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Der Bau für zivile und militärische Rettungskräfte reduziert Architektur auf ihre grundlegenden Elemente und formt dabei Raum in elementarster Weise.
Pure Funktionalität definiert den monolithischen Zweckbau und abstrahiert ihn zur architektonischen Skulptur. Die einheitliche Materialisierung in Sichtbeton steigert dabei die volumetrische Kraft, während die heterogene Gliederung den Körper modelliert. Obwohl die Materialen unterhaltsarm und robust sind, suggerieren sie eine Fragilität, welche bei den Übungen einen Realitätsbezug herzustellen vermag.
Um die benötigten Szenarien für ein variables Training von Personenrettungen und Kommunikationsaufgaben anbieten zu können, definiert das U-förmige Gebäude nach drei Seiten voneinander abweichende Strassenräume und einen mit Löschfahrzeugen befahrbaren Hof. Dabei werden drei Haustypen mit verschiedenen Balkonen, Loggias, Brüstungen und Treppenhäusern unterschieden. Entsprechend strukturierte Fassaden simulieren ein Geschäftshaus zum Dorfplatz, ein Wohnhaus mit vorgelagerten Balkonen zur Brandwanne hin und ein Wohnhaus mit Loggias zum Brandhaus.