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Streng behütet wachsen die fünf Lisbon-Schwestern (die älteste 17, die jüngste 13) in einem gläubigen Vorstadt-Elternhaus auf. Als die jüngste der Töchter einen Selbstmordversuch unternimmt, versuchen die Eltern, ihre Erziehungsmethoden zu ändern – erfolglos, am Ende begehen alle fünf Schwestern Suizid. 25 Jahre nach diesem Drama versuchen die inzwischen erwachsen gewordenen Nachbarsjungen, die die Mädchen damals bewunderten, das Geschehene zu verstehen. Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jeffrey Eugenides, mit Musik des französischen Synthie-Pop-Duos Air.
«The Virgin Suicides» ist Sophia Coppolas Regiedebüt, das Lexikon des internationalen Films urteilt: «Eine ebenso eindrucksvolle wie irritierende Studie, die die im Prinzip düstere Geschichte in frohe Farben taucht und die 70er-Jahre nicht als Ära des Liberalismus feiert, sondern sie als Hort kleinbürgerlichen Denkens darstellt.»