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Der Judokampf wird auf einer Mattefeld ausgetragen (14m x 14m bis max. 16m x 16m) und von einem Kampfrichter geleitet. Ziel ist es, den Partner auf den Rücken zu werfen, ihn am Boden festzuhalten, den Arm am Ellbogengelenk zu hebeln oder den Gegner abzuwürgen, und so einen Ippon zu erreichen. Würge- und Hebeltechniken sind ab 15 Jahren erlaubt. Wenn im Bodenkampf zu wenig Aktivität stattfindet, so wird der Kampf unterbrochen und im Stand fortgesetzt.
Ein Kampf endet sobald einer der Kämpfer einen vollen Punkt (Ippon) erzielt. Hat nach fünf Minuten keiner der Kämpfer einen Ippon erreicht, entscheidet die höchste erzielte Wertung (Ein Waza-ari ist höher als 3 Yukos). Bei Gleichstand (inkl. Berücksichtigung der Strafen) geht der Kampf in die Verlängerung (Golden-Score). Es gewinnt der Kämpfer, der die erste Wertung erreicht (keine Zeitlimite und somit auch kein „Hantei“ mehr) bzw. verliert der Kämpfer, welcher zuerst eine Strafe (Shido, Hansoku-make) erhält.