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WASHINGTON (awp international) - Dominique Strauss-Kahn, Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), tritt zurück. Das teilte der IWF am Mittwoch (Ortszeit) in Washington mit. Der IWF will schnellstmöglich über seine Nachfolge beraten. Einstweilen übernehme John Lipsky die Leitung des in vielen Wirtschaftsfragen mächtigen Währungsfonds. Über die Nachfolge des Franzosen Strauss-Kahns wird seit Tagen spekuliert und zwischen den Wirtschaftsnationen geschachert
Strauss-Kahn soll versucht haben, ein Zimmermädchen zu vergewaltigen. Er sitzt in New York in Untersuchungshaft. Wie der IWF weiter mitteilte, schrieb Strauss-Kahn einen formalen Brief an den Fonds. Er sei "unendlich traurig", seinen Rücktritt erklären zu müssen, hiess es in dem Brief. "Ich denke in diesem Moment zuerst an meine Frau, die ich mehr als alles andere liebe, an meine Kinder, meine Familie, meine Freunde", schrieb Strauss-Kahn. Er bestreite weiter entschieden alle Beschuldigungen gegen ihn.
Strauss-Kahns Anwälte wollen am Donnerstag erneut versuchen, ihn am Donnerstag per Kaution aus der Haft zu bekommen. Bis zu einem Prozess müsste der Franzose dann aber auf jeden Fall in New York bleiben. "Wir haben Bedingungen zugesagt, die alle Bedenken zerstreuen können, dass Mr. Strauss-Kahn die Stadt verlässt", erklärten die Anwälte. "Und wir hoffen, ihn umgehend von Rikers Island zu holen."
Auf der Gefängnisinsel im New Yorker East River sitzt der 62-Jährige seit Montag. Der Franzose soll am Samstag in einem New Yorker Hotel versucht haben, ein Zimmermädchen zum Sex zu zwingen./rom/zb/DP/zb
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