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Mehr als 4000 Menschen haben sich am Samstag im nordaustralischen Cairns zur Beerdigung von acht Ende Jahr getöteten Kindern eingefunden. Die Kinder im Alter von zwei bis 14 Jahren waren in einem Haus in Cairns gefunden worden. Vermutet wird eine Familientragödie.
Die Menschen reihten sich entlang der Strassen, auf denen die Leichenwagen fuhren. Zu den Trauernden, die aus dem ganzen Land anreisten, zählte auch Australiens Ministerpräsident Tony Abbott.
Eine 37-Jährige wird beschuldigt, sieben ihrer eigenen Kinder und eine Nichte getötet zu haben. Nachbarn und Verwandte hatten berichtet, die Frau sei zuletzt sehr religiös geworden.
Cairns ist eine rund 150'000 Einwohner zählende Stadt im Nordosten Australiens; von Cairns aus starten Touristen oft zu Ausflügen zum weltberühmten Korallenriff Great Barrier Reef.