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Im Folgenden werden die Amtsstellen der Kantone vorgestellt, mit denen die fünf Ateliers des SBV auf der Basis von Leistungsverträgen zusammenarbeiten.
Kanton Bern
Das Alters- und Behindertenamt (ALBA) des Kantons Bern sorgt dafür, dass alle Menschen im Kanton Bern mit einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer chronischen Krankheit die nötige Pflege, Betreuung und Unterstützung sowie Förderung und Bildung erhalten.
Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) sorgt in seinem Zuständigkeitsbereich – AHV, Invalidenversicherung, Ergänzungsleistungen, berufliche Vorsorge (Pensionskassen), Erwerbsersatzordnung für Dienstleistende und bei Mutterschaft sowie Familienzulagen – dafür, dass das Sozialversicherungsnetz gepflegt und den immer neuen Herausforderungen angepasst wird. Zudem ist es auf Bundesebene für die Themenfelder Familie, Kinder, Jugend und Alter, Generationenbeziehungen sowie für allgemeine sozialpolitische Fragen zuständig.
Im föderalistischen System der Schweiz, mehrsprachig und mit einer starken Verbands- und Vereinskultur, besteht ein Netzwerk an spezialisierten lokalen Organisationen, welche auf die Bedürfnisse sehbehinderter Personen ausgerichtet sind.
In jedem Kanton oder jeder Region gibt es verschiedene miteinander kooperierende Organisationen. Sie sind entweder unabhängig oder an eine überregionale oder nationale Organisation angegliedert, wie zum Beispiel die Beratungsstellen an den SBV.
Audiodeskription ist ein Verfahren, welches Blinden und Sehbehinderten ermöglicht, visuelle Vorgänge besser wahrnehmen zu können. Es kommt bei Filmen, im Theater und bei touristischen Angeboten wie Stadtführungen und Naturerlebnispfaden oder in Museen und bei Sportveranstaltungen zum Einsatz.
„DAISY“ (die Abkürzung für "Digital Accessible Information System", zu Deutsch „Digitales System für den Zugang zu Information“) ist der Name für ein weltweit standardisiertes CD-Format, das im Vergleich zu einer herkömmlichen CD deutlich komfortablere Navigationsmöglichkeiten bietet: So können Multimedia-Dokumente wie zum Beispiel Hörbücher nicht nur „linear“ von vorne nach hinten, sondern auch „vertikal“ gelesen werden: Der Hörer kann in beliebiger Reihenfolge Kapitel, Titel, Untert
Das ursprünglichste Hilfsmittel zum Schreiben der Braille-Schrift ist die Blindenschrift-Schreibtafel. Das Papier wird zwischen zwei Platten eingeklemmt, von denen die obere gitterförmige Aussparungen für die einzelnen Buchstaben und die untere Vertiefungen für die Prägung der einzelnen Punkte aufweist. Mit einem Metallstichel wird Punkt für Punkt und Buchstabe für Buchstabe innerhalb der rechteckigen Zellen ins Papier eingeprägt.
Zum Lesen nutzen Blinde den Tastsinn der Finger. Die 6 Punkte sind gerade so gross, dass sie mit der Fingerkuppe als Ganzes wahrgenommen werden können. Die Blindenschrift wird mit beiden Händen gelesen. Während die rechte Hand die Zeile zu Ende liest, beginnt die linke Hand bereits mit der nächsten Zeile, bevor die rechte Hand zu ihr aufschliesst.
Die Basis der Brailleschrift bilden sechs Punkte. Sie sind in zwei vertikalen parallelen Reihen angeordnet und bilden zusammen die Grundform (analog zu einer vollen Sechser-Eierschachtel). Die einzelnen Buchstaben und Zeichen bestehen aus den verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten, die sich unter Verwendung eines oder mehrerer Punkte bilden lassen. 64 Buchstaben oder Zeichen können folglich dargestellt werden: Je nachdem, wie viele Eier in der Schachtel stecken und an welcher Position sie sich befinden, entsteht ein anderer Buchstabe.