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Deutscher Name:
Grüne
Wasseragame
Wissenschaftlicher Name:
Physignathus
cocincinus CUVIER 1829
Verbreitung:
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Kambodscha, Thailand, Vietnam,
Laos, Burma und China
Grüne Wasseragame,
Physignatus cocincinus, Männchen. Foto:
©Fritz Wüthrich
Lebensraum:
Tieflandregenwäldern.
In der nähe von dicht bewachsenen Ufern auf Ästen - am liebsten über
einem Gewässer.
Kurzbeschrieb:
Sehr
kräftiger Körper, seitlich etwas abgeflacht. Grün bis olivgrün mit
Querstreifen am Schwanz. Die Färbung an Unterkiefer und Hals variiert von
orange oder dunkelblau bis fast schwarz (Regionsbedingte Unterschiede).
Der attraktive Rückenkamm der Männchen macht diese Agame zu einer
eindrucksvollen Echse. Maximale Grösse (Männchen) bis zu 100 cm - die
Weibchen bleiben wesentlich kleiner. Das Verhältnis Kopf-Rumpf : Schwanz
beträgt ca. 1:2.
Sie sind tagaktiv und haben eine Lebenserwartung von ca. 10-15 Jahren.
Haltung:
Ernährung:
Tierische Kost: Schaben, Heuschrecken, Grillen, diverse Insekten und deren
Larven, Würmer sowie auch kleinere Nager oder Fische.
Nachzucht: Pro Jahre werden bis 2 Gelege zu je ca. 5-12 Eier abgelegt.
Dauer der Zeitigung ca. 90 Tage bei einer Inkubationstemperatur von 26-30°C.
Grüne Wasseragame,
Physignatus cocincinus, Weibchen. Foto:
©Fritz Wüthrich
Verhalten:
Am liebsten beobachten sie ihr Umfeld von oben. Sie baden und tauchen
gerne und verbringen recht viel Zeit im Wasser. Bei Gefahr oder wenn sie
erschrecken stürzen sie sich blitzschnell ins Wasser, wo sie manchmal
relativ lange untergetaucht bleiben. Ihre Farbe wechselt dabei auf
fast schwarz.
Das Droh- und Balzverhalten der Männchen zeigt sich in variiertem
Kopfnicken. Langsames Nicken heisst einfach nur "hier bin
ich"!
Besonderes:
Grüne
Wasseragamen sind beliebte Terrarientiere und die Nachzuchten sind häufig.
Diese sind Wildfängen vorzuziehen. Wildfänge kommen am häufigsten aus
Thailand und zeigen oft ein ausgeprägtes Fluchtverhalten. Dabei rennen
sie dauernd in die Terrarienscheiben und können sich dabei erheblich
verletzen.