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Unsere Basis
Wir orientieren uns (I) an tiefenpsychologischen sowie bindungs-theoretischen Vorstellungen von werdender Mutterschaft und Vaterschaft; des weiteren integrieren wir (II) das Wissen über Beziehungsprozesse zwischen der (werdenden) Mutter und ihrem Kind (Dyade) sowie im (werdenden) Dreieck zwischen Vater, Mutter und Kind (Triade); dazu kommt (III) der Einbezug körpernaher Erlebensprozesse, wie sie aus der körperorientierten Psychotherapie (z.B. nach G. Downing) bekannt sind.
Darüber hinaus beziehen wir uns (IV) auf das Modell Lebender Systeme (inklusive ihrer Systemebenen und deren Kommunikation untereinander), wie es in der Theorie der Humanmedizin (Th. v. Uexküll, W. Wesiack) dargelegt wird; eng damit verbunden ist die Vorstellung von der Bedeutung einer Hilfreichen Umwelt.
Ausserdem nutzen wir (V) die Erkenntnisse, die die Evidenz-Basierte Medizin (auf die sich die Medizin der modernen Zeit beruft) auf der Basis des naturwissenschaftlich-objektivistischen Ansatzes gewonnen hat. Während das Modell von den Lebenden Systemen den Menschen als ein mit sich selbst und seiner Umwelt kommunizierendes Wesen sieht, in das man sich – im Sinne eines «Beziehungspartners» – «kommunikativ» einfühlen kann, versteht das Modell der Evidenz-Basierten Medizin den Menschen als ein System, in das man – aus der Position eines «Beobachters» – auf der Basis physikalischer und chemischer Modelle «eingreifen» kann.
Der MENSCH als LEBENDES SYSTEM im Kontext
EVIDENZ-BASIERTER MEDIZIN – KOMMUNIKATION & EINGRIFF