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Sonnenzyklus war über mindestens tausend Jahre regelmässig
Die ETH Forschenden analysierten gemeinsam mit deutschen und schwedischen den radioaktiven Kohlenstoffgehalt anhand eines Baumring-Archivs aus der Schweiz und England, wie die ETH Zürich mitteilte.
Aus der bekannten Halbwertszeit des Kohlenstoff-14-Isotops (C-14) lässt sich auf den radioaktiven Kohlenstoffgehalt schliessen, der sich während der Bildung eines Jahresrings in der Erdatmosphäre befindet. Der Clou: Je aktiver die Sonne, desto besser schirmt ihr Magnetfeld die Erde von kosmischen Teilchen ab, die radioaktives C-14 bilden.
Blick in die Sonne der letzten Eiszeit
So rekonstruierten die Forschenden dank einer hochempfindlichen Methode, der Beschleuniger-Massenspektrometrie, lückenlos die Sonnenaktivität zwischen den Jahren 969 und 1933, wie sie im Fachmagazin «Nature Geoscience» berichten. Demnach bestätigten sie die Regelmässigkeit des Elfjahreszyklus über ein Jahrtausend.
Da Baumring-Archive für die letzten 14'000 Jahre existieren, möchten die Forschenden in einem nächsten Schritt die Muster der Sonnenaktivität bis zur letzten Eiszeit bestimmen.