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Eine reiche Erbin wird umgebracht, ein Schriftsteller verschwindet und ein müder Privatdetektiv landet hinter Gittern. Sein sechster Fall ist für Philip Marlowe von Anfang an eine sehr persönliche Angelegenheit. Als ein Freund unter Mordverdacht gerät, verhilft er diesem zur Flucht nach Mexiko und macht daraufhin schmerzliche Bekanntschaft mit der Polizeigewalt. Chandler schrieb den Roman 1953, als seine Frau im Sterben lag. Um sich besser um sie kümmern zu können, verzichtete er in der Zeit auf Alkohol, der wiederum in der Geschichte selbst wild das Zepter schwingt. Auch das zweite grosse Thema des Romans ist nicht die Mördersuche, sondern das der Freundschaft, die in diesem melancholischen Werk ein bisschen aussieht wie die Liebe. – Alle, die das Buch gelesen haben, sind, mit oder ohne Gin und Limettensaft, herzlich zur Diskussion eingeladen.
Eintritt frei