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Die britische Financial Management Authority (FCA) hat den Betrieb von Wirecard Card Solutions (WCS), einer Tochtergesellschaft von Wirecard, die Krypto-Debitkarten für Visa herausgibt, eingestellt. Die FCA sagte heute in einer Erklärung, dass WCS keine regulierten Aktivitäten mehr durchführen darf und dass die Institution keine Transaktionen mit Vermögenswerten oder Geldern tätigen darf. In der FCA-Erklärung heißt es: „In Deutschland gibt es anhaltende Vorfälle über Unternehmen, die eng mit Wirecard verbunden sind. Die Muttergesellschaft von Wirecard, die Wirecard AG mit Sitz in Deutschland, ist derzeit das Ziel von Sicherheitskräften und befindet sich in einem Insolvenzverfahren.
„WIR HABEN AUFGEHÖRT, UM KUNDENGELDER ZU SCHÜTZEN“
In der Erklärung der FCA hieß es, man sei seit mehreren Tagen in engem Kontakt mit der UK-Niederlassung von Wirecard und anderen Behörden, um Maßnahmen zum Schutz der Kunden zu ergreifen. „Wir ergreifen weiterhin Maßnahmen zum Schutz der Kunden. Am 26. Juni haben wir alle regulierten Aktivitäten der Firma eingestellt, um Kundengelder zu schützen. Das bedeutet, dass auf die Gelder der Kunden nicht zugegriffen werden kann. WCS stellt Visa-Krypto-Debitkarten für Unternehmen wie Crypto.com und TenX aus. Auch Wirecard Singapore, eine weitere Tochtergesellschaft von Wirecard, gibt Kryptokarten heraus. Singapurs Regulierungsbehörden müssen noch handeln. Die Ereignisse im Zusammenhang mit Wirecard begannen letzte Woche, nachdem EY, der Wirtschaftsprüfer des Unternehmens, erklärte, dass das Unternehmen kein Bargeld habe, um die 2,1 Milliarden Dollar an Konten zu decken. In der Stellungnahme von Wirecard hieß es, dass Dritte möglicherweise gefälschte Konten erstellt haben, um Wirtschaftsprüfer zu täuschen.