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Neben den japanischen und italienischen Motorrad-Marken ist es auch einem österreichischen Unternehmen gelungen, sich im Motorradsport einen großen Namen zu machen.
KTM gehört bei den Sportmotorrädern zu den Weltmarktführern und konnte immerhin bereits 270 Weltmeistertitel mit seinen Maschinen erringen. Besonders in der Rallye Dakar hat sich KTM als absoluter Spitzenreiter herausgestellt. Immerhin wurde diese härteste Ralley des Globus siebzehnmal hintereinander mit einem KTM-Bike gewonnen.
Vielen ist KTM daher vor allem im Offroad-Rennsport ein Begriff, wo die Bikes aus dem kleinen Ort Mattighofen nicht mehr wegzudenken sind. Das österreichische Unternehmen verfügt aber auch über eine breite Motellpalette in Staßenmotorrädern.
Ein weiterer Schwerpunkt von KTM sind diesogenannten PowerParts, die dazu dienen, Motorräder aufzurüsten und an die eigenen Anforderungen wie Optik, Trennstrecke oder Touring anzupassen.
Die Rennerfolge von KTM begannen im Jahr 1954 im Zuge der intenationalen Alpenfahrt, bei der erstmals zwei 125-Kubikzentimeter-Motorräder aus dem österreichischen Werk am Start waren. Ein Jahr später stieg die Marke auch in den Straßenrennsport ein.
Im Geländesport sorgte der Fahrer Erwin Lechner im Jahr 1958 für zahlreiche Erfolge. Allerdings dauerte es noch einige Zeit, bis KTM im Jahr 1974 die erste Weltmeisterschaft in der 250-Kubikzentimeter-Klasse durch den Russen Gennadij Mioseev gewann.
In Motocross holte im Jahr 1984 Heinz Kinegartner den Weltmeistertitel in der 250-Kubikzentimeter-Klasse für KTM.
Im Jahr 2003 stieg KTM auch in die Straßenweltmeisterschaft mit ein, indem es eine Kooperation mit Red Bull einging. Bis 2008 fuhr das Red Bull KTM Factori Racing Team in der 125-Kubikzentimeter-Klasse in Weltmeisterschaftsrennen mit, bevor es eine mehrjährige Pause einlegte.
Diese Pause wurde genutzt um technisch aufzurüsten und sich auf Größeres vorzubereiten, denn seit der Saison 2017 fährt KTM in allen Klassen der Motorrad-Weltmeisterschaft, das heißt in der Königsklasse des MotoGP, in Moto2 und Moto3.
Die starke Power aus Österreich – Red Bull und KTM – hat es in kurzer Zeit geschafft, erfolgreich an einem Rennsportgeschehen mitzumischen, das bisher vor allem von japanischen Motorrädern dominiert wurde. Auch wenn es im MotoGP nach wie vor schwierig ist, Spitzenplätze zu erringen, gelingt es in der Moto3-Klasse, ganz vorne mitzuspielen. Immerhin sind mit dem spanischen Fahrer Aron Canet und dem italienischen Fahrer Celestino Vetti Ramus derzeit zwei Top-Piloten unter den ersten fünf im Weltcup-Ranking.
Ein großes Anliegen ist KTM der Nachwuchs, ob in einer der vielzähligen Rennklassen oder als Azubi in seinem Motorradwerk.