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[AZA 0]

1A.237/2000/hzg

I. OEFFENTLICHRECHTLICHE ABTEILUNG

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12. September 2000

Es wirken mit: Bundesrichter Aemisegger, Präsident der

I. öffentlichrechtlichen Abteilung, Bundesrichter Féraud,

Bundesrichter Catenazzi und Gerichtsschreiber Pfäffli.

In Sachen

X.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Viktor Estermann, Sempacherstrasse 6, Postfach 2070, Luzern,

gegen

Verhöramt des Kantons Nidwalden, Staatsanwaltschaft des Kantons Nidwalden, Obergericht des Kantons Nidwalden, Kassationsabteilung,

betreffend

internationale Rechtshilfe in Strafsachen

an die Niederlande,

zieht das Bundesgericht in Erwägung:

1.- Das Verhöramt des Kantons Nidwalden erliess am 4. Oktober 1999 die Schlussverfügung in der Rechtshilfesache der Staatsanwaltschaft in Rotterdam, NL, im Strafverfahren gegen A.________. Mit Urteil vom 27. Januar 2000 wies die Kassationsabteilung des Obergerichts des Kantons Nidwalden eine von der X.________ AG gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde ab.

2.- Gegen das Urteil der Kassationsabteilung des Obergerichts des Kantons Nidwalden erhob die X.________ AG am 4. September 2000 Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht. Hinsichtlich der Beschwerdefrist führte sie aus, das angefochtene Urteil sei am 10. Juli 2000 versandt worden und bei ihrem Rechtsanwalt am 11. Juli 2000 eingegangen.

Unter Berücksichtigung der Gerichtsferien nach Art. 34 Abs. 1 lit. b OG sei die Beschwerde fristgerecht eingereicht worden.

Art. 34 Abs. 1 lit. b OG Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3.- Die Beschwerdefrist gegen eine Schlussverfügung beträgt 30 Tage ( Art. 80k IRSG und Art. 106 Abs. 1 OG ).

Art. 80k IRSG Art. 106 Abs. 1 OG Art. 34 Abs. 1 OG Art. 25 Abs. 5 IRSG Art. 12 Abs. 2 IRSG Art. 34 Abs. 1 OG Der Beschwerdeentscheid der Kassationsabteilung des Obergerichts des Kantons Nidwalden ist der Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben am 11. Juli 2000 zugestellt worden. Die 30-tägige Frist für die Einreichung einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde endete somit - da Art. 34 Abs. 1 lit. b OG nicht zur Anwendung kam - am 10. August 2000. Die am 4. September 2000 eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich somit als verspätet, weshalb darauf nicht einzutreten ist.

Art. 34 Abs. 1 lit. b OG 4.- Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen ( Art. 156 Abs. 1 OG ).

Art. 156 Abs. 1 OG Demnach erkennt das Bundesgericht

im Verfahren nach Art. 36a OG :

Art. 36a OG 1.- Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.- Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.- Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Verhöramt, der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Nidwalden, Kassationsabteilung, sowie dem Bundesamt für Justiz, Abteilung internationale Rechtshilfe, schriftlich mitgeteilt.

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Lausanne, 12. September 2000

Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung

des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber: