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Salesforce spezialisiert sich auf Software für Unternehmen, die direkt aus der Cloud bereitgestellt wird. Nach Informationen von "Recode" war die Firma vor allem am LinkedIn-Geschäft mit Diensten für die Personalsuche interessiert. Das Business-Netzwerk wertet Daten aus, um Firmen passende Jobkandidaten vorzuschlagen.
Anfang des Jahres habe Microsoft versucht, Salesforce zu kaufen, schrieb "Recode" weiter. Die Gespräche seien aber an unterschiedlichen Vorstellungen über den Preis und den Freiraum für Salesforce unter dem Dach von Microsoft gescheitert.
Der Finanzdienst Bloomberg berichtete zugleich, LinkedIn habe sich Microsoft selbst zum Kauf angeboten. Der weltweit agierende Konkurrent des deutschen Netzwerks Xing hat über 430 Millionen Mitglieder, die berufliche Profile anlegen und nach neuen Jobs Ausschau halten können.
Der Aktienkurs von LinkedIn war in den vergangenen Monaten deutlich gesunken. Nach dem Deal sehen einige Branchenexperten auch Twitter als wahrscheinlicheren Übernahmekandidaten - der Kurznachrichtendienst hat einen Grossteil seines Börsenwerts verloren und schreibt rote Zahlen. Zudem ist es für Technologie-Firmen schwieriger geworden, an frisches Geld zu kommen. Die Branche sei in einer "Saison der Übernahmen", sagte Benioff "Recode"./so/DP/stb
(AWP)