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Verena Stefan, 1947 in Bern geboren, ließ sich zur Physiotherapeutin ausbilden und studierte Soziologie sowie vergleichende Religionswissenschaften in Berlin. 1972 war sie Mitgründerin der feministischen Gruppierung "Brot und Rosen". 1975 erschien ihr erstes Buch »Häutungen« und machte sie international bekannt. Das autobiografisch geprägte Werk wurde zum Kultbuch der feministischen Bewegung. Verena Stefan wurde mehrfach ausgezeichnet, etwa 1988 und 1994 mit dem Buchpreis der Stadt Bern und 2008 mit dem Preis der Schweizerischen Schillerstiftung für ihren Roman Fremdschläfer. Seit 1998 lebte Stefan in Montreal, Kanada, wo sie 2017 nach langer und schwerer Krankheit starb.
Anke Caroline Burger studierte Amerikanistik, Germanistik und Publizistik in Heidelberg, an der Freien Universität Berlin und der University of Texas in Austin. Sie schloss ihr Studium 1994 mit einem M. A. ab und siedelte dann nach San Francisco über, wo sie über sieben Jahre lang zu Hause war.
Sie übersetzt seit 1992 aus dem Englischen und ist spezialisiert auf anspruchsvolle zeitgenössische Literatur aus allen Ecken der Welt, in denen auf Englisch geschrieben wird: Neuseeland, Australien, Malaysia, Bangladesch, Indien, USA, Großbritannien und Kanada. Sie hat außerdem Sachbücher, Jugendbücher, Kriminalromane und Bildbände übersetzt und die Anthologie Reise nach Kanada. Geschichten fürs Handgepäck herausgegeben. Sie ist Mitglied im VdÜ und seit 2008 in der Redaktion der Zeitschrift Übersetzen.
2003 wurde sie mit dem Wieland-Übersetzerpreis ausgezeichnet.
Zu den von ihr übersetzten Autorinnen und Autoren gehören Ottessa Moshfegh, Adam Johnson, Tanya Tagaq, Jon McGregor und Candice Fox. Anke Burger lebt nach ausgedehnten Reisen durch Nord- und Südamerika, Australien und viele Länder Asiens in Berlin und Montreal, Kanada.