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***** Gleich der erste Titel, die akustische Version von "Hear my train a comin'" ist der Höhepunkt der CD. Delta Blues pur, perfekt gespielt auf einer 12-saitigen Gitarre. Die zweite elektrische Version von "train" dagegen ist eine typische Hendrix Live-Version, gut aber nicht herausragend. "Born under a bad sign" und "Jelly 292" (bzw. "Jam" im Boolet) sind recht strukturierte Jams. "Born under a bad sign" hat nicht die Klasse des Albert King Originals und "Jelly 292" ist größtenteils eine Sammlung altbekannter Bluesriffs, nicht sehr originell, aber durchaus hörenswert. "Red house" ist wahrscheinlich der Blues, der für immer mit Hendrix in Verbindung gebracht wird. Die erste Version ist die Studio Einspielung die auf dem ersten Hendrix Album "Are you experienced" erschien. Die zweite Version ist eine Studio-Jam-Version von 1968. Nicht ganz so auf den Punkt gebracht wie die Album Version von 1966, aber trotzdem sehr interessant. "Catfish Blues" ist ein Song den Hendrix lange in seinem Live Repertoire hatte. Das Original dieses Blues-Klassikers stammt von Robert Petway, 1941. Die hier enthaltene Hendrix Fassung ist eine Studio Einspielung aus Holland. Eine etwas bessere Version hat Hendrix für die BBC aufgenommen. "Voodoo Chile" ist eine outtake Version der Electric Ladyland-Sessions. Und natürlich erschien der beste Take dieses hervorragenden Songs bereits damals auf dem Original-Album, so dass diese alternative Version an zweite Stelle rücken muss. "Once I had a woman" und "Bleeding heart" sind im Prinzip zwei langsame ziemlich direkte Blues Songs. Letzterer stammt von Elmore James und eine schnellere Hendrix Version findet man auf dem Album "War heroes". Insgesamt ist "Blues" ein gutes Album, das Hendrix als Bluesmusiker präsentiert. Aufmachung und Klang sind sehr gut und viele Aufnahmen erscheinen hier zum ersten Mal in legalem Rahmen.