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Die Lage von Triesenberg ist einmalig. Die Aussicht ist atemberaubend. Die Hänge sind steil, ebene Flächen dagegen sind rar.
Das für die Erweiterung des Dorfzentrums vorgesehene Grundstück grenzt an zwei gegensätzliche Ortsteile. Auf der einen Seite bilden die dicht beieinander stehenden Häuser an der Straßenkreuzung beim Rathaus die Dorfmitte. Bergseits spannt sich das offene Feld der Friedhofterrasse mit der Kirche auf. Vom Kirchenportal aus öffnet sich der Blick über das Rheintal zu den Bergmassiven des Falknis, des Pizol und des Alvier.
Diese beiden Qualitäten sollen durch den Neubau aufgenommen und gestärkt werden.
Die Dorfmitte im Norden der Parzelle wird durch das Amtshaus erweitert. Die auf drei Geschossen um einen zentralen Erschließungsraum angeordneten Amtsstuben suchen die Nähe zum Rathaus und zum Dorfzentrum aus den 80-er Jahren. Der Rathausplatz wird räumlich gefasst. Die Körnigkeit der bestehenden Bebauungsstruktur wird weitergeführt.
Der südliche Teil des Grundstücks mit der besten Aussicht ist dem Pflegewohnheim vorbehalten. Die Bewohnerzimmer suchen die Nähe zum Boden und den Blick über das Tal. Sie liegen an einem Erschließungsraum der gebrechlichen Menschen zum Aufenthalts- und Begegnungsraum oder zur Wandelhalle wird. Die zwei Zugänge zum westlichen Außenraum, der als Blumengarten gestaltet ist, erlauben einen Rundgang.
Die Dachterrasse bietet die Möglichkeit mitten im Dorf die Aussicht zu genießen. Der ebene, behindertengerechte Außenraum setzt den Freiraum des Friedhofes als öffentliche Terrasse fort.
In Zusammenarbeit mit Uli Mayer und Urs Hüssy