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2016 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Mit dem Temperaturanstieg von 0.94 Grad Celsius, gegenüber dem Durchschnittswert im 20. Jahrhundert, ist es der dritte Wärmerekord in Folge.
2016 war das wärmste Jahr seit dem Beginn der Klimaaufzeichnung 1880, berichtet amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa und US-Klimabehörde Noaa. Gemessen wurde die Oberflächentemperatur über Land und den Ozeanen. Sie lag durch durchschnittlich bei 14.84 Grad Celsius, was 0.94 Grad Celsius über dem Durchschnitt des 20. Jahrhundert ist.
Das 21. Jahrhundert ist noch nicht wirklich fortgeschritten und verzeichnet schon die zehn wärmsten Jahre seit Messbeginn. Nur gerade im Jahre 1998 waren die Durchschnittstemperatur 0.6 Grad Celsius höher als die Durchschnittstemperatur des 20. Jahrhunderts.
Der Temperaturanstieg soll nach dem Klimaabkommen von Paris auf zwei Grad Celsius begrenzt werden, wenn möglich sogar auf 1.5 Grad Celsius. Laut Hans Joachim Schellnhuber, dem Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung kann ein halbes Grad schon enorme Auswirkungen haben und entscheidend sein für empfindliche Ökosysteme wie Korallenriffe. „Momentan sind wir schon nahe an der 1,5-Grad-Linie“, erklärt der Forscher Gavin Schmidt vom Goddard-Institut der Nasa im englischsprachigen Magazin „Guardian„. Hauptsächlich sei der Mensch und seine Emissionen für die Temperaturrekorde verantwortlich. 90 Prozent der Klimaerwärmung seien auf Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid oder Methan zurückzuführen.