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Infrarotheizungen sind an sich vielseitig einsetzbar: Die Elemente können freistehend beziehungsweise an der Wand oder an die Decke montiert werden. Oberflächenabdeckung, Farbe und Grösse sind variabel, weshalb sie von diskret bis kontrastreich auch dekorativ eingesetzt werden können. Die Strahlerfläche besteht wahlweise aus Glas, Metall, Keramik, Stein oder anderen wärmebeständigen Materialien. Je nach Modell sind sie von einem Spiegel respektive einem Bild kaum zu unterscheiden. Die Heizelemente, jeweils einzeln in einem Raum angebracht, sind rechteckig und bis zu 2 Quadratmeter gross.
Das Funktionsprinzip einer elektrischen Infrarotheizung ist der Kochplatte vergleichbar: Die Strahlerfläche wird im Innern über eine elektrische Widerstandsheizung erwärmt. Die Heiztemperaturen bewegen sich zwischen 60 und 90°C. Die flächig abgestrahlte Wärme wird vom Menschen als behaglich empfunden. Nicht zu verwechseln sind sie mit den effektiv rot strahlenden Heizschlangen und anderen Hochtemperatur-Strahlungsheizungen. Und streng genommen unterscheiden sie sich auch von Elektrospeicherheizungen, weil bei diesen die Wärme vor allem über die Luft – und nur zu einem geringen Anteil mit Infrarotstrahlen – in einem Wohnraum verteilt wird.