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Wörtlich von der Website: Der Sprachatlas der deutschen Schweiz (SDS) dokumentiert in acht Bänden auf mehr als 1500 Sprachkarten die alemannischen Mundarten der deutschen Schweiz einschliesslich der Walserdialekte Norditaliens. Die Karten basieren auf direkten Erhebungen bei älteren Gewährspersonen, die in den Jahren 1939 bis 1958 durchgeführt worden sind. Sie bilden damit die Grundmundart aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ab.
Es lohnt sich, die Register und die Schaltfläche «Zum Originalmaterial» auf der Homepage durchzusehen. Erst dann kann man ermessen, welche Arbeit hinter diesem Unterfangen steckte. Die treibende Kraft war Rudolf Hotzenköcherle.
Die Landkarte im Sprachatlas lässt sich vergrössern und schieben. Jeder rote Punkt bedeutet eine Ortschaft. Durch Anklicken gelangen wir zu den Aufnahmekarten, wovon der obere Teil der Karte Nummer 163 von St. Peter hier abgebildet ist. Gewährsleute auf der Karte 4. Die Aufzeichnungen sind nicht einfach zu lesen, wissenschaftliche Schreibweise und Stenografie wechseln sich ab. Vokale mit Überstrich sind gedehnt. Die Wörter in blauer Schrift sind hier eine Ergänzung zum vorliegenden Dokument. Wählen wir aus der Mini-Ansicht eine Karte aus, öffnet sich rechts davon ein Fenster mit den Begriffen, nach denen in jeder besuchten Ortschaft gefragt wurde. Peist und Luzein fehlen.
Leider wäre der Aufwand für Hörproben aus allen Ortschaften damals (im Schanfigg 1949) viel zu gross gewesen.