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«Selbst wenn wir nicht einem starken Gegenwind ausgesetzt sind, ist es unmöglich auf zwei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen», erklärte Bourgeois in einem am Mittwoch publizierten Interview von «La Liberté» und den Zeitungen der ESH-Gruppe. Die Wahl des neuen Bundesrats ist für den 20. September vorgesehen. Sie findet nur vier Tage vor der eidgenössischen Volksabstimmung statt.
Als Direktor des Bauernverbands werde er sich in den nächsten Wochen in erster Linie der Abstimmungskampagne widmen, erklärte er. Die Abstimmung bedeutet in seinen Augen «eine Herausforderung für die Schweizer Bevölkerung, die Konsumenten, die Nahrungsmittelbranche und die Bauernfamilien». «Es ist klar, dass der aktuelle Kontext, mit der Debatte rund um die Vertretung des Tessins und der Frauen, nicht der günstigste ist», sagte der Freiburger Nationalrat. Er habe allerdings ziemlich viele positive Echos von Bundesparlamentariern aus allen Lagern vernommen.
Der 59-Jährige unterstrich, dass ihn die Verantwortung der Funktion als Bundesrat klar interessiere und er dem von der FDP vorgegebenen Profil entsprechen würde. Er versicherte ausserdem, dass seine Herzprobleme, an denen er 2012 litt, seine Wahl nicht beeinflusst hätten. «Ich fühle mich fit, und die regelmässigen Untersuchungen im Spital bestätigen das. Es gibt keine Bedenken in dieser Frage», sagte er.