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Johann Caspar Fridlin (1751–1821) kauft 1775 als 24-Jähriger an der Zeughausgasse 10 in Zug ein Haus und eröffnet darin ein Kolonialwarengeschäft. Damit beginnt die Erfolgsgeschichte der J. C. Fridlin Gewürze AG.
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Gewürze für Zuhause
J. C. Fridlin Gewürze AG: Das sind mehr als 240 Jahre Erfahrung im Entwickeln und Erforschen, Verarbeiten, Abfüllen und Verpacken sowie im Handel und Vertrieb von erstklassigen Gewürzen. Wie unser Unternehmen entstand und seither wächst und gedeiht, erfahren Sie nachstehend in unserer Firmenchronik.
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Johann Caspar Fridlin (1751–1821) kauft 1775 als 24-Jähriger an der Zeughausgasse 10 in Zug ein Haus und eröffnet darin ein Kolonialwarengeschäft. Damit beginnt die Erfolgsgeschichte der J. C. Fridlin Gewürze AG.
Bereits 21 Jahre später steht das Unternehmen vor einem Scherbenhaufen: Der verheerende «Geissweidbrand», welcher einen Viertel der Stadt Zug zerstört, lässt auch vom Gebäude des Johann Caspar nichts übrig. Doch er baut das Haus mit dem Laden neu auf – es steht übrigens heute noch.
1806 entscheidet sich Johann Caspar Fridlin für den Einstieg in die Produktion von Gewürzen und Tabak. In Oberwil bei Zug sprengen die Franzosen eine Pulverstampfe. Johann Caspar hat nach deren Wiederaufbau die Gelegenheit, diese zu kaufen. Hier nimmt er die Produktion auf. Die Familie Fridlin produziert seither ununterbrochen Gewürze im Kanton Zug.
1811 übernimmt Johann Caspars drittältester Sohn Jacob Carl Fridlin (1785–1863) das Unternehmen. Mit Umsicht und Geschick macht er die hohe Qualität seiner Gewürze und seines Schnupftabaks weitherum bekannt.
1856 übernimmt Josef Christian Fridlin (1831–1914) in dritter Generation das Unternehmen von seinem Vater. Er ist ein vielseitig tätiger Unternehmer und Kaufmann.
1874 kauft Josef Christian Fridlin von Michael Stadlin die 1856 erbaute Mühle am Letzibach auf der Zuger Allmend und baut sie in eine Gewürzstampfe um.
1883 wird die Firma zum ersten Mal ins Handelsregister eingetragen als «J.C. Fridlin in Zug. Fabrikation von Schnupftabak und Handlung in Gewürzen».
1888 geht eine weitere Gewürzstampfe, die sogenannte «Innere Mühle», in der Stadt Zug durch Erbgang an Josef Christians Frau Martha Beck über. Josef Christian stellt den Betrieb der Inneren Mühle ein.
1906 wird in der Mühle am Letzibach ein neues Wasserrad eingebaut. Elektrizität ist im Gebiet Letzi erst ab 1915 verfügbar.
1914 übernimmt nach dem Tod von Josef Christian Fridlin dessen Sohn Johan Carl (1885–1930) das Unternehmen in vierter Generation. Neben seiner Tätigkeit als Kaufmann ist er zusätzlich als Anwalt und Landwirt auf der Löberen tätig.
1930 übernimmt Jwan Carl Fridlin, genannt Hans (1902–1969), das Unternehmen. Er trennt sich vom Bereich des Schnupftabaks und trägt die Firma unter «J.C. Fridlin, Gewürzmühle in Zug» ins Handelsregister ein.
In den 1930er Jahren beginnt Jwan Carl Fridlin mit der Produktion von Streudosen für den Privathaushalt.
Der wachsende Erfolg im Einzelhandel bringt in den 1950er Jahren neue Aufträge für das Detailhandelsgeschäft. Es wird weiter in Abfüllmaschinen für Gewürze investiert. Man produziert Beutel, Dosen und bald auch die ersten Gewürzgläser.
John Carl Fridlin (*1935), Sohn von Jwan Carl Fridlin, übernimmt 1969 die Firma. Zusammen mit seiner Frau Trudy Fridlin Aeberli (1940–2012) investiert er konsequent in den stark wachsenden Markt für den Detailhandel. 1982 wird aus der bisherigen Einzelfirma die «J. Carl Fridlin Gewürze AG».
Da in der Stadt Zug die Platzverhältnisse zu knapp werden, entstehen 1987 am heutigen Standort im Industriegebiet Bösch, Gemeinde Hünenberg, die ersten neuen Gebäude für die Abfüllerei.
Seit dem Jahrtausendwechsel werden die Prozesse der J. C. Fridlin Gewürze AG über ein ERP-System abgewickelt, und die Digitalisierung wird vorangetrieben. 2009 wird der Produktionsstandort Hünenberg ausgebaut. Neue Abfüll- und Lagerhallen werden an das bestehende Produktionsgebäude angebaut.