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Blog: Nach dem Abbau von 8900 Arbeitsplätzen bittet Dell nun seine Beschäftigten, unbezahlten Urlaub zunehmen.
Nach dem Abbau von 8900 Arbeitsplätzen bittet Dell nun seine Beschäftigten, unbezahlten Urlaub zunehmen. Diese Ma?nahmen sollen helfen, Kosten zu sparen. Sollten die Beschäftigten nicht freiwillig verzichten, sei ein weiterer Stellenabbau möglich. Der Dell-Chef Michael Dell hat aus Gründen von Arbeitsmangel diese Ma?nahmen ergriffen. Falls mit diesen freiwilligen Ma?nahmen nicht ausreichend Einsparungen erreicht werden können, würde dies einen weiteren Stellenabbau nach sich ziehen.
Der Dell-Sprecher David Frink sagte der Zeitung "Wir setzen, wo immer es möglich ist, auf freiwillige Kostensenkungen, damit weniger unfreiwillige Ma?nahmen notwendig werden". Weitere Ma?nahmen zur Kostensenkung seien bereits ergriffen worden. Die Geschäftsführung des Computerherstellers hat einen Einstellungsstopp verhängt und die Zahl der Zeitarbeiter massiv reduziert. Weiter wurden die Ausgaben für Geschäftsreisen gesenkt und mehrere Projekte vertagt. Frink sagte hierzu: "Wir sehen die Nachfrage sinken".
Genauere Angaben zu den Sparzielen machte Frink nicht. Bis zum Jahr 2011 sollen Kosten in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar eingespart werden, um die Konkurrenzfähigkeit auch längerfristig zu steigern, so die Konzernführung. Gerade erst vor einem Jahr wurde bei Dell die Streichung von 8800 Stellen angekündigt. Frick erklärte, dass dieser Abbau nun weitgehend abgeschlossen sei.
Ein Nachtrag vom 05. Nov. 2008 besagt nun:
Das 5-Tage-Angebot gilt auch hierzulande, so der Sprecher von Dell Deutschland, Michael Rufer. Die Möglichkeit, freiwilligen, unbezahlten Urlaub zu nehmen, sei keineswegs neu für die Mitarbeiter.
Aufgenommen am: 05.11.2008
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