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Von Routiniers bis Neulingen ist im Team der Radsportler für die Weltmeisterschaft im kanadischen Baie-Comeau Mitte August alles vertreten.
Angeführt wird das Aufgebot von den doppelten Medaillengewinnerinnen an der EM Ende Mai Flurina Rigling, Celine van Till und Sandra Stöckli. Rigling hat vor einem Jahr in Cascais ihre erste WM bestritten und auf Anhieb Silber und Bronze gewonnen. Nun strebt sie den Weltmeistertitel an. Gleiches gilt für Celine van Till. Die Dreiradfahrerin hat die letzten vier Rennen, inkl. zweifachem Gold an den Europameisterschaften, gewonnen. Handbikerin Sandra Stöckli gilt nach zwei Medaillen auf kontinentaler Stufe auch global als Medaillenhoffnung.
Dazu kommen zehn Männer. Darunter Fabian Recher, der vergangenes Jahr sensationell Bronze im Strassenrennen gewinnen konnte und nach zwei Podestplätzen im Weltcup erneut mit Edelmetall liebäugeln darf. Er ist der jüngste Athlet im Schweizer Team. Ihn trennen 41 Jahre von Heinz Frei, der auch mit 64 noch an die Weltmeisterschaften reist. Ebenfalls als Routinier bezeichnen, darf man Roger Bolliger, der bereits seit 2004 im Radsport aktiv ist. Felix Frohofer ist nach seiner Schulteroperation noch auf dem Weg zurück. Die WM wird ihm dabei bereits wichtige Anhaltspunkte für das nächste Jahr geben. Ebenfalls dabei sind die Handbiker Alain Tuor und Benjamin Früh. Für Laurent Garnier und Fabio Bernasconi ist es nach Portugal 2021 die zweite WM-Teilnahme. Eine Premiere wird es für Tim Zemp und Fabiano Wey.
Das Schweizer Aufgebot für die WM in Baie-Comeau vom 11. bis 14. August:
Flurina Rigling (C2), Celine van Till (T2), Sandra Stöckli (H4), Alain Tuor und Benjamin Früh (beide H1), Heinz Frei (H3), Fabian Recher und Felix Frohofer (beide H4), Roger Bolliger (C2), Laurent Garnier, Fabio Bernasconi und Tim Zemp (alle drei C4), Fabiano Wey (T1).
Foto: Sam Buchli