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Wir alle kennen die Redensart «Guter Wein macht schläfrig». Auch wenn viele Trinkende den Eindruck haben, dass Alkohol den Schlaf erleichtert, ist doch klar, dass er zwar eine beruhigende Wirkung hat, aber auch den Schlafzyklus stört, bestimmte Schlafstörungen verschlimmert und Auswirkungen auf die Wachphasen hat.
Alkohol ist kein Mittel gegen Schlaflosigkeit
Wenn Menschen vor dem Schlafengehen Alkohol konsumieren, hat eine geringe Dosis in der Regel wenig oder keine Auswirkungen auf die verschiedenen Schlafphasen, während eine hohe Dosis stärkere Auswirkungen auf den gesamten Schlaf hat.
Dennoch ist Alkohol ein schlechter Ersatz für ein Schlafmittel, insbesondere für Menschen, die anfällig für Schlafstörungen sind. Diese Menschen sollten vor dem Schlafengehen nur in Massen Alkohol konsumieren oder ganz darauf verzichten.
Alkoholkonsum kann bestimmte Schlafstörungen wie Schlaflosigkeit, Schlafapnoe und Schnarchen verschlimmern. Jede zehnte Person, die unter Schlaflosigkeit leidet, greift zu Alkohol, um Schlafprobleme zu lindern. Leider ist das selbst als Ausnahme eine sehr schlechte Idee.
Wachsamkeit und Funktionieren am nächsten Tag
Am Tag nach einer Episode exzessiven Trinkens ist die Fähigkeit der Konsumierenden, anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen, aufgrund der störenden Auswirkungen des Alkoholmissbrauchs auf den Schlafzyklus beeinträchtigt. Übermässiger Alkoholkonsum wirkt sich indirekt auf die Aufmerksamkeit oder die Funktionsfähigkeit am nächsten Tag aus. Obwohl diese Beeinträchtigungen meist nur geringfügig sind, können sie bei komplexen oder gefährlichen Aufgaben erhebliche Auswirkungen haben. Einer der Hauptgründe dafür, dass sich Menschen am Tag nach einem Rausch schlecht fühlen, ist die Müdigkeit. Nach einem Rausch gibt es keinen guten Schlaf!
Weiterführende Information: www.schlafwissen.com/alkohol-schlafen