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Lateinische Bezeichnung
Leuciscus leuciscus
Biosystematik
Klasse: Strahlenflosser
Ordnung: Karpfenartige
Familie: Karpfenfische
Körpermerkmale
Der Hasel hat einen spindelförmigen und leicht abgeflachten Körper, der maximal 30 cm lang ist. Es ist ein schlanker Fisch mit einem schmalen, spitzen Kopf und kleinem Maul, das ein wenig abgeschrägt und etwas unterständig ist. Die Augen des Hasels sind gelblich gefärbt.
Der Rücken ist grau, dunkelgrün oder stahlblau gefärbt, die Flanken und der Bauch glänzen silbrig oder sind gelblich-weiss. Die Rücken- und Afterflosse sind konkav geformt, die Schwanzflosse ist deutlich eingekerbt. Die Brust- und Bauchflossen sind von hellgrau bis leicht gelblich gefärbt und zeigen gelegentlich einen rötlichen Schimmer. Die Schuppen des Hasels sind sehr klein.
Hasel ist auch unter folgenden Namen bekannt: Häsling, Zinnfisch.
Vorkommen
Der Hasel kommt in Mittel- und Osteuropa vor. Fehlt in Schottland, Spanien, Griechenland und Italien.
Lebensweise
Der Hasel bevorzugt klare, hartgründige und sauerstoffreiche Fliessgewässer von der Forellen- bis zur Barbenregion, ist aber auch in Stauseen zu finden - dort allerdings meist aufgrund von Besatz. Der Hasel ist ein Schwarmfisch, der sich am liebsten in oberflächennahen Wasserschichten aufhält.
Die Laichzeit ist im Frühling von März bis Mai. Die Fortpflanzung findet meistens im See auf einer Uferbank statt. Die ideale Wassertemperatur dafür ist über 10 Grad. Die Schuppen der Milchner werden zur Laichzeit sehr rau und es entsteht ein feinkörniger Laichausschlag. Auf den Laichgründen werden die Eier abgelegt. Nach etwa 25 Tagen schlüpft dann die junge Fischbrut. Nach ungefähr 3 Jahren wird der Hasel geschlechtsreif.
Ernährung
Er ernährt sich überwiegend von im Wasser lebenden Wirbellosen oder Larven und Algen. Er frisst aber auch Kleininsekten und gelegentlich höhere Wasserpflanzen.
bearbeitet von Viola