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Nello Santi
zum Gedenken
* 22. September 1931 in Adria, Venetien; † 6. Februar 2020 in Zürich
Urmusiker und Theatermensch
Ein Nachruf von Peter Hagmann
Diese Stummel, die Dirigenten heutigentags in der Hand hielten, rief Nello Santi aus, und er dachte dabei vielleicht an Valery Gergiev, das sei doch nichts, damit liesse sich rein gar nichts ausrichten. Ein Taktstock, der im Orchestergraben etwas tauge, müsse so lang wie ein Geigenbogen sein, kein My kürzer. In früheren Zeiten habe es in der Oper ja noch keinen Dirigenten gebraucht, die Einsätze gegeben habe der Konzertmeister, und der habe dafür eben seinen Bogen benützt. Tatsächlich hat Santi seines Amtes mit einem auffallend langen Taktstock gewaltet; aus dem linken Ärmel zog er ihn, wenn er seinen Hochsitz im Graben bestiegen hatte.
Das Instrument des Dirigenten war für ihn freilich kein Symbol der Machtausübung. Natürlich wusste er, wo es lang gehen sollte – sehr genau wusste er es, zumal er die Partituren bis in alle Einzelheiten im Kopf hatte und darum sein Tun auswendig verrichtete. Die klaren Vorstellungen und die festen Überzeugungen erlaubten ihm vielmehr, mit Aug und Ohr, mit Geist und Herz, vor allem aber mit seiner enormen Ausstrahlung bei seinen Freunden auf der Bühne zu sein, ihnen zur Seite zu stehen, mit ihnen zu atmen und ihnen zu folgen, ihnen im Fall der Fälle aber auch den Weg zu weisen. «Maestro concertatore e direttore d'orchestra» lautet die in Italien bis heute verwendete Bezeichnung für den Operndirigenten. Nello Santi war genau das: ein Begleiter. Ein Begleiter aus Liebe. Unvergessen, wie er den Sängerinnen und Sängern mit wippendem Stab Komplimente machte, wenn die Darbietung einer Arie sein Gefallen gefunden hatte.
Die Bühnenkünstler, sie dankten es ihm mit Freundschaft. Als Nello Santi im Herbst 2011 seinen achtzigsten Geburtstag beging, tat er das – mit einem Abend im Opernhaus Zürich, mit einer Aufführung von «Rigoletto», jener Oper Giuseppe Verdis, die mit der er sechzig Jahre zuvor in Padua debütiert hatte. Mit von der Partie war, seine Noblesse ist noch ganz gegenwärtig, Santis Freund Leo Nucci, der sich damals trotz vorgerückter Jahre noch einmal den obligaten Buckel umzuschnallen bereit war. Hervorgegangen ist die doch sehr spezielle Art der musikalisch-menschlichen Interaktion aus einer einzigartigen Ausprägung des Handwerks. Dem kleinen Nello hatte es nach dem Besuch einer Freiluftaufführung von, natürlich, «Rigoletto» buchstäblich den Ärmel hineingezogen. Er brannte für die Oper und lebte das am elterlichen Plattenspieler aus, wo er sein zukünftiges Repertoire Stück für Stück erkundete. Begabung und Drang waren unübersehbar, weshalb er schon früh ans Konservatorium von Padua geschickt wurde, wo er fast alles erlernte, was zu erlernen war: Klavier, Geige, Bratsche, Cello, Kontrabass, sogar Trompete.
Während der zwei Jahre jüngere Claudio Abbado als Heranwachsender in der Mailänder Scala die Probenarbeit Arturo Toscaninis verfolgte und daraus seine Schlüsse zog, betrat Nello Santi als Sechzehnjähriger die Bühne – nicht von vorne natürlich, sondern durch den Hintereingang. Das war seine Welt, diesen Duft musste er um jeden Preis atmen. Und darum war ihm jeder Hilfsdienst recht: als Souffleur, der den Sängern besonders nahe ist, als Leiter der Banda hinter Bühne, als Einspringer im Orchestergraben, wo er in einer Vorstellung von Puccinis «Madama Butterfly» den einzigen Kontrabass gespielt hat. Dort hat er gelernt, nein, aufgesaugt, was ihn durch seine glänzende berufliche Laufbahn tragen sollte: die Tradition der italienischen Oper. An dieser Tradition liess er niemanden rütteln. Wenn es einer trotzdem wagte, zum Beispiel Nikolaus Harnoncourt, der 1997 am Opernhaus Zürich eine aufregende Produktion von Verdis «Aida» dirigierte, konnte er sich im Zuschauerraum nur entsetzt an den Kopf greifen.
Padua war natürlich nicht die Welt, Nello Santi begann bald, sich umzuschauen, erst in Italien, später in Lyon – von wo aus für ihn die Wege nach Zürich führten. Dort wurde ein Kapellmeister gesucht, dort war Otto Ackermann als Musikdirektor tätig, der die Begabung des jungen Nello Santi sogleich erkannte und ihn der Direktion zu weiterer Förderung empfahl. Mit «La forza del destino», der Oper Giuseppe Verdis, die damals noch in deutscher Übersetzung gesungen wurde, begann er 1958 in Zürich – und daraus ist eine lebenslange Bindung geworden, zunächst für zehn Jahre als Musikdirektor, danach als regelmässiger Gastdirigent. Die Intendanten wechselten, bis zu Andreas Homoki waren es deren acht, die vokalen Ensembles verjüngten sich, die szenischen Stile entwickelten sich – Santi blieb Santi, der Urmusiker und der genuine Theatermensch, als der er vom Publikum über sechs Jahrzehnte heiss geliebt wurde. In einem buchstäblichen Sinn verkörperte er die italienische Oper und ihre Traditionen – wobei er gar nicht so gern von Tradition sprechen mochte: Die italienische Oper sei ein Stil, betonte er, und sie bleibe das, so wie Rot nun einmal Rot bleibe.
Ein Fels in der Brandung, so stand er auch vor dem Orchester. Klar, etwas schwer fielen die Schläge mit dem überlangen Taktstock, doch sorgten sie gerade damit für ein stabiles Gerüst im Rythmischen. Nicht dass dadurch ein Gefühl der Enge entstanden wäre, denn zur rhythmischen Zuverlässigkeit trat jenes Fliessen, das sich aus dem Mitatmen des Maestro am Pult ergab. Seine ganz persönliche Handschrift und seine unerhörte Versatilität haben Nello Santi bald an grosse Stätten des Musiktheaters geführt: an die Mailänder Scala, an die Pariser Nationaloper, an die Met in New York, nach Covent Garden in London oder an die Salzburger Festspiele. 1986 bis 1994 leitete er das Radio-Sinfonieorchester Basel. Zu Hause war er jedoch in Zürich, am ehemaligen Stadttheater und am heutigen Opernhaus.
Jetzt hat uns Nello Santi verlassen; 88 Jahre alt ist er geworden. Es ist nun einmal Menschenschicksal, daran lässt sich nichts ändern. Traurig ist dieser Abschied aber allemal. Immerhin, die Erinnerungen bleiben. Nello Santi war einer, den man nicht vergisst.
Peter Hagmann, promovierter Musikhistoriker und diplomierter Organist, war von 1986 bis 2015 Erster Musikkritiker und Redaktor im Feuilleton der «Neuen Zürcher Zeitung». Heute betreibt er unter www.peterhagmann.com einen Blog für Musikkritik.
Digitales Kondolenzbuch
Hans Stüdli, 17.02.2020 15.36 Uhr
Mir bleibt unvergessen, als Nello Santi mit Verspätung an das Dirigentenpult trat, weil er Vater von seinen Zwillinge wurde.
Mit stillen Grüssen
Hans Stüdli
Ellen und Peter Pringsheim, 17.02.2020 13.09 Uhr
UNVERGESSLICH - UNVERGESSEN: Zwischen den ersten Begegnungen mit Maestro Nello Santi (Zürich, November 1968 bzw. Köln, Mai 1973) und der letzten (Zürich, März 2019) liegen ein halbes Jahrhundert Opernglück; Sternstunden im Opernhaus Zürich. Nun hat die Musikwelt - speziell die Freunde der italienischen Oper - einen ihrer letzten Gralshüter verloren, "il Papa dell'Opera". Traurig, aber reich an Erinnerungen, nehmen wir voller Dankbarkeit Abschied und sprechen seiner Familie unsere tief empfundene Anteilname aus.
Manfred Moter, 17.02.2020 10.51 Uhr
Sehr betroffen und tief bewegt musste ich vom Tod des von mir hochgeschätzten und verehrten Nello Santi erfahren. Er war für mich über Jahrzehnte (!) hinweg unzählige Male zunächst in der Arena von Verona und dann im Opernhaus Zürich der absolut beste und großartigste Maestro, der mich immer wieder zur Anreise animiert hat, um seine außergewöhnliche, feinfühlige Dirigierkunst (ohne Noten) zu genießen. Viele seiner Meisterdirigate (mit seiner Familie in der Loge vorne rechts), wie z.B. Ernani, Nabucco, Rigoletto mit Leo Nucci, Don Pasquale mit Rugiero Raimondi habe ich (z.T. mehrfach) besucht und in unvergesslichen Stunden erleben dürfen. Diesen wunderbaren, einzigartigen Nello Santi mit ausgeprägten menschlichen Qualitäten werde ich sehr vermissen, aber nie vergessen ... - mille grazie MAESTRO!
Renzo Rota, 17.02.2020 10.03 Uhr
Unvergessen, unvergesslich
Heinz Bayer, 17.02.2020 09.17 Uhr
Meine Frau und ich konnten Nello Santi in Zürich mehrfach am Dirigentenpult miterleben. Besonders freut uns, dass wir ihn letztes Jahr nochmals erleben durften. Beeindruckend war die langanhaltende Ovation bei seinem Gang ans Dirigentenpult. Sein beschwerlicher Gang auf die Bühne für den Schlussapplaus hat uns beeindruckt. Für uns als Opern-Liebhaber bleibt er einer der Grössten. Wir verdanken auch seine Treue zum Opernhaus Zürich. Nello Santi wird uns ewig in Erinnerung bleiben.
Susi & Ernst Brunner, 16.02.2020 20.39 Uhr
Vielen Dank für die vielen tollen Musikstunden im Opernhaus Zürich. Wir freuten uns immer wenn Nello Santi am Dirigentenpult stand.
Hans Jörg Käppeli, 16.02.2020 18.31 Uhr
Ich habe sein warmherziges Strahlen auf seinem Gesicht geliebt.
Heinz Hertach, 16.02.2020 15.55 Uhr
In Bewunderung und Dankbarkeit gedenke ich des Maestros della Italianità, Maestro Santi.
Ich hatte das Glück, ihn in den 1980er Jahren in den von mir organisierten Gastkonzerten mit dem Radio Sinfonie Orchester Basel in Zug kennen zu lernen. Jedes seiner Konzerte hatte einen jeweils anderen Charakter, der Ausklang nach erfolgter Arbeit, bei Vino e Pasta, aber war konstant: entspannt, gemütlich und herzlich. Nello Santi wirkte am Zürcher Opernhaus gegen ein halbes Jahrhundert und setzte hier Massstäbe für die Aufführung italienischer Werke, stets bejubelt von einer grossen Fangemeinde. Maestro Santi hatte ein phänomenales Gedächtnis. Er hatte alle italienischen Opern im Kopf, benötigte keine Partitur. Bei einem Gespräch vor noch nicht langer Zeit, kamen wir auf ein Konzert vor rund 25 Jahren in Zug zu sprechen. Er kannte noch Datum, Namen des Solisten und das Programm.
Das Opernhaus Zürich setzt Maestro Santi, einem der ganz grossen Dirigenten seiner Zeit, der nachhaltige Spuren in der Geschichte des Hauses hinterlassen hat, mit dem Gedenkkonzert mit Verdis Requiem ein wohlverdientes, ehrendes Andenken.
Inès Berz-Demarco und Freunde, 16.02.2020 14.32 Uhr
Nach zwei tollen Aufführungen in Verona mit Nello Santi im Jahre 1990 wollte es der Zufall, dass wir auf der Heimfahrt im Zug nach Zürich im gleichen Abteil mit ihm sassen und uns angeregt mit ihm unterhalten konnten! Unvergesslich sein Enthusiasmus,
sein immenses Musikwissen, seine imposante sympathische Erscheinung!
Wir werden Nello Santi in ehrender Erinnerung behalten.
Hans Natterer, 16.02.2020 11.28 Uhr
Ich habe ihn bereits als Jugendlichen als wir noch mit der Legi ins Opernhaus durften in vielen unvergesslichen Vorstellungen erlebt. Die letzten erlebten Ereignisse waren sein Konzert zum 85. Geburtstag und eine Vorstellung der Lucia von Donizetti. Danke und ruhe in Frieden.
Susanne Penzes, 15.02.2020 17.32 Uhr
Ein Gigant ist von uns gegangen, ruhe im Frieden!
Peter J. Hatos, 15.02.2020 16.39 Uhr
Etwas traurig, auch ich hörte und liebte ihn öfters hier in Zürich. Ruhe in Frieden.
Adrian T. Mai, 15.02.2020 11.19 Uhr
Unvergesslich. Beeindruckend. Ein Verlust. Danke! R.I.P.
Martin Rübel, 15.02.2020 10.11 Uhr
Er war der Grösste, dirigierte auswendig, blieb sich selber immer treu und hat sich nie dem Zeitgeist ergeben, Nello Santi war Nello Santi. Die von ihm dirigierten Opern, die ich hören durfte, werden für immer immer in meinem Herzen eingebrannt sein.
Rosemarie Meister, 14.02.2020 22.59 Uhr
Nello Santi hat meinem Mann und mir während Jahre soviel Freude gemacht. Wir haben die wunderbaren Abende im Opernhaus mit ihm so sehr genossen - es war immer ein Ereignis wenn er dirigierte. Vor drei Jahren ist ihm mein Mann voraus gegangen, nun können sie miteinander im Himmel über die Schönheit der italienischen Oper schwärmen.
Mille grazie caro Maestro.
Elisabeth Renaud, 14.02.2020 22.53 Uhr
Il mondo della musica viene a perdere con la somparsa di Nello Santi uno di quei incomparabili maestri del repertorio e melodrama italiano. Le Sue batute del Rigoletto ( che ho potuto sguire puì di 100 volte sotta la Sua bacchetta), della Forza rimarranno sempre nei nostri cuori. Grazie con immenso riconoscimento. Piccolissima mia zia mi portava nelli anni 50 a una Forza a l'oera di Zurigo dove Maestro Santi mi ha dato il gusto per l'opera italiana che duranti gli studi lavorava 3 sere a 2 franchi et 2 sere la settimana andavo a l'opera di Zurigo anche per 2 franchi. Poì dopo ovunque che ho potuto seguire il mio amatissimo Maestro l'ho fatto sia a Verona o a Napoli con Suo incontro al Plebiscito andando al San Carlo accompagnato dall Sua famiglia.
Con profonda stima ed immensa tristezza mi inchino
Yves Daum, 14.02.2020 22.05 Uhr
Über 60 Jahre lang hat mir der Maestro zahllose unvergessliche Stunden geschenkt: sei es als junger Dirigent in Bern, sei es später am Opernhaus, sei es in Verona. Seine Aufführungen bleiben für mich die höchste Vollendung der Opera Italiana.Grazie, NELLISSIMO.
Marcel Schilling, 14.02.2020 19.40 Uhr
Lieber Maestro - vielen herzlichen Dank für viele wunderschöne Abende im Opernhaus Zürich, der Tonhalle (u.a. mit der nun leider auch verstorbenen unvergesslichen Mirella Freni und ihrem Mann), die Konzerte mit Ihrem Freund Carlo Bergonzi oder Ihrer Tochter und nicht zu vergessen eine im wahrsten Sinne großartige Aufführung von Nabucco im Hallenstadion - aber auch Sie nach den Aufführungen treffen zu dürfen, etwas von Ihnen aus Ihrem phänomenalen Gedächtnis vorgesungen zu bekommen ... Erinnerungen, die immer bleiben werden ... vielen Dank dafür.
Ruhen Sie in Frieden - meine tiefe Anteilnahme der Trauerfamilie Santi
Peter Hausmann, 14.02.2020 18.07 Uhr
Danke, Maestro, für die wundervollen Abende mit Ihnen am Pult.
Die Musikwelt trauert um Sie, die Welt ist durch Ihren Tod ärmer geworden.
Grazie
Caroline Huerlimann, 14.02.2020 17.40 Uhr
Grazie Mille Maestro per tutti gli magnifiche serate di gioia che abbiamo passato con Lei nel opera di Zurigo. Siamo molto tristi di avergli perso. Ripose in pace. Lei rimane in nostri cuori.
Joseph Auchter, 14.02.2020 16.09 Uhr
"Va pensiero sull'ali dorate" - ein Leitstern der italienischen Italianità, der Zürichs Musikkultur seit 1958 wie kein anderer bereicherte, ist erloschen. Grazie mille caro maestro Nello Santi, die Erinnerungen sind unauslöschlich.
Elisabeth Nagel-Studer, 14.02.2020 16.00 Uhr
Wunderbar klingende Erinnerungen tauchen auf beim Gedenken an Maestro Nello Santo
Grazie, Grazie
Dr. Elmar Reize, 14.02.2020 15.39 Uhr
Über 150 unvergessliche Opernaufführungen durfte ich in Zürich mit Santi erleben. Fiducit!
Rolf-Mario Donati, 14.02.2020 15.30 Uhr
Cara famiglia Santi, cara Opera di Zurigo
Con grande tristezza vengo a conoscenza della scomparsa del icona Maestro Santi.
Gia dalla metà anni settanta ero privilegiato a seguire e apprezzare il belcanto e l’Italianità
trasmessa con spirito autentico – anche se qualche volta la spontaneità conduceva alla
galoppata obbligatoria .... Indimenticabile la sua Tosca a Zurigo, la migliore esecuzione
assoluta.
Mi inchino
Lucas Mueller, 14.02.2020 15.23 Uhr
Vom Silvesterkonzert in der Tonhalle schwärmen meine heute erwachsenen Kinder nach wie vor. Sie meinen damit aber jenen Abend, als Nello Santi direkt vor unsern Augen dirigierte. Wie er in der Musik lebte und sie ausstrahlte. Das wirkte auf die Musiker und die Zuschauenden, eine Aura von besonderer Intensität und Qualität.
Carlos Huber, 14.02.2020 15.21 Uhr
Wir trauern um ein grossartiger Mensch und grande Maestro.
Mit tiefer Anteilnahme
Marianne Hueber, 14.02.2020 15.16 Uhr
Ich werde mich immer an die unvergesslichen Opernabende erinnern, die ich Dank Maestro Nello Santi erleben durfte. Genauso wie er stehe ich den heute in Zürich im Übermass produzierten Regietheater äusserst skeptisch gegenüber.
Francesco Schurr, 14.02.2020 15.12 Uhr
Il maestro Nello Santi rimarrà sempre nel nostro cuore! Grazie all’opera di Zurigo per avermi concesso tante occasioni di incontro con il più grande maestro di tutti i tempi!
Amedeo Caflisch, 14.02.2020 15.06 Uhr
Gott hat Nello Santi zu sich gerufen. Er hat jetzt im Himmel den Operndirigenten, der mit Maria Callas, Tito Gobbi und Salvatore Licitra eine göttliche Tosca vorbereiten kann. Uns Liebhaber des italienischen Melodramas bleibt die unauslöschliche Erinnerung an einen großen Maestro, der die Werke von Verdi und Puccini perfekt interpretiert hat.
Rita Schütz, 13.02.2020 16.18 Uhr
Was für Erinnerungen an meine Zeit im Opernhaus Zürich - der junge temperamentvolle Nello Santi,
der alles auswendig dirigierte, und wenn ein Sänger in einer Probe fehlte, einfach aus dem Orchestergraben die
Partie sang. Der die schöne Ballett Tänzerin Gaby heiratete und später stolz seine zwei kleinen Buben vorstellte..
Wie viele wunderbare Vorstellungen hat er uns geschenkt...
Nun hat uns der letzte grosse italienische Maestro verlassen - vergessen werden wir ihn nicht.
Mein herzliches Mitgefühl an die ganze Familie
Donna Morein, 13.02.2020 14.04 Uhr
My heartfelt condolences. I had the great pleasure to sing under him at the Zürich Opera in Verdi's Luisa Miller and Nabucco. He was fantastic! The opera world has lost one of its greatests.
Lothar Christen, 13.02.2020 13.33 Uhr
Nello Santi erinnert mich an einen frühen Opernbesuch im Jahr 1958 in Zürich, wo er "La forza del distino" dirigierte. Ich fuhr damals mit einem Reisebüro aus Waldshut für 5 DM nach Zürich und kaufte für 5 Sfr einen Platz im obersten Rang der Oper. Mehr konnte ich mir damals nicht leisten. Es musste mir daher auch egal sein, dass ich sitzend die Opernbühne nicht sah. Schließlich konnte ich am Geländer stehend alles mitbekommen. Später, als langjähriger Abonnent versuchte ich regelmäßig Aufführungen mit Nello Santi in mein Programm zu nehmen, zuletzt am 7. April 2017 mit "L´elisir d´amore". Mit Nello Santi verbinden mich langjährige gute Erinnerungen an grandiose Aufführungen. Danke, Maestro Nello Santi!
Dr. med. Hans Peter Bochsler, 12.02.2020 22.07 Uhr
Melanie [meine Tochter], meine Frau und ich als Opernhausarzt hatten herzliche Momente mit der Familie Santi nach manchen Vorführungen hinter der Bühne. Herzliches Beileid Frau Santi
Arthur und Paolo, 12.02.2020 21.42 Uhr
Una bellissima serata d'estate a Verona sulla via diretti all'Arena Nello Santi camminava davanti a noi, frak, valigettino con l'amata bacchttona. È stato l'inizio di un memorabile Rigoletto. Grazie Nello
Ernst Gosteli, 12.02.2020 21.32 Uhr
Dem Klassikradio auf DRS2 bin ich dankbar. Mein Wunsch zum Gedenken an Maestro Santi wurde am Montag, 10. Februar erfüllt. Er dirigierte, sicher auswendig, die Ouvertüre zu WILHELM TELL von Rossini. Ein Erlebnis zum Nachhören.
Liebe Frau Santi, liebe Familie Santi, ich bin sehr traurig und denke an Sie!
Ursula Berner, 12.02.2020 14.58 Uhr
Unsere herzliches Beileid zum Abschied von Maestro Nello Santi. Ein grosser Verlust einen so fantastischen Menschen und Ausnahmetalent gehen lassen zu müssen.
Die Musikwelt hat einen grossen Mann verloren und wird bestimmt immer in den Herzen bleiben.
Ich war eine grosse Bewunderin in den 1960er Jahren als Nello Santi im damaligen Stadt Theater dirigierte, an vielen vielen Abenden im Haus, auch in der Zeit als Herbert Graf Direktor war. Eine tolle Zeit.
Mein herzlichstes Beileid an die Familie und alle im Opernhaus und die Nello Santi in seiner Welt liebten.
Das letzte Mal bewunderten wir Nello Santi im März 2017, wie immer ohne Noten dirigierte, in der Mailänder Scala mit Anna Netrebko, in der La Traviata. Unvergesslich.
Der Familie wünschen wir viel Kraft für die kommende Zeit, den grossen Verlust zu tragen.
Yasufumi Tokito, 12.02.2020 14.51 Uhr
Mille,Mille grazie, mio maestro Santi.
Il mio cuore si rivolge a te.
Miriam Moser, 12.02.2020 14.29 Uhr
Grazie Maestro Nello Santi
Grande direttore d'orchestra!
Unvergesslich!
Herzlichstes Beileid an die Familie!
Christof Mohr und Akiko Kanamaru, 11.02.2020 19.31 Uhr
Liebe Familie Santi,
Nello Santi wird uns für immer unvergessen bleiben. Wir sind so dankbar für die mehr als dreissig Jahre, in denen wir immer wieder unter seiner Leitung spielen durften. Mit ihm ist nun ein ganz besonderer Opernstil untergegangen.
Wir wünschen Ihnen allen die nötige Kraft für die kommende Zeit.
Benedikt Sauer, 11.02.2020 11.15 Uhr
L'ultimo di una generazione meravigliosa - una lezione immensa guardarlo, una ricchezza musicale infinita nel ascoltarlo.
Grazie, caro Maestro Santi, per tutta la Sua musica!
Uno dei miei ricordi più belli e' di una BO di Lucia, nella quale lui ha cantato tutto il finale dell'opera per il tenore assente.
Brenda Hurley, 11.02.2020 10.56 Uhr
Liebe Familie Santi
Im Namen des ganzen IOS möchte ich Ihnen unser herzliches Beileid
zum Abschied des grossen Maestro Santi aussprechen.
Alle Sänger des IOS, die das Glück hatten, in einer von ihm dirigierten
Vorstellung zu singen, haben ganz wichtige Impulse von ihm erhalten,
an die sie sich immer erinnern werden.
Für uns alle wird dieser unvergleichliche Mensch und Musiker mit seinem enormen
Wissen und Können, mit seinem Humor und seiner unbestechlichen Klarheit
unvergessen bleiben.
Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie sich durch die Wärme und den Respekt,
mit dem wir alle an Nello Santi denken, etwas gestützt fühlen können.
Mit tiefer Anteilnahme
Brenda Hurley
Lisa Gustafson with Carol Smith Zanforlin, 10.02.2020 23.39 Uhr
Thankful to have been able to experience italian opera under Maestro Santi for so many years, I want to express my gratitude to an amazing conductor, Nello Santi. Having influenced numerous generations from Audi and Carol Zanforlin Smith, Frank Gassmann, Theo Stehle, Francine Hohner to Hanna Weinmeister, Ada Pesch, und Bartek Niziol, Maestro Santi remains a major stone in the orchestra's musical foundation.
Heartfelt sympathy to his ever-present family. From the pit, it was a pleasure watching the family grow up. In deep gratitude.
Vladimir Junyent, 10.02.2020 20.35 Uhr
Caro Maestro,
Di cuore La ringrazio per tanti anni di lavoro che, vissuti accanto a Lei, ci hanno sempre mostrato il cammino di una vera e incorruttibile dedizione al canto, all’opera e alla musica. Grazie per la Sua onestà, la Sua saggezza e la Sua dignità. Il bellissimo ricordo del Suo esempio ci aiuterà ad illuminare ancora un po’ un mondo che, con la Sua scomparsa, pare essere diventato molto buio.
Con profonda stima e ammirazione
Laszlo Szlavik, 10.02.2020 16.59 Uhr
Mit grosser Ehre und Dankbarkeit
Gabriela Winkler, 09.02.2020 23.17 Uhr
Non ci sono parole per esprimere la gratitude che provo per il fatto di aver assistito a più di 100 rappresentazioni sotto la sua bacchetta magica. Ricordo con tanto affetto una prova generale di "Forza de destino". Il maestro dirigeva e sostituiva il tenore. Indimenticabile la sua interpretazione. Una voce molto bella. Un vero musicista!
Sentite condoglianze alla sue famiglia.
Axel Zeltsch, 09.02.2020 21.35 Uhr
Et maintenant Mirella Freni est morte aussi. J' espère que ça sera tout. Nello Santi et Mirella Freni restent dans notre cœurs.
Mirco Pezzini e Slobodan Mirkovic, 09.02.2020 18.02 Uhr
Caro Maestro
La notizia della Sua Partenza ci ha molto rattristato. Avendo lavorato sotto la Sua guida per moltissimi anni possiamo assicurarle che e sempre stato con grande appagamento sia per la parte musicale che per quella umana. Sotto la sua guida l'orchestra suonava con i migliori risultati e il lavoro si trasformava in vero diletto.
GRAZIE MAESTRO!
Sentite condoglianze ai Suoi Familiari
Jan Krobot, 09.02.2020 15.54 Uhr
Mille, mille grazie per tutto, caro Maestro!
Der Chor des Opernhauses Zürich, 09.02.2020 12.20 Uhr
Nello Santi - und bitte : Nello con cinque ellllle.
Wie oft haben wir diesen Satz von ihm im Chorsaal gehört, wenn es um die korrekte Aussprache italienischer Doppelkonsonanten ging.
Es gibt viele Gründe, warum der grosse Maestro Santi für uns unvergessen bleiben wird. Einer davon: Das, was er im Chorsaal geprobt hat, war auf der Bühne immer hörbar, man vergass nie, was er wollte. Seine Einstudierungen waren und sind für uns Massstab. An ihnen messen wir alle Neuproduktionen derselben Opern, die wir mit ihm erarbeitet haben. Einige, wie z. B. Nabucco, Lucia oder Elisir d’amore sind für uns kaum noch anders vorstellbar.
Seine umwerfenden Beispiele, wie er einen Klang oder ein Wort ausgesprochen haben wollte, sind legendär. „Di lieto giorno un sole forse per noi spunto“ aus Nabucco unterbrach er stets: „ Prääägo, die O inne die Wort „Giorno“ muss klein und rund sein.....machen Sie die Mund, wie die Popo von eine Huhnää! Noch während wir schallend lachten, formte er seinen Mund zu einem kleinen, runden O, wie, na Sie wissen schon, liess den passenden Ton erklingen, um dann zu seinem breitesten Grinsen zurückzukehren und mit dem typischen „Va bene“? die Probe fortsetzte.
Wenn Maestro Santi dirigierte, fühlte man sich sicher und getragen, jedoch musste man auf der Hut sein und durfte seinen überdimensionierten Dirigentenstab nie aus dem Auge lassen, denn er liebte Überraschungen. So wurden Vorstellungen mitreissend für alle, die sie erleben konnten – und so entstanden all die unvergesslichen Abende.
Beim Applaus nach jeder Vorstellung drehte er sich um und bedankte sich mit „Bravo Coro!“ bei uns.
Nello Santi war nicht nur Dirigent, er war auch Mensch. Ein Mann mit Temperament, auch oft streng und unnachgiebig, dann wieder gemütlich, witzig und zugewandt. Ein Facettenreichtum, den wir über viele viele Jahre teilen und miterleben durften.
Für all das, lieber Nelllllo Santi, danken wir Ihnen von ganzem Herzen.
Unser tief empfundenes Beileid seiner Familie
Ulrike Baur, 09.02.2020 03.42 Uhr
Es war wunderbar, unter Maestro Santi zu singen.
Mein herzliches Beileid allen Angehoerigen und Freunden.
Ich denke sehr gern und mit einem Laecheln an ihn!
Michael Lauber, 08.02.2020 20.17 Uhr
Mein herzliches Beileid an seine Nächsten.
Nello Santi hat mir die italienische Oper nahe gebracht. Unzählige Male habe ich dann den Maestro in Zürich erleben dürfen.
Ruth und Werner Meyer, 08.02.2020 15.57 Uhr
Herzliches Beileid. Er hat uns ein ganzes Muskleben lang begleitet. Früher noch mit dem Radio Sinfonieorchester Basel. Später in der Oper Zürich
J, 08.02.2020 14.58 Uhr
Von Ais bis Z - MAESTRO
Juan Jandula Lopez, 08.02.2020 14.22 Uhr
Mein Herzliches Beileid an die Familie. Ich habe ihn live erlebt und habe keinen anderen gesehen wie Er. R.I.P Nello Santi
Beatrice, 08.02.2020 14.07 Uhr
Januar 1964: Ettore Bastianini als Rigoletto mit Nello Santi am Pult. Mein allererster Opernbesuch hat mein Leben verändert und mir den Opernvirus für immer eingeimpft. Über all die Jahre habe ich Maestro Santi Hunderte von Malen erleben dürfen und bin ihm ewig dankbar für die vielen eindrücklichen und wunderschönen Stunden. RIP
Stefan Reinhardt (Intendant Deutsche Philharmonie Merck), 08.02.2020 14.04 Uhr
Im September 1996, ein halbes Jahr nach dem Brand des Teatro La Fenice, konnte ich diesen großartigen Menschen und einzigartigen Musiker zusammen mit dem Orchestra dell Teatro La Fenice nach Darmstadt zu einem Benefizkonzert zugunsten des Wiederaufbaus holen. Das Konzert war eine Sternstunde für das gesamte Rhein-Main-Neckargebiet. Diese Zusammenarbeit war prägend für mein weiteres musikalisches Leben. Unzählige wunderbare Aufführungen in New York, San Francisco, Mailand und Zürich durften meine Frau und ich mit ihm erleben. Jede Minute seiner hochmusikalischen Deutung war für uns ein Geschenk. Kein anderer verstand es wie Nello, Sängern einen Raum zu geben, sie musikalisch zu tragen, sie zu stützen, sie zu motivieren. Wenn der seltene Fall eintrat, dass ein Sänger mal einen Sekunden Black out hatte - Nello brachte ihn ebenso in sekundenschnelle wieder zurück ins Stück.
Einer der letzten großen Maestros ist nun nicht mehr da. Die Erinnerung an ihn bleibt.
Ich verneige mich in Dankbarkeit für so viele unglaublich intensive Musikerlebnisse und für einen einzigartigen wunderbaren Menschen.
Addio, Maestro Nello Santi!
Hanna Weinmeister, 08.02.2020 11.30 Uhr
Die vielen wunderbaren musikalischen Erlebnisse mit unserem lieben Maestro Santi haben mich stark geprägt
und ich werde sie mit grosser Dankbarkeit immer im Herzen tragen.
Mein tiefes Beileid seiner Familie.
Beat und Myrtha Glaus, 08.02.2020 10.37 Uhr
Mein Vater - damals Mitarbeiter am Stadttheater, leider 1968 gestorben - kannte den jungen Santi. Wir durften ihn weitere Jahrzehnte kennen, schätuzen und lieben. Er hat doch die "Italiener" ans Opernhaus gebracht, dafür danken wir ihm herzlich.
Martina Kristan, 08.02.2020 04.23 Uhr
Danke, Nello Santi, für die wunderbaren Abende in der Oper! Ich werde Sie vermissen.
R.i.p.
Stefanie Steiner-Osimitz, 08.02.2020 03.56 Uhr
Grazie, maestro! Per la musica, per l'emozione, per Verdi!
Die Opernabende und Probenbesuche unter Ihrer Leitung werden mir immer unvergesslich bleiben! Ihr Mitatmen und gelegentliches Mitsingen, Ihre Freude und Passion für die von Ihnen dirigierten Werke, die sich genauso auf die Sänger und Musiker wie auf das Publikum übertragen hat. Die Liebe und Wärme, die an diesen Abenden im Opernhaus präsent waren.
All dies werde ich immer im Herzen behalten.
RIP, Maestro, und mein herzliches Beileid an Ihre Familie!
Dawid Jarzynski, 08.02.2020 01.32 Uhr
Kein anderer Dirigent war so wie Maestro Santi beliebt, seine reiche und fruchtbare Aera ging nun zu Ende. Danke fuer die schoenen Jahren! Die Errinerung bleibt im Herzen wach.
Dawid Jarzynski,
Akademist Klarinette 2009-2011, 1.Klarinettist der Sendaier Philharmonie (Japan) ab 2012
Thorsten Terweiden, 08.02.2020 00.49 Uhr
Grazie per la musica Maestro Santi!
Die Opernabende in Zürich, die ich unter seiner musikalischen Leitung ergeben durfte sind mir unvergessen.
Das ewige Licht leuchtet ihm!
Boguslaw Bidzinski (Opernsänger), 07.02.2020 23.00 Uhr
Caro Maestro - 'Cavaliere' Nello Santi - danke für alles, was habe ich bei Ihnen erlebt, gelernt und gesungen.
Jede Premiere, jede Wiederaufnahme, jede Vorstellung war für mich eine fantastische Moment des Lebens.
Ihre Musikalität, Talent und Geste bleiben unvergessbar. Ich habe Glück gehabt mit Ihnen arbeiten zu können. Grazie!
Requiescat in pace.
Guido, 07.02.2020 22.45 Uhr
Grazie Nello Santi. Die wunderbaren Abende bleiben unvergesslich!
Tatyana Davidoff (Präsidentin, Goekmen-Davidoff Stiftung), 07.02.2020 19.02 Uhr
Wir von der Goekmen-Davidoff Stiftung sind als Förderer des Opernhauses sehr traurig, den grossen Nello Santi verloren zu haben. Er war in allen Dimensionen beeindruckend, als Mensch, als Intellektueller, als Dirigent, als Seele. Nello kannte nicht nur die Partituren auswendig, er konnte das Orchester auswendig auffordern, von einer bestimmten Note an zu proben. Wir erinnern uns stets gerne an Nello Santi!
Axel Zeltsch, 07.02.2020 18.37 Uhr
Ich durfte den Maestro immer wieder in der Ära Pereira am Pult erleben. Das war bei Tosca, Rigoletto, Barbiere, Don Pasquale, L' elisir d' Amore, Nabucco der Fall. Aber auch noch bei Andrea Chenier in der Homoki-Zeit.
Frauch David, 07.02.2020 18.19 Uhr
Grazie Maestro, danke Nello! Danke für unzählige und unvergessliche Abende, erstmals 1983 Aida mit Mara Zampieri im Hallenstadion, letztmals im März 2019 Lucia mit Venera Gimadieva im Opernhaus. Herzliches Beileid an seine Familie und RIP Papa Santi!
Alejandro Martínez, 07.02.2020 17.56 Uhr
Le recuerdo en el foso durante mi primera visita a la Ópera de Zurich, hace más de quince años. Desde entonces, no me defraudó ni una sola vez. Un grande, el último de una especie que se acaba con él.
Simon Locher, 07.02.2020 17.48 Uhr
Ich durfte Nello Santi ein paar Mal Live erleben. Unvergesslich die Aufführung vom Barbier in Sevilla, die er auswendig dirigierte und selbst am Cembalo spielte.
Graziella Gähler, 07.02.2020 17.43 Uhr
Unvergessen.
Grazie per tante bellissime serate all'Opera di Zurigo!
Bartlomiej Niziol (Konzertmeister), 07.02.2020 17.29 Uhr
R.I.P Maestro Nello Santi. Danke für alles!
Ueltschi Walther, 07.02.2020 16.32 Uhr
Was bleibt sind die Erinnerungen an die vielen grandiosen musikalischen Genüssen, die erfüllt einem mit großer Dankbarkeit.
Eine außergewöhnliche, künstlerische Persönlichkeit mit großem Herz, ist nicht mehr.
R.I.P.
Kaspar Sannemann, 07.02.2020 16.31 Uhr
Maestro Santi hat mein "Opernleben" geprägt und begleitet wie kein anderer. Seit Mitte der 1960er Jahre durfte ich sein Mitatmen, sein federndes Dirigieren, seine Präzision und Souveränität in unzähligen Aufführungen erleben und geniessen. Die Santi-Abende waren ein Garant für höchste musikalische Qualität - von Cherubinis MEDEA bis Zandonais FRANCESCA DA RIMINI spannte sich der Bogen. Danke Nello Santi! Sie haben mir das Tor zur Welt der Oper weit aufgestossen.
Herzliches Beileid seiner lieben Gemahlin, den Angehörigen und Freunden.
Didie Deflorin, 07.02.2020 16.29 Uhr
Es war immer eine grosse Freude den Maestro bei seiner mit Leidenschaft, Liebe, Freude, grosser Verantwortung und Hingabe zu erleben!
Nello Santi RIP
Rolf Meier, 07.02.2020 15.22 Uhr
Vor einem kanppen Jahr... Schweren Schrittes und gestützt auf einen helfenden Arm hat der Maestro "seinen" Orchestergraben betreten und, am Pult angekommen, Ovationen entgegennehmen dürfen, die viele Dirigenten nicht einmal am Ende einer Vorstellung entgegennehmen können. Und dann folgte eine Sternstunde im Opernhaus - eine von über 1'000 Sternstunden.
Ich bin unendlich traurig, dass Maestro Santi uns nicht mehr mit seiner Kunst beschenken kann. Aber ich bin auch unendlich dankbar, viele Sternstunden unter seiner magistralen Leitung erlebt haben zu dürfen. Grazie tante, Maestro!!
Marco Alibrando, 07.02.2020 15.04 Uhr
Grazie Maestro per i bellissimi momenti Musicali e conviviali passati insieme a Milano! Il Suo ricordo resterà vivo in me ed in tutti i giovani direttori per i quali è stato, e sarà sempre, un faro luminoso.
Marco Stücklin, 07.02.2020 14.55 Uhr
Es gibt nur ein Wort: DANKE
Was waren dies jeweils für grossartige Abende im Opernhaus und was für eine Stimmung schon beim Erscheinen des Maestro. Ganz zu schweigen vom
Schlussapplaus. Schöner kann man seine Zuneigung als Publikum nicht ausdrücken.
R.I.P.
Bartolomeo Mercadante (trombonosta), 07.02.2020 14.54 Uhr
Lavorare con lei maestro è stato un onore.
Christine Theus, 07.02.2020 14.46 Uhr
Grazie, Maestro!!
Milo Chiappini, 07.02.2020 14.39 Uhr
RIP Nello Santi, grande direttore d´orchestra.