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FIA verschärft Regeln für politische Statements
Der Automobil-Weltverband FIA verschärft sein Vorgehen gegen politische Botschaften von Fahrern in der Formel 1 und anderen Rennserien. Statements ohne vorherige Genehmigung bedeuten künftig einen Verstoss der Regularien. Artikel 12.2.1.n der Statuten wertet ab 2023 «die allgemeine Äusserung und Zurschaustellung politischer, religiöser und persönlicher Äusserungen oder Kommentare» als Regelbruch, sofern vorab keine schriftliche Erlaubnis erteilt wurde. In der jüngeren Vergangenheit nutzten Formel-1-Fahrer ihre Plattform für politische Äusserungen. So trug Rekordweltmeister Lewis Hamilton 2020 auf dem Podium in Mugello ein Shirt mit der Aufschrift «Verhaftet die Polizisten, die Breonna Taylor getötet haben». Der Brite erinnerte dabei an die schwarze US-Amerikanerin, die bei einem Polizeieinsatz in ihrem Haus erschossen worden war. Sebastian Vettel setzte sich 2021 in Ungarn mit einem «Same Love»-T-Shirt für die Rechte der LGBTQ+-Gemeinschaft ein.