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Koreanisch
Für die Seelsorge der koreanischen Sprachgemeinschaft gibt es in der Schweiz einen Priester.
Die Koreaner haben ein reges Gemeindeleben. Seit längerem haben sie sich einen eigenen Seelsorger gewünscht. Sie sind bereit, die Beauftragung eines Priesters durch zusätzliche finanzielle Leistungen zu unterstützen. Die meisten Koreaner sind in leitenden Funktionen oder in Pflegeberufen tätig.
Grundinformationen zur koreanischen Sprachgemeinschaft und Situation im Herkunftsland
Entwicklung der Zuwanderung
in die Schweiz
Kennzahlen des Herkunftslandes
(Korea - Wikipedia Stand 2011)
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Einwohnerzahl
- Südkorea 50.0 Mio
- Nordkorea 24.0 Mio
- Anteil Röm. Kath. 26 % (Südkorea)
-
BIP pro Einwohner
- Nordkorea $ 1‘152 ( CH $ 69'838 )
- Südkorea $ 30'200
- Arbeitslosenquote 3.2 % (Südkorea)
Geschichte der koreanischsprachigen Gemeinde / Mission
Die koreanischspraqchige Seelsorge begann anfangs der 80iger Jahre. Im November 1980, am Tag aller Seelen haben 16 Koreanerinnen mit P. Jose Sandoval, ein Guadalupe Missionar aus Mexiko mit regelmässigen Messfeiern begonnen. Er und sein Kollege, Diaz Hector begleiteten die Koreanische Gemeinde, die im März 1981 mit 26 Mitgliedern gegründet wurde. Nach ihnen haben zwei koreanische Priester Studenten in Fribourg, Michael PAK und Antonius KIM, die Gemeinde weiter begleitet. 1995 erhielt die koreanischsprachige Gemeinde ihren ersten Priester mit einer offiziellen Beauftragung von Seiten der Schweizer Bischöfe, Rafael Lee. Es folgen ihm ab 2004 Pfarrer Young-Chun Lee, ab 2009 Joseph Gong und seit 2014 Pater Antonio Lee.
Wiederkehrende pastorale Angebote und Situation
Die koreanische Seelsorgestelle ist schwerpunktmässig in Zürich und Genf aktiv. An den beiden koreanischen Gottesdienstorten gibt es eine kleine Ministranten Gruppe. Unter der Woche begleitet der Missionar an den beiden Orten Bibel- und Gebetsgruppen. Nach den Sonntagsgottesdiensten widmet sich der Missionar der Jugendgruppe. Wichtige Aktivitäten sind Wallfahrten ins Ausland und nach Einsiedeln, Maiandachten, Neujahr- und Erntedankfest nach koreanischer Tradition, Einkehrtage für Erwachsene und für Familien, Nikolausfest, Gedenktag der koreanischen Märtyrer. Von wichtiger Bedeutung sind auch Familienbesuche und Haussegnungen. Der Missionar publiziert viermal jährlich eine Missionszeitung.