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Schwyzerörgeli
Das Schwyzerörgeli entwickelte sich aus dem Wiener Örgeli. Der eingewanderte Drechsler und Musikant Johannes Dolliger brachte sein Instrument nach Langnau im Emmental. Mit seinem Abeitgeber Johann Samuel Hermann baute er 1836 eine verbesserte Handorgel, das sogenannte Langnauerli. Dieses diatonische Örgeli hatte zehn Melodie- und drei Bassklappen. Ab dieser Zeit begannen auch weitere Liebhaber für diese Musik Instrumente zu bauen. Als weitere Pioniere für die heutige Bauweise gelten Robert Iten, Alois Eichhorn, Josef Nussbaumer, Ernst Salvisberg, Rudolph Reist, Josef Gwerder, um nur die Bekanntesten zu nennen. Das Schwyzer Örgeli funktioniert grundsätzlich gleich wie das Akkordeon. Es stellt aber hohe Ansprüche an den Spieler, weil es ein diatonisches Instrument ist. Beim diatonischen Schwyzerörgeli werden spezielle Musiknoten gebraucht, weil je nach Ziehen und Stossen des Blasebalgs andere Töne erklingen.
Unterrichtsbeginn ab ca. 9 Jahren oder nach Absprache mit der Lehrperson