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LID. Der Wissenschaftliche Lenkungsausschuss der EU hat Österreich, Finnland und Slowenien Mitte Januar neu in die BSE-Risikostufe III eingestuft. Dies teilte die EU-Kommisison am 24. Januar mit. Damit ist Österreich mit der Schweiz, Deutschland und den meisten anderen europäischen Ländern in der gleichen Gruppe. Diese ist definiert mit „BSE nicht nachgewiesen, aber wahrscheinlich, oder in geringen Fallzahlen nachgewiesen.“ In der Risikostufe II, in der die drei Länder bisher waren, befinden sich Länder, in denen „BSE unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen“ ist. Der Grund für die Neueinstufung der drei Länder seien positive Testergebnisse in den letzten Monaten, schreibt die EU-Kommission. Aus dem gleichen Grund schlägt der Lenkungsausschuss vor, die Länder Griechenland und Japan, die bisher nicht bewertet wurden, auch in die Kategorie III einzustufen. In Europa findet sich in der Kategorie I „Vernachlässigbares Risiko“ nur noch Norwegen, in Kategorie II nur noch Schweden. Grossbritannien und Portugal sind in der Kategorie IV „Hohe BSE-Fallzahlen“.
Mediendienst Nr. 2552 vom 07. Februar 2002