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Im Jahr 2000 entschied sich Zeliha in die verbotene Zone inmitten der Türkei zu ziehen. Auf den Grundmauern ihres Elternhauses errichtet die damals 42jährige Frau einen Unterstand und beginnt hier zu leben. Nach und nach erfahren wir von diesem bedeutungsvollen Ort. Von Zelihas Grossvater Seyit Riza, der als angesehener Stammesführer 1938 sein Volk erfolglos vor Tod und Vertreibung hatte bewahren wollen. Seither wird den Nachkommen das Leben hier, in ihrer Heimat schwer gemacht. Seit kurzem überträgt das Katasteramt willkürlich ganze Landstriche an Fremde. Auch Zeliha ist davon betroffen. Als sie aber einen alten Steuerbeleg ihres Grossvaters findet, schöpft sie grosse Hoffnung, die drohende Landenteignung zu verhindern. Mit der Weigerung, ihre Heimat aufzugeben, erschafft sie sich die Selbstachtung, die sie für ihr Volk, ihre Familie und für sich als Mensch und Frau immer wieder erkämpfen muss. Dabei entwickelt sich ihre selbst gebaute Hütte zur Verkörperung dieser Mission.