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Schröpfen
Aus der ursprünglichen Instinktbehandlung des Saugens, etwa bei Wunden, Schlangenbissen, etc., entwickelte sich das Schröpfen in der Medizin aller alten Kulturvölker. Insofern gehörte das Schröpfen zu den zentralen therapeutischen Verfahren in der Medizinhistorie.
Zwischenzeitlich verdrängt von pharmazeutischen Errungenschaften, erlebt das Schröpfen, wie auch einige andere naturheilkundliche Methoden seit ca. 2-3 Jahrzehnten wieder eine kleine Wiedergeburt.
Die Wirkungsweise konnte auch dank neuester Forschungen besser nachvollzogen werden. So ist es nicht nur das Umverteilen von Blut, dass die therapeutische Wirkung erklärt, sondern auch viele Reflexverbindungen, die heute physiologisch erklärt werden können.
Typische Beschwerdebilder, die durch das Schröpfen behandelt werden:
- funktionelle Herzerkrankungen
- ständige Müdigkeit & tiefer Blutdruck
- allgemeine Mangeldurchblutung
- Oberbauchbeschwerden
- Verdauungsbeschwerden, funktioneller, wie auch organischer Natur
- Energiemangel & Appetitlosigkeit (Ausdruck einer Leberschwäche)
- Hüft- oder Kniebeschwerden (z.B. Arthrose)
- Wirbelsäulenbeschwerden
- Halswirbelsäulen-Syndrom