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Anlässlich der Filmreihe «La comédie» im kommenden Sommerprogramm vergibt das Filmpodium an alle Mitglieder des Fördervereins Lumière (gegen Vorweisen Ihres Lumière-Ausweises mit aktueller Jahresmarke an der Kinokasse) zwei Freikarten für Komödien von Alice Guy-Blaché am
Donnerstag, 9. Juli 2020 um 18:00 Uhr Stummfilme mit André Desponds am Piano Gesamtdauer: 69 Min.
Alice Guy-Blaché (1873–1968) war die erste und viele Jahre lang einzige Frau, die im französischen und amerikanischen Kino erfolgreich als Filmemacherin, Autorin und Produzentin arbeitete. Die Auswahl reicht von der frontal abgefilmten komischen Hundenummer von Miss Dundee (Les chiens savants, 1902) über den Kampf mit der Tücke des Objekts (Die Maus in der Krinoline, Une histoire roulante, beide 1906), die noch in Frankreich entstanden, bis zu eigentlichen Kurzspielfilmen, die sie mit ihrer eigenen Produktionsfirma Solax in den USA realisierte. In Canned Harmony (1911) und Cupid and the Comet (1911) müssen die Töchter uneinsichtige Väter überlisten, in Matrimony’s Speed Limit (1913) bringt eine reiche junge Frau ihren beschämten, da bankrottgegangenen Bräutigam mit einem an Buster Keatons Seven Chances gemahnenden Trick dazu, sie doch noch zu heiraten, während im satirischen Making an American Citizen (1912) ein Einwanderer durch einen kurzen Gefängnisaufenthalt lernt, seine Frau wertzuschätzen.
Politisch jahrzehntelang von Westeuropa abgeschottet, entwickelte Albanien unter Enver Hoxha ein Filmschaffen nach dem Vorbild des propagandistischen Sowjetkinos. Trotzdem hinterliessen auch westliche Einflüsse ihre Spuren. Seit dem Sturz des kommunistischen Regimes 1990 wirft eine neue Generation von albanischen Filmschaffenden einen kritischen Blick auf ihre Heimat, auch im Kosovo. Parallel dazu entstanden unter Mitwirkung von Angehörigen der Diaspora auch Aussensichten auf Albanien.
Lumière unterstützt die Filmreihe und Sie können gegen Vorweisen Ihres Lumière-Ausweises mit aktueller Jahresmarke zwei Freikarten für eine der folgenden Vorstellungen oder für die Podiumsdiskussion “Albanien im Film” an der Kinokasse beziehen.
Vom 9. Januar bis zum 5. Februar 2020 werden die Filme des 17. Zürcher Stummfilmfestivals während vier Wochen wieder dazu beitragen, den Begriff «Stummfilm» mit reichem, vielfältigem, relevantem und poetischem Leben zu füllen. Es lädt ein zum vergnüglichen Erlebnis, sich dem Sog der Bilder und der Begleitmusiken hinzugeben und zu staunen, wie sich Geschichten ganz ohne gesprochene Worte erzählen lassen. Martin Girod, ehemaliger Koleiter des Filmpodiums, hat unser jährliches Stummfilmfestival erschaffen und bisher hauptsächlich kuratiert.
Live begleitet werden diese Meilensteine wie immer von einer erlesenen Garde von Musikerinnen und Musikern, die jede Filmvorführung zum einmaligen Event machen.
Lumière unterstützt das Stummfilmfestival und Sie können gegen Vorweisen Ihres Lumière-Ausweises je zwei Freikarten für folgende Filmvorstellungen an der Kinokasse beziehen.
Moulin Rouge, Donnerstag, 9. Januar, 20:00, live begleitet von Günter A. Buchwald (Flügel, Violine), Frank Bockius (Perkussion) und Bruno Spoerri (Saxofon).
L’Hirondelle et la Mésange, Mittwoch, 22. Januar, 20:45, live begleitet von Stephen Horne (Flügel, Flöte) und Elizabeth-Jane Baldry (Harfe).
Weitere Informationen zum Stummfilmfestival finden Sie auf der Website des Filmpodiums.
Reservieren können Sie telefonisch über die neue Nummer 044 415 33 66.
Anlässlich der baltischen Kulturtage «Terra Baltica» greift das Filmpodium eines der drei Länder heraus und präsentiert mit 24 Filmen das bis jetzt umfangreichste lettische Filmprogramm in Zürich. Das Angebot umfasst Perlen aus der Zeit zwischen 1966 und 2019 und präsentiert neben Spiel- und Dokumentarfilmen auch Animationsfilme für Kinder und Erwachsene.
Das lettische Filmprogramm findet am folgenden Wochenende im Filmpodium statt: Freitag, 29. November bis Sonntag, 1. Dezember 2019
Lumière unterstützt diese Veranstaltung und Sie können gegen Vorweisen Ihres Lumière-Ausweises mit aktueller Jahresmarke je zwei Freikarten für zwei Filmvorstellungen nach Wahl für das lettische Filmwochenende an der Kinokasse beziehen.