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Federico Lazzaro hat zwei Doktortitel in Musikwissenschaft über die Musik in Frankreich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erhalten. Er ist auf die Kulturgeschichte der Musik in Frankreich während der Dritten Republik (1870-1940) spezialisiert. Durch die Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Musik und verschiedenen kulturellen Phänomenen (künstlerische Migration, Presse, Sport, Technologien) zielt seine Forschung darauf ab, die Praktiken und Ästhetiken der Moderne zu beleuchten.
Nach zwei postdoktoralen Praktika (McGill University und Université d'Ottawa) war Federico Lazzaro Forschungsprofi am Observatoire interdisciplinaire de création et de recherche en musique (OICRM) in Kanada. Er lehrte an der Université de Montréal, der Université de Sherbrooke und dem Conservatoire de Montréal.
Sein Buch Écoles de Paris en musique, 1920-1950: identités, nationalisme, cosmopolitisme (Paris, Vrin, 2018) wurde 2019 mit dem Robert H. Cohen/RIPM Award der American Musicological Society sowie dem Prix chercheur étoile Paul-Gérin-Lajoie des Fonds de recherche du Québec ausgezeichnet.