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Die wachsende Mobilität und die damit verbundenen Verkehrsprobleme in den Agglomerationen und auf den Nationalstrassen sollen auch künftig bewältigt und die Hauptstrassen in Berggebieten und Randregionen erhalten werden können. Der «Infrastrukturfonds für den Agglomerationsverkehr, das Nationalstrassennetz sowie Hauptstrassen in Berggebieten und Randregionen» stellt ab 2008 während 20 Jahren 20,8 Milliarden Franken für folgende vier Bereiche bereit:
- Fertigstellung Nationalstrassennetz: 8,5 Milliarden Franken
- Engpassbeseitigung beim bestehenden Nationalstrassennetz: 5,5 Milliarden Franken
- Infrastrukturen für den öffentlichen und privaten Agglomerationsverkehr: 6 Milliarden Franken, davon 2,56 Milliarden für dringende Projekte und 3,44 Milliarden für Agglomerationsprogramme
- Substanzerhaltung der Hauptstrassen in Berggebieten und Randregionen: 0,8 Milliarden Franken
Der Infrastrukturfonds basiert auf einer Reorganisation der Spezialfinanzierung Strassenverkehr und wird mit einem Teil der zweckgebundenen Erträge aus der Mineralölsteuer und der Autobahnvignette sowie deren Reserve alimentiert.
Der Gesamtkredit wird von der Bundesversammlung in Perioden freigegeben:
- Freigabe ab 2008: Gleichzeitig mit der Einführung des Infrastrukturfonds hat die Bundesversammlung Mittel für die erste Periode freigegeben (11,86 Milliarden Franken). Sie dienen zur raschen Fertigstellung des Nationalstrassennetzes, für dringende und baureife Projekte im Agglomerationsverkehr sowie die Substanzerhaltung der Hauptstrassen in Berggebieten und Randregionen.
- Freigabe ab 2011: Im September 2010 hat die Bundesversammlung für die Mitfinanzierung von Agglomerationsprogrammen weitere 1,5 Milliarden Franken freigegeben.
- Freigabe ab 2015: Im September 2014 hat die Bundesversammlung für die Mitfinanzierung von Agglomerationsprogrammen weitere 1,7 Milliarden Franken für die Umsetzung der zweiten Generation Agglomerationsprogramme freigegeben.