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Drehorgel
(Leierkasten), tragbare kleine Orgel mit gedeckten Pfeifen oder auch Zungen, durch eine zwei Schöpfbälge abwechselnd aufziehende Kurbel [* 2] nicht nur mit Wind versorgt, sondern auch gespielt, indem eine dadurch in Umdrehung versetzte, mit Stiften versehene Walze die Ventile zu den Pfeifen öffnet.
Nicht selten ist die
Drehorgel auch mit einem
Tremulanten
versehen, welcher den
Ton intermittierend macht (Wimmerorgel).
Die
Drehorgel ist jetzt das verbreitetste
Instrument
der musizierenden Bettler und hat die ältere
Drehleier (s. d.) fast ganz verdrängt. Vgl.
Serinette.