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(Kt. Tessin,
Bez. Valle Maggia).
2860 m. Gipfel auf der Landesgrenze gegen Italien, zwischen dem deutschsprechenden obersten Formazzathäl
(Italien), dem zum Teil ebenfalls deutschen Thal von
Bosco (oder
Gurin) und dem kleinen
Val Calneggia, einer obern Verzweigung
des Bavonathales.
Die Wandfluh bildet einen Felsenzirkus aus Niesenflysch, dessen Schichten hier eine prächtige nach
N. überliegende Antiklinalfalte bilden, deren horizontaler Schenkel sich zu einer ähnlichen Falte am
Staldenhorn fortsetzt. Es liegt somit die Obermeielalp in der zwischen beiden Gewölbefalten eingebetteten Mulde.
(Kt. Bern
und Freiburg).
2135 m. Gipfel im
KammDent deRuth-Gastlosen. Bildet eine
fast senkrecht abstürzende Malmkalkwand, die
nordwärts auf den Mytilusschichten des Dogger, auf einer dolomitischen Breccie und auf Trias ruht und zusammen
mit diesen Bildungen auf den Flysch überschoben erscheint. Der
S.-Hang zeigt rote Kreide und Flysch (vergl. den Art.
Gastlosen).
Bildet einen letzten, von der allgemeinen Streichrichtung
abgebogenen Ausläufer des
Valserhorns (2889 m).
Der Steilabfall der Wandfluh ist nach S. gekehrt, wo die Alp Piänetsch (2170
m) ob
Hinterrhein liegt;
die meist sanfte Abdachung der
N.-Seite trägt Berghütten und prächtige Bergwiesen
und Alpweiden.
Gesteine sind graue und grüne Bündnerschiefer (vielleicht Lias), sowie einzelne Marmorstreifen, die sich
über der Alp Piänetsch in SO.-Richtung gegen den Brennhof bei
Nufenen herabziehen. Im NW. wird die Wandfluh durch eine Passeinsattelung
vom Wall des SW.-Ausläufers des
Valserhorns getrennt.
(Kt. Graubünden,
Bez. Albula).
2532 m. Felsige Vorhöhe einer schmalen Nebenkette, die vom
Sandhubel (2768 m) in der
Strelakette (Plessurgebirge) über
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die Gipfel 2633, 2627 m und das Hörnli (2599 m) in fast südl. Richtung in das Alpgebiet der Gemeinde Wiesen herabreicht.
Die Entfernung der Wang von dieser Ortschaft beträgt 2,7 km. Im O. entspringen über der Heinisalp Quellen des Bruckertobels,
am W.-Hang nimmt das Tieftobel seinen Ursprung;
beide Gewässer eilen mit reissendem Gefälle durch Schluchten
und Engen dem Davoser Landwasser zu. An der S.-Abdachung der Wang breiten sich zwei Gruppen von Berghütten (Rückje 2090 m)
nahe der Wieseneralp aus.
Gesteine sind untere Rauhwacke der Trias (an den Gehängeseiten im O. und W. mit viel Verrucano)
und alpiner Muschelkalk, in welch letzterm in der Wieseneralp, sowie höher oben im Gebirge («Häfeli»
zwischen Tiaun und Spitzig-Grätli) einst Probebauten und Gruben auf Bleiglanz bestanden.
1100-1486 m. Zum Teil felsiger Berghang, der sich hinten im Thal der StillenWaag und über den Quellen dieses Flüsschens im Kreisbogen vom Roggenstock im N. zu den Mürlensteinen
im S. hinzieht. 18,5 km s. der Station Einsiedeln der Linie Wädenswil-Einsiedeln. Er trägt die drei Höfe Vorderes, Hinteres
und Oberstes Wang mit zusammen 20 kathol. Ew. Kirchgemeinde Unter Iberg. Am Weg zum Aufstieg auf die hoch gelegenen AlpenKäseren,
Mürlen, Hessisbohl, Roggen etc. Die Wang ist hauptsächlich durch Arnold Escher von der Linth bekannt geworden,
der in der Geologie die Bezeichnung «Wangschichten» für die oberste Stufe
der Kreideformation eingeführt hat. Es sind schwarze, merglige und sandige, nahezu fossilleere Schiefer mit Glaukonit.