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Der Grenzübertritt von Gambia in die Casamance, die Region im Südwesten Senegals, gestaltet sich recht unkompliziert und so gelangen wir in kurzer Zeit von Gunjur ins kleine Fischerdorf Abéné, wo wir bei Faturomé einen schönen, ruhigen Platz finden.
Zwei Tage später geht’s ins Landesinnere, wo die zunehmenden Strassenkontrollen durch das Militär zeigen, dass der über 30-jährige bewaffnete Konflikt zwischen der lokalen Autonomiebewegung und der Zentralregierung noch nicht beendet ist. Wir verbringen den Ostermontag in der schönen Regionshauptstadt Ziguinchor am Casamance-Fluss, fliehen dann aber nach einer feuchtheissen Nacht in einem Stadtpark vor der extremen Hitze erneut ans Meer, diesmal in die südwestlichste Ecke Senegals.