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ich versuche hier über ein DCS2 aus Indesign ein PDF 1.3 zu erzeugen - Acrobat 6, Preflight Probleme werden angezeigt, die ich nicht nachvollziehen kann (das will aber nicht unbedingt etwas heissen, ich bin nämlich Anfänger in Sachen Print...).
Vielleicht erkennt ihr hier auf Anhieb Problematiken, die ich im Vorfeld (Photoshop, Indesign) geschaffen habe?
ich denke, dass mit Ihrer Datei alles in Ordnung ist und Sie sich unbegründet "Sorgen" machen.
Wenn Sie in Adobe Photoshop ein Graustufen-Bild mit Schmuckfarbenkanälen erweitern und dann als DCS2 speichern, dann wird der Graustufen-Kanal nicht als DeviceGray sondern als Sonderfarben-Kanal "Black" ausgegeben. DeviceGray, der K-Kanal von DeviceCMYK und die Sonderfarben mit Kanalnamen "Black" sind sozusagen Synonyme zueinander.
Wenn So ein Bild dann in Adobe InDesign CS platziert wird, dann erfolgt bei der composite Ausgabe ein DCS-Merging. In Ihrem Fall führt das zu einem zweikanaligen Bildfarbraum, der mit Hilfe des PostScript 3 DeviceN Farbraums gebildet wird und der aus den Kanälen "Black" und Ihrer Sonderfarbe besteht.
Was die veränderte Anzeige betrifft: Zuerst müssen Sie prüfen, ob es ein Effekt ist der rein nur die Bildschirmdarstellung betrifft, oder ob die Bilddaten selbst verändert sind. Das beste Werkzeug um das festzustellen ist die Separationsvorscahu in Acrobat 6 Professional. messen Sie einfach mit Hilfe des integrierten Densitometer-Werkzeugs ein paar charakteristische Bildstellen aus und vergleichen Sie die Messwerte mit denne in Adobe Photoshop. Sind sie identisch, dann ist eine eine reine Darstellungssache.
Eine veränderte Bildschirmdarstellung ist relativ verständlich. Adobe Photoshop kennt noch die einzelnen Kanäle und errechnet die Gesamtdarstellung mit ausgefeilten Algorithmen selbst. In Adobe Acrobat jedoch wird das Bild bereits mit Hilfe des Alternate Color Spaces des DeviceN-Farbraums wiedergegeben. Das heißt einem Ersatzfarbraum (wahrscheinlich DeviceCMYK) der eine möglichst gute Annäherung an die Mischfarben bieten soll aber aufgrund eines beschränkten Gammuts und anderer Einflüsse niemals "perfekt" sein kann.
Noch ein Tipp: Sie sollten in Zukunft in so einem Fall kein Graustufen-Bild als Ausgangsbasis nehmen, sondern entweder ein CMYK-Bild bei dem Sie nur den K-kanal und einen zusätzlichen Schmuckfarben-Kanal ausnutzen oder noch besser ein Mehrkanalbild das aus den Kanälen "Black" und Ihrer Schmuckfarbe ausgebaut ist.
Thema - Vergleich densitometrischer Werte der Farbe
Acrobat: Ich habe jetzt (versucht) mit dem Densitometer in Acrobat 6 die Farbdichte zu ermitteln. Wenn ich die CMYK Platte Schwarz ausschalte und nur die Sonderfarbenplatte eingeschaltet lasse bekomme ich 90% meiner Sonderfarbe. Wenn ich die Schwarzplatte zusätzlich einschalte bekomme ich zur densitometrischen Anzeige der HKS 82K zusätzlich im Anzeigenfeld 90% Schwarz angezeigt. Ist dies ok?
Photoshop - auf der Ebene: Mit Pimpette/Info gibt mir Key:90% aus
in den Kanälen: Graustufen (einzeln aktiviert): gibt mir Key:90% Schmuckfarbenkanal (einzeln aktiviert): Key:90%
beide Kanäle aktiviert: Infoanzeige auch Key:90%
Ich mutmaße jetzt, daß dies die gleichen densitometrischen Werte sind, in PS wie in Acrobat und somit sich nur die Vorschau in beiden Programmen unterscheidet. Habe ich jetzt recht oder nicht... sicher bin ich mir nicht... ;-) ?
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Thema - "in Zukunft ein Mehrkanalbild das aus den Kanälen Black und der SChmuckfarbe aufgebaut ist, benutzen" -
Meine Frage hierzu.
Angenommen ich will ein Bild erstellen dass NUR aus einer Schmuckfarbe besteht, kann ich dann so vorgehen;
Modus CMYK Ist damit gemeint daß die Kanäle CMYK mit jeweils Weiss "gelöscht" werden können. (jeweils Kanal anklicken mit Weiss füllen). Der einzige Kanal der bliebe, wäre der Schmuckfarbenkanal und dann das Ganze als DCS2.0 zu speichern. Mit den Einstellungen DCS Mehrfachdatei DCS; kein Gesamtbild, Kodierung: ASCII