Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/188569

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die technischen Voraussetzungen für die elektronische Leistungsabrechnung nach dem KVG wie folgt zu präzisieren: Nach Ablauf einer angemessenen Übergangsfrist sollen Abrechnungen im Rahmen des KVG nur noch über einen elektronischen Antrag an die Krankenkasse mit strukturierten und standardisierten Daten möglich sein. Der Bundesrat regelt die allfälligen Ausnahmen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat unterstützt das Anliegen des Motionärs, dass die Leistungserbringer künftig die Rechnungen in strukturierter und standardisierter Form elektronisch an die Krankenversicherer übermitteln sollen. Eine digitale Abrechnung wird auch bereits in der Motion Brand 17.4270, "KVG. Transparenz bei der Leistungsabrechnung nach Tarmed", erwähnt, deren Annahme der Bundesrat beantragt hat. Auch die Motion Grossen Jürg 18.3664, "Digitalisierung auch im Gesundheitswesen. Sämtliche Rechnungen sollen elektronisch zu den Krankenversicherern", fordert die elektronische Rechnungsübermittlung vom Leistungserbringer an den Krankenversicherer. Der Bundesrat weist aber darauf hin, dass die Pflicht zur elektronischen Übermittlung der Rechnungen nicht auf die Versicherten ausgedehnt werden darf.</p><p>Der Bundesrat hat Kenntnis davon, dass zwischen Versicherern und Leistungserbringern in einigen Bereichen bereits solche Applikationen bestehen und in anderen Bereichen Bestrebungen zur Standardisierung der elektronischen Rechnungsübermittlung mittels Plattform im Gange sind. Er unterstützt diese Bestrebungen und möchte die Ausgestaltung der für den Übermittlungsprozess erforderlichen Instrumente weiterhin den Betroffenen überlassen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.