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Polizei muss an Berner Rocker-Prozess verfeindete Gruppen trennen
Am Prozess um die Gewalt zwischen Rocker-Banden 2019 in Belp BE ist es am Montag in Bern zu Steinwürfen zwischen „Hells Angels“ und „Bandidos“ gekommen. Die Polizei musste die verfeindeten Gruppen trennen und es kam zu Behinderungen des Verkehrs.
Wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur Keystone-SDA beobachtete, befanden sich die beiden Gruppen bei Prozessbeginn in zwei mit Gittern gebildeten Sektoren auf der Strasse vor dem Berner Amtshaus. Dort geht der Prozess über die Bühne.
Auf einmal drehten die Hells Angels eine Runde um den Gebäudekomplex, zu dem das Gerichtsgebäude gehört, und griffen die Bandidos von der Berner Schützenmatte her an. Der Polizei gelang es, die beiden Gruppen zu trennen. Sie setzte dabei Gummischrot und Reizmittel ein, wie der Fotograf beobachtete.
Er schätzte den Umfang der beiden Gruppen auf je etwa hundert Personen. Nach dem Polizeieinsatz beruhigte sich die Situation nach seinen Worten.
Eine Mediensprecherin der Berner Kantonspolizei sagte am Montagmorgen gegen 10 Uhr, zu Anhaltungen sei es bisher nicht gekommen. Der Polizeieinsatz dauere an. Mehrere Strassen im Gebiet Bollwerk/Kunstmuseum Bern seien von der Polizei gesperrt worden. Berns städtische Verkehrsbetriebe Bernmobil meldeten, am Bollwerk würden gewisse Bushaltestellen nicht bedient.
(text:sda/bild:sda)