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Sieben statt fünfeinhalb Milliarden Franken für die Armee pro Jahr: Für diese Erhöhung des Verteidigungsbudgets macht sich im Zuge des Krieges in der Ukraine die zuständige Nationalratskommission stark.
Im Jahr 2020 betrugen die Militärausgaben in der Schweiz rund 5.35 Milliarden Schweizer Franken. Damit erreichten sie den höchsten Stand seit 1995. In Relation zur Wirtschaftsleistung haben sich die Militärausgaben gegenüber dem Vorjahr um 0.1 Prozentpunkte auf 0.8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erhöht. Bis spätestens 2030 sollen die Ausgaben für das Militär mindestens ein Prozent des BIP betragen.
1990 sind die Armeeausgaben kontinuierlich von jährlich 15.7 Milliarden Franken auf 5.6 Milliarden Franken im Jahr 2019 gesunken. Oder anders ausgedrückt: 1990 wurde rund 1.6 Prozent des BIP in die Armee investiert, 2019 waren es noch 0.7 Prozent.
So ist die Finanzierung der neuen Kampfjets geplant
Der Bund finanziert die 8 Milliarden Franken für die Kampfflugzeuge und bodengestützte Luftverteidigung grösserer Reichweite aus dem Armeebudget. Und auch die zusätzlichen 7 Milliarden Franken für die übrigen Teile der Armee. Dafür braucht es einen Budgetanstieg von real 1.4 Prozent pro Jahr ab 2021.
Die Militärausgaben weltweit lagen 2020 bei rund 1.96 Billionen US-Dollar und damit auf einem Rekordniveau. Die Länder mit den höchsten Militärausgaben sind die USA mit rund 778 Milliarden US-Dollar und China mit 252 Milliarden US-Dollar; alle weiteren Staaten folgen in deutlichem Abstand. Gemessen am BIP steht Saudi-Arabien ganz vorne. Die Schweiz belegt Rang 36.