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«Der Iran hat sehr wohl das legitime Recht auf wissenschaftliche Forschung, insbesondere in den Bereichen Luft- und Raumfahrt», sagte Aussenamtssprecher Said Chatibsadeh am Samstag. Dies sei auch kein Verstoss gegen UN-Resolutionen, auch wenn diese beiden Länder das behaupteten. Daher sei jegliche ausländische Kritik daran grund- und wirkungslos, sagte der Sprecher laut Nachrichtenagentur Isna.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums vom Donnerstag hatte der Iran eine Rakete des Typs Simorgh (Phönix) mit drei Forschungssatelliten in eine Umlaufbahn von 470 Kilometern Höhe gebracht. Dies sei ein Test gewesen, um später Raketen auch in gewünschte höhere Umlaufbahnen zu bringen, so das Ministerium. Für Washington und Paris war der Satellitenstart ein Verstoss gegen UN-Resolutionen und gleichzeitig auch kontraproduktiv für die nächste Woche wieder fortgesetzten Atomverhandlungen in Wien.
Laut Teheran sollen die iranischen Satelliten Daten zu Wetter, Naturkatastrophen und Landwirtschaft liefern und keine militärischen Ziele verfolgen. Daher stehe ihr Einsatz im Einklang mit internationalen Vorschriften. Die USA und Israel sehen das iranische Satellitenprogramm jedoch kritisch. Sie befürchten, dass der Iran die Raumfahrttechnik zum Bau militärischer Langstreckenraketen nutzen könnte.