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Kambundji zeigte in der zweiten Halbfinal-Serie über 100 Meter an der WM in Peking eine phänomenale Leistung. Die 23-Jährige lief in 11,07 Sekunden auf Platz 5 und verbesserte damit ihren eigenen, vor einem Monat in Bellinzona aufgestellten Schweizer Rekord um eine Zehntelsekunde. Den Einzug in den Final der besten acht verpasste Kambundji zwar erwartungsgemäss, letztlich aber nur um einen Zehntel.
Am Ende belegte Kambundji als zweitbeste Europäerin den hervorragenden zwölften Platz und näherte sich weiter der Weltspitze. Als einzige Europäerin schaffte die holländische Europameisterin Dafne Schippers, die in 10,83 Sekunden ebenfalls Landesrekord lief, den Einzug in den Final der besten acht. Die beste Zeit in den Halbfinals stellte die jamaikanische Titelverteidigerin Shelly-Ann Fraser-Pryce in 10,82 auf.