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Jedes Jahr im ersten Quartal kommt in der Schweiz die Steuererklärung und dann erfolgt die Steuerrechnung. Für einige Menschen ist dies eine Schwierigkeit und für andere ist dies eine grosse "Schuldenfalle".
Die "Schuldenfalle" beginnt mit dem einfachen Bewusstsein, dass das verdiente Geld mir gehört und ausgegeben werden kann. Etliche Menschen sind sich dabei nicht bewusst, wie viel sie davon dem Staate abzugeben haben - und dieser Betrag dann auf einmal eingefordert werden (auch wenn er in Raten zahlbar ist).
So wird die Steuererklärung mit der Steuerrechnung zu einer "Schuldenfalle". Und viele Sozialämter und soziale Institionen können davon erzählen. Sie organisieren dann auch Schuldenberatungen und ähnliches.
Doch frage ich mich, warum für Angestellte nicht das Steuersystem umgestellt werden könnte. Es würde sehr viel verändern.
Wäre es nicht einfacher bei Angestellten die Lohnsteuern monatlich vom Lohn abzuziehen wie die Sozialleistungen und dann würde 1x im Jahr die Steuererklärung für das Vermögen kommen. Viele Probleme wären dabei im Anfang schon erstickt und gelöst. (Denn die Vermögenssteuer macht nur einen sehr kleinen Teil aus, so ist faktisch das, was auf meinem Konto ist mir zur freien Verfügung.)
Steuern sind wichtig für den Staat und seine Aufgaben. Doch sollten sie nicht zur "Schuldenfalle" werden.