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Die eingekellerte Weinmenge beläuft sich auf 45,8 Millionen Kilogramm, wie der Kanton Wallis am Montag mitteilte. Das sind 2,8 Prozent weniger als im Zehnjahresdurchschnitt. 25,5 Millionen Kilo davon sind rotes und 20,3 Millionen Kilo weisses Traubengut. Dieser Rückgang könne teilweise damit erklärt werden, dass die Branchenorganisation im Juni entschieden habe, die Produktionsquoten zu kürzen, heisst es im Communiqué.
Auch die Witterungsbedingungen waren für die Winzer anspruchsvoll. Im Sommer fegten zahlreiche Gewitterfronten über die Schweiz und schufen günstige Bedingungen für Pilzkrankheiten. Auch war das Wallis war von drei Hagelstürmen betroffen, die lokal leichte bis mittelschwere Schäden verursachten.
Mit der Qualität der Weine sind die Walliser Winzer zufrieden. Der natürliche Zuckergehalt ist tiefer als im Vorjahr, aber vergleichbar mit dem Zehnjahresdurchschnitt. Beim Chasselas beträgt er 79 Grad Oechsle, beim Pinot noir 96 Grad Oechsle und beim Gamay 94 Grad Oechsle. Die ersten Degustationen hätten Weine mit Fruchtigkeit, Frische und Struktur offenbart, heisst es.
Der Kanton Wallis ist mit Abstand der grösste Weinproduzent der Schweiz. Rund zwei Fünftel der hierzulande produzierten Weine stammen aus dem Bergkanton.