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Egal ob ein Schnappschuss am Badesee, ein Erinnerungsfoto vom letzten Urlaub oder eine ganze Bildersammlung von Partner, Kindern, Verwandten, Freunden und Bekannten – Gelegenheiten für den Einsatz des Fotoapparates gibt es reichlich.
Die Entwicklung vom großen, mechanischen Fotoapparat zur kleinen digitalen Digicam mit Digital entwickelten Fotos aus dem Elektrofachmarkt ist atemberaubend.
Ihren Anfang findet die Fotografie in ihrem Vorläufer: Der Camera obscura. Wie der lateinische Name „dunkle Kammer“ schon vermuten lässt, war die Camera obscura ein abgedunkelter Raum. In einer Wand befand sich ein kleines Loch, durch dessen Lichteinfall auf die gegenüberliegende Wand eine Projektion der Außenwelt erzeugt wurde.
Im 17. Jahrhundert wurde die Camera obscura zu einem tragbaren Kasten verkleinert und weiterentwickelt.
Parallel dazu wurden im Bereich der Chemie wertvolle Erkenntnisse eingefahren, die die Entwicklung der Fotografie voran bringen sollten.
Die Wissenschaftler Johann Heinrich Schulze und Carl Wilhelm Scheele erforschten hierbei die Wirkung des Sonnenlichts auf die Färbung chemischer Substanzen.
Als erste Fotografie wird allgemein hin die sog. Heliographie von Josepf Nicéphore Niépce bezeichnet.
Mit seinem Verfahren gelang ihm im Jahr 1822 eine Kopie einer Lithographie, die auf einer mit Asphalt beschichteten Zinnplatte abgebildet wurde und mit Lavendöl graviert wurde. So konnte das Bild vervielfältigt werden.
Parallel dazu arbeitete er daran, auch mit der Camera obscura Bilder auf verschiedenen Materialien herzustellen und erzeugte 1826, ebenfalls auf einer asphaltbeschichteten Zinnplatte, eine Fotografie, die den Blick aus seinem Arbeitszimmer zeigte.
Die Entwicklung schritt natürlich in großen Schritten weiter voran, die Verfahren wurden weiterentwickelt und verbessert.
Eine Vorreiterrolle in der weiteren Entwicklung der Fotografie übernahm die Firma „Kodak“, die den ersten Rollenfilm entwickelte. George Eastman entwickelte die dafür passende Kamera und so wurden die ersten Kodakkameras mit Rollenfilme bestückt auf den Markt gebracht.
Auch die bekannte Firma „Agfa“ nahm Einfluss auf die Entwicklung des Fotoapparates. So entwickelte die Firma den ersten Farbfilm und brachte diesen im Jahr 1936 auf den Markt, während einer anderer heutiger Branchen-Riese „Canon“ den ersten, mit einer eigenen Schärfenregelung ausgestatteten, Fotoapparat entwickelte.
Bis heute geht die Entwicklung des Fotoapparates, mittlerweile im Zeitalter der digitalen Fotografie weiter und man darf gespannt sein, was einen noch in Zukunft erwartet.