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Tourismus setzte früh einIn der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte der Tourismus ein. Den ältesten beiden Hotels, dem Hotel Alpenrose und dem Hotel Edelweiss, folgten nach der Jahrhundertwende zahlreiche weitere. Der Tourismus, der in den Anfängen rein von der Sommersaison lebte, entwickelte langsam auch eine Wintersaison, die allerdings in Sils erst Anfang der Sechziger-Jahren einen grösseren Aufschwung nahm. Dieser Aufschwung wurde durch das Aufkommen des Langlaufsportes und später durch den Bau der Furtschellasbahn begünstigt.
Heute bietet Sils ein für ein Dorf in dieser Grösse wohl einmalig breites Spektrum an Gastgewerbebetrieben und touristischer Infrastruktur. Neben Hotelerie, Restauration und Landwirtschaft hat sich auch das lokale Handwerk etabliert und präsentiert sich heute als sehr konkurrenzfähig. Sils hat offenbar schon sehr früh eine bestimmte Gruppe von Erholungssuchenden angesprochen: Es war bereits zu Beginn der Hotelerie die Regel, dass in Sils bedeutende Persönlichkeiten aus den Sparten der Geisteswissenschaften, der Kunst oder der Politik Erholung suchten. Diese Tatsache wirkt auch heute noch in Sils nach, haben wir doch das Privileg, sehr kulturbeflissene Gäste beherbergen zu dürfen. Das kulturelle Angebot darf sich denn auch sehen lassen.
Gleichzeitig bieten Sils und die ganze Region Oberengadin sicher im Sommer wie im Winter für den Sportler ein riesiges Angebot.