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Im Gegensatzz zu anderen Blended Malts ist überwiegend bekannt, welche Whiskys im Monkey Shoulder sind. Die Marke ist im Besitz der Firma William Grant & Sons, so können nur Malts aus drei verschiedenen Brennereien enthalten sein. Die Firma ist der drittgrößte Whiskyproduzent (nach der Übernahme von Beam Inc. durch Suntory viertgrößte), schafft dies jedoch mit nur fünf Brennereien: Glenfiddich, Balvenie, Kininvie, Ailsa Bay und Girvan (Grain). Sind die ersten beiden wohl jedem bekannt, wird es dann schon schwerer. William Grant & Sons errichtete diese Brennerei 1990 auf dem Gelände der Balvenie Brennerei, um der wachsenden Nachfrage nach dem hauseigenen Blended Scotch „Grant’s“ nachzukommen. Kininvie verfügt dabei über ein eigenes Gebäude mit Kupferbrennblassen, jedoch nicht über die nötigen Maischbottiche. Diese werden bei Balvenie mitbenutzt. Dennoch stellen die verschiedenen Brennblasen Kininvies unterschiedliche Whiskys her, welche ideal sind, um der Vielfalt von Blends gerecht zu werden.
Da die bisherigen Abfüllungen von Kininvie recht teuer sind, aktuell 35cl für CHF 145.-, haben vermutlich noch nicht viele diesen Whisky probiert. Seit 2005 gibt es nun den Monkey Shoulder, welcher rund 90% Whisky Kininvie enthält und damit einen guten Eindruck über den Charakter des Whiskys vermittelt. Außerdem sind kleine Teile von Glenfiddich und Balvenie enthalten, welche alle zusammen für 3- bis 6 Monate in 1st-fill Ex-Bourbon Fässern vermählt werden.