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Pekings San-Shan-Brücke: drei Berge und fünf Kreise
„San Shan“ bedeutet im Chinesischen so viel wie „drei Berge“. Bei der gleichnamigen Brücke, die in Peking geplant ist, bestehen sie aus in einander verschlungenen Ringen und für diese fanden die Architekten des chinesisch-österreichischen Büros Penda wiederum die Inspiration in den olympischen Ringen.
Schliesslich ist die filigrane und beinahe schwebend anmutende Querung Teil des Infrastrukturprogramms für die Olympischen Winterspiele von 2022. Die Brücke überspannt den Giu und soll dereinst für eine bessere Verbindung des Pekings mit der Region im Nordwesten der Stadt sorgen.
Die 452 Meter lange Stahlkonstruktion gliedert sich in drei Bereiche oder vielmehr drei geschwungene Elemente, die bis zu 95 Meter hoch sein werden. Gehalten wird die Brückenfahrbahn von Seilen aus hochfestem Stahl, welche die einzelnen Bögen wie eine geflochtene Struktur miteinander verbinden. Die Bereiche die den Autos beziehungsweise Fussgängern vorbehalten sind, werden durch Grünstreifen getrennt. Laut den Architekten wandeln sie die Brücke zusätzlich zu einem öffentlichen Platz. (mai)