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Die Agrarpolitik hat sich in den letzten fünfzehn Jahren stark verändert. In der Nachkriegszeit bis zu Beginn der Neunzigerjahre war die Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln das erklärte Ziel der Schweizer Agrarpolitik. Mit der modernen Agrarpolitik, die im Jahr 1992 eingeläutet wurde, kamen weitere wichtige Funktionen dazu.
Die Ziele der modernen Schweizer Agrarpolitik lassen sich mit einem Satz beschreiben: Die inländische Landwirtschaft muss sich auf den Markt und auf die Konsumenten ausrichten, sie muss zu einer sicheren Versorgung der Bevölkerung beitragen, wichtige Funktionen in Umweltschutz, Ökologie und Landschaftspflege übernehmen und die Lebensqualität im ländlichen Raum bewahren. Gefragt sind also Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Multifunktionalität.