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Auf dem Formel-1-Kurs im norditalienischen Monza dürfen wegen Sicherheitsmängeln bis auf Weiteres keine Motorradrennen mehr stattfinden.
Der Lizenzentzug durch den Weltverband FIM ist nach Angaben der "Gazzetta dello Sport" eine Reaktion auf Untersuchungen der Staatsanwaltschaft, die nach einem Rennabbruch wegen Regens auf der vierten Station der Superbike-WM im Mai bauliche Mängel festgestellt hatte und wegen des Verstosses gegen die Sicherheitsvorschriften ermittelt.
Das Formel-1-Rennen am 9. September soll allerdings nicht gefährdet sein, zumal die Streckenbetreiber bis dahin alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben wollen.
"Sobald wir die Probleme mit dem Asphalt gelöst haben, werden wir auch die Lizenz für Motorrad-Rennen wieder erhalten. Inspektoren der FIM werden die Sicherheit der Rennbahn überprüfen", sagte Paolo Flammini von der für die Motorradrennen verantwortlichen Gesellschaft Infront Motorsport.
Bei starkem Regen hatte am 6. Mai ein Superbike-WM-Rennen auf der teilweise überschwemmten Strecke abgebrochen werden müssen.
Die Justizbehörden stellten bei den folgenden Ermittlungen fest, dass Techniker und Verwalter der Rennbahn ihre Kenntnis über Sicherheitsmängel verheimlicht hatten.
Bei der Asphaltierung der Strecke sollen verbindliche Standards missachtet worden sein, weshalb der Wasserabfluss beeinträchtigt werde.