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Ein gutes Jahr nach ihrem Horrorsturz an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro feiert Annemiek van Vleuten nun den grössten Erfolg ihrer Karriere. Sie war im Olympia-Strassenrennen als Führende in einer Abfahrt schwer gestürzt und bewusstlos liegen geblieben. Mit Knochenabsplitterungen an der Lendenwirbelsäule und einer schweren Gehirnerschütterung kam sie schliesslich glimpflich davon.
Niederländischer Doppelsieg
An der WM in Bergen siegte Van Vleuten mit einem Vorsprung von 12 Sekunden vor ihrer Landsfrau Anna van der Breggen. Die Australierin Katrin Garfoot auf Platz 3 lag knapp 19 Sekunden zurück. Van der Breggen war in Rio wenige Minuten nach Van Vleutens Sturz Olympiasiegerin geworden.
Schweizerinnen im Mittelfeld
Die beiden Schweizerinnen klassierten sich im Mittelfeld. Sowohl die eigentliche Mountainbikerin Ramona Forchini (26./2:47 zurück) als auch die Schweizer Meisterin Marlen Reusser (29./2:58) waren erstmals zu einem WM-Eliterennen gestartet.
UCI reduziert Fahrerfeld
Nach den Organisatoren der drei grossen Rundfahrten (Tour de France, Giro d'Italia, Vuelta) hat auch der Rad-Weltverband UCI beschlossen, die Fahrerfelder zu verkleinern. Mit dieser Massnahme soll primär die Sicherheit erhöht werden. Die Gesamtzahl der startenden Fahrer wird ab dem kommenden Jahr auf maximal 176 pro Rennen reduziert.