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Dieser Indikator zeigt, in welchem Ausmass Personen verschiedener Bevölkerungsgruppen räumlich konzentriert in bestimmten politisch-administrativen Raumeinheiten leben (in Städten, Kantonen und Agglomerationen). Räumliche Segregation kann als Indikator der gesellschaftlichen Integration bzw. Isolation dienen, indem die Verteilung der Bevölkerung nach Herkunft aufgezeigt wird.
Tabellen
Definitionen
wobei ti = Gesamtbevölkerung in der Raumeinheit i; T = Gesamtbevölkerung im untersuchten Gebiet; pi = Anteil der Gruppe in der Raumeinheit i; P = Anteil der Gruppe im untersuchten Gebiet; xi = Bevölkerungszahl der Gruppe X in der Raumeinheit i; X = Bevölkerungszahl der Gruppe X im untersuchten Gebiet; n = Anzahl Raumeinheiten im untersuchten Gebiet.
Der Segregationsindex von Duncan & Duncan (1955) misst die Verteilung einer Gruppe in bestimmten räumlichen Einheiten und bewegt sich theoretisch zwischen 0 (vollkommen gleichmässige Verteilung) und 1 (maximale segregative Verteilung). Die Kennzahl gibt den Anteil der Gruppe wieder, die den Wohnort wechseln müsste, damit eine für die untersuchte räumliche Einheit perfekte Gleichverteilung zustande käme.
Die politisch-administrativen Raumeinheiten, von denen die Berechnungen ausgehen, sind für Grossstädte die Quartiere und für die Kantone und Agglomerationen die Gemeinden.