Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03119.jsonl.gz/805

Alle Biblischen Spiele im Überblick
Ein Kirchenspiel zum schönsten Lied Salomos
In starken Metaphern eines erstaunlich lebendig gebliebenen uralten Textes werden Sehnsuchts-, Schmerz- und Glückserfahrungen Liebender beschrieben. Zu den beiden Liebenden gesellt sich ein Dichter, der die Zeitlosigkeit dieser sinnlichen Liebe deutlich werden lässt. Sie (Schulammit und Er (namenlos) werden ergänzt durch eine Gruppe Freundinnen, die Schulammit in einer Not beistehen, aber auch mit ihr den Hochzeitstanz tanzen.
Drei dramatische Bibeldarstellungen
Drei Akte zum Verständnis der Mission in der Apostelgeschichte mit Musik und Pantomime. Dies ist eines der leichtesten Stücke und eignet sich zum Einstieg in die «narrative Exegese».
Eine Skizze in vier Bildern
Alle mir bekannten Religionen (Judentum, Christentum, Buddhismus, Islam) unterdrücken die Frauen. Warum das so ist, weiss ich nicht. Vielleicht deswegen, weil die Frauen stärker sind als die Männer. - Es gibt aber eine wichtige Ausnahme. Diese Ausnahme ist Jesus von Nazareth (nicht das Christentum). Er hat einen Umgang mit Frauen gepflegt, wie er sonst in der Religionsgeschichte nicht bekannt ist.
Ein Stück in vier Akten für Laienspieler, Sänger, Tänzer, Instrumentalisten und Gemeinde. Die verschiedenen Akte können auch einzeln oder in Serie (an zwei bis drei Abenden) aufgeführt werden.
Der Handelsreisende Gottes ist ein Manager, der sich auf das Marketing von Religion spezialisiert und von einem Handelsreisenden der Religion zu einem vom Evangelium gepackten Menschen verwandelt wird. Massgebend dafür war die Begegnung mit einer Frau, für die das Evangelium Lebensinhalt war.
Dies ist eine Detektivgeschichte. Der Kommissar «untersucht» die biblischen Autoren Paulus und Matthäus, klagt sie des Kolonialismus, des Sexismus und anderer Dinge an und stellt harte Fragen. Sie verweisen ihn aber darauf, dass er als Kommissar die Quellen etwas genauer studieren müsste. Für zwei bis drei Personen mit Musik.
Ein Abendmahl für Chor, Instrumente, Zelebranten und Darsteller. Die ersten Jünger Jesu waren keine Gemeinschaft der Gleichgesinnten, sondern eine Gemeinschaft der Gegensätze
Ein Segnungsgottesdienst
Eine einfache Choreographie für Musiker, Sprecher und Tänzer zu
Im gleichen Heft: «Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid» (eine einfache Salbungsliturgie für einige Musiker, Sprecher, Salberinnen und Salber)
Das Leiden Jesu Christi im Leben des Malers, Märtyrers und Bauernkanzlers
Jörg Ratgeb war ein Maler im 16. Jahrhundert und malte in seinen berühmten Passionsbildern die Gesichter seiner Zeitgenossen. Diese Kritik wurde verstanden und brachte ihm viel Verfolgung ein. Er half den verfolgten Bauern und wurde am Ende seines Lebens hingerichtet.
In diesem Oratorium für Chor, Solisten und nur ganz wenig instrumentale Andeutungen wird diese Geschichte erzählt von den damaligen Zeitgenossen und kommentiert von den Nachfahren. Am Ende kommt Ratgeb selber ...
Die Frau am Brunnen und der siebte Mann
Eine Auslegung von
Im selben Heft: «Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden» (eine Abendliturgie mit anschliessender Salbung)
Die Sage von der Errettung des Moses
Ein Stück für einen Sprecher und zwei Spielerinnen, Chor, Instrumentalisten und Gemeinde
Diese Bibelarbeit vom Kirchentag 1999 in Stuttgart eignet sich besonders als Vorlage für einen Gottesdienst. Am Beispiel der Sage von der Errettung des Moses durch listige Frauen wird die Einbettung der Geschichten des Alten Testaments in den Mittleren Osten gezeigt. Ein Priester, der fragt (diese Rolle passt gut zum Gemeindepfarrer) und zwei Frauen, die kluge Antworten geben – zusammen mit der Musik ergibt das einen lustvollen Erkenntnisprozess. Denn: Wir dürfen die Bibel fromm, fröhlich und wahr auslegen.
Kantate für Sprechchor, Sprecher, Instrumentalisten und Gemeinde
Sprechkantate für Sprechchor, Sprecher, einige Instrumentalisten und Gemeinde. Die Sprechkantate behandelt das Schicksal der Frau des Propheten Hosea (Gomer) und ihrer Kinder. In der Bibel wird uns nur das Urteil ihres Mannes Hosea vermittelt. Inwiefern Gomer mit diesem Urteil übereinstimmt und inwiefern sie sich zum Gott Hoseas und seinen Prophetensprüchen eigene Gedanken macht, ist das Thema der Sprechkantate. Im übrigen handelt es sich um eine hochdramatische Ehegeschichte zwischen einem asketischen Propheten aus dem letzten Dorf des Ostjordanlandes und einer eleganten Stadtdame aus Samaria.
Salbungsliturgie zu
Eine kurze Abendliturgie mit anschliessender Salbung.
Im selben Heft: «Fontana, die Frau am Brunnen und der siebte Mann»
Hiob wird «getröstet» von seinen Freunden. Die Freunde sind in diesem Falle Vertreter der heutigen Hauptreligionen, nämlich ein Christ, ein Muslim, ein Hindu und ein moderner Finanz- und Lebensberater. Hiob will aber nichts wissen von diesen Religionsexperten und will Rechenschaft von Gott allein. Für Tänzer, Musiker, Sänger und Sprecher.
In derselben Reihe ist erschienen: «Hiob oder Gottes Wette»
Ein Hiobstück, das näher beim biblischen Text liegt als «Hiob im Kreuzfeuer der Religionen» aus derselben Reihe. Für Tänzer, Musiker, Sänger und Sprecher.
Bonhoeffers Braut
Dieses Stück ist ein Pendant zum Bonhoeffer-Requiem (G32). Maria von Wedemeyer war die Braut Bonhoeffers. Sie spielte eine wichtige Rolle im Leben dieses bedeutenden Mannes. Ihr Beitrag ist aber bis jetzt zu wenig erkannt worden. Im Zentrum stehen der Briefwechsel zwischen Dietrich Bonhoeffer und Maria von Wedemeyer.
Für Streichquartett, Waldhorn, Blockflöte, 2 Trompeten, 2 Posaunen, Chor, Darsteller, Tanz.
Weihnachtsoratorium
Dieses Weihnachtsoratorium ist kein Krippenspiel für Kinder (obwohl Kinder auch mitmachen können), sondern eine Auslegung der unterschiedlichen Weihnachtstexte im Neuen Testament. Es ist für Laien geschrieben und in drei Teile gegliedert: die Weihnachtsgeschichte durch die Beteiligten, Darstellung der «Geburt» (ohne Text), kritische Interpretation durch die biblischen Autoren. Hier soll Verständnis dafür geweckt werden, dass schon die biblischen Autoren Weihnachten sehr verschieden erzählten. Eben das ist Grundlage des Friedens.
Die Überwindung der Welt und die Angst
Was heisst «Jesus ist auferstanden»?
Wenn man Johannestexte durch eine narrative Exegese auslegen will, muss man streng beim Verfasser des Evangeliums einsetzen, also bei Johannes und den Traditionen, die er verwendete. Die beiden hier vereinigten Bibelarbeiten zu Johannestexten setzen beim bereits in
Vor allem, aber nicht nur, für Jugendliche geeignet. Für Chor, Solisten, Instrumentalisten, Sprecher und Gemeinde. Die Geschichte Jonas wird nicht einfach erzählt, sondern in den Kontext der Erzähltradition der ersten Christen gestellt.
Dieser Einakter mit Musik, Tanz, Drama und Lied beschreibt die Situation in der Gemeinde des Lukas, der unter seinen Taufbewerbern reiche Beamte, Offiziere und Reeder der Hafenstadt Sinope vorfand. Kann man diese taufen? Lukas antwortet mit der Geschichte vom «Oberzöllner Zachäus» (Sondergut des
Segnungsgottesdienst
Eine einfache Salbungsliturgie für einige Musiker, Sprecher, Salberinnen und Salber. Basiert auf
Im gleichen Heft: «Die zehn Aussätzigen» (eine einfache Choreographie für Musiker, Sprecher und Tänzer zu
Eine vierteilige eucharistische Liturgie für Darsteller und Darstellerinnen, Tanz, Instrumente, Chor und Solisten
Eine vierteilige eucharistische Liturgie, die die religiösen, kulturellen und sozialen Spannungen in Korinth zeigt und wie sie – durch die gemeinsame Feier des Herrenmahls – relativiert wurden.
Für Chor, Solisten, Instrumentalisten, Piano ad lib., Tanzgruppe, Darsteller und Darstellerinnen.
Ein Monodrama für Frauen, kleinen Sprechchor und Instrumente
Michal war die Tochter des Königs Saul und die erste Frau Davids. Sie verfolgt den Aufstieg Davids, sein Gottvertrauen und seine Grosszügigkeit, aber auch seine Verstrickungen in die Hofintrigen mit wachem Sinn.
Dieses Stück ist ursprünglich für eine Berufsschauspielerin geschrieben worden, kann aber auch von Laien gespielt werden. Für kleinen Chor und Instrumentalisten.
Ein Monodrama für Frauen, Blasinstrumente und kleinen Chor
Dies ist der Versuch einer ökumenischen Marienfrömmigkeit. Mirjam (dies der hebräische Name von Maria) wird als jüdische Mutter dargestellt, die zwar ihren hochbegabten und besonderen Sohn Jesus liebt, aber oft von seiner Handlungsweise und auch von den ihn umgebenden Jüngern und Jüngerinnen abgestossen wird.
Das Stück wurde für eine Berufsschauspielerin geschrieben, kann aber auch von Laien in verteilten Rollen gespielt werden. Die extra dazu komponierte Musik ist obligat, denn sie trägt Wesentliches zum Verständnis dieser Frau bei.
Ein Stück über Liebe, Sterben und Leben mit dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms und Ausschnitten aus dem Büchlein «Annas Tod. Briefe an das Leben» von Hartmut Gagelmann. Bearbeitet von Simon Jenny.
Die Visionen der Offenbarung
Die Offenbarung ist nicht für uns, sondern von dem Seher Johannes für die sieben Gemeinden in Kleinasien geschrieben worden. Sie zeigt uns eine kleine verfolgte christliche Minderheit, die sich nicht vor dem übermütigen Staat, den mächtigen Religionen und vor allem nicht vor der übermächtigen Wirtschaft duckt, die das Mittelmeer, die Wälder und die Luft zerstört. Das ist nämlich der Sinn der grausigen Katastrophenbilder, die Johannes zum Teil aus der damaligen apokalyptischen Literatur übernommen hat. Eine wahrhaft aktuelle Botschaft!
Für Chor, Tanzgruppe, fünf bis sieben Bläser, obligatem Piano, Solisten, Darsteller und Darstellerinnen.
zwischen Glück, Geld und Geist
Onesimus aus Kolossäa ist seinem christlichen Sklavenherrn davongelaufen. Paulus schickt ihn zurück. Er wird zwar nicht – wie das damals üblich war – mit dem Tode bestraft. Aber er ist trotzdem unglücklich, denn er kann seine grosse Liebe, die Nympha, nicht heiraten, weil er Sklave ist. Darüber hinaus zeigt das Stück die Spannungen zwischen den christlichen Esoterikern in Kolossäa und den Paulusjüngern.
Für Chor, Streichquartett, obligater Solo-Posaune, Gitarre ad lib., Solisten, Tanz, Darsteller und Darstellerinnen.
Eine Osterliturgie
Sechs Frauen aus der neutestamentlichen Zeit und sechs Frauen von heute äussern sich zum Thema Ostern. Für Tanz, Musik, Sprecher oder Sprecherinnen und Gemeinde.
Im selben Heft: «Veni Creator Spiritus» (eine Pfingstliturgie)
Ein Leben in acht Bildern
Das Neue Testament enthält nicht nur eine, sondern mehrere Theologien, die sich zum Teil ergänzen, zum Teil aber auch miteinander in Konflikt geraten. Das ist der Grund für die verschiedenen christlichen Konfessionen. Zwei solche Theologien, die sich wesentlich voneinander unterscheiden, werden in diesem Stück dargestellt – nämlich die judenchristliche des Petrus und die heidenchristliche des Paulus. Wie sich Petrus, der Pontifex (das heisst «der Brückenbauer»), seine Frau und seine Kinder in diesen Konfliktsituationen bewähren (oder nicht bewähren) wird in acht Bildern mit Darstellern, Darstellerinnen, Tänzerinnen, Sängerinnen und Musikern dargestellt.
Den Toten aller Völker
Ein Requiem für den deutschen Märtyrer Dietrich Bonhoeffer, der in ein Komplott gegen Adolf Hitler verwickelt war und einige Tage vor Ende des Zweiten Weltkrieges ermordet wurde. Für Sprecher, Chor, Tänzer und Solisten.
Zu diesem Thema ist auch das Stück «Hommage an Maria von Wedemeyer» erschienen.
Esther ist die babylonische Frau des jüdischen Rückkehrers aus dem Exil, Seraja, Filialleiter der persischen Bank
Zwei Liturgien
«Scherben»
Im selben Heft: «Totentanz zum neuen Leben» (Passions-Mysterienspiel)
Ein Passions-Mysterienspiel
«Totentanz zum neuen Leben» ist ein Passions-Mysterienspiel.
Im selben Heft: «Scherben / Die Heilung des Gelähmten» (zwei Liturgien für den Salbungsgottesdienst). Alle drei Stücke verwenden Tanz, Musik und Sprache.
Eine Pfingstliturgie
Diese Liturgie wurde für Eurovision geschrieben. Sie wurde auch gesendet und erzählt die verschiedenen Facetten von Pfingsten. Für Sprecher, Tänzer, Chor und Musiker.
Im selben Heft: «Ostertanz der Frauen» (eine Osterliturgie)
Der Prophet Haggai in Bern
Diese Auslegung des Propheten Haggai ist ein Gemeinschaftswerk von Studierenden an der Universität Bern unter Leitung von Prof. W.J. Hollenweger. Sie zeigt, dass «narrative Exegese» durchaus auch im wissenschaftlichen Seminar seinen Platz hat und die zukünftigen Pfarrer auf ihre Gemeindetätigkeit sinnvoll vorbereitet.
Das Heft enthält auch einen grundsätzlichen Artikel von Ralf Luginsland zum Thema «narrative Exegese».