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Neff wird nach starker Aufholjagd Sechste
Jolanda Neff zeigt am Weltcup im italienischen Val di Sole eine grosse Aufholjagd und klassiert sich als beste Schweizerin im 6. Rang.
Die 30-jährige Ostschweizerin fiel in der ersten Runde wegen eines platten Reifens aus den Top 30 und schien bereits abgeschlagen. Mit besten Rundenzeiten machte Neff jedoch Platz um Platz gut und schloss kurz vor der letzten Runde zu einer Gruppe auf, die hinter den Spitzenfahrerinnen um den 5. Rang kämpfte. In dieser musste sich Neff einzig der Österreicherin Mona Mitterwallner geschlagen geben.
Mit der besten Klassierung der Saison setzte Neff ihre Aufwärtstendenz fort. “Schade, dass ich einen Platten hatte. Ich war komplett selber schuld, weil ich ein Loch übersehen habe”, erklärte die Olympiasiegerin im SRF-Interview. Mit den Beinen könne sie zufrieden sein, am Resultat arbeite sie noch, so Neff.
Zu der Gruppe der Verfolgerinnen hatte auch Neffs Landsfrau Alessandra Keller gehört. Doch die Gesamtweltcup-Siegerin der letzten Saison war nach der Erkältung, die sie zum EM-Verzicht gezwungen hatte, offensichtlich noch geschwächt und fiel in der Schlussrunde auf den 11. Platz zurück.
Gewonnen wurde das Rennen von der Niederländerin Puck Pieterse, die sich bereits in der ersten Runde abgesetzt hatte. Die 21-jährige Europameisterin holte sich damit den dritten Sieg im vierten Weltcup-Rennen dieses Jahres. In den Rängen 2 und 3 klassierten sich die Italienerin Martina Berta und die Australierin Rebecca Henderson. Für die 25-jährige ehemalige Junioren-Weltmeisterin Berta war es der erste Podestplatz im Weltcup.
(text:sda/bild:keystone)
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