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Grapevine flavescene dorée, die Goldgelbe Vergilbung der Rebe wird als prioritärer Quarantäneorganismus eingestuft.
Betriebe, die für den Pflanzenpass zugelassen sind, müssen einen Verdachtsfall so schnell wie möglich dem Eidgenössischen Pflanzenschutzdienst EPSD melden.
Das Schutzgebiet für Flavescence dorée (ZP-d4) wurde 2019 nach dem neuen Pflanzengesundheitsrecht aufgehoben.
Das Wirtspflanzenspektrum der Goldgelben Vergilbung umfasst alle Pflanzen der Gattung der Weinreben, Vitis.
Die Symptome sind ähnlich wie bei der Schwarzholzkrankheit.
Die Blätter verhärten und verfärben sich rot oder gelb und rollen sich bei vielen Rebsorten nach unten ein.
Die Holzreifung der Triebe von der Basis zur Spitze ist mangelhaft. Sobald Symptome auftreten verrieseln oder welken auch die Trauben.
Die Goldgelbe Vergilbung wird durch Phytoplasmen verursacht. Diese verhindern die Saftzirkulation in den Pflanzen und bringen diese teilweise oder vollständig zum Absterben.
Der Vektor der Krankheit, die Amerikanische Rebzikade Scaphoideus titanus bildet lediglich eine Generation pro Jahr aus. Die ausschlüpfenden Larven infizieren sich mit den Phytoplasmen in dem sie sich von den kranken Vitis ernähren und daraufhin die Krankheit von Pflanze zu Pflanze weiter übertragen.
Die Krankheit wird durch die Amerikanische Rebzikade Scaphoideus titanus rasch und herdförmig verbreitet.
Die Krankheit ist im Tessin verbreitet. Nördlich der Alpen wurden 2015 erste Fälle im Kanton Waadt entdeckt.
Die Goldgelbe Vergilbung verbreitet sich rasch zwischen den Rebbergen aus, wenn Zikaden Träger der Krankheit sind. Nur durch indirekte Methoden wie Ausreissen bzw. Vernichten der Rebstöcke und Bekämpfung der Zikaden kann die Krankheit eliminiert werden.
Webseite EPPO Global Data Base: Bildmaterial, weltweite Verbreitung und ausführliche Informationen (Englisch)