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Mitte Januar betrat der damals 19-jährige Aargauer am frühen Morgen eine Volg-Filiale. Als er seine Einkäufe an der Kasse bezahlen wollte, «präsentierte er der Kassiererin sein Glied über seinem Hosenbund», wie es in einem Strafbefehl der Aargauer Staatsanwaltschaft heisst. Danach habe er das Geschäft wieder verlassen.
Nur zwei Wochen später ging der junge Mann wieder früh morgens in dieselbe Volg-Filiale und nahm eine Dose Redbull aus dem Regal. Als er im Bereich der glutenfreien Produkte erneut auf dieselbe Volg-Verkäuferin traf, hielt er laut Strafbefehl die Redbull-Dose in der einen Hand, in der anderen sein Mobiltelefon. «Dabei war der Reissverschluss seiner Hose offen und sein Penis sowie die Hoden waren ausserhalb der Hose sichtbar», heisst es im Strafbefehl weiter. Er habe anschliessend seine Einkäufe bezahlt und den Volg wieder verlassen.
Laut der Aargauer Staatsanwaltschaft wollte der damals 19-Jährige, dass Dritte sein sexuelles Verhalten gegen ihren Willen wahrnehmen. Die Volg-Angestellte erstatte Anzeige.
Der Aargauer wurde nun wegen mehrfacher sexueller Belästigung zu einer Busse von 500 Franken verurteilt. Zudem muss er die Strafbefehlsgebühr in der Höhe von 500 Franken bezahlen. Ob die Klägerin weitere Forderungen stellte, ist aus dem Strafbefehl nicht entnehmbar.