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Pearl Pedergnana wurde 1959 in Kanada geboren und zog mit ihren Eltern 1964 in die Schweiz. Nach dem Gymnasium besuchte sie das Oberseminar Zürich und arbeitete anschliessend zehn Jahre lang als Primarlehrerin. Danach wechselte sie in die Gesundheitsbranche, arbeitete bei Krankenversicherungen und comparis, bis sie 2001 in den Stadtrat gewählt wurde.
Pearl Pedergnana wuchs in einem politisch interessierten Elternhaus auf. Mit 24 trat sie der SP bei. Sie engagierte sich in Sachen Frauenförderung, wurde 1990 ins Stadtparlament gewählt und ein Jahr später Parteipräsidentin der SP Winterthur. Seit 2001 sitzt sie im Stadtrat. Als Schulvorsteherin hatte sie keine leichte Aufgabe, wurde viel kritisiert, obwohl sie oft Vorgaben des Kantons umsetzten musste. Ihr Wechsel zum Baudepartement vor vier Jahren war eine grosse Überraschung. Entgegen aller Bedenken konnte sich Pedergnana am neuen Ort aber gut etablieren. Sie präsentierte unter anderem eine neue (und erneut umstrittene) Winterthurer Parkplatzverordnung und eine (teilweise unterirdische) Erschliessungsstrasse nach Neuhegi. Beides Projekte, die auch in Zukunft zu reden geben werden.
Ihre Chancen auf eine Wiederwahl sind intakt. Auch wenn Pedergnana immer noch als Wackelkandidatin gilt: In den letzten Wahlen erzielte sie (als Schulvorsteherin) von allen Gewählten jeweils das schlechteste oder zweitschlechteste Resultat.
Pearl Pedergnana lebt mir ihren zwei Kindern und Katzen in einem Einfamilienhaus in Hardau. Sie kocht und bäckt gerne, fährt mit dem Velo zur Arbeit (was oft einem Fitnessprogramm gleich komme, weil sie häufig zu spät sei) und spielt Flöte, am liebsten spät nachts.
Fragen an Pearl Pedergnana
|Wenn ich in Winterthur EINE Sache verhindern|
könnte, wäre das…
Zuerst würde
ich verhindern, dass ich nur eine Sache aufzählen darf statt viele. Was würde
ich mit der gewonnenen Freiheit nun alles verhindern? Finanznot, Staus im
Verkehrssystem, Rücksichtslosigkeit, Unfälle, anderes menschliches Leid…
Hier darf auf keinen Fall (weiter) gespart
werden:
Die Frühförderung
von benachteiligten Kindern ist mir enorm wichtig, denn diese Kinder sind für
einen guten Start ins Leben auf besondere Unterstützung angewiesen.
Wie wird der Titel Ihrer Autobiografie
lauten?
Da ich alle
Verkehrsmittel wichtig finde, dürfte es bei mir wohl keine Auto-Biographie
sein. Der Titel hiesse: «Pearl Perlen». Es ginge vor allem um all meine tollen
Erlebnisse und die wunderbaren Menschen in meinem Umfeld.
|Meine merkwürdigste /|
seltsamste Angewohnheit
Ich bin zwar
Politikerin, aber ich höre trotzdem lieber ein Streichkonzert des
Musikkollegiums als das «Streichkonzert» der GLP und anderer Bürgerlicher bei
der Budgetdebatte.
Was fehlt Ihnen an/in Winterthur am
meisten?
Ein See.
Abgesehen davon ist Winterthur wunderbar.
Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Winterthurer Stadtrat haben von der Regionalredaktion Zürich Schaffhausen einen Fragebogen zum Ausfüllen erhalten. Weiter haben wir sie nach Bildern aus ihrem Leben und Umfeld gefragt. Diese sind in der Bildergalerie publiziert, ebenso ihr politisches Profil mittels Smartspider.