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Alberto Giacometti
1901, Borgonovo bei Stampa – 1966, Chur Studiert ab 1919 in Genf und ab 1922 in Paris. Ende der 20er Jahre entstehen erste surrealistische Skulpturen. Mitte der 30er Jahre löst er sich wieder vom Surrealismus. Obwohl inzwischen international anerkannt, ist er noch immer auf Broterwerb angewiesen: zusammen mit dem Bruder Diego schafft er kunstgewerbliche Gegenstände wie Möbel und Lampen. Das Jahrzehnt bis 1945 ist geprägt von der Suche nach neuer Gestaltung des Verhältnisses von Figur und Raum, die auch durch die Freundschaft mit Picasso und Jean-Paul Sartre geprägt ist. 1950 findet die erste Retrospektive in Basel statt. Vom dortigen Kunstmuseum werden erstmals Werke Giacomettis für eine öffentliche Kunstsammlung erworben. An der Biennale d’Arte in Venedig nimmt er erstmals 1956 in der französischen Sektion teil, beim zweiten Mal 1962 erhält er den Grossen Preis für Skulptur. Weitere Ehrungen in den 60er Jahren sind der Grosse Preis für Skulptur des Carnegie Institute, Pittsburgh (1961), der New Yorker Guggenheim-Preis für Malerei (1964) und die Ehrendoktorwürde der Universität Bern (1965).