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Die 8 Kategorien der Zakat
Die Armen
Die Bedürftigen
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Versöhnung der Herzen
Die Opfer von Versklavung
Die Verschuldeten
Auf Gottes Weg
Die gestrandeten Reisenden
Die Geschichte der Zakat
Die Ursprünge der Zakat
German
Häufig gestellte Fragen
01. Was ist der Zweck der Zakat?
Der Islam beschreibt in erster Linie einen Zustand der Unterwürfigkeit, zusammen mit einem Kernbestand an Überzeugungen und bestimmten Handlungen. Der Prophet (möge Allahs Friede und Segen auf ihm ruhen) hat erklärt, dass der Islam, welcher im gleichen Zustand wie die Unterwürfigkeit ist, auf fünf charakteristischen Handlungen beruht:
- Bestätigen, dass es keine Gottheit ausser Gott gibt und dass Muhammad der Gesandte Gottes ist,
- Das rituelle Gebet einhalten,
- Die Zakat entrichten,
- Im Ramadan fasten
- Die Pilgerfahrt zur Kaaba tätigen, für diejenigen die dazu in der Lage sind.
Darauf zu beruhen deutet auf eine Reihe von Dingen hin; dass diese fünf Dinge die Grundlage für die wahre Unterwerfung zu Gott bilden, und daraus folgt, dass alles andere im Glauben an sie anknüpft und nicht, dass andere Aspekte des Glaubens bezugslos neben ihnen stehen, also demnach von gleicher elementarer Veranlagung ist.
So gesehen erzeugen diese fünf charakteristischen Handlungen nicht nur eine rituelle Veranlagung, sondern bieten einen robusten Entwicklungsgang, der die grundlegendsten Aspekte vollständiger Unterwerfung begründet.
Wenn diese Grundlagen individuell und kollektiv als Institutionen umgesetzt werden, ebnet dies dem Islam den Weg, um im Leben der Menschen in der Gesellschaft aufzublühen, was in einer zu Gott anvertrauten Gesellschaft resultiert.
02. Wie berechnet man die Zakat innerhalb des Paares?
Hier sind einige Elemente, die zu berücksichtigen sind:
Wenn es darum geht, die Zakat innerhalb des Ehepaares zu berechnen und zu zahlen, ist es nicht immer einfach zu unterscheiden, wem was gehört. Um die Berechnung zu erleichtern, finden Sie hier einige Richtlinien:
Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass die Zakat eine persönliche Pflicht ist, was de facto bedeutet, dass der Mann und die Frau ihre Zakat getrennt berechnen müssen. Da die Zakat eine persönliche Verantwortung ist, obliegt es jedem Einzelnen, seine eigene Berechnung der Zakat vorzunehmen.
Wenn der zu zahlende Betrag berechnet ist (siehe unseren Zakat-Rechner), kann jede Person ihre Zakat selbst zahlen. Der Mann oder die Frau kann die Zahlung für beide leisten, dies ist gleich gültig.
Wenn das Paar ein gemeinsames Konto nutzt und es schwierig ist, zu unterscheiden, wem was gehört, dann ist es ratsam, den Betrag auf diesem Konto durch 2 zu teilen und diesen Betrag in die separate Berechnung jeder Person einzubeziehen.
Es ist durchaus möglich und normal, dass die eine Person Zakat zahlt (weil sie über dem Nisab liegt) und die andere nicht (weil sie darunter liegt). Damit gibt es kein Problem.
Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns über unseren Kontakt zu schreiben. Unser Team wird Ihnen so schnell wie möglich antworten
03. Welches Vermögen ist Zakatpflichtig?
Ein Vermögen muss die folgenden Bedingungen erfüllen, damit es Zakatpflichtig ist:
1) Vollständiges Eigentum an dem Vermögenswert
2) Der Vermögenswert ist produktiv (intrinsisch oder extrinsisch)
3) Das Vermögen entspricht dem Nisab oder mehr
4) Nach dem Besitz des Nisab vergeht ein ganzes Mondjahr
Vollständiges Eigentum an dem Vermögenswert
Vollständiges Eigentum bezieht sich auf das Eigentum und die Fähigkeit, von einem Zakatpflichtigen Vermögen zu profitieren. Es ist nicht notwendig, direkten Besitz zu haben; Man kann indirekten Besitz haben, z. B. Bargeld bei der Bank hinterlegen oder Geld bei einem Verwandten aufbewahren. Dies ist bei allen den Rechtsschulen übereinstimmend.
Vermögen ist produktiv
Nach allen vier Rechtsschulen ist Zakat für Vermögen verpflichtend, welches produktiv ist.
Die Produktivität in Bezug auf Zakat bezieht sich auf das Potenzial eines Vermögenswerts zu wachsen. Die Produktivität eines Vermögenswerts kann intrinsisch sein, wie dies bei Gold, Silber und Bargeld der Fall ist. Die Produktivität kann durch die Absicht aktiviert werden, beim Kauf von Aktien oder bei der Investition in Zakatpflichtige Vermögenswerte. Und schließlich kann die Produktivität durch die Zucht von Herden hergestellt werden.
Neben diesen drei Ursachen hat die Scharia keine andere Ursache für Produktivität erkannt. Persönliche Vermögenswerte und Gegenstände, die geschätzt werden können, sind trotz Wertsteigerung nicht Zakatpflichtig, da sie nach Zakat-Begriffen kein produktives Vermögen sind.
Das Vermögen entspricht dem Nisab oder mehr:
Damit die Zahlung von Zakat obligatorisch ist, muss sie die Nisab Schwelle am Zakat Jahrestag erreichen oder überschreiten.
Ein ganzes Mondjahr vergeht, nachdem man Nisab besessen hat
Nach dem Erreichen des Nisabs ist Zakat nach Ablauf eines Mondjahres obligatorisch. Danach wird Zakat jedes Jahr am selben Tag fällig, wenn die dazugehörigen Bedingungen erfüllt werden. Es ist nicht erforderlich, dass ein Jahr lang jedes einzelne Zakatpflichtige Vermögen weitergegeben wird. Stattdessen wird der gleiche Zakat Jahrestag für andere Zakatpflichtige Vermögenswerte wie Gold, Silber, Bargeld und Geschäftsaktien verwendet, die im Laufe des Jahres erworben wurden.
04. Ist Zakat obligatorisch für Kinder?
Gemäss der Hanafitischen Rechtschule ist die Zakat nicht obligatorisch für Kinder, die die Mündigkeit noch nicht erreicht haben. Gemäss der Maliki, der Shafi‘ und der Hanbali Rechtschule gilt Zakatpflicht für das Vermögen von Kindern.
05. When is Zakat obligatory to pay?
Genau wie Salah, Fasten und Hajj Bedinungen haben, bevor sie obligatorisch werden, hat auch Zakat Bedingungen, bevor es verpflichtend wird. Zakat ist nur obligatorisch, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden:
Es gibt 2 Sets von Voraussetzungen:
- Voraussetzung bezüglich dem Vermögen:
- Vermögen muss über den Nisab/Schwellenwert liegen.
Voraussetzung bezüglich dem Zakatzahler:
- Mündig sein,
- Muslim sein,
- Zurechnungsfähig sein
06. Wer ist verpflichtet Zakat zu zahlen?
Wer auch immer die folgenden Bedingungen erfüllt, ist Zakatpflichtig:
- Mündig sein
- Muslim sein
- Zurechnungsfähig sein
Mündig sein (das Pubertätsalter erreicht zu haben):
Im Islam ist das Ausführen der obligatorischen Gottensdienste, Salah, Zakat, Fasten und Hajj für erwachsene Individuen verpflichtend. Im Islam gilt man als Erwachsen mit der Pubertät. Eine Person ist mündig, sobald sie die Pubertät erreicht. Die folgenden Punkte sind Anzeichen der Pubertät:
- „Einen feuchten Traum“ haben
- Menstruation
- Im Alter 15 Mondjahre erreicht haben (ungefähr 14 Jahre und 7 Monate)
Muslim sein
Zakat ist ein Gottesdienst und es ist nur verpflichtend für diejenigen, welche den islamischen Glauben angenommen haben. Der islamische Glauben ist die erste Bedingung damit die Gottesdienste für einen Voraussetzend sind.
Zurechnungsfähig sein
Gemäss allen Gelehrten ist die Zakat verpflichtend für eine zurechnungsfähige Person, wenn andere Bedingungen ebenfalls erfüllt werden. Eine zurechnungsfähige Persin ist jene, welche geistig uneingeschränkt ist.
Meinungsunterschiede:
- Das Waisenkind
- Das Kind (vor der Pubertät)
- Der geistig Unzurechnungsfähige
Die 3 Rechtsschulen, ausser der Hanafitischen Rechtsschule, sagen, dass Zakat für Vermögen von Waisenkindern, Kinder und auch den geistig Unzurechnungsfähigen bezahlt werden muss, solange sie den Mindestvermögenswert erreichen.
Diese 3 Rechtsschulen betrachen das Erreichen des Nisabwertes eines Vermögens als führende Kraft, wenn es um die Zahlungspflicht der Zakat geht. Ausserdem profitierten die Waisenkinder, die Kinder und die geistig Unzurechnungsfähigen von der spirituellen Reinigung ihres Vermögens aufgrund der Zakatzahlung.
Die Hanafitische Rechtschule bezieht sich auf den Zakat als Gottesdienst und begründet damit, dass es nicht verpflichtend ist für Waisenkinder, Kinder und die geistig Unzurechnungsfähigen.
Da diese Individuen nicht zum Gottesdienst verpflichted sind, sind sie ebenfalls nicht verpflichtet Zakat zu bezahlen. Falls eine Person jedoch zwischenzeitlich zurechnungsfähig ist, ist diese verpflichted Zakat zu bezahlen. Nur eine Person, welche kontinuierlich geistig Unzurechnungsfähig ist, ist ausgeschlossen von der Zakatpflicht.
Die Eltern/Der Vormund sind verantwortlich Zakat zu bezahlen für das Vermögen des Waisenkindes, des Kindes und des geistig Unzurechnungsfähigen. Dies kann vom Vermögen der Individuen bezahlt werden.