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Wie alle anderen Säugetiere haben Beuteltiere ein Fellkleid aus Haaren, drei Gehörknöchelchen und ein Zwerchfell. Im Unterschied zu den anderen Säugetieren werden die Jungtiere der Beuteltiere aber nach einer sehr kurzen Zeit im Mutterleib bereits in einer Art Embryonalstadium geboren. Danach wächst das Junge meist in einem Beutel der Mutter heran. Neben der Art, wie sie ihre Jungtiere gebären, gibt es aber noch ein paar weitere spezielle Merkmale, die Beuteltiere von anderen Säugetieren unterscheiden.
Kleine Köpfe, aber zwei Geschlechtsteile
Der Schädel von Beuteltieren ist im Vergleich zu höheren Säugetieren mit gleicher Körpergrösse relativ klein. Ihr Gehirn ist entsprechend etwas kleiner und einfacher gebaut als dasjenige von höheren Säugetieren.
Auch das Gebiss der Beuteltiere ist speziell. Sie haben nämlich viel mehr Zähne: im Oberkiefer haben sie bis zu 10 Schneidezähe, von denen wir z. B. nur vier haben.
Ein weiteres spezielles Merkmal der Beuteltiere ist, dass ihr Fortpflanzungstrakt verdoppelt ist. Weibliche Beuteltiere haben also zwei Gebärmütter (Uteri) und zwei Vaginas, Männchen haben einen gespaltenen bzw. doppelten Penis.
Abgesehen von diesen sehr speziellen Gemeinsamkeiten gibt es bei Beuteltieren aber die unterschiedlichsten Körperformen und Grössen. Während das rote Riesenkänguru bis 1.80 Meter gross und 90 kg schwer wird, ist die Flachkopf-Beutelmaus nur etwa 5 Zentimeter gross und wiegt nur wenige Gramm.