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Gestaltungsplan an der Aarauerstrasse beschlossen
Das Geviert zwischen Unterführungsstrasse, Aarauerstrasse, Von-Roll-Strasse und Neuhardstrasse soll durch die Ergänzung des geplanten Baukörpers an der Aarauerstrasse sowie eine Aufwertung der Innenhofsituation quartierverträglich verdichtet werden. Das Gebiet in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof eignet sich insbesondere für Dienstleistungs- und Wohnnutzungen. Das Areal liegt in der Kernzone, welche gemäss Zonenreglement mit einem Gestaltungsplanobligatorium belegt ist.
Das Projekt sieht ein sechsgeschossiges Gebäude mit zurückversetztem Attikageschoss vor, welches sich an den Nachbargebäuden orientiert und die Lücke in der Häuserzeile schliesst. Geplant ist eine Mischnutzung zwischen Wohnen und Gewerbe: Im Erdgeschoss entlang der Aarauerstrasse sind Gewerbenutzungen vorgesehen, in den Obergeschossen und im Hofgebäude Wohnnutzungen. Insgesamt sind zwölf 1½- bis 3½-Zimmerwohnungen geplant. Im gegenwärtig mit Nebenbauten dicht bebauten Hofbereich sollen Teilabbrüche für eine höhere räumliche Durchlässigkeit sorgen. Durch den Verzicht auf eine Tiefgarage kann hier auch ein Grünbereich erstellt werden, der dank einer genügend tiefen Vegetationsschicht gut bepflanzt werden kann.
In der Zeit der öffentlichen Auflage ist eine Einsprache eingegangen, welche Anträge insbesondere zur Höhe und zur Innenhofbebauung stellte und das Fehlen eines Mobilitätskonzeptes beanstandete. Die Einsprache wurde vom Stadtrat mit Verweis auf die kantonale Vorprüfung unter anderem mit den Argumenten abgewiesen, dass sich das geplante Bauvorhaben sinnvoll und massstäblich in den städtebaulichen Kontext einpasse und der vorliegende Gestaltungsplan zu einer ökologischen Aufwertung des Innenhofs führe. Das Vorgehen, dass bei Vorhaben bis zu 50 Autoabstellplätzen ein Mobilitätskonzept in der Phase der Baugesuchseingabe eingereicht werden müsse, entspreche der städtischen Praxis. Aufgrund der verkehrstechnischen Lage in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Olten, der damit verbundenen guten ÖV-Erschliessungsgüte und den Vorgaben in den Sonderbauvorschriften betreffend Fahrrad-Abstellplätze sei sichergestellt, dass der Gestaltungsplan keine Mobilitätsprobleme beim motorisierten Individualverkehr auslösen werde.