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Zahnärztliche Fachbegriffe einfach erklärt
Nachfolgend erläutern wir Ihnen einige Begriffe aus der Zahnmedizin. Die Liste ist weder vollständig und jegliche Haftung wird ausgeschlossen.
Allgemeine Begriffe
Der Weisheitszahn (Synonyma Dritter Molar, lat.: Dens sapiens, Dens serotinus, „spät kommend“) ist von der Mitte aus gezählt der achte Zahn im menschlichen Gebiss. Normalerweise hat ein Mensch vier Weisheitszähne, in jedem Gebissquadranten einen.
Der Mensch und viele Säugetiere bilden im Laufe des Lebens zunächst ein Milchgebiss aus (Milchzahn: dens deciduus, von lat.: dens 'Zahn' und decidere 'abfallen', hier: 'ausfallen'), das beim Heranwachsen durch ein bleibendes Gebiss ersetzt wird.
Beim Zähneknirschen, medizinisch Bruxismus genannt, pressen oder reiben die Betroffenen ihre Zähne unbewusst aneinander, sodass Schäden an der Zahnsubstanz entstehen können. Zähneknirschen kann in jeder Altersstufe auftreten und ist häufig ein Zeichen starker psychischer Anspannung. Die meisten Menschen knirschen typischerweise nachts mit den Zähnen.
Zahnerkrankungen
Die Parodontitis (altgriechisch παρά parà, deutsch ‚neben' und ὀδούς, odous ,Zahn', -itis, Entzündung) ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer weitgehend irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontium) zeigt.
Gingivitis ist eine zumeist bakteriell verursachte Entzündung des marginalen Zahnfleisches (Gingiva). Tieferliegende Strukturen des Zahnhalteapparates (Parodontium) sind nicht betroffen. Die Gingivitis kann durch andere Faktoren verstärkt werden.
Vom Herpes-simplex-Virus sind acht Typen bekannt. HSV-1 verursacht überwiegend Infektionen im Mund- und Gesichtsbereich (Fieberbläschen), während HSV-2 vorwiegend genital anzutreffen ist.