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Die Französin Caroline Garcia hat Coco Gauffs Traum vom ersten Grand-Slam-Titel zerplatzen lassen. Die 28-Jährige spielte gegen die 10 Jahre jüngere Amerikanerin im Viertelfinal von New York phasenweise gross auf. Nach 1:36 Stunden verwandelte Garcia ihren ersten Matchball zum 6:3, 6:4-Erfolg, der ihre erste Halbfinalteilnahme bei einem Major besiegelte.
«Es ist verrückt, es war eine enorme Energie hier», sagte Garcia: «Ich habe schon immer sehr aggressiv gespielt und es ist für mich der Weg, um besser zu werden.»
Gauff wollte auf den Spuren von Serena Williams wandeln und die jüngste Amerikanerin werden, die seit ihrem Vorbild 1999 die Runde der letzten Vier bei den US Open erreicht. Doch die French-Open-Finalistin hatte von Beginn an Probleme mit ihrer Gegnerin.
Nun gegen Jabeur
Garcia trifft im Halbfinal vom Donnerstag auf Ons Jabeur. Diese erreichte als erste Afrikanerin in der Profi-Ära (seit 1968) die Runde der letzten Vier in Flushing Meadows. Die 28-jährige Tunesierin schlug Ajla Tomljanovic, die in Runde 3 die Karriere von Serena Williams beendet hatte, dank einer namentlich im Startsatz soliden und offensiven Leistung mit 6:4, 7:6 (7:4).
Allerdings wirkte Jabeur zeitweise angespannt und schmiss auch ihren Schläger. «Er ist einfach so aus meiner Hand gerutscht», sagte sie schmunzelnd nach der Partie. Jabeur, die im Wimbledon-Final gegen Jelena Rybakina ihren ersten Major-Titel knapp verpasst hatte, zeigte sich überzeugt, «dass ich es in mir habe, einen Grand Slam zu gewinnen».
Jabeur sah in der Stunde ihres Sieges auch das grosse Ganze. «Ich versuche, hier meinen Job zu machen und hoffentlich schaffe ich es damit auch, kommende Generationen in Afrika zu inspirieren. Das bedeutet mir wirklich viel», sagte Jabeur.