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Der Wasserkreislauf ist ein natürlicher Kreislauf, der seit zig Jahren ganz von selbst abläuft und von dem wir Menschen massiv profitieren. Ohne ihn wäre ein Leben nicht möglich. Wasser durchläuft eine ganze Reihe von Prozessen, bis es irgendwann bei uns als Trinkwasser aus den Leitungen fliesst.
Beginnen wir im Ozean. Denn sie sind die grössten Wasserspeicher der Erde. Sie bedenken einen Grossteil der Erde. Durch Wärme/Sonneneinstrahlung verdunstet Wasser an der Oberfläche. Die feuchte warme Luft steigt auf und kann von Winden über Festland transportiert werden. Trifft diese auf eine kalte Luftschicht, schiebt sie sich darüber (eine Warmfront entsteht). Ähnliches geschieht an Bergflanken oder wenn sie über warmem Untergrund zusätzlich erwärmt wird. Steigt die Luft auf, kühlt sie ab. Weil kalte Luft weniger Wasserdampf aufnehmen / behalten kann, kondensiert er. Es bilden sich Wolken. Sind die Tropfen gross genug, kommt es zu Niederschlägen, die je nach Temperatur in Form von Regen, Schnee oder Hagel auf die Erde niedergehen.
Treffen Niederschläge auf die Erde, versickern sie im Boden und gehen ins Grundwasser über. Dieses kann entweder als Quellen und Flüsse über die Oberfläche oder als Grundwasserfluss in Meere abfliessen. So schliesst sich der Kreis.
Das Wasser, das für uns am interessantesten ist, ist freilich Trinkwasser, das beispielsweise in den Alpen aus dem Boden kommt. Es sind die Niederschläge auf den Bergen, die in Gebirgsmassiv einsickern, durch Gesteins- und Bodenschichten gefiltert und mit Mineralstoffen angereichert werden, ehe Sie als Quelle wieder an die Oberfläche treten. Dieses Wasser ist Lebenselixier in höchster Qualität und ein kostbares Gut. Der Mensch sollte 2-3 Liter täglich davon trinken. Bei uns fliesst es quasi ohne Zutun an der Haustür vorbei.
Wasserwerke bauen unterirdische Wasserspeicher, die Wasservorräte für ganze Städte speichern. Ab hier erfolgt die Verteilung über Rohrnetze, damit jeder Haushalt daran angeschlossen werden kann. Dieses Wasser wird ständig auf Reinheit und Keimfreiheit untersucht und überwacht. Wenn wir unseren Wasserhahn aufdrehen, fliesst dieses reine Naturprodukt aus der Leitung. Flüssiges Gold, wenn man so will. Ein Schatz, den man bewahren sollte in Anbetracht des Umstands, dass es ganze Länder gibt, die zu verdursten, auszudürren und zu verwüsten drohen. In Anbetracht des erfreulichen Zufalls, der uns erstklassiges Wasser im Übermass beschert, sollten wir dankbar sein, dass dieser globale Kreislauf gerade in unseren Gegenden für diesen Wohlstand sorgt.
Wie bei vielen anderen Produkten, insbesondere technologischen Geräten, gibt es verschiedene Preise. Zum einen den Verkaufspreis, der das Produkt auf ersten Blick für den Kunden attraktiv macht und zum anderen den Effektivpreis, der auch die (fair kalkulierten) Nachlauf-, Betriebs- und Servicekosten berücksichtigt.
Wenn Sie ein Auto kaufen, lesen Sie beim Händler des Vertrauens folgende Köder:
Das Modell A der Marke B ist bereits ab x Franken zu haben. Angepriesen wird ein Auto mit Basisausstattung. Weil es gefällt und interessant aussieht, lässt man sich ein solches anbieten. Aus dem Verkaufsgespräch resultiert meist ein Auto des Modells A der Marke B zum Preis von x zuzüglich mehrerer 1000 Franken. Der Kunde erliegt der Versuchung spätestens dann, wenn der Verkäufer wieder einen Rabatt gewährt und die tollen Ausstattungsextras in die Waagschale wirft. Die Folgekosten (höhere Versicherungskosten wegen zu starken Motors, höhere Treibstoffkosten wegen zu hohen Verbrauchs, höhere Servicekosten wegen besonderer Anforderungen) werden geflissentlich unter den Teppich gekehrt. Blickt der Käufer nach 5 Jahren zurück und rechnet nach, stellt er fest, dass das Schnäppchen alles andere als günstig war. Ähnliches gilt selbstverständlich bei Wasserenthärtern.
Wenn Sie einen solchen anschaffen, seien Sie wachsam. Viele Anbieter halten den Verkaufspreis tief, bitten Sie aber bei den Folgekosten umso mehr zur Kasse. Dann allerdings sind Sie gefangen und können nicht mehr zurück. Der ECHTE Preis eines Wasserenthärters setzt sich also wie folgt zusammen:
Klären Sie zudem ab, ob die Garantie auch über 7 Jahre gilt. Und seien Sie sicher, dass bei Service- und Garantiekosten bereits Fahrzeit und Fahrtstrecken und Arbeitszeiten mit eingerechnet sind. Ansonsten lauern Kostenfallen. Lassen Sie sich von uns ein Angebot über eine solche „Vollrechnung“ erstellen und streben Sie den Vergleich mit anderen Anbietern an. Sie werden überrascht sein!
Unsere Kunden haben es längst bemerkt, wenn Sie Regeneriersalz für ihre Wasseraufbereiter kaufen. Viele andere Schweizer natürlich ebenso, wenn Sie in die Supermärkte gehen. Salz ist teuer, obwohl es weltweit Salzmengen gibt, die den Bedarf um ein Vielfaches übersteigen. Doch ist das generell so? Nein! Salz ist primär in der Schweiz teuer. Empfindlich teurer als in unseren Nachbarländern. Doch warum ist das so?
Der Salzpreis wird von der Saline Schweiz gesteuert. Sie hält eine Monopolstellung auf dem Schweizer Salzmarkt. Ein Monopol kann in mancher Hinsicht sinnvoll sein, manchmal ist ein solches aber nur zum Nachteil der Kunden. Es ist sinnvoll, wenn es darum geht, ein seltenes oder besonders hochwertiges Gut vor billiger Konkurrenz aus dem Ausland zu schützen. Es ist weniger sinnvoll, wenn dadurch die Preise künstlich hoch gehalten werden. Das müsste nämlich nicht sein.
Die Saline Schweiz verhindert den direkten Salzimport, der gewiss um ein Vielfaches billiger wäre, weil genügend Salzreserven vorhanden sind. Weil kein Salz eingeführt wird, kann das eigene Salz zu einem mehr oder weniger willkürlich festgelegten Preis verkauft werden. Zum Handkuss kommen leider Herr und Frau Schweizer, die auf die Saline Schweiz angewiesen und ihr ausgeliefert sind.
Wenn es um den Erwerb von Speisesalz geht, wird man diese hohen Preise noch seufzend hinnehmen. Wir konsumieren Salz nur in geringen Mengen. Für die Wasseraufbereitung hingegen benötigt man aber leider grössere Mengen des „weissen Golds“. Und hier schlägt sich das im Portemonnaie nieder. Leider. Das beschert jenen, die eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Methode der Wasserenthärtung ausgewählt haben, unnötig hohe Nachlaufkosten. Bleibt nur zu hoffen, dass das Monopol bald aufgeweicht wird.
Dieser Titel ist ein klein wenig übertrieben, aber nicht weit von der Realität entfernt. Wenn Sie sich umsehen, werden Sie feststellen, dass man heute in den meisten Neubauten bereits Wasserentkalker findet. Das hat wenig mit übertriebenem Eifer zu tun denn mit der Tatsache, dass man Wasserschäden durch Kalkablagerungen verhindern möchte. Denn diese sind erstens teuer, zweitens auch langwierig.
Wasserhärte ist ein eher schwer zu begreifendes Wort. Für den Durchschnittsbürger könnte man sagen, dass Wasser hart ist, wenn besonders viel Kalk-Rückstände bildende Stoffe im Wasser gelöst sind. Diese sind beispielsweise Magnesium oder Kalzium. Sind Stoffe wie diese in ionisierter Form im Wasser enthalten, so können sich diese auf unterschiedlichsten Oberflächen absetzen und zu hartnäckigen Kalkseifen führen. Diese wiederum sind nicht nur unschön, sondern auch schwer zu entfernen und schädlich für diverse Haushaltsgeräte.
Das beginnt bereits bei lästigen Ablagerungen bei Wasserhähnen oder Brauseköpfen. Der Wasserstrahl kann teilweise sogar versiegen, wenn nur genug Kalk abgelagert wurde. Oder das Wasser spritzt in alle möglichen Richtungen durch die Poren.
Im schlimmsten Fall haben Sie die Kalkablagerungen nämlich in den Wasserleitungen, dem Warmwasserboiler, der Geschirrspülmaschine oder der Waschmaschine. Auch Kaffeevollautomaten und Teekocher sind sehr anfällig für Verkalkung – also alles, was mit warmem Wasser zu tun hat. Ist der Kalk erst einmal präsent, ist er nur schwer zu beseitigen. Deshalb hilft in erster Linie das Vorbeugen.
Warum aber findet man Wasserentkalker vorrangig in neuen Objekten? Schliesslich möchte man meinen, dass die neuen Materialien und Bauweisen wesentlich beständiger und unempfindlicher sein müssten als die alten. Das stimmt zwar auch, doch die hochwertigen Materialien, die beispielsweise in Bädern und Küchen verwendet werden, sind sehr empfänglich für Kalkflecken – also ein Schönheitsmakel, den man nicht unbedingt sehen will. So sind viele Waschbecken aus Edelstahl oder Niro, Duschwände aus Glas, verspiegelte Oberflächen sind auch keine Seltenheit. Lassen wir die Härtefälle, die sehr hartes Wasser nach sich zieht ausser Acht: Wollen Sie tagtäglich mit einer Essiglösung die auftauchenden Kalkspuren beseitigen? Wenn nicht, folgen Sie dem Trend zu Wasserenthärtern, den Sie bereits beobachtet haben. Ein Wasserenthärter im Keller vermeidet alle diese Probleme. Warum? Weil er die Schaden bringenden Ionen durch harmlose Natrium-Ionen austauscht. Über die Technologie, die dahinter steckt, lassen wir uns hier nicht aus. Darüber geben wir Ihnen im persönlichen Gespräch gerne Auskunft – oder schauen Sie sich auf unserer Webseite um. Wichtig für Sie ist, dass Sie diese Geräte bei uns käuflich erwerben können. Ist ein solches einmal im Keller installiert, läuft es weitgehend wartungsfrei und zuverlässig. So bleiben Sie vor Kalkschäden aller Art zuverlässig verschont.
Die EuroVlies Schweiz GmbH wurde vor kurzem in WS Wasserenthärtung Schweiz GmbH umbenannt um unsere Kernkompetenz, die professionelle Wasserenthärtung, noch besser im Firmennamen auszudrücken. Daneben sind wir wie bis anhin auch im Bereich Vliesstoffe tätig. Für unsere Kundschaft ändert sich mit der Namensänderung somit nichts.
Auch mit dem neuen Firmennamen können Sie von uns erstklassige Produkte und einen Top-Service erwarten. Wir freuen uns bald von Ihnen zu hören!
Was hier utopisch und an den Haaren herbei gezogen klingt, ist keineswegs als Scherz gedacht. Durch den Einsatz eines Wasserenthärters können Sie wirklich Geld sparen und die Umwelt entlasten. Die Begründung: Sie benötigen sehr viel weniger Seife und Entkalkungsmittel und ersparen sich den einen oder anderen Wasserschaden / Kalkschaden.
Beginnen wir damit zu erklären, was man unter hartem Wasser versteht. Wasser wird dann als hart bezeichnet, wenn vermehrt darin gelöste Ionen der Erdalkalimetalle, in speziellen Zusammenhängen aber auch deren anionische Partner gelöst sind. Erdalkalimetalle sind hier in erster Linie Kalzium und Magnesium, teilweise auch Strontium und Barium. Diese gelösten Härtebildner können, wenn Sie sich absetzen, unlösliche Verbindungen bilden, die wir als Kalk und Kalkseife kennen.
Hartes Wasser kommt in erster Linie dort vor, wo das Wasser durch Sand- oder Kalkstein geflossen ist. Bei diesen Gesteinsarten lösen sich Erdalkalimetalle besonders leicht und gehen deshalb ins Wasser über. Weiches Wasser hingegen kommt besonders in Granit-, Gneis-, Schiefer- oder Basaltregionen vor. Diese Gesteinsarten sind härter und geben weniger Erdalkalimetalle an das Wasser ab. Auch Regenwasser ist im Übrigen weiches Wasser.
Hartes Wasser wäre an sich kein Problem, wenn sich nicht diese unlöslichen Kalkseifen bilden würden. Aber gerade diese Kalkablagerungen machen uns im Haushalt das Leben schwer. Sie bilden lästige und unschöne Kalkspuren überall dort, wo es Wasserhähne und Duschen gibt. Sie machen aber auch Waschvorgänge ineffizient, weil sich diese Erdalkalimetall-Ionen jene Tenside in Waschmitteln als Reaktionspartner krallen, die eigentlich die Flecken aus Ihrer Wäsche waschen sollten. Das heisst im Klartext, dass Sie bei hartem Wasser wesentlich mehr Waschmittel bräuchten, um die gleiche Sauberkeit der Wäsche zu erreichen, wie Sie sie bei weichem Wasser erreichen würden. Oder – Sie müssen Weichmacher beimengen. Dazu kommt: Je mehr Kalk sich in der Waschmaschine ablagern kann, desto eher wird diese einen Defekt erleiden. Ähnliches gilt auch für Geschirrspüler und andere Haushaltsgeräte, die der Reinigung dienen.
Wenn Sie für gute Reinigungsergebnisse also mehr chemische Waffen verwenden müssen, bloss weil Wasser hart ist, schaden Sie der Umwelt. Wenn Sie täglich mit diversen Reinigern Kalkreste aus den Waschbecken wischen und Siebe von Wasserhähnen oder Brauseköpfe entkalken müssen, ist das auch nicht zielführend. Von den Entkalkungstabs für die Kaffeemaschine ganz zu schweigen. Oder denken Sie nur an den schlimmsten aller Fälle, wenn die Kalkablagerungen so massiv werden, dass Geräte nicht mehr richtig arbeiten oder der Warmwasserboiler den Dienst quittiert. All das ist nicht erstrebenswert.
Ersparen Sie der Umwelt diese Belastung und sparen Sie sich das Geld für diesen ganzen Aufwand. Wenn Sie unter hartem Wasser leiden, schaffen Sie sich am besten eine Entkalkungsanlage an, die mit der Technologie des Ionentauschers funktioniert. Damit haben Sie ein effizientes Gerät, das alle Folgen von hartem Wasser löst.
Man liest immer häufiger von Wasserenthärtungsanlagen und den unterschiedlichen Technologien. Besuchen Sie einmal eine Hausbauermesse oder Ähnliches. Sie werden staunen, was es hier alles gibt. Aber seien Sie stets skeptisch. Nicht alles, was vielversprechend klingt, wirkt auch.
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Die Wahl umfasst vieles, leider auch vieles, was gut klingt und wenig bringt. Nehmen wir magnetische Enthärtung als Beispiel. Theoretisch sorgen Magnete dafür, dass Erdalkalimetall-Ionen (etwa Magnesium oder Kalzium) aus dem Wasser gefiltert werden sollten. Würden die Gesetze der Physik hier so einfach umsetzbar sein, wäre das auch richtig. Ionen sind geladen, also magnetisch. Würde Wasser nicht fliessen und wäre die ganze Problematik in Rohrleitungen weniger kompliziert, wäre dieses Verfahren vermutlich auch anwendbar um Kalk bildende Ionen aus dem Wasser zu entfernen. Aber leider hat die Praxis bisher belegt, dass dieses Verfahren noch ziemlich unbrauchbar ist und in den Kinderschuhen steckt.
Chemische Verfahren gibt es auch. Hier werden die schädlichen Ionen nicht entfernt, sondern gewissermassen neutralisiert, indem man Stoffe beimengt, mit denen sie Bindungen eingehen. Durch diese Bindungen setzen sie sich nicht mehr an Oberflächen fest. Kalkablagerungen werden damit vermieden. Die Schattenseite ist aber offensichtlich. Die Chemikalien, die man beimengt, um Erdalkalimetall-Ionen unschädlich zu machen, sind keineswegs harmlos, erst recht nicht trinkbar. Mit diesem Verfahren kann man deshalb zwar Wasser für die Waschmaschine aufbereiten und so die Wirkungskraft von Waschmitteln erhöhen, aber man kann kein Trinkwasser aufbereiten.
Sinnvoll ist für die allermeisten Anwendungen im Privatgebrauch deshalb der Ionentausch. Eurovlies Schweiz bietet entsprechende Enthärtungsanlagen an. Die Funktionalität vereinfacht dargestellt: Sie leiten Wasser durch einen Behälter mit sog. Kationenaustauscherharz. In diesem Harz werden die Schaden bringenden Ionen durch Natrium-Ionen ersetzt, das Wasser wird somit weich und harmlos. Dieses Verfahren hat mehrere Vorteile. Erstens ist dieses Austauscherharz ganz einfach zu regenerieren, indem man Regeneriersalz nachfüllt, zweitens kann man solche Anlagen, die relativ platzsparend sind, bei unterschiedlichsten Eigenheimen anwenden und somit in der Grösse skalieren und drittens ist diese Variante eine umweltfreundliche.
Eurovlies Schweiz vertreibt hochqualitative Enthärteranlagen unterschiedlicher Grösse. Verschaffen Sie sich einen Überblick auf unserer Webseite. Was für uns spricht: Wir machen keinen Hehl daraus, dass mit der Anschaffung eines solchen Geräts, das immerhin die Qualität des Trinkwassers gewährleisten soll, Wartungsaufwand verbunden ist. Dieser fällt zwar relativ gering aus, dennoch ist er notwendig, damit Sie in den vollen Genuss des Enthärters kommen. Die Kosten sind gemessen am Nutzen des Geräts vernachlässigbar. Wir sprechen hier von etwa 10 CHF pro Monat. Wetten, dass Sie für anderen Krimskrams wesentlich mehr ausgeben? Wer also in weiches Wasser investieren möchte, sollte diese geringen Zusatzkosten im Hinterkopf behalten und mit einplanen. Dann haben Sie auch nach vielen Jahren noch Freude mit unserer Anlage.
Bei Wasserentkalkungsanlagen gibt es verschiedene Möglichkeiten für die man sich entscheiden kann. Die wohl häufigste und bekannteste Art und Weise Wasser zu enthärten und zu entkalken ist wohl der Ionenaustausch. Eine weitere ist die physikalische Entkalkung durch Elektromagnetismus.
Bei dem sogenannten Ionentauscher gibt es zwei Verfahren, die zu unterscheiden sind. So gibt es den Kationen- und den Anionenaustausch. Sie unterscheiden sich dadurch, dass beim Anionenaustausch die positiv geladenen Ionen wie etwa Nitrat, Sulfat und Phosphat und beim Kationenaustausch negativ geladene Ionen wie Calcium und Magnesium sowie Kalium ausgetauscht werden. Man kann diese beiden Verfahren auch miteinander verbinden und erhält so zusätzlich noch eine Vollentsalzung des Wassers. In der Regel wird aber nur das Kationenverfahren eingesetzt, welches für die Enthärtung des Wassers sorgt.
Es gibt hier viele Möglichkeiten. Die dezentrale Möglichkeit stellt natürlich eine Kationenaustauschanlage dar, welche für das gesamte Haus, meist an der Hauptwasserleitung, installiert wird und somit die Enthärtung im ganzen Haus übernimmt. Eine andere Möglichkeit stellen so genannte Tischgeräte, wie auch Wasserfilter, dar. Diese arbeiten häufig nicht nur mit Ionentauschern sondern zusätzlich noch mit Kohlefiltern um Schwebstoffe, Verfärbungen und bakterielle Verunreinigungen zu entfernen. Hier muss man sich natürlich seinen Möglichkeiten entsprechend entschieden. Für Hauseigentümer ist eine dezentrale Lösung sicherlich überlegenswert. Das Verfahren des Ionenaustauschs ist bereits vielfach bewährt und wissenschaftlich nachgewiesen und wird auch in der Industrie zur Wasserenthärtung eingesetzt.
Bei dem physikalischen Verfahren des Elektromagnet- bzw. Permanentmagnetfeldes oder auch durch Hochfrequenzfelder soll verhindert werden, dass sich Kalkstein bildet. Natürlich stellen der Verzicht auf Chemikalien und der relativ leichte Einbau dieser Gerätschaften eine grosse Verlockung dar. Fakt jedoch ist, dass das Verfahren der Strukturumwandlung des Kalkkristalls von Calcit zu Aragonit, das zur Verhinderung der Kalkablagerung in den Wasserrohren dienen soll, in Fachkreisen sehr umstritten und wissenschaftlich noch keinesfalls bewiesen ist. Trotz aufwändiger experimenteller Langzeitversuche konnte die Wirksamkeit dieses Verfahren noch nicht nachgewiesen werden.
Die Frage in dieser Form ist nur schwer aus der Ferne zu beantworten. Und ehe wir analysieren, ab wann diese Massnahme Sinn macht, wollen wir einen kurzen Überblick darüber geben, was Wasserenthärtung ist, wie man Wasserhärte einteilt und auf welche (sinnvollen) Arten man Wasser enthärten kann.
Unter hartem Wasser können sich die Wenigsten etwas vorstellen. Man sieht Wasser und fragt sich, was daran hart sein soll. Tatsächlich gibt es einen chemischen Unterschied zwischen Wasser und Wasser. Und zwar ist dieser Unterschied in der Herkunft des Wassers begründet. Eine Quelle, die aus kalkhaltigen Gebirgen oder Sandstein sprudelt, wird tendenziell eher härteres Wasser liefern als es eine Quelle aus Granitbergen tut. Warum? Weil „hartes“ Wasser besonders viel gelöste Erdalkalimetalle wie Magnesium und Calcium enthält. Also Stoffe, die aus dem Gestein gelöst werden und sich irgendwann irgendwo wieder ablagern und dort Schäden verursachen können.
Hartes Wasser hat die Eigenschaft insbesondere beim Erhitzen unlösliche Kalkspuren oder auch Kalkseifen abzusondern. Das erkennt man an den grauen und weissen Spuren an Waschtischarmaturen, an Fliesen oder auch Kochtöpfen. Es ist derselbe Kalk, der jeden Wasserkocher über kurz oder lang ineffizient werden lässt oder gar ruiniert. Oder denken Sie an den Kaffeevollautomat, der regelmässig entkalkt werden muss, damit die Düsen nicht verstopfen. Auch im Haushalt im Allgemeinen spielt der Kalk eine grosse Rolle. Wenn die Brauseköpfe nach und nach verstopfen und in alle Richtungen sprühen, ist das lästig. Gleiches gilt für die Siebeinsätze von Wasserhähnen. Doch diese kleinen Schäden lassen sich durch das Einlegen in Essig oder Essigessenz schnell beheben. Doch wie sieht es in Rohrleitungen aus? Oder in Warmwasserboilern? Im Laufe der Jahre sammeln sich hier teils kiloweise Kalk an. Und diesen können Sie nicht einfach so auflösen und abspülen.
Ein regelmässiges Entkalken ist das A und O. Geschirrspüler tun dies von selbst, ohne dass Sie wissen, wie. Hier kommt die Ionentauschtechnologie zum Einsatz. Sie „füttern“ den Geschirrspüler mit Salz; wenn das harte Wasser durch die Salzlösung fliesst, werden die schädlichen Calcium- und Magnesiumionen durch Natriumionen ersetzt, die Ablagerung von Kalk wird verhindert. In der Waschmaschine kommen chemische Reaktionen zum Zug, um Verkalkung zu verhindern. Zudem könnten die Tenside nie ihre volle Waschkraft entfalten, wenn zu viel Kalk im Wasser wäre.
Wenn Sie wissen wollen, ob man in Ihrer Gegend unter hartem Wasser leidet, schauen Sie entweder genau auf Armaturen und alles, wo sich Kalk bevorzugt absetzt oder fragen Sie Ihren Wasseranbieter nach der Wasserhärte. Liegt diese über dem Wert von 15 fH°, sollten Sie eine Enthärtungsanlage für Ihr Heim in Erwägung ziehen. Ein Ionentauschergerät ist hier in jedem Fall empfehlenswert, weil es für den Privatgebrauch vollkommen ausreicht und keinesfalls unterdimensioniert ist. Diese Geräte sind wartungsarm, genügsam und effektiv. Fragen Sie uns jetzt an und lassen Sie sich über alle Möglichkeiten informieren. So ersparen Sie sich viel Ärger durch verkalkte sensible Haushaltsgeräte und verstopfte Leitungen.