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Das südliche Widerlager der Grünen Brücke liegt exponiert an der Kante einer zum Hinterrhein abfallenden Felswand. Ein davor auskragender Felskopf zeigte progressiv zunehmende Verschiebungen, was nach 2.5 Jahren Messzeit einer angebrachten Instrumentierung eindeutig erkennbar wurde.
Da die Auswirkungen eines spontanen Absturzes des Felskopfs auf das Brückenwiderlager unklar waren, wurde dieser mechanisch entfernt. Offenbar war er bereits in einer derart kritischen Lage, dass der Schreitbagger ihn mit dem Spitzhammer nach wenigen Berührungen zum Absturz bringen konnte.
Für die vorgesehene Instandsetzung und Verbreiterung der Grünen Brücke lieferten wir die geologisch-geotechnischen Grundlagen. Dabei zeigte sich, dass um die negativen Erosionseinwirkungen auf die Felswand zu beschränken, hierfür Felssicherungsarbeiten erforderlich werden (Auftraggeber Bundesamt für Strassen ASTRA).