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Viele Kinder unter fünf Jahren zeigten wegen der schlechten Ernährungslage Entwicklungsverzögerungen, sagt die Uno. Trotzdem müssten die Hilfsprogramme wegen Geldmangels zurückgefahren werden.
Die Vereinten Nationen berichten von einem mittleren bis hohen Niveau bei der Zahl entwicklungsverzögerter Kinder unter fünf Jahren in Nordkorea. Nach den Worten eines Uno-Sprechers vom Donnerstag stammt diese Einschätzung aus Uno-unterstützten Kinderheimen im Land.
Das Welternährungsprogramm (WFP) gab acht Millionen Dollar aus seinem Notfallfonds frei, um mehr als 2,2 Millionen Nordkoreanern zu helfen, die wegen schlechter Ernten vom Hunger bedroht sind.
Hilfe nur zur Hälfte finanziert
«Die Einschätzung belegt, dass viele Haushalte nicht ausreichend zu essen haben», sagte Uno-Sprecher Stephane Dujarric. Das WFP musste seine Programme in Nordkorea gleichwohl zurückfahren, weil sie nur knapp zur Hälfte finanziert sind.
Trotz Hunger und extremer Armut der Bevölkerung unterhält das Regime ein teures Programm zur Entwicklung von Atombomben. Vor wenigen Tagen wurde zudem der erste Satellit des isolierten Landes in eine Erdumlaufbahn geschossen.
(sda/gku)