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Im Vergleich zu den Vorwochen reagierten die Ölpreise kaum auf ein neues Rekordhoch bei den Ölreserven in den USA. In der vergangenen Woche hatten sich die Lagerbestände um mehr als zehn Millionen Fass auf 518 Millionen Barrel erhöht. "Noch vor wenigen Wochen hätten die Daten die Ölpreise stark unter Druck gesetzt," kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank. Allerdings ist der jüngste Zuwachs der US-Reserven vor allem auf gestiegene Importe zurückzuführen. Zudem ging die Ölproduktion in den USA leicht zurück, was eine Folge zahlreicher Bohrlochschliessungen sein dürfte.
Marktbeobachter sprechen mittlerweile von einem Ende der jüngsten Turbulenzen am Ölmarkt. "Der Rückgang der Volatilität und der täglichen Schwankungsspanne legt nahe, dass wir uns in einem stabileren Umfeld befinden", sagte Michael McCarthy, Experte beim Finanzdienstleister CMC Marktes. Ein deutlicher Preisanstieg sei daher vorerst nicht zu erwarten.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist leicht gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Donnerstag, dass der Korbpreis am Mittwoch 31,65 US-Dollar pro Barrel betragen habe. Das waren sechs Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/jsl
(AWP)