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Die Kleinbäuerin Máxima Acuña wird seit Jahren von der Polizei und privaten Sicherheitskräften drangsaliert und bedroht. Grund dafür sind Landkonflikte mit einem Bergbauunternehmen.
Máxima Acuña lebt mit ihrer Familie seit mehr als 20 Jahren auf einem Stück Land im Norden Perus. Seit Jahren führt sie einen Rechtsstreit mit dem Bergbauunternehmen Yanacocha, das ihr Grundstück beansprucht. Die Kleinbäuerin und ihre Familie wurden von Sicherheitskräften immer wieder schikaniert und eingeschüchtert. 2011 schlugen Polizisten Máxima Acuña und ihre Tochter bewusstlos. Später versuchte die Polizei mehrfach, die Familie gewaltsam zur Räumung des Geländes zu zwingen, und zerstörte Teile ihres Hauses. Anfang 2016 vernichteten private Sicherheitskräfte die Kartoffelernte der Bäuerin. Máxima Acuña setzt sich angesichts des zunehmenden Bergbaus in ihrer Region für die Rechte auf Nahrung, Gesundheit und eine saubere Umwelt ein. Sie erhielt 2016 für ihr Engagement den renommierten Goldman-Preis, der als «Umwelt-Nobelpreis» gilt. Die gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Bergbauunternehmen ist noch nicht abgeschlossen, und die Familie wird weiterhin massiv bedroht. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission hat Peru bereits 2014 aufgefordert, für den Schutz von Máxima Acuña zu sorgen.
Brief: briefmarathon.de
Amnesty Annual Report 2015/2016: Peru
Government critics were attacked.
Excessive force by security personnel was reported.
Indigenous Peoples continued to be denied their full rights.
There was some progress in tackling impunity.
Sexual and reproductive rights were not guaranteed.
https://www.amnesty.org/en/countries/americas/peru/
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