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In der Übersicht
Die vom Schweizerischen Nationalfonds geförderte Studie startet im Januar 2021 (Laufzeit 4 Jahre). Wir suchen noch eine*n Doktorand*in (https://recruitingapp-2678.umantis.com/Vacancies/1958/Description/1).
Ziel der Untersuchung ist es, die Hintergründe und Prozesse von Suizidversuchen von LGBT-Jugendlichen/jungen Erwachsenen in der Deutsch- und Westschweiz und das (allfällige) jugendliche Hilfesuchverhalten vor einem Suizidversuch, beziehungsweise zwischen mehreren Suizidversuchen, besser zu verstehen.
In einem qualitativ-interpretativen und multiperspektivischen Zugriff unter Nutzung der Grounded Theory (Strauss & Corbin, 1996) werden LGBT-Jugendliche/junge Erwachsene, die im Alter von 14 bis 25 Jahren mindestens einen, aber höchstens drei Suizidversuch/e begangen haben – und Personen aus ihrem nahen sozialen Umfeld (etwa Eltern, Kolleg*innen, Schulsozialarbeitende) – mit dem Instrument des Problemzentrierten Interviews in der Deutsch- und Westschweiz befragt (total ca. 50 Interviews). Die Auswahl der Interviewteilnehmenden erfolgt nach dem Prinzip des «theoretischen Samplings». Die Datenauswertung wird nach dem Verfahren des Theoretischen Kodierens und mit Fallcharakterisierungen vorgenommen.
Mittels der Studienergebnisse sollen Strategien der Suizidprävention für LGBT-Jugendliche und ihr Umfeld evidenzbasiert verbessert werden können.
Die Projektpartner*innen der Studie sind Dr. med. Laurent Michaud und Dr. phil. Céline Bourquin Sachse (CHUV Lausanne) und Dr. med. Stephan Kupferschmid (Integrierte Psychiatrie Winterthur).