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Von der schnellen Neat-Verbindung durch den Gotthard profitiert etwa der Tessin, der deutlich mehr Logiernächte verzeichnet (2017 nahm die Zahl der Übernachtungen in Hotels und Gaststätten um 7,7 Prozent auf 2.3 Millionen zu), während das Urserental im Norden und die Leventina im Süden ins touristische Abseits zu geraten drohen. Die Zukunft der alten Bergstrecke, welche die Zugreisenden während über hundert Jahren mit ihrem Panorama, den Kehrtunnels bei Wassen und den Spiralen in der Biaschina entzückte, ist ungewiss. Die Route hat keine eindeutige Funktion wie die alte Lötschbergstrecke mit ihrem Autoverlad. Wer wird für die immensen Unterhaltskosten aufkommen? Soll die Strecke zum Unesco-Weltkulturerbe erhoben oder vermehrt für den Güterverkehr genutzt werden? Die SBB und die Südostbahn planen, die Strecke ab 2021 gemeinsam zu befahren und zu vermarkten.
« Eine Stilllegung der Gotthard-Bergstrecke ist aus politischen, historischen und verkehrstechnischen Gründen kurz- bis mittelfristig nicht angezeigt. »Website BAV, Bericht des Bundesrats, 2014