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Spitzmeilen
(Kt. Glarus und St. Gallen).
2505 m. Gipfel in der Kette, die sich von der Sardona nordwärts bis zum Magereu erstreckt, zwischen den obersten Thalstufen des Mühlebachthales und des Schilzbachthales. Er besteht aus braun anwitterndem Liaskalk und stellt einen sehr auffälligen, isolierten Felsturm dar, der auf einem breiten, mit Trümmerhalden bedeckten Sockel ruht und sich 300 m hoch über die ausgedehnten Terrassen von Mad und Schönbühl erhebt.
Sein O.-Grat setzt sich als niedriger Felskamm, der die Terrassen von Mad und Vansalp trennt, nach NO. bis zur Schönegg (2250 m) fort.
Ueber die
flache Einsenkung, welche den
Spitzmeilen von den s. davon liegenden
Rinderhörnern trennt, führt der
Schöneggpass.
Der Gipfel kann durch ein Couloir auf der O.-Wand erklettert werden und wird ziemlich häufig besucht.
Man erreicht ihn von der Spitzmeilenhütte aus in 1¼ Stunden.