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Laura Ford ist eine 1961 geborene englische Künstlerin. Ihre Leidenschaft für die Kunst führt sie bereits im Alter von 17 Jahren zur Kunstakademie in Bath und zur Cooper Union School of Art in New York. Zu ihren Professoren gehören unter anderem Michael Pennie, Richard Deacon, Nick Pope, Anthony Gormley, Peter Randall-Page, Shelagh Cluett und Anish Kapoor. Mit 23 Jahren beginnt sie ein Postgraduiertenstudium der Bildhauerei in London. Danach folgt eine Ausstellung auf die andere (insbesondere die Biennale in Venedig) – entweder einzeln oder als Mitglied einer Gruppe. Ihre Werke sind in der Tate Modern, im Victoria and Albert Museum, in den Meijer Gardens sowie in verschiedenen anderen zeitgenössischen Museen und privaten Sammlungen vertreten. Fords Skulpturen sind voller Fantasie, zuweilen gepaart mit leisem Zynismus ebenso wie mit Weichheit. Über die Kunst greift die Ästhetin gesellschaftliche und politische Fragen auf, die sie vorwiegend durch die Brille des Humors und die Beobachtung des menschlichen Zustands betrachtet und widerspiegelt. Ihre Werke sind dabei ebenso reflektiert wie verspielt. Sie bedient sich in ihrer Arbeit einer Fülle von Techniken, wie Bildhauerei, Zeichnung, Malerei, Performance oder Szenografie. Auf der Materialseite bewegt sie sich zwischen kraftvoller Bronze oder Keramik und fließendem Gewebe. Im Château de Vullierens zeigt Laura Ford sechs riesige Katzen auf zwei Beinen. Die vollständig aus Bronze gearbeitete Katzenarmee entstammt ihrem bedeutenden Werk „Days of Judgment“ und ist auf den südlichen Terrassen zu sehen. Eine Gelegenheit, sich mit unseren Erinnerungen zu befassen, zwischen Vorstellung und Realität.