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Andrew Taylor Still (1828-
Vater der Osteopathie
Allmählich lehnt er die sehr oft giftigen Drogen und Medikamente, die die damalige Medizin vorschlug, ab. Allerdings überstanden wenige Patienten die damals verschiedenen medizinischen Lösungen (Drogen, Blutungen, starke Abführmittel). Während einer Ruhrepidemie stellte er 1874 fest, dass bei erkrankten Kindern der Rücken warm war, während das Abdomen ganz kalt blieb, und dass er mit Auflockern der verspannten Muskulatur die Wärme wieder in den Abdomen zurückbringen konnte und so die Symptome zum Verschwinden brachte. Im Herbst dieses Jahres, rettete er 17 an Ruhr erkrankte Kinder vom Tod. Seitdem war für Still klar, dass auch mechanische Verhältnisse Fieber und Erkrankungen beeinflussen können. Im Juni 1874 hat Andrew Taylor Still sein medizinisches Konzept ausgereift : die Osteopathie war geboren. Von 1883 bis 1890 reiste Still mit seinen Söhnen durch ganz Amerika, um seine Arzt-
William Garner Sutherland (1873-
Etwas später, mit 25, begann er selber ein Studium an der American School of Osteopathy (A.S.O.). 1899, als Sutherland einen menschlichen Schädel studierte, fiel ihm auf dass, das Os Temporale und dessen Suturae sehr ähnlich wie eine Fischkieme aussah. Er schloss daraus dass so ähnliche Strukturen eine ähnliche Funktion zeigen müssten. Er hatte also die Vorahnung das der Schädel sich bewegt und dass diese Bewegung eine Art rythmischer „Atem" zeigt, eine Art Pulsierung. Das Konzept des „Cranial Rythmic Impulse (C.R.I.)" war geboren. Nach dieser Entdeckung widmete William Garner Sutherland den Rest seines Lebens dem Studium.
Zur Unterstüzung seiner Theorie erprobte er sehr oft an sich selbst. Das cranio-
William Garner Sutherland, wie auch Andrew Taylor Still, war ein Vorläufer, manchmal auch als Original betrachtet ; aber seine Arbeit ist immer noch aktuell. Er starb 1954, im Alter von 81 Jahren. Später haben grössere Namen der Osteopathie das Werk von Still und Sutherland weitergeführt. Zu diesen zählen unter anderem Harold Yves Magoun, Robert C. Fullford, Viola Frymann oder Rollin Becker ...