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Schon 1890 führt Stollwerck die „automatische Chocolade Sparkasse“ ein, mit der die Jugend „rechtzeitig an Sparsamkeit“ gewöhnt werden und eine „Anspornung zum Fleiss“ erhalten sollte. Nach Einwurf von 10 Pfennigen konnte man sich aus den Sparautomaten ein Stückchen Schockolade ziehen, warf man weniger ein, erhielt man nichts.
Durch die Gestalt dieser Sparkassen konnte Stollwerck bereits den Kindern die Automaten in miniaturisierter Form nahe bringen und gleichzeitig damit Schokoladetäfelchen verkaufen, denn auch die Sparautomaten mussten wieder nachgefüllt werden.
In den Automaten passen 35 Schokoladetäfelchen. Stollwerck fertigte den Automaten mit unzähligen verschiedenen Dekors her.