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Caracas - Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat Toyota mit einem Landesverweis gedroht. Sollte der japanische Autobauer kein geländetaugliches Allrad-Modell für den öffentlichen Transport in den armen und ländlichen Regionen bauen, müsse das Unternehmen das Land verlassen.
"Wir müssen sie zwingen", betonte Chávez. "Und wenn sie es nicht tun, dann werden wir andere Unternehmen einladen. Die Chinesen wollen kommen und bauen diese Autos."
Er werde auch nicht zögern, Autobauer aus anderen asiatischen Ländern oder den USA des Landes zu verweisen, wenn sie ihre Technologie nicht mit der einheimischen Bevölkerung teilen wollten.
Der linke Präsident hat in seiner zehnjährigen Amtszeit grosse Teile der Wirtschaft verstaatlicht und auch ausländische Unternehmen enteignet. Auf Toyota wurde er aufmerksam, nachdem sich ein Transportunternehmer über einen Mangel an geländetauglichen Fahrzeugen für Fahrten in die ärmeren Gebiete beklagt hatte.
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