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Vier Jahre lang führte die amerikanische Ausnahme-Tennisspielerin Serena Williams auch die Geld-Rangliste an. Doch nun steht die Japanerin Naomi Osaka auf Platz eins im «Forbes»-Ranking der bestverdienenden Sportlerinnen. Beide stellten einen Rekord auf.
Sie stand auf Platz eins der Tennis-Weltrangliste, hat zwei Grand-Slam-Turniere gewonnen – und ist jetzt auch die Nummer eins im Finanz-Ranking: Die Japanerin Naomi Osaka hat laut «Forbes»-Liste der bestverdienenden Sportlerinnen der Welt ihre US-amerikanische Kontrahentin Serena Williams abgelöst. Nach einer Schätzung des US-Wirtschaftsblattes verdiente die 22 Jahre alte Osaka in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt 37,4 Millionen US-Dollar und damit 1,4 Millionen Dollar mehr als Serena Williams.
Die 23-malige Grand-Slam-Siegerin hatte in den vergangenen vier Jahren die Liste angeführt. Beide Athletinnen übertrafen auch die bisherige Jahresbestmarke von 29,7 Millionen Dollar der mittlerweile zurückgetretenen Russin Maria Scharapowa aus dem Jahr 2015.
Die «Forbes»-Liste basiert auf Recherchen der Redakteure des Magazins und auf Schätzungen und gilt als zuverlässig. In die Berechnungen fliessen Preisgelder, Gehälter und Bonuszahlungen ein. Hinzu kommen Sponsoren-Einkünfte, Antrittsgelder und Lizenzgebühren für Marketing-Produkte. Nach Angaben der Damen-Organisation WTA verdiente Osaka bislang ein Karriere-Preisgeld von 14,6 Millionen Dollar. Sie hatte 2018 die US Open und 2019 die Australian Open gewonnen.
Aktuell ist die Tennis-Saison wegen der Coronavirus-Pandemie seit Anfang März unterbrochen und wird bis mindestens Mitte Juli aussetzen