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Charakteristik
Es wird die Entwicklung der Zielgruppe einer Dienstleistung oder eines Projekts beschrieben, z.B. am Anfang und am Ende einer Periode oder am Anfang und am Ende des Projekts. Zusätzliche Messungen geben Auskunft über die Entwicklung einer Tätigkeit.
Beispiel
70% der Langzeitarbeitslosen, welche Unterstützungsangebote für die Stellensuche in Anspruch genommen haben, konnten innerhalb von sechs Monaten eine neue Arbeitsstelle finden. Bei der Lancierung dieser Dienstleistung lag dieser Anteil lediglich bei 10%.
|Vorteile||Nachteile|
|Es kann plausibel gemacht werden, ob eine Intervention einen Beitrag zur angestrebten Wirkung geleistet hat oder nicht.||Man weiss nicht, ob und wie sich die Situation der Zielgruppe verändert hätte ohne das Projekt. Eine eindeutige Zuordnung der Wirkung zur Intervention ist nicht möglich.|
|Aufwand für die Datenerhebung ist oft vertretbar.||Es gibt keinen Bezug zur Zielsetzung. Man weiss nicht, ob und inwieweit die Organisation die gesetzten Ziele erreicht hat.|
|Methodisches Know-how ist oft intern vorhanden oder erlernbar.||Aussagen zur Nachhaltigkeit des Projekts sind nicht möglich.|
Eignung
Geeignet, um aus den beobachteten Veränderungen zu lernen sowie zur Legitimation, wenn eine Plausibilisierung der Wirkung genügt. Kommt dann zum Einsatz, wenn Daten zur Ausgangslage vorhanden sind oder mit vertretbarem Aufwand rekonstruiert werden können, jedoch geeignete Vergleichsgruppen fehlen oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand konstruiert werden können oder wenn ein Vergleich mit Vergleichsgruppen ethisch fragwürdig sind.