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Der frühere Kreml-Verwaltungschef Pawel Borodin wird gegen eine Kaution von fünf Millionen Franken aus der Haft entlassen. Dies entschied die Genfer Anklagekammer am Donnerstag (12.04.). Damit folgte sie den Wünschen seiner Anwälte.Dieser Inhalt wurde am 12. April 2001 - 09:46 publiziert
Borodins Anwälte hatten am Dienstag eine Haftentlassung verlangt, da ihrer Ansicht nach bei Borodin keine Fluchtgefahr bestehe. Die Genfer Staatsanwaltschaft hatte dagegen eine Haftverlängerung von drei Monaten gefordert.
Borodin wird Geldwäscherei und die Zugehörigkeit zu einer kriminellen Organisation vorgeworfen. Der amtierende Sekretär der russisch-weissrussischen Union und ehemaliger Schützling des russischen Präsidenten Putin soll den zwei Tessiner Firmen Mercata und Mabetex Renovations-Aufträge im Kreml zugeschanzt haben. Er und seine Familie sollen dafür rund 30 Millionen Franken kassiert haben.
swissinfo und Agenturen
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