Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03368.jsonl.gz/822

Freie Inhalte
Prix Schläfli 2019 an Physiker Matteo Fadel von der Universität Basel
Der Physiker Dr. Matteo Fadel von der Universität Basel gehört zu den vier jungen Forschenden an Schweizer Hochschulen, die von der Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) mit dem Prix Schläfli 2019 ausgezeichnet werden. Der Preis wird jährlich für die vier besten Doktorarbeiten in Naturwissenschaften vergeben.
Im Rahmen seiner Dissertation an der Universität Basel konnte Matteo Fadel gemeinsam mit seinen Kollegen ein quantenmechanisches Paradoxon aus dem Jahr 1935 erstmals in einem Vielteilchensystem experimentell nachweisen. Das sogenannte Einstein-Podolsky-Rosen-Paradox war zunächst lange ein Gedankenexperiment. Es beschreibt den verschränkten Zustand zweier Teilchen, die diese Verschränkung auch beibehalten, wenn sie in weite Distanz voneinander gebracht werden. Fadels Arbeit wurde im April 2018 in der US-Fachzeitschrift «Science» veröffentlicht.
Neben weiteren experimentellen Resultaten hat Fadel auch mehrere theoretische Arbeiten zu dieser Thematik veröffentlicht. Zurzeit arbeitet er als Postdoktorand in der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Philipp Treutlein am Departement Physik der Universität Basel.