Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03134.jsonl.gz/389

Die beiden Marktleader Ati und nVidia können es kaum mehr erwarten, bis die ersten Mainboards mit Grandsdale-Chipsatz rauskommen. Sie sind nämlich die Voraussetzung dafür, dass Karten mit der Nachfolgetechnologie von PCI, "PCI Express", verkauft werden können. Grafikkarten werden die ersten sein, die sich dieser Technologie bemächtigen. Ati und nVidia gehen jedoch getrennte Wege, was die Umsetzung von PCI-Express anbelangt.Atis Grafikkarten-Roadmap: 2Q04 ist es soweit
Während Ati PCI-Express nativ unterstützt und so theoretisch die volle Leistung ermöglicht, entwickelte nVidia die sogenannten "High Speed Interconnect Technology". Sie ermöglicht auf Basis der in den aktuellen Modellen verwendeten Technik, PCI Express-kompatible Grafikkarten zu entwickeln. Im Gegensatz zu einer nativen PCI Express-Unterstützung von Ati, die theoretisch einen Datendurchsatz von 8 GByte/s ermöglicht, bringt die nVidia-Lösung - auch "Bridged PCI Express" genannt - nur die Hälfte. Die nVidia-Verantwortlichen sind jedoch überzeugt, dass zumindest zu Beginn der PCI Express-Einführung mit ihrer Lösung kein Performance-Unterschied zur Konkurrenz zu spüren ist.Die ersten nVidia-Karten auf PCI Express-Basis heissen PCX 5950, 5750, 5300 und 4300. Die Zahlen sind Indikatoren für die Performance.