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Burnout-Syndrom im Arbeitsfeld der Sozialhilfe im Zeitalter der Digitalisierung
Präventionsmassnahmen für Berufseinsteigerinnen
Die vorliegende Bachelorarbeit behandelt das Burnout-Syndrom. Betrachtet werden junge, erwachsene Berufseinsteigerinnen im Arbeitsfeld der Sozialhilfe. Es wird hinterfragt, welchen Belastungsfaktoren sie ausgesetzt sind und in wie fern die Digitalisierung Einfluss auf die Situation nimmt und ein Risikofaktor für eine Burnout-Erkrankung darstellt. Ziel dieser Arbeit ist es, aufzuzeigen, ob junge, erwachsene Berufseinsteigerinnen im Arbeitsfeld der Sozialhilfe eine Risikogruppe darstellen und mit welchen Präventionsmassnahmen eine Burnout-Erkrankung verhindert oder vermieden werden kann. Theoretischer Hintergrund bildet das transaktionale Stressmodell von Lazarus.
Aus der Arbeit ergab sich, dass junge, erwachsene Frauen Risikofaktoren einer Burnout-Erkrankung und Mehrfachbelastungen ausgesetzt sind. Die Forschung hat ergeben, dass Arbeitnehmende heute vermehrt mental erkranken, wobei die Gründe dafür Stress, ein beschleunigter Arbeitsprozess, Informationsüberflutung und die konstante Mediennutzung sind. (vgl. Gersemann/ Borstel/ Wisdorff 2011, zit. in Genner 2017: 94) Es gibt viele präventive Bewältigungsmassnahmen, wobei empirisch jedoch Studien zu langfristigen, insbesondere geschlechtsspezifischen Lösungsstrategien fehlen.