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BOS Stiftung (BOSF)
Borneo Orangutan Survivial Foundation (BOSF)
Langfristige Zusammenarbeit und konzentrierte Förderung ist uns wichtig.
Daher unterstützen wir seit unserer Gründung ausschliesslich die Projekte der BOS Stiftung.
Die BOS Stiftung leitet inzwischen das weltweit grösste Primatenschutzprojekt und hat damit eine Vorbildfunktion für viele andere Schutzprogramme.
Zur Webseite der Foundation
Die Vision BOS...
Spielplatz und Babyhaus in Nyaru Menteng
Dauerhafter Schutz der letzten Orang-Utans und ihren Lebensraums mit Unterstützung der lokalen Bevölkerung
Wer den Orang-Utan schützt, schützt den Regenwald
Wer den Regenwald schützt, schützt das Klima
Wer das Klima schützt, schützt die Erde
Wer den Orang-Utan schützt, schützt sich selbst
Die Mission von BOS...
- Schutz von Regenwaldgebieten als Lebensraum der Orang-Utans und vieler anderer Tierarten
- Versorgung, Rehabilitation und Auswilderung von Orang-Utans
- Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, Aufklärungsarbeit
- Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und Schaffung alternativer Einkommensmöglichkeiten
- Aufforstungs- und Kultivierungsaktivitäten, Wassermanagement und Feuerschutz, Überwachung von Regenwaldgebieten zum Schutz vor Wilderei und illegalem Holzeinschlag
Die Geschichte von BOS
Alles begann 1989, als der niederländische Forstwissenschaftler Dr. Willie Smits auf einem Markt in der Stadt Balikpapan auf Borneo ein verwaistes Orang-Utan-Baby fand. Smits nannte das Orang-Utan-Weibchen Uce und pflegte es gesund. Daraufhin wurden immer mehr Orang-Utans zu ihm gebracht. Mit Hilfe einer Initiative indonesischer Schulkinder konnte genügend Geld gesammelt werden, um 1991 die erste Rehabilitationsstation, Wanariset, in der Provinz Ost-Kalimantan zu gründen.
Im Jahr 1991 gründete Smits die Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS). 1994 wurde Uce in das Schutzgebiet Sungai Wain in Ost-Kalimantan ausgewildert und hat inzwischen mehrmals Nachwuchs bekommen. Nachdem 1997/98 hunderte von Orang-Utans verheerenden Waldbränden zum Opfer fielen, waren die Kapazitäten der Rehabilitationsstation Wanariset schnell erschöpft. Daher wurde 1999 die Rehabilitierungsstation Nyaru Menteng in der Provinz Zentral-Kalimantan auf Borneo eröffnet.
Inzwischen kümmert sich die BOS Foundation rund um die Uhr um über 800 Borneo Orang-Utans. Mehr als 500 Orang-Utans konnten seit der Gründung der BOS Foundation in geschützte Waldgebiete ausgewildert werden. Über 150 Tiere leben vorübergehend auf fünf bewaldeten Flussinseln in Zentral-Kalimantan. Durch den Erwerb langfristiger Nutzungsrechte für die zwei unberührten
Regenwaldgebiete Bukit Batikap in Zentralkalimantan und Kehje Sewen in
Ostkalimantan, konnte BOS seit 2012 den Fokus wieder auf die
Auswilderung von rehabilitierten Orang-Utans legen.
Bis Anfang 2014 haben insgesamt 140 Orang-Utans dort nun langfristig ein Zuhause in Freiheit gefunden. Da die Kapazitäten dort allmählich erschöpft sind, soll in Zukunft das ca. 68.000 Hektar große Regenwaldgebiet Ex-Tunggal-Pamenang in Zentralkalimantan die neue Heimat von insgesamt 256 Orang-Utans werden. BOS beschäftigt über 300 indonesische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bietet der Bevölkerung wirtschaftliche Alternativen zum Raubbau an der Natur.
Neben all den Aufgaben für den Artenschutz ist BOS Stiftung so auch ein bedeutender Arbeitgeber gewachsen. In den Stationen, den Monitoringcamps der Auswilderungsgebiete, sowie in der Geschäftsstelle in Bogorrund arbeiten mittlerweile rund 400 Mitarbeiter/-innen.