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das macht wohl mehr Sinn, vor allem vor dem Hintergrund, dass die in den nächsten 12 Jahren 150 AKWs an den Start bringen wollen. Dann sollen die in diesem Jahr schon mal die 13 tausend Tonnen absaugen, also rd. 10% der Weltproduktion absaugen ;-)
glaube die Uranmenge hinter der jeweiligen Jahreszahl gibt die Gesamtzahl der bis dahin gelagerte Menge an ("storage capacity"). Also in 2021 hatten sie 3.000t. In 2023 sollen es dann in Summe 13.000t sein. Also in den Jahren 2022 u. 2023 zusammen 10.000t.
wohl keine Chance (außer dass Ungarn ein Veto einlegen wird) ...
03 February 2023
" ... European Commission President Ursula von der Leyen did not mention any inclusion of nuclear energy within the sanctions regime, at a press conference with Ukraine's President Volodymyr Zelensky, ahead of the summit in Kiev. She highlighted that "the price cap on crude oil already costs Russia around EUR160 million a day" adding that "we will introduce, with our G7 partners, an additional price cap on Russian petroleum products and by 24 February, exactly one year since the invasion started, we aim to have the tenth package of sanctions in place". ..."
seine Position in UUUU deutlich erhöht (bei UEC haben sie auch erhöht, s. #2268). Meldung von gestern:
"Fintel reports that BlackRock has filed a 13G/A form with the SEC disclosing ownership of 11.20MM shares of Energy Fuels Inc. (UUUU). This represents 7.2% of the company.
In their previous filing dated February 3, 2022 they reported 10.60MM shares and 6.80% of the company, an increase in shares of 5.61% and an increase in total ownership of 0.40% (calculated as current - previous percent ownership). "
- Spotpreis stieg - SPUT konnte viele neue Anteile ausgeben, Cash generieren und am Spotmarkt Uran kaufen - YC gibt neue Anteile für 75 Mio. $ aus (um damit Uran zu kaufen) - KAZ gab gekürzte Liefermengen bekannt - Ruf nach US-Sanktionen werden lauter (Stichwort Rosatom) - Nächste Woche noch das "House Energy & Commerce Hearing" bezgl. Sanktionen (hier tappe ich völlig im Dunkeln).
Dann am Freitag Abend machen die US-Börsen einen Rücksetzer, sofort folgen die U-Minenwerte (ebenso andere Assets wie z.B. EUR/USD, Öl, Silber ...) und SPUT geht sogar mit - 4,35% aus dem Handel.
Ein "Decoupling" wurde weit verfehlt ... Trotzdem glaube und hoffe ich, dass sich der Uranmarkt bald entkoppelt. Folgende Szenarien könnten m.M. nach der Auslöser sein:
1. Spotpreis steigt, Grund: - Wahrscheinlichkeit von US-Sanktionen haben zugenommen - Supply/Demand: Gerkürzte Lieferungen von KAZ, Urankäufe von SPUT und YC, Overfeeding, Chinesisches "Warehouse, ANU, ... - SPUT ist jetzt zwar im discount, hat aber noch 56,7 Mio.$ Cash für Urankäufe am Spotmarkt zur Verfügung
2. Conference Call von Cameco nächste Woche (sorgte ja schon mal für größere Ausschläge)
3. Das "House Energy & Commerce Hearing" nächste Woche. Wobei ich keine Ahnung habe, ob und wie weit das Einfuss auf event. Sanktionen haben wird.
schließt sich das Zeitfenster für einen Ausbruch der Uranwerte immer mehr. Ein solcher Ausbruch wird nur gelingen, falls der Spot mal aus seiner (für mich unverständlichen) Lethargie erwachen sollte und dies wird er mMn kurzfristig nur, wenn ein starker externer Trigger (z.B. Sanktionierung) auftaucht. Ansonsten befürchte ich auf Sicht von 2-3 Monaten, dass wir voll in den Abwärtsstrudel der Aktienmärkte reinlaufen. Vor dem Hintergrund bin ich momentan zu stark in dem Sektor exponiert und werde dies ändern. Aber natürlich muss das jeder vor dem Hintergrund seiner eigenen Einschätzung des Risk/Reward-Profils selbst entscheiden.
bis jetzt gibt es keinen Abwärtsstrudel an den Aktienmärkten , am Freitag -1% beim S&P der im übrigen seit kurzem nach oben ausgebrochen ist.Die Uranwerte liefen noch besser, seit Mitte Dezember und haben den S&P etwas outperformt. Ein Entkopplung von Uran sehen wir wenn wir aus diesem zulaufenden Wedge nach oben ausbrechen (URNM/SPX).Wir hatten am Freitag bei extrem Risk ON Assets einen Pullback , das muss noch nichts heißen. Die nächste Woche wird interessant mit evtl. Sanktionen und Cameco zahlen. Denke Risk ON Assets werden die pseudo starken Arbeitsmarktzahlen vom letzten Freitag, in der nächsten Woche verdaut haben.
Für den Uranmarkt könnten die Aussagen des CEO im anschließenden Conference Call wichtiger sein als die Zahlen selbst.
Für Cameco könnten News über die Rückerstattung der > 700 Mio. $ (glaub 770 Mio.$ waren es genau) zuviel bezahlten Steuern wichtig werden (Cameco ging ja vor Gericht und gewann, die Steuerbehörde hat aber trotzdem bisher nicht bezahlt und Cameco geht weiter dagegen vor ....)
Was mich wundert, oder hab ich`s nicht mitbekommen, konnte jedenfalls keine offizielle Meldung von Cameco finden, in der sie den Erhalt der Uranlieferung von KAZA aus dem JV Inkai gemeldet haben (die Lieferung steckte monatelang wegen Sanktionen fest und Cameco selbst konnte keine Angaben machen, wie lange es noch dauern könnte).
" 4 takeaways from Manchin energy hearing " By Brian Dabbs | 02/03/2023
" .... Nuclear fuel supply
Barrasso urged DOE to repurpose a portion of a $6 billion nuclear bailout in the infrastructure law, known as the Civil Nuclear Credit program, to instead shore up uranium supply for U.S. nuclear producers. Currently, DOE is eyeing some of the funds to support struggling nuclear reactors, including the Diablo Canyon power plant in California (Energywire, Jan. 30).
On top of the $6 billion bailout, nuclear producers in the United States are also eligible for a production tax credit under the Inflation Reduction Act.
“The tax credit is more than sufficient to address the economic needs of the existing reactors,” said Barrasso. “These same reactors are now facing a new challenge, a different challenge, and that’s eliminating their dependence on Russian uranium.”
In 2021, U.S. uranium mines produced 21,000 pounds of uranium concentrate, an 88 percent decrease from 2019 production levels, according to the U.S. Energy Information Administration. That year Russia supplied roughly one-seventh of all uranium purchased by U.S. producers.
Last Congress, Barrasso introduced bills to ban Russian uranium imports and to create a U.S. uranium reserve.
“We support both taking care of our existing reactors and we support a very robust, aggressive uranium strategy for low-enriched uranium and HALEU,” Turk said at the hearing, referring to the high-assay low-enriched uranium used in more advanced reactors.
It’s not clear whether DOE has the authority to repurpose funds from the Civil Nuclear Credit program. Matt Crozat, the executive director of policy development at the Nuclear Energy Institute, said the option was worth looking into.
“While we still think there’s going to be opportunities for the Civil Nuclear Credit program, we don’t know that all that funding will be necessary, and the importance of this fuel supply is such that we’ll be looking for options anywhere we can,” Crozat said. "
Aber was ist mit dem Gesetzentwurf von Senator Barrasso ( "S.3856 - A bill to prohibit the importation of uranium from the Russian Federation", https://www.congress.gov/bill/117th-congress/senate-bill/3856 ) los ? Am 22.07.2022 war die Anhörung im Senat. Seither ist nix passiert. Warum erfolgte die Abstimmung im Senat darüber noch nicht ? Dachte eigentlich dies würde zeitnah nach der Anhörung erfolgen (und dann auch zügig ans Repr.haus weitergeleitet) ? Hat da jemand Infos drüber ?
"Tomorrow U.S. House Energy & Commerce Committee will hold a hearing to consider legislation for "Immediate ban on Russian #uranium imports" + Providing $1.5B from the Civil #Nuclear Credit Program to support American Assured Fuel Supply. "