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Der Wald hinter dem Iwi gegen die Laui hinunter wird Hirzenbadwald genannt. Der Flurnamen Hirzenbad ist in Gallen, Graubünden und Schaffhausen ebenfalls zu finden. Er setzt sich zusammen aus dem alten Wort Hirzen = Hirsch und Bad. Bei trockenem und heissem Wetter legen sich die Hirsche gerne in morastigen Bodenvertiefungen nieder, der Jäger spricht von einer Suhle. Die Tiere kühlen sich dabei ab und reinigen sich von Ungeziefer, wie beispielsweise den Hirschläusen und Zecken. Beim Verlassen der Suhle also des Bades schütteln sie den Schmutz ab und reiben oder scheuern sich anschliessend an den Bäumen. Das Rotwild sucht immer gerne die gleichen Stellen auf, ein aufmerksamer Wanderer findet diese Stellen sehr leicht im Revier des Rotwildes.
Koordinaten 652 300, 187 800, 1059m