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1960er
1960)
Im Dezember erreicht die SP bei den Gemeindewahlen wieder 3 Sitze, wie schon früher einmal. Dabei wird Tobler Ernst in den Gemeinderat gewählt.
Das erste Mal seit vielen, vielen Jahren kann die Altjahrsfeier mit Tombola und Kapelle nicht durchgeführt werden, da keine Kapelle gefunden wird.
1961)
Am 7. September wird das Planungsproblem in der Gemeinde Brienz diskutiert, insbesondere auch die Gesamtplanung der zukünftigen Strassen. Wiederum wird eine Umfahrungsstrasse von Brienz diskutiert.
Am 8. Dezember schlägt die SP Perren Ruedi als Grossratskandidaten vor. Dieser will aber nicht kandidieren. Da auch sonst niemand gefunden wurde, stellt die SP Brienz keinen Vertreter für die Grossratswahlen.
1962)
Am 9. Februar, nach langem Zureden, stellt sich Tobler Ernst doch nochmals zur Verfügung, als Grossrat zu kandidieren.
Am 12. März wird der Monatsbeitrag von Fr 1.20.- auf Fr 1.50.- erhöht, da wiederum mehr Geld an den Kanton abgegeben werden muss.
Im April verliert die SP einen Sitz im Grossen Rat im Amtsbezirk Interlaken, da die Anzahl Sitze für den Amtsbezirk Interlaken reduziert wurde.
Am 2. Dezember wird Miescher Willi (vorher Kanzlist) als Gemeindeschreiber gewählt. Da kein Gemeinderat das absolute Mehr erreicht, muss nochmals gewählt werden. Eventuelle Listenverbindungen werden durch eine Kommission geprüft.
1963)
Am 25. Mai demissioniert Tobler Ernst an der HV als Präsident. An seiner Stelle wird Fuchs Hans (Unterdorf) gewählt, wobei dieser Abwechslungsweise von den anderen Mitgliedern des Vorstandes abgelöst werden soll.
1964)
Am 27. Juni wird Siegrist Ernst in die SP aufgenommen.
Fuchs Hans demissioniert als Präsident, an seiner Stelle wird Kienholz-Michel Arnold gewählt.
1965)
Es wird auf die Altjahresfeier verzichtet, da der Reinerlös von Jahr zu Jahr kleiner wird und es immer dieselben wenigen Genossen sind, die die ganze Arbeit verrichten.
1966)
Am 7. März gibt Tobler Ernst bekannt, dass er aus gesundheitlichen Gründen auf Ende 1966 als Gemeinderat demissionieren werde.
Am 1. April wird anstelle von Kienholz-Michel Arnold, der demissioniert, Michel Fritz, gewesener Gemeinderat, als Präsident gewählt.
Willy Miescher erklärt sich bereit als Grossrat zu kandidieren.
1967)
Am 31. Januar Werbung: «Dieses Traktandum liefert jedesmal viel Diskussionsstoff und bleibt ein Sorgenkind der Partei. Nur langsam und spärlich vermehrt sich unsere Partei, ähnlich wie ein tropfender Wasserhahn in ein Becken.» Originalzitat Dellenbach Fritz, Protokollführer.
Am 11. August demissioniert Michel Fritz als Präsident. An seiner Stelle übernimmt Mathyer Paul dieses Amt.
Am 15. September unterstützt die SP an der Gemeindeversammlung den Kredit für die Projektierung von neuen Strandbadgebäude.
1968)
Am 16. Januar unterstütz die SP, Tobler Ernst bei seiner Wahl als Gemeindekanzlist.
Am 12. Juli wird unter Verschiedenem an der PV über die Fliegerei und dessen Lärm in Unterbach diskutiert. Die Meinungen sind verschieden.
Am 25. Oktober unterstützten bis auf eine Gegenstimme alle anwesenden Mitglieder an der PV die Einführung des Frauenstimmrechtes auf Gemeindeebene (wurde anschliessend an der Abstimmung in der Gemeinde nicht angenommen).
1969)
Am 16. Mai wird an der HV beschlossen die Mitgliederbeiträge neu mit Postcheck-Zahlungen zu machen. Der Jahresbeitrag beträgt inzwischen Fr 24.-
Die SP besitzt in Brienz 35 Mitglieder
Am 1. September möchte die SP Brienz am kantonalen Parteitag einen Antrag für ein Waffenausfuhrverbot stellen.
Als ARA-Verwalter ist Michel-Schmidiger Mathäus gewählt worden. Dieser wird an der nächsten Versammlung (28. November 1969) als neues SP-Mitglied aufgenommen.
Am 27. Dezember gibt Blatter Paul aus Hofstetten die Zusage um als Grossrat für die SP zu kandidieren.