Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/61487

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten, zu prüfen und darüber Bericht zu erstatten, ob er auf eine Verschärfung der bisherigen Praxis zur Besteuerung der Erbenholding verzichtet, dies im Hinblick auf hängige Vorstösse und Gesetzesrevisionen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Rahmen der Unternehmenssteuerreform II, die noch im Juni 2005 zuhanden der eidgenössischen Räte verabschiedet werden soll, wird der Bundesrat eine umfassende gesetzliche Regelung der Transponierung und der indirekten Teilliquidation, aber auch des sogenannten Quasi-Wertschriftenhandels vorschlagen. Die angestrebten gesetzlichen Regelungen sollen sachgerecht sein und eine rechtsgleiche Anwendung in den Kantonen ermöglichen.</p><p>Der im Vorstoss angesprochene Bundesgerichtsentscheid vom 11. Juni 2004 ist für Bundesrat und Steuerbehörden bindend. Er reiht sich konsequent in die bisher ergangene bundesgerichtliche Rechtsprechung ein. Bis zum Inkrafttreten einer neuen gesetzlichen Regelung drängt sich keine Praxisänderung auf.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.