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Die neuen Social Commerce Portale wie Groupon und Deindeal.ch funktionieren nach dem Prinzip der gemeinsamen Nachfrage auf ein bestimmtes Angebot. Kommen genug Interessenten für ein Angebot zusammen, wird dieses zu einem Schnäppchenpreis geliefert.
Ich habe mir überlegt, dass nach diesem Prinzip auch Seminare oder auch Einzelveranstaltungen organisiert werden könnten.
Angebot und Nachfrage bestimmen Seminarpreis
Man schreibt zum Beispiel ein Seminar aus, für das sich interessierte Teilnehmer anmelden können. Im Vorfeld wird festgelegt, wieviele Teilnehmer minimal und maximal am Seminar teilnehmen können. Jeder Teilnehmer gibt bei der Anmeldung bekannt, welchen Betrag er für das Seminar bezahlt, wird das Seminar durchgeführt, können die Teilnehmer teilnehmen, die am meisten geboten haben.
Gruppen organisieren sich Ihre Wunschspeaker
Dasselbe würde taugen, um zum Beispiel einen interessanten Redner für einen Vortrag zu engagieren. Man schreibt zum Beispiel einen Vortrag von Bertrand Piccard aus, interessierte Teilnehmer geben bekannt wieviel sie dafür bezahlen würden. Kommen genug Interessenten und Mittel zusammen, wird der Ort anhand der voraussichtlichen Teilnehmer und der Verfügbarkeit des Redners definiert.
Proof of Concept!
Einer der ein solches Pricing Model schon ausgetestet hat, ist Sprain. Wäre interessant zu wissen, was die Teilnehmer seines PHP Seminars im Durchschnitt bezahlt haben. Ich werde demnächst in einem Versuchslauf eine gekürzte Abendveranstaltung meines Seminars „Erfolg im Netz“ nach diesem Prinzip ausschreiben.