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Hecken, Feld- und Ufergehölze sind wertvolle Elemente in der Kulturlandschaft und im Siedlungsgebiet. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
Hecken sind dichte, wenige Meter breite Gehölzstreifen, bestehend aus Krautsaum, Sträuchern und vereinzelnten Bäumen. Sie sind entweder auf Böschungen, Feldrändern und Trockenmauern spontan entstanden oder sie wurden gezielt als Wind- und Erosionsschutz, zur Parzellenabgrenzung oder als Viehzäune angepflanzt. Im Heckeninnern ist es feucht und schattig, der Temperaturverlauf ist ausgeglichener als im umgebenden offenen Land. Dieser Umstand schafft einen optimalen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Seit den 1960er Jahre werden Hecken immer seltener. Die wichtigsten Ursachen für ihren Rückgang waren die Intensivierung der Landwirtschaft sowie die Ausdehnung des Siedlungsgebiets.
Der WWF Bern setzt sich aktiv für den Schutz und Aufbau von Hecken ein. Denn Hecken schaffen Lebensraum für Kleinsäuger und Insekten, darunter viele Nützlinge und bieten den Vögeln Brutplatz und Nahrung, dem Wild Sichtschutz und benachbarten Feldern Windschutz.