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Der Grand Prix von Spanien drohte wegen Schumachers Überlegenheit in Langeweile zu erstarren. Doch die Sauber-Fahrer sorgten in der Schlussphase für Spannung.
"Unsere Strategie war heute ebenso perfekt wie die Boxenstopps", freute sich Peter Sauber. Nick Heidfeld und Felipe Massa hetzten Jenson Button und Jarno Trulli in Montemeló rundenlang vor sich her und schliesslich ins Elend.
Nachdem die beiden Renault-Fahrer wegen Hydraulik- und Motorproblemen ausgeschieden waren, sorgten der Deutsche und der Brasilianer für das zweitbeste Gesamtergebnis des Sauber-Teams in der Formel 1.
Heidfeld wurde nach 65 Runden als Vierter hinter Michael Schumacher, Juan Montoya und David Coulthard abgewinkt, Massa als Fünfter.
Heinz-Harald Frentzen gewann derweil den ersten WM-Punkt für Arrows, womit nach 5 von 17 Rennen nur noch die beiden Teams mit Honda-Motoren, BAR und Jordan mit leeren Händen da stehen.
Im Klassement der Konstrukteure schloss Sauber-Petronas punktemässig zum viertplatzierten Renault auf. Ferrari und BMW-Williams sind der Konkurrenz bereits so weit voraus, dass selbst McLaren-Mercedes kaum mehr über den 3. Schlussrang hinaus kommen wird.
Michael Schumacher spulte sein Pensum in ähnlich lockerem Stil ab wie in Imola. Der Weltmeister lag in jeder Phase des Rennens an der Spitze, obschon er seinen ersten Boxenstopp drei Runden früher als Coulthard absolvierte.
Zu Saubers bestem Teamergebnis in den vorausgegangenen 150 Grands Prix war es 1996 in Monte Carlo gekommen, als Johnny Herbert Dritter vor Heinz-Harald Frentzen geworden war, also sieben Punkte auf einen Schlag gewannen. In Montmeló sind es fünf geworden, was zuvor erst einmal vorgekommen war -1995 in Monza mit den Plätzen 3 durch Frentzen und 6 durch Jean-Christophe Boullion.
swissinfo und Agenturen