Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03539.jsonl.gz/1904

«Habt ihr's mal mit einem Korrekturprogramm probiert?» – Yvonne Masons Antwort auf einen Brief des Präsidentenbüros ist nicht ganz frei von Häme. Die pensionierte Englischlehrerin veröffentlichte vor zehn Tagen auf Facebook einen Brief – übersät mit Korrekturen – mit den Worten: «Habe einen Brief von Mr. Trump bekommen. Werde ihn morgen zurückschicken.»
11 Beispiele falscher Gross-/Kleinschreibung fand Mason im kurzen Brief, darunter president und state. «Falls dieser Brief in der Mittelschule geschrieben worden wäre, hätte ich ein C oder C plus gegeben, in der High School ein D», sagte Mason gegenüber der Greenville News. D steht für «ausreichend».
«Stilistisch fürchterlich» nannte Mason den Brief. Sie habe never ever einen Text mit so vielen dummen Fehlern gesehen. «Erhält man ein Schreiben von höchster Stelle, erwartet man, dass es einwandfrei ist». Trumps Leute sollten sich ein Beispiel am republikanischen Senator Lindsey Graham nehmen, dieser schreibe exquisite Briefe, sagte die Englischlehrerin.
Mason hatte dem Weissen Haus nach dem Schulmassaker in Florida am 14. Februar einen Brief geschrieben. Sie forderte den Präsidenten dazu auf, die Familien, die ihre Kinder verloren hatten, persönlich zu besuchen. Die Antwort, frei zusammengefasst: Man habe bereits dies und das gemacht, das reiche jetzt auch mal. (dwi)
Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.
Gemäss neusten Informationen der Nachrichtenagentur Associated Press wurden nicht nur Kinder, sondern auch Kleinkinder und Babys an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt und in mindestens drei Aufnahmestationen gebracht.
Das ist zu viel für die bekannte US-Fernsehmoderatorin Rachel Maddow. In der Sendung am Dienstag brach sie vor laufender Kamera in Tränen aus, als sie die Meldung über zurückgelassene Babys lesen sollte.
«Könnt ihr eine Grafik einblenden?», fragte die …