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(NZZ – Politische Literatur – Nr. 235, Seite 77)
zz. In der Oktoberausgabe der «Schweizer Monatshefte» (Schulthess Polygraphischer Verlag, Zürich) schöpft Robert Nef, interimistischer Redaktor der Zeitschrift, aus Geschichte und religiöser Tradition Erfahrungen, die für den Übergang aus sozialistischer «Knechtschaft» in die Freiheit von Bedeutung sein könnten. Als Modelle prüft er die Abkehr Spaniens und Portugals vom autoritären System, das deutsche Wirtschaftswunder, den Aufbau einer zivilen Rechtsordnung durch Napoleon, die calvinistische Ethik (Leistungs- und Verzichtbereitschaft), die Zehn Gebote – in einer interessanten Interpretation – und die Schöpfungsgeschichte. Gerhard Schwarz erläutert die Funktionen des Privateigentums und warnt insbesondere am Beispiel des Bodens vor dem «kleinen Sozialismus» einschliesslich staatlicher Eigentumsförderung. Vielmehr böten sich dem Prinzip des Privateigentums neue Anwendungsmöglichkeiten etwa in der Umweltpolitik. Armin Baumgartner kommentiert das «Scheitern des utopischen Denkens» und plädiert für schöpferische Nüchternheit. «Das Dialogische in der Kunst» ist das Thema der Laudatio auf Peter Härtling als Lyriker, die Elsbeth Pulver in der Reihe «Literarischer März» in Darmstadt gehalten hat.