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Das Internationale Museum der Reformation (MIR) wurde 2005 eröffnet und stellt die Geschichte Genfs und der Reformation bis in die heutige Zeit dar. Es ist damit das Museum einer Idee und eines Projekts.
Im 16. Jahrhundert wollte Johannes Calvin aus Genf die Stadt formen, die der Welt ein neues Christentum vorleben sollte. Diesem Willen verdankt die Stadt ihre internationale Strahlkraft, er steht am Ursprung des «Mythos» Genf.
Das Ziel des MIR ist es, die Geschichte der umfassenden Reformation, die von Martin Luther, Johannes Calvin und anderen angestossen wurde, greifbar zu machen. Anhand von Objekten, Büchern, Handschriften, Gemälden und Kupferstichen wird die wechselvolle Geschichte einer Bewegung erlebbar, die im 16. Jahrhundert massgeblich von Genf ausging, und die eine der grossen Familien des Christentums hervorgebracht hat.
Das Museum befindet sich an der Cour Saint-Pierre in der Maison Mallet, errichtet im 18. Jahrhundert auf den Resten des Kreuzgangs, in dem 1536 die Genfer Reformation beschlossen wurde. Zusammen mit der archäologischen Fundstätte, der Kathedrale und ihren Türmen bildet das MIR eine einzigartige kulturelle Attraktion: den Espace Saint-Pierre.