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Hochgeachteter Herr,
Ich gebe mir die Ehre, Ihnen beiliegend die nach Ihnen gefälligen Weisungen modificirten Entwürfe zu den Schreiben an Belgien und Holland zu übermachen. Ich glaubte, Ihnen dieselben mit möglichster Beförderung unterbreiten zu sollen, damit sie, ohne besondere Verzögerung ihrer Expedition, von Ihnen noch durchgesehen und, wenn nöthig von mir noch verbeßert werden können.
Morgen, Freitag den 13. dß., soll ich, zum Behufe einer Zusammenkunft mit Herrn Henggeler, Nachmittags 2 Uhr in Zürich eintreffen. Ich werde wohl den Samstag und möglicherweise selbst einen Theil des Sonntags in Zürich zubringen, so daß ich dort an den bezeichneten Tagen zur Entgegennahme Ihrer allfälligen Bemerkungen zu Ihrer Verfügung stehen werde.
Diejenigen Theile der Schreiben, welche die Erwähnung des Splügens und die finanzielle Grundlage der Subventionsgesuche betreffen, bitte ich Sie ganz besonders untersuchen zu wollen.
Von Herrn Winspeare habe ich keine neue Mittheilung in Bezug auf die Banque Générale erhalten, ich werde aber alle dieses Unternehmen beschlagenden Actenstücke Morgen nach Zürich mitnehmen, um auch darüber zu Ihrer Verführung zu sein.
Empfangen Sie, hochgeachteter Herr, den Ausdruck meiner vollkommensten Hochachtung und dankbaren Anhänglichkeit.
Wilhelm von Graffenried
Bern, 12. Oktober, 1865.
M hochgeachteten
Herrn Präsidenten Dr A. Escher,
Präsidenten der Direction der schweiz. Nordostbahn,
Zürich.
[ fr. ?] 2 beilagen.