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Insel Giglio
Die Insel Giglio, vollkommen bergig, ist die zweitgrösste Insel des Toskanischen Archipels. Die zerklüftete Küste ist mit kleinen Buchten und Einbuchtungen versehen. Die Felsen bestehen vorwiegend aus grauem Granit (Quarzkristallen, Feldspat und Glimmer enthaltend). Es gibt nur wenig Kalkstein und Eisenmineral. Die wenigen Strände sind meistens aus Granitsediment, aus feinen Quarzkristallen Gebildet. Die Vegetation besteht aus Mittelmeerflora in verschiedenen Stadien vorhanden vom ursprünglichen Wald (Klimax von Steineichenwald) in wenigen Orten bis hin zum Buschwald von Baumheide und Erdbeerbaum, bis zu Zistrosen und Sonnengoldblumen.
Die Insel Capraia wird von vielen Zugvogelarten Strandvögeln bewohnt, wie die Alpenbraunelle (Brunella Collaris) und der Mauerspecht (Tichodroma Muraria). Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist immer da.
Giglio Castello ist das Herz der Insel Giglio und ihrer Geschichte. Das kleine Zentrum, auf einem 400 Meter hohem Hügel gelegen, dominiert einen grossen Teil des Meereshorizonts. Die Burg wurde in der Pisanischen Zeit gebaut, später verstärkt und von den Grossherzägen der Toskana ausgestattet, um die Insel vor den Sarazenen zu verteidigen. Unter der Burg liegt ein kleines Dorf bestehend aus Gässchen, kleinen Terrassen, Rampen, Treppen, wie es die antiken Verteidigungsstrategien erfordert hatten.
Ausserhalb der Mauern von Giglio Castello ist das Land verlassen und auf den Terrassen wo einmal Weinberge einer süssen berühmten Traubensorte wuchsen, verbreitet sich die mediterrane Vegetation. Früher haben die Inselbewohner Wein angebaut und heute ist der einzige Reichtum der Insel Giglio der Tourismus.
Morphologie und geografische Auskunft
Oberfläche: 21,2 km2
Küstenabwickling: 28 km
Höchster Berg: Poggio della Pagana (496 m)
Bevölkerung: ungefähr 1640 Einwohner
Gemeinden: Giglio Castello, (andere bewohnte Orte: Giglio Porto und Campest)
Entfernung vom Festland: 7 Seemeilen von Porto Santo Stefano (etwa 13 km)