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Zum siebten Mal seit der Aufnahme des Tischtennis ins Olympia-Programm 1988 teilen Chinas Frauen Gold und Silber untereinander auf. Den Final in Tokio gewann die Weltranglisten-Erste Chen Meng – sie hatte in der 2. Runde Rachel Moret besiegt – gegen die erst 20-jährige Sun Yingsha, die Weltnummer 2, mit 4:2 Sätzen. Für Chen, die WM-Zweite 2019, ist es der erste grosse Triumph.
Die Japanerin Mima Ito, frische Olympiasiegerin im Mixed, sorgte dafür, dass die Hierarchie im Olympiaturnier respektiert wurde. Sie siegte im Spiel um Bronze. Die beiden nicht chinesischen Spielerinnen, die in einem Olympia-Final standen, waren die Taiwanesin Chen Jing 1996 und die Nordkoreanerin Kim Hyang-Mi 2004. Beide gewannen Silber.
Im Männer-Final vom Freitag werden sich ebenfalls die chinesischen Weltnummern 1 und 2 gegenüberstehen. In den Halbfinals wurden sie hart gefordert. Sowohl Fan Zhendong gegen Lin Yun-Ju aus Taiwan als auch Ma Long, der Olympiasieger 2016, gegen den Deutschen Dimitrij Ovtcharov mussten über die volle Distanz von sieben Sätzen kämpfen. (sda)