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Der große antike Gelehrte Aristoteles meinte, dass das Leben spontan aus anorganischer Materie entstanden sei. Er erklärte dies am Beispiel des spontanen Entstehens von Maden in verwesendem Fleisch. Die Wissenschaft widerlegte diese Theorie Jahrhunderte später und bewies, dass der Verwesungsprozess durch mikroskopische Lebensformen verursacht wird. Damit schien die spontane Kreation des Lebens widerlegt. Doch bewies das Miller-Urey-Experiment von 1952, dass unter spezifischen Bedingungen aus anorganischen Stoffen die Bausteine des Lebens hergestellt werden konnten. Friedrich Engels antizipierte dieses Ergebnis bereits im 19. Jahrhundert. Die Wissenschaft kehrte also auf höherer Ebene zur Theorie von Aristoteles zurück.