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Das Museum of Modern Art in New York besitzt eine der weltweit größten Photosammlungen. Um diese reichen Bestände auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat es sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Die Geschichte der Photographie anhand seiner Bildersammlung in insgesamt drei chronologisch angelegten Bänden darzustellen. Zwei davon sind bereits erschienen: Bd. 1, der dem Zeitraum von 1960 bis heute gewidmet ist, und Bd. 2, der die Jahre von 1920 bis 1960 behandelt. Mit dem dritten und letzten Band geht das MoMA in seiner Geschichtsschreibung zurück ins Jahr 1840, also bis zu den ersten Anfängen jenes Mediums, das eine neue Ära des Sehens und der visuellen Kultur auslösen sollte. Der historische Bogen reicht von den Pionieren der Photographie wie Daguerre, Gustave Le Gray, Henry Fox Talbot, David Octavius Hill u.a. über Roger Fenton, Nadar, Lewis Carroll und Julia Margaret Cameron bis zu den Piktorialisten der Jahrhundertwende und der innovativen Neuausrichtung des Mediums nach dem Ersten Weltkrieg, für die Namen wie Alfred Stieglitz, Edward Steichen und August Sander stehen.