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Wasserkioske können einen sicheren und kostengünstigen Zugang zu Trinkwasser bieten. Es bestehen jedoch Herausforderungen in Bezug auf den Betrieb und den Unterhalt. Zudem verkaufen viele Kioske weniger Wasser als erwartet, weil Haushalte ihr Verhalten nicht zugunsten des Konsums von sicherem Trinkwasser verändern. Um diese Probleme zu lösen, sind „Social Marketing“ Kampagnen notwendig, welche das Verhalten nachhaltig verändern und dazu führen, dass mehr sicheres Trinkwasser gekauft wird. Andere Möglichkeiten zur Steigerung der Einnahmen umfassen die Entwicklung von Distributionskonzepten und die Diversifikation der Geschäftsaktivitäten. D.h. Kioske bieten ebenfalls weitere Produkte und Dienstleistungen an. Organisationen, die mehrere Wasserkioske haben, können nur bedingt ihre Investitionskosten decken. Die Skalierung von Wasserkiosken bleibt eine grosse Herausforderung. Wir arbeiten mit Organisationen wie Swiss Fresh Water, Weconnex, Oromo Self-Help Organization und Nakuru Defluoridation Company zusammen, um Treiber und Barrieren für die Skalierung zu identifizieren. Zusätzlich erforschen wir den aktuellen Status von Wasserkioskkonzepten und versuchen zu verstehen, was die kritischen Erfolgsfaktoren sind. Wir beschreiben erfolgreiche Geschäftsmodelle und erklären notwendige Geschäftsinnovationen zur Skalierung von Wasserkiosken.
Zusammen mit zwei anderen Forschungsgruppen der eawag (EHPsy und Safe Water Promotion) untersuchen wir die Hauptherausforderungen beim Betrieb von Wasserkiosken auf drei Ebenen: