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Die Kapelle Sogn Benedetg steht oberhalb des Dorfes Sumvitg
Sie wurde 1988 durch den berühmten Architekten Peter Zumthor gebaut. Inzwischen ist sie weltberühmt. Täglich wird sie von Menschen aus der ganzen Welt besucht und bestaunt.
Nach der Zerstsörung der alten Kapelle durch die Lawine, wurde abgeklärt, ob und wie ein Wiederaufbau der Kapelle realisiert werden könnte.
Nach der Zerstsörung der alten Kapelle durch die Lawine, wurde abgeklärt, ob und wie ein Wiederaufbau der Kapelle realisiert werden könnte.
Es stellte sich heraus, dass ein Wiederaufbau nur möglich sei, wenn an den Lawinenhängen Lawinenverbauungen errichtet werden.
Die Versicherung stellte die Forderung, dass dieser Bau innert einer bestimmten Zeit realisiert werden müsste, da sonst die Auszahlung der Versicherungssumme von
Fr. 150`000.- nicht möglich sei.
Es wurde eine Stiftung unter den Namen «Fundaziun ecclesiastica Caplutta Sogn Benedetg» gegründet. Das Inventar und die Ruine wurden der Stiftung zur Verwaltung übertragen und sind Eigentum vom Kloster Disentis.
Die Kapellenruine ist die älteste nachgewiesene Kapelle aus dem 9. Jahrhundert, mit einem hufeisenförmigen Chor. Am 10. Februar 1984 wurde sie Opfer einer gewaltigen Staublawine. 2006 entschied Vitus Bass sich dafür einzusetzen, damit die bereits stark zerfallene Ruine mit ihrer 1000-jährigen Geschichte für weitere Generationen erhalten bleibt. 2013 wurde sie in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege Graubünden durch 8 Pensionierte der Region S. Benedetg und Clavadi liebevoll restauriert. Mit einer Feier wurde sie im Juni 2016 mit der Weltgerichtsdarstellung „Himmel und Holle“ und einer Informationstafel eingeweiht und durch Avat Vigeli neu gesegnet.