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Hallo Arkazier
Leider kann ich nicht mit Erfahrungsberichten auftrumpfen. In der Vergangheit habe ich mich aber etwas schlau zum Thema GmbH gemacht und bin zu folgendem Schluss gekommen (man korrigiere mich, falls ich etwas Falsches erzähle oder entsprechende Erfahrungsberichte vorliegen):
In der Schweiz macht es aus finanz-technischer Sicht nur Sinn als juristische Person Aktien zu handeln, wenn man sehr regelmässig Trades durchführt (>100 / Jahr) oder mit Fremdkapital (z.B. Kredit von der Bank) spekuliert. Dies führt nähmlich dazu, dass das Steueramt dich als gewerbsmässigen Trader klassifiziert.
Der grosse Nachteil dabei ist, dass für Privatpersonen Kursgewinne einkommenssteuerfrei sind und sobald du als gewerbsmässiger Trader klassifiziert wirst, sind sie es nicht mehr. Eine GmbH könnte meiner Meinung nach Sinn machen, wenn man z.B. mit Derivaten ein Einkommen generieren und die langfristige Anlage separieren möchte. Dann würde man über die GmbH die Derivate handeln und als Privatperson langfristig (und vor allem einkommenssteuerfrei) in Aktien, ETFs, etc. investieren.
Da ich mir dieses Wissen nur mit Literaturrecherche angeeignet habe, würde es mich freuen, wenn sich jemand mit Skin-in-the-Game dazu äussern könnte.
Grüsse