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Witali Mutko, als Sportminister der mutmassliche staatliche Organisator des Dopings in Russland, weist an einer Medienkonferenz vor der Auslosung der Fussball-WM alle Anschuldigungen zurück.
Kurz vor dem Entscheid des IOC über einen Ausschluss russischer Athleten für die Olympischen Spiele in Pyeongchang wehrte sich Russlands Multifunktionär Witali Mutko abermals vehement und mit harschen Worten. «Ich bin bereit, in jedes Gericht zu kommen, um zu sagen, dass Russland kein Doping betreibt. Wir brauchen das nicht», sagte er in Moskau an der Medienkonferenz vor der Gruppenauslosung für die Fussball-WM 2018 in Moskau.
In langen Monologen antwortete der stellvertretende Ministerpräsident und WM-Cheforganisator energisch auf die Fragen der internationalen Presse und unterstellte eine Ungleichbehandlung. «In Russland ist immer alles schlecht, und im Rest der Welt ist alles gut. Wir haben damit nichts zu tun», sagte der 58-Jährige. Auch der russische Fussball sei frei von Doping. «In der Sbornaja gab es nie Manipulation und wird es nie Manipulation geben», versicherte Mutko, der auch Präsident des russischen Fussballverbandes ist.
Über den Ausgang des IOC-Verfahrens am kommenden Dienstag in Lausanne wollte Mutko nicht spekulieren. «Wir sind nicht die Autoren des Dopings, aber wir versuchen, in jeder Hinsicht bei der Aufklärung dieses Themas zu helfen.» Russland droht wegen des mutmasslichen staatlich organisierten Dopings der komplette Ausschluss von den Winterspielen in Südkorea.