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Der Final am «Julius Bär Generation Cup» zwischen Carlsen und dem 19-jährigen Inder Arjun Erigaisi war eine einseitige Sache: Mit 2,5:0,5 Punkten gewann der Norweger die 1. Phase, mit 2:0 den Rematch am Sonntag. Damit erreicht Carlsen als erster Spieler der Schachgeschichte 2900 Punkte im Tour-Rating.
Zu den seit Wochen unterschwellig gemachten Betrugsvorwürfen gegen den jungen Amerikaner Hans Niemann gab es am Sonntag nichts Neues von Carlsen. Er kündigte aber ein Statement «morgen oder in den nächsten Tagen» an.
«Nein, aber» vom Verband
Carlsen hatte an dem Online-Turnier sein Vorrunden-Spiel gegen Niemann nach nur einem Zug aufgegeben. Der internationale Schachverband FIDE hatte Carlsens Verhalten am Freitag kritisiert und an die Vorbildfunktion des Norwegers als Weltmeister erinnert.
Die FIDE meinte aber auch: «Wir teilen seine tiefe Besorgnis über den Schaden, den das Schach durch Betrug erleiden könnte.» Derzeit gibt es keine Beweise, dass Niemann betrogen hat. Der Amerikaner hat jegliche Vorwürfe vehement zurückgewiesen.