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ST. GALLER FLÜGELTAUBE
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LEBENSRAUM
Die St. Galler Flügeltaube kommt ausschliesslich in der Schweiz vor.
LEBENSWEISE
Sie ist die jüngste Schweizer Zuchttaube und stammt von der wilden Felsentaube ab, die wahrscheinlich schon vor 7000 Jahren domestiziert wurde. Durch Weiterzucht entstanden viele verschiedene Taubenrassen wie die Haustaube, die weltweit vorkommt. Die St. Galler Flügeltaube wird erst seit 1970 von Privathaltern gezüchtet. Vor allem ihre Eleganz, ihre schöne Gefiederfarbe, ihre Flugfreudigkeit und ihr Temperament werden geschätzt und gefördert. Wie bei den meisten Tauben ist das Jungtier der St. Galler Flügeltaube ein Nesthocker. In den ersten Tagen seines Lebens ernährt es sich von elterlicher Kropfmilch, indem es seinen Schnabel tief in den Kropf des Elterntieres steckt. Die Erwachsenen schlucken ihre Nahrung als Ganzes und vermahlen sie mit ihrem Muskelmagen und mit Hilfe geschluckter Steinchen. Die St. Galler Flügeltaube erreicht ihre Geschlechtsreife nach einem Jahr und ernährt sich vorzugsweise von Getreide und Grassämereien.