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In einer weiteren neuen Arbeit (Drotos et al., 2020) stellen Wissenschaftler fest, dass die Klimasensitivität gegenüber CO2 "praktisch Null" ist, je mehr die Konzentration steigt. Eine CO2-Konzentration von ~4450 ppm hat ein kühleres Klima als in der vorindustriellen Ära (278 ppm) beobachtet. Warum? Ein selbstverstärkender Wolkenrückkopplungsmechanismus kühlt die Erde bei Erwärmungssättigung um Größenordnungen "bis zu 10 K" ab.
Anfang dieses Jahres veröffentlichten Wissenschaftler eine Arbeit, in der sie Mesokosmen (kontrollierte Freilandexperimente) verwendeten, um nachzuweisen, dass CO2-Konzentrationen von 3200, 7500 und 16.900 ppm mit kälteren Temperaturen in Verbindung stehen als in Freiluftumgebungen mit 480 ppm CO2-Konzentrationen.
In einer weiteren neuen Arbeit (Drotos et al., 2020) behaupten nun mehrere Wissenschaftler, dass das Erdsystem einen internen, selbstverstärkenden negativen Wolkenrückkopplungsmechanismus besitzt, der so stark ist, dass
"Bei CO2-Konzentrationen jenseits des vierfachen vorindustriellen Wertes sinkt die Klimasensitivität infolge episodischer globaler Abkühlungsereignisse bis zu 10 K auf nahezu Null".
Die durch die hohen CO2-Konzentrationen hervorgerufenen Abkühlungsereignisse führen dazu, dass die Temperatur "unter die kältesten Werte der Kontrolle [278 ppm vorindustrielles CO2] fällt", so dass die Klimasensitivität gegenüber CO2-Verdopplungen im Laufe der Zeit "praktisch Null" ist.
"Insbesondere der klimatologische Mittelwert der globalen mittleren Oberflächentemperatur reagiert praktisch nicht mehr auf einen Anstieg der CO2-Konzentration. Diese Klimasensitivität von praktisch null deutet darauf hin, dass der Effekt einer Rückkopplung auf die globale mittlere Oberflächentemperatur genauso stark sein könnte wie der Strahlungseffekt von CO2".
Mit anderen Worten: Die Wissenschaftler haben einen weiteren Weg gefunden, wie sich die behauptete "Ausreißer-Treibhaus"-Reaktion des Klimasystems auf erhöhtes CO2 als Fehlalarm erweist.