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Im Jahrmarkt der spirituellen Entwicklung finden wir viele Angebote für die Transformation hin zu etwas Höherem, Besserem, Grösserem. Was wollen wir transformieren? Wo wollen wir uns hin entwickeln?
Die Schöpfung hat unerdenklich viele Möglichkeiten, die von ihr beabsichtigte Transformation herbei zu führen. Dazu braucht es uns nicht. Eigentlich sollten wir uns da nur raus halten. Oder sind wir bereit, die Manifestation unserer Wünsche zu akzeptieren, so wie die Schöpfung sie zu uns bringt?
Swami Bramdev hat mir folgende Geschichte erzählt:
Ein indischer Saruh (ein Heiliger) lebte als Einsiedler in einer kleiner Hütte im Wald. Sein einziges Bestreben war Mukti, die Befreiung von Illusionen, die Vereinigung mit dem Göttlichen.
Eines Tages kam er von einem Spaziergang zurück und seine Hütte stand in Flammen. Der Saruh begann zu singen und zu tanzen. Eifrig hat er alle seine verbliebenen Habseeligkeiten ins Feuer geworfen: „Danke Gott, dass du mir den Weg weist. Ich gebe dir alles was ich habe, führe mich nach Hause“.
Und ich frage nochmals, wissen wir eigentlich, was wir uns unter spiritueller Entwicklung vorstellen? Sind wir bereit, mit der Erfüllung unserer Wünsche zu leben?
Ich bin gespannt, ob der Brand meines Hauses mich nach Hause führen wird...
Daniji