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Luisa Abram gründete ihre Schokoladenmanufaktur in 2014 in Sao Paolo, Brasilien. Kurz danach beendete ihre Schwester, Andrea Abram, ihre etablierte Anwaltskarriere, um Luisa zu unterstützen.
Luisa hat Gastronomie an der Universida de Anhembi Morumbi in São Paulo studiert. Kurz vor ihrem Abschluss unternahm Luisa die erste von vielen Reisen in den Amazonas-Regenwald. Sie kehrte mit 20 Kg fermentierten und getrockneten Kakao zurück und begann mit der Herstellung ihrer ersten Schokoladentafel.
Während dieser Zeit befand sich die "Fabrik" noch im Haus ihrer Eltern und war nicht mehr als 4 Quadratmeter groß. Luisa arbeitete sich batch für batch an ein für sie perfektes Röstprofil und angemessenen Zeiten für den Melangeur. So wurde die Schokolade zu einer der besten in Brasilien. 2015 exportierte Luisa Abram Chocolates erstmals nach England. Danach nahm ihr Bekanntheitsgrad stetig zu. Heute hat sie mehrere Preise an der Academy of Chocolate und an den International Chocolate Awards gewonnen.
Sie verwendet ausschliesslich Wilden Kakao aus dem Amazonas-Regenwald. Dieser wächst auf keiner Plantage sondern im Schatten anderer jahrhundertealter Bäume. Dort wo die Natur ihn erscheinen liess. Sie suchen ständig nach wilden Kakaovorkommen entlang der vielen Flüsse im Amazonas-Regenwald. Hier gehen sie Partnerschaften mit Gemeinden am Flussufer ein, die ermutigt werden, die einheimischen Kakaobäume sowie die Bäume in ihrer Umgebung zu pflegen und zu erhalten. Für Männer und Frauen werden Beschäftigungsmöglichkeiten und neue Einkommens-quellen geschaffen, wodurch die Lebensqualität dieser Bevölkerungsgruppen verbessert wird.