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Abfälle aus Haushalten
Abfälle aus Haushalten sind Siedlungsabfälle. Es sind aber zudem auch Abfälle mit ähnlicher Zusammensetzung ungeachtet ihrer Herkunft, das heisst haushaltsähnliche Abfälle aus Industrie- und Gewerbebetrieben sowie aus dem Dienstleistungssektor.
Siedlungsabfall wird in zwei Kategorien unterteilt: separat gesammelte recycelbare Produkte (Separatabfälle) und nicht verwertete oder nicht verwertbare Teile (Kehrich und Sperrgut), welche in Kehrichtverwertungsanlagen (KVA) gebracht werden.
Die Gemeinden und Städte sind für die Entsorgung von Siedlungsabfällen sowie deren Finanzierung zuständig.
Hinweise:
- Der Begriff «Entsorgung» ist im Bundesgesetz über den Umweltschutz (USG) in Art. 7 Abs. 6bis definiert.
- Der Begriff «Siedlungsabfall» ist in der Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (Abfallverordnung, VVEA) in Art. 3 Bst. a definiert.
Ab dem 1. Januar 2019 gilt für Siedlungsabfälle:
Siedlungsabfälle sind brennbare und separat gesammelte Abfälle aus Haushalten sowie Abfälle aus Unternehmen mit weniger als 250 Vollzeitstellen, deren Zusammensetzung betreffend Inhaltsstoffen und Mengenverhätnissen mit Abfällen aus Haushalten vergleichbar sind. (→ Art. 3 Bst. a VVEA)
Als Unternehmen gilt: rechtliche Einheit mit einer eigenen Unternehmens-Identifikationsnummer oder solche in einem Konzern zusammengeschlossene Einheiten mit einem gemeinsam organisierten Abfallentsorgungssystem. (→ Art. 3 Bst. b VVEA)