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Juli 1772: Friedrich der Grosse gibt ein Geburtstagsfest für seine Schwester Ulrike. Eingeladen sind auch Couturiers aus Paris und London, die ihre Entwürfe erstmals an lebenden Modellen zu zeigen beabsichtigen. Mehrere Hofdamen der Königin probieren die Roben, doch eine nach der anderen erstickt - aufgrund zu enger Korsagen, wie es scheint. Der König jedoch vermutet perfide Manöver ausländischer Agenten und beauftragt Honoré Langustier, der Sache auf den Grund zu gehen. "Wolf spielt gekonnt mit Stil und Tradition historischer Romane. Ein echter Glücksfall." taz
Portrait
Tom Wolf, geboren 1964 in Bad Homburg, Studium der Neueren Deutschen Literatur, Älteren Deutschen Sprache und Literatur sowie der Philosophie (1999 Dr. phil.). Arbeitete von 2000-2001 als Lektor bei der Edition Vincent Klink in Stuttgart und redigierte die literarisch-kulinarische Vierteljahresschrift "Häuptling Eigener Herd". Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge in Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen und verfasste wissenschaftliche Bücher (u.a.: Pustkuchen und Goethe. Die Streitschrift als produktives Verwirrspiel. Tübingen, 1999; Brüder, Geister und Fossilien. Eduard Mörikes Erfahrungen der Umwelt, Tübingen, 2001). Als Krimiautor wurde Tom Wolf mit dem Berliner Literaturpreis "Krimifuchs 2005" ausgezeichnet.