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Lotteriefonds
Verwendung der Erträge
Das noch gültige Bundesgesetz betreffend die Lotterien und gewerbemässigen Wetten vom 8. Juni 1923 lässt Lotterien und Wetten nur unter der Bedingung zu, dass deren Erträge für gemeinnützige oder wohltätige Zwecke verwendet werden.
In der Schweiz haben die Gesellschaften Swisslos in den deutsch– und italienischsprachigen Kantonen und die Loterie Romande (LoRo) in den französischsprachigen Kantonen die Bewilligung, Grosslotterien und Sportwetten durchzuführen.
Der erarbeitete Reingewinn von rund 520 Millionen Franken jährlich fliesst vollumfänglich in die kantonalen Lotterie- und Sportfonds. Aufgrund einer Sonderregelung mit den Kantonen verteilt die Sport-Toto-Gesellschaft für Sportförderung rund 43 Millionen Franken jährlich an Benefiziare.
Transparenz bei der Gewinnverteilung
Die Kantone stellen sicher, dass die Gelder entsprechend ihrer kantonalen Bestimmungen verteilt werden. Die Gelder gehen ausschliesslich an gemeinnützige und wohltätige Projekte. Die Aufsicht über die Verwendung der Erträge liegt bei der jeweiligen kantonalen Finanzkontrolle oder einer externen Revisionsstelle.
Es bestehen keine Rechtsansprüche auf die Ausrichtung von Beiträgen aus den kantonalen Fonds. Im Sinne der Transparenz veröffentlichen die Kantone jährlich die aus den Fonds gesprochenen Beiträge. Eine Übersicht über die Beiträge aller Kantone ist auf den Websites der Swisslos und der Loterie Romande ersichtlich.
Unterstützung und Beitrag
Welche Projekte unterstützt werden und wer über die Beiträge entscheidet, ist in den kantonalen Gesetzen geregelt. Je nach Höhe des Betrages ist die Fachdirektion, der Regierungsrat oder das Parlament Entscheidinstanz. In der Westschweiz bearbeitet und entscheidet eine speziell dafür eingesetzte Verteilkommission.
Gesuche mit den erforderlichen Unterlagen sind bei den zuständigen kantonalen Instanzen einzureichen.