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Finnland weiter - Tschechien erfüllt Pflicht
An der Eishockey-Weltmeisterschaft in Riga qualifiziert sich Finnland mit einem 2:1 über Deutschland als erstes Team sicher für die Viertelfinals.
Die Deutschen, die in den ersten drei WM-Partien gegen Italien (9:4), Norwegen (5:1) und Kanada (3:1) gewonnen hatten, kassierten nach dem 2:3 gegen Kasachstan die zweite Niederlage in Folge. Aber sie gefielen auch gegen die Finnen wieder. Sie holten einen Rückstand auf, hielten bis acht Minuten vor Schluss ein Unentschieden und kamen nach 50 Minuten noch zu einer Powerplay-Chance, um sogar in Führung zu gehen.
Unmittelbar nach der deutschen Überzahlgelegenheit gelang Arttu Ruotsalainen indes das Siegtor für die Finnen. Die finnische Angriffsformation mit den Neulingen um den 19-jährigen Center Anton Lundell erzielte beide finnische Goals.
Derweil sich die Finnen das Viertelfinal-Ticket sicherten, bangen andere Favoriten weiter um ihren Platz unter den besten acht Nationen. Schweden in der Gruppe A und Kanada in der Gruppe B rangieren vor den letzten drei Spieltagen der Vorrunde beide weiter nur auf Platz 6. Die Schweden (gegen die Slowakei) und die Kanadier (gegen Italien) stehen am Sonntag wieder im Einsatz.
Die Situation der Schweden verschlechterte sich insofern, als Tschechien gegen Grossbritannien zu einem weiteren Sieg kam. Der sechsmalige Weltmeister erfüllte gegen die Briten die Pflicht. Verteidiger Libor Sulak steuerte zwei Tore zum Erfolg bei. Die Tschechen rückten mit acht Punkten aus fünf Partien auf den 4. Platz vor.
In der Gruppe B sammelten die USA (2:1 gegen Norwegen) und Kasachstan (11:3 gegen Italien) weitere Punkte. Die USA und Kasachstan belegen aktuell hinter Finnland die Plätze 2 und 3. Für Kasachstan gelangen Roman Startschenko, dem Stürmer des KHL-Teams Barys Nur-Sultan, zwei Tore und drei Assists. Die erstaunlichen Kasachen - an einer A-WM noch nie besser als Zwölfte - kamen im sechsten Spiel bereits zum vierten Sieg.
Kanada kann Kasachstan nur noch überholen, wenn es die letzten beiden Spiele gegen Italien (am Sonntag) und Finnland (am Dienstag) noch gewinnt.
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