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Die Anfänge der Kirchgemeinde Zelthof gehen auf das Jahr 1856 zurück, als ein ‚methodistischer‘ Pfarrer erstmals in Zürich zu Gottesdiensten einlud. Bis dahin waren ‚Methodisten‘ vor allem in Grossbritannien und jenen Ländern zu finden, die es kolonisiert hatte. Europäer, die im 18. und 19. Jahrhundert in die USA auswanderten, fanden dort an Stelle von Landeskirchen mehrere Freikirchen.
Jene, die in der Methodistenkirche oder der ‚Evangelischen Gemeinschaft‘ heimisch wurden, machten diese Kirchen auch im europäischen Mutterland bekannt. Beide Kirchen, die sich 1968 zur heutigen ‚Evangelisch-methodistischen Kirche‘ (EMK) vereinigten, hatten ihre Wurzeln in einer weitgreifenden Bewegung, die im 18. Jahrundert um den anglikanischen Pfarrer John Wesley in England entstand.
Man nannte sie ‚Methodisten‘ (ursprünglich ein Spottname), weil die Anhänger dieser Bewegung die Botschaft der Bibel nicht nur als Glaubensgrundlage verkündigten, sondern auch leben wollten, interessierte Menschen in kleinere Gemeinden zusammenführten, sich sehr im sozialen Bereich engagierten und dabei ‚methodisch‘ vorgingen.
Heute sind methodistische Gemeinden (unterschiedlich verbreitet) in den meisten Ländern der Welt zu finden.