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Raed Saleh, geboren am 10. Juni 1977 im Westjordanland, ist seit 2011 Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. Im Juli dieses Jahres erschien sein Buch «Ich deutsch: Die neue Leitkultur» bei Hoffman und Campe in Hamburg. Darin fordert er, dass die «besten Lehrer an den schwierigsten Schulen» unterrichten sollen, «damit alle die gleichen Chancen haben». Saleh, Sohn eines Palästinensers, der in Berlin-Spandau in einer Grossbäckerei arbeitete, hat Abtitur gemacht, ein paar Semester Medizin studiert und stieg 1997 in eine Betreibergesellschaft von Burger-King-Filialen ein, deren leitender Angestellter er in der Zeit von 2001 bis 2006 war. Er ist Gründer und Mitinhaber der seit 2005 existierenden mandaro GmbH, die Druckaufträge vermittelt. 1995 trat Raed Saleh in die SPD ein. Er setzte sich u.a. für ein Programm für «Brennpunktschulen» oder die Kitapflicht ein. Saleh ist verheiratet, Vater zweier Söhne und ist seit 2006 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.