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Wie im bekannten Freestyle Reining muss sich der Reiter für das Freestyle Ranch Riding ein eigenes Pattern mit der passenden Musik zusammen stellen. Es gibt Pflichtelemente, die drin sein müssen, und das Pattern darf max. 3 Minuten dauern. Ansonsten ist es dem Reiter freigestellt, was geritten wird. Gerne kostümiert (also eigentlich ist das doch auch schon fast Pflicht ;) ).
Es darf auch ohne Sattel und Zaum geritten werden, aus Sicherheitsgründen aber bitte vorher anmelden, so dass wir die Halle oder den Platz schliessen können!
Musik muss beim Abholen der Startnummer mitgebracht werden- oder man meldet sich vor dem Turnier, da wir die Musik eh über Spotify abspielen, ist das gewünschte Lied evtl dort vorhanden :)
Pflichtelemente:
- extended Trott
- extended Lope
- Spin
- Sidepass
- back up
- Stop (aus Trott oder Lope)
Bewertung:
Der Einfachheit geschuldet, übernehmen wir weitestgehend die Bewertung vom Freestyle Reining. Und da habe ich im Internet einen Text gefunden, der es super auf den Punkt bringt:
Der Schwerpunkt bei der Beurteilung liegt in der Harmonie von Musik und Manöver. Kostümierung und Nebendarsteller dürfen nicht in den Vordergrund treten, fließen jedoch in die Bewertung ein. Das Score Sheet unterscheidet sich wesentlich von jenem einem normalen Ranch Riding. Es hat insgesamt neun Boxen für den Eintrag von vorläufigen Manöver-Scores (Bewertung mit –1½ bis +1½), eine Zeile für Penalties und eine für den Durchschnittsscore. Dieser ergibt sich aus dem Umstand, dass Manöver mehrmals durchgeführt werden dürfen. Wird z.B. ein Spin nach links drei Mal gezeigt, wird das erste Mal als Pflichtmanöver gesehen und jedes weitere Mal als zusätzliches Manöver. Sind die vorläufigen Bewertungen z.B. +½, +½ und 0, so ergibt sich eine Durchschnittsbewertung von +½, die in die entsprechende Box geschrieben wird. Die ersten 7 Spalten gehören den Pflichtmanövern, in den Boxen der Spalte 8 werden die Beurteilungen der zusätzlichen Manöver vermerkt, Spalte 9 ist mit „artistic impression“ dem künstlerischem Eindruck gewidmet (Bewertung -2 bis +2). Dabei wird unter anderem darauf geachtet, ob Musik und Ritt zusammenpassen, ob Tempounterschiede in der Musik auch in der Choreographie berücksichtigt werden, ob die Vorführung für das Publikum unterhaltsam oder ob die Kostümierung besonders originell ist.
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