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Die Hepatitis-Formen A-E zählen zu den klassischen Virushepatitiden. Die Virushepatitis ist als systemische, akute oder chronische Virusinfektion mit überwiegender Entzündung des Leberparenchyms definiert. Sie wird durch Hepatitis-Viren hervorgerufen. Besonderes Augenmerk liegt auf den Hepatitis-Formen B und C. Beide neigen zur Chronifizierung und langfristig zu einer Leberzirrhose sowie einem hohen Risiko, Leberzellkrebs zu entwickeln. Insbesondere die Hepatitis C ist in der Drogenszene durch gemeinsam benutzte Utensilien, z. B. Spritzen, Kanülen, Löffel, Röhrchen zum Sniefen etc., stark verbreitet. ...
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Einige Viren sind onkogen und prädisponieren für bestimmte maligne Tumore:
- Humanes Papillomavirus (HPV): Zervixkarzinom, Peniskarzinom, Vaginakarzinom, Analkarzinom, oropharyngeales Karzinom, und Ösophaguskarzinom
- Eine Infektion mit dem humanen T-Zell-lymphotropen Virus 1: Spezielle Arten von humaner Leukämie und Lymphome.
- Epstein-Barr-Virus: Nasopharynxkarzinom, Burkitt-Lymphom, Hodgkin-Lymphom und Lymphome bei immunsupprimierten Empfängern von transplantierten Organen.
- Hepatitis B- und Hepatitis C- Viren: Hepatozelluläres Karzinom
- Das humane Herpesvirus 8: Kaposi-Sarkom, das Primäre Effusionslymphom der serösen Höhlen (BCBL = Body Cavity-Based Lymphoma) und der Morbus Castleman (eine lymphoproliferative Erkrankung). ...
Dieser Artikel ist allgemein als Beschreibung von Viren und ihrem "Leben" gut verständlich:
Viren im Überblick und Infektionskrankheiten – Erfahren Sie etwas darüber in der MSD Manuals Ausgabe für medizinische Fachkreise.www.msdmanuals.com
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Viren sind die kleinsten Parasiten, typischerweise im Bereich von 0,02 bis 0,3 μm, obwohl vor kurzem mehrere sehr große Viren, die bis zu 1 μm lang sind (Megavirus, Pandoravirus) entdeckt worden sind. Viren hängen für ihre Vermehrung komplett von Zellen (bakteriell, pflanzlich oder tierisch) ab. Viren haben eine äußere Abdeckung aus Protein und manchmal Lipid, einen RNA- oder DNA-Kern und manchmal Enzyme, die für die ersten Schritte der viralen Replikation notwendig sind.
Viren werden hauptsächlich nach der Art und der Struktur ihres Genoms und ihrem Replikationsverfahren klassifiziert, nicht aufgrund der Krankheiten, die sie verursachen. Somit gibt es DNA-Viren und RNA-Viren; beide Typen können Einzel- oder Doppelstränge genetischen Materials haben. Einzelstrang-RNA-Viren werden weiterhin in diejenigen mit (+)-Sense- und solche mit (-)-Sense-RNA unterteilt. DNA-Viren replizieren typischerweise im Kern der Wirtszelle und RNA-Viren replizieren typischerweise im Zytoplasma. Allerdings nutzen bestimmte Einzelstrang-(+)-Sense-RNA-Viren, die als Retroviren bezeichnet werden, eine ganz andere Replikationsmethode.
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Schwere Fälle von Covid-19 treffen vor allem ältere Menschen mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes, Jüngere sind kaum gefährdet - das dachten viele bisher. Doch Mediziner sind besorgt: Denn ein neuartiges Syndrom, das sogenannte "PIMS", bringt auch Kinder und Jugendliche ins Krankenhaus, mit teils lebensgefährlichen Verläufen.
PIMS - auf englisch Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome, also Entzündungserkrankung verschiedener Organe bei Kindern - ist tückisch. Es kann als Folge einer Covid-Erkrankung auftreten, selbst bei zunächst leichten oder sogar unerkannten Krankheitsverläufen.
Die Corona-Infektionszahlen bei Kindern und Jugendlichen steigen rasant an, wohl auch durch Mutanten des Virus. Trotzdem sind fast alle Schüler mittlerweile zurück in den Schulen.
PIMS - ein seltenes, aber ernstes PhänomenZwei bis vier Wochen nach der Infektion bekommen die Kinder Fieber, oft wird ihr Kreislauf instabil, verbunden mit Bauchschmerzen, Hautausschlag, Schleimhautentzündungen - eine verzögerte, überschießende Immunreaktion auf Covid.
Das Syndrom ist bisher relativ selten aufgetreten: Die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) führt ein Melderegister und hat bisher 245 Kinder und Jugendliche mit PIMS gezählt. Das Syndrom trifft nicht mal einen von 1.000 Infektionsfällen bei jungen Menschen.
Es zeigt sich ein PIMS-Erkrankungs-Gipfel Ende Dezember 2020, der parallel zum Peak der Covid-19-Hospitalisierungen bei Kindern und Jugendlichen aufgetreten ist.
Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie
Doch die Mehrzahl der Patienten landete auf der Intensivstation. Keiner ist bisher gestorben, auch wenn es lebensbedrohliche Fälle gab: Das Magazin "Spiegel" berichtet über den Fall eines sechsjährigen Jungen, der im Oktober im Universitätsklinikum Essen behandelt wurde. Sein Zustand war so kritisch, dass die Ärzte ihn mehrere Tage in ein künstliches Koma versetzen mussten.
Zahl der Corona-Infektionen bei Kindern steigt starkAuch wenn bisher relativ wenige Fälle registriert wurden, die Zahl wird vermutlich steigen: Denn derzeit nehmen die Infektionen bei jungen Menschen dramatisch zu. Während die Inzidenz der Kinder und Jugendlichen bis 14 Jahre noch Mitte Februar bei 36 lag, ist sie einen Monat später bereits auf 83 geklettert - Tendenz steigend. In der Folge erwarten Mediziner auch wieder mehr PIMS-Fälle. ...
Derzeit ergibt sich folgendes Bild:
Könnte es evtl. so sein, daß das Immunsystem in manchen Fällen so geschwächt ist, daß es auf einen Infekt nicht mehr reagiert?
Beispiel: Nach regelmäßigen jährlichen Grippeimpfungen bekommt man keine Grippe oder grippalen Infekt mehr. Aber man ist ständig müde/übermüdet - eine Art CFS.
Denn es schwächt jede Impfung das Immunsystem unterschiedlich stark und unterschiedlich lange. Das gilt m.M. für jede Impfung.
So habe ich das auch erlebt und so wird es auch in vielen Fällen von Betroffenen beschrieben. Die Betroffenen berichten z.B., dass sie lange Zeit vor CFS keine akuten Infekte mehr hatten: kein Fieber, keinen akuten Husten und Schnupfen. Manche meinen, dass Abwesenheit von akuten Erkältungen ein Zeichen eines gut funktionierenden Immunsystems ist. Es ist anzunehmen, dass dies eher das Gegenteil bedeuten kann.
Zur Zeit gibt es Berichte, dass einige Menschen, die an Corona erkrankt sind, zwar einen leichten Verlauf der Krankheit haben, aber danach sich nicht mehr richtig erholen. Dieser „milde Verlauf“ könnte auf ein geschwächtes Immunsystem hinweisen. Wie ich schon sagte, das Fehlen einer starken und adäquaten Antwort ist eher ein Zeichen von Immunschwäche.
Solche direkten Zusammenhänge kann man sehr schwer nachweisen, genauso wie z.B. andere Nebenwirkungen von Impfungen. Aber es gibt Meinungen, die in diese Richtung gehen. Die Impfstoffe beinhalten einige Stoffe, die für den Körper toxisch wirken. Dies alleine kann das Immunsystem schwächen.
Ich denke, dass man sich mit Impfungen gegen einen akuten Verlauf schützen möchte, dafür aber solche chronischen Zustände eher begünstigt. Man hat quasi die Wahl: akut oder chronisch krank werden. Das Perfide an chronischen Zuständen ist, dass sie sich über sehr lange Zeitspannen entwickeln. Es können Monate und Jahren sein. Deswegen ist es sehr schwer, die Zusammenhänge zu erkennen.
... Auch die bisher als relativ harmlos erachteten grippalen Infekte und Grippewellen rücken damit mehr ins Bewusstsein, denn sie sind wahrscheinlich die Ursache für die ca 1 Million CFS-Betroffenen. ...
Ich melde eine Spätfolge einer Virusinfektion mit dem Eppstein-Barr-Virus und Reaktivierung desselben vor 9 Jahren: ich habe seit dem CFS und es verschlimmert sich.
Für alle, die noch am Anfang stehen folgende Tipps das zu tun was ich damals nicht tat:
- ausruhen und es extrem ruhig angehen lassen
- Blutuntersuchungen zu Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren sowie Darmflora
- alle o.g. Werte in Ordnung bringen
- Sonnenschein und frische Luft
Wichtig: selbst Fachmann werden und nicht abwimmeln lassen.
Und wie genau die Viren alles zerstört haben? Schätze mal sie -oder besser: mein Körper- haben mit den Stoffwechselprodukten, die zur Abwehr nötig waren, diverse Stoffwechselprozesse blockiert. So nachhaltig, dass eine Kettenreaktion von Blockaden entstanden ist. Ich arbeite noch dran und gebe die Hoffnung nicht auf.
Hej, Oregano, wie hat dein guter Homöopath es geschafft, den chronisch gewordenen Krankheitsprozeß in einen akuten zu verwandeln?Hallo Panacea,
so habe auch ich das erlebt. Allerdings hatte ich zwar keine Erkältungen und Infekte mehr, aber gut gefühlt habe ich mich auch nicht.
Eine Behandlung bei einem guten Homöopathen hat mich dann erst einmal für ein paar Tage ins Bett gebracht mit Fieber, Gliederschmerzen usw., aber danach habe ich wieder "normal" reagiert und auch mal eine normale Grippe z.B. erlebt.
Die Übersetzung mit deepl:Ja, zum Beispiel hier:
https://www.npr.org/sections/health...-help-some-covid-long-haulers?t=1618568810314
It is too soon to tell whether the shots have a broad beneficial effect on patients with continuing issues, but scientists are intrigued and beginning to study the phenomenon.www.nytimes.com
GrußVon Pam Belluck
Veröffentlicht 17. März 2021Aktualisiert 24. März 2021
Judy Dodd begann im letzten Frühjahr mit lang anhaltenden Covid-Symptomen zu kämpfen - Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Erschöpfung. Dann bekam sie den Impfstoff.
Nach ihrer ersten Impfung von Pfizer-BioNTech Ende Januar fühlte sie sich körperlich so elend, dass sie zur zweiten überredet werden musste. Drei Tage lang fühlte sie sich auch nach dieser Impfung schrecklich. Doch am vierten Tag war alles anders.
"Ich wachte auf und es war wie 'Oh, was für ein schöner Morgen'", sagte Frau Dodd, eine Mittelschullehrerin, die auch Schauspieler und Regisseur ist. "Es war, als hätte ich monatelang bei 'Sweeney Todd' Regie geführt, und jetzt führe ich bei 'Oklahoma' Regie."
Frau Dodd, die sich weiterhin gut fühlt, gehört zu einer Reihe von Menschen, die berichten, dass sich die Post-Covid-Symptome, unter denen sie monatelang gelitten haben, verbessert haben, manchmal sogar deutlich, nachdem sie den Impfstoff bekommen haben. Es ist ein Phänomen, das Ärzte und Wissenschaftler genau beobachten, aber wie bei vielem, was mit der jahrelangen Coronavirus-Pandemie zu tun hat, gibt es viele Ungewissheiten.
Wissenschaftler fangen gerade erst an, mögliche Auswirkungen der Impfstoffe auf die langanhaltenden Covid-Symptome zu untersuchen. Die Anekdoten gehen weit auseinander: Neben denjenigen, die berichten, dass sie sich nach den Impfungen besser fühlen, sagen viele, dass sie keine Veränderung erfahren haben, und eine kleine Anzahl sagt, dass sie sich schlechter fühlen.