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Selten über 70 cm; harmlos; glatte Schuppen; grau, braun, olivgrün bis rotbraun oder lehmgelb; dunkler dreieckiger Fleck auf Kopf; ineinander verschmelzende dunkle, paarige Flecken; Bauch schwarz oder braun; Jungtiere mit ziegelrotem Bauch.
Paarung im April oder Anfang Mai. Ende August oder im September Geburt von 3-15 Jungen von 12-17 cm Länge. Langsame und geschmeidige Bewegung im Schutz der Pflanzen. Dank hervorragender Tarnung nur sehr schwer zu finden. Bleibt an warmen Tagen oft in der Krautschicht oder unter Steinen verborgen.
Bevorzugt rasch abtrocknende, sich stark erwärmende Böden, z.B. Schotterbänke entlang von Flüssen, steinige Seeufer, besonnte Böschungen, offene Moor- und Sumpfgebiete, Steinbrüche, Kiesgruben, Rebberge, Bahndämme, Trockenwiesen und Brachländer.
Von der Iberischen Halbinsel bis nach Mittelschweden, im Osten bis in die Steppen von Kasachstan und die Türkei. Im Süden Englands eine Population. In Dänemark in diesem Jahrhundert ausgerottet. In der ganzen Schweiz bis auf über 2000 m ü. M.. Intakte Bestände im Jura, in den Alpen und auf der Alpensüdseite.
Verletzlich. Im Mittelland stark zurückgegangen und regional ausgestorben.
Eine Dienstleistung des Naturmuseums St.Gallen