Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/256667

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die SBB dahingehend zu unterstützen, dass sie sich mit dem neuen Fahrplan 2025 gegenüber den Reisenden, die vom verschlechterten Angebot (Jurasüdfuss und Genf) betroffen sind, kulant zeigen können.&nbsp;</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat bedauert die durch die Bautätigkeiten im Eisenbahnnetz in der Romandie ausgelösten Unannehmlichkeiten für die Reisenden. Fahrplanänderungen, zeitweise Strecken- oder Bahnhofsperrungen lassen sich dabei schweizweit nicht verhindern.&nbsp;</p><p>Der Fahrplan&nbsp;2025 ist eine Übergangslösung, die noch weiterentwickelt wird. Es wird alles daran gesetzt, um mit dem Fortschreiten der Arbeiten und der Inbetriebnahme der Infrastrukturen wieder das gewohnte Angebot auf der Jurasüdfusslinie bereitzustellen. In der Zwischenzeit prüfen die SBB und die Kantone Lösungen, die den Kundinnen und Kunden die Reise erleichtern sollen.</p><p>Die Fahrplanänderungen rechtfertigen es nicht, bei einem Teil der Kundschaft ein Sondertarifsystem einzuführen. Die Tarifhoheit im öffentlichen Verkehr liegt bei den Transportunternehmen. Dazu gehört, dass die Transportunternehmen mit Aktionen attraktive Angebote lancieren. So können sie beispielsweise Sparbillette für bestimmte Strecken anbieten. Die Transportunternehmen nützen diese Möglichkeit bereits schweizweit.</p><p>Staatlich unterstützte Aktionen lehnt der Bundesrat ab. Die öffentliche Hand (Bund und Kantone) finanziert bereits einen wesentlichen Teil der Kosten im Regionalverkehr und bei der Bahninfrastruktur.</p>