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Der berühmteste und meistgespielte Protestsong im Jazz ist zweifellos Billie Holidays «Strange Fruit», das Lied, das von den merkwürdigen Früchten der Bäume in den Südstaaten erzählt, gelynchten Schwarzen nämlich. Songs, die so explizit werden, sind vor dem Krieg selten, eher werden die Zustände umschrieben oder karikiert. Ab den Sechzigerjahren ändert sich das, parallel zum «Civil Rights Movements» Martin Luther Kings getrauen sich junge Musiker, die Misere zu benennen. Die Qualität der Musik allerdings stand meist im Zentrum, der Zorn ist sublimiert.