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Männersache: Es sind nur die männlichen Grillen, die singen und zirpen. Sie wollen damit paarungsbereite Weibchen in ihre Hohle locken und Konkurrenten verscheuchen. Schau dir mal das Musikinstrument einer Feldgrille genauer an. Kammkonzert: Auf der Innenseite des oben liegenden rechten Vorderflügels verläuft die feilenartige Schrillleiste (rot). Auf der Innenseite des unten liegenden linken Vorderflügels verläuft die Schrillkante (blau). Zum Zirpen stellt die Grille beide Flügel auf und reibt sie gegeneinander. Dabei kratzt die Schrillleiste gegen die Schrillkante, etwa so, wie wenn man mit einem Kamm über die Tischkante fährt. Ganz schön laut: Diese Lockrufe können bis zu 100 Dezibel erreichen. So laut ist es in der Disco einen Meter vom Lautsprecher entfernt. Grillen, die neben der Autobahn leben, müssen deutlich lauter zirpen, um gehört zu werden. Die Weibchen haben keine Ohrmuscheln, sondern Trommelfelle an den Vorderbeinen, mit denen sie die Schallwellen aufnehmen. Familie Hüpfer: Die Feldgrille und die vielen anderen Grillenarten gehören zu den Heuschrecken. Ihr Name hat nichts mit Angst machen zu tun; schrecken bedeutet springen oder hüpfen.