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Die ständige Wohnbevölkerung ist die Referenzbevölkerung der Bevölkerungsstatistik.
Seit 2010 umfasst sie alle schweizerischen Staatsangehörigen mit einem Hauptwohnsitz in der Schweiz sowie alle ausländischen Staatsangehörigen mit einer Anwesenheitsbewilligung für mindestens 12 Monate oder ab einem Aufenthalt von 12 Monaten in der Schweiz (Ausweise B/C/L/F oder N oder EDA-Ausweis, d.h. internationale Funktionäre, Diplomaten und deren Familienangehörige).
Diese Definition entspricht den internationalen Empfehlungen für Bevölkerungsstatistiken. Mit diesen Daten kann sowohl die Statistik der schweizerischen Wohnbevölkerung als auch jene der ausländischen Wohnbevölkerung erstellt werden.
Die Bevölkerung erneuert bzw. verändert sich durch Zugänge (Geburt, Einwanderung) und Abgänge (Todesfall, Auswanderungen). Die Schweiz ist eines der dynamischsten Länder in Europa in Bezug auf das Bevölkerungswachstum. Seit 2007 liegt die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate bei mehr als 1%. Die demografischen Kennziffern zeigen zudem eine hohe Lebenserwartung bei Geburt und einen bedeutenden Ausländeranteil.