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Am 24. August 1942 während eines Aufklärungsfluges über Venedig mit LY-G (DK 310) musste Flt. Lt. Wooll der No. 1 PRU wegen Überhitzung einen Motor abstellen. Er realisierte, dass er mangels Treibstoff mit nur einem Motor Grossbritannien nicht mehr erreichen könne und entschloss sich zu einer Notlandung in Belp. Es gelang nicht, nach der Landung die Maschine zu zerstören, die Besatzung wurde interniert. Dies war die erste intakte Mosquito, die ausserhalb des alliierten Gebietes jemandem in die Hände fiel. Obwohl die Schweiz neutral war, befürchtete das Britische Luft-Ministerium, dass die Maschine irgendwie in deutsche Hände geraten könnte.
Gespräche auf hoher Ebene resultierten in einem Übereinkommen am 1. August 1943, wonach die Schweiz die Maschine mit schweizerischen Markierungen fliegen durfte, die Immatrikulation lautete E-42. Die KTA führte 23 Probeflüge durch, am 3. Juli 1944 wurde die Maschine käuflich erworben und am 13. Oktober 1944 nach Dübendorf überflogen und für die geplanten Post-Flüge umgebaut. Am 19. Januar erhielt sie die Immatrikulation HB-IMO und ab dem 20. März zur Instruktion für 6 Swissair-Piloten verwendet.
Unmittelbar nach Ende des Krieges liess die Swissair das Postflugprojekt fallen und gab die Maschine wieder an die KTA zurück, wo sie bis im August 1946 während 22 Stunden als B-4 geflogen wurde. Ersatzteilspender für die B-5, Ausmusterung am 1. Juli 1951 und Abbruch.
Quelle: Cockpit 6/89 Haller, Küng, Stapfer
Kitkritik D.H.89 Mosquito B Mk.IV / P.R. Mk.IV