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Die natürlichen Nistorte von Bienenvölkern sind hohle Bäume. Darin bauen Bienen ihre Waben aus Wachs. Im unteren Teil einer Wabe ist das Brutnest, im oberen Teil wird Honig eingelagert.
Bis vor etwa 100 Jahren wurden Bienenvölker in Körben gehalten. Um den Honig zu ernten, musste das Nest zerstört oder die Bienen getötet werden.
Heutiges System mit Schweizer Kasten
Die Imker halten die Bienen heute in Kästen, in denen etwa 14 Waben Platz haben. Dieser bewegliche Wabenbau erlaubt es, die Völker zu inspizieren und die Nestgrösse dem Volk anzupassen. Im unteren Teil des Kastens hängen die Brutwaben, auf denen die Bienen überwintern. Darüber werden zu Beginn der Blütezeit die Honigwaben aufgesetzt. Nur aus diesen Waben wird Honig geschleudert.
Magazine
In dieser weltweit üblichen Betriebsweise werden die Bienen in frei stehenden Kästen gehalten, so genannten Magazinen. Das erleichtert das Arbeiten und eine Wanderung mit den Bienen in ergiebige Trachtgebiete.