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Die Plattform der Lodge, wo gerne am Abend für die Gäste aufgetischt wird, liegt auf Augenhöhe mit den Elefanten und selten kann man diese riesigen Ungetüme so nahe und aus dieser Perspektive erleben - notabene bei einem Glas Wein in der Hand. Nicht mal das Campfeuer schreckt die Dickhäuter ab.
Die neun Zimmer der Nehimba Lodge sind geräumig, sehr schön eingerichtet und alle haben Sicht auf die Nehimba Pan. Eines der Zimmer ist die Honeymoon Suite und zwei der Zimmer sind grössere Familiensuiten. Die Zimmer stehen auf erhöhten Plattformen, haben eine Art Chalet-Badezimmer mit Badewanne und eine Veranda mit Sitzgelegenheiten. Die Aussendusche (drinnen hat es keine) erreicht man über die Veranda ...
In der Trockensaison laufen die Elefanten am Abend ständig durch das Camp und bleiben oft bis morgens um zwei Uhr an der Wasserstelle. Wer ruhig schlafen will, der muss woanders übernachten.
Ein kurzer Flug (50 Minuten) im Kleinflugzeug ab Victoria Falls bringt Sie zur Landepiste beim Hwange Main Camp, gefolgt von einem Strassentransfer (zirka 1.5 Stunden) ins Camp. Alternativ Anfahrt von Victoria Falls via das Mbala Gate (zirka 4.5 Stunden).
Der Hwange National Park ist mit 14'500 Quadratkilometern das grösste Wildreservat in Zimbabwe. Offene Ebenen mit Kalahari Sand wechseln ab mit dichten Mopane Wäldern und Akazien Büschen.
Mit dem Einsetzen des Regens im November ergrünt der Park jedes Jahr auf wundersame Weise und die staubigen Ebenen weichen einem wogenden Grün. In dieser Zeit verteilen sich die Tiere überall und sind daher schwerer zu finden.
Der Park bietet eine Interessante Vogelwelt mit über 400 Arten. Einige Nashörner wurden wieder angesiedelt. Die seltenen Roan- und Sable Antilopen sowie Elands sieht man recht häufig.
Im Mandavu Damm, Masuma Damm oder Detema Damm finden sich auch Hippos und Krokodile. Bei einigen der Wasserstellen hat es Ausssichtsplattformen.
Die Nehimba Seep ist eine natürlich Quelle im Hwange Nationalpark, die nie versiegt, und davon gibt es nur sehr wenige im ganzen Park (die meisten anderen Wasserlöcher im Park sind künstlich). Die Umgebung der Nehimba Seep wurden bereits von den San Buschmännern besucht.