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Walter Amstutz
Abt: 1317–1331
Lebensbeschreibung[1]
Walter Amstutz stammte aus einer alten Engelberger Familie1 und ist der einzige Talbewohner, der zur äbtlichen Würde gelangte. Er war zunächst Mönch zu St. Leodegar in Luzern. Am 3. März 1296 ist er dort als Priester2, am 29. Juni 1298 als Almosner3, am 10. Januar 13134 und am 4. Juni 13155 als Stellvertreter des Propstes bezeugt. 1317 erfolgte die Wahl zum Abt von Engelberg6. Dank seiner reichen Erfahrungen wurde er zu einem tüchtigen Verwalter seines Klosters. Er erwarb u. a. zwei Häuser in Luzern bei der Peterskapelle7 und 1322 - 1330 einen grossen Teil der Engstlenalp jenseits des Jochpasses als Ersatz für die Verluste im Alpstreit mit den Urnern.8 Der Höhepunkt seiner Abtszeit war der Besuch der Königin Agnes von Ungarn imJahre 1325. Sie wohnte der Weihe der neuerstellten Klosterkirche durch den Weihbischof von Konstanz und der Gelübdeablegung von 139 Klosterfrauen bei9. Sie trug die ganzen Kosten der Feierlichkeiten und hinterließ dem Kloster kostbare Geschenke: den Chormantel von 131810 und das sogenannte Hochzeitskleid.11 Völlig überraschend melden die Annalen zum Jahre 1331 die Resignation des Abt es Walter Amstutz.12 Schon am 29. r . 1330 hatte der Abt von Einsiedeln die Verwaltung des Klosters übernommen. Ihm hatte der Prior von Engelberg Rechenschaft abzulegen13• t 2. r. r 332 14.
Einzelnachweise
- Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von der Helvetia Sacra (III I, S. 617f) übernommen.
Bibliographie