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Blaulicht
Die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland hat die Untersuchung der Auseinandersetzung unter mutmasslichen Mitgliedern mehrerer Motorradclubs vom 11. Mai 2019 in Belp (s, wie die Kantonspolizei Bern schreibt.
Zeugenaufruf vom 12.5.2019 und Medienmitteilung vom 17.5.19) abgeschlossen. Nach gut zwei Jahre dauernden Ermittlungen werden insgesamt 22 Personen gemeinsam zur Anklage gebracht.
Ein heute 37-Jähriger werde beschuldigt, im Zuge der Auseinandersetzung eine Schusswaffe eingesetzt und dadurch einen Mann schwer verletzt zu haben. Der Beschuldigte war am 20. Mai 2019 festgenommen worden (s.
Medienmitteilung vom 21.5.2019) und befindet sich seit Anfang Oktober 2020 im vorzeitigen Strafvollzug. Er sowie ein weiterer Beschuldigter werden sich wegen versuchter Tötung, evtl.
schwerer Körperverletzung vor dem Regionalgericht Bern-Mittelland zu verantworten haben. Sämtlichen Beschuldigten werde zur Last gelegt, sich an einem Raufhandel beteiligt zu haben, weshalb aufgrund des Grundsatzes der Verfahrenseinheit eine gemeinsame Anklage erfolgt.
Gegen zehn weitere Personen wurde das Verfahren eingestellt, weil der Verdacht der Teilnahme an einem Raufhandel nicht ausreichend erhärtet werden konnte. Die unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland geführten Ermittlungen gestalteten sich ausserordentlich aufwändig und komplex.
Dies sei zum einen auf die grosse Zahl an Beteiligten zurückzuführen. Zum anderen erwiesen sich auch die forensischen und kriminaltechnischen Arbeiten, etwa die Auswertung elektronischer Geräte sowie anderer sichergestellter Gegenstände wie zum Beispiel Waffen oder Fahrzeuge, aber auch die Spurensicherung am Ort des Geschehens, als sehr zeitintensiv. .
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