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Im Jahr 1811 begannen John Cumming und seine Frau Helen damit, in einem gepachteten Bauernhäuschen in der Speyside-Region Whisky zu brennen. Weil sie das ohne Lizenz taten, wurde John dreimal verurteilt. Als 1824 eine Gesetzesänderung Hoffnung machte, war er verständlicherweise einer der ersten, der für eine offizielle Brennlizenz zahlte und auf legale Weise seinen Betrieb gründete. Die Cardhu Distillery hatte zu Anfangszeiten ganze zwei Mitarbeiter: Einen Mälzer und einen Brauer, die während der Wintermonate in der Brennerei, im Sommer aber auf dem Bauernhof arbeiteten. 1893 trat Johnnie Walker & Sons auf den Plan, kaufte die Brennerei auf und nutzte den Whisky fortan als Bestandteilt der eigenen Blends. Mittlerweile gehört Cardhu zu Diageo, welche im Jahr 2003 den Ärger der Konsumenten auf sich zogen, als sie plötzlich keine Single Malts, sondern Pure Malts (das waren Blends) produzierten und das Flaschendesign zur Verwirrung der Kunden kaum veränderten. Mittlerweile kann man die Worte "Single Malt Scotch Whisky" wieder auf einer jeden schön geformten Flasche ablesen.
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