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Filmkritik: Slumdog Mathematician40th Toronto International Film Festival
Madras, Indien, 1913. Der in ärmlichen Verhältnissen lebende Srinivasa Ramanujan (Dev Patel) hat ein riesiges Talent: seinen Verstand. Scheinbar mühelos ist der 26-Jährige in der Lage, hochkomplexe mathematische Probleme zu lösen, an denen sich schon Generationen von Mathematikern die Zähne ausgebissen haben. Doch seine Möglichkeiten in Indien sind begrenzt. Mit Unterstützung seines Mentors Sir Francis Spring (Stephen Fry) schreibt er deshalb dem renommierten englischen Mathematiker G.H. Hardy (Jeremy Irons) einen Brief mit einer Kostprobe seines Könnens.
Hardy und sein Kollege John Littlewood (Toby Jones) erkennen sofort das immense Talent des jungen Inders und laden ihn ein, mit ihnen an der Cambridge-Universität zu arbeiten. Für Ramanujan geht ein Traum in Erfüllung, sieht er doch endlich die Möglichkeit, seine Werke zu publizieren. Doch in England macht sich erstmal Ernüchterung breit: Der unnahbare Professor verlangt von Ramanujan, dass dieser seine Formeln sauber herleitet, bevor er irgendwas publiziert. Zudem sieht sich der junge Inder mit rassistischen Vorurteilen anderer Professoren konfrontiert, und auch sein fragiler Gesundheitszustand ist Grund für Besorgnis.