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Als Unterlieferantin von Siemens stellt die Firma Franco-Belge de Fabrication de Combustibles (FBFC) in Dessel plutoniumhaltige Mischoxid-(MOX-) Brennelemente für das Kernkraftwerk Gösgen her. Diese MOX-Brennelemente werden seit der Jahresrevision 1997 im Kernkraftwerk Gösgen nebst den herkömmlichen Uran-Brennelementen eingesetzt.
Die Plutonium-Rückführung aus der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente durch MOX-Elemente in Leichtwasserreaktoren ist eine seit über 30 Jahren erprobte Recycling-Massnahme. Die Herstellung und der Einsatz von MOX-Brennelementen erfolgen seit Jahren im industriellen Massstab. Auch in Schweizer Anlagen werden MOX-Brennelemente mit gutem Erfolg und ohne sicherheitstechnische Probleme seit 1978 eingesetzt.
Der Einsatz von plutoniumhaltigen Brennelementen hat sich bewährt. Das Kernkraftwerk Gösgen wird die Rückführung des wertvollen Spaltstoffes Plutonium weiterführen.
Der Vorwurf von Greenpeace bezieht sich offenbar auf das ursprüngliche Bewilligungsverfahren, das rund zwanzig Jahre zurückliegt. Das Kernkraftwerk Gösgen hat keine Veranlassung, daran zu zweifeln, dass die belgischen Behörden im damaligen Bewilligungsverfahren für die Anlagen zur MOX-Brennelement-Herstellung ihre Sorgfaltspflicht gegenüber der Bevölkerung korrekt und umfassend wahrgenommen haben.
MOX-Brennelemente enthalten als Spaltmaterial hauptsächlich die Plutonium-Isotope Pu-239 und Pu-241, während die Uran-Brennelemente U-235 als Spaltmaterial verwenden.