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Schon in meiner Ausbildung zur Psychologin und Pädagogin haben mich die Neurobiologie und die Neurologie sehr interessiert. Während meines Studiums an der Universität Fribourg und Bern kam ich auch zum ersten Mal mit Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung in Kontakt.
Nach dem Studium arbeitete ich als Stations- und Schulleiterin in einem Internat für verhaltensauffällige Jugendliche. Sehr oft wurde mir bewusst, dass ein spezielles Verhalten nur mittels Wechselspiel zwischen der Umgebung des betreffenden Jugendlichen und seinen Hirnfunktionen erklärt werden kann. Diese Erklärungsansätze halfen mir, die Jugendlichen besser zu verstehen, und ihnen Wege aufzuzeigen, wie gesellschaftlich erwünschtes Verhalten erlernt werden kann.
Dies änderte sich auch nicht bei meiner Tätigkeit als Schulleiterin einer Regelschule im Kanton Aargau. In dieser Zeit setzte ich mich ausserdem vermehrt mit Autismus-Spektrum-Störungen auseinander, von denen drei Schüler dieser Schule betroffen waren.
Nach meiner Ausbildung zur Neurofeedback-Therapeutin (Othmer Methode), wandte ich das Neurofeedback insb. bei Kindern und Jugendlichen mit einer kognitiven Beeinträchtigung an.
Das Interesse am Neurofeedback war ursprünglich persönlich motiviert: 36 Jahre lang litt ich selber unter starken Migräne-Anfällen. Es gab kaum etwas, das ich nicht ausprobiert hatte, um diese Anfälle zu reduzieren. Erst das Neurofeedback half mir nachhaltig: Nach ungefähr 15 Neurofeedback-Sitzungen hatte ich keinen einzigen Anfall mehr.
In meiner Freizeit behandle ich in Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung, mit ADS und ADHS sowie Kinder mit einer Epilepsie erfolgreich. Bei Erwachsenen mit langjährigen und ausgeprägten Schlafstörungen, mit Migräne, mit Tinnitus, mit einem schweren chronischen Müdigkeitssyndrom und mit Zwangsstörungen stellten sich ebenfalls grossartige Erfolge ein.