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Dafür kam um diese Jahreszeit einzig das Übersee-Departement Guadeloupe in Frage. Die in Bestbesetzung angetretenen Franzosen hatten gegen ein Kanada ohne Milos Raonic denn auch keinerlei Probleme. Richard Gasquet und Jo-Wilfried Tsonga, die beiden Top-Ten-Spieler, die im Einzel zuschauen mussten, holten im Vélodrome in drei Sätzen bereits im Doppel den entscheidenden dritten Punkt. Frankreich erreichte zum 14. Mal in den letzten 15 Jahren die Viertelfinals, auf den Gewinn eines Davis Cups warten sie aber seit 2001.
In allen übrigen Begegnungen steht es 2:1. Knapp sechs Wochen nach seinem Rücktritt als Tennisprofi feierte Australiens Teamcaptain Hewitt ein Comeback und stellte sich – mangels Alternativen – im Doppel selber an der Seite Peers auf. Während der 35-jährige Veteran seine 79. Davis-Cup-Partie bestritt, kam der acht Jahre jüngere Peers zu seinem ersten Einsatz im Teamwettbewerb.
Die Bryan-Zwillinge, seit Jahren das Mass aller Dinge im Doppel, erwiesen sich auf dem Rasen des ehrwürdigen Melbourner Kooyong-Stadions als zu starke Gegner und kamen nach zweieinhalb Stunden Spielzeit zu einem hart erkämpften Erfolg. Damit fehlt dem Davis-Cup-Rekordsieger aus den beiden Einzeln am Sonntag noch ein Punkt zum Einzug in die Viertelfinals.
1:2 in Rücklage sind auch Deutschland, Serbien und Vorjahresfinalist Belgien. Die Deutschen verloren das Doppel gegen die Tschechen Tomas Berdych und Radek Stepanek, die im 17. gemeinsamen Davis-Cup-Einsatz zum 15. Mal erfolgreich waren. Serbien verlor gegen Kasachstan trotz des Einsatzes von Weltnummer 1 Novak Djokovic das Doppel ebenso wie Belgien gegen Kroatien.
Einen grossen Schritt Richtung Viertelfinal machte Titelverteidiger Grossbritannien. Die Brüder Andy und Jamie Murray liessen den Japanern keine Chance, sodass die Weltnummer 2 am Sonntag im Gipfeltreffen gegen Kei Nishikori alles klar machen kann.
(SDA)