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This is a text translated from German to Rumantsch Grischun.
Revision der Tierschutzverordnung

Die vom Bundesrat am 27. Juni 2001 revidierte Tierschutzverordnung tritt am 1. September 2001 in Kraft.

Nebst einer umfangreichen Überarbeitung der Verordnung im Bereich der Wildtierhaltung wurden auch einige Artikel in den Kapiteln "Tiertransporte" und "Ausnahmen von der Pflicht zur Schmerzausschaltung" geändert.

Neu müssen Stiere, die mehr als 18 Monate alt sind, beim Transport keinen Nasenring mehr tragen, wenn sie vorwiegend im Freien in einer Herde oder in Laufställen als Gruppe gehalten wurden und spezielle Vorkehrungen getroffen worden sind (Art. 53 Abs. 8 und 8 bis ).

Die Liste der Eingriffe, die ohne Schmerzausschaltung durch fachkundige Personen durchgeführt werden dürfen, wird reduziert (Art. 65).

Tiertransporte

Bei Mutter- und Ammenkuhhaltungen und Betrieben mit Laufställen und Laufhöfen bzw. regelmässigem Auslauf wird den Stieren in der Regel kein Nasenring eingesetzt.

Bei hornlosen oder enthornten Stieren ergibt sich zudem die Schwierigkeit, dass der Nasenring nicht mit Tragriemen fixiert werden kann, was zu Problemen bei der Futteraufnahme und auch zu Hängenbleiben an Zäunen usw. führen kann.

Ein Anbringen von Nasenringen kurz vor dem Transport hat eher eine kontraproduktive Wirkung, weil der Stier durch den Schmerz und den Fremdkörper irritiert wird und sich deshalb eher gereizt verhalten könnte.

Aufgrund dieser Praxiserfahrungen wurden die Vorschriften so angepasst, dass unter sichernden Bedingungen das Einsetzen eines Nasenringes bei Tiertransporten künftig nicht mehr zwingend vorgeschrieben ist.

Eingriffe an Tieren mit oder ohne Schmerzausschaltung

Grundsätzlich dürfen schmerzhafte Eingriffe an Tieren nicht ohne Schmerzausschaltung vorgenommen werden. Die Liste der schmerzhaften Eingriffe, die gestützt auf Art. 65 TSchV ausnahmsweise ohne Schmerzausschaltung durchgeführt werden dürfen, ist gekürzt worden.

Ab 1. September 2001 dürfen verschiedene Eingriffe an Tieren, welche bisher von fachkundigen Personen ohne Schmerzausschaltung durchgeführt werden durften, nur noch mit Schmerzausschaltung vorgenommen werden. Gemäss der revidierten Tierschutzverordnung dürfen Kälber, Schafe, Ziegen und Kaninchen künftig grundsätzlich nur noch unter Schmerzausschaltung kastriert werden.

Pflicht wird die Schmerzausschaltung auch beim Enthornen von Kälbern.

Weil es zur heutigen Form der Ferkelkastration keine tauglichen, wirtschaftlich vertretbaren Alternativmethoden gibt, ist die Kastration von Ferkeln bis zum Alter von 14 Tagen auch weiterhin ohne Schmerzausschaltung gestattet.

Was heisst Schmerzausschaltung?

Die Schmerzempfindung eines Tieres kann entweder mit einer Vollnarkose herabgesetzt werden, oder am Ort des Eingriffes kann der Nerv, mit dem der Schmerz wahrgenommen wird, mit einer gezielt verabreichten Injektion für einige Zeit betäubt werden (Lokalanästhesie). Je nach Tierart oder Art des Eingriffes ist die eine oder andere Narkosemethode besser. Für eine korrekte und wirksame Schmerzausschaltung ist tierärztliches Fachwissen Voraussetzung. Im Weiteren sind rezeptpflichtige Medikamente nötig, die nur vom Bestandestierarzt angewendet werden dürfen (Heilmittelgesetz!).

Wer gilt als fachkundige Person für Eingriffe ohne Schmerzausschaltung?

Als fachkundige Person gilt der Halter der betreffenden Tierart dann, wenn er die Eingriffe regelmässig selber und korrekt durchführt. Wir empfehlen die Anleitung durch einen Tierarzt im Sinne einer Aus- oder Weiterbildung.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Schmerzausschaltungspflicht für bestimmte Eingriffe bei landwirtschaftlichen Nutztieren:

In der Spalte "Erlaubt nur mit Schmerzausschaltung" sind nur diejenigen Eingriffe erwähnt, die bisher ohne Schmerzausschaltung ausgeführt werden durften. Nicht erwähnte Eingriffe dürfen in keinem Fall ohne Schmerzausschaltung vorgenommen werden und müssen veterinärmedizinisch begründet sein.

Erlaubt ohne Schmerzausschaltungdurch fachkundige Personen

Eingriffe, die ab 1. September 2001 nur mit Schmerzausschaltung erlaubt sind (bisher ohne Schmerzausschaltung möglich)

Rindvieh / Ziegen

Markieren

Kastration von männlichen Tieren jeden Alters

Entfernen des Hornansatzes (Enthornen)!

keine elastischen Ringe oder ätzende Substanzen!

Einsetzen von Nasenringen

Schafe

Markieren

Kürzen des Schwanzes bis zum Alter von 7 Tagen; der Schwanzstummel muss After und Zucht bedecken

Kastration von männlichen Tieren jeden Alters

Kürzen des Schwanzes bei Tieren älter als 7 Tage

Schweine

Markieren

Kastration von männlichen Schweinen bis zum Alter von 14 Tagen

Abschleifen der Zahnspitzen bei Ferkeln

Kürzen des Schwanzes

Kastration von männlichen Schweinen älter als 14 Tage

Abklemmen der Zähne

Einsetzen von Nasenringen und Rüsselklammern

Geflügel

Touchieren der Schnäbel

Kürzen der Zehen und Sporen bei männlichen Küken von Mast- und Legehennenelternlinien

Kürzen der Schnäbel, Kämme und Flügel

Kürzen der Zehen und Sporen bei weiblichen Küken, erwachsenem Geflügel und andern Vögeln

Wortlaut der geänderten Artikel der Tierschutzverordnung (TSchV; SR455.1):

Art. 53 Abs. 8 und 8 bis (neu)

8 Stiere, die mehr als 18 Monate alt sind, müssen einen Nasenring tragen. Auf das Tragen eines Nasenringes kann verzichtet werden, wenn vor einer Ortsveränderung oder vor der Schlachtung:

a. die Stiere vorwiegend im Freien in einer Herde oder in Laufställen als Gruppe gehalten wurden; und

b.die speziellen Vorkehrungen für einen sicheren Transport und einen sicheren Ein- und Auslad getroffen worden sind.

8bis Rindvieh darf nicht an den Hörnern oder am Nasenring und nicht mit Schnüren angebunden werden.

Art. 65

1 Eine Schmerzausschaltung ist für Eingriffe nicht erforderlich, wenn sie nach tierärztlichem Urteil aus medizinischen Gründen unzweckmässig oder nicht durchführbar erscheint.

2 Fachkundige Personen dürfen folgende Eingriffe ohne Schmerzausschaltung vornehmen:

a.das Kürzen des Schwanzes bei Lämmern bis zum Alter vom 7 Tagen; der Schwanzstummel muss After und Zucht bedecken;

b. das Kastrieren von männlichen Schweinen bis zum Alter von vierzehn Tagen;

c. das Absetzen der Afterkrallen bei Welpen, die weniger als fünf Tage alt sind;

d. das Touchieren der Schnäbel beim Hausgeflügel;

e. das Kürzen der Zehen und Sporen bei männlichen Küken von Mast- und Legehennenelternlinien;

f. das Markieren von Tieren, ausgenommen das Tätowieren von Hunden und Katzen;

g. das Abschleifen der Zahnspitzen bei Ferkeln.

Erinnerung !!!!!! Die Übergangsfrist für die folgenden Vorschriften läuft am 30. Juni 2002 ab:

- Verbot Anbindehaltung von Kälbern bis 4 Monate

- Verbot der Brustanbindung von Schweinen

- Eingestreuter Liegebereich für Kälber und Zuchtstiere

Am 30. Juni 2002 laufen die Übergangsfristen für die Anpassung von Haltungssystemen und Stalleinrichtungen für Kälber, Zuchtstiere und Sauen ab.

Anbindehaltung von Kälbern

Die Anbindehaltung von Kälbern bis zum Alter von vier Monaten ist verboten. Ausgenommen sind das kurzfristige Anbinden bei Aufzuchtkälbern und beim Tränken.

Bestehende Anbindehaltungen müssen bis Ende Juni 2002 durch andere Haltungssysteme ersetzt werden.

Gruppenhaltung von Kälbern und Kälbereinzelboxen

Ab 1. Juli 2002 müssen alle Kälber im Alter von 2 Wochen bis 4 Monaten in Gruppenhaltungssystemen gehalten werden. Ausgenommen sind Kälber, die in Hütten mit dauerndem Zugang zu einem Gehege im Freien gehalten werden.

Bis zum Alter von 2 Wochen dürfen die Kälber noch in Einzelboxen gehalten werden. Sie müssen Sicht zu Artgenossen haben. Die Minimalmasse für die Boxen betragen 85 x 130 cm.

Eingestreuter Liegebereich für Kälber und Zuchtstiere

Ab 1. Juli 2002 müssen Liegebereiche für Kälber bis 4 Monate und für Zuchtstiere mit ausreichender und geeigneter Einstreu versehen werden. Das heisst Vollspaltenböden sind ab diesem Zeitpunkt in der Kälbermast verboten.

Anbindehaltung von Sauen

Obwohl gestützt auf die Tierschutzerhebung im Jahre 1995 bekannt ist, dass im Kanton Graubünden keine Schweine angebunden gehalten werden, weisen wir darauf hin, dass ab 1. Juli 2002 Schweine nicht mehr angebunden gehalten werden dürfen. Bestehende Anbindehaltungen sind bis Ende Juni 2002 durch andere Haltungssysteme zu ersetzen.

Bis zum Ablauf der Übergangsfrist - Ende Juni 2002 - ist angebunden gehaltenen Sauen während der Galtzeit täglich Auslauf ausserhalb des Standplatzes zu gewähren, ausgenommen während der ersten zehn Tage nach dem Absetzen.

Gremium: Veterinäramt Graubünden

Quelle: dt Veterinäramt Graubünden

Data: 30.08.2001

La revisiun da l'ordinaziun davart la protecziun dals animals

L'ordinaziun davart la protecziun dals animals revedida ils 27 da zercladur 2001 dal cussegl federal entra en vigur il 1. da settember 2001. Dasper ina repassada extendida da l'ordinaziun davart la tratga d'animals selvadis èn vegnids midads er intgins artitgels en ils chapitels "transports d'animals" ed "excepziuns da l'obligaziun da suppressiun da las dolurs".

Da nov na ston ils taurs ch'èn pli vegls che 18 mais betg pli purtar ina zanga (rintg da nas) per vegnir transportads, sch'els èn vegnids tegnids oravant tut en il liber cun la muaglia u en uigls libers sco gruppa e sch'ins ha prendì mesiras spezialas (art. 53 al. 8 ed 8 bis).

La glista da las operaziuns che dastgan vegnir fatgas da persunas cumpetentas senza suppressiun da las dolurs vegn reducida (art. 65).

Transports d'animals

Tar l'allevament da vatgas-mamma e da vatgas nutridras e manaschis cun uigls libers e curts libras resp. pasculaziun regulara na vegn per ordinari mess en nagina zanga als taurs.

Tar taurs senza corns u tar taurs als quals ins ha taglià giu ils corns resulta plinavant la difficultad che la zanga na po betg vegnir fixada cun ils bratschols, quai che po manar a problems cun magliar ed er a problems cun restar pendì vi da las saivs e. u. v.

Fermar las zangas curt avant il transport ha plitost in effect cuntraproductiv perquai ch'il taur vegn irrità entras il mal ed il corp ester e pudess sa cuntegnair perquai plitost vilentà.

Sin fundament da questas experientschas praticas èn las prescripziuns vegnidas adattadas uschia che fermar ina zanga tar transports d'animals n' è betg pli prescrit stringentamain en il futur, sche las cundiziuns da segirezza vegnan observadas.

Operaziuns d'animals cun u senza suppressiun da las dolurs

En general na dastgan betg vegnir fatgas operaziuns dolurusas vi d'animals senza suppressiun da las dolurs. La glista da las operaziuns dolurusas che dastgan vegnir fatgas excepziunalmain senza suppressiun da las dolurs, sebasond sin art. 65 OPA, è vegnida scursanida.

Differentas operaziuns vi d'animals che vegnivan fin uss fatgas da persunas cumpetentas senza suppressiun da las dolurs dastgan a partir dal 1. da settember 2001 be anc vegnir fatgas cun suppressiun da las dolurs. Tenor l'ordinaziun revedida davart la protecziun dals animals dastgan vegnir chastrads ils vadels, las nursas, las chauras ed ils cunigls en il futur da princip mo pli cun suppressiun da las dolurs.

Er la suppressiun da las dolurs cun tagliar giu ils corns als vadels daventa obligatoria.

Perquai ch'i na dat nagina metoda alternativa adattada ed economicamain giustificabla per la moda da chastrar ils purschels dad oz èsi permess da chastrar ils purschels enfin la vegliadetgna da 14 dis er vinavant senza suppressiun da las dolurs.

Tge signifitgescha suppressiun da las dolurs?

Il sentiment da dolur d'in animal po u vegnir reducì cun ina narcosa cumplaina u ch'ins po anestisar là nua ch'i vegn operà il gnerv, cun il qual la dolur vegn percepida. Quai succeda cun ina injecziun (anestesia locala) che vegn dada sistematicamain e supprima la dolur per in tschert temp. Tut tenor la spezia d'animal u tenor il gener da l'operaziun è meglra l'ina u l'autra metoda da narcosa. Enconuschientschas professiunalas veterinaras èn la premissa per ina suppressiun da las dolurs correcta ed efficazia. Vinavant èn necessaris medicaments che pretendan in recept dal medi che dastgan vegnir applitgads mo dal veterinari da l'effectiv (lescha davart ils medicaments!).

Tgi vegn considerà sco persuna cumpetenta per operar senza suppressiun da las dolurs?

Sco persuna cumpetenta vala il possessur da la spezia d'animals pertutgada cura ch'el operescha sez regularmain e correctamain. Nus cussegliain l'instrucziun d'in veterinari en il senn d'ina scolaziun u furmaziun supplementara.

La suandanta tabella dat ina survista da l'obligaziun da suppressiun da las dolurs per tschertas operaziuns d'animals da niz agricul:

En la colonna "permess mo cun suppressiun da las dolurs" èn be menziunadas las operaziuns che dastgavan vegnir fa-tgas fin uss senza suppressiun da las dolurs. Las operaziuns betg menziunadas na dastgan en nagin cas vegnir fatgas senza suppressiun da las dolurs e ston esser motivadas da vart da la medischina veterinaria.

Permess senza suppressiun da las dolursentras persunas cumpetentas

Operaziuns permessas mo cun suppressiun da las dolurs a partir dal 1. da settember 2001(enfin qua pussaivlas senza suppressiun da las do-lurs)

biestga / chauras

marcar

chastrar animals masculins da tutta vegliadetgna

far giu ils brumbels dals corns (tagliar giu ils corns)

!nagins rintgs elastics u substanzas causticas!

metter en zangas

nursas

marcar

scursanir la cua enfin la vegliadetgna da 7 dis; il stumbel da la cua sto cuvrir il tgil e la tratga

chastrar animals masculins da tutta vegliadetgna

scursanir la cua ad animals pli vegls che 7 dis

portgs

Marcar

chastrar portgs masculins enfin la vegliadetgna da 14

disglimar ils pizs dals dents dals purschels

scursanir la cua

chastrar portgs masculins pli vegls che 14

dissmatgar giu ils dents

metter en zangas e giavuns da gnif

giaglinom

scursanir ils becs

scursanir ils dets-pe e las sporas dals plu-schains masculins

scursanir ils becs, las crestas e las alas

scursanir ils dets-pe e las sporas da pluschains feminins, da gaglinom creschì e d'auters utschels

Text dals artitgels midads da l'ordinaziun davart la protecziun dals animals (OPA; CS 455.1):

Art. 53 al. 8 ed 8 bis (nov)

8 Taurs pli vegls che 18 mais ston purtar ina zanga. I po vegnir renunzià ad ina zanga avant ina midada dal lieu u avant la meztga :

a. sch'ils taurs èn vegnids tegnids oravant tut en il liber cun la muaglia u en uigls libers sco gruppa; e

b. sch'ins ha prendì mesiras spezialas per in transport segir e per in chargiar e stgargiar segir.

8bis La biestga na dastga betg vegnir rentada vi dals corns u vi da la zanga e betg cun cordas.

Art. 65

1 Ina suppressiun da las dolurs n'è betg necessaria sch'ella para tenor il parairi veterinar nunadattada u nunrealisabla per motivs medicals.

2 Persunas cumpetentas dastgan far las suandantas operaziuns senza suppressiun da las dolurs:

a.scursanir la cua da tschuts enfin la vegliadetgna da 7 dis; il stumbel da la cua sto cuvrir il tgil e la tratga;

b. chastrar portgs masculins enfin la vegliadetgna da quattordesch dis;

c. smatgar giu las griflas da chagniels ch'èn pli giuvens che tschintg dis;

d. scursanir ils becs dal giaglinom da chasa;

e. scursanir ils dets-pe e las sporas da pluschains masculins

f. marcar animals, danor tatuar chauns e giats;

g. glimar ils pizs dals dents dals purschels.

Per avertiment!!!!!! Il termin transitori per las suandantas prescripziuns scroda ils 30 da zercladur 2002:

- scumond da rentar ils vadels enfin 4 mais

- scumond da rentar ils portgs vi dal pèz

- spazi da giaschair sternì per vadels e taurs da tratga

Ils 30 da zercladur 2002 scrodan ils termins transitoris per l'adattaziun dals sistems da tegnair animals e da las installaziuns dals uigls per vadels, taurs da tratga e portgs.

Rentar vadels

Igl è scumandà da rentar vadels enfin la vegliadetgna da quatter mais. Exceptà èsi da rentar ils vadels da tratga a curta vista e cun bavrentar.

Ils sistems existents da rentar animals ston vegnir remplazzads enfin la fin da zercladur 2002 entras auters sistems da tegnair animals.

Vadels tegnids en gruppas e sustas singulas per vadels

A partir dal 1. da fanadur 2002 ston tut ils vadels da la vegliadetgna da 2 emnas enfin 4 mais vegnir tegnids tenor sistems da tegnair animals en gruppas. Exceptads èn vadels che vegnan tegnids en chamonas cun in access permanent ad in claus or en il liber.

Enfin la vegliadetgna da 2 emnas dastgan ils vadels anc vegnir tegnids en sustas singulas. Els ston pudair vesair animals da la medema spezia. Las mesiras minimalas per las sustas muntan a 85 x 130 cm.

Spazi da giaschair sternì per vadels e taurs da tratga

A partir dal 1. da fanadur 2002 ston ils spazis da giaschair per vadels enfin 4 mais e per taurs da tratga vegnir sternids adequatamain. Quai signifitgescha che palantschieus cumplettamain gradellads èn scumandads a partir da questa data per vadels che vegnan engraschads.

Rentar portgs

Malgrà ch'igl è enconuschent, sin basa da las retschertgas da la protecziun dals animals da l'onn 1995, ch'ins na dastga betg rentar ils portgs en il chantun Grischun, rendain nus attent al fatg che a partir dal 1. da fanadur 2002 na dastgan betg pli vegnir rentads ils portgs. Sistems existents da rentar animals èn da remplazzar entras auters sistems da tegnair animals enfin la fin da zercladur 2002.

Enfin ch'il termin transitori scroda - la fin da zercladur 2002 - è da conceder a las portgas che vegnan tegnidas rentadas durant ch'ellas portan mintga di la pussaivladad per sa muventar ordaifer il plaz stabel, cun excepziun dals emprims diesch dis suenter ch'ellas èn vegnidas zavradas dals purschels.

Gremi: uffizi da veterinari dal Grischun

Funtauna: rg uffizi da veterinari dal Grischun

Data: 30.08.2001