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Solaranlage
Dank der thermischen Solaranlage kann ein grosser Teil der benötigten Wärme mittels Sonnenenergie gewonnen werden:
Rückblickend hier ein Bericht zum Zeitpunkt der Planung:
Sanierung von Heizung und Warmwasseraufbereitung und Ergänzung durch zwei thermische Solaranlagen
1 Ausgangslage und Ist-Zustand
Die Heizungs- und Warmwasserinstallationen stammen aus 2 Epochen: aus Zeiten der Ölheizung 1957 und aus Zeiten der Umstellung auf Fernwärme ca. 1975. Die Anlagen sind generell sanierungsbedürftig, Vor allem die Wärmeverluste der Warmwasseraufbereitung sind gross. Vermehrt fallen Reparaturen an. Auch die elektrischen Installationen sowie Steuerung und Regelungen sind störanfällig und sollten ersetzt werden. Die notwendige Heizleistung der Gebäude hat in den letzten Jahren abgenommen. Die technischen Anschlussbedingungen der IWB können nicht mehr erfüllt werden.
2 Idee, Konzept, Funktion
Der Vorstand hat beschlossen, die beiden Heizzentralen Belforterstr. 117 und Felsplattenstr. 37 umfassend zu sanieren und wenn möglich durch 2 Solaranlagen zu ergänzen. Er hat dem Ingenieurbüro BITTERLI ENERGIETECHNIK, Liestal den Auftrag erteilt, ein Sanierungskonzept und eine Kostenschätzung zu erarbeiten. Darauf basierend ist jetzt die Gesamtplanung mit folgendem Konzept im Gange:
- Neue Fernwärme-Hausstationen mit allen notwendigen Regeleinrichtungen
- Warmwasserspeicher von der Fernheizung aufgeladen
- Warmwasserspeicher von den Sonnenkollektoren aufgeladen
- Neue Heizungs- und Warmwasserleitungen im Bereich der Zentralen
Die Sonnenkollektoren werden auf den Süd-Ost-Dächern der Gebäude Belforterstr. 117 (50 m2 Fläche) und Felsplattenstr. 37 (100 m2 Fläche) montiert. Sie dienen der Vorwärmung des Warmwassers (Trinkwasser) auf 20 - 600 C. Die Differenz wird durch Fernwärme erbracht. Als Bezüger und Bezügerinnen spüren sie (leider) nichts von der umweltfreundlichen Sonnenenergie. Der solare Anteil an der Warmwasseraufbereitung beträgt rund 30%, was einer Menge von 10’000 l Oel pro Jahr entsprechen würde. Die beiden Anlagen werden zu den grössten in der NW-Schweiz gehören. Sonnenenergie ist erneuerbar, frei von jeder Emission und kann praktisch überall genutzt werden. Die graue Energie zur Herstellung der Kollektoren und Installationen ist in nur 1 Jahr durch den Solarertrag zurückgewonnen. Durch die zugesicherten Förderbeiträge von Bund und Kanton sind die Wärmekosten ab Sonne praktisch gleich hoch wie für Fernwärme.
Die budgetierten Gesamtkosten für Heizung, Warmwasseraufbereitung und Solaranlagen belaufen sich auf rund Fr. 500’000.--, die Beiträge (Subventionen) an die Solaranlagen machen rund Fr. 100’000.— aus ( einmaliger Beitrag ).
3 Bauablauf, Termine
Es ist vorgesehen die Heizzentralen nacheinander zu sanieren. Es werden dazu je etwa 4 Wochen benötigt. Gleichzeitig werden die Solaranlagen montiert. Begonnen wird nach der Heizperiode im Juni 2000. Während des Umbaus wird das Warmwasser mit einem Provisorium und einer mobilen Heizzentrale aufbereitet, so dass die Unterbrüche auf ein Minimum von 1-2 Tagen begrenzt sind. Für eine bessere Zugänglichkeit sowohl bei der Demontage wie auch für die Montage der Apparate werden an beiden Orten Montageöffnungen geschaffen, die auch später wieder verwendet werden können.
Die Gesamtplanung und Bauleitung für Heizung, Sanitär, Elektro- und Bauarbeiten erfolgt durch das Ingenieurbüro
BITTERLI ENERGIETECHNIK