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Dem 52-Jährigen wird vorgeworfen, seine Stellung missbraucht zu haben, um Angehörigen Vorteile zu verschaffen. Er habe sich zudem an "verdächtigen Aktivitäten" beteiligt, "Macht gegen Sex" getauscht und sei "moralisch bankrott", teilte die Anti-Korruptionsbehörde weiter mit.
Wang war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Unklar ist, ob ihm ein Anwalt zur Seite steht. In China stehen Gerichte unter der Aufsicht der Kommunistischen Partei, und das Urteil in derartigen Prozessen steht häufig schon im Vorfeld fest.
Chinas Präsident Xi Jinping hat seit seinem Amtsantritt vor mehr als drei Jahren der weit verbreiteten Korruption in dem Land den Kampf angesagt. Ins Visier gerieten dabei eine Reihe hochrangiger Politiker, Militärs, Richter oder die Chefs von Staatskonzernen.
Die Ermittlungen gegen Wang laufen seit Anfang des Jahres. Er stand von April 2015 bis Januar 2016 an der Spitze der Statistikbehörde und war zuvor stellvertretender Finanzminister.
(AWP)