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Nach den offiziellen Leitlinien, die Ärztinnen und Ärzten als Massstab für Diagnostik und Therapie dienen, liegt ein Reizdarmsyndrom dann vor, wenn folgende drei Voraussetzungen erfüllt sind:
- Es bestehen länger als drei Monate anhaltende Beschwerden, die auf den Darm bezogen werden und mit Veränderungen des Stuhlgangs einhergehen.
- Die Beschwerden sind so stark, dass die Lebensqualität der Betroffenen relevant beeinträchtigt ist und sie deshalb (ärztliche) Hilfe suchen.
- Für andere Krankheitsbilder charakteristische Veränderungen, die für die Symptomatik verantwortlich sein können, liegen nicht vor.