Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03132.jsonl.gz/2216

Ebenso symbolträchtig wie der Gruyère AOP wird der Vacherin Fribourgeois AOP in den Dörfern und auf den Alpen des Freiburgerlandes hergestellt.
Sein halbharter Teig aus Kuhmilch ist fein und rahmig. Dieser köstliche Käse wird als Schnittkäse, als Vorspeise oder Dessert genossen und ist besonders als Fondue bekannt.
Herkunft
Der Name Vacherin Fribourgeois AOP stammt von „Vaccarinus“, einem aus dem Lateinischen abgeleiteten Wort, das „kleiner Kuhhirt“ bedeutet. Letzterer half dem Kuhhirten, die Kühe zu melken und zu pflegen. So bezeichnet der Vacherin einen kleinen Käse, den der Kuhhirt für seinen persönlichen Gebrauch herstellte. Obwohl dieser Käse bereits auf das Mittelalter zurückgeht, erfährt der Vacherin Fribourgeois AOP erst im 19. Jahrhundert und mit den aufkommenden Dorfkäsereien eine starke Verbreitung. Dieser Aufschwung ging unentwegt weiter bis hin zur „Appellation d’Origine Contrôlée“ (AOP, geschützte Ursprungsbezeichnung) im Jahr 2005 und zum Erfolg, dessen er sich heute erfreut.