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Personen, welche zu einem Freiheitsentzug von nicht mehr als 12 Monaten verurteilt sind und von der zuständigen Behörde die Vergünstigung der Strafverbüssung in der Form der Halbgefangenschaft bewilligt bekamen.
Eintritt
Beim Eintrittsgespräch mit dem Heimleiter oder dessen StellvertreterIn wird dem Insassen der Tagesablauf im Wohnheim Lindenfeld erklärt. Er wird über die von ihm einzuhaltenden Vorschriften sowie über seine Rechte und Pflichten als Halbgefangener orientiert. Grösster Wert wird dabei auf die Einhaltung der in der Verfügung der einweisenden Behörde festgelegten Bedingungen, auf die Hausordnung und die Vereinbarungen zwischen dem Wohnheim und dem Insassen (z.B. die Regelung der Aus- und Einrückungszeiten) gelegt. Im Vordergrund steht die Sicherung und der Erhalt des Arbeitsplatzes.
Unterkunft und Verpflegung
Der Wohn- und Sanitärbereich der Abteilung Halbgefangenschaft ist von demjenigen der übrigen Bewohnern räumlich getrennt. Die Abteilung verfügt über vier Einzelzimmer und einer grossen Wohnküche mit Gemeinschaftsraum. In der Abteilung befinden sich weiter zwei Toiletten, eine Dusche und ein Bad. Die Benützung von Fernsehapparaten, Radios, Kassettenrecordern sowie Computern in den Zimmern ist im Rahmen der Hausordnung erlaubt.
Halbgefangene verpflegen sich an Arbeitstagen in der Regel auswärts und auf eigene Rechnung. (Kleinere Mahlzeiten können von den Bewohnern aber auch in der Abteilungsküche zubereitet werden). An arbeitsfreien Tagen werden die Mahlzeiten von der Heimküche zu den in der Hausordnung festgelegten Hauptmahlzeiten in die Abteilung geliefert.
Sozialbetreuerisches Angebot:
Vorbereitung des Austrittes
Bei Strafen über 3 Monaten stellt der Insasse (wenn nötig mit Unterstützung des/der persönlichen BetreuerIn) ein Gesuch um bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug. Gleichzeitig verfasst der/die BetreuerIn einen Führungsbericht zu Handen der einweisenden Behörde.