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(31.07.2019) Die Prioritäten und Ambitionen der Generation Y unterscheiden sich von denen der vor 1980 Geborenen. Wie aus einer Umfrage der Wirtschaftsberatung Deloitte hervorgeht, haben nur 15% der "Millennials" Vertrauen in Wirtschaftsführer oder Politiker.
Dieses Verhalten zwingt die KMU dazu, sich an die Erwartungen der zwischen 1980 und 2000 geborenen Generation anzupassen, wenn sie diese in ihrem Kundenkreis behalten wollen. Anders als die Generationen vor ihnen messen die "Millennials" den Lebenserfahrungen mehr Bedeutung bei als dem sozialen Status. So wollen sie in erster Linie reisen (61%), eine Familie gründen (47%) und ein Eigenheim kaufen (43%). Der Wunsch nach einem hohen Gehalt landet an vierter Stelle (42%), gleichauf mit dem Ziel, eine positive Wirkung auf die Gesellschaft zu haben.
Stärker als mit der Wirtschaft und der eigenen Identität sind die Millennials mit dem Klimawandel beschäftigt, den 40% zu den grössten Herausforderungen zählen. Von den Unternehmen erwartet diese Generation, dass sie sich stärker mit ihrer Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft auseinandersetzen.
Obwohl sie permanent online und vernetzt sind, ist die Beziehung der Generation Y zu den sozialen Netzwerken schwierig. Knapp die Hälfte würde sogar gerne ganz damit aufhören, diese Plattformen zu nutzen, auch weil sie wegen möglicher Cyberangriffe oder mangelnden Datenschutzes besorgt sind.
In der Arbeitswelt meint jeder zweite "Millennial", dass es schwierig wird, einen Job zu finden oder diesen zu wechseln. Doch was die Digitalisierung angeht, sind 78% dieser Generation der Ansicht, dass sie über alle oder einen Teil der Kompetenzen verfügen, die in einer auf neue Technologien ausgerichteten Industrie benötigt werden.
Letzte Änderung 31.07.2019