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Statuten vom 20. Februar 1974 Neufassung vom 09. April 2001, inkl. Änderungen vom 30.01.1976, 27.01.1978, 08.02.1980,09.02.2001 und 03.03.2006
I. Name, Sitz und Zweck
Art. 1
Unter dem Namen „Familiengartenverein Bachenbülach“ besteht ein Verein im Sinne des Schweizerischen Zivilgesetzbuches mit Sitz in Bachenbülach.
Art. 2
Der Verein bezweckt Unterhalt, Pflege und Verwaltung des von der Gemeinde Bachenbülach zur Verfügung gestellten Areals für Familiengärten und die Förderung der Geselligkeit und des Zusammengehörigkeitsgefühls der Vereinsmitglieder und ihrer Familienangehörigen
Art. 3
Die Vereinsorgane sind:
a) die Generalversammlung
b) die Vereinsversammlung
c) der Vorstand
d) die Rechnungsrevisoren
Art. 4
Die Generalversammlung bildet das oberste Organ des Vereins. Sie findet ordentlicherweise Anfang Jahr statt und wird vom Vorstand mindesttens zehn Tage vorher schriftlich und unter Angabe der Traktanden einberufen.Eine außerordentliche Generalversammlung findet statt, wenn der Vorstand oder ein Fünftel der Mitglieder es verlangen.
Die Geschäfte der Generalversammlung sind:
a) Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung
b) Abnahme des Jahresberichtes, der Jahresrechnung und des Revisorenberichtes
c) Wahl des Vorstandes und dessen Präsidenten
d) Wahl von zwei Rechnungsrevisoren und einem Ersatz
e) Änderung der Statuten, Vereinsauflösung
f) Festsetzung der Jahrebeiträge, Pacht – und Eintrittsgebühren
( GV 30. 01. 1976 )
g) Beschlussfassung über Anträge von Mitgliedern und des Vorstandes
Art. 5
Zu Vereinsversammlungen wird vom Vorstand mindestens eine Woche vorher schriftlich eingeladen. Die Angabe von Traktanden ist jedoch nicht erforderlich. Die Vereinsversammlung dient dem Erfahrungsaustausch und der Pflege der Geselligkeit unter den Mitgliedern. Sie ist aber auch entscheidendes Organ in allen wichtigen Vereinsgeschäften, die nicht anderen Organen vorbehalten sind, insbesondere bei der Behandlung eines Vorstandsantrages auf Ausschluss eines Mitgliedes, sowie bei Änderungsanträgen zur Gartenordnung.
Art. 6
Der Vorstand besteht aus einem Präsidenten und vier weiteren Mitgliedern. Er wird von der Generalversammlung jeweils auf ein Jahr gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte und vertritt den Verein nach innen und außen. Er ist allein berechtigt Pachtverträge abzuschließen. Er ist befugt über Ausgaben von bis zu Fr. 300. - jährlich in eigener Kompetenz zu beschließen.
Art. 7
Die Rechnungsrevisoren und ein Ersatzmann werden von der Generalversammlung auf ein Jahr gewählt. Nach längstens zwei Jahren sind dieRevisoren zu ersetzen. Die Revisoren prüfen die Vereinsrechnung und das Inventar.Sie erstatten demVorstandzuhandenderGeneralversammlung schriftlich Bericht und stellen Antrag über die Genehmigung. Sie können jederzeit Einsicht in die Bücher verlangen.
III. Mitgliedschaft
Art. 8
Als Vollmitglieder (Pächter) können dem Verein Personen mit Wohnsitz Bachenbülach, Winkel und Bülach angehören. ( GV 09. 02 2001) Personen, die keinen Familiengarten pachten können und/ oder wollen,können als Passivmitglieder aufgenommen werden. Die Aufnahme von Passivmitgliedern erfolgt bei Bezahlung des Jahresbeitrages und erlischt bei Nichtbezahlung des geschuldeten Betrages.( GV 08. 02. 1980 )Ehrenmitglieder werden vom Vorstand vorgeschlagen, aber durch dieVersammlung genehmigt. ( GV 27. 01. 1978 )
Art. 9
Aufnahmegesuche sind an den Vorstand zu richten, der über die provi- sorische Aufnahme entscheidet.Die definitive Aufnahme erfolgt auf Antrag des Vorstandes gestützt auf eine schriftliche Beitrittserklärung an der nächsten Generalversammlung.
Art. 10
Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss und Tod.
Art. 11
Der Austritt kann nur auf Ende eines Jahres erfolgen und ist dem Vorstand mindestens drei Monate im voraus schriftlich anzukündigen.In Härtefällen können abweichende Regelungen getroffen werden. Vorbehalten bleiben die Bestimmungen der Gartenordnung und des Pacht-vertrages über die Pflichten bei der Übergabe der Parzelle.
Art. 12
Mitglieder, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, dem Ansehen oder den Interessen des Vereins schaden, können auf Antrag des Vorstandes durch Beschluss einer Vereinsversammlung ausgeschlossen werden. Der Ausschluss ist unanfechtbar und das ausgeschlossene Mitglied verliert jeden Anspruch an den Verein.
Art. 13
Jede persönliche Haftung der Mitglieder oder des Vorstandes für die Verbindlichkeiten des Vereins ist ausgeschlossen.
Art. 14
Die von der Generalversammlung festgelegten Eintrittsgelder, Jahresbeiträge und Pachtgebühren sind jeweils bis Ende März auf das Bankkonto des Vereins einzuzahlen. ( 30. 01. 1976 )
IV. Stimmrecht und Beschlussfassung
Art. 15
An der General – und Vereinsversammlung sind nur Vollmitgliederstimmberechtigt. Die Versammlung kann beschließen, dass für einzelne Geschäfte auch Passivmitglieder zur Stimmabgabe zuzulassen sind.Vom Stimmrecht ausgeschlossen sind die Mitglieder bei Abstimmungen,welche die eigenen Interessen oder diejenigen naher Verwandter oder Verschwägerter betreffen.Vollmitglieder können sich durch im gleichen Haushalt lebende Familienangehörige vertreten lassen. Pro Person kann nur eine Stimme abgegeben werden.
Art. 16
Vereinsbeschlüsse werden in offener Abstimmung mit absolutem Mehr der abgegebenen Stimmen gefasst. Die Versammlung kann jedoch geheime Abstimmung beschließen. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident. Vorbehalten bleiben die Bestimmungen über Statutenänderungen und die Auflösung des Vereins.
V. Gartenordnung, Pacht – und Mietverträge, Kaution
Art. 17
Um Streitigkeiten zwischen den Pächtern zu vermeiden und damit eine gewisse Ordnung auf dem Gartenareal aufrecht erhalten werden kann,erlässt die Vereinsversammlung eine Gartenordnung. Die Pächter verpflichten sich, diese Regelungen einzuhalten. Im Rahmen der Gartenordnung sind sie jedoch in der Gestaltung ihres Gartens grundsätzlich frei.Für die Einhaltung der Gartenordnung ist der Vorstand verantwortlich.Seinen Anordnungen ist Folge zu leisten. Bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen kann er Ausschluss aus dem Verein androhen oder der Vereinsversammlung Antrag auf Ausschluss stellen.
Art. 18
Der Vorstand ist allein berechtigt Pacht – und Mietverträge mit den Mitgliedern abzuschließen. Unterpacht oder Zwischenverträge sind verboten.
Art. 19
Jeder Pächter hat vor Antritt seiner Parzelle eine Kaution von Fr. 200. — (GV 03. 03. 2006) auf das Bankkonto des Vereins einzuzahlen. Diese Depotgelder werden vom Verein bei der Gemeindekasse Bachenbülach hinterlegt. Ein allfälliger Zins aus den hinterlegten Kautionen kommt dem Verein zugute. Bei Austritt oder Ausschluss aus dem Verein wird die Kaution nur zurück erstattet, soweit gegenüber dem Verein keine Verpflichtungen gemäss Statuten, Gartenordnung und Pachtvertrag mehr bestehen. Ansprüche des Vereins, die den Kautionsbetrag übersteigen, bleiben vorbehalten. Neue Mitglieder haben eine Eintrittsgebühr zu entrichten:
Fr. 50. -- für bereits bewirtschaftete Gärten
Fr. 30. -- für neugeschaffene Parzellen.
In Härtefällen bleibt es dem Vorstand vorbehalten die Eintrittsgebühr zu streichen. ( GV 30. 01. 1976 )
VI. Statutenänderungen, Vereinsauflösung
Art. 20
Statutenänderungen können nur von der Generalversammlung mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Anträge auf Abänderung der Statuten sind mindestens vier Wochen vor der Generalversammlung schriftlich und begründet dem Vorstand einzureichen. Änderungsanträge sind den Mitgliedern mit der Einladung zur Generalversammlung bekannt zu geben.
Art. 21
Für den Beschluss zur Auflösung des Vereins gelten die gleichen Voraussetzungen wie für die Änderung der Statuten.Bei Vereinsauflösung werden das Vereinsvermögen und die Akten der Gemeinde Bachenbülach zur treuhändlerischen Verwaltung zuhanden eines neu zu gründenden Vereins mit ähnlichen Zwecken übergeben. Kommt es innert fünf Jahren nicht zur Neugründung eines solchen Vereins innerhalb der Gemeinde, ist das Vermögen wohltätigen Zwecken zuzufügen.
VII. Schlussbestimmungen
Art. 22
Diese Statuten wurden an der Gründungsversammlung vom 25. Januar 1974 vorbesprochen und an der außerordentlichen Generalversammlung vom 05. März 1974 genehmigt