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In der Schweiz gibt es gut 1,2 Millionen Hektar Wald. Davon sind mehr als ein Viertel in Privatbesitz. Die Schweizer Waldwirtschaft wurde in den vergangen 25 Jahren durch zwei Stürme stark geprägt. Vivian im Jahr 1990 und Lothar Ende 1999. Beide haben den Holzmarkt und die Produktionsstrukturen stark beeinflusst.
Die Schweiz ist ein Land mit sehr grossem Holzvorrat pro Hektare. Der Holzverbrauch hingegen ist eher gering. Während in Österreich zwei Kubikmeter Holz pro Einwohner verbraucht werden, ist es in der Schweiz nur gerade die Hälfte. Und von diesem Holzkonsum wird nur gerade 50 Prozent aus den einheimischen Wäldern gedeckt. Dies hat wachsende Holzvorräte im Wald zur Folge. Vor allem in den Alpen und im Tessin breitet sich der Wald zügig aus. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist die inländische Waldfläche um mehr als die Hälfte gewachsen.