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Aussenform
Das Langhaus ist mit Stampfbeton fundiert, mit Backsteinen aufgemauert, an den Ecken mit St. Margrether Sandsteinquadern verstärkt, über dem umlaufenden Gneissockel mit einem Besenwurf verputzt und mit einem leicht geknickten Walmdach gedeckt.
Ostfassade
Die am häufigsten abgebildete Ostseite mit eingefügtem Turm blickt hinunter auf das Städtli. Der Turm nimmt das mittlere Drittel der Breitseite ein. Zwei Sandsteinsäulen von nahezu dorischer Art stützen die am Turm eingezogenen Traufgesimse. Die beiden eichenen Doppeltüren, jede mit zwei mal vier verschachtelten Quadraten verziert, sind von Sandsteinbildern umrahmt und – wie das rundbogige Emporenfenster und die fünf Turmfensterlein – mit je einem stumpfwinkligen Ziergiebel verdacht. Von den drei Erdgeschossfenstern sind die beiden äusseren waagrecht, das mittlere ist mit einem Flachbogen verdacht. Alle drei sind sechsteilig versprosst.
Westfassade
Die Gemeinde betritt das Gotteshaus über eine breite Freitreppe aus Gneis (fünf Stufen wie beim Parthenon) durch die zurückversetzten eichenen Doppeltüren der Portale an der Rückseite. Die beiden Portale selber sind von halbkreisförmigen Rundbögen überwölbt. Dazwischen zeigen sich wiederum drei sechsteilig versprosste Fenster, alle waagrecht einzeln verdacht. Über diesen öffnet sich auf Emporenhöhe ein buntes Radfenster. Besonders zu beachten ist hier der über der Traufmitte errichtete stumpfwinklige Ziergiebel.
Längsfassade
Abgesehen von den Sandsteinbildern zeigen die beiden Längsfassaden das jeweils gleiche Aussehen, nämlich je zwei sechsachsige Fensterreihen, die oberen Fenster waagrecht einzeln verdacht und 24-teilig versprosst, die unteren Fenster sind nicht verdacht und 12-teilig versprosst. Über jeder Seitentür ist ein achtspeichiges Rundfester angebracht. Das Sockelgesims besteht aus Tessiner Gneis.