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Das “Rothaus" am Geissplatz südlich der katholischen Kirche ist ein ungewöhnlicher Bau. Es wurde vermutlich 1777 durch Ratsherr und Säckelmeister Johann Rudolf Stähli errichtet. Mit seinen drei langen Klebdächlein erinnert es an innerschweizerische Bauweise. Die nach unten versenkbaren Fensterläden (Fällladen) sind jedoch verschwunden und die Bemalungen ebenfalls verloren gegangen. Noch um die Jahrhundertwende erkannte man aber die sinnbildlichen Darstellungen der vier Elemente und der vier Evangelisten. Meister Johann Ludwig Landolt von Näfels versah einen der beiden gemalten Kachelöfen mit der Jahreszahl 1777. Heute noch gibt es an diesem Haus Fenster mit Butzenscheiben.