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Schlimme Nachrichten gab es dieses Jahr viel zu viele. Umso wichtiger, dass man die schönen nicht aus den Augen verliert.
Destiny Carreno aus Chicago erlebte bei ihrem letzten McDonald's-Besuch, was Hilfsbereitschaft bedeutet. Sie postete dieses Bild und erzählte die wunderschöne Geschichte dazu: «Ein älterer Herr im Rollstuhl war vor mir in der Schlange. Ich nehme an, er war Tetraplegiker, wie mein Onkel. Er versuchte höflich, den Kassierer etwas zu fragen, brauchte aber ein paar Versuche, bis wir sein ‹Bitte helfen Sie mir› verstehen konnten. Wir fanden dann heraus, dass er Hilfe beim Schneiden und Essen brauchte. Zu meiner Überraschung schloss der Mitarbeiter die Kasse, wusch sich die Hände und zog Handschuhe an. Er sass sich neben den Herrn im Rollstuhl hin, schnitt sein Essen und fütterte ihn. Mir kamen die Tränen. Ich war so dankbar für seine Hilfe. Dieser Mitarbeiter, der alles stehen liess und über seinen Verantwortungsbereich hinaus ging, um diesem behinderten Kunden zu helfen. Das war das Netteste und Demütigste, das ich je gesehen habe.»
Sarit Fishbaine besuchte eine Vorlesung ihres Vaters, Dr. Sidney Engelberg, an der Universität in Jerusalem, als plötzlich das Kind einer Mitstudentin zu weinen begann. Der jungen Mutter war das dermassen unangenehm, dass sie ihre Sachen packte und den Raum mit dem Kind verlassen wollte. Engelberg, der selbst Grossvater ist, nahm ihr aber das Kind ab, überredete sie zu bleiben und unterrichtete mit dem Kleinkind auf dem Arm weiter. Seine Tochter hielt den Moment fest und schreibt stolz auf Facebook: «Zeigt mir einen anderen Professor, der das macht. Mein Vater ist einfach der beste der Welt.» Der israelische Professor mit südafrikanischen Wurzeln will seine Studentinnen ermutigen, ihre Kinder an die Universtität mitzunehmen, erlaubt ihnen sogar, den Kleinen die Brust zu geben während der Vorlesungen.
Der ältere Nachbar eines Reddit-Users hatte eine Herzinfarkt, während er den Schnee in seiner Einfahrt wegschaufelte. Sanitäter brachten ihn ins Spital, tauchten danach wieder bei seinem Haus auf und beendeten seine Arbeite für ihn.
Die Hündin dieses Mannes ist zu schwach für Spaziergänge. Deshalb hat er ihr einen Rollstuhl besorgt und geht so jeden Tag mit ihr Gassi.
via Reddit
Dieser Mann verpasste seinen Zug, nur um die alten Dame die Treppe runterzubegleiten und ihr mit ihren Taschen zu helfen.
via Diply
Quincy aus Cincinnati wartet jeden Freitag am Fenster auf seine grossen Helden - die Müllmänner. Diese wissen, dass der Zweijährige sie immer erwartet und hupen und winken dem Jungen. «Sie wurden irgendwie Freunde durch dieses Fenster», erzählt der Vater, Ollie Kroner, ABC News. Als Quincy keine Windeln mehr brauchte, erhielt er als Geschenk ein Müllwagen-Spielzeug, das er unbedingt seinen Freunden am nächsten Freitag zeigen wollte. Doch als diese dann auftauchten und Quincy bei ihnen stand, wurde er von seinen Gefühlen überwältigt. Sein Vater hielt diesen emotionalen Moment fest und das Bild wurde knapp 500 Mal auf Facebook geteilt.
Greg King stiess auf eine besondere Einladung, die beim P.B. Jams in Oklahoma ausgehängt war. Sie ist an die Menschen gerichtet, die vor dem Restaurant in den Mülleimern nach etwas Essbarem suchen. Sie sollen doch hinein kommen und ein kleines Menü und Wasser entgegennehmen. Ohne Fragen gestellt zu kriegen. Die Besitzerin, Ashley Jiron, erzählt KFOR, sie habe bemerkt, dass irgendwer durch ihre Abfälle geht und nach Essen sucht: «Es schmerzt mich, dass das jemand tun muss.»
Die Twitterin sailormoonprincess traf mit der Überraschung für ihren Vater ins Schwarze. Sie schenkte ihm Tickets für das Spiel USA-Mexiko im CONCACAF Gold Cup. Die einen reagieren darauf mit einem feuchten Händedruck, er aber brach in Tränen aus. Obwohl er immer an ein Spiel wollte, hat er es nie geschafft. Bis jetzt. Er habe zwei Stunden lang geweint, schreibt seine Tochter auf Twitter.
via Fox Sports
Bailey aus Texas verlor das Gefühl in ihren Beinen. Die Ärzte konnten sich nicht erklären, warum. Nach elf Tagen konnte das Mädchen wieder gehen. Ihre Mutter, Becky Miller, filmte den Moment, als Bailey ihre nichtsahnende Lieblings-Krankenschwester überrascht.
via WGN TV
Tumblr-User starxapple teilte die rührende Geschichte seines Grossvaters: «Mein Grossvater hat heute Abend ein Date. Er ist wirklich alt, sitzt in einem Rollstuhl und muss eine Beatmungsmaschine mit sich rumschleppen. Er wartet jetzt auf den Hospiz-Shuttle, der ihn fährt, um sein Date abzuholen. Er sieht sehr aufgeregt aus und es ist das Süsseste, das ich je sah.» Kurze Zeit später folgte ein Update: «Er kam nach Hause und ich fragte ihn, wie es lief. Er sagte: ‹Ich hätte einen zusätzlichen Sauerstoff-Behälter mitnehmen sollen, denn sie hat mir den Atem geraubt!›»
Weil Rocco nicht mitansehen konnte, wie ein Mitschüler wegen seiner alten Schuhe gemobbt wurde, überlegte er sich eine rührende Überraschung und wurde mit seiner Aktion zum Facebook-Helden. «Das ist mein Sohn, Rocco», schrieb seine Mutter, Rachele Pizzuti, unter den Post. «Er kam nach Hause und war so aufgebracht, weil der Junge so geärgert wurde. Er bettelte darum, ihm neue Schuhe kaufen zu dürfen. Ich konnte ihm schon kaum Schuhe kaufen, hatte in dieser Woche aber etwas Geld übrig. Also kauften wir dem Jungen ein Paar.» Das Video wurde über 200'000 Mal geteilt. Rachele meint dazu: «Mein Sohn ist ein guter Junge. Ich bin froh, hat das jemand gefilmt.»
Ein Augenzeuge erzählt: «Die Dame im roten Mantel bemerkt, dass der junge Mann Schwierigkeiten hatte und fragte ihn, ob er wisse, wie man eine Krawatte richtig bindet. Er antwortete: ‹Nein, Ma'am.› Daraufhin stupste sie ihren Mann an und sagte zu ihm: ‹Komm her und zeig diesem jungen Mann, wie man eine Krawatte bindet.› Ohne zu zögern gab er ihm eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Danach wiederholte der junge Mann diese. Ich konnte gerade noch diesen süssen Schnappschuss machen.»
Für die Kinder ist er einfach «Mr. Steve». Der vierfache Vater Steve Weidner ist seit 15 Jahren Hausmeister bei der Alan Shepard Elementary School in Illinois. Die Direktorin, Shirley Padera, sagt ABC News: «Die Schüler zählen auf ihn und sie fühlen sich wohl, ihn um Hilfe zu bitten. Sie haben ein gutes Verhältnis.» Ein klarer Beweis dafür ist das Bild, das am Ende des Schuljahres entstanden ist. Kaum kam Weidner auf den Pausenplatz, rannten die Kinder auf ihn zu, um ein Autogramm für ihr Schulbuch zu kriegen. «Wenn du eines unterschreibst, musst du alle unterschreiben», erzählt Weidner. «Als sich eine Schlange bildete, setzte ich mich.» Alleine für die Zweitklässler verteilte er 104 Unterschriften. Und zusätzliche 200 über die restlichen Klassen verteilt.
In Washington D.C. kämpfen Obdachlose oft mit unerbittlichen Minus-Temperaturen. Stadtarbeiter verteilen nicht nur Wärmedecken in der Region, sie sammeln sie auch immer wieder ein und waschen sie. Diese Arbeit wird oft gar nicht wahrgenommen, bis Danika Oriol-Morway ein Bild auf Imgur gepostet hat. «Gestern waren diese Decken noch auf dem dreckigen Boden zerstreut, teilweise nass und gefroren. Dann sah ich einen Arbeiter die Decken in etwas wie einen Mülleimer stecken. Als ich heute Morgen an der gleichen Stelle wieder vorbeilief, waren die Decken gewaschen und zusammengelegt. Das brachte mich zum Lächeln», schrieb die 29-Jährige dazu.
Der kleine Glenn Buratti wollte seinen sechsten Geburtstag am 8. Februar mit all seinen Schulgspänli feiern. 16 Kinder hatte der autistische Junge aus Florida eingeladen. Seit dem Morgen wartete er aufgeregt auf seine Gäste. Vergebens. Keiner seiner Mitschüler tauchte auf. «Seinen Gesichtsausdruck zu sehen, brachte mich innerlich um», sagte seine Mutter später zur lokalen Presse. Auf Facebook postete sie ihr Leid. Es dauerte nur wenige Minuten und Wildfremde fragten, ob sie nicht mit Glenn feiern dürften. Am Ende des Tages war der Garten voll. Zu Glenns Ehren flog die örtliche Polizei mit dem Helikopter übers Haus. Die Feuerwehr chauffierte den 6-Jährigen wenige Tage später im Löschfahrzeug durchs Quartier. Dutzende Fotos zeigen den sonst schüchternen 6-Jährigen auf Instagram mit einem lachenden Gesicht.
Die Eltern dieses Jungen liessen ihn seine neue Familie ganz besonders feiern. Schick angezogen und mit einem ergreifenden Schild gingen sie essen: «Ich war 897 Tage in einer Pflegeunterkunft. Aber heute... wurde ich adoptiert.»