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Am 21. Mai wurde in Dietikon (ZH) die Kroatische Humanitäre Vereinigung in der Schweiz gegründet. Das Ziel dieses neu gegründeten Vereins ist die Koordination von Hilfsgütersammlungen in der Schweiz sowie der Transport dieser Güter in die überschwemmten Gebiete in Kroatien und Bosnien-Herzegowina. Um 80 Anwesende, grösstenteils Vertreter von Vereinen, engagierte Einzelpersonen sowie je ein Vertreter des kroatischen Konsulats und der katholischen Kroatenmission in der Schweiz, haben in einer kurzen und intensiv geführten Diskussion die wichtigsten Ziele sowie die Verteilung der gesammelten Hilfsgüter definiert. Es wurde beschlossen, dass Hilfsgüter und Spendengelder der Caritas Kroatien und Caritas Bosnien-Herzegowina überbracht bzw. gespendet werden. Einzelne Vertreter von Vereinen haben ihre Erfahrungen aus konkreten Aktionen, die sie in den vergangenen Tagen unternommen hatten, mit den übrigen Anwesenden geteilt.
Die nächste Generation übernimmt das Ruder
Mitglieder des neu gegründeten Vereins sind Vertreter der einzelnen Vereine. Sie haben untereinander den Vorstand und die Revisionsstelle bestimmt und den jungen Mato Bubalović zum Vereinspräsidenten ernannt. Die bereits vorbereiteten Statuten wurden – nach der Unterzeichung – Sven Dominković (Basler Kantonalbank) übergeben, der am darauf folgenden Tag ein Spendenkonto für den Verein eröffnen konnte. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Sitzung eine grosse Anzahl junger gebildeter Leute beiwohnte.
Nahrung und Kleidung oder Geld
Im Übrigen herrschten verschiedene Meinungen über die Art der zu sammelnden Hilfsgüter vor. Während ein Teil der Anwesenden die Meinung vertrat, dass zu Beginn der Schwerpunkt auf dem Sammeln von Spendengeldern liegen sollte, und erst später weitere Güter gesammelt werden sollten, äusserte sich der Grossteil der Anwesenden für das Sammeln aller Arten von Hilfsgütern und eine möglichst baldige Verbringung derselben nach Kroatien und Bosnien-Hercegowina. Diesem
Entschlossener Beginn
Die Vereinsmitglieder haben die bestehenden Ämter und Pflichten untereinander verteilt und bereits am nächstne Tag (Donnerstag) wurde die Arbeit in allen Bereichen aufgenommen. Die für die Logistik verantwortlichen suchten Lösungen für eine möglichst effiziente Nutzung der vorhandenen Lagerräume und günstige Transportmöglichkeiten; Freiwillige stellten Pakete zusammen, der Kassier eröffnete ein Spendenkonto und auch die Information der Öffentlichkeit mittels Internet und sozialen Netzwerken sowie die Kommunikation mit Schweizer Medien versagte nicht. Die Früchte all dieser Bemühungen sollten schon bald zu Tage treten! Daher hoffen wir, dass wir in den nächsten Tage diese schönen Neuigkeiten an dieser Stelle mit Euch teilen können!