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Im Vorjahr hatte Belinda Bencic in Paris noch beim Juniorinnenturnier triumphiert. Nur ein Jahr später stand sie unter anderem dank des Halbfinal-Einzugs in Charleston bei der Elite im Hauptfeld. Dort wurde ihr mit Venus Williams, gegen die sie im Oktober 2012 in Luxemburg ihren ersten Auftritt in einem WTA-Haupttableau gehabt hatte, aber niemand Geringeres als die 7-fache Grand-Slam-Siegerin zugelost.
Wackerer Auftritt von Bencic
Die Schweizerin liess ihr Potenzial gegen die 16 Jahre ältere Williams immer wieder aufblitzen. So wehrte sie im 1. Satz als Returnspielerin zwei Satzbälle der ehemaligen Weltnummer 1 ab. Doch dann musste sich die Schweizerin ein 3. Mal breaken lassen, was den Satzverlust bedeutete.
Im 2. Satz zog die Amerikanerin dann schnell auf 4:0 davon und brachte den Sieg nach 77 Minuten mit dem 1. Matchball ins Trockene. Grösste Schwäche in Bencics Spiel war der Service. Als Aufschlägerin machte sie nur 22 Punkte, zwei weniger als beim Return.
Lob von der Kontrahentin
Nach der Partie fand Williams lobende Worte für die Schweizerin: «Bencic hat sich im Vergleich zu 2012 extrem verbessert. Sie ist sehr talentiert. Ich glaube, dass in der Zukunft grosse Dinge auf sie warten», so Williams.