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Die Orgelmusik der Neuzeit ist ausgesprochen vielfältig, einige Komponisten pflegen einen eher traditionellen, andere einen experimentellen Stil, andere verarbeiten Elemente der Volksmusik, der Popularmusik oder des Jazz. Entdecken Sie hier auch Orgelmusik von weniger bekannte Komponisten der Neuzeit.
Andreas Willscher (* 1955) kam in Hamburg zur Welt. Er erhielt früh Akkordeon- und Klavierunterricht und übte sich autodidaktisch im Orgelspiel. Später studierte er Orgel und Komposition an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater.
Willscher widmet sich besonders der französisch romantischen Orgelmusik und der Musik Böhmischer Komponisten. Weiterlesen
Hans Uwe Hielscher wurde 1945 geboren. Nach seinem Kirchenmusikstudium in Detmold folgten weitere Studien in Paris und Rouen mit Schwerpunkt französische Orgelmusik. Er absolvierte auch die Carillon-Ausbildung in Amersford/Holland. Hielscher ist seit 1979 Organist und Carillonneur an der Evangelischen Marktkirche Wiesbaden und Organist an der dortigen Konzertsaalorgel. In zahlreiche Konzertreisen spielte er an vielen bedeutenden Orgeln der ganzen Welt. 1985 wurde er für seine grossen Verdienste um die französische Orgelmusik vom französischen Kulturminister zum «Chevalier de l’Ordre des Arts des Lettres» ernannt. Weiterlesen
Corrado Maria Saglietti, 1957 in Costigliole d’Asti in Italien geboren, studierte Horn bei G. Zoppi und erhielt sein Diplom mit höchster Auszeichnung. Seit 1977 spielt er im Nationalen RAI Symphonie Orchester in Turin wo er seit 1990 das 1. Horn spielt. Er tritt auch solistisch oder in kammermusikalischen Besetzungen auf. 1986 erhielt er am Turiner Konservatorium das Diplom für Komposition bei Santo Tresca und Gilberto Bosco.
Corrado Saglietti’s Werke sind mit verschiedenen internationalen Kompositionpreisen ausgezeichnet worden und werden erfolgreich von renommierten Solisten und Ensembles gespielt. Er komponierte hauptsächlich Kammermusik für Horn und andere Instrumente. Weiterlesen
Jakob Wittwer (*1943) studierte an der Musikhochschule Zürich Orgel (Heinrich Funk), Klavier und Komposition (Paul Müller). 1967 schloss er seine Studien mit dem Konzertdiplom für Orgel mit Auszeichnung ab. 1971 gewann er den 1. Preis im nationalen Orgelwettbewerb des Schweizer Fernsehens.
Nach zehn Jahren als Organist in Zürich-Albisrieden wurde er 1970 an die Ref. Kirche Horgen gewählt. Von hier aus entfaltete er eine vielseitige Tätigkeit als Organist, Chorleiter und Leiter der Musikschule Horgen. Von 1978 bis 2008 unterrichtete er eine Orgelklasse an der Musikhochschule Luzern. Im Jahre 2006 wurde er für sein Schaffen mit dem Kulturpreis der Gemeinde Horgen ausgezeichnet. Weiterlesen
Christopher Tambling (1964–2015) war ein britischer Organist und Kirchenmusiker. Er studierte an der St. John’s College in Oxford bei Geoffrey Webber und David Sanger. Später unterrichtete er sleber in Oxford und Perthshire Schottland. Er war auch Stadtorganist und Dirigent des Sinfonieorchesters in Perth. Von 1997 bis 2015 war er Musikdirektor an der Downside School in der Nähe von Bath, im Westen Englands sowie Organist und Leiter der Schola Cantorum an der Downside Abbey in Radstock Bath. Weiterlesen
Lorenz Maierhofer (* 1956) ist ein österreichischer Chorkomponist und Herausgeber von Chorbüchern, Chorserien und Büchern zur Musikpädagogik. Maierhofer war viele Jahre als Musik- und Chorpädagoge und Dozent in der Chorleiterfortbildung tätig.
Kompositorisch zeichnet sich seine Arbeit durch eine grosse stilistische Breite aus – von zeitgenössischen und klassischen Ausdrucksformen bis hin zu Pop, Jazz, Gospel und Ethno. Sein kompositorisches Oeuvre reicht vom Oratorium bis zur Messekomposition, von zeitgenössischen Klang-Collagen und klassisch-modernen Vokalwerken bis zu Liedern, Songs, Kanons und kammermusikalischen Instrumentalkompositionen. Weiterlesen
Margreeth Chr. de Jong (*1961) ist eine niederländische Organistin und Komponistin. De Jong studierte am Konservatorium Rotterdam, wo sie im Jahre 1986 mit den Höchstnoten abschloss. Sie bildete sich anschliessend bei Guy Bovet in der Schweiz sowie bei Jean Langlais und Marie-Louise Jaquet-Langlais an der Schola Cantorum in Paris weiter, wo sie 1988 den Prix de Virtuosité ebenfalls mit der Höchtsnote gewann. Im gleichen Jahr errang sie erste Preise bei internationalen Wettbewerben für Orgel in Paris und Haarlem (César Franck-Concours). Weiterlesen
Stephan Thomas (*1962) ist ein Bündner Organist und Komponist. Nebst seinem vielseitigen Schaffen als Kirchenmusiker, Musiklehrer und Kulturjournalist ist er bekannt als Interpret und Komponist volkstümlicher Orgelmusik. Weiterlesen
Naji Hakim (* 1955) wurde in Beirut geboren und erhielt seine Ausbildung in Paris und London. Er steht ganz in der Tradition der grossen französischen Orgelvirtuosen. Naji Hakim studierte unter anderem bei Jean Langlais und Rolande Falcinelli am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris. Zudem absolvierte er ein Lehrdiplom für Orgel am Trinity College of Music in London.
Von 1985 bis 1993 war er Titularorganist in der Basilique du Sacré Coeur in Paris, danach wurde er Nachfolger von Olivier Messiaen an der „Église de la Trinité“ (bis 2008). Heute ist Naji Hakim nebst seiner Tätigkeit als Konzertorganist und Komponist Professor für Harmonielehre am Conservatoire National de Région de Boulogne-Billancourt und Gastprofessor an der Royal Academy of Music in London. Er ist auch Ehrendoktor der Saint-Esprit-Universität in Kaslik, Libanon. Weiterlesen
Hans-André Stamm (geboren 1958) trat bereits mit elf Jahren als Orgelvirtuose im In- und Ausland auf. Im Alter von 13 Jahren folgt eine erste Schallplatten-Einspielung mit Orgelmusik, mit 16 Jahren gibt er bereits ein Solokonzert in Notre-Dame von Paris.
1973-76 studiert er künstlerisches Orgelspiel am Conservatoire Royal de Musique in Lüttich bei Hubert Schoonbroodt, von 1976-80 katholische Kirchenmusik und Klavier an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Musikwissenschaftliche Studien an der Universität Bonn von 1981-85 führen zum Bau der Enharmonischen Pfeifenorgel, eines Instruments in der akustisch reinen Stimmung mit 48 Tönen pro Oktave. Weiterlesen