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Die Elfenbeinküste steht als erste Nation im Final des Afrika-Cups. In Bata schlugen die «Elefanten» die Demokratische Republik Kongo mit 2:1.
Die Stars machten letztlich den Unterschied aus. Nach 20 Minuten hämmerte Yaya Touré den Ball aus 17 Metern unter die Latte; die Vorarbeit leistete Wilfried Bony, sein neuer Teamkollege bei Manchester City. Der Treffer zum 2:1 ging aufs Konto von Gervinho (41.).
Dazwischen hatte die DR Kongo mit einem Handspenalty ausgeglichen (23.). Entschieden war die Partie zwanzig Minuten vor Schluss. Hoppel-Goalie Robert Kidiaba konnte einen Kopfball nach einem Corner zunächst mirakulös abwehren, doch gegen den Nachschuss von Kanon war er machtlos.
Der Finalgegner der Elfenbeinküste wird morgen bekannt. Turnier-Gastgeber Äquatorialguinea trifft im anderen Halbfinal auf Ghana. (ram)
Der Afrika-Cup 2017 ist Geschichte. Es war einmal mehr ein unberechenbares Turnier, bei dem Besucher oft auf die Probe gestellt werden. Aber das macht den Event aus. Eine Liebeserklärung.
«Ach, Afrika!» – eigentlich gibt es keinen schlechteren Titel für einen Schlussartikel über den Afrika-Cup in Gabun. Denn es zeigt genau, wozu wir in Europa neigen: Afrika als eines zu sehen, als einen Kontinent, auf welchem überall das gleiche vorherrscht: Korruption, Krieg, Krankheiten, Probleme.
Als ich aus Gabun zurückkehrte, erkundigten sich einige Bekannte besorgt: «Hui, hast du nichts von den Unruhen mitbekommen?». «Welche Unruhen?», fragte ich. «Die mit dem abgesetzten …