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In drei Minuten erklärt das animierte Video anhand eines Fallbeispiels, was Regress bedeutet. Im Fokus stehen die rechtlich-finanziellen und versicherungstechnischen Folgen nach einem Unfall.
Laufzeit: 03:17 Minuten
Manuel und sein Freund David sind auf einer Party. Obwohl Manuel Alkohol getrunken hat, fährt er mit David mit dem Auto nach Hause. Er sieht ein einbiegendes Auto viel zu spät und es kommt zu einer Kollision.
Beide Autos erleiden Totalschaden. Manuel und der andere Fahrer kommen mit ein paar Kratzern davon. Doch David wird dabei schwer verletzt. Er verbringt mehrere Wochen im Spital und fällt deshalb bei der Arbeit und im Haushalt aus. Er bekommt trotzdem seinen Lohn und erhält Schmerzensgeld als Genugtuung. Zudem beschäftigen sich Anwälte mit dem Unfall. Die Kosten des Verkehrsunfalls ergeben insgesamt eine Schadenssumme von 155’000 Franken.
Da Manuel in angetrunkenem Zustand einen Unfall verursacht hat, hat er «grobfahrlässig» gehandelt. Die Versicherung fordert deshalb 15% der Kosten von ihm zurück. Diese Forderung nennt man Regress. Manuel vereinbart mit seiner Versicherung, dass er seine Schuld in monatlichen Raten à 400 Franken abbezahlt. Er muss nun sein Budget für die nächsten fünf Jahre anpassen. Manuel hätte nie gedacht, dass seine Entscheidung solch langfristige Folgen haben wird.