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Das Forschungsteam um Veronika Mitterwallner von der Universität Bayreuth (Deutschland) erstellte für die Studie Prognosen zur Schneedecke in sieben grossen Gebirgsregionen weltweit: In den Alpen in Europa, den Anden, den Appalachen, den Australischen Alpen, den Japanischen Alpen, den Neuseeländischen Alpen und den Rocky Mountains. Veröffentlicht wurde die Studie in der Fachzeitschrift «Plos One». Beteiligt an der Studie war auch Gregor Mathes von der Universität Zürich.
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«In allen grossen Skiregionen wird unter jedem bewerteten Emissionsszenario mit einer substanziellen Abnahme der Tage mit natürlicher Schneedecke gerechnet», fasste Mitterwallner die Resultate in einer Mitteilung der Fachzeitschrift zusammen.
80 weniger Schneetage im Jahr
Wenn von einem Szenario mit einer starken Klimaerwärmung ausgegangen wird, ist demnach in 13 Prozent der Skigebiete im Zeitraum vom Jahr 2071 bis 2100 kein Schnee mehr zu erwarten. In 20 Prozent der Skigebiete würde sich die Anzahl an Tagen mit Schneebedeckung halbieren.
In den Alpen in Europa rechnen die Forschenden mit einem Rückgang der durchschnittlichen Tage mit Schneebedeckung im Jahr um 42 Prozent. Ab 2071 würde damit laut der Studie noch an 137 Tagen im Jahr Schnee liegen, 80 Tage weniger als heute.
Skitourismus verlagert sich
Skigebiete könnten zwar auf künstliche Beschneiung zurückgreifen, aber dennoch werde die wirtschaftliche Rentabilität vieler Skigebiete weltweit sinken, hiess es von den Forschenden. In der Konsequenz sei mit einer Verlagerung des Skitourismus in höhere Lagen zu rechnen - mit schwerwiegenden Folgen für die alpine Flora und Fauna.
Die Ergebnisse decken sich mit Resultaten früherer Studien. Eine im August im Fachblatt «Nature Communications» veröffentlichte Studie war zum Schluss gekommen, dass bei einer Klimaerwärmung von zwei Grad Celsius ein Drittel der Schweizer Skigebiete ein sehr hohes Schneemangelrisiko hätte.
(sda)