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Geschichtliches
Frühgeschichte: Die frühe Geschichte von Stäfa ist eng mit dem Kloster Einsiedeln verbunden. 965 schenkte Kaiser Otto der Grosse dem Kloster den Hof Urinchova (Ürikon) und 972 bestätigte König Otto II urkundlich die klösterlichen Besitzungen am See, worunter auch Steveia (Stäfa) fiel. Enge Beziehungen zu Einsiedeln hatten auch die Ritter von Ürikon, die im 13. und 14. Jahrhundert wahrscheinlich dort ihren Sitz hatten, wo heute die Ritterhäuser stehen. Diese wurden 1492 und 1531 von der Familie Wirz gebaut, die über längere Zeit den Einsiedler Ammann in Ürikon stellte. Kurioserweise war der Abt von Einsiedeln auch nach der Reformation noch für die Einsetzung des Pfarrers an der Stäfner Kirche zuständig, und bis ins 19. Jahrhundert blieben Stäfa und Ürikon dem Kloster gegenüber zinspflichtig. Stäfa bestand lange Zeit aus verschiedenen Höfen und Siedlungen, die durch das Einsiedler Ammann-Amt, durch die Kirche (lange aber ohne Ürikon) und die Vogtei zusammengehalten wurden.
Teilansicht von Ürikon