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Im Kampf um den WM-Titel bahnt sich ein Nervenspiel an. Während sich Hamilton nach seinen beiden Siegen in Brasilien und Katar weiter auf der Überholspur befindet, wird die Mission für Verstappen immer komplizierter. Acht Punkte beträgt der Vorsprung des Niederländers im Red Bull vor den letzten beiden Rennen der Saison noch auf Hamilton. Im Idealfall könnte Verstappen zwar schon am Sonntag Weltmeister werden, doch die Voraussetzungen dazu sind schwierig.
Ein Fehler zur Unzeit
Dabei war Verstappen so nah dran, sich für die Premiere auf dem Stadtkurs in Dschidda die optimale Ausgangslage zu schaffen. Mit seinem letzten Versuch im entscheidenden Teil der Qualifikation wollte er sich an den beiden Mercedes vorbei schieben. Der WM-Leader steuerte einer klaren Bestzeit entgegen, ehe er in der letzten Kurve die Kontrolle über sein Auto verlor und seitlich in die Streckenbegrenzung krachte.
Statt der Pole-Position blieb Verstappen nur der 3. Startplatz. Der grosse Profiteur war Hamilton, der zum 103. Mal in seiner Karriere ein Rennen in der Formel 1 von ganz zuvorderst in Angriff nehmen wird. Die erste Startreihe komplettiert Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas im Mercedes. Beim Weltmeisterteam freute man sich über die vierte Frontreihe in dieser Saison.
Derweil hofft man bei Red Bull, dass Verstappens Auto beim Aufprall nicht grösseren Schaden erlitten hat. Bei einem allfälligen Getriebewechsel müsste der Niederländer eine Rückversetzung um fünf Startplätze in Kauf nehmen.
Startplätze 10 und 12 für Alfa Romeo
Im entscheidenden dritten Teil des Qualifyings war erfreulicherweise auch ein Fahrer des Teams Alfa Romeo vertreten. Antonio Giovinazzi sicherte sich Startplatz 10. Eine Reihe hinter dem Italiener wird sein Teamkollege Kimi Räikkönen auf Startplatz 12 Aufstellung nehmen.