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In der vorliegenden Thesis sammle und ordne ich Schlüsse von Dramentexten und Theateraufführungen. Als Aufführung verstehe ich dabei entsprechend der Definition von Fischer-Lichte ein Ereignis, das aus der Konfrontation und Interaktion zweier Gruppen von Personen hervorgeht, die sich an einem Ort zur selben Zeit versammeln, um gemeinsam eine Situation, also eine zeitlich, räumlich begrenzten Zusammenhang von Personen, Elementen und Sachverhalten zu erleben1. Da ich mich sehr stark mit klassischen Erzählmustern beschäftige (vgl. Kapiel 2), schliesst die Untersuchung auch Filme mit ein. Ausserdem widme ich einen Teil der Arbeit dem Ende, welches ich zeitlich nach dem Schluss verorte. (vgl. „Ende und Schluss“) Die Sammlung aller gefundenen Schlüsse und Enden wird zum Anfang einer „Endzyklopädie“, also einer Enzyklopädie der Enden. Ich untersuche den Schluss oder das Ende so nicht anders vermekt aus der Sicht des Rezipienten, also des Publikums und meine mit Publikum jene Menschen, die sich die Aufführung anschauen mit der Darbietung das (theatrale) Ereignis ausmachen.