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Häftling erhält medizinische Behandlung
Foudama Ousmane, ein Gefangener, der in Gefahr war zu erblinden, wurde von einem Arzt untersucht. Der Arzt verschrieb ihm Medikamente gegen sein Augenleiden. Dies war ein direktes Ergebnis der Urgent Action, an der sich weltweit Mitglieder und UnterstützerInnen von Amnesty International beteiligt haben, indem sie Appelle an die kamerunischen Behörden geschickt haben und um die medizinische Versorgung von Foudama Ousmane baten.
Foudama Ousmane wurde am Morgen des 20. April während eines Besuchs des Generalstaatsanwalts im Gefängnis in Maroua von einem Arzt untersucht. Der Arzt bestätigte die Infektion mit Tuberkulose und sein Augenleiden, woraufhin der Arzt Foudama Ousmane Medikamente verschrieb. Das Rezept wurde an seine Familie weitergeleitet, da das Medikament im Gefängnis nicht verfügbar ist.
Der Grund für den Besuch des Generalstaatsanwalts im Gefängnis in Maroua waren die zahlreichen Anrufe und E-Mails, die er von Amnesty-Mitgliedern erhalten hatte. Am 21. April gab er gegenüber Amnesty International an, dass er seit dem 16. April «um die 50 Anrufe erhalten habe und der Posteingang seiner E-Mailadresse voll von Nachrichten war, die ihn dazu aufforderten, dafür zu sorgen, dass Foudama Ousmane medizinisch behandelt wird.»
Es bestand das Risiko einer permanenten Erblindung, da er bislang keine medizinische Behandlung für sein Augenleiden erhalten hatte.