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Remo Pesenti war Anfangs der 90er Jahre einer der prägenden Spieler im Mittelfeld des FC Glarus, welcher damals in der 1. Liga spielte.
Remo Pesenti durchlief die Junioren-Abteilung des FC Netstal, eher er 1990 zu den B-Junioren des FC Glarus wechselte. In der Saison 1992/1993 gab er als 18jähriger sein Debut in der 1. Mannschaft des FC Glarus, welche damals in der 1. Liga spielte. Daraufhin gehörte er während drei Jahren zum Stamm der 1. Liga-Mannschaft des FC Glarus. Im Jahre 1996 wechselte er vom FC Glarus in die NLB zum FC Schaffhausen. Mit dem FC Schaffhausen stieg er im Jahr 2004 in die Super League (NLA) auf. Dort führte er den FC Schaffhausen als Captain bis zum Ende der Saison 2005/2006 auf den Platz. Insgesamt spielte er 39 Spiele in der Super League (NLA) und schoss dabei drei Tore.
Er ist verheiratet und wohnt mit seiner Frau und seinen drei Kindern (zwei Söhne, eine Tochter) in Diessenhofen. Er arbeitet als Berufsfachschullehrer an der Handelsschule KV Schaffhausen und unterrichtet dabei die Fächer Detailhandelskenntnisse, Gesellschaft und Wirtschaft. In der Saison 2018/2019 trainierte er das 2. Liga Team des FC Diessenhofen und erreichte den hervorragenden 4. Schlussrang.
Nun kehrt er zur neuen Saison (2021/2022) wieder als Trainer zum FC Diessenhofen zurück.
Medienmitteilung des FC Diessenhofen:
Rechtzeitig, und so wahr es die epidemische Lage zulässt, noch vor Wiederaufnahme des Meisterschaftsbetriebs, konnte der FC Diessenhofen, den auf die neue Saison zur SV Schaffhausen wechselnden Gianluca Frontino ersetzen. Für viele nicht überraschend zogen die Vereinsverantwortlichen des FC Diessenhofen ihren besten Trumpf und konnten Remo Pesenti überzeugen, sein Engagement beim Thurgauer Zweitligisten nach zweijährigem Unterbruch wieder aufzunehmen. So wird das bereits eingespielte Trainerteam Remo Pesenti/Urs Weilenmann ab dem Sommer wieder die Geschicke des Fanionteams leiten.
So einfach machte es sich Pesenti nicht, innert kurzer Zeit erneut bei den Thurgauern zu unterschreiben. Die Vereinsführung war gefordert, Überzeugungsarbeit zu leisten. Dies machten aber auch die Spieler, die sich gerne an die sagenhafte Rückrundenleistung vor zwei Jahren erinnerten, als sich der FC Diessenhofen trotz zweier Startniederlagen zu Beginn der Rückrunde sich unter Remo Pesentis Leitung vom Abstiegsplatz Richtung Spitzenplätze in der Tabelle bewegte. Noch heute schwärmt Trainerassistent Urs Weilenmann, der Pesenti auch im neuen Engagement zur Seite stehen wird, wie es dem einstigen FCS-Captain damals gelang, durch mentale Fokussierung den Erfolg in die Mannschaft zurückzubringen. Infrastruktur und eine Vereinsführung, die sich für eine längerfristig gute Vereinsentwicklung engagieren will, sind weitere Faktoren, die Remo Pesenti motivieren, wieder an die Seitenlinie des Diessenhofer Fussballfeldes zu treten. Dies wieder am Ort tun zu können, wo er mit seiner Familie lebt und verbunden ist, machten letztlich seinen Entschluss endgültig. Denn als Vollblutfussballer juckte es ihn, wieder Verantwortung für eine Mannschaft zu übernehmen.
Das Trainerduo ist sich bewusst, dass dem FC Diessenhofen in der neuen Saison keine einfache Zeit bevorstehen und ein weiterer Ligaerhalt zu einer grossen Herausforderung werden wird. Die Thurgauer werden einen personellen Umbruch erfahren, bei dem glücklicherweise bestehende Teamstützen das Rückgrat bilden werden, das jungen Spielern eine enorme Hilfe sein wird, Rhythmus und Härte der zweiten Liga anzunehmen und entgegen treten zu können.
Mitteilung von fupa.net:
Der Vorgänger wird Nachfolger
Trainerfrage beim FC Diessenhofen gelöst
Auch der FC Diessenhofen hat die Weichen für die kommende Saison gestellt. Beim Thurgauer Zweitligisten kehrt Remo Pesenti auf den Trainerposten zurück.
„Für uns ist Remo die absolute Wunschlösung“, sagte Diessenhofens Präsident Antonio Palella gegenüber den „Schaffhauser Nachrichten“ unmissverständlich. Remo Pesenti ist gemeint. Und dieser ist ein alter Bekannter. Bereits in der Saison 2018/2019 war er Trainer beim FC Diessenhofen – und führte den Thurgauer Zweitliga-Klub als Nachfolger der Schaffhauser Trainerlegende Roland Frei sogleich auf Platz 4.
Und dennoch war nach nur einem Jahr wieder Schluss – wohl nicht zuletzt, weil die Diessenhofer die vielleicht einmalige Möglichkeit kriegten Gianluca Frontino als Coach zu verpflichten.
Nun ist der Abgang des langjährigen Profis nach zwei Saisons Dienstzeit schon lange beschlossene Sache. Und vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass es ihn im Sommer zur SV Schaffhausen zieht.
In Diessenhofen brauchte es derweil offenbar für eine erneute Übernahme von Pesenti aber doch einiges an Überzeugsarbeit. Selbst die Diessenhofer Spieler sollen sich deshalb ins Zeug gelegt haben.
Sie erinnerten sich wohl nicht zuletzt an die starke Rückrunde unter Pesenti, wodurch die starke Platzierung überhaupt möglich wurde.