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- 30.09.2014
- Aktuelles
Die acht in der EAA zusammengeschlossenen nationalen humanitären Organisationen haben sich in Stockholm, Schweden zu ihrer Jahresversammlung getroffen.
Die EAA diskutierte u.a. über die Kriterien für die Lancierung eines Aufrufs, die Zunahme von Krisen und die daraus resultierende Verwässerung der Aufrufe, über die Zusammenarbeit mit den Medien, die Wahl von Partnerhilfswerken und die Zertifizierung der humanitären Arbeit. Ebenfalls besprochen wurde die Notwendigkeit, bei der Lancierung von neuen Aufrufen die sozialen Medien einzubeziehen.
Der Verbund der Allianzen, der in Europa und in Kanada Millionen von Spenderinnen und Spendern repräsentiert, möchte seine Überzeugungskraft gegenüber grossen Akteuren des Webs nutzen, um mit ihnen bei Solidaritätsaufrufen auf deren Plattformen die besten Bedingungen auszuhandeln.
Während des Treffens wurden auch die verschiedenen bevorstehenden «Jahrestage» behandelt: ein Jahr seit dem Taifun Haiyan, fünf Jahre seit dem Erdbeben in Haiti, zehn Jahre seit dem Tsunami in Südostasien. Mehrere Mitgliederländer planen in verschiedener Weise über diese Katastrophen zu berichten (z.B. anhand von Studien, Texten im Internet, Pressereisen usw.). Ausserdem können weitere Dokumente wie Fotos, Videos, Studien usw. unter den einzelnen Gruppen ausgetauscht werden.
Des Weiteren arbeitet die EAA an der Entwicklung einer Website, um ihre Aktivitäten und die ihrer Mitglieder zu beschreiben.
Von 2014 bis 2015 hat Catherine Baud-Lavigne, die stellvertretende Direktorin der Glückskette, den Vorsitz; das Ko-Präsidium führt die deutsche Organisation Aktion Deutschland Hilft.