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Bei Rindrassen, die nicht primär für die Milchproduktion gezüchtet werden, wurden Untersuchungen über Melkbarkeit und Milchflussverlauf beim Maschinenmelken bisher kaum durchgeführt. Die Eringerkühe, bei denen die Milchproduktion züchterisch nicht im Mittelpunkt steht, deren Milch aber in der Regel für die Käseproduktion verwendet wird, haben den Ruf, dass sie nur durch sehr intensive Stimulation gemolken werden können. Ein Teil der Tiere ist offenbar für das Maschinenmelken nicht geeignet und muss von Hand gemolken werden. Die vorliegende Untersuchung liefert Grunddaten über die Melkbarkeit der Eringerkühe und zeigt überraschende Unterschiede gegenüber den etablierten Milchviehrassen bezüglich des Einflusses der Vorstimulation auf die Milchabgabe beim Maschinenmelken.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.