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Hängemattenprojekt Tetemachu,
Produktion und Vermarktung von Hängematten aus Yukatan
Wie alles begann: Der Anfang 2004
Zusammen mit dem Sekretariat für soziale Entwicklung des Staates Yukatan, Mexico, erarbeitet El Tucan ein Projekt im Rahmen der Hängemattenproduktion.
Eine Kooperative in der Gemeinde Tepakan, Yucatan, bestehend aus mehr als 50 Frauen im Alter zwischen 30 und 75 Jahren, werden in den nächsten 2 Jahren Hängematten, abgestimmt auf Geschmack und Qualitätsbewusstsein des europäischen Marktes herstellen.
Die Grundlage:
– einen garantierten Lohn von 2 staatlichen Mindestlöhnen,
– was einer Erhöhung von 80 % ihrer bisherigen Löhne entspricht
– Formation von Produktionsgruppen
– Produktdesign und Kataloge
– Wareneinkaufskalkulationen und Preisberechnungen
– Schulungskurse
– Zinslose Vorauszahlung von Material und Löhnen
Die Ausweitung 2005:
Infolge struktureller, administrativer Probleme schliesst die Cooperative Tepakan.
Dank dem Projekt von El Tucan kann die Hängemattenproduktion mit einer Gruppe von 24 Frauen weitergeführt werden.
Infolge des riesigen Lohnunterschiedes (plus 80%) zu den üblichen Produktionslöhnen sprechen verschiede Gemeindepräsidenten im Sekretariat für soziale Entwicklung vor.
Ihr Wunsch ist, dass auch Gruppen aus ihren Gemeinden im Projekt einbezogen werden.
Das Projekt wird weitergeführt, aufbauend auf den gemachten Erkenntnissen und Erfahrungen.
– Verkleinerung der Gruppen und Erweiterung auf mehrere Gemeinden.
Einbezug der Familienmitglieder zur Erlangung eines grösseren Rückhaltes (Männer)
2006 -2007
Verschieden Vertriebspartner wie WWF Panda, Gebana AG und Fair Trade Läden helfen mit, die Hängematten aus dem Projekt auf dem Schweizer Markt zu etablieren.
Ziele 2008
1. Alle interessierten Weberinnen und Gruppenleiterinnen werden in einem Lehrgang zu Kleinunternehmerinnen ausgebildet.
2. Die Gemeinde Tepakan stellt ein Grundstück zur Errichtung eines Gebäudes als Produktionsstätte und regionales Hängemattenzentrum für die Weberinnen gratis zur Verfügung.
3. Dieses Vorhaben wird vom CDI, der nationalen Kommission für indianischen Fortschritt, finanziert.