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Abes konservative Liberal-Demokraten waren als deutlicher Sieger aus den Wahlen am 16. Dezember hervorgegangen. Zusammen mit dem kleineren Partner Komeito verfügen sie über eine Zweidrittel-Mehrheit im Unterhaus.
Der 58-jährige Abe war bereits von 2006 bis 2007 Ministerpräsident. Er kündigte eine kräftige Korrektur in wichtigen politischen Feldern an. Japan befindet sich bereits zum vierten Mal seit der Jahrtausendewende in einer Rezession. Zudem leidet das Land unter einer hartnäckigen Deflation, einer Spirale aus fallenden Preisen und sinkender Investitionsbereitschaft.
Abe, dessen Großvater ebenfalls Ministerpräsident war, drängt die Zentralbank des Landes daher zu einer weiteren Lockerung der Geldpolitik. Die Aktienmärkte reagierten darauf mit Kursaufschlägen. Der Nikkei .N225 kletterte am Mittwoch auf den höchsten Stand seit neun Monaten. Der Yen JPY= war dagegen so billig wie seit 20 Monaten nicht mehr. Das wiederum kommt den Exportunternehmen des Landes zugute.
(Reuters)