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In meinem Zweitberuf als Primarlehrer war ich umgeben von Personen, die durch den Lockdown auf Adrenalin waren; konnte mich auf nichts konzentrieren. Dann kamen, mitten im Ausnahmezustand, zwei Wochen Schulferien. Ich organisierte mich so, dass ich nichts anderes musste, als ins Atelier gehen, Musik hören und malen. Ich wählte aus den Pleinair-Studien vom Herbst und Winter sechs kleine Bilder aus und malte sie neu in einem grösseren Format.
Folgendes geschah bei dieser Arbeit: Die intensive Farbigkeit der Landschaft in den Wochen ohne Flugverkehr übertrug sich auf die Bilder. Jedes einzelne der sechs Bilder ist frischer und leuchtender als die ihm zugrunde liegende Pleinair-Arbeit.
Unser Nachbar, ein alter Mann, fasste das Phänomen des sauberen Lichts in einfache Worte: Jetzt ist es wieder so, wie als ich klein war.
Ich schlage vor, wir überlassen das Fliegen wieder den Vögeln. Sie sind die einzigen, die es wirklich können, und sie verschmutzen den Himmel nicht.