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|Enzyklopädie|
|Wissensdatenbank|
|Korallenbäumchen (Solanum capsicastrum)|
Beschreibung und Herkunft:
Das Korallenbäumchen ist ein kleiner Baum oder Strauch, der im Sommer weiße, sternförmige Blüten hervorbringt. Danach bilden sich leuchtend rote, kugelige Früchte. Die Blätter des Korallenbäumchens sind gestielt und von der Form her lanzettlich. Die Zweige der Pflanze sind ebenfalls grün gefärbt.Das Bäumchen wächst 50 - 100 cm hoch.
Die Heimat der Pflanze ist Südamerika.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die gesamte Pflanze enthält als Hauptwirkstoff das Solanocapsin. Die roten Beeren können für Kinder gefährlich werden und gerade Familien mit Kleinkindern sollten diese Pflanze außer Reichweite halten. Die Vergiftungssymptome sind Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, die Pupillen erweitern sich und der Patient wird schläfrig. Im Extremfall kann es zur Atemlähmung kommen.
Name:
Seinen Namen erhielt das Bäumchen nach seinen korallenroten Beeren. Der Gattungsname Solanum kommt entweder vom lateinischen solamen für Trost oder solari für lindern, da verschiedene Arten früher als wichtige Arzneipflanzen Verwendung fanden. Der Artname capsicastrum ist von capsicum abgeleitet, einer Paprikaart, deren Früchte Ähnlichkeiten mit denen des Korallenbäumchens aufweisen (lat. capsa - Kapsel).
|Korallenbeere (Aridisia crenata)|
|Bestimmungsmerkmale:

Die Korallenbeere wächst bei uns ausschließlich als Zimmerpflanze. Sie blüht weiss und trägt runde, erbsengrosse Steinfrüchte. Die Früchte halten sich mitunter über ein halbes Jahr an der Pflanze. Die Blätter sind ledrig und an den Rändern gewellt. In der Natur wird das Korallenbäumchen 1 - 2 m hoch. Bitte die Pflanze, wegen der Ähnlichkeit der Namen, nicht dem Korallenbäumchen verwechseln.
Standort und Verbreitung:
Die Pflanze stammt ursprünglich aus Südostasien. Sie ist frostempfindlich und mag es halbschattig. In der Wachstumsphase können die Korallenbäumchen reichlich Wasser vertragen.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Das Korallenbäumchen ist leicht giftig. Die Saponine und die in sehr geringen Mengen enthaltenen Solanine können Magen- und Darmbeschwerden hervorrufen. Nach Aufnahme von mehr als 3 Beeren kann es bei kleinen Kindern zu ersten Beschwerden kommen.
Name:
Der deutsche Name Korallenbäumchen stammt von der Wuchsform und von der korallenroten Farbe der Früchte. Der botanische Gattungsname Ardisia verweist auf die spitzen Blumenkronenabschnitte (griech. ardis für Spitze) der Blüten. Der Artname crenata bedeutet gekerbt, womit er sich auf die Ränder der Blätter bezieht.
|Kroton (Codiaeum variegatum)|
Beschreibung und Herkunft:
Die Laubblätter des Kroton sind vielfältig gefärbt. So erscheinen sie mit grünen, gelben, orangen und roten Mustern. Die Form der Blätter ist gelappt und auch riemenförmig. Die Blüten sind unscheinbar. Die Pflanze führt einen farblosen Saft und wird im Zimmer bis zu 1 m hoch. Die Heimat des Kroton ist Indien und Malaysia.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Der Pflanzensaft enthält giftige Eiweißverbindungen. Die Vergiftungserscheinungen sind Brennen im Mund, Erbrechen und Durchfälle sowie Darmkrämpfe. Bei häufigem Kontakt kann es auch zu allergischen Reaktionen der Haut kommen. Familien mit Kindern sollten den Kroton nicht halten.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Aus Croton tiglium wird ein hochwirksames Abführmittel gewonnen.
Name:
Die Pflanze wird auch Wunderstrauch, Krebsblume und Prachtblattstrauch genannt. Die Bezeichnung Kroton heißt im griechischen Hundszecke und war früher der wissenschaftliche Gattungsname. Der heute gültige Gattungsname Codiaeum soll von dem malyischen Namen der Pflanze, kodiho kommen. Der Artname variegatum ist lateinisch und bedeutet bunt und nimmt Bezug auf die gemusterten Blätter.