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Eine ganze Reihe von Zielen will der Verein erreichen. In dem am Freitag von der Firma Moneyhouse veröffentlichten Regionalen Amtsblatt heisst es, der Verein namens Qoranona solle alle Projekte unterstützen, die mit dem Koran direkt oder indirekt im Zusammenhang stünden. So etwa Bildungsprogramme und wissenschaftliche Projekte.
Auch die Organisation von kulturellen Veranstaltungen und der Bau von Gebäuden wird aber als Vereinszweck genannt, dazu der «Aufbau von Medien und Sendern, die den Vereinsvisionen dienen». Vor rund zwei Jahren berichteten Medien, der IZRS wolle in der Schweiz einen TV- oder Internetsender namens Unity-TV aufziehen. Auch vom Bau einer grossen Moschee im Westen der Stadt Bern war die Rede.
Dazu sagte Abdel Azziz Qaasim Illi, der Mediensprecher des IZRS, am Freitag, es gebe keine direkte Verbindung zwischen dem angestrebten Aufbau von Medien und Sendern von «Qoranona» und dem Unity-TV. Er wollte aber auch nicht ausschliessen, dass das Fernseh-Projekt des IZRS dereinst einmal von den Plänen von «Qoranona» profitiert. Das Projekt einer grossen Moschee in Bern-Bümpliz sei hingegen wegen mangelnder Finanzen schubladisiert. Illi betonte weiter, der neue Verein habe nur indirekt eine Verbindung zum IZRS, weil Blancho dort als Privatperson Mitglied sei.
Neben dem Koran-Förderverein wurde ein weiterer Verein im Handelsregister eintragen, der unter anderem «die Unterstützung von Bedürftigen in Krisenländern» bezweckt. Als Kassierin ist die Frau eingetragen, die beim IZRS das Generalsekretariat betreut. Ob es sich bei dem im Handelsregister eingetragenen Katarer um ein Mitglied der Herrscherfamilie dieses Staates handelt, wusste Illi auf Anfrage nicht zu sagen. Blancho selber war am Freitagabend nicht erreichbar. (sda)