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In der kleinen Kammer sind noch dreizehn Sitze unbesetzt. Ihre Verteilung wird darüber entscheiden, wie leicht bürgerliche Anliegen in Zukunft durchs Parlament kommen.
Die Freiburger Ständerätin Isabelle Chassot (Mitte) gehört zu den Parlamentarierinnen, die in den zweiten Wahlgang müssen.
Cyril Zingaro / Keystone
Nie laufen die Drähte zwischen den Parteizentralen heisser als in den Tagen unmittelbar nach den nationalen Wahlen. Überall dort, wo der erste Wahlgang für den Ständerat keine Entscheidung gebracht hat, muss die Ausgangslage neu austariert werden. Es werden Deals und Absprachen getroffen, um den eigenen Sitz nicht zu verlieren. Manchmal sind Opfer nötig, damit einer der 46 begehrten Sitze in der kleinen Kammer wenigstens nicht ans gegnerische Lager geht.