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So stellte Armin Brun zwar fest, dass im Finanzsektor die Nachfrage für nachhaltige Anlagen gestiegen sei, aber: «Es fehlt eine Taxonomie.» Viele Produkte würden unter dem Label «nachhaltig» angeboten, ohne dass klar sei, was das beinhalte. Hier sehe er eine wichtige Rolle von Hochschulen und Forschung, einen Beitrag zu mehr Transparenz zu leisten.
Carla Hoinkes entgegnete, es wäre allgemein oft einfacher, wenn die Politik gewisse Rahmenbedingungen vorgebe, statt dass man auf Rankings oder Nachhaltigkeitsbewertungen setze. Im Agrarbereich etwa sei die Weiterentwicklung von Saatgut vor allem den Saatgutherstellern überlassen worden. «Diese beeinflussen, was erforscht wird», so Hoinkes, was in vielerlei Hinsicht zu Monokulturen geführt habe. Deshalb gelte es, die unabhängige Forschung, aber auch die Rolle der Politik zu stärken.
Kluge Köpfe für die Nachhaltigkeitsziele
Sowohl der «Nachhaltigkeitstalk» wie die Inputs und Diskussionen zuvor zeigten, was Regierungsrätin Christine Häsler eingangs festgestellt hatte: Es braucht «kluge Köpfe, um die Ideen zu entwickeln, mit denen die Nachhaltigkeitsziele erreicht werden können».