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Der Magen ist ein gekrümmter Muskelsack, der zwischen Speiseröhre und dem Zwölffingerdarm (Duodenum) liegt. Die Speiseröhre mündet im sogenannten oberen Verschluss (Kardia) in den Magen. Am Magenausgang reguliert der Magenpförtner (Pylorus) die Magenentleerung. Im Magen wird der angedaute Speisebrei durch eine rege Peristaltik (Muskelkontraktionen) geknetet und in Richtung Pylorus befördert. Gleichzeitig erfolgt durch eine Kochsalzanreicherung eine erste chemische Verdauung. Das ca. 20 cm lange Organ trägt ein Fassungsvermögen von ca. 1,5 bis 2,5 Liter Flüssigkeit. Das Mageninnere ist durch eine feine Schleimhaut ausgekleidet. Ausgehend von diesen Zellen kann sich in allen Bereichen des Magens Krebs entwickeln. Der Magenkrebs kann sich aus einem Magengeschwür (Ulkus) entwickeln und flächige Knoten bilden. Eine Spezialform stellt der in der Schleimhaut wachsende Siegelringkrebs dar, welcher auch Linitis plastica genannt wird. Diese Spezialform stellt für den abklärenden Gastroenterologen eine Schwierigkeit dar, da sie durch die Magenspiegelung oft nicht klar gesehen werden kann. Der Tumor wächst unterhalb einer normal erscheinenden Schleimhaut.