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Zwischen dem 27. Februar und dem 20. Mai dieses Jahres war eine 24-jährige Frau im Internet äusserst aktiv. Von verschiedenen Online-Shops liess sie sich Haushaltsartikel, Unterhaltungselektronik, Babyartikel sowie Kleider und Schuhe im Wert von rund 7000 Franken unter der Angabe eines falschen Namens nach Hause liefern.Die unbezahlte Ware verschenkte sie in ihrem Freundeskreis, verkaufte sie weiter oder nutzte sie für den eigenen Gebrauch. Zwei Männer, die in der Folge Rechnungen und Mahnungen für die nicht von ihnen bestellten Produkte erhielten, reichten eine Anzeige gegen Unbekannt ein. Daraufhin wurde die 24-jährige Frau mehrere Male durch die Polizei verhört.
Gemeinnützige Arbeit
Nun hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg die Frau des Betruges und der Verleumdung schuldig gesprochen. Per Strafbefehl wurde sie zu einer bedingten Strafe von 400 Stunden gemeinnütziger Arbeit sowie zu einer Busse von 300 Franken verurteilt. Ausserdem muss die Frau für den angerichteten Schaden aufkommen und die Verfahrenskosten von 700 Franken bezahlen. mz