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Die in diesem Band enthaltenen Texte »sind das Ergebnis jahrelanger Forschungen mehrerer unabhängig voneinander arbeitenden Teams, denen Psychoanalytiker, klinische Psychiater, Lerntheoretiker und Kulturanthropologen angehört haben. Einige beschäftigen sich mehr mit Kommunikationsstilen (Bateson, Wynne), andere mehr mit der Familie als sozialem System (Lidz), andere wieder mit der Motivation pathogenen Elternverhaltens (Searles, Bowen, Vogel). Immer sind aber alle drei Aspekte, wenngleich mit verschiedenem Schwergewicht, miteinander verbunden. Das Kernstück des Buches ist die Batesonsche Lehre vom sogenannten ›double-bind‹ als Schizophrenie produzierendem Kommunikationsstil, was sich am ehesten mit ›Beziehungsfalle‹ oder ›Zwickmühlensituation‹ übersetzen lässt«. Erich Wulff
Portrait
Gregory Bateson (1904 - 1980), Anthropologe, Biologe, Sozialwissenschaftler, Kybernetiker und Philosoph. Bateson behandelte die von ihm untersuchten Gebiete nicht als getrennte Disziplinen, sondern als verschiedene Aspekte und Facetten, in denen seine systemisch-kybernetische Denkweise zum Tragen kommt. Er hat grossen Einfluss auf die System- und Familientherapie und beeinflusste verschiedene theoretische Strömungen in der Soziologie und Anthropologie.