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Verschärfte Regeln für den Export von Kunststoffabfällen
13. May 2019 Category Association News
Swiss Plastics, der Verband der Schweizer Kunststoffindustrie steht hinter dem überarbeiteten, internationalen Übereinkommen («Basler Übereinkommen über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung»), das die Regeln für den Export von verschmutztem Kunststoffabfällen verschärfen will. Die Vereinbarung, die am 10. Mai 2019 in Genf von 187 Staaten unterzeichnet wurde, soll den Export in ferne Länder mit ungenügenden Abfallsystemen unterbinden, da dort ein hohes Risiko besteht, dass die exportierten Kunststoffabfälle in die Umwelt und Meere gelangen können.
Swiss Plastics unterstützt seit jeher den Ansatz, dass Plastikmüll lokal gesammelt und aufbereitet wird und höchstens in nahe gelegene Aufbereitungsanlagen im angrenzenden Ausland exportiert werden darf, wenn keine bessere inländische Option besteht. Dies betrifft knapp acht Prozent des Schweizer Kunststoffabfalls, der vorwiegend nach Deutschland exportiert und dort rezykliert wird. In der Folge werden heute in der Schweiz bereits fast 100% der Kunststoffabfälle rezykliert oder korrekt entsorgt. Sei dies durch stoffliches Recycling, bei dem wieder Kunststoff entsteht oder thermische Wiederverwertung, wo Heizenergie und Strom gewonnen werden.
Weitere informationen: http://www.basel.int/