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Heute ist der internationale World Art Day, der Tag der Kunst. Wussten Sie, dass die Kunstkommission der Vaudoise Versicherungen 1955 auf Initiative von Jean Tschumi (1904-1962) gegründet wurde?
Der berühmte Architekt hat in seine Bauten visuelle und dekorative Elemente einfliessen lassen. Die von ihm 1955 gegründete Kunstkommission hatte die Aufgabe, Kunstwerke für das Verwaltungsgebäude Cèdres der Vaudoise auszuwählen. Unter der Federführung der Kommission wurde im November 1956 ein Ideenwettbewerb lanciert, dessen Ergebnisse im Kongresszentrum Palais de Beaulieu in Lausanne ausgestellt wurden. Mit rund 500 eingereichten Projekten war der Wettbewerb ein voller Erfolg. Die Jury wählte sechs Künstler aus, deren Werke – ein Mosaik sowie Wandmalereien und Skulpturen – in den Bau Jean Tschumis integriert wurden. Noch heute bewundern die Mitarbeitenden und Besucher am Geschäftssitz der Vaudoise diese Werke von 1955, die ihrer Zeit weit voraus waren. Die künstlerische Dynamik bei der Vaudoise war damit jedoch noch nicht erschöpft. 2009 entstand der Wunsch, das künstlerische Vermächtnis fortzusetzen und eine Verbindung zwischen der Kunst und dem Unternehmen zu schaffen. So wurde eine neue Kunstkommission einberufen. Sie beauftragt seither jedes Jahr Schweizer Kunstschaffende unterschiedlicher Techniken und Herangehensweisen mit der Erstellung eines Kunstwerks. Ihre Vorgaben? Die Architektur des Geschäftssitzes soll sich in ihrer Kunstform ausdrücken.