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Ein A4 Blatt zum Leben
Die meisten Masthühner leben in der sogenannten konventionellen Haltung. Konkret bedeutet das in der Schweiz: Bodenhaltung in einer Halle mit wenig Einstreu und ohne Auslauf. Ihr kurzes Leben verbringen sie mit tausenden anderen Artgenossen in engen, eintönigen Ställen praktisch ohne Beschäftigung und ohne Auslauf ins Grüne. In der Schweiz dürfen bis zu 15 Masthühner pro Quadratmeter gehalten werden! Diese Tiere spüren nie natürlichen Boden unter ihren Füssen und können keine frische Luft einatmen
Innerhalb von 36 Tagen von 60 g auf 2 kg
Masthühner nehmen so stark und so schnell zu, dass sie vorne überkippen und kaum noch gehen können. Bereits nach etwa 36 Tagen haben sie ihr Schlachtgewicht erreicht. Das schnelle Wachstum von Hochleistungsrassen hat zur Folge, dass ihre Beine ihr Gewicht kaum noch tragen können und sie daher nur noch herumsitzen. Viele der Tiere erleiden einen plötzlichen Herztod oder Herz-Lungen-Versagen und leiden unter Gelenksschäden.
Wusstest du schon?
Hühner haben eines der am besten entwickelten Farbsehsysteme in der Tierwelt. Sie erkennen Farben, die bis ins ultraviolette Spektrum reichen und können so viel mehr Farbnuancen erkennen als Menschen[1]. Durch UV-reflektierende Muster im Gefieder erscheint das Federkleid der Artgenossen viel farbenfroher als Menschen es wahrnehmen können.