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Das Präsidium der Grünen wird alle zwei Jahre neu bestellt. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist stellt die Geschäftsleitung anerkennend fest, dass die eingegangenen Kandidaturen eine angemessene Vertretung der Sprachregionen und eine gute Mischung von Kontinuität und Erneuerung garantieren.
Zur Wiederwahl stellt sich Präsidentin Regula Rytz (BE). Sie führte die Partei seit 2012 im Co-Präsidium mit Adèle Thorens (VD) und wird nach deren angekündigtes Kürzertreten das Präsidentenamt allein ausüben. Vizepräsident Bastien Girod stellt sich ebenfalls für zwei weitere Jahre in gleicher Rolle zur Verfügung. Die Vizepräsidenten Robert Cramer (GE) und Josef Lang (BE) ziehen sich im April jedoch aus dem Präsidium zurück. Sie sollen an der Delegiertenversammlung durch Lisa Mazzone (GE) und Gerhard Andrey (FR) ersetzt werden.
Jüngste Nationalrätin und zweisprachiger Vertreter der grünen Wirtschaft
Die 28-jährige Lisa Mazzone ist seit 2014 Präsidentin der Genfer Grünen und hat vergangenen Herbst als Jüngste den Sprung in den Nationalrat geschafft. Die profilierte Verkehrs- und Migrationspolitikerin war bis dahin zwei Jahre Mitglied im Genfer Kantonsrat. Der 40-jährige Freiburger Gerhard Andrey ist Informatik-Unternehmer. Er ist Vizepräsident der Freiburger Grünen und bringt sich als Westschweizer und ausgewiesener Wirtschaftsexperte ein.
Für den vierten Sitz im Vizepräsidium, die Vertretung der Jungen Grünen, kandidieren sowohl der Bisherige Luca Maggi, Zürich, als auch der Solothurner Niels Kruse.