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Als in der Nacht zum 1. November 1986 in Basel und Umgebung die Alarmsirenen heulten, Lautsprecher die Bevölkerung zum Verschliessen von Türen und Fenstern aufforderten und sich ein bestialischer Gestank breitmachte, tauchten bei manchen verschiedene jüngere Umweltkatastrophen vor dem geistigen Auge auf. Das Chemieunglück im italienischen Seveso bei einer Tochterfirma des Basler Konzerns Hoffmann-La Roche lag erst zehn Jahre zurück, die Havarie im indischen Bhopal, die mehreren Tausend Menschen das Leben kostete, sogar nur knapp zwei Jahre. Es waren aber weniger diese beiden Katastrophen aus dem Chemiebereich, mit denen der Vorfall primär assoziiert wurde, sondern die Reaktorexplosion von Tschernobyl, die sich nur wenige Monate zuvor ereignet hatte.
Der bislang schwerste Unfall in einem Atomkraftwerk begann am 26. April 1986. Bereits 1982 waren im Block 1 des Kraftwerks radioaktive Gase ausgetreten und bis in die vier Kilometer entfernte Stadt Pripjat gelangt. Ende April 1986 nun explodierte nach einer Kernschmelze der Reaktor im 1983 fertiggestellten Block 4, worauf in den folgenden zehn Tagen grosse Mengen von Radioaktivität in die Umwelt gelangten. Der Brand des Reaktorblocks konnte erst nach mehreren Tagen gelöscht werden. Am 27. April mussten die knapp 50‘000 EinwohnerInnen von Pripjat ihre Stadt verlassen. In den folgenden Tagen und Wochen wurden insgesamt 330‘000 Menschen evakuiert. Das Sperrgebiet beträgt bis heute 4‘300 Quadratkilometer, das entspricht etwa den Flächen der Kantone Zürich, Aargau, Solothurn und Basel zusammengenommen. Als Ersatz für Pripjat wurde die neue Stadt Slavutič errichtet. Insgesamt verseuchte der Reaktorunfall etwa 150‘000 Quadratkilometer (dreieinhalbmal die Fläche der Schweiz) in Weissrussland, der Ukraine und Russland. Allein in Russland leben heute etwa 1,6 Millionen Menschen in Gebieten, die als verseucht gelten.
Die sowjetische Informationspolitik über die Katastrophe war zunächst sehr zurückhaltend. Erst am Abend des 28. April war in kurzen Mitteilungen von einem „Unfall“ die Rede. Zwei Tage später zeigte das sowjetische Fernsehen dann ein allerdings retuschiertes Foto vom Unfallort. Am Morgen des 28. April liessen Messungen in Schweden Vermutungen über eine Havarie in der Sowjetunion aufkommen. Am folgenden Tag berichteten internationale Medien ausführlicher über den Unfall, der nun auch durch Aufnahmen amerikanischer Militärsatelliten bestätigt wurde. Die Wolken mit dem radioaktiven Fallout verteilten sich in den Tagen nach der Reaktorexplosion über die gesamte nördliche Halbkugel. Zunächst wurden sie nach Skandinavien getrieben, dann über weite Teile Ostmitteleuropas, Süddeutschlands, der Schweiz und Norditaliens und schliesslich nach Südosteuropa und bis über die Türkei. Je nach Niederschlagsintensität wurden in diesen Regionen die Böden unterschiedlich hoch belastet. In der Schweiz wurden ab dem 30. April in verschiedenen Landesteilen erhöhte Strahlenwerte gemessen. Im September 1986 musste für den Luganersee wegen anhaltend hoher Strahlenwerte ein Fischereiverbot erlassen werden, das erst im Juli 1988 aufgehoben werden konnte. Der Verband der Schweizerischen Gemüseproduzenten erstritt sich in der Folge wegen Ausfällen im Zusammenhang mit Tschernobyl gerichtlich vom Bund eine Entschädigung in der Höhe von 8,7 Millionen Franken.
Die Überreste des Reaktorblocks 4 wurden in der Folge mit einer als „Sarkophag“ bezeichneten Schutzhülle umgeben. Mehrere Hunderttausend sogenannter „Liquidatoren“, in der Mehrheit Soldaten, Reservisten und zwangsverpflichtete Arbeiter, wurden für die Aufräumarbeiten herangezogen. Die Bezifferung der gesundheitlichen Langzeitfolgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl ist kontrovers. Berichte der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA gehen von 4‘000 bis 9‘000 zu erwartenden Krebstoten aus. Eine Studie der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz von 2011 bezifferte aber allein die Zahl der mittlerweile an Krebs oder durch Selbstmord verstorbenen Liquidatoren auf 112‘000 bis 125‘000, wobei von den Überlebenden 90 Prozent schwer krank seien. Für ganz Europa prognostizierte die Studie bis ins Jahr 2056 etwa 240‘000 zusätzliche Krebsfälle wegen Tschernobyl. Eine andere Studie derselben Organisationen von 2006 ging von zwischen 12‘000 und 83‘000 in der Region um Tschernobyl mit genetischen Schäden geborenen Kindern aus. Die vom Unfall nicht beschädigten Teile des Kraftwerks wurden noch bis zur Jahrtausendwende weiterbetrieben. Ab 2010 wurde über dem Sarkophag von 1986 eine neue Schutzhülle errichtet, deren Vollendung für 2017 geplant ist. Das 36‘000 Tonnen schwere „New Safe Confinement“ soll für die folgenden hundert Jahre den Austritt radioaktiver Stoffe verhindern. Die Baukosten von etwa zwei Milliarden Euro wurden von der Europäischen Union, der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und drei Dutzend Geberländern (darunter die Schweiz mit 6,4 Millionen Franken) aufgebracht, die zukünftigen Betriebskosten der Schutzhülle werden mit 600 Millionen pro Jahr beziffert.
Ein halbes Jahr nach der Tschernobyl-Katastrophe geriet im Industriegebiet Schweizerhalle bei Basel eine Lagerhalle des Sandoz-Konzerns mit 1‘351 Tonnen Chemikalien in Brand. Der um 0:19 Uhr entdeckte Brand mit bis zu 60 Meter hohen Flammen war bald weiterherum zu sehen. Um 3:43 heulten in der ganzen Region die Alarmsirenen und die Bevölkerung wurde mit Lausprecherdurchsagen dazu aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten und das Radio einzuschalten. Der Ostwind trug Rauch, Gestank und Verbrennungsgase rasch in Richtung Basel und für mehrere Stunden wurde der Eisenbahn- und Autoverkehr in die Nordwestschweizer Metropole unterbrochen. In den folgenden Tagen mussten etwa 1‘250 Menschen wegen Atemwegs-Reizungen behandelt werden. Mit dem abfliessenden Löschwasser gelangten rund 30 Tonnen giftiger Pflanzenschutzmittel in den Rhein und lösten bis in den Mittelrhein ein massenhaftes Fischsterben aus. Unter anderem wurde auf einer Länge von 400 Kilometern die gesamte Aalpopulation von gegen 150‘000 Individuen getötet. Über zwei Wochen lang musste flussabwärts die Trinkwasserentnahme aus dem rot verfärbten Rhein bis in die Niederlande eingestellt werden.
Eine Woche nach dem Brand beteiligten sich in Basel rund 10‘000 Menschen an einer Grossdemonstration, an der mit Parolen wie „Tschernobâle“ und „Sandobyl“ auch Parallelen zur nur wenige Monate zurückliegenden Atomkatastrophe in der Sowjetunion gezogen wurden. Studierende des Konservatoriums intonierten ein „Requiem für den Rhein“. Auf besondere Kritik stiess das Verhalten von Sandoz-Chef Marc Moret, der sich erst am 21. November zum ersten Mal den Medien stellte. Am 14. Dezember bildete sich im Rahmen eines „Internationalen Rheinalarms“ eine Menschenkette, die von Basel bis nach Freiburg reichte. Von Sandoz wurde letztlich niemand juristisch zur Rechenschaft gezogen. Der Konzern leistete aber insgesamt 43 Millionen Franken Schadenersatzzahlungen in der Schweiz sowie nach Deutschland, Frankreich und in die Niederlande. Erst 2006 stellte die Internationale Rheinkommission fest, der Rhein sei wieder „ein lebendiger Fluss“.
Die Ereignisse des Jahres 1986 ordneten sich in seit anderthalb Jahrzehnten geführte kontroverse Debatten um Umwelt- und Energiepolitik ein, ohne auf dem politischen Parkett aber unmittelbar zu einem Umschwung zu führen. In den frühen 80er Jahren war es insbesondere das Waldsterben gewesen, das die umweltpolitischen Diskussionen bestimmt und zur Verabschiedung des Umweltschutzgesetzes im Jahr 1983 und der Luftreinhalteverordnung im Jahr 1985 geführt hatte. Während bei den Zürcher Kantonsratswahlen im Frühling 1987 die Sitzzahl der Grünen spektakulär von 4 auf 22 sprang, kam es ein halbes Jahr später bei den Nationalratswahlen nicht zur von manchen erwarteten ökologischen Wende. Die sechs Sitzgewinne der Grünen wurden durch ebenso viele Verluste der SP kompensiert, zudem zog mit der Schweizerischen Autopartei auch erstmals eine explizit ökologiefeindliche Gruppierung ins Bundesparlament ein. Immerhin wurde im Dezember 1987 mit der Rothenturm-Initiative zum Schutz der Moore erstmals ein ökologisch motiviertes Volksbegehren von Volk und Ständen gutgeheissen.
Die Anti-Atom-Bewegung erlebte nach Tschernobyl ein Revival. Nach einer ersten Phase in den 50er und 60er Jahren, die sich gegen Pläne zu einer nuklearen Bewaffnung der Schweizer Armee gewandt hatte, formierte sich um 1970, auch als Reaktion auf den Unfall im Versuchsreaktor Lucens im Januar 1969, eine Bewegung gegen die zivile Nutzung der Atomenergie, die bald mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam machte. 1975 besetzten anfänglich 15‘000 Menschen für elf Wochen das Baugelände eines geplanten Atomkraftwerks in Kaiseraugst und zu Pfingsten 1977 marschierten 10‘000 Personen zum Baugelände des geplanten Atomkraftwerks Gösgen, dessen Besetzung im Sommer gleichen Jahres nur mit massiven Polizeiaufgeboten verhindert werden konnte. Parallel dazu organisierten sich die AKW-BefürworterInnen als schlagkräftige und finanzstarke Lobby mit engen Beziehungen ins Parlament und hochprofessioneller PR-Unterstützung. Auf Druck der Anti-Atom-Bewegung wurden Ende der 70er Jahren in beiden Basler Halbkantonen sogenannte Atomschutzgesetze erlassen, welche die Behörden dazu verpflichten, auf dem Kantonsgebiet sowie in der Nachbarschaft keine Atomkraftwerke, Nuklearaufbereitungsanlagen oder Atomlagerstätte zu tolerieren. Im Februar 1979 lehnten die Stimmberechtigten die Eidgenössische Volksinitiative „zur Wahrung der Volksrechte und der Sicherheit beim Bau und Betrieb von Atomanlagen“ mit einer knappen Nein-Mehrheit von 51,2 Prozent ab. Vorangegangen war ein intensiver Abstimmungskampf. Anti-AKW-Bewegung und Umweltverbände entfalteten umfangreiche Aktivitäten, auf der Gegenseite setzte die Schweizerische Informationsstelle für Kernenergie drei Millionen Franken für Abstimmungswerbung ein. Die Stimmbeteiligung erreichte hohe 49 Prozent, wobei gemäss Nachbefragungen rund 15 Prozent ein Nein in die Urne legten, obwohl sie dem Anliegen der Initiative zustimmen wollten.
Zu Beginn der 80er Jahre hatte die Anti-Atom-Bewegung an Schwung verloren. 1984 erzielte die Eidgenössische Volksinitiative „für eine Zukunft ohne weitere Atomkraftwerke“ noch 45 Prozent Zustimmung. Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl demonstrierten dann aber 30‘000 Menschen vor dem Atomkraftwerk Gösgen und zum ersten Jahrestag des GAUs gab es eine Grossdemonstration auf dem Bundesplatz. 1988 beerdigten die AKW-BefürworterInnen im Parlament unter Federführung von Nationalrat Blocher das Kaiseraugst-Projekt, das bis zu diesem Zeitpunkt 1,3 Milliarden Franken verschlungen hatte, selber. Und am Abstimmungssonntag vom September 1990 manifestierte sich das anhaltende Unbehagen der Bevölkerung gegenüber der Atomkraft erneut: Während die Volksinitiative für einen Atomausstieg mit einer Zustimmung von 47,1 Prozent knapp scheiterte, sagten 54,5 Prozent Ja zu einem zehnjährigen Moratorium im Atomkraftwerkbau. Gleichzeitig passierte die Vorlage für einen Energieartikel in der Bundesverfassung mit 71,1 Prozent Zustimmung und Mehrheiten in sämtlichen Kantonen die Volksabstimmung mit Bravour. Durch das Moratorium verlor die Atomdebatte in der Folge stark an Publizität. 2003 scheiterten die zwei atomkritischen Volksinitiativen „MoratoriumPlus“ (58,4 Prozent Nein) und „Strom ohne Atom“ (66,3 Prozent Nein) deutlich. Erst mit der Atomkatastrophe von Fukushima im März 2011 kam das Thema schlagartig wieder aufs Tapet und führte zu energiestrategischen Diskussionen, die bis heute anhalten.
Material zum Thema im Sozialarchiv:
Archiv
- Ar 146.35 Nachlass Hansjörg Braunschweig: Atompolitik
- Ar 201.109 AKW-GegnerInnen Region Olten (AGRO)
- Ar 201.130 Dokumentation Anti-AKW-Bewegung
- Ar 201.145 Dokumentation Anti-AKW-Bewegung nach Tschernobyl
- Ar 201.247 Strom ohne Atom: Kampagne 1999-2003
- Ar 462.10.1 Strahm Beratungen GmbH: Strom ohne Atom 1989-1990
- Ar 472.10.6 Dokumentation Subkultur Bern: Tschernobyl-Demo 1987
- Ar 507.12.31 Greenpeace Schweiz: Atomunfall 1986-1996
- Ar 510.10.48/.49 Schweizerische Energie-Stiftung: Tschernobyl
- Ar 522.40.7 Dokumentation Christan Zeller: Aktion Selbstschutz
- Ar 535 Publ 354 Russlandschweizer-Archiv RSA: Das Projekt „Tschernobyl-Hilfe“
- Ar 579 Publ 89 Archiv Schweiz-Osteuropa ASO: Hilfe für Tschernobyl-Kinder
- Ar W 68.32 Schweizerische Gesellschaft für Umweltschutz SGU: Energie
- Ar WWF World Wide Fund for Nature Schweiz
Archiv Bild + Ton
- F 5031 Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI)
- F 5087 Strom ohne Atom
- Vid V 015 Der Rest ist Risiko (1987)
- Vid V 070 Wochenschau Tomahawk, Tschernobyl, Atomarer Sonnenstich (1986)
Sachdokumentation
- DS 165 30 Jahre Tschernobyl – 5 Jahre Fukushima
- QS 92.3 C Atomenergie; Atomkraftwerke: Schweiz
- ZA 92.3 C Atomenergie; Atomkraftwerke: Schweiz
- ZA 92.3 *6 Atomkraftwerke: Reaktorunfälle
- ZA 93.5 *Sch Chemische Industrie: Schweizerhalle
Bibliothek
- 1034188 Arndt, Melanie (Hg.): Politik und Gesellschaft nach Tschernobyl : (Ost-)europäische Perspektiven. Berlin 2016.
- 84418 Bericht des Regierungsrates an den Landrat zur Katastrophe Schweizerhalle. Liestal 1987.
- 95917 Biermann , Gerd und Renate Biermann: Die Kinder von Tschernobyl: Nadezhda: Hoffnung durch Hilfe. München 1993.
- 128057 Forter, Martin: Falsches Spiel: Die Umweltsünden der Basler Chemie vor und nach „Schweizerhalle“. 2. Aufl . Zürich 2013.
- 81328 Gambaroff Marina et al.: Tschernobyl hat unser Leben verändert: Vom Ausstieg der Frauen. Reinbek 1986.
- UGr 79 Hofmann, Alexander: Tschernobyl. Bern 2016.
- 83198 Kafka, Peter et al.: Tschernobyl, die Informationslüge: Anleitung zum Volkszorn. München 1986.
- 100863 Karisch, Karl-Heinz und Joachim Wille (Hg.): Der Tschernobyl-Schock: Zehn Jahre nach dem Super-GAU. Frankfurt/M 1996.
- 111271 Kupper, Patrick: Atomenergie und gespaltene Gesellschaft: Die Geschichte des gescheiterten Projektes Kernkraftwerk Kaiseraugst. Zürich 2003.
- Gr 13221 Lepage, Emmanuel: Ein Frühling in Tschernobyl. Bielefeld 2013.
- 81726 Maier-Leibnitz, Heinz: Lernschock Tschernobyl. Zürich 1986.
- 101036 Müller, Ueli et al.: Katastrophen als Herausforderung für Verwaltung und Politik: Kontinuitäten und Diskontinuitäten. Zürich 1997.
- 89806 Opp, Karl-Dieter et al.: Der Tschernobyl-Effekt: Eine Untersuchung über die Ursachen politischen Protests. Opladen 1990.
- Fol 11 Polidori, Robert: Sperrzonen – Pripjat und Tschernobyl. Göttingen 2004.
- 100253 Schuchardt, Erika und Lew Kopelew: Die Stimmen der Kinder von Tschernobyl: Geschichte einer stillen Revolution. Freiburg i. Br. 1996.
- Gr 12919 Strahlende Plakate: Eine Sammlung von Plakaten der weltweiten Anti-Atom-Bewegung. Münster 2011.
- Hg 270 Tschernobyl-Demo vom 25.4.1987 in Bern : Schlussbericht Teil I des Untersuchungsausschusses der Geschäftsprüfungskommission (UA-GPK) ; mit Rechtsgutachten „Über die verfassungs- und verwaltungsrechtliche Problematik des Polizeieinsatzes im Rahmen der Tschernobyl-Demo in Bern“ von Thomas Fleiner. Bern 1988.
- 125208 Tschernobyl für immer : von den Atombombenversuchen im Pazifik bis zum Super-GAU in Fukushima: Ein nukleares Lesebuch. Basel 2011.
- 129172 Uekötter, Frank (Hg.): Ökologische Erinnerungsorte. Göttingen 2014.
- Gr 7035 Zydek, Franziska und Giosanna Crivelli: Menschen in Tschernobyl: Vom Leben mit der Katastrophe. Gümligen 1990.