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Früher war der Ort Campbeltown auf der schottischen Halbinsel Kintyre so etwas wie ein Zentrum der Whiskyproduktion, mit Brennereien an scheinbar jeder Strassenecke. Seit dem Boom in den 1830ern hat sich jedoch so einiges geändert und heutzutage sind lediglich noch drei Whisky-Destillerien aktiv. Campbeltown zählt nach wie vor zu einer eigenständigen Whiskyregion, die jedoch aufgrund der Dominanz von Islay-, Highlands- und Speyside-Whiskys auf dem Markt oftmals übersehen wird. Die 1832 gegründete Glen Scotia Destillerie hat wie viele andere traditionelle Betriebe eine wechselhafte Geschichte mit jahrzehntelangen Produktionsstopps und häufigen Besitzerwechseln hinter sich. Seit dem Jahr 2000 laufen die Geschäfte jedoch wieder konstant gut. Mit etwa 750.000 Litern produziertem Whisky pro Jahr, einer wash still und einer spirit still gehört sie zu den kleineren Destillerien in Schottland. Während sechs Wochen im Jahr widmet man sich der Herstellung von getorftem Whisky, um das Sortiment an ungetorften Whiskys zu ergänzen – insgesamt hat Glen Scotia acht Single Malts im Angebot. Brennmeister John Peterson, der auf eine 40-jährige Berufserfahrung zurückblickt, und Manager Iain McAlister zeichnen sich für die Marke verantwortlich.
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