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Quelle: CH Media Video Unit / AP
«Jetzt - nach nur 100 Tagen - kann ich der Nation berichten: Amerika ist wieder in Bewegung. Verwandelt Gefahren in Möglichkeiten. Krise in Chancen. Rückschlag in Stärke», heisst es in vorab veröffentlichten Auszügen der Rede, die für Mittwochabend (Ortszeit/Donnerstagfrüh MESZ) geplant war.
Seine Regierung habe in den ersten 100 Tagen seit seinem Amtsantritt im Januar Massnahmen ergriffen, um das Vertrauen in die Demokratie wiederherzustellen und mit Ergebnissen ihrer Arbeit zu überzeugen, wollte Biden demnach weiter sagen. «Wir impfen das Land. Wir schaffen Hunderttausende von Arbeitsplätzen. Wir liefern echte Ergebnisse, die die Menschen sehen und in ihren eigenen Leben spüren können.»
Als Präsident habe er ein Land inmitten einer Krise übernommen: Die USA hätten die schlimmste Pandemie binnen eines Jahrhunderts, die schlimmste Wirtschaftskrise seit der Grossen Depression und mit der Erstürmung des Kapitols im Januar den schlimmsten Angriff auf die Demokratie seit dem amerikanischen Bürgerkrieg erlebt.
Aus den Redeauszügen ging auch hervor, dass Biden seinen billionenschweren Infrastrukturplan anpreisen will, der Millionen Jobs schaffen und die Wirtschaft ankurbeln soll. Nach Angaben des Weissen Hauses will der 78-Jährige auch einen Plan für die Förderung von Bildung und Familien vorstellen.
Die Ansprache markiert das Ende von Bidens ersten 100 Tagen im Amt. Die erste Rede eines neu gewählten US-Präsidenten bei einer gemeinsamen Sitzung des Repräsentantenhauses und des Senats im US-Kapitol gilt nicht als Rede zur Lage der Nation, die ansonsten jährlich erfolgt. Biden ist seit dem 20. Januar Präsident.