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Die Arbeitslosenquote im Wallis sank im ersten Quartal 2014 kontinuierlich von 5,6% im Januar auf 4,4% im März. Die Branchen des Baugewerbes und der Landwirtschaft sind die Antriebsmotoren dieser Entwicklung, wobei die Mehrheit der anderen Branchen ebenfalls rückläufige Arbeitslosenzahlen vorweisen.
Namentlich dank günstigen Wetterverhältnissen repräsentieren das Baugewerbe und die Landwirtschaft 86% des Rückgangs der Arbeitslosigkeit zwischen Februar und März im Wallis. Diese Erwerbszweige haben ihre Tätigkeit nach der Winterpause wieder aufgenommen. Zudem kann ein klarer Rückgang der Arbeitslosen beobachtet werden, die seit weniger als 6 Monaten arbeitslos gemeldet sind. Im Gegensatz dazu ist das nahe Ende der Wintersaison mit steigenden Arbeitslosenzahlen im Gastgewerbe bereits leicht spürbar, obschon die Osterferien noch ausstehen.
Im Jahresvergleich liegt die Arbeitslosenquote 0,2 Prozentpunkte über jener des Vorjahres. Im Oberwallis blieb sie unverändert. Im Mittelwallis stieg sie um 0,4 Prozentpunkte und im Unterwallis um 0,2 Prozentpunkte. Die unterschiedliche Entwicklung zwischen dem französischsprachigen Wallis und dem deutschsprachigen erklärt sich vor allem dadurch, dass der Tourismus im Oberwallis eine viele grössere Kapazität hat, die Arbeitslosen aus der Baubranche aufzufangen, als die anderen Regionen.