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Der Hurrikan «Newton» ist am Dienstag in der Nähe des mexikanischen Badeortes Los Cabos auf Land getroffen und hat Schäden angerichtet. Der Sturm sei «sehr stark» und habe Bäume entwurzelt.
Auf den Strassen lägen beschädigte Telefonkabel und fortgerissene Blechdächer, sagte der Leiter der Zivilschutzbehörde von Los Cabos, Marco Antonio Vázquez. Etwa 1500 Menschen hätten sich in Notunterkünfte geflüchtet. Es kam auch zu Stromausfällen. Es war nicht bekannt, ob jemand verletzt wurde.
Laut dem US-Hurrikanzentrum (NHC) fegte «Newton» mit Sturmböen von bis zu 145 Kilometer pro Stunde über die westmexikanische Ferienregion hinweg. Der Sturm ziehe voraussichtlich über den südlichen Teil der mexikanischen Halbinsel Baja California weiter in Richtung Nordwestmexiko. Wenn «Newton» nach der Überquerung des Golfs von Kalifornien erneut auf Land treffe, werde er voraussichtlich immer noch Orkanstärke haben, erklärte das NHC.
Nachdem «Newton» am Montag zu einem Hurrikan hochgestuft worden war, stellten sich acht mexikanische Bundesstaaten entlang der Pazifikküste auf Überflutungen und Erdrutsche ein. Die Regierung des Bundesstaates Baja California Sur richtete Notunterkünfte mit 16'000 Schlafplätzen ein, Schulen blieben geschlossen.
Alle Flüge abgesagt
Die örtliche Tourismusbehörde teilte mit, wegen des Sturms seien am Montagabend (Ortszeit) alle Flüge in der Region abgesagt worden. Die Häfen wurden für kleine Boote gesperrt.
In der Region befinden sich nach Angaben der Behörden derzeit rund 15'000 Touristen. Insbesondere Los Cabos ist wegen seiner Strände und seines Nachtlebens beliebt. Im September 2014 hatte der Hurrikan «Odile» in Los Cabos sechs Menschen getötet und Schäden in Höhe von einer Milliarde Dollar angerichtet. (sda/afp)