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Die zum Netz der cluniazensischen Stätten Europas gehörende Kirche wird seit 1228 unter dem Namen «Saint-Pierre» erwähnt. Die Geschichte des mehrmals umgebauten Gotteshauses ist nicht belegt; nur das Alter der datierten Glocken ist bekannt. Für Besichtigungen wendet man sich an die Gemeinde.
Im Jahr 1294 vereint der Abt von Cluny das Haus Saint-Michel de Baulmes auf unbefristete Zeit mit dem Kloster von Payerne. Im Lauf des 15. Jh. verfallen die Bauten trotz dieser direkten Verbindung. Als die Berner 1536 die Waadt erobern, lösen sie das vermutlich stark verwahrloste Priorat Baulmes auf.
1821 und 1870 wird die Kirche grundlegend umgebaut. Nur der Glockenturm mit seinen gotischen Fenstern und dem Spitzbogen weist noch Spuren des ursprünglichen Bauwerks auf. Der genaue Standort des Priorats ist nicht bekannt.
Im Dorf Baulmes kann man ausserdem das Ortsmuseum (Musée du Vieux Baulmes) und den Uhrturm besichtigen (nur auf Anfrage).