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Eine Vakuumkammer, so gross wie eine Avocado, die eine Wolke aus Atomen beherbergt, könnte eine Navigation ohne das allgegenwärtige GPS oder das präzisere europäisches Galileo ermöglichen. Es ist eine Kombination aus atomarem Beschleunigungsmesser und einem extrem genauen Gyroskop, das Drehbewegungen misst, so Forscher der Sandia National Laboratories (SNL).
Forschung & Entwicklung
Ein weicher Roboter, der - allerdings nur winzige - Treppen steigen kann, ist die jüngste Attraktion an der Inha University. Er besteht im Wesentlichen aus einem kristallinen Material auf Azobenzol-Basis, das sich bewegt, wenn es mit Licht bestrahlt wird, das es absorbiert. Die so aufgenommene Energie äussert sich in einer mechanischen Bewegung.
Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben die Steuerung des vierbeinigen Leoparden-Roboters "Cheetah" so verändert, dass er selbst in anspruchsvollstem Gelände stabil seinen Weg geht oder oft auch hüpft. Bisherige Lösungen in Sachen Echtzeit-Sehen und Übertragung auf die Beine seien nicht zuverlässig genug gewesen, so Gabriel Margolis, Doktorand im Labor von MIT-Professor Pulkit Agrawal.
Forscher um Hassan Masoud von der Michigan Technological University haben nach dem Vorbild des Wasserläufers einen gerade einmal 110 Millimeter grossen Marangoni-Surf-Roboter entwickelt, der sich mittels Manipulation der Oberflächenspannung ohne Motor oder Propeller über die Wasseroberfläche bewegt. Details wurden in "Bioinspiration and Biomimetics" publiziert.
Mit einer neuen Technologie von Forschern der Königlichen Technischen Hochschule (KTH) in Stockholm lassen sich Lithium-Ionen-Batterien, die nicht mehr funktionieren, schneller, gründlicher und umweltverträglicher recyceln. Xiong Xiao, KTH-Postdoc am Institut für Polymere Materialien und sein Team nutzen hierfür die Naturprodukte Essig- und Zitronensäure, um die wertvollen Metalle aus den Batterien "auszuwaschen". Unterstützt wird das Verfahren durch Ultraschall mit einer Frequenz von 40 Kilohertz.
Krabbeln wie ein Ameisenschwarm: So können kompakte vierbeinige Roboter aus dem 3D-Drucker Hindernisse bewältigen, die für einen allein nicht zu schaffen wären. Das zeigen Yasemin Ozkan-Aydin von der University of Notre Dame und Kollegen in einer Studie, die in "Science Robotics" publiziert wurde. Wie die Insektenvorbilder verbinden sich die Roboter dazu quasi zu einem grösseren Ganzen, das mehr Möglichkeiten hat.
Forscher mehrerer südkoreanischer Institutionen haben eine weiche Roboterhand entwickelt, die kleiner als die eines neugeborenen Babys ist. Sie hat fünf Finger, die sich einzeln krümmen und strecken können. Gedacht ist sie zum Ergreifen und Festhalten von Gegenständen, die so klein sind wie Schneckeneier, ohne sie zu zerstören. Vorgestellt wird diese Hand in der Fachzeitschrift "Science Robotics".
Forscher unter der Leitung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen funktionalen Hightech-Textilstoff mit Dehnungssensoren und Hohlfasern entwickelt. Damit können Menschen zum Beispiel ihre Atmung gezielt kontrollieren. Das ist besonders wichtig für Sportler und Sänger, könnte aber auch Corona-Patienten bei der Rehabilitation helfen.
Forscher der Pennsylvania State University (Penn State) um Daeun Choi haben einen neuen mobilen Ernteroboter entwickelt, der dank stroboskopischer LED-Beleuchtung keine unreifen Äpfel, Birnen und Co mehr pfluckt, weil zum Beispiel Sonnenlicht die Optiken trübt. Das neue Kamerasystem muss sich nicht mehr auf die natürliche Beleuchtung verlassen. Es nutzt zur Identifizierung seiner Ziele helle Blitze mit einer genau definierten Lichtfarbe.
Unter der Leitung der Empa und des International Iberian Nanotechnology Laboratory gelang es einem internationalen Forscherteam erstmals, Quanten-Spinketten aus Kohlenstoff zu bauen. Mittels Rastertunnelmikroskopie lieferten sie experimentelle Beweise für eines der wichtigsten Modelle des Quantenmagnetismus: die Haldane-Phase, erstmals 1983 vorhergesagt von F.D.M. Haldane, einem der drei Träger des Physik-Nobelpreises 2016.