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Der Abschnitt Biasca mit einer Gesamtlänge von rund 7,4 km erstreckt sich vom Südportal des Gotthard-Basistunnels bis zur Stammlinie mit dem neuen Knotenanschluss Giustizia und ermöglicht die Weiterführung in Richtung Süden im Rivieratal. Die Strecke ruht auf einer aufgeschütteten Böschung mit Ausbruchmaterial des Basistunnels, welches in den Abfallanlagen in Pollegio aufgearbeitet wurde.
Es wurden zahlreiche Arbeiten an der Eisenbahnlinie durchgeführt, darunter Erweiterungen und Verschiebungen der bestehenden Linie sowie verschiedene mit der Eisenbahninfrastruktur verbundene Bauwerke, darunter künstliche Tunnel, Brücken, Stützsowie kleinere Bauwerke. Zur Wiederherstellung des Strassennetzes, welches durch die neue Eisenbahnlinie angepasst werden musste, wurden ebenfalls zusätzliche Arbeiten erforderlich, darunter die Anpassung der Autobahnanschluss von Biasca, der Bau von Strassenverkehrs-Knotenpunkten, -Verbindungen sowie Strassen-und Fussgängerunterführungen. Die beträchtliche Komplexität des Projekts und die Notwendigkeit, die Eisenbahnlinie und die Strassenin- frastruktur in Betrieb zu halten, erforderten eine Unterteilung des gesamten Sektors in Baulose.