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Der FC Barcelona verliert am Ende der Saison seine wohl charismatischste Figur der letzten Jahre. Verteidiger Carles Puyol wird den Verein zum Saisonende hin verlassen. «Nach dem Saisonende werde ich nicht mehr Spieler des FC Barcelona sein», sagte der 35-jährige Verteidiger an einer Pressekonferenz. «Was ich nach dem 30. Juni tun werde, weiss ich noch nicht. Ich muss mich ausruhen.»
Puyol hatte sich zuletzt zwei Knieoperationen unterziehen müssen und ist in dieser Saison nur zu zwölf Einsätzen gekommen. Mit Puyol verabschiedet sich ein katalanisches Urgestein vom FC Barcelona. Nie hat er für einen anderen Verein als «Barça» gespielt.
Mit dem FC Barcelona holte Puyol sechs spanische Meistertitel und gewann dreimal die Champions League. Mit Spanien gewann er die EM 2008 und die WM 2010. Wegen einer Knieverletzung verpasste er die erfolgreiche Titelverteidigung der Spanier an der EM 2012. Am Wochenende bestritt Puyol seine 593. Partie für Barcelona. (si/qae)
Von Real Madrid zu Juventus Turin: Professor Sebastian Uhrich spricht im Interview über die wirtschaftlichen Folgen des Wechsels von Cristiano Ronaldo, die Bedeutung von Instagram & Co. und die Klub-Untreue von asiatischen Fussballfans.
Herr Uhrich, Juventus bezahlt 112 Millionen Euro für Cristiano Ronaldo. In den nächsten vier Jahren zahlt ihm der Verein ein Jahresgehalt von 30 Millionen Euro. Kann sich dieser Transfer für Juventus wirtschaftlich überhaupt auszahlen?Sebastian Uhrich: Prinzipiell schon. Man müsste dafür allerdings messen können, welchen Anteil Ronaldo nach seinem Wechsel zu den allfälligen sportlichen Erfolgen von Juventus beiträgt. Diesen Beitrag genau zu beziffern ist allerdings kaum möglich. Es ist …