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Geothermieprojekt Haute-Sorne (JU) erhält Risikogarantie des Bundes
Wichtiger
Meilenstein für das Geothermieprojekt Haute-Sorne: im Falle eines Teil- oder
Misserfolgs erhält das Projekt die Risikogarantie des Bundes in Form einer maximalen
Auszahlungssumme von 47 Mio. Franken.
Nach der Validierung des Sondernutzungsplanes durch das jurassische Verwaltungsgericht im Dezember letzten Jahres erreicht das Haute-Sorne Geothermieprojekt einen weiteren wichtigen Meilenstein. Das Projekt erhält die Risikogarantie des Bundes in Form eines maximalen Auszahlungsbetrags von 47 Mio. Franken. Diese Summe wird im Falle eines Teil- oder eines Misserfolgs gewährt. Die positive Entscheidung wurde aufgrund der Empfehlungen einer vom Bundesamt für Energie beauftragten Expertenkommission getroffen. Die Experten hatten innerhalb eines Zeitraumes von mehr als zwei Jahren alle technischen, wirtschaftlichen und sicherheitsrelevanten Aspekte des Projektes gründlich untersucht und geprüft.
Die Risikogarantie für Geothermieprojekte deckt einen Teil des finanziellen Risikos ab, falls die für eine erfolgreiche geothermische Nutzung erforderlichen Temperaturen oder Durchflussraten nicht erreicht werden. Es handelt sich dabei um ein Instrument des Bundes zur Förderung der Tiefengeothermie in der Schweiz.
Derzeit ist das Bewilligungsverfahren noch nicht abgeschlossen. Gegen die Entscheidung des Jurassischen Kantonsgerichts, den Sondernutzungsplan gutzuheissen, wurde vor dem Bundesgericht ein Rekurs eingereicht.