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Am Montag kam es in Alaska zu einem tragischen Unglück: In der Nähe von Ketchikan/Alaska waren zwei Wasserflugzeuge mit insgesamt 16 Passagieren zu Ausflügen unterwegs. Dabei handelte es sich um Gäste der «Royal Princess» der Reederei Princess Cruises. Insgesamt befanden sich 14 Amerikaner, ein Kanadier und ein Australier an Bord der beiden Flugzeuge.
Die beiden einmotorigen Maschinen des Typs Havilland Otter und Havilland Beaver kollidierten gegen 13 Uhr Ortszeit auf rund 3200 Fuss. Das Otter-Flugzeug, welches von Taquan Air - einer regionalen Fluggesellschaft mit Sitz in Ketchikan - betrieben wurde, flog mit 10 Passagieren und einem Piloten an Bord. In diesem Flugzeug kam ein Passagier ums Leben, wie Princess Cruises in einem Statement mitteilt. Die anderen Insassen konnten verletzt aus dem Wasser geborgen und ins Spital gebracht werden – davon befinde sich ein 67-jähriger Mann nach wie vor in kritischem Zustand. Drei Personen konnten am Dienstagabend das Spital verlassen.
Im zweiten Flugzeug befanden sich vier Passagiere sowie der Pilot. Dieses Flugzeug wurde von Mountain Air Service betrieben. Alle Personen an Bord kamen beim Unglück ums Leben. Man sei mit den Angehörigen in Kontakt - ein Ermittlungsteam ist seit Dienstag vor Ort – wie es zum Zusammenstoss kommen konnte, ist noch unklar. In keinem der beiden Flugzeuge gab es Sprach- oder Flugdatenschreiber.
Auf Twitter meldeten sich bereits Passagiere zu Wort, die denselben Ausflug einige Stunden zuvor gemacht hatten:
Die Royal Princess befand sich seit Samstag auf einer einwöchigen Reise von Vancouver (British Columbia) nach Anchorage (Alaska).