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Ein junger Westschweizer verfolgte am Samstag mit ein paar Kollegen das Weltcup-Rennen in Adelboden, als er plötzlich spurlos verschwand. Nachdem er um 18 Uhr nicht den Bus zurück zu seinem Wohnort Châtel-St-Denis FR nahm, wurde er als vermisst gemeldet. Die Polizei hatte eine grossangelegte Suchaktion gestartet. Dafür wurden unter anderem Suchhunde und Drohnen eingesetzt.
Am Sonntag gegen 19 Uhr wurde er dann leblos hinter einem Gebäude in Adelboden gefunden, wie «La Liberté» schreibt. Der Vater des Verstorbenen erklärte gegenüber der Zeitung, dass nicht einmal Wärmebildkameras den Jungen sehen konnten, weshalb er wohl die ganze Nacht in der Kälte lag. Offenbar sollen Freunde der Familie den 20-Jährigen gefunden haben.
Am Montagabend wurde dann bekannt, dass ein 11-Meter-Sturz für den Tod des jungen Mannes verantwortlich gewesen sein soll. Der 20-Jährige soll eine Abkürzung durch den Wald genommen haben, um den Bus noch rechtzeitig zu erwischen. Sein Körper sei «am Fuss einer Felswand, nahe bei einer Hausmauer» gefunden worden, berichtet «La Liberté».
Die Mutter des Verstorbenen äusserte sich gegenüber «Le Matin» zum Vorfall: «Wir sind am Boden zerstört.» Ihr Sohn habe das Skifahren geliebt, wollte sich den Ski-Weltcup anschauen. «Er hatte sich so sehr darauf gefreut. Er war mit ein paar Kumpels unterwegs. Sie wollten feiern», erzählt sie weiter.
(red.)