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- Giulia Tanno gewinnt in Kreischberg den ersten Big-Air-Wettkampf des Winters.
- Auch die Schweizer Freeskier überzeugen, verpassen die Podestplätze aber knapp.
Ein grosser Kicker, drei Sprünge, ein Streichresultat und ganz viel Spektakel: Der erste Big-Air-Wettkampf der Saison hielt, was er versprach. Und die Schweizer Freeskier zeigten, dass mit ihnen auch in dieser Saison zu rechnen ist.
Für das Schweizer Glanzlicht war in der Steiermark Giulia Tanno besorgt. Die 22-jährige Bündnerin sparte sich ihren besten Sprung (88,00 Punkte) bis zum Schluss auf und fing damit Tess Ledeux noch ab. Die Französin patzte bei ihrem dritten Versuch bei der Landung und musste sich der Disziplinensiegerin des Vorjahres in der Gesamtabrechnung um einen Zähler geschlagen geben.
Für Tanno, die in ihrer jungen Karriere schon einige verletzungsbedingte Rückschläge verkraften musste, ist es der zweite Weltcupsieg im Big Air. Ihren ersten Sieg hatte sie im Dezember 2017 in Mönchengladbach eingefahren.
Mathilde Gremaud, die in der vergangenen Saison zwei von drei Big-Air-Wettkämpfe gewonnen hatte, stürzte zweimal und war im Kampf um die Podestplätze damit für einmal chancenlos.
Schweizer knapp neben dem Podest
Im Final der Männer mischten die Schweizer ebenfalls vorne mit, landeten aber letztlich neben dem Podest. Kim Gubser verpasste dieses als Vierter nur um einen Zähler, Andri Ragettli fehlten als Fünfter nur 1,4 Punkte auf Rang 3. Colin Wili rundete das gute Schweizer Teamergebnis mit Platz 7 ab. Sowohl Gubser wie auch Wili realisierten ihre bisher besten Weltcup-Resultate im Big Air.
Hier gibt's den jeweils besten Sprung der drei Schweizer im Final im Video: