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Die Satzgliedstellung des Deutschen ist ein notorisch komplexes Themengebiet, da sie ein schwer entwirrbares Geflecht von festen Anordnungsregeln und weitreichenden Freiheiten darstellt. In der vorliegenden Untersuchung werden nun erstmals anhand eines größeren Korpus die diesbezüglichen dialektalen Verhältnisse in einem Teilgebiet des Deutschen analysiert. Dabei zeigen sich zum Teil erhebliche Abweichungen von der Syntax der geschriebenen wie auch gesprochenen Hochsprache. Einzelne Erscheinungen weisen auch eine deutliche dialektgeographische Differenzierung auf, die sogar in der geschriebenen Sprache Reflexe zeigt.
Autorentext
Der Autor: Franz Patocka wurde 1951 in Wien geboren. Nach beendeter Schriftsetzerlehre studierte er Germanistik und Anglistik in Wien und ist als Dozent am Institut für Germanistik der Universität Wien tätig.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Stellung von Sätzen in Satzgefügen und von nicht-satzförmigen Gliedern in den bairischen Dialekten Österreichs (Vorfeld, Satzklammer, Ausklammerung, Links- und Rechtsversetzung).