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Was geschieht in der Ergotherapie?
- Mit Unterstützung der Ergotherapeutin übt ein Kind mit einer zerebralen Lähmung den Umgang mit angepasstem Besteck und zusätzlichen Hilfsmitteln und lernt in einer konkreten Alltagssituation das selbständige Essen.
- Ein Kind mit Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen lernt, sich bei den Hausaufgaben selber eine Struktur zu geben, den Ablauf einzuhalten und am Ende alles zu kontrollieren.
- Mit gezielten Schreibübungen und spielerischen Ergänzungen lernt ein Kind mit feinmotorischen Schwierigkeiten flüssiger und dosierter mit dem Stift umzugehen.
- Eine Klientin mit einer rheumatischen Erkrankung übt mit der Ergotherapeutin alltägliche Bewegungsabläufe. Sie soll durch gelenkschonendes Verhalten Schmerzzustände vermeiden und ohne grosse Fremdhilfe auszukommen.
- Ein Kind mit Schwierigkeiten in der Handlungsplanung lernt und übt Handlungsplanung und Umsetzung beim Werken, Backen und/oder Spielideen organisieren.
- Ein Kind mit Konzentrationsschwierigkeiten lernt, was Konzentration ist und wie sich diese mit dem HEG-Neurofeedback verbessern lässt.
- Ein Kind mit Schwierigkeiten in der Motorik übt motorische Koordination und Beweglichkeit im Spiel, beim Werken und beim Handeln in der Küche.
Gezielte Förderung zeichnet sich durch folgende Punkte aus:
- Selbst lernen ist besser als belehrt werden.
- Beim Lernen zugleich zu handeln, verbessert das Lernen deutlich.
- Effektives Lernen ist selbsttätiges Lernen.