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Am 31. Oktober und 1. November trafen sich 36 Staaten und die EU auf Einladung des Weissen Hauses zum zweiten "International Counter Ransomware Initiative Summit" in Washington. Florian Schütz, Delegierter des Bundes für Cybersicherheit, vertrat dabei in den fünf Arbeitsgruppen die Position der Schweiz. Zudem traf er sich zu einem bilateralen Austausch mit Chris Inglis, National Cyber Director der Vereinigten Staaten.
Hintergrund dazu ist, dass auch in der Schweiz Ransomware zu den schwerwiegendsten Cyberbedrohungen für Privatpersonen und Unternehmen zählt. Die Cyberangriffe mit Verschlüsselungssoftware, bei der im Anschluss Lösegeld (engl. Ransom) gefordert wird, nehmen weltweit zu. Da die kriminellen Gruppierungen grenzüberschreitend agieren, sei die internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Ransomware ein wichtiger Faktor, schreibt das eidgenössische Finanzdepartement in einer Aussendung dazu.
Um diese Zusammenarbeit zu stärken, habe man 2021 die "International Counter Ransomware Initiative" (CRI) aus der Taufe gehoben und fünf Arbeitsgruppen gegründet. Die Schweiz beteilige sich in allen Arbeitsgruppen, heisst es. Diese fokussieren auf die folgenden Bereiche:
- Die Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Netzwerken bzw. der Resilienz gegen Ransomware-Angriffe
- Die Bekämpfung des Missbrauchs virtueller Währungen bzw. der Finanzsysteme, die Ransomware profitabel machen
- Die Unterbrechung des Ransomware-Ökosystems durch die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden
- Die Stärkung der Zusammenarbeit mit dem Privatsektor
- Die Verbesserung der Nutzung diplomatischer Instrumente
Am 31. Oktober und 1. November diskutierten die teilnehmenden Länder die Ergebnisse der fünf Arbeitsgruppen. Zum Abschluss des Summits wurde eine gemeinsame Erklärung der teilnehmenden Länder veröffentlicht.
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