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Die Acromioclavicular-Arthrose
Die Acromioclavicular-Verletzung
Bei der Acromioclavicular-Arthrose kommt es zu einer Abnützung im Gelenk zwischen dem Schlüsselbein und dem Acromion (Schulterdach). Dies führt einerseits zu lokalen Schmerzen bei Ueberkopfbewegungen, andererseits kann es zu einer "Impingement" Symptomatik führen.
Die Diagnose wird mittels ärztlicher Untersuchung und begleitenden Röntgenbildern gestellt.
Vorerst wird versucht, mit konservativen Massnahmen Abhilfe zu schaffen. Diese beinhalten entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR) sowie Physiotherapie und gelegentlich Kortison Infiltrationen.
Bei fehlendem Ansprechen auf diese Massnahmen empfiehlt sich die Operation. Sie treten am Tag der Operation ins Spital ein. In einer Vollnarkose wird das äußere Ende des Schlüsselbeines entfernt, damit das Gelenk wieder frei beweglich ist. Bei zusätzlichen Beschwerden eines "Impingement" wird zugleich das Schulterdach gelenkseitig etwas ausgedünnt. Am darauffolgenden Tag verlassen sie das Spital. Sie dürfen kraftlos alle Bewegungen durchführen, welche die Schmerzen erlauben.
Nach der Operation werden sie von der Physiotherapie 1-2x wöchentlich begleitet. In der Regel erlangen sie die volle Mobilität nach 6-12 Wochen.
Die Acromioclavicular Verletzung
Das Schulterdach bildet mit dem Schlüsselbein ein Gelenk. Bei Sturzereignissen kommt es zu Verletzungen der Bänder des Acromioclaviculargelenkes. Zerreissen mehrere stabilisierende Bänder, kommt es aufgrund des muskulären Zuges zu einem Hochstand des Schlüsselbeines.
Der Hochstand des Schlüsselbeines durch diesen Bänderriss ist schmerzhaft und führt zu einer Deformation des Schultergürtels. Diese Verletzung hat beim aktiven Menschen oft Einschränkungen der Schulterfunktion zu Folge. Bei einer massiven Bandverletzung empfiehlt sich dann die Operation.
Sie treten am Operationstag ins Spital ein, die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Dabei wird über einen kleinen Zugang direkt über dem Acromioclavicular Gelenk eine "Hakenplatte" eingeführt und mit Schrauben fixiert. Diese hält das Gelenk in einer anatomischen Position, bis die Bänder stabil verheilt sind. Am darauffolgenden Tag verlassen sie das Spital, den Arm in einer Schlinge. Sie dürfen diesen soweit es die Schmerzen erlauben bewegen. Sie werden aber aufgrund des "Hakens" (siehe Bild) Mühe haben bei Ueberkopfbewegungen.
Deshalb muss die Platte nach 3 Monaten wieder entfernt werden, dies, um die volle Schulterbeweglichkeit zu erreichen.