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Die Ausstellung Grossvater: Ein Pionier wie wir kuratierte Szeemann 1974, nach der Grossschau d5, in seiner ehemaligen Wohnung über dem Café du Commerce. Es handelte sich zugleich um die erste Ausstellung der Galerie Toni Gerber. Szeemann widmete die Schau seinem Grossvater, Etienne Szeemann, einem berühmten Coiffeur, der an Königshäuser bestellt wurde und einen Dauerwellenautomaten erfand. Harald Szeemann inszenierte minutiös über 1200 Gegenstände aus dem Nachlass des ungarischen Migranten. Er stellte den Anschein einer rekonstruierten Wohnung als Rahmen für eine Erzählung der Lebensgeschichte seines Vorfahren her, mit dem er sich über das im Titel aufgerufene Lebensgefühl des Pioniers verbunden fühlte. In das faszinierende Arrangement webte Szeemann die Erzählung einer Lebensgeschichte ein und liess die Interieur-Installation zur Biografie werden. Mit der Ausstellung erfand er auf verschiedenen Ebenen Möglichkeiten, wie durch Dinge im Raum eine Geschichte vermittelt werden kann. Für Szeemann bedeutete die Einrichtung dieser Ausstellung eine zentrale Lehrzeit, in der er ein noch grösseres Verständnis für die bühnenhafte Inszenierung von Details entwickelte.