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Beschreibung
Ein junges Mädchen macht sich Vorwürfe, weil sie ihren Verehrer stolz und kalt abgewiesen hat, und sucht nach einem Weg, ihr Glück doch noch zu erlangen: Das einaktige Schauspiel mit Gesang, «Erwin und Elmire», das Goethe in Italien zum Singspiel in zwei Akten umarbeitete, gehört zu seinen erfolgreichsten Bühnenstücken. Es wurde mehrfach vertont, unter anderem von Othmar Schoeck.
Über die Uraufführung von Schoecks Komposition berichtete die Neue Zürcher Zeitung 1916: «Als Schoeck an die Komposition ging, schwebte ihm fraglos das einzig richtige Ziel vor Augen, musikalische Formen zu finden, die ihrerseits dem einfach schlichten Geist der Dichtung entsprächen. Im ersten Akt ist ihm das denn auch überzeugend gut gelungen. Nachdem ein kurzes lebendiges und in seiner prickelnden Eigenart scheinbar auf grössere Dinge vorbereitendes Vorspiel mit plötzlich sentimentaler Wendung in die erste Sezen hinübergeleitet hat, hören wir eine Reihe feinsinniger Gesangskompositionen … vor allem das Wagnis der Neukomponierung des durch Mozart unsterblich gewordenen ‹Veilchens› …»
Das Zürcher Kammerorchester spielte Schoecks Meisterwerk unter der Leitung von Howard Griffiths ein. Als Solisten sind Jeannette Fischer (Sopran), Mareike Schellenberger (Mezzosopran), Tino Brütsch (Tenor) und Hans Christoph Begemann (Bariton) zu hören.