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Klingende Analyse von Referent Thomas Meyer zu „Secret Theatre“
Das Programm widmet sich mit zwei Werken dem britischen Musikschaffen zweier Generationen. 1984 schrieb Harrison Birtwistle „Secret Theatre“, ein Werk das sich konzeptuell an Robert Graves` gleichnamiges Gedicht anlehnt: es beschreibt die Nacht mit all ihren unfassbaren Vorgängen. Ein Cantus agiert vordergründig, stets begleitet von einem unerschütterlichen Continuum der Weltordnung. „Secret Theatre“ wird im Rahmen des Konzertprogramms von Thomas Meyer und den Ensemblemusikern in einer klingenden Analyse beleuchtet. Wir freuen uns, damit die bewährte Zusammenarbeit fortzuführen!
Der Wahlzürcher und Geburtsbrite Edward Rushton hat sich stark dem Musiktheater verschrieben: zahlreiche Opern wurden von ihm an grossen Häusern aufgeführt. Ein Volltreffer also, ihm einen an „Secret Theatre“ angelehnten Kompositionsauftrag zu erteilen. Aber lassen wir ihn selber zu Wort kommen: "Das Programm zu teilen mit „Secret Theatre“ von Birtwistle ist eine besondere Ehre. Das Werk hat mich vor ungefähr 25 Jahren schon mal umgehauen als ich es am Aldeburgh Festival hörte. Birtwistle stellt für mich den Gipfel der zeitgenössischen britischen Komposition dar: er ist so etwas wie ein Gott, aber ein sehr Strenger! Dennoch scheue ich mich nicht davor, mit ihm das Programm zu teilen, denn ich möchte etwas komponieren, das den Vergleich unnötig macht."