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Über AED
Die Arbeitsgruppe Ethik und Deontologie (AED) wurde während der Generalversammlung der Schweizerischen Ethnologischen Gesellschaft (SEG) im Jahre 2008 gegründet. Nach Überlegungen über die Zweckmässigkeit einer Ethik-Charta der SEG und angesichts der Tatsache, dass ethische Fragen Bestandteil aller Forschungen sind, hat die AED eine Stellungnahme erarbeitet, die während der Generalversammlung am 5. Juni desselben Jahres von der SEG angenommen wurde.
Um den Erfahrungsaustausch und die kollektive Reflexion fortzuführen, lancierte die AED einen Call for papers worin sie ForscherInnen dazu einlud, sich entweder durch die Erarbeitung eines Fallbeispiels oder durch das Verfassen eines Kommentars an der Diskussion zu beteiligen. Auf der Basis konkreter Erfahrungen aus der Forschungspraxis sollen die Fallbeispiele die ethischen Herausforderungen nachzeichnen, die sich im Laufe des Forschungsprozesses gestellt haben. Zugleich sollen sie aufzeigen, wie die ForscherInnen diese Herausforderungen gelöst haben. Die AED möchte sich durch die Publikation von Fallbeispielen weder zur Kontrollinstanz noch zum Garant einer wie auch immer gearteten Ethik in der Anthropologie erheben. Vielmehr soll in pädagogischer und reflexiver Absicht dokumentiert werden, welchen Platz ethische Überlegungen zu verschiedenen Zeitpunkten im Forschungsprozess einnehmen und zeigen, wie ethische Fragen in die Realitäten einer jeden Forschung integriert werden können.
AED Mitglieder (01.09.2014)
- Marc-Antoine Berthod
- Nolwenn Bühler
- Jérémie Forney
- Andreas von Känel
- Sabine Kradolfer
- Laurence Ossipow
- Julie Perrin (Koordination)