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LUXEMBURG (awp international) - Der Vorstandsvorsitzende des Immobilienunternehmens Gagfah , William Joseph Brennan, verwahrt sich gegen den Verdacht des Insiderhandels. Er habe sein Recht auf Aktienoptionen ausgeübt, die ihm im Rahmen seines Arbeitsvertrags zugesichert worden seien und diese wieder verkauft, sagte Brennan am Mittwoch in einer Telefonkonferenz des Unternehmens anlässlich der Bilanzvorlage. Dazu habe es Pflichtmitteilungen gegeben.
Eine Nachfrage seinerseits bei der Börsenaufsicht BaFin habe ergeben, dass diese seine Aktiengeschäfte prüfe, um sich ein Bild zu verschaffen, es seien aber keine Untersuchungen oder "spezielle Ermittlungen" gegen ihn im Gange, sagte der Vorstandschef. Das "Handelsblatt" hatte berichtet, die BaFin habe Brennan wegen des Verdachts auf Insiderhandel im Visier. Er hatte am 3. Februar Gagfah-Aktien im Wert von 4,7 Millionen Euro verkauft. Vier Wochen später wurde bekannt, dass die Stadt Dresden eine Milliardenklage gegen die Gagfah erwägt, was den Kurs abstürzen liess.
Im Bezug auf die mögliche Milliardenklage der Stadt wiederholte Brennan frühere Aussagen, wonach sich das Unternehmen mit allen Mitteln dagegen wehren will. Das Unternehmen habe sich stets an die Sozialcharta gehalten, die beim Kauf der 48.000 Wohnungen von der Stadt Dresden ausgehandelt worden war und tue dies immer noch, sagte Brennan./nmu/fn/tw
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