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Nach 70 Minuten verwertete Wawrinka im ersten Durchgang den vierten Satzball im Tiebreak zum 11:9. Der Romand stand schon zuvor mit dem Rücken zur Wand, als Berlocq seinen einzigen Breakball im ersten Durchgang zum 4:3 verwerten konnte, aber postwendend das Gegenbreak kassierte. Die Achterbahn ging im zweiten Satz weiter: Der Westschweizer startete mit einem Break zum 2:0, kassierte selber eines zum 3:3 und sah sich beim Stand von 3:4 erneut zwei Breakbällen gegenüber. Nach einem Servicedurchbruch zum 6:5 verwertete der Davis-Cup-Sieger den dritten Satzball zum 7:5.
Im dritten Satz sorgte Wawrinka, der vor allem mit seinem Service einige Mühe bekundete (acht Doppelfehler) schnell für klare Verhältnisse und verwertete nach 2:49 Stunden seinen vierten Matchball zum 6:7, 7:5, 6:4. In der dritten Runde trifft der Schweizer entweder auf den spanischen Linkshänder Albert Ramos-Vinolas (ATP 67), gegen den er sämtliche vier Spiele gewonnen hat, oder den Franzosen Adrian Mannarino (ATP 32), gegen den er noch nie gespielt hat.
Belinda Bencic kommt endlich auch in diesem Jahr in Fahrt. Nachdem die 18-jährige Ostschweizerin schon in Indian Wells zwei Siege feiern konnte, hat die Weltnummer 34 nun auch in Miami die dritte Runde erreicht. Bencic setzte sich nach dem Startsieg gegen Daniela Hantuchova auch gegen die 30-jährige Australierin Casey Dellacqua mit 6:2, 4:6, 6:4 durch.
Bencic hätte den Sack schon im zweiten Satz zumachen können, als sie mit Breakvorsprung vorne lag, aber nach einer 4:3-Führung kein Spiel mehr gewann. Im dritten Satz legte sie aber mit einem Servicedurchbruch zum 1:0 den Grundstein zu ihrem sechsten Sieg auf der WTA-Tour in diesem Jahr und verwertete nach knapp zwei Stunden ihren ersten Matchball.
Stan Wawrinka scheitert in Wimbledon in drei Sätzen am überraschenden Qualifikanten Thomas Fabbiano. Auch Vorjahresfinalist Marin Cilic scheidet aus, derweil Rafael Nadal und Novak Djokovic Drei-Satz-Siege feiern.
Belinda Bencic (WTA 56) erreicht in Wimbledon durch einen 1:6, 7:6 (12:10), 6:2-Sieg gegen die vier Plätze schlechter klassierte Amerikanerin Alison Riske die 3. Runde. In einer phasenweise hochklassigen Begegnung dominierte die als gute Rasenspielerin bekannte Riske lange Zeit mit ihrem starken Aufschlag. Ab dem zweiten Satz gelang es Bencic aber immer besser, dagegenzuhalten.
Die Wende kam im Tiebreak des zweites Satzes: Die 21-jährige Ostschweizerin wehrte insgesamt vier Matchbälle ab, …