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Die Stiftung Edith Maryon unterstütze im Jahre 2000 den Aufbau einer neuen, im Stadtteil Buda gelegenen Lederhand- und Kulturwerkstätte mittels eines Darlehens. Die finanziellen Mittel dafür wurden ihr durch eine zweckgebundene Spende zur Verfügung gestellt. Der gewählte Ort entwickelte sich allmählich zu einem angesagten Treffpunkt für Menschen und ihre Darbietungen aus dem künstlerischen Umfeld. Es entstand ein Café und Veranstaltungsort mit Lesungen, Performances, Konzerten und Ausstellungen. Mit der Gründung der «Open Workshop» Foundation («Nyitott Muhely») wurde dieser Entwicklung Rechnung getragen und seither wird unter der Leitung von Finta László, einem der beiden Initianten, ein vielfältiges künstlerisches Programm realisiert.
Zur dauerhaften Absicherung der kulturellen Aktivitäten und um den Betreibern in einem politisch schwierigen Umfeld die Konzentration auf ihre Tätigkeiten zu ermöglichen, entschied sich die Stiftung im Frühjahr 2013 die Erdgeschossräumlichkeiten gegen Verrechnung des Darlehens selbst zu erwerben. Dazu erwarb sie eine Wohnung im ersten Obergeschoss, damit Finta László dort wohnen kann.