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Zwei laute Knalle haben heute um 14.30 Uhr über Zürich und dem Aargauer Freiamt für besorgte und neugierige Reaktionen gesorgt.
Da werden Erinnerungen wach. Bereits im Oktober letzten Jahres knallte es. Damals, wie auch heute, war es ein Überschall-Knall, verursacht durch zwei Hornets F/A-18-Kampfjets der Luftwaffe.
Es war auch diesmal eine sogenannte ‹Live Mission›», wie Jürg Nussbaum, Mediensprecher der Schweizer Luftwaffe auf Anfrage von watson erklärt. Dabei würden ausländische Staatsluftfahrzeuge – die etwa Diplomaten oder Staatsoberhäupter transportieren und Überflugrechte besässen – routinemässig überprüft. Aufs Jahr umgerechnet, fände durchschnittlich täglich ein solcher Einsatz statt. Der Einsatz sei von zwei F/A-18-Jets durchgeführt worden.
Warum aber wird der Überschall-Knall so selten von der Bevölkerung registriert? David Marquis, Mediensprecher der Schweizer Luftwaffe erklärte beim letzten Vorfall im Oktober 2015: «Die meteorologischen Bedingungen spielen eine Rolle und natürlich auch die Flughöhe. Und wenn sich das Ganze im Alpenraum abspielt, ist die Resonanz natürlich auch ungleich kleiner als in bevölkerungsreichen Gebieten wie dem Mittelland.»
Als Anschauungsbeispiel führt Marquis jenes eine Autofahrers an, der sich in Genf befindet und der einen anderen Autofahrer einholen will, der von Bern nach St.Gallen fährt. In diesem Fall müsse man etwas mehr Tempo geben, so Marquis, weshalb die Jets dann auf Überschall-Tempo erhöhten.
Ein ähnlicher Vorfall trug sich auch im August 2015 in Zürich zu. Damals waren zwei F/A-18 der Schweizer Luftwaffe aufgestiegen. Sie hatten eine Privatmaschine kontrolliert. (whr/aeg/tat)