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zzzzbd Ekhtesari
Wenn die Spinne zubeisst, will sie nicht töten. Sie tötet vorher, mit dem Netz, das sie auslegt. Wenn die Spinne zubeisst, nicht tödlich wie die Schlange, sondern nach Art ihrer Genossinnen nach dem Aas greift, das im Netz verendet ist, und dieses zu sich holt, dann löst sich das Schachbrett auf. Die Linien zerfliessen wie der Schatten der Schlange, die in den Wald entweicht.
Wenn der Wald zum Monstrum wird, das vielfache Schatten von Stämmen, Ästen und Blättern skurril beleben, dann beginnt die Welt und alles, was sie umschliesst, in unerbittlicher Art weitere Netze zu bilden und aus zu werfen. Die Schlange legt der Spinne gleich immer neue Schlingen aus und löst sich so ihre Opfer aus.
Der Netze werden nicht weniger. Wer Netze kreiert, schafft weitere. Mit Worten fasst die Sprache nach Netzen, selber schon Netz geworden, aus dem sie sich selber nicht selber befreien kann. Sätze und Worte wiederholen sich. Der Satz formt sich der Schlange gleich ein Ebenbild und gebiert auf der Lauer nach neuen Ideen ein Satzwerk, in welchem sich die grammatikalische und phonetische Struktur wieder erkennt, sich selber verfängt; ein Weidwerk, in welchem sich in Form von Überlegungen allerlei Schlangen und Spinnen verbergen, die still und geduldig auf den Moment des Zupackens warten.