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Jean-François Collet, der Besitzer von Xamax, macht sich beim Engagement des Verteidigers und des Mittelfeldspielers das Reglement zunutze, das es im Zuge der Corona-Pandemie erlaubt, Transfers von Spielern zu tätigen, denen aufgrund der besonderen aktuellen Situation ein Nachteil entstanden ist.
Djourou und der Ivorer Kouassi hatten wie sechs ihrer damaligen Teamkollegen von Christian Constantin, dem Präsidenten des FC Sion, Mitte März die fristlose Kündigung erhalten nach der Weigerung, eine neue Vereinbarung mit dem Verein zu unterzeichnen, um die Voraussetzungen für die Kurzarbeit zu erfüllen. Mit vier Spielern konnte sich Constantin später einigen.
Djourou und Kouassi aber gehörten zu jenen, die sich nicht umstimmen liessen. Ob die jüngste Entwicklung im FC Sion «Nachteil genug» ist und die beiden Zuzüge für Xamax bei der Wiederaufnahme der Meisterschaft am 19. Juni werden auflaufen können, wird sich weisen. Die Verträge haben für die restlichen 13 Spiele in der Super League und die möglichen zwei Partien in der Barrage Gültigkeit.
Auch Karlen zurück zu Sion
Mit ihrem Wechsel zu Xamax kreuzten Djourou, der für Sion seit seinem Wechsel ins Wallis lediglich 65 Minuten gespielt hatte, und Kouassi den Weg mit Gaëtan Karlen. Der zuletzt bei den Neuenburgern engagierte Stürmer kehrt mit einem Dreijahresvertrag zu den Sittenern zurück, bei denen er die Nachwuchsstufen durchlaufen und für die er während zwei kürzeren Phasen auch schon in der Super League gespielt hatte.
Den gleichen Weg wie Karlen war vor wenigen Tagen bereits Kouassis Landsmann Geoffrey Serey gegangen. Der Mittelfeldspieler einigte sich mit Constantin bei seiner Rückkehr auf einen zwei Jahre gültigen Kontrakt. Ob die Walliser Karlen und Serey Die allerdings schon in den restlichen Meisterschaftsspielen nach dem Wiederbeginn einsetzen können, steht ebenfalls noch in den Sternen.