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Die österreichische Aigner-Familie sammelt in Peking Ski-Medaillen am Laufmeter, allesamt in der Kategorie sehbeeinträchtigt. Nachdem Johannes Aigner schon zweimal Gold sowie Silber und Bronze gewonnen hatte, kamen am Freitag drei weitere Medaillen hinzu.
Im Riesenslalom setzte sich in überragender Manier Veronika Aigner durch (mit Schwester Elisabeth als Guide, die ebenfalls eine Goldmedaille erhielt), Bronze ging mit der 16-jährigen Barbara an Johannes' Zwillingsschwester. Dazwischen klassierte sich die Chinesin Zhu Daqing.
Nochmals Gold an Zhang
In der Kategorie stehend gewann die Chinesin Zhang Mengqiu mit dem Gewaltsvorsprung von 5,83 Sekunden und mehr. Es ist der 2. Titel und die insgesamt 4. Medaille für die Chinesin. Die Dominanz dürfte einmal mehr Fragen über die korrekte Klassifizierung Zhangs aufwerfen.
Muraoka dominiert nach Belieben
Ebenfalls eine Klasse für sich war die Japanerin Momoka Muraoka in der Kategorie sitzend. Die Mono-Skibob-Athletin fuhr im 2. Lauf überragend und deklassierte die Chinesinnen Liu Sitong und Zhang Wenjing auf den weiteren Medaillenplätzen richtiggehend.
Anders als Stehend-Siegerin Zhang fährt Muraoka allerdings schon seit Jahren an der Weltspitze mit. In Peking hat sie inzwischen dreimal Gold und einmal Silber gewonnen.