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Ex-Beatle Paul McCartney sagt, er spreche über einen Baum mit seinem früheren Band-Kollegen George Harrison. Dieser starb 2001 an Lungenkrebs.
McCartney erzählt gegenüber dem US-Radiosender «NPR», dass er sich Harrison noch immer nahe fühle und oft mit ihm spreche. Der 78-jährige Alt-Rocker geht demnach gerne zu einem Nadelbaum, der in der Nähe seines Hauses in East Sussex gepflanzt ist und spricht dort mit seinem verstorben Freund.
Harrison habe ihm den Baum im Jahr 2001 geschenkt, bevor er starb. Er wurde 58 Jahre alt. «George liebte Gartenbau. Er war ein guter Gärtner», erinnert sich McCartney. «Hallo, George», würde er oft sagen, wenn er am Baum neben seinem Tor vorbei gehe. «George trat für mich in diesen Baum ein. Ich hoffe, er ist glücklich damit», erzählt McCartney.
Suche nach Heilmittel
Vor Harrisons Tod sei der Musiker oft umhergeflogen, auf der Suche nach einem Heilmittel. Harrison sei zum Ende frustriert gewesen. Auch in die Schweiz habe ihn seine Suche geführt. «Er ging nach Genf, dann nach New York und später nach L.A., um zu sehen, was die Ärzte tun konnten.» Schliesslich sei Harrison des Reisens müde geworden.
Gemeinsam sprechen die beiden noch darüber, ihre Heimat Liverpool zu besuchen, erinnert sich McCartney. Das war das letzte, worüber die beiden sprachen. «Es war ein schöner Moment für mich, als ich Georges Hände hielt und er schaute mich an und lächelte.»
Auch John Lennon sei ihm immer noch sehr präsent.