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In den letzten zwei Jahren behandelte ich eine Frau mit Sjögen-Syndrom mit Akupunktur und chinesischer Kräuter. Sie war 60 Jahre alt. Am Anfang hatte sie trockene Augen, trockenen Mund, schlechte Zähne, geschwollene Gelenke, Depression und Angstzustände. Nach einer Untersuchung im Krankenhaus wurde bei ihr das Sjögen-Syndrom diagnostiziert. Jedoch reagierte sie einerseits nicht gut mit der Medizin, andererseits waren die Symptome immer noch vorhanden.
Anschliessend kam sie zu mir und ich stellte fest, dass ihre Zunge blass und geschwollen war. Obwohl sie viel Wasser trank, fühlte sich ihr Mund immer noch trocken. Mir war bewusst, dass ihr Durst nicht durch Wassermangel verursacht wurde, im Gegenteil, sie hatte zu viel Wasser im Körper. Jedoch kann ihr Körper das Wasser nicht in den richtigen Organen verteilen, wie Mund und Augen, somit fühlte sie sich durstig und hatte trockene Augen.
Ich behandelte sie mit Akupunktur und chinesischen Kräutern, um ihr zu helfen, die Flüssigkeit neu zu verteilen. Nach einem Monat, ungefähr 10 Sitzungen, hatte sie keinen ständigen Durst mehr. Nicht nur ihre Depression und Angst haben sich gebessert, sondern auch ihre Augen waren nicht mehr trocken. Das Sjögen-Syndrom ist jedoch eine chronische Krankheit, weshalb sie in den letzten zwei Jahren immer noch regelmäßig Kräuter einnahm, um den guten Zustand aufrechtzuerhalten. Zudem scheint es, dass sie die Kräuter auch in Zukunft in kleinen Dosen einnehmen wird.
Obwohl das Sjögen-Syndrom eine Autoimmunerkrankung ist, scheint die TCM bei der Behandlung solcher Krankheiten gut zu funktionieren. Andere Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis wie auch Morbus Crohn können mit TCM häufig erfolgreich behandelt werden.