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Stolze 79,8 Prozent haben Ja gesagt: Mit 110'204 zu 27'917 Stimmen wurde in der Stadt Zürich der Kredit von rund 71 Millionen Franken für die Wohnsiedlung Hardau I angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 61,4 Prozent.
Das Geld soll den Ersatzneubau an der Hardstrasse finanzieren, in dem ab 2024 rund 400 Personen wohnen können - heute sind es rund 150.
Die Zahl der Wohnungen erhöht sich von 80 auf 122, zwei Drittel davon sind laut Stadt als Grossraumwohnungen konzipiert. Im Neubau sollen unter anderem auch ein Kindergarten sowie das Personenmeldeamt West integriert werden.
Das Projekt wurde «autoarm» konzipiert: Das Parkplatzangebot verringert sich von 249 Parkplätzen auf 31. Für Velos sind 400 Abstellplätze vorgesehen.
43 Wohnungen, also ein Drittel, werden von der Stadt subventioniert. Bei einer nicht subventionierten 3-Zimmer-Wohnung wird mit einer monatlichen Nettomiete von 1230 Franken gerechnet, bei einer 4-Zimmer-Wohnung mit 1450 Franken.
Die bisherige Siedlung Hardau I entstand zwischen 1962 und 1964 und entspricht schon länger nicht mehr heutigen Bedürfnissen. Die 80 Wohnungen sind klein und haben einen bescheidenen Ausbaustandard. Der Baubeginn für den Ersatzneubau soll im zweiten Quartal 2022 erfolgen, Ende 2024 soll die neue Wohnsiedlung bezugsbereit sein.