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Daimler hat im Rahmen der Unternehmensstrategie CASE Batteriezellen für mehr als 20 Milliarden Euro gekauft. Die Lieferanten produzieren Batteriezellen aktuell bereits in Asien und Europa und expandieren weiter in Europa und zusätzlich in den USA. Daimler plant 130 elektrifizierte Varianten bis 2022. Das Unternehmen investiert zehn Milliarden Euro in den Ausbau der Elektro-Flotte Mercedes-Benz Cars und eine weitere Milliarde Euro in den globalen Batterie-Produktionsverbund innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks.
Der weltweite Batterie-Produktionsverbund von Mercedes-Benz Cars besteht künftig aus acht Fabriken auf drei Kontinenten. Die erste Fabrik in Kamenz ist im Serienbetrieb, die zweite Fabrik in Kamenz startet Anfang 2019 mit der Serienproduktion. Zwei weitere Fabriken entstehen in Stuttgart-Untertürkheim, eine am Standort Sindelfingen, eine jeweils an den Standorten Peking (China), Bangkok (Thailand) und Tuscaloosa (USA).
Bis 2022 soll das gesamte Mercedes-Portfolio elektrifiziert werden. Es kommen in jedem Segment verschiedene elektrifizierte Alternativen hinzu, insgesamt deutlich mehr als 130 Varianten, vom 48-Volt-Bordnetz mit EQ Boost über Plug-in-Hybride und mehr als zehn rein elektrischen Fahrzeugen mit Batterie oder Brennstoffzelle. Bis 2025 soll der Absatz der batterieelektrischen Fahrzeuge auf 15-25 Prozent des Gesamtabsatzes steigen - abhängig von den individuellen Kundenpräferenzen und dem Aufbau öffentlicher Infrastruktur. (ampnet/deg)