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Wir hatten freie Sicht auf das ganze Rudel, es waren insgesamt 36 African Wild Dogs. Das Alpha-Weibchen und Alpha-Männchen jagten alle erwachsenen Tiere weg, wenn sie den Jungen etwas wegfressen wollten.
Die Natur im Nationalpark ist gekennzeichnet durch hohe Berge, tiefe Schluchten und extreme Trockenheit. Im Januar liegen die maximalen Tagestemperaturen zwischen 32° bis 40°C und in der Nacht kühlt es auf 15° ab. Die wenigen Regentage beginnen meist erst im Februar.
Die Falle war gestellt. Die nervösen Gnus näherten sich den ersten beiden Geparden. Die blieben regungslos liegen. Die Gnus sahen die Jäger offensichtlich nicht, hatten sie aber in der Nase. Die Spannung war sichtbar und auch unser Pulsschlag erhöhte sich.
Drei Tage verbrachten wir im Boreal Wildlife Centre in der Nähe von Kuhmo und drei Tage im bekannteren Martinselkosen Wildmarkzentrum in der Region Kainuu. Beide Wildlife Centre liegen an der russischen Grenze in den endlosen finnischen Wäldern, nur unterbrochen durch hunderte von Seen.
Ein Sitz war nun besetzt durch einen Geparden. Nicht ganz ungefährlich, auch wenn die Katzen schon fast zahm sind. Wenn sie durch eine ängstliche Bewegung der Menschen überrascht wird, reagiert die junge Katze ev. in Panik und beisst einen Gast. Zum Glück verhielten sich die Safari Touristen sehr professionell, es passierte nichts und nach kurzer Zeit sprang die Katze wieder raus.
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