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- Dorothea Wierer feiert den grössten Erfolg ihrer Karriere. Die Italienerin holt Gold im Massenstart-Rennen der Frauen an der WM in Östersund.
- Bei den Männern überrascht mit Dominik Windisch ein weiterer Südtiroler.
- Die Schweizer können nicht überzeugen.
Dorothea Wierer, die am Samstag wegen Magenproblemen auf das Staffelrennen hatte verzichten müssen, lieferte im Massenstart-Rennen über 12,5 km eine überzeugende Leistung ab.
Im letzten Schiessen verzeichnete sie zwar noch zwei Fehlschüsse, mit ihrem Vorsprung von zwischenzeitlich über einer halben Minute vermochte sie die Strafrunden aber zu kompensieren. Die Südtirolerin holt damit ihre erste WM-Goldmedaille. Silber ging an die Russin Jekaterina Jurlowa-Percht, Bronze an Denise Herrmann (De).
Müde Schweizerinnen mit vielen Fehlern
Mit starken Resultaten im Sprint, der Verfolgung und dem Einzelrennen hatten sich mit Lena Häcki, Selina und Elisa Gasparin gleich drei Schweizerinnen für das erlauchte 30er-Feld qualifiziert.
Im Rennen aber lief es ihnen überhaupt nicht. Lena Häcki nahm sich mit je drei Schiessfehlern im Liegend-Anschlag gleich zu Beginn aus der Entscheidung. Insgesamt verfehlte sie 11 von 20 Scheiben und landete auf dem letzten Platz.
Nicht viel besser lief es den Gasparin-Schwestern. Selina steigerte sich zwar im Schiessstand, zu mehr als Rang 22 reichte es ihr aber nicht. Elisa klassierte sich vor Häcki als 29.
Weger enttäuscht mit Platz 18
Benjamin Weger gelang es in einem chaotischen Rennen bei den Männern über 15 km einmal mehr nicht, über sich hinauszuwachsen. Der Walliser verzeichnete insgesamt 4 Strafrunden, nachdem er beim ersten Schiessen noch fehlerlos geblieben war. Seine Leistung reichte für Platz 18.
Er ist damit der einzige aus den Top 18 im Weltcup, der in dieser Saison ohne Podestplatz geblieben ist. Jeremy Finello wurde 23.
Der Sieg von Dominik Windisch war mehr als überraschend. Der Italiener profitierte von vielen Fehlern seiner Konkurrenten und setzte sich vor Antonin Guigonnat (Fr) und Julian Eberhard (Ö) durch. Weltcup-Leader Johannes Thingnes Bö verfehlte beim vom starken Wind geprägten letzten Schiessen alle 5 Scheiben.
Sendebezug: SRF info, sportlive, 17.03.2019, 13:10 Uhr.