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Wegen des Abgasskandals zahlt Volkswagen seinen gut 650 amerikanischen Händlern insgesamt 1,2 Milliarden Dollar an Entschädigung. Der Autohersteller bestätigte laut Gerichtsunterlagen eine entsprechende Einigung mit den Händlern.
Im Durchschnitt erhalten diese jeweils 1,85 Millionen Dollar. Eine entsprechende Grundsatzvereinbarung hatten beide Seiten bereits im August getroffen. Die Händler waren nach dem Bekanntwerden des Abgasskandals vor fast einem Jahr auf den Dieselautos sitzengeblieben.
Endgültige Entscheidung fällt Mitte Oktober
Der Vergleich sieht zunächst eine Zahlung vor, die der Hälfte der Zuwendungen entspricht; anschliessend sollen die Entschädigungen monatsweise in kleineren Raten gezahlt werden. Die Vereinbarung muss noch von einem Gericht in San Francisco abgesegnet werden.
Der Autobauer hatte sich zuvor in einem Vergleich mit den US-Behörden bereits auf die Zahlung von 14,7 Milliarden Dollar geeinigt. Hier soll der Grossteil als Entschädigung an Besitzer manipulierter Dieselfahrzeuge gehen. Eine endgültige richterliche Entscheidung in diesem Fall soll Mitte Oktober fallen.
Der Diesel-Skandal
Volkswagen hatte vor etwa einem Jahr auf Druck der US-Behörden zugegeben, weltweit in rund elf Millionen Diesel-Fahrzeuge unterschiedlicher Marken des Konzerns eine illegale Software eingebaut zu haben. Das Programm reduziert den Ausstoss von schädlichen Stickoxiden bei standardisierten Tests.