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Mit der Satzführung baute Wawrinka aber ab. Es unterliefen ihm vor allem zu viele unerzwungene Fehler – 51 waren es am Ende insgesamt. Dabei wirkte der Schweizer wiederholt abgelenkt. Mehrmals beschwerte er sich beim Schiedsrichter - offenbar über das zu kalte Wasser, das die Organisatoren den Spielern zur Verfügung stellten.
Mitte des dritten Satzes schlug Wawrinka zudem mit dem Schläger mehrmals gegen die Wand-Abdeckung, wofür ihn die ansonsten ihm nicht abgeneigten Zuschauer auspfiffen. Verschiedentlich machte sich auch die fehlende Matchpraxis bemerkbar, wobei die kühl-nassen Bedingungen ihm nicht entgegengekommen sein dürften. Der dreifache Grand-Slam-Sieger erreichte nicht die Power seiner besten Tage und vor allem nicht die Sicherheit.
Dennoch kämpfte sich Wawrinka im dritten Satz zunächst noch einmal heran. Mit einem Break rettete er sich bei letzter Gelegenheit ins Tiebreak, in welchem er dann aber klar das Nachsehen hatte. Das Break im vierten Satz kassierte er zum 2:3.
Corentin Moutet, der vor zwei Jahren in Dubai schon das erste Duell mit Wawrinka gewonnen hatte, spielte eigentlich nicht unwiderstehlich oder höchstens in einigen Momenten und zeigte einige Male Nerven. In der Summe war der 23-Jährige aber der konstantere Spieler auf dem Court Suzanne Lenglen.