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Filmkritik: Tschutten in PerfektionNetflix
Edson Arantes do Nascimento, von der Welt bald «Pele» genannt, hatte schon in seiner Kindheit das Talent, den Ball so springen zu lassen, wie es ihm grad passte. Dass er mit diesem Talent vom Schuhputzer zum Weltstar aufsteigen würde, konnte damals natürlich noch niemand wissen. Doch spätestens, als Pele mit der brasilianischen Nationalmannschaft 1958 nach Schweden zur Fussballweltmeisterschaft aufbrach, mit seinen Kollegen Europa eroberte und als Weltmeister zurückkehrte, war klar, dass Brasilien einer goldenen Fussball-Zukunft entgegenblickte.
Der junge Pele, mit 17 Jahren der jüngste Fussballweltmeister aller Zeiten, wurde vom Erfolg und Ruhm überrannt. Während er, der doch eigentlich nur Fussball spielen wollte, vom ganzen Land zum Halbgott ernannt wurde, machte sein Land eine Entwicklung durch, die nicht nur Positives mit sich brachte. Über einen Zeitraum von zwölf Jahren, von der WM in Schweden bis zur Endrunde in Mexiko 1970, musste Pele miterleben, wie sein Land durch politische Unruhen gehen musste. Er selbst wurde von Gegenspielern auf dem Feld gejagt und brachte so ernsthafte Skepsis auf, wirklich in Mexiko nochmals an einer WM teilnzunehmen. Glücklicherweise hat er sich damals richtig entschieden.