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Tinguely Jean kaufen und verkaufen in St.Gallen
Sie spielen mit dem Gedanken Arbeiten (ein Objekt, ein Bild oder eine Lithografie) von Jean Tinguely zu verkaufen? Sie möchten wissen, ob sich ein Werk des Künstlers überhaupt gut verkaufen lässt oder wie hoch etwa der Wert des Objekts ist.
Wir kaufen Bilder, Lithografien, Skulpturen und Objekte von Jean Tinguely oder verkaufen diese für Sie auf Kommissions-Basis. Senden Sie uns wenn möglich ein Foto des Objekts oder besuchen Sie uns im Ladengeschäft. Wir behandeln Ihren Anfrage vertraulich und melden uns bei Ihnen. Vielen Dank.
Erika Hartmann
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Aktuelle Angebote: Bilder von Jean Tinguely
Der Schweizer Künstler Jean Tinguely
Die bekannten Skulpturen und Kunstmaschinen von Jean Tinguely zeigen eine faszinierende Welt der Bewegung und Technik. Er gilt als wichtigster Vertreter der kinetischen Kunst und hat dabei selbst auch ein ereignisreiches Leben geführt. Teil der kinetischen Kunst ist ein Kunstobjekt, das entweder einer Veränderung durch die Bewegung des Betrachters unterliegt oder sich selbst in seinen Bestandteilen bewegt. Meistens wird die Beweglichkeit durch Illusion erzielt, z. B. durch Licht oder Spiegelung.
Tinguely ging es jedoch mehr um die Darstellung maschinenähnlicher Skulpturen, die aus Rädern, Draht, Zahnriemen und Blechteilen bestanden und wirkliche Umdrehungen und Richtungswechsel vollzogen und dabei auch Geräusche erzeugen konnten. Das war ihm Ausdruck für die inhärente Poesie jeder Maschine.
Geboren wurde Tinguely 1925 in Freiburg. Er wuchs in Basel auf, während sein Vater als Lagerverwalter arbeitete. Tinguely besuchte die Schule, machte eine Ausbildung als Dekorateur und belegte Kurse an der Basler Gewerbeschule. Mit 26 Jahren heiratete er Eva Aeppli, mit der er nach Paris ging, eine Tochter bekam und in bitterer Armut lebte. Dort gestaltete er Schaufenster und lernte Kunstschaffende wie Niki de Saint Phalle und Yves Klein kennen, die ihn inspirierten. Nachdem seine Ehe zerbrach, heiratete Tinguely Niki de Saint Phalle 1971. Gemeinsam bauten sie bunte Häuser in Wäldern und schossen auf Farbdosen. Beide beschäftigten sich mit einer Vielzahl an Projekten und waren eines der Traumkünstlerpaare ihrer Zeit.
Tinguely experimentierte zunächst mit Drahtfiguren, die er in Bewegung versetzte. Später kombinierte er bunt bemalte Blechteile und abstrakte Elemente. In den 50er Jahren baute er Zeichenmaschinen, die manuelle Entwürfe anfertigen konnten. All seine Plastiken und Maschinenskulpturen waren verspielt, parodierten häufig die Kunst und konnten auch Gelächter auslösen. Höhepunkt bildete ein Konstrukt, das aus Schrott bestand und sich selbst vor den Augen der Betrachter zerstören konnte. Tinguely arbeitete dabei häufig mit anderen Künstlerkollegen zusammen und wollte die Lebendigkeit und Vergänglichkeit darstellen. Er starb 1991 in Bern, nachdem bei ihm eine Herzkrankheit diagnostiziert wurde. Alles bewegt sich, sagte Tinguely. Den Stillstand gibt es nicht.