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Wie sind die jüngsten Entwicklungen in der EU-Asylpolitik zu interpretieren? Was sind die Aussichten für die Beziehungen zwischen der EU und den westlichen Balkanstaaten? Und wie wirkt sich der Krieg in der Ukraine auf die Zukunft der europäischen Sicherheit aus?
Diese und viele weitere Fragen wurden in einer vom Institut für Föderalismus organisierten Roundtable-Diskussion zum Thema "Herausforderungen in Europas neuen Mitgliedstaaten" erörtert. Teil des Roundtable waren Dr. Ana Bojinovic Fenko von der Universität Ljubljana, Inanna Göbel-Bösch vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten und Prof. Dr. Sarah Progin-Theuerkauf, von der Universität Fribourg. Die Diskussion wurde von Dr. Edina Szöcsik, Senior Researcher am IFF, moderiert und mit einem Input von Dr. Rekha Oleschak-Pillai, ebenfalls Senior Researcher am IFF, eröffnet.
Nach einem Beitrag von Dr. Ana Bojinovic Fenko zum internationalen Kontext, in dem die EU agiert, und wie ihre Fähigkeit ausserhalb der EU-Grenzen zu agieren in Frage gestellt wird, diskutierten die Rednerinnen, welchen Status die westlichen Balkanländer in der EU haben sollten und ob es eine realistische Aussicht auf ihren Beitritt gibt. Während der jüngste EU-Asylkompromiss inhaltlich kritisiert wurde, wurde anerkannt, dass die Einigung der Mitgliedstaaten an sich einen Fortschritt in der EU-Migrationspolitik darstellt. Schliesslich wurden die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Bereitschaft der EU, den Beitrittskandidaten entgegenzukommen, analysiert.