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Bei einem Brand in einem Spital in Südkorea sind am Freitag mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden mehr als 70 weitere Menschen verletzt, 13 von ihnen lebensgefährlich. Das Feuer brach in der Notaufnahme aus.
In der Klinik sollen sich zum Zeitpunkt des Unglücks am Morgen (Ortszeit) etwa 100 Patienten aufgehalten haben. Rettungskräfte versuchten, noch verbleibende Patienten aus dem Krankenhaus zu schaffen. Die Bergungsarbeiten wurden durch dichte Rauchwolken behindert. In dem Spital sollen vor allem ältere Patienten gelegen haben.
Videobilder zeigten, wie ein Helikopter das Krankenhaus überflog, das von dichtem Qualm eingehüllt war. Zahlreiche Löschfahrzeuge waren vor Ort.
Es werde vermutet, dass das Feuer in der Notaufnahme im Erdgeschoss des mehrstöckigen Gebäudes ausgebrochen ist. Die genaue Brandursache war zunächst unklar.
«Zwei Krankenschwestern haben gesehen, dass plötzlich ein Feuer in der Notaufnahme ausbrach», sagte Feuerwehrchef Choi Man Woo. Alle Patienten seien hinausgebracht worden.
Pflegeheim evakuiert
Aus einem Nebengebäude der Klinik, in dem sich ein Pflegeheim befunden haben soll, wurden den Berichten zufolge mehr als 90 Menschen in Sicherheit gebracht. Die Stadt Miryang liegt etwa 280 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Seoul.
Erst vor einem Monat hatte eine schwere Brandkatastrophe Südkorea erschüttert: In einem Fitnessclub in der Stadt Jecheon waren im Dezember 29 Menschen getötet worden. Experten zufolge hatte eine leicht entflammbare Aussenverkleidung mit zu der Katastrophe geführt. (sda/afp/reu/dpa)