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Colombo - Durch Überschwemmungen und Erdrutsche sind in Sri Lanka mehr als eine Million Menschen obdachlos geworden. Mindestens 23 Menschen seien im Osten und Zentrum des Landes innert einer Woche gestorben, teilte ein Sprecher des Katastrophenschutzes am Donnerstag in Colombo mit.
Die Verteilung von Nothilfe und Kleidung habe begonnen. Um den Opfern der Überschwemmungen zu helfen, wurden Notlager errichtet und 3000 Soldaten entsandt.
In Sri Lanka ist derzeit Monsun-Saison, sie dauert noch bis in den Februar. Vor allem die Region Batticaloa im Osten des Landes erlebt seit Tagen heftigen Dauerregen.
"Mein Haus steht zwei Meter unter Wasser", berichtete der Rentner K. Ratnaval telefonisch aus dem Küstenort Ailadivembu. "Ich bin mit meiner Frau und drei Kindern in ein Regierungsgebäude geflohen", fügte der ehemalige Schuldirektor hinzu. "Wir haben nur die Sachen, die wir anhaben. Alles andere ist verloren."
SDA-ATS