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Homöopathie für Kinder mit Asperger-Syndrom
Vor vielen Jahren brachte uns eine Patientin, die schwer gestörte Pflegekinder betreute, ihre Schützlinge zu einer homöopathischen Behandlung. Bei vielen dieser Kinder wurden wir dann Zeuge von so beeindruckenden Veränderungen – nicht nur körperlich, sondern auch emotional, geistig und in ihrem Verhalten -, dass wir begannen, derartige Fälle mit veränderten Namen vorzustellen. Seitdem haben wir über 4.000 Kinder mit einer Vielzahl von Verhaltens-, Lern- und Entwicklungsproblemen behandelt. Angesichts des sprunghaften Anstiegs der Zahl der Kinder, bei denen das Asperger-Syndrom (AS) diagnostiziert wird, ist es keine Überraschung, dass immer mehr dieser Kinder in unsere Praxis kommen. Da so viele Kinder mit Asperger-Syndrom zunächst mit ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) diagnostiziert werden, ist uns bewusst, dass bei einer Reihe ehemaliger Patienten, bei denen man von ADHS ausgegangen war, heute wahrscheinlich auch die Diagnose AS gestellt werden würde.
Unser erster Patient mit Asperger-Syndrom
Zachary, unser erster AS-Patient, kam vor über neunzehn Jahren im Alter von viereinhalb Jahren zu uns. Dieses Kind war ein lang ersehnter „Segen des Himmels“, ein Einzelkind, dessen Eltern bei seiner Geburt bereits sechzehn Jahre verheiratet waren. Als schüchterner kleiner Junge mit einem drahtigen, zarten Körperbau zeigte Zachary eine Reihe von charakteristischen Eigenschaften, die wir heute als typisch für Kinder mit AS ansehen.
Was uns zuerst auffiel, war Zacharys Gewohnheit, sein Gesicht zu einer merkwürdigen Grimasse zu verziehen. Außerdem hatte er die Angewohnheit, immer wieder Selbstgespräche zu führen, alles zu wiederholen, was seine Mutter sagte, und im Flüsterton vor sich hin zu zählen. So aufgeweckt wie er war, hatte Zachary im Alter von zwei Jahren und drei Monaten das Alphabet und die Zahlen bis fünfzig gelernt und mit dem Lesen begonnen. Als er in die Vorschule kam, war er seinen Altersgenossen um zwei Jahre voraus.
Als außergewöhnlich wählerischer Esser weigerte sich Zachary hartnäckig, auch nur einen Bissen von irgendetwas zu probieren, das ihm auch nur ein bisschen unbekannt war.
Als hoch sensibles Kind scheute Zach Konflikte und fühlte sich unbehaglich in der Gegenwart von Fremden. Die meisten Cartoons waren für seinen Geschmack viel zu gewalttätig. Ein weiterer Bereich, in dem Zachary sehr empfindlich reagierte, waren Berührungen. Sobald jemand sein Haar berührte, stieß er einen Schrei aus. Eine Bananenpflanze anzufassen, widerstrebte ihm, weil sie so „stachelig“ ist. Bei lauten Geräuschen hielt er sich die Ohren zu und zog eine Grimasse, als ob er schreckliche Schmerzen hätte. Zacharys Schmerzschwelle war so niedrig, dass selbst kleine Kratzer, die andere Kinder ignoriert hätten, ihn extrem leiden ließen. Die kleinsten Insekten- und Spinnenbisse führten zu großen, offenen Wunden.
Es waren Zacharys Schlafprobleme, die seine Mutter dazu veranlassten, ihn zu uns zu bringen. Kurz nach seinem vierten Geburtstag fing es an, dass er gegen Mitternacht und dann wieder um 4.00 Uhr morgens, aufgewühlt und ängstlich aufwachte. Das Rauschen des Windes und der Straßenlärm machten es ihm unmöglich, tief und fest zu schlafen. Sein unruhiges Schlafverhalten störte wiederum die Ruhe seiner Eltern, da er sich bei jedem Erwachen sofort in ihrem Schlafzimmer meldete.
Seltsam, selten und merkwürdig
Bei der Behandlung von Kindern wie Zachary sind Homöopathen geschult, sich auf alle ungewöhnlichen und unerwarteten Eigenheiten eines Kindes zu konzentrieren. In der homöopathischen Literatur werden solche Symptome als ’seltsam, selten und merkwürdig‘ bezeichnet. Die homöopathische Herangehensweise ist das Gegenteil des schulmedizinischen Vorgehens, bei dem Menschen auf Diagnosen reduziert werden. Homöopathen hören aufmerksam auf das, was man bislang noch nicht gehört hat, um herauszufinden, was diese Person von allen anderen unterscheidet, selbst von denen mit der gleichen Diagnose.
Bei Zachary fiel uns seine übertriebene Reaktion auf einen Geräuschpegel auf, der für ein durchschnittliches Kind sehr wohl erträglich wäre. Obwohl Zachary einige etwas merkwürdige Eigenheiten an sich hatte, war diese Lärmempfindlichkeit doch am eindrücklichsten. Wir gaben ihm eine Gabe Theridion, ein homöopathisches Mittel, das aus der kleinen westindischen Spinne gewonnen wird, die an Orangenbäumen gefunden wurde. Es ist gut für Kinder geeignet, die neben anderen Symptomen eine Überempfindlichkeit gegenüber Lärm oder gar Angst davor haben.
Als Zacharys Mutter ihn zweieinhalb Monate später wieder vorstellte, war sie sehr zufrieden. Zachary war nun wesentlich weniger ängstlich und schlief viel ruhiger. Seine Empfindlichkeit hatte sich erheblich abgeschwächt, obwohl er sich immer noch die Ohren zuhielt, wenn er mit lauten Geräuschen konfrontiert wurde. Grimassen zog er nicht mehr und die Selbstgespräche waren verschwunden.
In den folgenden anderthalb Jahren machte Zachary kontinuierlich Fortschritte. Das nächtliche Erwachen, das Grimassenschneiden und die Selbstgespräche kehrten auch nicht mehr zurück und seine Lärmempfindlichkeit war dramatisch zurückgegangen.
Wir hörten erst neun Jahre später wieder von Zachary, als uns seine Mutter wegen einer situationsbedingten Depression und Heuschnupfen ihres Sohnes konsultierte. Da die meisten seiner Asperger-Syndrom-Symptome inzwischen abgeklungen waren, hatte Zacharys Mutter in der Zwischenzeit keinen Grund mehr gesehen, die homöopathische Behandlung fortzusetzen. Bei dieser Behandlung verabreichten wir eine Gabe Sabadilla (mexikanisches Läusekraut) und sein Heuschnupfen war innerhalb von wenigen Tagen verschwunden, und auch die Depression war innerhalb einiger Wochen durch das gleiche Medikament deutlich besser geworden. Nach acht Monaten brach seine Mutter die Behandlung erneut ab und als wir uns ein Jahr später nach dem aktuellen Stand der Dinge erkundigten, antwortete uns seine Mutter: „Er ist ein ganz normaler Teenager.“
Seit der Behandlung von Zachary hatten wir die Möglichkeit, eine wachsende Zahl von Jugendlichen aus dem Autismus-Spektrum zu behandeln, oft mit erfreulichen Ergebnissen. Die Homöopathie kann nicht jedem Kind helfen, aber wenn die Behandlung erfolgreich ist, ist sie wunderbar.
Wir berichten nun über einen weiteren Fall aus unserer Praxis von einem Kind mit Asperger-Syndrom.
Alan: Blind für soziale Konventionen
Bei dem 7-jährigen Alan war offiziell AS diagnostiziert worden. Nach einer MMR-Impfung (Masern-Mumps-Röteln) litt er neun Monate lang an einem hartnäckigen Nesselausschlag. Diese Krankengeschichte in Verbindung mit chronischem rektalem Juckreiz und Durchfall hatte einen anderen Homöopathen veranlasst, Sulphur zu verschreiben, was zu einer signifikanten allumfassenden Verbesserung führte, aber leider nur eine Woche andauerte. Es waren Alans soziale und verhaltensbezogene Probleme, die seine Mutter Pam dazu veranlassten, unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Nach Pams Beschreibung lebte ihr Sohn ganz in seiner eigenen Welt, sodass er sich kaum mit jemandem durchgängig unterhalten konnte. Selbst wenn er es schaffte, einen Dialog bis zum Ende aufrechtzuerhalten, taten andere seine Bemerkungen als irrelevant ab und ignorierten ihn. Soziale Signale erreichten ihn nicht. Er hielt selten Augenkontakt mit denen, die mit ihm sprachen. Wenn Alan eine Unterhaltung einleitete, neigte er dazu, das Gespräch zu vereinnahmen, ohne darauf zu achten, ob die andere Person ihm auch tatsächlich zuhörte. Der Junge hatte ein gewisses Talent zum Singen und ein ausgezeichnetes Gedächtnis für Melodien und die dazu gehörenden Texte. Er konnte stundenlang über sein Lieblingslied oder Computerspiel schwafeln, bis die Augen seiner Zuhörer glasig wurden. Selbst dann merkte er nicht im Geringsten, dass sich der andere langweilte.
Ein beunruhigendes Gesprächsthema waren Alans häufige Hinweise auf das Verletzen oder Töten von Menschen. Obwohl viele Kinder diese Art von Drohungen untätig aussprechen,
beunruhigte dies die Erwachsenen, die davon wussten, denn damals gab es an den Schulen schon vermehrt Schießereien. Ihre Besorgnis wurde noch größer, nachdem Alan, anstatt sich nur mit seinem Bruder zu streiten, ein Radiokabel fest um dessen Hals gewickelt hatte.
Alans Familie und seine Lehrer beschrieben den Jungen als „naiv, leichtgläubig und alles wortwörtlich nehmend“. Als schüchternes Kind hatte Alan die Angewohnheit, in neuen Situationen den Kopf zu senken oder sich hinter seiner Mutter zu verstecken. Er zeigte eine Reihe von sozial inakzeptablen Verhaltensweisen, wie z. B. Kaugummi kauen, andere anfassen, an seinen Nägeln kauen und auf und ab gehen. So hatte er auch die seltsame Angewohnheit, drei Schritte nach rechts zu gehen, sich nach links zu drehen und diese Sequenz dann immer und immer wieder zu wiederholen. Alan war auf dem Fußballplatz äußerst ungeschickt und schien die Spielregeln einfach nicht zu verstehen. Es war nicht so, dass er allgemein unkoordiniert gewesen wäre, denn er war ein begeisterter und geschickter Kletterer. Doch wenn man ihn bat, eine bestimmte körperliche Aufgabe zu übernehmen, wie zum Beispiel einen Ball zu schießen, schien seine Koordination zu fehlen.
Alans Altersgenossen waren sich seiner sozialen Defizite sehr bewusst und bezeichneten ihn als „komisch“. Sie genossen es, ihn zu schikanieren oder ihn dazu zu bringen, peinliche Dinge zu sagen und zu tun. Von Computern fasziniert, war sein Verständnis für ihre Funktionsweise elementarer, als andere glaubten. Sein übermäßiges Geplapper über das gerade aktuelle Computerspiel und alles, was mit Technologie zu tun hatte, wurde von anderen als Belästigung empfunden. Wenn er auf sie zukam, gingen sie ihm aus dem Weg. Alans offensichtlicher Mangel an Einfühlungsvermögen verschlimmerte das Problem nur noch. Wenn ein anderes Kind verletzt oder in Schwierigkeiten war, schien er wenig berührt und nur an seinen eigenen Bedürfnissen interessiert zu sein.
Alans Stimme war nervtötend laut, selbst in seinen ruhigsten Momenten. Wenn er sich aufregte, schrie er aus vollem Halse und so durchdringend laut, dass der Rest der Familie sich die Ohren zuhielt. Wann immer seine Eltern sich miteinander unterhielten, fand Alan eine Möglichkeit, ihre Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, um seinem scheinbar dringenden Bedürfnis gerecht zu werden. Und wenn sich seine Eltern stritten, mischte er sich ein und schrie sie an aufzuhören.
Während der Schwangerschaft hatte Pam unter erheblicher Verunsicherung gelitten. Sie und ihr Mann lieferten sich ständig verbale Auseinandersetzungen. Pam hatte große Angst davor, verlassen zu werden, und fühlte sich durch das geringste Anzeichen, von ihrem Mann nicht mehr beachtet zu werden, bedroht. Für sie war es wenig hilfreich, dass Alans Vater der neuen Verpflichtung gegenüber wenig aufgeschlossen war. Dass ein weiteres Baby unterwegs war, ließ ihn ernsthaft darüber nachdenken, die Ehe aufzulösen. Pam war zuvor schon einmal verlassen worden, nachdem sie von einem anderen Mann schwanger geworden war, und vor diesem Hintergrund lebte sie nun in ständiger Sorge, dass ihr das wieder passieren könnte. Wir erwähnen diese Familiendynamik, gerade während einer Schwangerschaft, weil sie eine bedeutende Rolle bei den Symptomen spielen kann, die ein Kind entwickelt.
Außergewöhnliche Merkmale
Alan wies eine Reihe typischer Merkmale eines Asperger-Syndroms auf: die Schwierigkeit soziale Signale einzuordnen und zu interagieren; die Fixierung auf Computer, Nintendo und Technologien (obwohl dies ein gemeinsames Merkmal der heutigen Generation ist); fehlender Augenkontakt; Selbstbezogenheit und mangelndes Interesse an Aktivitäten mit Gleichaltrigen wie z. B. Sport.
Alans große Leidenschaft für Computer und Technologie war sein ständiges Gesprächsthema, was dazu führte, dass er als aufdringlich und rechthaberisch wahrgenommen wurde und dadurch potenzielle Freunde verprellte.
Dieser Junge zeigte Symptome von zwei gängigen homöopathischen Mitteln: Barium carbonicum (Bariumcarbonat) und Sulphur (Schwefel).
An Barium carbonicum kann bei Kindern mit Entwicklungsverzögerung – auch in intellektueller Hinsicht – gedacht werden. Solche Kinder sind schüchtern und unselbstständig. Ihre Tendenz zu Unbeholfenheit und Unreife führt dazu, dass andere sie hänseln und auslachen. Der Spott bewirkt, dass sie lieber alleine bleiben und sich in ihre eigene Welt zurückziehen, um keine weitere Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
Sulphur-Patienten hingegen sind sehr eigensinnig und haben Freude daran, lebhafte Debatten zu führen oder dozierende Reden über ihre Lieblingsthemen zu schwingen, wobei es den Anschein hat, dass sie sich wenig um die Interessen und Gefühle anderer kümmern. Es gibt einen Bereich, auf den Sulphur-Patienten besonders empfindlich reagieren, und das sind Kritik, Beleidigungen oder Verachtung.
Ganz typisch ist ihr starkes Interesse und auch das Talent für mechanische und technische Arbeiten. Häufig nehmen sie gerne Gegenstände auseinander, um zu lernen, wie sie funktionieren. Und auch juckende Hautausschläge, Nesselsucht und rektaler Juckreiz – frühere Symptome von Alan – sind oft bei Personen anzutreffen, die Sulphur benötigen.
Wenn ein Patient Merkmale von zwei verschiedenen homöopathischen Mitteln aus dem Mineralreich aufweist, ist das Mineralsalz, das beide Komponenten enthält, indiziert. In diesem Fall war es Barium sulphuricum (Bariumsulfat). In der homöopathischen Literatur wird dieses Mittel Kindern zugeschrieben, die das Symptom „Furcht vor einer Unterhaltung“ zeigen. Dies ist in diesem Fall bedeutsam, da Alan nicht in der Lage ist, einen Dialog statt eines Monologs zu führen. Dieses Symptom hat uns auch in anderen Fällen, in denen, wie bei Alan, ein ausgeprägtes Defizit an Dialogfähigkeit bestand, zur Wahl von Barium sulphuricum veranlasst.
Größeres Einfühlungsvermögen und Sozialisierung
Alans erste Reaktion auf die ersten beiden Gaben von Barium sulphuricum war vielversprechend. Beim zwei Monate später liegenden Folgetermin beschrieb Pam ihren Sohn als bewusster und weniger „in seiner eigenen Welt“. Er war besser in der Lage, mit Gleichaltrigen Kontakte zu knüpfen, und er zeigte mehr Einfühlungsvermögen und Selbstbeherrschung. Die Episoden von aufsässigen Verhaltensweisen hatten nachgelassen. Alans Rechtschreibung verbesserte sich, und zum ersten Mal entsprachen seine schulischen Leistungen den Richtlinien seines Individuellen Erziehungsprogrammes. (IEP).
In den anschließenden vier Monaten machte Alan schulisch, in Bezug auf sein Verhalten und sozial weitere Fortschritte. Sowohl die Qualität seiner Schularbeiten, als auch sein Verhalten im Unterrichtsalltag wurden besser. Alans Eltern waren angenehm überrascht, dass er sich nachweislich mehr um seine Familienmitglieder und Gleichaltrige gekümmert hatte. Er war nun auch weniger schüchtern und während der gesamten Zeit hatte er nur einen einzigen aggressiven Ausbruch, bei dem er damit drohte, anderen mit einem Messer die Köpfe abzuschneiden. Ansonsten war er ruhiger und zeigte keine gewalttätigen Tendenzen. Obgleich Freunde für ihn immer noch schwer zu gewinnen waren, war Alan wesentlich besser in der Lage, mit Gleichaltrigen zu interagieren.
Wir gaben Alan im Laufe eines Jahres drei Gaben an Barium sulphuricum. Er war nun nicht mehr aggressiv oder bedrohlich, viel ruhiger, nicht mehr auf seine eigene Welt beschränkt und im Großen und Ganzen frei von den Verhaltensweisen, die andere Kinder als komisch empfanden. Damit war er für seine Altersgenossen viel akzeptabler geworden. Soziale Fortschritte zeigten sich in seinem Interesse an anderen. Er neigte dazu, sich die Freunde seines Bruders zu „leihen“, statt sich eigene Freunde zu suchen, und es machte ihm immer noch Spaß, sein Wissen jedem zu demonstrieren, der geneigt war, ihm zuzuhören. Er war viel einfühlsamer als bei unserem ersten Treffen, andere bemerkten sogar, wie nett er zu kleinen Kindern sei. Alans Lehrer waren beeindruckt, welche Veränderung die Homöopathie ermöglicht hatte. In der Schule zeichnete er sich in Mathematik, den Naturwissenschaften und der Rechtschreibung aus, obwohl das Schreiben noch immer eine Herausforderung war.
Alan benötigte noch zwei weitere Jahre lang ein- oder zweimal jährlich eine Gabe Barium sulphuricum und die Verbesserungen in allen Bereichen setzten sich fort. Er wechselte in ein reguläres Klassenzimmer und fühlte sich im sozialen Miteinander viel wohler. Alans Eltern, seine Familie und seine Lehrer waren sehr zufrieden. Und das waren auch wir.
Unterschiedliche Mittel für unterschiedliche Kinder
Zachary und Alan sind zwei der vielen Kinder mit Asperger-Syndrom, die wir behandelt haben. Jedes Kind ist einzigartig und diese faszinierenden Kinder ganz besonders. Zachary brauchte ein aus einer Spinne hergestelltes Mittel und Alan ein Mineral. Bei anderen Kindern sind Mittel aus dem Pflanzenreich angezeigt. Derzeit befinden sich in der homöopathischen Materia Medica über 3500 Mittel. Es ist diese einzigartige Eigenschaft der Kinder, bei denen Asperger diagnostiziert wurde, für die die Homöopathie ganz hervorragend geeignet ist, weil Homöopathen immer versuchen, das Seltsame, Seltene und Merkwürdige herauszufinden und zu verstehen. Die konventionelle Medizin hat keine einfache Antwort auf die Behandlung dieser Gruppe von Kindern. Wir ermutigen Sie, Eltern von Kindern mit Asperger-Syndrom und anderen Störungen aus dem Autismus-Spektrum auf die Möglichkeit einer homöopathischen Herangehensweise hinzuweisen.
Homöopathie kann ihr Leben verändern!
(Diese Informationen stammen aus unserem Buch A Drug Free Approach to Asperger Syndrome and Autism: Homöopathische Betreuung für außergewöhnliche Kinder)
Veröffentlicht mit freundlicher Erlaubnis des Townsend Letter for Doctors.