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"Xylit" wird oft auch als "Xylitol" bezeichnet und ist die chemische Bezeichnung für Birkenzucker.
"Xylit" ist die deutsche Schreibweise und heisst Holz oder Holzteil.
"Xylitol" ist die englische Schreibvariante.
Um 1890 sonderte der deutsche Chemieprofessor Emil Fischer, Nobelpreisträger für Chemie im Jahre 1902,
aus Holzspänen eine bis dahin noch unbekannte Verbindung - Xylit.
Xylit wurde zu Beginn der Nutzung und Forschung aus der finnischen Birke als Rohmaterial gewonnen,
deshalb auch "Birkenzucker" genannt. Darum finden Sie auch seinen Ursprung im hohen Norden - in Finnland.
Spätere Forschungen und Veröffentlichungen:
Die Turku Zuckerstudie 1975 (Verwendung von Birkenzucker als Zahnpflegeinstrument von bahnbrechender Bedeutung)
In Japan beschäftigten sich Wissenschaftler mit der Anwendung von Birkenzucker zur Gewichtsreduktion
In den USA wurde der Birkenzucker von der United States Food and Drug Administration (FDA) bereits 1963 als vollständig unbedenklicher Süssstoff klassifiziert
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat 2008 bestätigt, dass der Birkenzucker positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat
Als Teil einer bewussten Ernährung gewährt der Birkenzucker eine einfache, schmackhafte, natürliche und sichere Lösung für den Ersatz des konventionellen Zuckers.
Heute betreibt Xylit-Experte Professor Kauko K. Mäkinen die Forschungsuntersuchungen in Finnland, jedoch wird in Finnland die Forschung schon seit den 1970er Jahren betrieben.
An der Universität Turku führte man anfangs der 70er Jahren Studien durch - über Zucker. Daraus entstand die weltbekannte Turkustudie und das süsse Wunder.
Darum werden schon seit über 10 Jahren Xylit in Bobons, Kaugummi, Zucker und Dentalhygiene eingesetzt, anstatt herkömmlicher raffinierter Zucker oder Süssstoff. In den meisten anderen Ländern hat Xylit oder im kommerziellen, Birkenzucker, noch ein Schattendasein.