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Wer bin ich?
Was macht mich aus? Was ist einzigartig an mir? Wie sehen mich meine Mitmenschen?
Solchen Fragestellungen zu meiner Identität, bin ich in dieser Aufgabe zur Gestaltung eines Plakates, nachgegangen.
Meiner Meinung nach stehen die Augen jedes Menschen für dessen Identität, denn jedes Auge ist einmalig.
In meinem Plakat habe ich versucht, meine Identität zu visualisieren. Im Zentrum steht mein Auge, in welchem sich die Erdkugel spiegelt. Sie steht für mein Interesse am Universum und an unerklärlichen Phänomenen. Die Stichworte zu Eigenschaften und Charakterzügen von mir sind visuell angelehnt an eine Computerplatine, welche Interesse an Technik symbolisiert.
Für das Jahr 2027 ist eines der grössten wissenschaftlichen Ziele geplant. Der Mensch soll erstmals einen anderen Planeten betreten, den relativ nahegelegenen Planeten Mars. Das Ziel der sogenannten Mars One Mission ist es mehrere Menschen auf den roten Planeten zu schicken. Die Mars One Mission hat aber einen riesigen Haken: Es gibt nur einen Hinflug ohne jegliche Rückkehr.
Mithilfe einer webbasierten Animation soll dem User eine interessante Form geboten werden, welche die Erde mit dem roten Planeten vergleicht und die Reise dorthin spürbar macht. Animationen im Web bieten die Möglichkeit einen komplexen Inhalt verständlich in einer interaktiven Form wiederzugeben. Der gesamte Inhalt kommt nicht statisch daher und kann vom User selber gesteuert werden.
Eine der grössten Versicherungen Deutschlands, die ERGO Versicherungsgruppe, vergibt jedes Jahr eine Auszeichnung für den Mitarbeiter des Jahres, den
«Ergo Award». Dem Gewinner wird jeweils eine Skulptur überreicht.
Im Jahr 2014 hatte ich die Chance, am Wettbewerb für die Gestaltung der Skulptur teilzunehmen.
Meine Idee war, die drei wesentlichen Werte der Ergo, Innovation, Kundenfreundlichkeit und Transparenz zu vereinen. Die zwei Säulen, eine aus Holz und die andere aus Edelstahl, stehen für die ersten beiden Werte. Der geschwungene Lehrraum, welche die beiden Säulen in ihrer Mitte bilden, repräsentiert den dritten Wert – Die Transparenz. Diese ist in ihrer Form dem CI der Ergo nachempfunden. Die Visualisierung der Skulptur ist vollständig in Cinema 4D entstanden.
Die Aufgabe, einen Ausschnitt aus einer Schweizer Landkarte komplett nachzukonstruieren, ist eine grosse Herausforderung. Trotzdem habe ich mich der Aufgabe
gestellt und einen Kartenausschnitt bis auf das kleinste Detail nachgebildet. Für mich war es eine grosse Erkenntnis welcher immense Aufwand
das Kartografieren darstellt.
In dieser Arbeit habe ich versucht, die einzelnen Ebenen (Wasser, Wald, Strassen, Häuser, Höhenlinien, Raster und Beschriftung) einer Karte besser zu veranschaulichen. Dazu habe ich mit After Effects eine Animation erstellt, bei der diese Ebenen dreidimensional durchflogen werden.
Während einer einwöchigen Projektwoche im zweiten Lehrjahr, durfte ich weite Teile des Corporate Designs
für eine fiktive Firma gestalten: Die Pasta Manufaktur Nr.2. Das Briefing bestand einzig aus dem Namen der Firma. Zu Beginn der Arbeiten stellte ich mir eine
Sammlung an Beispielen als Inspiration zusammen.
Ich habe mich dazu entschieden, eine junge, moderne und verspielte Lösung zu erarbeiten, die aber trotzdem exklusiv wirken soll. Es mussten zwei verschiedene Produkte gestaltet werden. Eine Gourmet-Variante (Tagliatelle) für den seltenen Gebrauch und eine Variante für den täglichen Gebrauch (Gemelli). Die Verpackungen habe ich eigenhändig gestaltet und hergestellt.
Filme interessieren mich. Umso erfreuter war ich über ein sehr interessantes Semester im Fach «Film».
Unser Abschlussprojekt, ein mehrminütiger Film mit frei wählbarem Thema, wurde schlussendlich ein Mix aus frei erfundener Geschichte und Musikvideo.
Zusammen mit zwei Klassenkameraden und einer Schauspielkollegin, widmeten wir uns dieser Herausforderung. Mehrere Tage waren wir mit dem Dreh
an verschiedenen Orten und dem Schnitt beschäftigt.
Im Clip geht es um eine kurz erzählte Liebesgeschichte mit einem Drogenabhängigen. Wie gross ist das Verlangen nach Drogen eines Süchtigen? Würde man sich sogar gegen seine Freundin wenden? Wofür entscheidet man sich – für die Freundin oder das Verlangen.
Alles was sich auf einem Bildschirm befindet, bedienbar ist und sich möglicherweise bewegt interessiert mich. So auch die Konzeption und Gestaltung
einer App. In meiner ersten App «Daily Meal» kann man – wenn sie jemals programmiert werden sollte - eines von drei täglichen Menus nachkochen, teilen und
bewerten. Die Bedienung ist auf das Minimum reduziert und soll intuitiv bedienbar sein.
Bei der Gestaltung war es mir wichtig, dass die App verspielt aussehen soll, aber trotzem alle Altersklassen anspricht. Ich habe mich für eine Kombination einer verschnörkelten Script-Schrift und einer statischen Grotesk entschieden. Im Hintergrund werden die Bilder unscharf, sobald man die Anleitung einblendet.
Ebenfalls einer meiner Vorlieben: Adobe After Effects. Etwas aus dem Nichts und ohne echtes Film oder Bild-Material zu kreieren ist eine grosse Herausforderung. Ähnlich wie die Angst vor dem weissen Papier, muss man einfach irgendwie anfangen. So überlegte ich mir in der Konzeptphase eine abstrakte Geschichte für eine Animation mit reinen Formen. Im Takt von Musik sollen sich die Formen bewegen und dazu «tanzen». Als fiktiver Absender diente die deutsche Electronic-Music Plattenfirma Kontor.
Während meiner Ausbildung und später als Grafiker ist es immer wichtig, seine Ideen schnell und verständlich aufs Papier bringen zu können. In der Entwurfsphase stellt man häufig viele Skizzen her. Gewisse Arbeiten sind komplett von Hand gestaltet und sind daher in ihrer reinen Form sehr detailliert. Eine Auswahl solcher Skizzen und Arbeiten habe ich in dieser Slideshow zusammengefasst.
Geboren und aufgewachsen in St.Gallen. Nach dem Abschluss der Sekundarschule besuchte ich den einjährigen Vorkurs an der Schule für Gestaltung. Direkt im Anschluss begann ich meine Ausbildung in der Fachklasse Grafik St.Gallen, dort befinde ich mich momentan im dritten Lehrjahr. Schon während der Sekundarschule wusste ich, dass ich Grafiker werden will. Mit dieser Ausbildung, konnte ich mir diesen Wunsch erfüllen.
Mich begeistert an diesem Beruf vor allem, das Weiterverarbeiten von verschiedensten Medien, die Vielseitigkeit im Beruf und etwas aus dem Nichts entstehen zu lassen. Ich mag es,
möglichst vielseitig zu arbeiten, bei jedem Auftrag etwas individuelles zu erarbeiten und andere Wege zu gehen.
Ich bin offen für Neues und freue mich sehr darüber etwas Neues zu erlernen und mich in neue unbekannte Programme einzuarbeiten. Vorallem der Screen-Bereich interessiert mich sehr und ich sehe darin meine Stärke.
In meiner Freizeit sind mir meine Freunde und Familie sehr wichtig und ich verbringe viel Zeit mit ihnen. Ich zeichne gerne und erstelle beispielsweise eine Webseite zum Spass, um daraus zu profitieren. Lange tauche ich in virtuelle Welten ein. Es interessiert mich, wie ein solches Riesenprojekt entsteht und gestaltet wird. Dies ist ein Grund, weshalb ich mich für Screen-Design interessiere. Um einen sportlichen Ausgleich zu finden, besuche ich ein Aikido-Training, welches eine sehr gute Mischung aus Bewegung, Kraft und Beweglichkeit darstellt. Am Wochenende koche ich gerne ein schmackhaftes Menu für meine Familie oder helfe ihnen dabei.