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60 Angestellte von Studebaker arbeiteten 1931 während drei Monaten am Modell Giant, bis es fertig gestellt war. Am Ende war es über 12 Meter lang und über 4 Meter breit und fast ebenso hoch. Sein Gewicht: 5.5 Tonnen. Das Modell war aus Holz gefertigt und in zwei Grüntönen bemalt – wie es damals Mode war.
Der Studebaker Giant war nicht für den Verkauf geplant, sondern diente dem Autokonzern als Werbemittel an Messen und öffentlichen Veranstaltungen.
Doch in der Wirtschaftskrise der Dreissigerjahre im letzten Jahrhundert erschien ein überdimensioniertes Auto bald als dekadent und fehlt am Platz. Das sahen schliesslich auch die Verantwortlichen von Studebaker ein. Am 17. Mai 1936 setzten Paul G. Hoffmann, der frühere Präsident, sowie Jesse Meyer, die Chefsekretärin, den Studebaker Giant mit einer ölgetränkten Fackel in Flammen. Das überdimensionierte Auto war innerhalb von 30 Minuten abgebrannt.
Ein grossartiges Ende eines grossartigen Unterfangens.