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Pro Jahr müssen 10 000 bis 15 000 Menschen in der Schweiz mit dem Suizid eines nahen Angehörigen fertig werden.
Der Himmel war strahlend blau, die Brüder spielten auf dem Fussballplatz, und die kleine Sunny vergnügte sich im Planschbecken, als sich ihr Vater im Keller die Adern aufschnitt.
Alexa von Heyden, wie Sunny in Wirklichkeit heisst, schämte sich. Hinter ihrem Rücken wurde geflüstert: “Der Vater hat sich umgebracht.” Sie vermied das Thema, so gut es ging. Auch Petra Zürcher, Vorstandsmitglied des Verein Regenbogen Schweiz, erinnert sich: “Da beginnt ein gewaltiges Puzzle. Man sucht verzweifelt nach einer Erklärung”.