Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03379.jsonl.gz/3136

Vom 5. bis 7. Oktober fand in Sosnovy Bor der 21. Allrussische Dmitry Malyshko-Sommerbiathlonwettbewerb statt.
Streamer, vertreten durch den Generaldirektor Ivan Zhitenev und den Direktor für Innovation und technische Entwicklung, Vladimir Zhitenev, sind seit über 20 Jahren die Organisatoren dieses Anlasses, zudem sind sie selbst Biathlonfans und nehmen traditionell am Veteranenrennen teil.
Näher an den Stars
Vladimir Zhitenev erinnert sich, wie ihre Freundschaft mit der aktuellen Biathlon-Sektion des IC „Malachite“ in Sosnovy Bor begann, das 1999 eine Jugendsportschule im Kernkraftwerk Leningrad war. In diesen schwierigen Zeiten verliessen fast alle Trainer die Schule, mit Ausnahme von Juri Wassiljewitsch Parfenow, dem Trainer des zukünftigen Olympiasiegers Dmitri Malyshko.
„Juri Wassiljewitsch hat regelmässig mit Kindern gearbeitet, künftige Sportler herangezogen und wir haben immer versucht, ihm dabei zu helfen und ihn zu unterstützen. 1999 beschlossen wir, den Kindern einen berühmten Sportler vorzustellen, und baten Vladimir Drachev, er ist mehrfacher Biathlon-Weltmeister, zu ihnen zu kommen. Wir kennen ihn seit der gemeinsamen Zeit bei der Armee, und Wolodja stimmte zu. In dieser Zeit gab es sehr wenig Wettbewerbe, und es war notwendig, das Interesse am Sport aufrechtzuerhalten. Aus diesem Grund haben wir im Einverständnis mit Vladimir den ersten Wettbewerb organisiert, und nannten ihn „für den Vladimir Drachev-Preis“. Wir fanden Sponsoren, kauften Preise. 2014 übergab der Athlet den Stab weiter an den Olympiasieger in Sotschi, Dmitry Malyshko. Seit 2015 finden nun die Wettbewerbe um den Dmitry Malyshko-Preis statt “, sagt Vladimir Zhitenev.
Auch andere bedeutende Sportler kommen regelmässig nach Sosnovy Bor, um an den Wettkämpfen teilzunehmen. Schon zum dritten Mal teil nahmen der russischen Biathlonmeister Anton Shipulin, die Olympiasieger Anna Bogaliy, Anatoly Alyabyev, Dmitry Vasilyev und Yuri Kashkarov. Im vergangenen Jahr kam auch der mehrfache Biathlon-Weltmeister Ivan Cherezov, der mittlerweile seine Karriere beendete.
Wettbewerbe stehen nicht still
Die Wettbewerbe um die Preise von Dmitry Malyshko entwickeln sich von Jahr zu Jahr. Ihre Hauptbeteiligten sind Kinder, deren Zahl stetig zunimmt. Dies machte sich insbesondere nach den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi und den grossen Siegen unserer Biathleten bemerkbar. In der Sektion von St. Petersburg und der Leningrader Region spannte "Malachit" die jüngere Athletengeneration massiv an.
Dieses Jahr war das Sportturnier die erste Etappe des „Anna Bogaliy Cup - SKIMiR“. Dies ist ein offener allrussischer Wettbewerb unter jungen Biathleten, der in vier weiteren Städten - Murmansk, Magnitogorsk, Juschno-Sachalinsk und Nowosibirsk - ausgetragen wird.
„Viele starke und ehrgeizige Athleten kamen aus den Regionen, für die Punkte im Anna Bogaliy Cup wichtig sind. Das Ziel unserer Wettkämpfe ist es, wie im Reglement festgelegt, den Sport bekannt zu machen und den Teilnehmern Wettkampferfahrung zu verschaffen. Offensichtlich bewegen wir uns in die richtige Richtung. Gleichzeitig steigt für uns Organisatoren die Arbeitsbelastung – es gibt viel zu tun, und wir sind zu wenige“, fährt Vladimir Zhitenev fort.
Kinderlachen – der Lohn der Arbeit
Die Vorbereitungen für die Wettbewerbe beginnen lange vor dem Start, und die Sponsoren müssen das ganze Jahr durch bei Laune gehalten werden. Die Hauptphase der Arbeit beginnt im Mai - das Wettbewerbsprogramm wird zusammengestellt, das Reglement und die Regeln werden geschrieben, die Jury wird bestimmt, die Teilnahme der Sponsoren wird bestätigt.
„Der Wettbewerb dauerte drei Tage, und bis zum letzten Tag hatte ich eine sehr hohe Arbeitsbelastung und das Gefühl, dass wir für nichts Zeit hatten. Erst am letzten Tag konnte man mit der geleisteten Arbeit und dem Ergebnis zufrieden sein. Das Lächeln der Kinder und der Anblick, wie sie um Dima und Anton herumlaufen, sind viel wert! Am Vorabend des Wettbewerbs gab es viele Probleme, auch finanzielle. Aber im letzten Moment hat alles geklappt - Sponsoren haben irgendwo Unterstützung geleistet, und einige Kosten waren niedriger als geplant. Ich möchte allen Kollegen von Streamer, die uns geholfen haben, Dank und Anerkennung aussprechen. Wir als Pionierorganisatoren unterstützen und inspirieren so gut wie es geht“, fasst der Streamer-Direktor für Innovation und technische Entwicklung zusammen.