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Während Siemens offenbar 15'000 Programmierer-Arbeitsplätze von Europa und den USA nach Indien ausgelagern will (der Konzern dementiert zwar bislang), scheint es in den USA gängige Praxis zu sein, das Gegenteil zu machen: Billige Arbeitskräfte von Indien in die USA zu holen. Dazu werden die L-1- und H-1B-Visas missbraucht, die eigentlich dazu vorgesehen sind, dass US-Firmen Aufenthaltsbewilligungen für bestimmte ausländische Spezialisten erhalten. Der US-Kongress veranstaltete dazu ein Hearing und kritisierte IT-Firmen für diese Praxis.