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Geschichte
Mitte der 1970er Jahre trafen sich die Jugendfreunde Josef Breitenbach und Fred Kränzlin anlässlich einer Veranstaltung der heutigen Mykologischen Gesellschaft Luzern. Die Freude an den Pilzen und die Forschungslust veranlassten schliesslich die beiden, ein eigenes Buch zu schreiben, welches sowohl Laien als auch wissenschaftlich interessierte Kreise gleichermassen ansprechen sollte. Nach rund fünfjähriger Arbeit auf dem Feld mit dem Foto-Apparat, am Mikroskop mit dem Zeichnungsgerät und am Schreibtisch für die Recherche der makroskopischen Beschriebe, veröffentlichten die beiden im Jahr 1981 den ersten Band der Reihe „Pilze der Schweiz“.
Das positive Echo zu diesem Buch gab den Autoren den Anstoss, die Reihe weiter zu führen, wobei jeweils in einem Abstand von rund fünf Jahren ein weiterer Band folgte. Da die Bücher auch international nachgefragt wurden, übersetzten zwei Experten-Teams die Texte in die englische und französische Sprache.
Nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod von Josef Breitenbach im Jahr 1998 hat Fred Kränzlin die zwei letzten Bände in Eigenregie erstellt. Fred Kränzlin verstarb 2017 im Alter von 90 Jahren. Seither wird der Verlag von seiner Tochter Rita Kränzlin und seiner Schwiegertochter Jacqueline Kränzlin weitergeführt, damit das Lebenswerk der beiden Autoren interessierten Kreisen auch künftig zugänglich gemacht werden kann.