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Die Internationale Seefahrtsorganisation (IMO) hat im Jahr 2010 45 Berichte über Zwischenfälle mit Piraten erhalten, im vergangenen Jahr waren es noch 64 Berichte gewesen, sagte der Uno-Untergeneralsekretär für politische Angelegenheiten, B. Lynn Pascoe vor dem Uno-Sicherheitsrat.
In den ersten beiden Monaten dieses Jahres habe die IMO bereits zehn Vorfälle mit Piraten vor den Küsten Benins, des Kongos, der Elfenbeinküste, Ghanas und Nigers zu verzeichnen, sagte er. Während die somalischen Piraten bevorzugt Geiseln nähmen und dann Lösegeld einstrichen, bereicherten sich jene in Westafrika an kostbarer Ware.
Pascoe ermunterte die betroffenen Länder sowie regionale Organisationen wie die Afrikanische Union zur Zusammenarbeit. Ausser Spezialeinheiten zur Abwehr der Angriffe seien kompetente Gerichte zur Verurteilung der Piraten sowie Massnahmen zur Bekämpfung der Armut am Golf von Guinea notwendig.
(chb/laf/sda)