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Wo heute der Oberarther Kindergarten steht, befand sich die Feuerwerkfabrik Hilfiker, in der über 20 Personen beschäftigt waren. Am 8. Juli 1948, kurz vor 11.00 Uhr, wurde die Fabrik bei einer Explosionskatastrophe vollständig zerstört. Neun Personen kamen ums Leben, zehn wurden zum Teil schwer verletzt.
Kindergarten
Schon 1946, an der Grundungsversammlung des Einwohnervereins Oberarth, wurde das Anliegen, eine Kinderkrippe in Oberarth einzurichten, vorgebracht. Damit sollte den Frauen ermöglicht werden, in den Oberarther Betrieben zu arbeiten. Ausserdem hoffte man, mit der Einrichtung einer Kinderkrippe weitere Betriebe nach Oberarth locken zu können.
Der Kindergarten wurde aber erst nach jahrelangen, zähen Verhandlungen an der Kirchgemeindeversammlung vom 24. April 1957 auf Antrag des Einwohnervereins Oberarth bewilligt. Der neue Kindergarten konnte im Frühjahr 1959 eröffnet werden.
Ehemaliges Bahnhöfli
Auf dem Parkplatz gegenuber dem Kindergarten befand sich der ehemalige Bahnhof der Arth-Rigi-Bahn. In Oberarth begann bis 1897 die Bergstrecke mit Zahnradbetrieb, so dass hier die Lokomotiven gewechselt wurden (siehe Nr. O08). Nach dem Bau des Hochperrons in Goldau wurde die Talstrecke bis nach Goldau verlängert und der Bahnhof in Oberarth verlor an Bedeutung.