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Die Rechtsmedizin klärt laut dem Sprecher ab, ob es sich um einen natürlichen Tod handelt oder um einen Suizid, wie der Sprecher auf Anfrage weiter sagte. Dieses Vorgehen wird demnach immer angewendet, wenn die Todesursache nicht sofort klar ist.
Erb war der letzte Konzernchef der Winterthurer Erb-Gruppe, die 2003 Konkurs ging. Der Fall gilt nach dem Swissair-Konkurs als zweitgrösste Firmenpleite der Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Der Schaden soll sich auf mehrere Milliarden belaufen haben. Erb wurde zu einer siebenjährigen Freiheitsstrafe verurteilt.
Ende März hatte das Bundesgericht eine Beschwerde Erbs gegen den Haftantritt abgewiesen. Erb hatte sich dagegen gewehrt und akute Selbstmordgefahr geltend gemacht. Das Bundesgericht führte in seinem Entscheid aus, dass wegen allfälliger Suizidgefahr kein Strafaufschub gewährt werden könne.
Im Rahmen des Konkursverfahrens haben die Gerichte zuvor auch entschieden, dass Rolf Erb und seine Familie das Schloss Eugensberg in Salenstein TG verlassen müssen. Der Zeitpunkt des Auszug wäre auf den kommenden 1. Mai angesetzt gewesen. Eugensberg und weitere Vermögenswerte sind nach dem Zusammenbruch der Erb-Gruppe der Konkursmasse zugeschlagen worden.
Erb hatte das Schloss, das Inventar, Aktien, 13 Autos und Geld kurz vorher seiner Familie verschenkt. Im November 2015 bestätigte das Bundesgericht jedoch, dass die Werte zur Konkursmasse gehören.
Erb hatte stets alle Vorwürfe am Erb-Konkurs abgestritten und die Schuld seinem verstorbenen Vater Hugo zugeschoben. Dieser habe die Fäden in der Hand gehabt.
(AWP)