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Die geschliffenen und polierten Schalen der Perlaustern waren ein gängiges Währungsmaterial z.B. in der polynesischen Welt. Noch heute haben sie dort vereinzelt einen derartigen Stellenwert. Eine andere Währungsform waren die Perlmutt-Chips in vielen europäischen Casinos bis Ende des 19. Jahrhunderts. Perlmutt, Perlmutter wird wegen seiner irisierenden optischen Eigenschaften seit langer Zeit auch zur Herstellung von Schmuck verwendet. Beim Bau hochwertiger Musikinstrumente findet Perlmutt auch heute noch breite Anwendung. Auch zu Verzierung von Möbeln und Holzschachteln (Intarsie) wurden neben Furnieren aus Edelhölzern ebenfalls Plättchen aus Perlmutt, Perlmutter angewandt. Und natürlich in der Knopfbrache. Es wird zur Zeit auch untersucht, ob sich künstlich hergestelltes Perlmutt als korrosionsbeständige Schutzschicht auf Schiffsrümpfen eignet. Perlmutt ist als Material zur Herstellung von Esslöffeln von Vorteil, weil es in Berührung mit Eiern oder Kaviar geschmacksneutral ist.