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Noch heute hält sich das Gerücht hartnäckig, dass die Teigwaren mit den italienischen Arbeitern in die Schweiz kamen, welche beim Bau des Gotthardtunnels (1872 – 1880) mitgearbeitet haben.
Im Jahre 1731 kaufte jedoch das Schweizer Kloster Disentis eine «torculum pro formadis maccaronibus» - eine Gewindepresse für die Herstellung von Makkaroni und im Jahre 1838 entstand in Luzern die erste Schweizer Teigwarenfabrik.
Als die Teigwaren in der Schweiz immer beliebter wurden, erkannten auch die Älpler ihre Vorteile: Sie waren haltbar und im Verhältnis zum Nährwert sehr leichtgewichtig in einer Zeit, als sämtliche Nahrungsmittel ausser Milch und Käse noch mit dem Räf auf die Alp transportiert werden mussten.
Die «Magronen» wurden mit einheimischen Kartoffeln gestreckt, mit Zwiebeln gewürzt und ergaben mit Rahm und Käse ein deftiges Gericht, das im Kessel über dem offenen Feuer einfach zuzubereiten war.