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Nothilfe in der Ukraine
Im Westen der Ukraine, aber auch von Odessa aus setzt sich HEKS dafür ein, intern Vertriebenen Schutz zu bieten und die Not der Menschen in den umkämpften Städten im Süden und Osten des Landes zu lindern.
Nothilfe im Kriegsgebiet
Hilfe für intern Vertriebene
HEKS arbeitet bereits seit vielen Jahrzehnten mit der «Reformierte Kirche in Transkarpatien» im Westen der Ukraine zusammen. Insgesamt haben in Transkarpatien in den letzten Wochen etwa 380’000 Menschen aus den umkämpften Gebieten Schutz gesucht – so viele wie nirgendwo sonst in der Ukraine. HEKS unterstützt die Reformierte Kirche daher dabei, Geflüchtete unterzubringen und sie mit dem Nötigsten zu versorgen. Die etablierten Projekte für ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigung, die nicht ausser Landes flüchten wollten oder konnten, laufen indes weiter.
Ende Mai hat HEKS zusammen mit anderen Partner:innen die Initiative «Ya Mariupol» gestartet, um aus Mariupol vertriebenen Menschen beizustehen. Ein erstes Aufnahme-Zentrum wurde in Kiew eröffnet. Es bietet aus Mariupol geflüchteten und evakuierten Menschen medizinische Hilfe, psychologische Betreuung und rechtlichen Beistand. Vorgesehen ist auch die Vermittlung von Arbeits- oder Umschulungsmöglichkeiten. Ein ähnliches Zentrum wird derzeit in Odessa eingerichtet und ein weiteres soll in Winnytsja entstehen.
Auch in Odessa, Mykolayiv und Saporischschja unterstützt HEKS kollektive Aufnahmezentren, in denen intern vertriebene Menschen vorübergehend Schutz finden, mit Hygiene-Kits und bei der Anschaffung von Möbeln und medizinischen Geräten.
Letzte Aktualisierung: 28.07.2022