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Es gibt im Universum verschiedene Körper, einer davon sind Planeten. Diese kreisen innerhalb eines Sonnensystems um eine Sonne und werden von ihr angestrahlt, leuchten also nicht selbst. Verschiedene Merkmale müssen zutreffen, damit ein Körper Planet genannt werden darf:
- Seine Umlaufbahn kreist um einen Stern.
- Er hat genug Masse, welche durch die Schwerkraft eine runde Form bildet.
- In seiner Umlaufbahn ist er der dominierende Körper, es gibt also keinen anderen Planeten darin.
In unserer Galaxie, der Milchstrasse, gibt es insgesamt acht Planeten: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Die Reihenfolge lässt sich mit folgendem Spruch ganz leicht merken: «Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel.» Der Merkur ist der Sonne am nächsten, Neptun ist am weitesten weg.
Vier Planeten davon haben eine feste Oberfläche, bestehen aus Gestein und werden deshalb auch Gesteinsplaneten (auch erdähnliche Planeten) genannt. Diese sind Merkur, Venus, Erde und Mars. Die vier restlichen Planeten (Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun) haben keine feste Oberfläche, sondern bestehen aus Gas. Sie werden deshalb auch Gasplaneten genannt. Daneben gibt es noch die sogenannten Zwergplaneten, wozu zum Beispiel Pluto zählt. Zwergplaneten erfüllen die dritte Eigenschaft nicht, sind also nicht der dominierende Körper in der eigenen Umlaufbahn, und sind deshalb keine «echten» Planeten.
Bis auf Merkur und Venus haben alle Planeten eigene Monde, die nicht um die Sonne kreisen, sondern um den Planeten, zu dem sie gehören. Wir kennen unseren Mond am besten, also den, der um die Erde kreist und von uns am Himmel zu sehen ist. Darüber hinaus gibt es weitere spannende Fakten über unsere acht Planeten: