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Unsere Forderungen:
Um zu verhindern, dass mit Schweizer Geld - auch mit Pensionskassengeldern - die Rüstungsindustrie weiter finanziell unterstützt wird, und wir mit unserm Geld die Produktion von Atomwaffen und Streumunition fördern, braucht es endlich ein effektives Finanzierungsverbot. Ausserdem sollen Banken, so wie es viele andere Unternehmen auch tun, ethische Kriterien bezüglich ihrer Geschäftstätigkeiten einführen und diese transparent machen. Wo komplette Intransparenz herrscht, beispielsweise bei den Pensionskassen, sollen SchweizerInnen das Recht haben zu erfahren, was mit ihrem Guthaben geschieht und was sie damit letzten Endes indirekt mitfinanzieren. Nur so ist es möglich, Kritik anzubringen und Finanzinstitute zur Rechenschaft zu ziehen. Dies ist dringend nötig: In den Anlagepositionen sämtlicher untersuchter Schweizer Banken spielen die weltweit relevantesten Rüstungskonzerne eine grosse Rolle. Dass es auch anders geht, beweisen skandinavische Banken wie die ASN Bank, Folksam, Philips Pension Fund, PNO Media oder die Storebrand Group. Sie alle haben sämtliche Konzerne aus ihren Investments ausgeschlossen, die in die Produktion oder den Vertrieb von Atomwaffen und Streumunition verwickelt sind. Die GSoA fordert nach ihrem Vorbild ein Ende der Beteiligung von Schweizer Banken und Versicherungen an den Produzenten von Atomwaffen und Streumunition sowie ein Verbot sämtlicher Rüstungsfinanzierung.