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Hintergrundinformationen zur Schweizer Beteiligung am Erasmus-Programm
Das Erasmus-Programm wurde 1987 ins Leben gerufen und hat zum Ziel, die Studierendenmobilität und die Zusammenarbeit zwischen den europäischen Hochschulen zu fördern. Die Schweiz war von 1992 bis 1995 sowie 2011 bis 2014 Vollmitglied des Programms.
Infolge der Abstimmung über die Zuwanderung im Februar 2014 hat die EU die Verhandlungen über die Teilnahme der Schweiz an Erasmus+ sistiert und die Schweiz in den Status eines Drittstaates zurückgesetzt. Im März 2014 beschloss der Bundesrat, eine Übergangslösung zu erarbeiten, die erneut eine indirekte Teilnahme der Schweiz am Erasmus-Programm ermöglicht. Die Schweizer Lösung läuft unter dem Titel Swiss-European Mobility Programme (SEMP) und orientiert sich in den Grundsätzen und Abläufen am Erasmus-Programm. 2021 beginnt eine neue Programmgeneration des europäischen Bildungsprogramms, an welchem eine zukünftige direkte Teilnahme von der Schweiz und der UZH angestrebt wird.
Erasmus+ besteht aus den sogenannten Key Action 1 „Mobilität“, Key Action 2 „Internationale Kooperationen“ und Key Action 3 „Policy Support“. Während die Key Action 1 mehrheitlich durch SEMP abgedeckt wird, ist eine Teilnahme der Schweiz als Drittland an Key Actions 2 und 3 nicht oder nur eingeschränkt möglich. Bei Interesse an der Mitarbeit in einem internationalen Projekt stellt die Abteilung Global Student Experience Informationen zum internen Vorgehen an der UZH zur Verfügung.