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Josephine Troller, 1908 in Luzern geboren, eröffnete als gelernte Modistin 1946 ein eigenes Hutatelier in Luzern. Erst zu dieser Zeit wandte sie sich mit Zeichnungen und Malerei der bildenden Kunst zu. Der Maler Max von Moos ermutigte sie dazu, sich 1956 für die Weihnachtsausstellung der Innerschweizer Künstler im Kunstmuseum Luzern zu bewerben. Die Kritik rückte die Künstlerin in die Nähe der «naiven Volkskunst». Erst 1970, nach mehreren Gruppen- und seltenen Einzelausstellungen, begann eine differenziertere Rezeption. Die existenziellen Themen der Künstlerin und ihre autonome Bildsprache wurden gerühmt und kritisiert. 1980 erhielt Josephine Troller den Kunstpreis der Stadt Luzern. Sie starb 2004 in Luzern; 2007 fand ihre erste grosse Retrospektive im Kunstmuseum Luzern statt.