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Mit Provisorien gegen die Raumnot
Bis zur Realisierung einer Campus-Erweiterung ist die Universität bestrebt, auch mit Provisorien, welche zeitlich befristet sind, den Platzbedarf zu decken. Es gibt drei Gebäude-Komplexe von Provisorien, die sich alle auf dem Campus-Areal befinden.
Der Lehr-Pavillon
Mit dem Frühjahrssemester 2014 konnte der Lehr-Pavillon über der Tiefgarage auf dem Campus-Gelände in Betrieb genommen werden. Das Provisorium wird für Lehrveranstaltungen genutzt und bietet Raum für rund 600 Studierende. Auf seinen drei Etagen schafft der Lehr-Pavillon mit zehn grösseren Hörsälen und zwölf Gruppenräumen dringend benötigten Platz für die Lehre. Das Gebäude wird voraussichtlich für die nächsten zehn Jahre zur Überbrückung der Raumnot genutzt, bis eine Lösung zur Erweiterung des Campus besteht. Danach ist der Abbau des Provisoriums geplant. Dank der neuen Lehrräume konnten auch die bisher provisorisch genutzten Seminarräume in der Sporthalle wieder voll für den Sportbetrieb eingesetzt werden.
Container bei der Sporthalle
Im März 2007 wurden hinter der damals neu zu erstellenden Sporthalle drei Container für die Lehre aufgestellt. Die Sanierungs- und Erweiterungsphase der Universität St.Gallen führte zwischen 2007 und 2011 zu grösseren Raumengpässen, welche mit Provisorien teilweise überbrückt wurden. Die nutzbare Fläche der jeweils dreistöckigen Container beträgt 645 m2. Insgesamt bieten sie 270 Studierenden Platz und werden bis heute genutzt.
Container zwischen Bibliotheksgebäude und dem Zentralen Institutsgebäude (ZIG)
Im Oktober 2007 wurden zwischen dem Bibliotheksgebäude und dem Zentralen Institutsgebäude zwei Container erstellt. Sie boten Platz für Büroräume der Verwaltung und für Gruppenräume für Studierende. Im Frühling 2014 konnte der vordere Container abgebaut werden (im Bild noch zu sehen), während der hintere Container für Verwaltungs- und Studierenden-Projekte weiter genutzt wird.
Die Sanierung und Erweiterung der Universität wurde im September 2011 abgeschlossen. Da die Infrastruktur jedoch nicht für die derzeitige Anzahl Studierender und Mitarbeitender ausreicht, werden die Provisorien weiterhin betrieben. Mithilfe der Provisorien ist es möglich, Kapazitätsengpässe im Studienbetrieb und in der universitären Verwaltung auszugleichen.