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Bis zur letzten Ablösung konnten die Cologna-Brüder mit der Spitze mithalten. Dario schickte seinen jüngeren Bruder Gianluca als Vierter auf die letzte Runde, doch dieser musste Russland, Deutschland und Finnland schnell einmal ziehen lassen. Er überquerte die Ziellinie schliesslich als Fünfter.
«Hartes Training» für Dario Cologna
«Es ist schade, dass wir am Ende den Anschluss verloren haben», analysierte Gianluca Cologna. «Eine Medaille zu gewinnen war sicherlich ein schöner Traum. Aber dazu hätte wirklich alles passen müssen.» Dario Cologna sah den Teamsprint auch als gute Vorbereitung für das 50-km-Rennen vom Sonntag: «Das war ein hartes Training. Am Ende liess die Kraft etwas nach, deshalb konnte ich nicht mehr so druckvoll laufen wie zuvor.»
Finnland siegt - Drama um Deutschland
Sami Jauhojärvi gewann am Ende den Sprint für die Finnen vor dem Russen Nikita Krjukow. Deutschlands Schlussläufer Tim Tscharnke stürzte in der Schlussphase und verpasste so die Medaille, die die Schweden erben konnten. «Ich konnte nicht mehr ausweichen», ärgerte sich Tscharnke, der vom finnischen Läufer bedrängt worden war. «Mein erster Gedanke war: Jetzt ist es vorbei!»
Gruber/Boner überraschen mit Platz 7
Seraina Boner und Bettina Gruber haben bei den Frauen ebenfalls den Final erreicht. Trotz eines kräfteraubenden Halbfinals, den sie als «Lucky Loser» über die Zeit erreicht hatten, konnte das Schweizer Duo auch im entscheidenden Lauf vorne mithalten. Der 7. Platz und damit das Erreichen eines Diploms kommt einer positiven Überraschung gleich.
Gold holten sich die Norwegerinnen Marit Björgen und Ingvild Flugstad Oestberg auf überlegene Art und Weise vor Finnland und Schweden. Die Skandinavierinnen siegten mit beinahe 10 Sekunden Vorsprung auf die Finninen. Gruber/Boner verloren 41 Sekunden auf die Siegerinnen.