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Künstler
|Jürg Spahr alias Jüsp

1925 - 2002
|.

.
Der
Illustrator
und Karikaturist Jürg
Spahr alias „Jüsp“ gehörte zu den
erfolgreichsten Schweizer Zeichnern.
Seine ersten Jahre verbrachte der in Sizilien geborene
Jürg Spahr in Italien, ehe die Familie 1939 in die Schweiz zog.
Nach seiner schulischen Ausbildung in St. Gallen und Trogen studierte
Jürg Spahr von 1945 bis 1948 Rechtswissenschaften in Genf, Basel und
Zürich, doch bereits ab 1943 veröffentlichte er einen ersten Cartoon beim
Nebelspalter und ab 1944 war er dort regelmässig als Zeichner tätig.
So fiel Jürg Spahr die Entscheidung leicht, nach Beendigung des Rechtswissenschafts-
Studium eine Laufbahn als freischaffender Karikaturist einzuschlagen.
Für den Nebelspalter zeichnete er zwischen 1943 und 1993 über 1'000 Zeichnungen.
Ebenfalls 1948 trat Jürg Spahr auch als Kabarettist im Kabarett Kikeriki in Basel
auf, wo er bis 1951 Mitglied war. 1951 folgte auch ein Engagement im Kom(m)ödchen in Düsseldorf.
In den kommenden Jahren wurde die Zeichenkunst von Jürg Spahr auch von
anderen Publikationen rege in Anspruch genommen, dazu gehören
„Der Brückenbauer“ bei dem er ab 1958 viele Jahrzehnte
arbeitete, die „National-Zeitung“, „Die Woche“, „Der
Beobachter“ und die „Basler Zeitung“ (BaZ).
Für die BaZ arbeitete er ab
1960 und war dort bis
kurz vor seinem Tod
als Zeichner
aktiv.
Über Agenten fanden seine Karikaturen auch internationalen Zugang in Publikatione wie „L'Europeo“, „Lilliput“ und „The Illustrated Weekly of India“.
Eine weitere künstlerische Sparte füllte er als Grafiker aus. Er kreierte Werbeanzeigen und Plakate, zu seinen
Kunden gehörten die SBB, Citroën und Pax Versicherungen aber auch Wahlplakate.
Jürg Spahr war am Aufbau des Karikatur & Cartoon Museums Basel beteiligt,
welches heute unter dem Namen „Cartonmuseum Basel“ weiterhin
existiert. Dort war er von 1978 bis 1995 Kurator.
Das Lebenswerk von Jürg Spahr wird auf rund
10'000 zeichnerische Arbeiten geschätzt.
Jürg Spahr verstarb am 14. März 2002
in Basel – nur wenige Tage
nach dem Tod seiner
Frau.
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