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Die Kreuzfahrtreederei Royal Caribbean hat einen Nettoverlust von USD 1,6 Mia. im zweiten Quartal eingefahren, nach einem Nettoverlust von USD 1,4 Mia. im ersten Quartal 2020 hinzu. «Diese Verluste sind eindeutig nicht tragbar und verdeutlichen den enormen finanziellen Druck, unter den Covid-19 alle Kreuzfahrtunternehmen gestellt hat», sagt Ben Cordwell, Reise- und Tourismus-Analyst bei GlobalData.
«Zum Glück für Royal Caribbean verfügt das Unternehmen über grosse Barreserven, auf die es zurückgreifen kann, USD 4,1 Mia. stehen noch immer in Form von Bargeld und Barmitteläquivalenten zur Verfügung. Diese Barmittel werden Royal Caribbean wahrscheinlich durch die Pandemie bringen, jedoch könnte die Zukunft für kleinere Kreuzfahrtveranstalter mit geringeren Barreserven düsterer aussehen.»
Trotz der anhaltenden Schwierigkeiten in der Corona-Krise hat Royal Caribbean angegeben, dass die Buchungen im Jahr 2021 positiv waren, wobei etwa 60% der Buchungen neue Reservierungen seien. Allerdings könnte ein kürzlicher Ausbruch an Bord eines Kreuzfahrtschiffes in der Arktis erneut enorme Auswirkungen auf die Kreuzfahrtindustrie haben. «Wenn diese Art von Vorfällen in der Öffentlichkeit bekannt werden, könnte dies verheerende Folgen für die Branche haben», so Analyst Cordwell. (TI)