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Damit dürfte die Nachfrage in diesem Jahr bei durchschnittlich 90,6 Millionen Barrel pro Tag liegen, hiess es weiter. Im kommenden Jahr wird dann wieder mit einem deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Rohöl gerechnet. Für 2021 erwarten die Opec-Experten einen Zuwachs um 7,0 Millionen Barrel pro Tag, wobei sie ihre Prognose für 2021 nicht verändert haben.
Die Opec machte allerdings eine Einschränkung: Die Nachfrageprognose gilt nur, wenn es zu keinen weiteren grösseren Einschränkungen in der Corona-Krise kommt.
Ausserdem erhöhte die Opec die Schätzung für die Fördermenge im zweiten Quartal in den Ölstaaten ausserhalb des Kartells. Demnach dürfte die Produktion im laufenden Jahr nur um 3,03 Millionen Barrel pro Tag sinken und damit um 235 000 Barrel weniger als in der vorangegangenen Schätzung prognostiziert. In den USA, einem wichtigen Konkurrenten der Opec-Staaten, ist die Zahl der Förderanlage im Zuge der Corona-Krise deutlich gesunken.
Die eigene Produktion bezifferte die Opec für Juli auf durchschnittlich 23,17 Millionen Barrel pro Tag und damit knapp eine Million Barrel höher als im Juni. Derzeit gilt in den Opec-Staaten eine Förderbegrenzung als Reaktion auf den Preisverfall in der Corona-Krise. Zuletzt wurde die Begrenzung aber ein Stück weit gelockert./jkr/jsl/he
(AWP)