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Roggen war ursprünglich ein Ungras in Weizen- und Gerstenbeständen und stammt aus Vorderasien. Die Pflanze ist kälteresistent und winterfest. Sie eignet sich daher auch für den Anbau in höheren Regionen bis 1200 m. Im Gegensatz zu Weizen, Hafer oder Gerste ist Roggen ein sogenannter Fremdbefruchter. Die Befruchtung von Einzelpflanzen erfolgt durch vom Wind beförderte Pollengemische von Pflanzen aus naher und grösserer Entfernung.
Bei der Roggenähre sind 30 bis 45 Ährchen vorhanden. Jedes dieser Ährchen besitzt in der Regel drei Blüten, wobei nur zwei fruchtbar sind und ein Korn ausbilden können.
Um reine Roggenbrote herzustellen, müssen die Teige zusätzlich gesäuert werden (Sauerteig). Je grösser der Roggenanteil ist, umso kräftiger schmecken die Brote.
Aussaat
Ende September bis Mitte Oktober
Ernte
Mitte Juli bis Mitte August