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Stan Wawrinka und Daniela Ryf räumen am Credit Suisse Sports Awards in Zürich ab. Der Tennisspieler und die Triathletin erhielten die Trophäe als Nachfolger von Roger Federer und Dominique Gisin überreicht.
Bereits 2014 hatte Wawrinka im Gegensatz zu Federer ein Grand-Slam-Turnier gewonnen. Dennoch wählten die Sportler, Medien und das TV-Publikum im letzten Jahr Federer zum Sportler des Jahres. Dieses Mal wendete sich das Blatt. In der Endausmarchung schwang der favorisierte Wawrinka mit 38,91 Prozent aller Stimmen klar obenauf. Federer kam als Zweitklassierter auf 22,81 Prozent. Platz 3 (14,34 Prozent) ging an Abfahrts-Weltmeister Patrick Küng.
Auf Hawaii stürmte Daniela Ryf förmlich zu ihrem ersten Ironman-WM-Titel. Sie siegte mit über 13 Minuten Vorsprung und krönte damit ihre Saison mit dem grössten Erfolg der Karriere. Die Solothurnerin blieb in dieser Saison unbesiegt und wurde zur Dollar-Millionärin.
Der Leichtgewichts-Vierer hat eine nahezu perfekte Saison hinter sich. Das Quartett mit Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch und Lucas Tramèr dominierte seine Kategorie, wurde Welt- und Europameister sowie Gewinner des Gesamtweltcups.
2015 war das Jahr des Durchbruchs. Ende März gab FCB-Youngster Breel Embolo im Testspiel gegen die USA sein Debüt für die Schweiz. 18 Jahre und 42 Tage nach seiner Geburt in Yaoundé, Kamerun. Nur fünf Spieler in der SFV-Geschichte waren bei der Premiere jünger. Ein halbes Jahr später schoss Embolo beim 7:0 gegen San Marino sein erstes Tor für die SFV-Auswahl. Nur Alfred Bickel, Johan Vonlanthen und Charles Antenen waren jünger, als sie erstmals für die Schweiz erfolgreich waren.
«Verändert hat mich das Land nicht, aber mein Leben auf eine angenehme Art geprägt.» Der Hype um Österreichs Fussball-Nationaltrainer, den Zürcher Marcel Koller, ist gewaltig, die Sympathiewelle beeindruckend. Der Schweizer Trainer des Jahres 2015 hat Österreich, die Nation der zahllosen Ski-Ikonen, regelrecht vereinnahmt. Koller geniesst so mittlerweile etwas wie Heldenstatus.
Seinen vierten Award als Behindertensportler des Jahres (nach 2011, 2013 und 2014) verdiente sich Marcel Hug mit dem Gewinn von zweimal Edelmetall an der Leichtathletik-WM in Doha. Über 5000 m gewann der 29-Jährige Silber, über 800 m Bronze. Inzwischen hat Hug von Paralympics, WM und EM bereits 30 Medaillen in seinem Trophäenschrank hängen. (dux/si)