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Wird eine Salatpflanze nicht geerntet, schiesst sie in die Höhe und entwickelt eine unübersichtliche Anzahl Blüten. In jeder einzelnen Blüten reifen danach mehrere Samen heran.
Die Grosszügigkeit, mit der die Pflanze ihrer Fruchtbarkeit Ausdruck verleiht, ist erstaunlich. Jede Salatpflanze ist in der Lage, mehrere hundert Samen heranreifen zu lassen.
Im Spätsommer werden die Samen geerntet, im nächsten Jahr können sie für die neue Aussaat verwendet werden.
Eine heranreifende Salatpflanze mit noch geschlossenen Blütenständen:
Die gereiften und trockenen Samenstände:
In dieser unglaublichen Grosszügigkeit zeigt sich eines der Lebensprinzipien, das oft anzutreffen ist: die Lebendigkeit wird in üppigen Mengen verteilt.
Dieser Lebensvorgang wird dann unterbrochen, wenn sich die Fragen nach Maximierung und Optimierung in den Vordergrund drängen.
Die marktwirtschaftliche Optimierung geht mit einer Knappheit einher, da sie sich vor allem um den Geldfluss kümmert und nicht das Verstehen um die Lebensvorgänge im Fokus hat.
Das Objekt "Zwischenschicht": Saatgut einer samenfesten Pflanze auf einer 50er-Note.
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