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Die Beiträge zur Altertumskunde enthalten Monographien, Sammelbände, Editionen, Übersetzungen und Kommentare zu Themen aus den Bereichen Klassische, Mittel- und Neulateinische Philologie, Alte Geschichte, Archäologie, Antike Philosophie sowie Nachwirken der Antike bis in die Neuzeit. Dadurch leistet die Reihe einen umfassenden Beitrag zur Erschließung klassischer Literatur und zur Forschung im gesamten Gebiet der Altertumswissenschaften.
Der athenische Rhetor Isokrates, Zeitgenosse und geistiger Gegenspieler Platons, verfasste zwischen 342 und 339 seine Altersschrift 'Panathenaikos' in der er Athen pries und Sparta tadelte. Problematisch ist dieses Werk vor allem wegen seines merkwürdigen Anhangs, in dem Isokrates eine Diskussion wiedergibt, die im Kreis seiner Schüler über die noch unveröffentlichte Rede stattgefunden haben soll. Hier lässt Isokrates einen Schüler den Sinn der Rede völlig umdeuten, ohne dass er als Autor dazu Stellung nimmt. Der vorgelegte Kommentar zeigt durch eine gründliche Nachzeichnung des Gedankenganges und die Aufdeckung literarischer Bezüge, dass ein angemessenes Gesamtverständnis des Werkes nur vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung des Isokrates mit der platonischen Konzeption von Rhetorik zu gewinnen ist. Die Ergebnisse betreffen nicht nur Klassische Philologen, sondern auch Althistoriker, Philosophen und an Rhetorik interessierte Literaturwissenschaftler.
Autorentext
Peter Roth, ausgebildeter Koch mit Abschluss der Wirtefachschule, arbeitete in renommierten Hotels und fuhr auf einem Luxusliner um die Welt. Seit 1976 ist er in der Kronenhalle Bar tätig, seit 1984 ihr Chef de Bar und im Besitz eines Weltmeistertitels. Als Autor und Dozent gibt er gerne sein Wissen und seine Erfahrung weiter.
Zusammenfassung
"R.[oth]s book is the most comprehensive study of P[anathenaikos] ever attempted and is an important addition to the literature. The serious reader of Is.[okrates] and Plato will appreciate this book which, while it does not require a knowledge of Greek, fully enters into the scholarly debate." Bryn Mawr Classical Review, Online edition, Bryn Mawr, 1.11.2004