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Mikrophone wandeln Luftdruck-Schwankungen in elektrische Signale um
Pascal wird zu Volt
Bei einem Kondensatormikrofon bewegt die auftreffende Schallwelle eine etwa 0.002mm dünne Metallmembran im Rhythmus der Schalldruckschwankungen (Pascal). Die Membran bildet zusammen mit einer dahinter liegenden Elektrode einen Kondensator, welcher durch eine anliegende elektrische Gleichspannung aufgeladen ist.
Durch die Abstandsänderung der Elektroden wird die Kapazität des Kondensators synchron zu den Schalldruckschwankungen verändert. Über einen Entladungswiderstand ergibt sich ein dem Schalldruck proportionales Spannungssignal (Volt), das für die weitere Verarbeitung elektronisch verstärkt wird.
Da das Mikrofon in seinem Frequenzbereich den Schalldruck im Gegensatz zum menschlichen Gehör gleichmässig aufnimmt, muss durch einen zusätzlichen Filter im Messgerät die Frequenzbewertung des Ohres nachgebildet werden. Die A- Kurve kommt der Frequenzempfindlichkeit des Gehörs bei der üblichen Geräuschsituation recht nahe. Bei sehr lauten und tieffrequenten Geräuschen ist allerdings die C Kurve besser.