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Der von einer schweren Dürre geplagte Nordwesten der USA wird nun von heftigen Regenfällen heimgesucht. Ein Wintersturm führte am Donnerstag in vielen Teilen Nordkaliforniens zu Überschwemmungen, Stromausfällen und schweren Verkehrsbehinderungen.
Die Überschwemmungen fordern mindestens zwei Tote. Ein obdachloser Mann wurde im Süden des Bundesstaates Oregon von einem Baum erschlagen, der auf sein Zelt stürzte, wie der US-Sender CNN berichtete.
In der Stadt Portland wurde ein Teenager getötet, als ein Baum auf das Auto fiel, in dem er mitfuhr, berichtete die Zeitung «USA Today».
Wie der «San Francisco Chronicle» berichtete, wurden im Grossraum San Francisco viele Schulen geschlossen. Rund 150'000 Menschen waren ohne Strom, in Oregon rund 50'000. Am Flughafen San Francisco wurden Dutzende Flüge abgesagt. Starke Windböen legten Bäume und Strommasten um. Büroangestellte mussten ihre Hochhäuser im Stadtzentrum verlassen.
In Healdsburg, Sonoma Country stand das Wasser teilweise hüfttief. Der Verkehr kam vollständig zum Erliegen. Einige wussten sich dennoch zu helfen und machten ihre Einkäufe per Boot.
Wasserspeicher wieder gefüllt
Die Behörden warnten vor möglichen Schlammlawinen in hügeligen Gebieten. Vor allem in Regionen, die zuvor von Waldbränden betroffen waren, könnten Hänge abrutschen. In den Bergen der Sierra Nevada wurde eine Schneesturmwarnung ausgerufen.
Der seit mehr als drei Jahren unter einer Rekorddürre leidende Staat ist auf Winterregenfälle angewiesen, um die leeren Wasserreservoire aufzufüllen.