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Allerdings müsste Bayer mehr darüber informieren, was es mit Monsanto vorhabe. Wichtig sei vor allem, die Forschungsmittel für die Landwirtschaft nicht zu kürzen, mahnte Young. Bislang verwendet Monsanto rund zehn Prozent seines Umsatzes für Forschung und Entwicklung. Den hohen Wert soll Bayer zusichern. "Das würde uns sehr beruhigen", sagte Young.
Amerikas grösster Bauernverband Farm Bureau ist damit deutlich weniger kritisch gegen die Übernahme eingestellt als die National Farmers Union. Deren Präsident Roger Johnson befürchtete zuletzt steigende Preise und meldete Widerstand an. Mit knapp sechs Millionen Mitgliedern ist das Farmers Bureau deutlich grösser als der Konkurrenzverband, der auf rund 200 000 Mitglieder kommt.
Der Einbruch der Preise für Agrargüter setzt nicht nur die Landwirte unter Druck. In der Branche dreht sich das Übernahmekarussell im Rekordtempo. Derzeit sollen gleich drei der wichtigsten Saatgut- und Pflanzenschutzhersteller fusionieren oder verkauft werden. So schliessen sich etwa die US-Giganten Dow Chemical und Dupont zusammen, die schweizerische Syngenta wird vom chinesischen Staatskonzern Chemchina geschluckt und Bayer will Monsanto für umgerechnet rund 55 Milliarden Euro übernehmen. Die Transaktionen dürften die Branche grundlegend umwälzen./jha/nmu/fbr
(AWP)