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Return on Investment : Wer kriegt nicht gerne etwas für seine Investitionen zurück?
Berechnung:
ROI = (Gewinn / Umsatz) * (Umsatz / Gesamtkapital)
Die weit verbreitete Kennzahl „Return on Investment“ multipliziert die Umsatzrentabilität mit der Umschlagshäufigkeit des Kapitals. So können viele Werttreiber miteinander verglichen werden (Umsatz, Deckungsbeitrag, Bestände). Das eingesetzte Kapital sollte einen Rückfluss erwirtschaften.
Gesamtkapital = Bilanzsumme (vereinfacht). Bereinigt: Gesamtkapital = Eigenkapital + Verbindlichkeiten (ohne kurzfristige Verbindlichkeiten).
Um diese Kennzahl nicht durch dem eigentlichen Betriebszweck dienende Einflüsse zu verfälschen, sollte das ordentliche Betriebsergebnis und nicht der Gewinn herangezogen werden. Das ordentliche Betriebsergebnis enthält keine Zinserfolge, keine außerordentlichen Posten und auch keine Steuern.
Der Return on Investment wird gerne auch auf Investitionsprojekte gerechnet. Nähere Erklärungen dazu findet Ihr auf Wikipedia. Als Kennzahl für das gesamte Unternehmen berechnet, sollte ein Zielwert von >10% angesteuert werden. In der kapitalintensiven Industrie ist es eher ein bisschen weniger.
Eine sinnvolle Interpretation ist immer nur dann möglich, wenn das Ergebnis entsprechend aufgespaltet werden kann. Auf diese Weise ist eine Manipulation der Kennzahl ersichtlich. Denn wird beispielsweise eine sinkende Umsatzrendite durch einen entsprechenden kleineren Kapitaleinsatz kompensiert, so bleibt das Ergebnis der verkürzten Formel davon unberührt. Außerdem lassen sich Fluktuationen im Ergebnis somit auf Veränderungen der Umsatzrendite oder der Umschlagshäufigkeit des Kapitals zurückführen und damit genauer erforschen.