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Als erste Schweizerin überhaupt stieg sie am 20.04.1996 erstmals in den Ring! Parallel zur deutschen Ulrike Heitmüller, kämpfte Christina Nigg im Vorfeld erstmals um Anerkennung eines Reglements, sowie Erteilung einer Boxlizenz für Frauen als Amateurinnen beim Schweizerischen Boxverband. Durch ihre überzeugenden Argumente wurden die Frauen 1996 zugelassen. (siehe Pressearchiv)
1997 wechselte die erfolgreichste Schweizer Boxerin ins Profilager. Erneut schlug sie eine Bresche im Dschungel der Vorurteile! Profiboxen wurde nämlich seitens des Boxverbandes schlicht verboten! (siehe Pressearchiv).
Mit einer amerikanischen Profilizenz der Athletic State Commission of Nevada konnte Sie als erste Schweizerin den Weltmeistertitel im Superfedergewicht erkämpfen und somit in der Schweiz Boxgeschichte schreiben.
Im Jahre 1999 wurde schliesslich auch in der Schweiz Profiboxen für Frauen zugelassen und Christina Nigg wurde eine Lizenz erteilt, mit der sie sich zum Abschluss ihrer kometenhaften Karriere nochmals einen Titel erkämpfte und schliesslich auch die Anerkennung der Boxfunktionäre des SBV ausgesprochen bekam.
Im Januar 2000 erfolgte dann der Rücktritt: Christina Nigg hat für die Popularität des Boxens mit vielen Medienauftritten diese Sportart extrem gepusht. Ihre überlegten, intelligenten und scharf formulierten Interviews in allen grossen Zeitschriften, Radio und Fernsehen, machten Boxen einem schon lange nicht mehr so breiten Publikum bekannt und zwar im äusserst positiven Sinne.