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1. Insel von Brissago
Brissago Inseln liegen auf der Schweizer Seite des Langensees, etwa 2,5 km von Brissago und 3,5 km von Ascona entfernt. Bis zum Ort Porto Ronco von wo aus die Inseln per Shuttle-Boot erreicht werden können, sind es circa 1 km. Auf der Insel Brissago herrscht insubrisches Klima, das heisst es gibt viele Niederschläge jedoch ebensoviele Sonnenstunden, und die Jahresmitteltemperatur ist mit rund 14 °C dementsprechend hoch. Damit hat die Insel mit Abstand das wärmste Klima der Schweiz. In der Folge gedeihen verschiedenste Palmen und Pflanzenarten prächtig, die sonst nicht auf diesen Breitengraden vorkommen ausserdem gibt es keine Eistage auf den Inseln.
Film Insel von Brissago
2. Verzasca
Die Verzasca ist ein Wildfluss im gleichnamigen Tal Valle Verzasca, im Schweizer Kanton Tessin. Der Name geht auf die Färbung des Wassers zurück. Sie entspringt am 2864 m hohen Pizzo Barone. Es fliesst zunächst durch das halbkreisförmige Val Vegorness. Die erste Siedlung am Flusslauf ist Sonogno, wo das Val Redorta einmündet. Dann fliesst der Fluss nach Süden durch ein Tal mit mediterraner Vegetation, Weinbergen, aber auch schroffen, steilen Bergflanken bei Brione mündet die Osura in die Verzasca. Gegen Ende des Tals stellt sich alpine Kargheit ein. Die Ponte dei Salti in Lavertezzo eine doppelbogige Brücke ist ein bekanntes Postkartenmotiv.
Film Verzasca
3. Maggia
Die Maggia entspringt oberhalb des Lago del Corbo an der Cristallina und mündet südwestlich von Locarno mit einem Delta in den Lago Maggiore. Sie entwässert einen grossen Teil der Tessiner Alpen. Ihre Länge beträgt 59 km. Die Wasserkraft wird zur Erzeugung elektrischer Energie verwendet. Im Jahresmittel werden mit dem Wasser der Maggia 144 MW erzeugt. Die Wasserableitung für die Stromerzeugung findet Ausdruck in der mittleren Abflussdifferenz zwischen dem mündungsnahen Pegel Solduno mit 22,9 m³/s und dem berechneten Gebietsauslass für die Maggia mit 47,2 m³/s.Er beträgt 24,3 m³/s.
Film Maggia
4. Casa Serodine
Seitlich der Kirche St. Peter und Paul steht das dreistöckige Stadthaus mit der Schaufassade die durch Gesimse unterteilt ist. Der mittlere Teil zeigt eine Madonna mit Kind beidseitig mit einem Engel zu ihrer Linken Adam und Eva, mit der Versuchung und der Vertreibung aus dem Paradies. Rechts davon David und Bethseba. Der untere Fries zeigt vermutlich die vier Jahreszeiten. Gemäss Yvone Bölt stellen die vier Allegorien die Lebensalter der Menschen dar. Die Reliefs sind sehr plastisch ausgeführt. Giovanni Battista Serodine lernte vermutlich bei Carlo Maderno. Über dem Eingang ist eine Inschrift und die Jahrzahl 1620 zu sehen, das Wappen wird von zwei Jünglingen gehalten.
5. Madonna del Sasso
Ausser dem Kloster umfasst der Gebäudekomplex Sacro Monte die Kirche der Verkündigung, die unterhalb liegenden Kapellen entlang der alten Zufahrtsstrasse mit dem Laubengang des Kreuzes, den Aufstieg des Kreuzwegs und seine Stationen in Ädikulä, die Kapelle der Pietà im Hof, die Kapellen der Beweinung des toten Christus des Letzten Abendmahls und des Heiligen Geistes unterhalb des Laubengangs die Treppe das Friedhofskreuz den Kirchplatz und schliesslich die Kirche Santa Maria Assunta genannt Madonna del Sasso.