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Oft gestellte Fragen
Warum werden Eier ungekühlt verkauft?
Gesetzlich ist der ungekühlte Verkauf von Eiern bis 21 Tage nach dem Legedatum erlaubt.
Eier weisen einen natürlichen Selbstschutz (z.B. Lysozym im Eiklar) auf. Dadurch wird bei korrekter Behandlung die Vermehrung von Keimen im Ei in den ersten 21 Tagen unterdrückt. Deshalb ist es möglich, Eier während dieser Zeit ungekühlt bei ca. 20 °C aufzubewahren. Temperaturen, die 20 °C permanent überschreiten, sind für die Eierlagerung nicht geeignet und sollten vermieden werden. Spätestens nach Ablauf der Selbstschutzfrist wird empfohlen, die Eier bei 5 °C im Kühlschrank aufzubewahren.
In den Migros Filialen befindet sich das Eiersortiment meist bei den gekühlten Lebensmitteln. Die Temperatur in diesem Filial-Bereich ist aufgrund der Kühleinrichtungen kälter als im Nonfood und Nearfood Bereich. Eier können so ohne zusätzliche aktive Kühlung verkauft werden. Dies hat einerseits einen positiven Effekt auf die Ökologie, andererseits werden dadurch grosse Temperaturunterschiede vermieden. Starke Temperaturschwankungen von kalt zu warm fördern die Bildung von Kondenswasser auf der Eierschale. Dies fördert das Eindringen von Keimen und wirkt sich negativ auf die Eiqualität aus.