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(Le) (Kt. Neuenburg,
Bez. Val de Travers).
1130-736 m. Linksseitiger Zufluss der Areuse; entspringt am Crêt de l'Oura, durchfliesst die Combe
von Trémalmont, bricht mit der kleinen Cluse des Cambuttes durch die Kette des Malmont und wendet sich durch ein schönes Waldthälchen,
wo ihm die von Les Sagnettes herabkommenden Wasser und die Chauderette zugehen, gegen das Dorf Couvet, in
dem er mündet. 5,5 km lang. War früher ein ziemlich gefährliches Wildwasser, unter dessen Ausbrüchen das auf seinem Schuttkegel
stehende Dorf Couvet öfters zu leiden hatte. Das tiefe Sucrethal wird n. Couvet von einem 1858 erbauten,
schönen 6 bogigen Viadukt der Bahnlinie Neuenburg-Pontarlier überschritten. Nahe dabei mächtige Kiesgruben mit prachtvoller
Deltaschichtung, Rest eines vom Bach in den ehemaligen See des Val de Travers hinausgebauten Deltas.
ehemals Charcas oder Ciudad de La Plata sowie Chuquisaca genannt, eine der drei Hauptstädte
der südamerik. Republik Bolivia, links oberhalb des Cachimayo, 2740 m ü.d.M., sehr schön in einer mit Hügeln umgebenen
geschützten Hochebene gelegen, auf welcher es fast von März bis September regnet, ist Sitz des Erzbischofs und des obersten
Gerichtshofs und zählt etwa 20000 E., meist das Quechua sprechende Indianer. Die Stadt hat gut gebaute,
von Gärten umgebene Häuser, eine Kathedrale und zahlreiche schöne Kirchen, Präsidentenpalast, St. Xaviers-Universität,
St. Christophs-Seminar, Theater,
[* 6] Bergakademie, Hospital u.s.w. Schöne Villen liegen in der Umgebung. – S. wurde 1536 von
Pedro Anzures, einem Kapitän Pizarros, an der Stelle einer alten Stadt der Inka
[* 7] gegründet und später
La Plata genannt, nach den benachbarten reichen Silberminen von Porco, nach dem Siege des GeneralsSucre bei Ayacucho (s. d.)
aber S. genannt. Zu S. erfolgte die Unabhängigkeitserklärung.