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Aber Achtung: So einfach ist es nicht. Diese Regelung gilt nur, wenn die National League 12 Teams umfasst. Wenn es 13 Mannschaften sind (was der Fall sein wird, wenn Ende dieser Saison der Sieger der Swiss League aufsteigt), dann werden es bis 2025/26 neun Ausländer und keine Lizenz-Schweizer sein. Und wenn es gar 14 Mannschaften werden sollten (wenn also auch im Frühjahr 2022 der Sieger der Swiss League aufsteigen sollte), dann wird das Traumziel von 10 Ausländern ab 2025/26 doch noch erreicht.
Da es diese und nächste Saison keinen Absteiger aber einen Aufsteiger gibt, ist die 14er-Liga sehr wahrscheinlich.
Oder anders ausgedrückt, die Formulierung der Regelung wurde nur soweit angepasst, dass die dummen Fans beruhigt sind und die Bosse dennoch genau ihren Willen bekommen?
Ich hätte da bezüglich Ausländer und Lizenz-Schweizer eine ganz andere Idee. Man schafft die Lizenz-Schweizer komplett ab, einigt sich auf sechs Ausländer auf dem Matchblatt. Aber: Wenn ein Ausländer fünf Jahre am Stück beim selben Club spielt, gilt er ab der 6. Saison nicht mehr als Ausländer. Gleiches gilt für Spieler, welche seit zehn Jahren in der Schweiz spielen, aber den Club zwischendurch gewechselt haben. Diese zählen dann ab der 11. Saison nicht mehr als Ausländer. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Junioren-Spielzeiten oder Profi-Spielzeiten sind. So würde auch die Problematik abgefangen, dass in der Schweiz aufgewachsene Spieler ohne CH-Pass trotzdem weiterhin in der Schweiz spielen dürfen, ohne ein Ausländerkontingent zu belasten...