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Anhand von Versuchen mit 20 Winterweizen-Sorten wurden die Auswirkungen einer Sporeninfektion und einer semi-natürlichen Maisstroh-Infektion auf den Befall mit Fusarium-Pilzen und die Belastung mit dem Toxin Deoxynivalenol (DON) verglichen. Die Maisstroh-Infektion ahmte die Situation einer Weizen-Direktsaat nach Körnermais nach. Die Infektionsart hatte keinen Einfluss auf die Anfälligkeit für Ährenbefall der einzelnen Sorten. Jedoch stand die Toxinbelastung nur nach einer Maisstroh-Infektion in deutlicher Beziehung zum Ähren- beziehungsweise zum Körnerbefall. In den Körnern und im Stroh wurden, je nach Sorte und Jahr, hohe DON-Werte beobachtet, wobei die Toxin-Gehalte im Stroh gleich hoch oder höher waren als die Gehalte im Korn.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.