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Textauszug aus dem Buch Grundlagen und Praxis der Rückführungstherapie:
Gäbe es nur ein Auf und Ab in der Reihe der Erdenleben, so wäre die Reinkarnation – streng genommen – sinnlos. Wenn man zudem die Auffassung gelten ließe, wonach das Erdenleben demjenigen, der sich seiner irdischen Situation bewusst geworden ist, nur Leiden beschert, wenn man ferner annehmen würde, dass dieses Leiden durch Wünsche, Bedürfnisse und Begierden entsteht, so bestände das einzig sinnvolle Ziel der Reinkarnation darin, sich von allem Irdischen zu befreien, um in das Nirwana (sans. Verwehen): in das völlige Erlöschen, einzugehen. Der einzige Sinn der Reinkarnation läge in diesem Fall darin, die Reinkarnation aufzuheben und die eigene Existenz für immer auszulöschen.
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Nun besteht aber die Reihe der Inkarnationen keineswegs aus einem monotonen Auf und Ab, in dem letztlich kein Sinn und kein Ziel zu erkennen wäre. Die einzelnen Erdenleben sind in der Kette der Inkarnationen vielmehr bis ins Kleinste sinnvoll zusammengesetzt und die Reinkarnation führt den Menschen auf ein konkretes Ziel hin.
Dieses Ziel ist die Entwicklung des Menschen.
Der Sinn der Reinkarnation ist, dem Menschen den zeitlichen Rahmen zu bieten, innerhalb dessen er seine Entwicklung vollziehen und auch vollenden kann.
Jede Inkarnation ermöglicht einen Schritt in dem seelisch-geistigen Entwicklungsprozess. Die Reihe aller Inkarnationen stellt die zeitliche Grundlage für diesen äußerst umfassenden, groß angelegten Entwicklungsprozess dar. Jeder Schritt führt den Menschen dem Ziel seiner inneren Entwicklung näher: dem Ziel, sich vollständig zu entfalten und somit zu einem wahrhaft menschlichen Menschen zu werden.
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