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Das Wichtigste in Kürze
- Die syrische Armee hat nach Angaben des russischen Aussenministers Sergej Lawrow heute ihre Angriffe im Osten Aleppos unterbrochen.
- Während der Aussetzung der Angriffe würden demnach 8000 Zivilisten aus der Stadt gebracht.
- Die Menschen müssten dabei einen Weg von rund fünf Kilometern aus der umkämpften Stadt zurücklegen.
- Zudem kündigte Lawrow nach Angaben der Agentur Interfax ein Treffen russischer und amerikanischer Experten für kommenden Samstag in Genf an. Sie sollten ein Abkommen mit einer Lösung für Ost-Aleppo fertigstellen.
Für Lawrow besteht diese Lösung darin, dass alle Regimegegner die Stadt verlassen und ebenso die Zivilisten, die das wünschten. Der Minister hatte am Rande der OSZE-Konferenz am Mittwoch und Donnerstag auch mit seinem US-Kollegen John Kerry gesprochen.
Vor der russischen Ankündigung hatte die UNO derweil ihre Forderung nach einer Waffenruhe für Aleppo bekräftigt. Der Grund: Hunderte kranker und verletzter Kinder würden darauf warten, den Osten der umkämpften syrischen Stadt verlassen zu können.
In diesem Zusammenhang zeigte sich der zuständige Nothilfekoordinator enttäuscht darüber, dass Hilfslieferungen für die notleidende Bevölkerung in Ost-Aleppo ausblieben – zumal die Vereinten Nationen seit diesem Sommer jeden Tag versucht hätten, die Bevölkerung mit Hilfsgütern zu versorgen.