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Am Anfang steht eine Idee. Diese ist vom Start-Up Gründer bestens durchdacht. Er steht voll dahinter und startet mit viel Enthusiasmus.
Leider zeigt die Statistik, dass nur rund 20% der Start-Ups erfolgreich werden. Wieso? Was können Gründer besser machen?
Einige grundlegende Tipps dazu:
Der Kunden-Entwicklungs-Prozess
Ohne genaues Bild über die Kunden wird das Start-Up scheitern. Der folgende Prozess gibt Klarheit über Kunden und deren Wert:
Die 12 kritischen Fragen von Venture-Capital-Gebern helfen bei der Ausrichtung des Start-Ups:
- Was ist das Produkt (resp. die Dienstleistung), die Marktleistung? (Seien Sie präzise, kein Geschwafel, drücken Sie sich unmissverständlich aus)
- Was ist das Kernstück des Produktes, welches den grössten Wert und das grösste Potenzial Geld zu verdienen repräsentiert? (Seien Sie klar und belege Sie die Aussagen: Research, Daten, Zahlen)
- Wie genau funktioniert das Produkt?
- Wer besitzt das IP und was macht es wirklich wertvoll?
- Welche Kosten fallen an, um das Produkt zur Marktreife zu bringen?
- Welches ist die Einzigartigkeit des Produktes gegenüber Produkten, welche ähnliche Funktionalitäten aufweisen?
- Gegen wen (und gegen welche Produkte) konkurriert Ihr und wie sticht euer Produkt diese aus?
- Welches ist der "unfaire Konkurrenzvorteil" des Produktes und wieso?
- Wer sind die Kunden? Wer sind die Nutzer? Wie viele davon gibt es?
- Wieso werden Kunden dieses Produkt kaufen und nicht Konkurrenzprodukte?
- Was und wieviel wird der Kunde bezahlen? Wieso wissen Sie das? Wer bezahlt? Wie sieht die Transaktion aus - wie findet der Kunde das Produkt, wie kauft er es, wie nutzt er es?
- Wie sieht der "Plan B" aus?
Frei übersetzt aus "Dirty Dozen VC Questions", eine der Vorbereitungen zum Studienaufenthalt im Silicon Valley während meines MBA-Studiums am IMD. Die Praxis beim "Pitchen" vor mehreren VCs zeigte, dass die Fragen goldrichtig sind.
Die "Greiner-Kurve"
Im Laufe des Wachstums des Start-Ups werden die Gründer erfahrungsge-mäss mit vielen Herausforderungen kon-frontiert. Die Bewältigung dieser Herausforderungen ist die Grundvoraus-setzung für weiteres Wachstum. Stets sind dabei die Erkenntnisse der Gründer bezüglich ihren Stärken und Schwächen stark verbunden.
Expertise von niklausblaserinside
Jedes Geschäft, auch jene in Grossfirmen starten als "Start-Up". Der einzige Unterschied ist, dass Grossfirmen eine höhere Risikofähigkeit haben. Als Produktmanager, Projektleiter und Business-Line Manager habe ich in den Anfängen der Breitbandtechnologie einen Geschäftsbereich von der ersten Idee bis auf einen internationalen Umsatz von CHF 35 Mio aufgebaut. Als Business Development Manager definierte ich mehrere Service-Ideen und setzte diese um. Meine M&A-Erfahrung hilft bei Finanzierungsrunden. Als VR eines Start-Up definierte ich das "Go to Market" und führte das Unternehmen durch "Wachstumskrisen". In der Rolle des Interim Managers realisierte ich ein Produkt basierend auf einer Forschungs- und Konzeptarbeit. All dies gepaart mit viel Herzblut für Innovation positioniert mich als Start-Up-Coach.