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Christoph,
wenn es wirklich so ist wie ich vermute, ist der ouput Ihres RIPs eine vollflächige Bitmap in der uflösung in der der PostScript-Job gerippt wurde. Also irgendwo im Bereich zwischen 1200 und 2540 dpi. Diese Auflösung gilt dann für alle Seitenobjekte (Bild, Text und Grafik). Außerdem müßte die gesamte daraus generierte PDF-Seite bereits gerastert sein. Deshalb ist es extrem wichtig jegliches Downsampling von Bilddaten (da ja dann die gesamte Seite ein Bild ist) auszuschalten und nur verlustfrei mit ZIP (wenn es ein mehrkanaliges, also farbiges Strichbild ist) oder CCITT Gruppe 4 (wenn es ein aus mehreren einkanaligen Strichbildern zusammengesetztes "Bild-Sandwich" ist) zu komprimieren.
Grundsätzlich kann man sicherlich sagen, dass das was Sie da tun aus der Sicht des PDF-Workflows kontraproduktiv ist, wie auch alle anderen Systeme die gerippte Bitmaps in ein PDF-Mäntelchen packen (z.B. PDF2Go oder ähnliche Formate). Sie produzieren ein großes Datenvolumen und haben keine PreFlight- und Editier-Möglichkeiten mehr. Wenn Sie unbedingt einen Bitmap-Workflow betreiben wollen (was aus Gründen der Produktionssicherheit in größeren Produktionsumgebeungen durchaus sinnvoll sein kann), dann sollten Sie eben TIFF/IT, TIFF/G4 oder CT/LW Dateien verarbeiten.
Mit freundlichen Grüßen
Robert Zacherl
als Antwort auf: [#14023]