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Als Antwort warten Brauchtumsforscher mit mehreren Theorien auf.
1. Im Mittelalter wurde in den Klöstern, die vergleichsweise reich waren, der Geburt Christi gedacht, indem man Backwaren herstellte. Zucker und Gewürze waren sehr teuer. Die Süsswaren wurden deshalb auch unter den Armen verteilt.
2. Die alten Germanen feierten die Wintersonnenwende – die längste Nacht des Jahres vom 21. auf den 22. Dezember. Sie glaubten aber, dass in dieser Zeit Geister die Haustiere belästigten, und backten als Abwehrzauber kleine Teig-Tiere.
3. Im 18. Jahrhundert kam bei den feinen Leuten die Teestunde auf. Dazu naschte man Gebäck, besonders feines mit Schoggi und Marzipan aber zu Weihnachten. «Platz» war ein kleiner Kuchen. Daraus entstand das Wort «Plätzchen».