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Solarstrom
Mit einer eigenen Solarstromanlage helfen Sie mit, die Energiewende in der Schweiz voranzubringen. Der Strom wird lokal und nachhaltig produziert. Da die Kosten für eine Photovoltaikanlage stark gesunken sind, kann es auch finanziell interessant sein, Solarstrom zu produzieren. Wir beraten und unterstützen Sie rund ums Thema Solarenergie.

So funktioniert eine Photovoltaikanlage
Photovoltaikmodule sind aus vielen einzelnen Solarzellen zusammengesetzt. Die Solarzellen sind zwischen einer Glasabdeckung auf der Vorderseite und einer Folie auf der Rückseite eingebettet und werden so vor Feuchtigkeit und Verschmutzung geschützt. Damit sind die erwarteten Lebensdauern von 20-30 Jahren oder mehr für die PV Module möglich. Mit einem Rahmen rund um das Solarmodul wird das Solarmodul vor mechanischen Belastungen geschützt und die Montage vereinfacht. Die Solarzellen wiederum bestehen hauptsächlich aus einer unteren Metallfolie (1), einer Siliziumscheibe (2) darüber und den oberen Metallkontakten in Form von dünnen Leiterbahnen (3). Bei der Metallfolie unten und den Leiterbahnen oben sind Anschlussdrähte (4) angebracht.
Vereinfacht lässt sich die Funktionsweise der Solarzelle wie folgt erklären: Die Siliziumscheibe enthält Siliziumatome mit gebundenen Elektronen (5). Wenn Sonnenlicht auf die Solarzelle trifft, spaltet es die gebundenen Elektronen ab und es entstehen freie negativ geladene Elektronen (6) und positiv geladene Teilchen (7) – die sogenannten Löcher. Die negativ geladenen Elektronen werden vom oberen Teil der Zelle angezogen und möchten sich wiederum mit den freien Löchern im unteren Teil der Zelle verbinden. Dazu müssen sie aber den Umweg über die Leiterbahnen, die Anschlussdrähte und die untere Metallfolie nehmen (8). Durch diese "Reise" produzieren sie elektrischen Gleichstrom.
Dieser Gleichstrom fliesst von den Photovoltaikmodulen zum Wechselrichter (9), der ihn in Wechselstrom umwandelt. In dieser Form lässt er sich entweder direkt im Gebäude nutzen oder ins Stromnetz einspeisen. Ein Zähler (10) misst, wie viel Solarstrom ins Stromnetz gelangt (11).
Eignung Ihres Dachs
Der Bezirk Meilen bietet mit seinen gegen Süden orientierten Abhängen des Pfannenstiels eine attraktive Lage für die Nutzung der Sonnenergie. Viele Dächer in Männedorf sind für Photovoltaikanlagen optimal ausgerichtet. Der Solarkataster zeigt Ihnen auf einen Blick, wie gut sich Ihr Hausdach zum Produzieren von Solarstrom eignet.
So einfach geht’s: Öffnen Sie den Solarkataster und vergrössern Sie durch die Lupe mit Pluszeichen die Karte, bis Sie Ihr Gebäude sehen. Die Farbe verrät Ihnen, welches Potenzial für Solarenergie Ihr Dach aufweist:
- Rot: Sehr gute Eignung, mittlere Einstrahlung grösser als 1200 kWh/m2 und Jahr
- Orange: Gute Eignung, mittlere Einstrahlung grösser als 1000 kWh/m2 und Jahr
- Gelb: Mässige Eignung, mittlere Einstrahlung grösser als 800 kWh/m2 und Jahr
- Blau: Schlechte Eignung, mittlere Einstrahlung kleiner als 800 kWh/m2 und Jahr
Um noch mehr Informationen zu erhalten, klicken Sie das Gebäude mit der rechten Maustaste an und wählen Sie "Was ist hier?" und "Solarkataster": Schon sehen Sie die detaillierten Werte – zum Beispiel, wie viele kWh Solarstrom sich auf diesem Dach pro Jahr maximal produzieren lassen.
Solarkataster öffnen
Die 8 Schritte zu Ihrer eigenen Solarstromanlage
- Melde- oder Baubewilligungsverfahren an den Fachbereich Hochbau
- Lassen Sie sich von uns oder Ihrem Elektroinstallateur zu den wichtigsten Fragen rund um Ihre Photovoltaikanlage beraten. Dazu gehören etwa Grösse/Leistung der Solarstromanlage sowie die Nutzung und die Vergütung des Solarstroms. Auskünfte erteilen Ihnen unsere Fachleute: Telefon 044 921 67 67 und Mail <email-pii>.
- Holen Sie verschiedene Offerten für die Solarstromanlage ein. Vergleichen Sie die Offerten und wählen Sie den passenden Installateur aus. Auf Wunsch unterstützen wir Sie dabei.
- Der gewählte Installateur reicht als Erstes ein Anschlussgesuch bei uns ein. Wir prüfen es und berechnen dabei unter anderem, ob eine Netzverstärkung nötig wird. In seltenen Fällen kommt es vor, dass wir wegen der Netzbelastung eine geringere Leistung vorschreiben. Mehr zum Melde- oder Baubewilligungsverfahren erfahren Sie hier.
- Liegen unsere Bewilligungen vor, montiert der Installateur die Photovoltaikanlage und reicht bei uns die Fertigstellungsanzeige ein.
- Wir besprechen mit Ihnen, wie Sie den Strom nutzen werden, und installieren den oder die passenden Zähler. Nun kann die Solarstromanlage in Betrieb gehen.
- Der Installateur meldet die Photovoltaikanlage bei uns zur Beglaubigung an. Wir reichen die Beglaubigung bei Pronovo ein.
- Beantragen Sie bei Pronovo die KLEIV.