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Eine vierstimmige, besinnliche Choral-Melodie in F-Dur über Sein und Vergehen, über Gott und die Welt nach einer unbekannten Textvorlage.
Ein Lobgedicht an Gott mit elf Strophen von Johann Heinrich Tobler zur Melodie Nr. 74 aus dem Zürcher Kirchengesangbuch. Das Gedicht wurde zur Erbauung anlässlich des 300-Jahr-Jubiläums der Reformation im Januar 1819 herausgegeben.
Ein Gedicht über die Reinigung des christlichen Lehrbegriffs von Johann Heinrich Tobler zur Melodie Nr. 92 aus dem Zürcher Kirchengesangbuch. Das Gedicht wurde anlässlich des 300-Jahr-Jubiläums der Reformation im Januar 1819 herausgegeben.
Auch unter dem Namen «Appenzeller Landsgemeindelied» bekannt, ist dieses Lied der unnachahmliche, grosse Wurf des Komponisten Johann Heinrich Tobler. Der vierstimmige Satz in B-Dur basiert auf vier von neun Strophen des Gedichts «An Gott» der norddeutschen Mädchenerzieherin Caroline Rudolphi. Nachdem die Tobler'sche «Ode an Gott» als Lied Nr. 1 der ersten Sammlung «Lieder für den appenzellischen Sängerverein» 1825 herausgegeben worden war, dürfte sie 1838 erstmals anlässlich einer Ausserrhoder Landsgemeinde gesungen worden sein. Ab 1877 war sie offizielles Landsgemeindelied, das bis zur Abschaffung der Institution 1997 jeweils vor Beginn der Versammlung unter freiem Himmel gesungen wurde, dirigiert vom Kantonaldirigenten und begleitet von jeweils einer Musikgesellschaft aus einer der 20 Ausserrhoder Gemeinden.
Der Text von Hermann Krüsi über Tugend und Frömmigkeit wurde von Tobler vierstimmig in Es-Dur vertont.