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«Die FIFA glaubt an die Meinungsfreiheit und an die Kraft des Fussballs, den positiven Wandel voranzutreiben», teilte der Weltverband auf Anfrage der dpa mit. Die Äusserung politischer Botschaften war im Weltfussball in den vergangenen Jahren immer wieder ein Streitthema und wurde teils hart sanktioniert.
Die Norweger hatten am Mittwoch vor ihrem ersten Qualifikationsspiel zur WM 2022 gegen Gibraltar T-Shirts mit der Aufschrift «Respect - On and off the pitch» getragen. Später hatten die Spieler bei der Nationalhymne ähnliche Shirts mit dem Schriftzug «Human rights - On and off the pitch» an. Sie protestierten damit gegen die schlechte Menschenrechtslage Katar.
Der WM-Gastgeber steht wegen der Ausbeutung von Gastarbeitern in der Kritik. Nach Recherchen des «Guardian» sind in den vergangenen zehn Jahren mehr als 6500 Gastarbeiter aus fünf asiatischen Ländern gestorben. Katars Regierung erklärte hingegen, dass sie in den vergangenen Jahren mit Reformen die Lage der Arbeiter deutlich verbessert habe.