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Marchesi de' Frescobaldi
Seit mehr als 700 Jahren steht der Name Frescobaldi für toskanische Kunst, Kultur und – natürlich – Weinbau.
Die Geschichte der Adelsfamilie Marchesi de’ Frescobaldi reicht bis ins Jahr 1300 zurück. Schon im 14. Jahrhundert belieferte das Florentiner Adelsgeschlecht viele europäische Herrscherhöfe mit Wein, darunter den französischen Königshof unter Katharina de Medici und den englischen Königshof unter Heinrich VII. Auch der Grossherzog der Toskana, Cosimo III., würdigte schon damals die Qualität der Frescobaldi-Kreszenzen.
Bis heute ist der Weinbaubetrieb mit Sitz in Florenz in Besitz von Dino, Vittorio, Maria, Ferdinando und Leonardo Frescobaldi sowie von Bona Marchi, der Ehefrau von Vittorio.
Zu den Besitzungen der Familie Frescobaldi gehören vor allem Weingüter in der Toskana, die fast alle von einer imposanten Burg dominiert werden: Castello di Pomino (hier werden mit Burgundersorten Weiss- und Rotweine erzeugt), Castello di Nipozzano (aus den Rebbergen kommt Chianti Rufina, aber auch der Supertuscan Montesodi), Castello Castiglioni (hier wird Chianti Colli Fiorentini produziert) und Castelgiocondo (ein Hort des Brunello di Montalcino). Aus den Rebbergen von Montalcino kommt ebenfalls der Luce, einer der renommiertesten Supertuscans, der aus Sangiovese und Merlot gekeltert wird. Die Familie Frescobaldi ist zudem im Besitz der Tenuta dell’Ornellaia in Bolgheri (Heimat des Ornellaia und des Masseto, zweier der bekanntesten Weine Italiens) und der Tenuta dell'Ammiraglia im Magliano im Herzen der Maremma. Das Weingut Conti Attems ist Produzent von Collio-Weinen im Friaul. Verantwortlich für den Weinbau auf den eigenen 1'200 Hektar Rebbergen ist heute Marchese Lamberto Frescobaldi, der die Tradition der Familie, langlebige, elegante Toskana-Weine zu kreieren, fortsetzt.