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Bei den Ermittlungen zu einem Waldbrand im westfranzösischen Département Gironde ist ein Verdächtiger festgenommen worden.
Die Ermittlungen zu dem Feuer in der Gemeinde Landiras hätten den Verdacht der Brandstiftung erhärtet.
Das teilte die Staatsanwaltschaft von Bordeaux am Montag mit. Die Ermittlungen würden mit weiteren kriminaltechnischen Untersuchungen und der Befragung von Zeugen fortgesetzt. Der fragliche Waldbrand hat bereits 12’000 Hektar Wald zerstört.
Die Staatsanwaltschaft hatte bereits am vergangenen Freitag erklärt, bei dem Feuer im südlich von Bordeaux gelegenen Landiras bestehe der Verdacht der Brandstiftung. Demnach hatte ein Zeuge am vorausgegangenen Dienstag beobachtet, wie sich am Ort des Feuers ein Auto schnell entfernte.
32’000 Menschen evakuiert
Laut Staatsanwaltschaft gab es am selben Tag ausserdem in der Gegend weitere Feuer, ausserdem drei weitere Ausbrüche in den folgenden Tagen. Noch müsse aber genau geprüft werden, ob es sich bei allen Vorfällen um den selben Täter handle, erklärte Staatsanwältin Frédérique Porterie.
In der Gironde wüten derzeit zwei grosse Waldbrände. Zusammen haben die Feuer rund 17’000 Hektar Wald zerstört, rund 32’000 Menschen – Bewohner und Touristen – mussten in Sicherheit gebracht werden. Bei dem zweiten Waldbrand in La Teste-de-Buch nahe Arcachon gehen die Behörden davon aus, dass das Feuer durch einen in Brand geratenen Lieferwagen ausgelöst wurde.