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Dabei sollen in das Dach des Fahrzeugs oder dessen Motorhaube integrierte Solarmodule Verbrennungs-, Hybrid- und Batterie-Elektrofahrzeuge mit zusätzlicher elektrischer Leistung versorgen.Zweck der Solarladetechnologie ist es, die Hauptantriebsquelle des Fahrzeugs zu unterstützen, die Kilometerleistung zu verbessern und den CO2-Ausstoss zu verringern.
Die Hyundai Motor Group entwickelt derzeit drei Arten solcher Solarladesysteme: Während das System der ersten Generation für Hybridfahrzeuge bestimmt ist, soll das semitransparente Solardachsystem der zweiten Generation in Verbrennungsfahrzeugen verbaut werden. Für die dritte Generation ist die Einführung eines leichten Solardachs für batterieelektrische Fahrzeuge geplant.
Funktionsweise der Solarladetechnologie
Das Solarladesystem besteht aus einem Sonnenkollektor, einer Steuerung und einer Batterie. Nach Absorption der Photonen des Sonnenlichts entstehen Elektronen-Loch-Paare in den Siliziumzellen, durch die Strom erzeugt wird. Ist beispielsweise ein 100-W-Solarmodul verbaut, erzeugt es (unter idealen Bedingungen, also im Sommer zur Mittagszeit bei einer Sonneneinstrahlungsintensität von 1000 W/m2) bis zu 100 Wh Energie. Der Strom wird umgewandelt und in der Batterie gespeichert oder zur Verringerung der Lasten des Wechselstromgenerators im Fahrzeug verwendet.
«Als erster Vertreter dieser neuen Systeme sorgt das Solardach dafür, dass Fahrzeuge nicht länger nur passiv Energie verbrauchen, sondern diese auch aktiv erzeugen», erklärt Jeong-Gil Park, Executive Vice President in der Engineering and Design Division der Hyundai Motor Group, der das System entwickelt hat.
Die Hyundai Motor Group wird die erste Generation dieser Technologie ab 2019 einbauen, um die globalen Emissionsgrenzwerte einzuhalten und die Kraftstoffeffizienz ihrer Fahrzeuge zu verbessern. Auch Kia Motors wird zeitnah bekannt geben, inwieweit die Technologie in ihren Fahrzeugen verwendet werden soll.