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Filmkritik: Rollstuhl-Blues
Seit einem Snowboardunfall ist Teenager Valentin (Joel Basman) an einen Rollstuhl gefesselt. Mit diesem Umstand kommt er überhaupt nicht klar, weshalb er bei jeder Gelegenheit gegen seine Betreuer und vor allem gegen seine eigene Mutter rebelliert. Als letzterer der Kragen platzt, steckt sie ihren Sohn in eine Behindertentheatergruppe im Südtirol. Valentin hat aber keine Lust, mit all den "Spastis" abzuhängen und verhält sich vorerst völlig ablehnend gegenüber den anderen.
Erst als er die Pflegerin Mira (Anna Unterberger) kennenlernt, beginnt er wieder zu lachen. Nur dumm, dass diese schon einen Freund hat. Dieser, Marc (Ricardo Angelini), studiert BWL und arbeitet an einem Tankstellenshop. Für Valentin ist klar, dass er nun diese Tankstelle überfallen muss, um Mira zu zeigen, was für ein Waschlappen ihr Freund ist. Zusammen mit seinen neuen Freunden Lukas (Nikki Rappl) und Titus (Bastian Wurbs) schmiedet er den Plan und versucht mit den zweien auch eine Waffe zu besorgen. Das ist gar nicht so leicht.