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Der Begründer der Osteopathie war der Amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still. Nachdem 4 seiner Kinder und seine Frau an Hirnhautentzündung gestorben waren und er sowie seine Ärztekollegen nichts dagegen unternehmen konnten, verlor er den Glauben an die damalige Medizin!
Auf der Suche nach einer medizinisch wirksamen Methode öffnete er alte, von Indianern stammende Gräber und sezierte die Leichen, um die genaue Anatomie der Knochen, Blutgefässe, Nerven, Organe und Bänder zu erlernen. Er versuchte mittels seines physiologischen Wissens eine Erklärung zu finden, wie der Körper funktioniert. Daraus ergab sich die osteopathische Therapie und seine bedeutende Philosophie!
Die drei Fundamente der osteopathischen Philosophie sind:
- Die Einheit & Vollständigkeit des menschlichen Körpers in seiner Umwelt
- Die Struktur und die Funktion sind umkehrbar voneinander abhängig
- Der Körper besitzt selbstheilende und selbstregulierende Kräfte
Die drei Fundamente verbinden die drei Arbeitsbereiche des Osteopathen:
- Cranio Sakraler Bereich: Schädel, Wirbelsäule bis zum Kreuz- & Steissbein, deren Membrane und Bänder und das Nervensystem.
- Visceraler Bereich: Die inneren Organe mit ihren Blut- & Lymphgefässen, Nervenbahnen sowie das Aufhängungssystem (Bauchfell und dessen Bänder).
- Parietaler Bereich: Alle knöchernen Gelenke mit deren Kapseln, Bändern, Sehnen und Muskeln.
Aus diesen Bereichen ergibt sich eine ganzheitliche Medizin die zum Ziel hat, Spannungen im Körper zu lösen.Somit fliesst die FLüssigkeit (Blut, Lymphe, Hirnflüssigkeit) besser und die natürlichen Abfallprodukte der Verdauung und Atmung akkumulieren sich nicht im Körper!
Um dies zu erreichen, bearbeitet der Osteopathe das Bindegewebe – da dies das bindende Gewebe im Körper ist, in dem sämtliche Reaktionen wie z.B. Entzündungen, Zerrungen aber auch Heilung ablaufen. Dies wird Selbstheilung genannt.