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Im ausgehenden 19. Jahrhundert zählte die Matte zu den Elendsvierteln der Stadt Bern. Die Wohnverhältnisse waren prekär. Dank dem Engagement der „Gemeinnützigen Baugenossenschaft Bern“ konnten die miserablen Wohn- und Hygieneverhältnisse in der Matte wesentlich verbessert werden.
Die 1911 gegründete „Gemeinnützige Baugenossenschaft Bern“ hat auch heute noch zum Ziel, der Bevölkerung einfache, aber zeitgemässe Wohnungen zu günstigen Mietzinsen anzubieten. Sie erwirbt zu diesem Zweck ältere Liegenschaften, welche sie verantwortungsvoll saniert, oder erstellt Neubauten mit sinnvollen und zahlbaren Wohneinheiten. Die Genossenschaft denkt langfristig und verantwortungsvoll. Sie versucht mit Zukäufen und Neubauten der Spekulation entgegen zu wirken.