Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03223.jsonl.gz/2494

Neue Bedrohungslagen
Vor dem Hintergrund der Bedrohung durch Terrorismus, Waffenproliferation und Grossverbrechen sowie durch Cyberangriffe auf neuralgische Einrichtungen von Staat und Privatwirtschaft überarbeiten manche Staaten zurzeit ihre sicherheitspolitischen Konzepte. Die Organisation des Sicherheitsinstrumentariums und die Planung für Einsätze in ausserordentlichen Lagen sind anspruchsvoll, gilt es sich doch auf ein vielfach diffuses Risiko- und Gefahrenspektrum auszurichten. Im Gegensatz zur Zeit des Kalten Krieges, als die Sicherheitspolitik schwergewichtig durch Streitkräfte bestimmt wurde, können Konflikte und Krisen gegenwärtig vielfach nur im engen Verbund von nachrichtendienstlichen, diplomatischen, polizeilichen und wirtschaftlichen, aber auch militärischen Mitteln bewältigt werden. Und ebenso entscheidend ist die internationale Kooperation. Denn kein Staat ist mehr in der Lage, den weltweit verflochtenen Terrorgruppen und der organisierten Kriminalität mit eigenen Ressourcen entgegenzutreten oder Migrationsströme aufzufangen, die nach dem Zerfall fragiler Staaten ausgelöst werden.
Einleitungsreferat von Bruno Lezzi
Teilnehmende
Moderation
Teilen
Eine Veranstaltung von
Das könnte Sie auch noch interessieren:
Der Indopazifik ist eine Arena des strategischen Wettbewerbs zwischen den USA und China. Als dritter Player kommt Indien ins Spiel. Pekings Projekt einer maritimen Seidenstrasse sorgt für Spannungen.