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Die Corona-Einreisebestimmungen in den Ferienländern führen derzeit dazu, dass viele Passagiere schon am Flughafen Zürich stranden. Das häufigste Problem ist das Covid-Zertifikat, das entweder nicht vorhanden, abgelaufen oder nicht in Englisch verfasst ist.
Im Juni waren es 700 Passagiere, deren Reise am Flughafen Zürich ein vorzeitiges Ende nahm. Im Juli konnten 5 bis 10 Prozent der Langstrecken-Reisenden ihren Flug nicht antreten. Bei den Kurzstreckenflügen waren es 1 bis 2 Prozent. Das Bodenabfertigungs-Unternehmen Swissport bestätigte eine entsprechende Meldung im «Blick» vom Mittwoch.
Meist seien die Covid-Zertifikate gar nicht vorhanden, abgelaufen oder nicht in Englisch. Probleme gibt es jedoch auch, wenn die Zertifikate nicht alle geforderten Angaben wie etwa die Passnummer oder den vollständigen Namen enthalten, wobei dieser gleich geschrieben sein muss wie im Pass oder auf der ID.
Auch Transitpassagiere werden oft gestoppt
Auch Transitpassagiere haben öfters Probleme, also jene, die über Zürich an ihr Ziel reisen wollen. Sie würden oft die spezifischen Reisebestimmungen ihrer Zieldestination nicht erfüllen und könnten deshalb nicht weiterreisen. Einzelne Länder verlangen etwa zusätzlich zum Zertifikat einen gültigen Corona-Test. Die Quote der abgewiesenen Passagiere sei bei Langstreckenflügen deshalb bedeutend höher.
Diese Angaben betreffen nur die von Swissport abgefertigten Fluggesellschaften, also rund 80 Prozent aller Flüge ab dem Flughafen Zürich. Die restlichen 20 Prozent der Flüge werden durch die Firmen dnata und AAS abgefertigt.