Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03494.jsonl.gz/1916

Die Geschwister Aram und Vartan, armenischstämmige Iraner, haben sich seit langem nicht mehr gesehen. Nach dem Tod des Vaters ging Aram für sein Studium in die USA, während sein älterer Bruder und die Mutter nach Armenien übersiedelten. In den USA lernt Aram eine Armenierin kennen und lieben und will nun, dem Brauch folgend, bei der Familie seiner Freundin um deren Hand anhalten. Bevor Aram seine Freundin jedoch heiraten kann, muss er noch in den Iran reisen für eine Geschlechtsumwandlung. Auf der Fahrt durch das ihm fremde Land nimmt Aram die grossen, kulturellen und religiösen Unterschiede war. Auf liebevolle und humorvolle Weise zeigt der Film die Reise des jungen Transmannes Aram zu seinen Wurzeln in Armenien und gleichzeitig zu seinem wahren Selbst.
Pouria Heidary Oureh, geboren 1984 in Teheran, begann in jungen Jahren sich insbesondere über Zeichnungen für visuelle und darstellende Künste und fürs Geschichtenerzählen zu interessieren. Seinen Studienabschluss erlangte er am SAE Institute of Digital Film in Dubai. Bevor er seine eigenen Filme drehte, arbeitete er mit verschiedenen bekannten iranischen Regisseur*innen in und ausserhalb Irans. «Der Aprikosenhain» ist sein erster Kinospielfilm.