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Die Bise ist im östlichen Mittelland deutlich weniger häufig als der Westwind
Die Bise ist bekanntlich ein Nordost- bis Ostwind. Zählt man die Fälle der Höhenwindrichtung auf 500 hPa von Nordost und Ost zusammen, so kommt man in den Jahren 1961-2010 auf etwas mehr auf 1000 Tage, an denen diese Höhenwindrichtungen dominant waren. Westwinde kommen - wie bereits erwähnt - auf 6000 Tage. Dies ergäbe ein Verhältnis von 6:1
Trifft man nun die Annahme, dass die Boden- und Höhenwindrichtung übereinstimmt, so kann man im Mittelland annehmen, dass westliche Winde deutlich über die Bise vorherrschen. Die gemachte Annahme bestätigt sich für das östliche Mittelland, wenn auch bei weitem nicht so extrem, wie die Höhenwinde dies vermuten lassen.