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Der Schweizer Cellist Daniel Haefliger, der heute in Genf lebt, wurde in den USA geboren. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er bei Philippe Mermoud und bei Walter Grimmer, anschliessend folgten intensive Studien bei André Navarra in Wien. Parallel zu seinen Engagements als Solocellist des Ensemble Modern in Frankfurt und der Camerata Bern widmete er sich intensiv seiner Karriere als Kammermusiker. Als solcher wie auch als Solist wird er regelmässig an wichtige internationale Festivals in Europa, Südamerika und Australien eingeladen. Sein besonderes Engagement gilt der Musik unserer Zeit: Zahlreich sind die Uraufführungen von Werken, die in enger Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten wie György Kurtág, Brian Ferneyhough, Franco Donatoni und György Ligeti einstudiert wurden. Seit 1989 ist er Mitglied des Ensemble Contrechamps in Genf. In seinen CD-Einspielungen finden sich hauptsächlich Werke der Kammermusik, unter anderem mit den Swiss Chamber Soloists, dem Ensemble Contrechamps und Heinz Holliger. Neben seinen musikalischen Aktivitäten war Daniel Haefliger Gründungsmitglied der 1983 ins Leben berufenen musikwissenschaftlichen Zeitschrift Contrechamps. Er ist Gründungspräsident und Mitglied der Künstlerischen Leitung der 1999 zusammen mit Jürg Dähler und Felix Renggli ins Leben gerufenen Swiss Chamber Concerts. Er unterrichtet Kammermusik an der HEM Lausanne und leitet eine Celloklasse in Genf. Sein Cello wurde gebaut von Giovanni Grancino in Mailand 1695.