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Weil er mit seltenen Tigern Handel trieb, ist der Besitzer eines Privatzoos in Vietnam zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Gegen seine 14 Komplizen wurden Strafen zwischen 18 Monaten auf Bewährung und 30 Monaten Gefängnis verhängt.
Huynh Van Hai, der eine Tigeraufzuchtstation in der Provinz Binh Duong im Süden des Landes leitete, sei bereits vor zwei Wochen zu der Haftstrafe verurteilt worden, teilte die Tierschutzorganisation Erziehung für die Natur Vietnam (ENV) am Freitag mit. Aus Justizkreisen wurde das Urteil bestätigt.
"Die Behörden von Binh Duong haben einen wichtigen ersten Schritt gemacht, um die illegale Aufzucht und den illegalen Handel mit Tigern in Vietnam zu beenden", erklärte ENV. Die Tierschutzorganisation hatte das Verfahren vergangenes Jahr mit eigenen Recherchen ins Rollen gebracht.
In Vietnam gibt es wegen intensiver Jagd und der Zerstörung ihres Lebensraumes praktisch keine frei lebenden Tiger mehr. Laut ENV leben etwa hundert Exemplare in Gefangenschaft, insbesondere in den acht privaten Tigeraufzuchtstationen des südostasiatischen Landes.
SDA-ATS