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Eine Solaroffensive ist notwendig, aber nicht zu Lasten der Natur!
Das "Dekret über das Baubewilligungsverfahren für grosse Photovoltaikanlagen" soll den Bau von grossen Photovoltaikanlagen in unseren Bergen erheblich erleichtern und beschleunigen. Diese Massnahme, die von der Aussicht auf hohe Bundeszuschüsse und aus der Panik um die Energieversorgung geleitet wird, ist der falsche Weg, da sie die Wildnis unserer Alpen angreift und einzigartige Landschaften und die Artenvielfalt opfert.
Wir setzen uns seit vielen Jahren für den Ausbau der Solarenergie ein, aber nicht auf Kosten der alpinen Wildnis. Die Projekte müssen sich auf die bestehende Infrastruktur konzentrieren, die ein gigantisches, noch weitgehend ungenutztes Potenzial darstellt. Laut dem Bundesamt für Energie könnten die Dächer und Fassaden der Schweizer Häuser 67 TWh Solarstrom pro Jahr produzieren, was 20-mal mehr ist als die aktuelle Produktion.
Das Dekret beschleunigt die Zerstörung riesiger Flächen, die derzeit der Natur und der Landwirtschaft gewidmet sind. Allein das Projekt in Grengiols sieht vor, eine Fläche von 500 Hektar mit Sonnenkollektoren zu bedecken, was der Fläche von 700 Fussballfeldern oder der kumulierten Fläche der Seen Grande Dixence und Moiry entspricht!