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Das Handbuch des Arbeitgebers ist wie folgt aktualisiert worden:
Ab dem 1. Juli 2021 haben Eltern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, um ihr schwerkrankes Kind zu betreuen, unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf 14 Wochen Betreuungsurlaub, der innert der 18-monatigen Rahmenfrist zu beziehen ist. Der entsprechende Lohn wird zu 80% durch eine Erwerbsausfallentschädigung gedeckt. Dieser neue Urlaub hat die Änderung einer Reihe von Kapiteln erforderlich gemacht, insbesondere hinsichtlich Ferienkürzung (siehe Kapitel III-12, Ziffer 2.6.), Entschädigung (siehe Kapitel III-4, Ziffer 6.7. und V-4, Ziffern 16. bis 23.4.), Abwesenheit (siehe Kapitel III-13, Ziffer 14.) und Kündigungssperrfrist (siehe Kapitel IV-3, Ziffer 6.).
Bei einem mindestens zweiwöchigen Spitalaufenthalt des Neugeborenen verlängert sich der 14-wöchige Mutterschaftsurlaub und auch die Mutterschaftsentschädigung um die Dauer der Hospitalisierung, jedoch um maximal 56 Tage, wenn die Mutter nachweist, dass sie im Zeitpunkt der Niederkunft bereits beschlossen hatte, nach Ende des Mutterschaftsurlaubs wieder eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Die Kapitel III-9, Ziffern 6., 7. und 9., III-13, Ziffer 11., IV-3, Ziffer 6. und V-4, Ziffer 4. wurden entsprechend geändert.
Das Vereinigte Königreich ist am 31. Dezember 2020 endgültig aus der Europäischen Union ausgetreten (Brexit). Die Schweiz und das Vereinigte Königreich haben ein Abkommen über die erworbenen Rechte der Bürgerinnen und Bürger unterzeichnet. Es wird seit dem 1. Januar 2021 für alle Personen angewendet, die vor dem 31. Dezember 2020 ihre Aufenthaltsrechte erworben haben. Britische Staatsangehörige, die ab dem 1. Januar 2021 in die Schweiz eingewandert sind, können sich nicht mehr auf dieses Abkommen stützen. Weitere Einzelheiten sind den Kapiteln II-8 und II-9 zu entnehmen.
Auch Kapitel V-8 wurde aufgrund von Änderungen einiger Vorschriften zur Kurzarbeitsentschädigung betreffend die Höchstdauer der Entschädigung, die Voranmeldung und die Zwischenbeschäftigung angepasst.
Wenn ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer nach Vollendung des 58., Altersjahres entlässt, empfiehlt sich ihm, den Arbeitnehmer über die Möglichkeit zu informieren, seine berufliche Vorsorge bei der gleichen Vorsorgeeinrichtung weiterzuführen. Die Erläuterungen zu diesem Thema wurden im Kapitel V-9, Buchstabe F eingefügt.
Schließlich wurde der Leitfaden für die Abfassung eines Einzelarbeitsvertrages (Kapitel VI-A) angepasst, insbesondere um den Änderungen im Zusammenhang mit dem neuen Betreuungsurlaub Rechnung zu tragen, der am 1. Juli 2021 in Kraft getreten ist.
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Aufgrund der zahlreichen Änderungen und ungewissen Entwicklungen ist es nicht sinnvoll, im Handbuch des Arbeitgebers die spezifischen Vorschriften aufzuführen, die aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus eingeführt wurden. Zahlreiche Informationen zu diesem Thema finden Sie auf den offiziellen Websites des Bundes www.admin.ch und des Bundesamtes für Gesundheit www.bag.admin.ch. Es ist zu beachten, dass die Kantone die meisten ihrer Befugnisse wiedererlangt haben, so dass es in den einzelnen Kantonen manchmal etwas unterschiedliche Regelungen gibt. Auf seiner Website www.centrepatronal.ch informiert Centre Patronal ausführlich über die von den Behörden während der Pandemie ergriffenen Maßnahmen. Diese Informationen werden regelmäßig aktualisiert.
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Kurzarbeitsentschädigung (KAE)
Der Bundesrat hat die Bezugsdauer der KAE bis am 28. Februar 2022 von 18 auf 24 Monate erhöht.