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Die Rolle der Schweiz in der Gehörlosenbildung
Vor rund 400 Jahren begannen Gelehrte damit, sich mit der Bildung von gehörlosen Menschen auseinanderzusetzen und entwickelten erstmals eine Gebärdensprache. Die Schweiz spielte dabei eine interessante, komplexe und vielleicht sogar entscheidende Rolle.
Wer nicht hören und nicht sprechen kann, kann auch nicht denken.
Ein Schweizer Pate der Gehörlosenpädagogik
Ich legte zuerst seine Hand auf meinen Kehlkopf. Dann legte ich seine Hand an seinen eigenen Hals und forderte ihn durch Zeichen auf, das gleiche Kehlkopfzittern zu erzeugen, das er bei mir wahrgenommen hatte. Normalerweise ist es möglich, dem Schüler beim ersten Versuch einen Laut zu entlocken. Nun lehre ich ihn, die Mundöffnung so zu gestalten, wie sie zum Sprechen der einzelnen Vokale notwendig ist.
Der Diskurs zieht nach Paris und Leipzig
Religion und Menschlichkeit wecken in mir ein so grosses Interesse für eine wahrhaft mittellose Klasse von Menschen, die, obwohl sie uns ähnlich sind, gleichsam auf den Zustand von Tieren reduziert sind, solange keine Versuche unternommen werden, sie aus der sie umgebenden Finsternis zu befreien, dass ich es für eine absolute Verpflichtung halte, jede Anstrengung zu unternehmen, um ihre Befreiung aus diesen Schatten zu bewirken.