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Für die Untersuchung von Kalium (K), Magnesium (Mg) und Calcium (Ca) in Böden werden in der Schweiz verschiedene Methoden verwendet: Extraktion mit reinem Wasser (H2O10), mit CO2-gesättigtem Wasser (CO2), mit Ammoniumacetat-EDTA (AAE10) oder mit Calciumchlorid (CC). Bei den Extraktionen gehen wasserlösliche Verbindungen in Lösung, wird Kalk durch Säure gelöst, werden Kationen durch Ionenaustausch mit dem Extraktionsmittel oder gelöstem Calcium freigesetzt und schliesslich verändern Reaktionen während der Filtration den Extrakt. Welcher dieser Prozesse dominiert, hängt von Element, Extraktionsmittel und Kalkgehalt der Böden ab. Nur H2O10-K und CO2-K sowie CC-Mg und AAE10-Mg bei calciumarmen Böden beruhen je auf denselben Reaktionstypen. Deshalb sind sie genügend gut korreliert, dass praxistaugliche Umrechnungen von einem Resultat ins andere möglich erscheinen. An einzelnen Standorten waren die AAE10- und CO2-K-Gehalte der Böden zwar korreliert, aber die auf CO2-K = 0 extrapolierten AAE10-K-Gehalte variierten zwischen 6 und 250 mg/kg. Dies entspricht einer K-Fraktion, die mit der CO2-Extraktion nicht erfasst wird. Ihr Anteil widerspiegelt die je nach Standort unterschiedliche Kationenaustausch-Eigenschaften der Tone. Da CO2-K und H2O10-K, ausgedrückt in mg/kg, vom willkürlich definierten Verhältnis Boden zu Extraktionsmittel abhängig sind, repräsentieren sie keine totalen Gehalte einer löslichen K-Fraktion der Böden, sondern dienen als Mass für die K-Versorgung der Böden.
Ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren für die Stickstoffdüngung von Winterweizen zeigte, dass sich mittels ortsspezifischer, variabler Stickstoffdüngung die Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren lassen.
Umwelt
Fabian Y., Roberti G., Jacot K., Gramlich A., Benz R., Szerencsits E., Churko G., Prasuhn V., Leifeld J., Zorn A., Walter T. (ꝉ), Herzog F.
Viele Drainagen von Ackerflächen sind erneuerungsbedürftig. Nun erhalten Kantone und Betroffene eine Entscheidungshilfe, um solche Flächen umfassend zu beurteilen und nachhaltige Lösungen zu finden.
Die Ammoniakemissionen der Schweizer Landwirtschaft haben in den letzten 20 Jahren wenig abgenommen. Denn die Faktoren, die zu einer Emissionszunahme bzw. -abnahme führen, haben sich zwischen 2000 und 2020 weitestgehend gegenseitig aufgehoben.