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Die reformierte Kirche Steinach fungiert als multifunktionales Kirchgemeindezentrum bzw. als «Quartierskirche». Sie liegt in einem Wohnquartier mit überwiegend Einfamilienhäusern, ohne sich durch die Kubatur besonders hervorzuheben. Der Kirchenraum steht quasi «auf der grünen Wiese», in unmittelbarer Nähe zu den angrenzenden privaten Gärten. Das Kirchgemeindezentrum mit Räumlichkeiten für Sitzungen, Unterricht, Anlässe sowie dem Pfarrbüro gruppiert sich um einen achteckigen Kirchenraum im Zentrum.
Es handelt sich um eine 1957/58 errichtete traufständige Massivkonstruktion aus Beton mit Flachdach nach den Plänen der Architekten Linner und Stöferle, Rorschach SG. Zeitgleich zum Kirchgemeindezentrum wurde das Pfarrhaus gebaut (Birkenweg 1). 1968 erfolgte der Einbau einer Kirchenorgel der Firma Rieger.
Im Jahr 1988 entschloss sich die Gemeinde einen Glockenturm nach den Plänen des Architekten Robert Bamert (*1939) zu errichten, der als offener Glockenträger mit vier Glocken ein Tor zum Gemeindezentrum bilden sollte. Im Kontext einer Gebäuderenovierung wurden im Juni 1989 neue farbige Kirchenfenster des Glasmalers Heinrich Stäubli eingesetzt. 2006 erfolgte eine umfangreiche Innensanierung und 2016 die Neugestaltung des vor dem Zentrum gelegenen Kirchplatzes als öffentlicher Spiel-und Verweilort.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Goldach, Archiv.