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Als die Söhne Jakobs zum zweiten Mal nach Ägypten hinabzogen, um Nahrung zu holen, weil die Hungersnot im Land Kanaan schwer war, da gebot er ihnen, vom Besten des Landes als Geschenk mitzunehmen: «ein wenig Balsam und ein wenig Honig, Tragant und Ladanum, Pistazien und Mandeln» (1. Mo 43,11).
Wie liess sich das ausführen in einem Jahr der Hungersnot?
In Kanaan gab es wohl noch ein wenig Honig, einige Früchte, Balsam und Gewürze. Aber Nahrung fand sich nur in Ägypten, unter der weisen Verwaltung Josephs, nur dort gab es Getreidelager für die sieben Jahre des Mangels. Nur in den Vorratsstädten Josephs fand sich Korn, und zwar in ungeheuren Mengen, «wie Sand des Meeres» (1. Mo 41,49).
Was man in Kanaan noch finden konnte, war nur Naschwerk, Luxuswaren, von denen sich die Hungrigen, die kein Brot mehr hatten, nicht nähren konnten.
Was unsere Herzen brauchen, ist Brot vom Himmel, das allein den Hunger unserer Seelen stillen kann, zu ihrem Frieden und ihrer Glückseligkeit. Greife nicht nach dem, was die Welt vor dich hinlegt. Es ist nur Naschwerk, das dein Herz nicht sättigen kann. Der wahre Joseph, der Herr Jesus selbst bietet, dir Getreide des himmlischen Landes an, indem Er selbst sich deinem Herzen vorstellt. «Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird niemals dürsten.» (Joh 6,35).