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Tabak macht so abhängig und süchtig wie Heroin und zählt zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Mit einem neuen Gesetz über Tabakprodukte will der Bundesrat ein weltweites «Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs» umsetzen, damit das Parlament dieses von 177 Staaten bereits ratifizierte Abkommen ebenfalls ratifizieren kann.
Jetzt hat sich am 8. Oktober der Schweizer Zigarrenfabrikant Heinrich Villiger in der NZZ zu Wort gemeldet, der mit dem Verkauf von Tabakprodukten steinreich geworden ist. Unter dem Titel «Die Hatz gegen den Tabak» bezeichnet Villiger die Schätzung des
Bundesamts für Statistik, dass jährlich 9000 Frauen und Männer in der Schweiz an den Folgen des Tabakkonsums sterben, als «grobfahrlässig».
Vielmehr müsse man die «wirtschaftlichen Konsequenzen» des «Kriegs gegen den Tabak» bedenken. Weltweit ginge es um die Existenz von 30 Millionen Tabakbauern. Und weltweit zahle «die Tabakindustrie Milliarden an Steuern». All das müsse das Parlament beim Beraten des neuen Gesetzes berücksichtigen und der «generalstabsmässig organisierten Tabakbekämpfung durch die WHO» nicht nachgeben. Die WHO führe ihren «organisierten Kampf» gegen den Tabak «ohne demokratisch legitimiertes Mandat».
Über das systematische Lügengebäude und den organisierten Kampf der Tabakindustrie zum Propagieren des Rauchens empfehlen wir Heinrich Villiger den Film
über die jahrzehntelange Taktik der Verschleierungen, Täuschungen und Lügen des Konzerns Philip Morris.
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Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine