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Du kannst zur Untersuchung eine Person deines Vertrauens mitbringen.
Zuerst wird die Ärztin mit dir ein Gespräch führen. Sie möchte wissen, was dein Anliegen ist, seit wann du deine Menstruation hast, ob sie regelmässig ist und ob sie Schmerzen bereitet. Ausserdem solltest du der Ärztin mitteilen, ob du Allergien hast, regelmässig Medikamente einnehmen musst, schon Operationen oder schwere Krankheiten hattest und ob du rauchst, Alkohol trinkst oder andere Substanzen konsumierst. Du solltest auch Auskunft darüber geben können, ob jemand in deiner Familie schwere Krankheiten hatte.
Selbstverständlich hast du die Möglichkeit Fragen zu stellen und über dein Anliegen zu berichten. Die Ärztin wird dich danach beraten. Wenn du nicht alles verstanden hast, frage einfach nach.
Gespräch ohne Untersuchung
Eventuell möchtest du beim ersten Mal noch nicht untersucht werden, sondern die Ärztin nur kennenlernen oder nur die Pille verschrieben bekommen. Dann kann man den Untersuch auf später verschieben.
Ablauf einer Untersuchung
Wenn du eine Untersuchung wünschst, bittet dich die Ärztin, dich unten herum auszuziehen. Dann musst du auf einem Untersuchungsstuhl Platz nehmen. Dabei legst du die Füsse auf spezielle Fusshalter, damit du untersucht werden kannst. Nun wird die Ärztin die äusseren und inneren Schamlippen anschauen. Um in die Scheide (Vagina) hineinschauen zu können, benutzt die Ärztin ein Instrument (das sogenannte Spekulum), das schmerzlos in die Scheide eingeführt wird. In der Scheide wird das Instrument gespreizt, dadurch fühlst du einen Druck gegen die Blase und den Darm.
Dies ist nicht schmerzhaft, aber vielleicht ein etwas komisches Gefühl. Es ist aber wichtig, dass du dich dabei entspannst und die Scheide nicht zusammen ziehst. Wenn es trotzdem weh tun sollte, sagst du dies der Ärztin. Mit diesem Instrument kann man auch auf den Muttermund (Eingang zur Gebärmutter) sehen. Manchmal entnimmt die Ärztin in der Scheide mit Wattestäbchen einen Abstrich am Gebärmutterhals. Möglicherweise verspürst du dabei ein feines Ziehen im Unterleib oder ein Druckgefühlt. Die Entnahme des Abstriches ist jedoch schmerzlos.
Manchmal erfolgt nach dieser Untersuchung auch noch eine Untersuchung der Brüste. Diese werden angeschaut und abgetastet. So kontrolliert man, ob sich keine krankhaften Knoten in der Brust gebildet haben.
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