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Niene geits so schön und lustig
1.
Niene geits so schön und lustig wie bi üs im Ämmetal;
dert ist allergattig Rustig, dass eim schwär wird die Uswahl.
Hol-di-ri-a-du-i-ri-a-ho …
2.
Manne het es ehrefesti. Wiber brav und hübscher Art.
Meitschi, – wend se gsehst, so hest di dri verliebt, so schön u zart.
Hol-di-ri-a-du-i-ri-a-ho …
3.
Da ist nüt vo Kumplimente, alle seit me numme „du“,
sig’s e Milchbueb mit der Brente oder trag er Ratsherrschuh.
Hol-di-ri-a-du-i-ri-a-ho …
Andere Version, Vers 2 anderst und noch 4-8:
1.
Niene geits so schön und lustig,wie bi üs im Aemmetal;
dert ist allergattig Rustig, dass eim schwer wird die Uswahl.
Hodiria duiai riaho, hodiria duiai riaho,hodiria dui ai riaho,
hodiria dui aiho!
2.
Da ist nüt von Kumplimente, alle seit mer nume du.
Sig’s d’r Milch-bueb mit d’r Bränte oder träg er Ratsherrschueh.
Hodiria dui aiho!
3.
D’Städter frili cheu ’s nit lide, b’sunders Herren ohni Gäld!
Doch I mein, dä sig nit g’schide, wo si für so Sache quält.
Hodiria dui aiho!
4.
Räbe wachse frili keiner, doch kei Hauptsach ist der Wi,
Milch und Chäs ist üsereiner ordinäri längste g’si.
Hodiria dui aiho!
5.
Wär si nit so dri will schicke, cha, wenn er’s grad sauft vermag,
vo de Wältsche Wi lo b’schicke oder cha is Wirtshuus gah.
Hodiria dui aiho!
6.
Rosshaarspitzli treit no ’s Müeti, Plötzlihose no d’r Alt,
d’Meitsche schö-ni Schwäfelhüetli, Chöpfli drunder grad wie g’malt.
Hodiria dui aiho!
7.
Die meu dä der Pantsch erlyde, we’s scho an es Erstha geit;
Arme hei si wyss wie Chryde, Bei, i hett bald öppis g’seit.
Hodiria dui aiho!
8.
Beäckli hei si früsch wie Rose, Auge wie der Morgestern
und jetzt werdet ihr erst lose sie hei d’Buebe grüsli gern.
Hodiria dui aiho!