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Im Flugzeug der Zukunft sitzen zwei Piloten. Einer ist ein Mensch, der andere ein Roboter. Beide tun das Gleiche. Sie beobachten die Instrumente und lenken das Flugzeug. Wenn der Mensch abgelenkt wird oder etwas übersieht, greift der Roboter ein und verhindert Schlimmeres. Den "Air-Guardian" haben Forscher des Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) am Massachusetts Institute of Technology entwickelt.
Künstliche Intelligenz
Der rasante Fortschritt im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) hat den Arbeitsmarkt stark verändert. Dies geht aus einer Analyse des sozialen Business-Netzwerks Linkedin hervor. Demnach hat sich die Zahl von Jobausschreibungen, die in irgendeiner Form mit "KI" oder "generativer KI" in Zusammenhang stehen, weltweit von Juli 2021 bis Juli 2023 mehr als verdoppelt. In Grossbritannien zum Beispiel wurde ein Anstieg um das 2,3-Fache registriert, in Deutschland und Frankreich liegen die Vergleichswerte mit dem 2,6- beziehungsweise 2,8-Fachen sogar noch höher.
Menschen interagieren mit Agenten der Künstlichen Intelligenz (KI), wie etwa einem Chatbot, unterschiedlich, je nachdem, welche Infos sie zuvor über ihn bekommen haben. Wenn man jemandem sagt, dass ein konversationsfähiger KI-Agent zur Unterstützung der psychischen Gesundheit entweder einfühlsam, neutral oder manipulativ ist, beeinflusst das die Art und Weise, wie er mit ihm kommuniziert und wie stark er dem Agenten vertraut. Das haben Medienwissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Arizona State University herausgefunden.
Tubi, einer der grössten Streaming-Anbieter in den USA, möchte seinen Anwendern neue Wege eröffnen, um durch sein riesiges Angebot an Filmen und Serien zu navigieren. Hierfür hat sich die Plattform, die sich seit 2020 im Besitz der Fox Corporation befindet, kurzerhand mit dem KI-Tool ChatGPT von OpenAI zusammengetan. Ergebnis der Partnerschaft ist eine Technologie namens "Rabbit AI", die auf ChatGPT-4 basiert und Nutzern neben der normalen Keyword-Suche auch das Fragenstellen erlaubt, um bestmögliche Empfehlungen zu erhalten.
Der Mutterkonzern von Facebook, Meta, hat die ersten generativen KI-Produkte für Konsumenten präsentiert. Big Boss Mark Zuckerberg zeigte im Rahmen der hauseigenen Veranstaltung "Meta Connect" unter anderem Chatbots, die über die Produkte des US-Konzerns hinweg Texte und Bilder generieren können sollen. Zuckerberg zufolge gehe es nicht nur darum, Anfragen zu beantworten, sondern um Unterhaltung und darum, denn Anwendern dabei zu helfen, sich mit den Menschen um sie herum zu verbinden.
Das Software-Tool "RADR" von Forschern des Pacific Northwest National Laboratory (PNNL) erfasst binnen weniger Stunden nach einer Naturkatastrophe oder einem anderen Notfall die Lage exakt und stellt Schadensbewertungen bereit. Das System kombiniert dabei Bildauswertungstechnologie, Künstliche Intelligenz (KI) und Cloud Computing, um Schäden zu bewerten und Risiken vorherzusagen.
Was der Software-Gigant Microsoft bei OpenAI bewerkstelligte, will Amazon nun auch bei Anthropic proben, nämlich eine milliardenschwere Investition in ein KI-Startup. Konkret will der weltgrösste Online-Versandhändler und Cloudriese bis zu vier Milliarden Dollar in das Jungunternehmen Anthropic investieren, das den Chatbot Claude entwickelt. Zugleich werde Amazons Tochter AWS für Anthropic zum zentralen Anbieter von Cloud-Infrastruktur, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung der beiden heisst.
Der US-Softwareriese Microsoft hat den KI-basierten (künstliche Intelligenz) Assistenten Copilot angekündigt. Dieser werde ab 26. September vorerst in einem kostenlosen Update für Windows 11 enthalten sein. Im weiteren Jahresverlauf werde Copilot dann unter anderem auch im Webbrowser Edge, der Suchmaschine Bing sowie der Cloud-Plattform Microsoft 365 verfügbar sein, teilt der Konzern mit Hauptsitz in Redmond mit.
Die auf digitale Arbeitsabläufe ausgerichtete Servicenow hat mit "Vanvouver" ein neues Release ihrer Now Platform vorgestellt, das es Unternehmen nun ermöglicht, in allen Workflows auf den Now Assist, der generative KI nutzt, zuzugreifen. Fortan würden auch IT Service Management (ITSM), Customer Service Management (CSM), HR Service Delivery (HRSD) und Creator von der Lösung unterstützt, teilt das US-Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara mit.
Tiktok stellt seinen Creators ab sofort ein neues Tool zur Verfügung, mit dem sie Inhalte markieren können, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) generiert worden sind. Dies soll die Verbreitung von Falschinformationen auf der Plattform bekämpfen. Weitere Ziele sind mehr Transparenz und möglichst keine Verstösse der Content-Produzenten gegen geltende KI-Richtlinien des Portals. Diese besagen, dass alle Beiträge, die realistisch wirken, aber manipuliert worden sind, speziell gekennzeichnet werden müssen.