Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03611.jsonl.gz/686

Rückkehr eines Ausgerotteten
1904 wurde der letzte Bär der Schweiz im Val S-charl, auf dem Gebiet des heutigen Nationalparkes, geschossen. Seit 2005 streifen wieder regelmässig Bären durch Graubünden.
Die letzten ursprünglichen Braunbären haben in den Trentiner Alpen überlebt. Dank der Aussetzung von 10 Bären aus Slovenien gibt es im Trentino wieder Nachwuchs. Auf der Suche nach neuen Revieren streifen Jungtiere immer wieder auch durch Graubünden. Die ersten Exemplare in Graubünden traffen auf unvorbereitete Regionen. Der verlockende Abfall machte sie zu "Problembären", was schliesslich zum Abschuss von zwei Tieren führte.
Unterdessen haben mehrere Bärenregionen gehandelt und die Konflikte mit den sporadisch auftauchenden Jungbären haben sich reduziert. Im Rahmen des Feldversuches URSINA hat der WWF im Rhätischen Dreieck Lösungen für die Konflikte zwischen Mensch und Bär entwickelt und aufgezeigt.
Mit allen relevanten Interessensvertretern hat der WWF Lösungen in folgenden Bereichen erarbeitet:
- Bärensichere Abfallkübel
- Abfallmanagement in Gemeinden
- Bärensichere Bienenstände
- Bären-Themenwegen für die Aufklärung