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Die Schweiz
Lage und Ausdehnung
Die Schweiz liegt in der Südwestecke Mittel-Europas. Die umliegenden Länder sind das Fürstentum Liechtenstein, Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien. Der südlichste Punkt der Schweiz ist weniger als 160 km vom Mittelmeer entfernt. Das entspricht nicht einmal ihrer Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 220 km und ist kaum die Hälfte der West-Ost-Ausdehnung von ca. 350 km. Letzteres entspricht etwa 41/2 Längengraden. Mit einer Fläche von gut 41'000 km2 nimmt die Schweiz weniger als ein halbes Prozent der Landfläche Europas ein.
Vielfalt der Lebensräume
Als hervorstechende Eigenschaft ist in erster Linie die vertikale Ausdehnung des Gebietes zu nennen. Die Höhenerstreckung von mehr als 4'000 m, beginnend bei knapp 200 m ü. M., wirkt sich vor allem auf das Klima aus. Hohe Gipfel und tief eingeschnittene Täler auf kleinem Raum nebeneinander bedingen aber auch steile Hänge. Erosion und Ablagerung des erodierten Materials schaffen Pionierstandorte verschiedenster Art. Unterschiede in der Geländeneigung und der Exposition nach den verschiedenen Himmelsrichtungen lassen Lebensräume entstehen, die sich stark unterscheiden. In grösserem Zusammenhang betrachtet, zeigt sich die Schweiz trotz ihrer kleinen Fläche reich an verschiedenen Lebensräumen, obwohl sie keine Meeresküste, keine grösseren Steppengebiete und fast keine Salzböden anbieten kann. Ausserdem gibt es hier keine Millionenstädte und kaum Bergbau und Schwerindustrie mit ihren Begleiterscheinungen.
Drei Haupt-Naturräume
Die übliche Gliederung des Landes in drei Haupt-Naturräume lässt sich auf Reisen oder anhand eines Satellitenbildes leicht nachvollziehen. Die Alpen als Hochgebirge nehmen fast 60% der Landesfläche ein, das Mittelgebirge des Jura im Nordwesten gut 10% und das hügelige Mittelland dazwischen 30% (vgl. Abschnitt "Die Naturräume").
Literatur
Autor: E. Urmi 1.2011