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Erstmals wurden die in den Konzernrechnungen der SMI-Unternehmen erfassten Vorsorgezahlen von der LCP Libera in einer Studie zusammengefasst und analysiert. Die Werte wurden gemäss den internationalen Bilanzierungsstandards ermittelt und berücksichtigen weltweit die Vorsorgepläne der untersuchten Unternehmen. Aus den publizierten Vorsorgezahlen ergeben sich Hinweise auf die Risikoexponiertheit der Unternehmen in Bezug auf ihre Vorsorgepläne.
Die Studie untersucht neben Vorsorgeverpflichtungen und Vorsorgevermögen auch die den Berechnungen zugrunde liegenden Annahmen wie Diskontierungssatz und Lohnerhöhung. Ebenfalls wurde die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr betrachtet. Die weltweiten Vorsorgeverpflichtungen der 26 SMI-Unternehmen betragen rund 155 Milliarden CHF. Insgesamt stiegen die Verpflichtungen im Vergleich zum Vorjahr um rund 9 Milliarden CHF oder 6.2 % an. Das recht gute Finanzjahr 2004 konnte diese Erhöhung teilweise kompensieren: Das Gesamtvermögen erhöhte sich um rund 6 Milliarden CHF oder 4.7 %. Die Zunahme der Vorsorgeverpflichtungen ist u.a. auf die tieferen Zinssätze zurückzuführen. Ende 2004 betrug der Mittelwert der angewendeten Diskontierungssätze 4.25 % und hat damit gegenüber dem Vorjahr (4.61 %) abgenommen, was zu einer Erhöhung der Verpflichtungen führte. Der Diskontierungssatz soll sich an erstklassigen langfristigen Anleihen zum Bilanzstichtag orientieren.
Mitteilung der Libera