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Die Umrechnung der Opioide erfolgt entsprechend den aus der Literatur entnommenen Umrechnungsfaktoren für das "Äquianalgetische Dosisverhältnis". Hierunter wird die Dosisrelation zweier Opioide bezeichnet die notwendig ist, um mit beiden Arzneistoffen den gleichen analgetischen Effekt zu erzielen.
Bei den Angaben in dieser Tabelle handelt es sich um reine Anhaltspunkte, da Schmerzpatienten individuell sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Opioide reagieren. Eine Dosisindividualisierung ist unabdingbar.
Da zwischen verschiedenen Opioiden meist nur eine inkomplette Kreuztoleranz besteht, fällt die Wirkung des neu eingeführten Opioides bei einem Switch stärker aus als erwartet. Zur Sicherheit sollte daher bei einem Switch die Dosis des neuen Wirkstoffes, die anhand der in dieser Tabelle angegebenen äquianalgetischen Dosisverhältnisse berechnet wird, um 30 - 50% reduziert werden.
Für diese Tabelle wurden Angaben aus der Literatur zusammengetragen, die sich auf eine chronische Anwendung beziehen und nicht auf die Gabe von Einzeldosen in der akuten Therapie. Studien, die auf der Applikation von Einzeldosen beruhen, liefern andere Umrechnungsfaktoren für einen Opioidwechsel. Ferner können sich Abweichungen zu den Angaben des Arzneimittel-Kompendiums ergeben.
Die Angaben dieser Liste wurden nach bestem Wissen zusammengetragen, es wird jedoch keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben übernommen.
Aufgrund der individuellen Dosiseinstellung bei verschiedenen Anwendungen, kennt der Opiatrechner keine Maximalwerte!