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Seit anfangs April 2020 stehen die beiden Spitalschiffe der US Navy, die USNS «Comfort» in New York und die USNS «Mercy» in Los Angeles, im Einsatz. Sie sollen zur Entlastung der Corona-Patienten in den örtlichen Spitälern vor allem für die Behandlung von konventionellen Erkrankungen und Eingriffen zum Zuge kommen.
Jürg Kürsener
Normalerweise liegen die beiden Schiffe in reduzierter Bereitschaft in den Marinestützpunkten von Norfolk respektive San Diego. Sie können im besten Fall innert fünf Tagen mobilisieren. Ein oder zweimal pro Jahr fahren sie für einige Monate zu humanitären Einsätzen meist nach Zentral- oder Südamerika oder in den Pazifischen Raum.
Rund 1200 Mann stark
Insgesamt gehören je rund 1200 Personen zum Bestand eines Schiffes, wobei deren 820 Angehörige zum medizinischen…