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Walnüsse
Tipp des Tages / ObstSanddorn
Der Sanddorn ist in den nördlichen Bundesgebieten und auf den Nord- und Ostseeinseln zuhause. Es gibt, wie bei der Kiwi auch, männliche und weibliche Pflanzen. Um reichlich Früchte ernten zu können benötigen Sie männliche (Pollmix) und weibliche (Leikora) Pflanzen. Die kleinen, eiförmigen, gelben Früchte sind zwar sehr sauer aber auch wahre Vitaminbomben (das 10 fache an Vitamin C wie Zitronen) und eignen sich sehr gut für den Frischverzehr und für die Weiterverarbeitung. Rückschnitt ist nicht nötig kann aber in den Wintermonaten durchgeführt werden. Der Standort sollte unbedingt in voller Sonne sein. Es ist zu beobachten das an den männlichen Sträuchern vereinzelt Beeren ausgebildet werden - dies liegt wohl daran dass auch bei den männlichen Pflanzen ein paar weibliche Blüten erscheinen (nicht in einer relevanten Menge).
Tipp des Tages / ObstHimeeren sternen ab
Bereits zwei Mal habe ich Himbeeren der Sorte ' 'Himbostar' ® in meinen Hausgarten ge-pflanzt. Schon nach kurzer Zeit werden die Blätter gelb und die Triebe, hauptsächlich die Jungtriebe, sterben ab. Bald schon sind viele Pflanzen ganz abgestorben. Um was für eine Krankheit handelt es sich und was kann ich tun, um im Garten wieder gesunde Himbeeren zu kultivieren?
Bei der geschilderten Erscheinung handelt es sich um das so genannte Himbeersterben, eine Krankheit, die auch als Wurzelfäule der Himbeeren bekannt ist. Neuerdings hat man festgestellt, dass vor allem ein pilzlicher Erreger, Phytophthora fragariae var. rubi daran beteiligt ist. Typisch für die Krankheit ist, dass die Pflanzen mitunter schon im Frühjahr nicht mehr austreiben oder schon bald nach dem Austrieb beziehungsweise während des Sommers plötzlich absterben. Die Blattränder und die Basis der befallenen Jungtriebe sind anfangs graubraun verfärbt. Die Wurzeln befallener Pflanzen gehen in Fäulnis über und sterben ab. Im fortgeschrittenen Stadium sterben mehrere nebeneinander stehende Pflanzen oder auch ganze Reihen ab. Diese Krankheit tritt vor allen Dingen in schweren Böden auf, die zu Staunässe neigen. Befallene Pflanzen sollten samt Wurzeln rasch entfernt und entsorgt werden. Keinesfalls dürfen die Pflanzenreste auf den Kompost gebracht werden, da sonst eine Verschleppung der Erreger im Garten möglich ist. Für die Neupflanzung sollte der Standort gewechselt, der Boden mindestens zwei Spaten tief gelockert und reichlich mit grobem Sand vermischt werden. Gute Erfolge hat man mit der so genannten Dammkultur erzielt, die günstige Voraussetzungen für die Entwicklung der Wurzeln bietet. Beim Einkauf von Pflanzware sollten meristemvermehrte Jungpflanzen bevorzugt werden, die normalerweise absolut krankheitsfrei sind. Eine gewisse Toleranz gegen das Himbeersterben hat die Sorte `Auturnn Bliss' gezeigt.