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Joseph Boppart, der als Hauptmann in spanischen Diensten zu Vermögen gekommen sein muss, erbaute im Jahre 1642 im Hof Haggen, in der Nahe der St. Wolfgangkapelle das Schlösschen. Die Familie Boppart gehörte ursprünglich zu den Leibeigenen des Klosters St. Gallen. Der Fürstabt gab die Bewilligung zum Bau auch nur unter der ausdrücklichen Bedingung, dass niemals adlige Vorrechte aus dem Besitz des Schlösschens hergeleitet werden. Es gehörte auch ausgedehnter Liegenschaftsbesitz dazu; der in ziemlicher Entfernung nördlich davon gelegene grosse Bauernhof trägt den Namen ,,Boppartshof". Noch im Jahre 1847 war das Gebäude mit einer Mauer umgeben, die verschiedene Nebengebäude mit umfasste, wie eine Zeichnung von J. J. Rietmann in der Stadtbibliothek zeigt.
Am Giebel ist eine Tafel angebracht mit der Jahreszahl und der Inschrift:
Mit Gottes hilf und gnad vorab
Diss Hauss von Grund Erbawe hab
Zwar mit gross gelt und menschenkunst
Doch wems Gott gibt der hats umsonst Johannes Papert Anno 1644
Über dem Haupteingang neben dem Allianzwappen auf einem Bande:
Herr Hauptmann Johannes Poppart, Fr.Maria Poppartin Anno 1663.
Über der Kellertüre das Datum 1642.
Bibliographie