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- Mindestens drei Menschen sind bei einer Gasexplosion in einem Gebäude im Zentrum der spanischen Hauptstadt Madrid ums Leben gekommen.
- Die Leichen einer 85 Jahre alten Frau und zweier Männer wurden inzwischen geborgen. Weitere zehn Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer.
- Bewohner von Nachbargebäuden, darunter eines Seniorenheimes, wurden umgehend in Sicherheit gebracht.
Gemäss Fernsehbildern ist die Fassade eines sechsstöckigen Gebäudes in der Strasse Calle de Toledo südlich der Plaza Mayor fast völlig eingestürzt. Es handelt sich um ein Residenz- und Bürogebäude für Priester.
Die Explosion im sechsstöckigen Gebäude ist auf ein Gasleck zurückzuführen. Das Unglück sei am Mittwoch gegen 15 Uhr geschehen, als gerade Wartungsarbeiten am Heizkessel des Unglücksgebäudes durchgeführt worden seien, sagte der Vertreter des spanischen Innenministeriums in der Region Madrid, José Manuel Franco, vor Journalisten. Der Mann, der diese Arbeiten durchführte, werde vermisst.
Feuerwehr, Polizei und Notfalldienste waren auch zwei Stunden nach der Explosion mit rund zwei Dutzend Fahrzeugen im Einsatz. Nicht nur die unmittelbaren Nachbarn des betroffenen Gebäudes wurden von der Explosion in Mitleidenschaft gezogen. So ist weiträumig auch der Strom ausgefallen.