Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03583.jsonl.gz/2197

In der Nacht auf Freitag kommt es zum speziellen Duell: Der 34-jährige Altmeister Lleyton Hewitt, der seine letzten US Open bestreitet, trifft in der 2. Runde auf seinen 12 Jahre jüngeren Schützling Bernard Tomic.
«Es ist seltsam», sagt Hewitt zur bevorstehenden Partie. «Das ist die einzige Art, meine Gefühle zusammenzufassen. Ich komme mit 'Bernie' super aus. Ich half ihm viel und habe diese Woche noch mit ihm trainiert.»
Hewitt zum letzten Mal in New York
Hewitt bestreitet in diesem Jahr seine letzten US Open. Ausgerechnet am Ort, wo er 2001 mit dem Finalsieg gegen Pete Sampras seinen Durchbruch schaffte, trifft er auf einen der talentiertesten australischen Nachfolger. Tomic ist als 24. der Weltrangliste der bestklassierte «Aussie», deutlich vor seinem Mentor Hewitt (ATP 166), der nur dank einer Wildcard im Hauptfeld antreten durfte.
Trotzdem dürfte es auch für ihn speziell sein. Schliesslich ist Hewitt einer der wenigen Landsmänner, die trotz Tomic' Eskapaden auf und neben den Tennisplätzen weiter an dessen Durchbruch glaubt. Gleich nach den US Open stehen die beiden ausserdem zusammen im Davis-Cup-Halbfinal im Einsatz.
Noch ein Ausrufezeichen setzen
Trotzdem will Hewitt bei seinem zweitletzten Grand-Slam-Turnier – die Australian Open bestreitet er im Januar 2016 als Abschluss – noch einmal ein Ausrufezeichen setzen. Er hat seine Ambitionen mit einem Dreisatz-Sieg gegen den Kasachen Alexander Nedowjesow im Startspiel unterstrichen und will zum ersten Mal seit 2013 wieder in eine 3. Runde vorstossen. Dazu muss die ehemalige Nummer 1 um ca. 23 Uhr Schweizer Zeit aber vermutlich noch einmal die Zeit zurückdrehen und sein bestes Tennis auspacken.
Sendebezug: SRF zwei, laufende Tennis-Berichterstattung