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Unverschämterweise hat sich auch ein berüchtigter Schlagerbarde an Falco's legendärer Saga vergriffen und einen weiteren, völlig unnötigen Beitrag abgeliefert.
In dieser Version wird die Geschichte auf abenteuerliche Weise weiter gestrickt. Zu Wort kommen der Täter, die Mutter von Jeanny, ein sich seeehr "deutsch" anhörender Gerichtsgutachter, eine Staatsanwältin und natürlich wiederum ein Nachrichtensprecher - ein reges Treiben ...
Hier gibts traurige Gewissheit: Jeanny wird tot aufgefunden. Dem Täter wird mangelnde Zurechnungsfähigkeit attestiert. Die Mutter will die Tochter rächen, doch gelingt es ihr nur, den Täter zu verletzen. Er wird nun freigelassen, da aufgrund seiner Verletzungen keine Wiederholungsgefahr bestehe ..!
Im Refrain heisst es rührselig: "Und wer fragt nach Jeanny? Und wer spricht von Jeanny? Wieviele Träume bleiben ungeträumt und wieviele Tränen bleiben ungeweint?".
Der Täter wird in dem Song übrigens von einem ziemlich billigen Falco-Imitatoren gesprochen. Während seines Textes wird Kirmesmusik eingeblendet, die offensichtlich seinen queren Geisteszustand verdeutlichen soll ... die reinste Schmierenkomödie ...Zuletzt editiert: 16.09.2013 01:08