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Dieses auf Pythagoras basierende Wissen wurde von Hans Kayser (1891-1964) wieder ins Bewusstsein gerufen:
Im Mittelpunkt des harmonikalen Weltbildes stehen akustische Gesetzmässigkeiten, die sich vom Monochord ausgehend erklären lassen. Kayser betonte oft, dass der Begriff „Harmonik“ nicht mit dem ähnlich lautenden Begriff Harmonielehre aus der Musiktheorie verwechselt werden sollte. „In erster Linie ist die Harmonik eine Ganzheitslehre. Das heisst, sie versucht, Welt und Menschheit unter ganzheitlichen Gesichts- und Hörpunkten zu erfassen“.