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Eine der Domänen der offenen Schulterchirurgie ist die Versorgung von schweren Verletzungen, insbesondere wenn knöcherne Beteiligungen bestehen.Anhand von Beispielen wollen wir dies veranschaulichen.
Bei den ersten Beispiel kam es zur Ausbildung einer Arthrose der Schulter nach mehreren Stabilisationsoperationen.
Der Patient Stan noch im Berufsleben, zum Teil handwerklich gefordert und war auch noch sportlich aktiv.
Im Vorfeld werden neben nativen Röntgenbildern zur Beurteilung der knöchernen Strukturen auch die Weichteile abgeklärt.
Hierbei ist es besonders wichtig, möglichst exakte Informationen über die sogenannten Rotatorenmanschette zu erhalten.
Ein MRT (Kernspintomogramm) ist für die Abklärung und Therapiempfehlung obligat.
In unserem Falle waren die Weichteile und die Rotatoren noch voll funktionsfähig und intakt.
Demnach konnten wir nachdem alle konservativen Bemühungen fehlgeschlagen waren, eine möglichst "kleine" Ersatzlösung anstreben.
Arthrose im Glenohumeralgelenk
einliegende Knochenanker
Am unteren Rand des Oberarmkopfes erkennt man einen grossen Knochenwulst, der die Beweglichkeit erheblich eingeschränkt hat.
Insgesamt 4 metallene Knochenanker liegen ein, die im Rahmen der vorangegangen Eingriffe benötigt worden waren.
Zur Anwendung kam in diesem Falle das sogenannte Eclipse System der Firma Arthrex.
Mit diesem Vorgehen konnte eine freie Beweglichkeit und Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit erzielt werden.
Weiterhin erlaubt dieses Vorgehen, sollten eines Tages Probleme entstehen, den Wechsel auf ein Implantat mit höherer Kopplung.