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USD 5,6 Mia. hat China sich das Mega-Projekt kosten lassen. 2015 begann der Bau der strategisch wichtigen Zugverbindung. Die Trasse von Lhasa nach Nyingchi verläuft in Tibet fast komplett auf über 3000 Metern Höhe. Die Bahnlinie führt durch 47 Tunnel und über 121 Brücken, darunter die 500 Meter lange Zhangmu-Bogenbrücke. Mit einer Länge von 435 Kilometern und einer geplanten Geschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde ist die neue Bahnlinie eine einspurige, elektrifizierte Bahn. China ist damit auf dem besten Weg, sein Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnnetz zu vollenden, das mit acht horizontalen und acht vertikalen Achsen ein Netz bildet, das Städte im ganzen Land miteinander verbindet. Als eine der vertikalen Strecken ist Peking–Guangzhou die längste Hochgeschwindigkeitsstrecke der Welt.
MIT EINER LÄNGE VON 2298 KILOMETERN
verbindet sie die Hauptstadt im Norden mit der Touristenstadt Guangzhou im Süden. Als die Strecke im Jahr 2018 vollständig für die Öffentlichkeit geöffnet wurde, reduzierte sie die Reisezeit von fast 30 Stunden auf etwa 8 Stunden. Es ist eine landschaftlich und historisch reizvolle Linie, auf der viele malerische Sehenswürdigkeiten und interessante Orte zu besuchen sind. Etwa der Berg Shongshan, einer der Fünf Heiligen Berge Chinas. Oder die pulsierende Metropole Wuhan am Yangtse, leider zu trauriger Berühmtheit gelangt, nach der Pandemie indes wieder ein Ort, um das moderne China typisch zu erfahren.
EINEN HALT WERT IST AUCH CHANGSHA
in der Nähe des als Avatar Land bekannten Zhangjiajie National Forest Park.
TI