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Apples Personalchefin schwört Mitarbeiter auf Diversität ein
Apple hat im August den ersten Diversitätsbericht veröffentlicht. In einer internen Mail hat nun auch Apples Personalchefin Denise Young-Smith auf den Bericht reagiert. Sie bezog sich in ihrer Mail an die Angestellten auf positive und negative Reaktionen ihrer Schäflein. Wie Tim Cook versprach auch Young-Smith, die Diversität bei Apple fördern zu wollen.
Apple hat im August den ersten Diversitätsbericht veröffentlicht. Mit diesem Bericht legte Apple neben anderen Informationen beispielsweise offen, wie viele Männer und Frauen für das Unternehmen arbeiten. Für die USA hat Apple auch die Herkunft der Angestellten offengelegt.
Wie die Daten zeigten, ist der durchschnittliche Apple-Angestellte weisser Hautfarbe und männlich. Tim Cook legte in einem Begleitbrief dar, wie wichtig die Einbindung von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ist. Für die Zukunft versprach er eine bessere Durchmischung der Apple-Belegschaft.
Personalchefin bezieht sich auf Diversitätsbericht
Apples Personalchefin Denise Young-Smith hat sich nun in einem internen Mail an die gesamte Apple-Belegschaft gewandt. Im Mail nahm sie Bezug auf den Diversitätsbericht von Apple. Sie ruft den Apple-Angestellten in Erinnerung, wie wichtig die Zusammenarbeit mit anderen Menschen ist.
Nach der Veröffentlichung des Diversitätsberichts haben sich zahlreiche Angestellte an die Personalchefin gewendet, wie Young-Smith schreibt. Eine Person war über 55 Jahre alt, als sie von einem Apple-Angestellten angeworben worden ist. Auch Menschen im fortgeschrittenen Alter werden in Apples Arbeitsprozesse eingebunden, wie sich dieser Angestellte freute.
Andere Angestellte vergleichen Apple mit den Vereinten Nationen: In beiden Organisationen arbeiten Menschen aus der ganzen Welt miteinander zusammen.
Einige Apple-Angestellte wollen von Apple ein grösseres Engagement
Apples Personalchefin erhielt auch kritische Rückmeldungen zur Einbindung von unterschiedlichen Persönlichkeiten. Diese Rückmeldungen werden von Apple ernst genommen, wie Young-Smith schreibt.
Apple nutze allerdings nicht nur offensichtliche Massnahmen, um die Einbindung von unterschiedlichen Personen zu fördern. So könne beispielsweise bei der Rekrutierung von neuen Angestellten explizit darauf geachtet werden, Menschen aus einem neuen Kulturkreis einzustellen.
Zusammenarbeit sorgt für Innovationen
Apples Personalchefin Denise Young-Smith wiederholte im Mail Apples Diversitäts-Motto: «Zusammenarbeit fördert die Innovation». Nur dank der Einbindung von Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen sei es möglich, gute Produkte für die ganze Welt zu bauen.
Tim Cook: Ungenügende Diversität bei Apple
Tim Cook hat die Ergebnisse des ersten Diversitätsberichts in einem offenen Brief bewertet. Tim Cook zeigte sich mit diesen Ergebnissen unzufrieden: Bei Apple will man in Zukunft noch stärker darauf achten, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen einzubeziehen.
In den USA haben 55 Prozent der Angestellten eine weisse Hautfarbe. Weitere 15 Prozent der Angestellten stammen aus dem asiatischen Raum und 11 Prozent sind Hispanics.
Weltweit sind 70 Prozent der Apple-Angestellten Männer. Apples globales Führungs-Team besteht zu 72 Prozent aus Männern. Bei den technischen Berufen beträgt der Männer-Anteil 80 Prozent.
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