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Untertitel: Indoor Concours in Corminboeuf
Zwei Höhepunkte begeisterten am Sonntagnachmittag die Zuschauer. Kurz nach Mittag wurden die «Crin d’ Or» Junioren-Finals R und N ausgetragen. Bei den Regionalen war Maurice Pollien auf Antela unschlagbar und verdrängte die ausgezeichnet disponierte Joëlle Brahier auf Historien II auf den Ehrenplatz. Bei den Nationalen war Lionel Corminboeuf auf Rapache von den drei Stechteilnehmern der Schnellste und errang damit die Goldmedaille vor David Deillon auf Escada IV.
Maurice Pollien Finalsieger
Somit waren die zwei erstklassierten R- und N-Teilnehmer/-innen für den Final mit Pferdewechsel qualifiziert. Auf vier verschiedenen Pferden, welche erneut grosszügigerweise von der Familie Etter in Müntschemier zur Verfügung gestellt wurden, musste je ein Parcours bestritten werden. Dabei erwiesen sich Samba, Rossini und Jolly Jumper als sehr gut reitbar und willig springende Pferde, welche alle Konkurrenten gut unter Kontrolle hatten. Einzig die Holländerstute Fiji stellte einige Anforderungen an die Reiter. So musste Lionel Corminboeuf als erster in ihrem Sattel einen Absturz und schlussendlich den Ausschluss in Kauf nehmen. Nicht vielbesser erging es Joëlle Brahier, die den Parcours ebenfalls nicht fertig reiten konnte. Auch David Deillon hatte mit Verweigerungen zu kämpfen, doch erreichte er schlussendlich doch noch das Ziel. Nach drei Nullrunden war Maurice Pollien der letzte Reiter, welcher die Stute über die Hindernisse zu führen hatte. Jedermann war gespannt, ob es ihm gelingen würde, das richtige Rezept zu finden. Ruhig entschlossen und motiviert durch seinen bereits errungenen Sieg, begann Maurice gut, die Stute fand Zutrauen und zu aller Überraschung beendeten die Beiden den Parcours ohne Ereignis, was mit stürmischem Beifall belohnt wurde. Vier brilliante Umgänge kürten Maurice zum Finalsieger und Star des Tages. Auf Platz zwei kam David Deillon vor der einzigen Amazone des Final-Quartetts Joëlle Brahier und Lionel Corminboeuf.
Nur eine RIV-Nullrunde
Der RIII-Final-Parcours (Kategorie RIV) hatte so seine Tücken. Schwierig anzureitende Hindernisse und Distanzen erschwerten den Konkurrenten die Aufgabe. So resultierte schlussendlich lediglich ein einziger Nullfehlerumgang, jener des Bösingers Urs Hofer auf Zaubermelodie, so dass sich ein Stechen erübrigte. Mit der absolut besten Laufzeit, aber mit vier Strafpunkten kam Patrick Schneider auf Fjord de Laume, der am Samstag bereits beide RIII-Prüfungen für sich entschieden hatte, auf den ausgezeichneten zweiten Schlussrang.
Die beiden am Morgen ausgetragenen RI- und RII-Finals wurden von Marie Théraulaz (Ready to go Wonderland) und Tamara Horisberger (L Aramis de Meuyrattes CH) dominiert.
Resultate auf www.hippique.ch/corminboeuf2003