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Ein Tiefdruckgebiet nahe Island steuerte ein okkludierendes Frontensystem zum Alpenraum. Feuer und Flamme konnte man heute für den farbenfrohen Start in den Tag sein.
Wetter
Ein Tiefdruckgebiet nahe Island steuerte ein okkludierendes Frontensystem zum Alpenraum. Feuer und Flamme konnte man heute für den farbenfrohen Start in den Tag sein.
Das okkludierende Frontensystem lag am frühen Samstagmorgen im Bodenfeld über der Nordsee und dem Nordwesten Frankreichs.
Über der Schweiz ist in der Nacht die typische Warmfrontbewölkung (hohe/mittelhohe Bewölkung) aufgezogen und sorgte vielerorts für einen feurigen Start in den Tag.
Der Jetstream (Starkwindband in der Höhe) war direkt auf die Alpen gerichtet und erreichte knapp 200 km/h.
Auch auf den Gipfelstationen der Alpennordseite nahm der Westwind rasch Fahrt auf und erreichte Böenspitzen von 80 bis 100, stellenweise knapp über 110 km/h (Säntis). Im Laufe des Vormittags nahm die Durchmischung zu und der West-/Südwestwind frischte auch auf den Hügeln und stellenweise an den Flachlandstationen deutlich auf (Böen von 50 bis 70 km/h).
Mit der Bewölkungsverdichtung zeigten sich am frühen Morgen auch auf den Radarbildern die ersten Echos. Allerdings verdunstete der erste Niederschlag noch in den relativ trockenen, unteren Luftschichten. Im Laufe des Vormittags setzte dann aber von Nordwesten her zeitweise schwacher Niederschlag ein. Die Schneefallgrenze stieg im Laufe des Tages von rund 2300 auf rund 2700 Meter an.
Am Nachmittag änderte sich am Wettercharakter wenig. Einzig im Mittel- und Südtessin kam die Sonne für längere Zeiten zum Vorschein. In den übrigen Regionen fiel zeitweise Niederschlag, am Alpennordhang auch länger anhaltend, in Mittelbünden anfangs nur selten.
Die Temperaturen stiegen auf der Alpennordseite auf 10 bis 13 Grad, im Tessin bis auf knapp 19 Grad.