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Die Gemeinde Zermatt spendet zugunsten einer Stiftung, welche in Nepal medizinische Projekte unterstützt.
«Die nepalesische Bevölkerung in den abgelegenen Tälern und auf dem Land sind besonders stark vom Erdbeben betroffen, da die Gebiete nicht erschlossen sind», sagt die Gemeinde-Vizepräsidentin von Zermatt, Romy Biner-Hauser. Aufgrund der guten Beziehungen zwischen Zermatt und Nepal habe der Gemeinderat entschieden insgesamt 10 000 Franken im Namen der Bevölkerung an die Nicole Niquille Foundation zu spenden, welche ein Spital in Lukla betreibe. Das Gebäude des Spitals wurde beschädigt. Die Kosten für die Aufbauarbeiten belaufen sich laut Informationen auf geschätzte 50 000 Franken. Ein zweiter Teil der Spende fliesst zudem in das Luhma-Projekt. Das Projekt bezweckt, abgelegene nepalesische Dörfer mit medizinischer Hilfe per Helikopter zu versorgen. Die medizinische Hilfe ist für die Bevölkerung kostenlos. Dieses Projekt wird durch dieselbe Stiftung finanziert. Das Erdbeben habe deutlich gezeigt, wie wichtig die Versorgung aus der Luft für die nicht erschlossenen Bergtäler sei, erklärt Biner-Hauser und fügt hinzu: «Wir wollen damit für ein ganz konkretes Projekt finanzielle Hilfe leisten, bei welchem wir Gewissheit haben, für welchen Zweck das Geld eingesetzt wird und auch nachhaltig ist.»Peter Abgottspon