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Die Beteiligung an internationalen Forschungsorganisationen und -programmen ist ein wesentlicher Faktor für den wissenschaftlichen Fortschritt. Sie gibt den Institutionen und Forschenden die Möglichkeit, mit Partnern aus dem Ausland zusammenzuarbeiten, Wissen auszutauschen, Infrastrukturen gemeinsam zu nutzen und sich in internationalen F&I-Netzwerken zu positionieren.
Die in den 1980er-Jahren lancierten Forschungsrahmenprogramme (FRP) sind die wichtigsten Instrumente der EU, um ihre Gemeinschaftspolitik in den Bereichen Wissenschaft und Technologie umzusetzen. Die FRP sind für die Schweizer Forschungsinstitutionen die zweitwichtigste Quelle von öffentlich bereitgestellten Drittmitteln nach dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Die vorliegenden Daten beziehen sich auf das 8. FRP, 2014–2020 (Horizon 2020), wobei Daten zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 6. März 2018 (Stichtag für die Datenerhebung) berücksichtigt wurden.
Aus politischen Gründen im Zusammenhang mit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative und der Nicht-Unterzeichnung des Kroatien-Protokolls Anfang 2014 konnte sich die Schweiz erst ab dem 15. September 2014 und vorerst nur teilweise an den FRP beteiligen (sog. Teilassoziierung). Seit Anfang 2017 gelten Teilnehmende aus der Schweiz in allen Programmbereichen als assoziierte Partner und erhalten im Erfolgsfall eine Finanzierung von der EU.