Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03455.jsonl.gz/1585

Ausgehend von Kosten-/Leistungsrechnungen für paralandwirtschaftliche Aktivitäten aus der betriebswirtschaftlichen Literatur werden Faktoren für die Berechnung von Standardarbeitskräften (SAK) hergeleitet. Die SAK-Faktoren geben den notwendigen Arbeitsinput pro Fr. 10 000.– Rohleistung beziehungsweise Umsatz an, wobei drei Klassen von Aktivitäten unterschieden werden. Erlebnis- und Bildungsangebote auf dem Bauernhof sind sehr arbeitsintensiv und können mit dem Faktor 0,15 SAK pro Fr. 10 000.– Rohleistung umschrieben werden. Agrartouristische Aktivitäten wie Gastronomie und Übernachtungen sowie das Bereitstellen von Energieholz und die Pensionspferdehaltung bilden die zweite Klasse mit einem Faktor von 0,06. Die von vielen landwirtschaftlichen Betrieben praktizierte Direktvermarktung und Lohnarbeit hat als dritte Klasse einen SAK-Faktor von 0,03.
Trotz der aktuellen Herausforderungen wie des Kriegs in der Ukraine oder des Klimawandels ist der Schweizer Ernährungssektor relativ resilient. Zu diesem Schluss kommt der Bericht von Agroscope im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung.
Die Pandemie hat nicht nur unseren Alltag, sondern auch unser Handeln beeinflusst. Agroscope untersuchte, bei welchen Bevölkerungsgruppen und Verhaltensweisen die Veränderungen besonders gross waren und was das für unsere Gesundheit bedeutet.
Schweizer Milchvieh-Betriebe sind vom strukturellen Wandel stärker betroffen als andere Betriebstypen. Eine Analyse der Betriebe, die aus- oder umsteigen, zeigt Einflussfaktoren auf.