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Die heute unter dem Namen «TIGER» (Air Marshal) und «FOX» (Ground Marshal) bekannten Sicherungseinsätze im Luftverkehr wurden 1970 ins Leben gerufen. Während diesen Einsätzen überwachen entsprechend ausgebildete Sicherheitsbeauftragte an Bord von Luftfahrzeugen das Verhalten der Fluggäste und verhindern Angriffe, welche die Sicherheit des Flugzeugs gefährden könnten (Airmarshals/«TIGER-Einsätze»). Am Boden, d.h. auf den Flughäfen, führen die Sicherheitskräfte Kontrollen von Fluggästen, Handgepäck und aufgegebenem Gepäck durch und überwachen die Kontrolle der örtlich zuständigen Organe mit dem Zweck der Verhinderung der Einschleusung verbotener Gegenstände (Groundmarshals/«FOX-Einsätz»).
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt erstellt in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Polizei die Richtlinien über die Aufgaben der TIGER und FOX.
Der Bundessicherheitsdienst des Bundesamtes für Polizei (fedpol) ist für die Rekrutierung, die Ausbildung und den Einsatz zuständig. Für die Sicherungseinsätze werden unter anderem Angehörige kantonaler und städtischer Polizeikorps, des Grenzwachtkorps' sowie solche der Militärischen Sicherheit eingesetzt.