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Den Haag - Der niederländische Bierbrauer Heineken hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr trotz eines etwas niedrigeren Absatzes gesteigert. Er nahm im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent auf 1,05 Mrd. Euro zu, wie der weltweit drittgrösste Bierbrauer mitteilte.
Die "starken" Preise hätten den geringeren Absatz wettgemacht, erklärte Heineken-Chef Jean-François van Boxmeer. Der Brauerei-Riese verkaufte demnach im vergangenen Jahr 159,1 Mio. Hektoliter Bier, im Jahr davor waren es noch 161,5 Mio. Hektoliter gewesen. Der Umsatz stieg 2009 leicht um 2,7 Prozent auf 14,7 Mrd. Euro.
Heineken verkaufte 2009 in Mittel- und Osteuropa sowie in den USA weniger Bier, in Westeuropa, Afrika und in Nahost dagegen steigerte die Brauerei ihren Absatz.
In der Schweiz ging der Umsatz um 4,4 Prozent zurück. Dank Kosteneinsparungen und eines besseren Produktemixes sei der Betriebsgewinn aber signifikant gestiegen, hiess es ohne Angabe von Zahlen. Zu Heineken Switzerland zählen die Marken Calanda, Haldengut, Ittinger Klosterbräu und seit 2008 Eichhof.
In diesem Jahr rechnet Heineken mit einem insgesamt weiter rückläufigen Bierkonsum. Die Preiserhöhungen würden jedoch deutlich geringer ausfallen, hiess es. Die im 19. Jahrhundert in Amsterdam gegründete Brauerei produziert und verkauft weltweit mehr als 200 Biermarken und beschäftigt rund 55'300 Menschen.
Das auf drei Jahre ausgelegte Kostensenkungsprogramm wird den Angaben nach in allen Unternehmenssparten fortgesetzt. Im vergangenen Jahr seien 155 Mio. Euro eingespart worden.
SDA-ATS