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Beinahe ein Drittel der Arbeitskräfte in Europas mittelständischen Unternehmen sind aufgrund von Technikproblemen bei der Telearbeit de- und unmotiviert.
Produktivität, Moral und Kundenbetreuung bleiben laut einer Studie im Auftrag von Ricoh Europe in europäischen, mittelständischen Unternehmen aufgrund von Technikproblemen auf der Strecke.
In dieser Studie wurden 632 europäische Büroangestellte in Unternehmen mit 250 bis 999 Beschäftigten befragt, welche Erfahrungen sie bei der Telearbeit, also der standortunabhängigen Zusammenarbeit, während der vom Coronavirus ausgelösten Pandemie gemacht haben. Es wurde festgestellt, dass diese Unternehmen beim Versuch, die Herausforderungen der Telearbeit zu meistern, scheitern, und sie sich dadurch in eine Lage manövriert haben, in der sie nicht gut für zukünftige Erfolge aufgestellt sind.
In einer Zeit, in der Betriebskontinuität der Schlüssel zur Liquidität ist, berichteten 24 % der Arbeitskräfte, dass sie nicht die nötigen Mittel haben, um Ergebnisse für Kunden während der Telearbeit zu liefern. Zudem sagten 27 % der Befragten, dass sie nicht die erforderlichen Mittel haben, um mit Kollegen ausserhalb des Büros zusammenzuarbeiten.
Eine weitere Herausforderung ist die Sicherheit und Compliance bei der Telearbeit: 27 % der Arbeitskräfte gaben an, dass es schwierig ist, bei der Telearbeit die Verfahren ihres Unternehmens einzuhalten, weil die vorhandene Technik dies nicht ermöglicht. Dies kann schwerwiegende Folgen für Organisationen haben, die branchenspezifische Compliance-Verfahren einhalten oder allgemeine, rechtliche Vorgaben wie die in der DSGVO erfüllen müssen.
Arbeitskräfte erhalten nicht die Unterstützung, die sie benötigen, wenn sie technische Probleme haben – 30 % berichten, dass sie Schwierigkeiten haben, die IT-Teams zu erreichen, weil diese zu beschäftigt sind.
Die Frustration aufgrund der technischen Schwierigkeiten und das Fehlen von Mitteln für eine effektive Zusammenarbeit wirken sich negativ auf die Moral und das Wohlbefinden der Belegschaft aus. Fast ein Drittel (31 %) der Arbeitskräfte berichtete, dass sie aufgrund der Kommunikationsschwierigkeiten und technischen Probleme un- und demotiviert bei der Telearbeit sind. Dies wirkt sich auch auf die Work-Life-Balance aus. 42 % der Befragten sagten, dass sie länger arbeiten, wenn sie nicht hauptsächlich vom Büro aus tätig sind.
David Mills, CEO von Ricoh Europe, sagte: «Es besteht kein Zweifel, dass derzeit viele Organisationen in gewisser Weise im ‹Survival-Modus› sind. Wenn man mit dem Rücken zur Wand steht, klingt das Sprichwort ‹Sie müssen intelligenter, nicht härter arbeiten› besonders überzeugend. Selbst wenn nur eine Handvoll Arbeitskräfte vor Herausforderungen steht, kann dies einen bedeutenden Einfluss auf die gesamte Organisation haben. Der Weg nach vorn ist deutlich zu erkennen: Die technischen Probleme, die die Zusammenarbeit von Kollegen und die Befolgung der Verfahrensweisen des Unternehmens behindern, müssen erkannt und gelöst werden. Wenn die Bedürfnisse der Beschäftigten bei der Telearbeit nicht berücksichtigt werden, könnte dies die Unternehmen auch daran hindern, viele ihrer langfristigen Ziele zu erreichen. Es ist ein Balance-Akt und nur die Unternehmen, die diesen meistern, werden auch weiterhin den Weg des langfristigen Erfolges beschreiten.»
Laden Sie unseren speziell auf mittelständische Unternehmen zugeschnittenen Bericht unter Ricoh Insights | Ricoh Schweiz
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