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Sie durchzieht von
Andermatt aus mit mehreren grossen Schlingen das Thal der
Oberalpreuss und steigt von
den
Hütten von
Rufenen an langsam zur Passhöhe hinauf, die in 1½-2 Stunden erreicht wird. Während des Aufstieges schöne
Aussicht auf die
Dörfer des
Urserenthales, die umrahmenden
Berge und einige der Gipfel der
Gotthard- und
Dammagruppe. Auf der
Oberalp wird viel Torf gestochen, der längs der Strasse zu grossenHaufen aufgeschichtet und im Herbst
in das holzarme
Urserenthal hinabgebracht wird, um dort als willkommenes Heizmaterial Verwendung zu finden. 20 m tief unter
der Passhöhe liegt der forellenreiche
Oberalpsee.
Alpenpässe, die schweizer. 2. Aufl. Bern
1893; Theobald, G. DasBündner Oberland.
Chur 1861; Theobald, G. Naturbilderausden rät.Alpen. 3. Aufl. von Chr. Tarnuzzer.
Chur 1893; Gilli, G. Das Strassennetz desKant. Graubünden
(im Jahresbericht der Naturforsch.Gesellsch. Graub.
1898).
zentral gelegenen und in diesem Gebiet an Höhe nur dem Tödi nachstehenden Oberalpstock ist eine der umfassendsten der Alpen;
besonders schön ist der Blick auf die Gruppen des Tödi, Galenstocks und Finsteraarhorns, auf das Berninamassiv und den Ortler.
Der Berg besteht aus Protogin und gehört der zentralen Zone des hier nach O. sich fortsetzenden Aarmassives
an.