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Freiburg Anfang Woche wurde bekannt, dass die Wettbewerbskommission (Weko) die Kooperationsvereinbarung zwischen der Swisscom und der Groupe E im Hinblick auf den Bau eines flächendeckenden Glasfasernetzes im Kanton wettbewerbsrechtlich prüfen wird (FN vom 5. Januar). In einem Brief an den Staatsrat vertritt die SP des Kantons Freiburg nun die Meinung, die Kantonsregierung sollte – öffentlich oder zu Handen der zuständigen Bundesbehörden – klar zum Ausdruck bringen, dass es bei diesem Projekt um das Gesamtinteresse der Freiburger Bevölkerung und der Wirtschaft geht.
Nach Meinung der SP ist die Swisscom der einzige nationale Operateur, der in der Lage ist, die Milliarden für ein grossflächiges Glasfasernetz in der Schweiz und damit auch im Kanton Freiburg zu investieren. Im Kanton Freiburg sei eine Partnerschaft zwischen Swisscom und Groupe E das einzige Modell, um ein flächendeckendes Glasfasernetz zu bauen und anschliessend den Benutzern in einer städtischen Region und auf dem Land einen Einheitstarif zu gewährleisten. Nach Meinung der SP wäre die Weko somit schlecht beraten, der Swisscom aus wirtschaftsdogmatischen Gründen solche Investitionen zu verbieten. Andere Anbieter könnte das ja auch tun. wb