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HPSS – Projekt zur Gesundheitsförderung und Stärkung des Gesundheitswesens in den Regionen Dodoma, Morogoro und Shinyanga
Das Projekt zur Gesundheitsförderung und Stärkung des Gesundheitswesens (HPSS) verbessert die Verfügbarkeit und Qualität der medizinischen Versorgung sowohl auf der Nachfrageseite (Gesundheitsförderung, Krankenversicherung) als auch auf der Angebotsseite (Medikamente, Unterhalt medizinischer Einrichtungen). Nach einer erfolgreichen Pilotphase in der Region Dodoma hat die tansanische Regierung die DEZA ersucht, ihren Ansatz auf zwei weitere Regionen auszudehnen, mit einem Fokus auf besonders gefährdeten Menschen (Arme, Frauen, Kinder, Jugendliche und Ältere).
|Land/Region||Thema||Periode||Budget|

Tansania

Gesundheit

Primäre Gesundheitsversorgung
Stärkung der Gesundheitssysteme
Dezentralisierung - Lokale Gouvernanz - Demokratisierung (inkl. Rechenschaftspflicht)

01.08.2015
- 31.10.2019

CHF 18'475'000

- Die Deckung der Krankheitskosten und die staatlichen Finanzierungsmechanismen wurden gestärkt. Insbesondere arme Bevölkerungsgruppen in den Regionen Dodoma, Morogoro und Shinyanga sind damit besser vor Gesundheitsrisiken geschützt.
- Die staatlichen Gesundheitseinrichtungen in den Regionen Dodoma, Morogoro and Shinyanga können wichtige Medikamente und medizinische Geräte in guter Qualität abgeben und Behandlungen kompetent durchführen.
- Die Gemeinschaften in der Region Dodoma kennen ihre gesundheitlichen Bedürfnisse, ergreifen Massnahmen zur Verbesserung ihres Gesundheitszustands und nehmen Einfluss auf die Distriktplanung für die Gesundheitsförderung.
- Ausrüstungen und Gebäude medizinischer Einrichtungen in der Region Dodoma sind gut unterhalten und tragen zu besseren medizinischen Leistungen bei.
- Die Erfahrungen und Innovationen (Reform des Gesundheitsfonds, Medikamentenabgabe) in der Region Dodoma machen die Region zu einem Kompetenzzentrum, das mehreren anderen Regionen als Modell dient.
- Die Einführung der Arzneimittelabgabe und der Finanzierung der Gesundheitsversorgung in Morogoro und Shinyanga baut auf den Erfahrungen und den Best Practices auf, die in der Region Dodoma erarbeitet wurden.
- 425'000 Haushalte und über 2 Millionen Menschen in ländlichen Regionen Tansanias haben eine Krankenversicherung und somit kostenlosen Zugang zu allen Gesundheitszentren der Region Dodoma.
- Die Versicherungsdeckung durch den Community Health Fund in der Region Dodoma ist zwischen 2011 und 2014 von 4 % auf 14 % gestiegen. Zwischen Juli 2012 und September 2014 wurden Prämien in Höhe von 726 Millionen Tansania-Schilling (USD 490’000) einbezahlt.
- Der Zugang zu Arzneimitteln in der Region stieg von 53,7 % (2011) auf 69,6 % (2014).
- 273 Gesundheitseinrichtungen bewirtschaften ihre technische Ausrüstung mit einem Softwareprogramm, das den Lagerbestand angibt.
- 220 Dorfgemeinschaften kennen die für sie relevanten Gesundheitsrisiken und haben Gesundheitspläne entwickelt, die nun mit der Regierung und mit Mitteln und Unterstützung der lokalen Behörden umgesetzt werden.
- Eigenverantwortung: Alle Distrikte steuern zur Ergänzung der Projektaktivitäten Mittel an ihre Gesundheitspläne (CCHP) bei.
- Andere Schweizer Non-Profit Organisation
- Swiss Tropical and Public Health Institute
|Hintergrund||

Tansania hat dank substanzieller externer Unterstützung bei der Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele (MDG) 4 und 6 (Kindersterblichkeit und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten) eindrückliche Ergebnisse erzielt. Doch ohne deutliche Intensivierung der Bemühungen insbesondere zur Stärkung des Gesundheitswesens und der staatlichen medizinischen Leistungen dürften viele der übrigen gesundheitsbezogenen MDG verfehlt werden. Schwierig ist namentlich die Finanzierung. Die Budgethilfe für den Gesundheitssektor (Health Basket Fund) ist in den letzten Jahren zurückgegangen, und der Anteil der lokalen Mittel (inkl. allgemeine Budgethilfe) an den Sektor dürfte ebenfalls von rund 8 % im Finanzjahr 2012/2013 auf 6 % im Finanzjahr 2013/2014 sinken. Die Regierung erarbeitet derzeit eine Strategie dazu, wie sie kurzfristig Ergebnisse erzielen und gleichzeitig zusätzliche Ressourcen für das Gesundheitswesen mobilisieren kann (Initiative «Big Results Now!»). Die grösste Herausforderung besteht darin, die Stärkung des Gesundheitssystems weiterzuverfolgen, um so den Weg für langfristige Entwicklungsziele zu ebnen.
|Ziele||

Verbesserter Gesundheitszustand der tansanischen Bevölkerung in den Regionen Dodoma, Morogoro und Shinyanga, weil das Gesundheitssystem den medizinischen Bedarf der verschiedenen Bevölkerungsgruppen dank der Unterstützung besser abdeckt.
|Zielgruppen||

Gemeinden, Personal von Gesundheitseinrichtungen, Personal der Distriktbehörde
|Mittelfristige Wirkungen||

|Resultate||

Erwartete Resultate:
Resultate von früheren Phasen:
|Verantwortliche Direktion/Bundesamt||
DEZA

|Kreditbereich||
Entwicklungszusammenarbeit

|Projektpartner||
Vertragspartner

Schweizerische Hochschul- und Forschungsinstitution
Schweizerische nicht gewinnorientierte Organisation
Andere Partner
Büro des Ministerpräsidenten für Regional- und Lokalangelegenheiten (PMORALG), Ministerium für Gesundheit und Soziales (MoHSW), Nationale Krankenversicherung (NHIF), Distrikt- und Regionalbehörden, Forschungs- und höhere Bildungseinrichtungen
|Koordination mit anderen Projekten und Akteuren||

7F-08426 MkAJI
7F-01708 Reform Gesundheitssektor (Health Basket)
Entwicklungspartner im Gesundheitsbereich
|Budget||Laufende Phase Schweizer Beitrag CHF 18'475'000 Bereits ausgegebenes Schweizer Budget CHF 17'400'997|
|Projektphasen||Phase 2 01.08.2015 - 31.10.2019 (Laufende Phase) Phase 1 01.02.2010 - 31.03.2016 (Completed)|