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Hitzewellen treten zukünftig mit hoher Wahrscheinlichkeit häufiger auf. Obwohl ihre Folgen insbesondere im Siedlungsgebiet gravierend ausfallen können, sind viele Regionen nicht vorbereitet. Dieses Pilotprojekt entwickelte eine einfache Methode zur Bestimmung von lokalen Hitzeinseln und erstellte einen umfassenden Katalog von möglichen Anpassungsmassnahmen.
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Zusammenfassung
A.08 Synthese Klimaresiliente Agglomeration Luzern (PDF, 829 kB, 20.12.2022)Das Wichtigste in Kürze (Projektzusammenfassung)
Ausgangslage
Die Belastung durch Hitzewellen nimmt mit der globalen Erwärmung zu. Besonders betroffen davon sind dicht besiedelte Gebiete wie Städte und Agglomerationen, wo die Temperatur aufgrund fehlender Luftzirkulation, nächtlicher Abstrahlung, versiegelter Flächen und Abwärme tagsüber höher liegt und nachts weniger absinkt als in ländlichen Regionen («Wärmeinsel-Effekt»). Die Vorbereitung auf diese absehbare Entwicklung ist in vielen Regionen ungenügend. So gibt es auch im Grossraum Luzern nur in der Stadt Luzern eine umfassende Planung für Hitzeperioden. In der Agglomeration fehlt eine solche. Die Auswirkungen auf Bevölkerung und Wirtschaft sind jedoch gross und erfordern ein wohlgeplantes, koordiniertes und effizientes Vorgehen. Das Projekt ergänzt die bestehenden Ansätze durch eine innovative und übertragbare Methodik. Dies führt letztlich zu einer höheren Akzeptanz auf politischer und gesellschaftlicher Ebene sowie einer erhöhten Planungssicherheit und Effektivität der Anpassungsstrategie.
Ziele
- Das Projektziel ist die Entwicklung einer Methodik, welche die Planung von Klimaanpassungsstrategien grundsätzlich verbessert.
- Das übergeordnete Ziel besteht darin, die Anpassung der Stadt und Agglomeration Luzern an Hitzeperioden zu optimieren. Damit soll die Lebensqualität der betroffenen Menschen verbessert und die Risiken für die Bevölkerung gesenkt werden.
Vorgehen
- Erarbeitung eines Katalogs über die Auswirkungen von Hitzeereignissen und eine Sammlung entsprechender Massnahmen.
- Entwicklung einer Methodik zur Analyse von Hitzespots sowie zur Identifikation potenzieller Massnahmen zur Erhöhung der Resilienz gegenüber Hitzeperioden.
- Es werden zwei Workshops als Grundlage für einen Massnahmenplan organisiert und durchgeführt.
- Aufgrund der Erkenntnisse aus den beiden Workshops wird der Massnahmenplan «Anpassung an Hitzeperioden» erstellt.
- Transfer-Workshop zur Vorstellung des Massnahmenplans zur Information der politischen Vertreter (Stadtrat und Gemeinderäte).
- Die Akteure werden durch Fachgespräche und Beratung dabei unterstützt, die Umsetzung der identifizierten Massnahmen zu initiieren.
Projektregion
|Vollständiger Projekttitel:

Klimaresiliente Agglomeration Luzern – Management von Hitzeperioden (A.08)
|Projektgebiet:

Agglomeration Luzern
|Laufzeit:

Juni 2019 – März 2021
|Träger:
||seecon international gmbh, Institute for Environmental Decisions ETH Zürich|
|Begleitung:
||Bundesamt für Umwelt BAFU, Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS|
Letzte Änderung 22.12.2022
Kontakt
Dr. Rahel Meili
Project Manager
<email-pii>
Tel. +41 79 265 57 87