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Bézard
(spr. behsáhr), Jean Louis, franz. Historienmaler, geb. zu Toulouse, besuchte in Paris die Ateliers von Guérin und Picot, wurde Schüler der École des beaux-arts und trug 1825 mit dem Bild: Jakob weigert sich, den Benjamin ziehen zu lassen, den großen römischen Preis davon. Nach seinem Aufenthalt in Italien erschien er in den Ausstellungen mit historischen Bildern, großenteils religiösen Inhalts, und schmückte mehrere Pariser Kirchen mit Wandgemälden. Zu den erstern gehören: Magdalena in der Wüste, Scene aus der Revolution von 1830, Martyrium des heil. Saturninus (1836), das Reich der Bösen auf der Erde (1837), Martyrium des heil. Eutrop, Mephistopheles, die sieben Werke der Barmherzigkeit, die Himmelfahrt Mariä, der heil. Rochus betet für die Pestkranken, der heil. Michael entreißt die Seelen den Händen des Teufels, die sieben Sakramente u. a. Unter seinen monumentalen Malereien sind zu nennen die in der Kirche der heil. Elisabeth, in der St. Josephskapelle der Kirche Ste. Clotilde und in der Kathedrale von Agen (Geburt und Auferstehung Christi). 1860 wurde er Ritter der Ehrenlegion.