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Projektwettbewerb Accademia di Architettura di Mendrisio
Quer zur historisch wichtigen Ausfallachse der Via Alfonso Turconi wird neu eine Bewegungsachse, ausgehend vom Bahnhof akzentuiert. Eine Abfolge von gefügten Freiräumen reiht sich aneinander und nimmt die Wegebeziehungen zur Universita della Svizzera italiana sowie die unterschiedlichen Niveaus im Stadtgefüge auf. Im Wechselspiel zwischen Parkräumen und mineralisch geprägten Plätzen und aufbauend auf der Geschichtlichkeit der jeweiligen Orte entwickeln sich eigenständige Atmosphären.
Der Palazzo Turconi wird neu mit einer kiesigen Platzfläche umgeben und wird punktuell mit bestehenden und neuen, artifiziell anmutenden, immergrünen Baumvolumen durchsetz. Die seitlichen Ränder werden mit einem lichten Filter aus Bäumen bestockt und heben den Ort räumlich von der Umgebung ab. Der Hof wird entrümpelt und neu mit einem einheitlichen Natursteinbelag und Zitrusbäumen belegt. Die Anknüpfstelle an der Via Turconi wird mit Pförtnerbäumen so gelöst, dass die prägenden Raumachsen geradezu inszeniert werden und eine Analogie zur Eingangssituation der gegenüberliegenden Villa Argentina aufgebaut werden kann.