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Die Schweizer Armee steht gegenwärtig mit 84 Angehörigen in vier Westschweizer Kantonen im Corona-Einsatz. Sie unterstützen Spitäler und andere Organisationen bei Pflegediensten und beim Impfen. Brigadier Raynald Droz rief weitere Armeeangehörige dazu auf, sich für solche Einsätze zu melden.
Die Armee angefordert hatten der Jura, Freiburg, Neuenburg und das Wallis. Bisher hätten sich 300 Armeeangehörige für Einsätze freiwillig gemeldet, sagte Droz, Stabschef Kommando Operationen, am Dienstag vor den Medien. Es seien für die Einsätze aber weitere spezialisierte Armeeangehörige nötig, die kurzfristig einspringen könnten. Droz sprach von einem «Tsunami der Delta- und Omikron-Variante».
Die Armee setzte bisher Freiwillige ein, die sich bereits im Militärdienst befanden. Das Militär will den Angaben zufolge nicht Personen abziehen, die bereits im Gesundheitswesen arbeiten würden.