Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03629.jsonl.gz/1716

In der Concacaf-Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 werden aktuell in Houston die zwei Damen-Fussballteams ausgespielt, welche ihr Land in Rio vertreten dürfen. Zum Auftakt kam es dabei zwischen Trinidad & Tobago – den «Soca Princesses», wie das Team genannt wird – gegen Guatemala zu einer kuriosen Szene.
In der 17. Minute stürmte Guatemalas Jennifer Munoz auf Karyn Forbes los. Die Verteidigerin klärte den Angriff mit einer schönen Grätsche. Der Ball kullerte danach scheinbar über die Out-Linie. Forbes nahm das Leder mit den Händen auf und brachte es ihrer Torhüterin. Doch – oh, Schreck! – da entscheidet die Schiedsrichterin auf Elfmeter! Diese hatte den Ball – vermutlich korrekterweise – nicht ganz im Aus gesehen.
Guatemala nahm das Geschenk an und ging durch Ana Lucia Martinez entgegen dem Spielverlauf 1:0 in Führung. Im Tor der «Prinzessinnen» steht übrigens Kimika Forbes, die ältere Schwester der «Handballspielerin» Karyn. Immerhin konnten die «Soca Princesses» die Partie noch drehen und dank Toren in der 74. und 78. Minute 2:1 gewinnen.
Aber nochmals zurück mit dem Handspiel im Strafraum. Dies war nicht das erste Mal, dass einer Fussballerin solch ein Lapsus unterläuft. An der WM 2011 nahm Feldspielerin Bruno von Äquatorialguinea im Spiel gegen Australien nach einem Pfostenschuss den Ball kurz in die Hand, obwohl die Partie nicht unterbrochen war. Glück für Bruna: Die Schiedsrichterin übersah diese Aktion – irgendwie:
Weniger Glück hatte die Südkoreanerin Jeong im U20-WM-Halbfinal 2010 gegen Deutschland. Auch sie glaubte den Ball nach einem Lattenschuss im Aus und fing das Spielgerät auf. Das Schiedsrichtergespann entschied auf Penalty. Alexandra Popp nahm das Geschenk an und traf zum 5:1-Endstand:
(fox)