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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Der Verlierer der Rochade ist Lazio Rom, das davor selber Vierter gewesen war und den Rivalen Roma in die Champions League begleitet hätte. Aber mit der Niederlage liess sich Lazio von Inter punktemässig einholen. Inter rangiert nun aufgrund der besseren Bilanz in den Direktbegegnungen vor den Römern. Die Interisti werden erstmals seit der Saison 2011/12 wieder in der Königsklasse vertreten sein. (abu/sda)
Rafael Nadal hat sich in Rom die Führung in der Weltrangliste wieder von Roger Federer zurückerobert. Der Spanier gewann den über zwei Stunden dauernden Final des ATP-1000-Turniers in der italienischen Hauptstadt gegen Alexander Zverev (ATP 3) 6:1, 1:6, 6:3.
Weil Nadal im Vorjahr in Rom im Viertelfinal gescheitert war, bringt ihm der Sieg die benötigten Punkte, um Federer wieder an der Spitze abzulösen. Im kommenden Ranking wird Nadal wieder 100 Punkte vor Federer klassiert sein – so wie vor der letzten Ablösung vor einer Woche. Sollte Nadal seinen Titel an dem 27. Mai beginnenden French Open nicht erfolgreich verteidigen, wird es jedoch zu einem weiteren Führungswechsel kommen.
Mit seinem 19. Sieg im 20. Match auf Sand in diesem Jahr stoppte Nadal auch den Lauf von Alexander Zverev. Der 21-jährige Deutsche hatte zuvor 13 Siege aneinander gereiht und die Turniere von München und Madrid gewonnen. (abu/sda)
Simon Yates hat den diesjährigen Giro d'Italia fest im Griff. Der Brite gewann in den Dolomiten solo die 15. Etappe, die über 176 km von Tolmezzo nach Sappada führte, mit 41 Sekunden Vorsprung vor dem Kolumbianer Miguel Angel Lopez. Zeitgleich Dritter wurde der Niederländer Tom Dumoulin. Der Verlierer des Tages war der vierfache Tour-de-France-Sieger Chris Froome, der mehr als eineinhalb Minuten verlor.
Yates baute mit seinem dritten Etappensieg in dieser Rundfahrt sein Polster im Gesamtklassement auf Vorjahressieger Dumoulin auf 2:11 Minuten aus. Der Italiener Domenico Pozzovivo liegt als Dritter 2:28 Minuten zurück. Am Montag ist beim 101. Giro Ruhetag. Am Dienstag folgt das über 34 km führende Zeitfahren von Trient nach Rovereto. (abu/sda)
Drei Sekunden fehlten dem 31-jährigen Emmentaler zu seinem ersten WM-Punkt in der Königsklasse. Die ersten vier Saisonrennen hatte der Honda-Fahrer in den Rängen 16 (GP Katar), 17 (GP Argentinien), 18 (GP Amerika) und einem Sturz (GP Spanien) beendet.
Mit seinem dritten Sieg in Serie, dem 64. seiner Karriere, baute Weltmeister Marc Marquez seine WM-Führung deutlich aus. Weil einige seiner härtesten WM-Rivalen wie Zarco, Andrea Iannone und auch Andrea Dovizioso stürzten, liegt der sechsfache Weltmeister nach dem fünften von 19 Saisonrennen nun 36 Zähler vor seinem Landsmann Maverick Viñales (95:59), der das Rennen als Siebenter beendete. Zweiter wurde der Italiener Danilo Petrucci vor Valentino Rossi. (abu/sda)
Nino Schurter kehrt in Albstadt zum Siegen zurück. Der Bündner gewinnt das zweite Weltcuprennen der Saison vor dem Franzosen Stéphane Tempier. Bei den Frauen deklassiert Jolanda Neff die Konkurrenz.
Wegen eines Defekts im Short Track am Freitag musste Schurter das Rennen von der dritten Startreihe aus in Angriff nehmen. Eine grosse Hypothek war dies für den 32-jährigen Dominator nicht: Sogleich arbeitete er sich in die Spitzengruppe vor, die sich nach und nach verkleinerte. Mit einer Tempoverschärfung schüttelte Schurter schliesslich auf der vorletzten Runde seinen letzten Begleiter Tempier ab.
Jolanda Neff feierte derweil ihren zehnten Weltcupsieg. Die St. Gallerin setzte sich im Cross-Country-Rennen vor der Ukrainerin Jana Belomoina und der Niederländerin Anne Tauber durch. (abu/sda)
Tampa Bay steht vor dem Einzug in den Stanley Cup Final. Das Team aus Florida gewinnt daheim gegen die Washington Capitals mit 3:2 und führt nach dem dritten Sieg in Folge auch mit 3:2 in der Serie.
Cedric Paquette nach 19 Sekunden, Ondrej Palat (10. Minute) und Ryan Callahan (21.) ebneten den Gastgebern mit einem frühen 3:0-Vorsprung den Weg zum Erfolg. Jewgeni Kusnetzow (25.) und Superstar Alex Owetschkin (59.) konnten für die Capitals nur noch auf 2:3 verkürzen.
«Auf und neben dem Eis unterstützen wir uns gegenseitig. Das ist unser Erfolgsrezept», erklärte Tampas Flügelstürmer Chris Kunitz (38), der nach zuletzt zwei Stanley-Cup-Triumphen mit den Pittsburgh Penguins auf den Titel-Hattrick hofft.
Der Sieger trifft auf den Gewinner der Western Conference. Dort führen in der Serie die Vegas Golden Knights mit Luca Sbisa gegen die Winnipeg Jets aktuell mit 3:1. (sda)
Mario Gavranovic und Dinamo Zagreb haben gerade noch rechtzeitig zum Erfolg zurückgefunden. Gavranovic hatte vier Mal in Folge nicht getroffen, und Dinamo hatte zuletzt zwei Mal verloren. Doch in der letzten Runde der Meisterschaft schoss Gavranovic im Heimspiel gegen Inter Zapresic zwei Tore, Dinamo gewann 3:1 und sicherte sich den Meistertitel mit drei Punkten Vorsprung auf Gavranovics vorherigen Verein und Titelverteidiger Rijeka.
Gavranovic erzielte in der Meisterschaft insgesamt 15 Tore, sieben davon in der Hinrunde für Rijeka. Der Tessiner könnte sich auch noch zum Doublegewinner krönen. Am kommenden Mittwoch trifft Dinamo Zagreb im Cupfinal auf Erzrivale Hajduk Split. (abu/sda)
Chelsea holt sich in dieser Saison doch noch einen Titel. Der abgelöste englische Meister entscheidet den Final des FA Cups gegen Manchester United mit 1:0 für sich. Den einzigen Treffer der Partie erzielt Eden Hazard durch einen streng gepfiffenen Foulpenalty. Der Belgier war zuvor von Jones im Manchester-Strafraum gestoppt worden.
Chelsea - Manchester United 1:0 (1:0)
87'647 Zuschauer.
Tor: 22. Hazard (Foulpenalty) 1:0. (abu/sda)
Nicht ganz unerwartet kehrt Mario Balotelli ins italienische Nationalteam zurück. Der neue Nationaltrainer Roberto Mancini nominierte den 28-jährigen Stürmer von Ligue-1-Klub OGC Nice ins Kader für die drei Testspiele der nächsten Wochen. Balotelli hat in dieser Saison für Nice in bisher 27 Einsätzen in der Meisterschaft 18 Tore erzielt.
Neben Balotelli, der im November 2014 unter Antonio Conte letztmals zum Kreis der Nationalmannschaft gehört hat, holt Mancini mit Domenico Criscito einen weiteren mehrjährigen Nationalspieler zurück. Der 31-jährige Aussenverteidiger war 2010 unter Marcello Lippi WM-Teilnehmer und absolvierte zwischen 2009 (Debüt gegen die Schweiz) und 2014 insgesamt 22 Länderspiele für Italien. Zuletzt war Criscito bei Zenit St. Petersburg Captain unter Mancini. (abu/sda)
Britischer Tag am Giro d'Italia: Chris Froome feiert seinen ersten Saisonsieg, Simon Yates bleibt in Rosa.
Chris Froome hat in der 14. Etappe des Giro ein Lebenszeichen von sich gegeben. Der vierfache Tour-de-France-Sieger, der in den ersten zwei Wochen 3:20 Minuten auf Leader Simon Yates eingebüsst hatte, siegte bei der spektakulären Bergankunft beim Monte Zoncolan solo mit sechs Sekunden Vorsprung vor seinem britischen Landsmann. Dritter wurde der Italiener Domenico Pozzovivo (0:23 zurück).
Damit verteidigte Yates die Maglia rosa auf dieser 186 km langen, von San Vito al Tagliamento hinauf zum Monte Zoncolan führenden Etappe souverän vor Tom Dumoulin. Der Niederländer klassierte sich mit 37 Sekunden Rückstand auf Froome im 5. Rang. Im Gesamtklassement beträgt der Rückstand des Vorjahressiegers nun 1:24 Minuten. (abu/sda)
Im ersten Duell seit über einem Jahr erweist sich Rafael Nadal im Halbfinal des Masters-1000-Turniers in Rom als zu stark für Novak Djokovic. Der Serbe verliert trotzt einer guten Leistung 6:7, 3:6.
Nach knapp zwei Stunden beendete Nadal mit dem zweiten Matchball das 51. Duell der beiden und verkürzte damit im Direktvergleich auf 25:26. Höhepunkt der Partie war das Tiebreak des ersten Satzes, das Nadal nach mehreren hochklassigen Ballwechseln mit 7:4 für sich entschied. Zuvor hatte sich Djokovic mit einem Rebreak in den Satz zurückgekämpft und seine nach wie vor vorhandene Extraklasse wiederholt aufblitzen lassen. (abu/sda)
Der Franzose Johann Zarco erobert mit Rundenrekord in seinem Heimrennen in Le Mans seine dritte Pole-Position in der MotoGP. Tom Lüthi stürzt wie schon am Freitag und wird 21.
Der 31-jährige Emmentaler büsste vor seinem fünften Rennen in der Königsklasse über zwei Sekunden auf die Bestzeit und auch fast sieben Zehntel auf Honda-Teamkollege Franco Morbidelli (16.) ein. Am Morgen im dritten Training beklagte Lüthi, der in Le Mans schon vier Siege feiern konnte, wie am Freitag einen Sturz. (abu/sda)