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Die gefährlichsten Schulwege der Welt
E4 • Papua-Neuguinea
Dokumentation
D
2015
Kaum ein Landstrich der Erde ist schwieriger zu erreichen als das Große Papua-Plateau, die Heimat der Kaluli. In dieser abgelegenen Region der Erde gilt der Weg zur Schule als Privileg.
Und kaum ein Landstrich der Erde ist weniger erforscht als das Große Papua-Plateau. Um im "Land der tausend Flüsse" zur Schule zu gehen, müssen die Kinder einen bis zu sieben Tage dauernden Marsch durch den Urwald auf sich nehmen - ein riskantes Unterfangen.
Gerade einmal geschätzte 2500 Menschen leben dort auf einer Fläche von 1360 Quadratkilometern. Die Analphabeten-Rate ist hoch, denn nur wenige Eltern können es sich überhaupt leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Hinzu kommt der lange kräftezehrende und gefürchtete Weg dorthin.
In diesem Schuljahr wagen zwei Kinder der Kaluli den gefährlichen Weg durch den Dschungel zum Internat in der nächsten Stadt. Zahllose Flüsse müssen sie watend oder über selbst gebaute Brücken balancierend überqueren. Wilde Tiere wie Urwaldkrokodile, riesige Baumratten und Skorpione sind eine konstante Bedrohung, während die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze ihr Vorankommen zusätzlich erschweren. Und doch ist für diese Kinder die vielleicht größte Herausforderung von allen ihr erster Kontakt mit der Zivilisation.