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«Wir müssen uns aufgeschlossen gegenüber der Möglichkeit zeigen, dass Südafrika den Friedensgipfel hier ausrichtet», sagte die dem Büro von Präsident Cyril Ramaphosa zugeteilte Ministerin Khumbudzo Ntshavheni am Donnerstag vor Journalisten in Pretoria. «Wenn wir Teil der Initiative für Frieden sind und ein Veranstaltungsort für einen Gipfel gesucht wird, ist der erste Ort, an dem man sucht, der eigene Hinterhof.»
Im vergangenen Monat hatte der südafrikanische Präsident verkündet, dass sowohl der russische Staatschef Wladimir Putin als auch der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij dem Empfang einer sechsköpfigen afrikanischen Friedensmission zugestimmt hätten. Die Delegation besteht aus den Präsidenten der Republik Kongo, Ägyptens, Senegals, Südafrikas, Ugandas und Sambias.
Am Donnerstag teilte Ramaphosas Büro mit, dass der südafrikanische Präsident mit Putin telefoniert habe. Der russische Staatschef habe «die Initiative afrikanischer Staatschefs begrüsst und seinen Wunsch ausgedrückt, die Friedensmission zu empfangen».
Afrikanische Länder sind stark betroffen von den seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine stark gestiegenen Getreidepreisen und den weiteren Auswirkungen auf den Welthandel. Die Ukraine ist ein international wichtiger Produzent von Weizen und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen.