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Die Schweizer sollen am 5. Juni 2016 darüber abstimmen, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen zur bedingungslosen Existenzsicherung aller schweizer Erwachsenen und aller schweizer Kinder gesetzlich vorgeschrieben werden soll. Die „Volksinitiative Grundeinkommen“ hat dazu ein Erklärvideo ins Netz gestellt, das angeblich die Finanzierung dieses Grundeinkommens darlegt. Wer schon länger bei mir mitliest, weiß, dass ich die Finanzierung eines Grundeinkommens für den „wunden Punkt“ bei der ganzen Geschichte halte. Die in ganzen 122 Sekunden vorgetragene Milchmädchenrechnung aus der Schweiz hat mir ein sehr bitteres Lachen beschert. Das bedingungslose Grundeinkommen soll die Schweizer nämlich weder reicher, noch ärmer machen, es wird nicht mehr Geld in die Hand genommen, es wird nur ein Teil dessen, was sowieso von Arbeitgebern als Lohn und von Sozialkassen als Transferleistung gezahlt wird, umbenannt. Die ersten 2.500 Franken Rente und die ersten 2.500 Franken Gehalt sind dann nicht mehr Rente oder Gehalt, sondern Grundeinkommen. Dabei muss allerdings noch erwähnt werden, dass die 2.500 Franken für jeden Erwachsenen und die 600 Franken für jedes Kind keineswegs Zahlen sind, über die im….