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oder Rübli (Kt. Waadt,
Bez. Pays d'Enhaut).
2288 m. Gipfel in der Gruppe der
Gummfluh und s. über dem Dorf
Rougemont, von woher gesehen
er einen sehr vorteilhaften Eindruck macht. Nach SW. zweigen sich der
Rocher à Pointes,
Rocher Plat und
Rocher Pourri ab. Prachtvolle
Aussicht, aber doch derjenigen vom Gipfel der
Gummfluh selbst untergeordnet. Aufstieg von
Château d'Œx
durch das Thälchen der
Pierreuse und über den
Col de Videman in 4½ Stunden und von
Rougemont über die Alpweide
Rubloz in 4 Stunden.
Einige Schwierigkeiten, die aber von Reiseschriftstellern oft übertrieben worden sind, bietet blos die steile und schroffe
Gipfelpartie des
Stockes. Nachdem im verflossenen Jahrhundert ein Jäger am Rubli einige schöne Mineralien gesammelt hatte,
die er um einen guten Preis nach Genf
verkaufte, fabelte man lange Zeit vom Gold des Rubli, das aber natürlich nie gefunden werden
konnte. Der Gipfel gehört zu einem kleinen
Kalkstock, der namentlich aus den Jurastufen aufgebaut ist
und an dem zu oberst Malm ansteht. Fossilführende Mytilusschichten des Dogger. Der Berg schon auf der Karte des Thomas Schöpf 1578 genannt.
(Der) oder RucherGlærnisch (Kt. Glarus).
2910 m. Gipfel in der Glärnischgruppe, zwischen dem
Feuerberg
und dem
Vrenelisgärtli, mit dem er durch einen schmalen, firnbedeckten
Grat, das
Furkeli, verbunden ist. Da er der erste Gipfel
in der nördl. der beiden Ketten ist, in welche sich der
Glärnisch westl. vom
Vrenelisgärtli gabelt, erhebt er sich
nur wenig über das O.-Ende des
Glärnischfirns, der zwischen diese beiden
Kämme eingebettet ist. Nordwärts stürzt er wie
alle Gipfel der nördl. Glärnischkette mit gewaltigen kahlen Felswänden 2000 m tief gegen das
Klönthal ab. Obschon er vom
Bächistock (2920 m) im südl. Zweig der Glärnischkette noch um einige Meter überragt wird, ist
er doch der am meisten besuchte Gipfel dieser Berggruppe, da er weitaus die schönste Fernsicht darbietet und am leichtesten
bestiegen werden kann.
Die Ausdehnung und Schönheit seines Panoramas wird nur von wenigen Gipfeln der östl. Schweizeralpen übertroffen. Dies
erklärt sich aus der stark gegen das schweizerische
Mittelland vorgeschobenen Lage dieses Hochgipfels
und aus dem Umstand, dass er auch die südwärts zunächst folgenden Ketten an
Höhe überragt. Man überblickt vom
RuchenGlärnisch aus nicht nur die
Glarner-, St.
Galler- und Vierwaldstätteralpen, sondern sieht im O. noch einen Teil der Vorarlbergeralpen,
im SO. die Silvretta-,
Bernina- und
Adulagruppe; nach SW. reicht der Blick bis zum
Monte Rosa und zum
Dom
in den Walliseralpen und bis zu den Bergriesen des
BernerOberlandes; nordwärts schaut man über den mittleren und östl.
Teil des
Mittellandes hinweg bis an den
Jura, die Vogesen, den Schwarzwald und die Rauhe
Alb hinaus. Der Ruche
Glärnisch wird
von der
Glärnischhütte aus in 3 Stunden über den
Glärnischfirn bestiegen und erhält jährlich 1000-1200 Besucher. Panorama
von Albert
Heim, im Jahrbuch des S. A. C. 29. Vergl. den Art.
Glærnisch.
Fällt nach N. in gewaltigen Steilwänden
ab, «während auf der
S.-Seite nur der w. vom Gipfel gelegene Teil von einer jähen
Wand gebildet wird,
der ö. Teil dagegen sich flacher abdacht und stark vergletschert ist. Der Firn reicht über den
NO.-Grat bis dicht unter
den Gipfel, der von O. gesehen als rundlicher, etwa 50 m hoher Felskopf dem schmalen Firngrat
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mehr
aufsitzt. Die N.-Wand, 1200-1300 m hoch, ist die höchste Wand in den Urner Alpen;
die Höhe der S.-Wand ist geringer, beträgt
aber immer noch 500-650 m". Uebliche Anstiegsroute vom Hotel zum Alpenklub im Maderanerthal über den Ruchenfirn und den nö.
Firngrat (5 Stunden).
Zum erstenmal 1864 durch J. Sowerby mit den Führern A. Zgraggen und J. M. Tresch
bestiegen.
Vergl. den Führer durch die UrnerAlpen. I. Zürich
1905.
(Klein) (Kt. Uri).
2949 m. Gipfel in der Windgällen-Scheerhornkette, «wird
gebildet durch den Schnitt des Hauptkammes mit dem Quergrat der Sattelhörner und Kalkschyen und besteht, wie der ganze Kalkschyengrat,
aus Hochgebirgskalk; dagegen greifen die Tertiärgesteine der Sattelhörner schon etwa 500 m nö. vom Gipfel auf den NO.-Grat
über und setzen sich über diesen zum Scheerhorn fort».