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Vor hundert Jahren kostete eine Hungersnot in Russland mehr als fünf Millionen Menschen das Leben. Wenn die USA dem kommunistischen Regime in Moskau nicht zu Hilfe geeilt wären, wären noch weitaus mehr gestorben.
Mit einem Hilferuf wandte sich der russische Schriftsteller Maxim Gorki im Juli 1921 an die Weltöffentlichkeit: «Note an alle ehrlichen Menschen. Die weiten Steppen in Ostrussland haben infolge einer noch nie dagewesenen Trockenheit eine Missernte erlitten. Durch dieses Unglück droht Millionen der russischen Bevölkerung der Hungertod. Ich erinnere daran, dass das russische Volk infolge des Krieges und der Revolution sehr erschöpft ist und dass seine physische Widerstandskraft geschwächt ist. Dem Lande Leo Tolstois, Dostojewskis, Mendelejews, Pawlows, Mussorgskys, Glinkas und anderer der ganzen Welt teuren Menschen nahen drohende Tage (. . .) Ich bitte alle Europäer und Amerikaner, dem russischen Volk raschestens zu helfen. Gebt Brot und Medikamente (. . .)».