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Im Bericht wird betont, dass ein Verzicht auf eine erneute Inbetriebnahme der Wiederaufarbeitungsanlage dazu führen werde, dass abgebrannte Kernbrennstoffe ausländischer Herkunft entweder zurück in das Herkunftsland oder zur Wiederaufarbeitung in ein anderes Land geschickt werden müssen. Eine Zwischenlagerung in Sellafield sei zwar denkbar, verursache aber technische und logistische Probleme. Die bestehenden Verträge mit in- und ausländischen Kernkraftwerksbetreibern, darunter auch schweizerische Betreiber, könnten bei keinem dieser Wege eingehalten werden. Die anfallenden Kosten für Abtransport oder Zwischenlagerung, Organisierung der Wiederaufarbeitung bei Dritten sowie für Vertragsänderung bzw. -Stornierung müssten von der NDA getragen werden. Hinzu kämen die entgangenen Einnahmen. Der gesamte Schaden wird im Bericht mit einigen hundert Millionen Pfund veranschlagt.
Thorp war Mitte April 2005 als Folge eines Störfalls abgestellt worden. Nach einer gründlichen Sicherheitsüberprüfung hat das britische Nuclear Installation Inspectorats (Nil) die Wiederinbetriebnahme an etliche Bedingungen geknüpft. Die diesbezüglichen Arbeiten sind seit Mitte 2005 im Gang und werden von der NDA überwacht, die auch über den Neustart entscheidet.
Quelle
A.Z. nach NDA, Bericht «Assessment of issues associated with THORP non-restart and restart options», 2. März 2006