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Wie im Vorjahr, wurden den Thunerinnen im Cup Viertelfinale Winterthur zugelost. Obwohl Thun eigentlich Zuhause hätte spielen können, mussten sie aufgrund des fehlenden Hallenbades in Winterthur antreten.
Die Spiele gegen Winterthur waren in den Jahren zuvor immer knapp und umkämpft, am Ende gewann aber immer das Team aus Winterthur.
Durch den einen oder anderen Abgang schien nun das Team auf dem Papier nicht mehr ganz so stark wie in den Jahren zuvor.
Dennoch entwickelte sich von Beginn an ein Abnützungskampf in welchem sich die Teams im fairen Rahmen nichts schenkten. Die Thunerinnen begannen stark und konnten verdientermassen in Führung gehen und führten nach dem ersten Viertel mit 2:1 Toren.
Sie verstanden es aber nicht, mehr Ballbesitz und viel mehr Abschlüsse in Tore umzumünzen. Im Gegenteil, ein geschenkter Konter sowie ein Weitschusstor nutzten die Winterthurerinnen, um im zweiten Viertel in Führung zu gehen.
Die Torhüterinnen spielten auf beiden Seiten stark und sie konnten etliche gefährliche, aber teilweise auch zu harmlose Abschlüsse, entschärfen. So blieb die Partie weiterhin Tor arm. Mit einem schönen und wichtigen Weitschusstor von Petra von Gunten, konnte Thun knapp vor Ende des 3. Viertels zum 4:4 ausgleichen.
Zwei schnelle Tore zu Beginn des letzten Abschnittes brachten dann die Vorentscheidung. So dass am Ende ein hart erkämpfter 7:5 Sieg der Thunerinnen zu Buche stand.
Den Thunerinnen merkte man den mentalen Aspekt, in den Jahren zuvor solche Spiele gegen diese Gegnerinnen immer wieder verloren zu haben, sehr gut an. Einige Top Chancen wurden, wahrscheinlich auch aus diesem Grunde, zu wenig konsequent abgeschlossen.
Am Ende ein verdienter und auch mental sehr wichtiger Sieg.
Mit diesem Sieg ziehen die Thunerinnen ins Final Four vom 1. Juni (Halbfinale) und 2. Juni (Finale) ein.