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Fortpflanzung, Gesundheit der Neugeborenen - Daten, IndikatorenSäuglingssterblichkeit
|Dokument / Objekt||Titel||Periode|
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Säuglingssterblichkeit (Diagramm)

(gr-d-<ip-pii>.01-je)
Bundesamt für Statistik BFS
|1969-2014|
Säuglingssterblichkeit
Bis zu Beginn der 80er Jahre hat die Säuglingssterblichkeit in der Schweiz stark abgenommen und war im internationalen Vergleich sehr tief. Diese Entwicklung war vorwiegend auf einen Rückgang der Todesfälle in der ersten Lebenswoche zurückzuführen (frühneonatale Sterblichkeit).
Nach einer Stagnation in den 80er Jahren hat sich die Säuglingssterblichkeit anfangs der 90er Jahre erneut um einen Drittel verringert, diesmal auf Grund eines Rückgangs der Todesfälle von Kindern im Alter zwischen einem Monat und einem Jahr (postneonatale Sterblichkeit).
Heute sind mehr als die Hälfte der Todesfälle von Kindern im ersten Lebensjahr Folge von einer Ursache im Zusammenhang mit Schwangerschaft oder Geburt: vorzeitiger Blasensprung, Entzündung der Gebärmutter, Frühgeburt, Asphyxie unter der Geburt, Atemnot beim Neugeborenen und anderem. Die angeborenen Missbildungen und Chromosomenanomalien sind Ursache von ungefähr einem Drittel der Säuglingstodesfälle. Der Plötzliche Kindstod (SIDS), der im Jahre 1990 mehr als 17% der Todesursachen darstellte, ist stark zurückgegangen und umfasst jetzt etwa 3% der Fälle. Mehr als die Hälfte der Todesfälle im ersten Lebensjahr ereignet sich innerhalb von 24 Stunden nach der Geburt. Säuglinge mit sehr tiefem Geburtsgewicht und deutlich zu früh Geborene (was oft zusammenhängt) sind besonders stark betroffen.
Säuglingssterblichkeit nach Staatsangehörigkeit und Geburtsort der Mutter