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Die 4. Etappe der Tour de Ski in Oberstdorf, ein Sprint in der klassischen Technik, wird nach dem Prolog der Frauen abgesagt.
Heftige Windböen liessen Bandenteile und Werbebanner über die Wettkampfstrecke fliegen, so dass die Sicherheit der Athleten nicht mehr gewährleistet war.
In der Geschichte der Tour de Ski ist es das erste Mal, dass eine Etappe während der Wettkampfserie abgesagt werden musste. Bei der ersten Tour 2006/07 waren die ersten beiden Etappen wegen fehlenden Schnees ausgefallen.
Die Absage des Klassisch-Sprints erhöht die Chancen Dario Colognas auf den Gesamtsieg. Der Münstertaler gilt im Vergleich mit Sergej Ustjugow, seinem ersten Verfolger, als deutlich schlechterer Sprinter. Es wäre nicht unerwartet gewesen, hätte Cologna nach der 4. Etappe das Leadertrikot abgeben müssen. Ustjugow, der Gewinner der letztjährigen Tour de Ski, liegt im Gesamtklassement 22,6 Sekunden hinter dem Schweizer.
Laurien van der Graaff, die Sprint-Siegerin von Lenzerheide, hatte vor der Absage den Prolog im 7. Rang beendet, Nadine Fähndrich erreichte den 15. Platz. Nicht unerwartet schaffte Nathalie von Siebenthal die Zulassung für die Viertelfinals (Top 30) nicht. Die Berner Oberländerin kam nicht über Rang 47 hinaus. Auch ihr kommt die Absage der Etappe entgegen.
Fortgesetzt wird die Tour de Ski am Donnerstag in Oberstdorf mit Massenstartrennen in der Skating-Technik.