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Seit dem 1. Juli steht die gesamte Flotte von El Al am Boden. Der Flugstopp der israelischen Nationalairline gilt für auf unbestimmte Zeit. Hinter der Einstellung des Flugbetriebs steht ein Streit zwischen dem Management von El Al und den Piloten.
Die Gewerkschaft der Cockpitbesatzungen teilte gemäss dem TV-Sender KAN mit, dass die Führung des Unternehmens «die vor weniger als einem Monat mit der Gewerkschaft unterzeichneten Vereinbarungen nicht eingehalten hat» und man keine andere Wahl habe, als zum Schluss zu kommen, dass die Eigentümer nicht in der Lage seien, El Al zu retten. Von den 650 Piloten arbeiten aktuell 540 nicht und erhalten keinen Lohn.
Rettungsplan der Regierung abgelehnt
Die Piloten kritisieren, die Führung habe den Rettungsplan der Regierung abgelehnt. Zwei Optionen liegen dabei auf dem Tisch, wie die «Times of Israel» berichtete. Eine beinhaltet einen staatlich garantieren Kredit und eine Kapitalerhöhung, die andere nur einen staatlich garantierten Kredit. Vor allem die Klausel, dass der Staat wieder Aktionär von El Al werden könnte, falls die Kapitalerhöhung scheitert, kommt bei den Eigentümern schlecht an. (TI)