Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/97440

<h2>SubmittedText<h2><p>Bezugnehmend auf das Positionspapier der "KlimaBündnis-Städte Schweiz" (KBSS) vom 11. September 2009 (http://www.klimabuendnis.ch/cms/index.php?id=2,119,0,0,1,0) wird der Bundesrat beauftragt, bis Mitte 2010 einen Bericht vorzulegen über die Zukunftsperspektiven der Elektromobilität als klima- und umweltverträgliche Mobilität insbesondere in städtischen Gebieten. </p><p>Im Rahmen des Berichts sollen namentlich folgende Fragen zur Sprache kommen:</p><p>- Besondere Stärken der Elektromobilität bezüglich Einsatzgebieten, Effizienz usw.;</p><p>- Risiken der Elektromobilität (Batterietechnologie, Unfallgefahr usw.);</p><p>- Infrastrukturbedürfnisse (Elektrotankstellen usw.) und entsprechende Kostenfolgen;</p><p>- Synergien dezentrale Stromproduktion und Elektromobilität im Siedlungsgebiet;</p><p>- Mögliche Förderinstrumente wie lenkungsorientierte Anreizsysteme;</p><p>- Individuelle Elektromobilität und öffentlicher Verkehr;</p><p>- Stromqualität, respektive Einsatz ökologischer Stromprodukte für die Elektromobilität.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Elektrisch angetriebene Fahrzeuge stehen in letzter Zeit wieder vermehrt im Zentrum der Diskussion um Energieeffizienz und Strategien zur Absenkung des Treibstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Elektromotoren weisen im Vergleich zu Verbrennungsmotoren wesentlich höhere Wirkungsgrade auf und sind weitgehend unabhängig von fossilen Treibstoffen. Zudem führen sie in den Agglomerationen zu einer Reduktion des Lärms. Strom kann im Inland produziert werden, und Strompreise sind weniger den Schwankungen des Weltmarkts ausgesetzt. </p><p>Das Bundesamt für Energie (BFE) und das Bundesamt für Strassen (Astra) befassen sich seit Längerem mit dem Thema Elektrofahrzeuge und beobachten die Entwicklung der elektrischen Antriebe. Zurzeit werden die Grundlagen im Hinblick auf eine Strategie Elektromobilität erarbeitet. Fragen betreffend die Sicherheit oder die Infrastruktur erfordern zusätzliche Arbeiten. Der Bericht wird Mitte 2010 vorliegen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.