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Niederweningen liegt im nordöstlichsten Gebiet des Kantons Zürich in einer sanften, attraktiven Hügellandschaft. Das Dorf entwickelt sich entlang des nördlichen Hanges mit einem kräftigen Siedlungsausläufer in südliche Richtung zur leicht erhöhten Kirche hin.
Das rund 11‘000 m2 grosse Areal ist in der Mitte dieses Ausläufers in einer schwach nach Norden geneigten Lage situiert. Die heute als Landwirtschaftsland genutzte Parzelle schliesst im Norden an die historische Dorfsubstanz an. Westlich und südlich entwickelten sich in den letzten Jahrzehnten neuere Einfamilienhausstrukturen. Die Dorfstruktur ist geprägt durch lose angeordnete Einzelvolumen in einer relativ einheitlichen Körnung. Ein eigentliches Zentrum ist nicht auszumachen.
Die Grösse der Parzelle erfordert einen Städtebau, der sich einerseits in die umgebende Dorfstruktur einpasst, andererseits aber auch eine starke Eigenidentität generiert, die eine hohe Wohn- und Lebensqualität ermöglicht. Die Bebauung soll keinen Fremdkörper in der Dorfstruktur darstellen und eine hohe Akzeptanz bei den Bewohnern und der Bevölkerung erlangen.
Für die Umsetzung der Vorgabe nach Geschosswohnungen und Reiheneinfamilienhäusern wird eine einfache, aus dem Ort entwickelte Setzung gewählt. Die Geschosswohnungen werden in drei Gebäuden am nördlichen Rand des Areals verortet. Sie nehmen die Körnung der gewachsenen Struktur auf und schliessen dieses Thema gegen Süden ab. In der dadurch verbleibenden Parzellenfläche werden zwei Zeilen von Reihenhäusern um eine gemeinsame Erschliessungszone angeordnet. Die Reihen referenzieren mit den westlich der Dorfstrasse bestehenden Doppelhäusern. Durch die derartige Setzung der Gebäude entstehen differenzierte, grosszügige Freiräume für vielfältige Nutzungen. Die zentrale Erschliessungsgasse, eine Art Dorfgasse, wirkt stark identitätsstiftend für die Reihenhäuser und weist ein sehr hohes Potential für ein soziales Miteinander auf.