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Assoziierte Erkrankungen müssen spezifisch behandelt werden.
Bei Nierenversagen ist bekannt, dass eine Nierentransplantation die RLS-Beschwerden bessern kann, wenn dies mit der Dialyse nicht möglich war.
Bei vorübergehendem RLS während der Schwangerschaft raten Experten von einer Behandlung ab. Der Eisenspiegel und das Ferritin sollten bei jedem Patienten im Blut kontrolliert werden. Eine
Eisenersatztherapie soll auch dann versucht werden, wenn der Ferritin-Wert im unteren Normalbereich <75-100mcg/L liegt. Man soll aber nicht erwarten, dass der Effekt der Eisenersatztherapie
deutlich spürbar ist. Ein hoher Eisenwert wirkt aber trotzdem vorbeugend gegen eine Verschlechterung der Symptome.
Alle eingenommenen Medikamente müssen im Hinblick auf eine negative Wirkung auf die RLS Beschwerden überprüft werden. Viele Neuroleptika (eine Gruppe der Psychopharmaka) und einige Antidepressiva können die RLS Beschwerden verschlimmern. Bei gewissen Patienten können auch Antihistaminika (Allergie-Medikamente) die RLS-Symptome verschlimmern.