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Ein entsprechender Vorstoss der Provinz Northern Territory zur Genehmigung solcher Angebote an zahlungskräftige Grosstierjäger werde abgelehnt.
Mehr Einnahmen für lokale Bevölkerung
Bei den Safaris hätten nach den Plänen der Provinzregierung Leistenkrokodile gejagt werden sollen. Da die grösste lebende Krokodilart auch im Salzwasser leben kann, werden die Tiere in Australien gern «salties» genannt. Die Organisation von Safaris zur «Saltie»-Jagd, die von Tierschützern vehement abgelehnt wird, ist ein Dauerbrenner in der australischen öffentlichen Debatte.
Die Befürworter der Safaris argumentieren unter anderem, dass durch solche bezahlten Jagden die ärmliche Bevölkerung vor Ort zusätzliche Einnahmen erzielen könne. Ausserdem würden jährlich ohnehin rund 500 Krokodile dieser Art erlegt.
Bestände gut erholt
«Greg Hunt hört nicht auf die richtigen Leute», zeigte sich die zuständige Ressortministerin des Northern Territory, Bess Price, enttäuscht. Der Minister solle «auf die Leute vor Ort, im Busch» hören.
Seit den 70er Jahren, als die Leistenkrokodile unter Schutz gestellt wurden, haben sich die Bestände bestens entwickelt. Derzeit werden in Australien rund 150'000 «Salties» gezählt. Diese Krokodile können bis zu sieben Meter lang werden und ein Gewicht von mehr als einer Tonne haben. Etwa ein bis zwei Mal im Jahr werden Menschen durch Leistenkrokodile getötet.