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Denn insbesondere der Strassenlärm blockiere die Stadtentwicklung, teilte die Städtekonferenz am Dienstag zu einem Positionspapier mit. Lärmschutzvorschriften würden heute zahlreiche Bau- und Sanierungsprojekte blockierten.
Weitere Vorteile seien die Verringerung von schweren Unfällen sowie ein besserer Verkehrsfluss. Zudem könne wertvoller öffentlicher Raum anders genutzt werden, so etwa für den Öffentlichen Verkehr, zum Flanieren oder Velofahren sowie für Grünflächen.
Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 sei auch mit dem guten Funktionieren des Öffentlichen Verkehrs (ÖV) vereinbar. Begleitende Massnahmen zur Kompensierung möglicher Zeitverluste beim ÖV bestünden und könnten realisiert werden.
Die Städtekonferenz Mobilität (SKM) ist ein Zusammenschluss von 20 der Schweizer Städte, die die "Charta für eine nachhaltige städtische Mobilität" als Grundlage für einen stadtverträglichen Verkehr unterzeichnet haben.
Die Einführung von Tempo 30 ist umstritten: In einer Ende März veröffentlichten Umfrage des Touring-Clubs der Schweiz (TCS) hatten sich beispielsweise zwei Drittel der Bewohner in zehn Schweizer Städten gegen eine generelle Einführung von Tempo 30 innerorts ausgesprochen.
(AWP)