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Ölpreise leicht gesunken22.09.2015
Die Ölpreise sind am Dienstag schwächer in den Handel gestartet. Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Morgen 48,42 US-Dollar. Das waren 50 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Oktober sank um 67 Cent auf 46,01 US-Dollar.
Am Montag konnten die Ölpreise zulegen, nachdem in einem Baker Hughes Bericht bekannt wurde, dass die Anzahl der aktiven Bohranlagen in den USA erneut gesunken ist. Die tiefen Ölpreise belasten die Schieferölindustrie mittlerweile stark, da die Ölförderung mit der Fracking-Methode kostspieliger ist als die herkömmliche. Das hohe Angebot an Rohöl auf dem Weltmarkt könnte mit einer abnehmenden Produktion aus Nordamerika sinken. Jedoch kann mit einer höheren Exportmenge aus dem Iran gerechnet werden, womit das geringere Angebot aufgehoben würde.
Nach der Einigung im Atomstreit mit dem Iran sollen die bestehenden Wirtschaftssanktionen aufgehoben werden. Anschliessend wird vom Mitglied der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) eine Erhöhung der Produktionsmenge erwartet.
Heute könnten die Lagerbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), die nach Börsenschluss veröffentlicht werden, für weitere Impulse für den Ölhandel sorgen. Die offiziellen Bestandsdaten der US-Regierung werden am Mittwoch publiziert.
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Stand: 22.09.2015, nächstes Update: 23.09.2015
Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.
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