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Stuart Robinson beobachtet und löst individuelle Krisen sowie Konflikte zwischen Menschen und Organisationen seit fünfundzwanzig Jahren, insbesondere in Situationen, die mit unterschiedlichen Wertesystemen, "Kulturen" und "ethischen Standpunkten" zu tun haben.
Aufbauend auf seinen Studien in Grossbritannien in der Linguistik, der Psychologie und später in der Philosophie hat er die internationale Konfliktforschung und die Theorien der letzten dreißig Jahre eklektisch und eng verfolgt. Zudem hat er seinen eher intuitiven Stil beibehalten.
Der Kern seines Ansatzes basiert auf kultureller und ethischer Neutralität (siehe seinen Artikel 'The Value of Neutrality') sowie auf der Förderung von interethischer Kompetenz.
Gestützt auf eigenen Erfahrungen hat er Pionierarbeit bezüglich der Lösung von individuellen Werte-Krisen und interkulturellen Konflikten mittels kultureller und ethischer Neutralität geleistet. Letztere bildet das Fundament seiner Arbeit in der Erstellung von kulturellen und ethischen Profilen bei Einzelpersonen und Organisationen, nicht nur in Audits, Assessments und Coaching, sondern auch in akuten, sogar bewaffneten und lebensbedrohlichen Konfliktsituationen, wo er innerhalb von wenigen Minuten die Quelle von ernsthaften Spannungen analysieren muss.
Sein Knowhow hat er durch Medienauftritte, Fachartikel sowie durch die Ausbildung und Supervision von anderen Krisenspezialisten und interkulturellen Vermittlern weitergegeben; heute zieht er es jedoch vor, "zu handeln, anstatt darüber zu reden."
Als Bestandteil seines breiten praktischen und theoretischen Hintergrunds greift Stuart Robinson u.a. auf Erkenntnisse aus dem chinesischen "I- Ching" zurück, einem Werk von jahrtausend alten Weisheiten über die positiven und negativen Veränderungsprozesse im menschlichen Dasein und Zusammenleben.
Weiter hat er die klassische westliche Medizin sowie die Traditionelle Chinesische Medizin in die Arbeit des 5C Centre integriert, um die physischen und psychischen Dysfunktionen, die so häufig als Ursache oder Begleiterscheinung von menschlichen Konflikten auftreten, erfolgreich zu behandeln.
Heute steht Stuart Robinson zu den Phänomenen "Krisen" und "Konflikten" wie folgt:
- "Ich betrachte die "Krise" oder den "Konflikt" als Geburtsort von langfristiger, positiver Veränderung, auch wenn diese Veränderung kurzfristig manchmal sehr schmerzhaft sein kann."
- "Im Prinzip sollten die Parteien, die einen Konflikt haben kreieren können, auch in der Lage sein, ihn wieder abzubauen. Die menschliche Natur bedingt jedoch, dass wir uns dermassen ärgern bzw. verletzen lassen, dass wir häufig auf externe Hilfe angewiesen sind. Der Grund liegt darin, dass die Auslöser unserer Emotionen inmitten unserer Wertesysteme verborgen liegen und deshalb ausserhalb des normalen Bereichs unserer Einflussnahme. Im optimalen Fall sollten die Konfliktparteien solche externe Hilfe gemeinsam aufsuchen, anstatt separate Wege zu gehen.
- Letzteres hat meistens nur zur Folge, dass:
- i) der Konflikt eskaliert,
- ii) die Beziehung unumkehrbar zerstört wird und
- iii) der Lösungsprozess mit bedeutenden Mehrkosten ausgedehnt wird."
- "Das Phänomen "Absicht" fasziniert mich seit Jahren. Ich beobachte immer wieder, wie die wahrgenommenen Absichten eines Menschen nichts anderes sind als Verzerrungen, die durch die Dynamik in Beziehungen und durch kulturelle Unterschiede entstehen. Leider werden diese verzerrten Wahrnehmungen über die Absichten des Anderen zu einer unumkehrbaren Realität in der Beziehung – d.h. bis der Konflikt analysiert, verstanden und gelöst wird."
- "Was mich zutiefst beschäftigt, über das Leid der Direktbetroffenen hinweg, sind die Parteien, die indirekt von einem Konflikt tangiert sind – zum Beispiel Angestellte, die ihre Karriere oder Arbeitsstelle verlieren, Kinder, die eine vereinte Elternschaft verlieren, das soziale Umfeld, die Natur usw. Die Konfliktlösungsarbeit, wenn sie holistisch angegangen wird, räumt auch Platz für die Stimmlosen ein."