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Di, 10. März 2020
Passing Through & Looping
Der Workshop von Matilda und Jenna basiert auf der Technik des Passing Through, welche sie mit David Zambrano intensiv studieren konnten. Der zentrale Fokus des Workshop ist das Vermitteln ihres Wissens und praktischen Erfahrung in Bezug auf Looping.
Passing Through ist eine Form spontaner Komposition für eine Gruppe, die von David Zambrano kreiert wurde. Nach dem Prinzip des Passing Through besteht der Raum aus einer unendlichen Anzahl von Bahnen, die in Kurven beschrieben werden und durch die Tänzer*innen verkörpert werden. Gemeinsam bewegen sich die Tänzer*innen als Schwarm, wie bei einem Vogel- oder Fisch-Schwarm, durch den Raum. Die Dimensionalität löst sich auf – es gibt weder Auf und Ab noch Hin und Her. Die Bewegungen beziehen sich gleichzeitig auf alle Richtungen. Jede*r Tänzer*in ist dabei sowohl führend als auch folgend. Das Ziel ist es, eine nicht-hierarchische Gruppe zu schaffen, in der verschiedene Dynamiken durchlaufen werden. Im Passing Through gehen und laufen die Tänzer*innen viel und trainieren ihre eigene Kreativität beim Durchqueren des Raumes zusammen mit der Gruppe.
Looping ist eine Technik, die im Passing Through eingesetzt wird, bei der die Tänzer*innen, oder ganze Gruppen durch ihre Hände miteinander verbunden sind. Die Tänzer*innen führen sich gegenseitig durch den Raum. Ihre Hände sprechen dabei miteinander und geben die Informationen an den Körper weiter, der wiederum in Spiralen auf die Berührungen reagiert. Dabei finden ein konstanter Wechsel zwischen führen und folgen statt.