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(S.L.) Würde Pensylvania, die letztjährige Seriensiegerin und Spezialistin auf der Meilendistanz im Prix de Vitesse der Dreijährigen auf die Siegstrasse zurückkehren? Oder würden Vivace du Martza und Vitesse du Val ihre Fortschritte bestätigen? Diese Frage war schnell beantwortet, da Pensylvania bereits kurz nach dem Start fehlerhaft war und disqualifziert werden musste. So brachte Renaud Pujol mit Vivace du Martza aus der Ecurie du Martza diesen 15 000er auf sein Konto. Für die Gros Grain-Tochter von Julia du Martza war es der erste Grand Prix-Sieg in ihrer Karriere aber bereits der dritte Vollerfolg in dieser Saison. Er fiel gegen Vitesse du Val äusserst knapp aus, die beiden kämpften klar vor dem Rest um den Sieg.
Im einleitenden Rennen patzerten der Favorit Rapace Charentais sowie Rapide de Beaulieu am Start, während Saphir de l'Ain am besten wegkam. Dahinter lag Tainac, bis der französische Gast Saxo Fleuri an Saphir de l'Ain heranging und Ausgangs der letzten Gegenseite in Front ging. Nun war auch Tainac zur Stelle, der im Einlauf angriff und für einen Moment auf gleicher Höhe wie Saxo Fleuri war. Dieser wehrte sich aber mit seinem Trainer Gérard Aubry im Sulky erfolgreich. Roméo de Combourg holte sich das dritte Geld.
Nachdem Tom Fox an der Spitze liegend eingangs des ersten Bogens angesprungen war, befand sich der Totofavorit Tino de Lou in Front des Rennens für 4- bis 5-jährige Pferde. Urban Cocktail versuchte ihm diese Position im zweiten Bogen streitig zu machen, doch Adrian Burger hielt dagegen. In der Gegenseite rückten die mit Zulagen gestarteten Uranus des Chaumes und Uka des Chaumes auf, doch Tino de Lou behielt die Spitze. Im Einlauf zündete Ulysse du Martza den Turbo, schlängelte sich zwischen den Konkurrenten durch und wurde Zweiter vor Uka des Chaumes.
Dank einem perfekt getimten Schlussangriff gewann Paganini mit Evelyne Fankhauser im Sulky das 1609-Meter-Rennen. Silas versuchte sein Heil in der Flucht und kam mit einem komfortablen Vorsprung in den Einlauf. Doch nun griffen Ouragon Sirocco, Swiss Fox, Racing Fox, die lange keine Lücke fand und ganz aussen Paganini an. Dieser gewann als 21 : 1-Aussenseiter in 1:15.0.
Mit einem ausgezeichneten Start legte Quenzo de Guez den Grundstein zu seinem Erfolg über die beiden Favoriten Phénix du Tarn und Pachmina de Lucle. Er übernahm sofort von Quirinus Vert die Spitze und kontrollierte von da aus das Geschehen souverän. Ausgangs des letzten Bogens verschäfte Jean-Bernard Matthey mit Quenzo de Guez das Tempo, sodass Phénix du Tarn trotz seines vehementen Schlussangriffs keine Siegchance mehr hatte.
Einen Favoriteneinlauf schien es in der ersten Abteilung des Amateurrennens zu geben, wo Patricia Felber mit Opéra House die Initiative ergriff. Das Paar kam als überlegene Leader in den Einlauf und wies den Schlussangriff von Mignard mühelos ab. Gegen diese beiden Pferde gab es eine Ex-officio-Untersuchung, nach welcher Opéra House disqualifziert wurde. So erbten Mignard und Pamina Hiltebrand den Sieg, die klar vor Owens d'Em die Linie kreuzten.
In der zweiten Abteilung wiederholte Orélius Gentil mit Besitzer Erhard Schneider seinen kürzlichen Sieg. Das Paar übernahm nach dem ersten Bogen die Spitze und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Orélius Gentil gewann leicht gegen Passe Passe, der das Verfolgerfeld angeführt hatte und gegen Heros Champ, der lange keinen Rücken gefunden hatte.