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schweiz
Ein Teenager und 1000 Milliarden Bäume
Der 14-jährige Felix Finkbeiner will mit 1000 Milliarden Bäumen das Weltklima retten. Tagesanzeiger.ch/Newsnet traf ihn am Klimagipfel in Bern zum Videointerview.
Mit neun Jahren vertrat er die Idee, dass es der Welt besser ginge, wenn möglichst viele Menschen möglichst viele Bäume pflanzen würden. Mit 13 Jahren stand er 2011 am Rednerpult in der Zentrale der Vereinten Nationen in New York und erklärte den Delegierten aus 192 Ländern, dass sie sich verhielten wie Affen. Er sagte: «Wenn man einen Affen wählen lässt, ob er lieber eine Banane jetzt nimmt oder sechs Bananen später, wird er immer sofort die eine nehmen.» Auch die Menschen, das war seine Botschaft, denken nur ans Jetzt und stehlen den Kindern die Zukunft. Mit 20 erhielt der Deutsche das Bundesverdienstkreuz. Heute lebt der 21-jährige Felix Finkbeiner in der Schweiz und promoviert in Umweltwissenschaften an der ETH Zürich. Sein Thema: Bäume.