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Glossar (272) / Tag: Bass-Glossar
In der Antike und im 17.-18. Jh. wurde der Begriff für den Platz vor der Schauspiel-, später auch der Opernbühne verwendet, den häufig Instrumentalisten einnahmen. Nach heutigem Wortgebrauch versteht man unter einem Orchester einen Klangkörper, in dem die einzelnen Instrumente (vor allem die Streichinstrumente) mehrfach besetzt sind, oder überhaupt ein Ensemble aus einer großen Anzahl von Instrumentalisten. (griech. orchestra)
Die Halsneigung sollte so gerade wie möglich sein. Um das zu prüfen, schaut man von der Brücke aus den Saiten entlang, diese sind ja gerade. Jetzt erkennt man, wie der Hals eingestellt ist. Neigt sich dieser nach oben, so ist in den mittleren und hohen Lagen eine zu hohe Saitenlage gegeben. Das Drücken der Saiten bereitet Mühe und verbraucht zuviel Kraft. Zudem ist es fast unmöglich, den Bass bundrein einzustellen. Neigt sich der Hals nach unten, so ist es sehr wahrscheinlich, dass die Saiten schnarren. D.h. die Saite berührt bei jeder Schwingung noch weitere Bundstäbe. Das klingt nicht gut und verringert auch das Sustain. Jeder Bass hat im Hals eine eingebaute Halsspannschraube. Mit ihr kann man die Spannung des Halses einstellen, sodass dieser der Saitenspannung genügend Kraft entgegensetzen kann und gerade ist. Die Schraube befindet sich in der Kopfplatte (manchmal unter einer kleinen Abdeckung), oder auf der Bodyseite des Griffbretts. Neigt sich der Hals nach oben, so setzt er der Saitenspannung zuwenig Kraft entgegen, die Spannschraube muss angezogen werden (zur Erinnerung: Schraube anziehen ist wie einen Wasserhahn schliessen). Neigt er sich nach unten, so muss die Schraube etwas gelockert werden. Bevor man irgendwelche Einstellungen vornimmt, sollte der Bass aber zumindest grob gestimmt werden, damit sich der Saitenzug nachher nicht mehr ändert. Wenn man die Saite in dem tiefsten Bund und dem höchsten Bund herunterdrückt, so sieht man am Abstand der Saite zum Griffbrett ebenfalls, wie der Hals geneigt ist. Dieser Abstand sollte an der höchsten Stelle etwa 1mm sein (Kreditkartenbreite).
Gruppe von fünf Sängern oder Instrumentalisten. Komposition für fünf Singstimmen oder Instrumente. Komposition für fünf Solostimmen mit Begleitung (in der Oper).
In einer mehrstimmigen Komposition das gleichzeitige Aussetzen aller Stimmen.
Eine Entzerrung führt in diesem Bereich zu einer drastischen Änderung des Klangeindrucks. Ein Bass klingt durch eine Anhebung im Bereich von 200 Hz wärmer, ohne unklar zu werden. Eine Anhebung im Bereich von 500 bis 1000 Hz dagegen führt bei den meisten Instrumenten zu einem "hornähnlichen", nasalen Klang. Eine Anhebung im Bereich von 1000 Hz wiederum aber einen Bass-Sound zu mehr Präsenz im Klangbild verschaffen.
Eine ganze Note kann in zwei halbe Noten unterteilt werden, die im Unterschied zur ganzen Note mit einem Notenhals versehen werden. Eine halbe Note dauert zwei Schläge. In einem Takt mit vier Zählzeiten gibt es zwei halbe Noten.
Seit dem 17. Jh. gebräuchlicher Sammelbegriff für Musik, die von einer kleinen Gruppe von Instrumentalisten auszuführen ist. Zur Kammermusik rechnen Sonate, Duo, Trio, Quartett, Quintett usw., für Streicher oder Bläser, mit und ohne Klavier. Die in der Klassik und im 19. Jh. gebräuchlichsten Besetzungen waren Streichtrio (Geige, Bratsche, Cello), Streichquartett (zwei Geigen, Bratsche, Cello), Klaviertrio (Geige, Cello, Klavier), Klavierquartett (Geige, Bratsche, Cello, Klavier) und Bläserquintett (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott).
Der EQ kommt in jeder Musikproduktion zum Einsatz, ebenso findet man diesen "Effekt" in jedem Verstärker, meistens in der Form eines linearen oder parametrischen Equalizers. Für den Bassisten kann ein separater EQ nützlich sein, um bestimmte Solosounds voreinzustellen, um diese dann während des Gigs abzurufen. So kann man z.B. Pegelverluste ausgleichen, die durch den Einsatz von anderen Effektgeräten verursacht worden sind. Equalizer
Ein Intervall bezeichnet den Abstand zwischen zwei Tönen. Intervalle werden mit arabischen Ziffern dargestellt. z.B. 3 = Terz 5 = Quinte 7 = Septime 9 = NoneInterval Tonhöhenunterschied zweier Töne, die nacheinander (sukzessiv) oder gleichzeitig (simultan) erklingen. Die Intervalle werden nach den lateinischen Ordnungszahlen bezeichnet: Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime, Oktave, None, Dezime, Undezime, Duodezime. Die Ordnungszahl gibt dabei an, wie viele Tonstufen im diatonischen System das jeweilige Intervall umfasst. Sekunde, Terz, Sexte, Septime, None und Dezime können als große, kleine, übermäßige und verminderte, die übrigen als reine, übermäßige und verminderte Intervalle auftreten.(lat. intervallum = Zwischenraum)
Dreiklang auf der 4. Stufe einer Dur- oder Molltonleiter. Die Subdominante tritt in verschiedenen Formen auf: - als Durdreiklang (mit großer Terz), - als Durdreiklang mit hinzugefügter Sexte (sixte ajoutée), - als Molldreiklang (mit kleiner Terz), - als Molldreiklang mit kleiner Sexte statt Quinte (neapolitanischer Sextakkord).