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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, den OcCC durch eine neue Expertenkommission zu ersetzen, die dem Anliegen der Sicherstellung institutioneller Beziehungen zwischen Politik und Wissenschaft auch im Bereich Klimaschutz gerecht wird.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Für den Bundesrat ist unbestritten, dass im Klimabereich die Zusammenarbeit zwischen Politik und Wissenschaft gestärkt werden soll. ProClim ist eine Plattform für Klimafragen, die bei den Akademien der Naturwissenschaften (SCNAT) angesiedelt ist und ein breites Netzwerk von nationalen und internationalen Forscherinnen und Forschern bildet. Mit ihr besteht bereits das vom Postulat Michel (20.3280) angestrebte wissenschaftliche Netzwerk, welches das nötige Wissen bedarfs- und situationsgerecht bereitstellen kann. Es ist ein Anliegen des UVEK, die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft zu stärken, und hat ProClim zu diesem Zweck ein Mandat erteilt.</p><p>Ausserdem wurde im März 2021 eine neue Parlamentarische Gruppe Klima gegründet mit dem Ziel, den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Politik und Wissenschaft zu pflegen und für alle klimarelevanten Bereiche Entscheidungsgrundlagen zu gewinnen. Im Co-Präsidium der Parlamentariergruppe Klima sind je drei Mitglieder des Stände- und Nationalrates sowie alle sechs Fraktionen vertreten. Das Sekretariat wird von der Klima-Allianz geführt, der 110 Organisationen der schweizerischen Zivilgesellschaft angeschlossen sind.</p><p>Vor diesem Hintergrund erachtet der Bundesrat das Kernanliegen des Motionärs, die Stärkung des Einbezugs der Wissenschaft in die Klimapolitik, als erfüllt. In der Einsetzung einer neuen Expertenkommission, für die ein eigenes Sekretariat eingerichtet werden müsste, erkennt der Bundesrat gegenüber der mit ProClim vereinbarten Lösung keinen Mehrwert. Zudem könnte eine fix zusammengesetzte Expertenkommission der Dynamik und dem interdisziplinären Charakter des Klimathemas kaum gerecht werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.