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Skispringen
Das Schweizer Skisprung-Team musste mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Killian Peier vor dem Saisonstart einen grossen Rückschlag verkraften. Für erfreuliche Leistungen sorgten in der Folge Gregor Deschwanden und Dominik Peter.
Der Start in den aussergewöhnlichen Weltcup-Winter 2020/21 begann für das Swiss-Ski Team der Skispringer denkbar schlecht. Killian Peier, 2019 Gewinner von WM-Bronze, erlitt im Oktober bei einem Sturz an den Schweizer Meisterschaften in Einsiedeln einen Kreuzbandriss im rechten Knie. Nach einer verheissungsvollen Vorbereitung mit starken Trainingsleistungen war für den Waadtländer die Saison damit zu Ende, ehe sie begonnen hatte.
Der Status als Nummer 1 im Schweizer Team kam in der Folge Gregor Deschwanden zu. Der Luzerner sprang im Weltcup dreimal in die Top 10, die Vierschanzentournee beendete der 30-jährige Luzerner im 20. Rang – und war damit so gut wie nie zuvor.
So weit wie nie zuvor landete im Weltcup auch Dominik Peter. Der 19-jährige Zürcher Oberländer klassierte sich Anfang Dezember in Nizhny Tagil im 16. Rang und realisierte damit eine Karrierebestleistung. Weltcup-Punkte durfte er sich in der vergangenen Saison drei weitere Male gutschreiben lassen.
In Erinnerung bleiben wird jedoch vor allem Peters Auftritt an den Junioren-Weltmeisterschaften in Lahti, als er zu Bronze sprang. Erstmals seit 25 Jahren gewann damit wieder ein Schweizer Edelmetall an Nachwuchs-Titelkämpfen. 1996 war Andreas Küttel, 2009 Weltmeister bei der Elite, ebenfalls Dritter geworden.
Peter musste sich in Finnland bei eisigen Temperaturen lediglich den Österreichern Niklas Bachlinger und David Haagen geschlagen geben. Er habe eine Medaille von sich erwartet, so der Zürcher. Entsprechend glücklich und stolz war er, dem eigenen Druck Stand gehalten zu haben. Am Ende fehlten Peter lediglich 2,4 Punkte zum WM-Titel.
Einen schwierigen Winter erlebte derweil Simon Ammann. Der viermalige Olympiasieger stieg nach der Vierschanzentournee kurzzeitig aus dem Weltcup aus und feilte an der Materialabstimmung. Das Resultat liess sich sehen: Bei seinem Comeback in Willingen Ende Januar klassierte sich der Toggenburger zweimal unter den ersten zwölf. Zuvor hatte er im Continental Cup in Innsbruck, auf zweithöchster Stufe, Platz 1 belegt. Ammann schloss damit eine Lücke in seinem eindrücklichen Palmarès: Denn erstmals überhaupt war er auf einer österreichischen Schanze siegreich.
Bei den Frauen zeichnete Emely Torazza für mehrere Top-10-Resultate im FIS Cup und Alpencup verantwortlich. Auch die erst 15-jährige Schweizer Meisterin Sina Arnet schaffte es im Alpencup bereits einmal unter die ersten zehn.
Highlights
Ausblick
Schweizer Meisterschaften 2020/21
Männer
1991
Horw
U16 Knaben
Kesseli Juri
2005
Einsiedeln
Frauen
Arnet Sina
2005
Einsiedeln
U16 Mädchen
Arnet Sina
2005
Einsiedeln