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Federica de Cesco wurde 1938 als Tochter eines italienischen Vaters und einer deutschen Mutter im norditalienischen Friaul geboren. Sie wuchs mehrsprachig auf und spricht fließend Italienisch,
Deutsch und Französisch, da sie in der Zeit des Zweiten Weltkriegs mit ihren Eltern in Äthiopien, Italien, Frankreich, Norddeutschland und Belgien lebte. Sie studierte Kunstgeschichte und
Psychologie an der Universität Lüttich. 1962 zog Federica de Cesco in die Schweiz; sie lebt heute in Luzern. Seit 1971 ist sie mit dem japanischen Fotografen Kazuyuki Kitamura verheiratet. Aus
ihrer ersten Ehe mit einem Schweizer hat sie zwei Kinder, Manuela Federica und Marc-Daniel.
Sie ist selbst eine Weltreisende und hat auch eine Zeitlang bei den Tuareg – einem Nomadenvolk in der Sahara – gelebt. Ihre Reiseerfahrungen und ihr volkskundliches Wissen hat sie in mehreren
Büchern verarbeitet, zu denen ihr Mann die Fotos beigesteuert hat. Die Protagonisten ihrer Geschichten sind meistens selbstbewusste Mädchen, die gegen aufgezwungene Normen rebellieren. Auch
Federica de Cesco selbst hatte z. B. verbotenerweise in der Schule Hosen getragen.
Ein Film über ihr Leben vom Regisseur Nino Jacusso kam am 6. März 2008 in der Schweiz in die Kinos. Seit 2013 engagiert sie sich als Beirätin der Lakota-Stiftung für die Bildung von
Lakota-Kindern