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Sandro Brügger, nachdem Ihr letzter Club Martigny Konkurs gegangen war, haben Sie für eine Saison beim EHC Basel in der Regio League unterschrieben. Wie kam es zu diesem Engagement?
Nach der unrühmlichen Geschichte um Martigny habe ich ziemlich früh ein Angebot von Basel erhalten. Die Regio League war aber natürlich nur der Plan B. Ich habe alles versucht, um in der NLB bleiben zu können, doch es hat sich nichts Konkretes ergeben. Anfang August, nachdem ich übrigens auch mit den Düdingen Bulls aufs Eis gegangen war, musste ich mich dann entscheiden, ob ich weiter zuwarte und darauf hoffe, dass sich etwa aufgrund verletzter Spieler doch noch eine Möglichkeit in der NLB eröffnet. Darauf wollte ich mich aber nicht einlassen und verpflichtete mich schliesslich für eine Saison beim EHC Basel.
Nach 160 NLA-Partien mit Gottéron und einer Saison in der NLB für Martigny verlassen Sie die Nationalliga. Verspüren Sie ein Gefühl des Scheiterns?
Es ist natürlich schon eine Enttäuschung. Andererseits musste ich über die Bücher gehen. Ich sehe Basel als eine Chance. Ich werde eine neue Rolle einnehmen. Ich bin einer der ältesten Spieler und wurde als Leader geholt.
Ist das Kapitel vom professionellen Eishockey für Sie damit abgeschlossen?
Vorerst bin ich nun Halb-Profi. Der Club sucht noch einen Job für mich im kaufmännischen Bereich. Aber ich strebe ganz klar die Rückkehr in die Nationalliga an. Die Infrastruktur in Basel ist top. Alles ist sehr professionell, und man merkt, dass etwas geht und der Club in die NLB zurückwill. Und ich persönlich will mich ganz klar zeigen und beweisen, dass ich in der Regio League den Unterschied ausmachen kann. Nach einer Saison schaue ich dann weiter. fs