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Kreationen
Duration 1 H. 50 Min. incl. intermission after 1st part after approx. 28 Min.
Partner Ballett Zürich
October 2018
20Oct
19.30
Kreationen
The Junior Ballet presents choreographies by Filipe Portugal, Louis Stiens and Goyo Montero, World premiere, Theater Winterthur
23Oct
19.30
Kreationen
The Junior Ballet presents choreographies by Filipe Portugal, Louis Stiens and Goyo Montero, Theater Winterthur
24Oct
19.30
Kreationen
The Junior Ballet presents choreographies by Filipe Portugal, Louis Stiens and Goyo Montero, Theater Winterthur
25Oct
19.30
Kreationen
The Junior Ballet presents choreographies by Filipe Portugal, Louis Stiens and Goyo Montero, Theater Winterthur
May 2019
21May
19.00
Kreationen
The Junior Ballet presents choreographies by Filipe Portugal, Louis Stiens and Goyo Montero, Zurich Premiere, Ballet subscription Small
26May
13.00
Kreationen
The Junior Ballet presents choreographies by Filipe Portugal, Louis Stiens and Goyo Montero, Ballet subscription Big
Kreationen
Abstract
Kreationen
The Junior Ballet will be presenting its own ballet evening with three world premières. For Zurich Ballet’s younger generation of dancers, it is particularly challenging to be immediately involved in the creation of new pieces rather than studying the existing repertoire. The Madrid-born choreographer Goyo Montero, will be working in Zurich for the first time. Following his international career as a dancer, he became Director of Ballet at the Staatstheater Nürnberg (Nuremberg State Theatre) in 2008. He sparked a veritable dancing boom in the Franconian metropolis and is in increasing international demand with his company, which performs pieces such as Dürer’s Dog, Cyrano or Cinderella.
Louis Stiens will also be a guest in Zurich for the first time. Born in Munich, he has danced with the Stuttgart Ballet since 2011. His first pieces were created for Stuttgart’s Noverre Society; in the meantime, he has also choreographed several works for the Stuttgart Ballet. In his very direct, forthright work, he frequently succeeds in revealing moments of sensitivity.
After Dialogos and disTANZ, his great works for the main company, Filipe Portugal, Zurich Ballet’s charismatic soloist, will again create a choreography for his younger colleagues, exploring the music of the American composer John Adams.
Filipe Portugal, Choreografie / Bühnenbild
Filipe Portugal
Filipe Portugal studied in Lisbon and, after his first engagement with the Portuguese National Ballet, was engaged by the Ballett Zürich in 2002. Here he danced solo roles in numerous choreographies by Heinz Spoerli (including Cinderella, Der Nussknacker, Schwanensee, Don Quixote, Coppélia, Giselle and Ein Sommernachtstraum). From 2009 to 2011 he was principal dancer at the Portuguese National Ballet. He returned to the Ballett Zürich in 2011 and has starred in numerous ballets by Christian Spuck, including Pater Lorenzo in Romeo und Julia, King Peter in Leonce und Lena, Doctor in Woyzeck, Karenin in Anna Karenina and Spalanzani in Der Sandmann. He has also appeared in choreographies by Mats Ek, Jiří Kylián, Hans van Manen, William Forsythe, Douglas Lee and Martin Schläpfer. Parallel to his dancing career, Filipe Portugal works successfully as a choreographer. Among his most recent works for the Ballett Zürich are Dialogos to the music of Swiss jazz musician Nik Bärtsch and disTANZ. He also choreographs for the Charlotte Ballet (USA) and the Stuttgart Noverre Society. In 2014 Filipe Portugal was awarded the «Tanzpreis der Freunde des Balletts Zürich».
Louis Stiens, Costumes
Louis Stiens
Louis Stiens stammt aus München. Seine Tanzausbildung absolvierte er an der Heinz-Bosl-Stiftung sowie an der John Cranko Schule Stuttgart. Seit 2011 ist er Mitglied des Stuttgarter Balletts, dort wurde er zur Saison 2015/2016 zum Halbsolisten befördert. Er trat in einer Vielzahl von klassischen, neoklassischen und zeitgenössischen Stücken auf. Choreografen wie Marco Goecke, Demis Volpi und Edward Clug schufen Rollen für ihn. Louis Stiens hat auch als Choreograf bereits eine beachtliche Wegstrecke hinter sich gebracht. Sein erster Pas de deux Ohne Titel entstand im Rahmen eines Workshops bei der Heinz-Bosl-Stiftung. Mit dem Solo Mäuse (2010) bei der Stuttgarter Noverre Gesellschaft gewann er den 1. Preis beim beo-Wettbewerb Berufliche Schulen. Es folgten mehrere Choreografien für den Junge Choreografen-Abend der Noverre Gesellschaft. Auch für den Porsche Tennis Grand Prix kreierte Louis Stiens drei Stücke, die in der Porsche-Arena uraufgeführt wurden. 2012 entstand als Koproduktion vom Schauspiel Stuttgart und dem Stuttgarter Ballett die Uraufführung Dancer in the Dark, für die Stiens zusammen mit Marco Goecke die Choreografie schuf. Für das Stuttgarter Ballett entstanden die Choreografien Rausch (2014), Qi (2017) und Skinny (2018). Mit seinen Choreografien bewegt sich Louis Stiens auch abseits klassischer Bühnenräume. In Slam (2013), das im Projektraum LOTTE gezeigt wurde, konnte das Publikum die Ein-Mann-Performance vom Bürgersteig aus durch die Schaufenster beobachten. Im Treffpunkt Rotebühlplatz Stuttgart erforschte Stiens 2013 mit en mouvement in Kooperation mit dem Komponisten Oliver Frick und dem Ensemble cross.art das Zusammenspiel von Tanz und Klängen. Mit seinen elektronisch erfassten Bewegungen nahm Louis Stiens live Einfluss auf die Musik. Für den Tänzer Adam Russell-Jones entwickelte er das Solo Puka (2017), das im Stuttgarter Westquartier gezeigt wurde. In der vorigen Saison war Louis Stiens der Choreograf für Die sieben Todsünden von Kurt Weill und Bertolt Brecht, eine Koproduktion von Staatsoper Stuttgart, Stuttgarter Ballett und Schauspiel Stuttgart. In der Saison 2020/21 wird er erstmals für das Ballett Zürich choreografieren.
Goyo Montero, Costumes
Goyo Montero
Goyo Montero wurde 1975 in Madrid geboren. Er absolvierte seine Ausbildung zunächst bei Carmen Roche und dann am Königlichen Konservatorium für Professionellen Tanz in Madrid und an der Schule des Kubanischen Nationalballetts. Er war Erster Solist an der Deutschen Oper Berlin und Solist an der Oper Leipzig, dem Staatstheater Wiesbaden und dem Königlichen Ballett Flandern. Als Choreograf kreierte er u. a. Werke für die Deutsche Oper Berlin, die Oper Kiel, das Staatsballett von Ankara und Izmir, die Compagnie Modern Dance Turkey, das Ballett Carmen Roche, das Kubanische Nationalballett, das Ballet de Teatres de la Generalitat Valenciana und die Compagnien Maggio Danza, Compañia Nacional de Danza, Acosta Danza und das Nationalballett Sodre, Uruguay. Seit der Spielzeit 2008/2009 ist Goyo Montero Direktor und Chefchoreograf des Staatstheater Nürnberg Balletts. Seine Choreografien für das Staatstheater Nürnberg Ballett umfassen Werke wie Romeo und Julia, Carmen, Der Nussknacker, Don Juan, Cinderella, Black Bile, Cyrano, Four Quartets und Don Quijote.
Owen Belton, Music
Owen Belton
Der kanadische Komponist Owen Belton lebt in Vancouver. Er studierte Fine and Performing Arts an der Simon Fraser University sowie Akustik und Computer Music Composition bei Owen Underhill und Barry Truax. Seit 1994 komponiert er Ballettmusik. Damals schrieb er Shapes of A Passing für Crystal Pite und das Ballet Jorgen in Toronto. Es folgten zahlreiche Werke für internationale Ballettcompagnien wie Kidd Pivot, das Kanadische Nationalballett, das Nederlands Dans Theater, das Cullberg Ballet, das Ballett Nürnberg, das Oregon Ballet Theatre und die Compagnie „420 People“ in Prag. Darüber hinaus entstanden Sounddesigns und Kompositionen für Theater. Ausserdem schrieb er die Musik zu diversen Fernseh- und Kurzfilmproduktionen. Für seine Musik zu Emergence wurde Owen Belton 2009 mit dem kanadischen Dora Mavor Moore Award für die beste Ballettpartitur ausgezeichnet.
Christopher John Parker, Costumes
Christopher John Parker
Christopher Parker stammt aus Grossbritannien und absolvierte die Royal Ballet School in London. Nach einem ersten Engagement beim Scottish Ballet war er von 2007 bis 2010 Mitglied des Balletts Zürich. Anschliessend tanzte er im Aalto Ballett Essen und im Ballett Dortmund. Seit 2012/13 ist er wieder Mitglied des Balletts Zürich. Er war als Benvolio/Valerio in Christian Spucks Leonce und Lena, in Martin Schläpfers Forellenquintett und als Zauberer in Marco Goeckes Petruschka zu erleben. Ausserdem hatte er solistische Aufgaben in Spucks Sonett, in Balanchines The Four Temperaments, New Sleep und In the middle von William Forsythe sowie in Faust – Das Ballett von Edward Clug. Als Kostümbildner von Filipe Portugal war er für das Charlotte Ballet, das Stuttgarter Ballett und das Junior Ballet tätig.
Martin Gebhardt, Lighting designer
Martin Gebhardt
Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettproduktionen der beiden Compagnien führten ihn an renommierte Theater in Europa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für Inszenierungen von Jürgen Flimm, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für La bohème und eine Neufassung von Spoerlis Der Tod und das Mädchen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn heute mit dem Choreografen Christian Spuck (u.a. Winterreise, Nussknacker und Mausekönig, Messa da Requiem, Anna Karenina, Woyzeck, Der Sandmann, Leonce und Lena, Das Mädchen mit den Schwefelhölzern). In jüngster Zeit war er ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Edward Clug (u.a. Strings, Le Sacre du printemps und Faust in Zürich; Petruschka am Moskauer Bolschoitheater), Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke, und Douglas Lee. Mit Christoph Marthaler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend Sale und Rossinis Il viaggio a Reims in Zürich sowie bei Lulu an der Hamburgischen Staatsoper zusammen. 2020 gestaltet er das Licht an der Oper Genf für Les Huguenots in der Regie von Jossi Wieler und Sergio Morabito.
Bertold Stallmach, Video designer
Bertold Stallmach
Bertold Stallmach wurde in Lesotho geboren. Er studierte an der ZHdK in Zürich. Seit 2008 realisiert er eigene künstlerische Projekte, die im In- und Ausland gezeigt werden. Im Mittelpunkt seiner Ausstellungen stehen meistens Animationsfilme, welche sich häufig mit psychologischen und soziologischen Fragestellungen beschäftigen.