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Porträt
«SEV» steht ursprünglich für «Schweizerischer Eisenbahnerverband» – und dessen Geschichte ist so alt wie die Eisenbahn: Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts schlossen sich einzelne Berufsgruppen aus dem Transportbereich zusammen, um ihre Interessen gegenüber den Arbeitgebern zu verteidigen. Ein Jahr nach dem Generalstreik von 1918 fusionierten sie zum «Schweizerischen Eisenbahnerverband».
Die Zeiten haben sich geändert: Heute sind wir die Gewerkschaft des gesamten Verkehrspersonals der Schweiz, nicht mehr «nur» der Eisenbahner. Wir betreuen Beschäftigte in allen Bereichen des öffentlichen Verkehrs: Schweizerische Bundesbahnen (SBB), regionale und Güterbahnen, Schifffahrtsgesellschaften, städtische Verkehrsbetriebe, Autobusunternehmungen, Seilbahn und Skiliftbetriebe sowie Fluggesellschaften.
Die Abkürzung SEV haben wir bewusst behalten. Sie hat sich im Laufe der Zeit zu einer Marke entwickelt, die in der Arbeitswelt einen bedeutenden Stellenwert hat: Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV. Dieser SEV ist mit gegen 43'000 Mitgliedern eine starke, parteipolitisch unabhängige Gemeinschaft geworden.
Der SEV gehört dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) an und ist auch Mitglied bei der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) und der Internationalen Transportarbeiter-Föderation (ITF). Zudem pflegt der SEV im Rahmen des Vier-Länder-Treffens enge Kontakte mit der Schwestergewerkschaft Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) aus Deutschland, der Gewerkschaft der Eisenbahner Österreichs (vida) und dem Luxemburgischen Landesverband (FNCTTFEL).
Standort Zentralsekretariat Bern:
Ab dem SBB-Hauptbahnhof mit dem Tram Nr. 8 (Richtung Saali) oder Nr. 7 (Richtung Ostring) bis zu Haltestelle «Thunplatz» fahren. Ab dort den Wegweisern SEV folgen.