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Erst ein beeindruckendes Solo, dann ein frecher Chip, gefolgt von einem schönen Weitschuss und zum krönenden Abschluss ein noch schöneres Solo inklusive Lattenknaller-Tor. Was gefühlt die Highlights eines Fussball-Monats sein könnten, bekamen die Zuschauer im Rückspiel der Copa Sudamericana (der südamerikanischen Europa League) zwischen Flamengo und Figueirense in einem – ja, in EINEM – Spiel zu sehen.
Im inner-brasilianischen Duell setzte sich übrigens Flamengo dank einem 3:1-Heimsieg aufgrund der Auswärtstor-Regel (Hinspiel: 2:4) durch.
Randbemerkung: Rafael Silva, der Torschütze des Führungstors (genau, der mit dem Kopf-ab-Jubel, der es nicht schaffte, sich das Leibchen auszuziehen), sah nach einer halben Stunde Gelb-Rot. (drd)
Wenn auch in den ersten vier Runden der Super League nicht schlecht gepfiffen wurde, stellt sich unvermeidbar die Frage: Wann kommt der Videobeweis in die Schweiz? Inzwischen ziehen ab dieser Saison auch Frankreich und Spanien nach.
Es ist gewiss nicht so, dass in den ersten vier Runden der neuen Super-League-Saison miserabel gepfiffen wurde. In einigen Fällen, (Penalty für GC gegen YB, Penalty für St.Gallen gegen Sion) aber, wäre man froh gewesen, hätte ein Videoassistent die Szenen noch einmal angeschaut.
Doch die videobeweisfreie Schweiz ist in nobler Gesellschaft. Die UEFA scheut sich weiter davor, in der Champions und Europa League auf die Karte Technik zu setzen, und auch die finanzstarke Premier League verzichtet noch …