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An der von den
Tours Sallières zur
Tête àBoillon gehenden
Wand über
Émaney kann man das Eintauchen des Tertiär und des
Neocom unter die Juraschichten beobacheten. Der ganze
Stock ist durch Verwitterung und Erosion reich gegliedert worden und
zeigt eine ganze Reihe von interessanten Skulpturformen. Vergl. auch den Art.
Midi (Dents du).
(Kt. Tessin,
Bez. Locarno).
1563 m. Glimmerschiefer- und Gneisberg, der sich in Form einer Pyramide über
Pedemonte
erhebt; zwischen dem untern
Maggiathal und dem
Val Onsernone und 8 km nw.
Locarno. An seinen Hängen steigen die Weinrebe bis 550 m und
der
Kastanienbaum bis über 950 m empor; darüber folgen bis hinauf zum Gipfel lichter Birken- und Buchenwald.
Am
S.-Hang herrschen Farnkräuter und
Heide(Erica carnea) vor, zwischen denen man die interessante insubrische Zistrose (Cistussalvifolius) findet, die am Mittelmeer zu Hause ist und an diesen warmen und vor N.-Winden geschützten
Halde vorzüglich
gedeiht. Am O.- und
W.-HangMaiensässe mit
Hütten.
Der Gipfel kann von dem 7 km von
Locarno entfernten
Dorf
Cavigliano in 4 und von
Auressio im Onsernonethal in 2 Stunden bestiegen werden.
Mechanische Stickerei. Eidgenössische Alkoholniederlage. 1158: Salmasach (= Salomonsach). Benannt nach dem
Bischof Salomon
I. (839-871) von Konstanz, der das hier bestehende Kloster nach
St. Stephan in Konstanz verlegte. Später gehörte das Dorf
der Abtei St. Gallen,
die 1481 auch den Kirchensatz erwarb. Nach der Reformation wurde der Pfarrer von Salmsach infolge
von Streitigkeiten zwischen dem Abt und den Bewohnern der Gegend auch mit der Besorgung der reformierten Pfarrei
Romanshorn
beauftragt, die aber sonst von der Pfarrei Salmsach unabhängig blieb.
Romanshorn hat vor Kurzem beschlossen, nahe der Grenze
gegen die Gemeinde Salmsach eine neue reform. Kirche zu bauen, was in der Folge wahrscheinlich zur vollständigen
Vereinigung beider Pfarreien führen wird. Im Hungerjahr 1692-1693 erlagen in Salmsach allein 146 Personen dem Hunger. Damals
zählte der
Ort 89 in Familien untergebrachte Arme und 138 Bettler. Heute zeugen die behaglichen und schönen Wohnhäuser
von einem soliden Wohlstand der Bewohner.
Westl. vom Gipfel liegt das
Val d'Err, und östl. von ihm erhebt sich gegen den Errstock hin in einer Entfernung von 1,5 km
der
Piz Bleis Martscha. Hauptgestein des Piz Salteras ist der grüne Granit des Errstockes; ausserdem
reichen
Bänder und Massen von Triaskalk, die auf grauen und grünen Schiefern in überschobener Lagerung ruhen, im N.
(Tschitta)
und SW.
(Val d'Err) an den Gehängen hin und sitzen im
Val Mulix mit geringen krystallinisch-schieferigen Zwischenlagen direkt
auf Granit.
Gräte und Gipfel zeigen weitgehend verwitterte, wilde und ruinenhafte Formen. Der Piz Salteras
erhält nur wenig Besuch und ist von
Val d'Err,
Mulix und
Tschitta aus zugänglich. Die Gehänge der umliegenden Felsenthälchen
zeichnen sich durch ihren petrographischen und mineralogischen Reichtum, sowie durch floristische Seltenheiten aus und sind
auch gute Gemsenreviere.
Aus diesem ziemlich breiten Thalkessel von
Im Grund tritt die Saltine in die düstere, zwischen den
Terrassen von
Holz und
Brigerberg sich allmählig erweiternde und bei der Napoleonsbrücke (1 km s.
Brig) endigende
Saltineschlucht
ein, fliesst dann in tief eingeschnittenem und verbautem Kanal links an der Stadt
Brig vorbei und mündet nach 5 km langem
Lauf (wovon mehr als 3 km auf die
Saltineschlucht kommen) 400 m unterhalb der alten
Brücke von
Naters von
links in die
Rhone.
Sie führt als Geschiebe zahlreiche Gerölle von Granatschiefern.
Von Nebenbächen sind einzig zu nennen
der mitten im
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