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Der westafrikanische Staat Elfenbeinküste hat eine Impfkampagne gegen das lebensgefährliche Ebola-Virus begonnen, nachdem am Wochenende ein erster Fall registriert worden war.
Das Gesundheitsministerium habe 5000 Dosen Vakzin erhalten und werde zunächst Gesundheitspersonal und Nothelfer impfen, hiess es am Montag von der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Bei der infizierten Person handelt es sich laut der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (Africa CDC) um eine 18-Jährige, die aus dem Ort Labé in Guinea auf dem Landweg in die Wirtschaftsmetropole Abidjan gereist und dort am 12. August nach einem Fieberschub im Krankenhaus behandelt worden war. Es sei der erste Ebola-Fall in der ehemaligen französischen Kolonie seit 1994, so die WHO. Bislang gibt es demnach einen weiteren vermuteten Fall und neun Kontakte, die unter Beobachtung stehen.
Guinea hatte sich erst am 19. Juni als ebolafrei erklärt. Dort waren seit dem 14. Februar zwölf Menschen an der Viruserkrankung gestorben.
Bei einem Ebola-Ausbruch in Westafrika hatten sich zwischen 2014 und 2016 in Guinea, Liberia und Sierra Leone nach offiziellen Statistiken 28'000 Menschen infiziert, mehr als 11'000 starben. Im Osten der Demokratischen Republik Kongo war ein Ausbruch mit etwa 2300 Toten im Juni 2020 nach fast zwei Jahren für beendet erklärt worden. (sda/dpa)
Im Streit um Taiwan hat China den japanischen Botschafter einberufen. Wie das Pekinger Aussenministerium am Donnerstag mitteilte, reagierte es damit auf eine Bemerkung des ehemaligen japanischen Premierminister Shinzo Abe, der öffentlich erklärt hatte, dass Japan und die USA nicht einfach zusehen würden, wenn China die Inselrepublik Taiwan angreife.