Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03290.jsonl.gz/883

Dvořák Strauss
Antonín Dvořák
Violinkonzert a-moll op. 53
Richard Strauss
Ein Heldenleben op. 40
Biografien
Gianandrea Noseda, Musikalische Leitung
Gianandrea Noseda
Gianandrea Noseda ist seit der Spielzeit 2021/22 Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich. Zudem ist er Musikdirektor des National Symphony Orchestra (Washington, D. C.) und Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra. 2019 wurde er Musikdirektor des neu gegründeten Tsinandali Festivals und des Pan-Caucasian Youth Orchestra in Tsinandali, Georgien. 2007-2018 amtierte Noseda als Generalmusikdirektor des Teatro Regio di Torino; es gelang ihm, dieses Opernhaus künstlerisch neu auszurichten, was zu international gefeierten Produktionen, Tourneen und Aufnahmen führte. Noseda hat die wichtigsten internationalen Orchester (Berliner Philharmoniker, Chicago Symphony, Cleveland Orchestra, Concertgebouw Orchestra, Wiener Philharmoniker) sowie an den bedeutendsten Opernhäusern (La Scala, Metropolitan Opera und Royal Opera House, Covent Garden) und Festivals (BBC Proms, Edinburgh, Salzburg und Verbier) dirigiert. Er hat leitende Funktionen beim BBC Philharmonic (Chefdirigent), Israel Philharmonic Orchestra (Erster Gastdirigent), Pittsburgh Symphony Orchestra (Victor de Sabata Chair), Rotterdam Philharmonic (Erster Gastdirigent) sowie beim Stresa Festival (Künstlerischer Leiter) innegehabt. Nosedas Diskografie umfasst mehr als 70 CDs; einen besonderen Platz nimmt das Projekt «Musica Italiana» ein, in dessen Rahmen er vernachlässigtes italienisches Repertoire des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Der in Mailand geborene Noseda ist Commendatore al Merito della Repubblica Italiana. 2015 wurde er als Musical America’s Conductor of the Year geehrt und 2016 bei den International Opera Awards zum Dirigenten des Jahres ernannt.
Augustin Hadelich, Violine
Augustin Hadelich
Augustin Hadelich wurde 1984 als Sohn deutscher Eltern in Italien geboren. Heute ist er amerikanischer Staatsbürger und hat sich als einer der grossen Geiger seiner Generation etabliert. Er studierte bei Joel Smirnoff an der New Yorker Juilliard School und gewann 2016 die Goldmedaille beim Internationalen Violinwettbewerb von Indianapolis. Seitdem konzertierte er mit allen bedeutenden amerikanischen Orchestern und auf den Bühnen u. a. der Carnegie Hall, des Lincoln Center, der Chicago Symphony Hall und des Kennedy Center. Auch bei seinen immer zahlreicher werdenden Auftritten in Fernost, Südamerika, Neuseeland, Australien und Europa – etwa mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem City of Birmingham Symphony Orchestra, in der Londoner Wigmore Hall oder im Concertgebouw Amsterdam – eilt ihm ein phänomenaler Ruf voraus. Als Associate Artist des NDR Elbphilharmonie Orchesters ist er während drei Spielzeiten mehrfach in Hamburg zu erleben. 2016 erhielt er einen Grammy Award für seine Einspielung des Violinkonzerts L’Arbre des songes von Henri Dutilleux mit dem Seattle Symphony Orchestra. Kürzlich erschienen Paganinis 24 Capricen und die Violinkonzerte von Brahms und Ligeti bei Warner Classics. Hadelichs Aufnahmekatalog umfasst ausserdem Konzerte von Sibelius, Adès, Mendelssohn, Bartók und Haydn sowie Tschaikowskis Violinkonzert und Lalos Symphonie espagnole mit dem London Philharmonic Orchestra. Hadelich spielt die letzte Geige des berühmten Geigenbauers Giuseppe Guarneri. Die Geige mit dem Namen «Leduc» wurde 1744 gebaut.