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Alexander Bolschunow hat sich nach dem Eklat in Lahti eindrucksvoll zurückgemeldet. Bei eiskalten und stumpfen Bedingungen setzte sich der Russe im schwedischen Falun in 32:33,3 Minuten knapp vor Simen Hegstad Krüger (NOR) durch. Nach 15 km trennten die beiden Athleten nur gerade 1,8 Sekunden. Mit Sjur Röthe folgt als 3. mit 23,9 Sekunden Rückstand ein weiterer Norweger.
Ein bitteres Comeback feierte Johannes Kläbo. Der 24-jährige Norweger, der erstmals seit Ende November wieder in einem Weltcup-Rennen startete, wurde vom Weltcup-Führenden aus Russland eingeholt. Am Ende klassierte er sich auf Rang 7.
Cologna verpasst Top 10
Das Schweizer Team verpasste ein Top-Resultat, lieferte jedoch ein solides Mannschaftsergebnis ab. Dario Cologna, Jason Rüesch und Beda Klee liefen geschlossen auf die Ränge 18 bis 20.
Cologna lag bei Rennhälfte noch auf Platz 11, verlor dann aber noch über eine Minute auf die Bestzeit. Die weiteren Schweizer Athleten verpassten die Punkteränge.
Johaug geschlagen
Im 10-km-Rennen der Frauen musste sich Therese Johaug für einmal geschlagen gegeben. Die Norwegerin, die auf die Tour de Ski verzichtet hatte, stand zuletzt im März 2020 in einem Distanzrennen nicht zuoberst auf dem Podest.
In Falun stand ihr die Weltcup-Führende Jessie Diggins vor der Sonne. Auch hier waren die Zeitabstände gering: Die US-Amerikanerin verwies Johaug um nur gerade 2,1 Sekunden auf Platz 2. Ebba Andersson (SWE) verlor als 3. nur 14,6 Sekunden auf die Bestzeit. Die Schweizerinnen verzichteten auf eine Teilnahme.
Bereits am Samstag geht es in Falun in der klassischen Technik weiter. Das 15-km-Rennen der Männer (ab 13:25 Uhr) und das 10-km-Rennen der Frauen (ab 15:00 Uhr) werden live auf SRF zwei übertragen.