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Sehr oft können diese Eingriffe mittels minimal-invasiver Chirurgie (Knopflochchirurgie) durchgeführt werden.
Die Eingriffe bestehen meist im Lösen von Verwachsungen (Adhäsiolyse, Bridendurchtrennung) und/oder in der Entfernung eines oder mehrerer Dünndarmabschnitte (Dünndarmsegmentresektion).
Auch dünndarmsparende Eingriffe bei Verengungen beim Morbus Crohn, sogenannte Strikturoplastiken, kommen zur Anwendung.
Wichtig bei allen diesen Eingriffe ist, sowenig wie möglich und nur soviel als nötig vom Dünndarm zu entfernen. Wenn immer möglich, sollte die Restlänge 2 m betragen. Bei 1 m oder weniger kommt es sicher zum Kurzdarmsyndron (d.h. der Körper kann nicht mehr genügend Nahrung aufnehmen) mit der Folge einer parenteralen Ernährung (Ernährung über Infusionen) und in seltenen Fällen der Dünndarmtransplantation.