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Im Kernkraftwerk Beznau erfolgte heute Montagmorgen, 26. Oktober 2009 kurz vor ein Uhr eine Schnellabschaltung des Reaktors von Block 2. Ursache war eine Störung in der Regelung des Speisewassers. Es wurde keine erhöhte Radioaktivität an die Umgebung abgegeben.
Am frühen Montagmorgen um 00.55 Uhr wies die Regelung des Speisewassers im nicht nuklearen Teil der Anlage eine Störung auf. Dies führte in den Dampferzeugern zu einem zu niedrigen Wasserstand, wodurch folgerichtig eine automatische Schnellabschaltung des Reaktors ausgelöst wurde. Auf dem automatischen Fernüberwachungsnetz (Maduk) des ENSI in der Umgebung des Kernkraftwerks Beznau wurden keine erhöhten Radioaktivitätswerte festgestellt. Dies bestätigt, dass keine erhöhte Radioaktivität an die Umgebung abgegeben wurde. Das ENSI wurde vom Kernkraftwerk in der Nacht umgehend über die Abschaltung informiert. Das Vorkommnis wird vorläufig auf der untersten Stufe 0 der internationalen Ereignisskala der IAEA (INES; Stufen 0-7) eingestuft. Stufe 0 bedeutet „Keine Sicherheitssignifikanz“. Nachdem das Werk die Überprüfungen vorgenommen und die fehlerhaften Regelmodule ersetzt hatte, gab das ENSI nach seiner Abklärung um acht Uhr die Zustimmung zum Wiederanfahren.