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1966 kamen die "Golden Frites", die ersten vorfrittierten Schweizer Pommes frites, auf den Markt. Lanciert wurden sie vom Kartoffelverarbeiter Frigemo. Zu Beginn der 1950er-Jahre habe man bemerkt, dass die Speisekartoffeln zunehmend durch Fertig- und Halbfertigprodukte ersetzt würden, schreibt die Fenaco-Tochter Frigemo in einer Mitteilung. Als Folge habe man mit einer intensiven Forschungs- und Entwicklungsarbeit begonnen.
Die anfängliche Skepsis gegenüber Convenience-Produkten habe sich rasch gelegt, und die Pommes frites hätten die Küchen unzähliger hochstehender Restaurants erobert, betont Frigemo. 1987 nahm Frigemo die erste Sortiermaschine für Pommes frites in Betrieb, es war dies die erste solche Anlage in der Schweiz. 2012 wurde eine neue Frites-Linie installiert, die modernsten Qualitäts- und Leistungsstandards entspricht.
Seit 2013 verzichtet Frigemo beim Vorfrittieren aller Kartoffelprodukte auf Palmöl, stattdessen kommt Schweizer Rapsöl zum Einsatz. 90 Prozent der Kartoffeln stammen aus einem Umkreis von maximal 45 Kilometern um den Standort in Cressier NE.