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Chair Airlines
Die Geschichte
Chair Airlines ist eine Schweizer Fluggesellschaft mit Sitz in Opfikon und Basis auf dem Flughafen Zürich.
Die Gründung
Chair Airlines wurde im August 2014 unter der Marke Germania Flug als Aktiengesellschaft durch Schweizer Investoren (60%) und die deutsche Germania Fluggesellschaft (40%) gegründet. Nach dem Erstflug am 26. März 2015 flog die Germania Flug für den Schweizer Reisekonzern Hotelplan Suisse im Sommerflugplan 2015 zu 13 Badeferienzielen in Europa und Nordafrika. Darüber hinaus flog die Airline für Air Prishtina nach Pristina und Skopje. Ende August 2015 wurde bekannt, dass Hotelplan die Zusammenarbeit mit der Germania Flug zum 31. Oktober 2015 gekündigt hat. Der annullierte Vertrag galt bis einschliesslich Winter 2015/2016. Infolgedessen leitete die Germania Flug gerichtliche Schritte gegen die ihrer Meinung nach vertragswidrige Kündigung ein. Schliesslich wurde die Beschwerde im Mai 2018 vom Bundesgericht abgewiesen. Im Oktober 2015 wurde eine Airbus A321 der deutschen Germania übernommen, die unter anderem für die Air Prishtina auf der Strecke zwischen Pristina und Skopje eingesetzt wird. Ab Sommer 2016 waren Linienflüge zu 20 unterschiedlichen europäischen Destinationen geplant. Im Mai 2018 gab Germania Flug bekannt, ihre Flotte durch einen Airbus A319-100 der Bulgarian Eagle zu verstärken. Im Oktober 2018 wurde bekanntgegeben, dass man im Sommer 2019 weiter expandieren und dafür die Flotte auf insgesamt fünf Maschinen vergrössern werde.
Insolvenz der Muttergesellschaft Germania
Ende 2018 kam die deutsche Germania in finanzielle Schwierigkeiten, weswegen Hotelplan Suisse die Sitzplatzbuchungen im Januar 2019 bei der Germania Flug einstellte. Nach der Erklärung der Insolvenz der deutschen Gesellschaft Anfang Februar 2019 konnte die Schweizer Gesellschaft zunächst weiterfliegen. Mitte Februar übernahm die Air-Prishtina-Chefin Leyla Ibrahimi-Salahi Germania Flug vollständig, inklusive des bislang von der gemeinsamen Muttergesellschaft Germania Beteiligungsgesellschaft gehaltenen Anteils. Als Teil der Neuausrichtung wird auch ein Markenwechsel angestrebt.