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Eine berührende Geschichte von Margrit Cofalka, August 2021
(Entstanden nach der Hypnosetherapie bei Barbara Prinzing, 2. August 2021)
Die abgebildete Geschichte ist eine Zusammenfassung. Gerne sende ich Euch die ganze Geschichte zu (<email-pii>)
In einem dunklen, dunklen Wald, in dem die Bäume höher waren und dichter standen, als in jedem anderen Wald, und der Himmel nachts noch etwas dunkler war, als in der restlichen Welt und in dem es Tiere gab, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hatte, lebte einmal ein kleines Mädchen.
Die Menschen aus dem benachbarten Dorf nannten es Lili, weil es so rein und edel, wie eine Lilie gewesen sein soll. Aber kein Mensch hatte das Kind je zu Gesicht bekommen. Es war scheu und wollte für sich sein. Es liebte seine kleine Hütte, die es sich aus alten Ästen und Rinde von umgestürzten Bäumen gezimmert hatte.
Aus dem Fell verstorbener Tiere hatte es einen Vorhang genäht, der den Eingang der Hütte bedeckte und so das kleine Zimmer – denn die Hütte hatte nur ein Zimmer – vor Regen, Wind und Kälte schützte. In dem Zimmer befand sich ein Bett, ein Tisch, auf dem immer eine Vase mit frischen Blumen stand, ein Stuhl und ein großer Spiegel – ein besonderer Spiegel, wie sich später noch zeigen wird. Lili ging immer barfuß – Tag ein, Tag aus und Jahr für Jahr und sie trug immer dasselbe dünne Kleid mit einem weitschwingenden Rock, gewebt aus goldenen Fäden, die sie aus den Blättern eines Strauches gesponnen hatte. Dieser Strauch trug den Namen Hoffnungsstrauch – immer, wenn ein Blatt gepflückt wurde, und man ganz fest hoffte, dass es nachwuchs, keimten zwei neue Blätter an der Stelle hervor, an der zuvor ein Blatt geerntet wurde.
Die weiteren Stationen der Geschichte sind:
Ihr Blick fiel auf die beiden Mühlen, die am Ende des Weges standen, nicht weit voneinander entfernt, aber auch nicht zu nah, sodass sich die Flügel der Mühlen ungehindert bewegen konnten. „Perfekt“, dachte Luisa, warum hatte sie das nur vorher noch nicht erkennen können? Sie musste zu Felix und ihm sagen, dass sie nun bereit war, ihr Korn auch in seiner Mühle zu mahlen – wenn das Angebot noch galt, und – wenn er sie noch wollte. Und da konnte sie es sehen: dort stand er vor der Mühle, sein Hemd hing wie immer locker über die Hose, deren Beine er hochgekrempelt hatte, da es bereits warm war, und – breitete seine Arme nach ihr aus.
Gerne sende ich Euch die ganze Geschichte zu:
Einfach eine Mail schreiben an: <email-pii>
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Bild von jplenio auf Pixabay