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Atemwegserkrankungen
Atemwegserkrankungen umfassen alle Krankheiten, welche die Funktion des Atmungssystems und insbesondere die Organe der Atemwege betreffen. Einige dieser Erkrankungen sind dauerhaft, wie Asthma oder die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Sie müssen ärztlich diagnostiziert und therapiert werden. Rauchen ist sowohl für Asthma als auch für COPD ein zentraler Risikofaktor.
Es gibt akute Atemwegserkrankungen wie Infektionen der Atemwege, die meistens durch Viren und seltener durch Bakterien ausgelöst werden. Dem gegenüber stehen die chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD. Asthma wird häufig durch eine Allergie (Hausmilben, Tierhaare oder Pollen) oder durch Zigarettenrauch und Luftverschmutzung ausgelöst. Wichtige Risikofaktoren für Asthma sind die genetische Veranlagung und das Rauchen. Bei Betroffenen sind die Atemwege entzündet und überempfindlich. Sie leiden typischerweise unter Phasen von Atemnot, Husten und einem Engegefühl in der Brust. Auch COPD, eine chronische Verengung der Atemwege, wird häufig durch Rauchen ausgelöst. Daneben begünstigen das langfristige Einatmen von Diesel-Abgasen, Kaminrauch und organischen Feinstäuben eine Erkrankung. COPD schränkt das Atmen ein, vom Sauerstoffmangel ist der ganze Körper betroffen. Erste Anzeichen einer Erkrankung sind Auswurf, Husten und Atemnot. Da sich die Krankheit schleichend entwickelt, werden die Symptome häufig verharmlost und die COPD bleibt oft lange unbemerkt. Wie schnell eine COPD fortschreitet, hängt stark davon ab, wie früh die Diagnose gestellt wird, wann die Behandlung beginnt und wie rasch der Rauchstopp gelingt.