Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03108.jsonl.gz/60

Seit der zweiten Proberodung blieben die erhofften Niederschläge aus. Dementsprechend fallen auch die Ergebnisse der dritten Proberodung aus. Der tägliche Ertragszuwachs von unter 500kg/ha lag deutlich tiefer, als normalerweise zu dieser Jahreszeit erwartet werden kann. Die gemessenen Erträge liegen mit 81,8t/ha in der West- und 74,5t/ha in der Ostschweiz sogar unter den Werten von 2013 (Grafik). Dadurch wird die bereits angespannte Versorgungslage bei den Pressschnitzeln zusätzlich verschärft.
Dank den stark angestiegenen Zuckergehalten sieht das Resultat beim Zuckerertrag besser aus, wobei dieser auch deutlich unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre liegt. Nach wie vor schwierig einzuschätzen ist die Gesamternte. Einerseits sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Parzellen extrem, andererseits können Rüben, die erst später gerodet werden, bei idealen Wetterbedingungen noch deutlich an Ertrag zulegen.
Die Kampagne wird in Aarberg am 22. September und in Frauenfeld am 28. September mit der Verarbeitung der Biorüben beginnen. Die jüngste Ertragsentwicklung konnte bei der Festlegung der Daten nicht mehr berücksichtigt werden.