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Anlässlich eines Kastrationseinsatzes am Strand von Taghazout fiel Michèle eine Mauer auf, an der viele Fliegen sassen. Das schien ihr verdächtig und sie ging hin und zu ihrem Entsetzen sah sie darunter einen sterbenden Hund im Schmutz liegen. Er lebte zwar noch, konnte sich aber nicht Bewegen und bei näherer Untersuchung erkannte sie, dass er einen Unfall gehabt haben muss, denn er hatte verschiedene Verletzungen, aus denen bereits Maden krochen. Sie gab ihm Wasser und lud ihn ins Auto und brachte ihn auf die Ferme. Dort wurde er gefüttert, gewaschen, geduscht und getrocknet, die Wunden versorgt und in ein weiches Bettchen gelegt. Er war sehr schwach und Michèle glaubte nicht daran, dass er überleben würde. Er sollte jedoch nicht einsam, durstig und hungrig auf der Strasse sterben müssen. Er sollte geliebt und betreut über die Regenbogenbrücke gehen können.
Doch Tango entschied sich anders, er wollte leben! Er konnte zwar nicht stehen, doch er genoss die Streicheleinheiten, das Wasser und das Futter und bald schon setzte er sich auf. Arbil trainierte seine Beine im Swimming-Pool (der eigentlich der Bewässerung der Obstplantage dient). Tango begann Muskeln aufzubauen und bald schon machte er ein paar Schritte, wenn man ihn auf die Beine stellte. Wacklig zwar (drum der Name Tango!) aber energisch ging er Schritt für Schritt vorwärts. Es vergingen viele Wochen bis er auch alleine aufstehen konnte. Inzwischen rennt er schon ganz schnell und am Abend geniesst er die Kuscheleinheiten der kleinen Ladies Missy, Issy, Kissy und Sissy!
Tango braucht viel Betreuung und teure Medikamente unter anderem auch gegen Leishmaniose. Wer möchte eine Patenschaft für den lieben Kämpfer übernehmen? Er braucht vermutlich mehrere Patenschaften….
Tango draufklicken und etwas warten..