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19.03.2013
Es gibt Musiker, die nehmen zu Lebzeiten gerade mal eine Handvoll Alben auf. Und dann gibt es jene, welche sich als besonders fleissig herausstellen und über 50 Alben veröffentlichen. Einer der zweiten Sorte war der Pionier des Afrobeat, der Nigerianer Fela Anikulapo Kuti, oder einfach Fela Kuti.
Der 1938 geborene Sohn eines Pfarrers und talentierten Pianisten und einer für ein freies Nigeria engagierten Mutter, wurde schon früh musikalisch aktiv. In seiner eigenständigen Mischung aus westafrikanischem Highlife und amerikanischem Jazz fanden die politischen Themen, die in von Kindstagen an begleiteten, starken Einfluss. Live spielte Fela über lange Zeit immer mit seiner Band Afrika '70, einem Kollektiv aus Musikern, Sängern und Tänzern. Sie machten die Konzerte von Fela Kuti, welche vielmehr ausgiebige Jam-Sessions waren, zu eindrücklichen Ereignissen. Sein 1977 erschienenes Album "Zombie", in der ursprünglichen Version aus zwei rund 13minütigen Afrobeat-Perlen bestehend, zählt zu seinen besten Werken.
"Zombie":
"Mister Follow Follow":