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Der Gombe-Stream-Nationalpark ist die Heimat der weltweit am längsten dokumentierten wildlebenden Schimpansenpopulation. Im Jahr 1960 nahm Jane Goodall am Ufer des Tanganjika-Sees ihre Forschungsarbeit auf, ausgerüstet mit nicht viel mehr als Zelt, Notizblock und Fernglas. Kaum jemand traute der jungen Engländerin mit dem blonden Pferdeschwanz zu, hier zu überleben, geschweige denn, die Affenforschung zu revolutionieren!
Jane Goodall verbrachte rund 30 Jahre ihres Lebens in diesem Dschungel. Viele Erkenntnisse über das Verhalten freilebender Schimpansen sind auf ihre Arbeit zurückzuführen. So entdeckte sie, dass Schimpansen Werkzeuge gebrauchen und herstellen, auch Fleisch fressen und sogar gemeinschaftliche Jagd auf andere Affenarten machen. Im Jahr 1965 wurde ihr einfaches Zeltlager zum Gombe-Stream-Forschungszentrum ausgebaut, um die Forschungsarbeiten zu erleichtern.
Heute wird die Langzeitstudie der Gombe-Schimpansen von einem qualifizierten Team aus Wissenschaftlern, Mitarbeitern und Rangern aus Tansania und aller Welt betrieben. Sie erforschen die Lebensgeschichte, Demographie und Verhalten der Schimpansen und Paviane in Gombe und tragen dazu bei, das Verständnis von Schimpansen und Menschen nach dem Vorbild von Jane Goodall zu verbessern.
Ein paar Eckdaten aus Gombe
- vollständige Lebensgeschichte von 40 Schimpansen
- ununterbrochene Freilandforschung an Schimpansen seit 1960
- über 200,000 Stunden Beobachtungsdaten an mehr als 320 Schimpansen
Machen Sie jetzt einen Spaziergang mit den Schimpansen durch den Wald von Gombe: