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Im Kampf gegen die ausufernde Verschuldung im Firmensektor sieht sich China trotz erster Erfolge noch längst nicht am Ziel. Das Schuldenniveau sei noch nicht unter Kontrolle gebracht worden, teilte die staatliche Planungskommission NDRC am Mittwoch mit. Es gehe darum, Schwierigkeiten zu überwinden und «grössere Ergebnisse» zu erzielen.
Die Verschuldungsquote von Firmen ausserhalb des Finanzsektors in der Volksrepublik sei weltweit immer noch eine der höchsten im Kreis der grossen Wirtschaftsnationen. Sie summierte sich laut Daten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) Ende 2016 auf 166,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Führung will Eindämmung von Finanzrisiken
Laut NDRC wird Peking weiter auf einen Abbau der hohen Verschuldung in Staatsbetrieben setzen und dabei verstärkt Reformen vorantreiben - etwa indem sich die Konzerne für zusätzliches Privatkapital öffnen. Die Rating-Agentur Moody's hatte die Bonitätsnote Chinas dieses Jahr erstmals seit 1989 heruntergestuft.
Die Analysten verwiesen zur Begründung unter anderem auf eine steigende Verschuldung im Reich der Mitte. Moody's geht angesichts der Probleme davon aus, dass die Finanzkraft Chinas in den kommenden Jahren nachlassen dürfte. Die kommunistische Führung hat die Eindämmung von Finanzrisiken und die Verhinderung von spekulativen Preisblasen zu einer der Prioritäten in diesem Jahr erklärt.
(reuters/gku)