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Sergey Aksenov, in Lipezk (Russland) geboren, studierte am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium. 2000 debütierte er im Stanislawsky-Theater. Dazu ist er ausgebildeter Pianist und Chorleiter, was er gleichzeitig mit seiner Gesangsausbildung mit Erfolg abschloss.
Er gewann Preise u.a. am Belcanto-Wettbewerb in Zürich, 2. Preis Internationaler Wettbewerb „Grandi Voci“ in Salzburg und Moskau und am internationalen Unesco-Wettbewerb in Astana, Kasachstan. 2001/2003 war der junge Sänger als Bariton, Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich. Meisterkurse besuchte Sergey Aksenov u.a. bei Edita Gruberova, Elisabeth Schwarzkopf, Peter Konwitschny und Thomas Hampson. Weitere Ausbildung der Stimme bei Ion Buzea und seit 6 Jahren intensiv bei Ivan Konsulov Gesangspädagoge in Zürich, wo er auch wohnt.
Im Februar 2004 erfolgte ein Stimmfachwechsel zum Tenor. Im August 2004 debütierte er bei den Sommerfestspielen in Merzig als Ferrando in „Cosi fan tutte“ und danach sang er 2005 Conte d’Almaviva in „Il Barbiere di Siviglia“ in Zürich/Tonhalle. 2007 singt er Fernando in „La Favorita“ von Donizetti in der Schweiz und Russland. Ab 2009 entwickelt er sich in Richtung Spinto-Tenor.
Inzwischen hat er in folgenden Partien debutiert Prinz in „Rusalka“ von Dvorak, Tambourmajor in ” Wozzeck” von Berg in Milano sowie Turiddo in “Cavalleria Rusticana”
von Mascagni. Ebenfalls Debut in Biel erfolgreich in der Neuproduktion ” Eugen Onegin” als Lenski in russischer Sprache.
Im Sommer 2016 Debut als Hermann in Pique Dame auf russisch auf der Opernbühne Bad Aibling. Auch Partien wie Calaf – Turandot, Dick Johnson – Fanciulla del West, Alvara – La Forza del destino oder Canio – I Pagliacci, Don Carlos, Pinkerton – Madame Butterfly usw. gehören zu seinem Repertoire.
Darüber hinaus tritt er mit einem breiten Repertoire regelmässig auf dem Konzertpodium auf wo er u.a. 2015 und 2017 als Solist im Verdi Requiem in der Petite Messe Solenelle von Rossini oder in Missa di Gloria e Credo von Donizetti zu hören war.
Kritiken:
OVB 20.7.2016
Sergey Aksenov als unglücklich verliebter Aussenseiter Hermann hatte einen
stimmschönen, raumfüllenden Tenor, der Wehmut und Verzweiflung ausstrahlte.
Ergreifend war sein Duett mit Lisa, in dem er ihr seine Liebe gestand.