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Kunstmuseum Basel, Umbau und Erweiterung — Tiefbau
Basel, Schweiz
Wettbewerb 1. Rang 2009
Planung und Realisierung 2010-2016
Basel, Schweiz
Wettbewerb 1. Rang 2009
Planung und Realisierung 2010-2016
Hochbau-und Planungsamt Basel-Stadt, Schweiz
Christ & Gantenbein, Basel, Schweiz
Jörg Brändlin, Enrico Cristini, Heike Egli-Erhart, Ana Maria Eigenmann, Antje Käser Wassmer, Luis Looser, Conor Murphy, Noor Musawi, Helmuth Pauli, Susanne Peterson, Alexandra Schmid, Andreas Schnetzer, Robert Vögtlin, Andreas Zachmann
Mit dem Erweiterungsbau des Kunstmuseums Basel ist eine prominente Stelle der Basler Innenstadt neu besetzt. Das erweiterte Museum besteht aus zwei Häusern, die über die Strasse in direkter Beziehung zueinander stehen.
Die Verbindung zwischen Hauptbau und Neubau unter der Strasse ist keine Unterführung, sondern ein grosszügiges Raumgefüge mit Spannweiten von ca. 10 m über zwei Untergeschosse, die bis 12.5 m unter Terrain reichen.
Die Baugrube des Erweiterungsbaus wies einen allseitig senkrechten Verbau auf. Der Baugrubenabschluss wurde je nach Erfordernissen als Rühlwand oder als Unterfangungswand ausgeführt, beides temporär rückverankert unter den Strassen und den angrenzenden Gebäuden. Die Nähe zu den Tramgeleisen erforderte ein Überwachungskonzept, diverse Werkleitungen in den Strassen mussten bei der Verankerung berücksichtigt werden.
Für den Verbindungstrakt unter der Dufourstrasse wurde die Baugrube mit einer überschnittenen, rückverankerten Bohrpfahlwand realisiert, im Bereich des Hauptgebäudes wurde ebenfalls eine Unterfangung ausgeführt. Da die Dufourstrasse für Sondertransporte jederzeit befahrbar sein muss, wurde eine Hilfsbrücke für den Verkehr mit einer Breite von 5.5 bis 12 m und einer Länge von 50 m erstellt.