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Die Kommission zur Rettung der Rheinäsche ist ein beratendes Fachorgan der Fischereibehörden der Kantone Schaffhausen, Thurgau und Zürich. Die Kommission setzt sich zusammen aus Vertretern der Fischer (Pächter, Kantonaler Fischereiverband) sowie der beteiligten Fischereibehörden. Die Kommission prüft die Situation der Rheinäsche und gibt zuhanden der beteiligten Fischereibehörden Empfehlungen bezüglich der Fangvorschriften ab. Die im Kanton Schaffhausen zuständige Fischereibehörde (Sekretariat Departement des Innern) übernimmt grundsätzlich die Empfehlungen der Kommission zur Rettung der Rheinäsche in die Verfügung betreffend Fischen auf Äschen im Rhein.
Die Kommission zur Rettung der Rheinäsche tagte am 10. Mai 2017. Nach eingehender Prüfung der Situation gab die Kommission zur Rettung der Rheinäsche folgende Empfehlung ab:
"Nach der Hitze-Katastrophe des Sommers 2003 erholte sich der Äschenbestand anfangs erfreulich, so dass die Schonmassnahmen mehrmals gelockert werden konnten. Heute präsentiert sich der Bestand erfreulich stabil, hat aber bei Weitem noch nicht die Stärke der Zeit vor 2003 erreicht. Die Kommission zur Rettung der Rheinäsche empfiehlt deshalb, die auf die Saison 2012/13 eingeführten Beschränkungen um ein weiteres Jahr zu verlängern. Für die Netzfischerei in Stein am Rhein soll die unveränderte Anzahl von Netzzügen neu auf 8 statt 6 Fangtage verteilt werden dürfen."
Für Fragen steht Dr. iur. Andreas Vögeli, Jagd- und Fischereiverwalter, zur Verfügung.
Fischen auf Äschen im Rhein - Verfügung 2017/2018