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Beziehungsgewalt hinterlässt bei den Opfern schon bald klare Spuren auf körperlicher, psychischer, psychosomatischer und sozialer Ebene. Die Frauen, die davon betroffen sind, leiden häufig an folgenden Verletzungen.
- Prellungen
- Knochenbrüche und andere Verletzungen
Die ertragene Gewalt hat Folgen für die psychische Gesundheit. Sie können sich folgendermassen zeigen:
Schuld- und Schamgefühle
- Verlust des Selbstwertgefühls
- Schlafstörungen
- Nervosität, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
- Ängstlichkeit, Angst, Panikattacken
- Depressive Verstimmungen
- Appetitverlust, Essstörungen
Zu diesen körperlichen und psychischen Folgen kommen häufig auch soziale Probleme hinzu. Viele Opfer schämen sich wegen der erlebten Gewalt und getrauen sich nicht, darüber zu sprechen. Deshalb verschliessen sie sich immer mehr und fangen an, sich zu isolieren. Die psychische und emotionale Unsicherheit macht es immer schwieriger, an der Arbeit und in anderen Lebensbereichen gute Leistungen zu erbringen.