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Jan Dismas Zelenka kam 1679 in einem Dorf südlich von Prag zur Welt. Ab 1710 spielte er Kontrabass in der berühmten Dresdner Hofkapelle. Er blieb am sächsischen Hof bis zu seinem Tod im Jahr 1745. Zelenka wurde von den Musikern seiner Umgebung, so auch von J. S. Bach, hoch geschätzt. Im Gegensatz zu diesem ging Zelenka nach seinem Tod weitgehend vergessen und wurde erst ab 1960 wieder etwas bekannter.
Sein Werk besteht hauptsächlich aus Sakralmusik, die er für die liturgischen Bedürfnisse des sächsischen Hofes schrieb. Als er im Jahr 1741 seine letzte Messe schrieb, die «Missa Omnium Sanctorum», überschrieb er sie schon als die vielleicht letzte. Tänzerische Ritornelle, virtuose Fugen, expressive Arien und überraschende Harmonien zeigen Zelenka als hervorragenden Handwerker mit einem offenen Zugang zum damals modernen empfindsamen Stil.
Am 21. und 22. September 2019 musizieren das Barockorchester Capriccio und der Paulus-Chor unter der Leitung von Stephan Fuchs in der Pauluskirche Zürich.
KulturLegi-Rabatt: 50% an der Abendkasse.
Die Freikarten werden am Freitag, 13. September 2019, um 14 Uhr verlost und die Gewinner/innen per E-Mail benachrichtigt.
Nehmen Sie an der Verlosung teil: