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Der Seeuferweg entlang des Alpnachersees, der in diesem Abschnitt auf der Aufschüttung der Nationalstrasse A8 verläuft, ist bei Fussgängern und Velofahrern sehr beliebt. Er ist auch Teil von nationalen und regionalen Wanderweg- und Velorouten. Weil ein circa 60 Meter langer Teilabschnitt des Uferwegs bei seiner Erstellung in den 80er-Jahren aus gestalterischen Gründen tiefer angelegt wurde und sich die Schüttung pro Jahr um circa ein bis zwei Zentimeter senkt, werden Überschwemmungen dieses Abschnitts bei kleineren Seehochwassern immer häufiger.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA (Bauherrin), die für den Unterhalt der Nationalstrasse zuständige ZENTRAS, der Kanton Obwalden und die Einwohnergemeinde Alpnach haben sich im Verlauf des vergangenen Jahres verschiedene Gedanken gemacht, wie mit dem Problem des überschwemmten Seeuferwegs umgegangen werden soll.
Schritte in der Bauplanung
In einem ersten Schritt wird der tiefste Bereich des Seeuferwegs im Rahmen von Unterhaltsmassnahmen um circa 0,30 Meter angehoben. Damit wird die Wahrscheinlichkeit von Überschwemmungen für das Jahr 2022 massiv verringert. Diese Unterhaltsmassnahmen erfolgen im März 2022 und nehmen circa eine Woche in Anspruch. Die Sperrungen und Umleitungen werden durch den Werkdienst Alpnach signalisiert.
Für die langfristige Verbesserung der Situation wird im laufenden Jahr ein Projekt fertiggestellt, das eine leichte Verlegung und Erhöhung des Seeuferwegs und die Renaturierung des Seeufers auf einer Länge von circa 150 Meter beinhaltet. Die öffentliche Auflage und Bewilligung sollen bis in den Herbst 2022 erfolgen. Die Realisierung ist im ersten Quartal 2023 vorgesehen.
Der Werkdienst informiert zu gegebenem Zeitpunkt über diese Arbeiten. Für allfällige Rückfragen zu den Unterhaltsmassnahmen steht Sascha Zurmühle, Leiter Werkdienst, zur Verfügung.