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Schweizer Hilfswerke leisten Soforthilfe in der Höhe von rund einer Million Franken für die Opfer der Monsun-Fluten in Südasien, und die Glückskette öffnet ab sofort ihr Spendenkonto „Überschwemmungen Asien“.
Den grössten Betrag setzt das Schweizerische Rote Kreuz mit 500’000 Franken für Bangladesh, Indien, Nepal und Pakistan ein Die Caritas Schweiz hat ihrerseits 300’000 Franken freigegeben (Schwerpunkte Indien/Bangladesh), und das Hilfswerk der evangelischen Kirchen der Schweiz HEKS setzt für ein konkretes Hilfsprojekt in Bangladesh 15’000 Franken ein und will diesen Betrag in den nächsten Tagen aufstocken. Terre des hommes Lausanne plant eine Hilfsoperation für 70’000 Franken ebenfalls in Bangladesh. Andere Hilfswerke – wie Handicap International – klären zurzeit mit ihren lokalen Partnern im Katastrophengebiet konkrete Hilfsmöglichkeiten ab.
Die Hilfe umfasst in einer ersten Phase die Beschaffung von sauberem Trinkwasser, Entkeimungstabletten, Nahrungsmittel, Kleidung, Notunterkünfte und Medikamente zur Vorbeugung von Epidemien.
Die Monsun-Fluten haben mehrere hundert Todesopfer gefordert und rund 20 Millionen Menschen obdachlos gemacht. Sie haben verheerende Auswirkungen vor allem in Indien (Bihar), Bangladesh und Nepal; aber auch in Pakistan und Myanmar (früher Burma). Die Behörden sprechen von den schlimmsten Monsunregen seit 30 Jahren.