Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03170.jsonl.gz/1038

Als besonders gefährdete Personen gelten schwangere Frauen sowie erwachsene Personen, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind, mit bestimmten fortgeschrittenen chronischen Krankheiten. Dazu gehört z.B. Bluthochdruck mit Endorganschaden, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schwere chronische Atemwegserkrankungen, Zuckerkrankheit mit Spätkomplikationen, Erkrankungen/ Therapien, die das Immunsystem schwächen, Krebsbehandlung und sehr starkes Übergewicht (BMI > 40kg/m2). Eine klinische Beurteilung der Gefährdung im Einzelfall ist möglich. Arbeitnehmende machen ihre besondere Gefährdung durch eine persönliche Erklärung geltend. Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Attest (DOC, 66 kB, 29.01.2021) verlangen.
Das individuelles Risiko der besonders gefährdeten Personen ist bei den Massnahmen zu berücksichtigen. Für Sie sind zusätzliche Massnahmen gemäss Art. 27a in Covid-19-Verordnung 3 zu treffen.
Bevor der Arbeitgeber die vorgesehenen Massnahmen trifft, hört er die betroffenen Arbeitnehmenden an. Diese beschlossenen Massnahmen für den Gesundheitsschutz von besonders gefährdeten Personen müssen schriftlich dokumentiert werden.