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Eine Gemeinde, fünf Dörfer, verschiedene Weiler, Einzelhöfe und Aussenwachten - Hittnau scheint sich der überkommenen Vorstellung eines «Dorfes» weitgehend zu entziehen. Es gleicht damit anderen Streusiedlungen im Zürcher Oberland, die ebenfalls über kein eindeutiges Zentrum verfügen. Dank der ersten schriftlichen Erwähnung Anfang Juli 905, also vor genau 1100 Jahren, tritt zwar «Hittenouva» früh ins Licht der (schriftlichen) Geschichte; es dauert aber noch einige Jahrhunderte, ehe die Strukturen der späteren Gemeinde deutlichere Formen annehmen. Mit der im Alten Zürichkrieg zerstörten Burg Werdegg, der erst 1708 errichteten Kirche in Oberhittnau und den Fabriken entlang dem Luppmenbach verfügt Hittnau über mehrere historische Orte, die das Wachstum der Gemeinde begleitet und geformt haben. Diese Orte stehen im Mittelpunkt des Buches, das den langen Weg Hittnaus von der Klostersiedlung über die Gerichtsherrschaft und Kirchgemeinde bis zum Fabrikdorf und zur beinahe explosiv wachsenden modernen Gemeinde am Rande von Gross-Zürich schildert, aber auch einen Einblick gibt in den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner.