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Schweizer Armee Uniformen mieten Ordonnanz 1914/17

Kurz nach dem Beginn des 1. Weltkrieges zeiget sich, dass die farbigen Uniformen der Schweizer Armee kaum Tarntauglich waren. Auch die kämpfenden ausländischen Truppen, ausser jenen des Commonwealth, zogen zu beginn mt farbigen Uniformen in den Krieg.
Die Ordonnanz 1914 sollte kurzerhand Abhilfe schaffen. Die im Feldgrau geschaffene Uniform war mit vier Taschen ausgestattet und verfügte je nach Modell über eine verdeckte oder offene Knopfleiste, mit Karmesin oder Goldknöpfen.
Um die Waffengattungen zu unterscheiden, wurden die Vorstösse in den Farben der jeweiligen Truppenfarbe eingesetzt.
Als Kopfbedeckung musste weiterhin der Tschako herhalten, jedoch wurde diesem kurzerhand ein Tranüberzug verpasst, da vor allem die Garnituren in der Sonne zu sehr geglänzt hatten.
Da die Grosse Menge an Uniformen nicht sofort verfügbar war, wurden an die Truppen Tarnhemden aus grauem Stoff abgegeben, welche diese über die farbige (blaue) Uniform ziehen konnten.
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