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Trotz reduzierter Frequenzen setzte die Billigfluggesellschaft zwei Drittel ihrer Flotte ein und bediente 80 Prozent der 150 Ziele ab Genf, Basel und Zürich. «Zwischen Juli und August sind wir mit einer durchschnittlichen Auslastung von 84 Prozent geflogen», sagte Geschäftsführer Jean-Marc Thévenaz in einem Interview am Dienstag mit «24 Heures».
Die Nachfrage nach Ferienflügen habe nicht nachgelassen. Geschäftsreisen hingegen seien aufgrund der Reisebeschränkungen zurückgegangen. Die nun wieder anziehenden Ansteckungsraten insbesondere in Spanien und Frankreich sowie wieder eingeführte Quarantänemassnahmen hätten die Belegung der Flüge hingegen erneut auf ein «sehr niedriges» Niveau sinken lassen.
Dennoch: «Bisher ist der Schweizer Markt lebendiger geblieben als in allen anderen europäischen Ländern», sagt der Chef von Easyjet Switzerland und betonte, dass die Schweizer Kaufkraft von der Krise deutlich weniger betroffen sei als im Rest Europas.
Zudem erwartet Thévenaz, dass die Preise «zunächst» sinken werden, um «eine schnellstmögliche Erholung» zu fördern. In Bezug auf das Personal betonte er, dass durch den Einsatz von Kurzarbeit Arbeitsplätze erhalten werden konnten, «und dies mit viel mehr Flexibilität als in anderen Ländern».
Die Priorität des Unternehmens besteht jetzt darin, die Nachfrageentwicklung so gut wie möglich zu antizipieren, um so viel wie möglich vom Aufschwung zu profitieren.