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Die Perlenkette
Was ist besser: eine billige oder eine echte Perlenkette?
Die billige Perlenkette
Sonja kauft eine billige Perlenkette in einem Warenhaus. Am Abend beim Nachtessen zeigt sie sie ihren Eltern. Der Vater sagt: «Es ist keine echte Perle». Die Mutter sagt: «Es ist eine schöne Nachahmung». Der Vater sagt: «Hast du Papi gern?» Sonja: «oh ja». Der Vater sagt: «Willst Du mir die Perlenkette geben?» Sonja: «Nein, ich habe mir schon lange diese Perlenkette gewünscht. Endlich habe ich sie, ich will sie nicht weitergeben».
Symbolbild Clipart
Am nächsten Abend, nach dem Nachtessen sagt der Vater: «Hast du Papi lieb?» Sonja: «Ja, sehr». Der Vater sagt: «Willst du mir die Perlenkette geben?» Sonja konnte keine Antwort geben. Sie senkte ihren Kopf. Sonja war traurig. Am dritten Abend sagt der Vater: «Hast du Papi gern?» Sonja: «Ja, sehr». Der Vater sagt: «Willst Du mir die Perlenkette geben?» Sonja weint. Sonja hat sehr lange gewartet, bis sie eine Perlenkette hat. Es kostet sie sehr viel, die Kette weiterzuschenken.
Am Schluss gibt Sonja die Kette dem Vater. Der Vater nimmt die Kette. Er wirft sie in das Feuer im Kamin. Sonja schreit und weint und fragt: «Warum?» Der Vater steckt die Hand in seine Tasche. Er nimmt eine kleine Tasche. Er nimmt eine kleine Schachtel heraus. Er gibt die Schachtel Sonja. Sonja weinte immer noch. Sie machte die Schachtel auf…da drin ist eine echte Perlenkette.
Der Vater sagt: «Für die Abschlussprüfung wollte ich Dir eine echte Perlenkette schenken. Aber du selber hast eine unechte Kette gekauft. Ich sah: Du warst so begeistert. Ich sah: Du hängst fest an deiner Kette. Du wolltest deine Kette behalten. Du wolltest auf deine Kette nicht verzichten. So habe ich dir mein Geschenk nicht gegeben. Ich musste warten, bis du auf deine Kette verzichtest».
Geistliche Botschaft dieser Geschichte
Was Gott uns gibt, sind echte Perlen. Gott möchte uns sehr viel schenken. Aber wir wollen immer unsere billigen, unechten Schätze behalten. Wir denken: ich will das behalten, ich will auf das nicht verzichten. Gott muss warten. Gott muss warten, bis unser Herz bereit ist. Wenn unser Herz bereit ist für Gott, beschenkt uns Gott sehr reich. Wenn wir unsere Schätze behalten wollen, dann sehen wir nicht, was Gott uns schenken will. Gott will uns Dinge schenken, die viel besser sind, als unsere jetzigen.
Text in vereinfachtem Deutsch verfasst für die CGG CH.
Mit freundlicher Genehmigung des Christliche Schriftenverbreitung, D-Hückeswagen, aus dem Heft ‹Edelsteine erzählen ihr Geheimnis›