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Das Wichtigste in Kürze
- Chinas Ständiger Ausschuss hat den Handel und Verzehr von wilden Tieren verboten.
- Grund ist das Coronavirus, welcher möglicherweise von einer Fledermaus ausgelöst wurde.
Als Reaktion auf den Coronavirus hat der Ständige Ausschuss des chinesischen Volkskongresses den Handel und Verzehr wilder Tiere verboten. Die Entscheidung des parlamentarischen Gremiums folgt auf ein ähnliches behördliches Verbot, das die Marktaufsicht schon Ende Januar erlassen hatte.
Die Verfügung erstreckt sich auch auf wilde Tiere, die gezüchtet oder in Gefangenschaft gehalten werden. So berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag von der Sitzung des Ausschusses.
Jagd, Transport, Verkauf und Forschungsnutzen wurden verboten
Die Jagd, der Handel und Transport für den Konsum sei damit verboten. Jeder Verstoss solle schwer bestraft werden, schrieb Xinhua. Auch der Einsatz von wilden Tieren in der Forschung oder für medizinische Zwecke solle streng überprüft werden.
Der Ständige Ausschuss des Volkskongresses forderte auch, die Aufsicht zu verstärken. Der Ständige Ausschuss ist zwischen den jährlichen Plenartagungen des Volkskongresses für wichtige Entscheidungen zuständig