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Mit dem Krimi "Time out" verabschiedet sich die Schweiz von der ARD-Reihe "Tatort". Am Sonntag fällt die letzte Klappe für die Schweizer Beiträge zur sonntäglichen Eurovisions-Krimireihe.
Wie Redaktions-Leiterin Susann Wach am Freitag (02.02.) weiter berichtete, hat das Schweizer Fernsehen DRS nach elf Jahren den Ausstieg aus der Koproduktions-Gemeinschaft mit der ARD (erstes deutsches Fernsehen) und dem österreichischen ORF beschlossen.
Geringere Einschaltquoten
Hintergrund sei eine geplante Budget-Veränderung zu Gunsten einer eigenen Reihe von Fernsehspielen unterschiedlicher Genres. "Zudem haben sich die Schweizer Folgen im Vergleich zu denen der ARD geringerer Einschaltquoten erfreut", sagte Wach.
Die zwölf Schweizer Tatort-Folgen hätten jeweils 1,5 bis 2 Mio. Schweizer Franken an Produktions-Kosten verschlungen, die künftig in die neue Fernsehfilm-Reihe flössen.
Nach dem Beitritt der Tatort-Koproduktionsgemeinschaft 1989 habe die Schweiz pro Jahr einen Beitrag geliefert, den Auftakt machte "Howalds Fall" im April 1990 mit Mathias Gnädinger in der Rolle des gleichnamigen Kommissars.
Nachdem in zwei weiteren Fällen Kommissar Carlucci (Andrea Zogg) die Ermittlungen leitete, schlüpfte 1993 Lazlo I. Kish für die Folge "Gehirnwäsche" in die Rolle des Chefermittlers und blieb es bis zum Ende der Staffel, unterstützt von Kommissar Markus Gertsch (Ernst Sigrist) und fast immer auch von Sabina Schneebeli als seine Chefin, Hauptkommissarin Eva Schwab.
swissinfo und Agenturen