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Für Nadine Fähndrich setzt es an den Weltmeisterschaften in Planica eine Enttäuschung ab. Im Sprint in klassischer Technik scheitert die Luzernerin frühzeitig in den Halbfinals.
Die Langläuferin aus der Zentralschweiz zählte als dreifache Saisonsiegerin zu den Kandidatinnen auf eine Medaille. Die 27-Jährige, vor Jahresfrist Sprint-Fünfte mit den Skating-Ski an den Olympischen Spielen in Peking, hatte allerdings bereits in der Qualifikation als Nummer 8 keinen bestechenden Eindruck hinterlassen. Im Halbfinal musste sie gegen sämtliche Top-Schwedinnen, angeführt von Olympiasiegerin Jonna Sundling, und Norwegens Aufsteigerin Kristine Stavaas Skistaad ran. Die Schweizerin konnte gegen dieses hochkarätige Quartett nichts ausrichten - die Konkurrentinnen waren schlicht zu stark.
Im Final feierten die Schwedinnen in einem brutalen Ausscheidungsrennen im Sulzschnee einen Vierfachsieg. Jonna Sundling gewann nach Oberstdorf 2021 und Peking 2022 zum dritten Mal im Serie am Grossanlass. Bei den Männern blieb auch die Dominanz von Johannes Hösflot Klaebo ungebrochen. Seit den Spielen in Pyeongchang 2018 gewann der Norweger jeden Sprint beim Saisonhöhepunkt.
Viel investiert
Nadine Fähndrich investierte auf diese Saison hin viel in die klassische Technik. Der Erfolg dieses Engagements war in der ersten Saisonhälfte offensichtlich. Nadine Fähndrich triumphierte in Beitostölen erstmals in ihrer Karriere in einem Sprint im ursprünglichen Laufstil. In Davos und im Val Müstair doppelte sie dann mit den Skating-Ski als umjubelte Siegerin nach. Umso mehr ist das Resultat von Planica nun eine Enttäuschung.
Alina Meier schied in den Viertelfinals aus. Die Schweizer Männer verpassten die K.o.-Phase.