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Die Schweizer verpassen in der ersten von zwei Abfahrten in Kitzbühel das Podest. Marco Odermatt klassiert sich auf verkürzter Piste als Bester in dem vom Norweger Aleksander Kilde gewonnenen Rennen als Fünfter.
Odermatt fehlten 15 Hundertstel zu einer weiteren Klassierung unter den ersten drei. In Bormio und im ersten Rennen in Wengen war er Zweiter geworden. Vierter war der Nidwaldner am vergangenen Samstag in der Lauberhorn-Abfahrt über die Originaldistanz gewesen. In Wengen hatte er den dritten Rang um zwei Hundertstel verpasst.
Beat Feuz, vor einem Jahr Doppelsieger auf der Streif, wurde unmittelbar vor Niels Hintermann Achter. Urs Kryenbühl liegt im Zwischenklassement ein Jahr nach seinem schlimmen Sturz auf dem 19. Platz.
Kilde gewann den Klassiker in Kitzbühel erstmals. Der 6. Platz vor sechs Jahren war seine bisher beste Klassierung in der Abfahrt gewesen. Im Super-G war er im vorletzten Winter Zweiter. Bei seinem bereits sechsten Sieg in der laufenden Saison, mit dem er auch wieder die Führung in der Disziplinen-Wertung übernahm, war Kilde 42 Hundertstel schneller als der zweitplatzierte Johan Clarey. Der vor kurzem 41 Jahre alt gewordene Franzose baute seinen Rekord als ältester Podest-Fahrer weiter aus. Dritter wurde der überraschende Franzose Blaise Giezendanner mit der hohen Nummer 43.
Die Abfahrt wurde auf leicht gekürzter Strecke ausgetragen. Wegen zu starkem Wind im Startbereich begann das Rennen oberhalb der Mausefalle. Die zweite Abfahrt ist am Sonntag vorgesehen. Nach der aufgrund der erwarteten Wetterverhältnisse vorgenommenen Programmänderung findet am Samstag der Slalom statt.