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Sollte also bei einer auffallenden Verhaltsensveränderung getestet werden, ob der/die Betroffene mit Toxoplasmose infiziert ist? Für Schwangere ist Toxplasmose ja gefährlich; sonst weiß ich nicht, ob dieser Befall überhaupt wahrgenommen wird?
... Nachweis der Toxoplasma-Infektion beim Menschen
Beim Menschen kann der Arzt eine Toxoplasmose durch Untersuchung einer Blutprobe feststellen. Dabei wird auf Antikörper gegen Toxoplasma gondii untersucht. Um festzustellen, ob es sich um eine frische Infektion handelt -denn nur eine solche ist für die Schwangere gefährlich -muß im Verlauf von 4 Wochen mehrmals Blut abgenommen und untersucht werden. Frauen mit Kinderwunsch sollten sich bereits vor einer Schwangerschaft auf Toxoplasma-Antikörper untersuchen lassen. Frauen, die bereits eine Toxoplasmose durchgemacht haben und schützende Antikörper besitzen, sind gegen eine erneute Infektion geschützt....
und lest mal, was der kleine Leberegel kann, der verändert das Gehirn von Ameisen dergestallt, dass sie am Grashalm hochklettern, dort hängen bleiben, um gefressen zu werden, d.h. um in einen neuen Wirt zu gelangen.
Grüße von Datura
Sollte also bei einer auffallenden Verhaltsensveränderung getestet werden, ob der/die Betroffene mit Toxoplasmose infiziert ist? Für Schwangere ist Toxplasmose ja gefährlich; sonst weiß ich nicht, ob dieser Befall überhaupt wahrgenommen wird?
Zitat:
Unbedingt!
Übrigens gibt es bei vielen Infektionskrankheiten psychische/psychiatrische Symptome, auch bei Borreliose, auch bei Syphillis, Viele Syphiliskranke sind/waren in Anstalten.
Auch in den Psychiatarien wird zu diesem Thema geforscht, was ich sehr erfreulich finde mit der Hoffnung, daß die Forschung zu Ergebnissen führt, die hilfreich für die Patienten sind:
Aktuelle Forschungsprojekte :
Manipulieren Erreger, z.B. Viren, Bakterien und Parasiten, das Verhalten von Menschen oder lösen Erreger Immunvorgänge aus, die psychische Krankheiten verursachen?
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Eigene und internationale Forschungsergebnisse zeigen zunehmend die Bedeutung von Erregern in der Verursachung oder Auslösung psychischer Erkrankungen. Ein Erreger kann direkt ursächlich wirken, aber meistens führt wohl nur ein komplexes Zusammenwirken von drei Faktoren (Gene, Umwelt, Immunsystem) letztendlich zur Krankheit. Umgekehrt tritt bei der Mehrzahl von Personen, die mit einem bestimmten Erreger infiziert wurden, gar keine Erkrankung auf. Diese sogenannte niedrige Pathogenität gehört zu diesem Szenario, ist für den Infizierten eigentlich günstig, für die Beweisführung einer Rolle des jeweiligen Einzelfaktors aber eine klinisch-wissenschaftliche Herausforderung. Relevante Erreger in einem solchen Geschehen sind vermutlich Borna Disease Virus, verschiedene Herpes Viren (EBV, HSV 1 und 2, HSV 6), Mumpsvirus, Cytomegalie-Virus, Parvoviren (besonders B19), auch endogene Retroviren z. B. HERV-W, ferner Chlamydien, Borrelien, Toxoplasmen.
...
dies ist noch in einem weiteren Zusammenhang interessant, denn die Durchseuchung mit Toxoplasmose (d.h. symptomlose Träger des Erregers) liegt in Deutschland bei rund 80%. Normalerweise erkrankt daran kaum jemand. Wer symptomloser Träger ist, hat auch ein Immunsystem, das damit ganz unauffällig fertig wird.
Wird das Immunsystem jedoch durch andere Faktoren stark geschwächt, kann der Erreger aktiver werden und letztlich die Krankheit auslösen. Dann entsteht das nächste Problem: jeder der an Toxoplasmose erkrankt zeigt auch noch mindestens zwei weitere Symptome. Und das reicht den Medizinern aus, einen HIV-Test zu erzwingen. Da man dann schon im Krankenhaus liegt, besteht wenig Aussicht das zu verhindern. Der HIV-Test reagiert aber auch auf die Protein-Antigene, die durch die Toxoplasmose entstehen, das heißt HIV braucht gar nicht vorhanden zu sein, und schon ist man HIV-positiv. Was dann folgt ist die antivirale HIV-Therapie!
Da Toxoplasmose relativ selten akut wird, gibt es nach wie vor keine verträglichen Medikamente dagegen - finanziell lohnt sich das für die Pharma nicht. Die Medikamente, die es gibt, Sulfonamide, werden nur sehr schlecht vertragen und haben starke Nebenwirkungen. Diese würden allerdings bei einem Toxoplasmosekranken ausreichen, um diese Krankheit zu behandeln. Stattdessen wird er aber ZUSÄTZLICH mit HIV-Virusstatika traktiert. Zynisch kann man dann bei einer Heilung sagen, er überlebte die Behandlung!
Einen HIV-Test sollte man also grundsätzlich ablehnen, wenn man eindeutig nur an Toxoplasmose erkrankt ist. Neben der Behandlung mit Sulfonamiden sollte die Stärkung des Immunsystems absoluten Vorrang haben!
Zu einer Verhaltensveränderung kommt es natürlich bei jeder Krankheit, wer krank ist, kann gar nicht anders - das wäre also auf jeden Fall zusätzlich zu berücksichtigen - Differentialdiagnose.
Die von Erregern erzeugten Toxine können auch ins Gehirn wandern, ebenso Toxine, die beim absterben der Erreger anfallen und darum geht es wohl in erster Linie bei Verhaltensänderungen durch Erreger. Die Syphillis ist dafür wohl das beste Beispiel, weil diese Symptome häufig beobachtet wurden, bevor man diese Krankheit heilen konnte.
Grüße,
Clematis
Eine Erläuterung der Toxoplasmose bei Wikipedia - es erübrigt sich fast darauf hinzuweisen, daß die dort geschilderte Verbindung mit HIV/AIDS dem Mainstream entspricht und NICHT der Wahrheit. Deswegen verwende ich den Link NICHT.
Hier jedoch eine bessere Seite - sie erwähnt HIV nur kurz als das was es in diesem Zusammenhang darstellt - nämlich als Faktor bei einer Immunschwäche: Toxoplasmose
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Es ist besser, unwissenschaftlich gesund zu werden, als wissenschaftlich krank zu bleiben!
Hallo,
würde Jemand eine Dunkelfeldmikroskopie von seinem Blut machen lassen, würde das Thema für ihn ein Alptraum werden.
Denn was da an Parasiten umherschwimmt könnte man sich auch vor einem Aquarium hinsetzen und es beobachten.
Und das bei allen die auch kerngesund sind.
Sieht man Kulturfilme über die Mongolen , die frisches Blut trinken und Fleisch zum teil roh verzehren und dann von ihnen ein Blutbild machen lassen würde, wäre der Kommentar, dass sie normal nicht mehr leben könnten bei all den Parasiten im Blut.
Aber sie sind kern gesund und erreichen ein Alter wovon wir nur träumen können.
Was ich damit sagen möchte ist, dass das ganze Parasiten-Panikmache für mich keine Bedeutung hat, aber eine gesunde Lebensweise und Ernährung das entscheidende ist um nicht zu erkranken.
Es ist noch nie so schwierig gewesen wie heute sich gesund zu ernähren, sogar auch mit Bio ist es nicht möglich dem Körper die gesunde Nahrung zukommen zu lassen die er für die Gesunderhaltung braucht.
Das andere was uns belastet, ob Strahlungen, Impfungen, Medikamente davon will ich erst gar nicht anfangen.
Das sollte viel wichtiger sein wie die Panikmache mit den Parasiten.
Auch die Borreliose ist für mich kein Thema, aber dass ist ja Ansichtssache, wobei ich einen Bekannten hatte der Waldarbeiter war und Täglich 3-5 Zecken mitgebracht hatte und das über 30 Jahre und ist damit 84 Jahre alt geworden.
Auch die Hunde bringen Zecken fast täglich mit nach Hause, bleiben dabei gesund, aber nur wenn sein Herrchen nicht jedes Jahr mit ihm zum impfen geht.
Ich weis das ich mit meiner Ansicht alleine dastehe, aber Beobachtungen und einen gesunden Menschenverstand sind mir wichtiger wie das Geschwafel eines Borreliose-Facharzt der die Betroffenen mit seinem ABs erst richtig krank macht.
Zumal keiner einen direkten Nachweis haben möchte, ob er mit Borreilen wirklich belastet ist!!!!!!!!!!!
Was ich damit sagen möchte ist, dass das ganze Parasiten-Panikmache für mich keine Bedeutung hat, aber eine gesunde Lebensweise und Ernährung das entscheidende ist um nicht zu erkranken.
Es ist noch nie so schwierig gewesen wie heute sich gesund zu ernähren, sogar auch mit Bio ist es nicht möglich dem Körper die gesunde Nahrung zukommen zu lassen die er für die Gesunderhaltung braucht.
Das sollte viel wichtiger sein wie die Panikmache mit den Parasiten.
Waldarbeiter war und Täglich 3-5 Zecken mitgebracht hatte und das über 30 Jahre und ist damit 84 Jahre alt geworden.
Auch die Hunde bringen Zecken fast täglich mit nach Hause, bleiben dabei gesund, aber nur wenn sein Herrchen nicht jedes Jahr mit ihm zum impfen geht.
Ich weis das ich mit meiner Ansicht alleine dastehe, aber Beobachtungen und einen gesunden Menschenverstand sind mir wichtiger wie das Geschwafel eines ...
Hallo Juppy,
Du irrst Juppy Du stehst NICHT alleine da! Und glücklicherweise werden es immer mehr, die sich Dir anschließen! Deine Beobachtungen sind wichtig und richtig. Gesunde Ernährung ist die Medizin, das sagte doch schon ein weiser Mann vor vielen Jahrhunderten, komme momentan nicht auf seinen Namen... Aber heute ist es den meisten zu anstrengend die gesunde Medizin zu finden, liebevoll zuzubereiten und mit Genuß langsam zu verzehren.
Gruß,
Clematis
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Es ist besser, unwissenschaftlich gesund zu werden, als wissenschaftlich krank zu bleiben!
Anscheinend ist immer noch nicht klar, ob Toxoplasmose beim Menschen zu Verhaltensänderungen führt oder nicht:
... Toxoplasma gondii – Wird auch der Mensch manipuliert?
Dieser einzellige Parasit aus der Familie der Protozoen kann sich prinzipiell in allen warmblütigen Tieren durch Teilung vermehren – auch im Menschen. Der Endwirt ist allerdings die Katze – genauer gesagt ihr Darm – denn dort treffen sich T. gondii zur sexuellen Vermehrung. Und um dort hinzugelangen, kann der Parasit das Verhalten von Mäusen gravierend manipulieren. Ist er im Gehirn einer Maus eingenistet, verliert diese jegliche Angst vor Katzen und bietet sich diesen quasi zum Fraß an. T. gondii steht in Verdacht auch unser Verhalten zu manipulieren.
Einige Studien deuten daraufhin, dass der Parasit unsere Risikobereitschaft erhöht und psychische Krankheiten wie Schizophrenie hervorrufen kann. Manche Forscher vermuten sogar eine gesteigerte Selbstmordrate bei infiziierten Frauen. Inwiefern der Parasit uns wirklich manipulieren kann, bleibt allerdings unklar. Eine aktuelle Studie einer Arbeitsgruppe um Avshalom Caspi von der neuseeländischen University of Otago, konnte einen Zusammenhang zwischen einer T. gondii-Infektion und psychischen Krankheiten nicht bestätigen. Aber auch sie stellt fest, dass infizierte Menschen eher zu Selbstmord neigen.
Tatsächlich ist schätzungsweise ein Drittel der Weltbevölkerung von dem Parasiten befallen. Die häufigste Ursache für eine Ansteckung ist der Kontakt mit verseuchtem Katzenkot. Bei den meisten Menschen bleibt eine Infektion allerdings unbemerkt, da sie nicht zu offensichtlichen gesundheitlichen Symptomen führt. Bekannt ist allerdings, dass der Parasit unter anderem Entzündungen des Gehirns und des Herzmuskels hervorrufen kann. Trotz vieler Studien die eine Manipulation unseres Verhaltens vermuten lassen, fehlt bisher ein eindeutiger Beweis und ein möglicher Mechanismus, wie T. gondii uns manipulieren könnte.
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In dem ARtikel geht es sonst um Parasiten, die das Verhalten von Tieren verändern können.
Neuroparasiten befallen gezielt das Nervensystem ihres Wirts und manipulieren dieses für ihre eigenen Zwecke. Der Parasit hat deshalb gar kein Interesse, seinen Wirt zu töten. Im Gegenteil, er muss behutsam vorgehen, um ihn optimal auszunutzen. Nur so kann er sein Ziel, die Fortpflanzung, erreichen. Wir stellen 10 Parasiten vor, die ihre Wirte zu regelrechten Marionetten machen können.
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1. Saugwurm (Leucochloridium paradoxum)
2. Kernkeulen (Ophiocordyceps unilateralis)
3. Baculovirus (Lymantria dispar nucleopolyhedrovirus)
4. Bandwurm (Schistocephalus solidus)
5. Juwelwespen (Ampulex compressa)
6. "Der Wespenfeind" (Xenos Vesparum)
7. Schlupfwespen (Ichneumonidae)
8. Brackwespe (Dinocampus coccinellae)
9. Sackkrebse (Sacculina carcini)
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Mit sehr schönen Fotos !
Grüsse,
Oregano
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Toxoplasmose steht weiter unter dem Verdacht, Verhaltensveränderungen hervor zu rufen, aber nix Genaues weiß man nit :
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Da Toxoplasma gondii erwiesenermaßen bei Mäusen und anderen potenziellen Beutetieren von Katzen Verhaltensänderungen auslöst, steht der Parasit auch im Verdacht, beim Menschen psychische Veränderungen hervorzurufen. Neurologen vermuten beispielsweise einen Zusammenhang mit Depression, Schizophrenie oder krankhafter Unruhe. Tatsächlich wiesen die Forscher in der IED-Kohorte bei 22 Prozent der Teilnehmer Toxoplasma nach, aber nur bei neun Prozent der gesunden Vergleichsgruppe (im dritten Teil betrug der Anteil 16 Prozent). Zudem erbrachte ein psychiatrischer Test, dass die infizierten IED-Patienten nochmals höhere Aggressions- und Wutwerte aufwiesen als ihre toxoplasma-freien IED-Mitmenschen. Einen kausalen Zusammenhang wollen Coccaro und Co damit jedoch noch nicht herstellen, zumal eine andere Studie erst kürzlich angedeutet hat, dass sich der Katzenparasit bei Menschen kaum auf das Verhalten auswirkt. Verschiedene Faktoren könnten deshalb eine Rolle spielen, warum IED-Betroffene häufiger positiv auf Toxoplasmose getestet werden: Der Erreger könnte das Hirn direkt beeinflussen oder eine Entzündung und damit die Verhaltensänderung auslösen. Vielleicht essen aber auch zu Jähzorn neigende Menschen lieber blutige Fleischwaren oder halten überdurchschnittlich oft Katzen, so dass eine umgekehrte Relation möglich wäre. Die Studie zeige daher vor allem eines, so Coccaro: "Wir müssen Toxoplasmose und ihre Folgen noch intensiver untersuchen."
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