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Steinhausen (awp) - Für die Carlo Gavazzi-Gruppe ist ein Schiedsverfahren positiv zu Ende gegangen. Das Bundesgericht in Lausanne habe die von der Gegenpartei angestrengte Beschwerde dazu abgelehnt, teilte die Gruppe am Freitagabend mit. Nun erwartet Carlo Gavazzi einen Gewinnanstieg im ersten Halbjahr 2016/17 (per 30.9.) von über 50%.
Der Rechtsspruch sei vom Schiedsgericht im Rahmen der UNCITRAL Arbitration Rules, also des internationalen Handelsrechts, Anfang April gefällt worden. Mitte Mai hatte sich dann die Gegenpartei mit der Beschwerde an das Bundesgericht gewendet.
Der mittlerweile eingetroffene Ertrag aus dem Verfahren werde im Halbjahresbericht als nicht-operativer, einmaliger aussergewöhnlicher Ertrag ausgewiesen, schreibt Carlo Gavazzi in der Mitteilung weiter. Das Verfahren habe dabei keinen Einfluss auf das operative Geschäft.
Der Halbjahresbericht 2016/17 wird am 24. November 2016 veröffentlicht. Im ersten Semester 2015/16 hatte die Gruppe einen Gewinn von 3,8 Mio CHF erzielt.
An der Börse wird die Nachricht mit einer leicht positiven Reaktion aufgenommen. Die Aktien ziehen am Montag im frühen Geschäft in einem schwachen Gesamtmarkt um rund ein halbes Prozent an. Die Zürcher Kantonalbank wird aufgrund des Ausgangs des Schiedsverfahrens, bzw. wegen des höheren Reingewinns im ersten Semester 2016/17 die Schätzungen entsprechend nach oben anpassen.
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(AWP)