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Das Wichtigste in Kürze
- José Gregorio Hernández (1864-1919) wird in dem südamerikanischen Land bereits wie ein Heiliger verehrt.
Im ländlichen Venezuela geboren, sammelte er nach seinem Abschluss unter anderem in Paris und Berlin Erfahrung. Sein Bildnis ziert Altäre. Im kollektiven Gedächtnis ist der Arzt dafür geblieben, dass er Arme ohne Bezahlung behandelte oder ihnen Geld für Medikamente gab.
Die Seligsprechung ist in der katholischen Kirche ein Schritt auf dem Weg zum Heiligen. Dafür braucht es allerdings zwei Wunder, die einem attestiert werden. Als eines gilt die Genesung des Mädchens Yaxury Solórzano, deren Mutter zu Hernández betete, nach einem Kopfschuss bei einem Überfall.
Eigentlich hätte an der Zeremonie in Caracas auch der Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin teilnehmen sollen, er verzichtete aber offiziell wegen der Corona-Pandemie. José Gregorio Hernández wurde inmitten von Bitten, er möge helfen, die Corona-Pandemie zu überwinden, selig gesprochen.