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Das Ziel dieser Arbeit war, mithilfe einer Betriebserhebung, den Raufutterkonsum und die Nährstoffausscheidungen von Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) in der professionell geteilten Zucht- und Mastkaninchenproduktion zu erfassen. Jährlich hatten die Zibben durchschnittlich 6,4 Würfe. Die Jungtiere wurden – je nach Haltung nach dem Absetzen – zwischen 24 und 35 Tagen alt abgesetzt. In der Kaninchenmast wurden durchschnittlich 5,2 Umtriebe durchgeführt; ein Endgewicht von 2,9 kg wurde mit einem mittleren Tageszuwachs von 42 g und einer Futterverwertung von 4,17 erreicht. Basiert auf die Frischsubstanz betrugen die N-, Pund K-Gehalte im Gesamtkörper 30,4, 6,5 und 3,1 g/kg und im Futter, je nach Tierkategorie, zwischen 21,4 und 23,8 g N, 5,0 und 6,0 g P und 13,5 und 14,9 g K. Der Anteil Raufutter in der Ration war 20, 15 und 9 % bei Zibben, Remonten und Mastkaninchen. Die jährlichen N- und P-Ausscheidungen waren gegenüber den bisher verwendeten Werten in der Kaninchenzucht tiefer und in der Kaninchenmast höher. Die jährlichen K-Ausscheidungen waren in der Kaninchenproduktion wesentlich höher als bisher angenommen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.