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Dieser Teil des PASTO-Projektes hatte zum Ziel, ein extensives Produktionssystem für Betriebe des Bergebietes zu entwickeln, das eine Doppelfunktion erfüllen soll: Rindfleischproduktion (kommerziell) und Landschaftspflege (nicht-kommerziell). Als Vergleichbasis dient ein konventionelles System. Das Projekt basiert auf der Verwendung der Eringer-Rasse in Mutterkuhhaltung. Diese wurde ausschliesslich im Berggebiet gehalten: einerseits im Jura (Basisversuchsbetrieb) und anderseits zur Sömmerung auf einer verbuschten Alpweide im Zentralwallis. Was den tierzüchterischen Aspekt betrifft, ist es möglich, Fleischproduktion und Landschaftspflege in Berggebieten miteinander zu vereinen. Dennoch ist in bestimmten Produktionsphasen eine minimale Fütterungsintensität sicherzustellen, um eine genügende Schlachtkörperqualität und eine gute körperliche Verfassung der Kühe zu erzielen. Ökonomisch gesehen kann dieses Produktionssystem wirtschaftlich betrieben werden unter der Voraussetzung, dass die Futterkosten im Griff gehalten werden.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.