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Die beiden Mehrfamilienhäuser sind Teil eines Quartierplans der Stadt auf dem zentrumsnahen Gebiet der ehemaligen Kunsteisbahn in Chur. Sie sind mit je fünf 4- bis 5-Zimmer Wohnungen und sechs kompakten 3-Zimmer Wohnungen dem kostengünstigen Wohnen gewidmet. Die Grundrisstypologie ist geprägt von den parallel angelegten Zimmer- und Wohnraumschichten, die ein in Ost-West-Richtung durchgestecktes Wohnen mit zweiseitigen Aussenräumen aufbauen. Die Wohnschicht kann durch ein Schaltzimmer zu einem dreiseitig orientierten, mäandrierenden Raum erweitert werden, der bewusst die klassischen Tag- und Nachtzonen zugunsten flexibler Wohnformen aufhebt und unterschiedlichen Familienzusammensetzungen Raum bietet.
Die Konstruktion besteht aus einer mehrgeschossigen, monolithischen Gebäudehülle aus Dämmsteinen mit tragender und isolierender Funktion. Das Einsteinmauerwerk und der mineralische Putz knüpfen an die Qualität der verputzten Massivbauweise der Wohnbauten des Quartiers an, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden. Die vertikale Aussenraumschicht, die Öffnungsproportionen und der mineralische Strukturputz mit seinen Körnungsvariationen werden in der Fassadengestaltung aufgegriffen.