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|Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,7, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit folgender Frage: 'Kann auf Tierversuche in der Grundlagenforschung und in der angewandten Forschung aus ethischer Sicht verzichtet werden?'. Im Theoretischen Teil wurde hierfür der aktuelle Wissensstand definiert. Um in der Analysephase zu neuen Erkenntnissen zu kommen, wurde induktiv und qualitativ geforscht. Genauer gesagt wurden mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse sekundäre Daten ausgewertet. Die ausgewerteten Daten waren vier Interviews von 2017 und 2018 und beschäftigen sich allesamt mir der ethischen Betrachtung von Tierversuchen. Die Qualitative Inhaltsanalyse besteht aus vier Kriterien (Anwendung alternativer Verfahren und Methoden, Erfolge durch Tierversuche, Ethische Vertretbarkeit und Welt ohne Tierversuche) die miteinander verglichen wurden. Nach dem Vergleich dieser Daten wurden entsprechende Schlüsse gezogen und die Forschungsfrage entsprechend beantwortet. Die Historische Entwicklung des Tierschutzgedankens und der damit verbundenen ethischen Abwägung von Tierversuchen begann im 17. Jahrhundert. Zu diesem Zeitpunkt lebten die Menschen aber noch nach dem anthropozentrischen Stil, der Tierschutz als nützlich für den Menschen darstellen lässt. Im 18. Und 19. Jahrhundert entstand aus der Angst vor der immer rücksichtsloser werdenden Gesellschaft eine Tierschutzbewegung. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keine rechtlichen Einschränkungen, die Tierversuche zu Forschungszwecken eingrenzten oder gar vermieden.