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Die weltweiten IT-Ausgaben im Jahr 2023 belaufen sich auf 4,7 Billionen US-Dollar, was einem Anstieg von 4,3% gegenüber 2022 entspricht. Da CIOs im Wettbewerb um IT-Talente weiterhin den Kürzeren ziehen, verlagern sie ihre Ausgaben auf Technologien, für die Automatisierung, schreibt Gartner in einer aktuellen Analyse.
"Digitale Transformationen beginnen sich zu wandeln", sagt John-David Lovelock, Analyst bei Gartner. "IT-Projekte verlagern sich von nach aussen gerichteten Ergebnissen wie Umsatz und Kundenerfahrung zu mehr nach Innen gerichteten Bemühungen, die sich auf die Optimierung konzentrieren."
In einer Prognose vom Januar 2023 prophezeite Gartner nur einen Anstieg von 2,4% der weltweiten IT-Ausgaben.
Das Softwaresegment wird dieses Jahr laut Gartner ein zweistelliges Wachstum verzeichnen. Unternehmen würden ihre Ausgaben auf Kernanwendungen und Plattformen umschichten, die die Effizienz steigern sollen – wie etwa ERP- oder CRM-Lösungen.
Beim Hardware-Markt ist der Marktforscher eher pessimistisch: Aufgrund der Inflation gehe die Nachfrage um 8,6% zurück.
"Das Gerätesegment erlebt eines der schlechtesten Wachstumsjahre in seiner Geschichte", so Lovelock. "Selbst wenn sich die Inflation in einigen Regionen leicht abschwächt, wirken sich die makroökonomischen Faktoren weiterhin negativ auf die diskretionären Ausgaben aus und verlängern die Erneuerungszyklen von Geräten. Es wird nicht erwartet, dass die Ausgaben für Geräte bis mindestens 2026 wieder das Niveau von 2021 erreichen."
Generative KI hat Gartner zufolge noch keine signifikanten Auswirkungen wie die IT-Ausgaben. Längerfristig werde die Technologie in erster Linie über die bestehenden Ausgaben in die Unternehmen integriert werden.
Die Methodik für die Vorhersage von Gartner stützt sich nach eigener Aussage der Marktforscher auf eine Analyse der "Verkäufe von über tausend Anbietern über die gesamte Bandbreite an IT-Produkten und -Services".