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Sie ist Ende des 15. Jhdts entstanden.
Erstmals wurde sie 1480 erwähnt, und von allem Anfang an war ihr ein Franziskanerkloster angeschlossen, das Mitte letzen Jahrhunderts aufgehoben wurde.
Das Innere, welches durch eine breite Querwand aufgeteilt ist, wie dies bei Franziskanerkirchen üblich war, beeindruckt durch seine räumliche Harmonie. Die Querwand ist von einem grossen Fresko überdeckt, in dessen Stil sich die Eleganz der Renaissance mit einer spontanen, dekorativen Grazie vereint. Im Zentrum befindet sich eine "Kreuzigung", und in fünfzehn darumherum angeordneten Bildern ist das Leben Christi dargestellt. Das Werk verdanken wir einem begabten, leider unbekannten lombardischen Maler, der es 1495-1505 entstehen liess.
Ein anderes schönes Fresko befindet sich in der Kapelle rechts unter dem grossen Wandbild und ist der hier gehuldigten Dormitio Mariae geweiht, deren aus Holz geschnitzte schlafende Figur in einer verzierten, vergoldeten Urne zu sehen ist. Das Fresko wird einem Künstler aus dem Kreis des Gaudenzio Ferrari zugeschrieben. Von besonderem Wert sind zwei andere Fresken, eines (in der ersten Kapelle links), die den Hl. Bernhardin zwischen den Heiligen Rochus und Sebastian darstellt, und die Verkündigung" am Triumphbogen des Chors. Beide Werke werden einem Maler aus dem Kreis von Ambrogio Borgognone zugeschrieben.
Ausserdem enthält die Kirche verschiedene Gemälde aus dem 17. und 18. Jhdt, alte Grabplatten und schmiedeiserne Gitter aus dem 16. und 18. Jhdt. Alles sollte mit Ruhe und Andacht betrachtet werden, denn es handelt sich hier sicher um eine der wertvollsten Kirchen des Tessins. Die Kirche ist Besitz der Stadt Bellinzona. Zu erwähnen bleibt schliesslich eine interessante Serie von Freskogemälden im Kreuzgang des Klosters (heute Altersheim) aus dem 17. Jhdt , erbittet von edlen Bellinzoneser Familien und Landvögten des Ortes; die Gemälde, unterzeichnet R. L. und datiert 1636, stellen einige Episoden aus dem Leben des Heiligen Franziskus dar.
Eigenschaften
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ÖFFNUNGSZEITEN
Mittwoch: 15.30 -18.30
Donnerstag: 15.30 -18.30
Freitag: 15.30 -18.30
Samstag: 10.00 - 17.00
Sonntag: 10.00 - 12.00