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Neue Richtlinien erlauben es den Instituten, der legalen Marihuana-Industrie ihre Dienstleistungen anzubieten.
Die Banken dürfen in den Vereinigten Staaten nun auch Finanzgeschäfte mit Marihuana-Anbietern machen. Das US-Finanzministerium habe in Zusammenarbeit mit der Justizbehörde jetzt Richtlinien festgelegt, in denen die Banken der legalen Marihuana-Industrie ihre Dienstleistungen anbieten können, schreibt «Dow Jones Newswires». Bisher konnten Marihuana-Anbieter ihre Geschäfte nur bar abwickeln. Nun können die Banken ihnen Konten einrichten.
Die Finanzinstitute müssen nach den Regeln darauf achten, dass die Marihuana-Anbieter eine Lizenz haben und die Gesetze einhalten. Die Banken sind verpflichtet, verdächtige Aktivitäten zu melden.
Marihuana-Verkauf in Colorado legalisiert
Einige der US-Grossbanken, darunter J.P. Morgan Chase und Wells Fargo, untersagen sich gemäss ihrer Firmenpolitik derzeit noch Geschäfte mit der Marihuana-Industrie. Ein Sprecher von Wells Fargo sagte, man werde sich die neuen Richtlinien ansehen. J.P. Morgan wollte sich in der Sache nicht äussern.
Im Bundesstaat Colorado kann Cannabis und Marihuana seit Jahresbeginn legal gekauft werden. Colorado ist der erste US-Staat, der den Verkauf jetzt auch zu nicht medizinischen Zwecken freigegeben hat. Washington will im Laufe dieses Jahres folgen. In beiden Fällen hatten die Bürger in einem Referendum für die Legalisierung gestimmt. Beobachter rechnen damit, dass auch andere Staaten wie Kalifornien mit einer Legalisierung nachziehen werden.