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14. Jahrhundert
DIE ALTEN MÄCHTE
Die Chronik des 14. Jahrhunderts nach Christi Geburt mit den berühmten und wichtigen Persönlichkeiten, den grossen Köpfen des 14. Jahrhunderts, die in den hundert Jahren zwischen 1300 und 1399 lebten und wirkten, wie etwa Karl IV. und Zheng He. Zu den berühmten Frauen, die im 14. Jahrhundert geboren wurden, zählen u. a. Katharina von Siena und Christine de Pizan.
Das 14. Jahrhundert zählt zur Epoche des Spätmittelalters. Der Handel in Nord- und Mitteleuropa wird durch die Hanse beherrscht. Architektur und Kunst sind in der Hochphase der Gotik. Die Kriegstechnik wird durch die Entwicklung von Kanonen und Feuerwaffen geprägt.
1309 verlegt Papst Clemens V. den Papstsitz nach Avignon und begründet das bis 1377 anhaltende avignonesische Exil des Papsttums. Zwischen England und Frankreich kommt es in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts zu langandauernden Spannungen: Die englischen Könige erheben Ansprüche auf den französischen Thron und versuchen, diese im Hundertjährigen Krieg 1337–1453 mit Waffengewalt durchzusetzen.
Mitte des 14. Jahrhunderts wütet in Europa mit dem Magdalenen-Hochwasser von 1342 zunächst die bis heute verheerendste Flutkatastrophe in zwei Jahrtausenden, dann 1347–1353 die Pest. Der „Schwarze Tod“ rafft rund ein Drittel der europäischen Bevölkerung dahin. Ernteausfälle und Hungersnöte verschärfen das Leid.
Im Heiligen Römischen Reich regieren Luxemburger und Wittelsbacher. 1356 wird von Karl IV. mit der Goldenen Bulle die Wahl des Königs durch die Kurfürsten geregelt. Sie wird bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts Bestand haben.