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Demnach wird sie verdächtigt, noch als Senatorin dazu beigetragen zu haben, dass die Senatsverwaltung für Gesundheit eine bestimmte Kommunikationsagentur beauftragte, berichtete der «Tagesspiegel» am Freitag. Die Agentur sei offenbar zuvor privat für Kalayci tätig gewesen.
Die Staatsanwaltschaft habe der Zeitung den Vorgang bestätigt. Im April sei unter anderem die Wohnung der früheren Senatorin durchsucht worden. Gegen den Inhaber der Agentur werde wegen mutmasslicher Vorteilsgewährung ermittelt.
Eine von Kalayci beauftragte Kanzlei habe gegenüber dem «Tagesspiegel» erklärt, sie gehe davon aus, «dass der Sachverhalt sich aufklären und das Verfahren eingestellt wird.» Die Staatsanwaltschaft war am Freitag für eine Bestätigung zunächst nicht zu erreichen. Kalayci hatte bei der Abgeordnetenhauswahl 2021 nicht erneut kandidiert.