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Als vermögende Volkswirtschaft mit hoher Sparquote ist die Schweiz ein Kapitalexporteur. Dazu zählen «Portfolioinvestitionen» privater Anleger (z.B. in ausländische Wertpapiere) ebenso wie «Direktinvestitionen» von Unternehmen in ausländische Firmen oder Produktionsstätten. Über Direktinvestitionen erhalten die Muttergesellschaften Zugang zu Auslandsmärkten und den entsprechenden Gewinnen der Auslandstöchter.
Relativ zu ihrem Bruttoinlandprodukt (BIP) verfügt die Schweiz über einen vier Mal höheren Bestand an Direktinvestitionen im Ausland als Deutschland oder Österreich. In der Schweiz ansässige Firmenzentralen steuern so ein globales Netz an Tochtergesellschaften und Produktionsstätten. Ein beträchtlicher Teil der damit verbundenen Arbeitsplätze und Aktivitäten mit hoher Wertschöpfung sind hingegen in der Schweiz angesiedelt.
Dieser Artikel wurde im soeben erschienen Leporello «Magnet Schweiz» publiziert. In dieser Faltbroschüre illustriert Avenir Suisse, wie die Schweiz Ressourcen von aussen anzieht, welche Vorteile damit verbunden sind und welche Herausforderungen sich daraus ergeben.