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Was Christoph Meury schreibt, finde ich einen sehr anregenden Anstoss zum Nachdenken. Warum nicht mehr von dem was im Moment im Zentrum ist z.B. in den Dreispitz umziehen und das Zentrum mehr beleben mit Bars, Restaurants, Clubs. Leben heisst gerade dass es bezahlbar bleibt für die Menschen, welche in der Stadt wohnen. Wenn dort so viele Leute wohnen sollen, dann müsste die Migros & CMS nicht nur einen möglichst grossen Gewinn erwirtschaften wollen. Ob Hochhäuser lebensfreudig sind? Dort könnten eher Hotels & Appartments entstehen für Menschen die nur kurz in Basel wohnen. Wenn dafür Wohnungen z.B. im St. Johann, die jetzt mit überhöhten Preisen an Expats vermietet werden, frei werden für hier Ansässige, gewinnt Basel an Lebensqualität.
Herr Buschweiler, vielleicht lesen sie noch mal was die Befürworter der Auslagerung bei den Abstimmungen versprochen haben. Unter anderem: " dies sei keine Privatisierung" ! Offenbar sind solche Versprechen nicht lange haltbar. Wenn sich die Kolleginnen & Kollegen der Gewerkschaft VPOD wehren gegen diesen Schritt ist das nur logisch. Wie die privatisierte Betriebe mit dem Personal umspringen oder den Service Publice interpretieren, kann in Europa zur genüge angeschaut werden. Zunehmend ist die Forderung dass privatisierte öffentliche Dienstleistungen wieder von der öffentlichen Hand erbracht werden, da sozialer, billiger & demokratischer. Würden die Spitäler in eine öffentlich rechtliche Körperschaft überführt wie das UKbB, wäre wohl die Bereitschaft der Gewerkschaften grösser.