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Was sehen wir, wenn wir nach Winterthur blicken? Eine Stadt, die ehrlich versucht, nur so viel auszugeben, wie sie verdient? Eine Stadt, die – gut erzogen wie sie nun mal ist – nicht über ihre Verhältnisse leben will, obwohl sie sich weit über das Verkraftbare vermehrt? Eine Stadt, die nur die Regeln der Ökonomie befolgt und dabei die ökonomischen Folgen dieser Sparorgie vergisst? Nicht umsonst kennt man auch unter Ökonomen den Begriff der Wirtschaftsdepression.
Das Thema Sparen hat in allen Bereichen eine derartige Dominanz, dass sich bald alle, die irgendwie mit Winterthur und dem Staat zu tun haben oder eine Gegenleistung erwarten, wie Bittsteller vorkommen. „Politik + Kultur = Politur?“ weiterlesen