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Seit vor zwei Jahren seine Mutter, eine chinesischamerikanische Dichterin, verschwunden ist, lebt der zwölfjährige Bird allein in Harvard mit seinem Vater, einem Bibliotheksmitarbeiter. Ihr Leben wird von Gesetzen bestimmt, die die »amerikanische Kultur« bewahren sollen. Vor allem asiatisch aussehende Menschen werden diskriminiert, ihre Kinder zur Adoption freigegeben. Eines Tages erhält Bird einen Brief von seiner Mutter Margaret und begibt sich auf die Suche nach ihr. Die Reise führt ihn zu den Geschichten seiner Kindheit und einem Widerstandsnetzwerk von Bibliothekaren. Als er sie schließlich trifft, scheint sich sein Leben zum Guten zu wenden.
Ungekürzte Lesung mit Britta Steffenhagen
1 mp3-CD | ca. 10 h 33 min»Bei Celeste Ng geht die bürgerliche Behaglichkeit in Flammen auf.« Süddeutsche Zeitung
»Celeste Ng hat das Talent, leise Töne ganz lange nachschwingen zu lassen.« hr2-kultur