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Nächstes Rennen: Freitag 24.01.2020, Sigulda (LAT)
Nationencup
Im norwegischen Lillehammer erreichte Natalie gestern bei einem nebligen Rennen Rang 14. Bei den Europameisterschaften, welche als "Rennen im Rennen" ausgetragen wurden, holte sie sich Platz 12 und in der U23 Wertung Rang 4. In beiden Läufen hatte Natalie im oberen Teil der Bahn Mühe: Die Kurven 5 und 6 wollten ihr nicht recht gelingen, wodurch sie einiges an Zeit verlor. Im zweiten Lauf konnte sie jedoch gegen unten noch ein bisschen Zeit gut machen.
Im ersten Rennen des neuen Jahres konnte Natalie leider nicht überzeugen. Im deutschen Altenberg fuhr sie nach zwei wenig zufriedenstellenden Läufen auf Rang 17.
Schon im ersten Lauf erwischte Natalie das Starteck nicht richtig, was sie viel Zeit kostete, zumal die Bahn direkt nach dem Start flach weiter geht und da natürlich keine Geschwindigkeit gewonnen werden kann.
Im gestrigen Sprint holte Natalie sich in Whistler nochmals Rang 13 und bestätigte damit ihr Resultat aus dem Rennen vom Freitag. Erneut hatte Natalie mit der Bahn zu kämpfen und sagte nach ihrem Lauf: "Ich bin überall gerutscht. Das war definitiv nicht, was ich mir von diesem Wochenende erhofft habe." Nach der Glanzleistung von Lake Placid vor zwei Wochen ist es natürlich verständlich, dass sich Natalie ein bisschen mehr erhofft hat und dementsprechend ernüchtert ist.
Beim dritten Weltcuprennen der Saison im kanadischen Whistler erreichte Natalie gestern den guten 13. Rang. Damit kann sie zwar nicht ganz an ihr Top-Resultat von letzter Woche anschliessen, einen Platz im heutigen Sprint-Rennen hat sie aber auf sicher.
Im Training diese Woche hatte Natalie mit der Bahn zu kämpfen: Sie hatte Mühe mit dem oberen Teil der Bahn und sie verlor zu viel Zeit, ohne dass sie herausfinden konnte, woran es lag.
Im heutigen Sprint-Weltcup - der erste dieser Saison und erst der zweite, für den Natalie die Qualifikation geschafft hat - hat Natalie ihren ausgezeichneten 6. Rang von gestern bestätigen können: Mit nur 0.371 Sekunden Rückstand auf die erneut erstplatzierte Julia Taubitz (GER) sicherte Natalie sich den 7. Rang und damit das zweitbeste Resultat ihrer bisherigen Karriere.
Ihr Lauf heute war allerdings nicht so sauber, wie Natalie sich das gewünscht hätte.