Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/167064

<h2>SubmittedText<h2><p>Swiss Olympic ist daran, zusammen mit interessierten Kreisen und Regionen, eine mögliche Kandidatur "Olympische Winterspiele 2026" anzugehen. Swiss Olympic hat am 20. April 2016 im Olympischen Museum in Lausanne eine Informationsveranstaltung zum nationalen Nominierungsverfahren einer Schweizer Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2026 durchgeführt.</p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie steht er grundsätzlich zu einer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2026 der Schweiz?</p><p>2. Unterstützt er im Grundsatz das aufgezeigte Vorgehen von Swiss Olympic?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat beantwortet die Fragen wie folgt:</p><p>1. Der Bundesrat steht einer Kandidatur für Olympische Winterspiele in der Schweiz grundsätzlich offen gegenüber. Eine allfällige finanzielle Unterstützung durch den Bund setzt voraus, dass der Nachweis der Durchführbarkeit von Olympischen Winterspielen mittels einer Machbarkeitsstudie erbracht wird. Zudem haben sich die betroffenen Körperschaften angemessen an den einmaligen Investitionskosten und an den ungedeckten Betriebskosten zu beteiligen.</p><p>2. Das von Swiss Olympic gewählte Vorgehen erachtet der Bundesrat als zweckmässig. Interessierte Regionen werden sich in den kommenden Monaten mit einem Vorschlag bewerben können. Bevor sich der Bund engagiert, müssen jedoch die notwendigen Volksentscheide in den betroffenen Kantonen und Gemeinden gefällt werden. Dabei ist es eine zentrale Voraussetzung, dass nicht mehrere, sondern eine einzige Kandidatur aus diesem Prozess hervorgeht, die breite Unterstützung findet. In Anbetracht des engen Zeitplans - ein entsprechendes Bewerbungsdossier muss dem Internationalen Olympischen Komitee bis Mitte 2019 unterbreitet werden - müssen diese Entscheide bis spätestens Mitte 2017 vorliegen.</p>  Antwort des Bundesrates.