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Genau so das Laboratorium, wo jedoch Geräte von enttäuschender Kleinheit stehen, welche metallenen Konstruktionen aus Kinderbaukästen gleichen, im Forschungszentrum sich aber als Rastertunnelapparate, Rastersonden, Rasterkraftmikroskope und Nanoscope entpuppen, Instrumente, deren Feinheit und Präzision sich im klobigen Bau des schützenden Gehäuses jedoch nicht spiegeln. Klötzen, gespickt mit Federn, Schläuchen, Röhren und Kabeln, entsprechen diese Maschinen, aber nicht Geräten, welche die kleinsten Elemente der Materie abtasten.
Solche gestängeartige, schier im Rohbau belassene Konstruktionen strahlen etwas Faszinierendes aus, auch wenn sie von ihrer kruden Ästhetik her alles andere als ansprechend wirken. Sie verfügen nicht über die pulsierende Dichte eines brodelnden Bienenschwarms, der sich, rasch wachsend, um einen Baumast legt und ihn solcherart schliesslich einpackt und einschliesst, sondern gewähren wegen ihrer unfertig wirkenden Konstruktion aus Elektroden, Kabeln, Leitungen, Führungsstangen, Magnetzylindern und blank geschliffenen, aber kahl gehaltenen Halterungsplatten den Anschein von grosser Durchsicht. Um die metallenen Geräte befindet sich viel Raum, der besetzt werden kann. Die umfassende Leere, welche die Stahlgehäuse umgibt, lenkt den Blick geradezu hin auf die verborgenen Elemente, welche im Kern der Geräte untersucht werden. Derart offen wirken nur Baustellen, in welchen noch nichts fertig gestellt ist.
Das Bauen ist gefährlich. Auf dem Bau tragen die Arbeitenden Helme. Welchen Helm tragen Forscher?
Es ist schön, wenn mal eine Frage unbeantwortet bleibt. Hinein getaucht sei nun in die Welt der Reagenzgläser und Probenscheiben.
Alles ist bekanntlich eine Sache der Perspektive. Man stelle sich vor, man sei eine Linse und erblicke ein Auge, das durch mich hindurch blickt auf etwas, das unter mir liegt. Wenn man sich vorstellt, eine solche Linse zu sein, dann entsteht urplötzlich der Gedanke, die Frage: Wer beobachtet wen, was beobachtet was? Ist es das menschliche Auge als Signale transportierendes Organ oder ist es der Virus, der unter mir, der Linse, lauernd liegt?
Wie mancher, der durch ein Mikroskop blickt, fragt sich: Wer blickt wen an?
Die fettigen Augen einer Bouillon, sie schwimmen unkontrolliert auf der Oberfläche und stossen, wie durch Zauberkraft geführt, nicht aneinander an. Wenn die Bouillon dagegen, aufgekocht, in helle Aufregung verfällt, dann geraten die einzelnen Ingredienzien aneinander. Erst nachdem die Bouillon wieder abgekühlt ist, binden sich die einzelnen Elemente, welche zueinander gehören, wieder und trennen sich von den anderen erneut ab. So tut dies das Öl. Seine Chemie stimmt.
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