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Im malerischen Örtchen Ribeauvillé, am Fusse der Vogesen, liegt die Domaine Trimbach. Die Familie Trimbach schaut auf eine fast vierhundertjährige Weinbau-Geschichtezurück. Bereits im Jahre 1626 wurde von Jean Trimbach in Riquewihr ein Weinhandel begründet. Im Jahre 1673 besuchte König Ludwig XVI. das Haus. Unter der Führung von Jean-Frédéric Trimbach (geb. 1811) wurde der Betrieb ausgebaut. Dieser verlegte den Firmensitz nach Hunawihr, wo er viele Jahre Bürgermeister war. Das Stammhaus in Riquewihr wurde an den Erzrivalen Hügel et Fils verkauft, in deren Besitz es noch heute ist. Der Sohn Frédéric-Emile unternahm weltweite Reisen, um den Export zu fördern. Durch hohe Auszeichnungen bei der Weltausstellung in Brüssel 1898 stieg die Reputation des Hauses. Frédéric-Emile begann, die Weine in Flaschen abzufüllen, anstatt wie vorher üblich, den Wein in grossen Gebinden zu verkaufen. Unter dessen Sohn Frédéric-Théodore wurde nach dem Ersten Weltkrieg der Trimbach-Firmensitz nach Ribeauvillé verlegt. Heute wird das noch immer in Familienbesitz befindliche Haus von Bernard, gemeinsam mit seinem Sohn Jean in der bereits 11. und 12. Generation geleitet.