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Das Wichtigste in Kürze
- UN-Organisation will Nothilfe für 6 Monate bereitstellen.
Das Geld werde in den kommenden sechs Monaten für Hilfe in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Bereitstellung von sauberem Wasser, Nahrung und dem Schutz von Kindern benötigt, erklärte das Unicef-Büro für Lateinamerika und die Karibik am Mittwoch. Bei dem Erdbeben der Stärke 7,2 starben rund 2200 Menschen.
Jetzt, einen Monat später, seien 650.000 Menschen, darunter 260.000 Kinder und Jugendliche, auf «humanitäre Soforthilfe» angewiesen, erklärte die Leiterin des zuständigen Unicef-Regionalbüros, Jean Gough. Zahlreiche Kinder «sind jetzt dem Risiko von Krankheiten ausgesetzt, die nur verhindert werden können, wenn sie Zugang zu sauberem Wasser und einer grundlegenden Gesundheitsversorgung haben», betonte sie.
Das Erdbeben hatte am 14. August den Südwesten Haitis erschüttert, mehr als 130.000 Häuser wurden dabei zerstört. Das Land befand sich bereits vor dem schweren Erdbeben in einer tiefen Krise. Im Juli war in dem von grosser Armut geprägten Karibikstaat Präsident Jovenel Moïse ermordet worden. Hinzu kommen hohe Infektionszahlen mit dem Coronavirus.