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Al Hirt
geboren am 7.11.1922 in New Orleans, LA, USA
gestorben am 27.4.1999 in New Orleans, LA, USA
Links www.jazzhouse.org (Englisch)
Al Hirt
Alois Maxwell Hirt (* 7. November 1922 in New Orleans; 27. April 1999 ebenda) war ein bedeutender amerikanischer Trompeter und Bandleader.
Leben
Hirt wurde als Sohn eines Polizeibeamten geboren; er war unter dem Namen Al oder Jumbo bekannt. Im Alter von sechs Jahren begann er Trompete zu spielen und mit 16 war er beruflich Trompeter. Im Jahr 1940 ging er nach Cincinnati, um am dortigen Musikkonservatorium zu studieren.
Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte er in mehreren Swing-Big-Bands. Während der 1960er-Jahre galt Hirt neben Herb Alpert als einer der populärsten Trompeter; er wurde ausgewählt, die Titelmusik zu der in den 1960er-Jahren laufenden TV-Serie The Green Hornet einzuspielen.[1] Dieses Stück wurde von Billy May arrangiert, wobei das Thema auf Nikolai Rimski-Korsakows Hummelflug basiert, und bewies Hirts technische Raffinesse. Das Stück erlangte wieder an Popularität, als es 2003 bei Quentin Tarantinos Film Kill Bill Teil des Soundtracks wurde. In New Orleans führte er einige Jahre einen eigenen Club.
Al Hirt gestaltete die erste Halbzeitshow eines Super Bowls.
Hirt starb im Jahr 1999 an Leberversagen, nachdem er einige Jahre aufgrund eines Ödems im Rollstuhl verbracht hatte.
Diskographische Hinweise
- The Best of Dixieland: Al Hirt (Verve Records, 1956) mit Pete Fountain
Quellen und Einzelnachweise
- Richard Cook & Brian Morton: The Penguin Guide to Jazz Recordings, 8th Edition, London, Penguin, 2006 ISBN 0-14-102327-9.
- The green Hornet Abgerufen: 13. Februar 2013