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Am Samstag spie der Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra glühende Asche. Bei dem Ausbruch sind mindestens 11 Menschen getötet worden. Ihre Leichen wurden Katastrophenschützern zufolge im Dorf Sukameriah gefunden. Zunächst hatten die Behörden von drei verletzten Männern gesprochen. Diese hätten Verbrennungen erlitten. «Wahrscheinlich finden wir noch weitere Opfer», sagte am Samstag ein örtlicher Priester, der mit einer Hilfsorganisation zusammenarbeitet.
Nur einen Tag vor der erneuten Eruption hatte der Katastrophenschutz wegen nachlassender Aktivität des Vulkans die Rückkehr von Einwohnern erlaubt, die mehr als fünf Kilometer von dem Berg entfernt leben. Tagelang lag die gesamte Umgebung des Kraters kilometerweit unter einer grauen Staubdecke.
Der 2460 Meter hohe Berg hatte mehr als 400 Jahre geruht, bevor er im August 2010 wieder ausbrach. Seit September vergangenen Jahres sind rund 30'000 Menschen aus der Umgebung geflohen. Die Einwohner bauen an den fruchtbaren Hängen des Berges seit Jahrhunderten Kaffee, Kakao und Orangen an.
In Indonesien gibt es 130 aktive Vulkane. Das Land liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Kontinentalplatten aufeinander stossen. Diese sind ständig in Bewegung und lösen so Erdbeben oder Vulkanausbrüche aus. In Indonesien gibt es fast 130 aktive Vulkane, so viele wie in keinem anderen Land der Welt. (oku/sda)