Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03124.jsonl.gz/1871

Nicht nachvollziehbar
Kreuzlingen – Am Samstag besuchte ich die Informationsveranstaltung zur Erweiterung vom Bushof in Kreuzlingen. (Hermann Merz, Kreuzlingen)
Interessiert verfolgte ich die Ausführungen von den anwesenden Sachverständigen. Auf die Frage hin, wieso zum Beispiel das bekieste Mittelstück zwischen der Platanenreihe und dem Park, das ohnehin bereits genügend breit ausgestattet ist, nicht als zusätzlicher Platz für den Bushof genützt werden könnte (somit wäre sogar ein Kreisverkehr um die Platenen herum für die Busse gewährleistet und der Bushof könnte in Verbindung mit dem übrigen Park schön gestaltet werden), erhielt man jedoch die Antwort, wonach der Park nach wie vor immer ein Tabu darstellte.
Diese Aussage ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, beabsichtigte man sogar einmal das neue Stadthaus in den Dreispitzpark zu bauen! Ausserdem erhielt ich die erschreckende Auskunft, wonach geplant sei, dass bei der Realisierung des neuen Dreispitzparks die jetzt vorhandenen, schön gewachsenen Bäume entfernt würden! Die an der Informationsveranstaltung ausgegebene und übrigens gute Suppe konnte mich dabei über gewisse Auskünfte auch nicht hinweg trösten.
H. Merz, Kreuzlingen
Mit der Erweiterung der „Dreispitz“-Parkanlage über die Pestalozzistrasse hinweg, dem „Dreispitz-Kulturzentrum“ entlang bis auf die Höhe des Schulwegs („Campusweg“!) würden sich ganz neue Möglichkeiten ergeben: einerseits für die Gestaltung eines veritablen, grossen, sonnigen zentralen Stadtparks mit angegliedertem Freiraum für Veranstaltungen, wie er bereits heute besteht, andererseits umfassendere Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der Erstellung/Erweiterung des zentralen Bushofes zwischen Bären und Löwen. Dabei ist zu hinterfragen, ob mit einer Verschiebung/Neugestaltung der Platanenanlage nicht der notwendige Raum geschaffen werden sollte, um tatsächlich für den Öffentlichen Verkehr eine „Drehscheibe“ kreieren zu können, die auf lange Sicht durch ihre Grösse und Zweckmässigkeit „Hand und Fuss“ hätte. Einen „Kreisverkehr“ um die Platanen herum, wie ihn Herr Merz vorschlägt, sehe ich nicht als glücklich an. Er würde das Parkgelände zu stark beeinflussen. Besser wäre wohl eine Verschiebung der Platanen-Baumreihen, damit zwischen dem Busbetrieb und dem Park eine Grünzone bestehen bleibt. Somit wäre von einer ganz neuen Ausgangslage zu sprechen. Sie zu begründen müsste eine Gesamtplanung erklären, die von der Klosteranlage bis hin zum Löwenplatz reichen und alle Bauten und freien Restgrundstücke an der Peripherie dieses grossen, heute glücklicherweise noch immer bestehenden Freiraums im Zentrum der Stadt erfassen würde.