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Mit der G7-Gruppe wollten die USA nachhaltiges Wachstum schaffen, die Inflation bekämpfen, Schocks für Entwicklungsländer abfedern und die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit verbessern. Die USA und ihre Partner unternähmen schon viel, müssten aber mehr tun, so Yellen. Es sei wichtig, konzertierte Schritte zu unternehmen, um die Aussichten für die ganze Welt zu verbessern. Die USA wollten sich auch für Erleichterungen für schuldengeplagte Entwicklungsländer einsetzen.
Die G7-Staaten wollten auch ihre Anstrengungen verstärken, der Ukraine zu helfen, um sich gegen Russland zu wehren, sagte Yellen. Ein zentrales Vorhaben sei auch, die Versuche Russlands zu stören, Sanktionen zu umgehen. Dafür sollten Informationen ausgetauscht und Druck auf Unternehmen ausgeübt werden, die in anderen Jurisdiktionen agierten, wo die Umgehung der Strafmassnahmen ermöglicht werde, sagte Yellen. Solche Kanäle sollten identifiziert und geblockt werden.
Die USA wollten mit den anderen G7-Ländern auch gegen "wirtschaftliche Zwangsmassnahmen" etwa durch China vorgehen. Das sei ein wichtiges Thema der japanischen G7-Präsidentschaft, sagte Yellen. Es gebe Beispiele, wo China "wirtschaftlichen Zwang" eingesetzt habe, weil es nicht zufrieden gewesen sei mit geopolitischen Ansichten. Yellen nannte Australien und Litauen, die wegen politischer Spannungen von China unter Druck gesetzt worden sind. "Das ist eine Sache, die uns alle besorgen sollte."
Zu den dreitägigen Beratungen der Finanzminister vor dem nächste Woche anstehenden G7-Gipfel im japanischen Hiroshima vom 19. bis 21. Mai wird auch Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) erwartet./lw/DP/stk
(AWP)