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Die Welt ist keine Scheibe. Genauso sind Bauwerke nicht eben. Um das räumliche Tragverhalten von Bauwerken korrekt zu berücksichtigen wird heute im Allgemeinen die Methode der finiten Elemente auf 3-dimensionale Modelle angewendet. Diese Berechnungen erfordern den Einsatz von Berechnungssoftware, welche den Bauingenieur bei der Bewältigung seiner Aufgaben unterstützt.
Berechnungsprogramme wie AxisVM ermöglichen es dem Ingenieur immer komplexere Tragsysteme in immer kürzerer Zeit zu untersuchen und schneller auf Projektänderungen zu reagieren. Dieses Verfahren zur Berechnung der Statik wird als 3dfem (3-dimensionale finite Elemente Methode) bezeichnet. Die schnelle Berechnung ermöglicht es dem Ingenieur zwar sich auf die eigentliche Projektierung zu konzentrieren, verleitet aber seine Partner auch dazu immer mehr Änderungen in immer kürzerer Zeit vorzunehmen. Die Anwendung von Computerprogrammen zur Berechnung der Statik von Gebäuden ersetzt in keinem Fall die altbewährte Handrechnung, welche zur Plausibilitätsprüfung der Ergebnisse oder für Vorabklärungen nach wie vor unverzichtbar bleibt.