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Die Bibel ist ein sehr umfangreiches Buch. Gedruckt umfasst der Bibeltext zwischen 1300 und 1600 Seiten. Zur besseren Orientierung hilft die Einteilung in Buchgruppen sowie die Aufteilung in Kapitel und Verse. Die Kapitelzählung geht auf den englischen Erzbischof Stephen Langton aus dem 13. Jahrhundert zurück. Die Nummerierung der Verse hat der französische Buchdrucker Robert Etienne im Jahre 1551 bei einer griechisch-lateinischen Ausgabe des Neuen Testaments eingeführt. Die Bibeln der Lutherzeit kannten die Verseinteilung noch nicht. Seit dem 17. Jahrhundert hat sich die Kapitel- und Verseinteilung dann allgemein durchgesetzt.
Eine Bibelstellenangabe hat seither in der Regel die Form:
- Buchname (evtl. mit vorangestellter Ziffer)
- Kapitelziffer
- Versziffer Anfang (-Versziffer Ende)
Eine Besonderheit ist, dass man anstatt der zweiten Versziffer in einer Stellenangabe auch »f.« oder »ff.« schreiben kann:
- 1,1 f. sind Vers 1 und der folgende Vers 2.
- 1,1 ff. heisst Vers 1 und die folgenden Verse bis zum Ende der Sinneinheit.
Dasselbe Verfahren ist bei Kapiteln möglich. Die Einteilung in Kapitel und Verse bietet den Vorteil, dass jedes einzelne Bibelzitat genau angegeben und schnell aufgeschlagen werden kann.