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Die Untersuchungen wurden in vier Kantonen (Basel-Stadt, Aargau, Schaffhausen und Zürich) durchgeführt. 12 Produkte waren permanente Haarfarben, zwölf Produkte Tönungen, 28 Produkte Henna-Farben und 6 Produkte waren verstärkte Henna-Farben, wie das Basler Kantonslabor am Donnerstag mitteilte. Die Mehrzahl der Produkte stammten aus Deutschland, UK, Holland, Indien und Frankreich.
15 von 49 Produkten wurden beanstandet, und bei acht dieser Produkte wurde ein Verkaufsverbot ausgesprochen. Beanstandungsgründe waren verbotene Farbmittel sowie Oxidationsmittel, Grenzwertüberschreitung von chemischen Substanzen, Verwendung von p-Phenylendiamin mit zu wenig Kuppler, nicht deklarierte Farbmittel, Konservierungsstoffe sowie allergene Duftstoffe, fehlende oder ungenügende Warnhinweise sowie andere Deklarationsmängel.
Während bei den Haartönungen die Beanstandungsrate 11 Prozent betrug und nur ein Verkaufsverbot ausgesprochen werden musste, waren bei den permanenten Haarfärbemitteln 42 Prozent zu beanstanden. Ein permanentes Haarfärbemittel musste verboten werden, bei den restlichen Beanstandungen handelte es sich um Deklarationsmängel.
Gute Noten für europäische Produkte
Permanente Haarfärbemittel aus europäischer Produktion weisen eine gute Rechtskonformität auf. Nachkontrollen von Produkten, welche im letzten Jahr verbotene Farbmittel enthielten, zeigten, dass die Hersteller ihre Produkte auf Grund unserer Beanstandungen umgestellt haben.
Problematisch sind Produkte aus dem aussereuropäischen Raum. Die Verwendung verbotener Farbmittel muss nicht zwingend mit einer Gesundheitsgefährdung einhergehen, allerdings kann die Sicherheit dieser Produkte nicht gewährleistet werden, schreibt das Kantonslabor.
Beim Kauf von Henna-basierten Produkten gilt es zu beachten, dass Henna Haare nur rot-braun färben kann und dass die Färbung auf dunklen Haaren sehr schwach ausfällt.