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Mittlerweile dauert der Krieg in Syrien acht Jahre an. Immer wieder kommt es zu unvorstellbarer Gewalt und massiven Vertreibungen. HEKS unterstützt die Vertriebenen gemeinsam mit seiner lokalen Partnerorganisation GOPA mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln und ermöglicht durch die Instandsetzung von Unterkünften ihre Rückkehr. Das Projekt wird von der Glückskette unterstützt.
2018 führten die militärischen Auseinandersetzungen zwischen der syrischen Armee und den Rebellengruppen in Ost-Ghouta und Dara’a zu den grössten Vertreibungen seit Kriegsbeginn. Die Region Ost-Ghuta bei Damaskus wurde in Schutt und Asche gelegt. Über 1600 Zivilisten verloren ihr Leben, über 50’000 mussten fliehen. Die meisten von ihnen fanden in den Dörfern und Städten rund um Damaskus Zuflucht. In der südlichen Provinz Dara’a wurden gar rund 325’000 Menschen vertrieben. Die meisten flüchteten an die Grenze zu Jordanien und in die Nähe der Golan-Höhen, wo sie keinen Zugang zu Wasser, Lebensmittel oder Unterkunft haben und den schwierigen klimatischen Bedingungen schutzlos ausgeliefert sind.
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«Allein hätten wir das nicht geschafft»
2018 leistete HEKS humanitäre Hilfe in 13 Ländern. So auch in Syrien, wo HEKS Lebensmittel an über 60'000 Menschen verteilte. «Zum Glück haben wir einen langjährigen Partner vor Ort. So konnten wir rasch reagieren», sagt Nathalie Praz, Leiterin der Humanitären Hilfe bei HEKS.
Viele der Vertriebenen leiden unter Mangelernährung, ihr Gesundheitszustand ist prekär. HEKS unterstützt gemeinsam mit seiner lokalen Partnerorganisation GOPA die Betroffenen in Ost-Ghouta und Dara’a mit Lebensmitteln und Hygienepaketen für die Kleinkinder und ermöglicht durch die Instandsetzung der Unterkünfte ihre Rückkehr. 2018 erhielten rund 40'000 Vertriebene (8100 Familien) Lebensmittelpakete. 2019 unterstützt HEKS die Instandsetzung von 100 Unterkünften in Ost-Ghouta für 500 Familien.
HEKS ist seit 2013 in der Region tätig, zunächst im Libanon, seit 2015 auch im Nordirak und seit 2016 in Syrien. Die lokale Partnerorganisation GOPA («Greek Orthodox Patriarchate of Antioch and All the East») leistet seit Ausbruch des Krieges humanitäre Hilfe in Syrien. GOPA ist eine kirchliche Organisation, verfügt über ein breites Netzwerk und arbeitet unabhängig von der syrischen Regierung.
HEKS ist auf Spenden angewiesen, um die vertriebenen Menschen in Syrien mit dem Nötigsten zum Überleben zu versorgen. Vielen Dank!
Spenden bitte per Onlineformular oder per Einzahlungsschein auf das PC-Konto 80-1115-1 mit dem Vermerk «Nothilfe Syrien».
Danke, dass Sie unsere Arbeit unterstützen. Leider können wir weder Sachspenden annehmen, noch Freiwilligeneinsätze vermitteln.
April 2019
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Wie HEKS in Syrien wirkt
HEKS leistet mit Hilfe von lokalen Partnerorganisationen Nothilfe für Tausende von intern Vertriebenen und unterstützt daneben Projekte protestantischer Kirchen, die dem «Fellowship of Middle East Churches» (FMEEC) angehören.