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Der angeschlagene Industriekonzern Toshiba plant zwei Firmeninsidern zufolge, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) auszutauschen. Durch diesen Schritt hofft Toshiba, doch noch eine Jahresbilanz mit einem Prüfsiegel vorlegen zu können und damit die Notierung an der Börse zu erhalten.
Ein Toshiba-Sprecher sagte, es würden Möglichkeiten geprüft, aber es sei noch keine Entscheidung gefallen. Eine PwC-Sprecherin wollte sich nicht dazu äussern.
Kritische Fragen
PwC hatte die Vorgehensweise bei der inzwischen insolventen US-Tochter Westinghouse infrage gestellt. Weil die Kosten beim Bau von vier Atomreaktoren dort aus dem Ruder liefen, kämpft Toshiba inzwischen ums Überleben. Der Jahresverlust dürfte sich auf neun Milliarden Dollar belaufen. PwC hatte zuletzt die Zahlen nicht testiert und den Haftungsausschluss damit begründet, dass es nicht möglich gewesen sei, sich über die Bilanz eine Meinung zu bilden.
(reuters/ise/chb)