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Der Frutiger Nationalrat Jürg Grossen (GLP) begrüsst die vom Bund angestrebte vollständige Räumung des ehemaligen Munitionslagers der Armee in Mitholz. Den Worten müssten jetzt Taten folgend, betonte Grossen gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-sda.
Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) müsse die gemachten Versprechungen in eine verbindliche und während der gesamten Dauer tragfähige Form bringen, führte Grossen aus. Und: "Die Betroffenen brauchen rasch eine solide Grundlage, um ihre Zukunft planen zu können."
Für die vom Bund angestrebte vollständige Räumung der noch im Berg verschütteten 3500 Tonnen Munition brauche es nun alle notwendigen personellen und finanziellen Mittel.
Damit spricht Grossen zumindest indirekt auch die Kosten der Räumung an, die nach Angaben des VBS derzeit auf rund eine Milliarde Franken geschätzt werden. Das Bundesparlament wird letztlich entscheiden, wie viel Geld es für die Räumung der im Innern eines Bergs verschütteten Munition ausgeben will, die das 170-Seelen-Dorf Mitholz an der Nord-Süd-Verbindung vom Kandertal ins Wallis bedroht.
Er hoffe, sagte Grossen, dass das Problem in spätestens 20 Jahren nachhaltig gelöst sei. "Bis dahin gibt es aber grosse Unsicherheiten für die Bevölkerung in der Region, das macht mir Sorgen."
Grossen stammt aus Frutigen am unteren Ende des Kandertals.