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NEK beginnt mit der Entwicklung von Windenergieprojekten in Gambia
Bekanntlich verfolgt Gambia sehr ehrgeizige Ziele bezüglich der Umsetzung des Klimaabkommens von Paris sowie den Resultaten der COP26-Veranstaltung in Glasgow. Die Regierung will bis 2025 erreichen, dass die gesamte Bevölkerung bis dann Zugang zu Strom hat und dass der überwiegende Anteil davon aus erneuerbaren Energiequellen stammen soll.
Anlässlich eines Treffens am 08. November 2021 in Banjul zwischen dem Präsidenten Gambias, HE Adama Barrow, und dem CEO von NEK, Dr. Christoph Kapp wurde vereinbart, dass NEK an noch zu definierenden Standorten im Land Windprojekte mit einer Leistung von bis zu 250 MW entwickeln soll, um diese dann an die neu errichtete 225 kV-Leitung anbinden wird, welche ausreichend Kapazitäten haben wird, um die produzierte Energie auch aufzunehmen.
Nach den Wahlen vom Dezember 2021 wird zwischen der Regierung Gambias und NEK ein MoU unterzeichnet, in welchem die wesentlichen Aspekte dieser Projektentwicklung definiert sind. In der Folge werden dann an ausgewählten Standorten erste Windmessungen vorgenommen sowie die erforderlichen Grundlagen für das Bewilligungsverfahren erarbeitet.