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Mit dem Kauf der Vertriebsgesellschaft Cirelius werden die Thurgauer zu einer laut eigenen Angaben führenden Anbieterin von HLK-Systemlösungen auf der iberischen Halbinsel. Cirelius mit Sitz in Porto ist laut einem Communiqué vom Dienstag auf den Vertrieb von HLK-Systemlösungen für den Wohnungsbau in Portugal spezialisiert. Das Unternehmen mit 60 Mitarbeitenden habe 2021 einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro erzielt sowie eine EBITDA-Marge, die "signifikant" höher sei als die der eigenen HLK-Division.
Ein Kaufpreis wird nicht genannt, Arbonia gibt aber Hinweise darauf. Der der Transaktion zugrundeliegende EV/EBITDA-Multiplikator betrage rund 6x auf Basis des EBITDA 2021 und des prognostizierten EBITDAs 2022 vor Synergien, so die Mitteilung.
Die Akquisition werde aus zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert, heisst es weiter. Die "möglichen" Synergien würden sich bereits im Geschäftsjahr 2023 positiv auf den Gewinn pro Aktie auswirken. Synergien ortet Arbonia vor allem auf der Umsatzseite mit der früher erworbenen Tecna aus Spanien.
(AWP)