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Der deutsche Industriekonzern Thyssenkrupp verliert weitere 750 Arbeitsplätze. Die Entlassung ist das Ergebnis der Auswirkungen der Coronavirus-Krise, die zuvor dazu geführt hat, dass Tausende von Arbeitsplätzen verschwunden sind. Bis Herbst 2023 soll die Sanierung der Stahlsparte abgeschlossen sein, berichtete Thyssenkrupp nach Gesprächen mit der deutschen Gewerkschaft IG Metall.
Der Stahlkonzern hält die Maßnahmen für notwendig, um den durch die Krise verursachten Schaden für das Unternehmen im Allgemeinen zu begrenzen. Im vergangenen Jahr kündigte das Essener Unternehmen an, Tausende Arbeitsplätze zu streichen. In den Niederlanden beschäftigt Thyssenkrupp hunderte Mitarbeiter.
Thyssenkrupp wird seine Stahlaktivitäten voraussichtlich weiterhin aufgeben. Diese Branche hat den Konzern in den vergangenen Jahren mit Verlusten belastet. Das Unternehmen hatte zuvor einen Zusammenschluss des europäischen Stahlgeschäfts mit dem von Tata Steel aufgrund von Einwänden der Europäischen Kommission befürchtet. Danach scheiterten auch die Gespräche mit Liberty Steel über eine Übernahme der Stahlsparte.