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Unter Dampf versteht man meistens umgangssprachlich die sichtbaren Dampfschwaden von kondensierendem Wasserdampf. Dampfschwaden sind sichtbar, weil sich mikroskopisch kleine Tröpfchen gebildet haben, wie wir es auch von Wolken und Nebel kennen.
Als Dunst in der Küche wird wasser- und fetthaltige Abluft bezeichnet. Kochdunst enthält also ebenfalls Wasserdampf, aber zusätzlich auch noch Fette und Öle vom Braten. Darum muss der Abzug nicht nur den Wasserdampf absaugen, sondern auch noch die Fette rausfiltern und bei umluftbetriebenen Geräten den Kochgeruch adsorbieren.
Wenn man also von «Dampfabzug» spricht, dann beschreibt man dabei nur eine von drei Hauptfunktionen des Gerätes. Der Begriff Dunstabzug passt darum viel besser, weil er die Erfassung von Kochdünsten meint, welche gleichzeitig Wasserdampf beinhalten und durch den Fettgehalt auch unangenehme Kochgerüche transportieren.