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Bell bietet Lehrstellen in 15 Berufen an, unter anderem als Fleischfachmann respektive -frau. Die Coop-Tochter habe dieses Jahr 20 Lehrlinge angestellt, aber nur gerade einen Metzger. Das sei katastrophal, wird Lorenz Wyss, Bell-Chef im Langenthaler Tagblatt zitiert. Bell bräuchte dreimal so viele Lehrlinge.
Wyss sieht laut der Zeitung folgenden Lösungsansatz: «Ein Lehrling verdient im ersten Lehrjahr 2000 Franken, im zweiten 3000 und im dritten den Mindestlohn von 4200 Franken – jeweils zusammengesetzt aus einem Basisteil und einer Leistungskomponente.»
Damit würde Bell die Lehrlingslandschaft ziemlich stark verändern. Bell würde die Lehrlinge jedoch auch beraten, was sie mit dem Geld machen können – etwa, dass sie 200 oder 300 Franken schon früh in einer dritten Säule anlegen würden. Für Wyss sei es auch ein Fakt, dass viele Junge auch zu Hause etwas zum Familienbudget beitragen sollten. Mit dem jetzigen Ausbildungslohn sei das aber fast nicht möglich.