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"Es wird einer (eine) von diesen dreien werden", orakelte Trump am Donnerstag im Kurznachrichtendienst Twitter.
Trump wollte am Abend (Ortszeit) nach Baltimore reisen, um eine Rede vor Republikanern zu halten. Die TV-Debatte der Demokraten werde er sich dann nach seiner Rückkehr ansehen. "Es wird sehr interessant werden. Ich werde mir die Wiederholung ansehen müssen", sagte er.
Die demokratischen Präsidentschaftsbewerber in den USA treten in der Nacht zu Freitag in Texas zur dritten Runde ihrer Fernsehdebatten an. Anders als bei den vorherigen beiden Runden gibt es diesmal nur einen Abend, an dem alle zehn Demokraten, die sich für die Debatte qualifiziert haben, gemeinsam auf der Bühne stehen werden.
Mit dabei sind unter anderem die vier Anwärter, die in Umfragen seit Wochen vorne liegen: Der frühere US-Vizepräsident Joe Biden sowie die Senatoren Elizabeth Warren, Bernie Sanders und - mit einigem Abstand - Kamala Harris. In Houston werden damit erstmals alle Anwärter mit den bisher besten Chancen auf eine Kandidatur bei einer TV-Debatte direkt aufeinandertreffen.
Die Fernseh-Runden bieten den Demokraten die Gelegenheit, sich vor einem nationalen Publikum zu präsentieren. Für die Teilnahme müssen sie in Umfragen und beim Spendenaufkommen bestimmte Mindestwerte vorweisen. Bei den ersten beiden Debatten in Miami und Detroit waren jeweils 20 Demokraten aufgetreten, verteilt auf zwei Abende. Für die dritte Runde galten höhere Hürden für die Teilnahme - daher sind diesmal nur zehn Demokraten dabei.
Die parteiinternen Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die Präsidentenwahl im November 2020 festlegen, beginnen erst im Februar. US-Präsident Donald Trump will bei der Wahl für die Republikaner antreten und sich eine zweite Amtszeit sichern.
(SDA)