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Die 9. Etappe der Tour de France ist gekennzeichnet von schweren Stürzen. Richie Porte und der Gesamt-Zweite Geraint Thomas müssen aufgeben. Porte wird schwer verletzt ins Spital gebracht werden.
Der Australier Richie Porte, im Gesamtklassement auf Platz 5 positioniert und als ein Anwärter auf den Gesamtsieg gehandelt, war in einer Abfahrt gestürzt und wurde vom linken Strassenrand über die Strasse an den rechten Rand geschleudert. Er musste minutenlang behandelt und wurde schliesslich ins Spital von Chambéry gebracht.
Der Leader der BMC-Equipe mit den drei Schweizern Stefan Küng, Michael Schär und Danilo Wyss erlitt gemäss dem medizinischen Bulletin der Tour de France eine Hirnerschütterung und ein Beckentrauma.
Der Waliser Geraint Thomas, der bisherige Gesamt-Zweite und wichtiger Helfer im Team von Chris Froome, war in der Abfahrt vom Col de la Biche auf einer leicht nassen und rutschigen Strasse gestürzt. Geraint Thomas hatte zum Auftakt der Tour das Einzelzeitfahren in Düsseldorf 5 Sekunden vor dem Thurgauer Stefan Küng gewonnen und danach bis zur 5. Etappe das Leadertrikot getragen.
Thomas ist zuletzt sehr oft ausgefallen. Den Giro d'Italia musste er wegen Verletzung vor dem Start der 13. Etappe aufgeben. 2015 war er bei der Tour auf der 16. Etappe auf dem Weg nach Gap spektakulär gestürzt, nachdem er sich in einer Kurve versteuert hatte.
Thomas war nicht das einzige Opfer der 9. Etappe. Auch der Holländer Robert Gesink, der Etappen-Zweite vom Samstag, fiel nach einem Sturz verletzt aus.
(sda/afp/zap/rst)