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Das nationale Programm Alkohol 2008 – 2010 des Bundesamts für Gesundheit hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, den Alkoholkonsum am Arbeitsplatz zu untersuchen und die Arbeitgeber für dieses Problem zu sensibilisieren.
Aus einer Befragung von 1300 Unternehmen aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor resultierte, dass der problematische Alkoholkonsum am Arbeitsplatz jährliche Kosten von insgesamt 1 Milliarde Schweizer Franken verursacht. Diese Kosten entstehen insbesondere aus Fehlzeiten, Unfällen und Produktivitätseinbussen.
Bei der Studie haben sich Unterschiede nach Unternehmensgrösse und Branche gezeigt: Kleine Unternehmen mit 10 bis 20 Mitarbeitern geben doppelt so häufig Probleme mit Alkohol am Arbeitsplatz an wie Grossunternehmen. Das Bau- und das Gastgewerbe sind die am stärksten betroffenen Branchen.
Gemäss der Studie verfügen erst 14% der befragten Unternehmen über ein Präventionsprogramm gegen die Problematik. Die überwiegende Mehrheit dieser Unternehmen gibt an, dass die Prävention hilft, die Kosten zu senken, welche aufgrund der Probleme mit Alkohol am Arbeitsplatz entstehen.
Zur konkreten Einführung solcher Präventionsprogramme in der Unternehmung gibt es Hilfestellungen: Auf der Website www.alkoholamarbeitsplatz.ch, eine Zusammenarbeit von Sucht Info Schweiz, der Gesundheitsförderung Schweiz, des SECO und der SUVA, gibt es eine Rubrik zum Betrieblichen Präventionsprogramm. Hier finden Sie Anleitungen und Hinweise, welche Schritte zur Entwicklung eines Präventionsprogramms unternommen werden müssen und wie ein solches Programm in der Unternehmung eingeführt werden kann.