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Die Bestimmungswoche ist zu Ende - und sie hat uns wieder rätselhafte Objekte beschert. Besonders mysteriös sind diese Schlacke-Stücke, die ein Besucher auf dem Lötschenpass gefunden hat - auf über 2500 Meter über Meer. Die Schlacke sei durch Eisengewinnung entstanden, erklärt Beda Hofmann, Chefgeologe am Naturhistorischen Museum. Es sei aber unwahrscheinlich, dass in dieser Höhe ein Hochofen betrieben worden sei. Beinahe schon gespenstisch mutet der Fall an, weil bereits in der letzten Bestimmungswoche Schlacke abgegeben wurde - ebenfalls vom Lötschenpass.
Hofmann geht davon aus, dass die Schlacke älteren Jahrgangs ist, weist sie doch einen relativ hohen Verwitterungsgrad auf. Wahrscheinlich stammen die Stücke aus einer Zeit, in der der Pass noch als Transportroute mit Maultieren benutzt wurde. Aber warum schleppt man ein Abfallprodukt über einen Pass? Oder spielte jemand auf einer Wanderung einen Streich und füllte seiner Begleitperson den Rucksack mit Steinen auf? Oder wird am Ende uns ein Streich gespielt?
Die Schlacke-Stücke werden nun Archäologen gezeigt - vielleicht haben sie einen Hinweis, woher sie stammen könnten.
Vielleicht haben Sie, liebe Besucher, eine Idee, wie die Schlacke auf den Lötschenpass kam? Für sachdienliche Hinweise sind wir dankbar. Melden Sie sich auf <email-pii>