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Wie sehen die Invaliditätsleistungen der BLVK aus?
Ist eine versicherte Person im Sinne des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, falls sie beim Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, bei der BLVK versichert war. Der Entscheid der IV über den Beginn der Invalidität und den Invaliditätsgrad ist für die Entscheidung über den Anspruch auf eine Invalidenrente der BLVK verbindlich. Die BLVK richtet folgende Leistungen aus:
Die jährliche, volle Invalidenrente der BLVK entspricht dem bis zum ordentlichen Rentenalter (65) projizierten Sparguthaben, multipliziert mit dem im ordentlichen Rentenalter anwendbaren Umwandlungssatz.
Die Kinderrente beträgt 15% der laufenden Invalidenrente.
Was geschieht bei einer Überentschädigung?
Die Leistungen der BLVK werden bei Überentschädigung gekürzt. Eine Überentschädigung liegt vor, wenn die Invalidenleistungen der BLVK mit den Leistungen der Militärversicherung, der Unfallversicherung oder anderen Sozialversicherungen oder Vorsorge- und Freizügigkeitseinrichtungen zusammentreffen und insgesamt 90% des mutmasslich entgangenen Verdienstes überschreiten.