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20 000 Franken für die Zivilbevölkerung im Swat-Tal in Pakistan
Medienmitteilung vom Donnerstag, 9. Juli 2009
Der
Kirchenrat der Reformierten Landeskirche Aargau hat einen Beitrag von 20
000 Franken für Hilfsmassnahmen für die von Kriegshandlungen betroffene
Zivilbevölkerung im Swat-Tal in Pakistan beschlossen. Der Betrag wird
an das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen der Schweiz, HEKS,
überwiesen. HEKS führt zusammen mit Caritas Schweiz ein Nothilfeprojekt
im Umfang von 500 000 Franken mit Unterstützungsmassnahmen wie
Lebensmittelpaketen und Hygieneartikeln.
Rund eine halbe Million Menschen sind vor den Kämpfen zwischen Taliban und der pakistanischen Armee geflohen. Sie suchen Schutz in den Distrikten Mardan, Swabi, Peshawar und Nowshera, wo sich bereits rund 700 000 intern Vertriebene aufhalten.
28 000 Personen in der Region Mardan (North Western Frontier Province) erhalten von HEKS und Caritas Essenspakete, Hygieneartikel und Geschirr. Zielgruppe sind Vertriebene ausserhalb der offiziellen Camps, die bei Verwandten wohnen oder in Parks und entlang von Strassen provisorisch ihre Zelte aufgeschlagen haben. Diese Flüchtlingsgruppen befinden sich in einer besonders prekären Situation und sind dringend auf Hilfe angewiesen.
Meldung verfasst von: ria / F. Worbs, 1131 Zeichen
Aufgeschaltet am 9. Juli 2009
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