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EUREKA ist eine von den Rahmenprogrammen der Europäischen Kommission unabhängige zwischenstaatliche Initiative für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte in marktorientierter Forschung und Entwicklung (F&E). Die Initiative hat das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der an EUREKA beteiligten Länder zu stärken.
Das paneuropäische Netzwerk EUREKA wurde 1985 als zwischenstaatliche Initiative gegründet. Die Schweiz ist Gründungsmitglied dieses nichtgewinnorientierten Vereins nach belgischem Recht. EUREKA umfasst heute 40 europäische Mitgliedsländer, die vier assoziierten Mitglieder Süd Korea, Chile, Kanada und Süd Afrika sowie die EU (durch die Europäische Kommission vertreten).
Alle Länder sind mit den für Innovation zuständigen Ministerien und den Förderagenturen für Innovation bei EUREKA vertreten. Ziel von EUREKA ist die grenzüberschreitende Abstimmung der nationalen Innovationspolitiken und der Projektförderung, um einerseits der Fragmentierung der Förderangebote in Europa entgegenzuwirken und andererseits mit der zunehmenden Internationalisierung von Innovationskooperationen Schritt zu halten.
Die Schweiz ist bei EUREKA durch den Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF sowie durch Innosuisse vertreten. Das SBFI ist zuständig für administrative Verfahren im Zusammenhang mit EUREKA (z.B. Anträge an den Bundesrat) und koordiniert die Vorbereitung von EUREKA-Ministerkonferenzen und interparlamentarischen Konferenzen von EUREKA sowie die Behandlung von Anfragen an das WBF.