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Zahlreiche Bundesräte stehen seit 1848 für eine liberale Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik ein. Dass die FDP der langjährige Garant des Erfolgsmodells Schweiz ist, stellten unter anderem die nachfolgenden Volksvertreter sicher. Interessant dabei ist: Die Schweiz hatte nicht immer eine Mehrparteienregierung wie heute. Nach der Gründung des Bundesstaates 1848 regierten die Freisinnigen 43 Jahre lang allein. 1891 kam ein erstes Mitglied der Katholisch-Konservativen (später CVP, heute Die Mitte) in die Regierung. Bis heute wurden verschiedene politische Kräfte in den Bundesrat integriert. Um zu der heute gültigen Formel zu gelangen (2 SVP, 2 SP, 2 FDP und 1 Die Mitte). Insgesamt stellte die FDP 72 der gesamt 119 Bundesräte. Die Kantone Waadt und Zürich stellten jeweils je 14 Bundesräte.
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Bundesrat
Bernhard Hammer (3. März 1822 in Olten SO; † 6. April 1907 in Solothurn). Am 10.12.1875 wurde er als Vertreter des liberalen Zentrums (der heutigen FDP) in den Bundesrat gewählt und gehörte diesem bis 1890 an. Er ersetzte Eugène Borel und erzielte im fünften Wahlgang 85 von 169 Stimmen. In seiner 15-jährigen Amtszeit stand er fast ununterbrochen dem Finanzdepartement vor. 1879 stand er ein Jahr lang vorübergehend dem Politischen Departement vor. 1889 war Hammer ein zweites Mal Bundespräsident, als er ab 27. November dieses Amt bis Ende Jahr stellvertretend für den verstorbenen Wilhelm Hertenstein ausübte. Am 31.12.1890 trat er zurück.