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Mit ihren rassigen Tanzstücken wie mit ihren sehnsuchtsvollen «slow airs» hat die irische Musik einen ganz eigenen Reiz; sie erzählt von der Weite des Meeres und von der rauen Küste, von lieblichen Hügeln und von deftigen Musik-Sessions im Pub, von leidvoller Geschichte und von Liebesweh …
In diesem Konzert werden zwei traditionelle Instrumente der irischen Musik neu kombiniert: die Harfe, sonst eher Soloinstrument oder Begleitung zum Gesang, und die «tinwhistle», eine Blockflöte aus Metall, welche in einer irischen Band neben der «Fiddle» die Melodie übernimmt. In neuen, kammermusikalischen Arrangements treffen schwebende Melodielinien, mittelalterliche Harmoniefolgen und moderne Rhythmen aufeinander und verbinden sich auf eigene Art.
Christa Paulina Hausmann-Heer stammt aus Glarus, hat im Harfenstudium und auf diversen Tourneen die grosse weite Welt kennengelernt, und kam vor einigen Jahren wieder zurück in die Berge. Sie unterrichtet unter anderem an der Glarner Musikschule.
Andreas Habert studierte klassische Blockflöte in Münster (D) und in Basel; er ist Lehrer für Blockflöte, Ensemble und Perkussion in Glarus und Uznach. Während der Studienzeit war er Strassenmusiker in Basel, und seitdem hat ihn das Interesse für die irische Volksmusik nicht mehr losgelassen.