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Sämtliche Berufsgruppen und Regionen verzeichneten eine steigende Nachfrage nach Arbeitskräften. Seit dem Frühling 2021 nehme die Zahl an Stellenausschreibungen stetig zu, heisst es in einem Communiqué vom Donnerstag.
Ein solch rasanter und massiver Anstieg des Index sei seit Messbeginn im Jahr 2003 noch nie beobachtet worden. Selbst im Vergleich mit dem Vorkrisenquartal (Q4 2019) wurde ein eindeutiger Zuwachs von 18 Prozent erreicht.
Nach Berufsgruppen verzeichneten die Handwerker (+23 Prozent), zu denen unter anderem Berufe wie Polymechaniker, Präzisionshandwerker und Berufe in der Nahrungsmittelverarbeitung gehören, den grössten prozentualen Zuwachs. Es folgen Fachkräfte von Büro und Verwaltung (+21 Prozent) und die Fachkräfte von Dienstleistung und Verkauf (+17 Prozent).
Nordwestschweiz an der Spitze
Nach Regionen wurde der mit Abstand grösste Zuwachs in der Nordwestschweiz (+25 Prozent) gemessen, gefolgt vom Espace Mittelland (+21 Prozent) und der Zentralschweiz (+21 Prozent). Doch auch in der Ostschweiz (+13 Prozent), der Region Zürich (+12) und der Südwestschweiz (+8 Prozent) ging es bergauf.
Der massive Zuwachs an Stelleninseraten widerspiegele die deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Schweiz über die letzten Quartale und gehe mit der positiven Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) einher, heisst es weiter.
Gegenwärtige Entwicklungen sprächen jedoch dafür, dass sich das wirtschaftliche Wachstum und somit auch die positive Entwicklung in der Zahl der Stellenausschreibungen im Jahr 2022 verlangsamen werde.