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Aktualisiert: 28. Juli 2020
Hans Langseth wanderte 1867 von Norwegen in die USA aus. Als seine Frau im Alter von 40 Jahren starb, sechs Monate nach der Geburt des jüngsten Kindes Peter, zog er mit seinen Kindern nach Glyndon, Clay County, Minnesota.
Die meiste Zeit seines Lebens arbeitete er als Farmer, reiste aber in seinem späteren Leben mit einem Zirkus durch die USA. Als „King Whiskers“, ein sogenannter Freak, zeigte er sich mit seinem Bart dem zahlenden Publikum. Nach einer Weile war er es leid, dass immer wieder Leute, die die Echtheit seines Bartes anzweifelten, meinten, an diesem ziehen zu müssen.
Im hohen Alter beschloss Langseth seinen Bart abzuschneiden, beliess jedoch einen stattlichen Vollbart von rund 30 Zentimeter Länge sowie zwei Strähnen in voller Länge. Langseth pflegte diese um seinen Körper geschlungen unter einer Weste zu tragen.
Langseth starb am 10. November 1927 81-jährig in Barney, North Dakota. Er wurde an diesem Ort beigesetzt. Seine Familie lies die Bartsträhnen abschneiden und in eine Truhe verpacken. Die Haarlänge beträgt 5,33 Meter und wurde 1967 der Smithsonian Institution in Washington vermacht. Später wurde Langseths Leichnam auf den Elk Creek Church Cemetery in Kensett, Worth County, Iowa, umgebettet.
Nach Aussagen seiner Enkelin Alma Langseth Richards hatte der Bart seinen Ursprung in einer Wette zwischen Langseth und einem Nachbarn, wer sich von beiden über den Winter den längeren Bart wachsen lassen könne. Langseth gewann die Wette und lies seinen Bart weiter wachsen.