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Das Urteil soll er sich regungslos angehört haben. Er hatte ohnehin für schuldig plädiert. Im kanadischen Toronto ist ein Landschaftsgärtner wegen acht Morden zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 67-jährige Bruce McArthur könne frühestens nach 25 Jahren wieder freigelassen werden, sagte Richter John McMahon am Freitag in der kanadischen Metropole.
McArthur hatte gestanden, die acht Männer umgebracht und ihre Leichen zerstückelt zu haben. Er war vor einem Jahr festgenommen worden. Einige der Männer waren eng mit McArthur befreundet. Auch ein ehemaliger Lebensgefährte wurde zum Opfer. Die acht Männer waren alle in den Jahren 2010 bis 2017 verschwunden.
Die zerstückelten Leichen von sieben seiner Opfer hatte der Gärtner in grossen Blumenkübeln auf dem Grundstück einer Kundin versteckt. Die achte Leiche wurde ebenfalls auf dem Gelände entdeckt.
Die meisten der Opfer waren einem Bericht der BBC zufolge in der Schwulenszene Torontos aktiv, genau wie McArthur selbst.
Der Richter verurteilte demnach vor allem scharf, dass McArthur die meist schutzlose Lage seiner Opfer schamlos ausnutzte. Es handelte es sich um afghanische Einwanderer und Flüchtlinge aus Sri Lanka, einen Iraner, einen Türken und einen obdachlosen Callboy. Wieder andere waren verheiratet, hatten sich aber ihren Familien gegenüber nicht geoutet.
(tam/sda/afp)