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Über die Europaspiele
Was sind die Europaspiele?
Die Europaspiele (Englisch: European Games) sind ein Anlass, den die Organisation der Europäischen Olympischen Komitees ins Leben gerufen hat und 2015 in Baku (Aserbaidschan) zum ersten Mal durchführte. Die Europaspiele sind vom Format her vergleichbar mit Olympischen Spielen, beschränken sich aber, wie der Name sagt, auf Teilnehmende aus Europa.
Wann finden die Europaspiele statt?
Die Europaspiele fanden erst zweimal statt, 2015 in Baku und 2019 in Minsk. Mit Krakau 2023 ist auch bereits der nächste Austragungsort bestimmt. Die Durchführung der Europaspiele im Jahr vor Olympia ermöglicht jeweils eine sportliche Aufwertung der Wettkämpfe indem in manchen Sportarten wertvolle Qualifikationspunkte gesammelt werden können.
Welche Sportarten stehen an den Europaspielen auf dem Programm?
Bei den vergangenen Ausgaben standen jeweils ausgewählte olympische Sommersportarten auf dem Programm. In Minsk und Baku erhielten jedoch auch nicht-olympische Sportarten - wie beispielsweise Beachsoccer - eine Plattform, um sich auf einer olympischen Bühne zu zeigen.
Welche Bedeutung haben die Europaspiele für den Schweizer Sport?
Für Swiss Olympic steht bei Europaspielen der Erfahrungsgewinn für die Athleten im Vordergrund. Gerade im Vorjahr von Olympischen Spiele können sich so die oftmals noch eher unerfahrenen Schweizer Sportler auf eine mögliche Teilnahme an Olympischen Spielen vorbereiten.
Wie läuft die Qualifikation für Europaspiele?
Für die Selektion und Führung der Delegationen sind die Nationalen Olympischen Komitees zuständig. In der Schweiz übernimmt Swiss Olympic in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Sportverbänden diese Aufgabe.
Welche Schweizer Olympioniken haben bereits an Europaspielen teilgenommen?
Ein Jahr vor seinem Olympiasieg in Rio 2016 holte der Mountainbiker Nino Schurter bei den Europaspielen 2015 in Minsk die Goldmedaille. Weitere Medaillengewinner der Europaspiele 2015 glänzten bei ihrer Teilnahme bei Olympia ein Jahr später erneut mit Edelmetall (Nicola Spirig, Giulia Steingruber und Heidi Diethelm Gerber) oder haben mittlerweile den Durchbruch in die Weltspitze geschafft (Nina Betschart).