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Das Angebot von Fernsehen SRF, eine eigene Reihe “Müslüm Television” zu machen, hat er dagegen angenommen: Die erste Staffel sei abgedreht, erzählte der türkischstämmige Künstler im Interview mit “Bund” und “Tagesanzeiger”.
Allerdings habe er mit den Verantwortlichen heftige Grundsatzdiskussionen führen müssen – Gespräche, die “zum Teil unter Anwendung einer ziemlich primitiven Sprachkultur” stattfanden. “Es ist eskaliert”. Aber am Schluss habe er eine Form aushandeln können, hinter der er stehen könne.
Beim SVP-Song sei dergleichen aber nie zur Debatte gestanden: “Ich dachte zuerst, es sei ein Witz”, sagt die Kultfigur, die unter anderem mit einem Ulksong über den Berner SVP-Fraktionspräsidenten Erich Hess bekannt geworden ist. Dass die SVP ihn habe kaufen wollen, zeige “beispielhaft, dass gewisse Leute das Gefühl haben, alles erwerben zu können”.
Auch von der Getränkeindustrie hat Müslüm lukrative Werbeangebote erhalten. Doch lieber würde er sterben, als für diese Branche zu werben, sagt er. “Es sei denn, ich mache meinen eigenen Süpervitamin-Smoothie mit frischen Zutaten aus der Region”. Yavsaners Album “Süpervitamin” stand vor vier Jahren 28 Wochen in den Schweizer Charts.
(SDA)