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Der Mann war am Mittwoch in der Nähe der Goldminen von Ballarat nördlich von Melbourne unterwegs, berichtete Kent. «Er lief mit seinem Metalldetektor im Busch herum, als dieser plötzlich deutlich ausschlug.» Zunächst habe der Mann gedacht, auf eine Kühlerhaube gestossen zu sein.
In rund 60 Zentimetern Tiefe sei er schliesslich auf das Edelmetall gestossen. Der Finder wolle mit dem Fund seine Schulden und das Haus abbezahlen. «Das wird sein Leben verändern», prophezeite der Goldhändler. Es sei eines der grössten Goldstücke, die er in 20 Jahren im Goldgeschäft jemals gesehen habe, sagte Kent weiter.
Ballarat war im 19. Jahrhundert bei Goldgräbern höchst populär. Der Ruf der Minen war legendär und sorgte für eine Bevölkerungsexplosion auf dem fünften Kontinent: Die Zahl der Einwanderer stieg innerhalb von 20 Jahren von 430'000 auf 1,7 Millionen im Jahr 1871.
Der grösste je gefundene Goldklumpen wurde in der Region 1858 zutage gefördert und wog 71,3 Kilogramm.