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Das Wirtschaftsblatt "Nikkei" hatte berichtet, das operative Ergebnis werde im Gesamtjahr, das bei Sharp bis Ende März reicht, bei rund 40 Milliarden Yen (380 Millionen Franken) erwartet. Analysten kalkulieren derzeit im Schnitt nur mit 6,6 Milliarden Yen.
Das Management habe mit Einsparungen die Blutung gestoppt, aber das seien keine dauerhaften Massnahmen, sagte Hideki Yasuda vom Analysehaus Ace Research. Es sei aber noch unklar, wie Sharp wieder den Umsatz ausweiten wolle. "Es muss eine Wachstumsstrategie finden."
Sharp rechnet trotz des angepeilten Gewinnzuwachses mit einem Umsatzrückgang. Details zum Jahresausblick sollen am 1. November mit Veröffentlichung der Zahlen für das zweite Geschäftsquartal bekanntgegeben werden.
Den Umbau treibt massgeblich der taiwanische Apple -Zulieferer Foxconn voran. Dieser war zuletzt für umgerechnet etwa 3,6 Milliarden Franken mit knapp zwei Dritteln der Anteile bei Sharp eingestiegen.
Erklärtes Ziel ist es, den japanischen Konzern, der durch den scharfen Wettbewerb in der Branche in Schieflage geraten ist, wieder wettbewerbsfähiger zu machen.
(AWP)