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Das künstlerische Spektrum von Roman Tschabold reichte von Malereien und Zeichnungen über Lithografien, Gravuren, Holzschnitte, Skulpturen, Eisenplastiken und Keramiken bis hin zu Glasfenstern, Wandbildern sowie der Baugestaltung und Architektur.
Viele Werke befinden sich heute in öffentlichem Besitz, u a. der Eidgenossenschaft, des Kantons Bern, des Kunstmuseums Thun sowie der Einwohnergemeinde Steffisburg.
Insbesondere mit „Kunst am Bau“ schuf er in seiner Heimat dauerhafte Erinnerungen. Zum Beispiel mit dem Werk „Sgraffiti“ am Schulhaus Sonnenfeld in Steffisburg von 1951, mit der Engeldarstellung in der Aufbahrungshalle Steffisburg von 1958, dem Schönauschulhaus Steffisburg mit Heinrich Matter 1961 oder mit den Märchenszenen im Kindergarten Zelg in Steffisburg von 1967. Darüber hinaus zieren seine beeindruckenden Kolumbus Wandbilder seit 1954 das Sekundarschulhaus Steffisburg. Ein echtes Wahrzeichen von Thun wurde das Deckengemälde im Kirchtreppen-Pavillon Thun, der sogenannte „Thuner Himmel“, der 1959 entstand.
Roman Tschabold machte sich auch als Verfasser von zahlreichen Artikeln und Essays über Kunst und Malerkollegen einen Namen, wie z.B. am Pfingstsonntag 1963 mit der Radioansprache "Kunst und Künstler" oder mit diversen Ansprachen bei Vernissagen.