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PMMI – Februar 2018
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Dieter Haas
Die Market-Making-Qualitäten gaben bei den Anlageprodukten um den Jahreswechsel nach, während sie sich bei den Hebelprodukten erneut verbesserten.
Der PMMI sollte als Instrument für einen groben Überblick der Market-Making-Qualitäten verstanden werden. Hohe Werte sind keine Garanten dafür, dass in jeder Marktsituation jedes Produkt nach Wunsch gehandelt werden kann. Zwischen dem 19. Dezember und dem 19. Januar kam es lediglich bei drei Emittenten zu grösseren Bewegungen (siehe Grafiken). Bei den Hebelprodukten gab es am letzten Handelstag 2017 Ausreisser bei der Bank Vontobel und der Commerzbank. Dabei war eine geringere Quote Verfügbarkeit für den temporären Abfall des PMMI-Wertes verantwortlich. Die Quote Verfügbarkeit zeigt auf, ob für ein bestimmtes Produkt während des Handelstages immer ein Kurs gestellt wurde. Bei den Anlageprodukten liegen die PMMI-Werte der Société Générale wegen der, gemessen an der Gesamtzahl der gelisteten Produkte, überdurchschnittlich vielen fehlenden QQM-Daten weiterhin deutlich hinter denjenigen der Konkurrenz zurück. Daneben kam es einzig bei der UBS zu grösseren Schwankungen. Am 19., 27. und 28. Dezember sowie am 5. und 17. Januar war jeweils eine temporär niedrige Quote Verfügbarkeit für die tieferen PMMI-Werte verantwortlich. Das führte insgesamt zu einem Rückgang des PMMI-Wertes bei den Anlageprodukten von 0.40 auf 94.86 Punkte, während die Hebelprodukte im Berichtszeitraum dank freundlicher Börsen und wenigen negativen PMMI-Ausreissern ein Plus von 2.18 auf 95.56 Punkte verzeichneten.