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Trotz der ungewissen Zukunft bleiben viele Unternehmen positiv gestimmt. In einer kürzlich parallel in 25 Ländern durchgeführten Umfrage von Willis Towers Watson gehen 61% der Schweizer Unternehmen davon aus, dass die Situation in den nächsten sechs Monaten negative Konsequenzen für das Unternehmen haben wird. 47% rechnen damit, dass die Auswirkungen bis zu einem Jahr spürbar sind. Nur ein Fünftel ist jedoch der Meinung, dass sich die negativen Folgen über einen längeren Zeithorizont von bis zu zwei Jahre hinziehen werden.
Um Umsatzeinbussen abzufedern, wurden zum Umfragezeitpunkt bei den Personalkosten vor allem Massnahmen zur Kostenkontrolle und weniger zur Kostensenkung eingeführt. Dazu gehört zum Beispiel die Vertagung von Lohnerhöhungen. Einer von fünf Arbeitgebern in der Schweiz hat die Lohnrunden aufgrund der Pandemie verschoben. Dies ist eine tiefere Zahl als in Grossbritannien und Westeuropa mit einem von drei Arbeitgebern.
Grundsätzlich werden sich die Gehaltsrunden in der Schweiz voraussichtlich um vier bis fünf Monate nach hinten verschieben. Über die Hälfte der Schweizer Arbeitgeber planen, ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit des freiwilligen, unbezahlten Urlaubs anzubieten oder haben dies bereits getan.
Des Weiteren haben beinahe zwei Fünftel (39%) der Schweizer Arbeitgeber ihre Onboarding Strategie geändert, nur wenige (8%) haben ihre Performance Management-Strategie angepasst. 58% haben neue Personaleinstellungen verzögert, reduziert (47%) oder ausgesetzt (46%).
Einer von sechs in der Schweiz Befragten gibt zudem an, dass sein Unternehmen bei Corporate Funktionen eine Reduktion des Grundlohnes einführen will oder dies bereits umgesetzt hat. Dies ist im Vergleich zu Grossbritannien und Westeuropa eine höhere Anzahl, dort sind es eines von acht Unternehmen.