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Meine Frau leidet an einer seltenen Lungenkrankheit und wird von einer spezialisierten Lungenärztin und der Lungenliga Freiburg betreut. Sie ist permanent auf Sauerstoff angewiesen. Deshalb fragte ich schon Mitte Dezember beim Kantonsarztamt, wie man sich für das Impfen anmelden könne. Herr Dr. Plattner gab mir persönlich die Antwort, dass wir mit diesem Hochrisiko bei den Ersten wären, die geimpft würden, und dass man sich ab dem 13. Januar anmelden könne.
Das haben wir in der ersten Stunde getan, aber ausser einer SMS als Bestätigung haben nichts mehr gehört. Auf unsere Nachfrage über den Impftermine wurden wir auf die Hotline verwiesen. Bei dieser Auskunftsstelle war die erste Frage «Sprechen sie Französisch oder Englisch?» – und dann die Antwort, dass wir uns gedulden müssten. Voilà.
Werden Erkrankungen und Hochrisiko in Verbindung mit dem Alter nicht berücksichtigt, oder werden die Impftermine per Zufallsgenerator vergeben? Könnte es vielleicht sein, dass zuerst französischsprachiges Serum gespritzt wird und Deutschfreiburgerinnen hintenanstehen müssen?
Die Antwort über die Organisation der Covid-19-Impfung in Freiburg weiss nur das Gesundheitsdepartement oder das Kantonsarztamt.