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Vom Winde verweht
Genre: Drama
Land: USA
Regie: Victor Fleming
Originaltitel: Gone with the Wind
Jahr: 1939
Spieldauer: 230 min
Während des amerikanischen Bürgerkrieges schwärmt die Südstaatenschönheit Scarlett O´Hara (Vivien Leigh) für den sanften Ashley Wilkes (Leslie Howard), der aber Scarletts Cousine, die eher unscheinbare und herzensgute Melanie Hamilton (Olivia de Haviland) heiratet. Aus einer Laune heraus heiratet Scarlett Melanies Bruder Charles (Rand Brooks) und übersieht, dass sie von dem Frauenschwarm und Abenteurer Rhett Butler (Clark Gable) verehrt wird.
Schon in den ersten Tages des Krieges muss Scarlett die Nachricht von Charles Tod vernehmen. Melanie und sie fahren zu ihrer Tante nach Atlanta. Hier bringt Melanie mit Scarletts Hilfe ein Kind zur Welt. Als Atlanta von den Unionstruppen angegriffen wird, rettet Rhett die beiden Frauen unter waghalsigen Umständen aus der brennenden Stadt.
Um das vor dem Ruin stehende Anwesen ihrer inzwischen verstorbenen Eltern retten zu können, heiratet Scarlett Frank Kennedy (Carroll Nye), den vermögenden Verlobten ihrer Schwester. Doch auch diese Ehe ist von kurzer Dauer. Frank wird getötet, als er einen Überfall rächen will, dem sich Scarlett leichtsinnig ausgesetzt hat. Unmittelbar nach Franks Tod hält Rhett nach Scarletts Hand an. Zwei überstürzte Ehen, findet er, sind genug. Doch der inzwischen sagenhaft reich gewordene Rhett wird von Scarlett nur als glänzende Partie betrachtet, die ihr aus allen Sorgen helfen kann – denn noch immer hängt ihr Herz nur an Ashley.
Als Rhett Scarlett in Ashleys Armen findet, wendet er sich enttäuscht von ihr ab. Nur die Achtung vor Melanie, die von der Beziehung zwischen Scarlett und Ashley noch immer nichts weiss, lässt Rhett einen offenen Bruch vermeiden. Noch bleibt ihm Bonni, sein Töchterchen, in dem er all die guten Eigenschaften findet, die ihrer Mutter Scarlett fehlen.
Doch als Bonni vier Jahre alt ist, verunglückt sie tödlich. Damit bricht auch das letzte Band, das ihn mit Scarlett verbunden hielt. Und als Scarlett plötzlich erkennen muss, dass ihre Liebe zu Ashley nichts war als eine aus verletzter Eitelkeit entstandene Leidenschaft, ist es zu spät – sie hat Rhetts Liebe verspielt.
Bester Film
Beste Regie: Victor Fleming
Beste Hauptdarstellerin: Vivien Leigh
Beste Nebendarstellerin: Hattie McDaniel