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Zu den Hauptmerkmalen der Moderne in Malerei und Musik um 1919 zählte die schöpferische Auseinandersetzung mit Stilelementen aus zeitlich oder geographisch entfernten Quellen. Neu dabei war der Wille, die ästhetische Distanz zu vertrauten Modellen explizit zu thematisieren. Der Kurs wird u.a. Bühnenwerke, die aus der Zusammenarbeit zwischen Pablo Picasso und den Komponisten de Falla, Satie und Stravinsky entstanden sind, aus kunst- und musikwissenschaftlicher Perspektive beleuchten. Die Verwandlung von Stilelementen und Motiven aus der Antike, dem Barock, der Commedia dell’arte, der südamerikanischen Tanzmusik und dem Jazz werden an exemplarischen Beispielen analysiert.