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Visuelle Analogskala Indikationen SchmerzenDefinition und Eigenschaften
Schmerzen äussern sich als unangenehmes und subjektives Sinnes- und Gefühlserlebnis, das nicht mit Instrumenten gemessen werden kann. Deshalb wird bei diagnostischen Abklärungen und zur Verlaufskontrolle neben Fragebogen und anderen Hilfsmitteln eine sogenannte visuelle Analogskala (VAS) verwendet. Es handelt sich um eine 10 cm lange Linie, die von 0 (keine Schmerzen) bis 10 (stärkste, unerträgliche Schmerzen) reicht und nur für die Auswertung unterteilt ist. Der Patient platziert darauf einen vertikalen Stich oder ein X und beschreibt so die gefühlte Schmerzintensität. Die visuelle Analogskala erlaubt keine Aussage über den Schmerzcharakter, die Lokalisation oder die Ursache. Sie ist vor allem für individuelle und weniger für interindividuelle Vergleiche geeignet und wird auch in Schmerztagebüchern und Schmerzfragebogen verwendet.
Literatur
- Wewers M.E., Lowe N.K. A critical review of visual analogue scales in the measurement of clinical phenomena. Res Nurs Health, 1990, 13(4), 227-36 Pubmed
Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.