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Bärlauch
Der Bärlauch ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Die in Europa und Teilen Asiens vor allem in Wäldern verbreitete und häufige, früh im Jahr austreibende Pflanzenart ist ein geschätztes Wildgemüse und wird vielfach gesammelt.
Er findet sich teils in großen Beständen in schattigen, feuchten und humusreichen Auwäldern und Laubwäldern, in Auen, Schluchten, unter Sträuchern oder an Bächen. Der Bärlauch kommt in Mitteleuropa zwar nur zerstreut vor, bildet aber häufig Massenvorkommen. (Quelle: Wikipedia)
Essbarkeit
Blätter:
Von März bis April kann man die stark nach Knoblauch duftenden Blätter des Bär-Lauchs zu Pesto verarbeiten oder in Kräuterquark, als Brotbelag, in Kräuterbutter, Kräuterkäse, Saucen und Gemüsegerichten genießen.
Blütenknospen und Blüten:
Die Blütenknospen lassen sich wie Antipasti in Öl, Essig oder Salzlake einlegen. Die Blüten nutzt man von April bis Juni als essbare Dekoration.
Samen:
Die im Juni geernteten noch grünen, runden Samen lassen sich wie grüner Pfeffer unter Weichkäse, Saucen oder Gemüsegerichte mischen. Die ausgereiften Samen trocknet man und mahlt sie zu einem pfeffrigen Trockengewürz.
Zwiebel:
Nachdem sich die Blätter der Pflanze zersetzt haben, kann man von Mai bis zum Februar des folgenden Jahres die etwa 20 cm tief in der Erde steckende Zwiebeln einlegen oder, ähnlich der Knoblauchzehe, als scharfes Speisegewürz verwenden.
Geschmack:
Der Grundgeschmack der Pflanze ist scharf, intensiv knoblauchartig und aromatisch.
Hinweis! Die Pflanze ähnelt den gefährlich giftigen Pflanzen Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) und Maiglöckchen (Convallaria majalis), deren Blätter jedoch nicht gestielt sind. Alle anderen mitteleuropäischen Laucharten (Allium) sind ähnlich verwendbar.