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Der Bundesrat wählte Martin Vetterli am Mittwoch und folgte dabei der einstimmigen Empfehlung des ETH-Rates und dem Antrag des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF). Martin Vetterli ist 58-jährig. Seit 1995 ist er ordentlicher Professor für Kommunikationssysteme an der EPFL.
Von 2004 bis 2011 war Vetterli Vizepräsident der ETH Lausanne und von 2011 bis 2012 Dekan der Fakultät für Computer- und Kommunikationswissenschaften. Vetterli präsidiert ausserdem den Forschungsrat des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Dieses Amt wird er Ende 2016 abgeben, wie der Bundesrat mitteilte.
Aufgewachsen ist Martin Vetterli in Neuenburg, wo er bis zur Matura auch die Schulen besuchte. 1981 schloss er an der ETH Zürich das Studium als Elektroingenieur ab. 1986 promovierte er an der ETH Lausanne.
Seine Forschungen in den Bereichen Elektrotechnik, Computerwissenschaften und angewandter Mathematik, für die er mehrere Jahre in den USA weilte, führte zu rund 50 Patenten. 1996 wurde er mit dem renommierten Latsis-Preis ausgezeichnet.
Der amtierende EPFL-Präsident Patrick Aebischer wird sein Amt Ende 2016 abgeben. Er ist seit dem 1. März 2000 im Amt. In dieser Zeit habe sich die ETH Lausanne zu einer weltweit führenden naturwissenschaftlich-technischen Hochschule entwickelt, schrieb der Bundesrat. (SDA)Publiziert am 24.02.2016 | Aktualisiert am 19.04.2016