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COVID-19 – Die Krise gemeinsam bewältigen
Die COVID-19-Pandemie hatte und hat schwerwiegende Auswirkungen auf die gesundheitliche, emotionale und berufliche Sicherheit von uns allen. Auf städtischer Ebene haben wir uns deswegen dafür eingesetzt, gezielte Unterstützung durch folgende Massnahmen bieten zu können:
- Verteilung von Hilfsgütern für den Grundbedarf in Zusammenarbeit mit dem Verein REPER;
- Aufrechterhaltung der Organisation von Aktivitäten für Kinder und Jugendliche während des Sommers;
- Unterstützung von Gewerbetreibenden, HandwerkerInnen und Vereinen durch den Verzicht auf gewisse Steuer- oder Mietforderungen;
- Unterstützung des kulturellen Lebens, sowohl in Bezug auf künstlerisches Schaffen als auch die Aufrechterhaltung eines Angebots für die Öffentlichkeit (Residenzen für KünstlerInnen, finanzielle Unterstützung, Kulturvermittlungsprojekte im öffentlichen Raum, Re-Festival);
- Engen Kontakt mit gefährdeten Personen sowie Senioren und Seniorinnen pflegen, um ihre Sorgen und Bedürfnisse in Erfahrung zu bringen und darauf eingehen zu können;
- Familien, die über keinen privaten Aussenraum verfügen, weiterhin den Zugang zu öffentlichen Spielplätzen ermöglichen.
Die Ungleichheit hat rapide zugenommen, sowohl in wirtschaftlicher wie auch sozialer Hinsicht. Die Stadt muss den am meisten betroffenen Bürgerinnen und Bürgern weiterhin mit Hilfe beistehen – und Strukturen entwickeln, um zukünftigen Krisen ähnlicher Art besser begegnen zu können.
Wir engagieren uns für:
- Eine Stärkung von Strukturen, die es erlauben, im Krisenfall die Versorgung der Grundbedürfnisse der Bevölkerung sicherstellen zu können (z.B. durch Lebensmittelhilfe);
- Den Kampf gegen Schwarzarbeit, um sicherzustellen, dass alle von den Sozialschutzsystemen profitieren können;
- Den Schutz der Grundrechte aller Sans-Papiers sowie ihren konditionslosen Zugang zu allen notwendigen Hilfsangeboten;
- Die Unterstützung des Kulturmilieus sowie anderer VertreterInnen der lokalen Wirtschaft durch einfache und zielgerichtete Massnahmen, die sich daran orientieren, zukünftige Krisen besser bewältigen zu können;
- Verstärkte schulische Unterstützung, um Schulabbrüche zu verhindern;
- Die Implementierung von Massnahmen, welche Personen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, neue Perspektiven auf eine Rückkehr zur Autonomie bieten.