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Die Studien-Autorinnen untersuchten Daten von 6’282 Müttern und rund 8’600 Kindern im Zeitraum von 1997 bis 2013. Es wurde untersucht, ob die Mütter erwerbstätig sind und ob sie Kitas oder informelle Betreuungsmöglichkeiten nutzen. Zu Beginn der Erhebung (1997) gab es in Ostdeutschland kaum Unterschiede in Bezug auf Erwerbstätigkeit und Inanspruchnahme von Kinderbetreuungsangeboten. Bis Studienende vergrösserte sich dieser Unterschied stark, vor allem in Ostdeutschland. Der Unterschied zwischen niedrig- und hochgebildeten Müttern, die erwerbstätig waren, betrug 1997 in Ostdeutschland 3 Prozent, 2013 war dieser auf 30 Prozent angestiegen. In Westdeutschland vergrößerte sich der Abstand zwischen diesen Gruppen von 13 auf 25 Prozent.
Von dieser Entwicklung gehe die Gefahr aus, dass Mütter mit niedriger Bildung dem Risiko ausgesetzt seien, dauerhaft in wirtschaftlicher Unsicherheit zu leben und gesellschaftlich ausgegrenzt zu werden, so die Studien-Autorinnen.
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