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Die Prognose von malignen Gallengangsstenosen ist meist schlecht, da diese Tumore aufgrund der geringen klinischen Symptomatik oft erst im Spätstadium entdeckt werden. Die operative Entfernung kann demzufolge relativ selten eingesetzt werden. Solche tumorbedingte Verengungen bedürfen einer anderweitigen lokalen Tumortherapie und dazu gehört die Radiofrequenzablation.
Hierbei wird im Rahmen der ERCP eine spezielle Sonde in das Tumorareal eingeführt. An der Spitze sind an dem Katheter zwei Ringelektroden angebracht, sodass zwischen diesen Elektroden eine Koagulationsnekrose im Bereich des stenosierenden Gallengangs appliziert werden kann. Das Tumorgewebe wird somit in Teilen zerstört und dies erlaubt eine längere Stentdurchgängigkeit, sowie bessert sich somit die Lebensqualität des Patienten.