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Hintergrundgeräusche und hoher Abstand sind zwei der Hauptgründe dafür, dass Hörgeräteträger, unter gewissen Bedingungen, nicht in der Lage sind, den direkt Gegenüberstehenden in zufriedenstellender Weise zu hören.
Induktionsschleifen-Anlagen werden oft in Kirchen, Theatern und Kinos als Hilfe für Hörgeschädigte verwendet. Der Gebrauch von Induktionsschleifen-Anlagen hat sich auch auf Kommunikations-Szenarios wie zum Beispiel Verkaufsstellen für Tickets, Bankschalter oder Drive-in-/Drive-through-Einrichtungen ausgebreitet. Telefone mit der Möglichkeit der induktiven Ankopplung von Hörgeräten sind eine weitere wichtige Anwendung.
Diese Norm gilt für Audiofrequenz-Induktionsschleifen-Systeme, die ein magnetisches Wechselfeld im hörbaren Frequenzbereich erzeugen und dafür vorgesehen sind, ein Eingangssignal für Hörgeräte mit Induktionsspule zu liefern. Es werden Anforderungen an die magnetische Feldstärke in Audiofrequenz-Induktionsschleifen für Hörgeräte festgelegt, die dazu führen, einen ausreichenden Signal-Stör-Abstand zu erreichen, ohne das Hörgerät zu übersteuern.
Weiterhin werden Mindestanforderungen an die Frequenzcharakteristik für eine ausreichende Sprachverständlichkeit festgelegt. Es werden Messverfahren für die magnetische Feldstärke festgelegt, Aussagen zu den entsprechenden Messgeräten getroffen und die dem Anwender und den Nutzern des Systems zur Verfügung zu stellenden Informationen genannt sowie andere wichtige Betrachtungen durchgeführt. Zuständig ist das DKE/GUK 821.6