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Bei der Fussball-Europameisterschaft 2012 rüstet Adidas die Favoriten aus, der Nike-Konzern aber mehr Teams. Eine Aussenseiterrolle kommt Puma zu.
Sportlicher Erfolg bringt wirtschaftlichen Erfolg: Je weiter die Teams bei der Fussball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine kommen, desto besser werden sich in der Regel ihre Trikots verkaufen. Es ist ein traditionell lukratives Geschäft für die führenden Sportartikel-Hersteller.
Bei der EM läuft es auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Adidas und Nike hinaus. Gemessen an den Wettquoten sind Titelverteidiger Spanien und Deutschland die Top-Favoriten des Turniers. Beide stehen bei Adidas unter Vertrag und werden mit den berühmten drei Streifen auflaufen.
Der Konzern aus dem fränkischen Herzogenaurach rüstet insgesamt 6 der 16 Mannschaften aus. Russland könnte dabei für eine Überraschung sorgen. Den anderen Teams - Griechenland, Dänemark und der Ukraine - wird nicht viel zugetraut.
Der Erzrivale Nike, weltweit die Nummer eins der Branche, im Fussball-Geschäft aber etwas kleiner als Adidas, könnte ebenfalls gross auftrumpfen. Zusammen mit der noch zum US-Konzern gehörenden Marke Umbro hat Nike 8 Mannschaften im Portfolio. Darunter sind die Deutschland-Gruppengegner Niederlande und Portugal.
Springende Raubkatze in der Nebenrolle
Vor allem Holland wird hoch gehandelt. Von Frankreich und England wird erwartet, dass sie wieder bessere Leistungen zeigen als bei den letzten grossen Turnieren. Auch Kroatien und Schweden sind nicht zu unterschätzen.
Puma bleibt wie so oft bei Europameisterschaften nur eine Nebenrolle. In Trikots mit der springenden Raubkatze treten lediglich Italien und Tschechien an. Puma ist meist bei Weltmeisterschaften besser vertreten, weil das Unternehmen viele afrikanische Teams unter Vertrag hat.
(vst/tno/sda)
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