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Besonders ergiebig sind Fisch und Fleisch, aber auch Eier, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst tragen zur Niacinversorgung bei. Jedoch: Niacin aus Pflanzen wird schlechter vom Körper verwertet als aus tierischen Produkten. Erfreulich: Niacin ist relativ stabil gegenüber Hitze, Licht und Luft, beim Kochen gehen nur etwa zwanzig Prozent verloren. Da Niacin aus einer Aminosäure (Tryptophan) gebildet wird, ist man mit eiweissreichen Produkten auf der sicheren Seite.
Die wohl bekannteste Mangelkrankheit ist Pellagra, was soviel wie „raue Haut“ bedeutet. Pellagra kam schon im 18. Jahrhundert in Gebieten vor, wo hauptsächlich Mais und Hirse gegessen wurde, beides Nahrungsmittel mit von Natur aus wenig Niacin. Noch heute kann man diese Hautkrankheiten in Ländern der Dritten Welt beobachten. In unseren Breiten ist Pellagra jedoch nicht bekannt.
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