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Das Wichtigste in Kürze
- «Der G20-Gipfel stellt die Weichen für Erfolg oder Misserfolg der Klimakonferenz», sagte auch Friederike Meister von der Bewegung Global Citizen.
«Als weltweit grösste Umweltverschmutzer tragen die G20-Staaten die Verantwortung, sich bereits in Rom auf dringende und verpflichtende Massnahmen zu einigen, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.» Die grossen Volkswirtschaften müssten auch endlich die - ursprünglich schon bis 2020 angestrebte - Zusage von 100 Milliarden US-Dollar jährlich für Klimaschutz und Anpassungsstrategien in finanziell schwächer gestellten Ländern erfüllen.
Die Organisationen verwiesen auf den jüngsten UN-Bericht, wonach die Anstrengungen der Staatengemeinschaft bei Weitem nicht für die Erfüllung der Ziele des Pariser Klimaabkommens von 2015 ausreichen. Es gebe eine grosse Lücke zwischen nationalen Ankündigungen und dem, was tatsächlich nötig sei und gemacht werde, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Mit den jüngsten Klima-Versprechen der Länder würden die Treibhausgase bis 2030 nur um 7,5 Prozent verringert. Für das 1,5-Grad-Ziel würden aber 55 Prozent benötigt - für 2 Grad noch immer 30 Prozent.
«Die ärmsten Völker mit den geringsten Ressourcen, die am wenigsten für das Problem können, werden am härtesten getroffen», kritisierte Oxfam-Sprecher Kalinski. «Wir haben noch Zeit, um einen neuen Kurs einzuschlagen und die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden.» Auch Ekkehard Forberg von World Vision sagte: «Wir erwarten starke Zusagen der G20-Staats- und Regierungschefs, um den Klimawandel zu bremsen und ihre Versprechungen einzuhalten, insbesondere um den ärmsten Ländern mit Know-how und Geld zur Seite zu stehen.»