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Dieter Ebert ist seit 2004 Professor für Zoologie an der Universität Basel. Geboren 1961 in Saarburg (Deutschland), studierte er Biologie und Chemie an der TU München und der University of South Alabama in Mobile/Alabama (USA). Nach dem Diplom an der Ludwig-Maximilians-Universität München kam er für sein Doktoratsstudium nach Basel, wo er 1991 seine Dissertation beendete. Forschungsaufenthalte führten ihn zum Vavilov-Institut für Genetik nach Moskau, zum Smithsonian Tropical Research Institute in Panama, zur Universität Oxford und ans Imperial College in London. Von 1995 bis 2001war Ebert Assistenzprofessor am Zoologischen Institut der Universität Basel, wo er 1999 habilitierte. Von 2001 bis 2004 war er Professor an der Universität Freiburg (Schweiz).
Nationale Akademie der Wissenschaften
Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina ist eine der ältesten Wissenschaftsakademien der Welt. 1652 gegründet, ist sie der freien Wissenschaft zum Wohle der Menschen und der Gestaltung der Zukunft verpflichtet. Mit ihren rund 1500 Mitgliedern versammelt die Leopoldina hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und zahlreichen weiteren Ländern.
Die Leopoldina nimmt als Nationale Akademie der Wissenschaften Deutschlands zu den wissenschaftlichen Grundlagen politischer und gesellschaftlicher Fragen Stellung und vertritt die deutsche Wissenschaft in internationalen Gremien. Von der Universität Basel gehören der Leopoldina neben Dieter Ebert rund ein Dutzend weitere aktuelle und ehemalige Professorinnen und Professoren an.
Permanent Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin
Eine weitere Auszeichnung wurde Ebert mit der Wahl zum Permanent Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin per 1. September 2015 zuteil. Die Permanent Fellows stehen dem Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin bei der wissenschaftlichen Leitung des Instituts zur Seite und beraten ihn bei der Fellowauswahl. Sie werden für mindestens fünf Jahre berufen.