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Bildung, Berufsbildung, Jugend
Das Bildungsabkommen von 2010 ermöglichte der Schweiz die Teilnahme an den Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogrammen der EU (Programmgeneration 2007–2013). Zu den Programmen gehört u.a. das Studentenaustauschprogramm Erasmus.
Der Bundesrat verabschiedete am 13. September 2013 das Verhandlungsmandat zur Beteiligung der Schweiz an der neuen Programmgeneration Erasmus+. Vor dem Hintergrund der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative am 9. Februar 2014 sistierte die EU die Verhandlungen. Daraufhin entschied der Bundesrat am 16. April 2014, eine Übergangslösung für die Nicht-Teilnahme an Erasmus+ einzusetzen. Diese priorisiert die Mobilität und wird mit den ursprünglich für Erasmus+ vorgesehenen Programmbeiträgen an die Europäische Kommission finanziert. Der Bundesrat beschloss im September 2014 und im September 2016 die Weiterführung der Übergangslöung bis Ende 2017. am 26. April 2017 verabschiedete der Bundesrat die Botschaft zur Förderung der internationalen Mobilität in der Bildung in den Jahren 2018–2020. Die Schweiz beteiligt sich somit gegenwärtig als Drittstaat (Partnerland) an Erasmus+.
Da die Bildungshoheit bei den Kantonen liegt, sind diese indirekt von diesem Abkommen betroffen
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Direktion für europäische Angelegenheiten.
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