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An was denken Sie, wenn Sie den Markennamen Burberry hören? In den meisten Fällen wird Ihnen sicher zuerst der Gedanke an das traditionsreiche, britische Modelabel und seine Designs und Trenchcoats mit den weltbekannten Karomustern in den Sinn kommen. Die Marke Burberry verkörpert britische High-End-Fashion, britisches Traditionsbewusstsein, britischen Stil und das Gefühl von Luxus wie kaum eine andere Marke aus Großbritannien.
Burberry setzt neben den ursprünglichen Mustern und Produkten jedoch zunehmend auch auf die Umsetzung neuer Trends und Ideen, um gleichzeitig auch für junge Leute sowohl innerhalb als auch außerhalb von Großbritannien interessant und trendig zu bleiben. Den Spagat zwischen modernem und traditionellem Design, sowie die Kombination aus beidem schafft die Traditionsmarke dabei gut, sodass das Unternehmen seinen Ruf als Weltmarke und den damit verbundenen Bekanntheitsgrad auch über schwierigere Zeiten hinweg verteidigen und ausbauen konnte.
Burberry – vom Textilgeschäft zur Luxusmarke
Wie ist die Marke Burberry das geworden was sie heute ist? Der Aufbau eines Traditionsunternehmens und einer Weltmarke geht nicht über Nacht, auch Burberry hat klein angefangen und seinen Bekanntheitsgrad und Markenwert über viele Jahre hinweg kontinuierlich aufgebaut und gesteigert. Angefangen hat alles mit einem Textilgeschäft, das der Schneider Thomas Burberry im Ort Basingstoke in Hampshire im Jahre 1856 im Alter von nur 21 Jahren eröffnet hat. Im Laufe der Zeit erfand und entwickelte er das Gewebe Gabardine, das er im Jahre 1880 auf den Markt brachte und im Jahre 1888 als Patent eintragen ließ.
Die Besonderheit dieses Stoffes lag darin, dass es sich um ein wasserdichtes und sehr robustes, gleichzeitig jedoch atmungsaktives Baumwollgewebe handelte, das aus, vor der Verarbeitung imprägniertem, Garn gewebt wurde. Die Entwicklung dieses Stoffes legte den Grundstein für den Erfolg von Burberry, denn einige Jahre nach der Patentierung stieg Thomas Burberry damit in den Großhandel ein, der sich bald auch auf andere Artikel ausweitete. In der Modehauptstadt Paris wurde erstmals 1910 ein Store eröffnet, Geschäftsbeziehungen in Japan begannen im Jahre 1915. Eine Notierung an der Londoner Börse zeichnete bereits 1920 den Erfolg des Unternehmens aus.
Den endgültigen Durchbruch schaffte Thomas Burberry mit einem Kleidungsstück, denn der von ihm entwickelte Trenchcoat darf bis heute in keinem Kleiderschrank fehlen. Erstmals verkauft wurde ein Vorgängermodell im Jahre 1895 unter dem Namen „Tielocken“. Ein Patent für diese Mantelform wurde im Jahr 1912 eingetragen. Die endgültige Form bekam der Trenchcoat jedoch erst im Jahre 1909 als das ursprüngliche Modell unter anderem um die bis heute bekannten Schulterklappen und den Gürtel erweitert wurde.
In dieser Form fand der Trenchcoat von Burberry auch den Weg nach Hollywood, wo er zu Beginn der 60er Jahre von bekannten Filmgrößen wie Audrey Hepburn oder Peter Sellers unter anderem in den Filmen „Frühstück bei Tiffany“ und „Der rosarote Panther“ getragen wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt konzentrierte sich das Hauptsortiment der Firma Burberry auf Oberbekleidung, Regenbekleidung und Trenchcoats, wurde von Beginn der 60er Jahre an aber kontinuierlich ausgebaut und erweitert. Heute gehören neben Damenmode, Herrenmode und Kindermode auch zahlreiche Accessoires, Wohnaccessoires, Kosmetik und Parfums zum breiten Sortiment des Unternehmens.
Tradition wird auch bei den Flagship-Stores des Unternehmens groß geschrieben, so diente beispielsweise ein bereits 1891 von Thomas Burberry in der Nähe des bekannten Piccadilly Circus eröffnetes Geschäft bis ins Jahr 2007 als Flagship-Store und gleichzeitig Verwaltungssitz. Seit 2009 befindet sich die Firmenzentrale in London, wo sie von Prinz Charles eingeweiht worden ist. Zweigstellen befinden sich sowohl in der New Yorker Madison Avenue wie auch in der bekannten Ginza von Tokio.
Was macht Burberry unverwechselbar?
Das Burberry-Muster!
Neben dem Trenchcoat verdankt die Marke seine anhaltende Bekanntheit und Beliebtheit vor allem seinen bekannten und patentierten Karomustern. Der „Burberry Check“ auch als „Haymarket Check“ bezeichnet wurde 1924 erstmals als Futterstoff verwendet. Später entwickelte er sich zum Markenzeichen und wurde als solches auch eingetragen und registriert. Zu diesem ersten Burberry-Muster kamen im Laufe der Zeit die Variationen „Nova Check“, „Mega Check“ und „House Check“.
Die Burberry-Produkte
Bis heute ist Burberry insbesondere eine Modemarke, die zu jeder Saison Modekollektionen für Damen, Herren und Kinder herausbringt. Ergänzt werden diese Kollektionen durch Accessoires, wie zum Beispiel Schals und Tücher mit dem bekannten Mustern, Schmuck, Uhren, Sonnenbrillen, Taschen, Schuhe und Kosmetikprodukten sowie Parfums. Selbst die Wohnung kann mit Burberry dekoriert werden, denn auch Wohnaccessoires wie luxuriöse Decken oder stilvolle Kerzen gehören zur breit aufgestellten Produktpalette des Unternehmens.
Was macht die Marke Burberry bis heute aus?
Unverwechselbar wie die Kollektionen selbst ist auch das 1901 von Thomas Burberry selbst kreierte Logo, das einen Ritter aus dem Mittelalter in Turnierrüstung, mit Lanze und Pferd zeigt. Auf dem Lanzenbanner ist das lateinische Wort „PRORSUM“ zu lesen, das „vorwärts“ bedeutet und auf die innovativen Entwicklungen des Firmengründers Bezug nehmen soll. Bis heute ist dieses Logo das unverkennbare Markenzeichen für alle Produkte des Unternehmens und fast ebenso bekannt wie die patentierten Karo-Muster.
Der Name Burberry steht heute für hochpreisige Produkte und Luxusmode und die Kollektionen des Unternehmens stehen für „Brit Chic“. Die Verkörperung der britischen Eleganz in Kombination mit Tradition und neuen Trends gelingt dem Unternehmen wie kaum einem zweiten, sodass sich Burberry über viele stilbewusste Fans freuen kann. Egal, ob Hollywood-Superstars, Sportidole wie David Beckham oder britischer Hochadel, wer Wert auf klassische und zeitlose Mode legt, die durch Qualität und einen unverwechselbaren Stil überzeugt, liebt Burberry und hat Produkte der Marke in seinem Kleiderschrank. Das Renommee der Marke zeigt sich auch in seiner Position als königlich britischer Hoflieferant. Bereits seit 1955 ist Burberry Hoflieferant von Königin Elisabeth II. und seit dem Jahr 1989 auch für Prinz Charles also den Prince of Wales.