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Das Teilstück über 184 km von Pau nach Bagnères-de-Luchon führte an der Gesamtklassements-Spitze der 103. Tour de France erwartungsgemäss zu Änderungen. Vom Belgier Greg van Avermaet, der seit seinem Solosieg am Mittwoch mit über fünf Minuten Vorsprung Leader gewesen war, ging das Maillot jaune nach der zweiten von drei Pyrenäen-Etappen an Chris Froome.
Neben dem Col du Tourmalet (2115 Meter über Meer), mit 19 km Länge und durchschnittlich 7,4 Prozent Steigung der erste Anstieg der höchsten Kategorie der diesjährigen Tour, standen am Samstag drei weitere Pässe der ersten und zweiten Kategorie auf dem Programm. Vom Col de Peyresoude folgte eine 15 km lange Abfahrt zum Ziel. Diese nutzte Froome zu seinem Angriff, in welchem er grosses Risiko auf sich nahm.
In der Gesamtwertung führt der zweifache Tour-de-France-Sieger (2013 und 2015) mit 16 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Adam Yates. Zeitgleich Dritter ist der Spanier Joaquim Rodriguez. Als Sechster liegt Nairo Quintana 23 Sekunden zurück. Der letztjährige Tour-Zweite aus Kolumbien wird allgemein als grösster Herausforderer von Froome angesehen. Alberto Contador hingegen büsste auch am Samstag wieder Zeit ein. Der Rückstand des Spaniers auf den Briten beträgt bereits mehr als drei Minuten.
Als bester Schweizer klassierte sich am in Bagnères-de-Luchon Sébastien Reichenbach. Der Walliser vom Team FDJ verlor als 27. knapp drei Minuten auf Froome. Der IAM-Teamleader Mathias Frank, im Vorjahr Tour-Achter, büsste als 49. gar mehr als 13 Minuten ein.
Die 9. Etappe am Sonntag führt über 184,5 km vom spanischen Vielha Val d’Aran nach Arcalis. Vor dem über 10 km langen Schlussanstieg in Andorra sind vier weitere Pässe zu bewältigen.
(SDA)