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Die Quecksilberbelastung bei Fischen ist immer wieder ein Thema. Trotzdem wird Schwangeren zweimal pro Woche eine Fischmahlzeit empfohlen. Ist das vernünftig? Eine britische Studie mit mehr als 4.000 Schwangere ergab keinerlei Anzeichen, dass viel Fisch in der Schwangerschaft ein Problem darstellt. Im Gegenteil: Nährstoffe im Fisch könnten sogar vor der Belastung durch Quecksilber schützen. Denn bei Schwangeren, die keinen Fisch assen, gab es Hinweise darauf, dass ihr Quecksilberspiegel eine schädliche Wirkung auf das Kind haben könnte. „Dies könnte an den Vorteilen der Nährstoffe im Fisch liegen, darunter bestimmte Fettsäuren, Jod, Vitamin D und Selen“, sagte Dr. Caroline Taylor von der Universität Bristol. Dabei war es unerheblich, welche Art von Fisch gegessen wurde. Die Forscher raten Schwangeren dazu, mindestens zwei Portionen (fetten) Fisch pro Woche zu essen und Warnhinweise zu Quecksilber zu ignorieren. Denn es gibt einige Hinweise darauf, dass das Sehvermögen und die intellektuellen Fähigkeiten der Kinder verbessert werden, wenn die Mütter in der Schwangerschaft regelmässig Fisch gegessen haben.