Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03174.jsonl.gz/1791

Ein 63-jähriger Wirt einer Alphütte hat in der Küche und auf der Alp Personal beschäftigt, das nicht die nötigen Papiere hatte. Deshalb hat ihn die Freiburger Staatsanwaltschaft nun zu einer unbedingten Geldstrafe von 5000 Franken verurteilt. Der Mann hatte im Sommer 2012 während zweier Wochen einen Kosovaren beherbergt und beschäftigt, der weder eine Aufenthaltsbewilligung noch eine Arbeitserlaubnis hatte. Zudem hat der Mann im gleichen Jahr während fünf Monaten eine rumänische Frau als Serviertochter eingesetzt. Sie hatte jedoch nur eine Bewilligung, im Alpbetrieb mitzuhelfen.
Der Alphirt aus dem Broyebezirk hat nicht zum ersten Mal gegen das Gesetz verstossen. Wie es im Urteil heisst, wurde er zwischen 2003 und 2012 bereits vier Mal verurteilt. Die Staatsanwaltschaft sah deshalb keinen Grund für eine günstige Prognose und verzichtete darauf, die Strafe bedingt und mit einer Probezeit auszusprechen. Der Verurteilte muss auch die Verfahrenskosten übernehmen. im