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Mit dem Ziel, mittels Ballondilatation erstmals ein minimalinvasives Verfahren zur Verbesserung der Funktion der Eustachischen Röhre zu entwickeln, beschreibt der Autor das Vorgehen seiner Forschungsarbeit. Anhand experimenteller und klinischer Untersuchungen konnten dadurch Aussagen über die Durchführbarkeit, Sicherheit und die funktionellen Therapieergebnisse getroffen werden. CT-kontrollierte OP-Simulationen an Kadaverpräparaten zeigten den Sitz des Ballons in der Eustachischen Röhre und die Lagebeziehung angrenzender anatomischer Strukturen. Die Auswirkungen der Ballondilatation auf die anatomischen Tubenstrukturen wurden durch histologische Untersuchungen an Felsenbeinpräparaten analysiert. Um die funktionellen Veränderungen zu untersuchen, wurde der Eingriff im Rahmen einer klinisch kontrollierten Studie an Patienten mit obstruktiver Tubendysfunktion durchgeführt. Die prä- und postopertive Tubenfunktion wurde durch spezielle Untersuchungsverfahren und einem neu entwickelten Tubenfunktionsscore quantifiziert und miteinander verglichen.