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Der frühere pakistanische Machthaber Pervez Musharraf ist am Dienstag wegen der Ermordung der früheren Ministerpräsidentin Benazir Bhutto 2007 angeklagt worden. Einer seiner Verteidiger, Afsha Adil, sagte Musharraf habe sich vor Gericht als nicht schuldig bezeichnet.
Das Verfahren sei anschliessend auf den 27. August vertagt worden. Staatsanwalt Chaudry Muhammad Azhar sagte, zu den Anklagepunkten zählten Mord, Verschwörung zur Verübung eines Mordes und Beihilfe zum Mord.
Bei einem Schuldspruch drohen Musharraf lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe. Die frühere Premierministerin Bhutto starb am 27. Dezember 2007 bei einem Anschlag auf eine Kundgebung in Rawalpindi.
Musharraf hatte sich 1999 unblutig an die Macht geputscht. Im Jahr nach dem Mordanschlag an Bhutto wurde er nach einem schleichenden Niedergang und einem drohenden Amtsenthebungsverfahren aus dem Amt gedrängt. Es folgten Jahren im Exil in London und Dubai. Im März kehrte er nach Pakistan zurück.
SDA-ATS