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Im Auftrag der Schweizer Bischofskonferenz organisieren wir die jährliche «Karwochenkollekte für die Christinnen und Christen im Heiligen Land» in den römisch-katholischen Pfarreien und Ordensgemeinschaften. Die gesammelten Mittel kommen vollumfänglich lokalen kirchlichen Gemeinschaften oder Institutionen verschiedener Riten in den Ursprungsländern des Christentums zugute.
Wer die Lage in den Ländern des Nahen Ostens kennt, weiss, wie sehr die Menschen auf Solidarität angewiesen sind. Mit Karwochenkollekte fördert der Schweizerische Heiligland-Verein verschiedene Projekte in Israel, Palästina, Libanon, Syrien, Ägypten und Irak.
Die Solidarität unter den Religionen stärken
Die Kollekte «Pro Terra Sancta» wird in allen katholischen Bistümern der Welt aufgenommen «für die Christinnen und Christen im Heiligen Land». Papst Paul VI. hat sie 1974 im apostolischen Schreiben «Nobis in animo» für den Karfreitag angeordnet und bestimmt, dass sie der Franziskanerkustodie für die Erhaltung der Heiligen Stätten und «vor allem für die pastoralen, karitativen, erzieherischen und sozialen Werke gespendet wird, die die Kirche im Heiligen Land zum Wohle ihrer christlichen Brüder und Schwestern und der dortigen Bevölkerung unterstützt».
In der Schweiz beauftragen die katholischen Bischöfe den Schweizerischen Heiligland-Verein, die Karwochenkollekte durchzuführen. Die Hälfte des Ertrags der Karwochenkollekte geht an das Schweizer Kommissariat für das Heilige Land in Näfels, das die Kollekte an die Kustodie der Franziskaner im Heiligen Land weiterleitet.
Mit der anderen Hälfte unterstützt der Heiligland-Verein kirchliche Projekte orientalischer Kirchen und Ordensgemeinschaften in Israel, Palästina, Libanon, Syrien, Irak und Ägypten. Jedes Jahr unterbreitet der Verein die Projektliste der Schweizer Bischofskonferenz, die diese überprüft und genehmigt. Die Liste umfasst in diesem Jahr 18 Projekte mit einem budgetierten Betrag von 340 000 Franken in den Bereichen Bildung, Sozialarbeit und Diakonie.