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Galgechappeli
Galgechappeli: Ein Flurname, der Ungutes ahnen lässt. In einer kleinen Holzhütte wird daran erinnert, dass hier einmal eine Kapelle stand, vor welcher das Hochgericht Einsiedeln tagte und dann die Urteile vollstreckte. Drei Brüder Kälin, die sich vor 250 Jahren für die Unabhängigkeit der Talschaft eingesetzt hatten, wurden im Hauptort Schwyz hingerichtet, und ihre Köpfe wurden hier aufgenagelt.
St. Gangulfskapelle
Auf der Brüelwiese liess Abt Embrich 1030 die Gangulfskapelle erbauen. Sie ist in ihren Mauern das älteste erhaltene Gebäude im Sihlhochtal. In alter Zeit führte der Pilgerweg vom Etzel her durch die Kapelle. Archäologische Grabungen haben im Sommer 1993 Überreste einiger Wallfahrtskapellen zu Tage gebracht, die auf dem Brüel entlang des alten Pilgerweges standen.
Kloster Einsiedeln
Im Jahre 835 baut sich der Mönch Meinrad eine Klause in der damals unbewohnten und dichtbewaldeten Gegend des heutigen Einsiedeln. Andere Mönche folgen und gründen im Jahre 934 das Benediktinerkloster. Im Gefolge des Klosters entsteht das Dorf Einsiedeln. Beim heutigen barocken Kloster handelt es sich um den sechsten Bau, der 1704 begonnen und knapp fünfzig Jahre später vollendet wurde.
Seit dem Mittelalter zählt Einsiedeln zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten Europas und bildet seit jeher ein wichtiges Etappenziel auf dem Jakobsweg. Ziel der Pilger ist die Gnadenkapelle mit der schwarzen Madonna.
Quellen: Broschüre Die Waldstatt Einsiedeln, Broschüre Auf dem Jakobsweg nach Einsiedeln, Wikipedia