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Im Allgemeinen wird ein grösseres -Programm aus mehreren Moduln bestehen. Jedes Modul umfasst seinerseits mehrere Dateien, wie Textdateien2.1, die Symboldateien, die Referenzdateien und schliesslich die gelinkten Amiga-Programme.
Entwickelt man nun diverse -Programme, ergeben sich schnell eine grosse Anzahl Dateien, die -- ohne besondere Vorkehrungen -- unübersichtlich auf der Diskette oder der Festplatte verteilt sind. Man verliert somit schnell die Übersicht, welche Dateien zu welchem Modul gehören und welche Moduln zu welchen -Programm gehören.
Das Betriebssystem bietet uns schon eine Möglichkeit an, um auf der Diskette oder der Festplatte eine übersichtliche Anordnung mehrerer Dateien vornehmen zu können: die Verzeichnisse und die dortigen Unterverzeichnisse (``directories`` oder ``drawers``). Wir nutzen diese Möglichkeit und bauen sie zu einem eigentlichen Konzept aus: dem Projekt-Konzept. Es genügt nämlich nicht, wenn Sie als Benutzer einfach Ihre Ordnung auf dem externen Speicher vornehmen, die Programme von -- Compiler, Linker, Make, Debugger usw. -- Ihre Anordnung der Dateien aber unberücksichtigt lassen.
Wenn Sie ein -Programm entwickeln -- nehmen wir als Beispiel gerade den Compiler selbst -- kann man dieses Vorhaben als Projekt bezeichnen. Zu diesem Projekt gehören diverse Moduln. Um bei unserem Beispiel des Compilers zu bleiben, gibt es sicher ein Modul, das den Text einliest und die Syntax prüft (Scanner), ein Modul, das die Semantik überprüft (Parser), und ein drittes Modul schliesslich erzeugt den Code (Generator). All diese Dateien gehören logisch zusammen und werden demzufolge in einem Verzeichnis zusammengefasst. Somit kann man folgendes festhalten:
,,Ein Projekt entspricht einem Verzeichnis``