Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/89336

<h2>SubmittedText<h2><p>Ein Wissenschaftler der Universität Bern wird innerhalb des NFP 59 über Nutzen und Risiken von gentechnisch veränderten Pflanzen in grösseren Schweizer Städten an Ständen Brot mit GV-Mais zum Verkauf anbieten. Dieser Praxistest soll aufzeigen, ob die Konsumentinnen und Konsumenten über den Preis für einen Kauf von Gentechlebensmitteln gewonnen werden können.</p><p>Ist der Bundesrat nicht auch der Meinung, dass diese Marketing-Studie nicht dem Zweck des NFP 59 entspricht, wonach hauptsächlich landwirtschaftliche Fragen zur Koexistenz und Risikoforschung angegangen werden müssen?</p><p>Wie stellt er sich dazu, dass alleine für diese Marketing-Studie 325 000 Franken der öffentlichen Forschungsgelder ausgegeben werden, aber kein einziger Franken in ein Forschungsprojekt fliesst, das mögliche gesundheitliche Auswirkungen von Gentechlebensmitteln erforscht?</p>