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Im Buch "Mentales Training im Tischtennis - Ein Streifzug durch die aktuelle Sportpsychologie" versucht die Autorin Sonja Franz, aktuelle Forschung und Theorie in der Sportpsychologie mit der Praxis des Trainingsalltags im Tischtennissport zusammenzubringen. Neuere Begriffe wie instrinsischen Motivation, aber auch bekannte Begriffe wie Konzentration, Entspannung, Antizipation oder Zielgestaltung werden eingeführt und anhand konkreter praktischer Übungen trainierbar gemacht. Interessant ist die Anwendung der von Yuri L. Hanin ins Leben gerufenen "Individual Zones of Optimal Functioning", im Tischtennis Leistungssport. Durch das Erfassen der IZOF, der persönlichen Emotionsprofile während einer Bestleistung, und die dann folgende Emotionsmodulation wird ein relativ differenziertes emotionales und mentales "Finetuning" möglich. Damit kann genau der Zustand herbeigeführt werden, den der Spieler benötigt, um seine Bestleistung zu zeigen. Man kann anhand des Buches ein komplettes mentales Trainingsprogramm durchführen oder es als Bausteinprogramm nutzen.