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Transgender Network Switzerland (TGNS) hat zwischen Juli und August 2016 eine nicht-repräsentative Umfrage mit total 44 Personen zur Patient_innenzufriedenheit am Universitätsspital Zürich (USZ) durchgeführt. Die Umfrage erfolgte auf Anfrage des Beschwerdemanagers des USZ. Von den beteiligten Personen haben sich 42 als trans* (29 Frauen, 13 Männer) und je eine Person als nicht-binär respektive inter* bezeichnen.
Die Hälfte der befragten Personen berichtet über einen korrekten Umgang mit ihnen als Transperson. Von der anderen Hälfte wurden vor allem transfeindliche Äusserungen des Personals, falsche Briefanschriften, falsche Anrede durch das Personal oder die binäre Geschlechterauffassung des USZ beanstandet.
Folgende Schlüsse lassen sich ziehen:
- Das Personal des USZ ist noch nicht ausreichend vertraut mit dem Thema Trans*. Es kommt nach wie vor zu transfeindlichen Aussagen, falschen Anreden und falschen Anschriften.
- Die Komplikationsrate für geschlechtsangleichende Eingriffe bei Transfrauen beträgt 45 Prozent. Dies ist nach Ansicht von TGNS deutlich zu hoch.
- Bei Transmännern beträgt die Komplikationsrate für Mastektomien 100 Prozent. Keiner der befragten Transmänner würde für diesen Eingriff nochmals das USZ aufsuchen.
Transgender Network Switzerland hat darüber hinaus für das USZ eine Reihe von weiteren Vorschlägen und Massnahmen formuliert und wir werden alles tun, um bessere Behandlungs- und Operationsbedingungen am USZ, aber auch in der Schweiz allgemein zu erwirken.