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Maria Gämperle wurde 1933 in Altach, im Voralbergischen, in eine Familie mit 14 Kindern hineingeboren. Der Schule entlassen, kam sie als Volontärin in ein Haus von Baldeggerschwestern, deren Gemeinschaft sie später selber beitreten sollte. Im Rahmen der Einführung ins Ordensleben wurde sie zur Hauswirtschaftslehrerin ausgebildet. Während ihrer ersten Tätigkeit als Lehrerin wurde in ihr der Wunsch nach einem Missions-Einsatz wach.
1964 verliess sie die Schweiz Richtung Tanzania und kam in der Hauptstadt Daressalam auf die Hauptstation der Baldeggerschwestern. Sie erhielt den Auftrag, in einem Sozialzentrum den Hauswirtschaftsunterricht aufzubauen. Leiter des Zentrums war Pater Lukas, ein Kapuziner. Im Verlauf ihrer achtjährigen Tätigkeit im Zentrum sollte ihr Leben eine schicksalshafte Wende nehmen. Sie verliebte sich in den Kapuziner. Zurück in der Schweiz, heirateten sie am 10. Juli 1976.
Wahrlich keine alltägliche Geschichte. Der Leser möchte allerdings ein wenig mehr darüber erfahren, welchen inneren Weg das Paar gegangen und wie der Entscheid, die Orden zu verlassen, gereift ist. ja
Maria Gämperle: Klosterleben inbegriffen. Mit Fotos. Olten: Verlag Textwerkstatt 2008. 176 Seiten, mit Fotos.