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Ausgerechnet bei den Olympischen Spielen ist er wieder da. Der Deutsche Eric Frenzel, der in dieser Saison noch nicht überzeugt hatte, gewann den Wettkampf der Nordischen Kombinierer von der Normalschanze.
Eric Frenzel liess im Schlussanstieg den japanischen Weltcup-Leader Akito Watabe stehen. Somit ergab sich bei den Rängen 1 und 2 die gleiche Reihenfolge wie vor vier Jahren bei den Spielen in Sotschi. Dritter wurde diesmal der Österreicher Lukas Klapfer.
Andere Medaillenanwärter hatten weniger Glück mit dem Wind. Deutschlands Johannes Rydzek etwa, der nach Platz 11 im Springen im Langlauf vergeblich alles daran setzte, die vierköpfigen Spitzengruppe einzuholen. Oder der für Norwegen startende Weltcup-Zweite mit Schweizer Pass, Jan Schmid, der bereits nach 88 m aufsetzen musste. Letztlich entschied der Wind, wer die Möglichkeit hatte, eine Medaille zu gewinnen oder nicht.
In Frenzel fand der Wettkampf gleichwohl einen verdienten Sieger. Deutschlands Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier war der klar aktivste Läufer in der Spitzengruppe. Er war zudem zum Siegen verdammt, denn ausgerechnet er sorgte mit stetiger Tempoverschärfung dafür, dass der endschnelle Teamkollege Rydzek - sechsfacher Weltmeister, aber noch ohne Olympia-Gold - nicht aufschliessen konnte.
Der Solothurner Tim Hug, nach dem Springen auf Platz 26, klassierte sich im 27. Rang. Dieses enttäuschende Abschneiden wird ihn wurmen, zumal er vorteilhafte Winde vorfand. Mit einem technischen Fehler beim Absprung vergab er die Chance, in die Top Ten vorzustossen. Kommenden Dienstag von der Grossschanze bietet sich die Möglichkeit, es besser zu machen.
Bild: NordicFocus