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In einem Rassenvergleichsversuch wurde die Schlachtkörperqualität von 138 Ochsen der sechs Fleischrassen Angus (AN), Simmental (SI), Charolais (CH), Limousin (LI), Blonde d’Aquitaine (BL) und Piemonteser (PI) untersucht. Die Ochsen wurden in einer Serie bei gleichem Ausmastgrad (gleichmäßig gedeckt, Fettgewebeklasse 3, CH-TAX) und in der andern Serie bei Erreichen eines intramuskulären Fettgehaltes (ImF) im langen Rückenmuskel (longissimus dorsi) von 3 bis 4 % geschlachtet. Die Schätzung des ImF erfolgte anhand von Ultraschallmessungen am lebenden Tier. In allen Fleischigkeitsmerkmalen der CH, LI, PL und besonders BL kommt deren ausgeprägte Fleischleistung zum Ausdruck. CH Ochsen weisen den gröbsten und PI Ochsen den feinsten Knochenbau auf, was sich auf die Ergebnisse der Schlachtkörperzerlegung entsprechend auswirkte. Bei gleichem Ausmastgrad erzielten die BL und vorab die PI den höchsten Fleischanteil. Bei gleichem ImF der Rassen AN, SI, CH und LI erreichten LI die beste und AN die schlechteste Fleischausbeute. Um auf einen höheren Marmorierungsgrad zu kommen, drängt sich ein späterer Schlachtzeitpunkt als Fettgewebeklasse 3 auf, was aber bei BL und PI Ochsen nicht realisierbar ist. Die Zunahme im Marmorierungsgrad geht mit einer Verminderung von Ertragskriterien einher, dies hauptsächlich bedingt durch einen kleineren Pistolen- (Nierstück + Stotzen) und höheren Fettgewebeanteil.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.