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Mit Jonathan Kazadi (zu Orléans in die französische ProA-Meisterschaft) hat Olympic zwar auf die Saison 2016/17 einen seiner Schlüsselspieler verloren, dieser wurde nunmehr mit einem anderen überdurchschnittlich starken Schweizer Spieler ersetzt. Flügel Dusan Mladjan spielt zwar auf einer anderen Position, als es Spielmacher Kazadi getan hat, doch der Serbe mit Schweizer Pass ist einer jener Basketballer, der eine Mannschaft veredelt.
In der vergangenen Saison spielte der 30-jährige und 198 Zentimeter grosse Mladjan bei Liga-Konkurrent Genf, wo er im Schnitt 15,3 Punkte pro Match erzielte. Gefürchtet ist der langjährige Schweizer Nationalspieler insbesondere als Distanzschütze. In Genf betrug seine Erfolgsquote von jenseits der Dreierlinie bemerkenswerte 42 Prozent.
Ein Titelsammler
Gestartet hat der ältere Bruder von Marko Mladjan, der ebenfalls bereits das Trikot der Freiburger getragen hatte, seine Karriere im Tessin bei Lugano Viganello. Später sammelte er mit den Lugano Tigers Trophäen im Akkord. Vier Meistertitel, zwei Cup-Siege und drei Gewinne des Liga Cups kann Dusan Mladjan sein Eigen nennen.
Der Routinier ist zudem einer der wenigen Schweizer Basketballer, die ihr Glück im Ausland gesucht haben. So spielte er für Premiata Montegranaro in der italienischen Serie A und in seinem Heimatland Serbien für Radnicki Kragujevac, ehe er auf die letzte Saison hin zurück in die Schweizer Nationalliga A und zu Genf zurückkehrte.
Kader komplett
Mit dem Engagement von Dusan Mladjan hat Olympic die Rekrutierung für die kommende Saison abgeschlossen. Damit ist auch klar, dass die Freiburger mit nur drei (die Amerikaner Derek Wright, Travis Taylor und Justin Roberson) statt der vier erlaubten Ausländer in die Meisterschaft starten werden.