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Der Basler Baschi alias Sebastian Bürgin wurde bekannt durch die erste Staffel der Castingshow «MusicStar», die zwischen November 2003 und März 2004 im Programm des Schweizer Fernsehens ausgestrahlt wurde. Obwohl er damals als Sechstplatzierter frühzeitig ausgeschieden war, war er von der Plattenfirma Universal unter Vertrag genommen worden.
Baschi war 2006 Teilnehmer der Doku-Soap «Der Match» des Schweizer Fernsehens, in der achtzehn prominente Schweizer unter der Anleitung eines professionellen Trainerteams ein einwöchiges Fussball-Trainingslager absolvierten. Er steuerte mit «Bring en hei» den Titelsong zur Sendung bei. Das von Roman Camenzind, Baschi und Hank Merk geschriebene Lied weist aufgrund des einfachen Refrains Ähnlichkeiten mit «Three Lions» von The Lightning Seeds auf und beschreibt die Leidenschaft eines Fans zum Fussball. Der Song ging auf Platz 1 der Schweizer Single-Hitparade, hat Doppelplatin-Status erreicht und wurde 60’000 Mal verkauft.
«Wenn das Gott wüsst» sorgte für heftige Kontroversen
Ab 10. April 2007 sendete das Schweizer Fernsehen die Doku-Soap Baschi National. Sie sollte aufzeigen, was es alles braucht, um den Musiker-Traum zu leben, indem Szenen aus seinem privaten und beruflichen Alltag eingefangen wurden. Parallel dazu wurde die Single «Wenn das Gott wüsst» veröffentlicht, deren Text sogleich zu heftigen Kontroversen führte. Mit Platz 3 von «Wenn das Gott wüsst» in der Schweizer Hitparade – ist Baschi der einzige Mundartkünstler der je drei Top-3-Hits landen konnte. Die Single «Fürs Volk» wurde nur digital veröffentlicht, stieg am 20. Mai 2007 in die Schweizer Single-Hitparade ein (Höchstposition 18).
Verliebt in die Tochter von Fussball-Legende Günter Netzer
Seit 2013 betreibt Baschi, zusammen mit seinem langjährigen Gitarristen Philippe Merk, das Tonstudio Rebel-Inc. in Basel. Im Jahr 2015 veröffentlichte er sein siebtes Studioalbum «Zwüsche dir und mir». Im Animationsfilm Zoomania, der im Frühjahr 2016 in die Kinos kam, lieh er dem Chauffeur Manchas die deutsche Stimme. Im März 2013 trennte sich Baschi von seiner langjährigen «MusicStar»-Liebe Katy Winter.
Anfang 2019 ist Baschi für seine neue grosse Liebe Alana Netzer, mit der er seit Frühling 2017 liiert ist, von Basel nach Zürich gezogen – sie ist die Tochter von Fussball-Legende Günter Netzer. «Ich muss ihr mal ein Kränzli winden. Sie ist mega cool und angekommen im Leben», sagte Baschi im Interview mit der Schweizer Illustrierten. «Mit beiden Beinen auf dem Boden. Sie nimmt mich so, wie ich bin mit all meinen Ecken und Kanten. Ich habe hier wirklich Glück gehabt!»