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Eine französischen Nachrichtensendung berichtet im Zuge der «Football Leaks»-Enthüllungen über spezielle Details im Vertrag von PSG-Superstar Neymar. Alleine fürs «Grüssen» verdient der Brasilianer demnach viel Geld.
Erst am Donnerstag enthüllte der «Spiegel» brisante Details zum 180-Millionen-Transfer von Kylian Mbappé. Der französische Youngster soll bei seinem Wechsel von Monaco zu Paris St. Germain unter anderem einen Privatjet gefordert haben.
Nun kommen auch Details zum Mega-Vertrag von Mbappés Teamkollege Neymar ans Licht. Gemäss der Sendung «Envoyé Special», die auf dem TV-Sender «France 2» ausgestrahlt wird, hat sich der Brasilianer einige kuriose Klauseln in seinen Kontrakt einbauen lassen, damit er mit Prämien auf seinen Jahreslohn von 30 Millionen Euro kommen kann.
Demnach kassiere Neymar satte 375'000 Euro, damit er vor und nach den Spielen den PSG-Anhängern zuwinke. Ausserdem soll der 26-Jährige nicht weniger als 2,5 Millionen Euro erhalten, wenn er die Entscheide des Trainers nicht in Frage stelle und öffentlich kritisiere. Zwei Millionen kommen obendrauf, wenn er im Rennen um den Ballon d'Or auf den ersten drei Plätzen landet.
Grund für diese speziellen Vertragsdetails ist das Bussensystem in Frankreich. Seit 2014 dürfen Ligue-1-Klubs ihren Spielern keine Geldbussen mehr aufbrummen. Deshalb werden Prämien vereinbart, die bei Disziplinlosigkeiten gestrichen werden.
Neymars PSG-Kollege Marco Verratti beispielsweise, der kürzlich mit Alkohol am Steuer erwischt wurde, muss wahrscheinlich mit Abzügen von Prämien rechnen, nachdem der Hauptstadt-Klub angekündigt hat, den Italiener «intern zu sanktionieren».