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In Deutschland wurde ab 1997 durch Rückkreuzung von weiblichen Merino- und anderen Wollschafen mit Widdern des Wiltshire-Hornschafes das deutsche Nolanaschaf mit dem Ziel gezüchtet, ein hornloses
Fleischschaf zu erhalten, welches nicht mehr geschoren werden muss, also wieder einen natürlichen Woll/Haarwechsel aufweist. Durch Einkreuzen mit Suffolk, Dorper und andern wurde die
Fleischleistung verbessert.
In der Schweiz begannen ab 2002 einige Schäfer unabhängig voneinander ebenfalls mit einheimischen Schafen wie SBS oder WAS durch Rückkreuzung mit Widdern des Wiltshire-Hornschafes und unter
Einbeziehung von Dorpern, Nolanaschafe zu züchten. Ebenfalls wurden Deutsche Nolanawidder und -auen, sowie Easy-Care-Widder zur Verbesserung importiert und eingesetzt.
Für Veredelungskreuzungen sind ausländische Rassen wie deutsche Nolana, Braunes Haarschaf, Easy-Care, Exlanas, Wiltshire Horn, Wiltipoll und Ruischaap zugelassen.