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Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Strassenraum
Die Oberflächen werden mit grosszügigen Trottoirbereichen und einheitlichen Baumreihen neu gestaltet. Damit erhöht sich die Aufenthaltsqualität und eine neue Raumzuteilung wird möglich.
Im Hirschmattquartier dominieren der motorisierte Individualverkehr und Parkplätze den öffentlichen Raum. Die Aufenthaltsqualität ist ungenügend und das Erscheinungsbild uneinheitlich, vor allem aufgrund der Baumbepflanzung. Aus dem Quartier kommt zudem die Forderung nach neuen Nutzungen.
Eine Neugestaltung der Oberfläche soll die Aufenthalts-qualität im Strassenraum erhöhen und eine neue Raumzuteilung ermöglichen. Die städtebauliche Qualität des Quartiers kann zusätzlich betont und die wirtschaftliche Kraft vorab in den Erdgeschossen gestärkt werden. Durch die Synergien mit dem Bau der Werkleitungen werden die Kosten optimiert.
Das Hirschmattquartier mit seiner Blockrandbebauung weist eine strenge Geometrie auf. Den Grundstein dafür legte der «Gründerplan Hirschmatt» von Heinrich Meili-Wapf (um 1890). Meili schuf keine öffentlichen Plätze, sondern grosse, umlaufende Trottoirbereiche, wo sich das öffentliche Leben abspielte.
Die Neugestaltung orientiert sich an diesem Gründerplan mit den grossflächigen Trottoirbereichen. Dieser Zustand soll wieder hergestellt werden. Es sollen breite Trottoirs mit einem kleinen Absatz von zwei bis drei Zentimetern entstehen, welche die Parkplätze einbeziehen. Dadurch wird die Strasse optisch verkleinert, der öffentliche Raum erweitert und gleichzeitig werden die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetztes für die Gehbehinderten erfüllt.