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Finanzierungbeiträge im Rahmen des Förderprogramms «Innovation im regionalen Personenverkehr» stehen Transportunternehmen (TU) offen, welche Inhaber einer RPV-Konzession sind. Die TU können Anträge in Partnerschaft mit Universitäten, Fachhochschulen und Firmen des Privatsektors einreichen.
Die Kriterien für die Evaluation von Anträgen sind die Innovation, die Anwendbarkeit im Bereich des RPV, das öffentliche Interesse und die Beherrschung der Projektrisiken. Gestützt auf die Empfehlung von Experten entscheidet das Bundesamt für Verkehr (BAV) über die Unterstützung eines Projekts und über die Höhe der Finanzierung.
Das Förderprogramm unterstützt Innovationsprojekte vorzugsweise durch A-fonds-perdu-Beiträge. Die Finanzmittel stammen aus dem Verpflichtungskredit für die Abgeltung von Leistungen des RPV. Die Planung für die Periode 2021—2024 sieht entsprechende jährliche Ausgaben von CHF 5 Mio. vor.
Um dem Subsidiaritätsprinzip gerecht zu werden und andere möglichen Finanzierungsquellen auszuschöpfen, finanziert der Bund in der Regel nur einen Teil der Gesamtprojektkosten. Eine vollständige Übernahme der Kosten durch den Bund ist in Ausnahmefällen möglich.
Das Dokument «Innovation im regionalen Personenverkehr, Förderprogramm 2021—2024» gibt weitergehende Auskünfte zu den gesetzlichen Grundlagen, zum Antrags- und Bewertungsverfahren, zu den prioritären Bereichen, in welchen Innovationsprojekte unterstützt werden können, sowie zur Projektbegleitung durch das BAV.