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Spitzenruderin Jeannine Gmelin beendet KarriereSchreiben Sie einen Kommentar
Der Rudersport verliert eine der erfolgreichsten Ruderinnen der Schweizer Geschichte. Dies hat die 32-jahrige Profisportlerin heute bei einer Medienkonferenz bekannt gegeben. Eigentlich wäre noch geplant gewessen, dass sie an den Olympischen Spiele von 2024 antritt. Doch nach dem plötzliche Tod von ihrem langjährigen Coach Robin Dowell hat sie sich entschieden diesen Weg nicht mehr zu gehen. «Mein Trauerprozess ist im Gang. Ich bin dankbar für alles, was ich mit Robin erleben durfte» auch fügt Sie hinzu: «Aus einem Bauchgefühl heraus reifte in den vergangenen Wochen indessen der Entscheid, dass ich meine künftigen Entwicklungsschritte abseits vom Athletendasein machen werde.»
In ihrer 10-jährigen Karriere konnte sie mehrer grosse Titel feiern. Darunter einen Weltmeistertitel im Jahr 2017, WM-Silber 2018, Gesamt-Weltcup Sieg 2018 und vier Medaillen an Europameisterschaften. An den in 2016 und 2021 ausgetragenen Olympiaden in Rio de Janeiro und Tokio belegte Jeannine Gmelin jeweils den fünften Rang und gewann olympisches Diplom.
Im Fraueneiner konnte sie gleich fünf Mal der Konkurrenz davon rudern und wurde Schweizermeisterin.