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Chronik
Der Verkehrsverein hat sich sowohl um die Kultur als auch um die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde verdient gemacht. Er ging Ende der Achtzigerjahre des 19. Jahrhunderts aus der sogenannten Donnerstagsgesellschaft hervor, wo jeweils nach der gemütlichen Jasseten noch allerlei besprochen wurde, was die Gemeindeinteressen berährte.
An einer solchen Zusammenkunft wurde der Verein gegründet.
Im 19. Jahrhundert setzte er sich für die Gründung einer Dampfschifffahrtsgesellschaft ein, und um 1905 bemühte er sich intensiv um die Einführung eines Kindergartens.
1914 löste er sich wieder auf, da niemand bereit war, die Funktionen im Vorstand zu übernehmen. 1935 folgte eine Neugründung, worauf der Verein sofort verschiedene Projekte unterstützte: Bau des Strandwegs und Kennzeichnung der Wanderwege, Errichtung eines botanischen Gartens, Bau eines Saals mit Bühne und einer Turnhalle. Während des Zweiten Weltkrieges versuchte er zusäzliche Arbeitsmöglichkeiten nach Schmerikon zu bringen, so allerdings erfolglos die Ostschweizerische Zuckerfabrik und das Eidgenössische Sportinstitut.
Weitere Bestrebungen galten nach 1945 u.a. einem Natureisfeld, der Herausgabe der Geschichte des Dorfes Schmerikon von P. Laurenz Kilger, der Genossenschaft Schwimm- und Sportanlage, der Gründung der Fernsehgenossenschaft, dem Bau einer Gemeinschaftsantennenanlage und der Herausgabe der neuen Schmerkner Geschichte.
Auszug aus dem Buch Geschichte der Gemeinde Schmerikon
Autoren: Alois Stadler / Hanspeter Keller