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Die Demonstranten versammelten sich am Sonntag an der Plaza de Cibeles im Zentrum der spanischen Hauptstadt und trugen Plakate mit Aufschriften wie «Friede», «Stop Putin» sowie «Basta!». Sie skandierten Slogans wie «Putin raus aus der Ukraine», «Putin Mörder» und «Freiheit für die Ukraine». Nach Schätzungen der Regionalbehörden belief sich die Zahl der Demonstranten auf 40'000.
Unter den Teilnehmern waren auch Politiker und Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen, darunter die stellvertretende Bürgermeisterin von Madrid, Begoña Villacís.
Die Politikerin der liberalen Ciudadanos beteuerte, man werde die Ukrainer nicht im Stich lassen. Durch ein Megafon rief sie: «Es geht nicht, dass ihr eure Heimat verlassen müsst. Die Lösung heisst Europa, die Nato und das Zusammenrücken gegen die Invasoren.»
Demonstrationen gegen den russischen Angriff auf die Ukraine und für den Frieden gab es am Sonntag auch in anderen Stadtteilen Madrids - unter anderem vor der russischen Botschaft - und in zahlreichen anderen Städten Spaniens, darunter in Barcelona, Bilbao, San Sebastián und Valladolid. Die Organisatoren errichteten Sammelstellen für Lebensmittel, Kleidung und Medikamente, die man der notleidenden Bevölkerung in der Ukraine zukommen lassen will.