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Wenig ausserhalb von Lüderitz liegt die ehemalige Bergarbeiter Stadt Kolmanskuppe. Es ist heute eine "Geisterstadt" und die Gebäude werden nach und nach vom Sand verschluckt. Man tut nichts dagegen sondern zeigt einfach, was noch vorhanden ist und wie dieser Prozess vor sich geht. Die Stadt wurde 1905 gegründet zum Abbau von Diamanten. In ihrer Blütezeit war Kolmanskuppe eine lebendige und sehr reiche Stadt mit 700 Familien, welche da lebten. Vor allem deutsche Siedler mit ihren Familien und Dienstboten wohnten in den luxuriös ausgestatteten Häusern.
Allerdings verschwand der Reichtum so schnell, wie er kam. Nach weniger als 30 Jahren zog der grösste Teil der Bevölkerung weiter und die Häuser wurden zu vom Sand vereinnahmte Ruinen.