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Der Wissens- und Technologietransfer (WTT) fördert die Innovation an der Schnittstelle von Forschung, Industrie und Markt. Er hat zum Ziel, die Unternehmen, die Hochschulen und andere öffentliche Forschungsinstitute zu vernetzen, um durch Kooperationen ein innovationsfreundliches Umfeld zu schaffen. Damit trägt er zur technologischen und wirtschaftlichen Verwertung des Wissens bei und beschleunigt den Prozess des Ausbaus der Kenntnisse. Auf diese Weise erhöhen sich die Chancen, dass innerhalb relativ kurzer Zeit neue Produkte entwickelt werden. Schliesslich ermöglicht der WTT nicht nur eine wirtschaftliche Verwertung von akademischem Wissen, sondern trägt umgekehrt auch dazu bei, dass praktisches Wissen in die akademische Forschung zurückfliesst.
Da in diesem Bereich auf internationaler Ebene kaum vergleichbare Statistiken vorliegen, werden in diesem Kapitel hauptsächlich Indikatoren zu den nationalen Aktivitäten im Bereich des WTT präsentiert. Diese stützen sich auf die Erhebung zum Wissens- und Technologieaustausch, die von der KOF ETH Zürich durchgeführt wird. Da die bisher letzte Befragung 2011 stattfand, beziehen sich die neuesten verfügbaren Zahlen auf den Zeitraum 2008−2010. Neue Zahlen stehen erst im Jahr 2019 zur Verfügung. Die nationale Betrachtung wird durch einen internationalen Vergleich ergänzt, der sich auf den WTT zwischen innovativen Unternehmen und Hochschulen konzentriert. Da es sich dabei um eine sehr spezifische Untergruppe von Unternehmen handelt, lassen sich diese Zahlen nicht direkt zu den Resultaten der KOF in Beziehung setzen.