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Goldkette für Mitglied Prof. Walter Rudolf Hess (1881–1973) der päpstlichen Akademie der Wissenschaft
Kette mit fünf kleinen Medaillons, einem grossen Medaillon sowie einem Ansteckknopf in einem roten Etui.
Auf der Vorderseite des grossen Medaillons ist in der Mitte das Wappen der päpstlichen Akademie der Wissenschaften abgebildet. Die Umschrift lautet «DEVS SCIENTIARVM DOMINVS» (Verweis auf die Apostolische Konstitution «Deus scientiarum dominus» über die kirchlichen Universitäten und Fakultäten vom 24.05.1931 durch Papst Pius XI.).
Auf der Rückseite des grossen Medaillons steht in der Mitte auf einer von Lorbeerkranz umfassten Steintafel die Inschrift «WALTER / RVDOLF / HESS / MCMLV» («Walter Rudolf Hess 1955»). Die Umschrift lautet «PONTIFICIA ACADEMIA SCIENTIARVM» («Päpstliche Akademie der Wissenschaften»).
Auf dem rot emaillierten Ansteckknopf mit überhöhtem Wappen der päpstlichen Akademie der Wissenschaften steht die Inschrift «ACA / DEMIA / SCIEN / TIAR / VM» («Akademie der Wissenschaften»).
Der in Frauenfeld geborene und aus Zug und Zürich kommende Walter Rudolf Hess (17.03.1881–12.08.1973) bildete sich zuerst zum Augenarzt aus und danach widmete er sich der Physiologie. 1917 wurde er zum Ordentlichen Professor für Physiologie an der Universität Zürich gewählt. 1949 erhielt er den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für «seine Entdeckung der funktionellen Organisation des Zwischenhirns als Koordinator der Aktivitäten der inneren Organe». Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin ging zur Häfte an Walter Rudolf Hess und zur anderen Hälfte an António Caetano de Abreu Freire Egas Moniz (29.11.1874–13.12.1955) für «die Entdeckung des therapeutischen Wertes der präfrontalen Leukotomie bei gewissen Psychosen».