Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03536.jsonl.gz/2188

Die dorfeigenen Quellen vermochten den Bedarf an Brauchwasser (es sind etwa 120’000 m3 im Jahr) nicht mehr zu decken. Zusammen mit den übrigen Gemeinden des Gebirgs wurde in den 70er-Jahren der Anschluss an die regionale Wasserversorgung mit Wasserbezug im Grundwasserstrom der Birs (das Pumpwerk befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Zwingen) realisiert. Zwei Reservoirs mit einer Speicherkapazität von 1'200 m3 sichern die Brauch- und Löschwasserversorgung (Wasserhärte 21 - 27 französische Härtegrade).
Die Geschichte der Nunninger Wasserversorgung können Sie hier nachlesen.
Momentan wird durch die Gemeinde mittels einer Studie geprüft, wo in Nunningen mehr eigenes Wasser generiert werden kann. Damit wird Nunningen unabhängiger von der Wasserversorgung Gilgenberg, resp. muss weniger teures Wasser einkaufen. Langfristig wird die Gemeinde darauf achten, dass alle eigenen Quellen genutzt werden können.
Eine eigene Kläranlage ist seit 1972 in Betrieb. Die Anlage wurde in den Jahren 1998 - 2003 teilrenoviert.
Mit dem Hochwasserentlastungskanal konnte im Jahr 2005 ein "Jahrhundertprojekt" für Nunningen abgeschlossen werden. In mehreren Etappen wurde auf einer Länge von 1'680 m während 10 Jahren ein Kanal durch die Talsohle im Dorf gezogen. Dieser leitet nun das Bachwasser ab, und sorgt für die Trennung von Sauber- und Schmutzwasser. Weiter wird der bestehende Schmutzwasserkanal bei Hochwassersituationen entlastet. Damit wurde auch eine massive Entlastung der Kläranlage erreicht.