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Die Geschichte der Hypnose und einige der herausragenden Persönlichkeiten die diese geprägt haben:
500 v. Chr. datierte schriftliche Berichte aus Ägypten bestätigen, dass Hypnose bereits damals angewandt wurde.
Angefangen bei Paracelsus (1494-1841) ein Schweizer Arzt aus Einsiedeln. Er glaubte bereits an die positive Wirkung von Suggestionen und war mit der Annahme dass der beste Arzt der eigene“ innere Arzt“ war, seiner Zeit weit voraus.
Franz Anton Messmer (1734-1815) wurde durch seine Theorie des „animalischen Magnetismus“ berühmt. Herr Mesmer glaubte daran, dass durch eine ungünstige Verteilung des Magnetismus im Körper, alle möglichen Krankheiten verursacht werden. Durch Handauflegen, Luftstriche übertrug er die magnetischen Heilströme auf die Hilfesuchenden. Um mehrere Personen gleichzeitig zu behandeln entwickelte er Bottiche mit magnetischer Flüssigkeit.
Pastor Johann Caspar Lavater (1741-1801) aus Zürich, hattte den Magentismus 1785 in Genf kennen gelernt. Durch seine Arbeit zog er die Aufmerksamkeit der Ärzte Arnold und Wienholt und Heinrich Wilhelm auf sich, die Patienten nach seinen Anweisungen behandelten. A. Wienholt veröffentlichte seine Fälle in einem 3-teiligen Werk.
James Brait, ein schottischer Arzt, setze die Hypnose zur Anästhesie bei zahlreichen Augenoperationen ein. Durch die Einführung unterschiedlicher Betäubungsmittel wie Äther, Chloroform oder Lachgas wurde die Verwendung der Hypnose wieder in den Hintergrund gedrängt. J.Braid hielt jedoch weiter daran fest, vor allem wegen des besseren Heilungsverlaufs.
James Braid war bis kurz vor seinem Tod der Ansicht, es handle sich bei der Hypnose um eine Art Schlaf, weshalb er es auch Neuryponology (nervöser Schlaf) – später verkürzt Hypnose nannte. Als er seine Meinung dann änderte und erklärte, dass es sich dabei um eine “ Konzentration der Aufmerksamkeit und Erhöhung der Einbildungskraft“ handelt, war der Begriff der Hypnose schon fest etabliert.
Jean Marin Chacot (1825-1893) war ein französischer Neurologe. In seinen späteren Jahren beschäftigte sich Charcot überwiegend mit Studien über die Hysterie. Wobei ihm der Fehler unterlief, hysterische Symptome als hypnotisches Erscheinungsbild zu sehen. Auf Grund seiner Autorität wurde die Hypnose in wissenschaftlichen Kreisen gesellschaftsfähig und als untersuchungswürdig ernst genommen.
Hyppolyte Bernheim (1840-1919) hatte die Theorie dass Hypnose ein Zustand erhöhter Suggestibilität war, der durch Suggestion hervorgerufen wurde. Bernheim widersprach der Meinung, dass nur Hysteriker hypnotisiert werden können. Er vertrat die Meinung, dass Hypnose ein unpathologisches Phänomen sei und nicht von Magneten oder Metallen beeinflusst werden konnte. Bernheim schlossen sich bekannte Psychiater wie Forel und Bechterew an.
Emile Coué (1857-1926) war Pionier und Vater der Autosuggestion. Als Apotheker stellte er fest, wie wichtig es war, den Kunden einen positiven Kommentar mitzugeben, wenn Sie ihre Medizin abholten. Er bemerkte, dass Medikamente eine bessere Wirkung zeigten, wenn er seinen Kunden sagte „Mit diesem Medikament werden Sie sicher ganz schnell gesund“.
Sigmund Freud (1856-1939) wurde bei Charcot in Paris auf die Experimente von Mesmer aufmerksam und versuchte selbst diese Methode. Er hat das menschliche Unterbewusstsein als Erster wissenschaftlich erforscht und ist der Begründer der Psychoanalyse. Als Freud sich von der Hypnose abwandte, viel die Hypnose in eine Art Dornröschen-Schlaf.
Milton Erickson (1901-1980) war ein amerikanischer Psychiater und Psychotherapeut. Er betonte die Rolle des Unterbewusstseins und dessen unerschöpfliche Ressource zur kreativen Selbstheilung. Erickson war bekannt für seine Arbeit mit Metaphern und Geschichten mit denen er das Unbewusste des Klienten zur aktiven Mitarbeit einlud.
Seine zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen haben das Denken bezüglich der Hypnose grundsätzlich revolutioniert.
Anerkennung der Hypnose
1955 anerkannte die Britische Ärztegesellschaft die Hypnose als wirksame Therapie
1958 Anerkennung durch die amerikanische Ärztegesellschaft
2006 Anerkennung durch den wissenschaftlichen Beirat als Behandlungsmethode in der Psychotherapie in Deutschland
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