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Eishockeyklubs beschliessen Erhöhung auf sieben Ausländer
Die National League sorgt mit der geplanten Ligareform seit Wochen für Schlagzeilen. Nun fassen die Klubs einen wichtigen Entscheid zur umstrittenen Erhöhung des Ausländerkontingents.
Die Anzahl der Ausländer in der National League wird ab der Saison 2022/23 von vier auf sieben erhöht, dazu zählen auch Ausländer mit Schweizer Lizenz ab dem 22. Altersjahr. Dies beschlossen die Klubvertreter im Rahmen einer Verwaltungsratssitzung der National League AG.
Bislang hatte eine Erhöhung auf zehn Ausländer im Raum gestanden. Dagegen gab es von diversen Seiten grossen Widerstand, was nun Wirkung zeigte.
In der kommenden Saison wird an der aktuellen Regelung mit vier Ausländern nichts geändert. Danach werden Ausländer mit Schweizer Lizenz noch bis zum Erreichen des 22. Altersjahrs den hiesigen Spielern gleichgestellt.
Mit dieser Lösung sollen Ausländern, die während mindestens fünf Jahren in den Schweizer Junioren-Ligen ausgebildet wurden, die Möglichkeit erhalten, den roten Pass zu beantragen. In diesem Fall könnten sie dann auch für das Schweizer Nationalteam auflaufen.
Das am Freitag verabschiedete „Reglement ausländischer Spieler in der National League“ wird ein Teil eines Gesamtpakets sein, über das gegen Ende März final entschieden wird.
Bereits sicher ist, dass die laufende Meisterschaft vor dem Start der Weltmeisterschaft am 21. Mai beendet wird. Die Regular Season soll am 5. April zu Ende gehen. Der Beginn der Pre-Playoffs ist am 7. April vorgesehen, jener der Playoffs am 13. April.
(SDA)