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Fiir die "betriebswirtschaftliche" Richtung der Einzelwirtschaftslehre (u. a. SCHMALENBACH, F. SCHMIDT, NICKLISCH, SOMME...
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Beschreibung
Fiir die "betriebswirtschaftliche" Richtung der Einzelwirtschaftslehre (u. a. SCHMALENBACH, F. SCHMIDT, NICKLISCH, SOMMERFELD, HAX, SCHNETTLER, HA SENACK) ist, anders als fiir die "privatwirtschaftliche" Richtung{RIEGER, FETTEL, LIN HARDT, SIEBER) die Betriebserhaltung eines der wesentlichen theoretischen und betriebspolitischen Probleme. 1938/39 war ich in einem groBeren Manuskript der Gefahr der "Werksvergreisung" theoretisch nachgegangen, in Verbindung mit tech nischen Entwiddungen, mit Beziehungen zum "Kongruenzprinzip" der Bilanz abschliisse, dem Problem der Abschreibung zum Wiederbeschaffungspreis, der be schaftigungsproportionalen Abschreibung und dergleichen. Der Kriegsausbruch hin derte damals die Veroffentlichung groBerer Schriften, soweit sie nicht unmittel bar zu Riistungs-und Kriegswirtschaftsfragen (LSO z. B. ) Beziehung hatten. Aber ich habe das vor Bombenangriffen, Auslagerungsverlust meiner gesamten Bibliothek und beim Absetzen von Leipzig in den Westen ausnahmsweise gerettete Manuskript zahlreichen eigenen Schiilern und auch Kollegen zur Verfiigung gestellt; unter an derem sind die veroffentlichten Diplomarbeiten von Dipl. -Kfm. Dr. BRIGITTE SCHIEB (heute Gattin von Prof. Dr. KOLMS, Berlin): "Grundsatzliche Probleme der Kapitalerhaltung" (in: Fragen der Kapitalerhaltung und Finanzierung, Wolfen biittel1949) und von Dipl. -Volkswirt JOSEF LIEBL: "Kapitalerhaltung und Bilanz rechnung", Wolfenbiittel 1954, mit auf der Grundlage jenes unveroffentlichten Manuskriptes entstanden. Fiir die kommunalen Eigenbetriebe ergaben sich hinsichtlich der Betriebserhaltung besondere Probleme. Dipl. -Kfm. Dr. JACOB, langjahriger Assistent von mir in Got tingen, der sich eindringlich mit Fragen offentlicher Betriebe wissenschaftlich be schaftigt hatte, iibernahm es, die Problematik in Richtung der kommunalen Eigen betriebe zu durchdenken. Autorentext Prof. Dr. Adolf-Friedrich Jacob ist Leiter der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung in Koblenz und Autor zahlreicher Fachbücher. Klappentext hatte, iibernahm es, die Problematik in Richtung der kommunalen Eigen betriebe zu durchdenken. Inhalt Einleitung; Methodologische Grundfragen: Der kommunale Eigenbetrieb Unternehmung oder selbständiger Betriebstyp?.- A. Betrieb und Unternehmung in morphologischer Sicht.- B. Die Determinanten der Betriebstypen Unternehmung und planwirtschaftlich orientierter Betrieb.- I. Nach Gutenberg und Hasenack.- II. Kritik und modifizierte Typologie.- 1. Kritik der Determinanten.- 2. Modifizierte Typologie.- III. Die Gestaltungsfaktoren beim kommunalen Eigenbetrieb.- C. Der kommunale Eigenbetrieb als selbständiger Betriebstyp.- I. Der originäre Gestaltungsfaktor.- II. Die abgeleiteten Gestaltungsfaktoren.- 1. Abschnitt Die leistungsäquivalente und entwicklungsadäquate Betriebserhaltung.- A. Der Begriff der Betriebserhaltung (allgemeiner Teil).- I. Der Begriff in der Literatur: ausgewählte Lehrmeinungen.- 1. Der Begriff bei Hax.- 2. Der Begriff bei Schnettler.- 3. Der Begriff bei Hasenack.- II. Betriebserhaltung als Gefügeerhaltung.- 1. Das Funktionsgefüge.- 2. Das Kategorialgefüge.- III. Das Strukturprinzip der Betriebsstruktur.- 1. Die Ableitung der Interdependenz als Strukturprinzip.- 2. Abgrenzung von Interdependenz und Wechselwirkung.- IV. Gefügeerhaltung als Anpassungsmaßnahme.- B. Der Begriff der leistungsäquivalenten und entwicklungsadäquaten Betriebserhaltung.- I. Die leistungsäquivalente und entwicklungsadäquate Betriebserhaltung bei erwerbswirtschaftlich orientierten Betrieben.- II. Die Gründe für einen andersartigen Begriffsinhalt bei kommunalen Eigenbetrieben.- 1. Die allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen.- a) Der Wortlaut.- b) Gemeinderechtliche Auslegung.- c) Betriebswirtschaftliche Auslegung.- 2. Das Problem der Überschußfinanzierung.- a) Beschränkungen der Übersdiußfinanzierung.- (1) Beschränkungen beim kommunalen Eigenbetrieb.- (2) Beschränkungen durch die Zuständigkeit der Trägerkörperschaft.- (3) Beschränkungen durch den potentiellen anderen i.S. § 67 DGO.- b) Prüfung der Argumente gegen die Überschußfinanzierung in ihrer Übertragbarkeit auf kommunale Eigenbetriebe.- (1) Die Gefahr von Fehlinvestitionen.- (2) Die Austrocknung des Kapitalmarktes.- (3) Die Enteignung der Verbraucher.- III. Die leistungsäquivalente und entwicklungsadäquate Betriebserhaltung bei kommunalen Eigenbetrieben.- 1. Die entwicklungsadäquate Betriebserhaltung.- 2. Die leistungsäquivalente Betriebserhaltung.- 3. Die leistungsäquivalente und entwicklungsadäquate Betriebserhaltung.- 2. Abschnitt Anpassung, Anpassungsfähigkeit und Bestimmungsfaktoren der Anpassungsfähigkeit.- A. Die Anpassung.- I. Der Begriff der Anpassung.- II. Die eine Anpassung herausfordernden Strukturänderungen.- 1. Veränderungen auf seiten des Beschaffungsmarktes.- 2. Veränderungen auf seiten des Absatzmarktes.- B. Die Anpassungsfähigkeit und ihre Bestimmungsfaktoren.- I. Die persönliche Anpassungsfähigkeit und ihre Bestimmungsfaktoren.- II. Die sachliche Anpassungsfähigkeit und ihre Bestimmungsfaktoren.- 1. Die generellen Bestimmungsfaktoren.- 2. Die speziellen Bestimmungsfaktoren.- a) Die Teilbarkeit der Produktionsfaktoren.- b) Die Breite der Verwendungsvariation.- c) Die Lebensdauer der Anlagen.- d) Zusammenfassung.- III. Die Beziehungen zwischen persönlicher und sachlicher Anpassungsfähigkeit.- Exkurs: Der Zusammenhang zwischen der Betriebserhaltung und dem Bewertungsproblem.- 3. Abschntt Die Anpassungsfähigkeit kommunaler Eigenbetriebe.- A. Die institutionellen Beschränkungen der persönlichen Anpassungsfähigkeit. Zugleich eine Gegenüberstellung der Verhältnisse bei Eigenbetrieb und Aktiengesellschaft.- B. Probleme der sachlichen Anpassungsfähigkeit.- I. Die Liquiditäts- und Kapitalgrenze der Produktion.- 1. Allgemeine Grundlagen.- 2. Finanzierungsprobleme.- a) Die Außenfinanzierung.- (1) Eigenfinanzierung.- (2) Fremdkapitalfinanzierung.- b) Die Innenfinanzierung: Die Überschußfinanzierung.- (1) Die Tarifbildung als Grundlage der Überschußfinanzierung.- aa. Die rechtlichen Bestimmungen.- bb. Die Tarifbildung nach dem Aufwanddeckungsprinzip.- (2) Die Problematik der Betriebserhaltungsrückstellungen.- c) Empirischer Nachweis der Form der Kapitalbeschaffung.- (1) Die Schuldenaufnahme der Gebietskörperschaften für »Wirtschaftsunternehmen.- (2) Die Finanzierung der Investitionen bei kommunalen Eigenbetrieben.- II. Die Faktorengrenze der Produktion.- III. Die Teilbarkeit und die Breite der Verwendungsvariation der Produktionsfaktoren.- IV. Die Lebensdauer der Anlagen.- V. Der Standort.- 4. Abschnitt Betrieblich relevante Strukturänderungen des Umwelt-Systems und Anpassungsmöglichkeiten.- A. Strukturänderungen auf seiten des Beschaffungsmarktes und Möglichkeiten der Anpassung.- I. Anderungen im Bereich der Betriebsmittel und Werkstoffe.- 1. Änderungen im Bereich der Rohstoffe.- a) In der Gaserzeugung.- (1) Erdöl als Rohstoff der Gaserzeugung.- (2) Erdgas als Rohstoff der Gaserzeugung.- b) In der Elektrizitätserzeugung.- 2. Anderungen im Bereich der Betriebsmittel.- a) Gaserzeugung.- b) Elektrizitätserzeugung.- II. Änderungen in den Marktformen und Verhaltensweisen.- 1. Änderung in den Verhaltensweisen.- a) Änderung der Verhaltensweisen im Bereich der Gaserzeugung.- (1) Übergang zu neuen Produktionsverfahren.- (2) Übergang zu Fremdbezug.- b) Anderung der Verhaltensweisen im Bereich der Elektrizitätserzeugung.- 2. Änderungen in den Marktformen.- B. Strukturänderungen auf seiten des Absatzmarktes und Möglichkeiten der Anpassung.- I. Änderungen in der Struktur der Abnehmer durch Substitutionsprozesse.- 1. Die Substitution von Gas und Elektrizität.- 2. Die Substitution zwischen Gas und flüssigen Brennstoffen.- 3. Die Substitution zwischen Koks und flüssigen Brennstoffen.- II. Änderungen des Absatzraumes.- 1. Die Ausweitung des Versorgungsgebietes.- a) durch Neubauten und Siedlungen.- b) durch Eingemeindung und Vorortgemeinden.- c) rechtliche und wirtschaftliche Raumstruktur.- 2. Die Schrumpfung des Versorgungsgebietes.- III. Änderungen in den Marktformen und in den Verhaltensweisen.- 1. Änderungen in den Verhaltensweisen.- 2. Änderungen in den Marktformen.- 5. Abschnitt: Folgerungen aus den Strukturänderungen für die Betriebserhaltung.- A. Vorbemerkung.- B. Die Gefahr der Erhaltungsunfähigkeit.- I. Die Ursachen der Erhaltungsunfähigkeit.- 1. Die persönliche Anpassungsunfähigkeit.- 2. Die sachliche Anpassungsunfähigkeit.- a) Die Unfähigkeit der Kapitalbeschaffung.- b) Die Unfähigkeit aus der Struktur der Betriebsmittel.- II. Die Formen der Erhaltungsunfähigkeit.- C. Die Gefahr der Erhaltungsunwürdigkeit.- I. Das institutionelle Problem: Die Daseinsvorsorge.- II. Das Problem des potentiellen anderen des Gemeindewirtschaftsrechts.- D. Die Ausweichmöglichkeiten.- I. Möglichkeiten im Bereich der Elektrizitätswirtschaft.- II. Möglichkeiten im Bereich der Gaswirtschaft.- E. Zusammenfassung.
Produktinformationen
Titel:
Betriebserhaltung kommunaler Eigenbetriebe
Untertitel:
unter besonderer Berücksichtigung der Gas- und Elektrizitätsversorgung