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Wie sieht eine freiheitliche, gefühlsverbundene Erziehung aus?
Wie kann und soll eine Erziehung aussehen, die dazu führt, dass Menschen sich daran freuen zusammenzuarbeiten? Wie kann ein Kind zur Freiheit erzogen werden, in der sich gleichzeitig die innere Verbundenheit mit den anderen Menschen entwickeln kann? Gehen wir – wie generell in den Sozialwissenschaften – davon aus, dass der Mensch ein soziales Wesen ist, der von Natur aus darauf angelegt ist, mit anderen zu kooperieren, stellt sich die Frage, wie die Gefühlsentwicklung in den ersten Jahren vor sich gehen kann, so dass die Verbundenheit mit anderen ein Teil der Persönlichkeit werden kann. Im Erziehungsalltag merkt jeder Erziehende, wie schnell es einen packt, ein Kind zwingen zu wollen, obwohl man das eigentlich ablehnt. Es fällt einem oft buchstäblich kein anderes Gefühl ein. Wenn man untersuchen lernt, in welcher psychischen Situation sich das Kindes befindet, kann man das Gefühl des Kindes erreichen, bei dem man ein unangepasstes Verhalten sieht. Es braucht einen Einblick in die unbewussten Gefühlslagen des Kindes und des Erziehenden, um einem Kind dazu zu verhelfen, nicht brav, angepasst oder oppositionell werden zu müssen, sondern eigenständig und verbunden denken, fühlen und handeln kann.