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Dolichovespula sylvestris - Seopoli, 1763
Vorkommen:
In Europa liegt die Verbreitungsgrenze südlicher als bei anderen Langkopfwepenarten. in Südeuropa und in Nordafrika vertreten.
In Mitteleuropa vorwiegend im bewaldeten Hügelland, auch in den Siedlungsrandzonen. Wahl des Nistplatzes ähnlich wie Sächsische Wespe, häufig auch frei in Büschen und im Baumgezweig, in Vorelnistkästen und in Wildfutterkrippen; gelegentlich auch in Erdhalbhöhlen, jedoch nicht tief im Boden.
Grösse:
Arbeiterin 13 - 15mm
Königin 15 - 19mm
Drohn 14 - 16mm
Flugzeit:
Kurzer Lebenszyklus.
Überwinterte Königinnen ab Ende April, Arbeiterinnen von Ende Mai bis Mitte September, Jungköniginnen und Männchen von Anfang August bis Mitte September. 200 - 300 Tiere gleichzeitig.
Verhalten:
Verteidigt sich nur bei Störungen im unmittelbaren Nestbereich und wird dem Menschen nicht lästig.
Quelle: "Schützt die Hornissen"
Nestblicke :
Nest im Dachstock eines Einfamilienhauses in Schaffhausen am Geissberg vom 28.09.1991 .
Im Unterschied zum Nest der Sächsischen Wespe sind jene der Waldwespe,
eher etwas Zapfenförmig und so Erdbeerig.
Nest der Waldwespe in Vogelnistkasten in der Endphase der Nestentwicklung am 27. Juli 2013
Beobachtung aus der Nachbarschaft :
Etwas ungewöhnliche Standortwahl der Waldwespe in Torumrandung am 04.07.2017 .
Eine Arbeiterin der Waldwespe am Nestzugang. Das Nest selbst verbirgt
sich in einem Hohlraum hinter den Balken !