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Die mit Ihrem Katzenkind verwandten Grosskatzen haben in freier Wildbahn wenig Kontakt zu Fremden. Zur Jagd und zum Überleben sind sie auf sich allein angewiesen. Dieses Instinktverhalten ist in Ihrem Katzenkind fest verankert. Es ist wichtig, das zu begreifen und ihm so das Zusammenleben mit andern Katzen oder Tieren zu erleichtern.
Revierverteidigung
Haben Sie eine ausgewachsenen Katze, führt es u.U. zu Konkurrenz, wenn Sie ein neues Katzenkind ins Haus bringen! Katzen sind in hohem Masse revierbezogen. Bereiten Sie sich deshalb auf eine längere Umstellungsphase vor, während der Ihre Katzen sich aneinander gewöhnen. Aber kein Sorge, irgendwann werden sie gute Freunde und man kann nie wissen, vielleicht werden sie sich sogar zusammenkuscheln und gegenseitig ihr Fell pflegen!
Katze und Hund zusammenbringen
Am Anfang könnten Sie u.U. erwägen, ein Katzengehege zu verwenden, damit das Katzenkind gut geschützt ist. Halten Sie den Hund, falls notwendig, an der Leine. Nach ein paar Wochen, sollten sie sich gegenseitig akzeptiert haben. Bis zu einem gewissen Punkt, müssen Sie sie einfach nur machen lassen! Vielleicht fauchen sie sich anfangs an, das ist nur natürlich. Gewöhnlich ist es einfacher, ein junges Katzenkind ins Haus zu bringen als eine ausgewachsene Katze. Seien Sie aber darauf vorbereitet, dass es ungefähr einen Monat dauern kann, bis sie sich aneinander gewöhnen.
Eine Katze und kleinere Heimtiere zusammenbringen
Sollten Sie Meerschweinchen, Wüstenrennmäuse oder Kaninchen haben, lassen Sie diese niemals aus dem Käfig, wenn Ihr Katzenkind in der Nähe ist. Solange all Ihre Heimtiere getrennte Lebensbereiche, ausreichend Futter und Wasser haben und allen viel Liebe und Zuneigung von Ihnen und Ihrer Familie zuteil wird, können hoffentlich alle glücklich zusammenleben!