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Mit militärischen Ehren und einer offiziellen Zeremonie hat der chinesische Präsident Xi Jinping den Bundespräsidenten vor der «Grossen Halle des Volkes» erwartet. Xi und Schneider-Ammann schritten zusammen über den Vorplatz, begleitet von Kanonenschüssen. Eine Gruppe von Kindern schwenkte Schweizer und chinesische Fahnen. Eine Militärkapelle spielte die schweizerische und die chinesische Nationalhymne.
Höhepunkt des China-Besuches
Der Staatsempfang ist der Höhepunkt des China-Besuches einer 40-köpfigen Schweizer Delegation mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Was aus der Sicht der Schweiz ein Präsidialbesuch ist, ist für die chinesische Seite ein offizieller Staatsempfang.
Laut dem Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF war der letzte protokollarisch vergleichbare Empfang der Besuch von Doris Leuthard im Jahr 2010. Der letzte Staatsempfang eines chinesischen Präsidenten in der Schweiz fand im Jahr 1990 statt, als Präsident Jiang Zemin in Bern zu Gast war.
Nach dem Gespräch der beiden Präsidenten sollen in ihrem Beisein mehrere Absichtserklärungen zu einer vertieften chinesisch-schweizerischen Zusammenarbeit unterzeichnet werden. Diese betreffen verschiedene Bereiche, unter anderem die Innovation.
Treffen mit lokalen NGO-Vertretern
Am frühen Nachmittag hat Schneider-Ammann laut Medienberichten im Rahmen eines Wirtschaftsforums in einem kurzfristig geplanten Treffen auch mit NGO-Vertretern gesprochen. Sie sollen sich für die Rechte der Arbeiterschaft einsetzen. Details sind bislang nicht bekannt.
Ein weiteres Treffen hatte Bundespräsident Schneider-Ammann mit Zhang Dejiang, dem Vorsitzenden des Nationalen Volkskongresses und die Nummer drei im Politbüro. Der Empfang fand ebenfalls in der «Grossen Halle des Volkes» statt.
Ungleiche Handelspartner
Die Schweiz und China treiben zwar immer mehr Handel miteinander – sie unterscheiden sich aber stark, wie unser Vergleich zeigt.