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Heute Vormittag protestieren Aktivistinnen und Aktivisten der Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA) GSoA gegen die Selbstinszenierung der Armee an der BEA. Sie kritisieren sowohl die Sonderaustellung Sicherheit als Armeepropaganda, sowie die geplante Anschaffung von Kampfflugzeugen als verfehlt.
Die BEA Ausstellung gleicht dieses Jahr einer militärischen Festung. GSoA - Aktivistinnen und Aktivisten protestierten deshalb heute Vormittag gegen die Selbstinszenierung der Armee an der diesjährigen BEA. Sie forderten auf Transparenten Sicherheit statt Verteidigung und eine Schweiz ohne Armee. An die Messebesucher verteilten sie Flugblätter, auf denen der Auftritt der Armee kritisiert wird. Die GSoA - Aktivistinnen und Aktivisten überreichten den Besuchern zum Flugblatt eine kopierte 1000 Franken Note mit der Aufforderung, daraus Papierflieger zu basteln. Sie wollten damit zeigen, wie schnell man sein Geld mit Kampfflugzeugen loswerden kann.Die Schweiz gibt viel zu viel Geld für die Rüstung aus. Angesichts der knappen Finanzlage des Bundes besonders unangebracht sind die Pläne für den Kauf neuer Kampfflugzeuge.
Die Armee stellte ihren Auftritt unter den Titel Sicherheit. Der grösste Teil der Ausstellung beschäftigt sich nicht mit Sicherheit, sondern mit Kriegsmaterial. An einem Raketenwerfer-Simulator (Stinger) dürfen sogar Kinder simulierte Flugzeuge oder Helikopter abschiessen. Die GSoA kritisiert diese Selbstdarstellung der Schweizer Armee, die allem Anschein nach nur dazu dienen soll, militärische «Konfliktlösungen» populär zu machen und den Boden für teure Rüstungsbeschaffungen zu bereiten.