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Im Gebiet um Andermatt-Oberalp-Sedrun ist geplant, die bestehende und zum Teil veraltete Skiinfrastruktur zu erneuern und mit drei Neuerschliessungen ein zusammenhängendes Gebiet von Andermatt beziehungsweise Göschenen bis nach Dieni bei Sedrun zu schaffen. Das Amt für Umwelt des Kantons Uri hat die Federführung für die Planung dieses Projekts übernommen, welches im Zusammenhang mit dem Sawiris-Projekt in Andermatt steht.
Der SAC steht der geplanten Modernisierung und Ergänzung der bestehenden Skigebiete um Andermatt grundsätzlich positiv gegenüber, er hat jedoch gegen Teile der geplanten Skigebietserweiterung und -verbindung Einsprache erhoben. Der SAC, die Umweltverbände, der Kanton Uri sowie die Andermatt Surselva Sport AG haben sich auf einen Kompromiss geeinigt. Anfangs Januar 2013 wurde nach mehreren Monaten Verhandlungen eine gemeinsame Vereinbarung unterzeichnet. Die Umweltverbände und der SAC erreichten unter anderem, dass die Skigebietsverbindung zwischen Nätschen und Oberalp weniger und naturverträglichere Pisten aufweist und dass auf den Bau der Bahnanlagen im Gebiet St. Anna-Lücke und St. Anna-Gletscher vorerst verzichtet wird.
Der SAC ist zufrieden, dass nun eine einvernehmliche Lösung gefunden werden konnte. Weder der SAC noch die Umweltverbände gingen mit dem Ziel die Skigebietsverbindung zu verhindern in die Verhandlungen. Zielsetzung war ein redimensioniertes Projekt und eine möglichst natur- und landschaftsverträgliche Lösung.
Das Bundesamt für Verkehr wird nun das gemäss Vereinbarung angepasste Gesamtprojekt beurteilen und voraussichtlich die Konzession für die neuen Anlagen unter Bedingungen und Auflagen erteilen.