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"Es kann nur Seriefeuer geschossen werden", ein für einen Soldaten wohl allzu verlockender Hinweis im Reglement. Durch die Einführung des Leichten Maschinengewehrs (LMg 05) wird die Feuerkraft der abgessenen Formationen enorm erhöht. Pro Grenadiergruppe sind zwei LMg zugeteilt. Dies ergibt einen Bestand von sechs pro Zug und 24 pro Pz Gren Kp.
Der LMg-Schütze übernimmt die Korpswaffe mit zusätzlicher Magazintasche und der Tragetasche für den Wechsellauf. Das persönliche Sturmgewehr wird im Panzer als Ersatzwaffe mitgeführt. Die Munition wird grundsätzlich gegurtet geliefert. Der Schütze hat die Möglichkeit, zwischen Gurtentaschen zu 200 oder 100 Patronen zu wählen. Bemerkenswert ist neben der enormen Feuerkraft insbesondere die kompakte Bauweise (930 mm) und das relativ geringe Gewicht (max. 10.6 kg). Von der Anwendung her neu ist auch das holographische Visiersystem. Dabei wird nicht mehr über Korn und Diopter sondern mittels eines Richtkreises gezielt. Das Visier kann bei Tag und in der Nacht zusammen mit dem Restlichtverstärker eingesetzt werden.