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Assisted Dying; Soft Law; Legal Protection; Administrative Law; Health Insurance Law; Autonomy; Regulatory Instruments; Human Rights
Hürlimann Daniel, Trachsel Manuel (2017), Fürsorgerische Unterbringung bei Fremdgefährdung
, EMH Schweizerischer Ärzteverlag AG, Muttenz.
Hürlimann Daniel, Trachsel Manuel (2017), Fürsorgerische Unterbringung bei Suizidalität
.
Hürlimann Daniel, Trachsel Manuel (2017), Ist die fürsorgerische Unterbringung von Urteilsfähigen zulässig?, in Swiss Medical Forum
, 2017(9), 214-216.
Hürlimann Daniel, Trachsel Manuel (2017), Le placement à des fins d’assistance de personnes capables de discernement est-il admissible?, in Forum Médical Suisse
, 2017(9), 214-216.
Das vorliegende Projekt untersucht die Frage, wie mit öffentlich-rechtlichen Instrumenten sichergestellt werden kann, dass am Lebensende in Heimen und Spitälern Entscheidungen getroffen werden, die im besten Interesse der betroffenen Personen liegen und soweit wie möglich deren Willen respektieren. Ziel des Projekts ist es, die regulatorischen Rahmenbedingungen von Entscheidungen am Lebensende in Institutionen zu analysieren, im Lichte der massgebenden Menschenrechte kritisch zu beleuchten und einen allfälligen verwaltungsrechtlichen Regulierungsbedarf zu identifizieren. Im Allgemeinen Teil des Projekts werden die für Entscheidungssituationen am Lebensende bedeutsamen Menschenrechte und ihre Konkretisierung in der Rechtsprechung untersucht. Zusätzlich sind die menschenrechtlichen Vorgaben, über eine blosse Darstellung hinaus, im Lichte der allgemeinen medizinethischen Prinzipien sowie des ethischen Diskurses über das gute Sterben zu würdigen. Der Besondere Teil widmet sich einzelnen Problemkonstellationen, die sich im Rahmen einer bereits durchgeführten qualitativen sozial-empirischen Studie als praktisch relevant herauskristallisiert haben. Dabei gilt es, zunächst den jeweiligen Problemkreis unter Bezugnahme auf die empirische Studie (und gegebenenfalls weitere empirische Untersuchungen) realitätsgetreu zu beschreiben, die aktuelle Rechtslage zu untersuchen und zu fragen, ob zur Verwirklichung der Menschenrechte de lege ferenda regulatorische Vorkehren zu treffen sind und wie solche Regulierungen aussehen könnten. Indem das Projekt sozial-empirische Forschungsergebnisse für die rechtswissenschaftliche Untersuchung fruchtbar macht, soll es gleichzeitig einen Beitrag zur juristischen Grundlagenforschung und zur konkreten Verbesserung der Situation von Menschen am Lebensende leisten.