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Die Zuwanderung in die Schweiz nahm im ersten Halbjahr im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5,7 Prozent ab, während die Auswanderung um 14,4 Prozent zurückging.
Im ersten Halbjahr dieses Jahres wanderten 57 072 Staatsangehörige der EU/EFTA/UK in die Schweiz ein, um eine befristete oder unbefristete Arbeitsstelle anzutreten. Dies entspricht einem Rückgang von 16,1 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2019. Vom 25. März bis zum 8. Juni 2020 war die Einreise von Arbeitskräften aus der EU/EFTA/UK auf Tätigkeiten beschränkt, die einem überwiegenden öffentlichen Interesse gemäss der COVID-19-Verordnung 2 entsprechen. Vorrang hatten Tätigkeiten, welche die Verfügbarkeit von essenziellen Gütern und Dienstleistungen in den Bereichen Heilmittel und Pflege, Lebensmittel, Energie, Logistik sowie Informations- und Kommunikationstechnologie sicherstellen.
Ende Juni 2020 lebten 2 128 812 Ausländerinnen und Ausländer dauerhaft in der Schweiz. Davon sind 1 455 231 Staatsangehörige der EU/EFTA/UK. Zwei Drittel der ausländischen Staatsangehörigen besitzen eine Niederlassungsbewilligung. Diese wird nach einem Aufenthalt von mindestens fünf Jahren in der Schweiz erteilt gemäss dem Ausländer- und Integrationsgesetz sowie den mit einigen EU-Staaten abgeschlossenen Niederlassungsabkommen und -verträgen.