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Wirtschaft
Der schwedische Möbelriese Ikea will seine Produkte nicht über den Online-Versender Amazon anbieten. Wie der Vorstands-Chef von Ikea, Jesper Brodin, in einem Interview der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) sagte, sei Ikea sehr gut positioniert und brauche keine Hilfe, um sichtbar zu sein. Stattdessen setzt das Einrichtungshaus auf den eigenen Online-Shop, um die Kundenbindung zu stärken. Ausserdem sei es nicht besonders klug, auf einem Online-Marktplatz wie Amazon zu verkaufen, weil dann zwangsläufig die Preise erhöht werden müssten.
Der 1999 vom ehemaligen Englischlehrer Jack Ma gegründete Internethändler Alibaba fasst nach dem grössten Börsengang aller Zeiten an der Wall Street nun eine milliardenschwere Notierung in Hongkong ins Auge. Mit einem Zweitlisting in Hongkong könnte Alibaba rund 20 Milliarden Dollar einnehmen, berichtete die Agentur Bloomberg unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen.
Der Chef des chinesischen ICT- und Smartphone-Riesen Huawei, Ren Zhengfei, glaubt nicht an mögliche Vergeltungsmassnahmen Chinas gegen Apple als Folge der US-Sanktionen gegen Huawei. "Das wird erstens nicht geschehen, und wenn das doch passieren sollte, werde ich der erste sein, der dagegen protestiert", erklärte er gegenüber der Agentur Bloomberg.
Der Berliner Sensorenhersteller First Sensor steht vor einer Übernahme durch den Rivalen TE Connectivity. Der Vorstand befinde sich in fortgeschrittenen Übernahmeverhandlungen mit TE Connectivity, teilte First Sensor mit. Dem Management liege eine rechtlich unverbindliche Interessensbekundung mit einem indikativen Angebotspreis von rund 28 Euro je Aktie vor. Derzeit sei jedoch noch nicht abzusehen, ob es zu einem Übernahmeangebot seitens TE Connectivity komme.
Online-Fahrdienstvermittlerin Uber vermietet neu auch U-Boote. Die "ScUber" genannte Anwendung stellt in der australischen Region Queensland einstündige Fahrten mit einem kleinen Unterseefahrzeug bereit, bei denen Kunden das Great Barrier Reef entdecken können. Das Angebot ist allerdings wenigen vorbehalten, da nur zwei Menschen in das Boot passen und von Mai bis Juli 2019 nur 20 Fahrten geplant sind. Der Preis liegt bei etwas mehr als 1.000 Dollar (rund 900 Euro).
Die von US-Präsident Donald Trump initiierten Geschäftsblockaden gegen Huawei könnten beim chinesischen ICT- und Smartphone-Riesen zu enormen Absatzeinbussen führen. Laut Prognosen der beiden Forschungsinstitute Fubon Research und Strategy Analytics könnten die Smartphone-Verkäufe von Huawei um 24 Prozent einbrechen.
Der US-amerikanische Regierungschef Donald Trump will in den Handelsgesprächen mit China auch über den Huawei-Konzern sprechen – und den Telekommunikationsausrüster sogar in das geplante Handelsabkommen aufnehmen. "Wenn wir einen Deal machen sollten, kann ich mir vorstellen, dass Huawei in irgendeiner Form und in irgendeinem Teil eines Handelsabkommens einbezogen sein wird", erklärte Trump in der US-Hauptstadt Washington vor Journalisten.
Der spanische Mobilfunkanbieter Telefonica – Betreiber des Mobilfunkers O2 – schliesst seine Standorte in Köln, Frankfurt und Hannover. Damit will der Konzern nach eigenen Angaben die Organisationsstruktur seiner Standorte vereinfachen. Stellen sollen nach Unternehmensangaben nicht abgebaut werden. Das Unternehmen möchte jeden derzeit an den Standorten beschäftigten Mitarbeiter halten, teilte Telefonica mit. Ihre Arbeitsplätze blieben erhalten und würden verlagert. Mit den Arbeitnehmervertretern müssten die Details und Bedingungen nun ausgehandelt werden.
Die drittgrösste Schweizer Mobilfunkanbieterin Salt muss für das erste Quartal des aktuellen Fiskaljahres einen Umsatzrückgang sowie deutlich weniger operativen Gewinn zur Kenntnis nehmen. Konkret gab der Umsatz im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 2,5 Prozent auf 245,7 Millionen Franken nach. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) schrumpfte sogar um 9,1 Prozent auf 105,4 Millionen Franken, wie das Unternehmen bekannt gab.