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Nachdem im Verlauf des Abend bereits das Eishockey-Nationalteam als «Team des Jahres», Eishockey-Naticoach Patrick Fischer als «Trainer des Jahres», Théo Gmür als «Behindertensportler des Jahres» und Julien Wanders als «Newcomer des Jahres» ausgezeichnet wurden, ist nun klar, welche Sportler den ganz grossen Titel holen. Daniela Ryf, 31, und Nino Schurter, 32, sind die Sportler des Jahres!
Daniela Ryf setzt sich zum zweiten Mal durch
Daniela Ryf ist von der Jury zur diesjährigen «Sportlerin des Jahres» ausgezeichnet worden! Die Solothurnerin konnte sich gegen ihre Konkurrentinnen Michelle Gisin, 25, Wendy Holdener, 25, Mujinga Kambundji, 26, Léa Sprunger, 28, und Jeannine Gmelin, 28, durchsetzen. Auf dem dritten Platz landete Hürdenläuferin Léa Sprunger, auf dem zweiten Rang folgte Wendy Holdener.
«Welch Ehre! Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nochmals als ‹Sportlerin des Jahres› hier oben stehen darf. Es ehrt mich enorm! Ich bin gerade ein bisschen sprachlos», sagte eine sichtlich gerührte Ryf.
Ryf kann bereits zum zweiten Mal nach 2015 den begehrten Award mit nach Hause nehmen. Die Solothurnerin beendete die Saison 2018 ungeschlagen, holte unter anderem zwei WM- und einen EM-Titel. Saisonhöhepunkt bleibt ihr Ironman-Einsatz auf Hawaii, bei dem Ryf zum vierten Mal Ironman-Weltmeisterin wurde. Trotz eines Quallenbisses gab Ryf nicht auf und konnte schliesslich sogar ihren eigenen Streckenrekord um über 20 Minuten senken.
«Vor dem Rennen war ich super drauf», sagte Ryf. «Dann passierte der Quallenbiss und ich dachte: ‹Das wars.›» Sie sei losgeschwommen und habe gemerkt, dass es an diesem Tag schwierig werden würde. «In dem Moment dachte ich: ‹Es sind so viele Leute, die die Nacht aufgeblieben sind, um mir zuzuschauen.› Das war ein Grund, das Rennen nicht aufzugeben.» Sie sei sprachlos - revidierte diese Aussage aber gleich wieder: «Jetzt habe ich aber viel geredet!» Die Lacher des Publikums waren Ryf sicher.
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Nino Schurter holt endlich den Titel!
Nino Schurter holt im zehnten Anlauf endlich den Titel als «Sportler des Jahres»! Der Mountainbiker setzte sich gegen namhafte Konkurrenz durch: Auf dem dritten Rang landete Langläufer Dario Cologna. Als Zweiter durfte sich Roger Federer feiern lassen.
Der 32-jährige Bündner feierte auch diese Saison wieder grosse Erfolge. So konnte er zum sechsten Mal den Weltcup für sich entscheiden, ausserdem wurde er zum bereits vierten Mal in Folge Weltmeister. Seinen insgesamt siebten Weltmeister-Titel feierte der Bündner beim Heimspiel in der Lenzerheide.
Den Sieg, den er nur 30 Minuten von seiner Haustür in Chur entfernt feiern durfte, betitelt er nicht nur als Highlight des Jahres, sondern als einen der Höhepunkte seiner gesamten Karriere. «Es war gewaltig. Ich hatte das zuvor noch nie erlebt. Es ist das Schönste, wenn man seine Ziele an einem solchen Highlight erreichen darf», sagte Schurter.
Nino Schurter war sichtlich gerührt. «Jetzt könnte ich eigentlich aufhören, denn ich habe alles gewonnen», sagte der Bündner - und bedankte sich herzlich bei seinem Team. «Ganz am Schluss möchte ich meinem Vater, meiner Mutter, meiner Frau Nina und meiner Tochter Lisa danken.» Er hoffe, die Kleine könne nun «endlich ins Bett» gehen.
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