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Vor Ort würden gruppeneigene Krisen-Teams eingesetzt, die sich um die betroffenen Angestellten kümmern, sagte Mediensprecher Domenico Truncellito auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Zum Beispiel bei der Suche von Notunterkünften oder auch finanziell.
In der Krisenregion betreibt der Konzern ein Demo- und Trainingscenter sowie ein Vertrieb für lokale Kunden. Aus Sicherheitsgründen habe ABB diese nun geschlossen, wie der Mediensprecher sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der "AZ Nordwestschweiz" vom Donnerstag.
Neben dem internen Hilfsprogramm sei zudem eine Spendenaktion lanciert worden. Gruppenweit können Mitarbeiter für die betroffenen Kollegen spenden. Jeder gespendete Dollar werde vom Konzern verdoppelt.
Produktionsanlagen nicht betroffen
Schäden an den Gebäuden in Houston seien bislang aber keine entstanden. Zudem befinden sich keine Produktionsanlagen des Konzern in der Krisenregion. Die US-Produktion sei intakt.
Tropensturm "Harvey" war vor fünf Tagen in Texas erstmals auf Land getroffen und war dann vom Landesinneren aus zurück aufs Meer gezogen. Über dem Golf von Mexiko nahm der Sturm dann erneut Feuchtigkeit auf, kehrte um und traf am Mittwoch in Louisiana erneut auf die Küste.
Der vormalige Hurrikan hatte in den vergangenen Tagen für schwere Überschwemmungen gesorgt. Mindestens 17 Menschen kamen ums Leben. Zehntausende Menschen mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Die Schäden dürften nach ersten Schätzungen Dutzende Milliarden Dollar betragen.
(AWP)