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Die Geschichte des Fussballs
Die beliebteste Sportart der Welt.
Viele behaupten ja, das Fussballspiel sei in England erfunden worden. Quatsch, in China, erwidern andere. Und wiederum andere sind felsenfest davon überzeugt, dass die Azteken die Ersten waren, die mit dem runden Leder gekickt haben. Tatsächlich lässt sich nicht genau sagen, wer das Spiel nun wirklich erfunden hat. Das liegt aber auch daran, dass es keine konkrete Geburtsstunde gab, sondern sich Fussball nach und nach entwickelt hat. Was hingegen feststeht, ist, dass England eine entscheidende Rolle bei der Entstehung dieser Sportart gespielt hat, da Studenten der Universität Cambridge die Ersten waren, die im Jahr 1848 Spielregeln festlegten: Demnach sollte eine Mannschaft aus 15 bis 20 Spielern bestehen und der Ball durfte in die Hand genommen, jedoch nicht getragen werden. Noch mehr Regeln kamen mit der Gründung der englischen Football Association (FA) im Jahr 1863 hinzu – darunter die Abseitsregel und die Begrenzung auf elf Spieler. Seit 1870 ist es allen Spielern, bis auf den Torwart, verboten, den Ball in die Hand zu nehmen. Diese Neuregelung gefiel jedoch nicht allen. Die Anhänger des «Handspiels» traten daher aus der FA aus und gründeten kurzerhand ihre eigene Sportart: Rugby. Auch die Schweiz ist Vorreiterin bei der Entstehung des modernen Fussballs. Bereits um 1870 entstanden rund um den Genfersee die ersten Fussballclubs. Der älteste noch bestehende Schweizer Fussballclub ist der FC St. Gallen. Er wurde 1879 gegründet – von englischen Studenten. Heute ist Fussball eine der beliebtesten und am weitesten verbreiteten Sportarten der Welt. Laut dem Weltverband FIFA laufen über 265 Millionen Spieler in über 200 Ländern dem runden Leder hinterher, 38 Millionen davon sind in Vereinen organisiert. Ein absoluter Rekord.