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Übers verlängerte Wochenende von Auffahrt fanden am oberen Genfersee vier Orientierungsläufe statt, wobei der Lauf vom Donnerstag im Joratwald oberhalb Lausanne als Westschweizer Meisterschaft gezählt wurde. Im gleichen Gebiet wird voraussichtlich 2012 die WM stattfinden. Deshalb durften leider die besten Junioren nicht starten, da das Laufgelände für die WM bereits gesperrt ist. Auch war das Freiburger Juniorenkader leider abwesend, da es im Tessin in einem Trainingslager weilte.
Bei den Männern siegte Christian Renevey (CA Rosé), bei den Frauen Valérie Suter (CA Rosé). Für Suter waren diese vier Läufe wieder der erste grössere Einsatz, nachdem sie im Januar am Düdinger Crosslauf eine Oberschenkelzerrung erlitten hatte. Elf weitere Westschweizer Titel gingen an Freiburger Läufer. Erwähnenswert ist dabei der Sieg von Quentin Mertenat (CA Rosé) bei den 14-jährigen. Er gewann mit vier Minuten Vorsprung.
Am Freitagabend fand in den Parks und in der Altstadt von Vevey ein Sprintlauf statt. Valérie Suter gewann drei Sekunden vor der Kaderläuferin Franziska Wolleb (OLV Hindelbank). Der erst dreizehnjährige Quentin Mertenat (CA Rosé) startete bei den 16-Jährigen. Dabei klassierte er sich im hervorragenden zweiten Rang.
Beim dritten OL im voralpinen Gelände von Le Bouveret am Samstag galt es, die Kräfte im zum Teil steilen und mit Felsbrocken übersäten Gelände gut einzuteilen. Valérie Suter startete auf der langen Männerbahn. Der Lauf gelang ihr als Siebte aber nicht optimal und sie beklagte sich über zwei, drei Routenwahlfehler. Auf Christian Renevey büsste sie nur zweieinhalb Minuten ein.
Zweiter Rang für Jungo
Am Sonntag ging der 4-Tage-Orientierungslauf im fein gegliederten und technisch schwierigen Gelände von Monthey-Collombey zu Ende. Läuferisch und kartentechnisch verlangte dieser Wettkampf nochmals alles von jedem Teilnehmer. In der Hauptkategorie der Männer belegte Daniel Jungo (SV Giffers-Tentlingen) den zweiten Platz. Valérie Suter wurde bei den Frauen ebenfalls Zweite. hjs/fs