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Dürren, Überschwemmungen, Anstieg des Meeresspiegels: Diese und andere Auswirkungen des Klimawandels bedrohten in zunehmendem Masse den Frieden und die internationale Sicherheit, so das Aussendepartement in einer Mitteilung. Die Lebensgrundlagen könnten unsicherer, Menschen aus betroffenen Gebieten vertrieben und der Wettbewerb um natürlich Ressourcen verschärft werden. Der Klimawandel wirke hier als Risikomultiplikator, dessen Folgen meist die verletzlichsten Bevölkerungsschichten ausgesetzt seien.
Wenn Klimawandel auf soziale, politische und wirtschaftliche Spannungen treffe und auf bestehende Verletzlichkeiten, bedrohe dies nicht nur die Sicherheit der betroffenen Gemeinschaften, so die Mitteilung. Es bedrohe auch langfristige Anstrengungen im humanitären Bereich, für den Frieden und bei der Entwicklungszusammenarbeit».
«Klima und Sicherheit» würde eine der vier thematischen Prioritäten der Schweiz während ihres Einsitzes in den UNO-Sicherheitsrat in den Jahren 2023 und 2024. Dies zeige, welche Bedeutung die Schweiz der Bewältigung der Folgen des Klimawandels zumesse, so die Mitteilung.
Im UNO-Sicherheitsrat werde die Schweiz die sicherheitspolitischen Auswirkungen des Klimawandels insbesondere im Hinblick auf die menschliche Sicherheit bearbeiten: Schutz der Zivilbevölkerung, Ernährungssicherheit sowie nachhaltiger Frieden. Auf diese Weise werde die Schweiz nicht nur ihr Fachwissen in diesen Bereichen nutzen, sie werde auch Synergien mit ihren anderen Sicherheitsrats-Prioritäten sowie dem internationalen Genf nutzen.
Die Schweiz setze sich auch über ihre internationale Zusammenarbeit dafür ein, die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerungen gegenüber Klimarisiken zu stärken, insbesondere in fragilen Kontexten, so die Mitteilung abschliessend.