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Neurologische Therapien
Wie die Elektrokrampftherapie bei Depressionen & Co wirkt
Die Elektrokonvulsionstherapie ist eine wichtige Behandlungsoption für schwere psychiatrische Krankheiten – insbesondere dann, wenn nichts anderes hilft oder wenn schnelles Handeln geboten ist. Der technische Fortschritt hat die Nebenwirkungen erheblich verringert.
Haupteinsatzgebiet der Elektrokonvulsionstherapie (EKT) ist die Behandlung von schweren Depressionen, bipolaren Störungen oder Schizophrenie, schreiben US-amerikanische Wissenschaftler in einer aktuellen Übersichtsarbeit (1). In der Regel greift man zu dieser Massnahme, wenn wiederholte Behandlungsversuche mit Medikamenten und Psychotherapie keine ausreichende Besserung gebracht haben. In lebensbedrohlichen Situationen kann die EKT auch primär zum Einsatz kommen, etwa bei Suizidalität, Psychosen und schwerwiegenden Komplikationen wie Dehydratation, Unterernährung oder Katatonie.
Erhaltungstherapie kann sich über mehrere Jahre erstrecken
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