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Bevor wir uns mit den Instrumenten selbst befassen, sollten Sie die wichtigsten Unterschiede der Derivattypen kennen lernen.
Der erste wichtige Unterschied besteht zwischen an der Börse gehandelten und nicht an der Börse gehandelten Derivaten (Over-the-Counter oder OTC).
An der Börse gehandelte Kontrakte weisen standardisierte Vertragsbedingungen auf, wie sie gehandelt und verwaltet werden. Ihre Preise werden an vielen Börsen notiert, weshalb sie wohl liquider sind.
Nicht an der Börse gehandelte Kontrakte werden einzeln ausgehandelt, können nicht standardisierte Grössen umfassen, oder stellen ein strukturiertes Produkt dar, das für einen bestimmten Zweck entworfen wurde. Da sie massgeschneidert sind, werden die Preise weniger notiert und sind deshalb weniger liquid.
Für folgende Basisanlagen bestehen Derivatkontrakte:
Für diese Vermögensklassen stehen zahlreiche Derivate zur Verfügung. Betrachten wir kurz die drei wichtigsten Kontrakte, auf welche Sie als privater Investor am häufigsten stossen werden, d. h. Futureskontrakte, Terminkontrakte und Optionen.