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Cochlear ist in über 20 Ländern weltweit aktiv und benötigt deshalb Konten in mehreren Währungen bei verschiedenen Banken. Die Treasury-Abteilung des Unternehmens verfügte allerdings nicht über ein globales Register aller Bankkonten und hatte deshalb nur begrenzten Einblick in die Bankkonten der gesamten Gruppe. Liquidität und Barmittelkontrolle fielen entsprechend schwer, zudem unterlag das Unternehmen einem nicht identifizierten und nicht messbaren Wechselkursrisiko.
Als Cochlear 2016 einen neuen Group Treasurer bekam, machte dieser die Verbesserung des Überblicks über die Barmittel innerhalb der gesamten Organisation umgehend zu einer seiner Prioritäten. Nachdem alle regionalen Finanzteams die Informationen über ihre Bankkonten zusammengetragen hatten, wurde festgestellt, dass das Unternehmen rund 150 Konten bei 33 verschiedenen Banken hatte. 20 dieser Konten wurden als redundant eingestuft und konnten geschlossen werden. Weiterhin wurde entschieden, dass 25 Konten keine Informationen an Fides weiterleiten sollten, da ihre Kontobewegungen nur minimal waren.
Der nächste Schritt bestand darin, einen besseren Überblick über alle Konten zu schaffen, um die Kontostände nach Währung berechnen zu können. Da man auch in Zukunft flexibel genug für einen Bankenwechsel bleiben wollte, wurde die Möglichkeit einer Transaktionsbank als Aggregator schnell verworfen. Die anderen Optionen waren die direkte Nutzung von SWIFT oder die Zusammenarbeit mit einem SWIFT Service Bureau. Aufgrund seiner langen Geschichte in diesem Bereich und der Konzentration auf Multi-BankingKonnektivitätslösungen wurde Fides zum Spitzenreiter der Auswahlliste.