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Sandaale, eine industriell überfischte Art. (John Rafferty Photography/Marine Photobank)
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Die Erholung von übernutzten Meeresfischbeständen blieb bisher gering, und die meisten Bestände bleiben unterhalb der Biomasse, die sie erreichen müssten. Liegt dies daran, dass die Fangquoten zu wenig reduziert wurden? Oder liegt es an einer Erosion der Widerstandskraft der Bestände?
Mit einer globalen Metaanalyse versuchten vier USamerikanische Fischereibiologen, diese Fragen zu beantworten. Ihr Befund: Die Widerstandskraft von mässig überfischten Beständen ist nicht gefährdet, sondern erhöht, was ihre rasche Erholung ermöglichen würde. Anhaltende und intensive Überfischung dagegen verzögert nicht nur den Wiederaufbau eines Bestands, sondern vergrössert auch die Unsicherheit bezüglich der Dauer bis zu dessen Erholung, besonders dann, wenn er bereits zusammengebrochen ist.
Eine rechtzeitige und entschiedene Reduktion der Fangquoten könnte diese Unsicherheit laut den Forschern verringern. Doch die gegenwärtigen Fangmengen und die geringen Biomassen der meisten erschöpften Fischbestände machten deren Erholung unwahrscheinlich, warnen sie.