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Dieses 24. Heft der Akademievorträge präsentiert in allgemein verständlicher Sprache einen Lö-sungsansatz für eine alte Frage, die der Beziehungen zwischen Sprache und Logik. Die dabei eingenommene Perspektive hebt einen Zweig der Sprachwissenschaft hervor, der heute als Pragmatik bekannt ist, vorwiegend aus der Sprachphilosophie hervorgegangen ist und sich auf die Hypothese stützt, dass verbale Kommunikation vielmehr eine Angelegenheit von Inferenzen ist, als dass sie schlicht auf einem (sprachlichen) Code beruht. Die pragmatische Perspektive ist ein Rekurs auf das klassische Dilemma zwischen einem formalistischen und nicht formalistischen Standpunkt und gewährt eine Erklärung für mindestens zwei zentrale Phänomene dieses Beitrags: bestimmte lexikalische Lücken, die nur logisch, nicht aber sprachlich aufgezeigt werden können, und das Rätsel um die sprachliche Negation. Der Beitrag schliesst mit einem Inventar zukünftiger Forschungsaufgaben und mit einem Hinweis auf die Implikationen des pragmatischen Zugangs für die geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung.