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Das besondere Geschenk
26.11.17
Es war bitter kalt. Die Hirten wärmten sich am Feuer. Die Nachricht vom neugeborenen König, der ihnen Friede und Rettung bringen soll, beschäftigte sie. Sie möchten ihn sehen. Auch der kleine Hirte Philipp tritt näher und hört zu was die anderen erzählen. Sie überlegen, was sie dem Kind in Betlehem schenken können und wer von ihnen bei den Schafen bleiben muss. Die Schafe können sie doch nicht alleine lassen.
Da kommt einer der Hirten auf die Idee: Der muss dableiben, dessen Geschenk am leichtesten ist. Sie stellen eine Waage bereit. Der erste bringt einen Krug Milch und legt noch einen Käse dazu. Ein anderer bringt einen Korb mit duftenden Äpfeln. Der Dritte schleppt ein Bündel Holz herbei, damit sich alle im Stall an einem Feuer wärmen können. Es bleibt nur mehr der kleine Philipp übrig. Er hat nur eine Laterne mit einem winzigen Licht. Das wiegt nicht viel.
Er überlegt. Dann aber steigt er mit der Laterne in der Hand auf die Waage und sagt: «Ich komme als Geschenk hinzu! Der neugeborene König wird vor allem Leute brauchen, die sein Licht weitertragen.»
Es wird still ums Feuer. Die Hirten schauen nachdenklich auf den kleinen Philipp. Sie sinnen über seine Worte nach. Sie spüren: Der darf auf keinen Fall zurückbleiben.
(Autor nicht bekannt)