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Die 25 Kilogramm schwere Sid-Waddell-Trophy liess Weltmeister Gerwyn Price gar nicht mehr los. Nach einem ersten Kuss schleppte der Waliser den Pokal von Interview zu Interview – und war wahnsinnig stolz.
«Es gibt keinen grösseren Tag als diesen. Ein grosses Dankeschön geht an meine Familie. Wenn ich heimkomme, werde ich mit ihnen feiern», sagte der 35-jährige Waliser nach seinem 7:3-Finalsieg über den Schotten Gary Anderson.
Price ist nun der Gejagte
Der Pott, das Preisgeld von 500'000 Pfund sowie der Sprung auf Platz 1 der Weltrangliste – vorbei am Niederländer Michael van Gerwen – liessen den ehemaligen Rugby-Profi am Sonntagabend strahlen. «Das bedeutet mir die Welt. Es wird ein paar Tage dauern, bis ich das begriffen habe», sagte «The Iceman». Platz 1 in der Rangliste stufe er selbst noch höher ein als den WM-Titel.
Der polarisierende Muskelprotz, der vor ein paar Jahren vom Rugby an die Darts-Scheibe wechselte, ist nun auf dem Gipfel seines sportlichen Schaffens und wird im nächsten Jahr als Nummer 1 der Gejagte sein.