Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03418.jsonl.gz/549

Hier finden Sie die am häufigsten gestellten Fragen zum Open Access. Klicken Sie auf die für Sie relevante Frage, um das Akkordeon zu öffnen und die Antwort sichtbar zu machen.
Ziel von Open Access ist es, wissenschaftliche Literatur uneingeschränkt und kostenlos über das Internet zugänglich zu machen. Durch den freien Zugang wird eine höhere Sichtbarkeit erreicht, was zu einer grösseren Zitierhäufigkeit führt. In der Praxis haben sich zwei verschiedene Wege für die Umsetzung von Open Access etabliert: der sogenannte grüne Weg sowie der goldene Weg.
Als "goldener Weg" (Link verlässt diese Seite) wird die Erstveröffentlichung von wissenschaftlichen Publikationen über einen Open-Access-Verlag bezeichnet. Die ETH Zürich unterstützt diesen Weg, indem sie ihren Angehörigen ermöglicht, kostenlos oder vergünstigt in einer Reihe von Open-Access-Zeitschriften zu publizieren.
Die ETH Zürich hat sich zum Ziel gesetzt, an der Hochschule entstandene Forschungsergebnisse nach dem Prinzip des Open Access möglichst umfassend über das Internet zugänglich zu machen. Im Juli 2008 hat die Schulleitung eine Open Access Policy für die Hochschule verabschiedet. Darin werden alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der ETH Zürich aufgefordert, sich aktiv an der Umsetzung von Open Access zu beteiligen.
Ein Dokumentenserver (auch Repositorium/Repository oder Publikationsserver) ist eine Datenbank zur Veröffentlichung und Archivierung von elektronischen Publikationen. Man unterscheidet zwischen institutionellen und fachspezifischen Dokumentenservern:
Ein institutioneller (oft fachübergreifender) Dokumentenserver (z.B. Research Collection) bündelt die Forschungsergebnisse einer Institution.
Bei einem fachspezifischen Dokumentenserver (z.B. arXiv.org, bioRxiv) werden die Forschungsergebnisse einzelner Fachbereiche dagegen institutions- und länderübergreifend gebündelt.
Die Research Collection (Link verlässt diese Seite) ist das Repositorium der ETH Zürich für Publikationen und Forschungsdaten. Mit dieser Dienstleistung der ETH-Bibliothek steht allen Angehörigen der ETH Zürich eine Publikationsplattform ausserhalb des traditionellen Verlagswesens zur Verfügung.
Die Finanzierung von Artikeln in Open-Access-Zeitschriften erfolgt in der Regel über Publikationsgebühren, den sogenannten Article Processing Charges (Link verlässt diese Seite) (APCs). Diese werden entweder von den Autorinnen und Autoren selbst beglichen (zum Beispiel aus Forschungs- oder Projektgeldern) oder durch die Mitgliedschaft der eigenen Institution gedeckt.
Für das Zugriffsrecht auf die Volltexte einer Subskriptionszeitschrift ist eine Lizenzgebühr beim entsprechenden Verlag zu entrichten. Hierbei übernimmt jeweils die Bibliothek die Gebühr für eine Campus-Lizenz. Im Gegensatz dazu sind die Inhalte von Open-Access-Zeitschriften frei über das Internet zugänglich.
Hybrid-Zeitschriften sind Subskriptionszeitschriften (die ETH-Bibliothek bezahlt für den Lesezugriff), die den Autorinnen und Autoren erlauben, einzelne Artikel durch das Bezahlen einer Gebühr (APCs) im Internet frei zugänglich zu machen.
Als Preprint oder unbegutachtetes Autoren-Manuskript bezeichnet man die Version eines Zeitschriftenartikels vor dem Peer-Review-Prozess.
Als Postprint oder AAM (Author's Accepted Manuscript) bezeichnet man das begutachtete Autoren-Manuskript. Der Postprint enthält alle Änderungen und Anpassungen, die aus dem Peer-Review-Prozess resultiert sind. Es ist das von der Autorin oder dem Autor zuletzt geschriebene und vom Verlag zur Publikation angenommene Manuskript. Der Postprint ist inhaltlich identisch mit dem Verlags-PDF, enthält jedoch kein Verlags-Layout oder -Logo. Es sollte als solches klar gekennzeichnet werden und einen Link zur Publikation beim Verlag enthalten, idealweise per DOI (Beispiel).