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05.09.2021 16:58
Verschiedene Medien haben über die politischen Spannungen und die bewaffneten Zusammenstösse in Äthiopien berichtet. Die Berichterstattung ist oft unausgewogen. Die Realität ist komplexer als oft dargestellt. Es ist insbesondere zu berücksichtigen, dass die Rebellen der TPLF (Tigray People's Liberation Front) Äthiopien das Land während 27 Jahren mit eiserner Faust regierten. Sie weigerten sich, auf den friedlichen politischen Weg einzusteigen, den Premierminister Abiy Ahmed nach seiner Machtübernahme im Jahr 2018 ursprünglich vorgeschlagen hat und sie eröffneten die bewaffnete Auseinandersetzung.
Sie als Spender/in fragen sich, welche Folgen der Konflikt auf unser Projekt hat. Die Dynamik des Konflikts ist für die gesamte Region besorgniserregend. Den Preis dafür zahlt die Zivilbevölkerung. Wir verfolgen die Entwicklungen sehr genau. Die Region Dessie ist nicht direkt vom bewaffneten Konflikt betroffen. Indirekt leidet die gesamte äthiopische Bevölkerung, zum Beispiel wegen der Inflation und der Ausgangssperren.
Zum Glück können wir aber unseren Spenderinnen und Spendern versichern, dass die Arbeiten für die Eröffnung der zweiten Schulkantine in Menbere Tsehay planmässig vorankommen.