Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03636.jsonl.gz/886

Fibromyalgie
Die Fibromyalgie beschreibt eine chronische Erkrankung, bei der es zu Schmerzen in verschiedenen Körperregionen kommt. Der Name setzt sich aus den Begriffen Faser, Muskel und Algesie (Schmerzen) zusammen, was ein Teil der Beschwerden erklärt: Nämlich eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit des Körpers. Eine andere Bezeichnung von Fibromyalgie ist Weichteilrheuma.
Symptome der Fibromyalgie
Neben Schmerzen gehören auch Steifigkeit, Schwellungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen zum Beschwerdebild. Die Betroffenen leiden häufig auch unter Fatigue und Erschöpfung.
Wegen der eindeutigen Konstellation von Symptomen wird die Erkrankung auch als Fibromyalgie-Syndrom bezeichnet.
Ursachen von Fibromyalgie
Die Ursache ist bis heute ungeklärt. Jedoch lässt sich sagen, dass es Risikofaktoren für die Entstehung gibt. Dazu gehören Vitamin-D-Mangel, andere rheumatische Erkrankungen, Rauchen, Übergewicht und Stress. Neben der Therapie mit Schmerzmitteln, die leider oft nicht wirksam sind, ist auch eine Therapie mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sinnvoll. Effektive Massnahme wie Infusionstherapie, Elektrotherapie, Neuraltherapie aber auch INUSpherese können in die Therapie integriert werden.
Dr. med. Karsten Ostermann M.A.
Das Behandlungskonzept sollte immer multimodal, das heisst verschiedene ineinander greifende Therapien, ausgelegt sein. Einzelmassnahmen führen selten zum Erfolg.
Weiterführende Informationen
Die aufgelisteten Informationen beinhalten relevante Themen und dienen dem besseren Verständnis.