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Ronny Sturzenegger - Mannschaftsführer Agility Nationalmannschaft
1991 habe ich Agility kennen gelernt. Zuerst war ich als "Coach" meiner Lebenspartnerin tätig. Da der Agilityvirus mich immer mehr infizierte, erhielt ich im Frühling 1994 meinen ersten Aussie "Shadow". Drei Jahre später übernahm ich von meiner Partnerin unseren legendären Schipperke "Apollo". Weitere zwei Jahre später konnte ich bereits mit unserm zweiten Aussie "Uschak" an Wettkämpfen teilnehmen. Leider mussten wir nach und nach die Hunde über die Regenbogenbrücke gehen lassen, sei es wegen Krankheit oder altershalber. Im Moment starte ich mit meiner Aussie Zuchthündin "Kimi" im Large 3. Erfolge konnt ich dank unserer Hunde sehr viele feiern. Mit Apollo konnte ich mich 1998 für die WM qualifizieren auch den AWC-Final konnte ich gewinnen und ebenso war ich mehrmals im Final der SM. Mit Uschak war ich ebenfalls mehrmals im SM Final.
1999 habe ich auch noch die Richterausbildung besucht und bin seither als Richter im Einsatz. Seit 2002 auch als internationaler Richter. Nebst meinen vielen Einsätzen in der Schweiz, habe ich auch in Deutschland, Östereich und Italien gerichtet.
Neben dem Hundesport haben wir im Jahr 2002 unsere Aussie Zucht „Purple Arrows“ mit dem ersten Aussie Wurf begonnen. Mittlerweile haben wir bereits 43 Welpen erfolgreich aufgezogen.
Im Vereinswesen, war ich auch immer aktiv. So war ich mehrere Jahre Präsident der Crazy Jumpers. Als OK Präsident habe ich die Meetings in Muri geleitet und im 2000 die Schweizermeisterschaft in Baar organisiert. Da sich meine Partnerin 1995 und 1996 für die Nationalmannschaft qualifiziert hatte und mein Kollege Roland Wenger Teamleiter war, konnte ich schon früh Erfahrungen sammeln im Umfeld der Mannschaftsführung. Sehr wichtig waren auch die Erfahrungen als Teilnehmer an der WM 98 in Maribor. Im 2002 habe ich dann die Verantwortung für die Nationalmannschaft übernommen und war Mitglied in der TKAMO. Bis und mit der WM 2005 war ich als Teamleiter tätig.
Nun als ich an der DAMO 2006 mein Amt abgegeben habe, hätte ich nicht geglaubt 4 Jahre später wieder als Teamleiter tätig zu sein „wie das Leben so spielt“. Auf jeden Fall aber freue ich mich riesig auf das was jetzt kommt und gehe voll Motiviert an die Arbeit.