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In der Sozialphilosopie kann ich keinen halbwegs einheitlichen Begriff der Arbeit erkennen. Arbeit wird oft einfach vorausgesetzt als - oft allopoietische - Tätigkeit in einem ebenfalls nicht spezifizierten Sinn.
Es geht in diesen Kontexten meistens nicht um Arbeit, sondern um gesellschaftliche Verhältnisse, die mit Arbeit verbunden werden. Typische Beispiele dafür sind Ausbildungsperspektiven oder nicht/bezahlte Hausfrauenarbeit und deren Auslagerungen.
Literatur
"Die Arbeit verlangt (...) zusehends mehr Wissen als Können, da die Objekte der Informatik, die Computer, offensichtlich jene Aspekte der Arbeit zum Verschwinden bringen, in welchen das menschliche Hirn nur zur Körpersteuerung, nicht aber zum 'denkenden Begreifen' eingesetzt wird" (Todesco, 1992, 143f).
"Die technische Arbeit wird immer mehr zur Wissenschaft (...). Die künftige Arbeit wird zunehmend mehr in analytischen Beschreibungen relativ komplexer Verhältnisse bestehen, da für jeweils neue Werkzeuge immer grössere Komplexe erhellt werden müssen. Die Analysen werden wohl immer weniger intuitivem Geschick folgen, als immer mehr auf dem begrifflichen Wissen der technischen Intelligenz aufbauen" (ebd. 149).