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Der FCZ verliert gegen Lugano mit 0:3
Der FC Zürich verliert gegen den FC Lugano auswärts mit 0:3. Lugano gelang kurz vor der Pause der 1:0-Führungstreffer, in der Schlussphase der zweiten Halbzeit sorgte das Heimteam dann für das Schlussresultat.
Beide Mannschaften liessen in den Anfangsminuten des Spiels noch keine gefährlichen Torszenen notieren, wobei der FC Lugano jedoch den besseren Beginn in die Partie zeigte. In der achten Minute musste FCZ-Keeper Andris Vanins erstmals eingreifen, als er eine flache Hereingabe von Numa Lavanchy mit einem starken Reflex abwehrte. Die erste gute Möglichkeit hatte Carlinhos Junior, sein Schlenzer in der zwölften Minute verfehlte das Zürcher Tor jedoch knapp.
Bereits in der 15. Minute wechselte der Stadtclub erstmals, weil Hekuran Kryeziu den Platz verletzungsbedingt verlassen musste. Für ihn kam Joel Untersee ins Spiel, woraufhin FCZ-Captain Kevin Rüegg von der Rechtsverteidiger-Position ins defensive Mittelfeld vorrückte. Die erste gute Torszene bot sich dem FC Zürich dann in der 23. Minute. Antonio Marchesano lancierte Stephen Odey, dieser behauptete den Ball und sein Abschluss landete abgelenkt knapp neben dem Tor des Heimteams.
Auf der Gegenseite kam Armando Sadiku gleich zu zwei guten Aktionen, doch der ehemalige FCZ-Stürmer scheiterte zuerst an Vanins (26.) und setzte kurze Zeit später einen Kopfball neben den Pfosten (28.). Auf Seiten des Stadtclubs war es erneut Odey, der für Betrieb im gegnerischen Strafraum sorgte. In der 32. Minute wurde er wiederum von Marchesano freigespielt, sah seinen Abschluss aber zum wiederholten Mal von einem Lugano-Verteidiger geblockt. Nur eine Minute später kam Odey nach einer Ecke von Marchesano zum Kopfball, verfehlte damit allerdings das Gehäuse von Lugano-Torhüter Noam Baumann.
Bei Lugano blieb Carlinhos der gefährlichste Mann auf dem Platz. Nachdem er in der 34. Minute nach Vorarbeit von Lavanchy noch an Vanins hängen geblieben war, brachte er die Luganesi in der 40. Minute in Führung. Alexander Gerndt leitete per Kopf weiter, der brasilianische Stürmer verwertete die Vorlage zum 1:0.
Nach dem Seitenwechsel war es der FCZ, der die erste Torchance des zweiten Durchgangs verzeichnete. Marchesano legte auf für Toni Domgjoni, dessen satter Schlenzer aus der Distanz von Baumann zur Ecke geklärt wurde (55.). Es folgte die beste Phase des Stadtclubs in dieser Partie mit deutlich mehr Ballbesitz, wobei der Equipe von Ludovic Magnin in den Angriffsaktionen aber oftmals die offensive Durchschlagskraft fehlte und so nur selten Gefahr vor dem gegnerischen Tor entstand.
Nach 70 Minuten gab Benjamin Kololli nach seiner Verletzungspause sein Comeback, für ihn nahm Pa Modou auf der Bank Platz. Die nächste Torchance gehörte wiederum Lugano. Jonathan Sabbatini kam nach einer Ecke zum Kopfball, Vanins hielt den FCZ aber mit einer starken Parade im Spiel (78.).
In der 82. Minute verschaffte sich Salim Khelifi mit einer Körpertäuschung Platz und probierte es mit einem Schuss aus rund 25 Metern – Baumann blockierte den tückischen Ball allerdings im Nachfassen. Im Gegenzug bauten die Tessiner die Führung aus: Der eingewechselte Petar Brlek kam im Strafraum zum Abschluss und erhöhte für das Heimteam auf 2:0.
Den Schlusspunkt setzten die Luganesi dann in der Nachspielzeit. Carlinhos erzielte seinen zweiten persönlichen Treffer und sorgte für den 3:0-Endstand.
Für den Stadtclub geht es nächste Woche mit dem Halbfinale des Helvetia Schweizer Cups weiter. Am Donnerstag, 25. April 2019, trifft der FCZ zuhause im Letzigrund auf den FC Basel 1893.