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Mehr als 2000 Menschen, darunter zahlreiche Touristen, mussten in Sicherheit gebracht werden; rund 230 verbrachten die Nacht in Notunterkünften. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWF wurden insgesamt mindestens 10'000 Hektar Land verwüstet.
Rund 130 Feuerwehrleute waren mit zwölf Löschfahrzeugen in der Nacht zum Dienstag noch im Einsatz gegen die Flammen. Das Feuer ging zurück, nachdem der Wind abgenommen hatte, wie es in der Behördenmitteilung hiess. Andalusiens Regionalregierung geht von vorsätzlicher oder versehentlicher Brandstiftung als Ursache des Brandes aus.
Der Brand war am Samstagabend in der Nähe der Kleinstadt Moguer ausgebrochen. Betroffen ist auch der Nationalpark Doñana, der zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört und eine Touristenattraktion ist. Im benachbarten Portugal kamen vor einer Woche bei Waldbränden 64 Menschen ums Leben.
Mit seinen Sümpfen, Kiefernwäldern und Dünen ist das Naturschutzgebiet Doñana an der spanischen Atlantikküste eines der schönsten Naturreservate Europas. Es beherbergt mehrere gefährdete Tierarten, darunter der seltene Iberische Luchs, der Spanische Kaiseradler, Hirsche und hunderttausende Vögel wie Kraniche und Flamingos.
(SDA)