Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03458.jsonl.gz/2932

Mit etwas Kreativität können charakteristische Teile aus dem Radquer interessant in ein Biketraining eingebaut werden. So können Auf- und Absteigen, Hindernisse zu Fuss überwinden, wenden in steiler Abfahrt und noch viel mehr in ein Training eingebaut werden und das kann richtig Spass machen.
Mit Wäscheklammern kann man unterhaltsame und lustige Spiele organisieren.
Ein wirklich witziges möchte ich euch hier vorstellen.
Zweier Teams bilden. Einer der Beiden muss geradeaus fahren und den Kopf möglichst nach oben drehen, so dass er das eigene Bike nicht sehen kann. In dieser Zeit klemmt der Partner seine Wäscheklammer möglichst so ans Bike des anderen, dass dieser es nicht sofort sehen kann und erst suchen muss. Dies zwei drei Mal abwechslungsweise durchführen.
Als nächste Herausforderung soll die Wäscheklammer so am Bike des Partners festgeklemmt werden, dass die Klammer von Fahrer nicht so ohne weiteres entfernt werden kann. Wer kann sie so am Bike des Partners anbringen, dass dieser absteigen muss um sie zu so zu entfernen, dass er sie zum Schluss während der Fahrt in einer Hand hält!?
Prellball ist ein Spiel, dass ein wenig Übung braucht und auch gute Fahrer fordert.
Benötigt wird ein Flacher Platz mit zwei Toren. Fläche der Anzahl Teilnehmer anpassen. Je mehr Platz um so leichter ist es zu spielen. Am Anfang empfehle ich den Platz grösst möglich zu wählen und dann, wenn die Spieler etwas versierter sind, immer kleiner zu machen. Als Ball dient ein Tennisball.
Zwei Mannschaften spielen gegeneinander.
Ein Tor schiessen kann die Mannschaft die den Ball in zwei Pässen jeweils über den Boden geprellt gespielt hat ohne den Ball zu verlieren oder ab zu stehen. Der Spieler der den Ball nach dem zweiten Pass gefangen hat, kann den Ball dem Boden entlang ins Tor rollen.
Das Spiel „ein Reifen zu wenig“, funktioniert folgendermassen:
In einem abgesteckten Feld fahren die Teilnehmer durcheinander umher. Am Boden sind Fahrradreifen ausgelegt. Einen Reifen weniger als Teilnehmer.
Auf Pfiff, Zuruf oder auf ein anderes Signal, muss mit dem Vorderrad ein Reifen besetzt werden. Immer derjenige der es nicht schafft einen Reifen zu besetzen, scheidet aus. Die Ausgeschiedenen üben daneben in einem Reifen mit dem Vorderrad zu hüpfen, drum herum zu hüpfen oder ähnliches.
Das Feld nach jedem Ausscheiden kleiner machen.
Die Teilnehmer müssen herum fahren und dürfen nicht stehen bleiben.
Man kann auch auf das Hinterrad umstellen.
Zu starke Fahrer dürfen nur im kleinsten Gang fahren. Oder müssen eine Hand auf dem Rücken halten und einhändig fahren.
In einem guten Fahrtechnik Training darf eine kleine Stafette fast nicht fehlen. Es braucht auch meist gar nicht so viel dazu.
Wichtig dabei ist, der Intensitätsfaktor. Das heisst, unbedingt darauf achten, dass so wenig wie nur möglich, die Teilnehmer herumstehen und warten müssen.
Also wichtig, die Gruppen klein halten und mehrere Spuren aufbauen.
Damit es bei grossem Leistungsgefälle der Teilnehmer etwas gerechter wird und der Spassfaktor für alle hoch ist, entweder für die schwächeren die Stafette leichter oder für die stärkeren schwerer gestalten. So sind die schwächeren Teilnehmer nicht über- und die stärkeren nicht unterfordert.
Und dann heisst es schon Achtung fertig, los!
Wichtig: Wenn die Übung für einige zu schwer ist oder für andere zu einfach, gleich noch einen Durchgang organisieren und die Übung anpassen.
Rollerball habe ich das folgende Spiel genannt.
(Ist eher für Fortgeschrittene geeignet)
Vorraussetzung ist ein leicht ansteigender, asphaltierter oder betonierter Platz.
Zwei Mannschaften sind nebeneinander am unteren Ende auf dem Platz postiert.
Der Trainer steht zwischen den Mannschaften mit einem Tennisball.
Diesen Ball lässt er mit genug schwung den Platz hinauf rollen.
Die Teilnehmer starten sobald sie den Ball sehen. (Visuelle Reaktion)
Wer kann sich den Ball holen? Punkt für diese Mannschaft.
Formationen bilden auf Kommando
Eine schöne aber schwierige Formation ist die „Sonne“
Alle Teilnehmer müssen mit dem Vorderrad zusammen fahren und eine Sonne Bilden.
Es darf gehüpft und sich gegenseiteig gehalten/gestützt werden.
Die Formation ist fertig, wenn keiner mehr hüpft und alle ruhig stehen.
…und darauf die Formation „Linie“. Los gehts!
An der Talentsichtung von Swiss Cycling wird es beim Motoriktest abgefragt, das aufheben von Klötzchen. Eine Übung, bei der es sich immer wieder zeigt, dass hier viele der Teilnehmer Fehler machen.
Hier ein paar coole Übungen dazu!
Hütchen werden in einer Reihe auf den Boden gelegt, wobei die Abstände immer kleiner werden. Der erste Abstand liegt bei ca. 1m der letze bei ca. 5cm. Ich empfehle mindestens 7 Hütchen oder mehr zu verwenden.
Mannschaftswettbewerbe machen immer einen riesen Spass. Es werden von 4 verschiedenen Farben je 10 Hütchen durcheinander auf einem Raum von 4x4m auf dem Boden deponiert.Zwei Mannschaften müssen nun nur ihre Hütchen, je 2 Farben, aus diesem Gewirr herausholen und ca. 5m dahinter und aufeinander deponieren. Wobei ihre Farben genau ausseinander gehalten werden müssen. Als Erschwerung kann der Auftrag auch lauten, die Farben genau hintereinander aufzustapeln.
Mächtig Spass macht es, wenn man es erlaubt, dass der Gegner beim holen seiner Hütchen behindert werden darf. Jetzt ist eine gute Taktik gefragt!
Ein cooler 1 gegen 1 Wettkampf ist folgender.
Auf einer Linie mit ca. 80cm Abstand 9 Hütchen legen.Von jeder Seite startet ein Wettkämpfer und muss nun Hütchen einsammeln.
Wer hat am Schluss mehr Hütchen in der Hand?
Velo Ruggby klingt nach einem groben Spiel. Doch mit den richtigen Regeln ist das ein cooles taktisches Spiel. Wichtig dabei ist der Ball, dass sollte eher etwas in die Richtung eines gefüllten Sackes sein, welcher weich und gut zu halten ist. Er sollte aber nicht so leicht zerreissen.
Der „Ball“ darf nur rückwärts oder seitwärts gepasst werden. Vorwärts zählt nicht und der Ball gehört dem Gegner. Der Ball muss mit dem Bike über das Tor gefahren werden. Schiessen zählt nicht. Alle sind im kleinsten Gang, so kann man verhindern, dass die Teilnehmer zu hohe Geschwindigkeiten fahren. Denn man darf sich ja gegenseitig den Weg abschneiden. Es ist ja ein Ruggby.
Die Sugus Stafette sagt einem fast schon alles. Nur wie das Sugus transportiert wird ist noch die Frage. Hehe, siehe Film!
Wie ihr die Stafette organisiert, ob hin und zurück oder wie auch immer, überlasse ich euch.
Hier ist eure Fantasie gefragt.
Ein ganz kurzes Rennen über einen Hindernis Parcours ist schnell organisiert.
Hier eine Variante mit Stafette, bei der die Mannschaften in einem Wechselraum übergeben. Wie viele Runden so gefahren werden überlasse ich euch, dies müsste dem Niveau der Teilnehmer angepasst sein.
Ein Klassiker ist das Radball spielen.
Zwei Tore sind schnell markiert und ein entsprechender Ball müsste mit dabei sein.
Man kann das Abstehen noch bestrafen mit einer Strafrunde um irgendwas (Rucksack).
Aber zu Anfang lasse ich das immer weg, da es so noch für die Meisten schwierig genug ist.
Gegenstände vom Boden aufnehmen zählt als Grund-Technikt beim Biken. Das muss eigentlich jeder können und wird auch bei der Talentsichtung von Swiss Cycling abgefragt. Dort sind die Gegenstände (Klötzchen) gerade einmal 2,5cm hoch was vom Fahrer viel verlangt. Mit der Hand sollte der Boden erreicht werden, um an diesem Test keinen Fehler zu machen.
Hier ein Spiel, für fortgeschrittene Fahrer. Verschieden Gegenstände werden auf einem Platz ausgelegt. Zwei Teams, jeweils gegenüber den Gegenständen, müssen nun auf „Los“ möglichst viele Gegenstände in ihr Depot holen. Dabei dürfen sie nicht absteigen und müssen auf die eigenen und gegnerischen Fahrer achten. Witzig ist auch, wenn man es zulässt, dass aus dem gegnerischen Depot geräubert werden darf.
Eliminator Rennen sind nicht nur für die Zuschauer interessant, es macht auch den Teilnehmer sehr grossen Spass.
Dazu einen nicht all zu langen (100- 500m), dem Niveau der Teilnehmer angepassten Parcours ausstecken. Eine technische Sektion sollte er beinhalten und darauf achten, dass es ab der Hälfte des Kurses eine Stelle gibt wo überholt werden kann.
Es fahren meist vier gegen vier, abhängig von der Anzahlt der Teilnehmer und die beiden ersten kommen in die nächste Runde. Nach Möglichkeit immer alle Ränge ausfahren lassen.
Das sich mit Sturztechnik üben auch ein Spiel machen lässt klingt sehr spannend.
Und wenn das Gelände richtig ausgelesen wurde, ist es auch ungefährlich zu üben.
Wichtig ist eine abschüssige Wiese mit weichem Grund. An der steilsten Stelle anfangen, beider Seiten üben und sich langsam ins flachere Gelände vorarbeiten.
Und zusammen (Siehe Video_2) kann das ganz lustig sein.
Auf Los: Stürzen
Mit den Bidons lassen sich viele Spiele organisieren. Hier ein Bidon Slalom Wettkampf.
Pro Mannschaft sollten es 4-5 Teilnehmer sein, dasen der Slalom sonst etwas kurz gerät.
Der erste fährt los und muss seine Trinkflasche nach ca. 5m auf den Boden stellen und auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes warten. Der Folgende muss eine Kurve um die erste Flasche fahren und den Bidon mit der anderen Hand ca. 2m danach auf den Boden stellen und auch gegenüber warten. Der Nachfolgende fährt einen Slalom um die Flaschen und stellt seinen wiederum mit der anderen Hand am Schluss auf den Boden und so weiter bis alle auf der gegenüberliegenden Seite sind. Dann folgt das abräumen, so muss der erste Fahrer durch den ganzen Slalom bis zum Anfang wo er seine Trinkflasche wieder aufnehmen muss und so weiter bis alle wieder am Anfang stehen und Ihre Trinkflasche haben.
Ein lustiges Spiel ist das Karussell
Es benötigt auch einiges an Geschick und Gleichgewicht.
Zwei Biker fahren gegeneinander und geben sich die Hand und fahren eine Kurve um diese Achse.
Das Ziel wäre mehrere Drehungen zu fahren, ohne die Hände zu lösen.
Als Steigerung können Zweiergruppen gebildet werden, der eine Fahrer hält sich mit der Hand an der Schulter des Partners fest. So fährt man auf ein anderes Team zu und die inneren Fahrer geben sich die Hand und nun drehen sich beide Teams um die Achse.
Und eines der lustigsten Spiele überhaupt ist das fahren zu zweit auf einem Bike.
Dabei müssen beide jeweils auf einem Pedal treten und das benötigt einiges an Übung und Geschicklichkeit.
Jeder steigt auf seiner Seite ins Pedal, hält das Lenkerende auf seiner Seite fest. Mit dem Arm zu seinem Partner hält man diesen über die Schulter fest. Eine stabile Verbindung ist wichtig.
Und dann kann es losgehen. Erst ein wenig abstossen, damit das Bike ein wenig fahrt bekommt und dann versucht der Fahrer welcher das Pedal oben hat, dieses hinunter zu drücken und seinen Partner anzuheben.
Velotauschen ohne dabei vom Bike zu steigen benötigt nicht nur Beweglichkeit, sondern auch eine grosse Portion Kraft.
Wenn sich die beiden Athleten entgegen fahren und das Bike so tauschen, ist es um einiges schwieriger.