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Die sMapshot-Bilder zeigen nicht nur den Gletscherschwund gut auf, sondern auch den Bau von Strassen, Tunnels und Staumauern. Dieser Blogpost widmet sich Bildern, auf denen der Bau von Staumauern gut ersichtlich ist.
Mattmark-Staudamm
Über 20 Bilder zum Bau des Mattmark-Staudamms wurden bereits georeferenziert. Folgend eine kleine Zeitreise inkl. Vergleich im virtuellen Globus. Die Mattmark-Bilder wurden durch Hans Zumbühl und Anton Heer georeferenziert.
So sieht die Staumauer heute aus:
Der Staumauerbau begann 1960, das Bild aus dem Jahr 1963 zeigt eine bereits fortgeschrittene Baustelle.
Ein knappes Jahr später wurden wieder Bilder der Staumauer geschossen.
Hans Zumbühl schreibt dazu: Links unten das Abbaugebiet an der Nordmoräne des Allalingletschers. Links der Bildmitte die Material-Aufbereitungsanlage für den Dammkern.
Auf den nächsten zwei Bildern ist der Stausee bereits zu erkennen.
Zu diesem Bild schreibt Hans Zumbühl: Staudammbau Mattmark, Blick ENE auf den Stausee, 40 Tage nach der Gletschersturz-Katastrophe. [Bei dem Gletscherabbruch des Allalingletschers im August 1965 starben 88 Bauarbeiter.]
Die Staumauer nimmt Formen an.
Lai da Curnera
Auch im Bündnerland wurde in den 60er Jahren Staumauern gebaut. Folgende Bilder zeigen den Bau der Bogenstaumauer in Tujetsch, georeferenziert durch Camille Bamert und Hans Zumbühl.
Hans Zumbühl schreibt zu diesem BIld: In der Bildmitte sind Infrastrukturen, Baracken und die Zufahrtstrasse für den Bau der Curnera-Staumauer zu sehen. Der Rein da Curnera wird bereits über einen Umleitungsstollen an der vorbereiteten Staumauer-Baustelle vorbeigeführt.
Hier schreibt Hans Zumbühl: In der Bildmitte ist die vorbereitete Staumauer-Baustelle mit den ersten Mauer-Segmenten erkennbar. Unten im Bild sind Infrastrukturen, Baracken und die Zufahrtstrasse für den Bau der Curnera-Staumauer zu sehen. Der Rein da Curnera wird bereits über einen Umleitungsstollen an der Baustelle vorbeigeführt.n Umleitungsstollen an der vorbereiteten Staumauer-Baustelle vorbeigeführt.
Und so sieht die fertige Staumauer heute im virtuellen Globus aus:
Punt dal Gall
Weil die Baustelle so eindrücklich ist, folgt ein weiteres Beispiel aus Graubünden. Es zeigt den Bau der Staumauer Punt dal Gall der Engadin Kraftwerke, georeferenziert durch Sigi Heggli.
Valle Verzasca
Das letzte Beispiel wurde wie viele der Staumauer-Bilder von Hans Zumbühl georeferenziert. Es zeigt die Bauanfänge der Berühmten Verzasca-Staumauer, wo Bungee Jumping begeisterte in die Tiefe runterspringen – so wie einst James Bond im Film «Golden Eye».
Weitere Blogs zum Thema Bau von Staumauern finden Sie hier:
- Der Bau der Staumauer Grande Dixence
- Bei der Verzasca-Staumauer geht es voran
- Der Bau der Linth-Limmern-Kraftwerke, 1960
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Falls Sie mehr an Georeferenzierung von Bildern interessiert sind, besuchen Sie unsere neue Plattform sMapshot! Die aktuellen Kampagne mit Gletscherbildern laufen seit 17. Dezember 2018 und mit Senkrechtaufnahmen seit 7. Januar 2019.