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Eine Ontologie ist ein gigantisches Set an Daten, Relationen und Regeln. Wichtig ist, dass eine Ontologie aufzeigt, wie Informationen miteinander verknüpft sind – ein Netz von Informationen.
Ontologien liefern gemeinsames Wissen über einen Themenbereich. Dies ermöglicht es Maschinen, menschliche Konzepte und Ideen zu verarbeiten. Somit tragen Ontologien wesentlich zum maschinellen Lernen und zur Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz bei.
Eine Ontologie ist eine Grundlage für das sogenannte semantische Web. Darunter versteht man eine Reihe von Klassen, Attributen und Beziehungen, mit denen ein Wissens- oder Themenbereich modelliert werden kann.
Ontologien, auch bekannt als semantische Netze, spiegeln ein formales Modell der Welt (oder von Teilen davon) wider, in dem sich Beteiligte auf alle relevanten Begriffe und Zusammenhänge einigen, die zu ihr gehören.
Der Schlüssel ist eine Übersetzung des menschlichen Verständnisses und der menschlichen Begriffskonzepte in eine Form (oder Sprache), die für Computer zugänglich ist. Eine Ontologie muss von Anfang an von Fachpersonen im betreffenden Gebiet aufgebaut werden, um sicherzustellen, dass alle Daten korrekt verarbeitet werden. Das bedeutet, dass die am Aufbau beteiligten Personen alle relevanten Begriffe zueinander in Beziehung setzen müssen, um zu gewährleisten, dass die Maschine mit der Zeit die verschiedenen Begriffe "versteht" und weiss, wie sie zu verarbeiten sind.
Der Aufbau einer Ontologie ist ein gewaltiges Unterfangen, da man der Maschine alle Regeln, Hierarchien und semantischen Feinheiten der Sprache beibringen muss. Daher werden Ontologien in der Regel für einen bestimmten Themenbereich erstellt.