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Therapie bei Sodbrennen
Bei einer Therapie steht die Reduktion der Magensäure im Vordergrund. Wer seine Symptome mit Medikamenten behandelt, ist zwar kurzfristig beschwerdefrei, aber ändert nichts an dem Status der Säurebelastung im Organismus. Nach Absetzen der Medikamente kehren die Beschwerden in gleicher Weise zurück, wenn der Betroffene seine Ernährungsgewohnheiten beibehält.
Als harmlos gilt, wenn Sodbrennen nur gelegentlich auftritt und keine anderen Beschwerden hinzukommen. Dann reicht es, auf seine Ernährung zu achten und säure-produzierende Lebensmittel zu vermeiden. Vor allem Zucker und tierische Fette regen die Säureproduktion im Magen an. Eine gute und entspannte Verdauung beginnt schon damit, sich genügend Zeit für Essen zu nehmen und ausreichend zu kauen. Natürliche und leichte Kost schonen den Magen. Wer sein Verdauungssystem entlasten möchte, kann eine Entsäuerungskur machen, um den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ruhephasen und Bewegung fördern Entspannung, auch im Magen.
Wer allerdings regelmässig an Sodbrennen leidet, sollte sich untersuchen lassen. Denn, wenn ein Reflux nicht angemessen behandelt wird, können sich die Beschwerden verschlimmern und chronisch werden.
Was führt zu einer chronischen Säurebelastung?
- Ständige Nahrungsaufnahme mit einem Überschuss an Säuren wie etwa Milchprodukte, Zucker, Alkohol, Weissmehlprodukte, Fleisch- und Wurstprodukte, aber auch kohlensäurehaltige Getränke.
- Chronische funktionelle Störungen des Darmtraktes, z.B. beim Reizdarmsyndrom.
Darüber hinaus können verschiedene Erkrankungen einen Reflux verursachen. Dazu zählen zum Beispiel:
Reizmagen
Ein Reizmagen verursacht verschiedene Oberbauchbeschwerden wie etwa, saures Aufstossen, Sodbrennen, Druck- und Völlegefühl, Übelkeit und Erbrechen sowie Appetitlosigkeit.
Gastritis
Eine Magenschleimhautentzündung kann durch das Bakterium Helicobacter pylori verursacht werden. Reizstoffe wie Nikotin, Kaffee und Alkohol sowie Stress können Auslöser sein.