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Die Regierung genehmigt ein Wasserbauprojekt der Gemeinden Tschappina, Urmein, Flerden, Cazis, Masein, Thusis und Sils i.D. für die Verbauung des Meitlatobelbachs. An den Gesamtkosten in der Höhe von 703 000 Franken beteiligen sich Kanton und Bund gemäss der NFA-Programmvereinbarung mit maximal rund 386 650 Franken.
Der Meitlatobelbach ist ein geschiebeführender Wildbach, der an der Bergkette zwischen dem Lüschgrat und dem Bischolapass am Heinzenberg entspringt und in seinem Mittellauf an Ober Tschappina und Unter Tschappina vorbeifliesst. Am 4. Juli 2022 ist ein Unwetter über den Heinzenberg gezogen und hat ihn zum Überlaufen gebracht, wie die Standeskanzlei des Kanton Graubündens am Donnerstag mitteilt.
Im Gebiet des Sunnaheims hat sich das Geschiebe beim kleinen Bachdurchlass zurückgestaut. Austretendes Überflutungswasser suchte sich den Weg über Strassen und in Gebäude. Bestehende Bachverbauungen wurden zerstört und Teile der Böschungen abgetragen.
Das vorliegende Bauprojekt beinhaltet nun wasserbauliche Massnahmen auf mehreren Abschnitten. Im oberen Abschnitt sollen grosse Steinblöcke mit einem Gewicht von ungefähr zwei bis drei Tonnen auf die Bachsohle eingebracht werden, um die Stabilität zu verbessern. Auf einem weiteren Abschnitt soll die bestehende Brücke «Sunnaheim» abgebrochen und durch eine neue, grössere Konstruktion ersetzt werden. Zusätzlich ist unter anderem geplant, das Bachgerinne in Brückennähe geometrisch neu zu gestalten und zu verbauen.
(Bild: zVg.)