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Im Kunsthaus Zürich sind 50 Gemälde des Westschweizer Malers Félix Vallottons zu sehen. Die Bilder, die je zur Hälfte aus einer Privatsammlung und aus den Beständen des Kunsthauses stammen, zeigen Idyllisches – zeugen aber auch von subtiler Gesellschaftskritik.
Die ausgestellten Gemälde der Privatsammlung, dessen Besitzer anonym bleiben will, und jene des Kunsthauses sind hauptsächlich zwischen 1895 und 1912 entstanden. Diese Jahre gelten als produktivste und erfolgreichste Zeit des Lausanner Malers, der im Alter von 17 Jahren nach Paris gezogen war.
Der Titel "Schöne Zeiten" darf durchaus ironisch verstanden werden, verweist er doch auf Vallottons Kritik am bürgerlichen Leben der Jahrhundertwende. (Bilder: Kunsthaus Zürich)