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Am 5. Juli 1856 gründet Alfred Escher die Schweizerische Kreditanstalt (SKA). Der ursprüngliche Zweck der neuen Bank besteht darin, den Ausbau des Eisenbahnnetzes und die Industrialisierung in der Schweiz zu finanzieren.
Die Gründung des Unternehmens ist ein grosser Erfolg. Zu Beginn werden Aktien im Wert von 3 Millionen Franken ausgegeben, doch innerhalb von nur drei Tagen erreichen die Zeichnungen eine Höhe von 218 Millionen Franken.
Die spätere Credit Suisse wächst kontinuierlich zu einem weltweiten Anbieter in der Finanzdienstleistung heran. Die erste Niederlassung der SKA im Ausland wird 1870 in New York eröffnet. 1905 beginnt die Tätigkeit der SKA mit einer Filiale in Basel. 1939 gründet die SKA die Tochtergesellschaft Swiss American Corporation (Swissam).
Die SKA übernimmt 1962 die White, Weld & Co. und benennt diese später in Clariden Finanz AG um. Die SKA erhält 1964 für ihre Filiale in New York eine Lizenz als Universalbank, die auch Depositen aufnehmen und in den USA alle weiteren Bankgeschäfte tätigen darf. 1976 fusioniert die SKA mit der Schweizerischen Bodenkreditanstalt.
Die bereits in den 1970er Jahren von der SKA gegründete Tochtergesellschaft Swiss American Securities Inc. (SASI) wird im November 1982 Mitglied der New York Stock Exchange. Damit erlangt die SKA als erste Schweizer Bank über eine Tochtergesellschaft einen Sitz an der New Yorker Börse.
Die First Boston Inc. wird zur CS First Boston. Die Beteiligung von 44,5% durch die CS Holding, wird 1990 zu einer Mehrheitskontrolle. Die 1982 als Schwestergesellschaft der SKA gegründete CS Holding wird 1989 zur Muttergesellschaft der Gruppe.
1990 wird die Bank Leu übernommen, 1993 die Schweizerische Volksbank. 1994 beginnt eine strategische Zusammenarbeit mit der Swiss Re. 1995 wird die Neue Aargauer Bank übernommen.
1996 beginnt die Zusammenarbeit mit der Winterthur-Gruppe, einem Schweizer Versicherungskonzern mit Sitz in Winterthur. 1997 erfolgt der Zusammenschluss der Credit Suisse Group mit der "Winterthur".
Die Credit Suisse feiert ihr 150-jähriges Bestehen. Sie lanciert ihr neues Logo.
1997 wird aus der CS Holding die Credit Suisse Group, welche am 1. Januar 1997 ihre operative Tätigkeit aufnimmt.
Am 1. Januar 2007 werden alle bisherigen Credit Suisse Töchter im Bereich Private Banking zur "Clariden Leu" vereinigt. 2012 wird Clariden Leu mit der CS fusioniert.
Seit 2010 rückt die Credit Suisse immer öfter in den Fokus wegen vermuteter Beihilfe von Mitarbeitern zur Steuerhinterziehung und wegen Schein-Versicherungsverträgen (Insurance Wrappers) von CS-Kunden.
Am 20. Mai 2014 bekennt sich die Credit Suisse gegenüber den USA der Beihilfe zur Steuerflucht amerikanischer Bürger schuldig und aussergerichtlich bereit, dafür eine Strafe von insgesamt 2,815 Milliarden Dollar zu zahlen.
Heute wird das eigentliche Bankgeschäft von der Tochtergesellschaft Credit Suisse AG wahrgenommen und das schweizerische Geschäft seit November 2016 von der Credit Suisse (Schweiz) AG.
Die Unternehmung hat heute über 50'000 Mitarbeitende in 55 Ländern mit 405 Standorten.
Quelle: www.credit-suisse.com