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Massagegeschichten
In den ersten Jahrhunderten des Christentums wurde die Massage aufgegeben, sie wurde sogar verbannt, sie wurde als Überbleibsel des Heidentums betrachtet. Während des Mittelalters begann in Europa die Inquisition verfolgte alle, die Massagen angewandt haben. Angedeutet, dass Hexenkraft beim Heilen hilft.
Die Massage, als eines der ältesten Heilmittel der Menschheit, hat ihren Ursprung im Orient. Bereits im dritten Jahrtausend von Christus wurde es in China, dann in Japan, Indien, Ägypten, Griechenland, Rom verwendet.
Die Massage ist ein arabisches oder griechisches Wort und bedeutet auf Arabisch – sanft drücken, auf Griechisch – die Hand berühren oder bewegen.
Der griechische Arzt Hippokrates (460-375 von Christus), der als Vater der westlichen Medizin gilt, ermutigte seine Schüler, die Massage als Heilmittel einzusetzen.
"Der Arzt muss viel können, aber natürlich muss er die Kunst der Massage beherrschen."
- Hippokrates
„Wie jeder Mensch instinktiv eine geschwollene und deshalb schmerzende oder getossene Stelle seines Körpers reibt oder drückt und so versucht, den durch die Spannung verursachten Schmerz zu mindern, so wird dieses instinktive Mittel wohl auch als Heilmittel zu allen Zeiten angewandt worden sein“
– Franz Kirchberg: Handbuch der Massage und Heilgymnastik (1926)
Massagekontraindikationen:
Für eine erfolgreiche Behandlung ist eine maximale Entspannung des Massierten notwendig. Dabei helfen entspannende Musik und ätherische Öle, die nicht nur der Aromatherapie dienen, sondern auch für die nötige Weichheit der Haut und ein besseres Gleiten der Hände des Meisters sorgen.
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frische Fraktur oder Wunden;
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Thrombose;
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Erkrankungen des Herzens und des Gefässsystems;
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Veranlagung zu Bluthochdruck;
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Krampfadern;
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Schwangerschaft;
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Hernie;
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entzündliche Prozesse;
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Tuberkulose.
Die klassische Massage ist eine angenehme Prozedur, die auf die Heilung des Körpers abzielt. Die Massage wirkt als mechanischer Reiz. Unter dem Einfluss der Hände des Meisters verlässt der menschliche Körper die Komfortzone und beginnt, auf Reize zu reagieren. Als Erstes werden Rezeptoren in den Prozess einbezogen, fein abgestimmte Strukturen, die sich in verschiedenen Hautschichten, Bändern und Muskeln befinden. Durch komplexe Übertragung und Umwandlung von Impulsen erhält das Nervensystem Informationen darüber, was passiert, und sendet eine Antwort auf die Einwirkung.
Fotos: aus offenen Internetquellen
Text: Natalia Zheleznova-Kämpf
01.04.2023
Kein Teil dieses Textes darf ohne schriftliche Genehmigung die Autorin reproduziert werden.
Erst im 16. Jahrhundert propagierte der Arzt Paracelsus wieder Massagen als medizinisches Mittel. Doch wirklich wiederentdeckt und weiterentwickelt wurde die Massage in Europa erst drei Jahrhunderte später, vor allem durch den Schweden Pehr Henrik Ling (1776-1839).
Pehr Ling war der erste, der sich ernsthaft mit dem Einfluss von Massagen und Körperbewegungen auf den menschlichen Körper und Geist beschäftigte. Er litt an Rheuma. Eine schmerzhafte Krankheit gab ihm den Anstoss, eigene Übungen und Massagetechniken zu entwickeln und dabei verschiedene Techniken zu kombinieren. Und nach einer Weile kam die Genesung. Ling erkannte, dass es für eine erfolgreiche Heilung notwendig ist, auf den ganzen Körper einzuwirken und sich darauf zu konzentrieren, die erkrankten Gelenke zu reiben, die Muskeln und neurovaskulären Bündel zu dehnen.
Und so wurde das Schwedische Massagesystem geboren, was heute der Klassischen Massage entspricht.
Die Klassische Massage ist eine einzigartige Technik zur Behandlung und Vorbeugung vieler Erkrankungen des Bewegungsapparates, Gelenk- und Muskelproblemen. Die Klassische Massage wirkt wahre Wunder und heilt den Körper von vielen Beschwerden.
Die Massage ist ein medizinisches Verfahren, daher ist es notwendig, den Meister über alle Merkmale Ihres Körpers und über alle bestehenden Krankheiten zu informieren, damit es der Gesundheit zugute kommt.
Nur in diesem Fall schadet die Massage dem Körper nicht.