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Der Pemphigus vulgaris zählt zu den blasenbildenden Autoimmunerkrankungen der Haut, bei denen der Organismus Antikörper gegen körpereigenes Gewebe produziert. Als Folge bilden sich Blasen auf der Haut und auf den Schleimhäuten sowie damit einhergehende oberflächliche und schmerzhafte Hautdefekte, sogenannte Erosionen. Diese können sich im schlimmsten Fall infizieren. Beim Pemphigus vulgaris handelt es sich um eine in Schüben und sehr selten vorkommende Krankheit, die nur ein bis fünf Menschen von einer Million bekommen. Unter den blasenbildenden Erkrankungen der Haut zeigt der Pemphigus vulgaris den schwersten Krankheitsverlauf, der ohne medikamentöse Therapie zum Tod führen kann. Mittels neuer Behandlungsmethoden haben Betroffene im Gegensatz zu früher gute Überlebenschancen mit einer hohen Lebensqualität.