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3–5 cm gross; ovale Körperform; Oberseite dicht mit Warzenhöckern; Rücken lehmbraun; Bauch gelb mit schwarzen oder bläulichen Flecken; Pupille herzförmig. Männchen während der Paarungszeit mit schwarzen Schwielen an Unterarm und Daumen.
Larven: Oberseite graubraun gefleckt, Flossensaum am Schwanzende stumpf, oft mit deutlich erkennbarer, durchsichtiger Aussenhülle. Stimme: dumpfes, leises uh, uh, uh.
Fortpflanzung von Ende April bis Anfang August nach Regen. Männchen rufen wochenlang am Laichtümpel, wechseln aber zeitweise auch in Landverstecke. In bevorzugt trübem Wasser werden Eier einzeln oder in kleinen Laichballen an freistehende Strukturen geklebt.
Als Laichgewässer dienen seichte, warme, vegetationsarme und vorzugsweise lehmige kleine Tümpel, aber auch Felsnischen und Stillwasserbereiche an Bächen. Als Sommerlebensraum dienen feuchte, schattige Stellen, oft in offenen Wäldern in der Nähe von Laichtümpeln. Gelbbauchunken überwintern an feuchten Stellen an Land.
Süd- und Westeuropa bis Skandinavien und Balkanländer. Wird im Osten durch die nahe verwandte Rotbauchunke abgelöst.
Stark gefährdet in ganz Mitteleuropa. In den vergangenen 10 Jahren hat in der Schweiz ein dramatischer Rückgang stattgefunden.
Eine Dienstleistung des Naturmuseums St.Gallen