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Englischer Titel: The Long Walk
Autor: Richard Bachman (Stephen King)
Verlag: Heyne
Genre: (Psycho)Thriller, Dystopie
Erscheinen: 1998
Seiten: 315
Preis: broschiertes Taschenbuch unterschiedlich
ISBN-13: 978-3453129627
Leseprobe: —
Rückseite:
Staatschef „Major“ organisiert zur allgemeinen Belustigung einen „Todesmarsch“, einen Marathon auf Leben und Tod, an dem 100 Jugendliche teilnehmen. Nur einer kann siegen, und die Überlebenschancen stehen 1:100. Die Verlierer erwartet der Tod…
Cover:
Da ich nur das oben abgebildete Taschenbuch ausgeliehen habe, kann ich nur etwas zu diesem sagen. Es ist sehr auffällig in Gelb. Der Titel ist in einem schimmernden Grün gehalten, was recht gut zusammenpasst.
Meine Zusammenfassung und Meinung:
Irgendwann in der Zukunft: Ray Garraty hat sich für den jährlichen Marsch qualifiziert, den der ‚Major‘ jedes Jahr für Jungen von 12 bis 17 Jahren veranstaltet. Dort geht Garraty mit 99 anderen Jungs so weit, wie er kann, ohne eine Pause zu machen. Doch nur einer kann überleben. Die Geher dürfen nicht unter eine Geschwindigkeit von 4 Meilen pro Stunde (ca. 6,5 km/h) kommen, sonst gibt es eine Verwarnung. Nach drei Verwarnungen fällt beim vierten Verstoß der Todesschuss. Der Gewinner bekommt ein Leben lang alles, was er sich wünscht.
Am 1. Mai um punkt 9:00 Uhr startet der Marsch in Van Buren im US-Bundesstaat Maine (liegt an der Ostküste). Garraty trägt die Nummer 47. Er freundet sich recht schnell mit Peter McVries an, einem Jungen, der eine Narbe im Gesicht hat. Nach und nach scheiden Teilnehmer aus und werden erschossen. Garraty, McVries und weitere Geher schlagen sich tapfer, doch so langsam beginnen die Teilnehmer, sich gegenseitig wütend zu machen. Die Stimmung wird gereizter und manche Geher fangen an, merkwürdige Sachen vor sich hin zu murmeln. Garraty erzählt von seiner Freundin, Jan (eigentlich Janice), und fragt sich, ob er sie und seine Mutter in Freeport sehen werde. Und dann keimt in Garraty der Wunsch heran, den Marsch wirklich zu gewinnen. Doch er hat noch starke Konkurrenten und so langsam wird Garraty verrückt.
Mein erstes Buch von Stephen King und ich bin einerseits schockiert und andererseits begeistert. Mr. King schreibt die Geschichte sehr bewegend aus der Sicht eines Erzählers. Er geht dabei sehr auf die Gedanken und Gefühle von Garraty ein. Doch die Geschichte an sich ist wirklich… krass. Es ist eine schon ältere Dystopie, die etwas Ählichkeit mit ‚Die Tribute von Panem‘ hat. Jedoch können sich die Geher hier frei entscheiden, ob sie beim Marsch mitmachen wollen oder nicht. Doch wer mitmacht, hat eben keine Wahl. Entweder gewinnen oder sterben. Manchmal versteht man wirklich nicht, was die Geher gerade meinen mit ihren Worten, aber das mag auch Absicht sein, weil sie langsam aber sicher verrückt werden oder eben, weil die Geschichte schon etwas älter ist. Die Arten, wie manche Teilnehmer sterben, ist auch wirklich nichts für schwache Nerven. Da fragt man sich: Wie kommt man nur auf solche Ideen. Doch der Marsch ist eine riesige Herausforderung für den menschlichen Körper und da kann es hier und da manchmal unschön werden. Von einigen Fikalwörtern mal abgesehen…
Bewertung:
Die Geschichte ist fesselnd, schockierend und ein psychisches Spiel mit den Nerven. Ich vergebe fünf Sterne dafür, weil mich das Buch begeistert hat. Wer noch nie ein Buch von Mr. Stephen King gelese hat, sollte sich das Buch kaufen oder ausleihen. Allerdings würde ich es nicht Lesern unter 16 empfehlen, da manche Passagen wirklich schlimm sind.