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Sehr geehrte Damen und Herren,Ende Oktober 2022 wurde die neue ISO 22361 veröffentlicht. Damit wurde auf der Basis einer ISO-Norm eine valide Grundlage für die Fortentwicklung des Krisenmanagements gelegt. Bei unseren Gesprächen mit namhaften Krisenmanagementexperten konnten wir trotz der vielfältigen praktischen Erfahrungen mit der Stabsarbeit in den vergangenen Monaten die folgende vier Kernpunkte feststellen:Die Herausforderungen für das Krisenmanagement während der Ukraine Krise sind wesentlich komplexer als während der Corona KriseOhne die Erfahrungen während der Corona Krise hätten die Herausforderungen durch die Ukraine Krise die Unternehmen wesentlich schwerer getroffenDer Stellenwert des Krisenmanagements in den Unternehmen hat sich durch die aktuellen Erfahrungen wesentlich verbessertDie Bedeutung einer strukturierenden Methodik hat sich weiter durchgesetzt und die Bedeutung der methodischen Stabsarbeit ist gestiegen.Zu den wesentlichen Inhalten der neuen ISO 22361 gehören insbesondere die „Persönlichen Anforderungen an die Führungsfähigkeit“ (Kap. 6) und die „Anforderungen an die strategische Entscheidungsfindung“ (Kap. 7). Aus meiner Sicht wird die ISO 22361 die Anforderungen an ein methodisches Rahmenkonzept zum Krisenmanagement mit Inhalt füllen und damit gerade bei Unternehmen, die international tätig sind, die erforderlichen „Leitplanken“ setzen.Der Prozess der „Strategischen Entscheidungsfindung“ bzw. Führungsrhythmus enthält folgende Elemente: Situation: Situation/Lage: Situationsbewusstsein, Kenntnis der folgenden Faktoren: Was geht vor sich? Auswirkungen, Probleme, RisikenAusrichtung: Welcher Endzustand wird gewünscht? Was ist die Zielsetzung der Krisenreaktion? Welche übergreifenden Werte und Prioritäten werden dabei als Grundlage und Leitfaden dienen?Optionen: Entwicklung von Handlungsoptionen, die Beurteilung der Optionen im Hinblick auf den gewünschten EndzustandEntscheidung: Das Treffen einer Entscheidung oder Wahl, die mit den Werten und den strategischen Prioritäten der Organisation übereinstimmen sollteMassnahmen: Wirksamkeit sollte überwacht und darüber berichtet werden; Was muss entschieden werden? Was muss wann getan werden, um die Situation zu lösen und den gewünschten Endzustand zu erreichen?Überprüfung: Überprüfung und Beurteilung von Entscheidungen und deren Umsetzung; Identifizierung beobachteter Stärken und der Möglichkeiten zur Verbesserung; Analyse, inwieweit das Ziel erreicht wurde; gewonnene Erkenntnisse und ihre Relevanz für zukünftige Fähigkeiten.Dieser Prozess der „Strategischen Entscheidungsfindung“ stimmt weitgehend mit dem von uns vertretenen Vorgehen bei der Stabsarbeit überein. Mit DEMiOS verfügen wir über eine digitale Lösung, die diese Methodik abbildet. Im Rahmen einer Veranstaltung des ASW-Bundesverbandes am 18. November 2022 werden wir DEMiOS bei einem „Marktplatz über Anwendungen zum digitalen Krisenmanagement“ vorstellen. Bitte melden Sie sich bei ASW an.Die neue Norm ISO 22361 werde ich am 8. Dezember 2022 um 17:00 Uhr bei einem öffentlichen Webinar «Anforderungen an ein modernes Krisenmanagement – die ISO 22361» vorstellen. Bitte registrieren Sie sich zu dem öffentlichen Webinar über unsere Internetseite.Zu unserer grossen Freude können wir wieder auf der Obermühle Seminare durchführen. Im Rahmen unseres Kompaktkurses Krisenmanagement werde ich am 1. März 2023 u.a. vorstellen, was Sie über die neue ISO-Norm wissen sollten. ISO 22361 ist auch dafür geeignet, als Maßstab bei der Bewertung eines vorhandenen Krisenmanagement Systems herangezogen zu werden.Für Fragen zur neuen Norm und seine Bedeutung für das Krisenmanagement stehen wir gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen.Mit herzlichen GrüssenKlaus Bockslaff und Team
Sehr geehrte Damen und Herren,aus unserer Sicht ist es in der aktuellen Situation eine sehr gute Entscheidung der zukünftigen deutschen Regierung, im Bundeskanzleramt, einen Krisenstab einzurichten und ihn unter die Leitung eines erfahrenen Generalmajors zu stellen. Die wesentliche Aufgabe des Krisenmanagements ist es, in einer ungewissen und bedrohlichen Lage, durch geeignete Massnahmen „vor die Lage“ zu kommen. Davon konnte leider in der bisher von der Politik getriebenen „Krisenbewältigung“ nicht die Rede sein. Es handelt sich bei der Pandemie um eine klassische Krisensituation, die durch die „Normalorganisation“ nicht mehr beherrschbar ist. Dabei ist eine sehr klare Kompetenz für die Methode der „Führung in der Krise“ erforderlich. Die ist aber nicht Voraussetzung für die Tätigkeit in der Politik, z.B. als Bundestagesabgeordneter, oder an führender Stelle in der Verwaltung.Kern des Krisenmanagements ist die strategische Entscheidungsfindung. Eine der grössten Herausforderungen in der Stabsarbeit ist der Entscheidungsfindungsprozess. Die Bedeutung der Entscheidungsfindung wird häufig unterschätzt. Mangelhafte Entscheidungsfindung verschlimmert eine ohnehin schon schwierige Situation. Die Bedeutung dieses Zitates aus der neuen ISO ist uns allen in den letzten Monaten schmerzhaft deutlich geworden.In den Gremien der ISO wird derzeit ein neuer Standard zum Thema Krisenmanagement ausgearbeitet. Anfang November wurde zu diesem Vorhaben ein Text als Draft International Standard vorgelegt. Die nationalen Gremien in Deutschland (DIN), Schweiz (SNV) und Österreich (A.S.I.) nehmen an den Beratungen der ISO in der Working Group ISO / TC 292 zu diesem Thema teil. Als «benannter Experte» der SNV wirke ich bei den Beratungen mit. Der Text des Entwurfes für die neue Norm kann über die Seiten der ISO https://www.iso.org/standard/50267.html bezogen werden. Wesentliche Schwerpunkte des neuen Standards liegen in der sehr klaren Darstellung des Führungsrhythmus und der Herausstellung der Anforderungen an die Fähigkeiten der Mitglieder des Krisenstabes. In dem Entwurf wird sehr klar darauf hingewiesen, dass es bei dem strategischen Entscheidungsfindungsprozess darum geht, in einer hoch eskalierten Situation eine gute Reaktion auf der Basis der besten verfügbaren Informationen zu treffen, um damit das Ereignis zu kontrollieren und die Auswirkungen zu minimieren. Heute möchten wir Sie über das Vorliegen des ISO DIS 22361 unterrichten und Ihnen dadurch die Gelegenheit einer Stellungnahme geben. Dazu möchte ich Sie bitten, den jetzt vorliegenden Text zu prüfen und uns etwaige Anmerkungen schriftlich mitzuteilen.Am Mittwoch, den 9. Februar 2022 um 17:00 Uhr veranstalten wir ein weiteres Webinar über die «Grundstruktur der neuen ISO DIS 22361 zum Krisenmanagement». Zu diesem Webinar, per Teams, lade ich Sie herzlich ein. Für alle Fragen rund um das Thema stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung. Jetzt zum Seminarkalender Wir wünschen uns allen eine geruhsame Adventzeit, ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr 2022. Bleiben Sie alle gesund. Klaus Bockslaff und Mathias Götsch
Im November 2021 wurde von den ISO Gremien die neue ISO 22361 Krisenmanagement veröffentlicht und steht nun zur Kommentierung durch alle interessierten Stellen bereit. In unserem Webinar wird Dr. Klaus Bockslaff, der selber als Vertreter der Schweiz an den Verhandlungen teilgenommen hat, diesen wegweisenden Standard zum Krisenmanagement vorstellen und Fragen aus der Gremienarbeit beantworten. Zwei der wichtigsten Aspekte dieser Norm sind die Anforderungen an die Führungseigenschaften eines Krisenmanagers und die Ablauforganisation der strategischen Entscheidungsfindung in einer Krise. Auf diese und weitere Aspekte wird in dem Webinar vertieft eingegangen. Zur Vorbereitung können Sie sich den aktuellen Entwurf der Norm auf der Website der ISO kostenpflichtig herunterladen.Das nächste kostenlose Webinar findet am 8. Dezember um 17.00 Uhr statt. Anmeldung & Infos Aktuell steht noch kein Termin für das nächste Webinar fest. Hinterlassen sie hier Ihre Kontaktdaten, dann informieren wir Sie sobald der Termin steht.Bei dieser Gelegenheit wollen wir Sie gerne auch auf unseren Krisenmanagement Kompaktkurs hinweisen. In diesem eintägigen Seminar erlernen Sie die Grundstrukturen eines modernen Krisenmanagements anhand der Inhalte der neuen ISO 22361. Dabei werden die einzelnen Kapitel der neuen Norm in Ihrer jetzigen Fassung vorgestellt.Der nächste Kompaktkurs Krisenmanagement nach ISO 22361 findet am 01.03.2023 statt. Weitere Infos und die Anmeldung finden Sie hier.
Sehr geehrte Damen und Herren,die vergangenen Monate waren von vielfältigen Krisen gekennzeichnet, von der Corona Pandemie, dem Hochwasser in Westdeutschland, den Ereignissen in Afghanistan, den zunehmenden Ransomware Attacken bis schließlich zu dem Stillstand von Produktionsstandorten wegen fehlenden IT-Komponenten. Gleichzeitig sehen wir die ersten Anzeichen der nächsten Herausforderung, dem Fehlen von Energie und insbesondere Strom. Die Preise steigen dramatisch. Fachleute warnen vor einem großflächigen Stromausfall in den nächsten Monaten.Was sagen uns all diese Ereignisse? Wie steht es mit unserer „Risikowahrnehmung“? Sind wir bereit, die Risiken zu erkennen und entsprechende Versorgemassnahmen zu treffen? Wenn wir die oben genannten Ereignisse der letzten Zeit betrachten, so können wir in keinem der aufgezeigten Fälle sagen, dass es wirklich überraschend ist. Haben wir den Eindruck, dass unsere Gesellschaft, aber auch unsere Politik bereit ist, die erforderlichen Massnahmen rechtzeitig aufzugreifen und entsprechend zu handeln? Es bleiben viele Fragen. Aus meiner Sicht sollten wir diese aber nicht dazu missbrauchen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu gefährden. Bei den möglichen Antworten kommt es auf uns alle an. Das bekannte Zitat von John F. Kennedy „Frage nicht, was der Staat für Dich tun kann, sondern was Du für den Staat tun kannst“ gewinnt an Bedeutung.Die hoffentlich bald hinter uns liegende Coronapandemie hat uns allen viel abverlangt. Das gilt für die persönliche und die berufliche Seite. Zu den offenen Fragen im privaten Bereich gehören:Wie werden die sozialen Folgen insbesondere bei Kindern und Jugendlichen aufgefangen?Welche wirtschaftlichen Folgen werden die vergangenen Monate mittelfristig haben?Müssen wir im späteren Herbst und dem kommenden Winter mit einem neuen Ausbruch rechnen?Im Bereich unserer Kunden haben wir in den letzten Monaten eine Reihe von Unternehmen auf ihrem Weg durch die Corona Krise begleiten dürfen. In der alle vierzehn Tage stattfindenden Vortrags- und Diskussionsrunde per Teams kamen viele Praktiker zu Wort. Mit erfrischender Klarheit wurden in den Gesprächen auch kontrovers Themen erörtert. Dabei wurden beispielsweise die Schwierigkeiten bei der Rollen- und Entscheidungsfindung im Krisenstab, die internationale Koordination, die virtuelle Krisenstabsarbeit und die Zunahme von Ransomware-Attacken erwähnt. Das Krisenmanagement und seine Organisation erfordern neue Lösungen und Ideen. Eine ausführlichere Darstellung der damit verbundenen Fragen befindet sich in dem Artikel mit dem Titel „Grundlegende Erfahrungen der Krisenstabsarbeit der vergangenen zwölf Monate“, der im S&S Report Heft 1 / 2021, Seite 52 – 55 erschienen ist. In unserem Film „Einsatz von DEMiOS in einer hocheskalierten Lage“ stellen wir unsere Herangehensweise an die Digitalisierung im Krisenmanagement dar und zeigen Möglichkeiten zur Umsetzung auf. Dabei zeigen wir auf, welche Chancen die Digitalisierung bietet. Die sehen wir nicht nur bei einem einzelnen Tool, sondern insbesondere in der Integration der verschiedenen Systeme. Wir haben die Präsentation professionell überarbeitet und stellen sie Ihnen gerne über unsere Homepage oder direkt auf YouTube zur Verfügung. Bitte schreiben Sie uns Ihre Eindrücke.Dabei zeigen wir auf, welche Chancen die Digitalisierung bietet. Die sehen wir nicht nur bei einem einzelnen Tool, sondern insbesondere in der Integration der verschiedenen Systeme. Wir haben die Präsentation professionell überarbeitet und stellen sie Ihnen gerne über unsere Homepage oder direkt auf YouTube zur Verfügung. Bitte schreiben Sie uns Ihre Eindrücke.Abschließend noch ein Veranstaltungshinweis: Bei dem Online Seminar „Krisenmanagement für Fortgeschrittene“ lernen Sie anhand des Planspielszenarios „yamaoka airport“, die Prozesse der Führung und Entscheidungsfindung zu gestalten und zu trainieren. Während des Szenarios machen Sie praktische Erfahrungen, wie Sie selbst im Team unter Druck agieren. Melden Sie sich an.Wir wünschen uns allen einen schönen Herbst. Bleiben Sie gesund. Klaus Bockslaff und Mathias Götsch
Sehr geehrte Damen und Herren,Der Horizont des Corona Himmels erhellt sich. Es verdichten sich die Anzeichen, dass die derzeitige Welle der Pandemie sich dem Ende zuneigen könnte. Wir alle freuen uns, dass die Infektionszahlen stark zurückgehen und das „normale“ Leben zurückkehrt. Wir hoffen, dass Sie die vergangenen Monate gut überstanden haben und auch weiterhin gesund bleiben.Die jetzt hoffentlich hinter uns liegende Krisenzeit hat uns allen viel abverlangt. Das gilt für die persönliche und die berufliche Seite. Zu den offenen Fragen im privaten Bereich gehören:Wie werden die sozialen Folgen insbesondere bei Kindern und Jugendlichen aufgefangen?Welche wirtschaftlichen Folgen werden die vergangenen Monate mittelfristig haben?Müssen wir im Herbst mit einem neuen Ausbruch rechnen?Im Bereich unserer Kunden haben wir in den letzten Monaten eine Reihe von Unternehmen auf ihrem Weg durch die Corona Krise begleiten dürfen. In der seit über einem Jahr alle vierzehn Tage stattfindenden Vortrags- und Diskussionsrunde per Teams kamen viele Praktiker zu Wort. Mit erfrischender Klarheit wurden in den Gesprächen auch kontrovers Themen erörtert. Folgende Punkte wurden dabei beispielsweise erwähnt:Zunahme von Ransomware-AttackenSchwierigkeiten bei der Rollen- und Entscheidungsfindung im KrisenstabInternationale Koordination und virtuelle Krisenstabarbeit erfordern neue LösungenEine ausführlichere Darstellung der damit verbundenen Fragen befindet sich in dem Artikel mit dem Titel „Grundlegende Erfahrungen der Krisenstabsarbeit der vergangenen zwölf Monate“, der im S&S Report Heft 1 / 2021, Seite 52 – 55 erschienen ist.Zu dem Thema der Digitalisierung im Krisenmanagement haben wir in den vergangenen Monaten mehrere Aufsätze veröffentlicht. Wir freuen uns, wenn diese Publikationen ihr Interesse finden.Zu diesem Thema möchten wir Sie auf eine Veranstaltung des ASW Bundesverbandes aufmerksam machen. Am 15. + 17. Juni 2021 haben zehn Unternehmen Ihre Produkte für die digitale Krisenstabsarbeit vorgestellt. Unseren Vortrag „Einsatz von DEMiOS in einer hocheskalierten Lage“ werden wir nach technischer Überarbeitung auf YouTube zur Verfügung stellen. Nehmen Sie sich die zwanzig Minuten, um sich einen Eindruck von DEMiOS zu verschaffen.Abschliessend sei nochmals auf unser Seminarprogramm hingewiesen, das wir nach den Ferien auf der wunderschönen Obermühle wieder durchführen. Wir starten mit dem Modul: Krisenmanagement für Fortgeschrittene mit einem neuen Programm zur Selbstreflexion des Verhaltens in der Krise am 24. und 25. August.Wir wünschen uns allen einen schönen Sommer und erholsame Ferien. Bleiben Sie gesund.Klaus Bockslaff und Mathias Götsch