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Im Gedenken an Radiolegende Walter Wefel
- Aktualisiert am Donnerstag, 21. März 2013, 12:25 Uhr
«Hörspielautor», das war sein grosser Berufswunsch. Bereits mit 17 Jahren schrieb Walter Wefel sein erstes Skript und sandte es voller Hoffnungen ans Schweizer Radio. Er bekam dann auch umgehend eine Antwort – allerdings negativ. Dennoch verfolgte er seinen Traum hartnäckig - mit Erfolg!
«Uf Wiederlose Walter Wefel» 04.12.1995
11 min
Nach der ersten Niederlage folgte Wefel seinem zweiten Ruf Schauspieler zu werden. Nachdem er einige Jahre auf internationalen Bühnen gespielt hatte, fand er beim Radio seine Heimat. Zuerst wurde er als Sprecher beim Schweizer Radio engagiert, bevor er seinen Traum als Hörspielautor verwirklichen konnte.
Glanzvolle Hörspielproduktionen
Unter anderem inszenierte Wefel Perlen wie «Jürg Jenatsch» oder «Anna Göldi». Eine seiner Spezialitäten war es Laiendarsteller zu engagieren. So ergab sich bei vielen Produktionen eine interessante Mischung aus Amateur- und Profischauspielern. Die Arbeit mit Laien war zwar zeitaufwändiger, wurde von Wefel aber dennoch sehr geschätzt.
Überbringer von musikalischen Aufstellern
Einem breiteren Publikum sollte Wefel durch seine Moderation der «Visite», dem beliebten «Wunschkonzert für die Kranken» werden. Diese Sendung moderierte er von 1948 bis 1990 und somit weit über seine Pensionierung hinaus. Trotz der Popularität, die er dem Wunschkonzert zu verdanken hatte, war und blieb seine grosse Liebe das Hörspiel. Walter Wefel verstarb am 10. März 2013 im Alter von 94 Jahren.