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Umweltminister Jan Pronk erklärte dem Parlament, es würden zwei entsprechende Genehmigungen erteilt. Damit wird ein faktischer Transportstopp in den Niederlanden beendet. Eine Genehmigung betrifft den Transport von Brennstoff vom abgeschalteten Kernkraftwerk Dodewaard zur Wiederaufarbeitung in Grossbritannien, der zweite bewilligte Transport betrifft die Überführung von abgebranntem, hoch angereichertem Brennstoff vom Hochflussreaktor Petten zum zentralen Lager in Borssele. Petten (45 MWth) produziert radioaktive Isotope für medizinische Zwecke und gehört der Europäischen Kommission.
Die beiden Transportgenehmigungen waren aufgrund einer Beschwerde gerichtlich blockiert. Die unabhängige nationale Gesundheitsberatungs-Kommission stellte letzen November fest, die Transporte verursachten keine unzulässigen Risiken, empfahl aber, Anstrengungen zu unternehmen, um der Öffentlichkeit Transparenz zu vermitteln.
Quelle
M.E. nach NucNet vom 24. Januar 2000