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Die Datenanalyse gibt keinen Hinweis darauf, dass ab einem bestimmten Abstand die Akzeptanz deutlich positiv bleibt und keine Belästigungen mehr nachweisbar sind. Dass lokale Windenergieanlagen befürwortet werden, ist vor allem abhängig von Faktoren wie der allgemeinen Einstellung zur Windenergienutzung oder der erlebten Zufriedenheit in der Planungs- und Bauphase der Anlagen.
Im Weiteren wird dargelegt, dass sich die Anwohnenden durch die WEA durchschnittlich nur in geringem Ausmass gestört oder bei Tätigkeiten eingeschränkt fühlen. Wenn, dann stören am meisten die Geräusche, sowie die Sichtbarkeit in der Landschaft.
Es gibt Anwohnende, die stark durch die WEA in ihrem Umfeld belästigt sind. Dies betrifft allerdings nur einen relativ kleinen Anteil, der zwischen 6 bis 18 Prozent schwankt.
Statt mit dem Abstand hängen die Akzeptanz und erlebte Belästigung mit anderen Faktoren zusammen: Eine finanzielle Beteiligung an Windenergieprojekten kann die Akzeptanz erhöhen und Belästigungen vermindern.
Der Planungsprozess scheint entscheidend: Wer den Planungs- und Bauprozess als positiv erlebte, akzeptierte die WEA stärker und fühlte sich durch deren Immissionen weniger oder gar nicht belästigt.
Die Analyse betont die Bedeutung einer frühzeitigen, informellen Beteiligung der lokalen Bevölkerung. Sie sind die »lokalen Experten«, sie kennen ihre Heimat. Ihre Bedenken und Einwände können Innovationen stimulieren.
Ohne Beteiligung dürften Probleme wahrscheinlicher werden.