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Bei der Erythrophobie geht das unkontrollierbare Erröten der Gesichtshaut mit einem Hitzegefühl des ganzen Kopfes oder bestimmter Gesichtspartien einher.
Die Diagnose wird klinisch gestellt.
Die Therapie besteht in erster Linie in einer Verhaltenstherapie. Ziel der Therapie ist, dass die Patienten lernen, Erröten nicht mehr als Unheil, sondern als zwar lästige, aber nicht bedrohliche Reaktion ihres Körpers zu sehen. Vor einer Operation werden verschiedene psychologische Untersuchungen gemacht, um alle möglichen, nicht-chirurgischen Massnahmen auszuschöpfen.
Sollte die konservative Therapie nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann in seltenen Fällen (!) die gleiche wie für Hyperhidrose beschriebene Operation in Erwägung gezogen werden. Die potentiellen Komplikationen sind die Gleichen, allerdings treten diese deutlich häufiger auf. Einer Sympathektomie für die Erythrophobie gehen meistens mehrere Beratungsgespräche voraus. Häufig wird die Operation aber nicht empfohlen, auch, weil die Erfolgschancen mässig sind.
Sie können sich entweder selbst anmelden oder von Ihrer Hausärztin, Ihrem Hausarzt, Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt zuweisen lassen.
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