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Quadriga Consort
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Francois Lazarevitch (Flöten & Musette)
Der Fluyten Lust-Hof von Jacob van Eyck ist eine Sammlung von Variationen für Flöte über »Hits« der damaligen Zeit. Als Glockenspieler der Kathedrale von Utrecht war der von Geburt an Blinde hauptberuflich verantwortlich für alle Geläute der Stadt. Daneben war er auch ein Meister auf der Blockflöte und spielte insbesondere, um die Spaziergänger im Garten der Johanneskirche am Abend mit virtuosen Klängen seines Sopraninos zu unterhalten. Für diese Aufnahme verwendet François Lazarevitch Instrumente, die für die Zeit Van Eycks charakteristisch sind: nicht nur die Blockflöte, sondern vor allem zylindrische Traversi sowie eine Musette aus dem 17. Jahrhundert.
CD: 25.- / 5.Mai ▴
Damien Guillon, Le Banquet Celeste
Begleitet vom Ensemble Le Banquet Céleste stellt der Countertenor Damien Guillon seine Stimme hier in den Dienst eines Programms mit Vokalwerken von Philipp Heinrich Erlebach. Leider ist nur wenig von dessen Musik bewahrt geblieben, denn 1735 gingen die meisten der Werke nahezu vollständig beim Brand des Rudolstädter Schlosses verloren, wo er 35 Jahre als Kapellmeister gewirkt hatte. Erhalten blieb uns u. a. die Arien-Sammlung Harmonische Freude musicalischer Freunde, die in zwei Teilen 1697 bzw. 1710 veröffentlicht worden war. Die meisten Texte stellen den Menschen als dem unberechenbaren und flüchtigen Schicksal auf Gedeih und Verderb ausgeliefertes Individuum dar.
CD: 25.- / 5.Mai ▴
Augustin Hadelich (Violine)
Die Sonaten und Partiten von Johann Sebastian Bach (1685-1750) gehören zweifelsohne zu den bedeutendsten Werken, die für die Solo-Violine je geschrieben wurden. Der deutsch-amerikanische Geiger Augustin Hadelich – der mit Paganinis schillernden 24 Capricen 2018 sein gefeiertes Warner-Classics-Debüt gab – beweist nun mit dieser Einspielung der Bach’schen Meisterstücke erneut sein einwandfreies technisches Können und sein immenses musikalisches Ausdruckssprektrum. „Ich habe diese Werke mein ganzes Leben lang studiert und aufgeführt, und doch bieten sie immer wieder Herausforderungen,“ sagt der in den USA lebende Hadelich. „Im März 2020 kam die Musikwelt zum Stillstand. Die Zeit des Stillstands mit ihren schwierigen Emotionen und Gefühlen der Unsicherheit war der perfekte Zeitpunkt, um sich in Bachs Meisterwerke zu vertiefen und das enorme Projekt der Gesamteinspielung in Angriff zu nehmen. Ich hoffe, dass diese Musik den Zuhörern so viel geben wird, wie sie mir gegeben hat.“ Für die historisch informierte Interpretation wählte Hadelich einen Barockbogen: „Es fühlte sich befreiend an […]: Ich merkte, dass ich die Saiten mit mehr Energie anschlagen konnte, ohne dabei befürchten zu müssen, dass der Klang zu rau oder expressionistisch werden könnte.“
2 CDs: 27.- / 9.April
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Isabelle Faust, Orchestre de Paris, Pablo Heras-Casado
Mehr als ein Jahrhundert nach dem epochalen Skandal der Uraufführung von »Le Sacre du printemps« am Théâtre des Champs-Élysées gehört dieses Werk längst zur Essenz des modernen sinfonischen Repertoires. Die erdverbundenen Kräfte, die Strawinsky entfesselt, haben ihre Wurzeln im heidnischen Russland. Péter Eötvös dagegen holte sich unter den Arabesken des andalusischen Palastes der Alhambra die Inspirationen für sein drittes Violinkonzert, das die Widmungsträger Isabelle Faust und Pablo Heras-Casado gemeinsam mit dem Orchestre de Paris hier in der Ersteinspielung zu Gehör bringen.
CD: 25.- / 9.April
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Patricia Kopatchinskaja (Violine & Sprechgesang), Meesun Hong (Violine & Viola), Julia Gallego (Flöte), Reto Bieri (Klarinette), Marko Milenkovic (Viola), Thomas Kaufmann (Cello), Joonas Ahonen (Klavier)
Arnold Schönbergs 1912 entstandener Pierrot Lunaire besteht aus 21 kleinen Melodramen für Stimme und fünf Instrumente nach Gedichten von Albert Giraud. Schönberg wollte, dass das Stück ironisch, zart und grotesk zugleich ist, ganz in der Art von Kabarettliedern. Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja, die sich gelegentlich auch als Schauspielerin hervortut, hat das Werk auf vielen Bühnen der Welt gespielt, darunter in Deutschland und den USA und legt hier ihren Pierrot vor. Schönbergs Fantasie op. 47, die Klavierstücke op. 19 und Bearbeitungen von Johann Strauss’ Kaiser-Walzer, Kreislers Kleiner Wiener Marsch sowie Weberns Vier Stücke für Violine & Klavier op. 7 ergänzen das Programm.
CD sind signiert von Patricia
CD: 27.- / 26.März ▴
Milos Karadaglic, Orchestre du Centre National des Arts du Canada, BBC Symphony Orchestra, Alexander Shelley, Ben Gernon
Star-Gitarrist und Echo-Gewinner Milos ist zurück mit einem brandneuen Album: „The Forrest & The Moon“. Nach Erfolgen wie „Mediterraneo“ und „Latino“ präsentiert Milos mit „The Forrest & The Moon“ nun ein Album mit speziell für ihn arrangierte Gitarrenkonzerten namenhafter Filmkomponisten. In enger Zusammenarbeit mit dem 4-fachen Grammy-Gewinner Howard Shore (Der Herr der Ringe, Der Hobbit) und Joby Talbot (Per Anhalter durch die Galaxis, Sing) entstanden faszinierende Neuinterpretationen. Auf „The Forrest & The Moon“ erwartet die Hörer ein unverwechselbares, cineastisches Klangspektakel der besonderen Art.
Auf dem Album finden sich zudem eigens von Milos für Sologitarre arrangierte Werke von Ludovico Einaudis 'Full Moon' und Robert Schumanns 'Träumerei'.
CD: 25.- / 30.April ▴
Thibault Cauvin, Lucienne Renaudin Vary, Nadia Tereszkiewicz
Für sein Album "Films" hat der französische Gitarrist Thibault Cauvin neue Arrangements für 18 Hits aus ikonischen Film-Soundtracks geschrieben. "City of Stars" aus "La La Land", "Mystery of Love" aus "Call Me By Your Name" oder "The Immitation Game" lässt er als stimmungsvolle Gitarrenstücke voll atemberaubender Virtuosität erklingen. Das Album stellt für Thibault Cauvin ein besonderes Herzensprojekt dar. Das Kino begleitet ihn seit seiner Kindheit und ist für ihn ein Sehnsuchtsort der unbegrenzten Möglichkeiten und Quelle der Inspiration. Praktisch mit der Gitarre in der Hand geboren, wuchs Thibault Cauvin in einer Musikerfamilie auf. Er studierte am Pariser Konservatorium klassische Gitarre und beendete sein Studium mit Sonderauszeichnung. Als bisher einziger Gitarrist hat er 36 Preise bei internationalen Gitarrenwettbewerben gewonnen und setzt neue Maßstäbe im klassischen und modernen Gitarrenspiel.
CD: 25.- / 30.April
LP : 35.- / 4.Juni ▴
Hopkinson Smith (Theorbe)
Die Suiten BWV 1007-1010 & 1012 wurden von Hopkinson Smith arrangiert, die Suite BWV 1011 hat Bach selbst als BWV 995 für Laute eingerichtet. Diese Bearbeitung hat Smith von g-moll nach a-moll transkribiert.
2 CDs: 25.- / 9.April
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Yo-Yo Ma, Emanuel Ax
Nach über vierzig Jahren haben sich Yo-Yo Ma und Emanuel Ax nochmals der Cellosonaten von Ludwig van Beethoven angenommen. Unter dem Titel Hope Amid Tears wollen beide damit ein Zeichen für Menschlichkeit und Hoffnung setzen.
3 CDs: 35.- / 4.Juni ▴
Guido Schiefen (Cello), Markus Kreul (Klavier)
Die Ungarischen Tänze von Johannes Brahms erfreuen sich seit jeher größter Popularität. Selten jedoch hat man diese unsterblichen Evergreens so glutvoll und lebensprall zu hören bekommen wie in der Darbietung von Guido Schiefen und Markus Kreul, die zum ersten Mal überhaupt die vollständige Bearbeitung für Violoncello und Klavier des italienischen Cellovirtuosen Alfredo Piatti auf Super Audio CD eingespielt haben.
CD: 27.- / 20.April ▴
Musica Antiqua Latina, Giordano Antonelli
Der italienische Cellist Giordano Antonelli und sein Barockensemble Musica Antiqua Latina haben beliebte Konzerte - darunter das berühmte Mandolinenkonzert RV 425 - sowie weniger bekannte Konzerte und Sinfonien von Antonio Vivaldi aufgenommen.
Das Ensemble verfolgt dabei einen anderen Zugang zu Vivaldis Werken: Betont werden die Einflüsse verschiedenster Kulturen Europas und des Nahen Ostens auf Vivaldis Musik. Die Sinfonia RV 125 zum Beispiel, die fast unveröffentlicht blieb, zeigt mit ihren synkopischen Akzenten Einflüsse slawischer Musiktraditionen. Das Cellokonzert RV 413 und das Konzert für Flöte, Violine und Fagott RV 96 weisen Merkmale deutscher Musiktraditionen auf. Das Konzert RV 517 für zwei Violinen reflektiert klare nordeuropäische, aber auch spanische Stile. Auch die Sinfonia RV 168 zeugt von Vivaldis kontinuierlicher Zusammenarbeit mit Musikern aus Nordeuropa.
Der dritte Satz dieser Sinfonie zeigt jedoch deutliche Einflüsse des Balkans; dieser wird von Giordano Antonelli mit einer langen Improvisation auf der griechischen Lyra im Stil des osmanischen Taksim aufgeführt. Venedig, wo Vivaldi fast sein ganzes Leben verbrachte, war immer eine Metropole, in der sich Gemeinschaften verschiedener Völker begegneten und ihre musikalischen Traditionen teilten. Dieses Album ist vor diesem kulturellen Hintergrund angesiedelt: Giordano Antonelli und sein Ensemble Musica Antiqua Latina lassen in Vivaldis Werken den Klang des kosmopolitischen Venedigs hören.
CD: 25.- / 23.April ▴
Joyce DiDonato (Sopran), Yannick Nezet-Seguin (Klavier)
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Freddie de Tommaso, London Philharmonic Orchestra, Renato Balsadonna
In »Passione« geht es um die Faszination von Italien und die Begeisterung für die heroischen Tenorstimmen der Vergangenheit. Freddie De Tommaso erkundet die musikalische Landschaft der Familie seines Vaters, die aus Casamassima bei Bari in Apulien stammt – einst Teil des Königreichs Neapel. Gemeinsam mit dem London Philharmonic Orchestra, dirigiert von Renato Balsadonna, präsentiert der dreifache Preisträger des Tenor Viñas International Singing Contest verschiedene Werke großer Komponisten wie Vincenzo Bellini und Giacomo Puccini. Zu den Highlights seines Debüt-Albums zählen unter anderem Weltersteinspielungen für Orchester von Puccinis Mentia l’avviso und Sole e amore sowie eine von Salvatore Di Vittorio arrangierte Orchesterversion von Respighis Nebbie, basierend auf dessen originalem Manuskript.
CD: 25.- / 9.April
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Matthias Goerne, Seong-Jin Cho
Bariton Matthias Goerne ist einer der renommiertesten Liedsänger der Welt. Jetzt veröffentlicht er gemeinsam mit Pianist Seong-Jin Cho das Album „Im Abendrot“ mit spätromantischen Werken von Richard Wagner, Hans Pfitzner und Richard Strauss. Nach seinem hochgelobten Beethoven-Album setzt Goerne damit die Serie von Aufnahmen mit großartigen jungen Pianisten fort. »Die Erfahrung, mit einem jungen Interpreten wie Seong-Jin Cho Lieder zu erkunden, die so beherzt davon sprechen, was es heißt, ein Mensch zu sein, ist ganz außerordentlich«, sagt Goerne. »Diese Werke sind von drei Komponisten, deren Lebenszeiten sich zwar überschnitten, die sich aber dennoch in vielerlei Hinsicht in ihrer Musik unterscheiden. Pianistische Ausdrucksstärke und Musikalität genügen nicht für dieses Repertoire, der Klang muss geführt werden in technischer Perfektion von dem Pianisten.« Den Anfang des Albums machen Wagners Wesendonck-Lieder, fünf Lieder aus den späten 1850er-Jahren, inspiriert von der Zuneigung des Komponisten zur Schriftstellerin und Dichterin Mathilde Wesendonck. Weitere Höhepunkte des Albums sind »Ruhe, meine Seele!« und »Morgen!« – das erste und das letzte aus einem Satz von vier Liedern, die Strauss als Hochzeitsgeschenk für seine Frau schrieb, die Sopranistin Pauline de Ahna. Außerdem Strauss’ bezaubernder »Traum durch die Dämmerung« sowie Pfitzners »Abendrot« und seine Vertonungen von Gedichten u. a. von Heinrich Heine und Joseph von Eichendorff. Eichendorff schrieb auch die Zeilen zu »Im Abendrot«, das der 84-jährige Strauss 1948 für seine Vier letzten Lieder vertonte; das Lied bildet den eindringlichen Abschluss des Albums.
CD: 25.- / 16.April ▴
Lise Davidsen, London Philharmonic Orchestra, Mark Elder
Lise Davidsen stellt mit ihrem zweiten Album „Beethoven – Wagner – Verdi“ gemeinsam mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir Mark Elder erneut ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Mit dem im Lockdown aufgenommenen Repertoire zollt sie Tribut an einige der großen Heldinnen der deutschen und italienischen Oper: Verdis Leonora aus La forza del destino, Cherubinis Medea und Santuzza in Cavalleria rusticana. Nicht nur die Aufnahme der Arie „Abscheulicher! Wo eilst du hin?“ von Leonore aus Fidelio, sondern auch ihr Signature-Stück, Richard Wagners fünf „Wesendonck-Lieder“, sind echte Highlights ihres neuen Albums.
CD: 25.- / 26.März
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Wiener Philharmoniker, Christian Thielemann
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MusicaAeterna, Teodor Currentzis
Neben der Gesamtaufnahme aller Klaviersonaten durch Igor Levit wurde im Beethoven-Jahr 2020 vor allem eine Aufnahme weltweit als neue, begeisternde Referenz gefeiert: die Neuaufnahme der weltberühmten 5. Sinfonie Beethovens durch den Dirigenten Teodor Currentzis und sein fantastisches Ensemble MusicAeterna: »Das Orchester bietet ein Höchstmaß an Verfeinerung, Maserung und klanglicher Wärme. Sehr schön, sehr tiefenscharf, sehr plastisch«, schrieb Rondo, und welche Emotionen diese Aufnahme auslösen kann, beschrieb die »Welt am Sonntag« treffend so: »Man will nach den ersten Takten alle Fenster, Türen aufreißen und raus auf die Straße rennen. Tanzen, die Sonne anbeten. Teodor Currentzis lädt uns zum revolutionären Tanz, elegant, elektrisierend, ausgefeilt in jeder Geste. Ein blitzender, trotziger Tanz in den Triumph des Menschseins. Beethoven halt«. Auch kultur radio war begeistert: »Man erlebt nicht nur eine explosive, bis ins Letzte geschliffene, sondern vor allem eine raubkatzenhaft geschmeidige Deutung. Durchaus atemberaubend.« Am 9. April 2021 wird die sehnsüchtig erwartete Aufnahme von Beethovens außergewöhnlicher 7. Sinfonie A-Dur op. 92 bei Sony Classical veröffentlicht, das mit Spannung erwartete Geschwisteralbum zu Beethovens Fünfter mit Teodor Currentzis und MusicAeterna. Aufgenommen wurden beide Sinfonien im August 2018 im Wiener Konzerthaus.
Für Currentzis ist Beethovens Siebte »im Hinblick auf ihre Form von einer Vollkommenheit wie keine andere Symphonie«. Er vergleicht ihre perfekte Struktur mit dem Parthenon in Athen, dem zentralen Meisterwerk der klassischen Architektur, dessen ausgefeilte, ideal aufeinander abgestimmte Proportionen einer höheren, spirituellen Schönheit dienen, mit der Athene, die Schutzgöttin der Stadt, gefeiert werden sollte.
CD: 19.90 / 9.April ▴
London Symphony Orchestra, Simon Rattle
Mit den wohlüberlegten Tempi, den flexiblen Rhythmen und natürlich wegen der Fülle an wunderbaren Melodien ‒ die so nur ein Rachmaninoff schreiben konnte – zählt die zweite Sinfonie heute zu den beliebtesten Orchesterwerken des Russen. Das LSO kann auf eine lange Aufführungstradition des Werks u. a. mit André Previn, Gennady Rozhdestvensky und Valery Gergiev verweisen, allerdings greift Sir Simon Rattle in diesem Konzertmitschnitt aus der Londoner Barbican Hall auf die ungekürzte Fassung des Meisterwerks zurück, das sonst meistens in vom Komponisten nur zähneknirschend geduldeten verstümmelten »Überarbeitungen« zu hören ist.
CD: 19.- / 7.4.2021 ▴
Maria Bengtsson, Johanna Winkel, Pavol Breslik, NDR Chor, Kammerakademie Potsdam, Antonello Manacorda
»Großartige Phrasierungskunst, mitreißend-romantischer Elan und eine wohlausgewogene Plastizität des Gesamtklangs sind da nur einige der ausgespielten Trumpfkarten. (...) Manacorda und die Kammerakademie Potsdam wissen genau, wie man Höralternativen bietet, ohne dabei den Bogen allzu sehr zu überspannen oder dafür gar auf den puren Effekt zu setzen. (...) Hier merkt man dem Team an, welches Vergnügen es ihm bereitet hat, diese Musik zu spielen.« (Rondo)
3 CDs: 29.- / 19.März
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Gli Incogniti, Amandine Beyer
In den sechs Sinfonien, die Carl Philipp Emanuel Bach dem Baron van Swieten widmete, wimmelt es nur so von Geistesblitzen, was Instrumentierung und Ausdruck angeht. Frei von jeder Gefühlsduselei und grundloser Extravaganz, bereiten sie nicht nur der Wiener Klassik, sondern auch der nachfolgenden Romantik den Weg. Nachdem sie sich Haydn und den Fürsten Esterházy gewidmet haben, liegt es nahe, dass sich Armandine Beyer und Gli Incogniti nun auch diesen musikalischen Schöpfungen zuwenden, für die das aristokratische Mäzenatentum noch einmal von zentraler Bedeutung war.
CD: 25.- / 26.März
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Reinhold Friedrich, Paul Meyer, Valentine Michaud, City Light Symphony Orchestra, Kevin Griffiths
Der König der Filmmusik
Der amerikanische Komponist, Dirigent und Produzent John Williams darf ohne Übertreibung als ‚König der Filmmusik‘ bezeichnet werden. Der mehrfache Oscar- und Grammy-Gewinner feiert in diesem Jahr den 89. Geburtstag. Er zählt seit den siebziger Jahren zu den weltweit bekanntesten, erfolgreichsten und einflussreichsten Filmkomponisten Hollywoods. Im Verlauf seiner beispiellosen Karriere arbeitete er mit vielen namhaften und legendären Regisseuren wie Steven Spielberg (u.a. in Der weiße Hai, Indiana Jones, E.T. – Der Außerirdische, Schindlers Liste, Jurassic Park, Catch Me If You Can), George Lucas (Star Wars) und Alfred Hitchcock (Familiengrab) zusammen. Ebenso komponierte er die Musik zu den ersten drei Filmen der beliebten Harry-Potter-Reihe. Darüber hinaus schuf er aber auch immer wieder traditionelle klassische Werke, die ihren Weg auf die Konzertbühnen der Welt gefunden haben. PROSPERO ehrt den Meister mit einem aufwändig gestalteten Doppelalbum: Auf CD 1 gibt es die bekannten und überaus populären Themen aus Jurassic Park, Harry Potter, Star Wars u.a., gespielt von dem auf Filmmusik spezialisierten City Light Symphony Orchestra und klanglich hervorragend eingefangen vom Team des Bauer Studios in Ludwigsburg. CD 2 präsentiert dagegen solistisch geprägte Werke des Komponisten, interpretiert von renommierten Klassikkünstlern wie z.B. dem Klarinettisten Paul Meyer und dem Trompeter Reinhold Friedrich. Das Programm wird dirigiert von Kevin Griffiths, einem der vielversprechendsten Dirigenten der jungen Generation. Neben bekannten Kompositionen gibt es hier auch relativ Unbekanntes zu hören, etwa die Ouvertüre zum Film The Cowboys von 1974. ‚Spotlight on John Williams‘ erscheint als Limited Edition. Jedes einzelne Exemplar des Hardcover-Books wurde von Hand nummeriert. Das 64-seitige Booklet enthält zahlreiche Abbildungen, Fotos und eigens angefertigte Illustrationen.
2 CDs: 39.- / 15.April ▴
Bertrand Chamayou, Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Antonio Pappano
Antonio Pappano dirigiert in dieser Eispielung das Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia aus Rom in zwei Werken aus der frühen Schaffensphase von Richard Strauss. Die vergleichsweise selten gespielte, quecksilbrig-virtuose Burleske für Klavier und Orchester mit Bertrand Chamayou als Solist und die epische autobiografische Tondichtung Ein Heldenleben, eines der orchestralen Meisterwerke des Komponisten. „Strauss hat immer dramaturgisch gedacht“, sagt Pappano. „Wenn man diese Musik in Italien aufnimmt, muss die Verbindung über die Oper kommen, mit all ihrer Theatralik, ihrem Temperament, ihren Kontrasten und Farben ... Man braucht ein gewisses Ausstrahlungsvermögen im Klang, das die Musiker hier erreichen."
CD: 25.- / 14.Mai ▴
Tiento Nuovo, Ignacio Prego (Dirigent & Cembalo)
Die 1739 erschienene Scarlatti-Ausgabe des irischen Cembalisten Thomas Roseingrave löste in England einen wahren »Hype« aus, dessen heute bekanntestes Resultat die 1744 veröffentlichten zwölf brillanten Concerti grossi done from two Books of Lessons for the harpsichord composed by Sig. Domenico Scarlatti von Charles Avison sind. Sie sind gekennzeichnet durch bemerkenswerten Erfindungsreichtum und unwiderstehliche Frische bei der Verarbeitung der Musik Scarlattis. Dazu gesellt sich in der GLOSSA-Einspielung von vier der Concerti grossi durch Ignacio Prego und sein Ensemble Tiento Nuovo die erstaunliche Spielfreude und musikalische Sensibilität der Musiker, vor allem in Bezug auf die Verzierungen.
CD: 27.- / 1.Mai ▴
Les Passions de l'Ame, Meret Lüthi
Das Berner Ensemble Les Passions de l'Ame erhielt für alle seine Veröffentlichungen bei Deutsche Harmonia Mundi exzellente Besprechungen und wurde 2020 für das Album "Variety" mit einem OPUS KLASSIK ausgezeichnet. "Pulsierendes Zentrum dieser Aufnahme ist wieder einmal die Ensemble-Leiterin und Barockgeigerin Meret Lüthi, die hier mit kernigem Ton und sprühendem Temperament mühelos virtuose (weltliche) und spirituelle (geistliche) Aspekte dieser Musik miteinander verbindet. (...) Eine absolut überzeugende und abwechslungsreiche Einspielung!" schrieb Toccata zum Album "Variety" und RBB Kultur meinte: "Les Passions de l'Ame spielen mit hoher Perfektion und Leidenschaft, besonders die beiden Geigerinnen Meret Lüthi und Sabine Stoffer verdienen Bestnoten." Jetzt erscheint bei DHM die Gesamteinspielung aller sieben Partien der berühmten Sammlung "Harmonia Artificioso-Ariosa" von Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) - mit Geigerin Meret Lüthi und mit Sabine Stoffer als zweite Solovioline sowie Anja-Regine Graewel als Solo-Viola. Zweifellos eine Referenz-Einspielung der sieben anspruchsvollen Triosonaten, die Bibers Virtuosität als Geiger und seinen Einfallsreichtum als Komponist zeigen.
2 CDs: 25.- / 19.März
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Christophe Gaugue, Catherine Montier, Trio Wanderer
Die Kammermusik für Streicher und Klavier von Robert Schumann, die im Wesentlichen in den 1840er-Jahren entstand, bringt das Firmament des romantischen Repertoires zum Leuchten. Die Stimmung schwankt zwischen wildem Überschwang und andächtiger Zurückhaltung, zwischen übersteigerter Leidenschaft und argloser Innigkeit. Neben den Klaviertrios, die schon für sich allein den Komponisten Schumann »offenbaren«, interpretiert das Trio Wanderer zusammen mit seinen Lieblingspartnern, dem Bratschisten Christophe Gaugué und der Geigerin Catherine Montier, zwei berühmte, absolute Meisterwerke: das Klavierquartett und das Klavierquintett.
3 CDs: 39.- / 30.April ▴
Danish String Quartet
Dies ist die dritte Folge in der fortlaufenden Prism-Reihe des Danish String Quartet, die zeigt, wie die Spektren von Bachs Fugen durch Beethovens Quartette gebrochen werden, um so neues Licht auf das Werk späterer Komponisten zu werfen. »Beethoven hatte eine grundsätzlich lineare Art der Entwicklung von Bach übernommen«, merken die Dänen an, »und alles in Myriaden von verschiedenen Farben, Richtungen und Möglichkeiten aufgelöst – ähnlich wie ein Prisma einen Lichtstrahl aufspaltet.« Hier folgt das Quartett dem Strahl von Johann Sebastian Bachs Fuge in cis-moll aus dem WTC I über Ludwig van Beethovens Streichquartett Nr. 14, op. 131, bis zu Béla Bartóks Streichquartett Nr. 1.
CD: 25.- / 12.März
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Dorothee Oberlinger (Blockflöte), Edin Karamazov (Laute)
Bach, der Flöten- und der Lautenkomponist, steht im Zentrum der ersten Zusammenarbeit von Blockflötistin Dorothee Oberlinger und Lautenist Edin Karamasov – mit zahleichen neuen Bearbeitungen, aber auch manchem Originalwerk.
CD: 25.- / 11.Juni ▴
Albrecht Mayer, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Albrecht Mayer widmet sein neues Projekt den unsterblichen Melodien Wolfgang Amadeus Mozarts. Sämtliche Werke wurden für Oboe, Oboe d'amore oder Englischhorn eingerichtet und / oder umgeschrieben. Herzstück des Albums wird neben dem bekannten „Exsultate Jubilate“ und „Ave verum corpus“ das Doppelkonzert (ursprünglich für Flöte und Harfe) sein, das für Oboe und Cembalo umgeschrieben wurde. Komplettiert wird das Album durch weitere musikalische Perlen, wie den Konzertarien „Non temer, amato bene“ und „Ah se in ciel, benigne stelle“. Weiterhin erklingt das Konzert für Oboe und Orchester in F Dur, welches nur als Fragment überliefert ist, in der Vollendung von Gotthard Odermatt. Ein Komponist, der bereits in der Vergangenheit eng mit Albrecht Mayer zusammengearbeitet und Auftragswerke für Ihn komponiert hat. Das Rondo in C Dur (ursprünglich für Violine und Orchester) und das anrührende Adagio aus der Gran Partita werden in diesen Neu-Bearbeitungen ein neues Hörerlebnis hervorrufen. Die Musik Mozarts ist unsterblich und Albrecht Mayer gelingt es, durch die Repertoire-Auswahl uns sein Weltklasse-Spiel an der Oboe erneut unter Beweis zu stellen! Sein Spiel verleiht den Werken die gebührende Erhabenheit und Liebe.
CD: 25.- / 9.April
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Dennis Brain, Joan Cross, Sena Jurinac, Gerald Moore, Walter Gieseking, George Malcolm, Elisabeth Schwarzkopf, Heinz Rehfuss, Lener Quartet, Philharmonia Orchestra, Halle Orchestra, Dennis Brain Wind Ensemble, Glyndebourne Festival Orchestra, Royal Philha
Dennis Brains Leben endete 1957 im Alter von nur 36 Jahren tragisch und viel zu früh, aber er hatte sich bereits den Ruf als der größte Hornist des 20. Jahrhunderts erworben: „Technische Probleme gab es für ihn nicht“, heißt es in der Laudatio von Walter Legge, dem legendären EMI-Produzenten und Gründer des Philharmonia Orchestra. „Über den gesamten Tonumfang seines Instruments beherrschte er die Intonation, das Legato, das Staccato, die dynamische Bandbreite und vor allem den Ausdruck.“ Diese 11-CD-Hommage präsentiert neben allen Warner-Aufnahmen als Konzertsolist, Kammer- und Ensemblemusiker – einschließlich der für ihn komponierten Musik – auch Brains bemerkenswerteste Beiträge zu symphonischen, Chor- und Opernwerken. Überdies enthält die Edition einige CD-Premieren: Darunter Musik von Händel, Strauss, Richard Arnell und Norman Forber Kay – sowie eine Aufnahme aus dem Jahr 1953, die nun zum ersten Mal veröffentlicht wird: Vincent d'Indys Bläserseptett Chanson et danses. Diese Box erscheint zum 100. Geburtstag (17. Mai 2021) des Jahrhundert-Hornisten.
11 CDs: 49.- / 14.Mai ▴
Eric Le Sage (Klavier), Les Vents Francais (Emmanuel Pahud, Francois Leleux, Paul Meyer, Gilbert Audin, Radovan Vlatkovic)
Jedes der fünf Mitglieder des hochkarätig besetzten Bläserensemble Les Vents Français spielt zusammen mit dem Pianisten Eric le Sage eine Sonate, die Paul Hindemith in den dramatischen Jahren zwischen 1936 und 1943 geschrieben hat – kompakte, klare und einnehmende Werke für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Althorn. „Diese Hindemith-Sonaten sind eine große Bereicherung für das Bläserrepertoire", sagt der Oboist François Leleux. „Hindemith hat sich jedem Instrument auf ganz besondere Weise genähert, mit einem wunderbaren Gespür für seinen individuellen Klang.“
CD: 25.- / 2.April
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Andras Schiff (Blüthner-Flügel 1859), Orchestra of the Age of Enlightenment
„Meine Begeisterung für Brahms reicht in die frühe Jugendzeit zurück; die beiden Klavierkonzerte waren es, die diese Bewunderung hauptsächlich geweckt haben“, schreibt Sir András Schiff im Beiheft zu dieser neuen Aufnahme. Im Zusammenspiel mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment erschafft der Pianist, in diesen häufig gespielten Werken des Repertoires, ein überraschend transparentes Klangbild, das Raum lässt für Details in der Stimmführung und subtile Klangschattierungen. Dazu trägt wesentlich die Instrumentenwahl des Pianisten bei: ein Blüthner-Flügel, der um 1859 in Leipzig gebaut wurde, dem Jahr der Uraufführung des d-Moll-Konzerts. Das historisch informierte Orchestra of the Age of Enlightenment, das häufig ohne Dirigent arbeitet, weist die Flexibilität und Haltung eines Kammermusikensembles auf, das auf das Spiel des Solisten hervorragend einzugehen weiß. Die vorangegangene Zusammenarbeit mit dem Orchester in einer Reihe von Konzerten wurde von der Presse gefeiert. So schrieb der Guardian: „Brahmsá erstes Klavierkonzert erklang dank des prägnanten Spiels des OAE und der charaktervollen Phrasierung von András Schiff wie neu“. Der gemeinsame Wunsch der Musiker, das Erlebnis festzuhalten, führte zu dem vorliegenden Doppelalbum, das im Dezember 2019 in London aufgenommen wurde. Ein umfangreiches CD-Booklet enthält Texte von András Schiff und Peter Gülke auf Deutsch und Englisch.
2 CDs: 35.- / 4.Juni ▴
Leif Ove Andsnes, Mahler Chamber Orchestra
Das neue Doppel-Album von Pianist Leif Ove Andsnes stellt mit einer interessanten Werkauswahl Mozarts kreativste Schaffensphase dar. Mozarts schöpferische Kraft explodierte förmlich in den Wiener Jahren 1785 und 1786. Mit dem »Mozart Momentum«-Projekt geht Leif Ove Andsnes gemeinsam mit dem Mahler Chamber Orchestra diesem Phänomen nach. »Wenn man bemerkt, wie schnell sich Mozart in den frühen Jahren der 1780er Jahre entwickelt hat, fragt man sich: Wie konnte das passieren? Und – was ist passiert? Es geht um die unglaubliche Dynamik seiner Kreativität in genau dieser Zeit«, sagt Leif Ove Andsnes. Denn in den Jahren 1785 und 1786 schrieb Mozart in Wien eine Reihe von Meisterwerken und revolutionierte die Form des Klavierkonzertes.
Mit den fünf Konzerten Nr. 20–24 begann Mozart, die Rollen von Solist und Orchester neu zu denken, und entwickelte den Dialog zwischen beiden auf eine Weise, die es zuvor noch nicht gegeben hatte: »Mit dem Klavierkonzert Nr. 20 trennt er den Solisten mehr vom Orchester. Der erste Auftritt des Solisten in diesem Stück hat eine ganz andere Musik als die, die Sie vom Orchester gehört haben. Dies ist der Moment, der auf die Zukunft und die Entwicklung des Klavierkonzertes und auf den Beginn des romantischen Klavierkonzertes hinweist.« In den folgenden vier Klavierkonzerten testete Mozart die Konzertform bis an ihre Grenzen und stellte auch das damalige Publikum vor neue emotionale Anforderungen beim Hören dieser Musik: »Es lag neue kreative Energie in der Luft«, sagt Andsnes. »Mozart scheint immer tiefer in die Musik und ihre Ausdrucksmöglichkeiten eingedrungen zu sein und neue Techniken ausprobiert zu haben. Ich kenne keine Musik, die eine solche emotionale Vielfalt bietet.« Das Mahler Chamber Orchestra ist für dieses Projekt ein erstklassiger und erfahrener Partner von Leif Ove Andsnes.
»Mozart Momentum 1785« ist die erste von zwei Veröffentlichungen, die diese bemerkenswerten Jahre erforschen. Das Doppelalbum umfasst die drei Klavierkonzerte Nr. 20–22 (damit auch das berühmte »Elvira Madigan«-Klavierkonzert Nr. 21), das Klavierquartett in g-moll, die selten zu hörende, kleiner besetzte Maurerische Trauermusik KV 477 und die Fantasia in c-moll KV 475 für Soloklavier.
2 CDs: 25.- / 28.Mai ▴
Matthias Kirschnereit, Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt, Michael Sanderling
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Sebastian Knauer (Klavier)
Sebastian Knauer kann auf eine Karriere zurückblicken, die mehr als drei Jahrzehnte umfasst – sein Debüt war im Alter von 14 Jahren in der Laeiszhalle in seiner Heimatstadt Hamburg.
Er hat in mehr als 50 Ländern auf vier Kontinenten gespielt. Seine Engagements und Konzertserien führten ihn in Städte wie Berlin, München, Kopenhagen, Amsterdam, London, Zürich, Wien, Paris, Barcelona, Madrid, Mailand, Warschau, New York, Chicago, San Francisco, Shanghai, Peking, Hongkong, Seoul und Tokio.
Das Repertoire von Sebastian Knauer ist vielfältig und umfangreich und spiegelt sich derzeit in mehr als 20 hochgelobten CD-Aufnahmen wider. Für seine CD »ÜberBach« (jpc 3560986) wurde er 2017 mit dem Klassik ECHO ausgezeichnet. Das Klavierkonzert »This Is (Not) Beethoven« (jpc 9833894) wurde im August 2020 auf CD (BMG / Modern Recordings) veröffentlicht und ist in die German Classic Charts (# 6) eingestiegen. Kurz darauf folgten die US Billboard Charts mit einem Entry auf # 15.
Nun macht sich Sebastian Knauer zu seinem 50. Geburtstag ein besonderes Geschenk: Er beauftragte den legendären Komponisten Michael Nyman (»Das Klavierx«), sechs neue Kompositionen für ihn zu schreiben. Diese Titel werden durch einige Mozart-Stücke ergänzt. So wird klassische Musik lebendig!
CD: 25.- / 4.Juni ▴
Lucas & Arthur Jussen (Klavier)
Das siebte Album von Lucas und Arthur Jussen bei der Deutschen Grammophon präsentiert Musik für zwei Klaviere von Rachmaninov, Stravinsky, Schostakowitsch und Arensky. 'Es ist, als würde man ein paar BMWs fahren', bemerkte der Dirigent Michael Schønwandt, nachdem er die niederländischen Brüder Lucas (26) und Arthur Jussen (22) dirigiert hatte. Trotz ihres jungen Alters sind sie seit Jahren Teil der internationalen Konzertwelt und werden sowohl von der Presse als auch vom Publikum gelobt. Nicht nur erhielten ihre Alben Platin- und Goldstatus, sie gewannen unter anderem mehrere Edison Klassiek Audience Awards. Mit dem Album geht das bereits lang geplante Vorhaben, ein Album mit einem schönen, kraftvollen und technisch anspruchsvollen russischen Repertoire aufzunehmen, nun in Erfüllung. Nicht nur die schönen Klänge bekannter russischer Komponisten, sondern auch die Kunst des russischen Malers und Kunsttheoretikers Wassily Kandinsky inspirierte die Brüder. 'Die Reflexion der Farben ist für uns die Reflexion der Musik', sagt Arthur, 'und vielleicht ist es in diesen dunklen Zeiten gut, etwas Farbe im Leben zu haben', sagt Lucas. „Das sind nicht nur zwei gute Pianisten, die gemeinsam spielen. Sie spüren das kleinste, individuelle Stückchen Interpretation des anderen." - Sir Neville Marriner
CD: 25.- / 19.März
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Martin Stadtfeld (Klavier & Kompositionen)
Nach seinem erfolgreichen Händel-Album veröffentlicht Martin Stadtfeld mit "Piano Songbook" sein erstes Album ganz mit eigenen Bearbeitungen von Themen bekannter Klassikwerke sowie mit 10 eigenen kurzen "Piano Songs". Das Album enthält zum einen 20 kurze Stücke, die Bezug nehmen auf bekannte Melodien klassischer Werke, u.a. von Bach, Mozart, Händel, Vivaldi, aber auch von Dvorák oder Beethoven. "Es handelt sich ausschließlich um meine eigene Herzens-Musik, die aber vielen Menschen direkt zu Herzen geht", sagt Martin Stadtfeld. Ob Händels "Zadok the Priest" (die Fußball-Champions-League Hymne), Arien aus Bach-Kantaten oder von Purcell "Didos Lament", ob Melodien aus Beethovens "Eroica"-Sinfonie, ein Klavierquintett von Dvorák oder der "Marsch der Priester" aus Mozarts "Zauberflöte" - in seinen freien, bewusst kurz gehaltenen Bearbeitungen hat Stadtfeld jeweils einen bestimmten Charakter der Originalvorlage zum Ausgangspunkt für seine Kompositionen gemacht: "Ich möchte mit meiner Bearbeitung den Kern der Melodie herausarbeiten, eine gut verständliche und einfache Musik anbieten, die berührt und in der wir uns alle mit unseren eigenen Emotionen wiederfinden können." Das trifft auch auf seine eigenen "10 Piano Songs" zu, die er für dieses Album geschrieben hat: "Mit ihnen wollte ich im musikalischen Ausdruck zum Ursprünglichen zurückkehren. Angelehnt sind die kurzen Werke an alte Formen, aber auch an Motive der Natur, denn sie ist ja unser elementarer Ursprung." Martin Stadtfeld legt Wert darauf, dass die technischen Anforderungen an seine Werke so gehalten sind, dass sie zum Selberspielen auf jedem Niveau geeignet sind. Daher wird parallel zu diesem Album auch eine Noten-Ausgabe bei Schott Music erscheinen (Bestell-Nr. ED 23288/ISMN 979-0-001-21005-8).
"Piano Songs" ist im Ergebnis ein Album, welches mit bekannten und schönen Melodien in neuen Klavierbearbeitungen überrascht und in Verbindung mit Stadtfelds eigenen "Piano Songs" ein kurzweiliges, entspanntes Hörvergnügen bietet.
CD : 25.-
2 LPs: 45.-
Vö : 9.4.2021 ▴
Jean Rondeau (Cembalo)
Sinnliches Schwelgen im Schmerz: Mit Melancholy Grace erkundet der französische Cembalist Jean Rondeau poetische Werke für Tasteninstrumente aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Rondeau hat das Album als einen düsteren, aber beredten Dialog zwischen zwei unterschiedlichen Klangwelten konzipiert: Melancholie, vermittelt durch Chromatik, und Melancholie, vermittelt durch den musikalischen Ausdruck von Tränen und Weinen. Für jede Welt wählte Rondeau ein anderes Instrument: Ein italienisches Virginal aus dem 16.Jahrhundert für die "Tränen" von etwa Dowland, Bull, Gibbons und Valente sowie einen modernen Nachbau eines Cembalos aus dem 18. Jahrhundert für die "chromatischen" Stücke von Frescobaldi, Rossi, Luzzaschi und Sweelinck. Besonderen Reiz erhält das Album durch die Wahl der Instrumente: Das originale, in Neapel entstandenen Virginal von 1527 ist eines der ältesten erhaltenen Tasteninstrumente. Dessen Klang hat Rondeau neue interpretatorische Wege aufgezeigt - z. B. die Nähe zur damals ebenfalls populären Laute. Die gezupften Saiten erhalten unter seinen Händen eine geradezu gesangliche Komponente - generell Rondeaus unverwechselbares Markenzeichen. Schon seine vorangegangenen Aufnahmen mit Werken von Bach, Scarlatti, Rameau und anderen strahlen einen unverwechselbar sinnlichen "Sound" aus. Mit diesem Album eröffnet Rondeau nun den Blick auf das riesige Panorama der ersten Cembalo-Blütezeit - ganz und garim Licht des nachdenklich-einsamen lyrischen Ichs, das in der Melancholie schwelgt, einem Gefühl, in das sich in den expressiven Werken auch ein Schuss Süße mischt.
CD: 25.- / 7.Mai ▴
Rinaldo Alessandrini (Cembalo)
Bei seiner neuen Aufnahme die er dem Klavierwerk Bachs gewidmet hat wurden von dem 1960 in Rom geborenen Cembalisten 29 kurze Werke aus dem rund 200 Stücke umfassenden Schaffen Bachs für Klavier eingespielt. Ein großer Teil der Kompositionen stammt aus den beiden Bänden des “wohltemperierten Klavier“, allerdings ist auch die Bearbeitung für Solo Cembalo der viersätzigen Sonate für Solovioline (BWV 1003) dabei. Rinaldo Alessandrini hat die Werke nach ihrer tonartlichen Verwandtschaft gruppiert und lässt sie so wie in einem dreiteiligen Spiegel in neuen Zusammenhängen erscheinen. In Rinaldo Alessandrinis Spiel begegnen wir seiner Liebe zu Detail und Nuance: hinzu kommt dass er aufgrund seiner jahrzehntelangen Arbeit mit seinem Ensemble Concerto Italiano der Polyphonie Bachs ungeahnte neue Qualitäten verleihen kann.
CD: 25.- / 9.April ▴
Ensemble Correspondances, Sebastien Dauce
Sébastien Daucé und seine Musiker lassen England und Frankreich hinter sich und machen einen Abstecher in das lutherische Europa vor J. S. Bach. Man ist beeindruckt von der Ausdruckskraft dieser fein ausgearbeiteten Werke, die auch heute noch die Zuhörer zu faszinieren vermögen. Die Tonsprache von Buxtehude, Schütz und dem eher selten zu hörenden Dijkman vermischt Altes mit Neuem, ist von herber Schönheit und zeigt ganz unerwartete Anklänge an die Musik des Zeitgenossen Marc-Antoine Charpentier.
CD: 25.- / 26.März
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Giulia Semenzato, Lucile Richardot, Ensemble Resonanz, Riccardo Minasi
Es ist der Wurf eines Genies, das mit 26 Jahren starb: Das Stabat Mater von Pergolesi gehört zu den Wundern der geistlichen Musik des 18. Jahrhunderts. Riccardo Minasi und die Hamburger Musiker schöpfen aus ihrer Erfahrung als »Resonanzkörper« für das alte wie für das neue Repertoire und offenbaren die erstaunliche Modernität dieses Werks; die Stimmen von Giulia Semenzato und Lucile Richardot finden dabei auf höchst bewegende Art zusammen. Als Nachklang das ergreifende Salve Regina von Joan Rossell, das lange Zeit Pergolesi zugeschrieben wurde.
CD: 25.- / 26.März
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Eberhard Waechter, Josef Hopferwieser, Sona Ghazarian, Trudeliese Schmidt, ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Heinz Wallberg
Als Hofoperndirektor Wilhelm Jahn dem keineswegs uneitlen Johann Strauss II den Auftrag zu einer »echten« Oper gab, nahm dieser gerne an. So kam es zu Ritter Pásmán, einem Werk, das der Walzerkönig selbst als sein einziges in diesem Genre ansah – obwohl die Handlung im Grunde durchaus operettenhaft ist. Vorlage war die Erzählung Pázmán lovag des ungarischen Dichters János Aranyi (1817–1882). Es geht um Eifersucht und ein »Wie-du-mir-so-ich-dir«. Die Uraufführung der komischen Oper am Neujahrstag 1892 an der Wiener Hofoper war ein gesellschaftliches Großereignis, dem der künstlerische Erfolg etwas nachhinkte. Die Rezensenten der Uraufführung standen dem Werk distanziert gegenüber; andererseits erhoben sie die Ballettmusik zu Beginn des dritten Akts einmütig in den Rang eines absoluten Meisterwerks. (Im Orchester der Hofoper erklang hier übrigens erstmals ein Cymbal.)
2 CDs: 27.- / 7.Mai ▴
Karine Babajanyan, Samuele Simoncini, Ernesto Petti, David Ostrek, Nina Clausen, Chor der Berliner Operngruppe, Orchester der Berliner Operngruppe, Felix Krieger
Pietro Mascagni (1863–1945) gehört zu jenen Komponisten, von denen ein einziges Werk weltberühmt ist, das restliche Schaffen aber nahezu unbekannt. So ist seine Oper Iris nach dem Libretto von Luigi Illica, der auch die Libretti zu den Puccini-Opern wie La Bohème, Tosca und Madama Butterfly schuf. Es war Illica, von dem die Idee zu einer Japan-Oper stammte. »Exotische«, d. h. in fernen Ländern spielende, Stoffe hatten in ganz Europa Konjunktur, und besonders der Ferne Osten war gerade sehr präsent. Es war Mascagnis ausdrücklicher Wunsch, eine »originelle« Musik zu diesem besonderen Stoff zu schaffen, etwas noch nicht Dagewesenes.
Diese Einspielung mit dem Chor und Orchester der Berliner Operngruppe unter Felix Krieger ist ein live-Mitschnitt der Berliner Erstaufführung der Originalfassung aus dem Konzerthaus Berlin.
2 CDs: 40.- / 18.März
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Malcolm Bilson, Barbara Bonney, Michael Chance, Rodney Gilfry, Robert Levin, Sylvia McNair, Viktoria Mullova, Luba Orgonasova, Anne Sofie von Otter, Anthony Rolfe Johnson, Michael Schade, Bo Skovhus, Bryn Terfel, Mark Tucker, Monteverdi Choir, Orchestre
Sir John Eliot Gardiner gilt als einer der erfolgreichsten Interpreten der historischen Aufführungspraxis. Diese Edition vereint zum ersten Mal sämtliche Aufnahmen die Sir John Eliot Gardiner gemeinsam mit den von ihm gegründeten Orchestern „English Baroque Soloists“, „Orchestre Révolutionnaire et Romantique“ und dem „Monteverdi Choir“ für das Alte Musik Label Archiv Produktion und die Deutsche Grammophon eingespielt hat. Neben den vielfach mit internationalen Preisen ausgezeichneten Aufnahmen der 9 Symphonien von Ludwig van Beethoven zeigt diese Edition den größten Bach-Interpretent unserer Tage. Diese Edition vereint alle Bach-Aufnahmen von Gardiner, die er für das Label “Archiv Produktion” bis 2000 aufgenommen hat. Gardiners Bach Einspielungen gehören zu den größten Aufnahmen unserer Zeit- “Erstklassige Wahl für diese Werke”, schreibt The Penguin Guide zu dieser Auswahl.
104 CDs "Limitierte Edition" / 239.- / 21.Mai ▴
New York Philharmonic Orchestra, Artur Rodzinski
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Andre Previn, Itzhak Perlman, Young Uck Kim, Ralph Kirshbaum, Radu Lupu, Cristina Ortiz, Horacio Gutierrez, Gervase de Peyer, Anneliese Rothenberger, Sheila Armstrong, Norma Burrowes, Anna Reynolds, Robert Tear, Thomas Allen, Hans-Joachim Kulenkampff, Mia
Würdigung eines „Künstlers ohne Grenzen“: Die Warner-Aufnahmen von André Previn in einer umfangreichen Box
Als Dirigent, Pianist, Komponist und Medienpersönlichkeit zeichnete sich Andre Previns Schaffen durch eine enorme Bandbreite an musikalischen Genres und Ausdrucksformen aus. Als Wunderkind in seiner Heimatstadt Berlin zog er 1939 in die USA und machte früh Karriere in Hollywood, wo er vier Oscars gewann. In seiner Zeit als Chefdirigent des London Symphony Orchestra (1968–1979) etablierte er sich als bedeutender Interpret des symphonischen Repertoires, insbesondere der russischen, französischen und britischen Musik – „The very definition of good conducting“, schrieb Gramophone über seine gefeierte LSO-Version von Tschaikowskys Nussknacker. Der Umfang von Previns Beziehung zum LSO spiegelt sich gebührend in diesem 96-CD-Boxset wider, das seine gesamte HMV- und Teldec-Diskographie umfasst, darunter etliche CD-Premieren. Ebenso enthalten sind Aufnahmen mit Orchestern wie dem Pittsburgh Symphony, Chicago Symphony und den Wiener Philharmonikern. Die Sammlung zeigt auch Previns Talente als Pianist, sowohl in der Klassik als auch im Jazz, und bietet Einblicke in seinen Charakter und seine Kunst mit der Audio-Dokumentation, André Previn – A Memoir.
96 CDs: 279.- / 23.April ▴
Rudolf Serkin, Joseph Szigeti, Gregor Piatigorsky, Robert Casadesus, Stella Roman, Enid Szantho, Frederick Nagel, Oscar Levant, György Sandor, Regina Resnik, Charles Kullman, John Brownlee, Claudio Arrau, Isaac Stern, David Oistrach, Eugene Istomin, Zino
Die über 40 Jahre dauernde Zusammenarbeit zwischen Eugene Ormandy und dem Philadelphia Orchestra gehört zu den schillerndsten und längsten Verbindungen in der Geschichte der klassischen Musik. In dieser einzigartigen Edition erscheinen auf 120 CDs sämtliche Monoeinspielungen aus der Zeit von 1944 bis 1958 für das Label Columbia. Sie spiegeln in der sich verändernden Covergestaltung auch einen wichtigen Abschnitt der Schallplattengeschichte wider. Ormandy, ein Meister orchestraler Brillanz und Klangfarben und auch als exzellenter Begleiter geschätzt, kreierte mit seinem Orchester den berühmten "Philadelphia Sound". Mit fünf Jahren war er, der eigentlich Jenö Blau hieß, der jüngste Geigenschüler der Königlichen Musikakademie von Budapest, wurde mit 17 Jahren dort zum Professor ernannt und wanderte 1921 in die USA aus, wo er seinen Namen änderte. Eugene Ormandy ist hier mit einem beeindruckenden Repertoire zu erleben: mit ausladenden Bach-Arrangements, Haydn- und Beethoven-Sinfonien, mit Brahms (Ormandys ungarischer Geigenlehrer war ein Schüler des Brahms-Freundes Joseph Joachim gewesen), über russische Meister wie Mussorgsky, Rimsky-Korsakow und Tschaikowsky oder französische Komponisten wie Saint-Saëns, Debussy und Ravel bis hin zu Richard Strauss, Ottorino Respighi, Jean Sibelius und amerikanischen Zeitgenossen wie Virgil Thomson und Aaron Copland. Zu den Solisten gehören legendäre Namen wie Claudio Arrau, Rudolf Serkin, Robert Casadesus, Nathan Milstein, Joseph Szigeti und Gregor Piatigorsky. Nicht zu vergessen ist die Rarität einer kompletten Fledermaus-Einspielung mit Kräften der MET Opera, wie Ljuba Welitsch und Richard Tucker. Allein 152 Aufnahmen erscheinen gar erstmals auf CD.
120 CDs: 339.- / 9.April
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Arthur Grumiaux, Egida Giordani Sartori, Christiane Jaccottet, Heinz Holliger, Herman Krebbers, Arpad Gerecz, Robert Veyron-Lacroix, Riccardo Castagnone, Istvan Hajdu, Clara Haskil, Walter Klien, Georges Janzer, Eva Czako, Claudio Arrau, Paul Crossley, D
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Joseph Szigeti
Der in Ungarn geborene Joseph Szigeti (1892-1973), ein enger Freund Bela Bartóks, gehört zweifelsohne zu den großen Geigern des letzten Jahrhunderts. „Er galt als Intellektueller unter den Violin-Virtuosen des 20. Jahrhunderts. Von Neugier getrieben, erweiterte Joseph Szigeti den Ausdrucksradius seines Instrumentes um neue Dimensionen“, hieß es über ihn im Deutschlandfunk. Auf 17 CDs finden sich seine sämtlichen Einspielungen für Columbia aus den Jahren 1940 bis 1956. Neben den klassisch gewordenen Einspielungen der Konzerte von Brahms (mit Eugene Ormandy), Beethoven (mit Bruno Walter), wie auch der Rhapsodie Nr. 1 von Bartók oder dem frühen Violinkonzert von Busoni, sind hier vor allem Kammermusikwerke zu hören. So von Bach, Händel, Beethoven, Schubert, Brahms bis Ravel, Strawinsky und Hindemith, viele davon erscheinen erstmals auf CD. Zu seinen hochkarätigen musikalischen Mitstreitern gehören hier u. a. Pablo Casals, George Szell, Fritz Stiedry, Benny Goodman, das New York Philharmonic und das Philadelphia Orchestra.
17 CDs: 79.- / 26.März
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Martha Argerich, Gidon Kremer, Teresa Berganza, Ileana Cotrubas, Alfred Brendel, Rudolf Serkin, Ivo Pogorelich, Michel Beroff, Placido Domingo, Sherrill Milnes, Hermann Prey, Elena Obraztsova, Margaret Price, Francisco Araiza, Nicolai Ghiaurov, London Sy
Der italienische Dirigent Claudio Abbado zählt zu den herausragendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Es war seine einzigarte Fähigkeit Töne und Musik zum Leuchten zu bringen (Deutschlandfunk Kultur), wofür er sowohl von der Presse als auch vom Publikum international gefeiert wurde. Neben seiner langjährigen Verbundenheit mit den Berliner Philharmonikern und den Wiener Philharmonikern war er auch lange Jahre (1979 bis 1986) Chefdirigent des Londoner Sinfonieorchesters, mit dem er über die Jahre eine reichhaltige Diskographie eingespielt hat. Die Deutsche Grammophon feiert diese langjährige außergewöhnliche Zusammenarbeit nun mit einer limitierten 46-CD Edition, die den Facettenreichtum des Dirigenten umfassend begreifbar macht. Die Symphonien von Brahms oder Mendelssohn, Opern von Verdi oder Bizet, die Klavierkonzerte von Mozart zeigen immer wieder, was für eine Persönlichkeit Claudio Abbado war. Auf den Einspielungen sind herausragende Solisten wie Martha Argerich, Rudolf Serkin, Teresa Berganza, Hermann Prey, Gidon Kremer oder Alfred Brendel zu hören. Das 104-seitige Booklet gibt in einem neu geschriebenen Einführungstext von Jon Tolansky einen Einblick in die gemeinschaftliche Arbeit.
46 CDs: 119.- / 5.März
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Patrick Gallois, Patrice Fontanarosa, Ann Murray, Anthony Rolfe Johnson, Simon Estes, Philippe Huttenlocher, Martha Argerich, Nelson Freire, Elisabeth Schwarzkopf, Geoffrey Parsons, Natalie Dessay, Violeta Urmana, Francois Simon, Marjana Lipovsek, John To
Überblickt man die an Neuerungen und Revolutionen so reiche Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts, dann kommt man schnell auf eine Persönlichkeit, die alle großen Strömungen dieser Zeit vereint: Igor Strawinsky (1882-1971) legte einen so weiten künstlerischen Weg zurück wie kaum ein anderer Komponist. Von den Schülerjahren des russischen Romantikers Rimski-Korsakow über den die Kunstwelt erschütternden Skandal um sein Ballett Le Sacre du Printemps über die Erprobung des Neoklassizismus, der Verbindung von Klassik und Jazz, der Zwölfton-Atonalität, und das in allen musikalischen Gattungen: Strawinsky gilt als „Erfinder der Moderne“ und ihr erster Vollender zugleich. Aus Anlass seines 50. Todestages am 6. April 2021 veröffentlicht Warner Classics die 23 CDs umfassende Stravinsky Edition mit berühmten und entdeckenswerten Werken in hochkarätigen Referenzaufnahmen internationaler Dirigenten, Solisten und Ensembles inklusive historischer Einspielungen mit Strawinsky als Interpreten. Die enthaltenen Aufnahmen entstanden zwischen 1928 und 2019. • Drei CDs dokumentieren Strawinsky als Pianist und Dirigent eigener Werke • Fast ein komplettes Jahrhundert hochkarätiger Strawinsky-Aufnahmen (1928-2019) • Referenzeinspielungen größter Klassik-Künstler des 20. Jahrhunderts • 64-seitiges, dreisprachiges Booklet, CD-Wallets illustriert mit Gemälden von Wassily Kandinsky • Gesamtschau berühmtester und entdeckenswerter Kompositionen aller Gattungen von der Sinfonik über Vokalmusik und Bühnenmusiken bis hin zur Kammermusik, Konzerten, Klavierwerken und Transkriptionen
23 CDs: 89.- / 12.März
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