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Die Anti-Powerpoint Partei
Das "PowerPoint Programm" ist die bekannteste Präsentationssoftware.
Nicht alle finden das toll. In der Schweiz gibt nun die "Anti-PowerPoint Partei (APPP)".
Die Partei behauptet, dass die Software jährlich in der Schweiz
2.1 Milliarden Schweizer Franken verschlingt und in Europa 160 Miliarden.
Präsident der Partei ist M. Pöhm. Dieser meint aus eigener Erfahrung
dass Flipchart Präsentation besser ankommen als Powerpoint.
In der Schweiz plant die APPP eine eidgenössische Volksinitiative zum Verbot
von Powerpoint-Präsentationen. Warum ist Powerpoint so populär?
Ein Grund ist, dass der Vortrag einfacher wird. Der Rote Faden wird von den
Slides gegeben. Man muss die Struktur des Vortrags nicht mehr intus haben.
Man kann sozusagen das Gehirn abschalten und im primitivsten Falle einfach die
Bilder mit Kommentaren füllen, oder gar einfach ablesen.
In jedem Fall übernimmt die Software oft das Kommando.
Mit Bildern und schönen Animationen kann man auch die eigenen Präsentationsmängel
übermalen. Doch gerade da ist auch das Problem:
Powerpoint Präsentation werden bald auch eintönig. Der Redner, der nicht
mehr bei der Sache ist, wirkt langweilig. Schlimmer noch ist, dass Präsentation oft wiederholt werden.