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Ein Ausflug rund um die Gemeinde Acquarossa in der Mitte des Bleniotals. Den Ufern des Flusses Brenno folgend, wird ein Auengebiet von nationaler Bedeutung durchquert. Der Weg führt durch eine Region mit schönen Landschaften, einer spannenden Kultur, typischen Lebensmitteln und lokaler Handwerkskunst.
Beim Platz vor dem Gemeindehaus von Dongio befindet sich der Start des Rundwegs. Dem Ufer des Flusses Brenno folgend, erreicht man zunächst die kleine romanische Kirche San Remigio, die sich für einen willkommenen kurzen Halt anbietet. Weiter geht es nach Pozzo mit seinen typischen Häusern aus Stein. Von hier erreicht man rasch den Polo Sociosanitario, ein sozialmedizinisches Zentrum mit Spital und Altersheim.
Lässt man Comprovasco hinter sich und wechselt auf die andere Flussseite, sind schon die Gebäude der antiken, heute ungenutzten Thermen von Acquarossa zu sehen. Bereits 1577 schriftlich festgehalten, geht deren Bau auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Kurz nach den Thermen folgt man der alten Kantonsstrasse von Satro, einer der wichtigsten und faszinierendsten historischen Strassen des Kantons.
Am Ende dieser Strasse angekommen, befindet sich erneut ein besonderes Gebäude: die antike Eishalle, die einst zur Aufbewahrung von Lebensmitteln diente. Von hier aus geht es in die Via dei Grotti. Diesen Durchgangsweg säumen eine lange Reihe typischer Tessiner Häuser, eines davon ist die im Jahr 1789 gebaute Hebelpresse von Predacài. Durchquert man den Ortskern von Crespogno gelangt man kurz darauf wieder nach Dongio.
km 0 - km 4,8
Der Weg führt über asphaltierte Quartier- und Nebenstrassen. Auf dem Weg hat es mehrere Steigungen von maximal 8%, aber auch einige grössere Steigungen. Bei km 1,9 bei der Kapelle San Remigio hat es eine Steigung von 10% über eine Länge von 30 m. Von km 3,0 bis km 3,5 hat es eine konstante Steigung von 10 bis 12%. Bei km 4,0 in Acquarossa überquert man vor der Brücke eine stark befahrene Hauptstrasse ohne Fussgängerstreifen. Dabei ist Vorsicht geboten, die Strecke ist jedoch übersichtlich.
km 4,8 - km 5,9
Von km 4,8 bis km 5,9 führt der Weg über die alte Kantonsstrasse, die Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut wurde. Der Weg ist sehr anspruchsvoll, da es sich um eine Naturstrasse ohne festen Untergrund handelt. Er wird jedoch in den nächsten Jahren für Rollstuhlfahrer ausgebaut.
km 5,9 - km 6,3
Zuerst geht es für hundert Meter auf einer asphaltierten Strasse weiter, bis der Untergrund auf Kies wechselt und eine Steigung von 12% auf einer Länge von 40 Metern folgt. Die Kiesstrasse hat eine Länge von 300 m und bleibt bis km 6,3 bestehen.
km 6,3 - km 7
Auf dem letzten Abschnitt ist die Strasse wieder asphaltiert. Ausser bei km 6,3 bis km 6,5 besteht der Untergrund aus Pflastersteinen. Der Weg hat zudem eine Steigung von 8%. Bei km 6,5 hat es auf einer Länge von 20 m ein bis zu 18% starkes Gefälle.
Tipps
Folgen Sie dem abgebildeten Logo auf der grünen Wegweisung:
652 - Dongio-Satro
Barrierefreie Anreise / Öffentlicher Verkehr
Die von SBB empfohlene Anreise über Biasca ist nicht möglich, da in Biasca kein Umstieg für Rollstuhlfahrende möglich ist. Die Anreise erfolgt über den Stützpunktbahnhof Bellinzona. Von Bellinzona gelangt man mit dem Postauto (Linie 191) nach Biasca, wo man auf einen anderen Bus (Linie 131) in Richtung Olivone, Petullo umsteigt und in Dongio, Municipio aussteigt. Linie 191: Auto Postale, Tel. 0840 852 852, Linie 131: Autolinee, Tel. 091 862 31 72.
Rollstuhlgerechte Parkplätze
Bei der Stadtverwaltung in Dongio direkt beim Start- und Zielort hat es einen grossen Parkplatz mit einem rollstuhlgerechten Parkplatz.
Varianten
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