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Ich bastle hier in InDesign an einem Wörterbuch, das sich schlussendlich auf 4 Sprachkapitel á ca. 200 Seiten belaufen wird. Das Ganze ist tabellenartig aufgebaut, dreispaltiger Satz. Es erscheint immer ein Begriff in der Landessprache und dann Übersetzungen in 3 anderen Sprachen darunter in einem Block, dann der nächste Begriff in Landessprache, darunter die Übersetzungen, usw... Das läuft dan immer so fort, alphabetisch, immer wenn ein neuer Buchstabe kommt steht dieser dann noch über dem ersten Begriff. Als kleine Schwierigkeit steht in der Spalte rechts angeordnet immer noch eine Geschlechtsabkürzung zum jeweiligen Begriff, dieser muss bei einem zeilenumbrechenden Begriff immer oben stehen. Das heißt am besten geeignet wäre hier eine Tabelle. Die Daten kommen aus Excel. Mit der Menge an Daten ist InDesign aber hoffnungslos überfordert. Ich bekomme da niemals eine Tabelle über 200 Seiten in den Griff.
Ich habe hier keinen Screenshot zur Hand, aber ich versuche das hier mal zu zeigen, so sieht ein Block in etwa aus:
Dies ist ein Begriff, insgesamt gibt es 7600 Begriffe, die so fortlaufend dargestellt werden sollen. Das hier oben steht in einer Spalte, insgesamt hat jede Seite drei Spalten. Noch Fragen? Ich erkläre gerne mehr.
Hi, wenn du entsprechend Tabulatoren in deine Absatzformate setzt könntest du auf die Tabellenfunktion verzichten. Du brauchst ja eigentlich nur zwei Tabs. Evtl. flächen bzw. Linien könnte man auf die Musterseite stellen. Oder spricht da ein entscheidender Punkt dagegen? Gruß Magnus
Wenn du mir sagst, wie ich dann den rechts stehenden Buchstaben auf die jeweils obere Zeile bekomme, dann nicht. Wenn der Begriff umbricht, dann müsste ja irgendwie das Tab zwischen den Begriff gelangen:
da hast du allerdings Recht :-( Wie ist die Performance, wenn du die Geschichte mit der Buchfunktion löst und z. B. jeder Buchstabe ein Kapitel ist? Man müsste dann vorher nur die Excel-Datei entsprechend teilen Gruß Magnus
Oh sorry, ja ich glaube da ist noch eine Kleinigkeit unklar. Das ganze sieht dann so aus:
Und der Buchstabe den ich meinte ist die rechts stehende Abkürzung (m, f, v, ...). Der MUSS immer oben stehen, wenn eine Zeil umbricht. Der Buchstabe (A, B,...) steht immer über dem ersten Wort beim Buchstabenwechsel.
in einem anderen Thread hast Du offenbart, daß Du auch scripten kannst.
Bei einer Suche via Script nach "^tf" / "^tm" / "^tv" könntest Du feststellen, ob der Treffer in der ersten Zeile des aktuellen Absatzes landet. Wenn nicht, dann soll das Script feststellen, ob der Treffer in der zweiten Zeile ... bis gefunden. Wenn gefunden, dann soll Funktion x aufgerufen werden.
Funktion x wäre idealerweise "den Treffer ausschneiden und in die erste Zeile setzen". Da ist aber u.U. kein Platz mehr für den Treffer. Also entweder den notwendigen Platz via Skript berechnen lassen und die erste Zeile entsprechend umbrechen (durch Silbentrennung oder feste neue Zeilenschaltung) oder - wenn der Fall weniger häufig auftritt - z.B. durch zeilendicke farbige Unterstreichung (Hinterlegung) des Absatzes für die anschließende manuelle Überarbeitung deutlich hervorheben.
Eine Möglichkeit wäre, eine horizontale Grenze für den Umbruch festzulegen und vor das Wort, das diesen Umbruch verletzt, eine feste neue Zeilenschaltung einzufügen. Das kann aber bei längeren Wörtern, die auch getrennt werden könnten, größere Lücken verursachen.
Eine andere Möglichkeit wäre, ab der horizontalen Grenze dem Wort, das diese Grenze üerschreitet, bis zum nächsten Wort die Zeichenformatierung "Kein Umbruch" zu verpassen. Dann hätte InDesign die Chance, das Wort nach dem Trennalgorithmus zu trennen.
Das wäre der erste vorbereitende Schritt in Skript 1, der Platz macht für "^tf" ... Danach - wenn der Umbruch feststeht - könnte in Skript 2 die Funktion x einsetzen, die "^tf" aus der x-ten Zeile ans Ende der ersten Zeile verschiebt.
Das hört sich etwas wackelig an. Ich selber würde so eine Lösung der Tabellenlösung jedoch vorziehen. Die Tabellen benehmen sich beim Seitenumbruch häufig widerspenstig - vor allem die Tabellen in InDesign. Tabellen setze ich gern in HTML-Seiten ein. Beim Satz versuche ich sie möglichst zu vermeiden. Alternativ könntest Du versuchen, mit möglichst kleine Tabellen zu arbeiten: also je Stichwort - oder gar je Sprache (die kleinste Einheit).
Bestimmt bist Du aber über den Umbruchschritt schon weit hinaus. :-(
Viele Grüße Martin
(Dieser Beitrag wurde von MartinF am 6. Jul 2005, 22:18 geändert)