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Die Linth entspringt in den Glarner Alpen, speist zunächst den Walensee und aus diesem über den Linthkanal den Zürichsee. Ursprünglich war allerdings die Ebene zwischen den beiden Seen ein klassisches Überschwemmungsgebiet, erst im 19. Jahrhundert wurde die Linth durch die sogenannte Linthkorrektur gezwungen, ihr Geschiebe im Walensee statt in der Ebene abzuladen.
Die Zürcher nennen den Ausfluss des Zürichsees nicht mehr Linth, sondern Limmat. Das Limmattal erstreckt sich von Zürich bis Baden / Turgi, wo die Limmat sich mit der Aare und der Reuss vereinigt. Dieses Gebiet ist stark industrialisiert und weist eine hohe Verkehrsdichte sowohl auf der Strasse wie auf der Schiene auf. Im Limmattal liegt einer der beiden grossen Rangierbahnhöfe der Schweiz, er dient der Feinverteilung der Güter innerhalb des Landes.
Die Sihl entspringt den voralpinen Hügeln in der Region Einsiedeln und speist zunächst den Sihlsee, einen künstlich angelegten Stausee. Die Sihl fliesst, getrennt durch den Hügelzug des Albis, zunächst parallel zum Zürichsee nach Nordwesten und mündet dann unmittelbar beim Zürcher Hauptbahnhof in die Limmat, wobei die alten Gleise des Kopfbahnhofs ebenerdig liegen, darunter die Sihl und nochmals eine Etage tiefer die Gleise der S-Bahn und der Durchmesserlinie für den Fernverkehr. Ein klassisches Beispiel dafür, wie die Schweizer kreativ mit den engen Platzverhältnissen umgehen.
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