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Jing lebt in einem Fischerdorf bei ihren Grosseltern. Statt zur Schule zu gehen, verbringt die taubstumme Teenagerin den Tag lieber auf dem Fischerboot ihres Onkels – bis sie ihm eines Tages (zu) nahe kommt. Die gleichaltrige Mei hingegen ist ein Stadtkind. Als Jing zu ihrem leiblichen Vater, dem Polizisten Zhang, in die Stadt zieht, treffen sich die beiden.
Unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem wird durch krisenhafte Entwicklungen zunehmend in Frage gestellt, und eine Antwort ist nicht in Sicht. Die politischen und wirtschaftlich Mächtigen wurden zum Grossteil an den besten Schulen und Universitäten ausgebildet. Ihre Ratlosigkeit ist deutlich zu spüren, und an die Stelle einer langfristigen Perspektive ist kurzatmiger Aktionismus getreten.
1967 wird der junge Student Chen Zhen von Peking aus in die Mongolei geschickt. Schon bei seiner Ankunft ist Chen von dem fremdartige Leben im unendlich scheinenden und atemberaubenden Grasland fasziniert. Sein Interesse gilt dabei vor allem den in den gefürchteten wie verehrten Wölfen, zu denen die Hirten ein komplexes Verhältnis haben.
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