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Volles, glänzendes und prächtiges Haar gilt sowohl bei Frauen als auch bei Männern als Zeichen von Gesundheit und Schönheit. Aus diesem Grund ist plötzlich auftretender Haarausfall für viele Menschen ein grosses Problem. Dabei sollte man wissen, dass es vollkommen normal ist, dass ein gesunder Mensch bis zu 100 Haare am Tag verliert. Hat man jedoch das Gefühl, dass man über einen Zeitraum von mehreren Wochen weit mehr als 100 Haare verliert, ist es wichtig, dass man sich mit den möglichen Ursachen für den Haarausfall auseinandersetzt. Denn für diesen können zahlreiche Ursachen verantwortlich sein. Dazu zählen: Alter, Schwangerschaft, Stress, Umwelteinflüsse und Mangelerscheinungen an Nährstoffen – nicht selten mangelt es an Eisen.
Eisen ist ein Spurenelement und für die Zellen der Haarwurzeln, die für das Haarwachstum verantwortlich sind, besonders wichtig. Um das Haarwachstum zu gewährleisten und Haarausfall zu vermeiden, müssen dem Körper die dafür nötigen Nährstoffe – darunter auch Eisen – über die Ernährung zugeführt werden. Da es dem Körper nicht möglich ist, selbst Eisen zu produzieren, geht er mit seinem Eisenvorrat besonders sparsam um. Die wichtigste Aufgabe des Eisens ist der Sauerstofftransport in den roten Blutkörperchen – daher investiert der Körper zuerst Eisen in diese Funktion und erst dann in andere Bereiche, in denen ebenfalls Eisen benötigt wird, wie etwa in die Zellen der Haarwurzeln. Ist für diese nicht mehr genügend Eisen vorhanden, kommt es zu vermindertem Haarwachstum und verstärktem Haarausfall. Schon ein geringfügiger Eisenmangel kann die Ursache für Haarausfall sein.
Grundsätzlich wird zwischen dem hormonell-erblichen Haarausfall und dem diffusen Haarausfall unterschieden. Der hormonell-erbliche Haarausfall zeichnet sich durch sichtbare Geheimratsecken, eine Stirnglatze und einem Haarverlust am Hinterkopf aus; die Haarstruktur wirkt schütter und kahle Stellen bilden sich heraus. Von einem diffusen Haarausfall wird gesprochen, wenn der Haarausfall den ganzen Kopf gleichzeitig betrifft, die Haare ohne erkennbares Muster ausfallen und die Haarstruktur dünn, strohig und trocken wirkt. Die Ursachen eines diffusen Haarausfalls liegen oft bei Schilddrüsenproblemen oder einem Eisenmangel. Je niedriger der Anteil an verfügbarem Eisen im Blut ist, desto stärker ist der Haarausfall. Ob es sich um einen hormonell-erblichen oder um einen diffusen Haarausfall handelt, kann ein Arzt bewerten.
Diagnostiziert der Arzt anhand des Blutbildes einen Eisenmangel, liegen die Ursachen für den Haarausfall mit grosser Wahrscheinlichkeit an diesem. Mit der richtigen Therapie und einer langfristigen Ernährungsumstellung lassen sich sowohl der Eisenmangel als auch der Haarausfall sehr schnell in den Griff bekommen. Dadurch werden die Eisenspeicher im Körper wieder vollständig aufgefüllt und die Zellen der Haarwurzeln wieder ausreichend mit Eisen versorgt.