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Ein geheimnisvoller Aktenkoffer mit wertvollem Inhalt muss geöffnet werden! Er ist mit einem Zahlenschloss geschützt, dessen Kombination sich beim Lösen der Aufgaben auf dem Parcours ergibt.
Praktische Hinweise
- Das Ziel kann auch eine Schatzkiste mit Vorhängeschloss oder ein Spieltresor sein, die Anzahl der Ziffern kann angepasst werden.
- Am besten absolvieren die Kinder den Parcours in 3-er bis 5-er Gruppen, jede Gruppe benötigt Bleistift und Notizpapier.
- Alle Gruppen führen die Aufgaben in derselben Reihenfolge durch, daher braucht jede Gruppe bei jeder Aufgabe eigenes Material und einen eigenen Arbeitsplatz. Die Aufgaben können aber leicht variiert werden, so dass jede Gruppe zu einem unterschiedlichen Ergebnis kommt (bzw. das Ergebnis auf einem anderen Weg erreicht).
- Vorbereitungszeit: bei 3 Gruppen mit je 5 Kindern ca. 2 Stunden (pro weitere Gruppe 10–15 min mehr)
- Durchführung: Reine Experimentierzeit ca. 1 h, plus Aufräumen und Wechsel zwischen den Stationen
Die Kinder lösen vier Aufgaben in vorgegebener Reihenfolge: Papierchromatographie (1), Indikatorfarben (2), Botschaft mit Störmuster (3) und Dechiffrieren (4). Als Ergebnis erhalten sie den Code eines Kombinationsschlosses.
Dieser Parcours muss von einer erwachsenen Person in umgekehrter Reihenfolge vorbereitet werden:
- Der Zahlencode für das Schloss wird mit der Chiffrierscheibe (4) in einen Buchstabencode umgewandelt
- Die dafür genutzte Verschiebezahl wird als Botschaft mit Störmuster (3) ausgedruckt
- Bei der Vorbereitung des Indikator-Experiments (2) wird der Becher, welcher die Substanz für die gesuchte Farbe (z. B. rot) enthält, mit dem Buchstabencode (siehe oben) beschriftet
- Für das Chromatographie-Experiment (1) werden die Papierstücke mit Hinweiswörtern auf die gewählte Farbe (z. B. rot) beschriftet (z. B. „Tomate“, „Marienkäfer“ „Erdbeere“)
... und nicht vergessen: der Koffer oder die Schatzkiste will vor dem Verschliessen gefüllt werden ;)
Gesucht wird: eine Farbe. Das wissen die Kinder aber noch nicht, und sie können es nur im Team herausfinden. Jedes Kind erhält ein Kärtchen mit einem geschwärzten Streifen darauf, und erst eine Papierchromatographie und etwas Geduld enthüllen auf jedem Kärtchen ein Wort.
Dann geht es ans Rätselraten: Was haben Erdbeere, Marienkäfer, Tomate, Schweizer Fahne und Himbeere gemeinsam? Sie sind (grösstenteils) rot!
Mit dieser Information geht es weiter zur nächsten Aufgabe. (Alternativ kann die Lösung von Aufgabe 1 auch „grün“ oder „violett“ sein. Aufgabe 2 muss dann entsprechend angepasst werden.)
Die Gruppe erhält mehrere kleine durchsichtige Plastikbecher mit einer farblosen Flüssigkeit oder einem weissen Pulver. Jedes Gefäss ist mit einem Buchstabencode beschriftet. Aber welches ist der Code, der zum Ziel führt?
Das müssen die Kinder mit Hilfe von Rotkohlsaft herausfinden. In jedem Gefäss testen sie eine andere Haushaltssubstanz auf ihre Reaktion mit dem blau-violetten Saft. Je nachdem, ob die Substanz sauer oder basisch ist, nimmt die Mischung einen anderen Farbton von gelb-grün über blau bis knallrot an.
In genau einem Becher färbt sich die Flüssigkeit rot (bzw. grün oder violett, siehe Aufgabe 1). Welchen Code trägt er?
Zum Dechiffrieren des Buchstabencodes aus Aufgabe 2 wird eine „Verschiebezahl“ benötigt. Sie versteckt sich hinter einem roten Störmuster. Zur Erhöhung des Kontrasts wird eine rote „Lupe“ benötigt, mit deren Hilfe die Karte nach der verborgenen Zahl abgesucht wird.
Der Buchstabencode aus Aufgabe 2 wird mit Hilfe einer Chiffrier-/Dechiffrierscheibe und der Verschiebezahl aus Aufgabe 3 in einen Zahlencode übersetzt.
Damit kann nun das Kombinationsschloss geöffnet und der Schatz ausgepackt werden!