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Schon das Fehlen einiger Haare in den Augenbrauen kann die gesamte Gesichtsausdruck verändern. Denn sie verleihen dem Blick Tiefe und tragen zur Gesichtsform bei. Mit dem Alter ist es normal, dass der Zyklus des Nachwachsens neuer Haare abnimmt, was das Selbstwertgefühl vieler Frauen beeinträchtigen kann. Aus diesem Grund gewinnt die Mikropigmentierung der Augenbrauen so viele Fans, da sie eine natürlichere und praktischere Option zur Auffüllung darstellt.
Trotz des Erfolgs ist es wichtig zu betonen, dass diese Technik an einigen Orten nicht empfohlen wird und viele Vorsichtsmaßnahmen erfordert.
Wie wird die Mikropigmentierung der Augenbrauen durchgeführt?
Die Prozedur wird mit einem Gerät namens Dermografiegerät durchgeführt und besteht aus der Anwendung eines auf Glycerin basierenden Pigments auf die Augenbrauen. Anfangs kann die Gegend dunkler erscheinen, aber wenige Tage nach der Sitzung wird die Farbe durch die Abschuppung der Dermis gemildert. Es ist auch wichtig, daran zu erinnern, dass die Microblading der Augenbrauen nicht dauerhaft ist und daher Nachbesserungen benötigt, um mögliche Mängel zu korrigieren.
Henna vs. Mikropigmentierung
Bei Henna wird die Farbe mit einem Pinsel auf die Hautoberfläche aufgetragen und dringt nicht in tiefere Schichten ein. Die Haltbarkeit beträgt etwa 15 Tage, und die Technik ist schmerzlos. Bei der Mikropigmentierung der Augenbrauen wird das Pigment mit Hilfe eines Geräts, das kleine Perforationen in die Haut macht, aufgetragen. Obwohl es etwas schmerzhaft ist, hat das Verfahren eine längere Haltbarkeit von etwa 2 Jahren.
Kontraindikationen
Im Allgemeinen wird die Prozedur bei Personen durchgeführt, die Lücken in den Augenbrauen haben oder keine Haare in dieser Region aufweisen. Die Dermatologin Marcelle Nogueira von der SBD betont jedoch, dass es besser ist, eine Behandlung zu wählen, die das Haarwachstum anregt, anstatt die Mikropigmentierung durchzuführen.
„Denn die Prozedur kann eine Reihe von Problemen verursachen, wie Allergien gegen die Farbe, Entzündungen, Wunden und sogar virale Infektionen wie Hepatitis C“, erklärt die Expertin. Marcelle erinnert auch daran, dass nicht jeder Mensch die Prozedur durchführen kann. Hier sind einige Beispiele, wann die Mikropigmentierung der Augenbrauen nicht durchgeführt werden sollte:
• Bei Patienten mit sogenannten Kollagenosen wie Lupus, Sklerodermie, Dermatomyositis und rheumatoider Arthritis;
• Bei Patienten mit dermatologischen Erkrankungen, die das sogenannte „Koebner-Phänomen“ aufweisen (eine Verletzung an einer gesunden Hautregion, die das Auftreten neuer Läsionen desselben Typs an anderen Körperstellen auslöst), wie Vitiligo und Psoriasis;
• Bei Patienten mit Neigung zur Bildung von Keloiden;
• Bei Patienten mit Entzündungen oder Infektionen in den Augenbrauen;
• Bei Patienten, die gegen jegliche Art von Pigmenten allergisch sind.
Notwendige Vorsichtsmaßnahmen vor und nach der Technik
Die Ärztin listet auch einige Vorsichtsmaßnahmen auf, die von denen befolgt werden müssen, die sich für die Prozedur entscheiden. „Vor der Mikropigmentierung ist es unerlässlich, dass die Haut gut hydratisiert ist und keine Wunden vorhanden sind“, betont Marcelle und fährt fort: „Nach dem Eingriff ist es während des Heilungsprozesses erforderlich, die Sonne zu vermeiden, die Kruste nicht abzuziehen und spezielle Produkte zu verwenden, die vom Dermatologen verschrieben werden.“
Außerdem sollte, wie die Expertin erklärt, darauf geachtet werden, ob der Fachmann über ausreichende Erfahrung verfügt und ob die Einrichtung Einwegmaterial oder sterilisiertes Material verwendet. Vor allem ist es wichtig, vor der Investition in diese Methode mit einem Dermatologen zu sprechen, um herauszufinden, ob es sicherere Alternativen für jeden Fall gibt.“