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Sprache lässt sich wie Materie je nach Bedarf ausdehnen, erweitern oder verdichten bis hin zu einem absolut notwendigen Minimum. Die vertrauteste Sprachform ist zweifellos die Prosa: die Gedanken fliessen hier einfach so dahin und nehmen dabei alle Worte mit, die lose am Ufer des Schreibflusses nur darauf warten, in den Strudel hinein gesogen zu werden.
Autor:
Ernst Bannwart, ist in 1946 in Luzern geboren und aufgewachsen. Aus- und Weiterbildung zum Eidg. dipl. Korrespondenten. 1 1/2 Jahre Paris und 1 Jahr London, seit 1974 in Birmenstorf /AG, verheiratet, drei erwachsene Söhne. Langjährige Tätigkeit als Marketingleiter eines führenden Handelsunternehmens. Seit 1996 eigene Agentur für Werbekommunikation. Er publiziert Gedichte, Aphorismen und Glossen und ist Mitglied des Schweizerischen Texterverbandes Script.
Zum Illustrator:
Patrick Bannwart, geboren 1974 in Birmenstorf/AG, absolvierte 1991-1994 die Ausbildung zum Theatermaler am Opernhaus Zürich. 1997-2001 folgte das Bühnenbildstudium mit Abschluss an der Akademie der bildenen Künste in Wien in der Meisterklasse von Erich Wonder, ausgezeichnet mit dem Merschulpreis.
Leseprobe:
Warum?
Ich hätte die Welt etwas fragen wollen
Warum kam ich bloss nicht dazu?
Ich hätte die Welt etwas sagen wollen
Warum hörte sie mir nicht zu?
Ich hätt' mit der Welt mich vertragen wollen
Warum stritten ich uns und du?
Ich hätte der Welt etwas klagen wollen
Warum fragte ich mich wozu?
Ich hätt' mit der Welt mich nicht schlagen wollen
Warum liess sie mir keine Ruh?
Ich hätte der Welt auch entsagen wollen
Warum blieb so wenig tabu?
Ich hätte die Wlet mit mir tragen sollen
Warum trug sie mich noch dazu?
Heitere Gedichte, Gedanken und Geschichten
160 Seiten
14,5 x 21 cm
Pappband mit farbigem Umschlag
3-85820-245-
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