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Katzen sind Wüstentiere. Wasser ist in der Wüste ein rares Gut. Katzen decken ihren Flüssigkeitsbedarf grösstenteils über die Nahrung ab. Eine mit Trockenfutter gefütterte Katze leidet häufig an einem chronischen Flüssigkeitsmangel. Da Katzen meist zu wenig trinken, kommt es mangels Harndrangs zur Konzentration des Urins und hohen pH-Werten in der Blase.
Struvitsteine (Blasensteine) bilden sich, wenn der pH-Wert im Urin über 7.0 liegt (normal nüchtern 6.2 - 6.8). Eine Ansäuerung des Harns ist nun angebracht. Struvitsteine lösen sich bei einem pH-Wert unter 6.5 auf.
Eine an Struvitsteinen leidende Katze kann normal gebarft, mit unseren Kulinariermenüs oder unserer schongegarten Nassnahrung ernährt werden. Methionin und Cystin sind ansäuernde Aminosäuren und im Fleisch in ausreichender Menge enthalten. Diese Aminosäuren sorgen bei Fleischfressern mitunter dafür, dass der pH-Wert im idealen, leicht sauren Milieu bleibt. Sollte der pH-Wert im Urin trotz allem nicht sinken, können Sie mit Vitamin C nachhelfen. Hagebuttenpulver eignet sich hierzu.
Nicht füttern bei Blasensteinen:
kein Trockenfutter
kein Getreide
keine Zusätze, die Magnesium enthalten (Bierhefe, Spirulina)
keine Kleie
Hinweis: Diese Ernährungsratschläge dürfen keinesfalls als Ersatz für eine Tierärztliche Therapie verstanden werden.