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Verbindet man einen Antimonstab mit dem Kupferbügel, so geht der Strom an der erwärmten Lötstelle vom Kupfer zum Antimon.
Einen solchen aus zwei Metallen, welche an zwei Stellen miteinander verlötet sind, gebildeten Bogen
[* 7] nennt
man ein geschlossenes thermoelektrisches Element (Thermoelement). Zwei Metallstäbchen, welche bloß am einen Ende zusammengelötet
sind, während die freien EndenLeitungsdrähte tragen, bilden ein offenes thermoelektrisches Element
[* 2]
(Fig. 2), das zu einem
geschlossenen wird, wenn man die Drahtenden miteinander in leitende Verbindung bringt.
Ebenfalls auf Luftkühlung eingerichtet ist die Clamondsche Thermosäule; auch sie wird von einem cylindrischen Hohlraum aus
geheizt, um welchen die Elemente in übereinander geschichteten Kränzen aufgebaut sind. Vier solche Säulen
[* 14] zu je 400 Elementen, welche zusammen pro Stunde 3,2 cbmGas verzehren, ersetzen 50 Bunsenelemente und können demnach elektrisches
Kohlenlicht erzeugen. Leitet man durch ein Thermoelement einen galvanischen Strom, so bringt derselbe an der Lötstelle eine
Temperaturveränderung hervor, welche derjenigen entgegengesetzt ist, die einen Thermostrom von gleicher
Richtung erzeugen würde. Geht z. B. der galvanische Strom vom Antimon zum Wismut, so erwärmt sich die Lötstelle; sie kühlt
sich dagegen ab, wenn der Strom vom Wismut zum Antimon übergeht (Peltiers Phänomen).