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Was für ein 400. Grand-Prix-Wochenende. Das Sauber F1 Team hatte beim spannenden und ereignisreichen Grossen Preis der USA das Glück auf seiner Seite, was den neunten Platz und die zwei Weltmeisterschafts-Punkte von Felipe Nasr anbelangt. Pech hatte Marcus Ericsson, dessen Sauber C34-Ferrari wegen eines elektrischen Defekts auf der Strecke ausrollte. Die Ergebnisse der auf Sonntagmorgen verschobenen Qualifikation zum Grossen Preis der USA waren für das Sauber F1 Team enttäuschend. Marcus Ericsson und Felipe Nasr kamen auf die Startplätze 16 und 17. Beide Fahrer hatten Schwierigkeiten die Reifen unter nassen Bedingungen zum Arbeiten zu bringen. Aufgrund von Bestrafungen anderer Piloten gingen Ericsson und Nasr aus den Startpositionen 14 und 15 ins Rennen. Marcus Ericsson: (Startnummer 9) Rennen: Gestartet auf Intermediate-Reifen, nach 16 und 19 Runden auf weiche Reifen gewechselt. "Mein Start war gut. Doch in Kurve 1 drehte sich ein Auto vor mir, und ich konnte gerade noch eine Berührung vermeiden, weil ich neben die Strecke ausweichen konnte. Dadurch verlor ich jedoch einige Positionen. Ich fand aber schnell wieder in meinen Rhythmus zurück und konnte Plätze gutmachen. Auf den Intermediate-Reifen waren wir in der Lage, das Tempo auf der immer trockener werdenden Strecke mitzuhalten - ganz im Gegensatz zu den Trainings. Auf den weichen Reifen dagegen hatte ich zu kämpfen, um diese auf optimaler Temperatur zu halten. Doch plötzlich rollte mein Auto auf der Strecke aus – wegen eines mechanischen Defekts im Elektrik-Bereich. Die Enttäuschung darüber ist umso grösser, weil heute Punkte durchaus möglich gewesen wären." Felipe Nasr: (Startnummer 12) Rennen: Gestartet auf Intermediate-Reifen, nach 2 Runden auf weiche Reifen gewechselt, nach 3. Runden auf Intermediate-Reifen gewechselt, nach 17, 26 und 42 Runden auf weiche Reifen gewechselt "Was für ein ereignisreiches Rennen. Letztlich konnten wir zumindest zwei Punkte bei unserer 400. Grand-Prix-Teilnahme holen. Begonnen hatte es mit Schwierigkeiten – zuerst hatte ich einen beschädigten Frontflügel, dann einen zu frühen Stopp auf Trockenreifen. Nach einer Runde musste ich wieder an die Box, um Intermediate-Reifen montieren zu lassen. Erst ab dann startete mein Rennen wirklich. Das es am Schluss zu Punkten reichte, lag auch daran, dass ich mit den Reifen besser umgegangen bin, als einige Konkurrenten." Monisha Kaltenborn, Teamchefin: "Ein Wochenende mit dem man überhaupt nicht zufrieden sein kann. Da gilt auch der Einwand nicht, dass zumindest ein Fahrer die Strecke nicht kannte und wir hier nicht viel fahren konnten. Es ist so ziemlich alles, was bei einem Rennen nicht passieren sollte, passiert. Das Ergebnis ist ein glücklicher Ausgang, doch auf so viel Glück darf man sich künftig nicht verlassen."
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