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Beschreibung
Die moderne Geschichte von “Il Terriccio” beginnt in der Nachkriegszeit des Ersten Weltkriegs, als das Gut von den Grafen Serafini Ferri erworben wurde.
In den Zwanziger Jahren veranlaßten die Serafini Ferri bedeutende Veränderungen, die Landwirtschaft wurde von Grund auf modernisiert. Ein Großteil des Grundes wurde für den Anbau erschlossen, man ließ Olivenbäume und Weinstöcke pflanzen und der Großteil der vorhandenen Weinberge wurde neu gestaltet. Bis in die sechziger Jahre hinein war das Gut, auf dem mehr als 60 Familien von Halbpächtern lebten, vor allem wegen seines Getreideanbaus bekannt (das ging so weit, daß es den Europarekord in der Produktion von Mais in der zweiten Ernte aufstellte), weniger für den Weinbau, für den noch im Jahre 1980 lediglich 25 ha zur Verfügung standen.
Noch heute spielt der biologische Anbau von Getreide (Weizen und Dinkel), Viehfutter und Oliven eine wichtige Rolle, aber daneben ist die Bedeutung des Weinanbaus immer mehr gewachsen, so daß derzeit 60 ha für den Anbau von Wein genutzt werden. Unter der Leitung von Gian Annibale Rossi di Medelana Serafini Ferri ist “Il Terriccio” zu einem bedeutenden landwirtschaftlichen Gut mit 1860 ha geworden, das dank der aufgewandten Sorgfalt, insbesondere was den Weinbau betrifft, Weine mit großer Persönlichkeit produziert, die tief mit ihrem Terroir verbunden sind.