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CO2-Emissionen bedroht Korallenriffe im Pazifik
Nicht nur Abfall, Gaslecks und Ölkatastrophen bedrohen die Biodiversität in unseren Weltmeeren. Forscher haben errechnet, wie sehr der Ausstoss von CO2 bis ins Jahr 2050 das Ökosystem im Pazifik beeinflussen wird.
Ein Drittel der CO2-Emissionen, die von uns Menschen verursacht werden, nehmen die Meere auf und werden dort im Wasser gelöst. Das gelöste CO2 lässt den Säuregrad ansteigen, was eine Senkung des pH-Wertes bewirkt.
ETH-Forscher haben errechnet, dass bis ins Jahr 2050 vor allem artenreiche Regionen vor der Westküste der USA dadurch stark übersäuert werden. Zur Zeit beträgt der pH-Wert 8. In den nächsten 40 Jahren könnte er auf 7,8 abfallen. Das kann zur Folge haben, dass sich der Kalk im Wasser löst. Für Korallen, Muscheln oder Meeresschnecken ist das problematisch, da sie den Kalk für die Bildung ihrer Schalen benötigen. Durch den dann fehlenden Kalk am Boden wären sie dazu nicht mehr fähig, was zu einem massiven Artenschwund führen könnte, wodurch sich das gesamte Ökosystem stark verändern würde.
Quelle: 20min.ch Text: Jessica Buschor