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Geschichte
Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs wird immer ein relativ schwieriges Thema sein, wie eine Analyse 10 Jahre nach der Veröffentlichung des Bergier-Berichts zeigt: „Die Wahrnehmungen sind so polarisiert, dass dies zwei sehr unterschiedliche Geschichten sind werden erzählt, und beide fanden ihr Publikum. Man erwähnt die Schweiz und ihre hoch entwickelte Industrie, die eng mit den Achsenmächten verbunden ist. Die andere Ansicht trifft als Beweis den Willen eines Volkes, sich selbst zu verteidigen, die politische, soziale und kulturelle Unabhängigkeit des kleinen neutralen Staates. Eine dieser beiden Arten der Darstellung der Geschichte zu isolieren, bedeutet, zwei gegensätzliche Mythen zu schaffen, die einer geschäftsorientierten und unmoralischen Schweiz, gegen die einer erfolgreichen Überlebensstrategie." (Quelle: Memorado.ch. Le rapport Bergier dix ans après)
In der Zeit von 39 bis 45 reiben sich vier Hauptakteure die Schultern und interagieren innerhalb und ausserhalb des Landes.
- Der Bundesrat
Der Bundesrat, der am 30. August 1939 die volle Befugnis der beiden Kammern erhielt und das Land während der gesamten Kriegszeit ohne Bezugnahme auf irgendjemanden leiten wird.
- General Guisan
General Guisan, von den beiden Kammern am selben Tag fast einstimmig gewählt (204 von 229 Stimmen). Vor Ort allgegenwärtig, sowohl innerhalb der Truppen als auch der Zivilbevölkerung. Es wird dort immense Popularität erlangen.
- Das Finanzwesen
Nationalbank- und öffentliche und private Bankenkreise, Versicherungsunternehmen, Anwälte und Treuhandbüros
- Die Wirtschaft
Vorort, Schwer- und Präzisionsindustrie entwickeln ihre Exporte weiter.
Der Bergier-Bericht befasste sich nur eingehend mit der Haltung des Bundesrates zur Asyl- und Zurückweisungspolitik, der Rolle des Wirtschaftszentrums und der Zwangsarbeit in den Tochtergesellschaften von Schweizer Unternehmen in Deutschland, dem SBB-Transit, der SNB Gold und nicht beanspruchte Fonds. Er zog die entsprechenden Schlussfolgerungen, indem er Beweise dafür veröffentlichte, was geschehen war. Die militärische Bedrohung oder die Rolle der Schweiz als Geheimdienstzentrum wurden jedoch nicht angesprochen.
Die Armee mit ihrer Strategie des Schweizer Réduits blieb dagegen bis zum Ende des Kalten Krieges nahezu unbestritten und von einem charismatischen General getragen.
Die Strategie des Schweizer Réduits verhinderte die Invasion der Schweiz. Bluff oder Realität? Und warum nicht beides?
Wie auch immer, die Kulisse war festgelegt, der Mythos war geboren. General Guisan war sein Schachzug gelungen, der nachhaltig beeindruckte.
Das "Réduit" wird bis zum Ende des Kalten Krieges der rote Faden der Strategie der Schweizer Armee bleiben. Bauen wir nicht in jedem unserer Häuser einen Schutzbunker? Das Réduit war eine Art Teil der DNA der Schweiz.