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Die Konvention wurde am 4. November 1950 in Rom zur Unterzeichnung aufgelegt und ist am 3. September 1953 in Kraft getreten. Die Schweiz hat sie 1974 ratifiziert.
Im Gegensatz zu anderen Instrumenten zum Schutz der Menschenrechte hat die EMRK einen Kontrollmechanismus eingerichtet, der es jeder Einzelperson erlaubt, nach Ausschöpfung des nationalen Instanzenzugs, beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Beschwerde wegen Verletzung der Konvention oder ihrer Protokolle einzureichen. Bis zum 31.10.1998 wurden die Beschwerden durch die Europäische Kommission für Menschenrechte geprüft. Mit dem Inkrafttreten des 11. Zusatzprotokolls am 1. November 1998 wurde der Schutzmechanismus der EMRK grundlegend umgestaltet. Dies war der Moment, in dem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in ein ständiges Gericht mit hauptberuflichen Richtern umgewandelt wurde und die Europäische Kommission für Menschenrechte ablöste.