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Wladimir ist auf dem Lande geboren, wohnt aber zusammen mit seiner Mutter Olga in einer Mietwohnung in Nikolajew. Als er noch klein war, verliess sein Vater die Familie und seit damals haben sie nichts mehr von ihm gehört. Die Bäckerei, wo seine Mutter früher arbeitete, wurde geschlossen. Auf der Suche nach einem besseren Leben zog die kleine Familie in die Stadt. Die Mutter fand eine Arbeitsstelle als Konditorin mit einem für damalige Zeiten würdigen Lohn. Und Wladimir besuchte die Schule. Aber die Wohnungen wurden immer teurer, deswegen waren Mutter und Sohn gezwungen, sich ein neues Zuhause zu suchen. Sie konnten die Mietkosten nicht mehr bezahlen und haben schon drei oder vier Mal die Wohnung wechseln müssen. Auch die Miete für die derzeitige Wohnung übersteigt wieder ihre Mittel.
Wladimir ist Student an der städtischen Fachschule und erlernt den Beruf des Maschinenarbeiters. Seine Mutter arbeitet sogar an den Feiertagen. Für den Haushalt ist seit langem er zuständig. Wladimir hat auch eine Grossmutter, die in einem Dorf wohnt und Rentnerin ist. Am Wochenende oder in den Ferien besucht er sie und hilft ihr bei der Arbeit. Die Familie Petrischyn steckt zurzeit in einer Krise, die ihre Existenz kosten könnte. Wegen der schwierigen finanziellen Lage wendet sich Wladimir an grossherzige Menschen in der Schweiz und bittet um Hilfe.