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In der Radiosendung „Truth Be Told“ sprachen Autorin Geraldine Hughes und Anwalt Brian Oxman darüber, wieso sie den Vorwürfen in „Leaving Neverland“ nicht glauben. Sie waren in die Fälle 1993 und 2003 direkt involviert.
Der Gitarrist Nathan Cavaleri (und weitere) ergriffen ebenfalls das Wort zur Verteidigung Michael Jacksons. Er war als Kind bei MJJ Music unter Vertrag und hat auch das Label in positiver Erinnerung.
Hier kann das Video von Nathan Cavaleri auf Facebook angesehen werden. Als die Musiklabels von Prince, Madonna und MJ um das in Australien entdeckte Kindertalent buhlten, entschied sich Cavaleri für MJJ Music, bei dem er von 1993 bis 1997 unter Vertrag war. 1994 erschien das Album „Nathan“ von der Nathan Cavaleri Band.
Gemäss einer Aussage im verlinkten Video, hätte er fast für den Song „Black or White“ mit Michael Jackson in New York auf der Bühne gestanden. Doch das Konzert wurde nach einem Zusammenbruch Michael Jacksons abgesagt. Es dürfte sich um das HBO-Spezial „Michael Jackson: One Night Only“ handeln, das im Dezember 1995 hätte stattfinden sollen.
In einer Radiosendung von „Truth Be Told“ wurden die Pädo-Vorwürfe an Michael Jackson thematisiert. Dies im Vorfeld vor der TV-Ausstrahlung von „Leaving Neverland“ Anfang März 2019 bei Channel 4 und HBO. Der fragwürdige Film basiert auf Schmerzensgeldklagen, die Robson und Safechuck an die Nachlassverwaltung und frühere Firmen Michael Jackson vor Gericht eingereicht hatten, und die zweimal zurückgewiesen wurden. (Im Jahr 2015, sowie im Dezember 2017)
Geraldine Hughes berichtet vom Chandler-Skandal 1993, während dem sie als Sekretärin für den Chandler-Anwalt Barry Rothman gearbeitet hatte. Die heutige Autorin und Missionarin schrieb später das Buch „Redemption – Die Wahrheit hinter den Michael Jackson Kindsmissbrauch-Anschuldigungen“, für das sie 2004 einen Verlag fand.
Hier ein Interview mit Geraldine Hughes bei „Reflections on the Dance“.
Hintergründe, wie MJ die Chandler-Familie kennen lernte, gibt es hier auf deutsch bei „All4Michael“. Der Chandler-Skandal ist womöglich die Ursache für alle weiteren Vorwürfe bezüglich angeblicher Übergriffe. (siehe auch hier ein Youtube-Video über Fakten zur aussergerichtlichen Einigung 1993 in Sachen Zivilklage der Chandlers. Ein Strafprozess kam damals aufgrund nicht vorhandener Beweise nicht zu Stande.)
Der zweite Gast, Anwalt Brian Oxman, arbeitete lange Jahre für die Jackson-Familie und war 2003 bis 2004 ein Teil vom Verteidigungsteam Michael Jacksons um den Anwalt Mark Geragos. Auf Anraten von Randy Jackson übernahm später Thomas Mesereau mit seinen Leuten den Arvizo-Fall. Dieser endete im Jahr 2005 mit einem Freispruch in allen Anklagepunkten.
Zu Gast ist in der Sendung „Truth Be Told“ ist auch Dr. Sherlyn Lee, die bis 2009 mit Michael Jackson in Kontakt war und im Murray Prozess ausgesagt hatte.
Das Online-Team der Nachlassverwaltung hat heute das anfangs dieser Meldung verlinkte Video von Gitarrist Nathan Cavaleri geteilt und die Fans aufgefordert, #MJTruthSquad zu verwenden, wenn wir wahre Artikel über Michael Jackson posten oder die Lügen und Ungereimtheiten von Wade Robson und James Safechuck entlarven.
Ein neuer Artikel vom „MJJ Justice Project“ geht Ungereimtheiten in den Behauptungen von James Safechuck auf den Grund:
Der Engländer Mark Lester hat sich in einem Artikel von „Independent“ erneut zugunsten Michael Jacksons geäussert:
Steckt „AEG Live“ hinter der posthumen Verleumdung?
Wie kam eigentlich der Sinneswandel von Wade Robson Anfang 2013, und ein Jahr später, auch von James Safechuck? Beide hatten sexuelle Übergriffe stets verneint, bevor sie ihre Schadenersatzforderungen an die Nachlassverwaltung einreichten.
Der lesenswerte Brief von Howard Weitzmann vom MJ Estate an den Sender HBO zählt diverse Widersprüche auf. (7. Februar 2019, hier im Original) Auch die Behauptung, Robson und Safechuck hätten sich abgesehen von einer kurzen Begegnung als Kinder, nie kennen gelernt, wird darin als Lüge entlarvt.
Traurig, aber das Gerücht ist allenfalls gar nicht so weit her geholt:
Womöglich hat die Jackson-Familie respektive Katherine Jackson den Stein ins Rollen gebracht, als sie den This Is It-Konzertveranstalter AEG Live für Michael Jacksons Tod zur Rechenschaft ziehen wollten und das Unternehmen auf 1.5 Milliarden verklagten. (Wie sich im Verlauf des haarsträubenden Prozesses zeigte: Zurecht! Obwohl die Firma mit einem blauen Auge davon kam.)
Ein Zusammenhang mit den Pädo-Vorwürfen und dem Bestreben, den Marktwert MJs zu zerstören, zog sogar Thomas Mesereau in Betracht, siehe hier sein Interview mit TMZ vom Mai 2013 : (gegen Ende vom Gespräch)
Abschliessend zu den neusten Artikeln der vergangenen Woche, folgende Filmkritik bei „World of Reel“:
Viele Fakten zu den Pädo-Vorwürfen gibt es auch beim folgenden Blog:
Nun hat auch Emmanuel Lewis auf Twitter Stellung genommen, obwohl er eigentlich nicht mehr auf dies fabrizierten Lügen eingehen wolle: „I don’t usually pay attention to allegations anymore. You know how long this stuff has been going on? Decades!! Fabrication of lies with one real intent“
I don’t usually pay attention to allegations anymore. You know how long this stuff has been going on? Decades!! Fabrication of lies with one real intent $$$. RIH MJJ
— Emmanuel Lewis (@TheReal_ELewis) 18. Februar 2019
Später wurde Lewis deutlicher: „Let’s be 100% clear here I was never a victim. My big Bro Michael has been nothing but kind and a role model to me and my family. I suggest you pick a subject you really know because obviously you don’t know Michael and you don’t know me. Spread peace not false rumors. Peace & Love“
Let’s be 100% clear here I was never a victim. My big Bro Michael has been nothing but kind and a role model to me and my family. I suggest you pick a subject you really know because obviously you don’t know Michael and you don’t know me. Spread peace not false rumors. ✌🏽 & Love
— Emmanuel Lewis (@TheReal_ELewis) 19. Februar 2019
Ebenso Bryton James: „Over our 15 year friendship, neither I or my family ever witnessed @michaeljackson conduct himself inappropriately with a minor, or anyone for that matter. & during the time I worked with Mr. Robson as a child, he never once mentioned any wrong doing…“
Over our 15 year friendship, neither I or my family ever witnessed @michaeljackson conduct himself inappropriately with a minor, or anyone for that matter. & during the time I worked with Mr. Robson as a child, he never once mentioned any wrong doing… https://t.co/8LvYkLxD28
— Bryton James (@BrytonEjames) 16. Februar 2019