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Mit nunmehr zwei Punkten aus vier Spielen sind Luganos Chancen auf das Weiterkommen in der Gruppe B gering geworden. Wenn sie aber in den verbleibenden Spielen gegen den FC Kopenhagen und bei Dynamo Kiew eine derart gute Leistung zeigen wie in der Partie gegen Malmö, sind den Tessinern noch zwei Siege zuzutrauen.
Wie schon bei seinem gelungenen Einstand am letzten Wochenende (2:1-Sieg in Luzern) stellte Luganos neuer Trainer Maurizio Jacobacci ein sehr offensiv ausgerichtetes Dreier-Mittelfeld auf. Mattia Bottani, Carlinhos - in beiden fliesst Stürmerblut - und Marco Aratore spielten hinter Filip Holender, der einzige nominellen Spitze.
Im Resultat wirkte es sich lange Zeit nicht aus, aber allein in der ersten Halbzeit standen die Luganesi dreimal nahe am Führungstor. Bottani und Holender, der unter Trainer Fabio Celestini keine wichtige Rolle gespielt hatte, scheiterten knapp. Auf der andern Seite gestand Luganos Defensive den Schweden keinen einzigen gefährlichen Angriff zu. Die einzige brenzlige Situation vor dem Tor von Noam Baumann verursachten die Verteidiger nach einem Missverständnis.
In der zweiten Halbzeit wurde der Leistungsunterschied zwischen den Mannschaften noch grösser, obwohl der leicht angeschlagene Bottani früh durch Alexander Gerndt ersetzt werden musste. Eine klare Führung des FC Lugano wäre zwingend geworden. Nach 56 Minuten wurde den Tessinern ein von Balint Vecsei korrekt erzieltes Tor nicht gegeben. Der Schiedsrichterassistent monierte bei einer Freistossflanke ein Offside, obwohl der tatsächlich im Abseits stehende Mijat Maric nicht in die Spielszene eingriff. Wenig später scheiterte Holender allein vor dem Tor an Goalie Johan Dahlin, und in der Schlussphase zwang Marco Aratore den Torhüter mit einem Schuss von der Strafraumgrenze zu einer weiteren guten Parade. Bis zuletzt blieb es dabei, dass sich sämtliche nennenswerten Szenen in Malmös Strafraum zutrugen.
(sda)