Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03160.jsonl.gz/1502

mehr
festgestellt hat. Sie finden sich in der grossen Mehrzahl der Fälle in gelöstem Zustand und nur selten in Suspension, in welchem Falle das Wasser dann trüb erscheint.
Chemische Elemente und ihre Verbindungen in den Quellwässern:
Sauerstoff (O). Im freien Zustand oder in Verbindung mit andern Elementen als Säuren und saure Salze
vorhanden. Das
Wasser selbst enthält übrigens Sauerstoff als chemischen Komponenten im Verhältnis von
9,99999% ^[Berichtigung:
88,888%] seines Gewichtes. Die im
Wasser am häufigsten auftretende Sauerstoffverbindung ist die Kohlensäure (CO2).
Wasserstoff (H). Selten im freien Zustand, häufig dagegen in Verbindungen (namentlich als H2S oder Schwefelwasserstoff).
Das
Wasser selbst enthält Wasserstoff im Verhältnis von
0,11111% ^[Berichtigung: 11,111%.] seines Gewichtes.
Stickstoff (N). Im freien Zustand häufig gelöst, seltener dagegen in Verbindungen (Nitraten, Nitriten, Ammoniak).
Schwefel (S). In Form von Schwefelwasserstoff (H2S), sowie von Natrium- und Calciumsulfhydraten etc., dann besonders auch in Form von gelösten Salzen der Schwefelsäure (den sog. Sulfaten). Hierher gehören die zahlreichen Schwefelwässer, wie diejenigen der Lenk, von Leuk und Schinznach, vom Gurnigel etc., dann die von Lavey, Leissigen, Stachelberg, Schimberg etc.
Brom (Br). In geringen Mengen in Form von Alkali- und Magnesiumsalzen.
Jod (I). Wie das Brom. In den Thermen von Saxon, Rotenbrunnen, Solis, Tarasp, Wildegg.
Fluor (Fl). In vielen Mineralquellen nachgewiesen, aber stets nur in sehr geringer Quantität vorhanden. Thermen von Baden, St. Moritz, Tarasp etc.
Phosphor (P). In Gestalt von Eisen- und Calciumphosphaten in sehr geringen Mengen nachgewiesen. Wasser von Schwefelberg, Seewen (Schwyz), Solis und Passugg (Graubünden).
Arsen (As). Selten und nur in sehr geringen Mengen. Quellen im Val Sinestra (Graubünden).
Bor (B). In Form von borsauren Salzen in bemerkenswerten Mengen nachgewiesen im Wasser von Baden, des Val Sinestra etc. Spuren in verschiedenen andern Wässern.
Silicium (Si). Als freie Kieselsäure (SiO2) oder in Form von Natrium- und Calciumsilikaten etc. in fast allen Wässern in geringen Mengen nachgewiesen.
Kohlenstoff (C). Neben den in kleinen Mengen in zahlreichen Wässern vorhandenen organischen und bituminösen Substanzen ist als häufigste und in grösster Menge auftretende Kohlenstoffverbindung das Kohlendioxyd oder Kohlensäureanhydrid (CO2) zu nennen. Man findet es im gelösten Zustand in allen Wässern, und zwar in Mengen, die je nach der Temperatur und dem Druck schwanken. Sein Vorhandensein erhöht die Löslichkeit der erdigen Karbonate und des Eisens.
Die an Kohlendioxyd reichen Wässer werfen bei ihrem Erscheinen an der Erdoberfläche Blasen und werden Säuerlinge genannt. Ein grosser Ueberschuss an diesem durch Druck gelösten Gas bewirkt ein eigentliches Kochen des Wassers (Sprudel), welche Erscheinung bei den schweizerischen Quellen jedoch kaum zu beobachten ist. Als an Kohlendioxyd reichste Wässer der Schweiz sind zu nennen die Säuerlinge von St. Moritz, Belvedra, Schuls, Tarasp, San Bernardino und des Val Sinestra, die alle mehr als 1000 cm3 CO2 auf den Liter Wasser enthalten.
Kalium (K) und Natrium (Na), die beiden bekannten Alkalimetalle, finden sich in der Form von Chlorverbindungen
und oft in grossen Mengen (besonders das
Kalium) ^[Berichtigung: Natrium] in den salinischen Quellen. Ihre Karbonate bestimmen
die besondern Eigenschaften der sog. alkalinischen Quellen. Ihre Sulfate (besonders diejenigen des Natrium) bilden einen
ziemlich starken Bestandteil von gewissen Quellen mit abführender Wirkung. Zu der ersten Gruppe gehören
die
Wässer von
Wildegg,
Schweizerhalle,
Rheinfelden und
Sulzthal, zur zweiten die zahllosen, mehr oder weniger ausgesprochen
alkalischen Quellen
(Schuls,
Passugg etc.), zur dritten das
Wasser von
Mülligen.
Lithium (Li). Dem Auftreten dieses Alkalimetalles in den Mineralwässern wird selbst da eine grosse Wichtigkeit beigelegt, wo es nur in sehr kleiner Menge vorhanden ist. Spuren desselben lassen sich tatsächlich in allen Wässern nachweisen, doch ist keine der schweizerischen Quellen reich an diesem Element. Zu nennen sind in dieser Beziehung namentlich die Wässer von Baden (mit 0,0043 gr Li auf den Liter Wasser), Stachelberg, Yverdon etc. Meistens ist aber der Gehalt an Lithium bis jetzt noch nicht ziffernmässig festgestellt worden, was auch für die noch seltener vorkommenden Metalle Caesium, Rubidium und Thorium zutrifft.
Strontium (Sr) und Baryum (Ba), zwei Erdalkalimetalle, sind in den Mineralwässern nur selten und immer nur in kleinen Mengen vertreten, und zwar nur in Gestalt von Karbonaten und Sulfaten. Strontium ist mit 0,006 gr. auf den Liter Wasser in den Thermen von Baden nachgewiesen.
Calcium (Ca), das dritte Erdalkalimetall, erscheint neben dem Magnesium als die in gewissen Wässern am stärksten in Lösung vertretene Mineralsubstanz. Es fehlt sozusagen in keinem Wasser, da überall in grösserer oder geringerer Menge kohlensaurer Kalk (CaCO3) vorhanden erscheint. Dieser tritt in den an gasförmiger Kohlensäure nicht reichen Wässern im Verhältnis von 0,20-0,30 gr und in den eigentlichen Säuerlingen im Verhältnis von bis auf 3 gr und mehr pro Liter Wasser auf, fällt aber, der Luft ausgesetzt, durch Entweichen der Kohlensäure wieder aus und bildet dann den sog. Sprudelstein, Tropfstein, Kalktuff, Kalksinter etc. Das Tarasper Wasser enthält 2,447 gr CaCO3 pro Liter.
Ebenso häufig ist der schwefelsaure Kalk (CaSO4), der sich aber weder von selbst noch beim Kochen des Wassers abscheidet. Diejenigen Wässer, welche, neben einer gleichwertigen Menge von kohlensaurem Kalk, mehr als 0,2-0,3 gr schwefelsauren Kalk pro Liter Wasser enthalten, werden Gipsquellen genannt. Gipsquellen mit 1,5-2,0 gr schwefelsaurem Kalk pro Liter Wasser sind in grosser Menge vorhanden. Ausnahmsweise erscheint auch Chlorcalcium (CaCl2), und zwar mit Vorliebe in gewissen salinischen Quellen.
Magnesium (Mg). Die Karbonate und Chloride dieses Metalles begleiten fast immer die entsprechenden Calciumverbindungen, sind aber in weit geringeren Mengen als diese vorhanden. Eine vorherrschende Rolle spielt dagegen das Magnesiumsulfat (MgSO4) oder Bittersalz (auch Epsomit genannt), das in den abführenden salinischen Quellen in grosser Menge vorhanden sein kann und z. B. im Birmensdorfer Bitterwasser im Verhältnis von 22 gr auf den Liter Wasser auftritt.
Aluminium (Al). Die Verbindungen dieses Leichtmetalles sind in den schweizerischen Mineralwässern nur von untergeordneter Bedeutung und kommen, wahrscheinlich in Form von Silikaten und Sulfaten oder auch von Aluminaten, immer in sehr kleinen Mengen vor. Wirkliche Alaunwässer, d. h. Quellen mit Doppelsalzen des Aluminium, sind in der Schweiz nicht bekannt.
Eisen (Fe). Eisen enthalten sehr zahlreiche Quellen, und zwar hauptsächlich in Form von Karbonat (Stahlwässer), seltener auch von Sulfat (Vitriolwässer). Jener Gruppe gehören an die Quellen von St. Moritz, Grimmialp, St. Peter, Schuls, Sassal, Morgins etc., ein Vitriolwasser stellt dagegen die Quelle von Scerina (im Tessin) dar.
Spuren von Nickel, Kobalt, Mangan, Zinn, Zink, Wismut, Blei etc. haben zwar in einigen Mineralwässern nachgewiesen werden können, geben aber diesen Quellen keinerlei besondere Eigenschaften oder Vorzüge.
Eine Klassifikation der Mineralquellen erscheint wegen der oft zahlreichen chemischen Bestandteile, die sie zugleich in Lösung enthalten, recht schwierig. Die von Daubrée nach den elektronegativen Bestandteilen (Säuren) aufgestellte chemische Klassifikation leidet an dem Uebelstand, dass neben jede, durch einige typische Beispiele charakterisierte Gruppe noch eine sog. «gemischte» Unterabteilung, welche stets die weitaus grössere Zahl der Quellen umfasst, gestellt werden musste. Eine solche Klassifikation kann nur von wissenschaftlichem Interesse sein, abgesehen davon, dass man als Einteilungsprinzip ebenso gut auch die elektropositiven Bestandteile (Metalle oder Basen) wählen könnte.
Da die in der Schweiz so zahlreich vertretenen Mineralwässer namentlich vom medizinischen und therapeutischen Standpunkt aus von Bedeutung sind, erscheint es ¶
mehr
zweckmässig, sie nach denjenigen Bestandteilen zu gruppieren, die ihre Verwendung in der Hydrotherapie oder der Balneotherapie bestimmen. Eine derartige Klassifikation erweist sich umso logischer, als für viele Quellen genauere Analysen noch fehlen und ihre besondern Merkmale daher bloss nach den äussern Kennzeichen (Geruch, Farbe, Geschmack, Niederschlag etc.) zu erkennen sind.
Auch vollständige chemische Analysen gestatten eine bequeme Vergleichung nicht immer, weil die Berechnung der Bestandteile meistens rein theoretisch vorgenommen worden ist, d. h. in der Weise, dass man jedem basischen Elementarbestandteil die entsprechende Menge eines sauren Elementarbestandteiles zur Seite setzte und die chemische Zusammensetzung der gelösten Stoffe in Gestalt ihrer Salze ausdrückte. Diese Methode hat den Vorteil, dass man zu sagen imstande ist, dieses oder jenes Mineralwasser enthalte so und so viel kohlen- oder schwefelsauren Kalk, Chlornatrium, Magnesiumsulfat etc. In vielen Fällen sind aber diese Analysen rein willkürlich und entsprechen keineswegs der wirklichen Verteilung der Elemente, selbst wenn wir uns letztere als im trockenen Rückstand isoliert vorstellen.
Ausserdem weiss man, dass in stark verdünnten Lösungen, wie es ja die Mehrzahl oder fast alle Mineralwässer sind, die Salze durchaus nicht im kombinierten Zustand auftreten, sondern ihre Einzelbestandteile vielmehr zu «Ionen» (Anionen und Kathionen) dissoziiert erscheinen, welche nur dann zu Salzen sich vereinigen, wenn die Lösung durch allmähliges Eintrocknen eine immer stärkere Konzentration erhält. Und auch dann vollzieht sich dieser Vorgang in manchen Fällen ganz anders, als es sich der Chemiker erklärt hat. Um dies darzutun, braucht man bloss zwei gleich gute Analysen, die nach dieser Methode von zwei verschiedenen Chemikern ausgeführt und mit der Annahme kombinierter Salze berechnet worden sind, miteinander zu vergleichen. Fast alle Analysen, die wir besitzen, sind nach dieser alten Methode berechnet und könnten nur dann scharf unter sich vergleichbar gestaltet werden, wenn man sie nach der Ionentheorie umrechnen würde. Da dieses letztere aber bis jetzt nicht geschehen ist, müssen wir uns eben an die vorhandenen Berechnungen halten.
Die unterirdisch gewordenen Sickerwässer dringen dank den sehr verschiedenartigen Fels- und Bodenarten, die die Erdrinde in der Schweiz zusammensetzen, und infolge der Dislokationen, denen diese unterworfen gewesen sind, in sehr ungleiche Tiefen vor und kommen so mit unter sich stark verschiedenen Komponenten der Erdrinde in Berührung. Daraus folgt, dass das Wasser auf seinem unterirdischen Lauf ausserordentlich mannigfaltige Substanzen zersetzen kann. So erklärt sich denn auch die grosse Mannigfaltigkeit der Mineralwässer, von dem oft weniger als ein Dezigramm Mineralsubstanz enthaltenden Trinkwasser bis zu den stark mit Salz beladenen Soolen (mehr als 300 gr Salze auf den Liter Wasser), die die Pumpen der Salinen zu Tage fördern.
Unter den gegebenen Verhältnissen erscheint uns daher die nachfolgende Einteilung als die einfachste und übersichtlichste:
1) Trinkwasser. Darf nicht mehr als 0,5 gr feste Mineralsubstanz auf den Liter enthalten und ist daran tatsächlich meistens noch viel ärmer. Man kann in dieser Gruppe unterscheiden:
a) Kalkwässer mit nur unbedeutenden Mengen von schwefelsaurem Kalk, sowie Spuren von Eisen und Magnesium.
b) Gipswässer, in denen der schwefelsaure Kalk den kohlensauren Kalk überwiegt.
c) Kalk-Gipswässer mit den beiden genannten Salzen in gleichen Mengenverhältnissen.
Alle diese Wässer enthalten stets Spuren von Magnesium, Eisen, alkalischen Chloriden, Karbonaten und Sulfaten, Phosphor- und Kieselsäure, Lithium, Strontium etc. Der erstgenannten Gruppe gehören fast alle dem obern Jura- und dem Kreidekalk der Alpen wie des Juragebirges, sowie dem Moränenboden entspringenden Wässer an, während die zweite Gruppe die aus dem Lias und viele der aus den tertiären Sedimenten des Mittellandes kommenden Wässer und die dritte Gruppe endlich die den gipsreichen Tertiärschichten entspringenden Wässer umfasst. Den Quellen der beiden ersten Gruppen gemeinsam ist, dass die zur Lösung des Kalkgesteins notwendige Kohlensäure beim Abfliessen an der Erdoberfläche entweicht und das Wasser dabei den kohlensauren Kalk als Tuff absetzt.
d) Granitwässer mit nur sehr wenig erdigen Salzen und einem geringen Gehalt an Alkalisalzen. Sie bilden sich in den Granit-, Gneis- und kristallinen Schiefergebieten der Alpen, wo Kalksedimente fehlen, können aber auch aus reinen Tonen und Schiefertonen, sowie aus kalkfreien Sandsteinfelsen kommen.
2) Indifferente Quellen. Die sog. indifferenten Mineralwässer bilden eine Gruppe von Quellen und unterirdischen Wässern, die nur in dem Sinne als mineralisiert gelten können, als sie meist nicht als Trinkwasser benutzt, sondern zu therapeutischen Zwecken anempfohlen werden. Allerdings wäre auch die grosse Mehrzahl dieser Wässer vollkommen zu Trinkzwecken verwendbar, da bei vielen von ihnen die feste Mineralsubstanz die von uns als Grenze fixierte Menge nicht erreicht. Zu den Mineralwässern rechnet man sie auf Grund der Art ihrer Verwendung, indem sie nur ausnahmsweise im Verlauf einer Kur getrunken werden.
«Indifferent» heissen sie im Gegensatz zu den wirklichen Mineralwässern. Wie das eigentliche Trinkwasser sind diese indifferenten Quellen sehr schwach erdige oder alkalische Wässer. Bei einigen zeigt sich noch ein etwas stärkerer Gehalt an Magnesium, das dann an Stelle des schwefel- oder kohlensauren Kalkes auftritt; andere sind sehr schwache Eisenwässer und wieder andere haben Schwefelgeruch, ohne aber deswegen die Klassifikation als Schwefelwässer zu verdienen. Als scharf abgegrenzte besondere Gruppe erscheinen die indifferenten Thermen, d. h. Wässer, die einzig ihrer Thermalität wegen im natürlichen Zustand nicht sofort als Trinkwasser verwendet werden können.
Durch die Art ihrer Verwendung haben zahlreiche indifferente Mineralwässer den Ruf als den Appetit anregende und die Verdauung befördernde Mittel erworben, weshalb sie auch als «Fressquellen» bezeichnet werden. Diese Wirkung muss aber meistens viel eher auf Rechnung der gesamten Kur und der während einer solchen vorgeschriebenen körperlichen Bewegung gebucht, als den im Wasser enthaltenen Mineralsubstanzen zugeschrieben werden. Im Hinblick auf die grosse Anzahl dieser Quellen, die einen gewissen Ruf erworben haben, erscheint es angezeigt, an dieser Stelle einige der bekanntesten besonders zu erwähnen. Die in Klammern beigefügten Ziffern bezeichnen die Menge der in einem Liter Wasser enthaltenen Mineralsubstanzen.
a) Kalkwässer: Römerbad bei Zofingen (0,2555 gr) und Schwarzenberg im Aargau (zwei Quellen mit 0,2360 bezw. 0,2844 gr). hierher gehören auch die berühmten Thermen von Pfäfers, deren es fünf gibt und die in der Taminaschlucht mit einer Temperatur von 28-38° C. dem Flyschschiefer entspringen. Ihre Wassermenge schwankt zwischen 900 bis 1100 Minutenlitern (0,2984 gr, wovon 0,1305 gr CaCO3).
b) Kalk-Gipswässer: Laurenzenbad im Aargau (0,4447 gr), Therme von 17,5° C.;
Fisibachbad im Aargau (0,2803 gr).
c) Kalk-Magnesiumwässer: Wängibad oder Aeugsterbad (0,3116 gr), Girenbad am Fuss des Bachtel (0,311 gr) und Stammheim bei Frauenfeld (0,403 gr).
d) Erdig-alkalische Wässer: Henniez (0,3042 gr), Osterfingen im Kanton Schaffhausen (0,3169 gr) und Dettlingerbad bei Radelfingen (0,4850 gr, wovon 0,2403 gr Mg Co3).
e) Alkaliwässer: Rosenlauibad bei Meiringen (0,2553 gr).
f) Schwache Eisenwässer: Seewen bei Schwyz (0,33555 gr), Limpachbad bei Thun (0,1873 gr; aus Sümpfen kommendes Wasser), Schnittweierbad bei Steffisburg (0,4166 gr), Bad Farnbühl im Entlebuch (0,2773 gr), Knutwil im Kanton Luzern (0,3109 gr), Mönchaltorf bei Greifensee (0,343 gr; zugleich etwas schwefelhaltig).
Es sind ferner noch mehr als 60 weitere Heilbäder bekannt, deren Quellen sich vom Trinkwasser nur darin unterscheiden, dass sie als Mineralwasser verwendet werden. Es sind von ihnen nicht einmal Analysen vorhanden, an Hand welcher ihr im Volksmund bekannter Titel als Heilwässer bekräftigt oder widerlegt werden könnte.
3) Erdige Mineralquellen. Sie enthalten in Lösung ¶