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Die hier vorgestellten Analysen basieren auf dem verfügbaren Äquivalenzeinkommen. Das verfügbare Äquivalenzeinkommen wird berechnet, indem vom Bruttoeinkommen des gesamten Haushalts die obligatorischen Transferausgaben (Sozialversicherungsbeiträge, Steuern, Prämien für die Krankenkassengrundversicherung und regelmässige Transferzahlungen an andere Haushalte wie z.B. Alimente) abgezogen werden und der Restbetrag durch die Äquivalenzgrösse des Haushalts dividiert wird. Dadurch lassen sich die Einkommen von Personen in unterschiedlich grossen Haushalten besser vergleichen. Die Analysen erfolgen somit auf der Personenebene und nicht auf der Haushaltsebene.
Die finanziellen Vorteile von selbst genutztem Wohneigentum oder von Mietobjekten, deren Mietzinsen unter der marktüblichen Miete liegen, werden im verfügbaren Äquivalenzeinkommen durch eine «fiktive Miete» berücksichtigt. Dabei handelt es sich um den Nutzungswert des Objekts nach Abzug der effektiv bezahlten Wohnkosten.
Es gibt verschiedene Arten, die Einkommensverteilung in einer Bevölkerung darzustellen. Ein gebräuchliches Mittel besteht darin, die Personen nach der Höhe ihrer Einkommen zu sortieren und anschliessend die Werte zu ermitteln, die die gesamte Bevölkerung in gleich grosse Tranchen teilen, z.B. in zehn Gruppen, welche je ein Zehntel der Bevölkerung umfassen. Die oberen Randwerte der zehn gleich grossen Einkommensgruppen werden Dezile genannt. In der Excel-Tabelle am Ende dieser Seite sind die Extremwerte (1. und 9. Dezil) sowie der Median des verfügbaren Äquivalenzeinkommens nach verschiedenen soziodemografischen Merkmalen dargestellt.