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Allzu oft sahen wir unseren Vater nicht, er hatte viel gearbeitet. Aber immer, wenn ich krank war, steckte er mich in die Badewanne, goss laufend heisses Wasser nach, bis ich glühte. Danach trocknete er mich ab, wickelte mich in ein Badetuch und steckte mich damit direkt ins Bett. Immer wieder schaute er nach mir, brachte Tee ans Bett und fragte, wie es mir gehe. In diesen Momenten spürte ich seine Liebe und Zuneigung besonders deutlich.
- Tochter: 1965, Kindergärtnerin
- Vater: 1929, Geometer, Ingenieur
- Jahre der Szene: Ende 60er-Jahre