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In dem vom Schweizer Top-Schiedsrichter Ivo Kassel geleiteten Final deklassierte der 24-jährige Momota den zwei Jahre jüngeren Dänen Anders Antonsen 21:9, 21:3.
Ebenso einseitig wie bei den Männern verlief in der St. Jakobshalle auch das Endspiel der Frauen. In der Neuauflage des WM-Finals von 2017 setzte sich die Inderin Sindhu Pusarla V. gegen die Japanerin Nozomi Okuhara 21:7, 21:7 durch.
Für Sindhu, die zu den zehn bestverdienensten Sportlerinnen weltweit gehört, war es der langersehnte Grosserfolg. 2016 an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro und an den letzten beiden Weltmeisterschaften hatte sie den Final jeweils verloren. Die letztjährige Weltmeisterin und Olympiasiegerin Carolina Marin aus Spanien verpasste die Titelkämpfe in der Schweiz nach einem zum Jahresanfang erlittenen Kreuzbandriss.
Mit ihrem Sieg im Mixed-Doppel retteten Zheng Si Wei/Huang Ya Qiong in Basel die Ehre der Chinesen. Die erfolgreichste WM-Nation aller Zeiten legte mit nur einer Finalteilnahme den schwächsten Auftritt in der 42-jährigen Geschichte der WM hin. Einen hervorragenden Eindruck hinterliessen mit zwei Gold- und drei Silbermedaillen hingegen die Japaner. Sie scheinen für die Olympischen Spiele im nächsten Sommer in ihrer Heimat gerüstet zu sein.