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Diese Patrone wurde in einer Munitionsfabrik in England hergestellt. Es ist eine Kopie einer Wehrmachtspartrone mit dem Code P 490 der Hugo Schneider AG, von Altenburg in Deutschland. Diese Patronen mit echt aussehenden Bodenstempeln, in perfekt gef├Ąlschten Packungen und Kisten wurden von den Engl├Ąndern nachts bei Luftangriffen ├╝ber deutschem Gebiet abgeworfen. Jeder deutsche Landser war sicher froh ├╝ber den unverhofften Nachschub. Nur eines konnte er nicht wissen, dass es sich bei dieser Munition um besonders f├╝r Waffensprengungen manipulierte Patronen handelte. Anstelle der normalen Treibladung ist im Pulverraum eine Sprengladung untergebracht. Sie besteht aus einer verk├╝rzten englischen Sprengkapsel die so eingesetzt ist dass ihre offene Seite vom Z├╝ndstrahl getroffen wird. Zwischen der Sprengkapsel und der Patronenwand befindet sich etwa 1,2 g Plastiksprengstoff. Dar├╝ber ist der freie Raum mit Watte ausgef├╝llt, damit Sprengkapsel und Sprengstoff dort bleiben wo sie hingeh├Âren und die Patrone nicht zu schwer wird. Wenn bei der Schussabgabe die Sprengkapsel und der Sprengstoff detonieren, werden durch die entstehenden Gase das Patronenlager und der Verschluss durch Sprengung zerst├Ârt. Durch die abgesprengten Waffenteile kann es zur Verletzung des Sch├╝tzen und dicht bei ihm stehenden Personen kommen. Das bei der Sprengung den Lauf verlassende Geschoss hat gegen├╝ber einem normal abgefeuerten eine wesentlich geringere Geschwindigkeit und Energie. Die Waffe wird in der Regel zerst├Ârt.