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Die beim Reaktorbetrieb aus dem in den Brennelementen befindlichen spaltbaren Material gewonnene Energie, bezogen auf die eingesetzte Brennstoffmasse, wird als Abbrand bezeichnet und trägt die Einheit Megawatttage pro Kilogramm Uran. Mit steigendem Abbrand sinkt die Menge der noch vorhandenen spaltbaren Atomkerne, und zugleich wächst die Menge der radioaktiven Spaltprodukte. Deshalb werden die «abgebrannten» Brennelemente nach mehrjährigem Einsatz im Rahmen der Jahresrevisionen ausgetauscht. Je höher der Abbrand, desto länger können die Brennelemente im Reaktorkern verbleiben, wobei dieser Beziehung technische und regulatorische Grenzen gesetzt sind.