Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03255.jsonl.gz/1969

Die Familie Burkard hatte einen tieferen Dividendenvorschlag eingereicht, weil ihrer Meinung nach die Ausschüttung mit dem Gewinnwachstum Schritt halten solle. Die Vertreter der Erbenfamilie begründeten am Dienstag, dass mit einer zu hohen Ausschüttung der Firma zu viel Substanz entzogen werde. Es entspreche einer langjährigen Tradition der Sika, sich in guten Zeiten zurückzuhalten, die Dividende in schwierigen Zeiten aber nicht zu stark zu senken.
Da der Sika-Verwaltungsrat die Vinkulierung der Namenaktien nur für die zur Verhinderung des Verkaufs an Saint-Gobain relevante Wahl des Verwaltungsrates anwendet, konnte die Familie Burkard mit ihrer vollen Stimmkraft mittun. Entsprechend wurde der Gegenvorschlag mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 67,8% angenommen.
Was gut zu wissen ist in diesem Zusammenhang: Gemäss dem Vertrag der Familie Burkard mit Saint-Gobain werden die seit 2015 ausgeschütteten Dividenden vom Kaufpreis von 2,75 Mrd EUR abgezogen, falls der Deal zustande kommt.
Davor passierte die Genehmigung der Jahresrechnung diskussionslos.
ra/rw
(AWP)