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Die SRF-Arena-Sendung vom 2. Februar 2018 war ein weiteres Musterbeispiel für journalistisches Versagen beim Staatssender SRG. Nachfolgend einige pikante Hintergründe zur gestrigen Sendung.
Kurz vor der Sendung instruierte Moderator Jonas Projer die Gäste, wie er sich den Ablauf der Sendung vorstellte. Er erwähnte dabei, dass er zwei Einzelinterviews plane mit Bundesrätin Doris Leuthard und mit mir. Der Plan lautete also folgendermassen: Ein Zwangsgebühren-Profiteur (Projer) interviewt eine Zwangsgebühren-Befürworterin (Leuthard) und anschliessend interviewt nochmals ein Zwangsgebühren-Profiteur (Projer) ein No-Billag-Befürworter (mich). Ein offensichtliches Missverhältnis, denn wer die Fragen stellt, der lenkt die Diskussion – das weiss jedes Kind.
Vor der ganzen Runde fragte ich also Jonas Projer zunächst, ob er an einer ausgewogenen Sendung interessiert sei, was dieser bejahte. Ich machte ihn auf diese problematische Interview-Konstellation aufmerksam und erklärte ihm, dass ich ihm zwar glaube, dass er sein Bestes geben möchte, beiden Seiten gegenüber gleich kritisch zu sein. Einem Initiativ-Befürworter würden jedoch…..