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Die SBB- Sprecher Jean-Philippe Schmidt bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda eine Meldung der Zeitung "Schweiz am Sonntag". Demnach wurden 219 Gewaltakte im Jahr 2013 registriert und 194 im darauffolgenden Jahr.
Der Vergleich mit den Jahren 2008 und 2009 unterstreicht die abnehmende Tendenz. Damals hatten sich noch 297 respektive 250 Passagiere an SBB-Leuten vergriffen.
Heutzutage gibt es somit in etwa einen Übergriff alle zwei Tage. Vor zehn Jahren hatten sich die Angestellten der Bahn noch mit einem Gewaltakt pro Tag konfrontiert gesehen. Für Schmidt ist der Rückgang den in der letzten Zeit verbesserten Sicherheitsmassnahmen an mehreren Fronten zu verdanken.
Diese Sicherheitsstrategie basiert auf zwei Pfeilern. Der eine ist repressiv mit der Transportpolizei ausgestaltet, der andere präventiv in Form der Videoüberwachung und des Einsatzes von Präventionshelfern.
Das Personal in den Zügen nahm beträchtlich zu. 2009 wurden vermehrte Kontrollen durch privates Sicherheitspersonal auf riskanten Linien in der Nacht und am Wochenende eingeführt. 2012 begannen Patrouillen von zwei Kontrolleuren durch die Regional- und Intercity-Züge. Zudem wurden die Angehörigen der Zugpolizei bewaffnet.
(SDA)