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Was ist HOCS?
GS HOCS – Hilfswerk der orthodoxen Christen in der Schweiz ist eine schweizerische Stiftung, welche von der Serbisch-orthodoxen Kirche, bzw. deren Kirchgemeinde Hl. Dreifaltigkeit mit Sitz in Zürich gegründet wurde. Die Gründung erfolgte im Jahre 1993, unmittelbar nach Ausbruch des Bürgerkriegs in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien. Die Gründer der Stiftung waren bekannte und einflussreiche Personen aus der schweizerischen Politik, Wirtschaft und Kirche, welche Erzpriester Drasko Todorovic, den damaligen Pfarrer von Zürich als ersten Präsidenten des Stiftungsrates gewählt haben. Die Stiftung mit ihrer kleinen, aber effizienten Infrastruktur ist in kurzer Zeit zum Partner von nationalen und internationalen kirchlichen und staatlichen Hilfswerken geworden.
Was tut HOCS?
HOCS hat sich von Anfang an mit Wort und Tat für Frieden und Versöhnung eingesetzt.
In der Schweiz leistete HOCS während der Kriegsjahre auf dem Balkan Friedensarbeit unter den Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien. Erwähnenswert:
- Theateraufführungen mit friedensfördernden Botschaften durch bekannte Theatergruppen
aus Belgrad
- Erstes Friedens- und Versöhnungskonzert in Zürich mit einem international bekannten
Künstler aus dem ehemaligen Jugoslawien, Herbst 1999. Mitträgerschaft von
HEKS und Caritas Schweiz
- Friedenskonzert mit einem international bekannten schweizerischen Künstler in Belgrad,
Herbst 2001, in Zusammenarbeit mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit
(DEZA), Bern
Im Zentrum der Auslandstätigkeit standen Nothilfeprogramme für Kriegsopfer in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien. Mit finanzieller Unterstützung von der DEZA, der Glückskette, HEKS und weiterer internationaler Hilfswerke aus Europa konnte Nothilfe im Millionenwert geleistet werden. Erwähnenswert:
- Abgabe von 1,7 Mio Mahlzeiten allein in der Erzdiözese Belgrad, durch die ersten
Suppenküchen der serbischen Kirche überhaupt
- 100 Tonnen säuberlich sortierte Winterkleidung, Decken und Schuhe für die
Krajinaflüchtlinge. Diese Hilfsaktion wurde im Jahre 1995 in Zusammenarbeit mit der
Serbisch-orthodoxen Kirchgemeinde Hl. Dreifaltigkeit und der Evangelisch-refomierten
Kirchgemeinde Neumünster durchgeführt. Die DEZA finanzierte den Transport
- 25 Tonnen fabrikneue Medikamente und Sanitätsmaterial für verschiedene Spitäler in
Serbien, in Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund aus Deutschland.
Nach der politischen Wende in der Bundesrepublik Jugoslawien, bzw. Serbien und Montenego hat sich auch HOCS offiziell aus den Nothilfeprogrammen zurückgezogen und engagiert sich seither in Projekten des Programms „Entwicklung und Zusammenarbeit“. Erwähnenswert:
- Leitung und Koordinierung einer internationalen, hochkarätig besetzten Arbeitsgruppe von
Juristen, welche ein Gesetz für die Rückgabe verstaatlichten Grundeigentums an Kirchen und
Glaubensgemeinschaften ausarbeitete. Die serbische Regierung hat inzwischen dieses
Gesetz als Regierungsvorschlag dem Parlament vorgelegt.
Unterstützung über folgendes Konto:
30-21023-6, lautend auf HOCS Hilfswerk der orthodoxen Christen in der Schweiz