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<h2>SubmittedText<h2><p>Welches ist aus Sicht des Bundesrates der Nutzen einer zusätzlichen Energieetikette für die Reifen auf einem Neuwagen, der bereits mit einer Energieetikette versehen ist?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Am 31. Oktober 2013 hat das Bundesamt für Energie die Anhörung zu einer Teilrevision der Energieverordnung eröffnet. Diese Teilrevision sieht u. a. eine obligatorische Energieetikette für Reifen vor. Die Etikette für Reifen gibt Auskunft über Rollwiderstand, Nasshaftung und Rollgeräusch. Diese Informationen betreffen nur die Reifen und sind mit der Energieetikette für Personenwagen nicht abgedeckt. Dank der Reifenetikette verfügt der Konsument über einheitliche Informationen zu den Reifeneigenschaften und kann einen bewussten Kaufentscheid fällen.</p><p>Die Energieetikette für Personenwagen existiert bereits seit 2003 und leistet einen wichtigen Beitrag zur angestrebten Absenkung des Treibstoffverbrauchs neuer Personenwagen. Die Messung des Durchschnittsverbrauchs von Neuwagen basiert auf einem standardisierten Testverfahren. Um möglichst gute Verbrauchswerte zu erreichen, verwenden Hersteller bei diesen Testzyklen beispielsweise Reifen mit besonders geringem Rollwiderstand. Mit welchen Reifen ein Neuwagen aber schlussendlich ausgerüstet wird, ist dem Hersteller bzw. Importeur überlassen. Die Reifenetikette ermöglicht dem Autokäufer zu erkennen, ob ein ausgestellter Neuwagen mit effizienten Reifen ausgestattet ist und wie gut die deklarierten Verbrauchswerte des Neuwagens im Alltag erreicht werden können. Somit stellt die Reifenetikette aus energetischer Sicht auch beim Kauf eines Neuwagens einen erheblichen Informationsgewinn dar.</p>