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Der britische Pianist Benjamin Grosvenor, der 1992 als jüngster von fünf Brüdern in Southend-on-Sea (Grafschaft Essex) zur Welt kam, erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht bei seiner Mutter. Sein Studium führte ihn an die Royal Academy of Music nach London, wo er 2012 seine Ausbildung als jahresbester Absolvent mit dem «Queen’s Award for Excellence» abschloss. Zu seinen Lehrern zählten Leif Ove Andsnes, Arnaldo Cohen, Christopher Elton und Stephen Hough. Bereits 2003 hatte der damals nicht einmal elfjährige Benjamin mit Mozarts C-Dur-Klavierkonzert KV 467 sein öffentliches Konzertdebut gegeben; ein Jahr später ging er als Sieger aus der «BBC Young Musician Competition» hervor. Danach entwickelte sich sukzessive seine internationale Karriere, die ihn mittlerweile mit dem New York Philharmonic, dem London Philharmonic, dem Philharmonia Orchestra, dem Royal Philharmonic, dem Konzerthausorchester Berlin und dem Orchester der RAI in Turin zusammengeführt hat. 2011 feierte Benjamin Grosvenor seinen Einstand bei den BBC Proms im Rahmen der «First Night»; dort ist er seither ein regelmässiger Gast und interpretierte 2014 Chopins Erstes Klavierkonzert sowie ein Rezitalprogramm. Mit Ravels G-Dur-Konzert stellte er sich im Sommer 2014 beim Cleveland Orchestra vor, und anschliessend spielte er dasselbe Werk gemeinsam mit dem San Francisco Symphony unter Michael Tilson Thomas. Benjamin Grosvenor gab Solorezitale in der Pariser Salle Gaveau, im Londoner Southbank Centre, im Club Musical de Québec und bei den «Celebrity Series of Boston». Er hat bereits drei CDs veröffentlicht und erhielt dafür zweimal den «Gramophone Award», den «Classic Brit Critics Choice Award» und den «Jeune Talent Diapason d’Or». Zwei Dokumentarfilme der BBC beschäftigen sich mit seiner Laufbahn.
Oktober 2014