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|Der Pflichtteil ist gesetzlich geregelt. Ehepartner, Nachkommen und eventuell Eltern haben Anrecht auf einen Mindestanteil am Erbe und geniessen einen Pflichtteilschutz. Ausgeschlossen vom Pflichteil sind; Geschwister und Konkubinatspartner des Erblassers.

Ein Testament ist trotzdem rechtsgültig auch wenn die Pflichtteilregelung verletzt wurde. Der Pflichtteil kann gerichtlich eingefordert werden.
Die Freie Quote ist der Anteil, über welchen Sie in Ihrem Testament frei verfügen können.
Pflichtteile und Freie Quoten an Beispielen:
Der Verstorbene lässt einen Ehepartner zurück.
Der Pflichtteil für den hinterbliebenen Ehepartner ist 50% der Erbmasse. Die restlichen 50%, die Freie Quote, kann an Freunde, Verwandte oder Institutionen vermacht werden.
Der Verstorbene lässt einen Ehepartner und Kinder zurück.
Der hinterbliebene Ehepartner hat Anspruch auf 1/4 des Erbanspruchs, die Kinder auf 3/8. Die Freie Quote von 37,5% oder 3/8 bleibt übrig um andere Personen oder Institutionen zu begünstigen.
Der Verstorbene lässt nur Kinder/Nachkommen zurück.
3/4 ist der Pflichtteil, der gesetzlich den direkten Nachkommen zusteht. Die Freie Quote beträgt 1/4 des Nachlasses, der zur Begünstigung von anderen Personen oder Institutionen freisteht.
Tipps wie Sie Ihren Pflichtteil optimal verwalten können
Mittels eines Testaments können Sie die Erbquote selbst bestimmen und ändern. Damit ein möglichst grosser Anteil Ihres Vermächtnisses an die von Ihnen bestimmten Erben geht, setzen Sie Ihre Verwandtschaft "auf den Pflichtteil" oder "schliessen sie von der Erbfolge aus."
Ehepartner, Nachkommen oder Eltern können nicht enterbt werden, da Ihnen auf jeden Fall der gesetzliche Pflichtteil zusteht.

Inhalt:
Der Pflichtteil und die Freie QuoteDer ErbvertragCheckliste für die Erstellung eines TestamentsErbfolge bei Ehepaaren mit KindernErbfolge bei Ehepaaren ohne KindernErbfolge bei KonkubinatspaarenErbfolge bei Alleinstehenden ohne KinderErbfolge bei Alleinstehenden mit KindernErbfolge im Fall einer Scheidung|
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