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Léa ist freiberufliche Bratschistin und ist im Herbst 2017 in Bern gelandet. Ihren Bachelor hat sie am Conservatoire Supérieur von Lyon 2012 mit Auszeichnung abgeschlossen. Ihre beiden Master «Performance» und «Orchestra» absolvierte sie an der Hochschule Luzern bei Isabel Charisius. Léas grosse Leidenschaft ist die Kammermusik, 2008-2009 studierte sie am Konservatorium von Paris in der Quartettklasse des «Quatuor Ysaÿe». An verschiedenen Festivals trat sie unter anderem mit Peter Bruns, Franz Helmerson und Isabel Charisius auf.
Zurzeit konzertiert sie regelmässig mit Orchestern wie dem «Sinfonieorchester St. Gallen», dem «Orchestre National du Capitole de Toulouse», der «Zuger Sinfonietta» oder den «Festival Strings Lucerne». Seit 2 Jahren wirkt Léa als Coach für das Bratschenregister des Jungend Orchester Köniz.
Zeitgenössische Musik und Freie Improvisation sind zwei ihrer wichtigsten musikalischen Tätigkeiten. Während ihre Studium in Lyon war sie in der Improvisationsklasse von Henri-Charles Caget et Jean-Marc Foltz. Léa arbeitete mit Garth Knox, Joëlle Léandre, Nils Wogram, Jacques Demierre, Lauren Newton und Gerry Hemingway, welche ihr weitere künstlerische Impulse gaben. Seit 2016 spielt sie im «Duo Klexs» mit der Saxofonistin Silke Strahl. Ein Jahr später kam das «Ensemble Nachhall» (Sara Käser, Raphael Loher und Silke Strahl) hinzu, welches sich zwischen Free-Jazz und Freier Improvisation bewegt. Mit der Fagottistin Mathilde Bigler gründete Léa das Kollektiv «Cie Le Berschould», dessen erstes Projektes ein zweisprachiges Kinderspektakel ist. Das Spektakel über die Geschichte von Babar (dem Elefantenkönig) ist als Einführung in die Welt der Neuen Musik gedacht, ein Kompositions-Auftrag für das Projekt wurde an Nicolas von Ritter-Zahony vergeben.