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Geschichte der Weinbaugebiete Frankreichs
Ob fruchtige Burgunder, rote Bordeaux-Assemblagen oder der spritzige Champagner: Die französischen Weinregionen bringen mannigfaltige Edeltropfen hervor, die ihresgleichen suchen. Französische Spitzenprodukte gehören zu den Schätzen jedes Weinsammlers. Aber auch die günstigen Alltagsweine bescheren bereits höchsten Trinkgenuss. Es gibt wohl kein anderes Weinerzeugerland, das so viele Geschmacksrichtungen in höchster Qualität hervorbringt.
Die ersten Weinberge legten die Griechen im Jahr 500 v. Chr. an, als sie die Stadt Marseille gründeten. Einige Jahrhunderte später bestimmten die Römer die Grenzen der heutigen Anbaugebiete. Für den Weinanbau nutzten die Römer alle klimatisch geeigneten Hänge in den grossen Flusstälern: Die berühmten Weinanbaugebiete Frankreichs wie Bordeaux, Burgund, Rhône, Loire, Champagne und Elsass wurden von ihnen zwischen 200 v. Chr. und 400 n. Chr. aufgebaut. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reichs setzten die verschiedenen Völker, die sich in der Region niederliessen, den Weinanbau in Frankreich fort.