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Die US-Regierung grenzt die Voraussetzungen für Asylanträge von Menschen aus Lateinamerika ein. Justizminister Jeff Sessions teilte am Montag mit, künftig werde häusliche Gewalt oder Gewalt krimineller Banden bei Asylanträgen an Grenzposten nicht mehr anerkannt.
Damit solle die Zahl der Asylanträge von Familien aus Mittelamerika verringert werden, erklärte Sessions.
Ein Ausländer könne in einem anderen Land aus zahlreichen Gründen unter Drohungen und Gewalt leiden, die Gründe könnten sozialer, wirtschaftlicher, familiärer oder anderer Art sein, sagte Sessions. «Aber der Asylstatus bietet keine Abhilfe für jedes Unglück.»
Sessions hatte im Mai eine «Null Toleranz»-Politik gegenüber Menschen ausgerufen, die über die US-mexikanische Grenze illegal ins Land kommen. Viele Menschen aus den zentralamerikanischen Staaten El Salvador, Guatemala und Honduras sind auf der Flucht vor extrem gewalttätigen Jugendbanden. (sda/afp)