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Roger Federer hat im Viertelfinal des Hartplatzturniers im australischen Brisbane kurzen Prozess mit seinem Gegner gemacht. Der einheimische James Duckworth war gegen den Schweizer absolut chancenlos.
Gerade einmal 39 Minuten benötigte Roger Federer, um in Brisbane in den Halbfinal vorzustossen. Der Australier James Duckworth war nichts als ein Sparringpartner für den «Maestro». Federer siegte mit 6:0, 6:1. Seinem Gegner gelang dabei kein einziger Winner.
Im 1'225. Spiel auf der Profitour war es Federers zweitschnellster Sieg überhaupt. Der Rekord stammt aus dem Jahr 2002, als er in Moskau nur 37 Minuten benötigte, um Denis Golowanow mit 6:0, 6:1 zu schlagen.
Federer zeigte sich im Platzinterview «super happy». Er habe sich nun an den Centre Court gewöhnt und viel besser gespielt als beim mühsamen Match gestern gegen John Millman. «Erstrundenmatches sind immer schwierig», betonte der Basler. Ihm sei heute ein guter Start gelungen, was wichtig gewesen sei. Danach war die Nervosität weg und Federer konnte befreit aufspielen: «Ich habe gut serviert, gut retourniert und aggressiv gespielt», bilanzierte er nach seinem Kurzeinsatz zufrieden.
Im Halbfinal trifft Federer auf Grigor Dimitrow. Der Bulgare eliminierte den Slowaken Martin Klizan. «Er spielt ähnlich wie ich», sagte Federer über seinen nächsten Gegner, «ich muss gegen ihn mein bestes Tennis zeigen.» Gegen Dimitrov spielte Federer bislang zwei Mal, sowohl 2013 wie auch 2014 bezwang er ihn im Viertelfinal von Basel.
Roger Federer könnte an der australischen Ostküste sein 1'000. Match auf der ATP-Tour gewinnen; der Erfolg heute gegen Duckworth war Sieg Nummer 998. «Schön, dass ich noch etwas länger in Brisbane bleiben kann», sagte er zur Freude der Fans.
Im zweiten Halbfinal kommt es zum Duell zwischen Kei Nishikori und Milos Raonic. Damit haben in Brisbane die vier topgesetzten Spieler die Runde der letzten vier erreicht.
Anmerkung: In einer früheren Version dieses Artikels schrieben wir, der Sieg gegen Duckworth sei der schnellste in Federers Karriere gewesen. Das war, bevor wir tief im Archiv die Aufzeichnungen über den Sieg gegen Golowanow im Jahr 2002 fanden.