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In Sierra Leone hat sich erneut ein für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) tätiger Arzt mit Ebola infiziert. Der Gesundheitszustand des Mediziners sei stabil, teilte die WHO am Montag mit. Der Mann, dessen Nationalität zunächst nicht bekanntgegeben wurde, werde in Kürze ausser Landes gebracht.
Ende August hatte sich ein aus dem Senegal stammender WHO-Arzt in Sierra Leone mit dem Virus angesteckt. Er wird derzeit in Hamburg behandelt. Sein Zustand ist nach WHO-Angaben ebenfalls stabil.
Ein weiterer Ebola-Patient wird unterdessen in den USA erwartet. Er werde im Laufe des Dienstags eintreffen und dann auf einer Isolierstation versorgt, teilte die Universitätsklinik Emory in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia mit. Ein US-Arzt und eine Krankenschwester, die in dem Spital wegen Ebola behandelt wurden, haben sich inzwischen von der Infektion erholt.
An der Ebola-Epidemie in Westafrika sind bereits mehr als 2000 Menschen gestorben, knapp 4000 haben sich infiziert. Die am stärksten betroffenen Länder Liberia, Guinea und Sierra Leone zählen zu den ärmsten Staaten der Welt und haben nur unzureichende Gesundheitssysteme. (trs/sda/afp)