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In der heutigen Arbeitswelt herrscht grosser Zeit- und Leistungsdruck. Oft verspüren Menschen auch im Privatleben und sogar in der Freizeit den Druck von Anforderungen, Ansprüchen und Erwartungen. Teilweise sind diese hohen Ansprüche wirklich vorhanden, teilweise handelt es sich aber auch um überhöhte Selbstansprüche und «hausgemachten» Stress. Wenn die Ressourcen und Möglichkeiten der sozialen Unterstützung fehlen, können Menschen Symptome entwickeln, die einer Krankheit entsprechen. Burnout ist keine medizinisch-psychiatrische Diagnose, sondern bezeichnet Umstände, unter denen sich Symptome entwickeln.
- Im Zusammenhang mit anhaltendem Leistungsdruck und Stress entwickeln sich Symptome, die meist einer leichten bis mittelschweren Depression entsprechen.
- Burnout kann zu klinischen Depressionen, Angststörungen oder Suchterkrankungen führen.
- Burnout ist kein medizinischer Fachbegriff, sondern eine allgemeine, umschreibende Bezeichnung.
- Die Reduktion von äusseren Belastungen und überhöhten Leistungsansprüchen ist eine wichtige Massnahme bei der Behandlung von Burnout-Folgen.