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Projekthintergrund
Maya-Kinder haben in Guatemala schlechte Startchancen. Das Department Sololá mit über 90% indigener Bevölkerung ist das zweitärmste Department des Landes. Die ländliche und
indigene Bevölkerung ist überproportional von Armut und chronischer Unterernährung betroffen. Eltern können die grundlegenden Bedürfnisse ihrer Kinder nach Hygiene, ausreichender Ernährung und Entwicklungsanregungen nicht befriedigen. Harsche Erziehungspraktiken und Gewaltanwendung sind verbreitet. Diese schwierigen Lebensbedingungen führen dazu, dass Kleinkinder in ihrer Entwicklung verzögert sind und ihr Potenzial nicht entfalten können. Dies verringert ihre Bildungschancen.
Unser Lösungsansatz
Das Projekt fördert die ganzheitliche frühkindliche Entwicklung von 210 Kindern in sieben Dörfern des Departements Sololá in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium. Wir bieten den Kindern in den ersten drei Lebensjahren bessere soziale, emotionale, kognitive, motorische, sprachliche und physische Entwicklungsmöglichkeiten. So steigern wir ihre Chancen auf eine erfolgreiche Schulkarriere signifikant. In einem ersten Schritt schult das Projektteam Sozialarbeitende, Krankenschwestern und Dorfhebammen. In einem zweiten Schritt sensibilisiert es gemeinsam mit den ausgebildeten Multiplikatorinnen die Eltern.