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Die Bundesverfassung1 wird wie folgt geändert:
Art. 128a Mikrosteuer auf dem bargeldlosen Zahlungsverkehr
1 Der Bund erhebt auf dem bargeldlosen Zahlungsverkehr eine Mikrosteuer mit einem einheitlichen Satz auf jeder Belastung und jeder Gutschrift. Er bezweckt damit die Besteuerung von elektronischen Geldbewegungen, eine einfache Besteuerung und transparente Finanzströme.
2 Die Mikrosteuer ersetzt die Stempelsteuer. Der Bund reduziert die Mehrwertsteuer und die direkte Bundessteuer, soweit der Ertrag der Mikrosteuer eine Reduktion ermöglicht. Sobald der Ertrag der Mikrosteuer dies erlaubt, werden die Mehrwertsteuer und die direkte Bundessteuer aufgehoben.
3 Der Ertrag der Mikrosteuer wird zur Finanzierung der Aufgaben des Bundes verwendet. Überschüsse aus der Mikrosteuer fallen den Kantonen und Gemeinden zu.
4 Das Gesetz regelt die Mikrosteuer nach folgenden Grundsätzen:
5 Sinn und Zweck der Mikrosteuer sind zu respektieren.
Art. 132 Sachüberschrift und Abs. 1
Verrechnungssteuer
1Aufgehoben
Art. 134 Ausschluss kantonaler und kommunaler Besteuerung
Was die Bundesgesetzgebung als Gegenstand der Mehrwertsteuer, der besonderen Verbrauchssteuern und der Verrechnungssteuer bezeichnet oder für steuerfrei erklärt, dürfen die Kantone und Gemeinden nicht mit gleichartigen Steuern belasten.
Art. 197 Ziff. 122
12. Übergangsbestimmung zu Art.128a (Mikrosteuer auf dem bargeldlosen Zahlungsverkehr)
Der Gesetzgeber erlässt die Ausführungsbestimmungen zu Artikel 128a innerhalb von drei Jahren nach dessen Annahme durch Volk und Stände.
1 SR 101
2 Die endgültige Ziffer dieser Übergangsbestimmung wird nach der Volksabstimmung von der Bundeskanzlei festgelegt.