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Die Indizien mehren sich, dass nicht nur Dr. Watson uns bei seinen Aufzeichnungen über Sherlock Holmes, gewisse Dinge vorenthalten hat. Sogar Sir Arthur Conan Doyle scheint aus nicht geklärten Gründen, die dunklen Seiten seines Mentors Professor Joseph Bell, der ihn zu der Figur von Mr. Holmes inspirierte, verschwiegen zu haben. wikipedia.org/wiki/Joseph_Bell
Bereits zum fünften Mal legt Monsieur Joann Sfarunwiderlegbare Beweise über das geheime Doppelleben von Professor Bell vor.Drei Dossiers sind auch in Deutsch erschienen und können bei http://www.avant-verlag.de eingesehenwerden
wikipedia.org/wiki/Duane_Eddy Zu Duane Eddys berühmtesten Instrumental-Titeln gehören “Rebel Rouser „ und „Peter Gunn“, komponiert von Henry Mancini, das von vielen Beat Bands bis weit in die Sechziger immer wieder als Intro gespielt wurde.
Sein Stil wurde irgendwie immer mit dem Western assoziiert und Enrico Morricone verwendete den E–Gitarrensound auch folgerichtig für den Soundtrack der ersten Spaghettiwestern Sergio Leones.
Die Basler Grafiker der 40er und 50er Jahre waren für einen eigenen Stil bekannt, der durch altmeisterliche Zeichenkunst in Verbindung mit modernen Inhalten hervorstach, was den Plakaten oft eine fast „surreale“ oder magische“ Note verlieh.
In meinem Verständnis eine Form des magischen Realismus, eine Verschmelzung von greifbarer, sichtbarer, rationaler Wirklichkeit und magischer Realität. Eine „dritte Realität“, eine Synthese aus den für uns getrennten Wirklichkeiten.
Ob das in der Absicht der Schöpfer lag, weiss ich nicht. Laut Alejo Carpentier ist der magische Realismus natürlich, nicht erzwungen; er ist die Einbettung des Wunderbaren in den Alltag. Oder des Alltäglichen ins Wunderbare ?
Die Plakatsäulen waren jedenfalls sozusagen ein Kunstmuseum im Alltag. Namen von Plakatkünstlern wie etwa Donald Brun, in jedermanns Munde.
Niklaus Stoecklin, der vor allem auch als Maler in Erscheinung trat, wird je nach Blickwinkel der „Neuen Sachlichkeit“ oder dem „Magischen Realismus “ zugeordnet.
Peter Birkhäuser, entwickelte sich in eine ganz persönliche Richtung „innerer Bilder“ die von C.G. Jungs Psychologie beeinflusst war.
Andere, wie Herbert Leupin oder Heiri Strub schufen auch fantastische Märchenbücher.
Der magische Realismus nimmt dem Unvertrauten seine Fremdheit, er macht es zu einem natürlichen Teil des Lebens. wikipedia.org/wiki/Magischer_Realismus Eine mögliche Alternative zu Freuds Definition des Un-Heimlichen?
Seit 2006 gestaltete Pierangelo Boog regelmässig ein Portrait zu der Rubrik "Schlagschatten"des deutschen Schriftstellers und Journalisten Wolf Schneider. Im Dezember 2009 ist nun die letzte Illustration im NZZ Magazin "Folio" erschienen.
Leider wurden die Bilder nur sehr klein abgedruckt, sodass man den Detailreichtum der Illustrationen nurerahnen konnte.
Im Januar soll es mit gleicher Besetzung , mit einem verwandten Thema,weitergehen.Es wäre zu hoffen, dass man den Bildernein wenig mehr Platz einräumt....
PS. Pierangelo war vor kurzem mit seinem Bild "Stranded" in der neuesten Ausgabe des Fantasy & Sci-Fi Digital Art Magazins Imagine FX vertreten. Weitere Bilder sollen folgen. community.imaginefx.com/
1965 erschien im Zsolnay Verlag der erste Band von “Modesty Blaise”. Eine weibliche Agentin! Mit zwielichtiger Vergangenheit und einem ebenso geheimnisumwitterten Partner: Willie Garvin. Abenteuerliche Plots, herrlich verrückte Schurken! Leider hielt der bald darauf entstandene Film mit Monica Vitti nicht, was er versprach.
Ursprünglich eine Comicfigur, erfunden von Peter O’Donnell, geboren 1920.
Die Serie, die erstmals 1963 in der Londoner Zeitung »Evening Standard« erschien, wurde zum Welterfolg: Fast vier Jahrzehnte lang erschien sie ohne Unterbrechung in englischen Tageszeitungen, zeitweise wurde sie in 42 Ländern gleichzeitig gedruckt. Neben den Comicszenarios schrieb Peter O’Donnell auch elf nicht minder erfolgreiche Romane mit Modesty Blaise.
Gegen Modestys berüchtigten “Festnagler”, bei dem sie nackt bis zur Taille auftrat, konnte 007 abstinken. “Diese Methode nagelte garantiert ein ganzes Zimmer voll Männer fest und liess sie zumindest für zwei, drei lebenswichtige Sekunden erstarren.” Unglaublich!!!!
Der Union Verlag legt seit einiger Zeit die lange vergriffenen Romane wieder auf. Ansonsten findet der geneigte Leser alles Wissenswerte über Modesty auf: www.sayyide.de
Der kleine Mann mit der Zeichenmappe unter dem Arm, den der französische Comiczeichner Tardi hier in seinem Buch „Abwärts“ verewigt hat, ist der Basler Maler Jürg Kreienbühl, 12.August 1932 - 30 Oktober 2007.
Krähenbühl absolvierte in Basel, wie damals für angehende Künstler üblich, eine Flachmalerlehre um einen Brotberuf zu haben und absolvierte daneben Kurse an der Kunstgewerbeschule. Aus Protest gegen die damals alles dominierende abstrakte Malerei, widmete er sich konsequent einem betont gegenständlichem Stil. Kreienbühl war ein engagierter und streitbarer Verfechter seiner Auffassung von Kunst und Malerei.
1956 zog er in die Umgebung von Paris wo er unbeirrt Bewohner der Pariser Banlieue portraitierte , triste Wellblechhütten,, ölverschmutzte Weiher und trostlose Abfallberge festhielt, ohne sentimentaler Sozialromantik zu verfallen.
Er öffnete einem die Augen für Dinge, die im allgemeinen gerne übersehen wurden, nüchtern dokumentierte er die Verschandelung ganzer Landschaften durch den Moloch Grosstadt.
Ein weiteres grosses Motivfeld fand er in der zerfallenden Zoologischen Galerieim „Jardin des Plantes“von Paris, deren Sammlungen in einem Dornröschenschlaf verfallen, vor sich hin vergammelten.
Jahrelang versuchte er die Pracht und den Zerfall einer vergangenen Zeit festzuhalten
Von der Wahl seiner Motive her, wie auch seiner Maltechnik, blieb Krähenbühl ein „Aussenseiter“ ein Einzelfall, fernab vom Schickimicki des Kunstbetriebs.
Unbestritten ist seine Genialität und sein ehrgeizig bis zur Virtuosität perfektioniertes handwerkliches Können.
Die Lady, die mich nun schon über 40 Jahre begleitet- Mary Long
Mary Longs Bild erhitzte seit seinem Erscheinen auf den Plakatwändenanno 1953, die Gemüter. Um die Frage, wer ist die Frau auf dem«Mary Long»-Zigarettenpackli wirklich, gabs 50 Jahrelang die wildesten Gerüchte. Eine „Verflossene“ des VelorennfahrersHugo Koblet, wollten einige wissen. Andere stelltendie völlig verwegene Behauptung auf, sie sei in Wirklichkeitein Mann...??? Ein Transvestit...???Unglaublich!
Dann outete sich nach Jahren der tiefsten Unsicherheit undVerwirrung in dieser Frage, ein damals über 70 Jährigesehemaliges Mannequin, Madame Colette Schneider. Sie sei1952 als Modell für das Mary Long Logo auserwählt worden.Zu jener Zeit Ballerina am Zürcher Opernhaus, sei sieeinem Fotografen für 500 Franken Modell gestanden. Einhalbes Jahr später lachte ihr Bild von allen Plaktsäulen.
„Ich würde die Dame nicht als Lügnerin bezeichnen.Sie hat vielleicht eine etwas starke Fantasie“, meinteanlässlich des 50 jährigen Jubiläums der Zigarette derbritische König der Pin-Up Zeichner, Archie Dickens.
„Mary Long“ Schöpfer Archie Dickens , damals 96, löste2003 das Rätsel. „Meine Ex-Frau June stand mir Modell“liess er die Katze aus dem Sack: „Die Australierin JuneWard war 17, als ich sie heiratete - ich 20 Jahre älter.Sie war sehr hübsch.“Deshalb wählte Dickens sie als Logo-Model für eine ihmbislang unbekannte Schweizer Zigarettenmarke der BritishAmerican Tobacco.Ja, wem soll man nun glauben?
Heute ist das Bild auf dem Päggli verschandelt durchdie Aufdrucke gutmeinender Gesundheitsapostel ...Dabei ist Frau Colette Schneider überzeugte Nichtraucherin,wie sie auch heute noch vehement behauptet. Kann so jemand„Mary Long“ gewesen sein?
“Schlechte” Cowboys kommen nicht in die Hölle, sondern werden dazu verdammt, für alle Zeiten die Herden des Teufels durch sturmgepeitschte Nächte zu treiben. Ein US Variante der “Wilden Jagd”? wikipedia.org/wiki/(Ghost)_Riders_in_the_Sky
Unzählige Sänger haben das Lied interpretiert. Die erste Version, die mir zu Ohren kam, war von Bruce Low... und sie jagte mir ( ca.1956) einen Schauer über den Rücken.
Es war in einer Regennacht auf einsamer Prärie. Die Cowboys saßen dicht gedrängt, nur Whiskey wärmte sie. Oh Kerle sind das, hart und zäh, für sie gilt Blut wie Faust, und Regen, Sturm und Wolkenbruch sind über sie gebraust.
Yippie ey je, yippie ey jo, die Geisterreiter ziehn vorbei.
Da tritt der Teufel in den Kreis und winkt dem einen zu. Er wendet sich verzweifelt um und sucht beim Himmel Ruh'. Zu den Sternen will er flüchten und zur Sonne will er fliehn' Alle Sterne werden bleich, die Sonne will verglühn.
Yippie ey je, yippie ey jo, die Geisterreiter ziehn vorbei.
Da öffnen sich die Himmel weit und Reiter kommen aus Höh'n. Und Feuer bricht aus Pferdenüstern, rauhe Winde weh'n. Der tote Cowboy wird genommen, keiner hat gefragt. Weiter geht es aufwärts dann, in toller wilder Jagd.
Yippie ey je, yippie ey jo, die Geisterreiter ziehn vorbei.
Yippie ey je, yippie ey jo, die Geisterreiter ziehn vorbei.