Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03253.jsonl.gz/3030

Safari-Tourismus und Naturbeobachtung stehen in Tansania hoch im Kurs. Mit bisher 16 Nationalparks wartet das ostafrikanische Land bereits mit zahlreichen Schutzgebieten auf. Jetzt erweitern die Tanzania National Parks die Anzahl um fünf weitere Parks, mit dem Ziel, Wildlife und Natur besser zu schützen und vermehrt Foto-Touristen anzuziehen.
Wie Allan Kijazi, der Direktor der Tanzania National Parks, mitteilt, handelt es sich um die Schutzgebiete Kibisi, Biharamulo, Burigi, Ibanda und Rumanyika, die in Nationalparks umgewandelt werden – die Gebiete liegen im Westen des Landes, in der Nähe von Victoriasee und Lake Tanganyika. Einige der neuen Nationalparks überragen die Grenze zu den Nachbarländern Ruanda, Uganda, Burundi und Kongo.
Bisher lagen die Schutzgebiete und die touristische Infrastruktur Tansanias mehrheitlich im Norden des Landes, insbesondere der Serengeti National Park und Mount Kilimanjaro. Künftig erhalten auch der Westen und Süden des Landes grössere Bedeutung. Die Weltbank hat im vergangenen September einen Unterstützungskredit in der Höhe von 150 Millionen Dollar ausgesprochen für die touristische Entwicklung im Süden Tansanias. Das sogentannte Resilient Natural Resource Management for Tourism and Growth Project (REGROW) project soll bis im Jahr 2024 abgeschlossen sein.
Mit der künftigen Anzahl von 21 Nationalparks folgt Tansania auf Südafrika mit 22 Nationalparks, vor Kenia, Madagaskar, Sambia, Gabon und Zimbabwe.