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Die Tourismus-, Bau- und Gesundheitsbranche sind die tragenden Säulen der Schweizer Wirtschaft in den Berggebieten. Diese stehen zunehmend unter Druck, sich an die wirtschaftliche Herausforderung begrenzter Wachstumsmöglichkeiten anzupassen. Sie sind mit verschiedenen ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wachstumsgrenzen konfrontiert.
Gleichzeitig ist ein allgemeiner Trend hin zu der Einführung neuer Arten von Innovationen auszumachen, die sowohl neue Formen der Zusammenarbeit umfassen als auch soziale Bedürfnisse befriedigen. Diese werden als soziale Innovationen bezeichnet. Es gibt Anzeichen dafür, dass Unternehmen, Branchen und Regionen mithilfe jener Innovationen soziale Bedürfnisse und Probleme adressieren. Während in den Schweizer Berggebieten soziale Innovationen zunehmend Einzug halten, gibt es wenig systematisches Wissen über diese Art von Innovationen und insbesondere über ihr Potenzial, sich von der traditionellen Wachstumsorientierung und dem «Lock-in», die diese Ausrichtung für Branchen und Regionen hervorruft, zu lösen.
Das Projekt analysiert die aktuellen Praktiken sozialer Innovationen in den drei oben genannten Branchen. Zudem werden deren Beitrag zu einer verringerten Wachstumsabhängigkeit von Unternehmen und Regionen untersucht. In drei Schweizer Berggebieten (Haslital, Adelboden und Grindelwald), die sich in ihrer Wirtschaftsstruktur, ihrer Geschichte sowie ihren Herausforderungen stark unterscheiden, werden die Branchen miteinander verglichen.