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Max Kämpf
15. Mai 1912 – 26. September 1982
Max Kämpf wurde als jüngster Sohn des Bäckermeisters Emanuel Kämpf an der Riehentorstrasse in Basel geboren. Nach Beendigung seiner Schulzeit erlernte er den Beruf des Flachmalers, den er sieben Jahre als Geselle ausübte. Fasziniert von den Werken Arnold Böcklins und Vincent van Goghs übte er sich schon früh in der Kunstmalerei. Erstmals machte Kämpf mit seinem Bild «Emigranten» in der Basler Kunstszene von sich reden. Neben seinem Beruf besuchte er an der Basler Kunstgewerbeschule Kurse bei Albrecht Mayer und Arnold Fiechter wo er auch seine langjährige Lebensgefährtin Julie Schätzle kennenlernte. Im Alter von 27 Jahren entschied er sich 1939 sein Leben als freier Künstler zu bestreiten. Während der 1930er und 1940er Jahre konzentrierte Kämpf sich hauptsächlich auf die Tafel- und Wandmalerei in Fresko- sowie Sgraffito-Technik, fertigte aber auch Buchillustrationen und Gebrauchsgrafik an. 1948 war er Mitbegründer der Künstlervereinigung «Kreis 48» die im selben Jahr in der Galerie Beyeler ihre erste Gruppenausstellung präsentierte. Die späteren Zeichnungen der 1950er und 1960er Jahre begeistern durch seinen leichten Strich. Bei seinen Tanzzeichnungen kommt dies am besten zur Geltung.