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Wochenlang sassen der aus der Türkei geflüchtete ehemalige PKK-Kadermann Osman Erdal und der Journalist Mustafa Mamay mit weiteren kurdischen Flüchtlingen im Transitbereich des Flughafens Zürich fest (siehe WOZ Nr. 45/2018). Dann wurde Erdal am 16. November nach Südafrika abgeschoben. Das Staatssekretariat für Migration und das Bundesverwaltungsgericht hatten seinen Asylantrag abgelehnt und entschieden, ihn in das angeblich sichere Drittland Südafrika abzuschieben. Über Südafrika war Erdal per Flugzeug aus dem Irak in die Schweiz eingereist.
Weil man in Südafrika ohne gültige Reisepapiere keinen Asylantrag stellen kann, schickten ihn die dortigen Behörden direkt wieder zurück in die Schweiz. Bei seiner zweiten Ankunft hier wurde er informiert, man werde ihn nun in den Irak abschieben.
Inzwischen hat jedoch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden, dass Erdal nicht in das für ihn unsichere Land ausgeschafft werden darf. Am Montag dieser Woche hat Erdal eine Einreisebewilligung bekommen, er befindet sich nun im Empfangszentrum Kreuzlingen. Mustafa Mamay sitzt derweil noch im Zürcher Transit fest.