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- Bei einem starken Erdbeben bei Osaka im Westen Japans sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.
- Mindestens 230 Menschen erlitten Verletzungen, wie japanische Medien berichteten.
- Durch die Erschütterung der Stärke 6,1 fiel in mehr als 170'000 Haushalten der Strom aus.
Eine Warnung vor einem Tsunami wurde nicht ausgegeben. Berichte über Unregelmässigkeiten in Atomkraftwerken der Region gab es ebenfalls keine.
Lokale Medien meldeten Dutzende von Bränden, in Geschäften fielen Waren aus den Regalen. Pendler kamen nicht rechtzeitig zur Arbeit, weil viele Bahnen sowie Hochgeschwindigkeitszüg im morgendlichen Berufsverkehr stillstanden.
Möglicherweise weitere Beben
Das Zentrum der Erschütterung am Montagmorgen (Ortszeit) lag in einer Tiefe von rund zehn Kilometern im Norden der gleichnamigen Provinz Osaka. Experten warnten vor weiteren möglicherweise stärkeren Erdbeben. 1995 war die Region von einem Beben der Stärke 7,3 heimgesucht worden. Damals kamen mehr als 6434 Menschen ums Leben.
Japan ist eines der am stärksten von Erdbeben bedrohten Länder der Welt. Am vergangenen Wochenende hatten zwei Beben geringerer Stärke auch die Tokioter Nachbarprovinzen Gumma und Chiba erschüttert.