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World Vision Schweiz leistet nachhaltige Hilfe mit den Entwicklungsprojekten Jumla Sinja und Lamjung in Nepal.
Das verheerende Erdbeben im Frühling 2015 stellte das arme Land vor weitere grosse Herausforderungen.
Der Distrikt Jumla liegt im Westen Nepals in einer bergigen Region und ist eine der ärmsten Gegenden des Landes. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt im Kastensystem des Hinduismus.
Die meisten Menschen leben als Selbstversorger von Ackerbau und Viehzucht. Doch die Produktion ist gering und über 90 % der Haushalte haben nicht genügend zu essen. Viele Kleinkinder sind unterernährt. Naturkatastrophen wie Erdrutsche, Dürren oder Waldbrände gefährden die Bevölkerung und ihre Lebensgrundlage. Während des Winters und der Monsunzeit sind viele Dörfer unzugänglich.
World Vision Schweiz hat deshalb 2016 das Entwicklungsprojekt Jumla-Sinja lanciert.
Der Distrikt Lamjung liegt im Hügelland Nepals rund 180 km westlich von Kathmandu. 38 % der Bevölkerung lebt in grosser Armut und hat nicht genug zu essen – und das verheerende Erdbeben 2015 hat die Situation noch verschlimmert. Die Arbeitslosigkeit treibt viele in den Alkohol. Mädchen müssen beim Geldverdienen helfen und sind Missbrauch und Ausbeutung besonders ausgesetzt. Etliche werden früh verheiratet und haben keinen Schulabschluss. Zahlreiche Familien haben keinen Zugang zu sanitären Anlagen.
World Vision hat deshalb 2000 das Projekt Lamjung lanciert und engagiert sich zudem beim Wiederaufbau der Dörfer, die durch das Erdbeben zerstört wurden.
«Die Mitarbeitenden in Nepal leisten fantastische Arbeit und haben immer ein offenes Ohr für Fragen. Die Zusammenarbeit macht wirklich Freude.»