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Mit der Einführung von Buntbrachen in der Landwirtschaft begann unter Landwirten die Diskussion um unerwünschte Pflanzen und schwer bekämpfbare Unkräuter. Im Hinblick auf eine Rekultivierung der Brachen bereitete die unerwünscht auftretende Spontanflora von Anfang an Sorgen. Zwischen 2003 und 2005 wurden herbologische Aufnahmen auf über 200 Brachen in der ganzen Schweiz durchgeführt, um einen Überblick über den Grad der Verunkrautung zu erhalten. Ein grosser Teil der Brachen weist demnach eine sehr gute botanische Zusammensetzung ohne gravierende Unkrautprobleme aus. Jedoch wurden einige schwer bekämpfbare Unkräuter wie Ackerkratzdistel, Blacke, Quecke und Winde beobachtet. In schätzungsweise 5-10 % der Brachen bestehen – trotz der Möglichkeiten, unerwünschte Unkräuter mit Herbiziden zu bekämpfen – grössere Unkrautprobleme vor allem durch Disteln. Der Besatz mit invasiven Neophyten, Pflanzen welche unsere Biodiversität gefährden können, wurde ebenfalls erhoben, wobei vor allem die Goldrute auffiel. Die Anwesenheit von solchen Arten auf mehr als einem Drittel aller Brachen ist besorgniserregend und rechtfertigt die Entwicklung von Bekämpfungsstrategien.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.