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Von der seit Montagnachmittag im Sustengebiet vermissten F/A-18 ist bis zum Dienstagmorgen keine Spur aufgetaucht. Dank einer Wetterbesserung konnten drei Helikopter die Suche nach dem vermissten Kampfjet und dessen Piloten aufnehmen.
Denn auch über das Schicksal des Piloten des Einsitzers wurde nichts Neues bekannt, wie Armeesprecher Daniel Reist am Dienstag auf Anfrage sagte. Im Einsatz seien seit dem Morgen drei Helikopter der Armee. Über dem Gebiet sei eine Flugverbotszone verhängt worden.
Ausserdem seien 19 Gebirgsspezialisten der Armee zu Fuss im Gebiet von Sustenhorn und Sustenpass unterwegs und suchten nach der Maschine, sagte Reist. Das Suchgebiet befindet sich nach Angaben von Reist auf mehr als 3000 Metern Höhe über Meer.
Das vermisste Flugzeug war am Montag um 16.01 Uhr in Meiringen BE gestartet. Zunächst verlief der Funkverkehr normal, der Pilot meldete sich auf einen ersten Aufruf. Um 16.05 Uhr verlor die Einsatzzentrale dann den Kontakt zum Piloten, der sich auf einen zweiten Aufruf nicht mehr meldete.
Die betroffene Maschine war 15 Sekunden nach einer anderen gestartet. Geplant war ein Trainingsflug in der Patrouille: Die beiden F/A-18 sollten den Luftkampf gegen einen F-5-Tiger trainieren. Wegen einer Wolkendecke hatten die Piloten keinen Sichtkontakt und flogen nach Instrumentenflugregeln.
Die Suche wurde laut dem Verteidigungsdepartement am Montag nach dem Verschwinden des Flugzeuges unverzüglich eingeleitet. Wegen des schlechten Wetters war zunächst jedoch keine Suche aus der Luft möglich. Eine Suchkolonne machte sich zu Fuss auf den Weg. (sda)