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Mittels Manueller Lymphdrainage (MLD), auch bekannt unter der Bezeichnung Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE), werden die Resorption und der Rückfluss der Lymphe angeregt und bei entsprechender Diagnose Lymphe umgeleitet. Manuelle Lymphdrainage findet ihre Anwendung bei Ödemen verschiedener Ursachen.
Meist ist zu Beginn eine Intensivphyse mit Lymphdrainage und Lymphbandagen von etwa 10 Tagen (+/-) nötig. Gegen Ende dieser Phase werden Kompressionsstrümpfe angepasst, die im weitern Verlauf getragen werden müssen. Die Lymphdrainage wird in ca. dreiwöchigen Abständen weitergeführt.
Natürlich kann die Lymphdrainage auch ohne entsprechnede Diagnose präventiv oder Beschwerden in Anspruch genommen werden. Sie ist sehr wohltuend, regt die Zirkulation an, entgiftet und entschlackt den Körper.
Mit einer physiotherapeutischen Verordnung wird die Behandlung über die Grundversicherung abgerechnet. Der Traif ist ein separater, enspricht dem der aufwändigen Physiotherapie. Auch das Bandagematerial wird über die Grundversicherung abgerechnet.
Bei Abrechnung über die Zusatzversicherung entspricht der Tarif dem der Massage.