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Nathalie Colas ist in Strassburg aufgewachsen, absolvierte die DePaul University of Music in Chicago, erlangte einen Master of Arts am Koninklijk Conservatorium Brüssel, einen Specialized Master of Arts Opera am Schweizer Opernstudios (HKB) und war Studentin der International Lied Masterclass von Udo Reinemann in Brüssel. Nathalie Colas wurde bei ihrem Bühnendebüt als Despina in Mozarts Cosi fan Tutte am Theater Biel/ Solothurn als "zauberhaft schwebenden und seidenen Sopran" gefeiert . Sie sang u.a. Julia in Boris Blachers „Romeo und Julia“ in Bern, Rosina in Paisiellos „Il Barbiere di Siviglia“ (Opéra de Chambre de Genève), Alceste in Mysliveceks „Antigona“ in einer preisgekrönten Produktion in Ungarn und Vespetta (Pimpinone) und Quiteria (Don Quichotte) mit der Haymarket Opera Company in Chicago. Ausserdem war sie als Clorinda in „Il Signor Fagotto“ und als Eugenia in Mayrs „Der Geizhals“ in der Schweiz und Deutschland zu hören.
Nathalie Colas ist eine gefragte Konzert- und Liedsängerin in Chicago und Europa (Driehaus Museum, Symphony Center, Liederstube Chicago, Salon Moderne; Belgien, Luxemburg, Frankreich, Großbritannien). Mit dem Chicago Bach Ensembles sang sie z.B. Händels Messiah und konnte sich im Konzert mit dem Park Ridge Orchestra unter der Leitung von James Setapen als Solistin vorstellen. Sie ist Gründungsmitglied des zeitgenössischen Musikensembles Fonema Consort Chicago (Uraufführungen in den USA, Costa Rica, Mexiko und Frankreich) und veröffentlichte vor kurzem "Ombre et Lumière", eine CD mit geistlicher Musik für Sopran und Orgel. Sie wurde anfangs 2015 mit dem ersten Preis des Music Institute of Chicago Wettbewerb ausgezeichnet.
Die Mezzosopranistin mit italienischen Wurzeln studierte bei Prof. Jane und David Thorner an der Zürcher Hochschule der Künste im Master of Arts in Music - Pädagogik. Sie schloss ihr Studium 2013 mit Auszeichnung ab und arbeitet seitdem mit Raymond Connell (London, UK) an ihrer stimmlichen Weiterentwicklung, die sie in Meisterkursen u.a.bei Christa Ludwig komplettiert.
Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, ist sie in verschiedenen Sparten zu Hause: Debütierte sie noch in Paul Suits Kammeroper „Die Göttin im Kater“ (Uraufführung 2013) als Hermine, so konnte sie in Johann Strauss‘ „Fledermaus“ im Theater Arth (Winter 2014/15) als Prinz Orlowsky, als 2. Dame in Mozart‘s „Zauberflöte“ in der Schlossoper Hallwyl im Sommer 2015 und als Alice Bean im Musical „Titanic“ auf der Seebühne Melide (Produktion der Walenseebühne Ticino, Sommer 2016) ihr komisches Talent demonstrieren. Zuletzt durfte sie als Oenone in „Ariadne - eine Frau sieht rot“ (Oper mal anders, Luzern, Sommer 2017) mit Spezialisten des barocken Faches zusammenarbeiten.
Nebst ihren kammermusikalischen Tätigkeiten im Lied-Bereich, begleitet auch das Mitwirken in verschiedenen Formationen wie dem Züricher Vokalensemble, der Zürcher Sing-Akademie und dem eigenen Ensemble Syrinx das musikalische Schaffen der Künstlerin. Höhepunkte ihrer Konzerttätigkeit bildeten Auftritte in der Tonhalle Zürich u.a. in Beat Furrer‘s FAMA und im Hayden- und Appenzelleroratorium.
Daniel Bentz absolvierte das Lehr- und Konzertdiplom, sowie das Schweizer Opernstudio mit Auszeichnung bei Prof. Jane Thorner (ZHDK und HKB).
Daniel Bentz ist regelmäßig am Operetten-theater Salzburg engagiert, mit welchem er an Häusern in Deutschland, Luxemburg und Österreich gesungen hat. Weitere Engagements führten ihn an die Junge Oper der Staatsoper Stuttgart und an die Stadttheater Bern und Biel/Solothurn. Mit den Wiener Produktionen der Zauberflöte und La Traviata war er in Tokyo, Kyoto und in 40 weiteren japanischen Städten auf Tournee. Mit Jörg Schneider war Daniel Bentz 2013 auf Schweizer Tournee mit dem Stück „Letschti Liebi“ wo er Arien von Mozart, Puccini und Verdi sang. Bentz machte Konzerte, CD-Einspielungen und TV-Aufzeichnungen u.a. mit Udo Jürgens, Pippo Polina, Pepe Lienhard und ist seit Kurzem Mitglied der Schweizer Tenöre von „I Quattro“.
Der Bariton Chasper-Curò Mani hat an der ZHDK und an der HKB (Schweizer Opernstudio) u.a. bei Jane Thorner-Mengedoth studiert (Konzert-, Lehrdiplom und Solistendiplom mit Auszeichnung). Er war Preisträger der Friedel-Wald-Stiftung und der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung und erhielt den Förderpreis der Bündner Regierung.
Neben zahlreichen Liederabenden und Konzerten als Solist in Oratorien sang er u.a. die Rolle des Agamemnon in Offenbachs «La Belle Hélène», den Marullo in G. Verdis „Rigoletto“ am Theater Biel/Solothurn und den Falstaff in der gleichnamigen Oper von A. Salieri. Er sang am Stadttheater Bern in der Uraufführung „Der Wunsch Indianer zu werden“ und trat sowohl in der Uraufführung der Oper „L’homme qui rit“ im Fabriktheater Zürich wie auch in der Uraufführung der zeitgenössischen Operette „Heile Welt“ am Theater Biel auf. Er sang und spielte den „Gion Baretta“ in „Ustrinkata“ von Arno Camenisch mit dem Ressort K, den „Signor Fagotto“ in der gleichnamigen Oper von J. Offenbach am Musiktheater Arosa und war in der szenischen Uraufführung von Bachkantaten von Peter Konvitschny am Theater Chur, sowie am Theater Sursee als schwedischer Baron in J. Offenbachs „La Vie Parisienne“ zu sehen und zu hören. Ausserdem war er als Faustroll Jarry in der Dada Oper in den Zürcher Festspielwochen zu erleben. Er leitet den Schlosschor Greifensee, ist Dirigent des unterkantonalen Mädelschors und leitet verschiedene Chorwochen. Ausserdem rief er "Operetta giò'n Plazzetta" ins Leben und ist Initiant von "Wer est Hilda?".