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Am 6. Februar 1952 starb König Georg VI., seine Tochter Prinzessin Elizabeth wurde über Nacht zur Königin. Inzwischen ist die schüchterne 25-Jährige von damals die am längsten herrschende Monarchin Grossbritanniens und 95-jährig.
«Um diesen nie da gewesenen Jahrestag zu feiern, werden das ganze Jahr über Events und Initiativen stattfinden, die in einem vier Tage langen verlängerten Wochenende vom 2. bis 5. Juni gipfeln», hiess es in der Mitteilung des Palasts. Den Auftakt macht bereits Mitte Mai eine Reitershow mit 500 Pferden in Windsor, wenn die Queen wie immer die Royal Windsor Horse Show ausrichtet.
Die grosse Feier fällt zusammen mit dem offiziellen Geburtstagsfest der Königin am 2. Juni, zu der traditionell die Parade Trooping the Colour im Zentrum Londons abgehalten wird. Die Parade, bei der Hunderte Gardesoldaten vom Buckingham-Palast zum grossen Exerzierplatz Horse Guards Parade prozessieren – angeführt von der Queen und anderen Royals – musste wegen der Corona-Pandemie in den vergangenen beiden Jahren ausfallen. Der eigentliche Geburtstag der Queen ist der 21. April.
Ein weiterer Höhepunkt der Feierlichkeiten ist laut der Mitteilung ein von der BBC ausgerichtetes Live-Konzert am 4. Juni mit Tausenden Zuschauern mit «einigen der grössten Entertainment-Stars der Welt». Dabei sollen die bedeutendsten Momente aus der Herrschaftszeit Elizabeths gefeiert werden. Seinen Abschluss findet das royale Festival dann am 5. Juni mit einem gigantischen Strassenfest in der britischen Hauptstadt und einer Prozession von 200 Flaggen aus Seide, auf denen von Kindern geschaffene Kunstwerken zum Thema Klimawandel abgebildet werden sollen.