Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03337.jsonl.gz/1408

Bewegungsmangel könnte eine weitere Ursache sein. Viele Rentner verschanzen sich in ihrer Wohnung und bewegen sich einfach zu wenig. So kann man innerhalb kurzer Zeit körperlich völlig abbauen, mit entsprechendem Verlust an Vitalität, Gesundheit und Appetit. Dabei genügt schon eine Stunde mäßige Bewegung am Tag, um die Vitalfunktionen aufrecht zu erhalten.
Spazierengehen, Fahrradfahren, Gartenarbeit, Heimgymnastik, ja sogar Krafttraining sind auch im Alter ohne Probleme oder Kosten möglich. Am besten das Auto gegen ein Fahrrad eintauschen und den Fernseher gegen einen Hund.
Das ist wahr.
Mein Vater macht immer noch moderat Gartenarbeit, außerdem macht er neuerdings noch zusätzlich kurze Spaziergänge.
Er sagt, dass es ihm gut tut für das Allgemeinempfinden und den Schlaf.
Es wird ja oft gesagt, dass bestimmte Krankheiten Dünne eher bekommen, wie z.B. Osteoporose oder mein Neurologe sagte "Dünne neigen eher zu Verengungen (z.B.Ulnarisrinnensydrom, Karpaltunnels....)"
Vielleicht bekommen Dünne entweder weniger Krankheiten, weil sie gesund leben, oder sie bekommen gleich unangenehme Krankheiten, gegen die sie sofort vorgehen müssen, während bei Dicken die Fettansammlung als Puffer dient, ehe die Krankheit durchbricht.
Nach dem oben notierten Bericht aus DIE WELT sterben statistisch Übergewichtige früher als Normalgewichtige. Hieraus folgt: Sobald ein Übergewichtiger verstorben ist, ist dieser in seiner Altersklasse nicht mehr vorhanden, indem allein die anderen überlebt haben und damit sichtbar sind.
Alles Gute!
Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.