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Wie aus der diese Woche veröffentlichten Untersuchung des Internationalen Agrarentwicklungsfonds hervorgeht, schickten rund 200 Millionen Migranten - etwa die Hälfte davon Frauen - das Geld an ihre Familien in Asien, Lateinamerika und Afrika. Dort hätten die Mittel Millionen Menschen aus der Armut befreit. Das meiste Geld sei aus den USA (117 Milliarden), Europa (115 Milliarden) und den Golf-Staaten (100 Milliarden) gekommen. Insgesamt machen die Heimatüberweisungen im Schnitt weniger als ein Prozent der Wirtschaftskraft der jeweiligen Länder aus, in denen die Arbeitskräfte ihr Geld verdienen.
Die Familien in der Heimat bekommen der Untersuchung zufolge durchschnittlich 200 Dollar im Monat, was 60 Prozent des Haushaltseinkommens entspricht. Insgesamt sei das Volumen solcher Geldsendungen in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 50 Prozent gestiegen. Der Autor der Studie, Pedro De Vasconcelos sagte, es handele sich um ein globales Phänomen: "Wegen fehlender Chancen müssen Menschen ihre Familien zurücklassen, um für sie zu sorgen." Die Migration sei für sie keine Option, sondern eine Notwendigkeit.
(Reuters)