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Das „Billboard“-Magazin bittet im Zuge des „Gay Pride Month“ diverse Prominente, einen Brief an die LGBTQ-Community zu verfassen. Tove Lo, Ariana Grande, James Bay und Dan Reynolds (“Imagine Dragons”) haben an der Reihe schon teilgenommen – der Bassist von „Placebo“ Stefan Olsdal nun auch. Laut „Musikexpress“ schrieb er in dem Brief über die Schikanen, die ihm seine Familie und sein Umfeld als homosexueller Jugendlicher vor und nach seinem Coming-Out in den Weg gelegt hatten. Früher habe er sich oft isoliert gefühlt und sich nicht getraut, seinem Mitschüler zu verraten, wie sehr er in ihn verliebt sei – aus Angst vor Abweisung und Aggression. Sein Vater habe homophobe Witze gerissen und einmal bekam er in einem Motel kein Zimmer, weil er mit einem Mann dort übernachten wollte. Über die LGBTQ-Szene meinte er: „Die LGBTQ-Community hat mir die Kraft gegeben, Anderssein nicht als Schwäche, Fluch oder gar Krankheit zu verstehen. Im Gegenteil: Ich bin perfekt, so wie ich bin, und es ist gar nichts falsch daran, wie ich bin oder was ich fühle. Was meine Achillesferse, mein schwächster Punkt war, ist jetzt mein Schutzschild. Dafür werde ich mein Leben lang dankbar sein.“
Übrigens: “Placebo” spendeten im März 27.500 Pfund im Kampf gegen Depressionen & Suizid.
QUELLE: FIRSTNEWS FOTO: Placebo (Quelle: Universal Music/Kevin Westenberg)