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#OscarsSoWhite
Rassismus-Probleme bei den Oscars? Seit dem die Academy of Motion Picture Arts and Sciences die Nominierten für die diesjährigen Oscars bekannt gegeben hat, gingen die Diskussionen los. Der Grund: Die 20 Oscar-Kandidaten haben alle eines gemeinsam – sie sind alle weiss.
George Clooney sagt dazu im Gespräch mit Variety: «Wenn man mal zehn Jahre zurückdenkt, dann hat die Academy damals einen besseren Job gemacht. Denkt mal drüber nach, wie viele Afroamerikaner damals nominiert waren. Ich finde, dass Afroamerikaner völlig Recht damit haben, dass die Industrie sie nicht gut repräsentiert. Ich halte das für absolut wahr.»
Während vor ein paar Jahren schwarze Schauspieler häufiger nominiert und ausgezeichnet wurden, wurden im letzten Jahr nur weisse Schauspieler nominiert. «Plötzlich hat man das Gefühl, dass wir uns in die falsche Richtung bewegen», so George Clooney weiter.
Laut Clooney hätte es der Schauspieler Will Smith verdient nominiert zu werden. Für seine Rolle in «Erschütternde Wahrheit» zum Beispiel. Oder auch Micheal B. Jordan, der in «Creed – Rocky’s Legacy» eine ausgezeichnete Leistung ablegte.
George Clooney fand ausserdem lächerlich, dass Regisseurin Ava DuVernay (43) vergangenes Jahr nicht für «Selma» nominiert wurde. Er ist auch nicht der einzige, der negativ auf die Oscar-Nominierungen reagierte.
Oscar – ohne uns! Hollywood-Grössen wie Spike Lee und Jada Pinkett Smith sind so empört, dass sie die Preisverleihung boykottieren. Sie wollen nicht um Anerkennung betteln, darum werden sie dort nicht erscheinen.
Es gibt sogar einen Twitter-Hashtag zum Thema: #Oscarssowhite ist momentan hoch im Kurs und wird regelmässig im Internet gebraucht. So wies es aussieht, geht dieses Thematik nicht einfach so den Amerikanern vorbei.
Publiziert: 21.01.16, syo
Bildquelle: ticketsmove.com