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Mitte Dezember findet in Engelberg zum ersten Mal in der Schweiz ein Weltcup-Skispringen der Frauen statt. Das wurde nun von der FIS bestätigt. Vom 15. bis 17. Dezember springen auch die Männer auf der Gross-Titlis-Schanze.
Mitte Dezember findet in Engelberg zum ersten Mal in der Schweiz ein Weltcup-Skispringen der Frauen statt. Das wurde nun von der FIS bestätigt. Vom 15. bis 17. Dezember springen auch die Männer auf der Gross-Titlis-Schanze.
Wegen des Krieges in der Ukraine und der Sorge vor weiter steigenden Energiekosten hat sich der ungarische Eiskunstlaufverband als Ausrichter der Europameisterschaft 2024 zurückgezogen. Man habe sich "nach langen Überlegungen" zu diesem Schritt entschieden, hiess es in einem am Mittwoch veröffentlichten Statement des Verbandes.
Eigentlich hätten die Europameisterschaften vom 22. bis 28. Januar 2024 in Budapest stattfinden sollen. Ungarn hatte den Zuschlag im Jahr 2021 erhalten. Der Weltverband ISU bestätigte Ungarns Rückzug. "Ab sofort sind Bewerbungen wieder möglich", teilte er mit.
Die Tour de Ski gastiert im kommenden Winter am 3. und 4. Januar für zwei Etappen in Davos. Ein Nachtsprint (Skating) und ein Verfolgungsrennen (20 km klassisch) stehen auf dem Programm.
Die Langlauf-Crew von Davos Nordic entlastet somit die Situation für Swiss-Ski, die Sponsoren und die TV-Produzenten. Denn am traditionellen Davos-Nordic-Wochenende von Mitte Dezember herrscht mit Veranstaltungen in St. Moritz (Alpin Frauen), Engelberg (Skispringen) und neu Lenzerheide (Biathlon) bereits Hochbetrieb auf Schweizer Boden. Davos will aber nicht zum fixen Etappenort der Tour de Ski werden.
Johannes Kläbo hat die norwegische Nationalmannschaft verlassen und riskiert damit ein Startverbot im Weltcup. Die Regeln sehen vor, dass dort nur die Mitglieder der norwegischen Auswahl antreten dürfen. "Wir hoffen und glauben, dass sie das ändern, damit ich auch in der nächsten Saison im Weltcup laufen kann, sofern ich gut genug bin", sagte der fünfmalige Olympiasieger.
Kläbo begründete seine Entscheidung damit, dass er wegen der Einsparungen in der Langlauf-Sparte kein gutes Gefühl dabei habe, im Vergleich zu seinen Kollegen über die Massen von der Verbandsförderung zu profitieren.
Das Schweizer Langlauf-Team wird für die kommende Saison umstrukturiert. Mit Karoline Moen Guidon und Erik Bråten verpflichtete Swiss-Ski 2 neue Coaches.
Moen Guidon wird zusammen mit Ivan Hudac das Frauenteam trainieren. Die schweizerisch-norwegische Doppelbürgerin war zuletzt als Cheftrainerin beim Skiclub Åsen/NOR und zuvor als Natitrainerin in Liechtenstein angestellt.
Braten übernimmt neben François Faivre die Verantwortung bei den Männern. Die 4 Coaches sind in der Hierarchie gleichgestellt. Der Norweger war beim Nationalteam Kanadas zuletzt engagiert.
Die höchste Kader-Einstufung von Swiss-Ski für den kommenden Winter erhalten im Nordisch-Sektor weiterhin die Langläuferin Nadine Fähndrich sowie neu ihre Kollegen Valerio Grond und Janik Riebli. Bei den Biathleten haben Niklas Hartweg und Sebastian Stalder als Sieger und Dritter der U25-Wertung im Weltcup den Aufstieg in die Nationalmannschaft geschafft.
Simon Ammann erhält auch für die kommende Saison einen Kader-Platz bei Swiss-Ski. Der Toggenburger Skispringer ist gemäss den publizierten Listen weiterhin Mitglied des A-Kaders.
Damit steht grundsätzlich nichts im Weg, dass der vierfache Olympiasieger im November als 42-Jähriger eine 27. WC-Saison in Angriff nehmen könnte.
Trotz des Trainingsrückstands war er gemessen an den Resultaten hinter Gregor Deschwanden die Nummer 2 im Team. Der Luzerner gehört als Einziger der Nationalmannschaft an, während Killian Peier neu nur noch im B-Kader ist.
Berni Schödler wird Ende Saison als Disziplinenchef Skispringen und Nordische Kombination zurücktreten und Swiss-Ski verlassen.
Schödler war seit 2010 in dieser Funktion tätig. Für Swiss-Ski arbeitete er schon seit 1997. Unter anderem war er Skisprung-Nationaltrainer und in dieser Zeit am Olympiasieg von Simon Ammann 2002 beteiligt.
In den letzten Jahren arbeitete Schödler zusätzlich bei der FIS als Race Director im Continental Cup und bei Junioren-Weltmeisterschaften. Diese Funktionen wird er weiterführen.