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Unwetter im Rückblick
Schäden durch "Hannes"
Böen bis 140 Stundenkilometer
Am Freitag, den 7. Dezember 2007 sorgte das Sturmtief "Hannes" für leichte Schäden durch starken Wind. Zunächst gab es vor allem im Norden und in der Mitte Deutschlands in Verbindung mit Schauern und kurzen Gewittern kräftige Böen. In Schwerin wurde eine orkanartige Böe von 108 Stundenkilometer registriert, außerdem gab es vielerorts Sturmböen und schwere Sturmböen zwischen 75 und 90 Kilometer pro Stunde. Die größten Böen traten in den Kammlagen der Bergländer auf. Der Brocken im Harz meldete eine Böe von 140, der Feldberg im Schwarzwald eine Böe von 126 Stundenkilometer.
Am Nachmittag erreichten Schauerlinien auch den Südosten Deutschlands. Auch dort kam es dann zu teils schweren Sturmböen. So wurde zum Beispiel in München eine Böe von 90 Stundenkilometer registriert. Durch die starken Böen stürzten Bäume um, Dachziegel fielen von den Dächern. Örtlich wurden Stromausfälle gemeldet. Einige Straßen mussten gesperrt werden.