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Das vorjährige Wachstum war fast ausschliesslich auf den Anstieg des pflanzlichen Produktionswertes um 12,3% zurückzuführen. Für 2014 prognostiziert die Regierung hier ein Plus von 2,9%. Dabei wird im Einzelnen von einer Getreideernte von 95,0 Mio. t und Getreideexporten von 22 Mio. t ausgegangen.
Das Weisszuckeraufkommen aus Rüben soll 4,5 Mio. t erreichen, das aus importiertem Rohrzucker 500'000 t. Die russischen Ölmühlen werden 2014 laut der Prognose insgesamt gut 4,2 Mio. t Pflanzenöl erzeugen, exportiert werden sollen davon 1,9 Mio. t. In dem Bericht kündigt die Regierung erneut Interventionsankäufe von Getreide und Finanzbeihilfen für die Zuckerrübenerzeuger an.
Für die tierische Produktion wird eine Zunahme gegenüber 2013 um 2,0% vorausgesagt, nachdem diese 2013 nur um 0,5% expandiert hatte. Dabei soll vor allem das Schlachttieraufkommen zulegen, und zwar um 3,7% auf insgesamt rund 12,6 Mio. t Lebendgewicht. Der Selbstversorgungsgrad bei Fleisch soll 79 % betragen. Im Einzelnen wird unter anderem eine Steigerung der Produktion von Schlachtgeflügel um 5,9% auf gut 5,4 Mio. t und von Schlachtschweinen um 1,4% auf fast 3,7 Mio. t prognostiziert.
Für Milch wird ein moderater Anstieg der Produktion um 0,8 % auf 30,9 Mio. t erwartet, nachdem sich 2013 die Menge um 3,7% verringerte. Der Selbstversorgungsgrad würde hier laut Regierungsangaben bei 76,8% liegen. Um das für 2020 festgesetzte Ziel zu erreichen, 90% des Inlandbedarfs an Rohmilch aus heimischer Produktion zu decken, seien weitere Massnahmen zur Förderung dieses Produktionsbereichs erforderlich, heisst es in dem Bericht.