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Philippe Nemo ist Professor für politische und soziale Philosophie an der École Supérieure de Commerce de Paris und hat sich u.a. in seinem Buch «La régression intellectuelle de la France» (Texquis, 2011) mit den französischen Zensurgesetzen befasst.
Wie ist der Terrorismus zu bekämpfen, wie gegen seine Basis anzugehen, wie die Perspektivlosigkeit junger Immigranten zu beheben? Niemand kennt die Antworten auf diese Fragen. Klar ist nur: Um nach Lösungen zu suchen, braucht es eine offene Diskussionskultur. In Frankreich sucht man aber selbst danach vergebens.
Philippe Nemo, Professor an der Ecole Supérieure de Commerce de Paris, und Verfasser unter anderem einer zweibändigen «Histoire des idées politiques» (1998 – 2002), zeigt in seinem neuesten Buch, dass das, was wir den Westen nennen, trotz aller Vielfalt aufgrund der Geschichte zu einer kulturellen Einheit geworden ist: die abendländische Zivilisation.