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Die Sicherheit sei aber nur eine Sorge, sagte die Gemeindeaufseherin des Dörfchens Trout River in Neufundland, Emily Butler, am Dienstag. «Während die Temperaturen steigen, wird das Tier furchtbar zu stinken anfangen», fürchtet Butler.
Der 25 Meter lange und dutzende Tonnen schwere Blauwal war am Freitag direkt unterhalb von Trout River angespült worden. Auf Fotos war zu sehen, wie sich der Kadaver bereits auf mehr als das Doppelte seines normalen Umfangs aufblähte. Der tote Wal hat sich inzwischen zu einer Attraktion für Neugierige entwickelt.
Butler erklärte, die 600-Einwohner-Gemeinde habe nicht die Mittel, um für eine sichere Entsorgung des toten Wals zu sorgen. Die Bundes- und Provinzbehörden lehnten ein Eingreifen ab und erklärten, der verwesende Meeressäuger solle sich selbst überlassen werden.
Nichts für zarte Gemüter
Wie heftig eine solche Explosion sein kann, wissen die Bewohner der Färöern im Nordatlantik nur zu gut. Dort strandete letzten September ein Pottwal bei der Hauptinsel Streymoy – die Behörden entschieden sich, den tonnenschweren Säuger in Scheiben zu schneiden und den Wal stückchenweise zu entsorgen.
Doch was dann passiert, ist nichts für zarte Gemüter. Als der Kadaver aufgeschnitten wird, explodierte der halbe Wal (siehe Video). (SDA/rgj)Publiziert am 29.04.2014 | Aktualisiert am 30.04.2014