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Bei der Suche nach weiteren Leichen in der gekenterten südkoreanischen Fähre «Sewol» ist ein Taucher gestorben. Der 53-Jährige sei zum ersten Mal an der Unglücksstelle im Einsatz gewesen und habe in 25 Metern Tiefe plötzlich Atemprobleme bekommen, sagte ein Sprecher der Küstenwache vor Journalisten.
Der Taucher habe darauf das Bewusstsein verloren und sei nach der Bergung im Spital für tot erklärt worden.
Es ist das erste Mal, dass ein Taucher bei der Bergungsaktion stirbt, seitdem die «Sewol» Mitte April mit 476 Menschen an Bord gesunken war. Nach bisherigem Stand starben 263 Menschen, weitere 39 werden aber noch vermisst.
Die Fähre war nach Angaben der Ermittler in der Vergangenheit regelmässig überladen. Der jetzige Reeder der «Sewol» habe bei mehr als der Hälfte der 241 Fahrten des Schiffs zu viel Ladung aufgenommen, um mehr Profit herauszuschlagen, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das Ermittlerteam aus Staatsanwaltschaft und Polizei.