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Mario Venzago vollendet Schuberts "Unvollendete"
Während seiner Tätigkeit am Fürstenhof in Detmold hatte sich Brahms intensiv mit Mozarts Serenaden beschäftigt; als erstes Ergebnis dieser Auseinandersetzung waren 1860 die beiden Serenaden op. 11 und op. 16 entstanden, wobei letztere durch Aussparung der ersten und zweiten Violinen den charakteristisch dunklen Klang von Mozarts Bläserserenaden atmet. Aussergewöhnliche Klangeffekte erzielte auch Frank Martin in seinem 1949 komponierten Konzert für gleich sieben Blasinstrumente, in dem Virtuosität und Spielfreude serenadengleich vorherrschen. In andere Klangregionen führt zum Abschluss dieses Konzertes Schuberts "Unvollendete" und zwar in einer vollendeten viersätzigen Fassung, da Mario Venzago überzeugt ist, dass Schubert die "Unvollendete" auf jeden Fall vollendet haben muss und die heute fehlenden Teile einfach verloren gegangen sind.18.45 Uhr
Konzerteinführung mit Mario Venzago und Lion Gallusser