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Die Fassade des Maison Tavel
Beim Neuaufbau infolge des Brandes im Jahr 1334 verleiht die Familie Tavel ihrem Wohnsitz gleichzeitig das Antlitz einer Festung und eines kleinen Palasts. Zu Beginn bilden zwei Türme den Rahmen einer breiten, symmetrischen Fassade mit schönen Fenstern im ersten Stock und bemerkenswerten vielfarbigen Skulpturen - gekrönte Häupter, jugendliche Mienen, Tiere und Fabelwesen - die in jener Zeit in der Stadt und der Region ihresgleichen suchten. Rund drei Jahrhunderte später renoviert die wohlhabende Kaufmannsfamilie Calandrini das gesamte Gebäude, baut neue Fenster ein und erweitert die alten. Die dunkelgrau getünchte Strassenseite mit Trompe-l'Œil-Malerei gibt der Fassade erneut ein einheitliches Bild.
- Die heutige Anordnung ist das Ergebnis von Abänderungen der gotischen Fassade im 17. Jahrhundert.