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Anlagen- und Immissionsgrenzwerte
Was sind Anlagen- und Immissionsgrenzwerte
Anlagengrenzwerte werden dort gemessen, wo sich Menschen über längere Zeit aufhalten können, also Strassen, Plätze, Wohnungen usw.
Immissionsgrenzwerte gelten dort, wo sich Menschen gelegentlich, zum Beispiel für Messungen in der Nähe von Antennen aufhalten.
Was sind Grenzwerte, was Richtwerte?
Es gibt staatliche Grenzwerte, welche in Bezug auf die Erwärmung des Körpergewebes durch die EMF bestimmt wurden. Oberhalb dieser Werte kann sich das menschliche Gewebe erwärmen. Man unterscheidet zwischen elektrischen und magnetischen Feldern. Elektrische Felder entstehen bei jedem Kabel, das an einer Stromquelle angeschlossen ist. Magnetische Felder entstehen erst, wenn ein Verbraucher an das Kabel angeschlossen wird und Strom durch diese Leitung fliesst. Dieser Strom erzeugt um das Kabel herum ein Magnetfeld. Je mehr Leistung dieser braucht, um so höher wird der Strom und auch das schädliche Magnetfeld. Dieses lässt sich nur mit grossem Aufwand abschirmen.
Die baubiologischen Richtwerte wurden aufgrund von Erfahrungen und Messungen direkt am Menschen ermittelt; es sind Vorsorgewerte bei Dauerbelastung. Sie sind bis 1000 – mal kleiner als die gesetzlichen Werte.
Hochfrequenz = Mobilfunk, WLAN, Bluetooth, Funktelefone, Radio- und Fernsehsender
Niederfrequenz = alles, was aus den Steckdosen kommt (50Hz) und Bahnstrom (16²/3Hz)
Die wichtigsten Grenz- und Richtwerte
aus: Weitnauer Grenzwertübersicht
WLAN Grenzwerte:
Es gibt ein paar gängige Werte, welche bei einer Messung wichtig sind, vor allem im Schlafbereich:
6mV/m (=0.006V/m) Richtwert für hochfrequente Spannungen, er sollte nicht überschritten werden.
1V/m Richtwert der niederfrequenten Spannung, er sollte nicht überschritten werden
20nT Richtwert für nieder- und hochfrequente Magnetfelder, er sollte nicht überschritten werden