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Die Mandarine stammt ursprünglich aus China, wo sie bereits seit vielen Jahrtausenden kultiviert wird. Die Frucht verdankt ihren Namen den hohen Staatsbeamten, die „Mandarin“ genannt wurden. Die Clementine hingegen stammt aus der Mittelmeerregion und entstand durch eine zufällige Kreuzung zwischen Mandarine und Bitterorange. Sie wurde 1912 im Garten eines in Algerien tätigen Mönchs, Frère Clément, entdeckt.
- Am schnellsten merkst du den Unterschied, wenn du nachzählst: Eine Mandarine hat immer neun Fruchtstücke. Eine Clementine mal acht, mal sogar zwölf.
- Du magst keine Kerne in deinen Früchten? Dann ist die Clementine dein Freund. Denn sie ist, ganz im Gegensatz zur Mandarine, komplett kernenlos.
- Die Clementine ist süsslicher als die Mandarine. Dafür ist die Mandarine kräftiger in ihrem Aroma.
- Während die Hülle der Clementine eher dünn ist und sich eng ans Fruchtfleisch schmiegt, ist die Schale der Mandarine dicker und nicht so enganliegend. So lässt sich die Mandarine einfacher schälen. Dafür ist die Clementine länger haltbar, da keine Luft zwischen der Schale und dem Fruchtfleisch ist.
Tatsächlich sagt die Farbe der Schale bei Mandarinen und Clementinen nichts über den Reifegrad der Frucht aus. Die Frucht kann grün aussehen und trotzdem ausgereift, saftig und süss sein.
Damit die Mandarine ihre knallige, orange Farbe bekommt, muss sie ihr Chlorophyll abbauen können. Das geht nur, wenn die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht vor der Ernte ausreichend groß sind. Ist das nicht der Fall, bleibt die Frucht grün.