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Der Pinto, dessen Name von dem Spanischen Wort ,,gemalt" abzuleiten ist, wurde ursprünglich nur als Farbtyp dargestellt. Er tritt als Schecke auf, und zwar in zwei Grundmustern: dem Overo und dem Tabiano.
Beim Overo tritt das weisse als Muster auf, am Bauch beginnend und über die Seiten nach oben ziehend; die Grundfarbe ist dunkel (Rappe, Brauner, Fuchs). Mähne und Schweif sind gewöhnlich dunkel, während die Beine schwarz und weiss alternieren, jedoch nur selten gänzlich weiss sind.
Beim Tobiano ist die Grundfarbe weiss mit farbigen Partien. Die Beine sind immer weiß, eine weiße Stirn und blaue Augen dagegen selten. Tobianos sind meistens auch größer und schwerer als Overos.
Da der Schecke lange in der Minderheit war, wurde er früher einfach in der Rasse (Warmblut, Halbblut oder Kaltblut) so wie in seiner Herkunft registriert. Erst im Jahre 1986 wurde der erste Pinto gekört und registriert. Es war der 1976 in Holland geborene Samber.
Dieser schwarzbraune Schecke, der seine Fähigkeiten laufend in der hohen Dressur unter Beweis stellt, hat den braunen Vollblüter "Perkels" zum Vater und eine Groninger Basisstute, dunkelbraun gescheckt, zur Mutter. Er wurde vom Gestüt Smilda im Bezirk Drente gezogen. Sein Stockmaß beträgt 166cm.
Samber, der 1979 bei seiner Körung bereits die A- Prämie erhielt, sich neben den Dressurerfolgen beim Jumping Amsterdam beweisen konnte und im Prix St. Georg ging, lieferte bis 1991 fünf erfolgreiche Söhne;
- 1985 "Smaaragd", der mit einem Stockmaß von
171cm ein relativ
großer Samber- Sohn war. Er wurde 1989 in Deutschland für die Pintozucht gekört und im Springsport eingesetzt.
- Der schwarzbraune "Art Deco" wurde von der Olympia- Reiterin Anne Gribbon für Amerika entdeckt, die ihn 1986 in die USA brachte wo er groß im Sport glänzt. Er ist seinem Vater sehr ähnlich.
- "Sambuco B" geboren 1987 welcher im Jahre 1990 in Bayern bei seiner Körung wahren Begeisterung weckte.
- Der 1987 geborene "Floris" welcher im klassischen Turniersport trainiert wurde und 1990 in Deutschland gekört wurde.
- und im Jahr 1988 geborene "Sambesi" der 1990 ebenfalls in Deutschland angekört wurde. Sambesi wurde in der Dressur eingesetzt.
Weitere Söhne sind: " Sir James", Sando Paso N 2" "und "Samenco"
(Quelle Pferde und Ponys Georgie Henschel und Pferde aus Licht und Schatten Ursula Schmidt- Basler)
Samber ist der Großvater von unserem Hengst Samor…
Samors Vater der in den Papieren mit dem Namen Carlos eingetragen ist, heisst eigentlich Sando Paso N 2 ...
Wir freuen uns, über die Bewilligung zur Ausbildung von Pferdefachleuten EFZ und EBA