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Pfefferminze, Petersilie und gepressten Knoblauch im Cutter fein schneiden.
Pinienkerne, Sbrinz, Olivenöl beifügen, mit dem Cutter darunter mischen, bis es eine crèmeartige Sauce gibt. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Originalrezept stammt aus: „La Cucina. Die originale Küche Italiens“ der Accademia Italiana della Cucina. Callwey Verlag.
Zutaten:
8 Birnen (vorzugsweise der Sorte Martin Sec)
250 ml kräftier Rotwein aus dem Aostatal (vorzugsweise Petit Rouge, Torrette, Enfer d’Arvier, Donnaz)
100 g Zucker
1 Stückchen Zimtrinde
1 Gewürznelke
Schale von einer halben Zitrone, in feinen Streifen
Die Birnen in Rotwein werden ohne weitere Garnitur oder mit Schlagsahne bedeckt serviert.
Dir Birnen waschen, halbieren, putzen und die Kerngehäuse entfernen. Die Birnenhälften in einen Topf geben und mit dem Wein bedecken. Zucker, Zimt, Nelke und Zitronenschale hinzufügen. Bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten kochen, bis der Saft dick wie Sirup ist. Abkühlen lassen.
Meine Variante:
Ich nehme 4-6 kleine Birnen und köchle sie ca 15 Minuten in 5 dl Rotwein mit den Gewürzen (3 Nelken, 1 ganze Zimtstange, 1 Zitronenschale, Zucker). Für eine cremige Sauce entferne ich die Birnen und lasse den Jus mit 2 Esslöffeln Gelierzucker zusätzlich einkochen. Die Birnen erst vor dem Servieren mit dem süssen cremigen Jus zusammenbringen. Sonst geben die Birnen aufgrund der Osmose ihren Saft ab und werden etwas schrumpfelig.
Um 1350 wütete im Kanton Bern die Pest. Anna Seiler, eine verwitwete, kinderlose und vermögende Burgerin von Bern, betreute – wie es sich zu jener Zeit für verwitwete Frauen gehörte – Kranke im „Spital vor den Predigern“ in Bern. Beeindruckt vom Leid, das der Seuchenzug unter anderem armen Leuten brachte, erlässt Anna Seiler am 29.11.1354 Ihr Testament und schreibt: „in Anbetracht, dass nichts gewisser ist als der Tod, aber nichts ungewisser als die Stunde des Todes, habe ich, von niemandes Arglist bewogen, sondern wissend, gesund und wohlbedacht und nach reiflicher Überlegung, sowie mit dem Rat und der Erlaubnis des Schultheissen, des Rates und der Zweihundert , lediglich um Gottes Willen und zum Heil und Trost und stetem ewigem Glück meiner Seele und der Seelen meiner Vorfahren und aller Gläubigen, zum Trost der Stadt und Burgerschaft Berns, und damit die sechs Werke der Barmherzigkeit umso besser erfüllt werden, ein ewiges Spital gestiftet. In diesem Spital sollen ständig dreizehn bettlägerige und dürftige Personen aufgenommen sein, sowie drei weitere ehrbare Personen, die den Dienst als Pfleger der armen Bettlägerigen versehen sollen…“. Anna Seiler bedachte ihr Spital mit viel Besitz, Häusern und Grundstücken, und sie rief andere dazu auf, gleiches zu tun.
Der Anna-Seiler-Brunnen steht in der Marktgasse in Bern und gehört zu den Berner Altstadtbrunnen aus dem 16. Jahrhundert.
Er wurde 1545/46 als Ersatz für einen Brunnen aus dem 14. Jahrhundert errichtet. Die Brunnenfigur zeigt eine Frauengestalt, die in der einen Hand eine Schale hält und mit der anderen Hand aus einem Krüglein Wasser hinein giesst. Die Brunnenfigur stammt aus der Werkstatt von Hans Gieng. Da der Brunnen in der Nähe des Käfigturmes steht, der früher als Gefängnis diente, nannte man ihn ursprünglich „by der Gefangenschaft“ oder „Kefibrunnen“ (nach „Chefi“, dem berndeutschen Wort für Gefängnis).
Der heutige Name geht auf Karl Howald zurück. Er wollte im Standbild Anna Seiler erkennen, die 1354 in Bern ein Hospital – das heutige Inselspital, die Berner Universitätsklinik – stiftete.
Das Saitenensemble Les Friandises (Konzertzither, Harfe, Hackbrett, Gitarre, Akkordzither) spielt zum eigenen Vergnügen und für Freundinnen und Freunde gemütlicher Unterhaltung stimmungsvolle tänzerische Saitenmusik (traditionelle und neuere Weisen).
Die nächsten Konzerte:
Im Gasthof St. Jakob, Wünnewil 17. November und 8. Dezember 2013, jeweils um 17.00 Uhr
Leitung und Solistin: Edmée-Angeline Sanssonnens, Harfe – eas-harpe.ch Flyer