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Lernen braucht Zeit. Ein Besuch im RDZ kann nur Teile eines umfassenden Lernprozesses abdecken. In der Tradition des PADUA-Modells (Aebli) fokussiert der Besuch meist die Anfangsphasen (Annäherung / Aufbau / evtl. Durcharbeiten). Bei der Annäherung geht es darum, das Vorwissen und die Interessen der Kinder in Erfahrung zu bringen, um daran anknüpfen zu können. Dies geschieht einerseits im Vorfeld im Unterricht in der Klasse andererseits am Anfang des Besuchs. Der Besuch fokussiert den Aufbau, d.h. die Kinder werden mit neuem Wissen und Können konfrontiert und können dieses z.T. noch verarbeiten. Nach dem Besuch sollten im Klassenunterricht Phasen des Vertiefens, des Durcharbeitens und Übens, der Anwendung folgen. Das Durcharbeiten zielt auf Verstehen, d.h. auf die Sicherung, die Verdeutlichung, auf die Verbindung mit Bekanntem. In Phasen des Übens steht das fehlerfreie Beherrschen, die Automatisierung des Könnens und Wissens im Vordergrund. Dann wird das Gelernte in (komplexen) Situationen angewendet, in andere Kontexte übertragen.