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Diese Studie ist der verbalen Aggression gewidmet. Die aggressiven Sprechakte "Beschimpfung", "Fluch", "Drohung", "Verwünschung" und "aggressive Aufforderung" werden aus der Sicht der Semantik, Sozio-und Pragmalinguistik erforscht. Die Arbeit beruht auf dem infolge schriftlicher und mündlicher Umfragen von 350 Wienerinnen und Wienern erhobenen und theoretisch aufgearbeiteten lexikalischen Material. Das Buch enthält ein Verzeichnis aggressiver Sprechakte, in dem die Häufigkeit des Gebrauchs einzelner Wörter und Ausdrücke angegeben wird. Jeder der aggressiven Sprechakte wird im entsprechenden Buchkapitel behandelt. In der Einführung werden sozial-, alters- und geschlechtspezifische Unterschiede in der Äußerung und Wahrnehmung verbaler Aggression thematisiert. Einzelne Kapitel beschäftigen sich mit den Euphemismen zur Äußerung negativer Emotionen und der fiktiven verbalen Aggression. Das Schlusskapitel gilt den Schwierigkeiten bei der Übersetzung pejorativer Lexeme ins Ukrainische.
Autorentext
Die Autorin: Oksana Havryliv, geboren 1971 in Lviv (Ukraine); 1988-1993 Studium der Germanistik an der Ivan-Franko-Universität Lviv; 2001 Promotion in Lviv über die pejorative Lexik am Beispiel moderner deutschsprachiger Literatur; Forschungsaufenthalte am Institut für Germanistik der Universität Wien; zurzeit Dozentin am Institut für Fremdsprachen der Fakultät für Internationale Beziehungen der Nationalen Ivan-Franko-Universität Lviv.
Aus dem Inhalt: Personenbezogene pejorative Lexik und Sachschelten - Aggressive Sprechakte: Beschimpfung, Fluch, Drohung, Verwünschung und aggressive Aufforderung - Fiktive verbale Aggression - Euphemismen zur Äußerung negativer Emotionen - Schwierigkeiten beim Übersetzen pejorativer Lexik - Verzeichnis aggressiver Sprechakte (laut schriftlicher und mündlicher Umfrage von 350 Wienerinnen und Wienern).