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Bulle«Die EDU Freiburg bejaht das Grundanliegen Lebensschutz und Schutz vor Waffengewalt sowie Vermeidung von Tötungen in Familien und Suiziden mit Schusswaffen.» Grundsätzlich werde auch die Aufbewahrung der Armeewaffen im Zeughaus bejaht, heisst es in einer Medienmitteilung.
Trotzdem lehne eine Mehrheit der Delegierten die Initiative ab, weil das erwähnte Ziel damit nicht erreicht werden könne. Ursache der Gewalt und der Tötungsdelikte sei nicht die Waffe an sich, sondern der Mensch selber in seiner Situation. Das Vorhandensein einer Schusswaffe könne jedoch die Hemmschwelle für eine Gewalttat senken. Die EDU weist dann darauf hin, dass Todesursachenstatistiken zeigten, dass bei Suiziden Schusswaffen in den vergangenen Jahren deutlich abgenommen hätten und dass vermehrt Medikamente und Gifte genommen werden.
Wie es in der Medienmitteilung weiter heisst, haben Gewalt verherrlichende Filme und Computerspiele einen grösseren Einfluss auf die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen und Erwachsenen als die Präsenz von Armeewaffen in Haushalten. Gleichzeitig wird aber auch bedauert, dass die Armee die Abgabe der Waffe im Zeughaus nicht gleich verallgemeinert hat.
Schliesslich erinnert die EDU daran, dass die Kantone bereits über Datenbanken mit registrierten Waffen verfügen. Diese Daten würden gegenwärtig auf nationaler Ebene verlinkt. wb