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Die Nikkei-Zeitung vom 19. März berichtete eine Reihe von Bewegungen in Tohoku, um Erlebnisse und Erinnerungen an der Naturkatastrophe vom 11. März 2011 den Nachkommen zu überliefern.
Das Museum Rias Ark in Kesennuma (Präfektur Miyagi) will 160 Trümmer, die beim monströsen Tsunami entstanden sind, bewahren. Das Wort „Trümmer“ benutzen heute viele Japaner nicht gerne, weil „die Trümmer“ für die Betroffenen keine Trümmer ist, sondern einst etwas Teures waren. Das sind zum Beispiel Puppe, Nähemaschine, Reiskocher oder Schulranzen. In der ständigen Ausstellung wird auch Isoliermaterial, an dem sich die vom Tsunami mitgerissenen Leute festhielten, oder Gasflasche, die die ganze Nacht durch explodierte, zu sehen sein.
In der Gemeinde Minami-Sanriku gibt es freiwillige Fremdenführer für die regionale Touren. Sie starteten im Mai letzten Jahres das Erzählergilde-Projekt. Eine freiwillige Fremdenführerin von Kesennuma sagt: „Es gibt mehr Arbeit als vor der Katastrophe. Bei meisten Fragen handelt es sich um die Katastrophe.“ Die Präfektur unterstützt die Erzähler mit Seminaren. Die Fremdenführerin, die an einem Seminar teilnahm, hat „die Art und Weise der Erzähltechniken gelernt.“