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In diesem Artikel enthüllen wir fünf überraschende Fakten über Gewürze, die wir fast jeden Tag nutzen.
Weißer, grüner und schwarzer Pfeffer stammt von derselben Pflanze: Piper nigrum
Es stimmt, unser Pfeffer kommt nicht von verschiedenen, sondern nur von einer Pflanze. Es kommt auf den Erntezeitpunkt an bzw. welchen Teil der Pflanze man verwendet. Grüne Pfefferkörner werden unreif geerntet und verarbeitet, damit sie ihre Farbe behalten. Sie haben ein helleres, frischeres Aroma als schwarze Pfefferkörner. Diese werden geerntet, wenn sie beinahe reif sind und dann in der Sonne getrocknet, wodurch sie schwarz werden. Weißer Pfeffer dagegen ist der innere Samen des Pfefferkorns. Diese werden ein paar Tage in Wasser eingeweicht und dann wird die schwarze Schale weggerieben.
Was Sie als Zimt kennen ist vielleicht gar kein Zimt
Der Zimt, den man gewöhnlich im Supermarkt vorfindet, ist die Rinde von Bäumen der Cassia-Familie; er sieht ein wenig aus wie kleine, harte Stöcke. Die Bäume der Cassia-Familie sind verwandt mit echtem Zimt, Cinnamomum verum, der auch Ceylon-Zimt genannt wird. Dieser ist brüchiger und delikater, hat er doch ein feineres Aroma. Ceylon-Zimt ist für gewöhnlich teurer als Cassia-Zimt, weil es ihn seltener gibt.
Selleriesamen enthalten viel Sodium
Jeder Teelöffel Selleriesamen enthält rund zehn Milligram Sodium. Benutzt man die Samen also beim Kochen, verringert sich die benötigte Menge Salz. Außerdem sind Selleriesamen noch reich an Kalzium, Kalium und Eisen.
In ihrer Heimat Mexiko wird die Vanilleorchidee von einer Sorte stachelloser Bienen bestäubt. Aus diesem Grund konnte Vanille außerhalb von Mexiko nicht kultiviert werden. Erst als der Sklave Edmond Albius, der auf der Insel Réunion lebte, im Jahre 1841 entdeckte, dass man Vanille auch von Hand an dem Tag bestäuben kann, an dem die Blume blüht, konnte die Pflanze auch in anderen Ländern angebaut werden. Diese arbeitsintensive händische Bestäubung wird auch heute noch angewandt, was auch ein Grund dafür ist, dass die Vanille heute noch eines der teuersten Gewürze der Erde ist.
Verleiht man einem Gericht ein wenig Schärfe, stimuliert das die Geschmacksknospen. Das Essen schmeckt dann süßer und aromatischer, als es das ohne Chili tun würde. Diesen Trick kann man also nutzen, um die Menge an verwendetem Zucker zu reduzieren. Statt Chili kann man auch Szechuanpfeffer nutzen.