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Angeln in der Sense
Die Sense ist in zwei Abschnitte unterteilt.
Der obere Abschnitt mit dem Gewässercode 230 beginnt in Sangernboden und endet bei der Einmündung des Schwarzwassers.
Der untere Abschnitt 231 endet in Laupen bei der Einmündung der Sense in die Saane.
Sense von Sangernboden bis zur Einmündung des Schwarzwassers (230)
Der obere Senseabschnitt mit dem Gewässercode 230 beginnt auf einer Höhe von 965 Metern über Meer und endet nach einer Strecke von 14,2 Kilometern bei der Einmündung des Schwarzwassers auf einer Höhe von 577 Metern über Meer. Die mittlere Breite dieses ursprünglichen Voralpenflusses misst 14,2 Meter.
Im oberen Teil fliesst die Sense mit prächtig verzweigten Läufen über ein breites Kiesbett mit auentypischer Vegetation. Im unteren Streckenteil verläuft der Fluss in einer canyonartig eingeschnittenen Sandsteinschlucht, deren Auen noch einer weitgehend natürlichen Dynamik unterliegen. Verbauungen sind nur punktuell bei den wenigen Brücken vorhanden, während die Geschiebedynamik durch Kiesentnahmen teilweise beeinträchtigt (worden) ist. Die Abflussspitzen liegen in der Regel in den Monaten April und Mai.
Sense von der Einmündung des Schwarzwassers bis Laupen (Saane) (231)
Der untere Senseabschnitt mit dem Gewässercode 231 misst von der Einmündung des Schwarzwassers bis zur Einmündung in die Saane in Laupen auf 480 Metern über Meer eine Länge von 13 Kilometern. Die mittlere Breite beträgt auf dieser Strecke bereits 21,4 Meter. Nach dem Austritt aus der Schlucht fliesst die Sense in einem breiten Tal durch einige Auenwaldreste. Daneben grenzen aber auch landwirtschaftlich genutzte Flächen und einzelne Siedlungen (Laupen) an den Fluss.
Mit Ausnahme des untersten Schluchtabschnittes ist die Sense korrigiert und vollständig mit harten Ufersicherungen versehen. Die Sohle wird von einer Reihe von Blockrampen stabilisiert. Die Abflussspitzen liegen in der Regel in den Monaten April und Mai. Die Geschiebedynamik ist durch Kiesentnahmen im Oberlauf beeinflusst.
Fischarten
Angeltechniken
Die Forellen werden in der Sense – im Unterschied zu vielen Bergbächen – aufgrund des mehrheitlich geringeren Gefälles und des daher ruhiger fliessenden Wassers häufiger beim Zapfen- und Spinnfischen als beim Tippfischen erbeutet. Als Köder beim Zapfenfischen werden meistens Würmer oder Bienenmaden verwendet. Besonders im Sommer kann aber die Verwendung von künstlichen Nymphen sehr empfohlen werden. Beim Spinnfischen kommen meist kleine Meppsspinner zum Einsatz. Wie bereits erwähnt gibt es in der Sense eine Vielzahl ruhig fliessender Strecken. Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass auf diesen Strecken, besonders im frühen Sommer, auch mit der Trockenfliege erfolgreich gefischt werden kann.