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Der junge Chemiker Dr. Martin Schlüter (Otto Mellies) verkauft sich, durchaus nicht geblendet, sondern eher angewidert vom Glanz der gebotenen Verhältnisse, um seine wissenschaftliche Erfindung voranzutreiben. Dass er dafür seine grosse Liebe opfert, ist kein Hindernis. Als er zu Beginn des Zweiten Weltkrieges aber das Chemiewerk eines Konzentrationslagers übernehmen soll, flüchtet er doch vor den Verhältnissen und geht an die Ostfront. Er gerät in sowjetische Gefangenschaft und hilft in Sibirien beim Aufbau der chemischen Industrie. Erst Jahre später kehrt er nach Deutschland zurück, in die DDR, und sucht eine Möglichkeit, sein berufliches Lebenswerk zu vollenden. Doch die Schatten der Vergangenheit holen Martin ein.
Portrait
Otto Mellies, geboren 1931 in Stolp, Provinz Pommern, kam nach dem Krieg nach Schwerin, besuchte die Staatliche Schauspielschule, ging 1956 ans Deutsche Theater, übernahm auch zahlreiche Rollen in DEFA-Filmen und stand nach 1990 in Tatorten, Politthrillern und Fernsehspielen vor der Kamera.