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US-Präsident Barack Obama ist am späten Montagabend früher als ursprünglich geplant in London eingetroffen. An Bord der Präsidentenmaschine "Air Force One" landeten der Präsident und seine Gattin Michelle auf dem Flughafen Stansted im Norden der Stadt.
Eine kleine Militärabordnung empfing sie. Obama hatte seine Weiterreise aus der irischen Hauptstadt Dublin nach London um etwa zehn Stunden vorziehen müssen, um einem möglichen Flugverbot wegen isländischer Vulkanasche zu entgehen.
Das Ehepaar Obama wird am Dienstag von Queen Elizabeth II. im Buckingham Palast empfangen. Am Nachmittag will die Monarchin gemeinsam mit dem Ehepaar Obama eine Ausstellung besuchen. Anschliessend wollen die Obamas die Krönungskirche Westminister Abbey besuchen. Für den Abend lädt die Queen zu einem Staatsbankett.
Obama wird bei seinem Besuch in London auch mit dem britischen Premierminister David Cameron zu Gesprächen zusammentreffen. In einem gemeinsam verfassten Artikel für die Tageszeitung "The Times" würdigten Obama und Cameron das besondere Verhältnis beider Länder.
Aus der "special relationship" sei eine "essential relationship", eine "unverzichtbare Beziehung", geworden. "Wenn die Vereinigten Staaten und Grossbritannien zusammenstehen, dann sind unsere Völker und die Völker der Welt sicherer und wohlhabender."
Nach dem Besuch in London nimmt Obama in Frankreich am Treffen der sieben führenden Industriestaaten und Russlands (G8) teil. Zum Abschluss ist ein Besuch in Polen geplant.
SDA-ATS