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- Der frühere Filmproduzent Harvey Weinstein hat eine Vereinbarung über Entschädigungszahlungen an dutzende Frauen geschlossen.
- Die Summe von 25 Millionen Dollar soll zwischen mehr als 30 Frauen aufgeteilt werden.
- Weinstein muss für die Vereinbarung weder eine Schuld eingestehen, noch in die eigene Tasche greifen.
- Durch die Vereinbarung kommt Weinstein allerdings nicht um seinen Strafprozess in New York herum, der im Januar beginnen soll.
Die Millionensumme soll unter Schauspielerinnen und früheren Angestellten Weinsteins aufgeteilt werden. Die von diesen Frauen erhobenen Anschuldigungen reichen von sexueller Belästigung bis Vergewaltigung. Die Vereinbarung muss noch von allen Parteien unterzeichnet und von einem Gericht genehmigt werden.
Weinsteins Fluchtgefahr
Nachdem Harvey Weinsteins elektronische Fussfessel in den vergangenen Monaten wiederholt kein Signal gesendet hat, ist Richter James Burke zu einer neuen Einschätzung gelangt, was den Umfang der Fluchtgefahr bei Weinstein betrifft. Er erhöhte Weinsteins Kaution von einer auf zwei Millionen Dollar. Die Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche eine drastische Erhöhung auf sogar fünf Millionen Dollar gefordert.
Laut dem US-Webportal «TMZ» muss Weinstein dafür keinerlei Schuld eingestehen. Auch muss Weinstein die Entschädigungen laut «TMZ» nicht selber bezahlen. Dies werden die Versicherer seines bankrotten früheren Filmstudios übernehmen.
Weinstein muss sich dennoch strafrechtlich verantworten: Der im Januar geplante Prozess in New York betrifft zwei Fälle, die von der Vereinbarung ausgeschlossen sind.