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Ein Blick in die städtischen Finanzen zeigt: Die Kosten in den Departementen steigen auch diese Jahr, ebenso die hohe Verschuldung der Stadt. Priorisierungen, Kostenkontrollen und der notwendige Weitblick sind nicht erkennbar. Die fehlende Strategie führt zu Fehlallokation von Ressourcen, Effizienzverlusten und verminderter Wettbewerbsfähigkeit. Als Reaktion hat die HAW im Herbst 2020 zwei Thesenpapiere veröffentlicht, die grundsätzliche Strategiefragen (Teil 1) und konkrete Vorschläge und Ideen (Teil 2) einbrachten. Beide Thesenpapiere besitzen nach wie vor Gültigkeit.
Blickt man in die Budgets der vergangenen Jahre, so sieht man jährlich steigende Ausgaben, die konsequent um mindestens 5% überschritten wurden. Die Nettoschulden der Stadt nähern sich rund 1,5 Milliarden Franken - Winterthur rangiert damit auf dem ersten Rang im Kanton Zürich, was die Verschuldung pro Kopf betrifft (hier geht's zum Vergleich). Einen grossen Teil der Schulden wurde erst in den letzten Jahren angehäuft. Dieser Trend muss gestoppt werden, unseren Kindern und Enkeln zuliebe.
Zusätzlich zu den operativen Fragen im Budgetprozess 2022 sind aus Sicht der Wirtschaft folgende wesentlichen Kernfragen zu beantworten und daraus abgeleitet zielführende Massnahmen auszulösen:
Interessieren Sie sich, wie Winterthur im Vergleich mit den 10 grössten Städten der Schweiz im Bezug auf die Steuern für natürliche Personen abschneidet? Die HAW hat den Steuervergleich der Jahre 2017, 2018 und 2019 erstellt.