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Sandro Viletta und Carlo Janka zeigen sich im einzigen Abfahrtstraining beim Weltcup-Finale in der Lenzerheide von ihrer besten Seite. Einzig Adrien Théaux ist minim schneller als die zwei Bündner.
Théaux war mit seiner Bestzeit um einen Hundertstel schneller als Sandro Viletta. Der Engadiner, der nicht in den Top 25 der Disziplinenwertung figuriert, darf beim Weltcup-Finale nur dank seines Olympiasiegs mittun. Weil er in Sotschi Gold in der Super-Kombination holte, konnte Viletta wählen, ob er in der Lenzerheide in der Abfahrt oder im Slalom an den Start gehen möchte.
Carlo Janka verlor nur drei Hundertstel mehr auf Théaux und deutete damit an, dass man ihn im Rennen am Mittwoch (Start 9.30 Uhr) auf der Rechnung haben muss. Patrick Küng, der stärkste Schweizer Abfahrer in dieser Saison, verlor als Achter ebenfalls nur 0,72 Sekunden. (si/qae)
Der Kroate Nikica Jelavic hat einen Tag nach dem 1:0 seiner Teamkollegen in der EM-Qualifikation in Bulgarien den Rücktritt aus dem Nationalteam erklärt. Der 29-jährige Stürmer von Hull City war verärgert über seine Reservistenrolle.
«Es überrascht mich, von diesem Entscheid zu hören», sagte Nationalcoach Niko Kovac. Jelavic hatte für Kroatien 36 Länderspiele bestritten und dabei sechs Tore erzielt. Er nahm an der EM-Endrunde 2012 und an der WM-Endrunde 2014 teil. (si)