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Die Wege eines schwarzen Landpfarrers und eines weissen Farmers in Südafrika kreuzen sich unheilvoll mit jenen ihrer Söhne. Während der Farmer nicht versteht, wieso sich sein Sohn für die Rechte der Schwarzen engagiert, erfährt der Pfarrer auf einer Reise nach Johannesburg, dass sein Sohn ausgerechnet diesen Vorkämpfer für ihre Sache ermordet haben soll. Beide Väter müssen ihre Weltsicht überdenken.
«Dieser in England produzierte Filme über das südafrikanische Apartheidsystem unterscheidet sich auf bemwerkenswerte Weise von zeitgenössischen Hollywood-Filmen über Rassenbeziehungen in den USA, indem er sich keinen vorschnellen Versöhnungsphantasien hingibt.» (Thom Andersen, Noël Burch) Da der linke Szenarist John Howard Lawson als Blacklist-Opfer ungenannt an diesem Film arbeitete, kamen die entsprechenden Credits allein dem Vorlagen- und Drehbuch-Coautor Alan Paton zu. Letzterer soll sich bestürzt gezeigt haben über die Radikalisierung, die sein Stoff durch Lawsons Einfluss erfuhr.
Drehbuch: Alan Paton, John Howard Lawson, nach dem Roman von Alan Paton
Kamera: Robert Krasker
Musik: Raymond Gallois-Montbrun
Schnitt: David Eady
Mit: Canada Lee (Stephen Kumalo), Charles Carson (James Jarvis), Sidney Poitier (Reu Maimangu), Joyce Carey (Margaret Jarvis), Edric Connor (John Kumalo)
103 Min., sw, 35 mm, E/d/f, ab 12 Jahren