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Flächenberechnungen können je nach Erhebungsmethode und Anforderung an die Genauigkeit voneinander abweichen. Deshalb werden in den Publikationen der Arealstatistik zwei verschiedene Angaben zur Gesamtfläche - die Polygonflächen und die Punktflächen - verwendet. Keine der beiden Flächenangaben erhebt Anspruch auf absolute Genauigkeit. Bei den publizierten Flächen handelt es sich um statistische Zahlen, nicht um vermessene Daten.
Polygonfläche
Die Polygonfläche beruht auf dem Datensatz der digitalen Gemeindegrenzen und beschreibt den Flächeninhalt der Gemeinde, Bezirks- und Kantonspolygone. Entsprechend der bei der Digitalisierung erreichbaren Genauigkeit werden die Flächen auf Hektaren gerundet. Sie kann als die zurzeit genaueste gesamtschweizerisch vorliegende Flächenangabe angesehen werden.
Punktfläche
Die Punktfläche steht für die Summe der einzelnen Nutzungsarten. Diese entspricht - ausgehend von der Annahme, dass jeder Stichprobenpunkt die Fläche einer Hektare repräsentiert - der Anzahl der Stichprobenpunkte (Schnittpunkte der Hektarkoordinaten) innerhalb der Gemeinde-, Bezirks- und Kantonspolygone.
Flächensummen
Die Summe der Gemeindeflächen eines Kantons (bzw. der Schweiz) ergibt nicht zwingend die Kantonsfläche (bzw. die Landesfläche), da es in der Schweiz Flächen gibt, die sich nicht unmittelbar und eindeutig einer politischen Gemeinde zuweisen lassen. Zu den Arealen, die der Oberhoheit mehrerer Gemeinden unterstehen gehören:
- Der Staatswald Galm (FR)
- Die Kommunanzen: Medeglia/Cadenazzo (TI) und Capriasca/Valcolla (TI)
- Kantonale Seeanteile der Seen > 5 km2