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Der Genfer Weltumsegler Alan Roura informierte sein Team am Morgen des 26. Dezember, dass er erneut Opfer eines Öllecks auf der Höhe eines der beiden hydraulischen Wagenheber seines Segelboots wurde. Da er das wichtige Kielkippsystem seines Bootes La Fabrique nicht wieder zum Laufen bringen kann, analysiert der Schweizer Skipper die Situation mit seinem Team, um die richtigen Entscheidungen für den zweiten Teil seiner Solo-Weltumsegelung zu treffen.
Alan Roura feierte Weihnachten gleichzeitig mit der Einfahrt in den Pazifischen Ozean, der virtuellen Halbzeitmarke des Vendée Globe, indem er am Morgen des Freitags, 25. Dezember (französische Zeit), den Längengrad von Kap Süd Tasmanien überquerte. Kaum 24 Stunden später klagte Alan Roura über ein weiteres Problem mit den Kielhebern auf der
La Fabrique. Nach einer Halse bei 30 Knoten Wind hätte sich eine der Leitungen im Hydrauliksystem am Ende des Kiels gelöst, wodurch das Anhängsel plötzlich nach Lee zurückfiel. Dies ist das zweite Mal, dass der Schweizer Segler diese Art von Problem hat, nach einem ersten Leck und dem Austausch des besagten Rohres am 28. November.
Alan hat die Situation bereits stabilisiert, indem er es geschafft hat, den Kiel in seiner Achse zu blockieren. Das beeinträchtigt zwar stark die Leistung seines Bootes, gewährt ihm aber Sicherheit an Bord. In enger Absprache mit seiner Land-Crew, um mögliche Kollateralschäden und die Ursachen dieses erneuten Bruchs zu identifizieren, wird der 27-jährige Genfer noch entscheiden müssen, ob er den Schaden beheben und sein Rennen fortsetzen kann oder nicht.
Foto © Christophe Breschi / La Fabrique