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Therapie
Stationäre, teilstationäre und ambulante Behandlungen bieten die Möglichkeit, eine Veränderung des Substanzkonsums und der persönlichen Lebenssituation anzugehen. Im Kanton Basel-Stadt gibt es dazu ein vielfältiges Angebot.
Therapien und Nachsorge
Eine Therapie ermöglicht es, einen Abstand zu früheren Lebensweisen und Verhaltensgewohnheiten zu gewinnen. Die Behandlung orientiert sich an der individuellen Situation der betroffenen Personen. Durch die Therapie soll die Auseinandersetzung mit den psychischen, körperlichen und sozialen Schwierigkeiten gefördert werden und dadurch eine Verbesserung der Lebenssituation erreicht werden.
Neben der abstinenzorientierten Behandlung gibt es ein breites Angebot von anderen Behandlungsansätzen. Dazu gehört ein kontrollierter oder reduzierter Konsum sowie Substitutionsbehandlungen, die zu einer Verringerung der schädlichen Auswirkungen durch den Gebrauch von Drogen führen.
Eine abstinenzorientierte Behandlung beinhaltet in der Regel die drei Elemente körperlicher Entzug, Entwöhnung und Nachsorge. In der Entwöhnung trainieren die Betroffenen das Leben ohne Alkohol, Medikamente und/oder illegale Substanzen. In der Nachsorge geht es darum, das Erlernte im Alltag umzusetzen und die Stabiltät und Suchtmittelfreiheit aufrecht zu erhalten.
Es gibt Fälle, bei denen eine stationäre Therapie in einer Klinik sinnvoll sein kann. Zum Beispiel in akuten Krisensituationen, als Entzug vor einer ambulanten Therapie oder wenn die Lebenssituation besonders belastend ist.