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Zürich (awp) - Die Schweizer Ingenieure und Architekten zeigen sich mit ihrer aktuellen Geschäftslage mehrheitlich zufrieden, wie die Januarerhebung der ETH-Konjunkturforschungsstelle (KOF) im Auftrag der Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) ergab.
Laut den neusten Umfrageergebnissen beurteilen über 94% der Projektierungsbüros ihre aktuelle Geschäftslage als "gut" oder "befriedigend". Nur 6% sind mit ihrer Lage "unzufrieden".
Rund ein Drittel der Unternehmen geben an, dass der Auftragsbestand gegenüber dem Vorquartal gestiegen ist. Der ausländische Auftragsbestand ist im vierten Quartal 2010 gesunken, allerdings weniger stark als noch im Vorquartal.
Während der Anteil der Firmen, die eine Zunahme bei den erbrachten Leistungen verzeichnete, abnahmen, stieg der Anteil bei der Bausumme an. Grund dafür sei insbesondere der Anstieg im industriell-gewerblichen Bau, heisst es.
Für die nahe Zukunft sind die Unternehmen zuversichtlich. Fast 95% erwarten einen positiven oder unveränderten Auftragseingang in den nächsten drei Monaten, was sich positiv auf die Erwartungen an die Geschäftsentwicklung auswirkt. Trotzdem planen weniger Firmen einen Personalaufbau und rechnen mit sinkenden Honorarsätzen.
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