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Regelmässiger Sport als Schutz vor Krebs
Eine im British Journal of Sports Medicine publizierte finnische Studie untersuchte den Einfluss regelmässigen Sports auf die Krebsmortalität bei Männern.
Die Autoren werteten mittels Leisure-Time Physical Activity Questionnaire die körperliche Aktivität von 2'560 Männer aus dem Osten Finnlands während eines Jahres aus. Als Messwert diente der metabolische Wert, der Aufschluss über Leistung und Sauerstoffverbrauch bei körperlicher Betätigung gibt. Bei keinem der Teilnehmer war zunächst eine Krebserkrankung bekannt.
Nach median 16.7 Jahren waren 181 Teilnehmer an Krebs gestorben. Eine Erhöhung des Sauerstoffverbrauchs um den Faktor 1.2 war mit einer 25%igen Reduktion der Krebsmortalität assoziiert, vor allem für Lungen- und Darmkrebs. Einflussfaktoren wie Alter, Untersuchungsjahr, Alkoholkonsum, Raucherstatus, BMI, Fett-, Ballaststoff- und Energieaufnahme waren dabei berücksichtigt worden. Männer mit dem höchsten Sauerstoffverbrauch (oberste Quartile, metabolischer Wert von 5.2) hatten eine um 37% niedrigere Krebsmortalität als jene in der untersten Quartile mit einem metabolischen Wert unter 3.7. Der günstige Effekt auf die Krebsmortalität bestand bei einer sportlichen Betätigung von mindestens einer halben Stunde täglich.
Konklusion der Autoren: Regelmässiger Sport von mindestens einer halben Stunde täglich senkt das Krebsrisiko bei Männern.
Link zur Studie
Br J Sports Med 2009, Published Online First: am 28. Juli - Laukkanen JA et al.
29.07.2009 - gem