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Sie umfassen unter anderem die Offenhaltung der Option Kernenergie, um eine sichere Versorgung und eine "Entwicklung in Richtung kohlenstoffarme Wirtschaft und höhere Energieeffizienz" zu erreichen. Wie Energieminister Brian Wilson bei der Veröffentlichung bekannt gab, soll die Vernehmlassung bis am 13. September 2002 dauern. Für die Ministerin für Umwelt, Ernährung und Landwirtschaft, Margaret Beckett, geht es darum, Meinungen einzuholen, wie mit Gas, Strom, Sonnenenergie, Windkraft, Kohle oder Kernenergie im Rahmen der künftigen Energiepolitik alle drei Ziele einer nachhaltigen Entwicklung - wirtschaftliche, umweltbezogene und soziale Verbesserungen - zu erreichen sind. Die eingehenden Stellungnahmen sollen in ein Weissbuch einfliessen, das ein Team unter der Leitung von Robert Wright, Direktor für Kohlepolitik im Handels- und Industrieministerium, bis gegen Ende Jahr verfassen wird. Die Lancierung der Umfrage folgt verschiedenen pronuklearen Stellungnahmen aus Regierungskreisen.
Der britischen Industrie gehen die Vorschläge allerdings zu wenig weit. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Cambridge Econometrics im Auftrag des British Nuclear Industry Forum genügen die von der Regierung vorgeschlagenen Massnahmen nicht, um bis ins Jahr 2010 auf wirtschaftliche Weise die angestrebte Reduktion von 20% der Treibhausgasabgaben im Vergleich zu 1990 zu erreichen. Laut der Studie müsste die Regierung die geplante Lenkungsabgabe auf Kohlenstoff bis auf GBP 55 je Tonne erhöhen, um das gesteckte Ziel zu erreichen, wenn sie nicht gleichzeitig den Bau neuer Kernkraftwerke vorantreibt. Hingegen würde eine Kohlenstoff-Lenkungsgabe von GBP 33 je Tonne ausreichen, wenn durch den Bau neuer Kernkraftwerke zumindest die altersbedingte Stilllegung bestehender Nukleareinheiten kompensiert würde.
Quelle
P.B. nach NucNet, 14. und 21. Mai 2002