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Laut WHO wurden in diesem Jahr 2 Gelbfieberfälle bestätigt: Bei dem ersten Fall handelt es sich um einen 34-jährigen Mann aus der Provinz Nord und beim zweiten Fall um eine 47-jährige, nicht gegen Gelbfieber geimpfte Frau aus der Provinz Bas Uele. Drei weitere Verdachtsfälle aus der Provinz Equateur, Kinshasa und Nord-Ubangi werden noch untersucht.
Gelbfieber ist eine hämorrhagische, virale Krankheit und wird durch Mücken übertragen. Sie beginnt mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Kopfschmerzen und Verdauungsstörungen und kann bei gewissen Patienten zu Blutungen und Gelbsucht führen, die tödlich sein können. Es gibt keine spezifische Therapie, die Impfung ist das beste Mittel, sich vor dieser Krankheit zu schützen. Nicht geimpfte Personen (bei Kontraindikation) müssen sich unbedingt gegen Mückenstiche schützen. Für Kinder unter 9 Monaten, Schwangere, Personen mit schwerer Immunschwäche oder Thymus Krankheiten, wird eine Zuweisung zu einem Spezialisten in Reise- und Tropenmedizin empfohlen.
Folgen für Reisende
Eine Impfung gegen Gelbfieber ist bei Aufenthalten in der D.R. Kongo obligatorisch und muss in einem offiziellen Impfzentrum (oder von einem zugelassenen Arzt) durchgeführt werden und spätestens 10 Tage vor Einreise erfolgt sein, damit ein Schutz gewährleistet ist. Bei immunkompetenten Personen ist eine Gelbfieberimpfung mit einer einmaligen Auffrischimpfung nach 10 Jahren (d. h. maximal 2 Impfungen im Leben) empfohlen.
Referenzen
WHO Africa, 25.7.2021
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