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Was heisst RAKU?
Der Begriff RAKU bedeutet so viel wie "Glück, stille Freude, Wohlgefühl" und ist eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden. Die Ursprünge der japanischen Keramik Tradition RAKU-Yaki gehen auf den Gründer Chojiro zurück, der im Japan des 16. Jh. lebte und zusammen mit dem berühmten Tee-Zeremonienmeister Sen Rikyu handgeformte Teeschalen entwarf. Im Westen wurde RAKU durch den Engländer Bernhard Leach eingeführt. RAKU, wie wir es heute kennen, wurde hauptsächlich durch den Amerikaner Paul Soldner geprägt.
Herstellung von RAKU-Keramik
Die Besonderheit an RAKU-Keramik ist die Ästhetik der schlichten Formen.
Das leicht entzündliche Material wie Holzspäne und Papier gehen sofort in Flammen auf und die Keramik wird an den Stellen, die vorher nicht mit Glasur versehen wurden, durch einen Reduktionseffekt (Craquelé).
Auf die Grösse und Beschaffenheit der Risse kann man während des Prozesses in gewissem Umfang Einfluss nehmen, trotzdem bleibt das Ergebnis im Detail unvorhersehbar.
Durch diesen gesteuerten Zufall ist jede Keramik ein unverwechselbares Einzelstück.