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Sommarugas Kampf mit den Geschlechtern28.03.2016
aus dem Oschternäschtli von Paul Hunziker
Sommarugas Kampf mit den Geschlechtern
Die ehemalige Klavierlehrerin spielt nicht nur auf dem Klavier in Dur und Moll sondern auch in der Politik im Modus major und im Modus minor. Wenn sie noch singt, wird dies zum cantus durus oder cantus mollis. Dur und Moll bezeichnen in der Musik die beiden Tongeschlechter, die sich auf eine Tonart, eine Tonleiter oder einen Akkord beziehen. Welches \“Geschlecht\“ die Bundesrätin hier bevorzugt, oder ob sie beim Musizieren für das eine oder andere eine Quote berücksichtigt, um weder Moll noch Dur zu \“diskriminieren\“ und diese \“gleichzustellen\“, entzieht sich meiner Kenntnis. Wir wissen aber, dass sie für sämtliche Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte von börsenkotierten Unternehmen in der Schweiz eine Frauenquote von mindestens 30% will. Sie will damit gegen eine nicht nachvollziehbare Diskriminierung der Frauen ankämpfen. Zu diesem Zweck leistet sich der Bund sogar ein Eidgenössisches Büro für Gleichstellung von Mann und Frau, das EBG. Dort arbeiten unter der Direktion einer Frau 20 Angestellte, 16 Frauen und nur vier Männer! und kostet Millionen.
Zu denken gibt, dass sich deren Forderungen der Gleichstellung und Quotenregelung vornehm auf Kaderstellen beziehen, nicht etwa auf Militär oder auf Berufe, die sich aus physiologischen und anatomischen Gründen auf Männer reduzieren.
Naturbedingt ist es beim Menschen so: Menschen haben 46 Chromosomen. Bei Frauen sind zwei davon X-Chromosomen. Männer haben ein X- und ein Y-Chromosom, das sind die sogenannten Geschlechtschromosomen. Die Eizellen einer Frau haben 23 Chromosomen, eines davon ist das X-Geschlechtschromosom. Die Spermienzellen des Mannes haben auch 23 Chromosomen aber eines davon ist entweder ein X- oder ein Y- Chromosom. Das Geschlecht des Kindes wird durch das Geschlechtschromosom bestimmt, das die eindringende Spermienzelle (des Mannes!!!) mitbringt (X oder Y). Die Konstellation X X ergibt dann ein Mädchen, X Y aber einen Knaben. So einfach ist das, und auch hier bestimmt somit der \“Mann\“, ob es ein Mädchen oder einen Buben gibt, ohne Quotenregelung oder Gleichstellung.
Weniger einfach ist zu erklären, wie unterschiedlich die embryonale, pränatale und spätere, geschlechtsspezifische Entwicklung verläuft. Auch diese unterliegt aber klaren Gesetzen der Physiologie und Natur. Sie prägt nicht nur die sekundären Geschlechtsmerkmale sondern auch die unterschiedlichen Eigenschaften und das spezifisch Anderssein von Mann und Frau. Vieles kann in der Tierwelt beobachtet und von ihr abgeleitet werden. In Dur und Moll zu musizieren, hat Frau Sommaruga in den eigenen Händen, die Gesetze der Natur aber, dem Schöpfer sei es gedankt, nicht.
Frauen haben es nicht nötig, nur durch Quotenregelungen und naturfremde Gleichstellungshysterie einen von ihnen gewollten Job zu erhalten. Oder freut sich Frau Sommaruga etwa über die Meinung, dass sie nur aufgrund ihres Geschlechtes, des X-Chromosoms ihres Erzeugers, Bundesrätin geworden ist? Man kann Männer zu Mütter machen und in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft den adoptierten Kindern aufzwingen, aber X X wird immer ein weibliches und X Y immer ein männliches Individuum werdenn lassen. Und was sagt der Cartoonist Martin Guhl zu dieser Gleichstellung?
„Skandal: im 21. Jahrhundert werden immer noch 100 Prozent der Kinder von Frauen geboren!“
Wenn Simonetta Sommaruga etwas männlich-gleichgestellter und dennoch etwas süsser auf ihr Volk wirken will, sollte sie sich umbenennen in:
Simonetter Sommragusa
März 16
Paul Hunziker