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FINN ANDREWS
One Piece At A Time
Nettwerk
«One Piece At A Time» ist das erste Soloalbum des Frontmann der englischen The Veils. Der Sohn von Barry Andrews (XTC, Shriekback) hat die zehn Songs in den letzten paar Jahren geschrieben. Es sind alles Songs, die nicht so richtig zu den Veils passen wollten. Aufgenommen wurde «One Piece At A Time» in Auckland, Neuseeland, von wo auch seine Mutter stammt. Nachdem Ende einer Beziehung und weil er genug von London hatte, zog er nach Auckland, um sich eine Auszeit zu gönnen. Entstanden ist ein persönliches und nachdenkliches Album, in dem das Piano eine wichtige Rolle spielt. Andrews hat alle Songs darauf geschrieben. Der Auftakt «Love, What Can I Do?» klingt dramatisch und gefühlvoll und mahnt zuweilen an Scott Walker und Divine Comedy. Im etwas bizarren « One By The Venom», das zuweilen an Gene Pitney, Lee Hazlewood, Prefab Sprout und Nick Cave erinnert, zählt Andrews über 40 Arten auf, zu sterben. Anscheinend inspirierte ihn ein Abzählreim aus seiner Jugend dazu. In «Spirit In The Flame» erkennt er, dass er wirklich geliebt hat und jetzt trotzdem alleine dasteht. Und in «What Strange Things Lovers Do» schwingt Verbitterung aber auch Unverständnis über die zerbrochene Liebe mit. «One Piece At A Time» endet mit dem hoffnungsvollen «Don’t Close Your Eyes»: «Looking for A Port In The Storm. Nothing But Your Hurt To Keep You Warm.» «One Piece At A Time» wärmt nicht nur die Seelen von Liebesschmerz geplagten.