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Der Standort der Seereinigung ERZ am Mythenquai 347 besteht aus mehreren Gebäuden: das eigentliche Bootshaus aus den 60er Jahren und ein überdachter Stahlbau aus den 30er Jahren mit der freistehenden Mannschaftsbarracke samt Anbau für die Seepfadi (beide 60er Jahre). Die Liegenschaften sind in einem schlechten Zustand, die sanitären Einrichtungen erfüllen die heutigen Anforderungen keineswegs. Zudem ist die Tragsicherheit beim Dach des Bootshauses nach einem Brand nicht mehr gewährleistet.
Der Entwurf sieht folgende Massnahmen vor: auf dem bestehenden Stahl-Unterbau des Bootshauses wird eine neues Dach montiert (die Balkenlage wird durch Stahlträger ersetzt und mit einer Sperrholzplatte überspannt); die Stahlkonstruktion aus den 30er Jahren wird seeseitig symmetrisch ergänzt und durch Windverbände ausgesteift; unter dieses vergrösserte Dach wird eine neue Barracke eingebaut.
In ihrer Ausbildung als einfacher Kubus und Materialisierung in Welleternit werden Assoziationen zu Containern und Anhängerzügen gesucht, wie sie in der näheren Umgebung häufig zu finden sind. Die klare Trennung von Stahldach und Barracke verdeutlicht den nachträglichen Einbau. Das Abheben vom gewachsenen Terrain minimiert die Eingriffe auf diesem seenahen Grundstück und erinnert an die Bauweise der Pfahlbauer.