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Tom Lüthi beeindruckt beim GP von Japan mit einem Start-Ziel-Sieg. Dem Berner Moto2-Fahrer gelingt in Motegi der achte GP-Sieg, der erste seit Mai 2012. Dominique Aegerter stürzt und wird nur 18.
Lüthi hatte in Motegi schon an den zwei Trainingstagen zuvor überzeugt. Im Rennen gelang ihm von Position 2 ein idealer Start und er übernahm gleich die Führung. Danach konnte sich der 28-jährige Berner kontinuierlich von der Konkurrenz absetzen.
Nach 9 von 23 Runden besass Lüthi mehr als zwei Sekunden Vorsprung auf den ersten Verfolger Johann Zarco aus Frankreich. Dann aber wurde Zarco von Maverick Viñales und Esteve Rabat überholt. Das spanische Duo näherte sich in der Folge Lüthi immer mehr an.
«Ich wusste, dass zwei Sekunden Vorsprung nicht viel ist. Deshalb habe ich mich auch nie sicher gefühlt», sagte Lüthi nach dem Rennen. Während WM-Leader Rabat gegen Ende des Rennens leicht zurücksteckte und letztlich mehr als dreieinhalb Sekunden zurücklag, kam Viñales gefährlich nahe.
Doch ganz zum 125er-Weltmeister von 2005 aufschliessen konnte der Spanier nicht mehr. «Mir gelang es auch am Ende, den Rhythmus hoch zu halten und noch etwas vom Vorsprung zu verteidigen», so Suter-Fahrer Lüthi, der im Ziel um 1,2 Sekunden vor Viñales (Kalex) lag.
Nachdem er gleich zum Auftakt in Katar Dritter geworden war, stand Lüthi erst zum zweiten Mal in dieser Saison auf dem Podest. Dementsprechend gross war seine Freude nach dem 35. Podestplatz seiner Karriere.
Keinen Grund zur Freude gab es hingegen bei Dominique Aegerter. Der nur von Position 16 gestartete Berner konnte den Spitzenfahrern zu keiner Zeit folgen. In der drittletzten Runde stürzte Aegerter an achter Stelle liegend gar noch. Letztlich blieb er als Achtzehnter ohne WM-Punkte.
Aegerter konnte damit zwar seinen vierten Rang im Gesamtklassement verteidigen, doch Lüthi schloss als Fünfter bis auf zwei Punkte auf (143:141). Im Kampf um den Titel vergrösserte der in Japan drittklassierte Spanier Esteve Rabat seinen Vorsprung auf den Finnen Mika Kallio auf 38 Punkte (294:256). Zu fahren sind in dieser Saison noch die drei Rennen in Australien, Malaysia und Valencia.
Marc Marquez gelang bereits im viertletzten Rennen der Saison die erfolgreiche Titelverteidigung in der Königsklasse. Der erst 21-jährige Spanier wurde Zweiter im MotoGP-Rennen, 1,638 Sekunden hinter Landsmann Jorge Lorenzo (54. GP-Sieg).
Da er Valentino Rossi (3. in Motegi) und Dani Pedrosa (4.) hinter sich liess, ist Marquez mit 82 Punkten Vorsprung in den noch verbleibenden Rennen in Australien, Malaysia und Valencia nicht mehr einzuholen.
Für Überflieger Marquez ist es bereits der vierte WM-Titelgewinn nach demjenigen in der MotoGP vor Jahresfrist sowie in der Moto2 (2012) und 125-ccm-Klasse (2010).
In der Moto3-Klasse ging der Sieg in Motegi an WM-Leader Alex Marquez. Der Spanier führt im Gesamtklassement nun mit 25 Punkten Vorsprung vor dem Australier Jack Miller. (si/zap)
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