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Warum tun Menschen, was sie tun? Es ist alles eine Sache ihrer Glaubenssätze. So erstaunlich es sich anhört; wenn die Menschen glauben würden, daß das Bohren von Löchern in ihre Köpfe Krankheiten heilen könnte, sie würden es tun (... und haben es getan! ... ), gleichgültig, ob dieser Glaube gerechtfertigt ist oder nicht. Glauben sie statt dessen, daß ihr Glück" davon abhängt, anderen zu helfen, werden sie dies genauso unbeirrt tun. Glaubenssätze entscheiden zwischen einem Leben im Elend und einem, das sich durch freudiges Geben auszeichnet. Glaubenssätze trennen einen Mozart von einem Manson', lassen manche zu Helden werden, während andere resignieren und sich fragen, was alles hätte sein können. Welche Glaubenssätze liegen den Handlungen der Menschen in Deiner Umgebung zugrunde? Welche Glaubenssätze teilst Du mit Deinen Kollegen? Mit Deinen Kindern? Deine Eltern? Welche weichen voneinander ab?
Während ein unerschütterliches Gefühl von Gewißheit Dir helfen kann, große Dinge zu erreichen, so hat es auch das Potential, Dich gegenüber jeder Information, die Dein Leben für immer verändern kann, blind sein zu lassen.
Hast Du jemals einen Menschen getroffen, der aus einem Bedürfnis nach Sicherheit heraus, nicht auf neue Ideen hören wollte?
Wenn Du aus den Augen eines anderen einen Blick auf Deine eigenen Glaubenssätze werfen Könntest, was würdest Du sehen?
Wie Glaubenssätze wirken: Experiemnt mit Blondinen
Glaubenssatz: Blond und Blöd
Am 26.05.2008 führte der Fernsehsender ARD ein Experiment durch:
Das Großexperiment sollte am Beispiel von Blondinen zeigen, ob Blondinen in einem Intelligenztest besser oder schlechter abschneiden, wenn sie vorher Blondinenwitze gelesen haben.
60 blonde Damen gingen nichtsahnend und unvorbereitet in das Experiment -. Die eine Hälfte bekam zunächst Blondinenwitze zum Lesen, die andere Hälfte bekam neutrale Witze. Danach führten alle Damen einen Test durch, in dem es um die intellektuelle Leistungsfähigkeit ging.
Das Ergebnis: Blondinen, die vorher neutrale Witze gelesen hatten, lösten (55 Prozent) der Aufgaben richtig. Blondinen, die vorher mit Blondinenwitzen konfrontiert wurden, erreichten nur 27 Prozent richtige Antworten.
Es war also nicht so, dass die Blondinen durch die Witze angespornt wurden und bessere Ergebnisse erzielten. Tatsächlich wurden sie unbewusst durch die Vorurteile negativ beeinflusst. Sie ließen sich durch die Witze verunsichern, entschieden deshalb weniger rasch und bearbeiteten insgesamt auch weniger Aufgaben. Dieses Phänomen ist eine so genannte "selbsterfüllende Prophezeiung" und zeigt sich nicht nur im Zusammenhang mit der Haarfarbe.