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Mit der Schwangerschaft beginnt für die werdenden Eltern eine Zeit der Freude und des Wartens. Doch können während der neun Monate immer wieder Ängste über mögliche Fehlbildungen des Kindes aufkommen. Das Treacher-Collins-Syndrom stellt eine solche angeborene Erkrankung mit bestehenden Fehlbildungen dar. Durch die oftmals komplexe Ausprägung mit vorhandenen Begleiterkrankungen sind eine genaue Planung der Behandlung und eine individualisierte Therapie notwendig. Welche Behandlungsmöglichkeiten es beim Treacher-Collins-Syndrom gibt und woran Du die Erkrankung erkennen kannst, haben wir in diesem Beitrag zusammengestellt.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Was bedeutet Haarausfall?
- 2 Wie viel Haarausfall ist normal?
- 3 Wie ist das Haar aufgebaut und wie erfolgt der Haarzyklus?
- 4 Das Haarwachstum erfolgt in Zyklen, die jeweils aus drei Phasen bestehen.
- 5 Was sind die Ursachen für Haarausfall?
- 6 Wie wird Haarausfall diagnostiziert?
- 7 Welche Formen des Haarausfalls gibt es?
- 8 Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
- 9 Wie funktioniert eine Haarverpflanzung mit Eigenhaar?
- 10 Was kann ich vorbeugend tun?
- 11 Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?
- 12 Alle wichtigen Informationen zusammengefasst:
- 13 Wie finde ich den richtigen Arzt?
Was bedeutet Haarausfall?
Alopezie bezeichnet den permanenten Haarverlust, bei dem Dir die ausgefallenen Haare nicht wieder nachwachsen. Im klinischen Mittelpunkt stehen dabei die Kopfhaare, wobei auch andere Körperstellen betroffen sein können.
Wie viel Haarausfall ist normal?
Du besitzt normalerweise 85.000 bis 150.000 Kopfhaare. Der normale tägliche Verlust beträgt ungefähr 100 Haare und kann beispielsweise bei einer Haarwäsche auf bis zu 300 ansteigen. Fallen Dir hingegen mehr aus, sprechen Mediziner von Haarausfall. Dies bemerkst Du daran, dass die Haare lichter werden, Du kahle Stellen auf Deinem Kopf entdeckst oder büschelweise Haare verlierst.
Wie ist das Haar aufgebaut und wie erfolgt der Haarzyklus?
Das Haarorgan besteht aus drei Abschnitten. Oberhalb der Haut befindet sich der Haarschaft, umgangssprachlich als Haar bezeichnet. Dieser besteht aus abgestorbenen Zellen und Keratin, einem schwefelhaltigen Protein. Der Schaft mündet in die Haarwurzel, die sich unter der Hautoberfläche befindet. Umschlossen ist die Wurzel von dem Haarfollikel, der eine Art Schutzfunktion ausübt.
Das Haarwachstum erfolgt in Zyklen, die jeweils aus drei Phasen bestehen.
Die Wachstumsphase (Anagenphase) ist durch die Bildung einer neuen Haarwurzel und die Produktion des Haares gekennzeichnet. Etwa 80 Prozent Deines Haupthaares befindet sich in dieser Phase, die vier bis sechs Jahre dauert.
In der darauffolgenden Übergangsphase (Ketagenphase) verengt sich der Follikel, wodurch sich das Haar verkümmert. Die Dauer beträgt zwei bis drei Wochen, wobei sich nur bis zu ein Prozent Deiner Haare in dieser Phase befindet.
Die zwei bis vier Monate dauernde Endphase (Telogenphase) ist mit einer Regeneration des Haarfollikels und der Entstehung neuen Haares verbunden. In dieser abschließenden Erholungsphase befinden sich ungefähr 20 Prozent der Haare.
Was sind die Ursachen für Haarausfall?
Die Ursachen, weshalb Dir die Haare ausfallen, können vollkommen unterschiedlicher Natur sein. Wir gehen auf einige der Gründe etwas genauer ein.
Nährstoffmangel
Häufig ist Alopezie ein Zeichen dafür, dass Deinem Körper wichtige Nährstoffe fehlen. Da Haare zum Großteil aus Eiweißen bestehen, kann eine eiweißarme Ernährung deren Zunahme ungünstig beeinflussen. Auch ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen kann negative Auswirkungen haben. Eine entscheidende Rolle spielen hierbei Eisen, Biotin, Folsäure, Vitamin B12 und Zink.
Hormonveränderungen
Dass auch Frauen von Haarverlust betroffen sein können, kann an einem Absinken des Östrogenspiegels liegen. Beispielsweise steigen im Rahmen der Schwangerschaft die Östrogenwerte, nach der Geburt des Kindes sinken allerdings diese Hormone wieder ab, wodurch es wenige Wochen danach gelegentlich zu einem temporären Ausfall der Haare kommen kann. Dies stellt jedoch kein klinisches Krankheitsbild dar, da nach einigen Monaten das normale Wachstum nicht mehr beeinträchtigt ist. Das plötzliche Absetzen der Anti-Baby-Pille nach jahrelanger Einnahme und das Erreichen der Menopause können den gleichen Effekt haben.
Schilddrüsenerkrankung
Sowohl eine Schilddrüsenüberfunktion als auch eine -unterfunktion können nachteilig für Deine Haarentwicklung sein. Produziert Dein Körper zu viele Schilddrüsenhormone, wachsen Deine Haare zu schnell. Sie brechen ab und sind meist dünner, da sie viel früher in die Ruhephase eintreten. Bei einer Unterfunktion ist oft die komplette Körperbehaarung betroffen. Charakteristisch hierfür sind brüchige, stumpfe Haare, deren Durchmesser und Dichte verringert sind. Nach erfolgreicher Behandlung der Erkrankung stehen die Chancen gut, dass sich Dein Haarwachstum wieder normalisiert.
Medikamente
Leidest Du unter Akne und hast von Deinem Hautarzt dagegen ein Medikament verschrieben bekommen, enthält dieses voraussichtlich Retinoide. Diese Substanzen sind mit Vitamin A verwandt und schützen normalerweise Deine Haarfollikel. Jedoch kann eine Überdosierung genau das Gegenteil bewirken und Deine Haare in eine Art Koma versetzen, woraufhin diese ausfallen. Weitere Auslöser können Arzneistoffe im Rahmen einer Chemotherapie, Betablocker, Antibiotika, Antidepressiva, Fettsenker und Epilepsiemedikamente sein. Durch Absetzen dieser Pharmazeutika kommt es meist zu einem Rückgang der Nebenwirkungen mit zeitlicher Verzögerung. Eine Ausnahme stellen hierbei Betablocker dar, die das Absterben der Haarwurzeln begünstigen können, wodurch es zu dauerhaftem Haarschwund kommen kann.
Wie wird Haarausfall diagnostiziert?
Bei anhaltendem Haarausfall solltest Du einen Hautarzt aufsuchen. Dieser führt eine körperliche Untersuchung bei Dir durch, indem er die Beschaffenheit Deiner Kopfhaut inspiziert und mittels Zupf-Test kontrolliert, wie fest Deine Haare in dieser verankert sind.
Des Weiteren ist ein sogenanntes Trichogramm möglich. Dafür entnimmt Dir der Dermatologe 50 bis 70 Haare über Deiner Stirn und untersucht diese anschließend unter einem Mikroskop. Dadurch ist eine Bestimmung der Zyklusphasen möglich. Weichen Deine ermittelten Prozentwerte in den jeweiligen Phasen deutlich von den Normwerten ab, kann die Diagnose Alopezie gestellt werden.
Weitere mögliche Untersuchungen sind eine Blutanalyse auf bestimmte Hormone, wie beispielsweise Schilddrüsenhormone, da eine Über- oder Unterproduktion dieser Hormone ursächlich für Haarausfall sein kann, sowie eine Probenentnahme Deiner Kopfhaut, um Pilzinfektionen oder bakterielle Krankheiten ausschließen zu können.
Welche Formen des Haarausfalls gibt es?
Die Medizin unterscheidet verschiedene Formen der Alopezie. Wir haben Dir die wichtigsten zusammengestellt.
Hormonell-genetischer Haarausfall
Bei dieser Form handelt es sich um eine Überempfindlichkeitsreaktion Deiner Haarfollikel auf Androgene. Dadurch kommt es zu einer Verkürzung der Wachstumsphase Deiner Haare und diese fallen Dir zunehmend aus. Bei Männern äußert sich die Abnahme der Haaranzahl zunächst durch kahle Stellen oberhalb der Schläfen. Im weiteren Verlauf sind ebenfalls Scheitel und Hinterkopf betroffen.
Obwohl Androgene als „männliche Sexualhormone“ bekannt sind, besitzen auch Frauen diese, allerdings in deutlich geringerer Konzentration. Dennoch können auch weibliche Personen von hormonell-genetisch bedingtem Haarausfall betroffen sein, hervorgerufen durch die Androgenvorstufen Dihydroepiandrosteron und Androstendion. Der Haarschwund beginnt oftmals nach der Menopause, ist allerdings ebenso ab der Pubertät möglich. Dieser stellt sich als von der Kopfmitte ausgehendes, dünner werdendes Kopfhaar dar und setzt sich im Bereich des Scheitels fort. Der vordere Haaransatz bleibt in der Regel bestehen.
Diffuser Haarausfall
Dieser äußert sich durch einen gleichmäßigen Haarverlust der Kopfhaut und ist somit nicht auf eine bestimmte Kopfstelle beschränkt. Oft bemerkst Du beim Haarewaschen oder Kämmen, dass Dir vermehrt Haare ausfallen und somit im weiteren Verlauf Dein Haar ausdünnt.
Diffuser Haarausfall ist kein eigenes Krankheitsbild, sondern vielmehr die Folge einer bereits bestehenden Krankheit. Zu den auslösenden Faktoren zählen zum Beispiel Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes, Infektionen, Leber- und Nierenerkrankungen, Hormonschwankungen, Eisenmangel oder auch bestimmte Medikamente. Nach erfolgreicher Behandlung dieser Krankheiten beginnen Deine Haare im Normalfall wieder zu wachsen.
Kreisrunder Haarausfall
Charakteristisch hierfür sind eine oder mehrere kreisrunde oder ovale Kahlstellen. Oftmals sind neben dem Kopfhaar auch Bart, Augenbrauen und Wimpern von dem Ausfall betroffen.
Die Medizin nimmt an, dass es sich bei der zugrunde liegenden Ursache um eine Autoimmunerkrankung handelt. Dabei greifen körpereigene Abwehrzellen Deine Haarzellen an, wodurch eine Entzündungsreaktion entsteht. Die Regenerationsphase verlängert sich, wodurch Dein Körper weniger Haare bildet und diese zunehmend verliert. Entscheidend ist, dass dabei Deine Haarwurzeln erhalten bleiben und nach Beendigung der Entzündung Deine Haare wieder wachsen. Statistisch gesehen sind Frauen häufiger betroffen als Männer.
Vernarbender Haarausfall
Ursachen des vernarbenden Haarausfalls sind häufig Erkrankungen der Kopfhaut sowie Verätzungen und Verbrennungen. Die Folge ist eine Entzündungsreaktion des Körpers, wodurch es zu einer Vernarbung der Kopfhaut kommt. Im Unterschied zum kreisrunden Haarausfall ist dieser durch eine irreversible Zerstörung der Haarwurzelzellen gekennzeichnet, wodurch diese nicht mehr nachwachsen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Du hast die Möglichkeit aus verschiedenen Behandlungen zu wählen, um dem Haarverlust entgegenzuwirken. Wir stellen Dir einige der Eingriffe vor.
Eigenbluttherapie (PRP-Methode)
Hier entnimmt Dir der Arzt Blut und bereitet es so auf, sodass nur das Plasma mit den darin enthaltenen Thrombozyten und Wachstumshormonen übrig bleibt, genannt PRP (Platelet Rich Plasma). Anschließend injiziert er Dir dieses wieder in die vom Haarverlust betroffene Region. Es kommt zu einer Anregung von Regenerationsprozessen Deiner Haarwurzeln und dadurch zu einer Stimulierung des Haarwachstums.
Die Dauer der Behandlung beträgt in etwa 60 Minuten, wobei eine drei- bis fünfmalige Wiederholung der Anwendung sinnvoll ist. Der Vorteil dieser Therapie besteht darin, dass es nahezu keine Nebenwirkungen gibt, da es sich bei dem Blutplasma um eine körpereigene Substanz handelt. Dennoch ist zu beachten, dass es sich dabei um ein zeitaufwändiges Heilverfahren handelt und keine Langzeitstudien vorliegen.
Minoxidil und Finasterid
Minoxidil ist ein Arzneistoff, der für Männer und Frauen geeignet ist. Das Mittel musst Du dabei täglich als Tinktur auf Deine Kopfhaut einmassieren. In der Folge schütten Deine Zellen vermehrt Wachstumsfaktoren und schützende Substanzen, sogenannte Prostaglandine, aus. Außerdem verbessert sich Deine Durchblutung, sodass Deine Haarwurzeln besser Nährstoffe aufnehmen.
Finasterid ist eine weitere Alternative für Männer. Dieser Wirkstoff hemmt die 5-Alpha-Reduktase, ein Enzym, das Testosteron in Dihydrotestosteron umwandelt. Dadurch bildet Dein Körper weniger davon, was dem Haarverlust entgegenwirkt. Die Einnahme erfolgt bei diesem Präparat oral.
Setzt Du Minoxidil und Finasterid wieder ab, fallen Deine Haare mittelfristig wieder vermehrt aus. Da beide Präparate zahlreiche Nebenwirkungen haben können, solltest Du eine mögliche Behandlung mit einem Arzt besprechen.
Kunsthaartransplantation
Bei dieser Therapieform kommt es zur Verwendung von künstlichem Haar, dessen Länge, Textur und Farbe Du selbst auswählen kannst. Unter örtlicher Betäubung implantiert Dir dabei ein Facharzt mit einem speziellen Gerät einzelne Haare auf Deine kahlen Stellen. Durch die am Ende des künstlichen Haares befestigte Schlaufe wächst im Rahmen des Heilungsprozesses das Bindegewebe hindurch, was der Verankerung des Kunsthaares dient.
Da diese Behandlungsmethode etliche Nachteile mit sich bringt, kommt sie heutzutage nur noch sehr selten zum Einsatz. Häufig kommt es zu Abstoßungsreaktionen, da Dein Körper die implantierten Haare als Fremdkörper wahrnimmt. Spezialisten gehen davon aus, dass innerhalb eines Jahres 20-50 Prozent wieder ausfallen. Des Weiteren besitzt Dein natürliches Haar eine größere Qualität, künstliche sind weniger belastbar, brechen oft ab und können nicht wachsen. Insgesamt ist die Kunsthaartransplantation daher nicht zu empfehlen.
Wie funktioniert eine Haarverpflanzung mit Eigenhaar?
Die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) ist die bewährteste Methode der Eigenhaartransplantation. Vor der eigentlichen Behandlung kürzt Dir der Chirurg Dein Haupthaar auf wenige Millimeter, um Dir danach follikuläre Einheiten mithilfe einer speziellen Hohlnadel aus dem Nackenbereich zu entnehmen. Bei diesen Einheiten handelt es sich um ein bis vier Haare, die in ihrer natürlichen Gruppierung vorliegen. Experten bezeichnen diese als Haar-Grafts. Der Nacken ist dafür am geeignetsten, da in diesem Bereich normalerweise noch intakte Haarwurzeln vorhanden sind.
Im folgenden Schritt behandelt der Mediziner diese Grafts mit einer speziellen Nährlösung und setzt unter Einsatz der Nadel winzige Löcher in die kahlen Stellen, die den Haarwurzeln als Kanäle dienen. Abschließend pflanzt der Arzt die zuvor entnommenen Haarfollikel in die von Haarausfall betroffenen Stellen wieder ein.
Nach erfolgter Transplantation bilden sich rote Punkte auf den zuvor behandelten Bereichen, die nach kurzer Zeit allerdings wieder verschwinden. Auch ein Auswerfen der transplantierten Haare durch die Haarfollikel in den ersten Wochen nach der Behandlung ist typisch, gehört aber zum natürlichen Heilungsprozess.
Nach acht bis zwölf Monaten zeigt sich das Endergebnis der Therapie, wobei bereits erste Erfolge nach vier bis fünf Monaten sichtbar sind. Die Vorteile der Eigenhaartransplantation bestehen in einem sehr natürlichen Ergebnis und einer schmerzfreien Behandlung, da diese unter lokaler Betäubung stattfindet. Nach dem Eingriff sind Entzündungen und allergische Reaktionen möglich, die allerdings selten auftreten.
Was kann ich vorbeugend tun?
Es gibt ein paar Möglichkeiten, wie Du dem Haarausfall vorbeugen, beziehungsweise hinauszögern kannst.
Ernährungsumstellung und Stressvermeidung
Du solltest auf eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse achten, wodurch Du Deinem Körper ausreichend Vitamine und Mineralstoffe zuführst. Lebensmittel mit hohem Gehalt an Eisen, Biotin, Folsäure, Vitamin B12 und Zink sind ideal für wachstumsfördernde Prozesse. Vermeide außerdem Stress! Durch die bei der Stressreaktion vermehrt anfallenden Stoffe Cortisol, Prolaktin und Androgene können sich Deine Haare weniger erholen und deren Zunahme verzögert sich.
Shampoos/Öle gegen Haarausfall
Shampoos oder Öle, die die Bestandteile Koffein und L-Arginin enthalten, sind ebenfalls empfehlenswert. Bei L-Arginin handelt es sich um eine basische Aminosäure, die wie Koffein, zu einer Erweiterung Deiner Gefäße führt. Durch die damit verbundene bessere Durchblutung können Deine Haarwurzeln wichtige Nährstoffe besser aufnehmen. Daneben führt auch regelmäßiges Bürsten zu einer durchblutungsfördernden Wirkung.
Beanspruchung vermeiden
Zu heißes Föhnen zerstört die Proteine in Deinem Haar, was zu brüchigem, sprödem Haar sowie zum Verlust von diesem führen kann. Den gleichen Effekt haben Lockenwickler, Glätteisen und Heizbürsten. Versuche daher Dein Kopfhaar natürlich zu trocknen oder weniger oft heiß zu föhnen. Außerdem haben das Bleichen und die Verwendung von Chemikalien beim Färben negative Auswirkungen, weshalb Du darauf möglichst verzichten solltest.
Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?
Erfolgt eine Behandlung aufgrund von genetisch bedingtem Haarausfall, übernehmen die Krankenkassen zumeist keine Kosten. Eine Haartransplantation ist nicht ganz billig. Es kommt zudem immer auf die Methode an, für welche Du Dich entscheidest. Im Preis inbegriffen ist nicht nur das Honorar des Arztes, sondern auch Material, Medikamente, Nachsorge und natürlich das Erstgespräch. Liegt Deinem Haarausfall hingegen ein Unfall oder eine schwere Krankheit als Ursache zugrunde, hast Du gute Chancen auf eine anteilige oder komplette Kostenübernahme.
Alle wichtigen Informationen zusammengefasst:
- Die häufigste Ursache für Alopezie ist erblich-hormonell bedingt, hervorgerufen durch Androgene Schilddrüsenerkrankungen, Infektionskrankheiten, Medikamente und Stress können auch verantwortlich für Haarausfall sein
- Die Nährstoffe Eisen, Biotin, Folsäure, Vitamin B12 und Zink haben einen wachstumsfördernden Effekt
- Eine Kunsthaartransplantation ist nicht empfehlenswert
- Das erfolgreichste Heilverfahren stellt die Eigenhaartransplantation dar
- Eine Eigenbluttherapie sowie die Wirkstoffe Minoxidil und Finasterid stellen Behandlungsalternativen dar
Wie finde ich den richtigen Arzt?
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