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Cannabis in norwegischem Palast-Park
Mehrere unerwünschte Pflanzen im Park des Palastes haben das als eher liberal geltende norwegische Königshaus vorübergehend in Verlegenheit gebracht.
Einige Cannabis-Pflanzen seien auf dem Grund des Anwesens gefunden, teilte ein Palastsprecher am Mittwoch mit. Sie seien umgehend zerstört worden.
Zunächst war unklar, ob die Gewächse als dekoratives Grün gepflanzt wurden oder ob sich jemand einen Scherz erlaubte. Die Pflanzen wurden am Dienstag vernichtet, nachdem das Vorkommnis von der religiösen Tageszeitung "Vaart Land" aufgedeckt worden war. Die Pflege der vergleichsweise kleinen Parkanlage obliegt der Stadt Oslo.
Verbindungen mit dem norwegischen Königshaus, das als eines der tolerantesten in Europa gilt, gibt es offenbar nicht. Trotzdem trifft der Vorfall einen wunden Punkt: Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hatte vor ihrer Heirat mit Kronprinz Haakon eine Liaison mit einem verurteilten Drogenkriminellen.
Haakons Schwester Märtha Louise wiederum ist mit dem Schriftsteller und Filmemacher Ari Behn verheiratet, der bereits in Las Vegas in Begleitung zweier Kokain schnupfender Prostituierter gesehen worden war.