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Die Finanzstatistik der Sozialhilfe im weiteren Sinn basiert auf dem Inventar und bildet die darin enthaltenen Leistungen in finanzieller Hinsicht ab. Sie weist die Ausgaben für die einzelnen Leistungen von Bund, Kantonen und Gemeinden aus.
Detailliertere Angaben zur Finanzstatistik sind unter folgendem Link zu finden:
Um Personen davor zu bewahren, wirtschaftliche Sozialhilfe (Sozialhilfe im engeren Sinn) beziehen zu müssen, richten die Kantone vorgelagerte bedarfsabhängige Sozialleistungen aus. Wirtschaftliche Sozialhilfe und die vorgelagerten bedarfsabhängigen Sozialleistungen bilden zusammen die armutsbekämpfenden bedarfsabhängigen Sozialleistungen (Sozialhilfe im weiteren Sinn).
Zum dritten Mal in Folge ist im Jahr 2021 bei den Nettoausgaben für die wirtschaftliche Sozialhilfe eine leichte Abnahme gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Diese beträgt nominal -34 Mio. Franken. Bei einem Nettoausgabenvolumen von 2,8 Mrd. Franken entspricht das einem Minus von 1,2%. Die durchschnittlichen jährlichen Nettoausgaben pro Empfängerin und Empfänger von wirtschaftlicher Sozialhilfe beliefen sich auf 10 419 Franken (+1,4%).
Die Finanzstatistik 2021 weist für Bund, Kantone und Gemeinden insgesamt 8,8 Mrd. Franken Nettoausgaben für armutsbekämpfende bedarfsabhängige Sozialleistungen aus. Im Vergleich zu 2020 resultierte demnach ein nominaler Zuwachs von 0,7% (+60 Mio. Franken). Dieser Zuwachs geht auf die Ergänzungsleistungen (EL) zu AHV und IV zurück, welche Beiträge zur Deckung der minimalen Lebenskosten bei niedrigen Renten sind. Die EL zu AHV und IV machen mit 62,1% (5,4 Mrd. Franken) den grössten Anteil an den armutsbekämpfenden bedarfsabhängigen Sozialleistungen aus. Rund ein Drittel entfällt auf die wirtschaftliche Sozialhilfe. Die übrigen vorgelagerten bedarfsabhängigen Sozialleistungen (Alters- und Invaliditätsbeihilfen, Arbeitslosenhilfen, Familienbeihilfen, Alimentenbevorschussungen und Wohnbeihilfen) umfassten gesamthaft lediglich 6,4% der Ausgaben.
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