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Einfach wird es bei James Bond nie. Sei es bei der Jagd des Geheimagenten nach den grössten Bösewichten oder auch nur schon bei der Entstehung des Films. Danny Boyle («Trainspotting», «Slumdog Millionaire») war als Regisseur vorgesehen. Lange blieb er jedoch nicht an Bord. Nach «künstlerischen Differenzen» überliess Boyle den Regie-Stuhl Cary Fukunaga. Das ganze Drehbuch wurde umgeschrieben.
Der nächste Film soll ein krönender Abschluss für den vierfachen Bond-Darsteller Daniel Craig werden. Jetzt hat das Studio schon mal den Titel des 007-Films verraten: «Shatterhand.» Offiziell ist das erst der Arbeitstitel, in der Vergangenheit wurde dieser jedoch meist gleich für den fertigen Film übernommen.
007 jagt «The Union»
Die Geschichte basiert laut Gerüchten auf dem Roman «Never Dream of Dying» (2001) von Raymond Benson. Benson hat schon die Vorlagen zu «Tomorrow Never Dies», «The World Is Not Enough» und «Die Another Day» geschrieben.
Im Roman trifft James Bond auf die Schauspielerin Tylyn Mignonne, deren Ehemann Beziehungen zur Verbrecherorganisation «The Union» hat. Auf der Jagd nach den Hintermännern der Organisation kommt es zu einem grossen Katz-und-Maus-Spiel in Paris.
Der Name «Shatterhand» gibt zumindest einen kleinen Hinweis darauf, dass Christoph Walz als Blofeld zurückkommen könnte. In der Romanvorlage zu «You Only Live Twice» ist «Shatterhand» der Deckname Blofelds.
Malek soll Bösewicht werden
Laut Medienberichten soll der frischgebackene Oscar-Gewinner Rami Malek («Bohemian Rhapsody») ebenfalls einen Bösewicht spielen. Weil Malek gleichzeitig noch für die letzte Staffel der Serie «Mr. Robot» vor der Kamera steht, habe man noch keinen Vertrag unterzeichnen können. Allerdings sei das EON-Studio, das den Bond-Film produziert, bereit, den Drehplan an Maleks Bedürfnisse anzupassen.
Weitere Rollen werden wieder Léa Seydoux (als Madeleine Swann), Ralph Fiennes (als M), Naomie Harris (als Eve Moneypenny) und Ben Whishaw (als Q) haben.
Regisseur Fukunaga hat in Interviews erklärt, dass er den Craig-Bond weiter entwickeln wolle. «Daniel Craig hat James Bond mit unglaublich viel Verletzlichkeit und Menschlichkeit gespielt. Das soll noch intensiviert werden.» Dem Regisseur schwebe eine Weiterführung der «Casino Royale»-Story vor.
Drehbeginn für den offiziell 25. James-Bond-Film ist am 6. April in den legendären Pinewood Studios in London. Der Film soll am 8. April 2020 in die Kinos kommen.
(rr)