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Offenbar glaubte die Gemeinde, Dienstleistungen eines bekannten internationalen Unternehmens zu zahlen, wie die Verwaltung am Donnerstag mitteilte. Das Geld kam dann jedoch bei einer kriminellen Organisation an, die gemäss Mitteilung «äusserst gezielt vorgeht und vermutlich auf KMU und öffentliche Institutionen fokussiert ist».
Vorangegangen sei ein gefälschter Mailverkehr mit ehemaligen und aktuellen Gemeindeangestellen. Die Mails seien individuell auf die personelle organisatorische Aufstellung der Gemeinde Glarus Nord zugeschnitten gewesen.