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Wir starteten in der Hanaiapa-Bucht von Hiiva Oa wieder um 6 Uhr früh, hatten wunderbaren, regelmässigen Tradewind, konnten alles Segeln und der Anker fiel schon um 15 Uhr auf Ua Huka, in der Bucht Hane.
Pünktlich zum Hochwasser beginnen die Arbeiter die Unterlagshölzer zu entfernen und MARAMALDA wird vom Platz gezogen. Es hat wieder ziemlich geholpert auf der Schotterstrasse, Pia filmte uns wieder* und sobald wir im Wasser waren, konnte Dani das Kühlwasserventil öffnen und den Motor starten.
Am nächsten Tag starteten wir zum Törn in die nördlichen Marquesas-Inseln.
*Herzllchen Dank Pia für deine grossartige Arbeit, auf Anfrage teile ich den Film gerne per Whatsapp oder Mail
Oben ist das Foto einer Karte die am Flughafen von Hiva Oa aufgehängt war. Der Grössenvergleich von Europa zu Französich Polynesien ist eindrücklich.
Hiva Oa ist unsere dritte Insel von der Marquesas-Gruppe und mit 320 km2 die wichtigste und grösste der Süd-Marquesas. Paul Gaugin und Jacques Brel haben hier ihren Lebensabend verbracht.
Fatu Hiva ist die südlichste Insel der Marquesas-Gruppe und hat die Form eines Croissants. Plombiert nach Osten und geöffnet auf der Westseite, wo der Hauptort Omoa und unser Ziel Hanavave liegen. Die Insel ist 10 km lang, 4 km breit und die geologisch Jüngste der Marquesas und von FP. Sie hat hohe Berge, zerklüftete bewaldete Täler und ohne schützenden Riffgürtel ist die Küste der Brandung ausgesetzt. Die Einheimischen nannten die Gruppe "Te Fenua Enata" dh "Die Erde der Männer"
Am 4. März 22 haben wir uns verabschiedet von Rikitea, den Anker zum letzten Mal in Gambier gelichtet und sind, zusammen mit LUPINA in 5 Tagen in nördlicher Richtung zum Marquesas-Archipel gesegelt.
Die Ueberfahrt war rassiges "Waschbord"- Segeln, also die Krängung tauchte die linke Schiffseite ins Wasser, wir waren noch nie so schnell unterwegs und versuchten den Vorsprung von LUPINA zu verkleinern. Wir gerieten ins Regattafieber wie zu Zeiten mit dem Lacustre auf dem Zürichsee.
Mururoa und Fangataufa liegen auf halbem Weg nach Hao, 220 sm von Gambier entfernt. Diese Atolle wurden durch die 193 Tests mit der Sprengkraft von 850 Hiroshima-Bomben zerstört und sind heute Sperrgebiet. Angesichts der grossen, andauernden Gesundheits- und Umweltauswirkungen sind unsere Bootsprobleme marginal.
Foto: Morgenstimmung am Ankerplatz in Rikitea: ein Motorboot bringt Arbeiter zur Perlfarm.
Ein paarmal besuchten wir den Ankerplatz nördlich vom False Pass bei der Flughafeninsel und den bei Herve auf Taravai. Diese- und die Inseln Aukena und Tauna sind wunderschön.