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(Frutex), ein Holzgewächs, dessen Stamm gleich vom Boden an in Äste geteilt ist, wodurch allein es sich von den
Bäumen unterscheidet.
Daher können manche Sträucher künstlich baumartig gezogen werden durch Abschneiden der untern Äste,
und Bäume können unter ungünstigen äußern Verhältnissen strauchförmig werden. Vgl. Halbstrauch.
(Frutex), im Gegensatz zum Baum (s. d.) ein Holzgewächs, dessen Stamm sich von der Wurzel
an in mehrere Äste teilt, die als Einzelstämme erscheinen. Eine andere Form von strauchartigen Gewächsen sind die Halbsträucher
(suffrutices), die den Übergang von den Holzgewächsen oder ausdauernden Kräutern bilden. Halbsträucher sind solche ausdauernde
Gewächse, deren über dem Boden erscheinende, aber niedrig bleibende und strauchartig verästelte Stengel
holzig werden.
Hinsichtlich der Verwendung im Garten unterscheidet man: Decksträucher, die sich wegen ihres hohen und dichten Wuchses zur
Deckung von Mauern u. s. w. und zur Bildung des Hintergrundes niedriger Gehölzgruppen eignen (Cornus masL., der Kornelbaum);
Vorsträucher, die wegen ihrer geringen Höhe in den Vordergrund der Gruppen gestellt werden müssen
(Spiräen, Deutzien u. s. w.);
Heckensträucher (s. d.);
Fruchtsträucher, die eßbare Früchte liefern (Johannis- und Stachelbeeren);
Ziersträucher, die keinen Nutzen gewähren, sondern nur zur Zierde verwendet werden (Spiräen, Flieder u. s. w.), und Blütensträucher,
die wegen
mehr
ihres Blütenreichtums oder ihrer schönen Blüten als Ziersträucher Verwendung finden (Azaleen, Kamelien, Rhododendren, Flieder
u. a.).