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Die S. sind über die ganze Erde verbreitet, besonders zahlreich in den Tropen. Die kleinern Arten finden
sich bei Tag im Freien; die Mehrzahl sind lichtscheue Tiere, welche in vermoderten Baumstämmen, Kellern, Schiffsräumen etc.
leben und nur nachts auf Nahrung ausgehen. Mehrere Arten sind durch Verschleppung mittels der Schiffahrt kosmopolitisch geworden
und richten in Bäckereien, Mühlen,
[* 4] Magazinen etc. bei massenhaftem Auftreten durch ihre Gefräßigkeit oft großen Schaden
an. Das Weibchen legt die Eier
[* 5] zu etwa 40 in zwei nebeneinander liegenden Reihen in einer harten, prismatischen Hülse
[* 6] eingeschlossen
kurz vor dem Auskriechen der Jungen ab; die Entwickelung vom Ei
[* 7] bis zum geschlechtsreifen Insekt dauert bei den größern Arten
vier Jahre.
26 mm lang, am letzten Bauchsegment beim Männchen mit langen Griffeln, beim Weibchen
gekielt und bei beiden Geschlechtern mit abgekürzten Flügeldecken, dunkelbraun, mit hellen Beinen und Flügeldecken, die
Weibchen ungeflügelt, soll aus Vorderasien stammen, findet sich bei uns etwa seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts
nur in den Häusern, bei Tag verborgen, bei Nacht alles zerstörend, was Insekten
[* 12] überhaupt fressen, dabei äußerst behend,
furchtsam, lichtscheu, liebt besonders warme und feuchte Stellen und kann unter feuchten Scheuerlappen gefangen werden.