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Die Burg Rätia Ampla in Riom ist die grösste Burg im Surses. Nach dem Dorfbrand 1864 verwendete man alles Holz der Festung für den Wiederaufbau des Dorfes. Die einstige Bischofsburg, erbaut 1227, kann von aussen besichtigt werden.
Bereits die Römer hatten eine Siedlung in Riom. Im frühen Mittelalter entwickelte sich ein Königshof. Nach den bischöflichen Vögten lebten die Landvögte in einer der damals grössten Burg des Kanton Graubündens. Nach dem Dorfbrand 1864 verwendete man alles Holz der Festung für den Wiederaufbau des Dorfes. Bis 1977, als ihr wieder ein Dach aufgesetzt wurde, fristete die Burg ein jämmerliches Dasein als Ruine. Das heutige Theaterhaus beherbergt das grösste Theater- und Kulturfestivals Graubündens. Das Origen Festival findet jeweils in den Sommermonaten Juli und August statt.
Gegründet wurde die Burg Rätia Ampla in Riom vermutlich um 1250. Schnell wechselte sie den Besitzer von den alten Herren zum Bischof von Chur. 1552 kaufte sich das Tal von der bischöflichen Herrschaft frei. Die Burg wurde als Tagungsort und als Gefängnis genutzt.