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Ausschlaggebend dafür seien neben der Fusion mit VEW und der Akquisition von Thames Water zwei Erstkonsolidierungen im Baubereich gewesen. Aber auch bereinigt um alle wesentlichen Konsolidierungseffekte konnte RWE den Umsatz um 11% steigern. Zurückzuführen sei dies vor allem auf den preisbedingten Anstieg im Mineralölbereich, gestiegene Handelsumsätze und erhöhte Gaspreise. Es wird ein erheblich verbessertes betriebliches Ergebnis (+ 35%) erwartet.
Das Energie-Ergebnis liege wegen der Erstkonsolidierung von VEW über dem Vorjahreswert. Unter Einbeziehung von VEW auch in den Vorjahreswert ergebe sich noch ein leichter Rückgang. Das Stromgeschäft werde durch verschiedene Faktoren - Nachlaufeffekte aus letztjährigen Strompreissenkungen, Kosten aus der Umsetzung neuer Energie-Gesetze sowie erhöhten Brennstoffkosten aus der Stromerzeugung - belastet. Im letzten Quartal des Geschäftsjahres sei es jedoch gelungen, den seit sieben Quartalen anhaltenden Negativtrend umzukehren. Zudem hätten sich die Preise auf dem deutschen Strommarkt stabilisiert.
Die Stromerzeugungskapazität der RWE Power aus eigenen Anlagen bzw. anteilig aus Anlagen von Töchtern oder Beteiligungen beträgt knapp 16'000 MW. Das Unternehmen betreibt die Zwei-Block-Kernkraftwerke Biblis und Gundremmingen sowie das KKW Emsland und das definitiv abgeschaltete KKW Mülheim-Kärlich. Die Kernenergie steuert rund einen Drittel an die eigene Stromerzeugungskapazität bei, fossile Kraftwerke leisten die Hälfte und regenerative Energiequellen -vor allem Wasserkraft- den Rest.
Quelle
M.S. nach Medienmitteilung RWE, 3. Juli 2001