Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03093.jsonl.gz/1848

Von den Kubanern sagt man, sie liebten das süsse Leben, den schwarzen Kaffee und die feinen Zigarren. Wer auf dieser grossen Insel der Karibik seinen Urlaub verbringt, der freut sich über wunderbare Strände, sehenswerte Städte und charmante Hotels. Das Land des legendären Fidel Castro gilt als die sicherste Insel der Karibik.
Die Flugzeit zwischen Zürich und Havanna oder Varadero beträgt bei einer Direktverbindung knapp zehn Stunden. Etliche Flüge nach Kuba haben einen Zwischenstopp in Madrid. Auf der Insel gibt es insgesamt zehn internationale und sieben nationale Flughäfen.
Bei einem maximalen Aufenthalt von 30 Tagen benötigen Schweizer Bürger einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass und eine sogenannten Touristenkarte, die das früher übliche Visum ersetzt. Sie ist bei der Einreise auf dem Airport erhältlich. Kinder bis zum Alter von 14 Jahren benötigen einen Kinderausweis mit Lichtbild und ebenfalls eine Touristenkarte. Zusätzlich müssen Urlauber im Besitz eines gültigen Rückflugtickets sein und einen Nachweis über im voraus reservierte Übernachtungen erbringen. Wer länger als 30 Tage auf Kuba bleiben möchte, kann eine Verlängerung von noch einmal 30 Tagen bei der Immigrationsbehörde in Havanna (Calle 20e/3ra y 5ta, Miramar) beantragen.
Es herrscht ein heisses und subtropisches Klima. In den Monaten zwischen Mai und Oktober fällt der meiste Niederschlag. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen bei 25 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von fast 80 Prozent. Kühl können auf Kuba die Nächte im Dezember und Januar sein. Im Südosten der Insel ist das Klima heisser und feuchter als im Nordwesten. Das Wetter beschert den Insulanern zwischen Juli und Oktober hin und wieder Wirbelstürme.
Die Kubaner sind traditionell sehr kinderfreundlich. Für Kuba Reisen mit Kindern und Familien gibt es zahlreiche Unterhaltungsprogramme und interessante Ausflugsziele.
Die vorherrschenden Religionen auf Kuba haben ihre Wurzeln in afrokubanischen Kulten. Seit 1992 ist die Religionsfreiheit in der Verfassung des Landes verankert. Seither bekennen sich zahlreiche Einwohner zum Katholizismus aber auch zu protestantischen Zweigen. Lediglich eine Minderheit besucht regelmässig die Gottesdienste.
Auf Kuba wird, wie in den meisten Länder des südamerikanischen Kontinents, spanisch gesprochen. Allerdings sind die daraus resultierenden Dialekte für Ausländer häufig schwer zu verstehen. Selbst dann, wenn man die spanische Sprache beherrscht. In Hotels auf Kuba kommen Reisende teilweise mit der deutschen Sprache zurecht, da es in der Vergangenheit häufig Austauschprogramme zwischen Kuba und der DDR gab.
Die Netzspannung schwankt zwischen 110 und 120 Volt bei 60 Hertz. Reisende sollten einen Adapter mit sich führen, da die Steckdosen auf Flachstecker ausgerichtet sind. Auf Kuba sind Adapter selten erhältlich.
Ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A wird empfohlen. Vereinzelt tritt auf Kuba das Dengua Fieber auf, ist aber weitgehend unter Kontrolle. Wichtig ist in allen Landesteilen ein wirksamer Schutz gegen Mücken. Ausserdem sollten Urlauber eine kleine Reiseapotheke mit Medikamenten, Verbandsmaterial und Sonnenschutzmitteln mit sich führen. > Kuba Reisehinweise EDA
Es empfiehlt sich der Kauf einer nationalen SIM-Karte, allerdings sind auch dann die Gespräche in die Schweiz sehr teuer. Auch aus dem Festnetz sind Telefonate - zum Beispiel im Hotel - kein preiswertes Vergnügen. Wer sich per Handy zu Hause melden möchte, sollte sich für eine SMS entscheiden. Telefonkarten sind in Nennwerten von 10 und 20 Pesos in Hotels und in den ETECSA-Büros erhältlich.
Da der Monatslohn eines Arbeiters oder Mitarbeiters in den Hotels sehr gering ist, sind die meisten auf ein Zubrot durch Trinkgelder angewiesen. Die Empfänger sichern damit sehr oft die Versorgung einer ganzen Familie. Reisende sind gut beraten, stets kleinere Banknoten bei sich zu führen.
Bei der Übernahme eines Mietwagens für eine Kuba Mietwagenrundreise ist eine Kaution zu entrichten und der nationale Führerschein vorzulegen. Es empfiehlt sich der Abschluss einer Vollkaskoversicherung. In geschlossenen Ortschaften beträgt die Höchstgeschwindigkeit 50 km/h, auf Landstrassen 80 km/h und auf Autobahnen 100 km/h. Das Strassennetz ist gut ausgebaut und der Verkehr ist relativ gering.
Der Peso Convertible (CUC) ist das offizielle Zahlungsmittel auf Kuba Reisen. Der US-Dollar wurde im Jahre 2004 als Zahlungsmittel abgeschafft. Die Landeswährung darf weder ein- noch ausgeführt werden. In allen Banken und in grösseren Hotels kann getauscht werden. Kreditkarten nicht amerikanischer Institute werden in einigen Hotels und Restaurants angenommen. Beim Wechseln von grossen Scheinen gibt es häufiger Probleme. Deshalb sollten Reisende ausreichend Geld in kleinen Noten bei sich haben.
Die Zeitdifferenz zur Schweiz beträgt im Winter minus fünf Stunden und im Sommer minus sechs Stunden. Kubas Zeitzone nennt sich "Central Standard Time" (CST).