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«Das Rückgrat unserer Stadt» soll er werden, der Bahnhof und seine Umgebung. So steht es in einer Broschüre der Stadt Wil. Damit die «Aufwertung Stadtraum Bahnhof Wil», wie das Projekt heisst, vorangetrieben werden kann, beantragt der Stadtrat beim Parlament die Bewilligung eines Kredits über gut 3,6 Millionen Franken. Dies teilt die Stadt Wil am Mittwoch mit. Das Geld soll für die Ausarbeitung des Bau- und Auflageprojekts aufgewendet werden. Zudem ersucht die Stadtregierung das Parlament um einen Kredit für die projektbezogene Kommunikation über 160'000 Franken.
590'000 Franken für die Kommunikation von «Wil Vivendo»
Zudem beantragt der Stadtrat die Genehmigung eines Kredits von gut 590'000 Franken für die Vermittlung des Projektensembles «Wil Vivendo». Der Kredit soll es ermöglichen, die rund 50 Einzelmassnahmen, mit denen der Verkehr in Wil neu strukturiert werden soll, der Bevölkerung näher zu bringen. Die Massnahmen betreffen den Öffentlichen Verkehr ebenso wie den Auto- und den Langsamverkehr, sprich Fuss- und per Veloverkehr. Ziel ist die Aufwertung von Quartieren und die Ermöglichung von Wil West. Das Mammutprojekt sieht unter anderem einen neuen Autobahnanschluss, eine Umfahrungsstrasse, zwei Bahnhaltestellen, aber auch Velo- und Fusswege vor.
Bei der projektbezogenen Kommunikation des Bahnhofs-Projekts hängt die Höhe des beantragten Kredits davon ab, ob der Kredit für «Wil Vivendo» genehmigt wird. Dies, weil in diesem Fall Synergien genutzt werden könnten. Wird der Kommunikations-Kredit für «Wil Vivendo» nicht genehmigt, beantragt der Stadtrat 270'000 statt 160'000 Franken für die Vermittlung des Bahnhofs-Projekts. (sk/rop)