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Während einer geplanten Abschaltung wurde am 17. April 2003 entdeckt, dass die Gitter im Ansaugbereich der Notkühlpumpen im Reaktorsumpf nicht den erforderlichen Ansaugquerschnitt aufwiesen. Die Betreiberin RWE Power AG beantragte daraufhin am 30. April 2003 die Vergrösserung der Sumpfsiebe. Ein Genehmigungsentwurf des MULV wurde am 20. Juni 2003 dem deutschen Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) vorgelegt.
Im Zuge dieses Prüfungsverfahrens ergaben sich unterschiedliche Auffassungen über Auslegungsrandbedingungen, insbesondere hinsichtlich der anzunehmenden Öffnungsgrössen der Rohrleitungen bei Kühlmittelverluststörfällen und der daraus resultierenden Verteilung von Isoliermaterial. Nach der am 21. November 2003 erteilten Genehmigung des MULVs sind die Sumpfsiebe im Kernkraftwerk Biblis-A durch Siebe mit dreimal höheren Siebflächen und einer geringeren Maschenweite ersetzt worden.
Quelle
D.S. nach MULV, 21. November 2003 und 6. Januar 2004