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Aufbauend auf einer mittelalterlichen Erstfassung sind Struktur und Adressen der Luzerner Peterskirche, der „Leutekirche“, noch heute durch die barocke Haltung geprägt. Die Herausforderung der anstehenden Aufgabe liegt darin, diesem architektonisch / kulturell wertvollen Erbe respektvoll zu begegnen, dessen Charakteristiken womöglich zu verdeutlichen und um eine Sequenz zu erweitern.
Drei Postamente in dunkel gefasstem Eichenholz mit den ihnen aufgesetzten, in weissem Marmor erstellten Altar, Taufstein und Ambo, zeichnen einerseits die spezifischen Orte der Handlung, das erwachende Leben, das Wort, Tod und Auferstehung. Andererseits verbindet deren Materialisierung diese Orte zu einer starken Einheit und verbindet sie mit dem Raum.
Die Andachtsnischen erhalten eine klarere, intimere räumliche Fassung. Diejenige in der Südwestecke birgt "Die sieben Schmerzen Marias", diejenige in der Nordwestecke "Die sieben Werke der Barmherzigkeit". In der neu geschaffenen Turmkapelle findet Bruder Klaus seinen Platz.
Das Kirchenschiff soll im Kontext der Citypastorale flexibler genutzt werden. Bis auf fünf Bankreihen, welche als einziges Zitat der Eingriffe von 1900 belassen werden, werden die Bänke ausgeräumt und durch Bestuhlung ersetzt. Die Bankreihen sind auf ihrem Holzpodest elektrisch verschiebbar und erlauben unterschiedliche Nutzungen.