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Die mit 10'000 Franken dotierte Auszeichnung in Gold würdigt Pierre Pénets Artikel «The IMF failure that wasn’t. Risk ignorance during the European debt crisis», der 2018 im British Journal of Sociology erschienen ist. Der Postdoktorand an der Universität Genf setzt sich darin kritisch mit der europäischen Schuldenkrise nach 2008 auseinander.
Der Silberpreis in Höhe von 5000 Franken ehrt Aniko Fehrs zeitgeschichtlichen Artikel zu zwei finanzpolitischen Abstimmungen in den 1960er-Jahren, an denen sie grundsätzliche Aspekte der schweizerischen Finanzpolitik des 20. Jahrhunderts festmachen kann. Die Doktorandin der Universität Lausanne leiste damit «einen wichtigen Beitrag zur Geschichte des Bankgeheimnisses», teilte die SAGW am Mittwoch mit.
Der Bronzepreis (3000 Franken) zeichnet Juri Auderset, Lektor an der Universität Freiburg und Mitarbeiter am Archiv für Agrargeschichte in Bern, für seinen Artikel zur transnationalen Entstehungsgeschichte der ersten vollständigen deutschen Übersetzung von Alexis de Tocquevilles Buch «De la démocratie en Amérique» aus. Ein «origineller Beitrag zu einem besseren Verständnis geistes- und sozialwissenschaftlichen Denkens in der Mitte des 20. Jahrhunderts», findet die SAGW-Jury.
70 Kandidatinnen und 64 Kandidaten hatten sich für den Nachwuchspreis empfohlen, so viele wie noch nie, seit der Preis 1996 lanciert wurde. Das zeuge «von der hohen Qualität des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Schweiz», lässt sich Jurypräsident Jakob Tanner zitieren.
Die Preise werden am 25. Mai im Rahmen der Jahresversammlung der SAGW an der Universität Bern überreicht.
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