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Die Meisterschaft wurde vom Team Oberwallis mit Skip Francoise Jaquerod dominiert. Drei der 4 Spieler bildeten bis zu den Paralympics 2022 das Schweizer Nationalteam und profitierten von den intensiven Trainings und der Spielpraxis an grossen Turnieren. Die Mannschaft verlor nur ein Spiel gegen Lausanne. Wetzikon mit dem erfahrenen Skip Marcel Bodenmann legte nach der Startniederlage gegen Oberwallis eine Siegesserie hin und qualifizierte sich problemlos für den Halbfinal. Das junge Bern-Geuyère und Albeina Basel erreichten ebenfalls den Halbfinal. Basel stellte erstmals nach langer Absenz wieder ein Team. Zusammen mit dem ehemaligen Sitzen-Leichtathleten Franz Nietlispach bildeten drei erfahrene Curler eine Mannschaft, die im Verlaufe des Turniers immer besser wurde.
Die Halbfinalspiele verliefen sehr unterschiedlich. Während Oberwallis Bern Gruère bereits nach 6 End mit 12:2 bezwungen hatte, setzte Wetzikon gegen Basel erst mit einem gestohlenen Stein im 8. End durch. Das umkämpfte Finalspiel gewann Oberwallis mit 9:6 nach drei gestohlenen Steinen im 7. End. Die Bronzemedaille sicherte sich Bern-Gruyère mit 8:5 gegen Albeina Basel.
In den Platzierungsspielen setzte sich Genf durch und schloss das Turnier auf dem 5. Rang ab. Gastgeber St. Gallen belegte mit nur einem Sieg hinter Lausanne den letzten Platz.
Der Event wurde durch das OK vom Curling Center St. Gallen sehr gut organisiert und verlief ohne Pannen. Am gemeinsamen Nachtessen am Samstagabend nahmen auch der TK-Chef Andreas Heiniger und der Nationalcoach Stephan Pfister teil.