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Sukzessive Verbesserung der Transparenz von Strukturierten Produkten
Der Vorstand und die Mitglieder des SVSP haben entschieden, die Kostentransparenz von Strukturierten Produkten weiter zu verbessern. So werden alle Emittenten von Strukturierten Produkten ab 1. März 2015 die Vertriebsgebühren ihrer Produkte ausweisen. Die entsprechende Offenlegungspflicht wurde in den vom SVSP zusammen mit der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) erlassenen neuen „Richtlinien über die Information der Anlegerinnen und Anleger zu Strukturierten Produkten“ festgehalten. Die Vertriebsgebühr wird generell ab 1. März 2015 als Prozentsatz des Ausgabepreises angegeben und auf dem vereinfachten Prospekt der jeweiligen Produkte ausgewiesen. Der SVSP überlässt es dabei den Emittenten, weitergehende Kostentransparenz zu bieten. So weisen bereits heute einige SVSP-Mitglieder Kosten-Kennziffern für ihre Produkte aus.
Die Vertriebsgebühren umfassen sämtliche vom Emittenten bei der Emission eines Strukturierten Produktes im Ausgabepreis eingerechneten Gebühren, einschliesslich der Vergütungen an Vertriebspartner. Mit der Offenlegung der Gebühren weiss der Anleger genau, welche monetären Anreize Distributoren für den Produktvertrieb erhalten und kann sich so noch besser über Produkte und Emittenten informieren.
In einer zweiten Phase beabsichtigt der SVSP in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Dachverband eusipa eine Kostenkennziffer einzuführen. Mit den heute bekannten Ansätzen und Erfahrungen soll ein europäischer Branchenstandard erarbeitet werden. Die Strukturierte Produkte Branche wird so zu einem der transparentesten Bereiche der Finanzmärkte.