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Betäubung und Schlachtung
Die Schlachtung von Tieren unterliegt in der Schweiz den strengsten Vorgaben der gesamten Lebensmittelproduktion.
Basis bilden die Gesetze und Verordnungen bezüglich Tierschutz, Tiergesundheit und Fleischhygiene – angefangen beim Bau von Schlachthöfen bis hin zur detaillierten chemischen und mikrobiologischen Untersuchung der empfindlichen Organe von Schlachttieren. Geregelt ist in der Schweiz nicht nur, wie Nutztiere gehalten werden müssen, sondern auch der hygienische Zustand, in welchem diese in den Schlachthof gebracht werden dürfen. Ebenfalls vorgeschrieben ist, wie die Schlachttiere betäubt und danach entblutet werden müssen. Das „Verbot des Schlachtens ohne vorherige Betäubung“ geht in der Schweiz auf eine angenommene Volksabstimmung vom 20. August 1893 zurück.