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Fragilität, Konflikte, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen: Sie gehören zu den grössten Herausforderungen in der Armutsbekämpfung. Fragilität innerhalb eines Staates ist gekennzeichnet durch die Unfähigkeit der Regierung, Sicherheit und grundlegende öffentliche Dienstleistungen zu gewährleisten. Ebenso fehlt ein konstruktives und gegenseitiges Verhältnis zwischen Regierung und Bevölkerung.
Weltweit gelten über 40 Staaten als fragil oder gewalt- und konfliktbetroffen. In diesen Ländern leben rund 1.5 Milliarden Menschen. Sie gehören zu den Ärmsten der Welt. Mit ihrer Arbeit leistet die DEZA einen Beitrag zur Verringerung von Konfliktursachen, zur Stärkung der öffentlichen Grundversorgung und zur Achtung der Menschenrechte.
Die Mehrheit der als fragil eingestuften Länder hat bisher noch keines der acht Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) erreicht. Mit den MDGs soll insbesondere die Armut bis 2015 halbiert werden. Die Bevölkerung fragiler Länder leidet unter den gewaltsamen Konflikten, den unsicheren politischen Verhältnissen und der schwachen Regierungsführung.