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Das Referat zeigt am Beispiel Äthiopiens auf, mit welchen wasserbedingten Problemen die Bevölkerung, die Regierungen und Wirtschaft in Afrikanischen Ländern umzugehen hat und diskutiert Lösungsansätze, um mit dieser Wasserunsicherheit umzugehen.
Die Länder Afrikas südlich der Sahara durchlaufen zurzeit rapide Industrialisierungs- und Urbanisierungsprozesse. Eine wachsende Bevölkerung führt insgesamt zu einer grösseren Nachfrage nach Nahrungsmitteln. Intensive und vermehrt auch bewässerte Landwirtschaft, sowie der zunehmende Gebrauch an Agrochemikalien führen zur Degradierung von natürlichen Ressourcen. Zudem verfügen viele Länder Afrikas nur über geringe Wasserspeicherkapazitäten und viele Gewässer sind grenzüberschreitend, was das Management erschwert. All diese Entwicklungen finden inmitten der globalen Klimakrise statt, deren Auswirkungen sich im gesamten hydrologischen Zyklus niederschlagen und z. B. zu vermehrten Extremereignissen führen.
Vortragende: Dr. Eva Ludi, Wyss Academy for Nature, Bern
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