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Der Bericht des Sonderberichterstatters über das Recht auf Bildung, Vernor Munõz, vom 19. Feb. 2007 befasst sich mit dem Recht von Menschen mit Behinderungen auf inklusive Bildung.
Das Recht auf inklusive Bildung besagt, dass es für alle Kinder und jungen Menschen ungeachtet ihrer Situation oder ihrer Unterschiede den Anspruch gibt, zusammen zu lernen. Mit dem Paradigma der inklusiven Bildung soll den Beschränkungen des traditionellen Bildungswesens entgegengewirkt werden.
Das Konzept der inklusiven Bildung findet sich implizit in Artikel 13 Absatz 1 des Internationalen Paktes über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte und den Artikeln 23 und Artikel 29 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes und ausdrücklich unter anderem in der Salamanca-Erklärung zur Pädagogik für besondere Bedürfnisse, die 1994 verabschiedet wurden, wie auch in dem Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, das die Staaten in Art. 24 verpflichtet, ein inklusives Bildungssystem zu schaffen.
In dem Bericht wird eine Reihe gesetzgeberischer, grundsatzpolitischer und finanzieller Massnahmen empfohlen, die ergriffen werden müssen, um dem Recht auf inklusive Bildung Geltung zu verschaffen. Ausserdem zeigt er ausgehend von den Antworten verschiedener Staaten und nichtstaatlicher Organisationen auf einen von dem Sonderberichterstatter versandten Fragebogen, mit dem der Umsetzungsgrad internationaler Normen in diesem Bereich ermittelt werden sollte, einige der Hindernisse auf, die der Verwirklichung des Rechts auf inklusive Bildung entgegenstehen.
- Das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung
Bericht des Sonderberichterstatters über das Recht auf Bildung,Vernor Muñoz (pdf, 29 S.)
23.03.2007