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Beitrag 1: Zoropsis spinimana
Die aus dem Mittelmeerraum stammende Spinne konnte 1994 erstmals in der Schweiz (Basel) nachgewiesen werden.
Die beachtliche Grösse (weibliche Tiere können mit ausgestreckten Beinen 5 cm gross werden) und die auffällige Zeichnung machen Zoropsis spinimana unverwechselbar. Der deutsche Trivialname Nosferatu-Spinne beruht auf der Zeichnung des Vorderleibs (gleicht dem Vampir aus dem Spielfilm «Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens» (1922)).
Diese Spinnen überwältigen ihre Beutetiere (primär Insekten) als freilaufende Jäger und nutzen kein Fangnetz. Für uns Menschen geht von den Spinnen keine Gefahr aus. Sollte eine Spinne in einem Gebäude gefunden werden, so kann sie mit der Becher-Karton-Methode an einen frostsicheren Ort (z. B. Asthaufen) nach draussen befördert werden.
Zoropsis spinimana ist ein gutes Beispiel dafür, wie unmittelbar sich die Klimaerwärmung auswirken kann. Inzwischen können die Tiere vielerorts entdeckt werden, wie beispielsweise eben auch an unserer Schule.
Bild 1: Handyaufnahme von Z. spinimana (w) früh morgens im Altbau
Bild 2: Portraitaufname von Z. spinimana mit dem Stereomikroskop (10 fach vergrössert)