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Seit einiger Zeit kursiert in den Diskussionsforen ein Video über angebliche Schadstoffe im Wasser unterschiedlicher Herkunft. Es gibt mehrere Versionen von dem Video, die aber die gleichen Fehler beinhalten, hier ein Beispiel davon:
Der Autor des Videos ist uns nicht bakannt. Nachdem wir diesen Beitrag erstes mal veröffentlicht haben, wurde unsere Webseite gehackt.
Der «Experte» spricht über Schwermetale und behauptet, Graphenoxid wäre ein Schwermetall. Graphenoxid ist definitiv KEIN Metall und ein Schwermetall schon gar nicht. (https://de.wikipedia.org/wiki/Graphenoxid)
Jetzt zu seinem Zaubergerät
Das spottbillige Gerät aus China, zu bekommen schon für 3 €, besteht nur aus den Teilen, die auf dem Bild links sichtbar sind, also vier Elektroden, zwei aus Eisen und zwei aus Aluminium, Netzschalter, Sicherung und Netzkabel, mehr ist nicht vorhanden.
Sein Zaubergerät beinhaltet keine Schaltkreise für "feinen Frequenzen", die er dort vermutet - 50 Hz Netzfrequenz und nichts anderes.
Die Netzspannung von 230 V wird direkt an die Elektroden geleitet. Wenn er also das Zaubergerät ins Wasser setzt und die gewaltigen 230 V an die Elektroden gehen, dann wird das Wasser massiv vergewaltigt. Je nach Mineraliengehalt im Wasser, was er fälschlicherweise als Verschmutzung interpretiert, fängt eine sehr intensive Elektrolyse an zu laufen. Bei dem Vorgang lösen sich von der Elektrode aus Eisen die Partikel und bilden eine dunkle Wolke im Wasser, die später selbstverständlich auf einen Magneten reagiert – Eisen ist bekanntlich ferromagnetisch. Er produziert selbst die Metallpartikel im Wasser mit dem Zaubergerät und behauptet, sein Gerät hat die bereits bestehende Inhalte mit den nicht vorhandenen «feinen Frequenzen» nur sichtbar gemacht – war er bei dem Physikunterricht gewesen, als die Elektrolyse gelehrt wurde, oder an dem Tag die Schule geschwänzt ???
Mineralien sind für Gesundheit fundamental wichtig
sagt Dr. Uli Mohr und erklärt in seinem Video die Zusammenhänge:
Er hält also die gesundheitlich wichtigen Mineralien für Verschmutzung des Wassers und behauptet, je geringer der Leitfähigkeitswert ist, desto besser. Der Leitfähigkeitswert ist vom Mineraliengehalt im Wasser abhängig.
Damit entlarvt er sich als Verkäufer von Osmoseanlagen, die bekanntlich gar keine Mineralien im Wasser haben und nur diese Anlagen erfüllen die von ihm angeprisenen niedrigen Leitfähigkeitswerte.
Probieren Sie Osmosewasser
Gehen Sie bitte zum Supermarkt oder in den Baumarkt in die Reinigungsabteilung und suchen nach destillatgleichen / entmineralisiertem Wasser. So ein Wasser wird für Bügeleisen, Luftbefeuchter oder andere technischen Geräte angeboten, wo keine Rückstände gewünscht sind.
Probieren Sie bitte wie es schmeckt, es ist sauer und hat einen oxidativen Wert.
Gesundes Wasser soll basisch und reduktiv sein
sagt Dr. med. Karl Probst, genau entgegengesetzt als die Werbung von den Osmosewasser-Anbietern:
Elysionwasser®-Ionisierer erzeugen basisches und reduktives Wasser
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