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WM-Strassenrennen nach Protesten lange unterbrochen
Eine Protest-Aktion führt zu einer fast einstündigen Unterbrechung des Männer-Strassenrennens an der Rad-WM in Schottland.
Eine Protest-Aktion führt zu einer fast einstündigen Unterbrechung des Männer-Strassenrennens an der Rad-WM in Schottland.
Rund 80 Kilometer nach dem Start in Edinburgh kam das Feld auf einer Landstrasse im Carron Valley zum Stillstand. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie sich ein Polizeiauto durch den Fahrerpulk kämpfte. Bevor es weiterging, wurde eine weisse Masse auf die schmale Strasse gestreut. Über die Demonstranten war zunächst nichts bekannt.
Die Radprofis hätten das Hindernis zwar passieren können, für die Begleitautos gab es aber kein Weiterkommen. Zum Zeitpunkt der Unterbrechung lag eine neunköpfige Spitzengruppe mit knapp sieben Minuten Vorsprung in Führung. Mit dem gleichen Abstand wurde das Rennen nach 55 Minuten Wartezeit wieder aufgenommen. Die Fahrer hatten zu diesem Zeitpunkt bis zum Ziel in Glasgow noch fast 190 km zu absolvieren.
In der Vergangenheit war es immer wieder zu Protesten bei Radrennen gekommen, gerade auch an der Tour de France. Daher waren in diesem Jahr die Sicherheitsmassnahmen bei der Frankreich-Rundfahrt verstärkt worden.