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Die Zahl der Zweitwohnungen in der Stadt Zürich ist 2022 von 6880 auf 6610 zurückgegangen. Das entspricht einem Zweitwohnungsanteil von 2,9 Prozent.
Der Rückgang ist primär auf die Apartmentwohnungen ohne angemeldete Personen zurückzuführen: Ihre Zahl ging zwischen 2021 und 2022 um 230 Einheiten auf 1790 Wohnungen zurück. Die Zahl der privaten Zweitwohnungen ging um 40 Einheiten auf 4830 zurück. Hingegen sind 2022 mehr Apartmentwohnungen ständig belegt und zählen damit nicht als Zweitwohnungen; die entsprechende Zahl stieg von 1700 auf 2520.
Die Gesamtzahl aller Apartmentwohnungen stieg von 3720 auf 4300 Wohnungen. Ihr Anteil am Wohnungsbestand erhöhte sich damit innert Jahresfrist um 1,6 auf 1,9 Prozent. Diese Wohnungen sind möbliert und überwiegend klein. Sie messen durchschnittlich 40 Quadratmeter und 86 Prozent davon umfassen nur ein oder zwei Zimmer.
Wie oben erwähnt, wird neuerdings der grössere Teil der Apartmentwohnungen von fest angemeldeten, das heisst mindestens vier Monate in der Stadt ansässigen Personen bewohnt. Der entsprechende Anteil stieg von 38 Prozent im Jahr 2020 über 46 Prozent im Jahr 2021 auf 59 Prozent im aktuellen Jahr.