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Prof. Dr. Manuel Eisner studierte Geschichte an der Universität Zürich und promovierte in Soziologie. Er ist Gründer und Projektleiter vom Zürcher Projekt zur sozialen Entwicklung von der Kindheit ins Erwachsenenalter (z-proso). Er hat 15 Bücher und über 100 Zeitschriftenartikel und Buchkapitel in Englisch, Deutsch, Spanisch und Französisch veröffentlicht. In seiner akademischen Arbeit interessiert er sich für die Erklärung der Ursachen, sowie für die Konsequenzen und die Vermeidung von zwischenmenschlicher Gewalt. Seine Forschung versucht die folgenden Fragen zu beantworten: Wie können wir die Unterschiede in der Gewalt zwischen Gesellschaften und im Laufe der Menschheitsgeschichte beschreiben und erklären? Welche psychologischen und sozialen Mechanismen beeinflussen Veränderung und Stabilität von gewalttätigem Verhalten über den Lebensverlauf? Welche Kombination von Prävention, Intervention und Kontrolle ist am besten geeignet, um zwischenmenschliche Gewalt in verschiedenen Gesellschaften auf der ganzen Welt zu verringern?
Prof. Dr. Eisner ist Mitglied mehrerer Editorial- und Beiratsgremien wissenschaftlicher Zeitschriften und Buchreihen. Er war auch als Experte oder Ko-Autor von Berichten mit nationalen Regierungen, der Weltgesundheitsorganisation, UNICEF, der Weltbank und UNODC tätig. Er erhielt die Fellowship der Society of Experimental Criminology und den Sellin-Glueck Award der American Society of Criminology. Im Jahr 2014 hat er mit der Weltgesundheitsorganisation die erste globale Konferenz zur Gewaltreduktion an der Universität von Cambridge organisiert.
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