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Mithilfe verschiedener Klimaindikatoren lässt sich sehr klar aufzeigen, wie die Schweiz vom Klimawandel betroffen ist. So führt die beobachtete Erwärmung zu einer wachsenden Zahl an Sommer- und Hitzetagen (Tageshöchsttemperatur 25 °C respektive 30 °C oder mehr) und mehr Tropennächten (Minimumtemperatur nicht unter 20 °C). Gleichzeitig nimmt die Zahl der Frost- und Eistage (Temperaturminimum beziehungsweise -maximum unter 0 °C) ab.
Die Erwärmung führt auch dazu, dass trotz tendenziell zunehmender Winterniederschläge die Anzahl der Neuschneetage und der Tage mit Schneedecke abnehmen. Seit den 1980er Jahren ist auch ein Trend zu mehr Sonnenschein und damit mehr heiteren Tagen zu beobachten. Ob ein Klimaindikator überhaupt einen statistisch nachweisbaren Trend zeigt und wie stark dieser ist, hängt vom Messstandort und vom Beobachtungszeitraum ab.
Verfügbare Daten und ihre Qualität
Die Klimaindikatoren liegen für die Stationen des Schweizer Klimamessnetzes vor. Soweit vorhanden werden sie mit homogenisierten Daten für die Perioden 1864 bis heute und 1961 bis heute berechnet. Homogen sind Klimadaten dann, wenn sie von Einflüssen bereinigt sind, die nichts mit dem Klima und dessen Veränderung zu tun haben. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich die Messbedingungen, unter welchen meteorologische Daten erhoben werden, verändert haben. Für Schnee und Indikatoren, die auf der Sonnenscheindauer basieren, liegen noch keine homogenen Reihen vor; hier werden die Auswertungen anhand geprüfter und bereinigter Originaldaten durchgeführt.