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Obschon die Formel-1-Welt nach dem Horror-Unfall von Jules Bianchi nach wie vor tief erschüttert ist, findet dieses Wochenende der grosse Preis von Russland in Sotschi statt.
Das Fahrerfeld ist in Gedanken aber beim 25-jährigen Franzosen, welcher weiterhin auf der Intensivstation des Mie-Krankenhauses in Japan liegt. Sein Zustand ist weiterhin kritisch – mit anderen Worten: Er kämpft um sein Leben.
Die Anteilnahme unter den Fahrern ist gross: Für das Renn-Wochenende werden Sticker mit dem Slogan «Tous avec Jules #17» verteilt, die auf den Helm geklebt werden. (cma)
24. Oktober 1971: Jo Siffert crasht mit seinem BRM P160 in Brands Hatch. Sofort geht das Wrack in Flammen auf, der Schweizer hat keine Chance. Schon zu Lebzeiten ist er eine Legende, durch seinen Rennfahrertod wird er zum Mythos.
Dass es überhaupt zu diesem Rennen kommt, ist Schicksal. Samstag, 23. Oktober 1971: Jo Siffert fährt in Brands Hatch mit seinem BRM P160 Trainingsbestzeit und einen neuen Streckenrekord. Hier, etwa 30 Kilometer südöstlich von London, wird die Formel-1-Saison 1971 abgeschlossen.
Eigentlich hätte der GP von Mexiko an diesem Wochenende die Saison beschliessen sollen. Aber weil Pedro Rodrigues am 11. Juli tödlich verunglückt ist, wird dieser GP abgesagt. Der Mexikaner war Teamgefährte Sifferts …