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Ein 14-Jähriger kam in den Schneemassen ums Leben, eine 16-jährige Schülerin starb im Spital, wie die Polizei mitteilte. Drittes Todesopfer war ein Skifahrer aus der Ukraine, der nicht zu der Schulgruppe gehörte.
Bei dem Unglück in der Wintersportstation Les Deux Alpes südöstlich von Grenoble wurden fünf Schüler bis zum Abend vermisst, konnten aber schliesslich unversehrt geborgen werden. Ein Lehrer, der die Gruppe begleitete, wurde schwer verletzt nach Grenoble ins Spital gebracht, war aber nicht in Lebensgefahr.
Insgesamt gehörten 19 Schüler zu der Gruppe aus Lyon. Mehr als 60 Helfer und vier Helikopter waren nach Angaben der Präfektur im Einsatz, darunter einer mit Wärmebildkamera. Auch Lawinensuchhunde waren vor Ort.
Die Lawine erwischte die Skifahrer am Nachmittag auf einer steilen, gesperrten Piste. “Das Lawinenrisiko war erhöht”, sagte Commandant Bertrand Host von der Gendarmerie auf BFMTV. Die Umstände des Unglücks seien aber noch nicht geklärt, eine Untersuchung laufe.
Die Piste war schon seit Beginn der Skisaison gesperrt. “Also war es gefährlich, sich auf diese Piste zu begeben”, sagte Oberst Jean-Luc Villeminey von der Gendarmerie. “Umso mehr, als das Lawinenrisiko heute erhöht war.”
Frankreichs Präsident François Hollande und Premierminister Manuel Valls drückten ihr Mitgefühl aus. “All unsere Gedanken sind bei den Opfern und bei denen, die um ihr Leben kämpfen”, erklärte Valls auf Twitter. Der Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem wollte noch am Abend nach Lyon reisen.
Nach schweren Schneefällen Anfang des Monats hatten die Behörden vor erhöhter Lawinengefahr in den französischen Alpen gewarnt. Anfang Januar waren in der Region vier Menschen bei zwei Lawinenabgängen ums Leben gekommen.
(SDA)