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Koks wurde erstmals 1642 für die Trockenröstung von Malz verwendet, aber erst um 1703 wurde der Begriff „pale ale“ für Biere verwendet, die aus solchem Malz hergestellt wurden. Dabei wurde durch das kontrolliertere Darren des Malzes über dem Koks erstmals die Herstellung hellerer Malzsorten (pale malts) möglich.
Um 1830 waren die Begriffe „bitter“ und „pale ale“ gleichbedeutend. Die Brauereien neigten dazu, ihre Biere als „pale ales“ zu bezeichnen, obwohl die Kunden dieselben Biere üblicherweise als „bitters“ bezeichneten. Es wird vermutet, dass die Kunden den Begriff „Bitter“ verwendeten, um diese Pale Ales von anderen, weniger stark gehopften Bieren wie Porter und Milds zu unterscheiden.
Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts bezeichneten die Brauereien Flaschenbiere zwar immer noch als Pale Ales, aber sie begannen, Fassbiere als Bitters zu bezeichnen.
Heute sehen einige Großbrauereien das Pale Ale als einen massentauglicher Bierstil, der auch ungeschulte Gaumen schnell überzeugt. Ein Beispiel in diesem Kontext ist das Beck’s Pale Ale, das allerdings von Puristen eher belächelt wird.