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Inspiriert von der Gemeinde Safiental – ebenfalls ein „Jugendfreundliches Bergdorf“ – hat auch die Gemeinde Poschiavo entschieden, ein Jugendparlament zu lancieren. Zumindest für den Beginn sieht das Projekt vor, dass das Parlament aus den Schülern der dritten Klasse der Oberstufe, also den letzten Jahren der Schulpflicht, besteht.
Um das Parlament zu bilden, hatten wir, die zwei Vertreter im Jugendforum der SAB, 90 Minuten mit diesen Klassen zur Verfügung. Insgesamt haben 34 Schüler teilgenommen
Da die Zeit keine grossen Aktivitäten zuliess, beschlossen wir, an diesem Nachmittag einen Fahrplan für die Schaffung des Parlaments aufzustellen. Um das Eis zu brechen, schlugen wir eine Art Spiel vor, indem wir den Jugendlichen einige Bilder mit Szenen aus dem täglichen Leben zeigten, und sie fragten, wie diese Bilder mit der Politik in Verbindung gebracht werden könnten. Ziel war es, zu zeigen, wie sich hinter kleinen Dingen politische Aspekte verbergen können, wie z. B. Altersgrenzen, Konsumentenrechte, Baugenehmigungen usw.
Danach ging es an die Entwicklung der Roadmap. Wir verwendeten die Methode des Backcasting (für Details: https://en.wikipedia.org/wiki/Backcasting ), eine Methode des Rückwärtsdenkens. In Anbetracht der Tatsache, dass das „Parlament“ im Juni zum ersten Mal aktiv tagen sollte, mussten die Schüler rückwärts gehen und überlegen, welches Ziel bis zu einem bestimmten Datum erreicht werden muss. Darauf basierend wurde beschlossen, dass Mitte April Parlamentswahlen stattfinden und Mitte Mai mit der Ausarbeitung eines Vorschlags begonnen wird, welcher wiederum im Juni der Gemeinde vorgelegt wurde.
Autoren: Vertreter von Poschiavo im Jugendforum der SAB, Matilde Bontognali und Daniele Isepponi