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Die Franzosen müssen künftig länger arbeiten: Die Regierung will das gesetzliche Rentenalter bis 2018 schrittweise auf 62 Jahre anheben. Angesichts des ausufernden Haushaltsdefizits und der Überalterung der Bevölkerung sei die Reform «eine moralische Verpflichtung», sagte Frankreichs Arbeitsminister. Die Generalsekretärin der grössten Gewerkschaft der Lehrerschaft und des öffentlichen Dienstes (FSU) in Frankreich kritisierte die Reformen als «brutal und völlig ungerecht».
Obwohl sich die Anhebung der Altersgrenze in Frankreich im europäischen Vergleich recht bescheiden ausnimmt, riefen die führenden sechs Gewerkschaften nach ersten Demonstrationen am Dienstag in Paris zu einem landesweiten Protesttag am 24. Juni auf und kündigten weitere Demonstrationen für September nach Ende der Sommerferien an.