Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03184.jsonl.gz/2980

Eine Woche nach dem grossen Weltcupfinale in Veysonnaz trafen sich am vergangenen Wochenende die europäischen Spitzenfahrer an der Lenk. Neben den Europacup-Rennen vom Freitag und Samstag duellierten sich die Schweizer Athletinnen und Athleten am Sonntag anlässlich der Audi Snowboard Series um die Schweizer Meistertitel.
Bei herrlichem Frühlingswetter, wolkenlosem Himmel und besten Pistenverhältnissen kämpften von Freitag bis Samstag die Snowboardcrosserinnen und -crosser um die letzten Punkte in der Europacup-Wertung sowie um den Titel in der Schweizer Meisterschaft am Sonntag. Sophie Hediger lag der abwechslungsreiche Parcours von Course Designer Guido van Meel am besten, sie sicherte sich den Meistertitel. Schweizer Vize-Meisterin wurde Aline Albrecht, die Bronzemedaille ging an Luana Bianchi.
Bei den Männern doppelte Kalle Koblet nach seinem Europacup-Sieg am Vortag nach und gewann den ersten Schweizer Meistertitel seit rund zwei Jahren. Der Winterthurer sicherte sich vor Nick Watter und Bruno Tatarko die Goldmedaille. Da Letzterer aufgrund seiner tschechischen Staatsbürgerschaft nicht für den nationalen Meistertitel berechtigt war, rückte der Diemtiger Thomas Abegglen für die Titelvergabe auf den dritten Rang nach.
Am Freitag und Samstag, 25. und 26. März, wurden an der Lenk die Tagessiegerinnen und -sieger des Europacups gekürt. Die beiden ersten Plätze am Freitag gingen nach Frankreich und Deutschland. Umito Kirchwehm (GER) setzte sich gegen David Pickl (AUT) und Sebastian Pietrzykowski (GER) durch. Bester Schweizer wurde Nicola Lubasch mit seinem 13. Schlussrang. Bei den Frauen klassierten sich gleich vier Schweizerinnen unter den ersten Zehn – dennoch sicherten sich die Französinnen einen Doppelsieg. Alexia Queyrel (1.) und Camille Poulat (2.) gewannen das Final-Rennen vor den Schweizerinnen Sophie Hediger (3.) und Luana Bianchi (4.). Muriel Jost und Aline Albrecht rundeten das starke Teamergebnis als Fünfte und Zehnte erfolgreich ab.
Die Revanche der Schweizer Männer folgte aber sogleich: Am Samstag klassierten sie sich gleich doppelt auf dem Siegertreppchen. Der Olympia-Veteran Kalle Koblet gewann den letzten Europacup der Saison vor Lilian Binet aus Frankreich und seinem Teamkollegen Nicola Lubasch.
Bei den Frauen führte nach wie vor kein Weg an der französischen Dominanz vorbei: Wie auch am Vortag siegte Alexia Queyrel vor Camille Poulat. Einzig Luana Bianchi konnte vom 4. auf den 3. Rang vorpreschen und sich in Lenk auf dem Podeste feiern lassen. Muriel Jost fuhr im kleinen Finale auf den 6. Platz.
Bei den U15 Männern darf sich der Blankenburger Kenny Schläppi neuer Schweizer Junioren-Meister nennen. Auch bei den U15 Frauen platzierte sich mit Noemie Wiedmer eine weitere Lokalmatadorin zuoberst auf dem Treppchen.
Einzig in den U13-Kategorien gewannen mit der Büronerin Leana Bättig und dem Südbündner Mattei Cesare zwei Nicht-Simmentaler die goldenen Medaillen.