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Der Ausschnitt interessiert mich, was ist hier zu sehen? Was stellt es dar? Die Farblichkeit und die Überlagerung der Körper sprach mich an. Leider habe ich die Ausstellung verpasst…
Öffentliche Veranstaltungen mit Führungen organisiert von Julia Moritz.
1 Benglis’ Serie von Selbstportraits als Einladungskarten entstand in den frühen 1970er Jahre. Sie hinterfragt darin die traditionelle Rollenverteilung und kritisiert vorherrschende Geschlechtsstereotypen.
Die erste Arbeit der Serie war eine Einladungskarte für eine Ausstellung im Clocktower 1973 und ist ein Kindheitsportrait der Künstlerin griechisch-amerikanischer Herkunft: es zeigt die junge Benglis, bekleidet mit der Nationaljacke junger Männer Griechenlands. Mit der Wahl de Archivbildes propagiert sie, durch das Widerlegen der Existenz von geschlechtsspezifischer Bekleidung, die Auflösung vorherrschenden Stereotypen.
Die zweite Einladung für eine Ausstellung in der Paula Cooper Galerie, gedruckt im April 1974 in Artforum, zeigt die Künstlerin mit Pilotenbrille und in einer übertrieben männlichen Pose an einen Porsche gelehnt. Auch in dieser Ausgabe erschien die Werbeanzeige von Robert Morris für die Ausstellung in der Castelli-Sonnabend Galerie. Durch die Feinabstimmung der Details beider Werbeanzeigen, wie beispielsweise das tragen von Pilotenbrillen oder die überdeutliche Darstellung maskuliner Eigenschaften, entsteht der Eindruck, Benglis parodiert die Anzeige Morris noch in der selben Artforum-Ausgabe.
Für die dritte Einladungskarte inszeniert sich die Künstlerin in Anlehnung an Betty Grables Cheeskake Pin-Up aus dem Jahre 1940, fotografiert von Annie Leibowitz.
Als vierte Arbeit folgte sechs Monate später die Werbeanzeige in Artforum.
Auswahl der Binz39-Besucher nach Christoph Schifferli’s Talk.
Auswahl der Binz39-Besucher nach Christoph Schifferli’s Talk.
The most famous X-mas party
John M Armleder
The roaring fierce lion – proud and glittery
Lion Mountain
Samuel Leuenberger
- Layout: Erinnert an die Zettel, in denen die PIN-Codes für Kreditkarten (etc.) verschickt werden. Animiert dadurch zum öffnen.
- Grösse: Aussergewöhnliches kleines Format; fällt aus der Reihe bez. fällt auf. Ideale Grösse für die analoge Agenda oder das Notizbuch.
- Typografie: Schlicht, unauffällig, passend zum Layout
Andreas Jäggi
– Selbst schuld?
– Selbst schuld geboren zu sein?
– Selbst schuld ein Kind in die Welt gesetzt zu haben und sich dann nicht darum kümmern zu können?
– Selbst schuld ein Kund auf die Welt gebracht zu haben, das in dieser Zeit leben muss?
– Selbst Schuld ein Kin auf die Welt gebracht zu haben, das man ni haben wollte?
Die Karte bringt eine Assization ans Licht, lässt aber viel Raum für Deutung.