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Was machen die Tennisstars während der Corona-Pause? Natürlich halten sich alle fit, der neuste Schrei sind aber Live-Chats auf Social Media. So tauscht sich Stan Wawinka beispielsweise regelmässig öffentlich mit Kumpel Benoit Paire aus und Roger Federer liess sich zuletzt ein paar lustige Fragen von Rafael Nadal beantworten.
Auch Novak Djokovic ist überaus aktiv. Nach Andy Murray und dem «Alchemisten» Chervin Jafarieh war gestern Maria Scharapowa zu Gast auf dem Instagram-Live-Channel der serbischen Weltnummer 1. Gleich zu Beginn plauderte die im Februar zurückgetretene Russin etwas aus dem Nähkästchen, als es darum ging, wie sich Maria und Nole eigentlich kennengelernt haben.
«Ich erinnere mich, dass wir zusammen eine kleine Exhibition spielten. Ich war jung, du warst jung. Es war lange bevor du einen Grand-Slam-Titel gewonnen hattest. Ich weiss nicht, ob du zu diesem Zeitpunkt überhaupt ein Turnier gewonnen hattest», erinnerte sich Scharapowa. «Du hast damals gesagt, wenn du gewinnen würdest, müsste ich das Abendessen bezahlen. Ich sagte: ‹Okay, was auch immer. Wer ist eigentlich dieser Typ?› Du hast dann tatsächlich gewonnen und sagtest: ‹Wir essen heute Abend zusammen. Wir gehen zum Japaner!› Wir haben es dann tatsächlich getan. Wir gingen zusammen essen und es war so lustig. Du hattest eine alte Kamera dabei und fragtest den Kellner, ob er ein Foto von uns machen könne. Ich hatte mich tatsächlich für ein Abendessen versteigert.»
Djokovic war von der kurzen Anekdote sichtlich peinlich berührt, musste aber zugeben. «Ja, so ist das wirklich passiert. Maria sagt die Wahrheit.» Als sich der 17-fache Grand-Slam-Sieger erklären wollte, unterbrach ihn Scharapowa und stellte lachend klar: «Ich denke, du warst ein Fanboy. Das war dein Fanboy.»
Djokovic versucht danach abzulenken und fragte Scharapowa, ob sie sich daran erinnere, mit wem sie damals gespielt hätten. Die Russin ging aber nicht darauf ein und sagte, dass alles, woran sie sich erinnere, dieses Abendessen gewesen sei. «Und das ist keine schöne Erinnerung.» Das Bild, das damals vom Kellner geknipst wurde, gibt es leider nicht mehr. Djokovic hat die Kamera nämlich längst verloren. (pre)