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Pinot Noir ist eine für die Schweiz, insbesondere die Deutschschweiz, typische Rebsorte. Die ursprünglich nordostfranzösische Rebe stammt wahrscheinlich aus dem Burgund, wo sie bereits 1375 erwähnt wurde. In der Schweiz wurde Pinot Noir im Kanton Waadt bereits 1472 unter dem alten Namen Servagnin erwähnt, ab 1775 war die Rebsorte in den Kantonen Waadt und Neuenburg als Salvagnin bekannt. In Neuenburg wurden seit 1754 auch die Bezeichnungen Técou und Cortaillod verwendet, im Wallis ist die Rebsorte dagegen seit 1848 unter dem Namen Petite Dôle verbreitet. Die früh reifende, wenig produktive Varietät Pinot Noir ist die in der Schweiz am häufigsten angebaute Rebsorte. Sie bringt Weine von internationalem Ansehen hervor.
Weitere Namen: Blauburgunder, Klevner
Der Pinot Noir bietet Weine mit Aromen von roten Beeren (Erdbeeren, Himbeeren). Reifere Trauben ergeben Aromen von nassem Leder, Tabak oder Herbstlaub und Unterholz. Die Weine sind in der Regel frisch und elegant.
Pinot Noir wird in mehreren Weinbauregionen angebaut
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