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Richards
(spr. ríttschörds), 1) Addison, amerikan. Landschaftsmaler und Illustrator, geb. 1820 zu London, kam schon in der Jugend nach dem Staat Georgia in Nordamerika und ließ sich 1845 in New York nieder, von wo er viele Reisen nach Europa, namentlich nach Deutschland und der Schweiz, machte. 1867 wurde er dort Professor für das Kunstfach an der Universität. Seine Thätigkeit erstreckt sich teils auf Landschaften in Öl aus Europa wie aus Neuengland und den Savannen und Prairien des Südens und Westens, teils auf Illustrationen für Bücher und Zeitschriften. Zu den besten seiner Landschaften gehören: Alastor oder der Geist der Einsamkeit (nach Shelleys Gedicht), der Fluß Edisto (Südcarolina), Partie vom Rhein, Warwick Castle, der Thuner See in der Schweiz, Ansicht von Chatsworth in England, der Winnipegsee in Nordamerika u. a.;
bekannter noch ist er durch seine Illustrationen zu Appletons Reisehandbüchern, für «Harper's Magazin» und viele andre Journale.
2) William, amerikan. ¶
forlaufend
Landschaftsmaler, geb. 1833 zu Philadelphia, widmete sich im 20. Jahr der Malerei, ging 1855 nach Europa, machte Studien in Florenz, Rom und Paris und ließ sich 1856 in seiner Vaterstadt nieder, von wo er 1866 auf kurze Zeit wiederum Europa besuchte. Seine Landschaften und Küstenbilder sind von sehr poetischer Auffassung, namentlich aber von sorgfältiger Ausführung und meisterhaft in der Behandlung des Wassers; z. B. die Ölbilder: Küste von Neuengland, Hochsommer, Nachmittag im Sommer, zur Ebbezeit, Wälder im Juni, Durchfahrt bei Newport, nebeliger Tag in Nantucket und der Fluß Wissahickon;
ebenso viele Aquarelle.