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Zwiefelhofer amtete die letzten vier Jahre als Stellvertreter des liechtensteinischen Regierungschefs Adrian Hasler. Er wollte selber Regierungschef werden. Das misslang, weil seine Partei, die Vaterländische Union (VU), lediglich einen Stimmenzuwachs von 0,2 Prozentpunkten verzeichnete und im Parlament keinen Sitz zulegen konnte.
Er habe sich entscheiden, aufgrund des Ergebnisses seiner Partei bei den Wahlen in der kommenden Legislaturperiode nicht mehr als Regierungsmitglied zur Verfügung zu stehen, schrieb Thomas Zwiefelhofer.
Die VU habe zwar leicht an Stimmen gewonnen. Aber es sei nicht gelungen, sich vom historisch schlechten Ergebnis von 2013 zu erholen. Er wolle deshalb seinen Teil zur Übernahme der Verantwortung beitragen und den Weg für eine weitere personelle Erneuerung der Partei freimachen.
VU-Parteipräsident Günther Fritz bedauerte den Rücktritt. Dem Land Liechtenstein gehe eine "grossartige politische Persönlichkeit bei der Gestaltung der Zukunft verloren", schrieb er.
Für die Regierungsbildung bleiben rund acht Wochen Zeit. Das neu gewählte Parlament versammelt sich erstmals am 30. März und wählt dann die neue fünfköpfige Regierung.
(SDA)