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- Videoerhebung
- Videoanalyse & -auswertung
- Erarbeitung & Skizzierung Lösungsvorschläge
- Präsentation & Besprechung
Ausgangslage
Im Rahmen der Begleitmassnahmen zum Poya-Projekt wurde die Rue de la Neuveville umgestaltet. Die Fussgängerbereiche wurden verbreitert und der Strassenraum verengt. Die Fahrbahn ist, abgesehen vom Bereich der Bushaltestelle, durch einen leichten vertikalen Versatz vom Trottoir getrennt. Es gilt Tempo 30. Die Fahrbahnbreite variiert zwischen 4.20m und 4.80m. Dies erschwert das Kreuzen von Fahrzeugen. Die Fahrzeuge benutzen für das Kreuzen oftmals den Fussgängerbereich.
Entlang der Strasse sind diverse Einrichtungen beheimatet, deren Nutzer ein erhöhtes Schutzbedürfnis als Fussgänger haben. So sind sowohl Schule, Kindergarten, Tagesstätte und Altersheim vorzufinden. Des Weiteren säumen noch diverse Restaurants und Geschäfte die Strasse.
Ein weiteres Problem stellen die Zugänge zu den Kellern dar, die mittels Klapptüren abgedeckt sind und nicht mit schweren Fahrzeugen befahren werden sollten.
Die Stadt Fribourg hat entlang der Strasse schon einige provisorische Poller angebracht, welche das Kreuzen an gewissen Stellen verhindern sollen.
Auftrag
Das Kreuzen von Fahrzeugen über die Fussgängerräume soll manchenorts explizit ermöglicht werden, andernorts jedoch ganz ausgeschlossen sein. Hierzu gilt es Zonen zu benennen, wo das Kreuzen ermöglicht/verhindert werden soll und grob aufzuzeigen wie dies zu bewerkstelligen ist.
Arbeiten
Mittels Videoaufnahmen wurde während eines Tages der gesamte Perimeter der Rue de la Neuville aufgenommen.
Die Videoaufnahmen wurden in der Folge nach folgenden Aspekten analysiert:
- Konflikte Fahrzeuge / Fussgänger
- Konflikte Fahrzeuge / Fahrzeuge
- Eruieren der häufigsten Kreuzungsstellen
- Festlegung von sensiblen Zonen und möglicher Ausweichbereiche /Anlieferungsstellen
Die Resultate wurden dem Auftraggeber präsentiert und diskutiert.