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Medea, die Fremde, flüchtet nach der Ermordung ihrer Kinder. Hekuba, die Königin, befreit sich aus der Sklaverei. Neaira, die Hetäre, flüchtet vor ihrer Verurteilung. Am Fluss treffen sie aufeinander, ohne zu wissen, was sie erwartet. Ihre verschiedenen Lebens- und Moralvorstellungen pallen aufeinander.
Was ist ein gelungenes Leben? Für die vier Frauen Valentina, Sabine, Susanne und Lena ist scheitern keine Option. In einem Balanceakt von Muttersein, Beruf und Sexualität versuchen sie multiplen Rollenerwartungen gerecht zu werden. Ein Seminar in den Bergen soll Klarheit bringen und verstrickt sie nur tiefer in Widersprüche, Vorwürfe und schlechtes Karma.
In ihrer Auseinandersetzung fangen sie an, die Unentrinnbarkeit ihres Schicksals anzuzweifeln, und lernen die Verantwortung für ihr Handeln selbst zu tragen.