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In den vergangenen Jahren hat sich "Postmigration" zu einem vielbeachteten und -gebrauchten Konzept entwickelt. Forschungen zum "Postmigrantischen" haben gemein, dass sie mit dem Konzept auf die Allgegenwärtigkeit und universelle Bedeutsamkeit von Migration abheben. Mit ihrer Kritik an essenzialistischen Modellen von Identität, Raum und Kultur greifen solche Arbeiten zur "Postmigration" besonders auf Konzepte der postkolonialen Theorie zurück, so z.B. Mimikry (Bhabha), dritter Raum (Bhabha), strategischer Essentialismus (Spivak) oder Hybridität (García Canclini; Bhabha).
Doch wie stehen Postkolonialismus und Postmigration zueinander? Inwieweit verändern sich Begriffe aus der postkolonialen Theorie, wenn sie für postmigrantische Ansätze genutzt werden? Was wiederum kann die postkoloniale Theorie aus den Diskursen zum Postmigrantischen gewinnen? Wo gelangen beide Konzepte an ihre Grenzen? Anhand von theoretischen Beiträgen und Fallstudien lotet das Buch das Verhältnis dieser beiden Konzepte aus.Über die Autorin / über den Autor:
Dr. Ömer Alkın ist Professor für Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Hochschule Niederrhein. Seine Forschungen behandeln die Zusammenhänge von Medien, Film, Migration, Rassismus.
Dr. des. Lena Geuer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden. Sie schrieb ihre Doktorarbeit über transkulturelle Prozesse in der Bildenden Kunst Argentiniens. In ihrem aktuellen Forschungsprojekt befasst sie sich mit der Schnittstelle zwischen Kunst und Ökologie.Preis: CHF 25.90