Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03446.jsonl.gz/724

Der Bomber im Greifensee B-17 "Little Chub"
1953 wurden ein Grossteil des am 24. April 1944 in den Greifensee abgestützten Bombers geborgen.
Das Wrack wurde dann beim "Trachslerhof" bei der Schifflände Maur gegen Eintritt ausgestellt.
Martin Schaffner genannt "Bomber Schaffner" mietete von A. Trachsler ein Teil der Scheune und die Wiese davor; dort wo heute unsere Trockenplätze sind.
"Bomber Schaffner" richtete sich während dieser Zeit dort in einem roten Wohnwagen ein.
Martin Schaffners jüngerer Bruder Peter und Annemarie Trachsler heirateten später und gründeten die Schaffner Gartenmöbel AG.
Ein ähnlicher Motor steht noch heute vor der Firmenfassade.
Am 29. Sept 2000 wurden weitere Teile geborgen. Unter anderem das Notfunkgerät dessen Batterie nach 56 Jahren im Wasser noch 1.6V Spannung hatte.
Ein weiterer der vier original Motoren aus dem Greifensee befindet sich heute im Schweizerischen Militär- und Festungsmuseum Full-Reuental
Film Bergung des Motors auf TV SRF 10VOR10
Weitere Teile des Bombers sind im B17 Museum Utzendorf, Funkgerät, weitere Motoren.
Weitere Berichte zum Bomber aus dem Greifensee:
Bericht aus der Mauremer Post 37_1 November 2020 (über dem Rest. "Sternen" Fällanden)
Bericht aus der Mauremer Post 37_2 November 2020
Bericht aus der Mauremer Post 38_1 November 2020
Bericht aus der Mauremer Post 38_2 November 2020
Bericht aus der Mauremer Post 39_1 November 2020 ("Trachslerhof" Maur) gehört seit 2020 zu Seehof Maur
Bericht aus der Mauremer Post 39_2 November 2020
Schifflände Maur aus ETH Bildarchiv, aufgenommen 7/1953 kurz vor der Bergung; man sieht Holzgerüst und Ponton und auf der Wiese beim Trachslerhof an Land
zwei weitere Ponton, hier wird dann der Bomber ausgestellt. Ebenso das alte Gasthaus zur Schifflände. Diese Details sind durch klick in dieses Bild noch besser erkennbar.
Durch klick auf diesen Link kann es in die heutige Ansicht mit der Maus transparent eingeblendet werden
Bergung eines Flügels des B17 Bombers "Little Cub". Die Teile werden später beim Trachslerhof, welcher man im Hintergrund sieht ausgestellt.
Heute sind sie im B17 Museum in Utzendorf ausgestellt. Weitere gettyimages Bilder vom Bomber im Greifensee unter Foto Galerie
Link zu orig. Bilder vom Bomber im Greifensee by gettyimages
Der B-17, ausgestellt 1953 beim "Trachslerhof" Maur, die Scheune ist noch heute so klar erkennbar.
Vor den Schiffen auf dem Trockenplatz liegen verwitterte Holzstangen worauf heute die Trockenplatznummern
angeschraubt sind, wohl aus alten Telefonstangen gemacht. Könnten das Reste vom alten Dreibein sein?
Damit wurde der Bomber damals hier beim Trachslerhof vom Bomber Schaffner aus dem Wasser gehievt.
Siehe Bilder oben.
Details sind durch klick in dieses Bild noch besser erkennbar.
Durch klick auf diesen Link kann es in die heutige Ansicht mit der Maus transparent eingeblendet werden
Gasthof und Pension Schifflände Maur 1937, fotografiert von Flugpionier Walter Mittelholzer 1894-1937.
Er rückte in die Rekrutenschule Dübendorf bei der neugegründeten Fliegertruppe ein.
1920 gründete er mit Oskar Bider die Ad Astra Aero aus der später die Swissair wurde. Er flog Flugzeuge wie die Junkers F13
welche seit 2018 wieder von Junkers und Junkers Flugzeugwerke AG, Dübendorf über dem Greifensee fliegen;
als Ersatz seit dem Absturz der legendären JU-52 bei der JU-AIR
Gasthof und Pension zur "Schifflände" Maur; um 1940 und weitere alte Bilder von Maur
Gasthof Schifflände Maur vor 1.7.1954 also zur Zeit als der Bomber auf dem Trachslerhof ausgestellt war
Restaurant "Sternen" Fällanden: Genau hier beim Restaurant; nun nur noch wenige Meter über Grund sprang der Pilot Bailey direkt aus dem abstürzenden B17 Bomber und landete auf dem Dach des Hühnerhofs.
Das führerlose Flugzeug stürzte dann wenig später in den Greifensee und nicht auf Fällanden
Einer der vier Motoren aus dem Greifensee befindet sich heute im Schweizerischen Militär- und Festungsmuseum Full-Reuental
Motor auf dem Firmengelände der Schaffner Gartenmöbel
Fliegerturm am Greifensee
beim Aaspitz bei der Schiffsstation Mönchaltorf
Attraktion Seeschiessen ist seltener geworden (aus ETH Archiv )
Angriffe aus der Luft -Ziele im Greifensee (aus Maurmer Neujahrsblätter 2010)
Der Greifensee aus der Vogelschau @AWEL 6.März 2019
Fliegerbeobachtungsturm mit Bootssteg und Materialdepot von damals. Heute die Schiffsanlegestelle der SGG Mönchaltdorf sowie der Bootsschuppen für den Weidling der Seepolizei Zürich
(Die beiden Bäume auf den beiden Fotos stehen zwar noch immer, dort wo der Fliegerturm stand, ist heute das Holzdepot für den Grill)
Der Schiessplatz Greifensee wurde 1975 aufgehoben, der Turm abgebrochen
Luftbild @AWEL vom 6.März 2019 aus gleicher Perspektive vom ehemaligen Standort des Fliegerturms 1930-1975
Riedikon/ Mönchaltorf/ Aaspitz/ Aabach
18.5.2022: Blick vom Schiff auf den ehemaligen Standort, heute SGG Anlegestelle Mönchaltorf
Bruchlandung Fieseler Storch 2017 in Maur
Aus der gleichen Zeit 1936 -1949 stammt auch der "Fieseler Storch" Fi 156
Rita Fuhrer hatte am 31.7.2017 eine zum Glück glimpfliche Bruchlandung mit einem "Fieseler Storch"
beim Restaurant "Stallstube" in Maur.
Der Fieseler Storch flog einst bei der Fliegertruppe. Alle fünf in Polen restaurierte Exemplare fliegen ab 2020 wieder
Man sieht und hört ihn auch heute noch über dem Greifensee.