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Deklaration für mehr Transparenz, Demokratie und Menschenrechte im Sport
Sportministerin Viola Amherd hat die internationale Deklaration eines Nationenkollektivs für mehr Transparenz, Demokratie und Menschenrechte im Sport unterzeichnet.
Die Deklaration fordert die internationalen Sportverbände auf, Entscheide wie die Vergabe von Sportgrossveranstaltungen unter Wahrung dieser Grundwerte zu treffen. Der Bundesrat wurde über die Unterzeichnung in seiner Sitzung vom 11. Oktober 2023 informiert.
Die Deklaration geht auf eine Initiative Dänemarks zurück, das in Zusammenarbeit mit anderen nordischen Ländern im Nachgang zur Fussballweltmeisterschaft in Katar die Initiative ergriffen hat. Inzwischen wurde die Deklaration von Sportministerinnen und -ministern oder Staatssekretärinnen und -sekretären für Sport aus zahlreichen EU- und nicht EU-Staaten unterzeichnet. Auch die Schweiz schliesst sich dem Inhalt der Erklärung an. Bundesrätin Viola Amherd hat die Deklaration unterzeichnet.
Mit der Unterzeichnung der Deklaration erklären sich die Staaten mit folgenden Grundsätzen einverstanden:
- Sie unterstützen internationale Sportverbände auf allen Ebenen bei der Bekämpfung von Korruption und Wettkampfmanipulation, da diese die Integrität des Sports gefährden.
- Sie fordern von den Sportverbänden Reformen mit dem Ziel, dass Entscheidungsprozesse transparenter und demokratischer gestaltet werden.
- Sie fordern die Sportverbände auf, bei der Vergabe von Sportgrossveranstaltungen Menschenrechte im Allgemeinen stärker zu berücksichtigen.
Die Erklärung steht im Einklang mit dem Engagement der Schweiz in den Bereichen Menschenrechte und Integrität im Sport. Sie soll ein nützliches Instrument für den Dialog und die Arbeit der beteiligten Staaten mit den internationalen Sportverbänden sein.
Quelle: Bundesamt für Sport BASPO
Titelbild: Symbolbild (© Gorodenkoff – shutterstock.com)