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Samstag, 23.9.2023
Eine knappe Stunde…. und wir sind in Huesca!
Die Área Autocaravanas de Huesca liegt am Stadtrand…. Huesca ist nicht allzu gross, daher ist man in etwa 20 Minuten zu Fuss in der Stadt. Wir sind froh, einen schattigen Platz zu bekommen, denn es ist heiss heute!
Huesca [ˈweska], (iberisch Bolskan, aragonesisch Uesca, katalanisch Osca) ist die Hauptstadt der Provinz Huesca und befindet sich in der Autonomen Gemeinschaft Aragón. Sie hat etwa 53’000 Einwohner und ist somit die zweitgrösste Stadt in Aragón.
Der Weg in’s Zentrum führt an den üblichen Vorstadt-Wohnblöcken vorbei.
Langsam nähern wir uns der Casco Antiguo (Altstadt)
Estatua homenaje a Saturnino López (Statue zu Ehren von Saturnino López)
Er war ein katholischer Priester, Historiker und Schriftsteller, Gründer der Hermanitas de los Ancianos Desamparados (Kleine Schwestern der Hilflosen Ältesten). Zusammen mit der Ordensfrau Teresa de Jesús Jornet e Ibars gründete er eine Frauengemeinde, um den alleinstehenden Ältesten zu helfen, die keine Kinder hatten oder von diesen allein gelassen wurden. Im Jahr 2011 hatte die Kongregation etwa 2382 Ordensfrauen und etwa 206 Häuser in Spanien, Portugal, Italien und Deutschland, sowie in Mittel- und Südamerika und Afrika.
Die Santa Iglesia Catedral de la Transfiguración del Señor (Kathedrale von Huesca, der Verklärung Christi geweiht) ist eine im gotischen Stil erbaute Bischofskirche. Sie ist seit dem Jahr 1931 als Bien de Interés Cultural anerkannt.
Nach der Rückeroberung (Reconquista) der Stadt Huesca durch König Peter I. von Aragón im Jahr 1096 wurde zunächst die islamische Moschee als Bischofskirche genutzt. Im 12. Jh. entstand unmittelbar daneben eine romanische Bischofskirche, von der nur noch ein Portal im Kreuzgang (claustro) und drei Säulen erhalten sind. Unter der Regierung von König Jakob I. entschloss man sich im Jahr 1273 zum Neubau der Kathedrale, deren Grundstein jedoch erst im Jahr 1294 gelegt wurde.
Das Hauptportal
Bedeutendstes Stück der Ausstattung ist die in den Jahren 1520 bis 1534 vom valenzianischen Bildhauer Damián Forment geschaffene Rückwand des Hauptaltars aus Alabaster mit lebensnah gestalteten Szenen der Passion Christi. Er ist dem etwa gleichzeitig entstandenen und vom selben Künstler geschaffenen Hauptaltar der Basílica del Pilar in Zaragoza sehr ähnlich (dort werden wir morgen sein!).
Blick vom Chor im 1. Stock zum Altarbild
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Zwischendurch machen wir einen Abstecher in’s Museo Diocesano (Diözesanmuseum), ein Museum für sakrale Kunst. Ein Teil des Museums befindet sich in der Kathedrale selbst.
Der gotische Kreuzgang
Ein frisch renovierter Raum des Museums, noch gar nicht eingerichtet….
…. mit einer grossartigen Kassettendecke….
…. die Kombination modern / alt finden wir sehr geschmackvoll gemacht!
Wir sind wieder in der Kathedrale…. die Vierung
Capilla de Santa Ana
Capilla de la Immaculada (Kapelle der Unbefleckten Empfängnis)
Capilla de San Joaquín
Capilla de San Martín de Tours
Capilla de San Orencio y Santa Paciencia
Capilla de San Jerónimo
Wir schauen uns noch die Räume des Museums an, die in der Kathedrale sind….
…. Bischofsgewänder….
…. und sakrale Schmuckstücke. Das Museo Diocesano in dem separaten Gebäude an der Plaza de la Catedral, 4 lassen wir aus!
Eine sehr schöne Kathedrale…. sie hat uns gut gefallen!
Vor der Kathedrale befindet sich der Fuente de La Moreneta, von der Giesserei Antoine Durenne nach den Plänen von Federico Villasante Ende des 19. Jahrhunderts aus Gusseisen angefertigt. Bevor es fliessendes Wasser in den Häusern gab, war das ein öffentlicher Brunnen für die Bewohner des Quartiers.
Dahinter ist das Ayuntamiento de Huesca (Rathaus)
Die Plaza Luis López Allué, ein zentraler Platz in Huesca…. auch bekannt als Plaza del Mercado
Ein Screenshot der Webcam auf der Plaza Luis López Allué von heute, 17.12.2023 um 18.00 Uhr mit einer Eisbahn!
Etwa Hunger und Durst haben wir schon…. aber bei 30° ohne Schatten…. nein!
Das Monasterio de San Pedro el Viejo (Kloster des Heiligen Petrus des Alten)
Innenansicht mit Blick zur Hauptapsis
Die Seitenapsis
Capilla de los Santos Justo y Pastor
Schöne Farbenspiele durch die Kirchenfenster auf dem Mobiliar und dem Fussboden
Tympanon des Hauptportals
Der Kreuzgang (claustro)
Jetzt machen wir uns auf den Weg, etwas ess- und trinkbares zu finden…. bei der Bar La Corralaza an der Plaza Alfonso el Batallador werden wir fündig…. wir können schön im Schatten sitzen, ein überaus freundlicher Kellner bedient uns und die Tapas sind lecker…. was wollen wir mehr? 😀
Der Fuente de Las Musas (Brunnen der Musen) befindet sich auf der Plaza de Navarra
Sitz der Delegación de Economía y Hacienda de Huesca (Wirtschafts- und Finanzdelegation Huesca), der Gerencia Territorial del Catastro de Huesca (Territoriale Verwaltung des Katasteramtes von Huesca) und einiger weiterer staatlicher Behörden.
Die Iglesia de Santa Teresa de Jesús ist seit 2019 geschlossen…. nach einem Zeitungsartikel, den ich im Netz gefunden habe, ist Personalmangel der Grund. Es gibt keinen Nachwuchs an Ordensleuten und die noch da sind, können altershalber nicht mehr für den Unterhalt der Kirche aufkommen.
Fachkräftemangel gibt’s auch bei den Ordensleuten! 😀
Wir sind wieder zurück am Stellplatz und überlegen, was wir machen sollen…. mit Huesca sind wir mehr oder weniger fertig…. unser nächstes Ziel ist Zaragoza, die Hauptstadt von Aragón…. also vamos! Knapp 90 km, das meiste Autobahn, das ist in einer guten Stunde erledigt.
Wir fahren zum Camping Ciudad de Zaragoza, ein städtischer Campingplatz, ordentlich, sauber, alles ok!
Der Städtische Campingplatz von Zaragoza liegt neben dem Stadtteil Rosales del Canal, wo wir abends noch etwas essen. Erstaunlich ist, dass auch in diesen Quartieren das Leben pulsiert, auf den Plätzen treffen sich Familien, die Kinder spielen, die Bars und Restaurants sind gut besucht…. ganz anders als bei uns in vergleichbaren Vierteln. Wir finden die Atmosphäre hier in der Calle de Ludwig van Beethoven sehr sympathisch!
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