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Der Versorger sprach auf Twitter von «erheblichen Stromausfällen». U-Bahnstationen lagen im Dunkeln, die riesigen leuchtenden Werbetafeln am Times Square erloschen und zahlreiche Ampeln fielen aus. Auch im Rockefeller Center, einem zentral gelegenen Gebäudekomplex in Manhattan, und im Viertel Upper West Side fiel der Strom aus.
Lifte standen still und Ampeln fielen aus, wie örtliche Medien berichteten. Die Feuerwehr musste mehrfach ausrücken, um Menschen aus steckengebliebenen Aufzügen zu retten.
Spontane Shows und Konzerte auf der Strasse
Vielfach sassen Kinobesucher plötzlich komplett im Dunkeln. Mehrere Shows auf dem Broadway mussten abgesagt werden, mehrere Künstler boten spontane Auftritte auf dem Gehweg vor dem Eingang. Ein Konzert in der Carnegie Hall wurde abgebrochen, der Saal wurde geräumt, später setzten die Sänger ihre Darbietung vor dem Publikum vor dem Gebäude fort.
Viele Geschäfte schlossen nach Medienberichten früher als sonst. Andere wiederum, wie Bars und Restaurants, hielten den Betrieb trotz Dunkelheit aufrecht.
Am Jahrestag des grossen Blackouts
Bürgermeister Bill de Blasio sprach von einem «mechanischen Problem» im Stromnetz, der den Blackout ausgelöst habe. Der Stromausfall sei nicht auf Fremdeinwirkung zurückzuführen, twitterte er. «Das scheint etwas zu sein, das einfach bei der Stromverteilung von einem Stadtteil zum anderen schief gelaufen ist», sagte er dm Sender CNN. Das Problem könne sicherlich in einer «angemessenen Zeitspanne»gelöst werden.
Die Rettungsdienste berichteten, dass möglicherweise ein Brand samt anschliessender Explosion eines unterirdischen Transformators den Blackout verursacht habe.
Die Stromausfälle ereigneten sich just am Jahrestag eines Blackouts in New York im Jahr 1977, bei dem fast die gesamte Stadt im Dunkeln sass. (sda/dpa/ap/afp)