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Rafael will in den USA arbeiten, hat aber keine Ausweispapiere, weil er sich daheim mit den falschen Leuten angelegt hat und nun sehen muss, wo er bleibt. So vertraut er sich einem Schlepper an, der ihn auch tatsächlich durch den Rio Grande del Norte in die Staaten gelotst bekommt. Da allerdings erwartet ihn auch nicht mehr als Unterdrückung und Ausbeutung … Rafael steht zwar im Zentrum der Geschichte, doch die grosse Frage der kulturellen Zugehörigkeit wird anhand zweier Nebenfiguren diskutiert: derjenigen eines mexikanischen Unternehmers, der unbedingt (wie ein) US-Amerikaner sein will, und derjenigen einer Mexiko-US-Amerikanerin, die sich entwurzelt fühlt und ihr Glück in jenem Land sucht, aus dem ihre Familie stammt. Ein Meisterwerk von höchster politischer Aktualität!
Drehbuch: Alejandro Galindo
Kamera: Rosalío Solano
Musik: Jorge Pérez H.
Schnitt: Carlos Savage
Mit: David Silva (Rafael Améndola Campuzano), Víctor Parra (Mr. Sterling), Martha Valdés (María del Consuelo), Óscar Pulido (Luis Villarreal)
115 Min., sw, DCP, Sp/e