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Am 17. Mai 2009 muss das Volk in Graubünden über die Initiative zur Einführung eines Ethikunterrichts an den Schulen in Graubünden abstimmen. Die Jungsozialisten fordern in ihrer „ethik.initiative“ anstelle des Religionsunterrichts zwei Ethikstunden pro Woche an der Volksschule. Zur Abstimmung kommt auch ein Gegenvorschlag des Grossen Rates, der das Volksbegehren ablehnt, aber in seinem Gegenvorschlag ein so genanntes „1+1-Modell“ befürwortet. Dieses beinhaltet eine obligatorische Lektion „Religionsunterricht und Ethik“ pro Woche und eine weitere Stunde freiwilligen konfessionellen Unterricht für die Angehörigen der Landeskirchen.