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Rennen mit Gedankensteuerung
BCI
Über die Disziplin
Technische Assistenzsysteme mit Gedanken steuern
Gehirn-Computer-Schnittstellen (englisch Brain-Computer Interfaces, kurz BCI) sind eine Technologie, die die direkte Kommunikation zwischen dem Gehirn und einem Computer ermöglichen. BCI erkennen spezifische Aktivierungsmuster des Gehirns und übersetzen sie in Steuersignale, die für die Interaktion mit computerbasierten Prozessen geeignet sind. Eine Person mit Querschnittlähmung (Tetraplegie) oder einem Locked-in-Syndrom lebt mit Lähmungen einer Vielzahl von Muskeln des Körpers. Das bedeutet, dass sie viele Aktivitäten des täglichen Lebens nicht selbständig ausführen können und daher auf die intensive Hilfe von anderen Personen angewiesen sind. BCI können als unterstützende Technologie eingesetzt werden, um einen Rollstuhl autonom zu steuern, einen Roboter zu bedienen oder Smartphones zu verwenden. Die BCI-Technologie birgt somit das vielversprechende Potential, die Autonomie und soziale Teilhabe von Menschen mit schweren körperlichen Behinderungen zu verbessern.
Die Wettkampfaufgaben erfordern die Fähigkeit, unabhängig voneinander, mehrere diskrete und, im neuen Zeitraum 2021 – 2024, auch kontinuierliche Steuerbefehle für einen computergestützten Prozess zu erzeugen und so ein Fahrzeug in einem animierten Szenario zu steuern. Die Wettbewerbsaufgaben erfordern die Fähigkeit, Steuerbefehle sowohl zu vorhersehbaren Zeiten (planbar) als auch als Reaktion auf Veränderungen in der Umgebung (nicht planbar) zu senden.
Wer kann teilnehmen?
Pilotinnen und Piloten:
Personen, die aufgrund einer Rückenmarksverletzung, eines Schlaganfalls, einer neurologischen Erkrankung oder eines anderen Traumas einen vollständigen oder schweren Verlust der motorischen Funktion (d. h. Lähmungen) vom Hals abwärts haben.
Technologien:
Jede mobile Technologie, die eine Messung der Gehirnaktivität ermöglicht, ist zur Teilnahme zugelassen. Elektroenzephalographie (EEG), Elektrokortikographie (ECOG), Mikroelektroden-Arrays, Nahinfrarotspektroskopie (Firns) oder Magnetoenzephalographie (MEG) sind erlaubt, aber auch jede andere Methode der Signalerfassung, solange sie primär die Hirnaktivität misst.
Informationen für Teams:
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