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<h2>SubmittedText<h2><p>An der vom Seco auf 27. April 2015 angesetzten Konferenz "Alter und Arbeit" ist die Classe politique (Bund, Kantone, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen) unter sich. Ein Teilnahmegesuch der schweizerischen Institution "50 plus out Iin work", die sich spezifisch älterer Arbeitsloser annimmt, wurde vom WBF-Vorsteher abgelehnt.</p><p>- Hat der Bundesrat bereits vergessen, dass gerade dieses Segment des Schweizervolkes der Masseneinwanderungs-Initiative samt Inländervorrang am 9. Februar 2014 klar zugestimmt hat?</p><p>- Warum diese Brüskierung Direktbetroffener?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit der Annahme des Postulates Rechsteiner Paul 14.3569 hat das Parlament den Bundesrat beauftragt, eine Nationale Konferenz zum Thema "ältere Arbeitnehmer" durchzuführen. Das Postulat schlägt vor, die Konferenz nach dem Modell der Lehrstellenkonferenz zu gestalten. Die Sozialpartner, welche das Postulat breit unterstützen, wünschen, dieses Konzept auch für die nationale Konferenz zum Thema "ältere Arbeitnehmer" anzuwenden. Dieses Format hat sich bewährt, um sich in kurzer Frist auf konkrete Massnahmen zu einigen. Entsprechend wird die Konferenz geschlossen und mit beschränkter Teilnehmerzahl stattfinden.</p><p>Der Einbezug der Betroffenen bleibt dem WBF wichtig und ist auf zwei Wegen vorgesehen. Zum einen haben die Sozialpartner betont, dass ältere Mitarbeiter und Arbeitsuchende durch sie vertreten werden. Zusätzlich wird der Chef des WBF im Vorfeld der Konferenz betroffene Personen und Organisationen, welche sich spezifisch Fragen älterer Arbeitnehmer annehmen, für ein Gespräch empfangen. Im zweiten Teil des Treffens werden die Anliegen der Betroffenen vom Staatssekretariat für Wirtschaft in die Detailvorbereitung des Anlasses von Ende April aufgenommen. Damit wird sichergestellt, dass die Anliegen von älteren Arbeitnehmern umfassend in die Diskussion an der Konferenz eingebracht werden.</p>