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Zeitaufwand: gering
Anzahl Personen: unbeschränkt
Material: keine
Unter Remote-Bedingung versteht man, dass die Lehre zuhause und auf einem persönlichen Gerät absolviert wird. Wird eine Lehrveranstaltung in eine Remote-Bedingung transferiert, kann sie verstärkt mit asynchronen Elementen (zeitlich unabhängige Bearbeitung von Inhalten) oder Mischformen aus asynchronen und synchronen (direkte Interaktion von Dozierenden und Studierenden) Elementen gestaltet werden. Wie synchrone Gestaltungselemente, haben auch asynchrone Elemente spezifische Vor- und Nachteile.
Bei der Gestaltungplanung der Veranstaltung sollte deshalb geprüft und abgewogen werden, ob die zentralen Aktivitäten der Studierenden und die damit verbundenen Vor- und Nachteile (vgl. rechte Spalten in Tabelle), eher für die synchrone oder asynchrone Gestaltung der Veranstaltung sprechen, resp. ob sich eine Mischform aus synchronen und asynchronen Elementen am besten eignet.
Ein Oberassistent hingegen kommt in seiner Analyse zum Schluss, dass die Studierenden in seinem Seminar unbedingt interaktive Gruppendiskussionen führen sollen. Er gestaltet seine Veranstaltung deshalb synchron mit wöchentlich wiederkehrenden Terminen (gem. Vorlesungsverzeichnis).
Eine Doktorandin entscheidet sich basierend auf Ihrer Analyse für eine Mischform mit synchronen und asynchronen Elementen und wendet ein Flipped Classroom Format an. Die Studierendenpräsentationen lässt sie aufzeichnen und auf OLAT publizieren. Die Studierenden sind angehalten, die jeweilige Präsentation innerhalb wochenfrist zu schauen. Der synchrone Teil ist dafür kürzer gefasst und die Studierenden besprechen während 45 Min. die Präsentationsinhalte, klären Verständnisfragen und bearbeiten ein Dokument mit weiterführenden Fragen.