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Usain Bolt siegt in London
- Freitag, 26. Juli 2013, 22:54 Uhr, aktualisiert um 23:24 Uhr
Usain Bolt hat den Sprint über 100 Meter am Diamond-League-Meeting von London deutlich gewonnen. Der Jamaikaner lief persönliche Jahresbestzeit. Für ein Highlight sorgte Hochspringer Bogdan Bondarenko.
Bolt siegte trotz eines schwachen Starts am Ende überlegen in 9,85 Sekunden vor Michael Rodgers (9,98) und Nesta Carter (9,99) und lief damit seine beste Zeit in dieser Saison über 100 m. «Es war wunderbar. Es herrscht eine unglaubliche Energie hier», sagte Bolt kurz nach seinem Sieg.
Die Rennen in London sind der letzte Test für Bolt vor den in zwei Wochen beginnenden Weltmeisterschaften in Moskau. Nach dem Verzicht des angeschlagenen 100-m-Weltmeisters Yohan Blake und dem Rückzug des positiv getesteten Tyson Gay aus den USA wird Bolt dort als haushoher Favorit antreten.
Weir über 200 m nicht zu schlagen
Bereits über 200 m hatten die jamaikanischen Sprinter ihre derzeitige Überlegenheit unter Beweis gestellt. Der 23-jährige Warren Weir siegte vor seinem Landsmann Jason Young, dem Sieger von Spitzenleichtathletik Luzern. In 19,89 Sekunden blieb Weir nur 16 Hundertstelsekunden über der Jahresweltbestzeit von Bolt.
Bondarenkos Weltrekordversuche
Neben Bolt sorgte Hochspringer Bogdan Bondarenko für das Highlight. Erst bei 2,28 m stieg Bondarenko in den Wettkampf ein, jeweils im ersten Versuch übersprang der Ukrainer 2,34 und 2,38 m, womit er den Wettkampf bereits für sich entschieden hatte. Der 23-Jährige legte die Latte auf 2,43 m - und scheiterte hauchdünn. Danach pokerte Bondarenko, als er sich noch zweimal auf der Weltrekordhöhe von 2,47 m versuchte, die Latte aber zweimal deutlich riss.
Zwei Jahresbestleistungen bei den Frauen
Für die erste Jahresweltbestleistung des Abends hatte Zuzana Hejnova über 400 m Hürden gesorgt. Die Olympia-Dritte aus Tschechien feierte dank starken letzten 150 Metern ihren achten Sieg in Folge und verbesserte mit 53,07 Sekunden den von ihr gehaltenen Landesrekord. Eine Jahresweltbestzeit stellte auch die Amerikanerin Shannon Rowbury mit 8:41,46 Minuten über 3000 m auf.