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Das Musikkollegium Winterthur an der Jungkunst
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- Orchester
- Musikkollegium Winterthur
- Leitung
- Pierre-Alain Monot
Maurice Ravel
Franz Schubert
Maurice Ravel, den Igor Strawinsky wegen der Kompliziertheit und Genauigkeit seiner Werke einmal den "Schweizer Uhrmacher" unter den Komponisten nannte, wollte mit seiner Klaviersuite "Le tombeau de Couperin" ursprünglich ein Denkmal zur Erinnerung an den gro?ssten Barockkomponisten Frankreichs schaffen. Begonnen 1914, zog sich die Entstehung bis 1917 hin und wurde schliesslich zugleich eine Trauermusik für Kriegsopfer aus Ravels Freundeskreis. Vier Sätze dieses Zyklus' orchestrierte der Komponist im Anschluss und brachte sie als Orchestersuite 1920 in Paris zur Uraufführung.
Seine vierte Sinfonie nannte Schubert selbst "tragisch" und provozierte damit wie auch mit der für diese Sinfonie gewählten Tonart c-Moll den Verdacht, er habe sich darin Beethovens Fünfter annähern wollen. Doch nichts lag ihm ferner, was aus verschiedenen Tagebuchaufzeichnungen hervorgeht. Vielmehr erfährt die gerne als pathetisch charakterisierte Tonart bei ihm völlig neue Ausdruckvaleurs. Es war im Übrigen Johannes Brahms, der um 1880 für eine erste Herausgabe der Sinfonien 1 bis 6 von Schubert sorgte, die zu dessen Lebzeiten nie öffentlich aufgeführt worden waren und nach seinem Tod der Vergessenheit anheim zu fallen drohten.