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Die Ursache für die gegenwärtige Finanzmisere der Armee könnte im Drang von Viola Amherd beruhen, aufrüsten zu müssen.
Für einen Beitritt zur NATO will die Verteidigungsministerin vermutlich deren Führung beweisen, dass die Schweiz bald 1 Prozent ihres Bruttosozialproduktes für die Armee aufwenden wird.
Erreicht sie dies nicht, dann dürfte aus ihrer Hoffnung, den Beitritt zur NATO vollziehen zu können, wohl nichts werden.
Auf Pump sollen deshalb ältere Waffensysteme wie die Zwillingsminenwerfer durch modernere Piranha-Minenwerfer ersetzt werden.
Dazu gibt es noch Nice-Ausgaben für das neue Staatssekretariat, für Cyberwar und Robotik und für die Frauenförderung.
In diesem Finanz- und Beschaffungs-Chaos agiert auch Thomas Süssli. Der Chef der Armee (CdA) und seine politische Vorgesetzte Amherd führen die Armee ohne eine glaubwürdige Einsatzkonzeption.
Eine klare Vorstellung über das wirkliche militärische Bedrohungsbild gegenüber der Schweiz dürfte nicht vorhanden sein.
Dabei ist es offensichtlich, dass die Schweiz aufgrund ihrer geographischen Lage bei einer Ausweitung eines Krieges in Europa aus der Luft durch Lenkwaffen, Bomber, Kampfflugzeuge und Drohnen einer feindlichen Macht bedroht würde.
Für die Abwehr einer solchen Bedrohung benötigen wir eine wirkungsvolle Luftwaffe mit mindestens 70 Kampfflugzeugen und mit einer umfassenden bodengestützten Luftverteidigung, die sämtliche Bereiche abdecken würde.
Denkbar wäre für den heute nur lückenhaft bestehenden Objektschutz gegenüber Drohnen auch die Beschaffung des neuen Fliegerabwehrsystem Skynex von Rheinmetall, das in Oerlikon entwickelt wurde.
Dieses System wird jetzt in der Ukraine eingeführt.
Für Einsatz und Unterhalt einer Berufs-Luftwaffe dürften vermutlich 5’000 Berufsleute genügen.
Fazit: Auf CdA und Heer würde verzichtet. Das eingesparte Geld käme der Luftwaffe zugute.
F/A-18D Schweizer Luftwaffe (A.S.)