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Enrico Battaglin verfügte nach der 164 Kilometer langen Alpen-Etappe im Schlusssprint über die meisten Kraftreserven. Auf den letzten Metern rang der Italiener seinen Landsmann Dario Cataldo noch nieder.
Beide gehörten ursprünglich einer 21-köpfigen Fluchtgruppe an, die sich bereits kurz nach dem Start vom Feld abgesetzt hatte. Mit 7 Sekunden Rückstand folgte Jarlinson Pantano (Kol) auf Rang 3.
Urans Vorsprung schmolz
Die Favoriten im Gesamtklassement lieferten sich im bis zu 13 Prozent steilen Schlussaufstieg auf den Sacro Monte di Oropa einen Grosskampf, nennenswerte Verschiebungen blieben aber aus.
Der Kolumbianer Rigoberto Uran verteidigte das rosa Leadertrikot, machte dabei aber keinen bestechenden Eindruck. Deshalb büsste er fünf Sekunden seines Vorsprungs auf den Gesamtzweiten Cadel Evans ein, der sein ärgster Verfolger ist.
Evans, der Tour-de-France-Sieger von 2011, liegt nun noch 32 Sekunden hinter Uran zurück. Er kam drei Minuten hinter Sieger Battaglin ins Ziel.