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Der Redirect ist eine Weiterleitung auf eine Webseite, die automatisch erfolgt. Der Internetnutzer ruft zwar eine Seite über eine URL auf, wird jedoch auf eine andere URL weitergeleitet. Das passiert entweder sofort oder nach einer festgelegten Zeitspanne. Dabei kann der Nutzer keinen Einfluss auf die Weiterleitung nehmen.
Man unterscheidet dabei verschiedene Arten des Redirects: Einen „guten“ und einen „schlechten“. Von einem „guten“ Redirect ist dann die Rede, wenn eine Webseite schlicht umgezogen ist. Die Webseite besitzt dann einfach einen neuen Domainnamen, das heißt eine neue URL. Der Nutzer gelangt durch den Redirect auf die gewünschte Website und hat keine Nachteile.
Im Falle des „schlechten“ Redirects jedoch kommt der Besucher auf eine ganz andere Seite, die er gar nicht aufrufen wollte. Diese Form von Weiterleitung gilt als Missbrauch des Redirects. Die beiden Arten wirken sich unterschiedlich aus. Solche Redirect-Seiten können Suchmaschinen erkennen und werden je nachdem, wie diese verlinkt wurden, als Spam eingestuft.
Die Weiterleitung ist möglich über
- Meta redirect,
- Java-Script redirect oder
- über den Server.
Für welche Variante sich der Webmaster entscheidet, hängt vor allem an den Richtlinien der einzelnen Suchmaschinen, die er einhalten muss. Suchdienste empfehlen in der Regel serverseitige Redirects. Dabei sollte er den Status Code 301 zurückgeben: Für den 301 permanent redirect, der den PageRank der Seite bewahrt. Erzeugen kann man die Weiterleitungen in Text Dateien der unterschiedlichen Typen: txt, pdf, htaccess. Inzwischen gelten Redirects bei den Suchdiensten als verpönt, weil sie zu oft missbräuchlich verwendet worden sind.zur Übersicht