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Die Patientinnen und Patienten sind mit der Qualität der Schweizer Rehabilitationskliniken sehr zufrieden. Die Ethik in den Kliniken erzielt den höchsten Zufriedenheitswert.
Die Patientinnen und Patienten sind mit den Schweizer Rehabilitationskliniken sehr zufrieden. Dies zeigen die ersten beiden landesweiten Pati-entenbefragungen der Jahre 2013 und 2014 des nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ). Die Patientinnen und Patienten benoteten auf einer Skala von 0 bis 10 insgesamt fünf Fragen. Die Rehabilitationskliniken erhielten in beiden Jahren mit Durchschnittswerten zwischen 8,7 und 9,3 hohe Noten.
Wiederum Bestnoten für respekt- und würdevolle Behandlung
Ein besonders gutes Zeugnis stellten die Patientinnen und Patienten den Rehabilitationskliniken für ihr ethisches Verhalten aus. Diese Frage wurde in beiden Messjahren mit einem Mittelwert von 9,3 benotet. Damit erzielte die Ethik den höchsten Zufriedenheitswert. Die Betreuung durch das Personal ergaben Mittelwerte von 8,9 (2013) und 9,0 (2014). Die Ärzteschaft wurde für eine verständliche Information in beiden Befragungen mit 8,8 benotet. Auf die Frage, ob sie wieder in dieselbe Rehabilitationsklinik zurückkehren würden, antworteten die Befragten mit einem Durchschnitt von 8,7 (2013) und 8,8 (2014). Die Behandlungsqualität wurde in beiden Messjahren mit einem Mittelwert von 8,7 bewertet.
An der Patientinnen- und Patientenbefragung 2014, welche im 2015 publiziert wurde, nahmen 85 Rehabilitationskliniken und Klinikstandorte teil, zwei mehr als im Vorjahr. Befragt wurden alle Patientinnen und Patienten, die im April oder Mai 2014 nach einem stationären Aufenthalt aus einer Rehabilitationsklinik ausgetreten sind. 56 Prozent von ihnen, das entspricht 6‘435 Personen, beteiligten sich an der Befragung. Das waren etwa 500 Personen mehr als im Vorjahr.
Die fünf Fragen lehnen sich an die Patientinnen- und Patientenbefragung der Akutsomatik an, wurden aber für den Bereich Rehabilitation angepasst, da zwischen den beiden Fachbereichen strukturelle und kulturelle Unterschiede bestehen. Dementsprechend können die Resultate dieser Befragung nicht mit jenen in den Akutspitälern verglichen werden.