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Als "konservative Therapie" wird die Behandlung von Schmerzen oder eines Krankheitsbildes mittels Verfahren verstanden, welche keine chirurgischen Eingriffe erfordern. Gemeint sind damit beispielsweise medikamentöse Behandlungen oder physikalische Massnahmen (z.B. Wärme, Kälte, Licht, elektrische Reize etc.).
In ihren Anfängen galt die Orthopädie als fast ausschliesslich konservative medizinische Fachrichtung, die sich auf die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen, Fehlbildungen und Verletzungen des Bewegungsapparates konzentrierte. Im Zentrum stand der Aufbau der Belastungsfähigkeit und die Verbesserung der Bewegungsabläufe. Noch heute zielt die konservative Orthopädie auf die operationsfreie Therapie von Gelenk- und Muskelschmerzen ab.
Die konservative Therapie steht damit immer vor einem chirurgischen Eingriff. Erst wenn Behandlungserfolge ausbleiben oder unzureichend sind, kann eine Operation zum Thema werden.