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Duillier
(Kt. Waadt, Bez. Nyon).
460 m. Gem. und Dorf, an der Strasse Nyon-Genollier-Arzier, 3 km n. Nyon und 1,7 km nw. der Haltestelle Prangins der Linie Lausanne-Genf.
Postablage, Telegraph, Telephon;
Postwagen Nyon-Arzier. 58 Häuser, 271 reform. Ew. Kirchgemeinde Genollier.
Acker- und Weinbau. Ruinen aus der Römerzeit.
Urkundlich zuerst 1166 erwähnt, zu welcher Zeit hier die Abtei Bonmont begütert war. Im 13. Jahrhundert: Duilie und Dulliacum.
Nach der Reformation ¶
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zur eigenen Herrschaft umgestaltet, die mehrfach den Besitzer wechselte.
Eine Zeit lang Eigentum der aus Chiavenna im Veltlin stammenden Familie Fatio, deren eines Glied, Jean Baptiste Fatio, hier 1675 eine Buchdruckerei einrichtete, während andere, so z. B. der Mathematiker Nicolas Fatio, sich als Gelehrte auszeichneten.
Das Dorf steht auf einer ausschliesslich aus alpinem Schutt bestehenden Moräne, im scharfen Gegensatz zu den aus geschichteten fluvioglazialen Schottern aus der Zeit der Vereinigung der Juragletscher aufgebauten benachbarten Höhen von Coinsins.
Dazwischen eine mit Geschieben ausgefüllte
Senke, die ebenfalls reich an jurassischen Trümmern ist. In der Nähe von
Duillier die schöne Quelle von Le Frêne,
die die Stadt Nyon mit Trinkwasser versorgt.
Sie entspringt einer in die alpine Moräne eingelagerten Schicht von fluvioglazialen Kiesen.