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«Schweizer Eier werden von Hennen gelegt, die Käfige längst nicht mehr aus eigener Erfahrung kennen», lautet die Botschaft in einem Communiqué, das GalloSuisse, die Vereinigung der Schweizer Legehennenhalter, am Donnerstag publizierte. Die Schweiz hat 1992 als erstes Land der Welt die Batteriehaltung verboten.
Das Tierwohl der Hennen wird in der Schweiz hoch gewichtet. «Schweizer Bodenhaltung nach besonders tiergerechter BTS-Norm (Besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme) ist einzigartig», so GalloSuisse. Kein anderes Land böte mehr als 90 Prozent seiner Hennen täglichen Ausgang an die frische Luft. Ziel sei es, dass nun noch die restlichen Tiere Freigang erhalten.
In der EU trat 2012 ein Käfigverbot in Kraft. Die klassische „Legebatterie“ ist nun zwar verboten, doch wurde den Produzenten die Eierproduktion in moderneren, ausgestalteten Käfigen erlaubt. Rund 214 Millionen der insgesamt fast 384 Millionen statistisch erfassten Hennen in der EU (ohne Malta und Griechenland) wurden 2014 nach dieser Produktionsweise gehalten. Das entsprach einem Anteil von 55,7%.
Schweizer Eier sind beliebt bei den Konsumenten. Die Schweizer Bauern konnten deshalb in den letzten Jahren die Eierproduktion ausdehnen. Als Folge stieg der Selbstversorgungsgrad. Bei Schaleneiern liegt dieser aktuell bei knapp 78 Prozent (1991: 62 Prozent). lid