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Otten, du weisst es, lieber Leser, sind so etwas wie das Wappentier von watson. Umso erstaunter waren wir ab der Meldung aus Kalifornien, dass die süssen Pelzträger im Zentrum eines Shitstorms stehen, bei dem es um Body Shaming geht.
Was ist geschehen? Das Monterey Bay Aquarium, mit über zwei Millionen Besuchern pro Jahr eines der beliebtesten Aquarien der USA, veröffentlichte einen Tweet mit dem Bild von Abby, einem Seeottenweibchen. Die Seeotten (Enhydra lutris) gehören zu den grössten Attraktionen des Aquariums.
Abbys Bild ergänzte die Social-Media-Team-Abteilung des Aquariums mit ein paar afroamerikanisch geprägten Slang-Ausdrücken, welche normalerweise zur Beschreibung von voluminös gebauten Frauen gebraucht werden. Die Ausdrücke werden auch oft für Memes verwendet.
Doch die Untertitelung des Bildes von Otten-Lady Abby kam bei einigen schlecht an. Das Aquarium musste sich die Kritik anhören, die Wortwahl sei unangebracht. In der Folge veröffentlichte das Aquarium eine Erklärung, in der man sich bei jenen entschuldigte, die sich durch den Tweet vor den Kopf gestossen fühlten.
Es sei das Ziel des Aquariums, Menschen zur Mithilfe bei der Bewahrung der Ozeane zu inspirieren. Dazu setze man auch auf Social Media und greife dabei immer wieder auf populäre Memes zurück, erklärte das Aquarium. Man sei dankbar für Hinweise auf Fehlleistungen und Ratschläge zur Verbesserung.
Doch die allermeisten Twitter-User waren der Meinung, es gebe absolut keinen Grund für eine Entschuldigung. Der Tweet sei gelungen. Viele forderten weitere Otten-Memes. (cbe)