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CBD Wirkung
Der Wirkungsbereich von CBD ist sehr breit gefächert, sodass CBD bei vielen Beschwerden und Krankheiten helfen kann. Unter anderem hat sich CBD bei Schlafstörungen, Ängsten, Fibromyalgie, Hauterkrankungen, Migräne und Morbus Crohn bewährt. Dieses pflanzliche Mittel ist sowohl für Erwachsene als auch für Kinder geeignet. Zudem können auch Tiere von den positiven Wirkungen des CBDs profitieren.
Die Entdeckung des Endocannabinoid-Systems
Die Hanfpflanze war für die Forschung lange Zeit uninteressant, da ihre Bestandteile als psychoaktiv galten. Erst in den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts wurde sich mit THC und CBD näher beschäftigt. Seitdem hat man unter anderem herausgefunden, dass CBD keinen berauschenden Effekt auslöst und gegensätzlich zum THC wirkt. CBD und THC sind zwei der mehr als sechzig Cannabinoide, die sich in der Hanfpflanze befinden. Industrie- und Nutzhanf sind Hanfsorten, die mittlerweile legal angebaut werden dürfen. In diesen Sorten ist der Anteil an CBD besonders hoch und an THC sehr niedrig.
Die Erforschung der Hanfpflanze brachte nicht nur die Entdeckung der Cannabinoide mit sich. Gleichzeitig stiessen die Forscher auf das menschliche Endocannabinoid-System. Dieses endogene Cannabinoid-System gehört zum Nervensystem und ist unter anderem für die Kontrolle des Immunsystems, der Steuerung des Erinnerungsvermögens und der Schmerzregulierung zuständig. Die Endocannabinoide sind körpereigene Substanzen, die auf bestimmte Rezeptoren einwirken. Diese Rezeptoren werden von den Cannabinoiden aktiviert.
Cannabinoid-Rezeptoren CB 1 und CB 2
Bisher wurden die beiden Cannabinoid Rezeptoren 1 und 2 erforscht (Stand: 2018):
- CB 1 ist hauptsächlich in den Nervenzellen enthalten und kommt am häufigsten im Hippocampus, in den Basalganglien und im Kleinhirn vor. Ausserdem befindet es sich im peripheren Nervensystem.
- CB 2 kommt hauptsächlich in den Immunsystem-Zellen sowie in den Zellen vor, die eine Rolle für den Knochenaufbau und Knochenabbau spielen.
Der Hippocampus ist die Schaltzentrale für das limbische System im Gehirn. Das limbische System ist unter anderem für die Steuerung von Triebverhalten, Gedächtnis und Lernen sowie für die Verarbeitung von Emotionen zuständig. Zudem reguliert es die Verdauung und die Nahrungsaufnahme.
Die Basalganglien sind ein Kernbereich des Gehirns unterhalb der Grosshirnrinde. Basalganglien spielen für viele limbische, kognitive und motorische Funktionen eine bedeutende Rolle. Dazu gehören unter anderem die Willenskraft, der innere Antrieb sowie die Fähigkeiten zum Planen, zur Spontanität und zum vorweggenommenen Erwarten und Denken.
Das Kleinhirn ist für die Steuerung der Motorik verantwortlich. Dadurch können Bewegungsabläufe erlernt werden und ebenso ist das Kleinhirn für die Fähigkeit der unbewussten Planung, der Feinabstimmung und der Koordination zuständig.
Wirkung von CBD
Die Cannabinoide können das Endocannabinoid System beeinflussen und die Rezeptoren aktivieren. Dies erklärt die vielen Wirkungen von CBD, wobei einige Effekte von CBD bereits durch Studien belegt wurden. Die Rezeptoren befinden sich an verschiedenen Stellen im Körper, sodass CBD auf zahlreiche Beschwerden einen positiven Einfluss nehmen kann. Somit wirkt CBD unter anderem schmerzstillend, entzündungshemmend, beruhigend und angstlösend. Ausserdem ist CBD in der Lage, die psychoaktive Wirkung des THCs zu unterdrücken: THC und CBD docken an den CB 1 Rezeptor an und stehen aufgrund ihrer unterschiedlichen Wirkungen in Konkurrenz zueinander. CBD wirkt stärker als THC und bremst somit den berauschenden Effekt des THCs.
Studien bewiesen zudem die antioxidative Eigenschaft von CBD: Cannabidiol schützt die Zellen vor negativen Einflüssen. Ausserdem zeigten Forschungsergebnisse, dass CBD das Wachstum von Krebszellen hemmt. Die Krebsforschung ist weiterhin damit beschäftigt, diesen Effekt genauer zu untersuchen. In vielen Internetforen kann bereits über die Erfahrungen von Betroffenen gelesen werden, denen die Einnahme von CBD geholfen hat.
Durch Untersuchungen und Studien konnten weiterhin folgende Wirkungen von CBD bewiesen werden:
- Cannabidiol lindert Symptome der Schizophrenie
- Mit CBD können die Häufigkeit und die Intensität von epileptischen Anfällen reduziert werden
- CBD wirkt lindernd bei Angststörungen und sozialen Phobien
- Mit Cannabidiol kann Lampenfieber gesenkt werden
- CBD hilft gegen Schlafstörungen
- Da Cannabidiol appetithemmend wirkt, lässt es sich zur Gewichtsreduzierung einsetzen
- CBD wirkt verschiedenen Süchten entgegen und ist somit ein gutes Hilfsmittel bei der Raucherentwöhnung
- CBD ist bei Diabetes Typ 1 hilfreich, da es die autoimmunen Entzündungsprozesse deutlich reduziert
- Mit Cannabidiol lässt sich die Lebensqualität von an Alzheimer oder Parkinson erkrankten Menschen verbessern
Viele Kliniken haben erkannt, dass CBD ein echtes Multitalent ist. Somit wird das medizinische Cannabis von zunehmend mehr Ärzten und Kliniken als unterstützendes Mittel eingesetzt. Eine Klinik in Barcelona erfährt einen enormen Zustrom, da sie sich auf Therapien mit Cannabis spezialisiert hat.
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