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Nach der geplanten Volksabstimmung im Jahr 2019 soll am Standort Platztor bis 2027 ein zweiter Campus für die Universität St.Gallen entstehen. Auf dem Areal an der St.Jakobstrasse 13 befindet sich ein Wohn- und Geschäftshaus, das zurzeit leer steht. Da eine Renovation des Gebäudes hohe Kosten verursachen würde, wird die Liegenschaft vorzeitig abgerissen.
Der alleinige Mieter des Gebäudes an der St.Jakobstrasse 13 kündigte im Sommer 2017 den Mietvertrag mit dem Kanton. Seitdem steht das sechsgeschossige Gebäude leer. Zwar wirkt die Liegenschaft von aussen gut erhalten. Im Inneren zeigen sich jedoch verschiedene Mängel. Dazu gehören Feuchtigkeitsschäden im Untergeschoss, ein abgenutzter Innenausbau, energietechnische Schäden und defekte Elektro- und Sanitärinstallationen.
Bevor die Liegenschaft wieder vermietet werden könnte, müsste das Gebäude gesamterneuert werden. Dies würde mehr als eine halbe Million Franken kosten. Diese Ausgaben würden die Mieteinnahmen bis zum geplanten Baubeginn für den neuen Campus im Jahr 2024 deutlich übersteigen. Aus diesem Grund wird das Gebäude vorzeitig abgebrochen. Nach dem Abbruch wird die Fläche begrünt.
Als Vorbereitung für den Abbruch müssen die Personenunterführung abgedeckt und ein neuer Mast für die Fahrleitungskabel und Strassenbeleuchtungen errichtet werden. Diese Arbeiten starten am 23. April, Anfang Mai folgen die Abbrucharbeiten für das Gebäude. Dazu muss eine Fahrspur auf der St.Jakobstrasse gesperrt werden. Bis Mitte Juni sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Der Abbruch kostet rund 130‘000 Franken.