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In Kenya feiern die Leute Ostern, indem sie den ganzen Tag in der Kirche sind
und dabei richtig in Ekstase geraten. Sicher ist nichts falsch daran, dass man so fest
auf Gott vertraut. Aber wenn es soweit geht, dass man nicht einmal versucht selber etwas zu verändern, dann passiert nichts.
Eine Großmutter aus Mombasa, handelte. Sie brachte einen Buben zu uns, der gute Ruf
unserer Schule hatte sie erreicht. Und sie hoffte, dass wir eine Patenschaft für ihn finden.
Das ist Maurice Beja, ihr Enkel, der momentan die 2. Klasse bei uns besucht und Bestnoten
in allen Fächern erhält.
Am Karfreitag erhielt ich Besuch von lieben Freunden aus Nairobi, die mich jedes Mal besuchen,
wenn sie an die Küste fahren und uns dabei jeweils eine Spende überreichen.
Dieses Mal erklärten sie sich sogar bereit, eine Patenschaft für ein Waisenkind zu übernehmen,
welches gute Noten hat, damit sie das Kind unterstützen können bis zum Abschluss in einer
Universität. Sie wollen dem Kind auch alles kaufen, was es braucht, wie Bücher und Uniformen.
So schlug ich ihnen diesen Buben vor, gestand aber, dass ich nicht sicher sei, ob er ein Waisenkind
sei.Sie haben sofort zugestimmt und ihre 2 Kinder freuten sich über einen weiteren Bruder. Als wir die Grossmutter orientierten, erfuhren wir erst die ganze Geschichte des Buben. Ihr Sohn und ein Mädchen, waren beide noch in der Primarschule, sie waren nicht aufgeklärt und wussten nicht, wie Kinder gezeugt werden. Das Mädchen war 13 Jahre alt, als es den Buben gebar, er wurde der Mutter des Buben übergeben, die sich bereit erklärte zu ihm zu schauen. Sie hielt das Baby an ihre Brust und nach 3 Tagen schoss tatsächlich Milch hinein, so konnte sie den Kleinen säugen, bis er einen Schoppen vertrug. Von den Eltern verlangte sie lediglich, dass sie unterschreiben, dass sie nie Anspruch auf den Buben erheben werden. Was wohl richtig war, der Sohn hat inzwischen die Sekundarschule beendet, ist ein Taugenichts und das Mädchen ist noch auf einem College, sie hat sich nie nach ihrem Sohn erkundigt.
Diese Großmutter ist selber arm, aber voller Liebe zu dem Kind. Ihren Lebensunterhalt
verdient sie, indem sie Fisch kauft, diesen zubereitet und dann wieder verkauft.
Für sie war Ostern ein Freudenfest. Sie ist glücklich, dass sie den Buben zu uns gebracht hat.
Wir sind glücklich und dankbar, dass wir Wasser haben, so können wir morgens und abends
die Bäume und Pflanzen bewässern. Der Regen hat uns dieses Jahr wieder vergessen.
Unsere Enten freuen sich über ihren swimming pool. Damit Bäume und Blumen gepflanzt werden
können, bekamen Hühner und Enten neue Gehege, sie haben sich gut eingelebt.
Eine lustige Nachricht las ich heute früh. In Kisumu, in einem Park, wollte der Präsident eine
Ansprache halten. Alle waren bereit, da entdeckte jemand eine Schlange. Kein Riesending, anscheinend, wohl nur die Größe dieser, mit der unsere Katze spielt.
Die Angst vor Schlangen, ist in diesem Land schier unglaublich.
Panik brach aus und alle stoben davon.
Hier noch eine Erinnerung an unseren Benefiz Anlass am 18. Mai in der
Konzertfabrik Kofmehl in Solothurn.
Abgesehen davon, dass Ihr uns unterstützt, die Einnahmen durch den Ticket Verkauf
gehen vollumfänglich an unseren Verein www.kenyanchildrenhelp.ch,
wird es ein unvergessliches Erlebnis, mit der Crème de la Crème der Musikszene.