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06.04.2022 02:05
Karlen neuer Assistenztrainer
Jérôme Karlen wurde zum neuen Assistenztrainer der Futsal-Nationalmannschaft ab Januar 2022 ernannt. Er verfügt über grosse Erfahrung im Futsal und spielte viele Jahre als Torhüter beim Futsal Team Fribourg Old Fox (Swiss Futsal Premier League), bevor er seinen eigenen Verein (Académie Sportive Saint-Michel Fribourg) gründete, in dem er als Trainer und Präsident fungiert.
Karlen leitet auch die Futsal-Trainerkurse des SFV an der Seite des Nationaltrainers Joao Pinto. Aufgrund seiner grossen Erfahrung hat er bereits mehrfach die Futsal-Nationalmannschaft als Torwarttrainer betreut. Seine Ernennung ist also reine Formsache, da er die Mannschaft bereits sehr gut kennt. Die Nationalmannschaft nimmt derzeit in Moldawien an der Vorrunde zur Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2024 teil. Wir haben ihn getroffen, um ihm einige Fragen zu stellen.
Jérôme Karlen, nachdem Sie als Torwarttrainer an einigen Zusammenkünften der Futsal-Nationalmannschaft teilgenommen haben, insbesondere bei der letzten Qualifikationskampagne 2020-21, wurden Sie zum Assistenztrainer ernannt. Wie fühlen Sie sich und wie sehen Sie Ihre Rolle innerhalb des Teams?
«Ich empfinde Stolz, an der Entwicklung der schweizerischen Futsal-Elite in einem technischen Staff mitwirken zu können, der aus engagierten und kompetenten Trainern besteht: Joao Pinto, Trainer, und Ramon Consoli, Torwarttrainer. Meine Aufgaben sind vielfältig: Überwachung von SFPL-Spielen, um die in der Schweizer Liga agierenden Spieler zu betreuen, Durchführung von Trainingssequenzen und Aufwärmübungen vor dem Spiel, individuelle Beratung und Coaching sowie informelle Gespräche mit den Spielern. Ich gebe auch meine Meinung ab und unterstütze den Trainer bei seinen verschiedenen Entscheidungen.»
In der Vorrunde treffen Sie auf Moldawien, Griechenland und Estland. Was sind die Ziele der Mannschaft?
«Moldawien hat ein Heimspiel und ist die bestplatzierte Nation in der Gruppe (UEFA-Index). Es wird ein schwieriges Spiel, das jedoch in unserer Reichweite liegt. Die aktuelle Mannschaft hat ein interessantes Entwicklungspotenzial und die jüngsten internationalen Kampagnen haben dies bewiesen. Wir können daher positive Ergebnisse gegen Griechenland und Estland erwarten, um einen der beiden ersten Plätze in der Gruppe zu erreichen, der die Fortsetzung der europäischen Kampagne zur Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2024 bedeutet. All diese Erfahrungen, welche die Spieler auf internationaler Ebene gesammelt haben, werten auch die Vereine und das Niveau der Begegnungen in der Schweizer Meisterschaft auf.»
Die Schweiz bestreitet ihre Qualifikationsspiele wie folgt:
- 06.04. um 19.00 Uhr: Schweiz-Moldawien
- 07.04. um 16.00 Uhr: Schweiz – Griechenland
- 09.04. um 19.00 Uhr: Estland-Schweiz
Alle Spiele finden in der FMF Arena in Ciorescu (Moldawien) statt und werden kostenlos live auf dem Youtube-Kanal des moldawischen Fussballverbands übertragen.
(SFV)