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Die Zukunft von Chur im Mittelpunkt
Am Donnerstag werden wichtige Themen für die Zukunft der Stadt Chur diskutiert. Das Kasernenareal, die Mobilitätsstrategie 2030 und ein Bericht zum Investitionsplan sind im Gemeinderat traktandiert.
Stationierungskonzept Armee, Kasernenareal Chur
Darum geht es:
Die Armee soll künftig auf den Rossboden ziehen und das aktuelle Kasernenareal aufgeben. Die Übernahme des Geländes würde für die Stadt rund 30 Millionen Franken kosten. Der Umzug der Kaserne könnte bis spätestens 2030 erfolgen. Ein grosser Teil des 85 000 Quadratmeter grossen Kasernenareal wird einer neuen Nutzung zugeführt. Die Stadt wird 51 000 Quadratmeter übernehmen, der Kanton 34 000. Für das Geschäft wird ein Landabtausch mit der Bürgergemeinde auf dem Rossboden nötig.
Darüber wird entschieden:
Der Stadtrat stellt den Antrag, konkrete Vertragsverhandlungen mit Bund, Kanton und der Bürgergemeinde Chur über den notwendigen Landabtausch zu führen und die Kaufverträge zur Realisierung des Vorhabens auszuarbeiten, um sie erneut dem Gemeinderat zu unterbreiten.
Mobilitätsstrategie Chur 2030
Darum geht es:
Der Stadtrat legt dem Gemeinderat eine Mobilitätsstrategie Chur 2030 (MSC) vor. Die MSC wurde von Experten erarbeitet und dient dazu, die erforderlichen Massnahmen projektbezogen abzuarbeiten und in den politischen Ablauf zu bringen. In der vorliegenden Botschaft wird die Ausgangslage kurz erläutert, die Ziele und Handlungsschwerpunkte werden vorgestellt und das Verfahren definiert. So sollen laut Botschaft beispielsweise «transporteffiziente und nachhaltige Verkehrsformen prioritär» behandelt werden. Verkehr, der von einem Ende der Stadt ans andere führe, soll vermehrt über die Autobahn A13 und über eine neue Südumfahrung über den Rosenhügel geführt werden.
Darüber wird entschieden:
Nur Diskussion und Kenntnisnahme
Mehrjahresplanung der Investitionen
Darum geht es:
Der Churer Stadtrat hat eine Finanzplanung im Investitionsbereich erstellt. Im November 2018 hat er in einer Botschaft dem Gemeinderat einen Überblick und eine Priorisierung der geplanten Investitionsvorhaben für die nächsten zwölf Jahre mit Schätzungen für die Investitionskosten und den Einfluss auf die Finanzplanung gegeben. Da nicht alle Projekte umgesetzt werden können, hat er diese nach A, B und C priorisiert. Die Vorberatungskommission des Rates hat sich mit der Planung auseinandergesetzt und Anträge gestellt.
Darüber wird entschieden:
Die Kommissionsmehrheit stellt den Antrag, dass die Investitionsprojekte A,B, C gemäss Variante 3 des Stadtrates weiterzuverfolgen sind. Diese sieht 2019 bis 2023 Investitionen von 60 Millionen vor, 2024 bis 2027 von 45 Millionen und 2028 bis 2032 von 30 Millionen. Variante 1 und 2 würde tiefere Beträge vorsehen. Die Kommission hält fest, dass eine Neubeurteilung der Investitionsausgaben, falls notwendig, jederzeit vorgenommen werden kann. Weitere Anträge sind unter anderem, dass die Eigenkapitalquote nicht unter 60 Prozent fallen soll, und das in einer Botschaft an den Gemeinderat die Finanzierung der Investitionskredite aufgezeigt werden solle.