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Google möchte die händische Eingabe verzerrter Buchstaben und Zahlen abschaffen, mit dem auf vielen Websites Menschen von Computer-Programmen unterschieden werden. Mit einer neuen Technologie kann man angeblich einen menschlichen Nutzer unter anderem bereits an der Bewegung der Computermaus erkennen.
Forscher an der University of Bristol haben ein System entwickelt, das in den Raum projizierte 3D-Hologramme fühlbar macht - ein wenig wie die virtuelle Realität (VR) auf einem Holodeck in "Star Trek". Ermöglicht wird das durch Ultraschall, der ein haptisches Erlebnis auf der Hand bewirkt. Um deren Position zu bestimmen, kommt ein Bewegungssensor zum Einsatz. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der Technologie "Ultrahaptics", die ursprünglich lediglich für haptisches Feedback auf Touch-Interfaces gedacht war.
Eine zehn Jahre alte Sammelklage gegen Apple kommt nun in den Vereingten Staaten vor Gericht. Apple wird darin wettbewerbswidriges Verhalten vorgeworfen. Der Konzern soll durch technische Massnahmen den Preis seines mobilen Musikplayers iPod in die Höhe getrieben haben.
Dank einer neuen Computer-Software kann der britische Physiker Stephen Hawking (72) schneller und einfacher kommunizieren. "Diese technische Entwicklung hat das Potenzial, das Leben von behinderten Menschen in aller Welt zu verbessern", konstatierte Hawking in London. "Sie macht es möglich, dass ich jeden Tag das tun kann, was ich liebe zu tun."
Lehm soll zur neuen Elektrode der Wahl für Batterien und Superkondensatoren werden, wenn es nach Yury Gogotsi vom College of Engineering der Drexel University und seinem Team geht. Die Forscher haben ein Rezept für "leitfähigen MXen-Lehm" (conductive MXene clay) entwickelt, der bei der Leitfähigkeit mit den derzeit verwendeten Metallen leicht mithalten kann.
Geht es nach den Vorstellungen vieler Computeringenieure, wird die Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz schon bald Maschinen hervorbringen, die es in puncto Denkvermögen und Lernfähigkeit mit dem Menschen aufnehmen können. Um die künstliche mit der natürlichen Intelligenz vergleichen zu können, setzt sich der US-Professor Mark Riedl vom Georgia Institute of Technology nun für die Implementierung eines neuen Testsystems namens "Lovelace 2.0" ein.
LCD-TVs könnten durch die sogenannte Quantenpunkt-Technologie in den nächsten Jahren deutlich farbenreicher und energieeffizienter werden. Quantenpunkte sind lichtemittierende Halbleiter-Nanokristalle, deren Grösse und Form die Anzahl der Elektronen beeinflussen. Auf diese Weise lassen sich elektronische und optische Eigenschaften von Quantenpunkten in gewisser Weise massschneidern.
Stark miteinander vernetzte Infrastruktursysteme bilden das Rückgrat von organisierten Gesellschaften dar. Ein neues Forschungsvorhaben, das die ETH Zürich in Singapur lanciert, hat zum Ziel, die Widerstands- und Anpassungsfähigkeit solcher Infrastruktursysteme zu verbessern.
Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) arbeiten derzeit an Atomuhren für mobile Geräte. Zwar existieren bereits solche Uhren in der Grösse eines Chips. Deren Genauigkeit und Zuverlässigkeit erreichen aber bei weitem nicht die der sogenannten Fontänenuhren - der klassischen grossen Atomuhren, die international den Zeitstandard definieren.
Das Minilabor "Philae" hat seine Arbeit auf dem Kometen "Tschuri" vorerst eingestellt. "Signalverlust, keine weitere Kommunikation mehr", liess die europäische Weltraumagentur (ESA) in einer Twitter-Botschaft verlauten. Nach einer letzten Datenübermittlung sei der Roboter wegen seiner geringen Batterieladung nun im Ruhemodus.