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Der Mensch ist laut Forschern nicht schuld am CO2-Anstieg in der Steinzeit. Klimaforscher aus Bern und dem deutschen Bremerhaven haben herausgefunden, dass der Mensch die weltweite CO2-Konzentration erst mit der industriellen Revolution beeinflusst hat.Dieser Inhalt wurde am 23. September 2009 - 19:01 publiziert
Die Studie der Forscher mit Eisbohrkernen widerlege damit eine heftig diskutierte Hypothese, teilte die Universität Bern mit. Laut dieser Hypothese hat der Mensch den rätselhaften Anstieg der CO2-Konzentration seit 6500 Jahren - seit Beginn der Steinzeit - verursacht, und zwar durch Ackerbau und Landrodung.
Dadurch wurde dem Menschen ein globaler Klimaeinfluss zu frühester Zeit zugeschrieben, lange bevor mit der industriellen Revolution der CO2-Austoss durch das Verbrennen von Kohle, Erdöl und Erdgas rasant angestiegen ist.
Dass der Mensch aber den steinzeitlichen Anstieg des Treibhausgases nicht verursacht hat, zeigten nun laut Mitteilung die Messungen und Modelle der Forscher.
Laut den Klimaforschern dürften Ozeanprozesse den Anstieg des atmosphärischen CO2 in der Steinzeit verursacht haben. Ihre Studie wird am Donnerstag im Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlicht.
swissinfo.ch und Agenturen
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