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Das Kulturministerium hat Strafanzeige gegen zwei Baufirmen gestellt, die für die Zerstörung der sechs Meter hohen Pyramide der Stätte «El Paraíso» verantwortlich gemacht werden.
Der Chefarchäologe von «El Paraíso» spricht von irreparablen Schäden: «Wir werden nicht mehr feststellen können, was für Materialien sich in der Pyramide befanden und wie sich die Gesellschaft zur Zeit des Baus verhielt.»
Grosse Anlage mit mehreren Pyramiden
Seit dem Vorfall sind zehn Polizisten zur ständigen Bewachung des Fundortes im Norden der Hauptstadt Lima abgestellt. Illegale Schweinezüchter und Immobilienspekulanten gefährden die Erhaltung der Stätte.
Der 64 Hektaren grosse Komplex von «El Paraíso» aus der Zeit vor den Inkas wurde erstmals von dem Schweizer Archäologen Fréderic Engel in den 1960er Jahren studiert. Bei den aktuellen Restaurierungsarbeiten wurden bislang zwölf Pyramiden entdeckt.