Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03644.jsonl.gz/2559

Seit meinem Podestplatz am EC in Vratna ging es gleich rasant weiter. Am 2. Februar bestritt ich ein FIS-Rennen in Italien. Ich erreichte dort den 6. Schlussrang, was mich nicht ganz zufrieden stellte… Am 9. und 10. Februar ging es weiter mit zwei Europacup Slaloms in Tschechien. Da mir an beiden Tagen in den Finals leider zu viele Fehler unterliefen, musste ich mich mit einem 5. und einem 8. Rang zufrieden geben. Eigentlich sind diese zwei Top 8 Plätze ganz in Ordnung, doch wenn man weiss, dass noch einiges mehr dringelegen wäre, ist es natürlich auch etwas schade…
Am vergangen Wochenende fanden dann endlich die zwei “EC-Heimrennen” in der Lenzerheide statt. Mit relativ grossen Erwartungen ging ich am Samstag an den Start. Die Qualifikation verlief eigentlich recht gut, doch auch an diesem Rennen machte ich einen dummen Fehler und schaffte den Einzug in die Halbfinals leider nicht, was für mich der 7. Schlussrang bedeutete. Am Sonntag wollte ich alles nochmals besser machen. Da der erste Qualifikationslauf aber viel zu langsam war (wiederum wegen Fehler) reichte es mir trotz einem starken zweiten Qualilauf nicht für den Einzug in die Viertelfinals. Am Schluss landete ich somit auf dem 9. Rang.
Die letzten zwei Rennwochenende sind nun aber abgehackt und ich konzentriere mich schon auf den nächsten Einsatz im Europacup am 2. März in Österreich. Bis dahin werde ich aber in Davos noch weitere Trainings absolvieren und morgen meinen 20. Geburtstag feiern! 🙂
Am vergangenen Samstag und Sonntag standen in Vratna (Slowakei) zwei PGS Europacup-Rennen auf dem Programm.
Da die Reise nach Vratna mit dem Auto mindestens 10 Stunden in Anspruch nimmt, reisten wir bereits am Donnerstag nach Vratna und nutzten den Freitag nochmals für ein Training auf dem Rennhang, bevor es am Samstag dann ernst galt!
Ich fand bereits in den ersten zwei Qualifikationsläufen ziemlich gut ins Rennen und belegte nach der Qualifikation den 6. Rang. Im Achtelfinal setzte ich mich gegen eine junge Russin durch und traf im Viertelfinal wiederum auf ein russische Athletin. Wir boten uns ein sehr spannendes Duell, welches allerdings am Schluss zu Ungunsten von mir ausfiel. Ich beendete somit den ersten Europacup des Jahres 2013 auf dem 6. Rang.
Am Sonntag wollte ich die Leistung vom Vortag nochmals verbessern und endlich den Sprung aufs Podest schaffen. Dank zwei guten Qualifikationsläufen lag ich nach der Qualifikation auf dem 5. Rang. Ich konnte das Achtelfinal gegen eine deutsche Snowboarderin souverän für mich entscheiden. Im Viertelfinal lieferte ich mir ein Duell gegen die starke Österreicherin Maria Sitzenfrei. Ich setzte mich ganz knapp durch und schaffte den Einzug ins Halbfinal. Dort wartet auf mich Tanja Brugger aus Österreich, die momentan Führende im Gesamt-Europacup. Im 1. Lauf konnte ich einen Vorsprung von einer guten halben Sekunde herausfahren. Diesen Vorsprung vergab ich im 2. Lauf leider und mir fehlten zum Einstieg ins grosse Finale schlussendlich gerade mal 2 winzige Hundertstelsekunden… Den Kopf liess ich aber natürlich nicht hängen und griff im kleinen Final nochmals vollgas an. Dort handelte ich mir im 1. Lauf, wegen etlichen Fehlern zwar eine Penalty (1.5 Sekunden Rückstand) ein, welche ich im 2. Lauf aber souverän wettmachen konnte und somit den ersten Podestplatz (3. Rang) an einem Europacup feiern durfte!!!
Die Freude war natürlich riesengross über diesen 3. Platz und ich hoffe sehr, das ich meine Leistungen auch an den nächsten FIS- resp. Europacup-Rennen so fortsetzen kann!
Letzten Freitag durfte ich zum ersten Mal in meiner Karriere an einem Weltcup teilnehmen. Ich freute mich natürlich sehr auf diesen Event! Umso erfreulicher war dann auch mein Abschneiden an diesem ersten Weltcup in Carezza (Italien). Ich brachte einen soliden ersten Qualifikationslauf ins Ziel und qualifizierte mich somit gleich für den zweiten Qualifikationslauf. Auch dieser zweite Qualifikationslauf gelang mir sehr gut und belegte schliesslich den guten 25. Schlussrang!
Nach der Weltcup-Premiere ging die Reise gleich weiter an zwei FIS-Rennen nach Radstadt. Am Samstag und Sonntag fanden dort zwei Single GS statt. Am Samstag durfte ich mich nach zwei guten und auch schnellen Läufen als Siegerin feiern lassen und realisierte mit 240 FIS-Punkten einen neuen persönlichen FIS-Bestwert. Am Sonntag beschenkte ich mit dem zweiten Sieg in Folge gleich selbst zu Weihnachten und egalisierte meinen FIS-Bestwert von 240 Punkten vom Samstag.
Ich habe also eine sehr interessante und erfolgreiche Woche hinter mir und freue mich nun so richtig auf Weihnachten! 🙂
Schon am 27. Dezember geht es mit den Schneetrainings in Davos wieder weiter, damit ich dann am 12. Januar gut vorbereitet an den nächsten Europacup nach Tschechien reisen kann!
Nun wünsche ich allen wunderschöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins 2013!
Am vergangenen Wochenende startete ich in die neue Europacup Saison. Das Starterfeld war extrem stark, da fast alle Weltcupfahrerinnen vor Ort waren.
Am Samstag stieg ich mit der Nummer 27 ins Rennen. Die ersten beiden Läufe waren zwar fehlerfrei, jedoch noch ein bisschen verhalten. Somit konnte ich mich nicht für die Finals qualifizieren und landete schliesslich auf dem 27. Schlussrang. Am Sonntag waren meine ersten beiden Läufe leider immer noch zu verhalten, so dass ich auch an meinem zweiten Europacup die Finals mit einem 29. Platz verpasste.
Wenn man aber das Starterfeld betrachtet, kann ich mit meiner Leistung nicht unglücklich sein.
Klar ist aber, dass da noch Steigerungspotenzial vorhanden ist und ich dieses Potenzial bereits am kommenden Samstag und Sonntag in Ratschings (Italien) bei meinen nächsten Europacups versuche zu nutzen.
Weiterhin eine schöne Adventszeit und liebe Grüsse
Nicole
Seit Anfang August bin ich von meinem Abenteuer Australien zurück in der Schweiz. Es war eine genial Zeit und ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln.
Nach Australien machte ich einen “fliegenden Wechsel” auf das Snowboard. Ich verbrachte vom 12. bis zum 18. August eine Woche in Saas Fee auf dem Gletscher zusammen mit Snowboard Davos (www.snowboard-davos.ch). Dort hiess es vorerst einmal neue Boards zu testen und ein gutes Gefühl zu bekommen. Ich muss sagen, ich habe das Snowboarden schon ein wenig vermisst in Australien… 😉
Nur eine Woche später (23. August) machte ich mich wieder auf den Weg nach Saas Fee, dieses Mal jedoch mit dem C- & B-Kader von Swisssnowboard. Da das Wetter aber leider nicht mitspielte, konnten wir nicht auf den Gletscher und vergnügten uns mit Konditions-Training. An diesem Tag passte nicht vieles… Ich riss mir während dem Konditions-Training dummerweise das Aussenband am linken Fuss. Nun hiess es für mich zuerst einmal pausieren. Nach einer Woche Pause nahm ich das SYPOBA-Konditions-Training bei Robin Städler (www.sypoba.com) wieder in Angriff. Wenn ich schon nicht auf den Schnee durfte, trainierte ich dafür umso intensiver im Konditionsbereich und konnte mich auf den Studienbeginn vom 17. September konzentrieren. Seit einer Woche studiere ich nun nebst dem Snowboarden an der Universität Zürich Publizistik- & Kommunikationswissenschaften.
Voraussichtlich werde ich spätestens am 25. Oktober wieder auf den Schnee können. Bis dahin heisst es jetzt aber noch Schiene tragen, vorsichtig sein & im Bereich Kondition vollgas geben!
Eine gute Zeit wünscht euch
Nicole
(Bild: Patrizia Kummer (www.patriziakummer.ch) und ich in Saas Fee)
Hallo meine Lieben…
Seit gut drei Wochen bin ich nun auf dem wunderschönen Kontinent Australien in Sydney! Meine Gastfamilie, die Schule, das Sightseeing, das Shopping & die Leute hier sind einfach super… (= Ich geniesse jede Minute, aber vernachlässige das Konditionstraining natürlich nicht! 😉 Es ist auf alle Fälle eine super Erfahrung, die ich hier machen darf. Das Highlight wird dann sicherlich die Reise von Sydney nach Cairns nach insgesamt 8 Wochen (nun noch 5 Wochen) Schule. =D
Eine gute Zeit und einen heissen Sommer wünsche ich euch…
Die Saison 2011/12 ging letzten Sonntag zu Ende. In Sils konnten die Schweizer-Meisterschaften bei wunderschönem Wetter und guten Pistenverhältnissen durchgeführt werden. Nach zwei guten Qualifikationsläufen lag ich auf dem 4. Zwischenrang. Im ¼-Final duellierte ich mich mit meiner B-Kader-Teamkollegin Yvonne Schütz. Ich ging bei diesem Duell als Siegerin hervor. Im Halbfinal wartete die Weltcup-Fahrerin Fränzi Mägert-Kohli, im kleinen Finale die im Weltcup aufstrebende und frischgebackene Doppel-Juniorenweltmeisterin Julie Zogg aus der Schweiz auf mich. Ich setzte mich gegen beide gut in Szene, trotzdem reichte es leider nicht für einen Sieg. Am Schluss blieb mir nach Fränzi Mägert-Kohli, Stefanie Müller und Julie Zogg der gute 4. Rang.
Somit ein sehr gelungener Saisonabschluss nach einer wirklich erfolgreichen Saison 2011/12!
Nun werde ich mich noch einen Monat auf die Arbeit bei der Streuli Pharma AG konzentrieren, bevor es dann am 4. Mai für drei Monate nach Australien (Sydney) in den Sprachaufenthalt geht… =D
Frohe Ostern!
Zur Rangliste:
http://www.fis-ski.com/uk/604/610.html?sector=SB&raceid=10230
Zum Auftakt der Junioren-WM letzten Dienstag wartete ich mit einem erfreulichen Resultat auf. Ich beendete den Riesenslalom als Fünfte!
Nach den beiden Qualifikationsläufen belegte ich den 4. Zwischenrang. In der ersten Finalrunde der besten 16 Fahrerinnen setzte ich mich gegen die Russin Elizaveta Salikhova souverän durch. Ich fuhr in beiden Läufen einen klaren Vorsprung heraus. Im 1/4-Finale bekam ich es mit der Weltcup-Fahrerin Sabine Schöffmann aus Österreich zu tun. Wir lieferten uns hartumkämpftes Duell. Wobei ich im 1. Lauf einen kleinen Rückstand von 0,19 Sekunden einbüsste. Im 2. Durchgang sah es sehr gut für mein Weiterkommen aus. Doch beim zweitletzten Tor stürzte ich und rutschte ins Ziel. Winzige 0,14 Sekunden trennten mich leider vor dem Einstieg ins Halb-Finale… Aufgrund der guten Basis, die ich mir in der Qualifikation geschaffen habe, blieb mir hinter meinen Teamkolleginnnen Julie Zogg und Stefanie Müller, die Gold und Silber gewannen, der sehr gute 5. Schlussrang. Somit eine hervorragende Leistung für das Schweizer Team!
Am zweiten Wettkampfstag (Mittwoch) lief es mir dann leider überhaupt nicht mehr. Ich stürzte bereits beim 4. Tor, rutschte am 5. Tor vorbei, humpelte wieder hinauf, fuhr weiter bis ich in der unteren Hälfte des Kurses noch einmal stürzte und an den letzten Toren vorbei gleitete… Somit für mich sicherlich ein Tag zum Vergessen. Trotzdem hatten wir Schweizer wieder allen Grund zum Feiern. Julie Zogg und Stefanie Müller fuhren wiederum einen Doppelsieg für die Schweiz ein! Und meine Teamkollegen Dario Caviezel und Silvan Flepp belegten die Plätze 5 und 6.
Ich konnte im PGS meine Leistung vom Vorjahr überbieten und bin dementsprechend auch zufrieden mit meinem Abschneiden an der diesjährigen JWM in Sierra Nevada! =D
Morgen werde ich in Sils (Engadin) am letzen Rennen für diese Saison, an den CH-Meisterschaften starten! Drückt mir noch das letzte Mal die Daumen… (=
Zu den Ranglisten:
PGS: http://www.fis-ski.com/uk/604/610.html?sector=SB&raceid=9853
PSL: http://www.fis-ski.com/uk/604/610.html?sector=SB&raceid=9855
Es lag Nebel über dem Rennhang und die Piste war sulzig. Mit der Startnummer 9 startete ich in den PGS-EC-Final. Es gelang mir ein sehr guter und schneller Lauf (6. Schnellste nach dem 1. Lauf). Es sah also ganz danach aus, als könnte ich den Schwung vom Wochenende an die zwei letzten EC’s mitnehmen. Umso enttäuschter war ich nach dem 2. Quali-Lauf. Ich machte einen groben Fehler und stürzte, was für mich bereits das Aus bedeutete… Ich schloss das Rennen auf dem 27. Rang ab.
Auch am nächsten Tag im PSL schloss ich die EC-Saison nicht wunschgemäss ab. Die Piste war in einem sehr speziellen Zustand, da es praktisch die ganze Nacht hindurch geregnet hatte. Ich fuhr zwar einen soliden ersten Quali-Lauf, machte im 2. aber zu viele Fehler und wurde nur gerade 21.
Trotz des schlechten Abschneidens an diesen beiden letzten Europacups erreichte ich in der Gesamtwertung des Europacups einen Rang unter den Top 10 – nämlich den guten 9. Schlussrang!
Diesen Samstag fliegen wir bereits nach Spanien um dort noch einige Trainings zu absolvieren. Die Vorfreude auf die JWM vom 28. und 29. März ist riesig!
Drückt mir die Daumen! (=
Zu den Ranglisten:
Gesamt-Europacup: http://www.fis-ski.com/uk/disciplines/snowboard/cupstandings.html?suchen=true&suchcompetitorid=&suchseason=2012§or=SB&suchgender=L&suchcup=EC&suchnation=&discipline=PAR&search=Search
PGS: http://www.fis-ski.com/uk/604/610.html?sector=SB&raceid=9836
PSL: http://www.fis-ski.com/uk/604/610.html?sector=SB&raceid=9838
Endlich hat es nach ganz oben gereicht! =D
Letztes Wochenende bestritt ich in Tauplitz (AUT) zwei Parallel Slalom.
Am Samstag zeigte sich das Wetter von seiner schönsten Seite mit viel Sonne, was natürlich auch die Temperatur steigen liess und somit der Schnee bereits während des Einfahrens und der Besichtigung zum Sulz vermachte. Es entstanden riesige Wannen in den Läufen. Dies bereitete mir aber überhaupt keine Schwierigkeiten. Ich fand mich schon in den Qualifikationsläufen gut zurecht und lag nach der Quali auf dem 4. Zwischenrang. Im 1/8-Final musste ich gegen eine Russin antreten und entschied das Duell für mich. Im ¼-Final wartete einen Französin auf mich – ich ging auch in diesem Duell als Siegerin hervor. Um ins grosse Finale zu kommen, musste ich im ½-Final die russische EC-Fahrerin Khatomchenkova Ekatarina besiegen, was mir gelang. So stand ich zum ersten Mal in dieser Saison in einem grossen Finale! Dort wartete bereits die nächste russische EC-Fahrerin Soboleva Natalia auf mich. Auch diese zwei letzten Läufe brachte ich im schwierigen Kurs souverän ins Ziel und stand somit als Siegern fest! Ich freute mich riesig über meinen ersten Sieg an einem FIS Rennen und erreichte mit 220 FIS-Punkten meinen bisher höchsten FIS-Wert.
Am Sonntag waren das Wetter und die Bedingungen ähnlich wie tags zuvor. In den Qualifikationsläufen unterlief mir zwar ein grober Fehler, trotzdem lag ich nach der Quali auf dem 7. Zwischenrang. Im 1/8-Final schaltete ich eine Fahrerin aus dem deutschen Kader aus, im ¼-Final die Qualifikationszweite Viktoria Stefaner, im Halb-Finale eine italienische Snowboarderin und im grossen Finale bezwang ich die deutsche EC-Fahrerin Cheyenne Loch à Doppelsieg! Ich stand also auch am Sonntag als Siegerin fest! =D
Nach der Siegerehrung reiste ich mit diesem Schwung gleich weiter nach Rogla (Slowenien) an das EC-Finale.
Zu den Ranglisten:
Samstag: http://www.fis-ski.com/uk/604/610.html?sector=SB&raceid=10042
Sonntag: http://www.fis-ski.com/uk/604/610.html?sector=SB&raceid=10044