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Diese Woche druckte die FAZ ein Interview mit einer Therapeutin ab. Die Schlagzeile: „Viele Kinder von heute werden totale Narzissten“. Die Prognose: Das wird gravierende Folgen für das spätere Zusammenleben und die zukünftige Gesellschaft haben.
Hier ist meine Best of-Liste, wie wir Eltern dieser Entwicklung Vorschub leisten können.
- Frage jeden Tag 100-200 Mal in Details, was das Kind will.
- Füge dich den Launen des Kindes.
- Halte es in einer Scheinwelt, in dem es keinen Widerstand in Kauf nehmen muss.
- Räume ihm hinterher auf.
- Sorge vor, dass es in Pannen nie selbst die Konsequenzen tragen muss.
- Versorge es überreich mit billigen Spielzeugen.
- Wenn es dir in die Komfortzone geht, dann betäube es mit Online-Spielen.
- Behüte dein Kind vor Dingen, die es schon verstehen würde.
- Applaudiere bei Leistungen, die keine Anstrengung erforderten.
- Bestätige es jedes Mal, wenn es sich deiner Gegenwart entzieht und bei Gleichaltrigen das sucht, was du ihm geben könntest: Schutz, Raum und Halt.
- Ermutige es, die besten Jahre Lebenszeit im Ausgang zu vernichten und sich regelmässig zu betäuben.
- Lass es zu, dass es deinem Ehepartner frech kommt und ziehe dich in solchen Momenten zurück.
- Mach deinem Kind klar, dass deine eigenen Ressourcen für alle Engpässe ausreichen.
- Stürze dich in die Arbeit, wenn es in anstrengenden Entwicklungsschüben steckt.
- Wiederhole möglichst oft, dass Gott das Kind genauso liebt, wie es ist.