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Wissensmanagement impliziert, wie bereits mehrfach hergeleitet (z.B. hier und hier), eine bestimmte Kultur in der Institution. Veränderungen im Wissensmanagement erfordern folglich Change-Prozesse, welche die ganze Institution erfassen.
Wissensmanagement-Change-Prozesse sind nicht nur Reformprozesse, welche die Strukturen beibehalten oder optimieren. Das ist die primäre Aufgabe des Qualitätsmanagements. Die Veränderungen müssen tiefer gehen. Der Begriff „Transformation“ passt eher.
Sheryl Nussbaum-Beach geht in ihrem Artikel „The Fabric of Community- The Key to Transforming Education“ unter anderem dieser Frage nach und verweist für die Unterscheidung von Reform und Transformation auf Phillip Schlechty 2009 („Leading for Learning: How to Transform Schools into Learning Organizations“, Verlag Jossey-Bass).
- Reform
bedeutet Prozesse und Technologien so zu ändern, dass die Leistung des bestehenden Systems verbessert wird. Das System soll in dem, was es schon immer tat, effektiver werden. Innovationen, welche das System (Strukturen, Kultur usw.) sprengen, haben in einer Reform keinen Platz.
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- Transformation
bedeutet Dinge möglich zu machen, die es noch nie gab, die im bestehenden System gar nicht möglich sind. Transformation ist kein technischer Prozess, sondern verändert Werte, Glaubenssätze und Meinungen, Rollenverständnisse, Regelwerke, Hierarchien und Sozialbeziehungen.