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(S.L.) Der Renntag vom 5. Juni beginnt mit einem Paukenschlag, wird doch das Hauptereignis, ein mit 15'000 Franken dotiertes Rennen für 6- bis 9-jährige, als erste Prüfung gestartet. Quick Fighter musste sich zuletzt auf der Meilendistanz etwas überraschend und vorallem deutlich von Number One Chah bezwingen lassen. Zuvor hatte er in Frauenfeld den Inländer-Sprint gewonnen. Rehabiliteren möchte sich auch Valérie Henry mit Papillon. Das Paar war am 18. Mai auf dem Weg zum vierten Saisonsieg, als das Pferd im Einlauf unrein wurde und disqualifiziert werden musste. Zum Kreis der Favoriten ist Prince du Chevrel zu zählen, obwohl er im Frauenfelder Steherrennen leicht enttäuschte, als er im Einlauf nicht mehr weiter kam und Sechster wurde. Hier steht er vor einer vergleichsweise leichten Aufgabe. Zusammen mit Quick Fighter startet er aus dem zweiten Band. Bedeutend schwieriger sieht es hingegen für Quidaho in diesem Feld aus, obwohl er seine letzten beiden Rennen gewonnen hat.
Auch Nègre de Digeon hat es leichter, als zuletzt, obwohl er erneut mit Handicap starten muss. Er tritt im Prix du Midi nicht gegen die Cracks an, da in diesem Rennen der Gewinn seit 1. Juli 2011 auf 20 000 Franken limitiert ist. Seine stärksten Konkurrenten dürften aus dem ersten Band Mignard, der heute Freitag glücklicher Sieger eines Amateurrennens wurde, und Narcos d'Acanthe mit seinem Trainer Marc-André Bovay im Sulky sein. Bovay wird ausserdem im Prix de Cavaillon mit Rock and Roll Star als Favorit antreten. Bei Rodrigue, seinem stärksten Rivalen, hängt alles davon ab, ob er am Start ohne Fehler wegkommt.
Das Rennen für 4- bis 7-jährige bis zu einer TG von 50 000 Franken wird in drei Abteilungen gelaufen. Diese präsentieren sich ausgeglichen, da sie nach Gewinnsumme eingeteilt wurden. Die dreijährigen Inländer mit wenig Gewinn erhalten im Anschluss an den Premium-Renntag eine Startgelegenheit.