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Olympia Gold
Maya Pedersen gewinnt die Skeleton Goldmedaille !
Die erste Goldene für die Schweiz.
Die zweifache Weltmeisterin Maya Pedersen, gewinnt wie erwartet beim Damen Skeleton-Wettbewerb, nach zwei Durchgängen verdient die Goldmedaille. Im wichtigsten Rennen dieser Saison, womöglich ihrer Karriere, auf der sehr anspruchsvollen Olympia Bahn in Cesana Pariol, zeigte Pedersen was sie kann und was in ihr steckt. Die 33-jährige Schweizerin, die in Norwegen wohnt und mit dem Skeletonpiloten Snorre Pedersen verheiratet ist zeigte eine Skeleton Demonstration ganz besonderer Güte, wie aus dem Lehrbuch Sie holt alles was überhaupt zu holen war, zwei Laufbestzeiten neuer Bahnrekord 59.64 und mit 123.1 auch noch den Geschwindigkeitsrekord. Maya Pedersen blieb als einzige der 15 Mitstreiterinnen unter der magischen ein Minuten Laufzeit Grenze.
Auch in der Reprise spielte Maya Pedersen die erste Geige. Die Eistemperaturen von minus 5 Grad kamen der Favoriten entgegen, die wiederum Laufbestzeit in den Eiskanal legte und ihren Vorsprung noch weiter auf 1.23 Sekunden ausbaute. An dieser Leistung hat auch der Ehemann von Maya, Snorre Pedersen, einen grossen Anteil. Nicht nur die Leistungen und Erfolge wurden gesteigert seit Snorre Bahntrainer der Schweizerinnen ist sondern auch seine technischen Fähigkeiten und Tüfteleien was das Material betrifft, zeigen Auswirkungen. Also eine Familiengoldmedaille für die Pedersens.
Auf den Silberrang konnte sich die Britin Shelly Rudman vorarbeiten. Nach dem ersten Lauf lag Rudman noch an vierter Position profitierte dann im Finallauf von Patzern der deutschen Diana Sartor und auch von der hochgehandelten Mellisa Hollinsworth, die auf den Bronzeplatz zurückgefallen ist. Die deutsch Diana Sartor, Dritte im Weltcup Gesamtklassement, die 2002 in Salt Lake City auf den vierten Rang fahren konnte, beendet auch ihre zweite Olympiade auf dem vierten Rang und verpasst einen Podestplatz um nur 27 Hundertstel Sekunden.
Die im Vorfeld als schärfste Konkurrentin von Pedersen gehandelte Kanadierin. Mellisa Hollingsworth-Richards, die den Gesamtweltcup für sich entscheiden konnte, machte zu viele Fehler in der Bahn und konnte nicht direkt in den Kampf um Gold eingreifen. Ihr Rückstand auf Gold beträgt bereits 1.58 Sekunden.
Pedersen konnte in diesem Weltcupwinter 4 von 7 Rennen für sich entscheiden, Lake Placid, Sigulda, St.Moritz und Altenberg, während die Kanadierin nur zwei Siege verbuchen konnte Calgary und Königssee.
Die Teamkameradin von Pedersen, Tanja Morel fuhr auf den 7. Zwischenrang. Sie verlor im zweiten Durchgang einen Platz, ist aber sicher glücklich ihr angestrebtes Ziel einen Diplomrang erreicht zu haben.