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Tags: Hinterrhein, Viamala, Moësa, Bündnerland, Graubünden, Schweizer Region
Die Region Hinterrhein beginnt im Westen im Gebiet einer der Quellflüsse des Rheins am Fuss des San Bernardino Passes und führt via Splügen, Andeer und Thusis Richtung Norden. In Richtung Süden führt die San Bernardino Route in die Region Moësa, die das Misox und das Calancatal umfasst.
Avers ist ein ausgesprochenes Hochtal. Tiefstgelegenste Siedlung ist Campsut mit 1670 m. ü. M., die höchstgelegene Juf mit 2126 m. ü. M.,die auch als höchstgelegene, ganzjährig bewohnte Siedlung Europas gilt.
Buseno liegt in erhöhter Lage auf der rechten Talseite des Calancatales. Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Buseno und dem Ortsteil Molina. Zur Gemeinde gehören ebenfalls die Weiler San Carlo und Giova. Sehr speziell ist das Oratorium der Madonna von Fatima, errichtet von den Architekten Mario Campi und Franco Pessina.
Acht Gemeinden sind im Kreis Calanca zusammengeschlossen.Calanca ist Teil des italienischsprachigen Gebietes des Kantons Graubünden. Zur Geschichte des wilden Tales gehören auch immer wieder Bergstürze. Die Ursachen sind die sich talwärts neigende Schieferung der Gesteine an den Hängen.
Castaneda liegt im südlichen Calancatal im Kreis Calanca im Bezirk Moesa des Kantons Graubünden. Die Gemeinde befindet sich auf einer Terrasse, 500 Meter über der Einmündung der Calancasca in die Moësa.
Die Gemeinde besteht aus den weit auseinander liegenden Ortsteilen Casti (1125 m) und Wergenstein (1489 m) am unteren Schamserberg. Casti-Wergenstein grenzt an Andeer, Clugin, Donat GR, Mathon GR, Safien und Sufers.
Die östliche Seite des Tales zwischen Thusis und Rothenbrunnen ist das Domleschg. Die westliche Talseite heisst Heinzenberg, wird jedoch hin und wieder auch zum Domleschg gezählt. Das Domleschg wird auch als der «Obstgarten Graubündens» bezeichnet. 120 Apfel- und 30 Birnensorten werden im Tal angebaut.
Fürstenau besteht aus dem historischen Städtchen Fürstenau und dem Ortsteil Fürstenaubruck über dem Zusammenfluss von Hinterrhein und Albula. Fürstenau ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung eingetragen.
Zur Gemeinde Mesocco gehören die Orte Pian San Giacomo und San Bernardino. SIe ist die nördlichste Gemeinde im Misox. Zu den bedeutendsten und grössten Burgen im Graubünden und der Schwiez zählen die, aus dem Mittelalter stammenden und auf dem Gemeindegebiet von Mesocco stehenden Ruinen des Castello di Mesocco.
Die Gemeinde mit den Orten Splügen, Nufenen und Hinterrhein am Hinterrhein ist Ausgangspunkt zum San Bernardino und für Wanderungen. In Rheinwald leben die Menschen hauptsächlich von der Landwirtschaft.
Rothenbrunnen ist die nördlichst gelegene Gemeinde im Domleschg.Das milde Klima lässt die in Rothenbrunnen geernteten Spargeln als weit herum bekannte Spezialität berühmt werden. Der heutige Name Rothenbrunnen gibt keine Rätsel auf. Er rührt von der Heilquelle her, die am Fusse des steilaufsteigenden Felsen hervorgeht und ein jod- und eisenhaltiges rotes Wasser führt und allen Dorfbewohnern zugänglich ist.
Im unteren Teil des Misox, nahe bei Bellinzona, liegt die Gemeinde und der Hauptort des Misox, Roveredo. Roveredo ist auch wegen des Karnevals "la Lingera" und des jährlichen Velorennens Rore-Laura bekannt.
San Vittore ist das erste Dorf, auf das man - von Süden kommend - im Misox trifft. Die an den Berg gebauten Grotti laden zum Verweilen ein und sind überaus reizvoll. Unbedingt sehenswert sind auch die historischen Gebäude im Ortskern.
Am westlichen Fuss der Stätzerhornkette, auf einer Sonnenterrasse liegt Scharans. Die
Nachbargemeinden von Scharans sind Sils im Domleschg, Fürstenau, Almens und Vaz/Obervaz. Der bekannte Pfarrer Jörg Jenatsch wirkte von 1618 bis 1620 in Scharans.