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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00032 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Gerichtsschreiberin Babic Urteil vom 2 5. Juni 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi Fankhauser Rechtsanwälte Rennweg 10, 8022 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Die 1971 geborene X.___ arbeitete seit dem 6. Februar 2014 bei der Y.___ als Reinigungsangestellte. Am 1 7. Juli 2014 wurde sie als Beifahrerin im Lieferwagen ihrer Arbeitgeberin in einen Verkehrsunfall ver wickelt, wobei sie sich eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) zuzog ( Urk. 11/2/300). Die Suva als obligatorischer Unfallversicherer erbrachte die gesetzliche n Leistungen. Mit Verfügung vom 2. September 2015 (Urk. 11/2/15) stellte die Suva die Versi cherungsleistungen per 26. August 2015 ein und ver neinte den Anspruch der Versicherten auf weitere Geldleistungen in Form einer Invalidenrente und/oder einer Integritätsentschädigung mit der Begründung, dass zwischen den aktuell geklagten, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden und dem Ereignis vom 17. Juli 2014 kein adäquater Kausalzusam menhang bestehe. Hieran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 7. Dezember 2015 (Urk. 11/12 ) fest. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Sozi alversicherungsgericht im Verfahren UV.2016.00024 mit Urteil vom 2 7. Oktober 2017 ab. 1.2 Zwischenzeitlich hatte sich die Versicherte am 2 6. August 2015 ( Urk. 11/3) sowie am 22. September 2015 ( Urk. 11/4) auch bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug angemeldet. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog die Akten der Suva bei ( Urk. 11/2, Urk. 11/12). Die IV-Stelle liess die Versicherte in der Folge polydisziplinär abklären ( Z.___ -Gutachten vom 1 1. Juli 2016, Urk. 11/26). Mit Vorbescheid vom 4. August 2016 ( Urk. 11/28) stellte sie die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht. Nach eingegangenen Einwänden der Versicherten vom 1 4. September 2016 ( Urk. 11/30) sowie 21. Oktober 2016 ( Urk. 11/34) holte die IV-Stelle weitere Arztberichte ( Urk. 11/45, Urk. 11/46, Urk. 11/50, Urk. 11/51, Urk. 11/53, Urk. 11/54, Urk. 11/55, Urk. 11/61) ein und liess die Z.___ -Gutachter stelle verschiedene Rückfragen beantworten ( Urk. 11/37, Urk. 11/39, Urk. 11/64). Mit Verfügung vom 2 6. November 2018 ( Urk. 2) hielt die IV-Stelle an der Ein schätzung gemäss ergangenem Vorbescheid fest und wies das Leistungsbegehren ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 1 0. Januar 2019 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte (S. 2), die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 2 6. November 2018 sei aufzuheben (1.), ihr sei spätestens ab dem 1. Februar 2016 eine ganze IV-Rente auszurichten (2.), eventualiter sei ein neutrales, umfassendes, polydis ziplinäres Gutachte n unter Beachtung der neuen Schmerzrechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 in Auftrag zu geben (3.), subeventualiter seien ihr Eingliederungs massnahmen (insbesondere berufliche Massnahmen) zuzusprechen (4.). In ver fahrensrechtlicher Hinsicht beantragte sie die unentgeltliche Rechtspflege sowie die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes (S. 5 ). Mit Beschwerdeantwort vom 2 5. Februar 2019 ( Urk. 10) beantragte die Beschwer degegnerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Ver fügung vom 1. März 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.4 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträch tigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturel len Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad sei ner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen). 1. 5 UV170510 Beweiswert eines Arztberichts 08.2018 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründet e die angefochtene Verfügung ( Urk. 2) damit, dass keine Diagnosen vorl ä gen, welche eine langandauernde oder gar dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen würden. Aus medizinischer Sicht sei es weiterhin möglich, einer körperlich leichten und wechselbelastenden Tätig keit nachzugehen. Zu beachten gelte es dabei, dass die Beschwerdeführerin nicht regelmässig Lasten über 12.5 kg tragen müsse oder sehr häufig Arbeiten über Kopfhöhe ausführen dürfe. Ihre bisherige Tätigkeit als Reinigungskraft biete viele Einsatzmöglichkeiten, wo diese Kriterien berücksichtigt werden können. Die Abklärungen hätten zudem ergeben, dass einige Beschwerde n auf versicherungs fremde Aspekte zurückzuführen seien oder zumindest dadurch verstärkt w ü rden. Die im Einwand geltend gemachte Diagnose eines CRPS an der rechten oberen Extremität habe nicht nachgewiesen werden könn t en. Das psychische Leiden sowie das Schmerzsyndrom seien zum Zeitpunkt der Begutachtung bereits bekannt gewesen und von der Gutachterstelle in der Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit entsprechend gewürdigt und berücksichtigt worden (S. 1 f.). 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), dass aufgrund der somatischen und psychischen Leiden erstellt sei, dass sie spä testens seit dem Unfallereignis vom 1 7. Juli 2014 bis heute zu über 70 % arbeits unfähig sei. Selbst im Gutachten werde erwähnt, dass sie keine Lasten über 12 kg heben, tragen oder stossen könne und repetitive Überkopfarbeiten zu vermeiden seien. Eine Reinigungskraft müsse jedoch häufig Gewichte von mehr als bloss 12 kg heben, tragen oder stossen. Da ihr die Beschwerdegegnerin bis heute die Erbringung von Eingliederungsmassnahme n verweigert habe und sie aufgrund der fehlenden Unterstützung deshalb in einer behinderungsangepassten Tätigkeit nicht habe Fuss fassen können, habe sie spätestens ab dem 1. Februar 2016 Anspruch auf eine ganze IV-Rente (S. 17 f.). Die Beschwerdegegnerin habe sie zwar polydisziplinär begutachten lassen. Das erstellte Gutachten halte jedoch vor der aktuellen höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht stand, sei widersprüchlich und aufgrund einer falschen ICD-Codierung mang elhaft. Sodann hätten Gutach ter mitgewirkt, die ihr vorgängig nicht mitgeteilt worden seien. Schliesslich hät ten nicht alle mitwirkende n Gutachter das Gutachten unterzeichnet, weshalb die ses nicht verwertbar sei (S. 18). Nach ständiger Rechtsprechung setze der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen eine invaliditätsbedingte Erwerbsein busse von etwa 20 % voraus. Selbst die Gutachter vom nicht verwertbaren Gut achten hätten ihr eine Erwerbsunfähigkeit von 20 % attestiert, weshalb die Hürde von 20 % sicher überschritten werde. Anhand der medizinischen Unterlagen sei erstellt, dass sie ihre angestammte Tätigkeit als Reinigungskraft nicht verrichten könne und sich neu orientieren müsse. Sie habe Anspruch auf Eingliederungs massnahmen und solange diese andauern würden auch auf ein angemessenes Taggeld (S. 19 f.). 2.3 Strittig und vorliegend zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente. 3. 3.1 Dr. med. A.___, Facharzt für Innere Medizin FMH und Endokrinolo gie/Diabetologie FMH, Dr. med. B.___, Facharzt für Innere Medizin FMH und MAS Ver - sicherungsmedizin, Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothe rapie FMH sowie zertifizierter Gutachter SIM, Dr. med. D.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie FMH und zertifizierter Gutachter SIM sowie Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie FMH und zertifizierter Gutachter SIM vom Z.___, hielten in ihrem polydisziplinären Gutachten vo m 1 1. Juli 2016 ( Urk. 11/26 ) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 26): - Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) - Leichte affektive (depressive) Störung (ICD-10: F32.1) - Akzentuierte Persönlichkeitszüge mit histrionischen, theatralischen Anteilen (ICD-10: Z73.1) Als Diagnose mit qualitativem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, welche für die angestammte Tätigkeit nicht von Relevanz ist, nannten die Gut achter folgende Diagnose : - Myotendinotisches zervikales und zervikobrachiales Schmerzsyndrom rechtsseitig (ICD-10: M 54.1, M53.1) bei/mit - Myotendinotischen Verspannungen der zervikalen paravertebralen Muskulatur des M. trapezius, des M. levator scapulae rechtsseitig - Keine Anhaltspunkte für relevante degenerative Veränderungen bzw. für posttraumatische Läsionen oder Residuen (MRT der HWS vom 12. August 2014, MRI Zürich) Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeiten führt en sie die folgenden auf : - Status nach HWS-Distorsionstrauma bei Autounfall vom 1 7. Juli 2014 (ICD-10: S13.4) bei/mit - Keine Hinweise auf posttraumatische Läsionen der HWS (MRT vom 12. August 2014) - Diffuse Myotendinosen (ICD-10: M77.9) bei/mit - Myotendinotische n Verspannungen der Glutealmuskulatur am Ansatz des Beckenkammes bis zum Trochanter majus beidseits - Myotendinotische n Verspannungen der äusseren Schultergürtelmusku latur, vor allem des M. trapezius rechtsbetont mit funktioneller Ein schränkung der Beweglichkeit der Schulter über 90° - Klinisch keine Anhaltspunkte auf Läsionen der Rotatorenmanschetten beidseits - Anterior Knee Pain bei Ansatztendinose de s Retinaculums patellae links seitig - Klinisch keine Anhaltspunkte für Retropatellararthrose bzw. für dege nerative bzw. posttraumatische Veränderungen beider Kniegelenke - Asymptomatischer Knocheninfarkt am linken Trochanter majus (ICD-10: M87.99) - Natives CT des linken Oberschenkels vom 6. Oktober 2014 - Klinisch muskuläre Dysbalance der Glutealmuskulatur im Vordergrund - Leichtgradige Verspannungen der Extensorenmuskulatur periartikulär am rechten Ellbogengelenk mässigen Ausmasses - Verdacht auf arterielle Hypertonie - Status nach multiplen abdominalen Operationen mit/bei - Status nach explorativer Lapartomie, Adhäsiolyse, Anlage eines Jenuostomas 3 1. Dezember 2011 mit konsekutivem Kurzdarmsyndrom, Stomarückverlegung Dezember 2012 - Status nach Boviac Katheter Einlage V. cephalica links 1 7. Januar 2012 - Status nach mechanischem Ileus bei ausgeprägten Adhäsionen und Eröffnung einer Peritonealzys te bei unklarem Adnexbefun d 21. Dezember 2011 - Status nach wahrscheinlicher Ovarektomie links über untere mediane Längslapartomie 2007 - Status nach Adhäsiolyse über untere mediane Längslapartomie 1999 - Status nach Appendektomie bei Appendi zitis perforata mit 4. Doug lasab zess 1999 - Dyslipidämie Zur Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter aus, die Beschwerdeführerin sei aus psychiatrisch er Sicht aufgrund der psychiatrischen Diagnosen im angestammten Beruf und in somatisch leidensangepasster Tätigkeit zu 20 % eingeschränkt. Aus rheumatologischer Sicht hätten sich keine relevanten organisch bedingten Ein schränkungen der Arbeitsfähigkeit gefunden. Aufgrund der diffusen myotendino tischen Verspannungen der paravertebralen Muskulatur sei eine qualitative Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit begründbar, insofern als das repetitive Tragen von Lasten über 12 kg sowie repetitive Überkopfarbeiten zu vermeiden seien. Körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit im Rahmen dieser Belastungsgrenze seien nach wie vor zumutbar. Die Gutachter gingen zudem davon aus, dass die bisherige Tätigkeit dieses Belastungsprofil erfülle (S. 30). Aus neurologischer Sicht könne aufgrund des Fehlens einer neurologischen Beteiligung an den somatischen Beschwerden keine Arbeitsunfähigkeit attestiert werden. Hinsicht lich der abdominellen Problematik ergebe sich aus internistischer Sicht keine additive Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Für Arbeiten in Verweistätigkeiten würden die gleichen qualitativen Limiten wie für Arbeiten im zuletzt ausgeübten Beruf als Reinigungskraft gelten (S. 30 f.). Aus psychiatrischer Sicht werde empfohlen, die Dosis des Antidepressivums schrittweise auf 20mg zu erhöhen, da die aktuell verabreichte Dosis dem unteren Standardwert entspreche. Bei Persistenz der psychiatrischen Beschwerden sei eine medikamentöse Kombinationstherapie zu evaluieren. Des Weiteren solle die psy chiatrische Behandlung weiter fortgesetzt werden. Die psychotherapeutischen Sit zungen seien engmaschiger durchzuführen. Zudem werde empfohlen, dass die Beschwerdeführerin zur Verbesserung der sozialen Integration die Landessprache lerne. Aus rheumatologischer Sicht würden begleitende Massnahmen auf detoni sierender Physiotherapie wie z.B. eine Ultraschalltherapie lokal bei verspannter Mus kulatur sowie Übungen empfohlen. Da die muskuläre Dys balance am ehesten auf der psychosomatischen Fehlentwicklung basiere, seien physikalische Mass nahmen wenig erfolgsversprechend. Die Beschwerdefüherin habe bereits eine medizinische Rehabilitation im somatischen Bereich gehabt, welche keine wesentliche Besserung der Beschwerden gebracht habe. Aus neurologischer Sicht könne gemäss den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in der chronischen Phase nach stattgehabten HWS Distorsionstrauma eine medikamen töse Therapie mit Amitriptylin bis zu 75mg erwogen werden. Dies sollte aber in Rücksprache mit dem behandelnden Psychiater und einer generellen Umstellung der antidepressiven Therapie erfolgen. Internistischerseits werde dringend die Durchführung einer 24h-Blutdruckmessung empfohlen, damit abgeklärt werde, ob eine arterielle Hypertonie respektive eine Wei sskittelhypertonie vorliege (S. 31). Hinsichtlich der Konsistenz führten die Experten aus, es würden sich in Bezug auf die vor dem Unfall bestehenden Beschwerden leichte Inkonsistenzen ergeben. Bei der internistischen Exploration habe die Beschwerdeführerin angegeben, vor dem Unfall nur wegen Nackenschmerzen beim Hausarzt vorstellig gewesen zu sein, im neurologischen Untergutachten werde festgehalten, dass die Beschwer deführerin bereits vor dem Unfall Schulter- und Nackenschmerzen mit teils Aus strahlung in den rechten Arm gehabt habe, jedoch von geringerer Intensität und Frequenz (3-4 Mal monatlich). Im rheumatologischen Untergutachten werde nicht näher darauf eingegangen, ob die Beschwerden bereits vorrangig bestanden hät ten. Die vorbestehenden Beschwerden hätten zu einer ärztlichen Konsultation im Dezember 2013 mit Durchführung eines MRI der Halswirbelsäule am 1 7. Dezem ber 2013 geführt. Im psychiatrischen Gutachten werde explizit darauf hingewie sen, dass zwar eine Tendenz zu verdeutlichtem Verhalten bestanden habe, dies aber nicht als Aggravation zu werten sei (S. 32). 4. 4.1 Das Z.___ -Gutachten vom 1 1. Juli 2017 entspricht den praxisgemässen Anfor de rungen an den Beweiswert einer Expertise. So ist es für die streitigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin und der verbleibenden Arbeitsfähigkeit. Es beruht sodann auf den notwendigen Untersuchungen in internistischer, rheumatologischer, psy chiatrischer und neuropsychologischer Fachrichtung. Die Gutachter berücksich tigten detailliert die geklagten Beschwerden und setzten sich damit auseinander (Urk. 11 / 26/1- 39 S. 10 ff., S. 15 f f., S. 19 ff., Urk. 11/26/40-49 S. 2 f., S. 8 ff., Urk. 11/26/50-61 S. 1 ff., S. 7 ff., Urk. 11/26/62-70 S. 3 ff., S. 7 ff. ). Die Expertise wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben, wobei sich die Gutachter zur Krankheitsentwicklung äusserten und Bezug auf die medizinischen Vorakten nahmen ( Urk. 11/26/1-39 S. 3 ff.). Sie setzten sich insbesondere mit abweichen den Diagnosen in Arztberichten auseinander und würdigten diese in nachvoll ziehbarer Weise ( S. 17 ). Schliesslich leuchtet das Gutachten in der Dar legung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi zini schen Situation ein und die Schlussfolgerung en in der Expertise sind begrün det. In diesem Sinne legte der psychiatrische Gutachter nachvollziehbar dar, weshalb die Beschwerdeführerin an einer chronische n Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren und einer leichten affektiven (depressiven) Störung leidet sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge mit histrionische n, theatralischen Anteilen hat ( Urk. 11/26/40-49 S. 8). Er beschrieb, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Durchhaltefähigkeit, der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, der Pla nung und Strukturierung von Aufgaben und in ihren Spontanaktivitäten am meisten eingeschränkt ist. An Regeln und Routinen kann sie sich anpassen, die Selbstpflege gelingt, familiäre und intime Beziehungen werden gepflegt. Die Kon taktfähigkeit ist sprachlich bedingt eingeschränkt. Im Rahmen der Begutachtung hat sich ausserdem keine einschneidende Einschränkung der Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit herausarbeiten lassen (S. 9 f.). Aufgrund des beschriebenen Gesundheitsschadens kam der Gutachter zum nachvollziehbar begründeten Schluss, dass eine einschränkende Wirkung auf die Arbeitsfähigkeit besteht. Unter Berücksichtigung der deutlich vorhandenen invaliditätsfremden Faktoren schätzte er die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit in somatisch leidensangepasster Tätigkeit auf 20 % (S. 10). Die Expertise erfüllt demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gut achtens (BGE 134 V 231 E. 5.1, BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c), weshalb für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist. 4.2 Die Beschwerdeführerin kritisiert e das Z.___ -Gutachten in formeller Hinsicht aus verschiedenen Gründen. Darauf ist nachfolgend einzugehen. 4.2.1 De m in der Beschwerdeschrift vorgebrachte n Einwand, wonach das Z.___ -Gutach ten aufgrund zweier nicht angekündigter Gutachter, Dr. med. A.___ und Dr. med. B.___, nicht verwertbar sei n soll ( Urk. 1 S. 12 f.), kann nicht gefolgt werden. Es ist zwar zutreffend, dass bei der Mitteilung zur polydisziplinären medizinischen Untersuchung vom 2 6. Januar 2016 ( Urk. 11/22) als voraussichtlich untersu chende Gutachterin im Bereich der Inneren Medizin Dr. F.___ genannt wurde, die Begutachtung aber schliesslich durch Dr. A.___ sowie Dr. B.___ durchgeführt wurde. Zutreffend ist jedoch auch, dass die Beschwerdeführerin zumindest von Dr. A.___ als Gutachter in ebenfalls in Kenntnis gesetzt wurde. In der Einladung der Z.___ -Begutachtungsstelle vom 27. Januar 2016 ( Urk. 11/23) sind als Gutach ter für den Bereich der Inneren Medizin sowohl Dr. F.___ als auch Dr. A.___ aufgeführt (S. 2). In der ersten Stellungnahme der Z.___ -Begutachtungss telle vom 1 3. Januar 2017 (Urk. 11/37) zuhanden der IV-Stelle führte Dr. B.___ diesbezüglich aus, Dr. A.___ sei supervidierende Oberärztin MedPol und Dr. B.___ ärztlicher Lei ter und fallführender Oberarzt der Z.___ Begutachtung und das Gutachten sei aus diesem Grund von beiden unterschrieben worden. Die Begutachtung sei von den der Beschwerdeführerin mitgeteilten Ärzten durchgeführt worden und dieses Pro zedere sei so üblich. Weiter ist aus dem Gutachten in der Tat ersichtlich, dass die inte rnistische Untersuchung vom 24. Februar 2016 durch Dr. F.___ und Dr. A.___ durchgeführt wurde ( Urk. 11/26/15), womit keine Abweichung von den zuvor mitgeteilten Gutachtern festzustellen ist. Anzumerken ist insbesondere auch, dass die vorgängige Mitteilung der begutach tenden Personen der Geltendmachung allfälliger Einwände gegen eine oder meh rere der genannten Sachverständigen dient ( Urk. 11/22 S. 2). Muss der Versiche rungsträger zur Abklärung des Sachverhalts ein Gutachten einer oder eines unabhängigen Sachverständigen einholen, so gibt er der Partei deren oder dessen Namen bekannt. Diese kann den Gutachter aus triftigen Gründen ablehnen ( Art. 44 ATSG). Nach der in Art. 30 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweize rischen Eidgenossenschaft ( BV) und Art. 6 Ziff. 1 EMRK enthaltenen Garantie des verfassungsmässigen Richters hat der Einzelne Anspruch darauf, dass seine Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirkung sachfremder Umstände entschieden wird. Für Sachverständige gelten grundsätzlich die gleichen Ausstands- und Ablehnungsgründe, wie sie für den Richter vorgesehen sind. Da sie nicht Mitglied des Gerichts sind, richten sich die Anforderungen zwar nicht nach Art. 30 Abs. 1 BV, sondern nach Art. 29 Abs. 1 BV. Hinsichtlich der Unparteilichkeit und Unbefangenheit kommt Art. 29 Abs. 1 BV indessen ein mit Art. 30 Abs. 1 BV weitgehend übereinstimmender Gehalt zu ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_19/2017 vom 30. März 2017 E. 3.2 und 8C_509/2008 vom 4. Februar 2009 E. 4.2). Danach ist Befangenheit anzu nehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unpar teilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu werden, dass die sachverständige Person tat sächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begrün den vermögen. Bei der Beurteilung des Anscheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Misstrauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet erscheinen ( vgl. BGE 134 I 20 E. 4.2 S. 21 und 133 I 1 E. 6.2 S. 6). Weder in den IV-Akten noch in der Beschwerdeschrift lassen sich Hinweise darauf finden, dass die Beschwerdeführerin etwaige Ablehnungsgründe gegenüber einem der Gutachter geltend gemacht hat. Im Übrigen hätte die Beschwerdefüh rerin allfällige Gründe unverzüglich vorbringen müssen und nicht er st bei Unzu friedenheit hinsichtlich des Gutachtensergebnisses. 4.2.2 Was den Hinweis bezüglich der fehlenden Unterschrift ( Urk. 1 S. 13) angeht, wonach das Gesamtgutachten aufgrund der nicht vorhandenen Unterschrift de s neurologischen Teilgutachters Dr. G.___ im zusammenfassenden Teil des Gutachtens ( Urk. 11/26/1-39) nicht verwertbar sein soll, ist Folgendes festzuhal ten: Der erste Teil des Gutachtens beziehungsweise das Hauptgutachten (Urk. 11/26/1-39) stellt eine übersichtliche Darstellung der gesamten gutachterli chen Abklärungen dar. Darin werden die wichtigsten Erkenntnisse aus den jewei ligen Teilgutachten in gekürzter Version nochmals wiedergegeben. In diesem Sinne sind die Seiten 24 bis 26 des Hauptgutachtens ( Urk. 11/26/24-26) identisch mit den Seiten 7 bis 9 des neu rologischen Teilgutachtens (Urk. 11/26/68-70). Auf der letzten Seite des Teilgutachtens lassen sich so auch die Unterschriften von Dr. G.___ und Dr. E.___ erkennen. Da das neurologische Teilgutach ten im Übrigen die notwendigen Bestimmungen an ein beweiskräftiges Gutachten erfüllt und die Beschwerdegegnerin keine anderweitigen (inhaltlichen) Einwände geltend gemacht hat, kann festgehalten werden, dass das Teilgutachten seine Gül tigkeit unabhängig vom Hauptgutachten behält. Eine diesbezügliche Kritik der Beschwerdeführerin läuft damit ins Leere. 4.2.3 Die Beschwerdeführerin brachte weiter vor, der psychiatrische Gutachter habe für die gestellte Diagnose die falsche ICD-Codierung verwendet und im Grunde eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert ( Urk. 1 S. 14). Diesbezüglich gilt es festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin zu R echt bemängelt, dass für die Diagnose einer leichten affektiven (depressiven) Störung die Codierung ICD-10 F 32.1 nicht korrekt ist. Mit diesem Einwand verkennt die Beschwerdeführerin jedoch auch, dass es invalidenversicherungsrechtlich grundsätzlich nicht auf die Diagnose, sondern einzig darauf ankommt, welche Auswirkungen eine Erkran kung auf die Arbeitsfähigkeit hat ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_273/2018 vom 2 8. Juni 2018 E. 4.2; Urteil 8C_112/2018 vom 2 4. April 2018 E. 4.3 ; BGE 136 V 279 E. 3.2.1 ). Massgebend ist in erster Linie der lege artis erhobene Befund und der Schweregrad der Symptomatik sowie die damit verbundenen Funktions einschränkungen ( Urteil e des Bundesgerichts 9C_273/2018 vom 2 8. Juni 2018 E. 4.2, 9C_59/2016 vom 6. Januar 2017 E. 6.1, 9C_634/2015 vom 1 5. März 2016 E. 6.1 mit Hinweisen und 9C_474/2017 vom 4. Oktober 2017 E. 4.1). Auch v orlie gend ist für die Bestimmung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nicht allein die Bezeichnung respektive Codierung der Krankheit massgebend, sondern deren funktionelle Einschränkung. Dr. C.___ beschrieb in seinem psychiatrischen Teilgutachten nachvollziehbar, dass aufgrund des Insuffizienzerlebens, der Selbstwertminderung, einer gewissen Niedergestimmtheit sowie der mangelnden Perspektive und dem zeitweilig fehlende n Antrieb eine affektive Störung, aktuell von leichtem Ausmass, klassifikatorisch festgestellt wurde ( Urk. 11/26/16). Hin weise auf eine mittelgradige depressive Episode, wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht, lassen sich im Gutachten nicht finden und d ie Befundschilde rung lässt zudem ohne Weiteres auf eine leichte affektive Störung schliessen. Darüber hinaus wurde die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % nicht einzig aufgrund der Diagnose einer leichten affektiven Störung gestellt. Vielmehr hielt der Gutachter ausdrücklich fest, dass die im psychiatrischen Teilgutachten gestellten Diagnosen als klinische Einheit zu betrachten sind und in ihrer Bedeu tung auf die Arbeitsfähigkeit nicht «auseinanderdividiert» werden können ( Urk. 11/26/17). Die falsche ICD-Codierung hat somit keinen Einfluss auf die fest gestellte funktionelle Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 %. 4.3 Die Beschwerdeführerin machte sodann geltend, die Einschätzung der Z.___ -Gut achter hinsichtlich der Diagnose eines CRPS würden den Feststellungen von Dr. H.___ sowie weiteren Arzt b e richten widersprechen ( Urk. 1 S. 11 f., S. 14 und S. 16). 4.3.1 Dr. H.___, Facharzt für Chirurgie und Handchirurgie FMH, nannte in seinem Bericht vom 3 1. August 2016 ( Urk. 11/29) die Diagnose eine s CRPS an der rech ten oberen Extremität (S. 1). In den Stellungnahmen vom 1 3. Januar 2017 ( Urk. 11/37) und 2 8. Februar 2017 ( Urk. 11/39) nahm Dr. B.___ vom Z.___ Bezug auf den Arztbericht von Dr. H.___ und führte aus, es sei aufgrund de s kurzen Berichts nicht ersichtlich, welche der für die Diagnosestellung massgeblichen Budapest - Kriterien erfüllt seien. Es würden weder anamnestisch e, noch klinische Befundangaben aufgeführt, auf die eine CRPS Diagnose abgestützt werden könnte. Zum Zeitpunkt der Begutachtung hätten keinerlei Anhaltspunkte für das Vorliegen eines CRPS vorgelegen. Im Rahmen der Begutachtung seien die erfor derlichen klinischen Untersuchungen durchgeführt worden und die IASP-Kriterien (Budapest-Kriterien) seien nicht erfüllt gewesen (S. 1 f.). Dem Arztbe richt von Dr. I.___, Oberarzt an der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchi rurgie des J.___, vom 1 9. September 2016 (Urk. 11/45) kann diesbezüglich entnommen werden, dass sich klinisch kein Anhalt für ein aktives CRPS erg ab (S. 2). Die leitenden Ärzte am Institut für Radiologie und Nuklearme dizin des K.___, Dr. med. L.___ und Dr. med. M.___, hiel ten in ihrem Arztbericht vom 2 8. September 2016 ( Urk. 11/53) fest, dass eine 3-Phasen Skelettszintigraphie und eine SPECT-Untersuchung der rechten Hand mit der Frage nach einem CRPS durchgeführt worden sei. Bei symmetrische r Trophik beider Hände hätten kein e Nachweise eines ablaufenden CRPS oder eines dystro phen Restzustands festgestellt werden können (S. 2). D ie neuen Arztberichte wurden schliesslich erneut de n Z.___ -Ärzten zur Stellung nahme vorgelegt. Mit einer abschliessenden Stellungnahme vom 31. Oktober 2017 ( Urk. 11/64) äusserte sich Dr. G.___ wie folgt : B asierend auf den aufge führten Befunden, den dokumentierten anamnestischen Angaben und insbeson dere in Zusammenschau mit den anamnestischen Angaben und Befunden im neu rologischen Gutachten seien die Budapest-Kriterien, insbesondere die geforderten Untersuchungskriterien, nicht erfüllt. Er könne auch aufgrund der nachgereichten Arztberichte und der darin dokumentierten Befunde die Diagnose eines komple xen regionalen Schmerzsyndroms I (CRPS) nicht stützen. Es würden sich darüber hinaus keine neu aufgetretenen neurologischen Erkrankungen ergeben, die eine andere Beurteilung als die bereits im neurologischen Fachgutachten erstatteten, begründen könnten (S. 4). 4.3.2 Bezüglich der Einschätzung von Dr. H.___ ist auf die etablierte Rechtsprechung hinzuweisen, wonach aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte (und be handelnde Ärzte) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauens stellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, im Streitfall eine direkte Leistungszusprache einzig gestützt auf die Angaben der behandeln den Ärzte kaum je in Frage kommt (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5 mit Hinweisen). Dem Bericht von Dr. H.___ (E. 4.3.1) können keine (neuen) Befunde respektive Symptome entnommen werden, welche zur nachvollziehbar begründeten Diag nose eines CRPS geführt haben sollen. Insbesondere ist nicht ersichtlich, welche der Budapest-Kriterien als erfüllt betrachtet werden und aufgrund welcher Symp tome respektive Befunde. Auch o bjektivierbare Befunde und Angaben zum CRPS können dem Bericht nicht entnommen werden. Vielmehr stellte Dr. H.___ im Wesentlichen auf die subjektive Krankheitsüberzeugung der Beschwerdeführerin ab, welche eine solche Erkrankung nicht ohne Weiteres zu begründen vermögen. Der Bericht von Dr. H.___ vermag die gutachterliche Einschätzung nicht in Frage zu stellen, da er insbesondere weder umfassend noch in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtend ist und da seine Schlussfolgerungen nicht begründet sind (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a). Die Z.___ -Gutachterin Dr. G.___ befasst e sich in der abschliessenden Stellung nahme (E. 4.3.1) hingegen ausführlich mit den vorgelegten Arztberichten und Untersuchungsergebnissen. Sie führte nachvollziehbar aus, weshalb die Kriterien eines CRPS nicht als erfüllt betrachtet werden können. So beschrieb sie, dass für die diffuse Druckdolenz auch andere Ursachen in Frage kommen. Es konnte auch keine objektivierbare und reproduzierbare Differenz der Hauttemperatur bzw. der Hautfarbe er hoben werden. Eine Allodynie oder eine Hyperalgesie auf spitze Reize ist zu keinem Zeitpunkt dokumentiert worden. Das Ödem war im Juni 2017 nicht einseitig im Bereich der rechten Hand lokalisiert, sondern beidseits. Eine Hyper trichose oder nageltrophische Störung wurden ebenfalls nicht dokumentiert ( Urk. 11/64 S. 4). Die Ausführungen von Dr. G.___ sind schlüssig und werden zudem durch die Untersuchungen im J.___ und K.___ gestützt. Auf das Gutachten und die ergänzenden Stell ungnahmen der Z.___ -Gutachter kann daher zur Beantwortung der Frage nach dem Vorliegen eines CRPS v ollumfänglich ab ge stellt werden. 4.4 Zusammenfassend ist aufgrund der nachvollziehbaren und umfassenden gut achterlichen Beurteilungen die angestammte Tätigkeit zu 80 % zumutbar, soweit nicht regelmässig Lasten über 12.5 kg getragen oder sehr häufig Arbeiten über Kopfhöhe ausgeführt werden. Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdi gung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen). 4.5 4. 5.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standard indika to ren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr schein lichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell be weisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Be weisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ein Beweisverfahren bleibt daher entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und all fäl ligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1). Insbesondere in Fällen, in welchen nach der Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressi ven Störung auszugehen ist, die nicht schon als chronifiziert gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es in aller Regel keines struk turierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. Urteil des Bundesge richts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1). 4.5.2 Wie nachfolgend aufzuzeigen ist (vgl. E. 5 hernach), hat die gutachterlich fest ge stellte Arbeitsfähigkeit von 80 % in angestammter Tätigkeit keinen rentenbe gründenden Invaliditätsgrad zur Folge, weshalb von der Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens ab gesehen werden kann (vgl. E. 4.5.1 hie r vor). Denn mit diesem wird eine im Rahmen einer psychischen Diagnose attestierte Arbeitsunfähigkeit validiert. Eine grössere Arbeitsunfähigkeit als die gutachter lich attestierte kann aus einer Indikatorenprüfung nicht resultieren (Urteil des Bundesgerichts 8C_52/2020 vom 2 2. April 2020 E. 4.2.2 mit Hinweisen ). 5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). In gewissen Fällen, insbesondere dort, wo Validen- und Invalideneinkommen an hand derselben Tätigkeit zu ermitteln sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_295/2017 vom 27. September 2017 E. 6.5), kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne Invalidität erzielbare hypothetische Er werbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalidenein kommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sogenannter Prozent vergleich; BGE 114 V 310 E. 3a mit Hinweisen). 5.2 Die Beschwerdeführerin hat keine Berufsaus bildung absolviert. Tätig war sie im Reinigungsbereich (Urk. 11/3/4 ) und erzielte dabei nur geringe Einkommen ( Urk. 11/9). Einer Tätigkeit im Reinigungsbereich oder einer ähnlich entlöhnten Hilfsarbeitertätigkeit wäre sie ohne den Gesund heitsscha den mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch weiterhin nachgegangen. Aufgrund des Gesundheitsschadens beschränkt sich der Einsatzbereich der Be schwerdeführerin auf körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeiten, bei welchen nicht regelmässig Lasten über 12.5 kg getragen und nicht sehr häufig Arbeiten über Kopfhöhe ausgeführt werden müssen (Urk. 2 S. 1). Der ausgegli chene Arbeitsmarkt hält auch für unge lernte Arbeitskräfte solche Tätigkeiten in genügender Anzahl bereit. Bislang hat die Beschwerdeführerin keine dem Belas tungsprofil angepasste Tätigkeit aufgenommen. Bei dieser Ausgangslage (identische Basis des Validen- und Invalideneinkom mens) kann auf eine ziffernmässige Bestimmung der beiden hypothetischen Ein kommen verzichtet werden. Der Invaliditätsgrad entspricht damit dem Grad der Arbeitsunfähigkeit, gegebenenfalls unter Berücksichtigung des Abzuges vom Tabellenlohn (Urteile des Bundesgerichts 8C_365/2012 vom 30. Juli 2012 E. 7, 8C_628/2015 vom 6. April 2016 E. 5.3.5 je mit Hinweisen). 5.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) al lenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass per sönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Le bensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Ein zelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen kör perlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Ein schränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts füh ren dürfen (Urteile des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 und 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1). Für einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad wäre damit ein Abzug vom Tabel lenlohn von 25 % notwendig, was jedoch ausgeschlossen ist. Die Beschwerdefüh rerin ist in ihrem verbleibenden möglichen Pensum von 80 % nur in der Hinsicht eingeschränkt, als ihr schwere körperliche Arbeiten, regelmässiges Tragen von Lasten über 12.5 kg sowie häufige Überkopfarbeiten nicht mehr zumutbar sind. Dem um 20 % reduzierten Rendement wurde mit der attestierten Arbeitsfähigkeit von 80 % bereits hinreichend Rechnung getragen. Ein (weiterer) Abzug wegen der leidensbedingten Ein schränkung rechtfertigt sich da her nicht. Es ist nicht erkennbar, dass anderweitige einkommensbeeinflussende Faktoren, die im Übri gen auch von der Beschwerdeführerin nicht vorgebracht werden, derart gravie rend wären, dass diese deswegen negative Auswirkungen auf die Lohnhöhe zu gewärtigen hätte. 5.6 Zusammenfassend ist gestützt auf das Z.___ -Gutachten und die ergänzenden Stel lungnahmen von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auszu gehen. Ein zusätzlicher Abzug fällt ausser Betracht und die Beschwerdegegnerin hat somit einen Rentenanspruch zu Recht verneint. Der Anspruch auf berufliche Massnahmen bildet vorliegend nicht Anfechtungsge genstand. Der Beschwerdeführerin ist es unbe nom men, sich bezüglich beruflicher Massnahmen erneut anzumelden. Soweit solche vorliegend beantragt werden, ist auf die Beschwerde jedoch nicht einzutreten. Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 5.7 Da die Voraussetzungen erfüllt sind, ist der Beschwerdeführerin antragsgemäss (Urk. 1 S. 2) die unentgeltl iche Prozessführung zu gewähren und es ist ihr Rechts anwalt Tobias Figi als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen. 6. 6. 1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführer in aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 6.2 Nachdem der Rechtsvertreter keine Honorarnote eingereicht hat, wird die Ent schädigung vom Gericht nach Ermessen (vgl. dazu Urk. 12 S. 2) und ohne Rück sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwie rigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festgesetzt (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [ GSVGer ] ). Entsprechend ist er mit Fr. 3 ‘ 0 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse zu ent schädigen. 6.3 Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten sowie der Auslagen für die Vertretung verpflich tet werden kann, sofern sie dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuches vom 1 0. Januar 2019 wird der Beschwerdeführerin die un entgeltliche Prozessführung gewährt und es wird ihr Rechtsanwalt Tobia s Figi, Zürich, als unentgeltliche r Rechtsvertrete r für das vorliegende Verfahren bestellt, und erkennt sodann : 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Tobias Figi, Zürich, wird mit Fr. 3 ‘ 0 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse ent schädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tobias Figi - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubBabic

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00032 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Gerichtsschreiberin Babic Urteil vom 2 5. Juni 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi Fankhauser Rechtsanwälte Rennweg 10, 8022 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Die 1971 geborene X.___ arbeitete seit dem 6. Februar 2014 bei der Y.___ als Reinigungsangestellte. Am 1 7. Juli 2014 wurde sie als Beifahrerin im Lieferwagen ihrer Arbeitgeberin in einen Verkehrsunfall ver wickelt, wobei sie sich eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) zuzog ( Urk. 11/2/300). Die Suva als obligatorischer Unfallversicherer erbrachte die gesetzliche n Leistungen. Mit Verfügung vom 2. September 2015 (Urk. 11/2/15) stellte die Suva die Versi cherungsleistungen per 26. August 2015 ein und ver neinte den Anspruch der Versicherten auf weitere Geldleistungen in Form einer Invalidenrente und/oder einer Integritätsentschädigung mit der Begründung, dass zwischen den aktuell geklagten, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden und dem Ereignis vom 17. Juli 2014 kein adäquater Kausalzusam menhang bestehe. Hieran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 7. Dezember 2015 (Urk. 11/12 ) fest. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Sozi alversicherungsgericht im Verfahren UV.2016.00024 mit Urteil vom 2 7. Oktober 2017 ab. 1.2 Zwischenzeitlich hatte sich die Versicherte am 2 6. August 2015 ( Urk. 11/3) sowie am 22. September 2015 ( Urk. 11/4) auch bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug angemeldet. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog die Akten der Suva bei ( Urk. 11/2, Urk. 11/12). Die IV-Stelle liess die Versicherte in der Folge polydisziplinär abklären ( Z.___ -Gutachten vom 1 1. Juli 2016, Urk. 11/26). Mit Vorbescheid vom 4. August 2016 ( Urk. 11/28) stellte sie die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht. Nach eingegangenen Einwänden der Versicherten vom 1 4. September 2016 ( Urk. 11/30) sowie 21. Oktober 2016 ( Urk. 11/34) holte die IV-Stelle weitere Arztberichte ( Urk. 11/45, Urk. 11/46, Urk. 11/50, Urk. 11/51, Urk. 11/53, Urk. 11/54, Urk. 11/55, Urk. 11/61) ein und liess die Z.___ -Gutachter stelle verschiedene Rückfragen beantworten ( Urk. 11/37, Urk. 11/39, Urk. 11/64). Mit Verfügung vom 2 6. November 2018 ( Urk. 2) hielt die IV-Stelle an der Ein schätzung gemäss ergangenem Vorbescheid fest und wies das Leistungsbegehren ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 1 0. Januar 2019 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte (S. 2), die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 2 6. November 2018 sei aufzuheben (1.), ihr sei spätestens ab dem 1. Februar 2016 eine ganze IV-Rente auszurichten (2.), eventualiter sei ein neutrales, umfassendes, polydis ziplinäres Gutachte n unter Beachtung der neuen Schmerzrechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 in Auftrag zu geben (3.), subeventualiter seien ihr Eingliederungs massnahmen (insbesondere berufliche Massnahmen) zuzusprechen (4.). In ver fahrensrechtlicher Hinsicht beantragte sie die unentgeltliche Rechtspflege sowie die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes (S. 5 ). Mit Beschwerdeantwort vom 2 5. Februar 2019 ( Urk. 10) beantragte die Beschwer degegnerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Ver fügung vom 1. März 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.4 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträch tigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturel len Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad sei ner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen). 1. 5 UV170510 Beweiswert eines Arztberichts 08.2018 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründet e die angefochtene Verfügung ( Urk. 2) damit, dass keine Diagnosen vorl ä gen, welche eine langandauernde oder gar dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen würden. Aus medizinischer Sicht sei es weiterhin möglich, einer körperlich leichten und wechselbelastenden Tätig keit nachzugehen. Zu beachten gelte es dabei, dass die Beschwerdeführerin nicht regelmässig Lasten über 12.5 kg tragen müsse oder sehr häufig Arbeiten über Kopfhöhe ausführen dürfe. Ihre bisherige Tätigkeit als Reinigungskraft biete viele Einsatzmöglichkeiten, wo diese Kriterien berücksichtigt werden können. Die Abklärungen hätten zudem ergeben, dass einige Beschwerde n auf versicherungs fremde Aspekte zurückzuführen seien oder zumindest dadurch verstärkt w ü rden. Die im Einwand geltend gemachte Diagnose eines CRPS an der rechten oberen Extremität habe nicht nachgewiesen werden könn t en. Das psychische Leiden sowie das Schmerzsyndrom seien zum Zeitpunkt der Begutachtung bereits bekannt gewesen und von der Gutachterstelle in der Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit entsprechend gewürdigt und berücksichtigt worden (S. 1 f.). 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), dass aufgrund der somatischen und psychischen Leiden erstellt sei, dass sie spä testens seit dem Unfallereignis vom 1 7. Juli 2014 bis heute zu über 70 % arbeits unfähig sei. Selbst im Gutachten werde erwähnt, dass sie keine Lasten über 12 kg heben, tragen oder stossen könne und repetitive Überkopfarbeiten zu vermeiden seien. Eine Reinigungskraft müsse jedoch häufig Gewichte von mehr als bloss 12 kg heben, tragen oder stossen. Da ihr die Beschwerdegegnerin bis heute die Erbringung von Eingliederungsmassnahme n verweigert habe und sie aufgrund der fehlenden Unterstützung deshalb in einer behinderungsangepassten Tätigkeit nicht habe Fuss fassen können, habe sie spätestens ab dem 1. Februar 2016 Anspruch auf eine ganze IV-Rente (S. 17 f.). Die Beschwerdegegnerin habe sie zwar polydisziplinär begutachten lassen. Das erstellte Gutachten halte jedoch vor der aktuellen höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht stand, sei widersprüchlich und aufgrund einer falschen ICD-Codierung mang elhaft. Sodann hätten Gutach ter mitgewirkt, die ihr vorgängig nicht mitgeteilt worden seien. Schliesslich hät ten nicht alle mitwirkende n Gutachter das Gutachten unterzeichnet, weshalb die ses nicht verwertbar sei (S. 18). Nach ständiger Rechtsprechung setze der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen eine invaliditätsbedingte Erwerbsein busse von etwa 20 % voraus. Selbst die Gutachter vom nicht verwertbaren Gut achten hätten ihr eine Erwerbsunfähigkeit von 20 % attestiert, weshalb die Hürde von 20 % sicher überschritten werde. Anhand der medizinischen Unterlagen sei erstellt, dass sie ihre angestammte Tätigkeit als Reinigungskraft nicht verrichten könne und sich neu orientieren müsse. Sie habe Anspruch auf Eingliederungs massnahmen und solange diese andauern würden auch auf ein angemessenes Taggeld (S. 19 f.). 2.3 Strittig und vorliegend zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente. 3. 3.1 Dr. med. A.___, Facharzt für Innere Medizin FMH und Endokrinolo gie/Diabetologie FMH, Dr. med. B.___, Facharzt für Innere Medizin FMH und MAS Ver - sicherungsmedizin, Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothe rapie FMH sowie zertifizierter Gutachter SIM, Dr. med. D.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie FMH und zertifizierter Gutachter SIM sowie Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie FMH und zertifizierter Gutachter SIM vom Z.___, hielten in ihrem polydisziplinären Gutachten vo m 1 1. Juli 2016 ( Urk. 11/26 ) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 26): - Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) - Leichte affektive (depressive) Störung (ICD-10: F32.1) - Akzentuierte Persönlichkeitszüge mit histrionischen, theatralischen Anteilen (ICD-10: Z73.1) Als Diagnose mit qualitativem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, welche für die angestammte Tätigkeit nicht von Relevanz ist, nannten die Gut achter folgende Diagnose : - Myotendinotisches zervikales und zervikobrachiales Schmerzsyndrom rechtsseitig (ICD-10: M 54.1, M53.1) bei/mit - Myotendinotischen Verspannungen der zervikalen paravertebralen Muskulatur des M. trapezius, des M. levator scapulae rechtsseitig - Keine Anhaltspunkte für relevante degenerative Veränderungen bzw. für posttraumatische Läsionen oder Residuen (MRT der HWS vom 12. August 2014, MRI Zürich) Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeiten führt en sie die folgenden auf : - Status nach HWS-Distorsionstrauma bei Autounfall vom 1 7. Juli 2014 (ICD-10: S13.4) bei/mit - Keine Hinweise auf posttraumatische Läsionen der HWS (MRT vom 12. August 2014) - Diffuse Myotendinosen (ICD-10: M77.9) bei/mit - Myotendinotische n Verspannungen der Glutealmuskulatur am Ansatz des Beckenkammes bis zum Trochanter majus beidseits - Myotendinotische n Verspannungen der äusseren Schultergürtelmusku latur, vor allem des M. trapezius rechtsbetont mit funktioneller Ein schränkung der Beweglichkeit der Schulter über 90° - Klinisch keine Anhaltspunkte auf Läsionen der Rotatorenmanschetten beidseits - Anterior Knee Pain bei Ansatztendinose de s Retinaculums patellae links seitig - Klinisch keine Anhaltspunkte für Retropatellararthrose bzw. für dege nerative bzw. posttraumatische Veränderungen beider Kniegelenke - Asymptomatischer Knocheninfarkt am linken Trochanter majus (ICD-10: M87.99) - Natives CT des linken Oberschenkels vom 6. Oktober 2014 - Klinisch muskuläre Dysbalance der Glutealmuskulatur im Vordergrund - Leichtgradige Verspannungen der Extensorenmuskulatur periartikulär am rechten Ellbogengelenk mässigen Ausmasses - Verdacht auf arterielle Hypertonie - Status nach multiplen abdominalen Operationen mit/bei - Status nach explorativer Lapartomie, Adhäsiolyse, Anlage eines Jenuostomas 3 1. Dezember 2011 mit konsekutivem Kurzdarmsyndrom, Stomarückverlegung Dezember 2012 - Status nach Boviac Katheter Einlage V. cephalica links 1 7. Januar 2012 - Status nach mechanischem Ileus bei ausgeprägten Adhäsionen und Eröffnung einer Peritonealzys te bei unklarem Adnexbefun d 21. Dezember 2011 - Status nach wahrscheinlicher Ovarektomie links über untere mediane Längslapartomie 2007 - Status nach Adhäsiolyse über untere mediane Längslapartomie 1999 - Status nach Appendektomie bei Appendi zitis perforata mit 4. Doug lasab zess 1999 - Dyslipidämie Zur Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter aus, die Beschwerdeführerin sei aus psychiatrisch er Sicht aufgrund der psychiatrischen Diagnosen im angestammten Beruf und in somatisch leidensangepasster Tätigkeit zu 20 % eingeschränkt. Aus rheumatologischer Sicht hätten sich keine relevanten organisch bedingten Ein schränkungen der Arbeitsfähigkeit gefunden. Aufgrund der diffusen myotendino tischen Verspannungen der paravertebralen Muskulatur sei eine qualitative Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit begründbar, insofern als das repetitive Tragen von Lasten über 12 kg sowie repetitive Überkopfarbeiten zu vermeiden seien. Körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit im Rahmen dieser Belastungsgrenze seien nach wie vor zumutbar. Die Gutachter gingen zudem davon aus, dass die bisherige Tätigkeit dieses Belastungsprofil erfülle (S. 30). Aus neurologischer Sicht könne aufgrund des Fehlens einer neurologischen Beteiligung an den somatischen Beschwerden keine Arbeitsunfähigkeit attestiert werden. Hinsicht lich der abdominellen Problematik ergebe sich aus internistischer Sicht keine additive Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Für Arbeiten in Verweistätigkeiten würden die gleichen qualitativen Limiten wie für Arbeiten im zuletzt ausgeübten Beruf als Reinigungskraft gelten (S. 30 f.). Aus psychiatrischer Sicht werde empfohlen, die Dosis des Antidepressivums schrittweise auf 20mg zu erhöhen, da die aktuell verabreichte Dosis dem unteren Standardwert entspreche. Bei Persistenz der psychiatrischen Beschwerden sei eine medikamentöse Kombinationstherapie zu evaluieren. Des Weiteren solle die psy chiatrische Behandlung weiter fortgesetzt werden. Die psychotherapeutischen Sit zungen seien engmaschiger durchzuführen. Zudem werde empfohlen, dass die Beschwerdeführerin zur Verbesserung der sozialen Integration die Landessprache lerne. Aus rheumatologischer Sicht würden begleitende Massnahmen auf detoni sierender Physiotherapie wie z.B. eine Ultraschalltherapie lokal bei verspannter Mus kulatur sowie Übungen empfohlen. Da die muskuläre Dys balance am ehesten auf der psychosomatischen Fehlentwicklung basiere, seien physikalische Mass nahmen wenig erfolgsversprechend. Die Beschwerdefüherin habe bereits eine medizinische Rehabilitation im somatischen Bereich gehabt, welche keine wesentliche Besserung der Beschwerden gebracht habe. Aus neurologischer Sicht könne gemäss den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in der chronischen Phase nach stattgehabten HWS Distorsionstrauma eine medikamen töse Therapie mit Amitriptylin bis zu 75mg erwogen werden. Dies sollte aber in Rücksprache mit dem behandelnden Psychiater und einer generellen Umstellung der antidepressiven Therapie erfolgen. Internistischerseits werde dringend die Durchführung einer 24h-Blutdruckmessung empfohlen, damit abgeklärt werde, ob eine arterielle Hypertonie respektive eine Wei sskittelhypertonie vorliege (S. 31). Hinsichtlich der Konsistenz führten die Experten aus, es würden sich in Bezug auf die vor dem Unfall bestehenden Beschwerden leichte Inkonsistenzen ergeben. Bei der internistischen Exploration habe die Beschwerdeführerin angegeben, vor dem Unfall nur wegen Nackenschmerzen beim Hausarzt vorstellig gewesen zu sein, im neurologischen Untergutachten werde festgehalten, dass die Beschwer deführerin bereits vor dem Unfall Schulter- und Nackenschmerzen mit teils Aus strahlung in den rechten Arm gehabt habe, jedoch von geringerer Intensität und Frequenz (3-4 Mal monatlich). Im rheumatologischen Untergutachten werde nicht näher darauf eingegangen, ob die Beschwerden bereits vorrangig bestanden hät ten. Die vorbestehenden Beschwerden hätten zu einer ärztlichen Konsultation im Dezember 2013 mit Durchführung eines MRI der Halswirbelsäule am 1 7. Dezem ber 2013 geführt. Im psychiatrischen Gutachten werde explizit darauf hingewie sen, dass zwar eine Tendenz zu verdeutlichtem Verhalten bestanden habe, dies aber nicht als Aggravation zu werten sei (S. 32). 4. 4.1 Das Z.___ -Gutachten vom 1 1. Juli 2017 entspricht den praxisgemässen Anfor de rungen an den Beweiswert einer Expertise. So ist es für die streitigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin und der verbleibenden Arbeitsfähigkeit. Es beruht sodann auf den notwendigen Untersuchungen in internistischer, rheumatologischer, psy chiatrischer und neuropsychologischer Fachrichtung. Die Gutachter berücksich tigten detailliert die geklagten Beschwerden und setzten sich damit auseinander (Urk. 11 / 26/1- 39 S. 10 ff., S. 15 f f., S. 19 ff., Urk. 11/26/40-49 S. 2 f., S. 8 ff., Urk. 11/26/50-61 S. 1 ff., S. 7 ff., Urk. 11/26/62-70 S. 3 ff., S. 7 ff. ). Die Expertise wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben, wobei sich die Gutachter zur Krankheitsentwicklung äusserten und Bezug auf die medizinischen Vorakten nahmen ( Urk. 11/26/1-39 S. 3 ff.). Sie setzten sich insbesondere mit abweichen den Diagnosen in Arztberichten auseinander und würdigten diese in nachvoll ziehbarer Weise ( S. 17 ). Schliesslich leuchtet das Gutachten in der Dar legung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi zini schen Situation ein und die Schlussfolgerung en in der Expertise sind begrün det. In diesem Sinne legte der psychiatrische Gutachter nachvollziehbar dar, weshalb die Beschwerdeführerin an einer chronische n Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren und einer leichten affektiven (depressiven) Störung leidet sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge mit histrionische n, theatralischen Anteilen hat ( Urk. 11/26/40-49 S. 8). Er beschrieb, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Durchhaltefähigkeit, der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, der Pla nung und Strukturierung von Aufgaben und in ihren Spontanaktivitäten am meisten eingeschränkt ist. An Regeln und Routinen kann sie sich anpassen, die Selbstpflege gelingt, familiäre und intime Beziehungen werden gepflegt. Die Kon taktfähigkeit ist sprachlich bedingt eingeschränkt. Im Rahmen der Begutachtung hat sich ausserdem keine einschneidende Einschränkung der Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit herausarbeiten lassen (S. 9 f.). Aufgrund des beschriebenen Gesundheitsschadens kam der Gutachter zum nachvollziehbar begründeten Schluss, dass eine einschränkende Wirkung auf die Arbeitsfähigkeit besteht. Unter Berücksichtigung der deutlich vorhandenen invaliditätsfremden Faktoren schätzte er die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit in somatisch leidensangepasster Tätigkeit auf 20 % (S. 10). Die Expertise erfüllt demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gut achtens (BGE 134 V 231 E. 5.1, BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c), weshalb für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist. 4.2 Die Beschwerdeführerin kritisiert e das Z.___ -Gutachten in formeller Hinsicht aus verschiedenen Gründen. Darauf ist nachfolgend einzugehen. 4.2.1 De m in der Beschwerdeschrift vorgebrachte n Einwand, wonach das Z.___ -Gutach ten aufgrund zweier nicht angekündigter Gutachter, Dr. med. A.___ und Dr. med. B.___, nicht verwertbar sei n soll ( Urk. 1 S. 12 f.), kann nicht gefolgt werden. Es ist zwar zutreffend, dass bei der Mitteilung zur polydisziplinären medizinischen Untersuchung vom 2 6. Januar 2016 ( Urk. 11/22) als voraussichtlich untersu chende Gutachterin im Bereich der Inneren Medizin Dr. F.___ genannt wurde, die Begutachtung aber schliesslich durch Dr. A.___ sowie Dr. B.___ durchgeführt wurde. Zutreffend ist jedoch auch, dass die Beschwerdeführerin zumindest von Dr. A.___ als Gutachter in ebenfalls in Kenntnis gesetzt wurde. In der Einladung der Z.___ -Begutachtungsstelle vom 27. Januar 2016 ( Urk. 11/23) sind als Gutach ter für den Bereich der Inneren Medizin sowohl Dr. F.___ als auch Dr. A.___ aufgeführt (S. 2). In der ersten Stellungnahme der Z.___ -Begutachtungss telle vom 1 3. Januar 2017 (Urk. 11/37) zuhanden der IV-Stelle führte Dr. B.___ diesbezüglich aus, Dr. A.___ sei supervidierende Oberärztin MedPol und Dr. B.___ ärztlicher Lei ter und fallführender Oberarzt der Z.___ Begutachtung und das Gutachten sei aus diesem Grund von beiden unterschrieben worden. Die Begutachtung sei von den der Beschwerdeführerin mitgeteilten Ärzten durchgeführt worden und dieses Pro zedere sei so üblich. Weiter ist aus dem Gutachten in der Tat ersichtlich, dass die inte rnistische Untersuchung vom 24. Februar 2016 durch Dr. F.___ und Dr. A.___ durchgeführt wurde ( Urk. 11/26/15), womit keine Abweichung von den zuvor mitgeteilten Gutachtern festzustellen ist. Anzumerken ist insbesondere auch, dass die vorgängige Mitteilung der begutach tenden Personen der Geltendmachung allfälliger Einwände gegen eine oder meh rere der genannten Sachverständigen dient ( Urk. 11/22 S. 2). Muss der Versiche rungsträger zur Abklärung des Sachverhalts ein Gutachten einer oder eines unabhängigen Sachverständigen einholen, so gibt er der Partei deren oder dessen Namen bekannt. Diese kann den Gutachter aus triftigen Gründen ablehnen ( Art. 44 ATSG). Nach der in Art. 30 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweize rischen Eidgenossenschaft ( BV) und Art. 6 Ziff. 1 EMRK enthaltenen Garantie des verfassungsmässigen Richters hat der Einzelne Anspruch darauf, dass seine Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirkung sachfremder Umstände entschieden wird. Für Sachverständige gelten grundsätzlich die gleichen Ausstands- und Ablehnungsgründe, wie sie für den Richter vorgesehen sind. Da sie nicht Mitglied des Gerichts sind, richten sich die Anforderungen zwar nicht nach Art. 30 Abs. 1 BV, sondern nach Art. 29 Abs. 1 BV. Hinsichtlich der Unparteilichkeit und Unbefangenheit kommt Art. 29 Abs. 1 BV indessen ein mit Art. 30 Abs. 1 BV weitgehend übereinstimmender Gehalt zu ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_19/2017 vom 30. März 2017 E. 3.2 und 8C_509/2008 vom 4. Februar 2009 E. 4.2). Danach ist Befangenheit anzu nehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unpar teilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu werden, dass die sachverständige Person tat sächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begrün den vermögen. Bei der Beurteilung des Anscheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Misstrauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet erscheinen ( vgl. BGE 134 I 20 E. 4.2 S. 21 und 133 I 1 E. 6.2 S. 6). Weder in den IV-Akten noch in der Beschwerdeschrift lassen sich Hinweise darauf finden, dass die Beschwerdeführerin etwaige Ablehnungsgründe gegenüber einem der Gutachter geltend gemacht hat. Im Übrigen hätte die Beschwerdefüh rerin allfällige Gründe unverzüglich vorbringen müssen und nicht er st bei Unzu friedenheit hinsichtlich des Gutachtensergebnisses. 4.2.2 Was den Hinweis bezüglich der fehlenden Unterschrift ( Urk. 1 S. 13) angeht, wonach das Gesamtgutachten aufgrund der nicht vorhandenen Unterschrift de s neurologischen Teilgutachters Dr. G.___ im zusammenfassenden Teil des Gutachtens ( Urk. 11/26/1-39) nicht verwertbar sein soll, ist Folgendes festzuhal ten: Der erste Teil des Gutachtens beziehungsweise das Hauptgutachten (Urk. 11/26/1-39) stellt eine übersichtliche Darstellung der gesamten gutachterli chen Abklärungen dar. Darin werden die wichtigsten Erkenntnisse aus den jewei ligen Teilgutachten in gekürzter Version nochmals wiedergegeben. In diesem Sinne sind die Seiten 24 bis 26 des Hauptgutachtens ( Urk. 11/26/24-26) identisch mit den Seiten 7 bis 9 des neu rologischen Teilgutachtens (Urk. 11/26/68-70). Auf der letzten Seite des Teilgutachtens lassen sich so auch die Unterschriften von Dr. G.___ und Dr. E.___ erkennen. Da das neurologische Teilgutach ten im Übrigen die notwendigen Bestimmungen an ein beweiskräftiges Gutachten erfüllt und die Beschwerdegegnerin keine anderweitigen (inhaltlichen) Einwände geltend gemacht hat, kann festgehalten werden, dass das Teilgutachten seine Gül tigkeit unabhängig vom Hauptgutachten behält. Eine diesbezügliche Kritik der Beschwerdeführerin läuft damit ins Leere. 4.2.3 Die Beschwerdeführerin brachte weiter vor, der psychiatrische Gutachter habe für die gestellte Diagnose die falsche ICD-Codierung verwendet und im Grunde eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert ( Urk. 1 S. 14). Diesbezüglich gilt es festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin zu R echt bemängelt, dass für die Diagnose einer leichten affektiven (depressiven) Störung die Codierung ICD-10 F 32.1 nicht korrekt ist. Mit diesem Einwand verkennt die Beschwerdeführerin jedoch auch, dass es invalidenversicherungsrechtlich grundsätzlich nicht auf die Diagnose, sondern einzig darauf ankommt, welche Auswirkungen eine Erkran kung auf die Arbeitsfähigkeit hat ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_273/2018 vom 2 8. Juni 2018 E. 4.2; Urteil 8C_112/2018 vom 2 4. April 2018 E. 4.3 ; BGE 136 V 279 E. 3.2.1 ). Massgebend ist in erster Linie der lege artis erhobene Befund und der Schweregrad der Symptomatik sowie die damit verbundenen Funktions einschränkungen ( Urteil e des Bundesgerichts 9C_273/2018 vom 2 8. Juni 2018 E. 4.2, 9C_59/2016 vom 6. Januar 2017 E. 6.1, 9C_634/2015 vom 1 5. März 2016 E. 6.1 mit Hinweisen und 9C_474/2017 vom 4. Oktober 2017 E. 4.1). Auch v orlie gend ist für die Bestimmung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nicht allein die Bezeichnung respektive Codierung der Krankheit massgebend, sondern deren funktionelle Einschränkung. Dr. C.___ beschrieb in seinem psychiatrischen Teilgutachten nachvollziehbar, dass aufgrund des Insuffizienzerlebens, der Selbstwertminderung, einer gewissen Niedergestimmtheit sowie der mangelnden Perspektive und dem zeitweilig fehlende n Antrieb eine affektive Störung, aktuell von leichtem Ausmass, klassifikatorisch festgestellt wurde ( Urk. 11/26/16). Hin weise auf eine mittelgradige depressive Episode, wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht, lassen sich im Gutachten nicht finden und d ie Befundschilde rung lässt zudem ohne Weiteres auf eine leichte affektive Störung schliessen. Darüber hinaus wurde die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % nicht einzig aufgrund der Diagnose einer leichten affektiven Störung gestellt. Vielmehr hielt der Gutachter ausdrücklich fest, dass die im psychiatrischen Teilgutachten gestellten Diagnosen als klinische Einheit zu betrachten sind und in ihrer Bedeu tung auf die Arbeitsfähigkeit nicht «auseinanderdividiert» werden können ( Urk. 11/26/17). Die falsche ICD-Codierung hat somit keinen Einfluss auf die fest gestellte funktionelle Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 %. 4.3 Die Beschwerdeführerin machte sodann geltend, die Einschätzung der Z.___ -Gut achter hinsichtlich der Diagnose eines CRPS würden den Feststellungen von Dr. H.___ sowie weiteren Arzt b e richten widersprechen ( Urk. 1 S. 11 f., S. 14 und S. 16). 4.3.1 Dr. H.___, Facharzt für Chirurgie und Handchirurgie FMH, nannte in seinem Bericht vom 3 1. August 2016 ( Urk. 11/29) die Diagnose eine s CRPS an der rech ten oberen Extremität (S. 1). In den Stellungnahmen vom 1 3. Januar 2017 ( Urk. 11/37) und 2 8. Februar 2017 ( Urk. 11/39) nahm Dr. B.___ vom Z.___ Bezug auf den Arztbericht von Dr. H.___ und führte aus, es sei aufgrund de s kurzen Berichts nicht ersichtlich, welche der für die Diagnosestellung massgeblichen Budapest - Kriterien erfüllt seien. Es würden weder anamnestisch e, noch klinische Befundangaben aufgeführt, auf die eine CRPS Diagnose abgestützt werden könnte. Zum Zeitpunkt der Begutachtung hätten keinerlei Anhaltspunkte für das Vorliegen eines CRPS vorgelegen. Im Rahmen der Begutachtung seien die erfor derlichen klinischen Untersuchungen durchgeführt worden und die IASP-Kriterien (Budapest-Kriterien) seien nicht erfüllt gewesen (S. 1 f.). Dem Arztbe richt von Dr. I.___, Oberarzt an der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchi rurgie des J.___, vom 1 9. September 2016 (Urk. 11/45) kann diesbezüglich entnommen werden, dass sich klinisch kein Anhalt für ein aktives CRPS erg ab (S. 2). Die leitenden Ärzte am Institut für Radiologie und Nuklearme dizin des K.___, Dr. med. L.___ und Dr. med. M.___, hiel ten in ihrem Arztbericht vom 2 8. September 2016 ( Urk. 11/53) fest, dass eine 3-Phasen Skelettszintigraphie und eine SPECT-Untersuchung der rechten Hand mit der Frage nach einem CRPS durchgeführt worden sei. Bei symmetrische r Trophik beider Hände hätten kein e Nachweise eines ablaufenden CRPS oder eines dystro phen Restzustands festgestellt werden können (S. 2). D ie neuen Arztberichte wurden schliesslich erneut de n Z.___ -Ärzten zur Stellung nahme vorgelegt. Mit einer abschliessenden Stellungnahme vom 31. Oktober 2017 ( Urk. 11/64) äusserte sich Dr. G.___ wie folgt : B asierend auf den aufge führten Befunden, den dokumentierten anamnestischen Angaben und insbeson dere in Zusammenschau mit den anamnestischen Angaben und Befunden im neu rologischen Gutachten seien die Budapest-Kriterien, insbesondere die geforderten Untersuchungskriterien, nicht erfüllt. Er könne auch aufgrund der nachgereichten Arztberichte und der darin dokumentierten Befunde die Diagnose eines komple xen regionalen Schmerzsyndroms I (CRPS) nicht stützen. Es würden sich darüber hinaus keine neu aufgetretenen neurologischen Erkrankungen ergeben, die eine andere Beurteilung als die bereits im neurologischen Fachgutachten erstatteten, begründen könnten (S. 4). 4.3.2 Bezüglich der Einschätzung von Dr. H.___ ist auf die etablierte Rechtsprechung hinzuweisen, wonach aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte (und be handelnde Ärzte) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauens stellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, im Streitfall eine direkte Leistungszusprache einzig gestützt auf die Angaben der behandeln den Ärzte kaum je in Frage kommt (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5 mit Hinweisen). Dem Bericht von Dr. H.___ (E. 4.3.1) können keine (neuen) Befunde respektive Symptome entnommen werden, welche zur nachvollziehbar begründeten Diag nose eines CRPS geführt haben sollen. Insbesondere ist nicht ersichtlich, welche der Budapest-Kriterien als erfüllt betrachtet werden und aufgrund welcher Symp tome respektive Befunde. Auch o bjektivierbare Befunde und Angaben zum CRPS können dem Bericht nicht entnommen werden. Vielmehr stellte Dr. H.___ im Wesentlichen auf die subjektive Krankheitsüberzeugung der Beschwerdeführerin ab, welche eine solche Erkrankung nicht ohne Weiteres zu begründen vermögen. Der Bericht von Dr. H.___ vermag die gutachterliche Einschätzung nicht in Frage zu stellen, da er insbesondere weder umfassend noch in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtend ist und da seine Schlussfolgerungen nicht begründet sind (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a). Die Z.___ -Gutachterin Dr. G.___ befasst e sich in der abschliessenden Stellung nahme (E. 4.3.1) hingegen ausführlich mit den vorgelegten Arztberichten und Untersuchungsergebnissen. Sie führte nachvollziehbar aus, weshalb die Kriterien eines CRPS nicht als erfüllt betrachtet werden können. So beschrieb sie, dass für die diffuse Druckdolenz auch andere Ursachen in Frage kommen. Es konnte auch keine objektivierbare und reproduzierbare Differenz der Hauttemperatur bzw. der Hautfarbe er hoben werden. Eine Allodynie oder eine Hyperalgesie auf spitze Reize ist zu keinem Zeitpunkt dokumentiert worden. Das Ödem war im Juni 2017 nicht einseitig im Bereich der rechten Hand lokalisiert, sondern beidseits. Eine Hyper trichose oder nageltrophische Störung wurden ebenfalls nicht dokumentiert ( Urk. 11/64 S. 4). Die Ausführungen von Dr. G.___ sind schlüssig und werden zudem durch die Untersuchungen im J.___ und K.___ gestützt. Auf das Gutachten und die ergänzenden Stell ungnahmen der Z.___ -Gutachter kann daher zur Beantwortung der Frage nach dem Vorliegen eines CRPS v ollumfänglich ab ge stellt werden. 4.4 Zusammenfassend ist aufgrund der nachvollziehbaren und umfassenden gut achterlichen Beurteilungen die angestammte Tätigkeit zu 80 % zumutbar, soweit nicht regelmässig Lasten über 12.5 kg getragen oder sehr häufig Arbeiten über Kopfhöhe ausgeführt werden. Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdi gung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen). 4.5 4. 5.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standard indika to ren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr schein lichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell be weisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Be weisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ein Beweisverfahren bleibt daher entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und all fäl ligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1). Insbesondere in Fällen, in welchen nach der Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressi ven Störung auszugehen ist, die nicht schon als chronifiziert gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es in aller Regel keines struk turierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. Urteil des Bundesge richts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1). 4.5.2 Wie nachfolgend aufzuzeigen ist (vgl. E. 5 hernach), hat die gutachterlich fest ge stellte Arbeitsfähigkeit von 80 % in angestammter Tätigkeit keinen rentenbe gründenden Invaliditätsgrad zur Folge, weshalb von der Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens ab gesehen werden kann (vgl. E. 4.5.1 hie r vor). Denn mit diesem wird eine im Rahmen einer psychischen Diagnose attestierte Arbeitsunfähigkeit validiert. Eine grössere Arbeitsunfähigkeit als die gutachter lich attestierte kann aus einer Indikatorenprüfung nicht resultieren (Urteil des Bundesgerichts 8C_52/2020 vom 2 2. April 2020 E. 4.2.2 mit Hinweisen ). 5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). In gewissen Fällen, insbesondere dort, wo Validen- und Invalideneinkommen an hand derselben Tätigkeit zu ermitteln sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_295/2017 vom 27. September 2017 E. 6.5), kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne Invalidität erzielbare hypothetische Er werbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalidenein kommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sogenannter Prozent vergleich; BGE 114 V 310 E. 3a mit Hinweisen). 5.2 Die Beschwerdeführerin hat keine Berufsaus bildung absolviert. Tätig war sie im Reinigungsbereich (Urk. 11/3/4 ) und erzielte dabei nur geringe Einkommen ( Urk. 11/9). Einer Tätigkeit im Reinigungsbereich oder einer ähnlich entlöhnten Hilfsarbeitertätigkeit wäre sie ohne den Gesund heitsscha den mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch weiterhin nachgegangen. Aufgrund des Gesundheitsschadens beschränkt sich der Einsatzbereich der Be schwerdeführerin auf körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeiten, bei welchen nicht regelmässig Lasten über 12.5 kg getragen und nicht sehr häufig Arbeiten über Kopfhöhe ausgeführt werden müssen (Urk. 2 S. 1). Der ausgegli chene Arbeitsmarkt hält auch für unge lernte Arbeitskräfte solche Tätigkeiten in genügender Anzahl bereit. Bislang hat die Beschwerdeführerin keine dem Belas tungsprofil angepasste Tätigkeit aufgenommen. Bei dieser Ausgangslage (identische Basis des Validen- und Invalideneinkom mens) kann auf eine ziffernmässige Bestimmung der beiden hypothetischen Ein kommen verzichtet werden. Der Invaliditätsgrad entspricht damit dem Grad der Arbeitsunfähigkeit, gegebenenfalls unter Berücksichtigung des Abzuges vom Tabellenlohn (Urteile des Bundesgerichts 8C_365/2012 vom 30. Juli 2012 E. 7, 8C_628/2015 vom 6. April 2016 E. 5.3.5 je mit Hinweisen). 5.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) al lenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass per sönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Le bensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Ein zelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen kör perlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Ein schränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts füh ren dürfen (Urteile des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 und 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1). Für einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad wäre damit ein Abzug vom Tabel lenlohn von 25 % notwendig, was jedoch ausgeschlossen ist. Die Beschwerdefüh rerin ist in ihrem verbleibenden möglichen Pensum von 80 % nur in der Hinsicht eingeschränkt, als ihr schwere körperliche Arbeiten, regelmässiges Tragen von Lasten über 12.5 kg sowie häufige Überkopfarbeiten nicht mehr zumutbar sind. Dem um 20 % reduzierten Rendement wurde mit der attestierten Arbeitsfähigkeit von 80 % bereits hinreichend Rechnung getragen. Ein (weiterer) Abzug wegen der leidensbedingten Ein schränkung rechtfertigt sich da her nicht. Es ist nicht erkennbar, dass anderweitige einkommensbeeinflussende Faktoren, die im Übri gen auch von der Beschwerdeführerin nicht vorgebracht werden, derart gravie rend wären, dass diese deswegen negative Auswirkungen auf die Lohnhöhe zu gewärtigen hätte. 5.6 Zusammenfassend ist gestützt auf das Z.___ -Gutachten und die ergänzenden Stel lungnahmen von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auszu gehen. Ein zusätzlicher Abzug fällt ausser Betracht und die Beschwerdegegnerin hat somit einen Rentenanspruch zu Recht verneint. Der Anspruch auf berufliche Massnahmen bildet vorliegend nicht Anfechtungsge genstand. Der Beschwerdeführerin ist es unbe nom men, sich bezüglich beruflicher Massnahmen erneut anzumelden. Soweit solche vorliegend beantragt werden, ist auf die Beschwerde jedoch nicht einzutreten. Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 5.7 Da die Voraussetzungen erfüllt sind, ist der Beschwerdeführerin antragsgemäss (Urk. 1 S. 2) die unentgeltl iche Prozessführung zu gewähren und es ist ihr Rechts anwalt Tobias Figi als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen. 6. 6. 1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführer in aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 6.2 Nachdem der Rechtsvertreter keine Honorarnote eingereicht hat, wird die Ent schädigung vom Gericht nach Ermessen (vgl. dazu Urk. 12 S. 2) und ohne Rück sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwie rigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festgesetzt (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [ GSVGer ] ). Entsprechend ist er mit Fr. 3 ‘ 0 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse zu ent schädigen. 6.3 Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten sowie der Auslagen für die Vertretung verpflich tet werden kann, sofern sie dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuches vom 1 0. Januar 2019 wird der Beschwerdeführerin die un entgeltliche Prozessführung gewährt und es wird ihr Rechtsanwalt Tobia s Figi, Zürich, als unentgeltliche r Rechtsvertrete r für das vorliegende Verfahren bestellt, und erkennt sodann : 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Tobias Figi, Zürich, wird mit Fr. 3 ‘ 0 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse ent schädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tobias Figi - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubBabic

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2019.00032 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Gerichtsschreiberin Babic Urteil vom 2 5. Juni 2020

IV.2019.00032

IV.2019.00032

IV.2019.00032 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Gerichtsschreiberin Babic

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Gerichtsschreiberin Babic

Urteil vom 2 5. Juni 2020

Urteil vom 2 5. Juni 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi

vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi Fankhauser Rechtsanwälte

Fankhauser Rechtsanwälte Rennweg 10, 8022 Zürich

Rennweg 10, 8022 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Die 1971 geborene X.___ arbeitete seit dem 6. Februar 2014 bei der Y.___ als Reinigungsangestellte. Am 1 7. Juli 2014 wurde sie als Beifahrerin im Lieferwagen ihrer Arbeitgeberin in einen Verkehrsunfall ver wickelt, wobei sie sich eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) zuzog ( Urk. 11/2/300). Die Suva als obligatorischer Unfallversicherer erbrachte die gesetzliche n Leistungen. Mit Verfügung vom 2. September 2015 (Urk. 11/2/15) stellte die Suva die Versi cherungsleistungen per 26. August 2015 ein und ver neinte den Anspruch der Versicherten auf weitere Geldleistungen in Form einer Invalidenrente und/oder einer Integritätsentschädigung mit der Begründung, dass zwischen den aktuell geklagten, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden und dem Ereignis vom 17. Juli 2014 kein adäquater Kausalzusam menhang bestehe. Hieran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 7. Dezember 2015 (Urk. 11/12 ) fest. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Sozi alversicherungsgericht im Verfahren UV.2016.00024 mit Urteil vom 2 7. Oktober 2017 ab.

1.1 Die 1971 geborene X.___ arbeitete seit dem 6. Februar 2014 bei der Y.___ als Reinigungsangestellte. Am 1 7. Juli 2014 wurde sie als Beifahrerin im Lieferwagen ihrer Arbeitgeberin in einen Verkehrsunfall ver wickelt, wobei sie sich eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) zuzog ( Urk. 11/2/300). Die Suva als obligatorischer Unfallversicherer erbrachte die gesetzliche n Leistungen. Mit Verfügung vom 2. September 2015 (Urk. 11/2/15) stellte die Suva die Versi cherungsleistungen per 26. August 2015 ein und ver neinte den Anspruch der Versicherten auf weitere Geldleistungen in Form einer Invalidenrente und/oder einer Integritätsentschädigung mit der Begründung, dass zwischen den aktuell geklagten, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden und dem Ereignis vom 17. Juli 2014 kein adäquater Kausalzusam menhang bestehe. Hieran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 7. Dezember 2015 (Urk. 11/12 ) fest. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Sozi alversicherungsgericht im Verfahren UV.2016.00024 mit Urteil vom 2 7. Oktober 2017 ab. 1.2 Zwischenzeitlich hatte sich die Versicherte am 2 6. August 2015 ( Urk. 11/3) sowie am 22. September 2015 ( Urk. 11/4) auch bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug angemeldet. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog die Akten der Suva bei ( Urk. 11/2, Urk. 11/12). Die IV-Stelle liess die Versicherte in der Folge polydisziplinär abklären ( Z.___ -Gutachten vom 1 1. Juli 2016, Urk. 11/26). Mit Vorbescheid vom 4. August 2016 ( Urk. 11/28) stellte sie die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht. Nach eingegangenen Einwänden der Versicherten vom 1 4. September 2016 ( Urk. 11/30) sowie 21. Oktober 2016 ( Urk. 11/34) holte die IV-Stelle weitere Arztberichte ( Urk. 11/45, Urk. 11/46, Urk. 11/50, Urk. 11/51, Urk. 11/53, Urk. 11/54, Urk. 11/55, Urk. 11/61) ein und liess die Z.___ -Gutachter stelle verschiedene Rückfragen beantworten ( Urk. 11/37, Urk. 11/39, Urk. 11/64). Mit Verfügung vom 2 6. November 2018 ( Urk. 2) hielt die IV-Stelle an der Ein schätzung gemäss ergangenem Vorbescheid fest und wies das Leistungsbegehren ab.

1.2 Zwischenzeitlich hatte sich die Versicherte am 2 6. August 2015 ( Urk. 11/3) sowie am 22. September 2015 ( Urk. 11/4) auch bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug angemeldet. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog die Akten der Suva bei ( Urk. 11/2, Urk. 11/12). Die IV-Stelle liess die Versicherte in der Folge polydisziplinär abklären ( Z.___ -Gutachten vom 1 1. Juli 2016, Urk. 11/26). Mit Vorbescheid vom 4. August 2016 ( Urk. 11/28) stellte sie die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht. Nach eingegangenen Einwänden der Versicherten vom 1 4. September 2016 ( Urk. 11/30) sowie 21. Oktober 2016 ( Urk. 11/34) holte die IV-Stelle weitere Arztberichte ( Urk. 11/45, Urk. 11/46, Urk. 11/50, Urk. 11/51, Urk. 11/53, Urk. 11/54, Urk. 11/55, Urk. 11/61) ein und liess die Z.___ -Gutachter stelle verschiedene Rückfragen beantworten ( Urk. 11/37, Urk. 11/39, Urk. 11/64). Mit Verfügung vom 2 6. November 2018 ( Urk. 2) hielt die IV-Stelle an der Ein schätzung gemäss ergangenem Vorbescheid fest und wies das Leistungsbegehren ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 1 0. Januar 2019 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte (S. 2), die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 2 6. November 2018 sei aufzuheben (1.), ihr sei spätestens ab dem 1. Februar 2016 eine ganze IV-Rente auszurichten (2.), eventualiter sei ein neutrales, umfassendes, polydis ziplinäres Gutachte n unter Beachtung der neuen Schmerzrechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 in Auftrag zu geben (3.), subeventualiter seien ihr Eingliederungs massnahmen (insbesondere berufliche Massnahmen) zuzusprechen (4.). In ver fahrensrechtlicher Hinsicht beantragte sie die unentgeltliche Rechtspflege sowie die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes (S. 5 ).

2. Dagegen erhob die Versicherte am 1 0. Januar 2019 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte (S. 2), die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 2 6. November 2018 sei aufzuheben (1.), ihr sei spätestens ab dem 1. Februar 2016 eine ganze IV-Rente auszurichten (2.), eventualiter sei ein neutrales, umfassendes, polydis ziplinäres Gutachte n unter Beachtung der neuen Schmerzrechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 in Auftrag zu geben (3.), subeventualiter seien ihr Eingliederungs massnahmen (insbesondere berufliche Massnahmen) zuzusprechen (4.). In ver fahrensrechtlicher Hinsicht beantragte sie die unentgeltliche Rechtspflege sowie die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes (S. 5 ). Mit Beschwerdeantwort vom 2 5. Februar 2019 ( Urk. 10) beantragte die Beschwer degegnerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Ver fügung vom 1. März 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12).

Mit Beschwerdeantwort vom 2 5. Februar 2019 ( Urk. 10) beantragte die Beschwer degegnerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Ver fügung vom 1. März 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.4 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträch tigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturel len Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).

1.4 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträch tigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturel len Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad sei ner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).

Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad sei ner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen). 1. 5 UV170510 Beweiswert eines Arztberichts 08.2018 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1. 5 UV170510 Beweiswert eines Arztberichts 08.2018 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründet e die angefochtene Verfügung ( Urk. 2) damit, dass keine Diagnosen vorl ä gen, welche eine langandauernde oder gar dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen würden. Aus medizinischer Sicht sei es weiterhin möglich, einer körperlich leichten und wechselbelastenden Tätig keit nachzugehen. Zu beachten gelte es dabei, dass die Beschwerdeführerin nicht regelmässig Lasten über 12.5 kg tragen müsse oder sehr häufig Arbeiten über Kopfhöhe ausführen dürfe. Ihre bisherige Tätigkeit als Reinigungskraft biete viele Einsatzmöglichkeiten, wo diese Kriterien berücksichtigt werden können. Die Abklärungen hätten zudem ergeben, dass einige Beschwerde n auf versicherungs fremde Aspekte zurückzuführen seien oder zumindest dadurch verstärkt w ü rden. Die im Einwand geltend gemachte Diagnose eines CRPS an der rechten oberen Extremität habe nicht nachgewiesen werden könn t en. Das psychische Leiden sowie das Schmerzsyndrom seien zum Zeitpunkt der Begutachtung bereits bekannt gewesen und von der Gutachterstelle in der Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit entsprechend gewürdigt und berücksichtigt worden (S. 1 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründet e die angefochtene Verfügung ( Urk. 2) damit, dass keine Diagnosen vorl ä gen, welche eine langandauernde oder gar dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen würden. Aus medizinischer Sicht sei es weiterhin möglich, einer körperlich leichten und wechselbelastenden Tätig keit nachzugehen. Zu beachten gelte es dabei, dass die Beschwerdeführerin nicht regelmässig Lasten über 12.5 kg tragen müsse oder sehr häufig Arbeiten über Kopfhöhe ausführen dürfe. Ihre bisherige Tätigkeit als Reinigungskraft biete viele Einsatzmöglichkeiten, wo diese Kriterien berücksichtigt werden können. Die Abklärungen hätten zudem ergeben, dass einige Beschwerde n auf versicherungs fremde Aspekte zurückzuführen seien oder zumindest dadurch verstärkt w ü rden. Die im Einwand geltend gemachte Diagnose eines CRPS an der rechten oberen Extremität habe nicht nachgewiesen werden könn t en. Das psychische Leiden sowie das Schmerzsyndrom seien zum Zeitpunkt der Begutachtung bereits bekannt gewesen und von der Gutachterstelle in der Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit entsprechend gewürdigt und berücksichtigt worden (S. 1 f.). 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), dass aufgrund der somatischen und psychischen Leiden erstellt sei, dass sie spä testens seit dem Unfallereignis vom 1 7. Juli 2014 bis heute zu über 70 % arbeits unfähig sei. Selbst im Gutachten werde erwähnt, dass sie keine Lasten über 12 kg heben, tragen oder stossen könne und repetitive Überkopfarbeiten zu vermeiden seien. Eine Reinigungskraft müsse jedoch häufig Gewichte von mehr als bloss 12 kg heben, tragen oder stossen. Da ihr die Beschwerdegegnerin bis heute die Erbringung von Eingliederungsmassnahme n verweigert habe und sie aufgrund der fehlenden Unterstützung deshalb in einer behinderungsangepassten Tätigkeit nicht habe Fuss fassen können, habe sie spätestens ab dem 1. Februar 2016 Anspruch auf eine ganze IV-Rente (S. 17 f.). Die Beschwerdegegnerin habe sie zwar polydisziplinär begutachten lassen. Das erstellte Gutachten halte jedoch vor der aktuellen höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht stand, sei widersprüchlich und aufgrund einer falschen ICD-Codierung mang elhaft. Sodann hätten Gutach ter mitgewirkt, die ihr vorgängig nicht mitgeteilt worden seien. Schliesslich hät ten nicht alle mitwirkende n Gutachter das Gutachten unterzeichnet, weshalb die ses nicht verwertbar sei (S. 18). Nach ständiger Rechtsprechung setze der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen eine invaliditätsbedingte Erwerbsein busse von etwa 20 % voraus. Selbst die Gutachter vom nicht verwertbaren Gut achten hätten ihr eine Erwerbsunfähigkeit von 20 % attestiert, weshalb die Hürde von 20 % sicher überschritten werde. Anhand der medizinischen Unterlagen sei erstellt, dass sie ihre angestammte Tätigkeit als Reinigungskraft nicht verrichten könne und sich neu orientieren müsse. Sie habe Anspruch auf Eingliederungs massnahmen und solange diese andauern würden auch auf ein angemessenes Taggeld (S. 19 f.).

2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), dass aufgrund der somatischen und psychischen Leiden erstellt sei, dass sie spä testens seit dem Unfallereignis vom 1 7. Juli 2014 bis heute zu über 70 % arbeits unfähig sei. Selbst im Gutachten werde erwähnt, dass sie keine Lasten über 12 kg heben, tragen oder stossen könne und repetitive Überkopfarbeiten zu vermeiden seien. Eine Reinigungskraft müsse jedoch häufig Gewichte von mehr als bloss 12 kg heben, tragen oder stossen. Da ihr die Beschwerdegegnerin bis heute die Erbringung von Eingliederungsmassnahme n verweigert habe und sie aufgrund der fehlenden Unterstützung deshalb in einer behinderungsangepassten Tätigkeit nicht habe Fuss fassen können, habe sie spätestens ab dem 1. Februar 2016 Anspruch auf eine ganze IV-Rente (S. 17 f.). Die Beschwerdegegnerin habe sie zwar polydisziplinär begutachten lassen. Das erstellte Gutachten halte jedoch vor der aktuellen höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht stand, sei widersprüchlich und aufgrund einer falschen ICD-Codierung mang elhaft. Sodann hätten Gutach ter mitgewirkt, die ihr vorgängig nicht mitgeteilt worden seien. Schliesslich hät ten nicht alle mitwirkende n Gutachter das Gutachten unterzeichnet, weshalb die ses nicht verwertbar sei (S. 18). Nach ständiger Rechtsprechung setze der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen eine invaliditätsbedingte Erwerbsein busse von etwa 20 % voraus. Selbst die Gutachter vom nicht verwertbaren Gut achten hätten ihr eine Erwerbsunfähigkeit von 20 % attestiert, weshalb die Hürde von 20 % sicher überschritten werde. Anhand der medizinischen Unterlagen sei erstellt, dass sie ihre angestammte Tätigkeit als Reinigungskraft nicht verrichten könne und sich neu orientieren müsse. Sie habe Anspruch auf Eingliederungs massnahmen und solange diese andauern würden auch auf ein angemessenes Taggeld (S. 19 f.). 2.3 Strittig und vorliegend zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente.

2.3 Strittig und vorliegend zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente. 3.

3. 3.1 Dr. med. A.___, Facharzt für Innere Medizin FMH und Endokrinolo gie/Diabetologie FMH, Dr. med. B.___, Facharzt für Innere Medizin FMH und MAS Ver - sicherungsmedizin, Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothe rapie FMH sowie zertifizierter Gutachter SIM, Dr. med. D.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie FMH und zertifizierter Gutachter SIM sowie Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie FMH und zertifizierter Gutachter SIM vom Z.___, hielten in ihrem polydisziplinären Gutachten vo m 1 1. Juli 2016 ( Urk. 11/26 ) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 26):

3.1 Dr. med. A.___, Facharzt für Innere Medizin FMH und Endokrinolo gie/Diabetologie FMH, Dr. med. B.___, Facharzt für Innere Medizin FMH und MAS Ver sicherungsmedizin, Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothe rapie FMH sowie zertifizierter Gutachter SIM, Dr. med. D.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie FMH und zertifizierter Gutachter SIM sowie Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie FMH und zertifizierter Gutachter SIM vom Z.___, hielten in ihrem polydisziplinären Gutachten vo m 1 1. Juli 2016 ( Urk. 11/26 ) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 26): - Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41)

Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) - Leichte affektive (depressive) Störung (ICD-10: F32.1)

Leichte affektive (depressive) Störung (ICD-10: F32.1) - Akzentuierte Persönlichkeitszüge mit histrionischen, theatralischen Anteilen (ICD-10: Z73.1)

Akzentuierte Persönlichkeitszüge mit histrionischen, theatralischen Anteilen (ICD-10: Z73.1) Als Diagnose mit qualitativem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, welche für die angestammte Tätigkeit nicht von Relevanz ist, nannten die Gut achter folgende Diagnose :

Als Diagnose mit qualitativem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, welche für die angestammte Tätigkeit nicht von Relevanz ist, nannten die Gut achter folgende Diagnose : - Myotendinotisches zervikales und zervikobrachiales Schmerzsyndrom rechtsseitig (ICD-10: M 54.1, M53.1) bei/mit

Myotendinotisches zervikales und zervikobrachiales Schmerzsyndrom rechtsseitig (ICD-10: M 54.1, M53.1) bei/mit - Myotendinotischen Verspannungen der zervikalen paravertebralen Muskulatur des M. trapezius, des M. levator scapulae rechtsseitig

Myotendinotischen Verspannungen der zervikalen paravertebralen Muskulatur des M. trapezius, des M. levator scapulae rechtsseitig - Keine Anhaltspunkte für relevante degenerative Veränderungen bzw. für posttraumatische Läsionen oder Residuen (MRT der HWS vom 12. August 2014, MRI Zürich)

Keine Anhaltspunkte für relevante degenerative Veränderungen bzw. für posttraumatische Läsionen oder Residuen (MRT der HWS vom 12. August 2014, MRI Zürich) Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeiten führt en sie die folgenden auf :

Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeiten führt en sie die folgenden auf : - Status nach HWS-Distorsionstrauma bei Autounfall vom 1 7. Juli 2014 (ICD-10: S13.4) bei/mit

Status nach HWS-Distorsionstrauma bei Autounfall vom 1 7. Juli 2014 (ICD-10: S13.4) bei/mit - Keine Hinweise auf posttraumatische Läsionen der HWS (MRT vom 12. August 2014)

Keine Hinweise auf posttraumatische Läsionen der HWS (MRT vom 12. August 2014) - Diffuse Myotendinosen (ICD-10: M77.9) bei/mit

Diffuse Myotendinosen (ICD-10: M77.9) bei/mit - Myotendinotische n Verspannungen der Glutealmuskulatur am Ansatz des Beckenkammes bis zum Trochanter majus beidseits

Myotendinotische n Verspannungen der Glutealmuskulatur am Ansatz des Beckenkammes bis zum Trochanter majus beidseits - Myotendinotische n Verspannungen der äusseren Schultergürtelmusku latur, vor allem des M. trapezius rechtsbetont mit funktioneller Ein schränkung der Beweglichkeit der Schulter über 90°

Myotendinotische n Verspannungen der äusseren Schultergürtelmusku latur, vor allem des M. trapezius rechtsbetont mit funktioneller Ein schränkung der Beweglichkeit der Schulter über 90° - Klinisch keine Anhaltspunkte auf Läsionen der Rotatorenmanschetten beidseits

Klinisch keine Anhaltspunkte auf Läsionen der Rotatorenmanschetten beidseits - Anterior Knee Pain bei Ansatztendinose de s Retinaculums patellae links seitig

Anterior Knee Pain bei Ansatztendinose de s Retinaculums patellae links seitig - Klinisch keine Anhaltspunkte für Retropatellararthrose bzw. für dege nerative bzw. posttraumatische Veränderungen beider Kniegelenke

Klinisch keine Anhaltspunkte für Retropatellararthrose bzw. für dege nerative bzw. posttraumatische Veränderungen beider Kniegelenke - Asymptomatischer Knocheninfarkt am linken Trochanter majus (ICD-10: M87.99)

Asymptomatischer Knocheninfarkt am linken Trochanter majus (ICD-10: M87.99) - Natives CT des linken Oberschenkels vom 6. Oktober 2014

Natives CT des linken Oberschenkels vom 6. Oktober 2014 - Klinisch muskuläre Dysbalance der Glutealmuskulatur im Vordergrund

Klinisch muskuläre Dysbalance der Glutealmuskulatur im Vordergrund - Leichtgradige Verspannungen der Extensorenmuskulatur periartikulär am rechten Ellbogengelenk mässigen Ausmasses

Leichtgradige Verspannungen der Extensorenmuskulatur periartikulär am rechten Ellbogengelenk mässigen Ausmasses - Verdacht auf arterielle Hypertonie

Verdacht auf arterielle Hypertonie - Status nach multiplen abdominalen Operationen mit/bei

Status nach multiplen abdominalen Operationen mit/bei - Status nach explorativer Lapartomie, Adhäsiolyse, Anlage eines Jenuostomas 3 1. Dezember 2011 mit konsekutivem Kurzdarmsyndrom, Stomarückverlegung Dezember 2012

Status nach explorativer Lapartomie, Adhäsiolyse, Anlage eines Jenuostomas 3 1. Dezember 2011 mit konsekutivem Kurzdarmsyndrom, Stomarückverlegung Dezember 2012 - Status nach Boviac Katheter Einlage V. cephalica links 1 7. Januar 2012

Status nach Boviac Katheter Einlage V. cephalica links 1 7. Januar 2012 - Status nach mechanischem Ileus bei ausgeprägten Adhäsionen und Eröffnung einer Peritonealzys te bei unklarem Adnexbefun d 21. Dezember 2011

Status nach mechanischem Ileus bei ausgeprägten Adhäsionen und Eröffnung einer Peritonealzys te bei unklarem Adnexbefun d 21. Dezember 2011 - Status nach wahrscheinlicher Ovarektomie links über untere mediane Längslapartomie 2007

Status nach wahrscheinlicher Ovarektomie links über untere mediane Längslapartomie 2007 - Status nach Adhäsiolyse über untere mediane Längslapartomie 1999

Status nach Adhäsiolyse über untere mediane Längslapartomie 1999 - Status nach Appendektomie bei Appendi zitis perforata mit 4. Doug lasab zess 1999

Status nach Appendektomie bei Appendi zitis perforata mit 4. Doug lasab zess 1999 - Dyslipidämie

Dyslipidämie Zur Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter aus, die Beschwerdeführerin sei aus psychiatrisch er Sicht aufgrund der psychiatrischen Diagnosen im angestammten Beruf und in somatisch leidensangepasster Tätigkeit zu 20 % eingeschränkt. Aus rheumatologischer Sicht hätten sich keine relevanten organisch bedingten Ein schränkungen der Arbeitsfähigkeit gefunden. Aufgrund der diffusen myotendino tischen Verspannungen der paravertebralen Muskulatur sei eine qualitative Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit begründbar, insofern als das repetitive Tragen von Lasten über 12 kg sowie repetitive Überkopfarbeiten zu vermeiden seien. Körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit im Rahmen dieser Belastungsgrenze seien nach wie vor zumutbar. Die Gutachter gingen zudem davon aus, dass die bisherige Tätigkeit dieses Belastungsprofil erfülle (S. 30). Aus neurologischer Sicht könne aufgrund des Fehlens einer neurologischen Beteiligung an den somatischen Beschwerden keine Arbeitsunfähigkeit attestiert werden. Hinsicht lich der abdominellen Problematik ergebe sich aus internistischer Sicht keine additive Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Für Arbeiten in Verweistätigkeiten würden die gleichen qualitativen Limiten wie für Arbeiten im zuletzt ausgeübten Beruf als Reinigungskraft gelten (S. 30 f.).

Zur Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter aus, die Beschwerdeführerin sei aus psychiatrisch er Sicht aufgrund der psychiatrischen Diagnosen im angestammten Beruf und in somatisch leidensangepasster Tätigkeit zu 20 % eingeschränkt. Aus rheumatologischer Sicht hätten sich keine relevanten organisch bedingten Ein schränkungen der Arbeitsfähigkeit gefunden. Aufgrund der diffusen myotendino tischen Verspannungen der paravertebralen Muskulatur sei eine qualitative Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit begründbar, insofern als das repetitive Tragen von Lasten über 12 kg sowie repetitive Überkopfarbeiten zu vermeiden seien. Körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit im Rahmen dieser Belastungsgrenze seien nach wie vor zumutbar. Die Gutachter gingen zudem davon aus, dass die bisherige Tätigkeit dieses Belastungsprofil erfülle (S. 30). Aus neurologischer Sicht könne aufgrund des Fehlens einer neurologischen Beteiligung an den somatischen Beschwerden keine Arbeitsunfähigkeit attestiert werden. Hinsicht lich der abdominellen Problematik ergebe sich aus internistischer Sicht keine additive Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Für Arbeiten in Verweistätigkeiten würden die gleichen qualitativen Limiten wie für Arbeiten im zuletzt ausgeübten Beruf als Reinigungskraft gelten (S. 30 f.). Aus psychiatrischer Sicht werde empfohlen, die Dosis des Antidepressivums schrittweise auf 20mg zu erhöhen, da die aktuell verabreichte Dosis dem unteren Standardwert entspreche. Bei Persistenz der psychiatrischen Beschwerden sei eine medikamentöse Kombinationstherapie zu evaluieren. Des Weiteren solle die psy chiatrische Behandlung weiter fortgesetzt werden. Die psychotherapeutischen Sit zungen seien engmaschiger durchzuführen. Zudem werde empfohlen, dass die Beschwerdeführerin zur Verbesserung der sozialen Integration die Landessprache lerne. Aus rheumatologischer Sicht würden begleitende Massnahmen auf detoni sierender Physiotherapie wie z.B. eine Ultraschalltherapie lokal bei verspannter Mus kulatur sowie Übungen empfohlen. Da die muskuläre Dys balance am ehesten auf der psychosomatischen Fehlentwicklung basiere, seien physikalische Mass nahmen wenig erfolgsversprechend. Die Beschwerdefüherin habe bereits eine medizinische Rehabilitation im somatischen Bereich gehabt, welche keine wesentliche Besserung der Beschwerden gebracht habe. Aus neurologischer Sicht könne gemäss den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in der chronischen Phase nach stattgehabten HWS Distorsionstrauma eine medikamen töse Therapie mit Amitriptylin bis zu 75mg erwogen werden. Dies sollte aber in Rücksprache mit dem behandelnden Psychiater und einer generellen Umstellung der antidepressiven Therapie erfolgen. Internistischerseits werde dringend die Durchführung einer 24h-Blutdruckmessung empfohlen, damit abgeklärt werde, ob eine arterielle Hypertonie respektive eine Wei sskittelhypertonie vorliege (S. 31).

Aus psychiatrischer Sicht werde empfohlen, die Dosis des Antidepressivums schrittweise auf 20mg zu erhöhen, da die aktuell verabreichte Dosis dem unteren Standardwert entspreche. Bei Persistenz der psychiatrischen Beschwerden sei eine medikamentöse Kombinationstherapie zu evaluieren. Des Weiteren solle die psy chiatrische Behandlung weiter fortgesetzt werden. Die psychotherapeutischen Sit zungen seien engmaschiger durchzuführen. Zudem werde empfohlen, dass die Beschwerdeführerin zur Verbesserung der sozialen Integration die Landessprache lerne. Aus rheumatologischer Sicht würden begleitende Massnahmen auf detoni sierender Physiotherapie wie z.B. eine Ultraschalltherapie lokal bei verspannter Mus kulatur sowie Übungen empfohlen. Da die muskuläre Dys balance am ehesten auf der psychosomatischen Fehlentwicklung basiere, seien physikalische Mass nahmen wenig erfolgsversprechend. Die Beschwerdefüherin habe bereits eine medizinische Rehabilitation im somatischen Bereich gehabt, welche keine wesentliche Besserung der Beschwerden gebracht habe. Aus neurologischer Sicht könne gemäss den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in der chronischen Phase nach stattgehabten HWS Distorsionstrauma eine medikamen töse Therapie mit Amitriptylin bis zu 75mg erwogen werden. Dies sollte aber in Rücksprache mit dem behandelnden Psychiater und einer generellen Umstellung der antidepressiven Therapie erfolgen. Internistischerseits werde dringend die Durchführung einer 24h-Blutdruckmessung empfohlen, damit abgeklärt werde, ob eine arterielle Hypertonie respektive eine Wei sskittelhypertonie vorliege (S. 31). Hinsichtlich der Konsistenz führten die Experten aus, es würden sich in Bezug auf die vor dem Unfall bestehenden Beschwerden leichte Inkonsistenzen ergeben. Bei der internistischen Exploration habe die Beschwerdeführerin angegeben, vor dem Unfall nur wegen Nackenschmerzen beim Hausarzt vorstellig gewesen zu sein, im neurologischen Untergutachten werde festgehalten, dass die Beschwer deführerin bereits vor dem Unfall Schulter- und Nackenschmerzen mit teils Aus strahlung in den rechten Arm gehabt habe, jedoch von geringerer Intensität und Frequenz (3-4 Mal monatlich). Im rheumatologischen Untergutachten werde nicht näher darauf eingegangen, ob die Beschwerden bereits vorrangig bestanden hät ten. Die vorbestehenden Beschwerden hätten zu einer ärztlichen Konsultation im Dezember 2013 mit Durchführung eines MRI der Halswirbelsäule am 1 7. Dezem ber 2013 geführt. Im psychiatrischen Gutachten werde explizit darauf hingewie sen, dass zwar eine Tendenz zu verdeutlichtem Verhalten bestanden habe, dies aber nicht als Aggravation zu werten sei (S. 32).

Hinsichtlich der Konsistenz führten die Experten aus, es würden sich in Bezug auf die vor dem Unfall bestehenden Beschwerden leichte Inkonsistenzen ergeben. Bei der internistischen Exploration habe die Beschwerdeführerin angegeben, vor dem Unfall nur wegen Nackenschmerzen beim Hausarzt vorstellig gewesen zu sein, im neurologischen Untergutachten werde festgehalten, dass die Beschwer deführerin bereits vor dem Unfall Schulter- und Nackenschmerzen mit teils Aus strahlung in den rechten Arm gehabt habe, jedoch von geringerer Intensität und Frequenz (3-4 Mal monatlich). Im rheumatologischen Untergutachten werde nicht näher darauf eingegangen, ob die Beschwerden bereits vorrangig bestanden hät ten. Die vorbestehenden Beschwerden hätten zu einer ärztlichen Konsultation im Dezember 2013 mit Durchführung eines MRI der Halswirbelsäule am 1 7. Dezem ber 2013 geführt. Im psychiatrischen Gutachten werde explizit darauf hingewie sen, dass zwar eine Tendenz zu verdeutlichtem Verhalten bestanden habe, dies aber nicht als Aggravation zu werten sei (S. 32). 4.

4. 4.1 Das Z.___ -Gutachten vom 1 1. Juli 2017 entspricht den praxisgemässen Anfor de rungen an den Beweiswert einer Expertise. So ist es für die streitigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin und der verbleibenden Arbeitsfähigkeit. Es beruht sodann auf den notwendigen Untersuchungen in internistischer, rheumatologischer, psy chiatrischer und neuropsychologischer Fachrichtung. Die Gutachter berücksich tigten detailliert die geklagten Beschwerden und setzten sich damit auseinander (Urk. 11 / 26/1- 39 S. 10 ff., S. 15 f f., S. 19 ff., Urk. 11/26/40-49 S. 2 f., S. 8 ff., Urk. 11/26/50-61 S. 1 ff., S. 7 ff., Urk. 11/26/62-70 S. 3 ff., S. 7 ff. ). Die Expertise wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben, wobei sich die Gutachter zur Krankheitsentwicklung äusserten und Bezug auf die medizinischen Vorakten nahmen ( Urk. 11/26/1-39 S. 3 ff.). Sie setzten sich insbesondere mit abweichen den Diagnosen in Arztberichten auseinander und würdigten diese in nachvoll ziehbarer Weise ( S. 17 ). Schliesslich leuchtet das Gutachten in der Dar legung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi zini schen Situation ein und die Schlussfolgerung en in der Expertise sind begrün det.

4.1 Das Z.___ -Gutachten vom 1 1. Juli 2017 entspricht den praxisgemässen Anfor de rungen an den Beweiswert einer Expertise. So ist es für die streitigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin und der verbleibenden Arbeitsfähigkeit. Es beruht sodann auf den notwendigen Untersuchungen in internistischer, rheumatologischer, psy chiatrischer und neuropsychologischer Fachrichtung. Die Gutachter berücksich tigten detailliert die geklagten Beschwerden und setzten sich damit auseinander (Urk. 11 26/1- 39 S. 10 ff., S. 15 f f., S. 19 ff., Urk. 11/26/40-49 S. 2 f., S. 8 ff., Urk. 11/26/50-61 S. 1 ff., S. 7 ff., Urk. 11/26/62-70 S. 3 ff., S. 7 ff. ). Die Expertise wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben, wobei sich die Gutachter zur Krankheitsentwicklung äusserten und Bezug auf die medizinischen Vorakten nahmen ( Urk. 11/26/1-39 S. 3 ff.). Sie setzten sich insbesondere mit abweichen den Diagnosen in Arztberichten auseinander und würdigten diese in nachvoll ziehbarer Weise ( S. 17 ). Schliesslich leuchtet das Gutachten in der Dar legung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi zini schen Situation ein und die Schlussfolgerung en in der Expertise sind begrün det. In diesem Sinne legte der psychiatrische Gutachter nachvollziehbar dar, weshalb die Beschwerdeführerin an einer chronische n Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren und einer leichten affektiven (depressiven) Störung leidet sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge mit histrionische n, theatralischen Anteilen hat ( Urk. 11/26/40-49 S. 8). Er beschrieb, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Durchhaltefähigkeit, der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, der Pla nung und Strukturierung von Aufgaben und in ihren Spontanaktivitäten am meisten eingeschränkt ist. An Regeln und Routinen kann sie sich anpassen, die Selbstpflege gelingt, familiäre und intime Beziehungen werden gepflegt. Die Kon taktfähigkeit ist sprachlich bedingt eingeschränkt. Im Rahmen der Begutachtung hat sich ausserdem keine einschneidende Einschränkung der Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit herausarbeiten lassen (S. 9 f.). Aufgrund des beschriebenen Gesundheitsschadens kam der Gutachter zum nachvollziehbar begründeten Schluss, dass eine einschränkende Wirkung auf die Arbeitsfähigkeit besteht. Unter Berücksichtigung der deutlich vorhandenen invaliditätsfremden Faktoren schätzte er die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit in somatisch leidensangepasster Tätigkeit auf 20 % (S. 10). Die Expertise erfüllt demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gut achtens (BGE 134 V 231 E. 5.1, BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c), weshalb für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist.

In diesem Sinne legte der psychiatrische Gutachter nachvollziehbar dar, weshalb die Beschwerdeführerin an einer chronische n Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren und einer leichten affektiven (depressiven) Störung leidet sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge mit histrionische n, theatralischen Anteilen hat ( Urk. 11/26/40-49 S. 8). Er beschrieb, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Durchhaltefähigkeit, der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, der Pla nung und Strukturierung von Aufgaben und in ihren Spontanaktivitäten am meisten eingeschränkt ist. An Regeln und Routinen kann sie sich anpassen, die Selbstpflege gelingt, familiäre und intime Beziehungen werden gepflegt. Die Kon taktfähigkeit ist sprachlich bedingt eingeschränkt. Im Rahmen der Begutachtung hat sich ausserdem keine einschneidende Einschränkung der Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit herausarbeiten lassen (S. 9 f.). Aufgrund des beschriebenen Gesundheitsschadens kam der Gutachter zum nachvollziehbar begründeten Schluss, dass eine einschränkende Wirkung auf die Arbeitsfähigkeit besteht. Unter Berücksichtigung der deutlich vorhandenen invaliditätsfremden Faktoren schätzte er die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit in somatisch leidensangepasster Tätigkeit auf 20 % (S. 10). Die Expertise erfüllt demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gut achtens (BGE 134 V 231 E. 5.1, BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c), weshalb für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist. 4.2 Die Beschwerdeführerin kritisiert e das Z.___ -Gutachten in formeller Hinsicht aus verschiedenen Gründen. Darauf ist nachfolgend einzugehen.

4.2 Die Beschwerdeführerin kritisiert e das Z.___ -Gutachten in formeller Hinsicht aus verschiedenen Gründen. Darauf ist nachfolgend einzugehen. 4.2.1 De m in der Beschwerdeschrift vorgebrachte n Einwand, wonach das Z.___ -Gutach ten aufgrund zweier nicht angekündigter Gutachter, Dr. med. A.___ und Dr. med. B.___, nicht verwertbar sei n soll ( Urk. 1 S. 12 f.), kann nicht gefolgt werden. Es ist zwar zutreffend, dass bei der Mitteilung zur polydisziplinären medizinischen Untersuchung vom 2 6. Januar 2016 ( Urk. 11/22) als voraussichtlich untersu chende Gutachterin im Bereich der Inneren Medizin Dr. F.___ genannt wurde, die Begutachtung aber schliesslich durch Dr. A.___ sowie Dr. B.___ durchgeführt wurde. Zutreffend ist jedoch auch, dass die Beschwerdeführerin zumindest von Dr. A.___ als Gutachter in ebenfalls in Kenntnis gesetzt wurde. In der Einladung der Z.___ -Begutachtungsstelle vom 27. Januar 2016 ( Urk. 11/23) sind als Gutach ter für den Bereich der Inneren Medizin sowohl Dr. F.___ als auch Dr. A.___ aufgeführt (S. 2). In der ersten Stellungnahme der Z.___ -Begutachtungss telle vom 1 3. Januar 2017 (Urk. 11/37) zuhanden der IV-Stelle führte Dr. B.___ diesbezüglich aus, Dr. A.___ sei supervidierende Oberärztin MedPol und Dr. B.___ ärztlicher Lei ter und fallführender Oberarzt der Z.___ Begutachtung und das Gutachten sei aus diesem Grund von beiden unterschrieben worden. Die Begutachtung sei von den der Beschwerdeführerin mitgeteilten Ärzten durchgeführt worden und dieses Pro zedere sei so üblich. Weiter ist aus dem Gutachten in der Tat ersichtlich, dass die inte rnistische Untersuchung vom 24. Februar 2016 durch Dr. F.___ und Dr. A.___ durchgeführt wurde ( Urk. 11/26/15), womit keine Abweichung von den zuvor mitgeteilten Gutachtern festzustellen ist.

4.2.1 De m in der Beschwerdeschrift vorgebrachte n Einwand, wonach das Z.___ -Gutach ten aufgrund zweier nicht angekündigter Gutachter, Dr. med. A.___ und Dr. med. B.___, nicht verwertbar sei n soll ( Urk. 1 S. 12 f.), kann nicht gefolgt werden. Es ist zwar zutreffend, dass bei der Mitteilung zur polydisziplinären medizinischen Untersuchung vom 2 6. Januar 2016 ( Urk. 11/22) als voraussichtlich untersu chende Gutachterin im Bereich der Inneren Medizin Dr. F.___ genannt wurde, die Begutachtung aber schliesslich durch Dr. A.___ sowie Dr. B.___ durchgeführt wurde. Zutreffend ist jedoch auch, dass die Beschwerdeführerin zumindest von Dr. A.___ als Gutachter in ebenfalls in Kenntnis gesetzt wurde. In der Einladung der Z.___ -Begutachtungsstelle vom 27. Januar 2016 ( Urk. 11/23) sind als Gutach ter für den Bereich der Inneren Medizin sowohl Dr. F.___ als auch Dr. A.___ aufgeführt (S. 2). In der ersten Stellungnahme der Z.___ -Begutachtungss telle vom 1 3. Januar 2017 (Urk. 11/37) zuhanden der IV-Stelle führte Dr. B.___ diesbezüglich aus, Dr. A.___ sei supervidierende Oberärztin MedPol und Dr. B.___ ärztlicher Lei ter und fallführender Oberarzt der Z.___ Begutachtung und das Gutachten sei aus diesem Grund von beiden unterschrieben worden. Die Begutachtung sei von den der Beschwerdeführerin mitgeteilten Ärzten durchgeführt worden und dieses Pro zedere sei so üblich. Weiter ist aus dem Gutachten in der Tat ersichtlich, dass die inte rnistische Untersuchung vom 24. Februar 2016 durch Dr. F.___ und Dr. A.___ durchgeführt wurde ( Urk. 11/26/15), womit keine Abweichung von den zuvor mitgeteilten Gutachtern festzustellen ist. Anzumerken ist insbesondere auch, dass die vorgängige Mitteilung der begutach tenden Personen der Geltendmachung allfälliger Einwände gegen eine oder meh rere der genannten Sachverständigen dient ( Urk. 11/22 S. 2). Muss der Versiche rungsträger zur Abklärung des Sachverhalts ein Gutachten einer oder eines unabhängigen Sachverständigen einholen, so gibt er der Partei deren oder dessen Namen bekannt. Diese kann den Gutachter aus triftigen Gründen ablehnen ( Art. 44 ATSG). Nach der in Art. 30 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweize rischen Eidgenossenschaft ( BV) und Art. 6 Ziff. 1 EMRK enthaltenen Garantie des verfassungsmässigen Richters hat der Einzelne Anspruch darauf, dass seine Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirkung sachfremder Umstände entschieden wird. Für Sachverständige gelten grundsätzlich die gleichen Ausstands- und Ablehnungsgründe, wie sie für den Richter vorgesehen sind. Da sie nicht Mitglied des Gerichts sind, richten sich die Anforderungen zwar nicht nach Art. 30 Abs. 1 BV, sondern nach Art. 29 Abs. 1 BV. Hinsichtlich der Unparteilichkeit und Unbefangenheit kommt Art. 29 Abs. 1 BV indessen ein mit Art. 30 Abs. 1 BV weitgehend übereinstimmender Gehalt zu ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_19/2017 vom 30. März 2017 E. 3.2 und 8C_509/2008 vom 4. Februar 2009 E. 4.2). Danach ist Befangenheit anzu nehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unpar teilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu werden, dass die sachverständige Person tat sächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begrün den vermögen. Bei der Beurteilung des Anscheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Misstrauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet erscheinen ( vgl. BGE 134 I 20 E. 4.2 S. 21 und 133 I 1 E. 6.2 S. 6). Weder in den IV-Akten noch in der Beschwerdeschrift lassen sich Hinweise darauf finden, dass die Beschwerdeführerin etwaige Ablehnungsgründe gegenüber einem der Gutachter geltend gemacht hat. Im Übrigen hätte die Beschwerdefüh rerin allfällige Gründe unverzüglich vorbringen müssen und nicht er st bei Unzu friedenheit hinsichtlich des Gutachtensergebnisses.

Anzumerken ist insbesondere auch, dass die vorgängige Mitteilung der begutach tenden Personen der Geltendmachung allfälliger Einwände gegen eine oder meh rere der genannten Sachverständigen dient ( Urk. 11/22 S. 2). Muss der Versiche rungsträger zur Abklärung des Sachverhalts ein Gutachten einer oder eines unabhängigen Sachverständigen einholen, so gibt er der Partei deren oder dessen Namen bekannt. Diese kann den Gutachter aus triftigen Gründen ablehnen ( Art. 44 ATSG). Nach der in Art. 30 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweize rischen Eidgenossenschaft ( BV) und Art. 6 Ziff. 1 EMRK enthaltenen Garantie des verfassungsmässigen Richters hat der Einzelne Anspruch darauf, dass seine Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirkung sachfremder Umstände entschieden wird. Für Sachverständige gelten grundsätzlich die gleichen Ausstands- und Ablehnungsgründe, wie sie für den Richter vorgesehen sind. Da sie nicht Mitglied des Gerichts sind, richten sich die Anforderungen zwar nicht nach Art. 30 Abs. 1 BV, sondern nach Art. 29 Abs. 1 BV. Hinsichtlich der Unparteilichkeit und Unbefangenheit kommt Art. 29 Abs. 1 BV indessen ein mit Art. 30 Abs. 1 BV weitgehend übereinstimmender Gehalt zu ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_19/2017 vom 30. März 2017 E. 3.2 und 8C_509/2008 vom 4. Februar 2009 E. 4.2). Danach ist Befangenheit anzu nehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unpar teilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu werden, dass die sachverständige Person tat sächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begrün den vermögen. Bei der Beurteilung des Anscheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Misstrauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet erscheinen ( vgl. BGE 134 I 20 E. 4.2 S. 21 und 133 I 1 E. 6.2 S. 6). Weder in den IV-Akten noch in der Beschwerdeschrift lassen sich Hinweise darauf finden, dass die Beschwerdeführerin etwaige Ablehnungsgründe gegenüber einem der Gutachter geltend gemacht hat. Im Übrigen hätte die Beschwerdefüh rerin allfällige Gründe unverzüglich vorbringen müssen und nicht er st bei Unzu friedenheit hinsichtlich des Gutachtensergebnisses. 4.2.2 Was den Hinweis bezüglich der fehlenden Unterschrift ( Urk. 1 S. 13) angeht, wonach das Gesamtgutachten aufgrund der nicht vorhandenen Unterschrift de s neurologischen Teilgutachters Dr. G.___ im zusammenfassenden Teil des Gutachtens ( Urk. 11/26/1-39) nicht verwertbar sein soll, ist Folgendes festzuhal ten: Der erste Teil des Gutachtens beziehungsweise das Hauptgutachten (Urk. 11/26/1-39) stellt eine übersichtliche Darstellung der gesamten gutachterli chen Abklärungen dar. Darin werden die wichtigsten Erkenntnisse aus den jewei ligen Teilgutachten in gekürzter Version nochmals wiedergegeben. In diesem Sinne sind die Seiten 24 bis 26 des Hauptgutachtens ( Urk. 11/26/24-26) identisch mit den Seiten 7 bis 9 des neu rologischen Teilgutachtens (Urk. 11/26/68-70). Auf der letzten Seite des Teilgutachtens lassen sich so auch die Unterschriften von Dr. G.___ und Dr. E.___ erkennen. Da das neurologische Teilgutach ten im Übrigen die notwendigen Bestimmungen an ein beweiskräftiges Gutachten erfüllt und die Beschwerdegegnerin keine anderweitigen (inhaltlichen) Einwände geltend gemacht hat, kann festgehalten werden, dass das Teilgutachten seine Gül tigkeit unabhängig vom Hauptgutachten behält. Eine diesbezügliche Kritik der Beschwerdeführerin läuft damit ins Leere.

4.2.2 Was den Hinweis bezüglich der fehlenden Unterschrift ( Urk. 1 S. 13) angeht, wonach das Gesamtgutachten aufgrund der nicht vorhandenen Unterschrift de s neurologischen Teilgutachters Dr. G.___ im zusammenfassenden Teil des Gutachtens ( Urk. 11/26/1-39) nicht verwertbar sein soll, ist Folgendes festzuhal ten: Der erste Teil des Gutachtens beziehungsweise das Hauptgutachten (Urk. 11/26/1-39) stellt eine übersichtliche Darstellung der gesamten gutachterli chen Abklärungen dar. Darin werden die wichtigsten Erkenntnisse aus den jewei ligen Teilgutachten in gekürzter Version nochmals wiedergegeben. In diesem Sinne sind die Seiten 24 bis 26 des Hauptgutachtens ( Urk. 11/26/24-26) identisch mit den Seiten 7 bis 9 des neu rologischen Teilgutachtens (Urk. 11/26/68-70). Auf der letzten Seite des Teilgutachtens lassen sich so auch die Unterschriften von Dr. G.___ und Dr. E.___ erkennen. Da das neurologische Teilgutach ten im Übrigen die notwendigen Bestimmungen an ein beweiskräftiges Gutachten erfüllt und die Beschwerdegegnerin keine anderweitigen (inhaltlichen) Einwände geltend gemacht hat, kann festgehalten werden, dass das Teilgutachten seine Gül tigkeit unabhängig vom Hauptgutachten behält. Eine diesbezügliche Kritik der Beschwerdeführerin läuft damit ins Leere. 4.2.3 Die Beschwerdeführerin brachte weiter vor, der psychiatrische Gutachter habe für die gestellte Diagnose die falsche ICD-Codierung verwendet und im Grunde eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert ( Urk. 1 S. 14). Diesbezüglich gilt es festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin zu R echt bemängelt, dass für die Diagnose einer leichten affektiven (depressiven) Störung die Codierung ICD-10 F 32.1 nicht korrekt ist. Mit diesem Einwand verkennt die Beschwerdeführerin jedoch auch, dass es invalidenversicherungsrechtlich grundsätzlich nicht auf die Diagnose, sondern einzig darauf ankommt, welche Auswirkungen eine Erkran kung auf die Arbeitsfähigkeit hat ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_273/2018 vom 2 8. Juni 2018 E. 4.2; Urteil 8C_112/2018 vom 2 4. April 2018 E. 4.3 ; BGE 136 V 279 E. 3.2.1 ). Massgebend ist in erster Linie der lege artis erhobene Befund und der Schweregrad der Symptomatik sowie die damit verbundenen Funktions einschränkungen ( Urteil e des Bundesgerichts 9C_273/2018 vom 2 8. Juni 2018 E. 4.2, 9C_59/2016 vom 6. Januar 2017 E. 6.1, 9C_634/2015 vom 1 5. März 2016 E. 6.1 mit Hinweisen und 9C_474/2017 vom 4. Oktober 2017 E. 4.1). Auch v orlie gend ist für die Bestimmung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nicht allein die Bezeichnung respektive Codierung der Krankheit massgebend, sondern deren funktionelle Einschränkung. Dr. C.___ beschrieb in seinem psychiatrischen Teilgutachten nachvollziehbar, dass aufgrund des Insuffizienzerlebens, der Selbstwertminderung, einer gewissen Niedergestimmtheit sowie der mangelnden Perspektive und dem zeitweilig fehlende n Antrieb eine affektive Störung, aktuell von leichtem Ausmass, klassifikatorisch festgestellt wurde ( Urk. 11/26/16). Hin weise auf eine mittelgradige depressive Episode, wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht, lassen sich im Gutachten nicht finden und d ie Befundschilde rung lässt zudem ohne Weiteres auf eine leichte affektive Störung schliessen. Darüber hinaus wurde die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % nicht einzig aufgrund der Diagnose einer leichten affektiven Störung gestellt. Vielmehr hielt der Gutachter ausdrücklich fest, dass die im psychiatrischen Teilgutachten gestellten Diagnosen als klinische Einheit zu betrachten sind und in ihrer Bedeu tung auf die Arbeitsfähigkeit nicht «auseinanderdividiert» werden können ( Urk. 11/26/17). Die falsche ICD-Codierung hat somit keinen Einfluss auf die fest gestellte funktionelle Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 %.

4.2.3 Die Beschwerdeführerin brachte weiter vor, der psychiatrische Gutachter habe für die gestellte Diagnose die falsche ICD-Codierung verwendet und im Grunde eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert ( Urk. 1 S. 14). Diesbezüglich gilt es festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin zu R echt bemängelt, dass für die Diagnose einer leichten affektiven (depressiven) Störung die Codierung ICD-10 F 32.1 nicht korrekt ist. Mit diesem Einwand verkennt die Beschwerdeführerin jedoch auch, dass es invalidenversicherungsrechtlich grundsätzlich nicht auf die Diagnose, sondern einzig darauf ankommt, welche Auswirkungen eine Erkran kung auf die Arbeitsfähigkeit hat ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_273/2018 vom 2 8. Juni 2018 E. 4.2; Urteil 8C_112/2018 vom 2 4. April 2018 E. 4.3 ; BGE 136 V 279 E. 3.2.1 ). Massgebend ist in erster Linie der lege artis erhobene Befund und der Schweregrad der Symptomatik sowie die damit verbundenen Funktions einschränkungen ( Urteil e des Bundesgerichts 9C_273/2018 vom 2 8. Juni 2018 E. 4.2, 9C_59/2016 vom 6. Januar 2017 E. 6.1, 9C_634/2015 vom 1 5. März 2016 E. 6.1 mit Hinweisen und 9C_474/2017 vom 4. Oktober 2017 E. 4.1). Auch v orlie gend ist für die Bestimmung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nicht allein die Bezeichnung respektive Codierung der Krankheit massgebend, sondern deren funktionelle Einschränkung. Dr. C.___ beschrieb in seinem psychiatrischen Teilgutachten nachvollziehbar, dass aufgrund des Insuffizienzerlebens, der Selbstwertminderung, einer gewissen Niedergestimmtheit sowie der mangelnden Perspektive und dem zeitweilig fehlende n Antrieb eine affektive Störung, aktuell von leichtem Ausmass, klassifikatorisch festgestellt wurde ( Urk. 11/26/16). Hin weise auf eine mittelgradige depressive Episode, wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht, lassen sich im Gutachten nicht finden und d ie Befundschilde rung lässt zudem ohne Weiteres auf eine leichte affektive Störung schliessen. Darüber hinaus wurde die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % nicht einzig aufgrund der Diagnose einer leichten affektiven Störung gestellt. Vielmehr hielt der Gutachter ausdrücklich fest, dass die im psychiatrischen Teilgutachten gestellten Diagnosen als klinische Einheit zu betrachten sind und in ihrer Bedeu tung auf die Arbeitsfähigkeit nicht «auseinanderdividiert» werden können ( Urk. 11/26/17). Die falsche ICD-Codierung hat somit keinen Einfluss auf die fest gestellte funktionelle Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 %. 4.3 Die Beschwerdeführerin machte sodann geltend, die Einschätzung der Z.___ -Gut achter hinsichtlich der Diagnose eines CRPS würden den Feststellungen von Dr. H.___ sowie weiteren Arzt b e richten widersprechen ( Urk. 1 S. 11 f., S. 14 und S. 16).

4.3 Die Beschwerdeführerin machte sodann geltend, die Einschätzung der Z.___ -Gut achter hinsichtlich der Diagnose eines CRPS würden den Feststellungen von Dr. H.___ sowie weiteren Arzt b e richten widersprechen ( Urk. 1 S. 11 f., S. 14 und S. 16). 4.3.1 Dr. H.___, Facharzt für Chirurgie und Handchirurgie FMH, nannte in seinem Bericht vom 3 1. August 2016 ( Urk. 11/29) die Diagnose eine s CRPS an der rech ten oberen Extremität (S. 1). In den Stellungnahmen vom 1 3. Januar 2017 ( Urk. 11/37) und 2 8. Februar 2017 ( Urk. 11/39) nahm Dr. B.___ vom Z.___ Bezug auf den Arztbericht von Dr. H.___ und führte aus, es sei aufgrund de s kurzen Berichts nicht ersichtlich, welche der für die Diagnosestellung massgeblichen Budapest - Kriterien erfüllt seien. Es würden weder anamnestisch e, noch klinische Befundangaben aufgeführt, auf die eine CRPS Diagnose abgestützt werden könnte. Zum Zeitpunkt der Begutachtung hätten keinerlei Anhaltspunkte für das Vorliegen eines CRPS vorgelegen. Im Rahmen der Begutachtung seien die erfor derlichen klinischen Untersuchungen durchgeführt worden und die IASP-Kriterien (Budapest-Kriterien) seien nicht erfüllt gewesen (S. 1 f.). Dem Arztbe richt von Dr. I.___, Oberarzt an der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchi rurgie des J.___, vom 1 9. September 2016 (Urk. 11/45) kann diesbezüglich entnommen werden, dass sich klinisch kein Anhalt für ein aktives CRPS erg ab (S. 2). Die leitenden Ärzte am Institut für Radiologie und Nuklearme dizin des K.___, Dr. med. L.___ und Dr. med. M.___, hiel ten in ihrem Arztbericht vom 2 8. September 2016 ( Urk. 11/53) fest, dass eine 3-Phasen Skelettszintigraphie und eine SPECT-Untersuchung der rechten Hand mit der Frage nach einem CRPS durchgeführt worden sei. Bei symmetrische r Trophik beider Hände hätten kein e Nachweise eines ablaufenden CRPS oder eines dystro phen Restzustands festgestellt werden können (S. 2).

4.3.1 Dr. H.___, Facharzt für Chirurgie und Handchirurgie FMH, nannte in seinem Bericht vom 3 1. August 2016 ( Urk. 11/29) die Diagnose eine s CRPS an der rech ten oberen Extremität (S. 1). In den Stellungnahmen vom 1 3. Januar 2017 ( Urk. 11/37) und 2 8. Februar 2017 ( Urk. 11/39) nahm Dr. B.___ vom Z.___ Bezug auf den Arztbericht von Dr. H.___ und führte aus, es sei aufgrund de s kurzen Berichts nicht ersichtlich, welche der für die Diagnosestellung massgeblichen Budapest Kriterien erfüllt seien. Es würden weder anamnestisch e, noch klinische Befundangaben aufgeführt, auf die eine CRPS Diagnose abgestützt werden könnte. Zum Zeitpunkt der Begutachtung hätten keinerlei Anhaltspunkte für das Vorliegen eines CRPS vorgelegen. Im Rahmen der Begutachtung seien die erfor derlichen klinischen Untersuchungen durchgeführt worden und die IASP-Kriterien (Budapest-Kriterien) seien nicht erfüllt gewesen (S. 1 f.). Dem Arztbe richt von Dr. I.___, Oberarzt an der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchi rurgie des J.___, vom 1 9. September 2016 (Urk. 11/45) kann diesbezüglich entnommen werden, dass sich klinisch kein Anhalt für ein aktives CRPS erg ab (S. 2). Die leitenden Ärzte am Institut für Radiologie und Nuklearme dizin des K.___, Dr. med. L.___ und Dr. med. M.___, hiel ten in ihrem Arztbericht vom 2 8. September 2016 ( Urk. 11/53) fest, dass eine 3-Phasen Skelettszintigraphie und eine SPECT-Untersuchung der rechten Hand mit der Frage nach einem CRPS durchgeführt worden sei. Bei symmetrische r Trophik beider Hände hätten kein e Nachweise eines ablaufenden CRPS oder eines dystro phen Restzustands festgestellt werden können (S. 2). D ie neuen Arztberichte wurden schliesslich erneut de n Z.___ -Ärzten zur Stellung nahme vorgelegt. Mit einer abschliessenden Stellungnahme vom 31. Oktober 2017 ( Urk. 11/64) äusserte sich Dr. G.___ wie folgt : B asierend auf den aufge führten Befunden, den dokumentierten anamnestischen Angaben und insbeson dere in Zusammenschau mit den anamnestischen Angaben und Befunden im neu rologischen Gutachten seien die Budapest-Kriterien, insbesondere die geforderten Untersuchungskriterien, nicht erfüllt. Er könne auch aufgrund der nachgereichten Arztberichte und der darin dokumentierten Befunde die Diagnose eines komple xen regionalen Schmerzsyndroms I (CRPS) nicht stützen. Es würden sich darüber hinaus keine neu aufgetretenen neurologischen Erkrankungen ergeben, die eine andere Beurteilung als die bereits im neurologischen Fachgutachten erstatteten, begründen könnten (S. 4).

D ie neuen Arztberichte wurden schliesslich erneut de n Z.___ -Ärzten zur Stellung nahme vorgelegt. Mit einer abschliessenden Stellungnahme vom 31. Oktober 2017 ( Urk. 11/64) äusserte sich Dr. G.___ wie folgt : B asierend auf den aufge führten Befunden, den dokumentierten anamnestischen Angaben und insbeson dere in Zusammenschau mit den anamnestischen Angaben und Befunden im neu rologischen Gutachten seien die Budapest-Kriterien, insbesondere die geforderten Untersuchungskriterien, nicht erfüllt. Er könne auch aufgrund der nachgereichten Arztberichte und der darin dokumentierten Befunde die Diagnose eines komple xen regionalen Schmerzsyndroms I (CRPS) nicht stützen. Es würden sich darüber hinaus keine neu aufgetretenen neurologischen Erkrankungen ergeben, die eine andere Beurteilung als die bereits im neurologischen Fachgutachten erstatteten, begründen könnten (S. 4). 4.3.2 Bezüglich der Einschätzung von Dr. H.___ ist auf die etablierte Rechtsprechung hinzuweisen, wonach aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte (und be handelnde Ärzte) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauens stellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, im Streitfall eine direkte Leistungszusprache einzig gestützt auf die Angaben der behandeln den Ärzte kaum je in Frage kommt (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5 mit Hinweisen).

4.3.2 Bezüglich der Einschätzung von Dr. H.___ ist auf die etablierte Rechtsprechung hinzuweisen, wonach aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte (und be handelnde Ärzte) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauens stellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, im Streitfall eine direkte Leistungszusprache einzig gestützt auf die Angaben der behandeln den Ärzte kaum je in Frage kommt (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5 mit Hinweisen). Dem Bericht von Dr. H.___ (E. 4.3.1) können keine (neuen) Befunde respektive Symptome entnommen werden, welche zur nachvollziehbar begründeten Diag nose eines CRPS geführt haben sollen. Insbesondere ist nicht ersichtlich, welche der Budapest-Kriterien als erfüllt betrachtet werden und aufgrund welcher Symp tome respektive Befunde. Auch o bjektivierbare Befunde und Angaben zum CRPS können dem Bericht nicht entnommen werden. Vielmehr stellte Dr. H.___ im Wesentlichen auf die subjektive Krankheitsüberzeugung der Beschwerdeführerin ab, welche eine solche Erkrankung nicht ohne Weiteres zu begründen vermögen. Der Bericht von Dr. H.___ vermag die gutachterliche Einschätzung nicht in Frage zu stellen, da er insbesondere weder umfassend noch in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtend ist und da seine Schlussfolgerungen nicht begründet sind (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a).

Dem Bericht von Dr. H.___ (E. 4.3.1) können keine (neuen) Befunde respektive Symptome entnommen werden, welche zur nachvollziehbar begründeten Diag nose eines CRPS geführt haben sollen. Insbesondere ist nicht ersichtlich, welche der Budapest-Kriterien als erfüllt betrachtet werden und aufgrund welcher Symp tome respektive Befunde. Auch o bjektivierbare Befunde und Angaben zum CRPS können dem Bericht nicht entnommen werden. Vielmehr stellte Dr. H.___ im Wesentlichen auf die subjektive Krankheitsüberzeugung der Beschwerdeführerin ab, welche eine solche Erkrankung nicht ohne Weiteres zu begründen vermögen. Der Bericht von Dr. H.___ vermag die gutachterliche Einschätzung nicht in Frage zu stellen, da er insbesondere weder umfassend noch in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtend ist und da seine Schlussfolgerungen nicht begründet sind (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a). Die Z.___ -Gutachterin Dr. G.___ befasst e sich in der abschliessenden Stellung nahme (E. 4.3.1) hingegen ausführlich mit den vorgelegten Arztberichten und Untersuchungsergebnissen. Sie führte nachvollziehbar aus, weshalb die Kriterien eines CRPS nicht als erfüllt betrachtet werden können. So beschrieb sie, dass für die diffuse Druckdolenz auch andere Ursachen in Frage kommen. Es konnte auch keine objektivierbare und reproduzierbare Differenz der Hauttemperatur bzw. der Hautfarbe er hoben werden. Eine Allodynie oder eine Hyperalgesie auf spitze Reize ist zu keinem Zeitpunkt dokumentiert worden. Das Ödem war im Juni 2017 nicht einseitig im Bereich der rechten Hand lokalisiert, sondern beidseits. Eine Hyper trichose oder nageltrophische Störung wurden ebenfalls nicht dokumentiert ( Urk. 11/64 S. 4). Die Ausführungen von Dr. G.___ sind schlüssig und werden zudem durch die Untersuchungen im J.___ und K.___ gestützt. Auf das Gutachten und die ergänzenden Stell ungnahmen der Z.___ -Gutachter kann daher zur Beantwortung der Frage nach dem Vorliegen eines CRPS v ollumfänglich ab ge stellt werden.

Die Z.___ -Gutachterin Dr. G.___ befasst e sich in der abschliessenden Stellung nahme (E. 4.3.1) hingegen ausführlich mit den vorgelegten Arztberichten und Untersuchungsergebnissen. Sie führte nachvollziehbar aus, weshalb die Kriterien eines CRPS nicht als erfüllt betrachtet werden können. So beschrieb sie, dass für die diffuse Druckdolenz auch andere Ursachen in Frage kommen. Es konnte auch keine objektivierbare und reproduzierbare Differenz der Hauttemperatur bzw. der Hautfarbe er hoben werden. Eine Allodynie oder eine Hyperalgesie auf spitze Reize ist zu keinem Zeitpunkt dokumentiert worden. Das Ödem war im Juni 2017 nicht einseitig im Bereich der rechten Hand lokalisiert, sondern beidseits. Eine Hyper trichose oder nageltrophische Störung wurden ebenfalls nicht dokumentiert ( Urk. 11/64 S. 4). Die Ausführungen von Dr. G.___ sind schlüssig und werden zudem durch die Untersuchungen im J.___ und K.___ gestützt. Auf das Gutachten und die ergänzenden Stell ungnahmen der Z.___ -Gutachter kann daher zur Beantwortung der Frage nach dem Vorliegen eines CRPS v ollumfänglich ab ge stellt werden. 4.4 Zusammenfassend ist aufgrund der nachvollziehbaren und umfassenden gut achterlichen Beurteilungen die angestammte Tätigkeit zu 80 % zumutbar, soweit nicht regelmässig Lasten über 12.5 kg getragen oder sehr häufig Arbeiten über Kopfhöhe ausgeführt werden. Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdi gung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen).

4.4 Zusammenfassend ist aufgrund der nachvollziehbaren und umfassenden gut achterlichen Beurteilungen die angestammte Tätigkeit zu 80 % zumutbar, soweit nicht regelmässig Lasten über 12.5 kg getragen oder sehr häufig Arbeiten über Kopfhöhe ausgeführt werden. Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdi gung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen). 4.5

4.5 4. 5.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standard indika to ren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr schein lichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell be weisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).

4. 5.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standard indika to ren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr schein lichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell be weisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Be weisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ein Beweisverfahren bleibt daher entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und all fäl ligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1). Insbesondere in Fällen, in welchen nach der Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressi ven Störung auszugehen ist, die nicht schon als chronifiziert gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es in aller Regel keines struk turierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. Urteil des Bundesge richts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1).

Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Be weisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ein Beweisverfahren bleibt daher entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und all fäl ligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1). Insbesondere in Fällen, in welchen nach der Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressi ven Störung auszugehen ist, die nicht schon als chronifiziert gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es in aller Regel keines struk turierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. Urteil des Bundesge richts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1). 4.5.2 Wie nachfolgend aufzuzeigen ist (vgl. E. 5 hernach), hat die gutachterlich fest ge stellte Arbeitsfähigkeit von 80 % in angestammter Tätigkeit keinen rentenbe gründenden Invaliditätsgrad zur Folge, weshalb von der Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens ab gesehen werden kann (vgl. E. 4.5.1 hie r vor). Denn mit diesem wird eine im Rahmen einer psychischen Diagnose attestierte Arbeitsunfähigkeit validiert. Eine grössere Arbeitsunfähigkeit als die gutachter lich attestierte kann aus einer Indikatorenprüfung nicht resultieren (Urteil des Bundesgerichts 8C_52/2020 vom 2 2. April 2020 E. 4.2.2 mit Hinweisen ).

4.5.2 Wie nachfolgend aufzuzeigen ist (vgl. E. 5 hernach), hat die gutachterlich fest ge stellte Arbeitsfähigkeit von 80 % in angestammter Tätigkeit keinen rentenbe gründenden Invaliditätsgrad zur Folge, weshalb von der Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens ab gesehen werden kann (vgl. E. 4.5.1 hie r vor). Denn mit diesem wird eine im Rahmen einer psychischen Diagnose attestierte Arbeitsunfähigkeit validiert. Eine grössere Arbeitsunfähigkeit als die gutachter lich attestierte kann aus einer Indikatorenprüfung nicht resultieren (Urteil des Bundesgerichts 8C_52/2020 vom 2 2. April 2020 E. 4.2.2 mit Hinweisen ). 5.

5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).

5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). In gewissen Fällen, insbesondere dort, wo Validen- und Invalideneinkommen an hand derselben Tätigkeit zu ermitteln sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_295/2017 vom 27. September 2017 E. 6.5), kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne Invalidität erzielbare hypothetische Er werbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalidenein kommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sogenannter Prozent vergleich; BGE 114 V 310 E. 3a mit Hinweisen).

In gewissen Fällen, insbesondere dort, wo Validen- und Invalideneinkommen an hand derselben Tätigkeit zu ermitteln sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_295/2017 vom 27. September 2017 E. 6.5), kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne Invalidität erzielbare hypothetische Er werbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalidenein kommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sogenannter Prozent vergleich; BGE 114 V 310 E. 3a mit Hinweisen). 5.2 Die Beschwerdeführerin hat keine Berufsaus bildung absolviert. Tätig war sie im Reinigungsbereich (Urk. 11/3/4 ) und erzielte dabei nur geringe Einkommen ( Urk. 11/9). Einer Tätigkeit im Reinigungsbereich oder einer ähnlich entlöhnten Hilfsarbeitertätigkeit wäre sie ohne den Gesund heitsscha den mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch weiterhin nachgegangen.

5.2 Die Beschwerdeführerin hat keine Berufsaus bildung absolviert. Tätig war sie im Reinigungsbereich (Urk. 11/3/4 ) und erzielte dabei nur geringe Einkommen ( Urk. 11/9). Einer Tätigkeit im Reinigungsbereich oder einer ähnlich entlöhnten Hilfsarbeitertätigkeit wäre sie ohne den Gesund heitsscha den mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch weiterhin nachgegangen. Aufgrund des Gesundheitsschadens beschränkt sich der Einsatzbereich der Be schwerdeführerin auf körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeiten, bei welchen nicht regelmässig Lasten über 12.5 kg getragen und nicht sehr häufig Arbeiten über Kopfhöhe ausgeführt werden müssen (Urk. 2 S. 1). Der ausgegli chene Arbeitsmarkt hält auch für unge lernte Arbeitskräfte solche Tätigkeiten in genügender Anzahl bereit. Bislang hat die Beschwerdeführerin keine dem Belas tungsprofil angepasste Tätigkeit aufgenommen.

Aufgrund des Gesundheitsschadens beschränkt sich der Einsatzbereich der Be schwerdeführerin auf körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeiten, bei welchen nicht regelmässig Lasten über 12.5 kg getragen und nicht sehr häufig Arbeiten über Kopfhöhe ausgeführt werden müssen (Urk. 2 S. 1). Der ausgegli chene Arbeitsmarkt hält auch für unge lernte Arbeitskräfte solche Tätigkeiten in genügender Anzahl bereit. Bislang hat die Beschwerdeführerin keine dem Belas tungsprofil angepasste Tätigkeit aufgenommen. Bei dieser Ausgangslage (identische Basis des Validen- und Invalideneinkom mens) kann auf eine ziffernmässige Bestimmung der beiden hypothetischen Ein kommen verzichtet werden. Der Invaliditätsgrad entspricht damit dem Grad der Arbeitsunfähigkeit, gegebenenfalls unter Berücksichtigung des Abzuges vom Tabellenlohn (Urteile des Bundesgerichts 8C_365/2012 vom 30. Juli 2012 E. 7, 8C_628/2015 vom 6. April 2016 E. 5.3.5 je mit Hinweisen).

Bei dieser Ausgangslage (identische Basis des Validen- und Invalideneinkom mens) kann auf eine ziffernmässige Bestimmung der beiden hypothetischen Ein kommen verzichtet werden. Der Invaliditätsgrad entspricht damit dem Grad der Arbeitsunfähigkeit, gegebenenfalls unter Berücksichtigung des Abzuges vom Tabellenlohn (Urteile des Bundesgerichts 8C_365/2012 vom 30. Juli 2012 E. 7, 8C_628/2015 vom 6. April 2016 E. 5.3.5 je mit Hinweisen). 5.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) al lenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass per sönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Le bensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Ein zelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen kör perlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Ein schränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts füh ren dürfen (Urteile des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 und 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1).

5.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) al lenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass per sönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Le bensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Ein zelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen kör perlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Ein schränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts füh ren dürfen (Urteile des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 und 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1). Für einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad wäre damit ein Abzug vom Tabel lenlohn von 25 % notwendig, was jedoch ausgeschlossen ist. Die Beschwerdefüh rerin ist in ihrem verbleibenden möglichen Pensum von 80 % nur in der Hinsicht eingeschränkt, als ihr schwere körperliche Arbeiten, regelmässiges Tragen von Lasten über 12.5 kg sowie häufige Überkopfarbeiten nicht mehr zumutbar sind. Dem um 20 % reduzierten Rendement wurde mit der attestierten Arbeitsfähigkeit von 80 % bereits hinreichend Rechnung getragen. Ein (weiterer) Abzug wegen der leidensbedingten Ein schränkung rechtfertigt sich da her nicht. Es ist nicht erkennbar, dass anderweitige einkommensbeeinflussende Faktoren, die im Übri gen auch von der Beschwerdeführerin nicht vorgebracht werden, derart gravie rend wären, dass diese deswegen negative Auswirkungen auf die Lohnhöhe zu gewärtigen hätte.

Für einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad wäre damit ein Abzug vom Tabel lenlohn von 25 % notwendig, was jedoch ausgeschlossen ist. Die Beschwerdefüh rerin ist in ihrem verbleibenden möglichen Pensum von 80 % nur in der Hinsicht eingeschränkt, als ihr schwere körperliche Arbeiten, regelmässiges Tragen von Lasten über 12.5 kg sowie häufige Überkopfarbeiten nicht mehr zumutbar sind. Dem um 20 % reduzierten Rendement wurde mit der attestierten Arbeitsfähigkeit von 80 % bereits hinreichend Rechnung getragen. Ein (weiterer) Abzug wegen der leidensbedingten Ein schränkung rechtfertigt sich da her nicht. Es ist nicht erkennbar, dass anderweitige einkommensbeeinflussende Faktoren, die im Übri gen auch von der Beschwerdeführerin nicht vorgebracht werden, derart gravie rend wären, dass diese deswegen negative Auswirkungen auf die Lohnhöhe zu gewärtigen hätte. 5.6 Zusammenfassend ist gestützt auf das Z.___ -Gutachten und die ergänzenden Stel lungnahmen von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auszu gehen. Ein zusätzlicher Abzug fällt ausser Betracht und die Beschwerdegegnerin hat somit einen Rentenanspruch zu Recht verneint.

5.6 Zusammenfassend ist gestützt auf das Z.___ -Gutachten und die ergänzenden Stel lungnahmen von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auszu gehen. Ein zusätzlicher Abzug fällt ausser Betracht und die Beschwerdegegnerin hat somit einen Rentenanspruch zu Recht verneint. Der Anspruch auf berufliche Massnahmen bildet vorliegend nicht Anfechtungsge genstand. Der Beschwerdeführerin ist es unbe nom men, sich bezüglich beruflicher Massnahmen erneut anzumelden. Soweit solche vorliegend beantragt werden, ist auf die Beschwerde jedoch nicht einzutreten.

Der Anspruch auf berufliche Massnahmen bildet vorliegend nicht Anfechtungsge genstand. Der Beschwerdeführerin ist es unbe nom men, sich bezüglich beruflicher Massnahmen erneut anzumelden. Soweit solche vorliegend beantragt werden, ist auf die Beschwerde jedoch nicht einzutreten. Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 5.7 Da die Voraussetzungen erfüllt sind, ist der Beschwerdeführerin antragsgemäss (Urk. 1 S. 2) die unentgeltl iche Prozessführung zu gewähren und es ist ihr Rechts anwalt Tobias Figi als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen.

5.7 Da die Voraussetzungen erfüllt sind, ist der Beschwerdeführerin antragsgemäss (Urk. 1 S. 2) die unentgeltl iche Prozessführung zu gewähren und es ist ihr Rechts anwalt Tobias Figi als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen. 6.

6. 6. 1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführer in aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.

6. 1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführer in aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 6.2 Nachdem der Rechtsvertreter keine Honorarnote eingereicht hat, wird die Ent schädigung vom Gericht nach Ermessen (vgl. dazu Urk. 12 S. 2) und ohne Rück sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwie rigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festgesetzt (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [ GSVGer ] ). Entsprechend ist er mit Fr. 3 ‘ 0 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse zu ent schädigen.

6.2 Nachdem der Rechtsvertreter keine Honorarnote eingereicht hat, wird die Ent schädigung vom Gericht nach Ermessen (vgl. dazu Urk. 12 S. 2) und ohne Rück sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwie rigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festgesetzt (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [ GSVGer ] ). Entsprechend ist er mit Fr. 3 ‘ 0 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse zu ent schädigen. 6.3 Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten sowie der Auslagen für die Vertretung verpflich tet werden kann, sofern sie dazu in der Lage ist.

6.3 Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten sowie der Auslagen für die Vertretung verpflich tet werden kann, sofern sie dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst:

Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuches vom 1 0. Januar 2019 wird der Beschwerdeführerin die un entgeltliche Prozessführung gewährt und es wird ihr Rechtsanwalt Tobia s Figi, Zürich, als unentgeltliche r Rechtsvertrete r für das vorliegende Verfahren bestellt,

In Bewilligung des Gesuches vom 1 0. Januar 2019 wird der Beschwerdeführerin die un entgeltliche Prozessführung gewährt und es wird ihr Rechtsanwalt Tobia s Figi, Zürich, als unentgeltliche r Rechtsvertrete r für das vorliegende Verfahren bestellt, und erkennt sodann :

und erkennt sodann : 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Tobias Figi, Zürich, wird mit Fr. 3 ‘ 0 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse ent schädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Tobias Figi, Zürich, wird mit Fr. 3 ‘ 0 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse ent schädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tobias Figi

Rechtsanwalt Tobias Figi - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubBabic