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Schon früh drehte sich im Leben von Lukas Sternath alles um die Musik. 2001 in Wien geboren, bereiste er bereits als Wiener Sängerknabe die Welt und konzertierte auf den grossen Bühnen Europas, Nordamerikas und Asiens. Seine musikalische Ausbildung am Klavier erhielt er bei Anna Malikova und Alma Sauer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2022 absolvierte er die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und studiert dort derzeit in der Klasse von Igor Levit. Zu seinen weiteren Mentoren zählen Till Fellner, Ingolf Wunder und Sir András Schiff, deren Meisterklassen er besuchte. 2022 gewann Sternath den Internationalen ARD-Musikwettbewerb und erhielt dort auch noch sieben Sonderpreise, darunter die Publikumstrophäe und die Auszeichnung für die beste Interpretation eines Auftragswerks. Zuvor war er bereits Preisträger beim Busoni-Wettbewerb in Bozen, beim Schubert-Klavierwettbewerb in Dortmund und beim Europäischen Klavierwettbewerb in Bremen. In der vergangenen Spielzeit gab Sternath sein Rezital-Debut im Wiener Musikverein Wien und seinen Einstand bei den Wiener Symphonikern, dem SWR Symphonieorchester und den Münchner Philharmonikern. In der Saison 2023/24 tritt er unter anderem in den Rezital-Reihen des Brüsseler Flagey, der Tonhalle Düsseldorf und der Hamburger Elbphilharmonie auf, aber auch im Münchner Prinzregententheater, im Turiner Lingotto und in der Tonhalle Zürich. Geplant ist ausserdem eine Tournee mit den Bamberger Symphonikern und Jakub Hrůša nach Hamburg und Köln, Auftritte mit der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Tugan Sohkiev sowie Soloabende beim Klavier-Festival Ruhr, beim Rheingau Musikfestival und beim Heidelberger Frühling. Nominiert vom Musikverein Wien, vom Wiener Konzerthaus und der Philharmonie du Luxembourg wurde Lukas Sternath zum ECHO Rising Star der Saison 2024/25 gekürt und wird sich in den bedeutendsten europäischen Konzertsälen vorstellen.
März 2024