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NEW YORK/LONDON (awp international) - Robuste Konjunkturdaten aus China und eine länger anhaltende Schliessung einer wichtigen Pipeline haben den US-Ölpreis am Montag bis auf ein Monatshoch getrieben. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober 76,99 US-Dollar und damit 54 Cent mehr als am Freitag. Zuvor war der WTI-Preis bis auf 78,04 Dollar geklettert, den höchsten Preis seit dem 11. August. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent legte zuletzt um 70 Cent auf 78,86 Dollar zu.
Die am Wochenende veröffentlichten Konjunkturdaten aus China seien stärker ausgefallen als erwartet, hiess es bei der Commerzbank zur Begründung. Die Daten deuteten auf eine anhaltend robuste Ölnachfrage des zweitgrössten Ölverbrauchers der Welt hin. Erst am Freitag hatte China einen erneuten Anstieg seiner Ölimporte gemeldet. Zusätzliche Unterstützung erhalte der WTI-Ölpreis von der seit drei Tagen anhaltenden Schliessung der grössten Ölleitung zwischen Kanada und den USA mit einer Transportkapazität von 670.000 Barrel pro Tag. Diese könnte zu einem Rückgang der hohen US-Lagerbestände insbesondere in Cushing beitragen, dem Haupthandelspunkt für WTI-Öl.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 74,66 US-Dollar. Das waren 0,18 Dollar mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./he/she
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