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Die Todesfälle seien "besonders sorgfältig analysiert" worden, teilte Swissmedic am Freitag mit. Die Verstorbenen seien im Durchschnitt 86 Jahre alt gewesen und hätten mehrheitlich unter schweren Vorerkrankungen gelitten. Nach jetzigem Kenntnisstand hätten diese Erkrankungen zum Tod geführt.
Nach rund 750'000 verabreichten Impfdosen gingen bei Swissmedic bis am vergangenen Mittwoch 363 Meldungen über "unerwünschte Arzneimittelwirkungen im Zusammenhang mit Covid-19-Impfungen" ein. 199 betrafen den Impfstoff von Pfizer/Biontech, 154 denjenigen von Moderna. In rund Zweidrittel der Fälle waren Frauen betroffen, bei rund 45 Prozent waren die Personen älter als 75-jährig.
Rund einen Viertel der Meldungen stufte Swissmedic als schwerwiegend ein. Das heisst, dass die betroffenen Personen entweder im Spital behandelt werden mussten oder die Reaktionen aus anderen Gründen "als medizinisch bedeutsam eingeordnet" wurden. Die häufigsten dieser Reaktionen waren Gürtelrose (Herpes Zoster), Fieber, Kopfschmerzen, eine Covid-19-Erkrankung oder allergische Reaktionen.
Dreiviertel der Meldungen waren nicht schwerwiegend und betrafen Rötungen, Juckreiz, Schmerzen oder Schwellungen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen, Fieber oder Schüttelfrost. Als "auffällig" bezeichnet Swissmedic Berichte über verzögert auftretende Hautreaktionen am geimpften Arm, vor allem beim Impfstoff von Moderna.
Am positiven Nutzen-Risiko-Profil änderten die Meldungen über unerwünschte Nebenwirkungen gemäss Swissmedic nichts. Nicht gemeldet werden müssen die bekannten, nicht-schwerwiegenden und sehr häufigen Reaktionen wie Schmerzen und Schwellungen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Schüttelfrost, Fieber sowie Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen.
(AWP)