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Bedeutende Auszeichnung für Peru: Die UNESCO-Weltkulturstätte Machu Picchu wurde von Online-Bewertungsportal Tripadvisor auf der neuesten veröffentlichten Liste zum beliebtesten Wahrzeichen weltweit ernannt.
Das Reisebewertungsportal Tripadvisor hat anhand der eingegangenen Bewertungen anlässlich des jährlich verliehenen „Travellers‘ Choice Awards“ die beliebtesten Destinationen, Hotels, Restaurants, Inseln, Strände, Museen oder Wahrzeichen ernannt.
Gemäss den Top-Bewertungen auf tripadvisor.com ist das beliebteste Wahrzeichen weltweit die terrassenförmige Ruinenstadt der Inkas in Peru aus dem 15. Jahrhundert: Machu Picchu.
Machu Picchu wurde Mitte des 15. Jahrhunderts auf 2‘340 Metern über Meer als weitreichende Bergsiedlung gebaut und bereits ungefähr 100 Jahre später wieder verlassen. Sie umfasst erdbebensichere Wände, Terrassen und Gebäude aus Fels. Die Stadt war die Heimat von etwa 1‘200 Menschen, vor allem Priester, Frauen und Kinder und wurde vor der Ankunft der Spanier in Cuzco höchstwahrscheinlich wegen Pocken aufgegeben.
Das Land hat aber noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten, namentlich über das ganze Land verstreuten Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes. Nachfolgend einige weitere Beispiele:
Chan Chan:
Die Stadt Chan Chan war die Hauptstadt der Chimú-Kultur. Das Königreich Chimú bildete sich entlang der Küste von Nord-Peru. Chan Chan ist unterteilt in neun ummauerte Einheiten, welche die politische und soziale Gliederung indizieren. Die Chimú wurden 1470 von den Inka erobert. Die Stätte wurde auf die „Rote Liste des gefährdeten Welterbes“ gesetzt, da die Lehmziegel-Konstruktionen durch Regenfälle und Erosion beschädigt wurden.
Rio Abiseo:
Der Park wurde 1983 gegründet, um den regionalen Lebensraum des Regenwaldes zu schützen. Er ist die Heimat vieler einheimischer Tierarten wie zum Beispiel des Gelbschwanz-Wollaffen, eine Spezies, die bis vor kurzem als ausgestorben galt. Der Ort wird auch auf kulturellen Listen geführt, da mehr als 30 präkolumbianischen Stätten seit 1985 entdeckt wurden.
Huascarán:
Der Huascarán Nationalpark befindet sich in der Cordillera Blanca-Bergkette der Anden. Er umgibt Huascarán, den höchsten Gipfel in Peru. Die Umgebung umfasst Gletscher, Schluchten und Seen, während der Park viel regionale Tierarten beheimatet. Der Nationalpark ist unbewohnt, lediglich einheimische Lamas und Alpakas grasen in den Niederungen.
Chavin:
Die Chavín Kultur entwickelte sich im Andenhochland zwischen 1500 und 300 v. Chr. Die Stätte ist heute bekannt als „Chavín de Huantar“, welche als damaliges Zentrum diente. Die Anlage besteht aus einem Komplex von Terrassen und Plätzen, die aus dem Felsen gehauen wurden. Es wird angenommen, dass die Chavín in erster Linie eine religiös basierte Gesellschaft waren, deren Einfluss aus ihrer Kultur und nicht durch aggressive Expansion resultierte.
Der historische Kern von Lima:
Es war Francisco Pizarro, der die heutige Hauptstadt im Jahr 1535 als „La Ciudad de los Reyes“ (Stadt der Könige) gründete. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts war es die wichtigste Stadt im Spanisch sprechenden Südamerika. Architektur und Dekoration beispielsweise des Klosters von San Francisco widerspiegeln den Stil sowohl der lokalen Bevölkerung wie auch von Europa. Nebst Spitäler und Schulen wurden auch Universitäten errichtet, die San Marcos Universität zum Beispiel im Jahr 1551. Das soziale und kulturelle Leben der Stadt bildete sich in genau diesen Orten. Dies gab Lima ein klösterliches Image, welches das Stadtbild bis in die Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte.
Weitere Informationen :
Gere Gretz und Stefan Züger, Medienstelle Peru Tourismus
c/o Gretz Communications AG, Zähringerstr. 16, 3012 Bern,
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