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Am kommenden Investorentag im Oktober werde man diese aber weiter erklären, sagte Ermotti in einem am Montag publizierten Interview mit Bloomberg TV. Das Ziel, in der weltweiten Vermögensverwaltung beim Vorsteuergewinn mit Raten von 10 bis 15 Prozent zu wachsen, erachte er als "sehr ehrgeizig", betonte er.
Das von der UBS angestrebte Neugeldwachstum von 2 bis 4 Prozent entspreche etwa dem weltweiten Wirtschaftswachstum, so Ermotti. Besonders stark wolle die UBS weiterhin in Asien wachsen: Dies sei weiterhin eine sehr vielversprechende Region, sagte er etwa mit Blick auf die Zahl der Milliardäre. In China etwa hat die UBS zuletzt im Onshore-Geschäft stark ausgebaut, um für das in den kommenden Jahren erwartete Wachstum bereit zu sein.
Bezüglich möglicher Übernahmen gab sich Ermotti eher zurückhaltend: Die Preise in der Vermögensverwaltung seien derzeit nicht sehr attraktiv. Zudem seien Integrationen jeweils sehr zeitaufwändig. "Wir sind aber offen für kleinere Investitionen, die zu unserer Präsenz in gewissen Regionen oder Märkten passen."
Insgesamt gehe er aber von einer Konsolidierung in der Bankenindustrie in den kommenden Jahren aus, sagte der UBS-Chef. Vor allem in Europa gebe es derzeit unnötige Kapazitäten. "Die Konsolidierung wird eine der Lösungen sein, um Kapazität in der Branche herauszunehmen."
(AWP)