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In den Holzmonotypien befasste sich der Künstler mit seinem Tod
In den letzten Monaten seines Lebens hat sich der Künstler Walter Eglin einer neuen Arbeitstechnik zugewandt: den Holzmonotypien. Anlässlich seines 125. Geburtstags veröffentlicht sein Sohn Toni Eglin ein Buch mit diesen Werken.
Michèle Degen
Im September 1965 wurde der Künstler Walter Eglin operiert. Kurz zuvor hatten die Ärzte entdeckt, dass der Känerkinder an Magenkrebs litt, der ihn so sehr schwächte, dass es ihm nicht mehr möglich war, die Mosaike, Sgraffiti oder Holzschnitte zu schaffen, mit denen er bekannt geworden war. Ihm fehlte die Kraft, die Steine in Form zu klopfen. Noch im Spitalbett kam ihm jedoch eine neue Idee: Holzmonotypien. Um sie auszuprobieren, verliess er auf eigene Verantwortung das Spital. 22 Werke…