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Bei der Notlandung eines Heissluftballons nahe der ägyptischen Stadt Luxor ist ein 34-jähriger Tourist aus Südafrika ums Leben gekommen. 15 Menschen seien verletzt worden, teilte das Spital in Luxor am Freitag mit.
Bei den meisten Verletzten handelt es sich ebenfalls um Touristen, unter anderem aus Frankreich, Argentinien und Australien. Auch der Pilot sei verletzt worden.
Der Ballon war Sicherheitskreisen zufolge am Morgen mit 20 Touristen an Bord zu einem Flug über die archäologischen Stätten in Luxor im Süden Ägyptens gestartet. Dabei sei er von starkem Wind abgetrieben worden. Westlich von Luxor verlor der Pilot demnach in einer Höhe von rund 450 Metern die Kontrolle über den Ballon und musste in der Wüste notlanden. Dabei prallte er auf den Boden.
Mehreren anderen Ballons sei die Notlandung geglückt, berichteten die Sicherheitskreise weiter. Aus der Firma, die die Fahrt in dem Heissluftballon angeboten hatte, hiess es, der Pilot habe bei der Landung Schlimmeres verhindert.
In Luxor, Teil des alten Theben, befinden sich einige der berühmtesten archäologischen Stätten Ägyptens wie das Tal der Könige. Die Ballonfahrten für Touristen führen über Luxor und die angrenzenden archäologischen Stätten, darunter der weltberühmte Karnak-Tempel, und bieten auch einen Blick über das Tal der Könige mit seinen Pharaonen-Gräbern.
Nicht erster Unfall
Bereits mehrfach kam es dabei zu Unfällen. Ende Februar 2013 starben beim Absturz eines Ballons 19 Menschen, die meisten von ihnen ausländische Touristen. Die Fahrten in Heissluftballons wurden danach in der Region für rund zwei Monate eingestellt. 2009 fuhr ein Ballon gegen einen Mobilfunkmast und stürzte ab. 16 Touristen wurden verletzt.
Das Unglück vom Freitag ist ein weiterer Rückschlag für die ägyptische Tourismus-Branche, die zuletzt vor allem unter der angespannten Sicherheitslage im Land litt. Extremistische Anschläge insbesondere auf der Sinai-Halbinsel und der Anschlag auf ein russisches Passagierflugzeug über dem Sinai mit 224 Toten im Jahr 2015, den der ägyptische Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für sich reklamierte, hatten das Image des Reiselandes beschädigt.