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In allen Kulturen und über alle Zeiträume hinweg finden sich Hinweise, dass die Ohren benutzt wurden, um Heilung von pathologischen Störungen im Organismus zu behandeln.
Der französische Arzt, Paul Nogier, erforschte seit 1950 systematisch die Auriculotherapie. Seit 1958 ist diese Methode eine eigenständige Therapieform, für welche Paul Nogier eine Übersichtskarte der Ohrpunkte veröffentlichte.
Die Ohrakupunktur beruht auf der Vorstellung, dass die Ohrmuschel einen auf dem Kopf liegenden Fetus widerspiegelt, wobei sich die Körperregionen und -organe in genauen Bereichen des Ohrs zu finden sind. Es werden über 100 Reflexpunkte gezählt, die direkt mit Organen, Körperabschnitten oder Körperfunktionen über neurale Reflexe in Verbindung stehen.
Bei der Ohrreflexzonentherapie wird durch Druck, Massage und/oder Reizstrom ein energetischer und damit therapeutischer Effekt auf das Erfolgsorgan im Körper ausgelöst.
Die Ohrreflexzonentherapie kann bei unterschiedlichen Störungen und Beschwerden eingesetzt werden, wie z.B.:
· Linderung von Schmerzen bei akuten Leiden
· Allergien
· Hormonelle Störungen
· Verdauungsschwierigkeiten
· Atemwegserkrankungen
· Beschwerden, die das Nervensystem betreffen (Schwindel, Konzentration, etc.)
· Suchtbehandlung
Diese Methode wird nicht angewendet, wenn bei der Person zu wenig Energie vorhanden ist. Bei Patienten, die unter Analgetika oder Neuroleptika stehen, wird vor der ersten Behandlung mit dem behandelten Arzt Kontakt aufgenommen.
Die Ohrreflexzonentherapie lässt sich mit anderen naturheilkundlichen Methoden und Massagen ergänzen. Die Kombination der Ohrkerzen- und Ohrreflexzonenbehandlungen wirken entspannend, schmerzlösend und klärend.