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Der erste Evaluationszyklus ist abgeschlossen. Der Monitoringbericht basiert auf Daten von insgesamt 75 Schulen (84 Schulträgern), die in der Zeit zwischen Juni 2010 bis Dezember 2015 evaluiert wurden. Die objektive Berichterstattung gibt den Gemeinden (Schulträgern) und dem Kanton Aufschluss darüber, wie eine Schule ihren Auftrag erfüllt. Für die Solothurner Volksschulen zeigt sich in der Ampelevaluation (Rechenschaftsfunktion) ein positives Bild, stehen doch bei den allermeisten Schulen alle Ampeln auf Grün (73%). In 8 Schulen wurden eine oder mehrere rote Ampeln gesetzt und in 12 Schulen mindestens eine gelbe Ampel. Insgesamt wurden 422 grüne Ampeln, 20 gelbe Ampeln und 10 rote Ampeln gesetzt.
Da rote Ampeln gravierende Funktionsstörungen ausweisen, werden zur Behebung Massnahmenpläne ausgearbeitet, die vom Volksschulamt zu genehmigen sind und begleitet werden.
In der Fokusevaluation (Blick auf die Schulentwicklung) ist keine Schule mehr auf der Defizitstufe. Die meisten Schulen bewegen sich bereits auf der Stufe 3 (fortgeschrittene Entwicklungsstufe) oder sind nahe dran.
Die Schulleiter und Schulleiterinnen tragen mit viel Engagement dazu bei, dass in den meisten Schulen die Führungsfunktion gut erfüllt werden kann. Kritisch beurteilt wird in einzelnen Fällen die Führungskommunikation und die nicht ausreichende Personalführung.
Es ist festzuhalten, dass die Schulen die Daten und Rückmeldungen aus der Externen Schulevaluation noch nicht flächendeckend für ihre eigene Entwicklung nutzen.
Im Jahr 2016 beginnt der zweite Evaluationszyklus. Er beschränkt sich auf die Rechenschaftsfunktion (Ampeln). Die Erfassungsperiode wird auf 6 Jahre ausgedehnt. Sie endet im Jahr 2021.