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Unter den mindestens acht Top-Bankern der Credit Suisse befindet sich der Leiter für Fusionen und Übernahmen, Steve Geller. Das berichtet Bloomberg am Freitag. Geller war erst im Januar zum Leiter für Investmentbanking und Kapitalmarkt-M&A befördert worden.
Nebst geller verlassen Rob Santangelo, zuletzt Co-Leiter für Energie und Infrastruktur, die Bank wie auch David Hermer, globaler Leiter der Aktien- und Fremdkapitalmärkte. Jeff Cohen, Max Lipkind und Jonathan Moneypenny, die alle Leveraged-Finance-Banker sind, wechseln ebenfalls zu Santander. Die Wechsel stehen offenbar in Zusammenhang mit den Expansionplänen der spanischen Bank in den USA:
Die UBS hat laut einem Bericht der "Financial Times" vom Freitag die Integration der Credit Suisse-Investmentbank und die Beschleunigung der Kostensenkung zur Priorität erklärt. Die Übernahme des angeschlagenen Konkurrenten durch UBS soll in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.
Dann werde sich das neu zusammengestellte Führungsteam an die Umsetzung der grössten Bankenintegration seit der Finanzkrise machen, schrieb die "Financial Times". "Unsere Konkurrenten sind diejenigen ausserhalb des kombinierten Unternehmens, die aktiv versuchen, die aktuelle Situation auszunutzen, um Kunden, Geschäfte und Talente abzuwerben", schrieb UBS-Chef Sergio Ermotti in einem Memo.
Die UBS plant einen Grossteil der CS-Investmentbank abzubauen. Damit dürften viele der 17'000 Mitarbeiter ihre Stelle verlieren.
(cash, mit Material von AWP)
1 Kommentar
So viele echte Top-Banker, wie das in diesen Kolumnen beschrieben wird, gibt es gar nicht. Diese Leute haben ganz einfach die Cost/Income Ratio der Credit Suisse in eine unakzeptable Höhe getrieben!