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Wie der Einscheller der Narrhalla Reichenburg, trägt der Chlepfer ein weisses Hirthemd mit Kapuze. Das Hemd ist mit dem Dorfwappen, Blumenzierde und dem Narrhalla Reichenburg Logo bestickt. Dazu trägt er schwarze Hosen und an der rechten Seite ein rotes Glarnertüchlein, welches an den angrenzenden Kanton Glarus erinnert. Schwarzes festes Schuhwerk sorgt für den nötigen Halt auf dem Asphalt.
Die Geisel wurde zu Beginn als Arbeits- oder Lärminstrument eingesetzt. So diente sie früher den Bauern zum Treiben von Tieren oder zur Aufsicht des Viehs. Bereits 1522 wurde sie vom Dichter und Maler Niklaus Manuel Deutsch als Lärminstrument erwähnt. So bezeichnete er damals einen Bauer als Klepfgeisel. Neben der Fasnachtszeit trifft man den Geiselchlepfer auch noch in der Adventszeit um den St. Nikolaustag an. Eine eindrückliche Demonstration ihres Könnens, zeigen sie jedes Jahr am Klausjagen, welches in Küssnacht am Rigi stattfindet.