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Bukarest - In Rumäniens Hauptstadt gibt es nach Schätzungen der Organisation "Vier Pfoten" etwa 40'000 streunende Hunde. Für die Bevölkerung ist dies eine grosse Belastung. Nun soll das Problem gelöst werden: Die Tiere werden entwurmt, gegen Krankheiten behandelt und kastriert.
Die Zahl könne so langfristig und nachhaltig reduziert werden, berichtete die Organisation am Donnerstag in einer Mitteilung. Bereits 2001 hatte ein von "Vier Pfoten" organisiertes Kastrationsprojekt begonnen. Dieses wurde jedoch nach wenigen Wochen von den Behörden abgebrochen.
In der Zwischenzeit sei versucht worden, das Streuner-Problem mit verschiedenen Methoden zu lösen - die meisten davon seien grausam gewesen. "Zehntausende Tiere wurden brutal umgebracht", schreibt die internationale Tierschutzorganisation. Genützt habe es wenig.
Nun habe die Stadtregierung von Bukarest ihre Politik geändert und erneut "Vier Pfoten" mit einem Kastrationsprojekt beauftragt. Seit dem 10. September kastriere ein Team der Organisation täglich 70 Hunde. Im Gegenzug habe die Stadt versprochen, die Abschüsse und Massenvergiftungen von Streunern einzustellen.
SDA-ATS