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Granit;
ein eruptives, weitverbreitetes Gestein, besteht aus einem Gemenge von Quarz,
Glimmer und
Feldspat mit bald
gröberer, bald feinerer Verteilung der Gemengteile und den verschiedenartigsten Mengenverhältnissen derselben.
Granit ist in der Regel sehr hart und nimmt dann eine schöne dauerhafte Politur an. Trotz ihrer schwierigen Bearbeitbarkeit
werden
Granite häufig von Handwerkern und Künstlern verarbeitet. Im frisch gebrochnen Zustande sind sie etwas leichter
zu behandeln; auch läßt man zum Behauen bestimmte Steine gern unter Wasser liegen.
Das Gestein widersteht um so besser der mechanischen Abnutzung und der Verwitterung, je mehr in ihm der fast unverwüstliche Quarz vorherrscht. Feldspatreicher G. verwittert dagegen leicht. Außer den gewöhnlicheren Verwendungen als Baumaterial zu Gründungen, Stufen und Schwellen, Trottoirs und Pflaster dienen Varietäten von gefälliger Zeichnung und Färbung von Alters her auch zu feineren, mit Politur versehenen Arbeiten wie Säulen und Sockel, Grab- und andre Denkmäler, zu verzierten Simsen und andren Ornamenten. - Zoll: s. Tarif im Anh. Nr. 33 a bezw. Nr. 33 d 1.