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Mit seiner sichtbaren Tragkonstruktion aus verleimten Balken (Hetzer) und der aufgesetzten Laterne zur Verbesserung des Lichteinfalls weist die Orangerie beachtliche architektonische Qualitäten auf. Der eindrückliche und geräumige Bau entstand mit den angrenzenden Gebäuden im Jahr 1914. Damals wurde er für die Stadtgärtnerei erstellt. Zwischen Mitte Oktober und Ende Mai dient die Orangerie heute als Überwinterungsraum für die Kübelpflanzen. Wenn die Kübelpflanzen jeweils wieder in ihrem Sommerquartier stehen, wird der ansprechende Raum als Ausstellungsraum für die vorwiegend naturkundlichen Ausstellungen des Botanischen Gartens genutzt.