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Der Angriffskrieg Russlands habe eine historische Massenflucht verursacht, hiess es in einem am Montag in Paris veröffentlichten Bericht. Zu den 38 OECD-Staaten gehören neben den EU-Ländern beispielsweise auch die USA, Kanada und Japan. Ein Grossteil der Menschen sei in europäische Staaten geflohen.
Die meisten Länder haben dem Bericht zufolge schnell Massnahmen ergriffen und die Einwanderung für Ukrainerinnen und Ukrainer erleichtert, beispielsweise durch Ausnahmen von der Visumspflicht oder der Priorisierung von Anträgen aus der Ukraine. In der EU gilt seit einigen Monaten eine Richtlinie für den Fall eines "massenhaften Zustroms" von Vertriebenen. Der Schutz gilt zunächst für ein Jahr, kann jedoch um insgesamt zwei weitere Jahre verlängert werden. Ein langwieriges Asylverfahren ist damit nicht nötig. Zudem haben die Schutzsuchenden unmittelbar unter anderem das Recht auf Sozialleistungen, Bildung, Unterkunft sowie auf eine Arbeitserlaubnis. Laut OECD nahm der Grossteil der Flüchtlinge diesen vorübergehenden Schutz in Anspruch.
(AWP)