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Die Klimaveränderung wird das äussere Erscheinungsbild der Alpen verändern. Zum Beispiel beschleunigen steigende Temperaturen nicht nur die Gletscherschmelze und das Auftauen von Permafrost, sondern beeinflussen auch die Eigenschaften der Schneedecke und das Fliessverhalten von Lawinen oder verändert unsere Ökosysteme. Dadurch wird sich die Anfälligkeit von Steinschlag, Felsstürzen, Murgängen, Hangrutschungen und Lawinen ändern und natürliche Störungen wie Windwurf oder Waldbrände beeinflussen die Funktion der Schutzwälder. Dies wird zu einem veränderten Risiko für die Schweizer Bevölkerung in Bezug auf alpine Massenbewegungen führen und verlangt nach nachhaltigen Anpassungsstrategien. Die Auswirkungen einer klimatischen Veränderung auf alpine Massenbewegungen insbesondere auf deren Disposition, deren Dynamik und die resultierenden Verkettungen von Prozessen sind bis heute nur wenig bis gar nicht verstanden.
Im WSL-Forschungsprogramm «Climate Change Impacts on Alpine Mass Movements» (CCAMM) werden die oben genannten Zusammenhänge in drei Arbeitspaketen untersucht sowie die Veränderung der Risiken modelliert, um optimale und angepasste Anpassungsstrategien zu entwickeln. Die drei Arbeitspakete umfassen insgesamt 13 Forschungsprojekte (Tasks) um auf vier Hauptforschungsfragen Antwort geben zu können.