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Die Sonnenbrille ist viel mehr als nur ein Mode-Accessoir.
Die erste Art von Sonnenbrille wurde von den Inuit erfunden. Ihre Schneebrillen, meist aus Holz oder Rentier-Geweihen hergestellt, schützten sie vor den im Schnee reflektierten UV-Strahlen.
Wenn du eine Brille der Marke Ray-Ban, Oakley, Armani, Bulgari, Burberry, Chanel, D&G, DKNY, Michael Kors, RAlph Lauren, Prada, Persol oder Versace trägst, dann wurde sie wohl von der mailänder Firma Luxottica hergestellt. Sie ist die weltgrösste Brillenfirma und stellt etwa 70 Prozent aller Luxus-Brillen her.
Der römische Kaiser Nero beobachtete die Spiele der Gladiatoren durch einen grünen Smaragd – so schützte er sich vor der blendenden Sonne. Die ersten richtigen Sonnenbrillen gabs Ende des 15. Jahrhunderts.
1908 berichtet der Schweizer Augenarzt Alfred Vogt erstmals über die Gefahren des UV-Lichts. Der Brillenboom begann aber erst, als den Damen bei der Fahrt in den ersten Automobilen die Sonnenschirmchen wegflogen. Mit diesen wollten sie ihre empfindlichen Augenpartien vor hässlichen Krähenfüssen schützen.
Dass es schwieriger ist, einen Gesichtsausdruck hinter Sonnenbrillen zu erkennen, machten sich chinesische Richter zunutze. Ab dem 12. Jahrhundert trugen sie im Gerichtssaal Sonnenbrillen, wenn sie Zeugen befragten. So hielten sie stets ein Pokerface aufrecht.
Heute lanciert jedes grosse Modelabel eine eigene Brillen-Kollektion. Und auch Hollywoods Filmwelt hat viel zum Brillenkult beigetragen – etwa Peter Fonda mit der Ray-Ban-Pilotenbrille oder Audrey Hepburn in «Frühstück bei Tiffany».