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Leader Aarau bleibt die Mannschaft mit der besten Form in der Challenge League. Mit einem 2:1 daheim gegen Wil erringen die Aarauer den siebten Sieg in den letzten acht Spielen.
Das 1:0 im Brügglifeld erzielte Randy Schneider in der 11. Minute. Die Vorentscheidung fiel Mitte der zweiten Halbzeit durch ein von Randy Schneider provoziertes Eigentor des eingewechselten Wilers Marcin Dickenmann. Dickenmann erzielte auch ein Tor für seine Mannschaft. Dieses 1:2 kam aber erst in der 93. Minute, wenige Sekunden vor Schluss.
Für Aarau ist der Sieg umso wertvoller, als der FC Winterthur, der härteste Rivale, in Schaffhausen 2:3 verlor. Die Schaffhauser legten die Basis zum Erfolg mit zwei Toren vom 1:1 zum 3:1 in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit. Der frühere Xamaxien Thibault Corbaz erzielte beide Tore für die Mannschaft von Trainer Alex Frei. Von den letzten sieben Nachbar-Duellen gegen Schaffhausen hat der FCW keines gewonnen.
Im Vergleich zum vormaligen Leader Vaduz hat Aarau in diesen acht Runden zehn Punkte besser abgeschnitten. Die Liechtensteiner verloren am Freitag bei Stade Lausanne-Ouchy 0:2. Sie liegen nunmehr bereits sechs Punkte hinter Aarau.
Von den einstmals recht vielen Anwärtern auf den direkten Aufstieg in die Super League ist der FC Thun der Verlierer des Starts in die Rückrunde. Die Mannschaft von Trainer Carlos Bernegger siegte auch bei Neuling Yverdon nicht, holte aber mit einem 2:2 immerhin den ersten Punkt, nachdem die Berner Oberländer die ersten vier Spiele nach der Winterpause allesamt verloren hatten. Der Spitzenplatz, den die Thuner davor in Griffnähe hatten, ist mittlerweile weit weggerückt.