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Wird Schulsozialarbeit selektiv genutzt? Empirische Befunde über nutzenförderliche und nutzenhemmende Faktoren für Lehrpersonen aus 25 Berner Gemeinden.
Abstract
Seit Ende der Neunzigerjahre erfährt die Schulsozialarbeit eine zunehmende Verbreitung an Schweizer Schulen. Die Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und Schulsozialarbeit istjedoch oft schwierig und wenig ausgeprägt. Anhand von zusammengeführten Befragungsdaten aus 25 Berner Gemeinden wurde mittels einer logistischen Regression geprüft, welche Faktoren die Nutzung von Schulsozialarbeit begünstigen oder hemmen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Nutzung von den zur Verfügung stehenden Ressourcen, vom vorhandenen Versorgungsmodell, vom Sozialbelastungs- index und vom Grad der Kenntnisse über das Angebot abhängig ist (p <0.05) nicht aber vom Geschlecht, dem Alter und der Anstellungsdauer der Lehrperson. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass die Schulsozialarbeit am häufigsten von Lehrkräften der Mittelstufe genutzt wird.