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Da sich gerade Linien nur schwer im Blockdruck herstellen lassen, wurden sie im 18. Jahrhundert häufig von Hand gezeichnet oder mit Blumen und Spitzen unterbrochen. Die napoleonische Zeltmode wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Einrichtungsstil eingeführt, und mit ihr wurden gestreifte Tapeten besonders beliebt und werden in Schweden stark mit dem sengustavischen Stil und dem Kaiserreich assoziiert. An den Wänden wurden hauptsächlich gestreifte Textilien verwendet. Frühe gestreifte Papiertapeten wurden von französischen Meistern importiert. Die Walzendrucktechnik erleichterte den Druck von Streifen und existiert seit dem 18. Jahrhundert, wird aber erst mit den Papierfabriken, die Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Herstellung von sogenanntem Endlospapier beginnen, üblich. Im späten 19. Jahrhundert wurden einige Zimmer oder Salons in grösseren Etagen häufig mit gestreiften Tapeten dekoriert, vorzugsweise mit einer Bordüre im Empire- oder Sengustavianischen Stil. Gestreifte Tapeten gehören ebenfalls zum Stilideal des Klassizismus des 20. und 30. Jahrhunderts.
WANDTAPETEN
Alle Tapeten werden auf Zellulose-Papier gedruckt. Jede Tapetenrolle besteht aus 10,4 Metern, wovon 0,4 Meter als ökologische Verpackung zu verstehen sind. Die Druckfarbe ist eine leinölgestärkte Leimfarbe, die die Tapeten mit einem feuchten Schwamm oder Tuch abwischbar macht. Die Druckfarbe und Pigmente haben eine sehr gute Lichtbeständigkeit und enthalten keine Giftstoffe. Es werden keine synthetischen Bestandteile zugesetzt. Das weisse Papier ist chlorfrei gebleicht. Das graue Papier ist ein recyceltes Papier. Die Tapeten werden in Schweden von Lim & Handtryck hergestellt. Kleister: Es wird Zellulosekleister zum Einkleistern empfohlen. Tapeten aufhängen: Die Tapeten müssen vor dem Tapezieren beschnitten werden. Lim & Handtryck empfiehlt eine Überlappung von 5-10 mm. CE-Zeichen: Die Tapeten sind CE-gekennzeichnet. Bezüglich des Brandverhaltens haben sie die Klassifizierung B-s1, d0.