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Am Montag ist der ehemalige FCZ-Präsident Hans Stanek im Alter von 93 Jahren gestorben. Stanek stand während acht Jahren den Supportern vor, denen er seit 1965 angehört hatte. 1984 trat er die Nachfolge von Alfred Zweidler (der 1979 Edi Nägeli gefolgt war) als Präsident an. Im Berufsleben war er bis zu seiner Pensionierung Generaldirektor verschiedener grosser Autoimporteure und Amag-Mitgründer gewesen. Als Junior spielte er beim FC Seebach.
Stanek sagte damals, dass er das Amt «keineswegs suche», aber von seinen Freunden angehalten worden sei, es zu übernehmen. Zweidler wollte eigentlich einen anderen Kandidaten portieren. Auslöser war, dass Stanek im Herbst 1983 nach der Entlassung von Trainer Hans Kodric und Sportchef Erich Vogel brüsk aus dem Vorstand zurückgetreten war. Es kam dann aber doch zu keiner Kampfwahl, Stanek wurde am 30. April 84 zum Präsidenten, Sven Hotz zum Vizepräsidenten gewählt. Nach knapp zwei Jahren wurde er dann von Hotz abgelöst. Stanek wollte den FCZ wieder an die nationale Spitze führen, wofür u.a. der 30-jährige Deutsche Wolfgang Kraus von Bayern München geholt wurde. Unter seiner Führung und mit Trainer Vaclav Jezek wurde der FCZ in den Saisons 84/85 und 85/86 7. und 4. Als Hotz den Verein 1986 (mit Millionenschulden) übernahm, verabschiedete sich Stanek aus dem aktiven Klubleben: «Ich bin sicher, dass man mich zum Schluss weghaben wollte.» Er spielte aber weiterhin bei den FCZ-Veteranen mit.