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Zum Vergleich: In der Schweiz produzierte die Industrie laut Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) 2020 knapp 4 Prozent weniger, der Umsatz ging um 6,4 Prozent zurück.
In Deutschland brach die Produktion vor allem während der ersten Phase der Corona-Einschränkungen im April und Mai um 29,7 beziehungsweise 23,4 Prozent ein, danach begann sie sich zu erholen. Im Dezember lag der Rückstand der Industrieproduktion gemessen am Vorjahresmonat nur noch bei 1,5 Prozent.
«Der einzige Wirtschaftszweig, in dem die Produktion im Vorjahresvergleich gestiegen ist, war die Holzindustrie», stellte das Statistikamt fest. Die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren - ohne Möbel - nahm um 3,1 Prozent zu.
Besonders stark fiel der Einbruch im vergangenen Jahr in der Automobilindustrie aus: Die Hersteller von Autos und Autoteilen produzierten ein Viertel weniger als im Vorjahr. Gemessen am Umsatz ist die Autobranche Deutschlands wichtigster Industriezweig: Die rund 809'000 Erwerbstätigen in 968 Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten erbrachten 2020 Einnahmen von insgesamt 379,3 Milliarden Euro.
Die Maschinenbauer produzierten 13,8 Prozent weniger, während die Metallindustrie auf ein Minus von 13,3 Prozent kamen. Auch die Betriebe zur Herstellung von Bekleidung wurden aufgrund der Corona-Pandemie stark beeinträchtigt: Sie produzierten ein Fünftel weniger. Vergleichsweise wenig zurückgegangen ist die Produktion in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie sowie der Chemieindustrie mit 2,8 beziehungsweise 1,1 Prozent.