Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03223.jsonl.gz/356

Verein Short Track Zürich
Über Uns
Teamgeist, Spass und Schnelligkeit auf dem Eis: Diese drei Punkte sind für uns die zentralen Gründe, weshalb wir während den Wintermonaten einmal in der Woche auf dem Eis stehen. Short Track ist ein Sport für jeder Mann und jede Frau. Unser Verein besteht aus einer motivierten Gruppe von Skaterinnen und Skatern zwischen zehn und siebzig Jahren.
Gegründet wurde der Verein von Martin und Hans Niklaus. Die Familie setzt sich seit Jahren mit viel Hingabe für das Short Track in Zürich ein. Sie organisierte seit 2002 ein wöchentliches Training auf der Eisbahn Heuried, wobei die ersten Anfänge der gemeinsamen Training bis in die 1990er Jahre zurückgehen. Dabei entstand eine offene Trainingsgruppe, welche später die Grundlage für den Verein Short Track Zürich bildete. Im Jahr 2019 wurde der Verein Short Track Zürich gegründet. In der kommenden Saison wir der Verein das wöchentliche Training organisieren.
Video © Jürg Wirth
Was ist Short Track?
Seit 1988 bei den Olympischen Spielen dabei, mobilisiert Short Track in Nordamerika und Asien die Massen. Erfunden wurde die Sportart von Eisschnellläufern, die keine 400m Bahn zur Verfügung hatten, und so gezwungen waren auf dem «normalen Eishockeyfeld» zu trainieren. Bald darauf gab es erste Kurzbahn-Wettkämpfe. Gelaufen wird auf einer 111,33 m langen Runde über die Distanzen 500 m (4,5 Runden), 1000 m (9 Runden), 1500 m (13,5 Runden). Die besten acht nach diesen Distanzen bestreiten noch den 3000 m Superfinal (27 Runden). Ursprünglich gab es nur einen Mehrkampf, seit einigen Jahren werden auch Einzeldistanztitel vergeben. An den Olympischen Spielen wird nur um die Medaillen der Einzeldistanzen gekämpft.
Bild oben: Short Track an den Olympischen Spielen 2022 (Quelle: KEYSTONE/SPUTNIK/Grigory Sysoev)
Im Gegensatz zum Long Track sind auf der Kurzbahn die Zeiten nebensächlich, wenn auch nicht unwichtig. Bis zu sechs, im Superfinal acht Läufer, kämpfen direkt gegeneinander. Es entscheidet der Platz über Sieg oder Niederlage. Jeweils die ersten zwei oder drei pro Lauf kommen eine Runde weiter. Entscheidend ist dabei die Schienenspitze. Der spätere Sieger muss sich über Vorläufe, Viertel- und Halbfinal für den Final qualifizieren. Ein weiteres Highlight für die Zuschauer sind die Staffelwettkämpfe: Vier Vierer-Teams kämpfen gegeneinander, wobei alle ein bis zwei Runden mittels kräftigem Anschieben übergeben wird.
Über 50 km/h, Schräglagen bis zu 60°, Dynamik, Strategie, Spannung und actiongeladene Überholvorgänge ergeben ein unwiderstehliches Nervenkitzel – sowohl für die Athletinnen und Athleten, wie auch für die Zuschauer.