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Spielsuchtabgabe
Sozialverträgliches und kontrolliertes Angebot
Der Schutz der Spielerinnen und Spieler ist den Kantonen sehr wichtig. Seit 2007 erheben sie von den Lotteriegesellschaften eine Spielsuchtabgabe von 0,5 % auf den Bruttospielerträgen, was rund 4.5 – 5.0 Millionen Franken pro Jahr einbringt. Seit Inkrafttreten der IVLW im Jahr 2006 konnten die Kantone innerhalb der Beitragsjahre 2007-2017 gerundet 48 Millionen Franken für die Prävention und Bekämpfung des exzessiven Geldspiels einsetzen.
Die FDKL beauftragte die Comlot, ab dem Jahr 2015 jährlich einen zusammenfassenden Bericht über die Verwendung der Spielsuchtabgabe zu verfassen und die erzielten Erkenntnisse in effizienter Form systematisch und kohärent transparent zu machen. Obwohl die Koordination des Berichterstattungsprozesses bei der Comlot liegt, tragen die Kantone die Verantwortung über die gesetzmässige Verwendung der Spielsuchtabgabe.