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China hat bereits das grösste Hochgeschwindigkeitsnetz der Welt und will dieses nun massiv ausbauen, wie Quartz berichtet. Bis ins Jahr 2015 sollen die existierenden 10'000 Kilometer Zugstrecke beinahe verdoppelt werden – auf 19'000 Kilometer. Bis 2020 sollen es sogar 25'000 Kilometer werden.
Ein Teil der Ausbaupläne gefährden den Eurotunnel zwischen England und Frankreich als längsten Bahntunnel der Welt: Die chinesischen Behörden wollen Taiwan an ihr Bahnnetz anschliessen, wozu ein Tunnel mit der doppelten Länge nötig würde.
Nun macht eine alte Idee die Runde, welche von den zuständigen Behörden in China offenbar heiss diskutiert wird: Die Hochgeschwindigkeitszüge sollen dereinst unter Wasser nach Russland und Nordamerika führen. Nötig wäre ein 200 Kilometer langer Tunnel unter der Beeringstrasse.
Eine solche Unter-Wasser-Verbindung zwischen China, Russland und Nordamerika wäre ein gigantisches Bauprojekt, das entsprechend teuer würde. Für einen 123 Kilometer langen Tunnel unter dem Meer budgetierte China unlängst 32 Milliarden Dollar – doch dieser Betrag dürfte nie und nimmer reichen.
In einem Modell der China-Russland-Kanada-USA Linie belaufen sich die Ausgaben auf über 200 Milliarden Dollar: Alleine der Tunnel könnte 52 Milliarden kosten, der Rest der Bahnstrecke würde mit ungefähr 172 Milliarden Dollar zu Buche schlagen.
Auch wenn China als Land bekannt ist, das gigantische Bauvorhaben liebt, könnte dieses Projekt nur schon budgetmässig eine Nummer zu gross sein: Bis jetzt sind 300 Milliarden eingeplant – für alle Pläne reicht dieses Geld nicht.