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Die Texte gliedern sich in fünf Kapitel: Différence (Unterschied), Echange (Austausch), Territoire (Raum), Eau (Wasser) und Consommation (Konsum). Die Anfangsbuchstaben der Überschriften ergeben das französische Akronym DETEC, also die Abkürzung für Département fédéral de l'environnement, des transports, de l'énergie et de la communication.
Der Wettbewerbsbeitrag der hepia gehört nach Einschätzung der Autorinnen und Autoren zum Genre der literarischen Auseinandersetzung. Es handle sich gewissermassen um einen Plot für die utopische Entwicklung der Schweiz während der nächsten zwanzig Jahre. Das hepia-Team wählte denn auch bewusst einen interdisziplinären Ansatz, um der Gefahr einer Expertenperspektive zu entgehen. Um ihre Ideen darzustellen, nutzten die Studierenden der Fachrichtungen Architektur, Landschaftsarchitektur; Agronomie, Bauingenieurwesen, Umweltmanagement und Haustechnik eine Science-Fiction-Methode. Die Vorstellungen stützen sich auf rationale Fakten, bei bestmöglicher Kontrolle der Parameter.
Die vorgelegte Arbeit integrierte Aspekte aus Gesellschaft, Raumordnung, Umwelt und Wirtschaft (Konsum). Dabei entstand ein facettenreiches Zukunftsbild, das über Raum- und Infrastrukturfragen hinausreicht. Im Beitrag der hepia wird die Kluft zwischen Stadt und Land sukzessive überwunden, und es entsteht eine urbane Gesellschaft, die sich der Natur und dem Miteinander verpflichtet. In der nachhaltigen Entwicklung stehen Umwelt und Gesellschaft über der Wirtschaft, was nicht ausschliesst, dass dabei dennoch Mehrwert (mehr Wert) entsteht. Ausserdem wird die Zeiteinteilung neu gestaltet, zum Beispiel durch die Einführung innovativer Arbeitszeitmodelle. Der Beitrag lieferte Bilder zu raumwirksamen Problematiken wie der Verdichtung von Einfamilienhausquartieren und der Neuorganisation sozialer Dienstleistungen.