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Bis Ende 2015 sind auf dem kubanischen Archipel insgesamt 211 Schutzgebiete bestimmt worden, von denen 77 wegen der natürlichen Ökosysteme und kulturellen Werte, die sie beherbergen, von nationaler Bedeutung sind.
Nach Angaben des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Umwelt (CITMA) wurden von den 211 Schutzgebieten 103 vom Exekutivkomitee der Ministerrat genehmigt. Für sie gibt es spezielle Management-Programme. 16 weitere werden gegenwärtig für diese Einstufung bewertet.
Mehrere Schutzgebiete besitzen internationale Anerkennung, wie im Fall der Biosphärenreservate Guanahacabibes, Buenavista, Baconao und Cuchillas del Toa und der Nationalparks Alexander von Humboldt und Desembarco del Granma, die zum Weltnaturerbe erklärt wurden.
Die Schutzgebiete wurden mit dem Ziel eingerichtet, die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt, des Waldbestandes und anderer Reichtümer zu fördern. In ihnen ist die kubanische Fauna und Flora besonders stark vertreten, die zu 95 bzw. 85 % endemisch ist.