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Oracle konnte für das Ende November abgeschlossene Quartal einen leicht gestiegenen Umsatz von 9,61 Milliarden Dollar ausweisen. Das Wachstum von einem Prozent liegt aber unter den Erwartungen von Analysten, die von 9,65 Milliarden Dollar Umsatz ausgingen.
In der grössten Geschäftseinheit "Cloud Services und License Support" weist Oracle einen um drei Prozent gestiegenen Umsatz von 6,8 Milliarden Dollar aus. Die Business-Einheit "Cloud License und On-Premise License" trug 1,13 Milliarden US-Dollar zum Umsatz bei und damit sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Der Hardware-Umsatz liegt mit 871 Millionen US-Dollar zwei Prozent unter dem Vorjahresergebnis.
Der Gewinn ging im Jahresvergleich um ein Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar zurück.
Nach Bekanntgabe des Ergebnisses des zweiten Quartals 2020 verloren die Oracle-Papiere etwa drei Prozent an Wert. Seit Anfang 2019 stiegen die Papiere um 22 Prozent, was weniger ist als bei anderen US-Techkonzernen.
Die Neuorganisation der Sales-Organisation wirke sich noch immer auf die Lizenzerlöse aus. Dies sowie die "Preisdisziplin" seien die Hauptursachen für das Verfehlen der Erwartungen, so ein Analyst gemäss 'Bloomberg'.
"Es ist noch in den Anfängen, aber die Oracle Autonomous Database hat bereits Tausende von Kunden, die in unserer Gen2 Public Cloud laufen", so CTO Larry Ellison in einer Mitteilung. Zwar konnte Oracle gute Zahlen für die Autonomous Database ausweisen, schreibt 'Bloomberg', aber der schwache Gesamtlizenzumsatz zeige, dass sich die Kunden Zeit nehmen, mehr Geld für andere neue Produkte auszugeben. (kjo)