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Der Euro stieg im Gegenzug von 1,0860 USD vor der Pressekonferenz auf zuletzt 1,0896 USD, zwischenzeitlich war er bis auf 1,0906 USD gestiegen. Im vorherigen Tagesverlauf hatte der Euro zum Dollar in Erwartung der Steuerpläne zunächst nachgegeben.
Angesichts des grossen Wirbels, der um die Steuerpläne gemacht worden sei, seien die Ankündigungen nicht ausreichend gewesen, um die Finanzmärkte zu beeindrucken, kommentierte Neil Wilson vom Handelshaus ETX Capital.
Das Weisse Haus hatte während der abendlichen Pressekonferenz eine kurze Zusammenfassung der Steuerreformpläne veröffentlicht. Darin sind unter anderem genannt: eine Verringerung der Steuertarifstufen, Steuererleichterungen für Familien, die Senkung der Unternehmenssteuer auf 15 Prozent und eine Steuer zur Rückholung von im Ausland befindlichen Geldern.
Details zu den Plänen finden sich weder in der schriftlichen Zusammenfassung, noch wurden sie von Mnuchin oder Cohn genannt. Vielmehr würden Reformdetails zu einem "angemessenen Zeitpunkt" bekanntgegeben, sagte Regierungsberater Cohn.
Mnuchin sagte, man arbeite daran, die Pläne in Gesetzesform zu bringen. Die Steuerreform werde sich weitgehend durch Wirtschaftswachstum und entsprechend höhere Steuereinnahmen selbst finanzieren. Die Pläne sollen noch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Kongress umgesetzt werden.
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(AWP)