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Wachstumsstörungen früh erkennen
Das Wachstum ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit eines Kindes. Um Störungen rechtzeitig zu erkennen, sind regelmässige und sorgfältige Messungen der Körpergrösse wichtig.
Publireportage. Ab dem 2. Geburtstag bis zur Pubertät wächst ein Kind in der Regel innerhalb des Wachstumskanals, der genetisch vorgegeben ist. Entwickelt sich die Körpergrösse eines Kindes unterhalb der 3. Perzentile* oder oberhalb der 97. Perzentile oder wächst das Kind plötzlich nicht mehr entlang seines Wachstumskanals, muss man den Ursachen auf den Grund gehen.
Das Wachstum kann durch verschiedene gesundheitliche Probleme beeinträchtigt werden. Dazu gehören chronische Erkrankungen, wie zum Beispiel eine Niereninsuffizienz, Asthma oder Magen-Darm-Erkrankungen. Verschiedene Syndrome können das Wachstum bremsen bzw. beschleunigen. Manchmal ist aber auch eine Knochenbildungsstörung oder ein Mangel an Hormonen, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion oder ein Wachstumshormonmangel dafür verantwortlich.
Regelmässige und sorgfältige Messungen der Körpergrösse
Wachstumsstörungen treten selten auf. Um sie zu entdecken und entsprechend zu behandeln, sind regelmässige und sorgfältige Messungen der Körpergrösse ein Muss. Eltern von sehr kleinen Kindern sollten nicht einfach darauf hoffen, dass ihr Kind den Wachstumsrückstand in der Pubertät einmal aufholen wird. Das tun zwar einige Kinder, aber eben nicht alle. Wenn sich das Wachstum des Kindes schon im Mutterleib verzögert hat oder der Kleinwuchs hormonell bedingt ist, hilft abwarten nicht. Diese Kinder können ihre genetisch vorgegebene Grösse nur dann erreichen, wenn sie möglichst früh adäquat behandelt werden. Für das Erreichen ihrer vererbten Zielgrösse ist jedes Behandlungsjahr entscheidend. In der Pubertät schliessen sich die Wachstumsfugen und die Grösse kann nicht mehr beeinflusst werden.
*Perzentilen sind Prozentangaben, die anzeigen, wie gross ein Kind im Vergleich zu Gleichaltrigen ist. Liegt die Körpergrösse eines Kindes auf der 10. Perzentile, bedeutet dies, dass 9 Prozent der gleichaltrigen gesunden Kinder kleiner sind als das Kind und 90 Prozent grösser.
Dieser Beitrag erscheint mit freundlicher Unterstützung von Novo Nordisk.