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Infrage kommen drei verschiedene Modelle: Der Verkauf an Dritte, die Überführung in eine selbständige Trägerschaft ausserhalb der stadtberner Verwaltung oder die Weiterentwicklung der heutigen Trägerschaft. Letzteres bedinge aber die «Abgeltung der trägerschaftsbedingten Mehrkosten», wie die Berner Stadtregierung am Freitag mitteilte. Konkret müsste die Stadt Bern die Mehrkosten übernehmen, die entstehen, wenn das Heim weiterhin von der Stadt betrieben wird.
Der Verkauf des ehemaligen Armenheims der Stadt war in Vergangenheit bereits mehrmals eine Option, kam aber nie zu Stande. Nun ist die finanzielle Situation erneut prekär. Im Februar wurde ein Defizit von rund einer Million Franken bekannt. Die Stadt führt den Fehlbetrag auf eine Reihe von Faktoren zurück, so etwa die tiefere Auslastung wegen des laufenden Umbaus und eine schlechte Marktposition wegen der veralteten Infrastruktur.
Ein Sanierungsplan soll nun schon mittelfristig die finanzielle Situation verbessern. Ab 2020 erhofft sich die Stadt dank des Plans Einsparungen von jährlich 400'000 Franken.