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Die Groupe Minoteries SA (GMSA) habe im 1. Halbjahr trotz Mengeneinbussen ein gutes Ergebnis erwirtschaftet, schreibt die Mühlengruppe in einer Pressemitteilung. Positiv habe sich die Aufhebung aller einschränkenden Corona-Massnahmen im März ausgewirkt. Die Verkäufe hätten sich sowohl im Segment der gewerblichen Bäcker als auch in der Gastronomie und bei den Grosshändlern erholt. Negativ sei die Entwicklung jedoch im Industriebereich gewesen, wo die Umsätze erheblich zurückgegangen seien.
Der im ersten Halbjahr um 1,1 Prozent tiefere Nettoumsatz von 70,65 Millionen Franken und das Nettoergebnis von 2,55 Millionen (Vorjahr 2,54 Mio), seien gute Ergebnisse, schreibt das Unternehmen weiter. Diese seien in einer Zeit erwirtschaftet worden, in welcher die Preise für Rohstoffe sowie für Energie (Elektrizität, Gas und Diesel) sehr stark angestiegen seien. Dank der Senkung der Personalkosten um eine halbe Million Franken sowie in anderen Positionen im Umfang von 394 000 Franken, hätte die Mühlengruppe die Kosten jedoch kompensieren können.
Es gebe aber noch andere Herausforderungen, wie zum Beispiel die schlechte Qualität der Ernte 2021, die sich noch in den Lagerbeständen befinden würde sowie die instabile geopolitische Lage, die nicht nur die Rohstoffkosten - auch für Schweizer Weizen - sondern auch die Energiekosten beträchtlich steigen lässt. Die gestiegenen Kosten für Getreide und Energie müssten gemäss Mitteilung aber nun auf den Kilopreis für Mehl übertragen werden. Diese zwei Kostenfaktoren würden zusammen mehr als 70 % vom Umsatz eines Müllers ausmachen, so die Groupes Minoteries.