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Die scheinbare Möglichkeit darauf zu stossen, nach ihr graben zu können, sich seiner selbst als “wahr-sein-können” gewahr zu werden, das jeweilig Echte, einzig möglich Wahre auffinden zu können. Die Hoffnung, dass sich, falls sie sich finden lässt, daraus ein Gefühl der Vollkommenheit, ein Gefühl des Ankommens, gar der Reinheit, des „Eins-seins“, eben ein Gefühl des „Wahrheit-erfahrens“ einstellen würde; wohl daher das Wort „Selbst-ver-wirklich-ung“.
Was dem, so tönt es, im Wege zu stehen scheint, ist die Unumgänglichkeit des Werts, der Einteilung, der Zuweisung, die Einschreibungen der Sprache, welche die Unmöglichkeit des Dings an sich, des Dings ohne Wert und damit (zumindest in Bezug auf diesen Text) unaufhaltsam die Möglichkeit von Wahrheit verschlingt. „Weil er Dinge ohne Wert, die wirklich und einfach da waren, nicht entdecken konnte.“
Zu zweit, in einem illusionären Akt der Liebe schien ein Loch, ein Ort der Sprachlosigkeit, des Wertlosen, des Uneingeteilten sich zu eröffnen. Dort wo die Sprache versagt, das unsagbare unsagbar bleibt, wo sich die Einteilungen zu entziehen scheinen, im Kommen bleiben, wo das Ereignis stattfindet, sich ankündigt ohne Ankündigung. Wo Vor-und Nachzeitigkeit zu einem Moment verschmelzen sollten.
Vielleicht dort, wo ich sie (sei es nun die Liebe, der Andere, die Wahrheit, mich Selbst) immer schon verloren habe!