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Er ist Kanadier, seine Grossmutter Chinesin, der Vater kommt aus Hawaii, die Mutter aus England, geboren ist er im Libanon: Keanu Reeves ist Multikulti, und seine leicht exotische Erscheinung macht ihn in Hollywood unverwechselbar.
«Kühle Brise», was der hawaiianische Name Keanu bedeutet, beginnt seine Karriere am Theater in Toronto. 1986 zieht er nach Los Angeles und ergattert erste Filmrollen. In «Point Break» nähert er sich als Undercover-Agent dem Action-Genre an. In «Speed», an der Seite von Sandra Bullock, schafft er endgültig den Durchbruch. Die Rolle, mit der Keanu Reeves auch heute noch am meisten in Verbindung gebracht wird, ist der Hacker Neo in der «Matrix»-Trilogie.
Mit 50 ist noch lang nicht Schluss
Auf Actionszenen will Reeves auch mit 50 nicht verzichten: «Was man an Energie verliert, gewinnt man an Handwerk und Effektivität», versichert der Schauspieler der Nachrichtenagentur «dpa».
Über Reeves Privatleben ist wenig bekannt, seit er sich nach einer Fehlgeburt 1999 von seiner Freundin Jennifer Syme trennte.