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ZWECKVERBAND AV HÖFE
Die politischen Gemeinden Freienbach, Wollerau und Feusisberg haben am 5. Mai 1967 den Zweckverband Abwasserverband Höfe gegründet mit dem Ziel, eine gemeinsame Abwasserreinigungsanlage (ARA) zu betreiben. Der Abwasserverband Höfe betreibt nicht nur die ARA Höfe, sondern auch die Pumpwerke Seeli und Obstgarten und ist für den Unterhalt von 12 km Verbandskanälen zuständig.
EINZUGSGEBIET
Das Einzugsgebiet der ARA Höfe ist im Kanton Schwyz am dichtesten besiedelt auf einer Fläche von 44.4 km2. Angrenzende Gebiete sind im Westen der Kanton Zürich, im Osten die March, im Norden der Zürichsee und im Süden der Bezirk Einsiedeln mit einer jeweils eigenen Abwasserbewirtschaftung. An die ARA Höfe sind 28‘800 natürliche Einwohner angeschlossen. Die Siedlungsentwässerung erfolgt noch mehrheitlich im Mischsystem.
ABWASSERREINIGUNG
Definition Abwasser gemäss Gewässerschutzgesetz (GSchG): Das durch häuslichen, industriellen, gewerblichen, landwirtschaftlichen oder sonstigen Gebrauch veränderte Wasser, ferner das in der Kanalisation stetig damit abfliessende Wasser sowie das von bebauten oder befestigten Flächen abfliessende Niederschlagswasser. Die ARA Höfe reinigt mit ihren vier Reinigungsstufen jährlich eine Abwassermenge von etwa 4,5 Mio m3/Jahr. Der Abfluss des gereinigten Abwassers erfolgt in den Zürichsee.
NICHT ERFASSTE ABWASSER
Nicht in der ARA Höfe erfasst und gereinigt werden können verschmutzte Abwässer, die direkt in Bäche, Flüsse oder den Zürichsee fliessen. Diese Abwässer stammen aus Hochwasserentlastungen im Kanalisationsnetz und von Überläufen aus Regenrückhaltebecken, wenn die Niederschlagsmenge die Kapazität der Kanalisation übersteigt. Nicht unerheblich sind Verschmutzungen durch die Entwässerung von Verkehrswegen, welche mehrheitlich direkt über die Meteorwasserkanalisation den Gewässern zufliesst.
IHR UMGANG MIT ABWASSER
Diese Website informiert Sie über die Arbeit und Funktionsweise der ARA Höfe und gibt Empfehlungen für den Umgang mit verunreinigten Abwässern. Helfen Sie mit, verantwortungsvoll mit Ihrem Wassergebrauch und Verbrauch umzugehen. Sie tragen damit zu einer intakten Umwelt und einem wirtschaftlich vertretbaren Haushalt Ihrer Wohn- und Standortgemeinde bei. Gerne informieren wir Sie bei Ihren Anfragen.
Freienbach, im Mai 2015