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Polen und Argentinien können sich mit einem Sieg der ersten Platz der Gruppe C sichern. Aber selbst Schlusslicht Mexiko hat noch Chancen, im Turnier zu verbleiben.
Wenn Polen und Argentinien am Mittwoch im Stadium 974 aufeinandertreffen, ist es das Duell der Teams, die vor Beginn der Weltmeisterschaft in Katar in der Gruppe C als Favoriten galten für den Einzug in die K.o-Phase.
Es ist aber auch das Duell zweier Weltfussballer. Robert Lewandowski und Lionel Messi werden sich schon vor Anpfiff begegnen, wenn sie sich als Captains ihrer Teams die Hand reichen werden. Die beiden sind die Schlüsselspieler ihrer Mannschaften, wobei Argentiniens Abhängigkeit von Messis Impulsen in der Offensive nicht so stark scheint wie diejenige Polens von Lewandowski. In ihrem letzten Spiel haben beide je einen Treffer erzielt und vorbereitet. Kann einer von beiden diese Performance im Direktduell wiederholen, stehen die Chancen auf einen Achtelfinal-Einzug prächtig.
Theoretisch könnte den beiden Teams auch eine Punkteteilung für ein Weiterkommen reichen. Allerdings nur, wenn Saudi-Arabien gegen Mexiko nicht zu seinem zweiten Sieg an dieser WM kommt - oder die Mittelamerikaner ihrerseits mit mehr als drei Treffern Differenz zu ihrem ersten Vollerfolg kommen.
In der Gruppe D spielen mit Dänemark und Australien zwei Aussenseiter-Teams um einen Platz unter den letzten 16.
Was die beiden Mannschaften im bisherigen Turnierverlauf unterscheidet, ist die Partie gegen Tunesien. Während sich die Dänen gegen die Nordafrikaner mit einem 0:0 zufriedengeben mussten, feierten die Australier dank einem 1:0-Erfolg den dritten Sieg ihrer WM-Geschichte.
Damit sind für das Team von Graham Arnold die Chancen vorhanden, bei ihrer sechsten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft zum zweiten Mal nach 2006 in Deutschland die Gruppenphase zu überstehen. Die Dänen stehen derweil nach dem späten Gegentor gegen Weltmeister Frankreich unter Siegzwang, wenn die verhindern wollen, dass sie bei ihrer sechsten WM-Teilnahme erstmals schon nach der Vorrunde die Koffer packen müssen.
In der Parallelpartie zwischen Frankreich und Tunesien ist deutlich weniger sportliche Brisanz drin. Frankreich hat sich mit zwei Siegen bereits souverän für die Achtelfinals qualifiziert, weshalb Trainer Didier Deschamps angekündigt hat, einige Rotationen in der Aufstellung vorzunehmen. Dass er dabei die Mannschaft derart destabilisiert, dass sie gegen Tunesien in die Bredouille geraten könnte, ist nicht anzunehmen.
Die Nordafrikaner tun sich an diesem Turnier bis anhin schwer und warten noch auf einen Treffer. Nur ein Coup gegen den Weltmeister könnte die Tunesier noch im Turnier halten. (abu/sda)
Irgendwann wird das Gewinnen zur Gewohnheit – könnte man meinen. Bei Novak Djokovic ist dies offensichtlich nicht der Fall. Minutenlang wird der Serbe nach dem kaum je zur Debatte stehenden 6:3, 7:6, 7:6 im Final der Australian Open gegen Stefanos Tsitsipas von Weinkrämpfen durchgeschüttelt.