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Setmana Ciclista Valenciana: Beeindruckender Sieg für Leah Thomas auf der letzten Etappe, Clara belegt starken 2. Platz in der Gesamtwertung, Bigla-KATUSHA gewinnt Teamwertung
Mit vier Fahrerinnen in der Top-10 der Gesamtwertung hatte Bigla - KATUSHA heute eine gute Chance, die viertägige Setmana Ciclista Valenciana mit einem guten Ergebnis zu beenden. Auf der vierten und letzten Etappe mussten die Fahrerinnen eine 140km lange Strecke absolvieren, die längste der diesjährigen Rundfahrt. Der Startschuss fiel in Betxí, bevor das Peloton auf den ersten der vier Anstiege des Tages stieß, den Alto del Marianet (3. Kat.) gefolgt vom Alto de Eslida (2. Kat.). Nach einer rasanten Abfahrt musste der Gipfel von Ain, ebenfalls ein Anstieg der zweiten Kategorie, bezwungen werden, ehe der letzte Anstieg, der steile Salto del Caballo, 48km vor dem Ziel in Vila-Real, gemeistert werden musste.
Von Anfang an fuhr Bigla-KATUSHA ein hohes Tempo und unter diesem Druck teilte sich das Feld und nur 10 Fahrerinnen gelang es in die Spitzengruppe zu kommen. Auch vier Fahrerinnen des Schweizer Teams waren vorne mit dabei: Clara Koppenburg, Lizzy Banks, Marlen Reusser und Leah Thomas. Wenig später konnte sich eine vierköpfige Gruppe, unter ihr auch Leah Thomas, von der vorderen Gruppe loslösen und einen kleinen Vorsprung auf ihre Verfolgerinnen herausfahren. Ein wenig später lancierte Garcia eine Attacke und fuhr einige Zeit solo an der Spitze des Rennens, doch Leah kämpfte sich mit einer anderen Fahrerin an die Spitzenreiterin heran und holte sie letztlich wieder ein. Nach einigen Kilometern gesellten sich noch zwei Verfolgerinnen zur Spitze und die Fünf rissen mit noch 30km bis zum Ziel eine Lücke von rund 3 Minuten zur Verfolgergruppe, in der sich die GC Führende Anna van der Breggen sowie Lizzy Banks, Marlen Reusser und Clara Koppenburg befanden. Am Ende kam es zu einem Sprint der Spitzengruppe, den Leah für sich entschied. In der Gesamtwertung belegte Clara den zweiten Platz während Leah Vierte wurde und Marlen den fünften Rang erreichte. Nach einer starken Leistung des ganzen Teams auf den vier Etappen gewann die Mannschaft auch die Teamwertung.
Nach ihrem Etappensieg meinte Leah: „Wir hatten eine Taktik, die wir heute umsetzen wollten, und wir haben alle 100 Prozent zusammengearbeitet. Wir haben das Rennen von Anfang an schwer gemacht und wollten am Ende des Tages nichts bereuen. Es war wirklich etwas Besonderes zu sehen, wie die gesamte Mannschaft alles gegeben hat, und auch so gut zusammengearbeitet hat, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. Es war großartig, dass wir den Etappensieg als Belohnung für die enormen Anstrengungen aller Fahrerinnen erringen konnten. Ich bin wirklich stolz auf das ganze Team, und wenn wir so weitermachen, werden wir eine fantastische Saison haben.“
Team-Manager Thomas Campana sagte zum Erfolg seines Teams: „Der Plan war, das Rennen sehr schwer zu machen. Heute hatten wir zwei taktische Möglichkeiten: auf Nummer sicher zu gehen oder etwas anderes auszuprobieren und wirklich alles geben. Die Fahrerinnen beschlossen, dass sie alles geben wollten, um zu sehen was möglich ist. Also legten sie von Beginn des Tages an ein hohes Tempo vor und versuchten, Anna van der Breggen zu isolieren. Es war ein sehr schwieriger Tag, aber das Team hat den Plan sehr gut umgesetzt. Am Ende konnten wir van der Breggen im Gesamtklassement leider nicht überholen, aber das Team wurde für seine harte Arbeit mit einem beeindruckenden zweiten Platz in der Gesamtwertung durch Clara sowie mit Etappensiegen von Emma und Leah belohnt. Ich bin sehr stolz darauf, der Sportdirektor dieser Mannschaft zu sein. Die Leistung, die diese Gruppe so früh in der Saison erbracht hat, ist sehr beeindruckend, und wenn das Team so weitermacht, werden wir einen erfolgreichen Frühling erleben.“