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Das mittelamerikanische Land ist mit einer Fläche von 112‘482 km2 rund 2,5 mal grösser als die Schweiz. Die Hauptstadt Tegucigalpa liegt im Zentrum des Landes und ist mit mehr als 1 Million Einwohnern die grösste Stadt, gefolgt von San Pedro Sula mit knapp 900'000 Einwohnern.
Honduras zählt 8,7 Millionen Einwohner, davon sind mehr als die Hälfte unter 18 Jahre alt. Fast zwei Drittel der Bevölkerung leben in Armut, davon die Hälfte in extremer Armut. 2016 betrug das Bruttoinlandprodukt 2‘608 US Dollar pro Kopf, damit zählt Honduras zusammen mit Nicaragua und Haiti zu den ärmsten Ländern der westlichen Welt. San Pedro Sula gehört zu den drei gefährlichsten Städten der Erde und Honduras führte jahrelang die Rangliste der Länder mit der höchsten Mordrate an.
Wie die anderen vier zentralmerikanischen Länder erlangte Honduras 1821 nach über drei Jahrhunderten Fremdherrschaft die Unabhängigkeit von Spanien. Ab 1900 wuchs der Einfluss der USA, besonders durch die grossen Bananenplantagen. Bis zur Rückkehr zum demokratischen System 1982 wurde das Land hauptsächlich von Militärs regiert.
Honduras ist eine präsidiale Republik; in der 128 Abgeordnete die Legislative bilden. Der Name Honduras stammt aus einem Ausspruch von Christoph Kolumbus, der 1502 auf der Insel Guanaja anlegte: "Gracias a Dios que ya salimos de estas honduras" ("Gott sei Dank sind wir diesen Untiefen entronnen.")