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Diese Zeile aus Herbert Grönemeyers Song „Männer“ macht deutlich, wie schwer es ist, den Mann in seiner Rolle und in seinem Wesen zu definieren. Das Lied ist zwar schon 32 Jahre alt, doch die Thematik ist heute aktueller denn je.
Der Mann von Heute ist zunehmend verwirrt und orientierungslos…
Zu Beginn der Menschheit war alles noch ganz einfach: Die Männer waren Jäger, die Frauen Sammlerinnen. So weit, so gut. Die Rollen waren klar definiert.
In der Renaissance (15./16 Jahrhundert) entwickelte sich ein neues Männerbild. Gefühle und eine gewisse Sanftheit waren nicht mehr so verpönt.
In der Phase der Aufklärung (ca. 1650 – 1800) formte sich dann ein Bild, das bis heute mehr oder weniger Bestand hat: Der Mann, als eine starke und von Vernunft geprägte Persönlichkeit.
Sowohl der erste als auch der zweite Weltkrieg hatten einen starken Einfluss auf das männliche Rollenverständnis. Die Männer zogen in den Krieg und schlugen ihre Schlachten. Kämpfe auf Leben und Tod. Siegen oder untergehen. Doch zu welchem Preis? (mehr …)