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Jean Dominique Laudet war bis im Jahr 1820 in Indien im Gewürzhandel tätig, bis er dann eines Tages beschloss, seinem Traum nachzugehen: den Rest seines Lebens der Herstellung des ältesten Alkohols in Frankreich zu widmen: dem Armagnac.
Zu diesem Zeitpunkt erwarb er das Château de Laballe im Herzen von Bas Armagnac Landais. Das Anwesen umfasste dann 600 Hektar Holz und landwirtschaftliche Flächen und 120 Mitarbeiter arbeiteten für den Betrieb: ein Großunternehmen, das Jean Dominique nicht erschreckte, geleitet von seinem Wunsch, Armagnac zu produzieren.
Zum Château de Laballe gehört auch die Domaine de la Pointe. Deren Weine tragen den Namen: „Les Pieds dans le Sable“ – die Füsse im Sand. Wieso wohl? Ganz einfach. Sand ist im Boden von Landes allgegenwärtig. Die Cuvée “Les Pieds dans le Sable” kombinieren zwei unterschiedliche Terroirs: Kalksand im Osten und aus der Küstenluft vom Westen fangen sich Meeresaromen und Meersalz in der fettigen Schicht auf den Trauben, was dem Sandwein seinen charakteristischen Geschmack verleiht- frisch, fruchtig und mit subtilem Salzgehalt.
Da im Sandboden die Wurzeln der Rebstöcke nicht von der Reblaus angegriffen werden, können die europäischen Reben kultiviert werden. Der Grossteil der Sandweine sind Rotweine. Der Weinbau auf den Sanddünen in Landes ist bis ins 13. Jahrhundert nachgewiesen, wo die Reben zur Befestigung der Küstenlinie dienten.