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SERVETTE ZU GAST AM LETZTEN SPIELTAG
SERVETTE ZU GAST AM LETZTEN SPIELTAG
Nach dem Auswärtssieg im Wallis hat der FCL die Qualifikation für die Conference League bereits auf sicher. Nun wird im letzten Spiel der Saison gegen Servette ohne jeglichen Druck ein positives Ergebnis angestrebt. Das Spiel wird am Montag um 16:30 Uhr angepfiffen.
Gegen den FC Sion tat sich der FCL zu Beginn schwer, ins Spiel zu finden. Nach 14 Minuten wurde den Sittenern durch den VAR ein Handelfmeter zugesprochen. Obwohl Vasic die Ecke ahnte, verwandelte Kapitän Grgic den Elfmeter sicher. Nach der Halbzeitpause nahm Trainer Mario Frick diverse taktische Veränderungen vor, was zu einer sofortigen Leistungssteigerung führte. Pascal Schürpf glich mit einem Schuss via Innenpfosten aus, nachdem unmittelbar zuvor eine Grosschance nicht genutzt worden war. In der 66. Minute beging Sions Poha eine Tätlichkeit an Martin Frydek und wurde mit direktem Platzverweis des Feldes verwiesen. Der FCL nutzte die numerische Überzahl aus und erzielte durch Chader den wichtigen Führungstreffer 15 Minuten vor Schluss. Mit einem Mann weniger konnte Sion in den verbleibenden Minuten nicht mehr reagieren. Durch diesen Sieg sicherte sich der FCL den vierten Platz in der Tabelle und damit die Qualifikation für die Conference League.
Ein besonderes Spiel war es für Ruben Dantas Fernandes, der sein Debüt feierte und gleich von Beginn an ran durfte.
Nach dem Sieg geniesst die Mannschaft zwei freie Tage und wird am Sonntag das Abschlusstraining absolvieren.
Das Personal
Jashari und Simani kehren nach ihren Spielsperren zurück.
Wegen Verletzungen fehlen Sorgic, Leny Meyer, Kadak, Emini, Klidjé, Loretz und Müller im letzten Saisonspiel.
Der Gegner
Servette befindet sich aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz und wird am letzten Spieltag alles daransetzen, diese Position zu verteidigen und sich damit die Qualifikation für die Champions League zu sichern. Dicht dahinter lauert Lugano auf dem dritten Tabellenplatz, nur einen Punkt hinter den Grenats.
Am Donnerstag lieferte das Team von Alain Geiger in einem spektakulären Spiel gegen Basel ein 3:3-Unentschieden ab. Zwischenzeitlich sah es nach einem Sieg aus, doch in der 88. Minute gelang Amdouni der Ausgleichstreffer, der die Punkteteilung besiegelte.
Head-to-Head
Der FCL hat positive Erinnerungen an das letzte direkte Aufeinandertreffen mit Servette. Im März kehrte das Team mit einem Sieg nach Hause zurück. Ursprünglich endete das Spiel dank Max Meyers Penaltytreffer mit einem knappen 0:1-Sieg für den FCL. Jedoch wurde der Sieg im Nachhinein auf 0:3 erhöht, da Servette einen Spieler eingesetzt hatte, der nicht auf dem offiziellen Matchblatt aufgeführt war.
In der vorherigen Begegnung der beiden Teams gab es eine Punkteteilung, als das Spiel in Genf mit einem 1:1-Unentschieden endete. Auch hier war Max Meyer für den Luzerner Treffer verantwortlich. Beim ersten Direktduell der Saison mussten die Luzerner eine 0:2-Heimniederlage hinnehmen.