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Der EZB-Rat der spanischen Großbanken Caixabank und Bankia hat der Fusion der beiden Banken zugestimmt. Dies schafft den größten Kreditgeber des Landes mit mehr als 20 Millionen Kunden und einem Kapital von mehr als 650 Milliarden Euro.
CaixaBank übernimmt konkret Bankia und Ihre Aktionäre erhalten 0,68 Aktien an Caixa für jede Aktie, die Sie halten. Damit liegt der Wert von Bankia bei rund 3,8 Milliarden Euro. Die Finanzinstitute Streben Kosteneinsparungen von rund 770 Millionen Euro pro Jahr und einen zusätzlichen Jahresumsatz von 290 Millionen Euro an.
Nach Angaben der Räte wird die neue bank eingerichtet, um „die Rentabilität der Aktionäre zu verbessern und die wirtschaftliche Erholung Spaniens weiter zu unterstützen“. Die Aktionäre der Banken müssen der Fusion im november noch Zustimmen. Der deal soll dann im ersten Quartal nächsten Jahres abgeschlossen sein.
Bankia wurde 2012 von der Regierung mit einem Rettungspaket von mehr als 22 Milliarden Euro gerettet. Damals erlitt der Finanzkonzern durch den Zusammenbruch des spanischen Immobilienmarktes enorme Verluste. Die Regierung besitzt immer noch mehr als 60% der bank. Nach der Fusion wären das etwa 16 Prozent.
Die Zahl der Kreditgeber in Spanien ist seit der Finanzkrise 2008 um drei Viertel zurückgegangen. Die coronacrisis setzen die Banken noch stärker unter Druck, zusammenzugehen, denn Sie müssen viel Geld separat beiseite legen, um schlechte Kredite aufzunehmen und die Krise zu bewältigen. Niedrige Zinsen belasten auch die performance der Finanzkonzerne, und die Aufsichtsbehörden bestehen daher darauf, Finanzkonzerne zu fusionieren, um Kosten zu sparen.