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Ein Fleck: Alle Menschen haben Muttermale die einen wenige, die anderen mehr. Leberflecke sind gutartige Ansammlungen von Zellen, die den Farbstoff Melanin an die oberste Hautschicht abgeben und sie so braun werden lassen. Die Ursache angeborener Muttermale ist noch unklar. Bei der Entstehung erworbener Muttermale, die sich im Laufe des Lebens entwickeln, spielen die Erbanlagen und die Sonnenbestrahlung eine Rolle. Zwei der berühmtesten Muttermal-Trägerinnen sind Hollywood-Legende Marilyn Monroe und Model-Ikone Cindy Crawford. Ein Zeichen: Der Begriff Muttermal stammt aus dem 16.Jahrhundert. Damals stand Mal für ein Zeichen. Weil man sich zu erklären versuchte, woher Leberflecke kommen, vermutete man einen Zusammenhang mit der Mutter und deren Schwangerschaft. Das Muttermal ist also ein Zeichen der Mama. Ein Jungbrunnen: Die meisten Menschen haben 30 bis 40 Muttermale, bei 15 Prozent aller Weissen sind es jedoch über 100. Britische Forscher fanden heraus, dass Personen mit vielen braunen Punkten nicht nur weniger Falten und Leberflecke haben, sondern auch seltener an der Knochenkrankheit Osteoporose erkranken. Dies, weil gewisse Bestandteile im Bauplan dieser Menschen weniger schnell verbraucht werden. Wer viele Muttermale hat, bleibt also länger jung. Eine Gefahr: In der Pubertät und in der Schwangerschaft können neue Muttermale entstehen. Treten bei einem Muttermal jedoch Rötungen, Schmerzen, Juckreiz, Blutungen oder andere Auffälligkeiten wie etwa Veränderungen in Form und Farbe auf, sollte man zum Hautarzt gehen, um Hautkrebs auszuschliessen.