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Verstappen gewinnt das Formel 1-Rennen in ImolaSchreiben Sie einen Kommentar
Max Verstappen gewinnt den nach einer heftigen Kollision zweigeteilten Grand Prix der Emilia Romagna. Der Niederländer im Red Bull siegt vor Lewis Hamilton im Mercedes und Lando Norris im McLaren.
Den ersten Schritt zu seinem elften Sieg in der Formel 1 tat Verstappen kurz nach dem Start, als er auf noch nasser Fahrbahn die vor ihm gestarteten Hamilton und Sergio Perez im anderen Red Bull zu überholen vermochte.
Das turbulente Rennen zusammengefasst von RADIO TOP:
Entschieden wurde das Duell Verstappen - Hamilton bei Rennhälfte. Der Engländer rutschte beim Überrunden von der noch nicht ganz abgetrockneten Strecke, touchierte den Reifenstapel und beschädigte dabei den Frontflügel. Hamilton rutschte damit zwischenzeitlich vom zweiten in den achten Rang zurück.
Wenige Sekunden später krachte es um einiges heftiger. Hamiltons finnischer Teamkollege Valtteri Bottas und der Brite George Russell im Williams landeten nach einer heftigen Kollision in den Leitplanken und hinterliessen zwei schwer beschädigte Autos und unzählige Wrackteile auf der Strecke. Der Unterbruch des Rennens für Bergung und Reinigung war die logische Folge.
Verstappen verteidigte die Führung nach dem Wiederbeginn trotz einer Schrecksekunde erfolgreich. Das Wegrutschen von der Strecke noch vor der Startfreigabe blieb ohne Folgen. Hamilton stiess dank erfolgreichen Überholmanövern wieder auf den zweiten Platz vor. Sein Landsmann Norris sicherte sich seinen zweiten Podestrang. Beim wegen der Corona-Pandemie verspäteten Auftakt zur letzten Saison war er im Grand Prix von Österreich ebenfalls Dritter geworden.
In der WM-Wertung behielt Hamilton die Führung mit einem Punkt Vorsprung vor Verstappen - dank dem für die schnellste Rennrunde in Imola gutgeschriebenen Zusatzpunkt.
Zeitstrafe macht Räikkönens Punktegewinn zunichte
Kimi Räikkönen beendete den Grand Prix der Emilia Romagna im einen Auto des Teams Alfa Romeo als Neunter, stand nach einer nachträglich ausgesprochenen Zeitstrafe aber mit leeren Händen da.
Räikkönen glaubte endlich wieder ein zählbares Ergebnis abgeliefert zu haben. In Imola, wo er und Teamkollege Antonio Giovinazzi Anfang November letzten Jahres Neunter und Zehnter geworden waren, schien die Serie von fünf Grands Prix ohne WM-Punkte für die Zürcher Oberländer Equipe ein Ende gefunden zu haben.
Doch die Freude währte nicht lange. Weil Räikkönen während der Einführungsrunde vor dem Neustart nach einem Dreher seine Position nicht wieder einnahm und deshalb das Rennen aus der Boxengasse wieder hätte aufnehmen müssen, sprachen die Stewards als Strafe einen 30-Sekunden-Zuschlag auf die Fahrzeit aus.
Der Finne rutschte damit im Schlussklassement vom 9. in den 13. Rang unmittelbar vor Giovinazzi ab. Der Italiener vergab eine bessere Klassierung wegen Bremsproblemen.