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Für Lehrkräfte und schulische HeilpädagogInnen in Kindergarten, Unterstufenschule und Kleinklasse
Zahlreiche Studien, die in den letzten Jahren in Schulen durchgeführt wurden, belegen die Notwendigkeit, auch die physiologische Entwicklung der Schüler zu berücksichtigen.
Einführung
Immer mehr Studien belegen die bereits seit langem bestehende Theorie, dass Gleichgewichtskontrolle, motorische Fähigkeiten und die Integration frühkindlicher Reflexe in der Tat mit schulischen Leistungen verknüpft sind. Nunmehr können Probleme in diesen Bereichen von Lehrern innerhalb des Schulsystems nicht nur erkannt, sondern - wie eine Reihe von Studien in den letzten Jahren gezeigt haben - auch praktisch angepackt werden. Die mögliche Intervention besteht aus einem einfachen Bewegungsübungsprogramm, das in der Schule jeden Tag etwa 10 Minuten lang durchgeführt werden kann.
Das Programm, das am Institut für Neurophysiologische Psychologie (INPP) in Chester entwickelt wurde, basiert auf einem Behandlungsprogramm, das seit den 1970er Jahren am INPP in Gebrauch ist. Es wurde in den letzten Jahren für den Einsatz an Schulen so modifiziert, dass es auch mit größeren Kindergruppen durchgeführt werden kann.
Es besteht aus einer Reihe entwicklungsbezogener Bewegungsübungen, die diejenigen Bewegungsmuster zur Grundlage haben, die ein Kind normalerweise im ersten Lebensjahr durchführt. Einer der Hauptunterschiede zwischen dem INPP-Programm und vielen anderen Bewegungsprogrammen, die ebenfalls die Verbesserung von Koordination und Gleichgewicht anstreben, besteht darin, dass die vom INPP entwickelten Bewegungsübungen die Kinder ganz an den Beginn der frühkindlichen Gleichgewichtsentwicklung zurückführen.
Alle Übungen werden auf dem Boden ausgeführt und unterstützen die Entwicklung einer guten Ausrichtung des Kopfes mit dem Körper (= die Grundlage für eine gute Körperhaltung), die Fähigkeit, die rechte und linke Seite des Körpers sowie die obere und untere Hälfte des Körpers auf unterschiedliche Weise zu benutzen (= die Grundlage für Koordination). Erst dann, wenn das Kind diese sehr einfachen Bewegungen automatisiert schwierigeren Position. Mit der Durchführung natürlicher Bewegungen in einer entwicklungsgemäßen Abfolge wird die dadurch verbesserte Koordination zu einer integrierten Funktion und nicht lediglich zu einer Fertigkeit, die als Ergebnis von Übung erlernt wurde. Fertigkeiten, die hauptsächlich von Übung abhängen, passen sich nicht notwendigerweise gut an neue Situationen an.
Schulungsinhalt
Der Kurs ist für KlassenlehrerInnen, schulische HeilpädagogInnen und ErzieherInnen in Kindergartengruppen (ab 5 Jahren) entwickelt worden. Er umfasst:
- Einführung
- Zeichen und Symptome für Entwicklungsauffälligkeiten
- Die Rolle der Bewegung im Hinblick auf Wahrnehmung und Koordination
- Einführung in den Gebrauch der INPP Testserie zum Einsatz in der Schule
- Einüben der einzelnen Bewegungsübungen des INPP - sensomotorischen Förderprogramms für den Einsatz im (Vor) Schulunterricht
- Besprechen von Fragen zur Umsetzung im Schulalltag
Das Programm wurde für den Einsatz in einer ganzen Schulklasse oder auch für ausgewählte Schülergruppen entwickelt. Es eignet sich nicht für eine Einzelförderung.
|Teilnahmegebühr||
290,00 SFr.|
Inbegriffen sind ein Übungshandbuch und weitere Unterlagen.
|Das Mittagessen ist nicht mit eingeschlossen. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.|
|Anmeldung||Bitte mit Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefon und Beruf per Post oder Mail.|
Ihr Platz ist reserviert nach Zahlungseingang der Kursgebühr:
PC-Konto 85-720061-3