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Kommentar: Hans Peter Bernet
Die beiden Söhne Andrej (14) und Iwan (12) leben alleine mit der Mutter und der Grossmutter in einer russischen Kleinstadt. Der Vater ist seit 12 Jahren verschwunden. Die beiden Buben kennen ihn nur von einer Fotografie, die auf dem Estrich in einem alten Buch versteckt ist. Plötzlich, an einem Montag, als die beiden Jungs von einer gefährlichen Mutprobe nach Hause zurückkehren, ist der Vater da. Er schläft in einem Zimmer. Niemand weiss, wo er in den letzten 12 Jahren war. Am nächsten Tag will er mit seinen Söhnen einen zweitägigen Angelausflug an einen See machen, und er verlangt unbedingten Gehorsam. Das Vater-Sohn-Drama nimmt seinen Lauf.Andrej Swjaginzew hat mit seinem berührenden und eindrücklichen Erstlingswerk an den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2004 den „Goldenen Löwen“ gewonnen und auch an anderen Festivals für grosses Aufsehen gesorgt.