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In England testen Freiwillige die Gefahren von Mobilfunkmasten
In England testen Freiwillige die Gefahren von Mobilfunkmasten
Nic Fleming, Health Correspondent
(Filed: 13/12/2004)
In einer Uebersetzung von Evi Gaigg
Freiwillige wollen sich jetzt einer Serie von Tests als Teil einer Hauptstudie in Sachen Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunkantennen unterziehen. Bei den ersten von 264 Leuten werden die Funktionen Aufmerksamkeitspanne und Erinnerungsvermögen getestet, während sie den Signalen eines Mobilfunktransmitters ausgesetzt sind. Das ?328,000 teure Forschungsprojekt findet im Electromagnetic und Health Laboratory an der Universität von Essex statt, welches letzten Monat geöffnet wurde, um zu erforschen, wie Menschen durch elektromagnetische Felder (EMFs) betroffen sind.
Die Hälfte der freiwilligen Testpersonen sind Leute, welche berichten, dass sie besonders auf Quellen von EMF empfindlich reagieren. Die anderen bilden eine Kontrollgruppe. Während verschiedener Sitzungen werden sie Signalen von einer laufenden Basisstation, einem neuen 3G-Masten und einem Scheinsender ausgesetzt. Ohne dass man ihnen sagt, welche der drei Anlagen eingeschaltet ist, werden sie eine Reihe von Aufgaben zu erfüllen haben, um die kognitiven Funktionen zu testen.
Dr. Stacy Eltiti, ein ranghöherer Forscher bei diesem Projekt sagte: „Eine Menge Leute sind besorgt über die potenziellen Wirkungen von Mobilfunkmasten auf die Gesundheit.“ Es wird interessant sein zu sehen, ob die Exposition die gleichen Wirkungen auf jedermann haben werden.“
Während vom Hauptharst der wissenschaftlichen Meinung dies nicht akzeptiert wird, glauben einige Forscher, dass Menschen sicher an „Elektrohypersensitivität“ leiden, in einer Weise, die Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen durch die EMFs von Computern, Mikrowellen und Mobilfunkmasten verursachen.
Es wird erwartet, dass es über Grossbritannien verteilt, bis zum Ende des nächsten Jahres 50 000 Mobilfunkstationen geben wird, die 50 Millionen Handys im Land versorgen werden, Die meisten Wissenschafter weisen den Gedanken, dass diese Anlagen einen gesundheitsschädigenden Effekt auf die Menschen haben zurück, denn ihre Feldstärken betragen nur einen Bruchteil von jenen in den Sicherheits-Richtlinien.
Nur Wärmeeffekte berücksichtigt
Jedoch sagen die Gegner und einige Forscher, dass die Richtlinien nur die Wärmeeffekte berücksichtigen. Dr. Gerard Hyland, ein früherer medizinischer Leiter an der Warwick Universität sagt: „Die Sicherheitsrichtlinien sind inadäquat, denn sie schauen nur darauf, welche Hitzeeinwirkungen Mikrowellen zeigen.“ „Strahlung, die von der Technologie erzeugt wird, kann Menschen auf viele Arten beeinträchtigen.“
Lisa Oldham, Leiterin der Widerstandsgruppe „Mast Sanity“ sagte: „Wir haben Krebs-Cluster rund um die Masten gefunden, Leukämie, Hodgin, Brustkrebs, nicht zu reden von Symptomen wie Übelkeit, Kopfschmerzen und Nasenbluten. „Die Wissenschafter sagen, es gebe keine schlüssigen Beweise. Und was pflegten sie einst zu sagen über Asbest und Rauchen?“
Forschung wird einmal mehr von der interessierten Industrie bezahlt
Die neue Forschung wird gemeinsam durch die Regierung und die Industrie als Teil der ?7.4 Millionen-Forschungsprogramme der Telekommunikations- und der Gesundheits-Forschung gesponsert. Vor 4 Jahren hat ein Komitee unter dem Vorsitz von Sir William Stewart festgehalten: “ Es gibt kein generelles Risiko für die Menschen, die in der Nähe von Basisstationen leben und für solche, die nur einem Teil der in den Richtlinien festgelegten Grenzwerte ausgesetzt sind.“
Das Komitee hat dennoch eine Vorsorgemethode für den Gebrauch von Mobiltelefonen und die Mobilfunktechnologie empfohlen und auch für weitere Forschung.
Ein Sprecher der Mobil Operators???s Association behauptete:
Im Februar letzten Jahres, hat die Radiocommunications Agency einen Rechenschaftsbericht zu den Emissionsgrenzwerten für Masten in der Nähe von 82 Schulen und 27 Spitälern ausgearbeitet. Der Stärkste hatte ein 700 fach tieferes Level als der Maximalgrenzwert. (Grenzwert von England. red) Ein Sprecher der Mobil Operators???s Association behauptete: “ Das Abwägen der Beweise zeigt, dass es keine Risiken für die Bevölkerung gibt, die in der Nähe von Basisstationen wohnt.
Die Website www.sitefinder.radio.gov.uk kann dazu benutzt werden,um zu sehen, wo in irgendeiner Nachbarschaft in Grossbritannien Mobilfunkstationen stehen. Indem man jeden Mast anklickt, lässt sich die Übertragungsstärke, die Betreibergesellschaft und die Höhe feststellen.