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Tom Beutler konnte unserem Fotografen den Weg weisen. Gesucht war die Rabbentaltreppe, welche von der Altenbergstrasse hoch zum Kursaal führt.
Woher der Name Rabbental kommt, darüber gibt es verschiedene Spekulationen. Ein eigentliches Tal gab es hier auch vor der Besiedlung nicht. «Im Wort ‚Rabbental‘ dürfte, wenn auch etwas umstritten, aber es würde so gut passen, die Wurzel ‚Räben‘ oder ‚Reben‘ enthalten sein», schreibt der Altenberg- Rabbental-Leist auf seiner Webseite. Die Denkmalpflege der Stadt Bern gibt noch andere mögliche Begründungen. In diesem Gebiet waren Waldrappen beziehungsweise Raben vorhanden. Der Name könnte sich auch auf den althochdeutschen Personennamen Rappo beziehen (Bauinventar Altenberg-Rabbental.pdf).
Gesichert und urkundlich erwähnt ist, dass hier an dieser sonnigen Hanglage oberhalb des Aarewassers bereits ab 1293 Rebbau betrieben wurde. Bis ende des 18. Jahhunderts ernteten die Grundbesitzer hier Wein. Über dessen Güte war nichts ausfindig zu machen. Rübenzucker zum Nachzuckern gab es damals auf jeden Fall noch nicht. Wahrscheinlich haben die Berner gut daran getan, ihre Weingüter an die Mittellandseen zu verschieben.