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Der Nobelpreis ist mit acht Millionen schwedischen Kronen – umgerechnet 897’000 Schweizer Franken – dotiert und wird am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, in Stockholm verliehen.
Einen klaren Favoriten gibt es auch in diesem Jahr nicht. Hoch im Kurs standen beim britischen Wettanbieter Ladbrokes zuletzt der Kenianer Ngugi Wa Thiong’o, der Japaner Haruki Murakami, der syrische Dichter Adonis und der US-Amerikaner Philip Roth. Ein Geheimtipp ist der Norweger Jon Fosse. Auch der Koreaner Ko Un und der somalische Autor Nurrudin Farah wurden von Literaturkritikern genannt.
Dass ein deutschsprachiger Schriftsteller neuer Nobelpreisträger wird, halten Experten für eher unwahrscheinlich. Bislang ist der Nobelpreis für Literatur dreizehn Mal in den deutschsprachigen Raum gegangen, zuletzt 2009 an Herta Müller. Einzige Schweizer Preisträger waren Carl Spitteler 1919 und Hermann Hesse 1946; letzterer hatte seit 1923 das Berner Bürgerrecht.
(SDA)