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Der R&B-Sänger Bruno Mars ist der grosse Abräumer der diesjährigen Grammy-Verleihung. Er gewann sechs Preise, unter anderem für das beste Album des Jahres. Die in Bern lebende Weltklasse-Geigerin Patricia Kopatchinskaja darf sich ebenfalls über einen Grammy freuen.
R&B-Sänger Bruno Mars kann nach der diesjährigen Grammy-Verleihung in New York die wichtigsten Preise mit nach Hause nehmen. Am Sonntagabend siegte er in den Kategorien Album des Jahres («24K Magic»), Aufnahme des Jahres (Titellied «24k Magic») und Song des Jahres («That's What I Like»).
«Oh mein Gott. Vielen Dank, Leute, Wow», sagte er bei der Annahme seiner letzten Auszeichnung während der Gala. Jay-Z, der insgesamt acht Mal nominiert war, ging zwar leer aus. Der Rapper wurde aber dennoch gewürdigt.
Als beste neue Künstlerin wurde Alessia Cara geehrt. Die kanadische Singer-Songwriterin wurde unter anderem durch ihren Synthie Pop-Song «Scars to Your Beautiful» bekannt.
Die Recording Academy setzte mit der diesjährigen Grammy-Verleihung einen historischen Marker. In der begehrten Kategorie Album des Jahres waren vier von fünf Alben aus der Sparte Rap und R&B nominiert worden, die von schwarzen Künstlern oder Musikern lateinamerikanischer Abstammung entwickelt wurden.
Allein in der ersten Stunde der Musikgala gewann US-Rapper Kendrick Lamar fünf Auszeichnungen - und war bis zu Mars' sechsfachem Sieg der König der Veranstaltung. Lamar siegte unter anderem in den Kategorien bestes Rap-Album («DAMN.») und beste Rap-Gesangs-Performance («Loyalty») gemeinsam mit Rihanna.