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2 Millionen Chrüsimüsi
Im Juli dieses Jahres wurde das Urteil gefällt, im Zweifel für die Angeklagten: Sepp Blatter, ehemaliger FIFA-Präsident und Michel Platini ehemaliger UEFA-Präsident seien kein Betrug nachzuweisen. Gegen dieses Urteil hat die Bundesanwaltschaft im Oktober Rekurs eingelegt. Erst liess FIFA verkünden, sie würden alles Weitere der Schweizer Justizbehörde überlassen und sich nicht weiter am Prozess beteiligen. Nun aber die Kehrtwende: auch die FIFA beharrt seit diesem November auf einen Rekurs.
Worum geht's?
2011 überwies FIFA auf Sepp Blatter's Anweisungen hin zwei Millionen CHF und zusätzlich über 200'000 CHF Sozialleistungen an den ehemaligen UEFA Präsidenten Michel Platini. Bereits 2011 wurde der fragliche Millionen-Deal bekannt, 2015 stellte man schliesslich während einer Razzia entsprechende Dokumente sicher. Der Betrugsvorwurf kam vor Gericht, Blatter und Platini beharrten auf ihre Unschuld: die zwei Millionen seien ein nachträgliches Honorar an Platini für dessen Beratungstätigkeiten für die FIFA gewesen. Im Juli wurden die beiden schliesslich von den Betrugsvorwürfen freigesprochen.
Zweite Halbzeit
Der Sieg von Blatter und Platini währte jedoch nicht lange. Gut drei Monate nach Verkündigung des Urteils legte die Bundesanwaltschaft Rekurs gegen das Urteil ein. Erst liess FIFA verlauten, sie würden das Urteil nicht anfechten. Inzwischen hat FIFA jedoch eine Kehrtwende hingelegt und strebt seit diesem November ebenfalls einen Rekurs an.
Wie kam es genau zu diesem Betrugsprozess? Wie steht es um den Rekurs? Und wie tief greift diese Affaire?