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Amazon ist selber an Rivian beteiligt und hat im Februar dieses Jahres 440 Millionen Dollar investiert. Ein anderer wichtiger Partner ist Ford: Der Autokonzern setzte im Frühjahr 500 Millionen Dollar auf Rivian.
Rivian beschäftigt derzeit gut 1'000 Personen und präsentierte konkrete Modelle für Elektro-SUVs und Elektro-Pickups.
Im November stellte es zum Beispiel den Pickup-Truck R1T vor, der vier Elektromotoren hat – je einen pro Rad –, damit bis zu 750 PS hinlegen soll und eine Nutzlast von 800 Kilogramm beziehungsweise 5 Tonnen Anhängerlast bewältigen soll. Ende nächsten Jahres werde der R1T auf den US-Markt kommen, so die Ankündigung, der Preis: ab 69'000 Dollar.
Werbefilm für den Rivian R1T
Das Fernziel ist des von einem MIT-Absolventen gegründeten Unternehmens ist, den Markt für Elektro-Lastwagen und -Transporter aufzumischen. Was durch den Deal mit Amazon nun schon ziemlich konkret werden dürfte.
Die Ankündigung von Amazon erfolgte als Verpflichtung im Rahmen des «Climate Pledge». Dabei versprach der Konzern gestern, bis 2030 seinen Stromverbrauch vollständig aus erneuerbaren Energien zu decken und bis 2040 total klimaneutral zu arbeiten. Mit den 100’000 E-Lieferwagen alleine will der Päckchen-Gigant jährlich vier Millionen Tonnen CO2 einsparen.
(rap)