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Ist der Sachverhalt eingestanden oder anderweitig ausreichend geklärt, kann die Staatsanwaltschaft Freiheitsstrafen bis 6 Monate, Geldstrafen bis 180 Tagessätze, gemeinnützige Arbeit und Bussen in einem Strafbefehl festsetzen. Der Strafbefehl ist eine Urteilsofferte. Nimmt die beschuldigte Person den Strafbefehl an, indem sie auf die Einsprache dagegen verzichtet, wird der Strafbefehl rechtskräftig und damit zu einem vollstreckbaren Strafurteil. Erhebt die beschuldigte Person Einsprache gegen den Strafbefehl und hält die Staatsanwaltschaft nach Überprüfung der Sachlage trotzdem daran fest, hat der Strafbefehl die Bedeutung einer Anklageschrift an das Gericht, das die Strafsache in der Regel in einer mündlichen, öffentlichen Verhandlung beurteilt.
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