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Weggis LU - Am Rigimassiv bei Weggis sind am Dienstagnachmittag zwei insgesamt 250 Kubikmeter grosse instabile Felsblöcke gesprengt worden. Ohne die Sicherheitsmassnahme wären die Blöcke über kurz oder lang abgestürzt.
25 Kilogramm Sprengstoff sorgten dafür, dass die beiden total rund 600 Tonnen schweren Felsblöcke wie vorgesehen in maximal fünf Kubikmeter grosse Steine zerfielen. Eine Nachsprengung sei deshalb nicht nötig, teilte die Gemeinde Weggis mit.
Die beiden Blöcke hatten sich Mitte Juni gelöst und wurden seither per Laser überwacht. Letzte Woche entschieden die Behörden, dass sie gesprengt werden müssen. Für die Präzisionssprengung wurden 60 im Schnitt 2,5 Meter tiefe Löcher gebohrt. Wegen der Sprengung mussten 25 Personen aus sechs Häusern evakuiert werden.
Die Felsblöcke befanden sich am Chienbach oberhalb der Schwanzfluh. Die Stelle liegt am Rand der "Müseralp-Rutschung", die sich jährlich mit mehreren Zentimetern Richtung Tal bewegt. Die Abbruchstelle wird weiterhin überwacht, wie auch über hundert andere Stellen an der als Steinschlaggebiet bekannten Rigi.
SDA-ATS