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Der US-Republikaner und Minderheitsführer im Senat Mitch McConnell findet sich nach einer unglücklichen Formulierung in einer Rassismus-Kontroversen wieder. Der Politiker wandte sich nach einer Senatssitzung, in der ein demokratischer Vorstoss zur Änderung der Wahlrechtsbestimmungen abgeschmettert wurde, an die Medien.
Dabei antwortete er auf die Frage, was er wegen der teilweise vom Wählen ausgeschlossenen schwarzen US-Amerikanern zu tun gedenke, wie folgt: «Ihre Besorgnis ist unbegründet. Wenn man sich die Statistiken ansieht, wählen afroamerikanische Wähler zu einem ebenso hohen Prozentsatz wie Amerikaner.»
Es ist unklar, ob McConnell die Worte genau so meint, wie er sie aussprach. Trotzdem sagt er damit implizit, dass Afroamerikaner eben keine «echten» Amerikaner sind. Die Reaktionen aus dem Netz liessen nicht lange auf sich warten:
So African-Americans are NOT Americans according to the LEADER of the republicans in the senate,— Jimmy (@Jimmyrexalexand) January 20, 2022
Well I have to say that this tracks with their behaviour, but you're not supposed to actually say it...
I think this counts as progress for him. He didn't say "regular or normal" Americans.— The Plant Snob (@entireleaves) January 20, 2022
McConnell hat sich bisher nicht zum Zitat geäussert.
(leo)
Ein Quartett führender Demokratien im Indopazifik-Raum will bei einem Gipfeltreffen in Japan eine neue Initiative zur besseren Seeüberwachung anstossen, mit der auch die illegale Fischerei bekämpft werden soll. Das Weisse Haus erklärte am Dienstag, das gemeinsame Vorhaben der USA, Japans, Australiens und Indiens werde es ermöglichen, nahezu in Echtzeit eine «schnellere, weitreichendere und genauere» Meeresüberwachung zu gewährleisten.