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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2020.00003 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiber Frischknecht Urteil vom 2 3. Februar 2021 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG MLaw Y.___, Kundenrechtsdienst Zürich Postfach, 8010 Zürich gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1985 geborene X.___ war seit dem 1. Juli 2011 als Autolackierer bei der Z.___ angestellt und im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Baga tellunfallmeldung UVG vom 31. August 2018 liess er der Suva mitteilen, dass er am 9. Juli 2018 nach dem Fussballspielen Schmerzen im Knie und am rechten Knie eine Zerrung erlitten habe (Urk. 8/1). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld; Urk. 8/2 -3 ). A m 1 9. Oktober 2018 diag nostizierte Dr. med. A.___, FMH Orthopädische Chirurgie, eine ausgeprägte mediale Meniskusruptur rechts ( Urk. 8/13). Am 26. Oktober 2018 (Urk. 8/18) nahm Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, ein erstes Mal zur Kausalität der Restbeschwerden zum Ereignis vom 9. Juli 2018 Stellung. Daraufhin teilte die Suva dem Versi cher ten mit Schreiben vom 29. Oktober 2018 (Urk. 8/20) mit, dass gemäss kreisärzt licher Beurteilung die heute bestehenden Beschwerden am rechten Knie nicht mehr unfallbedingt seien, der Zustand, wie er sich auch ohne Unfall vom 9. Juli 2018 eingestellt hätte, spätestens am 20. August 2018 erreicht worden sei, der Fall per 19. Oktober 2018 abgeschlossen und deshalb für die Operation vom 29. Oktober 2018 nicht mehr aufgekommen werde. Nach Einwendungen des behan delnden Orthopäden Dr. A.___ ( Urk. 8/27, Urk. 8/54 ) und des Hausarztes Dr. med. C.___, FMH für allgemeine Medizin ( Urk. 8/41, Urk. 8/47) sowie erneuten kreisärztlichen Beurteilungen durch Dr. B.___ ( Urk. 8/29) und Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeinmedizin ( Urk. 8/58), erliess die Suva auf Verlangen des Versicherten vom 29. Juni 2019 (Urk. 8/56) hierzu am 16. August 2019 (Urk. 8/59) eine einsprachefähige Verfü gung. Die hiergegen erhobene Einsprache des Versicherten vom 30. Septem ber 2019 (Urk. 8/65) beschied die Suva mit Einspracheentscheid vom 18. Novem ber 2019 (Urk. 2) abschlägig. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 6. Januar 2020 (Urk. 1) Beschwerde und be antragte, der Einspracheentscheid der Suva vom 18. November 2019 und die Ver fü gung vom 16. August 2019 seien aufzuheben, die Beschwerdegegnerin sei zu ver pflichten, die gesetzlichen Leistungen nach dem Bundesgesetz über die Unfall ver si cherung (UVG) auch nach dem 19. Oktober 2018 bis zur Erreichung des medizinischen Endzustandes weiter auszurichten, eventualiter sei ein Gerichts gutachten auf Kosten der Beschwerdegegnerin zu erstellen und die Sache zur anschliessenden Neuverfügung an d ie Vorinstanz zurückzuweisen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 3 0. Januar 2020 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7). Mit Replik vom 2 0. April 2020 ( Urk. 11) beziehungsweise Duplik vom 5. Mai 2020 ( Urk. 15), welche dem Beschwerde führer mit Verfügung vom 6. Mai 2020 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 16), hielten die Parteien an den gestellten Anträge n fest. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetz es über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krank heiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei fol genden Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind (Abs. 2): Knochenbrüche ( lit. a), Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrungen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsionen ( lit. g) und Trommelfellverletzungen ( lit. h). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3). 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs an spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwie gen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweis grundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kosten ver gütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2). 1.4 Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erschei nen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das An stellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versicherungs träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs inter nen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Einspracheentscheid vom 18. November 2019 (Urk. 2) im Wesentlichen, mit Dr. D.___ sei davon aus zugehen, dass der Unfall vom 9. Juli 2018 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des degenerativen Vorzustandes am rechten Knie geführt habe und der status quo sine nach sechs Wochen erreicht gewesen sei. Bei dem Ergebnis entfalle die Prüfung des adäquaten Kausalzu sammenhangs (S. 10 ff. E. 4 ; vgl. auch Urk. 7 und 15 ). 2.2 Dagegen wendet der Beschwerdeführer (Urk. 1) zur Hauptsache ein, es lägen keine degenerativen Veränderungen vor, auf welche der Meniskusriss zurückzuführen sei. Es sei demnach viel mehr auf die Beurteilung des behandelnden Facharztes Dr. A.___ abzustellen, wonach die Beschwerden auch nach dem 19. Okto ber 2018 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 9. Juli 2018 zurückzuführen seien (S. 14). Selbst wenn eine in stummer oder manifester Weise vorbestehende degenerative Veränderung im rechten Kniegelenk vorliegen soll t e, bestehe Raum für eine Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers. So stelle der Unfall keine blosse Gelegenheitsursache dar, weshalb nach der Recht sprache des Bundesgerichts die Unfallkausalität betreffend Meniskusriss zu beja hen sei oder zumindest eventualiter weitere Abkläru ngen vorzunehmen seien (S. 15; vgl. auch Urk. 11). 3. 3.1 Gemäss Bagatellunfall-Meldung vom 31. August 2018 (Urk. 8/1) verspürte der Beschwerdeführer nach dem Fussballs pielen Schmerzen im Knie. Auf Nachfrage der Beschwerdegegner in präzisierte er mit Formular vom 24. Oktober 2018 (Urk. 8/17), er habe bei einem Zweikampf das Gleichgewicht verloren und sei auf den Boden gefallen. Danach habe er Schmerzen im Knie gehabt, welche zuhause immer stärker geworden seien (S. 4). 3.2 3.2.1 In seinem Bericht vom 19. Oktober 2018 (Urk. 8/13) zur Konsultation gleichen Datums führte Dr. A.___ unter Bezugnahme auf die MRI-Bildgebung vom 28. August 2018 (Urk. 8/14) und 2. Oktober 2018 (Urk. 8/15) aus, im MRI vom 2. Oktober 2018 zeige sich eine komplexe mediale Meniskusruptur, schon ersicht lich im MRI vor zwei Monaten, dort Längsriss am Hinterhorn an typischer Stelle, jetzt sei dieser Längsriss geplatzt und unter den Kapselbandapparat geschlagen. Es sei eine komplexere Läsion mit eventuell auch schon einer Knorpelstörung am Femurkondylus mit auch Stresszeichen intraossär. Dann bestehe ein deutlich ver dicktes mediales Seitenband, vernarbt, als Ausdruck einer früheren Kapselband läsion mit auch kaliberschwachem vordere m Kreuzband. Es gebe einen diskreten Gelenkserguss im MRI vor drei Wochen. Femoropatellär und lateral liege eine ruhige Situation vor (S. 1). Am 2 9. Oktober 2018 diagnostizierte Dr. A.___ anlässlich der gleichentags durchgeführten Operation (Kniearthroskopie rechts, Teilmeniskektomie medial und Plica -Resektion infrapatellär ) eine komplexe mediale Meniskusruptur im Kniegelenk rechts, eine Synovitis und eine diskrete Partialläsion des vorderen Kreuzbandes ohne wesentliche Instabilität ( Urk. 8/24). 3.2.2 Am 6. Juni 2019 (Urk. 8/72) nahm er dahingehend ergänzend Stellung, als die Befunde hier eindeutig nicht auf degenerativem Hintergrund entstanden seien, da das Kniegelenk selber bei der Operation völlig bland bezüglich Knorpel und anderer Strukturen gewe sen sei. Lediglich der Innenmen i s kus sei zerrissen, mit eindeutigem traumatischen Aspekt. Die Befunde bei der Operation seien doku mentiert mit Videoprints. Auch hier sehe man keine degenerativen Verände rung en, der Meniskus sei an typischer Stelle zerrissen gewesen, mit Lappenbildung ohne degenerative Verfettung (S. 1). 3.3 Am 12. November 2018 (Urk. 8/2 9 ) kam Kreisarzt Dr. B.___ in seiner Beur teilung zum Schluss, das geschilderte Ereignis sei nicht geeignet, die bildgebend dargestellten Veränderungen herbeizuführen. Die Bildgebung weise auf eine be reits vorhandene pathologische Veränderung, d i e beginnende Varusgonarthrose, hin. Die von Dr. A.___ im Operationsbericht enthaltenen Feststellungen seien anhand der Fotodokumentation nicht eindeutig unfallkausal. Ü berwiegend wahr scheinlich sei die komplexe Meniskusrissbildung, welche zweimalig bildgebend dargestellt und chirurgisch behandelt worden sei, Bestandteil der pathologischen Veränderung im Rahmen einer beginnenden Gonarthrose. Die beginnende Gon arthrose sei bildgebend zweimal dargestellt worden, es habe sich ein höhenre duzierter Knorpel, ein Knochenmarksödem im Bereich des höhenreduzierten Knorpels, eine komplexe Meniskusrissbildung im Bereich des medialen Kom partiments, ein progredienter Gelenkserguss und eine lokale Kapselschwellung im medialen Kompartiment gezeigt. Es sei von einer Prellung auszugehen, welche nach sechs Wochen überwiegend wahrscheinlich keine Rolle mehr spiel e (S. 3). 3.4 Kreisarzt Dr. D.___ führte in seiner Beurteilung vom 13. August 2019 (Urk. 8/58) aus, der am 29. Oktober 2018 operativ behandelte rechtsseitige Knie gelenksschaden sei nicht mit dem vorgegebenen Massstab einer mindestens über wiegenden Wahrscheinlichkeit auf das Unfallere ignis vom 9. Juli 2018 zurück zuführen. In Zusammenschau der Sachverhaltsdarstellung, dem Leidens- und Arbeits unfähigkeits -Verlauf sowie der Bildgebung, der klinischen Befunde aber auch der Operationsdokumentation entspreche der operierte Befund vom 29. Okto ber 2018 hier keinesfalls einer eindeutig geltend gemachten unfallkausalen struk turellen Schädigung des rechten Kniegelenkes, sondern vielmehr einer in stum mer oder manifester Weise vorbestehenden degenerativen Krankheitsschädigung. So wäre es im Falle einer akuten traumatischen komplexen Zerreissung des Innen meniskus nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer sich erst nach deut lich über einer Woche in die ärztliche Erstbehandlung begeben habe und fort laufend seiner körperlich belastenden beruflichen handwerklichen Tätigkeit als Autolackierer in vollem Umfang bis Mitte September 2018 habe nachgehen können sowie erst nach der MRI-Diagnostik zwei Monate später das Ereignis rückwirkend gemeldet habe und seine Arbeitstätigkeit erst zum Zeitpunkt der Operation Ende Oktober 2018, fast vier Monate später, in vollem Umfang aus gesetzt habe. Auch seien zur Schadenmeldung und der wiederholten Angabe des erstbehandelnden Hausarztes primär zum Sachverhalt lediglich "Knieschmerzen rechts medial nach Fussball" ohne ein konkretes akut traumatisches Ereignis angegeben und erst sekundär diese Aussage beim Orthopäden, drei Monate später, durch die unspezifische Angabe "das Knie verdreht" ergänzt worden. Darüber hinausgehend spr ä chen insbesondere auch das (durch Dr. A.___ bestätigte) Fehlen von unfalltypischen Begleitverletzungen der sonstigen Gelenkstrukturen, mit den sich intakt darstellenden Kollateral- und Kreuzbändern, das Fehlen einer suspekten knöchernen Destruktion, ein initial nur geringgradiger Gelenkerguss, aber auch das Fehlen eines umschriebenen Knorpeldefe kts, gegen eine akute traumatisc he strukturelle Schädigung. Zusätzlich seien keine typischen Verlet zungs merkmale, wie ein Hämatom, ein Hämarthros oder ein Weichteilödem und klinisch zur orthopädischen Untersuchung präoperativ ein relativ blander Unter suchungsbefund mit einer weitestgehend freien Bewegungsfähigkeit des Knie gelenks erhoben worden. Des Weiteren spreche auch der klinische Leidensverlauf mit einer zunächst beschriebenen stetigen klinischen Besserung und einer erst Ende September akut zunehmenden Schmerzsymptomatik bei fortgesetzte r Arbeits tätigkeit gegen eine bereits zum Ereignis vom 9. Juli 2018 akut trau ma tisch verursachte n Zerreissung des Innenmeniskus und vielmehr für einen natür lich progredienten Verlauf einer degenerativen Meniskopathie. Hierzu passe auch die für einen Degenerationsprozess typische Lokalisation im Bereich des Innen meniskushinterhorns. Als Zeichen einer ebenda bereits vorbestehenden, beginnen den Varusgonarthrose zeige die wiederholte MRI-Bildgebung objektivierbar eine Medialisierung der Patella, eine Höhenminderung des medialen Gelenkraums sowie eine generelle Höhenreduzierung des Gelenkknorpels, wel c he intraoperativ hingegen als solche nicht bemessen werden könne. Da sich aber auch in der Bildgebung ansonsten kein relevanter oberflächlicher Knorpelschaden darstelle, sei es ansonsten nicht verwunderlich, dass auch seitens des Operateurs hierzu ein unauffälliger Oberflächenbefund festgestellt worden sei, was umgekehrt aber keinesfalls mit einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit eine Unfallkausalität der intraoperativ einzig festgestellten Innenmeniskushinterhornläsion nach Aussage des Operateurs eindeutig belege. Des Weiteren sprächen zudem auch eine hier erst sekundär zunehmende, im Falle einer akuten Traumatisierung hingegen erwar tungsgemäss rückläufige, nicht blutig dokumentierte Ergussbildung mit einer zu nehmenden synovialen entzündlichen Reizsymptomatik des Kniegelenks eher ge gen eine Unfallkausalität und typischerweise für ein fortschreitendes Krank heit s bild im Sinne einer hier progredienten Varusgonarthrose mit einer degene rativen Innenmeniskopathie an typischer Stelle im Bereich des Hinterhorns (S. 5 f.). Zum administrativ anerkannten Unfallereignis vom 9. Juli 2018, im Sinne einer hier allfällig eingetretenen Kniegelenkszerrung/-prellung, ohne eine aber objek tivierbar belegte unfallkausale richtung s gebende strukturelle Schädigung, spiel ten Unfallfolgen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in sechs Wochen nach dem Ereignis keine Rolle mehr. Hierzu passe auch die zur hausärztlichen Be treuung angegebene, sich initial stetig verbessernde klinische Symptomatik ohne eine primäre Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit. Die nachfolgende akute Zu standsverschlechterung sei darüberhinausgehend als die natürliche Progredienz des krankhaft degenerativen Vorzustands zu bewerten (S. 6). 4. 4.1 Zwar erscheint in Anbetracht der vagen und divergierenden Schilderung en der Schmerzauslösung - Schmerzen im Knie nach dem Fussballspielen (E. 3.1, auch Urk. 8/14 f. und Urk. 8/25), Verdrehen des Knies beim Fussballspielen ( Urk. 8/13), Sturz nach einem Zweikampf (Urk. 8/17) – bereits das Vorliegen eines Unfalles nach Unfallbegriff von Lehre und Rechtsprechung fraglich. Gestützt auf die Ein schätzung des Kreisarztes Dr. D.___ ging die Beschwerdegegnerin indessen vom Vorliegen eines Unfallereignisses im Sinne einer Kniegelenkszerrung/-p rel lung aus (E. 3.4 ). A ngesichts der Beweismaxime, wonach bei sich widerspre chen den Angaben der versicherten Person über den Unfallhergang die spontanen soge nannten « Aussagen der ersten Stunde » in der Regel unbefangener und zuver lässiger sind als spätere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nach träglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (vgl. BGE 121 V 45 E. 2a), ist dies nicht zu beanstanden. Dr. D.___ s Beurteilung erweist sich als umfassend. Er setzte sich nicht nur eingehend mit den Vorakten (S. 1 ff.) sowie den Einschätzungen des operierenden Orthopäden Dr. A.___ auseinander, sondern legte die medizinischen Zusam men hänge sowie seine Schlussfolgerungen ei nleuchtend und überzeugend dar. Namentlich zeigte er auf, dass insbesondere unfalltypische Begleitverletzungen wie Verletzungen der Kollateral- und Kreuzbänder, eine suspekte knöcherne Destruktion, ein höhergradige r Gelenkerguss oder ein Knorpeldefekt sowie Verletzungen der sonstigen Gelenkstrukturen fehl t en und auch keine typischen Verletzungsmerkmale wie ein Hämatom, ein Hämarthros - oder ein Weichteilödem vorlagen, was insgesamt gegen eine akute trauma tische strukturelle Schädigung sp richt. Die Einschätzung Dr. D.___ s entspricht somit den praxisgemässen Anforderungen an eine beweiswertige Expertise (E. 1.4). 4.2 Was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringt, ist nicht stichhaltig. So weit er anführt, Dr. A.___ sei als Operateur und Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates besser in der Lage, ein umfassendes Beschwerdebild abzugeben als Dr. D.___ als Facharzt für Allgemeinmedizin, ist darauf hinzuweisen, dass die Kreisärzte der Suva nach ihrer Funktion und beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich der Unfallmedizin sind und unab hängig von ihrem ursprünglich erworbenen Facharzttitel über besonders ausge prägte traumatologische Kenntnisse und Erfahrungen verfügen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_510/2007 vom 3. Oktober 2008 E. 7.5.4, Urteil des Bun des gerichts 8C_316/2019 vom 2 4. Oktober 2019 E. 5.4). Zudem übersieht er, dass Dr. D.___ seine Einschätzung in Kenntnis und aus drücklicher Nachachtung der Berichte von Dr. A.___ vornahm. So wies er übereinstimmend mit Dr. A.___ ( E. 3.2.2 ) auf die abgesehen vom Meniskusriss blande Situation im Knie hin, interpretierte die Befund e sowie die Lokalisation im Bereich des Innenmeniskushinterhorns indes gerade als degenerativer Natur und zeigte mithin plausibel auf, dass sowohl die intraoperativ nicht bemess bare generelle Höhen reduzierung des Gelenkknorpels als auch die erst sekundär zu neh mende, im Falle einer akuten Traumatisierung hingegen erwartungsgemäss rückläufige, nicht blutig dokumentierte Ergussbildung mit einer zunehmenden synovialen entzündlichen Reizsymptomatik des Kniegelenks typischerweise für ein fortschreitendes Krankheitsbild sprechen. Soweit Dr. C.___ mit Schreiben vom 15. Februar 2019 (Urk. 8/47) und Dr. A.___ mit Bericht vom 6. Juni 2019 (Urk. 8/54) ein wenden, die Befunde seien hier eindeutig nicht auf degenerativem Hintergrund entstanden, sondern im Operationsbericht vom 29. Oktober 2018 (Urk. 8/24) sei klar eine traumatische Läsion beschrieben, ist zu bemerken, dass sie ihre Feststellung nicht in nachvollziehbarer, schlüssiger Weise herleiten. Ferner fehlt eine Auseinandersetzung mit Dr. D.___ s Beurteilung und insbesondere auch mit der bereits von Dr. B.___ am 12. November 2018 postulierten und von Dr. D.___ bestätigten beginnende n Gonarthrose, deren Entwicklung em pi risch etwas Zeit in Anspruch nimmt. Die Begründung einer traumatische n Ursache hätte demnach – g erade auch bei Berücksichtigung der vorbestehenden Schädigung des entsprechenden Knies mit der Folge einer Kapselbandläsion (vgl. Urk. 8/13) – einen erhöhten Detail lierungs grad erheischt. Dies gilt umso mehr, als dass eine Verletzung des Innenmeniskus erfahrungsgemäss selten traumatischer Genese ist (BGE 146 V 51 E. 5.2 ) und sich schon in der MRI-Bildgebung vom 28. August 2018 ( Urk. 8/14 ) eine deutlich aktivierte Varusgonarthrose zeigte. Nach dem Ausgeführten lieg t keine medizinische Einschätzung vor, aufgrund welcher an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Feststellungen von Dr. D.___ zu zweifeln wäre. 4.3 Schliesslich bleibt darauf hinzuweisen, dass je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto strengere Anforderungen an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des natür lichen Kausalzusammenhangs zu stellen sind. Bei Beweislosigkeit fällt der Ent scheid zu Lasten der versicherten Person aus (Urteil des Bundesgerichts 8C_589/2017 vom 2 1. Februar 2018 E. 3.2.2). Diese Anforderungen wurden nach dem Gesagten nicht erfüllt und die Unfallkausalität der Innenmeniskus hinter hornläsion ist nicht mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. Namentlich ist auch für den medizinischen Laien nachvollziehbar, wenn Dr. D.___ auf die Unverständlichkeit einer ersten ärztlichen Konsul ta tion nach über einer Woche, die nachfolgend fortlaufend ausgeübte berufliche Tätigkeit als Autolackierer in vollem Umfang bis Mitte September 2018, die erst nach der MRI-Diagnostik beinahe zwei Monate später rückwirkende Meldung des Ereignisses sowie die Aussetzung der Arbeitstätigkeit in vollem Umfang erst zum Zeitpunkt d er Operation Ende Oktober 2018 und damit fast vier Monate später im Falle einer akuten komplexen Zerreissung d es Innenmeniskus hinweist. Da hingehend ist der Beschwerdegegnerin beizupflichten, dass eine natürliche Kau salität zwischen dem Ereignis vom 9. Juli 2018 und der Innenmeniskus hinter hornläsion nicht überwiegend wahrscheinlich erscheint. Vor diesem Hintergrund erweist sich auch die von Dr. D.___ von einer Prellung ausgehende postulierte Zeitspanne von sechs Wochen bis zum Erreichen des Gesundheitszustand s, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) a ls plausibel, zumal keine gegenteiligen Hinweise vorliegen. 4.4 Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin das Ereignis vom 9. Juli 2018 zwar als Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG anerkannt und für dessen Folgen zunächst Leistungen erbracht. Die medizinischen Abklärungen ergaben in der Folge aber, dass der diagnostizierte Meniskusriss nicht auf das Unfallereignis vom 9. Juli 2018 zurückzuführen ist. Beim Unfall kam es lediglich zu einer Knie prellung mit einer vorübergehenden Verschlimmerung eines degenerativen Vor zustandes (vgl. E. 1.3 hiervor). Die Beschwerdegegnerin hat den Nachweis dafür erbracht, dass das Ereignis vom 9. Juli 2018 keine auch nur geringe Teilursache des Meniskusrisses bildet. Wollte man das Vorliegen eines Unfalles verneinen, steht fest, dass diese Listenverletzung vorwiegend, d as heisst zu mehr als 50 %, auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist (BGE 14 6 V 51 E. 9.2). Demnach ist der Fallabschluss der Beschwerdegegnerin per 19. Oktober 2018 nicht zu beanstanden. Von weiteren medizinischen Abklärungen - insbesondere dem vom Beschwerdeführer eventualiter beantragten Gerichtsgutachten ( Urk. 1 S. 2) - sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen) zu verzichten ist. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG - Suva - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubFrischknecht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2020.00003 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiber Frischknecht Urteil vom 2 3. Februar 2021 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG MLaw Y.___, Kundenrechtsdienst Zürich Postfach, 8010 Zürich gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1985 geborene X.___ war seit dem 1. Juli 2011 als Autolackierer bei der Z.___ angestellt und im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Baga tellunfallmeldung UVG vom 31. August 2018 liess er der Suva mitteilen, dass er am 9. Juli 2018 nach dem Fussballspielen Schmerzen im Knie und am rechten Knie eine Zerrung erlitten habe (Urk. 8/1). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld; Urk. 8/2 -3 ). A m 1 9. Oktober 2018 diag nostizierte Dr. med. A.___, FMH Orthopädische Chirurgie, eine ausgeprägte mediale Meniskusruptur rechts ( Urk. 8/13). Am 26. Oktober 2018 (Urk. 8/18) nahm Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, ein erstes Mal zur Kausalität der Restbeschwerden zum Ereignis vom 9. Juli 2018 Stellung. Daraufhin teilte die Suva dem Versi cher ten mit Schreiben vom 29. Oktober 2018 (Urk. 8/20) mit, dass gemäss kreisärzt licher Beurteilung die heute bestehenden Beschwerden am rechten Knie nicht mehr unfallbedingt seien, der Zustand, wie er sich auch ohne Unfall vom 9. Juli 2018 eingestellt hätte, spätestens am 20. August 2018 erreicht worden sei, der Fall per 19. Oktober 2018 abgeschlossen und deshalb für die Operation vom 29. Oktober 2018 nicht mehr aufgekommen werde. Nach Einwendungen des behan delnden Orthopäden Dr. A.___ ( Urk. 8/27, Urk. 8/54 ) und des Hausarztes Dr. med. C.___, FMH für allgemeine Medizin ( Urk. 8/41, Urk. 8/47) sowie erneuten kreisärztlichen Beurteilungen durch Dr. B.___ ( Urk. 8/29) und Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeinmedizin ( Urk. 8/58), erliess die Suva auf Verlangen des Versicherten vom 29. Juni 2019 (Urk. 8/56) hierzu am 16. August 2019 (Urk. 8/59) eine einsprachefähige Verfü gung. Die hiergegen erhobene Einsprache des Versicherten vom 30. Septem ber 2019 (Urk. 8/65) beschied die Suva mit Einspracheentscheid vom 18. Novem ber 2019 (Urk. 2) abschlägig. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 6. Januar 2020 (Urk. 1) Beschwerde und be antragte, der Einspracheentscheid der Suva vom 18. November 2019 und die Ver fü gung vom 16. August 2019 seien aufzuheben, die Beschwerdegegnerin sei zu ver pflichten, die gesetzlichen Leistungen nach dem Bundesgesetz über die Unfall ver si cherung (UVG) auch nach dem 19. Oktober 2018 bis zur Erreichung des medizinischen Endzustandes weiter auszurichten, eventualiter sei ein Gerichts gutachten auf Kosten der Beschwerdegegnerin zu erstellen und die Sache zur anschliessenden Neuverfügung an d ie Vorinstanz zurückzuweisen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 3 0. Januar 2020 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7). Mit Replik vom 2 0. April 2020 ( Urk. 11) beziehungsweise Duplik vom 5. Mai 2020 ( Urk. 15), welche dem Beschwerde führer mit Verfügung vom 6. Mai 2020 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 16), hielten die Parteien an den gestellten Anträge n fest. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetz es über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krank heiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei fol genden Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind (Abs. 2): Knochenbrüche ( lit. a), Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrungen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsionen ( lit. g) und Trommelfellverletzungen ( lit. h). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3). 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs an spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwie gen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweis grundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kosten ver gütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2). 1.4 Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erschei nen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das An stellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versicherungs träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs inter nen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Einspracheentscheid vom 18. November 2019 (Urk. 2) im Wesentlichen, mit Dr. D.___ sei davon aus zugehen, dass der Unfall vom 9. Juli 2018 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des degenerativen Vorzustandes am rechten Knie geführt habe und der status quo sine nach sechs Wochen erreicht gewesen sei. Bei dem Ergebnis entfalle die Prüfung des adäquaten Kausalzu sammenhangs (S. 10 ff. E. 4 ; vgl. auch Urk. 7 und 15 ). 2.2 Dagegen wendet der Beschwerdeführer (Urk. 1) zur Hauptsache ein, es lägen keine degenerativen Veränderungen vor, auf welche der Meniskusriss zurückzuführen sei. Es sei demnach viel mehr auf die Beurteilung des behandelnden Facharztes Dr. A.___ abzustellen, wonach die Beschwerden auch nach dem 19. Okto ber 2018 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 9. Juli 2018 zurückzuführen seien (S. 14). Selbst wenn eine in stummer oder manifester Weise vorbestehende degenerative Veränderung im rechten Kniegelenk vorliegen soll t e, bestehe Raum für eine Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers. So stelle der Unfall keine blosse Gelegenheitsursache dar, weshalb nach der Recht sprache des Bundesgerichts die Unfallkausalität betreffend Meniskusriss zu beja hen sei oder zumindest eventualiter weitere Abkläru ngen vorzunehmen seien (S. 15; vgl. auch Urk. 11). 3. 3.1 Gemäss Bagatellunfall-Meldung vom 31. August 2018 (Urk. 8/1) verspürte der Beschwerdeführer nach dem Fussballs pielen Schmerzen im Knie. Auf Nachfrage der Beschwerdegegner in präzisierte er mit Formular vom 24. Oktober 2018 (Urk. 8/17), er habe bei einem Zweikampf das Gleichgewicht verloren und sei auf den Boden gefallen. Danach habe er Schmerzen im Knie gehabt, welche zuhause immer stärker geworden seien (S. 4). 3.2 3.2.1 In seinem Bericht vom 19. Oktober 2018 (Urk. 8/13) zur Konsultation gleichen Datums führte Dr. A.___ unter Bezugnahme auf die MRI-Bildgebung vom 28. August 2018 (Urk. 8/14) und 2. Oktober 2018 (Urk. 8/15) aus, im MRI vom 2. Oktober 2018 zeige sich eine komplexe mediale Meniskusruptur, schon ersicht lich im MRI vor zwei Monaten, dort Längsriss am Hinterhorn an typischer Stelle, jetzt sei dieser Längsriss geplatzt und unter den Kapselbandapparat geschlagen. Es sei eine komplexere Läsion mit eventuell auch schon einer Knorpelstörung am Femurkondylus mit auch Stresszeichen intraossär. Dann bestehe ein deutlich ver dicktes mediales Seitenband, vernarbt, als Ausdruck einer früheren Kapselband läsion mit auch kaliberschwachem vordere m Kreuzband. Es gebe einen diskreten Gelenkserguss im MRI vor drei Wochen. Femoropatellär und lateral liege eine ruhige Situation vor (S. 1). Am 2 9. Oktober 2018 diagnostizierte Dr. A.___ anlässlich der gleichentags durchgeführten Operation (Kniearthroskopie rechts, Teilmeniskektomie medial und Plica -Resektion infrapatellär ) eine komplexe mediale Meniskusruptur im Kniegelenk rechts, eine Synovitis und eine diskrete Partialläsion des vorderen Kreuzbandes ohne wesentliche Instabilität ( Urk. 8/24). 3.2.2 Am 6. Juni 2019 (Urk. 8/72) nahm er dahingehend ergänzend Stellung, als die Befunde hier eindeutig nicht auf degenerativem Hintergrund entstanden seien, da das Kniegelenk selber bei der Operation völlig bland bezüglich Knorpel und anderer Strukturen gewe sen sei. Lediglich der Innenmen i s kus sei zerrissen, mit eindeutigem traumatischen Aspekt. Die Befunde bei der Operation seien doku mentiert mit Videoprints. Auch hier sehe man keine degenerativen Verände rung en, der Meniskus sei an typischer Stelle zerrissen gewesen, mit Lappenbildung ohne degenerative Verfettung (S. 1). 3.3 Am 12. November 2018 (Urk. 8/2 9 ) kam Kreisarzt Dr. B.___ in seiner Beur teilung zum Schluss, das geschilderte Ereignis sei nicht geeignet, die bildgebend dargestellten Veränderungen herbeizuführen. Die Bildgebung weise auf eine be reits vorhandene pathologische Veränderung, d i e beginnende Varusgonarthrose, hin. Die von Dr. A.___ im Operationsbericht enthaltenen Feststellungen seien anhand der Fotodokumentation nicht eindeutig unfallkausal. Ü berwiegend wahr scheinlich sei die komplexe Meniskusrissbildung, welche zweimalig bildgebend dargestellt und chirurgisch behandelt worden sei, Bestandteil der pathologischen Veränderung im Rahmen einer beginnenden Gonarthrose. Die beginnende Gon arthrose sei bildgebend zweimal dargestellt worden, es habe sich ein höhenre duzierter Knorpel, ein Knochenmarksödem im Bereich des höhenreduzierten Knorpels, eine komplexe Meniskusrissbildung im Bereich des medialen Kom partiments, ein progredienter Gelenkserguss und eine lokale Kapselschwellung im medialen Kompartiment gezeigt. Es sei von einer Prellung auszugehen, welche nach sechs Wochen überwiegend wahrscheinlich keine Rolle mehr spiel e (S. 3). 3.4 Kreisarzt Dr. D.___ führte in seiner Beurteilung vom 13. August 2019 (Urk. 8/58) aus, der am 29. Oktober 2018 operativ behandelte rechtsseitige Knie gelenksschaden sei nicht mit dem vorgegebenen Massstab einer mindestens über wiegenden Wahrscheinlichkeit auf das Unfallere ignis vom 9. Juli 2018 zurück zuführen. In Zusammenschau der Sachverhaltsdarstellung, dem Leidens- und Arbeits unfähigkeits -Verlauf sowie der Bildgebung, der klinischen Befunde aber auch der Operationsdokumentation entspreche der operierte Befund vom 29. Okto ber 2018 hier keinesfalls einer eindeutig geltend gemachten unfallkausalen struk turellen Schädigung des rechten Kniegelenkes, sondern vielmehr einer in stum mer oder manifester Weise vorbestehenden degenerativen Krankheitsschädigung. So wäre es im Falle einer akuten traumatischen komplexen Zerreissung des Innen meniskus nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer sich erst nach deut lich über einer Woche in die ärztliche Erstbehandlung begeben habe und fort laufend seiner körperlich belastenden beruflichen handwerklichen Tätigkeit als Autolackierer in vollem Umfang bis Mitte September 2018 habe nachgehen können sowie erst nach der MRI-Diagnostik zwei Monate später das Ereignis rückwirkend gemeldet habe und seine Arbeitstätigkeit erst zum Zeitpunkt der Operation Ende Oktober 2018, fast vier Monate später, in vollem Umfang aus gesetzt habe. Auch seien zur Schadenmeldung und der wiederholten Angabe des erstbehandelnden Hausarztes primär zum Sachverhalt lediglich "Knieschmerzen rechts medial nach Fussball" ohne ein konkretes akut traumatisches Ereignis angegeben und erst sekundär diese Aussage beim Orthopäden, drei Monate später, durch die unspezifische Angabe "das Knie verdreht" ergänzt worden. Darüber hinausgehend spr ä chen insbesondere auch das (durch Dr. A.___ bestätigte) Fehlen von unfalltypischen Begleitverletzungen der sonstigen Gelenkstrukturen, mit den sich intakt darstellenden Kollateral- und Kreuzbändern, das Fehlen einer suspekten knöchernen Destruktion, ein initial nur geringgradiger Gelenkerguss, aber auch das Fehlen eines umschriebenen Knorpeldefe kts, gegen eine akute traumatisc he strukturelle Schädigung. Zusätzlich seien keine typischen Verlet zungs merkmale, wie ein Hämatom, ein Hämarthros oder ein Weichteilödem und klinisch zur orthopädischen Untersuchung präoperativ ein relativ blander Unter suchungsbefund mit einer weitestgehend freien Bewegungsfähigkeit des Knie gelenks erhoben worden. Des Weiteren spreche auch der klinische Leidensverlauf mit einer zunächst beschriebenen stetigen klinischen Besserung und einer erst Ende September akut zunehmenden Schmerzsymptomatik bei fortgesetzte r Arbeits tätigkeit gegen eine bereits zum Ereignis vom 9. Juli 2018 akut trau ma tisch verursachte n Zerreissung des Innenmeniskus und vielmehr für einen natür lich progredienten Verlauf einer degenerativen Meniskopathie. Hierzu passe auch die für einen Degenerationsprozess typische Lokalisation im Bereich des Innen meniskushinterhorns. Als Zeichen einer ebenda bereits vorbestehenden, beginnen den Varusgonarthrose zeige die wiederholte MRI-Bildgebung objektivierbar eine Medialisierung der Patella, eine Höhenminderung des medialen Gelenkraums sowie eine generelle Höhenreduzierung des Gelenkknorpels, wel c he intraoperativ hingegen als solche nicht bemessen werden könne. Da sich aber auch in der Bildgebung ansonsten kein relevanter oberflächlicher Knorpelschaden darstelle, sei es ansonsten nicht verwunderlich, dass auch seitens des Operateurs hierzu ein unauffälliger Oberflächenbefund festgestellt worden sei, was umgekehrt aber keinesfalls mit einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit eine Unfallkausalität der intraoperativ einzig festgestellten Innenmeniskushinterhornläsion nach Aussage des Operateurs eindeutig belege. Des Weiteren sprächen zudem auch eine hier erst sekundär zunehmende, im Falle einer akuten Traumatisierung hingegen erwar tungsgemäss rückläufige, nicht blutig dokumentierte Ergussbildung mit einer zu nehmenden synovialen entzündlichen Reizsymptomatik des Kniegelenks eher ge gen eine Unfallkausalität und typischerweise für ein fortschreitendes Krank heit s bild im Sinne einer hier progredienten Varusgonarthrose mit einer degene rativen Innenmeniskopathie an typischer Stelle im Bereich des Hinterhorns (S. 5 f.). Zum administrativ anerkannten Unfallereignis vom 9. Juli 2018, im Sinne einer hier allfällig eingetretenen Kniegelenkszerrung/-prellung, ohne eine aber objek tivierbar belegte unfallkausale richtung s gebende strukturelle Schädigung, spiel ten Unfallfolgen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in sechs Wochen nach dem Ereignis keine Rolle mehr. Hierzu passe auch die zur hausärztlichen Be treuung angegebene, sich initial stetig verbessernde klinische Symptomatik ohne eine primäre Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit. Die nachfolgende akute Zu standsverschlechterung sei darüberhinausgehend als die natürliche Progredienz des krankhaft degenerativen Vorzustands zu bewerten (S. 6). 4. 4.1 Zwar erscheint in Anbetracht der vagen und divergierenden Schilderung en der Schmerzauslösung - Schmerzen im Knie nach dem Fussballspielen (E. 3.1, auch Urk. 8/14 f. und Urk. 8/25), Verdrehen des Knies beim Fussballspielen ( Urk. 8/13), Sturz nach einem Zweikampf (Urk. 8/17) – bereits das Vorliegen eines Unfalles nach Unfallbegriff von Lehre und Rechtsprechung fraglich. Gestützt auf die Ein schätzung des Kreisarztes Dr. D.___ ging die Beschwerdegegnerin indessen vom Vorliegen eines Unfallereignisses im Sinne einer Kniegelenkszerrung/-p rel lung aus (E. 3.4 ). A ngesichts der Beweismaxime, wonach bei sich widerspre chen den Angaben der versicherten Person über den Unfallhergang die spontanen soge nannten « Aussagen der ersten Stunde » in der Regel unbefangener und zuver lässiger sind als spätere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nach träglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (vgl. BGE 121 V 45 E. 2a), ist dies nicht zu beanstanden. Dr. D.___ s Beurteilung erweist sich als umfassend. Er setzte sich nicht nur eingehend mit den Vorakten (S. 1 ff.) sowie den Einschätzungen des operierenden Orthopäden Dr. A.___ auseinander, sondern legte die medizinischen Zusam men hänge sowie seine Schlussfolgerungen ei nleuchtend und überzeugend dar. Namentlich zeigte er auf, dass insbesondere unfalltypische Begleitverletzungen wie Verletzungen der Kollateral- und Kreuzbänder, eine suspekte knöcherne Destruktion, ein höhergradige r Gelenkerguss oder ein Knorpeldefekt sowie Verletzungen der sonstigen Gelenkstrukturen fehl t en und auch keine typischen Verletzungsmerkmale wie ein Hämatom, ein Hämarthros - oder ein Weichteilödem vorlagen, was insgesamt gegen eine akute trauma tische strukturelle Schädigung sp richt. Die Einschätzung Dr. D.___ s entspricht somit den praxisgemässen Anforderungen an eine beweiswertige Expertise (E. 1.4). 4.2 Was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringt, ist nicht stichhaltig. So weit er anführt, Dr. A.___ sei als Operateur und Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates besser in der Lage, ein umfassendes Beschwerdebild abzugeben als Dr. D.___ als Facharzt für Allgemeinmedizin, ist darauf hinzuweisen, dass die Kreisärzte der Suva nach ihrer Funktion und beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich der Unfallmedizin sind und unab hängig von ihrem ursprünglich erworbenen Facharzttitel über besonders ausge prägte traumatologische Kenntnisse und Erfahrungen verfügen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_510/2007 vom 3. Oktober 2008 E. 7.5.4, Urteil des Bun des gerichts 8C_316/2019 vom 2 4. Oktober 2019 E. 5.4). Zudem übersieht er, dass Dr. D.___ seine Einschätzung in Kenntnis und aus drücklicher Nachachtung der Berichte von Dr. A.___ vornahm. So wies er übereinstimmend mit Dr. A.___ ( E. 3.2.2 ) auf die abgesehen vom Meniskusriss blande Situation im Knie hin, interpretierte die Befund e sowie die Lokalisation im Bereich des Innenmeniskushinterhorns indes gerade als degenerativer Natur und zeigte mithin plausibel auf, dass sowohl die intraoperativ nicht bemess bare generelle Höhen reduzierung des Gelenkknorpels als auch die erst sekundär zu neh mende, im Falle einer akuten Traumatisierung hingegen erwartungsgemäss rückläufige, nicht blutig dokumentierte Ergussbildung mit einer zunehmenden synovialen entzündlichen Reizsymptomatik des Kniegelenks typischerweise für ein fortschreitendes Krankheitsbild sprechen. Soweit Dr. C.___ mit Schreiben vom 15. Februar 2019 (Urk. 8/47) und Dr. A.___ mit Bericht vom 6. Juni 2019 (Urk. 8/54) ein wenden, die Befunde seien hier eindeutig nicht auf degenerativem Hintergrund entstanden, sondern im Operationsbericht vom 29. Oktober 2018 (Urk. 8/24) sei klar eine traumatische Läsion beschrieben, ist zu bemerken, dass sie ihre Feststellung nicht in nachvollziehbarer, schlüssiger Weise herleiten. Ferner fehlt eine Auseinandersetzung mit Dr. D.___ s Beurteilung und insbesondere auch mit der bereits von Dr. B.___ am 12. November 2018 postulierten und von Dr. D.___ bestätigten beginnende n Gonarthrose, deren Entwicklung em pi risch etwas Zeit in Anspruch nimmt. Die Begründung einer traumatische n Ursache hätte demnach – g erade auch bei Berücksichtigung der vorbestehenden Schädigung des entsprechenden Knies mit der Folge einer Kapselbandläsion (vgl. Urk. 8/13) – einen erhöhten Detail lierungs grad erheischt. Dies gilt umso mehr, als dass eine Verletzung des Innenmeniskus erfahrungsgemäss selten traumatischer Genese ist (BGE 146 V 51 E. 5.2 ) und sich schon in der MRI-Bildgebung vom 28. August 2018 ( Urk. 8/14 ) eine deutlich aktivierte Varusgonarthrose zeigte. Nach dem Ausgeführten lieg t keine medizinische Einschätzung vor, aufgrund welcher an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Feststellungen von Dr. D.___ zu zweifeln wäre. 4.3 Schliesslich bleibt darauf hinzuweisen, dass je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto strengere Anforderungen an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des natür lichen Kausalzusammenhangs zu stellen sind. Bei Beweislosigkeit fällt der Ent scheid zu Lasten der versicherten Person aus (Urteil des Bundesgerichts 8C_589/2017 vom 2 1. Februar 2018 E. 3.2.2). Diese Anforderungen wurden nach dem Gesagten nicht erfüllt und die Unfallkausalität der Innenmeniskus hinter hornläsion ist nicht mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. Namentlich ist auch für den medizinischen Laien nachvollziehbar, wenn Dr. D.___ auf die Unverständlichkeit einer ersten ärztlichen Konsul ta tion nach über einer Woche, die nachfolgend fortlaufend ausgeübte berufliche Tätigkeit als Autolackierer in vollem Umfang bis Mitte September 2018, die erst nach der MRI-Diagnostik beinahe zwei Monate später rückwirkende Meldung des Ereignisses sowie die Aussetzung der Arbeitstätigkeit in vollem Umfang erst zum Zeitpunkt d er Operation Ende Oktober 2018 und damit fast vier Monate später im Falle einer akuten komplexen Zerreissung d es Innenmeniskus hinweist. Da hingehend ist der Beschwerdegegnerin beizupflichten, dass eine natürliche Kau salität zwischen dem Ereignis vom 9. Juli 2018 und der Innenmeniskus hinter hornläsion nicht überwiegend wahrscheinlich erscheint. Vor diesem Hintergrund erweist sich auch die von Dr. D.___ von einer Prellung ausgehende postulierte Zeitspanne von sechs Wochen bis zum Erreichen des Gesundheitszustand s, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) a ls plausibel, zumal keine gegenteiligen Hinweise vorliegen. 4.4 Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin das Ereignis vom 9. Juli 2018 zwar als Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG anerkannt und für dessen Folgen zunächst Leistungen erbracht. Die medizinischen Abklärungen ergaben in der Folge aber, dass der diagnostizierte Meniskusriss nicht auf das Unfallereignis vom 9. Juli 2018 zurückzuführen ist. Beim Unfall kam es lediglich zu einer Knie prellung mit einer vorübergehenden Verschlimmerung eines degenerativen Vor zustandes (vgl. E. 1.3 hiervor). Die Beschwerdegegnerin hat den Nachweis dafür erbracht, dass das Ereignis vom 9. Juli 2018 keine auch nur geringe Teilursache des Meniskusrisses bildet. Wollte man das Vorliegen eines Unfalles verneinen, steht fest, dass diese Listenverletzung vorwiegend, d as heisst zu mehr als 50 %, auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist (BGE 14 6 V 51 E. 9.2). Demnach ist der Fallabschluss der Beschwerdegegnerin per 19. Oktober 2018 nicht zu beanstanden. Von weiteren medizinischen Abklärungen - insbesondere dem vom Beschwerdeführer eventualiter beantragten Gerichtsgutachten ( Urk. 1 S. 2) - sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen) zu verzichten ist. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG - Suva - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubFrischknecht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2020.00003 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiber Frischknecht Urteil vom 2 3. Februar 2021

UV.2020.00003

UV.2020.00003

UV.2020.00003 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiber Frischknecht

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiber Frischknecht

Urteil vom 2 3. Februar 2021

Urteil vom 2 3. Februar 2021 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG

vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG MLaw Y.___, Kundenrechtsdienst Zürich

MLaw Y.___, Kundenrechtsdienst Zürich Postfach, 8010 Zürich

Postfach, 8010 Zürich gegen

gegen Suva

Suva Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1985 geborene X.___ war seit dem 1. Juli 2011 als Autolackierer bei der Z.___ angestellt und im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Baga tellunfallmeldung UVG vom 31. August 2018 liess er der Suva mitteilen, dass er am 9. Juli 2018 nach dem Fussballspielen Schmerzen im Knie und am rechten Knie eine Zerrung erlitten habe (Urk. 8/1). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld; Urk. 8/2 -3 ). A m 1 9. Oktober 2018 diag nostizierte Dr. med. A.___, FMH Orthopädische Chirurgie, eine ausgeprägte mediale Meniskusruptur rechts ( Urk. 8/13). Am 26. Oktober 2018 (Urk. 8/18) nahm Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, ein erstes Mal zur Kausalität der Restbeschwerden zum Ereignis vom 9. Juli 2018 Stellung. Daraufhin teilte die Suva dem Versi cher ten mit Schreiben vom 29. Oktober 2018 (Urk. 8/20) mit, dass gemäss kreisärzt licher Beurteilung die heute bestehenden Beschwerden am rechten Knie nicht mehr unfallbedingt seien, der Zustand, wie er sich auch ohne Unfall vom 9. Juli 2018 eingestellt hätte, spätestens am 20. August 2018 erreicht worden sei, der Fall per 19. Oktober 2018 abgeschlossen und deshalb für die Operation vom 29. Oktober 2018 nicht mehr aufgekommen werde.

1. Der 1985 geborene X.___ war seit dem 1. Juli 2011 als Autolackierer bei der Z.___ angestellt und im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Baga tellunfallmeldung UVG vom 31. August 2018 liess er der Suva mitteilen, dass er am 9. Juli 2018 nach dem Fussballspielen Schmerzen im Knie und am rechten Knie eine Zerrung erlitten habe (Urk. 8/1). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld; Urk. 8/2 -3 ). A m 1 9. Oktober 2018 diag nostizierte Dr. med. A.___, FMH Orthopädische Chirurgie, eine ausgeprägte mediale Meniskusruptur rechts ( Urk. 8/13). Am 26. Oktober 2018 (Urk. 8/18) nahm Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, ein erstes Mal zur Kausalität der Restbeschwerden zum Ereignis vom 9. Juli 2018 Stellung. Daraufhin teilte die Suva dem Versi cher ten mit Schreiben vom 29. Oktober 2018 (Urk. 8/20) mit, dass gemäss kreisärzt licher Beurteilung die heute bestehenden Beschwerden am rechten Knie nicht mehr unfallbedingt seien, der Zustand, wie er sich auch ohne Unfall vom 9. Juli 2018 eingestellt hätte, spätestens am 20. August 2018 erreicht worden sei, der Fall per 19. Oktober 2018 abgeschlossen und deshalb für die Operation vom 29. Oktober 2018 nicht mehr aufgekommen werde. Nach Einwendungen des behan delnden Orthopäden Dr. A.___ ( Urk. 8/27, Urk. 8/54 ) und des Hausarztes Dr. med. C.___, FMH für allgemeine Medizin ( Urk. 8/41, Urk. 8/47) sowie erneuten kreisärztlichen Beurteilungen durch Dr. B.___ ( Urk. 8/29) und Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeinmedizin ( Urk. 8/58), erliess die Suva auf Verlangen des Versicherten vom 29. Juni 2019 (Urk. 8/56) hierzu am 16. August 2019 (Urk. 8/59) eine einsprachefähige Verfü gung. Die hiergegen erhobene Einsprache des Versicherten vom 30. Septem ber 2019 (Urk. 8/65) beschied die Suva mit Einspracheentscheid vom 18. Novem ber 2019 (Urk. 2) abschlägig.

Nach Einwendungen des behan delnden Orthopäden Dr. A.___ ( Urk. 8/27, Urk. 8/54 ) und des Hausarztes Dr. med. C.___, FMH für allgemeine Medizin ( Urk. 8/41, Urk. 8/47) sowie erneuten kreisärztlichen Beurteilungen durch Dr. B.___ ( Urk. 8/29) und Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeinmedizin ( Urk. 8/58), erliess die Suva auf Verlangen des Versicherten vom 29. Juni 2019 (Urk. 8/56) hierzu am 16. August 2019 (Urk. 8/59) eine einsprachefähige Verfü gung. Die hiergegen erhobene Einsprache des Versicherten vom 30. Septem ber 2019 (Urk. 8/65) beschied die Suva mit Einspracheentscheid vom 18. Novem ber 2019 (Urk. 2) abschlägig. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 6. Januar 2020 (Urk. 1) Beschwerde und be antragte, der Einspracheentscheid der Suva vom 18. November 2019 und die Ver fü gung vom 16. August 2019 seien aufzuheben, die Beschwerdegegnerin sei zu ver pflichten, die gesetzlichen Leistungen nach dem Bundesgesetz über die Unfall ver si cherung (UVG) auch nach dem 19. Oktober 2018 bis zur Erreichung des medizinischen Endzustandes weiter auszurichten, eventualiter sei ein Gerichts gutachten auf Kosten der Beschwerdegegnerin zu erstellen und die Sache zur anschliessenden Neuverfügung an d ie Vorinstanz zurückzuweisen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 3 0. Januar 2020 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7). Mit Replik vom 2 0. April 2020 ( Urk. 11) beziehungsweise Duplik vom 5. Mai 2020 ( Urk. 15), welche dem Beschwerde führer mit Verfügung vom 6. Mai 2020 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 16), hielten die Parteien an den gestellten Anträge n fest.

2. Dagegen erhob der Versicherte am 6. Januar 2020 (Urk. 1) Beschwerde und be antragte, der Einspracheentscheid der Suva vom 18. November 2019 und die Ver fü gung vom 16. August 2019 seien aufzuheben, die Beschwerdegegnerin sei zu ver pflichten, die gesetzlichen Leistungen nach dem Bundesgesetz über die Unfall ver si cherung (UVG) auch nach dem 19. Oktober 2018 bis zur Erreichung des medizinischen Endzustandes weiter auszurichten, eventualiter sei ein Gerichts gutachten auf Kosten der Beschwerdegegnerin zu erstellen und die Sache zur anschliessenden Neuverfügung an d ie Vorinstanz zurückzuweisen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 3 0. Januar 2020 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7). Mit Replik vom 2 0. April 2020 ( Urk. 11) beziehungsweise Duplik vom 5. Mai 2020 ( Urk. 15), welche dem Beschwerde führer mit Verfügung vom 6. Mai 2020 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 16), hielten die Parteien an den gestellten Anträge n fest. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetz es über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krank heiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei fol genden Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind (Abs. 2): Knochenbrüche ( lit. a), Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrungen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsionen ( lit. g) und Trommelfellverletzungen ( lit. h). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).

1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetz es über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krank heiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei fol genden Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind (Abs. 2): Knochenbrüche ( lit. a), Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrungen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsionen ( lit. g) und Trommelfellverletzungen ( lit. h). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3). 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs an spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs an spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwie gen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweis grundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).

1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwie gen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweis grundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kosten ver gütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).

Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kosten ver gütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2). 1.4 Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erschei nen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das An stellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versicherungs träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs inter nen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).

1.4 Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erschei nen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das An stellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versicherungs träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs inter nen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Einspracheentscheid vom 18. November 2019 (Urk. 2) im Wesentlichen, mit Dr. D.___ sei davon aus zugehen, dass der Unfall vom 9. Juli 2018 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des degenerativen Vorzustandes am rechten Knie geführt habe und der status quo sine nach sechs Wochen erreicht gewesen sei. Bei dem Ergebnis entfalle die Prüfung des adäquaten Kausalzu sammenhangs (S. 10 ff. E. 4 ; vgl. auch Urk. 7 und 15 ).

2.1 Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Einspracheentscheid vom 18. November 2019 (Urk. 2) im Wesentlichen, mit Dr. D.___ sei davon aus zugehen, dass der Unfall vom 9. Juli 2018 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des degenerativen Vorzustandes am rechten Knie geführt habe und der status quo sine nach sechs Wochen erreicht gewesen sei. Bei dem Ergebnis entfalle die Prüfung des adäquaten Kausalzu sammenhangs (S. 10 ff. E. 4 ; vgl. auch Urk. 7 und 15 ). 2.2 Dagegen wendet der Beschwerdeführer (Urk. 1) zur Hauptsache ein, es lägen keine degenerativen Veränderungen vor, auf welche der Meniskusriss zurückzuführen sei. Es sei demnach viel mehr auf die Beurteilung des behandelnden Facharztes Dr. A.___ abzustellen, wonach die Beschwerden auch nach dem 19. Okto ber 2018 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 9. Juli 2018 zurückzuführen seien (S. 14). Selbst wenn eine in stummer oder manifester Weise vorbestehende degenerative Veränderung im rechten Kniegelenk vorliegen soll t e, bestehe Raum für eine Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers. So stelle der Unfall keine blosse Gelegenheitsursache dar, weshalb nach der Recht sprache des Bundesgerichts die Unfallkausalität betreffend Meniskusriss zu beja hen sei oder zumindest eventualiter weitere Abkläru ngen vorzunehmen seien (S. 15; vgl. auch Urk. 11).

2.2 Dagegen wendet der Beschwerdeführer (Urk. 1) zur Hauptsache ein, es lägen keine degenerativen Veränderungen vor, auf welche der Meniskusriss zurückzuführen sei. Es sei demnach viel mehr auf die Beurteilung des behandelnden Facharztes Dr. A.___ abzustellen, wonach die Beschwerden auch nach dem 19. Okto ber 2018 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 9. Juli 2018 zurückzuführen seien (S. 14). Selbst wenn eine in stummer oder manifester Weise vorbestehende degenerative Veränderung im rechten Kniegelenk vorliegen soll t e, bestehe Raum für eine Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers. So stelle der Unfall keine blosse Gelegenheitsursache dar, weshalb nach der Recht sprache des Bundesgerichts die Unfallkausalität betreffend Meniskusriss zu beja hen sei oder zumindest eventualiter weitere Abkläru ngen vorzunehmen seien (S. 15; vgl. auch Urk. 11). 3.

3. 3.1 Gemäss Bagatellunfall-Meldung vom 31. August 2018 (Urk. 8/1) verspürte der Beschwerdeführer nach dem Fussballs pielen Schmerzen im Knie. Auf Nachfrage der Beschwerdegegner in präzisierte er mit Formular vom 24. Oktober 2018 (Urk. 8/17), er habe bei einem Zweikampf das Gleichgewicht verloren und sei auf den Boden gefallen. Danach habe er Schmerzen im Knie gehabt, welche zuhause immer stärker geworden seien (S. 4).

3.1 Gemäss Bagatellunfall-Meldung vom 31. August 2018 (Urk. 8/1) verspürte der Beschwerdeführer nach dem Fussballs pielen Schmerzen im Knie. Auf Nachfrage der Beschwerdegegner in präzisierte er mit Formular vom 24. Oktober 2018 (Urk. 8/17), er habe bei einem Zweikampf das Gleichgewicht verloren und sei auf den Boden gefallen. Danach habe er Schmerzen im Knie gehabt, welche zuhause immer stärker geworden seien (S. 4). 3.2

3.2 3.2.1 In seinem Bericht vom 19. Oktober 2018 (Urk. 8/13) zur Konsultation gleichen Datums führte Dr. A.___ unter Bezugnahme auf die MRI-Bildgebung vom 28. August 2018 (Urk. 8/14) und 2. Oktober 2018 (Urk. 8/15) aus, im MRI vom 2. Oktober 2018 zeige sich eine komplexe mediale Meniskusruptur, schon ersicht lich im MRI vor zwei Monaten, dort Längsriss am Hinterhorn an typischer Stelle, jetzt sei dieser Längsriss geplatzt und unter den Kapselbandapparat geschlagen. Es sei eine komplexere Läsion mit eventuell auch schon einer Knorpelstörung am Femurkondylus mit auch Stresszeichen intraossär. Dann bestehe ein deutlich ver dicktes mediales Seitenband, vernarbt, als Ausdruck einer früheren Kapselband läsion mit auch kaliberschwachem vordere m Kreuzband. Es gebe einen diskreten Gelenkserguss im MRI vor drei Wochen. Femoropatellär und lateral liege eine ruhige Situation vor (S. 1).

3.2.1 In seinem Bericht vom 19. Oktober 2018 (Urk. 8/13) zur Konsultation gleichen Datums führte Dr. A.___ unter Bezugnahme auf die MRI-Bildgebung vom 28. August 2018 (Urk. 8/14) und 2. Oktober 2018 (Urk. 8/15) aus, im MRI vom 2. Oktober 2018 zeige sich eine komplexe mediale Meniskusruptur, schon ersicht lich im MRI vor zwei Monaten, dort Längsriss am Hinterhorn an typischer Stelle, jetzt sei dieser Längsriss geplatzt und unter den Kapselbandapparat geschlagen. Es sei eine komplexere Läsion mit eventuell auch schon einer Knorpelstörung am Femurkondylus mit auch Stresszeichen intraossär. Dann bestehe ein deutlich ver dicktes mediales Seitenband, vernarbt, als Ausdruck einer früheren Kapselband läsion mit auch kaliberschwachem vordere m Kreuzband. Es gebe einen diskreten Gelenkserguss im MRI vor drei Wochen. Femoropatellär und lateral liege eine ruhige Situation vor (S. 1). Am 2 9. Oktober 2018 diagnostizierte Dr. A.___ anlässlich der gleichentags durchgeführten Operation (Kniearthroskopie rechts, Teilmeniskektomie medial und Plica -Resektion infrapatellär ) eine komplexe mediale Meniskusruptur im Kniegelenk rechts, eine Synovitis und eine diskrete Partialläsion des vorderen Kreuzbandes ohne wesentliche Instabilität ( Urk. 8/24).

Am 2 9. Oktober 2018 diagnostizierte Dr. A.___ anlässlich der gleichentags durchgeführten Operation (Kniearthroskopie rechts, Teilmeniskektomie medial und Plica -Resektion infrapatellär ) eine komplexe mediale Meniskusruptur im Kniegelenk rechts, eine Synovitis und eine diskrete Partialläsion des vorderen Kreuzbandes ohne wesentliche Instabilität ( Urk. 8/24). 3.2.2 Am 6. Juni 2019 (Urk. 8/72) nahm er dahingehend ergänzend Stellung, als die Befunde hier eindeutig nicht auf degenerativem Hintergrund entstanden seien, da das Kniegelenk selber bei der Operation völlig bland bezüglich Knorpel und anderer Strukturen gewe sen sei. Lediglich der Innenmen i s kus sei zerrissen, mit eindeutigem traumatischen Aspekt. Die Befunde bei der Operation seien doku mentiert mit Videoprints. Auch hier sehe man keine degenerativen Verände rung en, der Meniskus sei an typischer Stelle zerrissen gewesen, mit Lappenbildung ohne degenerative Verfettung (S. 1).

3.2.2 Am 6. Juni 2019 (Urk. 8/72) nahm er dahingehend ergänzend Stellung, als die Befunde hier eindeutig nicht auf degenerativem Hintergrund entstanden seien, da das Kniegelenk selber bei der Operation völlig bland bezüglich Knorpel und anderer Strukturen gewe sen sei. Lediglich der Innenmen i s kus sei zerrissen, mit eindeutigem traumatischen Aspekt. Die Befunde bei der Operation seien doku mentiert mit Videoprints. Auch hier sehe man keine degenerativen Verände rung en, der Meniskus sei an typischer Stelle zerrissen gewesen, mit Lappenbildung ohne degenerative Verfettung (S. 1). 3.3 Am 12. November 2018 (Urk. 8/2 9 ) kam Kreisarzt Dr. B.___ in seiner Beur teilung zum Schluss, das geschilderte Ereignis sei nicht geeignet, die bildgebend dargestellten Veränderungen herbeizuführen. Die Bildgebung weise auf eine be reits vorhandene pathologische Veränderung, d i e beginnende Varusgonarthrose, hin. Die von Dr. A.___ im Operationsbericht enthaltenen Feststellungen seien anhand der Fotodokumentation nicht eindeutig unfallkausal. Ü berwiegend wahr scheinlich sei die komplexe Meniskusrissbildung, welche zweimalig bildgebend dargestellt und chirurgisch behandelt worden sei, Bestandteil der pathologischen Veränderung im Rahmen einer beginnenden Gonarthrose. Die beginnende Gon arthrose sei bildgebend zweimal dargestellt worden, es habe sich ein höhenre duzierter Knorpel, ein Knochenmarksödem im Bereich des höhenreduzierten Knorpels, eine komplexe Meniskusrissbildung im Bereich des medialen Kom partiments, ein progredienter Gelenkserguss und eine lokale Kapselschwellung im medialen Kompartiment gezeigt. Es sei von einer Prellung auszugehen, welche nach sechs Wochen überwiegend wahrscheinlich keine Rolle mehr spiel e (S. 3).

3.3 Am 12. November 2018 (Urk. 8/2 9 ) kam Kreisarzt Dr. B.___ in seiner Beur teilung zum Schluss, das geschilderte Ereignis sei nicht geeignet, die bildgebend dargestellten Veränderungen herbeizuführen. Die Bildgebung weise auf eine be reits vorhandene pathologische Veränderung, d i e beginnende Varusgonarthrose, hin. Die von Dr. A.___ im Operationsbericht enthaltenen Feststellungen seien anhand der Fotodokumentation nicht eindeutig unfallkausal. Ü berwiegend wahr scheinlich sei die komplexe Meniskusrissbildung, welche zweimalig bildgebend dargestellt und chirurgisch behandelt worden sei, Bestandteil der pathologischen Veränderung im Rahmen einer beginnenden Gonarthrose. Die beginnende Gon arthrose sei bildgebend zweimal dargestellt worden, es habe sich ein höhenre duzierter Knorpel, ein Knochenmarksödem im Bereich des höhenreduzierten Knorpels, eine komplexe Meniskusrissbildung im Bereich des medialen Kom partiments, ein progredienter Gelenkserguss und eine lokale Kapselschwellung im medialen Kompartiment gezeigt. Es sei von einer Prellung auszugehen, welche nach sechs Wochen überwiegend wahrscheinlich keine Rolle mehr spiel e (S. 3). 3.4 Kreisarzt Dr. D.___ führte in seiner Beurteilung vom 13. August 2019 (Urk. 8/58) aus, der am 29. Oktober 2018 operativ behandelte rechtsseitige Knie gelenksschaden sei nicht mit dem vorgegebenen Massstab einer mindestens über wiegenden Wahrscheinlichkeit auf das Unfallere ignis vom 9. Juli 2018 zurück zuführen. In Zusammenschau der Sachverhaltsdarstellung, dem Leidens- und Arbeits unfähigkeits -Verlauf sowie der Bildgebung, der klinischen Befunde aber auch der Operationsdokumentation entspreche der operierte Befund vom 29. Okto ber 2018 hier keinesfalls einer eindeutig geltend gemachten unfallkausalen struk turellen Schädigung des rechten Kniegelenkes, sondern vielmehr einer in stum mer oder manifester Weise vorbestehenden degenerativen Krankheitsschädigung. So wäre es im Falle einer akuten traumatischen komplexen Zerreissung des Innen meniskus nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer sich erst nach deut lich über einer Woche in die ärztliche Erstbehandlung begeben habe und fort laufend seiner körperlich belastenden beruflichen handwerklichen Tätigkeit als Autolackierer in vollem Umfang bis Mitte September 2018 habe nachgehen können sowie erst nach der MRI-Diagnostik zwei Monate später das Ereignis rückwirkend gemeldet habe und seine Arbeitstätigkeit erst zum Zeitpunkt der Operation Ende Oktober 2018, fast vier Monate später, in vollem Umfang aus gesetzt habe. Auch seien zur Schadenmeldung und der wiederholten Angabe des erstbehandelnden Hausarztes primär zum Sachverhalt lediglich "Knieschmerzen rechts medial nach Fussball" ohne ein konkretes akut traumatisches Ereignis angegeben und erst sekundär diese Aussage beim Orthopäden, drei Monate später, durch die unspezifische Angabe "das Knie verdreht" ergänzt worden. Darüber hinausgehend spr ä chen insbesondere auch das (durch Dr. A.___ bestätigte) Fehlen von unfalltypischen Begleitverletzungen der sonstigen Gelenkstrukturen, mit den sich intakt darstellenden Kollateral- und Kreuzbändern, das Fehlen einer suspekten knöchernen Destruktion, ein initial nur geringgradiger Gelenkerguss, aber auch das Fehlen eines umschriebenen Knorpeldefe kts, gegen eine akute traumatisc he strukturelle Schädigung. Zusätzlich seien keine typischen Verlet zungs merkmale, wie ein Hämatom, ein Hämarthros oder ein Weichteilödem und klinisch zur orthopädischen Untersuchung präoperativ ein relativ blander Unter suchungsbefund mit einer weitestgehend freien Bewegungsfähigkeit des Knie gelenks erhoben worden. Des Weiteren spreche auch der klinische Leidensverlauf mit einer zunächst beschriebenen stetigen klinischen Besserung und einer erst Ende September akut zunehmenden Schmerzsymptomatik bei fortgesetzte r Arbeits tätigkeit gegen eine bereits zum Ereignis vom 9. Juli 2018 akut trau ma tisch verursachte n Zerreissung des Innenmeniskus und vielmehr für einen natür lich progredienten Verlauf einer degenerativen Meniskopathie. Hierzu passe auch die für einen Degenerationsprozess typische Lokalisation im Bereich des Innen meniskushinterhorns. Als Zeichen einer ebenda bereits vorbestehenden, beginnen den Varusgonarthrose zeige die wiederholte MRI-Bildgebung objektivierbar eine Medialisierung der Patella, eine Höhenminderung des medialen Gelenkraums sowie eine generelle Höhenreduzierung des Gelenkknorpels, wel c he intraoperativ hingegen als solche nicht bemessen werden könne. Da sich aber auch in der Bildgebung ansonsten kein relevanter oberflächlicher Knorpelschaden darstelle, sei es ansonsten nicht verwunderlich, dass auch seitens des Operateurs hierzu ein unauffälliger Oberflächenbefund festgestellt worden sei, was umgekehrt aber keinesfalls mit einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit eine Unfallkausalität der intraoperativ einzig festgestellten Innenmeniskushinterhornläsion nach Aussage des Operateurs eindeutig belege. Des Weiteren sprächen zudem auch eine hier erst sekundär zunehmende, im Falle einer akuten Traumatisierung hingegen erwar tungsgemäss rückläufige, nicht blutig dokumentierte Ergussbildung mit einer zu nehmenden synovialen entzündlichen Reizsymptomatik des Kniegelenks eher ge gen eine Unfallkausalität und typischerweise für ein fortschreitendes Krank heit s bild im Sinne einer hier progredienten Varusgonarthrose mit einer degene rativen Innenmeniskopathie an typischer Stelle im Bereich des Hinterhorns (S. 5 f.).

3.4 Kreisarzt Dr. D.___ führte in seiner Beurteilung vom 13. August 2019 (Urk. 8/58) aus, der am 29. Oktober 2018 operativ behandelte rechtsseitige Knie gelenksschaden sei nicht mit dem vorgegebenen Massstab einer mindestens über wiegenden Wahrscheinlichkeit auf das Unfallere ignis vom 9. Juli 2018 zurück zuführen. In Zusammenschau der Sachverhaltsdarstellung, dem Leidens- und Arbeits unfähigkeits -Verlauf sowie der Bildgebung, der klinischen Befunde aber auch der Operationsdokumentation entspreche der operierte Befund vom 29. Okto ber 2018 hier keinesfalls einer eindeutig geltend gemachten unfallkausalen struk turellen Schädigung des rechten Kniegelenkes, sondern vielmehr einer in stum mer oder manifester Weise vorbestehenden degenerativen Krankheitsschädigung. So wäre es im Falle einer akuten traumatischen komplexen Zerreissung des Innen meniskus nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer sich erst nach deut lich über einer Woche in die ärztliche Erstbehandlung begeben habe und fort laufend seiner körperlich belastenden beruflichen handwerklichen Tätigkeit als Autolackierer in vollem Umfang bis Mitte September 2018 habe nachgehen können sowie erst nach der MRI-Diagnostik zwei Monate später das Ereignis rückwirkend gemeldet habe und seine Arbeitstätigkeit erst zum Zeitpunkt der Operation Ende Oktober 2018, fast vier Monate später, in vollem Umfang aus gesetzt habe. Auch seien zur Schadenmeldung und der wiederholten Angabe des erstbehandelnden Hausarztes primär zum Sachverhalt lediglich "Knieschmerzen rechts medial nach Fussball" ohne ein konkretes akut traumatisches Ereignis angegeben und erst sekundär diese Aussage beim Orthopäden, drei Monate später, durch die unspezifische Angabe "das Knie verdreht" ergänzt worden. Darüber hinausgehend spr ä chen insbesondere auch das (durch Dr. A.___ bestätigte) Fehlen von unfalltypischen Begleitverletzungen der sonstigen Gelenkstrukturen, mit den sich intakt darstellenden Kollateral- und Kreuzbändern, das Fehlen einer suspekten knöchernen Destruktion, ein initial nur geringgradiger Gelenkerguss, aber auch das Fehlen eines umschriebenen Knorpeldefe kts, gegen eine akute traumatisc he strukturelle Schädigung. Zusätzlich seien keine typischen Verlet zungs merkmale, wie ein Hämatom, ein Hämarthros oder ein Weichteilödem und klinisch zur orthopädischen Untersuchung präoperativ ein relativ blander Unter suchungsbefund mit einer weitestgehend freien Bewegungsfähigkeit des Knie gelenks erhoben worden. Des Weiteren spreche auch der klinische Leidensverlauf mit einer zunächst beschriebenen stetigen klinischen Besserung und einer erst Ende September akut zunehmenden Schmerzsymptomatik bei fortgesetzte r Arbeits tätigkeit gegen eine bereits zum Ereignis vom 9. Juli 2018 akut trau ma tisch verursachte n Zerreissung des Innenmeniskus und vielmehr für einen natür lich progredienten Verlauf einer degenerativen Meniskopathie. Hierzu passe auch die für einen Degenerationsprozess typische Lokalisation im Bereich des Innen meniskushinterhorns. Als Zeichen einer ebenda bereits vorbestehenden, beginnen den Varusgonarthrose zeige die wiederholte MRI-Bildgebung objektivierbar eine Medialisierung der Patella, eine Höhenminderung des medialen Gelenkraums sowie eine generelle Höhenreduzierung des Gelenkknorpels, wel c he intraoperativ hingegen als solche nicht bemessen werden könne. Da sich aber auch in der Bildgebung ansonsten kein relevanter oberflächlicher Knorpelschaden darstelle, sei es ansonsten nicht verwunderlich, dass auch seitens des Operateurs hierzu ein unauffälliger Oberflächenbefund festgestellt worden sei, was umgekehrt aber keinesfalls mit einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit eine Unfallkausalität der intraoperativ einzig festgestellten Innenmeniskushinterhornläsion nach Aussage des Operateurs eindeutig belege. Des Weiteren sprächen zudem auch eine hier erst sekundär zunehmende, im Falle einer akuten Traumatisierung hingegen erwar tungsgemäss rückläufige, nicht blutig dokumentierte Ergussbildung mit einer zu nehmenden synovialen entzündlichen Reizsymptomatik des Kniegelenks eher ge gen eine Unfallkausalität und typischerweise für ein fortschreitendes Krank heit s bild im Sinne einer hier progredienten Varusgonarthrose mit einer degene rativen Innenmeniskopathie an typischer Stelle im Bereich des Hinterhorns (S. 5 f.). Zum administrativ anerkannten Unfallereignis vom 9. Juli 2018, im Sinne einer hier allfällig eingetretenen Kniegelenkszerrung/-prellung, ohne eine aber objek tivierbar belegte unfallkausale richtung s gebende strukturelle Schädigung, spiel ten Unfallfolgen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in sechs Wochen nach dem Ereignis keine Rolle mehr. Hierzu passe auch die zur hausärztlichen Be treuung angegebene, sich initial stetig verbessernde klinische Symptomatik ohne eine primäre Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit. Die nachfolgende akute Zu standsverschlechterung sei darüberhinausgehend als die natürliche Progredienz des krankhaft degenerativen Vorzustands zu bewerten (S. 6).

Zum administrativ anerkannten Unfallereignis vom 9. Juli 2018, im Sinne einer hier allfällig eingetretenen Kniegelenkszerrung/-prellung, ohne eine aber objek tivierbar belegte unfallkausale richtung s gebende strukturelle Schädigung, spiel ten Unfallfolgen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in sechs Wochen nach dem Ereignis keine Rolle mehr. Hierzu passe auch die zur hausärztlichen Be treuung angegebene, sich initial stetig verbessernde klinische Symptomatik ohne eine primäre Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit. Die nachfolgende akute Zu standsverschlechterung sei darüberhinausgehend als die natürliche Progredienz des krankhaft degenerativen Vorzustands zu bewerten (S. 6). 4.

4. 4.1 Zwar erscheint in Anbetracht der vagen und divergierenden Schilderung en der Schmerzauslösung - Schmerzen im Knie nach dem Fussballspielen (E. 3.1, auch Urk. 8/14 f. und Urk. 8/25), Verdrehen des Knies beim Fussballspielen ( Urk. 8/13), Sturz nach einem Zweikampf (Urk. 8/17) – bereits das Vorliegen eines Unfalles nach Unfallbegriff von Lehre und Rechtsprechung fraglich. Gestützt auf die Ein schätzung des Kreisarztes Dr. D.___ ging die Beschwerdegegnerin indessen vom Vorliegen eines Unfallereignisses im Sinne einer Kniegelenkszerrung/-p rel lung aus (E. 3.4 ). A ngesichts der Beweismaxime, wonach bei sich widerspre chen den Angaben der versicherten Person über den Unfallhergang die spontanen soge nannten « Aussagen der ersten Stunde » in der Regel unbefangener und zuver lässiger sind als spätere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nach träglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (vgl. BGE 121 V 45 E. 2a), ist dies nicht zu beanstanden. Dr. D.___ s Beurteilung erweist sich als umfassend. Er setzte sich nicht nur eingehend mit den Vorakten (S. 1 ff.) sowie den Einschätzungen des operierenden Orthopäden Dr. A.___ auseinander, sondern legte die medizinischen Zusam men hänge sowie seine Schlussfolgerungen ei nleuchtend und überzeugend dar. Namentlich zeigte er auf, dass insbesondere unfalltypische Begleitverletzungen wie Verletzungen der Kollateral- und Kreuzbänder, eine suspekte knöcherne Destruktion, ein höhergradige r Gelenkerguss oder ein Knorpeldefekt sowie Verletzungen der sonstigen Gelenkstrukturen fehl t en und auch keine typischen Verletzungsmerkmale wie ein Hämatom, ein Hämarthros - oder ein Weichteilödem vorlagen, was insgesamt gegen eine akute trauma tische strukturelle Schädigung sp richt. Die Einschätzung Dr. D.___ s entspricht somit den praxisgemässen Anforderungen an eine beweiswertige Expertise (E. 1.4).

4.1 Zwar erscheint in Anbetracht der vagen und divergierenden Schilderung en der Schmerzauslösung - Schmerzen im Knie nach dem Fussballspielen (E. 3.1, auch Urk. 8/14 f. und Urk. 8/25), Verdrehen des Knies beim Fussballspielen ( Urk. 8/13), Sturz nach einem Zweikampf (Urk. 8/17) – bereits das Vorliegen eines Unfalles nach Unfallbegriff von Lehre und Rechtsprechung fraglich. Gestützt auf die Ein schätzung des Kreisarztes Dr. D.___ ging die Beschwerdegegnerin indessen vom Vorliegen eines Unfallereignisses im Sinne einer Kniegelenkszerrung/-p rel lung aus (E. 3.4 ). A ngesichts der Beweismaxime, wonach bei sich widerspre chen den Angaben der versicherten Person über den Unfallhergang die spontanen soge nannten « Aussagen der ersten Stunde » in der Regel unbefangener und zuver lässiger sind als spätere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nach träglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (vgl. BGE 121 V 45 E. 2a), ist dies nicht zu beanstanden. Dr. D.___ s Beurteilung erweist sich als umfassend. Er setzte sich nicht nur eingehend mit den Vorakten (S. 1 ff.) sowie den Einschätzungen des operierenden Orthopäden Dr. A.___ auseinander, sondern legte die medizinischen Zusam men hänge sowie seine Schlussfolgerungen ei nleuchtend und überzeugend dar. Namentlich zeigte er auf, dass insbesondere unfalltypische Begleitverletzungen wie Verletzungen der Kollateral- und Kreuzbänder, eine suspekte knöcherne Destruktion, ein höhergradige r Gelenkerguss oder ein Knorpeldefekt sowie Verletzungen der sonstigen Gelenkstrukturen fehl t en und auch keine typischen Verletzungsmerkmale wie ein Hämatom, ein Hämarthros oder ein Weichteilödem vorlagen, was insgesamt gegen eine akute trauma tische strukturelle Schädigung sp richt. Die Einschätzung Dr. D.___ s entspricht somit den praxisgemässen Anforderungen an eine beweiswertige Expertise (E. 1.4). 4.2 Was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringt, ist nicht stichhaltig. So weit er anführt, Dr. A.___ sei als Operateur und Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates besser in der Lage, ein umfassendes Beschwerdebild abzugeben als Dr. D.___ als Facharzt für Allgemeinmedizin, ist darauf hinzuweisen, dass die Kreisärzte der Suva nach ihrer Funktion und beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich der Unfallmedizin sind und unab hängig von ihrem ursprünglich erworbenen Facharzttitel über besonders ausge prägte traumatologische Kenntnisse und Erfahrungen verfügen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_510/2007 vom 3. Oktober 2008 E. 7.5.4, Urteil des Bun des gerichts 8C_316/2019 vom 2 4. Oktober 2019 E. 5.4).

4.2 Was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringt, ist nicht stichhaltig. So weit er anführt, Dr. A.___ sei als Operateur und Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates besser in der Lage, ein umfassendes Beschwerdebild abzugeben als Dr. D.___ als Facharzt für Allgemeinmedizin, ist darauf hinzuweisen, dass die Kreisärzte der Suva nach ihrer Funktion und beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich der Unfallmedizin sind und unab hängig von ihrem ursprünglich erworbenen Facharzttitel über besonders ausge prägte traumatologische Kenntnisse und Erfahrungen verfügen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_510/2007 vom 3. Oktober 2008 E. 7.5.4, Urteil des Bun des gerichts 8C_316/2019 vom 2 4. Oktober 2019 E. 5.4). Zudem übersieht er, dass Dr. D.___ seine Einschätzung in Kenntnis und aus drücklicher Nachachtung der Berichte von Dr. A.___ vornahm. So wies er übereinstimmend mit Dr. A.___ ( E. 3.2.2 ) auf die abgesehen vom Meniskusriss blande Situation im Knie hin, interpretierte die Befund e sowie die Lokalisation im Bereich des Innenmeniskushinterhorns indes gerade als degenerativer Natur und zeigte mithin plausibel auf, dass sowohl die intraoperativ nicht bemess bare generelle Höhen reduzierung des Gelenkknorpels als auch die erst sekundär zu neh mende, im Falle einer akuten Traumatisierung hingegen erwartungsgemäss rückläufige, nicht blutig dokumentierte Ergussbildung mit einer zunehmenden synovialen entzündlichen Reizsymptomatik des Kniegelenks typischerweise für ein fortschreitendes Krankheitsbild sprechen. Soweit Dr. C.___ mit Schreiben vom 15. Februar 2019 (Urk. 8/47) und Dr. A.___ mit Bericht vom 6. Juni 2019 (Urk. 8/54) ein wenden, die Befunde seien hier eindeutig nicht auf degenerativem Hintergrund entstanden, sondern im Operationsbericht vom 29. Oktober 2018 (Urk. 8/24) sei klar eine traumatische Läsion beschrieben, ist zu bemerken, dass sie ihre Feststellung nicht in nachvollziehbarer, schlüssiger Weise herleiten. Ferner fehlt eine Auseinandersetzung mit Dr. D.___ s Beurteilung und insbesondere auch mit der bereits von Dr. B.___ am 12. November 2018 postulierten und von Dr. D.___ bestätigten beginnende n Gonarthrose, deren Entwicklung em pi risch etwas Zeit in Anspruch nimmt. Die Begründung einer traumatische n Ursache hätte demnach – g erade auch bei Berücksichtigung der vorbestehenden Schädigung des entsprechenden Knies mit der Folge einer Kapselbandläsion (vgl. Urk. 8/13) – einen erhöhten Detail lierungs grad erheischt. Dies gilt umso mehr, als dass eine Verletzung des Innenmeniskus erfahrungsgemäss selten traumatischer Genese ist (BGE 146 V 51 E. 5.2 ) und sich schon in der MRI-Bildgebung vom 28. August 2018 ( Urk. 8/14 ) eine deutlich aktivierte Varusgonarthrose zeigte.

Zudem übersieht er, dass Dr. D.___ seine Einschätzung in Kenntnis und aus drücklicher Nachachtung der Berichte von Dr. A.___ vornahm. So wies er übereinstimmend mit Dr. A.___ ( E. 3.2.2 ) auf die abgesehen vom Meniskusriss blande Situation im Knie hin, interpretierte die Befund e sowie die Lokalisation im Bereich des Innenmeniskushinterhorns indes gerade als degenerativer Natur und zeigte mithin plausibel auf, dass sowohl die intraoperativ nicht bemess bare generelle Höhen reduzierung des Gelenkknorpels als auch die erst sekundär zu neh mende, im Falle einer akuten Traumatisierung hingegen erwartungsgemäss rückläufige, nicht blutig dokumentierte Ergussbildung mit einer zunehmenden synovialen entzündlichen Reizsymptomatik des Kniegelenks typischerweise für ein fortschreitendes Krankheitsbild sprechen. Soweit Dr. C.___ mit Schreiben vom 15. Februar 2019 (Urk. 8/47) und Dr. A.___ mit Bericht vom 6. Juni 2019 (Urk. 8/54) ein wenden, die Befunde seien hier eindeutig nicht auf degenerativem Hintergrund entstanden, sondern im Operationsbericht vom 29. Oktober 2018 (Urk. 8/24) sei klar eine traumatische Läsion beschrieben, ist zu bemerken, dass sie ihre Feststellung nicht in nachvollziehbarer, schlüssiger Weise herleiten. Ferner fehlt eine Auseinandersetzung mit Dr. D.___ s Beurteilung und insbesondere auch mit der bereits von Dr. B.___ am 12. November 2018 postulierten und von Dr. D.___ bestätigten beginnende n Gonarthrose, deren Entwicklung em pi risch etwas Zeit in Anspruch nimmt. Die Begründung einer traumatische n Ursache hätte demnach – g erade auch bei Berücksichtigung der vorbestehenden Schädigung des entsprechenden Knies mit der Folge einer Kapselbandläsion (vgl. Urk. 8/13) – einen erhöhten Detail lierungs grad erheischt. Dies gilt umso mehr, als dass eine Verletzung des Innenmeniskus erfahrungsgemäss selten traumatischer Genese ist (BGE 146 V 51 E. 5.2 ) und sich schon in der MRI-Bildgebung vom 28. August 2018 ( Urk. 8/14 ) eine deutlich aktivierte Varusgonarthrose zeigte. Nach dem Ausgeführten lieg t keine medizinische Einschätzung vor, aufgrund welcher an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Feststellungen von Dr. D.___ zu zweifeln wäre.

Nach dem Ausgeführten lieg t keine medizinische Einschätzung vor, aufgrund welcher an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Feststellungen von Dr. D.___ zu zweifeln wäre. 4.3 Schliesslich bleibt darauf hinzuweisen, dass je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto strengere Anforderungen an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des natür lichen Kausalzusammenhangs zu stellen sind. Bei Beweislosigkeit fällt der Ent scheid zu Lasten der versicherten Person aus (Urteil des Bundesgerichts 8C_589/2017 vom 2 1. Februar 2018 E. 3.2.2). Diese Anforderungen wurden nach dem Gesagten nicht erfüllt und die Unfallkausalität der Innenmeniskus hinter hornläsion ist nicht mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. Namentlich ist auch für den medizinischen Laien nachvollziehbar, wenn Dr. D.___ auf die Unverständlichkeit einer ersten ärztlichen Konsul ta tion nach über einer Woche, die nachfolgend fortlaufend ausgeübte berufliche Tätigkeit als Autolackierer in vollem Umfang bis Mitte September 2018, die erst nach der MRI-Diagnostik beinahe zwei Monate später rückwirkende Meldung des Ereignisses sowie die Aussetzung der Arbeitstätigkeit in vollem Umfang erst zum Zeitpunkt d er Operation Ende Oktober 2018 und damit fast vier Monate später im Falle einer akuten komplexen Zerreissung d es Innenmeniskus hinweist. Da hingehend ist der Beschwerdegegnerin beizupflichten, dass eine natürliche Kau salität zwischen dem Ereignis vom 9. Juli 2018 und der Innenmeniskus hinter hornläsion nicht überwiegend wahrscheinlich erscheint. Vor diesem Hintergrund erweist sich auch die von Dr. D.___ von einer Prellung ausgehende postulierte Zeitspanne von sechs Wochen bis zum Erreichen des Gesundheitszustand s, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) a ls plausibel, zumal keine gegenteiligen Hinweise vorliegen.

4.3 Schliesslich bleibt darauf hinzuweisen, dass je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto strengere Anforderungen an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des natür lichen Kausalzusammenhangs zu stellen sind. Bei Beweislosigkeit fällt der Ent scheid zu Lasten der versicherten Person aus (Urteil des Bundesgerichts 8C_589/2017 vom 2 1. Februar 2018 E. 3.2.2). Diese Anforderungen wurden nach dem Gesagten nicht erfüllt und die Unfallkausalität der Innenmeniskus hinter hornläsion ist nicht mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. Namentlich ist auch für den medizinischen Laien nachvollziehbar, wenn Dr. D.___ auf die Unverständlichkeit einer ersten ärztlichen Konsul ta tion nach über einer Woche, die nachfolgend fortlaufend ausgeübte berufliche Tätigkeit als Autolackierer in vollem Umfang bis Mitte September 2018, die erst nach der MRI-Diagnostik beinahe zwei Monate später rückwirkende Meldung des Ereignisses sowie die Aussetzung der Arbeitstätigkeit in vollem Umfang erst zum Zeitpunkt d er Operation Ende Oktober 2018 und damit fast vier Monate später im Falle einer akuten komplexen Zerreissung d es Innenmeniskus hinweist. Da hingehend ist der Beschwerdegegnerin beizupflichten, dass eine natürliche Kau salität zwischen dem Ereignis vom 9. Juli 2018 und der Innenmeniskus hinter hornläsion nicht überwiegend wahrscheinlich erscheint. Vor diesem Hintergrund erweist sich auch die von Dr. D.___ von einer Prellung ausgehende postulierte Zeitspanne von sechs Wochen bis zum Erreichen des Gesundheitszustand s, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) a ls plausibel, zumal keine gegenteiligen Hinweise vorliegen. 4.4 Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin das Ereignis vom 9. Juli 2018 zwar als Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG anerkannt und für dessen Folgen zunächst Leistungen erbracht. Die medizinischen Abklärungen ergaben in der Folge aber, dass der diagnostizierte Meniskusriss nicht auf das Unfallereignis vom 9. Juli 2018 zurückzuführen ist. Beim Unfall kam es lediglich zu einer Knie prellung mit einer vorübergehenden Verschlimmerung eines degenerativen Vor zustandes (vgl. E. 1.3 hiervor). Die Beschwerdegegnerin hat den Nachweis dafür erbracht, dass das Ereignis vom 9. Juli 2018 keine auch nur geringe Teilursache des Meniskusrisses bildet. Wollte man das Vorliegen eines Unfalles verneinen, steht fest, dass diese Listenverletzung vorwiegend, d as heisst zu mehr als 50 %, auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist (BGE 14 6 V 51 E. 9.2).

4.4 Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin das Ereignis vom 9. Juli 2018 zwar als Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG anerkannt und für dessen Folgen zunächst Leistungen erbracht. Die medizinischen Abklärungen ergaben in der Folge aber, dass der diagnostizierte Meniskusriss nicht auf das Unfallereignis vom 9. Juli 2018 zurückzuführen ist. Beim Unfall kam es lediglich zu einer Knie prellung mit einer vorübergehenden Verschlimmerung eines degenerativen Vor zustandes (vgl. E. 1.3 hiervor). Die Beschwerdegegnerin hat den Nachweis dafür erbracht, dass das Ereignis vom 9. Juli 2018 keine auch nur geringe Teilursache des Meniskusrisses bildet. Wollte man das Vorliegen eines Unfalles verneinen, steht fest, dass diese Listenverletzung vorwiegend, d as heisst zu mehr als 50 %, auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist (BGE 14 6 V 51 E. 9.2). Demnach ist der Fallabschluss der Beschwerdegegnerin per 19. Oktober 2018 nicht zu beanstanden. Von weiteren medizinischen Abklärungen - insbesondere dem vom Beschwerdeführer eventualiter beantragten Gerichtsgutachten ( Urk. 1 S. 2) - sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen) zu verzichten ist.

Demnach ist der Fallabschluss der Beschwerdegegnerin per 19. Oktober 2018 nicht zu beanstanden. Von weiteren medizinischen Abklärungen - insbesondere dem vom Beschwerdeführer eventualiter beantragten Gerichtsgutachten ( Urk. 1 S. 2) - sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen) zu verzichten ist. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG

CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG - Suva

Suva - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GräubFrischknecht