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Grund sei vor allem eine Neuberechnung des Anlagevermögens, teilte die CSO am Dienstag mit. Hintergrund ist, dass viele Firmen nach Irland gezogen sind, um dort Steuern zu sparen, ihren Hauptsitz aber faktisch im Ausland belassen haben.
"Was jetzt passiert, ist, dass die komplette Bilanz einer Firma, die von woanders nach Irland zieht, in unserem Kapitalstock oder in unserer internationalen Anlageposition auftaucht", sagte CSO-Experte Michael Connolly. Dies habe zu einem "sehr dramatischen" Anstieg der Produktionskapazitäten in der Wirtschaft geführt.
Zwischen Januar und März schrumpfte die Wirtschaft allerdings um 2,1 Prozent verglichen mit dem Vorquartal. Ende 2015 hatte die Konjunktur noch um 2,3 Prozent zugelegt. Bereits vor der Revision der Daten hatte Irland zwei Jahre in Folge das stärkste Wachstum in der EU geschafft.
Die "grüne Insel" war in der Finanzkrise an die Grenze der Staatspleite geraten und wurde 2010 mit internationalen Krediten gerettet. Den Euro-Rettungsschirm verliess das Land 2014 wieder und gilt inzwischen als Musterschüler unter den ehemaligen Euro-Krisenstaaten.
(AWP)