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Name. BSZ
Jahr. 2013
Typ. umbau, wohnen
Ort. Zürich . ZH
Beschreibung. Umbau Wohnhaus
Das im Jahr 1893 erstellte Wohn- und Geschäftshaus beherbergt sechs 3.5 Zimmer-Wohnungen, eine Kunstgalerie im Erdgeschoss sowie eine Motorradwerkstatt im Tiefparterre.
Im Untergeschoss wird nebst den allgemein anstehenden Sanierungsarbeiten das Dach der Werkstatt ersetzt. Innerhalb der bestehenden Gebäudefluchten entsteht ein neues Dach mit Oblichtern welches sich an den Verlauf der Ampèrestrasse anpasst. Die ehemals ungestalte Situation mit einer Terrainabsenkung gegenüber der Kreuzung Ampère-/ Breitensteinstrasse wird stadträumlich geklärt und die Umgebung aufgewertet.
Das Erdgeschoss bleibt weitgehend unverändert mit dem Ziel die Atmosphäre des alten Gewerberaums für die Galerie zu erhalten.
Die Wohngeschosse werden komplett saniert und umgebaut. Das ehemals gegen Norden orientierte Wohn-/ Esszimmer wird neu von der Strasse abgewandt und nach Süden orientiert. Die ehemals kleinteilige Grundrissstruktur mit kleinem Entrée, Badezimmer und Küche wird aufgelöst. Ein neuer Infrastruktur-Kern, mit Bad und Küche, zoniert den loftartigen Raum an der Südfassade in Eingangsbereich, Wohnen und Essen.
Die bestehenden Lukarnen im 1. Dachgeschoss werden ersetzt und auf das baurechtlich maximal erlaubte Mass vergrössert. Der Estrich im 2. Dachgeschoss wird im Bereich des Wohnzimmers aufgelöst. Der überhohe Wohnraum wird zusätzlich mit zwei Dachfenstern belichtet.
Das Treppenhaus wird auf die feuerpolizeilich erlaubten Masse reduziert und mit einem Schuhschrank je Wohnung ergänzt. Alle Ausführungen entsprechen einem gehobenen Mietwohnungsstandard.
Nebst der inneren und äusseren Instandsetzung des Stadthauses erfolgt eine Aufwertung der Liegenschaft mittels privaten Aussenräumen.
Die Baulücke zwischen Breitensteinstrasse 47 und 45 wird mit einer Stahl-Struktur gefüllt, welche Raum für grosszügige Terrassen beider angrenzender Häuser bietet.
Die Volumetrie orientiert sich an der im Quartier vorherrschenden, strassenbegleitenden Zeilenbebauung. Der Zwischenbau mimt ein Haus welches nicht gebaut werden darf – da die beiden Parzellen bereits übernutzt sind. Gedanklich soll die Gebäudestruktur als Zwischennutzung Aussenräume beinhalten und bei einer allfälligen Nachverdichtung zu Wohnungen ausgebaut werden.
Gegenüber dem Gemeinschaftszentrum Wipkingen werden Balkone angebracht. Sie sind im Ausdruck zurückhaltend und orientieren sich an den bestehenden Aussenräumen der Ampèrestrasse.