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Die Schlusspointe passte zur Partie in der zweiten Halbzeit auf der Maladière, die mehr als knapp 5000 Zuschauer verdient gehabt hätte. Bei strahlendem Sonnenschein boten sich die beiden Teams einen spektakulären Schlagabtausch mit Tempo und vielen Torchancen - mit dem besseren Ende für das Heimteam.
Nuzzolo trat seinen Freistoss in der Nachspielzeit aus gut 22 Metern in die Mitte des Tores und überraschte damit Guillaume Faivre, der den flatternden Ball passieren liess. Das erste Duell zwischen Nuzzolo und dem Thuner Keeper hatte dieser noch für sich entschieden. In der 57. Minute wehrte Faivre einen Foulpenalty des Neuenburger Topskorers (13 Tore) ab.
Die Szene war der Auftakt in die spektakuläre letzte halbe Stunde, in der vier Treffer fielen, nachdem Dejan Sorgic die Gäste vor der Pause mit seinem 15. Saisontreffer in Führung gebracht hatte. Während das Heimteam wie verwandelt aus der Kabine zurückgekehrt war und ein hohes Pressing spielte, kamen die Berner Oberländer durch Konter zu ihren Gelegenheiten, standen am Ende aber mit leeren Händen da. Aus den letzten fünf Partien holte Thun nur einen Punkt.
Xamax belohnte sich für seinen Aufwand und dafür, dass es sich von der Unruhe unter der Woche nicht aus der Ruhe bringen liess. Präsident Christian Binggeli hatte am Dienstag angekündigt, dass Joël Magnin in der nächsten Saison das Team betreuen wird und löste mit diesem Entscheid Irritationen aus. Unter Henchoz holte Xamax in sieben Partien zwölf Punkte und verliess den Abstiegsplatz.
(sda)