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Der Likör ist entstanden, als der Destillierkolben in den Westen kam und die Alchimisten des 16. Jahrhunderts den Branntwein entdeckten. Der mit Heilkräutern mazerierte Branntwein wurde ursprünglich für therapeutische Zwecke verwendet. Später wurde er mit Honig gesüsst und zu einem Likör, der zum Genuss getrunken wurde.
Die Crèmes sind traditionellerweise weniger alkoholisiert (15 bis 20%) und süsser. Sie werden vor allem zusammen mit Weiss- oder Schaumwein getrunken.
Für die Ausarbeitung eines Likörs verwendet man Agrar-Äthylalkohol von 96 Grad oder Branntwein (Weinbrand, Rum etc.). Die aromatischen Substanzen stammen aus Früchten, Blüten, Wurzeln, Pflanzen oder Gewürzen. Es wird auch Zucker beigegeben.
Die Extraktion der Pflanzenaromen erfolgt hauptsächlich durch Mazeration oder einen Austausch zwischen Alkohol und Früchten. Dann werden mittels Destillation durch Erhitzung die flüchtigen Elemente von den aromatischen Substanzen getrennt. Die verschiedenen Bestandteile des Likörs werden anschliessend miteinander vermischt und je nach Rezept dosiert, dann gezuckert.
Mindestens 15 Volumenprozent.