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Das Schmerzempfinden wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Wesentlich ist aber die psychische Reaktion auf den durch chronische Schmerzen verursachte Dauerstress.
Die Differenzierung des Schmerztyps ist entscheidend für die Therapie. Unterschieden werden nozizeptive, neurogene, gemischte und psychogene Schmerzen.
Nach internationaler Klassifikation gilt ein Schmerzzustand als chronisch, wenn er länger als drei Monate dauert.
Akute Schmerzen sind die Folge einer Gewebeschädigung. Akute Schmerzen sind schnell zu behandeln, bevor sie chronisch werden.
Die von der Verletzung oder Störung ausgelösten Impulse treffen im Rückenmark ein, werden dort verarbeitet und gelangen über spezielle Schmerzbahnen zu den Schmerzzentren im Gehirn.
Schmerzzentren sollen so früh wie möglich in Anspruch genommen werden.
Schmerzen sind nicht nur ein individuelles Problem. Sie haben auch negative gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen, die bis anhin unterschätzt worden sind.
Der Schmerz ist ein vielschichtiges Phänomen.
Anhaltende Schmerzen lösen einen Teufelskreis aus. Diesen zu durchbrechen bedingt oft verschiedene sich ergänzende Therapiemassnahmen.