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Die gestrige Steuerdebatte hat gezeigt, dass der Grosse Rat die Anträge der parlamentarischen Kommission unter dem Präsidium von CVP-Grossrat Jean-Louis Romanens jenen des Staatsrates bevorzugt. Staatsrat Urs Schwaller hatte einen schweren Stand. Seine mahnenden Worte, der Kanton könne die Steuerausfälle nicht verkraften und dass Abstriche selbst im Sozial- und Bildungswesen wohl unvermeidbar seien, zeigten bei der bürgerlichen Mehrheit kaum Wirkung. Auch nicht die Befürchtung, dass Investitionen wie die Poya-Brücke Verzögerungen erleiden könnten.