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Ein in der Kindheit oder im Erwachsenenleben erlittenes psychisches oder körperliches Trauma kann im Menschen eine Vielzahl von Symptomen auslösen, die sich im Alltag belastend auswirken, die Fähigkeit mit Stress umzugehen einschränken und viel Energie im Körper blockieren. Die Person fühlt sich hilf- und schutzlos, ausgeliefert und ohnmächtig.
In der Einzelarbeit wird als erstes an der Stabilisierung gearbeitet, damit wieder ein tragfähiger Boden entsteht, auf dem eine Bearbeitung möglich wird. Im zweiten Schritt wird eine Ressource aufgebaut, die als sicherer Ort dient und jederzeit als Schutzraum zur Verfügung steht. Im nächsten Schritt arbeiten wir an korrigierenden Varianten. Indem wir uns imaginativ ganz langsam dem ursprünglichen traumatischen Geschehnis annähern, wird es möglich, den eigentlich vorgesehenen Flucht- oder Kampfmodus zu durchleben. So schaffen wir neue, erfolgreiche Erfahrungen, die zur Selbstwirksamkeit (ich kann selbst, ich schaffe es) zurückführen. Auf Grund dieser erfolgreich installierten Erfahrungen wird die Traumakomplettierung, das Verarbeiten und Integrieren des Erlebten nun möglich, womit sich auch die typischen Symptome (Hilflosigkeit, Ausgeliefertsein, Hoffnungslosigkeit, Ängste, Starre, Dissoziation, Gefühlslosigkeit…) auflösen können.
Mögliche Themen: Unfälle, Überfälle, Übergriffe, traumatische Kindheitserfahrungen….