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Der Begriff Gynäkomastie leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet sinngemässe "frauenartige Brust". Eine Vergrösserung der männlichen Brust ist häufiger als allgemein vermutet und betrifft zwischen 40 und 60 Prozent der männlichen Bevölkerung. Sie kann sowohl einseitig als auch beidseitig ausgebildet sein. Bereits in der Pubertät vergrössert sich auch die männliche Brust häufig durch die hormonellen Veränderungen und kann die Jugendlichen und jungen Erwachsenen stark belasten. Glücklicherweise bildet sich die Pubertätsgynäkomastie häufig spontan zurück. Auch bestimmte Medikamente (anabole Steroide, östrogenhaltige Medikamente u.a.), Alkohol, Marihuana (Cannabis, Haschisch), und bestimmte Krankheiten (Krebserkrankungen, Leberfunktionsstörungen, u.a.) können eine Gynäkomastie verursachen. In der Mehrzahl der Fälle ist die Ursache der Gynäkomastie jedoch nicht bekannt (idiopathische Gynäkomastie). In diesen Fällen hilft nur eine operative Korrektur.