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Die kleine Region nördlich der Stadt León in Kastilien gewinnt nach und nach an Ansehen. Direkt am Jakobsweg und in der Nähe zur portugiesischen Grenze entstehen Weine, die immer beliebter werden. Trauben, als auch Obst und Gemüse, gedeihen in diesem Gebiet sehr gut, da die feuchte Luft vom Atlantik auf die heisse Luft vom Landesinneren trifft. Dadurch weist diese Region viel Sonne, aber auch ausreichend Niederschlag auf. Die Haupttraune ist Mencía, die rund 65% der bestockten Fläche ausmacht. Meistens wird sie sortenrein ausgebaut, als Verschnittpartner wird oft Garnacha genutzt. Werden Roséweine hergestellt, so müssen diese mindestens zu 50% aus der Mencía-Traube bestehen.