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Überbrückungsleistungen (ÜL) sichern die Existenz von Personen, die kurz vor dem Erreichen des Rentenalters ihre Erwerbsarbeit verloren haben. ÜL sind Bedarfsleistungen und werden ähnlich berechnet wie die Ergänzungsleistungen zu einer AHV- oder IV-Rente. Die Überbrückungsleistungen werden durch allgemeine Bundesmittel finanziert. Die Kantone sind für den Vollzug und die Auszahlung der ÜL zuständig.
Im Fokus
Anpassungen bei den Ergänzungs- und Überbrückungsleistungen per 1.1.2023
Bei den Ergänzungs- und Überbrückungsleistungen wird der Betrag für die Deckung des allgemeinen Lebensbedarfs angepasst. Für Alleinstehende steigt er von 19'610 auf 20'100 Franken pro Jahr, für Ehepaare von 29'415 auf 30'150 Franken und für Kinder über 11 Jahre auf 10'515 Franken, respektive 7380 Franken für Kinder unter 11 Jahren.
Die Höchstbeträge für die Mietzinse betragen neu pro Jahr (für Einpersonen-Haushalte) 17'580 Franken in der Region 1, 17'040 Franken in der Region 2 und 15'540 Franken in der Region 3.
Letzte Änderung 29.11.2022