Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03595.jsonl.gz/629

* 13.10.1881 in Langenbruck
– † 16.05.1942 in Grenzglescher (VS)
Beruf: Bahnbeamter SBB
Amt: Landrat, Landratspräsident (FDP), Mitbegründer der Sektion Baselland des Schweizerischen Alpenclubs
Heimatort: Langenbruck
Sohn des Theophil Bader und der Louise, geborene Bertschi. Heirat 1924 mit Sophie Sutter. Ein Sohn.
Ernst Bader kam in der Schmiede in Langenbruck zur Welt. Nach dem frühen Tod der Mutter zog er mit seinem Vater und der Schwester nach Sissach. Hier besuchte Bader die Primarschule. Er erhielt seine erste Anstellung als Stationsgehilfe bei der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) in Sissach. Später kam er in den Verwaltungsdienst der Kreisdirektion Basel, danach ins Auskunfts- und Fundbüro im Bahnhof Basel. Bader war zuerst Mitglied der Demokratischen Fortschrittspartei (DFP), später der FDP. Er startete seine politische Karriere in seiner Wohngemeinde Sissach als Mitglied der Gemeindekommission. 1918 wurde er in den Landrat gewählt. Dieses Amt nahm er bis 1941 wahr, in der Legislatur 1926/27 amtete er als Landratspräsident. Von 1939 bis zu seinem Tod 1942 war Bader Parteipräsident der kantonalen FDP. In seiner Freizeit war Bader aktiv als Präsident der Basellandschaftlichen Liga gegen die Tuberkulose, als aktiver Sänger und als Präsident der Standesschützengesellschaft. Er war auch Gründungsmitglied und Präsident der Sektion Baselland des Schweizerischen Alpenclubs (SAC). Nachdem er im Jahr 1907 zuerst der Sektion Oberhasli beigetreten war, wurde Bader 1919 Mitglied der Sektion Basel. Zusammen mit im Baselbiet wohnenden Mitgliedern verschiedener Sektionen gründete er 1921 die Sektion Baselland. Ernst Bader kam am 1942 auf einer Tour zum Grenzgletscher im Monte-Rosa-Gebiet ums Leben.
Autorin: Franziska Schürch
Artho, Gusti und Rolf Bader: Schweizer Alpenclub. Festschrift 1921–1996, 75 Jahre Sektion Baselland. Liestal 1996.
Staatsarchiv Basel-Landschaft, PA 6012, Kartei Würgler.