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Biographie
Robert Blum wurde in Zürich geboren. In seiner Vaterstadt studierte er bei Volkmar Andreae, dem Nachfolger Friedrich Hegars als Dirigent des Tonhalle-Orchesters, sowie beim Busoni-Schüler Philipp Jarnach. Nach dem Ersten Weltkrieg setzte Blum seine Studien in Berlin bei Ferruccio Busoni fort. Zu seinen Mitschülern zählten Wladimir Vogel und Kurt Weill. In die Schweiz zurückgekehrt, arbeitete er vorwiegend als Dirigent von verschiedenen Chören und Orchestern, später auch als Lehrer. Blum hat das Schweizer Musikleben während Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt. Er war Gründungsmitglied der Pro Musica, der Ortsgruppe Zürich der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM). 1935 gründete er den Madrigalchor Zürich, mit dem er u.a. mehrere Oratorien Händels zur schweizerischen Erstaufführung brachte. Als er mit dem Madrigalchor "Le vin herbé" von Frank Martin uraufführte, verhalf er dem Komponisten zum ersten grossen Erfolg. Blum war es auch, der den jungen Ernst Haefliger entdeckte. Ab 1943 wirkte Blum während dreissig Jahren als Kompositionslehrer an der Musikakademie, wo er mehrere Generationen von Schweizer Komponisten ausbildete.
Blums kompositorisches Oeuvre enthält Werke beinahe aller Gattungen, von der Oper bis hin zur Kammermusik für die verschiedensten Besetzungen. Am bekanntesten wurde er durch seine Filmmusik, auch wenn Blum dieses Musikgenre immer als Nebenbeschäftigung betrachtet hat. Für fast alle grossen Schweizer Filme der 1940er und 1950er Jahre - z.B. Uli der Pächter, Heidi oder Wachtmeister Studer - schrieb Robert Blum die Musik.
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Liste des oeuvres
Bibliographie
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