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Gerda à Porta war Stadtmissionarin und Gemeindehelferin in Riehen-Süd.
Gerda à Porta kam als Tochter von Auslandschweizern in Berlin zur Welt. Sie besuchte nach ihrer Schulzeit in Berlin das Töchterinstitut in Ftan (GR). Danach kehrte sie zurück nach Deutschland, wo sie eine Ausbildung zur Gemeindehelferin absolvierte. 1941 zog die 31-Jährige nach Köniz (BE), wo sie zunächst mit ‹schwachbegabten› Mädchen, später in einer geschützten Werkstatt mit taubstummen Männern arbeitete. Nach 15 Jahren zog à Porta 1957 nach Riehen, wo sie als Missionarin der Evangelischen Stadtmission Basel berufen wurde. Bis zu ihrer Pensionierung 1977 blieb sie in diesem Amt. À Portas Tätigkeitsfeld konzentrierte sich auf die Sonntagsschule, die Kinder- und Jugendarbeit und die Frauenarbeit. Zudem engagierte sie sich im Verein Landauerkirchlein und im Andreashaus. Sie war sehr aktiv in der Besuchstätigkeit, insbesondere in den Neubaugebieten von Riehen-Süd.
Autorin / Autor: Franziska Schürch | Zuletzt aktualisiert am 21.4.2022
Evangelische Anstalt für Stadtmission Basel (1859–1971). Darin: Akten zu Gerda à Porta: PA 771a A 3 11.