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Nach einer längeren Phase des Suchens und Experimentierens mit Stein, Glas, Beton und Eisen findet Paul Suter Anfang der 60er-Jahre des 20. Jahrhunderts zu einer nur ihm eigenen Form rein abstrakter, geometrischer Konstruktionen aus Eisen. Nach den Pionieren innerhalb der Schweizer Eisenplastik, die in den 40er-Jahren mit Metall arbeiteten, gehört er zur zweiten Generation. Zum internationalen Ansehen, das diese Schweizer Künstler in den beiden Jahrzehnten nach 1950 mit ihren realisierten Arbeiten errungen hatten, leistete er einen wichtigen Beitrag. Die «Blütezeit» der Eisenplastik hat das Bild unseres Landes in hohem Masse geprägt. In der Folge ist Stahl zum klassischen Material in der Kunst des 20. Jahrhunderts geworden. Der rebellische, provokative Klang dieses Werkstoffs, wie er in den 60er-Jahren noch bestand, hat sich verloren. Im breit gefächerten Konzert der europäischen Plastik spielt Paul Suter ein Soloinstrument. Er zählt zu den profiliertesten Gestaltern, die ihre Werke mit Eisen realisieren und durch Intensität und Eigenständigkeit international bestehen können.