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Fukushima: Inbetriebnahme der Barrieren aus gefrorenem Erdreich
Die Tepco hat einen Tag nach der Freigabe der NRA die erste Phase des Barrierenbetriebs gestartet. Die aus gefrorenem Boden bestehende Grundwassersperre wird nach und nach aufgebaut. Begonnen wird mit den rund 700 Metern auf der Seeseite der Blöcke 1 bis 4. Die Grundwassersperre wird in den kommenden Monaten vorerst bis auf 95% ihrer Kapazität hochgefahren. Sieben Abschnitte auf der Bergseite mit einer Gesamtlänge von rund 45 Metern werden vorerst nicht gefroren.
Bevor die Barriere rund um die vier Blöcke vollständig geschlossen wird, will die Tepco untersuchen, welchen Einfluss die Sperre auf die Wasserspiegel im abgesperrten Gebiet innerhalb und ausserhalb der Kernkraftwerksgebäude ausübt. Falls nämlich der Wasserspriegel ausserhalb der vier Blöcke zu rasch fällt, konnte kontaminiertes Wasser aus dem Untergeschoss der Gebäude ins umliegende Grundwasser austreten. Durch die vorderhand absichtlich offengelassenen Lücken soll das Grundwasser ausserhalb der Gebäude auf einem höheren Niveau bleiben als das kontaminierte Wasser in den Gebäuden.
Die erste Phase soll den Grundwasserfluss in die Anlage um rund die Hälfte verringern. Sobald nachgewiesen ist, dass Wasser auch bei einer vollständigen Schliessung der landseitigen Barriere nicht aus den Gebäuden ins Grundwasser eintreten kann (was mehrere Monate dauern dürfte), wird die Tepco die Freigabe für die zweite Phase beantragen – das heisst, die übrigen 5% schliessen.