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Bereits 1867 wurde mit der fünften Auflage des PIERERschen Lexikons begonnen. August Julius LOEBE (1805–1900) war schon seit der ersten Auflage Mitglied der Redaktion; er hat insbesondere die vierte Auflage des Pierer gestaltet und einen großen Teil der Artikel selber verfasst. Loebe ließ sich ein breitrandiges Exemplar der 4.Auflage ausdrucken und trug die Verbesserungen an den Rändern ein, oft musste er Zusatzblätter einlegen. Damit möglichst viele Seiten im Stereotypie-Verfahren übernommen werden konnten, musste er darauf achten, den Seitenumbruch beizubehalten. Die 5.Auflage sollte wiederum 18’143 Seiten enthalten; d.h. Loebe musste also so viel wegstreichen wie er zusätzlich aufnahm. Durch glückliche Umstände ist dieses Korrekturexemplar erhalten (Privatbesitz).