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Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit Daten zu Leb...
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Beschreibung
Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Zwei ganz unterschiedliche Menschen, zwei ganz unterschiedliche Lebenswege: Heinrich ist in dem kleinen Heimatort geblieben, Eduard hat sich eine Existenz in Afrika aufgebaut. Doch als sie sich nach vielen Jahren wieder sehen, ist es nicht der erfolgreiche Eduard, der das Wort führt, sondern der gesellschaftliche Außenseiter Heinrich. Und er treibt dabei das gleiche heimtückische Spiel mit Eduard wie Raabe mit seinen Lesern: Er zerstört seine bequemen Illusionen und lässt ihn ganz schön zappeln, bis er am Ende einen Mord aufklärt ... Aber ist Heinrich als Erzähler überhaupt zu trauen? Autorentext Wilhelm Raabe, am 8. September 1831 in Eschershausen im Herzogtum Braunschweig geboren, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Poetischen Realismus. Nach dem Tod des Vaters, eines Juristen, lebte er ab 1845 in Wolfenbüttel, 1849 ging er ohne Abitur von der Schule ab. Auch eine Buchhändlerlehre 1849 bis 1853 in Magdeburg blieb ohne Abschluss. Von 1853 bis 1854 betrieb Raabe Privatstudien in Wolfenbüttel, von 1854 bis 1856 war er Gaststudent an der Berliner Universität. Von 1856 an lebte er als freier Schriftsteller in Wolfenbüttel, ab 1862 in Stuttgart und ab 1870 in Braunschweig. Raabe starb am 15. November 1910 in Braunschweig.