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Der 27-jährige Goalie David Ospina, die Nummer 2 bei Arsenal hinter Petr Cech und der Schwager von James Rodriguez (Real Madrid), avancierte zu Kolumbiens Matchwinner. Ospina parierte mit etwas Glück und dem rechten Bein einen in die Mitte des Tores platzierten Penalty von Perus Miguel Trauco, obwohl er nach links weggehechtet war. Wenig später versagten Christian Cueva die Nerven: Perus vierter Penalty-Schütze setzte den Ball über die Querlatte.
“Wir Torhüter haben gegenüber dem Schützen einen kleinen Vorteil”, kommentierte Ospina hinterher seine glückhafte Parade gegen Trauco. “Wir müssen einfach den Schuss parieren, wie spielt für uns überhaupt keine Rolle.”
Das Penaltyschiessen bot den packenden Finish einer Partie, die zuvor 120 Minuten lang von der Spannung gelebt hatte und torlos geblieben war. Peru, das dank eines gegebenen Hands-Goals glückhaft auf Kosten Brasiliens in die Viertelfinals vorgestossen war, kam einzig in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit bei einem Kopfball von Christian Ramos aus kurzer Distanz zu einer grossen Torchance. Auch in dieser Szene parierte Ospina brillant.
Kolumbien steht bei der “Copa” erstmals seit 2004 wieder in den Halbfinals; drei Jahre vorher gewannen die Kolumbier im eigenen Land das Kontinentalturnier zum bislang einzigen Mal. Im Halbfinal treffen sie am Mittwoch in Chicago entweder auf Mexiko oder Titelhalter Chile.
(SDA)