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Bahnhof, Weissenburg
Bahnhof und Güterschuppen sind als Ständerkonstruktion unter einem steilen Satteldach ausgeführt. Die ehemals ocker gefasste Front ist spätklassizistisch geprägt. Zierkonsolen und Giebelbretter in Schweizer Holzstil sowie die angebaute offene Wartehalle mit zierlichen Vierkantpfeilern ergänzen den wohlproportionierten Bau, der an der 1902 neu eröffneten Bahnlinie steht.
Das Aborthäuschen von 1902 wurde 2000 in ein Brunnenhaus umgewandelt. Die zierliche Ständerkonstruktion ruht auf einem teilweise gemauerten Sockel, der den Terrainsprung aufnimmt. Bundbalken aus scherenschnittartigen Sägemotiven im Schweizer Holzstil. An der westlichen Längsseite befindet sich der Schlussstein des Gewölbes der ehemaligen Weissenburger Quellfassung von 1604.
Kursiv bedeutet Originalzitat aus einer Inschrift.
Nr. X bedeutet die Gebäudeversicherungsnummer (Nr. GVB).
Strassenname + Nummer bedeutet Postadresse.
Hausweg + Zahl oder Zahl allein entspricht der Nummer im Hauswegprospekt.