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Die hessische Landesregierung hatte Unterstützung für Condor in Aussicht gestellt. Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) hatte am Dienstag zur Höhe eines möglichen Überbrückungskredits dem Hessischen Rundfunk gesagt: "Wir haben ein bewährtes Verfahren in solchen Konstruktionen. Der Bund nimmt die Hälfte und die betroffenen Länder nehmen die andere Hälfte. Da Condor ja ein hessisches Unternehmen ist, wäre die andere Hälfte für das Land Hessen."
Wegen der Insolvenz des britischen Mutterkonzerns Thomas Cook hatte die bislang profitable Condor einen staatlich verbürgten Überbrückungskredit beantragt, um "Liquiditätsengpässe" zu verhindern. Condor fliegt trotz der Insolvenz des Mutterkonzerns Thomas Cook weiter, hatte aber auf Unterstützung des Bundes gehofft.
Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte am Dienstag betont, die Schwierigkeiten bei Condor seien durch die Insolvenz der Muttergesellschaft Thomas Cook entstanden. "Es sind keine hausgemachten Probleme."
Der Ferienflieger, der etwa 4900 Mitarbeiter beschäftigt, hatte mit Blick auf die Aussagen Altmaiers erklärt: "Wir freuen uns über jedes positives Signal."
Auch der deutsche Reiseveranstalter Thomas Cook beantragte einen Überbrückungskredit. Er ist ebenfalls durch die Pleite der britischen Muttergesellschaft in Bedrängnis geraten./mar/hoe/DP/he
(AWP)