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Even for regulars at the Löwenbräukunst art hub it is a challenge to find the Object A space. The wide vitrined space with a few pillars is in the hallway joining the two wings of the building, next to the Edition Patrick Frey office. The space has not yet gained the profile of the other galleries and institutions in the hub, though there is great promise in the understated premise of hosting temporary projects. In November it hosted a project by the Italian artist Cristian Fogarolli in collaboration with curator Giulia Busetti that stems from the artist’s investigation of mental health institutions in Europe. The show was selected through an open call from the Italian Council and the first iteration of the project took place in Berlin at STATE Studio. The show, titled «Pneuma», will travel to MAMBO in Bologna next year.
Tag: Reading Rämistrasse
Um sich mit seinen verkümmerten Augen in den schlammigen Süssgewässern im Bergland von Guayana zurechtzufinden, hat der Zitteraal aus Muskelzellen Organe entwickelt, die Spannungen erzeugen und ein elektrisches Feld um seinen Körper bilden. Algen, Steine oder andere Fische werfen die Impulse zurück, die vom Aal ausgesandt werden und das Feld verzerren. Umgehend wird an verschiedenen Stellen des Körpers die Zeitcodierung verglichen. Es ist die Störung der Signale im Informationsfluss des verschobenen elektrischen Feldes, der glitch, durch die der Zitteraal jeweils das Aufscheinen einer neuen Möglichkeit wahrnimmt, wenn er durch das trübe Wasser gleitet. Durch die in Serie geschalteten Spannungen, die sein Körper fortlaufend freisetzt, erhält der Zitteraal ein räumliche Vorstellung von seiner Umgebung, wobei im Hirn das so entstehende elektrische Bild das visuelle ergänzt.
Just a year ago the Landesmuseum was home to «Indiennes: Stoff für tausende Geschichten». That exhibition illuminated countless aspects of Switzerland’s entanglement in colonial trading and the social and political repercussions of the textile industry, materially (apologies) furthering mainstream understanding of the subject. What now can be learnt from or about the exhausted man? Or the exhausted image of man?
http://www.mai36.comThe first Matt Mullican show I ever saw threw me a little bit. All these bright yellow-and-white stencilled works. They looked not so much like «semiotics», the science of symbols, so much as «signage», as in, actual physical street signs: the instructions that construction teams use on building sites and roadsides to ward off members of the general public.
Any critical writing collected under the mantle Reading Rämistrasse is as much about its distance from, as proximity to, Zürich’s art establishment. A half-ruined Bauamt (building authority) in the old centre of Dietikon seems a long distance from those clinically well-lit chambers.
Selten erhalte ich die Gelegenheit, neu entstehende Projekte, die ausserhalb der gewohnten Räume und mit den bekannten Akteur*innen stattfinden, von Beginn weg zu verfolgen. Umso aufregender war meine Begegnung mit der Veranstaltung Housewarming eines kuratorischen Kollektivs unter dem temporären Namen «Im Grafenhag». Das Kollektiv besteht aus Jamira Estrada, Julia Hegi, Antonia Truninger und Sophia Lara Nimue Schweizer, welche solch diverse Hintergründe wie Kunst- und Architekturgeschichte, Film, Linguistik, Philosophie und Musik vereinen. Ein breites Spektrum, welches Raum für Wissen und Verhandlung bietet – Raum, der sich in der Anlage des Projekts bemerkbar macht. Im Grafenhag (imagine a house) ist ihr temporäres Projekt, welches ab September 2020 rund ein halbes Jahr Bestand haben wird.
Zugegeben, es gibt Kunstausstellungen, die auf den ersten Blick sexyer sind als solche der neuzeitlichen Landschaftsmalerei. Monochromer Vedutenschleim, Schäferstündchen im Rauschewald, die Heilige Familie merkwürdig gechillt beim Picknick – seriously? Aber vielleicht kann ja gerade das angestaubte Genre der Landschaft den Blick schärfen für die Sensation des Unspektakulären und die futurologische Doppelbödigkeit des Überkommenen. Im Kunsthaus Zürich gibt's dazu reichlich Gelegenheit. Die nüchtern betitelte Ausstellung «Landschaften» spannt einen Bogen von mittelalterlicher Sakralkunst über neuzeitlich-holländische Flachlandschaften bis hin zu sparsam dosierten modernen und postmodernen Experimenten (Cy Twombly, Goethe in Italy (Scence II), 1978).
Betreten wir Clifford E. Bruckmanns Ausstellung «six degrees of memories, decisions, potentials» im kürzlich eröffneten Kunstraum unanimous consent, tauchen wir sensorisch in den Vorraum eines Hallenbads ein. Es riecht chlorig, ist heiss und schwül.
Verlässt man den Lift im Dachgeschoss und betritt das Hamlet, das von einem Garten umschlossen ist, gerät man in eine entrückte Welt.
Sollen wir da rein? In diesen violett ausgeleuchteten, mit Rasen ausgelegten Raum, der wie ein sonderliches Gewächshaus oder ein dystopisches Labor aussieht? Neonröhren, ein schwerer, zerfetzter Vorhang aus Silikon; Objekte aus demselben Material, die irgendwie an Tiere, aber irgendwie auch an Pflanzen erinnern, nehmen den Raum mit ihren tentakelartigen Extremitäten ein. Sollen wir da wirklich rein?