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Luftzug ist praktisch immer in allen Gängen feststellbar. Die Höhle ist aktiv. Wasser findet sich auf fast allen Strecken. Die Schikane, 50 m vom Eingang entfernt, füllt sich bis auf 15 cm. Eine weitere hochwassergefährdete Stelle findet sich erst wieder hinter der Engstelle bei 760 m (Auffüllen des Ganges bis zum Ueberlauf Engstelle). Die unter dem Eingangsniveau liegenden Gangteile sind zunehmend hochwassergefährdet. Die tiefsten Stellen bilden temporäre oder dauernde Siphons.
Eine eventuelle Rettung ist wegen der schmalen Gängen und Seen aufwendig. Einzelne Gänge und der hintere Teil verlangen lange Anmarschzeiten. Wegen der möglichen Hochwassergefahr ist der Zeitfaktor nicht zu vernachlässigen. In gewissen Gebieten ist eine Rettung teilweise nicht denkbar.
Die Entdeckung dauerte fast 3 Vierteljahre, vom 6.3. bis zum 6.11.1986; oder mehr als 25 Touren von der ersten Sichtung bis zum Durchstich durch Frostsprengschutt und Lehm.
Der Anfangsteil ist kluftartig bis zur Schikane (38 cm hoch, Wasser), dann folgt ein Druckstollen bis zur Halle. Bis hier ist relativ wenig fliessendes Wasser anzutreffen. Von der Halle wasserabwärts sind die Gänge zuerst kluftartig, weiter unten in sandiger Schicht zu Hallen erweitert. Der unterste Teil folgt ebenfalls Klüften, ist aber doch verhältnismässig breit. Zuunterst befindet sich ein Zubringer, der unterhalb der sandigen Schichten verläuft.
Von der Halle wasseraufwärts ist der Hauptgang kluftartig aber mäandrierend, die Nebengänge im Schirm sowie die anderen älteren Systeme sind dagegen Schichtfugengänge. Etwa 550 m vom Eingang beginnen alte Höhlenteile, hoch und geräumig bis zur Engstelle und mit relativ viel Sinterschmuck versehen. Hinter der Engstelle folgen wieder alte und gut begehbare Gänge. Spreizen ist die normale Gangart. Die westlichsten Gänge sind eng und nicht eingerichtet. Im hintersten Teil sind einige Schlote bis über 120 Meter hoch und kletterbar. Ein weiterer Eingang wird angestrebt.