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Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat die am Ende eines Schulzyklus (4., 8. und 11. Schuljahr) zu erwartenden Grundkompetenzen (ÜGK) überprüft. Die Walliser Schülerinnen und Schüler haben bei diesen Tests und im schweizweiten Vergleich sowohl in den Sprachen (Schulsprache und erste Fremdsprache) als auch in der Mathematik sehr gut abgeschnitten.
2011 hat die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) die nationalen Bildungsziele festgelegt, die am Ende eines Schulzyklus (4., 8. und 11. Schuljahr) zu erwarten-den Grundkompetenzen beschreiben. Nationale Erhebungen über die Schulsprache und die erste Fremdsprache am Ende der Primarstufe (2017) und über die Mathematik am Ende der obligatorischen Schulzeit (2016) haben es erstmals er-möglicht, den Anteil der Schüler zu ermitteln, die diese Grundkompetenzen erworben haben.
Das Erreichen der Grundkompetenzen erlaubt es den Schülern, den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Es handelt sich also um einen zentralen Bereich der Schulbildung, dessen Erwerb für die Fortsetzung der Bildung uner-lässlich ist.
Die ÜGK ist die erste standardisierte und computergestützte Erhebung der Grundkompetenzen in allen Kantonen der Schweiz. Die Walliser Schülerinnen und Schüler gehören in allen getesteten Fächern zu den Besten. Die Ergebnisse bestätigen die Qualität des Walliser Bildungssystems. Sie heben die Arbeit aller Akteure und Partner der Walliser Schule hervor. Sowohl die Lehrpersonen, Direktoren, Schulinspektoren, pädagogischen Be-rater und Fachberater als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Departements tragen zu diesen guten Resultaten bei.
Im Fach Mathematik belegen die Unterwalliser Schüler des 11. Schuljahres den 2. Platz im Schweizer Vergleich (82 Prozent der Schüler ha-ben die Grundkompetenzen erreicht). Die Ober-walliser Schüler belegen den vierten Rang im Schweizer Vergleich (71 Prozent) und den zweiten unter den deutschsprachigen Kantonen.
In der Schulsprache (Unterwallis: Französisch – Oberwallis: Deutsch) erreichten die Unterwalliser Schüler der 8H schweizweit den fünften Platz in der Kategorie Lesen (90 Prozent der Schüler haben die Grundkompetenzen erreicht). Die Oberwalliser Schüler klassieren sich sogar als Zweite (91 Prozent). Auch die Orthografie wurde getestet: die Unterwalliser Schüler sind im Vergleich mit ihren Kameraden aus den anderen frankophonen Kantonen die Besten (92 Prozent), während die Oberwalliser Schüler im Vergleich mit den anderen Deutschsprachigen als Beste abschneiden (93 Prozent).
In der ersten Fremdsprache (Deutsch) belegen die Unterwalliser Schüler der 8H im Westschweizer Vergleich den vierten Rang in der Kategorie Lesen (73 Prozent). Die Oberwalliser Schüler erreichen im Lesen bei der ersten Fremdsprache (Fran-zösisch) den zweiten Platz (74 Prozent) unter den sechs deutschsprachigen Kantonen, die am Projekt «Passepartout» teilgenommen haben.
In der ersten Fremdsprache (Deutsch) belegen die Unterwalliser Schüler der 8H in der Kategorie Hören im Westschweizer Vergleich den fünften Rang (89 Prozent). Die Oberwalliser Schüler klassieren sich im Hören der ersten Fremdsprache (französisch) als Zweite (93 Prozent) unter den sechs Kantonen, die am Projekt «Passepartout» teilgenommen haben.
Das Departement für Volkswirtschaft und Bildung (DVB) ist sehr zufrieden mit den von der EDK veröffentlichten Ergebnissen, die die Stärke der Walliser Schule im gesamten Kanton aufzeigen. Um die Qualität der Walliser Schule zu erhalten und weiterzuentwickeln, wird eine vertiefte Analyse des EDK-Berichts vorgenommen.