Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03253.jsonl.gz/9

1. Die Augen können mehr als zehn Millionen Farben unterscheiden. Es gibt aber auch Menschen - so genannte Tetrachromaten- , die bis zu 100 Millionen Farben sehen. Der Grund liegt in der Anzahl Farbrezeptoren. Anstatt drei (wie die meisten) besitzen diese Leute vier Stück.
4. Wenn Delfine schlafen, bleibt eine Gehirnhälfte immer wach, um die Atmung aufrecht zu erhalten. Auch ein Auge ist während des Schlafs stets geöffnet, um die möglichen Angreifer eben im Auge zu behalten.
6. Schwachsichtige Menschen kleben in der Regel das starke Auge mit einem Pflaster zu, um das faule zur Aktivität zu erzwingen. Kanadische Mediziner haben eine andere Behandlung erprobt: Sie liessen Patienten Tetris spielen. Mithilfe einer Spezialbrille konnte das eine Auge nur die fallendenden Klötze und das andere nur die am Boden sehen. Das sei nicht nur angenehmer für die Augen, sondern funktioniert auch besser, weil beide Augen zusammenarbeiten, so die Ärzte.
9. Du kannst an den Augen einen Sonnenbrand kriegen. Dabei sterben die oberflächlich gelegenen Zellen der Augenhornhäute durch die ultraviolette Strahlung ab. Im Zellverband entstehen Lücken, die sehr schmerzhaft sein können. Ein Gang zum Augenarzt ist unabdingbar.
12. Rüebli verbessern deine Sicht nicht. Das war nur eine Finte der Briten im zweiten Weltkrieg. Sie wollten nicht, dass die Deutschen herausfinden, dass sie ein funktionierendes Ortungssystem auf Radarwellenbasis entwickelt haben. Stattdessen versuchten sie, ihnen weiszumachen, dass die Piloten so akkurat die Bomben orten, weil sie viel Rüebli essen. Und die Leute habens geglaubt.
14. Einsteins Augen werden in einem Safe in New York City aufbewahrt. Als er gestorben ist, wurde der Leichnam nach seinem Wunsch verbrannt. Das Gehirn und die Augen wurden aber vom Pathologen Thomas Harvey gestohlen. Seinen Job war er damit los, doch Einsteins Sohn erlaubte dem Mediziner, das Gehirn wissenschaftlich untersuchen zu dürfen.
17. Ommetaphobie ist die Angst vor Augen. Bei dieser Angststörung fürchtet der Betroffene die Augen anderer. Er schaut anderen Menschen nicht (lange) in die Augen oder er sucht sich im Gesicht seines Gegenübers einen Punkt (meist die Stirn), auf den er im Gespräch sieht.
19. Krötenechsen können sich durch Reflexbluten verteideigen. Dabei sammelt sich Blut in einer Höhle unter dem Augenlid und wird bei Gefahr 1,5 Meter weit verspritzt. Das funktioniert aber nur, wenn sich der Feind vom Geruch oder Geschmack des Blutes abschrecken lässt. Diese Methode wenden die Echsen allerdings nur im Notfall an, weil sich der Bluthaushalt dabei um ca. einen Viertel reduziert.
Katmai National Park, Alaska - «Wart nur, dich erwisch ich schon!» Geschickt fischt die Bärin nach Lachs, schliesslich warten zuhause drei hungrige Mäuler darauf, gefüttert zu werden.Dukas
London - «Daddy hat gesagt, das hier sei ein Fun Run. Ich hätte besser nicht auf ihn gehört.» Doch der Kleine hat durchgehalten, wie Tausende andere Läuferinnen und Läufer, die jedes Jahr an Hunderten von Samichlaus-Wohltätigkeits-Rennen im ganzen Land teilnehmen.Dukas
Val d’Isère, Frankreich - «Mittendrin statt nur dabei.»
Bildunterschrift von Matthias Roppel zur Tordurchfahrt des deutschen Riesenslalomfahrers Stefan Luitz, via www.facebook.com/blickamabend,Keystone
Nagoya, Japan - «Hey Mann, Alter, was fliegt?» Das denkt sich wohl Breakdancer Alexander «Bruce Almighty» Ponevezhskiy
aus Portugal, während er sieht, wie sein Konkurrent Fabiano
«Neguin» Lopes aus Brasilien durch die Luft wirbelt.AFP