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Rollende Landstrasse durch die Schweiz international ausgeschrieben
Bern, 31.03.2009 - Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die Rollende Landstrasse (Rola) durch die Schweizer Alpen für die Jahre 2012 bis 2018 international ausgeschrieben. Das bisherige Volumen des Huckepackverkehrs durch die Schweiz soll gegenüber heute leicht gesteigert insbesondere aber die Subventionseffizienz erhöht werden. Für den Zeitraum 2012 bis 2018 stehen 350 Millionen Franken zur Verfügung.
Für die Bestellung und Abgeltung einer Rola durch die Schweizer Alpen stellt die Schweiz aus dem vom Parlament bewilligten Zahlungsrahmen für die Förderung des alpenquerenden Schienengüterverkehrs von 2012 bis 2018 jährlich 50 Millionen Franken zur Verfügung. Diese insgesamt 350 Millionen Franken sollen eine möglichst effiziente Förderung des Betriebs einer Rollenden Landstrasse mit jährlich mindestens 115'000 beförderten LKW bewirken.
Die Rola ist ein Transportsystem für den begleiteten kombinierten Verkehr auf der Schiene. Auf einem Zug werden komplette Lastwagen bzw. Sattelzüge samt Fahrer befördert. Die erste Rola durchquerte die Schweiz bereits 1968. Seit rund zehn Jahren betreiben die zwei Rola-Operateure Hupac und Ralpin Angebote auf den Nord-Süd-Achsen. Sie bedienen heute die beiden Verbindungen zwischen Freiburg im Breisgau (Deutschland) und Novara (Italien) über die Lötschberg-Simplon-Achse sowie zwischen Basel und Lugano über die Gotthard-Achse. Im Jahr 2008 wurden die schweizerischen Strassen-Alpenübergänge dank der Rola um rund 100'000 LKW entlastet.
Die Rollende Landstrasse benötigt aufgrund der Investitionen in spezielles Rollmaterial und Terminals sowie der besonderen Marktsituation einen längeren Planungshorizont als der unbegleitete kombinierte Verkehr. Um dem künftigen Betreiber der Rola die notwendige, langfristige Planungssicherheit zu gewährleisten, hat sich der Bund dazu entschieden sich bezüglich der finanziellen Förderung der Rola über eine längere Zeitspanne zur Bestellung und Abgeltung eines gegenüber heute verbesserten Rola-Angebots zu verpflichten.
Damit ein möglichst attraktives Angebot aufgebaut wird, erfolgt die Vergabe des Rola-Betriebs mittels einer internationalen Ausschreibung. Den Zuschlag erhält der Anbieter mit dem effizientesten Angebot und den besten Qualitäts- und Leistungsmerkmalen (bspw. Pünktlichkeit, Attraktivität der Relation, Ausbau des Angebots). Ziel der Ausschreibung ist es, die Zahl der bisherigen Stellplätze für Lastwagen gegenüber heute zu steigern und gleichzeitig die Subventionseffizienz zu erhöhen.
Adresse für Rückfragen
Bundesamt für Verkehr, Information, 031 322 36 43
Herausgeber
Bundesamt für Verkehr
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Letzte Änderung 20.04.2018