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Im Krematorium Nordheim führten bestehende HLK-Anlagen in den Aufbahrungsräumen zu unbefriedigenden Raumzuständen. Es waren Verfärbungen ersichtlich, welche auf Schimmelpilz hindeuteten. Messungen der Temperaturen und der relativen Luftfeuchte in den Räumlichkeiten ergaben, dass in den Technikzentralen 1+2 alle bestehenden Lüftungsgeräte komplett erneuert werden mussten. Ebenfalls mussten die Lüftungszentralen der beiden Abdankungshallen und der Besucherräume saniert werden.
Die bei der Kälteproduktion anfallende bisher ungenutzte Abwärme wird neu zur Lufterwärmung eingesetzt. Bei den bestehenden HLK-Anlagen wurden die veralteten Feldgeräte ersetzt. Die Kälteproduktionsanlagen mit Kältemittel R134a wurden auf R404a umgebaut. Die Tiefkühlanlage wird aufgrund der geringen Menge an Kältemittel weiter mit R404a betrieben. Das bestehende Gebäudeautomationssystem inkl. aller Schaltgerätekombinationen wurde durch ein neues, kommunikatives System ersetzt und an die "Immo-Box" angebunden.
Sämtliche Umbau- und Sanierungsarbeiten wurden im laufenden Betrieb des Krematoriums ausgeführt.
|Planungsbeginn||Juni 2010|
|Ausführungsende||März 2012|
Bauherr
Immobilien-Bewirtschaftung der Stadt Zürich
Nutzer
Krematorium Nordheim, Zürich