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Peinliche Panne für Düsseldorf als Gastgeber des Eurovision Song Contest (ESC): In einem ESC-Stadtführer lud die Stadt zu einem "Aktionstag der Schwulen" statt zum "Aktionstag der Schulen" ein. Ein Sprecher der Düsseldorfer Marketing & Tourismus GmbH bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung.
Der Druckfehler in der deutschsprachigen Ausgabe der Broschüre führte dazu, dass nach der Übersetzung in der englischsprachigen Fassung ein "Gay's Day of Action" beworben wurde.
Da der ESC seit langem in der Schwulen-Szene Kultcharakter geniesst, hätte die Veranstaltung ohne Berichtigung sicherlich grossen Zulauf genossen. So korrigierte die Tourismuszentrale mit einem Aufkleber in allen 65'000 deutschen und 35'000 englischen Exemplaren der Broschüre den Fehler.
Noch einen zweiten peinlichen Fehler mussten die Macher in der englischen Fassung des Hefts berichtigen. Auf dem Seiteneinband stand statt "Welcome to Düsseldorf" fehlerhaft "Wielcome to Düsseldorf". Weil für einen Neudruck die Zeit zu knapp war wurde das falsche "i" 35'000 Mal übermalt. Nach der Überarbeitung wird die Broschüre inzwischen wieder verteilt.
Nach dem Sieg von Lena Meyer-Landrut mit "Satellite" im vergangenen Jahr in Oslo ist Deutschland diesmal das Gastgeberland des traditionsreichen europäischen Gesangwettbewerbs. 43 Länder nehmen am ESC teil.
In der übernächsten Woche finden am 10. und 12. Mai die Halbfinals statt, am 14. Mai ist im zur Show-Arena umgebauten Stadion von Fortuna Düsseldorf das Finale mit 25 Teilnehmerländern. Die Schweizer Kandidatin Anna Rossinelli muss sich den Finaleinzug im ersten Halbfinal ersingen.
SDA-ATS