Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03123.jsonl.gz/1107

Die Parallelen zwischen dem Märchen «Cinderella» und dem Leben von Herzogin Meghan, früher Meghan Markle (41) sind praktisch nicht zu übersehen. Beide kommen aus bürgerlichem Hause, treffen einen Prinzen, verlieben sich und heiraten ihren Auserwählten. In der Disney-Verfilmung des Märchens, welches auf der Geschichte von «Aschenputtel» der Brüder Grimm basiert, weiss das arme Mädchen, welches von ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern drangsaliert und psychisch misshandelt wird, zunächst gar nicht, dass der gut aussehende Mann, mit dem sie auf dem Ball tanzt, der Prinz ist. Genau so soll es sich auch bei Meghan und ihrem jetzigen Ehemann Prinz Harry (38) zugetragen haben.
Ein Blind Date, welches von einer gemeinsamen Freundin initiiert wurde, führte die Schauspielerin und den Prinzen zusammen und bis heute beharrt Meghan darauf, nicht gewusst zu haben, um wen es sich bei ihrem Rendezvous-Partner handelt. Es wirkt also wahrlich märchenhaft, Meghan, die zwar keine böse Stiefmutter hat aber sonst aus schwierigen Familienverhältnissen kommt, lernt ein Mitglied der britischen Royal Family kennen, heiratet und bekommt zwei Kinder mit ihm. Im Märchen würde es nun heissen «…und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage!».
Das Schloss hat Meghan in Form einer wunderschönen Villa in Kalifornien gefunden, sie hat ihren Prinzen geheiratet und ist zwar keine Prinzessin, aber immerhin doch Herzogin geworden. Dieses Blind Date scheint fast zu perfekt ausgegangen zu sein, als es wahr sein könnte. Und das ist es angeblich auch nicht, wenn man auf den Royal-Autoren Tom Bower hört. Denn dieser sagt nun, dass Meghan genau gewusst haben soll, wer vor ihr sitzt, als sie Prinz Harry traf.
Meghan wusste, wer Harry war
In einem Interview mit «PageSix» gab Bower an, dass Meghan penibel über Harry recherchiert haben soll, bevor sie ihn traf. «Sie wusste genau, welche Bälle sie ausspielen musste, um Harry für sich zu gewinnen», sagt der britische Journalist zu der Moderatorin Megyn Kelly. Nach dem Ende ihrer ersten Ehe soll Meghan gezielt nach einem Mann in England gesucht haben und laut Bower eine Kindheitsfreundin von Harry gefragt haben, ob sie die beiden einander vorstellen könnte. Ausserdem soll Meghan sich schon seit Teenager-Tagen mit den Royals beschäftigt haben, sah sich die Beerdigung von Lady Diana (†36) an und wurde mit 15 Jahren sogar vor dem Buckingham Palast fotografiert, als sie mit einer Freundin Ferien machte. «Sie wollte Reichtum und sie wollte Berühmtheit», sagt Bower. Harry, den Bower als «komplizierten, aber nicht besonders intelligenten» Menschen bezeichnet, habe sich nach jemandem gesehnt, der ihn versteht und ihm eine gewisse Art von Sicherheit gibt. Meghan wusste laut Bower genau, was sie sagen und tun müsse, um Harry von sich zu überzeugen und ihn denken zu lassen, dass sie genau das sei, was er brauche.
Es scheint also fast so, als habe Meghan nicht die ganze Wahrheit gesagt, als sie meinte, sie habe nichts von Harry gewusst, denn gerade wenn man wie sie in der Welt der Medien aufgewachsen ist, kam man wohl nicht daran vorbei, die Royals zu kennen. Legt Meghan sich ihr perfektes Märchen so zurecht, dass die Leute zu ihr aufschauen wie zu einer Märchenprinzessin? Welchen Grund könnte sie wohl dafür gehabt haben, potenzielle Lügen über ihr erstes Treffen mit ihrem heutigen Ehemann zu erzählen?
Harrys und Meghans Beziehung zu den Medien wirkt kompliziert
Das Märchen von Meghan und Harry scheint auf dem harten Boden der Realität gelandet zu sein, denn die beiden haben sich als Senior Royals zurückgezogen und werden von der Presse immer wieder angegriffen – oftmals leider selbstverschuldet, wie es scheint. Denn Tom Bower sagt etwa, die Beziehung der Sussexes zu den Medien sei kompliziert. «Die Widersprüche und Heuchelei sind enorm», gibt der Autor im Interview an. Einerseits würde vor allem Harry die Presse verteufeln, da er diese bis heute für den Tod seiner Mutter verantwortlich mache und behaupte, die Medien hätten es nun auch auf sein Frau abgesehen. Zum anderen suchen Harry und Meghan aber die Nähe und Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, sei es mit Podcasts oder Interviews im grossen Stil.
Auch Bücher schreiben die beiden, vor allem Harry setzt derzeit das Königshaus mit seinen anstehenden Memoiren in Angst und Schrecken, denn darin soll er einige Enthüllungen geplant haben. Diese will er allerdings Berichten zu Folge jetzt wieder etwas entschärfen, in der Hoffnung, sein Vater, King Charles III. (73) genehmige Harrys Kindern Archie (3) und Lilibet (1) Hoheitstitel. Ob es jedoch dazu kommen wird, steht momentan noch in den Sternen.