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Vaishnava-Gemeinschaft VRINDA Institute for Vaisnava Culture and Studies
Swami B.A. Paramadvaiti, in Deutschland aufgewachsen, fand als jugendlicher Wahrheitssucher über viele Umwege in Paris zu Srila Prabhupada und zur ISKCON und wurde begeisterter Missionar des Krishna-Bewusstseins. Nach dem Tod von Prabhupda traf er auf Srila B.R. Sridhara Deva Maharaja, «dessen liebevolle und doch so klare Darlegung der Vaishnava-Lehre ihm neue Kraft und Ermutigung schenkte.» Er betreute nun Vaishnava-Gemeinschaften (Vaishnava bedeutet «dem Vishnu zugehörig») in Südamerika, später führte ihn seine Mission zurück nach Europa, wo er eigene Vaishnava-Gemeinschaften gründete. 1990 übernahm er in Vrindavana, dem heiligsten Ort der Krishna-Legenden, einen alten leerstehenden Tempel, den er zum Zentrum seiner Vaishnava-Bewegung ausbaute. Swami B.A. Paramadvaiti ist Mitglied und Mitbegründer der World Vaishnava Association (WVA), die unter den vielen Vaishnavas den Sinn für die Einheit in der Vielfalt zu wecken sucht. Weitere Zentren bestehen heute in Indien und in den meisten Ländern Lateinamerikas, in den USA, in Deutschland und in der Schweiz. Da sich die Bewegung auch auf die vedischen Offenbarungsschriften beruft, finden wir in den Zielen viele Gemeinsamkeiten mit der ISKCON-Gemeinschaft. Die Organisation ist aber offener und bestrebt, die Fähigkeiten und Begabungen der Menschen in den Dienst Gottes zu stellen, nach der Devise «einfach leben – hoch denken». Vaishnava kennt keine religiöse Institutionalisierung, die über das hinausführt, was zur «Bewältigung der lebenspraktischen Aktivitäten» hinausgeht. Es gibt keine Dogmen und Freiwilligkeit wird hochgehalten. Es gibt keinen Auftrag zur Mitgliederwerbung, jedoch ein Bedürfnis, das philosophische Wissen und die eigenen guten Erfahrungen an diejenigen, die dafür Interesse zeigen, weiterzugeben.