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Waltert verpasst Hauptrunde an den Australian Open
Die Bündnerin Simona Waltert (WTA 227) scheitert in der Qualifikation für die Australian Open in Runde 2 – und muss weiter auf ihre Grand-Slam-Premiere warten.
Das Resultat ist deutlich: 1:6, 1:6 verliert die Churer Tennisspielerin Simona Waltert (WTA 219) ihre Zweitrundenpartie in der Qualifikation für die Australian Open gegen die favorisierte Deutsche Jule Niemeier (WTA 130). Gleich fünf Mal muss die 21-Jährige ihren Service abgeben, gewinnt in den 84 Minuten Spielzeit bloss 27 Punkte.
Damit nimmt das Australien-Abenteuer für Simona Waltert ein jähes Ende. Kurz nach Weihnachten war sie mit ihrem Trainer Stéphane Bohli nach Melbourne gereist, mit dem Ziel, sich erstmals für das Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers zu qualifizieren. Nach langer Vorbereitung überzeugte Waltert in der ersten Qualifikationsrunde gegen Paula Ormaechea, schlug die Argentinierin in drei Sätzen. Wie schon im vergangenen Sommer, als Waltert in Wimbledon erstmals überhaupt im Qualifikationsfeld eines Major-Events stand, ist aber nach der zweiten Runde Schluss. Die nächste Möglichkeit könnte sich im Frühling an den French Open in Paris bieten.
Weil mit Dominic Stricker (ATP 243, gegen den Einheimischen Mathew Ebden) ein weiterer Schweizer in der zweiten Qualifikationsrunde hängen blieb, ist Stefanie Vögele (WTA 147) die einzige verbleibende Vertreterin von Swiss Tennis in der Qualifikation für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres. Im Match um einen Platz im Haupttableau trifft die Aargauerin am Freitag auf die Niederländerin Indy De Vroome (WTA 252).