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schreibt mir jemand auf meinen artikel, man habe es insgeheim schon geahnt, daß ich von diesen dingen keine ahnung hätte und es wahrscheinlich auch gar nicht wissen wolle; das könne man zwar tolerieren, es sei aber schwer vorstellbar.
es stimmt allerdings, es macht mir nichts aus, mehr noch: ich will es gar nicht wissen, ja, ich ärgere mich gar darüber, daß die information, wer Lance Armstrong ist, in meinem gehirn jetzt vielleicht den speicherplatz belegt, auf dem etwas für mich wissenswertes liegen könnte, das ich gleichwohl und zu meinem verdrusse nicht weiß, zum beispiel, welcher von beiden, Hektor oder Patroklos, Achills freund war. (ich glaube, es war Patroklos). Da kann man sehen, ich weiß sicherer, wer LA ist als wer Patroklos ist, ich weiß sogar das mit den siebenmaltourdefrance und die details über seine erkrankung, die ich noch viel weniger wissen will, und ich weiß es, obwohl ich nichts, aber gar nichts getan habe, diese informationen zu suchen, geschweige denn, sie mir zu merken. das macht mich rasend. irgendwer muß es mir ins hirn gehämmert haben, diese absolut nutzlose, irrelevante, ballasthafte wissen. und vergessen ist manchmal weit schwieriger als merken.