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«Glaube und Familie sind wichtiger als der beste Job der Welt»
«Als Christ gibt es Dinge, die mir wichtiger sind als selbst die besten Jobs der Welt», sagt Dan Walker. Freilich macht der TV-Star daraus kein Gesetz, dies sei einfach die Art und Weise, wie er es handhabe: «Es ist eine Entscheidung, die ich für mich getroffen habe, zum Wohle meiner Familie. Und irgendwie ist es gelungen, dies während zwanzig Jahren beizubehalten.»
Dan Walker betont, dass er seine Arbeit sehr liebe. Er erinnert sich noch an den ersten öffentlichen Auftritt, eine dreieinhalbstündige Live-Schaltung über den Entscheid in den Hillsborough-Untersuchungen (1989 starben 96 Menschen, als viel zu viele Zuschauer ins Hillsborough-Stadion hineingelassen wurden) direkt aus der Kathedrale von Liverpool. «In dieser Nacht hatte ich nicht geschlafen – nicht, weil ich nervös gewesen wäre, sondern weil ich auf keinen Fall etwas falsch machen wollte. Nicht wegen mir, aber wegen den Familien der Opfer.»
Im Trikot zum Job-Interview
Ein TV-Job stand einst nicht im Zentrum seiner Karriere-Planung. Ursprünglich wollte er Lehrer werden.
«Mein Ziel war, Geschichte zu studieren und dann Sekundarlehrer zu werden. Ich ging auf die Universität, studierte Geschichte und hatte dann ein Vorstellungsgespräch.» Weil er am Abend für die Uni ein Fussballspiel bestreiten sollte, hatte er unter den schönen Kleidern bereits das Trikot angezogen.
Rote Socken
Es sei ein Job-Interview mit zwei Gegenübern gewesen, «in typischer 'Guter-Bulle-böser Bulle-Manier'.» Der «böse Cop» sagte: «Ich sehe, dass sie rote Socken tragen, ihr Auftreten dürfte das eines Lehrers sein, der die Kids mit einer «High-Five» verabschiedet, aber nicht im Sinn hat, ihnen etwas beizubringen.» Walker wertete dies als Affront, er zog seine Hosenbeine hoch um zu zeigen, dass er ein Fussball-Dress trug und argumentierte flammend, warum Sport wichtig für die Kinder ist. Doch die beiden entschieden, dass Walker nicht für den bei dieser Schule ausgeschrieben Job geeignet ist.
Bald beteiligte er sich an einem Radio-Wettbewerb. Eine Station suchte einen neuen Moderatoren und lud dazu Talente ein, sich zu versuchen. Walker fand Anklang und gelangte auf die Liste der letzten Verbliebenen; schliesslich erhielt er den Job. Der Rest ist TV-Geschichte.
«Gott ehrt jene, die ihn ehren»
Walker steht offen zu seinem Glauben. So sagt er beispielsweise laut «The Guardian», dass Gott einen Plan mit ihm habe. Dabei zitiert er eine Bibelstelle aus dem 1. Buch Samuel, in welchem steht, dass jene, die Gott ehren, von ihm geehrt werden.
Zum christlichen Glauben fand Dan im Alter von zwölf Jahren. Er ist seit fünfzehn Jahren mit Sarah verheiratet, das Paar hat drei Kinder. Dans Bruder Jeremy arbeitet überdies als Pastor.
Zum Thema:
Den Glauben von Dan Walker entdecken
Datum: 20.11.2016
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Jesus.ch / Christian Today