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Der Nobelpreisträger, ehemalige Chefökonom und Vizepräsident der Weltbank, der Vorsitzende des US-Präsidenten-Wirtschaftsausschusses, Josef Stiglitz sagt über den IWF und die Weltbank, dass diese beiden “Institutionen” an die Länder der Dritten Welt Kredit vergibt, um sie damit zur Öffnung ihrer Märkte und Ressourcen zu zwingen und letztlich zur Ausbeutung durch den Westen.
Ein Fakt, der nicht erst seit dem Buch Weltmacht IWF von Ernst Wolff auch im deutschsprachigen Raum bekannt sein sollte.
Doch wenn man über die Weltbank und den IWF spricht, muss man dann nicht auch über die Zentralbanken der Welt sprechen? Und sich die Frage stellen, ob diese nicht genau das Gleiche mit ihren Bevölkerungen tun?
Der Ökonomieprofessor Richard Werner – “Erschaffer” des Quantitative Easing (QE, Quantitative Lockerung) – dokumentierte, dass die Zentralbanken bewusst ihre Heimatländer verarmen, um ökonomische und gesetzliche Änderungen rechtfertigen zu können, die wiederum eine Ausbeutung durch ausländische Interessen bzw. Konzerne ermöglichen. Dabei konzentrierte er sich vornehmlich auf die Bank of Japan (BoJ), die zuerst eine große Blase schuf, um sie danach wieder “ablassen” zu können (was der japanischen Wirtschaft schweren Schaden zufügte), um damit strukturelle “Reformen” zu fordern und dann rechtfertigen zu können.
Dabei ist der “Zugriff” der BoJ auf die heimische Industrie seit vielen Jahrzehnten Legion und Werner sagt dasselbe – wenn auch für einen kürzeren Zeitraum – über die EZB, dass die europäische Zentralbank ebenfalls Kredite und Liquidität als Waffe einsetzt, um die Nationen in Europa auszuplündern. Griechenland, Italien, Irland und andere europäische Staaten haben alle ihre nationale Souveränität mehr oder weniger der EZB und den anderen Mitgliedern der Troika ausgehändigt.
Wie sagte Marion Draghi 2012 so schön: Mehr….