Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03607.jsonl.gz/2944

Die Gämsfarbige Gebirgsziege (veraltete Schreibweise Gems...; umgspr. auch: Gämsen) ist eine braun-schwarz gefärbte Milchziege, die ursprünglich aus den Kantonen Bern und Graubünden stammt, heute aber überall in der Schweiz und den Alpenregionen der angrenzenden Länder weit verbreitet ist. Ihr Vorzug besteht darin, dass sie auch bei extensiver Haltung hohe Milchleistung erbringt.
Die Toggenburger Ziege ist eine hellbraun-weiß gefärbte Ziegenrasse, deren Stammzuchtgebiet in Obertoggenburg im Kanton St. Gallen liegt. Sie gilt als außerordentlich robuste Ziege und wurde deshalb in viele Länder exportiert, wo sie rein weitergezüchtet oder in dortige lokale Ziegenrassen eingekreuzt wurde.
Kupferhalsziege ist die im Jahr 2007 von der Stiftung ProSpecieRara eingeführte, in der Fachliteratur aber bisher nicht etablierte Bezeichnung für eine seltene Merkmalsvariante der Walliser Schwarzhalsziege, nämlich für Exemplare dieser Rasse, die an der vorderen Körperhälfte durch rötlich-braunes statt schwarzes Fell charakterisiert sind.
Die Saanenziege mit kurzem Fell stammdt ursprünglich aus den Saanetal im Berner Oberland. Heute ist sie überall in der Schweiz sowie in vielen europäischen, amerikanischen und asiatischen Staaten verbreitet. Aufgrund ihrer herausragenden Milchleistung wurde sie weltweit in viele Landrassen eingekreuzt. Deshalb gilt sie als Stammrasse praktisch aller heutigen Hochleistungsmilchziegen und als „erfolgreichste Ziegenrasse der Welt“