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Er war ein Abenteurer, ein Luftfahrtpionier, aber auch ein begnadeter Fotograf: Eduard Spelterini (1852-1931), geboren als Eduard Schweizer im toggenburgischen Bazenheid im Kanton St. Gallen.
Weltruhm erlangte Spelterini mit seinen riskanten Alpenüberquerungen. Zwischen 1890 und 1910 unternahm er Ballonfahrten über die Schweiz und viele andere Länder. Dabei fotografierte er aus der Vogelperspektive, was zu dieser Zeit sehr selten war. Es entstanden aufsehenerregende Gebirgsansichten und Porträts von Städten, etwa von Zürich oder vom Häusermeer in Kairo. Neben Schwarzweiss-Fotos stellte er auch immer wieder kolorierte Bilder her.
Der sprachgewandte Künstler – er sprach fliessend Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch – zeigte seine Bilder an unzähligen Vorträgen in ganz Europa und hatte dabei grossen Erfolg.
Auf Wikimedia Commons sind 120 Bilder des Luftfahrt- und Luftaufnahmepioniers zu finden, die von Glasplatten digitalisiert wurden. Die Bildersammlung stammt aus den Beständen der Schweizerischen Nationalbibliothek.
(Text: Gaby Ochsenbein, swissinfo.ch)