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Manchmal muss man aushalten und sich erholen, um seine Ziele zu erreichen. In ihrem zweiten Newsletter teilt Seraina Koenig ihre Herausforderungen und ihre Siege in der ersten Hälfte der Biathlon Saison 2020-2021.
10/27/2020
Seraina König möchte dieses Jahr eine Erklärung abgeben. Lesen Sie alles über ihr Training und ihre Ziele in ihrem Herbst-Newsletter.
Wir haben ein Update von Cooper Hartmann über sein Ausbildungs- und Rennjahr als Junior-Langlaufrennfahrer erhalten.
Können Sie uns ein kurzes Update zum Winter 2019-2020 geben?
Gab es trotz dieser Rückschläge irgendwelche Höhepunkte?
Ich dürfte sogar zum ersten Mal an einem Continental Cup im Ausland starten, was für mich definitiv ein Highlight der Saison war, da ich gegen so starken Läufern starten dürfte, die danach bei der Junioren Weltmeisterschaft vorne dabei waren. Durch diese Chance, an so einem grossen Rennen teilnehmen zu können, machte für mich zwei Sachen klar, das erste, auch in einem verhältnismässig schlechten Jahr kann ich in den Top 60 Europas laufen, und das zweite, wenn man spass am Rennen laufen hat, läuft man auch viel schneller.
Danach wäre es mit ein paar Swisscups und der zweite Teil der Schweizer Meisterschaften weitergegangen. Leider funkte der Coronavirus dazwischen, und genau dann als ich das gefühl hatte, noch einmal für das zweite Teil der Schweizer Meisterschaften in Form zu kommen, war der Saison schon wieder vorbei.
Und was ist passiert, als das Coronavirus auftrat?
Auf einer Seite war ich gar nicht glücklich, dass der Saison noch einmal gekürzt wurde, aber auf der andere Seite hatte ich jetzt noch einmal Zeit für mich, und könnte mit neuen Motivation für das nächste Jahr trainieren und gleichzeitig schauen, dass gewisse Problemen mir nicht mehr im Weg stehen.
Die Quarantäne habe ich genutzt, um mich vollständig auszuruhen, Schulaufgaben nachzuholen, und Sachen zu machen, für die ich meistens zu wenig Zeit habe, beispielsweise Yoga. Die Ruhe aus dieser Zeit versuche ich jetzt aus dieser Zeit mitzunehmen, weil es für mich sehr wichtig ist nicht zu gestresst zu werden, weil das sich auf der Qualität meiner schulischen Arbeit, Training, und Erholung stark auswirkt.
Und wie läuft das Sommertraining?
3/2/2020
Nachdem Mario Dolder 14 Jahre lang als Biathlet um die Welt gereist war, um Swiss Ski und Ski-und-Sport Riehen zu vertreten, hat er kürzlich angekündigt, dass die Saison 2019-2020 seine letzte als Profisportler sein wird.
Seit seinem Debüt auf der Weltcup-Tour 2011 ist Mario über 160 Mal für die Schweiz gefahren. Mit zahlreichen Starts bei Weltmeisterschaften und seiner Auswahl für die Schweizer Olympiamannschaft 2018 ist Mario gegen die Besten der Welt angetreten.
Wir wünschen ihm viel Erfolg, wenn er das nächste Kapitel seines Lebens beginnt.
Lesen Sie mehr über Marios erfolgreiche Karriere als Schweizer Skisportler:
https://www.swiss-ski.ch/newsroom/news/ruecktritt-von-mario-dolder-per-ende-saison/
Hören Sie Marios Überlegungen zu seiner Karriere in seinem SRF-Interview:
https://www.srf.ch/play/radio/regionaljournal-basel-baselland
YJWCH 2020 in der Lenzerheide – DAS grosse Highlight dieser Saison. Die Vorfreude aber auch die
Nervosität war gross. Schaffe ich die Selektion überhaupt? Wird sich das ganze Sommertraining auszahlen? Kann ich in dieser Woche meine Bestleistung abrufen? Was darf ich von diesem riesigen Anlass, nicht weit von meiner Haustür, erwarten? Dies waren nur ein paar Fragen, die mich während des ganzen letzten Jahres beschäftigten.
Am Tag der Anreise ins Teamhotel war es aber definitiv die Vorfreude, die überwiegte. Die Stimmung im Team war gut und die ersten Wettkämpfe wurden ungeduldig erwartet. Nach drei Tagen Training und der Eröffnungsfeier war es dann endlich soweit. Der Einzel über 12,5 Kilometer stand bevor. Trotz grossem Respekt vor der harten Strecke, gelang es mir mit einem hervorragenden Rennen zu starten. Das auch dank der vielen Zuschauern, die mich am Streckenrand lauthals unterstützten. Die ungewohnt vielen Schweizer Zuschauer, welche jeden Treffer im Schiessstand lauthals kommentierten, haben mich nicht sonderlich abgelenkt, sondern sogar noch ermuntert. Nach drei fehlerlosen Schiessen habe ich leider beim allerletzten Schuss einen Fehler geschossen und so eine Strafminute erhalten. Am Ende reichte es für einen guten 30. Rang bei Rund 90 Startenden, was meine persönliche Bestleistung ist.
Nach einem Tag aktiver Regeneration durfte ich zusammen mit Amy Baserga, Flavia Barmettler und Elena Häfliger die Juniorinnen Staffel laufen. Dies war ein ganz spezielles Rennen, da wir als Schweizer Team einen grossen Heimvorteil hatten. Leider hat es von Beginn an nicht optimal funktioniert und am Ende mussten wir uns mit Rang 14 begnügen. Die nächsten zwei Tage hatten wir Zeit über die Enttäuschung hinwegzukommen und uns optimal auf das finale Wochenende vorzubereiten.
Sprint und Verfolgung waren die zwei nächsten Wettkämpfe, die auf dem Programm standen. Das Wochenende lockte nochmals mehr Zuschauer an und die Rennen wurden von SRF Sport übertragen. Beides Dinge, was normalerweise bei uns Junioren nicht der Fall ist. Mit einem guten Gefühl bin ich am Samstag in den Sprint gestartet. Das Rennen lief dann auch bis zum ersten Schiessen nach Wunsch, doch dort habe ich mir mit drei Fehlern leider ein paar zu viele geleistet. Mit einem guten Stehendschiessen gelang es mir aber als 58. einen Startplatz für die Verfolgung zu sichern. Der Rückstand am Sonntag war jedoch gross und auch sonst war die Luft aufgrund der ganzen Aufregung und der grossen Emotionen draussen und mir gelang es lediglich, meinen Platz zu verteidigen.
Für Seraina war es die erste Jugend WM und mit einem 29. Rang, bei 105 Startenden, im Einzel konnte sie dank einer guten Laufleistung sehr zufrieden sein. In der Staffel hat sie zusammen mit Lea Meier und Yara Burkhalter den neunten Schlussrang erreicht. Eine hervorragende Leistung gelang ihr auch im Sprint, bei dem sie auf dem 26. Platz endete und mit dem sie mehr als glücklich sein kann. Auch bei ihr war am Sonntag der Wurm drin und aufgrund von ungewöhnlich vielen Schiessfehlern schloss sie die JWM mit einem 59. Rang in der Verfolgung ab.
Neben den Erinnerungen an die Wettkämpfe bleiben am Ende auch viele neue Erfahrungen. Der perfekt organisierte Anlass werde ich nie vergessen. Neben der Zeit mit dem Schweizer Team, haben vor allem die zahlreichen Zuschauer, Freunde, Vereinsmitglieder und die ganze Familie dazu beigetragen, dass diese Tage so speziell waren. An dieser Stelle möchten Seraina und ich uns ganz herzlich bei allen Helfern und dem OK bedanken. Auch ein grosser Dank geht an Swiss-Ski insbesondre an die Trainer, dem Wachs-Team und dem Physio. Der grösste Dank geht aber an alle Freunde, Familienmitglieder und den Verein, welche uns in den letzten Jahren auf unserem Weg begleitet und uns immer tatkräftig unterstützt haben.

Rasende Reporter des Ski-und Sportclub Riehen
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