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1.) Gute und interessante Bemerkung. Doch wie kurz ist eigentlich "sehr rasch"? Am Boden ist das deutlich merk- und messbar, und man kann einigermassen fühlen, wann "die Luft raus ist".Markus Pfister hat geschrieben:Bei minus 10 und wärmer auf 500hPa wird es sehr schwer, etwas Längerlebiges zu produzieren, denn die (Hitze-)Gewitter zerstören in der Regel sehr rasch den benötigten Labilitäts-Gradienten.
Von der Temperatur auf 5500 m aber reden die Wenigsten und gemessen wird da bestenfalls 2 mal am Tag.
Auch für wetterbegeisterte Laien dürfte die Endlichkeit des Kaltluft-Reservoirs in der Regel wenig präsent sein.
"GFS/ECMWF haben ja diese und diese Temperatur angegeben, also bleibt das auch so mit oder ohne Gewitter, denn den
Gegenbeweis gibt's erst um 00Z . Und ausserdem kühlt sich ein Gas ja immer ab, wenn es entspannt wird wie hier von 1 bar auf 0.5 bar, oder...?"
Und doch stimmt es - es wird Wärme transportiert, also muss es sich oben aufwärmen, weil der Wärmestrom in diese Richtung geht. Selbst wenn man das am Boden nicht merkt.
Erfolgt das auch innerhalb von 10 bis 20 min oder verträgt es da mehr? Wie ist die Abkühlung bei der Entspannung zu bewerten?
2.) Du gibst -10 Grad C als kritischen Wert an. Wäre aber wieder unkritisch, wenn auch der 850er > 20 Grad C hätte?
3.) Du schreibst "Hitzegewitter", vielleicht, weil die Luftmassen da einfach stehen und nicht erneuert werden.
Etwas weiterüberlegt, wäre ein Gewitter bei 28 K Temperaturunterschied und 30 km/h in 500 hPa heftiger als eines bei 30 K Unterschied und Windstille in 500 hPa?
Grüsse - Microwave