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Der schmerzende Fuss muss wissen, wie er sich gesund anfühlen soll
Ein Bericht, der zeigt, wie die Anregung zur Selbstbehandlung fruchtet
„(...) Ich nahm also meine Schumann-Platte hervor, setzte mich auf einen Stuhl, legte die Füsse auf die Platte und liess sie schwingen – ein höllischer Schmerz! Da kam mir Brigittes Erzählung von ihrer Schwester in den Sinn; als deren grosser Zeh nach zweimaligem hartem Stauchen unsäglich schmerzte, habe sie ihn 3 Stunden lang mit einem Holzlöffel in den Schmerz hinein massiert, damit sie danach zum Tanzen gehen konnte. Ich nahm stattdessen meinen weichen Igelball und massierte vorsichtig, noch immer auf der Platte. Langsam spürte ich eine leichte Besserung, wenn auch der Schmerz noch immer stark war. Zwei Tage lang ging immer wieder auf die Platte, in welchselnden Posen, massierte meinen Fuss und schaute, dass ich dazwischen stets in Bewegung war, keine Arbeiten machte, bei denen ich sitzen musste. Zwei Tage lang Platte und Aktivität, abends ein Bad. Nach einer Weile fiel mir auf, dass auch der linke Fuss Aufmerksamkeit möchte. Ich massierte auch ihn und merkte dabei: Der schmerzende Fuss muss wissen, wie er sich gesund anfühlen soll!
Stück für Stück wurde es dann besser, wobei sich ein Ziehen im Gesäss einstellte und der Fussknöchel anschwoll. Da
löste sich etwas und an anderer Stelle gab es einen Stau. Etwas später kam mir dann der Gedanke, dass ich direkt auf den Wadentrainer / „die schiefe Ebene“ hätte gehen sollen, ich bin überzeugt,
dann wäre der Schmerz im Fuss noch schneller weggegangen.“ Y.K.