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Ein Kaufmann siedelte sich mit einigen Männern und Frauen auf Robben Island an, um dort Obst und Gemüse anzubauen. 1658 kamen ein paar Malayen als erste Plantagenarbeiter an. Viele Jahre später, im Jahr 1694 wurde Sufi Imam Shaykh Yusuf infolge eines Aufstands nach Südafrika deportiert und kam auf die Insel. Mit ihm kam der Islam ins Land und durfte seither am Kap ausgeführt werden. Tuan Guru war 1785 der erste prominente Moslem, der nach Robben Island verbannt wurde. Dadurch, dass es erlaubt war auf der Insel zu beten, wurde er 10 Jahre später zum Imam. So wurde den Xhosa, einem südafrikanischem Volk erlaubt auf Robben Island zu wohnen. Der Befehlshaber der Xhosa wurde von den Briten auf die Insel verbannt, weil er die Grenzkriege gegen die Britische Kolonie angeführt hat. So folgte das Volk natürlich seinem Anführer und die Xhosa besiedelten die Insel. Der Anführer wollte wieder auf das Festland und versuchte zu fliehen. Er wollte schwimmend von der Insel fortkommen, doch er ertrank, weil die Strömung so stark war. Immer wieder kenterten auch Schiffe und Boote an der kleinen Insel, weil sie im Dunkeln einfach nicht gesehen wurde.
1865 wurde dann dem Fire Hill ein 18 Meter hoher Leichtturm hinzugefügt, der bis heute existiert und den man heute auch noch anschauen kann. Wenn Robben Island einmal nicht als Gefängnisinsel genutzt wurde, befand sich hier das Lager eine Leprakranken- Kolonie. Die Kranken lebten hier in isolierten Dörfern. Danach wurde es zur Militärbasis und 1961 wieder zur Gefängnisinsel, in der Kriminelle und politisch Gefangene festgehalten wurden.