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Rating Watch Länder: Schweiz weiter mit Höchstnote
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Dieter Haas
Die US-Ratingagentur Fitch hat das Kreditrating der Schweiz mit der Höchstnote Triple-A bestätigt, beurteilt den Ausblick weiterhin mit «stabil» und droht Russland nicht mehr mit einer Herabstufung.
In ihrer Begründung nannte Fitch die vorsichtige Wirtschafts- und Fiskalpolitik, eine diversifizierte und wohlhabende Wirtschaft sowie den hohen Ausbildungsstand. Im Vergleich mit den übrigen verbliebenen Ländern mit der Höchstnote steht die Schweiz im internen Ranking der Ratingagentur weit oben. Das BIP pro Kopf bspw. entspreche dem 1,5-Fachen des Medians der «AAA»-Konkurrenten. Im Fall von Russland ist laut Fitch die Gefahr eines Abrutschens auf den Ramschstatus vorerst gebannt. Die Analysten des Prüfunternehmens hoben die Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Negativ auf Stabil an und bestätigten ihre Einstufung «BBB-». Sie begründeten ihren Schritt mit den eingeleiteten Massnahmen der Regierung zur Stabilisierung des Staatshaushaltes aufgrund des eingetretenen Preiszerfalls der Ölpreise. Die anhaltenden Probleme Italiens (politische Unsicherheit und wiederholtes Aufweichen der Haushaltsziele) veranlassten Fitch, ihren Ausblick für Italien auf Negativ zu senken. Sie beliess die Bonität jedoch bei «BBB». Für 2017 rechnet die Regierung unseres südlichen Nachbarlandes mit einem Anstieg des BIP um lediglich 1,0% und einem höheren Haushaltsdefizit als ursprünglich geplant. Fitch erachtet die zukünftige Entwicklung der unkonventionellen Geldpolitik der Notenbank als grösstes Risiko für ihre Ratings. Sie geht bei ihren Einstufungen von einer graduellen Leitzinserhöhung der US-Notenbank in 2017 und 2018 aus, einer Fortsetzung der Stimulierungsmassnahmen durch die EZB und einer unveränderten Negativzinspolitik der Bank of Japan.