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Eine Solarstrom-Anlage produziert nicht immer dann Strom, wenn man Strom braucht (beispielsweise in der Nacht). Umgekehrt gibt es Momente, wo viel Strom produziert aber fast keiner gebraucht wird (beispielsweise am Nachmittag unter der Woche, wenn gerade niemand zu Hause ist).
Der so genannte «Eigenverbrauchsgrad» beschreibt den Anteil ihrer Solarstromproduktion, welcher direkt im Haushalt verbraucht wird.
Je höher der Eigenverbrauchsgrad, desto interessanter wird die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage: Jede selbst verbrauchte kWh bringt eine Einsparung auf der Stromrechnung von ca. 22 Rp. Den überschüssigen Strom können Sie jedoch nur für durchschnittlich 9 Rp. «verkaufen».
Sie können den Eigenverbrauchsgrad über Ihr Verhalten beeinflussen (z.B. dann waschen oder backen, wenn die Sonne scheint). Auch die intelligente Steuerung von grösseren Verbrauchern (z.B. Wärmepumpe) oder der Einsatz von Batterien können dazu beitragen, den Eigenverbrauchsgrad zu steigern.