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Emilia Pardo Bazán (1851-1921), die lange Zeit vor allem durch ihre Romane "Los Pazos de Ulloa" und "La madre naturaleza" als Begründerin der naturalistischen Strömung in Spanien bekannt war, war eine Frau an der Spitze ihrer Zeit, eine kämpferische Verteidigerin des Wertes der Frau. Der Schlüssel zu unserer Regeneration", erklärte sie 1914, vor mehr als einem Jahrhundert, gegenüber El Caballero Audaz, "liegt in den Frauen, in ihrer Erziehung, in ihrer Persönlichkeit, in ihrem Gewissen. Spanien lässt sich durch die Situation seiner Frauen, durch das Sarazenentum seiner Männer erklären". Die vorliegende Auswahl versammelt die wichtigsten Texte, in denen die Autorin ihre Ideen und ihre Meinung über die subalterne Situation der Frauen in Spanien kundtat und diese als eines der großen Hindernisse des Landes bewertete. Leider sind ihre Texte heute kein Museumsmaterial mehr, aber wenn man zwischen den Zeilen liest und sich der Mechanismen der heutigen Gesellschaft bewusst ist, sind sie in vielerlei Hinsicht immer noch voll gültig.
Ausgabe und Vorwort von Marisa Sotelo Vázquez.
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