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Vorabinfo: In diesem Tutorial wird der rc.local-Dienst von Ubuntu verwendet. Dieser Dienst ist jedoch ab Ubuntu Version 16.04 nicht mehr per Default verfügbar. Um den rc.local-Dienst in neueren Ubuntu-Versionen wieder verfügbar zu machen, muss dieser zuerst via diesem Workaround durchgeführt werden.
Möchte man in Ubuntu bestimmte Prozesse/Dienste einem Autostart unterziehen, so kann dies über die Datei /etc/rc.local realisiert werden.
Innerhalb dieses Files verweist man auf die Shell-Skripts, welche man typischerweise im Pfad /usr/local/bin/ speichert.
Wichtig: Möchte man mehrere Prozesse/Dienste (im folgende Beispiel drei Shell-Skripts) einem Autostart unterziehen, so müssen diese durch ein &-Zeichen getrennt werden. Folgend ein Beispiel einer /etc/rc.local -Datei:
# By default this script does nothing. export DISPLAY=:0 /usr/local/bin/<meinShellSkriptNo1>.sh & /usr/local/bin/<meinShellSkriptNo2>.sh & /usr/local/bin/<meinShellSkriptNo3>.sh & exit 0
Beim Einsatz von Autostart ist zu beachten, dass die korrekte Funktion gewisser Prozesse/Dienste davon abhängig ist, wann -also zu welchem Zeitpunkt- sie beim Betriebssystemstart gestartet werden. Beispiel: Es kann vorkommen, dass ein Prozess/Dienst nicht starten kann, weil z.B. die für ihn passenden Treiber vom Betriebssystem beim System-Boot noch nicht geladen wurden. Zu diesem Zweck besteht die einfache Möglichkeit, eine Zeitverzögerung (sleep) des Prozess-/Dienst-Starts direkt ins Shell-Skript zu integrieren.
Folgend ein Beispiel des Inhalts einer Shell-Skript Datei, auf die in /etc/rc.local verwiesen wird:
sleep 30 sudo <meinAuszufuehrenderBefehl>
Ende des Tutorials.