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Welche Nebenkosten gibt es?
Garderoben, WC-Anlagen und Aufenthaltraum sind für alle nutzbar. Miete, Reinigung und Amortisation gehen zu Lasten aller Benutzer. Die Abrechnung erfolgt per Ende Jahr, gemessen an der Summe nach Stellenprozenten.
Wieso sind Garderoben, Aufenthaltsraum und WC-Anlagen für alle nutzbar?
Die Vorschriften für den Bau von Gewerberäumen verlangen diese Räume, eine gemeinsame Nutzung dieser Anlagen ist kostengünstiger.
Installiert ein Mitglied eigene WC-Anlagen und Garderoben in den selbst genutzten Räumen, muss es dann diese Nebenkosten auch mittragen?
Ja.
Wie sind die Verkehrs- und Funktionsflächen berechnet?
Diese sind in den Mieten enthalten. Sie sind anteilsmässig zu den Mietflächen dazugerechnet.
Wie werden die Heizkosten berechnet?
Jede Mieteinheit hat einen eigenen Wärmezähler, so wird der direkte Verbrauch abgerechnet. Ein Akonto-Anteil ist in der Miete enthalten.
Wie werden die Verwaltungskosten berechnet?
Der Verwaltungsaufwand wird in den Nebenkosten anteilsmässig zur Miete verrechnet.
Die Genossenschaft ist selbstverwaltet.
Welche Nebenkosten gibt es?
Wer macht die Verwaltung?
Die Genossenschaft stellt einen Geschäftsführer (Teilzeit) ein, welcher das Geschäft der Genossenschaft führt und das Gebäude verwaltet.
Gibt es einen Hauswart und Reinigungspersonal?
Die Genossenschaft stellt einen Hauswart (Teilzeit) an und könnte ihm eine Wohnung im Gewerbehaus zur Miete anbieten. Die Genossenschaft stellt das Reinigungspersonal an, welches vom Hauswart betreut wird.
Sind die Räume, welche die GGT zur Verfügung stellt, in den Mieten schon eingerechnet?
Ja, das ist im Formular „Nebennutzflächen“ so vorgesehen. Die Aufteilung erfolgt nach Stellenprozenten.
Wer bringt die Eigenkapitalkosten für diese Räume auf?
Das könnte ein „Investor-Supporter“ oder Ähnliches sein. In der Abstimmung von 30.11.2014 wurde der „Rahmenkredit für gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum“ vom Stimmvolk gutgeheissen, es ist anzunehmen dass für dieses innovative Projekt ein Betrag in Form eines zinslosen Dahrlehens für 25 Jahre von der Stadt Winterthur zu Verfügung gestellt werden könnte.
Was ist wenn das nicht gelingt?
Das sind rund ca. CHF 600'000.-. Wenn dieser Betrag nach m2 geteilt würde, so wären das ca. CHF 60.- je m2 Nutzfläche und Einzelmieter mehr Eigenkapital. Oder von den 35% noch 7.5% zusätzlich.