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Die Moltex plant, am Standort des Kernkraftwerks Point Lepreau in Saint John, New Brunswick, den weltweit ersten 300-MW-SSR-W und die Anlage Waste-To-Stable-Salt (WATSS) zu bauen. Die Netzanbindung ist in den frühen 2030er-Jahren vorgesehen.
Kanadas Unterstützung kommt aus zwei Fonds: Aus dem Strategic Innovation Fund (SIF) stammen CAD 47,5 Mio., und die Moltex wird eigene Mitteln im gleichen Umfang beisteuern. Die Summe wird laut Moltex dazu verwendet, die SSR-W- und die WATSS-Auslegungen voranzutreiben und wichtige Annahmen zu validieren, um die zweite Phase im Pre-Licensing Vendor Design Review der Canadian Nuclear Safety Commission (CNSC) zu unterstützen. Die Mittel der Atlantic Canada Opportunities Agency (ACOA) machen CAD 3 Mio. aus und werden für weitere Forschung am WATSS eingesetzt.
«Wir sind der Bundesregierung sehr dankbar für die Unterstützung unseres Projekts«, sagte Rory O’Sullivan, CEO für Nordamerika der Moltex Energy. «Wir sind unserem Ziel einer neuen sauberen Energieerzeugung und den damit verbundenen vielen wirtschaftlichen und ökologischen Vorteilen deutlich nähergekommen.»
Auf dem Weg zur kommerziellen Entwicklung werde die Moltex auf Kanadas erstklassige nukleare Lieferkette zurückgreifen und Hunderte hochwertiger Arbeitsplätze schaffen, so die Moltex weiter. In den nächsten 15 Jahren würden diese Arbeitsplätze rund CAD 1 Mrd. zum Bruttoinlandsprodukt beitragen und zu Einnahmen der Bundesregierung in Höhe von rund CAD 100 Mio. führen.
Zusätzlich stellt die ACOA der NB Power knapp CAD 5 Mio. (CHF 3,7 Mio.) und der University of New Brunswick rund CAD 562ʼ000 (CHF 415ʼ000) zur Verfügung, um den SMR-Cluster in New Brunswick zu stärken.
«SMR sind eine potenziell bahnbrechende Technologie, die Emissionen senken, Arbeitsplätze schaffen und unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern kann. Dies unterstützt die Arbeitnehmer in New Brunswick und stärkt Kanadas Positionierung bei der Entwicklung der Nukleartechnologie», erklärte Seamus O’Regan Jr., Minister für natürliche Ressourcen Kanadas.
Quelle
M.A. nach kanadischer Regierung und Moltex, Medienmitteilungen, 18. März 2021
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