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Der 37-jährige Nick Hardman aus Leeds begann während der Coronapandemie mit dem Drucken von Schutzartikeln. Bald aber gab es genügend davon. Da kam die Anfrage eines Vaters, der an der seltenen Hirnerkrankung Hydrozephalus litt. Dieser wollte ein Spielzeug für sein Kind, mit dem er ihm die Krankheit und den Eingriff dazu erklären konnte.
Vater kann Kind Operation erklären
Damit bei dieser Hirnerkrankung die überschüssige Gehirnflüssigkeit aus dem Kopf geleitet werden kann, braucht es eine Art Katheter mit einem Schlauch, der beispielsweise in den Bauch führt, um die Flüssigkeit dort abzubauen. Um das veranschaulichen zu können, kreierte Nick Hardmann auf seinem 3D-Drucker diesen Katheter als Spielzeug.
Er druckte die und platzierte sie an einem Teddybären. Dadurch konnte der Vater seinem Kind die Operation erklären.
300 Spielsachen gedruckt
Mittlerweile druckt der 37-Jährige auch Dialysegeräte oder Magensonden. Für Eltern sind die Spielsachen eine gute Möglichkeit, den Kindern die Angst zu nehmen, erzählt ein Vater gegenüber BBC. Aber auch Kinder, die selber operiert werden müssen, können mit den Spielsachen durch die Pfleger und Ärzte besser aufgeklärt werden.
Mittlerweile hat Nick Hardmann schon rund 300 Spielsachen gemacht. Anfragen kommen aus der ganzen Welt.
(red.)