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Eliud Kipchoge musste in London gut 4 Kilometer vor dem Ziel abreissen lassen und kassierte damit völlig unerwartet seine 2. Niederlage in einem Marathon-Rennen überhaupt. Zum ersten Mal war der Weltrekordhalter 2013 in Berlin von seinem kenianischen Landsmann Wilson Kipsang geschlagen worden.
In der britischen Hauptstadt erreichte Kipchoge das Ziel mit 1:08 Minuten Rückstand als Achter. Im Kampf um den Sieg setzte sich Shura Kitata aus Äthiopien im Zielsprint nach 2:05,41 Stunden mit einer Sekunde Vorsprung vor Vincent Kipchumba/KEN durch. Dritter wurde Sisay Lemma/ETH.
Kosgei siegt erneut
Bei den Frauen wiederholte Brigid Kosgei ihren Sieg aus dem Vorjahr. Die kenianische Weltrekordhalterin feierte in 2:18,58 Stunden einen überlegenen Sieg. Der Vorsprung auf Sara Hall aus den USA betrug über 3 Minuten. Dritte wurde Kosgeis Landsfrau Ruth Chepngetich.
Wegen der Corona-Pandemie waren beim London-Marathon keine Hobbyläufer zugelassen. Die 42,195 km wurden ohne Zuschauer auf einem abgesperrten Rundkurs durch den St. James's Park am Buckingham Palace absolviert.
Hug auf Rang 3, Schär Zweite
Im Rennen der Rollstuhlsportler klassierte sich Marcel Hug auf dem 3. Platz. Der Thurgauer büsste in 1:36,08 Stunden nur 4 Sekunden auf Sieger Brent Lakatos aus Kanada ein. Zweiter wurde der Brite David Weir. Hugs Landsmann Heinz Frei belegte Rang 8.
Bei den Frauen fuhr Manuela Schär auf Platz 2. Mit einer Zeit von 1:41,29 Stunden verlor die Luzernerin 1:22 Minuten auf die überlegene Siegerin Nikita Den Boer aus den Niederlanden.