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Messwerte an Stationen
MeteoSchweiz betreibt ein manuelles Niederschlagsmessnetz: An den Schneemess-Stationen wird von Beobachterinnen und Beobachtern einmal täglich die Neuschneehöhe der letzten 24 Stunden und die Gesamtschneehöhe abgelesen.Sie übermitteln die Daten per SMS an MeteoSchweiz.
Die übermittelten Daten werden direkt auf der Website publiziert und sind nicht kontrolliert oder bearbeitet. Es kann daher sein, dass die Daten unvollständig oder fehlerhaft sind.
Der Luftdruck ist die Gewichtskraft der Luftsäule, die auf der Erdoberfläche steht oder einem Körper aufliegt, er ist Höhen- und Wetterabhängig.
Um den gemessenen Luftdruck (QFE) an verschiedenen Orten miteinander zu vergleichen (bspw. in einer Kartendarstellung) müssen die Werte auf einheitliche Höhen „reduziert“ werden. Entsprechend den Empfehlungen der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) werden in der Schweiz nur Druckmessungen von Stationen unterhalb 600 m ü. M. auf Meeresniveau reduziert. Höher gelegene Station hingegen werden auf die meteorologischen Standard-Druckflächen 850 bzw. 700 Hectopascal reduziert.
Bei der Reduktion auf Meeresniveau müssen Annahmen über den (hypothetischen) Dichteverlauf der Atmosphäre zwischen Stationshöhe und Meeresniveau angenommen werden. In meteorologischen Fragestellungen wird standardgemäss die an der Station gemessene Temperatur berücksichtigt. Der daraus resultierende Luftdruckwert auf Meeresniveau wird als QFF bezeichnet. Die aktuell herrschende Feuchte wird in der Schweiz nicht in den Berechnungen berücksichtigt.
In der Aviatik wird der Stationsdruck unabhängig von den gerade herrschenden Wetterbedingungen auf Meeresniveau reduziert. Der vertikale Dichteverlauf erfolgt einheitlich gemäss der ICAO-Standardatmosphäre und der daraus resultierende Luftdruckwert auf Meeresniveau wird als QNH bezeichnet.“