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Das Wort zum Sonntag: Posttraumatisches Belastungssyndrom
Gestern noch im Tagi und heute schon im WoS:
Die Posttraumatische Belastungsstörung (Abk.: PTBS; engl.: Post-traumatic Stress Disorder, Abk.: PTSD) entsteht „als eine verzögerte oder protrahierte Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmass, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde„ gemäss der Definition von Fachleuten.
Es werden unterschiedliche Symptome zusammengefasst. Schwere, Zeitpunkt und Dauer der zugrundeliegenden Traumatisierung haben dabei Auswirkungen auf das Ausmass und den Grad der Störung. Trauma werden in unterschiedlichsten Formen (immer) wieder erlebt, etwas als Gedanken an die Situation, als Alpträume, als Körpergefühl, Reiz oder durch ständigen „Darandenken.“ Betroffenen werden depressiv-ängstlich, aggressiver oder machen sich Selbstvorwürfe.
Wenn ich mir diesen Katalog so anschaue, stellt sich mir die Frage, ob man als Mitarbeitender in einem Projekt auch von solchen Dingen erfasst werden kann. Jedes Projekt bringt einen vor allem durch Zeit-, Kosten- und Leistungsdruck definierten Druck mit sich. Ich denke über die Zeit kann es schon zu einem posttraumatisches Belastungssyndrom führen, wenn man immer und immer wieder knapp am Erfolg vorbei geht.
Vielleicht sollten wir bei den De-Briefings und Learning Session auch über solche Punkte reden, es könnte uns ja helfen, die Rate von Leuten, welche nie mehr an einem Projekt teilnehmen wollen zu reduzieren.