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Die Kommerzialisierung des Fussballs macht den nächsten Schritt: Die spanische Primera Division hat als erste europäische Fussball-Liga beschlossen, künftig mindestens ein Ligaspiel pro Saison in den USA auszutragen. Wie «LaLiga» mitteilte, will man mit der PR-Kampagne, die vom FC Barcelona und Real Madrid mitgetragen wird und den Fussball in Nordamerika populärer machen soll, auch die internationale Vormachtstellung der Premier League angreifen.
Genaue Details über die künftigen Terminpläne wurden keine bekannt gegeben. Welche Teams in welchen Städten spielen werden, stehe ebenfalls noch nicht fest. Gut möglich, dass der «Clásico» zwischen Real und Barça, das prestigeträchtigste Duell in Spanien, in Zukunft aber bald das eine oder andere Mal nicht im Camp Nou oder im Bernabeu, sondern in Übersee stattfinden wird.
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Die Primera Division teilte mit, dass man mit der Agentur «Relevent Sports», die auch den «International Champions Cup» austrägt, einen Vertrag über die nächsten 15 Jahre geschlossen habe. Zur besseren Vermarktung werde die Organisation «LaLiga North America» gegründet, die den Fussball und seine Kultur in den USA und Kanada promoten soll. 2026 findet die Fussball-WM in den USA, Kanada und Mexiko statt.
Es ist das erste Mal, dass eine der grossen europäischen Ligen ein reguläres Saisonspiel in den USA oder Kanada austrägt. Ein ähnlicher Plan war im vergangenen Jahr auch für die englische Premier League diskutiert worden. 2008 war ein solches Vorhaben noch am Veto des Weltverbands FIFA und des nationalen Verbands FA gescheitert.
In umgekehrter Richtung gibt es bereits Vorbilder für den LaLiga-Plan: Die nordamerikanische Football-Liga NFL sowie die Basketball-Liga NBA trugen Partien in London aus. Die Major League Baseball veranstaltete bereits Saisoneröffnungen in Japan und Australien. (pre)
Bayern München liess 2016 prüfen, ob er die Bundesliga verlassen könnte. Geplant war die Gründung einer «European Super League». Jetzt ist ein Dokument aufgetaucht, wonach die Liga mit 16 europäischen Topklubs schon bald Wirklichkeit werden soll.
Droht dem europäischen Fussball ab 2021 die grösste Revolution seiner Geschichte? Wie der «Spiegel» heute berichtet, planen die sieben Grossklubs Bayern München, Juventus Turin, Real Madrid, FC Barcelona, Manchester United, Arsenal und die AC Milan seit drei Jahren den Ausstieg aus der Champions League für 2021 und die Gründung einer eigenen «European Super League» – das ganze hinter dem Rücken der UEFA.
Der «Spiegel» enthüllt in seiner morgigen Titelgeschichte «Dirty Deals» …