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Mit dem Team war im Springen vom Montag gar nicht mehr möglich. Jet Sets Unfall und die Auswechslungen verursachten 220 Strafpunkte. Ohne diese Strafzähler hätten die Schweizer das olympische Diplom geholt.
Das Diplom wäre auch für Mélody Johner auf Toubleu de la Rueire möglich gewesen. Sie stieg als 14. in den finalen Umgang. Den ersten Durchgang des Springreitens bezwangen Johner und ihr Pferd ohne Fehler. Ein weiterer Nullfehlerritt hätte ihr zu Platz 6 verholfen. Stattdessen unterliefen ihr vier Abwürfe plus Zeitüberschreitung. Entsprechend enttäuscht war Mélody Johner am Ende: «Im Kopf habe ich aktuell nur meine letzte Runde und entsprechend kann mich jetzt noch gar nicht freuen.»
Dennoch: Ihr 17. Schlussrang ist die beste Einzelklassierung seit 1984, seit ihrem Geburtsjahr notabene. Damals belegte Hansueli Schmutz den 11. Platz.
Nicht zufrieden war auch Felix Vogg auf Colero, der gut in den Wettkampf gestartet war (8. nach der Dressur), dann aber zurückfiel und den Final auf Platz 19 beendete. Vogg: «Das Erreichen des Finals (Top 25) mag für den einen oder anderen sicherlich toll sein, doch mein Ziel waren die Top 6 oder sogar eine Medaille.»
Die Goldmedaille ging an die Deutsche Julia Krajewski auf Amande de B'Neville. Deutschland war zuvor im Team-Wettbewerb überraschend leer ausgegangen. Bei den Equipen siegte Grossbritannien vor Australien und Frankreich.