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Der Staatsrat will eine kohärente Strategie zum Schutz der Biodiversität ausarbeiten und die darin empfohlenen Massnahmen auch umsetzen. Dies schreibt er in seiner Antwort auf eine Motion der beiden sozialdemokratischen Grossratsmitglieder David Bonny (Prez-vers-Noréaz) und Erika Schnyder (Villars-sur-Glâne). Das Amt für Wald und Natur werde die entsprechenden Arbeiten noch in diesem Herbst in Angriff nehmen. Diese sollen unter anderem aufzeigen, ob gegebenenfalls gesetzliche Grundlagen geändert oder neue geschaffen werden müssen, damit die Ziele im Bereich der biologischen Vielfalt erreicht werden. «Ohne vorgängige Auseinandersetzung mit der Thematik wäre eine Gesetzesrevision, deren Wortlaut von den Motionären im Übrigen nicht präzisiert wurde, verfrüht und kontraproduktiv», schreibt die Kantonsregierung. Sie beantragt daher, die Motion abzulehnen, um sich auf die Ausarbeitung einer kantonalen Strategie für die Biodiversität zu konzentrieren. In diesem Rahmen solle beurteilt werden, ob es sachdienlich und nötig sei, auch die gesetzlichen Grundlagen anzupassen.
Im Übrigen sei der Kanton gegenwärtig dabei, einen Klimaplan auszuarbeiten. Im Rahmen dieses Projekts wolle er die potenziellen Risiken für die Biodiversität in Zusammenhang mit den klimatischen Veränderungen ausfindig machen. Und es sollen Massnahmen geprüft werden, die diese Veränderungen der Biodiversität begleiten und die Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme angesichts des Klimawandels steigern sollen, wie es heisst.
Ausserdem bringe der Kanton derzeit seine neue Strategie zur nachhaltigen Entwicklung zum Abschluss. Diese enthalte in Übereinstimmung mit den Zielen der Agenda 2030 Massnahmen, die insbesondere der Erhaltung und Förderung der Biodiversität dienen sollen – dies namentlich im urbanen Gebiet.