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Das Cash Ratio, was auf Deutsch als Liquiditätsgrad 1 bezeichnet werden kann, ist eine betriebswirtschaftliche Liquiditätskennzahl für die Analyse der Zahlungsfähigkeit von Unternehmen. Als eines der drei Liquiditätsgrade misst das Cash Ratio das Verhältnis zwischen den flüssigen Mittel und dem kurzfristigen Fremdkapital.
Im KMU-Bereich wird eine gute Cash Ratio in der Regel als Wert zwischen 0,2 und 0,5 angesehen. Dies bedeutet, dass das Unternehmen über ausreichend Bargeldreserven verfügt, um etwa 20% bis 50% seiner kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken. Eine höhere Cash Ratio zeigt eine bessere Liquiditätsposition des Unternehmens an und deutet darauf hin, dass es in der Lage ist, finanzielle Verpflichtungen in der nahen Zukunft zu erfüllen.
Im M&A-Kontext spielt das Cash Ratio eine wichtige Rolle bei der Bewertung des Zielunternehmens. Ein Unternehmen mit einer guten Liquiditätsposition und einer hohen Cash Ratio kann möglicherweise einen höheren Verkaufspreis erzielen, da dies die finanzielle Sicherheit und Flexibilität des Unternehmens widerspiegelt.
Das Cash Ratio ist ein zentraler Indikator für die Finanzstabilität eines Unternehmens und sollte stets im Auge behalten werden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass das ideale Cash Ratio von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sein kann und abhängig ist von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise der Branche, Grösse, Kapitalstruktur sowie dem Geschäftsmodell. Für eine gründliche Analyse gilt es das Cash Ratio mit anderen Finanzkennzahlen zu betrachten.