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- Ashleigh Barty (WTA 1) gewinnt das Tennisturnier von Wimbledon.
- Die Australierin schlägt Karolina Pliskova (WTA 13) im Final 6:3, 6:7 (4:7), 6:3.
- Die 25-Jährige startet furios, muss am Ende aber dennoch um den Sieg kämpfen.
«Barty-Party» in Wimbledon: Die Australierin schlägt Karolina Pliskova in 3 Sätzen und gewinnt den 2. Grand-Slam-Titel ihrer Karriere (nach Paris 2019). Die Tschechin muss hingegen weiter auf ihren 1. Major-Triumph warten. Die 29-Jährige verlor zum zweiten Mal ein Endspiel an einem Grand-Slam-Turnier.
Der entscheidende Service-Durchbruch im Entscheidungssatz gelang Barty gleich zu Beginn. Die Australierin profitierte von einem Fehler Pliskovas und zog auf 3:0 davon. Weil die Weltnummer 1 in der Folge den einzigen Breakball abwehrte, schlug sie beim Stand von 5:3 zum Titelgewinn auf. Nach 1:55 Stunden verwertete Barty ihren 1. Matchball.
Barty mit Blitzstart
Sowohl für Barty als auch für Pliskova war die Finalteilnahme an der Church Road eine Premiere. Ein Umstand, der die Weltnummer 1 zu Beginn regelrecht zu beflügeln und die Tschechin wortwörtlich zu lähmen schien. Denn Barty legte einen veritablen Blitzstart hin. Die Australierin gewann die ersten 14 (!) Punkte, nahm Pliskova zweimal den Aufschlag ab und lag nach 11 Minuten schon mit 4:0 vorne.
Obwohl sich Pliskova in der Folge etwas fing und Barty zweimal breakte, war der Satzverlust nicht mehr abzuwenden. Denn selber brachte die eigentlich aufschlagsstarke Tschechin ihren Service nur einmal durch. Nach nur 28 Minuten entschied die Weltnummer 1 den 1. Satz mit 6:3 für sich.
Der 2. Satz und damit der ganze Final drohte lange eine ähnlich einseitige Angelegenheit zu werden. Wieder lag Barty früh mit Break in Führung, wieder gelang Pliskova nur wenig. Fast aus dem Nichts kam die Tschechin dann aber zurück, als sie der Weltnummer 1 den Service zu Null abnahm und ausglich. Fortan entwickelte sich der erwartete Schlagabtausch, den Pliskova im 2. Satz im Tiebreak für sich entschied, nachdem sie bei 5:6 noch gegen den Matchverlust retourniert hatte.