Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03505.jsonl.gz/1457

cineclub sg – THE BIG LEBOWSKI
Eine Perle des postklassischen Films, heute politisch relevanter denn je. Die Geschichte dreht sich um den Bowling spielenden, arbeitslosen Hippieveteran Jeffrey Lebowski, der mit dem gleichnamigen, bekannten Unternehmer verwechselt und in einen Entführungsfall verwickelt wird. Damit nimmt der Wahnsinn seinen Lauf. Ein absoluter Kultfilm!
Regie: Joel und Ethan Coen
USA, 1998
117 Minuten
mit Jeff Bridges, John Goodman, Julianne Moore, Philip Seymour Hoffman
Vorstellungen um 18:00 Uhr und um 20:15 Uhr
Die Komödie der Coen-Brüder aus dem Jahr 1998 spielt im Los Angeles zur Zeit des Golfkriegs. Jeff Lebowski ist der «Dude», ein arbeitsloser Faulpelz, der tagsüber White Russians trinkt und die Nächte auf der Bowlingbahn verbringt. The Big Lebowski enthält mehr Szenen über Bowling als alles andere. Im Film geht es aber auch um Entführung, Lösegeld, einen Pornokönig, einen zurückgezogen lebenden Millionär, ein entlaufenes Mädchen, Nihilisten, eine Frau, die nackt und an einem Hängegurt festgeschnallt malt, und die Auseinandersetzung zwischen Vietnamveteranen und der Hippiebewegung.
Ironischerweise erschufen die Coens nach der völlig erfundenen “wahren Geschichte” von Fargo eine wilde Fantasie von einem Film, der tatsächlich auf realen Personen beruhte. So gab ihr Freund Pete Exline, ein Filmproduzent (und Vietnamveteran), ihnen den Anstoss mit der ironischen Bemerkung, dass sein ungepflegter Teppich “den Raum zusammenhält”. Zwar war The Big Lebowski eine Enttäuschung an den Kinokassen, erlangte aber eine riesige Anhängerschaft, als er auf Video und DVD veröffentlicht wurde. Der Film wurde zur Berlinale 1998 eingeladen und für den Wettbewerb um den „Goldenen Bären“ nominiert. Der «Dude» ist mit seiner Löwenmähne, seinem struppigen Ziegenbart und seiner Garderobe aus Bermudashorts, Hemden, Bademänteln und Flip-Flops zur Kultfigur geworden.
Ticket-Reservationen unter <email-pii>
Die Gründung des cineclub St.Gallen geht auf das Jahr 1952 zurück. Der cineclub zählt zurzeit um die 200 Mitglieder und ist fester Bestandteil des Kulturangebots in der Stadt St.Gallen. Neben der Verbreitung künstlerisch wertvoller Filme veranstaltet der cineclub auch Sonderveranstaltungen. Dazu gehören unter anderem Gespräche mit Filmregisseuren, Stummfilme mit Livemusik sowie Einführungen in die programmierten Filme.