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Das Wichtigste in Kürze
- Indonesische Behörden warnen vor Erdrutschen.
«Zurzeit wird nach sechs Menschen gesucht, die vermutlich von einem Erdrutsch verschüttet wurden», sagte der Sprecher der indonesischen Katastrophenschutzbehörde (BNPB), Abdul Muhari, am Samstag.
Bei dem Beben der Stärke 6,2 waren am Freitagmorgen mindestens acht Menschen ums Leben gekommen und 86 weitere verletzt worden. Das Beben ereignete sich im Norden der Insel in einer Tiefe von rund zwölf Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte (USGS) mitteilte. Die Erschütterungen waren bis in die Nachbarländer Singapur und Malaysia zu spüren.
Auf Sumatra wurden zahlreiche Häuser zerstört oder beschädigt. Viele Menschen verbrachten die Nacht in Notunterkünften. Die indonesische Wetterbehörde rief die Menschen auf, sich von Hängen fernzuhalten, da wegen der aktuellen Regenzeit auch die Gefahr von Erdrutschen bestehe.
Der Inselstaat Indonesien ist wegen seiner Lage am pazifischen Feuerring immer wieder von Erdbeben betroffen. Bei einem Seebeben der Stärke 9,1 vor der Küste Sumatras waren im Dezember 2004 in der gesamten Region etwa 220.000 Menschen ums Leben gekommen, davon 170.000 in Indonesien.