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Den Slalom der Frauen am Dienstag hatte die FIS in Zagreb unter prekären Verhältnissen noch durchgeführt. Für das Rennen der Männer am Bärenberg vor den Toren der kroatischen Hauptstadt hisste sie dann 24 Stunden später die «Weisse Flagge» als Zeichen der Kapitulation vor den Wetterkapriolen.
Hauptgrund waren die warmen Temperaturen und die deshalb zu weiche Piste. Die starken Windböen, welche am Vortag zusätzlich zur schlechten Piste den Slalom der Frauen beeinträchtigt hatten, brachten wie befürchtet eine Schlechtwetterfront über die Stadt – mit Regen und weiteren starken Winden. In ihrer Begründung zur Absage fasste die FIS die Verhältnisse kurz und bündig zusammen: «Extreme Wetterbedingungen».
Der Start war zunächst um eine Viertelstunde auf 15.45 Uhr verschoben worden, weil die Jury eine zusätzliche Inspektion der Piste vornehmen wollte. Kurz darauf wurde die Absage kommuniziert, nachdem auch die Idee einer Verschiebung auf den späteren Abend verworfen worden war. Nun soll am Donnerstag gestartet werden. Der 1. Lauf beginnt um 13.00 Uhr, der 2. Lauf wird um 16.10 gestartet.
Dies bringt die Fahrer in Zeitnot und Reisestress, denn für die Techniker stehen bereits am Samstag und Sonntag in Adelboden ein Riesenslalom und ein Slalom auf dem Programm. Damit es etwas zügiger geht, werden die Fahrer nach dem Rennen mit einem Charterflug von Zagreb in die Schweiz reisen.
Der abgesagte Slalom vom Mittwoch ist nach den beiden Abfahrten von Lake Louise und Beaver Creek sowie den beiden Super-G von Lake Louise und Bormio bereits das fünfte Rennen der Männer in dieser Saison, welches verschoben werden musste. Termine und Ersatzorte muss die FIS noch für eine Abfahrt und einen Super-G suchen.