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- Lage: Südöstlich von Zürich in den Kantonen Zürich, Schwyz und St. Gallen
- Uferlänge: 87,6 km
- Distanz Zürich-Rapperswil: 28 km
- Distanz Rapperswil-Schmerikon: 14 km
- Fläche gesamt: 88,66 km2
- Breiteste Stelle zwischen Stäfa und Richterswil: 3,85 km
- Tiefste Stelle zwischen Herrliberg und Oberrieden: 136 m
- Zufluss: Linth (Linthkanal)
- Abfluss: Limmat
- Mittlerer Wasserstand: 405,95 M.ü.M.
- Höchster Wasserstand (gemessen im Jahre 1876): 407,48 M.ü.M.
- Letzte "Seegfrörni": 1962/63
Der Zürichsee
Einige Informationen zum See
Der See südöstlich von Zürich hat die Form einer Banane. Er entstand in der letzten Eiszeit. In Rapperswil weisst er eine Verengung auf, die durch die Halbinsel Hurden gebildet wird und über die seit 1878 eine Bahnlinie und eine Strasse von Pfäffikon SZ nach Rapperswil SG führt. Der obere Teil des Sees zwischen Rapperswil und Schmerikon wird Obersee genannt.
Auf dem Zürichsee gibt es zwei Inseln, von denen eine (Ufenau) von den Schiffen der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft angefahren wird. Die zweite (Lützelau) steht unter Naturschutz und kann aufgrund untiefem Wasser nicht mit unseren Schiffen bedient werden.
Schifffahrt auf dem Zürichsee
Die Schifffahrt auf dem Zürichsee dürfte etwa so alt sein wie die Besiedlung seiner Ufer. Pfahlbaufunde beweisen, dass bereits um 4000 vor Christus die Ufer des Sees besiedelt waren.
Die Wasserstrasse erhielt im frühen Mittelalter immer grössere Bedeutung als wichtige Verbindung im internationalen Güterverkehr. Auf ihr wurden Güter in Richtung Walensee und Bündnerpässe und nach dem Ausbau des Gotthardpasses auch von Zürich nach Horgen verschifft. Der Verkehr umfasste vor allem halb verarbeitete Metalle, Textilien sowie vereinzelt Salz und Wein. Neben dem Transitverkehr entwickelte sich zunehmend auch der Pilgerverkehr nach Einsiedeln und der See wurde von lokalen Händlern auf dem Weg zum Markt nach Zürich benutzt.