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Die Stadt Zürich plant offenbar einen Ausbau der Trichtenhausenstrasse. In einer schriftlichen Anfrage frage ich zusammen mit Christina Hug, auf welchen Annahmen die uns unplausible Prognose der Stadt beruht, gemäss der ein Strassenausbau nur wenig Mehrverkehr bringe.
Worum geht es? Die Trichtenhausenstrasse ist von weit ausserhalb der Stadtgrenze bis zur Hofackerstrasse die einzige Verbindung des motorisierten Verkehrs zwischen den zwei Einfallsachsen Forch- und Witikonerstrasse. Zudem bildet sie die kürzeste Verbindung zwischen Witikon und·dem Raum Zollikon/Seefeld. Mehrere Engpässe verhindern heute noch als effektive Pförtneranlage, dass diese Strecke übermässig als Schleichweg befahren wird. Eine im Zusammenhang mit der Strassensanierung geplante Verbreiterung der Strasse würde zur Beseitigung dieser Engpässe führen und damit nach meinen Befürchtungen einem grossen, heute noch sehr ruhigen Wohnquartier eine kaum zu berechnende Menge an zusätzlichem Durchgangsverkehr bescheren.