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Im Final der Frauen lieferten sich Fanny Smith und Sandra Näslund im russischen Sunny Valley ein packendes Duell. Die Schwedin erarbeitete sich einen kleinen Vorsprung, die Schweizerin kam auf der Zielgeraden aber noch einmal heran. Schliesslich überquerten die beiden Fahrerinnen die Linie gleichzeitig. Das Zielfoto zeigte, dass Smith um eine Fingerspitze vorne lag.
Ins Ziel gestürzt
Die Waadtländerin erkämpfte sich ihren 29. Weltcupsieg mit letztem Einsatz. Bei der Zieleinfahrt stürzte sie und blieb zunächst liegen. Die Gesamtweltcupsiegerin kam beim Zwischenfall aber glimpflich davon. «Ich bin mit dem Kopf ziemlich hart aufgeschlagen, aber ich bin ok», sagte Smith.
Mit Talina Gantenbein und Sixtine Cousin hatten zwei weitere Schweizerinnen die Qualifikation für die Viertelfinals geschafft. Dort schieden aber beide Fahrerinnen aus.
Berry auf Platz 3
Auch bei den Männern gab es aus Schweizer Sicht Grund zur Freude. Joos Berry schaffte als Dritter den Sprung auf das Podest. Der Bündner musste sich im Final nur dem Kanadier Reece Howden und dem Japaner Ryo Sugai geschlagen geben.
Für Jonas Lenherr hatten die Viertelfinals Endstation bedeutet. Marc Bischofberger und Tobias Baur waren bereits im Achtelfinal gescheitert. Weltmeister Alex Fiva fehlte wie auch Landsmann Ryan Regez wegen eines positiven Corona-Tests.
Regez bricht sich die Hand
Vom Pech verfolgt bleibt Ryan Regez. Der 4. des Skicross-Gesamtweltcups, der im Sunny Valley nach einem positiven Corona-Test fehlte, brach sich im Training die rechte Hand und verletzte sich an der Schulter.