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Natascha Kampusch und Ihre juristischen Berater und Begleiter haben vorgestern eine empfindliche Niederlage vor Gericht erlitten:
Die Österreicherin, die acht Jahre in der Gewalt eines Entführers war, hatte eine einstweilige Verfügung gegen das Buch „Der Entführungsfall Natascha Kampusch“ beantragt. Die Pressekammer des Gerichts wies den Antrag zurück. Kampusch, 28, muss die Kosten des Verfahrens tragen. Sie hatte sich gegen Passagen des Autors Peter Reichard gewandt, in denen Videos beschrieben wurden, die ihr Entführer Wolfgang Priklopil von ihr und sich gemacht hatte. Kampusch betrachtete diese als Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts. Das Gericht aber wies darauf hin, dass Kampusch in ihrem eigenen Buch ganz ähnliche Szenen beschrieben habe. Mehr….