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Unterhielt mich erst vor einigen Monaten mit meinem fast 30 jährigen Singlesohn, der 4 längere und mehrere Kurzzeitbeziehungen und unzählbare ONS hatte, über Beziehungen und Familie. Er selbst lebt in seinen Beziehungen monogam und erwartet dies auch von der Partnerin. Er beklagt, dass die meisten Frauen in seinem Alter heutzutage gar nicht mehr mit einem Langzeitpartner rechnen, sondern mit sog Lebensabschnittspartnern und dies für sie auch selbstverständlich sei. Er denkt an eine, wie von uns vor gelebt, Langzeitbeziehung mit Frau und Kindern und eigenem Wohnhaus. Seine Überlegung sei eine Frau, mit der er wenigstens ein Kind haben wolle, auch wenn die Beziehung nicht lange halte. Gut, was kann man dann antworten? Nur eine Beziehung eingehen, um sich fortzupflanzen birgt die große Gefahr, dass die Substanz für eine Langzeitbeziehung nicht vorhanden ist und die Beziehung trotz Kind scheitert. Was bringt die stolze Vaterschaft? Er darf bis zum 18 bzw 27 Lebensjahr Unterhalt für das Kind zahlen. Er darf sich eventuell an Sonderausgaben beteiligen. Womit er rechnen muss - eingeschränkte Mitsprache an der Erziehung, eventuell nur spärliches Besuchsrecht, wenn es überhaupt möglich ist, wenig bis keine Mitsprache, wenn das Kind einen Stiefvater bekommt, der es ablehnt oder umgekehrt. Jedenfalls würde er bei weitem nie die Zeit mit seinem Kind verbringen können, wie wir zwei sie miteinander verbracht hatten. Ich riet ihm, sich erst um eine Frau zu bemühen, mit der es in den wichtigsten Punkten Übereinstimmung gibt, um vielleicht doch eine Partnerin für eine Langzeitbeziehung zu finden.