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Prozedere der Big Brother Awards 2000
Zur Nominierung berechtigt sind alle Personen, Organisationen, Behörden, Firmen und sonstige Institutionen, welche das persönliche Grundrecht auf den Schutz der Privatsphäre missachten und/oder welche die Überwachung und Kontrolle von Personen oder von Personengruppen fördern. Die zur Nomination Vorgeschlagenen sind in der Schweiz angesiedelt oder agieren von der Schweiz aus.
Einreichen der Vorschläge
Jede/r kann KandidatInnen für den Big Brother Award vorschlagen. Um das Ausmass der Eingriffe oder der Angriffe beurteilen zu können, müssen alle Vorschläge schriftlich und begründet eingereicht werden. Wenn möglich sind geeignete Unterlagen und Dokumente beizulegen. Es soll darauf geachtet werden, dass die konkreten Projekte zur Verletzung der Privatsphäre der KandidatInnen besonders erwähnt werden. Alle Zusendungen werden vertraulich behandelt.
Die Vorschläge sollten mindestens folgende Informationen enthalten:
Die Vorschläge sind zu richten an:
SIUG
Oder füllen Sie das Nominationsformular aus.
Einsendeschluss ist der 30. September 2000.
Auswahl
Die Vorschläge werden von einer ExpertInnengruppe vorgeprüft. Begründete und stichhaltige Vorschläge werden zuhanden der Jury nominiert. Die Jury wählt aus den Nominierten pro Kategorie eine/n GewinnerIn aus. Die PreisträgerInnen werden dem Publikum am 26.10.00 anlässlich der "Orwell-Party" im Kulturzentum "Rote Fabrik" in Zürich vorgestellt.
Die ExpertInnengruppe
Der mit der Vorprüfung beauftragten ExpertInnengruppe gehören Mitglieder des Organisationskomitees an (SIUG, Konzeptgruppe Rote Fabrik, ASS).
Der Jury gehören Personen an, die sich in verschiedenen Organisationen, Institutionen oder Medien zu den Themen Überwachung, Kontrolle und Verletzung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung engagieren. Die Jury wurde der Öffentlichkeit am 1. Oktober 2000 vorgestellt.