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Resilienz |Resiliẹnz|, die Substantiv, feminin als Gegenbegriff zur „Vulnerabilität“ (Verwundbarkeit)
Resilienz ist die Fähigkeit, sich mit Veränderungen auseinanderzusetzen und weiter zu entwickeln; nach einem Schock wieder in den normalen Zustand zurückzuspringen.
ist ein Maß dafür, wie viel Störung (wie Stürme, Feuer oder Schadstoffe) ein Ökosystem verarbeiten kann, ohne in einen qualitativ unterschiedlichen Zustand zu wechseln. Es ist die Fähigkeit eines Systems, Stößen und Überraschungen standzuhalten und sich selbst zu reparieren, wenn es beschädigt ist.
ist die Fähigkeit von Gesellschaften dem Stress durch Umwälzungen in sozialen, wirtschaftlichen politischen Rahmenbedingungen zu widerstehen, sich von weitgreifenden Veränderungen zu erholen.
„Letzten Endes geht es um eine Erhöhung der Resilienz von Gesellschaften, also das Unabhängig-Werden vom Vorhandensein permanenten Wirtschaftswachstums. Ein System, das nur funktioniert, wenn es dauernd wächst, und kollabiert, sobald Wachstum ausbleibt, ist weder sozial noch ökonomisch nachhaltig.“
Wege aus der Wachstumsgesellschaft / Harald Welzer & Klaus Wiegandt