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Vladimir Petkovic ist nicht mehr Trainer in Bordeaux. Die Vereinsleitung hat den langjährigen Schweizer Nationalcoach nach der 0:5-Niederlage vom Sonntag in Reims abgesetzt.
Nach dem sehr guten Abschneiden mit der Schweizer Nationalmannschaft an der EM fand Petkovic in Bordeaux nie zum Erfolg. Das Kader der Girondins war in der Sommerpause stark verändert worden. Von Beginn an bewegte sich die Mannschaft im untersten Teil der Tabelle. Nach der jüngsten Kanterniederlage (gegen ein Team aus dem hintersten Tabellen-Drittel) belegt Bordeaux in der Ligue 1 den 19. und vorletzten Platz, nur noch vor Saint-Etienne.
Nach der Niederlage in Reims hatte Petkovic klar gemacht, dass er seinen Platz nicht freiwillig räumen werde. Daraufhin zog der Vorstand die Reissleine. Nach den Absetzungen von Petkovic und seinem Assistenten Antonio Manicone leitete der verbliebene Trainerstab das Training vom Montag. Das Engagement Petkovics sei ein siebenmonatiges Missverständnis gewesen, tönt es aus Bordeaux. Petkovics Vertrag läuft bis 2024; gemäss der «L'Equipe» verdient er monatlich 280'000 Euro.
Nachfolger Petkovics soll ein französisch-sprechender Coach werden, der die Ligue 1 gut kennt. Auch Lucien Favres Name erscheint in Bordeaux auf der erweiterten Kandidatenliste. Präsident Gérard Lopez will die Nachfolge spätestens Anfang nächste Woche geregelt haben. Bordeaux spielt in den nächsten beiden Runden gegen Lens (a) und Monaco (h).
plh, sda