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Die Schweizer Skispringer überzeugen auch in der Qualifikation in Garmisch-Partenkirchen nicht. Simon Ammann belegt mit einem Flug auf 125 m den 38. Rang.
Der Toggenburger muss sich steigern, wenn er an der laufenden Vierschanzentournee nicht zum zweiten Mal den Finaldurchgang verpassen will. Ammann misst sich am Neujahrsspringen mit dem Franzosen Vincent Descombes Sevoie, der diesen Winter konstant in die Top 20 springt. Der Schweizer steigt als Aussenseiter ins Duell. Sofern er den Franzosen nicht bezwingt, winkt mit einem soliden Sprung ein Weiterkommen als einer der fünf Lucky Loser.
Allerdings scheint ein Platz in dieser Wertung bereits vergeben. Der Pole Kamil Stoch, Zweiter in Oberstdorf, liess nach zwei guten Trainingssprüngen den Wettkampf aus und trifft nun auf den Qualifikationssieger Markus Eisenbichler. Der Deutsche gewann mit einer Weite von 138 m.
Auch Stefan Kraft stellte sich auf Anhieb gut auf die Olympiaschanze ein. Nur 18 Stunden nach seinem Auftakterfolg in Oberstdorf flog der Salzburger am Samstag auf 138 m und war damit Zweiter der Qualifikation.
Gregor Deschwanden und Gabriel Karlen müssen am Neujahrstag pausieren. 118 und 116 m reichten nicht, um sich für die K.o.-Duelle zu qualifizieren. Die einzige positive Erkenntnis aus Schweizer Sicht: Ammanns Schanzenrekord vom 1. Januar 2010 mit 143,5 m geriet nicht in Gefahr.
SDA-ATS