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Bundesrat prüft Voraussetzungen für die Organisation einer UN-Klimakonferenz
Bern, 29.06.2022 - Der Bundesrat hat am 29. Juni 2022 das Aussprachepapier zur Prüfung der Organisation einer künftigen UN-Klimakonferenz zur Kenntnis genommen. Er will die Kandidatur der Schweiz als Gastgeberin einer künftigen Klimakonferenz vertieft abklären. Deshalb hat er das UVEK und das EFD beauftragt, zusammen mit dem EDA bis im Herbst 2022 einen Vorschlag für die Durchführung der Konferenz zu erarbeiten. In einer detaillierten Analyse sollen die Chancen und Risiken für die Schweiz sowie der Bedarf an finanziellen und personellen Mitteln aufgezeigt werden.
Am 2. Dezember 2020 hatte der Bundesrat das UVEK und das EFD beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem EDA die Organisation einer UN-Klimakonferenz (siehe auch Kasten) durch die Schweiz zu prüfen. Gleichzeitig hatte der Bundesrat von den Departementen Vorschläge dazu verlangt, wie die Schweiz ihr Engagement an internationalen Umweltkonferenzen und Initiativen weiter ausbauen kann.
Am 29. Juni 2022 hat nun der Bundesrat das Aussprachepapier zur Prüfung der Organisation einer künftigen UN-Klimakonferenz und die darin enthaltenen Ausführungen zur Stärkung des Engagements der Schweiz bei internationalen Umweltkonferenzen und -initiativen zur Kenntnis genommen.
Die Präsidentschaft einer Klima-COP beinhaltet neben der Durchführung der zweiwöchigen Konferenz auch die umfassende inhaltliche Vorbereitung der Verhandlungen. Das Aussprachepapier zeigt, dass die Durchführung einer solchen Klimakonferenz in der Schweiz grundsätzlich möglich wäre, aber einen hohen Ressourceneinsatz verlangt.
Die nächste mögliche Konferenz, für deren Austragung sich die Schweiz bewerben könnte, ist die COP31 im Jahr 2026.
Der Bundesrat will über eine Kandidatur der Schweiz dann entscheiden, wenn sichergestellt ist, dass die erforderlichen personellen und finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden können. Um den genauen Ressourcenbedarf zu klären und die Chancen und Risiken für die Schweiz aufzuzeigen, hat der Bundesrat das UVEK und das EFD beauftragt, zusammen mit dem EDA bis im Herbst 2022 eine vertiefte Analyse vorzulegen.
Die Klimakonferenz der Vereinten Nationen
Die Klimakonferenz der Vereinten Nationen ist die wichtigste internationale Konferenz zur gemeinsamen Bekämpfung des Klimawandels. Seit 1995 findet die Konferenz jedes Jahr in einem anderen Gastgeberstaat statt. Sie dauert jeweils zwei Wochen und versammelt rund 30.000 Teilnehmende, darunter Staats- und Regierungsvertreter, Vertreter der Zivilgesellschaft, sowie Medien.
Kontakt
Bundesamt für Umwelt BAFU: Sektion Medien, <email-pii>
Staatssekretariat für internationale Finanzfragen SIF: <email-pii>
Herausgeber
Der Bundesrat
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Bundesamt für Umwelt BAFU
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Staatssekretariat für internationale Finanzfragen
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Generalsekretariat UVEK
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