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In den Windhalm-Populationen sind gemäss Beobachtungen zwischen 2011 und 2019 drei Herbizid-Wirkmechanismen von Resistenzen betroffen. Es existieren zwei Arten von Mehrfachresistenzen.
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Aktuelle Situation der Resistenzen in der Schweiz
HRAC A : Ein erster bestätigter Fall einer Resistenz gegenüber Herbiziden mit ACCase-Hemmern (Fenoxaprop) wurde 2016 im Kanton Thurgau festgestellt.
HRAC B : Der erste bestätigte Fall einer Resistenz gegenüber ALS-Hemmern (Iodosulfuron) in einer Windhalm-Population in der Schweiz trat 2006 im Kanton Waadt auf. Seit Beginn des Monitorings 2011 wurden weitere Fälle in den Kantonen Zürich, Freiburg, Bern und Neuenburg bestätigt.
HRAC A und B :2015 wurde ein Fall einer Mehrfachresistenz gegenüber ACCase-Hemmern (Fluazifop) und ALS-Hemmern (Sulfosulfuron) im Kanton Freiburg bestätigt.
HRAC B und C2 : Zwischen 2012 und 2016 zeigten drei Windhalm-Populationen eine Mehrfachresistenz, welche ASL-Hemmer (HRAC B, Iodosulfuron) und ACCase-Hemmer (HRAC C2, Isoproturon) betraf. Weil das Herbizid Isoproturon früher auf den Markt gebracht wurde, scheint es wahrscheinlich, dass die betreffende Resistenz vor der Sulfonylharnstoff-Resistenz (Iodosulfuron) bestand.
Eigenschaften der Pflanze
Gemeiner Windhalm (Apera spica-venti)
Einjährige oder zweijährige monokotyle Pflanze der Familie der Poaceen.
|Besiedelte Kulturen||hauptsächlich Wintergetreide|
|Günstige Bedingungen||Fruchtfolgen mit Wintergetreide, wenig Bodenbearbeitung|
|Bevorzugte Böden||sandig oder lehmig-sandig, feucht, leicht sauer, stickstoffreich|
|Zeitpunkt der Keimung||Herbst|
|Bestäubung||Wind|
|Samen-produktion||500-1500 pro Pflanze|
|Überlebens-fähigkeit der Samen||

1-2 Jahre