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Schildkröten erfreuen sich schon seit mehr als 220 Millionen Jahren grosser Beliebtheit (damals noch bei den Dinosauriern als Häppchen zwischendurch). Ihrer Anpassungsfähigkeit haben sie es zu verdanken, dass sie auch heute noch begehrt (z. B. Suppenschildkröten) - und in vielen Teilen der Welt sogar verehrt werden (z. B. die Hero Ninja Turtles). Erstaunlicherweise wird aber der Schildkrötenhals (wie bei Uschi Glas oder Karl Lagerfeld) nicht besonders geschätzt, weswegen er gerne mit einem Rollkragenpulli und dergleichen bedeckt wird.
Eine der wohl bemerkenswertesten Eigenschaften von Schildkröten ist ihr mögliches Alter von weit über 100 Jahren, das selten genau bestimmt werden kann (Vera Dillier). Die Weibchen mancher Arten bekommen erst mit etwa 50 oder 65 Jahren erstmals Nachwuchs (social freezing).
Bei den über 320 verschiedenen Schildkrötenarten handelt es sich um Kriechtiere (eng verwandt auch mit den Duckmäusern und den Leisetretern). Unterschieden werden drei Arten: die Land-, Wasser-, und Sumpfschildkröten. Während die Landschildkröten bei Ungemach besonders gut den Kopf einziehen können (wie die FDP im Nachgang zur Kasachstan-Affäre), schaffen es die im Wasser lebenden Arten besonders tief abzutauchen (Lobbyistin Marie-Louise Baumann und Christa Markwalder). Die Sumpfschildkröten wiederum sind darauf spezialisiert auf heiklem Terrain (bei den vielen Besuchen in Kasachstan) nicht zu tief einzusinken (Papa Moll der SVP, Christian Miesch).
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Korrigendum:
In einer früheren Version dieses Artikels wurde fälschlicherweise geschrieben, dass Schildkröten mit den Kröten und Fröschen verwandt sind. Das ist nicht der Fall. Beim Küssen verwandeln sie sich darum auch nicht in einen Prinzen.