Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03112.jsonl.gz/237

«Ich brauche nicht einmal ein Aufwärmen, wenn er es will», tönte Fury in einem Interview des englischen TV-Senders Sky Sports und fügte hinzu: «Ich bin genauso lange aus dem Ring wie Klitschko, aber der Unterschied ist: Ich bin nicht 41, ich bin 28.»
Joshua sei ein «aufgepumpter Gewichtheber». Beim Sieg gegen Wladimir Klitschko am vergangenen Samstag im Wembley habe sein britischer Landsmann eine «Leben-oder-Tod-Situation» überstanden, meinte Fury. «Gegen mich hat Klitschko aber keinen dieser Schläge gelandet. Ich bin immer noch die Nummer eins in der Welt – und jeder weiss das. Es fehlt noch ein Fight, der grösste der Welt – und das weiss jeder. Ich gegen AJ, kein anderer.»
Fury hatte im November 2015 gegen Klitschko in Düsseldorf gewonnen, danach aber nicht mehr im Ring gestanden. Zu einem Rückkampf gegen Klitschko war es nicht mehr gekommen. Zweimal hatte er das Duell mit dem Ukrainer platzen lassen.
Der britische Boxverband BBBofC hatte dem an Depressionen erkrankten Fury im Oktober vergangenen Jahres die Lizenz wegen Drogen- und Medikamentenmissbrauchs entzogen. Bei einer Kontrolle am 22. September 2016 war der 2,06 Meter grosse Boxer durch die amerikanische Anti-Doping-Agentur positiv auf Kokain getestet worden. Zudem soll dem Skandalboxer im Frühjahr 2015 die Einnahme des anabolen Steroids Nandrolon nachgewiesen worden sein. In der nächsten Woche kommt es zu einer Anhörung, derzeit hält sich Fury in seinem Trainingscamp in Marbella auf.