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Es wird zu einem Jobabbau kommen, so viel scheint klar. Doch die Frage ist, wie gross dieser ausfallen wird.
Seit der Verschärfung der Wirtschaftskrise im September des vergangenen Jahres haben schon mehrere namhafte IT-Unternehmen grössere Jobstreichungen bekannt gegeben. Microsoft war bisher nicht betroffen. Doch obwohl der Softwarehersteller auf einem riesigen Cash-Berg sitzt, könnte er sich angesichts der schwachen Nachfrage im IT-Sektor ebenfalls dazu entscheiden, Stellen zu streichen. Bereits seit der Jahreswende sind entsprechende Gerüchte im Umlauf
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Das gewöhnlich gut informierte 'Wall Street Journal' hat sich nun erstmals in die Debatte eingeschaltet und schreibt heute, dass Microsoft wahrscheinlich am nächsten Donnerstag bei der Präsentation der Quartalszahlen den Stellenabbau kommunizieren wird. Die kolportierte Zahl von 15'000 Jobs scheint allerdings zu hoch gegriffen. Die US-Zeitung hat von Insidern erfahren, dass die Zahl viel niedriger sein wird; genaueres ist aber nicht bekannt.
Microsoft-Chef Steve Ballmer wollte nicht sagen, ob Microsoft Stellen abbauen würde, doch er räumte ein, dass die Wirtschaftskrise das Unternehmen zwinge, über Kostensenkungsmassnahmen nachzudenken. Er betonte aber, dass ein grösserer Stellenabbau nicht zu Microsoft passe. In der Tat hat der Softwarehersteller in den vergangenen Jahrzehnten selten grosse Stellenstreichungen durchgeführt. Microsoft beschäftigt mittlerweile weltweit 91'000 Personen, verglichen mit 31'000 per Juni 1999. Allein zwischen 2007 und 2008 wuchs die Belegschaft um 12'000 Personen beziehungsweise 15 Prozent. (mim)