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Bronchoskopien
Eine Bronchoskopie (Lungenspiegelung) wird zur Abklärung gewisser Atemwegserkrankungen durchgeführt. Damit können die Luftröhre und die Bronchien innerhalb der Lunge beurteilt werden. Die Untersuchung erfolgt in örtlicher Betäubung und ist nicht schmerzhaft. Als unangenehm können ein Hustenreiz und das Vorschieben des Instrumentes durch Nase oder Mund empfunden werden. Das Bronchoskop ist bleistiftdünn und biegsam. Über das Gerät können diagnostische Massnahmen erfolgen, die schmerzfrei sind: Gewebeproben, Spülung der Lunge und Feinnadelbiopsien. Komplikationen bei diesem Verfahren sind selten: Sehr selten kann eine Infektion auftreten. Nur im Rahmen von Gewebeproben aus dem Lungengewebe können in seltenen Fällen ein Pneumothorax (Lufteinstrom in den Rippenfellraum) oder eine Blutung auftreten. Ein Stimmritzenkrampf oder Herz- Kreislaufstörungen sind eine Seltenheit.
Vor der Untersuchung soll mind. 4-6 Stunden nichts gegessen und getrunken werden. Auch nach der Untersuchung muss für ca. 2 Stunden auf Essen und Trinken verzichtet werden. Nach einer Lungenspülung können nachts erhöhte Temperaturen auftreten, die von selbst wieder verschwinden. Nach einer Gewebeprobe kann noch einige Stunden etwas Blut im Auswurf beobachtet werden.