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David Imbert
wohnhaft in Zürich, 29 Jahre alt, von New York, seit knapp zwei Jahren in der Schweiz, Investmentberater.
«Ich weiss noch nicht, für wen ich im November stimme», sagt Imbert, der sich als Unabhängiger bezeichnet. 2000 und 2004 hat er George W. Bush gewählt, 2008 dann Barack Obama. «Ich will erst die Präsidentschaftsdebatten abwarten, zum jetzigen Zeitpunkt sind für mich beide Kandidaten wählbar.» Imbert bezeichnet Obama als guten Mann und begnadeten Redner, aber er war «nicht jener visionäre Anführer, auf den viele gehofft hatten». Allerdings sei Romney das wohl auch kaum.
Er traut dem Republikaner den Sieg durchaus zu. «Letztlich sind die Unterschiede zwischen den Parteien gar nicht so gross», findet Imbert, «das Land wird aus der Mitte regiert. Deshalb ist es eigentlich auch egal, wer gewinnt, es wird okay sein.» Er hält denn auch die erhitzte Debatte zwischen den Parteien vor allem für Rhetorik. «Auf diese Weise versucht man, Wähler auf die eine oder andere Seite zu ziehen, aber eigentlich wäre man sich gar nicht so uneinig.»
Fotograf: Nicolas Righetti / Rezo