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Der Eisvogel verrät seine Anwesenheit meist dadurch, dass er tief über das Wasser fliegt und einen scharfen Ruf ausstösst («thit» oder «ti-it»). Der Eisvogel ist am pfeilschnellen Flug und dem leuchtend hellblau gefärbten Rückengefieder gut zu erkennen. An der Birs kann man ihn ganzjährig antreffen. Im Frühling, nachdem die letzten Hochwasser vorbei sind, brütet er in Erdhöhlen, die er in Steilwänden und Abbruchkanten entlang des Ufers selbst gräbt.
Ein zielsicherer Jäger
Der Eisvogel ernährt sich von Fischen, Wasserinsekten und deren Larven, Kleinkrebsen und Kaulquappen. Er kann Fische von bis neun Zentimetern Länge verschlingen. Die Jagdmethode des Eisvogels nennt man «Stosstauchen»: Der Vogel wartet auf einem geeigneten Ast und stürzt dann schräg nach unten kopfüber ins Wasser, wo er seine Beute packt.
In den letzten Jahren hat die Anzahl Eisvögel eher zugenommen. Deshalb gilt die Art in Europa zwar als «dezimiert», aber nicht mehr als akut bedroht.