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Jægernstœcke
(Kt. Schwyz u. Uri). Kalkkamm, in der SO.-Ecke des Kantons Schwyz und auf der Grenze zwischen diesem und dem urnerischen Urnerboden. Ausserordentlich ödes und felsiges Gebiet, das (wie die weiter n. gelegene Karrenalp und der Kirchberg) aus nahezu wagrecht liegenden, aber stark verwitterten und zerklüfteten Schichten von Malmkalk besteht.
Diese ruhen auf einer Unterlage von Dogger, Lias und rotem triasischen Quartenschiefer.
Das Ganze bildet eine horizontal geschichtete Masse, die auf den Flysch des Urnerbodens und des Linththales aufgeschoben ist.
Der Kamm der Jägernstöcke zeigt zahlreiche Einzelgipfel, die alle über 2400 m hoch sind (z. B. der Scheienberg mit 2609 m) und zusammen mit den Märenbergen s. über der im Malm erodierten Wanne des Glattensees und der Glattenalp aufsteigen.
Das Gebiet dieser unterirdisch sich entwässernden und über 1850 m gelegenen Wanne wird meist blos von Gemsjägern besucht.
Die Jägernstöcke sind nur von N. her, d. h. von der Glattalp oder der Ortstockfurkel aus zugänglich.
Zum Urnerboden hinunter leitet der Sahlitritt, ein ganz ausserordentlich schwieriger und äusserst selten begangener Weg.