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Die British Library hat einen neuen Report veröffentlicht. Er basiert auf der Befragung von 13 aktiven Benutzern und Wissensvermittlern und zeigt auf, dass das Urheberrecht in seiner momentanen Struktur ein Hindernis für die tägliche Arbeit dieser Leute ist und liefert Verbesserungsvorschläge für eine Reform.
Das Schlusswort des Reports wurde von Dame Lynne Brindley, dem Chief Executive der British Library verfasst, und schliesst mit folgenden Worten:
Man kann von Ironie sprechen dass die Technologie einen besseren Zugang zu Büchern und Kreativen Werken ermöglicht, aber die Restriktionen dazu führen dass man auf den digitalen Content auf eine Weise verzichtet, wie sie bei Printmaterial nie gegeben hat.
Lasst uns nicht erst in fünf Jahren aufwachen und bis dahin wertvolle Zeit für Innovation von Bildung, Erziehung und Wissenschaft zu verschwenden. Wer schützt die Interessen der Öffentlichkeit in der Digitalen Welt? Wir müssen das Urheberrecht im digitalen Zeitalter neu definieren und eine Balance finden zwischen dem Ertrag für die Hersteller, Wissensvermittler, Wissenschaftler, die kreative Industrie und nicht zuletzt der Wissenswirtschaft finden.
Der Report der British Library wurde auch gleich unter einer Creative commons Lizenz veröffentlicht.
Diese Angaben habe ich auszugsweise aus dem Artikel von creativecommons.org übersetzt.
Ich arbeite selber in einer Bibliothek und ich bestätige, dass es meine tägliche Arbeit massiv erschwert dass digitale Inhalt in der Regel mit doppelt so vielen Restriktionen belastet sind wie Printmaterial. Dies führt auch bei mir nicht selten dazu, dass man die technologische Möglichkeiten nicht ausschöpfen kann. Dies verzögert die Wissensvermittlung und bremst die Forschung aus. Kurz: Es nervt!