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Sie ist mittlerweile über den ganzen Mittelmeerraum verbreitet und auch in Portugal ist sie so häufig anzutreffen, dass man sie für heimisch hält. Sie stammt jedoch aus Mittelamerika und wurde nach der Eroberung Mexikos zuerst in Spanien und dann im gesamten Mittelmeerraum so wie in der Algarve eingeführt.
Verwildert finden wir dort an steinig-trockenen Hängen, meist in Küstennähe. Wie andere Sukkulenten auch, ist sie gut an trockene Standorte angepasst.
Agaven wachsen sehr langsam und bilden nur einmal nach Jahren oder Jahrzehnten einen beachtlichen Blütenstand aus, der bis zu 10 m erreichen kann. Die Kapseln der Agave, die sich aus den Blüten entwickeln, beherbergen hunderte Samen. Nach der Blüte stirbt die Pflanze zwar ab, doch werden auch zahlreiche Nebentriebe gebildet.
Am Bekanntesten ist die Amerikanische Agave, die oft als Amerikanische Aloe bezeichnet wird, die jedoch nicht mit der Aloe verwandt.
In Portugal wurden die dickfleischigen Blätter, die sehr faserig sind, lange Zeit zur Seilherstellung verwendet.
Die Herstellung wird heute leider nur noch auf Touristenmärkten präsentiert und nur die älteren Portugiesen beherrschen noch dieses Können.