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Die Bedeutung des Klimaveränderung wurde gemäss ENC in breiten Kreisen erkannt und die globale Erwärmung rückte ins Zentrum der öffentlichen Debatten. Dazu seien verschiedene internationale Tagungen und Konferenzen abgehalten worden, die letzte davon in Buenos Aires. Eine Massnahme vereinfache die gemeinsamen Anstrengungen, die Emissionen von CO2 zu senken: die im Kyoto-Protokoll vereinbarten flexiblen Mechanismen. Diese schliessen den Handel mit Emissionen und verschiedene Anreize zur internationalen Zusammenarbeit ein.
Auch nach Meinung des ENC haben internationale Anstrengungen zur Senkung der klimarelevanten Emissionen grosse Bedeutung. In diesem Zusammenhang möchte der ENC auf die Tatsache hinweisen, dass die Kernenergie in den letzten Jahrzehnten einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung der CO2-Emissionen bei der Energieerzeugung geleistet und diesbezüglich noch ein grosses Potential hat. Der ENC unterstützt die Handelbarkeit der Emissionen und ist davon überzeugt, dass die Kernenergie weiterhin eine bedeutende Rolle spielen wird, vorausgesetzt, dass ihre Umweltaspekte objektiv und aufgrund von Fakten gewichtet werden. Wie politische Entscheidungen in verschiedenen europäischen Ländern zeigen, sei dies momentan nicht der Fall. Der ENC ist der festen Überzeugung, dass die gegenwärtigen Tendenzen innerhalb der EU, die Kernenergie nicht als zukunftsfähige Energiequelle zu betrachten, aufgegeben werden müssen. Alle Erzeugungsarten für elektrische Energie seien gemäss der tatsächlichen Umwelteigenschaften zu betrachten. Nur so könnten die Emissionen der Treibhausgase wirkungsvoll gesenkt werden.
Quelle
M.E. nach Pressemitteilung des Foratom vom 20. März 1999