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Das ehemalige College von Aung San Suu Kyi an der britischen Universität Oxford hat ein Porträt der umstrittenen Friedensnobelpreisträgerin aus Myanmar abgehängt. Das teilte das St. Hugh’s College am Samstag mit.
Die de-facto-Regierungschefin Myanmars ist seit Wochen wegen der Übergriffe des Militärs gegen die Minderheit der Rohingya in dem Land in der Kritik. Fast 500'000 Angehörige der muslimischen Minderheit sollen bereits ins benachbarte Bangladesch geflohen sein.
Als Begründung für das Entfernen des Porträts hiess es lediglich, man habe ein neues Gemälde des japanischen Künstlers Yoshihiro Takada erhalten und wolle es für eine Weile ausstellen. «Das Gemälde von Aung San Suu Kyi ist unterdessen in einen Lagerraum gebracht worden», so die Mitteilung des St Hugh’s College. Suu Kyi hatte nicht nur in Oxford studiert, sondern lebte dort auch mit ihrer Familie in den 70er und 80er Jahren. (sda/dpa)