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“Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern.”
Nelson Mandela
Bildung für Kinder liegt uns am Herzen. Sie ist ein echter Game Changer in armen Ländern, denn sie öffnet die Türe zur Selbstbestimmung, schafft echte Perspektiven und ebnet den Weg aus der Armut. Mit Summits4Hope unterstützen wir Projekte, die Kindern die Tore zur Schulbank öffnen, damit sie ihr vorhandenes Potential ausschöpfen können.
Summits4Hope identifiziert sich mit den Zielen der UN zum Recht auf Bildung. Sie ermöglicht sozioökonomische Mobilität nach oben und ist ein Schlüssel zur Flucht vor der Armut.
Seit 2015 fördert Summits4Hope in Zusammenarbeit mit we care 4 Strassenkinder und finanziell unterprivilegierte Mädchen in Kenia mit der Übernahme von Schulgebühren und Scholarships. Damit legen wir den Schlüssel zur Flucht vor der Armut.
Geschichte
Kenia durchlebte Kolonialgeschichte und war lange Zeit in der Hand der Briten. Am 12. Dezember 1963 wurde Kenia unabhängig.
Gesellschaftliche Entwicklung
Kenias Bruttosozialprodukt ist in den letzten Jahrzehnten im Vergleich zu anderen afrikanischen Staaten überdurchschnittlich gewachsen. Da auch das Bevölkerungswachstum überdurchschnittlich war, hat sich dies nicht in einer wesentlichen Verbesserung der Lebensverhältnisse der meisten Kenianer niedergeschlagen. 36% der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze von USD 1.90. 75% der 18-35-jährigen sind arbeitslos resp. haben kein geregeltes Einkommen.
25% der Bevölkerung ist zwischen 10 und 19 Jahre alt. Besonders gravierend wirkst sich die HIV-Rate aus: 50% aller Kinder unter 15 Jahren sind HIV-positiv.
Urbanisierung
Kenias Bevölkerungswachstums- und Urbanisierungsraten gehören zu den höchsten weltweit. In Nairobi leben beispielsweise mehr als 60 Prozent der Bevölkerung in informellen Siedlungen, die aber weniger als zehn Prozent der Stadtfläche ausmachen
Bildungssituation
Kinder und Jugendliche bilden zusammen fast die Hälfte aller Kenianer. Die Menschen in Kenia sind sehr jung, Frauen bekommen im Durchschnitt vier Kinder. Viele dieser Kinder brechen die "kostenlose" öffentliche Primarschule vor der achten Klasse ab, denn in der Schule braucht man Schuluniformen und Schuhe, Bücher, Stifte und Hefte - das ist für viele Familien zu teuer. Die öffentlichen Schulen sind überfüllt, ein schlecht bezahlter Lehrer unterrichtet vierzig Kinder oder mehr. Besonders schwierig ist die Lage für junge Frauen. Familien investieren weniger in die Ausbildung von Mädchen.
Einwohnerzahl
51,4 Millionen
Lebenserwartung
66 Jahre
Human Development Index (HDI)
Rang 147 (Total 189)
Strassenkinder
Total ca. 300'000
davon in Nairobi ca. 60'000
Gender-Situation
63% der Mädchen und Frauen in städtischen Gebieten
leben unter der Armutsgrenze
Projekte in Nairobi und Nakuru
Street Children’s Assistance Network of Nakuru (SCANN)
SCANN wurde im Jahr 1997 von Shamsher Gilani, Geschäftsführer eines grossen Familien-Unternehmens in Nakuru, gegründet. Unter seiner Führung gelang es, viele gemeinnützige örtliche Organisationen in einem für Kenia einzigartigen Projekt zu vereinen.
Noch heute zieht Shamsher nachts los, um in den Slums von Nakuru verwahrloste Waisen der Strasse aufzuspüren. Sie leben ohne Hoffnung, besitzen nichts, ausser die Lumpen an ihrem Leib, und wissen nicht, ob oder wann sie wieder etwas Essen werden. Er überlässt jedem einzelnen Kind die Wahl: das Leben auf der Strasse oder eine Zukunft bei SCANN.
SCANNs primäres Ziel ist es, diesen Kindern dank Bildung eine selbstbestimmte Zukunft zu schenken. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Resozialisierung, Essen, Kleidung, ein Zuhause und die medizinische Versorgung. Zwischen 110 und 120 Jungs leben in diesem Heim. Dort werden sie rund um die Uhr betreut und besuchen lokale Schulen in Nakuru.
Zurück ins Alltagsleben werden die Jungs erst zurück geführt, nachdem sie nach der Primar- auch die Sekundarschule und eine Fachausbildung abgeschlossen haben. Den besten Schülern wird zudem auch noch das in der Regel vier Jahre dauernde Universitäts-Studium bezahlt. Seit den bescheidenen Anfängen im Jahr 1997 haben insgesamt 65 Jungs eine Fachausbildung oder ein Studium abgeschlossen. Von der Strasse weg in ein selbstbestimmtes Leben – denn auch in Strassenkindern steckt ein enormes Potential!
Summits4Hope finanziert 100% der jährlich anfallenden Schulgebühren, Kosten für Schuluniformen und Schulmaterial. Überwacht werden die Ausgaben von unserem Partner we care 4.
Footsteps, Nairobi
Mädchen und Frauen, die in Slums leben, sind unterschiedlichsten Gefahren ausgesetzt. Nebst der Angst, missbraucht und ausgebeutet zu werden, fehlt es vielen Mädchen und jungen Frauen an Perspektiven für eine bessere Zukunft und für ein eigenständiges Leben.
Mit der kleinen Organisation Footsteps unterstützen wir ein Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, in den Slums von Nairobi Mädchen und jungen Frauen aus sozialbenachteiligten Schichten bessere Perspektiven zu ermöglichen und ihr Potential zu entfalten.
Footsteps stärkt mit diversen Initiativen das Selbstvertrauen dieser verunsicherten Mädchen und fördert ihr unternehmerisches Bewusstsein.
Sie fördern die Mädchen in ihrer finanziellen Unabhängigkeit und stärken das Selbstvertrauen, indem sie ihnen in diversen Programmen Soft und Life Skills und deren Umsetzung vermitteln. Sie informieren Mädchen über ihre Rechte, fördern Innovation und Selbständigkeit und helfen, mit Stipendien eine höhere Bildung zu erlangen.
Summits4Hope finanziert Scholarships für ausgewählte Mädchen. Überwacht werden die Ausgaben von unserem Partner we care 4.
Was wir bisher erreicht haben.
Zwischen 2015 und 2019 haben wir folgende Spenden-Projekte erfolgreich abgeschlossen:
Ab 2020: