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Der Arbeitgebende bezahlt die Prämie für Berufsunfälle, der Arbeitnehmende diejenige für Nichtberufsunfälle. Die Prämien sind unterschiedlich hoch je nach Einkommen und Art des Betriebes.
Wer bezahlt die Unfallversicherungsprämien?
Die Prämien für die Versicherung der Berufsunfälle und Berufskrankheiten tragen die Arbeitgebenden. Die Prämien für die Versicherung der Nichtberufsunfälle gehen grundsätzlich zu Lasten der Arbeitnehmenden. Der Arbeitgebende schuldet den gesamten Prämienbetrag, wobei er den Anteil der Arbeitnehmenden von deren Lohn abzieht.
Es wird eine Vorausprämie festgelegt, die vom Arbeitgeber bezahlt wird. Auf der Basis der jährlichen Lohnabrechnung wird dann die definitive Prämienberechnung für das zurückgelegte Jahr erstellt. Auf dieser Grundlage wird dann gleichzeitig die neue Vorausprämie für das folgende Jahr berechnet.
Wie hoch sind die Unfallversicherungsprämien?
Die Prämien werden in Promille des prämienpflichtigen Verdienstes* festgesetzt. Sie bestehen aus einer dem Risiko entsprechenden Nettoprämie und verschiedenen Zuschlägen. Für die Bemessung der Prämie werden die Betriebe nach ihrer Art und ihren Verhältnissen in Klassen und Stufen des Prämientarifs eingeteilt.
Weitere Angaben zu den Prämiensätzen können der Übersicht «Schweizerische Sozialversicherung - synoptische Tabelle der anwendbaren Beitrags- und Prämiensätze» (siehe unter «Links») entnommen werden.
(*)
Der prämienpflichtige Verdienst entspricht im Wesentlichen dem für die Bemessung der Geldleistungen massgeblichen Verdienst. Einkommensteile über dem Höchstbetrag des versicherten Verdienstes von aktuell CHF 148‘200 werden nicht berücksichtigt.
Letzte Änderung 05.07.2018