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Manuela Schär weiter im Medaillen-Flow: Silber im Marathon
Die Krienserin Manuela Schär gewann mit der Silbermedaille ihr bereits 5. Edelmetall in Tokio. Auf den letzten Metern im Stadion konnte die 36-Jährige die Lücke zur späteren Siegerin Madison Rozario zwar schliessen, musste sich im Schlussspurt allerdings um eine knappe Sekunde der Australierin geschlagen geben.
Mit 1:38,12 Stunden distanzierte Manuela Schär die drittplatzierte Nikita Boer (NED) um 4 Sekunden. Die Medaille von Manuela Schär war die Nummern 14 für die Schweizer Delegation. Sie steuerte dabei zwei goldene (400 m und 800 m) sowie drei silberne Medaillen (1500 m, 5000 m, Marathon) bei.
Manuela Schär muss mit schwierigen Momenten umgehen in ihrem Marathon-Rennen. Bei ihr ist es eine Ungewissheit bei der Wahl des Equipments, das Wetter ist unsicher, vor dem Start habe der Grip nicht funktioniert, "ich musste im letzten Moment noch Anpassungen vornehmen", sagt sie. Doch nach dem Start kommt das gute Gefühl schnell, sie muss in der Taktik etwas umstellen, weil bei ihren Attacken nur die Australierin Madison de Rozario mitgeht. Die beiden führen die Gruppe an die zeitweise deutlich mehr als eine Minute enteilte Susannah Scaroni (USA) heran, kurz vor der Einfahrt ins Stadion kann sich Madison de Rozario (AUS) absetzen, Manuela Schär verkürzt nochmals energisch, am Ende fehlt eine Sekunde. Aber sie ist überglücklich über diesen Abschluss von aussergewöhnlichen Spielen, mit denen sie den Frust von Rio 2016, wo sie ohne Medaille geblieben ist, endgültig überwunden hat. Jetzt ist sie froh, dass alles vorüber ist, sie freut sich aufs Nachhausekommen, um mit den Liebsten all die Emotionen teilen zu können.
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