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Laut einem Sprecher der deutschen Phonoverbände IFPI [1] hat die Musikindustrie im nördlichen Nachbarland seit Anfang Jahr 25'000 Strafanzeigen wegen illegaler Musikdownloads erstattet. Bei den Tatverdächtigen handle es sich vorwiegend um Jugendliche. In diesen Fällen käme es meist zu aussergerichtlichen Einigungen mit den Eltern, die einen entsprechenden Schadenersatz leisten.
Seit 2003 ist laut IFPI die Zahl der illegalen Downloads von 600 Millionen auf 374 Millionen (2006) zurückgegangen. Den Grund sehen die Phonoverbände im verbesserten legalen Angebot, beispielsweise bei Musicload, Napster oder iTunes.