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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00244 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Muraro Urteil vom 11. Juni 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Stadt Zürich, Sozialzentrum Hönggerstrasse Rechtsanwältin Vanessa Heimga rtner Sozialversicherungsrecht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1956 geborene X.___, welcher keine Ausbildung abgeschlossen hat (Urk. 10/24/8), war vom 22. Januar 1990 bis am 31. Dezember 2009 bei der Y.___ als Fachmitarbeiter Produktion Fisch tätig (Urk. 10/4 und Urk. 10/14 ). A m 11. September 2012 (Eingangsdatum) meldete er sich wegen einer schweren Depression, einer akuten Leber-Dekompensation bei Alkoholabusus, eines Ver dachts auf alkoholische Enzephalopathie und eine entgleiste arterielle Hyperto nie bei Non-Compliance bei der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invaliden versicherung an (Urk. 10/2). Die IV-Stell e klärte die erwerblichen und medizini schen Verhältnisse ab und veranlasste eine bidiszipl inäre Begutachtung (Psychiatrie und Innere Medizin) des Versicherten (Urk. 10/18). Das Gutachten der Z.___ wurde am 10. Juni 2 013 erstattet (Urk. 10/24). Mit Mitteilung vom 10. September 2013 (Urk. 10/29) informierte die IV-Stelle den Versicherten darüber, dass er gemäss gleichentags verfasstem Vorbescheid keinen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversi cherung habe und er den Vorbescheid mit separater Post erhalte. Sodann aufer legte sie dem Versicherten eine Schadenminderungspflicht. Sie führte dazu aus, dass gemäss der medizinischen Beurteilung seine aktuelle gesundheitliche Ein schränkung durch Durchführung einer psychiatrisch-psychologischen Behand lung und unter adäquater medikamentöser Therapie verbessert beziehungsweise eine emotionale Stabilität erwartet werden könne. Er werde daher gebeten, sich der erwähnten Massnahme oder Behandlung zu unterziehen. Bei einer allfälli gen erneuten Anmeldung bei der Invalidenversicherung werde geprüft, ob er dieser Auflage nachgekommen sei. Sollte er sich der vorgesehenen Behandlung beziehungsweise Massnahme nicht unterzogen haben, werde sein Rentenan spruch so beurteilt, als ob sie durchgeführt worden wäre. Dies könne zur direk ten Abweisung oder Kürzung der Rente führen. Nach durchgeführtem Vorbe scheidverfahren (Vorbescheid vom 10. September 2013; Urk. 10/31) lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 24. Januar 2014 ab (Urk. 2 [= Urk. 10/42 ] ). 2. Gegen die ablehnende Verfügung der IV-Stelle vom 24. Januar 2014 erhob der Versicherte mit Eingabe vom 27. Februar 2014 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine Rente zuzuspre chen; eventuell sei die Sache zu ergänzenden Abklärungen und neuer Entschei dung an die IV-Stelle zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 6. März 2014 reichte die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers eine aktualisierte Vollmacht ein (Urk. 5 f.). Mit Beschwerde antwort vom 23. April 2014 schloss die Beschwerde gegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwerdeführer am 29. April 2014 angezeigt wurde (Urk. 11). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid fest, dem Gutachten vom 10. Juni 2013 sei zu entnehmen, dass beim Beschwerdeführer gesundheitli che Einschränkungen, insbesondere psychische Einschränkungen, vorlägen, welche die Arbeitsfähigkeit in subjektiver Weise einschränkten. Die Abklärun gen hätten aber ergeben, dass die vorhandenen gesundheitlichen Einschränkun gen überwiegend wahrscheinlich durch psychosoziale Faktoren (Verlust der Arbeitss telle; Angst, dem zukünftigem Arbeitgeber nicht zu genügen und so weiter) ausgelöst worden seien. Diese Einschränkungen gälten als überwindbar. Dies bedeute, dass mit einer zumutbaren Willensanstrengung die angestammte Tätigkeit zu 100 % ausgeübt werden könne. Eine Invalidität oder drohende Invalidität im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen sei somit nicht ausgewie sen. Aufgrund der zumutbaren 100%igen Arbeitsfähigkeit bestehe ebenfalls kein Anspruch auf berufliche Massnahmen (Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, die Diagnosen einer Herzarrhythmie mit ventrikulären Extrasystolen sowie das Lungenemphysem hätten Auswirkun gen auf die Arbeitsfähigkeit. Gutachter Dr. A.___ habe festgehalten, er (der Beschwerdeführer) könne aus internistischer Sicht problemlos eine körperlich leichte bis mittelschwere Arbeit ausführen. Dies werde auch nicht bestritten. Allerdings handle es sich bei seiner angestammten Tätigkeit als Fischverarbeiter um eine körperlich schwere Arbeit, für welche er als 100%ig arbeitsunfähig ein zustufen sei. Hinzu komme, dass die Einschätzungen der Ärzte in Bezug auf die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht sowie die Dauer des psychischen Leidens übereinstimmten. Es sei somit ausgewiesen, dass sich die depressive Störung bereits seit mehr als zwei Jahren auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit auswirke. Ob unter diesen Umständen überhaupt noch von einer depressiven Episode gesprochen werden könne und nicht vielmehr eine Störung vorliege, könne offen gelassen werden. Feststehe jedenfalls, dass das Argument der Verwaltung, es liege kein längerdauernder invalidenversiche rungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden vor, hier nicht verfange. Das psy chische Leiden sei sodann in Bezug auf die Behandelbarkeit als resistent zu bezeichnen (Urk. 1 S. 7 ff.). Weiter führte der Beschwerdeführer aus, die von der Beschwerdegegnerin angeführten psychosozialen Faktoren seien entgegen den in den Akten liegen den Arztberichten von dieser in den Vordergrund gerückt worden. Auch im Gutachten werde von einer verselbständigten psychischen Störung mit Krank heitswert und Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähi gkeit ausgegan gen. Da die Hauptkrankheit in einer Depression liege, gehe der entscheidende Einfluss auf die Möglichkeit einer Willensanstrengung zur Überwindung der Arbeitsunfähigkeit von der Depression aus. Es bleibe somit kein Raum, die Überwindbarkeitsvermutung des Bundesgerichts im Zusammenhang mit den unklaren Beschwerdebildern (PÄUSBONOG) anzuwenden. Die Gutachter hätten dann auch folgerichtig die Prüfung der Försterschen Kriterien unterlassen. Zusammen mit der neu behandelnden Ärztin gingen sie davon aus, die Arbeits unfähigkeit sei durch eine zumutbare Willensanstrengung nur zu 60 % über windbar (Urk. 1 S. 10 f.). 3. Im bidisziplinären Gutachten von Dr. med. A.___, Facharzt FMH für allge meine innere Medizin, und Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 10. Juni 2013 wurde als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine leichte bis mittelgradige depressive Epi sode (ICD-10 F32.1) genannt. Dem Gutachten sind sodann die folgenden Diagnosen ohne Auswi rkung auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (Urk. 10/24/13) : - Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig abstinent - Status nach diffusem Leberparenchymschaden und Steatose Grad I - Emphysem (computertomographisch nachgewiesen im November 2010) - Extrasystolie (anamnestisch) In der versicherungsmedizinischen Beurteilung und Synthese beider Fachgebiete wurde festgehalten, der Bes chwerdeführer sei während langer Jahre alkoholab hängig gewesen. Im Spätherbst 2010 sei es zur Dekompensation mit Alkohol-Entzugssyndrom und Zeichen eines deutlichen Leberschadens gekommen. Zweimal, im November 2010 und im Früh jahr 2011, habe er hospitalisiert wer den müssen. Seit zwei Jahren sei der Beschwerdeführer nun aber abstinent (aktuell CDR <1 %), der Leberschaden habe sich erholt. Im Winter 2010/2011 sei nach einer Exazerbation der Alkoholproblematik im Rahmen des Arbeits verlusts und der Trennung von der Ehefrau neu eine Depression aufgetreten. Während der Beschwerdeführer das Alkoholproblem heute einigermassen im Griff habe, sei die Depression nach wie vor nachweisbar und führe zu einer Minderung der Arbeitsfähigkeit. Somatisch sei der Beschwerdeführer heute durchaus in der Lage, eine mittelschwere Arbeit vollzeitig auszuführen. Die von ihm geklagten Beschwerden seien nicht objektivierbar. Bereits die Schilderung der Probleme sei etwas diffus und unscharf. Weder beim Psychiater noch beim Internisten hätten klar umschriebene Beschwerden geäussert werden können. Im klinischen Status seien keine Schwindel nachweisbar. Nennenswerte Zeichen für Knie arthrosen fehlten. Die rohe Kraft der unteren Extremitäten sei normal. An den oberen Extremitäten bestehe allenfalls eine leichte Verminderung. Die Labor werte hätten sich völlig normalisiert. Zusammengefasst bestehe aus psychiatri schen Gründen eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % sowohl für die angestammte als auch für eine Verweistätigkeit. Im Sinne einer Unterstützung der Reintegra tion in den Arbeitsprozess seien berufliche Massnahmen mit einer Abklärung der verbliebenen Ressourcen zu empfehlen (Urk. 10/24/13 f.). Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von 60 % aus psychiatrischer Sicht gelt e ab Sommer 201 1. Im Spätherbst/ Winter 2010/2011 habe sicher eine volle Arbeitsunfähig keit bestanden. Das psychische Leiden stehe ganz eindeutig im Vordergrund. Die Sucht sei die Ursache des somatischen Leidens. Die Depression sei durch verschiedene Faktoren ausgelöst worden. Neben der Sucht hätten auch der Arbeitsverlust und die Trennung von der Ehefrau eine Rolle gespielt (Urk. 10/24/15). Dr. B.___ hielt in seinem psychiatrischen Teilgutachten vom 1 5. Mai 2013 fest, der Beschwerdeführer habe bis zu seinem Arbeitsverlust Ende 2009 sein Leben überwiegend über die Arbeit definiert. Parallel habe sich über 25 Jahre eine Alkoholabhängigkeit mit entsprechenden Folgeschäden entwickelt. Im Jahr 2010 sei es offenbar im Rahmen des Arbeitsverlusts und der Trennung von der Ehefrau zu einer Exazerbation der Alkoholproblematik gekommen, was auch zu einer massiven körperlichen Beeinträchtigung geführt habe. In der Folge habe sich der Beschwerdeführer nicht mehr reintegrieren können; im Rahmen der massiven Kränkung und Selbstwertproblematik sei es zu einer depressiven Ent wicklung gekommen, auch wenn der Beschwerdeführer die Alkoholproblematik in den Griff bekommen habe. Anlässlich der psychiatrischen Expl oration zeige s i ch nun ein Beschwerdeführer mit deutlich depressiven Anteilen, gekennzeich net durch Freud- und Perspektivverlust, Selbstwertmangel, sozialem Rückzug und Verhaltensauffälligkeiten. Er selbst gebe an, seit zwei Jahren abstinent zu sein. Die Auswirkungen der Alkoholproblematik seien in diesem Fall nicht mehr relevant für etwaige Einschränkung en der Arbeitsfähigkeit. Die vom Beschwer deführer angegebenen Knieschmerzen zeigten Charakteristika einer beginnen den, somatoformen Schmerzverarbeitungsstörung, aktuell sei der Schmerz jedoch durchaus überwindbar und stehe eher im Hintergrund der Gesamtprob lematik. Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ergäben sich aufgrund der depressiven Symptomatik, die trotz adäquater Medikation als leicht- bis mittel gradig zu quantifizieren sei. Unterhalten werde die depressive Situation durch die leistungsorientierte Persönlichkeitsakzentuierung. Für diesen Versicherten sei eine Reintegration in den Arbeitsmarkt zur Verschlimmerung der depressi ven Situation dringend indiziert (Urk. 10/24/23). Dementsprechend sei die Prognose abhängig von der Fähigkeit, sich in den regulären Arbeitsprozess zu reintegrieren, um der für den Beschwerdeführer wichtigen Definition seines Selbstbilds über die Arbeit gerecht zu werden. In einem solchem Fall sei durch aus mit einer Verbesserung der zugrundeliegenden depressiven Situation zu rechnen und eine volle Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit anzunehmen. Bezüglich der Medikation könnte allenfalls eine Kombinationsbehandlung zur Wirkverstärkung versucht werden. Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen sowie in angepasster Tätigkeit sei aufgrund der depressiven Symptomatik integral um 40 % eingeschränkt, dies vor allem aufgrund der Einschränkungen von Kon zentration und Durchhaltefähigkeit sowie de r interaktionellen Probleme (Urk. 10/24/23 f.). 4. 4.1 Vorauszuschicken ist, dass nach der Rechtsprechung die Aufgaben von Rechtsan wender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt sind: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist es, den Gesund heitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersu chung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt der Arztperson hinge gen keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arzt person zur Arbeitsunfähigkeit Stellung, das heisst, sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer Sicht so substanziell wie möglich begründet. Schliesslich sind die ärztlichen Angaben eine wichtige Grundlage für die juristische Beur teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können. Nötigenfalls sind, in Ergänzung der medizinischen Unterlagen, für die Ermittlung des erwerblich nutzbaren Leistungsvermögens die Fachpersonen der beruflichen Integration und Berufsberatung einzuschalten (BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen). Weil die Arbeitsfähigkeit somit keine medizinische, sondern eine rein juristische Frage ist, können sich Konstellationen ergeben, bei welchen von der im medizi nischen Gutachten festgestellten Arbeitsunfähigkeit abzuweichen ist, ohne dass dieses seinen Beweiswert verlöre (Urteil des Bundesgerichtes 9C_651/2014 vom 2 3. Dezember 2014 E. 5.1 mit Hinweisen). 4.2 4.2.1 Nach Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbs unfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Der Umstand allein, dass psychosoziale oder soziokulturelle Umstände bei der Entstehung einer Gesundheitsschädigung eine wichtige Rolle spielten, tangiert deren Anspruchserheblichkeit nicht. Keine invalidisierende Gesundheitsschädigung ist indessen gegeben, wenn der medizinische Gutachter im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und sozio kulturellen Belastungen aufgehen. Denn in einem solchen Fall stellen sich diese als direkte Ursache der Einschränkung im Leistungsvermögen dar; sie sind nicht bloss pathogenetisch bedeutsam. Am rechtlich vorausgesetzten Kausalzusam menhang mit einer selbständigen Gesundheitsschädigung fehlt es daher, solange noch zu erwarten ist, dass mit einem Wegfall der belastenden Lebens umstände unmittelbar auch die (somit nicht verselbständigte) psychische Stö rung verschwinden werde. Die massgebende Ursache für Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG bestimmt sich mitunter auch nach dem Leitsatz, dass eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert umso ausgeprägter vorhanden sein muss, je stärker psychosoziale oder soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mit bestimmen (Urteil 9C_140/2014 vom 0 7. Januar 2015, E. 3.3 mit weiteren Hin weisen). Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beein trächtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrüh ren, bestehen darf, sondern davon zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheid bare, andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit ver gleichbaren psychischen Leidenszustand (vgl. BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichtes 8C_730/2008 vom 2 3. März 2009 E. 2). Auch kann eine depressive Symptomatik chronifiziert, damit durchaus verselbständigt sein und dennoch im Rahmen des gesamten Beschwerdebildes nicht genug ins Gewicht fallen, als dass auf eine längerdauernde Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 f. ATSG) geschlossen werden dürfte. Diesfalls stellt sich das Problem der gutachtlichen Abgrenzung und Quantifizierung eigenständiger Beiträge der sozialen Faktoren nicht. Das gilt auch im umgekehrten Fall, wenn eine deutlich ausgeprägte psy chische Störung "konkurrierende" soziale Faktoren in den Hintergrund drängt. Diese sind alsdann so eng mit der Gesundheitsschädigung und ihren funktio nellen Auswirkungen verbunden, dass es sich rechtfertigt, den gesamten Ursa chenkomplex der Folgenabschätzung zugrunde zu legen: In diesem Sinne kön nen sich soziale Umstände - mittelbar – invaliditäts begründend auswirken, indem sie eine (verselbständigte) Gesundheits schädigung aufrechterhalten oder ihre (unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden) Folgen verschlimmern. In diesen Konstellationen tragen die als solche nicht versicher ten sozialen Faktoren zum Umfang der verselbständigten Gesundheitsschädi gung bei (Urteil 9C_140/2014 vom 7. Januar 2015, E. 3.3 mit weiteren Hinwei sen). 4.2.2 In den Klinisch-diagnostischen Leitlinien der Internationalen Klassifikation psy chischer Gesundheitsstörungen der Weltgesundheitsorganisation, ICD-10 Kapitel V (F), Dilling / Mombour /Schmidt (Herausgeber), 9. Auflage, Bern 2014, S. 169 f., werden unter F32 die depressiven Episoden (leicht-, mittel-, schwergradig ) und unter F33 die rezidivierenden Störungen umschrieben. Bei der typischen leichten (F32.0), mittelgradigen (F32.1) oder schweren Episode (F32.2 und F32.3) leidet laut diesen Leitlinien die betroffene Person gewöhnlich unter den typischen Symptomen von (a) gedrückter Stimmung, (b) Interessen verlust, Freudlosigkeit und (c) Verminderung des Antriebes, erhöhter Ermüdbar keit. Andere häufige Symptome sind (1) verminderte Konzentration und Auf merksamkeit, (2) vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, (3) Schuldgefühle und Gefühle der Wertlosigkeit, (4) negative und pessimistische Zukunftsperspektiven, (5) Suizidgedanken, erfolgte Selbstverletzung oder Sui zidhandlungen, (6) Schlafstörungen und (7) verminderter Appetit. Das klinische Beschwerdebild zeigt beträchtliche individuelle Varianten; ein untypisches Beschwerdebild ist besonders in der Jugend häufig. In einigen Fällen stehen zeitweilig Angst, Gequältsein und motorische Unruhe mehr im Vordergrund als die Depression (vgl. ICD-10 Kapitel V [F], a.a.O., S. 169-170). Bei einer rezidivierenden depressiven Störung gemäss ICD-10 F33 handelt es sich gemäss den genannten Leitlinien um eine Störung, die durch wiederholte (leichte, mittelgradige oder schwere) depressive Episoden charakterisiert ist. Die einzelnen Episoden dauern zwischen drei und zwölf Monaten. Die Besserung zwischen den einzelnen Episoden ist dabei im Allgemeinen vollständig, wobei nur (aber immerhin) eine Minderheit von Patienten eine anhaltende Depression entwickelt (für welche ebenfalls die Kategorie F33 verwendet werden sollte; vgl. ICD-10 Kapitel V [F], a.a.O., S. 176 f.). Die Unterscheidung zwischen depressiven Episoden (F32) und rezidivierenden depressiven Störungen (F33) legt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes nahe, dass bei letzteren eher von einer ungünstigen Prognose in Bezug auf die Beurteilung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit auszugehen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_484/2012 vom 2 6. April 2013 E. 4.3.2.2). 4.2.3 Depressive „Episoden“ sind definitionsgemäss vorübergehender Natur und haben deshalb, zumindest wenn sie leicht bis mittelschwer sind, gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung in der Regel keine invalidisierende Wir kung. Die invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressiven „Störung“ ist nach der Rechtsprechung nicht schlechthin auszuschliessen. Deren Annahme bedingt indessen jedenfalls, dass es sich dabei um ein selbständiges, von einem allfälligen psychogenen Schmerzsyndrom und/oder allfälligen psychosozialen Belastungsfaktoren losgelöstes depressives Leiden handelt (vgl. Urteile des 8C_654/2014 vom 6. März 2015 E. 4.4.1, 9C_689/2014 vom 1 9. Januar 2015 E. 2.3 und 9C_651/2014 vom 2 3. Dezember 2014 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. E. 4.2.1). Überdies ist erforderlich, dass eine konsequente Depressionsthera pie befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom 3. April 2014 E. 4.2 und 9C_454/2013 vom 29. Oktober 2013 E. 4.1). 4.3 4.3.1 Das bidisziplinäre Gutachten de s Z.___ vom 1 0. Juni 2013 basiert auf fachärztli chen Untersuchung en, wurde in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten sowie insbesondere auch unter Berücksichtigung der geklag ten Beschwerden erstattet. Die Gutachter haben die medi zinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerungen nachvoll ziehbar begründet. Das Gutachten des Z.___ erfüllt demnach alle recht spre chungsgemässen Kriterien für eine beweistaugliche medizinische Entschei dungsgrundlage, weshalb ihm grundsätzlich voller Beweiswert zukommt (vgl. E. 1.4). Auf die Schlussfolgerung der Gutachter, wonach beim Beschwerdeführer aus psychiatrischen Gründen eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % sowohl für die angestammte als auch für eine Verweistätigkeit bestehe, kann indessen aus den nachfolgenden Gründen nicht abgestellt werden. 4.3.2 Im Gutachten wurde a ls einzige Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine leicht- bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) genannt (Urk. 10/24/13). Einer solchen ist aus rechtlicher Sicht indes in der Regel keine invalidisierende Wirkung beizumessen (vgl. E. 4.2.3). Die Einstufung der depressiven Symptomatik als leicht bis mittelschwer erscheint aufgrund des vom Gutachter Dr. B.___ erhobenen „psychischen Befunds “ nachvollziehbar. Darin hielt er fest, der Beschwerdeführer sei pünktlich zum vereinbarten Untersuchungstermin erschienen. Er sei sauber und leger gekleidet. Hinweise auf Vernachlässigung von Körperhygiene oder äusserem Erschei nungsbild seien nicht zu bemerken. Im Kontakt sei der Beschwerdeführer offen und zugewandt, etwas distanzlos, aber gut führbar. Die Atmosphäre im Gespräch sei freundlich und höflich, der Rapport flüssig, geordnet und situati onsadäquat. Ausgleichbewegungen würden nicht gezeigt. Der Beschwerdeführer verfolge das Explorationsgeschehen aufmerksam und mit ausreichender Kon zentration. Die höheren kognitiven Leistungen wie problemlösendes Denken und Handeln wirkten allerdings etwas eingeschränkt. Vor allem gegen Ende der Exploration zeige der Beschwerdeführer Mühe, dem Gesprächsverlauf mit klarer Linie folgen zu können (Urk. 10/24/21). Das Bewusstsein sei qualitativ und quantitativ unauffällig, die Orientierung in allen vier Ebenen gegeben. Der Beschwerdeführer spreche mit lauter, normal modulierte r Stimme und eher hoher Sprechfrequenz. Formale oder inhaltliche Denkstörungen seien nicht nachzuweisen. Die Schmerzen stünden klar nicht im Zentrum des Geschehens. Halluzinationen und Illusionen seien nicht zu eruieren. Die Merkfähigkeit, das Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis seien weitgehend angemessen. Störungen des Ich-Bewusstseins lägen keine vor. Die Ich-Grenzen seien geschlossen, Dereali sations - oder Depersonalisations erleben könnten nicht nachgewiesen werden. Das Intelligenzniveau wirke unter Berücksichtigung von schulischer und beruf licher Bildung sowie klinischem Gesamteindruck knapp durchschnittlich. Die Willens- und Antriebsbildung wirke eher beeinträchtigt und sei geprägt von Angsterleben und Ambivalenz. Der Beschwerdeführer wirke psychomotorisch etwas angetrieben, mit jedoch adäquater Gestik und Mimik, welche die jeweilige Stimmungslage synthym unterstrichen. Im Affekt sei eine deutlich einge schränkte Schwingungsfähigkeit mit Fokussierung auf den unteren Skalenbe reich nachzuweisen. Suizidalität werde zwar angesprochen, eine akute Suizida lität bestehe jedoch nicht. Zwänge und Phobien von Alltagsrelevanz seien nicht nachweisbar. Der Beschwerdeführer wirke in seiner Primärpersönlichkeit leis tungsorientiert, angepasst und umgänglich. Allerdings fielen gewisse Defizite in der Impulskontrollfähigkeit auf, mit ebenfalls eingeschränkter Frustrationstole ranz. Insgesamt seien jedoch die Kriterien für eine Persönlichkeitsstörung nach ICD-10 nicht erreicht. Die Realitätsanpassung, die Urteils- und Kritikfähigkeit seien angemessen, der Beschwerdeführer sei geschäftsfähig. Er wirke bezüglich einer Reintegration in den allgemeinen Arbeitsmarkt eher ambivalent. Er selbst erlebe sich als invalidisiert, sei aber andererseits auch einverstanden, über berufliche Massnahmen eine Abklärung der Restarbeitsfähigkeit mitzumachen. Er habe keine Schlafprobleme, dafür eine deutliche Einschränkung der Vita sexualis (Urk. 10/24/22). Die gutachterliche Diagnose einer leicht- bis mittelgradigen depressiven „ Episode “ (ICD-10 F32.1) steht im Einklang mit den Einschätzungen der bisherigen sowie der aktuellen Ärztin des Beschwerdeführers. Die früher behandelnde Ärztin, Dr. med. C.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychothera pie, diagnostizierte in ihr em Bericht vom 19. Oktober 2012 (Urk. 10/15/1) nebst einem Alkohol- und Abhängigkeits - syndrom (ICD-10 F10.2) und einem Status nach Entzugssyndrom (ICD-10 F10.4) eine mittelgradige depressive Episode gemäss ICD-10 F32. 1. D ie a ktuell behandelnde Ärztin, Dr. med. univ. (A) D.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte im Schreiben vom 2. Januar 2014 an die Vertreterin des Beschwerdeführers (Urk. 10/38/1) die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode mit soma tischem Syndrom (ICD-10 F32.11). Die behandelnden Ärztinnen diagnostizier ten demnach ebenfalls bloss eine depressive „Episode“. Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen (E. 4.3.4), würde sich – entgegen der vom Beschwerde führer vertretenen Auffassung ( Urk. 1 S. 9) – am Ergebnis auch nichts ändern, wenn von einer (anhaltenden) mittelschweren depressiven „Störung“ (ICD-10 F33.1) ausgegangen würde. 4.3.3 Sowohl aus dem Gutachten als auch aus den genannten Berichten der behandeln den Ärztinnen geht nämlich hervor, dass die depressive Symptomatik durch psychosoziale Faktoren ausgelöst wurde und unterhalten wird ( E. 4.2.1 ). Im Bericht des Spitals E.___ vom 2. Dezember 2010 wurde noch keine psychiatrische Diagnose gestel lt. Als Diagnosen wurden v ielmehr eine chronische Alkoholkrankheit, eine St e atosis hepatis und ein Lungenemphysem genannt (Urk. 10/16/5). In diesem Bericht wurde sodann festgehalten, der Beschwerdeführer habe 15 Jahre lang bei der Y.___ in der Fischabteilung gearbeitet. Er plane im Dezember nach F.___ (gemeint wohl: G.___ ) zurückzukehren und bis dahin alkoholfrei zu sein; er habe eine muslimische Mutter. Er trinke seit circa sechs Monaten vermehrt. Schlimmer sei es geworden seit dem Verlust der Arbeitsstelle (Urk. 10/16/5). D em Bericht von Dr. C.___ vom 19. Oktober 2012 ist zu entnehmen, dass die depressive Episode durch psychosoziale Faktoren ausgelöst wurde. D er Beschwerdeführer sei nach vierzig Jahren in der Schweiz im Jahr 2010 nach G.___ zurückge kehrt. Dort sei er in eine schwere Depression geraten, nachdem er gesehen habe, wie sein Land am Z erfallen sei und über all die Armut herrsche. Infolge dessen habe er vermehrt Alkohol konsumiert, bis er auf die Intensivstation in H.___ habe eingewiesen werden müssen. Zu Beginn der Behandlung bei ihr (Juni 2011) sei eine psychotische Symptomatik im Vordergrund gestanden, weshalb eine Behandlung mit Antidepressiva und Antipsychotika begonnen worden sei (Urk. 10/15/1). Aktuell werde der Beschwerdeführer mit Antabus behandelt, und er sei abstinent. Die Suchtsymptomatik sei nicht mehr aktuell (Urk. 10/15/2). Anlässlich der psychiatrischen Exploration schilderte der Beschwerdeführer, im Jahr 2010 sei es ihm sehr schlecht gegangen. Er habe seine Arbeit aufgrund einer Firmenübernahme verloren und dann begonnen, Alkohol zu trinken. Er habe zurück nach G.___ gewollt. So habe er sich von seiner Frau getrennt und daraufhin ein halbes Jahr in G.___ verbracht. Dort habe er massiv getrunken und sein Geld verspielt. Mitte 2011 sei er dann wieder zurück in die Schweiz gekommen, da er körperlich extrem krank gewesen sei. Er sei früher nie krank gewesen und habe immer gearbeitet. Er wisse auch nicht, was in der letzten Zeit vor der Kündigung im Jahr 2010 passiert sei. Er habe lediglich ein mal unentschuldigt gefehlt und sei dann fristlos entlassen worden. Dies habe ihm den Boden unter den Füssen weggezogen. Er habe sich in G.___ dann richtig gehen lassen. Nachdem er zurückgekommen sei, habe er die Situation kaum mehr ertragen können. Er sei immer nervöser geworden, habe sich nicht mehr wohl, sondern wertlos gefühlt. Suizidgedanken seien immer wieder auf getaucht. Vor einem Jahr seien dann die Schmerzen in den Knien dazugekom men, die ihn am längeren Laufen hinderten und von Kraftlosigkeit begleitet seien. Schliesslich bestehe ein Schwindel seit eini gen Jahren, der langsam zunehme, ihn am Geradelaufen hindere und auch immer wieder mit Stürzen verbunden sei (Urk. 10/24/19 f.). Der Stellenverlust hat demnach bei der Entwicklung der depressiven Sympto matik offenkundig eine entscheidende Rolle gespielt. Die anhaltende Arbeitslo sigkeit und die leistungsorientierte Persönlichkeitsakzentuierung unterhalten die Symptomati k gemäss Dr. B.___ weiterhin. Dementsprechend sei die Prognose abhängig von der Fähigkeit, sich in den regulären Arbeitsprozess zu reintegrie ren, um der für den Beschwerdeführer wichtigen Definition seines Selbstbilds über die Arbeit gerecht zu werden. In einem solchem Fall sei durchaus mit einer Verbesserung der zugrundeliegenden depressiven Situation zu rechnen und eine volle Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit anzunehmen. Solange mit dem Gutachter zu erwarten ist, dass mit einem Wegfall der belas tenden Lebensumstände unmittelbar auch die (somit nicht verselbständigte) psychische Störung verschwinden wird, fehlt es am rechtlich vorausgesetzten Kausalzusammenhang mit einer selbständi gen Gesundheitsschädigung ( E. 4.2.1). 4.3.4 Selbst wenn, entgegen der Beurteilung des psychiatrischen Gutachters sowie der behandelnden Ärztinnen (vgl. E. 4.3.2) von einer mittelschweren depressiven „Störung“ aus zugehen wäre, wäre eine invalidisierende Wirkung nicht zwin gend gegeben. Zum einen kann nach dem Gesagten nicht davon ausgegangen werden, dass es sich bei dieser „Störung“ um ein selbständiges, von den belas tenden psychosozialen Faktoren losgelöstes psychisches Leiden handelt. Ausser dem unterzieht sich der Beschwerdeführer zwar einer psychotherapeutischen Behandlung (ab Juni 2011 bei Dr. C.___ [ Urk. 10/15/1], seit März 2013: regelmässige Gespräche mit Dr. D.___ mit kognitivem verhaltenstherapeu tischen Hintergrund, antidepressive Medikation [ Urk. 10/38]). Die therapeuti schen Sitzungen finden jedoch nur alle drei bis vier Wochen statt ( Urk. 10/38). Eine stationäre Behandlung der psychischen Beschwerden wurde bislang offen bar nicht durchgeführt. Angesichts der nicht ausgeschöpften Therapiemöglich keiten (häufigere ambulante therapeutische Sitzungen, stationärer Aufenthalt) kann von einem Scheitern einer konsequent befolgten Depressionstherapie, wel ches das Leiden als resistent ausweisen würde, vorliegend nicht die Rede sein (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom 3. April 2014 E. 4.2 mit Hinweisen, 9C_454/2013 vom 29. Oktober 2013 E. 4.1). 4.3.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der beim Beschwerdeführer bestehen den depressiven Symptomatik aus rechtlicher Sicht so oder so keine invalidi sierende Wirkung beizumessen ist. Auf die gutachterliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit kann daher – trotz grundsätzlich beweistauglichem Gutachten – aus rechtlichen Gründen nicht abgestellt werden. Vielmehr ist anzunehmen, dass keine psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit besteht. Die anderslautende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dres. C.___ und D.___ (sie attestierten dem Beschwerdeführer jeweils eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit; vgl. Urk. 10/15/2 und Urk. 10/38/1) steht dem nicht entgegen, zumal auch der Erfahrung statsache Rechnung zu tragen ist, dass behandelnde Ärzte und Ärz tinnen mitunter im Hin blick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin nen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). 4.4 In somatischer Hinsicht kann aufgrund der gutachterlichen Feststellungen – mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; vgl. Stellungnahme vom 4. September 2013, Urk. 10/28/5) - von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdefüh rers zumindest in einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit seit Sommer 2011 ausgegangen werden (Urk. 10/24/12 und Urk. 10/24/15), was denn von ihm auch ausdrücklich anerkannt wurde ( Urk. 1 S. 8). Nach dem Gesagten steht daher mit dem im Sozialversicherungsrecht mass geben den Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass dem Beschwerdeführer zumindest eine leichte bis mittelschwere Arbeit (Urk. 10/24/12) zu 100 % zumutbar ist. 4.5 Der Beschwerdeführer brachte indes vor, bei seiner angestammten Tätigkeit als Fischverarbeiter habe es sich um eine körperlich schwere Arbeit gehandelt, für welche er als 100%ig arbeitsunfähig einzustufen sei. Dies sei von der Beschwer degegnerin ausser Acht gelassen worden (Urk. 1 S. 8). Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben. Selbst wenn die Fischverarbei tung als schwere Tätigkeit einzustufen wäre, hat dies keinen Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung zur Folge: 4.6 4.6.1 Bei einem diesfalls vorzunehmenden Einkommensvergleich kann bei der Bemes sung des Valideneinkommens nicht a uf das Einkommen bei der ehemaligen Arbeitgeberin abgestellt werden, zumal dem Beschwerdeführer diese Stelle gemäss Auskunft der selben vom 19. Oktober 2012 aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt worden war (Urk. 10/14/1). Auch d er Beschwerdeführer ber ichtete dem Gutachter gegenüber zunächst von einer Kündigung aufgrund einer Fir menübernahme (Urk. 10/24/19). Damit sind sowohl für die Bestimmung des Valideneinkommens als auch des Invalideneinkommens die Tabellenlöhne ge mäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstruk turer hebungen (LSE) heranzuziehen. Mangels Ausbildung des Beschwerdefüh rers ist in beiden Fällen auf den Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert), Anforde rungsniveau 4, abzustellen. Unter diesen Umständen entspricht der Invaliditäts grad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzuges vom Tabellenlohn (Urteil des Bun desgerichtes 9C_215/2010 vom 2 0. April 2010, E. 5.2). Da dem Beschwerdeführer nach dem Gesagten zumindest körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten qualitativ und quantitativ uneingeschränkt zumutbar sind und auch sonst keine Abzugsgründe (vgl. dazu BGE 126 V 75) ersichtlich sind, ist kein Abzug zu gewähren. Es ergibt keine Erwerbseinbusse. 4.6.2 Würde – mit dem Beschwerdeführer – dennoch auf das Einkommen bei der ehe maligen Arbeitgeberin abgestellt, ergäbe sich Folgendes: Gemäss Auskunft der ehemaligen Arbeitgeberin hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2012 Fr. 71‘146.-- verdient (Urk. 10/14/3), was gemäss Auszug aus dem persönlichen Konto des Beschwerdeführers (IK-Auszug; Urk. 10/4) nachvoll ziehbar erscheint. Im Jahr 2013, in welche m ein Rentenanspruch frühestens entstehen könnte ( Art. 29 Abs. 1 IVG), hätte das Valideneinkommen unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung Fr. 71 ‘ 666. -- betragen ( Index stand 2188 [2012] auf 2204 [2013], vgl. die Volkswirtschaft 3/4-2015, S. 89, Tabelle B 10.3). Wie bereits erwähnt (E. 4.6.1) wäre für die Bestimmung des Invalideneinkom mens auf die Tabellenlöhne ge mäss LSE, konkret auf den Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert), Anforderungsniveau 4, von Fr. 4‘901.-- (LSE 2010, S. 26, Tabelle TA1, TOTAL, Anforderungsniveau 4 ) abzustellen. Unter Berücksichtigung der durch schnittlichen Arbeitszeit im Jahr 2013 von 41,7 Stunden pro Woche (Die Vol kswirtschaft, 3/4-2015, S. 88, Tabelle B 9.2, A-S ) sowie der Nominallohn entwicklung bis ins Jahr 2013 (Indexstand 2150 [2010] auf 2204 [2013], vgl. die Volkswirtschaft 3/4-2015, S. 89, Tabelle B 10.3) ergibt sich bei einem zumutbaren Arbeitspen sum von 100 % für eine leichte bis mittelschwere Tätig keit ein Jahreseinkommen von Fr. 62 ‘ 851. -- (Fr. 4‘901.-- : 40 x 41,7 x 12 : 2150 x 2204). Ein ( leidensbedingter ) Abzug ist nicht gerechtfertigt. Wird das Valideneinkommen von Fr. 71 ‘ 666. -- dem Invalideneinkommen von Fr. 62 ‘ 851. -- gegenübergestellt, resultiert eine Erwerbs einbusse von Fr. 8 ‘ 815.--, was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von rund 12 % entspricht. 4.7 Im Sinne des Gesagten ist die Beschwerde jedenfalls abzuweisen. 5. 5.1 Gestützt auf die einge reichte Unterstützungsbestätigung der Stadt I.___ (Urk. 3) sind die Voraussetzungen für die unentgeltliche Rechtspflege gemäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) zu bejahen. Dem B eschwerdeführer ist die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. 5.2 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltli chen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen. Der Beschwerdeführer ist auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen. Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 27. Februar 2014 wird dem Beschwerdeführer die un entgeltliche Prozess führung gewährt, und erkennt sodann: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstMuraro

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00244 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Muraro Urteil vom 11. Juni 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Stadt Zürich, Sozialzentrum Hönggerstrasse Rechtsanwältin Vanessa Heimga rtner Sozialversicherungsrecht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1956 geborene X.___, welcher keine Ausbildung abgeschlossen hat (Urk. 10/24/8), war vom 22. Januar 1990 bis am 31. Dezember 2009 bei der Y.___ als Fachmitarbeiter Produktion Fisch tätig (Urk. 10/4 und Urk. 10/14 ). A m 11. September 2012 (Eingangsdatum) meldete er sich wegen einer schweren Depression, einer akuten Leber-Dekompensation bei Alkoholabusus, eines Ver dachts auf alkoholische Enzephalopathie und eine entgleiste arterielle Hyperto nie bei Non-Compliance bei der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invaliden versicherung an (Urk. 10/2). Die IV-Stell e klärte die erwerblichen und medizini schen Verhältnisse ab und veranlasste eine bidiszipl inäre Begutachtung (Psychiatrie und Innere Medizin) des Versicherten (Urk. 10/18). Das Gutachten der Z.___ wurde am 10. Juni 2 013 erstattet (Urk. 10/24). Mit Mitteilung vom 10. September 2013 (Urk. 10/29) informierte die IV-Stelle den Versicherten darüber, dass er gemäss gleichentags verfasstem Vorbescheid keinen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversi cherung habe und er den Vorbescheid mit separater Post erhalte. Sodann aufer legte sie dem Versicherten eine Schadenminderungspflicht. Sie führte dazu aus, dass gemäss der medizinischen Beurteilung seine aktuelle gesundheitliche Ein schränkung durch Durchführung einer psychiatrisch-psychologischen Behand lung und unter adäquater medikamentöser Therapie verbessert beziehungsweise eine emotionale Stabilität erwartet werden könne. Er werde daher gebeten, sich der erwähnten Massnahme oder Behandlung zu unterziehen. Bei einer allfälli gen erneuten Anmeldung bei der Invalidenversicherung werde geprüft, ob er dieser Auflage nachgekommen sei. Sollte er sich der vorgesehenen Behandlung beziehungsweise Massnahme nicht unterzogen haben, werde sein Rentenan spruch so beurteilt, als ob sie durchgeführt worden wäre. Dies könne zur direk ten Abweisung oder Kürzung der Rente führen. Nach durchgeführtem Vorbe scheidverfahren (Vorbescheid vom 10. September 2013; Urk. 10/31) lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 24. Januar 2014 ab (Urk. 2 [= Urk. 10/42 ] ). 2. Gegen die ablehnende Verfügung der IV-Stelle vom 24. Januar 2014 erhob der Versicherte mit Eingabe vom 27. Februar 2014 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine Rente zuzuspre chen; eventuell sei die Sache zu ergänzenden Abklärungen und neuer Entschei dung an die IV-Stelle zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 6. März 2014 reichte die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers eine aktualisierte Vollmacht ein (Urk. 5 f.). Mit Beschwerde antwort vom 23. April 2014 schloss die Beschwerde gegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwerdeführer am 29. April 2014 angezeigt wurde (Urk. 11). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid fest, dem Gutachten vom 10. Juni 2013 sei zu entnehmen, dass beim Beschwerdeführer gesundheitli che Einschränkungen, insbesondere psychische Einschränkungen, vorlägen, welche die Arbeitsfähigkeit in subjektiver Weise einschränkten. Die Abklärun gen hätten aber ergeben, dass die vorhandenen gesundheitlichen Einschränkun gen überwiegend wahrscheinlich durch psychosoziale Faktoren (Verlust der Arbeitss telle; Angst, dem zukünftigem Arbeitgeber nicht zu genügen und so weiter) ausgelöst worden seien. Diese Einschränkungen gälten als überwindbar. Dies bedeute, dass mit einer zumutbaren Willensanstrengung die angestammte Tätigkeit zu 100 % ausgeübt werden könne. Eine Invalidität oder drohende Invalidität im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen sei somit nicht ausgewie sen. Aufgrund der zumutbaren 100%igen Arbeitsfähigkeit bestehe ebenfalls kein Anspruch auf berufliche Massnahmen (Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, die Diagnosen einer Herzarrhythmie mit ventrikulären Extrasystolen sowie das Lungenemphysem hätten Auswirkun gen auf die Arbeitsfähigkeit. Gutachter Dr. A.___ habe festgehalten, er (der Beschwerdeführer) könne aus internistischer Sicht problemlos eine körperlich leichte bis mittelschwere Arbeit ausführen. Dies werde auch nicht bestritten. Allerdings handle es sich bei seiner angestammten Tätigkeit als Fischverarbeiter um eine körperlich schwere Arbeit, für welche er als 100%ig arbeitsunfähig ein zustufen sei. Hinzu komme, dass die Einschätzungen der Ärzte in Bezug auf die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht sowie die Dauer des psychischen Leidens übereinstimmten. Es sei somit ausgewiesen, dass sich die depressive Störung bereits seit mehr als zwei Jahren auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit auswirke. Ob unter diesen Umständen überhaupt noch von einer depressiven Episode gesprochen werden könne und nicht vielmehr eine Störung vorliege, könne offen gelassen werden. Feststehe jedenfalls, dass das Argument der Verwaltung, es liege kein längerdauernder invalidenversiche rungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden vor, hier nicht verfange. Das psy chische Leiden sei sodann in Bezug auf die Behandelbarkeit als resistent zu bezeichnen (Urk. 1 S. 7 ff.). Weiter führte der Beschwerdeführer aus, die von der Beschwerdegegnerin angeführten psychosozialen Faktoren seien entgegen den in den Akten liegen den Arztberichten von dieser in den Vordergrund gerückt worden. Auch im Gutachten werde von einer verselbständigten psychischen Störung mit Krank heitswert und Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähi gkeit ausgegan gen. Da die Hauptkrankheit in einer Depression liege, gehe der entscheidende Einfluss auf die Möglichkeit einer Willensanstrengung zur Überwindung der Arbeitsunfähigkeit von der Depression aus. Es bleibe somit kein Raum, die Überwindbarkeitsvermutung des Bundesgerichts im Zusammenhang mit den unklaren Beschwerdebildern (PÄUSBONOG) anzuwenden. Die Gutachter hätten dann auch folgerichtig die Prüfung der Försterschen Kriterien unterlassen. Zusammen mit der neu behandelnden Ärztin gingen sie davon aus, die Arbeits unfähigkeit sei durch eine zumutbare Willensanstrengung nur zu 60 % über windbar (Urk. 1 S. 10 f.). 3. Im bidisziplinären Gutachten von Dr. med. A.___, Facharzt FMH für allge meine innere Medizin, und Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 10. Juni 2013 wurde als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine leichte bis mittelgradige depressive Epi sode (ICD-10 F32.1) genannt. Dem Gutachten sind sodann die folgenden Diagnosen ohne Auswi rkung auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (Urk. 10/24/13) : - Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig abstinent - Status nach diffusem Leberparenchymschaden und Steatose Grad I - Emphysem (computertomographisch nachgewiesen im November 2010) - Extrasystolie (anamnestisch) In der versicherungsmedizinischen Beurteilung und Synthese beider Fachgebiete wurde festgehalten, der Bes chwerdeführer sei während langer Jahre alkoholab hängig gewesen. Im Spätherbst 2010 sei es zur Dekompensation mit Alkohol-Entzugssyndrom und Zeichen eines deutlichen Leberschadens gekommen. Zweimal, im November 2010 und im Früh jahr 2011, habe er hospitalisiert wer den müssen. Seit zwei Jahren sei der Beschwerdeführer nun aber abstinent (aktuell CDR <1 %), der Leberschaden habe sich erholt. Im Winter 2010/2011 sei nach einer Exazerbation der Alkoholproblematik im Rahmen des Arbeits verlusts und der Trennung von der Ehefrau neu eine Depression aufgetreten. Während der Beschwerdeführer das Alkoholproblem heute einigermassen im Griff habe, sei die Depression nach wie vor nachweisbar und führe zu einer Minderung der Arbeitsfähigkeit. Somatisch sei der Beschwerdeführer heute durchaus in der Lage, eine mittelschwere Arbeit vollzeitig auszuführen. Die von ihm geklagten Beschwerden seien nicht objektivierbar. Bereits die Schilderung der Probleme sei etwas diffus und unscharf. Weder beim Psychiater noch beim Internisten hätten klar umschriebene Beschwerden geäussert werden können. Im klinischen Status seien keine Schwindel nachweisbar. Nennenswerte Zeichen für Knie arthrosen fehlten. Die rohe Kraft der unteren Extremitäten sei normal. An den oberen Extremitäten bestehe allenfalls eine leichte Verminderung. Die Labor werte hätten sich völlig normalisiert. Zusammengefasst bestehe aus psychiatri schen Gründen eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % sowohl für die angestammte als auch für eine Verweistätigkeit. Im Sinne einer Unterstützung der Reintegra tion in den Arbeitsprozess seien berufliche Massnahmen mit einer Abklärung der verbliebenen Ressourcen zu empfehlen (Urk. 10/24/13 f.). Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von 60 % aus psychiatrischer Sicht gelt e ab Sommer 201 1. Im Spätherbst/ Winter 2010/2011 habe sicher eine volle Arbeitsunfähig keit bestanden. Das psychische Leiden stehe ganz eindeutig im Vordergrund. Die Sucht sei die Ursache des somatischen Leidens. Die Depression sei durch verschiedene Faktoren ausgelöst worden. Neben der Sucht hätten auch der Arbeitsverlust und die Trennung von der Ehefrau eine Rolle gespielt (Urk. 10/24/15). Dr. B.___ hielt in seinem psychiatrischen Teilgutachten vom 1 5. Mai 2013 fest, der Beschwerdeführer habe bis zu seinem Arbeitsverlust Ende 2009 sein Leben überwiegend über die Arbeit definiert. Parallel habe sich über 25 Jahre eine Alkoholabhängigkeit mit entsprechenden Folgeschäden entwickelt. Im Jahr 2010 sei es offenbar im Rahmen des Arbeitsverlusts und der Trennung von der Ehefrau zu einer Exazerbation der Alkoholproblematik gekommen, was auch zu einer massiven körperlichen Beeinträchtigung geführt habe. In der Folge habe sich der Beschwerdeführer nicht mehr reintegrieren können; im Rahmen der massiven Kränkung und Selbstwertproblematik sei es zu einer depressiven Ent wicklung gekommen, auch wenn der Beschwerdeführer die Alkoholproblematik in den Griff bekommen habe. Anlässlich der psychiatrischen Expl oration zeige s i ch nun ein Beschwerdeführer mit deutlich depressiven Anteilen, gekennzeich net durch Freud- und Perspektivverlust, Selbstwertmangel, sozialem Rückzug und Verhaltensauffälligkeiten. Er selbst gebe an, seit zwei Jahren abstinent zu sein. Die Auswirkungen der Alkoholproblematik seien in diesem Fall nicht mehr relevant für etwaige Einschränkung en der Arbeitsfähigkeit. Die vom Beschwer deführer angegebenen Knieschmerzen zeigten Charakteristika einer beginnen den, somatoformen Schmerzverarbeitungsstörung, aktuell sei der Schmerz jedoch durchaus überwindbar und stehe eher im Hintergrund der Gesamtprob lematik. Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ergäben sich aufgrund der depressiven Symptomatik, die trotz adäquater Medikation als leicht- bis mittel gradig zu quantifizieren sei. Unterhalten werde die depressive Situation durch die leistungsorientierte Persönlichkeitsakzentuierung. Für diesen Versicherten sei eine Reintegration in den Arbeitsmarkt zur Verschlimmerung der depressi ven Situation dringend indiziert (Urk. 10/24/23). Dementsprechend sei die Prognose abhängig von der Fähigkeit, sich in den regulären Arbeitsprozess zu reintegrieren, um der für den Beschwerdeführer wichtigen Definition seines Selbstbilds über die Arbeit gerecht zu werden. In einem solchem Fall sei durch aus mit einer Verbesserung der zugrundeliegenden depressiven Situation zu rechnen und eine volle Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit anzunehmen. Bezüglich der Medikation könnte allenfalls eine Kombinationsbehandlung zur Wirkverstärkung versucht werden. Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen sowie in angepasster Tätigkeit sei aufgrund der depressiven Symptomatik integral um 40 % eingeschränkt, dies vor allem aufgrund der Einschränkungen von Kon zentration und Durchhaltefähigkeit sowie de r interaktionellen Probleme (Urk. 10/24/23 f.). 4. 4.1 Vorauszuschicken ist, dass nach der Rechtsprechung die Aufgaben von Rechtsan wender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt sind: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist es, den Gesund heitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersu chung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt der Arztperson hinge gen keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arzt person zur Arbeitsunfähigkeit Stellung, das heisst, sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer Sicht so substanziell wie möglich begründet. Schliesslich sind die ärztlichen Angaben eine wichtige Grundlage für die juristische Beur teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können. Nötigenfalls sind, in Ergänzung der medizinischen Unterlagen, für die Ermittlung des erwerblich nutzbaren Leistungsvermögens die Fachpersonen der beruflichen Integration und Berufsberatung einzuschalten (BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen). Weil die Arbeitsfähigkeit somit keine medizinische, sondern eine rein juristische Frage ist, können sich Konstellationen ergeben, bei welchen von der im medizi nischen Gutachten festgestellten Arbeitsunfähigkeit abzuweichen ist, ohne dass dieses seinen Beweiswert verlöre (Urteil des Bundesgerichtes 9C_651/2014 vom 2 3. Dezember 2014 E. 5.1 mit Hinweisen). 4.2 4.2.1 Nach Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbs unfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Der Umstand allein, dass psychosoziale oder soziokulturelle Umstände bei der Entstehung einer Gesundheitsschädigung eine wichtige Rolle spielten, tangiert deren Anspruchserheblichkeit nicht. Keine invalidisierende Gesundheitsschädigung ist indessen gegeben, wenn der medizinische Gutachter im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und sozio kulturellen Belastungen aufgehen. Denn in einem solchen Fall stellen sich diese als direkte Ursache der Einschränkung im Leistungsvermögen dar; sie sind nicht bloss pathogenetisch bedeutsam. Am rechtlich vorausgesetzten Kausalzusam menhang mit einer selbständigen Gesundheitsschädigung fehlt es daher, solange noch zu erwarten ist, dass mit einem Wegfall der belastenden Lebens umstände unmittelbar auch die (somit nicht verselbständigte) psychische Stö rung verschwinden werde. Die massgebende Ursache für Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG bestimmt sich mitunter auch nach dem Leitsatz, dass eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert umso ausgeprägter vorhanden sein muss, je stärker psychosoziale oder soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mit bestimmen (Urteil 9C_140/2014 vom 0 7. Januar 2015, E. 3.3 mit weiteren Hin weisen). Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beein trächtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrüh ren, bestehen darf, sondern davon zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheid bare, andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit ver gleichbaren psychischen Leidenszustand (vgl. BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichtes 8C_730/2008 vom 2 3. März 2009 E. 2). Auch kann eine depressive Symptomatik chronifiziert, damit durchaus verselbständigt sein und dennoch im Rahmen des gesamten Beschwerdebildes nicht genug ins Gewicht fallen, als dass auf eine längerdauernde Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 f. ATSG) geschlossen werden dürfte. Diesfalls stellt sich das Problem der gutachtlichen Abgrenzung und Quantifizierung eigenständiger Beiträge der sozialen Faktoren nicht. Das gilt auch im umgekehrten Fall, wenn eine deutlich ausgeprägte psy chische Störung "konkurrierende" soziale Faktoren in den Hintergrund drängt. Diese sind alsdann so eng mit der Gesundheitsschädigung und ihren funktio nellen Auswirkungen verbunden, dass es sich rechtfertigt, den gesamten Ursa chenkomplex der Folgenabschätzung zugrunde zu legen: In diesem Sinne kön nen sich soziale Umstände - mittelbar – invaliditäts begründend auswirken, indem sie eine (verselbständigte) Gesundheits schädigung aufrechterhalten oder ihre (unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden) Folgen verschlimmern. In diesen Konstellationen tragen die als solche nicht versicher ten sozialen Faktoren zum Umfang der verselbständigten Gesundheitsschädi gung bei (Urteil 9C_140/2014 vom 7. Januar 2015, E. 3.3 mit weiteren Hinwei sen). 4.2.2 In den Klinisch-diagnostischen Leitlinien der Internationalen Klassifikation psy chischer Gesundheitsstörungen der Weltgesundheitsorganisation, ICD-10 Kapitel V (F), Dilling / Mombour /Schmidt (Herausgeber), 9. Auflage, Bern 2014, S. 169 f., werden unter F32 die depressiven Episoden (leicht-, mittel-, schwergradig ) und unter F33 die rezidivierenden Störungen umschrieben. Bei der typischen leichten (F32.0), mittelgradigen (F32.1) oder schweren Episode (F32.2 und F32.3) leidet laut diesen Leitlinien die betroffene Person gewöhnlich unter den typischen Symptomen von (a) gedrückter Stimmung, (b) Interessen verlust, Freudlosigkeit und (c) Verminderung des Antriebes, erhöhter Ermüdbar keit. Andere häufige Symptome sind (1) verminderte Konzentration und Auf merksamkeit, (2) vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, (3) Schuldgefühle und Gefühle der Wertlosigkeit, (4) negative und pessimistische Zukunftsperspektiven, (5) Suizidgedanken, erfolgte Selbstverletzung oder Sui zidhandlungen, (6) Schlafstörungen und (7) verminderter Appetit. Das klinische Beschwerdebild zeigt beträchtliche individuelle Varianten; ein untypisches Beschwerdebild ist besonders in der Jugend häufig. In einigen Fällen stehen zeitweilig Angst, Gequältsein und motorische Unruhe mehr im Vordergrund als die Depression (vgl. ICD-10 Kapitel V [F], a.a.O., S. 169-170). Bei einer rezidivierenden depressiven Störung gemäss ICD-10 F33 handelt es sich gemäss den genannten Leitlinien um eine Störung, die durch wiederholte (leichte, mittelgradige oder schwere) depressive Episoden charakterisiert ist. Die einzelnen Episoden dauern zwischen drei und zwölf Monaten. Die Besserung zwischen den einzelnen Episoden ist dabei im Allgemeinen vollständig, wobei nur (aber immerhin) eine Minderheit von Patienten eine anhaltende Depression entwickelt (für welche ebenfalls die Kategorie F33 verwendet werden sollte; vgl. ICD-10 Kapitel V [F], a.a.O., S. 176 f.). Die Unterscheidung zwischen depressiven Episoden (F32) und rezidivierenden depressiven Störungen (F33) legt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes nahe, dass bei letzteren eher von einer ungünstigen Prognose in Bezug auf die Beurteilung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit auszugehen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_484/2012 vom 2 6. April 2013 E. 4.3.2.2). 4.2.3 Depressive „Episoden“ sind definitionsgemäss vorübergehender Natur und haben deshalb, zumindest wenn sie leicht bis mittelschwer sind, gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung in der Regel keine invalidisierende Wir kung. Die invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressiven „Störung“ ist nach der Rechtsprechung nicht schlechthin auszuschliessen. Deren Annahme bedingt indessen jedenfalls, dass es sich dabei um ein selbständiges, von einem allfälligen psychogenen Schmerzsyndrom und/oder allfälligen psychosozialen Belastungsfaktoren losgelöstes depressives Leiden handelt (vgl. Urteile des 8C_654/2014 vom 6. März 2015 E. 4.4.1, 9C_689/2014 vom 1 9. Januar 2015 E. 2.3 und 9C_651/2014 vom 2 3. Dezember 2014 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. E. 4.2.1). Überdies ist erforderlich, dass eine konsequente Depressionsthera pie befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom 3. April 2014 E. 4.2 und 9C_454/2013 vom 29. Oktober 2013 E. 4.1). 4.3 4.3.1 Das bidisziplinäre Gutachten de s Z.___ vom 1 0. Juni 2013 basiert auf fachärztli chen Untersuchung en, wurde in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten sowie insbesondere auch unter Berücksichtigung der geklag ten Beschwerden erstattet. Die Gutachter haben die medi zinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerungen nachvoll ziehbar begründet. Das Gutachten des Z.___ erfüllt demnach alle recht spre chungsgemässen Kriterien für eine beweistaugliche medizinische Entschei dungsgrundlage, weshalb ihm grundsätzlich voller Beweiswert zukommt (vgl. E. 1.4). Auf die Schlussfolgerung der Gutachter, wonach beim Beschwerdeführer aus psychiatrischen Gründen eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % sowohl für die angestammte als auch für eine Verweistätigkeit bestehe, kann indessen aus den nachfolgenden Gründen nicht abgestellt werden. 4.3.2 Im Gutachten wurde a ls einzige Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine leicht- bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) genannt (Urk. 10/24/13). Einer solchen ist aus rechtlicher Sicht indes in der Regel keine invalidisierende Wirkung beizumessen (vgl. E. 4.2.3). Die Einstufung der depressiven Symptomatik als leicht bis mittelschwer erscheint aufgrund des vom Gutachter Dr. B.___ erhobenen „psychischen Befunds “ nachvollziehbar. Darin hielt er fest, der Beschwerdeführer sei pünktlich zum vereinbarten Untersuchungstermin erschienen. Er sei sauber und leger gekleidet. Hinweise auf Vernachlässigung von Körperhygiene oder äusserem Erschei nungsbild seien nicht zu bemerken. Im Kontakt sei der Beschwerdeführer offen und zugewandt, etwas distanzlos, aber gut führbar. Die Atmosphäre im Gespräch sei freundlich und höflich, der Rapport flüssig, geordnet und situati onsadäquat. Ausgleichbewegungen würden nicht gezeigt. Der Beschwerdeführer verfolge das Explorationsgeschehen aufmerksam und mit ausreichender Kon zentration. Die höheren kognitiven Leistungen wie problemlösendes Denken und Handeln wirkten allerdings etwas eingeschränkt. Vor allem gegen Ende der Exploration zeige der Beschwerdeführer Mühe, dem Gesprächsverlauf mit klarer Linie folgen zu können (Urk. 10/24/21). Das Bewusstsein sei qualitativ und quantitativ unauffällig, die Orientierung in allen vier Ebenen gegeben. Der Beschwerdeführer spreche mit lauter, normal modulierte r Stimme und eher hoher Sprechfrequenz. Formale oder inhaltliche Denkstörungen seien nicht nachzuweisen. Die Schmerzen stünden klar nicht im Zentrum des Geschehens. Halluzinationen und Illusionen seien nicht zu eruieren. Die Merkfähigkeit, das Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis seien weitgehend angemessen. Störungen des Ich-Bewusstseins lägen keine vor. Die Ich-Grenzen seien geschlossen, Dereali sations - oder Depersonalisations erleben könnten nicht nachgewiesen werden. Das Intelligenzniveau wirke unter Berücksichtigung von schulischer und beruf licher Bildung sowie klinischem Gesamteindruck knapp durchschnittlich. Die Willens- und Antriebsbildung wirke eher beeinträchtigt und sei geprägt von Angsterleben und Ambivalenz. Der Beschwerdeführer wirke psychomotorisch etwas angetrieben, mit jedoch adäquater Gestik und Mimik, welche die jeweilige Stimmungslage synthym unterstrichen. Im Affekt sei eine deutlich einge schränkte Schwingungsfähigkeit mit Fokussierung auf den unteren Skalenbe reich nachzuweisen. Suizidalität werde zwar angesprochen, eine akute Suizida lität bestehe jedoch nicht. Zwänge und Phobien von Alltagsrelevanz seien nicht nachweisbar. Der Beschwerdeführer wirke in seiner Primärpersönlichkeit leis tungsorientiert, angepasst und umgänglich. Allerdings fielen gewisse Defizite in der Impulskontrollfähigkeit auf, mit ebenfalls eingeschränkter Frustrationstole ranz. Insgesamt seien jedoch die Kriterien für eine Persönlichkeitsstörung nach ICD-10 nicht erreicht. Die Realitätsanpassung, die Urteils- und Kritikfähigkeit seien angemessen, der Beschwerdeführer sei geschäftsfähig. Er wirke bezüglich einer Reintegration in den allgemeinen Arbeitsmarkt eher ambivalent. Er selbst erlebe sich als invalidisiert, sei aber andererseits auch einverstanden, über berufliche Massnahmen eine Abklärung der Restarbeitsfähigkeit mitzumachen. Er habe keine Schlafprobleme, dafür eine deutliche Einschränkung der Vita sexualis (Urk. 10/24/22). Die gutachterliche Diagnose einer leicht- bis mittelgradigen depressiven „ Episode “ (ICD-10 F32.1) steht im Einklang mit den Einschätzungen der bisherigen sowie der aktuellen Ärztin des Beschwerdeführers. Die früher behandelnde Ärztin, Dr. med. C.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychothera pie, diagnostizierte in ihr em Bericht vom 19. Oktober 2012 (Urk. 10/15/1) nebst einem Alkohol- und Abhängigkeits - syndrom (ICD-10 F10.2) und einem Status nach Entzugssyndrom (ICD-10 F10.4) eine mittelgradige depressive Episode gemäss ICD-10 F32. 1. D ie a ktuell behandelnde Ärztin, Dr. med. univ. (A) D.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte im Schreiben vom 2. Januar 2014 an die Vertreterin des Beschwerdeführers (Urk. 10/38/1) die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode mit soma tischem Syndrom (ICD-10 F32.11). Die behandelnden Ärztinnen diagnostizier ten demnach ebenfalls bloss eine depressive „Episode“. Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen (E. 4.3.4), würde sich – entgegen der vom Beschwerde führer vertretenen Auffassung ( Urk. 1 S. 9) – am Ergebnis auch nichts ändern, wenn von einer (anhaltenden) mittelschweren depressiven „Störung“ (ICD-10 F33.1) ausgegangen würde. 4.3.3 Sowohl aus dem Gutachten als auch aus den genannten Berichten der behandeln den Ärztinnen geht nämlich hervor, dass die depressive Symptomatik durch psychosoziale Faktoren ausgelöst wurde und unterhalten wird ( E. 4.2.1 ). Im Bericht des Spitals E.___ vom 2. Dezember 2010 wurde noch keine psychiatrische Diagnose gestel lt. Als Diagnosen wurden v ielmehr eine chronische Alkoholkrankheit, eine St e atosis hepatis und ein Lungenemphysem genannt (Urk. 10/16/5). In diesem Bericht wurde sodann festgehalten, der Beschwerdeführer habe 15 Jahre lang bei der Y.___ in der Fischabteilung gearbeitet. Er plane im Dezember nach F.___ (gemeint wohl: G.___ ) zurückzukehren und bis dahin alkoholfrei zu sein; er habe eine muslimische Mutter. Er trinke seit circa sechs Monaten vermehrt. Schlimmer sei es geworden seit dem Verlust der Arbeitsstelle (Urk. 10/16/5). D em Bericht von Dr. C.___ vom 19. Oktober 2012 ist zu entnehmen, dass die depressive Episode durch psychosoziale Faktoren ausgelöst wurde. D er Beschwerdeführer sei nach vierzig Jahren in der Schweiz im Jahr 2010 nach G.___ zurückge kehrt. Dort sei er in eine schwere Depression geraten, nachdem er gesehen habe, wie sein Land am Z erfallen sei und über all die Armut herrsche. Infolge dessen habe er vermehrt Alkohol konsumiert, bis er auf die Intensivstation in H.___ habe eingewiesen werden müssen. Zu Beginn der Behandlung bei ihr (Juni 2011) sei eine psychotische Symptomatik im Vordergrund gestanden, weshalb eine Behandlung mit Antidepressiva und Antipsychotika begonnen worden sei (Urk. 10/15/1). Aktuell werde der Beschwerdeführer mit Antabus behandelt, und er sei abstinent. Die Suchtsymptomatik sei nicht mehr aktuell (Urk. 10/15/2). Anlässlich der psychiatrischen Exploration schilderte der Beschwerdeführer, im Jahr 2010 sei es ihm sehr schlecht gegangen. Er habe seine Arbeit aufgrund einer Firmenübernahme verloren und dann begonnen, Alkohol zu trinken. Er habe zurück nach G.___ gewollt. So habe er sich von seiner Frau getrennt und daraufhin ein halbes Jahr in G.___ verbracht. Dort habe er massiv getrunken und sein Geld verspielt. Mitte 2011 sei er dann wieder zurück in die Schweiz gekommen, da er körperlich extrem krank gewesen sei. Er sei früher nie krank gewesen und habe immer gearbeitet. Er wisse auch nicht, was in der letzten Zeit vor der Kündigung im Jahr 2010 passiert sei. Er habe lediglich ein mal unentschuldigt gefehlt und sei dann fristlos entlassen worden. Dies habe ihm den Boden unter den Füssen weggezogen. Er habe sich in G.___ dann richtig gehen lassen. Nachdem er zurückgekommen sei, habe er die Situation kaum mehr ertragen können. Er sei immer nervöser geworden, habe sich nicht mehr wohl, sondern wertlos gefühlt. Suizidgedanken seien immer wieder auf getaucht. Vor einem Jahr seien dann die Schmerzen in den Knien dazugekom men, die ihn am längeren Laufen hinderten und von Kraftlosigkeit begleitet seien. Schliesslich bestehe ein Schwindel seit eini gen Jahren, der langsam zunehme, ihn am Geradelaufen hindere und auch immer wieder mit Stürzen verbunden sei (Urk. 10/24/19 f.). Der Stellenverlust hat demnach bei der Entwicklung der depressiven Sympto matik offenkundig eine entscheidende Rolle gespielt. Die anhaltende Arbeitslo sigkeit und die leistungsorientierte Persönlichkeitsakzentuierung unterhalten die Symptomati k gemäss Dr. B.___ weiterhin. Dementsprechend sei die Prognose abhängig von der Fähigkeit, sich in den regulären Arbeitsprozess zu reintegrie ren, um der für den Beschwerdeführer wichtigen Definition seines Selbstbilds über die Arbeit gerecht zu werden. In einem solchem Fall sei durchaus mit einer Verbesserung der zugrundeliegenden depressiven Situation zu rechnen und eine volle Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit anzunehmen. Solange mit dem Gutachter zu erwarten ist, dass mit einem Wegfall der belas tenden Lebensumstände unmittelbar auch die (somit nicht verselbständigte) psychische Störung verschwinden wird, fehlt es am rechtlich vorausgesetzten Kausalzusammenhang mit einer selbständi gen Gesundheitsschädigung ( E. 4.2.1). 4.3.4 Selbst wenn, entgegen der Beurteilung des psychiatrischen Gutachters sowie der behandelnden Ärztinnen (vgl. E. 4.3.2) von einer mittelschweren depressiven „Störung“ aus zugehen wäre, wäre eine invalidisierende Wirkung nicht zwin gend gegeben. Zum einen kann nach dem Gesagten nicht davon ausgegangen werden, dass es sich bei dieser „Störung“ um ein selbständiges, von den belas tenden psychosozialen Faktoren losgelöstes psychisches Leiden handelt. Ausser dem unterzieht sich der Beschwerdeführer zwar einer psychotherapeutischen Behandlung (ab Juni 2011 bei Dr. C.___ [ Urk. 10/15/1], seit März 2013: regelmässige Gespräche mit Dr. D.___ mit kognitivem verhaltenstherapeu tischen Hintergrund, antidepressive Medikation [ Urk. 10/38]). Die therapeuti schen Sitzungen finden jedoch nur alle drei bis vier Wochen statt ( Urk. 10/38). Eine stationäre Behandlung der psychischen Beschwerden wurde bislang offen bar nicht durchgeführt. Angesichts der nicht ausgeschöpften Therapiemöglich keiten (häufigere ambulante therapeutische Sitzungen, stationärer Aufenthalt) kann von einem Scheitern einer konsequent befolgten Depressionstherapie, wel ches das Leiden als resistent ausweisen würde, vorliegend nicht die Rede sein (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom 3. April 2014 E. 4.2 mit Hinweisen, 9C_454/2013 vom 29. Oktober 2013 E. 4.1). 4.3.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der beim Beschwerdeführer bestehen den depressiven Symptomatik aus rechtlicher Sicht so oder so keine invalidi sierende Wirkung beizumessen ist. Auf die gutachterliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit kann daher – trotz grundsätzlich beweistauglichem Gutachten – aus rechtlichen Gründen nicht abgestellt werden. Vielmehr ist anzunehmen, dass keine psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit besteht. Die anderslautende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dres. C.___ und D.___ (sie attestierten dem Beschwerdeführer jeweils eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit; vgl. Urk. 10/15/2 und Urk. 10/38/1) steht dem nicht entgegen, zumal auch der Erfahrung statsache Rechnung zu tragen ist, dass behandelnde Ärzte und Ärz tinnen mitunter im Hin blick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin nen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). 4.4 In somatischer Hinsicht kann aufgrund der gutachterlichen Feststellungen – mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; vgl. Stellungnahme vom 4. September 2013, Urk. 10/28/5) - von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdefüh rers zumindest in einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit seit Sommer 2011 ausgegangen werden (Urk. 10/24/12 und Urk. 10/24/15), was denn von ihm auch ausdrücklich anerkannt wurde ( Urk. 1 S. 8). Nach dem Gesagten steht daher mit dem im Sozialversicherungsrecht mass geben den Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass dem Beschwerdeführer zumindest eine leichte bis mittelschwere Arbeit (Urk. 10/24/12) zu 100 % zumutbar ist. 4.5 Der Beschwerdeführer brachte indes vor, bei seiner angestammten Tätigkeit als Fischverarbeiter habe es sich um eine körperlich schwere Arbeit gehandelt, für welche er als 100%ig arbeitsunfähig einzustufen sei. Dies sei von der Beschwer degegnerin ausser Acht gelassen worden (Urk. 1 S. 8). Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben. Selbst wenn die Fischverarbei tung als schwere Tätigkeit einzustufen wäre, hat dies keinen Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung zur Folge: 4.6 4.6.1 Bei einem diesfalls vorzunehmenden Einkommensvergleich kann bei der Bemes sung des Valideneinkommens nicht a uf das Einkommen bei der ehemaligen Arbeitgeberin abgestellt werden, zumal dem Beschwerdeführer diese Stelle gemäss Auskunft der selben vom 19. Oktober 2012 aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt worden war (Urk. 10/14/1). Auch d er Beschwerdeführer ber ichtete dem Gutachter gegenüber zunächst von einer Kündigung aufgrund einer Fir menübernahme (Urk. 10/24/19). Damit sind sowohl für die Bestimmung des Valideneinkommens als auch des Invalideneinkommens die Tabellenlöhne ge mäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstruk turer hebungen (LSE) heranzuziehen. Mangels Ausbildung des Beschwerdefüh rers ist in beiden Fällen auf den Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert), Anforde rungsniveau 4, abzustellen. Unter diesen Umständen entspricht der Invaliditäts grad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzuges vom Tabellenlohn (Urteil des Bun desgerichtes 9C_215/2010 vom 2 0. April 2010, E. 5.2). Da dem Beschwerdeführer nach dem Gesagten zumindest körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten qualitativ und quantitativ uneingeschränkt zumutbar sind und auch sonst keine Abzugsgründe (vgl. dazu BGE 126 V 75) ersichtlich sind, ist kein Abzug zu gewähren. Es ergibt keine Erwerbseinbusse. 4.6.2 Würde – mit dem Beschwerdeführer – dennoch auf das Einkommen bei der ehe maligen Arbeitgeberin abgestellt, ergäbe sich Folgendes: Gemäss Auskunft der ehemaligen Arbeitgeberin hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2012 Fr. 71‘146.-- verdient (Urk. 10/14/3), was gemäss Auszug aus dem persönlichen Konto des Beschwerdeführers (IK-Auszug; Urk. 10/4) nachvoll ziehbar erscheint. Im Jahr 2013, in welche m ein Rentenanspruch frühestens entstehen könnte ( Art. 29 Abs. 1 IVG), hätte das Valideneinkommen unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung Fr. 71 ‘ 666. -- betragen ( Index stand 2188 [2012] auf 2204 [2013], vgl. die Volkswirtschaft 3/4-2015, S. 89, Tabelle B 10.3). Wie bereits erwähnt (E. 4.6.1) wäre für die Bestimmung des Invalideneinkom mens auf die Tabellenlöhne ge mäss LSE, konkret auf den Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert), Anforderungsniveau 4, von Fr. 4‘901.-- (LSE 2010, S. 26, Tabelle TA1, TOTAL, Anforderungsniveau 4 ) abzustellen. Unter Berücksichtigung der durch schnittlichen Arbeitszeit im Jahr 2013 von 41,7 Stunden pro Woche (Die Vol kswirtschaft, 3/4-2015, S. 88, Tabelle B 9.2, A-S ) sowie der Nominallohn entwicklung bis ins Jahr 2013 (Indexstand 2150 [2010] auf 2204 [2013], vgl. die Volkswirtschaft 3/4-2015, S. 89, Tabelle B 10.3) ergibt sich bei einem zumutbaren Arbeitspen sum von 100 % für eine leichte bis mittelschwere Tätig keit ein Jahreseinkommen von Fr. 62 ‘ 851. -- (Fr. 4‘901.-- : 40 x 41,7 x 12 : 2150 x 2204). Ein ( leidensbedingter ) Abzug ist nicht gerechtfertigt. Wird das Valideneinkommen von Fr. 71 ‘ 666. -- dem Invalideneinkommen von Fr. 62 ‘ 851. -- gegenübergestellt, resultiert eine Erwerbs einbusse von Fr. 8 ‘ 815.--, was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von rund 12 % entspricht. 4.7 Im Sinne des Gesagten ist die Beschwerde jedenfalls abzuweisen. 5. 5.1 Gestützt auf die einge reichte Unterstützungsbestätigung der Stadt I.___ (Urk. 3) sind die Voraussetzungen für die unentgeltliche Rechtspflege gemäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) zu bejahen. Dem B eschwerdeführer ist die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. 5.2 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltli chen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen. Der Beschwerdeführer ist auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen. Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 27. Februar 2014 wird dem Beschwerdeführer die un entgeltliche Prozess führung gewährt, und erkennt sodann: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstMuraro

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2014.00244 IV.2014.00244

IV.2014.00244 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna

Ersatzrichterin Bänninger Schäppi

Gerichtsschreiberin Muraro

Urteil vom 11. Juni 2015

Urteil vom 11. Juni 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Stadt Zürich, Sozialzentrum Hönggerstrasse

vertreten durch Stadt Zürich, Sozialzentrum Hönggerstrasse Rechtsanwältin Vanessa Heimga rtner

Rechtsanwältin Vanessa Heimga rtner Sozialversicherungsrecht

Sozialversicherungsrecht Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich

Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1956 geborene X.___, welcher keine Ausbildung abgeschlossen hat (Urk. 10/24/8), war vom 22. Januar 1990 bis am 31. Dezember 2009 bei der Y.___ als Fachmitarbeiter Produktion Fisch tätig (Urk. 10/4 und Urk. 10/14 ). A m 11. September 2012 (Eingangsdatum) meldete er sich wegen einer schweren Depression, einer akuten Leber-Dekompensation bei Alkoholabusus, eines Ver dachts auf alkoholische Enzephalopathie und eine entgleiste arterielle Hyperto nie bei Non-Compliance bei der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invaliden versicherung an (Urk. 10/2). Die IV-Stell e klärte die erwerblichen und medizini schen Verhältnisse ab und veranlasste eine bidiszipl inäre Begutachtung (Psychiatrie und Innere Medizin) des Versicherten (Urk. 10/18). Das Gutachten der Z.___ wurde am 10. Juni 2 013 erstattet (Urk. 10/24). Mit Mitteilung vom 10. September 2013 (Urk. 10/29) informierte die IV-Stelle den Versicherten darüber, dass er gemäss gleichentags verfasstem Vorbescheid keinen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversi cherung habe und er den Vorbescheid mit separater Post erhalte. Sodann aufer legte sie dem Versicherten eine Schadenminderungspflicht. Sie führte dazu aus, dass gemäss der medizinischen Beurteilung seine aktuelle gesundheitliche Ein schränkung durch Durchführung einer psychiatrisch-psychologischen Behand lung und unter adäquater medikamentöser Therapie verbessert beziehungsweise eine emotionale Stabilität erwartet werden könne. Er werde daher gebeten, sich der erwähnten Massnahme oder Behandlung zu unterziehen. Bei einer allfälli gen erneuten Anmeldung bei der Invalidenversicherung werde geprüft, ob er dieser Auflage nachgekommen sei. Sollte er sich der vorgesehenen Behandlung beziehungsweise Massnahme nicht unterzogen haben, werde sein Rentenan spruch so beurteilt, als ob sie durchgeführt worden wäre. Dies könne zur direk ten Abweisung oder Kürzung der Rente führen. Nach durchgeführtem Vorbe scheidverfahren (Vorbescheid vom 10. September 2013; Urk. 10/31) lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 24. Januar 2014 ab (Urk. 2 [= Urk. 10/42 ] ).

1. Der 1956 geborene X.___, welcher keine Ausbildung abgeschlossen hat (Urk. 10/24/8), war vom 22. Januar 1990 bis am 31. Dezember 2009 bei der Y.___ als Fachmitarbeiter Produktion Fisch tätig (Urk. 10/4 und Urk. 10/14 ). A m 11. September 2012 (Eingangsdatum) meldete er sich wegen einer schweren Depression, einer akuten Leber-Dekompensation bei Alkoholabusus, eines Ver dachts auf alkoholische Enzephalopathie und eine entgleiste arterielle Hyperto nie bei Non-Compliance bei der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invaliden versicherung an (Urk. 10/2). Die IV-Stell e klärte die erwerblichen und medizini schen Verhältnisse ab und veranlasste eine bidiszipl inäre Begutachtung (Psychiatrie und Innere Medizin) des Versicherten (Urk. 10/18). Das Gutachten der Z.___ wurde am 10. Juni 2 013 erstattet (Urk. 10/24). Mit Mitteilung vom 10. September 2013 (Urk. 10/29) informierte die IV-Stelle den Versicherten darüber, dass er gemäss gleichentags verfasstem Vorbescheid keinen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversi cherung habe und er den Vorbescheid mit separater Post erhalte. Sodann aufer legte sie dem Versicherten eine Schadenminderungspflicht. Sie führte dazu aus, dass gemäss der medizinischen Beurteilung seine aktuelle gesundheitliche Ein schränkung durch Durchführung einer psychiatrisch-psychologischen Behand lung und unter adäquater medikamentöser Therapie verbessert beziehungsweise eine emotionale Stabilität erwartet werden könne. Er werde daher gebeten, sich der erwähnten Massnahme oder Behandlung zu unterziehen. Bei einer allfälli gen erneuten Anmeldung bei der Invalidenversicherung werde geprüft, ob er dieser Auflage nachgekommen sei. Sollte er sich der vorgesehenen Behandlung beziehungsweise Massnahme nicht unterzogen haben, werde sein Rentenan spruch so beurteilt, als ob sie durchgeführt worden wäre. Dies könne zur direk ten Abweisung oder Kürzung der Rente führen. Nach durchgeführtem Vorbe scheidverfahren (Vorbescheid vom 10. September 2013; Urk. 10/31) lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 24. Januar 2014 ab (Urk. 2 [= Urk. 10/42 ] ). 2. Gegen die ablehnende Verfügung der IV-Stelle vom 24. Januar 2014 erhob der Versicherte mit Eingabe vom 27. Februar 2014 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine Rente zuzuspre chen; eventuell sei die Sache zu ergänzenden Abklärungen und neuer Entschei dung an die IV-Stelle zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 6. März 2014 reichte die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers eine aktualisierte Vollmacht ein (Urk. 5 f.). Mit Beschwerde antwort vom 23. April 2014 schloss die Beschwerde gegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwerdeführer am 29. April 2014 angezeigt wurde (Urk. 11).

2. Gegen die ablehnende Verfügung der IV-Stelle vom 24. Januar 2014 erhob der Versicherte mit Eingabe vom 27. Februar 2014 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine Rente zuzuspre chen; eventuell sei die Sache zu ergänzenden Abklärungen und neuer Entschei dung an die IV-Stelle zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 6. März 2014 reichte die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers eine aktualisierte Vollmacht ein (Urk. 5 f.). Mit Beschwerde antwort vom 23. April 2014 schloss die Beschwerde gegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwerdeführer am 29. April 2014 angezeigt wurde (Urk. 11). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).

1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid fest, dem Gutachten vom 10. Juni 2013 sei zu entnehmen, dass beim Beschwerdeführer gesundheitli che Einschränkungen, insbesondere psychische Einschränkungen, vorlägen, welche die Arbeitsfähigkeit in subjektiver Weise einschränkten. Die Abklärun gen hätten aber ergeben, dass die vorhandenen gesundheitlichen Einschränkun gen überwiegend wahrscheinlich durch psychosoziale Faktoren (Verlust der Arbeitss telle; Angst, dem zukünftigem Arbeitgeber nicht zu genügen und so weiter) ausgelöst worden seien. Diese Einschränkungen gälten als überwindbar. Dies bedeute, dass mit einer zumutbaren Willensanstrengung die angestammte Tätigkeit zu 100 % ausgeübt werden könne. Eine Invalidität oder drohende Invalidität im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen sei somit nicht ausgewie sen. Aufgrund der zumutbaren 100%igen Arbeitsfähigkeit bestehe ebenfalls kein Anspruch auf berufliche Massnahmen (Urk. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid fest, dem Gutachten vom 10. Juni 2013 sei zu entnehmen, dass beim Beschwerdeführer gesundheitli che Einschränkungen, insbesondere psychische Einschränkungen, vorlägen, welche die Arbeitsfähigkeit in subjektiver Weise einschränkten. Die Abklärun gen hätten aber ergeben, dass die vorhandenen gesundheitlichen Einschränkun gen überwiegend wahrscheinlich durch psychosoziale Faktoren (Verlust der Arbeitss telle; Angst, dem zukünftigem Arbeitgeber nicht zu genügen und so weiter) ausgelöst worden seien. Diese Einschränkungen gälten als überwindbar. Dies bedeute, dass mit einer zumutbaren Willensanstrengung die angestammte Tätigkeit zu 100 % ausgeübt werden könne. Eine Invalidität oder drohende Invalidität im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen sei somit nicht ausgewie sen. Aufgrund der zumutbaren 100%igen Arbeitsfähigkeit bestehe ebenfalls kein Anspruch auf berufliche Massnahmen (Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, die Diagnosen einer Herzarrhythmie mit ventrikulären Extrasystolen sowie das Lungenemphysem hätten Auswirkun gen auf die Arbeitsfähigkeit. Gutachter Dr. A.___ habe festgehalten, er (der Beschwerdeführer) könne aus internistischer Sicht problemlos eine körperlich leichte bis mittelschwere Arbeit ausführen. Dies werde auch nicht bestritten. Allerdings handle es sich bei seiner angestammten Tätigkeit als Fischverarbeiter um eine körperlich schwere Arbeit, für welche er als 100%ig arbeitsunfähig ein zustufen sei. Hinzu komme, dass die Einschätzungen der Ärzte in Bezug auf die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht sowie die Dauer des psychischen Leidens übereinstimmten. Es sei somit ausgewiesen, dass sich die depressive Störung bereits seit mehr als zwei Jahren auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit auswirke. Ob unter diesen Umständen überhaupt noch von einer depressiven Episode gesprochen werden könne und nicht vielmehr eine Störung vorliege, könne offen gelassen werden. Feststehe jedenfalls, dass das Argument der Verwaltung, es liege kein längerdauernder invalidenversiche rungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden vor, hier nicht verfange. Das psy chische Leiden sei sodann in Bezug auf die Behandelbarkeit als resistent zu bezeichnen (Urk. 1 S. 7 ff.).

2.2 Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, die Diagnosen einer Herzarrhythmie mit ventrikulären Extrasystolen sowie das Lungenemphysem hätten Auswirkun gen auf die Arbeitsfähigkeit. Gutachter Dr. A.___ habe festgehalten, er (der Beschwerdeführer) könne aus internistischer Sicht problemlos eine körperlich leichte bis mittelschwere Arbeit ausführen. Dies werde auch nicht bestritten. Allerdings handle es sich bei seiner angestammten Tätigkeit als Fischverarbeiter um eine körperlich schwere Arbeit, für welche er als 100%ig arbeitsunfähig ein zustufen sei. Hinzu komme, dass die Einschätzungen der Ärzte in Bezug auf die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht sowie die Dauer des psychischen Leidens übereinstimmten. Es sei somit ausgewiesen, dass sich die depressive Störung bereits seit mehr als zwei Jahren auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit auswirke. Ob unter diesen Umständen überhaupt noch von einer depressiven Episode gesprochen werden könne und nicht vielmehr eine Störung vorliege, könne offen gelassen werden. Feststehe jedenfalls, dass das Argument der Verwaltung, es liege kein längerdauernder invalidenversiche rungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden vor, hier nicht verfange. Das psy chische Leiden sei sodann in Bezug auf die Behandelbarkeit als resistent zu bezeichnen (Urk. 1 S. 7 ff.). Weiter führte der Beschwerdeführer aus, die von der Beschwerdegegnerin angeführten psychosozialen Faktoren seien entgegen den in den Akten liegen den Arztberichten von dieser in den Vordergrund gerückt worden. Auch im Gutachten werde von einer verselbständigten psychischen Störung mit Krank heitswert und Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähi gkeit ausgegan gen. Da die Hauptkrankheit in einer Depression liege, gehe der entscheidende Einfluss auf die Möglichkeit einer Willensanstrengung zur Überwindung der Arbeitsunfähigkeit von der Depression aus. Es bleibe somit kein Raum, die Überwindbarkeitsvermutung des Bundesgerichts im Zusammenhang mit den unklaren Beschwerdebildern (PÄUSBONOG) anzuwenden. Die Gutachter hätten dann auch folgerichtig die Prüfung der Försterschen Kriterien unterlassen. Zusammen mit der neu behandelnden Ärztin gingen sie davon aus, die Arbeits unfähigkeit sei durch eine zumutbare Willensanstrengung nur zu 60 % über windbar (Urk. 1 S. 10 f.).

Weiter führte der Beschwerdeführer aus, die von der Beschwerdegegnerin angeführten psychosozialen Faktoren seien entgegen den in den Akten liegen den Arztberichten von dieser in den Vordergrund gerückt worden. Auch im Gutachten werde von einer verselbständigten psychischen Störung mit Krank heitswert und Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähi gkeit ausgegan gen. Da die Hauptkrankheit in einer Depression liege, gehe der entscheidende Einfluss auf die Möglichkeit einer Willensanstrengung zur Überwindung der Arbeitsunfähigkeit von der Depression aus. Es bleibe somit kein Raum, die Überwindbarkeitsvermutung des Bundesgerichts im Zusammenhang mit den unklaren Beschwerdebildern (PÄUSBONOG) anzuwenden. Die Gutachter hätten dann auch folgerichtig die Prüfung der Försterschen Kriterien unterlassen. Zusammen mit der neu behandelnden Ärztin gingen sie davon aus, die Arbeits unfähigkeit sei durch eine zumutbare Willensanstrengung nur zu 60 % über windbar (Urk. 1 S. 10 f.). 3. Im bidisziplinären Gutachten von Dr. med. A.___, Facharzt FMH für allge meine innere Medizin, und Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 10. Juni 2013 wurde als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine leichte bis mittelgradige depressive Epi sode (ICD-10 F32.1) genannt. Dem Gutachten sind sodann die folgenden Diagnosen ohne Auswi rkung auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (Urk. 10/24/13) :

3. Im bidisziplinären Gutachten von Dr. med. A.___, Facharzt FMH für allge meine innere Medizin, und Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 10. Juni 2013 wurde als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine leichte bis mittelgradige depressive Epi sode (ICD-10 F32.1) genannt. Dem Gutachten sind sodann die folgenden Diagnosen ohne Auswi rkung auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (Urk. 10/24/13) : - Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig abstinent

Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig abstinent - Status nach diffusem Leberparenchymschaden und Steatose Grad I

Status nach diffusem Leberparenchymschaden und Steatose Grad I - Emphysem (computertomographisch nachgewiesen im November 2010)

Emphysem (computertomographisch nachgewiesen im November 2010) - Extrasystolie (anamnestisch)

Extrasystolie (anamnestisch) In der versicherungsmedizinischen Beurteilung und Synthese beider Fachgebiete wurde festgehalten, der Bes chwerdeführer sei während langer Jahre alkoholab hängig gewesen. Im Spätherbst 2010 sei es zur Dekompensation mit Alkohol-Entzugssyndrom und Zeichen eines deutlichen Leberschadens gekommen. Zweimal, im November 2010 und im Früh jahr 2011, habe er hospitalisiert wer den müssen. Seit zwei Jahren sei der Beschwerdeführer nun aber abstinent (aktuell CDR <1 %), der Leberschaden habe sich erholt. Im Winter 2010/2011 sei nach einer Exazerbation der Alkoholproblematik im Rahmen des Arbeits verlusts und der Trennung von der Ehefrau neu eine Depression aufgetreten. Während der Beschwerdeführer das Alkoholproblem heute einigermassen im Griff habe, sei die Depression nach wie vor nachweisbar und führe zu einer Minderung der Arbeitsfähigkeit. Somatisch sei der Beschwerdeführer heute durchaus in der Lage, eine mittelschwere Arbeit vollzeitig auszuführen. Die von ihm geklagten Beschwerden seien nicht objektivierbar. Bereits die Schilderung der Probleme sei etwas diffus und unscharf. Weder beim Psychiater noch beim Internisten hätten klar umschriebene Beschwerden geäussert werden können. Im klinischen Status seien keine Schwindel nachweisbar. Nennenswerte Zeichen für Knie arthrosen fehlten. Die rohe Kraft der unteren Extremitäten sei normal. An den oberen Extremitäten bestehe allenfalls eine leichte Verminderung. Die Labor werte hätten sich völlig normalisiert. Zusammengefasst bestehe aus psychiatri schen Gründen eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % sowohl für die angestammte als auch für eine Verweistätigkeit. Im Sinne einer Unterstützung der Reintegra tion in den Arbeitsprozess seien berufliche Massnahmen mit einer Abklärung der verbliebenen Ressourcen zu empfehlen (Urk. 10/24/13 f.). Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von 60 % aus psychiatrischer Sicht gelt e ab Sommer 201 1. Im Spätherbst/ Winter 2010/2011 habe sicher eine volle Arbeitsunfähig keit bestanden. Das psychische Leiden stehe ganz eindeutig im Vordergrund. Die Sucht sei die Ursache des somatischen Leidens. Die Depression sei durch verschiedene Faktoren ausgelöst worden. Neben der Sucht hätten auch der Arbeitsverlust und die Trennung von der Ehefrau eine Rolle gespielt (Urk. 10/24/15).

In der versicherungsmedizinischen Beurteilung und Synthese beider Fachgebiete wurde festgehalten, der Bes chwerdeführer sei während langer Jahre alkoholab hängig gewesen. Im Spätherbst 2010 sei es zur Dekompensation mit Alkohol-Entzugssyndrom und Zeichen eines deutlichen Leberschadens gekommen. Zweimal, im November 2010 und im Früh jahr 2011, habe er hospitalisiert wer den müssen. Seit zwei Jahren sei der Beschwerdeführer nun aber abstinent (aktuell CDR <1 %), der Leberschaden habe sich erholt. Im Winter 2010/2011 sei nach einer Exazerbation der Alkoholproblematik im Rahmen des Arbeits verlusts und der Trennung von der Ehefrau neu eine Depression aufgetreten. Während der Beschwerdeführer das Alkoholproblem heute einigermassen im Griff habe, sei die Depression nach wie vor nachweisbar und führe zu einer Minderung der Arbeitsfähigkeit. Somatisch sei der Beschwerdeführer heute durchaus in der Lage, eine mittelschwere Arbeit vollzeitig auszuführen. Die von ihm geklagten Beschwerden seien nicht objektivierbar. Bereits die Schilderung der Probleme sei etwas diffus und unscharf. Weder beim Psychiater noch beim Internisten hätten klar umschriebene Beschwerden geäussert werden können. Im klinischen Status seien keine Schwindel nachweisbar. Nennenswerte Zeichen für Knie arthrosen fehlten. Die rohe Kraft der unteren Extremitäten sei normal. An den oberen Extremitäten bestehe allenfalls eine leichte Verminderung. Die Labor werte hätten sich völlig normalisiert. Zusammengefasst bestehe aus psychiatri schen Gründen eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % sowohl für die angestammte als auch für eine Verweistätigkeit. Im Sinne einer Unterstützung der Reintegra tion in den Arbeitsprozess seien berufliche Massnahmen mit einer Abklärung der verbliebenen Ressourcen zu empfehlen (Urk. 10/24/13 f.). Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von 60 % aus psychiatrischer Sicht gelt e ab Sommer 201 1. Im Spätherbst/ Winter 2010/2011 habe sicher eine volle Arbeitsunfähig keit bestanden. Das psychische Leiden stehe ganz eindeutig im Vordergrund. Die Sucht sei die Ursache des somatischen Leidens. Die Depression sei durch verschiedene Faktoren ausgelöst worden. Neben der Sucht hätten auch der Arbeitsverlust und die Trennung von der Ehefrau eine Rolle gespielt (Urk. 10/24/15). Dr. B.___ hielt in seinem psychiatrischen Teilgutachten vom 1 5. Mai 2013 fest, der Beschwerdeführer habe bis zu seinem Arbeitsverlust Ende 2009 sein Leben überwiegend über die Arbeit definiert. Parallel habe sich über 25 Jahre eine Alkoholabhängigkeit mit entsprechenden Folgeschäden entwickelt. Im Jahr 2010 sei es offenbar im Rahmen des Arbeitsverlusts und der Trennung von der Ehefrau zu einer Exazerbation der Alkoholproblematik gekommen, was auch zu einer massiven körperlichen Beeinträchtigung geführt habe. In der Folge habe sich der Beschwerdeführer nicht mehr reintegrieren können; im Rahmen der massiven Kränkung und Selbstwertproblematik sei es zu einer depressiven Ent wicklung gekommen, auch wenn der Beschwerdeführer die Alkoholproblematik in den Griff bekommen habe. Anlässlich der psychiatrischen Expl oration zeige s i ch nun ein Beschwerdeführer mit deutlich depressiven Anteilen, gekennzeich net durch Freud- und Perspektivverlust, Selbstwertmangel, sozialem Rückzug und Verhaltensauffälligkeiten. Er selbst gebe an, seit zwei Jahren abstinent zu sein. Die Auswirkungen der Alkoholproblematik seien in diesem Fall nicht mehr relevant für etwaige Einschränkung en der Arbeitsfähigkeit. Die vom Beschwer deführer angegebenen Knieschmerzen zeigten Charakteristika einer beginnen den, somatoformen Schmerzverarbeitungsstörung, aktuell sei der Schmerz jedoch durchaus überwindbar und stehe eher im Hintergrund der Gesamtprob lematik. Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ergäben sich aufgrund der depressiven Symptomatik, die trotz adäquater Medikation als leicht- bis mittel gradig zu quantifizieren sei. Unterhalten werde die depressive Situation durch die leistungsorientierte Persönlichkeitsakzentuierung. Für diesen Versicherten sei eine Reintegration in den Arbeitsmarkt zur Verschlimmerung der depressi ven Situation dringend indiziert (Urk. 10/24/23). Dementsprechend sei die Prognose abhängig von der Fähigkeit, sich in den regulären Arbeitsprozess zu reintegrieren, um der für den Beschwerdeführer wichtigen Definition seines Selbstbilds über die Arbeit gerecht zu werden. In einem solchem Fall sei durch aus mit einer Verbesserung der zugrundeliegenden depressiven Situation zu rechnen und eine volle Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit anzunehmen. Bezüglich der Medikation könnte allenfalls eine Kombinationsbehandlung zur Wirkverstärkung versucht werden. Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen sowie in angepasster Tätigkeit sei aufgrund der depressiven Symptomatik integral um 40 % eingeschränkt, dies vor allem aufgrund der Einschränkungen von Kon zentration und Durchhaltefähigkeit sowie de r interaktionellen Probleme (Urk. 10/24/23 f.).

Dr. B.___ hielt in seinem psychiatrischen Teilgutachten vom 1 5. Mai 2013 fest, der Beschwerdeführer habe bis zu seinem Arbeitsverlust Ende 2009 sein Leben überwiegend über die Arbeit definiert. Parallel habe sich über 25 Jahre eine Alkoholabhängigkeit mit entsprechenden Folgeschäden entwickelt. Im Jahr 2010 sei es offenbar im Rahmen des Arbeitsverlusts und der Trennung von der Ehefrau zu einer Exazerbation der Alkoholproblematik gekommen, was auch zu einer massiven körperlichen Beeinträchtigung geführt habe. In der Folge habe sich der Beschwerdeführer nicht mehr reintegrieren können; im Rahmen der massiven Kränkung und Selbstwertproblematik sei es zu einer depressiven Ent wicklung gekommen, auch wenn der Beschwerdeführer die Alkoholproblematik in den Griff bekommen habe. Anlässlich der psychiatrischen Expl oration zeige s i ch nun ein Beschwerdeführer mit deutlich depressiven Anteilen, gekennzeich net durch Freud- und Perspektivverlust, Selbstwertmangel, sozialem Rückzug und Verhaltensauffälligkeiten. Er selbst gebe an, seit zwei Jahren abstinent zu sein. Die Auswirkungen der Alkoholproblematik seien in diesem Fall nicht mehr relevant für etwaige Einschränkung en der Arbeitsfähigkeit. Die vom Beschwer deführer angegebenen Knieschmerzen zeigten Charakteristika einer beginnen den, somatoformen Schmerzverarbeitungsstörung, aktuell sei der Schmerz jedoch durchaus überwindbar und stehe eher im Hintergrund der Gesamtprob lematik. Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ergäben sich aufgrund der depressiven Symptomatik, die trotz adäquater Medikation als leicht- bis mittel gradig zu quantifizieren sei. Unterhalten werde die depressive Situation durch die leistungsorientierte Persönlichkeitsakzentuierung. Für diesen Versicherten sei eine Reintegration in den Arbeitsmarkt zur Verschlimmerung der depressi ven Situation dringend indiziert (Urk. 10/24/23). Dementsprechend sei die Prognose abhängig von der Fähigkeit, sich in den regulären Arbeitsprozess zu reintegrieren, um der für den Beschwerdeführer wichtigen Definition seines Selbstbilds über die Arbeit gerecht zu werden. In einem solchem Fall sei durch aus mit einer Verbesserung der zugrundeliegenden depressiven Situation zu rechnen und eine volle Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit anzunehmen. Bezüglich der Medikation könnte allenfalls eine Kombinationsbehandlung zur Wirkverstärkung versucht werden. Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen sowie in angepasster Tätigkeit sei aufgrund der depressiven Symptomatik integral um 40 % eingeschränkt, dies vor allem aufgrund der Einschränkungen von Kon zentration und Durchhaltefähigkeit sowie de r interaktionellen Probleme (Urk. 10/24/23 f.). 4.

4. 4.1 Vorauszuschicken ist, dass nach der Rechtsprechung die Aufgaben von Rechtsan wender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt sind: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist es, den Gesund heitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersu chung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt der Arztperson hinge gen keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arzt person zur Arbeitsunfähigkeit Stellung, das heisst, sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer Sicht so substanziell wie möglich begründet. Schliesslich sind die ärztlichen Angaben eine wichtige Grundlage für die juristische Beur teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können. Nötigenfalls sind, in Ergänzung der medizinischen Unterlagen, für die Ermittlung des erwerblich nutzbaren Leistungsvermögens die Fachpersonen der beruflichen Integration und Berufsberatung einzuschalten (BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen).

4.1 Vorauszuschicken ist, dass nach der Rechtsprechung die Aufgaben von Rechtsan wender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt sind: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist es, den Gesund heitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersu chung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt der Arztperson hinge gen keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arzt person zur Arbeitsunfähigkeit Stellung, das heisst, sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer Sicht so substanziell wie möglich begründet. Schliesslich sind die ärztlichen Angaben eine wichtige Grundlage für die juristische Beur teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können. Nötigenfalls sind, in Ergänzung der medizinischen Unterlagen, für die Ermittlung des erwerblich nutzbaren Leistungsvermögens die Fachpersonen der beruflichen Integration und Berufsberatung einzuschalten (BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen). Weil die Arbeitsfähigkeit somit keine medizinische, sondern eine rein juristische Frage ist, können sich Konstellationen ergeben, bei welchen von der im medizi nischen Gutachten festgestellten Arbeitsunfähigkeit abzuweichen ist, ohne dass dieses seinen Beweiswert verlöre (Urteil des Bundesgerichtes 9C_651/2014 vom 2 3. Dezember 2014 E. 5.1 mit Hinweisen).

Weil die Arbeitsfähigkeit somit keine medizinische, sondern eine rein juristische Frage ist, können sich Konstellationen ergeben, bei welchen von der im medizi nischen Gutachten festgestellten Arbeitsunfähigkeit abzuweichen ist, ohne dass dieses seinen Beweiswert verlöre (Urteil des Bundesgerichtes 9C_651/2014 vom 2 3. Dezember 2014 E. 5.1 mit Hinweisen). 4.2

4.2 4.2.1 Nach Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbs unfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Der Umstand allein, dass psychosoziale oder soziokulturelle Umstände bei der Entstehung einer Gesundheitsschädigung eine wichtige Rolle spielten, tangiert deren Anspruchserheblichkeit nicht. Keine invalidisierende Gesundheitsschädigung ist indessen gegeben, wenn der medizinische Gutachter im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und sozio kulturellen Belastungen aufgehen. Denn in einem solchen Fall stellen sich diese als direkte Ursache der Einschränkung im Leistungsvermögen dar; sie sind nicht bloss pathogenetisch bedeutsam. Am rechtlich vorausgesetzten Kausalzusam menhang mit einer selbständigen Gesundheitsschädigung fehlt es daher, solange noch zu erwarten ist, dass mit einem Wegfall der belastenden Lebens umstände unmittelbar auch die (somit nicht verselbständigte) psychische Stö rung verschwinden werde. Die massgebende Ursache für Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG bestimmt sich mitunter auch nach dem Leitsatz, dass eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert umso ausgeprägter vorhanden sein muss, je stärker psychosoziale oder soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mit bestimmen (Urteil 9C_140/2014 vom 0 7. Januar 2015, E. 3.3 mit weiteren Hin weisen). Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beein trächtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrüh ren, bestehen darf, sondern davon zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheid bare, andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit ver gleichbaren psychischen Leidenszustand (vgl. BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichtes 8C_730/2008 vom 2 3. März 2009 E. 2). Auch kann eine depressive Symptomatik chronifiziert, damit durchaus verselbständigt sein und dennoch im Rahmen des gesamten Beschwerdebildes nicht genug ins Gewicht fallen, als dass auf eine längerdauernde Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 f. ATSG) geschlossen werden dürfte. Diesfalls stellt sich das Problem der gutachtlichen Abgrenzung und Quantifizierung eigenständiger Beiträge der sozialen Faktoren nicht. Das gilt auch im umgekehrten Fall, wenn eine deutlich ausgeprägte psy chische Störung "konkurrierende" soziale Faktoren in den Hintergrund drängt. Diese sind alsdann so eng mit der Gesundheitsschädigung und ihren funktio nellen Auswirkungen verbunden, dass es sich rechtfertigt, den gesamten Ursa chenkomplex der Folgenabschätzung zugrunde zu legen: In diesem Sinne kön nen sich soziale Umstände - mittelbar – invaliditäts begründend auswirken, indem sie eine (verselbständigte) Gesundheits schädigung aufrechterhalten oder ihre (unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden) Folgen verschlimmern. In diesen Konstellationen tragen die als solche nicht versicher ten sozialen Faktoren zum Umfang der verselbständigten Gesundheitsschädi gung bei (Urteil 9C_140/2014 vom 7. Januar 2015, E. 3.3 mit weiteren Hinwei sen).

4.2.1 Nach Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbs unfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Der Umstand allein, dass psychosoziale oder soziokulturelle Umstände bei der Entstehung einer Gesundheitsschädigung eine wichtige Rolle spielten, tangiert deren Anspruchserheblichkeit nicht. Keine invalidisierende Gesundheitsschädigung ist indessen gegeben, wenn der medizinische Gutachter im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und sozio kulturellen Belastungen aufgehen. Denn in einem solchen Fall stellen sich diese als direkte Ursache der Einschränkung im Leistungsvermögen dar; sie sind nicht bloss pathogenetisch bedeutsam. Am rechtlich vorausgesetzten Kausalzusam menhang mit einer selbständigen Gesundheitsschädigung fehlt es daher, solange noch zu erwarten ist, dass mit einem Wegfall der belastenden Lebens umstände unmittelbar auch die (somit nicht verselbständigte) psychische Stö rung verschwinden werde. Die massgebende Ursache für Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG bestimmt sich mitunter auch nach dem Leitsatz, dass eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert umso ausgeprägter vorhanden sein muss, je stärker psychosoziale oder soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mit bestimmen (Urteil 9C_140/2014 vom 0 7. Januar 2015, E. 3.3 mit weiteren Hin weisen). Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beein trächtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrüh ren, bestehen darf, sondern davon zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheid bare, andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit ver gleichbaren psychischen Leidenszustand (vgl. BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichtes 8C_730/2008 vom 2 3. März 2009 E. 2). Auch kann eine depressive Symptomatik chronifiziert, damit durchaus verselbständigt sein und dennoch im Rahmen des gesamten Beschwerdebildes nicht genug ins Gewicht fallen, als dass auf eine längerdauernde Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 f. ATSG) geschlossen werden dürfte. Diesfalls stellt sich das Problem der gutachtlichen Abgrenzung und Quantifizierung eigenständiger Beiträge der sozialen Faktoren nicht. Das gilt auch im umgekehrten Fall, wenn eine deutlich ausgeprägte psy chische Störung "konkurrierende" soziale Faktoren in den Hintergrund drängt. Diese sind alsdann so eng mit der Gesundheitsschädigung und ihren funktio nellen Auswirkungen verbunden, dass es sich rechtfertigt, den gesamten Ursa chenkomplex der Folgenabschätzung zugrunde zu legen: In diesem Sinne kön nen sich soziale Umstände - mittelbar – invaliditäts begründend auswirken, indem sie eine (verselbständigte) Gesundheits schädigung aufrechterhalten oder ihre (unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden) Folgen verschlimmern. In diesen Konstellationen tragen die als solche nicht versicher ten sozialen Faktoren zum Umfang der verselbständigten Gesundheitsschädi gung bei (Urteil 9C_140/2014 vom 7. Januar 2015, E. 3.3 mit weiteren Hinwei sen). 4.2.2 In den Klinisch-diagnostischen Leitlinien der Internationalen Klassifikation psy chischer Gesundheitsstörungen der Weltgesundheitsorganisation, ICD-10 Kapitel V (F), Dilling / Mombour /Schmidt (Herausgeber), 9. Auflage, Bern 2014, S. 169 f., werden unter F32 die depressiven Episoden (leicht-, mittel-, schwergradig ) und unter F33 die rezidivierenden Störungen umschrieben.

4.2.2 In den Klinisch-diagnostischen Leitlinien der Internationalen Klassifikation psy chischer Gesundheitsstörungen der Weltgesundheitsorganisation, ICD-10 Kapitel V (F), Dilling Mombour /Schmidt (Herausgeber), 9. Auflage, Bern 2014, S. 169 f., werden unter F32 die depressiven Episoden (leicht-, mittel-, schwergradig ) und unter F33 die rezidivierenden Störungen umschrieben. Bei der typischen leichten (F32.0), mittelgradigen (F32.1) oder schweren Episode (F32.2 und F32.3) leidet laut diesen Leitlinien die betroffene Person gewöhnlich unter den typischen Symptomen von (a) gedrückter Stimmung, (b) Interessen verlust, Freudlosigkeit und (c) Verminderung des Antriebes, erhöhter Ermüdbar keit. Andere häufige Symptome sind (1) verminderte Konzentration und Auf merksamkeit, (2) vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, (3) Schuldgefühle und Gefühle der Wertlosigkeit, (4) negative und pessimistische Zukunftsperspektiven, (5) Suizidgedanken, erfolgte Selbstverletzung oder Sui zidhandlungen, (6) Schlafstörungen und (7) verminderter Appetit. Das klinische Beschwerdebild zeigt beträchtliche individuelle Varianten; ein untypisches Beschwerdebild ist besonders in der Jugend häufig. In einigen Fällen stehen zeitweilig Angst, Gequältsein und motorische Unruhe mehr im Vordergrund als die Depression (vgl. ICD-10 Kapitel V [F], a.a.O., S. 169-170).

Bei der typischen leichten (F32.0), mittelgradigen (F32.1) oder schweren Episode (F32.2 und F32.3) leidet laut diesen Leitlinien die betroffene Person gewöhnlich unter den typischen Symptomen von (a) gedrückter Stimmung, (b) Interessen verlust, Freudlosigkeit und (c) Verminderung des Antriebes, erhöhter Ermüdbar keit. Andere häufige Symptome sind (1) verminderte Konzentration und Auf merksamkeit, (2) vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, (3) Schuldgefühle und Gefühle der Wertlosigkeit, (4) negative und pessimistische Zukunftsperspektiven, (5) Suizidgedanken, erfolgte Selbstverletzung oder Sui zidhandlungen, (6) Schlafstörungen und (7) verminderter Appetit. Das klinische Beschwerdebild zeigt beträchtliche individuelle Varianten; ein untypisches Beschwerdebild ist besonders in der Jugend häufig. In einigen Fällen stehen zeitweilig Angst, Gequältsein und motorische Unruhe mehr im Vordergrund als die Depression (vgl. ICD-10 Kapitel V [F], a.a.O., S. 169-170). Bei einer rezidivierenden depressiven Störung gemäss ICD-10 F33 handelt es sich gemäss den genannten Leitlinien um eine Störung, die durch wiederholte (leichte, mittelgradige oder schwere) depressive Episoden charakterisiert ist. Die einzelnen Episoden dauern zwischen drei und zwölf Monaten. Die Besserung zwischen den einzelnen Episoden ist dabei im Allgemeinen vollständig, wobei nur (aber immerhin) eine Minderheit von Patienten eine anhaltende Depression entwickelt (für welche ebenfalls die Kategorie F33 verwendet werden sollte; vgl. ICD-10 Kapitel V [F], a.a.O., S. 176 f.). Die Unterscheidung zwischen depressiven Episoden (F32) und rezidivierenden depressiven Störungen (F33) legt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes nahe, dass bei letzteren eher von einer ungünstigen Prognose in Bezug auf die Beurteilung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit auszugehen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_484/2012 vom 2 6. April 2013 E. 4.3.2.2).

Bei einer rezidivierenden depressiven Störung gemäss ICD-10 F33 handelt es sich gemäss den genannten Leitlinien um eine Störung, die durch wiederholte (leichte, mittelgradige oder schwere) depressive Episoden charakterisiert ist. Die einzelnen Episoden dauern zwischen drei und zwölf Monaten. Die Besserung zwischen den einzelnen Episoden ist dabei im Allgemeinen vollständig, wobei nur (aber immerhin) eine Minderheit von Patienten eine anhaltende Depression entwickelt (für welche ebenfalls die Kategorie F33 verwendet werden sollte; vgl. ICD-10 Kapitel V [F], a.a.O., S. 176 f.). Die Unterscheidung zwischen depressiven Episoden (F32) und rezidivierenden depressiven Störungen (F33) legt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes nahe, dass bei letzteren eher von einer ungünstigen Prognose in Bezug auf die Beurteilung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit auszugehen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_484/2012 vom 2 6. April 2013 E. 4.3.2.2). 4.2.3 Depressive „Episoden“ sind definitionsgemäss vorübergehender Natur und haben deshalb, zumindest wenn sie leicht bis mittelschwer sind, gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung in der Regel keine invalidisierende Wir kung. Die invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressiven „Störung“ ist nach der Rechtsprechung nicht schlechthin auszuschliessen. Deren Annahme bedingt indessen jedenfalls, dass es sich dabei um ein selbständiges, von einem allfälligen psychogenen Schmerzsyndrom und/oder allfälligen psychosozialen Belastungsfaktoren losgelöstes depressives Leiden handelt (vgl. Urteile des 8C_654/2014 vom 6. März 2015 E. 4.4.1, 9C_689/2014 vom 1 9. Januar 2015 E. 2.3 und 9C_651/2014 vom 2 3. Dezember 2014 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. E. 4.2.1). Überdies ist erforderlich, dass eine konsequente Depressionsthera pie befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom 3. April 2014 E. 4.2 und 9C_454/2013 vom 29. Oktober 2013 E. 4.1).

4.2.3 Depressive „Episoden“ sind definitionsgemäss vorübergehender Natur und haben deshalb, zumindest wenn sie leicht bis mittelschwer sind, gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung in der Regel keine invalidisierende Wir kung. Die invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressiven „Störung“ ist nach der Rechtsprechung nicht schlechthin auszuschliessen. Deren Annahme bedingt indessen jedenfalls, dass es sich dabei um ein selbständiges, von einem allfälligen psychogenen Schmerzsyndrom und/oder allfälligen psychosozialen Belastungsfaktoren losgelöstes depressives Leiden handelt (vgl. Urteile des 8C_654/2014 vom 6. März 2015 E. 4.4.1, 9C_689/2014 vom 1 9. Januar 2015 E. 2.3 und 9C_651/2014 vom 2 3. Dezember 2014 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. E. 4.2.1). Überdies ist erforderlich, dass eine konsequente Depressionsthera pie befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom 3. April 2014 E. 4.2 und 9C_454/2013 vom 29. Oktober 2013 E. 4.1). 4.3

4.3 4.3.1 Das bidisziplinäre Gutachten de s Z.___ vom 1 0. Juni 2013 basiert auf fachärztli chen Untersuchung en, wurde in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten sowie insbesondere auch unter Berücksichtigung der geklag ten Beschwerden erstattet. Die Gutachter haben die medi zinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerungen nachvoll ziehbar begründet. Das Gutachten des Z.___ erfüllt demnach alle recht spre chungsgemässen Kriterien für eine beweistaugliche medizinische Entschei dungsgrundlage, weshalb ihm grundsätzlich voller Beweiswert zukommt (vgl. E. 1.4). Auf die Schlussfolgerung der Gutachter, wonach beim Beschwerdeführer aus psychiatrischen Gründen eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % sowohl für die angestammte als auch für eine Verweistätigkeit bestehe, kann indessen aus den nachfolgenden Gründen nicht abgestellt werden.

4.3.1 Das bidisziplinäre Gutachten de s Z.___ vom 1 0. Juni 2013 basiert auf fachärztli chen Untersuchung en, wurde in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten sowie insbesondere auch unter Berücksichtigung der geklag ten Beschwerden erstattet. Die Gutachter haben die medi zinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerungen nachvoll ziehbar begründet. Das Gutachten des Z.___ erfüllt demnach alle recht spre chungsgemässen Kriterien für eine beweistaugliche medizinische Entschei dungsgrundlage, weshalb ihm grundsätzlich voller Beweiswert zukommt (vgl. E. 1.4). Auf die Schlussfolgerung der Gutachter, wonach beim Beschwerdeführer aus psychiatrischen Gründen eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % sowohl für die angestammte als auch für eine Verweistätigkeit bestehe, kann indessen aus den nachfolgenden Gründen nicht abgestellt werden. 4.3.2 Im Gutachten wurde a ls einzige Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine leicht- bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) genannt (Urk. 10/24/13). Einer solchen ist aus rechtlicher Sicht indes in der Regel keine invalidisierende Wirkung beizumessen (vgl. E. 4.2.3).

4.3.2 Im Gutachten wurde a ls einzige Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine leicht- bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) genannt (Urk. 10/24/13). Einer solchen ist aus rechtlicher Sicht indes in der Regel keine invalidisierende Wirkung beizumessen (vgl. E. 4.2.3). Die Einstufung der depressiven Symptomatik als leicht bis mittelschwer erscheint aufgrund des vom Gutachter Dr. B.___ erhobenen „psychischen Befunds “ nachvollziehbar. Darin hielt er fest, der Beschwerdeführer sei pünktlich zum vereinbarten Untersuchungstermin erschienen. Er sei sauber und leger gekleidet. Hinweise auf Vernachlässigung von Körperhygiene oder äusserem Erschei nungsbild seien nicht zu bemerken. Im Kontakt sei der Beschwerdeführer offen und zugewandt, etwas distanzlos, aber gut führbar. Die Atmosphäre im Gespräch sei freundlich und höflich, der Rapport flüssig, geordnet und situati onsadäquat. Ausgleichbewegungen würden nicht gezeigt. Der Beschwerdeführer verfolge das Explorationsgeschehen aufmerksam und mit ausreichender Kon zentration. Die höheren kognitiven Leistungen wie problemlösendes Denken und Handeln wirkten allerdings etwas eingeschränkt. Vor allem gegen Ende der Exploration zeige der Beschwerdeführer Mühe, dem Gesprächsverlauf mit klarer Linie folgen zu können (Urk. 10/24/21). Das Bewusstsein sei qualitativ und quantitativ unauffällig, die Orientierung in allen vier Ebenen gegeben. Der Beschwerdeführer spreche mit lauter, normal modulierte r Stimme und eher hoher Sprechfrequenz. Formale oder inhaltliche Denkstörungen seien nicht nachzuweisen. Die Schmerzen stünden klar nicht im Zentrum des Geschehens. Halluzinationen und Illusionen seien nicht zu eruieren. Die Merkfähigkeit, das Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis seien weitgehend angemessen. Störungen des Ich-Bewusstseins lägen keine vor. Die Ich-Grenzen seien geschlossen, Dereali sations - oder Depersonalisations erleben könnten nicht nachgewiesen werden. Das Intelligenzniveau wirke unter Berücksichtigung von schulischer und beruf licher Bildung sowie klinischem Gesamteindruck knapp durchschnittlich. Die Willens- und Antriebsbildung wirke eher beeinträchtigt und sei geprägt von Angsterleben und Ambivalenz. Der Beschwerdeführer wirke psychomotorisch etwas angetrieben, mit jedoch adäquater Gestik und Mimik, welche die jeweilige Stimmungslage synthym unterstrichen. Im Affekt sei eine deutlich einge schränkte Schwingungsfähigkeit mit Fokussierung auf den unteren Skalenbe reich nachzuweisen. Suizidalität werde zwar angesprochen, eine akute Suizida lität bestehe jedoch nicht. Zwänge und Phobien von Alltagsrelevanz seien nicht nachweisbar. Der Beschwerdeführer wirke in seiner Primärpersönlichkeit leis tungsorientiert, angepasst und umgänglich. Allerdings fielen gewisse Defizite in der Impulskontrollfähigkeit auf, mit ebenfalls eingeschränkter Frustrationstole ranz. Insgesamt seien jedoch die Kriterien für eine Persönlichkeitsstörung nach ICD-10 nicht erreicht. Die Realitätsanpassung, die Urteils- und Kritikfähigkeit seien angemessen, der Beschwerdeführer sei geschäftsfähig. Er wirke bezüglich einer Reintegration in den allgemeinen Arbeitsmarkt eher ambivalent. Er selbst erlebe sich als invalidisiert, sei aber andererseits auch einverstanden, über berufliche Massnahmen eine Abklärung der Restarbeitsfähigkeit mitzumachen. Er habe keine Schlafprobleme, dafür eine deutliche Einschränkung der Vita sexualis (Urk. 10/24/22).

Die Einstufung der depressiven Symptomatik als leicht bis mittelschwer erscheint aufgrund des vom Gutachter Dr. B.___ erhobenen „psychischen Befunds “ nachvollziehbar. Darin hielt er fest, der Beschwerdeführer sei pünktlich zum vereinbarten Untersuchungstermin erschienen. Er sei sauber und leger gekleidet. Hinweise auf Vernachlässigung von Körperhygiene oder äusserem Erschei nungsbild seien nicht zu bemerken. Im Kontakt sei der Beschwerdeführer offen und zugewandt, etwas distanzlos, aber gut führbar. Die Atmosphäre im Gespräch sei freundlich und höflich, der Rapport flüssig, geordnet und situati onsadäquat. Ausgleichbewegungen würden nicht gezeigt. Der Beschwerdeführer verfolge das Explorationsgeschehen aufmerksam und mit ausreichender Kon zentration. Die höheren kognitiven Leistungen wie problemlösendes Denken und Handeln wirkten allerdings etwas eingeschränkt. Vor allem gegen Ende der Exploration zeige der Beschwerdeführer Mühe, dem Gesprächsverlauf mit klarer Linie folgen zu können (Urk. 10/24/21). Das Bewusstsein sei qualitativ und quantitativ unauffällig, die Orientierung in allen vier Ebenen gegeben. Der Beschwerdeführer spreche mit lauter, normal modulierte r Stimme und eher hoher Sprechfrequenz. Formale oder inhaltliche Denkstörungen seien nicht nachzuweisen. Die Schmerzen stünden klar nicht im Zentrum des Geschehens. Halluzinationen und Illusionen seien nicht zu eruieren. Die Merkfähigkeit, das Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis seien weitgehend angemessen. Störungen des Ich-Bewusstseins lägen keine vor. Die Ich-Grenzen seien geschlossen, Dereali sations - oder Depersonalisations erleben könnten nicht nachgewiesen werden. Das Intelligenzniveau wirke unter Berücksichtigung von schulischer und beruf licher Bildung sowie klinischem Gesamteindruck knapp durchschnittlich. Die Willens- und Antriebsbildung wirke eher beeinträchtigt und sei geprägt von Angsterleben und Ambivalenz. Der Beschwerdeführer wirke psychomotorisch etwas angetrieben, mit jedoch adäquater Gestik und Mimik, welche die jeweilige Stimmungslage synthym unterstrichen. Im Affekt sei eine deutlich einge schränkte Schwingungsfähigkeit mit Fokussierung auf den unteren Skalenbe reich nachzuweisen. Suizidalität werde zwar angesprochen, eine akute Suizida lität bestehe jedoch nicht. Zwänge und Phobien von Alltagsrelevanz seien nicht nachweisbar. Der Beschwerdeführer wirke in seiner Primärpersönlichkeit leis tungsorientiert, angepasst und umgänglich. Allerdings fielen gewisse Defizite in der Impulskontrollfähigkeit auf, mit ebenfalls eingeschränkter Frustrationstole ranz. Insgesamt seien jedoch die Kriterien für eine Persönlichkeitsstörung nach ICD-10 nicht erreicht. Die Realitätsanpassung, die Urteils- und Kritikfähigkeit seien angemessen, der Beschwerdeführer sei geschäftsfähig. Er wirke bezüglich einer Reintegration in den allgemeinen Arbeitsmarkt eher ambivalent. Er selbst erlebe sich als invalidisiert, sei aber andererseits auch einverstanden, über berufliche Massnahmen eine Abklärung der Restarbeitsfähigkeit mitzumachen. Er habe keine Schlafprobleme, dafür eine deutliche Einschränkung der Vita sexualis (Urk. 10/24/22). Die gutachterliche Diagnose einer leicht- bis mittelgradigen depressiven „ Episode “ (ICD-10 F32.1) steht im Einklang mit den Einschätzungen der bisherigen sowie der aktuellen Ärztin des Beschwerdeführers. Die früher behandelnde Ärztin, Dr. med. C.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychothera pie, diagnostizierte in ihr em Bericht vom 19. Oktober 2012 (Urk. 10/15/1) nebst einem Alkohol- und Abhängigkeits - syndrom (ICD-10 F10.2) und einem Status nach Entzugssyndrom (ICD-10 F10.4) eine mittelgradige depressive Episode gemäss ICD-10 F32. 1. D ie a ktuell behandelnde Ärztin, Dr. med. univ. (A) D.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte im Schreiben vom 2. Januar 2014 an die Vertreterin des Beschwerdeführers (Urk. 10/38/1) die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode mit soma tischem Syndrom (ICD-10 F32.11). Die behandelnden Ärztinnen diagnostizier ten demnach ebenfalls bloss eine depressive „Episode“. Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen (E. 4.3.4), würde sich – entgegen der vom Beschwerde führer vertretenen Auffassung ( Urk. 1 S. 9) – am Ergebnis auch nichts ändern, wenn von einer (anhaltenden) mittelschweren depressiven „Störung“ (ICD-10 F33.1) ausgegangen würde.

Die gutachterliche Diagnose einer leicht- bis mittelgradigen depressiven „ Episode “ (ICD-10 F32.1) steht im Einklang mit den Einschätzungen der bisherigen sowie der aktuellen Ärztin des Beschwerdeführers. Die früher behandelnde Ärztin, Dr. med. C.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychothera pie, diagnostizierte in ihr em Bericht vom 19. Oktober 2012 (Urk. 10/15/1) nebst einem Alkohol- und Abhängigkeits syndrom (ICD-10 F10.2) und einem Status nach Entzugssyndrom (ICD-10 F10.4) eine mittelgradige depressive Episode gemäss ICD-10 F32. 1. D ie a ktuell behandelnde Ärztin, Dr. med. univ. (A) D.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte im Schreiben vom 2. Januar 2014 an die Vertreterin des Beschwerdeführers (Urk. 10/38/1) die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode mit soma tischem Syndrom (ICD-10 F32.11). Die behandelnden Ärztinnen diagnostizier ten demnach ebenfalls bloss eine depressive „Episode“. Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen (E. 4.3.4), würde sich – entgegen der vom Beschwerde führer vertretenen Auffassung ( Urk. 1 S. 9) – am Ergebnis auch nichts ändern, wenn von einer (anhaltenden) mittelschweren depressiven „Störung“ (ICD-10 F33.1) ausgegangen würde. 4.3.3 Sowohl aus dem Gutachten als auch aus den genannten Berichten der behandeln den Ärztinnen geht nämlich hervor, dass die depressive Symptomatik durch psychosoziale Faktoren ausgelöst wurde und unterhalten wird ( E. 4.2.1 ).

4.3.3 Sowohl aus dem Gutachten als auch aus den genannten Berichten der behandeln den Ärztinnen geht nämlich hervor, dass die depressive Symptomatik durch psychosoziale Faktoren ausgelöst wurde und unterhalten wird ( E. 4.2.1 ). Im Bericht des Spitals E.___ vom 2. Dezember 2010 wurde noch keine psychiatrische Diagnose gestel lt. Als Diagnosen wurden v ielmehr eine chronische Alkoholkrankheit, eine St e atosis hepatis und ein Lungenemphysem genannt (Urk. 10/16/5). In diesem Bericht wurde sodann festgehalten, der Beschwerdeführer habe 15 Jahre lang bei der Y.___ in der Fischabteilung gearbeitet. Er plane im Dezember nach F.___ (gemeint wohl: G.___ ) zurückzukehren und bis dahin alkoholfrei zu sein; er habe eine muslimische Mutter. Er trinke seit circa sechs Monaten vermehrt. Schlimmer sei es geworden seit dem Verlust der Arbeitsstelle (Urk. 10/16/5). D em Bericht von Dr. C.___ vom 19. Oktober 2012 ist zu entnehmen, dass die depressive Episode durch psychosoziale Faktoren ausgelöst wurde. D er Beschwerdeführer sei nach vierzig Jahren in der Schweiz im Jahr 2010 nach G.___ zurückge kehrt. Dort sei er in eine schwere Depression geraten, nachdem er gesehen habe, wie sein Land am Z erfallen sei und über all die Armut herrsche. Infolge dessen habe er vermehrt Alkohol konsumiert, bis er auf die Intensivstation in H.___ habe eingewiesen werden müssen. Zu Beginn der Behandlung bei ihr (Juni 2011) sei eine psychotische Symptomatik im Vordergrund gestanden, weshalb eine Behandlung mit Antidepressiva und Antipsychotika begonnen worden sei (Urk. 10/15/1). Aktuell werde der Beschwerdeführer mit Antabus behandelt, und er sei abstinent. Die Suchtsymptomatik sei nicht mehr aktuell (Urk. 10/15/2).

Im Bericht des Spitals E.___ vom 2. Dezember 2010 wurde noch keine psychiatrische Diagnose gestel lt. Als Diagnosen wurden v ielmehr eine chronische Alkoholkrankheit, eine St e atosis hepatis und ein Lungenemphysem genannt (Urk. 10/16/5). In diesem Bericht wurde sodann festgehalten, der Beschwerdeführer habe 15 Jahre lang bei der Y.___ in der Fischabteilung gearbeitet. Er plane im Dezember nach F.___ (gemeint wohl: G.___ ) zurückzukehren und bis dahin alkoholfrei zu sein; er habe eine muslimische Mutter. Er trinke seit circa sechs Monaten vermehrt. Schlimmer sei es geworden seit dem Verlust der Arbeitsstelle (Urk. 10/16/5). D em Bericht von Dr. C.___ vom 19. Oktober 2012 ist zu entnehmen, dass die depressive Episode durch psychosoziale Faktoren ausgelöst wurde. D er Beschwerdeführer sei nach vierzig Jahren in der Schweiz im Jahr 2010 nach G.___ zurückge kehrt. Dort sei er in eine schwere Depression geraten, nachdem er gesehen habe, wie sein Land am Z erfallen sei und über all die Armut herrsche. Infolge dessen habe er vermehrt Alkohol konsumiert, bis er auf die Intensivstation in H.___ habe eingewiesen werden müssen. Zu Beginn der Behandlung bei ihr (Juni 2011) sei eine psychotische Symptomatik im Vordergrund gestanden, weshalb eine Behandlung mit Antidepressiva und Antipsychotika begonnen worden sei (Urk. 10/15/1). Aktuell werde der Beschwerdeführer mit Antabus behandelt, und er sei abstinent. Die Suchtsymptomatik sei nicht mehr aktuell (Urk. 10/15/2). Anlässlich der psychiatrischen Exploration schilderte der Beschwerdeführer, im Jahr 2010 sei es ihm sehr schlecht gegangen. Er habe seine Arbeit aufgrund einer Firmenübernahme verloren und dann begonnen, Alkohol zu trinken. Er habe zurück nach G.___ gewollt. So habe er sich von seiner Frau getrennt und daraufhin ein halbes Jahr in G.___ verbracht. Dort habe er massiv getrunken und sein Geld verspielt. Mitte 2011 sei er dann wieder zurück in die Schweiz gekommen, da er körperlich extrem krank gewesen sei. Er sei früher nie krank gewesen und habe immer gearbeitet. Er wisse auch nicht, was in der letzten Zeit vor der Kündigung im Jahr 2010 passiert sei. Er habe lediglich ein mal unentschuldigt gefehlt und sei dann fristlos entlassen worden. Dies habe ihm den Boden unter den Füssen weggezogen. Er habe sich in G.___ dann richtig gehen lassen. Nachdem er zurückgekommen sei, habe er die Situation kaum mehr ertragen können. Er sei immer nervöser geworden, habe sich nicht mehr wohl, sondern wertlos gefühlt. Suizidgedanken seien immer wieder auf getaucht. Vor einem Jahr seien dann die Schmerzen in den Knien dazugekom men, die ihn am längeren Laufen hinderten und von Kraftlosigkeit begleitet seien. Schliesslich bestehe ein Schwindel seit eini gen Jahren, der langsam zunehme, ihn am Geradelaufen hindere und auch immer wieder mit Stürzen verbunden sei (Urk. 10/24/19 f.).

Anlässlich der psychiatrischen Exploration schilderte der Beschwerdeführer, im Jahr 2010 sei es ihm sehr schlecht gegangen. Er habe seine Arbeit aufgrund einer Firmenübernahme verloren und dann begonnen, Alkohol zu trinken. Er habe zurück nach G.___ gewollt. So habe er sich von seiner Frau getrennt und daraufhin ein halbes Jahr in G.___ verbracht. Dort habe er massiv getrunken und sein Geld verspielt. Mitte 2011 sei er dann wieder zurück in die Schweiz gekommen, da er körperlich extrem krank gewesen sei. Er sei früher nie krank gewesen und habe immer gearbeitet. Er wisse auch nicht, was in der letzten Zeit vor der Kündigung im Jahr 2010 passiert sei. Er habe lediglich ein mal unentschuldigt gefehlt und sei dann fristlos entlassen worden. Dies habe ihm den Boden unter den Füssen weggezogen. Er habe sich in G.___ dann richtig gehen lassen. Nachdem er zurückgekommen sei, habe er die Situation kaum mehr ertragen können. Er sei immer nervöser geworden, habe sich nicht mehr wohl, sondern wertlos gefühlt. Suizidgedanken seien immer wieder auf getaucht. Vor einem Jahr seien dann die Schmerzen in den Knien dazugekom men, die ihn am längeren Laufen hinderten und von Kraftlosigkeit begleitet seien. Schliesslich bestehe ein Schwindel seit eini gen Jahren, der langsam zunehme, ihn am Geradelaufen hindere und auch immer wieder mit Stürzen verbunden sei (Urk. 10/24/19 f.). Der Stellenverlust hat demnach bei der Entwicklung der depressiven Sympto matik offenkundig eine entscheidende Rolle gespielt. Die anhaltende Arbeitslo sigkeit und die leistungsorientierte Persönlichkeitsakzentuierung unterhalten die Symptomati k gemäss Dr. B.___ weiterhin. Dementsprechend sei die Prognose abhängig von der Fähigkeit, sich in den regulären Arbeitsprozess zu reintegrie ren, um der für den Beschwerdeführer wichtigen Definition seines Selbstbilds über die Arbeit gerecht zu werden. In einem solchem Fall sei durchaus mit einer Verbesserung der zugrundeliegenden depressiven Situation zu rechnen und eine volle Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit anzunehmen.

Der Stellenverlust hat demnach bei der Entwicklung der depressiven Sympto matik offenkundig eine entscheidende Rolle gespielt. Die anhaltende Arbeitslo sigkeit und die leistungsorientierte Persönlichkeitsakzentuierung unterhalten die Symptomati k gemäss Dr. B.___ weiterhin. Dementsprechend sei die Prognose abhängig von der Fähigkeit, sich in den regulären Arbeitsprozess zu reintegrie ren, um der für den Beschwerdeführer wichtigen Definition seines Selbstbilds über die Arbeit gerecht zu werden. In einem solchem Fall sei durchaus mit einer Verbesserung der zugrundeliegenden depressiven Situation zu rechnen und eine volle Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit anzunehmen. Solange mit dem Gutachter zu erwarten ist, dass mit einem Wegfall der belas tenden Lebensumstände unmittelbar auch die (somit nicht verselbständigte) psychische Störung verschwinden wird, fehlt es am rechtlich vorausgesetzten Kausalzusammenhang mit einer selbständi gen Gesundheitsschädigung ( E. 4.2.1).

Solange mit dem Gutachter zu erwarten ist, dass mit einem Wegfall der belas tenden Lebensumstände unmittelbar auch die (somit nicht verselbständigte) psychische Störung verschwinden wird, fehlt es am rechtlich vorausgesetzten Kausalzusammenhang mit einer selbständi gen Gesundheitsschädigung ( E. 4.2.1). 4.3.4 Selbst wenn, entgegen der Beurteilung des psychiatrischen Gutachters sowie der behandelnden Ärztinnen (vgl. E. 4.3.2) von einer mittelschweren depressiven „Störung“ aus zugehen wäre, wäre eine invalidisierende Wirkung nicht zwin gend gegeben. Zum einen kann nach dem Gesagten nicht davon ausgegangen werden, dass es sich bei dieser „Störung“ um ein selbständiges, von den belas tenden psychosozialen Faktoren losgelöstes psychisches Leiden handelt. Ausser dem unterzieht sich der Beschwerdeführer zwar einer psychotherapeutischen Behandlung (ab Juni 2011 bei Dr. C.___ [ Urk. 10/15/1], seit März 2013: regelmässige Gespräche mit Dr. D.___ mit kognitivem verhaltenstherapeu tischen Hintergrund, antidepressive Medikation [ Urk. 10/38]). Die therapeuti schen Sitzungen finden jedoch nur alle drei bis vier Wochen statt ( Urk. 10/38). Eine stationäre Behandlung der psychischen Beschwerden wurde bislang offen bar nicht durchgeführt. Angesichts der nicht ausgeschöpften Therapiemöglich keiten (häufigere ambulante therapeutische Sitzungen, stationärer Aufenthalt) kann von einem Scheitern einer konsequent befolgten Depressionstherapie, wel ches das Leiden als resistent ausweisen würde, vorliegend nicht die Rede sein (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom 3. April 2014 E. 4.2 mit Hinweisen, 9C_454/2013 vom 29. Oktober 2013 E. 4.1).

4.3.4 Selbst wenn, entgegen der Beurteilung des psychiatrischen Gutachters sowie der behandelnden Ärztinnen (vgl. E. 4.3.2) von einer mittelschweren depressiven „Störung“ aus zugehen wäre, wäre eine invalidisierende Wirkung nicht zwin gend gegeben. Zum einen kann nach dem Gesagten nicht davon ausgegangen werden, dass es sich bei dieser „Störung“ um ein selbständiges, von den belas tenden psychosozialen Faktoren losgelöstes psychisches Leiden handelt. Ausser dem unterzieht sich der Beschwerdeführer zwar einer psychotherapeutischen Behandlung (ab Juni 2011 bei Dr. C.___ [ Urk. 10/15/1], seit März 2013: regelmässige Gespräche mit Dr. D.___ mit kognitivem verhaltenstherapeu tischen Hintergrund, antidepressive Medikation [ Urk. 10/38]). Die therapeuti schen Sitzungen finden jedoch nur alle drei bis vier Wochen statt ( Urk. 10/38). Eine stationäre Behandlung der psychischen Beschwerden wurde bislang offen bar nicht durchgeführt. Angesichts der nicht ausgeschöpften Therapiemöglich keiten (häufigere ambulante therapeutische Sitzungen, stationärer Aufenthalt) kann von einem Scheitern einer konsequent befolgten Depressionstherapie, wel ches das Leiden als resistent ausweisen würde, vorliegend nicht die Rede sein (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom 3. April 2014 E. 4.2 mit Hinweisen, 9C_454/2013 vom 29. Oktober 2013 E. 4.1). 4.3.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der beim Beschwerdeführer bestehen den depressiven Symptomatik aus rechtlicher Sicht so oder so keine invalidi sierende Wirkung beizumessen ist. Auf die gutachterliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit kann daher – trotz grundsätzlich beweistauglichem Gutachten – aus rechtlichen Gründen nicht abgestellt werden. Vielmehr ist anzunehmen, dass keine psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit besteht. Die anderslautende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dres. C.___ und D.___ (sie attestierten dem Beschwerdeführer jeweils eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit; vgl. Urk. 10/15/2 und Urk. 10/38/1) steht dem nicht entgegen, zumal auch der Erfahrung statsache Rechnung zu tragen ist, dass behandelnde Ärzte und Ärz tinnen mitunter im Hin blick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin nen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc).

4.3.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der beim Beschwerdeführer bestehen den depressiven Symptomatik aus rechtlicher Sicht so oder so keine invalidi sierende Wirkung beizumessen ist. Auf die gutachterliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit kann daher – trotz grundsätzlich beweistauglichem Gutachten – aus rechtlichen Gründen nicht abgestellt werden. Vielmehr ist anzunehmen, dass keine psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit besteht. Die anderslautende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dres. C.___ und D.___ (sie attestierten dem Beschwerdeführer jeweils eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit; vgl. Urk. 10/15/2 und Urk. 10/38/1) steht dem nicht entgegen, zumal auch der Erfahrung statsache Rechnung zu tragen ist, dass behandelnde Ärzte und Ärz tinnen mitunter im Hin blick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin nen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). 4.4 In somatischer Hinsicht kann aufgrund der gutachterlichen Feststellungen – mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; vgl. Stellungnahme vom 4. September 2013, Urk. 10/28/5) - von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdefüh rers zumindest in einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit seit Sommer 2011 ausgegangen werden (Urk. 10/24/12 und Urk. 10/24/15), was denn von ihm auch ausdrücklich anerkannt wurde ( Urk. 1 S. 8).

4.4 In somatischer Hinsicht kann aufgrund der gutachterlichen Feststellungen – mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; vgl. Stellungnahme vom 4. September 2013, Urk. 10/28/5) - von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdefüh rers zumindest in einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit seit Sommer 2011 ausgegangen werden (Urk. 10/24/12 und Urk. 10/24/15), was denn von ihm auch ausdrücklich anerkannt wurde ( Urk. 1 S. 8). Nach dem Gesagten steht daher mit dem im Sozialversicherungsrecht mass geben den Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass dem Beschwerdeführer zumindest eine leichte bis mittelschwere Arbeit (Urk. 10/24/12) zu 100 % zumutbar ist.

Nach dem Gesagten steht daher mit dem im Sozialversicherungsrecht mass geben den Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass dem Beschwerdeführer zumindest eine leichte bis mittelschwere Arbeit (Urk. 10/24/12) zu 100 % zumutbar ist. 4.5 Der Beschwerdeführer brachte indes vor, bei seiner angestammten Tätigkeit als Fischverarbeiter habe es sich um eine körperlich schwere Arbeit gehandelt, für welche er als 100%ig arbeitsunfähig einzustufen sei. Dies sei von der Beschwer degegnerin ausser Acht gelassen worden (Urk. 1 S. 8).

4.5 Der Beschwerdeführer brachte indes vor, bei seiner angestammten Tätigkeit als Fischverarbeiter habe es sich um eine körperlich schwere Arbeit gehandelt, für welche er als 100%ig arbeitsunfähig einzustufen sei. Dies sei von der Beschwer degegnerin ausser Acht gelassen worden (Urk. 1 S. 8). Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben. Selbst wenn die Fischverarbei tung als schwere Tätigkeit einzustufen wäre, hat dies keinen Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung zur Folge:

Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben. Selbst wenn die Fischverarbei tung als schwere Tätigkeit einzustufen wäre, hat dies keinen Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung zur Folge: 4.6

4.6 4.6.1 Bei einem diesfalls vorzunehmenden Einkommensvergleich kann bei der Bemes sung des Valideneinkommens nicht a uf das Einkommen bei der ehemaligen Arbeitgeberin abgestellt werden, zumal dem Beschwerdeführer diese Stelle gemäss Auskunft der selben vom 19. Oktober 2012 aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt worden war (Urk. 10/14/1). Auch d er Beschwerdeführer ber ichtete dem Gutachter gegenüber zunächst von einer Kündigung aufgrund einer Fir menübernahme (Urk. 10/24/19). Damit sind sowohl für die Bestimmung des Valideneinkommens als auch des Invalideneinkommens die Tabellenlöhne ge mäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstruk turer hebungen (LSE) heranzuziehen. Mangels Ausbildung des Beschwerdefüh rers ist in beiden Fällen auf den Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert), Anforde rungsniveau 4, abzustellen. Unter diesen Umständen entspricht der Invaliditäts grad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzuges vom Tabellenlohn (Urteil des Bun desgerichtes 9C_215/2010 vom 2 0. April 2010, E. 5.2). Da dem Beschwerdeführer nach dem Gesagten zumindest körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten qualitativ und quantitativ uneingeschränkt zumutbar sind und auch sonst keine Abzugsgründe (vgl. dazu BGE 126 V 75) ersichtlich sind, ist kein Abzug zu gewähren. Es ergibt keine Erwerbseinbusse.

4.6.1 Bei einem diesfalls vorzunehmenden Einkommensvergleich kann bei der Bemes sung des Valideneinkommens nicht a uf das Einkommen bei der ehemaligen Arbeitgeberin abgestellt werden, zumal dem Beschwerdeführer diese Stelle gemäss Auskunft der selben vom 19. Oktober 2012 aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt worden war (Urk. 10/14/1). Auch d er Beschwerdeführer ber ichtete dem Gutachter gegenüber zunächst von einer Kündigung aufgrund einer Fir menübernahme (Urk. 10/24/19). Damit sind sowohl für die Bestimmung des Valideneinkommens als auch des Invalideneinkommens die Tabellenlöhne ge mäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstruk turer hebungen (LSE) heranzuziehen. Mangels Ausbildung des Beschwerdefüh rers ist in beiden Fällen auf den Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert), Anforde rungsniveau 4, abzustellen. Unter diesen Umständen entspricht der Invaliditäts grad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzuges vom Tabellenlohn (Urteil des Bun desgerichtes 9C_215/2010 vom 2 0. April 2010, E. 5.2). Da dem Beschwerdeführer nach dem Gesagten zumindest körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten qualitativ und quantitativ uneingeschränkt zumutbar sind und auch sonst keine Abzugsgründe (vgl. dazu BGE 126 V 75) ersichtlich sind, ist kein Abzug zu gewähren. Es ergibt keine Erwerbseinbusse. 4.6.2 Würde – mit dem Beschwerdeführer – dennoch auf das Einkommen bei der ehe maligen Arbeitgeberin abgestellt, ergäbe sich Folgendes:

4.6.2 Würde – mit dem Beschwerdeführer – dennoch auf das Einkommen bei der ehe maligen Arbeitgeberin abgestellt, ergäbe sich Folgendes: Gemäss Auskunft der ehemaligen Arbeitgeberin hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2012 Fr. 71‘146.-- verdient (Urk. 10/14/3), was gemäss Auszug aus dem persönlichen Konto des Beschwerdeführers (IK-Auszug; Urk. 10/4) nachvoll ziehbar erscheint. Im Jahr 2013, in welche m ein Rentenanspruch frühestens entstehen könnte ( Art. 29 Abs. 1 IVG), hätte das Valideneinkommen unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung Fr. 71 ‘ 666. -- betragen ( Index stand 2188 [2012] auf 2204 [2013], vgl. die Volkswirtschaft 3/4-2015, S. 89, Tabelle B 10.3).

Gemäss Auskunft der ehemaligen Arbeitgeberin hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2012 Fr. 71‘146.-- verdient (Urk. 10/14/3), was gemäss Auszug aus dem persönlichen Konto des Beschwerdeführers (IK-Auszug; Urk. 10/4) nachvoll ziehbar erscheint. Im Jahr 2013, in welche m ein Rentenanspruch frühestens entstehen könnte ( Art. 29 Abs. 1 IVG), hätte das Valideneinkommen unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung Fr. 71 ‘ 666. -- betragen ( Index stand 2188 [2012] auf 2204 [2013], vgl. die Volkswirtschaft 3/4-2015, S. 89, Tabelle B 10.3). Wie bereits erwähnt (E. 4.6.1) wäre für die Bestimmung des Invalideneinkom mens auf die Tabellenlöhne ge mäss LSE, konkret auf den Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert), Anforderungsniveau 4, von Fr. 4‘901.-- (LSE 2010, S. 26, Tabelle TA1, TOTAL, Anforderungsniveau 4 ) abzustellen. Unter Berücksichtigung der durch schnittlichen Arbeitszeit im Jahr 2013 von 41,7 Stunden pro Woche (Die Vol kswirtschaft, 3/4-2015, S. 88, Tabelle B 9.2, A-S ) sowie der Nominallohn entwicklung bis ins Jahr 2013 (Indexstand 2150 [2010] auf 2204 [2013], vgl. die Volkswirtschaft 3/4-2015, S. 89, Tabelle B 10.3) ergibt sich bei einem zumutbaren Arbeitspen sum von 100 % für eine leichte bis mittelschwere Tätig keit ein Jahreseinkommen von Fr. 62 ‘ 851. -- (Fr. 4‘901.-- : 40 x 41,7 x 12 : 2150 x 2204). Ein ( leidensbedingter ) Abzug ist nicht gerechtfertigt.

Wie bereits erwähnt (E. 4.6.1) wäre für die Bestimmung des Invalideneinkom mens auf die Tabellenlöhne ge mäss LSE, konkret auf den Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert), Anforderungsniveau 4, von Fr. 4‘901.-- (LSE 2010, S. 26, Tabelle TA1, TOTAL, Anforderungsniveau 4 ) abzustellen. Unter Berücksichtigung der durch schnittlichen Arbeitszeit im Jahr 2013 von 41,7 Stunden pro Woche (Die Vol kswirtschaft, 3/4-2015, S. 88, Tabelle B 9.2, A-S ) sowie der Nominallohn entwicklung bis ins Jahr 2013 (Indexstand 2150 [2010] auf 2204 [2013], vgl. die Volkswirtschaft 3/4-2015, S. 89, Tabelle B 10.3) ergibt sich bei einem zumutbaren Arbeitspen sum von 100 % für eine leichte bis mittelschwere Tätig keit ein Jahreseinkommen von Fr. 62 ‘ 851. -- (Fr. 4‘901.-- : 40 x 41,7 x 12 : 2150 x 2204). Ein ( leidensbedingter ) Abzug ist nicht gerechtfertigt. Wird das Valideneinkommen von Fr. 71 ‘ 666. -- dem Invalideneinkommen von Fr. 62 ‘ 851. -- gegenübergestellt, resultiert eine Erwerbs einbusse von Fr. 8 ‘ 815.--, was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von rund 12 % entspricht.

Wird das Valideneinkommen von Fr. 71 ‘ 666. -- dem Invalideneinkommen von Fr. 62 ‘ 851. gegenübergestellt, resultiert eine Erwerbs einbusse von Fr. 8 ‘ 815.--, was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von rund 12 % entspricht. 4.7 Im Sinne des Gesagten ist die Beschwerde jedenfalls abzuweisen.

4.7 Im Sinne des Gesagten ist die Beschwerde jedenfalls abzuweisen. 5.

5. 5.1 Gestützt auf die einge reichte Unterstützungsbestätigung der Stadt I.___ (Urk. 3) sind die Voraussetzungen für die unentgeltliche Rechtspflege gemäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) zu bejahen. Dem B eschwerdeführer ist die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.

5.1 Gestützt auf die einge reichte Unterstützungsbestätigung der Stadt I.___ (Urk. 3) sind die Voraussetzungen für die unentgeltliche Rechtspflege gemäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) zu bejahen. Dem B eschwerdeführer ist die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. 5.2 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltli chen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen. Der Beschwerdeführer ist auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen.

5.2 Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltli chen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen. Der Beschwerdeführer ist auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen. Das Gericht beschliesst:

Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 27. Februar 2014 wird dem Beschwerdeführer die un entgeltliche Prozess führung gewährt,

In Bewilligung des Gesuchs vom 27. Februar 2014 wird dem Beschwerdeführer die un entgeltliche Prozess führung gewährt, und erkennt sodann:

und erkennt sodann: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Stadt Zürich Soziale Dienste

Stadt Zürich Soziale Dienste - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

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