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Das Marktforschungsinstitut AMR Research stellt in einer Studie fest, dass Dell weltweit das Unternehmen sei, das aus Supply-Chain-Management-Technologien und "Best Practices" im Verhältnis zu seinem Umsatz den grössten Profit herausschlage. Dahinter folgen in den Top 5 noch Nokia, Procter & Gamble, IBM und Wal-Mart. Weitere IT-Unternehmen auf Spitzenplätzen sind HP auf Platz 13, Intel auf Platz 19 und Canon auf Platz 24.
Unternehmen, deren Nachschubmanagement schnell auf die Bedürfnisse von Kunden und Lieferanten reagieren kann, haben gemäss AMR durchschnittlich 5 Prozent höhere Profitmargen und 10% mehr perfekt abgewickelte Lieferungen. Zu beachten ist allerdings, dass AMR Supply-Chain-Managment immer als ein Zusammenspiel von Technologie, inklusive IT, und Verhaltensregeln, den erwähnten Best Practices, versteht.
Am Beispiel von IBM will AMR die möglichen Einsparungen illustrieren: Big Blue habe 2002 damit begonnen die einzelnen Teile seiner Lieferkette zu integrieren. Eine ziemliche Aufgabe, da im Falle von IBM rund 30'000 Lieferanten, 78'000 Produkte und 13 Fabriken in 9 Ländern betroffen sind. Über die ersten zwei Jahre des Projekts habe IBM seine Kosten bereits um 12 Milliarden Dollar verringern können, schreibt AMR, und seine Beherrschung der Lieferkette in einen kompetitiven Vorteil umgemünzt. Die Lagerbestände bei IBM seien ausserdem, ebenfalls als Folge dieser Integrationsmassnahmen, so tief wie seit dreissig Jahren nicht mehr. (Hans Jörg Maron)