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Bund, Kantone und Gemeinden teilen sich die Zuständigkeiten für die Strasseninfrastruktur. Die wichtigsten Strassenverbindungen von gesamtschweizerischer Bedeutung werden von der Bundesversammlung zu Nationalstrassen erklärt. Der Bund baut, betreibt und unterhält die Nationalstrassen. Eine Ausnahme bildet die Fertigstellung des Nationalstrassennetzes, die aus historischen Gründen weiterhin eine Verbundaufgabe von Kantonen und Bund ist. Die Kantone und Gemeinden übernehmen auf ihrem Gebiet mit ihren Kantons- bzw. Gemeindestrassen die weitergehende Grob- bzw. Feinverästelung der Strasseninfrastruktur. Sie sind für den Bau, Betrieb und Unterhalt ihres jeweiligen Strassennetzes verantwortlich.
Ende 2018 erstreckte sich das Schweizer Nationalstrassennetz insgesamt über 1858,9 Kilometer. Der Netzbeschluss des Bundesrates von 1960 sieht eine Gesamtlänge von 1892,5 Kilometern vor. Somit fehlen bis zur sogenannten Netzvollendung noch 33,6 Kilometer. 2018 wurden 4,2 Kilometer neue Nationalstrasse eröffnet, und zwar der Tunnel Eyholz auf der Ostseite von Visp (VS).