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Bibel + Orient Museum
Dieses Mikro-Museum ist ein Ausstellungsbereich, in dem wunderschöne Bilder zu den Texten der monotheistischen Religionen gezeigt werden (Judaismus, Christentum, Islam).
Seit der Jungsteinzeit (zwischen dem 10. und dem 6. vorchristlichen Jahrtausend) sammelt der Mensch Kultstatuen. Das Institut für Bibelstudien der Universität Freiburg sammelt und konserviert derartige Objekte seit Jahren. Mit der Zeit wurden die Sammlungen immer grösser, sie wurden konsolidiert und studiert und gewannen an Bedeutung. Bevor sie ihr endgültiges Ziel erreichen – den Thierryturm der mittelalterlichen Stadtmauer – werden ausgewählte Objekte im Institut ausgestellt.
Forscher zeigen, wie diese Kultfiguren damals im Alltag genutzt wurden. In den Vitrinen sind Objekte zu sehen, die einen Bezug zwischen ihren ehemaligen Besitzern oder Benutzern und den Menschen des XXI. Jahrhunderts herstellen, wie beispielsweise dieses Militärdiplom, das einem Truppier vom Balkan 158 nach Christus ausgestellt wurde: Nach 25 Dienstjahren wurde dem Soldaten die römische Bürgerschaft verliehen. Miniaturen, antike Siegel oder heilige Skarabäen versprechen spannende Entdeckungen. Das Alter und die Schönheit der präsentierten Objekte machen sie besonders wertvoll; die zugehörigen Beschreibungen positionieren sie in der Geschichte und im Leben.
Anspielung auf die Fruchtbarkeit und erotische Darstellung: Zwischen dem 9. Jahrtausend und dem IV. Jahrhundert vor Christus suchte man im Nahen Osten weibliche Figuren der «Segnung der Brüste» auf.