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Faszination «Tod und Mädchen» im Totentanz
Warum die Thematik Totentanz, und im Besonderen «Tod und Mädchen», eine Faszination, ja eine Begeisterung auslöst. Ein Text von DeinAdieu-Beirat Dr. Alois Birbaumer.
«Wir waren, was ihr seid;
doch kommen wird die Zeit,
und kommen wird sie euch geschwind,
wo ihr sein werdet, was wir sind.»
Schon als Gymnasiast faszinierten mich die Darstellungen des Totentanzes. Damals, in den 1960er-Jahren, überquerte ich die Reuss in Luzern lieber über die Spreuerbrücke als über die Kapellbrücke. Die Spreuerbrücke ist geschmückt mit Bildern des Totentanzes. Entstanden sind sie in den Jahren 1626 bis 1635.
Später, während der Studienzeit in Basel, war ich vom Totentanz zu Basel begeistert, doch detailliert ging ich dieser Passion nie nach. Den Film «Der Tod und das Mädchen» von Roman Polanski aus dem Jahre 1994 habe ich mir verschiedentlich angesehen. Ich kaufte mir eine DVD und zunehmend fesselte mich das Streichquartett von Franz Schubert, «Der Tod und das Mädchen» (1824) [16,18]. Es begeisterte mich nicht nur die Malerei und der Text dieses fast gegensätzlichen Paares, sondern ebenfalls die begleitende Musik [17,18].
Der Totentanz in der Musik, nicht nur in Bild und Text
Die wohl schönste und sehr berührende Interpretation dieses Themas von Franz Schubert finde ich in einer Aufnahme von «Bacio di Tosca» aus dem Jahre 2007. Andere Komponisten haben zu diesem Thema ebenfalls musikalische Interpretationen geschrieben: etwa Modest Mussorgski («Lieder und Tänze des Todes»), Siegfried Matthus («Das Mädchen und der Tod»), Verdi (La Traviata) siehe dazu Anja Guck-Nigrelli Seite 61 in «Der Tod und das Mädchen» [14], oder nochmals Verdi in seinem Requiem mit dem Ballettensemble Opernhaus Zürich [13].
Über die Zeit fanden sich in meiner Bibliothek immer mehr Bücher über den Totentanz, über Eros und Thanatos, also über Liebe und Tod, über Tod und Mädchen. Ebenso kaufte ich mir Bilder moderner Künstler, die das Szenarium «Tod und Mädchen» darstellen.
Totentanz im Film «Egon Schiele, Tod und Mädchen»
Vor zwei, drei Monaten unterhielt ich mich mit meinem Freund und Autor der Website DeinAdieu.ch, Martin Schuppli, über Totentanz. Und da flackerte meine alte Begeisterung wiederum auf. Ich versprach, für DeinAdieu eine Zusammenstellung zu gestalten, also einen Blog-Beitrag zu verfassen. Und kurz darauf, welch «Zufall», sah ich den Film «Egon Schiele, Tod und Mädchen».
Das Bild von Egon Schiele – es gab dem Film den Namen – sah ich im Dezember 2013 bei einer Spezialausstellung in Wien. Danach liess mich dieser Egon Schiele, liessen mich sein Bild, seine Biografie nicht mehr los.
So ist denn die Zeit gekommen, einige Gedanken niederzuschreiben, Gedanken über die Bedeutung des Totentanzes und ganz besonders über die Beziehung Tod und Mädchen. Gedanken aus meiner Sicht, aus meiner ganz persönlichen Wahrnehmung. Weiss Gott, ich bin nicht der Erste, der über den Totentanz schreibt. Ich kann unmöglich und will auch nicht alles beschreiben. Einige Schwerpunkte muss ich dennoch kurz zusammenfassen.
Totentänze für breitere Strassen geopfert
Der älteste dokumentierte Totentanz entstand 1424 an der Mauer des Pariser Friedhofs «Cimitière des innocents». Leider fiel das Bild 1669 einer Strassenverbreiterung zum Opfer. Ungefähr zur gleichen Zeit entstand der Totentanz in der Abtei La Chaise-Dieu. Dieses französische Kloster liegt in der Region Auvergne-Rhône-Alpes und diesen Totentanz können Interessierte immer noch besichtigen.
In den Jahren 1439/40 wurde der Totentanz Basel an der Friedhofmauer des Dominikanerklosters erstellt. Dieser so genannte Predigertotentanz wurde ebenfalls wegen einer Strassenerweiterung 1805 abgerissen. Er galt damals als Schandfleck.
Der Basler Totentanz hat für die Entstehung verschiedener Totentänze im deutschsprachigen Raum eine grundlegende Bedeutung. Beeinflusst vom Basler Totentanz und den Totenbildern Hans Holbeins [6] entstand der Luzerner Totentanz. Ihn schuf der Künstler Jakob von Wil in den Jahren 1610 bis 1615. Dieses imposante Gemälde befindet sich im heutigen Regierungsgebäude Luzern.
Hinweisen möchte ich auf den eingangs erwähnten Totentanz auf der Spreuerbrücke. Ihr Südflügel wurde bereits 1408 fertiggestellt. In den Giebelfeldern entstanden in den Jahren 1626 bis 1635 67 bemalte Holztafeln unter der Leitung des Malers Kaspar Meglinger, ein einzigartiger Totentanz [7]. Das Buch: «Gwüss ist der Tod, ungwüss sein Zeit», Den Totentanz in der Zentralschweiz von Kurt Messmer [8] kann ich sehr empfehlen. In ihm finden sich gute Informationen über den Totentanz allgemein und den Totentanz in der Zentralschweiz im Besonderen.
Ursprung des Totentanzes ungewiss
Über den Ursprung, den Hintergrund des Totentanzes gibt es viele mögliche Erklärungen, den wahren Ursprung wird man wohl nie ausfindig machen können. Historiker sowie für den Totentanz spezialisierte Wissenschafter (siehe www.totentanz-online.de/totentanz.php) nehmen an, dass die Wurzeln des Totentanzes in der Legende von den drei Toten und von den drei Lebenden im 13. Jahrhundert zu suchen seien [4]. In der Legende wird von drei jungen, hochmütigen Edelleuten erzählt. Diese Edelleute sind in einer einsamen Gegend auf Jagd. In der Nähe eines verlassenen Friedhofs begegnen sie drei Toten, die offenbar in zerrissenen Leintüchern gehüllt ihnen entgegentreten. Die Toten berichten aus ihrem früheren Leben, wofür sie nun Busse tun müssen. Im Gespräch mit den drei erschreckten Lebenden weisen die Toten auf den Zustand der Lebenden hin und mahnen sie, Hochmut und Genusssucht aufzugeben und ein gottergebenes Leben zu führen.
Viele Motivationen den Tod darzustellen
In der französischen Literatur des 13. Jahrhunderts wird diese Legende immer wieder aufgenommen, ja selbst in der italienischen und englischen Literatur taucht sie in etwas abgeänderter Form auf. Ein Wandgemälde in der Kirche St. Martin, Kirchbühl ob Sempach LU, stellt diese Legende sehr schön dar und dürfte aus der Zeit um 1300 stammen [5].
Sicher spielte die damals grassierende Pest eine Rolle, die Kriege, die vielen Todesfälle durch verschiedene Krankheiten, wie zusätzlich ebenfalls das Sterben vieler Mütter unter der Geburt und der damals noch sehr häufige Kindstod. Jedermann war täglich persönlich mit dem Tod konfrontiert, es war unmöglich, ihn aus dem Gesichtsfeld, aus der eigenen Wahrnehmung zu verdrängen.
Auffallend ist, dass vor allem im 15. und 16. Jahrhundert die Thematik des Todes, des Sterbens vorwiegend an Friedhofsmauern und in Totenkapellen dargestellt wurde, ebenso in der täglichen Öffentlichkeit, etwa auf Brücken. Es entstanden Texte, meist waren es Vierzeiler, und viele Bilder, nicht nur Totentänze. Erst im 16. oder 17.Jahrhundert finden wir neben Bild und Text auch musikalische Interpretationen des Totentanzes.
Versuch, den eigenen Tod zu verdrängen
Wenn ich die Darstellung des Todes in der heutigen Zeit betrachte, dann handelt es sich um eine andere Darstellungsweise. Den eigenen Tod stellen wir nicht mehr ins Zentrum, der wird nach Möglichkeit verdrängt. Besonders die Medien stellen den Tod mehr zur Schau, als, dass fundiert darüber gesprochen wird. Wir werden konfrontiert mit tödlichen Unfällen, mit schockierenden Bildern von Kriegsverbrechen, mit Naturkatastrophen oder mit fotografischen Dokumentationen von Verstorbenen.
In vielen modernen Arbeiten suche ich vergeblich nach direkten Rückschlüssen auf die eigene Vergänglichkeit. Die Darstellung des Todes hat sich verändert. Die Konfrontation mit dem Tod wird auf eine andere Ebene verschoben. In der Kunst finde ich zum Teil grossartige Ansätze zur Realität. Sie stellt oft die eigene Endlichkeit dar. Zugegeben stehen mir diese Texte, diese Bilder, diese Skulpturen nicht so nahe wie dies bei der Legende der drei Toten und der drei Lebenden oder dem Totentanz der Fall ist.
Konfrontation mit der eigenen Vergänglichkeit
In der modernen Kunst geht es meist um eine vermeintlich sachliche Provokation, einen Ausdruck des Empfindens zum Tod allgemein. Selten geht es um eine direkte Konfrontation mit der eigenen Vergänglichkeit. Ich bin mir bewusst, dass wir heute geblendet sind und geblendet werden durch die grossen Erfolge der Medizin. Sie lässt uns die Vergänglichkeit, unser Sterben, unseren eigenen Tod in eine ferne Zukunft hinausschieben. Und so kann die Devise entstehen: «Gestorben wird wohl, doch zuerst sterben die andern, bevor ich sterben muss.»
Beim mittelalterlichen Totentanz waren es direkte Bezüge zu Aussagen wie: «Jeder muss gehen, auch du». Oder: «Die Zeit des Todes ist unbestimmt, vielleicht bist Du gerade jetzt an der Reihe». «Es gibt keine Unterschiede betreffs Alter, Geschlecht und Stand». Bei den drei Lebenden und den drei Toten hiess es ganz direkt: «Wir waren, was ihr seid; doch kommen wird die Zeit, und kommen wird sie euch geschwind, wo ihr sein werdet, was wir sind.».
Ein sinnvolles Leben und der unausweichliche Tod
Trotzdem lese ich gerne moderne philosophische Werke. Moderne Texte zu Sterben und Tod können dem Leben einen Sinn geben. Moderne Skulpturen über den Tod stehen mit einer grossartigen Ausdruckskraft da. Sie stimulieren einen zum Reflektieren. Moderne, zum Teil verspielte Malereien beeinflussen mich zu Gedanken über das Sein und das sichere Ende dieses Daseins, ganz ähnlich wie es in den mittelalterlichen Totentänzen der Fall war: Der Tod ist unausweichlich.
Lassen Sie mich noch zwei Gedanken zur Thematik «Tod und Mädchen» anfügen. Wie die Kontroversen im Titel «Eros und Thanatos» kann bei diesem Titel ebenfalls eine Unstimmigkeit aufkommen, ich hörte anfänglich etwas total Gegensätzliches. Ist es aber nicht. Seit über 500 Jahren ist die Vereinigung von Eros und Thanatos in der Kunstgeschichte ein Thema und wird häufig mit dem Motiv «Tod und Mädchen» dargestellt.
Tod und Mädchen ein bewegendes Thema
Seit der Zeit der Totentänze ist das Motiv von Tod und Mädchen ein Kardinalthema, wobei in den ganz frühen Werken des Totentanzes das Thema Tod und junge Frau selten bis nie zur Darstellung kommt. Der Tod tritt dann zunehmend selbst als Freier bei Dirnen auf. Oder als Liebhaber und geiler Lüstling wie bei Niklaus Manuel, genannt Deutsch. Er malte den Berner Totentanz in den Jahren 1516 bis 1520. In seinen Werken erscheint der Tod hin und wieder als Zerstörer der jungen Liebe bei Liebespaaren.
Gion Condrau, Schweizer Psychiater und Psychotherapeut (1919–2006) schreibt: «Liebe und Erotik gehören zusammen, Liebe und Tod gehören zusammen, Liebe, Tod und Erotik bilden eine Einheit im Fühlen und Denken des Menschen, ob dies nun auf der Bühne, im Roman, in der Dichtung und Musik oder in der bildenden Kunst sei.» [2]
Georges Bataille, französischer Schriftsteller und Philosoph (1897–1962) beschreibt die Beziehung zwischen Sexualität und Tod so: «Kein Unterschied zwischen Tod und Sexualität. Sexualität und Tod sind nur die Höhepunkte eines Festes, das die Natur mit der unerschöpflichen Vielzahl der Wesen feiert: beide bedeuten eine grenzenlose Vergeudung, die sich die Natur im Widerspruch zu dem tiefen Wunsch jedes Wesens nach eigener Fortdauer leistet.» [3]
«Tod und Mädchen» setzen Künstlern keine Grenzen
Die wohl älteste Darstellung von Tod und Mädchen findet sich bei Hans Baldung, genannt Grien. Im Jahr 1517 schuf er «Der Tod und das Mädchen». Baldung stellte in verschiedenen Werken die Frau in unterschiedlichen Gestalten dar, sehr oft im Kontrast zum Memento mori, also zum Hinweis auf unsere Vergänglichkeit, zum Symbol der Vanitas, der jüdisch-christlichen Vorstellung von der Vergänglichkeit alles Irdischen.
Wer sich für dieses Thema interessiert, kann eine Vielzahl an Bildern finden. Eine kurze Beschreibung des Phänomens «Der Tod und das Mädchen im Totentanz» bringt dem raschen Leser eine Studienarbeit der Universität Graz von Jasmin Krois [10]. Als ausführliche und sehr gute Beschreibung kann ich «Der Tod und die schönen Frauen» von Gert Kaiser [11]. empfehlen.
Zwei Bilder mit vielen Interpretationsmöglichkeiten
Ich erwähne hier nur zwei Bilder, die mich ganz besonders beeindrucken. Sehr intensiv erlebe ich «Tod und Mädchen» einerseits in Edvard Munchs Kaltnadelradierung von 1894 («Das Mädchen und der Tod») und im oben erwähnten Bild von Egon Schiele «Tod und Mädchen» von 1915, das dem Film von 2016 den Namen gab.
Munch stellt den Tanz des Mädchens mit dem Tod auf eine ganz besondere Art dar. Gert Kaiser beschreibt in seinem Buch «Der Tod und die schönen Frauen» [11] dieses Motiv (neben vielen andern) auf eine grossartige Art und Weise: «Das Mädchen schlingt seinen Arm um den Hals des Gerippes, ist im Kusse des Totenschädels versunken und presst seinen Körper dem Tod entgegen. Dieser öffnet mit seinem skelettierten Bein die Schenkel des Mädchens und zieht mit beiden Armen deren Unterleib an den seinen … Es ist offenkundige künstlerische Intention, eine reale Liebesvereinigung darzustellen. Wie anders wären sonst die Samenfäden am rechten und linken Bildrand zu verstehen?» Die embryonalen Köpfe am Unterrand führt die Botschaft des mittelalterlichen Totentanzes ad absurdum: jedermann muss sterben. Munch geht in dieser Zeichnung noch weiter als dies im Mittelalter der Fall war. Die sexuelle Verschmelzung von Tod und der jungen, fruchtbaren Frau weist auf ihren individuellen Tod hin, obwohl die Gattung Mensch dadurch scheinbar gefährdet sein könnte. Doch die Spermien und Embryoköpfe ausserhalb des Geschehens, ausserhalb des Rahmens zeigen unmissverständlich, dass die Gattung Mensch nicht auszurotten ist.
Das Kunstwerk von Egon Schiele muss aus seiner Biografie verstanden werden. Zunächst gab Schiele diesem Bild den Namen «Mann und Mädchen». Erst später, durch die Präsenz des Todes in seinem Umfeld, nannte er es «Tod und Mädchen». Angeblich nachdem sein wichtigstes Modell und die langjährige Geliebte Wally Neuzil in Dalmatien an Scharlach gestorben war.
Die Liebe steht über dem Tod
Den zweiten Gedanken, den ich erwähnen möchte, findet sich vor allem in Zeichnungen von Tomi Ungerer und vielen andern Künstlern, die aufzeigen wollen, dass die Liebe über dem Tode steht, die Liebe bleibt bestehen, selbst wenn wir als Individuen sterben müssen. Hier gehen die Künstler noch einen Schritt weiter als Munch. Persönlich erlebe ich diese Interpretationen sehr intensiv und möchte sie folgendermassen beschreiben: Die Frau als Darstellerin der Liebe überlebt den Tod. Ein recht interessanter und absolut nachvollziehbarer Gedanke.
Als Beispiele erwähne ich Horst Janssen («Tod und Mädchen», Radierung von 1974/Postskriptum von 1985), Tomi Ungerer («Frau und Tod im Ringkampf» von 1983), Peter Croy («Lukretia lässt bitten» von 1975), und ganz besonders Robert Budzinski («Der Sieg des Lebens – auch ein Totentanz» von 1924).
Ausführliche Beschreibungen dieser Totentänze habe ich in folgenden Büchern gefunden: «Auf Tod komm raus, Aus Beständen des Museums für Sepulkralkultur» [12] und im schon oft zitierten Buch von Gert Kaiser [11].
Kind zeichnete 22 Totentanz-Bilder
Zum Schluss noch eine Kleinigkeit, die mich als ehemaliger Kinderarzt ganz besonders berührt. Vor ungefähr zehn Jahren stiess ich beim Stöbern in einem Antiquariat auf ein kleines, 16,5×12 cm messendes Büchlein mit dem Titel: «Ein Basler Totentanz von 1791, gezeichnet von einem Kinde». Der 1779 geborene Künstler Jeremias Burckhardt hat als 12-Jähriger unter der Anleitung seines Hauslehrers einen Totentanz mit 22 Zeichnungen zu Blatt gebracht und jede Zeichnung mit einem Titel versehen. Die letzte Zeichnung passt zu unserer Thematik «Tod zur Junfrauen».[9]
Beim Betrachten dieser Zeichnungen bin ich jedes Mal fasziniert. Es ist eine Faszination, die ich nicht in Worte fassen kann, eine Faszination, die mich ruhig werden lässt, die mich zum Teil in meine eigene Kindheit zurückversetzt und nachdenken lässt. Was mag dieser junge Jeremias wohl beim Zeichnen gedacht haben? Ich verharre am Schluss immer in Gedanken, die ich nicht verbalisieren kann. Wäre ich Künstler, Dichter oder Musiker würde es mir vielleicht gelingen.
Foto: Daniela Friedli, Text: Alois Birbaumer
Literatur zu «Tod und Mädchen» im Totentanz
Tod allgemein
Aries Philippe: «Geschichte des Todes». Carl Hanser Verlag München Wien, 1980
ISBN 3-423-04407-1
Condrau Gion: «Der Mensch und sein Tod. certa moriendi condicio». Benziger Verlag 1984
ISBN 3 545 25057 1
Bataille Georges: «Der heilige Eros». Ullstein, 1974
ISBN 9783548030791
Totentanz
Künstle Karl: «Die Legende der drei Lebenden und der drei Toten und der Totentanz». Aischenes Verlag, 2015
ISBN 978-3-7387-3399-0
Bergmann Uta: «Kirchbühl bei Sempach». Schweizerische Kunstführer GSK 1992
ISBN 3-85782-504-9
Schwab Winfried: «Der Luzerner Totentanz des Jakob von Wil und seine graphischen Vorlagen». Zeitschrift. Der Geschichtsfreund: Mitteilungen des Historischen Vereins Zentralschweiz, 2005
Brülisauer Josef u.a.: «Die Spreuerbrücke in Luzern: ein barocker Totentanz von europäischer Bedeutung». Raeber Verlag 1996
ISBN 3-7239-0090-9
Messmer Kurt: «‹Gwüss ist der Tod, ungwüss sein Zeit›. Der Totentanz in der Zentralschweiz». Wallimann Druck und Verlag AG, Beromünster 2014
«Ein Basler Totentanz von 1791, gezeichnet von einem Kinde, Jeremias Burckhardt». Herausgegeben von F. Stierli und E. Birkhäuser & Cie., Basel, 1943 in einer Auflage von 500 Stück.
Tod und Mädchen
Krois Jasmin: «Der Tod und das Mädchen – Analyse ausgewählter Aspekte des Phänomens Totentanz zwischen Spätmittelalter und Neuzeit». GRIN Verlag, 2007
ISBN 978-3-638-81874-2
Kaiser Gert: «Der Tod und die schönen Frauen. Ein elementares Motiv der europäischen Kultur». Campus Verlag, 1995
ISBN 3-593-35361-6
Sörries Reiner: «Auf Tod komm raus, Aus den Beständen des Museums für Sepulkralkultur». 2012
ISBN 978-3-924447-50-2
Wohlthat Martina: «Der Tod führt den Reigen an». Verdis Requiem am Opernhaus Zürich, nzz 05.12.2016
Guck-Nigrelli Anja: Das Mädchen und der Tod. Psychoanalytische Überlegungen zur Dialektik der Musik in Verdis La Traviata. S.61 in Der Tod und das Mädchen. Musikwissenschaft und Psychoanalyse im Gespräch. Psychosozial-Verlag 2011
ISBN 978-3-8379-2146-5
Leikert Sebastian (HG): «Der Tod und das Mädchen». Musikwissenschaft und Psychoanalyse im Gespräch. Psychosozial-Verlag 2011
ISBN 978-3-8379-2146-5
Irion Claudia: «Der Tod und das Mädchen» – Franz Schubert und das Streichquartett. GRIN Verlag, 2007
ISBN 978-3-638-93445-9
Dorfmann Ariel: Der Tod und das Mädchen. Fischer Taschenbuch Verlag, 2009
ISBN 978-3-596-11426-9
Bültmann Rüdiger: Das Zitat als dramaturgischer Schlüssel – Über Roman Polanskis «Der Tod und das Mädchen». GRIN Verlag, 2004
ISBN 978-3-638-79005-5
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