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© Jürg Meyer
Gesteinszone 7: Heller Kalk mit rötlicher Haube Ablagerungsgesteine auf dem Mikrokontinent Iberia-Briançon
Vier Haupt-Gebiete mit diesen Gesteinen, in einem Rechteck über die Schweizer Alpen verteilt
Der Mikrokontinent Iberia-Briançon, welcher sich in der obersten Jurazeit (um 150 Mio.J.) vom europäischen Kontinent abspaltete, blieb während der ganzen Zeit meeresbedeckt, bis er von der Versenkung unter der anrückenden Alpenfront erfasst wurde; deswegen finden wir hier, wie in der helvetischen Zone des europäischen Kontinentalrandes und des Juras, eine Abfolge von Sedimentgesteinen. Diese werden einerseits von einer mächtigen Dolomitschicht der Triaszeit und einer Kalksteinschicht der Oberjurazeit (analog zum Hochgebirgskalk) dominiert – diese Gesteine bilden die Wände und Grate und sind deshalb für die Bergsteigenden und Kletternden interessant. Die Vorkommen in den Waadtländer/Freiburger Voralpen und im Rätikon wurden bei der Alpenbildung gegen 100 km nach N überschoben und entgingen einer Metamorphose, die Vorkommen südlich der Rhone und in den Splügener Kalkbergen blieben zurück und liegen als metamorphe Gesteine vor.