Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/109852

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht auszuarbeiten, der aufzeigt, wie sichergestellt werden kann, dass die im Wald erbrachten Leistungen für die Öffentlichkeit, welche über das gesetzlich verlangte Minimum hinausgehen, von den Nutzniessern bzw. Verursachern angemessen abgegolten werden. Der Bericht zeigt die erforderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen, den Finanzierungsbedarf sowie die Finanzierungsquellen auf.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass das Postulat in der Formulierung zu weit geht, indem verlangt wird sicherzustellen, dass die im Wald erbrachten Leistungen für die Öffentlichkeit angemessen abgegolten werden. Das Postulat nimmt das Resultat einer Abklärung bereits vorweg und lässt dem Bundesrat keinen hinreichenden Handlungsspielraum.</p><p>Zudem fehlt weiterhin eine Abgrenzung zwischen einer naturnahen Waldbewirtschaftung gemäss Waldgesetz als Basisleistung und zusätzlich erwarteten oder verpflichtenden Leistungen, welche bei den Waldeigentümern zu Mehraufwendungen oder zu Mindererträgen führen (siehe auch Antwort des Bundesrates zur Motion 10.3188, Schaffung von wertschätzenden rechtlichen Rahmenbedingungen für Waldeigentümer).</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.