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Im Rahmen eines neuen Agrarforschungsprogramms wollen Nestlé und die Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich (ETH Zürich) interdisziplinäre Lösungen untersuchen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern und gleichzeitig die Ernährungsqualität und den Ertrag im Milch- und Pflanzenbau zu steigern. Dazu wolle Nestlé 2,8 Millionen Franken investieren, wie das Unternehmen heute Montag mitteilte.
Das Programm besteht aus zwei Forschungsschwerpunkten: Landwirtschaft und Milchviehhaltung. Die landwirtschaftliche Pflanzenforschung werde sich dabei auf den Nährwert von Pflanzen konzentrieren, einschliesslich Fasern, Proteinen und Mikronährstoffen. Dabei sollen die Pflanzen identifiziert werden die sich am besten als Zutaten für schmackhafte und nahrhafte pflanzliche Alternativen zu Fleisch, Meeresfrüchten und Milchprodukten eignen würden, wie Nestlé weiter schreibt. Die Forschung in der Milchviehhaltung werde sich auf die Reduzierung der Treibhausgasemissionen in der Milchviehhaltung konzentrieren.
Mit diesem, vom Welternährungssystem der ETH Zürich koordinierten Programm, soll versucht werden, den CO2-Fussabdruck landwirtschaftlicher Rohstoffe zu verringern.