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Zwei Gebäudevolumen – das öffentlich zugängliche Beschäftigungshaus und das Wohnhaus - bilden mit ihren geformten Volumen verschiedene Aussenräume. Ein attraktiver, öffentlicher Platz öffnet sich einladend zum Quartier. Unter schattenspendenden Platanen können Jung und Alt aus der Nachbarschaft verweilen und die öffentlich zugängliche Cafeteria lädt zur Verpflegung ein.
Der Haupteingang zum Beschäftigungshaus liegt unmittelbar neben der Cafeteria. Die beiden Häuser bilden miteinander einen gassenartigen Hof. Von hier aus sind die Wohnungen und die Hydrotherapie erschlossen. In die Tiefe des Grundstückes wird eine mit Obstbäumen eingestreute Gartenlandschaft gelegt, die in einer Art Rundlauf durchwandert werden kann.
Das Wohnhaus wird in der Mitte erschlossen und ermöglicht jeweils zwei Wohngruppen auf einem Geschoss zu organisieren. Innerhalb der Wohngruppe erschliesst ein Korridor um die Nasszellen alle Zimmer und ermöglicht ebenfalls einen Rundlauf innerhalb der Wohnung. Der Wohnbereich ist mit eingezogenem und geschütztem Balkon nach Süden ausgerichtet.
Das Erdgeschoss des Beschäftigungshauses dient überwiegend den öffentlich zugänglichen Nutzungen wie Cafeteria, Wäscherei und Therapiebad. Im 1. Obergeschoss liegt eingeschossig die Beschäfti-gung und darüber befindet sich die Verwaltung.
Studienauftrag 2011
2. Rang
Auftraggeber:
Stiftung Steinegg, Wiesendangen
Mitarbeit:
Chantal Zwingli
Kostenplanung:
MMT AG Bauleiter, Winterthur