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Die Erfolgsserie von Tom Lüthi hat im Grand Prix von Katalonien ihre Fortsetzung gefunden. Nach einer spannenden Schlussrunde wurde der Berner Moto2-Fahrer auf dem Circuit in Montmeló hinter Sieger Yuki Takahashi Zweiter.
Lüthi, der sich in der Schlussrunde knapp gegen den Spanier Julian Simon behaupten konnte, verlor auf den erstmals in dieser Saison siegreichen Japaner fünf Sekunden.
Weil WM-Leader Toni Elias nur Fünfter wurde, machte Lüthi in der Gesamtwertung gleich neun Punkte gut (111:94). Da der vormalige WM-Zweite Shoya Tomizawa unmittelbar nach dem Start in einen Massensturz von neun Fahrern verwickelt war und ohne Punkte blieb, ist Lüthi nun der erste Verfolger von Elias.
Stärkster Fahrer im Moto2-Rennen war eigentlich Andrea Iannone, der bis zu Rennmitte vier Sekunden Vorsprung auf die anderen herausgefahren hatte. Weil der Italiener aber zu Beginn des Rennens unter gelber Flagge zwei Konkurrenten überholt hatte, erhielt er eine Durchfahrtsstrafe. Iannone verlor dadurch rund eine halbe Minute und klassierte sich am Schluss nur im 13. Rang.
Dominique Aegerter wird das Rennen in Montmeló mit Bestimmtheit in schlechter Erinnerung bleiben. Nach ansprechender Leistung im Qualifying (Startposition 16) war der Berner auch in den vom Spanier Debon verursachten Massensturz nach dem Rennstart involviert.
swissinfo.ch und Agenturen