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Fischer und Fischerinnen setzen sich für umweltschonende Nutzung ein
Mondragon ist im Norden der philippinischen Insel Samar. Die meisten Dörfer liegen an der Küste, wo die Menschen vorwiegend vom Fischfang leben.
Die Küste von Samar mit dem Einzugsgebiet des Catubig Flusses gilt als wichtiges Meeres- und Flussmündungsgebiet und Heimat einer Vielzahl von Wassertieren. Trotzdem sind die Lebensgrundlagen der Kleinfischer und –fischerinnen in den Küstendörfern von Mondragon bedroht. Die Fischbestände in den Küstengebieten haben in den letzten Jahren drastisch abgenommen. Schuld daran sind Überfischung durch die grossen Fangboote, zerstörerische Fischfangmethoden der lokalen Bevölkerung, Abholzung der Mangroven und andere umweltschädigende Eingriffe, die das Ökosystem der Küste aus dem Gleichgewicht bringen.
Das Projekt setzt sich ein, den Lebensunterhalt von 450 Fischerfamilien zu sichern. Mit der Unterstützung der Partnerorganisation lernt die Bevölkerung ihre Lebensgrundlagen zu erhalten und schonend zu nutzen. Die Fischer und Fischerinnen schliessen sich in Dorforganisationen zusammen und erarbeiten Pläne, damit sie den Fischfang regulieren können. Zudem forsten sie ihre Mangrovenwälder wieder auf.