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Die Schweizerische Operationsklassifikation (CHOP) besteht aus einem systematischen Verzeichnis und einem alphabetischen Verzeichnis. Die aktuellste Version ist CHOP 2015. Die Verantwortung für die Erstellung der Klassifikation liegt beim Bundesamt für Statistik BFS.
Die Kodierung mit den Prozedurenkodes der CHOP ist für alle schweizerischen Spitäler und Geburtshäuser obligatorisch. Die Kodierung der Kodes bis auf sechs Stellen (kodierbare oder endständige Kodes) ist für alle Akutspitäler und für die Geburtshäuser ab 2011 zur Ablieferung der Medizinischen Statistik obligatorisch.
Die CHOP ist ursprünglich eine Übersetzung und Anpassung der amerikanischen ICD-9-CM. Bis 2007 wurden die jährlichen Änderungen der ICD-9-CM auch in die CHOP übernommen. Ab 2008 werden die Änderungen der ICD-9-CM nicht mehr übernommen, da viele Änderungsanträge aus dem nationalen Antragsverfahren den Änderungen der ICD-9-CM entsprechen.