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Die auf die Entwicklung von autonomen Fahrzeugen ausgerichtete Google-Schwesterfirma Waymo hat in einer neuen Finanzierungsrunde die eingesammelten Gelder auf rund drei Milliarden Dollar ausgebaut. Anfang März hatte Waymo die Geldspritze noch mit 2,25 Milliarden Dollar beziffert. Seitdem kamen noch weitere Finanzfirmen ins Boot, wie Waymo wissen lässt. Es war die erste Finanzierungsrunde von Waymo mit externen Geldgebern. Dazu gehörte auch der Auftragsfertiger Magna.
In Bezug auf die Entwicklung von Systemen zum autonomen Fahren gilt das Unternehmen Waymo, in das Google sein eigenes Roboterwagen-Programm eingebracht hat, als besonders weit. Derzeit experimentiert Waymo gerade mit einem Robotaxi-Service in Arizona und würde gerne Autohersteller mit seiner Roboterwagen-Technologie versorgen. Anfang März stellte Waymo auch seinen Frachtdienst Via vor, der Güter mit selbstfahrenden Sattelschleppern und Lieferwagen transportieren soll. Das frische Geld soll unter anderem in dessen Aufbau fliessen. Ausserdem wolle Waymo damit mehr Sensoren einer neuen Generation in die Fahrzeuge bringen, erklärte Firmenchef John Krafcik gegenüber dem "Wall Street Journal".
Auch die Konkurrenz von Waymo in diesem Metier hat sich Milliarden gesichert. So liess sich etwa Cruise, die Roboterwagen-Firma des Autokonzerns General Motors, bereits 2018 eine Geldspritze in Höhe von 2,25 Milliarden Dollar vom Investitionsfonds des japanischen Technologiekonzerns Softbank zusichern sowie weitere 2,75 Milliarden Dollar vom Autobauer Honda. Dann legten Finanzinvestoren noch einmal 1,15 Milliarden Dollar drauf. Und Volkswagen butterte im vergangenen Jahr 2,6 Milliarden Dollar in die gemeinsam mit Ford betriebene Roboterwagenfirma Argo.