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Die Beliebtheit von Armbändern reicht bis in die Römerzeit zurück und hält bis heute an. Römische Armbänder hatten viele der Designmuster von Halsketten und Ohrringen aus dieser Zeit gemeinsam. Die immer populären Kugelohrringe aus dieser Zeit waren schön mit einem Armband im Kugelstil kombiniert.
Gravierte Armreifen und Schlangenarmbänder waren während der Römerzeit sehr beliebt. Armbänder aus gedrehter Spule mit Löwenkopfenden waren weit verbreitet, ebenso wie die zweiteiligen Armbänder, die mit einem Paar Löwenköpfen enden.
Das Herakles-Knoten-Armband ist als ein Stück aus der Römerzeit anerkannt. Die Römer waren bei der Gestaltung ihres Schmucks sehr kreativ. Dennoch nahmen sie immer noch Anleihen bei griechischen Motiven. Palmettos, fliehende Hunde und Akanthusblätter, die alle griechischen Ursprungs sind, wurden oft bei der Gestaltung römischen Schmucks gesehen.
Steine und Glas wurden oft in römischen Armbändern verwendet. Edelsteine wurden häufig in Augen gefasst gefunden. Offene Bänder wurden geschnitten, um eine Reihe von Efeu darzustellen, und mit Perlen umwickelt. Viele der Blatt- und Beerenarmbänder waren stark mit dekorativem Glas verziert. Die wohlhabenderen Frauen trugen Armbänder mit Smaragden in Lünettenfassung.
Der Armbandtrend hat sich Stufenweise weiternentwickelt und heute sind Armbänder aus verschiedenen Materialien erhältlich.
Die gregorianische Zeit
Während der gregorianischen Zeit blieben Armbänder beliebt. Pariser Juweliere waren für ihre mit Perlen besetzten Goldarmbänder bekannt. Nach den 1820er Jahren wurde Koralle zum modischen Statement, so dass Armbänder und andere Schmuckstücke stark mit Korallen besetzt wurden.
Der Armbandtrend zu dieser Zeit war, viele Armbänder gleichzeitig zu tragen, darunter breite Goldband-Maschenarmbänder und Seidenbandarmbänder. Edelstein- und Diamantarmbänder wurden in geometrischen Mustern entworfen. Gold wurde in dieser Ära häufig verwendet.
Die viktorianische Ära
Die viktorianische Ära brachte Veränderungen in der Mode der Frauen mit sich, einschließlich des Schmuckstils. Ohrringe wurden lang und baumelnd, Armbänder wurden starr und wurden normalerweise paarweise getragen. Das Schnallenarmband wurde sehr modisch.
Der Schmuck der viktorianischen Ära drückte Gefühle aus, und Armbänder waren da keine Ausnahme. Armbänder enthielten Medaillons oder Anhänger mit Bildern oder Haaren eines geliebten Menschen, und Gravuren waren üblich.
Früher viktorianischer Schmuck erfreute sich einer gewissen Mystik, wobei versteckte Bedeutungen beliebt waren. Sehr beliebt waren die akrostischen Armbänder, bei denen der erste Buchstabe jedes Edelsteins ein Wort der Freundschaft buchstabiert. Ein mit Lapis, Opal, Vermeil [Hessonitgranat] und Smaragd besetztes Armband würde zum Beispiel Liebe buchstabieren.
Jugendstil
Im Jugendstil änderte sich die Mode und der Schmuck wieder einmal. Chamäleons und Schlangen schlangen sich um Armbänder. Der mystische ägyptische Skarabäus wurde auf Armbändern und Ringen gefunden. Andere beliebte Kreaturen waren Libellen, Schmetterlinge, Bienen, Pfauen, Schwäne und sogar Fledermäuse. Dies war eine sehr figurale Periode, die der Natur verbunden war.
Wenn der Schmuck keine Lebewesen darstellte, wurden Blumenblüten oder Blumenknospen abgebildet.
Von 1910 bis 1939 tauchten in der Frauenmode ärmellose oder kurzärmelige Kleider auf. Das Ergebnis waren flexible Armbänder und Armreifen, die am Oberarm getragen wurden. Diese Armreifen waren oft mit Edelsteinen oder Diamanten geschmückt.
Von 1940 bis 1949 wurden die US-Designer stark von den Entwürfen des französischen Hauses Van Cleef & Arpels beeinflusst. Armbänder mit einem Band aus sechseckigen Linien, die auf feinen Edelsteinen zentriert und mit schweren Verschlüssen befestigt waren, kamen sehr in Mode.
1960 bis Heute
Von 1950 bis 1960 gab es tagsüber einfachere Linien nicht nur für Goldarmbänder, sondern auch für Halsketten. Goldgeflecht- oder gedrehten Drahtarmbänder waren sehr beliebt.
Von 1960 bis 1970 wurden der Armbandtrend flexibler und oft mit Edelsteinen besetzt. Armbänder hingegen wurden starrer und wurden oft mit zufälligen Diamantplatzierungen gefasst.
Von 1970 bis 1979 wurden Armbänder flexibler und oft mit winzigen Baguetten besetzt. Zarte und zierliche Armbänder waren en vogue.
Von den 1980er Jahren bis heute wurde die Armbandmode gemischt und variiert. Armband-Stile sind eher zu einem individuellen Mode-Statement als zu einem Trend geworden. Gold ist immer populär geblieben, ebenso wie Edelsteine, aber Sterlingsilber ist sehr populär geworden und bekannt für seine Vielseitigkeit und Tragbarkeit zu erschwinglichen Preisen. In den letzten Jahren ist auch die Nachfrage nach Titanarmbändern gestiegen.
Heute dreht sich ein modisches Statement für Frauen um sie! Was sie mag, worin sie sich gut fühlt. Ihre Armband-Garderobe kann also sein, was immer Sie wollen. Tragen Sie ein zierliches, mit Edelsteinen besetztes Goldarmband oder einen Arm voll. Erstellen Sie ihren eigenen Armbandtrend.
Ihr Modestatement bezieht sich darauf, wer Sie sind, also fühlen Sie sich frei, Sie zu sein!
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