Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03268.jsonl.gz/2684

Im nördlichen Teil des Kantons St. Gallen liegen die Orte Wil, Uzwil, Flawil, Gossau, St. Gallen, und Rorschach und ihre umliegenden Gemeinden auf einer Achse vom Thurtal im Westen bis zum Bodensee im Osten.
Die Gemeinde Andwil liegt im Fürstenland im Wahlkreis St. Gallen. Die Gemeinde umfasst das Dorf Andwil und die Weiler Oberarnegg, Fronackeren und Hinterberg. Andwil wurde urkundlich erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt. Die Gemeinde war bis Mitte des 19. Jahrhunderts durch Landwirtschaft und Heimstickerei geprägt. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts setzte ein wirtschaftlicher Aufschwung ein, der durch die zentrale Lage der Gemeinde im Fürstenland begünstigt wurde. Das Andwiler Moos im Nordosten ist ein Naturreservat, das im Bundesinventar der Flachmoore von nationaler Bedeutung gelistet ist.
Berg ist eine Gemeinde im Fürstenland im Wahlkreis Rorschach. Auf dem Gemeindegebiet in Hanglage über dem Bodensee westlich der Steinach liegt das Dorf Berg, verstreute Weiler und Einzelhöfe, sowie die vier Landsitze Rappen, Pfauenmoos, Grosser und Kleiner Hahnberg. Südwestlich liegt eine Exklave mit den Weilern Zwingensteinhub, Tannacker, Wilen, Neutröstli und dem Hubermoos, einem Naturschutzgebiet nationaler Bedeutung. Berg war eine typische Ostschweizer Bauernsiedlung mit Landwirtschaft und Heimindustrie. Durch das Ausbleiben der Industrie ist sie heute eine ländliche Wohngemeinde.
Degersheim ist eine Gemeinde im Fürstenland im Wahlkreis Wil. Zur Gemeinde gehören die Dörfer Degersheim, Wolfertswil, Hinterschwil, die Zisterzienserinnenabtei Magdenau, zahlreiche Einzelhöfe und die Exklave Obergampen. Die Gemeinde liegt im Übergang vom Fürstenland in die hügelige Landschaft des Toggenburgs. Die Gemeinde lebte einst von Viehzucht und Getreidebau, ab Ende des 18. Jahrhunderts von der Baumwollweberei und ab 1860 von der Stickereiindustrie. Nach dem Aus dieser Industrie füllte ab 1930 mittelständisches Kleingewerbe, das bis heute das Bild der Wohngemeinde prägt, diese Lücke.
Eggersriet ist eine Gemeinde im Fürstenland im Wahlkreis St. Gallen. Das langgestreckte Gemeindegebiet umfasst die Dörfer Eggersriet und Grub. Im Osten liegt auf 900 m ü. M. der Aussichtspunkt Fünfländerblick mit Blick auf Bodensee, Alpen und die fünf Länder Schweiz, Österreich, Baden, Württemberg und Bayern. Die Einwohner lebten bis ins 19. Jahrhundert von Landwirtschaft und Sandsteinbrüchen in Underbilchen, später verbunden mit grosser Not und Armut von Milchwirtschaft und Heimindustrie. Seit den 1970er Jahren entwickelte sich die Gemeinde rasch zu einer Wohngemeinde mit hohem Pendleranteil.
Flawil ist eine Gemeinde im Fürstenland im Wahlkreis Wil. Die Gemeinde ist eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft am Übergang vom Fürstenland ins Toggenburg. Entlang der Gemeindegrenze im Osten fliesst der Wissbach, der bei Tobelmüli in die Glatt mündet, die die nördliche Grenze bildet. Zur Gemeinde gehört das Dorf Flawil und die Weiler Oberglatt, Burgau, Egg, Alterschwil, Langenentschwil, Grobenentschwil und Raaschberg. Erstmals erwähnt wurde Flawil im Jahr 819. Flawil ist ein Wirtschaftstandort in ländlichem Umfeld mit vielfältigen Arbeitsplätzen in Industrie, Gewerbe und Detailhandel.
Die Dörfer Abtwil, Engelburg und St. Josefen bilden die Gemeinde Gaiserwald im Fürstenland im Wahlkreis St. Gallen. Die Vorortgemeinde wird durch den Graben der Sitter von der Stadt St. Gallen getrennt. Im 12. bis 14. Jahrhundert sind einige Siedlungen, die Burgen Aetschberg und Spisegg, sowie Alt- und Neumeldegg erwähnt. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts produzierten Bauern ihre Produkte für den Markt in der Stadt. Anschliessend kam die Milchwirtschaft auf und die Stickerei als Haus- und Fabrikindustrie begann sich zu entwickeln. Ab 1960 entstanden neue Wohnsiedlungen und neue Infrastruktur.
Goldach ist ein Dorf und eine Gemeinde am Bodensee. Die Gemeinde auf der rechten Seite der Goldach liegt im Fürstenland im Wahlkreis Rorschach. Sie wurde erstmals 790 urkundlich erwähnt und entstand im Frühmittelalter aus einer alemannischen Siedlung an einer ehemaligen Römerstrasse. Die Gemeinde war schon früh gewerblich-industriell geprägt, ausgehend von der Nutzung der Wasserkraft. Stickerei- und Modeindustrie brachten Ende des 19. Jahrhunderts einen Aufschwung, was zur Schaffung der Industriezone Riet führte. Ab den 1970er Jahren entwickelte sich Goldach vermehrt zu einer Wohngemeinde.
Gossau ist eine Gemeinde im Fürstenland im Wahlkreis St. Gallen. Die Gemeinde umfasst die Stadt Gossau, das Dorf Arnegg und die Weiler Albertschwil, Enggetschwil, Geretschwil, Hochschoren, Hueb, Matten, Neuchlen, Rain, Rüeggetschwil, Rüti, Wilen, Zinggenhueb, Erlen, Herzenwil und Stöcklen. Der höchste Punkt der Gemeinde befindet sich im Roserwald in der Nähe des Schochenberges auf 820 m ü. M. Auf Grund seiner guten Verkehrsanbindung, der direkten Nachbarschaft zur Stadt St. Gallen und dem vielfältigen Angebot als Wirtschafts- und Bildungsstandort hat Gossau eine wichtige regionale Bedeutung.
Häggenschwil ist eine Gemeinde im Fürstenland im Wahlkreis St. Gallen. Sie liegt nordöstlich der Sitter und umfasst die Ortschaften Häggenschwil und Lömmenschwil, einige Weiler und Einzelhöfe, sowie die Exklaven Raach und Ruggisberg. Eine durchgehende Besiedlung ist seit dem Frühmittelalter bekannt. Am Sittergraben standen die Burgen Alt-Ramswag und Neu-Ramswag, sowie die Waldburg. Bis ins 19. Jahrhundert dominierte die Landwirtschaft, anschliessend Milchwirtschaft, Viehzuch, Obstbau und die textile Heimarbeit. Häggenschwil hat als Wohngemeinde ihren bäuerlichen Charakter bis heute bewahrt.
Jonschwil ist eine Gemeinde im Fürstenland im Wahlkreis Wil. Die Gemeinde liegt auf der östlichen Seite der Thur am nördlichen Rand des Toggenburgs. Die Gemeinde umfasst die Dörfer Jonschwil und Schwarzenbach, Bettenau mit dem Bettenauer Weiher, einen Teil des Weilers Oberrindal und einige Einzelhöfe. Im Süden liegt der Wildbergwald und der Wildberg, an dessen Südhang das Gemeindegebiet stark gegen das Tal des Rindalbachs abfällt. Die einst landwirtschaftlich geprägte Gemeinde bietet eine moderne Infrastruktur und ein vielfältiges Arbeitsplatzangebot im Gewerbe und im Dienstleistungsektor.
Mörschwil ist eine Vorortsgemeinde nordöstlich der Stadt St. Gallen. Die Gemeinde liegt im Fürstenland im Wahlkreis Rorschach. Die westliche Grenze verläuft entlang der Steinach und die östliche entlang der Goldach. Die Gemeinde besteht aus einer Vielzahl von Weilern und Einzelhöfen, sowie dem Dorfkern Mörschwil. Erstmals erwähnt wurde Mörschwil 811 in einer Urkunde des Klosters St. Gallen. Mörschwil lebte früher von der Landwirtschaft, der Heimarbeit und dem Fuhrgewerbe. Heute ist die typische Vorortsgemeinde auf die Stadt St. Gallen ausgerichtet und fördert die Ansiedlung von Unternehmen.
Die nördlichste Gemeinde des Kantons St. Gallen ist die Gemeinde Muolen. Sie liegt im Fürstenland im Wahlkreis St. Gallen und ist grösstenteils vom Kanton Thurgau umgeben. Muolen ist eine landwirtschaftlich geprägte Wohngemeinde nahe der Stadt St. Gallen mit Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft und im Kleingewerbe. Die Industriealisierung war hier kaum nenneswert. Die Landwirtschaft hat sich vom Ackerbau zu Vieh-, Milchwirtschaft und Obstbau gewandelt. Heute liegt das Dorf Muolen umrahmt von Hochstammkulturen, Wiesen und Wäldern in einer intakten Landschaft zwischen Bodensee und Alpstein.
Die Gemeinde Niederbüren befindet sich im Fürstenland im Wahlkreis Wil. Das Dorf liegt südwestlich der Thur, die nahe der Gemeindegrenze im Norden durch die Gemeinde fliesst. Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Niederbüren, sowie einigen Weilern und Einzelhöfen im Hügelland südwestlich des Dorfs. Der Lindenberg ist der höchste Punkt auf 624 m ü. M. Niederbüren wurde erstmals 737 in einer Urkunde des Klosters St. Gallen erwähnt. Auf dem Gemeindegebiet gab es früher mindestens drei Burgen. Die ländliche Wohngemeinde bietet eine gute Infrastruktur mit Arbeitsplätzen in Gewerbe und Industrie.
Die Gemeinde Niederhelfenschwil befindet sich im Fürstenland im Wahlkreis Wil an der Grenze zum Kanton Thurgau. Die Gemeinde liegt auf einem Plateau nördlich der Thur und umfasst die Dörfer Niederhelfenschwil, Lenggenwil, Zuckenriet und die Weiler Enkhüseren, Dietenwil und Dägetschwil. Siedlungen auf dem Gemeindegebiet wurden ab 782 in Urkunden des Klosters St. Gallen erwähnt. Heute ist Niederhelfenschwil eine Wohngemeinde mit ländlichem Charakter und einem stetigen Wachstum in Bezug auf die Bevölkerung und das Gewerbe. Im Norden liegt das im 11. Jahrhundert erbaute Schloss Zuckenriet.
Oberbüren ist eine Gemeinde im Fürstenland im Wahlkreis Wil. Die Glatt fliesst entlang der südwestlichen Gemeindegrenze und mündet im Norden in die Thur, die wiederum die Nordgrenze bildet. Zur Gemeinde gehören die drei Dörfer Oberbüren, Niederwil und Sonnental, sowie der Weiler Staubhuse. Auf Glattburg bestand eine frühkeltische Siedlung. Bis ins 19. Jahrhundert dominierte der Ackerbau, später die Milchwirtschaft. Ab 1870 ersetzte die Stickerei die Heimweberei. Die Industrie wurde zu einem wichtigen Arbeitgeber. Heute sind viele Erwerbstätige von Oberbüren als Pendler tätig.
Die Gemeinde Oberuzwil liegt im Fürstenland im Wahlkreis Wil. Die nordöstliche Gemeindegrenze wird vom Fluss Glatt gebildet. Im Süden liegt sie mit dem Tal des Rindalbachs am Rand des Toggenburgs. Zur Gemeinde gehören die Dörfer Oberuzwil, Bichwil und Niederglatt, die Weiler Buechen, Wilen, Riggenschwil, Teile von Oberrindal, Ramsau und viele Einzelhöfe. Das Siedlungsgebiet ist nahtlos mit dem von Uzwil zusammengewachsen. In der Gemeinde war die Textilbranche lange Zeit von Bedeutung. Heute ist Oberuzwil eine Wohngemeinde mit zahlreichen Handwerks- und Gewerbebetrieben in allen drei Sektoren.
Die Gemeinde und Stadt Rorschach liegt am Ufer des Bodensees. Sie ist eine wichtige Hafenstadt und flächenmässig eine der kleinsten Städte der Schweiz. Die Gemeinde Rorschach befindet sich im Fürstenland im Wahlkreis Rorschach. Die Geschichte von Rorschach ist lang, was Spuren aus prähistorischer, römischer und alemannischer Zeit belegen. Das Kloster St. Gallen war bis ins 10. Jahrhundert ein wichtiger Grundbesitzer. Schifffahrt und Fischfang, sowie Markt-, Münz- und Zollrecht machten Rorschach zu einem bedeutenden Ort. Städtischen Charakter erhielt Rorschach erst ab dem 19. Jahrhundert.
Die Gemeinde Rorschacherberg befindet sich im Fürstenland im Wahlkreis Rorschach. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Ufer des Bodensees über das Siedlungsgebiet oberhalb der Stadt Rorschach bis hoch auf eine Höhe von 900 m ü. M. beim Wisflecken. Die Gemeinde umfasst die Siedlung Rorschacherberg, zahlreiche Weiler wie Hohriet, Koblen, Eschlen und Hüttenmoos, sowie die Schlösser St. Annaschloss, Wartensee, Wartegg und Wiggen. Rorschacherberg ist eine beliebte Wohngemeinde im Umfeld der eng begrenzten Stadt Rorschach und dient der ganzen Region als ein Naherholungsgebiet.
Steinach, eine Gemeinde am Bodensee, liegt am Unterlauf des gleichnamigen Flusses. Sie befindet sich im Fürstenland im Wahlkreis Rorschach und besteht aus den Dörfern Untersteinach und Obersteinach, sowie den Weilern Karrersholz, Engensberg und Haslen. Steinach lebte einst von Landwirtschaft und Fischerei. Der Hafen, der bereits im 9. Jahrhundert vom Kloster St. Gallen betrieben wurde, verlor im 19. Jahrhundert an Bedeutung. Ab den 1970er Jahren weiteten sich Gewerbe und Industrie aus. 1978 wurde ein Bootshafen eröffnet. Heute ist Steinach ein attraktiver Wirtschafts- und Wohnstandort.
Die Gemeinde Thal liegt im Fürstenland im Wahlkreis Rorschach. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Ufer des Bodensees im Norden, über das Rheinufer im untersten Teil des St. Galler Rheintals an der Grenze zu Österreich im Osten, bis zu den Ausläufern des Appenzeller Vorderlandes im Süden und Westen. Südlich des Buechbergs liegen die Dörfer Thal und Buriet, nördlich davon Staad und Altenrhein, das Naturschutzgebiet Altenrhein und der Flughafen St. Gallen-Altenrhein. Am Buechberg wird seit dem 10. Jahrhundert Wein angebaut. In der Gemeinde sind einige Industrie- und Gewerbebetriebe ansässig.
Tübach liegt im Städtedreieck Rorschach-St. Gallen-Arbon. Die flächenmässig kleine Gemeinde befindet sich im Fürstenland im Wahlkreis Rorschach. Das Dorf mit dem Weiler Aach liegt zwischen der Goldach im Osten und dem Schwärzibach im Westen. Als weithin sichtbares Wahrzeichen bekannt, ist das Kloster St. Scholastika, das 1905 erbaut wurde. Gleich daneben liegt die Sportanlage Kellen und einer der grössten Kinderspielplätze der Ostschweiz. Tübach, die einstige Bauerngemeinde mit wenig Gewerbe, ist heute eine Wohngemeinde mit rund 50 kleineren und mittleren Industrie- und Gewerbebetrieben.
Untereggen ist eine Gemeinde im Fürstenland im Wahlkreis Rorschach. Das Siedlungsgebiet umfasst Vorderhof, Mittlerhof und Hinterhof und einige Weiler. Das Gemeindegebiet fällt im Westen stark gegen das Tal der Goldach ab. Im Süden liegen ausgedehnte Waldgebiete entlang der Grenze. Im Osten liegt der Buchberg und das Wittobel, das Tal des Witenbachs. Die ländlich geprägte Wohngemeinde in Nähe der Stadt St. Gallen war früher durch Landwirtschaft und die textile Heimindustrie geprägt. Das Schloss Sulzberg mit Schlossweiher, als Möttelischloss bekannt, wurde im 13. und 15. Jahrhundert erbaut.
Uzwil ist eine Gemeinde im Fürstenland im Wahlkreis Wil. Die Gemeinde liegt an der Thur und der Glatt, die im Norden respektive Osten entlang der Gemeindegrenze fliessen. Sie umfasst die Dörfer Niederuzwil, Uzwil, Henau, Algetshausen, Niederstetten, Oberstetten, Stolzenberg, sowie weitere Weiler und Einzelhöfe. Der höchste Punkt der Gemeinde liegt auf dem Vogelsberg auf 700 m ü. M. Fund weisen auf eine alemannische Besiedlung des Gebiets hin. In den 1820er Jahren setzte in Uzwil die Industriealisierung ein und brachte Unternehmen hervor, die die Gemeinde bis in die heutige Zeit stark prägen.
Die Gemeinde Waldkirch im Fürstenland im Wahlkreis St. Gallen umfasst die Dörfer Waldkirch, Bernhardzell, sowie Weiler und Einzelhöfe. Zu den grösseren Weilern gehören Edlischwil, Engi, Hohfirst, Ronwil und Schöntal. Die Sitter verläuft im Nordosten entlang der Gemeindegrenze. Der höchste Punkt ist der Tannenberg mit 903 m ü. M., der von einem ausgedehnten Waldgebiet umgeben ist. Schriftlich erwähnt ist Waldkirch erstmals im 9. Jahrhundert als Grundbesitz des Kloster St. Gallen. Nach über tausend Jahren bewegter Geschichte ist Waldkirch heute ein moderner Wohn-, Gewerbe und Industriestandort.
Wil ist eine Gemeinde und Stadt im Fürstenland im Wahlkreis Wil im Kanton St. Gallen. Wil ist das Zentrum einer kantonsübergreifenden Region, eine Marktstadt, ein Industrie-, Dienstleistungs- und Kulturzentrum und ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt im Dreieck St. Gallen, Winterthur und Frauenfeld. Die Stadt liegt im Nordwesten der Thur und umfasst seit 2013 die frühere Gemeinde Bronschhofen. Die Altstadt von Wil mit ihren gut erhaltenen, historischen Bauten gilt als die besterhaltene Altstadt der Ostschweiz. Wil ist in der Liste der Ortsbild von nationaler Bedeutung eingetragen.
Wittenbach ist ein Vorort nördlich der Stadt St. Gallen im Fürstenland im Wahlkreis St. Gallen. Die Gemeinde umfasst Wittenbach, Kronbühl, Bruggwaldpark und die Exklave Hinterberg. Das Gemeindegebiet verläuft im Osten entlang der Steinach und der Sitter im Westen. Die Gemeinde bestand im 9. Jahrhundert aus den Einzelhöfen Brumenau und Gommenschwil. Die meisten Höfe und Weiler sind vor 1500 bezeugt. Im 19. Jahrhundert dominierte Gras- und Milchwirtschaft, sowie die Heimarbeit für die Textilindustrie. Die Industriealisierung begann mit der Fabrikstickerei. Heute ist Wittenbach eine Wohngemeinde.
Zuzwil ist eine Gemeinde im Fürstenland im Wahlkreis Wil. Die Gemeinde liegt nordöstlich der Stadt Wil mit dem Fluss Thur entlang der südlichen Grenze. Zur Gemeinde gehören die Dörfer Zuzwil, Züberwangen und Weieren, sowie die Weiler Langensteig, Hüseren, Lindenhof, Grüenegg und Mettlen. Einige der Siedlungen wurden ab 754 in Urkunden des Klosters St. Gallen erwähnt. Besiedelt war die Region schon zur Zeit der Alemannen. Zuzwil entwickelte sich vom Ackerbau, über Milchwirtschaft, Obstbau und Heimarbeit zu einer Wohngemeinde. In den 1980er Jahren erlebte Zuzwil einen gewerblichen Aufschwung.
St. Gallen ist Hauptstadt des gleichnamigen Kantons, Bischofssitz, Universitätsstadt und Sitz des Bundesverwaltungsgerichts. Die Geschichte der Stadt ist eng mit der des Klosters St. Gallen verbunden. St. Gallen ist wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Ostschweiz im Übergang der Bodenseeregion zu den Appenzeller Voralpen. Die Stadt liegt zwischen dem Rosenberg im Norden und dem Freudenberg im Süden, in einem Hochtal, das von der Steinach durchflossen wird. Die Stadt ist eine der höchstgelegenen Städte der Schweiz. Sie ist als Gallustadt oder Stadt der Tausend Treppen bekannt.
Die Schweizer Enzyklopädie ist ein Projekt des Vereins Freie Datenbank Schweiz FDCH. Der Verein FDCH ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, eine umfassende Informationsdatenbank mit Schweizer Inhalte zu erstellen und zu betreiben.