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Stéphane Lambiel EM-Vierter
Der Schweizer Stéphane Lambiel lief an den Eiskunstlauf-Europa-Meisterschaften in Lausanne ein perfektes Programm und erreichte den sensationellen 4. Schlussrang.
In seiner "Cirque-du-Soleil"-Interpretation stand der noch nicht 17-jährige sieben Dreifachsprünge mit traumwandlerischer Sicherheit. Den Seiltanz-Akt, den Stéphane Lambiel unter anderem in seinen Zirkus-Impressionen darstellte, überstand der zweitjüngste Teilnehmer dieser EM mit Bravour.
"Unglaublich, dass mir hier drei Programme ohne Fehler gelangen", sagte Lambiel. Ein derartiges EM-Resultat hat es bei den Männern seit den Gerschwilers in den vierziger Jahren nicht mehr gegeben. Selbst Oliver Höner war bei seinem besten Resultat 1990 "nur" Sechster.
Patrick Meier kämpfte sich trotz einer neuerlichen Adduktoren Zerrung durch die Kür und belegte nach einem Programm mit reduziertem Sprungrepertoire den 24. Schlussrang.
Gold für Alexej Jagudin
Trotz einer nicht makellosen Leistung kehrte Alexej Jagudin auf den europäischen Eiskunstlauf-Gipfel zurück. Nachdem ihn Jewgeni Pluschenko in den letzten beiden Jahren verdrängt hatte, gewann der 22-jährige Russe in dessen Abwesenheit seinen dritten EM-Titel.
swissinfo und Agenturen
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