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Monica Rehm: «Mitarbeitende, die nicht rauchen, machen während der Arbeitszeit keine Rauchpausen und sind dadurch produktiver.»
Wer raucht, lebt kürzer. Im Schnitt verringert sich die Lebenserwartung von rauchenden Menschen um 14 Jahre. Rauchen verursacht der Gesellschaft jährlich Kosten von fast zwei Milliarden Franken; erzeugt durch Tabakkonsum verursachte Erkrankungen und Todesfälle sowie damit verbundene Produktionsausfälle.
Immer mehr Arbeitgebende schreiben deshalb ihre Stellen bevorzugt für Nichtrauchende aus. Dieser Passus scheint für Rauchende eine Diskriminierung zu sein. Aus Sicht der Nichtrauchenden ist er es jedoch nicht. Denn Mitarbeitende, die nicht rauchen, machen während der Arbeitszeit keine Rauchpausen und sind dadurch produktiver. Sie verursachen somit keine Produktionsausfälle. So ist es nur verständlich, dass immer mehr Arbeitgebende nichtrauchende Mitarbeitende bevorzugen.
Betrachten wir das Ganze noch von einer anderen Seite: Der Tabakkonsum durch die Rauchenden entlastet die AHV und die Pensionskassen. Denn wer raucht, lebt kürzer. Sowohl die AHV als auch die Pensionskassen müssen folglich ihre Renten weniger lang ausbezahlen. Und die Arbeitgebenden müssen ihren Teil der Beiträge an die AHV und Pensionskassen ebenfalls weniger lang bezahlen. Das so zu lesen, ist starker Tobak! Zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise gehört aber auch dieser Blickwinkel.
Es ist nun mal so, dass Rauchende zwar enorme Gesundheitskosten verursachen, aber die Vorsorgekassen und die Arbeitgebenden durch ihren früheren Tod auch erheblich entlasten. Im englischen Sprachgebrauch gibt es für Ersparnisse, die durch ein frühzeitiges Ableben erfolgen, sogar einen Begriff: «death benefit». Bedeutet sinngemäss «Mehrwert durch Tod». Bei uns ist die Rede hingegen von «Langlebigkeitsrisiko».
Wer raucht, verkürzt in der Tat sein Leben. Das haben zahlreiche Studien bewiesen. Es gibt kaum noch jemanden, der oder die nicht direkt oder indirekt mit dem Tod durch Rauchen konfrontiert ist. Ich selbst war davon betroffen. Mein Lieblingsmensch starb vor einigen Jahren an einem Hirntumor, verursacht durch Lungenkrebs, der wiederum durch das Rauchen begünstigt wurde. Ich hatte lange an diesem Verlust zu nagen. Heute bin ich dafür sogar dankbar. Denn ich rauchte bis kurz nach seinem Tod bis zu zwei Päckchen am Tag! Danach hörte ich von einem Tag auf den anderen damit auf. Seitdem habe ich keine einzige Zigarette mehr angerührt.
Hypnose hat mein Leben nachhaltig verändert. So habe ich beschlossen, mein Leben noch viele Jahre rauchfrei zu geniessen. Wie dumm für die Vorsorgekassen, dass ich nun ein Mensch mit erhöhtem «Langlebigkeitsrisiko» bin.