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Das Wichtigste in Kürze
- Filippo Colombo wird beim Cross-Country-Rennen in Snowshoe (USA) Fünfter.
- Nino Schurter und Mathias Flückiger sind nicht am Start.
Die Schweizer Männer reihten sich am Mountainbike-Weltcup in Snowshoe für einmal nicht auf den vordersten Plätzen ein. In Abwesenheit von Nino Schurter, der kurzfristig Forfait erklärte, und Mathias Flückiger war Filippo Colombo als Fünfter in einem verrückten Rennen der beste Schweizer. Der Spanier David Valero Serrano feierte mit 33 Jahren seinen ersten Weltcupsieg vor dem Franzosen Titouan Carod und dem Italiener Luca Braidot.
Colombo wäre imstande gewesen, in der verregneten Schlammschlacht um den Sieg mitzumischen. Der 24-jährige Tessiner fiel durch einen platten Reifen zwischenzeitlich aus den Top 30, kämpfte sich dann aber entfesselt wieder an die Spitzengruppe heran. Just als er zu Beginn der letzten Runde die Führung übernahm, warf ihn ein Sturz noch einmal zurück.
Auch Lars Forster und Thomas Litscher schlugen sich wacker. Forster, dessen Saison alles andere als optimal verlaufen ist, wurde Siebter, Litscher Elfter.
Nino Schurter machten derweil die Nachwirkungen seines Sturzes im Short Race am Freitag zu schaffen. Die Schmerzen seien noch zu stark und die Bedingungen unter diesen Voraussetzungen zu schlecht, liess der 36-Jährige verlauten, der bei 33 Weltcupsiegen und damit einen Erfolg vor dem alleinigen Rekord steht.
Dem Bündner, der den Gesamtweltcup weiter anführt, bleiben in dieser Saison noch zwei Gelegenheiten, um sich den Rekord zu holen. Die nächste Chance bietet sich bereits am kommenden Wochenende im kanadischen Mont-Sainte-Anne, wo er schon viermal im Weltcup und einmal im Rahmen von Weltmeisterschaften gesiegt hat.
Flückiger hatte seinen Verzicht auf die Übersee-Rennen bereits vorgängig verkündet. Der Berner erholt sich vier Wochen vor der WM in Les Gets noch von einer Corona-Erkrankung.