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Phuket war schon immer eine strategisch wichtige Insel im Indischen Ozean. Im 2. Jahrhundert nach Chr. wurde die Insel erstmals erwähnte, von einem griechischen Seefahrer. Schon viele vor diesem und auch viele nach ihm suchten in den Buchten der Insel Schutz vor Stürmen auf der Überfahrt zur malayischen Halbinsel. Später kamen die Franzosen, Holländer und Briten auf die Insel und bauten hier einen florierenden Zinnhandel auf. Die Einheimischen fanden Arbeit in der Bewirtung der Handelslegionen und im Bergbau. Der Zinnhandel hielt die Insel bis in die 1980er Jahre über Wasser, bis der Zinnpreis stark verfiel. Damals zogen die meisten Händler ab. Doch Fremde beherbergte die Insel dann nicht weniger. Denn das Ende vom Zinnhandel markierte auch gleichzeitig den Beginn des Tourismus auf der Insel.
Wenn man es nicht doch anders vermuten würde, wenn man sich vor allem den Hauptort auf der Insel Phuket ansieht, wo es schon ältere Gebäude gibt, dann könnte man auch denken, dass diese Insel aufgeschüttet und als künstliches Urlaubsparadies geschaffen wurde. Doch weit gefehlt. Denn die Geschichte der Insel begann schon lange vor dem Massentourismus, der heute auf der Insel zugegebenermaßen herrscht. Und zudem ist diese Region Thailands heute die wohl teuerste Ecke Thailands, wenn es darum geht einen Urlaub zu buchen aber eben auch einer der schönsten. Ihre Ersterwähnung fand die Insel im 2. Jahrhundert nach Christi, und zwar in Aufzeichnungen des griechischen Philosophen und Seefahrers Ptolemäus.