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Panettone stammt aus der Region Mailand in Norditalien. Ursprünglich wurde er aus einem Weizensauerteig hergestellt, heute wird auch Hefe verwendet. Mit viel Butter und Eigelb wird der kuppelförmige, feuchte Kuchen gemacht, der in der Regel mehrere Wochen haltbar ist. Klassisch stecken Rosinen und kandierte Früchte darin. Da dies aber nicht alle Leute mögen, gibt es auch Panettone ohne Früchte. Zur Geschichte und zur Bezeichnung gibt es eine hübsche Legende. Danach ist im 15. Jahrhundert bei einem Bankett am Hof des Herzogs von Mailand, Ludovico «il Moro» Sforza, versehentlich der Kuchen verbrannt. Ein Küchenbursche namens Toni habe dann aus einem Teig und anderen vorhandenen Zutaten diesen Kuchen komponiert. Dem Herzog habe es geschmeckt und er habe den Kuchen «Pan de Toni», also «Brot von Toni», genannt. Möglicherweise hat es Panettone aber schon früher gegeben. Genossen wird der Kuchen gerne zu Süsswein oder warmen, süssen Getränken.