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Der 33-Jährige, der bei dem Unglück am Freitag starb, habe «sein Bestes getan, um eine Katastrophe zu verhindern», sagte der Chef der Unfallermittlungsbehörde TTSB, Young Hong-tsu, am Dienstag.
Mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde war der Schnellzug mit rund 500 Passagieren kurz vor einem Tunnel im Osten der asiatischen Inselrepublik mit dem Kranwagen zusammengeprallt und entgleist. Rund 210 Menschen wurden verletzt. Der Kranwagen war oberhalb der Bahnstrecke auf einem Hügel bei einer Baustelle geparkt. Das Fahrzeug rollte den Ermittlungen zufolge aber den Hang hinab und stürzte auf die Schienen. Ob menschliche Nachlässigkeit oder mechanisches Versagen die Ursache war, wird derzeit untersucht. Der Kranwagen-Fahrer wurde am Sonntag in Haft genommen.
Zwischen dem Zeitpunkt, als das Baufahrzeug auf die Gleise rollte, und dem Aufprall sei nur rund eine Minute verstrichen, sagte Young. Der Lokführer habe lediglich wenige Sekunden Zeit gehabt, um zu reagieren, nachdem er den Kranwagen gesehen habe. Die Analyse der Daten zeigte, dass die Geschwindigkeit des Zuges kurz vor dem Aufprall von 126 auf 121 Kilometer pro Stunde gedrosselt worden sei. Die Leiche des Lokführers wurde am Dienstag eingeäschert. Ein Sonderzug brachte die Überreste des 33-jährigen zurück in dessen Heimatstadt Taichung im Westen des Landes.