Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03351.jsonl.gz/1084

Endovenöse Therapie
Bei der endovenösen Therapie handelt es sich um eine moderne, minimal invasive Behandlungsform zur Behandlung der erkrankten Stammvenen. Hierbei kommen vor allem Laserenergie oder Radiofrequenzenergie zur Anwendung.
Das Prinzip besteht darin, dass mittels thermischer Energie die Stammvene (Vena Saphena magna bzw. Vena Saphena parva) von innen erhitzt wird. So kommt es zur Schrumpfung und zum Verschluss der Vene. Der Reflux verschwindet sofort und nach einigen Monaten ist die erkrankte Vene meistens vollständig abgebaut.
Symptome wie Stauungs- und Druckgefühl, Wadenkrämpfe und Juckreiz sowie Hautveränderungen wie Stauungsekzem werden deutlich gelindert oder verschwinden ganz.
Wir verwenden einen High-End Lasergenerator der letzten Generation mit einer Wellenlänge von 1470nm und eine Laserfaser, die radial strahlt. Diese Methode lässt zu, dass man die Energie punktgenau applizieren kann.
Die betroffene Vene wird unter Ultraschallkontrolle punktiert und es wird über einen Führungsdraht eine sogenannte Schleuse eingelegt. Über diese Schleuse kann nun die Laserfaser in die Vene eingeführt werden.
Unter Ultraschall-Kontrolle wird nun die Lasersonde vorgeschoben bis die Spitze am gewünschten Ort liegt, nämlich unmittelbar an der Mündung der erkrankten Vene in die tiefe Vene. Im Ultraschall Bild erkennen Sie die Lage der Spitze der Lasersonde (Pfeil) unmittelbar unterhalb der Mündung in die tiefe Vene in der Leiste.
Danach wird, unter Applikation der Laserenergie, die Sonde langsam zurückgezogen und auf diese Weise das gesamte erkrankte Venensegment behandelt.
Der ganze Eingriff wird in örtlicher Betäubung durchgeführt.