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Der Engadiner Liedermacher Mondo, mit bürgerlichem Namen Luca Mondelli, ist im Nobelkurort St.Moritz aufgewachsen und lebt in Celerina. Im Jahr 2008 schreibt er "Balkon", sein erstes Lied auf CH-Mundart. Bisher hatte Mondo kein grosses Bedürfnis, öffentlich aufzutreten, bis er am Casting "La Vusch", welches vom romanischen Radio und der Sendung "Battaporta" organisiert wird, teilnimmt. Mondo, der stille Beobachter, merkt, dass die Menschen auf dieser Welt eher unter den Folgen der Globalisierung, der Wirtschaft und der Materlialisierung der Kultur leiden als an Freiheit gewinnen und beginnt auch politische Texte zu verfassen. Infolge der wirtschaftlichen, touristischen und politischen Entwicklung des Engadins, welche sich vor allem auf den Bau von Zweitwohnungen beschränkt, schreibt er einen Text "Zweitwohniga", ein Lied, mit welchem er die Entwicklung des Engadins besingt. Beginnend, als Wilhelm Tell die Schweiz entdeckte, über den florierenden Engadiner Sommertourismus im 19. Jahrhundert, bis zur dramatischen Entwicklung des Zweitwohnungsbooms im Oberengadin. Zeitgleich als die schweizerische Bevölkerung im Jahre 2012 eine der wichtigsten Initaitiven der Geschichte der Schweiz annimt (Stoppt den Zweitwohnungsbau), publiziert Mondo sein erstes Album "uf & ab". Auf dem Album nehmen auch Liebeslieder und romanische Chansons Platz, wie z.B. „Sunnabluama", „Protesta", „Vulnerabel" und „Amaca". Es beginnt eine ganze Reihe von Konzerten, zunächst im Engadin, danach auch ausserhalb des Kantons. Je länger je mehr beginnt auch das Publikum, Mondos Lieder zu schätzen und zu verstehen, was bei seinen Texten auch unerlässich ist. Denn Mondo ist ein Künstler - Musiker und Poet zugleich - der seine Texte gerne mit einem hauch Ironie zu würzen weiss und zum Nachdenken anregt. Mit diesem Album betritt Mondo Neuland, oder eher Bauland, obwohl das Betreten der Wiesen bis zur Heuernte verboten ist.