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Der schwebende Ball
Ein schwebender Ball? Physik macht es möglich: Dank Luftstrom und Bernoulli-Effekt kann sich der Ball in der Luft halten und bleibt in seiner Bahn.
Welches physikalische Prinzip wird fürs Schweben des Balles genutzt?
Der Luftstrom drückt den Ball nach oben. Dadurch hebt der Ball ab. Das Gewicht des Balls verhindert, dass er komplett davonfliegt (ausser du pustest zu stark). Der Grund, wieso der Ball nicht einfach auf einer Seite runterfällt, sondern im Luftstrom bleibt ist ein bisschen komplizierter und reine Physik: der sogenannte Bernoulli-Effekt. Der besagt im Wesentlichen wo eine Strömung schneller fliesst, nimmt der Druck ab. Will der Ball zum Beispiel nach links, kann rechts die Luft schneller strömen. Dadurch entsteht dort ein Unterdruck, der den Ball zurück nach rechts saugt und so im Luftstrom hält.
Nützliche Informationen
Fun Fact
Der Bernoulli-Effekt ist auch dafür verantwortlich, dass Flugzeuge fliegen können. Ihre Tragflächen sind im Querschnitt oben gewölbt, unten dagegen fast flach. Dadurch strömt die Luft schneller über die Oberseite als unten vorbei. Oben entsteht ein Unterdruck, der das Flugzeug steigen lässt.
Material
Experimentier-Anleitung »Der schwebende Ball«
Schritt
Bau dir als Erstes dein Blasrohr. Schneide dazu einen Kreis aus Papier, etwa 10 cm im Durchmesser.
Schritt
Schneide einmal gerade von der Seite bis zum Mittelpunkt.
Schritt
Mache ein kleines Loch in die Mitte des Kreises. Am besten geht das mit Hilfe eines Lochers. Das Loch darf nicht zu gross sein.
Schritt
Rolle den Kreis zu einem breiten Trichter.
Schritt
Nimm einen Klebestreifen und klebe die beiden Seiten zusammen, damit der Trichter seine Form behält.
Schritt
Stecke das kurze Ende des Strohhalms von unten durchs Loch. Es sollte innen nur minimal herausschauen.
Schritt
Verklebe das Ganze und dichte den Übergang Innen mit einer kleinen Wurst aus Knetgummi luftdicht ab.
Schritt
Forme eine schön runde kleine Kugel aus zerknüllter Alufolie.
Schritt
Halte dein Blasrohr wie auf dem Bild und platziere das Bällchen mitten in den Trichter. Jetzt puste ins Röhrchen – schön sachte und gleichmässig. Wenn du den Luftstrom richtig dosierst und den Trichter gerade hältst, tanzt der Ball in der Luft, ohne seitlich abzudriften. Am Schluss landet er wieder sanft im Trichter.
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