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"Ich wollte aufstehen für die Menschlichkeit, durch die Welt gehen, um die Menschen zu verbinden. Jetzt muss ich lernen, überhaupt aufzustehen, überhaupt zu gehen und meine Hand je wieder jemandem entgegenzustrecken."
"Das Leben ist ein paar Stufen schwieriger geworden. Nach 15 Jahren Lernen über Armut und Menschen, die in Not leben, so lerne ich jetzt über Behindertsein und Menschen, die im Rollstuhl leben"
"Auf eindrucksvolle Weise erlebe ich den Verlust meiner
Bewegungsfreiheit. Aber auf keinen Fall bedeutet der Verlust
meiner Bewegungsfreiheit den Verlust meiner Freiheit. Ich glaube, Freiheit wohnt
im Menschen drin, in seinem Geist, von wo sie ihm nicht genommen werden kann.
Es ist der Geist, der meinem Körper helfen wird, diese Zeit des
Gefangenseins, des Hausarrests, des Körperarrests auszuhalten und zu überwinden.
Und wenn der Tag gekommen ist, wird es der Geist sein, der meinen Körper dahin führt wo er hingehört: Zu den Menschen in Not, zu den Flüssen, zu den Brücken. "
Toni "El Suizo" Rüttiman aus dem Sirindhorn National Medical Rehabilitation Center ausserhalb von Bangkok, wo er an GBS (Guillain-Barré Syndrom) erkrankt, seiner langen Genesung - falls überhaupt möglich - entgegenblickt.
© Engadiner Post
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