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Freiburg ist, zusammen mit dem Thurgau, der einzige Kanton in der Schweiz, der Pro Senectute keine Finanzhilfe gewährt. Eine Veränderung dieses Status ist denn auch die wichtigste Aufgabe für den Geschäftsleiter Jean-Marc Groppo. Offenbar ist man auf dem Weg das zu ändern. Man befinde sich im Dialog mit dem Sozialdepartement, hiess es an der Versammlung. Bis heute erhält die Organisation von der Stadt Freiburg 20000 Franken pro Jahr.
Pro Senectute ohne Subventionen
Mit Zahlen argumentierend versuchte Groppo zu überzeugen, dass die Arbeit der Pro Senectute dem Kanton vieles erleichtere. Ausserdem seien die Kosten für die Finanzhilfen tiefer als die zu erwartenden Mehrausgaben, die ohne die Arbeit der Pro Senectute entstehen würden. Groppo zeigte sich enttäuscht, dass andere spezialisierte soziale Dienste wie die Notschlafstelle «La Tuile» oder Pro Infirmis KantonsSubventionen erhalten, Pro Senectute aber nicht.
Die negativen Finanzen der Organisation könnten denn auch abgewendet werden mit den Subventionen. Momentan aber bleibt die Jahresrechnung zum zweiten Mal in Folge im Minus.
Zeitungen sind resistent
gegen Jugendwahn
Eine «Seite der Alten» jedoch halte er für verheerend. Damit würden sich die Alten in ihr selbstgemachtes Ghetto begeben. Anders als die Jungen hätten sie keinen speziellen Teil nötig, da ihnen die Zeitung und deren Inhalte im Allgemeinen entspreche. Die Jungen hingegen sollen zu Abonnenten gemacht werden, damit sie ebenso zu treuen Lesern werden wie die jetzigen.