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Das Ziel des operativen Eingriffs ist die vollständige Entfernung des Tumors. Dafür müssen meist beide Eierstöcke, die Gebärmutter, Teile des Bauchfells und allenfalls auch Lymphknoten entfernt werden. Die Ausdehnung des Operationsfeldes richtet sich nach der Grösse und dem Stadium des Tumors.
Meistens ist zusätzlich zur Operation eine Chemotherapie notwendig. Diese Medikamente (Zytostatika) sollen das Wachstum eventuell verbliebener Tumorzellen verhindern. Bei Tumoren, die nicht operiert werden können, kann die alleinige Chemotherapie gute Resultate bringen. Eine Bestrahlung wird selten angewendet.
Tumorbedingte Schmerzzustände lassen sich mit den heutigen Schmerzmedikamenten gut bekämpfen.
Wenn der Eierstockkrebs frühzeitig erkannt wird, bestehen gute Heilungschancen. Die grösste Gefahr des Eierstockkrebses besteht darin, dass er meist unbemerkt wächst und erst sehr spät, nach Ausbreitung im gesamten Bauchraum oder auch nach Befall des Lungenfells, entdeckt wird. In diesem fortgeschrittenen Stadium sind die Heilungschancen gering und die betroffenen Frauen sterben häufig an ihrem Krebsleiden.
Um den Eierstockkrebs möglichst frühzeitig zu erkennen, sollten regelmässige gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen stattfinden. Diese sind allerdings keine Garantie dafür, dass sich nicht doch - unbemerkt - ein Tumor an den Eierstöcken bilden kann.