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Tod eines Handlungsreisenden
(Death of a Salesman)
von Arthur Miller
Bearbeitung von Georg Suter nach der Fassung von Volker Schlöndorff und Florian Hopf
Aufführungsrechte: Deutscher Theaterverlag
Über 30 Jahre reiste Willy Loman als Handelsvertreter durch die Lande, in die grossen Städte – doch jetzt ist er am Ende. Er ist alt geworden, die jungen Einkäufer in den Städten kennen ihn nicht mehr. Und so fährt er die hunderten Kilometer wieder heim, ohne etwas verkauft zu haben, ohne einen Penny verdient zu haben. Und er ist müde geworden, das Autofahren wird mehr und mehr zur Qual, sein Chef rät ihm, sich «eine Weile auszuruhen».
Der Traum, Nummer Eins zu werden. Der Traum vom ganz grossen Glück, Erfolg und Ruhm. Der Traum von Anerkennung. Für Willy Loman ist dieser Traum nicht in Erfüllung gegangen. Ein eigenes Geschäft oder auch nur ein ruhiges Alter in bescheidenem Wohlstand sind unerreichbare Ziele geworden. In dieser tiefen Sinnkrise flüchtet Willy sich in eine irreale Welt, die er sich aus Träumen und Erinnerungen zusammenbaut.
Tod eines Handlungsreisenden ist die Geschichte eines Mannes, der sich selbst in seinen Träumen und Erwartungen verliert und der den Halt, den ihm seine Mitmenschen zu geben versuchen, nicht erkennen kann. Es ist die Geschichte von Söhnen, die an ihren eigenen und den Erwartungen ihres Vaters zerbrechen. Es ist aber auch die Geschichte einer geradezu grotesken Gesellschaft, die sich ganz dem Traum von Erfolg und Wohlstand verschrieben hat und sich dabei selbst verliert.
Mitwirkende —>