Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/151746

<h2>SubmittedText<h2><p>Im September 2013 wiesen syrische Asylsuchende darauf hin, dass ihre Gesuche trotz des Bürgerkriegs lange nicht behandelt wurden. Ihnen wurde zugesichert, ihre Gesuche nicht bevorzugt, aber zügig an die Hand zu nehmen. Als Mediensprecherin des Bundesamtes für Migration kündigte Céline Kohlprath an, alle Gesuche aus 2009 oder älter bis Ende 2013, alle Gesuche aus 2010 im Jahr 2014 abzubauen.</p><p>- Werden diese Ziele erreicht?</p><p>- Wie viele Gesuche aus den Jahren 2009, 2010, 2011 und 2012 warten aktuell auf den erstinstanzlichen Entscheid?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Den Syrern, die im September 2013 zeitweise vor dem Bundesamt für Migration (BFM) protestiert haben, wurde in Aussicht gestellt, die Gesuche aus dem Jahr 2010 rasch abzubauen. Dieses Ziel wurde erreicht: Per Ende Mai waren nur noch die Asylgesuche von 7 syrischen Personen aus dem Jahr 2010 hängig. Das BFM hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende Juni 2014 auch alle syrischen Asylgesuche aus dem Jahr 2011 zu erledigen. Per Ende Mai 2014 waren noch 97 dieser Gesuche hängig. Sie werden aber ebenfalls, sofern es keine fallspezifischen Gründe gibt, in erster Priorität behandelt. Auch dieses Ziel dürfte somit erreicht werden. Per Ende Mai 2014 gab es insgesamt noch 5567 erstinstanzlich pendente Asylgesuche aus den Jahren 2009 bis 2012, aus dem Gesuchsjahr 2009 und älter 208 Gesuche, aus dem Gesuchsjahr 2010 noch 332 Gesuche, aus dem Gesuchsjahr 2011 noch 1202 Gesuche und aus dem Gesuchsjahr 2012 noch 3825 Gesuche.</p><p>Bei den älteren pendenten Gesuchen ist zu erwähnen, dass es sich zu zwei Dritteln um Asylgesuche von Personen aus Sri Lanka handelt. Die Behandlung dieser Gesuche war zwischen September 2013 und Ende Mai 2014 grösstenteils ausgesetzt. Alle diese Gesuche können jetzt wieder behandelt werden. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die Asylgesuche aus dem Jahre 2010 und älter bis Ende 2014 erledigt werden können.</p>