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Zum Buch:
Das vorliegende Buch setzt sich zum Ziel, die militärische Ausbildung und besonders die militärischen Ausbilder in der Schweiz zwischen 1815 und 1870 darzustellen. Einerseits werden die Ziele, die Organisation und der Inhalt der Ausbildung aufgezeigt, die den Rahmen für die Tätigkeit der Ausbilder bildet. Das Buch gibt Antworten auf die Fragen, wqer diese Ausbilder waren, wie ihr militärischer Alltag aussah, welche Stellung sie als Vorgesetzte, Lehrer und Erzieher innerhalb der militärischen Strukturen und als militärische Angestellte in der Gesellschaft einnahmen, welche Laufbahn sie beschreiten konnten, welche zivile und militärische Bildung sie in ihre Tätigkeit einbrachten. Auch wird die kantonale und eidgenössische „Instruktoren-Politik“ dargestellt.
Als Gradmesser für das Kriegsgenügen der Ausbildung bzw. der Arbeit der Ausbildner werden der Sonderbundskrieg, der Neuenburgerhandel und die Grenzbesetzung von 1870/71 behandelt.
Zum Autor:
Daniel Lätsch (*1957) studierte an der Universität Zürich Allgemeine Geschichte, Militärgeschichte und Englische Literatur und war Assistent von Prof. Dr. Walter Schaufelberger.
Seit 1989 ist er Berufsoffizier und leitet heute die Militärakademie an der ETH Zürich als Direktor im Range eines Brigadiers.
Softcover | 319 S. | 1995/2006