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Silber ist seit Jahrtausenden ein klassisches Metall zur Münzfertigung.
Bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde Silber in vielen Ländern der Welt zur Herstellung von Umlaufmünzen eingesetzt.
Auch in der Schweiz wurden bis ins Jahr 1967 z.B. die 5 Franken Münzen aus Silber gefertigt und ausgegeben. Da die Geldmengen im Zuge ausufernder Staatsfinanzen aber stärker ausgeweitet wurden als das Silberangebot wuchs, stellte man nach und nach auf die Münzprägung unedlerer Metalle um. Lediglich Gedenkmünzen werden bis heute aus Silber ausgegeben.
Seit nicht nur Sammler, sondern vor allem Anleger Silber für sich entdeckt haben, lassen zahlreiche Länder Anlagesilbermünzen fertigen und weltweit vertreiben. Anfangs wurden meist Silber-Bullioncoins mit einem z.B. durch die Goldmünze Krügerrand bekannten Münzgewicht von einer Unze (31,1g) ausgegeben. Später wurden aufgrund der Nachfrage auch Anlagemünzen höheren Gewichtes bis 1kg und mehr, aber auch kleinere Silbermünzen aufgelegt.
Anfangs wurde für die reinen Anlagemünzen 999er Silber verwendet. Inzwischen ist aber hochreines 999,9er Silber wie z.B. beim Cook Islands Starfish durchgesetzt.
Die ESG selbst ist innerhalb der Schweiz nur im Ankauf von Umlaufsilbermünzen und Gedenkprägungen tätig, da der Bullionhandel mit Anlagemünzen dort, im Gegensatz zu Deutschland, noch ausreichend von den Banken angeboten wird.