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Die Antarktis steht seit 1961 unter dem Schutz eines mulilateralen Abkommens, dem Antarktis-Vertrag, der festhält, dass der Kontinent einzig für friedliche Zwecke genutzt werden darf. 1991 wurde in Madrid ein Protokoll (Umweltschutzprotokoll zum Antarktisvertrag) unterzeichnet, das die Ausbeutung der antarktischen Rohstoffe explizit verbietet.
Aber das Eis schwindet und weckt damit Behrlichkeiten auf wertvolle Rohstoffe, die vermutlich seit Jahrmillionen unter dem Eispanzer der Antarktis verborgen sind. Sieben Länder erheben Ansprüche auf Teilgebiete der Antarktis: Australien, Neusseland, Grossbritannien, Norwegen, Frankreich, Chile und Argentinien.
Forschung hingegen betreiben mittlerweile 28 Staaten. Gemäss dem Antarktisvertrag muss ein Staat forschend am Südpol tätig sein, um als Konsultativstaat zu gelten und damit an den jährlichen Konferenzen stimmberechtigt zu sein. Die Wissenschaft wird damit auch ein Mittel zur Anmeldung nationaler Interessen am Südpol.
NZZ online vom 16.1.2014 schreibt dazu: Kalter Kontinent, heiss begehrt - Geopolitik am Südpol.