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Maskenspiele
(franz. u. engl. masques, ital. ludi), allegorische oder mythische Vorstellungen mit Gesang und üppiger dekorativer Ausstattung, welche besonders im 16.-17. Jahrh. an den Fürstenhöfen bei Vermählungsfeierlichkeiten etc. zur Aufführung gelangten und die Vorläufer der Oper bildeten.
Von letzterer, die im 17. Jahrh. aufkam, unterschieden sich
die
Maskenspiele sehr scharf durch die noch mangelnde
Monodie. In
England waren die
Maskenspiele in der ersten Hälfte des 17. Jahrh. sehr im Schwange.