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Tim Berners-Lees World Wide Web Foundation hat erstmals einen Index zur weltweiten Entwicklung und Nutzung des Internets veröffentlicht.
Die World Wide Web Foundation von Tim Berners-Lee, der am Genfer Forschungszentrum Cern das World Wide Web erfand, hat gestern erstmals einen Index zur weltweiten Entwicklung und Nutzung des Internets veröffentlicht. Für die Erstellung des Web-Index
griffen die Autoren auf Daten von CIA, WEF, Weltbank, UNO sowie Wikimedia zu.
Unter den 61 untersuchten Ländern befindet sich auch die Schweiz - und zwar auf dem ehrenhaften Platz 6. Angeführt wird die Liste von Schweden. Auch bei anderen ähnlichen Rankings figurieren skandinavische Länder stets in den vorderen Rängen. Platz zwei geht an die Vereinigten Staaten. Danach folgen Grossbritannien, Kanada und Finnland. Auf Platz 7 bis 10 befinden sich Neuseeland, Australien, Norwegen und Irland. Deutschland folgt übrigens erst auf Platz 16, Österreich ist nicht einmal auf der Liste. Schlusslicht ist Jemen.
Die Schattenseite der Liste ist die Tatsache, dass nach Angaben der World Wide Web Foundation immer noch rund 60 Prozent der Weltbevölkerung keinen Zugang zum Internet hat. Die Stiftung beschäftigt sich mit der Frage, wie man dies ändern könnte. (mim)