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24.05.2019 - Mischfutterproduktion weltweit um 3% gestiegen.
Laut Alltech Global Feed Survey, wird die internationale Futtermitteltonnage auf 1.103 Milliarden Tonnen geschätzt. Sie ist somit um gut 3% gestiegen. Die Futtermittelindustrie ist in den letzten fünf Jahren kontinuierlich gestiegen. Durch das Bevölkerungswachstum ist auch die Mittelschicht gewachsen. Dadurch erhöhte sich der gesamte Proteinverbrauch.
Die acht wichtigsten Länder in der Futtermittelproduktion sind China, die USA, Brasilien, Russland, Indien, Mexiko, Spanien und die Türkei. Sie können als Indikator für die Trends in der Landwirtschaft angesehen werden. Die Alltech liefert mit ihren Daten und Erkenntnissen jeweils eine Bewertung der Futtermittelproduktion.
Die regionalen Ergebnisse der Futtermittelproduktion zeigen sich folgendermassen: Europa ist im Wachstum mit 4% die zweitschnellste Region. China behauptete sich mit 187.89 Mio. Tonnen als führend. Während Nordamerika mit 2% ein stabiles Wachstum zum Vorjahr zeigte, stagnierte Lateinamerika. Mit einem Anstieg von 5% in der gesamten Futtermittelproduktion, setzte Afrika sein starkes Wachstum fort.
Bei der Produktion der verschiedenen Tierarten gab es zum Teil Veränderungen. Die Hauptwachstumsbereiche für die Futtermittelproduktion in der Geflügelindustrie waren Europa, Lateinamerika und die asiatisch-pazifischen Länder. In der Schweineproduktion verzeichnete die Hauptproduktionsregion Asien-Pazifik einen leichten Rückgang. Weltweit wurde aber ein Plus von fast 1% erzielt.
Die Milchfutterproduktion wuchs in den Regionen Nordamerika, Europa und Afrika. Europa, eine weltweit führende Region, wies ein Wachstum von durchschnittlich 4% auf.
Die Futtermittelproduktion im Rindfleischbereich wird auch dieses Jahr von Nordamerika angetrieben. Sie verzeichnete ein Plus von 3%. Europa liegt auf Platz 2, trotz leichtem Rückgang von knapp 1%.
Im Heimtierfuttersektor war Europa in früheren Ergebnissen führend. Das leichte Wachstum von etwa 1% ist 2018 aber vor allem auf den Zuwachs in der Region Asien-Pazifik zurückzuführen. Europa liegt nun, trotz eines Wachstums von 2%, knapp hinter Nordamerika.