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Geschlossener Kreislauf und
Präparate
Die biodynamische Landwirtschaft beruht auf der Lehre der Antroposophie
von Rudolf Steiner. 1924 hielt er acht Vorträge, die sogenannten
«Landwirtschaftlichen Kurse» und begründete damit die
Biologisch-Dynamische Landwirtschaft. Im Vordergrund stehen die
geschlossenen Kreisläufe auf dem Hof und der Einsatz von
Präparaten zusammen mit hofeigenem Dünger.
Die Wiesen und Felder werden mit Hornmist- und
Hornkieselprapäraten besprüht. Für die
Hornmistpräparate wird im Herbst Kuhdung in Hörner
abgefüllt und diese über den Winter in der Erde vergraben.
Gleich werden die Hornkiesel-Präparate hergestellt. Den Mist
behandeln biodynamische Bauern ebenfalls mit Präparaten. Mit
solchen aus Schafgarben, Kamillen, Brennessel, Eichenrinde,
Löwenzahn und Baldrian. Diese werden in den Mist eingebracht und
dieser später auf den Feldern verteilt. Obwohl die Präparate
nur in homöopathischen Dosen ausgebracht werden, wirken sie sich
positiv auf die Lebnskraft und Energie der Felder aus.
Damit der Kreislauf geschlossen bleibt, sollen biodynamische Betriebe
Kraftfutter wie Getreide selber anbauen und so wenig Tiere wie
möglich zukaufen.
Die Wirkung dieser Art der Landwirtschaft zeigt sich in schmackhaften,
gesunden Produkten und einer sehr guten Bodenqualität. Diese wurde
in einem Langzeitversuch des Forschungsinstitutes für Biologische
Landwirtschaft (Fibl) bewiesen.