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LID. Bei der Ermittlung der bäuerlichen Einkommen per Ende 1998 werden Ferkel und Mastschweine deutlich tiefer bewertet werden als im Vorjahr. Die Koordina-tionskonferenz für die Zentrale Auswertung von Buchhaltungsdaten, die jeweils von der Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und Landtechnik in Tänikon (FAT) durchgeführt wird, hat die entsprechenden Inventarwerte gesenkt. Auch für verschiedene pflanzliche Erzeugnisse, vor allem für Futtergetreide, gelten tiefere Werte.
Aufgrund der Schweinepreisentwicklung wurden die Inventarwerte für Ferkel gegenüber dem Vorjahr annähernd halbiert, jene der schlachtreifen Mastschweine um etwa 20 Prozent reduziert, wie die FAT in einer Mitteilung schreibt. Keine Änderung erfuhren dagegen die Inventarwerte der Mutterschweine. Obwohl die gegenwärtige Marktsituation laut FAT einen leicht höheren Wert erlaubt hätte, bleibt auch der Einheitspreis der Kühe, der aus dem Wert von Nutz- und Schlachtvieh abgeleitet wird, auf der Vorjahreshöhe von 1,700 Franken. Da längerfristig mit tieferen Preisen zu rechnen sei, habe man aber auf eine Anpassung verzichtet. Leicht angehoben wurden die Preise für Schlachtkälber, gesenkt dagegen die Preise für grosses Schlachtvieh.
Im pflanzlichen Bereich wurden die Inventarwerte für Futtergetreide und andere konzentrierte Futtermittel allgemein tiefer angesetzt. Unverändert blieben dagegen die Werte des Rauhfutters; diese werden aufgrund des Milchpreises festgelegt, der in diesem Jahr keine Änderung erfuhr.
Die Richtzahlen können gegen Einsendung von 2 Franken pro Stück in Briefmarken (kleine Werte) sowie eines frankierten und adressierten C5-Couverts bezogen werden bei: FAT, 8356 Tänikon; Landwirtschaftliche Beratungszentrale LBL, 8315 Lindau; SBV Treuhand und Schätzungen, 5200 Brugg.