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Zürich, 07.07.2017
Nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen mit zwei Toten haben Rettungskräfte aus den Trümmern eines eingestürzten Geschäftsgebäudes sieben Überlebende retten können. Es gebe nun keine Vermissten mehr, sagte der Gouverneur der östlichen Provinz Leyte am Freitag.
Das Beben der Stärke 6,5 hatte am Donnerstagnachmittag die Region knapp 600 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila erfasst. Mehr als 70 Menschen erlitten Verletzten, wie die Behörden weiter mitteilten.
Beim Einsturz des Gebäudes im Ort Kananga kam laut Petilla ein 40-Jähriger ums Leben. Im nahe gelegenen Ort Ormoc City sei eine 19-Jährige von herabfallenden Betonsteinen erschlagen worden, teilte der nationale Katastrophenschutzdienst mit. Der Schulunterricht fiel in Leyte am Freitag aus: Experten überprüften die Gebäude auf ihre Sicherheit.
Das Beben hatte auch Stromleitungen beschädigt; die Stromversorgung in der Provinz brach weitgehend zusammen. Der Katastrophenschutz verzeichnete mehr als 240 Nachbeben, wie eine Sprecherin sagte. Auch in den kommenden Tagen werde es weitere geben.
Die Philippinen liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo sich im Erdinnern verschiedene Platten untereinander schieben. Dort kommt es zu etwa 90 Prozent der weltweiten Erdbeben.