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Jeder zehnte Schweizer lebt im Ausland. Sie können heute an eidgenössischen Abstimmungen und Wahlen teilnehmen (teilweise auch auf kantonaler und kommunaler Ebene). Vertreter von Migrantenorganisationen kritisieren, dass durch diese Regelung Personen abstimmen könnten, welche teilweise noch nie in der Schweiz waren und von den Entscheiden und deren Auswirkungen selber auch nicht betroffen seinen. Dagegen dürften Nichtschweizer, welche lange Jahre in der Schweiz lebten, nicht Wählen und abstimmen.
Diese Kritik stimmt teilweise. Die Einführung eines Stimm- und Wahlrechts für Nichtschweizer ist aber keine Lösung für dieses Problem. Das Schweizer Bürgerrecht ist und bleibt Voraussetzung für das Stimm- und Wahlrecht. Hingegen stimmt die Kritik, dass Auslandschweizer nicht unbedingt uneingeschränkt an Abstimmungen und Wahlen teilnehmen sollten.
Es wäre sinnvoll, wenn das Stimmt- und Wahlrecht für Auswanderer nur zehn Jahre lang aktiv bleiben und danach ruhen würde, bis zur eventuellen Rückkehr in die Schweiz.