Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/151463

<h2>SubmittedText<h2><p>- Wie viele solche "Informationsreisen" hat die Nagra bereits organisiert?</p><p>- Welche Kreise sind jeweils eingeladen?</p><p>- Mit wie hohen Kosten rechnet die Nagra für solche sogenannten Informationsreisen zu Werbezwecken?</p><p>- Wie finanziert die Nagra die Reise 2014 und allfällige frühere Reisen?</p><p>- Über ihre Einnahmen via den Entsorgungsrappen pro Kilowattstunde, den Stromkonsumentinnen und -konsumenten zu entrichten haben?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Nagra organisiert seit den Achtzigerjahren Informationsreisen zu Entsorgungsanlagen im Ausland für Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Wirtschaft, Politik und Behörden auf nationaler und lokaler Ebene. Die teilnehmenden Personen sollen sich so über die Entsorgungskonzepte anderer Staaten und Anlagen, die in Betrieb sind oder sich im Bau befinden, vor Ort informieren können. Dies weist die Nagra in ihrem Informationskonzept, welches Bestandteil des Entsorgungsprogramms 2008 gemäss Kernenergiegesetzgebung ist, so aus.</p><p>Die Nagra ist eine privatrechtliche Organisation. Sie ist die Genossenschaft der Entsorgungspflichtigen, d. h. der Kernkraftwerke und des Bundes als Verantwortlicher für die radioaktiven Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung. Die Entsorgungspflichtigen müssen nach dem Verursacherprinzip die Kosten der Entsorgung tragen - dazu gehören auch die Reisen als Teil des Informationskonzepts der Nagra. Im Vergleich zu den Gesamtkosten der Entsorgung sind diese Kosten gering.</p>