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Über lange Zeit wurden die Maiensässe Chant Sura und Chant Dadaint von mehreren Familien gemeinsam genutzt. Mit dem Strukturwandel in der Landwirtschaft haben sie diese Bewirtschaftungsform in den 1950er-Jahren aufgegeben. Noch heute zeugen die Gebäude vom damaligen Leben und der damaligen Bewirtschaftungsgemeinschaft.
Zum Baubestand von Chant Dadaint gehören drei Viehschermen, drei Ruinen von Viehschermen, eine stark beschädigte Sennhütte mit Milchkeller und zwei zerfallene Käsekeller. Die Bauten wurden in beeindruckender Lage entlang einer Gebäudekante erbaut.
Im Sommer 2020 wird eine Gruppe von Zivis im Einsatz sein, um das Bruchsteinmauerwerk und die hölzernen Dachkonstruktionen instandzustellen. Zwei bis drei Bauten der Baugruppe sollen so instand gestellt werden, dass die ursprüngliche Ausdehnung der Gebäudegruppe wieder ersichtlich wird.
Partner vor Ort:
Pro Terra Engiadina