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Die Analysen von Source deuten darauf hin, dass einige der zyklischeren Aktiensektoren in den USA und Europa nach der Underperformance der Aktienmärkte im dritten Quartal bestens für eine Markterholung im Schlussquartal des Jahres positioniert sein könnten….
Source ist einer der grössten Anbieter von börsengehandelten Produkten (ETPs) in Europa, und sein Multi-Asset Research-Team freut sich, die Veröffentlichung seiner aktuellen Einschätzungen zur Aktienmarktstrategie für die USA und Europa bekannt zu geben.
Die neueste Ausgabe des Source Sector Selector analysiert die jüngste Marktentwicklung sowie die Gründe für die aktuelle Schwäche, die in erster Linie durch die Sorge über das globale Wirtschaftswachstum und hier insbesondere durch die Befürchtungen im Zusammenhang mit China bedingt ist. Paul Jackson, Head of Multi-Asset Research bei Source, ist der Auffassung, dass das globale Wachstum trotz der Konjunkturverlangsamung in China ausreichend dafür sein wird, dass sich Aktien, Immobilien und hochverzinsliche Unternehmensanleihen besser entwickeln als Staats- und Investment Grade-Anleihen.
Jackson weiter: „Wir sind der Meinung, dass wir bei der Beurteilung der Bewertungen von US-Aktien andere Messgrössen heranziehen müssen als bei europäischen Aktien. In den USA konzentrieren wir uns vor allem auf das Kurs-Cashflow-Verhältnis, bei europäischen Aktien hingegen auf die Dividendenerträge. Der gesamte europäische Markt bedarf eines Wachstums der Dividendenerträge von lediglich 0,05 % pro Jahr um derzeitige Aktienbewertungen zu rechtfertigen. Insgesamt zeigt unsere Analyse, dass defensive Sektoren zurzeit zu den teuersten Sektoren gehören, während Banken und ressourcenbezogene Sektoren sowohl in den USA als auch in Europa zu den preisgünstigsten zählen. Der Energieversorgungssektor, eine klassische defensive Allokation, ist ausserdem in Europa mit einer Nettoverschuldung von 3,2 relativ zum EBITDA der am stärksten fremdkapitalfinanzierte Sektor.
Zyklische Sektoren, die in Betracht gezogen werden sollten, sind zyklische Konsumgüter in den USA, europäische Medienunternehmen sowie Industriegüter und -dienstleistungen auf beiden Märkten. Ausserdem sind wir weiterhin von US-amerikanischen und europäischen Finanzwerten überzeugt. Ihre Bewertungen und Kursdynamik sind äusserst attraktiv. Die einzige Ausnahme ist der Finanzdienstleistungssektor in den USA, wo die Bewertungen und die Rentabilität weniger überzeugen. Auch bei Grundstoffen sind wir nicht sehr enthusiastisch. Wir sind immer noch nicht überzeugt, dass der Rohstoff-Superzyklus bereits die Talsohle erreicht hat.“
Quelle: ETFWorld.ch