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Die europäische Freihandelsassoziation (EFTA: European Free Trade Association) ist eine Freihandelszone in Europa, die 1960 gegründet wurde. Ziel war die Förderung von Wachstum und Wohlstand der Mitgliedstaaten und die Vertiefung des Handels und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Zudem sollte sie ein Gegengewicht zur Europäischen Gemeinschaft und deren wirtschaftlichen und politischen Zielen sein. Die Gründungsmitglieder der EFTA waren Österreich, Grossbritannien, Schweden, Dänemark, Norwegen, Portugal und die Schweiz. Heute sind nur noch Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz in der EFTA zusammengeschlossen. Die EFTA-Staaten, mit Ausnahme der Schweiz, bilden zusammen mit den Mitgliedern der Europäischen Union den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR).
Im Zentrum des EFTA-Abkommens steht der Zollabbau für industrielle Produkte zwischen den EFTA-Ländern. Jeder Staat hat daneben seine eigenen Zolltarife gegenüber Drittländern und seine eigene Wirtschaftspolitik. Die Landwirtschaft und der Arbeitsmarkt werden nicht von der Freihandelszone beeinflusst.
Schliesslich haben die EFTA-Staaten seit den 1990er Jahren die EFTA als Plattform für die gemeinsame Aushandlung von Freihandelsabkommen mit Drittstaaten ausserhalb der EU genutzt. Gegenwärtig sind 22 solche Abkommen abgeschlossen und weitere werden laufend ausgehandelt. In einem Zusatzprotokoll vereinbaren die EFTA-Mitglieder unabhängig voneinander mit dem Vertragspartner jeweils ein eigenes, bilaterales Landwirtschaftsabkommen. Diese Freihandelsabkommen mit Drittstaaten sind für die Schweizer Exportwirtschaft von nicht zu unterschätzender Bedeutung: Die EFTA-Freihandelsabkommen decken heute sieben Prozent der Schweizer Exporte ab.