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Henri-Gabriel Ibels
Biographie
Henri-Gabriel Ibels (geboren 30. November 1867 in Paris; gestorben 31. Januar 1936 in Paris) war ein französischer Grafiker, Maler und Autor.
Henri-Gabriel Ibels’ Bruder war der Schriftsteller und Anarchist André Ibels (1872–1932). Die Halbschwester Louise Catherine Ibels (1891–1965) wurde ebenfalls Malerin.
Ibels machte sein Baccalaureat im Jahr 1884. Er war weitgehend Autodidakt, er studierte nur kurz 1886/87 an der Hochschule für Kunstgewerbe Paris und 1888/89 an der Académie Julian und wurde 1889 ein Mitgründer der Gruppe Les Nabis. Er war befreundet mit Henri de Toulouse-Lautrec, beide publizierten eine Bildermappe über das Café-concert. Ibels gründete 1893 eine kurzlebige Zeitschrift, L’Escarmouche. Er zeichnete für politische Zeitschriften wie Le Père Peinard und die von seinem Bruder herausgegebene anarchistische Zeitschrift L’Assiette au beurre. In der Dreyfus-Affäre ergriff er Partei für Dreyfus und gründete 1898 dafür die Zeitschrift Le Sifflet.
Ibels malte Plakate fürs Theater und Cabaret und er illustrierte Bücher von Emile Zola und eine Neuausgabe des Romans Sébastien Roch von Octave Mirbeau, sowie La Fille Élisa von Edmond de Goncourt. 1891 stellte er erstmals seine Gemälde im Salon des Indépendants aus, eine Ausstellung 1894 in der Galerie Bodinière zeigte auch Skulpturen und Fächer. Ibels war auch Autor von Theaterstücken. Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete er als Kunstlehrer an Schulen.
Ibels wurde 1914 in die Ehrenlegion aufgenommen. Die Stadt Lagny-sur-Marne benannte eine Straße nach ihm. Ibels› Bilder hängen unter anderem im Musée départemental Maurice-Denis Le Prieuré.