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«Mimaamaquim» auf hebräisch, oder «De profundis» auf lateinisch: Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir ! Psalm 130 Ein beliebtes Sujet in der Musik in allen möglichen Variationen seit der Renaissance. Honeggers Kriegssymphonie in einer Bearbeitung von Dimitri Schostakowitsch ist wahrscheinlich Honeggers erfolgreichste Symphonie, in der eben dieses Motiv verarbeitet wird. Sein zu Herzen gehendes Mimaamaquim ist eine weitere Variante diese Themas. Frank Martins Herkunft - sein Vater war Theologe - zieht sich wie ein roter Faden durch sein Werk: Messen, Oratorien, Schöngeistliches und Sujets wie Leben und Tod.
Der 1999 geborene japanische Geiger Rennosuke Fukuda wurde von The Violin Channel als ein Geiger beschrieben, „der sich schnell einen internationalen Ruf als junger Virtuose mit herausragendem Potential aufgebaut hat“. Seinen ersten Geigenunterricht erhielt er im Alter von drei Jahren. Zu seinen Lehrern zählen Sonoko Kono, Chihiri Kudo und Machie Oguri. Derzeit studiert er bei Pavel Vernikov in Sion. Rennosuke Fukuda gewann bereits mehrere internationale Wettbewerbe. 2013 erreichte er beim 15. Internationalen Wettbewerb für Violine in Deutschland die Höchstpunktzahl in seiner Altersgruppe und wurde mit dem Rheinhold Würth Förderpreis sowie mit dem Sonderpreis „Virtuos“ für die beste Interpretation der frei gewählten virtuosen Komposition ausgezeichnet. 2014 gewann er die „Junior Division“ der Yehudi Menuhin International Violin Competition for Young Violinist in Austin (USA), was ihm die Ehre verschaffte, mit dem Cleveland Orchestra aufzutreten. 2017 erhielt er den 1. Preis beim 33. Internationalen Wettbewerb Valsesia Musica in Italien. Der Junge Geiger trat bereits mit verschiedenen renommierten Orchestern auf, u.a. mit dem Osaka Phiharmonic Orchestra, und dem Okayama Phiharmonic Orchestra. Er spielte unter der Leitung berühmter Dirigenten wie Giancarlo Guerrero, Kazuki Yamada und Seikyo Kim. Ausserdem ist er regemässig Gast beim Festival Next Generation in Bad Ragaz in der Schweiz.
Die in 1981 geborene französische Geigerin ist seit 2010 Erste Konzertmeisterin des Luzerner Sinfonieorchester. Als Konzertmeisterin gastiert sie auch regelmässig beim London Philharmonic Orchestra.
Als gefragte Kammermusikpartnerin und Primarius des Psophos Quartett (2007-2009) konzertiert sie oft mit Künstlern wie Jörg Widmann, Ralph Kirshbaum, Wen-Sinn Yang, das Ebene Quartett, Sonia Wieder Atherton, Ana Chumachenco, Pascal Moraguès, Nils Mönkemeyer, Isabelle Moretti, Jens-Peter Maintz, Vladimir Mendelssohn u. a. Als vielseitige Musikerin arbeitet sie auch mit Komponisten wie Nicolas Bacri, Marc Monnet, Peter Sculthorpe, Jörg Widmann zusammen. Sie ist regelmässig Gast beim City of London Festival, bei Musica Festival Strassburg, dem Montpellier Radio-France Festival, dem Dutilleux Festival Cardiff, den Folles Journées de Nantes sowie in bedeutenden Konzertsälen wie dem Münchner Herkulessaal, dem Concertgebouw Amsterdam. Mit dem Psophos Quartett wurde sie für das BBC "New Generation Artists" Programm ausgewählt. Ausserdem hat sie in verschiedenen Kammermusikbesetzungen für den Bayerischen Rundfunk, France Musique sowie für die Fernsehsender Mezzo und France 2 aufgenommen. Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs 2004 in Genf, musizierte Lisa Schatzman als Solistin unter der Leitung von Christoph Poppen und Wolfram Christ, mit dem Kammerorchester Mannheim, dem Orchester Istropolitana, dem Staatsorchester Weissrussland und dem Orchestre Colonne. Lisa Schatzman hatte mit sechs Jahren als jüngste Schülerin des ungarischen Geigers Tibor Varga ihren ersten solistischen Auftritt mit Orchester. Ihre Studien führten sie weiter zu Hagai Shaham in Israel und zu der renommierten Prof. Ana Chumachenco an die Musikhochschule München. Weitere Anregungen erhielt sie von Miriam Fried, Ida Haendel und Joseph Silverstein, und nahm am "Young Artists Programme" des Ravinia Festival in Chicago teil. Aufnahmen der Künstlerin sind bei Avie records und Neos erschienen. Im Herbst 2013 wird eine CD mit Werken von Richard Strauss und Richard Wagner mit dem Pianisten Benjamin Engeli bei Claves Records verröffentlicht.Lisa Schatzman im Web
Er ist in ganz Europa, Japan, Süd- und Nordamerika an renommierten Festivals wie den Berliner Festwochen, Euroart Festival Prag, Ittinger Pfingstkonzerte, Lucerne Festival, das Menuhin-Festival Gstaad, Prager Frühlings und Salzburger Festspiele aufgetreten. Er spielte als Solist mit dem Sinfonieorchester Basel, der Camerata Bern, der Tschechischen Philharmonie, Luzerner Sinfonieorchester, Prague Philharmonia und der Staatsoper Prag. Er arbeitet regelmässig mit Künstlern wie Magdalena Kožená, Ziesak, Ana Chumachenko, Thomas Zehetmair Nobuko Imai, Christoph Schiller und Tabea Zimmermann Patrick und Thomas Demenga, Heinz Holliger, Marie Louise Neunecker und Radovan Vlatkovich zusammen. Alexander Besa lebt in der Schweiz, er ist Solo-Bratschist der Camerata Bern und des Luzerner Sinfonieorchesters.
Jonas Vischi (1988) studierte bei Martin Ostertag in Karlsruhe und schloss 2017 seinen Master of Soloperformance bei Guido Schiefen an der Hochschule Luzern.
Er sammelte Orchestererfahrung als Zuzüger im Berner Sinfonieorchester, im WDR Rundfunkorchester Köln sowie im Sinfonieorchester Aachen.
Daneben ist die Kammermusik seine grosse Passion. Seit 2014 ist er Mitglied im Belenus Quartett, welches im In- und Ausland konzertiert und 2015 den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb «Franz Schubert und die Musik der Moderne» in Graz erzielte.
Auch solistisch wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem 1.Preis beim internationalen Cellowettbewerb Liezen (A) 2012.
Musikalische Inspiration erhielt er zudem u.a. von Heinrich Schiff, Jens Peter Maintz, Rainer Schmidt, Valentin Erben und Eberhard Feltz.Jonas Vischi im Web
Beni Santora Der Luzerner Beni Santora wird seit seiner Zeit beim Bayerischen Staatsorchester München als Solocellist von führenden Orchestern in Europa eingeladen. 2006 war er Mitglied des Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado. Er war Migros-Stipendiat und gewann Preise an zahlreichen internationalen Wettbewerben. Seit 2007 ist er auch als Dirigent tätig und setzt sich intensiv mit den Ideen der Musikgeschichte auseinander.Beni Santora im Web
Breite internationale Konzerttätigkeit im Klavierduo Adrienne Soós und Ivo Haag, einem der führenden Kammermusikensembles der Schweiz. In dieser Formation Einladungen und Wiedereinladungen an den Carinthischen Sommer, die Haydnfestspiele Eisenstadt, das Lucerne Festival, die Schubertiade Feldkirch, die Musiktage Mondsee (künstl. Leitung: András Schiff) u. v. a. Solistische Auftritte mit zahlreichen wichtigen Orchestern und Dirigenten.Klavierduo Soós-Haag im Web
Das Vokalensemble "Tradiophon" ist ein neues Ensemble aus dem Raum Basel, das sich aus professionellen Sängern zusammenstellt. Der Schwerpunkt dieser Formation liegt auf dem experimentellen Umgang mit Traditionen, vor allem in Bezug auf die Aufführungspraxis. Stilisch konzentriert sich das Ensemble auf spätromantische acapella-Musik, acapella-Musik des 20. Jahrhunderts und Spärtomantische Werke für Chor und Orchesterwerke.Das Vokalensemble pflegt einen experimentellen Umgang mit der Musik der Spätromantik. Die Besetzung, der Räume und die Instrumentation werden als Instrument verwendet, um diese Musik ins 21. Jahrhundert und die zeitgenössische Kultur zu übertragen.Tradiophon im Web
Am 9.März 1990 wurde Sarah Hänggi in Lausanne geboren und wohnt in Breitenbach (SO) und Basel. 2009 begann sie an der Hochschule für Musik in Basel ihr Studium in Chorleitung und Schulmusik. Sie studierte dort bei Raphael Immoos. Im Masterstudium belegte sie zusätzlich Kurse in Orchesterleitung bei Rodolfo Fischer. 2014 schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. Danach folgte das Studium in Chorleitung bei Prof. Anders Eby an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, wo sie die Chance hatte, als seine letzte Studentin von ihm zu lernen. Sarah Hänggi ist seit 2013 als Schulmusikerin im Gymnasium Laufental-Thierstein tätig. Sie hat von 2009 bis 2014 den Männerchor Büsserach geleitet. Jetzt leitet sie den Reiveille-Chor der Basler Liedertafel, ein traditioneller Männerchor. Der Basler Beizenchor steht ebenfalls unter ihrer Leitung. Diese Formation besteht aus Laiensängern, die sehr erfolgreich und leidenschaftlich acapella-Pop interpretieren. Desweiteren bildet sie zusammen mit Lisa Appenzeller die musikalische Leitung des Interkantonalen Männerchores, einem jungen Männerchor, der sich aus Sängern aus der ganzen Schweiz zusammenstellt. Dieser Chor widmet sich der Volksmusik und klassischer Männerchorliteratur, sowie eigenen Kompositionen. Als Sängerin ist sie Mitglied in verschiedenen Ensembles und Chören. Sie war fünf Jahre im Schweizer Jugendchor, wo sie von 2013-2015 als Assistentin engagiert war. Sie ist Mitgründerin und Team-Mitglied der Open-Singing-Reihe „Markthall“ in der Markthalle Basel. Seit 2016 leitet sie das professionelle Vokalensemble Tradiophon, welches sich dem spielt mit Tradition und dem experimentellen Umgang mit spätromantischer Vokalmusik widmet. Seit August 2018 leitet sie gemeinsam mit Rolf Urech den Gym-Chor des Gymnasiums Münchenstein. Sarah Hänggi erhielt für ihre Arbeit als Dirigentin den Kulturförderpreis des Kantons Solothurn 2018. Sarah Hänggi ist als Dirigentin nicht auf eine Stilrichtung fokussiert, sondern hat eine grosse Bandbreite an Musikrichtungen. Sie dirigierte schon ein Improvisations-Projekt für Männerchor und Band mit der Noise-Band „MIR“, bis hin zur Aufführung von alter Musik mit dem Barock-Orchester „Le Moment Baroque“ wobei ihr Spiezalgebiet jedoch in der spätromantischen Acapella-Musik liegt. Sie besuchte Meisterkurse bei Grete Pedersen, Raphael Immoos, Anders Eby, Catherine Fender, Thüring Bräm und Hans Michael Bäuerle.Sarah Hänggi im Web