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Roger Federers Bilanz nach den ersten 4 Runden in Melbourne liest sich erstklassig. Der Baselbieter musste noch keinen Satz abgeben und erreichte als einziger Spieler die Viertelfinals, ohne seinen Aufschlag einmal abgegeben zu haben. Diese Statistik geriet im Achtelfinal gegen Milos Raonic (ATP 15) nicht in Gefahr. Der 22-jährige Kanadier konnte sich keine einzige Breakchance erarbeiten.
Makellose Aufschlagsspiele bei Federer
Der Weltranglisten-Zweite zeigte in seiner 3. Night Session einen äusserst konzentrierten Auftritt. Im 1. Satz unterlief ihm nur gerade 1 unerzwungener Fehler (gegenüber 14 bei Raonic). Mit seiner 4. Breakchance holte sich der Baselbieter nach einem Fehler des Kanadiers am Netz den 1. Durchgang.
Da Federer im 2. Umgang mindestens ebenso konstant servierte wie der 196 cm grosse Aufschlagriese Raonic, blieben weitere Breakchancen Fehlanzeige. Im Tie-Break zeigte sich Federer souverän und entschied dieses mit einem Winner mit 7:4 zu seinen Gunsten. In den Sätzen 1 und 2 gab er gerade mal 4 Punkte bei eigenem Service ab.
Widerstand nach Tie-Break gebrochen
Danach war Raonics Widerstand gebrochen. Federer ging alsbald mit Doppelbreak in Führung und servierte den Match locker nach Hause. «Ich kam vor allem im 3. Satz gut in Fahrt», freute sich Federer. «Ich bin sehr glücklich, wie ich bislang spiele.» Für den 31-Jährigen ist es der 35. Viertelfinal-Einzug bei einem Major-Turnier in Serie.
Nun trifft der 4-fache Melbourne-Champion auf den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga (ATP 8), der seinen Landsmann Richard Gasquet (ATP 10) in 4 Sätzen besiegte. Federer zur Viertelfinal-Partie: «Ich erwarte ein sehr hartes Match.»