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- Die Darwin Airline hat wegen finanziellen Problemen in Lugano die Nachlassstundung beantragt.
- Die planmässigen Flüge führt die Airline derzeit weiter, wie Lugano Airport am Montag mitteilte.
- Tags darauf dann die Reaktion des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL): Sie entzieht Darwin Airline per sofort die Flugerlaubnis.
- Darwin dürfe somit keine gewerbsmässigen Linienflüge mehr durchführen, teilte das BAZL auf Twitter mit.
Erst am Tag davor hatte die Fluggesellschaft wegen finanziellen Problemen in Lugano die Nachlassstundung beantragt. Sie begründete den Entscheid damit, dass aufgrund des starken Wettbewerbs nach dem Konkurs von Air Berlin die Suche nach neuen Einnahmen bisher erfolglos war. Die planmässigen Flüge wollte Darwin nach eigenen Angaben jedoch bis Ende des Jahres fortsetzen.
Noch vor Monatsfrist, Ende Oktober 2017, wollte Darwin aus Bern europäische Flughäfen anfliegen, an der Stelle von Skywork, die damals für einige Tage am Boden blieb. Nun ist alles anders.
Skywork im Fokus
Der Flughafen Lugano sucht derzeit nach Alternativen, die die Flugverbindung Lugano-Genf in Zukunft sicherstellen. Im Fokus stünden Swiss und Skywork, aber auch Darwin Airlines werde nicht ganz abgeschrieben, teilte Lugano Airport mit. Nun ist Darwin Airline allerdings keine Option mehr. Skywork dafür umso mehr.
Das Berner Regionalflugunternehmen Skywork hatte bereits bekanntgegeben, dass Flüge ab Lugano zum Beispiel nach Genf im Prinzip möglich wären, wenn der Kanton Tessin oder die Wirtschaft eine Defizitgarantie übernehmen würden.
Darwin Airline
Darwin Airline war 2003 auf Betreiben von Unternehmern aus dem Tessin gegründet worden. Primäres Ziel war es, das Tessin und seine Wirtschaft mit den Finanzzentren und wichtigen Flughäfen in Zürich und Genf zu verbinden.