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Die schönsten Strände auf St. Kitts erstrecken sich an der Halbinsel im Südosten, wo sich auch eine ansprechende touristische Infrastruktur entwickelte. Wer den erloschenen Vulkan Mount Misery erklimmen möchte, muss sich über schmale Pfade bewegen. Die Inseln sind als konstitutionelle Monarchie Mitglied des britischen Commonwealth.
Es gibt zwei internationale Airports auf den Inseln: Bradshaw und Newcastle Airfield. Die Fluggesellschaften bieten aus der Schweiz keine Direktflüge nach St. Kitts und Nevis an. Also muss man Zwischenstopps einplanen - unter anderem in Antigua. Die Flugzeit beträgt mindestens neun Stunden.
Schweizer Bürger benötigen zur Einreise auf St. Kitts und Nevis lediglich einen Reisepass mit einer Gültigkeitsdauer von mindestens noch zwölf Monaten. Bei der Ausreise wird eine Flughafensteuer fällig.
Es herrscht auf den Inseln des 17. Breitengrades ein feuchtes und heisses Klima. Abgekühlt wird es zuweilen durch nord-östliche Passatwinde. Grosse saisonale Schwankungen in den Temperaturen gibt es nicht. Die höchsten Werte sind mit etwa 30 Grad Celsius in den Monaten Juni bis Oktober zu erwarten. Die beiden Inseln liegen im Hurrikan-Gürtel. Unwetter treten am ehesten in den Monaten August bis November auf. Die beliebteste Urlaubszeit ist von Dezember bis April.
Die Kinderfreundlichkeit ist auf allen karibischen Inseln sprichwörtlich. Also ist ein Flug auch nach St. Kitts und Nevis sinnvoll. Einige Hotels bieten eine spezielle Kinderbetreuung an und haben auch Kinder-Menüs auf der Speisekarte.
In der Mehrzahl leben auf den Inseln der Kleinen Antillen Anglikaner und Methodisten sowie eine Vielzahl unterschiedlicher Religionsgemeinschaften.
Die Amtssprache ist Englisch. Die Einwohner auf den Inseln verständigen sich allerdings mit einem Mischmasch aus Englisch und Kreolisch.
Auf St. Kitts und Nevis beträgt die Netzspannung 230 Volt bei 60 Hertz. Die Steckdosen sind vom Typ D/G. Ein Adapter ist erforderlich und sollte vor der Abreise beschafft werden. Er ist allerdings auch in einigen Hotels erhältlich. Die meisten in Europa gekauften Ladegeräte sind weltweit einsetzbar.
Empfohlen wird ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A. Da das Dengua-Fieber auftreten kann, ist ein effektiver Mückenschutz notwendig. Auch der Abschluss einer Auslands-Krankenversicherung - einschliesslich evtl. Rücktransport - ist sinnvoll. Die Gewaltkriminalität ist auf St. Kitts und Nevis in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen, dennoch sollte man Wertsachen nie unbeaufsichtigt lassen. > EDA Seite St. Kitts & Nevis
Am günstigsten telefoniert man auf den Inseln mit einer Prepaid-Karte (u. a. Orange). Das Funknetz ist gut ausgebaut.
Hotels und Restaurants erheben sieben Prozent Steuer und eine 10-prozentige Servicegebühr. Falls dies aus der Rechnung nicht ersichtlich ist, sind zehn Prozent Trinkgeld angemessen.
Das Strassennetz ist relativ gut ausgebaut. Die Inseln sind überschaubar und man erreicht die grösseren Orte sehr schnell. Man fährt auf der linken Strassenseite. Autos und Motorräder kann man leihen und die Taxis haben feste Preise (mit Aufschlägen in der Nacht). Bei der Anmietung eines Autos erwirbt man einen zusätzlichen Urlaubs-Führerschein. Er kostet 64,50 XCD und ist bei der Mietwagenfirma zu beantragen.
Bezahlt wird auf St. Kitts und Nevis mit dem Ostkaribischen Dollar (XCD) Fast überall auf den Inseln ist auch der US-Dollar willkommen. Kreditkarten werden vielerorts akzeptiert.
Die Zeitdifferenz zur Schweiz beträgt im Sommer minus 6 Stunden und im Winter minus fünf Stunden.