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Am Ostersonntag, 9. April, ist der ehemalige bekannte Rheintaler Motorsportler Kurt «Zubi» Kellenberger im Alter von 79 Jahren an Krebs gestorben. Bekannt wurde Kurt Kellenberger aus Au im Kanton St.Gallen vor allem als Rennfahrer der Spezialwagenklasse an den Bergrennen im ehemaligen Eggenberger-BMW 320.
Geboren wurde Kellenberger, aufgrund seiner Körpergrösse von 1,62 Meter auch «dr chli Appezäller» genannt, am 5. März 1944. Er war das jüngste von fünf Kindern und wuchs im Rennfahrer-Dorf Walzenhausen am Bodensee auf. Dadurch entdeckte Kellenberger schon sehr früh seine Liebe zu den Autos und Motorrädern. 1962 begann der gelernte Automechaniker mit Motocross-Rennen. In bester Erinnerung ist ein Rennen in Herisau. Als Local Hero wuchs er über sich hinaus, stürzte aber nach einigen Runden. «So weit ist am Motocross Herisau noch niemand gesprungen», stand damals in der lokalen Presse. Nach einigen guten Resultaten beendete «Zubi» seine Motocross-Karriere. Von 1970 bis und 1980 fuhr er danach Autorennen. Über ein Jahrzehnt zählte er im Mini Copper, Renault 8 Gordini, Renault Alpine A110 und im Eggenberger-BMW 320 zu den schnellsten an den nationalen Slaloms und Bergrennen. 1980 verpasste er den Titel in der Spezialwagenklasse im letzten Rennen in Hemberg wegen eines technischen Defekts denkbar knapp an Rolf Hadorn.
Kurt Kellenberger hinterlässt seine Frau Vreni und seine erwachsenen Söhne Patrick (Unihockey-Schweizermeister und Europacupsieger sowie Nationalspieler im Tor) und Pascal (ehemaliger Eishockey-Spieler) sowie zwei Enkelkinder.
Auto Sport Schweiz spricht der Familie sowie Kellenbergers Verwandten und Freunden sein aufrichtiges Beileid aus.
Text: Elio Crestani