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Im Moment drucke ich am liebsten ABS, und meine Teile (siehe thinigverse.com) sind doch etwas grösser. Das bedingt, dass ich mit einer Betttemperatur ab 110°C arbeite.
Grössere Teile, wie z.B. meinen Spoolholder oder die Schutzhülle für das Lumia 920 drucke ich auf dem Mendelmax mit 120°C um dem Verzug und dem darauf folgenden Ablösen der Teile von der Opferplatte entgegen zu wirken. Bei PLA genügt ja eine Temperatur von 60°C.
Mein Druckbett hängt an 12V und das Aufheizen auf 60°C geht ziemlich schnell. Dann, so ab 100°C braucht es, trotz Isolation, ziemlich lange bis es auf 110°C kommt. Und dann erst, bis auf 120°C …. uff.
Heute hing das Druckbett dann ewig lange bei 117°C und kam irgendwie nicht richtig weiter. Das Druckbett war auf der Y-Achse ganz am Rahmen, auf der Endschalterposition.
Weil ich vor jedem Druck die Z-Achse neu kalibriere, habe ich das Druckbett in die Mitte geschoben und dann meine Kalibrierung vorgenommen. Und plötzlich war das Heizbett innert kürzester Zeit auf den 120°C.
Da ich den Druck nun mehrmals neu starten musste, ist mir das immer wieder aufgefallen, dass das Heizbett in der mittleren Position schneller aufheizt.
Ich kann mir das eigentlich nur erklären, dass es sein könnte, dass das Heizbett in der Endschalterposition massiv mehr Wärme auf den Rahmen und die Plastikteile der Y-Achse überträgt.
Ist das sonst schon jemandem aufgefallen?