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Das Wichtigste in Kürze
- Bei der ersten Mondmission haben die Astronauten Bodenproben mitgebracht.
- Diese wurden aufbewahrt, um Forschungen zu betreiben.
- Mit Teilen davon konnten jetzt erfolgreich Pflanzen gezüchtet werden.
Sie sollten erforscht und für künftige Forschungen aufbewahrt werden. Jetzt haben NASA-Forschende erstmals Pflanzen auf eben diesen Bodenproben ziehen können.
An der Universität von Florida konnten erstmals «Arabidopsis Thaliana» im nährstoffarmen Mondregolithen gezüchtet werden.
In Kontrollversuchen wurden Samen in normale Erde gesät sowie in Bodenproben, die die Bodenzusammensetzung auf dem Mond und Mars imitierten. Sowohl in der Mond-Erde als auch in den anderen Töpfen keimten die Samen binnen zwei Tagen.
Würden Sie auf den Mond fliegen?
In den ersten sechs Tagen hätten alle Pflanzen gleich ausgesehen, erklärte Anna-Lisa Paul von der University of Florida. Danach zeigten sich Unterschiede: In der Mond-Erde wuchsen die Pflanzen langsamer und hatten geringer ausgebildete Wurzeln.
Nach 20 Tagen ernteten die Wissenschaftler alle Pflanzen und untersuchten ihre DNA. Die Analysen zeigten, dass die in Mond-Erde gezüchteten Exemplare ähnliche Reaktionen zeigten wie Pflanzen, die in feindlicher Umgebung wachsen.
Nahrungsquellen für Astronauten erschliessen
Vor allem für die langfristigen Ziele der NASA sei diese Forschung wichtig. «Wir müssen die auf Mond und Mars gefundenen Ressourcen nutzen, um Nahrungsquellen für künftige Astronauten entwickeln zu können. Solche, die in Zukunft im Weltall arbeiten und leben», so der Chef der US-Raumfahrtbehörde, Bill Nelson.