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Der Betreiber der Schweizer Börse habe JPMorgan engagiert, um Optionen zu prüfen - inklusive einem Verkauf im Wert von bis zu 2 Mrd CHF, schreibt Reuters unter Berufung auf Quellen, die mit den Plänen vertraut seien. Die SIX könnte sich aber auch für einen IPO entscheiden oder für den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung, so die Quellen. Sowohl die Gruppe als auch JPMorgan wollten dies gegenüber Reuters nicht kommentieren.
Die Pläne kämen zu einem Zeitpunkt, wo eine Konsolidierungswelle den fragmentierten Sektor der Bezahldienste in ganz Europa erfasst habe. 2016 machten die Bezahldienste bei der SIX - also die Division Payment Services - 885 Mio CHF des Betriebsertrags von insgesamt 1,84 Mrd CHF aus und erbrachten einen EBIT von 92 Mio von insgesamt 297 Mio.
Im kommenden Jahr werde eine neue EU-Richtlinie in Kraft treten, die von Banken verlangt, die Beschaffung von Payment Services für Drittparteien zu öffnen, schreibt Reuters weiter, und eine Reihe von Newcomern im Fintech-Bereich versuchten den Markt aufzumischen.
(AWP)