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Aus wissenschaftlicher Sicht haben globale Rankings nur eine begrenzte Aussagekraft. Die Messung der Leistung von Hochschulen ist dennoch im Interesse von Politik, Öffentlichkeit, Studierenden und deren Eltern. Nicht zuletzt ist es den Hochschulen selbst ein Anliegen, ihre Leistung auszuweisen. Deshalb sind verschiedene nationale und internationale Initiativen entstanden:
Schweiz: Projekte von swissuniversities zur Messung der Forschungsleistungen in Geistes- und Sozialwissenschaften
Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) förderte seit 2008 verschiedene Kooperations- und Innovationsprojekte im Bereich der Forschungsevaluation. Ziel dieser Projekte ist es, die Schweizer Universitäten mit Instrumenten auszustatten, welche es erlauben, ihre Forschungsleistungen zu messen und einem Vergleich auf internationaler Ebene zu unterziehen. 2013 bis 2016 fokussieren sich die neu von swissuniversities geförderten Projekte insbesondere auf die Geistes- und Sozialwissenschaften.
Europa: U-Multirank
Die Europäische Kommission lancierte das U-Multirank-Projekt als Reaktion auf die «Unzulänglichkeiten der bestehenden globalen Rankings». Ziel der Machbarkeitsstudie 2009-2011 war es, ein Konzept zu entwickeln, welches die unterschiedlichen nationalen Strukturen und Kulturen im Hochschulsektor berücksichtigt. 2012 sprach sich die Kommission für die Weiterführung des Projekts aus. 2013 wurden erstmals Resultate veröffentlicht.
International: IREG - International Ranking Expert Group
Die Gruppe wurde 2004 vom European Center for Higher Education (UNESCO-CEPES) und vom Institute for Higher Education Policy (USA) gegründet. Sie hat bisher zwei Massnahmen zur Qualitätssicherung von Hochschulrankings initiiert: