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Twin Otter
De Havilland Twin Otter der Schweizer Landestopographie
Auftrag und Geschichte:
Ich wurde von einem Bekannten angefragt ob ich ein Flugzeug bauen möchte und zwar eine„Twin Otter“ der Schweizerischen Landestopographie mit der Immatrikulation T – 741.
Die Landestopographie beschaffte 1976 als neues Vermessungsflugzeug eine DHC – 6-300. Im Jahre 2003 wurde die Maschine ins Inventar der Luftwaffe übernommen.
De Havilland Twin Otter:
Der Erfolg den De Havlland mit der DHC-3 „Otter“ hatte, ermutigte die Firma zur Planung einer grösseren Version dieses Flugzeugtypes mit zwei Motoren, doch die Verwendung von Kolbenmotoren führte zu keinem befriedigenden Ergebnis. 1964 begann man mit einem neuen Entwurf. Anstelle der zuerst vorgesehen Motoren baute man die Turbomotoren PT6-A von Pratt&Whitney ein, verlängerte den Rumpf auf Basis der „Otter“ und erweiterte die Spannweite auf 19,81 Meter. So entstand eine erfolgreiche Maschine. Im November 1964 begann der Bau von zunächst 5 Flugzeugen, und am 20.Mai 1965 flog die erste „Twin Otter“. Die Baugenehmigung für die Serie 100 wurde im Mai 1966 erteilt. 115 Maschinen entstanden, bis sie von der Serie 200 mit verlängerter Rumpfspitze und vergrösserter Ladekapazität abgelöst wurde. Von diesem Typ wurden weitere 115 Flugzeuge gebaut. Im Frühjahr 1969 wurde die noch bessere Serie 300 begonnen. Die Maschinen erhielten P6-A27-Motoren mit 652 PS, wodurch das Gesamtgewicht auf maximal 5670 kg gesteigert wurde. Alle „Twin Otter“ – Flugzeuge benötigen nur kurze Start- und Landebahnen und können mit Rädern oder Skiern ausgestattet werden. Die Typen mit verkürzter Rumpfspitze eignen sich auch für Schwimmer.
Bausatz:
Der vorliegende Bausatz ist ein Matschbox – Produkt mit Jahrgang 1989, beim hingucken bemerkte ich das nicht zu vergleichen ist mit einem Thamiya oder Hasegawa Bausatz. Die Gussteilen sind zum teil an den rändern nicht sauber gegossen, Fenstern sind ein bisschen für meinen Geschmack zu Dick.
Bau:
Nach dem studieren des Bauplanes ging es zur Sache, sämtliche Cockpiteile sind von den Gussgräten entfernt, gesäubert und mit Revell – Basic- Grundiert. Die Rumpfhälften sind von den Giessästen getrennt und gesäubert, die Fenstern von innen eingesetzt und nachdem die Fenstern getrocknet und fest sind, mit Klebeband abgedeckt. Die Innenseite der Rümpfe ist auch Grundiert und zum trocknen zur Seite gelegt.
Die Innenseite der Rumpfteile und der Boden des Cockpits und Trennwand ist mit Lichtgrau gespritzt. Steuernhorn, Instrumententeil und die zwei Sitze sind mit Mattschwarz überzogen. Die Instrumente sind mit Weisser Farbe trocken gemalt worden.
Als dies alles getrocknet ist sind die Cockpit – Segmenten zusammengeleimt, die Trennwand eingefügt und angeleimt zur Seite gelegt das dies alles trocknen kann.
Die Klebebänder an der Innenseite der Fenster wurden entfernt und die Rumpfhälften zusammengeleimt, mit Klebebändern Fixiert.
In die Nase habe ich zwei Bleikugeln eingeleimt damit das Flugzeug sollte es auf den Rädern stehen nicht Hecklastig wird und nicht auf den Po fällt. Die Nase und zwar die verlängerte wurde angeleimt und Fixiert mit Klebbändern, nachher sind die Vertiefungen die bei diesem Flugzeug sind mit Putty aufgefüllt und verschliffen.
Die Flügelhälften wurden zusammengefügt mit Klammern fixiert, nachdem es getrocknet ist sind die Ruderhörner für Querruder und Landeklappen von den Giessästen entfernt gesäubert und an den entsprechenden Stellen mit Pinzette angebracht worden. Die Motorschalen bestehend aus je zwei hälften zusammengeleimt mit Klebeband fixiert, den vorderen teil wurde später angeleimt und ausgerichtet. Am anderen Tag sind die Motorschalen an die Flügel angeleimt, später die Vertiefungen mit Putty ausgefüllt und verschliffen worden.
Die einen Teile der Fahrwerke sind an den Rumpf links und rechts angeleimt, vorne sind die Cockpitfenster mit Klebeband abgedeckt.
Um die Unterseite der Kameras darzustellen habe ich Profile und Plastikcharts genommen, die Teile abgemessen, angebracht und verschliffen. Die Flügel sind angebracht verleimt und ausgerichtet, am anderen Tag sind die Stützholmen zwischen Motorgondel und Fahrwerksteil eingeleimt mit Klebeband fixiert und zum trocknen zur Seite gelegt.
Farbgebung:
Der Ganze Rumpf und die Kleinteilen wie Räder, Propeller, Spinner, Auspuffrohre und das vordere Fahrwehrsteil sind mit Revell – Basic – Grundierung grundiert worden.
Als dies getrocknet war habe ich mit Modell – Master - Flat - White gespritzt und wieder zum trocknen zur Seite gelegt. Später wurden mit Klebeband die Weissen Stellen abgedeckt um die untere hälfte des Rumpfes und die Streifen an den Rumpfseiten und Seitenleitwerk Rot zu spritzen. Und wieder als diese Farbe getrocknet ist sind die Teile abgedeckt um die Schwarze Farbe aufzubringen und nachdem alles trocken war habe ich mit Futur zweimal überzogen damit es einen schönen Glanz gibt.
Kleinteilen:
Die Propeller sind an den spitzen mit gelber Farbe bemalt, Spinner mit roter Farbe und die Felgen sind mit weisser Farbe gespritzt worden.
Später habe ich die Reifen mit Matt – Schwarz gemalt und die Propellerspitzen abgedeckt und den Rest mit Schwarzer Farbe gespritzt. Das vordere Fahrwerksteil ist mit Alu – Farbe bemalt. Nach dem alles getrocknet ist habe ich die Kleinteilen angebracht und geleimt. Nachher habe ich die Einstiegstritte und Staurohre und die Stabilisierungsflossen angebracht desgleichen auch die Antennenhalterung ist mit schwarzer Farbe bemalt und angebracht.
Um die hinteren Fenster die nach aussen gewölbt sind habe ich die Krabbelkiste hervorgenommen und habe von einem Hunter Mk.58 die Glasteile von der Maverik – Lenkwaffen genommen diese als Fenster angebracht. Blitzgedanke und Ideen muss man haben.
Decals und Finisch:
Zum herstellen der Decals hat mir ein Freund von der Matterhorncircel geholfen, die Schrift wurde in vier verschiedene Sprachen gedruckt und dazu die Immatrikulation T- 741. Er stellt auch andere Decals her am besten schaut mal rein in folgende Adresse www.mc-one.ch
Die Decals sind ausgeschnitten und an die entsprechende stelle angebracht, mit einem weichen Pinsel und Weichmacher den letzten Schliff gegeben. Nachher habe ich mit Glanzlack noch fixiert. Die Antenne mit Sekundenleim angebracht und fertig ist das Modell.