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Yule hatte es nach einem Fehler vor dem Flachstück als 30. gerade noch in den zweiten Lauf geschafft. In diesem nutzte er die perfekte Piste und legte eine Zeit in den Schnee von Chamonix, an die keiner seiner Konkurrenten herankommen sollte.
«Eigentlich war ich nach meinem ersten Lauf schon fast im Hotel und hatte meine Sachen gepackt», sagte der nunmehr siebenfache Weltcupsieger nach dem Rennen gegenüber SRF. Bis zur letzten Nummer musste sich Yule am Morgen in Geduld üben, ehe er die Gewissheit hatte, im zweiten Lauf nochmals an den Start gehen zu dürfen. Sein Polster auf den Schweden Fabian Ax Swartz auf Platz 31 betrug lediglich fünf Hundertstel.
Loïc Meillard, bei Halbzeit als Fünfter der beste Schweizer, kam von den Top-Fahrern am besten mit den schwierigen Bedingungen zurecht und klassierte sich 16 Hundertstel hinter seinem Teamkollegen im zweiten Rang. Für die Schweiz war es erst der zweite Doppelsieg im Slalom. 1978 siegte Martial Donnet in Madonna di Campiglio vor Peter Lüscher.
Chamonix-Spezialist Ramon Zenhäusern, der bei den letzten drei Slaloms am Fusse des Mont Blanc stets auf dem Podest stand und das Rennen letztes Jahr gewinnen konnte, verlor im zweiten Lauf sieben Plätze und klassierte sich als drittbester Schweizer im 17. Rang, direkt vor Marc Rochat. Luca Aerni büsste nach ansprechendem ersten Durchgang ebenfalls einige Ränge ein und fuhr auf Platz 22. Tanguy Nef sicherte sich als 24. zum vierten Mal in dieser Saison Weltcup-Punkte.
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(red.)