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Tag 69 Übernachten im deutschen Bunker
Sälü Zäme
Die Nacht bei Helene war wunderbar. Es hat nicht stark geregnet, aber ich schlafe lieber in einem richtigen Bett. Am Morgen haben wir guten Kaffee getrunken und gefrühstückt. Simon und ich fuhren dann von Ottersøya auf der Küstenstraße Fv543 nach Norden. Auf einer Strecke von 30 km begegneten wir ungefähr 6 Autos. Meine Beine waren in Top-Form, und das kalte Wetter hat mich motiviert, schnell zu fahren.
Es war Sonntag, und die Geschäfte waren geschlossen. Wir machten eine Pause am Lieferanteneingang eines Supermarktes. Dort waren die Ventilatoren der Kühlkammer, und wir nutzten die Abwärme, um unsere Sachen zu trocknen. Unterwegs nahmen wir die Fähre Holm-Vennesund.
Wir haben eine gute Strecke zurückgelegt und sind in Brønnøysund angekommen. Anstatt in die Stadt zu gehen, sahen wir ein Schild mit der Aufschrift Kriegsminne. In Norwegen gibt es viele Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Dieser wurde nie im Kampf eingesetzt, und der Ort dient heute als Gedenkstätte. Es gab einen Scheinwerfer und ein Flugabwehrgeschütz. Eine Ziegenherde weidete an der Gedenkstätte und alles war mit Ziegenscheiße bedeckt. Die Ziegen störten uns bei unseren Kochversuchen, und es war nicht angenehm mit ihnen. Alle offenen Bunker wurden inspiziert, und schließlich fanden wir einen einigermaßen sauberen Bunker. Wir könnten einen Bunker für die Fahrräder und den anderen für die Übernachtung nutzen. Wir blieben in der Nacht trocken und mussten kein Zelt aufstellen. Ich habe es sogar geschafft, ein Fußbad zu nehmen.
Das war alles.
Tschüss Zäme