Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03204.jsonl.gz/2228

Die Zürcherin Alina Pätz und der Berner Oberländer Sven Michel, seit vielen Jahren auch privat ein Paar, siegten bei ihrer ersten und bislang einzigen WM-Teilnahme 2011, zu einer Zeit, als die Disziplin noch in den Kinderschuhen war und nur wenige Curler mitspielten, die sich im «richtigen» Curling, in den Vierer-Teams, profilierten.
Mittlerweile hat sich das Mixed-Doppel in den Vordergrund gespielt. Das allgemeine Niveau ist erheblich gestiegen. Seit 2018 ist es eine vollwertige olympische Disziplin. Die wichtigsten Curling-Nationen wie Kanada, die USA, Schweden, Schottland und die Schweiz entsenden Spielerinnen und Spieler, die auch im klassischen Curling zu den Besten gehören. Für das WM-Turnier in Thônex ist es nicht anders, sodass Pätz/Michel als eines von mehreren favorisierten Tandems starten.
Offene Zukunft im klassischen Curling
Wie es mit Alina Pätz und Sven Michel über diese Saison hinaus im Vierer-Curling weitergeht, ist offen. Das Genfer Männerteam hat sich nach den Olympischen Spielen in Peking aufgelöst. Die Frauen des CC Aarau, nunmehr dreifache Weltmeisterinnen, werden demnächst über ihre Zukunft entscheiden.
Sicher dürfte sein, dass Pätz/Michel im Doppel weiterfahren. Die Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo werden an den WM-Turnieren 2024 und 2025 ausgespielt.