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Der CEO der Schweizer Hirslanden-Gruppe, Ole Wiesinger, hat im vergangenen Jahr über eine Million Schweizer Franken verdient. Dies geht aus dem Jahresbericht der südafrikanischen Muttergesellschaft Medi-Clinic der Schweizer Privatspital-Gruppe hervor, wie die "Sonntagszeitung" berichtet.
Gemäss dem im Internet einsehbaren Bericht hat Hirslanden-Chef Wiesinger im vergangenen Jahr 7'253'000 Rand verdient. Umgerechnet sind dies 1'027'750 Franken (Kurs per 31. Dezember 2010). Zum Vergleich: Gesundheitsminister Didier Burkhalter verdient jährlich 430'000 Franken.
Aus dem Jahresbericht der Medi-Clinic geht auch hervor, dass die Hirslanden-Gruppe im vergangenen Jahr der FDP eine Spende von 10'000 Franken gemacht hat, weil die Partei sich für marktorientierte Strukturen im Gesundheitswesen einsetze, schrieb Medi-Clinic.
Demnach war es die einzige Parteispende im gesamten Konzern im vergangenen Jahr. Die südafrikanische Spital-Gruppe hat inzwischen nach eigenen Angaben Parteispenden untersagt.
Gemäss dem Bericht stellen die Schweizer 16 Prozent aller Betten in der gesamten Gruppe, die auch Privatspitäler in Südafrika und den Vereinigten Arabischen Emiraten betreibt. Allerdings ist die Hirslanden-Gruppe besonders profitabel. Die 13 Schweizer Hirslanden-Spitäler hätten 49 Prozent zum Gruppen-Ergebnis auf Ebene EBITDA beigetragen, hält Medi-Clinic im Jahresbericht fest.