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1941 feierte Uznach das Jubiläum seiner ersten urkundlichen Erwähnung vor 1200 Jahren. Das Fest bestand aus einem Gedenkgottesdienst, dem Freilichttheater „Die Einrosenstadt“ und einer Ausstellung zu verschiedenen Themenbereichen der Gemeinde.
Im Zusammenhang mit der Ausstellung im Rathaus wuchs bei den Ortshistorikern Alois Blöchliger und Dr. Paul Oberholzer die Idee, in Uznach eine dauerhafte heimatkundliche Sammlung aufzubauen. Diese konnte erst 1953 eröffnet werden, als es der Kath. Kirchgemeinde möglich war, im Tönierhaus einen Ausstellungs- und einen kleinen Lagerraum zur Verfügung zu stellen.
Als die kath. Kirchgemeinde den Museumsraum wieder selbst benötigte, wurde die heimatkundliche Sammlung 1984 in das Frohsinn-Zentrum verlegt. Für die Präsentation des gesamten Ausstellungsgutes stand auch hier nur ein Raum zur Verfügung. Dies schmälerte die Attraktivität der Sammlung trotz gegenläufigen Anstrengungen der verantwortlichen Betreuer. Für die heimatkundliche Sammlung hatte sich Dr. Paul Oberholzer jahrzehntelang eingesetzt, bis Sohn Kilian Oberholzer 1980 seine Nachfolge als Präsident übernahm.
1997 trat die Ortsgemeinde die alleinige Trägerschaft der heimatkundlichen Sammlung an. Damit wurden die anderen öffentlichen Korporationen von ihren bisherigen Beitragszahlungen entlastet. Der Umbau des ehemaligen Bauernhauses und der angebauten Scheune bei der Kreuzkirche durch die neu gegründete Kunsthof AG eröffnete der Ortsgemeinde die Möglichkeit, im Bauernhaus zwei Stockwerke zu mieten. Hier konnte anstelle der bisherigen heimatkundlichen Sammlung ein neues, nach Themen gegliedertes Museum eingerichtet werden. Die Neueröffnung fand am 4. Dezember 2004 statt. Die fünf Museumsabteilungen sind folgenden Themen gewidmet:
· Alt Uznach
· Industrie und Gewerbe
· Verkehr auf Strasse, Schiene und Wasser
· Kultur
· Natur.