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Die CO2-Emissionen aus Brennstoffen verharrten 2020 fast auf dem gleichen Niveau wie im Jahr zuvor, wie das Bundesamt für Umwelt (Bafu) am Mittwoch mitteilte. Sie gingen zwar im Vergleich zum Referenzjahr 1990 um 31 Prozent zurück.
Ab 2022 kostet die CO2-Abgabe jedoch neu 120 statt 96 Franken pro Tonne CO2. Der Automatismus spielt, weil die Emissionen aus der Verbrennung von Heizöl und Erdgas allgemein zu wenig schnell sinken.
Das ist aber zu wenig, um die automatische Erhöhung der CO2-Abgabe zu verhindern. Laut dem in der geltenden CO2-Verordnung festgelegten Verminderungsziel müssten es 33 Prozent weniger sein. Deshalb steigt die Abgabe am 1. Januar 2022 automatisch von derzeit 96 auf 120 Franken pro Tonne CO2.
Zwei Drittel der Abgabe fliessen gemäss Mitteilung zurück an die Bevölkerung und die Wirtschaft. Jede in der Schweiz lebende Person erhalte im laufenden Jahr 87 Franken.
Die CO2-Abgabe wird seit 2008 auf fossilen Brennstoffen wie Heizöl oder Erdgas erhoben. Sie wird automatisch erhöht, wenn die in der geltenden CO2-Verordnung festgelegten Zwischenziele nicht erreicht werden. (sda)
Normalerweise wird US-Präsident Joe Biden chauffiert, am Mittwoch gab der bekennende Autofan selber Gas: Biden nutzte den Besuch eines General-Motors-Werks für Elektrofahrzeuge in Detroit, um eine Runde mit einem elektrisch betriebenen Hummer zu drehen – der eckige Geländewagen mit Vorbild aus dem Militär hat für viele Amerikaner Kultstatus.
Auf einem Video des Senders C-Span ist zu sehen, wie der Präsident mit quietschenden Reifen startet. Als er bei den Journalisten zum Stehen kommt, fragt er scherzend: «Will jemand hinten reinspringen? Auf's Dach?» Biden schrieb auf Twitter zu seiner Spritztour: «Wie ich gesagt habe, ich bin ein Autotyp.»