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Als Permafrost wird gefrorener Boden bezeichnet, der während des ganzen Jahres nicht auftaut. Um das Vorkommen von Permafrost zu erforschen, bohrt das SLF seit 1996 in Löcher von bis zu 60 m Tiefe und misst die Bodentemperatur. Ein Hauptthema der Permafrostforschung am SLF ist das Bauen im Permafrost.
Wie schützt sich ein Bergdorf vor einer Lawine? Diese Frage beschäftigt schon seit jeher die Bewohner der Alpen. Es gibt mittlerweile grosse Lawinengalerien zur Abwehr und Verbauungen zur Verhinderung von Lawinen. Der Bergwald ist sehr wichtig beim Lawinenschutz.
Die natürlichste Form des Lawinenschutzes ist der Bergwald. Es gibt ihn allerdings nicht an jedem Hang und ab einer bestimmten Höhe (etwa 1800 Meter) hört er ganz auf. Lawinenverbauungen übernehmen hier seine Aufgabe.
Damit eine Lawine abgehen kann, braucht es verschiedene Bedingungen. Es braucht eine instabile Schicht, die von einer brettartigen Schicht überlagert wird. Das Gelände muss steil sein und eine Kraft muss die Lawine auslösen.
Ein Felsbrocken bricht ab und donnert ins Tal. Wie weit stürzt er und welche Route nimmt er? Das wollen WSL-Forschenden besser verstehen, zum Beispiel damit sie Menschen in gefährdeten Gebieten besser warnen können.
Wenn in den Voralpen intensive Niederschläge fallen, können die beiden Flüsse Sihl und Limmat enorme Wassermengen in Richtung Zürich transportieren. Statistisch betrachtet treten sie etwa alle 100 Jahre einmal über die Ufer und überschwemmen die Stadt. Wie wird Zürich gegen Hochwasser geschützt?
Wie können Menschen vor Steinschlag geschützt werden? Was sind Murgänge und wo treten sie am häufigsten auf? Wie wirkt sich anhaltende Trockenheit auf den Schweizer Wald aus? Diese Bildsammlung gibt Antworten darauf und auf viele weitere Fragen zu den Themen Naturgefahren und Wald.