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Ein deutscher Vorschlag zeigt, wie der globale Klimawandel gerade noch zu bewältigen wäre
Im Sommer hat der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen der deutschen Bundesregierung (WBGU) mit einem Sondergutachten publik gemacht, wie der Klimawandel begrenzt werden könnte.
Der WBGU-Vorschlag basiert auf wenigen Elementen:
⇒ Das Ziel, wonach das Klima sich im globalen Durchschnitt um nicht mehr als zwei Grad erwärmen darf, wird verbindlich festgeschrieben.
⇒ Um dieses Ziel mit einer Wahrscheinlichkeit von zwei Dritteln zu erreichen, dürfen nach heutigem Erkenntnisstand noch 750 Milliarden Tonnen CO2 aus der Verbrennung fossiler Energieträger in die Atmosphäre gelangen.
⇒ Das Budget von 750 Milliarden Tonnen wird den Staaten proportional zur Bevölkerungsgrösse zugeteilt.
⇒ Die Staaten dürfen mit ihren Anteilen am globalen Budget handeln.
⇒ Gleichzeitig legen sie überprüfbare «Dekarbonisierungsfahrpläne» vor. Eine «Weltklimabank» prüft, ob sie diese einhalten.
⇒ Für CO2-Emissionen aus Landnutzung und Entwaldung sowie für die weiteren Treibhausgase werden je eigene Regelungen getroffen.
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