Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03469.jsonl.gz/477

Die Startläuferin Selina Gasparin ging das Rennen engagiert an und lief bis zum Stehendschiessen ganz vorne mit. Doch dort kassierte sie wie schon in Oberhof eine Strafrunde und übergab an 9. Stelle an Schwester Elisa.
Diese überraschte sich nach einer längeren, krankheitsbedingten Pause mit ihrem Lauftempo selber: «Im Aufstieg konnte ich sogar mit Miriam Gössner mitlaufen», sagte sie mit Verweis auf die schnellste Langläuferin im Feld. Wegen 3 Nachladern fiel sie dennoch auf den 16. Platz zurück.
Norwegen überlegen zum Sieg
Diese Position konnte Patricia Jost auf ihrer Ablöse mit ebenfalls 3 Nachladern halten. Aïta Gasparin, die Jüngste im ganzen Feld, ging ihr Rennen absichtlich schnell an, weil sie damit rechnete, nach dem 2. Schiessen wegen Überrundung aus dem Rennen genommen zu werden. Doch trotz eines perfekten Rennens gelang dies der norwegischen Schlussläuferin Tora Berger nicht.
Die Weltcupleaderin wurde von der ebenfalls beeindruckenden Synnöve Solemdal als Erste auf die Schlussrunde geschickt und überquerte die Ziellinie mit fast einer Minute Vorsprung auf die Russinnen. Platz 3 sicherten sich die Tschechinnen im Endspurt vor Deutschland.