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China hat erstmals mit Russland ein gemeinsames Manöver im umstrittenen Südchinesischen Meer begonnen. An der einwöchigen Übung nehmen ausser Kriegsschiffen und U-Booten auch Helikopter und Amphibien-Einheiten teil, mit denen die «Verteidigung von Inseln» und «offensive» Aktionen eingeübt werden sollen.
Das berichtete am Montag Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Auch wenn das jährliche Manöver, das zuvor unter anderem im Ostchinesischen Meer und im Mittelmeer stattfand, «nicht auf dritte Parteien» abziele, blickten Kommentatoren mit Sorge auf den symbolischen Schulterschluss der beiden Grossmächte.
Die Lage im Südchinesischen Meer ist angespannt, weil sich China dort mit mehreren Nachbarn um Gebietsansprüche streitet. (sda/dpa)