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Malta, kleines Land - grosse Geschichte
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Malta, Reiseführer auf DVD, 45 Minuten, Deutsch
Breitbild 16:9
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Der kleine Inselstaat Malta mit etwa 400.000 Einwohnern und der Grösse des Gaza-Streifens hat eine turbulente Geschichte.
Vor der letzten Eiszeit war Malta noch durch einen Festland-Sockel mit Sizilien verbunden und ermöglichte damit Migrationen auf dem Landweg.
In der Steinzeit entstanden eine Reihe neolythischer Tempel, deren Reste heute noch besichtigt werden können.
Dann kamen die Phönizier und machten die Inseln zu ihrem Refugium.
Sie wurden von den Puniern und
Römern abgelöst bis diese selbst den Arabern weichen mussten . Ab 1100 beherrschten Normannen und Staufer für 200 Jahre das Inselreich bis es in die Hände der Aragonesen fiel und schliesslich von Karl V dem Johanniterorden zum ewigen Lehen gegeben wurde.
Für 270 Jahre regierte nun der Johanniterorden, der sich 1565 erfolgreich gegen eine osmanische Belagerung wehrt, bis Napoleon auf dem Weg nach Ägypten 1798 die Inseln besetzte und den Orden vertrieb. 2 Jahre später mussten die Franzosen den Briten weichen, die Malta für über 160 Jahre als Kronkolonie verwalteten.
1964 wird Malta unabhängig und tritt 2004 der EU bei.
Abgesehen von den Besuchen neolythischer Tempel beginnt unsere Zeitreise durch den Inselstaat Malta mit den Johannitern.
Von Valletta und seiner unmittelbaren Umgebung gelangen wir über Marsaxlokk und Ghar Dalam, die Höhle der Finsternis, an die Südküste zu Hagar Qim und die Dingli-Klippen, ziehen weiter nach Mdina, Maltas alter Haupstadt, um nach kurzen Zwischenhalts in Mosta und Ghajn Tuffieha nach Gozo überzusetzen, wo wir bei Xaghra den Ggantija-Tempel und danach Victoria, Xlendi, die Dwejra-Bay mit dem Azur Window, der Inland-Sea und dem Fungus Rock und zuletzt Marsalforn und die Salzpfannen von Obajjar besuchen.