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Hilfsaktion gestartet
Bluesmusiker sind bekanntlich nicht auf Rosen gebettet, wenn man von einer Handvoll Superstars absieht. Besonders schlecht sind Musiker aus den USA dran, wenn sie gesundheitliche Probleme haben. Ohne Geld geht im amerikanischen Gesundheitssystem nichts. Die internationale Bluesgemeinde hat in diesen Fällen schon mehrfach betroffenen Künstlern aus der Bredouille geholfen. Jüngstes Beispiel ist Walter Trout, der eine Lebertransplantation erst mit Hilfe eines Fundraising Programms durchführen konnte und damit nur knapp dem Tode entging. Inzwischen steht er wieder auf der Bühne und tourt intensiv. Seither ist er Schirmherr des British Liver Trust.
Einer der letzten Chicago Blues Pianisten, Charles Goering, besser bekannt als Barrelhouse Chuck, ist an Krebs erkrankt und musste seine Tour durch Schweden im Frühjahr 2016 musste vorzeitig abbrechen. Sein Zustand war so schlecht, dass er einen Monat in einem Krankenhaus in Schweden verbringen musste, bevor er nach Hause gebracht werden konnte. Zurzeit kann er nicht arbeiten. Dazu stehen Rechnungen ins Haus, die er nicht bezahlen kann.
Nun hat Steve Dolins, Professor für Computerwissenschaften und Gründer des Labels «The Sirens Records», das sich vor allem der Musikszene Chicagos widmet, eine Sammlung über den Fund Raising Dienst gofundme ins Leben gerufen, der in drei Tagen (Stand 16.10.2016) erfreulicherweise bereits über 10.000 $ sammeln konnte. Wer sich beteiligen möchte finden alles Notwendige unter diesem Link.