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Die Prozesslandkarte ist eine vereinfachte grafische Darstellung der wichtigsten Tätigkeiten (Prozesse) in einem Unternehmen. Sie hilft bei der Orientierung und schafft einen Überblick. Die Prozesse werden gruppiert nach Kern-, Führungs- und Supportprozessen.
Folgende Punkte sollten beim Erstellen oder Überarbeiten beachtet werden:
- Die Festlegung der Prozesse und ihrer Wechselwirkungen ist eine Aufgabe für das Top-Management des Unternehmens (Leadership)
- Prozesse definieren sich durch eine Tätigkeit und nicht durch den Namen einer Organisationseinheit
- Die Anzahl Prozesse hängt stark von der Komplexität des Unternehmens ab. Idealerweise liegt sie zwischen 9 und ca. 18 Stück. Je höher die Anzahl Prozesse ist, desto mehr Schnittstellen entstehen im Unternehmen und diese müssen im Design der Prozesse beachtet werden
- Mit den Tätigkeiten in den Kernprozessen erzielt das Unternehmen seine Wertschöpfung. In den Führungsprozessen wird definiert, wie das Unternehmen geplant (Thema Organisation) und gesteuert wird (Thema Regelkreis) und wie innerhalb des Unternehmens und gegen aussen kommuniziert wird (Thema Unternehmenskultur). Die Supportprozesse unterstützen die Kernprozesse in ihrer Wertschöpfung und die Führungsprozesse bei deren Tätigkeit.
- Die Darstellung sollte aufzeigen, wie die Prozesse voneinander abhängen oder aufeinander wirken. Wenn das Umfeld des Unternehmens dargestellt wird, hilft dies den Kontext des Unternehmens aufzuzeigen.
Bei der Prozesslandkarte gibt es kein Richtig oder Falsch. Die Landkarte sollte so gestaltet sein, dass sich die Mitarbeitenden darin wiederfinden und dabei auf einen Blick erkennen, wer ihre wichtigsten internen und externen Kunden und Lieferanten sind. Damit ist die Basis zur Gestaltung von reibungslosen Abläufen gelegt.
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