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Gründung / Historisches über die "Basler Stiftung für Ferienkolonien"
Im Jahr 2018 kann die Basler Stiftung für Ferienkolonien bereits auf 140 Jahre ihres Wirkens zurückblicken und dabei feststellen, dass sich zwar ihr Name vier Mal geändert hat, aber dass der Sinn und die Idee auch nach über vier Generationen gleich geblieben sind.
1878 gründeten Männer verschiedener politischer Richtungen ein Komitee mit dem Zweck, "bedürftigen Kindern, welche sich sittlich wohlverhalten, heilsame Ferien zu vermitteln". Sie gaben ihrer Tätigkeit den Namen:
Kommission für Ferienversorgung armer Schulkinder.
Die Kolonien wurden durch freiwillige Spenden der Bevölkerung, durch Konzerte und Haussammlungen finanziert. Legate bildeten den Grundstock eines kleinen Vermögens, welches die Grundlage der
"Stiftung Ferienversorgung armer, erholungsbedürftiger Schulkinder"
wurde, wie die Institution sich ab 1900 nannte.
Mitten im zweiten Weltkrieg, anno 1942 wurde das Wort "armer" gestrichen und vor 51 Jahren, im Jahr 1967 gab sich die Stiftung ihren heutigen Namen:
Basler Stiftung für Ferienkolonien
Ursprünglich erhielten die Kinder ihre Ferien von der Stiftung geschenkt. Erst 1926 erwog man erstmals, freiwillige Beiträge der Eltern zu erbitten und ab 1935 finanzierten diese dann, ihrem Einkommen gemäss, die Ferien ihrer Kinder mit.
Die "Basler Stiftung für Ferienkolonien" organisiert ihre Kolonien nicht nur während den Sommerferienwochen, sondern auch in den Frühlings- und den Herbstferien.
In Folge Sparmassnahme strich der Kanton Basel-Stadt im 2016 nach über 80-jähriger Zusammenarbeit, die Subventionen (CHF 60‘000.00) an die Stiftung ersatzlos.
Mit grossem Glück sprang der FC Basel ein und spendete für drei Jahre (2016 - 2018) die vom Kanton gestrichenen CHF 60‘000.00/Jahr.
Seit 1983 besitzt die Stiftung ein eigenes Koloniehaus in Prêles in welchem während den Ferienwochen unsere Kolonien gastieren, ansonsten kann es von jedermann gemietet werden.
Das Koloniehaus wurde von den Stiftungsratsmitgliedern und etlichen Helfern mit viel freiwilliger Arbeit und grossem Engagement in unzähligen Arbeitswochenenden in Stand gesetzt und renoviert.