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Aspirin ist nicht nur wirksam bei der Prävention, sondern auch in der Behandlung von Krebs.
Forscher aus Cambridge und der Universität von Cardiff (UK) führten eine Meta-Analyse einer grossen Anzahl von bisher veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten für die Aufnahme von Aspirin bei Patienten mit Krebs durch. Fasst man die Ergebnisse zusammen, schlossen die Forscher, erhöht Aspirin niedrig dosiert die Überlebenschancen von Krebspatienten um 15-20 Prozent. Die entsprechende Studie wurde in der Zeitschrift PLoS One veröffentlicht.
Alle klinischen Beobachtungen beziehen sich nur auf drei Gruppen von Patienten – die an Darmkrebs, Prostata-und Brustkrebs litten. Es wurde festgestellt, dass bei Verabreichung von Aspirin 15-20 Prozent weniger von ihnen starben als diejenigen, die nur die übliche Reihe von Anti-Krebs-Medikamenten erhalten hatten.
Aspirin verursachte in diesen Fällen auch bei regelmässiger Anwendung keine inneren Blutungen des Verdauungssystems, wie sie durch die Säure in dem Medikament vorkommen können.