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Damit der perfekte Latte Macchiato gelingt, muss der Espresso heisser sein als die Milch. Erst wenn der Espresso abkühlt, vermischen sich Milch und Kaffee.
Und der Zusammenhang zum See? Nun, der liegt auf der Hand. Im Sommer weist der See verschiedene Temperaturschichten auf - ganz wie der Latte Macchiato. Erst wenn es auf den Herbst zugeht, vermischen sich Milch und Kaffee - oder eben die unterschiedlich warmen Wasserschichten.
Selbst die starke Sommersonne vermag nicht den ganzen See zu erwärmen. Sie heizt lediglich die obersten Meter des Wassers auf. Am Grund von tieferen Seen verharrt die Temperatur selbst im Sommer bei vier Grad. Von oben nach unten nimmt die Temperatur jedoch nicht kontinuierlich, sondern sprunghaft ab. Dabei bilden sich drei Schichten im See: eine warme, obere Schicht (Epilimnion), eine kalte, untere Schicht (Hypolimnion) und eine Trennschicht, die sich auch Sprungschicht (Metalimnion) nennt.
Die Sprungschicht sinkt. Je länger der Sommer dauert und je wärmer er ist, desto tiefer müssen Sie tauchen, bis sie ins kalte Seewasser vorstossen. Beeinflusst durch den Wind, liegt die Sprungschicht bisweilen ganz schön schief im See. Je nach Windrichtung und -stärke wird das warme Wasser auf die eine oder andere Seeseite verfrachtet. Auf derjenigen Seeseite wo das warme Wasser fehlt, steigt die Sprungschicht an.
Es zieht Sie nun ins kühle Nass? Die aktuellen Wassertemperaturen finden Sie auf unserer Homepage.