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Die älteste Urkunde, in welcher dieser Name vorkommt, ist ein Spruchbrief von 1319. Ihm folgte ein Urbar von 1330. Sie schreiben denselben „Vilercella“ und bis auf Stiftsstatthalter Pater Michael Schlageter (1704-1786) haben fast alle uns bekannten Urkunden gleiche Schreibweise dieses Namens.
Schlageter selbst sagt bald Willerzell, bald Wiederzell. Es ist nämlich eine urkundliche Tatsache, dass nicht bloss bei dem alten Beinhause zu Einsiedeln, sondern auch in den Wäldern des Sihltales zahlreiche Einsiedler wohnten, welche das Leben der ersten Klosterbewohner, die Abt Eberhard in seiner Klostergemeinschaft sammelte, nachahmten und schon im ll. Jahrhundert einen aus-gezeichneten Ruf hatten.
Eine andere Deutung will den Namen Willerzell von „Willi-Zell“, Zelle des Willi oder Willifried herleiten. Damit ist aber nicht gesagt, dass der ganze Landstrich jenseits der Sihl immer Willerzell geheissen hat. Diesen Namen trug anfangs nur ein Teil des sogenannten „Bodens“. Denn das vorgenannte erste Urbar in der 1. Hälfte des 1. Jahrhunderts nennt in dortiger Landschaft sechs bewohnte Höfe, nämlich: Sulztal, Sunnenberg, Vilercella, Hof am Timbrenbach, Erlen und Schönbächli. Dass dann vielleicht später von diesem Hofe Vilercella die ganze Gegend ihren Namen erhielt, könnte seinen Grund darin haben, dass er in der Mitte lag und ohne Zweifel der älteste war.