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Patienten mit inperablem NSCLC wurden 3 Jahre nach stereotaktischer Radiotherapie nachkontrolliert. Das Überleben war mit 55.8% hoch, es gab eine gute lokale Tumorkontrolle und die behandlungsbedingte Morbidität war gering.
Konventionelle Radiotherapie führt bei 60-70% der Patienten mit nichtkleinzelligem Bronchuskarzinom nicht zu einer Tumorkontrolle. Um die Wirksamkeit einer stereotaktischen Radiotherapie zu überprüfen wuden in einer prospektiven Phase II Studie von 2004 bis 2006 55 so behandelte Patienten im Verlauf kontrolliert. Sie scheint die Lungenkrebs Heilungschance auch bei nicht operablen Patienten zu verbessern. (Originalarbeit in JAMA 2010; 303: 1070-1076)
Für den Einschluss musste das NSCLC bioptisch gesichert sein. Tumorgrösse musste unter 5 cm sein, bei T3 nur peripher liegen. Nur im PET-CT nodal negative Patienten wurden eingeschlossen. Operable Patienten wurde nicht eingeschlossen.
Die ersten 2 Jahre wurden alle mittels CT, oder bei Unsicherheiten mittels PET-CT nachkontrolliert.
51% hatten nach der Radiotherapie eine komplette Remission. Sie trat im median nach 6.5 Monaten nach Radiotherapie auf. Nach 3 Jahren war die Lokalkontrolle 97.6%. Wenn Rezidive im gleichen Lungenlappen und regionale Rezidive berücksichtigt werden, war die Lokalkontrolle nach 3 Jahren mit 87% immer noch gut. Disseminierte Rezidive traten bei 22.1% auf. Die Verträglichkeit wird als gut angegeben. Es traten aber doch bei 27.4% Grad 3 und 4 Toxizitäten auf. Meist wegen Toxzität an Lunge, Haut und Rippen.
Die Lokalkontrolle wird natürlich ohne invasive Untersuchungen sicher überschätzt. Insgesamt scheint es aber eine gute Therapieoption in ausgewählten Fällen zu sein. Dies wenn trotz inoperabler Situation beim Lungenkrebs die Heilungschance oder die gute Lokalkontrolle eine Zielsetzung ist.
Siehe auch die von einer anderen Arbeitsgruppe publizierten Daten.