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forscht nach der Identität, der Differenz und ihrer Repräsentation und sucht darin das Verborgene, das "Unheimliche". Sie kombiniert zwei Gesichter so, dass die geschlechtliche Identität im Austausch ambivalent wird und der Andere also das Fremde zum Eigenen wird. Die Arbeit basiert u.a. auf dem Text "Fremde sind wir uns selbst" von Julia Kristeva . Julia Kristeva formuliert die Differenzerfahrung in Anschluss an Freuds Theorie des "Unheimlichen" als eine intersubjektive Konstruktion folgendermaßen: "Der Andere, das ist mein eigenes Unbewusstsein (mein unbewusstes Eigenes)" Die Erkenntnis, dass das Fremde in uns selber ist, führt in uns den Begriff der Differenz ein, als Voraussetzung für das Sein mit dem Anderen.