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In Simbabwe verbessert HEKS die Lebensbedingungen der Bevölkerung in der Provinz Matabeleland South. HEKS fördert den Anbau von Nutz- und Zierpflanzen, unterstützt den Zugang zu Wasser und Bildung, hilft Jugendlichen beim Aufbau nachhaltiger Existenzgrundlagen und stärkt die Zivilgesellschaft in ihrem Einsatz für eine friedliche und gerechte Gesellschaft.
Übersicht
In Simbabwe ist HEKS seit der Unabhängigkeit des Landes Anfang der 1980er-Jahre tätig. Denn Simbabwe ist mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert: fehlende Ernährungssicherheit und soziale Sicherungsnetze, hohe Arbeitslosenzahlen, starke Verbreitung von HIV/AIDS sowie schlechte Beziehungen zwischen der Zivilgesellschaft und dem Staat in einem polarisierten politischen Umfeld.
HEKS und seine Partnerorganisationen unterstützen die Bevölkerung dabei, die Lebensgrundlagen der Bevölkerung zu verbessern: Durch die Förderung des Anbaus von Nutz- und Zierpflanzen, durch berufliche Weiterbildung und die Verbesserung des Zugangs zu Wasser sollen die Ernährungssicherheit erhöht und die Arbeitslosigkeit bekämpft werden. Um der herrschenden Gewalt und Ungerechtigkeit entgegenzutreten, ist HEKS seit dem Jahr 2015 zudem im Bereich Konflikttransformation aktiv. Die Ergebnisse dieser jüngsten Massnahmen werden erst mittel- bis langfristig spürbar sein.
Das Landesprogramm 2016 bis 2020 wird die erzielten Ergebnisse der letzten Jahre festigen und weitere Tätigkeitsbereiche erschliessen. Die Provinz Matabeleland South und insbesondere der Bezirk Matobo stehen dabei weiterhin im Mittelpunkt der Aktivitäten.
Ziele und Schwerpunkte
Ziele des Landesprogramms Simbabwe 2016 bis 2020 sind die Stärkung der Ernährungssouveränität, die Verbesserung des Zugangs zu natürlichen Ressourcen, die Schaffung besserer sozioökonomischer Bedingungen sowie die Förderung von Gerechtigkeit, Toleranz und Inklusion – in Zusammenarbeit mit den Pflichtenträgern und der Mehrheitsgesellschaft im Bezirk Matobo. Das Programm wird gemeinsam mit Partnerorganisationen durchgeführt, deren Stärken in der Konfliktlösung sowie in der Entwicklung ländlicher Gemeinschaften liegen, und soll die Begünstigten befähigen, ihr Einkommen zu steigern und Konflikte friedlich zu lösen.
Das Landesprogramm Simbabwe hat zwei Schwerpunkte: Konfliktbearbeitung und Entwicklung ländlicher Gemeinschaften.
HEKS verfolgt folgende Ansätze: Menschenrechtsbasierter Ansatz: Dieser Ansatz liegt allen Aktivitäten zugrunde. Er zielt darauf ab, für die Rechte- und Pflichtenträger Raum für konstruktive Dialoge zur Erreichung der Projektziele zu schaffen. Strategieanpassung: Das neue Landesprogramm steht im Einklang mit den verschiedenen Strategien von HEKS und berücksichtigt die Strategien der simbabwischen Regierung in den Bereichen, in denen die Aktivitäten von HEKS angesiedelt sind. Synergien zwischen den Partnerorganisationen: Die Schaffung von Synergien zwischen allen Partnerorganisationen von HEKS ist die Grundlage für die Durchführung dieses Programms.
Folgende themenübergreifende Punkte werden behandelt: Frauenfragen, Resilienzbildung, Konfliktsensitivität