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Checkliste
- Topten-Fernseher wählen: Diese sind sehr effizient.
- Richtige Grösse wählen: Wo soll der Fernseher platziert werden? Wie breit und tief darf er maximal sein? Achtung: Allgemein nimmt der Stromverbrauch mit zunehmender Bildschirmdiagonale zu. Doch auch bei Fernsehern derselben Grösse gibt es diesbezüglich grosse Unterschiede. Topten-Geräte verbrauchen wenig Strom.
- Wer Wert auf eine gute Auflösung legt, wählt Full HD-Geräte.
- Für digitales Fernsehen müssen die Signale zuerst decodiert werden, dafür braucht es Settop-Boxen. Diese brauchen aber vor allem im Standby-Zustand enorm viel Strom. Lesen Sie das Kassensturz-Merkblatt "Digital-TV: So verhindern Sie hohen Stromverbrauch" und folgende Informationen.
- DVB-Tuner: Für den Empfang von digitalem TV über Luft (terrestrisch) wird ein DVB-T-Tuner benötigt, über Satellit ein DVB-S-Tuner und über Kabel ein DVB-C-Tuner. Sind diese Tuner bereits im Fernseher integriert, braucht es keine separaten Settop-Boxen. Dies spart zusätzliche Stromkosten. Die meisten TV-Geräte auf Topten haben einen integrierten DVB-C-Tuner (CI+).
- HDMI: Für volldigitale Bild- und Ton-Signale von Settop-Boxen, Blu-ray-Player, DVD, Satreceiver, etc. sind HDMI-Anschlüsse notwendig. Welche dieser Geräte sollen an Ihren Fernseher angeschlossen werden und wie viele HDMI-Anschlüsse sind dazu nötig?
- Tonqualität: Das Spektrum der Tonqualität umfasst Mono, Stereo, HIFI und Surroundsound. Viele Fernseher haben Lautsprecheranschlüsse. Die Tonqualität kann damit deutlich verbessert werden, sofern die Verstärker des Fernsehers gut sind. Um den Surroundsound wiederzugeben, werden bis zu 6 Lautsprecheranschlüsse angeboten. Praktisch alle aktuellen Spielfilme sind mit Surroundsound aufgenommen. Es spielt keine Rolle, ob der Fernseher die Surround-Signale vom Sender (über Kabel, Satellit, Antenne), vom Videorecorder oder DVD-Spieler geliefert bekommt.
- PC-Anschluss: Falls die Einbindung des Fernsehers in das PC-Heimnetzwerk vorgesehen ist, sollte der Fernseher über einen Netzwerkanschluss (DLNA) verfügen.
Anwendungs-Tipps
- Energiesparfunktionen richtig einstellen: Diese können den Stromverbrauch um weitere 20 bis 40 Prozent reduzieren.
- Stopp Standby: Fernseher, Video, Stereoanlage etc. an eine Steckerleiste mit Schalter, Schaltermaus oder Fernbedienungsschalter anschliessen, damit sie beim Ausschalten vollständig vom Strom getrennt werden. Geeignete Steckerleisten finden Sie unter www.topten.ch.
Tech-Wegweiser
Technologien
- LCD-Fernseher: LCD steht für Liquid Cristal Display (Flüssigkristall-Anzeige) und ist gleichbedeutend mit TFT (Thin Film Transitor). Bei LCD-Fernsehern entsteht das Bild im sogenannten Panel, das aus Millionen von kleinen Farbpunkten (Pixel) in Rot, Gelb und Blau besteht, die unabhängig voneinander ihre Lichtdurchlässigkeit verändern können. Diese Farbpunkte leuchten aber selbst nicht, sondern müssen von hinten mit einer Lampe (LED oder Fluoreszenzröhren) angeleuchtet werden, damit man vorne etwas sieht. Der Einblickwinkel hat einen Einfluss auf die Bildqualität.
- LED: Das sind kleine Licht erzeugende Halbleiterelemente (Lichtemittierende Dioden), wie man sie heute auch als Haushaltslampen verwendet. Der in der Werbung verwendete Begriff «LED-Fernseher» ist irreführend, da das Bild solcher Fernseher weiterhin in der Flüssigkristallschicht (LCD) entsteht. LED-LCD-Fernseher sind die effizienteste TV-Technologie auf dem heutigen Markt. Bei einem Neukauf sind sie heute die Norm.
- Fluoreszenzröhren: Bei der älteren Generation der LCD-Fernseher wird das Hintergrundlicht von Fluoreszenzröhren produziert (CCFL= Kaltkathoden oder HCFL = Heisskathoden). Sie sind in der Regel weniger effizient als LCD-Fernseher mit LED-Hintergrundbeleuchtung.
- Plasma-Fernseher: Bei Plasma-Fernsehern entsteht das Bild direkt in vielen kleinen Plasmazellen, die jede für sich selbst Licht in den Farben Rot, Gelb und Blau erzeugen kann. Hier wird also kein Hintergrundlicht benötigt. Die Bildqualität ist unabhängig vom Einblickwinkel. Plasma-Fernseher verbrauchen sehr viel Strom. Neue Modelle spielen auf dem Markt keine Rolle mehr.
- Röhren-Fernseher: Diese Fernseher sind in den Schweizer Haushalten nach wie vor verbreitet, im Verkauf sind sie nicht mehr.
- Video-Beamer: Diese Geräte projizieren das Bild direkt an die Wand. Sie sind teuer und verbrauchen sehr viel Strom.
Entsorgung
Alte Fernseher gehören nicht in den Kehricht. Alte Geräte können dort zurückgegeben werden, wo neue gekauft werden können – kostenlos und ohne Neukauf. Mehr Infos unter swicorecycling.
Infoplus
Publikationen
Projektberichte
Normen und Labels
Organisationen
- BFE Bundesamt für Energie / EnergieSchweiz, Bern
- S.A.F.E. Schweizerische Agentur für Energieeffizienz, Zürich
- S.A.L.T. Swiss Alpine Laboratories for Testing of Energy Efficiency, Chur
- SENS Stiftung Entsorgung Schweiz, Zürich
- SWICO Schweizerischer Wirtschaftsverband der Informations-, Kommunikations- und Organisationstechnik, Zürich
Links
- www.topten.eu: internationale Online-Suchhilfe für die besten Produkte
Info für Hersteller und Anbieter
Bitte melden Sie uns zusätzliche Geräte, welche die Topten-Kriterien erfüllen: redaktion(at)topten.ch
07/2018 Bush/Josephy/Michel/Berger-Wey