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Niederlage für Schweizer Frauen im Biathlon-Einzel
Mit vier Fehlern bei 20 Schüssen belegte Lena Häcki den 24. Rang. Die Engelbergerin zeigte auch in der Loipe die beste Schweizer Leistung und hätte mit fehlerfreiem Schiessen vorne mitmischen können. Aber im Biathlon gibt es eben keinen Konjunktiv.
Die Nachwuchshoffnung Amy Baserga (69. Rang) schoss fünfmal daneben, Selina Gasparin (62.) sogar siebenmal. Im Einzel wird keine Strafrunde gedreht. Ein Fehlschuss wird mit einer Minute Zuschlag auf die Laufzeit kompensiert. Selina Gasparin hatte 2014 in Sotschi in dieser Disziplin Silber gewonnen.
Der Sieg ging an die Deutsche Denise Herrmann. Sie hatte 2014 in Sotschi noch als Langläuferin mit der Staffel Bronze gewonnen. Auf die Saison 2016/17 wechselte die 33-Jährige aus Sachsen zum Biathlon und hat in dieser Sportart 2019 bereits einen WM-Titel geholt - in der Verfolgung von Östersund.
Denise Herrmann siegte mit 9 Sekunden Vorsprung auf Anaïs Chevalier-Bouchet aus Frankreich und deren 15 auf Marte Olsbu Röiseland aus Norwegen. Von den Top-Ten-Läuferinnen kam keine fehlerfrei durch.