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Als eine der wenigen Nationen weltweit, die noch auf Impfstoffe warten, gehörte Haiti zu den 92 armen und einkommensschwachen Ländern, denen im Rahmen der Covax-Fazilität Impfdosen angeboten wurden. Doch die Regierung lehnte die Impfungen von AstraZeneca PLC zunächst ab und begründete dies mit Nebenwirkungen und weit verbreiteten Ängsten in der Bevölkerung. So ein Artikel von Bloomberg der im Juni veröffentlicht wurde.
Bluewin.ch schreibt in einem Artikel vom April 2021:
«Haiti hat erst vor Kurzem einige der wichtigsten Unterlagen vollständig eingereicht, die Voraussetzung für einen Lieferauftrag sind», heißt es von der Impfallianz Gavi, einer öffentlich-privaten Partnerschaft in Genf, die das Covax-Programm mit koordiniert.
Außerdem hat sich das Land nach Angaben der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (Paho) nicht um die Teilnahme an einem Pilotprogramm beworben, in dem es einen Teil der zugewiesenen Impfdosen früher erhalten hätte. (…)
Viele fragen sich, wie in dieser Lage der Impfstoff überhaupt verteilt werden soll, zumal immer mehr Menschen sich nicht mehr aus ihrem Haus trauen. Viele haben zudem Angst vor einer Impfung, trotz der Aufklärungskampagnen. Dazu kommt, dass nach dem zwischenzeitlichen Impfstopp in Europa öffentliche Zweifel an Astrazeneca laut werden.
Hinzu kommt das ein Großteil der Bevölkerung der Impfung sehr skeptisch gegenüber steht und sich nicht impfen lassen will.