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Ich bin dabei, ein Appartement in Frankreich zu kaufen. Ist es besser, eine Hypothek bei einer Bank in Frankreich zu haben, oder ist es auch möglich, das über eine Schweizer Bank abzuwickeln?
Im Allgemeinen finanzieren Schweizer Banken keine Immobilien im Ausland. Sie meistern oft den ausländischen Immobilienmarkt nicht ausreichend, d.h. die betreffende Immobilie, die administrativen und legalen Prozesse im Zielland.
Es ist also ratsam, sich an eine Bank in dem Land, in dem Sie die Immobilie kaufen möchte, zu wenden oder eine alternative Finanzierungsmöglichkeit mit Ihrer Schweizer Bank zu finden.
Dabei kann es sich beispielsweise um die Verpfändung von Wertpapieren handeln (vorausgesetzt, sie haben welche), oder um ein Darlehen auf Basis einer Bankgarantie der Bank des Landes, in dem Sie kaufen. Wenn Sie bereits eine Immobilie in der Schweiz haben, ist es eventuell möglich, die Hypothek für diese aufzustocken, um die Akquisition im Ausland zu finanzieren.
Es gibt auch einige Schweizer Banken, die Wohneigentum im grenznahen Ausland finanzieren, z.B. in Genf, bei der Kantonalbank.
Fragen Sie auch bei einer Schweizer Bank an, von der Sie sicher sind, dass sie Filialen im Ausland hat.
Ich bin momentan Eigentümer der Wohnung, in der ich wohne und ich frage mich, ob es nicht sinnvoll ist, in den Kauf einer weiteren Mietwohnung zu investieren, um meine Ersparnisse rentabel zu machen. Ist diese Vorgehensweise mit Hinblick auf die aktuellen Hypothekarzinsen und deren tendenzieller Entwicklung interessant?
In Wohneigentum zu investieren, ist interessant, vor allem mit Hinblick darauf, dass sein Wert über die Zeit erhalten bleibt. Doch alles ist eine Frage des Preises der Immobilie und ihrer Rentabilität.
Auch ist die Sache davon abhängig, ob Sie vorhaben, nur eine Wohnung, oder ein ganzes Gebäude zum Vermieten erstehen möchten. Wenn Ihr Ziel vor allem das Einkommen ist, sollten Sie sich vergewissern, dass das geplante Objekt genügend Mieteinnahmen einbringt, um damit die Kosten des Hypothekarkredits (wenn Sie ein Darlehen aufnehmen) und sämtliche andere anfallenden Gebühren abzudecken. Der verbleibende Nettobetrag wäre Ihr Gewinn. Wenn Sie Ihre gesamten Ersparnisse investieren, sollten Sie den Gewinnbetrag ihres Sparguthabens mit dem des Objektes vergleichen, um festzustellen, ob dieses Vorgehen wirklich rentabel ist.
Man sollte zudem nicht vergessen, dass eine Immobilie auch Verantwortung mit sich bringt, z.B. etwaige Reparaturen, Verpflichtungen gegenüber den Mietern und ein Minimum an administrativem Aufwand. Zusätzlich gibt es das Risiko ausstehender Mietzahlungen, usw. Dies ist umso schwerwiegender, wenn es sich um nu rein Appartement handelt.
Der steuerliche Impakt ist auch nicht zu vernachlässigen, denn Ihr Einkommen wird aufgestockt, und zwar um den Unterschied zwischen den Mieteinnahmen, die von den Hypothekarzinsen abgezogen werden und Ihres höheren Vermögens zum neuen Steuerwert, der von der Hypothekarschuld abgezogen wird.
Zusammenfassend: Ja, diese Art Investition kann interessant sein, aber man muss erst eine passende Immobilie finden, bevor man eine aussagekräftige Prognose über die Rentabilität des Unterfangens treffen kann.
Diese Hypo-Tipps wurden von unserem Hypothekenspezialisten, Herrn Fréderic Luescher, Direktor der Firma Immo-Consulting, für Sie erstellt. Weitere Informationen zum Thema Hypothek finden Sie in unserer Rubrik Hypotheken.
Quelle: bonus.ch, Patrick Ducret