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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Didaktik - Romanistik - Spanisch, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wurden zentrale Merkmale der Kurzgeschichte "Un ruido extraño" von Juan Eduardo Zúñiga herausgearbeitet und Aufgaben zur Thematisierung ausgewählter Aspekte der Geschichte kreiert sowie hinsichtlich ihrer Funktion analysiert und erläutert. Die narratologischen Charakteristika der Kurzgeschichte sind teilweise variabler Natur. Hinsichtlich der Textschwierigkeiten ist - je nach Klasse - von einem mittleren bis hohen Schwierigkeitsgrad auszugehen.Obwohl das Problem der Handlung zu Beginn der Geschichte eindeutig zu rekonstruieren ist, verändert es sich im Laufe der Handlung dahingehend, dass der Verfolger selbst zum Verfolgten wird. Durch seine Situierung im spanischen Bürgerkrieg besitzt der Text didaktisches Potenzial für eine unterrichtliche Behandlung dieses Inhalts, der beispielsweise in einer Unterrichtsreihe mit dem Titel "La guerra civil y sus consecuencias" behandelt werden könnte. Zu diesem Zweck wurden Aufgaben entworfen, durch die verschiedene Kompetenzen die Fähigkeiten bei den SuS gefördert werden sollen. Abschließend kann resümiert werden, dass die Kurzgeschichte "Un ruido extraño" ohne Zweifel für ein Unterrichtsvorhaben im Spanischunterricht genutzt werden kann, da sie vielfältige didaktische Potenziale besitzt.Wie jedoch bei jeder Behandlung von Literatur ist sorgfältig zu reflektieren, welche Kompetenzen anhand der Geschichte gefördert werden sollen und wie dies auf der konkreten Ebene zu bewerkstelligen ist, da zur Verfügung stehendes Material stets nur so gut ist, wie die Aufgaben, mit deren Hilfe es bearbeitet wird. Möglichen Lernhemmnissen, wie der Länge des Textes, kann durch ein sistema de apoyo und ein schülerorientiertes Vorgehen begegnet werden.Darüber hinaus kann die Geschichte auch lediglich in Ausschnitten bearbeitet werden, wozu in dieser Arbeit auch Möglichkeiten aufgezeigt wurden. Aspekte, die für eine Verwendung des Textes sprechen, sind die markanten Leerstellen, die die SuS affektiv ansprechen und deren Füllung authentische Sprech- und Schreibanlässe schafft. Ebenso können die reflexiven Schlussgedanken des Protagonisten dazu beitragen, das Geschehen des Krieges in all seinen Auswirkungen kritisch zu thematisieren.