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Das Wichtigste in Kürze
- Der Nobelpreis für Physik geht an drei Klimaforscher.
- Klaus Hasselmann, Syukuro Manabe und Giorgio Parisi entwickelten Modelle zum Erdklima.
Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an den Deutschen Klaus Hasselmann, Syukuro Manabe (USA) und den Italiener Giorgio Parisi für physikalische Modelle zum Erdklima. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit.
Der gebürtige Japaner Syukuro Manabe und Klaus Hasselmann aus Deutschland legten den Grundstein für unser Wissen über das Klima der Erde und darüber, wie der Mensch es beeinflusst. Sie teilen sich die eine Hälfte des Physik-Nobelpreises.
Die andere Hälfte geht an den Italiener Giorgio Parisi, der für seine revolutionären Beiträge zur Theorie ungeordneter Materialien und Zufallsprozesse ausgezeichnet wurde.
Der 89-jährige Hasselmann hatte früher das Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg geleitet. Ebenso wie er arbeitete auch sein 90-jähriger Kollege Manabe an Modellen zur Vorhersage von Klima-Veränderungen. Der 73 Jahre alte Parisi befasst sich mit komplexen physikalischen Systemen.
Der Physik-Nobelpreis geht an drei Klimaforscher. Die richtige Wahl?
Der Nobelpreis ist mit zehn Millionen Kronen (rund 1,06 Millionen Franken) pro Kategorie dotiert. Offiziell geehrt werden die Preisträgerinnen und Preisträger am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters und Dynamit-Erfinders Alfred Nobel. Sie erhalten dann neben dem Preisgeld die berühmte Medaille sowie eine Nobelurkunde.
Die diesjährige Nobelpreis-Saison hatte am Montag mit der Kategorie Medizin begonnen. Ausgezeichnet wurden die US-Forscher David Julius und Ardem Patapoutian für ihre Grundlagenforschung zur Hitze- und Druckwahrnehmung im menschlichen Körper.