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Obschon GV-Mais, wird er in Europa in Lebensmitteln verwendet, in den Zutaten gesondert ausgewiesen sein muss, gilt dies nicht wenn GV-Mais nach chemischer Modifikation als Lebensmittelzusatzstoff in Nahrungsmittel gelangt. Dies gilt zum Beispiel für Fructose. Fructose gilt in Deutschland als der natürliche Zuckerersatz für Diabetiker schlechthin. Fructose wird jedoch überwiegend durch einen Sirup aus Maisstärke in Lebensmittel eingebracht. Kommt es hier zur Verwendung von GV-Mais, ist eine gesonderte Kennzeichnungen in den von Ihnen konsumierten Lebensmitteln nicht mehr notwendig. Auch erfährt der deutsche Konsument nicht, wenn tierische Lebensmittel unter Verfütterung von GV-Mais hergestellt wurden.
MON810 ist die einzige der drei GV-Maissorten, die in Europa angebaut wird. Die anderen beiden Sorten werden importiert.
Der Wissenschaftler Gilles-Eric Séralini sagte nach Angaben der französischen Zeitung LeMonde:
„Zum ersten Mal haben wir bewiesen, dass GVO weder ausreichend gesund noch für die Kommerzialisierung geeignet ist.[…] Jedes Mal, bei allen drei GVOs, gab es mit den Nieren und der Leber Probleme, die Organe, die hauptsächlich auf eine chemische Lebensmittelvergiftung reagieren.“
Die Forscher waren erst in der Lage, zu diesen Erkenntnissen zu gelangen, nachdem es ihnen durch eine Gerichtsentscheidung möglich war, an die kompletten Zulassungsunterlagen von Monsanto zu kommen.
Und hier naturbelassene Maissorten zur Ansicht: