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Seit Jahren werden die Gesundheitsrisiken durch Hochspannungsleitungen ständig untersucht ... und erstaunlicherweise immer wieder verharmlost. So wie Hersteller von Mobilfunktelefonen noch nicht zugeben können, dass Handystrahlen gesundheitsschädlich sind, streiten Sendemastbetreiber die Schädlichkeit der Funkwellen ab.
Interessant wurde diese Thematik, als die Universität Bristol im Jahre 2001 eine umfangreiche Studie zur Verfügung stellte, in welcher die Zusammenwirkung von Hochspannungsleitungen und der Luftverschmutzung untersucht wurde. Die Universität Bristol mit ihren rund 23‘000 Studenten und gut zweitausend wissenschaftlichen Angestellten untersuchte die Gesundheitsschäden durch elektrische Felder.
Einerseits wurden die Corona-Ionen untersucht, die durch die Hochspannungsleitungen erzeugt und in die Luft abgegeben werden, andererseits die 50Hz Schwingung der Partikel in den Wechselfeldern der Hochspannungsleitungen. Diese beiden Faktoren tragen dazu bei, dass die lokale Luftverschmutzung stark beeinflusst wird und eine erhöhte Belastung der umgebenden Bevölkerung auftritt.
Corona-Ionen verbinden sich mit den verschmutzten Luftpartikeln und ändern dabei ihren Ladungszustand: Zum Erstaunen der Wissenschaftler wurde festgestellt, dass diese geladenen Partikel mehrere hundert Meter entfernt nachgewiesen werden konnten. Da sie statisch aufgeladen sind, bleiben Sie beim Einatmen in der Lunge haften. Mögliche Risiken wie Leukämie und Lungenkrebs sind dadurch stark erhöht. Bei Personen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen leben, führt die angesprochene 50Hz Schwingung der Partikel bei Anlagerung auf der Haut vermehrt zu Hautkrebs.
Dann, am 03. November 2004 der Schock ! An diesem Tag wurde über eine andere große britische Studie berichtet: 1997 habe das britische Gesundheitsministerium die weltweit bisher umfangreichste Studie der Universität Oxford in Auftrag gegeben. Bei dieser Gross-Studie wurden die Gesundheitsdaten von 35'000 Kinder untersucht, die an Krebs erkrankt waren!
Die Wissenschaftler notierten, wie weit die betroffenen Kinder von Hochspannungsleitungen entfernt leben und stellten dabei fest, dass die Gefahrenzone knapp 100 Meter beträgt. Bei Kindern, die direkt unter Hochspannungsleitungen leben, steige das Krebsrisiko um 100 Prozent. Bei unter 15-jährigen Kinder verdopple sich das Risiko an Leukämie zu erkranken, sofern sie im Gefahrenbereich von weniger als 100 Metern leben. Heute sollen in Großbritannien jährlich an die 500 Kinder an Blutkrebs erkranken, wobei schätzungsweise 27% auf das Konto von starkem Elektrosmog gehen. Auch andere Krebsarten als Leukämie und Missbildungen während der Schwangerschaft können auf die Auswirkungen von starkem Elektrosmog zurückgeführt werden.
Sky News machte der britischen Regierung drastische Vorwürfe, da sie ihren Bürgern eine folgenschwere Warnung vorenthalte. Das Gesundheitsministerium antwortete lapidar: "Dass die Entscheidung über die Veröffentlichung der Studie von den Wissenschaftlern getroffen werden müsse". Bis heute konnte nicht geklärt werden, aus welchen Gründen diese Studie noch nicht veröffentlicht wurde!
Bereits in den 60er Jahren stellten russische Ärzte fest, dass auch schwächste elektrische Felder auf biologische Systeme einwirken: sie senkten daraufhin sofort die aktuellen Grenzwerte. In den USA kam es bereits mehrfach zu Schließungen von Schulen und auch von Kindergärten, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen gebaut worden waren. In Kalifornien wurde folgendes Gesetz erlassen: Beim Verkauf von Häusern, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen stehen, muss im Kaufvertrag auf das mögliche Gesundheitsrisiko durch Elektrosmog hingewiesen werden.
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