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Mein letzter Artikel vom Februar endete mit Gedanken zum Ursprung des Corona-Virus. Dabei verwies ich ausführlich auf die detaillierten Nachforschungen des renommierten deutschen Professors Roland Wiesendanger von der Universität Hamburg.
Der Rektor der Hochschule stellte sich damals hinter Wiesendangers Veröffentlichungen. „Lieber eine unsichere Hypothese diskutieren, als am Ende eine richtige verschwiegen zu haben.“
Er sollte recht behalten: Die kritisierte Forschung an Viren in Wuhan, unter Führung und Finanzierung durch die USA, erfährt nun ein erschreckendes Wiedersehen.
Vor einer Woche veröffentlichte die Universität Boston einen Forschungsbericht. Titel: „Rolle des Spike-Proteins beim pathogenen (krankmachenden) und antigenen (Abwehrkörper erzeugenden) Verhalten der Omicron-Variante SARS CoV-2 BA.1“.
Der Bericht beschreibt, dass es Forschern der Uni gelungen sei, ein neues Corona-Virus mit einer Sterblichkeitsrate bei Labormäusen von 80% zu erschaffen.
Wie dem Bericht zu entnehmen ist, wurde die infektiöse Omikron-Variante mit der ursprünglichen Wuhan-Variante kombiniert. Damit erzeugten die Forscher eine fünfmal infektiösere und deutlich tödlichere Corona-Virus-Variante.
Das im Labor geschaffene Virus entzieht sich laut den Erkenntnissen der Boston-Wissenschaftlern der Immunität, die durch eine Impfung hervorgerufen wurde.
Bei Labormäusen sei eine schwere Krankheit ausgelöst worden, 80% der Tiere seien während der Tests verstorben.
Weiter sagen die Forscher, dass der neue Stamm bei Menschen wahrscheinlich weniger tödlich sei als bei Mäusen. Gleichzeitig stellen sie aber fest, dass ihr neues Virus im Vergleich zur Omikron-Variante in menschlichen Lungenzellen fünfmal so viele Viruspartikel produziere wie die ursprüngliche Variante.
Als „Spiel mit dem Feuer“ ist die Arbeit an der Bostoner Universität rundum (in den USA selbst, in England und wenigen deutschsprachigen Medien) heftig kritisiert worden, beispielsweise vom US-Senator und Mediziner Dr. Roger Marshall.
Senator Marshall schrieb am 17. Oktober, nur drei Tage nach Veröffentlichung des Forschungspapiers, es sei „skrupellos, dass das NIH (Nationales US-Gesundheitsinstitut) diesen tödlichen Gewinn an funktioneller Virusforschung durch die Universität in Boston und die EcoHealh Alliance in dicht besiedelten Gegenden fördert, wodurch das Potenzial geschaffen wird, mehr Menschen zu töten als durch jede Atomwaffe“.
„Die Geschichte hat uns gelehrt, dass es Viren gelungen ist, selbst den sichersten Labors zu entkommen. Dies ist kein Risiko, das Wissenschaftler alleine ohne Zustimmung der US-Öffentlichkeit eingehen können sollten. Diese Forschung muss sofort eingestellt werde“
Und weiter: „Das NIH finanziert weiterhin diese gefährliche Forschung, während es die Untersuchungen des Kongresses zu den Ursprüngen von Covid behindert, obwohl die US-Geheimdienste, die WHO, The Lancet und mehrere andere zugegeben haben, dass die Covid-19-Pandemie möglicherweise durch einen Laborunfall in Wuhan entstanden ist.“
„Ich werde weiterhin die Verabschiedung meines Moratorium-Gesetzes zur Virus-Gain-of-Function-Forschung fordern – es war noch nie so wichtig.“
Dabei muss man wissen, dass Senator Roger Marshall das erste Mitglied des Kongresses war, das im Repräsentantenhaus wegen der Ausbreitung von Covid-19 Alarm geschlagen hatte und sich im US-Senat bemühte, in den USA den Ursprüngen von Covid-19 auf den Grund zu gehen.
Die englische Daily Mail schreibt: „Dies ist ein Spiel mit dem Feuer und könnte eine neue, im Labor erzeugte Pandemie hervorrufen.“
Experten prügeln auf das Labor in Boston ein: Wissenschaftler würden einen neuen tödlichen Covid-Stamm mit einer Tötungsrate von 80% entwickeln, das Team der Boston-Universität habe einen Hybrid-Virus hergestellt, das in einer Studie 80% der Mäuse getötet habe.
Der Fall zeigt, wie die gefährliche Forschung zur Virus-Manipulation sogar in den USA weitergeht, obwohl befürchtet wird, dass ähnliche Praktiken die Pandemie ausgelöst haben könnten.
Der Chemiker Dr. Richard Ebright von der Rutgers University in New Brunswick (New Jesey) meinte zu Daily Mail: „Wenn wir eine nächste, durch Labore verursachte Pandemie vermeiden wollen, ist es unerlässlich, dass die Aufsicht über die Erforschung potenzieller Pandemieerreger gestärkt wird.“
Die Forderungen von Dr. Ebright sowie des US-Senators Dr. Marshall entsprechen den seit langem geforderten Massnahmen von Professor Roland Wiesendanger, die er schon vor einiger Zeit in Researchgate aufgeführt hat.
„Funktionserweiterung“ und Forschung mit potenziellen Pandemieerregern geht uns alle an, wenn wir die nächste, im Labor erzeugte Pandemie verhindern wollen.
Dazu muss die internationale Aufsicht, wie dies die Universität Hamburg mit Wiesendanger längst fordert, vorangetrieben und umgesetzt werden.
Der Vollständigkeit halber und um die Thematik abzurunden, erwähne ich hier auch, dass Victoria Nuland (einflussreiche Mitarbeiterin im US-Aussenministerium) in einer Anhörung des US-Kongresses die Existenz von „biologischen Forschungseinrichtungen“ in der Ukraine bestätigte und ausführte, diese beziehungsweise die Forschungssubstanzen dürften unter keinen Umständen den Russen in die Hände fallen.
Schliesslich noch ein Beitrag über das US-betriebene Lugar Center in Tiflis (Georgien), unter der einheimischen Bevölkerung bekannt als „Labor des Todes“.
Kommentar: Auffallend ist, dass in den Schweizer Medien nichts über diese Umstände berichtet worden ist.
Bei der Beurteilung einer Medienlandschaft ist das Augenmerk nicht nur auf die Ereignisse zu richten, über die berichtet wird, sondern viel mehr darauf, was und worüber nicht berichtet wird.
Wie die Anweisungen an die grossen Redaktionen bei der Covid-Pandemie erfolgten, haben wir ja bereits erfahren.