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Die Rindenfelder des Grosshirns zeigen Dir, wo welche Signale aus dem Körper ausgewertet werden. Neuere Forschungen zeigen, dass diese Sphären auch mit bildgebenden Verfahren so dargestellt werden wie auf der Skizze. Und immerhin ist die Skizze aus einem Buch, dass vor etwa 30 Jahren geschrieben worden ist.
Wenn Du Dir die Skizze ansiehst wird Dir auffallen, dass die einzelnen Sinnesorgane unterschiedlich grossen Raum beanspruchen. Das kommt daher, dass die einzelnen Körperteile sensorisch eine unterschiedliche Bedeutung haben
Gefühle an der Grosshirnrinde
Die meisten Neuronen-Körper des Grosshirns befinden sich in der nur fünf Millimeter dicken Hirnrinde, der Cortex.
Die grossen Sinnesorgane und verschiedene Hautbereiche bilden sich in bestimmten sensorische Feldern auf der Cortex ab. Wenn Du die Körpefühlsphäre auf dem Bild betrachtest, siehst Du, wie auf der Sphäre diese Bereiche gleichsam Punkt für Punkt projiziert sind. Man nennt sie deshalb Projektions- oder Abbildungsfelder.
Die Projektionsfelder stellen Sinnesorgane und Hautabschnitte nach ihrer Bedeutung dar. Deshalb ist die Darstellung nicht massstäblich.
So nehmen Finger und Lippen den grössten Raum in Anspruch.
Von den weiter vorne liegenden motorischen Feldern gehen die Befehle an die einzelnen Muskeln aus. Die elektrische Reizung der Rindenfelder löst die Kontraktion einzelner Muskeln aus.
Komplexe Bewegungsmuster hingegen sind im Kleinhirn gespeichert.
Im Stirnbereich des Menscen findet man Felder, die keiner bestimmten Kärperregion zugeordnet sind. Sie werden Assoziationsfelder genannt, weil eine ihrer Aufgabe die Verknüpfung (Assoziation) der verschiedenen Sinneseindrücke ist.
Zudem spielen sich hier auch die komplexen Denkvorgänge und Lernprozesse ab.
In der nächsten Folge wirst du nachvollziehen, wie Schmerzen ins Gehirn wandern und was dort mit ihnen geschieht.
Hier gehts zu den weiteren Folgen des kleinen Exkurses ins Gehirn: