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Kalk, bzw. Calciumcarbonat ist ein Salz der Kohlensäure. Viele Gebiete wie im Jura, auf der Schwäbisch Alb oder in den Dolomiten bestehen hauptsächlich aus Kalkgestein.
Häufig finden sich dort Versteinerungen von ehemaligen Meerestieren. Vor vielen Millionen Jahren war der Meeresspiegel so hoch, dass er die damaligen Gebirge überragte. Der folgende Kreislauf soll zeigen, wie diese Gebirge entstanden.
Wasserkreislauf
In unserer Atmosphäre befindet sich in geringer Menge immer das Gas Kohlendioxid. Dieses löst sich gerne im Wasser, deshalb enthält das Regen- oder das Grundwasser immer gelöstes Kohlendioxid, bzw. Kohlensäure:
1. Schritt: des Kreislaufs: Kohlendioxid + Wasser -> Kohlensäure
Fließt das kohlensäurehaltige Wasser über Kalkstein, wird der Kalk durch die Säure zu wasserlöslichem Calciumhydrogencarbonat zersetzt:
2. Schritt: Kohlensäure + Calciumcarbonat -> Calciumhydrogencarbonat
Das calciumhydrogencarbonathaltige Wasser (hartes Wasser) wird über das Grundwasser weggeschwemmt. Überall dort, wo Wasser verdunstet oder erhitzt wird, wandelt sich das Calciumhydrogencarbonat wieder zu Kalk und Kohlendioxid um. Dabei werden die ersten beiden Schritte umgedreht:
3. Schritt: Calciumhydrogencarbonat -> Calciumcarbonat + Kohlendioxid + Wasser
Dieser Vorgang findet in der Natur vor allem in Tropfsteinhöhlen statt. Das am Tropfstein herunterfließende Wasser verdunstet langsam und bildet harten Kalk (Tropfstein).
Die größte Menge an Kalk stellen jedoch die Meerestiere wie Korallen, Schnecken und Muscheln her. Sie bauen mit Hilfe des harten Wassers ihre Kalkgehäuse und geben dabei Kohlendioxid und Wasser an die Umgebung ab. Damit schließt sich der Kalkkreislauf. Die Kalksteingebirge wurden auf diese Art und Weise erschaffen!