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Der ungarische Pianist Daniel Lebhardt begann als Sechsjähriger mit dem Klavierspiel und trat im Alter von neun Jahren als Jungstudent in die Budapester Franz-Liszt-Akademie ein, wo er von István Gulyás und Gyöngyi Keveházi ausgebildet wurde. Später setzte er sein Studium bei Pascal Nemirovski an der Royal Academy of Music in London fort; ausserdem besuchte er Meisterklassen von Alfred Brendel, Stephen Hough, Leslie Howard, Natalia Trull, Ferenc Rados und Rita Wagner. 2014, mit 22 Jahren, gewann Lebhardt die «Young Concert Artist Auditions» in Paris und New York, 2016 wurde er als «Most Promising Pianist» bei der «Sydney International Competition» ausgezeichnet. Seither konzertiert er rege in ganz Europa und Nordamerika, aber auch in China, Kolumbien, Argentinien und Chile. Daniel Lebhardt stellte sich mit Rezitalen im Kennedy Center in Washington, D.C., vor, im Gardner Museum in Boston oder in der Morgan Library und der Merkin Concert Hall in New York City. Er war zu Gast im Pariser Louvre und in der Londoner Wigmore Hall, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und beim Heidelberger Frühling oder bei den Festivals im englischen Bath und im estnischen Tallinn. Klavierkonzerte interpretierte er mit dem Staatlichen Akademischen Sinfonieorchester St. Petersburg, dem European Union Chamber Orchestra, dem Mozart Festival Orchestra sowie dem Auburn und dem Dearborn Symphony Orchestra in den USA. Als Kammermusiker arbeitet Daniel Lebhardt vor allem mit dem Geiger Benjamin Baker und dem Castalian Quartet zusammen. Bei den BBC Proms wirkte er an einem Komponistenportrait von Olga Neuwirth mit. Ausserdem gehört er zu den Interpreten einer Gesamteinspielung der Werke von Béla Bartók, die beim Label Decca erschien.
Juli 2019