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Gefühle bilden sich als Folge von Nervensignalen, die entweder aus den Sinnesorganen oder den Gedanken entstehen. Man unterscheidet zwischen einem angenehmen oder unangenehmen Gefühl.
Jeder Reiz, der so stark ist, dass er das Gewebe schädigt, erzeugt meist auch Schmerzen. Solche Reize sind zum Beispiel starker Druck, Schwellungen, Muskelkrämpfe oder bestimmte Chemikalien. Auch andere Sinneszellen erzeugen Schmerz, wenn der Reiz, auf den sie normalerweise ansprechen sehr stark ist, so dass sich ein Druck des Sinnes in eine unangenehme Empfindung wandelt.
Schmerzen können auch nützlich sein, weil sie anzeigen dass etwas nicht stimmt. Egal ob man etwas Heisses berührt oder ob ein Körperteil von einer Infektion befallen ist, der Schmerz ist ein Warnsignal, dass uns veranlasst, die Gefahr zu meiden. Damit sorgt der Schmerz dafür, das kein weiterer Schaden zugefügt wird.
Ein unangenehmes Gefühl sind z.B die Phantomschmerzen. Phantomschmerzen treten meist nach einer Amputation auf. Der Betroffene hat manchmal hinterher das Gefühl, das Glied sei noch vorhanden und verursache Schmerzen. Ursache dafür sind die durchtrennten sensorischen Nerven, die weiterhin Impulse ans Gehirn übermitteln. Meist lassen Phantomschmerzen mit der Zeit nach.
Hier ein Beispiel, wie der Schmerz geleitet wird.
Hier ein Beispiel, wie der Schmerz geleitet wird.
Die meisten Schmerzmittel blockieren die Schmerzsignale, sie beseitigen damit aber nicht die Schmerzquelle. Das Medikament verhindert, dass der Nervenimpuls ins Gehirn, Rückenmark und Nervensystem gelangt. Wenn das Schmerzsignal nicht im Gehirn ankommt, empfindet man keinen Schmerz.
Schmerzmittel sind also immer nur Symptombekämpfung und ändern nichts an der Ursache.
Die Sinnesrezeptoren in der Haut reagieren nicht auf die Temperatur selbst, sondern auf Temperaturveränderungen. Wie wir Temperatur empfinden, hängt davon ab, woran wir gewöhnt sind!
Ein kleiner Versuch: (zum Ausprobieren):
Halte die linke Hand in heisses und die rechte Hand in kaltes Wasser, eine Minute lang. Danach tauchst du beide Hände in lauwarmes Wasser, du wirst folgendes fühlen: Die linke Hand wird das Wasser für kühl und die rechte Hand als warm empfinden! Der Temperatursinn ist also nicht genau und sehr relativ.
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