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Elektrokardiogramm (EKG)
Mit dem Elektrokardiogramm (EKG) wird die elektrische Aktivität des Herzens an der Körperoberfläche mit Hilfe von 10 Elektroden abgeleitet. Die Elektroden werden dazu an Armen, Beinen und am Brustkorb angebracht. Das EKG-Gerät verstärkt die abgeleiteten elektrischen Impulse und stellt sie in Form einer EKG-Kurve dar. Die EKG-Untersuchung ist schmerzlos und ungefährlich.
Im Herz befindet sich ein spezielles Reizbildungs- und Reizleitungssystem, in welchem die elektrische Erregung entsteht und sich ausbreitet. Vor jedem Herzschlag durchfliesst ein schwacher Strom mit einer Spannung von ca. 1/1000 Volt den Herzmuskel und erlaubt so die Aktivierung der einzelnen Muskelzellen. Nur durch diesen Strom kann die pumpende Bewegung des Herzmuskels stattfinden.
Die Erregung entsteht normalerweise im Sinusknoten, welcher im oberen Bereich des rechten Vorhofes des Herzens liegt. Der Sinusknoten ist der Taktgeber, der das Herz mit der notwendigen Herzfrequenz antreibt. Vom Sinusknoten gelangt der elektrische Impuls über beide Vorhöfe zum AV-Knoten, welcher den Strom auf die Hauptkammern hinunterleitet.