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Die USA haben rund 307 Millionen Einwohner. Im Vergleich zu Deutschland aber eine sehr viel größere Fläche, auf denen die Menschen wohnen können. Doch auch die USA haben einen sehr großen Nationalstolz und auch eine eigene Sprache, auch wenn man meint, dass man mit seinem Schulenglisch gut in den USA als Tourist auskommen würde – was auch stimmt. Doch wer schon einmal einen Sprachaufenthalt USA in Erwägung gezogen und entsprechende Erkundigungen eingeholt hat, der wird sehr schnell feststellen, dass das in den USA gesprochene Englisch so gar nicht dem Britischen Englisch entspricht, das in der Schule gelehrt wird. Denn das amerikanische Englisch wurde und wird von einer Reihe an englischen Dialekten beeinflusst und auch von anderen Sprachen, die man in den USA inzwischen häufig hört – wie Spanisch oder Italienisch.
Nicht offiziell Amtssprache
Da die USA allerdings einst als Multikulti-Staat von vorneherein gegründet wurden – denn man wusste, dass noch mehr Auswanderer aus aller Welt kommen würden in dieses Land, hat man in der Verfassung nicht einmal eine offizielle Amtssprache vereinbart. Dennoch ist Englisch heute in den USA die meistgesprochene Sprache und somit auch Amtssprache, wobei es die verschiedenen behördlichen Formulare auch in Spanisch und anderen Sprachen gibt. Damit trägt man dem Umstand Rechnung, dass es wohl in Zukunft so sein wird, dass immer mehr spanischstämmige Einwanderer in die USA kommen und schon hier sind. Offiziell handelt es sich um ca. 40 Millionen spanischsprechende Einwohner Amerikas, wobei bis 2050 sich diese Zahl auf rund 100 Millionen erhöhen wird, wenn man Statistiken glaubt.
Verschiedene Dialekte
Die Schwierigkeit für einen Sprachschüler besteht letztlich nicht im Erlernen des Amerikanischen Englisch, sondern in der Anwendung im Alltag. Denn in den USA gibt es 5 Hauptdialekte, die man geografisch allerdings einteilen kann, und zwar in die Regionen Nordosten, Süden, Mittlerer Westen und Westen. Dabei unterscheidet man den Süden aber noch einmal zwischen dem unteren und dem oberen Süden. Der Dialekt des Amerikanischen Englisch, der im oberen Süden gesprochen wird, steht dabei ein wenig unter dem Einfluss von europäischen Sprachen. Und der Dialekt im unteren Süden indes hat einst einen größeren Einfluss des afro-amerikanischen Slang erfahren.