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Herstellung homöopathischer Arzneimittel
Die Grundlage der Herstellung klassischer homöopathischer Arzneimittel bildet das sogenannte Potenzieren der Ausgangsstoffe. Dazu werden diese Stoffe stark verdünnt und entweder mit Milchzucker verrieben (Trituration) oder mit Alkohol verschüttelt (Dilution). Dazu gibt es bestimmte Vorschriften die unter anderem im HAB (homöopathisches Arzneimittelbuch) und auch in Hahnemann’s Organon genau beschrieben sind. Auf diese Weise werden die homöopathischen Arzneimittel von jeglicher Giftigkeit befreit und durch das Verschütteln wird die Wirkung der Information, die vom Arzneistoff auf den Träger (Milchzucker bzw. Alkohol) übertragen wurde, verstärkt.
So ist zB. ab einem Potenzierungsgrad von C12 oder LM6/Q6 objektiv kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr nachweisbar. Die Wirkung der homöopathischen Arzneimittel wird aber umso stärker, desto häufiger diese potenziert wurden.