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Der Händler hatte die Bank in Singapur wegen angeblich unrechtmässiger fristloser Entlassung eingeklagt. Er wollte mindestens 1 Million Dollar.
Die UBS hatte ihren ehemaligen Händler Prashant Mirpuri im Zusammenhang mit Manipulationen von Zinssätzen fristlos entlassen. Dieser reichte darauf im Frühjahr 2013 bei einem Gericht in Singapur eine Klage ein, wie finews.ch berichtet hatte. Darin warf er der Schweizer Grossbank vor, sie habe die Entlassungen ausgesprochen, um die eigene Rolle in der Manipulation von Referenz-Zinssätzen zu vertuschen. Die Entlassung sei damit unrechtmässig erfolgt.
Der Rechtstreit wurde nun beigelegt, wie Mirpuri’s Anwalt Daniel Chia der Nachrichtenagentur «Bloomberg» bestätigte. Details zur Einigung konnte der Anwalt nicht mitteilen, da sie der Geheimhaltung unterworfen sind.
Zahlung von mindestens 1 Million Dollar gefordert
Prashant Mirpuri hat gemäss «Bloomberg» von der Bank eine Zahlung von mindestens 1 Million Dollar gefordert. Die UBS teilte in einer schriftlichen Mitteilung an die Nachrichtenagentur mit, dass sie sich nicht zu Rechtstreitigkeiten mit einzelnen Mitarbeitenden äussere.
Neben Mirpuris hatten auch dessen ehemaliger Vorgesetzter, Balasubramanian Venkatesan, sowie sein früherer Kollege Mukesh Kumar Chhaganlal in der gleichen Sache Klage gegen die UBS in Singapur eingereicht. In diesen kam es bisher noch nicht zu einer Einigung.
Bekanntlich ist die UBS im Dezember 2012 von Gerichten in den USA und Grossbritannien sowie von Schweizer Behörden wegen Manipulation von Zinssätzen zu einer Busse von 1,5 Milliarden Dollar verurteilt worden. Die Angelegenheit wird in Singapur und Hongkong nach wie vor untersucht.