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Woher kommt das Grenchner Trinkwasser?
Etwa 90 Prozent des Grenchner Wassers stammt aus 22 Quellen im Grenchenberg – den Tunnelquellen. Dieses Quellwasser ist von sehr guter Qualität. Das liegt daran, dass das Wasser tief im Berg zusammenfliesst und lange zirkuliert, bevor es gefasst wird. Den restlichen Wasserbedarf deckt die SWG mit Grundwasser aus Fassungen in Kyburg, Obergerlafingen und Recherswil.
Wie wird das Trinkwasser aufbereitet?
Das Quellwasser braucht die SWG überhaupt nicht zu behandeln. Das Grundwasser entkeimt sie mit UV-Strahlen.
Wie kontrolliert die SWG die Wasserqualität?
Sie nimmt pro Jahr 180 bis 300 Wasserproben im gesamten Wassernetz und untersucht sie in ihrem eigenen Labor auf Bakterien und Keime. Zusätzlich führen externe Fachpersonen regelmässig chemische Kontrollen durch. Einmal jährlich findet eine umfassende Betriebskontrolle in den Anlagen der Wasserversorgung statt. Somit zählt Trinkwasser zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln.
Welche Wasserhärte hat das Trinkwasser in Grenchen?
Beim Grenchner Wasser liegt die Wasserhärte zwischen 18 und 30 °fH. Es gilt damit als mittelhart bis hart. Das liegt daran, dass das Wasser im Juragebiet vergleichsweise kalkhaltig ist. Deshalb empfiehlt sich, Geräte wie zum Beispiel den Wasserkocher öfters zu entkalken. Die Angabe zur Wasserhärte benötigen Sie auch, um das Waschmittel richtig zu dosieren.
Was bedeutet der Begriff Wasserhärte überhaupt?
Auf seiner Reise durch den Untergrund nimmt das Trinkwasser wertvolle Mineralien auf, so auch Kalk. Je mehr Kalk das Wasser enthält, desto härter ist es. Die Wasserhärte wird in französischen Härtegraden angegeben. 1 °fH bedeutet, dass in 100 Litern Wasser 1 Gramm Kalk gelöst ist.
Was kann der Grund sein, wenn der persönliche Wasserverbrauch plötzlich in die Höhe schiesst?
Mögliche Ursachen können etwa defekte Installationen, Armaturen oder Geräte (feuchte Leitung, tropfender Wasserhahn, defekte Toilettenspülung) sein. Prüfen Sie dies oder beauftragen Sie eine Installationsfirma.