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In der IOC-Exekutive, dem Gremium, in welchem die olympischen Weichen gestellt werden, nahm Oswald schon von 2000 bis 2012 Einsitz - damals als Vertreter der olympischen Sommersportverbände (ASOIF), denen er als Präsident vorstand. Oswald wirkte unter anderem bei der Organisation mehrerer Sommerspiele mit. Für die Sommerspiele 2004 in Athen und 2012 in London war er Vorsitzender der IOC-Koordinierungskommission.
Seine Karriere als Spitzenfunktionär im Sport begann der Anwalt und Rechtsprofessor 1989 mit der Präsidentschaft im Ruder-Weltverband FISA, welche er 25 Jahre lang inne hatte. Als Ruderer nahm er an drei Olympischen Spielen teil. Dabei gewann er 1968 in Mexiko-Stadt die Bronzemedaille im Vierer mit Steuermann.
2013 an Bach gescheitert
Vor vier Jahren bewarb sich Oswald als einer von sechs Kandidaten für das IOC-Präsidentenamt. Er scheiterte allerdings im September 2013 an der Session in Buenos Aires deutlich am Deutschen Thomas Bach. Dieser ist wie Oswald auch ehemaliger Sportler und Wirtschaftsanwalt und wurde 1991 gleichzeitig ins IOC gewählt.
Neben Oswald wurden in Lima auch Robin E. Mitchell aus Fiji und Nicole Hoevertsz von der Karibikinsel Aruba für vier Jahre in die IOC-Exekutive gewählt. Die 64-jährige US-Amerikanerin Anita DeFrantz ist zudem zur Vizepräsidentin des Internationalen Olympischen Komitees gewählt worden. Sie folgt auf den Australier John Coates, dessen Amtszeit abgelaufen war. Weitere Vizepräsidenten sind der Spanier Juan Antonio Samaranch, der Chinese Yu Zaiqing und der Türke Ugur Erdener.