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wurde in Wiesbaden geboren und ist niederländischer Staatsbürger. Er studierte Klavier bei Joop Celis, Orchesterdirigieren bei Jan Stulen und Bratsche im Nebenfach am Conservatorium Maastricht. 1999 gab er sein Operndebüt bei den Internationalen Maifestspielen am Staatstheater Wiesbaden mit Brittens The Rape of Lucretia. Als Kapellmeister und Solorepetitor war er u. a. am Staatstheater Wiesbaden, am Staatstheater Mainz, an den Wuppertaler Bühnen und an der Oper Köln engagiert. Von 2007 bis 2014 arbeitete er ausserdem als Dozent für Orchesterdirigieren am Conservatorium Maastricht. Gastiertätigkeiten führten ihn u. a. an die Komische Oper Berlin, das Theater Basel, an die Wiener Volksoper, das Teatro Nacional de Sao Carlos Lisboa, zum Ballett des Königlichen Dänischen Theaters Kopenhagen, zur Opera Zuid und zur Zomeropera, an das Staatstheater Braunschweig, das Staatstheater Darmstadt und ans Theater Bonn. Ausserdem war er u. a. zu Gast bei der Deutschen Radiophilharmonie, den Münchner Symphonikern, der Rheinischen Philharmonie Koblenz, dem Sinfonieorchester Basel, dem Berner Kammerorchester, dem Orchestre National de Montpellier Languedoc-Roussillon, der Philharmonie Artur Rubinstein Lodz und der Philharmonie Zuidnederland. Sein Repertoire umfasst im sinfonischen und im Opernbereich eine grosse Bandbreite vom Barock bis zur Moderne. Zur Spielzeit 2009.2010 wechselte er als Chefdirigent ans Theater Koblenz. Obwohl ihn auch in Zukunft die Zusammenarbeit mit diesem Theater verbinden wird, endete Delamboyes Festvertrag dort auf eigenen Wunsch zum Sommer 2019, um sich vermehrt freiberuflichen Aktivitäten zuwenden zu können. Ausserdem verbindet ihn mit dem WDR Funkhausorchester in Köln schon eine lange Zusammenarbeit. Zum Saisonbeginn 2018.2019 wurde er dort zum 1. Gastdirigent des Orchesters ernannt.