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SPITAL KAPELLE
DIESE KAPELLE AUS DEM XIX. JAHRHUNDERT WURDE VON DEN JESUITEN ERRICHTET UND DIENTE ALS REFORMIERTE KULTSTÄTTE. ANSCHLIESSEND WURDE SIE UMGEBAUT, UM VON DEN PATIENTEN DES HÔPITAL DE LA BROYE GENUTZT WERDEN ZU KÖNNEN.
In der Kapelle steht die Orgel der Jesuiten, die 1808 in Aarau gebaut wurde. Ein Gemälde zeigt die Aussicht vom Petersdom in Rom. Die Bänke im Schiff, das Chorgestühl und der Leidensweg aus Massivholz stammen aus dem Freiburger Kollegium St. Michael. Die Kuppel ist mit Fresken verziert, die vor einem mit Engelchen bevölkerten Himmel das Monogramm IHS darstellen, das Wappen des Jesuitenordens.
1970 fanden Restaurierungsarbeiten statt. Zwei Türen verbinden den Chor mit dem Spital, sie ermöglichen den Patienten direkten Zugang zur Kapelle, ohne Umweg durchs Freie. Um den Chorbereich besser zur Geltung zu bringen, wurde die Orgel auf der Tribüne platziert, an die Seiten wurden zwei Statuen geschoben, die den Heiligen Johannes und die Heilige Maria zeigen.
Die bunten Kirchenfenster wurden 1983 von Théodore Strawinsky (Rosa mystica und Stella matutina) und Bernard Viglino (Altes und Neues Testament) realisiert.
Die Restaurierung im XX. Jahrhundert wurde vom Anstaltsgeistlichen des Spitals finanziert, der zu diesem Zweck in den umliegenden Dörfern Altpapier sammelte, ein Teil seiner Mittel stammte aus dem Vermächtnis seiner Gouvernante.