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3-F: Aufzuhebende Barrieren und Hindernisse bezeichnen
Für die Vernetzungsanalyse ist es relevant, dass die Überwindbarkeit von Barrieren näher analysiert wird. Wird bspw. ein bestehendes dicht überbautes Industriegebiet als fixe Barriere definiert, wird die Vernetzungsanalyse ein anderes Lebensraumnetz als Ergebnis liefern als wenn dieses Industriegebiet als potenziell aufwertbare Fläche in die Analyse einfliesst. Hier spielen Überlegungen zum Zeithorizont wie auch zur Ausrichtung der Planung eine Rolle. Ebenso macht es Sinn, hierzu weitere Planungen und Entwicklungen beizuziehen (vgl. hierzu auch 3-G).
Erläuterungen
Zu beachten: Barrieren stellen jeweils nur eine Momentaufnahme dar. Für Verkehrswege existieren diverse Ansätze, via künstlichen Vernetzungselementen wie Grünbrücken oder Kleintierdurchlässe eine Wiedervernetzung zu erreichen. Aber auch Siedlungsflächen oder Industrieareale können wieder durchlässig gemacht werden. Daher macht es, auch Szenarien einzubeziehen, in denen im Laufe des Planungszeitraums (angenommen wird hier 2040) einzelne Barrieren aufgehoben oder in ihrer Trennwirkung mindestens reduziert werden. Dies kann Auswirkungen haben auf das gesamte Netzwerk der ÖI haben. Hier kann es Sinn machen, entsprechende Abwägungen in Zusammenhang mit der zukünftigen Entwicklung der ÖI aufgrund weiterer Planungen und Trends anzustellen (vgl. hierzu auch 3-G).
Erste Überlegungen (in Überarbeitung):
- Prioritäre Gebiete für die Wiederherstellung von Grünbrücken/Wildtierpassagen,
von Amphibien- und Kleintierdurchlässe etc. - Wildtierpassagen BAFU
- Prioritäre Abschnitte für die Wiederherstellung der
Fischgängigkeit etc.
- Versiegelte Flächen gemäss Arealstatistik
- Beim Tool zur Potenzialanalyse (vgl. 3B) werden ebenfalls
gewisse Daten zu Hindernisflächen ermittelt und verwendet
Anwendungsbeispiele
Pendent