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<h2>SubmittedText<h2><p>Im Januar dieses Jahres stellte der Bundesrat fest, dass die Umsetzung seiner Strategie für nachhaltige Entwicklung noch zu langsam verläuft. Die Bemühungen des Bundes haben in verschiedenen Bereichen der Agenda 2030 zu keinen Resultaten geführt, ungeachtet der schon vor acht Jahren im Rahmen der Vereinten Nationen eingegangenen Verpflichtungen. So geht die biologische Vielfalt in unserem Land trotz den bereits unternommenen Anstrengungen weiter zurück.</p><p>Mehrere Städte und vier Kantone (VD, GE, FR, VS) haben Konzepte oder Strategien erarbeitet, um die 17 Ziele der Agenda 2030 zu erreichen. Der Kanton Waadt hat seine kantonale Agenda 2030 auf das gleiche Anforderungsniveau angehoben wie die Legislaturplanung. Der Kanton Wallis aktualisiert seinen Aktionsplan jedes Jahr. Es wurden Foren geschaffen für den Erfahrungsaustausch, und ein Schweizer Netzwerk bringt die kantonalen Nachhaltigkeitsbeauftragten zusammen – mit Erfolg.</p><p>Auf der Ebene der Wirtschaft haben viele Betriebe und Unternehmen beschlossen, die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu einem wichtigen Bestandteil ihres Handelns zu machen. Sie haben eine Vereinigung ins Leben gerufen, um sich für Nachhaltigkeit und mehr Eigenverantwortung einzusetzen.</p><p>Auch der Bund kann mehr dafür tun, dass unser Land im internationalen Vergleich nicht weiter zurückfällt und seine Ziele erreicht.</p><p>&nbsp;</p><p>Ich bitte daher den Bundesrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><p>1. Der Bundesrat hat selbstkritisch Bilanz gezogen (freiwilliger Länderbericht 2022 und Zwischenbericht 2024). Wie will er bei der Umsetzung einen Gang hochschalten, damit die Ziele für nachhaltige Entwicklung innerhalb von sieben Jahren erreicht werden können?</p><p>2. Ist der Bundesrat bereit, bezüglich der Best Practices im Bereich Nachhaltigkeit einen intensiveren und systematischeren Austausch zwischen den Gemeinwesen zu fördern?&nbsp;</p>