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K. Sakai
Japanische Rotkreuzgesellschaft. Wir sollten ein Tuch beim Husten oder Niesen vor den Mund und die Nase halten.
Japan, 1925
PLAKATE
vom 2. Oktober 2019 bis 26. Januar 2020
Mit der Ausstellung „Arrêt sur Affiches“ bietet das Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum einen Einblick in seine umfangreiche Sammlung von Plakaten aus der ganzen Welt.
Die nach der Eröffnung des Museums 1988 eingerichtete Sammlung wird ständig erweitert, sei es durch Käufe oder durch Schenkungen der nationalen Gesellschaften. Gegenwärtig umfasst sie über 10 000 Exemplare, vom ältesten aus dem Jahr 1866 – nur drei Jahre nach der Gründung des Roten Kreuzes – bis in die heutige Zeit.
Spendenaufrufe, Blutspendeaktionen, Krankheitsprävention, Vorbeugung von Naturkatastrophen, Anwerbung von Freiwilligen, Vermittlung der Ersten-Hilfe-Handgriffe: Plakate ermöglichen die Verbreitung einer Vielzahl unterschiedlicher Botschaften. Sie bringen die Öffentlichkeit zum Nachdenken, warnen und informieren sie oder versuchen, sie für die humanitäre Arbeit zu gewinnen.
Die Plakate sind aber mehr als nur ein ausgezeichnetes Informations- und Kommunikationsmedium: Sie sind Zeugen ihrer Zeit, denn sie fangen Ereignisse ein, welche die Welt tiefgreifend verändern; und sie erzählen von den Schwierigkeiten in den Regionen, in denen diese geschehen.
Als Spiegel der Gesellschaft vermitteln die Plakate die Geschichte der Rotkreuz-Bewegung und ihres Handelns; sie zeigen die Notwendigkeit ihrer Existenz und vor allem ihre Universalität.