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Ein US-Amerikaner hat versucht, einer Bestrafung durch die Vortäuschung seines eigenen Todes zu umgehen - die gefälschte Sterbeurkunde enthielt aber einen verhängnisvollen Tippfehler. Der 25-Jährige hatte sich vor Gericht wegen Autodiebstahls und versuchten Autodiebstahls schuldig bekannt. Als er deswegen im Oktober im Bundesstaat New York verurteilt werden sollte, gab ein Vertreter seines Anwalts an, der Angeklagte habe sich umgebracht. Als Beweis wurde eine Sterbeurkunde eingereicht.
«Bei der Prüfung des Zertifikats durch die Staatsanwaltschaft des Bezirks Nassau wurde festgestellt, dass Schriftart und -grösse im Dokument anders waren. Darüber hinaus stellten die Staatsanwälte fest, dass das Wort »Registry« falsch geschrieben war», hiess es in einer Mitteilung vom Dienstag. Stattdessen stand dort «Regsitry». Der Mann wurde schliesslich im November im US-Bundesstaat Delaware festgenommen und muss nun - zusätzlich zu den Strafen wegen der anderen Delikte - mit bis zu vier Jahren Haft rechnen.
Der Kommentar der Staatsanwältin Madeline Singas: «Das Einreichen gefälschter Dokumente bei Staatsanwälten ist immer eine schlechte Idee, und obwohl er trotzdem gefasst worden wäre, machte diesen mutmasslichen Betrug besonders eklatant, dass er die Rechtschreibprüfung nicht benutzt hat.» (cki/sda/dpa)
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