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Mit dem Inkrafttreten der NFA übernahmen die Kantone neue Aufgaben. So sind die Kantone seit dem 1. Januar 2008 für den Betrieb und die Verwaltung der Heime, Werkstätten und Tagesstätten für Behinderte in ihrem Gebiet zuständig. Mit anderen Worten, sie übernehmen die kollektiven Dienstleistungen der Invalidenversicherung (IV), für die früher der Bund zuständig war.
Nach dem Bundesgesetz über die Institutionen zur Förderung der Eingliederung von invaliden Personen vom 6. Oktober 2006 (IFEG) müssen die Kantone Konzepte erarbeiten, die ihre diesbezügliche Behindertenpolitik aufzeigen. Die Konzepte mussten bei der erstmaligen Erstellung dem Bundesrat zur Genehmigung vorgelegt werden. Am 28. März 2012 hat der Bundesrat das letzte noch ausstehende Konzept genehmigt. Damit verfügen nun alle Kantone über ein vom Bundesrat genehmigtes kantonales Behindertenkonzept und erfüllen die Bedingungen der Übergangsbestimmung gemäss Artikel 197 Absatz 4 BV.
Die SODK begleitet die Umsetzung der NFA und des IFEG in den Kantonen. Sie fördert durch Kolloquien, Arbeitsgruppen und Studien den Erfahrungsaustausch zwischen den Kantonen und stellt zudem den Informationsaustausch zwischen den zuständigen Stellen des Bundes und den Kantonen sicher. Eine weiterführende Dokumentation findet sich hier.