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Risikomanagement und Outsourcing Entscheidung müssen Hand in Hand gehen. Outsourcing von Geschäftsprozessen und von Funktionen ist erheblich am steigen. Funktionen wie die Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) werden häufig mit dem Ziel einer Kostenreduzierung und Maximierungsrentabilität ausgelagert. Dabei werden die ICT Ausfallrisiken oftmals zu wenig genau identifiziert.
Outsourcing von Geschäftsprozessen erfolgt nicht nur durch grosse Organisationen. Auch der Umfang von Outsourcings durch kleine und mittlere Unternehmen ist im Zunehmen. Viele argumentieren, dass mit dem Internet ein Outsourcing vieler Unternehmensfunktionen ermöglicht wird, die früher nicht auslagert werden konnten.
So wird die Entscheidung "Auszulagern" mit der Absicht gemanaged, mehrere Risiken, einschliesslich der Risiken, die mit der Zunahme der Arbeit und anderer Prozesskosten verbunden sind. Wenn das Management auf Risikoreduzierungen unter Verwendung einer „Silo-ansässigen“ Annäherung fokussiert, laufen sie möglicherweise Gefahr, die neuen Risiken nicht zu identifizieren und zu managen, die durch die Outsourcingentscheidung geschaffen werden. In einigen Fällen sind möglicherweise die neue Risiken nicht bedeutend, wenn sie einzeln betrachtet werden; jedoch, wenn sie auf andere Risikobereiche einwirken, sind diese möglicherweise insgesamt sehr hoch. Zuletzt kann es durchaus sein, dass möglicherweise die Unternehmensentscheidung Outsourcing einzugehen das Gesamtrisikoportfolio des Unternehmens sehr negativ beeinflusst.
Das unternehmensweite Risikomanagement (auch als ERM bezeichnet: „Enterprise Risk Management") ist ein wachsendes Geschäftsparadigma. Schliesslich versucht ein unternehmensweites Risikomanagement (ERM), Risiken innerhalb eines akzeptablen Niveaus für Organisationseinheiten und einschliesslich Aktionäre zu managen. Risiken, die mit Outsourcingentscheidungen verbunden sind, sind im Rahmen eines unternehmensweiten Risikomanagement zu betrachten. ERM versucht alle mit dem Outsourcing bedeutenden Risiken zu identifizieren, zu beurteilen und zu managen.
Die auszulagernde Entscheidung schafft möglicherweise neue Risiken zur Strategie, dem Markt, Operationen, Finanzierung, Humankapital, ICT, Legal/ Compliance und für das Image. Betrachten wir die folgenden Risikobereiche, die möglicherweise durch ein Outsourcing beeinflusst werden:
Strategie- und Marktrisiken
Outsourcing-Hauptgeschäftfunktionen, wie die Kundenbetreuung können möglicherweise die Strategie und den Markt bedrohen, wenn ungenügend kommuniziert wird oder beispielsweise und schlechte Produkte oder Qualität geliefert wird.
Betriebsrisiken
Ausgelagerte Prozessabläufe der Supply Chain Prozesse zu den weniger effizienten Verkäufern beeinflussen möglicherweise die Produktion und Lieferung.
Finanzielle Risiken
Viele versteckte Kosten sind mit Outsourcing verbunden, einschliesslich Trainings- und Infrastrukturwartung.
Humankapital-Risiken
Streitigkeiten mit Arbeiterverbänden und anderen Angestelltengruppen treten möglicherweise auf, wenn Jobs nach der Auslagerung verloren gehen.
ICT-Risiken
Mit vielen Outsourcing-Anforderungen, die vom Internet-Zugang abhängig sind, werden neue Verfügbarkeits-, Integritäts- und Vertraulichkeitsrisiken geschaffen. Der Bedarf an einer ausreichend sicheren und redundanten ICT-Infrastuktur wird somit zu einem "Muss".
Legal / Compliance
Rechtliche Fragestellungen betreffend Datenschutz und Privatsphäre, die Vertraulichkeit und die Sicherheit von Geschäftsvorgängen erhöhen sich möglicherweise.
Reputations-Risiken
Negative Ereignisse beispielsweise in den USA, die mit Outsourcing verbunden sind, beeinflussen möglicherweise das Gesamtansehen eines Unternehmens.
Das Outsourcing führt meistens zu diesen erwähnten Risiken. Ausserdem entstehen möglicherweise bestimmte Risiken für mehrere Unternehmenseinheiten, die das Risiko-Portfolio für das Unternehmen exponential negativ beeinflusen. So kann man einen Lösungsansatz mit Enterprise Risk Management (ERM) für alle Auslagerungsentscheidungen rechtfertigen. Das unternehmensweite Risikomanagement hilft möglicherweise dem Management und dem Verwaltungsrat, den Erwartungen gerecht zu werden.