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Ihr kleiner Begleiter kann manchmal unfreiwillig von Parasiten befallen werden. Diese können sich im Körper der Katze entwickeln oder sich in ihrem Fell vermehren. In jedem Fall müssen Sie schnell handeln, um zu verhindern, dass diese Schädlinge Gesundheitsprobleme verursachen.
Wenn Ihre Katze Verdauungsprobleme hat oder sich heftig kratzt, könnte dies ein Zeichen für eine parasitäre Infektion sein. Ein Besuch beim Tierarzt ist unerlässlich, um Ihrem Haustier Linderung zu verschaffen und die Infektion schnell zu stoppen.
Interne Parasiten
Würmer können sich im Verdauungssystem Ihrer Katze entwickeln (seltener in den Atemwegen, im Herz oder in den Augen). Die Kontamination erfolgt im Allgemeinen durch die Aufnahme von Larven oder Eiern, die in der Umwelt vorhanden sind oder von anderen Schädlingen (Ratten, Flöhen) übertragen werden.
Das Vorhandensein von Würmern verursacht meist Verdauungsprobleme (Durchfall, Erbrechen), Husten und Gewichtsverlust und kann in den extremsten Fällen sogar zum Tod führen (durch Darmverschluss oder Darmperforation). Im Falle von Bandwürmern kann die Infektion neben plötzlichem Gewichtsverlust und Durchfall auch durch das Vorhandensein von Bandwurmgliedern im Stuhl des Tieres nachgewiesen werden.
Bei Symptomen konsultieren Sie umgehend Ihren Tierarzt (bringen Sie wenn möglich eine Stuhlprobe mit). Die Verschreibung eines Entwurmungsmittels reicht in der Regel aus, um diese unerwünschten Parasiten loszuwerden. Als vorbeugende Massnahme ist eine Entwurmung unerlässlich und sollte viermal im Jahr durchgeführt werden (zweimal im Jahr kann ausreichend sein, wenn Ihre Katze das Haus nicht verlässt).
Externe Parasiten
Die Katze ist im Allgemeinen von drei externen Parasiten befallen: dem Floh, der Otodectes cynotis (eine Milbe, die Krätze verursacht) und der Grasmilbe. Zecken sind bei Katzen seltener, es sei denn, sie erkunden gerne hohes Gras.
Flöhe sind kleine braune Insekten mit einer Grösse von 2 bis 4 Millimetern. Sie sind hämatophag und sind zwischen Ende März und Ende Oktober besonders präsent. Ihre Bisse verursachen starken Juckreiz, Papeln und Krusten. Ihre Katze leckt sich häufiger.
Der Parasit, der die Krätze verursacht, vermehrt sich im Gehörgang und verursacht dort eine Entzündung, die mit einer erheblichen Produktion von intensiv riechendem und dunkel gefärbtem Cerumen verbunden ist. In diesem Fall kratzt und schüttelt die Katze recht häufig den Kopf.
Grasmilben befallen jene Körperpartien, bei denen die Haut dünner ist. Auch sie verursachen starken Juckreiz und Wunden durch das Kratzen.
Um einen Befall zu verhindern, müssen einfache Hygienevorschriften unbedingt befolgt werden. Überprüfen Sie zunächst regelmässig die Ohren und das Fell Ihrer Katze. Reinigen Sie regelmässig die Bereiche, in denen sich Ihre Katze aufhält, und waschen Sie ihre Lieblingsdecken. Ihr Tierarzt wird ein Antiparasitenspray, ein vorbehandeltes Halsband oder eine orale Behandlung verschreiben.