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Die Zunft Zur Saffran besitzt am Zürcher Limmatquai ein repräsentatives Vorderhaus und drei Hinterhäuser. 2018/19 erfolgte in den Hinterhäusern Zum Krebs und Zur kleinen Kette vom 3. bis 6. Obergeschoss ein Umbau mit bauarchäologischer Begleitung.
Obwohl die Untersuchungen sich auf die oberen Geschosse beschränkten, kam überraschend viel historische Bausubstanz zum Vorschein. Diverse Erweiterungen und Aufstockungen zeichneten sich ab, und auch vom östlichen Nachbarhaus, dem 1928 abgebrochenen Haus Zur grossen Kette, konnte letzte Aufschlüsse in der ehemaligen Brandmauer dokumentiert werden. Ein Teil der dokumentierten Mauern stammt aus dem Spät- und möglicherweise sogar aus dem Hochmittelalter. Sie zeugen davon, dass einzelne Bauten an diesem Standort bereits früh ansehnlich hoch waren. Im Jahr 1643 kaufte die Zunft das Hinterhaus Zur Öltrotte, 1664 das Haus Zum Krebs und 1920 das Haus Zur kleinen Kette. Tiefe Eingriffe in die Bausubstanz zu Beginn des 18. Jahrhunderts hatten wohl eine bauliche Verbindung der Hinterhäuser mit dem Vorderhaus zum Ziel.