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Als im November 1957 Roland Rasser das Theater Fauteuil eröffnete, war dies nicht bloss die Gründung eines neuen Theaters, sondern die eigentliche Geburtsstunde der Schweizer Kleinkunsttheaterszene. In den folgenden Jahren sollte das Fauteuil für viele andere Theater Vorbild sein, und bis heute gehen vom Fauteuil wichtige Impulse für die gesamte deutschsprachige Kleinkunstszene aus. Mit der Gründung des Fauteuil-Theaters wurde das Kabarett aus der Kneipe geholt und konnte sich somit erst richtig etablieren.
Anstatt ein Eintrittsbillett zu kaufen, wurde das Premierenpublikum im November 1957 dazu aufgefordert, einen eigenen Stuhl ins Theater mitzubringen und diesen dem Theater zu überlassen. Bis im Jahr 2002 waren einige dieser mittlerweile legendären Sitzgelegenheiten im Fauteuil im Einsatz. Im Jahr 2002 wurde die altehrwürdige Bestuhlung dann durch eine komplett neue Theaterbestuhlung ersetzt.