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Sopran
Die Schweizer Sopranistin Carmela Konrad erhielt ihre Gesangsausbildung bei Liliane Zürcher an der Hochschule in Luzern, wo sie ihr Doppelstudium Gesang und Konzertgitarre mit Auszeichnung abschloss. Seither erhielt sie wichtige Impulse in Meisterkursen u.a. von Gundula Janowitz, Krisztina Laki, Sibylla Rubens und Jakob Stämpfli sowie von dem Dirigenten Michael Dittrich.
Carmela Konrad - vielfach gelobt für ihr strahlendes, individuelles Timbre - verfügt über ein breites Repertoire beginnend mit Werken des Frühbarock bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen, von denen ihr einige persönlich gewidmet wurden.
Ihre besondere Leidenschaft gilt den Werken von J. S. Bach und Heinrich Schütz. So sang sie u.a. das „Weihnachtsoratorium“ mit dem Bach Ensemble Luzern unter der Leitung von Franz Schaffner im KKL Luzern, die „Matthäuspassion“ unter Enoch zu Guttenberg in der Berliner Philharmonie und in der Philharmonie am Gasteig in München, Kantaten in der Reihe Bach:vokal unter Kay Johannsen in Stuttgart, zahlreiche Kantaten so wie das „Magnificat“ und die „Johannes-Passion“ mit dem Bach Collegium Zürich unter Bernhard Hunziker sowie „Jauchzet Gott in allen Landen“ mit den renommierten Trompetern Frits Damrow, Frans Berglund, Heinz Rauch, Henry Moderlak, Markus Würsch, Peter Schwegler oder Otto Sauter. Auch die regelmässige Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Ludwig Wicki innerhalb des Schütz-Zyklus Luzern ist ihr von besonderer Wichtigkeit.
Des weiteren war sie in Schumanns „Das Paradies und die Peri“ als Peri sowie als Rose in „Der Rose Pilgerfahrt“ mit dem Kammerorchester Basel zu erleben. Sie war die Sopransolistin in Brahms‘ „ein deutsches Requiem“, Mendelssohns „Paulus“ und Dvoraks „Requiem“ mit der Bayerischen Philharmonie unter Mark Mast im Herkulessaal München, in Galuppis „Magnificat“ mit dem Ensemble I Musici Veneti in der Basilica di Ss. Giovanni e Paolo in Venedig, in Mozarts „c-moll Messe“ und „Requiem mit dem Bach Collegium Zürich sowie in Schütz’ „Weihnachtshistorie“ in Zermatt und sang Mozarts „Requiem“ unter Matthias Grünert in der Frauenkirche in Dresden. Vivaldis „Laudate pueri“ mit dem Capriccio Barockorchester, Haydns „Schöpfung“ unter Markus Oberholzer, Mendelssohns „Paulus“ sang sie in der Great Hall des Moskauer Konservatoriums unter der Leitung von Pavel Kogan sowie Händels „Esther“ am MiTo-Festival in Mailand und Turin unter der Leitung von Robert King.
Des weiteren sang sie die Titelpartie in James Whitbourns Werk „Annelies“ –basierend auf dem Tagebuch der Anne Frank- unter der Leitung von Philippe Savoy in Vaison-la-Romaine, Fribourg, St-Prex und Montreux.
Eine rege Konzerttätigkeit mit Carl Orffs „Carmina Burana“ führte die Sopranistin ins KKL Luzern, an das Opernhaus von Kairo, in die Philharmonie am Gasteig in München und ins Prinzregententheater sowie zum Sommerfestival Schloss Hohenkammer, dem Schwarzwald Musikfestival und an viele andere Orte.
Kommende Konzertengagements beinhalten unter anderem: Händels „Messiah“, Mozarts „c-moll Messe“und „Exsultate jubilate“, div. Kantaten von J.S. Bachs wie „Jauchzet Gott in allen Landen“, Werke von Heinrich Schütz innerhalb des Schütz-Zyklus Luzern, Carl Orffs „Carmina Burana“ im Brunnenhof der Residenz München u.v.m.