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Lea Schönenberger gewinnt mit einer sensationellen Punktzahl von 69,1 Punkten hochverdient den Bambi Cup 2015.
Salome Schnetzer gewinnt an ihrem 2. Wettkmpf den sehr guten 4. Platz und liess 10 Sportlerinnen hinter sich!
Lea Schönenberger gewinnt mit einer sensationellen Punktzahl von 69,1 Punkten hochverdient den Bambi Cup 2015.
Salome Schnetzer gewinnt an ihrem 2. Wettkmpf den sehr guten 4. Platz und liess 10 Sportlerinnen hinter sich!
KUNSTRAD. Freud und Leid liegen so nahe beisammen. Das musste der ATB Uzwil am Wochenende erleben. Freuen durfte er sich über den Doppelsieg bei den Schülern im Vierer, leid konnte einem der Verein deshalb tun, weil die krankheitsbedingte Absenz von Livia Niedermann bei den Junioren zur Folge hatte, dass auch der Junioren-Vierer (1. Team) nicht starten konnte.
Livia Niedermann wäre im Einer und mit ihren Kolleginnen im Vierer gefahren. Im Einer rechnete man damit, dass sie fähig sei, in die Top 5 zu fahren. Mit dem Vierer rechneten sich die Untertoggenburger Medaillenchancen aus. Schliesslich startete aber «nur» das zweite Team mit Sarah Manser, Shana Stillhart, Valérie Unternährer und Rhea Martinez. Dieses Team beendete den Wettkampf nach einem sauberen Auftritt auf Rang 5.
Schweizer Meister im Vierer Schüler wurde Uzwil 1 mit Selina Niedermann, Gina Schönenberger, Stefanie Haas und Joane Martinez vor Uzwil 2 mit Charlotte Schneider, Lea Schönenberger, Kim Kaufhold und Géraldine Unternährer. Beide Teams starten nächste Saison bei den Junioren und seitens ihres Vereins hofft man, dass die beiden Teams weiter Fortschritte erzielen, auf dass der ATB Uzwil in dieser Kategorie bei den Junioren auch wieder einmal an internationalen Titelkämpfen teilnehmen kann.
Für ein Highlight aus Vereinssicht sorgte die erst elfjährige Lea Schönenberger, die im Einer auf den dritten Rang fuhr. Tina Schönenberger wurde siebte, Kim Kaufhold 18. Weil der Uzwiler Zweier mit Kim Kaufhold und Tina Schönenberger die Punktzahllimite nicht erreichte, wurde er «nur» Sieger, aber nicht Schweizer Meister.
Quelle: Urs Nobel, Tagblatt vom 2. Juni 2015
Wir treffen uns am 14. Mai 2015 um 10 Uhr zum Velobummel für die ganze Familie mit anschliessendem gemütlichen Beisammensein
Details finden sich in der Einladung
Urs Nobel: Die Kunstradfahrer vom ATB Uzwil weilten eine Woche im Trainingslager. Wie sieht die Bilanz aus Sicht der Trainerin aus?
Claudia Jiricek: Die Bilanz ist sehr gut und wie man am Swiss Cup am Sonntag in Oberbüren gesehen hat, haben unsere Schützlinge auch Fortschritte erzielt. Ein wichtiger positiver Aspekt war zudem, dass wir uns alle über die Altersgruppen hinaus, wieder etwas nähergekommen sind. Auch im Kunstrad kommt dem Team- oder Vereinsgeist ein hoher Stellenwert zu.
Ihr hattet die Gelegenheit, in einer Dreifachhalle mit Parkettbodenbelag trainieren zu können. War das der Grund, dass Ihr «nur» in Mörschwil wart und nicht etwas weiter weg, wo der Erlebnisfaktor für die Lagerteilnehmer grösser gewesen wäre?
Jiricek: In erster Linie suchten wir einen Ort aus, in welchem bereits Schulferien waren. In Mörschwil war dies der Fall. Was den Bodenbelag anbelangt, so waren wir natürlich froh darüber, nicht noch zusätzlich einen eigenen Bodenbelag mitbringen zu müssen. Wir haben Mörschwil aber auch deshalb ausgewählt, weil sich die Unterkunft direkt neben der Turnhalle befindet.
Ihr hattet in der grossen Halle viel Platz und entsprechend viele Fahrerinnen und Fahrer gleichzeitig in der Halle. Konnten die Trainerinnen da noch die nötige Übersicht behalten?
Jiricek: Ja sicher, das war nie ein Problem. Schon vor dem Trainingslager haben wir Trainingspläne erstellt, so dass die Teilnehmer, die für einen Moment nicht kontrolliert wurden, wussten, was sie zu tun hatten. Und die Disziplin diesbezüglich war bei allen sehr hoch. Viele konnten wegen des grossen Platzangebots sogar freiwillig ihr Trainingspensum erhöhen und haben dieses Angebot gerne genutzt.
Wo haben die Verantwortlichen in den Trainings den Schwerpunkt gesetzt und die Ziele festgelegt?
Jiricek: Das war je nach Klassen verschieden. Bei den Jüngsten, die sich noch mitten in der Meisterschaft befinden, ging es um die Erhöhung der Harmonie und das Feilen an der bestehenden Kür. Die Grösseren, bei denen die Wettkampfzeit erst im Herbst beginnt, ging es darum, neue Elemente zu lernen und Sicherheit zu erlangen.
Dem ATB Uzwil gingen in den vergangenen zwei, drei Jahren etliche Teamstützen verloren. Wie sieht es momentan aus und mit welchen Erwartungen steigt der Verein in die Zukunft?
Jiricek: Man sieht es auf dem Gruppenbild. Der ATB Uzwil ist immer noch einer der grössten Kunstradvereine in der Schweiz. Somit blicken wir hoffnungsfroh in die Zukunft. Es wird für uns aber weiterhin eine Herausforderung bleiben, mit den jüngsten Kindern die in den älteren Stufen entstandenen Löcher zu füllen.
Ein grosser Verein sieht sich in der Regel auch mit dem Problem konfrontiert, seinen Sportlerinnen und Sportlern die Infrastruktur für die nötigen Trainings bereitstellen zu müssen. Klappt das in Uzwil? Kommt niemand zu kurz?
Jiricek: Nein, das klappt. Jedes Mitglied kommt in der Woche zu mindestens einem geleiteten Training, die älteren und talentiertesten sogar zu mehr.
In den vergangenen zwei Jahren war es in den Medien etwas ruhiger, was die Aktivitäten des ATB Uzwil anbelangt. Dies hat wohl damit zu tun, dass in Sirnach ein Vierer besteht, der unterdessen gar Weltmeister geworden ist. Neidisch?
Jiricek: Nein, im Gegenteil. Wir kennen uns sehr gut und mögen uns auch. Die beiden Vierer unserer Vereine trainieren zeitweise zusammen. Auch in den Kaderzusammenzügen kommt es immer wieder zu angenehmen Aufeinandertreffen. An der WM war ja auch eine Uzwiler Delegation dabei und alle haben sich herzlich über diesen Erfolg gefreut.
Quelle: Wiler Zeitung vom 15. April 2015, Urs Nobel