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Es sei der Aufmerksamkeit des Lokführers des Personenzugs zu verdanken, dass er die Gefahr einer Kollision rechtzeitig erkannte, hiess es im am Freitag publizierten Untersuchungsbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST). Bei der Streifkollision eines Personen- und Autozuges im August 2021 wurde niemand verletzt.
Pünktlich zur Abfahrtzeit des Autozuges hatte auf dem Nachbargleis das Signal von «Halt» auf «Fahrt» gewechselt. Dieses Signal sowie das Signal, dass die Türen des Zuges geschlossen waren, hatten den Lokführer des Autozuges dazu verleitet loszufahren. Ein vorhandenes Sichereitsinstrument war laut Bericht nicht konsequent genutzt worden.
Der Bericht relativiert die Unachtsamkeit insofern, als dass der Lokführer das für ihn geltende Signal noch nie gesehen hatte. Zudem sei die Tunnelbeleuchtung nicht eingeschaltet gewesen, was die Orientierung für den «unerfahrenen» Lokführer erschwerte.
Die Rhätische Bahn reagierte auf den Unfall mit der Einführung eines neuen Systems, das falsche Abfahrten verhindern soll.