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Beim Magenbypass wird der Magen durch eine Naht in zwei Teile getrennt: Eine kleine Magentasche (sog. Pouch) und den grösseren Restmagen. Die Magentasche ist etwa so gross wie eine Expresso-Tasse und kann nur wenig Nahrung aufnehmen, bis sie gefüllt ist. Dadurch werden die Sensoren aktiviert, die dem Gehirn „Sättigung“ signalisieren. Sie haben das Gefühl schneller und länger satt zu sein.
Ausserdem wird der Dünndarm so umgeleitet, dass sich Nahrung und Verdauungssäfte erst im mittleren Dünndarm vermengen können. Daher wird ein Grossteil der Nährstoffe und Kalorien nicht verdaut, sondern verlässt den Körper wieder mit dem Stuhl.