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In der Provinz Punjab wurden sechs Tote gezählt, wie deren Oberster Minister Mohsin Naqvi am Mittwoch vor Reportern sagte.
Besonders betroffen vom Monsunregen war die Millionenstadt Lahore im Osten, in der Strassen unter Wasser gesetzt wurden. Einwohner wurden Opfer niederstürzender Stromleitungen, einstürzender Häuser oder ertranken in den Fluten.
Unterdessen warnte die Hilfsorganisation International Rescue Committee (IRC) vor den gravierenden Folgen. Millionen Menschen seien in Gefahr, ihre Häuser weggespült zu sehen, warnte die Organisation. Kinder seien am stärksten gefährdet. «Sie sind anfällig dafür, an Unterernährung aufgrund von Nahrungsmittelknappheit zu leiden, die mit einer erneuten Flutkatastrophe einhergehen könnte», zitierte die Organisation ihre Landesdirektorin Shabnam Baloch.
Im Sommer 2022 litt Pakistan unter Rekordfluten, die zeitweise ein Drittel des Landes unter Wasser setzten und nach offiziellen Angaben mehr als 1700 Menschen das Leben kosteten. Auf die Fluten folgte eine humanitäre Krise. Einem Bericht der Weltbank zufolge waren rund 33 Millionen Menschen in dem südasiatischen Land betroffen.
Angesichts der Monsunzeit stellt sich Pakistan auf neue Fluten ein. Dieses Jahr geht der pakistanische Wetterdienst jedoch von weniger Regen aus als im Vorjahr.