Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03658.jsonl.gz/522

Glossar rund um den PapTest
Abstrich
Als Abstrich bezeichnet man in der Medizin eine Untersuchung, bei der mit Tupfern, kleinen Bürsten oder Abstrichspatel Material von einer Schleimhautoberfläche oder aus einer Wunde zur Untersuchung entnommen wird.
Cervix Uteri
Die Cervix uteri (auch einfach als Cervix oder Zervix bezeichnet) ist der Gebärmutterhals, also der untere Teil der Gebärmutter, der die Öffnung zur Scheide, den Muttermund, enthält.
Dysplasie
Dysplasie ist ein Begriff aus der Medizin und Veterinärmedizin. Er bedeutet allgemein Fehlbildung und stammt aus dem Griechischen: dys-schlecht und plassein bilden, formen.
Gynäkologie
Die Gynäkologie (grich: gynä, Gen. gynaikos = Frau, logos = Lehre) ist die Lehre von der Frauenheilkunde bzw. den Krankheiten der weiblichen Sexual- und Fortpflanzungsorgane.
Krebs
In der Medizin eine bösartige Tumorerkrankung.
Krebsvorsorge
Unter dem Vorsorgeprogramm versteht man die von der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehenen Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten. Es werden Vorsorgeprogramme für Neugeborene und Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer unterschieden.
Nekrose
Unter einer Nekrose (v. griech. νέκρωσις „Tod, Absterben“) versteht man in der Biologie und Medizin den intravitalen, pathologischen Untergang einzelner oder mehrerer Zellen. Der Begriff der Apoptose wird dagegen als intravitalen, physiologischen Untergang einzelner Zellen oder bestimmter Zellpopulation definiert, und wird darum auch als programmierten Zelltod bezeichnet.
Uterus, Gebärmutter
Die Gebärmutter - lat. Uterus, - ist ein weibliches Geschlechtsorgan, in welchem die befruchteten Eizellen vor der Geburt zu einem Neugeborenen heranreifen. Alle weiblichen Säugetiere besitzen eine Gebärmutter. Für die Bezeichnung von Prozessen innerhalb der Gebärmutter verwendet man das Adjektiv intrauterin.
Pap Test, Paptest
Der PAP-Test wurde 1928 von dem griechischen Arzt George Papanicolaou entwickelt. Er beruht auf der Beurteilung von gefärbten Zellabstrichen vom Muttermund der Frau und dient der Früherkennung eines Gebärmutterhalskrebses.
Szalay Cyto-Spatula Abstrichtechnik
Als Szalay Cyto-Spatula Abstrichtechnik bezeichnet man den Abstrich mit dem Szalay Abstrichspatel.
Spezifität und Sensitivität
Die Sensitivität eines statistischen Tests (auch Richtigpositiv-Rate, Empfindlichkeit oder Trefferquote) bezeichnet in der Statistik oder einer anderen Klassifizierung die Wahrscheinlichkeit, einen tatsächlich positiven Sachverhalt auch durch ein positives Testergebnis zu erkennen. Die Spezifität (auch Richtignegativ-Rate oder Kennzeichnende Eigenschaft) eines statistischen Tests oder einer anderen Klassifizierung bezeichnet die Wahrscheinlichkeit, einen tatsächlich negativen Sachverhalt auch durch ein negatives Testergebnis zu erkennen.
Zytodiagnostik
Mit Zytodiagnostik (aus der gr. Vorsilbe κὺτος / zyt = Zelle) wird die Herstellung von Zellkulturen mittels gefärbter Ausstriche oder die mikroskopische Untersuchung von Gewebeteilen (zumeist auch labortechnisch eingefärbt) bezeichnet. Die Gewebeproben werden mittels einer Biopsie (Feinnadelbiopsie) entnommen und histologisch untersucht.
Zervixkarzinom
Ein Zervixkarzinom ( cervixcarcinom ) oder Gebärmutterhalskrebs ( Muttermundkrebs ) ist eine bösartige Wucherung des Gebärmutterhalses.
Zytologie
Die Zellbiologie (auch: Cytologie) ist eine Disziplin der Biowissenschaften, in der mit Hilfe des Mikroskops und molekularbiologischer Methoden die Zelle erforscht wird, um biologische Vorgänge auf zellulärer Ebene zu verstehen und aufzuklären. Dabei gilt ihr Hauptaugenmerk der Untersuchung der verschiedenen Kompartimente und Zellorganellen einer Zelle sowie der wichtigen strukturellen Bestandteile, zum Beispiel der Plasmamembran, der pflanzlichen Zellwand oder dem Zellplasma (Cytosol). Andere Gebiete von Interesse sind: Zellteilung, Apoptose (programmierter Zelltod), Zelldifferenzierung, intra- und interzelluläre Kommunikation, Zellmotilität (Bewegung von Einzelzellen oder Zellverbänden) sowie Zellkontakte bei Eukaryoten (hierbei unterscheidet man Adhering Junctions, Tight junctions und Gap junctions).
Die Zellbiologie kann nicht isoliert innerhalb der verschiedenen biologischen Disziplinen betrachtet werden, sondern befindet sich im engen Kontakt mit der Biochemie, Molekularbiologie, Physiologie, Entwicklungsbiologie, Botanik, Zoologie und Immunologie. Außerdem berührt diese Fachrichtung Gebiete des aktuell so kontrovers diskutierten Themas Klonen.