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Alex Song, der einst für Arsenal London und den FC Barcelona auf dem Feld stand, wechselte im Sommer in die Super League zum FC Sion. Im Wallis ist er nun endlich wieder glücklich, nachdem er in Russland bei Rubin Kasan keinen Lohn mehr bekam und auf dem Trainingsgelände schlafen musste.
In einem Interview mit dem englischen «Telegraph» verriet Alex Song, dass es ihm während seiner Zeit bei Rubin Kasan in der russischen Premjer-Liga überhaupt nicht gut ging. Song folgte 2016 dem Ruf des Geldes nach Kasan – die Versprechungen, die ihm gemacht wurden, hielt der Verein jedoch nicht ein. Nicht einmal eine Wohnung sei ihm organisiert worden und nachdem er ein halbes Jahr in einem Hotel gewohnt habe, sei ihm mitgeteilt worden, dass er von jetzt an auf dem Trainingsgelände des Klubs wohnen würde.
«Ich habe fast die ganze Zeit in meinem Zimmer am Computer verbracht und nicht einmal das Licht eingeschaltet. Das war nicht gesund, ich weiss nicht, wieso ich nicht einmal das Licht angemacht habe. Es funktionierte, aber ich fühlte mich einfach so schlecht und alleine.» Nach einiger Zeit hörte der Verein auch auf, ihn zu bezahlen und schuldete ihm schlussendlich über zehn Millionen Franken. Irgendwann konnte er dann seine Hypothek auf sein Haus in England nicht mehr bezahlen, schlussendlich intervenierte die FIFA. «Ohne Geld war es wirklich hart. Zum Glück hatte ich alle diese Leute, die mir geholfen haben. Ich habe in Kasan ein ganzes Jahr meiner Karriere verloren», so der gebürtige Kameruner.
In Sion fühlt er sich aber nun endlich wieder wohl: «Ich spiele wieder und jetzt bin ich auch wieder glücklich.» Es ist auch nicht anzunehmen, dass er im Wallis auf dem Trainingsgelände untergebracht wurde, da hat sich Christian Constantin für seinen neuen Schützling sicher etwas anderes überlegt.
Beim FC Sion brachte es Alex Song bisher auf 359 Spielminuten. Die Walliser stehen derzeit mit 14 Punkten auf dem achten Platz.