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Die Schweiz bildet im Vergleich mit 22 anderen europäischen Ländern das Schlusslicht in der Relation von Personenwagen und Anzahl öffentlicher Parkplätze. Nur 84 Parkplätze stehen 1000 Personenwagen gegenüber. Leider sagt die Studie aber nichts zum Gesamtverhältnis zwischen allen verfügbaren Parkplätzen, also inklusive der privaten Parkhäusern und Parkplätzen. Ich bin überzeugt, dass die Schweiz immer noch schlecht dastehen würde, aber wahrscheinlich nicht mehr auf dem letzten Platz.
Des Weiteren fehlt auch ein Vergleich der Kosten pro Parkstunde im internationalen Vergleich. Hier würde die Schweiz in jedem Fall eine Spitzenposition einnehmen als teuerste Parkstunde, auch wenn man das kaufkraftbereingt betrachtet.
Gleichzeitig müsste man aber auch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs gegenüberstellen. In diesem Bereich belegt die Schweiz den Spitzenplatz im positiven Sinn und müsste in der Studie auch betrachtet werden.
Vergleicht man sämtliche Faktoren würde die Schweiz sicherlich schon um einiges besser da stehen, aber es ist immer noch unbefriedigend für den Individualverkehr. Auf 1000 Einwohner kommen 535 Fahrzeuge (2012) und somit nimmt die Schweiz den neunten Platz ein unter den europäischen Ländern. Diesem Umstand wird aber bei der Parkierungsgestaltung definitiv zu wenig Rechnung getragen. Die schweizer Bevölkerung hat das Bedürfnis mit dem Auto unterwegs zu sein und alle Einwohner auf den öffentlichen Verkehr zu zwingen ist eine Utopie.
Es muss ein gesundes Verhältnis ermöglicht werden um auch die ökologischen Aspekte zu befriedigen. Die Parkplatzsuche in Städten macht aber auch aus ökologischen Gesichtspunkten keinen Sinn zumal sich auch die Lärmemissionen negativ auswirken. Der freie Markt an Parkplatzangeboten wird zu stark durch die Politik eingeschränkt.