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Im Jahr 2012 stieg die Anzahl der Nutzer digitaler Musik-Abonnements um 44 Prozent auf weltweit 20 Millionen. Der Umsatz im Segment „Digitale Musik“ beläuft sich im Jahr 2018 auf 13.787 Mio. US-Dollar. Streaming-Dienste wie Spotify sind oft beliebter als kostenpflichtige Downloads, dennoch machen Downloads immer noch den Löwenanteil der Einnahmen aus digitalen Musiktiteln aus. Die Formate der Musikdateien sind ein wichtiger Faktor, den man besonders beim Kauf eines MP3-Players oder Media-Players beachten sollten. Wenn man beispielsweise einen Apple iPod besitzt und Dateien im WMA-Format herunterlädt, kommt es zu Kompatibilitätsproblemen zwischen den Technologien.
Das MP3-Format ist das beliebteste „lossy“ (Komprimierung mit Datenverlust) Audioformat, das heute verwendet wird. Sein Erfolg ist hauptsächlich auf dessen universelle Kompatibilität zurückzuführen.
AAC-Dateien – „Advanced Audio Coding“ ist ein proprietärer Audiocodierungsstandard für lossy, digitale Audiokomprimierung. Als Nachfolger des MP3-Formats erreicht AAC bei gleicher Bitrate in der Regel eine bessere Klangqualität als MP3.
Das WMA Pro-Format – „Windows Media Audio Professional“ wird oft als „lossless“ Codec (verlustfreier Audio-Kodierer) ähnlich wie FLAC und ALAC angesehen, obwohl es sich eigentlich auch um einen lossy Codec handelt. Es ist Teil der Microsoft-Windows-Media Audio-Reihe von Codecs, zu der auch WMA, WMA Lossless und WMA Voice gehören.