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Als Fünfter der Serie A hat die Mannschaft von Nationalverteidiger Ricardo Rodriguez den Einzug in die Champions League in der abgelaufenen Saison verpasst.
Milan war vor einem Jahr von der UEFA bereits einmal vom Europacup ausgesperrt worden, weil es die finanziellen Richtlinien in der Periode von drei Jahren nicht eingehalten hatte. Der CAS beurteilte die Strafe damals aber als unverhältnismässig. Der Klub durfte an der Europa League teilnehmen, schied jedoch in der Gruppenphase aus.
Milan, das den Erfolgen früherer Jahre hinterherhinkt, schreibt seit Jahren rote Zahlen. Wegen Verfehlungen zwischen 2015 und 2017 musste der Traditionsklub bereits zwölf Millionen Euro Busse zahlen. Bei dem nun offizialisierten Ausschluss handelt sich de facto nicht um ein Urteil, sondern einen Deal, den Milan und die UEFA in Nyon schlossen. Für die Lombarden ist der Verzicht auf die Europa League leicht verschmerzbar, im Gegenzug verzichten die Italiener auf einen weiteren juristischen Feldzug, der die Regelung des Financial Fairplay ins Wanken hätte bringen können.
Seit der Saison 2013/14 hat sich Milan nicht mehr für die Champions League qualifiziert. In der abgelaufenen Spielzeit fehlte ein Punkt, woraufhin der Abschied von Trainer Gennaro Gattuso und Sportdirektor Leonardo bekannt gegeben wurde. Neuer Trainer ist der in Bellinzona geborene Italiener Marco Giampaolo. Durch den Ausschluss von Milan übernimmt die AS Roma den Platz in der Gruppenphase der Europa League. Torino, das die Serie A auf Rang 7 abgeschlossen hat, spielt in der Qualifikation.
(SDA)