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Chris van der Broeke wurde von einer Mutter zweier erwachsener Söhne für den Sozialpreis vorgeschlagen. Ihr jüngerer Sohn lebt mit einer Körperbehinderung bei ihr zu Hause. Er besuchte bis im Juni die Kantonsschule Solothurn und war auf einen Fahrdienst angewiesen, welcher lange Zeit von der IV finanziert wurde.
Als der Sohn 20 Jahre alt wurde änderte sich die Verantwortlichkeit der Übernahme der Fahrkosten. Die Krankenkasse teilte mit, dass sie ab sofort nur noch 50% der Auslagen bezahlen würde und maximal 500.- pro Jahr. Die alleinerziehende Mutter wurde von der neuen Regelung überrascht und wusste nicht wie sie die nun monatlich allfallenden Kosten von ca. 1200 Franken bezahlen sollte. Aufgrund der angespannten Situation musste ihr Sohn vorübergehend auf die wichtige Physiotherapie verzichten.
Als sie ihre Verzweiflung in den sozialen Medien kundtat, wurde Chris van der Broeke aufmerksam und stellte innert weniger Stunden ein Crowdfunding auf die Beine, mit dem während eines Monats 11'000 Franken zur Finanzierung der Fahrkosten gesammelt werden konnten. Dank Chris van den Broeke hat der Sohn nun die Möglichkeit, wieder in die Physio zu fahren und ein Jahr Zeit gewonnen, seine Autoprüfung zu machen, um danach nicht mehr auf Fahrdienste angewiesen zu sein. Für dieses selbstlose Engagement nominiert die Jury Chris van den Broeke für den Sozialpreis 2020.