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Hier geht es zu unserem Crash-Kurs für Anfänger, die sich in kurzer Zeit einen Überblick über Peak Oil verschaffen wollen.
Peak Oil ist ein Fachausdruck, der in der Erdölindustrie und der Erdölgeologie verwendet wird. Jede fündige Erdöl- und Erdgasbohrung besitzt ein Produktionsprofil, das mit „Null“ beginnt, auf ein Fördermaximum, den Produktions-Peak (engl. =Gipfel) ansteigt und mit der Zeit wieder gegen „Null“ zurückgeht. Jeder Produktionsablauf erfolgt ohne Ausnahme in dieser Weise.
Nicht nur jede fündige Erdöl- und Erdgasbohrung besitzt ein Fördermaximum, den Produktions-Peak. Das Gleiche gilt für jedes Öl- und Gasfeld, jede öl- und gasfördernde Provinz, jedes Becken oder Land, und kumulativ für die ganze Welt.
Wie die Figuren unten zeigen, ergibt das Produktionsprofil jeweils eine Glockenkurve, deren Form variieren kann. Oben das Beispiel für ein einzelnes Erdölfeld. Unten das Beispiel für ein Erdölland. Je schneller die Entwicklung einer Bohrung, eines Feldes oder Beckens ist, und je steiler die Produktion ansteigt, desto schneller erfolgt auch die Ausbeute, und umso steiler ist der Abfall gegen das Ende der Produktion.
Produktionskurve eines einzigen Oelfeldes Namens Forties in der Nordsee in Europa. Quelle: Departement Trade and Industry, UK
Produktionskurve aller US-Ölfelder. Nach Campbell (2002), leicht modifiziert.
Eine noch kleine Gruppe von Experten ist sich des Peak Oil wie auch des globalen Peak Gas sehr bewusst, da diese Peaks den Beginn eines weltweiten Produktionsrückgangs anzeigen.
Für die breite Öffentlichkeit sind die Begriffe „Peak Oil“ und „Peak Gas“ jedoch noch neu, oder sie werden nicht klar verstanden. ASPO Schweiz versucht, durch sachliche Information diese Problematik zu beleuchten und der Öffentlichkeit näher zu bringen.