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«Wir sind die Töchter der Hexen, die ihr nicht verbrennen konntet!» Dieser packende Slogan findet mehr und mehr Anklang in feministischen Kreisen. Um was geht es wirklich? Und vor allem: Welche politischen Schlussfolgerungen ergeben sich daraus?
as 1983 erstmals erschienene Werk der Soziologin Lise Vogel hat den Anspruch, die Unterdrückung der Frau auf einer soliden marxistischen Grundlage zu analysieren, d.h. die Unterdrückung der Frau aus ihrer Verortung innerhalb der Produktionsverhältnisse zu begründen.
MarxistInnen wird im Zusammenhang mit der Geschlechterfrage oft vorgeworfen, dass sie die Unterdrückung von Frauen als “Nebenwiderspruch” sehen. Wir wollen uns hier mit diesem Vorwurf beschäftigen und eine marxistische Antwort auf diesen geben.
ie Thesen 3 und 4 im Diskussionspapier der JUSO-Geschäftsleitung (GL) wollen im Staat eine nicht zu vernachlässigende Emanzipationskraft entdeckt haben. Obwohl der Staat «nicht aktiver Akteur» sei, wird er trotzdem aus einem «passiven, bewahrenden» Element zum «progressiven Vorreiter». So widersprüchlich dies in sich ist (aktiv und passiv zugleich), deckt es sich doch mit der falschen Vorstellung des Staates im ganzen Papier.