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Der Sicherheitsdienst des Flughafens (SSA) hat heute Abend den Absturz eines Flugzeuges in den Genfersee auf der Höhe von Port-Choiseul (Gemeinde Versoix, GE) simuliert, um seinen Notfallplan zu testen und die Zusammenarbeit mit seinen Partnern umzusetzen.
« Am Dienstag, den 13. September 2011, kurz nach 19.00 Uhr, wurde eine breit angelegte Rettungsoperation eingeleitet, nachdem die Flughafenbehörden über den Absturz eines Flugzeuges in den Genfersee auf der Höhe von Port-Choiseul in der Gemeinde Versoix (GE) informiert worden waren. Der Rettungsalarm wurde umgehend an die Partner und die betreffenden Zentralen weitergeleitet, und das Notfallmaterial an Ort und Stelle gebracht. Wenige Minuten später begannen die Such- und Rettungsoperationen. Mobilisiert wurden namentlich der Sicherheitsdienst des Genfer Flughafens (SSA), der Feuerwehr- und Rettungsdienst der Stadt Genf (SIS), die Feuerwehr von Versoix (SPV Versoix), die kantonale Sanitätsbrigade (BSC), die Genfer Kantonspolizei, die Seepolizei (PolNav) und die Internationale Genfersee-Rettungsgesellschaft (SISL) ».
Der Rettungseinsatz wurde im Rahmen eines simulierten Flugzeugabsturzes in den Genfersee beim Anflug auf den Genfer Flughafen durchgeführt. Die Operation wurde «Sully» getauft, zu Ehren von Flugkapitän Chesley Sullenberger, der sich am 15. Januar 2009 zu einer Notlandung auf dem Hudson River gezwungen sah, nachdem sein Airbus 320 mit einem Vogelschwarm kollidiert war.
Gemäss den Bestimmungen von Anhang 14 der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) betreffend Notfallpläne muss Genève Aéroport alle zwei Jahre eine Notfall-Übung durchführen.
Die an der Wasseroberfläche treibende Kabine wurde für die Übung durch das Boot «Star of Geneva» simuliert. Zwei Fluggesellschaften stellten Statisten zur Verfügung, welche die Rolle der Passagiere und des Flugpersonals übernahmen. Zudem standen ein Helikopter und zwei Boote im Einsatz. Die verunglückten Personen wurden im See aufgegriffen, ans Ufer geführt und dort umsorgt und behandelt.
Die Übung geht diesen Abend zu Ende.
Das Vorgehen der verschiedenen Rettungskräfte wurde während des gesamten Einsatzes geprüft. Es wird anschliessend von den Experten analysiert und ausgewertet.