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Das US-Staatsdefizit wird laut unabhängigen Experten des Kongresses im Budgetjahr 2021 ungeachtet der erwarteten Konjunkturerholung erneut aussergewöhnlich hoch ausfallen. Der Fehlbetrag werde knapp 2,3 Billionen Dollar betragen, wie das Budgetbüro des Kongresses (CBO) am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mitteilte.
Im Vorjahr waren es sogar gut 3,1 Billionen Dollar gewesen. Allerdings ist in der neuen Prognose das von US-Präsident Joe Biden geplante Corona-Hilfspaket im Volumen von 1,9 Billionen Dollar noch nicht enthalten.
Kräftiges Wachstum erwartet
Die CBO-Experten sagen der weltgrössten Volkswirtschaft in diesem Jahr ein kräftiges Wirtschaftswachstum von 4,6 Prozent voraus. 2020 war das Bruttoinlandsprodukt wegen der Pandemie noch um 3,5 Prozent eingebrochen.
Sollte Biden sein Hilfspaket durch den Senat bringen, erwarten Experten in diesem Jahr eine noch kräftigere Erholung. Der Demokrat will beispielsweise Milliarden in das Corona-Impfprogramm stecken, Millionen Amerikanern einen Konjunkturscheck zukommen lassen und Unternehmen stützen.
Über 100 Prozent des Bruttoninlandsproduktes
Nach Berechnungen des CBO wird das Staatsdefizit der USA im laufenden Budgetjahr auf über 21 Billionen Dollar steigen. Das entspreche 102,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Es soll auch in den Folgejahren über der Marke von 100 Prozent verharren.
(sda/gku)