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Bach Händel
Sopran Lina Dambrauskaité,
Solist*innen des Balthasar Neumann Chores
Mezzosopran Solist*innen des Balthasar Neumann Chores
Tenor Solist*innen des Balthasar Neumann Chores
Bariton Solist*innen des Balthasar Neumann Chores
Balthasar Neumann Chor
Orchestra La Scintilla
Georg Friedrich Händel
Dixit Dominus
Johann Sebastian Bach
Magnificat
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Aktuell können Karten für Vorstellungen bis Ende Oktober erworben werden. Weitere Informationen zum Verkauf von Einzelkarten finden Sie hier. Informationen zu den Abo-Serien in der Saison 2021/22 finden Sie hier.
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Bach Händel
Kurzgefasst
Bach Händel
Als Thomaskantor war Johann Sebastian Bach ab 1723 für die Musik in den Hauptkirchen der Stadt Leipzig verantwortlich. Viele seiner berühmten Vokalwerke sind in den Leipziger Jahren entstanden, darunter auch das Magnificat, das Bach im Jahr seines Amtsantritts zu Weihnachten aufführte. Dem hohen Feiertag entsprechend, konzipierte er das Werk für Solisten, fünfstimmigem Chor und eine festliche Orchesterbesetzung mit Pauken und Trompeten. Dem Werk liegt der Lobgesang Marias aus dem Lukasevangelium zugrunde, den Bach in lateinischer Sprache vertonte. Riccardo Minasi bringt Bachs Magnificat am vierten Adventssonntag mit dem Balthasar Neumann Chor und dem Orchestra La Scintilla zur Aufführung und kombiniert es mit der Psalmvertonung Dixit Dominus, die Georg Friedrich Händel im Alter von nur 22 Jahren im Auftrag der katholischen Kirche in Rom schrieb.
Riccardo Minasi, Musikalische Leitung
Riccardo Minasi
Riccardo Minasi wurde in Rom geboren. Als Solist und Konzertmeister arbeitete er mit Ensembles wie Le Concert des Nations, der Accademia Bizantina und Il Giardino Armonico zusammen. Von 2012 bis 2015 war er Dirigent des Ensembles Il pomo d’oro. Unlängst dirigierte er beim Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, NDR Radiophilharmonie, Stavanger Symphony Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne, Portland Baroque Orchestra und Los Angeles Chamber Orchestra sowie Opernprojekte wie Les Pêcheurs de Perles bei den Salzburger Festspielen, Iphigénie en Tauride an der Hamburgischen Staatsoper, Carmen an der Opéra National de Lyon und Rinaldo am Theater an der Wien. Jüngste Engagements umfassen u.a. Händels Alcina an der Hamburgischen Staatsoper, Projekte mit Werken von Bach und Wagner mit dem Orchestre national de Lyon sowie sein Debüt beim Konzerthausorchester Berlin. Am Opernhaus Zürich dirigierte er bereits Il matrimonio segreto, das Ballett Der Sandmann, Don Giovanni, Orlando paladino sowie Die Entführung aus dem Serail. Er stand dem Orchestre Symphonique de Montréal als musikhistorischer Berater zur Seite und wirkte gemeinsam mit Maurizio Bondi als Kurator und Herausgeber der kritischen Bärenreiter-Edition 2016 der Oper Norma. 2016 war er an vier mit dem ECHO Klassik ausgezeichneten Alben beteiligt, darunter sein Album mit Haydn-Konzerten sowie Leonardo Vincis Catone in Utica. Als Sologeiger nahm er die Rosenkranz-Sonaten von Biber auf. Seit September 2017 ist er Chefdirigent des Mozarteum-Orchesters Salzburg und «Artist in Residence» vom Ensemble Resonanz bei der Elbphilharmonie Hamburg. In der Saison 2018/19 gestaltete Riccardo Minasi am Opernhaus Zürich in enger Zusammenarbeit mit dem La Scintilla Orchester eine Reihe von vier Konzerten.
Lina Dambrauskaité, Sopran
Lina Dambrauskaité
Lina Dambrauskaité stammt aus Litauen und hat ihre Gesangsaubildung bei Sigute Stonyte an der Litauischen Musik- und Theaterakademie abgeschlossen. Aktuell belegt sie Kurse bei Lillian Watson und Jonathan Papp an der Royal Academy Opera, wo sie 2017 ihr Londoner Debüt als Zerlina in Mozarts Don Giovanni gab. Zuvor debütierte sie 2015 als Barbarina in Mozart’s Le Nozze di Figaro am Litauischen Nationaltheater für Oper und Ballett. Zu ihrem Repertoire gehören Thais in Händels Das Alexanderfest, Yniold in Debussys Pelléas et Mélisande sowie die Titelpartie in Händels Semele. Zudem hat sie an der Weltaustellung «Expo 2015» in Mailand Litauen repräsentiert und diverse Solopartien in Konzerten gesungen. Im Frühjahr 2019 hat Lina Dambrauskaité die Titelrolle in Leoš Janáčeks Das schlaue Füchslein an der Royal Academy Opera gesungen und im Herbst 2019 Cunigonde (Candide) am Litauischen Nationaltheater. Seit der Spielzeit 2019/20 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und war hier bisher in Belshazzar, Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse, der Zauberflöte und Iphigénie en Tauride zu hören.