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Gemäss Tokyo Zeitung bleibt im AKW Fukushima I einige hundert Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser in einem Tunnel. Er führt zum Block, in dem hochradioaktiv verschmutztes Wasser gespeichert wird. Seit 10. Mai sind die Arbeiter im AKW daran, den Tunnel zu entwässern und zu zubetonieren. Tepco, der Betreiber des Kernkraftwerks an der Küste von Nordostjapan, geht davon aus, dass die Operation rund in einem Monat fertig ist.
Die Konzentration des radioaktiven Cäsiums im Wasser vom Tunnel hat innerhalb dieses halben Jahres von einige zehn bis hundert Becquerel auf 330’000 bis 490’000 Becquerel hochgeschnellt. Da der Wasserpegel niedriger ist als jener von der Umgebung, hält Tepco das Risiko von Aussickern für niedrig. Trotzdem wird der Tunnel zubetoniert, um das Risiko zu reduzieren.
Von Leck an Rohren wurde im März und April auch wieder einmal berichtet. Die Eiswand, die die Blöcke 1 bis 4 umringt, wird seit mehr als einem Monat gekühlt. Immer mehr Teile sind zugefroren, aber sporadisch gibt es Stelle, die noch nicht gefroren sind. Laut Tokyo Zeitung ist der Ausgang des Projekts noch offen.