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Etappen und Ergebnisse 1979-1995
1988: Einsetzung des IPCC
Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change; Zwischenstaatlicher Sachverständigenausschuss für Klimaänderung) wird durch die World Meteorological Organization (WMO) und das United Nations Environment Programme (UNEP) eingesetzt. Es soll den wissenschaftlichen, technischen und sozio-ökonomischen Kenntnisstand über Ursachen und Folgen einer globalen Klimaänderung evaluieren und veröffentlicht dazu periodisch Berichte.
1990: Zweite Weltklimakonferenz
Die Forderung nach Verhandlungen über eine Konvention zum Schutz des Klimas findet breite Unterstützung. 137 Staaten und die Europäische Union verabschieden eine Schlusserklärung, in der verschiedene Prinzipien unterstützt werden, die später Eingang in die Klimakonvention finden. Es sind dies:
- der Klimawandel "als ein die gesamte Menschheit betreffendes Problem"
- die "gemeinsamen aber unterschiedlichen Verantwortlichkeiten und jeweiligen Fähigkeiten" der Länder von unterschiedlichem Entwicklungsstand
- die nachhaltige Entwicklung
- das Vorsorgeprinzip
1992: Umweltgipfel von Rio de Janeiro
Am sogenannten "Erdgipfel" von Rio de Janeiro wird am 4. Juni 1992 das "Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen" zur Unterzeichnung durch die Staaten aufgelegt. Die Klimakonvention tritt am 21. März 1994 in Kraft, nachdem sie von 50 Staaten ratifiziert wurde. Innert 10 Jahren steigt die Zahl der Ratifikationen auf 189.
1995: Zweiter Lagebericht des IPCC
Der von rund 2000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Fachleuten aus aller Welt verfasste Bericht kommt zum Schluss, dass es einen erkennbaren Einfluss des Menschen auf das globale Klima gibt.