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Das Vorsichtsprinzip verlangt, dass bei Ungewissheiten, vor allem im Zusammenhang mit der Bewertung von Aktiven und der Bildung von Rückstellungen die weniger optimistische und damit vorsichtigere Variante gewählt wird.
Unter Vorsichtsprinzip wird der Grundsatz verstanden, wonach bei der Bilanzierung alle Risiken und Verluste angemessen zu berücksichtigen sind. Dies ist anzuwenden, wenn aufgrund unvollständiger Informationen und Ungewissenheit Spielräume entstehen.
Vorsicht bedeutet, dass ein gewisses Mass an Sorgfalt bei der Ermessensausübung, die für die erforderliche Schätzungen unter gewissen Umständen erforderlich ist, einbezogen wird. Die Bildung von stillen Reserven ist aber dadurch nicht gestattet.