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«Habe ich eine Chance, einen Teil meines Kursgelds zurückzuerhalten?», wandte sich Gabi Rüegsegger an das Beobachter-Beratungszentrum. Monatelang hatte sie versucht, mit der Massagefachschule Cellsan AG ins Gespräch zu kommen. Ohne Erfolg. Was war passiert?
Gabi Rüegsegger hatte sich im Hinblick auf ihre Ausbildung zur Berufsmasseurin bei der Cellsan für einen medizinischen Theoriekurs angemeldet. Nach zwei Kursbesuchen musste sie sich überraschend einer Knieoperation unterziehen. Zuerst informierte sie die Schule über die Operation. Dann stellte sich heraus, dass ihr Knie trotz Operation nicht so rasch heilen würde.
Deshalb bat Gabi Rüegsegger die Schule, sie aus dem Kurs zu entlassen und ihr einen Teil des Kursgelds – rund 5500 Franken – zurückzuerstatten. Die Cellsan lehnte jedoch ab. Gabi Rüegsegger könne einen späteren Kurs besuchen, schlug die Schule vor.
Trotz regem Brief- und Telefonverkehr fand sich keine Lösung. Der Beobachter intervenierte und machte der Cellsan klar, dass sie bei einer Kündigung aus wichtigem Grund nicht das ganze Schulgeld behalten dürfe. Erfreuliches Resultat: Die Massagefachschule zahlte Gabi Rüegsegger 4500 Franken zurück.