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Der statistische Sozialbericht der Schweiz beschreibt die wichtigsten sozialen und wirtschaftlichen Tendenzen. Der Bericht 2015 stellt fest, dass das Risiko der sozialen Ausgrenzung von zwei Faktoren beeinflusst wird: mangelnde Berufsbildung und knappe Zeitressourcen. Der Anteil an Personen ohne postobligatorische Ausbildung unter den Sozialhilfeempfängern beläuft sich auf mehr als 50%. Alleinerziehenden (18,8% der Sozialhilfeempfänger) fehlen die Zeitressourcen für eine Erwerbstätigkeit, die ihre finanzielle Autonomie garantiert. Aus dem Bericht geht auch hervor, dass die Sozialhilfequoten weder vom Wirtschaftswachstum noch von der Wirtschaftskrise sichtbar beeinflusst werden. Ferner wurden 2012 147 Milliarden Franken zur Deckung sozialer Risiken aufgewendet (Alter, Krankheit, Invalidität).