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| Athanasius (295-373) - Des hl. Athanasius Schutzschrift gegen die Arianer (Apologia contra Arianos [seu Apologia secunda])

66.
„Ich freue mich mit dem besten Sarapion, der so sehr bestrebt ist, sich mit heiligen Sitten zu schmücken, und dem Andenken des Vaters höheren Ruhm bereitet. „Denn sein Vater ist", wie die heilige Schrift sagt, „gestorben und ist gleichsam nicht gestorben."1 Denn er hat ein Andenken im Leben zurückgelassen. Was nun die Gesinnung betrifft, die wir gegen den des Andenkens würdigen Sohon hegten, so ist dir, o Herr, die heilige Erinnerung an ihn und die im Jüngling wohnende Bescheidenheit selbst wohl bekannt. Ich habe einen einzigen Brief durch diesen Jüngling von deiner Ehrwürdigkeit empfangen. Eben das habe ich dir also mitgetheilt, damit du, o Herr, es wissen mögest. Unser geliebter Diakon Makarius hat mir Freude bereitet, da er mir von Konstantinopel schrieb, wie sehr der Verleumder Archaph beschämt wurde, indem er von Einem, der noch lebt, überall verbreitete, daß er gemordet worden sei, Daß er aber mit dem gleichgesinnten Trotz für seine anmassenden Handlungen von dem gerechten Richter den verdienten Lohn ernten wird, spricht die Schrift aus, die nicht lügt. Der Herr aller Dinge möge dich möglichst lange erhalten, o Herr, der du Allen großen Nutzen bringst."
1: Ekkli. 30 4.