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- wirtschaftlichkeit fragt nicht nach dem sinn der produkte oder nach wirklichen bedürfnissen, wirtschaftlichkeit fragt einzig nach dem gewinn, welches ein produkt auf dem markt erzielen kann.
- nicht profitable arbeit bleibt liegen und nicht absetzbare produkte werden weggeschmissen.
- nicht profitable arbeit (wie viele care- und fürsorgearbeiten) muss unbezahlt erledigt werden.
- gesellschaftlicher bedarf führt nicht zu erwerbsarbeit (fürsorgearbeit kann nur bezahlt werden, wenn sie rentiert).
- für die rendite ist eine riesige maschinerie im gang, die fieberhaft nach absetzbaren produkten auf der suche ist (absetzbarkeit als einziger sinn und zweck).
- die globalisierte konkurrenz sorgt dafür, dass mit den produkten immer weniger gewinn erzielt werden kann, was die wirtschaft zwingt, die menge von produkten und leistungen dauernd zu erhöhen.
- der kapitalismus schafft auf der einen seite arbeit ab, um auf der anderen seite andauernd überflüssige arbeit zu erzeugen.
- das system der freien marktwirtschaft auf der basis der konkurrenz fördert und fordert eine masslose verschwendung von produktionsmitteln und arbeitskräften.
- komischerweise wagen es die menschen nicht über dieses marktsystem nachzudenken, es zu hinterfragen. die menschen scheinen zu glauben, dass diese blase des profites, der macht und der gier, das überleben, den wohlstand garantiert.
es gibt keinen menschlichen grund in diesem system mitzumachen, es zu unterstützen und in ihm zu funktionieren. es funktioniert mit angst und druck, mit erpressung und unfreiheit.
ist die wirtschaft wirklich so schwer zu durchschauen, wie es immer gesagt wird? machen wir den versuch: schauen wir mit mitmenschlichkeit, mit empathie, mit offenheit, fragestellend und in freiheit auf den arbeitsmarkt, die freie marktwirtschaft, den konsumzwang, den produktionszwang, den renditezwang! was sehen wir? was erkennen wir?
wollen wir menschen uns mit unserer arbeit nicht für eine welt einsetzen, die uns zugute kommt. wollen wir nicht anders arbeiten und anderes arbeiten?