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Beschreibung
Bei den paralympischen Segelwettbewerben kommen wegen der höheren Stabilität ausschliesslich Kielboote zum Einsatz. Alle Boote haben ein offenes Cockpit und leichte Modifizierungen in der Ausrüstung, um die Einschränkungen der Athleten zu kompensieren. Innerhalb der Crews ergänzen sich Menschen mit verschiedenen Behinderungen. Die Sportler segeln in drei Regatten gegeneinander, die nicht nach Geschlecht getrennt sind: Ein-Mann-Kielboot (2,4m R), Zwei-Mann-Kielboot (SKUD 18) und Drei-Mann-Kielboot (Sonar). Die paralympischen Regatten bestehen aus je neun Einzelrennen, die im Fleetrace ausgetragen werden (d. h. alle Boote starten gemeinsam). Für jedes einzelne Rennen gibt es Punkte und gewonnen hat derjenige, der nach der gesamten Regatta die niedrigste Punktzahl hat. Der Abstand zwischen den beiden markierten und zu umrundenden Bojen beträgt normalerweise eine Seemeile (1.852 m). Es werden mindestens drei Runden um die Bojen pro Rennen ausgeführt, so dass ein Lauf zwischen 60 und 90 Minuten dauert.
Klassifikation
Die Segler werden einer von sieben Wettkampfklassen zugeordnet. Je niedriger die Kennzeichnungsziffer der Klasse, desto schwerer der Grad der Beeinträchtigung. Die Klassifizierung im Segeln basiert auf vier Faktoren: Körperstabilität (z.B. Gleichgewicht), Handfunktionen, Mobilität und Sehvermögen. Die Athleten werden nach einem Punktesystem kategorisiert, wobei sieben Punkte die grösste Funktionsfähigkeit darstellen. Beim Ein-Mann-Kielboot spielt die Behinderung eine untergeordnete Rolle. Es ist nur wichtig, dass mindestens eine minimale Behinderung vorliegt. Ein Team aus drei Sportlern darf 14 Punkte nicht überschreiten. Bei einem Team aus zwei Athleten ist keine Punktzahl festgelegt.
Internationale Stars: Helena Lucas (Grossbritannien) Heiko Kroeger (Deutschland)
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