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Über vierzig Jahre lang war die alte Seidenfabrik in Oberarth eine wichtige Erwerbsquelle in der Gemeinde. Die Kinder aus den Arbeiterfamilien traten mit vierzehn Jahren ihre Lehre in den Vorwerken oder der Weberei an. Auch Möglichkeiten zur Heimarbeit wie das Winden der Seide von Strangen auf Spulen oder das Putzen von Seidenstücken brachten damals einen Verdienst ein.
Die Seidenstofffabrik wurde im Jahr 1891 von der Familie Stehli als Filiale ihres Stammsitzes in Obfelden (ZH) eröffnet. Als die grosse Krise der 1930er Jahre die exportabhängige Textilindustrie schwer traf, musste die Seidenfabrik 1933 geschlossen werden.