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Das Wohnhaus in der Matte Schibloch am Weg zum Ranft baute wohl Bruder Klaus selber, als er einen eigenen Hausstand gründete. In diesem Haus wohnte er mit seiner Familie, bis er am 16. Oktober 1467 ins Einsiedlerleben aufbrach. Nach der Aussage seiner Frau Dorothee betrat er von da an sein Haus nicht mehr.
Das Wohnhaus blieb bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts im Familienbesitz der von Flüe und gehört seit dem Ende des 19. Jh. den Katholiken von Fribourg und dem Kanton Obwalden. Durch ungeschickte Umbauten im 19. Jahrhundert hat das Haus stark gelitten. Vor der Heiligsprechung wurde es 1946 fachgerecht restauriert. Heute haben wir es wieder - der Form, nicht dem Material nach - annähernd so vor uns, wie es Niklaus von Flüe seiner Familie hinterliess.
Die Innenausstattung wurde grossenteils nach Bildern in der Chronik des Luzerners Diebold Schilling neu gefertigt und mit 1946 datiert. Die Küche ist, wie heute noch in den Alphütten Obwaldens, bis unters Dach offen. Der rekonstruierte Ofen in der Stube erinnert an die nächtliche Gebetswache des Gottsuchers. Beide Häuser, Geburts- und Wohnhaus, gehören zum Typus des nordalpinen hölzernen Blockbaues.
Öffnungszeiten
Mai bis September:
09:30 (SO 10:30) - 12:00 / 13:30 - 17:30
April und Oktober:
10:00 (SO 10:30) - 12.00 / 13:30 - 16:00