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«HALBE-HALBE»
«HALBE-HALBE» YANG Jing Solo
Die chinesisch-schweizerische Komponistin und Pipa, Guqin Solistin Yang Jing lebt und arbeitet seit 2003 in der Schweiz. Frau Yang schreibt Musik für verschiedene Formationen mit europäischen Instrumenten als auch für Orchester und Ensembles mit traditionellen chinesischen Instrumenten. Eine Besonderheit sind ihre vielseitigen Kompositionen für gemischt westlich und asiatisch instrumentierte Ensembles sowie Musik für Chor, Theater und Dokumentarfilme.
Als Pipa-Virtuosin ist Frau Yang kaum zu übertreffen. Im Alter von sechs Jahren fing sie an, die gezupfte Schalenhalslaute der klassischen chinesischen Musik zu spielen.
In China wurde die Pipa einst auch als Musikinstrument für religiöse Zeremonien eingesetzt, so wie in Europa die Orgel für den Gottesdienst verwendet wird. Noch heute kann man die Pipa auf über 1500 Jahre alten religiösen Malereien abgebildet sehen, die in Shaanxi, in Zentralchina und an Orten entlang der alten Seidentrasse gefunden wurden, teilweise mitsamt Musiknotationen. In vielen chinesisch-buddhistischen Tempeln ist auch heute noch einer der Schutzgötter zu sehen, der eine Pipa hält. Dank solcher Zeugnisse weiss man vieles aus der Geschichte dieser Schalenhalslaute, die mit dem Buddhismus nach China kam und Teil der chinesischen Kultur wurde.
Für Frau Yang ist die Pipa letztlich eine Klangquelle wie alle anderen Musikinstrumente auch, mit der Sie Ideen umsetzen kann.
Das Program «HALBE-HALBE» bezieht sich auf:
- Es ist zweimal Konzerte, jede mit Ausstellungsbesuch
- Das Programm enthält alte Musik so wie neue Musik aus China und Frau Yang
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