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Die «No sail order» der US-Behörden ist Ende Oktober bekanntlich ausgelaufen. Das hat aber nicht dazu geführt, dass auch viele Kreuzfahrtschiffe gleich aus US-Häfen ausgelaufen sind. Wie bereits berichtet, hat beispielsweise NCL Kreuzfahrten ab US-Häfen bis Ende Jahr abgesagt.
Inzwischen sind weitere Reedereien diesem Beispiel gefolgt. So hat etwa MSC Cruises eine weitere Verlängerung des vorübergehenden Betriebsstillstands seiner Kreuzfahrten in den USA bis einschliesslich 31. Dezember 2020 angekündigt. Die Entscheidung wird sich auf die Fahrpläne von drei in Florida stationierten Schiffen auswirken: der MSC Seaside in Port Canaveral sowie der MSC Meraviglia und der MSC Armonia, beide in PortMiami. MSC Cruises wird alle betroffenen Gäste individuell kontaktieren. Für weitere Einzelheiten können sich die Gäste an ihren Reiseberater oder das Kundenzentrum von MSC Cruises wenden.
Auch die Carnival Corporation und die Royal Caribbean Group setzen den Schiffsbetrieb in nordamerikanischen Gewässern mindestens bis zum Jahresende aus. Will heissen: Carnival annulliert sämtliche Dezember-Abfahrten der Marken Carnival Cruise Line, Cunard North America, Holland America Line, Princess Cruises und Seabourn. Laut einer Mitteilung wird jede Marke selber den Termin für ihren Neustart 2021 mitteilen. Bei der Royal Caribbean Group sieht es gleich aus. Celebrity Cruises hatte bereits die komplette Wintersaison gestrichen, Azamara das Winterprogramm (dieses in Australien, Neuseeland, Südafrika und Südamerika). Silversea setzt den Betrieb bis zum Jahresende aus.