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Kapelle St. Martin, Küssnacht
1487 Erstmals in einer Gült erwähnt.
1654 Weihte der Bischof von Konstanz Franz Johann Prassberg die Kapelle neu.
1782 Erfolgten der Bau des Vorzeichens und die Erstellung des neuen Türmleins.
1888 Erneute Renovation.
1980-82 Gründliche Restauration.
Der 1888 erstellte Spitzturm wird durch einen Turm mit Zwiebelhaube ersetzt. Bei dieser Restauration stiess man auf Fresken aus dem 15./16. Jahrhundert. Diese Kapelle ist im Eigentum der Korporation Dorfallmeind Küssnacht am Rigi.
Geschichtliches
Das Tal, ein Einschnitt nord-südlich von Küssnacht verlaufend, beherbergt am alten Fussweg von Küssnacht nach Meierskappel die Rotkreuzkapelle und die St. Martinskapelle. St. Martin wird erstmals am 24. September 1487 in einer Gült auf dem anstossenden Gadmenhof erwähnt. Somit stammt die erste Kapelle aus spätmittelalterlicher Zeit. Bei den Bauuntersuchungen anlässlich der Restaurierung 1982 stiess man auf den Vorgängerbau. Zu dieser gehörten das Schiff, der Triumphbogen sowie ein Teil des Chores.
Der heutige Bau, den Kapellen von Haltikon und Merlischachen ähnlich, stammt aus derselben Zeit wie diese beiden Kapellen, also aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Am 5. August 1654 weihte der Bischof von Konstanz Franz Johann Prassberg die Kapelle neu. 1782 erfolgten der Bau des Vorzeichens und die Erstellung eines neuen Türmleins. Bei der Restaurierung 1980-82 wurde der spitze Turm durch einen Turm mit Zwiebelhaube ersetzt. Auch stiess man auf Fresken aus dem 15./16. Jahrhundert. Der Altar stammt aus der Zeit um 1650. In der Mitte die Statue des hl. Martin. In den kleinen Muschelnischen zwei weibliche Figuren.
Rotkreuzkapelle, Küssnacht
17. Jahrhundert: Bau der Rotkreuzkapelle oder Kapelle „Maria zur guten Wende“ wie sie auch genannt wird.
18. Jahrhundert: Das Vordächlein wird in der ersten Hälfte des Jahrhunderts angebracht. Im Innern Pietà und eine Kreuzigungsgruppe, der Gekreuzigte ursprünglich nicht dazugehörend, stammen ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert.
1990/91: Die Kapelle wurde eingehend renoviert und mit dem schlanken Türmchen versehen. Die Kapelle ist im Eigentum der Korporation Dorfallmeind Küssnacht am Rigi.
Geschichtliches
Das Kapellchen, über dessen Entstehungszeit nichts bekannt ist, besteht aus einem Rechteck ohne Choreinziehung. Die Kapelle dürfte im 17. Jahrhundert und das Vordächlein in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstanden sein. Seit dem 10. Januar 1991 ziert ein schlankes Türmchen zur Krönung die Kapelle „Maria zur guten Wende“, wie sie auch genannt wird. Die Pietà stammt vom Anfang des 17. Jahr-hunderts.
Kontakt:
Korporation Dorfallmeind Küssnacht am Rigi
Peter Trutmann-Aregger
Badhügel 10
6405 Immensee
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