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Montagmorgen
Die Stadt war voller Menschen, es war kühl, windig…
Ich sass in einem Café, bestellte mir etwas und schaute aus dem Fenster. Mein warmes Getränk kam, die Kellnerin sah schon ziemlich müde aus, sie versuchte zu lächeln, ich lächelte zurück.
Ich strecke mich, nehme meine Arme hinter den Kopf und hole tief Luft, langsam lasse ich meine Augen zugehen und versuche nur noch zu hören, zu riechen, spüren. Ich höre Geschirr, leise Gespräche. Kaffeeduft steigt in meine Nase. Spüre einen Luftzug an meinem Arm und weis das es die Kellnerin ist. Ich höre ein Handy brummen, Nachrichten aus der Vergangenheit die jetzt gelesen werden. Draussen höre ich Autos, höre, wenn die Ampel rot ist, höre wenn sie grün wird. Zwei ältere Frauen unterhalten sich, ich versuche sie auszublenden, weil ich keine Lust habe mir die Krankheiten anzuhören. Die Kellnerin kommt wieder, ich nehme den frischen Tortenduft war, Erdbeerkuchen. Ich spüre sogar die Wärme der Kellnerin, höre ihre schnellen Schritte.
Ich strecke mich noch mehr, fühle mich angenehm ruhig, entspannt. So entspannt das ich nicht mal bemerke wie jemand an meinem Tisch steht.
„Entschuldigung, ist der Platz noch frei?“