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Doch was ist eigentlich ein „Blauer Mond“ oder „Blue Moon“? Heute bezeichnet man in der Regel den zweiten Vollmond in einem Monat als „Blue Moon“. Dieser heute übliche Gebrauch des Begriffs ist allerdings historisch falsch: Ursprünglich wurde ein Mond als „Blue Moon“ bezeichnet, wenn es innerhalb einer Jahreszeit vier Vollmonde statt der normalen drei gab. Der „Blue Moon“ war dann der dritte Vollmond dieser Jahreszeit. Einen solchen historisch korrekten „Blue Moon“ gibt es auch im August: Seit Sommerbeginn gab es nämlich bereits Vollmonde am 23. Juni und am 22. Juli. Mit dem Vollmond am 20./21. August und am 19. September hat der Sommer damit vier Vollmonde.
Im Maine Farmers Almanac wurde ein Blue Moon ursprünglich wie folgt definiert: Ein Blue Moon war der dritte Vollmond in einer Jahreszeit, wenn es in dieser ausnahmsweise einmal vier Vollmonde gegeben hatte. Solche „blauen Monde“ konnte es nur im November, Mai, Februar oder August geben. Im Farmers Almanac hatten alle Vollmonde eines Jahres eine bestimmte Bedeutung. So gab es beispielsweise im Herbst einen „Erntemond“ und einen „Eiermond“ oder „Ostermond“ vor Ostern. Der Kalender war zudem auf das tropische Jahr bezogen und lief von einer Wintersonnenwende zur nächsten. Auch die Jahreszeiten wurden etwas anders definiert als heute üblich. Normalerweise fielen in jede dieser Jahreszeiten drei Vollmonde. In seltenen Fällen allerdings gab es einen vierten. Und genau in solchen Fällen nannte man den dritten Mond einer Jahreszeit „blauer Mond“. Den dritten Vollmond wählte man aus, weil so die zeitliche Zuordnung der „normalen“ Vollmonde mit einer bestimmten Bedeutung besser erhalten blieb und beispielsweise der letzte Vollmond einer Jahreszeit weiterhin in relativer zeitlicher Nähe zu den Sonnenwenden oder Tag-und-Nachtgleichen des Kalenders lag.
In einem Artikel in der Märzausgabe der Zeitschrift Sky & Telescope des Jahres 1946 über „Blaue Monde“ findet sich der entscheidende Satz: „Sieben Mal in 19 Jahren gab es – und gibt es – 13 Vollmonde im Jahr. Das bedeutet elf Monate mit jeweils einem Vollmond und ein Monat mit zwei. Dieser zweite in einem Monat, so interpretiere ich es, wurde Blue Moon genannt.“ Diese Fehlinterpretation des Autors setzte sich schnell durch. Die alte Definition geriet in Vergessenheit und heute wird überall der zweite Vollmond eines Monats als „blauer Mond“ bezeichnet.
Es ist übrigens nicht ausgeschlossen, dass der Vollmond tatsächlich einmal bläulich erscheint. Entsprechende Berichte gibt es beispielsweise aus dem Jahr 1883. Grund dafür waren ungeheure Aschemengen, die durch den Ausbruch des Vulkans Krakatau in die Atmosphäre geschleudert worden waren. Diese Partikel streuten vor allem die rötliche Komponente des Mondlichts, so dass der Mond bläulich erschien. Heute Nacht ist allerdings ein solches Phänomen nicht zu erwarten. Übrigens fand die Trauerfeier für Neil Armstrong (den ersten Menschen auf dem Mond) an einem Tag statt, der einen Blue Moon hatte. Hier spielt auch die Doppelbedeutung „to be blue“ (traurig sein) eine symbolische Rolle. Wir Wölfe heulen heute Abend den Mond an… und fressen Vampire!
Freunde, ihr alle kennt bestimmt noch den Film Teen Wolf, verwechselt diesen bloss nicht mit der Klo-Serie auf MTV, aus dem Jahre 1985 mit Michael J. Fox? Im Film geht es um den 17-jährigen Scott, der ein eher bescheidener Sportler ist und sich plötzlich in einen Werwolf verwandelt. Von da an hat er Superkräfte und hilft seinem Basketballteam bei der Meisterschaft. Natürlich darf auch die Liebe nicht zu kurz kommen und letztendlich löst sich alles in Wohlgefallen auf. Das ist allerdings 28 Jahre her. Was macht Teen Wolf heute? Jack Black und sein Tenacious D Kumpel Kyle Gass haben zusammen mit dem Team der Jimmy Kimmel Show ein Sequel produziert, dass saulustig ist. Tenacious D als Werwolffamilie ist einfach grossartig und den Soundtrack liefern Tenacious D gleich mit. Klaro. Ich will auch nicht zu viel verraten, einfach anschauen und Spass haben