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Krebs
Krebs ist ein Sammelbegriff für über hundert verschiedene Krankheiten, die gemeinsame Merkmale haben. Bei allen Krebsformen beginnen ursprünglich gesunde Zellen, sich unkontrolliert zu vermehren und werden so zu Krebszellen. Über Blutbahn und Lymphsystem können sich Krebszellen im ganzen Körper verbreiten und Ableger (Metastasen) bilden. Fachleute gehen davon aus, dass etwa 40 Prozent der Krebserkrankungen durch Vermeiden von Risikofaktoren wie Tabak oder Alkohol verhindert werden könnte.
Krebserkrankungen sind auf Veränderungen im Erbgut der Zellen zurückzuführen. Verschiedene Faktoren können dazu beitragen: der natürliche Alterungsprozess, der Lebensstil (Rauchen, Alkohol, Übergewicht, Bewegungsmangel, Ernährung), Umwelteinflüsse (Viren, Schadstoffe, UV-Strahlung) und eine erbliche Veranlagung. Dabei kann zwischen beinflussbaren - und damit vermeidbaren - und nicht beeinflussbaren Auslösern unterschieden werden. Von allen Krebsbetroffenen haben schätzungsweise fünf bis zehn Prozent eine nachweisbar angeborene Veränderung der Erbsubstanz, die das Krebsrisiko erhöht. Es gibt verschiedene Behandlungsverfahren: Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie, antihormonelle Therapien, zielgerichtete Therapien und Immuntherapien. Wenn Krebs frühzeitig erkannt wird, sind die Heilungschancen grundsätzlich besser.