Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03632.jsonl.gz/2237

Mastering: Der unverzichtbare Feinschliff
Aktualisiert: Mai 21
Der Song ist fertig produziert, der Mix perfekt. Doch etwas stört: Dem eigenen Track fehlt es an Durchschlagskraft, um sich mit den „Grossen" zu messen.
Bestandteile des Mastering
Das Mastern ist der so genannte Feinschliff des Tracks. In diesem Abschnitt der Produktion wird Folgendes vorgenommen:
Kompression
EQ Anpassung
Stereo-Breite
Lautheit
Entzerrung
Die einzelnen Schritte kurz und einfach erklärt
Kompression
Bei der Kompression werden die nicht wahrnehmbaren Pegelspitzen so abgeschwächt, dass das Gesamtsignal ohne Übersteuerung verstärkt werden kann.
EQ
Das Equalizing sorgt dafür, dass nicht benötige Frequenzen abgeschwächt werden. Es kann auch dazu verwendet werden, bestimmte Frequenzen anzuheben bzw. zu senken.
Stereo-Breite
Dieser Schritt trägt dazu bei, den Track breiter klingen zu lassen. Wenn man z.B. Musik über Kopfhörer konsumiert, fühlt sich ein Track mit einer grösseren Stereo-Breite realistischer und angenehmer an. Dabei gilt es einen guten Mittelweg zu finden, damit es nicht zu überdimensional klingt.
Lautstärke
Bei der Lautstärke-Anpassung wird darauf geachtet, dass der Lautstärkepegel mit den strikten Vorgaben der Streaming Dienste, TV und Radiostationen übereinstimmt.
Entzerrung
Bei der Entzerrung werden störende Frequenzen entfernt. Das Signal wird "gereinigt".
Veranschaulichung eines Master-Tools
Aktuelle Streaming-Dienste wie Spotify, Apple Music oder Tidal haben strikte Vorgaben was die Veröffentlichung eines Tracks betrifft. Werden diese nicht eingehalten, wird man abgestraft. Dadurch verliert der Track im schlimmsten Fall an Aufmerksamkeit und geht in der Menge unter. Zusätzlich hört sich der Track durch das Mastering "runder" und "fetter" an.