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Gedanken zur KommunikationKommunikation ist die Grundlage des Zusammenlebens von Menschen und Tieren.
|Eine Kommunikation findet nur statt, wenn ein Lebewesen bewusst

oder unbewusst einem anderen eine Botschaft übermittelt, die vom
Empfänger bewusst oder unbewusst wahrgenommen wird.
Die Art einer Kommunikation wird bestimmt durch die vorhandenen und
möglichen Ausdrucksmittel sowie durch die intellektuelle Entwicklung,
den Grad der Bildung und die psychischen und physischen Fähigkeiten
der Beteiligten.
|Senden und Empfangen von Botschaften beginnt im embryonischen

Stadium des Wesens und endet mit dem Tod.
|Grundsätzlich ist der Begriff Kommunikation zu unterteilen in:

eine wirkliche (vollendete), eine unvollendete und eine unechte.
|Die wirkliche Kommunikation hat nur dann stattgefunden, wenn die

Botschaft genauso verstanden wurde, wie sie gemeint war. Zu diesem
Zweck muss der Urheber versuchen, den momentanen mentalen, eventuell
auch den physischen, Zustand des/der Empfänger zu erkennen. Die Botschaft
muss die echte Meinung des Urhebers widerspiegeln. Damit eine wirkliche
Kommunikation zustande kommen kann, muss der Empfänger disponiert
sein, diese zu empfangen.
|Die unvollendete, leider die häufigste, Kommunikation geschieht, wenn die

Botschaft nicht richtig verstanden wurde (der Fehler kann beim Sender oder
Empfänger oder bei beiden liegen).
|Bei der unechten Kommunikation wurde die Botschaft absichtlich vom Sender

so gestaltet, dass seine Meinung nicht erkannt, aber sein Ziel erreicht wird.
| Das Kommunizieren ist seit dem Erscheinen des Homo Sapiens in immer

schnellerem Masse komplex geworden. In früheren Zeiten waren die
Zielgruppen verhältnismässig homogen und klein. Man konnte die Botschaft
ziemlich genau auf die Empfänger ausrichten. Mit dem Aufkommen der
Massenmedien wurde das immer schwieriger. Im IT-Zeitalter ist es noch
komplexer und komplizierter geworden. Der Mangel an ausreichender und
objektiver Information stellt ein grosses, schwer zu lösendes Problem dar.
|Mögen diese Gedanken, besonders über die informative Wechselwirkung

zwischen Urheber und Empfänger einer Botschaft, etwas zur Relativierung
des Begriffs Kommunikation beitragen.
|Toby E. Rodes|
|Conclusiocom — Management, Kommunikation und Marketing,

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