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Intersexualität
Welches sind die wichtigsten Einflüsse auf die Identitätsfindung intersexueller Menschen?
Eines von rund 1000 Kindern kommt, nach Angaben der Vereinigten Nationen, in der Schweiz mit Geschlechtsmerkmalen beider Geschlechter, also männlichen und weiblichen, zur Welt. Es gibt verschiedene Ausprägungen, die klassische und wohl seltenste Form ist der Hermaphrodismus. Intersexualität hat also einen genetischen Hintergrund der sich auch hormonell auswirkt, so dass das Geschlecht bei der Geburt und später oft lang unklar bleibt. Dieses Ungleichgewicht wird häufig früh medikamentös oder operativ behandelt. Erwiesen ist, dass sich solche Eingriffe im Verlauf der Entwicklung bemerkbar machen. Diese Einpassung in die gesellschaftlichen Normvorstellungen kann sich auf die menschliche Psyche auswirken. Der Zeitpunkt einer Intervention kann die Person in der sexuellen Identität und in ihrem Sein stärken oder schwächen. Die folgende Bachelorarbeit legt den Fokus auf Chancen und Risiken einer gesunden Identitätsentwicklung. Durch die Förderung von sozialen, psychologischen und biologischen Ressourcen können Schwierigkeiten in der Entwicklung vorgebeugt werden. Aufgrund von Entwicklungstheoretischen Grundlagen ist ein guter Zeitpunkt um eine/n "Betroffenen" mit dem Wissen rund um den Körper, zu konfrontieren das Grundschulalter. Das theoretische Wissen zur Identitätsentwicklung wird mit einer qualitativen Forschungsmethode, dem narrativen Interview belegt und verknüpft. Die Auswertungen der geführten Interviews ergaben, dass sich die drei "Betroffenen" mehr Aufklärung durch die Familie oder das soziale Umfeld gewünscht hätten. Die Aussagen der InterviewpartnerInnen belegen, dass eine Sensibilisierung.