Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03142.jsonl.gz/1165

The Sting
George Roy Hill, USA, 1973o
Chicago, 1936: Crafty con man Henry Gondorff and his younger sidekick Johnny Hooker have a score to settle with gangster Lonnegan and plan a large-scale sting to that end.
The Sting sieht aus und klingt wie ein Musical, aus dem die Lieder entfernt wurden, sodass nur eine Hintergrundmusik aus altmodischen, fusswippenden Piano-Rags übrig bleibt, die ebenso sehr an die 1910er-Jahre vor dem Ersten Weltkrieg wie an die 1930er-Jahre erinnern. Noch viele andere historische Details sind nicht allzu fest in der Zeit verankert, aber der Film ist so gutmütig, sich so offensichtlich bewusst, was er da alles treibt, einschliesslich seiner eigenen pittoresken Mogeleien, dass ich beschliesse mitzugehen. Man verzeiht ihm seine unerbittlichen Bemühungen um Charme, und sei es nur, weil The Sting selbst eine Art Schwindel ist, ohne die poetischen Ansprüche, die Butch Cassidy and the Sundance Kid belasteten.Vincent Canby