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Rund um den G20-Gipfel will Biden auch bilaterale Gespräche führen. Geplant ist unter anderem am Freitag ein Treffen mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron. Das Verhältnis der Bündnispartner war zuletzt angespannt, denn die USA hatten im September ohne Absprache einen Sicherheitspakt mit Australien und Grossbritannien im Indopazifik ins Leben gerufen. Der Pakt liess ein milliardenschweres U-Boot-Geschäft Australiens mit Frankreichs platzen, was in Paris für Ärger sorgte. Nach dem U-Boot-Streit hatten sich Biden und Macron auf ein Treffen im Rahmen von Bidens Europareise verständigt.
Mit der persönlichen Teilnahme am COP26-Gipfel ab Montag will Biden die Bedeutung des Kampfs gegen den Klimawandel unterstreichen, den er als "existenzielle Bedrohung für die Menschheit" bezeichnet. Der Demokrat hat ambitionierte Klimaziele für die USA vorgegeben: Die weltgrösste Volkswirtschaft soll bis 2035 Strom ohne CO2-Emissionen erzeugen und spätestens 2050 ihre CO2-Emissionen auf netto Null drücken. Zudem sollen der Ausstoss klimaschädlicher Treibhausgase im Vergleich zu 2005 bis 2030 halbiert werden./jbz/DP/nas
(AWP)