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Die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) und Darmkrebs hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht. Die Therapieoptionen sind aber begrenzt, wenn die Erkrankung trotz medikamentöser Chemotherapie und Immuntherapie fortschreitet. Bei Patienten mit fortgeschrittenem Weichteilsarkom (STS) sind die Therapieoptionen nach wie vor auf eine Chemotherapie begrenzt.
In der Studie IP-IIO-622_SAKK 69/22 wird ein Therapieverfahren geprüft, wenn Immun- und/oder Chemotherapie nicht mehr wirken: die thermale Ablation eines Tumors mit anschliessender Injektion des Prüfmedikamentes IP-001 direkt in den vorgängig behandelten Tumor.
Frühere Studien haben gezeigt, dass die Kombination des Prüfpräparats und der thermischen Ablation möglicherweise dem Immunsystem (dem Abwehrsystem des Körpers) helfen könnte, gegen den Krebs zu wirken und die übrigen Krebszellen (fernab vom behandelten Tumor) im Körper zu zerstören.
Das Hauptziel dieser Studie besteht darin, zu überprüfen, wie sicher das Prüfmedikament ist und wie gut es nach der thermischen Ablation vertragen wird. Bei der Studie wird ausserdem überprüft,
Im Rahmen der Studie werden daher auch Blut- und Tumorgewebeproben entnommen und genauer analysiert, um die Immunantwort und den Wirkmechanismus der Therapie besser zu verstehen.