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Die Einrichtungen von SOS-Kinderdorf bereiten sich auf den Sturm vor, damit betroffene Menschen sofort aufgenommen werden können.
Im Karibikstaat Haiti stockt SOS-Kinderdorf eilig Lebensmittel- und Wasservorräte auf und sichert Fenster, Dächer und Türen der Gebäude der Einrichtungen.
In der Nacht auf heute befand sich das Auge des Sturms nur wenige Kilometer nördlich von Haiti. Die Insel wurde von sintflutartigen Regenfällen heimgesucht. An der Grenze zur Dominikanischen Republik standen Häuser bis zu zu 30 Zentimeter unter Wasser. Zwei Menschen wurden verletzt, als eine entwurzelte Kokospalme auf ihr Haus in der Nähe der Hafenstadt Cap-Haïtien stürzte.
In Haiti leiden die Menschen noch immer unter den Auswirkungen des Erdbebens von 2010 und Hurrikan "Matthew" im vergangenen Jahr. Viele Haitianer leben in provisorischen Unterkünften und sind schlecht auf einen neuerlichen Tropensturm vorbereitet.
Die Lebensmittelvorräte werden aufgestockt.
Aus den Programmen von SOS-Kinderdorf in der betroffenen Region sind bisher keine Schäden gemeldet worden, den Kindern geht es gut. Um den zu erwartenden Opfern aus umliegenden Gemeinden helfen zu können, hat SOS-Kinderdorf Schulen, Dörfer und Einrichtungen vorsorglich zu Notunterkünften umgestaltet. "Wir werden unseren Beitrag leisten, um den betroffenen Menschen zu helfen", sagte eine SOS-Mitarbeiterin vor Ort.
Auch in Florida laufen derzeit die Vorbereitungen auf die Naturkatastrophe: Die Organisation plant die Evakuierung aller Kinder und Familien, die sich in ihrer Obhut befinden.