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- US-Präsident Joe Biden hat Kentucky nach den verheerenden Tornados jegliche Hilfe zugesagt.
- Er würde alles in seiner Macht stehende tun, um dem Bundesstaat beim Wiederaufbau zu helfen.
- Das sagte er beim Besuch im Katastrophengebiet nach den Tornados mit Dutzenden von Todesopfern.
Das Ausmass der Zerstörung sei «fast nicht zu glauben», sagte Biden. Im Ort Dawson Springs waren hinter dem Präsidenten zerstörte Häuser und viele Trümmer zu sehen. «Diese Tornados haben alles in ihrem Pfad verschlungen», sagte Biden.
Biden kündigte an, die Bundesregierung werde in Kentucky für die Bergungsarbeiten, das Beseitigen von Trümmern und nötige Einsätze der Rettungskräfte einen Monat lang die gesamten Kosten tragen. Zuvor hatte er dem südöstlichen Bundesstaat eine Kostenübernahme in Höhe von 75 Prozent zugesagt.
Dort sah er zahlreiche beschädigte oder komplett zerstörte Häuser und sprach bei einem Rundgang mit Geschädigten. Er sei gekommen, um zuzuhören und sicherzustellen, dass die örtlichen Behörden alle verfügbaren Hilfen bekämen, sagte er.
Schwere Zerstörungen durch Tornados
Allein in Kentucky kamen mindestens 74 Menschen ums Leben, Dutzende galten auch am Mittwoch noch als vermisst. Gouverneur Andy Beshear sprach von den «schlimmsten Tornadoschäden, die man sich vorstellen kann».
Auch in angrenzenden Bundesstaaten verursachten die Tornados schwere Schäden und wurden für mindestens 14 Todesfälle verantwortlich gemacht. Für die USA ist es die jüngste einer ganzen Reihe von Naturkatastrophen. In diesem Jahr hat es schon zahlreiche Stürme, Überflutungen und Waldbrände gegeben.