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Die Waldfläche in der Schweiz nimmt stetig zu – auch im Kanton St.Gallen. In welchen Gebieten hat die Waldfläche in den letzten 30 Jahren signifikant zugenommen?
Unsere Leistungen
Entwicklung einer Methode für die Bestimmung von Gebieten mit zunehmender Waldfläche gemäss Art. 8a WaV. Entwicklung einer Exceltabelle für den Nachweis einer statistisch signifikanten Waldflächenveränderung. Vergleich und Beschrieb der Methoden in einem Konzept zu Handen des Bundes (BAFU).
Auftraggeber
Kanton St.Gallen, Kantonsforstamt
Jahr
2014-2014
Bis zur Änderung des eidgenössischen Waldgesetzes im März 2012 konnte bei Rodungen ausnahmsweise zur Schonung landwirtschaftlicher Vorrangflächen sowie ökologisch oder landschaftlich wertvoller Gebiete Realersatz in einer anderen Gegend geleistet werden. Anstelle von Realersatz konnten nur in Ausnahmefällen Massnahmen zugunsten des Natur- und Landschaftsschutzes getroffen werden. Mit der Änderung des Waldgesetzes im Jahr 2012 wurde das Thema Rodungsersatz in den Artikeln 7 WaG und 8a WaV neu formuliert. In Gebieten mit zunehmender Waldfläche kann nun auf Realersatz verzichtet werden, sofern als Rodungsersatz gleichwertige Massnahmen zu Gunsten des Natur- und Landschaftsschutzes getroffen werden. Zusammen mit dem Kanton St.Gallen haben wir in einem Konzept aufgezeigt, wie die Gebiete mit zunehmender Waldfläche bestimmt werden können. Dazu haben wir verschiedene kantonale GIS-Datensätze zusammen mit Daten aus der Arealstatistik analysiert und eine Methode zur Bestimmung der Gebiete mit statistisch signifikant zunehmender Waldfläche erarbeitet.