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Medienmitteilung
24. Februar 2016
Rebeka Masarova steht beim ITF Women’s Circuit UBS Thurgau in Kreuzlingen in der zweiten Runde. Die 16-jährige Schweizerin, die dank einer Wild Card ins Hauptfeld kam und erstmals ein Profiturnier auf dieser Stufe bestreitet, besiegte die Deutsche Antonia Lottner in zwei Sätzen.
MARIE-THERES BRÜHWILER
Tennis. Spätestens seit ihrem Halbfinaleinzug beim Juniorenturnier der Australian Open 2016 ist der Name Rebeka Masarova ein Begriff. In der ersten Runde des ITF Women’s Circuit UBS Thurgau bestätigte die 16-Jährige, weshalb sie bereits als neues Juwel gefeiert wird. Die Deutsche Antonia Lottner, aktuell die Nummer 269 im WTA-Ranking und im Jahre 2013 unterlegene Finalistin beim Juniorenturnier von Roland Garros hatte nur in den ersten Games die Oberhand. Dann aber nahm die von ihrer Mutter trainierte Schweizerin das Zepter in die Hand und gab dieses bis zum Schluss nicht mehr ab. Die athletische Masarova, die mit einer Körpergrösse von 1.86 m ihre Gegnerin noch um einen Zentimeter übertraf, hat ein komplettes Spiel, serviert stark und bleibt auch in heiklen Momenten ruhig. Vom Auftritt der dank einer Wild Card ins Turnier gekommenen Baslerin war nicht nur das zahlreiche Publikum begeistert. Auch Fed-Cup-Teamchef Heinz Günthardt war voll des Lobes. Will die aktuelle Nummer 12 der Junioren-Weltrangliste am Donnerstag auch die zweite Runde gegen Kristyna Pliskova (WTA 107) aus Tschechien oder Lesley Kerhove (WTA 186) aus Holland überstehen, muss sie nach Heinz Günthardt aber aggressiver auftreten.
Vor vollen Rängen
„Heimauftritte geniesse ich ganz besonders“, liess Masarova nach ihrem 6:4, 6:2-Sieg vor vollen Rängen verlauten. Derweil die topgesetzte Deutsche Carina Witthoeft (WTA 77) gegen die ehemalige Nummer sieben der Welt, Nicole Vaidisova zu später Stunde souverän gewann, ist die Einzelkonkurrenz für die Junioren-Weltmeisterin Dalma Galfi (WTA 336) aus Ungarn und die letztjährige Finalistin Rebecca Sramkova (WTA 286) zu Ende. Die Slowakin verlor in einem hochstehenden Spiel gegen die an Nummer drei gesetzte Österreicherin Tamira Paszek (WTA 120) in drei Sätzen. Heute Mittwoch stehen mit Xenia Knoll, Nina Stadler und Amra Sadikovic nicht nur drei Schweizerinnen, sondern auch die ehemalige Nummer 16 der Welt, Virginie Razzano aus Frankreich und weitere Weltklassespielerinnen im Einzel-Einsatz. Spielbeginn ist um 13 Uhr. Um 19.30 Uhr beginnt die Night Session mit der Partie zwischen der am stärksten eingestuften Schweizerin, Amra Sadikovic (WTA 203), und der deutschen Qualifikantin Anna Zaja (WTA 454). Spielzeiten und weitere Informationen. www.womens-circuit.ch
Mit Rebeka Masarova wächst eine neue Schweizer Tennishoffnung heran.