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Über unsere Kirche
Die Kirche
Der 8. November 1925 war für die Kirchgemeinde ein wichtiger Tag. An diesem Sonntag wurde die reformierte Kirche in Wolhusen eingeweiht. Der Bau der Kirche und des Pfarrhauses kostete damals Fr. 190’000.-. Dank der Reformationskollekte von 1925 (aus allen schweizerischen reformierten Kirchgemeinden am Reformationssonntag) war die Restschuld nicht mehr allzu gross. 1971/72 wurde die Kirche einer Totalrevision unterzogen. Auch damals konnte über die Hälfte der Kosten mit der Reformationskollekte 1973 gedeckt werden. Die Deckenbemalung und die Wandbilder über und neben der Kanzel (August Babberger, 1925) wurden unter Denkmalschutz gestellt. Der Kirchenestrich wurde 1986/87 zu einem heimeligen Aufenthaltsltsraum ausgebaut. «D Sunnestube» (Sonnenstube), wie dieser Raum genannt wird, brachte nicht nur mehr Raum für Zusammenkünfte, sondern auch eine Stätte mit viel Wärme und «Wöhli». Er trägt zudem bei zur «gelebten Ökumene». Für den Ausbau der Sonnenstube wurden ungefähr 1000 Stunden Fronarbeit geleistet.
Lebendige Kirche
Eine Kirchgemeinde lebt bekanntlich nicht vom Sonntagsgottesdienst allein, sondern auch von all den verschiedenen Gruppen, welche das Kirchgemeindeleben «warm halten». Bereits 1901 wurde die Sonntagsschule (heute auch Kindergottesdienst genannt) ins Leben gerufen. 1904 entstand der erste Kirchenchor.
1923 gründeten einige Frauen den Evangelisch-reformierten Frauenverein Wolhusen-Ruswil, der auch heute noch eine starke Stütze der Kirchgemeinde ist. 1944 wurde die Wichtigkeit eines Krankenpflegevereins erkannt und auch einer gegründet; neben der Kirchgemeinde Wolhusen-Ruswil beteiligte sich die Glaubensgemeinschaft Hackenrüti an diesem «Unternehmen». Während ungefähr 30 Jahren leistete diese Institution mit ihrer Krankenschwester viele gute und sehr nützliche Dienste. Mit der Einführung der Krankenpflege und der Familienhilfe durch die politische Gemeinde Wolhusen wurde der Krankenpflegeverein überflüssig.
1945 wurde die Jugendgruppe Röscho gegründet, welche lange Jahre ein wichtiges Glied der Kirchgemeinde war. 1998 wurde sie infolge Nachwuchsmangels in einem feierlichen Akt zu Grabe getragen und aufgelöst.
1984 wurde ein Besucherkreis ins Leben gerufen. Seine Mitglieder besuchen Kranke und einsame Menschen in regelmässigen Abständen..
Eine Besonderheit der Kirchgemeinde Wolhusen ist, dass eine ganze Anzahl von Mitgliedern von Hopöschen/Ruswil gleichzeitig der Evangelischen Gesellschaft (EG) Luzern (Stadtmission) angehören (die EG ist im Kanton Bern beheimatet und gehört dort zur Evangelisch-reformierten Kirche). Diese «Doppelmitglieder» bereichern mit ihren Anregungen und Anstössen das Leben der Gemeinde, so zum Beispiel mit dem Posaunenchor, der Jungschar usw.