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Der Holländer, der in Freiburg das Jesuitenkolleg gründete, aus dem später die Universität wurde.
Ort
Freiburg
Gedenktag
21. DezemberAttribute
Kruzifix, Katechismus, IHS-Zeichen, Kinder, Totenkopf
Peter Canisius – eigentlich Peter de Hondt – stammt aus Nijmegen in Holland. 1543 trat er in den noch jungen Jesuitenorden ein. Aus seinem Erbe finanzierte er die Niederlassung der Jesuiten in Köln. 1546 wurde er zum Priester geweiht und gründete danach überall in Deutschland weitere Niederlassungen der Jesuiten. 1547 begleitete er als Berater den Augsburger Bischof ans Konzil von Trient. 1549 wurde er Doktor der Theologie. Ignatius (Gründer der Jesuiten) schickte ihn darauf wieder zurück nach Deutschland, um dort die Gegenreformation voranzubringen. In den 1550er Jahren lehrte er an verschiedenen Universitäten und wurde Provinzial für seinen Orden in Süddeutschland. 1562 nahm er erneut am Konzil von Trient teil und reiste danach durch Deutschland um den Fürsten und Bischöfen die Beschlüsse des Konzils zu erläutern. Er wurde zum geistlichen und polititschen Führer der Gegenreformation.
Nach Auseinandersetzungen mit seinem Nachfolger im Amt des Ordensprovinzials wurde Petrus Canisius 1580 nach Freiburg versetzt. Dort gründete er ein weiteres Jesuitenkolleg, aus dem später die Universität entstand.
Peter Canisius verstarb am 21. Dezember 1595 in Freiburg. Zuerst wurde er in der St. Michaelskirche bestattet, später bekam er eine eigene Grabkapelle.