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Planung Schermenareal: öffentliche Auflage
Der Gemeinderat hat für die Planung Schermenareal die öffentliche Auflage beschlossen. Da vorgesehen ist, im Löchligut Ersatzland für die im Schermen wegfallenden Familiengärten bereitzustellen, soll die dafür notwendige Umzonung gleichzeitig vorgenommen werden.
Mit dem Zonenplan Schermenareal kann eine stadträtliche Motion, gemäss der die Hälfte des Areals grün belassen werden soll, erfüllt werden. Gegenüber der Mitwirkungsauflage vom Juni 2001 wird jedoch nicht der hintere am Schermenwald gelegene Teil des Grundstücks grün belassen, sondern es wird ein Grünkorridor von der Grossen Allmend zum Wald freigehalten.
Die überbauungsordnung regelt die Erschliessung des Areals mit Autos, Velos und zu Fuss. Sie schafft auch die Voraussetzungen für die Erstellung von Parkplätzen für Grossveranstaltungen.
Mit der neuen Planung Schermenareal wird ein Ausgleich der Landwerte angestrebt. Die gegenüber dem heutigen Zonenplan reduzierte Fläche der Industrie- und Gewerbezone wird durch eine Verdichtung sowie durch die Aufzonung der Zone für private Bauten und Anlagen im allgemeinen Interesse (Verdoppelung der Ausnützungsziffer) wettgemacht.
Bereits im Rahmen der Familiengartenplanung 2002 hatte der Gemeinderat die Aufhebung der Anlage auf dem Schermenareal und die Erweiterung der Anlage Löchligut beschlossen. Das Löchligut liegt heute noch in einer Zone zum Schutz des Stadt- und Landschaftsbilds, in der keine Gartenhäuschen zugelassen sind. Da das nahe beim Schermenareal gelegene Löchligut als direkter Ersatz für den Familiengarten-Standort Schermen angesehen werden kann, wird die notwendige Umzonung in eine Freifläche für Familiengärten gleichzeitig mit der Planung Schermenareal vorgenommen.