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Die Schweiz darf zuerst auswärts antreten. Das Hinspiel findet zwischen dem 9. und dem 11. November in Belfast statt, drei Tage später folgt das Rückspiel im St. Jakob-Park in Basel. Ex-Natispieler Georges Bregy ist optimistisch, dass sich die Schweiz in diesem Duell durchsetzt, wie er zu Radio Argovia sagte: «Nordirland ist auf dem Papier sicher die schwächste Mannschaft. Man darf sie aber auf keinen Fall unterschätzen. Ich hoffe, die Schweizer Nati geht mit vollem Elan in dieses Duell und zeigt, dass sie es verdient hat, an die WM nach Russland zu fahren.»
Die Nordiren sind ein unbequemer Gegner. Der EM-Achtelfinalist von 2016 belegte in der Gruppe C hinter Weltmeister Deutschland Platz 2 und wies dabei unter anderen Tschechien und Norwegen in die Schranken. In zehn Spielen kassierte die seit 2011 von Michael O'Neill trainierte Mannschaft nur sechs Gegentore, fünf davon gegen Deutschland.
Die letzte WM-Teilnahme der Nordiren liegt bereits mehr als 30 Jahre zurück. Nach 1958 nahmen sie auch 1982 und 1986 an den WM-Endrunden in Spanien und Mexiko teil. Der in der Schweiz bekannteste Spieler ist Kyle Lafferty. Der Stürmer, mit drei Toren zusammen mit Josh Magennis der beste Torschütze in der Qualifikation, spielte einst beim FC Sion.
Die weiteren Duelle sind Kroatien gegen Griechenland, Dänemark gegen Irland und Schweden gegen Italien. Die vier Sieger qualifizieren sich für die WM 2018 in Russland. Bei unentschiedenem Gesamtstrecke zählen die auswärts erzielten Tore doppelt. Steht nach dem Rückspiel kein Sieger fest, kommt es zu einer Verlängerung und – falls nötig – zu einem Penaltyschiessen.