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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.01078 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Condamin Urteil vom 31. Januar 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel schadenanwaelte.ch Alderstrasse 40, Postfach 517, 8034 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1968 geborene, über ein ausländisches Wirtschaftsdiplom verf ügende X.___ arbeitete zunächst bei der Y.___ als Gastro nomie-Mitarbeiterin, danach beim Z.___ zu einem Pensum von 50 bis 60 % im Bereich der Degustation von Speisen. Daneben war sie für die A.___ zu 30 bis 40 % als Putzfrau und nebenberuflich für die B.___ als Hauswartin tätig (Urk. 8/2 S. 7). Als sie am 18. Mai 2009 zusammen mit ihrem Ehemann einen Fussgängerstreifen überquerte, wurde sie von einem Personenwagen erfasst. Nebst einem Schädelhirntrauma mit Commotio cerebri erlitt sie Verletzungen im Bereich der rechten Schulter, des Thorax und des Beckens, nämlich eine subkapitale dislozierte Humerus fraktur, undislozierte Rippenfrakturen 5 und 8 rechts, eine Lungenkontusion rechts, eine laterale Kompressionsfraktur des oberen und unteren Schambeinas tes rechts sowi e der Massa lateralis mit trans foraminaler Beteiligung rechts, ferner ein Abdominaltrauma mit einer peripheren Leberlazer ation und einem retroperitonalen Hämatom der rechten Nebenniere (Urk. 8/8 S. 5, 8/14, 8/18 S. 3). Die Schulterfraktur wurde gleichentags im C.___ mittels Plattenosteosynthese repositioniert (Urk. 3/3). Vom 2 8. Mai bis am 22. Juli 2009 weilte X.___ in der Klinik D.___ zur stationären Rehabilitation (Urk. 8/8 S. 5). Das Osteosynthesematerial wurde schliesslich am 20. Juli 2010 entfernt (Urk. 8/22 S. 8). X.___ fühlte sich in der Folge ausserstande, weiterhin als Putzfrau und Hauswartin zu arbeiten. Ihre Tätigkeit bei m Z.___ konnte sie im Herbst 2009 wieder in reduziertem Umfang aufnehmen und schliesslich nach einer erneuten gesundheitlichen Verschlechterung im Sommer 2010 ab dem 30. August 2011 wieder zum ursprünglichen Arbeitspensum von 60 % versehen (Urk. 1 S. 4, Urk. 8/18 S. 33, Urk. 8/49). 2. X.___ meldete sich am 30. Mai 2010 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, an (Urk. 8/2). Diese zog die Berichte der Arbeitgeber (Urk. 8/7, 8/11, 8/15, 8/19) und der behandelnden Ärzte (Urk. 8/8-9, 8/20, 8/24, 8/34, 8/40) sowie die Unfallakten bei (Urk. 8/14, 8/18, 8/22, 8/32). Sie teilte der Versicherten am 23. Juli 2010 mit, dass aus gesundheitlichen Gründen zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 8/21). Nach Eingang des vom zuständigen Unfallversicherer veranlassten polydisziplinären Gutachtens der Ärzte der Klinik D.___ vom 11. August 2011 (Urk. 8/43) und nach der vom Unfallversicherer am 28. November 2011 per 31. Oktober bezie hungsweise 31. Dezember 2011 verfügten Leistungseinstellung (Urk. 8/45) sprach die IV-Stelle der Versicherten am 4. September 2012 im Einklang mit dem Vorbescheid vom 12. April 2012 (Urk. 8/52) eine vom 1. November 2010 bis am 30. April 2011 befristete ganze Invalidenrente zu (Urk. 2). Dagegen liess die Versicherte durch ihren Rechtsanwalt am 8. Oktober 2012 Beschwerde mit folgendem Rechtsbegehren erheben (Urk. 1 S. 2): 1. Die Verfügung sei teilweise aufzuheben, indem der Beschwerdeführe rin auch über den 3 0. 4.2011 hinaus die Leistungen aus der Invalidenversicherung, mithin mindestens eine halbe, even tuell eine Viertelsrente, zu entrichten seien. 2. Eventualiter sei ein gerichtliches Gutachten in den Fachdisziplinen Psychiatrie, Orthopädie und Neurologie anzuordnen. 3. Eventualiter sei der Anspruch auf berufliche Massnahmen im Sinne einer Umschulung festzustellen und die Beschwerdegegnerin anzu weisen, diese durchzuführen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwer degegnerin. Die IV-Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 20. November 2012 auf Abwei sung der Beschwerde (Urk. 7). Auf eine Stellung nahme zu den am 5. Februar 2013 ( Urk. 10) eingereichten Berichten der behandelnden Psycho therapeutin E.___ vom 25. Januar 2013 (Urk. 11/1-2) verzichtete sie am 19. Februar 2013 (Urk. 14). 3. Das Verfahren erweist sich als spruchreif. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). Der Rentenanspruch entsteht frühest ens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG (Art. 29 Abs. 1 IVG). Die rückwirkend verfügte Befristung einer Invalidenrente setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a der Verordnung über die Inva lidenversicherung (IVV) festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/ dd mit Hin weis). Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes oder eines medizinischen Gut achtens ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be rücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Sc hlussfolge rungen begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. Die Beschwerdeführerin klagte bei der Begutachtung in der Klinik D.___ im August 2011 über belastungsabhängige, sich gegen das Wochenende hin ver stärkende Schmerzen im Bereich der rechten Schulter, des Beckens und der Hüfte, ferner über chronische Nacken- und Hinterkopfschmerzen, rechtsseitige thorakale, entlang des Rippenbogens betonte Schmerzen und einen diffus verteilten „Brustdruck“ ; wegen des Zustandes nach den Rippenbrüchen könne sie manchmal nicht einatmen un d habe ohne Ph ysiotherapie ein Erkältungs- und Engegefühl. Die Schulterschmerzen stünden im Vordergrund; sie würden bei ihr er Tätigkeit in der Degustationsküche beim Gemüserüsten oder Zitronen pressen betont; beim Tragen von Gegenständen strahlten sie bis zum Nacken aus. Auch bestünden Einschlafgefühle am Daumen und Zeigefinger rechts. Die Schmerzen im Beckenbereich strahlten nach zirka 30 - minütigem Gehen bis zum Fuss aus und es trete ein Ameisenlaufen bis zur Grosszehe auf. Die Gleichge wichtstörungen nach dem Unfall hätten inzwischen gebessert, sie sehe aber immer noch „Fliegen“ im Auge und leide seit dem Unfall des Öfteren unter Halbseiten-Kopfschmerzen rechts, zudem unter Müdigkeit und Ängsten, wieder von einem Auto angefahren zu werden, ihren Mann oder die Orientierung zu verlieren oder dem Unfallverursacher zu begegnen. Auch Berichte über Unfälle im Fernsehen oder in Zeitungen würden Ängste auslösen. Sie habe daher den Drang, alles zu kontrollieren, und ausgeprägte Albträume. Diese wie auch die Schmerzen und Ängste führten dazu, dass sie nach zwei bis drei Stunden Schlaf erwache und grosse Schwierigkeiten habe, wieder einzuschlafen. Seit Oktober 2009 stehe sie in ambulanter psychiatrischer Behandlung. Sie arbeite nur am Vormittag jeweils 4 Stunden in der Degustationsküche. Nachmittags gehe sie zur Physiotherapie oder Psychotherapie und müsse sich wegen der Schmerzen erholen (Urk. 8/43 S. 4 ff., 7, 9, 26 f., 49). Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte bei der Beschwerdeführerin im Rahmen der Begutachtung bis auf einen etwas ver stärkten Rededrang, der jedoch zu unterbrechen sei und inhaltlich die reale Ebene nicht verlasse, keine psy cho pathologischen Auffälligkeiten, insbesondere keine depressive Symptomatik, fest. Anamnestisch würden glaubhaft Ängste beschri e ben, des Weiteren Albträume ohne Bezüge zu einer realen Lebenssitua tion und Kontrollzwänge. Anhalte für eine Aggravation oder Bagatellisierung der psychischen Symptomatik ergäben sich nicht; die Beschwerdeschilderung sei glaubhaft, authentisch und nachvollziehbar (Urk. 8/43 S. 11 f.). Aufgrund der von der behandelnden Psy chot he rapeutin beschriebenen, von der Explorandin bestätigten und von ihm als glaubhaft beurteilten Symptome wie Flashbacks, Albträume, Vermeidungsverhalten, Zwangsvorstellungen, Kon zen trationsschwierigkeiten, Verlustängste und Rückzugstendenz diagnostizierte der Gutachter eine posttraumatische Belastungsstörung ( ICD-10 F34.1 ; richtig: F43.1 ), die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirke (Urk. 8/43 S. 12, 16). S eit Oktober 2009 stehe das psychische Beschwerdebild im Vor der grund (Urk. 8/43 S. 18). Doch sei die Versicherte dank der Psychotherapie nun wieder in der Lage, während vier Stunden pro Tag zu arbeiten. Die von ihr ge wünschte Pensumserhöhung auf die vor dem Unfall innegehabten 60 % sei unter Weiter führung der Psychotherapie per sofort möglich, weshalb von einer vollen Ar beitsfähigkeit ausgegangen werden könne. Qualitative oder quantitati v e Ein schränkungen seien aus seiner Sicht im Lichte des aktuellen Befunds nicht mehr mit der gebotenen Wahrscheinlichkeit gegeben. Trotz der unbestrittenen Rest symptomatik sei eine tägliche Arbeitsleistung von 8,5 Stunden in der bisherigen Tätigkeit als Mitarbeiterin in einer Degustationsküche beziehungsweise Re i nigungs ange stellte zumutbar. Die Zeiten zur Wahrnehmung der Psychothe rapie und Physiotherapie sollten gewährleistet sein (Urk. 8/43 S. 13 f., 19). Gutachter Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, erhob im Schultergelenk ein persistierendes leichtes Aussenrotationsdefizit im Schul terbereich beziehungsweise Beschwerden der in physiologisch anatomischer Stellung ausgeheilten Humerusfraktur und Restbeschwerden seiten s des rechten Sakrums. Die über dem AC-Gelenk bis in die Nackenregion respektive in den Vorderarm ausstrahlenden, mit diffusen Parästhesien verbundenen Beschwerden liessen sich mangels elektroneurographischer Hinweise für eine Neurokompres sion am ehesten mit der länger andauernden postoperativen glenohumeralen Beweglichkeit seinschränkung und einer damit verbundenen kompensatorischen Überlastung des AC-G e lenkes erklären. Sie könnten allenfalls mittels I nfiltration des AC-Ge lenkes unter Röntgenkontrolle vermindert werden. Die Beschwerden im Bereich des vorderen Schultergelenks-Kompartimentes auf der Höhe des Sulcus respektive der Narbe liessen si ch kernspintomografisch nicht ve rifizieren. Vermutlich sei der Endzustand erreich t, da durch den zweimaligen Ein griff von Adhäsionen im Narbenbereich ausgegangen werden müsse, die sich durch me di zi nische Massnahmen vermutlich nicht wesentlich verbessern liessen. Bezüg lich der Beschwerden im rechten Sakrum könnte gegebenenfalls eine diagnos tische und therapeutische Infiltration unter CT-Kontrolle erfolgen. Die geklagten Beschwerden seien jedoch als gering einzustufen und wirkten sich auf die Ar beitsfähigkeit nicht aus (Urk. 8/43 S. 35 ff.). Prof. Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Neurologie, fand bei seiner gutachter lichen Abklärung keinen Hinweis auf eine behindernde Läsion am zentralen oder peripheren Nervensystem, der Wirbelsäule sowie der paraverte bralen Strukturen. Die Schmerzen im Bereich des rechten Schultergelenks und der rechten Hüft- und Thorakalregion seien nicht neurogen, sondern orthopädisch zu bewerten. Die vorgetragene Kopfschmerz symptomatik sei unspezifisch und klassifikatorisch nicht sicher zuzuordnen; differentialdiagnostisch sei ein Span nungskopfschmerz zu erwägen. Angesichts der Hinweise auf eine bewusst seinsnahe Aggravation (deutliche Diskrepanz zwischen der anam ne stisch vor getragenen aktuellen Schmerzstärke und dem unbeeinträchtigten klinischen Eindruck) und der Medikamentenanamnese, die differentialdiagnostisch auf ei nen Analgetik akopfschmerz hindeute, seien Ausprägung und Krankheitswertig keit der beklagten Schmerzsymptomatik zweifelhaft, weshalb keine behindernde Gesundheitsstörung attestiert werden könne. Zu empfehlen sei eine schrittweise Entgiftung, bei Fortbestehen von Beschwerden ein Behandlungsversuch mit einem Trizyklikum. Angesichts der anamnestischen Daten und der Akten sei eine unfallbedingte relevante Kopfverletzung beziehungsweise ein Schädelhirn trauma nicht wahrscheinlich. Die ursprünglich diagnostizierte minimal traumatic brain injury se i bestenfalls spekulativ. Eine solche wäre jedenfalls als leichtgradig zu klassifizieren. Die epidemiologische Evidenzlage zu leichtgra digen Schädelhirntraumen ergebe keine Belege für hieraus biologisch plausibel ableitbare dauerhafte zerebrale Störungen. Prospektive Studiendaten sprächen vielmehr gegen eine derartige Annahme. Klinische Hinweise für eine kognitive Störung lägen nicht vor. Das Unfallereignis sei angesichts der fehlenden Hin weise für ein relevantes Schädelhirntrauma, der seinerzeitigen zeitnahen Erst befunde ohne Anhalt für eine relevante zerebrale Störung und des aktuellen klinischen Befundes nicht geeignet, eine dauerhafte zerebrale Störung biolo gisch plausibel zu begründen. Da neuropsychologische Untersuchungen durch unbewusste, vorbewusste und bewusste Faktoren (Depression, Angst, Aggrava tion, Simulation, Täuschung) erheblich störbar seien und die hieraus resultie renden Artefakte methodisch bislang unzureichend differentiell abgegrenzt worden seien, komme ihnen kein eigenständiger diagnostischer Wert zu und seien die Ergebnisse nur im Licht der klinischen Befunde sinnvoll interpretier bar. Da bei der Versi cherten im Rahmen der psychiatrischen Vorbehandlungen depressive Störungssymptome erwogen worden seien, würden allfällige testpsy chologische Daten in keinem Fall eine hirnorganische Beeinträchtigung zu bele gen vermö gen (Urk. 8/43 S. 63 ff.). Die Gutachter kamen in der Konsensbeurteilung vom 11. Au gust 2011 zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin voll arbeitsfähig sei. Entsprechend den Ausführungen im orthopädischen Gutachten bestehe lediglich eine qualitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/43 S. 2). Danach seien der Be schwerdeführerin angesichts der Leichtgradigkeit des noch zu erhebenden Defektsyndroms - eine leichte Einschränkung der globalen und glenohumeralen Beweglichkeit des Schultergelenkes - leichte und mittelschwere Tätigkeiten, ins besondere unter der Horizontalebene des Schultergelenkes (90° - Abduktion), zu 100 % ganztägig möglich. Dabei sollten Heben und Tragen von Gegenständen über 5 kg, insbesondere in der Armvorhalteposition und bei Arbeiten über der Horizontalebene (entsprechend über Brust-/Kopfhöhe), eher vermieden werden. Das Hantieren sowie leichte und mittelschwere Tätigkeiten wie auch feinmoto rische Arbeiten seien uneingeschränkt möglich, vor allem in Lendenhöhe. Auch grob manuelle Tätigkeiten seien möglich, jedoch unter Einhaltung der beschrie benen Gewichtslimiten. Eine Einschränkung der Handrotation bestehe nicht. Die bisherige Arbeit in einer Degustationsküche könne somit ebenso wie jede andere Tätigkeit unter Beachtung der genannten Einschränkungen wieder zu 100 %, das heisst zu täglich 8,5 Stunden, ausgeübt werden. Denkbar seien aufgrund der Ausbildung Bürotätigkeiten, Telefondienste oder Überwachungsarbeiten. Als Reinigungsangestellte sei die Versicherte hingegen nur noch zu 50 % a rbeits fähig, da diese Tätigkeit teilweise mit Heben und Tragen schwerer Gegen stände (Wassereimer, Staubsauger ), Arbeiten über der Horizontalebene (Fensterputzen, Reinigen von Oberschränke n ) und Arbeiten mit erhöhtem Kraftaufwand (Bodenreinigung) verbunden sei. Gegebenenfalls könne durch weitere Physio therapie eine gezielte Verbesserung der glenohumeralen Beweglichkeit erreicht werden und durch eine röntgengesteuerte Infiltration des Akromioklavikularge lenks rechts eine zusätzliche Verbesserung der Symptomatik erzielt werden mit vermutlich positiver Auswirkung auf die Armvorhalteposition respektive Über kopfarbeiten (Urk. 8/43 S. 40 ff.). 3. 3.1 Die IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung im Wesentlichen g estützt auf dieses Gutachten davon aus, dass die Versicherte nach Ablauf des Warte jahres im Sinne von Art. 29 Abs. 1 IVG und der sechsmonatigen Frist seit der Anmeldung vom Mai 2010 in der Arbeitsfähigkeit als Küchenhilfe, die sie zu einem 60%igen Pensum versah, noch zu 50 % und als Hauswartin und Putzhilfe vollständig eingeschränkt gewesen sei und dass der Invaliditätsgrad somit ins gesamt 70 % betragen habe. Seit dem 20. Januar 2011 habe hinsichtlich der Tätigkeit in der Degustationsküche nur noch eine minimale beziehungsweise gar keine Einschränkung mehr bestanden und sei es der Versicherten zumutbar, anstelle der 40%ige n Hauswart- und Putzhilfentätigkeit das Pensum bei der Z.___ zu erhöhen oder eine andere angepasste Tätigkeit anzunehmen (Urk. 2). 3.2 E ine retrospektive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit findet sich im genannten Gutachten jedoch nicht. Namentlich der psychiatrische Gutachter hatte erst „per sofort“, mithin auf den Zeitpunkt der Begutachtung, eine Erhöhung der 80%igen Arbeitsfähigkeit beziehungsweise des 20 Wochenstunden umfassenden Pensums auf das ursprüngliche 60 %-Pensum bei der Z.___ als zumutbar er achtet und daraus generell auf eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit geschlossen (Urk. 8/43 S. 14, 19 ). Das Gutachten der Ärzte der Klinik D.___ bil det somit keine ausreichende Grundlage zur Annahme einer bereits vor dem August 2011 eingetretenen vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Dementsprechend ging denn auch der zuständige Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) diesbezüglich erst ab dem Gutachtenszeitpunkt von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus (Urk. 8/50 S. 8 f.). Nicht nur die Angaben des Unfallversicherers zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/49), sondern auch die von Hausarzt Dr. med. I.___ am 14. Februar 2011 bescheinigte 20%ige Arbeitsunfähigkeit, auf die sich die IV-Stelle stützt, beziehen sich - im Einklang mit den früheren Attesten dieses Arztes (Urk. 8/9 S. 6, Urk. 8/18 S. 32 33) - jedenfalls nur auf die ein 60%iges Pensum umfassende Tätigkeit bei der Z.___. Selbst ohne Berücksichtigung der Nebenerwerbstätigkeit als Hauswartin lassen somit die anderen medizinischen Unterlagen per 20. Januar 2011 immer hin noch auf einen Anspruch auf eine halbe Rente begründenden Invali ditätsgrad von mindestens 52 % schliessen. 3.3 Das vom Unfallversicherer eingeholte Gutachten der Ärzte der Klinik D.___ überzeugt bezüglich der Beurteilung der aktuellen gesundheitlichen Situation nicht. Dies gilt namentlich für die Gesamtbeurteilung, die sich a uf die Bestäti gung d er von allen Teilgutachtern bescheinigten vollen Arbeitsfähigkeit be schränkt und auf das aus orthopädischer Sicht bestehende Anforderung sprofil verweist. Die Zumutbarkeitsbeurteilungen der einzelnen Teilgutachter sind nämlich zum Teil in sich widersprüchlich und einzelne für die Beurte ilung der Arbeitsfähigkeit mass gebende Aspekte werden von ihnen unterschiedlich oder nicht überzeugend beurteilt. So steht die in psychiatrischer Hinsicht attestierte vollumfängliche Arbeitsfähig keit bei einem täglichen Pensum von 8,5 Stunden (Urk. 8/43 S. 19) in einem gewissen Widerspruch zu Dr. F.___ A uss a gen, dass aus seiner Sicht nichts dagegen spreche, wenn die Versicherte ihren Arbeitseinsatz bei der Z.___ wieder auf das angestammte Pensum von 60 % erhöhe (Urk. 8/43 S. 14), und dass bei einer vollen Arbeitsleistung von täglich 8,5 beziehungsweise wöchent lich 42 Stunden die Wahrnehmung der Psycho- und Physiotherapie zeitlich ge währleistet sein sollte. Soweit für die vo n ihm bis zum Explorationszeitpunkt attestierte eingeschränkte Arbeitsfähigkeit unter anderem massgebend war, dass Anhaltspunkte für eine Aggravation der psychischen Symptomatik fehlten und die Beschwerdeschilderung glaubhaft, authentisch und nachvollziehbar war (Urk. 8/43 S. 11 f.), steht dies in einem gewissen Widerspruch zum neurologi sche n Gutachte n, in dem von einer bewusstseinsnahen Aggravation die Rede ist und deshalb die Ausprägung und Krankheitswertigkeit der beklagten Schmerz symp tomatik bezweifelt wird (Urk. 8/43 S. 63 ). Aus dem Gutachten geht nicht hervor, dass dieser Widerspruch im Rahmen der Gesamtbeurteilung ent sprechend den Gepflogenheiten bei eine r polydisziplinären Expertise (vgl. etwa Urteil des Bun des ge richts I 87/04 vom 1 3. Juli 2004 E. 3 mit Hinweisen ) diskutiert und geklärt worden wäre. Was i m Übrigen d ie vom neurologischen Gutachter Prof. Dr. H.___ angeführte deutliche Diskrepanz zwischen der anamnestisch vorgetragenen aktue llen Schmerzstärke und dem unbeein trächtigten klinischen Eindruck anbelangt (Urk. 8/43 S. 59, 63), so kann aus dieser Feststellung entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 9 ) nicht auf Befangenheit geschlossen werden; gehört es doch zur Aufgabe des Gutachters, den Befund anhand der Klinik zu überprüfen und dessen Auswirkungen bei der Untersuchung und im Alltag substantiiert darzulegen, wozu insbesondere auch Angaben zum beo bachteten Verhalten, Feststellungen über die Konsistenz der gemachten Anga ben gehören, wie auch Hinweise, welche zur Annahme von Aggravation führen (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_282/2012 vom 1 1. Mai 2012 E. 5 ). Allerdings vermögen allein die von Prof. H.___ festgestellte Diskrepanz und der vo n ihm angenommene Analgetikakopfschmerz eine Aggravation nicht zu be legen, schildert e doch die Versicherte die Schmerzen vor allem als belastungs abhängig (Urk. 8/43 S. 26, 49 ) und legt der Gutachter nicht dar, inwiefern sie, abgesehen vom zügigen und geschickten An- und Auskleiden (Urk. 8/43 S. 59), im Rahmen seiner Untersuchungen B elast ungen ausgesetzt war. B ezüglich de r von ihm bescheinigten vollen Arbeitsfähigkeit bleiben daher gewisse Zweifel bestehen. Gleiches gilt für sein e n Verzicht auf eine neuropsychologische Ab klärung. Nicht nur wies der neurologische Gutachter allgemein darauf hin, dass die Zuverlässigkeit der neuropsychologischen Testresultate unter anderem bei Aggravation beeinträchtigt sei, sondern er begründete im Falle der Beschwer deführerin den Verzicht auf eine derartige Abklärung damit, dass die Ergebnisse angesichts der im Rahmen der Vorbehandlungen erwogenen psychiatrischen Diagnose mit depres siven Störungssymptomen in keinem Fall als Beleg einer hirnorganischen Beeinträchtigung verwertbar wären (Urk. 8/43 S. 64 f.) - dies allerdings ohne nähere Angaben und ohne entsprechende Anhaltspunkte in den vorhandenen medizinischen Akten. Da von abgesehen erweist sich das neurolo gische Teilgutachten auch insofern als unzuverlässig, als Prof. H.___ fest hält, eine unfallassoziierte Bewusstlosigkeit werde negiert (Urk. 8/43 S. 51), und die ursprünglich diagno sti zierte minimal traumatic brain injury „ als bestenfalls spekulativ “ beurteilt (Urk. 8/43 S. 64). Diese Äusserungen stehen nicht nur im Wi d erspruch zu r Angabe des Gutachters Dr. F.___, die Be schwerdeführerin sei im Rahmen des Unfalls bewusstlos gewesen (Urk. 8/43 S. 13), sondern auch zu der von den erstbehandelnden Ärzte n des C.___ im Bericht vom 28. Mai 2009 bezüglich des Unfalls festgehaltenen Amnesie (Urk. 8/18 S. 27 ) und zu den Feststellungen von Dr. med. J.___, Fachärztin FMH für Neurologie, i m Be richt vom 12. Januar 20 10, die Beschwerdefüh re rin erinnere sich nicht mehr an den Zusammenprall mit dem Personenwagen, der Tag nach dem Unfall fehle in ihrem Gedächtnis und sie könne sich an die drei Tage auf der Intensivstation nur bruchstückhaft erinnern (Urk. 8/18 S. 13). Angesichts der echtzeitlich fest gestellten Amnesie, d e s Unfallhergang s - die Beschwerdeführerin war durch die Kollision mit dem Personenwagen weggeschleudert beziehungs weise durch die Luft geschleudert worden (Urk. 8/14 S. 8, 9, 10 ) - und d e s von Dr. J.___ er wähnte n, im Schädel-CT sichtbar gewesene n kleine n Galeahämatom s rechts occipital (vgl. Urk. 8/18 S. 13) reichen die eher allgemein gehaltenen Überle gungen des neurologischen Gutachters betreffend Klassifikation und epidemio logische Evidenzlage von Schädelhirntraumen (Urk. 8/43 S. 64, 74 ) zum Aus schluss weiterbestehende r Folgen der ursprünglich diagnostizierten Commotio cerebri ( Urk. 8/8 S. 5, Urk. 8/ 18 S. 27 ) jedenfalls nicht aus. Das orthopädische Teilgutachte n beschränkt sich im Wesentlichen auf die im Bereich des rechten Schultergelenks bestehende und als nachvollziehbar be zeichnete Rest s ymptomatik, ohne dass auf die von Dr. med. K.___, O berarzt Unfallchirurgie des C.___, am 11. Juli 2011, mithin nur drei Wochen vor dem Begutachtungszeitpunkt, diagnostizierte Ansatztendinopathie der Supra- und Infraspinatussehne rechts (Urk. 8/40 S. 5) näher eingegangen wird. Auch setzt sich Gutachter Dr. G.___ m it den von der Versicherten im Becken - und Thoraxbereich geltend gemachten Beschwerden ebenso wenig auseinander wie mit den im Hüftgelenk erhobenen Befunden und kommentiert die geltend gemachten Behinderungen nicht näher (Urk. 8/43 S. 26, 32 ). Insofern ist denn auch die aus orthopädischer Sicht bezüglich einer 100%igen Tätigkeit bei der Z.___ bescheinigte voll e Arbeitsfähigkeit nicht nachvollziehbar, zumal diese Tätigkeit, so wie sie von der Beschwerdeführerin bei der Begutachtung be schrieben wurde (Urk. 8/43 S. 28), namentlich hinsichtlich der anfallenden Überkopfarbeiten nicht vollumfänglich das von Dr. G.___ vorgesehene Anfor de rungs profil (Urk. 8/43 S. 40 f.) e rfüll t, in der Beschwerde geltend gemacht wird, die Versicherte müsse auch mit über 5 kg schweren Kochtöpfen hantieren (Urk. 1 S. 8), und der neurologischer Gutachter festhält, gelegentlich müssten Gewichte bis zu 5 oder 10 kg bewegt werden (Urk. 8/43 S. 51). 4. Angesichts d ies er inhaltlichen Mängel erweist sich das von der IV-Stelle aus dem unfallversicherungsrechtlichen Verfahren beigezogene polydisziplinäre Gutachten nicht als beweiskräftig. D ie Sache ist daher zur Einholung eines be weistauglichen interdisziplinären Gutachtens an die IV-Stelle zurückzuweisen. Dieses Vorgehen und der damit verbundene ausnahmsweise Verzicht auf ein Gerichtsgutachten im Sinne von BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4, wie es auch von der Beschwerdeführerin beantragt wird (Urk. 1 S. 2), ist vorliegend deshalb geboten, weil im Hinblick auf einen allfälligen Einkommensvergleich und eine aussage kräftige medizinische Beurteilung noch Abklärungen zur effektiven Berufstätig keit der Beschwerdeführerin erforderlich sind. Der Arbeitgeberbericht der Y.___ vom 8. Juni 2010 betrifft nämlich nur die vom 1. Februar 2002 bis Ende Mai 2007 dauernde An stellung der Beschwerdeführerin als Mitarbeiterin des Restaurants L.___ (Urk. 8/15). Folglich ist auch vom Z.___, bei dem die Versicherte seit September 2007 im Bereich der Degustation von Speisepro dukten beziehungsweise als Leiterin der Degustationsküche angestellt ist (Urk. 8/2 S. 7, Urk. 8/6, Urk. 8/18 S. 3, Urk. 8/43 S. 8, 51, Urk. 8/50 S. 1), ein Arbeitgeberbericht mit einer Beschreibung der konkreten Tätigkeit einzuholen, von der Aufschluss zur Zumutbarkeit der nach dem Unfall wieder aufge nommenen 60%igen Tätigkeit in der Degustationsküche zu erwarten ist. Des Weiteren wird vor d er erneuten Begutachtung zu klären sein, in welchem Um fang die Beschwerdeführerin nebst der Arbeit beim Z.___ als Putzfrau und Hauswartin tätig war und ob sie im Gesundheitsfall diesen beiden Beschäftigungen weiter hin im bisherigen Ausmass nach gehen würde. Denn die von der B.___ und der A.___ in den Bericht en vom 3. und 23. Juni 2010 angegebene n Pens en von zirka 25 und 10 Stunden pro Woche (Urk. 8/7, 8/19 je S. 2) deuten darauf hin, dass mit diesen beiden Arbeitsverhältnissen nicht bloss ein Pensum von 30 bis 40 %, mithin ein Gesamtpensum von 100 %, erreicht wurde, wie dies die IV-Stelle aufgrund der Auskunft des Unfallversicherers vom 4. Januar 2012 ann ah m (Urk. 8/49, Urk. 8/50 S. 1 ), sondern dass die Beschwerdeführerin insgesamt zu wesentlich mehr als 100 % erwerbstätig war. Sollte sich dies bei den vorzunehmenden be ruflichen Abklärungen bestätigen, w ird dies bei der allfälligen Ermittlung des Valideneinkommens zu berücksichtigen sein (vgl. etwa Urteil des Bundesge richts 8 C_46/2013 vom 2 7. August 2013 E. 2.3 ) und wird sich in medizinischer Hinsicht auch die Frage stellen, ob eine angepasste Tätigkeit auch in einem 100 % übersteigenden Arbeitspensum zumutbar wäre. 5. Bei diesem Verfahrensausgang, der einem vollständigen Obsiegen der Beschwer deführerin gleichkommt (BGE 137 V 57 E. 2.2), hat die Beschwerdegegnerin die gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG anfallenden, mit Fr. 800. zu bemessenden Ge richtskosten zu tragen. Auch hat die durch einen Anwalt vertretene Beschwer deführer in laut Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) Anspruch auf eine Pro zessentschädigung. Diese ist entsprechend der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeiten des Prozesses auf Fr. 2‘6 00.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne g utgeheissen, dass die Verfügung vom 4. September 2012 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückge wiesen wird, damit diese über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin, nach durchgefüh r ten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden ihr nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schä digung von Fr. 2'600.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Martin Hablützel unter Beilage des Doppels von Urk. 14 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubCondamin

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.01078 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Condamin Urteil vom 31. Januar 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel schadenanwaelte.ch Alderstrasse 40, Postfach 517, 8034 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1968 geborene, über ein ausländisches Wirtschaftsdiplom verf ügende X.___ arbeitete zunächst bei der Y.___ als Gastro nomie-Mitarbeiterin, danach beim Z.___ zu einem Pensum von 50 bis 60 % im Bereich der Degustation von Speisen. Daneben war sie für die A.___ zu 30 bis 40 % als Putzfrau und nebenberuflich für die B.___ als Hauswartin tätig (Urk. 8/2 S. 7). Als sie am 18. Mai 2009 zusammen mit ihrem Ehemann einen Fussgängerstreifen überquerte, wurde sie von einem Personenwagen erfasst. Nebst einem Schädelhirntrauma mit Commotio cerebri erlitt sie Verletzungen im Bereich der rechten Schulter, des Thorax und des Beckens, nämlich eine subkapitale dislozierte Humerus fraktur, undislozierte Rippenfrakturen 5 und 8 rechts, eine Lungenkontusion rechts, eine laterale Kompressionsfraktur des oberen und unteren Schambeinas tes rechts sowi e der Massa lateralis mit trans foraminaler Beteiligung rechts, ferner ein Abdominaltrauma mit einer peripheren Leberlazer ation und einem retroperitonalen Hämatom der rechten Nebenniere (Urk. 8/8 S. 5, 8/14, 8/18 S. 3). Die Schulterfraktur wurde gleichentags im C.___ mittels Plattenosteosynthese repositioniert (Urk. 3/3). Vom 2 8. Mai bis am 22. Juli 2009 weilte X.___ in der Klinik D.___ zur stationären Rehabilitation (Urk. 8/8 S. 5). Das Osteosynthesematerial wurde schliesslich am 20. Juli 2010 entfernt (Urk. 8/22 S. 8). X.___ fühlte sich in der Folge ausserstande, weiterhin als Putzfrau und Hauswartin zu arbeiten. Ihre Tätigkeit bei m Z.___ konnte sie im Herbst 2009 wieder in reduziertem Umfang aufnehmen und schliesslich nach einer erneuten gesundheitlichen Verschlechterung im Sommer 2010 ab dem 30. August 2011 wieder zum ursprünglichen Arbeitspensum von 60 % versehen (Urk. 1 S. 4, Urk. 8/18 S. 33, Urk. 8/49). 2. X.___ meldete sich am 30. Mai 2010 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, an (Urk. 8/2). Diese zog die Berichte der Arbeitgeber (Urk. 8/7, 8/11, 8/15, 8/19) und der behandelnden Ärzte (Urk. 8/8-9, 8/20, 8/24, 8/34, 8/40) sowie die Unfallakten bei (Urk. 8/14, 8/18, 8/22, 8/32). Sie teilte der Versicherten am 23. Juli 2010 mit, dass aus gesundheitlichen Gründen zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 8/21). Nach Eingang des vom zuständigen Unfallversicherer veranlassten polydisziplinären Gutachtens der Ärzte der Klinik D.___ vom 11. August 2011 (Urk. 8/43) und nach der vom Unfallversicherer am 28. November 2011 per 31. Oktober bezie hungsweise 31. Dezember 2011 verfügten Leistungseinstellung (Urk. 8/45) sprach die IV-Stelle der Versicherten am 4. September 2012 im Einklang mit dem Vorbescheid vom 12. April 2012 (Urk. 8/52) eine vom 1. November 2010 bis am 30. April 2011 befristete ganze Invalidenrente zu (Urk. 2). Dagegen liess die Versicherte durch ihren Rechtsanwalt am 8. Oktober 2012 Beschwerde mit folgendem Rechtsbegehren erheben (Urk. 1 S. 2): 1. Die Verfügung sei teilweise aufzuheben, indem der Beschwerdeführe rin auch über den 3 0. 4.2011 hinaus die Leistungen aus der Invalidenversicherung, mithin mindestens eine halbe, even tuell eine Viertelsrente, zu entrichten seien. 2. Eventualiter sei ein gerichtliches Gutachten in den Fachdisziplinen Psychiatrie, Orthopädie und Neurologie anzuordnen. 3. Eventualiter sei der Anspruch auf berufliche Massnahmen im Sinne einer Umschulung festzustellen und die Beschwerdegegnerin anzu weisen, diese durchzuführen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwer degegnerin. Die IV-Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 20. November 2012 auf Abwei sung der Beschwerde (Urk. 7). Auf eine Stellung nahme zu den am 5. Februar 2013 ( Urk. 10) eingereichten Berichten der behandelnden Psycho therapeutin E.___ vom 25. Januar 2013 (Urk. 11/1-2) verzichtete sie am 19. Februar 2013 (Urk. 14). 3. Das Verfahren erweist sich als spruchreif. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). Der Rentenanspruch entsteht frühest ens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG (Art. 29 Abs. 1 IVG). Die rückwirkend verfügte Befristung einer Invalidenrente setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a der Verordnung über die Inva lidenversicherung (IVV) festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/ dd mit Hin weis). Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes oder eines medizinischen Gut achtens ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be rücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Sc hlussfolge rungen begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. Die Beschwerdeführerin klagte bei der Begutachtung in der Klinik D.___ im August 2011 über belastungsabhängige, sich gegen das Wochenende hin ver stärkende Schmerzen im Bereich der rechten Schulter, des Beckens und der Hüfte, ferner über chronische Nacken- und Hinterkopfschmerzen, rechtsseitige thorakale, entlang des Rippenbogens betonte Schmerzen und einen diffus verteilten „Brustdruck“ ; wegen des Zustandes nach den Rippenbrüchen könne sie manchmal nicht einatmen un d habe ohne Ph ysiotherapie ein Erkältungs- und Engegefühl. Die Schulterschmerzen stünden im Vordergrund; sie würden bei ihr er Tätigkeit in der Degustationsküche beim Gemüserüsten oder Zitronen pressen betont; beim Tragen von Gegenständen strahlten sie bis zum Nacken aus. Auch bestünden Einschlafgefühle am Daumen und Zeigefinger rechts. Die Schmerzen im Beckenbereich strahlten nach zirka 30 - minütigem Gehen bis zum Fuss aus und es trete ein Ameisenlaufen bis zur Grosszehe auf. Die Gleichge wichtstörungen nach dem Unfall hätten inzwischen gebessert, sie sehe aber immer noch „Fliegen“ im Auge und leide seit dem Unfall des Öfteren unter Halbseiten-Kopfschmerzen rechts, zudem unter Müdigkeit und Ängsten, wieder von einem Auto angefahren zu werden, ihren Mann oder die Orientierung zu verlieren oder dem Unfallverursacher zu begegnen. Auch Berichte über Unfälle im Fernsehen oder in Zeitungen würden Ängste auslösen. Sie habe daher den Drang, alles zu kontrollieren, und ausgeprägte Albträume. Diese wie auch die Schmerzen und Ängste führten dazu, dass sie nach zwei bis drei Stunden Schlaf erwache und grosse Schwierigkeiten habe, wieder einzuschlafen. Seit Oktober 2009 stehe sie in ambulanter psychiatrischer Behandlung. Sie arbeite nur am Vormittag jeweils 4 Stunden in der Degustationsküche. Nachmittags gehe sie zur Physiotherapie oder Psychotherapie und müsse sich wegen der Schmerzen erholen (Urk. 8/43 S. 4 ff., 7, 9, 26 f., 49). Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte bei der Beschwerdeführerin im Rahmen der Begutachtung bis auf einen etwas ver stärkten Rededrang, der jedoch zu unterbrechen sei und inhaltlich die reale Ebene nicht verlasse, keine psy cho pathologischen Auffälligkeiten, insbesondere keine depressive Symptomatik, fest. Anamnestisch würden glaubhaft Ängste beschri e ben, des Weiteren Albträume ohne Bezüge zu einer realen Lebenssitua tion und Kontrollzwänge. Anhalte für eine Aggravation oder Bagatellisierung der psychischen Symptomatik ergäben sich nicht; die Beschwerdeschilderung sei glaubhaft, authentisch und nachvollziehbar (Urk. 8/43 S. 11 f.). Aufgrund der von der behandelnden Psy chot he rapeutin beschriebenen, von der Explorandin bestätigten und von ihm als glaubhaft beurteilten Symptome wie Flashbacks, Albträume, Vermeidungsverhalten, Zwangsvorstellungen, Kon zen trationsschwierigkeiten, Verlustängste und Rückzugstendenz diagnostizierte der Gutachter eine posttraumatische Belastungsstörung ( ICD-10 F34.1 ; richtig: F43.1 ), die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirke (Urk. 8/43 S. 12, 16). S eit Oktober 2009 stehe das psychische Beschwerdebild im Vor der grund (Urk. 8/43 S. 18). Doch sei die Versicherte dank der Psychotherapie nun wieder in der Lage, während vier Stunden pro Tag zu arbeiten. Die von ihr ge wünschte Pensumserhöhung auf die vor dem Unfall innegehabten 60 % sei unter Weiter führung der Psychotherapie per sofort möglich, weshalb von einer vollen Ar beitsfähigkeit ausgegangen werden könne. Qualitative oder quantitati v e Ein schränkungen seien aus seiner Sicht im Lichte des aktuellen Befunds nicht mehr mit der gebotenen Wahrscheinlichkeit gegeben. Trotz der unbestrittenen Rest symptomatik sei eine tägliche Arbeitsleistung von 8,5 Stunden in der bisherigen Tätigkeit als Mitarbeiterin in einer Degustationsküche beziehungsweise Re i nigungs ange stellte zumutbar. Die Zeiten zur Wahrnehmung der Psychothe rapie und Physiotherapie sollten gewährleistet sein (Urk. 8/43 S. 13 f., 19). Gutachter Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, erhob im Schultergelenk ein persistierendes leichtes Aussenrotationsdefizit im Schul terbereich beziehungsweise Beschwerden der in physiologisch anatomischer Stellung ausgeheilten Humerusfraktur und Restbeschwerden seiten s des rechten Sakrums. Die über dem AC-Gelenk bis in die Nackenregion respektive in den Vorderarm ausstrahlenden, mit diffusen Parästhesien verbundenen Beschwerden liessen sich mangels elektroneurographischer Hinweise für eine Neurokompres sion am ehesten mit der länger andauernden postoperativen glenohumeralen Beweglichkeit seinschränkung und einer damit verbundenen kompensatorischen Überlastung des AC-G e lenkes erklären. Sie könnten allenfalls mittels I nfiltration des AC-Ge lenkes unter Röntgenkontrolle vermindert werden. Die Beschwerden im Bereich des vorderen Schultergelenks-Kompartimentes auf der Höhe des Sulcus respektive der Narbe liessen si ch kernspintomografisch nicht ve rifizieren. Vermutlich sei der Endzustand erreich t, da durch den zweimaligen Ein griff von Adhäsionen im Narbenbereich ausgegangen werden müsse, die sich durch me di zi nische Massnahmen vermutlich nicht wesentlich verbessern liessen. Bezüg lich der Beschwerden im rechten Sakrum könnte gegebenenfalls eine diagnos tische und therapeutische Infiltration unter CT-Kontrolle erfolgen. Die geklagten Beschwerden seien jedoch als gering einzustufen und wirkten sich auf die Ar beitsfähigkeit nicht aus (Urk. 8/43 S. 35 ff.). Prof. Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Neurologie, fand bei seiner gutachter lichen Abklärung keinen Hinweis auf eine behindernde Läsion am zentralen oder peripheren Nervensystem, der Wirbelsäule sowie der paraverte bralen Strukturen. Die Schmerzen im Bereich des rechten Schultergelenks und der rechten Hüft- und Thorakalregion seien nicht neurogen, sondern orthopädisch zu bewerten. Die vorgetragene Kopfschmerz symptomatik sei unspezifisch und klassifikatorisch nicht sicher zuzuordnen; differentialdiagnostisch sei ein Span nungskopfschmerz zu erwägen. Angesichts der Hinweise auf eine bewusst seinsnahe Aggravation (deutliche Diskrepanz zwischen der anam ne stisch vor getragenen aktuellen Schmerzstärke und dem unbeeinträchtigten klinischen Eindruck) und der Medikamentenanamnese, die differentialdiagnostisch auf ei nen Analgetik akopfschmerz hindeute, seien Ausprägung und Krankheitswertig keit der beklagten Schmerzsymptomatik zweifelhaft, weshalb keine behindernde Gesundheitsstörung attestiert werden könne. Zu empfehlen sei eine schrittweise Entgiftung, bei Fortbestehen von Beschwerden ein Behandlungsversuch mit einem Trizyklikum. Angesichts der anamnestischen Daten und der Akten sei eine unfallbedingte relevante Kopfverletzung beziehungsweise ein Schädelhirn trauma nicht wahrscheinlich. Die ursprünglich diagnostizierte minimal traumatic brain injury se i bestenfalls spekulativ. Eine solche wäre jedenfalls als leichtgradig zu klassifizieren. Die epidemiologische Evidenzlage zu leichtgra digen Schädelhirntraumen ergebe keine Belege für hieraus biologisch plausibel ableitbare dauerhafte zerebrale Störungen. Prospektive Studiendaten sprächen vielmehr gegen eine derartige Annahme. Klinische Hinweise für eine kognitive Störung lägen nicht vor. Das Unfallereignis sei angesichts der fehlenden Hin weise für ein relevantes Schädelhirntrauma, der seinerzeitigen zeitnahen Erst befunde ohne Anhalt für eine relevante zerebrale Störung und des aktuellen klinischen Befundes nicht geeignet, eine dauerhafte zerebrale Störung biolo gisch plausibel zu begründen. Da neuropsychologische Untersuchungen durch unbewusste, vorbewusste und bewusste Faktoren (Depression, Angst, Aggrava tion, Simulation, Täuschung) erheblich störbar seien und die hieraus resultie renden Artefakte methodisch bislang unzureichend differentiell abgegrenzt worden seien, komme ihnen kein eigenständiger diagnostischer Wert zu und seien die Ergebnisse nur im Licht der klinischen Befunde sinnvoll interpretier bar. Da bei der Versi cherten im Rahmen der psychiatrischen Vorbehandlungen depressive Störungssymptome erwogen worden seien, würden allfällige testpsy chologische Daten in keinem Fall eine hirnorganische Beeinträchtigung zu bele gen vermö gen (Urk. 8/43 S. 63 ff.). Die Gutachter kamen in der Konsensbeurteilung vom 11. Au gust 2011 zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin voll arbeitsfähig sei. Entsprechend den Ausführungen im orthopädischen Gutachten bestehe lediglich eine qualitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/43 S. 2). Danach seien der Be schwerdeführerin angesichts der Leichtgradigkeit des noch zu erhebenden Defektsyndroms - eine leichte Einschränkung der globalen und glenohumeralen Beweglichkeit des Schultergelenkes - leichte und mittelschwere Tätigkeiten, ins besondere unter der Horizontalebene des Schultergelenkes (90° - Abduktion), zu 100 % ganztägig möglich. Dabei sollten Heben und Tragen von Gegenständen über 5 kg, insbesondere in der Armvorhalteposition und bei Arbeiten über der Horizontalebene (entsprechend über Brust-/Kopfhöhe), eher vermieden werden. Das Hantieren sowie leichte und mittelschwere Tätigkeiten wie auch feinmoto rische Arbeiten seien uneingeschränkt möglich, vor allem in Lendenhöhe. Auch grob manuelle Tätigkeiten seien möglich, jedoch unter Einhaltung der beschrie benen Gewichtslimiten. Eine Einschränkung der Handrotation bestehe nicht. Die bisherige Arbeit in einer Degustationsküche könne somit ebenso wie jede andere Tätigkeit unter Beachtung der genannten Einschränkungen wieder zu 100 %, das heisst zu täglich 8,5 Stunden, ausgeübt werden. Denkbar seien aufgrund der Ausbildung Bürotätigkeiten, Telefondienste oder Überwachungsarbeiten. Als Reinigungsangestellte sei die Versicherte hingegen nur noch zu 50 % a rbeits fähig, da diese Tätigkeit teilweise mit Heben und Tragen schwerer Gegen stände (Wassereimer, Staubsauger ), Arbeiten über der Horizontalebene (Fensterputzen, Reinigen von Oberschränke n ) und Arbeiten mit erhöhtem Kraftaufwand (Bodenreinigung) verbunden sei. Gegebenenfalls könne durch weitere Physio therapie eine gezielte Verbesserung der glenohumeralen Beweglichkeit erreicht werden und durch eine röntgengesteuerte Infiltration des Akromioklavikularge lenks rechts eine zusätzliche Verbesserung der Symptomatik erzielt werden mit vermutlich positiver Auswirkung auf die Armvorhalteposition respektive Über kopfarbeiten (Urk. 8/43 S. 40 ff.). 3. 3.1 Die IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung im Wesentlichen g estützt auf dieses Gutachten davon aus, dass die Versicherte nach Ablauf des Warte jahres im Sinne von Art. 29 Abs. 1 IVG und der sechsmonatigen Frist seit der Anmeldung vom Mai 2010 in der Arbeitsfähigkeit als Küchenhilfe, die sie zu einem 60%igen Pensum versah, noch zu 50 % und als Hauswartin und Putzhilfe vollständig eingeschränkt gewesen sei und dass der Invaliditätsgrad somit ins gesamt 70 % betragen habe. Seit dem 20. Januar 2011 habe hinsichtlich der Tätigkeit in der Degustationsküche nur noch eine minimale beziehungsweise gar keine Einschränkung mehr bestanden und sei es der Versicherten zumutbar, anstelle der 40%ige n Hauswart- und Putzhilfentätigkeit das Pensum bei der Z.___ zu erhöhen oder eine andere angepasste Tätigkeit anzunehmen (Urk. 2). 3.2 E ine retrospektive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit findet sich im genannten Gutachten jedoch nicht. Namentlich der psychiatrische Gutachter hatte erst „per sofort“, mithin auf den Zeitpunkt der Begutachtung, eine Erhöhung der 80%igen Arbeitsfähigkeit beziehungsweise des 20 Wochenstunden umfassenden Pensums auf das ursprüngliche 60 %-Pensum bei der Z.___ als zumutbar er achtet und daraus generell auf eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit geschlossen (Urk. 8/43 S. 14, 19 ). Das Gutachten der Ärzte der Klinik D.___ bil det somit keine ausreichende Grundlage zur Annahme einer bereits vor dem August 2011 eingetretenen vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Dementsprechend ging denn auch der zuständige Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) diesbezüglich erst ab dem Gutachtenszeitpunkt von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus (Urk. 8/50 S. 8 f.). Nicht nur die Angaben des Unfallversicherers zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/49), sondern auch die von Hausarzt Dr. med. I.___ am 14. Februar 2011 bescheinigte 20%ige Arbeitsunfähigkeit, auf die sich die IV-Stelle stützt, beziehen sich - im Einklang mit den früheren Attesten dieses Arztes (Urk. 8/9 S. 6, Urk. 8/18 S. 32 33) - jedenfalls nur auf die ein 60%iges Pensum umfassende Tätigkeit bei der Z.___. Selbst ohne Berücksichtigung der Nebenerwerbstätigkeit als Hauswartin lassen somit die anderen medizinischen Unterlagen per 20. Januar 2011 immer hin noch auf einen Anspruch auf eine halbe Rente begründenden Invali ditätsgrad von mindestens 52 % schliessen. 3.3 Das vom Unfallversicherer eingeholte Gutachten der Ärzte der Klinik D.___ überzeugt bezüglich der Beurteilung der aktuellen gesundheitlichen Situation nicht. Dies gilt namentlich für die Gesamtbeurteilung, die sich a uf die Bestäti gung d er von allen Teilgutachtern bescheinigten vollen Arbeitsfähigkeit be schränkt und auf das aus orthopädischer Sicht bestehende Anforderung sprofil verweist. Die Zumutbarkeitsbeurteilungen der einzelnen Teilgutachter sind nämlich zum Teil in sich widersprüchlich und einzelne für die Beurte ilung der Arbeitsfähigkeit mass gebende Aspekte werden von ihnen unterschiedlich oder nicht überzeugend beurteilt. So steht die in psychiatrischer Hinsicht attestierte vollumfängliche Arbeitsfähig keit bei einem täglichen Pensum von 8,5 Stunden (Urk. 8/43 S. 19) in einem gewissen Widerspruch zu Dr. F.___ A uss a gen, dass aus seiner Sicht nichts dagegen spreche, wenn die Versicherte ihren Arbeitseinsatz bei der Z.___ wieder auf das angestammte Pensum von 60 % erhöhe (Urk. 8/43 S. 14), und dass bei einer vollen Arbeitsleistung von täglich 8,5 beziehungsweise wöchent lich 42 Stunden die Wahrnehmung der Psycho- und Physiotherapie zeitlich ge währleistet sein sollte. Soweit für die vo n ihm bis zum Explorationszeitpunkt attestierte eingeschränkte Arbeitsfähigkeit unter anderem massgebend war, dass Anhaltspunkte für eine Aggravation der psychischen Symptomatik fehlten und die Beschwerdeschilderung glaubhaft, authentisch und nachvollziehbar war (Urk. 8/43 S. 11 f.), steht dies in einem gewissen Widerspruch zum neurologi sche n Gutachte n, in dem von einer bewusstseinsnahen Aggravation die Rede ist und deshalb die Ausprägung und Krankheitswertigkeit der beklagten Schmerz symp tomatik bezweifelt wird (Urk. 8/43 S. 63 ). Aus dem Gutachten geht nicht hervor, dass dieser Widerspruch im Rahmen der Gesamtbeurteilung ent sprechend den Gepflogenheiten bei eine r polydisziplinären Expertise (vgl. etwa Urteil des Bun des ge richts I 87/04 vom 1 3. Juli 2004 E. 3 mit Hinweisen ) diskutiert und geklärt worden wäre. Was i m Übrigen d ie vom neurologischen Gutachter Prof. Dr. H.___ angeführte deutliche Diskrepanz zwischen der anamnestisch vorgetragenen aktue llen Schmerzstärke und dem unbeein trächtigten klinischen Eindruck anbelangt (Urk. 8/43 S. 59, 63), so kann aus dieser Feststellung entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 9 ) nicht auf Befangenheit geschlossen werden; gehört es doch zur Aufgabe des Gutachters, den Befund anhand der Klinik zu überprüfen und dessen Auswirkungen bei der Untersuchung und im Alltag substantiiert darzulegen, wozu insbesondere auch Angaben zum beo bachteten Verhalten, Feststellungen über die Konsistenz der gemachten Anga ben gehören, wie auch Hinweise, welche zur Annahme von Aggravation führen (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_282/2012 vom 1 1. Mai 2012 E. 5 ). Allerdings vermögen allein die von Prof. H.___ festgestellte Diskrepanz und der vo n ihm angenommene Analgetikakopfschmerz eine Aggravation nicht zu be legen, schildert e doch die Versicherte die Schmerzen vor allem als belastungs abhängig (Urk. 8/43 S. 26, 49 ) und legt der Gutachter nicht dar, inwiefern sie, abgesehen vom zügigen und geschickten An- und Auskleiden (Urk. 8/43 S. 59), im Rahmen seiner Untersuchungen B elast ungen ausgesetzt war. B ezüglich de r von ihm bescheinigten vollen Arbeitsfähigkeit bleiben daher gewisse Zweifel bestehen. Gleiches gilt für sein e n Verzicht auf eine neuropsychologische Ab klärung. Nicht nur wies der neurologische Gutachter allgemein darauf hin, dass die Zuverlässigkeit der neuropsychologischen Testresultate unter anderem bei Aggravation beeinträchtigt sei, sondern er begründete im Falle der Beschwer deführerin den Verzicht auf eine derartige Abklärung damit, dass die Ergebnisse angesichts der im Rahmen der Vorbehandlungen erwogenen psychiatrischen Diagnose mit depres siven Störungssymptomen in keinem Fall als Beleg einer hirnorganischen Beeinträchtigung verwertbar wären (Urk. 8/43 S. 64 f.) - dies allerdings ohne nähere Angaben und ohne entsprechende Anhaltspunkte in den vorhandenen medizinischen Akten. Da von abgesehen erweist sich das neurolo gische Teilgutachten auch insofern als unzuverlässig, als Prof. H.___ fest hält, eine unfallassoziierte Bewusstlosigkeit werde negiert (Urk. 8/43 S. 51), und die ursprünglich diagno sti zierte minimal traumatic brain injury „ als bestenfalls spekulativ “ beurteilt (Urk. 8/43 S. 64). Diese Äusserungen stehen nicht nur im Wi d erspruch zu r Angabe des Gutachters Dr. F.___, die Be schwerdeführerin sei im Rahmen des Unfalls bewusstlos gewesen (Urk. 8/43 S. 13), sondern auch zu der von den erstbehandelnden Ärzte n des C.___ im Bericht vom 28. Mai 2009 bezüglich des Unfalls festgehaltenen Amnesie (Urk. 8/18 S. 27 ) und zu den Feststellungen von Dr. med. J.___, Fachärztin FMH für Neurologie, i m Be richt vom 12. Januar 20 10, die Beschwerdefüh re rin erinnere sich nicht mehr an den Zusammenprall mit dem Personenwagen, der Tag nach dem Unfall fehle in ihrem Gedächtnis und sie könne sich an die drei Tage auf der Intensivstation nur bruchstückhaft erinnern (Urk. 8/18 S. 13). Angesichts der echtzeitlich fest gestellten Amnesie, d e s Unfallhergang s - die Beschwerdeführerin war durch die Kollision mit dem Personenwagen weggeschleudert beziehungs weise durch die Luft geschleudert worden (Urk. 8/14 S. 8, 9, 10 ) - und d e s von Dr. J.___ er wähnte n, im Schädel-CT sichtbar gewesene n kleine n Galeahämatom s rechts occipital (vgl. Urk. 8/18 S. 13) reichen die eher allgemein gehaltenen Überle gungen des neurologischen Gutachters betreffend Klassifikation und epidemio logische Evidenzlage von Schädelhirntraumen (Urk. 8/43 S. 64, 74 ) zum Aus schluss weiterbestehende r Folgen der ursprünglich diagnostizierten Commotio cerebri ( Urk. 8/8 S. 5, Urk. 8/ 18 S. 27 ) jedenfalls nicht aus. Das orthopädische Teilgutachte n beschränkt sich im Wesentlichen auf die im Bereich des rechten Schultergelenks bestehende und als nachvollziehbar be zeichnete Rest s ymptomatik, ohne dass auf die von Dr. med. K.___, O berarzt Unfallchirurgie des C.___, am 11. Juli 2011, mithin nur drei Wochen vor dem Begutachtungszeitpunkt, diagnostizierte Ansatztendinopathie der Supra- und Infraspinatussehne rechts (Urk. 8/40 S. 5) näher eingegangen wird. Auch setzt sich Gutachter Dr. G.___ m it den von der Versicherten im Becken - und Thoraxbereich geltend gemachten Beschwerden ebenso wenig auseinander wie mit den im Hüftgelenk erhobenen Befunden und kommentiert die geltend gemachten Behinderungen nicht näher (Urk. 8/43 S. 26, 32 ). Insofern ist denn auch die aus orthopädischer Sicht bezüglich einer 100%igen Tätigkeit bei der Z.___ bescheinigte voll e Arbeitsfähigkeit nicht nachvollziehbar, zumal diese Tätigkeit, so wie sie von der Beschwerdeführerin bei der Begutachtung be schrieben wurde (Urk. 8/43 S. 28), namentlich hinsichtlich der anfallenden Überkopfarbeiten nicht vollumfänglich das von Dr. G.___ vorgesehene Anfor de rungs profil (Urk. 8/43 S. 40 f.) e rfüll t, in der Beschwerde geltend gemacht wird, die Versicherte müsse auch mit über 5 kg schweren Kochtöpfen hantieren (Urk. 1 S. 8), und der neurologischer Gutachter festhält, gelegentlich müssten Gewichte bis zu 5 oder 10 kg bewegt werden (Urk. 8/43 S. 51). 4. Angesichts d ies er inhaltlichen Mängel erweist sich das von der IV-Stelle aus dem unfallversicherungsrechtlichen Verfahren beigezogene polydisziplinäre Gutachten nicht als beweiskräftig. D ie Sache ist daher zur Einholung eines be weistauglichen interdisziplinären Gutachtens an die IV-Stelle zurückzuweisen. Dieses Vorgehen und der damit verbundene ausnahmsweise Verzicht auf ein Gerichtsgutachten im Sinne von BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4, wie es auch von der Beschwerdeführerin beantragt wird (Urk. 1 S. 2), ist vorliegend deshalb geboten, weil im Hinblick auf einen allfälligen Einkommensvergleich und eine aussage kräftige medizinische Beurteilung noch Abklärungen zur effektiven Berufstätig keit der Beschwerdeführerin erforderlich sind. Der Arbeitgeberbericht der Y.___ vom 8. Juni 2010 betrifft nämlich nur die vom 1. Februar 2002 bis Ende Mai 2007 dauernde An stellung der Beschwerdeführerin als Mitarbeiterin des Restaurants L.___ (Urk. 8/15). Folglich ist auch vom Z.___, bei dem die Versicherte seit September 2007 im Bereich der Degustation von Speisepro dukten beziehungsweise als Leiterin der Degustationsküche angestellt ist (Urk. 8/2 S. 7, Urk. 8/6, Urk. 8/18 S. 3, Urk. 8/43 S. 8, 51, Urk. 8/50 S. 1), ein Arbeitgeberbericht mit einer Beschreibung der konkreten Tätigkeit einzuholen, von der Aufschluss zur Zumutbarkeit der nach dem Unfall wieder aufge nommenen 60%igen Tätigkeit in der Degustationsküche zu erwarten ist. Des Weiteren wird vor d er erneuten Begutachtung zu klären sein, in welchem Um fang die Beschwerdeführerin nebst der Arbeit beim Z.___ als Putzfrau und Hauswartin tätig war und ob sie im Gesundheitsfall diesen beiden Beschäftigungen weiter hin im bisherigen Ausmass nach gehen würde. Denn die von der B.___ und der A.___ in den Bericht en vom 3. und 23. Juni 2010 angegebene n Pens en von zirka 25 und 10 Stunden pro Woche (Urk. 8/7, 8/19 je S. 2) deuten darauf hin, dass mit diesen beiden Arbeitsverhältnissen nicht bloss ein Pensum von 30 bis 40 %, mithin ein Gesamtpensum von 100 %, erreicht wurde, wie dies die IV-Stelle aufgrund der Auskunft des Unfallversicherers vom 4. Januar 2012 ann ah m (Urk. 8/49, Urk. 8/50 S. 1 ), sondern dass die Beschwerdeführerin insgesamt zu wesentlich mehr als 100 % erwerbstätig war. Sollte sich dies bei den vorzunehmenden be ruflichen Abklärungen bestätigen, w ird dies bei der allfälligen Ermittlung des Valideneinkommens zu berücksichtigen sein (vgl. etwa Urteil des Bundesge richts 8 C_46/2013 vom 2 7. August 2013 E. 2.3 ) und wird sich in medizinischer Hinsicht auch die Frage stellen, ob eine angepasste Tätigkeit auch in einem 100 % übersteigenden Arbeitspensum zumutbar wäre. 5. Bei diesem Verfahrensausgang, der einem vollständigen Obsiegen der Beschwer deführerin gleichkommt (BGE 137 V 57 E. 2.2), hat die Beschwerdegegnerin die gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG anfallenden, mit Fr. 800. zu bemessenden Ge richtskosten zu tragen. Auch hat die durch einen Anwalt vertretene Beschwer deführer in laut Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) Anspruch auf eine Pro zessentschädigung. Diese ist entsprechend der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeiten des Prozesses auf Fr. 2‘6 00.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne g utgeheissen, dass die Verfügung vom 4. September 2012 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückge wiesen wird, damit diese über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin, nach durchgefüh r ten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden ihr nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schä digung von Fr. 2'600.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Martin Hablützel unter Beilage des Doppels von Urk. 14 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubCondamin

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2012.01078 IV.2012.01078

IV.2012.01078 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Sozialversicherungsrichterin Fehr

Gerichtsschreiberin Condamin

Urteil vom 31. Januar 2014

Urteil vom 31. Januar 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel

vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel schadenanwaelte.ch

schadenanwaelte.ch Alderstrasse 40, Postfach 517, 8034 Zürich

Alderstrasse 40, Postfach 517, 8034 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die 1968 geborene, über ein ausländisches Wirtschaftsdiplom verf ügende X.___ arbeitete zunächst bei der Y.___ als Gastro nomie-Mitarbeiterin, danach beim Z.___ zu einem Pensum von 50 bis 60 % im Bereich der Degustation von Speisen. Daneben war sie für die A.___ zu 30 bis 40 % als Putzfrau und nebenberuflich für die B.___ als Hauswartin tätig (Urk. 8/2 S. 7). Als sie am 18. Mai 2009 zusammen mit ihrem Ehemann einen Fussgängerstreifen überquerte, wurde sie von einem Personenwagen erfasst. Nebst einem Schädelhirntrauma mit Commotio cerebri erlitt sie Verletzungen im Bereich der rechten Schulter, des Thorax und des Beckens, nämlich eine subkapitale dislozierte Humerus fraktur, undislozierte Rippenfrakturen 5 und 8 rechts, eine Lungenkontusion rechts, eine laterale Kompressionsfraktur des oberen und unteren Schambeinas tes rechts sowi e der Massa lateralis mit trans foraminaler Beteiligung rechts, ferner ein Abdominaltrauma mit einer peripheren Leberlazer ation und einem retroperitonalen Hämatom der rechten Nebenniere (Urk. 8/8 S. 5, 8/14, 8/18 S. 3). Die Schulterfraktur wurde gleichentags im C.___ mittels Plattenosteosynthese repositioniert (Urk. 3/3). Vom 2 8. Mai bis am 22. Juli 2009 weilte X.___ in der Klinik D.___ zur stationären Rehabilitation (Urk. 8/8 S. 5). Das Osteosynthesematerial wurde schliesslich am 20. Juli 2010 entfernt (Urk. 8/22 S. 8).

1. Die 1968 geborene, über ein ausländisches Wirtschaftsdiplom verf ügende X.___ arbeitete zunächst bei der Y.___ als Gastro nomie-Mitarbeiterin, danach beim Z.___ zu einem Pensum von 50 bis 60 % im Bereich der Degustation von Speisen. Daneben war sie für die A.___ zu 30 bis 40 % als Putzfrau und nebenberuflich für die B.___ als Hauswartin tätig (Urk. 8/2 S. 7). Als sie am 18. Mai 2009 zusammen mit ihrem Ehemann einen Fussgängerstreifen überquerte, wurde sie von einem Personenwagen erfasst. Nebst einem Schädelhirntrauma mit Commotio cerebri erlitt sie Verletzungen im Bereich der rechten Schulter, des Thorax und des Beckens, nämlich eine subkapitale dislozierte Humerus fraktur, undislozierte Rippenfrakturen 5 und 8 rechts, eine Lungenkontusion rechts, eine laterale Kompressionsfraktur des oberen und unteren Schambeinas tes rechts sowi e der Massa lateralis mit trans foraminaler Beteiligung rechts, ferner ein Abdominaltrauma mit einer peripheren Leberlazer ation und einem retroperitonalen Hämatom der rechten Nebenniere (Urk. 8/8 S. 5, 8/14, 8/18 S. 3). Die Schulterfraktur wurde gleichentags im C.___ mittels Plattenosteosynthese repositioniert (Urk. 3/3). Vom 2 8. Mai bis am 22. Juli 2009 weilte X.___ in der Klinik D.___ zur stationären Rehabilitation (Urk. 8/8 S. 5). Das Osteosynthesematerial wurde schliesslich am 20. Juli 2010 entfernt (Urk. 8/22 S. 8). X.___ fühlte sich in der Folge ausserstande, weiterhin als Putzfrau und Hauswartin zu arbeiten. Ihre Tätigkeit bei m Z.___ konnte sie im Herbst 2009 wieder in reduziertem Umfang aufnehmen und schliesslich nach einer erneuten gesundheitlichen Verschlechterung im Sommer 2010 ab dem 30. August 2011 wieder zum ursprünglichen Arbeitspensum von 60 % versehen (Urk. 1 S. 4, Urk. 8/18 S. 33, Urk. 8/49).

X.___ fühlte sich in der Folge ausserstande, weiterhin als Putzfrau und Hauswartin zu arbeiten. Ihre Tätigkeit bei m Z.___ konnte sie im Herbst 2009 wieder in reduziertem Umfang aufnehmen und schliesslich nach einer erneuten gesundheitlichen Verschlechterung im Sommer 2010 ab dem 30. August 2011 wieder zum ursprünglichen Arbeitspensum von 60 % versehen (Urk. 1 S. 4, Urk. 8/18 S. 33, Urk. 8/49). 2. X.___ meldete sich am 30. Mai 2010 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, an (Urk. 8/2). Diese zog die Berichte der Arbeitgeber (Urk. 8/7, 8/11, 8/15, 8/19) und der behandelnden Ärzte (Urk. 8/8-9, 8/20, 8/24, 8/34, 8/40) sowie die Unfallakten bei (Urk. 8/14, 8/18, 8/22, 8/32). Sie teilte der Versicherten am 23. Juli 2010 mit, dass aus gesundheitlichen Gründen zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 8/21). Nach Eingang des vom zuständigen Unfallversicherer veranlassten polydisziplinären Gutachtens der Ärzte der Klinik D.___ vom 11. August 2011 (Urk. 8/43) und nach der vom Unfallversicherer am 28. November 2011 per 31. Oktober bezie hungsweise 31. Dezember 2011 verfügten Leistungseinstellung (Urk. 8/45) sprach die IV-Stelle der Versicherten am 4. September 2012 im Einklang mit dem Vorbescheid vom 12. April 2012 (Urk. 8/52) eine vom 1. November 2010 bis am 30. April 2011 befristete ganze Invalidenrente zu (Urk. 2).

2. X.___ meldete sich am 30. Mai 2010 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, an (Urk. 8/2). Diese zog die Berichte der Arbeitgeber (Urk. 8/7, 8/11, 8/15, 8/19) und der behandelnden Ärzte (Urk. 8/8-9, 8/20, 8/24, 8/34, 8/40) sowie die Unfallakten bei (Urk. 8/14, 8/18, 8/22, 8/32). Sie teilte der Versicherten am 23. Juli 2010 mit, dass aus gesundheitlichen Gründen zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 8/21). Nach Eingang des vom zuständigen Unfallversicherer veranlassten polydisziplinären Gutachtens der Ärzte der Klinik D.___ vom 11. August 2011 (Urk. 8/43) und nach der vom Unfallversicherer am 28. November 2011 per 31. Oktober bezie hungsweise 31. Dezember 2011 verfügten Leistungseinstellung (Urk. 8/45) sprach die IV-Stelle der Versicherten am 4. September 2012 im Einklang mit dem Vorbescheid vom 12. April 2012 (Urk. 8/52) eine vom 1. November 2010 bis am 30. April 2011 befristete ganze Invalidenrente zu (Urk. 2). Dagegen liess die Versicherte durch ihren Rechtsanwalt am 8. Oktober 2012 Beschwerde mit folgendem Rechtsbegehren erheben (Urk. 1 S. 2):

Dagegen liess die Versicherte durch ihren Rechtsanwalt am 8. Oktober 2012 Beschwerde mit folgendem Rechtsbegehren erheben (Urk. 1 S. 2): 1. Die Verfügung sei teilweise aufzuheben, indem der Beschwerdeführe rin auch über den 3 0. 4.2011 hinaus die Leistungen aus der Invalidenversicherung, mithin mindestens eine halbe, even tuell eine Viertelsrente, zu entrichten seien.

1. Die Verfügung sei teilweise aufzuheben, indem der Beschwerdeführe rin auch über den 3 0. 4.2011 hinaus die Leistungen aus der Invalidenversicherung, mithin mindestens eine halbe, even tuell eine Viertelsrente, zu entrichten seien. 2. Eventualiter sei ein gerichtliches Gutachten in den Fachdisziplinen Psychiatrie, Orthopädie und Neurologie anzuordnen.

2. Eventualiter sei ein gerichtliches Gutachten in den Fachdisziplinen Psychiatrie, Orthopädie und Neurologie anzuordnen. 3. Eventualiter sei der Anspruch auf berufliche Massnahmen im Sinne einer Umschulung festzustellen und die Beschwerdegegnerin anzu weisen, diese durchzuführen.

3. Eventualiter sei der Anspruch auf berufliche Massnahmen im Sinne einer Umschulung festzustellen und die Beschwerdegegnerin anzu weisen, diese durchzuführen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwer degegnerin.

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwer degegnerin. Die IV-Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 20. November 2012 auf Abwei sung der Beschwerde (Urk. 7). Auf eine Stellung nahme zu den am 5. Februar 2013 ( Urk. 10) eingereichten Berichten der behandelnden Psycho therapeutin E.___ vom 25. Januar 2013 (Urk. 11/1-2) verzichtete sie am 19. Februar 2013 (Urk. 14).

Die IV-Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 20. November 2012 auf Abwei sung der Beschwerde (Urk. 7). Auf eine Stellung nahme zu den am 5. Februar 2013 ( Urk. 10) eingereichten Berichten der behandelnden Psycho therapeutin E.___ vom 25. Januar 2013 (Urk. 11/1-2) verzichtete sie am 19. Februar 2013 (Urk. 14). 3. Das Verfahren erweist sich als spruchreif. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen.

3. Das Verfahren erweist sich als spruchreif. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). Der Rentenanspruch entsteht frühest ens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG (Art. 29 Abs. 1 IVG). Die rückwirkend verfügte Befristung einer Invalidenrente setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a der Verordnung über die Inva lidenversicherung (IVV) festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/ dd mit Hin weis).

Der Rentenanspruch entsteht frühest ens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG (Art. 29 Abs. 1 IVG). Die rückwirkend verfügte Befristung einer Invalidenrente setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a der Verordnung über die Inva lidenversicherung (IVV) festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/ dd mit Hin weis). Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes oder eines medizinischen Gut achtens ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be rücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Sc hlussfolge rungen begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).

1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes oder eines medizinischen Gut achtens ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be rücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Sc hlussfolge rungen begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. Die Beschwerdeführerin klagte bei der Begutachtung in der Klinik D.___ im August 2011 über belastungsabhängige, sich gegen das Wochenende hin ver stärkende Schmerzen im Bereich der rechten Schulter, des Beckens und der Hüfte, ferner über chronische Nacken- und Hinterkopfschmerzen, rechtsseitige thorakale, entlang des Rippenbogens betonte Schmerzen und einen diffus verteilten „Brustdruck“ ; wegen des Zustandes nach den Rippenbrüchen könne sie manchmal nicht einatmen un d habe ohne Ph ysiotherapie ein Erkältungs- und Engegefühl. Die Schulterschmerzen stünden im Vordergrund; sie würden bei ihr er Tätigkeit in der Degustationsküche beim Gemüserüsten oder Zitronen pressen betont; beim Tragen von Gegenständen strahlten sie bis zum Nacken aus. Auch bestünden Einschlafgefühle am Daumen und Zeigefinger rechts. Die Schmerzen im Beckenbereich strahlten nach zirka 30 - minütigem Gehen bis zum Fuss aus und es trete ein Ameisenlaufen bis zur Grosszehe auf. Die Gleichge wichtstörungen nach dem Unfall hätten inzwischen gebessert, sie sehe aber immer noch „Fliegen“ im Auge und leide seit dem Unfall des Öfteren unter Halbseiten-Kopfschmerzen rechts, zudem unter Müdigkeit und Ängsten, wieder von einem Auto angefahren zu werden, ihren Mann oder die Orientierung zu verlieren oder dem Unfallverursacher zu begegnen. Auch Berichte über Unfälle im Fernsehen oder in Zeitungen würden Ängste auslösen. Sie habe daher den Drang, alles zu kontrollieren, und ausgeprägte Albträume. Diese wie auch die Schmerzen und Ängste führten dazu, dass sie nach zwei bis drei Stunden Schlaf erwache und grosse Schwierigkeiten habe, wieder einzuschlafen. Seit Oktober 2009 stehe sie in ambulanter psychiatrischer Behandlung. Sie arbeite nur am Vormittag jeweils 4 Stunden in der Degustationsküche. Nachmittags gehe sie zur Physiotherapie oder Psychotherapie und müsse sich wegen der Schmerzen erholen (Urk. 8/43 S. 4 ff., 7, 9, 26 f., 49).

2. Die Beschwerdeführerin klagte bei der Begutachtung in der Klinik D.___ im August 2011 über belastungsabhängige, sich gegen das Wochenende hin ver stärkende Schmerzen im Bereich der rechten Schulter, des Beckens und der Hüfte, ferner über chronische Nacken- und Hinterkopfschmerzen, rechtsseitige thorakale, entlang des Rippenbogens betonte Schmerzen und einen diffus verteilten „Brustdruck“ ; wegen des Zustandes nach den Rippenbrüchen könne sie manchmal nicht einatmen un d habe ohne Ph ysiotherapie ein Erkältungs- und Engegefühl. Die Schulterschmerzen stünden im Vordergrund; sie würden bei ihr er Tätigkeit in der Degustationsküche beim Gemüserüsten oder Zitronen pressen betont; beim Tragen von Gegenständen strahlten sie bis zum Nacken aus. Auch bestünden Einschlafgefühle am Daumen und Zeigefinger rechts. Die Schmerzen im Beckenbereich strahlten nach zirka 30 minütigem Gehen bis zum Fuss aus und es trete ein Ameisenlaufen bis zur Grosszehe auf. Die Gleichge wichtstörungen nach dem Unfall hätten inzwischen gebessert, sie sehe aber immer noch „Fliegen“ im Auge und leide seit dem Unfall des Öfteren unter Halbseiten-Kopfschmerzen rechts, zudem unter Müdigkeit und Ängsten, wieder von einem Auto angefahren zu werden, ihren Mann oder die Orientierung zu verlieren oder dem Unfallverursacher zu begegnen. Auch Berichte über Unfälle im Fernsehen oder in Zeitungen würden Ängste auslösen. Sie habe daher den Drang, alles zu kontrollieren, und ausgeprägte Albträume. Diese wie auch die Schmerzen und Ängste führten dazu, dass sie nach zwei bis drei Stunden Schlaf erwache und grosse Schwierigkeiten habe, wieder einzuschlafen. Seit Oktober 2009 stehe sie in ambulanter psychiatrischer Behandlung. Sie arbeite nur am Vormittag jeweils 4 Stunden in der Degustationsküche. Nachmittags gehe sie zur Physiotherapie oder Psychotherapie und müsse sich wegen der Schmerzen erholen (Urk. 8/43 S. 4 ff., 7, 9, 26 f., 49). Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte bei der Beschwerdeführerin im Rahmen der Begutachtung bis auf einen etwas ver stärkten Rededrang, der jedoch zu unterbrechen sei und inhaltlich die reale Ebene nicht verlasse, keine psy cho pathologischen Auffälligkeiten, insbesondere keine depressive Symptomatik, fest. Anamnestisch würden glaubhaft Ängste beschri e ben, des Weiteren Albträume ohne Bezüge zu einer realen Lebenssitua tion und Kontrollzwänge. Anhalte für eine Aggravation oder Bagatellisierung der psychischen Symptomatik ergäben sich nicht; die Beschwerdeschilderung sei glaubhaft, authentisch und nachvollziehbar (Urk. 8/43 S. 11 f.). Aufgrund der von der behandelnden Psy chot he rapeutin beschriebenen, von der Explorandin bestätigten und von ihm als glaubhaft beurteilten Symptome wie Flashbacks, Albträume, Vermeidungsverhalten, Zwangsvorstellungen, Kon zen trationsschwierigkeiten, Verlustängste und Rückzugstendenz diagnostizierte der Gutachter eine posttraumatische Belastungsstörung ( ICD-10 F34.1 ; richtig: F43.1 ), die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirke (Urk. 8/43 S. 12, 16). S eit Oktober 2009 stehe das psychische Beschwerdebild im Vor der grund (Urk. 8/43 S. 18). Doch sei die Versicherte dank der Psychotherapie nun wieder in der Lage, während vier Stunden pro Tag zu arbeiten. Die von ihr ge wünschte Pensumserhöhung auf die vor dem Unfall innegehabten 60 % sei unter Weiter führung der Psychotherapie per sofort möglich, weshalb von einer vollen Ar beitsfähigkeit ausgegangen werden könne. Qualitative oder quantitati v e Ein schränkungen seien aus seiner Sicht im Lichte des aktuellen Befunds nicht mehr mit der gebotenen Wahrscheinlichkeit gegeben. Trotz der unbestrittenen Rest symptomatik sei eine tägliche Arbeitsleistung von 8,5 Stunden in der bisherigen Tätigkeit als Mitarbeiterin in einer Degustationsküche beziehungsweise Re i nigungs ange stellte zumutbar. Die Zeiten zur Wahrnehmung der Psychothe rapie und Physiotherapie sollten gewährleistet sein (Urk. 8/43 S. 13 f., 19).

Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte bei der Beschwerdeführerin im Rahmen der Begutachtung bis auf einen etwas ver stärkten Rededrang, der jedoch zu unterbrechen sei und inhaltlich die reale Ebene nicht verlasse, keine psy cho pathologischen Auffälligkeiten, insbesondere keine depressive Symptomatik, fest. Anamnestisch würden glaubhaft Ängste beschri e ben, des Weiteren Albträume ohne Bezüge zu einer realen Lebenssitua tion und Kontrollzwänge. Anhalte für eine Aggravation oder Bagatellisierung der psychischen Symptomatik ergäben sich nicht; die Beschwerdeschilderung sei glaubhaft, authentisch und nachvollziehbar (Urk. 8/43 S. 11 f.). Aufgrund der von der behandelnden Psy chot he rapeutin beschriebenen, von der Explorandin bestätigten und von ihm als glaubhaft beurteilten Symptome wie Flashbacks, Albträume, Vermeidungsverhalten, Zwangsvorstellungen, Kon zen trationsschwierigkeiten, Verlustängste und Rückzugstendenz diagnostizierte der Gutachter eine posttraumatische Belastungsstörung ( ICD-10 F34.1 ; richtig: F43.1 ), die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirke (Urk. 8/43 S. 12, 16). S eit Oktober 2009 stehe das psychische Beschwerdebild im Vor der grund (Urk. 8/43 S. 18). Doch sei die Versicherte dank der Psychotherapie nun wieder in der Lage, während vier Stunden pro Tag zu arbeiten. Die von ihr ge wünschte Pensumserhöhung auf die vor dem Unfall innegehabten 60 % sei unter Weiter führung der Psychotherapie per sofort möglich, weshalb von einer vollen Ar beitsfähigkeit ausgegangen werden könne. Qualitative oder quantitati v e Ein schränkungen seien aus seiner Sicht im Lichte des aktuellen Befunds nicht mehr mit der gebotenen Wahrscheinlichkeit gegeben. Trotz der unbestrittenen Rest symptomatik sei eine tägliche Arbeitsleistung von 8,5 Stunden in der bisherigen Tätigkeit als Mitarbeiterin in einer Degustationsküche beziehungsweise Re i nigungs ange stellte zumutbar. Die Zeiten zur Wahrnehmung der Psychothe rapie und Physiotherapie sollten gewährleistet sein (Urk. 8/43 S. 13 f., 19). Gutachter Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, erhob im Schultergelenk ein persistierendes leichtes Aussenrotationsdefizit im Schul terbereich beziehungsweise Beschwerden der in physiologisch anatomischer Stellung ausgeheilten Humerusfraktur und Restbeschwerden seiten s des rechten Sakrums. Die über dem AC-Gelenk bis in die Nackenregion respektive in den Vorderarm ausstrahlenden, mit diffusen Parästhesien verbundenen Beschwerden liessen sich mangels elektroneurographischer Hinweise für eine Neurokompres sion am ehesten mit der länger andauernden postoperativen glenohumeralen Beweglichkeit seinschränkung und einer damit verbundenen kompensatorischen Überlastung des AC-G e lenkes erklären. Sie könnten allenfalls mittels I nfiltration des AC-Ge lenkes unter Röntgenkontrolle vermindert werden. Die Beschwerden im Bereich des vorderen Schultergelenks-Kompartimentes auf der Höhe des Sulcus respektive der Narbe liessen si ch kernspintomografisch nicht ve rifizieren. Vermutlich sei der Endzustand erreich t, da durch den zweimaligen Ein griff von Adhäsionen im Narbenbereich ausgegangen werden müsse, die sich durch me di zi nische Massnahmen vermutlich nicht wesentlich verbessern liessen. Bezüg lich der Beschwerden im rechten Sakrum könnte gegebenenfalls eine diagnos tische und therapeutische Infiltration unter CT-Kontrolle erfolgen. Die geklagten Beschwerden seien jedoch als gering einzustufen und wirkten sich auf die Ar beitsfähigkeit nicht aus (Urk. 8/43 S. 35 ff.).

Gutachter Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, erhob im Schultergelenk ein persistierendes leichtes Aussenrotationsdefizit im Schul terbereich beziehungsweise Beschwerden der in physiologisch anatomischer Stellung ausgeheilten Humerusfraktur und Restbeschwerden seiten s des rechten Sakrums. Die über dem AC-Gelenk bis in die Nackenregion respektive in den Vorderarm ausstrahlenden, mit diffusen Parästhesien verbundenen Beschwerden liessen sich mangels elektroneurographischer Hinweise für eine Neurokompres sion am ehesten mit der länger andauernden postoperativen glenohumeralen Beweglichkeit seinschränkung und einer damit verbundenen kompensatorischen Überlastung des AC-G e lenkes erklären. Sie könnten allenfalls mittels I nfiltration des AC-Ge lenkes unter Röntgenkontrolle vermindert werden. Die Beschwerden im Bereich des vorderen Schultergelenks-Kompartimentes auf der Höhe des Sulcus respektive der Narbe liessen si ch kernspintomografisch nicht ve rifizieren. Vermutlich sei der Endzustand erreich t, da durch den zweimaligen Ein griff von Adhäsionen im Narbenbereich ausgegangen werden müsse, die sich durch me di zi nische Massnahmen vermutlich nicht wesentlich verbessern liessen. Bezüg lich der Beschwerden im rechten Sakrum könnte gegebenenfalls eine diagnos tische und therapeutische Infiltration unter CT-Kontrolle erfolgen. Die geklagten Beschwerden seien jedoch als gering einzustufen und wirkten sich auf die Ar beitsfähigkeit nicht aus (Urk. 8/43 S. 35 ff.). Prof. Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Neurologie, fand bei seiner gutachter lichen Abklärung keinen Hinweis auf eine behindernde Läsion am zentralen oder peripheren Nervensystem, der Wirbelsäule sowie der paraverte bralen Strukturen. Die Schmerzen im Bereich des rechten Schultergelenks und der rechten Hüft- und Thorakalregion seien nicht neurogen, sondern orthopädisch zu bewerten. Die vorgetragene Kopfschmerz symptomatik sei unspezifisch und klassifikatorisch nicht sicher zuzuordnen; differentialdiagnostisch sei ein Span nungskopfschmerz zu erwägen. Angesichts der Hinweise auf eine bewusst seinsnahe Aggravation (deutliche Diskrepanz zwischen der anam ne stisch vor getragenen aktuellen Schmerzstärke und dem unbeeinträchtigten klinischen Eindruck) und der Medikamentenanamnese, die differentialdiagnostisch auf ei nen Analgetik akopfschmerz hindeute, seien Ausprägung und Krankheitswertig keit der beklagten Schmerzsymptomatik zweifelhaft, weshalb keine behindernde Gesundheitsstörung attestiert werden könne. Zu empfehlen sei eine schrittweise Entgiftung, bei Fortbestehen von Beschwerden ein Behandlungsversuch mit einem Trizyklikum. Angesichts der anamnestischen Daten und der Akten sei eine unfallbedingte relevante Kopfverletzung beziehungsweise ein Schädelhirn trauma nicht wahrscheinlich. Die ursprünglich diagnostizierte minimal traumatic brain injury se i bestenfalls spekulativ. Eine solche wäre jedenfalls als leichtgradig zu klassifizieren. Die epidemiologische Evidenzlage zu leichtgra digen Schädelhirntraumen ergebe keine Belege für hieraus biologisch plausibel ableitbare dauerhafte zerebrale Störungen. Prospektive Studiendaten sprächen vielmehr gegen eine derartige Annahme. Klinische Hinweise für eine kognitive Störung lägen nicht vor. Das Unfallereignis sei angesichts der fehlenden Hin weise für ein relevantes Schädelhirntrauma, der seinerzeitigen zeitnahen Erst befunde ohne Anhalt für eine relevante zerebrale Störung und des aktuellen klinischen Befundes nicht geeignet, eine dauerhafte zerebrale Störung biolo gisch plausibel zu begründen. Da neuropsychologische Untersuchungen durch unbewusste, vorbewusste und bewusste Faktoren (Depression, Angst, Aggrava tion, Simulation, Täuschung) erheblich störbar seien und die hieraus resultie renden Artefakte methodisch bislang unzureichend differentiell abgegrenzt worden seien, komme ihnen kein eigenständiger diagnostischer Wert zu und seien die Ergebnisse nur im Licht der klinischen Befunde sinnvoll interpretier bar. Da bei der Versi cherten im Rahmen der psychiatrischen Vorbehandlungen depressive Störungssymptome erwogen worden seien, würden allfällige testpsy chologische Daten in keinem Fall eine hirnorganische Beeinträchtigung zu bele gen vermö gen (Urk. 8/43 S. 63 ff.).

Prof. Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Neurologie, fand bei seiner gutachter lichen Abklärung keinen Hinweis auf eine behindernde Läsion am zentralen oder peripheren Nervensystem, der Wirbelsäule sowie der paraverte bralen Strukturen. Die Schmerzen im Bereich des rechten Schultergelenks und der rechten Hüft- und Thorakalregion seien nicht neurogen, sondern orthopädisch zu bewerten. Die vorgetragene Kopfschmerz symptomatik sei unspezifisch und klassifikatorisch nicht sicher zuzuordnen; differentialdiagnostisch sei ein Span nungskopfschmerz zu erwägen. Angesichts der Hinweise auf eine bewusst seinsnahe Aggravation (deutliche Diskrepanz zwischen der anam ne stisch vor getragenen aktuellen Schmerzstärke und dem unbeeinträchtigten klinischen Eindruck) und der Medikamentenanamnese, die differentialdiagnostisch auf ei nen Analgetik akopfschmerz hindeute, seien Ausprägung und Krankheitswertig keit der beklagten Schmerzsymptomatik zweifelhaft, weshalb keine behindernde Gesundheitsstörung attestiert werden könne. Zu empfehlen sei eine schrittweise Entgiftung, bei Fortbestehen von Beschwerden ein Behandlungsversuch mit einem Trizyklikum. Angesichts der anamnestischen Daten und der Akten sei eine unfallbedingte relevante Kopfverletzung beziehungsweise ein Schädelhirn trauma nicht wahrscheinlich. Die ursprünglich diagnostizierte minimal traumatic brain injury se i bestenfalls spekulativ. Eine solche wäre jedenfalls als leichtgradig zu klassifizieren. Die epidemiologische Evidenzlage zu leichtgra digen Schädelhirntraumen ergebe keine Belege für hieraus biologisch plausibel ableitbare dauerhafte zerebrale Störungen. Prospektive Studiendaten sprächen vielmehr gegen eine derartige Annahme. Klinische Hinweise für eine kognitive Störung lägen nicht vor. Das Unfallereignis sei angesichts der fehlenden Hin weise für ein relevantes Schädelhirntrauma, der seinerzeitigen zeitnahen Erst befunde ohne Anhalt für eine relevante zerebrale Störung und des aktuellen klinischen Befundes nicht geeignet, eine dauerhafte zerebrale Störung biolo gisch plausibel zu begründen. Da neuropsychologische Untersuchungen durch unbewusste, vorbewusste und bewusste Faktoren (Depression, Angst, Aggrava tion, Simulation, Täuschung) erheblich störbar seien und die hieraus resultie renden Artefakte methodisch bislang unzureichend differentiell abgegrenzt worden seien, komme ihnen kein eigenständiger diagnostischer Wert zu und seien die Ergebnisse nur im Licht der klinischen Befunde sinnvoll interpretier bar. Da bei der Versi cherten im Rahmen der psychiatrischen Vorbehandlungen depressive Störungssymptome erwogen worden seien, würden allfällige testpsy chologische Daten in keinem Fall eine hirnorganische Beeinträchtigung zu bele gen vermö gen (Urk. 8/43 S. 63 ff.). Die Gutachter kamen in der Konsensbeurteilung vom 11. Au gust 2011 zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin voll arbeitsfähig sei. Entsprechend den Ausführungen im orthopädischen Gutachten bestehe lediglich eine qualitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/43 S. 2). Danach seien der Be schwerdeführerin angesichts der Leichtgradigkeit des noch zu erhebenden Defektsyndroms - eine leichte Einschränkung der globalen und glenohumeralen Beweglichkeit des Schultergelenkes - leichte und mittelschwere Tätigkeiten, ins besondere unter der Horizontalebene des Schultergelenkes (90° - Abduktion), zu 100 % ganztägig möglich. Dabei sollten Heben und Tragen von Gegenständen über 5 kg, insbesondere in der Armvorhalteposition und bei Arbeiten über der Horizontalebene (entsprechend über Brust-/Kopfhöhe), eher vermieden werden. Das Hantieren sowie leichte und mittelschwere Tätigkeiten wie auch feinmoto rische Arbeiten seien uneingeschränkt möglich, vor allem in Lendenhöhe. Auch grob manuelle Tätigkeiten seien möglich, jedoch unter Einhaltung der beschrie benen Gewichtslimiten. Eine Einschränkung der Handrotation bestehe nicht. Die bisherige Arbeit in einer Degustationsküche könne somit ebenso wie jede andere Tätigkeit unter Beachtung der genannten Einschränkungen wieder zu 100 %, das heisst zu täglich 8,5 Stunden, ausgeübt werden. Denkbar seien aufgrund der Ausbildung Bürotätigkeiten, Telefondienste oder Überwachungsarbeiten. Als Reinigungsangestellte sei die Versicherte hingegen nur noch zu 50 % a rbeits fähig, da diese Tätigkeit teilweise mit Heben und Tragen schwerer Gegen stände (Wassereimer, Staubsauger ), Arbeiten über der Horizontalebene (Fensterputzen, Reinigen von Oberschränke n ) und Arbeiten mit erhöhtem Kraftaufwand (Bodenreinigung) verbunden sei. Gegebenenfalls könne durch weitere Physio therapie eine gezielte Verbesserung der glenohumeralen Beweglichkeit erreicht werden und durch eine röntgengesteuerte Infiltration des Akromioklavikularge lenks rechts eine zusätzliche Verbesserung der Symptomatik erzielt werden mit vermutlich positiver Auswirkung auf die Armvorhalteposition respektive Über kopfarbeiten (Urk. 8/43 S. 40 ff.).

Die Gutachter kamen in der Konsensbeurteilung vom 11. Au gust 2011 zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin voll arbeitsfähig sei. Entsprechend den Ausführungen im orthopädischen Gutachten bestehe lediglich eine qualitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/43 S. 2). Danach seien der Be schwerdeführerin angesichts der Leichtgradigkeit des noch zu erhebenden Defektsyndroms - eine leichte Einschränkung der globalen und glenohumeralen Beweglichkeit des Schultergelenkes - leichte und mittelschwere Tätigkeiten, ins besondere unter der Horizontalebene des Schultergelenkes (90° Abduktion), zu 100 % ganztägig möglich. Dabei sollten Heben und Tragen von Gegenständen über 5 kg, insbesondere in der Armvorhalteposition und bei Arbeiten über der Horizontalebene (entsprechend über Brust-/Kopfhöhe), eher vermieden werden. Das Hantieren sowie leichte und mittelschwere Tätigkeiten wie auch feinmoto rische Arbeiten seien uneingeschränkt möglich, vor allem in Lendenhöhe. Auch grob manuelle Tätigkeiten seien möglich, jedoch unter Einhaltung der beschrie benen Gewichtslimiten. Eine Einschränkung der Handrotation bestehe nicht. Die bisherige Arbeit in einer Degustationsküche könne somit ebenso wie jede andere Tätigkeit unter Beachtung der genannten Einschränkungen wieder zu 100 %, das heisst zu täglich 8,5 Stunden, ausgeübt werden. Denkbar seien aufgrund der Ausbildung Bürotätigkeiten, Telefondienste oder Überwachungsarbeiten. Als Reinigungsangestellte sei die Versicherte hingegen nur noch zu 50 % a rbeits fähig, da diese Tätigkeit teilweise mit Heben und Tragen schwerer Gegen stände (Wassereimer, Staubsauger ), Arbeiten über der Horizontalebene (Fensterputzen, Reinigen von Oberschränke n ) und Arbeiten mit erhöhtem Kraftaufwand (Bodenreinigung) verbunden sei. Gegebenenfalls könne durch weitere Physio therapie eine gezielte Verbesserung der glenohumeralen Beweglichkeit erreicht werden und durch eine röntgengesteuerte Infiltration des Akromioklavikularge lenks rechts eine zusätzliche Verbesserung der Symptomatik erzielt werden mit vermutlich positiver Auswirkung auf die Armvorhalteposition respektive Über kopfarbeiten (Urk. 8/43 S. 40 ff.). 3.

3. 3.1 Die IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung im Wesentlichen g estützt auf dieses Gutachten davon aus, dass die Versicherte nach Ablauf des Warte jahres im Sinne von Art. 29 Abs. 1 IVG und der sechsmonatigen Frist seit der Anmeldung vom Mai 2010 in der Arbeitsfähigkeit als Küchenhilfe, die sie zu einem 60%igen Pensum versah, noch zu 50 % und als Hauswartin und Putzhilfe vollständig eingeschränkt gewesen sei und dass der Invaliditätsgrad somit ins gesamt 70 % betragen habe. Seit dem 20. Januar 2011 habe hinsichtlich der Tätigkeit in der Degustationsküche nur noch eine minimale beziehungsweise gar keine Einschränkung mehr bestanden und sei es der Versicherten zumutbar, anstelle der 40%ige n Hauswart- und Putzhilfentätigkeit das Pensum bei der Z.___ zu erhöhen oder eine andere angepasste Tätigkeit anzunehmen (Urk. 2).

3.1 Die IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung im Wesentlichen g estützt auf dieses Gutachten davon aus, dass die Versicherte nach Ablauf des Warte jahres im Sinne von Art. 29 Abs. 1 IVG und der sechsmonatigen Frist seit der Anmeldung vom Mai 2010 in der Arbeitsfähigkeit als Küchenhilfe, die sie zu einem 60%igen Pensum versah, noch zu 50 % und als Hauswartin und Putzhilfe vollständig eingeschränkt gewesen sei und dass der Invaliditätsgrad somit ins gesamt 70 % betragen habe. Seit dem 20. Januar 2011 habe hinsichtlich der Tätigkeit in der Degustationsküche nur noch eine minimale beziehungsweise gar keine Einschränkung mehr bestanden und sei es der Versicherten zumutbar, anstelle der 40%ige n Hauswart- und Putzhilfentätigkeit das Pensum bei der Z.___ zu erhöhen oder eine andere angepasste Tätigkeit anzunehmen (Urk. 2). 3.2 E ine retrospektive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit findet sich im genannten Gutachten jedoch nicht. Namentlich der psychiatrische Gutachter hatte erst „per sofort“, mithin auf den Zeitpunkt der Begutachtung, eine Erhöhung der 80%igen Arbeitsfähigkeit beziehungsweise des 20 Wochenstunden umfassenden Pensums auf das ursprüngliche 60 %-Pensum bei der Z.___ als zumutbar er achtet und daraus generell auf eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit geschlossen (Urk. 8/43 S. 14, 19 ). Das Gutachten der Ärzte der Klinik D.___ bil det somit keine ausreichende Grundlage zur Annahme einer bereits vor dem August 2011 eingetretenen vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Dementsprechend ging denn auch der zuständige Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) diesbezüglich erst ab dem Gutachtenszeitpunkt von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus (Urk. 8/50 S. 8 f.). Nicht nur die Angaben des Unfallversicherers zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/49), sondern auch die von Hausarzt Dr. med. I.___ am 14. Februar 2011 bescheinigte 20%ige Arbeitsunfähigkeit, auf die sich die IV-Stelle stützt, beziehen sich - im Einklang mit den früheren Attesten dieses Arztes (Urk. 8/9 S. 6, Urk. 8/18 S. 32 33) - jedenfalls nur auf die ein 60%iges Pensum umfassende Tätigkeit bei der Z.___. Selbst ohne Berücksichtigung der Nebenerwerbstätigkeit als Hauswartin lassen somit die anderen medizinischen Unterlagen per 20. Januar 2011 immer hin noch auf einen Anspruch auf eine halbe Rente begründenden Invali ditätsgrad von mindestens 52 % schliessen.

3.2 E ine retrospektive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit findet sich im genannten Gutachten jedoch nicht. Namentlich der psychiatrische Gutachter hatte erst „per sofort“, mithin auf den Zeitpunkt der Begutachtung, eine Erhöhung der 80%igen Arbeitsfähigkeit beziehungsweise des 20 Wochenstunden umfassenden Pensums auf das ursprüngliche 60 %-Pensum bei der Z.___ als zumutbar er achtet und daraus generell auf eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit geschlossen (Urk. 8/43 S. 14, 19 ). Das Gutachten der Ärzte der Klinik D.___ bil det somit keine ausreichende Grundlage zur Annahme einer bereits vor dem August 2011 eingetretenen vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Dementsprechend ging denn auch der zuständige Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) diesbezüglich erst ab dem Gutachtenszeitpunkt von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus (Urk. 8/50 S. 8 f.). Nicht nur die Angaben des Unfallversicherers zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/49), sondern auch die von Hausarzt Dr. med. I.___ am 14. Februar 2011 bescheinigte 20%ige Arbeitsunfähigkeit, auf die sich die IV-Stelle stützt, beziehen sich - im Einklang mit den früheren Attesten dieses Arztes (Urk. 8/9 S. 6, Urk. 8/18 S. 32 33) - jedenfalls nur auf die ein 60%iges Pensum umfassende Tätigkeit bei der Z.___. Selbst ohne Berücksichtigung der Nebenerwerbstätigkeit als Hauswartin lassen somit die anderen medizinischen Unterlagen per 20. Januar 2011 immer hin noch auf einen Anspruch auf eine halbe Rente begründenden Invali ditätsgrad von mindestens 52 % schliessen. 3.3 Das vom Unfallversicherer eingeholte Gutachten der Ärzte der Klinik D.___ überzeugt bezüglich der Beurteilung der aktuellen gesundheitlichen Situation nicht. Dies gilt namentlich für die Gesamtbeurteilung, die sich a uf die Bestäti gung d er von allen Teilgutachtern bescheinigten vollen Arbeitsfähigkeit be schränkt und auf das aus orthopädischer Sicht bestehende Anforderung sprofil verweist. Die Zumutbarkeitsbeurteilungen der einzelnen Teilgutachter sind nämlich zum Teil in sich widersprüchlich und einzelne für die Beurte ilung der Arbeitsfähigkeit mass gebende Aspekte werden von ihnen unterschiedlich oder nicht überzeugend beurteilt.

3.3 Das vom Unfallversicherer eingeholte Gutachten der Ärzte der Klinik D.___ überzeugt bezüglich der Beurteilung der aktuellen gesundheitlichen Situation nicht. Dies gilt namentlich für die Gesamtbeurteilung, die sich a uf die Bestäti gung d er von allen Teilgutachtern bescheinigten vollen Arbeitsfähigkeit be schränkt und auf das aus orthopädischer Sicht bestehende Anforderung sprofil verweist. Die Zumutbarkeitsbeurteilungen der einzelnen Teilgutachter sind nämlich zum Teil in sich widersprüchlich und einzelne für die Beurte ilung der Arbeitsfähigkeit mass gebende Aspekte werden von ihnen unterschiedlich oder nicht überzeugend beurteilt. So steht die in psychiatrischer Hinsicht attestierte vollumfängliche Arbeitsfähig keit bei einem täglichen Pensum von 8,5 Stunden (Urk. 8/43 S. 19) in einem gewissen Widerspruch zu Dr. F.___ A uss a gen, dass aus seiner Sicht nichts dagegen spreche, wenn die Versicherte ihren Arbeitseinsatz bei der Z.___ wieder auf das angestammte Pensum von 60 % erhöhe (Urk. 8/43 S. 14), und dass bei einer vollen Arbeitsleistung von täglich 8,5 beziehungsweise wöchent lich 42 Stunden die Wahrnehmung der Psycho- und Physiotherapie zeitlich ge währleistet sein sollte. Soweit für die vo n ihm bis zum Explorationszeitpunkt attestierte eingeschränkte Arbeitsfähigkeit unter anderem massgebend war, dass Anhaltspunkte für eine Aggravation der psychischen Symptomatik fehlten und die Beschwerdeschilderung glaubhaft, authentisch und nachvollziehbar war (Urk. 8/43 S. 11 f.), steht dies in einem gewissen Widerspruch zum neurologi sche n Gutachte n, in dem von einer bewusstseinsnahen Aggravation die Rede ist und deshalb die Ausprägung und Krankheitswertigkeit der beklagten Schmerz symp tomatik bezweifelt wird (Urk. 8/43 S. 63 ). Aus dem Gutachten geht nicht hervor, dass dieser Widerspruch im Rahmen der Gesamtbeurteilung ent sprechend den Gepflogenheiten bei eine r polydisziplinären Expertise (vgl. etwa Urteil des Bun des ge richts I 87/04 vom 1 3. Juli 2004 E. 3 mit Hinweisen ) diskutiert und geklärt worden wäre.

So steht die in psychiatrischer Hinsicht attestierte vollumfängliche Arbeitsfähig keit bei einem täglichen Pensum von 8,5 Stunden (Urk. 8/43 S. 19) in einem gewissen Widerspruch zu Dr. F.___ A uss a gen, dass aus seiner Sicht nichts dagegen spreche, wenn die Versicherte ihren Arbeitseinsatz bei der Z.___ wieder auf das angestammte Pensum von 60 % erhöhe (Urk. 8/43 S. 14), und dass bei einer vollen Arbeitsleistung von täglich 8,5 beziehungsweise wöchent lich 42 Stunden die Wahrnehmung der Psycho- und Physiotherapie zeitlich ge währleistet sein sollte. Soweit für die vo n ihm bis zum Explorationszeitpunkt attestierte eingeschränkte Arbeitsfähigkeit unter anderem massgebend war, dass Anhaltspunkte für eine Aggravation der psychischen Symptomatik fehlten und die Beschwerdeschilderung glaubhaft, authentisch und nachvollziehbar war (Urk. 8/43 S. 11 f.), steht dies in einem gewissen Widerspruch zum neurologi sche n Gutachte n, in dem von einer bewusstseinsnahen Aggravation die Rede ist und deshalb die Ausprägung und Krankheitswertigkeit der beklagten Schmerz symp tomatik bezweifelt wird (Urk. 8/43 S. 63 ). Aus dem Gutachten geht nicht hervor, dass dieser Widerspruch im Rahmen der Gesamtbeurteilung ent sprechend den Gepflogenheiten bei eine r polydisziplinären Expertise (vgl. etwa Urteil des Bun des ge richts I 87/04 vom 1 3. Juli 2004 E. 3 mit Hinweisen ) diskutiert und geklärt worden wäre. Was i m Übrigen d ie vom neurologischen Gutachter Prof. Dr. H.___ angeführte deutliche Diskrepanz zwischen der anamnestisch vorgetragenen aktue llen Schmerzstärke und dem unbeein trächtigten klinischen Eindruck anbelangt (Urk. 8/43 S. 59, 63), so kann aus dieser Feststellung entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 9 ) nicht auf Befangenheit geschlossen werden; gehört es doch zur Aufgabe des Gutachters, den Befund anhand der Klinik zu überprüfen und dessen Auswirkungen bei der Untersuchung und im Alltag substantiiert darzulegen, wozu insbesondere auch Angaben zum beo bachteten Verhalten, Feststellungen über die Konsistenz der gemachten Anga ben gehören, wie auch Hinweise, welche zur Annahme von Aggravation führen (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_282/2012 vom 1 1. Mai 2012 E. 5 ). Allerdings vermögen allein die von Prof. H.___ festgestellte Diskrepanz und der vo n ihm angenommene Analgetikakopfschmerz eine Aggravation nicht zu be legen, schildert e doch die Versicherte die Schmerzen vor allem als belastungs abhängig (Urk. 8/43 S. 26, 49 ) und legt der Gutachter nicht dar, inwiefern sie, abgesehen vom zügigen und geschickten An- und Auskleiden (Urk. 8/43 S. 59), im Rahmen seiner Untersuchungen B elast ungen ausgesetzt war. B ezüglich de r von ihm bescheinigten vollen Arbeitsfähigkeit bleiben daher gewisse Zweifel bestehen. Gleiches gilt für sein e n Verzicht auf eine neuropsychologische Ab klärung. Nicht nur wies der neurologische Gutachter allgemein darauf hin, dass die Zuverlässigkeit der neuropsychologischen Testresultate unter anderem bei Aggravation beeinträchtigt sei, sondern er begründete im Falle der Beschwer deführerin den Verzicht auf eine derartige Abklärung damit, dass die Ergebnisse angesichts der im Rahmen der Vorbehandlungen erwogenen psychiatrischen Diagnose mit depres siven Störungssymptomen in keinem Fall als Beleg einer hirnorganischen Beeinträchtigung verwertbar wären (Urk. 8/43 S. 64 f.) - dies allerdings ohne nähere Angaben und ohne entsprechende Anhaltspunkte in den vorhandenen medizinischen Akten. Da von abgesehen erweist sich das neurolo gische Teilgutachten auch insofern als unzuverlässig, als Prof. H.___ fest hält, eine unfallassoziierte Bewusstlosigkeit werde negiert (Urk. 8/43 S. 51), und die ursprünglich diagno sti zierte minimal traumatic brain injury „ als bestenfalls spekulativ “ beurteilt (Urk. 8/43 S. 64). Diese Äusserungen stehen nicht nur im Wi d erspruch zu r Angabe des Gutachters Dr. F.___, die Be schwerdeführerin sei im Rahmen des Unfalls bewusstlos gewesen (Urk. 8/43 S. 13), sondern auch zu der von den erstbehandelnden Ärzte n des C.___ im Bericht vom 28. Mai 2009 bezüglich des Unfalls festgehaltenen Amnesie (Urk. 8/18 S. 27 ) und zu den Feststellungen von Dr. med. J.___, Fachärztin FMH für Neurologie, i m Be richt vom 12. Januar 20 10, die Beschwerdefüh re rin erinnere sich nicht mehr an den Zusammenprall mit dem Personenwagen, der Tag nach dem Unfall fehle in ihrem Gedächtnis und sie könne sich an die drei Tage auf der Intensivstation nur bruchstückhaft erinnern (Urk. 8/18 S. 13). Angesichts der echtzeitlich fest gestellten Amnesie, d e s Unfallhergang s - die Beschwerdeführerin war durch die Kollision mit dem Personenwagen weggeschleudert beziehungs weise durch die Luft geschleudert worden (Urk. 8/14 S. 8, 9, 10 ) - und d e s von Dr. J.___ er wähnte n, im Schädel-CT sichtbar gewesene n kleine n Galeahämatom s rechts occipital (vgl. Urk. 8/18 S. 13) reichen die eher allgemein gehaltenen Überle gungen des neurologischen Gutachters betreffend Klassifikation und epidemio logische Evidenzlage von Schädelhirntraumen (Urk. 8/43 S. 64, 74 ) zum Aus schluss weiterbestehende r Folgen der ursprünglich diagnostizierten Commotio cerebri ( Urk. 8/8 S. 5, Urk. 8/ 18 S. 27 ) jedenfalls nicht aus.

Was i m Übrigen d ie vom neurologischen Gutachter Prof. Dr. H.___ angeführte deutliche Diskrepanz zwischen der anamnestisch vorgetragenen aktue llen Schmerzstärke und dem unbeein trächtigten klinischen Eindruck anbelangt (Urk. 8/43 S. 59, 63), so kann aus dieser Feststellung entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 9 ) nicht auf Befangenheit geschlossen werden; gehört es doch zur Aufgabe des Gutachters, den Befund anhand der Klinik zu überprüfen und dessen Auswirkungen bei der Untersuchung und im Alltag substantiiert darzulegen, wozu insbesondere auch Angaben zum beo bachteten Verhalten, Feststellungen über die Konsistenz der gemachten Anga ben gehören, wie auch Hinweise, welche zur Annahme von Aggravation führen (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_282/2012 vom 1 1. Mai 2012 E. 5 ). Allerdings vermögen allein die von Prof. H.___ festgestellte Diskrepanz und der vo n ihm angenommene Analgetikakopfschmerz eine Aggravation nicht zu be legen, schildert e doch die Versicherte die Schmerzen vor allem als belastungs abhängig (Urk. 8/43 S. 26, 49 ) und legt der Gutachter nicht dar, inwiefern sie, abgesehen vom zügigen und geschickten An- und Auskleiden (Urk. 8/43 S. 59), im Rahmen seiner Untersuchungen B elast ungen ausgesetzt war. B ezüglich de r von ihm bescheinigten vollen Arbeitsfähigkeit bleiben daher gewisse Zweifel bestehen. Gleiches gilt für sein e n Verzicht auf eine neuropsychologische Ab klärung. Nicht nur wies der neurologische Gutachter allgemein darauf hin, dass die Zuverlässigkeit der neuropsychologischen Testresultate unter anderem bei Aggravation beeinträchtigt sei, sondern er begründete im Falle der Beschwer deführerin den Verzicht auf eine derartige Abklärung damit, dass die Ergebnisse angesichts der im Rahmen der Vorbehandlungen erwogenen psychiatrischen Diagnose mit depres siven Störungssymptomen in keinem Fall als Beleg einer hirnorganischen Beeinträchtigung verwertbar wären (Urk. 8/43 S. 64 f.) - dies allerdings ohne nähere Angaben und ohne entsprechende Anhaltspunkte in den vorhandenen medizinischen Akten. Da von abgesehen erweist sich das neurolo gische Teilgutachten auch insofern als unzuverlässig, als Prof. H.___ fest hält, eine unfallassoziierte Bewusstlosigkeit werde negiert (Urk. 8/43 S. 51), und die ursprünglich diagno sti zierte minimal traumatic brain injury „ als bestenfalls spekulativ “ beurteilt (Urk. 8/43 S. 64). Diese Äusserungen stehen nicht nur im Wi d erspruch zu r Angabe des Gutachters Dr. F.___, die Be schwerdeführerin sei im Rahmen des Unfalls bewusstlos gewesen (Urk. 8/43 S. 13), sondern auch zu der von den erstbehandelnden Ärzte n des C.___ im Bericht vom 28. Mai 2009 bezüglich des Unfalls festgehaltenen Amnesie (Urk. 8/18 S. 27 ) und zu den Feststellungen von Dr. med. J.___, Fachärztin FMH für Neurologie, i m Be richt vom 12. Januar 20 10, die Beschwerdefüh re rin erinnere sich nicht mehr an den Zusammenprall mit dem Personenwagen, der Tag nach dem Unfall fehle in ihrem Gedächtnis und sie könne sich an die drei Tage auf der Intensivstation nur bruchstückhaft erinnern (Urk. 8/18 S. 13). Angesichts der echtzeitlich fest gestellten Amnesie, d e s Unfallhergang s - die Beschwerdeführerin war durch die Kollision mit dem Personenwagen weggeschleudert beziehungs weise durch die Luft geschleudert worden (Urk. 8/14 S. 8, 9, 10 ) - und d e s von Dr. J.___ er wähnte n, im Schädel-CT sichtbar gewesene n kleine n Galeahämatom s rechts occipital (vgl. Urk. 8/18 S. 13) reichen die eher allgemein gehaltenen Überle gungen des neurologischen Gutachters betreffend Klassifikation und epidemio logische Evidenzlage von Schädelhirntraumen (Urk. 8/43 S. 64, 74 ) zum Aus schluss weiterbestehende r Folgen der ursprünglich diagnostizierten Commotio cerebri ( Urk. 8/8 S. 5, Urk. 8/ 18 S. 27 ) jedenfalls nicht aus. Das orthopädische Teilgutachte n beschränkt sich im Wesentlichen auf die im Bereich des rechten Schultergelenks bestehende und als nachvollziehbar be zeichnete Rest s ymptomatik, ohne dass auf die von Dr. med. K.___, O berarzt Unfallchirurgie des C.___, am 11. Juli 2011, mithin nur drei Wochen vor dem Begutachtungszeitpunkt, diagnostizierte Ansatztendinopathie der Supra- und Infraspinatussehne rechts (Urk. 8/40 S. 5) näher eingegangen wird. Auch setzt sich Gutachter Dr. G.___ m it den von der Versicherten im Becken - und Thoraxbereich geltend gemachten Beschwerden ebenso wenig auseinander wie mit den im Hüftgelenk erhobenen Befunden und kommentiert die geltend gemachten Behinderungen nicht näher (Urk. 8/43 S. 26, 32 ). Insofern ist denn auch die aus orthopädischer Sicht bezüglich einer 100%igen Tätigkeit bei der Z.___ bescheinigte voll e Arbeitsfähigkeit nicht nachvollziehbar, zumal diese Tätigkeit, so wie sie von der Beschwerdeführerin bei der Begutachtung be schrieben wurde (Urk. 8/43 S. 28), namentlich hinsichtlich der anfallenden Überkopfarbeiten nicht vollumfänglich das von Dr. G.___ vorgesehene Anfor de rungs profil (Urk. 8/43 S. 40 f.) e rfüll t, in der Beschwerde geltend gemacht wird, die Versicherte müsse auch mit über 5 kg schweren Kochtöpfen hantieren (Urk. 1 S. 8), und der neurologischer Gutachter festhält, gelegentlich müssten Gewichte bis zu 5 oder 10 kg bewegt werden (Urk. 8/43 S. 51).

Das orthopädische Teilgutachte n beschränkt sich im Wesentlichen auf die im Bereich des rechten Schultergelenks bestehende und als nachvollziehbar be zeichnete Rest s ymptomatik, ohne dass auf die von Dr. med. K.___, O berarzt Unfallchirurgie des C.___, am 11. Juli 2011, mithin nur drei Wochen vor dem Begutachtungszeitpunkt, diagnostizierte Ansatztendinopathie der Supra- und Infraspinatussehne rechts (Urk. 8/40 S. 5) näher eingegangen wird. Auch setzt sich Gutachter Dr. G.___ m it den von der Versicherten im Becken und Thoraxbereich geltend gemachten Beschwerden ebenso wenig auseinander wie mit den im Hüftgelenk erhobenen Befunden und kommentiert die geltend gemachten Behinderungen nicht näher (Urk. 8/43 S. 26, 32 ). Insofern ist denn auch die aus orthopädischer Sicht bezüglich einer 100%igen Tätigkeit bei der Z.___ bescheinigte voll e Arbeitsfähigkeit nicht nachvollziehbar, zumal diese Tätigkeit, so wie sie von der Beschwerdeführerin bei der Begutachtung be schrieben wurde (Urk. 8/43 S. 28), namentlich hinsichtlich der anfallenden Überkopfarbeiten nicht vollumfänglich das von Dr. G.___ vorgesehene Anfor de rungs profil (Urk. 8/43 S. 40 f.) e rfüll t, in der Beschwerde geltend gemacht wird, die Versicherte müsse auch mit über 5 kg schweren Kochtöpfen hantieren (Urk. 1 S. 8), und der neurologischer Gutachter festhält, gelegentlich müssten Gewichte bis zu 5 oder 10 kg bewegt werden (Urk. 8/43 S. 51). 4. Angesichts d ies er inhaltlichen Mängel erweist sich das von der IV-Stelle aus dem unfallversicherungsrechtlichen Verfahren beigezogene polydisziplinäre Gutachten nicht als beweiskräftig. D ie Sache ist daher zur Einholung eines be weistauglichen interdisziplinären Gutachtens an die IV-Stelle zurückzuweisen.

4. Angesichts d ies er inhaltlichen Mängel erweist sich das von der IV-Stelle aus dem unfallversicherungsrechtlichen Verfahren beigezogene polydisziplinäre Gutachten nicht als beweiskräftig. D ie Sache ist daher zur Einholung eines be weistauglichen interdisziplinären Gutachtens an die IV-Stelle zurückzuweisen. Dieses Vorgehen und der damit verbundene ausnahmsweise Verzicht auf ein Gerichtsgutachten im Sinne von BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4, wie es auch von der Beschwerdeführerin beantragt wird (Urk. 1 S. 2), ist vorliegend deshalb geboten, weil im Hinblick auf einen allfälligen Einkommensvergleich und eine aussage kräftige medizinische Beurteilung noch Abklärungen zur effektiven Berufstätig keit der Beschwerdeführerin erforderlich sind.

Dieses Vorgehen und der damit verbundene ausnahmsweise Verzicht auf ein Gerichtsgutachten im Sinne von BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4, wie es auch von der Beschwerdeführerin beantragt wird (Urk. 1 S. 2), ist vorliegend deshalb geboten, weil im Hinblick auf einen allfälligen Einkommensvergleich und eine aussage kräftige medizinische Beurteilung noch Abklärungen zur effektiven Berufstätig keit der Beschwerdeführerin erforderlich sind. Der Arbeitgeberbericht der Y.___ vom 8. Juni 2010 betrifft nämlich nur die vom 1. Februar 2002 bis Ende Mai 2007 dauernde An stellung der Beschwerdeführerin als Mitarbeiterin des Restaurants L.___ (Urk. 8/15). Folglich ist auch vom Z.___, bei dem die Versicherte seit September 2007 im Bereich der Degustation von Speisepro dukten beziehungsweise als Leiterin der Degustationsküche angestellt ist (Urk. 8/2 S. 7, Urk. 8/6, Urk. 8/18 S. 3, Urk. 8/43 S. 8, 51, Urk. 8/50 S. 1), ein Arbeitgeberbericht mit einer Beschreibung der konkreten Tätigkeit einzuholen, von der Aufschluss zur Zumutbarkeit der nach dem Unfall wieder aufge nommenen 60%igen Tätigkeit in der Degustationsküche zu erwarten ist. Des Weiteren wird vor d er erneuten Begutachtung zu klären sein, in welchem Um fang die Beschwerdeführerin nebst der Arbeit beim Z.___ als Putzfrau und Hauswartin tätig war und ob sie im Gesundheitsfall diesen beiden Beschäftigungen weiter hin im bisherigen Ausmass nach gehen würde. Denn die von der B.___ und der A.___ in den Bericht en vom 3. und 23. Juni 2010 angegebene n Pens en von zirka 25 und 10 Stunden pro Woche (Urk. 8/7, 8/19 je S. 2) deuten darauf hin, dass mit diesen beiden Arbeitsverhältnissen nicht bloss ein Pensum von 30 bis 40 %, mithin ein Gesamtpensum von 100 %, erreicht wurde, wie dies die IV-Stelle aufgrund der Auskunft des Unfallversicherers vom 4. Januar 2012 ann ah m (Urk. 8/49, Urk. 8/50 S. 1 ), sondern dass die Beschwerdeführerin insgesamt zu wesentlich mehr als 100 % erwerbstätig war. Sollte sich dies bei den vorzunehmenden be ruflichen Abklärungen bestätigen, w ird dies bei der allfälligen Ermittlung des Valideneinkommens zu berücksichtigen sein (vgl. etwa Urteil des Bundesge richts 8 C_46/2013 vom 2 7. August 2013 E. 2.3 ) und wird sich in medizinischer Hinsicht auch die Frage stellen, ob eine angepasste Tätigkeit auch in einem 100 % übersteigenden Arbeitspensum zumutbar wäre.

Der Arbeitgeberbericht der Y.___ vom 8. Juni 2010 betrifft nämlich nur die vom 1. Februar 2002 bis Ende Mai 2007 dauernde An stellung der Beschwerdeführerin als Mitarbeiterin des Restaurants L.___ (Urk. 8/15). Folglich ist auch vom Z.___, bei dem die Versicherte seit September 2007 im Bereich der Degustation von Speisepro dukten beziehungsweise als Leiterin der Degustationsküche angestellt ist (Urk. 8/2 S. 7, Urk. 8/6, Urk. 8/18 S. 3, Urk. 8/43 S. 8, 51, Urk. 8/50 S. 1), ein Arbeitgeberbericht mit einer Beschreibung der konkreten Tätigkeit einzuholen, von der Aufschluss zur Zumutbarkeit der nach dem Unfall wieder aufge nommenen 60%igen Tätigkeit in der Degustationsküche zu erwarten ist. Des Weiteren wird vor d er erneuten Begutachtung zu klären sein, in welchem Um fang die Beschwerdeführerin nebst der Arbeit beim Z.___ als Putzfrau und Hauswartin tätig war und ob sie im Gesundheitsfall diesen beiden Beschäftigungen weiter hin im bisherigen Ausmass nach gehen würde. Denn die von der B.___ und der A.___ in den Bericht en vom 3. und 23. Juni 2010 angegebene n Pens en von zirka 25 und 10 Stunden pro Woche (Urk. 8/7, 8/19 je S. 2) deuten darauf hin, dass mit diesen beiden Arbeitsverhältnissen nicht bloss ein Pensum von 30 bis 40 %, mithin ein Gesamtpensum von 100 %, erreicht wurde, wie dies die IV-Stelle aufgrund der Auskunft des Unfallversicherers vom 4. Januar 2012 ann ah m (Urk. 8/49, Urk. 8/50 S. 1 ), sondern dass die Beschwerdeführerin insgesamt zu wesentlich mehr als 100 % erwerbstätig war. Sollte sich dies bei den vorzunehmenden be ruflichen Abklärungen bestätigen, w ird dies bei der allfälligen Ermittlung des Valideneinkommens zu berücksichtigen sein (vgl. etwa Urteil des Bundesge richts 8 C_46/2013 vom 2 7. August 2013 E. 2.3 ) und wird sich in medizinischer Hinsicht auch die Frage stellen, ob eine angepasste Tätigkeit auch in einem 100 % übersteigenden Arbeitspensum zumutbar wäre. 5. Bei diesem Verfahrensausgang, der einem vollständigen Obsiegen der Beschwer deführerin gleichkommt (BGE 137 V 57 E. 2.2), hat die Beschwerdegegnerin die gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG anfallenden, mit Fr. 800. zu bemessenden Ge richtskosten zu tragen. Auch hat die durch einen Anwalt vertretene Beschwer deführer in laut Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) Anspruch auf eine Pro zessentschädigung. Diese ist entsprechend der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeiten des Prozesses auf Fr. 2‘6 00.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.

5. Bei diesem Verfahrensausgang, der einem vollständigen Obsiegen der Beschwer deführerin gleichkommt (BGE 137 V 57 E. 2.2), hat die Beschwerdegegnerin die gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG anfallenden, mit Fr. 800. zu bemessenden Ge richtskosten zu tragen. Auch hat die durch einen Anwalt vertretene Beschwer deführer in laut Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) Anspruch auf eine Pro zessentschädigung. Diese ist entsprechend der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeiten des Prozesses auf Fr. 2‘6 00.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne g utgeheissen, dass die Verfügung vom 4. September 2012 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückge wiesen wird, damit diese über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin, nach durchgefüh r ten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne g utgeheissen, dass die Verfügung vom 4. September 2012 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückge wiesen wird, damit diese über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin, nach durchgefüh r ten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden ihr nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden ihr nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schä digung von Fr. 2'600.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schä digung von Fr. 2'600.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Martin Hablützel unter Beilage des Doppels von Urk. 14

Rechtsanwalt Martin Hablützel unter Beilage des Doppels von Urk. 14 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubCondamin