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Präferenzen schwuler und bisexueller Männer für bestehende und potenzielle biomedizinische HIV-Präventionsstrategien.
Mehrere Produkte zur HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) sind in vielen Ländern bereits zugelassen (oral, injizierbar) oder haben sich in frühen Studien als vielversprechend erwiesen (subdermale Implantate, Tenofovir-Rektalspülungen). Eine Studie analysierte die Produktpräferenzen und die Einflussfaktoren bei den wichtigsten Endnutzern.
Für alle Länder hatte der Produkttyp den grössten Einfluss auf die Produktauswahl, obwohl die Implantatgrösse (kleiner ist besser) und die Häufigkeit der Injektion (weniger Dosen werden bevorzugt) einen bescheidenen Einfluss auf die Präferenzen für diese Behandlungen. Die Präferenzen für die orale Pille, die Injektion, das auflösbare Implantat und die rektale Spülung waren relativ ähnlich. Zentral ist, dass es sich um einen lang anhaltenden, systemischen Schutz handelt. Eine grosse Auswahl an Produkten würde bei einem Grossteil der Zielgruppe zur Akzeptanz der PrEP als Schutzstrategie führen.