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kollektive performance
jeweils nur eine person betritt an der eröffnung den ausstellungsraum und verändert die position von einem objekt der von benedikt steiner komponierten assemblage ‚these little actions‘, vollzieht damit eine geste der veränderung. die dadurch entstandene um- ordnung gefundener sowie gemachter artefakte bleibt für die dauer der ausstellung bestehen und zeugt von der kontingenz, die jedem ordnungsprinzip innewohnt. dadurch entstehen modelle von bezügen und beziehungen zwischen für sich stehenden objekten, die dennoch miteinander verbunden sind; bezüge, die jeweils auch ganz anders sein könnten.
material: diverse
(2018, fortlaufend)
"(...) und dazu die entdeckung einer radikalen kontingenz, die nicht nur die offenen spielräume einer ordnung nutzt, sondern die ordnung selbst antastet. eine solche ordnung kann nicht nur in unordnung ausarten, sie kann auch in eine andere ordnung übergehen; sie kann anders sein, als sie ist." (bernhard waldenfels: grundmotive einer phänomenologie des fremden, s. 19)
„(...) teil eines prozesses zu werden, in dem das ergebnis gemeinsam erarbeitet wird.“ (mark terkessidis: kollaboration, s. 182)