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Wieder und wieder mache ich den Fehler, dass ich zwar etwas sage, das Gegenüber mich aber nicht versteht. Klar – die Kommunikation – an der hapert es. Und da gibt es die Transaktionsanalyse – vielleicht spreche ich ja im falschen Ich? Bin ich aber im Erwachsenen-Ich und versteht es mein Gegenüber noch immer nicht, liegt es vielleicht daran, dass ich mir folgendes nicht überlegt habe. Die folgenden Zitate und Hilfsmittel sind mir alle in den letzten Tagen „zugeflogen“ und wollen mir alle das gleiche Sagen: Wer ist man? Was tut man? Und wo will man hin? Sag bildhaft warum und wie, und das kurz und klar! Das ist alles.
Kurz, klar und bildhaft
Joseph Pulitzer wird folgendes Zitat nachgesagt – ich denke es sagt alles:
«Schreibe kurz – und sie werden es lesen. Schreibe klar – und sie werden es verstehen. Schreibe bildhaft – und sie werden es im Gedächtnis behalten»
Warum tue ich es?
Simon Simek hat den „The circle of why / the golden circle“ entwickelt und sagt, es gehe immer um das „Wie“ – also „Woran glaube ich? Weshalb tue ich es?“.
Wer ist man? Was tut man? Und wo will man hin?
Heute erwähnt dann FINEWS neben dem Elevator Pitch, welcher nachstehend noch folgt, auch noch die Fragen nach dem Wer, Was und Wohin.
Mit einer originellen, kurzen und knackigen Geschichte über sich selbst, erhöht man indes die Wahrscheinlichkeit, dass man verstanden wird. Laut psychologischen Studien merken wir uns Dinge leichter, wenn sie mit einer Geschichte oder einem Gefühl verbunden sind.
Kurz und klar mit dem Elevator Pitch
Die folgende Beschreibung des recht bekannten Elevator Pitch entnahm ich der Site von Startwerk, der Plattform für Schweizer Startups.
Für (Zielkunden) und ihr (Problem), ist (Ideen-Name) eine (Markt- oder Ideen-Kategorie) mit (folgendem Vorteil). Im Vergleich zum (Wettbewerb) hebt sich (Ideen-Name) ab, weil (Einzigartigkeit).
Mit folgenden Begriffen:
- Zielkunden: Hier beschreibst Du die Zielgruppe Deiner Idee, z.B. Kunden oder an wen sich Deine Idee im Unternehmen richtet. Wie man seine Kunden richtig segmentiert, habe ich auf Denkpass.de schon mal beschrieben.
- Problem: Was ist das Problem Deiner Zielgruppe, das Du lösen willst?
- Ideen-Name: es hilft, sich von Anfang an auf einen Namen für die Idee/das Startup festzulegen, weil Du sonst bereits über diesen Punkt ewig diskutieren wirst.
- Markt- oder Ideen-Kategorie: es sollte leicht verständlich sein, worum es sich handelt (z.B. Mitarbeiter-Portal, Trainings-Programm oder Einrichtung einer Community).
- Vorteil: Hier führst Du den bedeutendsten Grund auf, warum sich Deine Zielkunden Deine Idee anhören sollten. Wichtig: nur einen Vorteil, mehrere lenken ab und verwirren!
- Wettbewerb: Womit steht Deine Idee im Wettbewerb? Du führst das auf, damit man Dich und Deine Idee einordnen kann.
- Einzigartigkeit: Was macht Deine Idee einzigartig? Warum ist sie anders als alles andere?
Und was lernen wir daraus?
Fragen über Fragen! Ja – ich denke darum geht es. Wenn immer wir auch mit anderen kommunizieren, so sollten wir uns doch auch selbst alle Fragen mal gestellt haben. Und wollen wir noch etwas vom Anderen, dann sollten wir selbst auch schon Antworten dazu haben und geben können. Zu allen W-Fragen könnte man sagen (Was, Wer, Wann, Wie, Wo, Warum, Wozu). Aber: das kurz und klar. Und wenn möglich Bildhaft. Alles klar? Wenn nicht, liegt es wohl daran, dass ich all das nicht eingehalten habe.