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Ihr Baby nimmt immer mehr Platz in Ihrem Bauch ein und kann sich durch den Platzmangel nicht mehr so viel bewegen (zum Glück darf es in nicht allzu ferner Zukunft in ein grösseres Zimmer umziehen!). Seine Augen sind geöffnet, aber seine Netzhaut ist nach wie vor praktisch inaktiv. P. S.: Es hat schon lange Wimpern! In ein paar Wochen wird der Sehapparat Ihres Babys reif genug sein, um Lichtveränderungen durch Ihre Magenhaut hindurch wahrnehmen zu können. Bei der Geburt wird sein Sehvermögen noch nicht vollständig ausgereift sein, aber immerhin schon gut genug, um Ihr Gesicht und Gegenstände in einer Entfernung von 50 cm zu erkennen.
Die Stösse und Herzschläge lassen Sie wissen, dass Ihr Kind da ist. Leider macht es auch durch seinen Druck auf Ihre Lunge und Ihre geschwollenen Füsse und Hände auf sich aufmerksam. Vielleicht passen Ihnen Ihre Lieblingsschuhe nicht mehr. Und der Ring, den Sie tragen möchten, passt nicht mehr an Ihren Finger. Tja, das sind die guten alten Wassereinlagerungen. Da so viel Flüssigkeit in Ihrem Körper zirkuliert, sammelt sie sich gegen Tagesende in den Händen und Beinen an. Insbesondere, wenn Sie den ganzen Tag auf den Beinen waren und nicht viele Gelegenheiten hatten, Ihre Füsse hochzulegen. Normalerweise nimmt die Schwellung über Nacht wieder ab. Wenn die Schwellung aber bleibt oder sich verstärkt, informieren Sie bitte Ihren Arzt, damit er eine Präeklampsie ausschliessen kann.
Ernährung
Seit Beginn der Schwangerschaft ist Ihr Blutvolumen um rund 1 ½ Liter gewachsen. Das gewährleistet die korrekte Blutversorgung Ihrer Plazenta. Doch während das Plasmavolumen etwa um die Hälfte ansteigt, vermehren sich die roten Blutkörperchen nur um etwa 30 %. Sie könnten eine Form der Anämie entwickeln, die sich „Verdünnungsanämie“ nennt. Während der Schwangerschaft ist sie ganz normal und Sie haben nichts zu befürchten. Trinken Sie viel Wasser, um wieder Ihr Gesamtblutvolumen zu erreichen, und essen Sie eisenhaltige Lebensmittel, um die Bildung von roten Blutkörperchen zu fördern. Sobald das Baby geboren ist, sollte sich das alles wieder legen.
Tipps
Wenn Ihre Beine schmerzen oder Sie denken, es könnten Krampfadern entstehen, erschrecken Sie nicht. Dies kann passieren, vor allem wenn eines von beiden in der Familie liegt. Krampfadern können während der Schwangerschaft aufgrund der natürlichen Zunahme des Blutvolumens durch die hormonellen Veränderungen und das Wachstum der Gebärmutter entstehen. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen kann die Schmerzen lindern. Ausserdem sollten Sie Ihre Füsse so oft wie möglich hochlegen. Und versuchen Sie, jeden Tag einen flotten Spaziergang zu machen. Wenn die Schmerzen schlimmer werden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.