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Das Wichtigste in Kürze
- Der Gerichtsprozess zwischen Johnny Depp und Amber Heard ist vorbei.
- Aber auch nach dem Abschluss kommen immer mehr Details ans Licht.
Jetzt geht die Schlammschlacht in der Öffentlichkeit weiter: Wie bis dato geheime Gerichtsdokument enthüllen, haben es nicht alle Beweismittel in den Prozess geschafft. Einige davon sind nun aber doch publik geworden – und teils ziemlich pikant.
So geht aus den Gerichtsunterlagen hervor, dass Depps Team versucht hat, Nacktfotos von Heard als Beweismittel einzureichen. Sowie ihre kurze Arbeit als exotische Tänzerin anzuführen. Doch das wurde ebenso wenig zugelassen, wie ein Ansinnen von Heards Team.
Amber Heard wollte Depps Geld nicht
Demnach ignorierte die 36-jährige «Aquaman»-Schauspielerin den Rat ihres Anwaltsteams, von Depp die maximale Summe zu verlangen: die Hälfte von Depps 33 Millionen Dollar, die er für den vierten Teil von «Fluch der Karibik» bekam. Heard entschied sich jedoch dagegen. Sie schrieb den Anwälten und erklärte, sie stehe «fest zu (ihrem) Wort, dass es hier nicht um das Geld geht».
Richterin Penney Azcarate verweigerte dem Heard-Team die Vorlage dieses Gesprächs. Dieses führte sie während des Scheidungsverfahrens mit ihren Anwälten. Und in dem sie auf Millionen verzichtete.
Verleumdungsklage gewonnen
Anfang Juni gewann Depp nach rund sechs Prozesswochen die Verleumdungsklage gegen Heard. Er hatte sie wegen eines Beitrags, den sie 2018 in der «Washington Post» veröffentlichte, auf 50 Millionen Dollar verklagt.
Darin behauptete sie, Opfer von häuslicher Gewalt zu sein. Ihren Ex-Mann hatte sie nicht namentlich erwähnt. Depp erklärte, der Beitrag habe dennoch seine Karriere ruiniert, seinen Ruf beschädigt und ihn viel Geld gekostet. Heard hatte daraufhin eine Gegenklage gegen ihren Ex in Höhe von 100 Millionen Dollar eingereicht.
Amber Heard wurde im Prozess zu einer Schadenersatzzahlung von mehr als zehn Millionen Dollar verurteilt. Johnny Depp muss ihr wiederum zwei Millionen zahlen. Die verblieben 8,35 Millionen wurden aufgrund lokaler Gesetze auf fünf Millionen gedeckelt.
Amber Heard und ihr Anwaltsteam haben Berufung gegen das Urteil eingelegt, dennoch soll die Schauspielerin versuchen, das Geld aufzubringen. Wie «TMZ» meldet, soll Heard unter anderem ihr Haus in Yucca Valley verkauft haben.