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Die Kompanie Müller ist nur noch ein auf dreiundzwanzig Mann zusammengeschmolzener Soldatenhaufen, der auf verlorenem Posten versucht, gegen das unbarmherzige Schicksal anzugehen. Man hat den kranken Kompaniechef aus dem zerschossenen russischen Dorf mitgenommen in die unendlichen Wälder, von wo aus man, abgeschnitten von den Kameraden und höheren Dienststellen, versucht, sich der Umklammerung zu entziehen. Die Familie des Dorfältesten Alexei Kokowkin führen sie mit sich. Feldwebel Brettschneider glaubt nicht, dass man sich bis zur finnischen Grenze durchschlagen kann. Aber die Männer vertrauen auf Oberleutnant Müller. Er wagt mit der zerlumpten und von unsagbaren Leiden gezeichneten Kompanie den Gewaltmarsch.
Portrait
Der Autor F. John-Ferrer hat selbst als Soldat den Zweiten Weltkrieg überlebt. In seinen fesselnden Zeitzeugenromanen berichtet er von Schicksalen, die stellvertretend für Tausende von Soldaten stehen. Sie zeichnen ein authentisches Bild des Krieges, das nichts beschönigt und nichts verschweigt - Dokumente einer grausamen Zeit und eines Geschehens, das sich nie wiederholen darf.