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Moderne Rosen - von 1867 bis heute
Als die Rosenzüchtung richtig Fahrt aufnahm und der Verkauf von Rosen zu einem guten Geschäfz wurde, entstanden immer wieder neue Rosensorten und es sind grosse Züchterfirmen entstanden, die jedes Jahr neue Sorten herausbringen. Die modernen Rosen teilt man eher nach ihren Wuchseigenschaften ein oder benennt sie nach einem Züchter.
Teehybriden
Der Name "Teerosen" leitet sich wahrscheinlich davon ab, dass die ersten China Rosen über den gleichen Handelsweg wie der Tee kamen. Vielleicht haben sie aber auch ihren Namen von der chinesischen Gärtnerei "Fa-Ti" oder man hat sie so benannt, weil tatsächlich die Blüten einiger Rosensorten nach Tee duften.
Die Teerosen wurden in China schon lange kultiviert und brachten die gelbe Farbe in die europäische Rosenzüchtung. Alle gelben, orangenfarbene, lachsfarbene und auch feuerrote Rosensorten haben unter ihren Ahnen eine chinesische Teerose. Die Rosen, die aus den Kreuzungen von Teerosen mit alten europäischen Sorten entstanden sind, nennt man Teehybriden.
Beetrosen
Die Beetrosen sind eher kleine Rosen mit auffallend schönen dauerhaften Blüten. Wenn sie einzeln am Stiel stehen, nennt man sie auch Edelrosen.
Strauchrosen
Strauchrosen sind die etwas grössere Variante von Beetrosen. Sie eignen sich als Einzelpflanze, als Hecke oder als Gruppenpflanzung.
Rambler
Sie heissen so, weil sie in alle Richtungen wachsen, denn "rambling" heisst im Englischen so viel wie "wandern, umherschweifen". Sie wachsen recht kräftig, haben aber meist dünne Triebe, die wenig Stabilität geben und sich wieder der Erde zuneigen. Daher kommt ihre Wuchsform.
Rugosa Rosen
Die Rugosa Rosen kommen ursprünglich aus Ostasien und wurden zuerst von Thunberg 1796 nach Europa gebracht. Erst als eine Rugosa Rose 1845 von Siebold aus Japan eingeführt wurde, begannen die Rosenzüchter sich dafür zu interessieren. Der Name 'Rugosa' kommt vom lateinischen rugosus und bedeutet 'runzelig'. Weil die Blätter der Rugosa-Rosen so runzelig wie Kartoffel-Blätter aussehen, nennt man sie auch Kartoffelrose. Sie sind wohl die gesündeste Rosenklasse und viele von ihnen machen grosse Hagebutten, die man Bestens verarbeiten kann. Sie wachsen eher aufrecht bis kugelig und werden ein bis zwei Meter hoch. Nur ganz wenige können auch klettern und Gelbtöne findet man auch sehr selten.
Lambertiana, Noisettiana, Pernettiana, Kordesii...
...sind Rosenklassen, die nach ihren Züchtern benannt sind und die sich auf eine spezielle Art von Rosen konzentriert haben..