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Nachdem bekannt wurde, dass Zlatan Ibrahimovic beim Rivalen Hammarby aus Stockholm als Eigentümer einstieg, verwüsten Fans seines Stammklubs Malmö mehrfach die Statue des schwedischen Stars. Nun äussert dieser heftige Kritik.
«Es ist eine Schande», sagt Ibrahimovic gegenüber «Dplay». «Sie wollen Aufmerksamkeit und wollen, dass die Medien darüber schreiben – es ist auf Kindergarten-Ebene und wir sind grösser als das.»
Ende November 2019 übernahm der in Malmö geborene und ausgebildete Ibrahimovic beim Rivalen Hammarby aus Stockholm knapp einen Viertel der Aktien. «Er werde dabei helfen, dass Hammarby der beste Verein in Skandinavien werde», sagte der neue Miteigentümer damals.
Verärgerte «Fans» seines Stammklubs verwüsteten daraufhin mehrere Male die Statue des schwedischen Stars. Das dreieinhalb Meter hohe Kunstwerk vor dem Stadion in Malmö wurde dabei mit Benzin überschüttet und angezündet, die Nase entfernt und mit rassistischen Parolen beschmiert.
Inzwischen wurde die Skulptur aufgrund der Vandalenakte entfernt. Sein Fazit: «Die Statue war, was sie war, aber das bedeutet nicht, dass meine Geschichte abgerissen wird, sie wird für immer bleiben.»
«Möchte so lange wie möglich Fussball spielen»
«Ibracadabra» meint, er habe nun das Gefühl, er sei «zu freundlich» zu Malmö gewesen, indem er ihnen 2001 100 Millionen Schwedische Kronen (8 Millionen Euro) einbrachte. «Ich habe für Malmö gespielt und getan, was ich für Malmö getan habe, obwohl ich nicht willkommen und nicht erwünscht war», hält er fest, der den Klub damals in Richtung Ajax Amsterdam verliess. «Sie sollten dankbar sein, und diejenigen, die es wissen, wissen es auch.»
Der ehemalige Spieler von Juventus, Inter, Barcelona, PSG und Manchester United kehrte im Dezember mit einem sechsmonatigen Vertrag zu Milan zurück, nachdem er LA Galaxy verlassen hatte. Aktuell trainiert der Stürmer bei Hammarby mit, weil in Italien im Gegensatz zu seiner Heimat das Leben aufgrund der Cornavirus-Krise stillsteht. In der Serie A soll es trotzdem möglichst bald mit Geisterspielen weitergehen.
Seine Zukunft lässt der 38-Jährige offen: «Ich habe einen Vertrag mit Milan, wir werden sehen, wie es weitergeht. Ich möchte so lange wie möglich Fussball spielen und etwas beitragen können, nicht nur für das spielen, was ich getan habe oder wer ich bin.»