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Die Beseitigung der syrischen Chemiewaffen wird nach Einschätzung der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) wohl nicht in der geplanten Frist abgeschlossen sein. Bis Juni sollte das gesamte Arsenal zerstört werden. Es soll sich um insgesamt 1300 Tonnen Chemiewaffen handeln.
Die Menge von C-Waffen, die bislang zur Verladung in einem syrischen Hafen angekommen sei, sei nicht sehr gross. Dies erklärte OPCW-Chef Ahmet Üzümcü. Er gehe aber davon aus, dass es in den nächsten Wochen schneller vorangehe. Hierfür seien Massnahmen getroffen worden.
Region instabil
Ursprünglich war geplant, die hochtoxischen Stoffe bis zum 31. Dezember 2013 abzutransportieren. Der Termin konnte jedoch wegen der instabilen Lage im Lande nicht eingehalten werden.
Die syrische Regierung hatte auf internationalen Druck nach einem Chemiewaffenangriff im August nahe Damaskus der Vernichtung seiner Giftgasbestände zugestimmt, um einem US-Militärschlag zu entgehen.
Derweil hat der russische Aussenminister Sergej Lawrow erste Pläne für die geplante Syrien-Konferenz am 22. Januar in Montreux preisgegeben. Dort sollen die Bürgerkriegsparteien mehrmals direkt miteinander sprechen, kündigte er an.
Vernichtung auf See
Ein Teil der syrischen C-Waffen wird zunächst per Schiff nach Italien gebracht und dort auf ein US-Schiff verladen. Schliesslich sollen sie auf internationalen Gewässern mit dem sogenannten Hydrolyse-Verfahren unschädlich gemacht werden.