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Eine seltene Warnung des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5 hat Sorgen über ausländische Einflussnahme auf britische Politik ausgelöst.
Der MI5 warnte die Parlamentarier des britischen Ober- und Unterhauses in London vor einer mutmasslichen chinesischen Agentin: Eine Frau namens Christine Ching Kui Lee baue für die Kommunistische Partei Chinas Verbindungen auf und versuche, Einfluss auf britische Politiker zu nehmen, um das politische Klima zugunsten Chinas zu beeinflussen.
Ein Abgeordneter der Labour-Party soll der BBC zufolge vor einigen Jahren mehr als 420'000 Pfund (rund 525'727 Franken) an Spenden von einer Firma der Chinesin erhalten und den Sohn der mutmasslichen Agentin in seinem Büro angestellt haben.
Eine Sprecherin der chinesischen Botschaft in London wies die Vorwürfe am späten Donnerstagabend zurück. China halte sich grundsätzlich aus ausländischen Angelegenheiten heraus und habe es nicht nötig, sich «Einfluss zu kaufen».
Die britische Innenministerin Priti Patel hält es für wahrscheinlich, dass weitere ähnliche Warnungen bevorstehen können. Grossbritannien habe «weitere Gegner», die auf unterschiedliche Art und Weise versuchten, «sich in unser Land einzumischen». (aeg/sda/dpa)
Sechs Tage nach der Eruption eines Untersee-Vulkans vor Tonga ist der Flughafen des Südsee-Archipels wieder funktionsfähig. Nachdem die Landebahn von der dicken Ascheschicht befreit worden sei, mit der der Hunga-Tonga- Hunga-Ha'apai die gesamte Inselgruppe überzogen hat, sei ein Flugzeug mit Hilfsgütern aus Neuseeland auf dem Weg in die Hauptstadt Nukuʻalofa, teilte die Regierung in Wellington am Donnerstag mit.