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Brüssel - EU-Verkehrskommissar Siim Kallas hat die Verluste für den Flugverkehr angesichts der Auswirkungen der Vulkanasche auf "1,5 bis 2,5 Milliarden Euro" geschätzt. In diesen Kosten seien Schätzungen der Fluggesellschaften, von Anbietern und Flughäfen enthalten.
Deshalb mahnte Kallas, die Zahlen stünden teilweise auf "wackeligem Grund". Berücksichtigt seien auch jene Zahlen, welche die Reiseveranstalter geliefert hätten und nicht nur die Verluste für die verschiedenen Luftlinien "in engerem Sinn".
Angesprochen auf allfällige Staatshilfen verwies der Verkehrskommissar darauf, dass dies in erster Linie in den Händen der einzelnen EU-Staaten liege. Die Kommission nehme dann eine Evaluierung solcher Anfragen um Staatsbeihilfe vor.
Dabei werde man "sicherstellen, dass das fair gestaltet" werde. Es handle sich nicht um einen "Zauberstab", es würden "nicht Säcke voller Geld darauf warten, ausgegeben zu werden".
Weiter schlug Kallas ein Massnahmenpaket vor, das dem Luftverkehr helfen solle, die Krise zu überwinden. Dabei gehe es sowohl um kurzfristige, zeitlich beschränkte Massnahmen, wie auch um einen längerfristigen Aktionsplan.
Er betonte auch die Notwendigkeit der Umsetzung eines einheitlichen europäischen Luftraums (single sky). Er hoffe, dass bei der ausserordentlichen Tagung der EU-Verkehrsminister am 4. Mai entsprechende Schritte in Gang gesetzt werden können.
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