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V I T A
Nach meinem Studium der Gesellschaftswissenschaften und Russisch
in München und Marburg/Lahn arbeitete ich zunächst als freie
Übersetzerin für russische Literatur (Neuübersetzung von Dostojewskijs
Schuld und Sühne für den Goldmann Verlag, München 1980,
Übersetzungen von Texten Andrej Sacharows, dtv 1981);
in den 1980er-Jahren dann als Lektorin für wissenschaftliche Texte
an einem Max-Planck-Institut in München. Hier wurde ich zur
Betriebsratsvorsitzenden gewählt und war Mitglied des Gesamtbetriebsrats
der Max-Planck-Gesellschaft.
In der Schweiz begann ich als freie Lektorin im
Sachbuchbereich verschiedener Verlage zu arbeiten
und gründete mit Dagmar Schifferli das Kulturbüro k&s.
Hinzu kam für einige Jahre eine Tätigkeit an Fachhochschulen, Dagmar Schifferli
Höheren Fachschulen und anderen Institutionen als Dozentin für
soziologische Fragestellungen im Sozialbereich.
Gemeinsam mit einigen Lyrikerinnen gründete ich die
Lyrikgruppe DIE ALLYREN, die einige Jahre Bestand hatte.
Unsere einzeln und gemeinsam publizierten Lyrikbände sind
in der edition k&s erschienen. Die auf der dortigen Website
aufgeführten Publikationen sind jetzt über das Kulturbüro zu beziehen.
Mein Interesse an gesellschaftswissenschaftlichen Themen hat sich über mein
Studium hinaus erhalten, so dass ich mich vor allem der Frauenforschung
2005 veröffentlichte ich eine Studie zu der in ihrer Zeit
berühmten Historikerin, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin
Meta von Salis-Marschlins (1855–1929)
und Friedrich Nietzsche, mit dem sie u.a. die Sommer 1887
und 1888 in Sils Maria verbrachte. Ihr Hauskauf in
W e i m a r
sorgte dafür, dass Nietzsche auch später in würdiger
Umgebung gepflegt werden konnte.
Dieses Haus entwickelte sich schließlich zum
weltberühmten Nietzsche-Archiv.
Titelbild der Studie
Meta v. Salis als ca. Zwanzigjährige
Seit einiger Zeit schreibe ich für ausgewählte Medien
Rezensionen zu Büchern aus sozialwissenschaftlichem und
Ferner leite ich seit 2010 wieder den Schreibtisch des Vereins
Netzwerks schreibender Frauen,femscript, in Zürich, für den ich
auch wieder im Vorstand tätig bin. Die Schreibtische in den
verschiedenen Städten dienen den Mitgliedern zur Diskussion
eigener Texte.
Zusätzlich zur Mitgliedschaft in femscript.ch bin ich seit 1995
Mitglied des PEN-Zentrums (im Vorstand 2007–2010).