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Butler oder ständige Haushaltshilfen sind in der Schweiz nicht weit verbreitet. Es entspricht uns eher weniger, eine angestellte Person im Haushalt wohnen zu haben. Manchmal, punktuell eben, wäre es jedoch schon schön, eine helfende Person zu haben: z.B. wenn die Arbeit überhandnimmt, wenn man nicht selber vor Ort sein kann oder wenn die eigenen Kräfte nicht (mehr) ausreichen.
«Ab 2020 sollen neu gebaute Häuser weitgehend ohne externe Energie beheizt werden und die Autos und Flugzeuge dürfen nur noch mit Solarstrom betrieben werden»? Leider wird in der Energiestrategie 2050 des Bundesrates die Energieeffizienz nicht ganz so breit angegangen. Im Gebäudebereich stehen uns diverse Zwangsmassnahmen ins Haus.
Die seit 40 Jahren in der Bundesverfassung verankerte Förderung von selbst genutztem Wohneigentum wird sträflich vernachlässigt. Eine vergleichsweise tiefe Wohneigentumsquote in der Schweiz von ca. 39% ist die Folge. Die Wohneigentumsquote im benachbarten Ausland beträgt in Italien ca. 73%, in Deutschland ca. 43%, in Frankreich ca. 56% und in Österreich ca. 58%. Die Schweizer Stimmberechtigten haben 2012 die Chance, das Bausparen einzuführen und damit Abhilfe zu schaffen.
Rund 80% des Gebäudebestandes in der Schweiz wurde vor 1990 gebaut und trotzdem ist der Gebäudepark in einem guten Zustand. Immer wieder erstaunt es, dass Gebäude aus der vorletzten Jahrhundertwende in ihrer Grundsubstanz erhalten und zu modernen Wohnbauten erneuert werden können.
Ich wohne in einem Einfamilienhausquartier im Kanton Zürich. Nehmen wir einmal an, das Haus stünde in der Wohnzone W2, die maximale Ausnützung wäre auf 30% festgesetzt. Wenn ich den Dachstock für eine meiner Töchter zu einer Einliegerwohnung ausbauen wollte, würde dies nicht bewilligt. Die Begründung wäre: Die zulässige Ausnützung ist überschritten. Solche Regelungen sind unverständlich.