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Quirine Viersen begann ihre Studien bei ihrem Vater Yke Viersen, Cellist im Koninkliijk Concertgebouworkest in Amsterdam. Es folgte die Ausbildung bei Jean Decroos und Dmitri Ferschtmann, sowie bei Heinrich Schiff am Mozarteum in Salzburg. Die holländische Cellistin hat eine eindrückliche internationale Karriere begonnen. Mit ihrem kräftigen, intensiven und virtuosen Spiel und ihrer besonderen Musikalität hat sie das Publikum und die Presse überzeugt. Ihr Durchbruch erfolgte 1989, als sie als 16-jährige und jüngste Teilnehmerin am internationalen Wettbewerb in Scheveningen den zweiten Preis gewann. Ihr internationales Niveau bestätigte sie u.a. durch den Gewinn des Prix Pierre Fournier am vierten Rostropovich Concours in Paris, sowie des zweiten Preises beim Internationalen Cello Concours 1991 in Helsinki. 1994 gewann sie als erste Holländerin einen Preis beim exklusiven Tschaikowsky Concours in Moskau. Im gleichen Jahr erhielt sie auch den Dutch Music Award. Im November 1999 nahm sie den "European Soloist Prize" in Paris für ihre Besonderen künstlerischen Qualitäten entgegen.
Quirine Viersen trat mit allen grossen holländischen Orchestern wie dem Koninklijk Concertgebouworkest, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest und dem Radio Philharmonisch Orkest auf, sowie auch mit berühmten Orchestern wie dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Westdeutschen Rundfunk Köln, dem Philharmonischen Orchester Moskau, dem Bournemouth Symphony Orchestra und den Stuttgarter Philharmonikern. Im November 1998 machte sie eine erfolgreiche Tournee durch China. Sie trat in vielen Recitals in den Niederlanden, in Tokyo, Berlin, Helsinki, Wien, London, Birmingham, Stockholm, Köln, Frankfurt und Dornach auf. Ein Höhepunkt in ihrer Karriere war ihre Zusammenarbeit mit Jessye Norman im Concertgebouw Amsterdam, sowie in London und Hamburg. Sie sprang auch kurzfristig ein für Natalia Gutman und Thomas Demenga.
In den Jahren nach 2000 spielte sie u.a. Recitals in Indonesien und Singapore, machte sowohl eine Torunee durch Süd-Afrika sowie eine weitere mit dem Residentie Orkest Den Haag durch die Vereinigten Staaten.
Quirine Viersen spielt auf einem Cello von Joseph Guarnerius Filius Andreae aus dem Jahre 1715, das ihr vom holländischen "Nationaal Muziekinstrumenten Fonds" zur Verfügung gestellt wird.