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IAEO: nukleare Sicherheit Chinas geprüft
Auf Anfrage der chinesischen Regierung führte eine Expertengruppe der IAEO eine Mission des International Physical Protection Advisory Service (IPPAS) durch. Das Ziel der zwei Wochen dauernden IPPAS war die Überprüfung der gesetzgeberischen und regulatorischen Rahmenbedingungen für nukleare Sicherheit und der physische Schutz von Kernmaterial und nuklearer Einrichtungen. Die Experten besuchten zu diesem Zweck das Kernkraftwerk Fangjiashan in der chinesischen Provinz Zhejiang. Die Mission legte ebenfalls einen Schwerpunkt auf Chinas Umsetzung der Änderung des Übereinkommens über den physischen Schutz von Kernmaterial (Convention on the Physical Protection of Nuclear Material, CPPNM), die China 2009 ratifiziert hatte und die letztes Jahr in Kraft trat.
Das IPPAS-Team kam zum Schluss, dass China überzeugende und nachhaltige Aktivitäten im Bereich der nuklearen Sicherheit ausübt. Zudem beobachtete es eine Anzahl guter Praktiken und machte Empfehlungen und Vorschläge zur weiteren Verstärkung der nuklearen Sicherheit in China.
77. IPPAS-Mission der IAEO
Die IAEO hat seit Beginn der IPPAS-Missionen im Jahr 1995 insgesamt 77 solche Missionen durchgeführt. China war der 48. Mitgliedsstaat, den die IAEO besuchte.