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mm Bei der sda wurden 36 der 150 Stellen abgebaut. Die Belegschaft führte einen historischen 4-tägigen Streik. In der Deutschschweiz haben sich AZ Medien und die NZZ-Mediengruppe zu CH-Media zusammengeschlossen. Die Zentralschweiz am Sonntag und das E-Paper Ostschweiz am Sonntag wurden weggefegt. Die Sonntagspresse verwelkt. Die Samstagsausgaben werden unter dem Titel Schweiz am Wochenende veröffentlicht. Etwa zehn Vollzeitstellen wurden bereits abgebaut, während 200 Vollzeitstellen innerhalb der nächsten zwei Jahre voraussichtlich verschwinden werden.
In der Westschweiz wurden im Januar 2018 die Tageszeitungen L'Impartial, und L'Express unter dem gemeinsamen Titel Arc Info zusammengeschlossen. In Lausanne wurde am 23. Juli Le Matin aufgelöst. Es waren 36 Entlassungen zu verzeichnen, während sechs weitere bereits einige Monate zuvor während der Fusion vorgenommen worden waren.
Wir stellen eine Vielzahl von Gerichtsverfahren gegen Titel und Redaktionen fest, die beängstigende Dimensionen annimmt: Eine superprovisorische Massnahme, die 24 heures einen redaktionellen Bericht zum Buch über Jacqueline de Quattro verbietet; eine Klage des Genfer Regierungsrates Pierre Maudet um sein Gegendarstellungsrecht gegenüber dem Tages-Anzeiger durchzusetzen; die Klage des Ständerates Pascal Broulis gegen den Tages-Anzeiger aufgrund eines Artikels über seine steuerliche Situation; ein von Christophe Darbellay gegen die Weltwoche verhängtes Publikationsverbot und nun die Beschwerde wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte des im Kanton Waadt lebenden Milliardärs Frédérik Paulsen aufgrund von Artikeln über seine Russlandreisen.
Schliesslich stellt der Bericht von impressum fest, dass die im September 2018 veröffentlichte Studie des Vereins Medienqualität Schweiz fest, dass sich die Qualität der Medienberichterstattung im Allgemeinen "verschlechtert hat".