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Die AC Milan kann doch an der der Gruppenphase der Europa League teilnehmen.
Ricardo Rodriguez (links) kann mit Milan doch an der Europa League teilnehmen
Nach der Übernahme durch einen US-Hedgefonds am 11. Juli erhielt der Serie-A-Klub am Freitag positiven Bescheid vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS), der die Klage gegen den Europacup-Ausschluss guthiess.
Zwar stimmte das höchste Sportgericht in seiner Mitteilung am Freitagmittag zu, dass Milan gegen das "Financial Fair Play" verstossen habe. Es erachtete die Strafe durch die Finanzkontroll-Behörde der UEFA aber als "unverhältnismässig". Deshalb gab der CAS den Fall an die Rechtssprechende Kammer der UEFA-Finanzkontroll-Behörde zurück, die sich nun um eine adäquate Strafe kümmern muss.
Milan hatte vor einem Jahr unter dem chinesischen Geschäftsmann Yonghong Li rund 200 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben und damit gegen das UEFA-Reglement verstossen. Demnach dürfen die Profiklubs im Grundsatz nicht mehr Geld ausgeben als sie einnehmen.
Für Milan bedeutet das CAS-Urteil, dass es in der am 20. September beginnenden Gruppenphase der Europa League teilnahmeberechtigt ist. Der Klub von Ricardo Rodriguez hatte sich die sportliche Qualifikation als Sechster der Serie A gesichert.