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Renault Sport F1: Enttäuschung in Grossbritannien
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Das war kein gutes Renn-Wochenende für Renault Sport F1. Beim Grossen Preis von Grossbritannien in der Formel 1 mussten Jolyon Palmer und Kevin Magnussen ihre Fahrzeuge vorzeitig aus dem Rennen nehmen. Palmer schied in der 38. Runde aus, Magnussen in der 50. – Ursache war wohl jedes Mal ein Getriebeschaden. Dabei hatte es zunächst gar nicht schlecht ausgesehen.
Nach starken Regenfällen kurz vor Rennbeginn startete das Feld hinter dem Safety Car. Kevin Magnussen ging von Position 16 auf Regenreifen ins Rennen, wechselte bereits in der fünften Runde auf Intermediate-Pneus und hielt den Anschluss zu seinem Teamkollegen. Im 17. Umlauf kam der Däne erneut an die Box und nahm das Rennen mit Medium-Reifen wieder auf. Beim dritten Stopp in Runde 40 wechselte der Youngster auf die weiche Reifenmischung. Zehn Runden später musste er dann das Rennen wegen eines Getriebeproblems vorzeitig beenden.
Jolyon Palmer startete bei seinem ersten Heim-Grand-Prix von Platz 18 und verbesserte sich nach der Safety-Car-Phase direkt um eine Position. Auch der 25-Jährige begann auf Regenreifen, wechselte in Runde sechs auf Intermediates und schloss zum vorausfahrenden Romain Grosjean auf. Ein weiterer Boxenstopp in der 16. Runde verlief jedoch problematisch, der Brite fiel bis ans Ende des Feldes zurück. Nach 38 Runden war sein Rennen zu Ende.
„Das war nicht unser bester Grand Prix“, resümierte Frederic Vasseur, Renndirektor Renault Sport Formel 1. „Wir müssen nun die Gründe für die beiden Ausfälle herausfinden. Kevin Magnussen und Jolyon Palmer fuhren ein gutes Rennen, doch unsere Pace passte heute nicht. Die Tests in der kommenden Woche werden uns hoffentlich weiterbringen. Beim nächsten Rennen wollen wir ein besseres Ergebnis erzielen.“
Artikel von: Renault Schweiz
Artikelbild: Grand Prix in Grossbritannien (Bild: © Renault Communications)