Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03271.jsonl.gz/2108

Die besondere Lage der Baufelder am südlichen Rand der Parkanlage Brünnengut wird genutzt, um mit einer Setzung von Punkthäusern eine Situation zu schaffen, die zwischen der Strassenallee und dem Park einen räumlich durchlässigen Filter aufspannt. Die Häuser lagern auf dem grünen Kissen der Baufelder und richten sich entlang der Lindenpromenade als Ensemble von ähnlichen, gedrungen wirkenden Volumen mit stehenden Fronten zur Parkanlage. Das Motiv der Villen am Park wird als Übergang zur losen Bebauungsstruktur im Osten arrangiert. Der wegen seiner - im Vergleich mit dem westlichen Bereich - gedehnten Proportionen spannungslos wirkende Strassenraum wird aufgelöst und räumlich mit der Parkanlage in Verbindung gebracht.
Die Häuser weisen eine volumetrische Verwandschaft auf, die räumliche und plastische Bezüge unter den Baukörpern herstellt. Ihre allseitige Orientierung verhindert eine streng hierarchische Ausrichtung und lässt sie locker zwischen der Lindenpromenade und der Strassenallee gesetzt erscheinen. Die plastisch geformten Volumen erhalten mehrere Ecken, die eine vielfältige Ausrichtung der Wohnungen ermöglichen. Weit ausgreifende Balkone aktivieren den Freiraum und eröffnen Blicke in die Tiefe der Aussenräume.
Vielfältige Wege und Ausblicke erzeugen in den Wohnungen eine grosszügige räumliche Weite.
Die Wohnungen folgen einem ähnlichen räumlichen Prinzip. Die Ecksituationen der Baukörper werden ausgenutzt, um eine mehrseitige Ausrichtung der Grundrisse zu ermöglichen. Jede Wohnung erhält dadurch ihre spezifische innere Geographie, welche die Privatheit der Einheiten stärkt. In den Wohnungen erzeugen vielfältige Wegführungen eine grosszügige Wirkung der an sich kompakt geschnittenen Grundrisse. In Kombination mit den mehrseitigen Ausblicken in den Freiraum entsteht eine räumliche Weite mit hoher Wohnqualität.
Bauherrschaft:
Ascom Pensionskasse
Veranstalterin:
Nüesch Development AG Bern
Kenndaten:
Projektwettbewerb auf Einladung 2010
Projektteam:
Michael Geschwentner, Juliane Eppler, Gabriel Gmür, Olivia Furrer
Spezialisten:
Katja Albiez (Landschaftsarchitektur)
Das ist die Startseite von Gmür & Geschwentner Architekten AG. Sie können laufende Arbeiten, gebaute Projekte und verworfene Ideen von uns sehen, das Team kennenlernen, das Büro besuchen, Texte über uns lesen und in Kontakt mit uns treten. Allen Partnern ein Danke, vor allem Jakob Steib, mit dem wir als Steib & Geschwentner Architekten AG gemeinsame Sache machen.