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Der allseits bekannte und sehr oft empfohlene und genutzte Terminal-Texteditor Nano hat ein Update auf die Version 5.5 mit dem Codenamen "Rebecca" erhalten.
Unter anderem kann mit "set promptcolor" die Farbpalette der Prompt-Leiste dahingehend geändert werden, dass man diese besser von der seit dieser Version verfügbaren Minibar unterscheiden kann. Des Weiteren setzt Nano mit der Option "set markmatch" den Cursor an das Ende eines gefundenen Suchbegriffs und blendet den Cursor bis zur nächsten Suchanfrage aus. Das Ausblenden des Cursors lässt sich mit dem Befehl "set showcursor" jedoch deaktivieren.
Ausserdem entfernt "set minibar" die Titelleiste von Nano und fügt anstatt dessen am unteren Rand eine Leiste mit vielen Informationen über das geöffnete Dokument ein. In dieser Leiste befinden sich zum Beispiel der Dateiname, die Cursor-Position und das Zeichen, welches sich unter dem Cursor befindet. Nano zeigt in dieser Leiste auch Informationen an, die in früheren Versionen nur mittels des Befehls "--stateflags" ausgegeben werden konnten, darunter befinden sich Informationen über automatische Einrückung, Zeilenumbrüche etc.
In dieser Version wurde die Unterstützung von S-Lang entfernt.
Die Document Foundation gab gestern über Twitter bekannt, dass der erste Release Kandidat der kommenden Office-Suite LibreOffice 7.1 nun für öffentliche Tests bereit ist, bevor die endgültige Version Anfang Februar veröffentlicht wird. LibreOffice 7.1 ist die nächste grosse Version der beliebten und freien Office-Suite, die von Millionen von Computernutzern weltweit verwendet wird, und befindet sich seit mehr als fünf Monaten in der Entwicklung.
Jetzt, zwei Monate nach der Beta-Version, ist der Meilenstein RC (Release Candidate) bereit für öffentliche Tests. Wer helfen möchte, die Zukunft von LibreOffice zu gestalten kann den RC herunterladen und ausprobieren.
LibreOffice 7. 1 enthält neue Writer-Funktionen wie einen neuen Gliederungs-Faltmodus, mit dem Anwender den gesamten Text von der aktuellen Überschrift bis zur nächsten falten können, einen neuen Styles Inspector-Dialog, der alle Attribute von Absatzstilen, Zeichenstilen und manuell formatierten Eigenschaften anzeigt, schnellere Suchen- und Ersetzen-Operationen, neue Tabellenformeln, die Möglichkeit der automatischen Erkennung von Unicode-Typen in Dokumenten, in denen keine BOM existiert, sowie die Möglichkeit, Eingabefelder über View > Field Names umzuschalten.
Die Calc-Komponente bietet eine bessere Rechtschreibprüfung, eine bessere Suche im Autofilter, eine neue Option, mit der man das Einfügen mit der Eingabetaste deaktivieren kann, Unterstützung für die Auswahl von Elementen im Autofilter-Fenster durch Klicken auf die Zeile eines Elements, Unterstützung für Namen in der INDIRECT-Funktion sowie mehrere Verbesserungen beim Füllen von zusammengeführten Zellen.
Wie bei allen neuen LibreOffice-Versionen wurde die Dokumenten-Interoperabilität verbessert, um MS Office-Dokumente besser zu unterstützen. LibreOffice 7.1 bietet verschiedene Verbesserungen der DOCX-, XLSX- und PPTX-Import- und Exportfilter.
Ausserdem verspricht LibreOffice 7.1 eine neue Funktion namens Additions Dialog, mit der Anwender mehr Inhalte (z.B. Icons, Makros, Vorlagen, etc.) von einem externen Speicher in die Office-Suite holen können, die Möglichkeit, sichtbare Signaturen zu bestehenden PDF-Dateien in Draw hinzuzufügen, volle Unterstützung für HTML-Farben in Math und die Möglichkeit, Animationen für mehrere Objekte in Impress gleichzeitig zu ändern.
Die endgültige Version von LibreOffice 7.1 wird Anfang Februar erwartet.
Die datenschutzfreundliche Suchmaschine mit der Ente im Logo registriert erstmalig über 100 Millionen Suchanfragen pro Tag. Das ist fast nichts im Vergleich zum Monopolisten Google mit seinen 4 bis 5 Milliarden Anfragen pro Tag (Faktor: 50). Duckduckgo liefert Ergebnisse aus hunderten Quellen, darunter auch anderen Suchmaschinen, ohne Nutzerdaten weiterzuleiten. Dazu versucht man, Werbeseiten und Contentfarmen herauszufiltern.
Wer sich fragt, was der seltsame Name 'DuckDuckGo' zu bedeuten, dem gebe ich einen Tipp: "Dreh dich nicht um, denn der Plumpsack geht um".
Seit Beginn des Jahres sind die Suchanfragen bei der Ente kontinuierlich gestiegen. Los ging es mit 78 Millionen pro Tag in den ersten Januartagen, gefolgt von einem Allzeithoch von 90 Millionen Suchen am 10. Januar, welche in den letzten Tagen die 100 Millionen-Marke überschritten haben. Ein Grund dafür ist der Abgesang auf WhatsApp, welcher die Anwenderinnen generell auf die Suche nach Anwendungen und Dienstleistungen geschickt haben, die sorgfältiger mit der Privatsphäre ihrer Kunden umgehen.
Bei dieser Gelegenheit schauen wir wieder einmal auf die Statistik von Netmarketshare zu den GNU/Linux-Zahlen. Bisher wurde gemunkelt, dass der Anstieg eine Folge der Pandemie und der gestiegenen Arbeit im Homeoffice ist (was durchaus plausibel erscheint). Falls nun jedoch die 'Friss-oder-stirb'-Politik von Facebook die Bevölkerung für freie Lösungen sensibilisiert, ist das ein positiver Nebeneffekt.
In diesem Beitrag möchte ich nicht auf die Frage eingehen, wie man sein Smartphone Datenschutzgerechter machen könnte, sondern wie ein auf Datenschutz ausgerichtetes Android-Smartphone eigentlich aussehen sollte. Dabei werde ich in es diesen Artikel fiktiv mit diesen Software-Komponenten ausstatten, die es auf jeden Fall braucht. Wir gehen davon aus, das wir ein Android vor uns haben, was zwar prinzipiell funktionsfähig ist, aber noch nichts ausser die wichtigsten Grundfunktionen vorkonfiguriert ist.
An dieser Stelle ein kurzer Disclaimer: Ich bin weder Programmierer noch ist mir in irgendeiner Form bewusst, wie viel Arbeit dahintersteckt und wie die tatsächlichen Abläufe beim Programmieren eines auf Android basierenden Betriebssystems sind. Dieser Beitrag soll eine Art „Was-wäre-wenn“ Format sein.
Wenn man eine Tastatur und eine Maus von Logitech besitzt, die nicht in einem Bundle gekauft wurden, dann werden zwei USB-Anschlüssen am Laptop oder PC blockiert.
Mit einem Unifying Receiver, können bis zu sechs verschiedene drahtlose Eingabegeräte wie Tastaturen oder Mäuse verbunden werden. Die Software für die Konfiguration des Unifying Receiver wird offiziell nur für Windows und macOS angeboten. Hier kommt Solaar ins Spiel. Solaar unterliegt der GNU Public License, v2 und der Quellcode ist auf Github verfügbar.
Solaar ist ein GNU/Linux Geräte-Manager für viele Logitech Tastaturen, Mäuse und Trackpads, die eine kabellose Verbindung zu einem USB Unifying-, Lightspeed- oder Nano-Empfänger herstellen, direkt über ein USB-Kabel verbunden werden oder eine Verbindung über Bluetooth herstellen.
Wenn es eine Webseite gibt, die Informationen über die Popularität von GNU/Linux-Distributionen enthält, wird gerne auf Distrowatch verwiesen, obwohl (fast alle) wissen, dass dieses Portal keine seriöse Quelle ist. Dies geschieht oft in Ermangelung von Alternativen, da das Zählen oder Messen von Popularität oder Installationszahlen kein einfaches Unterfangen ist.
GNU/Linux.ch (kurz GL) ist eine privat organisierte und nicht kommerzielle Interessengemeinschaft mit dem Ziel, Informationen über Freie Software und Freie Gesellschaft zu verbreiten. Dabei spielt die Inklusion der Community eine grosse Rolle; jede/r kann sich an den Publikationen und Diskussionen zu den Themen beteiligen. GL wurde am 15. Mai 2020 von Lioh Möller gegründet. Dieser Beitrag dient der transparenten Darstellung der GL-Tätigkeiten im Jahr 2020.
Dienstleistungen
Die Informationen werden in erster Linie als Artikel auf dem News-Portal GNU/Linux.ch publiziert und können per RSS abonniert werden. Ausserdem gibt es einen monatlichen Podcast 'GNU/LinuxNews', der ebenfalls abonniert werden kann. Um eine breite Diskussion zu den Themen zu fördern, stellt GL verschiedene Kanäle zur Verfügung. Die Teilnehmenden können sich über die Messenger Telegram und Matrix austauschen. Dort stehen jeweils die gespiegelten Gruppen TALK (Diskussion) und HELP (Hilfe) zur Verfügung. Beide Gruppen sind moderiert. In die Gruppe TALK werden automatisch alle Redaktions- und Podcast-Beiträge eingespiesen. Für die inhaltliche Arbeit bestehen drei weitere Gruppen: CORE (Kernteam, v.A. administrative Themen), RED (Redaktion, Artikelthemen, Organisation zwischen den Autoren etc.) und POD (Podcast, Organisation und Planung des GLN-Podcasts). GL kann auch über E-Mail und Mastodon erreicht werden (siehe Kontakt).
Organisation
Neben der Community, die Beiträge liest, Podcast hört und sich an Diskussion beteiligt (TALK) oder Hilfe anbietet (HELP), gibt es ein Kernteam (CORE) bestehend aus Lioh Möller, Joël Schurter und Ralf Hersel. Die beiden Gruppen werden von Joël (bzw. dem CORE-Team) moderiert. Autoren und Autorinnen sind in der Redaktion (RED) zusammengefasst. Dort schreiben zur Zeit 12 Personen mit. Die 6 Podcaster sind in der Gruppe POD organisiert. Der GLN-Podcast arbeitet mit dem Portal Linuxnews.de zusammen. Sowohl die Redaktion als auch die Podcast-Gruppe sind offen für neue Teilnehmerinnen.
Zahlen
Im letzten Jahr wurden 728 Beiträge von 20 Autoren geschrieben, sowie 6 Podcastfolgen gesendet. In den Podcasts kamen 8 Podcaster und Interviewpartner zu Wort. Die Anzahl der Leserinnen und Hörer ist im ersten Jahr des Bestehens kontinuierlich gewachsen. Die Artikel werden pro Tag von über 2'000 Besuchern gelesen und der monatliche Podcast von ca. 5'000 Interessierten gehört.
Finanzen
GL ist eine nicht gewinnorientierte Gemeinschaft, die sich ausschliesslich über Spenden finanziert. Die Einnahmen werden überwiegend zur Deckung der Betriebskosten (Hosting usw.) verwendet. Spenden sind über Paypal oder Banküberweisung möglich. Unsere Buchhaltung besteht aus einer einfachen Einnahmen-/Ausgaben-Rechnung. Im Jahr 2020 verbuchten wir Ausgaben in Höhe von 189.87 CHF und Einnahmen in Höhe von 178.81 CHF, was zu einem Saldo und Jahresabschluss von -10.86 CHF führte. Die Buchhaltung wird von Ralf Hersel geführt und von Nils geprüft.
Das Wine-Team gibt die Verfügbarkeit der stabilen Version 6.0 bekannt. Diese Version repräsentiert ein Jahr Entwicklungsarbeit und über 8.300 individuelle Änderungen. Sie enthält eine grosse Anzahl von Verbesserungen, die in den untenstehenden Release Notes aufgelistet sind.
Fall jemand nicht weiss worum es geht: Wine ist eine Windows-Kompatibilitätsschicht, die es Apps, Tools und Spielen, die für Microsoft Windows entwickelt wurden, ermöglicht, (mit Einschränkungen) auf Linux-, BSD-, Android- und sogar macOS-Systemen zu laufen. Zurzeit sind mehr als 27.500 Windows-Apps und Spiele mit Wine kompatibel, darunter bekannte Software wie Photoshop und Microsoft Office und beliebte Spiele wie StarCraft, Final Fantasy XI Online und Team Fortress II. Wine erfreut sich grosser Beliebtheit bei einer Vielzahl von Linux-Anwendern, die sich täglich darauf verlassen, sei es, um ein kritisches Windows-Programm auszuführen oder sich die Zeit mit einem Spiel zu vertreiben.
Die wichtigsten Änderungen in der neuen Version sind:
Kernmodule im PE-Format
Vulkan-Backend für WineD3D
Unterstützung für DirectShow und Media Foundation
Neugestaltung der Textkonsole
Mit weit über 8.000 Änderungen in Wine 6.0, ist dies die robusteste und funktionsreichste Version der Kompatibilitätsschicht, die es bisher gab. Alle Details dazu sind in den Releasenotes enthalten.