Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03533.jsonl.gz/3034

Wein-Glossar
A
Abgang
Der Eindruck, der am Ende des Verkostens zurückbleibt. Ein Wein mit unbedeutendem Abgang löst sich in Nichts auf.
Appellation
Das genau definierte Anbaugebiet, aus dem der Wein stammt.
B
Barrique
Kleines Eichenholzfass mit 225 Litern Inhalt; reichert den Wein mit zusätzlichen Tanninen an und verändert den Reifungsprozess.
Bukett
Der während der Gärung, insbesondere aber bei der Flaschenalterung entstehende, ganz besondere Duft eines Weines.
C
Cru,
grand cru,
cru classé
Cru bedeutet «Gewächs», Grand cru «grosses Gewächs». Diese stammen zumeist von einem der «Cru classé», jenen rund 60 Châteaux,die 1855 in eine Liste für Bordeaux-Weine aufgenommen wurden. Eine weitere Qualitätsbezeichnung ist auch das italienische «DOCG»-Reglement, das ebenfalls nach der Herkunft der Trauben unterscheidet.
Cuvasion
Das genau definierte Anbaugebiet, aus dem der Wein stammt.
E
Ertrag
Die Menge des Weins, der pro Rebflächeneinheit gewonnen wird. 30 Hektoliter pro Hektare sind wenig, 100 Hektoliter dagegen viel.
G
Gärung
Der chemische Vorgang der Umwandlung von Traubensaft in Wein.
K
Korkgeschmack
Verantwortlich dafür ist die chemische Verbindung Trichloranisol (TCA), das heisst, ein davon befallener Korken verursacht einen schimmligen Geschmack.
O
Oenologie
Die Wissenschaft vom Wein (griech. oinos Wein und logos Wissenschaft).
R
Reife
Entwicklungsstadium des Weins, zwischen dem Ende seiner Jugend und dem Beginn des Verfalls. Diese Phase kann schon nach einem Jahr, aber auch erst nach drei Jahrzehnten beginnen.
S
Säure
Wichtiger Bestandteil, der dem Wein Biss und Lebhaftigkeit verleiht.
T
Tannine
Konservierende Substanzen aus den Traubenschalen, -kernen und -stielen sowie dem Fass, in dem der Wein gelagert wurde.
Tränen
Die farblosen Tropfenbahnen, die nach dem Schwenken eines Glases mit relativ stark alkoholhaltigem Wein langsam an der Innenseite des Glases herabrinnen.