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Denn bereits die bisher bestehenden fossilen Infrastrukturen wie Heizungen oder Verkehr erlaubten es nicht mehr, die Klimaziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. "Für das Klima ist das fatal", sagte Fischlin in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit den Tamedia-Zeitungen. "Die Vertragsstaaten des Pariser Klimaabkommens müssten eigentlich in den nächsten Jahren alles Machbare unternehmen, damit die Emissionen insgesamt endlich sinken. Das Zeitfenster zum Handeln schliesst sich allmählich."
Die weltweiten Emissionen müssten ab spätestens 2025 sinken. Sonst werde es allgemein schwierig, die Klimaziele zu erfüllen. "Kommt hinzu, dass es für ärmere Staaten dann noch schwieriger wird, sich zu entwickeln", so Fischlin. "Die Schäden durch häufigere Extremereignisse wie Hitzewellen oder Hochwasser schwächen diese Länder so stark, dass früher oder später die wirtschaftliche Entwicklung verunmöglicht wird."
Der Weltklimarat IPCC legt am Montag den Synthesebericht seines neuen Sachstandberichts vor. Darin fasst er zusammen, welche Ursachen und drastischen Folgen die Erderwärmung hat und was die Menschheit dagegen unternehmen kann. Die Beartungen dazu fanden in Interlaken BE statt.
(sda)