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Rupert Grint reagierte mit gemischten Gefühlen auf das Ende von «Harry Potter».
Der Schauspieler wurde dank der Rolle des Ron Weasley bereits im Alter von zehn Jahren berühmt. Während all der Jahre, an denen an der Reihe gearbeitet wurde, habe er nie an die Zeit danach gedacht. «Dann war es plötzlich vorbei und wir waren in der großen weiten Welt. Das war ziemlich beängstigend», gesteht der 31-Jährige.
Gleichzeitig habe er sich befreit gefühlt. «Ich hatte zum Beispiel wieder Kontrolle über meine Haare - nicht, dass ich etwas daran verändert hätte», lacht er. «Aber etwas, das sehr symbolisch für mich war, war meine Mandel-Operation. Ich konnte es nie während der Dreharbeiten machen, weil die Genesungszeit so lange ist. Das fühlte sich also bedeutend an.»
Mit dem frühen Ruhm hatte er glücklicherweise weniger zu kämpfen als man vermuten würde. «Ich glaube nicht, dass es mich wirklich traf, bevor ich ein Teenager war. Die Sache mit dem Ruhm ist ziemlich knifflig zu verstehen, vor allem wenn du schüchtern bist. Plötzlich nicht mehr unsichtbar zu sein war schwer zu verarbeiten», offenbart er im Gespräch mit der Zeitung «Daily Telegraph». Glücklicherweise seien er und seine Co-Stars Daniel Radcliffe und Emma Watson gut betreut worden. «Wir befanden uns in einer Blase und wurden gut beschützt. Manche Tage waren härter als andere, aber die meiste Zeit über war es eine tolle Erfahrung», lautet sein positives Fazit.