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- Die Kanzlei Mossack Fonseca gibt ihr Geschäft auf.
- Sie war 2016 durch die «Panama Papers» ins Visier der Behörden geraten.
«Der Imageschaden, die Medienkampagne, finanzielle Konsequenzen und das irreguläre Vorgehen einiger panamaischer Behörden» hätten «irreparablen Schaden verursacht», begründete die Kanzlei in Panama-Stadt am Mittwoch seine Entscheidung.
Papers führten weltweit zu Ermittlungen
Eine internationale Gruppe von Journalisten hatte im Frühjahr 2016 über mehr als 200'000 von der panamaischen Kanzlei Mossack Fonseca gegründete Briefkastenfirmen berichtet.
In den «Panama Papers» wurde enthüllt, wie Politiker, Sportfunktionäre, Milliardäre, Prominente und Kriminelle weltweit von der Kanzlei Mossack Fonseca gegründete Briefkastenfirmen in Panama nutzen, um Steuern in ihren Heimatländern zu umgehen.
Die Veröffentlichungen führten zu Ermittlungen auf der ganzen Welt und einer Debatte über Steueroasen und Geldwäsche. Mit Islands Ex-Ministerpräsident Sigmundur David Gunnlaugsson und Pakistans Ex-Premierminister Nawaz Sharif verloren sogar zwei Regierungschefs wegen der Enthüllungen ihr Amt.