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Baar stellt mit Verbindungen an den Fernverkehr, die Stadtbahn Zug sowie ein halbes Dutzend Buslinien ein Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs dar. Die Buslinien treffen sich auf dem Bahnhofsplatz. Vor dem Umbau zu einer Begegnungszone wurde der Bahnhofsplatz vornehmlich als breite Strasse wahrgenommen. Die heutige Gestaltung schafft hingegen einen grosszügigen Platz und ermöglicht ein gemächliches Miteinander zwischen dem Fuss- und Veloverkehr, Autos und Bussen.
Bauphase / Planung
1997: Grundlage für die Umgestaltung des Bahnhofplatzes bildet ein unter fünf Landschaftsarchitekten durchgeführter Studienauftrag.
Januar 2000: Der Baukredit wird an der Gemeindeversammlung genehmigt.
Dezember 2000: Der Busterminal wird eingeweiht.
Kommentar seitens Fussverkehr Schweiz
Der Bahnhofsplatz ist als einheitliche Fläche von Fassade zu Fassade in einer Ebene als Platz ausgebildet. Grossflächige Ortbetonplatten verleihen dem Platz Grosszügigkeit und bewähren sich bei hohen Belastungen durch den Busverkehr. Eine hohe Lichtsäule, ein Wasserspiel und einzelne verstreute Bäume mit Sitzelementen schaffen vor dem Coop einen vor dem Fahrverkehr geschützten Aufenthaltsbereich. Die Mischung und aufgehobene Trennung der Verkehrsteilnehmern werden bewusst in Kauf genommen: Fussgängerinnen, Velofahrer, der Auto- und Busverkehr müssen sich auf der offenen Platzfläche verständigen – fest zugeteilte Verkehrsflächen gibt es nicht mehr.
Die Begegnungszone erhielt im Rahmen des Flâneur d’Or 2004 eine Auszeichnung.