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<h2>SubmittedText<h2><p>Bei Forel liegen mehr als 4200 Tonnen Munition nur wenige Meter unter der Wasseroberfläche des Neuenburgersees, in der Nähe des Naturschutzgebiets Grande Cariçaie, das einem Viertel der Tier- und Pflanzenarten der Schweiz Lebensraum bietet. 2021 erklärte das Militär, die Schiessübungen hätten keine nennenswerten Auswirkungen auf die Wasserqualität des Sees. Gleichzeitig versprach es, die Verschmutzung genauer zu untersuchen. Im September 2021 beauftragte Viola Amherd die Armee, den Bedarf für die Schiessübungen zu überprüfen und bis zum Sommer 2022 ein Konzept für die Beseitigung der Munition zu erarbeiten. Seither herrscht Funkstille. Die nicht sehr überzeugende Kommunikation des VBS in dieser Angelegenheit ist unverständlich.</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie sieht es aus mit der Verschmutzung des Wassers und des Bodens des Neuenburgersees aufgrund der militärischen Schiessübungen? Wie weit sind die vom VBS 2021 versprochenen detaillierten Analysen fortgeschritten?</p><p>2. Wie kann die Armee garantieren, dass die Böden in der Region Forel nicht verschmutzt sind, wenn gleichzeitig die Böden der Schiessstände in der Regel mit Schwermetallen belastet sind?&nbsp;</p><p>3. Wie sieht das Konzept zur Munitionsbeseitigung aus, das die Vorsteherin des VBS für den Sommer 2022 in Auftrag gegeben hat?</p><p>4. Das Schiesstraining bei Forel ist seit 2021 sistiert. Wird die Sistierung in ein Verbot umgewandelt? Für welchen Zeitraum ist garantiert, dass keine Schiessübungen stattfinden?&nbsp;</p><p>5. Wie sieht der Zeitplan für die Sanierung des Standorts aus?</p>