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Urteil gegen Reeder wird weitergezogen
Das Bundesgericht muss sich mit dem Fall des ehemaligen Schweizer Hochseereeders beschäftigen, der vor einem Jahr unter anderem wegen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und fünf Monaten verurteilt wurde.
Der Reeder zieht das Urteil nach Lausanne weiter, wie sein Verteidiger zur Nachrichtenagentur Keystone-sda sagte.
Das bernische Obergericht verurteilte den Reeder im Juni 2022 auch wegen weiterer Delikte. Er war bis 2017 mit einem Dutzend Schiffe auf den Weltmeeren unterwegs gewesen. Sie waren mit Bürgschaften des Bundes gesichert. Als die Schiffe liquidiert wurden, entstand dem Bund ein Schaden von 200 Millionen Franken.
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