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Rudern
Anders als beim Kanufahren, sitzen die Ruderer mit dem Rücken zur Fahrtrichtung. Sie bewegen das Boot entweder mit einem Riemen (z.B. Achter) oder zwei Skulls (z.B. Einer/Skiff). Von der Bewegungsstruktur her gehört Rudern zu den zyklischen Sportarten. Es erfordert keine besonders schnellen Reaktionen wie beispielsweise beim Tischtennis und es stellt keine besonderen taktischen Anforderungen wie z.B. beim Basketball. Rudern ist wenig verletzungsträchtig.
Das sportliche Rudern hat seinen Ursprung in England. Ein Wettkampf, der sich auf lange Traditionen beruft und noch heute jedes Jahr an die 100'000 Zuschauer an die Ufer der Themse lockt, ist der Vergleich zwischen den Achtermannschaften der Universitäten Oxford und Cambridge.
Der Internationale Ruderverband FISA ist zuständig für die Organisation des Rudersportes. Darin ist auch das Adaptive Rowing enthalten, welches durch eine eigene Kommission vertreten ist.
In der Schweiz steckt das Adaptive Rowing in den Anfängen. Der Seeclub Sempach hat mit dem Neubau des Bootshauses beschlossen, als erster Ruderverein in der Schweiz offiziell das Adaptive Rowing einzuführen. Der Startschuss erfolgte im April 2008. Sempach wurde als Nationales Zentrum für das Adaptive Rowing ernannt und kann daher auch auf die Unterstützung des Bundes zählen.