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Das BFS berechnet seit 2006 eine Wiederverurteilungsrate für Erwachsene und Minderjährige nach Verurteilungsjahr.
Dazu wird die Zahl der in einem bestimmten Jahr verurteilten Personen mit der Zahl der Personen ins Verhältnis gesetzt, die innerhalb der drei Jahre nach dieser ersten Verurteilung erneut eine Straftat begehen und für diese verurteilt werden.
Um den Einfluss von Vorstrafen einzubeziehen, wird geprüft, ob diese Personen in den drei Jahren vor dem Referenzurteil bereits verurteilt wurden, das heisst, ob sie vorbestraft waren.
Jährliche Rückfallraten nach einem Referenzereignis
Rückfall nach einer Verurteilung (bei der keine Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verhängt wurde)
Das BFS berechnet seit 2006 eine Wiederverurteilungsrate für Erwachsene und Minderjährige nach Verurteilungsjahr.
Rückfall nach einer Entlassung
Das BFS berechnet auch eine Wiederverurteilungs- und Wiedereinweisungsrate nach Entlassungsjahr. Als wiederverurteilt werden in diesem Rahmen alle Schweizer Erwachsenen bezeichnet, die innerhalb von drei Jahren nach einer Entlassung aus dem Strafvollzug ein Vergehen oder ein Verbrechen begehen, das eine erneute Verurteilung zur Folge hat. Als wiedereingewiesen werden alle Schweizer Erwachsenen bezeichnet, die innerhalb von drei Jahren nach einer Entlassung aus dem Strafvollzug wieder ein Verbrechen oder Vergehen begehen, dafür erneut verurteilt und wieder in den Vollzug eingewiesen werden.
Langzeitbeobachtungen der Rückfallrate für ausgewählte Geburtsjahrgänge
Risikofaktoren für eine Wiederverurteilung straffälliger Minderjähriger im Erwachsenenalter, 1999 -2015
Straffällige Jugendliche und Rückfallraten im Erwachsenenalter: Jugend- und Erwachsenenstrafurteilsstatistik 1999 bis 2015
Wiederverurteilungen nach erstem Strafurteil als Erwachsener: Strafurteilsstatistik 1984 bis 2014
Weiterführende Informationen