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Am 24. Januar begehen wir wie jedes Jahr den Tag des_der gefährdeten Anwält_in 2021 liegt der Fokus auf Aserbaidschan. Es werden Proteste und Seminare in Solidarität mit den Menschenrechtsanwält_innen in Aserbaidschan organisiert.
Am 24. Januar 1977 wurden vier Gewerkschaftsanwälte und ein Angestellter in ihrem Büro in Madrid, Spanien, ermordet, einfach weil sie ihre Arbeit machten. Einer der Mörder entkam mit einer Bewilligung des Untersuchungsrichters vor der Verhandlung. Ein anderer, der zu 193 Jahren verurteilt wurde, entkam während seiner Bewährung und ist auf freiem Fuss. Der dritte, mit der gleichen Strafe, entkam, während er auf Bewährung war, wurde von Brasilien ausgeliefert und kürzlich freigelassen. Der vierte, der zu 63 Jahren verurteilt wurde, starb im Gefängnis. Alle waren mit rechtsextremen Parteien verbunden.
Eine von über 30 internationalen, europäischen und nationalen Anwält_innenorganisationen unterstützte Petitition wird den jeweiligen Botschaften übergeben und an die aserbaidschanische Regierung geschickt.
Zur Situation in Aserbaidschan findet am Donnerstag, den 21. Januar 2020, ein online Seminar statt:

Invitation to an online Seminar – Day of the Endangered Lawyer (Azerbaijan) –
Registration
Speakers:
Moderated by: Dr. Marina Brilman (international human rights adviser, Law Society of England and Wales)