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2012
2012 war sportlich gesehen definitv nicht mein Jahr! Bereits beim ersten Weltcuplauf in Südafrika erwischte ich einen denkbar schlechten Start in die Saison und startete aufgrund eines Defekts mit einem Totalausfall in die Olympiasaison.
Trotz der schlechten Ausgangslage gelang mir im April in Houffalize beim zweiten Weltcup mit dem sechsten Rang ein kleiner Achtungserfolg und ich war damit wieder auf Kurs für die Olympischen Spiele.
Die darauffolgenden Wettkämpfe waren allesamt „Durchschnit“ – zwar war ich an sämtlichen Weltcupläufen nie schlechter als achter, kam jedoch auch nie über den vierten Platz hinaus.
Die Konstanz meiner Resultate reichte schliesslich um die Qualifikation für London zu überstehen und im Vorfeld der Spiele war ich sehr zuversichtlich eine tolle zweite Saisonhälfte zeigen zu können.
Meine Träume und Hoffnungen im wichtigsten Wettkampf überhaupt platzten bereits nach einer Runde und ich beendete den Wettkampf auf dem enttäuschenden 25. Platz. Zu allem Übel riss ich mir zudem bei einem unnötigen Sturz in der letzten Runde auch noch ein Band am Sprunggelenk!
Zwar war die Verletzung nicht ganz so gravierend wie ursprünglich angenommen und schränkte mein Training nur wenig ein, war aber dennoch alles andere als eine optimale Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften.
Ich hätte nichts lieber gemacht als meine verkorkste Saison im letzten Rennen an der WM noch umzukehren. Doch auch beim WM-Rennen bekundete ich nach einem guten Start erneut Mühe den Rhythmus hochzuhalten und verlor in der Folge unzählige Plätze. Am Schluss reichte es lediglich für den enttäuschenden 19. Platz.
Mit den Weltmeisterschaften geht für mich eine enttäuschende Saison zu Ende. Ich werde nun über die Bücher gehen und mein Bestes geben um im kommenden Jahr das Blatt wieder wenden zu können!
Mein letzter Wettkampf im 2012 werde ich übrigens Mitte Oktober in Malaysia beim Langkawi-Stagerace absolvieren. Bis dahin hoffe ich auf schöne Herbsttage um möglichst viele coole Biketouren machen zu können!