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Die Schweizer Highlights
- 200 m Frauen
Mujinga Kambundji zeigte vom Schweizer Quintett die mit Abstand beste Leistung. Die WM-Dritte über 200 m lief über die halbe Bahnrunde in einem Top-Feld in starken 22,60 Sekunden auf den 3. Rang. Nach einem bereits überzeugenden Saisonstart legte Kambundji in der Toskana noch einen drauf. Einzig die Weltmeisterin Dina Asher-Smith (GBR) mit 22,06 und Marie-Josée Ta Lou (CIV) mit 22,58 waren schneller.
Nach ihrer Verletzung noch weit von der Bestform entfernt ist hingegen Sarah Atcho. Die Waadtländerin hielt mit Kambundji und Co. nicht mit und kam nach 24,43 Sekunden ins Ziel.
- 400 m Männer
Ricky Petrucciani überzeugte bei seiner Diamond-League-Premiere in 46,24 Sekunden. Der Schweizer 400-m-Läufer belegte den 5. Rang, der die Olympia-Teilnahme dank wichtigen Punkten offen hält. Der 20-Jährige hatte erst am Mittwoch erfahren, dass er in Florenz starten darf.
- Stabhochsprung Frauen
Die Stabhochspringerin Angelica Moser bot mit 4,56 Metern eine ansprechende Leistung. Auf der Höhe von 4,66 m scheiterte die Zürcherin dreimal. Die Hallen-Europameisterin war in der Saisonvorbereitung von einer Muskelverletzung gebremst worden.
- Hochsprung Männer
Loïc Gasch scheiterte schon früh dreimal an der Marke 2,24 Meter, zuvor hatte er 2,20 Meter im zweiten Versuch übersprungen. Gasch hatte sich den Startplatz mit dem Schweizer Rekord verdient, den er vor einem Monat auf 2,33 m anhob.
Auf der Bahn
- 5000 m Männer
Im Rennen über 5000 m sorgte Europameister Jakob Ingebrigtsen für Schlagzeilen. Das 20 Jahre alte Ausnahmetalent siegte in 12:48,45 Minuten und knackte damit den 21-jährigen Europarekord. Der Norweger blieb mehr als eine Sekunde unter der bisherigen Bestmarke des Belgiers Mohammed Mourhit (12:49,71). In der «ewigen» Bestenliste liegt er damit als bester nicht in Afrika geborener Läufer auf Platz 20.
- 400 m Hürden Frauen
Eine Woche vor den US-Trials gehörte die Bühne auch beim Lauf über 400 m Hürden einer Europäerin. Die ebenfalls noch junge Niederländerin Femke Bol gewann in 53,44 Sekunden. Die 21-Jährige ist Trainingspartnerin von Lea Sprunger, die noch nicht fit genug für einen Wettkampf ist.
Weitere Highlights
- Die Hürdenläuferin Jasmine Camacho-Quinn verbesserte den Meeting-Rekord über 100 m um eine Hundertstelsekunde auf 12,38 Sekunden.
- Omar McLeod (JAM) egalisierte in Florenz über 110 m Hürden die schnellste Diamond-League-Zeit von 13,01 Sekunden.
- Sifan Hassan (NED) verbesserte 4 Tage nach ihrem Weltrekord über 10'000 m ihren eigenen Meeting-Rekord über 1500 m von 3:56,22 auf 3:53,63 Minuten.