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Intensive Bauweise
Das Projekt wird mit der sogenannten «intensiven Bauweise» umgesetzt. Das bedeutet, es wird kurz, aber heftig gebaut. Die Bauzeit verkürzt sich um rund 60 Prozent und beträgt pro Strasse lediglich zwei bis drei Monate.
Eine intensive Bauweise bedeutet, dass während zwei bis drei Monaten intensiv an einer Strasse gebaut wird. Die ganze Strasse wird zur Baustelle und ist ein offener Graben. In dieser Zeit ist die Strasse für jeglichen Verkehr gesperrt.
Für die Bauarbeiten wird im Baubereich eine durchgehende Logistikspur erstellt, es arbeiten gleichzeitig mehrere Baugruppen, es gibt einen Zwei-Schicht-Betrieb und Samstagsarbeit.
Die Projektorganisation ist straff, die Planung wird optimiert und während der Bauausführung sind keine Projektänderungen mehr möglich.
Eine intensive Bauweise ist kurz, aber heftig. Gebaut wird voraussichtlich von Montag bis Freitag von 6 bis 23 Uhr sowie am Samstag von 7 bis 17 Uhr. Es wird in zwei Schichten mit vier bis acht Equipen gearbeitet. Damit kann die Bauzeit auf zweimal ein halbes Jahr reduziert werden. Pro Strasse beträgt die Bauzeit zwei bis drei Monate.
Bei der konventionellen Bauweise würde von Montag bis Freitag mit einer Equipe und in einer Schicht gearbeitet. Pro Strassenzug müsste mit einer Bauzeit von voraussichtlich sechs bis zwölf Monaten gerechnet werden. Die gesamte Bauzeit würde fünf bis sechs Jahre betragen.
Die Liegenschaften und Geschäfte sind über die Trottoirs immer zugänglich. Auch die Anlieferung und der Zugang zu den Innenhöfen sind immer sichergestellt. Individuelle Zufahrten zu den Liegenschaften sind während der Intensivbauzeit jedoch nicht möglich.
Rund zwei Monate vor dem effektiven Baustart sind im Trottoirbereich Vorarbeiten für die Hausanschlüsse nötig. Diese werden von Montag bis Freitag 7 bis 17 Uhr durchgeführt.
Mit der intensiven Bauweise werden die Einschränkungen durch die Bauarbeiten für die Direktbetroffenen möglichst kurz gehalten. Der Baufortschritt ist täglich sichtbar.
Die verkürzte, aber heftige Bauphase hat Auswirkungen auf Zufahrt, Verkehr und Gewerbe. Die Langzeitauswirkungen sind aber weniger negativ als bei der konventionellen Bauweise, wo aufgrund der langen Bauzeit die Gefahr einer dauernden Verlagerung besteht.