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Die Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) steuern/regeln eine Anlage mit einem, auf digitaler Basis erstellten, Programm. Sie verkörpern den Nachfolger der fest verdrahteten verbindungsprogrammierten Steuerung (VPS, Steuerung mit Relais, Spulen etc.).
Das Steuerungsprogramm der SPS ist als Software auf dem Speicher abgelegt.
Bei einem neuen Produkt, das hergestellt werden soll, muss nicht die ganze Verdrahtung, sondern nur die Software geändert werden. Eine SPS ist somit deutlich flexibler und servicefreundlicher als eine VPS.
Des Weiteren hat eine SPS eine hohe Störsicherheit und braucht relativ wenig Platz.
Gerade bei sehr kleinen und einfachen Maschinen macht aber eine VPS mehr Sinn, da eine SPS in solchen Fällen viel zu viele Funktionen hätte und somit unnötig teuer wäre.
Eine SPS besteht mindestens aus Eingängen (Inputs), Ausgängen (Outputs), einem Betriebssystem (Firmware) und einer Schnittstelle, mit der das Anwendungsprogramm geladen werden kann.
Grundsätzlich gibt es fünf Arten eine SPS zu programmieren. Einerseits die beiden textförmigen AWL (Anweisungsliste) und ST (Strukturierter Text) und andererseits die drei grafischen KOP (Kontaktplan), FUP (Funktionsplan) und AS (Ablaufsprache). Wovon AWL, KOP und FUP am weitesten verbreitet sind.
Unter anderem Dank des Einsatzes der SPS konnte die Automatisierung erst verwirklicht werden und erhöhte so den Wohlstand der Schweiz.