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Interessante Fakten zur Sommersonnenwende
Kennen Sie den Unterschied zwischen den astronomischen und meteorologischen Sommeranfang? Der astronomische Sommeranfang ist der Zeitpunkt der Sommersonnenwende, also um den 21. Juni. Aus statistischen Gründen beginnen die Jahreszeiten für die Wissenschaftler jedoch jeweils am Monatsanfang und dauern genau drei Monate. Der Sommer beginnt für den Meteorologen somit am 01. Juni und endet am 31. August.
Wussten Sie, dass der längste Tag in Kopenhagen um mehr als eine Stunde länger als in Zürich dauert? Je näher man dem nördlichen Polarkreis kommt, desto länger sind die Tage um die Sonnenwende.
Wussten Sie, dass der früheste Sonnenaufgang ein paar Tage vor der Sonnenwende stattfindet? Auch der späteste Sonnenuntergang des Jahres findet nicht am längsten Tag des Jahres statt. Verantwortlich dafür sind die Neigung der Erdachse und die elliptische Form der Erdumlaufbahn um die Sonne. Dadurch verschiebt sich die Sonnenposition von Tag zu Tag und die Sonne zieht mal langsamer, mal schneller über den Himmel. Im Juni verlangsamt sich der Sonnenlauf, deswegen geht die Sonne vor der Sonnenwende etwas früher auf und nach der Sonnenwende etwas später unter.
Wussten Sie, dass wir im Sommer rund 5 Millionen Kilometer weiter von der Sonne entfernt sind, als im Winter? Auf der Nordhalbkugel freuen wir uns mit der Sonnenwende im Juni über den Beginn der wärmsten und hellsten Jahreszeit. Doch die Entfernung zwischen Erde und Sonne ist in dieser Zeit einiges grösser als zur Wintersonnenwende. Grund dafür ist die ovale Form des Orbits der Erde um die Sonne. Zudem ist die Sonne nicht genau im Mittelpunkt der Umlaufbahn. Deswegen verändert sich die Entfernung zwischen Erde und Sonne im Jahresverlauf. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Jahreszeiten: Zwar erreicht uns mehr Wärmeenergie, je näher wir der Sonne sind. Trotzdem ist der Sommer auf der Südhalbkugel (wenn die Distanz zwischen Erde und Sonne am kleinsten ist) nicht bedeutend wärmer als der Sommer nördlich des Äquators. Ein wichtiger Grund dafür ist auch, dass die grossen Wasserflächen der Südhalbkugel sich nicht so schnell aufwärmen wie die Landmassen auf der Nordhalbkugel.