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Adidas-Chef Kasper Rorsted hatte CCM im März dieses Jahres ins Schaufenster gestellt. Die Marke litt zuletzt unter rückläufigen Umsätzen. Zur Strategie des Konzerns gehört es, Randaktivitäten, die nicht genug abwerfen oder die nicht mehr ins Konzept passen, zu verkaufen - so zuletzt geschehen auch beim Golfausrüstergeschäft, das an den Finanzinvestor KPS Capital ging.
Die CCM-Transaktion soll im dritten Quartal abgeschlossen sein. Wie schon der Golfverkauf, wird sich auch die Trennung von CCM in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns negativ auswirken. Das passiert in er Regel dann, wenn der Verkaufspreis unter dem Wert liegt, der in den Büchern steht. Adidas spricht von einer nicht-operativen Belastung im hohen zweistelligen Millionen-Euro- Bereich. Im zweiten Quartal, über das Adidas in der kommenden Woche berichten wird, wird dies bereits zu sehen sein. Die Prognose für das Gesamtjahr 2017 bleibt von dem Verkauf unberührt./she/he
(AWP)