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TGNS und weitere Personen haben sich aufgrund der Verunglimpfung von Transmenschen durch Victor Giacobbo und Mike Müller in der Sendung „Giacobbo/Müller“ am 3. April 2016 bei der Ombudsstelle des SRG beschwert. So wurden im Beitrag etwa Transpersonen als „Transen“ bezeichnet. Die Ombudsstelle gab den Beschwerden recht.
Neben der Beschwerde an den SRG wurde seitens verschiedener LGBT-Organisationen und Privatpersonen eine ganze Reihe von Protesten in den sozialen Medien verbreitet. Darunter gab es eine Petition von Aktivistin.ch, die innerhalb von 3 Wochen knapp 900 elektronische Unterschriften erbrachte. Offenbar ausgelöst durch diese Beschwerden räumten die Moderatoren Victor Giacobbo und Mike Müller in der Sendung vom 10. April ein, ungeeignete Ausdrücke verwendet zu haben, sie haben sich dafür jedoch nicht entschuldigt, wie es in der Petition gefordert wurde. Weiterlesen
In der Sendung Giacobbo/Müller am Sonntag 03. April 2016 diskriminierten und verunglimpften die Moderatoren Victor Giacobbo und Mike Müller Transmenschen in einer Art und Weise, wie sie im öffentlich-rechtlichen Fernsehen des SRF beispiellos ist.
In der Sendung ging es um die neue, um ein Sternchen ergänzte Bezeichnung der SP-Frauen*. Mit einem Bild von Conchita Wurst aus einem Beitrag in «20 Minuten» im Hintergrund, die sich dezidiert selbst nicht als «transsexuell» bezeichnet, wurde dann in abschätziger Weise über Transmenschen hergezogen. Dabei fiel nicht nur mehrmals der Begriff «Transe», der bekanntermassen bewusst als diskriminierendes Schimpfwort verwendet wird. Weiterlesen
Als Vertragsstaat der UNO-Frauenrechtskonvention muss die Schweiz dieses Jahr wieder über die Umsetzung der Konvention berichten. TGNS hat im Rahmen dieses Verfahrens dem zuständigen Komitee einen sogenannten Alternativbericht über die Situation von Transmenschen in der Schweiz eingereicht und an der vorbereitenden Sitzung mit dem Komitee gesprochen. Dieses hat nun die Themen publiziert, zu denen die Schweiz Stellung nehmen soll. Darin sind auch einige unserer Anliegen aufgelistet: Weiterlesen
Die Schweiz hat 1997 die UNO-Frauenrechtskonvention ratifiziert und muss nun, wie alle anderen Staaten, alle paar Jahre über die Umsetzung berichten (CEDAW). 2016 ist dies wieder der Fall. Dazu wird die offizielle Schweiz ihren Staatenbericht vorlegen; ergänzend dazu können Nichtregierungsorganisationen (NGO) Alternativberichte eingeben, in denen sie die Situation aus ihrer Sicht schildern. Weiterlesen
Trans*Swiss ist ein Forschungsprojekt, das die Lebenqualität und die psychische Gesundheit von Trans*Menschen und von homo- und bisexuellen Personen untersucht. TGNS unterstützt dieses Projekt und empfiehlt seinen Mitgliedern die Teilnahme an der Umfrage. Weiterlesen
Am 28. Februar 2016 kommt die Initiative der CVP „Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe“ zur Abstimmung. Vordergründig geht es dabei um eine tiefere Besteuerung von Ehepaaren. Doch: Mit der Initiative soll auch die Ehe in der Verfassung definiert werden als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau. Dadurch würde aber die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare unmöglich – ausser die Verfassung wird erneut geändert. Weiterlesen
Was mich anbelangt, ich bin 38, männlich und ursprünglich aus dem Tessin. Ich wohne in Genf, wo ich im Sozialversicherungsbereich arbeite. Studiert habe ich Politikwissenschaft und absolviere momentan eine Rechtsausbildung im Fernstudium.
Da ich mich Fragen in Zusammenhang mit Geschlechtsidentitäten sehr interessieren, wollte ich Mitglied eures Dachverbands werden.
Ich bin sehr naturverbunden, liebe das Reisen und die gute Küche. Häufig reflektiere ich unsere Gesellschaft und die vordefinierten Rollen, die uns eingebläut werden, wie beispielsweise das binäre Geschlechtersystem bestehend aus Mann und Frau.
Der Vorstand von TGNS begrüsst Mattia als 300. Mitglied sehr herzlich!
Eine von Transgender Network Switzerland 2014 erstellte Studie zur Arbeitssituation von Transpersonen in der Schweiz zeichnet ein wenig erfreuliches Bild: Mit einer Arbeitslosenquote von 20% und rund 25% gescheiterten Coming-Outs sowie Mobbing und Diskriminierungen am Arbeitsplatz sind wir von einer Gleichstellung von Transpersonen weit entfernt. Weiterlesen
Am 20. November begehen Menschen in aller Welt den internationalen Gedenktag für die Opfer transphober Gewalt. Wir gedenken der aus Hass ermordeten Transpersonen, dabei handelt es sich fast ausschliesslich um Transfrauen. Im Jahr 2014/2015 beklagen wir den Tod von 271 Transmenschen. Aus diesem Grund wird Transgender Network Switzerland zusammen mit QUEERAMNESTY.CH eine Mahnwache in Zürich und Bern abhalten. Weiterlesen
…und TGNS gratuliert den Aktivist_innen sehr herzlich!
Die erste europäische Transgender-Konferenz fand 2005 in Wien statt. Am Ende der Tagung entschieden die anwesenden Transaktivist_innen, dass man weiterhin auf europäischer Ebene zusammenarbeiten wolle. «Es war eine mehr oder weniger spontane Entscheidung», sagt Julia Ehrt, Geschäftsführerin von TGEU. So entstand TGEU, dessen Konferenzen im Zweijahresrhythmus nicht nur dem Wissensaustausch dienen, sondern auch wichtige Vernetzungstreffen von internationalen Transaktivist_innen sind. Mittlerweile verfügt TGEU über ein grossen Büro in Berlin mit vielen engagierten Mitarbeiter_innen. Weiterlesen