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Andrea Ellenberger realisierte beim Saison-Highlight ein Karriere-Bestergebnis. Die Nidwaldnerin wurde im WM-Riesenslalom in Are beim Sieg der Slowakin Petra Vlhova Zehnte.
Im Januar hatte Andrea Ellenberger, die als Ersatzfahrerin zur Schweizer Gold-Equipe im Team Event gehörte, in Kronplatz mit Rang 11 ihr bestes Weltcup-Ergebnis realisiert. Bei den Titelkämpfen in Schweden fuhr sie nun gar erstmals in die Top 10. Im zweiten Durchgang machte sie gleich acht Positionen gut. "Im Moment fehlt mir noch die Konstanz, dass ich zwei Läufe fehlerfrei runter bringe", so Ellenberger.
Wendy Holdener konnte als Zehnte bei Halbzeit, mit 1,75 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit, keine realistischen Ambitionen mehr auf einen Podestplatz hegen. Am Ende resultierte der 15. Platz. Lara Gut-Behrami, die dritte Schweizer Starterin, klassierte sich im 21. Rang.
Petra Vlhova sicherte sich derweil Gold. Die Slowakin gewann vor Viktoria Rebensburg und Mikaela Shiffrin. Die Deutsche Rebensburg, die Olympiasiegerin von 2010, schien auf dem Weg zum Sieg. Vier Zehntel lag sie bei der letzten Zwischenzeit vor Vlhova, doch 14 Hundertstel sprachen schliesslich für die Slowakin, die als erste Fahrerin ihres Landes Riesenslalom-Weltmeisterin wurde.