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Lauter interessante Punkte, aber leider ohne Antworten.
„So untersuchte Gersbach etwa die Auswirkungen einer Verschärfung der Kapitalvorschriften für Banken.“ Können diese Auswirkungen umschrieben werden?
„Aus seiner Analyse leitete er Vorschläge für optimale Eigenkapitalvorschriften ab.“ Können die optimalen Eigenkapitalvorschriften beziffert werden?
„Diese Forschung ist für die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mit Sitz in Basel von grosser Bedeutung.“ Inwiefern ist diese Forschung für das BIZ von grosser Bedeutung?
Da gäbe es doch so viel Potential zum Recherchieren.
Interessant: Da reist also Herr Burkhalter in die Ukraine, gibt dort u.a. ein Interview, spricht dabei gemäss SDA Bericht ausschliesslich über Russland und verliert kein Wort über das Land, in dem er gerade zu Besuch ist. Gibt es da wirklich nichts Weiteres zu berichten?
Da brat mir einer einen Storch! Wasser nimmt aufgrund von Fotosynthese CO2 auf? Da ist mir ja bislang fundamental etwas entgangen.
Aber egal wie verwirrend das im Artikel geschrieben steht, da wäre noch die Frage nach der Relevanz der Ergebnisse, insbesondere wenn man das Wasservolumen der Gebirgsbäche mit demjenigen der Meere vergleicht. Ich vermute, die Relevanz tendiert gegen Null.
@Kol Simcha: Mich dünkt, Sie (und vielleicht auch weitere) lassen ausser acht, dass die Entwicklung bis 2050 (und auch danach) kontinuierlich erfolgen wird. Es ist durchaus nicht so, dass die Veränderung in nur zwei diskreten Schritten erfolgen wird (der erste bis zur Abschaltung der AKWs und danach der zweite in die düstere, stromlose Zukunft).
Ihr Beispiel mit dem holländischen Ferienrückreiseverkehr ist schön bildlich gesprochen, der tiefere Sinn bleibt mir allerdings verborgen. Sie geben in Ihrem Beispiel (mindestens) drei Variablen zur Auswahl, mit denen sich Politik betreiben liesse: Verkehrspolitik, Raumplanungs- und Stadtentwicklungspolitik sowie letzten Endes Bevölkerungspolitik. Überall liesse sich schräubeln, so man will. Aber viele wollen nicht, schon gar nicht bei der Bevölkerungspolitik.
Langer Rede kurzer Sinn: Ich betrachte die Situation gelassen, weil die Veränderung kontinuierlich erfolgen wird und wir auf politischer Ebene derzeit zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt lassen.
Ach, Maya Eldorado, Sie verlangen zu viel. Das Risikopotential und das ungelöste Problem der (End-)Lagerung radioaktiver Abfälle sind ja nur zwei Belege dafür, dass AKWs mit nichts zu rechtfertigen sind.
Ich unterstelle den von Ihnen erwähnten Kommentatoren, dass ihre Betrachtungsweise nicht viel weiter reicht, als die eigene Nasenspitze. Oder glaubt z.B. jemand, dass wir das Uran in den Brennstäben der AKWs selber in der Schweiz ab- oder vielleicht sogar anbauen? Wohl kaum. Also sind wir da genauso abhängig vom Ausland wie bei Öl, Gas und Kohle: Wir importieren alles.
Aufgrund der Endlichkeit der Ressourcen (Öl, Gas, Kohle, Uran, …) ist ein Ende derer Verwendung auf absehbare Zeit die logische Konsequenz. Die Frage, ob dies in 10, 50, oder 200 Jahren geschieht, ist sekundär, sofern man unserer Spezies noch ein paar Jahre mehr Existenz auf diesem Planeten gönnt.
Aus strategischer Sicht begrüsse ich die Annahme der ES2050, denn ohne sie dürfte sich zu lange zu wenig bewegen. Jetzt sind weitere Ideen und mehr Innovation gefragt, um die technischen Hürden zu nehmen. Mir scheint, für die einen ist das eine Herausforderung und für die anderen eine Angstvorstellung. Ich bin zuversichtlich, auch wenn die Umstellung lange dauern und viel kosten wird. Aber das wird wohl niemanden wirklich erstaunen, der sich mit der Frage schon einmal intensiver auseinandergesetzt hat.
Falls Sie gerne lesen: Francois E. Cellier „Zwischen Ressourcenverknappung und Versorgungssicherheit - Zur Zukunft der schweizerischen Energieversorgung“ finde ich sehr lesenswert.
Faszinierend. Jetzt wissen wir also: So ist es! Und wenn nicht so, dann eben anders! Oder etwas dazwischen...
Also: Man muss den Knackeboul und seine Texte einfach mögen. Oder auch nicht. Oder etwas dazwischen... Ja, ja, das trifft auch meinen Kommentar zu.
Ist es denkbar, dass der einen oder anderen Seniorin die Sonne schon ein wenig zu heftig auf den Kopf geschienen hat? Dagegen schützten Kopftücher, Sonnenhüte und dergleichen... Wieso nicht gleich das Klima einklagen? Oder den lieben Gott...