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Wir untersuchten die Auswirkungen eines Diätfutters sowie der Zufütterung von Kuhmilch, Schotte oder Feuchtfutter während den ersten Tagen nach dem Absetzen auf die Gesundheit und die Leistungen von abgesetzten Ferkeln. Im ersten Versuch erhielten die Ferkel zusätzlich zum Festfutter während den ersten 6 Tagen nach dem Absetzen Kuhmilch, Schotte oder angefeuchtetes Futter, während die Kontrolltiere ausschliesslich Trockenfutter erhielten. Im zweiten Versuch erhielt eine Hälfte der Ferkel ein Standardferkelfutter mit 3.7 % Rohfaser, während die andere Hälfte der Tiere ein Diätfutter mit 6.1 % Rohfaser und 1.3 % Kalziumformiat erhielt. In diesen beiden Gruppen erhielt je die Hälfte der Tiere während den ersten 4 Tagen nach dem Absetzen zusätzlich etwas Kuhmilch. Die Sterblichkeit infolge Infektionen mit E. coli war bei den Tieren, welche Milch oder Schotte erhalten hatten, tiefer als bei den ausschliesslich mit Trockenfutter gefütterten Tieren (5 von 160 Ferkeln = 3 % im Gegensatz zu 13 von 115 Ferkeln = 11 %, P < 0.01). Im zweiten Versuch starb eines der 70 Ferkel, welche Diätfutter frassen, und 10 der 70 Ferkel, welche Standardfutter frassen, an den Folgen einer Coliinfektion (P < 0.01). Der Zuwachs während den ersten 5 Wochen nach dem Absetzen wurde weder durch die Zufütterung von Flüssigfutter noch durch den Futtertyp (Standard- resp. Diätfutter) beeinflusst.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.