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Bereits vor 25 Jahren wurde in der schweizerischen
Zementindustrie damit begonnen, fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl durch alternative Brennstoffe - es handelt sich dabei um genau definierte Abfälle aus Industrie- und Gewerbebetrieben - zu ersetzen. Durch diese
Prozessinnovation konnten die CO2-Emissionen erheblich reduziert werden. Der Einsatz von Ersatzbrennstoffen stieg über 20 Jahre an und erreichte 2004 einen Höchststand von über 51%. Seither war die Substitution von fossilen Brennstoffen rückläufig. 2012 lag der Substitutionsgrad bei 52,8%.
In den vergangenen Jahren zeichnete sich immer
deutlicher ein Konkurrenzkampf zwischen
den Betreibern von Kehrichtverbrennungsanlagen
(KVA) und der Zementindustrie bei der Beschaffung geeigneter Abfallfraktionen ab. Aufgrund der Tatsache, dass dieser Konkurrenzkampf mit ungleichen Spiessen gefochten wird, hat die Zementindustrie zunehmend Mühe, auf dem Abfallmarkt die geeigneten Abfallbrennstoffe zu beschaffen.