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Himalaya. Eroberung - Invasion - Ausbeutung
Edmond Pidoux, Lausanne
Eroberung - Invasion - Ausbeutung'In der Februar-Ausgabe der « Alpen » ( S. 18 ) von 1981 wurde ein Beitrag veröffentlicht, den man « Knigge für Bergsteiger im Himalaja » nennen könnte, oder allgemeiner « Knigge für Expeditionen in ausländische Berggebiete ».
1980 war das Kolloquium, das im Rahmen des Internationalen Festivals für Bergfilme in Les Diablerets ( FIFAD ) stattfand, der Entwicklung des Himalaja-Alpinismus und dessen Auswirkungen auf die einheimische Bevölkerung gewidmet.
1979 organisierte der Französische Bergsteiger-verband ( Fédération Française de la Montagne, FFM ) in Grenoble eine Gesprächsrunde über das Thema Bergsteigen in der Fremde im Hinblick auf die dortige Bevölkerung.
.'Überlegungen, die ausgingen von der 1979er Gesprächsrunde von Grenoble ( Table /fonde de Grenoble, TRG ) des Französischen Bergsteigerverbandes ( FFMvon der Himalaja-Chronik von H. Braham ( THB ), erschienen in den « Alpen », und von verschiedenen Schriften und persönlichen Erlebnissen.
Aber schon 1978 zitierte H. Braham in seiner Himalaja-Chronik igj8 ( « Die Alpen », 2.Trimester 1979 ) den Sherpa Tenzing Norgay, der bezeugte, dass « der Tourismus dem Khumbu-Gebiet viel von seinem ursprünglichen Charakter geraubt hat; dass er das Tal in einem gewissen Ausmass entvölkert und dessen Bewohner von ihrer gewohnten Lebensweise abgebracht hat ». In seiner Chronik von 1980, die hier abgedruckt worden ist, gibt er das Gefühl wieder, das zwei Kletterer überkommt, die am Fusse des K2 vorbeikommen und « diefürchterliche Unordnung entdecken, die von der ig7ger Expedition ( ihre Nationalität bleibe verschwiegen ) an der Stelle ihres Basislagers hinterlassen worden ist ».
Man könnte noch weiterfahren mit Aufzählen dieser Zeugnisse im Himalaja, die, nach der Erforschung und Eroberung, auf zwei weitere und damit verbundene Phasen hinweisen: die Invasion und die Ausbeutung. Diese bedeuten in grossem Ausmass und fast schicksalhaft: Zerstörung. Gewiss wird die Natur nach Jahrtausenden das letzte Wort haben. Aber jeder von uns wird im Laufe seines kurzen Menschenlebens gezwungen sein, in diesen scheinbar privilegierten Gebieten die Last seiner eigenen Art zu tragen.
Im folgenden soll das Ausmass dieser Last in Ziffern ausgedrückt werden, da die von uns verursachten Schäden ja eng mit den Besucherzahlen zusammenhängen:
1970 ( TRG ) zählte man 7000 Touristen in Nepal. 5 Jahre später waren es 60000. Noch fünf Jahre ( 1980 ), und es waren ihrer 300000. « Die mittlere Aufenthaltsdauer eines Touristen in Nepal beträgt 3 !/2 Tage. Das heisst, dass sehr wenige Touristen Trekkingtouren unternehmen, etwa 20000-30000. » Solche Zahlen lassen erahnen, was das für ein unruhiges Kommen und Gehen von Leuten sein muss, welche höchstens noch den Namen « Neugierige » verdienen. Im Vergleich zur geringen Bevölkerungsdichte jedoch sind die Ausflügler zahlreich genug, um Bedenken, wenn nicht Befürchtungen aufkommen zu lassen. Das Khumbu-(Everest-)Gebiet zählt etwa 2000 Seelen. Die Besucher ( 200 im Jahre 1972 ) beliefen sich nun auf 6000 im Jahre 1978, wobei diese Zahl in den folgenden Jahren beträchtlich angestiegen ist ( THB ).
Das Missverhältnis ist noch beeindruckender, wenn man die beiderseitige finanzielle Lage betrachtet. « Jeder Tourist gibt im Tag soviel aus, wie ein Nepalese in einem Jahr verdient. Handelt es sich um eine Expedition grossen Stils 2, gibt jeder Teilnehmer hundert bis tausendmal mehr aus, als ein Nepalese in einem Jahr verdient » ( TRG ). Dazu muss noch auf die sozialen Auswirkungen dieses Geld-zuflusses hingewiesen werden. Aus derselben Quelle vernimmt man, dass ein Trekking-Träger in Nepal ( also nicht einmal ein Hochgebirgsträger, der auf Grund des Risikos besser bezahlt wird ) « den Lohn erhält, den ein Lehrer in seinen letzten Dienstjahren oder ein Polizist in Kathmandu (... ) verdient. Arbeitet er einige Monate lang, kann er im Laufe des Jahres so viel auf die Seite legen, dass er sein ganzes Dorf mitsamt den Tieren und allem Land kaufen könnte. » Wer vor einigen Jahren eine Gebirgsexpedition oder eine Exkursion ins Himalaja-Gebiet organisierte, machte Bekanntschaft mit dem Problem der Träger: sie waren einfach zu bekommen, aber bei schlechter Gesundheit; sie wurden von Unterhändlern ausgenutzt; sie flüchteten in den Streik, wenn eine schwierige Situation sich für eine Er-pressung eignete; es gab Rivalitäten unter den Orten; die Dorfchefs wollten ihre eigenen Leute, Lasttiere oder Fahrzeuge benützt wissen; die Expeditionen überboten sich im Streit um eine bestimmte Equipe.
Man wird sagen, das allmähliche Ansteigen der Trägerlöhne sei gerechtfertigt, und die niedrigen Preise von früher seien eine Form von Ausbeutung gewesen. Diese Interpretation ist zu einfach. Dadurch, dass man die Löhne sowie die Preise der an Ort und Stelle eingekauften Nahrungsmittel ansteigen liess, hat man zu einer allgemeinen Erhöhung der Lebenskosten beigetragen, unter der 2 Es wird eine Expedition genannt, die 1300 Träger benötigte und deren Gesamtkosten sich auf 2 Millionen Dollar beliefen.
nun wiederum die Bevölkerung leidet. Die Ortsansässigen scheinen anfänglich mehr zu verdienen, aber bald schwindet die Kaufkraft. Dies um so eher, als neue Bedürfnisse entstehen, weil die Bewohner unseren Lebensstil zu kopieren beginnen.
Es ist schwierig vorauszusehen und kaum zu ermessen, was für Umwälzungen die Expeditionen in die Hochtäler bringen, wenn sie von den Erzeugnissen des Ortes leben. Auf den ersten Blick scheint dies gewinnbringend zu sein: die Ladenbesitzer sind erfreut, und die Besucher glauben, sich dadurch Land und Leuten anzupassen. Daraus ergeben sich aber unerwartete Konsequenzen: « Bei einer der letzten Expeditionen auf den Everest sind 1300 Träger in ein Gebiet gekommen, das 400 Bewohner zählt. Innerhalb von vierzehn Tagen waren die Jahres-,Nahrungsreserven dieser ¢oo Bewohner verkauft, und eine Hungersnot brach aus, weil keine weiteren Reserven da waren, so dass die Gegend für zwei Jahre geschlossen werden musste » ( TRG ).
Die verschiedenen Formen dieses allgemeinen Missstandes haben die Verantwortlichen des ganzen Himalaja-Gebietes dazugebracht, Massnahmen zu ergreifen, um Trekking und Bergsteigen zu reglementieren, Rechte und Pflichten jedes einzelnen und die verschiedenen Dienstleistungen festzulegen. China, das seit kurzem das Tibet teilweise geöffnet hat, liess es sich angelegen sein, den aufkommenden Tourismus im voraus zu organisieren und einzudämmen, um die Nebenerscheinungen dieses Anwachsens zu vermeiden. Es schreibt den Expeditionen vor allem eine bestimmte einheimische Begleitung vor, die ziemlich viel kostet. Nur dann erhält man die Zulassung zu ausgewählten und in ihrer Zahl beschränkten Berggipfeln. Eine Expedition in diese Gegend kostet dreimal mehr als anderswo ( in Indien oder Pakistan ), und dasselbe gilt für die im Ortshandel verlangten Preise ( THB ). Man wird ausrufen, das sei ja Ausbeutung; es muss jedoch unterstrichen werden, dass die Touristen dafür auf eine gute Organisation der Transporte und der Träger zählen können. In jedem Falle muss sich der Frieden zwischen Besuchern und Besuch-ten auszahlen. Ich sage wissentlich « Frieden », denn das Wort « Krieg » ist nicht zu stark, um die Beziehungen zu charakterisieren, die an gewissen Orten zu gewissen Zeiten herrschten.
Ist dieser Frieden erreicht, besteht immer noch keine Sicherheit, dass die Ausweitung des Tourismus für alle gleichermassen vorteilhaft ist. Denn gerade hier tauchen die Probleme von neuem auf. Bestimmt kann man glücklich sein, dass der Tourismus fast o% zum Budget von Nepal beisteuert und dass dieser Prozentsatz noch steigen wird; das heisst aber, dass das Zeitalter der Reisevermittler begonnen hat, was sowohl dem Guten wie dem Schlechten Tür und Tor öffnet. Nach einem Jahr erkennt man die Strassen nicht wieder, durch die man gegangen ist. Hotels schiessen aus der Erde, die sich bald hart konkurrenzieren. Die Nachfrage züchtet Masslosigkeit. So wurde geplant, « die Region Khumbu, am Fusse des Everest, in ein modernes, bestens ausgerüstetes Touristenzentrum zu verwandeln » ( THB ). Auf dem Weg dazu ist man schon.
Nichts Derartiges kann ohne internationale finanzielle Unterstützung geschehen. Die Kehrseite der Medaille findet sich aber hier wie anderenorts: Wo liegt die Grenze zwischen Hilfe und Kolonisierung? Welchen Gewinn erzielt das Land wirklich, wenn die Vermittler zum Beispiel nicht nur den Ausflüglern Trekkings verkaufen ( das ist der gängige Ausdruck ), sondern den Bergsteigern auch Achttausender anbieten?
Man sollte, könnte man einwenden, die Meinung der Bevölkerung und ihre Verantwortlichen einholen. Deren Antwort muss aber gedeutet werden. Wer spricht in ihrem Namen? Wahrscheinlich Leute, die leicht mit handfesten Beweisen -der richtigen Summe an die richtige Adresse - zu verführen sind. Mühelos wird man den Mann des Fortschrittes finden, der bereit ist, sich einzuschalten und sich gegen die zu wenden, welche ursprüngliche Werte erhalten möchten. Dies etwa mit dem Einwand: « Wollen Sie aus uns denn ein Sioux-Reservat machen? » In seinem Buch L' Afrique étranglée ( Le Seuil 1980 ) zeigt René Dumont, wie in den Ländern, in denen Durchdringung und Hilfe eine Einheit bilden, ein sozioökonomisches Ungleichgewicht entsteht und sich weiter fortsetzen wird.
Der Tourismus erfordert eine Infrastruktur für Transporte, Beherbergung, Versorgung, Energie und Dienstleistungen. Diese Infrastruktur passt schlecht zu derjenigen, welche die einheimische Bevölkerung auf Grund ihrer Lebensart benötigt; daher die zahlreichen Ungereimtheiten. So fehlen in den Dörfern zur Zeit, wo der Boden bestellt werden sollte, die kräftigen Männer, da dies eben zugleich auch die Saison ist, wo Träger benötigt werden. Die Feldarbeiten obliegen nun ausschliesslich den Frauen, Kindern und Greisen. Der landwirtschaftliche Ertrag nimmt immer mehr ab, und die Täler entvölkern sich allmählich. Medizin und Hygiene waren hier immerhin daran, die Lebenserwartung, die bis vor kurzem nur 42 Jahre betrug, zu erhöhen. Kinder zu retten und ihnen ein langes Leben zu versprechen, ist aber ein zweifelhafter Erfolg, wenn man sie andererseits der Armut und der Versetzung in Städte und Stadtquartiere preisgibt. So kommt man stets wieder auf die finanzielle Seite zurück.
Dasselbe gilt ebenfalls für den ökologischen Aspekt. Lange vor « unserem » Auftauchen bestand das fast unlösbare Problem der Entwaldung. Das Land konnte kaum das Brennholz für die Küche ( wo zum Holz noch Kuhmist verbrannt wurde ) liefern. Wenn nun diese Unmengen von Trägern ihr Feuerungsmaterial aus der Umgebung nehmen müssen, wird die Situation prekär. Dies konnte ich beurteilen, als wir in einem hochgelegenen Tal, wo wir sozusagen die ersten Touristen waren, ganze Gebiete durchquerten, die ihrer Baumbewachsung beraubt worden waren. Riesige Wurzeln lagen noch auf den Wegen herum. Nicht weit davon die verlassenen Dörfer. Die Abwanderung der Bergbauern, die mit dem Schwinden der Wälder im Zusammenhang steht, hatte vor unserem Kommen eingesetzt.
Man muss sich jetzt nur vorstellen, wie es einmal weitergehen soll.
Die Verschmutzung durch an Ort und Stelle zurückgelassene Abfälle stellt eine andere Sorge dar. Das Basislager von K2 ist schon erwähnt worden; dasjenige des Everest, das fast zu einer festen Einrichtung geworden ist, wird bald einem Kehrichteimer gleichen. Am Südpass des Daches der Welt befinden sich, halb im Eis eingefroren, Material und Abfall, die wagenweise abtransportiert werden sollten. Heute ist man soweit, dass man die Bergsteiger in den Alpen bittet, ihre Abfälle ins Tal zurückzutragen. Seit langem müsste man dasselbe von den Himalaja-Bergsteigern verlangen.
Es gibt noch eine andere Art von « Verschmutzung », die tückischer ist: die Verderbung einer Zivilisation, die ein jahrhundertealtes Gleichgewicht gefunden hatte, durch eine andere, die jene mit ihrer scheinbaren Überlegenheit überfährt. Die erste Folge ist « ein Bruch des Rhythmus (... ). Der Tourismus ist ein Bild vom Abendland, das vorbeizieht » ( TRG ). Das Bild von gehetzten, lauten, vulgären Leuten, deren Geld ihnen erlaubt, sich aufzuführen wie in einem eroberten Land. Ich sehe vor meinen Augen immer noch das Bild der gaffenden, photographierenden und filmenden Europäer aller Nationen am Festival von Hemis, der grössten Feier des Buddhismus in Ladakh. Ihre aufdringliche Gegenwart machte aus dieser einen seelenlosen Markt, wobei die Geistlichen hin- und hergerissen waren zwischen der Freude über den klingenden Dollar und der Scham, zu einer folkloristischen Figur degradiert worden zu sein.
Unsere Technik besitzt eine fürchterliche Macht und setzt sich deshalb durch. Sie öffnet uns in der ganzen Welt einen Trax-, einen Bulldozer-, einen Lastwagenweg. Links und rechts davon fallen den Bauern und Bauenden die Werkzeuge aus der Hand. Ihre überkommene Arbeit wird durch diesen Weg lächerlich und beschämend. Wie könnten sie auch verstehen, »dass man sein Land eher mit Schaufel und Hacke entwickeln kann als mit Hilfe von internationalen Organisationen ?» ( TRG ). So spricht Professor Dobremez, ein Kenner der Botanik des Himalajas; dieser Satz könnte jedoch von René Dumont unterschrieben sein.
Wir können nicht zurück. Der Massentourismus hat den Himalaja überschwemmt. Er hat sich verfangen in der Bresche, die die ersten Entdecker und die ersten Bergsteiger in ihrer Unschuld schlugen. Jene selten vorbeiziehenden Expeditionen, die es eilig hatten, an Höhe zu gewinnen, verursachten kaum Störungen. Die Massen, die heute jedoch zunehmend um die Dörfer herum auftauchen, bringen ein paar sichtbare Segnungen, die aber mit üblen Nachteilen verbunden sind, welche erst auf lange Sicht erkennbar werden; dann nämlich, wenn es fast zu spät ist, ihnen noch zu begegnen.
Trotzdem darf man nicht das Trekking an sich verwünschen oder ihm irgendeinen Leistungsalpinismus vorziehen und sagen, dieser sei wertvoller. Ella Maillart und vor ihr Alexandra David-Neil haben ohne irgendwelchen sportlichen Ehrgeiz im Himalaja richtige Entdeckungsreisen unternommen. Sie entdeckten eine unvergleichliche Natur und eine Bevölkerung, die grösste Achtung verdient. Ein bescheidener Wanderer kann heute ähnliche Erlebnisse sammeln, wenn er diese See-lengrösse hat. Das Problem liegt in der Zahl. Jede menschliche Gruppenbildung zieht, je mehr Leute sie umfasst, negative Elemente auf sich, die dann Oberhand zu bekommen drohen.
So geartet ist der Massentourismus, wie man ihn heute mit Recht nennt. Dabei denkt man an die Fabel von La Fontaine, wo der Schulmeister seine Klasse in einen Garten führt, um die Kinder die Achtung vor der Natur und den Blumen zu lehren. Die Kinder hören mit einem Ohr zu und verwüsten den Garten mit den Füssen. Das Zertram-peln des Himalajas hat schon begonnen.
Mögen sich die Bergsteiger, welche in ferne Länder reisen, um vor allem zu klettern ( ich verstehe sie gut !), wenigstens vergegenwärtigen, dass in der Nähe der wunderbaren senkrechten Steinwüsten Menschen wohnen, die es verstanden haben, mit den grossen Gesetzen der Natur in Ein- tracht zu leben. Wenn man nur kommt und geht, kann man sich nicht in diese Harmonie einfügen, ohne sie zu stören. Möge man sich also auf Zehenspitzen und still bewegen. Es ist ärgerlich für einen Bergsteiger, Leute zu treffen, die blind sind für die Schönheiten der Berge. Wieviel ärgerlicher ist es aber, Bergsteiger zu treffen, die blind sind für die Schönheit des Gebirgsbewohners und ihm weder Achtung noch Freundschaft entgegenbringen.
Der Leser dieser Zeilen wird mehr als einmal geseufzt haben. Vielleicht aus Ärger: noch eine Lektion! Oder aus Enttäuschung: muss auch das Himalaja-Gebiet unter dem barbarischen Tourismus leiden?
Sicher haben wir hierher, wie an andere Orte, Probleme exportiert, deren Lösung nicht bei uns gefunden werden kann. Man weiss ja: Jedes Aufeinandertreffen von Zivilisationen geschieht in der Form einer Umwälzung, die ständig neu beginnt. Ähnlich der misslungenen Mayonnaise, wo man wieder anfängt, in der Meinung, sie zu verbessern, und trotzdem misslingt sie erneut. Doch ist es fruchtlos, sich auf die Weisheit des persischen Dichters zu stürzen, der sagte: « Wenn du irgendwo auf der Welt ein den Menschen unbekanntes und von der Natur bevorzugtes Plätzchen kennst, vertraue niemandem das Geheimnis an: wenn du nämlich wieder dorthin kämest, würdest du es nicht wiedererkennen. » Die Welt haben wir bekommen wie das Paradies, um sie zu erkunden und zu kultivieren.
Ich träume von einem Bergsteigertum, das Teil wahrer Kultur ist.
Aus dem Französischen übersetzt von E. Prof'os-Sulzer, Wohlenb.B.