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Die Strategie schreibt bis vor, dass bis 2050 kein Boden mehr verbraucht wird. Das Überbauen von Boden soll zwar weiterhin möglich sein. Gehen dabei aber Bodenfunktionen verloren, müssen diese andernorts durch Bodenaufwertung kompensiert werden.
Die Konsequenzen einer solchen Vorgabe seien enorm, begründet Burkart seinen Antrag. Es sei naheliegend, dass das Parlament wissen müsse, wie diese umgesetzt würde und welche Auswirkungen sie haben werden.
Die Strategie schränke den Handlungsspielraum künftiger Generationen massiv ein, sie verteuere Grundbesitz substanziell und sie führe zu einem Nutzungskonflikt, zu dessen Regelung eine Interessensabwägung (Bevölkerungswachstum und Ernährungssicherheit) notwendig sei, so Burkart.
"Daher ist es bedeutsam allen politischen Akteuren transparent aufzuzeigen, welche Konsequenzen diese einseitige Verschiebung der Interessenlage auf alle anderen Bereiche von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik hat", hält der Aargauer in seinem Postulat fest.
Der Bundesrat lehnt das Postulat ab. Er sei sich bewusst, dass ein Spannungsfeld zwischen Siedlungswachstum und Erhalt des Bodens bestünde. "Ursache dafür ist jedoch nicht die Bodenstrategie. Vielmehr will die Bodenstrategie aufzeigen, wie ein solcher Zielkonflikt angegangen werden kann", so die Regierung.
Im Gegensatz zu einer statischen Bewahrung des Bodens soll die unterschiedliche Bodenqualität bei raumplanerischen Entscheiden gewichtet werden, schreibt der Bundesrat. "Es soll also beispielsweise möglich sein, den Verbrauch von Boden minderer Qualität durch die Wiederherstellung von weniger Fläche an hochqualitativem Boden andernorts zu kompensieren", so die Landesregierung.