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Der Kompositionswettbewerb des FIMS existiert seit 1985. Er bezweckt die Förderung von liturgischen und nicht liturgischen Werken, die vom Sakralen inspiriert sind. Seit seiner Schaffung stand der Wettbewerb im Zeichen verschiedener Themen, von der Vertonung liturgischer oder poetischer Texte bis hin zu einer musikalischen Vertonung eines Bildes für die unterschiedlichsten Formationen. Renommierte Komponisten gehörten der Jury an - Arvo Pärt, Edison Denisov, Philippe Herreweghe – und haben im Laufe der Jahre zur internationalen Reputation des Wettbewerbs beigetragen.
Im Rahmen dieser 14. Ausgabe können die Teilnehmenden bis zum 15. Oktober 2021 ein Werk einreichen, das ausschliesslich für die folgende Instrumentierung komponiert ist: (chromatisches) Akkordeon und Streichquartett. Die Komposition muss einen Bezug haben zu Die letzten sieben Worte unseres Erlösers am Kreuze – Streichquartett, Opus 51 von Joseph Haydn.
Die internationale Jury besteht aus den folgenden Mitgliedern:
Xavier Dayer (Schweiz) Präsident
Tristan Murail (Frankreich) Komponist
Stefano Gervasoni (Italien) Komponist
Toshio Hosokawa (Japan) Komponist
Hans Egidi (Schweiz) Bratschist
Die Jury berät sich vom 17. bis 19. November 2021 in Freiburg und verleiht den ersten Preis, der sich auf CHF 10'000 (zehntausend Schweizer Franken) beläuft. Die Jury vergibt zudem auch einen zweiten Preis in der Höhe von CHF 2'000 (zweitausend Schweizer Franken).
Sofern keine aussergewöhnlichen Umstände eintreten, auf welche die Organisatoren keinen Einfluss haben, wird das mit dem ersten Preis des Kompositionswettbewerbs 2021 ausgezeichnete Werk vom Quatuor Sine Nomine und vom Akkordeonisten Teodoro Anzellotti aufgeführt. Das Konzert findet im Rahmen des 19. Internationalen Festivals Geistlicher Musik, Freiburg am 6. Juli 2022 statt.
In Zusammenarbeit mit Espace 2 - RTS (Radio Télévision Suisse)