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Warum diese Studie?
Bei Personen im Alter von 65 Jahren und älter kommen Stürze häufig vor und haben erhebliche physische, psychische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen.
Die Literatur zeigt, dass es möglich ist, die Häufigkeit solcher Vorfälle zu begrenzen. Hierzu sind multidisziplinäre Ansätze mit Massnahmen in der Wohnung der Personen, Beurteilungen von Sturzrisiken und geeigneter körperlicher Aktivität erforderlich.
Auf diese Weise können die Anzahl und das Risiko von Stürzen verringert, eine Hospitalisation oder die Betreuung durch eine sozialmedizinische Einrichtung vermieden oder verzögert sowie die Lebensqualität und das Selbstvertrauen älterer Personen verbessert werden.
Sturzgefährdet sind häufig Personen über 65 Jahre, aber vor allem über 75 Jahre, die bereits gestürzt sind und deren gesellschaftliches Leben durch die Angst vor einem nochmaligen Sturz beeinträchtigt ist. Diese Personen beteiligen sich gar nicht mehr oder kaum noch an gesellschaftlichen Aktivitäten ausserhalb ihrer Wohnung, ihre körperlichen Fähigkeiten sind eingeschränkt und ihr Sturzrisiko ist sogar noch erhöht. Ihnen widmet sich diese klinische Studie.
Ziel der Studie
In dieser Studie werden die Auswirkungen von drei häuslichen Übungsprogrammen auf Stürze (ihre Zahl und Schwere), die Risikofaktoren für Stürze, die Lebensqualität und die Akzeptanz der Übungen verglichen.
Beschreibung der Studie
Bei dieser Studie handelt es sich um eine kontrollierte randomisierte klinische Studie. Sie wird in vier Schweizer Regionen durchgeführt, die Städte, Alpenregionen, französischsprachige und deutschsprachige Gebiete umfassen: die Region Lausanne, das Unterwallis, das Oberwallis und die Region Zürich. Sie wurde durch die Ethikkommissionen der betreffenden Kantone validiert. Über einen Zeitraum von drei Jahren, von Sommer 2016 bis Sommer 2019, werden über 400 Personen im Alter von 65 Jahren und älter, die als sturzgefährdet gelten, in diese Studie einbezogen.
Partner vor Ort
Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter