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Fabienne Schlumpf unterbot ihren Landesrekord (1:08:38), den sie im vergangenen Oktober an der Halbmarathon-WM in Gdynia aufgestellt hatte, um 11 Sekunden. Die Schweizerin feierte in Dresden einen unangefochtenen Sieg.
Schlumpf blickt nun dem nächsten grossen Ziel voller Zuversicht entgegen. Beim Marathon am Ostersamstag in Belp wird sie bei ihrem Debüt über die 42,195 km die Olympia-Limite von 2:29:30 Stunden ins Visier nehmen.
Einen erfolgreichen Auftritt hatte in Dresden auch Patrik Wägeli. Der EM-Teilnehmer 2018 lief den Marathon bei windigen Verhältnissen in 2:13:13 Stunden, womit er den persönlichen Bestwert aus dem vergangenen Jahr (2:15:22 in Sevilla) um mehr als 2 Minuten verbesserte. Bis nach Rennhälfte lag der 30-jährige Thurgauer auf Kurs, um eine Zeit im Bereich der Olympia-Limite (2:11:30) zu laufen. Dieses Tempo konnte er nicht ganz durchziehen. Gleichwohl darf er sich freuen, denn nur vier Schweizer sind die Marathondistanz jemals schneller gelaufen: der nationale Rekordhalter Tadesse Abraham, Viktor Röthlin, Daniel Bölz und Bruno Lafranchi.