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Konkret habe die Bank die Hintergründe von ungewöhnlich hohen und risikobehafteten Transaktionen sowie von Geschäftsbeziehungen ungenügend abgeklärt, heisst es weiter. Zudem sei sie internen Hinweisen nicht nachgegangen und habe den Behörden trotz ausreichender Indizien bis im Frühjahr 2015 keine Verdachtsmomente gemeldet. "Die Kontrollen der Bank im Bereich der Geldwäschereibekämpfung funktionierten in diesem Fall insgesamt ungenügend", lautet das Fazit der Finma.
Gewisse Coutts-Mitarbeitende der Niederlassung in Singapur bahnten laut den Angaben schon im Jahr 2003 Geschäftsbeziehungen mit Personen rund um den späteren Staatsfonds 1MDB an. Damit sei Coutts mit ihrer Niederlassung in Singapur zeitlich die erste Schweizer Bank gewesen, die Vermögen aus diesem Umfeld entgegengenommen habe. Die auf den Schweizer Konten von Coutts überwiesenen Vermögenswerte im Zusammenhang mit 1MDB hätten sich auf insgesamt 2,4 Mrd USD belaufen.
Coutts wurde bekanntlich 2015 von der Genfer Privatbank Union Bancaire Privée (UBP) übernommen. Der Abwicklungsprozess der Bank sei inzwischen weit fortgeschritten und könne voraussichtlich 2017 abgeschlossen werden, schreibt die Finma weiter. Aus diesem Grund verzichte sie auf organisatorische Massnahmen.
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(AWP)