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Dem Märchen von Stan Wawrinka an den Swiss Indoors in Basel fehlt das Happy-End. Der 37-jährige Schweizer verliert den Viertelfinal gegen Roberto Bautista Agut (ATP 22) in 2:09 Stunden 5:7, 6:7 (5:7).
Schon früh zeichnete sich ab, dass die dritte Partie in Basel anders verlaufen wird als die beiden Spektakel gegen Casper Ruud (6:4, 6:4) oder Brandon Nakashima (6:4, 5:7, 6:4). In den ersten zwei Spielen dominierte Wawrinka mit dem Aufschlag fast nach Belieben. Nur drei und sechs Breakbälle hatte Wawrinka den Gegnern zugestanden. Roberto Bautista hingegen erspielte sich die ersten fünf Breakmöglichkeiten (und ein Break), noch ehe er selber erstmals servierte - und sogar neun Breakbälle in der ersten Viertelstunde.
Spielerisch auf der Höhe
Wawrinka zahlte womöglich spät dafür, dass er im Achtelfinal gegen Nakashima beim Stand von 6:4, 5:4 und eigenem Aufschlag einen 75-minütigen Umweg eingeschlagen hatte. Spielerisch ist Wawrinka nach sieben Monaten Comeback wieder auf der Höhe. Dieses allerhöchste Niveau indes stundenlang zu halten, muss der Romand erst wieder erlernen.
Nach Wawrinkas Ausscheiden stehen am Finalwochenende in Basel keine Schweizer mehr im Einsatz. Jérôme Kym und Leandro Riedi schieden im Doppel im Viertelfinal aus.
Roberto Bautista Agut trifft im Halbfinal nun auf den Dänen Holger Rune, welcher im Viertelfinal den Franzosen Arthur Rinderknech eliminiert hat.
Alcaraz und Auger-Aliassime souverän
In den beiden anderen Spielen vom Freitag setzten sich Carlos Alcaraz (6:3, 6:4 gegen Pablo Carreño Busta und Felix Auger-Aliassime (6:2, 6:3 gegen Alexander Bublik) souverän durch und treffen nun im Halbfinal aufeinander.
(raw/sda)