Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/152128

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Verwaltung erarbeitet zurzeit eine CSR-Bundesstrategie, die der Bundesrat noch diesen Herbst verabschieden soll. Im Zusammenhang mit dem Postulat 12.3503 soll ein nationaler Aktionsplan (NAP) vorgestellt werden.</p><p>1. Warum hat der Bundesrat nicht die Fertigstellung des NAP abgewartet, bevor er eine neue CSR-Strategie entwickelt hat?</p><p>2. Wer hat den Prozess zur CSR-Strategie durchgeführt? Wie wurden die Stakeholder eingebunden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Der nationale Aktionsplan (NAP) zur Umsetzung der Uno-Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte, der sogenannten Ruggie-Prinzipien, bezieht sich ausschliesslich auf Menschenrechte. Die CSR-Bundesstrategie geht darüber hinaus und befasst sich neben Menschenrechten auch mit Themen wie beispielsweise Umwelt, Korruptionsprävention und Steuern. Die internationalen Entwicklungen in Bezug auf CSR in den letzten Jahren, beispielsweise im Rahmen der OECD, sowie die zunehmenden Erwartungen der Zivilgesellschaft an die Unternehmen machten die Erarbeitung einer CSR-Bundesstrategie zum heutigen Zeitpunkt notwendig. Durch die enge Koordination der beiden Prozesse werden Synergien geschaffen und Doppelspurigkeiten vermieden.</p><p>2. Die CSR-Bundesstrategie wird in einem interdepartementalen Prozess unter der Federführung des Seco erarbeitet. Der Entwurf der CSR-Bundesstrategie wurde den Stakeholdern im Juni vorgestellt.</p>