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Der Selenga fliesst durch Ulan-Ude und ist der grösste Zufluss des Baikalsees. Nach dem Ausflug an die mongolische Grenze haben wir Ulan-Ude umfahren und sind Richtung Baikalsee gefahren. Wegen unseren schlechten Augen haben wir auf der Karte zu spät bemerkt, dass die letzte Brücke über den Selenga in Ulan-Ude gewesen wäre. Mit der Lupe haben wir dann auf der Karte eine Fähre gefunden.
Es handelte sich um einen viereckigen Ponton, der mit zwei Schleppbooten über den Fluss gezogen wird. Gemäss Info-Tafel war der Ponton für 6 Fahrzeuge vorgesehen. Naja, wir waren dann 11 (!) Fahrzeuge auf der Fähre. Unser Fahrzeug hatte gerade noch Platz. Den Anhänger des Nachbarfahrzeuges musste noch mit vereinten Kräften verschoben werden. Dann blieben links und rechts noch ein paar Millimeter und die Hinterräder waren an Bord. Das gesamte Ladeprozedere für die 11 Fahrzeuge dauerte eine halbe Ewigkeit. Viele Diskussionen, wie nun geladen werden soll. Alle haben mitgeredet (also wir nicht). Wer nun wirklich das Sagen hatte, war uns nicht klar.