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Enterprise-Resource-Planning (kurz: ERP) sind zentrale Systeme für die Bewältigung und Verwaltung sämtlicher unternehmerischer Aufgaben. Kaum ein Unternehmen kommt noch ohne ein solches Softwaresystem aus. In einem ERP-System werden beispielsweise Kunden- und Lieferantenbestellungen erfasst; diese Daten werden auch für Import- bzw. Exportsendungen benötigt. Für den Export braucht man neben den Kunden- und Artikelangaben auch noch zollspezifische Angaben.
Um alle notwendigen Informationen für eine Exportsendung zusammenzutragen, werden die Informationen meist manuell erfasst und befinden sich dann in unterschiedlichen Systemen. Das kostet nicht nur viel Zeit und ist fehleranfällig, sondern bei Änderung der Kundenbestellung bedeutet es auch einen grossen Aufwand, alles anzupassen.
Diese Arbeit kann mit einer Schnittstelle automatisiert werden. Eine Schnittstelle soll unabhängig vom ERP System die relevanten Daten synchronisieren und einen hohen Sicherheitsstandard bezüglich Datensicherheit und unbefugten Angriffen bieten. Mit einer REST API lässt sich eine solche geeignete Schnittstelle aufbauen.
Representational State Transfer (abgekürzt REST) ist vereinfacht gesagt ein Webservice. REST hat das Ziel, durch einheitliche Schnittstellen den Anforderungen des modernen Web gerecht zu werden. Der Zweck von REST liegt schwerpunktmässig auf der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation. REST stellt eine einfache Alternative zu ähnlichen Verfahren wie SOAP und WSDL und dem verwandten Verfahren RPC dar. Anders als bei vielen verwandten Architekturen kodiert REST keine Methodeninformation in den URI, da der URI Ort und Namen der Ressource angibt, nicht aber die Funktionalität, die der Web-Dienst zu der Ressource anbietet.
Der Vorteil von REST liegt darin, dass im WWW bereits ein Grossteil der für REST nötigen Infrastruktur (z. B. Web- und Application-Server, HTTP-fähige Clients, HTML- und XML-Parser, Sicherheitsmechanismen) vorhanden ist und viele Web-Dienste per se REST-konform sind. Eine Ressource kann dabei über verschiedene Medientypen dargestellt werden, auch Repräsentation der Ressource genannt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Representational_State_Transfer
Eine API (Application Programming Interface) ist ein Satz von Befehlen, Funktionen, Protokollen und Objekten, um eine Software zu erstellen oder mit einem externen System zu interagieren. Sie stellt Standardbefehle für die Ausführung allgemeiner Operationen zur Verfügung, so dass Codes nicht von Grund auf neu geschrieben werden müssen. Somit wird der Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen um ein Vielfaches beschleunigt und vereinfacht.
Wenn Sie Adressen neu erstellen oder anpassen, werden die Daten wie Name und Adresse über einen Web-Service an das Swiss Sanctions übermittelt. Dieses prüft die Daten nach drei Kriterien:
Durch die automatische und direkte Kommunikation ERP <=> Swiss Sanctions erhalten Sie direkt Gewissheit. Alle notwendigen Informationen wie Zeitstempel, wer hat die Entscheidung getroffen und die Adressinformationen werden protokolliert. So können Sie die Informationen auch entlang der Auftragserstellung nutzen. Beispielsweise können Sie die Abfrage in der Offertphase machen, also bei der Bestellung der Rohmaterialien und vor dem Export.
Ein weiterer Vorteil besteht mit der Kombination zum Modul Swiss e-dec. Vor der e-dec Erstellung vergleicht die Software den Namen mit den Sanktionslisten und blockiert bei einem potenziellen Treffer die e-dec Erstellung. Über einen Sonderstatus kann eine temporäre Sperre eingestellt werden. Das ist zum Beispiel dann nützlich, wenn die Auslieferung aufgrund einer offenen Zahlung gestoppt wurde. In einem solchen Fall können Sie mit unserer Software sicherstellen, dass keine Dokumente erstellt werden und die Weiterverarbeitung erst nach Rücksprache mit der zuständigen Stelle erfolgen kann.
Grundlage ist die Kundenbestellung. Eine Kundenbestellung wird in den meisten Fällen im ERP-System erstellt und gepflegt. Sämtliche Daten aus der Kundenbestellung können über eine API – Schnittstelle an das Swiss Transport resp. das Swiss e-dec übergeben werden. Der Unterschied zwischen den beiden Systemen ist der erweiterte Funktionsumfang von Swiss Transport. Während Sie mit Swiss e-dec Ausfuhrlisten, Zollrechnungen, Lieferscheine, Packlisten und EUR.1 verarbeiten, ist im Swiss Transport auch noch die Bewirtschaftung eines externen Logistik-HUB möglich.
Der externe Logistikdienstleister verfügt meist nicht über eine Anbindung zum ERP-System. Das hat zur Folge, dass sämtliche Daten per E-Mail übermittelt und von Hand erfasst werden müssen. Das ist nicht nur kostenintensiv und fehleranfällig, sondern dadurch geht auch die Übersicht verloren. Mit Swiss Transport lässt sich genau diese Lücke schliessen. Der Logistikdienstleister bekommt einen Zugang, worin er den Wareneingang (gelieferte Ware) verfolgen und buchen kann. Dadurch wird der Lagerbestand beim Logistikdienstleister sichtbar. Nach der Kommissionierung durch den Logistikdienstleister wird die Bestandsmenge korrigiert und die ganze Transaktion ist, wenn nötig, bis auf Chargenebene dokumentiert.
Der grosse Vorteil liegt darin, dass der Logistikdienstleister alle Informationen hat, diese direkt bearbeiten kann und sie schlussendlich für alle Prozessbeteiligten jederzeit transparent einsehbar sind.
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Stellen Sie uns all Ihre Fragen im Zusammenhang mit Schnittstellenanbindungen – wir beraten Sie gerne.
Egal, ob Ihre Firma im Export oder Import agiert, muss die Geschäftsführung stets ihrer Pflicht nachkommen, ein Screening der Geschäftspartner durchzuführen. Sie muss gewährleisten, dass Personen, Organisationen, Lieferanten oder Kunden nicht auf einer Anti-Terror-Liste oder Sanktionsliste aufgeführt sind. Ist dies […]Artikel lesen
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