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Die Schauspielerin starb offenbar auf Droge
Carrie Fisher hatte grossen Erfolg als „Prinzessin Leia Organa“ in George Lucas‘ „Star Wars“-Trilogie der Episoden IV bis VI. Doch ihre Berühmtheit lastete auch wie ein Fluch auf ihr. Zeit ihres Lebens hatte die Schauspielerin mit einer bipolaren Störung zu kämpfen. Ein jähes Ende fand die 60-Jährige im Dezember 2016: Sie erlitt während eines Fluges einen Herzstillstand und verstarb kurz darauf. Tragisch: Wenige Tage zuvor musste sie bereits Abschied von ihrer berühmten Mutter Debbie Reynolds („Singin‘ in the Rain“) nehmen. Carrie hatte die alternde Diva aufopfernd gepflegt und bis zuletzt neben ihr gewohnt. Nie verwunden hatte Fisher den Umstand, dass ihr Vater Eddie, ein bekannter Sänger, die Familie verliess als Carrie zwei Jahre alt war, um Liz Taylor zu heiraten.
Als typischer Hollywood-Teenager geriet sie früh auf die schiefe Bahn – ihre eigene Mutter bot Fisher mit 13 Jahren den ersten Joint an. Bei den Dreharbeiten von „Star Wars – Das Imperium schlägt zurück“ kam Kokain dazu. Die Drogen liessen sie nicht mehr los – bei der Autopsie von Carrie Fisher seien Spuren von Kokain, Heroin und Ecstasy festgestellt worden, heisst es in dem Untersuchungsbericht der Gerichtsmediziner in Los Angeles. Fishers Tochter, Billie Lourd, reagierte auf den ersten Befund. „Meine Mutter hat ihr ganzes Leben lang gegen Drogensucht und psychische Erkrankungen angekämpft“, teilte sie der VS-Zeitschrift „People“ mit. Letztendlich sei sie daran gestorben, sagte die Tochter.