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Haarentfernung
mit Wachs
Neben den konventionellen Rasier- oder Epiliermethoden und den modernen und Laser- und IPL-Verfahren gibt es auch eine Methode der Haarentfernung, die buchstäblich die Jahrtausende fast unverändert überstanden hat – das Waxing.
Das Entfernen der Haare vom Körper ist sicherlich nicht neu. Eine glatte und haarlose Intimzone war der Standard der Schönheit, Jugend und Unschuld für eine Frau in Ägypten.
Später übernahmen die Griechen dieses Ideal der Glätte. Die alten griechischen Skulpturen zeigen uns, dass die Skulpturen der Frauen poliert und glänzend sind – es gibt überhaupt keine Schamhaare, während die Skulpturen der Männer welche zeigen. Die Griechen dachten, dass Schamhaare der Frauen hässlich waren und daher haben die Damen der Oberschicht diese entfernt. Die Römer mochten die Schamhaare ebenfalls nicht und Mädchen begannen diese früh zu entfernen. Sie verwendeten Pinzetten, die sie „Volsella“ nannten und hatten eine Art Enthaarungscreme, die „Philotrum“ oder „Dropax“, der Vorläufer des aktuellen Enthaarungscremes. Waxing war auch eine Art zu Epilieren, und dies geschah mit Harz oder Pech.
In den sechziger Jahren wurde das moderne Waxing mit der Erfindung des Bikini wiederentdeckt und heute entfernen viele Frauen die meisten Haare an ihrem Körper. Es ist die Mode, glatte Achseln, Beine, Bikini Lines zu haben. Heute nutzen auch viele Männer diese Methode der Haarentfernung.
mit Sugar
Sugarpaste selber machen
Wenn Sie eine Sugarpaste fertigen möchten, ist hier ein Rezept
Zur Herstellung der benötigten Masse, erwärmt man zu gleichen Teilen Zucker und Zitronensaft in einem Topf. Wenn 150 g Zucker und 150 ml Zitronensaft verwendet werden, sollte dies für mehrere Anwendungen reichen. Eine Prise Salz und ein Teelöffel Speiseöl kommen noch hinzu. Unter ständigem Rühren wird die Masse zum karamellisieren gebracht. Wenn sie anfängt zu brodeln und goldene Farbe annimmt, wird der Topf vom Herd genommen. Tipp: Verwenden Sie native Öle, welches die Haut zusätzlich pflegen.
Ob die Konsistenz richtig ist, kann man leicht testen: Einen Tropfen in ein Glas mit kaltem Wasser geben. Kristallisiert dieser, dann ist die Masse fertig, wenn nicht, muss man noch länger kochen lassen. Ist die Masse zu dick, kommen ein paar
Tropfen Sonnenblumenöl dazu. Nachschütten von Wasser würde die Masse verderben.
Anschließend die heiße Masse (ca. 120 bis 150 °C!) zum Abkühlen auf Backpapier gießen. Vorsicht! Die Masse ist jetzt sehr heiß und darf noch nicht auf die Haut gegeben werden!
Die richtige Anwendung
Die Haarentfernung mit der Masse ist ganz einfach. Nach dem Sie die Masse haben abkühlen lassen, tragen Sie etwas davon auf die zu enthaarende Stelle auf. Vorsicht! Tragen Sie nicht zu viel auf und lassen Sie die Masse nicht zu lange auskühlen bzw. eintrocknen, sonst kann die Haut beim Abziehen verletzt werden. Legen Sie einen Baumwollstreifen darauf und ziehen ihn mit einem Ruck wieder ab. Sie können das Abziehen erst mit, später gegen die Wuchsrichtung der Haare durchführen. Selbst feine Härchen lassen sich damit problemlos entfernen. Die Haut wird im Gegensatz zur chemischen Enthaarung kaum gereizt und Allergien sind hier nicht zu befürchten. Nach der Haarentfernung lassen sich Rückstände ganz leicht mit warmem Wasser entfernen. Ebenso können die verwendeten Baumwollstreifen in Wasser ausgewaschen werden.
Gefahrenausschluss
Die Angaben erfolgen nach bestem Wissen. Für die Herstellung und Anwendung kann keine Verantwortung übernommen werden.