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Am Schweizer Nationalfeiertag sind nicht alle Regionen gleichermassen vom Wetterglück begünstigt. Die Auswertung der Wetterdaten der letzten 30 Jahre zeigt, dass die abendliche 1.-August-Feier im Mittelland nur selten verregnet worden ist. Mehr Niederschläge gab es auf der Alpensüdseite und am Alpennordhang.
1.-August-Wetter
Die Auswertungen der automatischen Aufzeichnungen seit 1982 zeigen deutliche regionale Unterschiede. Milde Temperaturen und niederschlagsfreie Abende sind am Nationalfeiertag der Schweiz nicht garantiert.
Niederschlagsfrei bis gewitterhaft
Stark bevorzugt war im untersuchten Zeitraum die Region rund um Bern. In der Bundeshauptstadt regnete es am Abend des 1. August nur gerade dreimal. Vorteilhaft waren die Verhältnisse auch in Basel und Genf mit vier respektive fünf verregneten 1.-August-Abenden. In Zürich wurden an sechs Abenden Niederschläge registriert. Etwas regnerischer war es auch auf der Alpensüdseite mit sechsmal Niederschlag in Lugano und achtmal in Samedan. Noch weniger Wetterglück hatte der Alpennordhang. So war zum Beispiel in Adelboden oder Glarus praktisch jedes zweite Jahr mit einem verregneten 1.-August-Abend zu rechnen. Die regionalen Unterschiede sind hauptsächlich auf die sommerliche Gewittertätigkeit zurückzuführen, die in den alpinen Regionen stärker ausgeprägt ist als im Flachland.
Kühle Temperaturen nicht ausgeschlossen
Obwohl es sich eigentlich um die wärmste Zeit des Jahres handelt, kann der 1. August je nach Region recht kühl ausfallen. Auf der Alpennordseite kann die Temperatur am Abend des Nationalfeiertags selbst im Flachland je nach Wetterverhältnissen unangenehm tief sein, so dass ein Pullover oder eine Jacke gute Dienste leisten. Bevorzugt ist hingegen das Tessin mit meist konstant angenehmen Temperaturen.