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Hochspannungsleitungen: Folgen für die Gesundheit?
Gefährlich und schädlich – macht Hochfrequenzstrahlung von Starkstromleitungen krank?
Gefährlich und schädlich – macht Hochfrequenzstrahlung von Starkstromleitungen krank?
Erst eine Messung schafft Klarheit über die Immissionsverhältnisse
Konkrete Daten lieferte das Fachblatt «British Medical Journal». In einer Studie wurden in England 9700 Kinder mit Leukämie untersucht und mit gesunden Kindern verglichen. Die Kinder kamen im Umkreis von 600 Metern einer Hochspannungsleitung auf die Welt bzw. lebten dort in den ersten Jahren. Ergebnis: Kinder, die näher an einer Hochspannungsleitung wohnten, hatten ein höheres Risiko, an Leukämie zu erkranken.
Eine 2017 publizierte Literatur-Studie der Schweizer Forschungsstiftung Strom und Mobilkommunikation (FSM) heisst es: «Zwischen Magnetfeldern von über 0,4 Mikro-Tesla und Leukämie scheint es einen Zusammenhang zu geben, aber wir verstehen ihn noch nicht».
Wohnen Sie unweit einer Starkstromleitung? Auch wenn sich diese hinter Häusern oder einem Wald befindet, können die Auswirkungen des elektrischen Felds spür- und messbar sein. Verschaffen Sie sich Gewissheit – mit einer Messung, die Sie selbst durchführen können. Detektieren Sie die Strahlung mit dem von IBES geprüften Messgerät:
Risiko für eine Erkrankung steigt, je näher bei einer Leitung man wohnt
Forscher der Universität Bern haben in einer Studie Hinweise darauf gefunden, dass das Wohnen bei einer Hochspannungsleitung das Risiko erhöhen könnte, an Alzheimer zu erkranken. Dies schreibt die Universität in einer Pressemitteilung. Die Studie ist in der Fachzeitschrift “American Journal of Epidemiology” erschienen.
Die Forscher analysierten die Ursachen von Todesfällen in der Schweiz. Für Personen, die länger als 15 Jahre in einem Umkreis von 50 m einer Hochspannungsleitung wohnten, war das Alzheimer-Risiko demnach doppelt so hoch wie bei Personen, die weiter als 600 Meter von einer Hochspannungsleitung entfernt wohnten.
Von 9200 Personen wohnten nur 20 innerhalb von 50 Metern Nähe bei einer Hochspannungsleitung. Bei Personen, die zwischen 50 und 200 Metern entfernt lebten, trat keine erhöhten Alzheimererkrankung auf. Das Resultat zeigte sich selbst dann, wenn auch Unterschiede des Alters, des Geschlechts, der finanz. Position oder der Ausbildung berücksichtigt wurden.
Lebten die Personen kürzere Zeit so nahe bei einer Leitung, war das Risiko entsprechend geringer. Nicht berücksichtigt wurde, dass in Häusern durch Hausinstallationen auch solche Felder vorhanden sein können.
Quelle: American Journal of Epidemiology: Studie der Universität Bern. Wohnen in der Nähe von Hochspannungsleitungen.
Der Anlagengrenzwert in der Schweiz der NISV-Gesetzgebung liegt bei 1 μT an Orten mit empfindlicher Nutzung, muss aber im Fall einer bereits bestehenden Anlage vom Betreiber der Leitung nicht eingehalten werden, wenn seine Leitung bezüglich Leiteranordnung bereits den bestmöglichen, optimierten Anlagenzustand entspricht.
Die Immissionen der magnetischen Flussdichte der Starkstromleitungen sind bei tiefen Spannung relativ hoch. Sie betragen bei der Leitung bis zu etwa 12m Abstand zur Leitungsachse des öftern bis zu etwa 4μ (mikro) T (Tesla).
Bei hohen Spannungen sind die Immissionen tiefer und betragen bis zu ca. 12m Abstand zur Leitungsachse bis zu ca. 2,5μ (mikro) T (Tesla).
Unter Strom: in Deutschland lädt eine Leitung die Menschen auf.
Das Video zeigt eindrücklich: Hochspannungsleitungen belasten die Umwelt mit unsichtbaren elektrischen Feldern. In der Nähe des niederbayerischen Dorfs Niederaichbach steht eine 380-Kilovolt-Leitung des Kernkraftwerkes Isar II.
Wer sich der Starkstromleitung nähert, bekommt leichte Stromschläge. Die Gemeinde gab ein TÜV-Gutachten in Auftrag das zeigte, dass Grenzwerte erheblich überschritten sind. Quelle: BR24