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Dabei hat sich in den letzten Jahren zunehmend die Methode mit dem Da Vinci® System etabliert. Die Instrumente werden bei dieser Methode vom operierenden Arzt nicht mehr am Patienten selber bedient, sondern über eine Konsole ferngesteuert. Der Zugang zur Prostata geschieht über mehrere kleine Einschnitte der Bauchdecke, durch welche dann die entsprechenden Instrumente eingeführt werden. Der Bauch wird durch Luft gebläht, damit Platz für die Operation entsteht.
Die Ergebnisse der Tumorkontrolle und Erhaltung der Kontinenz sind mit denen der offenen Operation vergleichbar gut. Die Schonung der Potenznerven ist aufgrund der ausgezeichneten Sichtverältnisse gut möglich, wenn dies die Tumorsituation erlaubt. Trotzdem muss ehrlicherweise erwähnt werden, dass nach der Operation eine nicht unerhebliche Anzahl der Patienten an einer (evtl. vorübergehenden) Impotenz leiden. Andere mögliche Komplikationen wie Blutungen oder Infektionen sind insgesamt ungefähr gleich selten wie bei der konventionellen, offenen Methode. In der Regel dauert eine Hospitalisation 5-10 Tage. Der Patient steht bereits am ersten Tag auf und kann normal essen. Ein Dauerkatheter verbleibt für 6-12 Tage in der Blase und wird oft noch vor Austritt entfernt.
Die Wahl der Operationsmethode, offen oder Da Vinci®, ist abhängig von der Tumorsituation, allfälligen Voroperationen (Hernien, Darm-Operationen, etc.), dem Patientenwunsch und den Fähigkeiten des behandelnden Urologen. Die Ergebnisse beider OP-Verfahren sind identisch und hängen nur von der Erfahrung des Operateurs ab.
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