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Konjunkturbericht 4. Quartal 2016: An der Erhebung haben 301 gastgewerbliche Betriebe mit insgesamt 12‘478 Beschäftigten teilgenommen. Der Negativtrend in der allgemeinen Geschäftslage im Gastgewerbe hielt sich auch im letzten Quartal 2016. Betrachtet man die längerfristige Entwicklung, hat der Umsatz jedoch nur vergleichsweise leicht abgenommen. Dabei ist der Rückgang in der Beherbergung (-1.9 %) und in der Restauration (-3 %) in einem ähnlich moderaten Rahmen. Besonders augenscheinlich ist die sinkende Anzahl Reservationen der Schweizer Hotellerie. Die Anzahl der Logiernächte internationaler Gästen ist weiterhin rückläufig. Auf der anderen Seite klagt fast die Hälfte der Restaurants über eine ungenügende Nachfrage.
Eine Unterscheidung nach Tourismusregionen zeigt, dass sich die Geschäftslage in den Berggebieten, Seezonen und in grossen Städten leicht verschlechtert hat. Betriebe in den übrigen Gebieten dokumentieren hingegen eine positive Entwicklung. Auffällig ist, dass die Betriebe in grossen Städten sehr zweigeteilt sind in Bezug auf die Umsatzentwicklung: 45 % der Betriebe verzeichneten einen steigenden – 52 % der Unternehmen einen sinkenden Umsatz. Die Beschäftigung wird mehrheitlich als angemessen betrachtet. Einzig Unternehmen in Berggebieten gaben eine zu grosse Belegschaft an, was mittelfristig zu Entlassungen führen kann.
Dementsprechend haben sich auch die Erwartungen in den Berggebieten weiter eingetrübt. Rund 45 % der Betriebe gehen von einem sinkenden Absatz und einer rückläufigen Nachfrage in den nächsten drei Monaten aus. Andersherum verhält es sich mit der Prognose für Betriebe in den übrigen Gebieten, von welchen über 50 % einen steigenden Absatz sowie eine zunehmende Nachfrage erwarten. In Bezug auf die Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten ist die Restauration indifferent, während die Hotellerie eine leichte Verschlechterung erwartet.
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