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Du hast das Recht so zu sein, wie du bist.
- Jeder Mensch hat das Recht, entsprechend zur eigenen Geschlechtsidentität und der eigenen Vorstellungen zu leben.
- Du darfst z.B. das WC nutzen, auf dem du dich am wohlsten fühlst und dich in der Umziehkabine umkleiden, wo du dich am wohlsten fühlst. Du darfst dich kleiden und frisieren, wie du willst und du darfst den Namen benutzen, den du willst.
- Du darfst du selbst sein!
Inter* und trans Personen haben – wie alle anderen Menschen auch – das Recht, so zu leben, wie es für sie richtig ist. Dies wird manchmal von der Gesellschaft und von den Gesetzen erschwert. Hier ein paar Beispiele.
Offizieller Vorname und amtliches Geschlecht
Wenn inter* und trans Menschen ihren offiziellen Vornamen und ihr amtliches Geschlecht, zum Beispiel im Pass, ändern wollen, müssen sie 16 Jahre alt sein oder ihre Eltern, die Erziehungsberechtigten oder die Beistandschaft müssen damit einverstanden sein.
Sie können dabei nur die Kategorien «männlich» oder «weiblich» ankreuzen, auch wenn beide nicht stimmen. In anderen Ländern gibt es bereits weitere Möglichkeiten, wie beispielsweise «divers» oder ein «X» einzutragen.
- Was du darfst, ist, deinen selbst gewählten Vornamen in allen Lebensbereichen zu benutzen, auch ohne eine offizielle Änderung deines amtlichen Geschlechts vorzunehmen. Dieser Vorname darf zum Beispiel in deinen Zeugnissen, deinen Verträgen oder in deinen Bewerbungen stehen.
Diskriminierung und Gewalt
Während homo- und bi-feindliche Aussagen, strafrechtlich verfolgt werden können, berücksichtigt das Gesetz jedoch keine Hassreden aufgrund von Transidentität oder Intergeschlechtlichkeit. Inter* und trans Menschen sind somit rechtlich zu wenig davor geschützt, benachteiligt zu werden oder Gewalt wegen ihrer Geschlechtsidentität und/oder ihrer Geschlechtsvariation zu erleben (Hate Crimes).
Auch cis Personen, welche durch ihr Verhalten, durch ihre Lebensgestaltung (z.B. Beruf oder Hobby) oder durch ihr Erscheinungsbild (z.B. Kleidung oder Frisur) nicht den Vorstellungen der Gesellschaft entsprechen, erleben es, deswegen beleidigt oder geschlagen zu werden.
Dagegen muss in der Gesellschaft noch mehr unternommen werden, damit alle so sein können, wie sie sich wohlfühlen.
Keine Operationen ohne Einwilligung
Inter* Personen setzen sich seit den 1980er Jahren politisch dafür ein, dass an Kindern nach der Geburt keine Operationen mehr gemacht werden, damit ihr Körper eindeutig “weiblich” oder eindeutig “männlich” aussieht.
Es ist für inter* Menschen wichtig, dass sie später als Jugendliche und Erwachsene selbst über ihren Körper entscheiden können, ob sie Operationen machen wollen und wenn ja, welche Operationen das sein sollen.
Queere Aktivist*innen, und Politiker*innen und immer mehr Menschen aus der Bevölkerung engagieren sich, damit es irgendwann zu einer Gleichstellung aller Geschlechter kommt, und alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht gleiche Rechte haben, trans Menschen das Recht haben entsprechend ihrer Geschlechtsidentität zu leben, ohne benachteiligt zu werden und inter* Personen selbst über Operationen entscheiden können.