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Am 29. August 1939, kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs, rief der Bundesrat die Teilmobilisierung der Schweizer Armee aus. Die Soldaten kamen auch ins Valle Morobbia und wurden dort zur Besetzung der italienisch-schweizerischen Grenze aufgestellt. Es waren die Soldaten des Grenzschutz-Bataillons 297.
Die Präsenz der Armee im Valle Morobbia hat Spuren hinterlassen: In der Erinnerung jener, die diese Epoche erlebt haben, in den Werken, auf die man auf den Wanderungen trifft, in den Gedenktafeln und Fresken, die die Häuser von Carena schmücken. In der Zeit von 1939-1945 leistete auch Carlo Campelli (1905-1984) in Carena Dienst, der Kunstlehrer, der im direkten Auftrag von Major Martinoni drei Fresken und sechzehn Gedenktafeln ausführte.
Foto: exploratorio.ch