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Der Gewinn je Aktie liege per Ende Dezember 2016, das heisst nach fünf Monaten des Geschäftsjahres 2016/17, um rund 20 Prozent unter dem Vorjahr. In Ähnlichem Umfang dürfte der zu Grunde liegende und verwässerte Gewinn je Aktie nach sechs Monaten unter dem Vorjahr liegen und auch im Gesamtjahr per Ende Juli, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt.
Die Unterperformance im Gewinn sei hauptsächlich auf die Schwäche im nordamerikanischen Markt zurückzuführen, welche zur erwarteten Schwäche von Europa hinzukomme. Europa leide weiterhin unter den anhaltenden Konsolidierungsphase im deutschen Bäckereimarkt sowie unter dem Einfluss des Brexit.
Und in Nordamerika liege das Umsatzwachstum im zweiten Quartal unter demjenigen des ersten. Dies sowie eine höher als erwartet ausfallende Inflation bei den Arbeitskosten belasten das Ergebnis in Nordamerika. Bei der Marke Otis Spunkmeyer sei zudem früher als erwartet zu Volumenrückgängen gekommen, was zu einem signifikanten operativen Leverage in der Fabrik in Cloverhill geführt habe.
Überprüfung von Joint Ventures
Der Verwaltungsrat von Aryzta will nun die Strategie hinsichtlich der Investitionen in die Joint Ventures überprüfen. Ausserdem will der Präsident des Verwaltungsrats das Gespräch mit den Shareholdern suchen. CEO Owen Killian lässt sich in der Mitteilung mit der Aussage zitieren, dass "die Performance in der laufenden Periode sowohl unerwartet als auch extrem enttäuschend" sei.
Für das Geschäftsjahr 2016/17 prognostiziert das Unternehmen neu eine EBITA-Marge im Bereich von 9 bis 10 Prozent. Zuvor wurde noch eine Marge im Bereich von 11,5 bis 12,5 Prozent prognostiziert. Zudem wird für den Umsatz eine Entwicklung von -2 Prozent bis plus 1 Prozent vorhergesagt. Bis dato hatte Aryzta ein Umsatzwachstum im Bereich von 1-2 Prozent in Aussicht gestellt.
(AWP)