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The Order of Saint John of Jerusalem, Knights Hospitaller, abgekürzt OSJ (Malta), geht zurück bis ins 11. Jahrhundert auf die Kreuzzüge nach Jerusalem. Die Geschichte des Ordens ging weiter in Zypern, Rhodos und Malta. Durch die Feldzüge Napoleons verlor der Orden 1798 sein letztes Territorium in Malta. Der Orden war zerschlagen und die Ritter in verschiedenen Gruppierungen über Europa verstreut. Nichtsdestotrotz bestand der Orden weiter, wenn auch in einer uneinigen und zersplitterten Form. The OSJ (Malta) ist eine dieser unabhängigen Linien, welche aus diesen zersplitterten Gruppierungen resultierte. Seine Tradition geht auf das russische Grosspriorat zurück, wohin sich die überwiegende Mehrheit der Ritter ins Exil begeben hatte. Mit König Peter II von Jugoslawien erhielt der Orden einen königlichen Protektor und er wurde auch zum Grand Master gewählt. 1964 erliess er eine neue Verfassung, welche bis heute Gültigkeit hat.
Der Zweck des Ordens heute ist die Entwicklung einer ökumenischen, internationalen und ritterlichen christlichen Gemeinschaft. Das Ziel der Ritter und Damen des Ordens ist, Werke der christlichen Nächstenliebe zu tätigen und in einer ökumenischen Art und Weise zur Förderung der christlichen Ideale und Prinzipien beizutragen.
Der Orden ist heute in Europa, Nord-Amerika und Australien karitativ tätig, getreu seinem Wahlspruch:
Pro Fide, pro Utilitate Hominum
Der Hauptsitz des internationalen Ordens befindet sich im Gebäude Palazzino Sapienti, 223, St Paul Street, Valletta, auf Malta, welches 1981 mit finanzieller Hilfe des schweizerischen Priorates erworben wurde.
Die Ursprünge des Priorates Deutschschweiz gehen auf die 1970-er Jahre zurück. Die Mitglieder des Priorates Deutschschweiz stammen aus verschiedenen Kantonen der Schweiz sowie aus dem südlichen Raum von Deutschland. Die Mitgliedschaft im Orden steht Knights und Dames christlichen Glaubens offen. Bei Gutheissung eines Beitrittsgesuchs durch das Kapitel erfolgt die Aufnahme als Knight/Dame of Honour mit dem Ordensversprechen und dem Ritterschlag anlässlich des jährlichen Johannisfestes.
Wir helfen in Not geratenen Kindern und Familien und unterstützen private Organisationen und Personen, die sich dieser Aufgabe widmen. Dafür werben wir um Spenden und leisten auch eigene Beiträge. 1988 gründete das Priorat Deutschschweiz die Schweizerische Hospitaliter Stiftung und 2003 folgte die Gründung der Deutschen Hospitaliter Stiftung e.V. Alle Spenden werden in diese Stiftungen einbezahlt und vollständig ihrem Zweck zugeführt. Es erfolgen keine Abzüge für die Administration oder Honorare. Jeder unserer Ritter oder Dames arbeitet ehrenamtlich mit. Die eingetragenen Stiftungen werden jährlich geprüft. Neben Beiträgen zu internationalen Projekten des Ordens konzentrieren wir uns auf Hilfsprojekte in unseren Einzugsgebieten der Schweiz und Süddeutschlands.