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Beim vierten internationalen Cross-Race GP Luzern konnten die rund 1’500 Zuschauer spannende Rennen verfolgen und am Ende ging der Sieg in den beiden Elitekategorien nach Belgien und Italien.
Text Thomas Winterberg – Photos Chris Roos
Für das letzte Rennen des Tages, jenes der Herren Elite, wurde mit Spannung eine Neuauflage des Podests von 2018 erwartet. Der italienische Meister Gioele Bertolini, der im Vorjahr noch einen Solosieg feiern konnte, kam aber nicht auf Touren und beendete das Rennen auf dem zehnten Platz. Der Vorjahreszweite Lars Forster startete wegen einer Magendarm-Grippe erst gar nicht und der letztjährige Dritte Emil Hekele aus Tschechien wurde in diesem Jahr Sechster. Dennoch bot sich an der Spitze des Rennens ein spannender Kampf zwischen dem Belgier Yannick Peeters und den beiden Schweizern Lukas Flückiger und Andri Frischknecht. Am Ende war der Belgier der Stärkste und feierte seinen ersten Sieg in Pfaffnau. Flückiger wurde Zweiter und Frischknecht beendete das Rennen als Dritter.
Gariboldi gewinnt, Morel Petitgirard wieder Zweite
Bei den Frauen war im Eliterennen von Anfang an klar, dass die Vorjahressiegerin nicht am Start stehen würde. Umso mehr Chancen rechneten sich Marlène Morel Petitgirard (Zweite im Vorjahr) und Rebecca Gariboldi (Dritte im Vorjahr) aus. Die Italienerin nutzte die Chance und setzte sich ab Rennhälfte an die Spitze, während in der ersten Rennhälfte noch die Belgierin Suzanne Verhoeven rennbestimmend war. Verhoeven fiel danach aber zurück und verpasste das Podest am Ende als Vierte knapp. Vorne feierte Rebecca Gariboldi ihren ersten Sieg beim internationalen Cross-Race GP Luzern in Pfaffnau und die Französin Marlène Morel Petitgirard wurde wie im Vorjahr Zweite. Die Tschechin Pavla Havlikova, die in der Schweiz schon einige Erfolge feiern konnte, komplettierte das Podest in Pfaffnau als Dritte.
Zufriedener OK-Präsident
Michael Wechsler, OK-Präsident des Cross-Race GP Luzern, zeigte sich nach den Rennen sehr zufrieden. «Wir hatten stark besetzte Fahrerfelder, was sich in den packenden Rennen wiederspiegelte», bilanziert Wechsler. «Das Wetter spielte ebenfalls mit und so hatten wir auch viele Zuschauer und damit eine tolle Stimmung an der Rennstrecke.» Die ausgelassene Stimmung, welche während des Renntages nicht nur am Streckenrand, sondern auch in der Schlagerbar und im Festzelt herrschte, hielt auch nach den einzelnen Rennen bei der After-Race-Party an.
Ranglisten:
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