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In der Studie „High-intensity cycle intervall training improves cycling and running performance in triathletes“, welche am 09. November 2013 im European Journal of Sport Science veröffentlicht wurde, untersuchten Naroa Etxebarria et al. die Auswirkungen von zwei verschiedenen Arten des HIT auf die Verbesserung der triathlonspezifischen Radfahr- und Laufleistung.
Zu Beginn der Studie wurde bei 14 moderat trainierte männliche Triathleten die VO2peak und die maximale aerobe Leistungsfähigkeit gemessen. Absolvieren mussten die Athleten 16 x 20s Radfahrsprints, ein einstündiges triathlonspezifisches Radfahren und einen direkt darauf folgenden 5km Lauf. Daraufhin wurden die 14 Sportler randomisiert in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe absolvierte „long high-intensity intervall training (LONG)“ mit 6-8 x 5min Belastungszeit. Die andere Gruppe trainierte „short high-intensity intervall training (SHORT)“ mit Belastungszeiten von 9-11 x 10, 20 und 40s. Beide Gruppen durchliefen 6 Trainingseinheiten innerhalb von 3 Wochen. Anschließend wurde erneut der Eingangstest wiederholt. Die Vergleich der beiden Tests zeigte eine Verbesserung von VOpeak in beiden Trainingsgruppen (7,3% ±4,6% SHORT und 7,5% ±1,7% LONG). Innerhalb der letzten 8 x 20s Spints konnte eine Verbesserung der aeroben Leistungsfähigkeit bei beiden Gruppen gemessen werden (10.3% ±4.4% SHORT und 10.7% ±6.8% LONG). Während des einstündigen Radfahrens zeigte sich eine moderate Abnahme von Herzfrequenz, Blutlaktat und subjektive Anstrengung bei beiden Gruppen. Bezüglich des 5km Laufes gab es lediglich bei der LONG-Gruppe eine nennenswerte Verbesserung von 64s ±59s.
Die Studie konnte aufzeigen, dass Training in Form von beiden hoch intensiven Intervallmethoden für den Triathleten eine geeignete Trainingsmethode darstellen. In Anbetracht der Laufleistung allerdings sind die langen hoch intensiven Intervalle zu bevorzugen.
Hier noch der Link zum Abstract: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24206175