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Nach seinem ersten Grand-Slam-Triumph in Australien 2014 scheiterte Wawrinka im nachfolgenden Major-Turnier an den French Open in der 1. Runde. Diese Schmach blieb dem Weltranglisten-Vierten dieses Mal erspart.
Gegen den Portugiesen Joao Sousa (ATP 45) reichte eine solide Leistung, um die 2. Runde zu erreichen. Die Basis für den Erfolg legte Wawrinka mit einem Blitzstart im 1. Satz, welchen er in nur 24 Minuten gewann. Danach lauerte er jeweils geduldig auf seine Chance und packte eiskalt zu, wenn sie sich ihm bot.
Es ist wunderbar, am ersten Tag auf dem Centre Court spielen zu dürfen.
Im 2. Umgang war dies das letzte Aufschlagspiel von Sousa, welches dem Iberer völlig misslang. Und im 3. Satz fiel die Entscheidung erst im Tiebreak, welches Wawrinka deutlich mit 7:3 gewann. Der Weltranglisten-Vierte konnte sich vor den Augen der Schweizer NHL-Stars Nino Niederreiter, Roman Josi und Mark Streit vor allem auf seinen Aufschlag verlassen. So gelangen ihm 25 Asse (Sousa: 1) und er musste seinem Widersacher keinen einzigen Breakball zugestehen.
Nun gegen Estrella Burgos
«Es war ein guter Start», meinte Wawrinka nach der Partie. Es sei wunderbar, am ersten Tag auf den Centre Court zu spielen, wenn der Rasen noch perfekt ist. «Mein Spiel stimmt, so kann es weitergehen», resümierte der Lausanner.
In der 2. Runde trifft Wawrinka auf Victor Estrella Burgos (ATP 48) aus der Dominikanischen Republik.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.06.2015, 14:00 Uhr.