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Agnes Cäcilia Bürgler-Reichmuth
NEKROLOGE
Agnes kam am 4. Februar 1945 als fünftes Kind von Bernardin und Josefa Reichmuth-Kälin zu Hause auf der «Brandegg» bei Egg zur Welt. Zusammen mit ihren fünf Geschwistern verbrachte sie als sehr aufgewecktes und fröhliches Kind eine unbeschwerte und schöne Kindheit auf dem Bauernhof. Die Primarschule besuchte sie in Egg, zwei Jahre Sekundarschule in Einsiedeln. Sie durfte während der Schulzeit in Einsiedeln im «Tristel » bei der Familie Portmann logieren. Nach einem Welschland- Aufenthalt zog Agnes dann schon bald nach Einsiedeln. Mit ihrer aufgestellten Art hatte sie sehr rasch Anschluss zu vielen Kolleginnen und Kollegen und wurde bald Mitglied im Turnverein. Sie arbeitete in der Gastronomie im Hotel Bären und später dann im Restaurant «Rosengarten ». Dort lernte sie dann Ruedi kennen.
Im August 1967 schlossen Agnes und Ruedi den Bund fürs Leben. Am 14. August 1969 kam Thomas zur Welt. Als sie dann am 26. September 1972 auch noch dem Töchterchen Manuela das Leben schenkte, war das Familienglück perfekt. 1979 zog die Familie für ein paar Jahre nach Euthal in den «Bergblick». Hier hat Agnes dann auch wieder Teilzeit im Gastro-Service im Hotel Post gearbeitet.
1986 hat Agnes zusammen mit Ruedi ihr eigenes Heim an der Steigstrasse auf dem Schnabelsberg in Einsiedeln erworben. Mit viel Hingabe und Freude pflegte und hegte sie den Garten und das Haus, welchem sie mit Ruedi und den Kindern den Namen «Paradiesli» gab. Agnes war eine sehr gute Mutter und schaute immer, dass der «Laden» lief. Nicht zu vergessen sind ihre Kochkünste, welche sie nicht selten mit «Jodeln», «Bäsälä» und «Chlevälä » ausschmückte.
1992 kam dann aber ein grosses Schicksal über die ganze Familie. Ruedi verstarb nach einem tragischen Velounfall. Agnes fand in dieser schweren Zeit viel Halt bei Gott. Im Hotel Post in Euthal, wo sie immer noch Teilzeit arbeitete, lernte sie dann nach ein paar Jahren Hans Monstein kennen. In der Rolle als Grossmutti blühte sie auf! Zusammen mit Hans verbrachte sie gerne viele schöne Stunden mit ihren Enkelkindern.
Leider erlitt Agnes dann aber schon bald eine schwere Krankheit, die sie fortan begleitete und schwächte. Dessen nicht genug, musste sie dann auch bald Abschied nehmen von Hans. Danach lebte Agnes im Altersheim Langrüti. Mit ihrer lieben Art war sie bei Mitbewohnern und Pflegepersonal sehr beliebt. Agnes hatte auch immer Freude an jedem Besuch, schon von Weitem warf sie jedem ein Lächeln zu.
Die Krankheit hat Agnes über die Jahre aber sehr geschwächt. Am Mittwoch, am 25. November, hat der liebe Gott sie dann zu sich geholt. Möge unsere Mutter jetzt im «Paradiesli» ihren Frieden und ihre verdiente Ruhe finden.
In unserem Herzen wirst Du immer bei uns sein. In ewiger Liebe und Dankbarkeit, Deine Familie.