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Überschwemmungen durch heftige Monsunregen haben in Myanmar in Südostasien nach Medienberichten mindestens fünfzig Menschenleben gefordert. Die Ernte auf mehr als 200'000 Hektar Agrarland sei zerstört worden, berichteten Fernsehsender am Sonntag.
Die Unwetter zogen als Ausläufer von Zyklon «Komen» aus dem Golf von Bengalen über das Nachbarland von Bangladesch. Betroffen waren weite Teile des Landes, vom Irrawaddy-Delta über die grosse Hafenstadt Rangun im Süden bis in die mehr als 550 Kilometer weiter nördlich gelegene Sagaing-Region, berichtete die UNO-Behörde für humanitäre Angelegenheiten (OCHA).
Mehr als 150'000 Menschen seien betroffen. Einige Gebiete seien von der Aussenwelt abgeschnitten. Allein in einer Ortschaft in der Chin-Region seien mindestens hundert Häuser durch einen Erdrutsch zerstört worden.
Die myanmarischen Behörden erklärten vier Provinzen im Zentrum und im Westen des Landes zum Notstandsgebiet. Von den insgesamt 14 Provinzen Myanmars sollen 13 von den Überschwemmungen betroffen sein. Hilfs- und Rettungskräfte haben zu vielen abgelegenen Gegenden keinen Zugang.
Auch aus Indien, Nepal und Pakistan wurden bereits Todesopfer wegen der Unwetter gemeldet. (wst/sda/dpa/afp)