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Fortier Andrea, Dr.
Associate
Nennen Sie uns ein persönliches Zitat oder eines einer bekannten Person (z.b. Albert Einstein), welches Sie und Ihre Arbeit/Ihr Leben beschreibt.
„Ich glaube nicht, dass derselbe Gott, der uns Sinne, Vernunft und Verstand gab, uns ihren Gebrauch verbieten wollte.“ (G. Galilei)
Beschreiben Sie Ihren Beruf in einem Satz und sagen Sie uns, was das wichtigste Ziel Ihrer Arbeit ist.
Ich bin die bei CHEOPS für die Instrumente verantwortliche Wissenschaftlerin. Das Wichtigste bei meiner Arbeit ist, sicherzustellen, dass die Instrumente, die wir entwickeln, auch wirklich den wissenschaftlichen Anforderungen genügen und entsprechend arbeiten.
Wie sind Sie zu diesem Forschungsgebiet/Arbeitsumfeld gekommen?
Mein PhD-Projekt habe ich im Bereich Planetenentstehung erarbeitet, ebenso zwei PostDoc-Projekte. Mit dem CHEOPS-Team habe ich bereits zusammengearbeitet, bevor das Projekt überhaupt als erste ESA S-Mission ausgewählt worden war. Nach dem Zuschlag wurde ich angefragt, ob ich zum Team kommen wolle. Das war eine grosse Herausforderung für mich, da sich meine neue Tätigkeit sehr von den früheren unterschied. Aber die Umstellung hat sich allemal gelohnt und ich bin mit dem Wechsel sehr glücklich.
Welches wäre die grossartigste Entdeckung, die Sie miterleben möchten?
Gern würde ich einmal eine in sich widerspruchsfreie Erklärung für die Entstehung und Bildung Planeten und Planetensystemen sehen.
Sie arbeiten für den Nationalen Forschungsschwerpunkt PlanetS. Was glauben Sie wird PlanetS Ihnen ermöglichen, was ohne PlanetS nicht möglich wäre?
Es eröffnet die einzigartige Möglichkeit, Theoretiker und Beobachter eng zu vernetzen und so die Planetenentstehung besser zu verstehen.