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Parasomnien sind unerwünschte unterschiedliche Phämonene, welche im Schlaf auftreten können. Von meist banaler Natur sind Sprechen im Schlaf, Zuckungen beim Einschlafen, gelegentliches Auftreten von Albträumen, Nachtangstattacken beim Kleinkind (Pavor nocturnus) sowie Schlafwandeln beim Schulkind.
Daneben gibt es aber auch abnorme Parasomnien wie zum Beispiel Verhaltensstörungen im REM-Schlaf, die mit unkontrollierten und zum Teil gewaltvollen motorischen Handlungen einhergehen können und den Patienten oder seinen Bettpartner gefährden können. Um Verletzungen des Schlafenden oder seines Bettpartners zu vermeiden sind manchmal Schutz- oder Vorsichtsmassnahmen in der Schlafumgebung notwendig.
Durch Veränderungen des Schlafverhaltens und Verbesserung der Schlafhygiene sind manche Parasomnien behandelbar, andere können durch Medikamente kontrolliert werden.
Bei den ungefährlichen Parasomnien verliert die nächtliche Störung oft durch Aufklärung und Beratung über das betreffende Phänomen ihren beängstigenden Charakter.