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Thailand: Patenkind von „Compassion“ unter den Eingeschlossenen
Mae Sai (idea) – Unter den in Thailand in einer Höhle eingeschlossenen Jugendlichen ist auch ein Patenkind des internationalen christlichen Kinderhilfswerks „Compassion“ (Mitgefühl). Das bestätigte der Leiter des deutschen Zweigs, Steve Volke, auf Nachfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Zum Hintergrund: Die Gruppe – bestehend aus zwölf Teenagern zwischen elf und 16 Jahren sowie ihrem 25-jährigem Trainer – hatte am 23. Juni einem Ausflug in die Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non in der nordthailändischen Provinz Chiang Rai gemacht. Dort wurde sie von den steigenden Wassermassen durch Starkregen überrascht und eingeschlossen. Einsatzkräfte konnten bei zwei Rettungsaktionen am 8. und 9. Juli jeweils vier Jungen aus der Höhle herausholen. Ob sich das Patenkind unter den bereits Geretteten befindet, wisse er nicht, sagte Volke. Derzeit dient ihm zufolge ein Kinderzentrum, das zur Compassion-Partnerkirche Baag Jong gehört, als Basislager für die Rettungskräfte. Wie der thailändische Projektleiter von „Compassion“, Noi, gegenüber dem Informationsdienst „Mission Network News“ angab, soll das Patenkind seit März Christ sein. Er sei 14 Jahre alt und in der Baag-Jong-Kirche sehr aktiv. Unter anderem spiele er dort Gitarre. Nach Angaben des kanadischen Zweigs des Hilfswerks ist ein anderes Compassion-Patenkind Teil der Rettungskräfte: Der 18-jährige Surayut Puengpadung sei einer der Ersten gewesen, der das Verschwinden der Gruppe meldete und sich an der Suchaktion nach ihnen beteiligte. Etwa 95 Prozent der 67 Millionen Einwohner Thailands sind Buddhisten. Rund vier Prozent sind Muslime und knapp ein Prozent Christen. Compassion hilft durch Kinderpatenschaften über 1,9 Millionen Mädchen und Jungen in 25 Ländern, vor allem in Lateinamerika, Asien und Afrika.