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Das Gebäudeensemble besteht aus zwei länglichen, im Grundriss und Schnitt abgetreppten Gebäudekörpern. Sie sind V-förmig angeordnet, sodass im Osten ein kleiner Platz an der Haldenstrasse entsteht – eine klare Adresse für die neue Seniorenresidenz. Südwestlich öffnet sich das V um den Blick auf den See freizugeben und eine optimale Besonnung der Fassaden zu gewährleisten. Zwischen den zwei Gebäuden und darum herum erstreckt sich der Park, der zum Verweilen einlädt. Die Volumina der Gebäude vermögen durch ihre Setzung und ihre Form zwischen den unterschiedlichen Baumassen der umgebenden Gebäude aus der Nachkriegszeit zu vermitteln und gliedern sich gut ins städtebauliche Gefüge ein, denn sie sind an den Enden schlank bemessen und auf der Längsseite durch Vor- und Rücksprünge gegliedert. Trotz ihrer ansehnlichen Masse wirken die Gebäude nicht unangenehm überwältigend. Die Anordnung der Gebäude quer zum Hang macht es möglich, die Topografie des Geländes durch den Bau sanft aufzunehmen und das Erdgeschoss mit dem umgebenden Park zu verbinden, ohne dass Terrassierungen nötig sind. Entlang der Haldenstrasse ergänzen die beiden subtil zueinander versetzten Gebäudeenden das durchgrünte Strassenbild und stärken somit die strassenraumprägenden Gegebenheiten des Quartiers.
Die äussere Erscheinung des Gebäudeensembles wird durch volumetrische Abstufungen und Staffelungen geprägt, die das Gebäude mit der Topografie verbinden. Die Mischung aus verschiedenen Baukörpern im Sinne eines Bauten-Konglomerats vermag mit der heterogenen städtebaulichen Situation, die aus Dorfkernbauten, Terrassenhäusern, Wohnriegeln und Punkthäusern zusammengesetzt ist, facettenreich umzugehen. Damit trotzdem der Eindruck eines Ensembles entsteht, sind die Fassaden regelmässig und mit einzelnen, wiederkehrenden architektonischen Elementen gegliedert. Diese Elemente verleihen den Gebäuden überdies einen spezifisch noblen Ausdruck, der an eine Residenz, oder ein Hotel erinnern mag.
Das Grundprinzip der Wohnungen ist ihre multiple Ausrichtung und das Durchwohnen zwischen Park, gemeinsamem Aussenraum und Aussicht auf den See. Die Wohnungen sind dabei mehrheitlich drei- bis vierseitig orientiert.
Alle Wohnungen verfügen über private, geschützte Aussenräume, die gegen Süden oder Westen ausgerichtet sind und von denen ab dem dritten Obergeschoss der Blick auf den See möglich ist. Sie sind von der Wohnung mit eine vollständig öffenbaren und verglasten Front aus Faltschiebetüren abgetrennt, die im Sommer den Park und den Aussenraum in die Wohnung holt. Die Wohnungen verfügen jeweils über einen grosszügigen Entree-, Koch-, Wohn- und Essbereich welche mit der Loggia verbunden sind.
Bauherrschaft
Stiftung Seniorenwohnungen Männedorf
Architekt
Thomas De Geeter Architektur GmbH
Baumanagement
Von Arx Baumanagement GmbH
Landschaftsarchitekt
Graf Landschaftsarchitektur GmbH
Bauingenieur
Schärli + Oetli AG
HLKSE
Gruner Gruneko AG