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- 0 – 2 Jahre: Angst vor unbekannten Personen, vor der Trennung von einer Bezugsperson, vor intensiven sensorischen Reizen wie lauten Geräuschen
- 3 – 6 Jahre: Angst vor Tieren, vor der Dunkelheit, vor Fantasiegestalten, vor Naturkatastrophen, vor Einbrechern, davor, allein gelassen zu werden
- 7 – 12 Jahre: Gesundheitsängste, Leistungsangst, Angst vor der Schule, vor dem Versagen, vor negativer Bewertung durch andere oder vor Ereignissen, die das Kind im Fernsehen oder in anderen Medien gesehen hat
- 13 – 18 Jahre: Angst vor Ablehnung durch Gleichaltrige, soziale Ängste
Folgende nicht ausschliessliche Symptome können bei diesen Angststörungen auftreten:
- Trennungsangststörung: Kinder und Jugendliche zeigen bei der Trennung von ihrer Bezugsperson eine gereizte, aggressive oder apathische Stimmung. Sie haben Albträume von Trennungen. Sie vermeiden es, ohne die Bezugsperson zu Hause oder bei Freunden zu sein oder alleine im eigenen Bett zu übernachten sowie in den Kindergarten oder in die Schule zu gehen. Sie klagen häufig über Kopf- und Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen. Diese Symptome lassen nach, wenn die Bezugsperson in der Nähe ist.
- Phobie: Kinder und Jugendliche zeigen eine unangemessen starke Angstreaktion gegenüber bestimmten Situationen oder Objekten, von denen keine akute reale Gefahr ausgeht (zum Beispiel vor Hunden oder vor dem Liftfahren).
- Soziale Angststörung und Prüfungsangst: Sozialängstliche Kinder und Jugendliche sind stark gehemmt in sozialen Situationen. Sie werten sich selbst ab, sprechen oft wenig oder leise, melden sich nicht im Unterricht, leiden unter starken Prüfungsängsten oder gehen nicht zu Einladungen ihrer Schulkollegen. Die Angst zeigt sich körperlich unter anderem in Form von starkem Herzklopfen, Erröten oder Schwitzen.
- Generalisierte Angststörung: Kinder und Jugendliche machen sich übermässig viele unkontrollierbare Sorgen, die mehrere Lebensbereiche betreffen. Typisch sind körperliche Symptome der Anspannung und Nervosität, der Wunsch nach Rückversicherung, Konzentrations- und Schlafprobleme, Müdigkeit, Reizbarkeit und ein negatives Selbstbild.