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Historisch
bedeutende Gebäude
in Buch
Haus zur Säge
«Zwischen beeden Bächen» besitzt Jacob Storrer 1810 ein Riegelwohnhaus, Trotten, Scheür und Stallung.
Der Ausdruck «zwischen den Bächen» bezieht sich auf den heute verschwundenen, südlich der Säge vorbeiführenden Mühle- und Sägekanal und die nördlich vorbei fliessende Biber.
Eine einzigartige Besonderheit ist «der nasse Keller». Es scheint, als ob der Schulmeister Adam Genner den spätbarocken Bau im frühen 18. Jh. über den Biberbach gebaut hat.
Unter dem Wohnteil steht noch bis heute Wasser, das immer das gleiche Niveau aufweist, wie die nördlich des Hauses fliessende Biber. Unter dem Teil der Scheune ist der Bach zugeschüttet.
Im Laufe der folgenden 270 Jahre lösten sich verschiedene Besitzer ab bis zu Ernst Brütsch-Geier, der die Liegenschaft 1947 erwarb und im Jahr 2008 an Stefan und Natalie Fisch-Holzer verkaufte.
Der ursprüngliche Charakter des Bauernhauses ist weitgehend erhalten, insbesondere die Wohnstuben im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss, die noch Wandtäfelungen, Öfen, Fenster- und Türflügel des 18. und 19. Jahrhunderts aufweisen. Diese Innenausstattung ist repräsentativ für die damalige bäuerliche Wohnkultur und somit von kulturgeschichtlicher Bedeutung.
Das direkt gegenüber der Säge liegende Vielzweckbauernhaus nimmt als ehemaliges Wohnhaus des Sägereibetreibers innerhalb des Säge/Mühleensembles eine bedeutende Stellung ein. Diese unter Heimatschutz stehende Liegenschaft wurde mit aller Sorgfalt renoviert. Den grossen Ökonomieteil baute der heutige Besitzer fachgerecht aus, so dass B&B und «Schlafen im Stroh» angeboten werden kann.
Unter demselben Dach wohnen auch Esel, Schafe, Hühner, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und Schildkröten.
Für die Biber wurde erst im Jahr 1904 ein neues Bachbett geschaffen, das den Bach in einem Bogen nördlich des Dorfes vorbeiführt.
Mühle / Säge – Aus dem Film: «Rundgang durch Buch mit Ernst Feser 2007»