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Why have you applied for the Stockhausen INORI project?
Diego: Because it is an interesting project and a rare opportunity.
Winnie: A chance to try new ways of communication and expression through art is always exciting and this piece is so rarely performed and the project is so unique in its training, I had to do it.
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Veröffentlicht unter Alle Beiträge, LUCERNE FESTIVAL ACADEMY, Summer Festival: INORI
Verschlagwortet mit Alain Louafi, Diego Vásquez, Inori, Karlheinz Stockhausen, Kathinka Pasveer, Matthias Pintscher, Peter Eötvös, Sommer-Festival 2018, Winnie Huang
Wenn es nach Samuel Bernstein gegangen wäre, dann hätte die Musikwelt 2018 ein Jubiläum weniger zu feiern gehabt. «Mein Sohn ein Klezmer – ein armseliger Bettelmusikant? Nie und nimmer», empörte sich der Kaufmann aus Lawrence in Massachusetts, als sich die musikalischen Ambitionen seines eigensinnigen Filius abzeichneten. Weiterlesen
Der junge Rachmaninow
Als berühmter Tastenvirtuose sollte Sergej Rachmaninow zu einem der ersten echten Weltstars in der Szene der klassischen Musik aufsteigen. Doch seine frühesten Erinnerungen, die sich mit dem Klavier verbinden, waren nicht gerade erquicklich: Wenn der kleine Sergej nicht artig war, musste er sich zur Strafe unter den Flügel setzen, der für ihn deshalb ein Symbol des Schreckens darstellte. Gewiss, bald merkte er, dass dieses fürchterliche Instrument auch zu Anderem taugte: etwa, wenn Vater Wassili darauf Salonpiècen zum Besten gab oder wenn die Schweizer Erzieherin zur Klavierbegleitung seiner Mutter Ljubow Schubert-Lieder sang. Gänzlich entspannte sich Sergejs Verhältnis zum häuslichen Flügel aber erst, als er selbst darauf zu spielen begann. Und sich dabei als so begabt erwies, Weiterlesen
Ravel als Kind (1881)
«Ich wurde am 7. März 1875 in Ciboure geboren, einem Nachbarort von Saint-Jean-de-Luz im Département Basses-Pyrénées. Mein Vater stammte aus Versoix am Ufer des Genfer Sees und war Ingenieur. Meine Mutter gehörte einer alten baskischen Familie an.» So umstandslos eröffnet Maurice Ravel seine autobiographische Skizze, die er 1928 zu Papier brachte – und benennt damit gleich zwei wesentliche Eckpfeiler seiner Identität. Von seinem Schweizer Vater Pierre-Joseph Ravel hatte er wohl die Veranlagung geerbt, alles, was er anfing, minutiös auszutüfteln: die musikalischen Entwicklungen, die Effekte und Abläufe seiner Partituren, die klanglichen Farbkombinationen im Orchestersatz. Igor Strawinsky brachte diese Eigenart später auf den Nenner, Weiterlesen
Anton Bruckner – für viele ist das ein klarer Fall. «Die Pfaffen von St. Florian haben Bruckner auf dem Gewissen», urteilte ganz unverblümt der Kollege Johannes Brahms. Und bezog sich damit auf die «sonderbare» Persönlichkeit seines Antipoden, die sich in zahlreichen Anekdoten widerspiegelt: Bruckner, der Provinzler, der einen derben Dialekt sprach und linkisch auftrat, ohne jeden gesellschaftlichen Schliff. Bruckner mit seiner masslosen Gottesfurcht, die ihn dazu veranlasste, ein akribisches Gebetstagebuch zu führen, oder, wenn er zur Beichte ging, einen weissen Handschuh zu tragen, damit er, falls er einer Frau begegnete, beim Händereichen den direkten Körperkontakt vermeiden konnte. Weiterlesen
Das Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks auf Reisen (Foto © Peter Meisel)
Matthias Mehl, Mitarbeiter des Künstlerischen Betriebsbüros des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, gibt einen spannenden Einblick hinter die Kulissen. Welchen logistischen Herausforderungen das Orchester und das Management gegenüberstehen, wenn sie zum Oster-Festival nach Luzern kommen, erfahren Sie in diesem Beitrag: Weiterlesen
Martin Angerer (Foto: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks)
In Österreich hat die traditionelle Blasmusikkultur einen besonderen Stellenwert. Pflegst Du als Österreicher auch privat in München dieses Kulturgut?
In München finde ich keine Zeit, der Volksmusik oder Blasmusik nachzugehen. Jede freie Minute ist verplant, keine Zeit für Langeweile. Musikalisches Heimweh kommt auch nicht auf, da ich in der klassischen Musik meine Heimat gefunden habe.
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Filarmonica della Scala / Riccardo Chailly (Foto: Peter Fischli / LUCERNE FESTIVAL)
You have been a member of the Lucerne Festival Orchestra under the direction of Riccardo Chailly since 2016. At the upcoming Easter Festival, you will return with the Maestro and the Filarmonica della Scala. What does it feel like playing in both ensembles?
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Die erste Aufführung seiner Paganini-Rhapsodie bei LUCERNE FESTIVAL spielte selbstverständlich der Komponist selbst: im Sommer 1939 (hier mit Arturo Toscanini).
Vier Klavierkonzerte hat Sergej Rachmaninow komponiert, aber seine virtuose Rhapsodie über ein Thema von Paganini kann man getrost als sein verkapptes Fünftes Klavierkonzert bezeichnen. Der russische Meisterpianist Denis Matsuev wird die Paganini-Rhapsodie gemeinsam mit Mariss Jansons und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zum krönenden Abschluss des Oster-Festivals aufführen – und Sie können mit etwas Glück und musikgeschichtlichem Wissen dabei sein: Wir verlosen in unserem Musikrätsel 3×2 Freikarten.
Der Pianist Sergej Rachmaninow stand auch bei anderen Pianisten in höchstem Ansehen. So schrieb etwa Arthur Rubinstein in seinen Memoiren: «Hörte man ihn seine Konzerte spielen, war man überzeugt …
a. …augenblicklich sterben zu müssen.
b. …dass kein Pianist auf Erden seinem Genie gleichkäme.
c. …niemals sei Grossartigeres komponiert worden.
d. …dass kein Musiker seit Chopin das Klavier derart verzaubert habe.
e. …dass die Musik das Leben auf den Kopf stellen könne.
Senden Sie bitte den Buchstaben mit der Ihrer Ansicht nach richtigen Lösung an die folgende Adresse: <email-pii>
Einsendeschluss ist Montag, der 19. März 2018, 12.00 Uhr. Die Gewinner werden unmittelbar im Anschluss benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Sergei Rachmaninoff composed four officially numbered piano concertos, but his virtuoso Rhapsody on a Theme of Paganini might be described as Fifth Piano Concerto in disguise. The Russian master pianist Denis Matsuev will perform the Paganini Rhapsody together with Mariss Jansons and the Bavarian Radio Symphony Orchestra during the Easter Festival’s finale concert – and with a little luck and some music history know-how, you have a chance to win: we’re giving away three pairs of free tickets in this edition of the music quiz.
Denis Matsuev in Lucerne (in the summer of 2013) | photo: Priska Ketterer/LUCERNE FESTIVAL
As a pianist, Sergei Rachmaninoff was highly respected by his fellow pianists. Arthur Rubinstein, for example, wrote in his memoirs: “Hearing him play his concertos could make you believe that …
a. …you would have to die instantly.
b. …no pianist on earth could match his genius.
c. …nothing more magnificent had ever been composed.
d. …no musician since Chopin commanded such magic at the keyboard.
e. …music could turn life upside down.
Please send the letter that corresponds to what you think is the correct answer to the following address: <email-pii>.
Responses must be received by no later than Monday 19 March 2018, 12.00 noon Swiss time. The winners will then be notified immediately afterward. All decisions are final.