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Täter nicht gefunden
«Kopfgeld» geht in den Herdenschutz
Die Suche nach dem Jäger, der im Bündnerland illegal einen Wolf geschossen hatte, ist eingestellt worden. Das «Kopfgeld», das die Gruppe Wolf Schweiz auf die Person ausgesetzt hatte, soll nun für den Herdenschutz verwendet werden.
Die Ermittlungen zur Klärung des illegalen Wolf-Abschusses von Anfang Jahr in Graubünden («Tierwelt Online» hat berichtet) sind eingestellt worden. Die Gruppe Wolf Schweiz will nun die 10'000 Franken, die für die Klärung des Falles ausgesetzt wurden, in den Herdenschutz investieren.
Die Gruppe Wolf Schweiz teilte am Mittwoch mit, die für die Belohnung eingegangenen Spenden würden hauptsächlich in den weiteren Ausbau des Herdenschutzes am Calanda fliessen. Dort lebt seit Herbst 2012 das erste Wolfsrudel der Schweiz.
Der Gruppe waren nach dem Abschuss des geschützten Raubtieres 8000 Franken an Spenden zugeflossen, weitere 2000 Franken aus der Vereinskasse ergeben den Betrag von 10'000 Franken, der als Belohnung ausgesetzt worden war («Tierwelt Online» hat berichtet). Die Bündner Staatsanwaltschaft bestätigte am Mittwoch einen Bericht der Tageszeitung «Südostschweiz», wonach die Ermittlungen zur Klärung des Wolf-Abschusses bei Tamins sistiert wurden.
Die Untersuchungen wurden eingestellt, weil sie zu keinem Ergebnis führten. Sie können aber jederzeit wieder aufgenommen werden, wie Staatsanwaltschaft- Sprecher Claudio Riedi sagte.