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Shark Tank-Star Kevin O’Leary sprach in einem kürzlich veröffentlichten Interview mit Forbes über Kryptowährung, sein Anlageportfolio, Diversifikation, Marktblasen, Meme-Coins und Non-Fungible-Token (NFT).
Er erklärte, dass er „die gesamte Kryptoindustrie als Software-Entwicklungsteams“ betrachte und fügte hinzu, dass er auf „wirklich starke kreative Software-Ingenieure“ setze. Während er über seine Kryptowährungsbestände sprach, enthüllte er, dass er mehr Ethereum als Bitcoin halte.
„Das liegt daran, dass so viele Finanzdienstleistungen und -transaktionen darauf ablaufen“, beschrieb der Shark Tank-Star. Weiterhin besitzt Oleary Hedera, Polygon, Bitcoin, Ethereum, Solana und Serum.
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„Memewährungen schaffen keinen Wert»
Gegenüber Memewährungen ist O’Leary kritisch eingestellt. Er stellte fest, dass Memecoins „Coins ohne wirtschaftlichen Wert sind, weil sie nichts lösen und keinen Wert schaffen.“
Auf die Frage, ob er Bitcoin und den Krypto-Markt für eine Blase halte, erklärte er, dass dies niemand wissen könne. Allerdings sei der Markt seiner Ansicht nach nicht manipulierbar. Aktuell würden Kryptowährungen rund 10,5 Prozent seines Portfolios ausmachen. Der Anteil soll in Zukunft auf rund 20 Prozent ansteigen.
O’Leary würde Kryptowährungen abstossen
Auf die Frage, ob die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC einige der Kryptowährungen, die er besitzt, als Wertpapiere bestimmen könnte und was er in diesem Fall tun wird, antwortete O’Leary prompt:
Sobald die Informationen herauskommen, will ich nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Wenn ich eine Position hätte, würde ich sie verkaufen. Ich habe kein Interesse daran, wegen meines Krypto-Portfolios mit den Aufsichtsbehörden in Konflikt zu geraten. Ich möchte 100% konform sein.
Dasselbe hatte er bereits bezüglich XRP im November gesagt. Aktuell ist die Kryptowährung XRP Gegenstand einer SEC-Klage gegen Ripple Labs und seine Führungskräfte Brad Garlinghouse und Chris Larsen. „Ich habe kein Interesse daran, in Rechtsstreitigkeiten gegen die SEC zu investieren. Das ist eine sehr schlechte Idee“, betonte er damals.
NFT bald grösser als Bitcoin?
Besonders überzeugt ist O’Leary derweil von Non-Fungible Token (NFT), da diese viele Anwendungsfälle in verschiedenen Bereichen schaffen. Er gab zudem eine gewagte Prognose ab:
Ich denke, dass NFT größer sein werden als Bitcoin.
Weiterhin erklärte er: „Ich bevorzuge NFT, die an Hard Assets, physische Assets gebunden sind; Ich arbeite an der Entwicklung eines Whitepapers für die Uhrenindustrie“, sagte er. „Ich habe eine wesentliche Investition in Jordan Frieds Unternehmen Immutable Holdings getätigt, dem nft.com gehört, das er im Januar auf den Markt bringt, sowie Wonderfi.“
Da O’Leary also selbst in NFT involviert ist bzw. sein wird, käme ihm dieses Szenario natürlich sehr gelegen.