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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Montag belastet durch einen steigenden US-Dollar gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April fiel unter die Marke von 1,80 Dollar und kostete 79,44 Dollar. Das sind 1,80 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 1,83 Dollar auf 77,55 Dollar.
Vor allem die deutlichen Kursgewinne des Dollar hätten die Ölpreise belastet, sagten Händler. So sank der Euro unter die Marke von 1,37 Dollar. Spekulationen über eine mögliche Straffung der Geldpolitik in China hätten die Ölpreise zusätzlich gedrückt. Diese könnte die weltweite Konjunkturerholung bremsen. Eine schwächere Konjunkturentwicklung würde auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.
Der Commerzbank zufolge sind derzeit vor allem spekulative Finanzanleger und weniger die Fundamentaldaten für die Preisentwicklung verantwortlich. Finanzanleger hätten am Ölmarkt ihre Positionen, mit denen sie auf steigende Kurse spekulieren, in der Woche zum 9. März die vierte Woche in Folge ausgebaut.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist leicht gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 77,74 Dollar. Das waren zwei Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./js/stw
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