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09.09.2021
Der italienische Wintersportverband FISI hat entschieden: Val Gardena hat sich in der internen Ausscheidung gegen Sestriere durchgesetzt und wird die offizielle Kandidatur für die Ausrichtung der alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2029 sein.
Das Fernduell zwischen den Weltcup-Orten Sestriere und Val Gardena ist entschieden. Am Donnerstagvormittag (9. September) hat die Führung des italienischen Wintersportverbandes die Entscheidung getroffen, dass Val Gardena der offizielle italienische Kandidat für die Austragung der alpinen Ski-Weltmeisterschaften des Jahres 2029 sein soll. Laut Medienberichten sei die Wahl mit dem Resultat von 8 zu 2 Stimmen relativ deutlich für den Ort in den Dolomiten ausgefallen. Sollte sich zu gegebener Zeit, beim Kongress im Jahr 2024, der Weltverband FIS tatsächlich für Val Gardena als Austragungsort der Titelkämpfe entscheiden, so würden im Grödnertal zum zweiten Mal nach dem Jahr 1970 WM-Medaillen im alpinen Skirennsport vergeben.
Beide Weltcup-Orte konnten ihre Ideen und Projekte für eine allfällige WM-Kandidatur 2029 vorstellen, bevor sich dann die Verbandsführung letztlich klar für Val Gardena aussprach. „Der Rat hat sich fast einstimmig geäussert, daher ist diesem Resultat nicht mehr viel hinzuzufügen“, kommentiert FISI-Präsident Flavio Roda das Ergebnis. „Ich für meinen Teil sage: es waren zwei ausgezeichnete Vorschläge von hohem Niveau und mit grosser Tradition. Beide hätten den Zuschlag verdient, aber nur einer der beiden konnte unser Kandidat sein. Wichtig ist jedoch, dass wir überhaupt die Wahl hatten“, so Roda weiter.
Im Jahr 2023 finden die Ski-Weltmeisterschaften in Courchevel-Meribel (FRA) statt und im Jahr 2025 werden die Titelkämpfe in Saalbach-Hinterglemm ausgetragen.