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Der amerikanische Hotelgigant Marriott International - der aktuell über 6900 Häuser unter 30 Marken in 130 Ländern verfügt - hat 40 Prozent der Aktien von AC Hotels von deren Gründer Antonio Catalán übernommen. Für die Kaufsumme von 140 Millionen Euro hat Marriott damit die 100-Prozent-Kontrolle über die spanische Hotelkette übernommen.
Die beiden Hotelketten hatten bereits 2011 ein Joint Venture gestartet, weshalb AC Hotels bereits im Markenportfolio von Marriott figurierte. Nun hat Marriott nicht nur die vollständige Kontrolle erhalten (und das Joint Venture aufgelöst), sondern auch ein regelrechtes Wunder vollbracht: Zum Zeitpunkt der Gründung des Joint Venture belief sich der Schuldenberg von AC Hotels auf 580 Millionen Euro, heute ist die Marke schuldenfrei und macht grosse Fortschritte. 2017 wurden ein Umsatz von 188 Millionen Euro und ein Gewinn von 71 Millionen Euro erzielt; der Umsatz soll 2018 um 8 Prozent gewachsen sein (die offizielle Bilanz liegt noch nicht vor), womit AC Hotels über dem durchschnittlichen Wachstum der Marriott-Marken liege. Wohl auch ein Grund für die komplette Übernahme.
AC Hotels verfügt aktuell über 145 Hotels mit über 20'000 Zimmern. In Europa befinden sich 85 Hotels mit über 10'000 Zimmern und in Nordamerika 49 Hotels mit 8447 Zimmern. Ein erstes Hotel wurde kürzlich in Südafrika eröffnet, dazu gebe es bereits Verträge für Häuser in Asien und Australien.