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Der UBS Swiss Real Estate Bubble Index steht nach leichter Zunahme von 0,03 Indexpunkten aktuell bei 1,23, schreibt die UBS in einer Mitteilung. "Die Fallhöhe und das Risiko einer Korrektur haben damit erneut leicht zugenommen."
Der Anstieg war laut UBS primär durch das Preiswachstum bei Wohnimmobilien von real 3,6 Prozent im Vorjahresvergleich getrieben. Die Indexentwicklung bestätigt jedoch die sich in Preisen und Hypothekarnachfrage widerspiegelnde graduelle Marktberuhigung.
Die schweizweite Abflachung der Preisentwicklung sei primär durch leicht fallende oder stagnierende Preise in den Hotspots am Genfersee und Zürichsee beeinflusst worden, während die Preise beispielsweise in der Ostschweiz weiterhin stark zulegten, so die UBS weiter. Die Abwanderung der einheimischen Bevölkerung aus den Hochpreisregionen in erweiterte Agglomerationsräume und periphere Lagen wirkt sich damit dämpfend auf die Preisentwicklung in den am höchsten bewerteten Regionen aus.
Die Wirtschaftsregion Martigny zählt aufgrund eines sich beschleunigenden Preiswachstums in den letzten drei Jahren neu zu den Gefahrenregionen. In den Region Saanen-Obersimmental und Unteres Baselbiet ist hingegen eine Marktberuhigung zu beobachten. Aufgrund ihrer hohen Bewertung zählen die Regionen aber weiterhin zu den Monitoringregionen.
Regulatorische Massnahmen zur Reduktion der Risiken am Immobilienmarkt wie der antizyklische Kapitalpuffer können regional unterschiedliche Phasen des Preiszyklus nicht berücksichtigen.