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Die offizielle Währung in der Volksrepublik China heißt Renminbi („das Geld der Völker“). Die Abkürzung lautet RMB oder CNY.
Der Gebrauch von Geld lässt sich in China bis in die Jungsteinzeit zurückverfolgen. Seither konnten eine Vielzahl unterschiedlicher Währungen in diesem Teil der Welt nachgewiesen werden. Die aktuelle Währung ist der Renminbi. Wobei das Wort Renminbi im Grunde wie ein anderes Wort für Währung zu verstehen ist. Als Grundeinheit gilt in China der Yuan, der in der Umgangssprache auch „Kuai“ genannt wird. Im täglichen Leben werden die Waren in Yuan ausgepreist. Wobei ein Yuan (RMB bzw. Kuai) zehn Jiao entspricht. Und ein Jiao entspricht wiederum zehn Fen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erklärte den Renminbi gegen Ende des Jahres 2015 zur fünften globalen Leitwährung. Das heißt, neben dem US-Dollar, dem Euro, dem britischem Pfund und dem Yen.
Der Renminbi wurde ab dem Jahre 1994 an den US-Dollar gekoppelt. Dies geschah erst inoffiziell und wurde dann später offiziell mit einer Bandbreite von 0,5 Prozent bekannt gegeben. Gezielte Devisenmarktinterventionen seitens der chinesischen Zentralbank sorgen für die Beibehaltung des vorgegebenen Wechselkurses. China profitierte davon gleich doppelt: Die festen Wechselkurse dienten als probates Mittel zur Inflationsbekämpfung und lieferten gleichzeitig die nötige Stabilität für den Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten. Denn ein nunmehr geringes Währungsrisiko verschaffte China in den letzten Jahren hohe Zuflüsse an dringend benötigtem Kapital aus dem Ausland. Sogar größere Wirtschaftskrisen überstand der Renminbi ohne dass Abwertungen der Währung nötig waren. Trotzdem gilt die chinesische Währung im Vergleich zur Wirtschaftsleistung des Landes als erheblich unterbewertet. Daraus kann die chinesische Wirtshaft einen erheblichen Wettbewerbs- bzw. Kostenvorteil ziehen.