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Der Bürgermeister Bill de Blasio aus der amerikanischen Stadt New York hat aus gesundheitlichen Gründen in Teilen des Bezirks Brooklyn den Ausnahmezustand ausgerufen. In der Region ist eine Masernepidemie ausgebrochen, und die Bürger werden nun aufgefordert, sich impfen zu lassen.
Inzwischen sind 285 Menschen mit der Krankheit infiziert, die zum Tod führen kann. Dies sei der größte Masernausbruch seit 1991, erklärte De Blasio während einer Pressekonferenz in Brooklyn.
Der Ausbruch konzentriert sich hauptsächlich auf die orthodoxe jüdische Gemeinde im Stadtteil Williamsburg. „Dies ist das Epizentrum eines Ausbruchs, der sehr besorgniserregend ist“, sagte der Bürgermeister. „Wir müssen sofort etwas dagegen unternehmen.“
Personen, die in bestimmten Postleitzahlengebieten leben und nicht gegen Masern geimpft wurden, müssen sich impfen lassen. Ansonsten riskieren sie eine Geldstrafe, die fast 900 Euro betragen kann.
„Es gibt keinen Zweifel, dass Impfungen sicher, effektiv und lebensrettend sind“, sagt De Blasio. „Ich lade alle zu Impfungen ein, um ihre Kinder, Familien und Gemeinschaften zu schützen.“
Die Zahl der Maserninfektionen steigt auch in den übrigen Vereinigten Staaten. In diesem Jahr wurden 465 Infektionen in neunzehn Staaten entdeckt.
Die Masern können Mittelohrentzündungen, Durchfall und in schweren Fällen Lungenentzündung oder Gehirnentzündung verursachen. Besonders schutzbedürftige Personen wie Kinder und Erwachsene mit einem eingeschränkten Immunsystem haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, krank zu werden.