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Mein Investitionsverhalten hat sich in etwa so entwickelt wie meine Laufkarriere. In meiner Jugend war ich Sprinterin, für mehr als zwei Runden einlaufen reichte meine Geduld damals nicht. Inzwischen laufe ich Halbmarathons und 10 Kilometer Rennen.
Ähnlich war es mit meinem Geld. Das, was ich verdiente in meinem Nebenjob in einem Supermarkt, gab ich am Wochenende auf Partys oder für Klamotten direkt wieder aus. Sparen? Fehlanzeige.
Mit dem Alter entwickelte ich einen längeren Atem, sowohl beim Laufen als auch beim Investieren. Heute gehen immer mindestens 10 Prozent meines Gehalts auf ein entsprechendes Sparkonto, so wie es auch George S. Clasen in „Der reichste Mann von Babylon” empfiehlt. Als Konsequenz schaffe ich es, mir etwas aufzubauen und Schritt für Schritt meine Investitionsziele zu erreichen.
Und auch beim Laufen ist es so. Früher ging es mir immer nur um schnelle Erfolge. Mehr als eine Saison dachte ich nicht voraus. Ich lebte von Wettkampf zu Wettkampf, pushte mich im Training, ging an den Wochenenden feiern und war in der Konsequenz häufig verletzt.
Heute trainiere ich nachhaltiger. Laufen ist ein Hobby, das ich noch bis ins hohe Alter unverletzt und mit Freude betreiben möchte, daher gilt es, langfristig zu denken.
Folgende 5 Strategien habe ich fürs Laufen entwickelt, aber man kann sie auch aufs Investieren anwenden.