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Autoimmunerkrankung
Unter einer Autoimmunerkrankung versteht man eine Krankheit, bei der sich das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen (z.B. bestimmte Zellen oder Gewebestrukturen) richtet. Der Begriff steht für eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Erkrankungen, wobei bei vielen eine erbliche Veranlagung vorliegt.
In der Dermatologie gibt es eine Vielzahl autoimmunbedingter Erkrankungen, z. B. Vitiligo, Alopezia areata etc., diese werden bereits andernorts besprochen. Weitere wichtige die Haut betreffende Autoimmunerkrankungen beinhalten die blasenbildenden Krankheiten (z.B. Pemphigus, Pemphigoid) und die Kollagenosen (Bindegewebeerkrankungen z. B. Lupus erythematodes).
Behandlung:
In den meisten Fällen muss eine Behandlung eingesetzt werden, welche das Immunsystem wieder in seine Schranken weist und es unterdrückt, damit es sich weiterhin nicht selber angreifen kann. Dies gelingt durch Immunsuppressiva (=“das Immunsystem schwächende“ Medikamente), das Bekannteste ist sicherlich Kortison, neben einer Vielzahl anderer Therapiemöglichkeiten.