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Verehrtes Publikum
«Aber das Schöne», ein ambitionierter Saisontitel!
Angeregt wurde er von einem Zitat aus der ersten Duineser Elegie von Rainer Maria Rilke: «Denn das Schöne ist nur des Schrecklichen Anfang…»
Erich Schmid verwendet den Text in seinem «Kanon für Anton Webern (1943)», der im letzten Konzert der Saison erklingt. Rilke hatte wohl genauere Vorstellungen über «das Schöne». Indem wir nun das Wörtchen «denn» durch «aber» ersetzen, stellen wir die Frage: was ist schön? James Joyce sagt in «Ein Portrait des Künstlers als junger Mann»: «Das Ziel des Künstlers ist die Schaffung des Schönen. Was das Schöne ist, ist eine andere Frage.»
Lassen Sie uns gemeinsam dieser Frage nachgehen, in den Werken der Groupe Lacroix oder in der Musik, die sich mit Naturwissenschaften beschäftigt.
Lassen Sie uns die Schönheit der ersten Werke von Kindern entdecken und das Schöne in der Auseinandersetzung mit Trauer und Tod erleben und dabei unsere ganz persönlichen Antworten finden.
Wir freuen uns auf diese intensive Auseinandersetzung.
Für das Ensemble TaG, Anna-Katharina Graf