Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03484.jsonl.gz/110

Der Anteil der Medikamente an den Gesundheitskosten ist seit Jahren stabil und lag 2015 bei 12.7 Prozent. Insbesondere verstärkte Preisüberprüfungen von bereits in der Spezialitätenliste (SL) etablierten Medikamenten haben dazu geführt, dass der Index der Medikamentenpreise deutlich gesunken ist.
Medikamente sind ein kleiner Budgetposten
Durchschnittlich geben Schweizer Haushalte 2.3% ihres verfügbaren Nettoeinkommens für Medikamente aus. Dies umfasst die gesamten Ausgaben für Medikamente. Es wird also nicht nur derjenige Anteil miteinbezogen, den die Haushalte direkt (über Selbstbehalt, Franchise oder für nicht vergütete Medikamente) bezahlen, sondern auch der über die Krankenkassen finanzierte Anteil ist darin enthalten. Die Ausgaben für Medikamente sind im Vergleich zu anderen Ausgabenposten bescheiden, so geben die Haushalte mit 2.7% des Einkommens mehr fürs Telefonieren aus.