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Wir alle verspüren den Bedarf mit anderen Menschen Informationen auszutauschen. Aus diesem Grund wurde auch Shakespeare berühmt: Durch Menschen, die selbst zu seinen Lebzeiten seine unterhaltsamen Zeilen und Witze zitierten – manchmal richtig, manchmal falsch. Er war auf viele Weisen die erste virale Berühmtheit mit seinen eigenen Memes, von denen auch heute noch viele zitiert werden.
Besonders bemerkenswert ist Shakespeare, weil er kein One-Hit-Wonder war, sein Ruhm immer weiter wuchs und sich immer weiter verbreitete. Er erreichte dies, indem er immer mehr Sonette und Theaterstücke erschuf, um die Aufmerksamkeit seines Publikums aufrecht zu erhalten, um seine Fans zu unterhalten und sie sozusagen als Abonnenten zu gewinnen.
Die Theaterstücke und Sonette von Shakespeare waren nicht immer seine eigenen originalen Ideen. Er verwendete ältere griechische Theaterstücke, schrieb diese um, passte sie an, modernisierte sie oder wurde von diesen inspiriert – er re-postete oder re-twitterte also, wenn man es so sehen will.
Diese andauernde Flut von neuen Inhalten war der Schlüssel zu seinem Erfolg. In anderen Worten: dank dem andauernden Fluss von Inhalten, die von Künstlern, Autoren und Historikern produziert wurden, haben wir nun eine unvergessliche Geschichte bzw. eine fühlbare Geschichte.
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