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Simona Waltert in bestechender Form
Simona Waltert steht nach ihrem Sieg am ITF-Turnier in Mallorca auch im deutschen Altenkirchen im Final. Als Qualifikantin geht sie als Aussenseiterin ins Turnier und überrascht alle.
Simona Waltert beeindruckt weiterhin in diesem Jahr. Ende Januar gewinnt die 20-jährige Churerin das ITF-Turnier in Mallorca, das mit 15'000 Euro dotiert ist, wenige Wochen später steht sie im Final von Altenkirchen (Dotation 25'000 Euro). Ein Turnier, das aufgrund diverser Absagen anderer Turniere sehr stark besetzt ist. So musste Waltert im Halbfinale ihre Landsfrau Viktorija Golubic (WTA 130) bezwingen (6:4, 6:2). Schon in der ersten Runde im Hauptfeld gelang ihr gegen die Deutsche Tamara Korpatsch (WTA 134) ein ähnlicher Coup, Waltert gewann dieses Spiel mit 6:1 und 6:3.
Im Finale am Sonntag behielt die Dänin Clara Tauson (WTA 139) dann die Überhand. Sie siegt gegen Waltert mit 3:6, 6:1 und 6:3 nach 1:46 Stunden. Für Waltert ist das Turnier trotz dieser Niederlage ein Erfolg. Im WTA Ranking verbessert sie sich von Rang 305 auf 285. Vor allem aber bestätigt sie damit ihre Topform. Vor dem Turniersieg in Mallorca (ihrem fünften ITF-Titel) gewann Waltert zwei Jahre lang keinen ITF-Titel mehr.
Waltert vermochte aber auch letztes Jahr zu überzeugen und gewnann ihren ersten Match gegen eine Topten-Spielerin. In Montreux gewann sie gegen die damalige Weltnummer 5 Elina Svitolina aus der Ukraine, die bereits im Halbfinale in Wimbledon und der US Open stand. Und Anfang des Jahres 2020 bezwang Waltert zudem die damalige Weltnummer 25 Julia Görges aus Deutschland bei ihrem ersten Auftritt im Hauptfeld eines WTA-Turnieres in Lausanne.
Schreitet Waltert weiterhin mit solch grossen Schritten voran, dürfte der erste Auftritt an einem Grand Slam nur eine Frage der Zeit sein.
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