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- erstes Jahrzent: Gründung und Kosolidierung
- Zweites Jahrzent: Krisen und ihre Bewältigung
- Drittes Jahrzent: Wachstum
- Viertes Jahrzent: Öffentlichkeitsarbeit
- Fünftes Jahrzent: Die Moderne
- Sechstes Jahrzent: Training und Wettkampf
- Siebtes Jahrzent:
Höhen und Tiefen 1946-2003
Erstes Jahrzent: Gründung und Konsolidierung
In der Jubiläumsausgabe 25 Jahre Sektion Bern ist dazu folgendes nachzulesen:
…Die Gründungsversammlung vom 26. Juni 1946 im Bürgerhaus folgte auf der ganzen Linie den Vorschlägen der Initianten, wählte den vorgeschlagenen Vorstand mit Kurt Aebersold als Präsident und Wolf Genge als technischen Obmann an der Spitze und stimmte den vorgeschlagenen Statuten hinsichtlich Ihres Inhaltes zu ….
Jahresbeitrag ab 1946. Fr 2.- Beitragserhöhung ab 1959. Fr.3.-; ab 1957 für Brevet II er: Fr. 5.
1950 erfolgte der erste Antrag für die Gründung einer Sektionszeitschrift. Vorgeschlagener Abo-Preis: Fr. 10.- für 7 Nummern.
Zweites Jahrzent: Krisen und ihre Bewältigung
Auszug aus dem Traktandum Verschiedenes HV 1957:
…Die SLRG ist kein Sportclub; trotzdem besteht die moralische Pflicht, sich zu trainieren, die aber nicht aufgezwungen werden darf. Der Vorschlag von Herrn Marggi, den Mitgliedern jedes Jahr die Gelegenheit zu geben, ihr Brevet zu wiederholen, wird angenommen…
Erste grosse Krise. Auszug aus dem Rundschreiben des Präsidenten an seine Mitglieder im Jahre 1958:
“ Während meines ersten Präsidentenjahres 1957 erschienen zum Training im Hallenbad und in der KaWeDe im Durchschnitt kaum mehr als 3-4 Mitglieder (Bestand 366). Grösste Mühe bereitete uns auch wieder das Zusammenstellen einer kleinen Gruppe für das Sektionstreffen…
“ Von 366 Mitgliedern haben in den letzten zwei Jahren 166 ihren Mitgliederbeitrag von Fr. 2.- nicht bezahlt…“
Sektionstreffen in Bern 1960 / Auszug aus Damenwettkampf-Bestimmungen Kleiderschwimmen Staffette:
Tenue: Bluse, Rock und darunterliegendes hohes Badekleid. Muss von jeder Teilnehmerin selbst mitgebracht werden.
Vorstandssitzung 1.4.1960 / Auszug:
…Präsident Marggi orientiert kurz über die Delegiertenversammlung in Luzern. Die Rettungsflugwacht ist nun eine selbständige Sektion (Abspaltung von der SLRG). Die RFW wird aber weiterhin mit der SLRG eng zusammenarbeiten…
Hauptversammlung 1961
Megert: „Die Mund-Beatmung darf in den Kursen nicht in der Praxis geübt werden.“ Es wird deshalb die Anschaffung eines Phantoms vorgeschlagen (Fr. 288.-).
Die tatsächliche Einführung der Sektionszeitschrift erfolgte im Jahre 1962.
Jahresbericht des Präsidenten 1962 / Auszug
…Das in Bern stattgefundene Sektionstreffen war vom Wetter begünstigt. Obschon wir mit den Finanzen sehr sparsam umgegangen sind und infolgedessen nur ein kleines Defizit die Kasse belastet, glauben wir, dass die grosse Gemeinde der Lebensretter hier in Bern ein erfolgreiches Treffen erlebte. Leider muss doch festgehalten werden, dass sich einige auswärtige Teilnehmer recht unwürdig verhalten haben. Das Werfen von Créme-Schnitten von der Galerie im Hotel Sternen und das Beschmutzen des Nachtquartiers bei den Herren durch Erbrechen sollte bei SLRG Mitgliedern nicht vorkommen! ….
1964 – Brief an den Gemeinderat z.Hd. Ausbau des Weyerli und Bau eines grösseren Hallenbades. Auszug:
…Wir sind überzeugt, dass unser Begehren nicht nur unserem Sport, sondern in erster Linie dem allgemeinen Volkswohl, der Gesundheit und Abhärtung dienen wird…
Drittes Jahrzent: Wachstum
Jahresbericht TK-Obmann 1969 / Auszug:
… Brauereibesichtigung. Teilnehmer – 38 Personen. Nochmals herzlichen Dank an die Brauerei für das gespendete z’Vieri. Weniger erfreut hat mich, dass sich einige Mitglieder des kühlen Trunkes zuviel genehmigten, und wie es so ist, nicht mehr ganz 100 waren…
Juli 1971 – An meine Kameraden im Vorstand:
“ Jeder möge zudem auf die nächste Vorstandssitzung seine Meinung zum Problemkreis „Gründung einer Sektion Bern und Umgebung“ bilden“
Juli 1971 – An die Sektionen Muri-Gümligen und Ostermundigen:
“ Ich möchte abtasten, wie Ihr Euch zur Frage der Gründung einer Gross-Sektion „Bern und Umgebung“ stellt?“
Generalversammlung 1974 / Auszug:
…Die Täuffeler-Rettungsschwimmer werden als Untersektion aufgenommen. Zwischen der Stammsektion und der Untersektion wird eine lose Bestimmung bestehen. Der Vorschlag wird einstimmig angenommen…
Viertes Jahrzent: Öffentlichkeitsarbeit
Präsentation der SLRG Sektion Bern im Warenhaus LOEB (Organ 117 Mai 1976) nach dem Motto: Wie es gedacht war… und was dabei herauskam…
18.45 Uhr Die Stände und Diashow sind eingerichtet.
19.30 Uhr Die Leute lassen auf sich warten.
20.45 Uhr Praktisch nur SLRG Mitglieder wollen sich informieren.
Fazit: Voller Erfolg der Diashow. Rest etwas weniger.
Auszug aus dem Heft Nr. 154 August 1979
Der Vorstand richtet sich mit einer Regierungserklärung an die Mitgliedschaft:
“ Unsere Tätigkeiten und Aufgaben sind in letzter Zeit recht umfangreich geworden. Um die Probleme Wettkampf-Kurswesen zu bewältigen, wird es notwendig, in Form einer Regierungserklärung Prioritäten zu setzen und den entsprechenden Tätigkeiten ihren Stellenwert zu geben.“
Auszug Jahresbericht 1981 Materialwart Jürg Stuck:
„Ich weiss nicht so recht, ob ich Euch, liebe aktive SLRG-Mitglieder, loben oder tadeln soll.“
Sektionstreffen 1981 in Bern (Auszug aus dem Organ Nr. 170 Januar)
• benötigte Helfer ca. 80
• Geld: davon spricht man nicht, das hat man (?)
• Wetter: strahlend schön und warm
• Diverses: Hutschi bibbere
Antworten frei nach Hannes Brunner Organ 192 Nov. 82 auf die Frage,. nach welchen 4 Kriterien ein Verunfallter beurteilt werden muss:
• kann er deutsch?
• ist er dir sympathisch?
• ist er reich?
• nützt er der Gesellschaft noch?
Oder Wie springen Sie bei einer Rettungsaktion ins Wasser?
Antwort: möglichst elegant, mit 5 Schritten Anlauf.
Schlusseditorial März 1983 des Redaktors René Zangger
…Im Laufe der Zeit reduzierten wir den Zeitaufwand erheblich. Wir änderten Gestaltung und Konzept – und, das brachte am meisten Einsparungen – wir tranken die Flasche Wein erst nach der Arbeit.
Auszug aus der Rede von Kurt Bolliger, Präsident des SRK anlässlich der Delegiertenversammlung 1983, 50 Jahre Jubiläumsversammlung
„Wir haben immer dringendere Gründe, uns vermehrt der Jugend anzunehmen, nicht indem wir Konsumtempel errichten, in denen 200 Watt Verstärker und Laser-Lichtspiele jedermann das ermüdende Denken und das gegenseitige Gespräch ersparen, weil einem ob all der Elektronik ohnehin Hören und Sehen vergehen. Was not tut, ist das Gespräch zwischen Älteren und Jüngeren.“
200. Heftli, 50 Jahre SLRG, 1. Schweiz Jugendmeisterschaft! Wenn das kein Grund zum Schreiben ist!
…Über 550 Jugendlich zwischen 11-15 Jahren aus der ganzen Schweiz massen sich in neuen und alten SLRG Disziplinen…
Fünftes Jahrzent: Die Moderne
Das „A-Z“ des Nachttürgg im Nidleloch vom 10. Oktober 1987:
A m Anfang war die Schützenmatte, wie immer Samstag voll Blech, am 10. Oktober aber auch voller SLRGler.
C heck von Tenue und Ausrüstung. Mit den Helmen sahen wir wie echte Höhlenforscher aus.
F inster wars, die Lampen schienen hell. Nachttürgg auch wenns draussen hell ist.
J umpfereschlupf – eng, dafür mit Wasserbecken.
O ben ziehen und unten stossen – so wurden die schwierigen Aufstiege bezwungen.
R asch ging die Zeit vorbei – manche hättens wohl noch länger ausgehalten.
V ereint beim Ausgang: Wieder alle da, teils noch munter, meist aber dreckig.
Z uhause wartete die Waschmaschine und ein Bett.
1987 wurde das erste Zibeleschwümme durchgeführt.
1989 Bruno Michel, damals Chef der Ausbildung, forderte in einer schriftlichen Brandrede, der Sturmwarndienst sei abzuschaffen! Aufruhr!
Was war passiert? Einerseits verklagte ein Schifflifahrer den Staat, es sei ein Sturm aufgetreten und die Sturmwarnung sei nicht gelaufen. Parallel dazu hat ein anderer Schifflifahrer versucht, denselben Staat einzuklagen „die Sturmwarnung sei gelaufen und es sei kein Sturm aufgekommen“.
Der Wink mit dem Zaunpfahl wollte nur auf vermehrte Eigenverantwortung hinweisen.
Erreichter Schweizer Meister Titel 1989 der Herren. 1990 Ehrung der Sportlerinnen durch den Gemeinderat der Stadt Bern im Kursaal Bern mit Ansprache von W. Bircher. Unsere Herrenmannschaft: M. Brunner, B. Fleuti, P. Imboden, P, Kunz, D. Lerch, L. Riesen, S. Riesen, R. Schleiss und R. Speck.
Auszug aus einem Beitrag von B. Fleuti aus Heft Nr. 295 vom September 1991 zur Statutenrevision:
„Die Revision der Statuten schreitet voran. An der GV 92 werden wir über die neuen Statuten und Reglemente abstimmen.“
Auszug aus dem Editorial des Organes Nr. 307 September 1992
„Für die vielen Schwimm- und Badebegeisterten in der Stadt Bern sind die Entscheidungen gefallen. Zur grossen Freude der Wasserratten hat der Stadtrat an seiner Sitzung vom 13. August 1992 nämlich den 6-Millionen Kredit gesprochen zur Sanierung beider städtischer Hallenbäder…“
Die Idee des schweizerischen und regionale Schwimmzentrums wird aus der Taufe gehoben. Im Organ 311 Jan./Febr. 1993 ist die personelle Zusammensetzung des Initiativkommites nachzulesen:
Sekretär Bernhard Fleuti, SLRG Sektion Bern
Im Organ 322 vom Dezember 1993 sind Kartengrüsse aus Warendorf abgedruckt, wo ein internationaler Schwimmwettkampf stattgefunden hat:
Salve Ueli
Wir geben uns grosse Mühe, doch die grosse Masse ist uns einfach überlegen (ganz Europa), trotzdem kämpfen wir mit voller Motivation bis ans bittere Ende. Grüsse von den Gladiatoren Heiner, Thomas, Ra, Christof, Steve.
Im Organ 335 vom Jan/Febr. 1995 ist unter dem Titel „Neues aus der Tauchgrube“ folgendes nachzulesen
„Eine Gruppe von SLRG Mitgliedern hat als weiteres Hobby das Gerätetauchen. Bisher hatten sie dies ohne administrativen Aufwand betrieben. Im Frühling 1994 reifte der Wunsch eine Tauchgruppe zu bilden Der Vorstand schlägt daher der GV vor, das Reglement zu genehmigen und der Gründung der Tauchgruppe zuzustimmen.
Im Organ 349 vom März 1996 ist unter den Täuffelen-News folgendes nachzulesen:
Offizielle Verabschiedung von der Sektion Bern
Am 17. Februar, anlässlich der ordentlichen GV der Sektion Bern, haben wir uns endgültig – nach 24 Jahren Untersektion – von unserer Muttersektion Bern, verabschiedet. Eine lange Zeit als Untersektion, ein Rekord der in der SLRG-Geschichte Schweiz einmalig ist und auch bleiben wird.
Zum 50-Jahre-Jubiläum der SLRG Sektion Bern organisierte sie, als Jubiläumsgeschenk, die 49. Schweizerischen Sektionswettkämpfe in Bern.
Sechstes Jahrzent: Training und Wettkampf
Am 23. November 1997 stimmte das Bernervolk über das „Schweizerische und regionale Schwimmzentrum Bern“ ab.
Zu unserer grossen Enttäuschung endete die kantonale Volksabstimmung über das Schwimmzentrum Bern (SRS) aus verschiedenen Gründen mit einer zwar knappen, doch bitteren Niederlage.
März 1998
Teamsitzung der Wettkampfgruppe
• Wie war das im vergangenen Wettkampfjahr?
• Wer soll uns trainieren?
• Welche ziele setzen wir uns in dieser Saison?
• Wer möchte mitschwimmen, regional, am Sektionstreffen und international?
• Wie Selektionieren wir?
• Wo trainieren wir?
• Wo finden Trainingslager statt?
• Kosten?
Schwimmer geben nicht auf: Nach der kalten Dusche geht’s vorsichtig in die Startblöcke.
Der Verein Schweizerisches und regionales Schwimmzentrum lässt nicht locker: Ohne Gegenstimme hat die GV gestern den Vorstand beauftragt, Abklärungen hinsichtlich einer Neuauflage eines Schwimmzentrums zu treffen.
Juli-Heft 1999 (Nr. 389)
Schwimmen in der Aare und Bootsfahrten bleiben «zu gefährlich», warnen die Behörden. Gründe sind die hohen Wassermengen und die hohe Fliessgeschwindigkeit. Diesen Sommer bleibt die Lage kritisch. Um die Warnung der Behörden zu unterstützen haben wir, zusammen mit der Berner Zeitung, auf die Herausgabe der Aarekarte 1999 verzichtet.
Ende 1999 wird das bekannte «GABI» in der Nothilfe durch «ABC» ersetzt.
Teilnahme unserer Wettkämpfer am Deutschlandpokal in Warendorf.
20. – 23. September 2001, Europameisterschaft in den Beachdisziplinen auf Mallorca mit Berner Beteiligung.
Die GV 2002 beschloss, die Tauchgruppe vollständig in die SLRG Sektion zu integrieren.
Vom 9. – 12. Mai 2002 fand in Daytona, Florida die Rescue 2002 mit Berner Beteiligung statt.
Am 23. Juni 2002 wurde in Bern in der Aare ein Unfallverhütungsspot für die SLRG gedreht.
Im Laufe des Jahres 2003 nahmen Berner Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer an verschiedenen internationalen Wettkämpfen statt (Nivea-Cup in Warnemünde, EM in Tylösan, Bodenseepokal in Konstanz).
Siebtes Jahrzent:
jdlfkjsdlökjflksdjflkjsdklfj
mdnlfsdf
nen Gründen mit einer zwar knappen, doch bitteren Niederlage.
März 1998
Teamsitzung der Wettkampfgruppe
• Wie war das im vergangenen Wettkampfjahr?
• Wer soll uns trainieren?
• Welche ziele setzen wir uns in dieser Saison?
• Wer möchte mitschwimmen, regional, am Sektionstreffen und international?
• Wie Selektionieren wir?
• Wo trainieren wir?
• Wo finden Trainingslager statt?
• Kosten?