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Das Bundeshaus befindet sich in Bern. Dort tagen die Parlamentarierinnen und Parlamentarier während der Sessionen.
Das Schweizer Parlament besteht aus zwei sogenannten "Kammern": Dem Nationalrat und dem Ständerat.
Das Parlament berät und beschliesst hauptsächlich Gesetze. Weiter wählt es die sieben Mitglieder des Bundesrates, die Bundesrichterinnen oder Bundesrichter sowie den Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin und kontrolliert den Bundesrat und die Bundesgerichte.
Als "Session" bezeichnet man den Zeitraum, in dem sich die Parlamentarierinnen und Parlamentarier im National- und Ständeratssaal in Bern zu Sitzungen treffen.
Das Bundeshaus befindet sich in Bern. Dort tagen die Parlamentarierinnen und Parlamentarier während der Sessionen.
In den Nationalrat und in den Ständerat kann jede/r Schweizer/in gewählt werden, der/die volljährig ist. Volljährig ist man in der Schweiz im Alter von 18 Jahren.
Politikerinnen und Politiker vertreten unterschiedliche Meinungen. Wer für ähnliche oder gleiche Interessen einsteht, befindet sich meist in derselben Partei.
Im Parlament spielen Parteien eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind die "Fraktionen". In einer Fraktion befinden sich Personen, die ähnliche Ansichten und Interessen vertreten.
Ein Grossteil der parlamentarischen Arbeit geschieht in den Kommissionen. Die Mitglieder einer Kommission treffen sich mehrmals vor einer Plenumsdebatte, um Ratsgeschäfte vorzuberaten.
Den Ratsmitgliedern stehen mit den parlamentarischen Vorstössen Handlungsinstrumente zur Verfügung, mit denen sie Anstösse für Massnahmen oder für neue Rechtsbestimmungen geben sowie Auskünfte oder Berichte verlangen können.
Die Parlamentsdienste unterstützen das Parlament bei der Erfüllung seiner Aufgaben. Sie ermöglichen den Politikerinnen und Politikern, sich ganz auf ihre Arbeit zu konzentrieren.