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Wenn der WWF seine Umweltziele erreichen will, muss er den Markt bewegen. Deshalb verhandelt der WWF auch auf individueller Ebene mit Unternehmen, um möglichst viel für die Natur zu erreichen.
Der WWF geht keine Kooperation ein, wenn ein Unternehmen nicht bereit ist, die eigenen Umwelt-Standards zu verbessern oder bereits zu den Besten zählt.
Die drei Prinzipien für Firmenpartnerschaften
- Due Diligence: Der WWF führt mit jedem Partnerunternehmen eine Prüfung durch, um die negativen Auswirkungen auf die Umwelt, aber auch das Potenzial für einen positiven Einfluss eines Unternehmens abzuklären. Bei gewissen Firmen kommt für den WWF eine Partnerschaft allerdings grundsätzlich nicht in Frage. Dazu gehört die Erdölindustrie, Firmen, die Atomstrom produzieren, die Automobilindustrie oder Firmen, die genetisch veränderte Organismen freisetzen.
- Verbindlichkeit: Der WWF schliesst mit seinen Partnern Zielvereinbarungen ab. Die Partnerfirmen erstatten dem WWF Bericht über die Erreichung der Ziele.
- Transparenz: Der WWF veröffentlicht für alle seine Partnerschaften die vereinbarten Ziele beziehungsweise die Anforderungen an die Firmen. Jährlich wird über den Stand der Zielerreichung informiert. Ausserdem weist der WWF die Höhe der finanziellen Gegenleistungen in 5 Kategorien aus.
Inhaltliche Ziele und finanzielle Unterstützung
Firmen, die sich dem WWF gegenüber zu ambitionierten Zielen verpflichten, können die Zusammenarbeit in ihrem Marketing und in ihrer Werbung erwähnen. Profitiert das Unternehmen in dieser Weise von der Bekanntheit der Marke WWF, dann fliesst ein Teil des Mehrumsatzes der Firma an den WWF. Diese finanzielle Gegenleistung fliesst in den Natur- und Umweltschutz und ermöglicht so dem WWF, noch mehr für seine Ziele zu tun. Der WWF behält sich aber vertraglich immer das Recht vor, auch seine Partner öffentlich zu kritisieren.