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Versteckte Codes in der Formulierung und Darstellung von Stellenausschreibungen können dazu führen, dass bestimmte Personengruppen unbeabsichtigt ausgeschlossen werden und sich infolgedessen gar nicht erst auf eine ausgeschriebene Position bewerben.
Stellenprofile können eine geschlechtsspezifische Sprache enthalten, wie z.B. Adjektive, die kulturell bzw. unbewusst mit einem Geschlecht verbunden sind, oder «den idealen Kandidaten» in männlichen Pronomen diskutieren. Auch im weiteren Verlauf des Bewerbungsprozesses kann ein sogenannter Unconscious Bias zu einer unbeabsichtigten Benachteiligung von Personen führen, die hinsichtlich stellen-irrelevanter Merkmale nicht dem vermeintlichen Idealbild entsprechen.
Das Ausschalten von Stereotypen im Rekrutierungs- und Beförderungsprozess beginnt mit dem Bewusstmachen derselben, kann nahezu kostenneutral durchgeführt werden und wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu besseren Personalentscheiden führen.