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Auch im Juli gab der Sommer Vollgas. Mit durchschnittlich 20.9°C war er fast 2 Grad wärmer als im langjährigen Mittel. Die Regenmenge betrug 129 mm und lag etwa in der Norm.
Der Monat startete sehr heiss mit einer Tropennacht und 32 Grad am Nachmittag. Durch den Vorstoss weniger warmer Luft kam es in der Nacht zum 2. zu verbreiteten und lokal kräftigen Gewittern mit Starkregen. Betroffen war vor allem das Fürstenland, wo es zu Überschwemmungen kam. Nach einigen ruhigen und normal temperierten Tagen zogen am 6. und 7. wieder mehrere Gewitterstaffeln über die Ostschweiz. In der Region Altstätten wurden Bäume durch Sturmböen umgeworfen. Am 7. brachten Gewitterzellen am unteren Bodensee und in einem Streifen von Wittenbach bis Au SG im Rheintal bis zu zwei Zentimeter grosse Hagelkörner. Auch Mörschwil wurde getroffen. Dabei fielen 14 mm Regen in einer Viertelstunde.
Die Gewitter brachten eine deutliche Abkühlung. Am 10. war es morgens mit 9.1°C alles andere als warm.Am 12. zogen heftige Gewitter vom Thurgau ins Appenzellerland. In Wil kam es dabei sogar zu einem Tornado, der in der Stadt mehrere Bäume entwurzelte, Dächer, Gewächshäuser und Autos beschädigte. Danach stellte sich ruhiges und normal temperiertes Sommerwetter ein.
Das letzte Monatsdrittel brachte dann nochmals eine viertägige Hitzewelle. Sehr heiss wurde es am 25.: Mit 35.4°C wurde die zweithöchste Temperatur seit Messbeginn vor über sieben Jahren registriert. Nur vor sechs Jahren war es einmal noch heisser. Kurz vor dem Monatsende ging der Sommer auf Tauchgang: Am 27. und 28. fielen insgesamt 60 mm Regen bei einem Tageshöchstwert von 18 Grad.