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erhängen
Psychologisch:
Erhängen (Erhängter) zeigt meist an, daß man den Boden unter den Füßen verloren hat und im Augenblick nicht erkennt, wie der weitere Lebensweg verläuft. Wird man selbst erhängt, wendet sich wahrscheinlich alles zum Guten, sieht man einen Erhängten, kann das auf eine ungünstige Wendung hinweisen.
Artemidoros:
Gehängt werden und sich selbst erhängen zeigt Drangsale und Beklemmungen an, weil Erhängte solche Qualen erdulden, ferner das Verlassen der Heimat oder des Ortes,- wo man sich befand, als man das Traumgesicht hatte,- denn der Erhängte hat keinen Boden mehr unter den Füßen noch einen festen Sitz.
Volkstümlich:
(arab. ) :
- sich selbst: Unannehmlichkeiten,- man wird die Heimat bald verlassen,- Kummer wird darauf folgen,-
- ein Fremder sich selbst: warnt vor zu großem Leichtsinn und Unbeherrschtheit,-
- viele Fremde: Kummer, Not und Geldmangel,-
- einen Erhängten sehen: es droht Geldmangel oder eine schlechte Nachricht.
(europ.) :
- man ist in einem Entwicklungsübergang begriffen,-
- sehen: bringt Unglück,-
- erscheint Ihnen eine große Menschenmasse, die einer Hinrichtung durch den Strang beiwohnt, werden viele Feinde sich zusammentun, um Ihre Position zu zerstören,-
- sich: verkündet Dummheiten, die man leicht begehen könnte, um dann Schaden zu erleben,- die Situation ändert sich zum Besseren,- man befindet sich in einem Entwicklungsübergang und 'hängt in der Schwebe',-
- erhängt werden oder sein: Glück und Ehre,-
- anderer der erhängt wird: gutes Omen für diesen Menschen,- er wird zu Reichtum und Ehren kommen,-
- einen Erhängten sehen: man darf nicht lange zögern, um irgendeine gewagte Tat zum guten Ausgang zu führen,-
- einen Erhängten abschneiden: Glück, wenn der Erhängte zum Leben zurückkehrt, ist er jedoch tot, so tritt irgendein Unglück ein.