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Kanton Bern:
Die Universitären Psychiatrischen Dienste (UPD) planen mit dem Berner Zentrum für Suizidprävention sowie mit dem Ausbau der psychiatrischen Versorgung zu Hause die Kapazitäten zu erweitern. So wollen sie die Wartezeiten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie verkürzen. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat einen Unterstützungsbeitrag von insgesamt 2,68 Millionen Franken.
Die Gesundheits- und Sozialkommission des Grossen Rates hat «angesichts der dramatischen Engpässe in der Kinder- und Jugendpsychiatrie grösstes Verständnis für das Anliegen», wie sie schreibt. Um den UPD finanziell etwas Luft zu verschaffen, beantragt die Kommission, den Kredit um 500´000 Franken zu erhöhen. Allerdings fordert sie, dass die Mittel für die Investitionskosten nicht à fonds perdu, sondern als unverzinsliches, langfristiges Darlehen gewährt werden. Damit will die Kommission verdeutlichen, «dass es sich beim kantonalen Beitrag um eine versorgungsplanerische Notmassnahme handelt». Grundsätzlich sollen den Spitälern – wie vom Gesetz vorgesehen – die Tarife genügen, um Rücklagen für Investitionen selbst zu bilden.