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Vor 60 Jahren wurde der Handball-Club Gelb-Schwarz Stäfa gegründet. Das soll in 10 Tagen, am 10. Dezember, gefeiert werden (Link zur Anmeldung). Die Anmeldefrist für den Fondue-Plausch wurde bis am Sonntag, 4. Dezember, verlängert. In der Zeit bis zum Jubiläumsfest blicken wir in loser Folge in die Geschichte unseres Vereins zurück.
Der erstmalige Aufstieg in die Nationalliga A brachte Veränderungen im Kader und an der Seitenlinie. So löste Peter Schaudt, damals Trainer bei ZMC Amicitia, den zurücktretenden Jimmy Hansen als Trainer ab. Dann wurde der Zuzug der Internationalen Harald Johnsen (Norwegen, 8 Länderspiele) und Byung Wook Moon (Südkorea, 125 Länderspiele, wurde von Jae-Won Kang empfohlen) wie auch von Torhüter Roger Kornmayer gemeldet. Mit Siegen gegen die Kadetten, GC und St. Otmar St. Gallen gelang der Start in die Saison 1999/2000 sehr eindrücklich.
Das letzte Spiel in der ehrwürdigen, aber viel zu kleinen Obstgartenhalle bestritten die Gelbschwarzen am 7. November 1999 mit einem 30:28-Sieg gegen den TV Endingen. Dann war Zügeltermin.
Die neue Heimhalle auf dem Frohberg wurde am 27. November 1999 mit einem 23:17-Sieg gegen den BSV Stans erfolgreich eingeweiht. Dank der Treffsicherheit von Johnsen und Beat Rellstab, dem heutigen Sportchef der SG Wädenswil/Horgen konnte die Finalrunde erreicht werden, was zu Beginn der Saison wohl niemand erwartet hätte. In der Finalrunde war die Luft, auch wegen grossem Verletzungspech, allerdings draussen.
Es folgte das Auf und Ab, nicht nur der 1. Mannschaft, nein auch mit der Vereinsführung. In der Saison 2000/01 musste der Abstieg der 1. Mannschaft aus der NLA hingenommen werden. In der darauffolgenden Saison wurde dann der NLB-Meistertitel geschafft, der 3. Rang in den Aufstiegsspielen reichte aber nicht zur Rückkehr ins Oberhaus. In der Saison 2006/07 erreichte die 1. Mannschaft zwar den Aufstieg in die höchste Liga, verzichtete aber aus finanziellen Überlegungen auf den Schritt in die höchste Liga, was allerdings von vielen Spielern und auch Sponsoren nicht so richtig begriffen wurde.
Das "Zwei" pendelt zwischen der 1. und 2. Liga
Auch das „Zwei“ machte diese Berg- und Talfahrt mit und erreichte in der Saison 2002/03 den Aufstieg in die 1. Liga und den Gewinn des ZHV-Cups. Nach nur einer Saison musste der Abstieg in Kauf genommen werden. 2004/05 feierte man wiederum den Aufstieg, um dann 2005/06 als Spielgemeinschaft Wädenswil/ Stäfa wieder den umgekehrten Weg zu beschreiten. 2006/07 war der Gewinn des ZHV-Cups durch die 2. Mannschaft zu vermerken sowie 2009/10 der Regionalmeistertitel. Allerdings verzichtete man auf den Aufstieg, denn mittlerweile spielte als SG Uster schon ein Team der damaligen Partnervereine TV Uster und HC GS Stäfa in der 1. Liga. 2011 krönte der HC GS Stäfa als Gruppensieger und der Teilnahme am Grossfeld-Final mit dem 3. Platz die Saison.
Das "Zwei" feierte im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends mehrere Regionalmeistertitel und triumphierte auch im ZHV-Cup.