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«Wir kündigen Ihnen auf Ende Monat.» Ein einziger Satz, der so niederschmetternd sein kann. Kennst du dieses Gefühl, wenn dir der Boden unter den Füssen weggezogen wird? Nach der Ohnmacht und der Wut auf den Vorgesetzten kommt bald einmal das Gefühl der Traurigkeit. Warum braucht mich mein Chef nicht mehr? Bin ich nicht gut genug?
Abgelehnt werden
Eine Kündigung ist immer auch eine Art der Ablehnung. Die eigene Person ist in dem Unternehmen nicht mehr erwünscht, auch wenn du noch so guten Dienst erwiesen und alle deine Energie in das Unternehmen gesteckt hast. Auch wenn solche Entscheide oft nichts mit dir als Person zu tun haben, nimmst du es persönlich, dass dich dein Vorgesetzter zurückweist. Du suchst den Fehler bei dir und dein Selbstvertrauen bleibt dabei auf der Strecke, weil du keinen groben Fehler findest, der einen solchen Schritt rechtfertigen würde. Auch hier, wie in Teil 1 und Teil 2 dieses Blogs beschrieben, werden alte Wunden aufgerissen. Jeder Mensch will geliebt und akzeptiert werden, so wie er ist. Eine Kündigung bewirkt genau das Gegenteil. Sie zeigt dir, dass du nicht mehr erwünscht bist, sprich: du bist nicht mehr geliebt für das, was du bist. Eine solche Ablehnung muss erst einmal verdaut werden. Wie weiter?
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Selbstliebe praktizieren
Wie in Teil 1 und Teil 2 dieses Blogs bereits erwähnt, ist der Schlüssel für deine innere Heilung die Selbstliebe. Gib dir das, was dir von deinen Vorgesetzten verwehrt ist: Anerkennung, Akzeptanz und Wertschätzung. Du kannst jeden Morgen fünf Dinge aufzählen, die du an dir schätzt, die du gut kannst und auf die du stolz bist. Zum Beispiel bist du ein guter Zuhörer, eine zuverlässige Person für Detailaufgaben, du kannst wunderbar kochen oder du bringst andere zum Lachen. Was auch immer es ist, egal wie klein und unbedeutend es dir erscheinen mag, zähle es auf. Oder schreibe es dir in ein schönes Notizbuch, das du dafür kaufst. Zeige dir, dass du liebenswert bist und dass es bereits vieles gibt in deinem Leben, das gut läuft. Dies wird dein Selbstvertrauen wieder anheben, Schritt für Schritt, Tag für Tag und dir auch den Weg ebnen, die Ablehnung zu verkraften und nicht mehr persönlich zu nehmen.
Nächste Woche erzähle ich hier auf diesem Blog, was ein «Nein» aus dem Freundeskreis bewirken kann.
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