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Das Wichtigste in Kürze
- Hannes Björninen schiesst die Finnen nach 31 Sekunden im letzten Drittel in Front.
- Im Hockey-Final bezwingt Finnland die russische Auswahl mit 2:1.
Finnland ist zum ersten Mal Olympiasieger im Eishockey. Das Team von Trainer Jukka Jalonen wendete gegen die russische Auswahl ein 0:1 in ein 2:1.
Das entscheidende Tor erzielte Hannes Björninen mit einem Ablenker nach 31 Sekunden im letzten Drittel. Es war für den Stürmer von Jokerit Helsinki der erste Treffer überhaupt an diesem Turnier. Er hatte in der 24. Minute schon den Ausgleich von Verteidiger Ville Pokka vorbereitet. Die Russen waren in der 8. Minute im Powerplay durch Michail Grigorenko in Führung gegangen.
Nach dem 2:1 liessen die diszipliniert verteidigenden Finnen praktisch nichts mehr zu. Die Osteuropäer brachten im Schlussabschnitt gerademal drei Torschüsse zu Stande (total 17). Dem 3:1 sehr nahe kam in der 54. Minute der bei Ambri-Piotta tätige Jusso Hietanen, der an der Latte scheitere. Der Verteidiger war im finnischen Team neben Sami Vatanen, Valtteri Filppula (beide Genève-Servette) und Harri Pesonen (SCL Tigers) einer von vier Spielern aus der National League, die im Final zum Einsatz kamen - Toni Rajala (Biel) musste zuschauen.
Die Russen, früher als Sowjetunion, verpassten ihren zehnten Olympiasieg. Damit wären sie vor Kanada alleiniger Rekordhalter gewesen.