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Der Grosse Rat beauftragt den Staatsrat, einen Lagebericht über die Freiburger Medien zu erstellen. Davon ausgehend können auch allfällige Unterstützungsmassnahmen geprüft werden.
Einen Medienfonds gebe es seines Wissens bloss noch in Graubünden, ergänzte Hubert Dafflon (Die Mitte, Grolley). Dort sei er für den Erhalt der romanischen Medien geschaffen worden. Auch Savio Michellod (FDP, Granges) sagte, es brauche Massnahmen. Eine direkte Staatshilfe erachtet er zwar als problematisch, aber er könnte sich beispielsweise Steuerreduktionen auf Abonnementseinnahmen vorstellen. «Eine allfällige Hilfe muss gezielt sein», ergänzte Postulant Benoît Rey.
Mit Blick nach Bern
«Es braucht eine Bestandesaufnahme», forderte Jean-Daniel Chardonnens (SVP, Fétigny). Man müsse dazu aber erst die Auswirkungen einer Medienunterstützung auf Bundesebene abwarten.
Dem stimmte auch Staatsrat Olivier Curty (Die Mitte) zu. Er erwähnte, dass ein Referendum zu einem Massnahmenpaket von 120 Millionen Franken auf Bundesebene zustande gekommen sei, und dass das Stimmvolk sich nun äussern müsse. Kantonale Massnahmen könnten nur subsidiär zu jenen des Bundes erfolgen. Doch auch er unterstützte eine Studie, wie sie bereits die Kantone Waadt und Bern gemacht haben.
Der Grosse Rat nahm das Postulat einstimmig an.