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Luca, beschreibe dich in drei Sätzen als Person!
Mein Name ist Luca Herlig. Ich bin 18 Jahre alt und habe eine ältere Schwester. In meiner Freizeit unternehme ich gerne etwas mit meinen Freunden und treibe viel Sport.
Wann hast du mit Eishockey begonnen?
Seit meinem vierten Lebensjahr spiele ich mit Leidenschaft Eishockey. Aber ich war davor schon öfters auf dem Eis.
Was hat dich dazu bewegt, Eishockey zu spielen?
Ich war mit meiner Familie das erste Mal auf der Eisfläche und es hat mir sehr viel Spass gemacht. Seitdem kann ich nicht mehr ohne Eishockey sein.
Welche Position spielst du?
Normalerweise spiele ich in der Verteidigung rechts. Wenn wir Power-Play spielen, stehe ich links für die Direktabnahme.
Wie sieht dein Tagesablauf typischerweise aus?
Mein Tag ist je nach Wochentag unterschiedlich. Wir trainieren jeden Tag anders, aber kommen auf neun Trainings die Woche.
Hast du neben Arbeit und Sport noch Zeit für andere Hobbies?
Wenn ich mal einen freien Tag habe, geniesse ich den natürlich und relaxe oder unternehme etwas mit meinen Freunden.
Gibt es etwas, das du vermisst, weil du zu wenig Zeit hast?
Nein für mich ist diese Situation normal. Jedoch nehme ich gerne jeden freien Tag dankend an.
Bist du abergläubisch, hast du ein Ritual vor einem Spiel?
Nein ich bin nicht abergläubisch, deshalb habe ich auch kein Ritual. Ich versuche einfach, vor dem Spiel in den Fokus zukommen.
Was sind deine sportlichen Ziele? Wann willst du sie erreichen?
Ich will in erster Linie endlich einmal verletzungsfrei durch eine Saison kommen und wenn möglich irgendwann mit Eishockey mein Geld verdienen.
Was sind deine beruflichen Ziele?
Ich möchte zuerst meine KV-Lehre erfolgreich abschliessen und danach die BMS (Berufsmaturitätsschule) machen.
Du spielst derzeit Elite B bei Bülach und bist auch im Kader der Elite A bei Kloten. Ist es dein Ziel dich wieder zurück ins Elite A Team zu kämpfen? Wenn ja, wie gehst du vor?
Ja, das ist sicher ein Ziel von mir. Ich will dieses Ziel erreichen, indem ich jeden Tag mein Bestes gebe. Ich muss zuerst wieder ins Spiel finden und Selbstvertrauen tanken.
Du warst die ganze letzte Saison verletzt. Wie schwer ist es für dich, nach so vielen Verletzungen wieder zurück ins Spiel zu finden?
Die ersten Spiele waren nicht einfach für mich, aber jedes Spiel bringt mich wieder näher an den idealen Spielrhythmus. Am Anfang habe ich schon gemerkt, dass mir ein Jahr Spielpraxis fehlte. Der Weg zurück war nicht nur körperlich, sondern auch mental eine Herausforderung.
Wie war dein erstes Spiel nach der langen Verletzungspause?
Ich hatte einen Riesenspass. Endlich durfte ich wieder spielen. Jedoch ist mir nicht alles gelungen, was mir vor meiner Verletzungspause noch leichtfiel.
Was hältst du von dem „neuen“ EHC Kloten, der seit dieser Saison aus Kostengründen auf eigene Nachwuchsspieler setzt?
Ich finde es eine gute Möglichkeit und Chance für die jungen Spieler, sich zu zeigen.
Was würde dein Trainer sagen, wenn wir ihn nach deinen drei Stärken fragen würden?
Dass ich neben einer guten Spielübersicht, auch einen starken und präzisen Schuss habe und dass ich die Mannschaft gut motivieren kann.
Wo sähe er bei dir wohl am meisten Entwicklungspotential?
Ich habe sicherlich noch Entwicklungspotenzial im Bereich Ausdauer und Kraft.
Wenn du Sport, Schule und Arbeit vergleichst, wo siehst du Parallelen, wo Unterschiede?
Es braucht in allen drei Bereichen viel Disziplin, Verantwortungsbewusstsein und Selbstinitiative. Der Unterschied ist, dass man in den einzelnen Bereichen mit verschiedenen Persönlichkeiten zusammenarbeitet.
Wie profitierst du von deiner KV-Lehre bei AMR und der United School of Sport? Würde es auch mit einer normalen Lehre gehen?
Dank der Sportlerlehre bei AMR kann ich an drei zusätzlichen Trainings teilnehmen. Bei einer normalen Lehre wäre das mit Sicherheit nicht möglich.