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Durchgangs- und Standplätze für Fahrende
Nachdem die öffentliche Hand nach jahrelangen Bemühungen bis heute nicht genügend Stand- und Durchgangsplätze zur Verfügung stellen kann, um die Bedürfnisse der Fahrenden vollumfänglich zu befriedigen, weichen diese gerne auf andere Plätze aus. Möglichkeiten dazu bieten sich insbesondere auf Privatgrundstücken. Somit kommt es vor, dass immer wieder auch Landwirte von Fahrenden angefragt werden, ob ein Grundstück vorübergehend als Durchgangsplatz benützt werden kann.
Solche vorübergehenden Nutzungen werden als Spontanhalte (auch spontaner Halt) bezeichnet. Beim Spontanhalt, der als ursprüngliche, traditionelle Form der fahrenden Lebensweise gilt, handelt es sich um einen kurzfristig vereinbarten Aufenthalt von Fahrenden bei Privatpersonen gegen Entgelt als Entschädigung für Umtriebe wie Stromkosten etc. auf einem Grundstück, das sonst anderweitig genutzt wird. Eine dauernde Infrastruktur ist dabei nicht notwendig. Es geht also nicht um eine Form des Campings, des Agrotourismus oder der Beherbergung von Freizeitsuchenden.
Das untenstehende Merkblatt für die Vermietung von Plätzen für Fahrende (inkl. Vertrag für die Vermietung) des St.Galler Bauernverbandes und des Amtes für Umwelt (AfU) enthält weitere Details.
Weitere Informationen zu Durchgangs- und Standplätze für Fahrende finden Sie unter: www.sg.ch.
- Merkblatt Fahrenderechtliche Grundlagen (Stand 11.03.2019)