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Der Begriff Camera obscura - dunkle Kammer - hat Mathematiker und Astronomen
bereits in früherer Zeit schon fasziniert. Lange vor der Erfindung der Fotografie wurde der Effekt beschrieben, den sich die Camera obscura zunutze machte.
Wenn im Dunkeln Licht durch eine winzige Öffnung auf eine Projektionsfläche eintritt, die gegenüber der Lichtöffnung liegt, entsteht ein seitenverkehrtes und auf dem Kopf stehendes Abbild des Motives außerhalb des dunklen Raumes. Dieses Phänomen beruht auf der Gesetzmässigkeit der Optik. Mit der Entdeckung der lichtempfindlichen Substanzen wurde die Camera obscura zur Lochkamera, der einfachsten Variante des Fotoapparates.