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Annemarie Wildeisen
Köchin der Nation
Annemarie Wildeisen kam 1946 zur Welt und wuchs in Baden auf. Schon als Zehnjährige stand sie gerne in der Küche. Als junge Journalistin beim «Badener Tagblatt» schrieb sie täglich Beiträge für die Frauenseite und sammelte Rezepte. Später in Zusammenarbeit mit der bekannten Köchin Agnes Amberg (Fülscher Kochschule), die sie ermunterte, auch eigene Kreationen zu veröffentlichen.
Es folgten Stationen bei «Betty Bossi» und «Meiers Modeblatt». 1982 gründete Annemarie Wildeisen ihre erste Kochschule und trat viele Jahre mit Kochsendungen im Fernsehen auf. Daneben schrieb sie zahlreiche Kochbücher. Heute führt sie gemeinsam mit ihrer Tochter die Kochschule Arte Cucina und ist Chefredaktorin der Zeitschrift «Annemarie Wildeisens Kochen».
Exotische Birnenkonfitüre
Ergibt etwa 4 Gläser à 2,5 dl
• 1 Zitrone
• 600 g vollreife Birnen
• 750 g Gelierzucker
• 1 Granatapfel
• ½ dl Weisswein oder Noilly Prat
• 6 Passionsfrüchte
Den Saft der Zitrone auspressen und in eine Pfanne geben. Die Birnen schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Früchte entweder in kleine Würfelchen schneiden oder grob hacken (nicht pürieren!). Zum
Zitronensaft geben und mischen. Dann den Gelierzucker beifügen und alles kurz ziehen lassen.
Inzwischen den Granatapfel quer halbieren und die Kerne auslösen. In eine kleine Pfanne geben und den Weisswein dazugiessen. Zugedeckt auf kleinem Feuer fünf bis acht Minuten kochen lassen. Dann die Kerne in der Pfanne mit einem Löffel gut andrücken, damit der Saft austritt. Alles durch ein feines Sieb zur Birnenmasse giessen, dabei die Rückstände nochmals gut auspressen.
Die Passionsfrüchte halbieren und das Fruchtfleisch herausschaben. Zur Birnenmasse geben. Die Konfitürenmasse unter Rühren aufkochen, dann vier Minuten prudelnd kochen lassen. Den entstehenden Eiweissschaum der Passionsfrucht mit dem Löffel leicht abschöpfen. So bleibt die Konfitüre länger haltbar. Sofort kochend heiss in Konfitürengläser füllen und verschliessen.