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- Winzerinnen und Winzer in Frankreich erwarten in diesem Jahr eine geringere Weinproduktion.
- Gründe dafür sind der Frost im Frühling und der regenreiche Sommer.
- Auch in der Schweiz zeichnet sich ab, dass die Weintrauben-Ernte kleiner ausfallen könnte.
Der Rückgang bei der Weintrauben-Ernte könnte ein Viertel bis zu einem Drittel betragen, teilte das französische Landwirtschaftsministerium mit und schreibt von einem «historisch niedrigen» Niveau. Die Weinernte wird beeinflusst durch Weinreben-Krankheiten wie dem Echten und Falschen Mehltau, die vom regnerischen Wetter begünstigt werden. Laut dem Landwirtschaftsministerium wird die Traubenernte zwischen 32.6 Millionen und 35.6 Millionen Hektoliter betragen.
«Die Weinproduktion 2021 wird voraussichtlich historisch niedrig, tiefer als jene von 1991 und 2017, auch bedingt durch den starken Frost im Frühling», schreibt das Ministerium. «Momentan wird sich die Ernte an jene von 1977 annähern, dem Jahr, in dem die Weinernte reduziert wurde durch vernichtenden Frost und Sommerniederschläge.»
Der Produktionsrückgang zwischen 1977 und 2021 ist aber auch die Konsequenz einer Reduktion der Weinbauflächen in diesem Zeitraum, präzisiert das Ministerium.
Auch Schweizer Traubenernte betroffen
Auch in der Schweiz wird erwartet, dass die Traubenernte geringer ausfallen könnte. Denn das Regenwetter der vergangenen Wochen hat die Ausbreitung des Falschen Mehltaus in den Schweizer Rebbergen begünstigt. Die Winzer rechnen wegen der Pilzkrankheit mit grossen Ernteausfällen. Allerdings existieren noch keine landesweiten Zahlen, die das stützen würden.