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Renato Schulthess verteidigt seinen Titel
Alljährlich wird am Nachmittag nach der Kniend Schweizermeisterschaft das Einzelwettschiessen auf die 10m Distanz ausgetragen. Die besten Schützen, welche die beiden Heimrunden geschossen hatten, durften an diesen Wettkampf bestreiten.
Wie immer ist bei einigen Leuten die Luft nach SM ein bisschen raus. Denn dies sah man auch auf den beiden Fernsehmonitoren. Wiederum schoss Raffael Müller (Stein) mit 395 Punkten im Vorprogramm ein super Startresultat, gefolgt von Carmen Zellweger (Herisau-Waldstatt) und Stefan Haag (Wil) mit je 392 Punkten. Auch Renato Schulthess (Burgdorf) war die Kraft noch nicht ausgegangen und er platzierte sich mit 391 Pkt. auf dem vierten Zwischenrang. Mit drei Zählern weniger waren Stephan Luginbühl (Aarau), Samuel Steiner (Burgdorf) und Ralph Nikles (Ebnat-Kappel) mit ebenfalls je 388 Ringen auf demselben Platz. Mit 386 Punkten schaffte es Ralf Zellweger (Herisau-Waldstatt) noch ganz knapp in den Final und verwies seinen Vater Ernst Zellweger auf den 9. Rang.
Im Final dann zeigte Renato Schulthess sein wahres Können und schoss einen sensationellen 99er-Final und er durfte schlussendlich mit Raffael Müller um den Sieg kämpfen, denn beide hatten ein Total von 490 Punkten. Nach diversen Stechschüssen entschied jedoch Renato Schulthess mit einer 10 gegen eine 9 den Wettkampf für sich und nahm wiederum den Titel nach Hause. Carmen Zellweger vom ASV Herisau-Waldstatt, wo sich im Vorprogramm gegenüber der SM gesteigert hatte, schoss nochmals einen super Final von 97 Zählern und verwies Stefan Haag (488 Pkt.) mit nur einem Punkt weniger auf den 4. Platz.
Stephan Luginbühl konnte seinen Platz verteidigen und brachte 96 Punkte auf die Tafel und blieb mit 484 Ringen auf dem 5. Rang. Ralf Zellweger, welcher als achter Schütze ins harte Duell gestartet ist, brachte nochmals einen 97er-Final aufs Resultatblatt und schaffte es um sich zwei Plätze auf der Rangliste nach vorne zu schieben. Mit 483 Punkten beendete er den Wettkampf vor Ralph Nikles auf dem 7. Rang mit dem schlechteren Finalresultat. Samuel Steiner musste dafür zwei Ränge hingeben und platzierte sich am Schluss der Finaltabelle.
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Text & Fotos: Ralf Zellweger