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Im Jahr 2000 sind in der Schweiz die wertmässigen Umsätze im Detailhandel durchschnittlich um 2,0 Prozent gestiegen, was der höchsten nominalen Zunahme seit 1991 entspricht. Die realen Umsätze sanken innert Jahresfrist allerdings um 0,6 Prozent.
Die Entwicklung der realen Umsätze war stark geprägt von den markanten Preissteigerungen bei den Erdölprodukten, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag (06.02.) mitteilte. Ohne diese Produkte-Gruppe wäre ein reales Umsatzplus von 0,8 Prozent erreicht worden.
Bei Nahrungs- und Genussmitteln stiegen die nominalen Umsätze um 1,8 Prozent, während diejenigen für Bekleidungsartikel und Textilwaren leicht um 0,4 Prozent abnahmen. Im Total der übrigen Branchen resultierte ein Umsatzplus von 3,2 Prozent.
Die anhand des Landesindexes der Konsumentenpreise errechneten realen Umsätze für Nahrungs- und Genussmittel erhöhten sich im Berichtsjahr um 0,2 Prozent. Diejenigen für Bekleidungsartikel und Textilwaren lagen 0,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Total der übrigen Branchen verzeichnete das BFS eine Abnahme von 1,7 Prozent.