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Traditionelle, (oft schriftlos) überlieferte Musik bezeichnet man im allgemeinen als Volksmusik. Meist ist sie regional verankert oder hat einen regionalen Ursprung. Oft entwickeln sich dazu auch Volkstänze, die dann nicht mehr unterschieden werden von der Musik an sich. Es kommt sozusagen zum Verschmelzen von Musik und Tanz. Im deutschsprachigen Raum werden auch volkstümliche Schlager als Volksmusik bezeichnet, obwohl dies nicht Volksmusik im engeren Sinne ist.
Der Begriff "Volkslied" wurde im 18. Jahrhundert von Johann Gottfried Herder geprägt. (Der Begriff "Volkstanz" wurde sogar erst im 20. Jahrhundert eingeführt, um die Volkstänze von den Gesellschaftstänzen abzugrenzen.) Eine exakte Definition ist nicht möglich. Man kann aber sagen, dass als Volksmusik gilt, was aus dem Volk hervorging und über Generationen tradiert wurde. Von Komponisten geschaffene Werke sind keine Volksmusik im eigentlichen Sinne, oft aber kaum von dieser zu unterscheiden.