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Aleksandra Kurzak, Sopran
Aleksandra Kurzak
Aleksandra Kurzak begann ihre musikalische Ausbildung mit Violin- und Klavierunterricht. Sie studierte an den Hochschulen in Breslau und Hamburg und schloss 2009 ihr Musikstudium ab. Von 2004 bis 2007 war sie Ensemblemitglied an der Hamburgischen Staatsoper. Mit nur 27 Jahren debütierte sie an der Metropolitan Opera als Olympia (Les Contes d’Hoffmann) und am Londoner Royal Opera House als Aspasia (Mitridate, Rè di Ponto). Sie kehrt regelmässig an die New Yorker Met (Gilda, Blonde, Gretel) und an das Royal Opera House zurück (Norina in Don Pasquale, Adina in L’elisir d’amore, Susanna, Donna Fiorilla, Rosina, Matilde in Matilde di Shabran). Gastengagements führten die Künstlerin u.a. an die Staatsoper Unter den Linden (Königin der Nacht, Violetta), die Deutsche Oper Berlin (Violetta, Lucia), Bayerische Staatsoper (Cleopatra, Adele, Rosina, Donna Fiorilla, Adina), Wiener Staatsoper (Adina, Rosina, Susanna, Gilda, Violetta), ans Teatro alla Scala (Gilda, Susanna, La comtesse Adèle in Le Comte Ory), zu den Salzburger Festspielen (Mozart-Matinee, Ännchen und Donna Anna) sowie an die Opernhäuser von Seattle, Los Angeles, Chicago, Turin, Venedig, Palermo, Valencia, Madrid, Helsinki, Cardiff, in die Arena di Verona und ans Mozart-Festival in La Coruña. In Zürich war sie bisher als Gilda (Rigoletto) zu erleben. In der Spielzeit 2015/16 singt Aleksandra Kurzak u.a. Mimì in Genua, Adina in Paris und an der Met, Lucia di Lammermoor in Covent Garden und La princesse Eudoxie (La juive) bei den Münchner Opernfestspielen mit Betrand de Billy und in der Regie von Calixto Bieito.
Roberto Alagna, Tenor
Roberto Alagna
Roberto Alagna, französisch-sizilianischer Tenor, hat sich in seiner 30-jährigen Laufbahn ein Repertoire von über 60 Rollen angeeignet, darunter Alfredo, Calaf, Cavaradossi, Don Carlo, Don José, Faust, Manrico, Nemorino, Otello, Radamès, Rodolfo, Roméo, Ruggero und Werther. Auch hat er sich in Bühneninterpretationen, Konzerten und Aufnahmen immer wieder mit weniger bekannten Werken beschäftigt, wie etwa Massenets Le Jongleur de Notre-Dame, Le Cid oder La Navarraise, Lalos Fiesque, Alfanos Cyrano de Bergerac und Chaussons Le roi Arthus. 2015 debütierte er in der Titelrolle von Meyerbeers Vasco da Gama an der Deutschen Oper Berlin. Zudem sind mit Vladimir Cosmas Marius et Fanny und Le dernier jour d'un condamné zwei zeitgenössische Opern für ihn komponiert worden. In jüngster Zeit war er u.a. in seinem Debüt als Des Grieux (Manon Lescaut) sowie als Pinkerton (Madama Butterfly) an der Metropolitan Opera in New York zu erleben, debütierte als Azaël in einer konzertanten Aufführung von Debussys L’enfant prodigue und als Eléazar in Halévys La Juive bei den Münchner Opernfestspielen. Seine Diskographie umfasst zahlreiche Alben mit Arien, Duetten, Oratorien, Opern bis hin zu religiösem Liedgut und Volksliedern. Geplant sind Manrico (Il trovatore) an der Wiener Staatsoper und in Covent Garden, die Titelrolle in Cyrano de Bergerac an der Met, Nemorino (L’elisir d’amore) und Calaf (Turandot) in Covent Garden sowie Don José (Carmen) in Paris. Im Dezember 2015 wurde Roberto Alagna der österreichische Ehrentitel des Kammersängers verliehen.