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Gegenüber der «Thurgauer Zeitung» sagt der Thurgauer Generalstaatsanwalt Stefan Haffter: «Der Verdacht auf vorsätzliche Wahlfälschung hat sich klar erhärtet.» Rund 100 Wahlzettel der GLP wurden entfernt und durch unveränderte Listen der SVP ersetzt.
Bisher wurden vier Personen einvernommen, «der mögliche Täterkreis ist massiv eingegrenzt worden, die Schlinge zieht sich zu», so Haffter. Am Mittwoch entscheidet der Grosse Rat über die Genehmigung der Wahl vom 15. März.
Gemäss dem korrigierten Ergebnis hätte die GLP im Bezirk Frauenfeld einen weiteren Sitz gewonnen, die SVP würde einen Sitz verlieren. Gewählt wäre der Gachnanger Marco Rüegg, er würde den Sitz von SVP-Kandidatin Severine Hänni erben.
(red.)