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Der neuerliche Vergleich des Mercedes-Duos mit Max Verstappen im Red Bull fand zum Auftakt des Rennwochenendes in Montmeló nur halbwegs statt. Im ersten Training war der Niederländer als Zweiter zwar nur 33 Tausendstel langsamer, doch nach den zweiten 60 Minuten stand er ohne aussagekräftige Rundenzeit da. Seinen Versuch mit den Reifen der weichsten Mischung hatte er nach einem Fahrfehler abgebrochen. Hamilton und Bottas zeitmässig am nächsten kam so Charles Leclerc. Der Monegasse war im Ferrari nur unwesentlich langsamer als der Finne.
Verstappen bestreitet auf dem Circuit de Catalunya seinen 100. Grand Prix für sein aktuelles Team. Vor fünf Jahren hatte er hier nach dem Wechsel von Toro Rosso und dem Cockpit-Tausch mit dem Russen Daniil Kwjat für Red Bull debütiert - und das Rennen gleich gewonnen. Die runde Zahl hat auch Hamilton im Visier. Der Brite strebt am Samstag seine 100. Pole-Position in der Formel 1 an.
Antonio Giovinazzi belegte im einen Auto von Alfa Romeo zweimal Platz 13. Der Italiener war im zweiten Training einen knappen Zehntel schneller als Kimi Räikkönen, der in der ersten Einheit nur Zuschauer war. Anstelle des Finnen kam Ersatzfahrer Robert Kubica zum Zug.
Der Pole wird für den Zürcher Rennstall in der nächsten Woche am Dienstag und Mittwoch in Montmeló auch die Testfahrten mit den 18-Zoll-Reifen bestreiten, die in der kommenden Saison in der Formel 1 Standard sein werden.
(sda)