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Historische Quellen belegen, dass Taijiquan von der Familie Chen im Dorfe Chenjiagou entwickelt wurde. Der pensionierte General Chen Wangting kreierte im 17. Jahrhundert aus seinem Wissen um die Kampf- und Kriegskunst sowie aus der daoistischen Philosophie von Yin und Yang, und den uralten Erkenntnissen der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) eine Kampf- und Bewegungskunst, die sowohl förderlich war für die Gesundheit, als auch als Kampfkunst äusserst effektive Wirkung zeigte.

Diese Kunst wurde während einiger Jahrhunderte nur innerhalb der männlichen Mitglieder der Chen Familie von Generation zu Generation weitergegeben, bis schließlich mit Yang Luchan der erste fremde Schüler aufgenommen wurde. Dieser gründete später den Yang-Stil. Wie der Yang-Stil, entstanden im Laufe der Zeit noch andere Taijiquan-Stile, deren Wurzeln letztendlich alle auf das Chen Taijiquan der Familie Chen aus dem Dorf Chenjiagou zurückzuführen sind.
Der heutige Linienhalter dieser Kampfkunst ist Grossmeister Chen Xiaowang, der Hauptvertreter der 11. Generation der Familie Chen. Seit 10 Jahren unterrichtet er auf der ganzen Welt und hat einen grossen Beitrag zur internationalen Verbreitung des Chen Stil Taijiquan geleistet. Meister Chen Bing ist der älteste Nachkomme der 12. Generation.
Am Rande des Wegs wurde die Malve vom Pferd einfach gefressen
(Matsuo Basho, Hundertundelf Haiku, Amman Verlag & Co, 2009)