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In der Schweiz ansässige internationale Sportorganisationen weisen regelmässig duale Strukturen auf: Neben der bekannten Verbandstätigkeit üben sie parallel dazu, unter Beizug von Tochtergesellschaften, auch eine erhebliche wirtschaftliche Tätigkeit aus. Die vorliegende Berner Dissertation versucht, dieses in der hiesigen Rechtslandschaft als terra incognita zu bezeichnende Konstrukt des Vereins als herrschendes Unternehmen im Konzern in seinen Grundzügen darzulegen. Dabei wird das kompakte schweizerische Vereinsrecht mit dem heterogenen Konzernrecht zusammengefügt und dargelegt, weshalb die Rechtsform des Vereins für Sportorganisationen weiterhin adäquat ist. Nach einlässlichen fusionsrechtlichen Überlegungen wird die Übertragbarkeit der im Aktienrecht entwickelten Konzernhaftungsprinzipien auf Vereine analysiert. Weiter befasst sich diese Arbeit – unter Einbezug der laufenden Revision des Aktienrechts – mit den Revisions- und Rechnungslegungspflichten sowie Corporate Governance-Aspekten solcher Vereinskonzerne.