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Nach Angaben der ICAC war der Verurteilte beim Ablger der UBS in Hongkong für das Global Wealth Management und das Business Banking tätig. Im Jahr 2007 soll der mittlerweile 40-Jährige einen Kunden aus China von Aktienanlagen in Hongkong überzeugt haben. Gemäss ICAC vertraute der Kunde bei der Verwaltung seiner Anlagen vollständig dem damaligen UBS-Angestellten. Für seine Dienste liess dieser sich mit 20% des erzielten Anlagegewinns entschädigen.
Der Kunde liess dem einstigen UBS-Angestellten die Gewinnanteile mittels Checks zukommen, die schliesslich auf Konten des Bruders des Verurteilten ausbezahlt wurden. Insgesamt nahm der einstige UBS-Angestellte so 1,5 Mio Hongkong-Dollar entgegen, was gegenwärtig knapp 200'000 CHF entspricht.
Die UBS hatte nach Auffliegen des Falls der ICAC ihre volle Kooperation zugesichert.
jr/ra
(AWP)