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In dem eigentlich für Ebola-frei erklärten Liberia konnte die Krankheit nach einem Neuausbruch bei vier Patienten besiegt werden. Sechs stehen noch unter Beobachtung.
In Liberia sind die derzeit letzten vier bekannten Ebola-Patienten als geheilt aus dem Spital entlassen worden. Die zwei Knaben und zwei Männer im Alter zwischen neun und 24 Jahren hätten die Klinik in der Hauptstadt Monrovia am Montag verlassen.
Das sagte Vize-Gesundheitsminister Tolbert Nyensuah vor Journalisten. In dem westafrikanischen Land gibt es damit derzeit keine bekannten Fälle der lebensgefährlichen Krankheit mehr.
«Unsere Ärzte waren in der Lage, das Virus davon abzuhalten, diese Menschen zu töten», fügte der Regierungsvertreter hinzu. Die Heilung zeige, «dass wir in der Lage sind, einem Ausbruch zu begegnen, wann immer es einen gibt».
Liberia war Anfang Mai zum Ebola-freien Gebiet erklärt worden. Ende Juni starb allerdings im Küstenbezirk Margibi ein 17-Jähriger an der Krankheit, nachdem er fünf weitere Menschen, darunter die vier nun entlassenen Patienten, angesteckt hatte. Der Fünfte starb.
Nach Angaben der Klinik in Monrovia wurden zehn Menschen, die ebenfalls Kontakt mit dem verstorbenen Ebola-Patienten hatten, unter Beobachtung gestellt. Vier von ihnen wurden allerdings mittlerweile entlassen; sie hatten sich nicht angesteckt.
Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vermuten, dass der neue Ausbruch von einem Überlebenden der Ebola-Epidemie ausging, der das Virus noch in sich trug. (dwi/sda/afp)