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Man möchte vor dem Experiment die Wärmeentwicklung einer Reaktion abschätzen, eine neue Syntheseidee auf Plausibilität prüfen oder die Kenngrößen einer neuen Substanz in Beziehung zu bereits bekannten setzen - dies bedeutet meist für jeden Wissenschaftler einen zeitaufwendigen Besuch in der Bibliothek. Denn wie oft basieren die Daten auf unterschiedlichen Bezugssystemen, sind in landestypischen Nicht-SI-Einheiten angegeben und erfordern mehrmaliges Umrechnen. Diese kompakte Datensammlung enthält genau die Werte, die jeder Chemiker immer wieder benötigt. Alle Daten stehen untereinander in Beziehung und sind aufeinander abgestimmt. Für alle Größen werden die SI-Einheiten verwendet, doch sind natürlich die entsprechenden Umrechnungsfaktoren für Nicht-SI-Einheiten angegeben. Dass diese Neuauflage auf dem neuesten Stand ist und Sicherheitshinweise enthält, versteht sich von selbst.
Autorentext
Gordon Aylward studierte Chemie an der Universität New South Wales in Sydney, Australia, gefolgt von einem Masterstudium und unterrichtete dort anschließend 13 Jahre Analytische Chemie. Dann erhielt er einen Ruf an die Macquarie Universität, wo er 33 Jahre bis 2005 arbeitete. Tristan Findlay hat an der Universität St. Andrews in St. Andrews, Schottland, studiert und promoviert. Er war 33 Jahre an der Universität New South Wales tätig und hat dort u.a. Studenten im ersten Studienjahr unterrichtet. Sein Forschungsgebiet ist die Thermodynamik, aber sein Hauptaugenmerk gilt der Verbesserung der Lehre in der Chemie.
Inhalt
Das Internationale Einheitensystem (SI) Grundlegende Konstanten (Revision 1986) Wichtige Umrechnungsfaktoren Eigenschaften der Elemente Eigenschaften anorganischer Verbindungen Eigenschaften organischer Verbindungen Einige Kristallstrukturen Strukturen einiger Moleküle und Ionen Bindungslängen Bindung-Dissoziationsenthalpien bei 25°C Mittlere Bindungsenthalpien bei 25°C Elektronegativitäten der Elemente (Pauling-Skala) Schmelz-, Verdampfungs- und Atomisierungsenthalpien Sukzessive Ionisierungsenthalpien der Elemente bei 25°C Periodischer Trend der ersten Ionisierungsenthalpien Elektronenaffinitäten bei 25°C Gitterenthalpien ionischer Kristalle bei 25°C Neutralisationsenthalpien Löslichkeitsprodukte bei 25°C Stabiliätskonstanten Elektroden-Standard-Potentiale und Redoxgleichgewichte in wäßriger Lösung bei 25°C Dissoziationskonstanten von Säuren und hydratisierten Metallionen Gebräuchliche Säure-Base-Indikatoren Ionische Eigenschaften des Wassers Molare Leitfähigkeit wäßriger Lösungen bei 25°C Molare Leitfähigkeit bei unendlicher Verdünnung bei 25°C Löslichkeit von Gasen in Wasser Erhöhung der Siedetemperatur und Erniedrigung der Gefriertemperatur (ebullioskopische und kryoskopische Konstanten) Kritische Konstanten und Tripelpunkte ausgewählter Substanzen Dampfdruck und Dichte von Wasser und Quecksilber bei verschiedenen Temperaturen Dichte wäßriger Lösungen bei 25°C Infrarot-Absorptionsfrequenzen NMR: Chemische Verschiebungen Elektronenkonfiguration der Elemente Das Griechische Alphabeth Numerische Präfixe Anhang zu den Tabellen 5 und 6 R-Sätze (Gefahrenhinweise) S-Sätze (Sicherheitsratschläge)