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Drohnen
Forscher der Ben-Gurion University of the Negev haben einen Roboter entwickelt, der wie eine Drohne fliegt, sich aber auch in ein auf dem Boden fahrendes Gefährt verwandeln kann. Der Roboter, den das Forschungsteam "Flying Sprawl-Tuned Autonomous Robot" (FStar) genannt hat, umgeht Hindernisse, indem er sich auf der Seite ausdehnt oder zusammenklappt.
Mit einem neuen Verfahren wollen Forscher der Stanford University Aufschluss über Verunreinigungen von Meeren, Flüssen und Seen sowie deren Ausbreitung gewinnen. Es geht darum, die Trübung der Gewässer zu messen und die Richtung, in die sich die Inhaltsstoffe bewegen. Die Drohne ist hierzu mit einer Spezialkamera ausgestattet und fliegt in 30 Metern Höhe.
Wind macht einer neuen Drohne nichts aus. So kann sie schwerere Lasten transportieren und verbraucht sogar noch weniger Energie als vergleichbare Fluggeräte, wie Forscher der Purdue University gezeigt haben. Sie orientierten sich an der Natur, genauer gesagt an den Flügeln und Flugmustern von Insekten. "Wir schufen eine Drohne mit beweglichen Flügeln, die bei Wind ihren Flug korrigieren kann", sagt Xiumin Diao, Assistenzprofessor an der Ingenieursschule der Universität.
Der spektakuläre Saisonauftakt der Drone Champions League (DCL), der internationalen Liga für Drohnenrennen, ging vom 28. bis 30. März im legendären Snowpark Laax über die Bühne. Auf über 2200 Metern Seehöhe traten die besten Piloten der Welt in actiongeladenen Rennen mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h gegeneinander an.
Aufgrund der vorweihnachtlichen Drohnenstöraktionen auf dem Londoner Flughafen Gatwick wollen die beiden grössten britischen Flughäfen Heathrow und Gatwick mehrere Millionen Pfund in Technologien zur Abwehr von Drohnen investieren. Laut einem Gatwick-Sprecher sollen Ausrüstungen angeschafft werden, wie sie das Militär in den Weihnachtstagen zur Verfügung gestellt habe.