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Geschichte
Schon in der Antike wurden Behandlungen an der Wirbelsäule durchgeführt. Damals erkannte man, dass die Struktur der Wirbelsäule eine wichtige Rolle bei der Funktion des Körpers spielt.
1885 gründete Daniel David Palmer in Davenport, USA, das erste Lehrinstitut für Chiropraktik (Palmer College of Chiropracic). Er entwickelte und systematisierte die Theorie, dass Funktionsstörungen der Wirbelsäule die Funktion des Nervensystems beeinflussen. Er vertiefte die Erkenntnis, dass das Nervensystem widerum das Funktionieren des Körpers steuert, und somit chiropraktische Massnahmen, welche die Funktionsstörungen beheben, bei zahlreichen gesundheitlichen Beschwerden eingesetzt werden können.
In den zwanziger Jahren kehrten die ersten in der chiropraktischen Behandlungstechnik ausgebildeten Schweizer aus den USA zurück. Anfangs wurde ihr Wirken massiv bekämpft, doch ihre Behandlungserfolge mobilisierten zahlreiche Patienten für die Chiropraktik einzustehen. So konnte erreicht werden, dass die positive Wirksamkeit der chiropraktischen Methoden anerkannt wurde, und die Chiropraktik seit 1964 Pflichtleistung der Kranken- und Unfallversicherung ist.