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Aus der Geschichte
Aus der Geschichte
In einer Urkunde wird Wilderswil erstmals 1224 erwähnt: Die „Nobiles de Wilderswile“ unter Führung von Rudolf von Wädenswil (Herr zu Unspunnen) stritten mit dem Kloster Interlaken um das Kastvogteirecht (Entsetzung des Priesters) über die Kirche Gsteig. In der Gegend wohnten im 6./7. Jahrhundert Alemannen. Der Sippenführer Wildheri soll dem Dorf den Namen gegeben haben. (Wid-heres-vilare = Wilderswil) Das Gebiet von und um Willderswil gehörte im Mittelalter zu den Freiherren von Rothenfluh und Unspunnen.
Auf dem Schloss Unspunnen regierte im 12. Jahrhundert Burkhard von Unspunnen, später die Herren von Wädenswil (13.Jahrhundert) die von Weissenburg, ( 14. Jahr- hundert), und die von Scharnachtal (15. Jahrhundert). Die Stadt Bern und das Augustinerkloster Interlaken wurden Nachfolger der Burgherren über deren Besitzungen. Um freiheitliche Gedanken und Uebergriffe durch Unterwalden über den Brünig ins engere Oberland zu verhindern, trat die Stadt Bern 1353 in den Bund der Eidgenossenschaft. Beim Aufstand der Gotteshausleute 1349 wurde Wilderswil zur Strafe von den Bernern niedergebrannt. Der „Böse Bund“ 1445 zur Gewinnung der Selbständigkeit fand ein klägliches Ende. Im „Interlappischen Krieg“1528 führte Bern den neuen Glauben ein. (Reformation)
Das Alphirtenfest von 1805 vor der Ruine Unspunnen