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Radfahren
Hochrechnungen der bfu zeigen, dass jährlich rund 26 000 Velofahrende auf Schweizer Strassen verunfallen. Davon wird etwa ein Achtel gemeldet und registriert, vor allem die schweren Ereignisse. Die Sicherheit der Velofahrenden lässt sich durch Massnahmen der Verhältnisprävention (Optimierung der baulichen Verhältnisse, der Signalisation und Markierung usw.) und der Verhaltensprävention (Kommunikation und Instruktion des korrekten und sicheren Verhaltens, insbesondere beim Linksabbiegen, korrekte Ausrüstung usw.) verbessern.
Tipps
- Tragen Sie einen gut sitzenden Velohelm, der der Norm EN 1078 entspricht.
- Rüsten Sie Ihr Fahrrad gemäss den gesetzlichen Vorschriften aus; insbesondere die Sichtbarkeit bei Nacht ist sehr wichtig.
- Fahren Sie vorsichtig und rücksichtsvoll.
- Im Kreisel dürfen Velofahrende vom Gebot des Rechtsfahrens abweichen und in der Mitte der Fahrbahn fahren.
Ratschläge für Fachpersonen
Attraktive, sichere und zusammenhängende Velorouten sind eine wichtige Voraussetzung für die noch stärkere Verbreitung des Fahrrads.
Erschliessung, Sicherheit, Komfort und die Wechselwirkung mit anderen Verkehrsmitteln sind sorgfältig zu prüfen und zu berücksichtigen.
Berücksichtigen Sie die Grundlagen und Grundsätze für die Planung von Netzen, die Projektierung und die Ausführung von Massnahmen, ausserdem die VSS-Normen 640 060 und 640 252 sowie die Empfehlungen der bfu.
Velo-Kampagne 2016
Besuchen Sie die Kampagnenseite unter www.vorsicht-vortritt.ch