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Intel 19.04.2007, 11:46 Uhr
Klein aber oho
Am zweiten Tag des Intel Developer Forum (IDF) zeigt Intel ihre Pläne für mobile Techniken.
Nomen est omen: Ultra-Mobile-PC heissen die miniaturisierten PCs, die mit einem vollwertigen Betriebssystem wie Windows Vista oder Linux laufen sollen. Im Herzen dieser Geräte läuft ein abgespeckter Pentium-M-Prozessor mit Codenamen McCaslin. Für 2008 will Intel auf dieser Schiene weiterfahren. Mit dem 45-Nanometer-Herstellungsprozess verspricht sich die Chipherstellerin einen McCaslin-Nachfolger, der kleiner, schneller und energieeffizienter sein soll. Diese Pläne zielen klar auf den noch unerschlossenen Handy-Markt. Mit kleineren Prozessoren werden die Intel-Chips wohl bald in herkömmlichen Mobiltelefonen Platz finden. Diese werden dann zu einem multifunktionalen Gerät für die Hosentaschen. Mit ihrer Strategie scheint Intel Erfolg zu haben. Die ersten Quartalzahlen 2007 bestätigen den Intel-Kurs. Zwar wurde mit 8,9 Milliarden Dollar ein um ein Prozent kleinerer Umsatz als in der Vorjahresperiode erzielt, der Gewinn steigerte sich jedoch um 19 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar.