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Villette, Übersicht
Die «Villette» zählt heute zu einem der schönsten Ausflugsziele am Zugersee. Mittelpunkt ist die 1864 erbaute Villa Villette mit Restaurant, die 1981 an die Einwohnergemeinde ging und von 1986 bis 1988 total renoviert wurde. Eingefasst wird das Gebäude von einem einzigartigen Park, der zwischen 1948 und 2012 stetig erweitert wurde. Zum Ensemble gehören weiter das Pförtnerhaus und das Gärtnerhaus.
Inhaltsverzeichnis
Villa Villette und Restaurant
Die 1864 im Zusammenhang mit dem Bahnbau erbaute Villa war zuerst ein sehr herrschaftliches Ferienhaus, dann ein privates Wohnhaus. Heute befindet sich das Gebäude im Besitz der Villette-Stiftung und seit 1988 der Öffentlichkeit zugänglich.
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Frühe Aufnahme der Villa, undatiert (um 1870)
Villette-Park
Der Park rund um die Villa Villette entstand ebenfalls in den Jahren 1864 bis 1866 im englischen Stil. Bis 1948 war der Park im Privatbesitz; seither konnte die Einwohnergemeinde Cham Stück für Stück erwerben.
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Der Villette-Plan von Theodor Froebel, 1865
Villette-Bootshaus
Kurz nach der Villa Villette und dem Pförtnerhaus entsteht 1867 das Bootshaus direkt am Zugersee. Es liegt im östlichen Teil des Villette-Parks. Der Architekt war der Zürcher Adolf Brunner-Staub.
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Das Villette-Bootshaus von 1867 mit dem auffälligen roten Fachwerkbau
Pförtnerhaus
Gleichzeitig wie die Villa entsteht von 1864 bis 1866 das Pförtnerhaus direkt am Bahngeleise. Die Architektur stammt ebenfalls vom Zürcher Leonhard Zeugheer, ist aber konventioneller als die der Villa.
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Das Pförtnerhaus vor der Sanierung in Aufnahme von1989
Gärtnerhaus
Als Schmuckelement in Richtung Dorf steht das Gärtnerhaus der Villette quasi als gestalterisch auftrumpfender Vorposten: Es ist äusserst reichhaltig verziert mit vielfältigen Architekturzitaten aus aller Welt. Gestaltet hat das Gebäude der Architekt Max Peter Heinrich Vogel im Jahr 1878.
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Gruppenbild mit Gärtnerhaus, um die Jahrhundertwende
Villette-Brücke
Der östliche Teil des Villetteparks kam 1948 in die Hände der Gemeinde Cham. Um den Chamerinnen und Chamern einen gefahrenlosen Zugang zu ermöglichen, baute die Einwohnergemeinde Cham die Bogenbrücke zwischen Hirsgarten und Villettepark, die 1950 feierlich eingeweiht wurde.
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Schon früher ein beliebtes Motiv: Postkarte der Villette-Brücke