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Ein spektakulärer Crash zwischen den WM-Dominatoren Max Verstappen und Lewis Hamilton prägt den GP in Monza. Beide scheiden aus. Profiteur davon ist McLaren, das durch Daniel Ricciardo und Lando Norris einen Doppelsieg feiert. Erstmals seit neun Jahren. Alfa Romeo geht leer aus.
Der Grand Prix von Italien in Monza endet mir einer Überraschung. Daniel Ricciardo siegt im McLaren-Mercedes vor seinem Teamkollegen Lando Norris und Valtteri Bottas im Mercedes.
Bottas, nächstes Jahr im Cockpit von Alfa Romeo-Ferrari, fuhr nur vom letzten Startplatz los und erbte am Schluss noch den Podestplatz, weil der vor ihm ins Ziel gekommene Sergio Perez im Red Bull-Honda eine 5-Sekunden-Zeitstrafe erhalten hatte (Abkürzung in der Schikane). Für McLaren war es der erste Triumph seit 2012, als Jenson Button in Brasilien als Erster die Ziellinie überquert hat.
Die Geschichte des Rennens schrieben aber die zwei Titelanwärter Max Verstappen und Lewis Hamilton nach ihren Boxenstopps. Als Hamilton zurück auf die Strecke fuhr, rauschte Verstappen von hinten heran. In der ersten Kurve kam es zur heftigen Kollision, Verstappen flog mit seinem Red Bull-Honda über den Mercedes hinweg.
Hamiltons erster Ausfall seit 2018
Für Hamilton war dieser Ausfall nach Rennhälfte der erste seit 63 Rennen oder dem Österreich-GP 2018 (ausgenommen das verpasste Rennen wegen Corona 2020 in Bahrain). Verstappen schied letztmals Mitte Juli in Silverstone nach einer Berührung mit Hamilton aus.
In der Gesamtwertung blieb damit nach dem 14. von 22 Saisonrennen alles beim alten: Der Niederländer hat nach seinen zwei gewonnenen Zählern am Samstag im Sprintrennen weiterhin fünf Zähler Vorsprung (226,5:221,5). Bottas, Sieger am Samstag im Sprint, liegt als Dritter bereits knapp 90 Punkte zurück.
Giovinazzi vergibt gute Ausgangslage
Wie schon in Zandvoort vor einer Woche hoffte der Hinwiler Formel-1-Rennstall Alfa Romeo-Ferrari auf Punktezuwachs, da Antonio Giovinazzi in beiden Rennen vom 7. Startplatz ins Rennen steigen konnte. In Zandvoort verhinderte ein Reifenschaden eine bessere Platzierung als Rang 14. Am Sonntag im Königlichen Park von Monza stoppte eine (selbst verschuldete) Berührung schon in der ersten Runde mit Ferrari-Fahrer Carlos Sainz die Punkte-Ambitionen.
Der 27-jährige Italiener wurde am Ende 13. direkt vor seinem Teamkollegen Robert Kubica, der erneut den an Corona erkrankten Kimi Räikkönen ersetzte.