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Als erste Lampen wurden mit Tierfetten gefüllte, flache Steinschalen verwendet, welche am Rand eine kleine Rinne für den Docht hatten. Dochte bestanden zunächst nur aus Pflanzenfasern, später auch aus Stoffresten. Derartige Schalenlampen wurden in manchen Regionen schon im 8 Jahrtausend v.u.Z. benutzt. Über viele Jahrhunderte entwickelte sich dieser Lampentyp kaum weiter, obgleich verschiedene Brennstoffe und Gehäuseformen aus Ton und Stein auftauchten. Die erste wesentliche Verbesserung war die Verwendung von Pflanzenölen. Dadurch konnten die Schalen zugedeckt und so vor Verschmutzung geschützt werden.
Die verwendeten Brennstoffe (Fett, Talg, Öl) sind dickflüssig, so dass sie nur einige Millimeter bis wenige Zentimeter im Docht nach oben steigen können. Geht der Brennstoff zur Neige, verglüht ein Teil des Dochts. Die nächste Revolution war die verwendung von Metalllampen, die letztendlich die Tonexemplare aus dem Markt drängten. In Europa nahm diese Entwicklung in byzantinischer bis islamischer Zeit ihren Lauf. Öllampen aus Metall waren bis in die Moderne hinein der vorherrschnede Typ.Quelle: Wikipedia
Der Petroleumbrenner brachte ab 1850 mehr Helligkeit ins Dasein und löste rasch das seit Jahrhunderten benutzte trübe Öllicht ab. Die neuen Leuchten zeichneten sich durch eine vergleichsweise hohe Lichtintensität aus. Berlin entwickelte sich zum Mittelpunkt der Lampenindustrie schlechthin. Allein Wild & Wissel brachte im Laufe von vier Jahrzehnten rund 2000 verschiedene Lampenmodelle auf den Markt. Die Palette reichte von der einfachen Küchenlampe bis zur luxuriösen Salonlampe.
Unter einer Petroleumlampe verstehen die meisten eine "normale" mit Petroleum betriebene Dochtlampe, die seit etwa 1850 in vielen verschiedenen Variationen benutzt wird. Davor waren nur relativ primitive Öllampen für Walöl oder Pflanzenöle verbreitet.Die Lampen bestehen aus einem Brennstoffbehälter mit aufgeschraubtem Brenner, der mit einem Rädchen die Dochtverstellung (Lichtstärke) ermöglicht, sowie einer Galerie, die das Lampenglas hält, die Flamme vor Zugluft schützt und den Luftzug an der Flamme erhöht.Für die Herstellung kommt auch heute noch vorzugsweise Messing in Frage. Es läßt sich leicht biegen, stanzen und löten, rostet nicht und sieht ansprechend aus.
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