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Das Berufungsgericht von Versailles hat die Société Bancaire Privée wegen Geldwäscherei und Mithilfe zu 3 Millionen Euro Strafe verurteilt.
Der Anwalt der Bank, Charles Poncet (Bild), kündigte gemäss Tribune de Genève an, seine Mandantin SBP werde an die nächste Instanz gelangen. Die Strafen wurden für Handlungen ausgesprochen, die in den Jahren 1994 bis 1997 begangen worden sein sollen.
Die SBP verwaltete per Ende 2007 ein Kundenvermögen von 1,2 Milliarden Franken. Das Unternehmen ist an der Schweizer Börse SWX Swiss Exchange kotiert und befindet sich zu 60,2 Prozent im Besitz der italienischen Banca Profilo. Die Schweizer Börse SIX büsste die SBP im Januar wegen Verletzungen der Publizitätsvorschriften mit 100‘000 Franken. Die Eidgenössische Bankenkommission stellte im März 2007 organisatorische Mängel fest. Weil ein Lizenzentzug drohte, übernahm die Banca Profilo die Mehrheit.