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EINE SANFTE THERAPIE FÜR WIRBELSÄULE UND GELENKE
Mit der Dorn-Methode können Wirbelsäule und Gelenke sanft behandelt und falsch stehende Wirbel mit leichtem Daumendruck in die richtige Position gebracht werden, ohne dass Sehnen, Bänder oder Muskeln beschädigt werden. Gelenke, bei denen es aus unterschiedlichen Gründen zu einer Fehlstellung der Knochen oder einer Vergrösserung des Gelenkspalts gekommen ist, werden zusammen geschoben und gerichtet. Eine Behandlung beginnt mit der Überprüfung der Beinlängen. Eine Beinlängendifferenzen kann in der Folge zu einem schiefen Becken, und ein schiefes Becken zu einer Verkrümmung der Wirbelsäule führen, was sich meist durch eine Schiefstellung der Wirbel mit damit verbundenen Schmerzen bemerkbar macht. Nachdem die Beinlängen diagnostiziert und gerichtet worden sind, wird zunächst das Becken untersucht. Danach wird die gesamte Wirbelsäule mit dem überprüft. Verschobene Wirbel werden mit sanftem Daumen - Druck und der Hilfe des Klienten wieder in die natürliche Position geschoben, ohne ruckartige und schnelle Bewegungen.
Die Techniken der Biokinematik von Dr. Walter Packi aus Freiburg, als auch von Liebscher und Bracht haben zum Ziel, über Muskelreize den Körper zur Selbstregulation anzuregen. Diese Vertreter der modernen Schmerzforschung gehen davon aus, dass die meisten Schmerzzustände des Bewegungsapparates über verkürzte, verspannte Muskeln hervorgerufen werden. Zum Beispiel führt unsere moderne Sitzhaltung oder das Velofahren zu einer verkürzten Bauchmuskulatur. Die Rückenmuskulatur als Gegenspieler gleicht dies aus durch eine Anspannung und dadurch weiteren Verkürzung. Über spezifische Druckpunkte werden Wachstumsrezeptoren aktiviert, die den Muskel nicht nur lösen sondern auch zur Verlängerung anregen und Schmerzen lösen.
Mit der Craniosacralen – Therapie werden die Wirbel und Gelenke zur Selbstregulation angeregt, das umliegende Gewebe entspannt und der Nervenfluss aktiviert und harmonisiert.
Das traditionelle Stärken der Rückenmuskulatur im Fitnesscenter erhöht eventuell die Spannungszustände der Muskulatur und führt nicht zu einer Lösung derselben, sondern Panzerung/Verhärtung und oftmals Übersäuerung. In erster Linie sollte die Muskulatur und das Bindegewebe gelöst und entspannt werden, dann die Beweglichkeit, und nicht die Kraft trainiert werden. Mit gezielten und individuellen Übungen kann das Erreichte gefestigt und die Muskulatur weiter gelöst und verlängert werden.
Die Untersuchung und Behandlung findet auf einer Liege, im Stehen und sitzen statt. Es empfiehlt sich lockere, nicht einengende Kleidung zu tragen.
WIRBELSÄULE, NERVEN UND ORGANE
Die Schädelknochen, die Wirbelsäule und das Becken stützen und schützen unsere lebenswichtigen Organe. Dieser Knochenapparat ist trotz seiner Stärke sehr flexibel, sogar die Schädelknochen bewegen sich leicht innerhalb von Nähten und Gelenken in rhythmischem Muster. Kleine Verschiebungen und Blockaden unter den Knochen können sich lokal oder über andere Knochen, Bänder, Muskeln und Nerven auf entfernte Regionen auswirken und Beschwerden hervorrufen. Obwohl sich im Alltag und unter emotionaler Belastung zum Beispiel einzelne Wirbel leicht verschieben können, kehren sie normalerweise wieder in die gesunde Stellung zurück. Erst der chronische Zustand, hervorgerufen durch innere und äussere Einflüsse, kann die Korrektur der Knochenstellung und das Lösen des umgebenden Gewebes erforderlich machen.
Schon eine geringfügige Fehlstellung der 24 Wirbel und des Kreuzbeins kann die austretenden Nerven irritieren oder auch stark komprimieren. Eine Irritation führt meist zu chronischen Beschwerden, während eine starke Komprimierung zB. den berüchtigten Ischias – Schmerz auslöst ( der Nerv kann auch durch die Beckenmuskulatur komprimiert werden ). Auch der Rückweg vom Organ zum Gehirn kann durch eine Fehlstellung des Wirbels blockiert sein. Einschlafen der Hände, Blähungen, Ischias oder Hexenschuss, Migräne, Verstopfung, Impotenz, Blasenprobleme, Menstruationsbeschwerden und andere Störungen können als Symptom eines verschobenen Wirbels stehen. Die Wirbel sind in der Regel nicht seitwärts verschoben, sondern in der Achse oft nur um Millimeter verdreht was meist auf Röntgenbildern nicht sichtbar ist. Mit der Dorn Methode werden diese Fehlstellungen mit den Fingern erfühlt und mit Daumendruck und Bewegungen des Klienten wieder in die richtige Position gebracht. Auch mit der Craniosacralen Therapie wird mit sehr feinen Diagnose und Behandlungsberührungen der Nervenfluss von den Wirbeln in die Peripherie der Organe, Arme und Beine überprüft und reguliert.