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EBP untersucht wie integriertes Wasserressourcenmanagement im Kontext des Klimawandels dazu beitragen kann, die Wasserknappheit in schnell wachsenden Städten zu entschärfen und schlägt für Marrakesch konkrete Massnahmen vor.
Im Rahmen der von der Weltbank initiierten «Water Scarce Cities Initiative» und in Zusammenarbeit mit den marokkanischen Wasserbehörden untersucht EBP, wie und in welchem Ausmass integriertes Wasserressourcenmanagement dazu beitragen kann, die Wasserknappheit in schnell wachsenden Städten in ariden und semi-ariden Gebieten zu bekämpfen.
Die Studie gibt einen Überblick über die institutionellen und regulatorischen Rahmenbedingungen des marokkanischen Wassersektors sowie über die Wasserknappheit in den zwanzig grössten marokkanischen Städten und beurteilt deren Potenzial, Massnahmen des integrierten Wassermanagement erfolgreich umzusetzen.
Im Rahmen einer Fallstudie werden für Marrakesch konkrete Massnahmen zur Reduktion des Wasserstresses und zur Verbesserung der Resilienz der Wasserversorgung im Hinblick auf die Auswirkungen des Klimawandels vorgeschlagen sowie finanziell und ökonomisch beurteilt. Die untersuchten Massnahmen beinhalten sowohl konventionelle als auch unkonventionelle Lösungen wie beispielsweise die Versickerung von Oberflächenwasser, die Anreicherung von Grundwasser, den Bau von Dämmen und Reservoiren, grossräumige Wassertransportsysteme, Meerwasserentsalzung, die Wiederverwendung von gereinigtem Abwasser sowie von Grauwasser aus Hotels, etc. Neben technischen Möglichkeiten zur Reduktion des Wasserbedarfs und zur langfristigen Sicherstellung des Wasserdargebots werden auch institutionelle Massnahmen untersucht, insbesondere Ausgleichszahlungen innerhalb des Einzugsgebietes (payments for watershed services) sowie Kampagnen zur Sensibilisierung der Bevölkerung.
Für zusätzliche Informationen zum Projekt siehe 'Wie Hotels in Marrakesch Golfplätze bewässern'