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Ferrari SA Aperta
1:24 von Revell
Das Original
Der SA Aperta wurde anlässlich des Pariser Autosalon 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt. Der offene Zweisitzer basiert auf dem 599 GTO und nutzt auch dessen Antriebseinheit. Optisch überrascht der SA Aperta mit langgestreckten, wie C-Säulen wirkenden Finnen in Kontrastfarbe. Die Windschutzscheibenfassung ist im gleichen Farbton gehalten. Der Wagen wird mit einem primitiven Softtop ausgeliefert, das vor überraschendem Regen schützt. Die Bezeichnung des SA Aperta bricht mit sämtlichen Gepflogenheiten von Ferrari. Das Kürzel «SA» steht für Sergio und Andrea Pininfarina, also Vater und Sohn. «Aperta» (italienisch für offen) verweist auf das Fahrzeugkonzept. Vom SA Aperta wurden lediglich 80 Exemplare gebaut, welche schon vor der Weltpremiere in Paris bereits verkauft waren. 80 steht für das 80. Firmenjubiläum von Pininfarina.
Das Modell
Das Modell des SA Aperta im Massstab 1:24 ist von Revell. Wie das Original stammt auch das Modell vom 599 GTO ab, demzufolge ist auch die Detaillierung und Qualität des Bausatzes identisch. Der Baubeginn erfolgte mit dem Spritzen und Zusammenbauen der Bodengruppe mit den Radaufhängungen und dem Einbau des Motors. Die Bremsscheiben sind zwischen den beiden Felgenteilen eingebaut. Die Bremszangen habe ich zuerst XF-2 (matt white) und dann X-7 (red) gespritzt. Für die Felgen habe ich XF-16 (aluminium) gewählt.
Im nächsten Arbeitsgang habe ich das Interieur zuerst in verschiedenen dunklen Farbtönen gespritzt und dann zusammengebaut. Der Boden wurde in einem braun-Ton aus XF-59:10 + XF-9:1 (desert yellow + hull red) gespritzt. Für den Kardantunnel, die Rückwand, Türverkleidung und Sitze habe ich einen beige-Ton aus gewählt. Die Sitzschale und Scharniere sind X-1:3 + X-11:1 (gloss black +silver) gespritzt. Das Armaturenbrett habe ich 3-farbig gespritzt. Der obere Teil in XF-69 (nato black), der mittlere Teil H8 (silver von Hobby-Color) und der untere Teil wie der übrige Innenraum XF-59:1 + XF-2:2.
Bei der Karosserie habe ich zuerst den Motorraum X-18 (semi gloss black) gespritzt. Danach den Rahmen der Frontscheibe, die Mulden der Scheinwerfer sowie die Finnen mit XF-16. Anschliessend habe ich die Karosserie und den Heckdiffusor je zweimal mit XF-2 grundiert und dann X-7 gespritzt. Zwischen den Spritzvorgängen wurden die Bauteile mit Schleifpapier 4'000 – 12'000 geschliffen. Nachdem die Decals angebracht waren wurde die Karosserie mit X-22 (clear) lackiert. Nach einer längeren Trockenzeit und der Montage der Lüftungsgitter mit Kunststoff-Netz und Photo-etched Mesh-A von Studio 27 wurde dann die Fahrgastzelle eingebaut. Anschliessend konnte die Karosserie problemlos auf das Chassis aufgesetzt werden.
Nun erfolgte noch die Montage der Überrollbügel und Finnen sowie der Scheinwerferverglasung, Frontscheibe, Scheibenwischer und Rückspiegel. Für die Scheibenwischer habe ich Äzteile von ABER verwendet. Damit ist nun auch die offene Version des GTO und das vierte Modell der Ferrari 599 Serie fertig.
Hansueli Keller IPMS Schweiz Sektion St. Gallen