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Bhutan Klöster und Zongs
Taktshang oder Tigernestkloster
Die Klosteranlage ist das kulturelle Wahrzeichen des Königreichs Bhutan. Es liegt auf einer Höhe von 3120m, abgeschieden im Himalaya. Das Wort Taktshang ist tibetisch uns heisst wörtlich übersetzt „Tigers Versteck“. Die Klosteranlage wurde im Jahr 1692 eingeweiht, sie beinhaltet die Taktsang Senge Samdup Höhle, in der angeblich Guru Padmasambhava im 8. Jahrhundert drei Jahre, drei Monate, drei Wochen, drei Tage und drei Stunden meditiert hat. Das Kloster ist ihm gewidmet. Padmasambhava hat den Buddhismus nach Bhutan gebracht.Das Kloster wurde in einem verheerenden Brand 1998 zerstört. Der Wiederaufbau wurde vom Könighaus finanziert und im 2005 konnte das heutige Kloster wieder eingeweiht werden.
Paro Dzong
Der Paro Dzong wurde 1644 gebaut. Vom Dzong aus präsentiert sich eine schöne Aussicht auf das Paro-Tal. Nachts wird der Dzong beleuchtet. Wie jeder Dzong ist er der Verwaltungssitz für das Gebiet. Etwa 200 Mönche leben hier. Zu der Festung führt eine überdachte Holzbrücke.
Unterhalb der Klosterfestung liegt der Dungtse Lhakhang, eine Chörte, deren Wände mit wertvollen Malereien geschmückt sind.
Kyichu Lhakhang
Der Kyichu Lhakhang wurde im 7. Jahrhundert von Songtsen Gampo gegründet. Er ist eines der ältesten buddhistischen Klöster in Bhutan. Der Kyichu Lhakhang ist bekannt für seine alten Bodhisattva-Statuen im Altarraum.
Auf dem Tempelgelände befinden sich zwei Tempel in gleicher Bauform. Zum älteren Tempel, erbaut im 7. Jahrhundert wurde im 1968 zweiter erbaut. Die Innenräume der Tempel sind reich verziert und geschmückt.
Drugyel Dzong
Etwa 18 km von Paro entfernt stehen die Ruinen von Drugyel Dzong im im Brand von 1951 zerstört wurde. Die Anlage steht an einem strategisch wichtigen Punkt. Hier wurden 1646 tibetische Eindringlinge besiegt.
Tashichho Dzong (Thimphu Dzong)
Am Ufer des Wang Chus liegt eine der berühmtesten Klosterfestungen Bhutans, welche zugleich Regierungssitz ist. Er beherbergt den Thronsaal des Königs. Im Dzong sind wichtige Heiligtümer des Landes, wie der Neten Chudrug Thongdroel, ein riesiges Rollbild, dass Buddha Shakyamuni und seine Nachfolger zeigt.
Jedes Jahr am 15. Tag des vierten Monats des bhutanischen Kalenders wird das Bild vor dem Publikum entrollt.
National Memorial Chorten
Der Memorial Stupa (Erinnerungs-Chorten), auch bekannt als der Thimphu Chorten, ist ein sehr viel verehrter Stupa. Er wird ständig von Pilgern mit Gebetmühlen umrundet, die aus ganz Bhutan hierher kommen. Der Chorten mit seinen goldenen Türmen und Glocken wurde im Jahr 1974 erbaut. Betreten wird der Chorten mit der grossen Anzahl von zornigen Gottheiten von der Nordseite. Der Chorten präsentiert den tantrischen Buddhismus in seiner Vielfältigkeit.
Dordenma Buddha Statue
Hoch über der Stadt Thimbu steht die Buddha Dordenma-Statue. Sie ist mit 51.5m die grösste sitzende Buddha-Statue Bhutans und gehört zu den grössten der Welt. Sie steht auf einem Berg im Kuenselphodrang Nature Park. Von hier aus hat man einen hervorragenden Blick in das Thimphu-Tal.
Punakha Dzong
In der Kleinstadt steht die zweitälteste und die wichtigsten Klosterfestungen von Bhutan. Der Punakha-Dzong – der "Palast des Glücks", ist eine der allerschönten Klosteranlagen, die es weltweit gibt. Sie wurde 1637 von Shabdrung Ngawang Namgyal gegen die einfallenden Tibeter erbaut.
Die Festung liegt am Zusammenfluss der Flüsse Mochu und Pochu und ist bis heute Wintersitz des amtierenden Je Khenpos dem religiösen Oberhaupt.
Der amtierende König Jigme Khesar Namgyel Wangchuck heiratete hier im Jahr 2011 seine Frau Jetsun Pema.
Gasa Dzong
Der lokale Name ist Tashi Thongmon Dzong. Benannt nach der regionalen beschützenden Gottheit Tashi Thongmon, diente sie im 17. Jahrhundert als Festung- und Verteidigungsanlage. Die Festung mit ihrer kreisförmigen Konstruktion und den drei Wachtürmen an den strategischen Punkten, ist einzigartig. In einmaliger Schönheit zeigt sich der Dzong an klaren Tagen mit dem Mt. Gangboom.
Jakar Dzong
Die Festung wurde 1549 als Kloster errichtet. Heute wird das Gebäude als Verwaltungszentrum der Bumthang Region verwendet.
Trongsa Dzong
Eine ganz eindrucksvolle Architektur weist der Trongsa Dzong auf. Diese grösste Klosterburg Bhutans liegt auf einem Berg über dem Mangdue-Fluss. Erbaut im 17. Jahrhundert war er der Regierungssitz des ersten und zweiten König Bhutans.
Trashigang Dzong
Der Dzong wurde 1659 errichtet und bietet einen beeindruckenden Ausblick auf die umliegende Landschaft. Die Tashigang Stupa ist wunderschön und reich verziert.
Chorten Kora
Der weisse Stupa von Trashiyngtse wurde 1740 von Lama Ngawang Loday errichtet. Die Bauart ist die gleiche wie die der Bodhnath Stupa in Nepal. Während des zweiten Monats des Mondkalenders findet hier ein Fest, das sogenannte "Kora" statt.
Dongdi Dzong
Der Dzong von Trashiyangtse wurde im 10. Jahrhundert erbaut. Im Jahr 1656 auf den Ruinen des ersten Baus erneut erreicht und 2005 wurde das Klosters renoviert. Da unser Guide mit der Gruppe sich am Bogenschiessen beteiligen durfte ich den Dzong in Begleitung des Wachpolizisten allein besuchen.
Kloster Dramtse
Das Kloster Dramtse ist das grösste und bedeutenste Kloster in Ostbhutan. Errichtet wurde das Kloster im 16. Jahrhundert. Hier befindet sich der Ursprung der Trommeltänze. Der Tanz wurde im Jahr 2005 ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.
Wangdue Phodrang Dzong
Auf einem Bergrücken über der Stadt liegt der Wangdue Phodrang Dzong – der "Palast der vier Himmelsrichtungen". Der sehr renovierungsbedürftige Dzong wurde ab dem Jahre 2009 renoviert. Noch vor der Eröffnung 2013 wurde das 374 Jahre alte Bauwerk im Juni 2012 durch einen Brand völlig zerstört. Es befindet sich momentan im Wiederaufbau.