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Untertitel: Plaffeien feierte den 90. Geburtstag von «Stäferlersch Anny»
Im Chrommen, wo die Jubilarin noch heute wohnt, bewirtschaftete die Familie den Bauernbetrieb, und im Sommer ging sie liebend gerne mit 20 bis 25 Kühen auf die Alp Hubel-Rippa. Nebst dem Bauernhof im Chrommen war der Gatte seit 1918 auch Eigentümer des Bauernhofes im Dorf, wo seit 1959 Sohn Josef, genannt «Stäferlersch Josi», den Betrieb führt. Bis dahin wurde dieser verpachtet.
Nach dem Hinschied ihres Gatten wurde der Bauernbetrieb im Chrommen durch den Stiefvater der Jubilarin noch bis 1945 weitergeführt. Für die Jubilarin waren die Kriegsjahre besonders schwer, vor allem nach dem Tode ihres Gatten; sie konnte jedoch immer wieder auf die Hilfe Dritter zählen. Trotzdem wurden Kartoffeln und Weizen angepflanzt und das Verdunkeln war in dieser Zeit an der Tagesordnung.
Alle drei Buben mussten für einige Zeit ins Welschland. Zwei von ihnen mussten bereits das Zeitliche segnen. Die Jubilarin selber war in ihrem langen Leben immer wieder in den Bergen mit Freunden anzutreffen, und das Jassen macht ihr noch heute sehr grosse Freude. Und auch die Zeitung kann sie noch ohne Brille lesen, um stets auf dem Laufenden zu sein. Reisen ist und war nicht so ihr Ding; etwa mit dem Theaterverein ging sie gerne auf Reisen. Ansonsten bleibt sie viel lieber zu Hause und empfängt gerne Besuch von Verwandten und Bekannten. Grosse Freude bereiten ihr vor allem sowie die Enkelkinder die Urenkelkinder, auf die sie sehr stolz ist. Und wie die Jubilarin bekannt gab, habe sie noch einige Lebensjahre gepachtet.