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Das 'Ja' der Volksabstimmung zum Stimm- und Wahlrecht der Frau jährt sich zum 50. Mal. Aus diesem Anlass stellt die Bibliothek OST Campus St. Gallen Medien zum Thema Frauenstimmrecht, Feminismus und Gleichstellung aus. Sie sind herzlich eingeladen, durch die Ausstellung zu schlendern. Die Medien sind alle ausleihbar.
1971 Ja zum Stimm- und Wahlrecht für Frauen
7. Februar 1971. In der Volksabstimmung nehmen die stimmberechtigten Männer das Stimm- und Wahlrecht für Frauen in eidgenössischen Angelegenheiten an. Bei den ersten eidgenössischen Wahlen mit Frauenbeteiligung im Oktober 1971 gewinnen die Frauen 10 der 200 Sitze im Nationalrat, im Ständerat einen von 44 Sitzen.
1984 Erste Bundesrätin
2. Oktober 1984. Elisabeth Kopp (FDP, Zürich) wird als erste Frau in den Bundesrat gewählt.
1985 Neues Eherecht
22. September 1985. Das Volk stimmt in einer Referendumsabstimmung dem neuen Eherecht zu. Im Zentrum stehen die gleichberechtigte Partnerschaft sowie die gemeinsame Verantwortung von Frau und Mann für die Pflege und Erziehung der Kinder sowie den Familienunterhalt. (in Kraft seit 1.1. 1988)
1990 Letzter Kanton muss Frauenstimm- und Wahlrecht einführen
27. November 1990. Das Bundesgericht legt die Innerrhoder Kantonsverfassung zugunsten der politischen Frauenrechte aus und zwingt damit den Kanton Appenzell Innerrhoden als letzten Kanton, das Stimm- und Wahlrecht für Frauen per sofort einzuführen.
1991 Landesweiter Frauenstreik: «Wenn Frau will, steht alles still»
14. Juni 1991. Eine halbe Million Frauen beteiligen sich am 10. Jahrestag des Verfassungsartikels «Gleiche Rechte für Mann und Frau» an einem landesweiten Frauenstreik. Dieser erhält internationale Beachtung.
(Quelle: Faktenblatt der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF; alles direkte Zitate)