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Felicitas ist Regieassistentin und hat in nächster Zeit einen Job auf der Insel Föhr. Bei der Suche nach einem passenden Koffer auf dem Dachboden findet sie, versteckt unter einem Balken, Briefe, die jemand zurückgelassen hat. Es sind Liebesbriefe, die ein A. an den Empfänger Zugvogel geschrieben hat. Diese Briefe... Felicitas ist Regieassistentin und hat in nächster Zeit einen Job auf der Insel Föhr. Bei der Suche nach einem passenden Koffer auf dem Dachboden findet sie, versteckt unter einem Balken, Briefe, die jemand zurückgelassen hat. Es sind Liebesbriefe, die ein A. an den Empfänger Zugvogel geschrieben hat. Diese Briefe berühren sie sehr und sie steckt diese kurzerhand ein, in der Hoffnung, vielleicht auf Föhr irgendetwas über sie in Erfahrung zu bringen. Auf der Insel angekommen, macht sie sehr bald Bekanntschaft mit der quirligen und fast immer gut gelaunten Leevke, die auf der Insel einen Laden hat. Die beiden werden gute Freundinnen, die auch in Krisensituationen füreinander da sind. Als sie den brummigen Eigenbrödler Frederick kennenlernt, hält sie ihn anfangs für wortkarg und grummelig, aber das ändert sich bald. Kann es sein, dass es auch für Felicitas eines Tages wieder ein neues Glück geben kann, nachdem sie mit ihrem Ex Florian so einen Reinfall erlebte? ... Au man, eine schönere Liebeserklärung an eine Insel kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Gabriella Engelmann ist es gelungen, mich auf die Insel Föhr zu entführen, die sie buchstäblich anhimmelt. Aus jeder Zeile kann man ihre Liebe zur Insel herauslesen. Liebevoll erfolgen die Beschreibungen von Läden, Cafés und Örtlichkeiten. Die Menschen auf der Insel werden als warmherzig, hilfsbereit und aufgeschlossen gezeichnet. Nach diesem Buch schreit die Insel mich regelrecht an - komm zu mir - Felicitas ist eine sympathische junge Frau, die man gern als Freundin hätte. Sie hat der Liebe abgeschworen, nachdem sie mit ihrem ehemaligen Freund Pech gehabt hat. Nach dem Ende der Beziehung ist sie mit Tim zusammengezogen, der zwar sehr liebenswert ist, aber leider auf das männliche Geschlecht steht. Als sie auf der Insel Frederick kennenlernt, wagt sie zu hoffen, ob es nicht auch für sie wieder Glück geben kann, aber es sieht nicht gut aus. Diese Beziehung hätte nie eine Chance, denn Frederick ist nicht interessiert an einer Fernbeziehung und die Insel Föhr zu verlassen, steht für ihn nicht als Option. Außerdem hat auch er eine gescheiterte Beziehung hinter sich, die für ihn noch nicht abgeschlossen ist. Ein ausgesprochen bezauberndes Buch. Abgesehen von der Liebe zur Insel vermittelt Gabriella Engelmann dem Leser ein absolutes Wohlfühlbuch. Neben den Hauptprotagonisten kommen auch die "Nebendarsteller" wie beispielsweise Felicitas Freund Tim nicht zu kurz. Sie sind gut in das Buch integriert, ohne blass zu wirken. In diesem Buch ist einfach alles stimmig. Die Location harmoniert hervorragend mit den Protagonisten. Es macht Spaß, Felicitas auf die Insel Föhr zu begleiten, diese mit ihren Augen zu sehen und zu erleben. Das Buch ist in der Ich-Form aus Sicht von Felicitas geschrieben, so dass man als Leser immer mittendrin ist. Natürlich darf auch ein kleiner Abstecher zur Insel Sylt nicht fehlen und ein kurzes Treffen mit Protagonisten aus "Inselsommer". Habe ich schon erwähnt, dass ich unbedingt mal auf die Insel Föhr muss? Das will ich wirklich alles mal mit eigenen Augen, was Gabriella Engelmann hier beschrieben hat. Für dieses Buch gibt es eine klare Leseempfehlung.
Als Felicitas auf dem Dachboden nach einem Koffer sucht, findet sie plötzlich Briefe. Briefe, die alle auf der Insel Föhr geschrieben und mit einem A unterzeichnet wurden. Es sind Briefe voller Liebe, voller Sehnsucht, voller Poesie. Felicitas ist sehr berührt von den großen Gefühlen, die aus den Zeilen sprechen,... Als Felicitas auf dem Dachboden nach einem Koffer sucht, findet sie plötzlich Briefe. Briefe, die alle auf der Insel Föhr geschrieben und mit einem A unterzeichnet wurden. Es sind Briefe voller Liebe, voller Sehnsucht, voller Poesie. Felicitas ist sehr berührt von den großen Gefühlen, die aus den Zeilen sprechen, wurde sie doch selbst einst von ihrer großen Liebe schwer enttäuscht und verlassen. Wer mag die geheimnisvollen Briefe geschrieben haben? Felicitas ist Regie-Assistentin und nur wenige Zeit nach dem Entdecken der Briefe fährt sie beruflich auf die Insel Föhr, wo ein Film gedreht werden soll. Vielleicht kann sie dort etwas herausfinden über die geheimnisvollen Briefe. Sie verliebt sich sofort in die Insel mit den wunderschönen Friesenhäusern, den urigen Cafés und Lokalen und sie lernt die quirlige Leevke kennen. Die beiden Frauen verstehen sich auf Anhieb. In ihr findet Felicitas jemanden, mit dem sie über alles reden kann. Und dann begegnet sie Frederick. Sie fühlt sich magisch von ihm angezogen und verliebt sich in ihn. Frederick erwidert ihre Gefühle, doch andererseits scheint er sich immer noch nicht ganz von Sophie gelöst zu haben, die Frau, die er eigentlich heiraten wollte. Und könnte sich Felicitas wirklich ein Leben auf der Insel vorstellen, wo sie doch durch und durch Städterin ist und sich in Hamburg eine Wohnung mit ihrem besten Freund Tim teilt? "Sommerwind" ist ein Roman, der mich die Stunden hat vergessen lassen. Es ist eine bezaubernde Geschichte über Menschen, die vor einem Neuanfang stehen. Gabriella Engelmann schafft es hervorragend, das Flair der Nordseeinsel Föhr wiederzugeben. Beim Lesen schien mir alles sehr vertraut zu sein, obwohl ich noch nie auf Föhr gewesen bin (das muss unbedingt nachgeholt werden!). Ihr Schreibstil ist äußerst angenehm und sehr bildhaft. "Sommerwind" - ein Sommerroman vom Feinsten, ein Buch, das unheimlich glücklich macht.