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1630 hat Komponist Gregorio Allegri ein Lied geschrieben, das so schön war, dass der Vatikan es 150 Jahre lang nur in der Sistinischen Kappelle spielen liess. Die Kopie der Noten oder das Wiedergeben derer wurde verboten unter Strafe der Exkommunion. Als der 14-jährige Mozart Rom besuchte, hörte „Miserere“ beim Mittwochs-Gottesdienst. Freitag hatte kehrte er zur Kapelle zurück, mit den kompletten Noten, die er aus dem Gedächtnis aufgeschrieben und gleich kleinere Fehler korrigiert hat.
Als es raus kam, dass Mozart die erste Bootleg-Kopie der Weltgeschichte zu dem verbotenen Stück erstellt hat, ließ ihn das damalige Vatikan-Oberhaupt Papst Clemens XIV sofort antraben. Doch anstatt Mozart zu exkommunizieren lobte ihn der Papst als musikalisches Genie und bedankte sich für die neue bessere Version.
Danach wurde die Sperrung aufgehoben und Mendelssohn, Liszt und viele andere Komponisten durften sich an dem Werk gütlich tun.