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Mein Weg zum Sportschiessen
Mein sportlicher Weg ist keineswegs dem Schiesssport entsprungen. Denn noch vor wenigen Jahren war ich ein aktives Kadermitglied des Ostschweizerischen Skiverbandes. Dies ermöglichte mir einen ersten Einblick, in die Welt einer Spitzensportlerin.
Nachdem ich meine sportliche Aktivität infolge eines Schleudertraumas für mehrere Monate einstellen musste, war für mich der Traum einer erfolgreichen Sportlerin vorerst Geschichte.
Im Jahr 2011, ein Jahr nach meinem Rücktritt aus dem Skirennsport, unterstützte ich den Armbrustschützenverein Wattwil mit sporadischen Schiesseinsätzen, da es ihm für eine Gruppe (5 Personen) an Schützen mangelte. Diese Aushilfe habe ich dazumal noch ohne Training geleistet, da ich aufgrund meines Alters mit einer Stellungserleichterung schiessen konnte. Nach gut einem Jahr entschied ich mich jedoch dafür, keine halben Sachen mehr zu machen und fing an regelmässig zu trainieren. Schon nach kurzer Zeit durfte ich erste Erfolge feiern, welche mich stetig motivierten und mich für neue Herausforderungen antrieben.Mittlerweile ist die Schiessanlage mein zweites zu Hause. Ich verbringe jeweils zwei bis drei Abende dort, um die verschiedenen Disziplinen zu trainieren. Zusätzlich bin ich häufig an Wochenenden an Wettkämpfen unterwegs.