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Tipps gegen Übelkeit in der Schwangerschaft
Manchen ist speiübel. Andere haben nur ein leichtes flaues Gefühl im Magen. Übelkeit und Erbrechen kommen laut Schweizerischer Gesellschaft für Ernährung in fast 50 Prozent aller normalen Schwangerschaften vor.
Meist taucht die Übelkeit in den ersten drei bis vier Monaten auf und verschwindet dann wieder. Auch wenn sie oft unangenehm ist, bedeutet sie Gutes. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Frauen dadurch Alkohol, Nikotin oder bestimmte Nahrungsmittel meiden, die dem ungeborenen Kind schaden können. Manche Schwangere verzichten auf Eier oder Fleisch. Diese Lebensmittel können Bakterien enthalten, die das Ungeborene nicht verträgt.
Ratsam ist es dennoch gegen die Übelkeit vorzugehen, da Schwangere sonst eventuell zu wenig Flüssigkeit und Nahrung zu sich nehmen. Was hilft, ist zum Beispiel morgens noch vor dem Aufstehen schon etwas zu essen und zu trinken. Das können Brot, Zwieback oder ein gesüsster Pfefferminztee, der den Blutzuckerspiegel steigen lässt und gleichzeitig beruhigend wirkt, sein. Gut gegen die Übelkeit ist auch Ingwer-, Kamillen- oder Melissentee.
Viele kleine Mahlzeiten sind besser als wenige grosse. Fettige Speisen sollten vermieden werden. Obst, Gemüse, Milch- und Getreideprodukte sind leichter verdaulich als ein Schweinebraten. Dazu gehört immer viel Flüssigkeit. Denn durch das Erbrechen verliert der Körper viel Wasser. Hausmittel wie Johannisbrotkernmehl in Wasser angerührt oder das Kauen auf einem Kürbiskern, das den Speichelfluss erhöht, können bei einigen Frauen auch Wunder bewirken.