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Der malaysische Premierminister Muhyiddin Yassin hat laut der «Jakarta Post» angekündigt, dass die Ausgangsbeschränkungen und weitere Covid-Bekämpfungsmassnahmen bis zum 31. Dezember 2020 verlängert werden. Dies, nachdem trotz bislang erfolgreichem Kampf des Landes gegen das Coronavirus dieses weiterhin ein grosses Risiko darstelle, wie neue Ausbrüche in diversen Gliedstaaten des Landes unterstrichen hätten.
Konkret wird mit der MCO («movement control order») definiert, dass die Regierung schnell und unbürokratisch auf neue Infektionsherde reagieren kann, und dass sich die malaysische Bevölkerung weiterhin an strenge Sicherheitsprotokolle halten muss. Dazu gehören Social Distancing, das Tragen von Masken an öffentlichen Orten mit Menschenandrang, die Temperaturabnahme von Kunden in grösseren Shoppinghäusern, sowie die vollständige Schliessung von Pubs und Clubs, weil in Letzteren Social Distancing unmöglich sei. Die MCO wurde am 10. Juni eingeführt und wäre am 1. September ausgelaufen, wurde nun aber eben verlängert. Ebenso sollen die Bussen für das Nicht-Einhalten der MCO-Regeln erhöht werden, auf neu 10'000 RInggit (umgerechnet knapp über 2180 Franken).
Das hat auch direkte Auswirkungen auf den Tourismus. Die Grenzen bleiben grundsäzlich geschlossen; wer trotzdem einreisen darf, wird einer 14-tägigen Quarantänepflicht unterstellt. Premierminister Muhyiddin sagte ausdrücklich, Touristen dürften nicht einreisen, um kein Risiko einzugehen, Infektionsfälle zu importieren.
Zur Info: Malaysia hatte per Ende letzter Woche insgesamt 9306 Coronavirus-Infektionen verzeichnet, worunter es zu 125 Todesfällen kam.