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Eugen Weinberg, Experte bei der Commerzbank, führt den Preisanstieg auf neue Kämpfe zwischen rivalisierenden Gruppen um Ölhäfen im Förderland Libyen zurück. "Die Erwartung einer schnellen Normalisierung der libyschen Ölexporte dürfte sich somit als trügerisch erweisen", so Weinberg. Hinzu kämen Spekulationen auf eine mögliche Einigung wichtiger Förderländer auf eine gemeinsame Produktionsobergrenze bei einem Treffen kommende Woche in der algerischen Hauptstadt Algier.
Ansonsten dominieren am Ölmarkt derzeit wieder Sorgen vor einem weiterhin zu grossen Angebot. Die Internationale Energieagentur (IEA) geht davon aus, dass das Überangebot an Rohöl länger anhalten könnte als bisher gedacht. Im Laufe der vergangenen Woche hatten die Ölpreise deutlich nachgegeben.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist leicht gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Montag, dass der Korbpreis am Freitag 41,74 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren sieben Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./tos/jsl/stw
(AWP)