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Dies geht aus den neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik hervor. Danach liessen sich im Jahr 2005 rund 4400 Frauen behandeln. 2010 waren es schon fast 6500. Die Frauen unterzogen sich einer aufwändigen medizinischen Behandlung. Jede machte durchschnittlich 1,7 Zyklen durch. Ein Zyklus beginnt mit einer hormonellen Stimulation der Eierstöcke. Danach werden Eizellen entnommen, im Reagenzglas befruchtet und der Embryo in die Gebärmutter transferiert.
Doch nur gut jede Dritte, die im Jahr 2010 diese Prozedur durchmachte, wurde schwanger, Tendenz sinkend. Von diesen Schwangeren brachten nur sieben von zehn ein lebendes Kind zur Welt.
Die grosse Mehrheit der fast 6500 behandelten Frauen ging also leer aus. Nur etwa 1700 bekamen eines oder mehrere Kinder. Diese magere Erfolgsrate von 25 Prozent stagniert seit Jahren. Die Frauen nehmen dabei viel in Kauf: Die hormonelle Stimulation und die Entnahme von Eizellen sind mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Redaktorin und Herausgeberin der Zeitschrift «FrauenSicht»