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Weil die Tätigkeit der Menschen – besonders in städtischen Gebieten – im Sommerhalbjahr meist spät nach Sonnenaufgang beginnt, aber lange nach Sonnenuntergang andauert, ist es wünschenswert, die Uhrzeiten des Sonnentages vorzustellen, um das Tageslicht möglichst vorteilhaft zu nutzen. Beträchtliche Einsparungen von elektrischer Energie können im Sommer erzielt werden, wenn man die Helligkeitsperiode des frühen Morgens, in den Schulen, Büros und Fabriken noch geschlossen sind, gewissermassen auf die Abendstunden verlegt, in denen die meisten Menschen noch wach und aktiv sind. Das solchermassen veränderte Zeitsystem heisst «Daylight Saving Time», zu Deutsch Sommerzeit. Man erhält diese, indem man alle Uhren um eine Stunde vorstellt. Wenn also die Sonne über dem Standardmeridian einer Zone steht, ist die Zeit auf allen Uhren in jener Zone 13.00 Uhr. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang an den Äquinoktien und am Äquator würden dann, statt um 6.00 und um 18.00, um 7.00 und 19.00 Uhr erfolgen.
In den USA geschieht dieser Wechsel der Standardzeit zur Sommerzeit am ersten Sonntag im April. In der Schweiz am letzten Sonntag im März.