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Gemäss der Begriffsdefinition des Schweizerischen Obligationenrechts (OR 394) verpflichtet sich der Auftragnehmer, die ihm übertragenen Geschäfte oder Dienste vertragsgemäss zu besorgen; Ziel des Auftrages ist damit die Erbringung sorgfältiger Arbeit, nicht aber ein bestimmter Erfolg.
Der Auftragnehmer, wie auch der Auftraggeber können jederzeit von einem Auftrag zurücktreten (OR 404). Der Auftraggeber hat dem Beauftragten bereits erbrachte Leistungen zu vergüten, aber keinen Ersatz für entgangenen Gewinn zu leisten (dh. kein Ersatz des Erfüllungsinteresses). Schadenersatz ist nur bei einem Vertragsrücktritt zur Unzeit geschuldet (Vertrauensschaden). Diese Gesetzesbestimmung ist zwingendes Recht und kann damit über eine Vereinbarung zwischen den Vertragsparteien weder beschränkt noch wegbedungen werden.