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Armeeverweigerer profitieren unzulässig vom Zivildienst:
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Einige Fakten:
Wer Militärdienst leistet, hat einen geringen Einfluss darauf in welche Funktion er eingeteilt wird. Früher hiess es im Zweifelsfall: Füsl! Daran hat sich bis heute nicht viel geändert.
Der Zivildienstler kann sich mehr oder weniger frei entscheiden für welche Organisation er arbeiten möchte.
Der Zivildienstler kann sich also den Einsatzort seinen persönlichen Neigungen und Vorlieben entsprechend aussuchen.
Vielen Zivildienstlern ist ihr Einsatz nützlich für ihre Karriere.
Für viele Zivildienstler ist ihr Einsatz wie bezahlte Ferien.
Die Armee übernimmt für die Gemeinden und Private viele Aufgaben, die auch Zivildienstler leisten könnten. Zum Pisten stampfen, Tribünen aufbauen oder den Verkehr regeln braucht es keine Soldaten.
Der Zivildienst ist offensichtlich viel zu gemütlich!
Einige Vorschläge:
Alle Zivildienstler werden auch als Zivilschützer ausgebildet und eingeteilt.
Die eingeteilten Zivildienstler entlasten die Armee bei Aufgaben, die nicht unbedingt durch Soldaten erfüllt werden müssen. Die Armee dient als Reserve für Notfälle.
Es gibt Pflicht und Kür: während eines Teils der Dienstzeit wird den Zivildienstlern eine Aufgabe zugewiesen. Für den Rest der Dienstpflicht gelten die gleichen Regeln wie heute.
Es wäre nicht sinnvoll, (angehenden) Aerzten, Lehrern usw. einen Zivildienst zu verbieten der ihnen beruflich nützt. Aber in diesem Fall sollte der Zivildienst angemessen verlängert werden. Eine Reduktion der Entschädigung sollte ebenfalls geprüft werden.