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Die meisten Verhaltensstörungen entstehen durch ungeklärte Rangordnung. Der Hund darf nicht auf gleicher Höhe sein, wie sein Rudelführer (zB auf dem Sofa liegen). Gerade ängstliche Hunde brauchen einen Boss. Sie fühlen sich dann sicher. Gut sozialisierte Welpen können später gut sozialverträgliche Hunde werden. Aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen oder gar Menschen kommt oft aus einem Mangel an Sozialisierung in der Prägungsphase.
Eine weit verbreitete Ursache für gewisse Verhaltensstörungen ist ein Mangel an Bewegung und geistige Unterforderung. Der arbeitende Mensch geht bevor er ins Büro geht 20 min und nachdem er nach Hause kommt 20 Minuten mit dem Hund um den Block. Vielleicht läuft er mit ihm sogar 2 Std und mehr pro Tag. Aber geht er dann nur neben her oder fordert er ihn zum Spiel auf? Kann er Fährten lesen oder apportieren? Machen Sie mit ihm Agility oder ein gemeinsamen Spaziergang mit anderen Hunden, wo er sich so richtig austoben kann?
All dies kann zu Verhaltensstörungen führen, wie zB übermässiges Bellen, Hyperaktivität, leicht erregt wenn Sie nach Hause kommen oder Besuch (Hochspringen etc), ausgeprägtes Territorialverhalten, Trennungsangst, Aggressionen, Angst bei Lärm (Feuerwerk etc)
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