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"Carinhall" hieß Görings pompöser Landsitz in der Schorfheide bei Berlin. Hier hat sich der Reichsmarschall ein privates Kino bauen lassen. In ihm konnten 50 Zuschauer neueste Ufa-Produktionen oder in Deutschland verbotene amerikanische Filme wie "Vom Winde verweht" genießen. Hier ließ sich der Hausherr auch Streifen vorführen, die er selbst als Hauptdarsteller, Regisseur und teilweise sogar als Kameramann gestaltet hatte: Görings Privatfilme zeigen Hitlers mächtigsten … mehrKomplizen auf dem Höhepunkt einer Karriere mit verblüffenden Wendungen. Die Aufnahmen aus Görings Privatbesitz waren seit Jahrzehnten verschollen und gelten als bedeutendster Filmfund der letzten Jahre. Sie enden mit dem Jahr 1938. Der Krieg, der Untergang der Luftwaffe und der Städte, die Verbrechen, für die auch Göring verantwortlich war, sie wurden in Carinhall nie gezeigt.
Die Trilogie schildert Görings Karriere vom erfolgreichen Jagdflieger im Ersten Weltkrieg bis zu seinem Selbstmord am 15. Oktober 1946, mit dem er sich dem Todesurteil entzog, das der Internationale Militärgerichtshof in Nürnberg gefällt hatte. weniger