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Die erneute Einsprache der Fondation Franz Weber und von Helvetia Nostra gegen die 2. Planauflage des Basler Ozeaniums im Medienspiegel.
«Der inzwischen vorliegende Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) beantworte wesentliche Fragen zu Tierschutz und Energieeffizienz nur ungenügend oder gar nicht», schreibt etwa die Gratiszeitung 20 Minuten. Dies lasse an der Nachhaltigkeit des Projekts zweifeln. «Die Gegner des Grossaquariums kritisieren zudem, dass dieses keinen Beitrag zum Erhalt der Weltmeere leiste, sondern vielmehr deren Zerstörung durch den Handel mit Korallenfischen begünstige.»
Aus Sicht der Fondation Franz Weber und Helvetia Nostra ist es zudem mindestens irreführend, wenn im UVB steht, mit dem Bau und Betrieb eines Ozeaniums werde ein Beitrag geleistet gegen die Zerstörung der Weltmeere. Das Gegenteil ist der Fall: Es gibt hunderte von Grossaquarien und den Meeren geht es laufend schlechter. Grossaquarien fördern primär den Handel mit Korallenfischen. Die Schäden vor Ort in den ohnehin bedrohten Lebensräumen werden einfach unterschlagen. Rund ein Drittel der Korallenriffe ist heute weltweit bereits zerstört und es ist unverantwortlich, diesen gefährdeten Ökosystemen immer mehr Tiere für die Aquarienindustrie zu entnehmen.