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Die Geschichte des Höhenfeuers Schwarzgrat beginnt 1982. Damals entschloss sich eine verschworene Gruppe von Jungen und Junggebliebenen aus dem Umfeld von Pfadi und Blauring Erstfeld, am Schweizerischen Nationalfeiertag hoch über Erstfeld ein Höhenfeuer zu entfachen. Als Standort wurde der Bälmeten, 2414 m.ü.M., ausgesucht.
Nachdem die ersten beiden Höhenfeuer auf dem Bälmeten entfacht wurden, beschloss man, den 1. August künftig auf dem Schwarzgrat, also rund 400 Höhenmeter tiefer, zu begehen. Seither wird der bewaldete Rücken des Schwarzgrats jeweils in den letzten Juli- und ersten Augusttagen vom Schwarzgrat-Team bevölkert, das angespannt dem grossen Moment entgegenfiebert, wo am 1. August pünktlich um 22:00 Uhr das Feuer angezündet werden darf. Und angezündet wurde es fast immer, und auch fast immer rechtzeitig. Ein paar wenige Male kam es zu kleinen Verspätungen, weil Regen oder Wind das Anzünden erschwerten. 1990 war André Assey mutterseelenallein auf dem Schwarzgrat und zündete ein bisschen früher an. 2008 wurde aufgrund prognostizierter „anhaltender, schwerer Gewitter“ einen ganzen Tag früher angezündet. Im
Sommer 2015 schliesslich war es in den Urner Amtsstuben noch trockener als draussen und das Zünden wurde offiziell verboten. Das Höhenfeuer wurde dann am 31.12.15 nachgeholt.