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15.04.2014
Die Ende der 80er gegründeten The Wrens hätten Mitte der 90er Jahren die Chance gehabt gross rauszukommen und wurden von ihrer Plattenfirma Grass Records als Speerspitze des damaligen Indie Rocks gehandelt. Die Band hätte sich dafür aber zu poppigeren Songs verpflichten müssen, was für sie so nicht in Frage kam. Der Streit mit Grass Records führte zu einer längeren musikalischen Pause, geprägt von juristischen Streitigkeiten und einer moralischen Baisse.
Das von Enttäuschung und Erschöpfung geprägte "The Meadowlands" kam 2003 deshalb wie aus dem Nichts. Schnell wurden sich Kritiker und Fans bewusst, dass es sich beim 13 Songs starken Werk um eines der besten Rockalben der 00er Jahre handelt. Der von Emotionen durchwachsene Indie Rock bot fruchtbaren Boden für die in den Songtexten behandelten Thematiken wie Sex, verlorene Liebe, fehlende Fairness und die Frage nach dem richtigen Weg. "The Meadowlands" kann also gut und gerne als eine autobiographische Abhandlung der Bandvergangenheit angeschaut werden und packt den Hörer als Gesamtwerk.
Zurzeit sind The Wrens wieder im Studio, um am langerwarteten Nachfolger dieses Meisterwerks zu arbeiten.
Das Video zu "Everyone Chooses Sides":
"Happy":
"Hopeless":