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Bei der Platzierung der Implantate bei der Brustvergrösserung geht es darum, die Implantate mit genügend Eigengewebe zu bedecken, damit sie nach der Operation so wenig wie möglich zu sehen oder zu spüren sind. Bei Patientinnen mit genug Eigengewebe kann das Implantat unter der Brustdrüse (subglandulär) platziert werden. Die Gewebsschicht direkt unter der Drüse ist sehr beweglich, wodurch sich das Implantat leicht verschieben könnte. Um eine bessere Fixierung des Implantates zu erreichen, wird deshalb oft die subfasziale Platzierung verwendet. Das heisst, das Implantat wird nicht nur unter die Brustdrüse, sondern auch unter die Muskelhaut (Faszie des Brustmuskels) gelegt. Diese Muskelhaut ist weniger als ein Millimeter dick und trägt nicht zur Schichtdicke über dem Implantat bei.
Bei Patientinnen mit sehr wenig Eigengewebe, also einer kleinen Brustdrüse und dünner Haut, wendet man die Technik der submuskulären (unter den Brustmuskel) Platzierung an. So hat man genügend Gewebe, um das Implantat abzudecken.
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Dr. med. N. Waughlock