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Der 156 bietet das volle Fahrvergnügen aller Alfa Romeo-Fahrzeuge. Die Superturismo-Version führt die Tradition von Alfa Romeo der Teilnahme an Wettkämpfen weiter.
Der Alfa Romeo ist seit über einem Jahrzehnt Teil der Fiat-Galaxie, seitdem 1997 auf der Frankfurter Automobilausstellung der 156 vorgestellt wurde: seine Aufgabe ist es, die Fans der Marke wieder zum Träumen zu bringen. Die Ingenieure setzen alles daran, das beste Handling in der Kategorie zu erreichen, ausgehend von der Federung. Der 156 wurde mit Frontantrieb geboren - ebenso wie die anderen Autos der Fiat-Gruppe, aber mit einem anspruchsvolleren Fahrgestell.
An der Vorderachse wird, genau wie bei Rennwagen, ein viereckiges Schema gewählt, während der weiterentwickelte McPherson des Lancia Delta Integrale an der Hinterachse montiert ist. Das Auto ist ideal für den Einsatz bei Wettrennen geeignet. So werden die Versionen der Gruppe N hergestellt, ausgehend von den Serien für Privatpiloten und den 156 2.0 T.S. Offizielle Superturismo.
Den damals gültigen gesetzlichen Vorschriften folgend, behält das Auto sein äußeres Erscheinungsbild, während der Zweiliter-Twin-Spark-Motor (mit Doppelzündkerze) tiefer positioniert und in Richtung Fahrgastraum zurückgesetzt ist, um die Gewichtsverteilung zu verbessern. Der Motor wird fast komplett überarbeitet, übernimmt den Trockensumpf und liefert 310 PS bei maximaler Leistung. Abgerundet wird das Werk durch ein Sechsgang-Schaltgetriebe mit Vorderkupplungen und dem Sperrausgleichsgetriebe.
Die Ergebnisse lassen nicht lange auf sich warten, und der Alfa Romeo 156 Superturismo gewinnt sowohl Fahrer- als auch Marken-Titel bei Meisterschaften in Italien und in ganz Europa.
Das Auto wird Nicola Larini und Fabrizio Giovanardi anvertraut, um damit an der italienischen Superturismo-Meisterschaft 1998 für das Team der Nordauto Engineering teilzunehmen - dem in den neunziger Jahren gegründeten sportlichen Aushängeschild des Fiat-Konzerns. Giovanardi gewinnt den Piloten-Titel von 1998, während Larinis dritter Platz dazu beiträgt, dem Alfa Romeo den Marken-Titel zuzuweisen. Giovanardi wiederholt das Ganze im folgenden Jahr, Larini wird Vierter, und der Alfa Romeo gewinnt erneut die italienische Markenmeisterschaft. An der europäischen Front ist es stets Giovanardi, der 1998 im European Super Touring Cup triumphiert. Im Jahr 2000 wird die Superturismo-Europameisterschaft im Rahmen der ETCC (European Touring Car Championship) wieder eingeführt, die Giovanardi erneut besiegelt. Das Auto entwickelt sich zum 156 GTA Super 2000, der bis 2003 mit Giovanardi und Tarquini die europäische Szene dominieren wird.