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Sie ist erst seit wenigen Monaten volljährig, sammelt aber bereits einige Erfolge in ihrer Sportart: Julie Franconville. Badminton ist ein aufregender, aber in der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommener Sport. Unterstützt von der Groupe Mutuel zeigt uns die junge Waadtländerin ihren explosiven Schlag und ihren sportlichen Alltag, auch während der Zeiten des Lockdown.
Seit wann spielst du Badminton und weshalb hast du dich für diese Sportart entschieden?
Ich trainiere, seit ich 6 Jahre alt bin. Mein Vater war der Präsident des Badminton Clubs von Orbe. Er nahm mich mehrmals mit, um mit ihm zu spielen. Es gefiel mir so gut, dass ich beschlossen habe, es zu meinem Sport zu machen.
Was hat dir die Unterstützung der Groupe Mutuel für deinen sportlichen Alltag gebracht?
Dank der finanziellen Unterstützung der Groupe Mutuel konnte ich zu den Turnieren gehen und alle damit verbundenen Ausgaben bezahlen. Ich konnte auch ein oder zwei zusätzliche Wettkämpfe finanzieren, an denen ich privat teilgenommen habe, um mich besser vorzubereiten und auf dem Platz punkten zu können. Dies, um für die U19-Europameisterschaften, die im kommenden Oktober stattfinden werden, besser vorbereitet zu sein.
Wie trainierst und motiverst du dich während der aktuellen Krise?
Während der Krise schickte uns unser Trainer jeden Tag eine Art Challenge, um zu trainieren. Wir haben eine WhatsApp-Gruppe, in der wir unsere Ergebnisse mitteilen und ein kleines Video schicken mussten, um zu zeigen, dass wir es geschafft hatten. Wir mussten uns immer selbst übertreffen, um besser als die anderen zu sein. So wurden wir zusätzlich motiviert. Während einer Zeit haben wir sogar über Zoom zusammen trainiert, was mehr Spass gemacht hat. Ich hatte ausserdem das Glück, von der Schweizer Elite-Mannschaft Trainingsprogramme zu erhalten, um meinen Standardplan täglich zu vervollständigen.
Mit der Zeit nahm die Motivation aber ab, weil ich die Badmintonplätze vermisste und es nicht dasselbe ist, zu Hause zu trainieren. Es war an der Zeit, wieder anzufangen. Wir konnten am 11. Mai wieder mit dem Training beginnen; derzeit trainiere ich 4-5 Mal pro Woche unter strengen Hygienemassnahmen zwar, aber es fühlt sich wirklich gut an, wieder anzufangen!
Welches waren deine letzten Turniere und wie hast du abgeschnitten?
Im Februar konnte ich an den Schweizer Elite-Meisterschaften die Bronzemedaille im Damen-Einzel und Damen-Doppel gewinnen. Dann nahm ich an den Italian Junior Open teil, wo das Niveau sehr hoch war. Leider habe ich wegen eines schwierigen Loses keine Runde überstanden, aber ich habe trotzdem sehr gut gespielt. Und das letzte Turnier vor dem Lockdown war das German Junior Open in Berlin. Da habe ich das Achtelfinale im Einzel und im Doppel erreicht.
Was sind deine nächsten Ziele?
Wir haben unsere Planung für das Ende des Jahres 2020 erhalten. Das Hauptziel ist die U19-Europameisterschaft, die im Oktober stattfindet. Es wird sicher mein letztes Turnier als Juniorin sein. Wir spielen deshalb 2-3 Turniere zwischen August und Oktober, um die EM so gut wie möglich vorzubereiten. Ich hoffe auf ein gutes Ergebnis, da ich zu den Ältesten gehöre. Ausserdem ist es mir wichtig, mein bestes Niveau zu zeigen, um mich richtig von meiner Juniorenzeit verabschieden zu können.
Hast du abschliessend noch Tipps für angehende Athleten, die auch deine Sportart ausüben möchten?
Badminton ist kein bekannter Sport und aufgrund der sehr vielfältigen und komplexen Bewegungen auch nicht einfach. Um erfolgreich zu sein, muss man viel trainieren und immer 100% geben: im Training und im Wettkampf.
Die Groupe Mutuel wünscht Julie viel Erfolg bei der Verfolgung ihrer nächsten Ziele.
Eintauchen in Julies Alltag
(Video im März gedreht)