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Teletext
Was ist Teletext?
Ein analoges Fernsehbild nach mitteleuropäischer Fernsehnorm hat 625 Bildzeilen. Davon werden aber nur 576 Zeilen für die Übertragung eines Bildinhalts benutzt, wobei der Rest die sogenannte «Austastlücke» ist, während der sich das Fernsehgerät auf den Empfang des nächsten Bildes vorbereitet.
Anfang der 1970er Jahre kamen englische Fernsehtechniker der BBC auf die Idee, Zusatzinformationen in diesem ungenutzten Bereich zu übertragen. Daraus entstand 1974 die erste Spezifikation des «U. K. Teletext Standard». Dessen Textdaten sind seitenweise organisiert und bieten Platz für 25 Zeilen zu je 40 Zeichen Text (23 Zeilen sind frei editierbar, die anderen für Kopf- und Fusszeilen reserviert). Das Ergebnis: 799 Seiten an Informationen in acht Farben. Oder: 25 Zeilen an vierzig Zeichen. Der Hintergrund kann üblicherweise zwischen deckend (zur besseren Lesbarkeit) oder transparent (zur Verfolgung des Programms) umgeschaltet werden.
Heute kommen die Informationen über einen zusätzlichen Datenstream auf die digitalen Fernsehgeräte oder als im Original 1980er-Look generierte Bild-Dateien im GIF-Format.