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Kleine Mengen Alkohol wirken im Allgemein entspannend und erheiternd, es macht sich ein allgemeines Wohlbefinden breit, Ängste werden gemindert und die Kontaktfreude steigt. Der Konsum von grösseren Mengen kann zu Gleichgewichts- und Sprechstörungen, visuellen Störungen (Doppeltsehen oder Tunnelblick), Magenschmerzen, Übelkeit bis Erbrechen, Kopfschmerzen (Kater) aufgrund von Dehydration, Kontrollverlust und Blackouts führen. Es besteht Unfallgefahr wegen Selbstüberschätzung und verminderter Reaktionsfähigkeit. Hohe Dosen können zu Unterkühlung oder Überhitzung, Tiefschlaf und Koma führen. Sehr hohen Dosen (Alkoholkonzentration im Blut von 3–4‰) können lebensbedrohlich sein.
Achtung Rauschtrinken:
Rauschtrinken (Binge Drinking), also der Konsum einer grossen Menge Alkohol in sehr kurzer Zeit, lässt den Blutalkoholgehalt besonders rasch und stark ansteigen. Dies kann schnell zu einer Alkoholvergiftung führen. Folgen davon können sein: komatöser Zustand, Gedächtnislücken (Filmrisse), Ausschaltung wichtiger Reflexe (Gefahr des Erstickens bei Erbrechen, Erfrierungsgefahrbei Kälte) sowie epileptische Anfälle. Weiter besteht ein erhöhtes Risiko für Thrombosen, hoher oder niedriger Blutdruck, Atemdepression und plötzlicher Herztod.
Langzeitrisiken:
Da Alkohol ein Zellgift ist, sind bei regelmässigem starken Konsum Folgen wie Schädigung sämtlicher Körperorgane, Mangelerscheinungen, Störungen des Nervensystems, der Bewegungskoordination und der Gedächtnisfunktionen bis hin zur alkoholinduzierten Demenz möglich. Alkohol ist ein Co-Karzinogen, d.h. er verstärkt die krebserregende Wirkung anderer Stoffe (bspw. Zigarettenrauch) deutlich.
Alkohol kann eine Abhängigkeit mit psychischen und körperlichen Symptomen erzeugen. Typische Entzugssymptome sind Zittern, Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, bis hin zu epileptischen Anfällen. Auf psychischer Ebene können Gereiztheit, Angststörungen, depressive Verstimmungen und Halluzinationen auftreten. Bei regelmässigem Konsum entwickelt sich eine Toleranz.