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Alle Möbeleinzelteile sind mindestens so hoch, wie die vorgeschriebene Minimalhöhe eines Liftes, sie sind breiter als dessen Diagonale und vor allen Dingen ist der Wenderadius in den Treppenhäuser nicht zu beachten.
Zu empfehlen sind Möbel, die sich nicht auseinandernehmen lassen und das Eigengewicht der Zügelnden überschreiten. Zudem ist es ratsam alle Schrauben und sonstige irrelevanten Kleinstbestandteile in verschiedenen Säckchen an möglichst homogen verteilten Orten zu verstauen. Ein effizientes Durchkommen in der Wohnung ist somit zu jeder Zeit gewährleistet.
Scheinbar triftige respektive hitzige Gründe hielten seiner Zeit die Abgeordneten der Eidgenössischen Zügelterminkommision an, eben diese allgemein auf 1. März und 1. Oktober zu legen. Wieso nicht im August, fragten wir uns, unseren exorbitanten Wasserverluste würde diese Tatsache nicht näher erklären. Weiterhin sollte vermieden werden, die Böden auf ihre Ebenheit hin zu untersuchen, die Erdbebensicherheit in Mietwohnungen muss ja nicht vom Mieter her gewährleistet werden. Das vorbeifahrende Trams und lärmschonender Verkehr die Kommunikation beim “Zügeln” beeinträchtigen würde, ist ein Gerücht das mit der Wahrscheinlichkeit der Existenz von “Area 51” gleichzusetzen ist.
Falls obige Bedingungen eintreffen, kann man jedoch immer auf das freundliche Eingreifen vorbeilaufender Passanten zählen, vorausgesetzt natürlich, man zieht in die Nähe des Kreis 4 ein und spricht das dort herrschende südländische Temperament an. 😉
Für alle denen ein Zügeltermin noch bevorsteht, Schienbeinschoner und Helm anziehen und die Handschuhe nicht vergessen.