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Sie ist das beliebteste Süssgetränk, aber hat es in sich. Die Seite «The Renegade Pharmacist» zeigt, was nach dem Genuss einer 330 ml Coca-Cola-Dose in uns abgeht.
Zehn Teelöffel Zucker gelangen in unseren Körper, das sind 100 Prozent der empfohlenen Tagesdosis. Normalerweise müsstest du sofort erbrechen. Doch die Phosphorsäure unterdrückt den Geschmack, damit du alles bei dir behalten kannst.
Dein Blutzucker erreicht den Höchstwert, was eine Insulinausschüttung verursacht. Deine Leber reagiert darauf, indem sie den ganzen Zucker, den sie kriegt, in Fett umwandelt.
Die Koffeinaufnahme ist abgeschlossen. Deine Pupillen erweitern sich, dein Blutdruck steigt und deine Leber schüttet noch mehr Zucker in die Blutbahnen. Die Adenosinrezeptoren in deinem Gehirn sind nun gesperrt, was die Schläfrigkeit verhindert.
Dein Körper erhöht die Dopaminproduktion, wodurch die Lustzentren im Gehirn stimuliert werden. Auf die gleiche physikalische Weise funktioniert auch Heroin.
Die Phosphorsäure bindet Kalzium, Magnesium und Zink im Darm, was zu einem weiteren Stoffwechselschub führt. Dieser Effekt wird durch die hohe Dosis von Zucker und künstlichen Süssstoffen verstärkt.
Die Blase macht nicht mehr mit und du musst aufs WC. Dabei werden das gebundene Kalzium, Magnesium und Zink mit dem Natrium, den Elektrolyten und dem Wasser ausgeschieden.
Der «Rausch» lässt nach, da der Zuckerspiegel sinkt. Du wirst reizbar und träge. Das ganze Wasser, das in der Coca-Cola drin war, kam mit dem Urin raus. Doch bevor es deinen Körper verlassen hat, hat es alle wichtigen Nährstoffe mit sich weggespüllt.