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Lymphknoten sind überlebenswichtige Bestandteile des menschlichen Körpers! Man kann sich diese Knoten als Filterstationen vorstellen, diese filtern schädliche Bestandteile aus der Lymphflüssigkeit, die nicht in den ganzen Körper gelangen sollten.
Die Lymphgefässe bilden ein Transportsystem, welches die Lymphknoten miteinander verbindet. Man findet die haarfeinen Kanäle dementsprechend im ganzen Körper. Sie verlaufen zirka parallel zu unserem venösen System.
Doch was ist eigentlich die Lymphflüssigkeit?
Es ist eine wässrige, leicht milchig getrübte Flüssigkeit. Sie enthält vor allem Elektrolyte (wie Kalzium oder Magnesium) oder Eiweisse. Aber auch weisse Blutkörperchen, welche für die Immunabwehr wichtig sind.
Wie hilft nun eine manuelle Lymphdrainage?
Mit einer manuellen Lymphdrainage bringt man den Wasserhaushalt wieder in Schwung. Die Patienten müssen daher oft nach der Behandlung das stille Örtchen aufsuchen. Zum anderen regt man die Zirkulation in den Venen an. So fühlen sich Beine oder andere Körperteile nach der Behandlung oft leichter an als noch davor.
Durch diese Therapie können jegliche akute Verletzungen behandelt werden, mit denen eine Schwellung und Entzündung einhergeht. Typische Beispiele sind Schwellungen nach Operationen (Gewebeverletzung), geschwollene Beine in der Schwangerschaft, Venenprobleme oder Lymphödeme ohne bekannte Ursache. Durch die Therapie kann der Heilungsprozess schneller stattfinden als sonst üblich.