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Der 32-jährige Verdasco hat in seiner Karriere schon einigen Favoriten ein Bein gestellt. Mit seiner wuchtigen Vorhand kann er jeden Gegner in Bedrängnis bringen. Im ersten Satz war der Madrider der klar bessere Spieler, verpasste aber diverse Möglichkeiten, um für eine entscheidende Differenz zu sorgen. Wawrinka hielt sich im Satz und rettete sich ins Tiebreak.
Nach dem fast schon mirakulös gewonnenen ersten Umgang lief es Wawrinka besser, während sein Gegenüber offensichtlich noch mit den verpassten Chancen haderte und immer wieder Geschenke in Form von eigenen Fehlern verteilte. Vor allem in den entscheidenden Momenten agierte der Schweizer sicherer und effizienter. Ihm gelangen zum 2:1 im zweiten und zum 4:3 im dritten Satz die beiden einzigen Breaks der Partie.
Die Partie gegen Verdasco dürfte Wawrinka einiges an Selbstvertrauen eingebracht haben: Obwohl er längst kein perfektes Spiel zeigte, musste der Lausanner seinen Service nie abgeben und sparte Kräfte für den weiteren Turnierverlauf.
Wawrinka zeigte sich mit dem Auftakt jedenfalls zufrieden. “Es war ein Spiel auf gutem Niveau”, fand er. “Ich habe mich gut bewegt und bin zufrieden.”
In der 2. Runde trifft Wawrinka nun auf den Italiener Alessandro Giannessi (ATP 243), der wie Verdasco ein Linkshänder ist. Der 26-jährige aus La Spezia qualifizierte sich erstmals überhaupt für das Haupttableau eines Grand-Slam-Turniers und setzte sich in seiner ersten Partie nach einen emotionalen Achterbahnfahrt gegen den Amerikaner Denis Kudla (ATP 128) mit 0:6, 6:4, 6:1, 1:6, 6:0 durch.
(SDA)