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Der Haushaltsgeräte-Hersteller ist bereits an der Börse in Schanghai mit A-Aktien gelistet. Mit dem Börsengang in Frankfurt - hier geht es um sogenannte D-Aktien - ist Qingdao Haier der erste chinesische Konzern, der auf der Gemeinschaftsplattform Ceinex gelistet sein wird. Die Kooperation wurde Ende 2015 von der Deutschen Börse, der Börse Schanghai sowie der China Financial Futures Exchange gegründet. Sie soll chinesischen Unternehmen ermöglichen, auch abseits des streng reglementierten heimischen Marktes Geld einzusammeln. Bislang hatten chinesische Firmen Ceinex genutzt, um Anleihen oder Indexfonds in Deutschlands zu vertreiben.
Ende August hatte Haier-Europachef Yannick Fierling gesagt, das Unternehmen wolle in den kommenden vier Jahren rund eine Milliarde Euro in sein Europageschäft investieren. Die Summe beziehe sich auf Vertrieb und Marketing, nicht auf Zukäufe. Diese seien zusätzlich geplant.
Die Haier-Gruppe erzielte 2017 einen Umsatz von 242 Milliarden Yuan (31 Mrd Euro) und beschäftigt derzeit 85 000 Mitarbeiter./ngu/stw/fba
(AWP)