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Der alte und neue Schweizer Champion der NLA-Interclub-Meisterschaft heisst Cologny. Die Genfer besiegten im Final die Grasshoppers mit 5:1. Der Freiburger Adrien Bossel blieb in der Finalrunde vom Wochenende für das Zürcher Team ohne Sieg.
Der Abschluss der NLA-Meisterschaft verlief nicht nach dem Gusto von Adrien Bossel. Der Freiburger wurde beim Finalspiel nicht eingesetzt und musst zusehen, wie die Grasshoppers bei ihrer ersten Finalqualifikation seit 2006 chancenlos waren. Bereits nach den Einzeln stand der Sieg der Genfer fest, die Doppel mussten gar nicht erst gespielt werden.
Bossel unterliegt Roshardt
Cologny wurde seiner Favoritenrolle gerecht und war der logische Sieger dieser Meisterschaft. Die Genfer verfügten über ein Kader mit grosser Substanz und mit Pablo Cuevas (ATP 41) und dem Italiener Paolo Lorenzi (N1 2) über die besten zwei Spieler der Meisterschaft.
Im Halbfinal gegen den TC Ried-Wollerau hatte Adrien Bossel noch für die Zürcher auflaufen dürfen. Der Freiburger (N1 10) konnte aber im Einzel die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen und verlor gegen Robin Roshardt (N2 11) mit 4:6, 2:6.
Im Doppel führten Adrien Bossel und sein Partner Raphael Lustenberger (N1 8) gegen das Schwyzer Doppel Philipp Oswald (N1 8)/Ivo Heuberger (N3 6) mit 4:1, als die Partie abgebrochen wurde. Weil der Sieg und der Finaleinzug der Grasshoppers frühzeitig feststand, musste die Doppelpartie nicht zu Ende gespielt werden. ms