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Folsäure und Autismus
Eine Metaanalyse umfassend 16 Studien mit insgesamt 4514 Autismus-Patienten beschreibt den Zusammenhang der mütterlichen Folsäure-Supplementation in der Schwangerschaft mit dem Risiko für Autismus. Die Folsäure-Supplementation reduzierte das Risiko um 23% (RR 0.77, 95%CI 0.64-0.93) im Vergleich mit keiner zusätzlichen Folsäure-Einnahme (16).In einer andern prospektiven Studie mit 1250 Mutter-Kind-Paaren wurde eine U-förmige Beziehung zwischen mütterlicher Multivitamin-Supplementation und kindlichem Risiko für Autismus festgestellt, in dem sowohl niedrige wie auch sehr hohe Folsäure- und B12-Werte im Plasma mit einem erhöhten Risiko verbunden waren (17).
Literatur
Wang M, Li K, Zhao D et al. The association between maternal use of folic acid supplements during pregnancy and risk of autism spectrum disorders in children: a meta-ananlysis. Molecular Autism
Raghavan R, Riley A.W, Volk H et al. Maternal Multivitamin Intake, Plasma Folate and Vitamin B12 Levels and Autism Spectrum Disorder Risk in Offspring. Peadiatric and Perinatal Epidemiology (2017)