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Die Kleinbauernorganisation ANEI in Kolumbien
Aus Fairtrade-Prämie realisierte Projekte
Qualität, Produktivität und Umwelt:
ANEI fördert die kontinuierliche Verbesserung der Kaffeequalität. Mit einem Teil der Prämie hat ANEI den Bau einer Trocknungsanlage finanziert. Weiter hat ANEI einem Mitglied der Kooperative die Ausbildung zum Q-Grader (bei dieser Ausbildung lernen die Teilnehmenden, Kaffee sensorisch zu evaluieren sowie Fehler zu identifizieren) ermöglicht, damit ANEI die besten Kaffees der Region identifizieren und als Spezialitätenkaffees vermarkten kann. Ausgebildete Agronomen von ANEI schulen die Kaffeebauern in biologischen Anbaumethoden sowie in der Verbesserung der Qualität.
Perspektiven für Jugendliche:
ANEI engagiert sich für Jugendliche und schafft Perspektiven. Gustavo Vargas beispielsweise konnte Agronomie studieren und wurde anschliessend bei ANEI angestellt, um die Mitglieder der Kooperative in guten Landwirtschaftspraktiken und in der Kaffeeverarbeitung zu unterrichten.
Handel:
Die Kooperative unterstützt die Bauernfamilien bei der Vermarktung Ihrer Ernte. Dadurch erzielen diese bessere Preise und steigern ihren Absatz. Zuvor waren die Bauernfamilien stark abhängig von Zwischenhändlern, welchen sie ihre Ernte im Tausch für Konsumgüter übergaben. Der Erlös, welchen sie dabei erzielten, lag jeweils unter dem eigentlichen Wert ihrer Ernte.
Biodünger:
Mit dem Betrieb einer zentralen Biodüngeranlage soll die Bodenfruchtbarkeit verbessert und so die Produktivität beim Kaffee sowie beim Mais, Bohnen und bei anderen Produkten des täglichen Lebens erhöht werden. Dies soll mittelfristig das Einkommen der Kleinbauernfamilien erhöhen und ihre Ernährungssicherheit verbessern.