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Schon beim Bau der Häuser an der Weinbergstrasse waren deren Erd- und Untergeschosse für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen, denn alle drei Häuser erhielten einen Warenlift. Laut Grundbucheintrag vom 15. Nov. 1893 durfte in diesen Liegenschaften zwar keine „Dampfkamine“ errichtet, jedoch „Werkstätten, Metzgereien, Verkaufslokale, Restaurationen etc.“ betrieben werden. Die oberen Stockwerke dienten Wohnzwecken.
Im Eckhaus Nr. 95 befand sich die Metzgerei von Friedrich Ernst, die über einen Fleischaufzug verfügte. Ab 1907 betrieb der aus Büron/LU stammende Alfred Wyss die Metzgerei mit Charcuterie. Nach dessen Tod verkauften die Erben das Haus 1958 an Metzgermeister Emil Graf, der das Geschäft bis um 1970 weiter führte. Die Metzgerei an der Weinbergstrasse 95 blieb danach noch einige Jahre als Filialbetrieb erhalten, bis sie um 1975 einer anderen Nutzung Platz machte. Zu Haus Nr. 95 gehörte stets das hinten angebaute, zweistöckige Gebäude Kurvenstrasse 18.