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Bei der Phase 1 des Projekts «EmberCore-Flashlight: Long Distance Lunar Characterization with Intense Passive X- and Gamma-ray Source» handelt es sich um eine neun Monate dauernde Machbarkeitsstudie, in der die Parameter der Strahlungsquelle und mögliche Missionsarchitekturen untersucht werden. Zudem wird die Entwicklung einer EmberSource-Röntgenlampe geprüft, die an zwei verschiedenen Orten auf dem Mond eingesetzt werden soll: im Shackleton-Krater und im Mare Tranquillitatis.
Die EmberSource-Röntgenlampe verwendet einen Strahl aus Röntgen- und Gammastrahlen, der über viele Kilometer hinweg mit dem Boden interagieren kann und dann zu einem Sensor zurückprallt. Das Signal, das zum Sensor zurückkommt, liefert einen «elementaren Fingerabdruck» mit Informationen über die Mondoberfläche und den Boden darunter. Aus den zurückgestreuten Gammastrahlen könnte auf das Vorhandensein von Substanzen wie Wasser geschlossen werden, die für die langfristige Bewohnbarkeit des Mondes durch den Menschen entscheidend sind. «Diese Technologie ermöglicht es, die Struktur und Zusammensetzung der Mondoberfläche in noch nie dagewesenem Detail zu charakterisieren», sagte Dr. Thomas Prettyman, leitender Wissenschaftler am Planetary Science Institute.
EmberSource basiert auf einer modifizierten Version der EmberCore-Keramik, die USNC für den Einsatz in Antriebs- und Heizanwendungen im Weltraum entwickelt hat. Sie erzeugt Wärme und Röntgenstrahlen, ohne dass dafür externe Energie benötigt wird. Ein EmberCore besteht aus einzelnen «Glutkörpern», die aus einer Familie handelsüblicher, inerter Isotope hergestellt und in einem Kernreaktor mit Neutronen aufgeladen werden.
Das Programm «Innovative Advanced Concepts» fördert laut Nasa visionäre Ideen, die künftige Missionen durch die Entwicklung bahnbrechender – radikal besserer oder völlig neuer – Raumfahrtkonzepte transformieren könnten, während es gleichzeitig die Innovatoren und Unternehmer der USA als Partner einbindet.
Quelle
M.A. nach USNC und Planetary Science Institute, Medienmitteilungen, 15. Juni 2023, sowie Nasa, Medienmitteilung, 9. Januar 2023
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