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Die Geotest AG hat am 31. Oktober 2022 einen kombinierten Markierversuch bei Lurtigen im Kanton Bern durchgeführt (LK 1165 Murten).
Dabei wurden die Tracer Amidorhodamin G, Uranin und Eosin Y eingesetzt.
Die Mengen der eingesetzten Markierstoffe sind so bemessen, dass sichtbare Auswirkungen nach derzeitigem Kenntnisstand wenig wahrscheinlich sind.
Trotz aller Vorsichtsmassnahmen können sichtbare Verfärbungen des Quell- und Oberflächenwassers nach rot/orangerot, gelb/grün oder rot nicht vollkommen ausgeschlossen werden.
Mögliche Auswirkungen
Unter solchen Umständen wären das Trinkwasser im Netz von Ried, Murten und Bellechasse (Auftraggeber des Markierversuchs in Planung eingebunden), Lurtigenbach, beziehungsweise Zannenbach (Z) und Hubelbach (H) sowie Bibere, Biberenkanal und Grosser Kanal betroffen, wobei das Risiko in den ersten fünf Tagen nach Eingabe am grössten ist und danach stark abnimmt.
Aufgrund von Verdünnungseffekten sind sichtbare Verfärbungen in den benannten Oberflächengewässern mit zunehmendem Abstand zur Eingabestelle eher unwahrscheinlich.
Von den verwendeten Markierstoffen geht keine Gefahr für die Gesundheit von Menschen, Tieren oder Pflanzen aus, sodass in diesem Fall keine Massnahmen ergriffen werden müssten.