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Ein starkes Erdbeben vor der Küste Indonesiens hat am Samstag die östliche Provinz Papua erschüttert. Bewohner rannten in Panik aus ihren Häusern. Über mögliche Verletzte war zunächst nicht bekannt, die Sachschäden hielten sich offenbar in Grenzen.
Nach Angaben des Geologischen Instituts der USA hatte das Beben eine Stärke von 6,6. Das Epizentrum lag gut 80 Kilometer vor der Küste von Papua in einer Tiefe von nur 30 Kilometern.
In Manokwan liefen Kinder schreiend aus ihren Schulen. Auf den Strassen versammelten sich Menschen, die aus schwankenden Gebäuden geflüchtet waren.
Die indonesischen Behörden teilten mit, die Erschütterung hätten nicht das Potenzial, einen Tsunami auszulösen. Es gab mindestens ein schweres Nachbeben.
Erst vor zehn Tagen hatte ein Beben der Stärke 8,6 Indonesien erschüttert. Wegen des Erdstosses vor der Küste Sumatras wurde vorübergehend für den gesamten Indischen Ozean Tsunami-Alarm ausgelöst. Dieser wurde erst nach einigen Stunden wieder aufgehoben. Mindestens zehn Menschen starben in Indonesien, acht von ihnen an einem Herzinfarkt.
SDA-ATS