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Thermische Solaranlagen wandeln die Sonnenenergie in thermische Energie, also Wärme um. Je nach Anlage wird die Wärme nur zur Warmwasseraufbereitung oder auch zur Heizungsunterstützung eingesetzt.
Für die Sonnenkollektoren gibt es verschiedene Montageformen: Indach- oder Aufdach-Montage und für Flachdächer eine aufgeständerte Form.
Um die tagsüber gewonnene Wärme auch am Abend nutzen zu können braucht es in jedem Fall einen Speicher. Es gibt Warmwasser-, Puffer- und Kombispeicher, wobei nur der Kombispeicher die Wärme für Trink- und Heizungswasser speichern kann. Der Pufferspeicher dient ausschliesslich der Heizwärmespeicherung und kann an Gas-, Öl, Holz-/Pelletheizungen und Wärmepumpen angeschlossen werden. Am preisgünstigsten ist der einfache Warmwasserspeicher, der nur warmes Trinkwasser zur Verfügung stellt.
Bei der Wahl der geeigneten Solarthermievariante spielt die zur Verfügung stehende Fläche auf dem Dach und die Möglichkeiten zur Unterbringung des Pufferspeichers eine wichtige Rolle. Solaranlagen zur Warmwassererzeugung haben einen hohen Deckungsgrad, bringen aber nur geringe Einsparungen. Soll die Anlage auch der Heizungsunterstützung dienen, sind die Investitionskosten relativ hoch, weil die Kollektorfläche und der Pufferspeicher grösser sein müssen. Die laufenden Betriebskosten sind auch mit der empfohlenen jährlichen Wartung gering.