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Schweden gewinnt an den Winterspielen in Pyeongchang überraschend den Staffel-Wettkampf der Biathleten, derweil die Schweizer enttäuschen.
Das schwedische Quartett mit Peppe Femlimg, Jesper Nelin, Sebastian Samuelsson und dem starken Schlussläufer Fredrik Lindström setzte sich im Alpensia Centre um 55,5 Sekunden vor Norwegen durch. Schweden, das Anfang Jahr im Weltcup das Staffel-Rennen in Oberhof gewonnen hatte, blieb als einzige der 18 gestarteten Nationen ohne Strafrunde. Bronze errangen die Deutschen, die gleich drei Strafrunden zu absolvieren hatten.
Für die Schweiz resultierte derweil nur der 15. Rang. Der Startläufer Serafin Wiestner musste bereits nach dem ersten Schiessen zwei Strafrunden absolvieren. Dem Bündner missriet der Wettkampf völlig; er übergab mit einer knappen Minute Rückstand auf die Vorletzten an den Teamleader Benjamin Weger. Der Walliser sowie der nach ihm folgende Jeremy Finello brachten die Schweiz schliesslich um vier Ränge auf Platz 14 nach vorne.
Der Schlussläufer Mario Dolder handelte sich danach allerdings drei Strafrunden ein und fiel noch hinter den rumänischen Läufer zurück.