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In der letzten Weltcup-Abfahrt vor den Weltmeisterschaften schaffte es Franco Cavegn hinter den Österreichern Fritz Strobl und Peter Rzehak auf Platz 3. Zusammen mit dem fünftplatzierten Didier Cuche und Bruno Kernen auf Rang 10, ist dies das beste Mannschaftsergebnis dieses Winters.
Franco Cavegn sicherte sich den ersten Weltcup-Podestplatz seiner Karriere. Der Bündner, der wegen eines Knorpelschadens im Knie die gesamte letzte Saison pausieren musste, war zuvor über fünfte Ränge nicht hinausgekommen. Dass er den Anschluss an die Weltspitze nach seinem Comeback noch einmal herstellen könnte, hatte Cavegn mit den Rängen 7 und 9 in den beiden Abfahrten in Val d'Isère angedeutet.
Ambrosi Hoffmann, Markus Herrmann und Rolf von Weissenfluh verpassten die Möglichkeit deutlich, sich doch noch für das WM-Team zu empfehlen. Hoffmann, der für eine Teilnahme in St. Anton, wie von Weissenfluh, unter die ersten 15 hätte fahren müssen, wurde 28., Herrmann, von dem eine Platzierung unter den ersten sieben verlangt wurde, kam nicht über den 32. Rang hinaus.
Von Weissenfluh schied nach einem Sturz kurz vor dem Ziel aus. Zu den Sturzopfern zählte auch Hermann Maier, der in diesem Winter schon drei Abfahrten gewonnen hat. Der Österreicher verlor im untersten Streckenteil bei Tempo 130 einen Ski, nachdem ihm die Bindung gebrochen war. Maier blieb, wie von Weissenfluh, unverletzt.
Fritz Strobl feierte seinen fünften Weltcup-Sieg in der Abfahrt und den sechsten insgesamt. Die Überraschung des Rennens war neben Cavegn aber Rzehak. Der Tiroler, der durch zahlreiche schwere Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wurde, sicherte sich damit im letzten Moment die WM-Qualifikation.
swissinfo und Agenturen