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Tempel von Angkor
Entdecken Sie die Wunder von Angkor in Kambodscha, wo tausend Jahre alte Tempel versteckt im Urwald liegen und Städte und Straßen aus einer längst vergangenen Zeit Sie in die einstigen Königreiche der Khmer zurückversetzen.
Die "Zitadelle der Frauen" ist der einzige bedeutende Tempel von Angkor, der aus rosafarbenem Sandstein erbaut wurde, und das Kronjuwel der Khmer-Baukunst.In Street View entdecken
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Banteay Srei wurde im Jahr 967 von einem brahmanischen Guru des Königs Rajendravarman II. in Auftrag gegeben und dem Gott Shiva geweiht. Jahrhundertelang lag der Tempel tief im Dschungel versteckt, bis er 1914 von französischen Archäologen wiederentdeckt wurde. Ein Jahrzehnt später sorgte der französische Romancier und Kunsttheoretiker André Malraux für einen der größten Kunstskandale des 20. Jahrhunderts: Er wurde verhaftet, als er versuchte, das Land mit mehreren wichtigen, vom Ausgrabungsort gestohlenen Stücken zu verlassen. Die Skulpturen wurden zurückgegeben – und dank der dadurch gewonnenen internationalen Aufmerksamkeit wurde der Tempel in den 1930er Jahren mit den neuesten archäologischen Methoden aufwendig restauriert.
Beim Wiederaufbau des Tempels Banteay Srei in den 1930er Jahren wurde erstmals die Methode der Anastilosis eingesetzt. Dabei werden Bauwerke unter Verwendung der originalen erhaltenen Bauteile und Positionen wieder errichtet. Heute wird die kambodschanische Regierung bei der Restaurierung des Tempels von der Schweiz unterstützt. Obwohl Vandalismus und Diebstähle ihren Tribut gefordert haben, gilt diese als eine der am besten erhaltenen historischen Stätten der Region Angkor. Ein Entwässerungssystem wurde installiert und es wurden Maßnahmen getroffen, um durch Bäume verursachte Schäden zu begrenzen.
Die filigrane Schönheit der Kunstwerke aus weichem rosa Sandstein erinnert in ihrer detailreichen Ausgestaltung an Holzschnitzereien und macht Banteay Srei einzigartig unter den Tempeln von Angkor. Auf seinen Mauern, Türmen, Giebeln und Fensterstürzen spielen sich ganze Szenen aus der hinduistischen Mythologie ab; zu sehen sind unter anderem Intarsien mit Nachbildungen des Epos Ramayana am Westeingang und die Darstellung des Liebesgotts Kamashutra auf dem Giebel der Südbibliothek, wie er mit einem Pfeil auf Shiva zielt.
Die wie Schnitzereien anmutenden Ornamente am Westeingang des zentralen Heiligtums zeigen das berühmte Duell zwischen den Affenbrüdern Valin und Sugriva aus dem hinduistischen Epos Ramayana.
Der Naturgeist Yaksha bewacht den Eingang zum zentralen Turm von Banteay Srei. Diese Skulptur gilt als Musterstück alter Khmer-Skulpturen.
Folgen Sie dem Trek durch den Dschungel und lassen Sie sich von der geheimnisvollen Tempelanlage Beng Mealea in ihren Bann ziehen.In Street View entdecken
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Diese große, zerfallene Ruine liegt entlegen an der Kreuzung einer alten Königsstraße, die den Tempel einst mit Angkor und anderen Städten des Khmer-Königreichs verband. Der Stil und Grundriss des im 12. Jahrhundert während der Herrschaft von Suryavarman II. erbauten hinduistischen Tempels hat bereits große Ähnlichkeit mit dem Baustil von Angkor Wat.
Bis vor Kurzem war es aufgrund des dichten Urwalds und der noch scharfen Landminen aus dem Vietnamkrieg schwierig und gefährlich, Beng Mealea zu erreichen. Die Landminen wurden 2003 geborgen und ein Jahr später wurde für die Dreharbeiten zu einem Film ein Holzsteg gebaut, der das zentrale Heiligtum dann auch endlich für die Öffentlichkeit zugänglich machte.
Wer den entlegenen Tempel Beng Mealea erreichen will, muss einen riesigen ausgetrockneten Wassergraben durchqueren, über Baumwurzeln und Geröll klettern und durch eine Reihe geheimnisvoller unterirdischer Kammern gehen. Der Lohn sind Momente wie aus einem Abenteuerfilm: Die Wände und Dächer des alten Gebäudes sind mit Moos und Weinreben bedeckt, Bäume wachsen aus den bröckelnden Türmen und in den Höfen türmen sich Sandsteinblöcke.
Entdecken Sie die legendäre Stadt der Tempel, ein tausend Jahre altes lebendiges Denkmal und eines der größten Architekturwunder der Welt.In Street View entdecken
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Angkor Wat wurde mit dem Ziel gebaut, das Universum in Stein abzubilden. Der zentrale Turm ist ein Symbol für den Götterberg Meru, die Heimat der Götter in der hinduistischen Mythologie.
Die harmonische Form von Angkor Wat basiert auf einer Pyramide mit drei Ebenen, die von fünf wie Lotusblüten geformten Türmen gekrönt wird. Besucher betreten die Tempelanlage von Westen her. Die Außenmauer erreicht man über einen riesigen, mit Sandstein gepflasterten Damm, der einen gewaltigen, rechteckigen Wassergraben durchquert.
Die Galerie der Flachreliefs erstreckt sich über ein Areal von etwa 1.200 Quadratmetern mit aufwendig gearbeiteten feinen Sandsteinreliefs, die Szenen aus hinduistischen Epen und Mythen darstellen und in ihrer Detailliertheit und Qualität weltweit einzigartig sind.
Die Reliefs im südwestlichen Pavillon der westlichen Galerie zeigen König Suryavarman II. bei der Hofhaltung, während seine von Feldherren auf Elefanten angeführte Armee nach Osten in den Kampf mit den Cham marschiert.
Im Ostflügel der südlichen Galerie sind die 37 Himmel und 32 Höllen aus der hinduistischen Mythologie dargestellt. In einer Abbildung weist der Todesgott Yama auf die oberen und unteren Pfade, die die sterblichen Geister in den Himmel oder in die Hölle führen.
Die Darstellung vom Quirlen des Milchozeans in der östlichen Galerie ist das berühmteste Flachrelief von Angor Wat. In diesem Mythos quirlen Götter und Dämonen gemeinsam den Milchozean, um an die darin verborgenen Schätze zu gelangen, darunter das Elixier der Unsterblichkeit.
Die Tempelwände von Angkor Wat sind mit mehr als 3.000 Steinfiguren dekoriert, die göttliche Nymphen (Apsaras) darstellen. Dabei hat jede der Figuren eigene Merkmale; so gibt es 37 verschiedene Frisuren und Varianten an Kopfschmuck.
Die aus einem einzigen Sandsteinblock gehauene achtarmige Statue von Vishnu befindet sich am rechten Turm des Westeingangs. Pilger legen hier oft Blumengirlanden oder Haarsträhnen ab, um Vishnu für erfahrenes Glück zu danken.
Wer die Ecktürme und die innere Galerie erreichen will, muss drei Treppen erklimmen. Die Treppen wurden absichtlich sehr steil gebaut, um darzustellen, dass der Aufstieg in den Himmel nicht einfach ist.
Die Tore der berühmten letzten Hauptstadt des Königreichs der Khmer erheben sich majestätisch am Ende einer mit Statuen gesäumten Promenade.In Street View entdecken
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Angkor Thom wurde im Laufe von 500 Jahren mehrmals wieder aufgebaut. Der letzte und umfangreichste Wiederaufbau fand im 12. Jahrhundert unter König Jayavarman VII. statt, der gewaltige Befestigungen zum Schutz vor Feinden errichten ließ. Die Stadtmauern symbolisierten die Berge rund um den Götterberg Meru und der Wassergraben den kosmischen Ozean.
Die großen Tore von Angkor Thom gehören zu den am meisten fotografierten Sehenswürdigkeiten in ganz Angkor. Sie sind etwa 20 Meter hoch und werden von vier monumentalen Gesichtern gesäumt, die jeweils nach Norden, Osten, Süden und Westen blicken. Die unteren Hälften der Tore sind dreiköpfige Elefanten, deren Rüssel als Säulen dienen.
Der Staatstempel Bayon mit seinen 54 Türmen, in die nicht weniger als 2.000 Gesichter gemeißelt sind, befindet sich genau in der Mitte von Angkor Thom. Das Labyrinth aus Galerien und dunklen Gängen von Bayon ist berühmt für seine detailverliebten Flachreliefs, die wichtige Kämpfe und Ereignisse aus der Geschichte der Khmer sowie Szenen des täglichen Lebens darstellen.
Die etwa sechseinhalb Meter hohe Terrasse des Lepra-Königs bleibt eines der Mysterien von Angkor Thom. Einige glauben, dass mehrere Könige von Angkor an Lepra erkrankt waren und dass die nackte Statue in der Mitte (ein Nachbau) den Todesgott Yama darstellt, der dem Krematorium der Könige vorsaß. Eine andere Theorie besagt, dass diese Figur den Gott des Reichtums Kubera darstellt, der auch leprös war. Erfahren Sie mehr im Google Cultural Institute.
Dieser Kopf war einst Teil einer mehr als zwei Meter hohen knienden Gottheit, eine von 54 Gottheiten, die den erhöhten Fußweg zum südlichen Eingang des Staatstempels Bayon säumen. Wissenschaftler glauben, dass die Statuen den hinduistischen Schöpfungsmythos vom Quirlen des Milchozeans darstellen. Erfahren Sie mehr im Google Cultural Institute.
Entdecken Sie die mystische, von Bäumen überwucherte Tempelanlage, in der Teile des Films "Tomb Raider" gedreht wurden.In Street View entdecken
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König Jayavarman VII. widmete die gesamte Tempelanlage seiner Mutter. So finden sich hier viele Reliefs von Frauenfiguren, darunter auch diese berühmte Bildhauerarbeit eines Frauengesichts. Dieses von den Baumwurzeln umrahmte Gesicht ist ein einmaliger Anblick.
Das westliche Gopura (Eingangstor) wird von vier Gesichtertürmen bewacht, die Bodhisattva darstellen und in die vier Himmelsrichtungen blicken.
Tiermotive kommen in den Reliefs der Tempel von Angkor zwar häufig vor, aber keines ist so umstritten wie dieses, das große Ähnlichkeit mit einem Stegosaurus hat.
Halb verfallen liegt Ta Prohm da; riesige Wurzeln von bengalischen Feigen und Würgefeigen überwuchern die Wände, Tore und Räume wie Lavaströme. Die Gebäude von Ta Prohm wurden von den Restauratoren absichtlich in diesem Zustand belassen. So verleiht der Verfall dem Ort eine besondere Romantik.
Erfahren Sie mehr über Angkor im Google Cultural Institute.