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Das Quartett mit Elisa, Selina und Aita Gasparin sowie Irene Cadurisch sorgte mit dem 10. Platz für das beste Schweizer Staffel-Ergebnis aller Zeiten. Besser als auf Rang 13 waren die Schweizerinnen zuvor noch nie klassiert gewesen.
Gasparin: «Ein Traum»
Die Freude im Ziel des Rennens über 4x6 km war riesig: «Das ist ein weiterer Traum, der in Erfüllung geht», sagte Teamleaderin Selina Gasparin, die in diesem Winter für die ersten Schweizer Biathlon-Weltcupsiege gesorgt hatte.
Massgeblichen Anteil am Top-Ergebnis hatte Aita Gasparin, die mit 19 Jahren Jüngste der drei Gasparin-Schwestern. Sie schoss als einzige Schweizerin perfekt und übergab als Siebte an Schlussläuferin Irene Cadurisch.
Cadurisch machte es spannend
Im Liegendschiessen benötigte die Bünderin dann jedoch alle drei Reserve-Patronen, um die 5 Scheiben zu treffen, und sorgte so nochmals für Spannung. Obwohl Cadurisch anschliessend stürzte, im Stehend-Schiessen dreimal nachladen musste und auf den 11. Platz zurück fiel, konnte sie die finnische Schlussläuferin noch überholen und den 10. Platz erobern.
Sieg für Russland
Den Sieg trugen die Russinnen davon, die die Deutschen auf der letzten Ablöse in Schach hielten und deren grosses Comeback verhinderten. Nach dem ersten Schiessen hatten die Deutschen noch abgeschlagen auf dem letzten Platz gelegen. Rang 3 ging an die Norwegerinnen.
Männer ebenfalls qualifiziert
Damit stellt die Schweiz in Sotschi in beiden Staffel-Rennen eine Equipe. Das Männer-Quartett (Ivan Joller, Benjamin Weger, Claudio Böckli und Simon Hallenbarter) hatte den geforderten Top-10-Platz bereits am 7. Dezember mit Rang 7 in Hochfilzen (Ö) erreicht.