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In einem Schreiben an die Verbandsmitglieder führt Schweizer Medien vier Punkte auf, welche zur Ablehnung der angekündigten Preiserhöhung führe. Erstens habe das von Bund, Post und Verlegern beschlossene Drittelsmodell einzig bei den Verlegern zu massiven Mehrkosten geführt, während die Post nichts zur Senkung des Defizits beitrage. Zweitens stört sich der Verband daran, dass die Verleger immer mehr Kosten übernehmen müssten, um die Prozesse (Sortierung, Adressierung, Anlieferung etc) für die Post zu vereinfachen. Man habe das Gefühl, die vom Preisüberwacher blockierte Erhöhung der Briefposttarife werde nun auf Kosten der Verleger eingefahren. Drittens findet der Verband unseriös, dass die Erhöhung zum jetzigen Zeitpunkt stattfindet. Die Postrechnung für den Zeitungsvertrieb werde nämlich ab 2013 verändert, wenn die Systematiken von geförderter und nicht-geförderte Zeitungszustellung auf ein einheitliches System umstelle. Im vierten Punkt kritisiert den neuen Artikel 16 des Postgesetzes. Darin würden sich verschiedene unklare Formulierungen mit den vom Gesetzgeber geforderten günstigen Preisen konkurrieren.