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Brexit ist zum Fakt geworden. Großbritannien hat die Europäische Union in der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 2020 gelassen. Am 31. Dezember 2020 wurde wiederum Übergangszeit beendet, in dem die Reisen zwischen den Ländern der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich laut alter Regeln stattgefunden haben. Wie kann man seit dem 1. Januar 2021 nach uns aus Großbritannien reisen? Was hat sich an Reisen der Bürger von Europäischer Union nach England, Wales, Schottland und Nordirland geändert?
Was hat sich nach dem Brexit geändert?
Großbritannien ist infolge Brexits nicht mehr ein Mitglied der Europäischen Union, was zur Folge hat, dass sie den gemeinsamen EU-Markt gelassen hat, in dem u. a. das Prinzip der freien Personenreisen geherrscht hat. Man sollte aber nicht vergessen, dass das Vereinigte Königreich der Schengenzone nie beigetreten hat. Darüber hinaus war die Reise in dieses Land mit der Notwendigkeit verbunden, dass EU-Bürger die Grenzkontrolle und auf den Flughäfen die Passkontrolle passieren mussten. Um jedoch die Grenze zu einem beliebigen Zweck überqueren zu können (Touristenreise, Geschäftsreise, Ankunft wegen Arbeit oder Studium), genügte es, den Personalausweis vorzuzeigen.
Brexit verursachte, dass sich die Formalitäten beim Überschreiten der Grenze von Großbritannien durch die Bürger der EU-Länder und Island, Lichtenstein, Norwegen und der Schweiz zu irgendwelchem Zwecke (ebenfalls in Form mehrtägiger touristischer Reisen) geändert haben.
Wie kann man nach Großbritannien nach dem Brexit reisen?
Seit dem 1. Januar 2021 müssen die Bürger von EU-Ländern einen Ausweis vorlegen, um die britische Grenze überschreiten zu können. Achtung! Ab 1 Oktober 2021, ist das einzige gültige Dokument für die Reise in das Vereinigte Königreich ein Reisepass!
Durch den Brexit wurden Bürger der EU-Länder, des Europäischen Wirtschaftsraums (Island, Liechtenstein, Norwegen) und der Schweiz von der Visumpflicht abhängig gemacht. Jedoch muss man das Visum in einigen Fällen nicht besitzen –alles hängt vom Reiseziel ab.
- Reise zu touristischen Zwecken oder Besuch
Wenn Sie für einen kurzen Zeitraum (bis zu maximal 6 Monaten) nach Großbritannien reisen, z. B. um London zu besuchen oder Familie und Freunde zu besuchen, reicht es nur Ihren Reisepass mitzunehmen. In diesem Fall ist kein Visum erforderlich.
- Reise zu geschäftlichen Zwecken
Wenn Sie für kurze Zeit aus geschäftlichen Gründen nach Großbritannien reisen, z. B. auf Geschäftsreisen, Tagungen, Konferenzen usw., reicht es nur Ihren Reisepass mitzunehmen. In den meisten Fällen von Geschäftsreisen ist ein Visum erst erforderlich, wenn die Gesamtaufenthaltsdauer in Großbritannien 6 Monate überschreitet. Reisen für geschäftliche Zwecke, die nicht unter die Visumpflicht fallen, umfassen nicht unter anderem: Arbeit oder Erbringung stationärer Dienstleistungen für britische Unternehmen oder Praktika.
- Reise zwecks Anfang der Arbeit oder zum Lernen
Wenn Sie nach Großbritannien reisen, um zu arbeiten (sowohl für Ihren Arbeitgeber als auch im Rahmen Ihres eigenen Geschäfts), ein Praktikum oder ein Studium zu absolvieren, benötigen Sie zusätzlich ein Visum zu Ihrem Reisepass. Bitte lesen Sie vor der Abreise die Bedingungen für Visumerhalt auf den Internetseiten der britischen Regierung.
Achtung! Aufgrund der epidemischen Situation in der Welt verlangen die britischen Behörden in jedem der oben genannten Fälle zusätzliche Dokumente von Personen, die nach Großbritannien kommen. Wenn Sie ein Ticket verfügen, das Sie über eSky erworben haben, können Sie alle Informationen zu diesem Thema prüfen, wenn Sie sich in Ihrem Konto einloggen. Zusätzlich kann man sie auf unserer Internetseite mit Informationen und erforderlichen Reisedokumenten finden.
Reisen der Bürger von Europäischen Union, die in Großbritannien wohnen
In Großbritannien wohnen viele Bürger der Europäischen Union, die sich in diesem Land anhand des europäischen Prinzips über freien Personeneinfluss angesiedelt haben. Im Zusammenhang mit Brexit sollten solche Personen bis zum 30. Juni 2021 den Status des Angesiedelten oder vorläufig Angesiedelten bekommen, um legal innerhalb des Vereinigten Königreiches wohnen zu können. Im Falle von Reisen können die Personen, die den Status des Angesiedelten oder vorläufig Angesiedelten besitzen, bis zum 31. Dezember 2025 mit einem Personalausweis die britische Grenze überschreiten. Nach diesem Datum muss der Einwohner einen Reisepass vorlegen, um nach Großbritanniens anreisen zu können. Der Status des Angesiedelten verursacht natürlich, dass man sich keine Mühe mehr um ein britisches Visum machen muss.
Wie kann man über Großbritannien nach dem Brexit reisen?
Brexit hat nicht deutlich die Sache, die mit dem Reisen über Großbritannien und dem Aufenthalt in diesem Land verbunden ist, beeinflusst. Sowohl der Inlandsführerschein als auch die Europäische Krankenversicherungskarte werden laut aktueller Prinzipien anerkannt. Die britische Regierung fordert jedoch auf, eine zusätzliche Krankenversicherung des Reisenden abzuschließen, die ebenfalls die Kosten der privaten Arztbesuche bedeckt. Man sollte ebenfalls nicht vergessen, dass weder Europäische Krankenversicherungskarte noch die Reiseversicherung irgendwelche Kosten der geplanten Behandlungen und Eingriffe in Großbritannien deckt.
Der Austritt von der Europäischen Union durch das Vereinigte Königreich wird jedoch die Roaming-Gebühren beeinflussen. Bis Ende 2020 durften die Netzbetreiber die Personen, die während der Reise über Großbritannien von Handys profitiert haben, mit keinen zusätzlichen Gebühren belasten. Jetzt ist dies schon erlaubt, daher sollte man sich vor der Reise direkt bei dem Mobilfunkbetreiber nach den Roaming-Tarifen in Großbritannien erkundigen.
Überschreiten der britisch-irischen Grenze
Was hat der Austritt der Großbritannien von der Europäischen Union geändert, wenn es sich um das Reisen zwischen Republik Irland handelt, die ein Mitglied der Europäischen Union ist, und dem britischen Nordirland? Bis zum 1. Januar 2025 wird das Überschreiten der britisch-irischen Landesgrenze wie vor dem Brexit aussehen.. Nach dieser Frist kann das lokale nordirische Parlament einseitig von diesen Bedingungen zurücktreten oder das bestehende Grenzübergangsgesetz und die Zollpolitik um weitere vier Jahre verlängern.