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Untertitel: Springkonkurrenz in Orsonnens
Autor: Von MAYA SOMMER
Am Freitag standen einzig und allein Promotionsprüfungen für CH-Pferde auf dem Programm. Es starteten vier, fünf- und sechsjährige Pferde, und im grossen Ganzen kann man mit den Resultaten sehr zufrieden sein – es gab viele gute Nullfehlerritte.
Ehrenplätze der Düdinger
Am Samstag ging es mit den RI-Prüfungen weiter. Im ersten Umgang war Aurélie Zellweger mit Natila CH vor Jean-Pascal Roulin mit Wango du Vallon CH und Christophe Bersier mit Quarlito CH die Schnellste. Im zweiten Umgang kamen die Nullfehlerritte in ein integriertes Stechen, in welchem es nur gerade fünf Doppelnuller gab. Olivier Meyer (Emma de Caudard) gewann diese Prüfung mit einem leichten Vorsprung auf Erika Morand (Isis VI CH) und Sylvie Stählin (Dole de Malnuit CH). Die zwei freien Prüfungen, welche im Stil gewertet wurden und zum Erwerb der regionalen Springlizenz zählen, gewann einmal Michael Herren mit Jalme du Comtal und einmal Nicole Helfer mit Contessa VIII CH, beide mit einem Notentotal von über 80 Punkten.
Der Abend drehte sich wiederum um CH-Pferde. Es handelte sich um die Freiburger Meisterschaft der Inländer ab fünf Jahren. Sieben Reiter blieben in den zwei Initialparcours und im Stechen fehlerfrei, die Schnellste war jedoch, um wenige Hundertstel, Fabienne Fünfschilling (Murist) mit Sony II CH, vor den beiden Düdingern Sascha Klaus mit Cheyenne IV CH und Jean-Pierre Hermann mit Rocky de Lustorf CH.
Sieg für Urs Hofer,
Familie Pollien stark
Am Sonntag, in der Kategorie RII, konnte sich im ersten Umgang Felix Graf den Sieg mit Pastello und den zweiten Rang mit Acordini gutschreiben lassen. Die zweite Prüfung ging an David Landheer (Manitou v/d Vossestaart), vor Linda Liechti (Oh Happy Day) und Alexandra Chavaillaz (Darioka du Bel Air CH). Den Abschluss machten die zwei RIII-Prüfungen, in welchen die Geschwister Mireille und Maurice Pollien klar dominierten, denn die erste Runde ging an Maurice (Antela), vor seiner Schwester Mireille (Ojesca) und Felix Graf (Acadia). Im zweiten Umgang hätte es beinahe ähnlich geendet; Urs Hofer (Carmen des Forêts) machte den beiden Polliens jedoch einen Strich durch die Rechnung, indem er im Stechen fehlerfrei blieb, nach dem die Polliens je einen Abwurf kassieren mussten. Hofer siegte mit knappem Vorsprung.