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Die Tour de France ist das Highlight aller Radsportfans und Radrennfahrer. Auf den verschiedenen Etappen des grössten Spektakels des Rennradsports kommen die Profis an ihre Grenzen und müssen sich selbstverständlich von Tag zu Tag auf die nächste Etappe vorbereiten.
Nur die wenigsten Fans wissen eigentlich, was die Tour für eine Herausforderung für die Rennradsportler ist. Bisher wurde in den Medien immer mal wieder die Ernährung angeschnitten, jedoch gibt es nur sehr selten eine ausführliche Erklärung, was der Körper eines Profis zwischen den Etappen leisten muss.
Wenn der „Mann mit dem Hammer“ kommt – Hungerast bei Profis
Welcher Radsportfan erinnert sich nicht an die glorreichen Zeiten des Jan Ulrich. Am 27. Juni 1998 zerbricht jedoch ein Traum von vielen Fans und Ulrich selbst. Ulrich, der zu dieser Zeit das gelbe Trikot trägt, muss hilflos hinter Marco Pantani hinterherschauen, als dieser ausreisst und dem Deutschen ganze neun Minuten abnimmt, wodurch die Tour de France für Ulrich gelaufen ist.
15 Jahre später, im Jahre 2013 wiederholt sich das Phänomen. Christopher Froome fehlt die Kraft, um den Anstieg von Alpe D´Huez zu meistern und auch er muss seinen Kontrahenten zusehen, wie sie davonziehen.
Hungerast war zu dieser Zeit ein Thema, welches vor allem die Profis selbst beschäftigte. Beide Beispiele zeigen, dass die Sportler zu wenig gegessen hatten, um ihren Kontrahenten folgen zu können.
Der Begriff Hungerast ist im Ausdauersport eine gebräuchliche Bezeichnung für einen plötzlichen Leistungseinbruch infolge von Kohlenhydratmangel. Die Bezeichnungen „Wenn der Mann mit dem Hammer kommt“ oder „vor eine Wand laufen“ sind gleichbedeutend.
Die Ursache bezieht sich auf die Muskeln, die dem Blut Glukose entzieht und somit die Leistung nicht mehr abgerufen werden kann. Ohne eine ausreichende Nahrungszufuhr kann die Leber den Blutzuckerspiegel nur eine bestimmte Zeit konstant aufrechterhalten – im Anschluss folgt die Hungerast.
8.000 Kilokalorien täglich – pro Stunde werden 1.000 Kalorien während eines Rennens verbrannt
Während eines Rennens verbrennen die Profis rund 1.000 Kilokalorien pro Stunde auf dem Rad. Rechnet man die Vorbereitung und dass Abwärmen mit in diese Rechnung herein, kommt ein Radrennfahrer auf einen täglichen Verbrauch von etwa 8.000 Kalorien an einem Renntag.
Während einer Etappe sieht man die Sportler oftmals an einem Riegel kauen. Auch während des Rennens ist die Zufuhr von Kalorien ein wichtiger Bestandteil, um das Rennen durchhalten zu können. Rund 1.500 Kalorien nimmt ein Rennfahrer pro Rennen zu sich.
Neben den Riegeln sieht man oftmals auch Sportlergetränke oder Gel. Auch „Silberlinge“ (in Alufolie eingewickelte Reiskuchen oder Paninis) sind während der Rennen eine gute Nahrungszufuhr, die eine Vielzahl von Kalorien bringt.
Bereits beim Frühstück wird ordentlich reingehauen
Nimmt man nur die Ernährung während des Rennens, würde ein Defizit von etwas 6.500 Kalorien bestehen. Genau aus diesem Grund wird bereits beim Frühstück ordentlich zugelangt. Mit ca. 1.000 Kalorien fällt bereits das Frühstück ordentlich aus.
Bei vielen Teams gibt es zum Beginn des Tages Müsli oder Haferbrei mit Bananen oder getrockneten Früchten. Auch werden Eier, Vollkornbrötchen und Smoothies aufgetischt, damit bereits zu Beginn des Tages eine ordentliche Energiezufuhr eingenommen wird.
Ernährungsberater und Köche sind bei jedem Team vorhanden
Die Ernährung im Radsport wird von Jahr zu Jahr professioneller. Eigene Ernährungswissenschaftler und Köche stehen dem Team zur Verfügung, damit die zu Beginn angesprochene Hungerast nicht vorkommt.
Die eigenen Köche, welche im Teamhotel für die Profis kochen, bringen zumeist Fisch, mageres Fleisch und Pasta auf den Teller, sodass ein Abendessen aus ca. 4.000 bis 5.000 Kalorien besteht.
Natürlich spielen auch hochwertige Fette aus Nüssen oder Olivenöl auf dem Speiseplan, sodass sich die Radfahrer nur wenig um ihre eigene Ernährung kümmern müssen.
Die „Tour de Doping“ wird wieder beliebter
Nahezu jeder Fan des Radsports kennt diesen Begriff, der vor vielen Jahren ausschlaggebend für den Radrennsport war. Viele Profifahrer griffen zu unerlaubten Mitteln, um noch effektiver zu werden.
Inzwischen ist der Hype um den Radrennsport wieder entbrannt. Sowohl die Zuschauerzahlen, als auch die Besucher um die Strecke erhöhen sich von Jahr zu Jahr.
Auch seriöse Buchmacher, wie sie auf https://www.wettenerfahrungen.com/ zu finden sind, bieten mittlerweile wieder eine grosse Vielfalt an Wettmöglichkeiten auf die Tour de France an. Somit kommen auch Wettfreunde wieder in den Genuss des Rennradsports.