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Phillippus, Aureolus, Theophrastus, Bombastus
von Hohenheim
Später Paracelsus genannt
Phillippus Theophrast Bombast von Hohenheim wurde am 10. 11 1493 10h23 LMT (die Zeit gilt als nicht gesichert) in Einsiedeln in der Schweiz geboren. Andere Zeiten 23h00 oder 3h22 auch das Datum 10.11.1493 wird genannt. Sein Vater, Wilhelm Bombastus von
Bild 2: Geburtshoroskop von Paracelsus
Hohenheim, entstammte aus einem verarmten Zweig eines schwäbischen Adelsgeschlechts. Er wirkte als Landarzt in Einsiedeln.
Die Mutter, vermutlich eine Schweizerin eine geborene Ochsner, war eine Leibeigene des Klosters Einsiedeln. Leibeigene waren damals noch sehr verbreitet. Der ständige Lehrling und reisende Geselle PARACELSUS, Plillippus Teoprastum war durch seine schonungslose Offenheit geliebt und gehasst und deswegen auch immer wieder „geschasst" (vertrieben). So auch geschehen in Basel, wo er praktisch der Urbegründer dieser Chemiestadt wurde. Er hatte sich laufend gegen Feindschaften zu wehren. Mit seiner Skorpionsonne und seinem Steinbock ASZ mit Mars, Pholus und Uranus im Steinbock im 1. Haus sagte er klar was er dachte. Seine verarmte Adeligkeit war alles andere als spiesserisch dem Adel gegenüber, ja seine Hilfen den Armen und Mittellosen waren verpönt. Paracelsus dieses polyvalente Genie, war Arzt, Reformmediziner, Wissenschaftsautor, Empiriker, Schriftsteller, Astrologe, Astronom, Alchimist, Okkultist, Sozialpolitiker, Pharmazeutiker, Gesellschaftskritiker alles in Einem. Er war Gegner der damaligen Schulmedizin. Er gilt als Urvater der chemischen Medizin.
Bild 3: Paracelsus Todesradix
Hier im Bilde der Todestag im Sonnenbogen welcher darauf hinweisen kann, dass er trotz verschiedener Todesursachen- Legenden wie eine sagt doch ermordet wurde. Diagnose Schädelbruch, weil er die Treppe hinunter gefallen sei.
Sonne ist Todesherrscher vom 8. Haus. Die vorgeschobene Sonne stand auf Mars im 1. Haus und diese standen im Quadrat zur Lilith mit dem aufsteigenden MK, sowie im Quadrat zum vorgeschobenen Saturn, welcher auch in Konjunktion mit dem Radix absteigenden MK stand. Saturn wäre hier Geburtsgebieter. Der vorgeschobene Mond steht auf seinem Radix Uranus, welcher Herrscher des Radix Saturns (Geburtsgebieter) mit 0° Orbis ist. Der vorgeschobene ASZ steht auf Saturn. Der Radix Chiron der 2. Herrscher des 8. Hauses in welchem sich Jupiter in der Jungfrau befindet, steht im exakten Quadrat zur Venus, welche im Radix im 12. Haus steht. Der progressive Saturn steht im Quadrat zum Radix Mars und der progressiven Sonne, alles mit 1° Orbis. Diese Gewaltigen Aspekte weisen eher auf Gewalt beim Tode hin (Er hatte ja später die reichen und gewaltigen Fugger als Gegner und natürlich ein ganzes Arsenal von Medizinern und mächtigen Adeligen und Regierende).
Infolge seiner sachlichen, wissenschaftlichen, astrologischen, mystischen und chemisch forschenden Seite ging er andere Wege als üblich und erlag laufend Anfeindungen, gehe ich eher vom Geburtsdatum 10. 11. 1493 und 10h23 aus. Auch von der ausserordentlichen Seite seines Wesens mit seiner einzelgängerischen Seite, sowie seiner Beharrlichkeit und dem buckeligen Körperbau stimmt für mich dieses Datum.
Bild 4: 3 Jahre vor seinem Tod
Er starb im Alter von 48 Jahren am 24. 9. 1541. Im Jahre 1960 wurden seine Gebeine in Salzburg forensisch begutachtet und es bestätigte eine Zertrümmerung der linken Schläfe. Es war ein Verlust für die Menschheit. Die echte Todesart welche ungeklärt ist, würde so auch mit Jupiter im 8. Haus und Herrscher des 12. Hauses eher der unklaren Todesgeschichte entsprechen. Es gab ja auf der mächtigen Ebene der Jupitermenschen eine Menge von Menschen, welchen er ein Dorn im Auge war. Das 3. Haus auf den Fischen und das 12. im Schützen erklärt, warum er die Treppe herunter gefallen ist. Der ASZ Steinbock würde seine beharrliche Seite, sein nicht so grosser Wuchs mit der buckeligen Seite erklären. Die Biographie von Sergius Golovin im Goldmann Verlag ist lesenswert. Schweiz-Österreichischer Arzt, Naturforscher, Reform-Mediziner, Wissenschaftsautor, Empiriker, Kosmologe, Astrologe, Alchimist, Okkultist, Religionsphilosoph, Sozialpolitiker, Pharmazeutiker. Gegner der damaligen Schulmedizin. Begründer einer pharmazeutischen Chemie. Ablösung von Pflanzenextrakten durch chem. Medikamente. Tod am 24.09.1541 in Salzburg/A
Das Geburtshaus des Paracelsus lag direkt am Jakobspilgerweg nach Santiago de Compostela. Einsiedeln ist noch heute wegen der dort verehrten Schwarzen Madonna eine wichtige Pilgerstation, die schon zu Lebzeiten des Paracelsus jährlich Zehntausende von Pilgern anzog. Viele von ihnen suchten heilkundlichen Rat bei Theophrasts Vater, war er doch einer der wenigen Ärzte in der Umgebung.
Vermutlich 1502, nach dem Tod der Mutter, übersiedelten Vater und Sohn nach Villach in Kärnten, wohin der Vater von den Fuggern (bedeutende Kaufmannsfamilie, die damals schon mächtig waren und zu den Mitbegründern des Bankenwesen waren) als Dozent an die Bergschule berufen worden war. Gleichzeitig liess sich Wilhelm von Hohenheim als Lizentiat' der Medizin nieder. Der junge Theophrast bekam so Gelegenheit, von seinem Vater die Grundlagen der medizinischen Praxis und des Berg- und Hüttenwesens zu erlernen. Das war gleichzeitig sein erster Kontakt zur Alchemie.
In seinem Buch »Die grosse Wundarznei« zählte Theophrast, der später als Pseudonym den Namen Paracelsus verwendete, die Lehrer seiner Jugend auf. Als wichtigsten und zuverlässigsten nennt er seinen Vater, danach eine Reihe österreichischer Bischöfe, die er sicher nur zum Teil persönlich gekannt hat, und »viele Äbte«, darunter den geheimnisvollen Johannes Trithemius, Abt von Sponheim (1462-1516), den er wie auch Agrippa von Nettesheim möglicherweise noch selbst zum Lehrer gehabt hatte.
Vermutlich durch die Vermittlung seines Vaters hatte Paracelsus Gelegenheit, in den metallurgischen Laboratorien des Fuggerkonzerns zu arbeiten, und zwar in Schwaz und in Fuggerau in Kärnten. Die Fugger hatten um 1500 einen erheblichen Teil der europäischen Kupfer- und Silberbergwerke in Österreich und Ungarn an sich gebracht. Paracelsus meinte später, er habe beim »Fugger von Schwaz« (Sigmund Fugger) die »Kunst Alchymiam« erlernt. Sein schriftliches Vermächtnis welches in einem damaligen mittelalterlichen Deutsch geschrieben wurde ist für die damalige Zeit enorm.