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Die Aufzucht in der Mutterkuhherde ist eine natürliche Haltungsform, welche Tierwohl und Tiergesundheit optimal berücksichtigt. Die Kühe leben mit ihren Kälbern und gewöhnlich einem Stier im Familienverbund zusammen auf der Weide und im Stall.
Die Mutterkuhhaltung ist weltweit die verbreitetste Art der Fleischproduktion. Seit den frühen Siebzigerjahren wird diese Form der Rindviehhaltung auch in der Schweiz praktiziert. Allerdings macht die Mutterkuhhaltung in der Schweiz nur ca. 12% (ca. 90'000 Mutterkühe) des Rindviehbestandes aus.
Die Kälber bleiben im Stall und auf der Weide mit ihren Müttern zusammen.
Freilandhaltung mit Sommerweide und Winterauslauf sowie eingestreute
Liegeflächen sind Voraussetzung. Die Tiere nutzen Wiesen und Weiden auf
extensive Weise.
Die Mutterkuhhaltung zeichnet sich durch eine natürliche Haltung der Tiere aus. Das Kalb bleibt nach der Geburt bei seiner Mutter. Die Fütterung besteht vorwiegend aus Muttermilch, später auch aus Gras und Heu. Der Einsatz von
wachstumsfördernden Zusatzstoffen, tierischen Eiweissen oder Fetten und
gentechnisch veränderten Futtermitteln ist verboten.
In der Mutterkuhhaltung werden vorwiegend Fleischrassen eingesetzt. Bei diesen Rassen wird gezielt auf eine gute Fleischleistung und -qualität gezüchtet. Die Tiere produzieren bei einer Fütterung auf Raufutterbasis ein erstklassiges Gourmetfleisch.
Quelle: www.mutterkuh.ch