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Der Silvrettagletscher – Zeuge der Klimaveränderung
In den Alpen gibt es über 5000 Gletscher, einer davon ist der Silvrettagletscher. Der Silvrettagletscher ist ungefähr drei Kilometer lang und einen Kilometer breit. Seit die ETH Zürich 1956 anfing Daten aufzunehmen, ist der Gletscher bis ins Jahr 2011 328 Meter zurückgegangen. Das ist nicht nur für das Landschaftsbild schade, sondern kann auch katastrophale Folgen mit sich führen: Wenn die jährliche Durchschnittstemperatur weiterhin ansteigt, wird es auch im Winter immer mehr regnen statt schneien. Der Silvrettagletscher wird die Niederschläge nicht mehr speichern können und das Wasser wird ungebremst durch den Verstanclabach, einen Quellbach der Landquart, fliessen. Im Winter würde das in Klosters immer öfters zu Hochwasser wie im Jahre 2005 und zu Schlammlawinen führen. Im Sommer jedoch wäre die Landquart nur noch ein trockenes Bachbett, da kein Schmelzwasser mehr vom Silvrettagletscher hinunterfliessen würde.