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Fettvereisung als Methode zur Fettreduktion?
Wie ist das möglich?
Die sogenannte Kryolipolyse ist ein medizinisches Verfahren, bei dem Fettareale an der Körperoberfläche durch kontrollierte Kühlung für kurze Zeit eingefroren werden.
Das flüssige Fett in den Fettzellen wird durch diese Abkühlung fest. Die Zellbestandteile werden durch den Verfestigungsvorgang des Fettes beschädigt. Dadurch kann die Fettzelle nicht überleben und stirbt ab. Das Fett wird nicht sofort freigesetzt. Der Absterbevorgang der Fettzelle läuft sehr langsam ab. Dadurch gelangt im Verlauf des Absterbevorganges, der 2-3 Monate dauern kann, nur sehr wenig Fett in den Stoffwechsel. Bei sich normal ernährenden Menschen, die noch dazu regelmässig Sport machen, ist der zusätzliche Fetteintritt in die Stoffwechselprozesse ohne Bedeutung.
Das heisst: man wird durch eine Fettvereisung keine wesentliche Gewichtsabnahme erzielen. Es gelingt jedoch oft bereits nach einer einzigen Behandlung einen zufriedenstellenden konturverbessernden Effekt zu erzielen, weil die lokalen Fettdepots, die uns stören, sichtbar reduziert werden. An diesen Stellen kann dann auch später deutlich weniger Fett gespeichert werden, weil ja ein Teil der Fettzellen in der behandelten Region nicht mehr vorhanden sind.
Auf der Abbildung ist ein Patient zu sehen, der in USA im Rahmen einer Studie behandelt wurde.
Er hat dann aber im Verlauf von zwei Jahren nach der einseitig durchgeführten Behandlung keine weitere mehr auf der Gegenseite vornehmen lassen. Allerdings hat er deutlich an Gewicht zugelegt.
Man sieht auf der Fotostrecke deutlich, dass an der behandelten linken (vom Patienten aus gesehen) Flanke des Patienten keine deutliche Fettspeicherung mehr möglich war. Hingegen am Bauchbereich und im Bereich der rechten Flanke ist eine deutliche Zunahme von Fettgewebe erkennbar.
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