Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03242.jsonl.gz/1733

Die Nachricht verbreitete sich am Dienstag wie ein Lauffeuer. Laut «New York Post» soll sich die Familie von Bobbi Kristina Brown zu einem schweren Entscheid durchgerungen haben. Am Mittwoch, 11. Feburar 2015, würden die Geräte der hirntoten Tochter von Whitney Houston, †48, abgeschaltet werden - auf den Tag genau drei Jahre nach dem Tod der Soul-Diva. Die Idee stamme von der Grossmutter Cissy Houston. Die 21-Jährige werde damit ihrer Mama wieder ganz nahe sein, soll sich die Familie damit erhofft haben. «Das ist das Einzige, auf das sie sich verständigen können - dass sie hirntot ist und es nichts mehr gibt, das für sie getan werden kann», so ein Insider. Die Geschichte war an Tragik kaum zu überbieten.
Jetzt meldet sich Bobbi Kristinas Vater Bobby Brown, 46, erneut zu Wort. Und dementiert die Meldungen, zumindest vage. Die Medienberichterstattungen seien falsch, heisst es darin, es würden Fehlinformationen kursieren. Wie der Gesundheitszustand seiner Tochter wirklich ist, will Brown aber nicht sagen. Lediglich so viel: «Gott erhört unsere Gebete.»
Dessen Schwester Tina Brown, eine Tante von Bobbi Kristina, wurde bereits am Montag konkreter: «Sie macht Fortschritte. Es geht ihr besser», sagte sie laut Entertainment Tonight. «Wir bitten die Leute, weiterhin für sie zu beten.» Leolah Brown, eine weitere Tante, ergänzte gegenüber Fox 5 Atalanta, Bobbi Kristina würde «ihre Augen bewegen». Und: «Ihr Zustand bessert sich.»
Die Ermittlungen gegen Bobbi Kristinas Freund und vermeintlichen Ehemann Nick Gordon, 25, gehen indes weiter. Der tragische Unfall könnte sich als Verbrechen entpuppen: Nachdem Bobbi Kristina vor rund eineinahalb Wochen regungslos in der Badewanne gefunden und ins Spital gebracht wurde, sollen Verletzungen an ihrem Körper und im Gesicht gefunden worden sein. Das Paar sei bei der Polizei bereits bekannt gewesen - wegen häuslicher Gewalt. Zudem will Nick Lomas, ein Freund des Paares, gesehen haben, wie Gordon das Haus geputzt und Blutspuren weggewischt habe.