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Filme von Christian Frei
Publiziert am 15. September 2011
Christian Frei – engagiert und erfolgreich
Mit seinem Kinofilm «War Photographer» porträtierte Christian Frei 2001 den Fotografen James Nachtwey. Er erhielt dafür eine Oscar-Nomination in der Kategorie Bester Dokumentarfilm. Mehrere weitere Preise folgten. Seinen ersten Kino-Dokumentarfilm legte er 1997 mit «Ricardo, Miriam y Fidel» vor. Im Zentrum des Films steht eine kubanischen Familie, zerrissen zwischen der Treue zu den Idealen der Revolution und dem Wunsch nach Auswanderung in die USA.
Mit «The Giant Buddhas» kam 2005 sein dritter Dokumentarfilm in die Kinos. Der Film gewann einen Preis beim Leipziger Dokumentarfilmfestival und trat beim Sundance Film Festival an. Sowohl mit «War Photographer» als auch mit «The Giant Buddhas» wurde er für den Schweizer Filmpreis nominiert.
Tektonik des Menschlichen
In einem Interview fasste Christian Frei seine Motivation fürs Filmemachen wie folgt zusammen: «Ob bei Höhlenbewohnern im afghanischen Tal der gesprengten Buddha-Statuen, bei kubanischen Revolutionären oder bei Kriegsfotografen: Mich interessiert die ‘Tektonik des Menschlichen’, das was uns Menschen trennt und verbindet. Orte und Situationen, in denen sich das Furchtbare und das Grossartige des Menschen realisieren und visualisieren.»
Christian Frei studierte Optische Medien an der Universität Freiburg (Schweiz). Seinen ersten Dokumentarfilm realisierte er 1981 und arbeitet seit 1984 als freier Filmemacher und Produzent. Für das Schweizer Fernsehen realisiert er regelmässig Dokumentarfilme.