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Griechischer Bergtee - Altes Hausmittel neu entdeckt
Bedenkt man die Verbreitung im Mittelmeerraum und der Balkanhalbinsel, ist es fast schon verwunderlich, dass der Griechische Bergtee erst jetzt seinen Siegeszug im medizinischen Bereich antritt. Bereits im Altertum wusste man um die Wirkung der auch als Griechisches Eisenkraut bekannten und wohlschmeckenden Teepflanze.
Traditionell wird Griechischer Bergtee angewendet zur Verbesserung des Stimmungszustandes, Stärkung der Geisteskraft und Vorbeugung altersbezogener Probleme. Das pflanzliche Wundermittel, mit mehr als 100 verschiedenen Unterarten, wächst im Mittelmeerraum auf Höhenlagen von über 1.000 Metern.
Die botanische Bezeichnung Sideritis leitet sich vom griechischen sideros = Eisen ab. Es wird allgemein angenommen, dass das Kraut zu Behandlung bei Verletzungen durch Eisenwaffen angewendet wurde und so seinen Namen erhielt. Die Pflanze wird zur Gruppe der Lippenblütler gezählt (die Blüte erinnert an eine Ober- und Unterlippe), charakteristisch sind die goldgelben Blüten und die grau-filzigen Blätter.
Griechischer Bergtee enthält u.a. ätherische Öle, Flavonoide (wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe, manche sind gute Antioxidantien), Phenylethanoide (regulieren die Zellfunktion und dienen als Radikalenfänger) und Phenolsäuren (wirken antibakteriell und antikanzerogen).