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Fritz Klossner-Treuthardt
von Diemtigen, in Weissenburg, Stalden
geb. 20.12.1948; gest. 2.2.2020; best. 7.2.2020
Fritz wurde am 20. Dezember 1948 als ältester Sohn von Johann Friedrich und Marie-Luise Klossner-Siegenthaler geboren. Zusammen mit zwei Geschwistern, Susanne und Hanspeter wuchs er im Wyler auf. Familie Klossner war eine Bauernfamilie. Schon bald eiferte Fritz seinen Eltern auf dem Betrieb nach. Die Schule besuchte Fritz in Därstetten. Die Konfirmation in der Kirche von Därstetten schloss seine Schulzeit ab. Fritz begann eine Lehre in Erlenbachen bei Sigrischt Nöudu. Kaum war er Schreiner, erhielt er schon das Aufgebot für die Rekrutenschule. Er war bei den Minenwerfern, verdiente noch den Unteroffizier ab und wurde in den Wiederholungskursen zum Wachtmeister befördert. Weil er Arbeit in Belp gefunden hatte, zog Klossner Fritz ins Unterland. Lang war er dort nicht alleine. Er kannte Susanne Treuthardt schon von Därstetten und schätzte sie. Die Beiden heirateten im Oktober 1969. Im März 1970 durften sie ihren ersten Sohn, Daniel, in die Arme nehmen und anderthalb Jahre später freuten sie sich über Sascha. In Belp war Familie Klossner viele Jahre am Sägewäg zu Hause. Fritz Klossner arbeitete bei der Firma Trösch, schlug Küchen an und war später in der Arbeitsvorbereitung tätig. In der Freizeit sah man Familie Klossner oft – die beiden Knaben im Fahrradanhänger – dem Schrebergarten zu gehen. Fritz Klossner war auch im ornithologischen Verein. Er nahm an Exkursionen in die Belper Au teil, baute Nistkästen, und putzte diejenigen, die er schon aufgehängt hatte. Daneben ging er auch in den Schiessstand schiessen und gab viel Zeit für die Feuerwehr. So gingen einige Jahre ins Land. Ende der neunziger Jahre wechselte Fritz die Stelle. Er ging zur BKW nach Ostermundigen, wo er als Zeichner tätig war. Die Söhne gingen nun mehr und mehr ihre Wege, als Fritz mit der Nachricht zurechtkommen musste, dass seine Ehefrau an einem Hirntumor litt. Arzttermine und Therapien bestimmten nun auch das Leben von Fritz nebst der Arbeit. Nach sieben Jahren – das Ehepaar hatte schon gehofft, dass die Krankheit überstanden sei - als ein neuer Tumor festgestellt worden war. Auch bei Fritz traten gesundheitliche Probleme auf. Es war im Oktober 2007, als Fritz Klossner mit seinen beiden Söhnen Abschied von seiner Frau nehmen musste. Zwei Wochen später, durfte Fritz neben Sara sich an seinem zweiten Grosskind, Fabian, freuen. Bei der BKW u im Wohlbefinden von Fritz hatte sich viel verändert, so dass er den Entschluss fasste, sich vorzeitig pensionieren zu lassen. Er wollte auch zurück, dorthin, wo seine Wurzeln waren. Im Elternhaus seiner Ehefrau fand er eine kleine Wohnung für sich und gute Gesellschaft. 2011 zog er definitiv nach Weissenburg u gab seine Wohnung in Belp auf. Er übernahm Fahrdienste für das Rote Kreuz, jasste gerne mit Freunden und war viel unterwegs. In Johanna Aeschbacher fand er in den letzten sieben oder acht Jahren eine Partnerin, mit der er die Zeit Zuhause oder auf Ausflügen und Reisen mit ihr teilen konnte. Aber seine Gesundheit machte ihm zu schaffen. Nach einem Zusammenbruch in seiner Wohnung, kam er i das Inselspital in Bern, wo er um sein Leben kämpfte. Über ein Jahr war er dort, treu begleitet von seinen Söhnen und ihren Familien, seiner Partnerin, Verwandten u seinen besten Freunden. Nach dem langen Auf u Ab, einem mehrwöchigen Aufenthalt in Heiligenschwendi, konnte er wieder zurück in seine Wohnung. Aber nur kurz: Wieder ein Rückschlag, in das Spital Zweisimmen und danach nach Saanen in das Haus Claudine Pereira.Endlich konnte Fritz wieder Zuhause „huse“ und manchmal jassen, Ausflüge machen, auch wenn immer wieder Arztbesuche u Therapien anstanden. Es waren ungefähr vier Monate. Nach einem weiteren Spitalaufenthalt, wieder in seiner Wohnung, schlief Fritz Klossner-Treuthardt in bester familiärer Gesellschaft, am 2. Februar 2020 für immer ein.