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Bis Ende November beliefen sich die Brotgetreideübernahmen des Bundes auf 290,000 Tonnen, wovon 19 Prozent Extenso- und 0,7 % Bio-Getreide waren. Die bisherige Ablieferungsmenge ist um 40,000 t grösser als letztes Jahr. Wegen des höheren Rückbehaltes stieg der Erlös trotz der Mehrablieferung nur um rund 9 %.
Im November wurde rund ein Drittel mehr Inländisches Frischgemüse angeboten als vor Jahresfrist. Dadurch wurden im allgemeinen erheblich tiefere Preise erzielt.
Wenig Rüben mit viel Zucker
Während der diesjährigen, von den beiden Zuckerfabriken am 10. Dezember beendeten Verarbeitungskampagne, wurde mit 825,000 t die geringste Rübenmenge seit 1987 verarbeitet. Dem kleinen Ernteertrag steht jedoch ein hoher Zuckergehalt von 17,63 % gegenüber.
In der deutschen Schweiz insgesamt sehr ansprechend, in der Westschweiz von überdurchschnittlich guter Qualität präsentiert sich die diesjährige Weinmosternte. Der Ertrag erreichte mit 1,181,400 hl nahezu das Ergebnis des Vorjahres, verfehlte jedoch das 10jährige Mittel 1981/90 um gut 13 %.
Mehr Milch und mehr Munis
Wie den "Landwirtschaftlichen Monatszahlen" zu entnehmen ist, wurden nach provisorischen Berechnungen im November aus inländischer Produktion 9000 t mehr Milch als im Vorjahr (+3,9 %) in Sammelstellen abgeliefert oder durch organisierte Produzenten an Konsumenten ausgemessen.
Mehr Munis, aber deutlich weniger Schweine und Kühe wurden im Berichtsmonat geschlachtet. Obwohl das gesamte Schlachtkörpergewicht damit um rund 1300 t geringer war als im November letzten Jahres, stellen die 34,200 t für dieses Jahr eine Rekordmenge dar.
Kleinerer Exportwert
Im November lag der Ausfuhrwert ausgewählter landwirtschaftlicher Erzeugnisse um rund 11 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres von 69 Mio. Fr. Geringere Käseexporte und die WTO/Gatt-bedingte Einstellung der Nutzviehexporte waren als Ursachen auszumachen. Teils infolge geringerer Importmengen, teils infolge tieferer Preise sank auch der Einfuhrwert gleichartiger Erzeugnisse um rund 3 % auf 257 Mio. Fr. LID