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La dulce espera
Der Prosaband "La dulce espera" versammelt zehn exemplarische Beispiele innovativen literarischen Reichtums, welcher die Kurzgeschichten Frederic Lujáns insgesamt auszeichnet. Das Spektrum der Texte reicht dabei von der unerbittlichen Geisselung der Intoleranz in "El matematico versus el bardo del Titicaca" bis hin zur originellen Schilderung zwischenmenschlicher Beziehungen in "La estratagema". Alle Geschichten sind verfasst mit der unverwechselbaren Ironie und inhaltlichen Rigorosität des Autors, ohne Skrupel oder falsche Rücksichtnahme, geschrieben als Akt der Rebellion gegen herrschende Vorstellungen vom "richtigen Leben" in einer verknöcherten, vorurteilsbelasteten und verlogenen Gesellschaft wie der unsrigen. Frederic Lujans Erzählungen sind auf spanisch geschrieben, stellt aber auch für alle deutschen Leser, die diese Sprache beherrschen und durch Lektüre vertiefen wollen, ein Lesevergnügen dar.
Frederic Luján
Frederic Luján wurde 1957 in Giessen geboren. Er ist zweifellos einer der originellsten Vertreter der neuen spanischsprachigen Literatur. Den grössten Teil seines Lebens hat er in Peru verbracht, wo er aufwuchs, und später Betriebswirtschaft studierte und auf diesem Gebiet als Berater, Seminarleiter und Universitätsdozent tätig war. Er hat für verschiedene peruanische Zeitungen und Zeitschriften geschrieben. Frederic Luján, der zurzeit in Dresden lebt, sagt, dass Schreiben sei wie ein Tonikum für seine Seele. Sein ausserordentliches schriftstellerisches Talent beweist er mit dem vorliegenden Debüt-Roman "Meine Opfer". Der spanische Originaltitel ¿Por qué a mí? wurde 2003 veröffentlicht, danach folgten El expresionista (2004), La dulce espera (2006). Neu hinzugekommen ist sein literarischer Blog im Internet mit dem Titel "Flujanz".