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Die F&E lässt sich generell in mehrere Bereiche einteilen. Einen davon stellt die so genannte Grundlagenforschung dar. Wir stellen sie im Folgenden ausführlich vor. Was also ist das Ziel der Grundlagenforschung?
Wie schon der Begriff vermuten lässt, befasst sich die Grundlagenforschung mit der Gewinnung von grundlegenden, also sehr elementaren Erkenntnissen. Es sollen also durch wissenschaftliche Methoden und Verfahren neue Erkenntnisse und Erfahrungen erlangt werden, die keinen direkten praktischen Nutzen haben. Vielmehr geht es um eine Erweiterung der Wissensbasis, indem neue Theorien und Gesetzeshypothesen entworfen werden. Diese werden anschließend überprüft und bilden damit die Basis für anwendungsorientiertes Wissen.
Die Grundlagenforschung wird dabei nur in sehr seltenen Fällen auch von Unternehmen aus der Privatwirtschaft durchgeführt. Dies liegt daran, dass sie nur selten Ergebnisse zu Tage fördert, die wirtschaftlich genutzt oder durch Patente geschützt werden können. Dies führt dazu, dass die Forschung an Grundlagen zumeist an universitären Einrichtungen und Instituten durchgeführt wird. Diese arbeiten mit dem Geld des Staates und sollen Erkenntnisse zu Tage fördern, die generell allen Interessierten zur Nutzung offen stehen. Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Institute, die sich mit der Grundlagenforschung beschäftigen. Zu diesen zählen dabei sehr renommierte Einrichtungen wie etwa die Max Planck Gesellschaft oder die Fraunhofer Gesellschaft.
Die Forschung an Grundlagen nimmt dabei eine wichtige gesellschaftliche Stellung ein. Dies liegt auch daran, dass ihre Erkenntnisse oft dazu in der Lage sind, die gesamte Gesellschaft nach vorne zu bringen, sodass alle von ihr profitieren. Sie hat jedoch auch das Problem, dass sie von öffentlichen Geldern abhängig ist.