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PROLOG DER MASKEN
Die Maske erinnert an die Gesichter unter dem Schädel. Sie pflanzen sich meist durch direkten Augenkontakt fort. Die Inkubationszeit kann Jahre dauern.
Das ausgewachsene Untergesicht verlässt den Schädel durch den Mund. Am Hirnstamm bildet sich erst eine tentakelähnliche Ausstülpung, die den Rachen und Gaumen abtastet. Danach löst es sich allmählich aus der Hirnmasse und zwängt sich durch die anschwellende Ausstülpung ins Freie.
An der Luft härtet das Untergesicht sofort aus und greift dabei nachhaltig die Identität an. Noch Tage danach riecht es in Erinnerung an den Schädel nach Tod. Als Maske legt das Untergesicht offen, was dahinter steckt. Ein menschlicher Kopf kann mehrere hundert Untergesichter hervorbringen. Ein Maskenbrauch ist letztlich der Versuch der Köpfe, mit ihren ständig wechselnden Identitäten irgendwie umzugehen.