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Das Wichtigste in Kürze
- Von 1939 bis 1975 sorgte Diktator Francisco Franco für Angst und Schrecken in Spanien.
- Nun wurde in der spanischen Stadt Melilla die letzte Statue des Diktators entfernt.
In der spanischen Exklave Melilla ist die letzte Statue des Diktators Francisco Franco aus der Öffentlichkeit entfernt worden. Franco regierte Spanien von 1939 bis 1975 mit harter Hand.
Die Regionalregierung veröffentlichte Bilder von Arbeitern, die die Statue am Dienstagabend am Stadtrand abbauten. Sie war 1978 zur Erinnerung an Francos Rolle als Kommandeur im Krieg gegen die marokkanischen Berber Jahren errichtet worden.
Die Regionalregierung sprach von einem «historischen Tag». 2007 wurde unter dem sozialistischen Regierungschef José Luis Rodríguez ein besonderes Gesetz verabschiedet. Dieses verpflichtet die spanischen Städte, Symbole zu entfernen, die der Verherrlichung der Faschisten während des Spanischen Bürgerkriegs dienen können. Gegen die Umsetzung des Gesetzes gab es allerdings vielerorts Widerstand.
Exhumierung Francisco Francos
In Melilla stimmte nur die rechtsextreme Vox-Partei gegen die Entfernung der Franco-Statue, die Volkspartei (PP) enthielt sich. Der aktuelle sozialistische Ministerpräsident Pedro Sánchez machte es seinem Kernanliegen, die Exhumierung Francos aus seinem monumentalen Grab zu erreichen.
Im Oktober 2019 wurde das Mausoleum dann trotz des Widerstands rechtsgerichteter Kreise geöffnet. Die Gebeine des «Caudillo» wurden an der Seite seiner 1988 gestorbenen Frau Carmen Polo im Familiengrab beigesetzt. Dieses befindet sich auf dem staatlichen Friedhof von El Pardo-Mingorrubio.