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Mein lieber Abt!
Es thut mir sehr wehe und hat mir vielleicht noch nie so wehe gethan, die Kirche heute nicht besuchen zu können; aber ich bin zu heiser. Der Teufel hole den verfluchten Leiterwagen. An Keller habe ich so eben geschrieben, um ihn zu fragen, ob er in der Universität oder zu Hause lese und um ihn zu ersuchen, Cicero und Erbrecht zu duplieren. Ich möchte dich sehr um die letzten Hefte des Erbrechtes ersuchen, die Du, so viel ich weiß, von Brändli abgeholt hast, dem ich sie gegeben hatte. Es würde mich sehr freuen, dich diesen Abend bei uns zu sehen. Komm doch nicht zu spät! Ich möchte mit dir von der schönen Vergangenheit reden!
Dein treuer
Alfred Escher.
29. IX. 39.
Ich kann dir dann auch einen allfällig von Keller erhaltenen Bericht mittheilen.. /.