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IBM erzielt bereits 20 Prozent seines Mainframe-Umsatzes durch Kunden, die darauf Linux betreiben.
Während IBM auf der Hardwareseite bemüht ist, die Mainframe-Welt möglichst geschlossen zu halten
, werden die Mainframes auf der Softwareseite immer mehr zur Open-Source-Plattform. Gemäss Zahlen, die IBM gerade veröffentlicht hat, stammen bereits 20 Prozent von Big Blues Mainframe-Umsatz von Kunden, die Linux betreiben. Eine weitere Zahl deutet darauf hin, dass Linux vor allem auch auf neueren, leistungsfähigeren Mainframes betrieben wird: Von der gesamten Prozessorpower (MIPS) der weltweit installierten Mainframes verbrauchen Linux-Betreiber etwa 30 Prozent. Durchgesetzt hat sich, so IBM, vor allem die Idee, Linux in virtuellen Partitionen auf den Mainframes zu betreiben.
Die Zahl der erhältlichen Linux-Applikationen für System z-Kunden, hat sich gemäss IBM verglichen mit dem letzten Jahr auf gegen 1000 verdoppelt.
Diese Entwicklung hat auch Folgen für die Software-Partnerlandschaft von IBM im Mainframe-Bereich, da die Einstiegsschwelle deutlich niedriger ist, wenn man für eine Open Source-Plattform entwickeln kann. Ein Indiz: Gemäss IBM sei die Zahl der Mainframe-Softwarefirmen, die Venture-Kapital erhalten, "signifikant" gestiegen, und die Zahl der Start-ups die für Mainframes entwickeln, soll sich in den letzten zwei Jahren glatt verdreifacht haben. (hjm)