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Erfolg der Zweitwohnungsinitiative und Stabübergabe an Vera Weber
Franz Weber lanciert 2006 die eidgenössische Volksinitiative gegen den uferlosen Bau von Zweitwohnungen, welche die Gemeinden gesetzlich verpichten will, höchstens 20 Prozent des gesamten Bauvolumens für Zweitwohnungen zur Verfügung zu stellen.
Dass die Zweitwohnungsinitiative sechs Jahre nach der Lancierung vom Schweizer Volk und einer Mehrheit der Kantone angenommen wird, ist der bisher grösste politische Erfolg der Fondation Franz Weber. Mit der genialen Kampagnenführung von Vera Weber und ihren sympathischen Auftritten auf allen Medienkanälen überzeugte sie die Mehrheit des Schweizervolkes. Der Abstimmungssieg bedeutet für sie die Übernahme des Lebenswerks ihres Vaters.
Seit 2014 präsidiert Vera Weber die Fondation Franz Weber und Helvetia Nostra in ihrem eigenen Stil, aber ganz im Sinn und Geist ihres Vaters. So sagte sie im Hinblick auf seinen 90. Geburtstag gegenüber der Schweizer Illustrierten (für die Franz Weber in seinen Journalistenjahren zahlreiche Beiträge verfasste): «Ich bin verantwortlich, dass man Franz Weber nicht vergisst. Er ist ein Teil der Schweizer Geschichte.»
Bild: Nach dem Abstimmungserfolg der Zweitwohnungsinitiative, übergaben Judith und Franz Weber die Leitung der Fondation und der Helvetia Nostra in die Hände ihrer Tochter Vera.