Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03093.jsonl.gz/2234

Im Kanton Luzern wurden am Freitagabend zahlreiche Ruhestörungen registriert, was zu Interventionen durch die Polizei führte. Am Wochenende hingegen war das Personenaufkommen gering. Die Autobahnraststätten an der A14 wurden vorübergehend gesperrt.
Am Freitag, 22. Mai 2020, gingen am Abend zahlreiche Meldungen betreffend Ruhestörungen aus dem ganzen Kantonsgebiet bei der Luzerner Polizei ein. Diese Meldungen führten zu Interventionen durch die Polizei. Aufgrund dieser und anderer Einsätze konnten insbesondere in der Stadt Luzern weniger Kontrollen bei Parkanlagen durchgeführt werden. Im Inselipark und auf dem Europaplatz stellte die Polizei fest, dass erneut viele Jugendliche in Gruppen zusammen waren und die Vorgaben gemäss der Covid-19-Verordnung des Bundes nicht eingehalten wurden.
Am Samstag, 23. Mai 2020, und am Sonntag, 24. Mai 2020, war das Personen-aufkommen weit geringer. Mit dem einsetzenden Regen hielten sich nur verein-zelte Personen im öffentlichen Raum auf. Auf dem Bahnhofplatz in der Stadt Lu-zern wurde die Durchführung einer Mahnwache verhindert, indem vor Beginn mehrere Personen kontrolliert und über 20 formlos weggewiesen wurden. In der Innenstadt wurden in der Nacht auf Sonntag grössere Personengruppierungen festgestellt, welche Ruhestörungen verursachten. Diese wurden gebüsst.
Ebenso wurde auf den Autobahnraststätten auf der A14 bei Inwil (St. Katharina) in der Nacht auf Sonntag um ca. 0:30 Uhr ein sehr hohes Personenaufkommen festgestellt. Die Autos standen kreuz und quer, die Abstände gemäss Covid-19-Verordnung wurden nicht eingehalten. Das Personal der Raststätte wurde teilweise von nicht einsichtigen Kunden angefeindet. Die Tankstellen und die Shops mussten vorübergehend geschlossen werden. Es wurden mehrere Personen weggewiesen oder gebüsst.
Quelle: Luzerner Polizei
25.5.2020