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Die Zahl der Opfer bei den Bränden in Kalifornien ist auf 50 gestiegen. In Nord-Kalifornien seien in dem Ort Paradise weitere sechs Leichen geborgen worden, sagte der Sheriff Kory Honea von Butte County am Dienstagabend.
Damit seien allein in Paradise 48 Menschen ums Leben gekommen. Vor wenigen Tagen waren bereits im Süden des Staats bei Malibu zwei Leichen entdeckt worden. Dutzende weitere Menschen werden noch vermisst.
Einsatzkräfte gingen davon aus, dass starke Winde und die knochentrockene Landschaft, in die sich die Feuer zunehmend fressen, die Lage verschärfen dürften.
Die Brände, die vorigen Donnerstag im Norden und im Süden des Staates ausgebrochen waren, zerstörten bereits Hunderte Quadratkilometer Wald und Tausende Häuser.
Hunderttausende Menschen mussten sich in Sicherheit bringen. Mehrere Tausend Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen. (sda/dpa)