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bei einer wissenschaftlichen Zeitschrift, für die ich die Druckdaten erstelle und die im Print on Demand-Verfahren produziert wird, stelle ich wiederholt fest, dass der schwarze Text, der in der druckfertigen pdf-Datei natürlich mit 100% Deckung gesetzt wurde, im gedruckten Exemplar aufgerastert, also in 4C gedruckt wurde. Der Verlag hat nun eine Rückmeldung der Druckerei erhalten. Demnach werde generell im Ink-Jet-Verfahren gedruckt, »dabei kann es prinzipbedingt vorkommen dass bei einer gewünschten 100 %-Deckung nicht 100 % bedeckt werden und das unter der Lupe wie aufgerasterter Text erscheint.« Ist das richtig? Lässt sich im In-Jet-Verfahren tatsächlich nicht garantiert mit 100% Farbdeckung drucken?
Ich bin gespannt auf Eure Meinung, bedanke mich für die Aufmerksamkeit und verbleibe
Wenn das reine Schwarz des Inkjets als geschlossene Fläche eine höhere Dichte besitzt, sprich einen niedrigeren L* Wert aufweist, bleibt dem Tintenstrahl-Drucker bei colorgemanagtem Workflow nichts anderes übrig, als sein Schwarz ein wenig aufzurastern.
vielen Dank für die Rückmeldung und die Erläuterung. Der Druck sieht aber für mich nicht so aus, als ob hier nur das Schwarz ein wenig aufgerastert wurde. Ich habe mal einen hochauflösenden scan der gedruckten Seite gemacht und auf Wetransfer hochgeladen (https://we.tl/t-exn9SewrjU). Sähe das Ergebnis nach Deiner Beschreiung so aus?