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Nach Aussage von EDF-Ingenieuren kann das bestimmungsgerechte Öffnen einiger Ventile von Umwälzkreisläufen nicht in jedem Fall garantiert werden. Dies könnte das Verhalten der Notkühlsysteme während eines Unfalls beeinträchtigen. Die Umwälzkreisläufe werden benötigt, um im Falle eines Primärkreislecks das Kühlwasser aus dem Containmentsumpf wieder in die Notkühlsysteme einzuspeisen.
Die EDF hat der französischen nuklearen Aufsichtsbehörde Direction de la sûreté des installations nucléaires (DSIN) Vorschläge unterbreitet, wie die Anomalie beseitigt werden könnte. Das Ereignis wird auf Stufe 2 der von 1 bis 7 reichenden internationalen Störfall-Bewertungsskala für Kernanlagen (Ines) eingeordnet. Bei den fünf betroffenen Anlagen handelt es sich um Belleville, Cattenom, Golfech, Nogent und Penly.
Quelle
H.K. nach EDF-Communiqué vom 2. Mai 2001