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<h2>SubmittedText<h2><p>Am 24. September 2008 jährt sich die Jura-Abstimmung zum 30. Mal. In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um Antworten auf folgende Fragen:</p><p>1. Gedenkt der Bundesrat, dieses Jubiläum in Zusammenarbeit mit den jurassischen Behörden in irgendeiner Weise zu begehen, zumal es in die Herbstsession 2008 fällt?</p><p>2. Beabsichtigt der Bundesrat, dem Parlament bei dieser Gelegenheit einen Bericht über den aktuellen Stand der Arbeiten der Interjurassischen Versammlung vorzulegen?</p><p>3. Wäre es ausserdem möglich, für den 24. September 2008 im Bundeshaus einen Apéro zu organisieren, bei dem man jurassische Spezialitäten kennenlernen kann, allenfalls zusammen mit der "groupe parlementaire du Goût"?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat nimmt zu den drei Fragen folgendermassen Stellung:</p><p>1. Im Jahr 2004 fand zum 25. Jubiläum der Entstehung des Kantons Jura und zum 30. Jahrestag der Volksabstimmung, die zur Schaffung des Kantons Jura geführt hatte, eine ganze Reihe von Veranstaltungen statt, an denen manchmal auch die Bundesbehörden teilgenommen haben. Der Bundesrat beabsichtigt nicht, nur vier Jahre später den 30. Jahrestag der eidgenössischen Jura-Abstimmung zu feiern, zumal seines Wissens auch die jurassischen Kantonsbehörden nicht vorhaben, dieser Abstimmung zu gedenken.</p><p>2. Die Interjurassische Versammlung (Assemblée interjurassienne, AIJ) wird Ende Jahr ihren Schlussbericht über die institutionelle Zukunft der Jura-Region vorlegen. Es ist vorgesehen, dass die Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes zusammen mit Vertretern der bernischen und der jurassischen Regierung an der Veranstaltung, die für die Präsentation des Berichtes der AIJ geplant ist, teilnimmt. Der Inhalt dieses Berichtes wird zunächst im Rahmen der tripartiten Konferenz diskutiert werden. Dieser tripartiten Konferenz, die von der Vorsteherin des EJPD präsidiert wird, gehören neben ihr als Vertreterin des Bundesrates auch die Jura-Delegierten der Regierungen der Kantone Bern und Jura an. Es wäre verfrüht, bereits im September dem Parlament einen Bericht präsentieren, bevor der Schlussbericht der AIJ überhaupt vorliegt. Zudem informiert die AIJ regelmässig und umfassend über den Verlauf ihrer Arbeiten.</p><p>3. Die Organisation eines Apéros in den Gängen des Bundeshauses liegt in der Kompetenz der Parlamentsdienste, im Speziellen der Verwaltungsdelegation der eidgenössischen Räte. Diese sind über Ihr Vorhaben informiert und haben unseres Wissens bereits Kontakt mit Ihnen aufgenommen.</p>  Antwort des Bundesrates.