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Update: 26.04.2004
Nicht gerechtfertigtes Nichteintreten auf Asylgesuch bei Hinweisen auf eine Verfolgung
Weil eritreischen Deserteuren im Falle einer Rückkehr willkürliche Gefangenschaft, Zwangsarbeit oder gar Folter droht, ist eine detaillierte Prüfung dieser Gefahren erforderlich. Diese Analyse geht über den Rahmen einer beschränkten prima facie Prüfung, d.h. einer «Anscheinsprüfung» von Hinweisen auf eine Verfolgung hinaus, auf welchen sich die Eintretensfrage zu beschränken hätte. Das BFF war demzufolge ungerechtfertigterweise auf den Asylantrag des Beschwerdeführers nicht eingetreten. Das UNHCR hatte auf die Situation in Eritrea hingewiesen.
Urteil der Schweizerischen Asylrekurskommission vom 26. April 2004, EMARK 2004/22-147