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Privathäuser und soziale Einrichtungen, die humanitäre Organisationen und Entwicklungspartner in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Gemeinden in der Ostukraine aufgebaut und wiederhergestellt haben, liegen jetzt wahrscheinlich in Schutt und Asche, so das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in einer Mitteilung zur Ukraine.
Der vergangene Monat habe alle Entwicklungen der letzten Jahre gestoppt und sie weiter zurückgeworfen als zuvor. Man sei nun mit der Realität einer massiven humanitären Krise konfrontiert, die sich von Sekunde zu Sekunde verschärfe.
Innerhalb eines Monats seien mehr als 10 Millionen Menschen gezwungen worden, um ihr Leben zu rennen und ihre Häuser und Habseligkeiten zu verlassen. Mehr als 6,5 Millionen Menschen seien innerhalb der Ukraine vertrieben worden, über 3,7 Millionen Menschen seien gezwungen, aus dem Land zu fliehen.
Diese Zahlen steigen täglich an, so die Mitteilung. Und noch sässen schätzungsweise 13 Millionen Menschen in den vom Krieg betroffenen Gebieten fest. Sie seien nicht in der Lage, das Land zu verlassen, weil das Sicherheitsrisiko zu gross sei. Brücken und Strassen seien zerstört und es mangele an Ressourcen und Informationen, wo sie Sicherheit und Unterkunft finden könnten.
Heute lebten Millionen Menschen in der Ukraine in ständiger Angst. Wahlloser Beschuss und schwere Bombardierungen zwingen die Menschen, sich Tag und Nacht stundenlang in Bunkern zu verschanzen, so die Mitteilung. Die Auswirkungen des Krieges seien verheerend und schwerwiegend. Die wirksamste Form der humanitären Hilfe wäre eine Beendigung des Krieges.