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Auf einem Skiausflug haben wir bei der Bergstation eines Skilifts eine Tafel entdeckt, welche darauf hinweist, dass alle Skifahrer und Snowboarder die 10 FIS-Regeln respektieren müssen. Sind diese Regeln für alle verbindlich?
Die 10 FIS-Verhaltensregeln sind da, um Unfälle auf den Skipisten zu vermeiden. Sie sind vom Internationalen Skiverband FIS erlassen worden. Es handelt es sich dabei nicht um Rechtsregeln, die nur vom Gesetzgeber, also vom Staat, festgelegt werden können, sondern um allgemein als richtig anerkannte Verhaltensrichtlinien. Den Gefahren auf den Skipisten kann nur durch solche festgeschriebene und breit veröffentlichte Regeln begegnet werden. Wenn sich alle Skifahrer und Snowboarder daran halten, gibt es mehr Sicherheit auf den Pisten.
Anerkannte und bewährte Verhaltensnormen
Gerichte, die sich mit den Folgen von Kollisionen und anderen Unglücksfällen auf den Pisten befassen müssen, legen ihrer Beurteilung denn auch meist die 10 FIS-Regeln zu Grunde. Es liegt also im eigenen Interesse des Skifahrers oder Snowboarders, beim Wintersportvergnügen nicht gegen diese bewährten Verhaltensnormen zu verstossen. Sollte ein Unfall auf eine Verletzung von FIS-Regeln zurück zu führen sein, so könnte der Unfallverursacher allenfalls für Unfallschäden haftbar gemacht werden.