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Gemeinsam mit dem amerikanischen Branchenverband hat Deutsch LA eine Studie gemacht und herausgefunden: 30% der Angestellten wollen ihre Agentur innerhalb des nächsten Jahres verlassen. Kim Getty und Mike Sheldon präsentierten in Cannes einige Ansätze, die Deutsch LA verfolgt, um gute Leute in der Agentur zu halten.
Neben einer "No Assholes Policy" seien dabei in erster Linie Verantwortung und Unabhängigkeit wichtig: Bei Deutsch LA wird nicht in grossen, vernetzten Teams gearbeitet, sondern in kleinen "SWAT Teams" mit 5-7 Personen. "Act like a small agency, and you will get big."
Eine weiterer Insight: Kreative wollen sich wie Entrepreneure fühlen, auch wenn sie in einer Agentur arbeiten. "Idea Ownership" sei deshalb zentral: wenn jemand eine Idee hat, soll er dafür auch entsprechend honoriert werden. Bei Deutsch ist es sogar möglich, eine private Business-Idee zu verfolgen und dabei in Marketingbelangen von der eigenen Agentur unterstützt zu werden. Dabei wird man behandelt wie ein ganz normaler Agentur-Account – und bekommt auch die entsprechenden Ressourcen.
Und auf die Frage, wie er den Zusammenhalt innerhalb der Agentur fördere, hatte Deutsch-CEO Mike Sheldon übrigens eine ganz einfache Antwort: "Drinking Alcohol".