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Die Freiburger Saint-Paul-Gruppe organisiert ihre Druckereisparte neu: So sollen im Zuge von «strukturellen Anpassungen» und zur Verringerung der Betriebskosten unter anderem die drei Druckereien der Gruppe unter einem Dach zusammengefasst und 25 bis 30 Stellen gestrichen werden.
Knall bei der Saint-Paul-Gruppe: Die Herausgeberin von «La Liberté» reagiert auf «die schwierige Situation der grafischen Industrie» mit einer Reorganisation ihrer Druckereien, wie das Medienunternehmen am Freitag mitteilte.
Um die wirtschaftliche Tragfähigkeit ihrer Druckereisparte langfristig sicherzustellen, wolle man drei Massnahmen umsetzen: eine strukturelle Anpassung der Druckerei Saint-Paul, die Schaffung von Synergien zwischen den drei Druckereien der Gruppe und deren Neuaufstellung als Generalunternehmen für Kommunikation.
Zu den strukturellen Anpassungen schreibt die Gruppe, dass zur Verringerung der Betriebskosten 25 bis 30 Arbeitsplätze abgebaut werden müssen. Die Betriebskommission sei, wie im Gesamtarbeitsvertrag vorgesehen, informiert und konsultiert worden.
Darüber hinaus werde man per 1. Januar die drei Druckereien der Gruppe – die Druckereien Saint-Paul, Glasson Print und das Centre d‘impression de la Broye – unter einem Dach zusammenfassen und unter eine einheitliche Leitung stellen.
Die Gruppe Saint-Paul beschäftigt rund 300 Mitarbeitende. Sie ist Verlegerin der Tageszeitung «La Liberté» und der dreimal pro Woche erscheinenden «La Gruyère» sowie der Wochenzeitungen «La Broye Hebdo» und «Le Messager».
Sie betreibt Druckereien, eine Medien-Regie und Buch-Verlage. Die Kongregation der Paulusschwestern ist Hauptaktionärin der Gruppe Saint-Paul.