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Neue Regionalpolitik - grenzüberschreitende Umsetzung
Seit 2008 erfolgt die Schweizer Beteiligung an Interreg im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP). Die NRP hat die Stärkung von Unternehmertum, Wertschöpfung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in den Berggebieten, im ländlichen Raum und in den Grenzregionen zum Ziel, um so einen Beitrag zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen in den geförderten Gebieten zu leisten und die räumlichen Disparitäten abzubauen. Für die Umsetzung der NRP sind die Kantone verantwortlich.
Die Interreg-Projekte werden in der Schweiz auf Grundlage von regionalspezifischen NRP-Zielen beurteilt und entsprechend finanziert. Dies bedeutet, dass eine Bundes- bzw. eine kantonale Förderung nur dann zugesprochen werden kann, wenn die Projekte zum einen die Rahmenbedingungen des entsprechenden Interreg-Programms erfüllen und gleichzeitig auf die regionalpolitischen Ziele des Bundes bzw. der Kantone hinsteuern. Für die Nordwestschweiz wurden im Rahmen einer mit dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) abgeschlossenen Vereinbarung folgende fünf, auf den Vorgaben der Programmstrategie von Interreg VI Oberrhein und der NRP basierenden Förderziele definiert:
- Die Klimabilanz in allen Wirtschaftssektoren durch die Unterstützung innovativer Wirtschaftsmodelle wie der Kreislaufwirtschaft und der Green Economy verbessern.
- Eine auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtete, intelligente und intermodale Mobilität weiterentwickeln, um regionalwirtschaftliche Potenziale zu steigern und auszuschöpfen.
- Das Fachkräfteangebot verbessern und die regionale Wertschöfpung in den Bereichen Kultur und Tourismus stärken.
- Die Forschungs- und Innovationskapazitäten für wettbewerbsfähigere Unternehmen ausbauen und fortschrittliche Technologien entwickeln, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern.
- Die Zusammenarbeit zwischen Verwaltungen und der Zivilgesellschaft zur Verbesserung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit nutzen.
Aufgaben der Interkantonalen Koordiantionsstelle bei der Regio Basiliensis (IKRB)
Die Koordinationsstelle bei der Regio Basiliensis (IKRB) fungiert im Auftrag der Nordwestschweizer Kantone als regionale Koordinationsstelle für Interreg und die NRP. Damit ist eine Vielzahl von Aufgaben verbunden:
- Information und Beratung der (Schweizer) Projektverantwortlichen
- Abwicklung und Koordination des Operationellen Programms Interreg V & VI Oberrhein für die Nordwestschweiz
- Projektbegleitung
- Vertretung der Nordwestschweizer Kantone gegenüber den französischen und deutschen Partnern des Programms Interreg Oberrhein
- Einsitznahme in den Gremien des Programms Interreg Oberrhein und im Ausschuss der Fachstellenkonferenz NRP
- Teilnahme am Netzwerk der schweizerischen nationalen und regionalen Interreg-Koordinationsstellen
- Prüfung der Anträge auf Bundesförderung
- Koordination der kantonalen Förderung
- Verwaltung der Bundesgelder
- Berichterstattung gegenüber den Nordwestschweizer Kantonen und dem Bund
- Öffentlichkeitsarbeit
Übersicht über weitere Finanzhilfen für Regionalentwicklungsprojekte
Weitere Informationen zu Finanzhilfen von Stiftung Schweiz
Kontakt
Interkantonale Koordinationsstelle bei der Regio Basiliensis (IKRB)
St. Jakobs-Strasse 25
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Tel. 061 915 15 15