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Inhalt
Der Sturm von Sasà
Die Freiheit ist eine Tochter der Kunst
Das Leben von Salvatore Striano, genannt „Sasà“ schien schon lange vorbestimmt. In den schlimmsten Stadtteilen Napolis, wo er aufwuchs, verkaufte er im Alter von sieben Jahren Zigaretten, stahl mit neun Jahren Schminkartikel, die er wiederum an Prostituierte verkaufte und war mit vierzehn schon Teil einer Gang. Gewalt durchdrang seine Haut, Kokain sein Blut. Mit kaum 30 Jahren endete er in einer spanischen Zelle, bevor er nach Italien überführt wurde. In der Hölle und der Verzweiflung des Gefängnisses änderte sich seine Lebensrichtung: Er lernt Fabio Cavalli kennen, der ihm Bücher, Shakespeare und das Theater näherbringen wird. Die Literatur beginnt durch seine Adern zu fliessen, wie eine Droge, die nicht tötet, sondern rettet. Sasà ist das lebendige Beispiel dafür, dass Literatur ein Leben verändern kann. Diese Erzählung berichtet von dem, der aus der Hölle des Gefängnisses auferstanden ist und nun als einer der erstaunlichsten und geschätzten italienischen Schauspieler gepriesen wird.