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Die Mineralquelle Eptingen AG ist seit 1899 ein Familienunternehmen, welches heute in der 4. Generation geführt wird. Zwei gute Freunde, ein Zollbeamter und ein Koch, hatten 1899 die Möglichkeit am Schopf gepackt, das schon damals renommierte Hotel und Bad Eptingen zu kaufen. Kurze Zeit später wurde das Wasser der Heilquelle in Flaschen abgefüllt und Eptinger als Medizinalwasser verkauft.
Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges galt Eptingen wegen seines mineralischen Wassers als der bedeutendste Badeort im Baselbiet. Die Heilwirkung des Eptinger-Wassers wurde zuerst im Bad «Ruch-Eptingen» genutzt, später ist die Marke unter „Eptinger“ bekannt geworden. Das bekömmliche Wasser wurde schon bald mit der Kutsche, später mit Elektro-Autos und grösseren Fahrzeugen in der ganzen Schweiz vertrieben.
Eptinger entspringt im Baselbieter Tafeljura auf einer Höhe von rund 1‘050 m ü. M. Die Quelle liegt rund 2‘000 Meter oberhalb des Dorfes Eptingen.
Es entsteht in einem langen, natürlichen Prozess: Wenn der Regen auf den Boden fällt, sickert das Wasser über viele Jahre bis Jahrzehnte durch die verschiedenen Gesteins- und Erdschichten. Dabei wird der Niederschlag auf dem Weg in das Erdreich durch einen natürlichen Prozess gereinigt und mit Mineralien angereicht.
Das Wasser sucht sich den einfachsten Weg durch das Gestein und sammelt sich in wasserführenden Schichten. Genau dort, in 417 Metern Tiefe und frei von jeglichen Umwelteinflüssen, wird das Eptinger Mineralwasser gefasst. Rund 3 km oberhalb der Produktionsstätte befindet sich eine der tiefsten Mineralquellen Europas: Von dort wird das Mineralwasser unterirdisch bis in die Produktion geführt..Bis heute ist das Unternehmen unabhängig und inhabergeführt.
2017 eröffnet die neue Eptinger-Halle, welche aufgrund des stark anwachsenden Flaschenausstosses erbaut wurde. 2018 führt Eptinger ein neues Logo ein.
Quelle: www.eptinger.ch