Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/189014

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht auszuarbeiten und vorzulegen, der aufzeigt, wie unter den gegenwärtigen Umständen des Mangels an Pflegepersonal die Qualität der Pflege und damit die Sicherheit der Patientinnen und Patienten garantiert werden kann. Im Bericht soll Folgendes aufgezeigt werden:</p><p>1. Welchen Gefahren sind die Patientinnen und Patienten ausgesetzt, wenn es zu wenig Pflegepersonal und insbesondere zu wenig Pflegefachpersonal hat?</p><p>2. Welche Massnahmen und rechtlichen Regelungen haben andere europäische Länder, die USA, Australien, Kanada usw. getroffen, um die Qualität der Pflege langfristig zu sichern, und welche dieser Massnahmen und Regelungen haben sich als wirksam erwiesen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass der Pflegepersonalmangel sowohl in der Akut- als auch in der Langzeitpflege, in welcher die Personalrekrutierung besonders schwierig ist, negative Folgen auf die Pflegequalität haben kann. Durch die aktuelle Arbeitsmarktsituation können die fehlenden Pflegefachpersonen aus dem EU-/Efta-Raum rekrutiert werden, weshalb die Schweiz im internationalen Vergleich über relativ viel Pflegepersonal verfügt.</p><p>Studien attestieren sowohl den Spitälern als auch der Langzeitpflege eine hohe Pflegequalität. Der Bundesrat anerkennt jedoch die Herausforderungen: International verschärft sich die Personalsituation, und verschiedene Länder haben Massnahmen ergriffen, die Personalsituation zu verbessern. Der Bundesrat erachtet es als sinnvoll, Grundlagen für eine vertiefte Diskussion über Qualität und Sicherheit der Patientinnen und Patienten zu erarbeiten und dabei auch internationale Erfahrungen zu berücksichtigen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.