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Er (Jesus) redete nur in Gleichnissen zu ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles, wenn er mit ihnen allein war. (Markus 4, 34)
Diese Bemerkung im Anschluss an das Gleichnis vom Senfkorn lässt mich aufhorchen. Wieso erfahren nur die Jünger in klaren Worten, worum es geht? Sind sie irgendwie besser?
Aber sind direkte Worte wirklich immer klarer? Gibt es nicht Dinge, die man im Gegenteil besser mit Hilfe von Gleichnissen oder Geschichten ausdrücken und weitergeben kann? In diese Richtung deutet auch der Satz davor: «Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das Wort, so wie sie es aufnehmen konnten.» (Markus 4, 33)
Grosser Gott,
es ist nicht immer einfach, zu verstehen, was Jesus uns sagen wollte und wie wir das heute umsetzen sollen. Hilf uns, mit offenen Herzen zu hören: auf ihn, aber auch auf unsere Mitmenschen.
Brigitta Josef, Pfarrerin