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Die S. waren - ihrem Rundsiegel mit Wohnturm nach zu schliessen - ein freies bäuerl. Landleutegeschlecht des 13.-14. Jh. aus dem zu S. gehörenden Weiler Edisried. Sie nannten sich wohl auch von Ödisried oder von Edisried. Werner erscheint 1234 als Zeuge in einer Beromünsterer Urkunde und war wohl auch der Stifter eines Zehnten an die Kirche von S. Wilhelm wird zwischen 1329 und 1337 mehrmals als Zeuge genannt. Ein Konrad ist 1282 als Augustiner in Interlaken verbürgt. Berchta, Verena und Katharina waren nach 1345 Schwestern im Benediktinerinnenkloster St. Andreas in Engelberg. Als bedeutendster Vertreter des Geschlechts gilt Landammann Rudolf von Ödisried. Mit seinen Söhnen starben die S. um die Mitte des 14. Jh. aus.
Literatur
– A. Küchler, Gesch. von S., 1901, 65
– Kdm Unterwalden, 21971, 260 f.
Autorin/Autor: Niklaus von Flüe