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Steven Mack - ein gewagtes Leben
publiziert am 19.11.2017 20:50
Steven Mack ist ein Schweizer Extremsportler. Bereits mit 12 Jahren fing er an sich regelmässig in Gefahr zu begeben, da er den Nervenkitzel suchte. Es ging immer alles gut, bis er jedoch am 28.5.2006 einen Pendelsprung von der Ganterbrücke im Wallis wagte. Obwohl er alles richtig installiert hatte, stürzte er wegen eines gerissenen Seils 150 Meter in die Tiefe. Trotz zahlreichen gebrochenen Knochen überlebte er wie durch ein Wunder. Er ist jedoch seit dem Unfall blind.
Doch Steven lässt sich nicht unterkriegen. Bereits ein Jahr nach dem Unfall fing er blind wieder an zu klettern. Wegen dieser Stärke wurden die Medien auf ihn aufmerksam. Er hielt zahlreiche Vorträge, sprach in diversen Talkshows und hatte Fotoshootings. Doch bei einem dieser Fotoshootings wurde ihm klar, dass er so nicht weiterleben konnte.
Auch seine zukünftige Frau, die ihm damals noch fremd war, sagte zu ihm, er ginge mit seinen Vorträgen den falschen Weg. Deshalb sagte er alle seine Termine ab und schmiss seine Biografien (Der Blindgänger - Das gewagte Leben des Steven Mack), sein Handy und seinen Laptop weg. Er zog für 40 Tage in eine Waldhütte in Adelboden, wo er als Beschäftigung die Bibel hörte. Doch das alles brachte ihm seelisch keine Heilung. Er kletterte auf einen Baum und wollte sich das Leben nehmen. Ihm wurde auf dem Baum jedoch klar, dass dies nicht die Lösung sei. Er wollte mit seinem Schicksal nicht mehr länger im Mittelpunkt stehen.
Er kam dann dennoch am 10.11.2017 zu uns an die Schule, um einen Vortrag über seine Lebensgeschichte zu halten, da an diesem Tag ein Teil der Lehrpersonen an einer Weiterbildung war. Es war jedoch ein sehr interessanter und eindrücklicher Vortrag.
Yasmin und Stefania 8e