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geb. --.--.----
Norfloxacin und Propafenon beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
Erhöhtes Risiko für QT-Zeit-Verlängerung
Mechanismus
Additive Verlängerung der QT-Zeit. Propafenon wird über CYP1A2, CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert. Norfloxacin kann CYP1A2 inhibieren, sodass eine erhöhte Exposition von Propafenon nicht ausgeschlossen werden kann.
Effekt
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Empfehlung
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018