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Geschlechterbestimmung im Ei bald möglich
Die Zucht von Geflügelmast- und Legehennenrassen ist in den letzten Jahrzehnten so vorangetrieben worden, dass weder ein Einsatz einer Masthenne als Legehuhn, noch einer Legerasse als Masttier wirtschaftlich wäre. Aus diesem Grund müssen heute männliche Legeküken kurz nach dem Schlupf getötet werden und als Tierfutter z.B. für Schlangen verwendet werden. Im Gegensatz zum Ausland geschieht dies in der Schweiz schmerzlos mittels CO2.
Versuche mit Zweinutzungsrassen Fleisch und Ei verliefen bisher nicht befriedigend, da die Lege- und Mastresultate sehr tief waren und weit davon entfernt waren einigermassen rentabel zu sein. Eine neue Hoffnung bietet jedoch nun die Geschlechterbestimmung im Ei von Legerassen. Forscher sagen, dass bis Ende 2016 eine Möglichkeit bestehen wird, mittels Nah-Infrarot-Raman-Spektroskopie, das Geschlecht in einem Ei bereits nach 72 Stunden zu bestimmen. Dann könnten die männlichen Eier aus dem Brutkasten entfernt werden und das Töten der Eintagsküken würde damit hinfällig.