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Der SC Bern kommt wieder besser in Fahrt. Nachdem der Schweizer Meister die beiden letzten "Tatzen-Derbys" in der PostFinance Arena verloren hatte, wies er nun nicht nur den Kantonsrivalen in die Schranken, sondern feierte auch den zweiten Erfolg in Serie. Er musste jedoch unnötig zittern und auch am Ende auch Glück in Anspruch nehmen. Während in der Verlängerung Chris DiDomenico an Schlegel und Harri Pesonen an der Latte scheiterten, buchte Simon Moser 4,7 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer zum 4:3.
Noch ist in Bern aber nicht alles Gold, was glänzt. Im dritten Drittel gab der SCB durch Passivität und individuelle Fehler eine 3:1-Führung aus den Händen. Sie damit beinahe den grossen Abend von Andrew Ebbett zunichte gemacht. Der Kanadier, der seine fünfte Saison in der Schweiz und beim SCB absolviert, erzielte erstmals in der Schweiz einen Hattrick.
Das war vielleicht fast noch wichtiger als der Prestige-Sieg und die zwei Punkte. Mit Ebbett, Vincent Praplan (zwei Assists) und Jan Mursak (ein Assist) finden endlich auch andere Spieler als diejenigen der Parade-Formation mit Arcobello, Moser und Rüfenacht in die Gänge.
Die SCL Tigers verdienten sich den einen Punkt mit einer starken (aber unbelohnten) Startphase und einer Steigerung am Ende. Dennoch resultierte die fünfte Niederlage in den letzten sechs Spielen.