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Selbstverständlich können wir in der Schweiz bei verdichteter Bauweise noch viele EinwohnerInnen ansiedeln ohne die Bauzonen zu erweitern. Beispiele im In- und Ausland zeigen wie das geht. Die (Bau-) Wirtschaft hätte sicher Freude. Ob die Menschen in der Schweiz daran Freude hätten, steht auf einem andern Blatt. Es stellen sich folgende Fragen: 1. Wollen wir übermässig grosse Bauzonen im ländlichen Raum auszonen, um dafür neue Bauzonen in den nachfragestarken Agglomerationen zu schaffen (Ziel der Zersiedelungsinitiative)? Was geschähe dann mit dem knappen Grünraum in den Agglomerationen? 2. Nicht alle Leute wohnen gerne in Gemeinden mit dichten Wohnformen und übermässigem Verkehrsaufkommen. Wehren wir uns also auf allen Ebenen sowohl gegen die Ausweitung von Bauzonen als auch gegen die übermässige Verdichtung der Siedlungen! Bei anhaltendem Nachfragedruck kommt es dann selbstverständlich zu Preissteigerungen auf dem Immobilienmarkt. Diesen Druck können wir einerseits über eine Eindämmung der masslosen Zuwanderung reduzieren. Gegen den Nachfragedruck nach Wohn- und Wirtschaftsflächen durch die Ansässigen müsste mit steuerlichen Massnahmen vorgegangen werden.