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- Lena Häcki holt den ersten Einzel-Podestplatz ihrer Karriere.
- Die Engelbergerin läuft in der Verfolgung von Le Grand Bornand auf den 3. Rang.
- Die Schweizer Männer bleiben ohne Punkte.
Die derzeit stärkste Schweizer Biathletin hat den nächsten Schritt gemacht: Lena Häcki holte das erste Einzel-Weltcup-Podest ihrer Karriere. In der Verfolgung von Le Grand Bornand verbesserte sich die Engelbergerin vom 11. auf den 3. Platz.
Mit lediglich 2 Schiessfehlern musste sich die 24-Jährige nur den beiden Norwegerinnen Tiril Eckhoff und Ingrid Landmark Tandrevold geschlagen geben. Letztmals war mit Selina Gasparin vor fast 4 Jahren eine Schweizerin auf ein Weltcup-Podest gelaufen.
«Ich habe ein paar Mal am Podest gekratzt», sagt Häcki, «deshalb ist es unbeschreiblich, dass ich es jetzt endlich geschafft habe.» Die Freude der Engelbergerin war gross, doch sie blickte auch schon nach vorne. «Ich werde jetzt hart für den ersten Sieg kämpfen.»
Mit Aita Gasparin (18.) fuhr eine weitere Schweizerin in die Top 20. Für die 25-Jährige ist es ihr bisher bestes Einzel-Resultat im Weltcup. Ihre Schwestern Selina (40.) und Elisa Gasparin (47.) sowie Irene Cadurisch (52.) lagen weit zurück.
Schweizer Männer ohne Punkte
Bei den Männern fuhr Johannes Thingnes Bö seinen 4. Saisonsieg ein. Im Verfolgungsrennen über 12,5 km gewann der Norweger vor dem Einheimischen Quentin Fillon Maillet und vor Landsmann Vetle Sjaastad Christiansen.
Die Schweizer Männer enttäuschten. Bester Schweizer war Benjamin Weger, der als 58. gestartet war. Er leistete sich 3 Schiessfehler und landete auf dem 44. Rang.
Sendebezug: sportlive, SRF zwei, 21.12.2019, 12:55 Uhr