Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03659.jsonl.gz/1113

Reto Berra kann endlich wieder spielen, allerdings nicht in der NHL, sondern in der AHL. Colorado sendet den Zürcher Goalie für zwei Wochen und fünf Partien zu den Lake Erie Monsters. Damit die Avalanche den mit einem Einwegvertrag ausgestatteten Berra nicht auf die Waivers-Liste setzen müssen, wenden sie eine Regelung («conditioning assignment») an, die normalerweise für NHL-Spieler benutzt wird, die von einer längeren Verletzung zurückkehren.
«Er hat im Training hart gearbeitet. Aber wir denken, dass er Spielpraxis braucht», sagte Colorados Headcoach Patrick Roy. Zuletzt hatte Berra am 5. Dezember im Einsatz gestanden, als er im letzten Drittel eingewechselt worden war. Der Entscheid von Roy ist für Berra sicherlich gut, er zeigt aber auch, wie wenig ihm derzeit zugetraut wird. Das Team aus Denver bestreitet nun fünf Auswärtsspiele innert acht Tagen, sodass Stammkeeper Semjon Warlamow entlastet werden soll. Deshalb wird Calvin Pickard aus der AHL zurückgeholt.
Wie Berra muss auch Sven Andrighetto in die AHL. Der Stürmer wurde von den Montreal Canadiens nach der 1:2-Heimniederlage nach Verlängerung gegen die Pittsburgh Penguins zum Farmteam Hamilton Bulldogs zurückbeordert. Andrighetto bestritt in der NHL zwölf Spiele und erzielte zwei Tore sowie ein Assist. Da er eine gute Visitenkarte hinterlassen hat, dürfte er weitere Chancen in der besten Liga der Welt erhalten. (si)
Eishockey ist Kanadas Nationalsport und für einen wohltätigen Zweck wird daraus ein Ausdauersport. Mehr als zehn Tage lang «chneblen» 40 Spieler am Stadtrand von Edmonton nonstop, um Geld im Kampf gegen den Krebs zu sammeln. Umgerechnet 1,3 Millionen Franken kommen dabei zusammen. «Wir sind überwältigt», freute sich eine der Organisatorinnen, Kate Gallagher.
251 Stunden, 30 Minuten und 56 Sekunden dauerte die Partie, die als längstes Eishockey-Spiel der Welt ins Guinness Buch der Rekorde soll. …