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Seit Jahren investieren wir in Menschen, die in Armut leben. Diese Menschen ergreifen die ihnen gebotene Chance und können ihr Potenzial entfalten. Sie leben heute ein hoffnungsvolles, selbstständiges Leben, indem sie für sich und ihre Familien sorgen können. Die neuen Chancen sind wie Samenkörner, die aufgegangen sind.
So wie bei John aus Uganda, der einst auf der Suche nach Gelegenheitsjobs von Dorf zu Dorf zog. Er hatte keine feste Einnahmequelle um sich, seine Frau und seine vier Kinder zu ernähren. Johns Denkweise änderte sich für immer, als er sich der "Jugend-Visionsgruppe" anschloss und er an einer Schulung über Geschäftsplanung teilnahm. Diese Gruppen sind Teil des Programms «Ausbildung für Jugendliche aus der Landwirtschaft» in Uganda. Somit war das Samenkorn gesät.
In den Jugend-Visionsgruppen lernen die jungen Frauen und Männer Ersparnisse aus landwirtschaftlichen Erträgen für einkommensschaffende Massnahmen unternehmerisch klug und wertvermehrend und einzusetzen. Auch der Umgang mit schwankenden Marktpreisen, die Weiterverarbeitung von Produkten, die richtige Lagerung und Transport der Produkte sollen die landwirtschaftlichen Erträge erhöhen.
Die Gruppe gründete ein Lebensmittelgeschäft, das nun schon seit zehn Monaten läuft. Sie begannen mit einem Kapital von 173 Franken und erzielten bis jetzt einen Gewinn von 465 Franken. Die Gruppe plant, ihre Gewinne in eine Schweinezucht zu investieren. Ihr Konzept sieht vor, Ferkel für jedes Mitglied zu kaufen und diese in einem eigenen Betrieb zu halten. Mit weiteren landwirtschaftlichen Aktivitäten wartet die Gruppe erst einmal, da die Markteinschränkungen aufgrund der Auswirkungen von COVID 19 zu unsicheren Preisen geführt haben. Auch die Mais- und Bohnenernte zeigte schlechte Erträge. Der Zugang zu landwirtschaftlichen Diensten und Produkten war ebenfalls durch die Massnahmen gegen die Pandemie stark eingeschränkt.
John wurde durch das neue Wissen und den Erfahrungen in der "Jugend-Visionsgruppe" inspiriert, sein eigenes Unternehmen zu gründen. Die Schulungsinhalte "eigene Ressourcen" und "Verkauf und Marketing" halfen ihm, die Marktlücke in seinem Dorf zu erkennen und eine Velowerkstatt zu gründen . Er nutzte sein eigenes Zuhause als Geschäftsstandort und begann mit einem Mikrokredit von 13 Franken. Damit konnte er die Startausrüstung kaufen. Innerhalb von nur fünf Monaten konnte er den Mikrokredit zurückbezahlen und ein ausreichendes Einkommen generieren. " Nach nur fünf Monaten ist mein Geschäft schon 130 Franken wert ", erklärt John stolz.
John hat die Chance ergriffen. Sein Leben wurde durch die Umsetzung der Schulungen und den Mikrokredit total verändert. Er hat jetzt ein regelmässiges Einkommen durch sein eigenes Geschäft. Das Samenkorn ist aufgegangen! Wir möchten noch vielen Menschen in Armut auf diese Weise eine Chance geben. Säen Sie mit?
Ich habe jetzt ein Einkommen durch mein eigenes Geschäft
John hat die Chance genutzt und sein Leben durch die Umsetzung der Schulungen und den guten Einsatz des Mikrokredits total verändert.
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Menschen in Armut erhalten Chancen für Bildung und unternehmerische Selbständigkeit.