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Antonio Spiller, der aus Argentinien stammt und dort von seinem Vater Ljerko Spiller sowie später von Max Rostal in Köln ausgebildet wurde, gehört seit 1978 als Konzertmeister dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks an. Neben der Arbeit im grossen Kollektiv zieht es ihn immer wieder zur Kammermusik: Spiller ist Mitglied des Joachim-Koeckert-Quartetts und trat gemeinsam mit dem Münchner Streichtrio beim Mozart-Fest in Würzburg, bei den Engadiner Festwochen und beim Regensburger Frühling auf. Vor allem aber ist er Gründer des Spiller-Trios, das seine Geburtsstunde 1991 im Rahmen der Sommerkonzerte zwischen Donau und Altmühl erlebte. Ausserdem gehört Antonio Spiller zu den Gründervätern der Ingolstädter Orchesterwerkstatt und der Akademie des BR-Symphonieorchesters: Beide Institutionen ermöglichen es jungen Musikern, unter bedeutenden Dirigenten die Orchesterliteratur einzustudieren und aufzuführen.
Februar 2011