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Es gibt Tiere, die so schön und bunt sind, dass sie gemalt sein könnten. Zum Beispiel der Eisvogel mit seinen blauen, orangen und weissen Federn: Damit schillert er wie ein Edelstein.
Eisvögel sind etwa 16 Zentimeter lang und haben einen kräftigen Kopf mit einem langen Schnabel. In der Schweiz sind die raren Vögel am ehesten in den Wintermonaten zu entdecken. Sie leben an Bächen, Weihern oder Seen, denn Fische und andere Wassertierchen sind ihre Leibspeisen. Der Vogel mit dem leuchtenden Gefieder hockt oft auf einem Ast oder Stein und wartet geduldig, bis etwas Fressbares vorbeischwimmt. Dann prescht er blitzschnell ins Wasser. Wenn er mit seinem Schnabel einen Fisch erwischt, nimmt er ihn an Land, wo er ihn kopfvoran verspeist.
Wenn sie sich paaren wollen, vollbringen Eisvögel komplizierte Balzflüge, und das Männchen schenkt dem Weibchen kleine Fische. Zum Brüten graben sie mit dem Schnabel eine Erdhöhle, in die das Weibchen im Frühjahr während sechs bis acht Tagen jeden Morgen ein Ei legt. Dann brüten sie gemeinsam die Jungen aus.