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Gabriel Fauré
1871 beteiligte er sich an der Gründung der „Société Nationale de Musique“. Der damals einflussreichste Zusammenschluss französischer Komponisten förderte unter dem Motto „ars gallica“ und in vehementer Ablehnung Richard Wagners das Musikschaffen nationaler Künstler und agierte gleichzeitig als Konzertveranstalter. Von 1896 an unterrichtete er als Professor für Komposition am Pariser Konservatorium u. a. Nadia Boulanger, Maurice Ravel und George Enescu. Zwischen 1905 und 1920 leitete Fauré das Pariser Konservatorium. Zur gleichen Zeit ließ sein Gehör immer stärker nach, bis er 1920 fast vollständig ertaubte. 1924 starb er an den Folgen einer Lungenentzündung. Fauré hinterließ ein umfangreiches Lied-, Klavier- und Kammermusikschaffen. Häufig aufgeführt wird ebenso sein Requiem.
Fauré: Suite aus „Pelléas et Mélisande“ op. 80, Schumann: Violinkonzert d-Moll, Farrenc: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 32