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Notizen zu einer Skizze einer peirceanischen Theorie des Unbewussten
DOI:https://doi.org/10.18754/jfp.55.12
Schlagworte:Semiotik des Unbewussten, Vorbewusstes, Unbewusstes und Gewohnheit, Firstness der Thirdness, kompetente Akteure, Unbewusstes als Phänomen
AbstractEiner der ersten Autoren, der die Peirce’schen Gedanken für die Psychoanalyse fruchtbar zu machen versuchte, ist der amerikanische Philosoph Vincent Colapietro. Wir stellen unseren Lesern die fast schon klassisch zu nennende Arbeit von 1995 vor. Die Übersetzung stammt von Vera Saller. Colapietro zeigt auf, wie eine Semiotik des Unbewussten nach Peirce aussehen könnte. Peirce und Freud stimmen darin überein, dass weite Teile des menschlichen Denkens unbewusst ablaufen. Der Autor weist nach, dass Peirce nicht nur das, was bei Freud als Vorbewusstes bezeichnet wird, anerkennt, sondern auch ein dynamisches Unbewusstes mit den Mechanismen der Verdrängung und der Zensur vorgesehen hat. Er erläutert das Feld von Gewohnheitsbildung und Bewusstsein, um dann schliesslich das Freud’sche Unbewusste als Phänomen im Peirce’schen Sinn gemäss den drei Kategorien zu analysieren.
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Veröffentlicht
2014-12-01
Zitationsvorschlag
Colapietro, V. (2014). Notizen zu einer Skizze einer peirceanischen Theorie des Unbewussten. Journal für Psychoanalyse, (55). https://doi.org/10.18754/jfp.55.12
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