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Île de Gorée, Hof hinter der Place du Gouvernement
Kaum war der Trommler in dem Haus verschwunden, schlich Maille hinterher. Die Räume der Villa waren um einen zentralen Hof gruppiert, der sich zum Meer hin öffnete. Es gab grosszügige Terrassen, Gänge und einen Bankettsaal, in dem noch eine Ahnung der Feste schwebte, die einst wohl hier gefeiert wurden. Möbel gab es keine mehr und der Boden war mit Sand bedeckt, den der Wind vieler Jahre hier hinein geweht hatte. Es war schwer zu sagen, wann das Haus wohl zuletzt bewohnt gewesen war – oder von wem. Wahrscheinlich hatte es einst einem französischen Kolonialbeamten gehört. Heute kamen offenbar nur noch die Rastas der Insel hierher, um etwas abseits des dörflichen Alltags ungestört ihre Trommeln zu schlagen – im Rhythmus der Meereswellen, oder gegen ihn.