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Berlin - Die Schauspieler Annette Paulmann und Paul Herwig sind zum Abschluss des Berliner Theatertreffens mit dem mit insgesamt 10'000 Euro dotierten 3sat-Preis ausgezeichnet worden. Sie spielten die Hauptrollen in "Kleiner Mann - was nun?" der Münchner Kammerspiele.
Regie bei der Bühnenfassung des Fallada-Romans führte Luk Perceval. Die Jury wählte die Preisträger unter den Künstlern der zehn Inszenierungen, die bei dem am Pfingstmontag zu Ende gegangenen 47. Theatertreffen zu sehen waren.
Herwig erhielt ausserdem den Alfred-Kerr-Darstellerpreis. Die Entscheidung über den Preisträger der mit 5000 Euro dotierten Auszeichnung fällte als alleiniger Juror der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz.
Der Förderpreis für neue Dramatik (5000 Euro) ging an Claudia Grehn. Die Autorin wurde für ihr Stück "Ernte" ausgezeichnet, in dem es um polnische Arbeiter in Deutschland geht. Verbunden mit der Auszeichnung ist die Uraufführung des Stücks im Dezember 2010 am Berliner Maxim Gorki Theater.
Den mit 7000 Euro dotierten Werkauftrag erhielt Wolfram Lotz, dessen Stück "Der grosse Marsch" - eine Art Kapitalismuskritik-Revue - in Berlin vorgestellt wurde.
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