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Geisterfjord
Die Isländerin Yrsa Sigurdardottir hat ihren Thriller "Geisterfjord" in einem einsamen, verlassenen Dorf an einem Fjord angesiedelt. Drei junge Reykjaviker, ein Paar und eine Freundin der beiden, renovieren dort ein altes Haus, das sie als Ferienpension herrichten möchten. Ohne es zu wissen setzen sie dadurch tiefgreifende Ereignisse in Gang. Parallel zum Geschehen in dem Dorf, passieren auch in der Kleinstadt am anderen Ende des Fjords seltsame Dinge. Ein Einbruch in einem Kindergarten und mehrere Todesfälle mit unnatürlichen Todesursachen beschäftigen die Polizistin Dagný und den Psychologen Freyr. Letzterer wird von einem Patienten darauf aufmerksam gemacht, dass der Einbruch im Kindergarten Gemeinsamkeiten mit einem anderen, schon viele Jahre zurückliegenden Fall aufweist. Freyr wird ausserdem mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert und erhält Hinweise darauf, dass sein vor Jahren verschollener Sohn noch leben könnte. Yrsa Sigurdardottir nutzt die Besonderheiten der isländischen Landschaft und konstruiert daraus eine mysteriöse Kulisse für die Ereignisse am "Geisterfjord". Dinge verschwinden und tauchen wieder auf, seltsame Stimmen sind in dem verlassenen Dorf zu hören. Yrsa Sigurdardottir berichtet abwechselnd aus der Sicht von Katrin, eine der Frauen im Dorf, und aus der Sicht von Freyr. Erst als die beiden Handlungsstränge zusammenfliessen, kommt Licht in die Rätsel vom "Geisterfjord".