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Die Züchtung von Weizensorten, die gegen den Echten Mehltau resistent sind, bedingt Informationen über die Virulenzen und die Virulenzstruktur der hiesigen Mehltaupopulationen. In der vorliegenden Arbeit wird eine neuartige Methode der Virulenzanalyse vorgestellt. Sie erlaubt eine globale Analyse der vorhandenen Virulenzen statt wie in früheren Studien die einzelnen Virulenzen gesondert zu erfassen. Die Differenzialsorten werden hierbei direkt im Feld ausgesät und sämtliche während der Saison auftretenden Virulenzen können so erfasst werden. Erfassungsparzellen wurden zwischen 2003 und 2010 an acht bis 17 Standorten in der Schweiz angelegt. Insgesamt wurden 104 Mehltaupopulationen erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die dominierenden Virulenzen in den letzten 20 Jahren nur sehr wenig verändert haben. Komplexe Virulenzen treten vermutlich vermehrt auf. Die Virulenzstruktur der Population wechselt stark über die Jahre und die Standorte hinweg. Dies hängt vermutlich mit den angebauten Weizensorten aber vor allem mit Umweltfaktoren zusammen, die in dieser Arbeit nicht weiter untersucht werden konnten. Insgesamt kann festgestellt werden, dass eine solche globale Virulenzanalyse für die Bedürfnisse der Züchtung ausreicht. Zukünftige Virulenzerfassungen werden zur Analyse der Wirksamkeit und der Dauerhaftigkeit von neuen, noch nicht verwendeten, Resistenzen, durchgeführt.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.
Fromental und Goldhafer sind typische, auch für Futterbaumischungen geeignete Heuwiesengräser. Von vier geprüften Fromental- und drei Goldhafersorten wird es wohl nur eine neue Sorte von Fromental auf die Liste der empfohlenen Sorten schaffen.