Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03108.jsonl.gz/2436

Am Dienstag testete die Schweizer Armee in Payerne (VD) das französische Kampfflugzeug Rafale vom Hersteller Dassault. Es ist das dritte von fünf Flugzeugtypen, die von der Armee getestet werden, um den Tiger und die F/A-18 zu ersetzen.
Zwei Rafale F3R-Modelle wurden diese Woche in acht verschiedenen Missionen bewertet. Da es sich beim Kampfjet Rafale um einen Zweisitzer handelt, konnte neben dem französischen Pilot auch ein Schweizer Pilot mitfliegen.
Laut Jean-Michel Meyer, Leiter des Berner Büros von Rafale International, seien es Leute von Armasuisse und von der Schweizer Luftwaffe, die die Systeme, Sensoren und Fähigkeiten des Kampfjets testen.
16,917
Meyer preist die Flexibilität des Fliegers und seine Leistung: «Der Schweizer Luftraum ist relativ klein, man muss schnell intervenieren können, schnell hoch sein und eine grosse Ausdauer haben.» Automatische Systeme würden der Besatzung zudem helfen, Unfälle im topografisch anspruchsvollen Gebirge zu vermeiden. (sda/aeg)
Die durchgehende Bereitschaft der Schweizer Luftpolizei werde ab Ende 2020 erreicht sein. Das teilte das VBS am Mittwoch mit. Ab dann würden rund um die Uhr zwei bewaffnete Flugzeuge innert höchstens 15 Minuten einsatzbereit sein.
Noch 2015 war die Luftwaffe lediglich zu Bürozeiten einsatzbereit, seit Anfang 2019 zwischen 6 und 22 Uhr. Das Projekt Luftpolizeidienst 24 (LP24) geht auf eine Motion von alt Ständerat Hans Hess (FDP/OW) aus dem Jahr 2009 zurück. Darin forderte er eine erhöhte …