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Deutsch: Puma
Spezies: Puma concolor
Familie: FELIDAE
Körperlänge: Kopf und Körper zwischen 100 und 190 cm – der Schwanz zwischen 66 bis 78 cm. Den Onça-Parda nennt man auch Suçuarana oder Puma in Brasilien. Er ist das geografisch meistverbreitete Säugetier beider Amerikas – von Kanada bis hinunter nach Patagonien (Argentinien) trifft man auf ihn. Die Exemplare der tropischen Regionen sind in der Regel kleiner als ihre Vettern der Regionen mit kühleren bis winterlichen Temperaturen.
Die Tiere bewohnen alle Arten von Biotopen: Campos, Wälder, Cerrados oder Caatinga. In Brasilien erbeuten sie vorzugsweise Rehwild und Hirsche – in der Nähe von Fazendas (Farmen) greifen sie Schafe und Ziegen an. Oftmals schlägt der Puma mehr als nur ein Schaf, wenn er eine Herde angreift – er steigert sich dermassen in seine „Mordlust“ hinein, dass von einem einzigen Puma schon oft 15 bis 20 Schafe getötet wurden – kein Wunder, dass ihn die Farmer als den Todfeind bekämpfen. Auf einer Fazenda in Goías tötete ein Puma einen Jungstier von einundeinhalb Jahren und schleppte ihn bis hinauf in die Astgabel eines Baumes.
Kuriositäten: Ein ausgewachsenes Puma-Männchen wiegt zwischen 67 und 103 kg. Die Weibchen wiegen zwischen 36 und 60 kg. Die Tragzeit beträgt 90 bis 95 Tage. Jeder Wurf kann aus einem bis sechs Jungen bestehen – im Allgemeinen drei bis vier. Die Jungen wiegen zwischen 226 bis 453 Gramm bei Geburt – und haben ein geflecktes Jugendfell, welches sie bis zu sechs Monaten lang behalten. Die Mutter säugt ihre Jungen bis Ende des dritten Monats – nehmen aber schon Fleisch als Zusatznahrung an, wenn sie erst 6 Wochen alt sind.
Ein Puma-Weibchen mit Jungen jagt einen Hirsch alle drei Tage – während ein allein stehendes erwachsenes Tier einen Hirsch, im Durchschnitt, nur alle 16 Tage erbeutet. Der männliche Puma erreicht seine Geschlechtsreife mit drei Jahren (12 Jahre brauchen die weiblichen Tiere). In Gefangenschaft lebte ein Puma über 20 Jahre lang. In der Natur hat man ein Weibchen erlegt, welches mindestens 18 Jahre alt war.