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Smith lieferte sich mit der schwedischen Weltmeisterin Sandra Näslund einen packenden Zweikampf um den Sieg. Bis kurz vor dem Finish sah es danach aus, als müsste sich die Waadtländerin geschlagen geben. Auf den letzten Metern schloss sie aber noch zu Näslund auf. Am Ende musste das Zielfoto hinzugezogen werden - die Schweizerin lag etwa eine Fingerspitze vorne.
Nach der Ziellinie stürzte Smith und schlug mit dem Kopf hart auf. Im Siegerinterview gab sie aber Entwarnung. Die 28-Jährige gewann zum vierten Mal in Sunny Valley, kein Wunder liebt sie es, dort anzutreten.
Smiths dritter Sieg in der Gesamtwertung nach 2013 und 2019 stand schon seit dem 27. Februar und dem Triumph in Bakuriani fest. Sie stand in diesem Winter bisher nur zweimal nicht auf dem Podest. Allerdings profitierte sie auch davon, dass Näslund nach einer langwierigen Knieverletzung erst Mitte Februar an der WM in Idre Fjäll ihr erstes Rennen in dieser Saison bestritt. Dort gewann sie vor Smith. Auch in den darauffolgenden drei Weltcup-Events belegten die zwei aktuell weltbesten Skicrosserinnen die ersten beiden Plätze, wobei die Schweizerin zum zweiten Mal in Folge das bessere Ende hatte.
Bei den Männern klassierte sich Joos Berry im 3. Rang. Es war für den 30-jährigen Bündner der zweite Podestplatz im Weltcup in diesem Winter, nachdem er schon beim Saisonauftakt in Arosa Dritter geworden war. Insgesamt klassierte er sich zum vierten Mal auf dieser Stufe in den Top 3.
Der Sieg ging an den Kanadier Reece Howden, der zum vierten Mal in diesem Winter triumphierte - auch er stand schon als Gesamtsieger fest. Der Schweizer Gesamt-Zweite Jonas Lenheer schied im Viertelfinal aus und wurde Zehnter. Der Bündner Weltmeister Alex Fiva fehlte in Russland wie auch Landsmann Ryan Regez wegen eines erneut positiven Corona-Tests. Das letzte Rennen findet am 21. März in Veysonnaz statt.
Saisonende für Regez
Ryan Regez wird kommendes Wochenende am Weltcup-Saisonfinale in Veysonnaz nicht starten können. Der 28-jährige Berner Oberländer brach sich im Training in Italien die Hand und verletzte sich zudem an Arm und Schulter, wie er selber auf Instagram bekannt gab. Regez war für einen Trainingsblock nach Italien gereist, weil er aufgrund eines positiven Coronatests nicht mit dem Weltcup-Team zu den Rennen ins russische Sunny Valley reisen konnte.