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Mit einer Prise augenzwinkerndem Humor war das szenisch-musikalische Vorweihnachtsstück gewürzt. In der Form eines "Einmann-Theaters" verkörperte ich schauspielerisch alle drei Hauptfiguren der Geschichte sowie den Erzähler. Gleichzeitig umrahmte ich die Szenen musikalisch mit der Gitarre als Erzähler und Sänger. Diese Adventsproduktion wurde auf der Grundlage einer berndeutschen Geschichte von Max Oberli zu einem Theater umgesetzt. Die einzelnen Personen, welche in dieser Geschichte auftreten, waren nicht nur durch ihre äussere Erscheinung gut zu unterscheiden sondern auch sprachlich: Der «Erzähler» sprach Zürcher Dialekt, beim «Firmenchef» Martin Meister vernahm man in Berner Mundart, dem «Eisenwarenhändler» Gian Caduff hörte man unter anderem wegen den rätoromanischen Liedern an, dass er aus dem Bündnerland stammt, und der «Handwerker» Pietro Piccoli aus dem Tessin, welcher als Angestellter in der Maschinenfabrik von Martin Meister arbeitet, sprach sein Schweizerdeutsch mit italienischem Akzent.
Im Bild sieht man von links nach rechts: «Erzähler» (Zürcher Dialekt), «Firmenchef» Martin Meister (Berner Dialekt), «Eisenwarenhändler» Gian Caduff (Bündner Dialekt), «Handwerker» Pietro Piccoli (mit italienischem Akzent).
Im Zentrum der Handlung stand ein mit viel Liebe selbst gemachtes Lebkuchenherz, das als Adventsüberraschung verschenkt wurde. Auf verschlungenen Wegen gelangte dieses Geschenk ausgerechnet wieder in die Hände des Schenkenden zurück. Das sorgte für einige Verwirrung unter den beteiligten "Gebern" und "Nehmern". Besonders dann, als nebst den Lebkuchengewürzen noch ein "Goldvreneli" seine Hauptrolle blendend gut spielte. Glücklicherweise glätteten sich schliesslich die aufgewühlten Wogen, die Knoten der Verwirrung konnten gelöst werden, und die Menschen fanden wieder in vertiefter Freundschaft zueinander. Der Tessiner Pietro Piccoli griff am Schluss der Geschichte sogar begeistert zur Gitarre und brachte seine Dankbarkeit singend zum Ausdruck.
«Zu unserer Überraschung begann der Zürcher Schauspieler mit dem Riggisbergerlied: "du fragsch mit wär i bi" und stimmte gleich noch in gut gelungenem Berndeutsch: "Z Vreneli abem Guggisbärg" an. Die Lieder führten uns durch die Schweiz. Es wurde rätoromanisch und italienisch gesungen, Lieder die allen bekannt sind. Der eine und andere Zuschauer summte zufrieden mit, bis am Schluss alle aufgefordert wurden, in ein paar Weihnachtslieder einzustimmen. Beeindruckt von der Kunst, besinnlich durch die Geschichte und auf jeden Fall gut unterhalten gingen wir über in einen gemeinsamen Z'vieri als Abschluss des Nachmittages.»
Altersheim Riggishof, Katharina Friederich, Leiterin Aktivierung
«Einfach grandios!» Club der Älteren 60+ (Wil und Umgebung), Grety Weidenmann
«Andreas Aeschlimann hat eine einfache und klare Sprache, sehr deutlich artikuliert. Die Handlung ist wie den menschlichen Beziehungsnetzen nachgezeichnet, nachvollziehbar, aber nicht zum Voraus durchschaubar, spannend und schliesslich mit einem guten Schluss.»
Evang. Kirchgemeinde Gossau, Diakon Markus Gerber
«Andreas Aeschlimann verkörpert mit viel Spielfreude die Hauptfiguren: Den Meister, den Caduff, den Piccoli. Wie es die Namen der Personen verraten haben, sprechen alle verschiedene Dialekte. Aeschlimann beherrscht sie. Passend dazu wechselt er jeweils die Kleidung, wirbelt hinter den roten Paravent, und, schwupps, kommt er wieder zum Vorschein in neuer Tracht und Rolle. Zwischendurch spielt er gekonnt auf der Gitarre und singt mit kräftiger Stimme Lieder – selbstverständlich in den Dialekten der Hauptfiguren.»
Maurmer Post, Elsbeth Stucky