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Nach dem inferioren Saisonabschluss und der blamablen 0:6-Niederlage gegen Winterthur stehen die Zeichen bei den Grasshoppers auf einen erneuten Umbau. An einer Medienkonferenz zog der Verein Bilanz zur abgelaufenen Saison und gab einen Ausblick auf anstehende Aufgaben. Die Verantwortlichen um Sportchef Bernard Schuiteman wollen die alte Saison so schnell wie möglich hinter sich bringen.
GC präsentierte heute auch seinen neuen Trainer: Der 55-jährige Portugiese João Carlos Pereira tritt die Nachfolge von Zoltan Kadar an, der mit dem Rekordmeister den Aufstieg in die Super League verpasst hat.
Zuletzt war Pereira seit November 2019 in der zweithöchsten portugiesischen Liga bei Academia Coimbra tätig. Beim Abbruch der Saison im März lag die Mannschaft auf Rang 7, nachdem Pereira diese auf Rang 15 übernommen hatte.
Pereira, dem Verbindungen zum mächtigen Berater Jorge Mendes nachgesagt werden, ist kein Unbekannter im Schweizer Fussball. Im November 2011 hatte er Servette Genf übernommen, ehe er fünf Monate später das Traineramt wieder seinem Vorgänger João Alves überlassen musste.
Geldfluss aus China
Der Nichtaufstieg von GC habe keinen Einfluss auf den Geldfluss aus China, sagte Marketing-Chef Adrian Fetscherin gegenüber «Teleclub» am vergangenen Sonntag. Die neue chinesische Klubführung - Besitzerin Jenny Wang und Präsident Sky Sun - habe beim Geschäftsabschluss in Kauf genommen, dass die Mannschaft vielleicht nicht schon in diesem Jahr aufsteigen werde.
Update folgt.
(sam/cri/sda)