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Die Gewerkschaft warnt nun davor, dass in den Valora-Verkaufsstellen "k kiosk" und "Press & Books" eine massive Verschlechterung der Arbeitsbedingungen eintreten könnte.
Syna gab gleichzeitig in dem Communiqué bekannt, noch in diesem Jahr eine Revision des aktuellen GAV einleiten zu wollen.
Das Unternehmen Valora zeigte sich in einer Medienmitteilung über das Vorgehen der Gewerkschaften überrascht und sei von der einseitigen Kündigung des GAV durch Syna enttäuscht. Das Scheitern der Verhandlungen habe allerdings keine unmittelbaren Konsequenzen für die Mitarbeitenden.
Die Enttäuschung von Valora sei insbesondere vor dem Hintergrund zu sehen, das beide Seiten im Februar 2016 erklärt hatten, den Dialog als gemeinsame Partner weiterführen zu wollen.
Valora weist in seiner Mitteilung abschliessend darauf hin, dass ein Schiedsgerichtsurteil bereits alle von Syna aufgebrachten Punkte vollumfänglich abgewiesen und die Unabhängigkeit der Agenturen bestätigt hatte.
mk
(AWP)