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Steinzeitliche und römische Funde beweisen, dass der alte Schafmattübergang schon immer begangen war. Im Mittelalter verlief die Grenze zwischen Sisgau und Frickgau längs der Ergolz. Sie trennte Oltingen, das 1241 erstmals urkundlich erwähnt wird, in zwei Teile. Die rechtsufrige Hälfte gehörte als Lehen der Grafen von Habsburg-Laufenburg zur Herrschaft Kienberg. Die linksufrige Hälfte war schon 1372 farnsburgisch und kam 1461 an die Stadt Basel. Das kienbergische Oltingen wechselte mehrmals den Besitzer, bis es im 17. Jahrhundert endgültig an Basel fiel.
Sehenswürdigkeiten: Kirche St. Nikolaus aus dem Jahre 1296 mit Glocken von 1440 und 1493 und einer Kanzel von 1667. Der heutige Bau stammt aus der Spätgotik. Bei der Renovation der Kirche 1956-1958 wurden prächtige Fresken aus dem 15. Jahrhundert entdeckt, freigelegt und restauriert. Mittelalterliches Haus aus mächtigen Tuffsteinquadern. Alte Säge mit grossem Wasserrad. Ortsmuseum.