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Terrorgruppen wie der «Islamische Staat» verüben Anschläge «im Namen des Islam» und rechtfertigen ihre Taten dabei immer wieder mit Suren aus dem Koran. Verherrlicht der Islam deshalb Gewalt stärker als andere Weltreligionen?
Dieser auch öffentlich immer wieder diskutierten Frage ging der Software-Engineer Tom Anderson auf den Grund. Dafür liess er die Texte des Alten und Neuen Testaments sowie des Korans von einer Textsoftware analysieren. Bereits nach zwei Minuten lieferte ihm die Software ein Resultat.
Anderson kategorisierte die Wörter in acht verschiedene Emotionen – Freude, Erwartung, Wut, Ekel, Trauer, Überraschung, Angst und Vertrauen. Laut den Ergebnissen des Computerprogramms ist die Rhetorik in der Bibel um einiges wütender und viel weniger vertrauensvoll als im Koran.
«Tötung und Zerstörung werden im Neuen Testament etwas häufiger erwähnt als im Koran. Aber das Alte Testament führt die Skala deutlich an – darin spielen Tötung und Zerstörung die stärkste Rolle», fasst Anderson das Resultat in seinem Blog zusammen.
«Ich habe mir aber nicht vorgenommen zu beweisen, welche Religion gewalttätiger ist oder nicht», fügt der Software-Engineer seinen Ausführungen an. «Das Alte und das Neue Testament sowie der Koran sind weder die einzigen literarischen Schriften noch die Summe der Lehren des Christentums oder des Islams.» (ohe)
Der Nationalrat will kein Gesetz, das sich speziell gegen den radikalen Islam richtet. Er hat eine Motion der SVP-Fraktion mit diesem Anliegen am Dienstag abgelehnt. Die Abstimmung verlief unentschieden, die Ratspräsidentin musste den Stichentscheid fällen.
Die SVP verlangte, dass die Finanzierung von Gebetshäusern aus dem Ausland verboten wird und Moscheen überwacht werden. Der Informationsaustausch unter den Behörden soll ausgebaut und das Personal aufgestockt werden. Schliesslich will die …