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Die Richtlinien zur Fürsorge gegenüber sekundiertem Personal in der Friedensförderung klären die Verantwortlichkeiten zwischen sekundierenden Staaten, internationalen Partnerorganisationen und den Expertinnen und Experten. Fürsorgemassnahmen schaffen die Grundlagen, damit das Personal das Mandat ihrer Missionen gut vorbereitet, wirksam und mit der bestmöglichen Risikominimierung umsetzen kann.
Die Erarbeitung dieses Leitfadens im Bereich der zivilen Friedensförderung, an welchem ein Netzwerk aus sekundierenden Staaten und Institutionen sowie internationale Organisationen beteiligt war, stellt einen Meilenstein in der Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses dieser Personalfürsorge dar.
Zu den mitunterzeichnenden Institutionen dieser Richtlinien gehören neben der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) auch der Schweizerische Expertenpool für zivile Friedensförderung (SEF), die britische Stabilisation Unit (SU), die schwedische Folke Bernadotte Academy (FBA), das Deutsche Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF), das finnische Crisis Mangagement Centre (CMC) sowie das italienische Aussenministerium.
Das Netzwerk trifft sich regelmässig zu einem internationalen Roundtable, um den Dialog im Fürsorgebereich weiterzuentwickeln.
Richtlinien zur Fürsorge gegenüber sekundiertem Personal in der zivilen Friedensförderung (en) (PDF, 44 Seiten, 2.8 MB, Englisch)
Fürsorge bei Auslandseinsätzen auf dem Prüfstand (PDF, 4 Seiten, 308.7 kB, mehrsprachig: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch)