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Bei stahlblauem Himmel sind in der Steiermark die 3. und 4. Medaillensätze von insgesamt deren 24 vergeben worden. Die Boardercrosser boten dabei in ihren Finalrennen wie gewohnt reichlich Spektakel.
Bei den Männern setzte sich Luca Matteotti durch, den die Buchmacher nicht zuoberst auf der Favoritenliste führten. Vor 2 Jahren noch hatte der Fahrer aus dem Aostatal bei der WM den undankbaren 4. Rang belegt. Matteotti verwies im Final Kevin Hill (Ka) und Nick Baumgartner (USA) auf die weiteren Plätze.
Olympiasieger Pierre Vaultier hatte seine Ambitionen bereits im Viertelfinal begraben müssen, nachdem er bei einem Zweikampf abgedrängt wurde und zu Fall kam. Titelverteidiger Alex Pullin (Aus) blieb nach einem harten Positionskampf in der Runde der letzten 8 auf der Strecke.
Jacobellis wie schon vor 10 Jahren
Auch in der Frauenkonkurrenz präsentierte sich das Podest komplett anders im Vergleich zu den letzten WM-Titelkämpfen 2013 in Stoneham. Mit Jacobellis gab es eine prominente Siegerin, die schon 8-mal bei den X-Games triumphieren konnte. Die routinierte 29-Jährige brillierte im Final mit einer Aufholjagd. In Kreischberg eroberte sie ihren bereits 4. WM-Titel, den ersten holte sie vor exakt 10 Jahren in Whistler, die anderen folgten 2007 sowie 2011.
Die weiteren Medaillen gingen an Nelly Moenne-Loccoz (Fr) und an die erst 19-jährige Michela Moioli (It).
Schweizer Hoffnung früh zerstört
Als Einzige aus dem Swiss-Ski-Team hatte Sandra Gerber die Zeitläufe überstanden. Der Viertelfinal bedeutete für die 29-jährige Emmentalerin dann aber Endstation.
Gerber, die bei den Winterspielen in Sotschi ebenfalls an dieser Hürde gescheitert war, handelte sich schon am Start einen Rückstand ein. Zwischenzeitlich kämpfte sie sich zwar auf Position 3 vor, stürzte dann aber im unteren Teil des abwechslungsreichen Parcours.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.01.15 11:40 Uhr