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| Athanasius (295-373) - Vertheidigung der Lehre des heiligen Dionysius von Alexandrien. (De sententia Dionysii)

17.
„Sämmtliche Namen, welche ich angeführt habe, können von einander nicht getrennt und nicht abgesondert werden. Ich habe den Vater genannt, und ehe ich den Sohn hinzufügte, hatte ich diesen bereits in dem Vater bezeichnet; ich führte den Sohn an, und obgleich ich den Vater vorher nicht genannt hatte, so war dieser doch in dem Namen des Sohnes schon mitbegriffen. Ich habe auch den heiligen Geist angeführt, aber zugleich auch beigesetzt, woher und durch wen er gekommen ist. Jene aber wissen nicht, daß weder der Vater, in so fern er Vater ist, von dem Sohne abgesondert werden kann, (denn dieser Name setzt schon die Verbindung voraus,) noch der Sohn von dem Vater getrennt werden kann, denn die Benennung Vater zeigt eine Gemeinschaft an. In ihren Händen aber ist der Geist, welcher weder von dem, der ihn sendet, noch von dem, [S. 275] der ihn trägt, getrennt werden kann. Wie sollte also ich, der ich mich solcher Namen bediene, glauben, daß dieselben unter sich getrennt und durchaus getheilt seyen?“ Und nach Kurzem fährt er so fort: „So nun dehnen wir die untheilbare Einheit in die Dreieinigkeit aus, und ziehen wieder die Dreieinigkeit, die nicht vermindert werden kann, in die Einheit zusammen.“