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A. AG (nachfolgend: Gesuchstellerin) hat zur Finanzierung einer Gewerbeliegenschaft einen Kredit mit fixem Zinssatz bei B. AG (nachfolgend: Bank) aufgenommen. Auf entsprechenden Hinweis der Bank hin, hat die Gesuchstellerin in der Folge mehrere Zinsaustauschgeschäfte abgeschlossen, sogenannte Zins-Swaps. In diesen Zins-Swaps tauschte die Gesuchstellerin mit der Bank einen fixen Zinssatz gegen einen variablen Zinssatz, wobei der variable Zinssatz auf den CHF 3M LIBOR (London Interbank Offered Rate) referenzierte. Dies sollte ihr die Kreditaufnahme unter angeblich günstigeren Kondition ermöglichen.
Somit zahlte die Gesuchstellerin der Bank unter dem Zins-Swap einen fixen Zins und erhielt von der Bank einen variablen Zins (den LIBOR-Zins). Je tiefer der variable Zinssatz unter den fixen Zinssatz fiel, umso grösser wurden die Zinsbeträge, die von der Bank belastet wurden.
Anfang 2015 fiel der CHF 3M LIBOR in den negativen Bereich, womit die Bank der Gesuchstellerin zusätzlich zum fixen Zins auch den negativen variablen Zins belastete.
Per 1. Januar 2022 wurde der CHF LIBOR eingestellt und darauf basierende Verträge mussten auf...
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