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Am Mittwoch 26.02 wird unser Radio zu einem Raum für Filme und Diskussion.
Wir zeigen im Saal vom Radio den Film „Vera“ (ARG, 2019) und interviewen und diskutieren mit der Regisseurin Manuela Irianni aus Argentinien
Trailer: https://vimeo.com/371299389
19:00 Uhr Radiosendung + Interview mit der Regisseurin Manuela Irianni
20:00 Uhr Filmvorstellung (Englische Unteritel)
Der Dokumentarfilm ist ein Spielfilm, der das Leben von Vera Jarach behandelt, einer Mutter von Plaza de Mayo Línea Fundadora, die ’39 ins Exil nach Argentinien gehen musste, sein Grossvater wurde in Auswchitz getötet. In Argentinien bildet sie eine Familie, sie hat ihre Tochter Franca, die während der Militärdiktatur entführt und getötet wurde. Als Angela Merkel nach Argentinien kam, befragte Vera sie im Parque de la Memoria mit einem Schild, auf dem „Son 30 mil/sind 30 Thausend (verschwundene)“ stand und das ihre Geschichte, ihre Wahrheit erzählte. Ich sah, dass ich diese beiden sehr starken Geschichten durchmachte, denn Völkermorde haben einen universellen Charakter, die Unterwerfung der Identität des anderen und die absolute Verletzung der grundlegendsten Rechte, und dass ein Leben durch drei Völkermorde ging, ist ein wenig der unwiderlegbare Beweis für den universellen Charakter von Völkermorden, und ich beschloss, mit der Erzählung dieser Geschichte zu beginnen