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Die 35-jährige St. Gallerin fasste ihren Entschluss, nachdem sie 3 Jahre lang und nach schweren Stürzen um die Fortsetzung ihrer Karriere gekämpft hat. Seit dem Gewinn der WM-Silbermedaille im Februar 2020 in Altenberg ist Gilardoni nicht mehr wettkampfmässig in den Eiskanal zurückgekehrt. Wegen 2 in der Vorbereitung auf die Saison 2020 und 2021 erlittenen Gehirnerschütterungen kämpfte sie monatelang mit Schwindelgefühlen.
Vor allem der heftige Trainingssturz auf der Olympiabahn in Yanqing/Peking im Oktober 2021 hatte Gilardoni zugesetzt, als sie mit rund 100 km/h kopfvoran in die Wand knallte. «Rückblickend muss ich eingestehen, dass ich grosses Glück hatte», schreibt sie in ihrer Rücktritterklärung. Der 10. Oktober 2021 habe ihr einen 2. Geburtstag beschert.
Gilardoni debütierte im Dezember 2011 im Skeleton-Weltcup und fuhr insgesamt 4 Mal auf das Podest (einmal Zweite, dreimal Dritte). Ausserdem gewann sie an der Heim-EM 2016 in St. Moritz Bronze und 4 Jahre später in Sigulda EM-Silber.