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1955 siegt der junge Toni Sailer erstmals in der Lauberhorn-Abfahrt und sichert sich gleichzeitig auch den Kombinations-Sieg. Auch in den nächsten 3 Jahren ist der Kitzbüheler auf der längsten Abfahrt der Welt nicht zu schlagen.
Österreichische Dominanz
3Überhaupt sind die Rennen zwischen 1950 und 1959 eine österreichische Angelegenheit. Andreas «Anderl» Molterer feiert 1953 einen Dreifach-Erfolg und steht damit in den Lauberhorn-Geschichtsbüchern neben den Schweizern Adolf Rubi (1934) und Karl Molitor (1940) sowie dem Franzosen Jean-Claude Killy (1967) auf der allerhöchsten Stufe.
1956 und 1957 sichert sich Molterer am Lauberhorn zwei weitere Siege im Slalom. Weiterer Austria-Champion sind Othmar Schneider mit vier Siegen 1951/1952, Josl Rieder mit 3 Siegen in den Jahren 1956 bis 1958 und Christian Pravda mit Erfolgen in Abfahrt und Kombination 1954.
Schweizer Siege durch Rubi und Julen
Schweizer Siege gibt es in den 50-er Jahren nur 3: 1950 siegt Fredi Rubi, der spätere Erfinder der Adelbodner Rennen, in Abfahrt und Kombination. 1955 ist es der Zermatter Martin Julen, der sich im Slalom durchsetzt.
Mythos Lauberhorn
Am Mittwoch folgt der Rückblick auf die 1960-er Jahre in Wengen mit Karl Schranz und Guy Périllat in den Hauptrollen.