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Während aller beruflichen Grundbildungen vermittelt der allgemein bildende Unterricht (ABU) grundlegende Kompetenzen. Diese dienen den Lernenden als Orientierung im persönlichen Lebenskontext und in der Gesellschaft und unterstützen sie bei der Bewältigung von privaten und beruflichen Herausforderungen.
Der allgemein bildende Unterricht (ABU) erfolgt themen- und handlungsorientiert. Er umfasst jeweils 120 Lektionen pro Schuljahr. Die Bildungsziele sind in die Lernbereiche Sprache und Kommunikation sowie Gesellschaft gegliedert. Die Themen beziehen sich auf persönliche, berufliche und gesellschaftliche Lebensumstände der Lernenden. Der Rahmenlehrplan wird durch die jeweiligen Schullehrpläne der kantonalen Berufsfachschulen konkretisiert. Sie regeln die Themen, die Organisation des Unterrichts, das Qualifikationsverfahren sowie die fächer- und lernortübergreifende Zusammenarbeit.
Schweizerische Kommission für Entwicklung und Qualität der Allgemeinbildung (ABU-Kommission)
Damit die "Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung“ stets zeitgemäss sind, prüft die Schweizerische Kommission für Entwicklung und Qualität der Allgemeinbildung (ABU-Kommission) periodisch die Relevanz und Aktualität des Rahmenlehrplans Allgemeinbildung (RLP-ABU). Allfällige Aktualisierungsanträge werden dem SBFI in Form eines Berichtes zugestellt. Ausgehend vom ABU-Kommissionsbericht 2016 empfiehlt das SBFI den Verbundpartnern vier Massnahmen zur Umsetzung und Entwicklung eines verbesserten gemeinsamen Verständnisses für den RLP-ABU. Die Eidgenössische Berufsbildungskommission EBBK hat diese gutgeheissen. Eine Revision des RLP-ABU ist vorderhand nicht erforderlich.