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"Die Ergebnisse haben nicht gebracht, was wir erwartet haben", sagte Konzernchef John Lechleiter in einem Statement. "Wir sind enttäuscht mit Blick auf die Millionen von Menschen, die auf eine geeignete Behandlung warten." Eli Lilly hat nach eigenen Angaben noch nicht entschieden, wie es mit Solanezumab nun weiter gehen soll, bekannte sich aber generell zur Alzheimer-Forschung. "Unser Portfolio beinhaltet noch andere vielversprechende Ansätze", so Lechleiter. Der Rückschlag dürfte für das Unternehmen nach eigener Einschätzung Kosten von 150 Millionen Dollar vor Steuern verursachen.
Mitte Dezember will Lilly nun eine überarbeitete Prognose für das Gesamtjahr und einen Ausblick für 2017 veröffentlichen. Viele Arzneimittelhersteller sind auf der Suche nach einem Mittel, mit dem Alzheimer aufgehalten oder zumindest gebremst werden kann, bisher gibt es noch nichts. Viele Ansätze wurden verworfen, in den vergangenen Jahren gab es wieder neue Hoffnungen. Weltweit sind 40 Millionen Menschen betroffen, angesichts der älter werdenden Gesellschaft dürften es in Zukunft noch mehr werden./nmu/enl
(AWP)