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Sexualisierte Gewalt ist jede unerwünschte grenzüberschreitende Verhaltensweise mit sexuellem Bezug. Darunter fallen:
Die Erfahrung sexueller Gewalt ist einschneidend und oftmals traumatisch. Sie bedeutet einen Angriff auf die Persönlichkeit und Würde der betroffenen Person und kann zu Einschränkungen in verschiedenen Lebensbereichen führen. Oft scheint vieles nicht mehr so zu sein wie vorher.
Mögliche psychische Folgen können u.a. sein:
Häufig kann es lange Zeit dauern, bis vorhandene Symptome abklingen und es den Betroffenen gelingt, wieder stabiler zu werden und die Gewalterfahrung zu integrieren.
Was versteht man unter einem Trauma?
Ein Trauma kann entstehen, wenn ein Mensch unerwartet von einer äusseren Bedrohung überwältigt wird, die subjektiv entweder als lebensgefährlich eingestuft und/oder als so schlimm betrachtet wird, dass man die seelischen und körperlichen Schmerzen nicht aushalten kann.
Eine Vergewaltigung oder ein sexueller Übergriff ist immer ein aussergewöhnliches und traumatisches Ereignis. Die Folgen für die Opfer sind schwerwiegend. Häufig fällt es Opfern nicht leicht, zur Polizei zu gehen. Eine Anzeige muss nicht unmittelbar nach der Tat erfolgen. Die Entscheidung, eine Anzeige zu erstatten, liegt allein beim Opfer.