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BasketballDer Palamondo de Cadempino war eigentlich nicht der schlechteste Platz, um in die neue Meisterschaft zu starten, auch wenn sich die Tessiner für ihre zweite NLA-Saison etwas verstärkt haben. Als Playoff-Kandidat gelten sie aber trotzdem nicht.
Mit einem Sieg im Palamondo hat Olympic zumindest resultatmässig die neue Saison gut begonnen. «Ich habe ein gutes Auftaktspiel gesehen, in dem das Wichtigste war zu gewinnen», betont Trésor Quidome. «Ich finde, dass der Ball bereits gut in unseren Reihen zirkuliert.»
Drei Probleme für Olympic
Während die Nummer 8 von Olympic die positiven Aspekte betont, hat Trainer Damien Leyrolles einen etwas kritischeren Blick: «Man hat unsere Nervosität zu Beginn des Spiels gespürt», bemerkte der Franzose.
Nach sechs Minuten lag Olympic 12:19 in Rückstand und sah sich drei Problemen gegenüber: Wie sollte man den Tessiner Leader Vernon Hamilton aus dem Spiel nehmen, wie konnte man den Aktionsradius des Shooters Dan Fitzegerald eindämmen und wie sollte man am schier unüberwindbaren Verteidiger Chris Grimm vorbeikommen? Denn diese Trio realisierte 65 der 78 Punkte für ihr Team und gewann 19 der 35 Rebounds.
Auch wenn die Freiburger kein echtes Rezept gegen die drei fanden, so konnten sie immerhin maximal vom 4. Foul von Fitzgerald profitieren. Während der Amerikaner auf der Bank sass, drehten die Gäste das Skore von 48:47 zu 56:63 (30.).
Quidomes Dreier
Das entscheidende Break gelang hingegen Quidome: Mit seinen drei Dreiern sorgte er dafür, dass Olympic in weniger als zwei Minuten von 60:67 auf 60:76 davonziehen konnte (34.) Von diesem Rückschlag erholte sich Massagno nicht mehr
Bei Olympic krönte Dave Esterkamp, der fast die ganze vergangene Saison verpasst hatte, sein Comeback mit 14 Punkten. sl/Lib./ms