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Die Chakren (Sanskrit für “Räder”) sind Energiezentren, die den Astralleib mit dem physischen Körper verbinden. Die sieben Hauptchakren befinden sich am Ansatz der Wirbelsäule, im Unterbauch, im Solarplexus, im Herz, im Kehlkopf, an der Stirn und am Scheitel.
Jedes Chakra gleicht einer Endlosschleife, die zwei schneckenförmige Tore bildet, aus deren gemeinsamen Zentrum das Chi (Lebensenergie) strömt. Ihr Formspiel, das sein Innerstes nach außen stülpt, erinnert an das Magnetfeld der Erde. Wie unser Planet besitzt auch jedes Chakra einen negativen Pol und einen positiven Pol, um sich wie ein Dynamo zu drehen. Ohne die Drehung keine Energie, ohne Energie keine Drehung.
Die Impulse für die Drehung der Chakren entstammen dem absoluten Bewusstein, das im Zentrum, als weißes Licht des Gewahrseins erstrahlt.
Sind die Chakren dauerhaft blockiert , kann dies zu Organschäden führen. Ein überstrapaziertes Chakra strahlt heller als es sollte, verliert seine Form oder dreht sich rasend schnell.
Das erste Chakra ist das rote Wurzelchakra und befindet sich im Becken, den Beckenbodenorganen, Gebärmutter, Eierstöcke und im Perineum. Seine Funktion umfasst den Lebenswillen, physische Kraft, Befruchtungsfähigkeit und den Knochenbau. Im psychologischen Bereich geht es hier um Besitz, Familienbildung, Existenzsicherung, Abgrenzung und Beharrlichkeit.
Das zweite orangfarbene Sakralchakra befindet sich am Kreuzbein (Sakrum). Sein Ausdruck kommt zur Geltung im Lusttrieb, Befruchtungstrieb, Beckenpulsation, Sperma und im Kussimpuls. Im psychologischen Bereich agiert es in sexuellen/erotischen Interaktionen, Lustempfinden und im Orgasmus.
Das dritte gelbe Bauchchakra befindet sich am Solarplexus, Magendarmtrakt, Galle, Leber, Milz, Pankreas, Atemzentrum und Muskelapparat und fungiert über Kraft und Wille. Es bewegt sich damit im psychologischen Bereich über Macht, Durchsetzungs, Wiederstandskraft, Verdauung und der Temperaturregelung.
Grün ist die Frabe des vierten Chakras, dem Herzchakra. Es befindet sich am Herzen um Liebe, Emphatie, Spiel Toleranz und Geselligkeit zu erleben. Im psychologischen Bereich befasst es sich mit Gefühlen aller Art.
Das Halschakra ist leuchtend blau, das fünfte, und befindet sich am Hals, Genick, in den Stimmbändern, Gelenken, der Lunge und der Schilddrüse. Befasst sich mit der Kreativität und auf psychologischer Ebene mit Anerkennung, Wiedererkennung und Identifikation
Das sechste Chakra ist das Stirnchakra mit der Farbe indigoblau, an der Stirn, dem dritten Auge. Es fungiert zur Warnehmung und psychologisch zur Beobachtung, Nachahmung, Zielrichtung, Absicht, Raum- und Zeitempfinden.
Das siebte Chakra, das violette oder klare Kronenchakra, liegt am Scheitel und befasst sich mit Verbindung und Weisheit. Es gehört dem psychologischen Bereich des Bewusstseins und der transpersonalen Wahrnehmung an.
Das Energiefeld des Menschen ist alles andere als ein geschlossenes System. Vielmehr können wir es uns als eine Art Energiewolke vorstellen, welche den Raum um den Menschen durchwebt. In der Interaktion mit anderen Menschen durchdringen sich Auren sehr stark und es kommt zu einem Austausch von Energie und Resonanzphänomenen. Besonders in Städten und an stark besuchten Orten kann es schwer sein, in seiner eigenen Energie zu bleiben. Unbewusst nehmen wir Schwingungen auf oder unser eigenes System geht in Resonanz zu Fremdenergien. Diese sollen natürlich möglichst nicht im Feld bleiben. Genau wie unser physischer Körper benötigt deshalb auch unser Energiesystem Schutz und Hygiene. Der beste Schutz ist eine gute Erdung und ein guter Kontakt zum physischem Körper, so wie eine große Vertrautheit mit der eigenen Energie.
Anleitung Chakrenreinigung
Begeben Sie sich an einen ruhigen, ungestörten Ort, an dem Sie gerne sind. Sitzen Sie aufrecht, in einer Ihnen angenehmen Position.
Das Energiefeld reinigen:
1. Schließen Sie Ihre Augen, beobachten Sie eine Weile Ihren Atmen.
2. Gehen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit einmal durch Ihren Körper und lassen Sie alle Anspannungen los.
3. Spüren Sie die Erde unter Ihnen, die Sie trägt. Fühlen, Sie wo Ihr Körper auf der Erde aufliegt, stellen Sie Kontakt zu ihr her. Lassen Sie los und geben Sie sich der Umarmung der Gravitation hin, entspannen Sie sich ganz in dieses Gefühl der Stabilität und Geborgenheit.
4. Werden Sie sich bewusst, dass das ganze Universum aus Energie und Licht besteht, und Sie auch. Spüren Sie Ihre Energie.
5. Spüren Sie Ihr Feld wie ein Gefäß, dass mit Energie gefüllt ist. Wo ist die Energie leicht und klar, wo dicht und schwer?
6. Lassen Sie alle Schwere und Dichte nach unten abfließen, während von oben klare, reine Energie nachfließt.
7. Tun Sie dies bis Ihr ganzes Gefäß, sich leicht und klar anfühlt.
Die Chakren reinigen:
1. Richten Sie jetzt Ihre Aufmerksamkeit auf den Bereich des Chakras, mit dem Sie arbeiten möchten. Atmen Sie in diesen Bereich und spüren tief hinein.
2. Versuchen Sie alle Anspannung in diesem Chakra loszulassen.
3. Stellen Sie sich vor, wie lange Wurzeln in den Boden wachsen, wie Sie sich dadurch eine Verbindung zur Erde herstellt. Fühlen Sie die Kraft und den Halt, die aus dieser Verbindung zu Ihnen fließt.
4. Halten Sie diese Vorstellung in Ihrem Inneren aufrecht, bis sich in Ihnen ein tiefes Gefühl der Verwurzelung und Standfestigkeit ausdehnt.
5. Beim Einatmen atmen Sie weißes, reines Licht in das Chakra.
6. Beim Ausatmen lassen Sie alle dunklen und schweren Energien los.
7. Mit jedem Atemzug dehnt sich das Licht in Ihrem Chakra aus, es beginnt zu leuchten.
8. Atmen Sie für eine Weile auf diese Weise und lassen Sie alle negativen Energien los.
9. Wenn Sie ein Gefühl von Expansion, Klarheit und Leichtigkeit in Ihrem Chakra spüren, können Sie die Meditation in Ihrer eigenen Zeit beenden.