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Der Berner Schriftsteller Giuliano Musio spürt für KSB jede Woche einen heimlichen Verwandten eines vermeintlich einzigartigen Begriffs auf. Manuel Kämpfer illustriert ihn.
Heute: Der Ostpol
Der Ostpol ist eine Eisplatte im Indischen Ozean, die in ihrer Größe nur etwa einem Drittel des Schwarzwalds entspricht. Die Eroberung gestaltete sich deshalb äußerst einfach. Vergeblich versuchten die Entdecker der Neuzeit eine Sensation daraus zu machen, indem sie fehlkonstruierte Eisbrecher und Senioren-Schlittenhunde einsetzten, um wenigstens hin und wieder einen abgefrorenen Zeh verbuchen zu können. Wissenschaftler weltweit sind sich einig, dass der Ostpol von allen fünf Polen der tollste ist. Unter anderem, weil die dortigen indigenen Einwohner nicht nur lahme vierzig Wörter für Schnee haben, wie es den Eskimos nachgesagt wird, sondern dreihundertsiebenundsechzig, darunter auch eines für „Schnee, in den ich meinen Namen gepinkelt habe“.
Nächste Woche: Das Leut