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Das Wichtigste in Kürze
- Bei dem Toten handele es sich um einen 37-Jährigen.
- Zur Unglücksursache gab es zunächst keine offiziellen Angaben.
Bei einem Unglück in einer Kohlegrube im Nordosten Kolumbiens ist ein Bergmann ums Leben gekommen. 14 weitere seien nach einer Explosion in der Mine nahe der Ortschaft El Zulia eingeschlossen, teilte die Regierung des Departments Norte de Santander am Dienstagabend (Ortszeit) in Cúcuta mit. Bei dem Toten handele es sich um einen 37-Jährigen, der mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus gebracht worden sei, berichteten örtliche Medien.
Zur Unglücksursache gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Möglicherweise habe es eine Methangas-Explosion gegeben, hiess es in Medienberichten unter Berufung auf die Einsatzkräfte. Rund 50 Retter seien im Einsatz. Sie hätten aber noch nicht zu den 14 Bergleuten vordringen können, die rund 300 Meter vom Eingang zum Schacht entfernt verschüttet worden seien. Die Rettung sei schwierig, denn der Schacht sei instabil, und es gebe weiterhin eine grosse Gaskonzentration. Daher seien grosse Ventilatoren aufgestellt worden.
Mine war wegen eines anderen Vorfalls vorübergehend geschlossen
Die Mine sei wegen eines anderen Vorfalls im vergangenen Jahr geschlossen worden und habe erst vor knapp zwei Wochen wieder den Betrieb aufnehmen dürfen, sagte ein Sprecher der örtlichen Bergbauverwaltung der Zeitung «La Opinión». Damals sei es darum gegangen, die Lüftung in dem Bergwerk zu verbessern. Die Mine nahe der Grenze zum Nachbarland Venezuela sei seit rund 30 Jahren in Betrieb, hiess es weiter.
Laut der Zeitung «El Tiempo» hat es seit 2011 in Bergwerken im Department Norte de Santander rund 140 Unfälle gegeben, bei denen 149 Minenarbeiter ums Leben gekommen seien. Erst im Februar waren bei einer Explosion in einem Kohlebergwerk in der zentralkolumbianischen Gemeinde Tasco 15 Menschen getötet worden.