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Die Schweizerische Volkspartei (SVP) entstand 1971 aus der Fusion der Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei (BGB) mit den Demokratischen Parteien der Kantone Glarus und Graubünden.
In den 1990er-Jahren legte die SVP stark zu und wurde 1999 zur wählerstärksten Partei im Parlament. Sie politisiert klar auf der rechten Seite des politischen Spektrums: Weniger Staat, eingeschränkte Zusammenarbeit mit der EU und ein verschärftes Ausländer- und Asylrecht sind die zentralen Programmpunkte.
2003 eroberte die SVP mit Christoph Blocher einen zweiten Sitz in der Landesregierung. Nachdem das Parlament diesen Ende 2007 nicht wiederwählte, schloss die SVP ihre beiden Regierungsvertreter aus der Fraktion aus. Diese traten darauf der Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP) bei, die sich von der SVP abgespalten hatte.
Seit Dezember 2008 ist die SVP wieder mit einem Bundesrat in der Regierung vertreten, weil ein Regierungsvertreter der BDP seinen Rücktritt erklärt hatte.
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