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Dabei soll jedes der gelisteten Unternehmen mindestens eine Frau im Vorstand haben und darüber hinaus noch eine Person, die einer ethnischen Minderheit angehört – oder sie sich offen als homosexuell, lesbisch oder transgender bezeichnet. Unternehmen, die das nicht erfüllen, müssten sich dafür öffentlich rechtfertigen. Es kann ihnen sogar auch ein Börsenausschluss drohen.
Das schreibt Nasdaq-Chefin Adena Friedman in einem Statement und begründet, die neuen Notierungsregeln seien «ein Schritt auf einem umfassenderen Weg˚ zu einer diverseren Firmenwelt. Einen entsprechenden Antrag hat die Nasdaq jetzt bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht.
Gemäss dem Handelsvolumen und der Zahl der gelisteten Unternehmen ist die Nasdaq die grösste Börse der Welt und umfasst Giganten wie Microsoft, Apple oder Amazon.
(tdr)