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Die Enduro World Series (EWS) lanciert dieses Jahr ein neues internationales Renn-Format mit E-Bikes. Nach zweijähriger Ausarbeitung des Konzepts und Abklärung der technischen Möglichkeiten erfolgt Mitte Juli in Frankreich der Auftakt der neuartigen Rennserie. Im Rahmen des Traillove Festivals findet am 28. August 2020 ein Rennen der dreiteiligen Serie in Zermatt statt. Das Finale wird Ende September in Italien ausgetragen. Die Union Cycliste Internationale (UCI), der Dachverband nationaler Radsport-Verbände, begrüsst das neue Rennformat.
Innovationsgetrieben
Zum offiziellen Launch der EWS-E im letzten Jahr lässt sich der UCI-Präsident David Lappartient in einem Communiqué wie folgt zitieren: “Die UCI freut sich auf die Einführung einer elektrisch betriebenen Enduro-Serie mit der Einführung des EWS-E ab 2020. Basierend auf den Erfahrungen und dem Know-how der Enduro World Series wird dieses innovative Wettbewerbsformat eingeführt und bietet so spektakuläre Rennen bei höchster sportlicher Integrität. Diese neue Serie bestätigt den aktuellen Status von E-MTB als innovationstreibende Radsportdisziplin.”
Unterschiede
Aufgrund der Motorenunterstützung ergeben sich einige Unterschiede zu den traditionellen EWS-Enduro-Rennen. Die E-Bike-Athleten befahren eine separate Strecke, die sich durch technische Steigungen und längere Distanzen vom gewöhnlichen Rennterrain unterscheidet. An einem Renntag bezwingen die Fahrer rund 3’000 Höhenmeter und verfügen nur über wenig Zeit zur Erholung. Das Ziel der Geländewahl ist es, trotz der elektrischen Unterstützung die physischen Grenzen der Fahrer sowie des Fahrradhandlings auszureizen.