Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03529.jsonl.gz/1336

Vier Pastoren unterhielten sich darüber, welches wohl die beste Bibelübersetzung sei. Nach längerer Zeit der Diskussion antwortete einer: «Die beste Bibelübersetzung, die ich kenne, ist meine Mutter. Sie hat mir die Bibel durch ihr Leben übersetzt.» Ein gläubiger Arzt wurde gefragt, wann ihm die Wirklichkeit Jesu zum ersten Mal aufgegangen sei. Er antwortete: «Als ich ein kleiner Junge war. Mein Vater hat in seinem ganzen Leben nie mehr als vierzig Dollar in der Woche verdient. Aber jeden Sonntagmorgen sah ich ihn in der Kirche einen Zehndollarschein auf den Kollektenteller legen.» C.H. Spurgeon fragte einmal eine Hausangestellte, woran sie erkenne, das sie wiedergeboren sei. Sie antwortete: «Seit ich bekehrt bin, fege ich auch immer unter den Matten.» Zwei Frauen unterhielten sich, da fragte die eine, wovon denn die letzte Sonntagspredigt gehandelt hätte: «Das kann ich dir nicht mehr sagen», antwortete die andere, «aber das eine weiss ich: Hinterher habe ich meine Nachbarin wieder freundlich gegrüsst.» In Surinam hatten sich die Christen im Wald einen Gebetsplatz gesucht. Die «Gebetswege» wurden mit der Zeit ausgetretene Pfade. Eines Tages sagte ein Eingeborener ganz liebevoll zu seinem Nachbarn: «Du, auf deinem Gebetsweg wächst langsam wieder das Gras hoch!» Professor Ferdinand Sauerbruch (1875-1951) sagte einmal zu einem Bekannten: «Wissen Sie, ich habe vom Christsein nicht allzuviel gehalten. Aber da ist seit einiger Zeit bei uns eine Putzfrau, die ist eine überzeugte Christin. Die lebt ihr Christsein. Nur durch sie lasse ich meine persönlichen Räume putzen.» N.L.
«Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst.»
Jakobus 1,22