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Wie SoftwareOne am Freitag eine Meldung vom Donnerstag ergänzte, verkauften KKR rund 8,2 Millionen Aktien, Raiffeisen Informatik und die Erben von Patrick Winter jeweils rund 4,4 Millionen Anteile zu einem Preis von 22,50 Franken das Stück. Dies entspricht rund 11 Prozent des Aktienkapitals.
Nach Abwicklung der Transaktion, deren Abschluss am 23. Juni 2020 erwartet werde, werde der Anteil der drei Parteien an SoftwareOne auf 5,18 Prozent, 2,78 Prozent beziehungsweise 2,75 Prozent sinken, hiess es im Communiqué des Informatikdienstleisters.
Dadurch erhöht sich gemäss der Mitteilung der Anteil der Aktien, der für den Handel an der Börse zugänglich ist, auf über 55 Prozent. Mit rund 29 Prozent werden die Gründungsaktionäre Daniel von Stockar, Beat Curti und René Gilli zusammen weiterhin den grössten Anteil an SoftwareOne halten.
Rücktritte aus Verwaltungsrat
Infolge der Transaktion treten Johannes Huth, einer der beiden Vertreter von KKR im Verwaltungsrat von SoftwareOne, sowie Andreas Fleischmann als Vertreter von Raiffeisen Informatik von ihren Aufgaben im Verwaltungsrat zurück.
Die Transaktion steht in Einklang mit der Vereinbarung unter den Hauptaktionären zur Koordination von Verkäufen, die im Zusammenhang mit dem Börsengang von SoftwareOne im Oktober 2019 abgeschlossen wurde, wie das Software-Unternehmen schreibt.
KKR, Raiffeisen Informatik und die Winter-Erben sowie Beat Curti hatten bereits am 13. Mai 2020 mitgeteilt, dass sie 17,5 Millionen SoftwareOne-Aktien am Markt platziert hätten. Der Verkaufspreis lag damals bei 20 Franken je Aktie. Am Donnerstag hatten SoftwareOne an der Börse SIX zu 24,60 Franken geschlossen.
SoftwareOne unterstützt Firmen, die Software anderer Anbieter zu verwalten, damit sie die Übersicht über die verschiedenen IT-Produkten nicht verlieren. Die IT-Firma war im Jahr 2000 gegründet worden. In Stans arbeiten 70 Personen für das Unternehmen, weltweit sind es über 5000.