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Obschon das Jahr 2005 mehrheitlich zu trocken war, kam es vom 18. bis 22. August zu Starkniederschlägen, welche in verschiedenen Regionen grosse Unwetterschäden verursachten. In den Niederungen war das Jahr 2005 wärmer als im Mittel (1961-1990) während in den höheren Lagen die Werte leicht unter dem Mittel lagen. Der Start der Vegetationsperiode wurde durch die späten Blühtermine der Haselsträucher geprägt. Ansonsten hielt sich die Vegetationsentwicklung ziemlich genau an den üblichen Fahrplan. Dies gilt für alle drei phänologischen Jahreszeiten. Unüblich war das einheitliche Verhalten der typischen phänologischen Herbstphasen (Blattverfärbung und -fall). In vorangehenden Jahren gab es diesbezüglich grosse regionale Unterschiede.
Pflanzenbau
Stucky T., Hochstrasser M., Meyer S., Segessemann T., Ruthes A. C., Ahrens C. H., Dahlin P., Pelludat C.
Der Wurzelgallennematode Meloidogyne incognita verursacht Schäden in Feld- und Gewächshauskulturen. Agroscope-Forschende entwickelten einen neuen Screening-Test, um Bakterien zur Bekämpfung dieser Agrarschädlinge zu identifizieren.
Bei der CULTAN-Düngung wird Stickstoff als Ammoniumlösung in den Boden injiziert. Mehrjährige Versuche von Agroscope zeigen, dass das Verfahren die Stickstoffauswaschung um durchschnittlich 38 % reduziert, ohne die Erträge zu beeinträchtigen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.