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Meist liegt die Ursache einer rheumatologischen Entzündungserkrankung bei einer gestörten Immunabwehr. Es bilden sich Abwehrstoffe, die sich gegen den eigenen Körper wenden und dieser reagiert darauf mit Entzündungen. Auch genetische Faktoren spielen dabei eine Rolle, die Ursachen sind aber bis heute noch nicht ganz geklärt. Man spricht auch von Autoimmunerkrankungen.
Beispielsweise wird bei der rheumatoiden Arthritis die Gelenkinnenhaut von unter anderem Hand- und Fussgelenken und bei dem Morbus Bechterew die Wirbelsäulengelenke aber auch Sehnenansätze angegriffen. Polymyalgia rheumatica, Sklerodermie, Lupus erythematodes und das Sjögren-Syndrom sind Erkrankungen des Bindegewebes und der Gefässe und gehören auch zu den entzündlichen rheumatischen Erkrankungen und stellen einen Teil der weichteilrheumatischen Erkrankungen dar.
Medikamente, die die Abwehr reduzieren sind in diesen Fällen notwendig. Inzwischen stehen viele, auf die Krankheiten abgestimmten Medikamente zur Verfügung. Nachdem die Diagnose gestellt ist, evaluieren wir gemeinsam ein Therapiekonzept und begleiten Sie kompetent dabei.
Zu den Entzündungserkrankungen gehören:
- Arthritis
- Gicht
- Kollagenose (entzündliches Weichteilrheuma)
- Wirbelsäulenentzündungen (z.B. Morbus Bechterew)
- Gefässentzündungen (Polymyalgie)