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Wie Martin Luther und Philipp Melanchthon übersetzte auch Huldrych Zwingli zusammen mit anderen Gelehrten der Hohen Schule die Bibel aus dem hebräischen und griechischen Urtext ins Deutsche. Im Unterschied zu den Wittenbergern war das Zürcher Übersetzungswerk fünf Jahre vorher (1529) abgeschlossen. Von den zahlreichen Bibeln und Bibelteilen, die seit 1524 bei Christoph Froschauer erschienen sind, gehört die reich illustrierte Foliobibel von 1531 zu den schönsten und wichtigsten Druckwerken der Zeit. Von dieser Ausgabe gibt es weltweit nur noch drei kolorierte Exemplare, eines davon gehört zum Kirchenschatz des Grossmünsters und wurde 2010/2011 aufwendig restauriert. Der vorliegende Band beleuchtet die Entstehung der sogenannten Froschauer-Bibel sowie ihre Verbreitung in Europa und Nordamerika und fragt nach der Bedeutung dieser Reformationsbibel im 21. Jahrhundert. Mit Beiträgen von Christoph Sigrist, Urs B. Leu, Hans Rudolf Lavater und Markus Keller.
Christoph Sigrist, Dr. theol., Jahrgang 1963, ist Pfarrer am Grossmünster Zürich und Dozent für Diakoniewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Bern.
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