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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Gute News für die AC Milan: Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne hat die Klage des Serie-A-Klubs gegen den einjährigen Ausschluss aus dem Europacup durch die Finanzkontroll-Behörde der UEFA wegen Verstosses gegen das «Financial Fair Play» gutgeheissen.
Der CAS gab den Fall an die Rechtssprechende Kammer der UEFA-Finanzkontroll-Behörde zurück, die sich um eine «verhältnismässige Bestrafung» kümmern muss. Milan darf damit in der Gruppenphase der Europa League teilnehmen. (abu/sda)
Eishockey-Schiedsrichter Tobias Wehrli hat seinen Rücktritt bekanntgegeben. Der 40-jährige Ostschweizer war seit 1992 als Schiedsrichter in heimischen Ligen tätig, seit 2003 auch international. Seine Karriere begann er als Linienrichter in tiefklassigen Ligen – ab 2010/11 leitete er Spiele als Head-Schiedsrichter.
«Der Entscheid, als Schiedsrichter zurückzutreten, ist mir nicht leichtgefallen. Trotzdem bin ich der Überzeugung, dass es Zeit ist für eine neue Herausforderung», sagt Wehrli. Er hat die Schweiz ein Mal an Olympischen Spielen (2018) und neun Mal an Weltmeisterschaften vertreten. Zwei Mal pfiff er den WM-Final (2015, 2016)
Nach der Präsentation von Cristiano Ronaldo in Turin, verkaufen sich die Juventus-Saisonabonnements wie warme «Weggli». Wie der italienische Meister verkündete, hat man bereits alle 29'300 Saisonabonnements verkauft. Das Stadion fasst insgesamt 41'507 Zuschauer – es ist nicht sehr gewagt zu prophezeien, dass es schier unmöglich sein wird, auf normalem Weg Tickets für ein Juve-Spiel zu ergattern. (pre)
Einen Tag nach der Vertragsverlängerung um zwei Jahre mit Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton folgte bei Mercedes auch die Bekanntgabe der weiteren Zusammenarbeit mit Valtteri Bottas. Der 28-jährige Finne erhielt einen neuen Vertrag bis 2019 mit Option für ein weiteres Jahr.
Bottas kam 2017 als Nachfolger des zurückgetretenen Weltmeisters Nico Rosberg zu Mercedes. Zuvor war er vier Jahre für Williams an den Start gegangen. In 107 Grand-Prix-Einsätzen brachte er es auf drei Rennsiege, 26 Podestplätze sowie fünf Pole-Positions. (pre/sda)
Der Italiener Vincenzo Nibali prallte im Aufstieg nach Alpe d'Huez mit einem Polizei-Motorrad zusammen und erlitt einen Wirbelbruch. Der Tour-Sieger von 2014 und Gesamt-Vierte konnte die Etappe zwar noch beenden und fuhr auf Platz 7, doch musste er am späten Donnerstag Abend für das 13. Teilstück vom Freitag Forfait erklären. Für Nibali ist die Tour zu Ende.
Bereits vor dem Start zur 12. Etappe am Donnerstag musste der Vorjahreszweite Rigoberto Uran aus Kolumbien aufgeben, nachdem er sich auf dem neunten Teilstück nach Roubaix bei einem Sturz Verletzungen am linken Bein und linken Arm zugezogen und auf den ersten beiden Alpen-Abschnitten viel Zeit verloren hatte. (abu/sda)
Nach Viktorija Golubic und Conny Perrin schied mit Patty Schnyder (WTA 159) auch die letzte Schweizerin am Gstaader Ladies Tennis Open aus. Schnyder verlor in 61 Minuten gegen die Australierin Samantha Stosur 4:6, 1:6.
Schnyder ging zu Beginn des ersten Satzes mit einem Break in Führung, musste die Gegnerin aber gleich wieder ausgleichen lassen und fand danach das Rezept nicht mehr. Schnyder etablierte sich in den drei Jahren seit der Rückkehr nach vier Jahren Pause (2011 bis 2015) zwar unter den Top 200 der Weltrangliste, spielt äusserst erfolgreich an ITF-Turnieren, der Durchbruch auf der WTA-Tour will aber nicht mehr gelingen. (sda/kün)
Am Gstaader Ladies Tennis Open scheidet die als Nummer 8 gesetzte Schweizerin Viktorija Golubic (WTA 110) in den Achtelfinals aus. Die 25-Jährige aus Zürich verliert gegen die Kanadierin Eugenie Bouchard (WTA 146) in 2:02 Stunden mit 6:7 (2:7), 6:7 (7:9). In beiden Sätzen hatte Golubic 5:2 geführt und insgesamt sieben Satzbälle vergeben, am Ende scheiterte sie vor allem an ihren Nerven. Damit verpasste sie es, erstmals seit letztem Herbst (Halbfinalistin in Linz) wieder einen Viertelfinal zu erreichen.
Ausgeschieden ist auch Conny Perrin, die sich überraschend durch die Qualifikation in den Achtelfinal gekämpft hatte. Die 27-jährige Qualifikantin aus St-Imier unterlag der topgesetzten Alizé Cornet (WTA 48) in 64 Minuten mit 3:6, 3:6. Perrin lag bei ihrer vierten Niederlage im vierten Duell mit einer Top-50-Spielerin permanent in Rückstand. Im ersten Satz stand es nach elf Minuten 0:3, im zweiten nach zwölf Minuten sogar 0:4 aus Sicht der Schweizerin. Vor drei Monaten hatte Perrin in der Qualifikation des WTA-Turniers von Stuttgart gegen Cornet 6:7, 6:7 verloren. Diesmal sicherte sich die Jurassierin bloss sechs Games. (pre/sda)
Armon Orlik muss nach seiner am Rigi-Schwinget zugezogenen Knieverletzung länger aussetzen, als zuerst angenommen. Für den Weissenstein-Schwinget vom Samstag fällt der dreifache Saisonsieger aus. Am 8. Juli verletzte sich der 23-jährige Maienfelder, Schlussgang-Teilnehmer am Eidgenössischen Fest 2016 in Estavayer, am Knie. Bei Untersuchungen stellte sich ein Anriss des Aussenbands heraus. Meniskus und Kreuzbänder sind unversehrt geblieben.
Die Teilnahme am vierten Bergkranzfeste der Saison auf dem Weissenstein ob Solothurn kommt für Orlik nicht in Frage. Wie er auf seiner Homepage mitteilt, sind auch die noch vorgesehenen Starts am Nordwestschweizer Teilverbandsfest vom 5. August in Basel und am Saisonhöhepunkt, dem Schwägalp-Schwinget vom 19. August, ungewiss. (pre/sda)
Tomas Berdych (32) verpasst nach dem Turnier in Wimbledon auch das US Open. Der in der Weltrangliste auf Platz 59 abgerutschte Tscheche muss wegen anhaltender Rückenprobleme auf den Start in Flushing Meadows verzichten. Das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 27. August. (pre/sda)
Das Interimsduo Zoé und Anouk Vergé-Dépré ist an den Europameisterschaften der Beachvolleyballer in den Niederlanden in die Achtelfinals vorgestossen. In die K.o.-Phase eingezogen sind auch die beiden Schweizer Männer-Duos.
Vergé-Dépré/Vergé-Dépré wissen an den kontinentalen Titelkämpfen weiterhin zu überzeugen. Die auf höchster Ebene etablierte Anouk und die erst 20-jährige EM-Debütantin Zoé Vergé-Dépré gewannen ihren Sechzehntelfinal gegen die Italienerinnen Marta Menegatti/Laura Giombini sicher mit 21:16, 21:18.
Noch in der Gruppenphase befinden sich die Männer. Mirco Gerson und Adrian Heidrich sicherten sich dank ihrem ersten Sieg an diesem Turnier den 2. Rang in der Gruppe. Sie besiegten die Niederländer Dirk Boehlé/Steven van de Velde 21:19, 21:16 und stehen in den Sechzehntelfinals. Die ersten beiden Gruppenspiele hatten Gerson/Heidrich verloren.
Eine knappe Niederlage (21:14, 17:21, 13:15) im letzten Gruppenspiel bezogen Nico Beeler/Marco Krattiger gegen die Serben Lazar Kolaric/Stefan Basta. Sie hatten sich das Weiterkommen aber schon am Tag zuvor gesichert. (abu/sda)
Swiss Ice Hockey gibt die Nominierten für die Swiss Ice Hockey Awards am Freitag, 3. August, in Bern bekannt.Unter den Nominierten finden sich wie erwartet zahlreiche Spieler der Playoff-Finalisten ZSC Lions und Lugano.
Wie bereits im Vorjahr vergibt der Verband zwei Auszeichnungen für den wertvollsten Spieler (MVP) – eine für die Qualifikation und eine für die Playoffs. Für den Playoff-MVP der Saison 2017/2018 ist mit Kevin Klein «nur» ein Spieler des Schweizer Meisters ZSC Lions nominiert. Herausgefordert wird der Verteidiger der Zürcher von den beiden Stürmern Luganos, Gregory Hofmann und Maxim Lapierre. Die Premierenwahl des Playoff-MVP hatte vor einem Jahr Berns Thomas Rüfenacht für sich entschieden.
Als Nachfolger von Marc Arcobello (Bern) bei der Wahl des besten Spielers in der Qualifikation stehen Andrew Ebbett (Bern), Fredrik Pettersson (ZSC Lions) und Garrett Roe (Zug) zur Auswahl. (abu/sda)
Die Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen Lewis Hamilton (33) und Mercedes ist besiegelt. Der Formel-1-Weltmeister und die Verantwortlichen des Teams haben sich auf einen neuen, für zwei weitere Jahre gültigen Vertrag geeinigt.
Die Verkündung der Vertragsverlängerung war schon längst erwartet worden. Beide Parteien hatten nie ein Geheimnis um ihre Absicht auf eine weiterführende Partnerschaft gemacht. Teamchef Toto Wolff begründete die sich hinziehenden Verhandlungen mit der Komplexität des Kontrakts. (abu/sda)
Der Vorjahres-Zweite Rigoberto Uran gibt bei der Tour de France verletzungsbedingt auf. Der 31-jährige Kolumbianer aus der EF-Mannschaft trat nicht mehr zur Etappe vom Donnerstag an, nachdem er sich auf dem neunten Teilstück nach Roubaix bei einem Sturz erhebliche Blessuren zugezogen und auf den ersten beiden Alpen-Abschnitten viel Zeit verloren hatte.
«Ich habe mich nach dem Sturz nicht mehr erholt. Gestern hatte ich ab dem ersten Anstieg Schmerzen am ganzen Körper», sagte der am linken Bein und am linken Arm verletzte Uran. (abu/sda)
In der NBA hat ein bemerkenswertes Tauschgeschäft für Aufsehen gesorgt. Nach wochenlangen Spekulationen verlässt Small Forward Kawhi Leonard die San Antonio Spurs und wechselt zu den Toronto Raptors.
Neben dem zweimaligen Allstar sicherte sich das einzige NBA-Team aus Kanada auch die Dienste von Danny Green. Im Gegenzug erhält San Antonio Torontos Starspieler DeMar DeRozen, den Österreicher Jakob Pöltl und einen Erstrunden-Pick beim NBA-Draft 2019.
Der 27-jährige Leonard spielte seit seinem NBA-Debüt im Jahr 2011 für die San Antonio Spurs, mit denen er 2014 Meister wurde. In der abgelaufenen Saison absolvierte er wegen einer Verletzung nur neun Spiele. In der Spielzeit davor kam der beste Verteidiger der Saisons 2015 und 2016 auf durchschnittlich 25,5 Punkte, 5,8 Rebounds und 3,5 Assists pro Spiel. (sda/dpa)
An den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking werden im Eishockey-Turnier der Frauen erstmals zehn statt wie bisher acht Teams teilnehmen. Dies beschloss das IOC an einer Sitzung in Lausanne und folgte damit dem Vorschlag des Internationalen Eishockey-Verbandes. Die IIHF führte die Aufstockung bei A-Weltmeisterschaften bereits für die nächste Saison ein.
Seit 1998 in Nagano erstmals olympische Medaillen im Eishockey der Frauen verteilt wurden, gingen zweimal die USA (1998 und 2018) und viermal Kanada als Olympiasieger hervor. Die Schweizerinnen gewannen 2014 in Sotschi sensationell Bronze. (abu/sda)
Beim internationalen Meeting in Bellinzona holte sich Mujinga Kambundji den grössten Applaus des Abends. Die Bernerin gewann das 100-m-Rennen in 11,13 Sekunden.
Kambundji sorgte bei der Galà dei Castelli für das herausragende Ergebnis aus Schweizer Sicht. Fünf Tage, nachdem sie in Zofingen als erste Schweizerin die 100 m unter 11 Sekunden gelaufen war (10,95), realisierte sie ihre viertbeste Zeit in diesem Jahr. Die Bernerin tritt am Freitag noch beim Diamond-League-Event in Monaco an, ehe sie ihre ultimative Vorbereitung für die Europameisterschaften in Berlin (6. bis 12. August) beginnt. (sda)
An der Beachvolleyball-EM in den Niederlanden bezwingen Nico Beeler/Marco Krattiger die topgesetzten Titelverteidiger Paolo Nicolai/Daniele Lupo mit 16:21, 21:18, 15:9. Beeler/Krattiger. Mit dem zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel schafften Beeler/Krattiger nicht nur den Einzug in die K.o.-Phase, sondern haben vor dem abschliessenden Vorrundenspiel der Gruppe A am Donnerstag den Gruppensieg gesichert. frühzeitigen Gruppensieg belohnt. Dieser ist gleichbedeutend mit der direkten Qualifikation für die Achtelfinals.
Gleiches gelang Nina Betschart und Tanja Hüberli. Das an Nummer fünf gesetzte Duo gewann auch das dritte Vorrundenspiel in der Gruppe E gegen die Österreicherinnen Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig mit 21:23, 21:16, 15:8. Anouk und Zoé Vergé-Dépré hingegen bezogen am Tag nach ihrem Startsieg zwei Niederlagen. Sie verloren zunächst gegen das niederländische Duo Jolien Sinnema/Laura Bloem mit 14:21, 17:21. In der Folge unterlagen die beiden Schwestern auch den Ukrainerinnen Valentina Dawidowa/Jewgenia Schtschipkowa.
Die Schweizer Aussenseiterinnen erreichten zum Start der U19-Europameisterschaften der Frauen gegen Frankreich ein 2:2. Das Team von Trainerin Nora Häuptle lag vor 1437 Zuschauern im Niedermatten-Stadion in Wohlen nach gut einer Stunde 0:2 zurück.
Mit viel Kampfgeist holten sich die Schweizerinnen trotzdem noch einen nicht erwarteten Punkt. In der 70. Minute verwertete Chantal Wyser vom FC Luzern nach einem Freistoss den Abpraller, zehn Minuten später war Young-Boys-Stürmerin Alisha Lehmann (Bild) nach einem Flankenball erfolgreich.
In der Gruppe A trifft die Schweiz im zweiten Spiel am Samstag (18.15 Uhr) in Zug auf Titelverteidiger Spanien, der überraschend das Startspiel gegen Norwegen mit 0:2 verlor. Die ersten zwei der beiden Vierergruppen qualifizieren sich für die Halbfinals. (sda)
Stefanie Vögele (WTA 76), Turniersiegerin letzte Woche in Contrexeville, scheidet am Gstaader Frauentennisturnier als Geheimfavoritin schon in der 1. Runde aus. Sie unterliegt der Deutschen Tamara Korpatsch (WTA 158) 2:6, 0:6.
Die 28-jährige Aargauerin aus Leuggern spielte drei Tage nach einem ihrer grössten Erfolge miserabel. Gegen eine Gegnerin, die sie heuer in Lugano und Trnava auf Sand zweimal besiegt hatte, gelang ihr diesmal nichts. Schon nach 69 Minuten verwertete Tamara Korpatsch den zweiten Matchball.
Vor Vögele schied schon Juniorin Leonie Küng (WTA 413) aus. Die Schaffhauserin aus Beringen wehrte sich in ihrem ersten WTA-Turnier gegen die Schwedin Johanna Larsson (WTA 77), verliert aber in 62 Minuten 4:6, 1:6. (sda)
Geraint Thomas hat die 11. Etappe der 105. Tour de France gewonnen. Der 32-jährige Brite vom Team Sky siegte nach 180,5 Kilometern zwischen Albertville und La Rosiere in den Alpen auf 1855 Metern Höhe solo und übernahm bei der ersten Bergankunft auch das Gelbe Trikot.
Es war ein spektakulärer Sieg: Thomas überholte Aussreisser Mikel Nieve erst auf den letzten Metern der Etappe. Der Spanier sah bereits nach dem sicheren Sieger aus – dann gingen ihm die Kräfte aus und er wurde Fünfter. Tageszweiter wurde Mitfavorit Tom Dumoulin vor Titelverteidiger Chris Froome, beide erreichten das Ziel mit 20 Sekunden Rückstand auf Thomas.
Das Gesamtklassement wurde ziemlich durcheinander gewirbelt: Thomas führt als neuer Leader und Nachfolger des erwartungsgemäss weit zurückgefallenen Greg Van Avermaet aus Belgien nun 1:25 Minuten vor seinem Sky-Teamkollegen Froome und 1:44 Minuten vor Dumoulin. (pre/sda)
Der neue Trainer Gerardo Seoane hat sich entschieden: Der von einer langen Verletzungspause zurückkehrende David von Ballmoos beginnt die Saison mit den Young Boys als Torhüter Nummer 1. Der 35-jährige Marco Wölfli wird zumindest vorerst wieder auf der Ersatzbank Platz nehmen. Der Solothurner war im Frühling massgeblich daran beteiligt, dass die Young Boys ihren ersten Schweizer Meistertitel seit 1986 hoch überlegen errangen.
Von Ballmoos kugelte sich im Januar im Training die Schulter aus. Er musste sich operieren lassen und wurde erst gegen Ende Saison wieder fit. Der eine grossartige Form ausspielende Wölfli hütete das Tor bis zuletzt. «Unter uns gibt es einen sehr guten Konkurrenzkampf. Ich muss in jedem Training alles geben», sagte Von Ballmoos, der 23-jährige Emmentaler aus Heimiswil, am Mittwoch an einer Medienkonferenz. «Marco hat auch den Anspruch zu spielen, und das ist gut so.» Von Ballmoos rechnet auch mit einer Konkurrenz durch den dritten Torhüter, den 21-jährigen Thuner Dario Marzino, der seit 2012 von YB ausgebildet wurde. (pre/sda)
Die Schaffhauserin Leonie Küng (WTA 413) wehrt sich in Gstaad in ihrem ersten WTA-Turnier gegen die Schwedin Johanna Larsson (WTA 77) vorbildlich, verliert aber in 62 Minuten 4:6, 1:6. Der Wimbledon-Finalistin bei den Junioren von letzter Woche wurden von Larsson aktuelle Limiten aufgezeigt. Die Schwedin, die auf Sand schon zwei Turniere gewonnen hat (Bastad 2015 und Nürnberg 2017), befand sich permanent im Vorteil.
Die Vorentscheidung realisierte Larsson innerhalb von 20 Minuten, als sie von 4:4 im ersten Satz auf 6:4, 3:0 davon zog. Küng gewann bloss noch eines der letzten neun Games. Ihre besten Momente besass die junge Schaffhauserin während der ersten halbe Stunde der Partie. Da wehrte sie zuerst die ersten fünf Breakbälle ab, später holte sie einen 2:4-Rückstand auf. (pre/sda)