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Die Spengler-Kolloide
HC Davos – Team Canada 3 : 2
Der HC Davos hat in der Saison 2006/07 am Spengler-Cup die begehrte Trophäe zum 14. Mal gewonnen.
Spenglersan Kolloide sind homöopathisch potenzierte Heilmittel, die vom Schweizer Arzt Carl Spengler (1860-1937) zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingeführt wurden. Spenglersan Präparate sind mikrobiologische Immunmodulatoren, die Antigene und Antitoxine (Antikörper) aus verschiedenen Bakterienstämmen in den Potenzstufen D9 oder D13 enthalten. Sie kommen perkutan zur Anwendung, werden also direkt auf eine möglichst dünne Hautstelle (z.B. Ellenbeugen) gesprüht und eingerieben. Spenglersan Kolloide stärken das Immunsystem und führen zu einer aktiven Immunisierung (durch das Antigen) und einer passiven Immunisierung (durch den Antikörper) des menschlichen Körpers.
Carl Spengler wurde 1860 in Davos geboren. Sein Vater, der Arzt Alexander Spengler, etablierte Davos als Luftkurort für Tuberkulosepatienten. Carl erlernte ebenfalls den Beruf des Arztes und suchte nach seiner Approbation nach neuen therapeutischen Wegen zur Behandlung der Tuberkulose. Er verfasste mehrere Arbeiten zu diesem Thema. Der berühmte Arzt Robert Koch wurde deshalb auf ihn aufmerksam und holte ihn nach Berlin in sein Institut. 1895 überliess Koch sein Original „Tuberkulin“ dem Schweizer Kollegen. Spengler führte weitere umfangreiche Studien durch und brachte bald erste Arzneimittel auf den Markt. Die von ihm hergestellten Immunkörper-Präparate aus verschiedenen Bakterienstämmen bildeten die Grundlage der Kolloid-Therapie und ihrer therapeutischen Erfolge. Auch in der Eishockey-Sportwelt hinterliess der Pionier einen bleibenden Eindruck, indem er 1923 den Spengler-Cup ins Leben rief, der noch heute jedes Jahr in Davos ausgetragen wird.