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Hab und Gut in aller Welt: Brasilien
Hab und Gut in aller Welt: Brasilien
Allgemeine Informationen
Video on Demand VoD (kostenpflichtig). Was besitzt der Mensch, wie viel und was braucht er zum Leben? Der ehemalige Wachmann Vivaldo lebt mit der Wäscherin Vera in einem einfachen Viertel von Salvador da Bahia im Nordosten Brasiliens. Seit er entlassen wurde, hilft Vivaldo seiner Frau, die Berge von Wäsche zu bügeln, die sie in die Häuser von wohlhabenden Familien bringt. Drei Generationen leben in dem kleinen Häuschen unter einem Dach. Nur weil alle Kinder zum Familienunterhalt beitragen, kommt die Familie einigermassen über die Runden. Vivaldo liebt seine alte Stereoanlage und Vera ist begeistert von den Tele-Novelas, populären Soap Operas, die sie sich abends im Fernsehen ansieht. Vera träumt davon, wenigstens einmal in ihrem Leben nach Rio de Janeiro oder Sao Paulo zu reisen, die schönen Gegenden zu sehen, die sie nur aus dem Fernsehen kennt. Mit pädagogischem Begleitmaterial (PDF).
Pädagogische Informationen
Filmsprachen sind Portugiesisch, Deutsch und Französisch mit Untertitel auf Deutsch, Französisch und Englisch Das didaktische Begleitmaterial ist konzipiert als Zusatzangebot, das den Lehrpersonen Vorschläge für die Auswertung und Vertiefung des Films im Unterricht bietet. Es ist modular einsetzbar und enthält ergänzende Hintergrundinformationen, didaktische Impulse und Arbeitsblätter. Lernziele: (1) Die SchülerInnen lernen eigene Wünsche und Träume kennen und teilen diese mit (2) Die SchülerInnen setzen sich mit den eigenen Wohnverhältnissen im Vergleich zu der im Video dargestellten brasilianischen Familie auseinander (3) Die SchülerInnen erarbeiten miteinander die Bedeutung von Haben und Nichthaben, Besitzen und Nichtbesitzen, Geld und Lebensstandard in ihrem eigenen Umfeld (4) Die SchülerInnen setzen sich mit den unterschiedlichen sozialen Schichten einer Gesellschaft auseinander und erörtern, warum und wie diese entstehen. Davon ausgehend lernen sie die ungleichen und ungerechten Strukturen der Weltgesellschaft kennen und erörtern wie es dazu kam (5) Die SchülerInnen lernen Ungerechtigkeiten bei der Jobvergabe kennen und vergleichen sie mit ähnlichen Situationen in der eigenen Gesellschaft (z.B. kommt es auch bei uns vor, dass am Telefon der Job versprochen wird, wenn die dunkelhäutige Person dann vorstellig wird, gibt es den Job nicht mehr usw.)