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Claude Nobs: 4.2.1936 – 10.1.2013
Claude Nobs begründete das legendäre «Montreux Jazz Festival» mit und leitete dieses über 40 Jahre lang. Er lockte Künstler wie Deep Purple, Frank Zappa, Ella Fitzgerald oder Prince an den Genfersee. Mit vielen Künstlern wie beispielsweise Quincy Jones pflegte er eine tiefe Freundschaft. Claude Nobs verunglückte am 24. Dezember 2012 beim Langlaufen in Caux und musste sich einer Operation unterziehen. Nach dem Eingriff verblieb er bis zu seinem Tod im Koma.
Trudi Gerster: 6.9.1919 – 27.4.2013
An der Landi 1939 hatte sie ihr erstes Engagement als «Märchenfee». Und dieser Leidenschaft blieb Trudi Gerster über 70 Jahre treu. Daneben arbeitete sie als freie Schauspielerin. 1968 wurde sie als eine der ersten Frauen in ein schweizerisches Parlament gewählt. Bis 1980 sass sie im Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt. Sie setzte sich für Kulturförderung (unter anderem für das Basler Kindertheater), für Frauenrechte, gegen neue Atomkraftwerke und für den Umweltschutz ein. Bekannt blieb Trudi Gerster dennoch vor allem als «Märlitante» der Nation.
James Gandolfini: 18.9.1961 – 19.6.2013
Während der amerikanische Schauspieler mit italienischen Wurzeln im Kino zumeist in Nebenrollen auftrat, gelang ihm in der Fernsehserie «Die Sopranos», in der er die Hauptrolle des Mafia-Familienoberhaupts spielte, der Durchbruch. Dort verdiente er zum Schluss pro Episode 1'000'000 US-Dollar. James Gandolfini hinterlässt einen dreizehnjährigen Jungen aus erster Ehe, seine Ehefrau Deborah Lin und ihr neugeborenes Mädchen.
Marc Rich: 18.12.1934 – 26.6.2013
Marc Rich war ein spanisch-israelischer international tätiger Immobilien- und Finanzinvestor und einer der erfolgreichsten und umstrittensten Rohstoffhändler weltweit. Er wohnte zuletzt im luzernischen Meggen. Sein Vermögen wurde 2012 auf 850 Millionen Franken geschätzt. Er starb nach einem Schlaganfall im Alter von 78 Jahren in einem Luzerner Spital. Einen Tag später wurde er in der Nähe von Tel Aviv in Israel beigesetzt.
Cory Monteith:11.5.1982 – 13.7.2013
Der kanadische Schauspieler und Sänger wurde durch seine Rolle als Finn Hudson in der US-amerikanischen Fernsehserie «Glee» bekannt. Privat hatte der Schauspieler immer wieder mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Im Juli wurde er tot in seinem Hotelzimmer in Vancouver aufgefunden. Die Obduktion ergab eine Überdosis Heroin und Alkohol. Cory Monteith war mit seiner Serienkollegin Lea Michele liiert.
Prinz Friso: 25.9.1968 – 12.8.2013
Prinz Friso war der zweite Sohn von Königin Beatrix und Prinz Claus der Niederlande. Während eines Skiurlaubs im österreichischen Lech am Arlberg verunglückte er 2012 in einer Lawine, nachdem er mit einem befreundeten einheimischen Hotelier abseits der Piste unterwegs gewesen war. Er lag über ein Jahr im Koma, bevor er in einer Klinik bei Den Haag starb. Prinz Friso hinterlässt seine Frau Mabel und seine beiden Töchter Luana und Zaria.
Dominique Rub: 30.11.1952 – 15.8.2013
Von 1985 bis 1993 war Dominique Rub das Gesicht der «Tagesschau». Später war sie Pressesprecherin des Eidgenössischen Departements des Inneren unter Bundesrätin Ruth Dreifuss. Gemeinsam mit Filmemacher Rolf Lyssy drehte sie den vielbeachteten Dokumentarfilm «Schreiben gegen den Tod». Nach langjähriger Krankheit starb sie im Kreis ihrer Nächsten. Dominique Rub war mit dem Philosophen Georg Kohler verheiratet.
Paul Kuhn: 12.3.1928 – 23.9.2013
Paul Kuhn war ein deutsch-schweizerischer Pianist, Bandleader und Sänger. Schon als Achtjähriger stand er auf der Bühne und dieser blieb er unglaubliche 70 Jahre treu. Zwischen 1955 und 1984 hatte er immer wieder eigene TV-Shows, für welche er zahlreiche Preise gewann. Er hinterlässt seine Frau Ute und seinen aus erster Ehe stammenden Sohn Daniel.
Lou Reed: 2.3.1942 – 27.10.2013
Lou Reed war ein US-amerikanischer Sänger und Gitarrist. Er war zusammen mit John Cale Gründungsmitglied der von Andy Warhol inspirierten Band «The Velvet Underground». Als Mitglied dieser legendären Musikgruppe wurde er in die «Rock and Roll Hall of Fame» aufgenommen. Seit den Siebziger-Jahren feierte er vor allem Solo-Erfolge, vor allem mit seinem weltberühmten «Take a Walk on the Wild Side». Er verstarb ein halbes Jahr nach einer Lebertransplantation und hinterlässt Ehefrau Laurie Anderson.