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FAQ GUAYUSA
Ist Guayusa verwandt mit Yerba Maté?
Guayusa (Ilex guayusa) ist verwandt mit Yerba Maté (Ilex paraguariensis). Guayusa wächst im oberen Amazonas und Yerba Maté im Atlantischen Regenwald. Beides sind koffeinhaltige Regenwald Stechpalmen. Guayusa und Yerba Maté enthalten gesunde Polyphenole und Koffein für langanhaltende Energie.
Wie bereite ich Guayusa Tee zu?
Am einfachsten befolgst Du unsere Anweisung auf der Verpackung ( 2 TL Guayusa in eine Tasse kochendes Wasser geben, 5 Minuten ziehen lassen. 2-3 Tassen am Tag geniessen.)
Wie bereite ich Guayusa Tee als Eis-Tee zu?
Classic: Die 10g Guayusa in einen Liter Wasser (100°C) geben, fünf Minuten ziehen lassen. Anschließend für zwei Stunden kalt stellen. Um den Tee möglichst schnell zu kühlen, Eiswürfel in den Krug geben. Mit Limonensaft und Rohrzucker oder Agavendicksaft nach Belieben abschmecken.
Cold Brew: Die 10g Guayusa in einen Liter kaltes Wasser geben und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Absieben und Eiswürfel in den Krug geben. Mit Limonensaft und Rohrzucker oder Agavendicksaft nach Belieben abschmecken.
Kann Guayusa bitter werden wenn ich ihn zu lange koche?
Nein, Guayusa hatt keine Bitterstoffe und kann darum nicht bitter werden.
Was bedeutet Selvatea?
Selvatea bedeutet “Urwaldtee”.
Wo wächst Guayusa?Guayusa wächst fast ausschliesslich im oberen Amazonas von Ecuador. In einer der Gegenden der Welt mit der höchsten Biodiversität. Er wächst wild im Schatten anderer Bäume und gedeiht in Mischkulturen. Guayusa ist so ein wichtiger Bestandteil der traditionellen Hausgärten, der „Chakra“ der Indigenen. Diese jahrhundertealte nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung ohne Pestizide und künstlichen Dünger schützt den empfindlichen tropischen Boden und den Wald als Lebensraum unzähliger Tiere und Pflanzen.
Was bedeuted nachhaltige Nutzung des Lebensraums Amazonas?
Guayusa ist ein wichtiger Bestandteil der traditionellen Hausgärten, der „Chakra“ der Indigenen. Diese jahrhundertealte nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung ohne Pestizide und künstlichen Dünger schützt den empfindlichen tropischen Boden und den Wald als Lebensraum unzähliger Tiere und Pflanzen. Sie ist die wertvolle Alternative zur zerstörerischen Brandrodung und Plantagenwirtschaft. Mehr lesen: The Kichwa Agroforestry Systems (Chakras) in the Ecuadorian Amazonia
Was macht Guayusa so gesund?
In Guayusa wurde eine beachtliche Anzahlt an gesunden Stoffen entdeckt. Die Pflanze enthält 7 von 8 essenziellen Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe, Theobromin, Theophyllin, Sekundäre Planzenstoffe wie Polyphenole, Flavonoide und Saponine, Koffein, und L-Theanin.
Was ist denn jetzt gesund an all diesen Stoffen?
Koffein: Stimmuliert das zentrale Nervensystem, verstärkt den Fokus und reduziert Schläfrigkeit. Es wirkt in wertvoller Weise auf das Gehirn, z.B. durch Verbesserung der Stimmung, Wachheit, Reaktionszeit und auf das Erinnerungsvermögen. Es blockiert den Neurotransmitter Adenosin im Gehirn, welcher Schläfrigkeit verursacht. Damit steigen andere Neurotransmitter wie z.B. Dopamin und Noradrenalin. Diese regen das Herz-Kreislaufsystem an. Studien haben gezeigt, dass Koffein die Körperliche Leistungsfähigkeit bis zu 12% steigern kann. Hierzu mobilisiert es die Fettsäuren aus dem Gewebe und macht sie als nutzbare Energie verfügbar.
Theobromin: Besitz eine ähnliche Wirkung auf den Körper wie Koffein, jedoch deutlich milder, dafür dauerhaft Anregend und ebenfalls stimmungsaufhellend. Es fördert die Durchblutung des Körpers und stimuliert das Herz-Kreislauf-System, wobei es zugleich entspannend auf die Muskulatur wirkt. 1
Theophyllin: Bekannter Wirkstoff gegen Bronchialasthma und andere Bronchialerkrankungen. Es steigert die Leistung des Herzens und die Durchblutung der Nieren und sorgt für eine stimulierende Wirkung des Zentralen Nervensystems besonders im Bereich des Atemzentrums. 2
L-Theanin: Studien zeigen, dass die Frequenz von Alpha-Wellen im Gehirn angeregt werden, wodurch eine Form entspannter Wachsamkeit hervorgerufen wird. Dies ist auf die Erhöhung der Aktivität des Neurotransmitters GABA zurückzuführen, welcher nun wiederum Dopamin und Alphawellen im Gehirn erhöht. Theanin und Koffein im Zusammenwirken sollen zudem zu einer verbesserten Lern- und Gedächtnisleistung sowie erhöhter Stressresistenz verhelfen. L-Theanin ist einer der Hauptwirkstoffe im grünen Tee, dem der positive Effekt des grünen Tees zugeschrieben wird. Guayusa hat eine höhere Konzentration an L-Theanin als grüner Tee. 3
Antioxidantien: Allgemein sind Antioxidantien bekannt dafür unsere Zellen vor Schäden zu schützen und positiv auf das Insulin-Level im Blut zu wirken. Guayusa hat bis zu doppelt su viel Antioxidantien wie grüner Tee. Kein Wunder, dass in einer Studie die Effekte von Diabetes Typ-1 gelindert wurden. Durch den extrem hohen Gehalt an diesen Antioxidantien kann Guayusa zum Erhalt unserer DNA und Zellfunktion beitragen und somit das Risiko von Krebs verringern. 4 5 6
Essentielle Aminosäuren: Guayusa beinhaltet 7 von 8 Essentiellen Aminosäuren.
Phenylalanin
Isoleucin
Threonin
Methionin
Leucin
Valin
Lysin
Essentielle Aminosäuren können vom Körper nicht selbst hergestellt werden und müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Nicht nur wichtig für Sportler sondern für uns alle. 7
Vitamine & Mineralien: Guayusa ist reich an Vitamin C und D, und wichtigen Mineralien wie Magnesium, Chromium, Potassium, Kalzium und Zink. 8
Sekundäre Planzenstoffe: Polyphenole, Flavonoide und Saponine wirken antioxidativ, binden freie Radikale und können so verschiedene Alterungsprozesse hemmen. 9
Weiterlesen bei Urgeschmack: Wie wirken Polyphenole? - https://www.urgeschmack.de/wie-wirken-polyphenole/
Weiterlesen bei Urgeschmack: Wie wirken Polyphenole? - https://www.urgeschmack.de/wie-wirken-polyphenole/
Weiterlesen bei Urgeschmack: Wie wirken Polyphenole? - https://www.urgeschmack.de/wie-wirken-polyphenol9
Theobromin – DocCheck Flexikon. http://flexikon.doccheck.com/de/Theobromin#Wirkung. Abgerufen am 17.1.2019.
2.
Theophyllin – DocCheck Flexikon. http://flexikon.doccheck.com/de/Theophyllin?utm_source=www.doccheck.flexikon&utm_medium=web&utm_campaign=DC%2BSearch. Abgerufen am 17.1.2019.
3.
Pharmazeutische Zeitung online: Theaninforschung: Tee gegen den Lärm der Welt. http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=5543. Abgerufen am 17.1.2019.
4.
SK , et al. S-F. Glycaemic effects of traditional European plant treatments for diabetes. Studies in normal and streptozotocin diabetic mice. – PubMed – NCBI . https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2743711. Abgerufen am 17.1.2019.
5.
Antioxidantien schützen unsere Zellen. https://www.zentrum-der-gesundheit.de/antioxidantien-ia.html. Abgerufen am 17.1.2019.
6.
Bioactive triterpenoids from the caffeine-rich plants guayusa and maté.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30599971. Abgerufen am 17.1.2019.
7.
Aminosäuren. http://aminosaeuren.org. Abgerufen am 17.1.2019.
8.
https://www.avogel.ch/de/ihre-ernaehrung/themenuebersicht/vitamine_mineralstoffe.php Abgerufen am 17.1.2019.
9.
Sekundäre Pflanzenstoffe
https://www.researchgate.net/publication/301328409_Sekundare_Pflanzenstoffe.
Abgerufen am 17.1.2019.