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Am 12. Februar 2017 stimmt Klosters-Serneus über die Montana-Initiative ab. Diese verlangt, dass das Areal, das der Gemeinde gehört, weder verkauft noch im Baurecht abgegeben wird. Zudem soll das Chalet Montana, das auf dem Grundstück steht, geschützt werden. Es darf nur als Wohnhaus oder für kulturelle Zwecke verwendet werden.
Überbauung geplant
Auslöser für diese Initiative war ein Überbauungsprojekt: Eine Investitionsfirma will auf dem Gelände ein Fünfsternhotel samt Shops und Parkgarage erstellen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 90 Millionen Franken. Das Projekt soll den Tourismus in Klosters vorantreiben.
Gemeinde will Bauland
Der Gemeindevorstand von Klosters sowie Personen aus Gewerbe und Tourismus bekämpfen die Initiative. Ein Ja würde es der Gemeinde völlig verunmöglichen, auf dem Montana-Areal irgendwelche Entwicklungen voranzutreiben. Das Areal wäre nie mehr für andere Projekte nutzbar. Die Gemeinde argumentiert, dass auch bei einer Ablehnung der Initiative später sowieso noch einmal über das Hotelprojekt abgestimmt werden müsste.