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Atomenergie
Uran wird vorwiegend in Namibia, Australien, den USA, Kanada und Russland abgebaut.
Nur gerade 5% des Uranerzes kann jedoch für die Energieerzeugung genutzt werden. Die restlichen 95% werden als strahlendes Gestein unter freiem Himmel liegen gelassen. Der radioaktive Staub sowie das frei werdende Radon-Gas breiten sich über weite Gebiete aus.
Wie CO2-frei sind die AKWs wirklich?
In Namibia etwa arbeiten Uranminen neuerdings mit Erzen, die noch gerade 365 Gramm Uran pro Tonne Gestein enthalten. Da lässt sich erahnen, welche Energie nötig ist, um das Uran «herauszufiltern». bei 60 bis 160 Gramm CO2 pro Kilowattstunde. Umgerechnet auf aktuelle und geplante AKWs heisst das:
Das AKW Mühleberg liefert 2,7 Milliarden KWh Strom pro Jahr. Somit produziert es jährlich 162´000 Tonnen CO2 (bei 60 Gramm pro KWh). Oder gar 432´000 Tonnen (bei 160 Gramm pro KWh). · Neue Schweizer AKWs sollen die viereinhalbfache Leistung von Mühleberg haben. Das heisst, sie verursachen 729´000 (bei 60 Gramm) oder gar 1,95 Millionen Tonnen CO2 (bei 160 Gramm) pro Jahr.
Atomkraft ist nicht nur gefährliche Energie, sie kann sogar auch sehr schmutzige Energie sein.
Eines ist sicher: im Vergleich zu Wasser-, Wind-, Solarstrom und Biogasanlagen schneiden AKWs punkto CO2 schlecht ab.
Beznau I+II und Mühleberg gehören zu den weltweit ältesten Atomkraftwerken.
Wussten Sie schon…
dass die Uranvorräte weltweit nicht höher sind wie Oel und Gas.
d.h. Sie sind auch endlich wie diese und sind somit enormen Preissteigerungen ausgesetzt !
dass die fossilen Energien und die Atomenergie Milliarden-Subventionen erhalten?
Diese "alten" Energien werden direkt und indirekt gefördert.
Abgesehen vom EURATOM-Vertrag, in dessen Topf auch die Schweiz jährlich 24 Mio. Franken einzahlt - gibt es immer wieder Subventionen. Durch die mangelnde Internalisierung der externen Kosten können diese ebenfalls als Beihilfe gesehen werden, da der Staat und die Allgemeinheit diese Kosten (z.B. Umweltschäden) übernehmen muss.
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