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Der Einkaufsmanagerindex legte zum Vormonat um 0,4 Punkte auf 51,9 Zähler zu, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Firmenumfrage des Institute for Supply Management (ISM) hervorgeht. Das Barometer liegt damit deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg auf 51,7 Zähler gerechnet.
"Die Zahl ist solide und untermauert das Szenario eines fortgesetzten Wirtschaftswachstums", sagt Ökonom Ralf Umlauf von der Helaba. Die US-Wirtschaft legte im dritten Quartal mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,9 Prozent zu und hat damit ihr Wachstum im Vergleich zum Frühjahr mehr als verdoppelt.
Die US-Notenbank Fed sucht derzeit nach dem geeigneten Zeitpunkt für eine Zinserhöhung und blickt dabei genau auf die Konjunkturentwicklung. Viele Experten erwarten eine Anhebung allerdings erst für das Jahresende. Bei der am Mittwoch anstehenden Zinsentscheidung dürfte die Fed nach Ansicht vieler Beobachter auch mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen am 8. November noch stillhalten. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld liegt seit Dezember 2015 in einer Spanne von 0,25 bis 0,5 Prozent.
(Reuters)