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Die Oettinger Davidoff Group hat am Mittwoch über das Jahresergebnis 2011 orientiert. Die Gruppe erzielte einen Umsatz von CHF 1.29 Milliarden, was etwa dem Vorjahresergebnis entspricht. Die Zigarrenproduktion ist um 6.8 Prozent auf 34.4 Millionen Stück gewachsen. Der Löwenanteil des Milliarden-Umsatzes wird von der Schweizer Tochtergesellschaft Contadis generiert. Das Grosshandelsunternehmen beliefert Kioske, aber auch den kompletten Schweizer Tabakhandel mit Zigarren und Accessoires. Der Umatz von Contadis beträgt rund CHF 800 Millionen. Den Rest steuert die Zigarrenproduktion und das eigene Retailnetz bei. Nicht in den 1.29 Milliarden enthalten sind die Einnahmen aus Linzengeschäften (z.B. Davidoff-Parfums). Davidoff selber schätzt den globalen Zigarrenmarkt auf rund 500 Millionen Stück. Der Marktanteil von Davidoff würde dann bei 6.8 Prozent liegen, was Davidoff neben dem Spezialfall Habanos wohl zum grössten unabhängigen Zigarrenhersteller der Welt macht.
In Zukunft will die Oettinger Davidoff Group sich auf die Herstellung und den Verkauf von Premium-Zigarren konzentrieren. In diesem Zusammenhang hat man sich kürzlich von der Tochtergesellschaft Contashop AG getrennt, die in der Schweiz ein Netz mit Tankstellenshops betrieben hat.
Für die Zunkunft will sich Davidoff mit dem neuen Flagship-Store-Konzept und der Partnerschaft mit der Art Basel fit machen. Davidoff glaubt zudem, dass in den kommenden Jahren kleinformatige Zigarren weiter an Bedeutung gewinnen werden, eine Entwicklung, die durch die um sich greifenden Raucherrestriktionen gefördert wird. Auch Limited Editions und saisonale Produkte werden von Davidoff als zunehmend interessant erachtet. Explizit erwähnt Davidoff schliesslich die wachsende Bedeutung des Internets für den Verkauf auch von hochpreisigen Zigarrenmarken.