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TOMMY !
Der Erfolg der Aufführungen « The Wall » hat Jacques Saugy mit seinem Verein und seiner Gruppe bewogen eine andere berühmte Rockoper einzustimmen, in welcher Gitarrenklänge dominieren: « Tommy » von der englischen Gruppe The Who. Das bewährte Konzept bleibt erhalten. Ungefähr hundert Musiker, Schauspieler und Statisten stehen auf der Bühne um die Titel aus « Tommy » zum Besten zu geben. Dies wird unterstützt durch eine reiche Inszenierung, basierend auf dem gleichnamigen Film von Ken Russell, welcher 1975 in die Kinosäle kam. Erneut unterstützen Videoausschnitte sowie verschiedene Projektionen die Aufführungen.
Die ersten drei Vorführungen wurden im November 2006 im Gemeindesaal von Yens wiedergegeben, da wo das Abenteuer «The Wall» vier Jahre zuvor begonnen hatte. Im Januar 2007 heisst das Theater Pré-aux-Moines von Cossonay die Truppe für vier Vorführungen willkommen. Danach endet das Kapitel « Tommy » im Oktober 2007 mit vier letzten Aufführungen in Yens.
Rockoper « Tommy »
Die Londoner Rockgruppe The Who hat ihre Karriere 1962 unter dem Namen « The Detours » begonnen. Im folgenden Jahr wird der Name auf «The Who» umbenannt. Die Vierergruppe setzt sich mit Sänger Roger Daltrey, dem Gitarristen Pete Townshend , dem Bassisten John Entwistle um dem Schlagzeuger Keith Moon zusammen. Ab 1965 stellt sich für die Gruppe mit der Single « Anyway, Anywho, Anywhere » und dem Album « My Generation » der Erfolg ein. Danach folgt unter anderem « A Quick One » (1966), « Tommy » (1969), « Who's Next » (1971) und « Quadrophenia » (1973).
Das Jahr 1978 wurde durch die Herausgabe des Albums « Who are You » und den Tod Keith Moon’s nach einer Medikamentenüberdosis geprägt. Während den ersten 15 Jahren ihres Bestehens konnte sich die Gruppe durch die Qualität ihrer Alben sowie die herausragende Stärke ihrer Liveauftritte eines soliden Rufs erfreuen. Ihre Spezialität am Ende jedes Konzerts: Townshend und Entwistle zerschmettern ihre Instrumente gegen die Lautverstärker-Mauer, währenddessen zerstört Moon sein imposantes Schlagzeug mit groben Fusstritten. Dieses Ritual wird zu ihrem Markenzeichen. Später wird Keith Moon hinter den Trommeln durch Kenney Jones ersetzt.
In dieser neuen Besetzung nehmen The Who zwei Alben auf: « Face Dances » und « It's Hard », ihr letztes Album. Danach konzentriert sich Pete Townshend auf seine Solokarriere. Die Gruppe tritt weiterhin gelegentlich bei speziellen Gelegenheiten auf; wie z.B. beim Live Aids Konzert von 1985 und bei Konzerten von «Tommy» im Universal Amphitheater in Los Angeles 1989. 1996 und 1997 kehren « The Who » auf die Bühne zurück um « Quadrophenia », ihre zweite Rockoper, ursprünglich 1973 aufgenommen, zu präsentieren. Ab diesem Zeitpunkt gibt Zak Starkey, der Sohn vom Beatles Ringo Starr, in der Gruppe den Takt an.
Im Sommer 2002 stirbt ein weiteres Mitglied, der Bassist John Entwistle, an einem Herzschlag in einem Hotel in Las Vegas. Während der Tournee mit 18 Konzerten im Jahr 2004 wird er durch Pino Palladino ersetzt. 2005 treten « The Who » in den Vereinigten Staaten sowie England auf bevor sie sich 2006 auf Welttournee begeben welche, die «Rock-Opa’s» zum Paléo Festival von Nyon bringt. Ihr letztes Album « Endless Wire » kommt 2006, 24 Jahre nach « It's Hard »...auf den Markt.
Ende 2014 startete in England die jüngste Welttournee von The Who um ihr 50-jähriges Bestehen zu feiern und dauerte bis 2016.