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Die Internationale Agrarjournalisten-Vereinigung (IFAJ) hat an ihrer Delegiertenversammlung einstimmig die Länderverbände von Mexiko, Pakistan und den Philippinen aufgenommen. Dies liegt in der Strategie der Organisation, die sich eine Erweiterung der Mitgliederbasis im globalen Süden auf die Fahne geschrieben hat. Mit der Erneuerung der Statuten im Jahr 2015 wurde dazu der Grundstein gelegt.
Die Vorsitzende des britischen Agrarjournalistenverbandes Jane Craigie leitete eine Kommission, welche die Vision der IFAJ unter die Lupe nahm und Vorschläge zur Überarbeitung vorlegte. Aufgrund einer Befragung der Mitgliederländer soll die Vision der Zukunft nachgeschärft werden. Eine erste Auswertung der Umfrage zeigt, dass kostengünstige Kongresse, professionelle Entwicklung, Weiterbildung und Förderung der jungen Kolleginnen und Kollegen sowie mehr regionale Seminare und Presstours gewünscht werden.
Neben den USA berichten auch andere Länder von wirtschaftlichem Druck auf dem Agrarsektor. Dies wirkt sich umgehend auch auf die Arbeit der Medienschaffenden aus, indem Mittel beschränkt werden und effizienter eingesetzt werden müssen.
Florie Marion vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) und Markus Rediger vom landwirtschaftlichen Informationsdienst (LID) haben den internationalen Journalisten erstmals den Kongress vorgestellt, der vom 3.8. bis 4.9.2022 in der Ostschweiz stattfinden wird. Vorher finden die Kongresse in Dänemark (2020) und Australien (2021) statt.
Der IFAJ Kongress 2019 findet in Verbindung mit dem Agro-Media-Summit des amerikanischen Agrarjournalistenverbands statt und bietet so allen Teilnehmenden ein breites Angebot an Seminaren und Exkursionen. Diesmal sind besonders die Pressefreiheit und die Kritik des Präsidenten gegenüber den Medien ein Thema. Der Kongress 2019 dauert noch bis am 31. Juli 2019. Bilder dazu finden Sie auf Flickr.