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Der FC St.Gallen-Staad beendete die Vorrunde (18 Spiele) mit 35 Punkten auf dem 5. Rang, punktgleich mit dem FC Basel 1893. Dieser hatte unsere Equipe dank eines 7:0-Sieges gegen GC in einem Nachtragsspiel, das nach Abschluss der Vorrunde ausgetragen worden war und in dem GC mit diversen Nachwuchsspielerinnen angetreten war, und des daraus resultierenden besseren Torverhältnisses noch vom 4. Platz verdrängt. Dass es im Playoff-Viertelfinal zum Duell gegen Basel kommen würde, stand allerdings schon vorher fest. In der Vorrunde hatten wir gegen Basel noch vier Punkte gewonnen, im Playoff-Viertelfinal schieden wir nach zwei Niederlagen (0:3 und 1:4) aus. Mit den zwei Siegen in den Klassierungsspielen gegen den FC Aarau Frauen beendete unser Team die Meisterschaft dann mit zwei Erfolgserlebnissen. Der 5. Schlussrang stand aufgrund des grossen Vorsprungs von zwölf Punkten auf den FC Luzern nach der Vorrunde sowie des Ausscheidens der Luzernerinnen im Playoff-Viertelfinal schon vorher fest.
Von allen Spielen gegen die hinter uns klassierten Teams (Luzern, YB, Aarau, Yverdon und Lugano) verloren wir ein einziges (1:2 in Luzern). Und in den Partien gegen die vor uns platzierten Teams (Servette, Zürich, GC und Basel) holten wir nur gegen die beiden Spitzenteams, den alten Meister Servette und den neuen Meister Zürich, keine Punkte.
Alter
Der FC St.Gallen-Staad stellte auch in der vergangenen Saison eines der jüngeren Teams der AXA Women’s Super League. Am 3. Spieltag gegen Basel schickte Cheftrainerin Marisa Wunderlin eine Startelf mit einem Durchschnittsalter von bloss 21,4 Jahren auf das Spielfeld. Die «älteste» Equipe stand im Playoff-Rückspiel in Basel mit einem Durchschnittsalter von 23,6 Jahren auf dem Platz.
Einsätze
In sämtlichen 22 Meisterschaftsspielen (Vorrunde und Playoffs) kamen Captain Valeria Iseli und Serena Li Puma zum Einsatz. Erstere führt mit insgesamt 1717 Minuten (durchschnittlich 78 Minuten pro Spiel) auch das Ranking der Einsatzzeiten an, war gleichzeitig aber auch die Spielerin mit den meisten Auswechslungen, nämlich deren 14. Die meisten Einwechslungen (insgesamt 13) verzeichnete Ylenia Caputo.
Hinweis: Auch in dieser Saison waren fünf Wechsel pro Spiel erlaubt.
Resultate
Beim 5:0 gegen Aarau zum Saisonauftakt gelang den St.Gallenrinnen gleich der höchste Meisterschaftssieg, ausserdem gab es drei 4:0-Siege (in Yverdon, gegen Luzern und in Lugano), allesamt auch in der Hinrunde. Im Cup gab es ebenfalls einen 5:0-Sieg (FC Baar im Sechzehntelfinal) sowie zwei 4:0-Siege (Zürichsee United im 1/32-Final und YB im Achtelfinal).
Die höchste Saisonniederlage kassierte unser Team im Frühling beim 0:5 gegen Servette. Die beiden Spitzenteams Servette und Zürich, die sich am Ende auch im Playoff-Final gegenüberstanden, waren auch die einzigen, die in der Qualifikation gegen unser Team drei oder mehr Tore erzielen konnten – Servette zweimal (wie erwähnt beim 0:5 und beim 0:3), Zürich einmal (1:3). Im Playoff-Viertelfinal gelang dies dann gleich zweimal dem FC Basel 1893 beim 0:3 im Hinspiel und beim 1:4 im Rückspiel.
Nur eine Meisterschaftspartie endete torlos, nämlich die erste Auswärtsbegegnung bei GC. Ausserdem gab es im Cup-Viertelfinal ein 0:0 gegen Yverdon, das Spiel ging im Penaltyschiessen verloren.
Tore und Gegentore
Der FC St.Gallen-Staad traf insgesamt 43 Mal ins Schwarze, verteilt zwischen der 4. und 93. Minute. Bloss 27 Gegentreffer musste die Equipe von Cheftrainerin Marisa Wunderlin hinnehmen. Dies ist auch das Verdienst unserer Torfrau Fabienne Oertle. Sie hielt ihren Kasten in zehn Spielen sauber.
Im Cup kassierten wir in vier Spielen keinen einzigen Gegentreffer – und schieden dennoch aus. Gegen Yverdon war im Viertelfinal im Elfmeterschiessen Endstation.
Elfmeter
Unser Team erhielt sieben Elfmeter zugesprochen, wovon sechs verwandelt wurden. Einzig Valeria Iseli scheiterte im Playoff-Rückspiel in Basel an der gegnerischen Torhüterin. Unsere Torfrau Fabienne Oertle hielt einen von vier Strafstössen und zwar im TV-Heimspiel gegen Luzern.
Der Cup-Viertelfinal gegen Yverdon ging nach 120 torlosen Minuten ins Elfmeterschiessen. Dort verwandelten alle zehn Spielerinnen von Yverdon, während bei uns Naja Glazmann als insgesamt 20. Schützin an der gegnerischen Torfrau scheiterte.
Torschützinnen
Unsere beste Torschützin war in dieser Saison Valeria Iseli mit elf Treffern in der Meisterschaft und drei Treffern im Cup, gefolgt von Eva Bachmann mit neun Toren. Die beiden verzeichneten auch die meisten Torschüsse (28 beziehungsweise 24) und kreierten die meisten Chancen. Mittelfeldspielerin Géraldine Ess traf fünfmal, zweimal davon bloss vier Minuten nach ihrer Einwechslung. Insgesamt trugen sich zwölf St.Gallerinnen in die Torschützinnenliste der AWSL ein.
Im den vier Cupspielen trafen Valeria Iseli, Serena Li Puma und Stephanie Brecht jeweils dreimal.
Vorlagen
Beste Vorlagengeberin des Teams war Eva Bachmann. Sie legte sechsmal entscheidend für eine Mitspielerin auf. Mit Karin Bernet und Jasmin Colombo bereiteten gleich zwei Akteurinnen jeweils drei Treffer vor. Ein Assist gelang sogar unserer Torfrau Fabienne Oertle, und zwar in Yverdon.
Karten
In den 22 Meisterschaftsspielen kassierten unsere Spielerinnen insgesamt 22 gelbe Karten, wobei Naja Glanzmann mit vier und Fiona Batliner mit drei Verwarnungen die interne Tabelle anführen. Wie bereits in der Vorsaison sah unser Team weder eine gelb-rote noch eine rote Karte.
(tow/dag)