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Es ist dies der grösste Erfolg des auf Platz 224 der Weltrangliste zurückgefallenen Wawrinka seit mehr als einem Jahr. Im dritten Satz wehrte er zwei Satzbälle ab. Auch sonst agierte er in den entscheidenden Momenten wesentlich abgeklärter als der Bulgare, der seit seinem Sieg an den ATP-Finals im letzten November keine dicken Stricke mehr zerrissen hat.
Das entscheidende Break gelang Wawrinka nach 2:50 Stunden zum 6:4 im vierten Satz mit dem zweiten Matchball. Er stellte Dimitrov am Netz mit einem Rückhand-Passierball vor ein unlösbares Problem. Er hatte seit dem French-Open-Halbfinal gegen Andy Murray vor 13 Monaten nie mehr gegen einen Top-10-Spieler gewonnen.
«Es ist ein tolles Gefühl, einen solchen Match auf dem Centre Court zu gewinnen», meinte der 33-jährige Waadtländer strahlend. Dafür lohne sich die ganze Mühsal im Training nach den beiden Knieoperationen. Zuvor hatte bereits seine Freundin Donna Vekic für die grösste Überraschung des Starttages im Frauenturnier gesorgt, als sie die US-Open-Siegerin und Weltnummer 4 Sloane Stephens in zwei Sätzen deklassierte.
In der 2. Runde wird es für Wawrinka – zumindest auf dem Papier – einfacher. Er trifft am Mittwoch zum ersten Mal auf den italienischen Qualifikanten Thomas Fabbiano (ATP 133). (sda/qae)