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Thermographie ist ein Messverfahren, mit dem die unsichtbare thermische Strahlung, die ein Objekt aussendet, sichtbar gemacht wird. Dadurch wird eine berührungslose Erfassung der Oberflächentemperatur und somit der thermischen Qualität eines Objektes ermöglicht.
Durch die Bauthermographie können Schwachstellen in der Wärmedämmung eines Gebäudes, wie z.B. ungenügende Wärmedämmung, unzulängliche Luftdichtheiten, Wärmebrücken und dergleichen, exakt und rasch lokalisiert werden. Die unterschiedlichen Farben in den Abbildungen stellen die Oberflächentemperaturverteilung entsprechend der ergänzend zum Thermogramm beigefügten Temperaturskala in °C dar.
Messbedingungen:
Um optimale thermographische Messungen zu ermöglichen, müssen bestimmte Messbedingungen eingehalten werden. Optimale Messbedingungen sind gegeben, wenn die Lufttemperaturdifferenz zwischen innen und außen über 15 °C liegt, nur eine geringe Temperaturschwankung und keine direkte Sonneneinstrahlung gegeben ist. Ideale Messbedingungen herrschen beispielsweise bei einer beständigen, hochnebelartigen Bewölkung mit Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Funktionsweise Wärmepumpe
Wärmepumpen nutzen die Umweltwärme der umgebenden Luft, des Grundwassers oder des Erdreiches (Geothermie), um sie mittels der Wärmepumpe auf ein verwertbares höheres Temperaturniveau anzuheben, um damit Gebäude oder andere Einrichtungen beheizen zu können.
Das Verhältnis der Wärmeleistung (KW Heizleistung) zur benötigten elektrischen Leistung wird als Leistungszahl einer Wärmepumpe (COP) bezeichnet. Die liegen in der Regel je nach Temperaturniveau zwischen 3 und 5.
Das bedeutet, dass z.B. mit 1 KW Strom bis zu 5 KW Heizleistung unter Zuhilfenahme der Umweltwärme erreicht werden können. Das ist mit Gas oder Öl nicht möglich.
Das Sparpotential einer Wärmepumpe gegenüber Gas- oder Ölheizungen liegt zwischen 50 und 70%
Harmonisiertes Fördermodell der Kantone (HFM)
2015 sind 8‘350 Fördergesuche im Umfang von insgesamt 103 Mio. Franken eingereicht
worden. Somit sind die Anzahl und die nachgefragte Fördersumme eingehender Gesuche erneut etwas gesunken.
Rund 8‘200 Gesuche mit einer Gesamtfördersumme von 100 Mio. Franken wurden im
Jahr 2015 abgeschlossen und den Gesuchstellern ausbezahlt. Diese Zahl liegt deutlich tiefer
als im Vorjahr, da einige Gesuche vom 2013 aus Liquiditätsgründen erst im 2014 ausbezahlt
wurden und somit im Jahr 2014 überdurchschnittlich viel ausbezahlt worden war.
Über die ganze Schweiz betrachtet wurde im Jahr 2015 ein durchschnittliches Gesuch
zum Zeitpunkt der Auszahlung mit 12‘200 Franken gefördert.
Je nach Kanton kommen auf 1‘000 Gebäude 3 bis 10 Gebäudesanierungen, welche im
Jahr 2015 einen Förderbeitrag des Gebäudeprogramms erhalten haben.
Mit den 2015 ausbezahlten Förderbeiträgen wurde gesamthaft eine Fläche von rund 3.6
Millionen Quadratmetern energetisch saniert: rund 230‘000 Quadratmeter Fenster,
1‘700‘000 Quadratmeter Dachflächen und 1‘300‘000 Quadratmeter Fassaden.
Mehr Informationen dazu, wie diese Rekordwerte zustande gekommen sind und Vergleiche zu den Vorjahren, finden Sie im Jahresbericht 2015
Zahlreiche Pluspunkte sprechen dabei für den Einsatz der Wärmepumpe:
Die Wärmepumpe nutzt die überall vorhandenen natürlichen Energieformen – effizient und kostengünstig. Das Verbrennen fossiler Energieträger belastet die Umwelt.
Wärmepumpen sind umweltfreundlich und sicher. Mit dem Betrieb einer Wärmepumpe sind Sie von der unsicheren Entwicklung der Fördermengen und Preise von Erdöl und Erdgas unabhängig. Fossile Energieträger wie Erdöl und Gas sind nur beschränkt verfügbar. Wärmepumpen helfen, diese Energieressourcen zu schonen. Die zu transportierende Ölmenge wird reduziert und damit auch das Transportrisiko (z.B. Tankerhavarien) 75% der gesamten Energie liefert die Natur – kostenlos, weil für die Produktion von 100% Energie nur rund 25% elektrische Energie investiert werden muss. Die meisten Elektrizitätsversorger bieten Ökostrom aus zertifizierter Produktion an. Damit leisten Sie einen weiteren Beitrag an die Umwelt.