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Reportage in LA VERDAD, Mai 2005
Ein Auszug aus dem zweiseitigen Bericht:
Schneckenfarmen sind in. In Spanien gibt es schon 150 Zuchtstationen. Ein emporstrebender Geschäftszweig.
Die Schneckenfamilie ist gross. Es gibt rund 4000 Arten, wenngleich in Spaniens Farmen nur zwei davon gezüchtet werden. Es handelt sich um zwei Exempare der Helix-Familie.
Die Helix Aspersa ist eine der bekanntesten Schneckenarten. Es handelt sich um eine gefleckte Weinbergschnecke, auch als Landschnecke oder kleine Graue bekannt. Sie ist wiederstandsfähig und wächst schnell.
Die Helix Pomatia , die Originalweinbergschnecke aus Burgund, hat zarteres Fleisch und wächst langsamer.
Grundsätzlich ist Schneckenfleisch proteinreich und fettarm.
Schnecken werden mit vier oder fünf Monaten geschlechtsreif. Sie sind inkomplette Zwitterwesen. Jährlich legen sie in zwei Schüben je 80 bis 120 Eier. Im Sommer und im Winter durchlaufen Schnecken eine Ruhephase. Zu ihren grössten Feinden zählen Maulwürfe, Mäuse und Ratten wenngleich Schnecken auch von anderen Tieren gefressen werden. Sie sind stressanfällig, blind, taub und haben keinen Geruchssinn. Ihre einzige Orientierungshilfe sind die Tentakeln.