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Wann sind die Wahlen?
Die Nationalratswahlen finden am 20. Oktober 2019 statt. Die Wahlunterlagen sind bereits an alle Stimmberechtigten versandt. Das heisst, jetzt gilt’s ernst!
Du findest mich auf der Hauptliste der FDP. Die Listenplätze wurden alphabetisch vergeben und somit ist meine Listennummer 4a.12!
Wie wähle ich?
Wenn du mich optimal unterstützen willst, dann nimm eine leere Liste und schreibe meinen Namen und meine Listennummer zweimal auf. Auf der Liste musst du als Partei noch die FDP vermerken, damit die übrigen 10 leeren Linien als Parteistimmen an die FDP gehen. Natürlich kannst Du auch auf einer Liste einer anderen Partei meinen Namen zweimal notieren, dann müssen aber mindestens zwei andere Namen gestrichen werden, da höchstens 12 Namen auf einer Liste stehen dürfen.
Du kannst wählen, ob du eine vollständige Partei-Liste einwirfst oder eine leere Liste nimmst und diese mit Kandidierenden, denen du deine Stimme geben willst, befüllst. Dabei bist du völlig frei, wen du auf die zwölf möglichen Zeilen schreibst. Wichtig ist, dass du den vollständigen Namen und die jeweilige Listen-Nummer notierst.
Wenn Du eine Parteiliste verwendest, kannst du immer noch eine persönliche Gewichtung vornehmen, indem du darauf Namen streichst und dafür andere Namen doppelt aufführst. Wichtig ist, dass am Schluss nicht mehr als 12 Namen auf einer Liste stehen. Dieses Vorgehen nennt man kumulieren.
Wenn Du eine leer Liste nimmst, kannst du Kandidatinnen und Kandidaten unterschiedlicher Parteien darauf einfach oder doppelt aufführen. Diesen Wahlvorgang nennt man panaschieren. Die nicht ausgefüllten Zeilen auf dem Stimmzettel zählen als Parteistimme für die Partei, die du auf der Liste im Feld „Partei“ notiert hast.
Warum soll ich wählen?
Du solltest wählen, weil du als Wählerin oder Wähler mitbestimmen kannst, welche politischen Schwerpunkte in der Zukunft für die Schweiz gesetzt werden. Wir stehen vielen Herausforderungen gegenüber, beispielsweise in der Digitalisierung, Rentenreform und unserem Verhältnis zur EU. Zudem kommt dem Thema „Nachhaltigkeit“ für uns als jüngere Generation besondere Bedeutung zu. Nicht nur in Bereichen wie Umwelt und Ernährung, sondern grundsätzlich als Prinzip der Generationengerechtigkeit. Die Generation der U40 muss sich deshalb unbedingt aktiv in die nationale Politik einbringen.
Denn es darf nicht sein, dass die Politik von heute durch kurzfristiges Denken und Handeln den Freiraum künftiger Generationen massiv einengt. Wir brauchen Lösungen, die ökonomisch, ökologisch und sozial vertretbar sind!
Kennst du schon meinen Kurzvideo?