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Eveline Widmer-Schlumpf will eine ökologische Steuerreform durchboxen [1]. Diese unsoziale Steuerreform würde in erster Linie die Mieter, allen voran die kleinen Haushalte, bestrafen. Wenn der Strompreis verdoppelt werden würde, würde das diejenigen die sich bereits am Rande oder unter dem Existenzminimum befinden in zusätzliche finanzielle Nöte treiben. Ebenfalls wären rund 30% des Mittelstandes betroffen. Doch gerade dieser Personenkreis ist es, der sich keine Ansprüche gegenüber der Vermieterschaft erlauben kann. Der Grund: Wenn man keine Kündigung riskieren will, muss man sich mit den von Hauseigentümern und Liegenschaftsverwaltungen in die Wohnung, respektive ins Haus gestellten Stromfressern (alte Waschmaschine, Kühlschrank, etc) zufrieden geben. Stromeinsparungen würden somit auch kaum realisiert. Kommt hinzu, dass diese Strafsteuern das Leben in der Hochpreisinsel Schweiz zusätzlich verteuern würde, da auch die Waren des täglichen Gebrauchs (z.B. Esswaren) teurer werden würden – es ist anzunehmen, dass die Produzenten diese Strafsteuern auf die Konsumenten abwälzen werden. Über diesen Umstand helfen auch Rückvergütungen (z.B. über Krankenkassenbeiträge) nicht, da die ärmeren Haushalte bereits heute Verbilligungen erhalten (Steuerbefreiungen auf Ergänzungsleistungen etc.).