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In der Reihe «Die regionalwirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz» publiziert regiosuisse zwei neue Studien in den Themenfeldern «Innovationstätigkeit» und «Wirtschaftsbranchen».
Die Studie «Innovationsaktivitäten und -hemmnisse nach Raumtypen in der Schweiz» baut auf dem Innovationsmonitoring 2008 der Konjunkturforschungsstelle ETH Zürich auf. Die Auswertung zeigt, dass die Schweizer Wirtschaft bezüglich des Innovationsverhaltens einen internationalen Spitzenrang einnimmt. Die Unterschiede nach Raumtypen sind dabei eher gering, auch wenn der periphere ländliche Raum insgesamt eine etwas tiefere Performance aufweist. Die Auswertung zeigt auch, dass die Innovationsförderprogramme und –angebote der öffentlichen Hand nur beschränkt genutzt werden. Die wichtigsten Quellen für innovationsrelevantes Wissen bieten andere Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette. Als wichtigste Innovationshemmnisse nennen die Unternehmen Kosten- und Risikoaspekte, Finanzierungsfragen sowie fehlende Fachkräfte.
Branchenmix als zentraler Aspekt
Die «Analyse der Wirtschaftsbranchen nach Raumtypen» zeigt, dass sich Unterschiede in der Wirtschaftskraft und Einkommensdifferenzen zwischen den Raumtypen über ihre Branchen und deren Performance erklären lassen. Räumliche Produktivitätsunterschiede innerhalb einer Branche können diese Unterschiede nur begrenzt erklären – vielmehr sind es die grossen Produktivitätsunterschiede zwischen den einzelnen Branchen. Der Branchenmix spielt daher die zentrale Rolle: Je peripherer ein Raum ist, desto kleiner ist grundsätzlich sein Anteil an Branchen mit hoher Wertschöpfung pro Arbeitsplatz und an Wachstumsbranchen. Und desto grösser ist sein Anteil an Branchen mit niedriger Produktivität und schwachem Wachstum.