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Damals kam es zu einem Schaden an einem Steigrohr im Bohrloch, welches heisses Wasser an die Oberfläche fördert. Wegen eines laufenden Gerichtsverfahrens verzögerten sich die Reparaturarbeiten. Da die Montagefirma aus Frankreich stammt, muss ein dortiges Gericht abklären, wie es zu diesem Fehler kam. Aufgrund dieses Ausfalls stieg der Gasanteil bei der Wärmeversorgung der Kundschaft, wie mehrere Medien dieses Jahr berichteten.
Die Wärmelieferung an die Kundschaft sei jederzeit gesichert, da die übrigen Heizkraftwerke vollumfänglich zur Verfügung ständen, schreibt der Wärmeverbund Riehen. Nach den Reparaturarbeiten könne in der Geothermieanlage am Bachtelenweg der Normalbetrieb aufgenommen werden.
Unabhängig gingen die Arbeiten für das Projekt «geo2riehen» zur weiteren Nutzung der Wärme im Untergrund weiter. Nach einer umfassenden Messung letzten Frühling zeigen die ersten Daten eine starke Zerklüftung des Untergrunds, wie es weiter in der Mitteilung heisst. Dies deute auf ein weiteres Heisswasservorkommen hin. Abschliessende Resultate seien Ende 2022 oder Anfang 2023 zu erwarten