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Ein weiterer Spaziergang vorbei bei den 3 Burgen Wartenberg – oberhalb Muttenz.
Auf dem Wartenberg zeugen drei Burganlagen von der Bedeutung des Platzes im Mittelalter. Leider haben Ausräumungen und Renovationsarbeiten in früheren Zeiten die baugeschichtlichen Zusammenhänge dieser Anlagen aber weitgehend verwischt.
Erbaut wurde die Festung — deren Reste heute sichtbar sind — in der Mitte des 12. Jahrhunderts und wurde über das nächste Jahrhundert dauernd erweitert. Die Münch von Münchenstein — als Verwandte der zer Sunnen — übernahmen 1371 das Lehen über die vordere (und mittlere) Wartenberg. Nach längerem Hin und Her konnte am 2. Mai 1515 die Stadt Basel definitiv von den Münch die vordere und mittlere Burg auf dem Wartenberg erwerben.
Die Höhe und Gestaltung des Wartenberges eignete sich vorzüglich zu repräsentativen und wehrtechnischen Zwecken, und man entdeckte auf der höchsten Stelle eine bronzezeitliche Anlage, welche als Refugium benutzt worden war. So fand man Pfeilspitzen, eine Lanze, Messer und Sichel, verschiedenen Zierrat, Tausende von Schleudersteinen sowie verschiedene Steingeräte.
Auch dieses Mal keine Möglichkeit, e Bier gegene Durscht z’trinke.