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Der Schweizerische Fussballverband (SFV) hatte beim Europäischen Fussballverband (UEFA) eine Kandidatur für die Durchführung der UEFAWomen’s EURO 2025 in der Schweiz eingereicht. Die Stadt Luzern wäre einer der acht Austragungsorte: im Fussballstadion auf der Allmend sollen drei Gruppenspiele ausgetragen werden.
Die grosse Mehrheit des Stadtparlaments stellte sich hinter den Grossanlass. Erwartet wurde, dass mit der Europameisterschaft der Frauensport eine Tribüne erhält und dass es dadurch auch positive Auswirkungen auf die Gleichstellung gibt.
Die Sprecherin der Grünen fand allerdings, dass die UEFA einen höheren Beitrag an den Anlass zahlen sollte. Eine Minderheit der Grünen lehnte deswegen den «Knebelvertrag», den der «Konzern» UEFA der Stadt auferlege, ab. Stadtpräsident Beat Züsli (SP) erwiderte, dass in einer Gesamtbeurteilung die Vorteile überwiegen würden.
(red.)