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Damit wurden die Schätzungen von Ende November für das laufende Jahr reduziert. Damals wurde ein Wachstum von 1,7% veranschlagt. Die Prognose für 2018 wurde nicht verändert.
"Die aktuelle Geldpolitik mit Negativzinsen begründet sich durch tiefe Inflation und ein schwaches Wirtschaftswachstum", schreibt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem Wirtschaftsausblick, den sie anlässlich der jährlichen Ministerkonferenz am Mittwoch publiziert hat.
Mit dem anhaltenden Wirtschaftswachstum sieht die OECD auch den Zeitpunkt gekommen, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) Ende 2018 die Zinsen anheben und damit die Fehlanreize an den Finanzmärkten und im Immobilienmarkt reduzieren kann.
Die Schweiz profitiere dabei vom Aufschwung in Europa, schreibt die OECD. "Die wirtschaftlichen Verbesserungen in der Euro-Zone könnten sich als stärker erweisen als bisher angenommen und die Schweizer Exporte ansteigen lassen." Dies jedoch nur, wenn es nicht zu einem erneuten Aufflammen der Eurokrise oder einer Welle des Protektionismus auf globaler Ebene komme.
Für die Weltwirtschaft hat die die OECD die Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 3,5% von 3,3% angehoben.
(AWP/SDA)