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Wasser und Abwasser
In der Schweiz verbraucht eine Person laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) im Haushalt durchschnittlich 162 Liter Wasser pro Tag. Davon rund 24 Liter zum Trinken, Kochen und Abwaschen von Hand, rund 21 Liter für Handwäsche und Körperpflege zwischendurch und zum Baden oder Duschen nochmals rund 30 Liter. Nahezu 50 Liter Abwasser spült eine Person täglich die Toilette herunter und rund 30 Liter verbraucht die Waschmaschine. Die restlichen Liter verteilen sich auf Geschirrspüler, Aquarien oder Blumengiessen.
Statistischer Verbrauch
Dass Haushalte mit 43 Prozent den grössten Anteil am jährlichen Wasserverbrauch der Schweiz ausmachen, erstaunt deshalb wenig. Auf Industrie und Landwirtschaft entfallen nur 34 Prozent, die restlichen 22 Prozent verteilen sich auf öffentliche Brunnen, Bäder und die Verluste bei der Zuführung. Der Wasserverbrauch erscheint hoch, obwohl er sich mit verbrauchsärmeren Armaturen und einem bewussten Umgang in den letzten Jahren verringert hat. Allerdings ist die jährliche Regenmenge rund 50-mal grösser.
Wasser sparen
Obwohl die Schweiz mit ihren Seen, Flüssen und Quellen über viel mehr Trinkwasser verfügt als sie verbraucht, ist Wasser sparen ist aus den folgenden Gründen sinnvoll:
- Zum Umwelt- und Ressourcenschutz und
- um dem Nachhaltigkeitsgedanken genüge zu tun.
- Zur Vermeidung von Wassermangel, mögliche Trockenperioden können auch hierzulande vor allem in den Kantonen Tessin (TI) und Wallis (VS), zu einer Verknappung führen.
- Um Energie und Kosten zu sparen, die durch Warmwasseraufbereitung, Verteilung und der Transport von Trinkwasser und die anschliessende Reinigung der Abwässer entstehen.
- Zur Stromerzeugung, da die Schweiz 55 Prozent ihres Strombedarfs mit Wasserkraft deckt, macht Sparen trotz Überfluss Sinn.
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