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Das japanische meteorologische Institut hat untersucht, wie viel Cäsium aus dem AKW Fukushima I in die Luft geschleudert wurde. Dem Resultat zufolge, das am 28. Februar bekannt gegeben wurde, hat das Kernkraftwerk insgesamt 30 bis 40 Billiarden Becquerel Cäsium freigegeben. Das ist doppelt so viel wie bisher angenommen und entspricht rund 20% von der Menge, die beim Reaktorunfall in Tschernobyl freigesetzt wurde.
Die Forscher des meteorologischen Instituts haben zwischen April und Mai letzten Jahres die Konzentration des radioaktiven Cäsiums an 79 Stellen im nördlichen Pazifik gemessen. Anhand dieser Daten haben sie mit Verbreitungsmodellen von radioaktiven Stoffen in der Luft und im Meer die Menge des freigesetzten Cäsiums berechnet.