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Die Handlung: Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jüngeren Lena. Er erzählt ihr, dass er vor zwanzig Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiss, was ihr bevorsteht. Es beginnt ein Spiel der Vergangenheit mit der Gegenwart, aus dem keiner unbeschadet herausgehen wird. Raffiniert spielt Stamm hier mit der Frage nach dem Schicksal, dem man nicht entkommt. In knapper Sprache und kurzen Kapiteln reisst er Fragen an zum Wesen der Liebe, er spielt mit dem Motiv des Doppelgängers. Kunstvoll konstruiert liest sich das höchst anregend.
Peter Stamm, «Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt», S. Fischer.