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Neun Monate nach dem Wüten des Hurrikans "Sandy" gibt es im Nordosten der USA einen kleinen Baby-Boom. Mehrere Spitäler in New York und New Jersey verzeichneten im Juli einen ungewöhnlichen Anstieg der Geburtenzahl.
So erwartet das Monmouth-Spital in Long Branch in diesem Monat insgesamt 500 Geburten gegenüber 371 im Juli vergangenen Jahres. Das Spital CHU in Neptune erwartet seinerseits 200 statt 160 Geburten im Juli 2012. Laut Experten ist ein derartiger Geburtenanstieg nach Unwettern oder Stromausfällen üblich.
Laut dem Wirtschaftsprofessor Richard Evans nutzten viele Paare den Moment erzwungener Untätigkeit während des Sturms zur Zeugung von Kindern: "Es scheint, dass wenn der Strom ausfällt und der Fernseher nicht mehr geht, die Geburtenzahl ansteigt."
Gemäss Evans' Recherchen ist es normal, dass im Schnitt für jeden Tag einer Unwetterwarnung die Geburtenrate um zwei Prozent ansteigt. Allerdings sei der Anstieg nach dem Hurrikan "Sandy", der im Oktober im Nordosten der USA gewütet hatte, nun deutlich stärker.
SDA-ATS