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Der Freiburger Fussballverband FFV hat gestern auf die gravierenden Vorkommnisse reagiert, die sich am Wochenende im Zusammenhang mit dem Abbruch des 4.-Liga-Spieles zwischen dem FC Freiburg IIa und dem FC Villars-sur-Glâne II ereignet hatten (siehe FN vom Mittwoch). Die Disziplinarkommission des FFV hat entschieden, besagte Mannschaft des FC Freiburg mit sofortiger Wirkung aus der 4.-Liga-Meisterschaft auszuschliessen. «Solche Vorfälle (zwei Angriffe auf einen Schiedsrichter innerhalb einer Woche, unsportliches Verhalten seitens Spieler und Zuschauer–vom gleichen Verein herrührend) sind auf keine Art und Weise tolerierbar», begründet der Freiburger Fussballverband seine Massnahme.
Disziplinarverfahren gegen die Spieler
Die bereits ausgetragenen Begegnungen des FC Freiburg IIa werden annulliert und mit null Punkten und null Toren gewertet. Des Weiteren hat der Verband die gewalttätigen Spieler gesperrt und ein Disziplinarverfahren gegen sie eingeleitet. Endgültige Entscheide würden nach Abschluss der Untersuchungen getroffen, schreibt der Verband.
Letzten Samstag hatte ein Spieler des FC Freiburg IIa in der Nachspielzeit der 4.-Liga-Partie gegen Villars-sur-Glâne II den Schiedsrichter niedergeschlagen, weil er eine rote Karte erhalten hatte. Der Unparteiische musste daraufhin mit Lähmungserscheinungen an den Händen ins Spital eingeliefert werden. Bereits in der Woche davor hatte ein Spieler der 4.-Liga-Mannschaft des FC Freiburg IIb den Schiedsrichter attackiert. Dafür wurde die Mannschaft mit dem Abzug von vier Punkten bestraft. Christophe Fragnière, Präsident des FC Freiburg, war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.