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verstorben am 25. September 2018 im Alter von 77 Jahren.
Der Mathematiker Hans Jarchow beschäftigte sich mit hochkomplexen Studien zur Funktionsanalysis. Und er konnte diese einprägsam darstellen. Dies machte ihn zu einem begehrten Referenten auf internationalen Kongressen und zu einem erfolgreichen akademischen Lehrer.
Hans Jarchow hat sich 1969 an der Universität Zürich habilitiert und wurde bereits auf das Wintersemester 1970/71 zum Assistenzprofessor gewählt. In Anerkennung seiner Leistungen wurde er 1979 zum Extraordinarius und 1989 zum Ordinarius befördert.
In seiner Forschung hat sich Hans Jarchow vor allem mit der Funktionsanalysis beschäftigt. Innerhalb dieser Disziplin hatte er die bahnbrechende Idee, beim Studium der topologischen Vektorräume die Theorie der Limesräume heranzuziehen. Das half entscheidend mit, die Struktur der so genannten Schwartz-Räume sehr genau zu erforschen.
Diese hochkomplexen und abstrakten Studien, die unter anderem in der Nachrichtentechnik wichtig sind, verstand Hans Jarchow einprägsam darzustellen. Dies machte ihn nicht nur zu einem begehrten Referenten auf vielen internationalen Kongressen, sondern auch zu einem erfolgreichen akademischen Lehrer. Während 36 Jahren führte er bereits Erstsemestrige in die Welt der Mathematik ein und betreute viele von ihnen bis zum Abschluss eines Diploms oder Doktorats.
Seine Monografie über lokalkonvexe Räume wurde zu einem vielbeachteten Standardwerk. Zeichen der Anerkennung waren auch die verschiedenen Gastprofessuren in Südafrika und den USA.