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Auch unter dem Namen «Appenzeller Landsgemeindelied» bekannt, ist dieses Lied der unnachahmliche, grosse Wurf des Komponisten Johann Heinrich Tobler. Der vierstimmige Satz in B-Dur basiert auf vier von neun Strophen des Gedichts «An Gott» der norddeutschen Mädchenerzieherin Caroline Rudolphi. Nachdem die Tobler'sche «Ode an Gott» als Lied Nr. 1 der ersten Sammlung «Lieder für den appenzellischen Sängerverein» 1825 herausgegeben worden war, dürfte sie 1838 erstmals anlässlich einer Ausserrhoder Landsgemeinde gesungen worden sein. Ab 1877 war sie offizielles Landsgemeindelied, das bis zur Abschaffung der Institution 1997 jeweils vor Beginn der Versammlung unter freiem Himmel gesungen wurde, dirigiert vom Kantonaldirigenten und begleitet von jeweils einer Musikgesellschaft aus einer der 20 Ausserrhoder Gemeinden.
Ein lebhaftes Lied für vier Stimmen, welches das Geschehen an einer Landsgemeinde veranschaulicht. Der Text basiert auf einer Vorlage des Schweizer Pfarrers und Schriftstellers Johann Kaspar Lavater.
Ein fünfstrophiges Lied, zu singen in der Melodie TLV 12-07. In dieser Sammlung ist das Lied nur mit Text von Tobler abgedruckt.
Ein patriotisches Lied mit sechs Strophen, das sich in zwei Teile gliedert: zum einen die Strophe, die «langsam und mit Kraft» gesungen, zum anderen ein Refrain, der «freudig und schnell» interpretiert werden soll. Die Textvorlage stammt vom Schweizer Pfarrer und Publizisten Thomas Bornhauser.