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Der sechste Sinn Ihres Hundes: Eine tiefere Betrachtung der Tasthaare
Ein Hund nutzt seine Tasthaare, um seine Umgebung zu erforschen und sich darin zurechtzufinden. Diese speziellen Haare, auch als Vibrissen oder Sinneshaare bekannt, dienen ihm als eine Art „sechster Sinn“, ähnlich einem integrierten Radargerät. Sie sind unerlässliche Hilfsmittel für den Hund und deutlich dicker als das restliche Fell, was sie im Gesicht des Tieres hervorstechen lässt.
Die Tasthaare finden sich an verschiedenen Stellen wie der Schnauze, den Wangen, dem Unterkiefer, dem Nasenrücken und den Lippen. Sie sind etwa dreifach fester in der Haut verankert als die übrigen Haare. Wenn Sie die Tasthaare Ihres Hundes sanft berühren, werden Sie feststellen, dass er auf der berührten Seite kurz die Augen schliesst oder blinzelt.
Darüber hinaus beeinflusst der Kontakt mit den Tasthaaren auch andere Körperteile des Hundes. Sie ermöglichen es ihm beispielsweise, sich in der Dunkelheit zurechtzufinden. Die Luftwirbel, die der Hund beim Gehen erzeugt, sind für ihn durch die Tasthaare spürbar und helfen ihm, Hindernisse zu erkennen.