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Allerdings gelte es zu verhindern, dass es sich lediglich um verschleierte Finanzhilfen aus einem Teil des gemeinsamen Währungsgebiets in einen anderen handele, hiess es in dem Papier weiter. Die Auszahlungen könnten etwa an Haushalts-Disziplin und die Einhaltung der Maastricht-Kriterien von drei Prozent der Wirtschaftsleistung als erlaubter Neuverschuldung geknüpft werden.
Ein solcher Fonds könne als "Puffer" nützlich sein, um die Stabilität der Eurozone zu erhöhen und Marktpanik in Krisenfällen zu verhindern. Als Kriterium für Auszahlungen könne etwa hohe Arbeitslosigkeit in einem betroffenen Land gelten, hiess es in der Diskussionsvorlage weiter. Dies würde bedeuten, dass der Krisenfonds wie eine europäische Arbeitslosenversicherung funktionieren würde, die Gelder wären allerdings flexibler einsetzbar - etwa für Investitionen.
Die EU-Finanzminister treffen sich am 9. und 10. September in Bratislava, um über zukünftige Wirtschafts- und Währungspolitik zu beraten. Entscheidungen stehen bei diesem Treffen nicht an.
In Folge der Finanzkrise von 2008 hatten die 19 Staaten der Eurozone verschiedene Massnahmen zur Stärkung des gemeinsamen Währungsgebiets unternommen. Aus einigen Staaten, darunter Deutschland, gab es allerdings Widerstand gegen Regelungen, die in Zahlungen finanzstärkerer Länder an wirtschaftlich schwächere münden würden - etwa den Plan für eine europäische Einlagensicherung./asa/DP/stk
(AWP)