Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/57461

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird ersucht, über das Zentrale Ausländerregister Daten einzuholen über die Anmeldungen und Aufenthaltsbewilligungen im Rahmen der Personenfreizügigkeit, um den Kantonen umgehend ausführliche Informationen über die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zu verschaffen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Statistikdienst des Imes veröffentlicht mittels Daten des Zentralen Ausländerregisters (ZAR) jeweils eine jährliche Spezialauswertung über das Freizügigkeitsabkommen. Die Referenzperiode richtet sich nach dem Abkommen und dauert jeweils vom 1. Juni bis zum 31. Mai des folgenden Jahres. Diese Spezialauswertung umfasst eine detaillierte Auswertung der EU/Efta-Staatsangehörigen. Die Bestände werden u. a. nach Herkunftsland, Aufenthaltstitel und Kanton unterteilt. Die während diesem Zeitraum eingereisten Personen werden dazu u. a. nach dem Grund der Einreise und nach Branchen aufgeteilt. Da die zum Arbeitsmarkt zugelassenen EU/Efta-Angehörigen berufliche Mobilität geniessen, basieren die in der Spezialauswertung veröffentlichten Daten auf den Neuzulassungen zur Erwerbstätigkeit. Die Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt können dagegen im ZAR nicht mehr erfasst werden. Damit enthält das ZAR keine Informationen mehr über die Bestände der ausländischen Erwerbspersonen insgesamt. Um diese Lücke zu schliessen, beauftragte der Bundesrat das Imes und das BFS, im Rahmen der schweizerischen Arbeitskräfteerhebung eine Zusatzstichprobe von 15 000 zufällig aus dem ZAR gezogenen Personen durchzuführen (Ausländerstichprobe). Die daraus gewonnenen Daten erlauben es, den Bestand, die Struktur und die Entwicklung der ständigen ausländischen Erwerbspersonen zu ermitteln. Zudem wird im Rahmen des Arbeitsmarktobservatoriums des Bundes im Frühjahr 2005 über die bisherigen Erfahrungen mit dem Freizügigkeitsabkommen umfassend informiert.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.