Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03204.jsonl.gz/374

Ein Chorjubiläum muss mit königlicher Musik und dem Dank an die Musik gefeiert werden.
Diesen Aufruf zum Feiern schenkt uns Henry Purcell’s «Come, ye Sons of Art» aus Birthday Ode for Queen Mary 1694.
Georg Friedrich Händels Ouvertüre und der Eingangschor «From harmony» aus seiner Ode for St. Cecilia’s Day lässt uns die Schutzpatronin der Musik für ihre Schöpferkraft mit einem würdevollen Dankeschön besingen. Mit der Ode for St. Cecilia’s Day hat Händel die alte Tradition eines Festivals am Cäcilientag 1732 neu aufleben lassen. Die sogenannte "kleine" Cäcilienode ist ein musizierfreudiger Lobpreis auf die Macht der Musik.
Händel wurde vom britischen König George II. beauftragt, zu dessen Krönungszeremonie am 11. Oktober 1727 in der Westminster Abbey die Musik zu schreiben. Eine handschriftliche Notiz des Regenten besagt, George II. habe persönlich darauf bestanden, dass Händel, der seit 1723 ohnehin den Posten des «Composer of Musick for His Majesty’s Chapel Royal» innehatte, die Krönungsmusik komponiere. Entstanden sind vier Anthems, die Coronation Anthems. Das Anthem «Zadok the priest» wurde seit 1727 bei jeder Krönung eines englischen Monarchen verwendet, zuletzt 1953 für Königin Elisabeth. Ausserdem diente dieses Anthem dem Komponisten Tony Britten 1992 als Grundlage für das Arrangement der bekannten Hymne der UEFA Champions League.
Wer nach Purcell und Händel in unserem Jubiläumsprogramm nicht fehlen darf, ist Benjamin Britten, der wichtigste Komponist Englands im 20. Jahrhundert. 210 Jahre nach der Uraufführung der Coronation Anthems erklang am 29. September 1937 Britten’s Kantate The Company of Heaven. Solisten, Sprecher, Chor, Pauken, Orgel und Streichorchester gestalten diese hochinteressante, z.T. auch ungewöhnliche Collage aus Text und Musik im Umkreis des Erzengels Michael, das sich in Texten aus der Bibel und von Dichtern widerspiegelt. Die Vertonung von Emily Brontës' Gedicht "Tausend leuchtende Feuer" (Nummer 7), war das erste Musikstück, das Britten für Peter Pears schrieb, mit dem er damals eine Freundschaft begonnen hatte, die zu einer lebenslangen persönlichen und beruflichen Partnerschaft wurde. Wir führen die Teile 1 und 3 auf.
Das Programm schliesst mit dem Lobpreis auf die Schutzpatronin der Musik aus Henry Purcell’s Ode on St Cecilia’s Day.
Vorverkauf Düdingen: FRI Travel, seetickets.ch – Bern: Kollekte
Bitte beachten Sie, dass für den Zutritt zu den Konzertlokalen ein gültiges Covid-Zertifikat vorzuweisen ist.