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Bei multimorbiden Patienten ist das mit dem Einsatz dentaler Lokalanästhetika verbundene Risiko eines Auftretens speziell lokaler und systemischer Komplikationen höher als bei anderen Patientengruppen. Verantwortlich für Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ist u. a. der Vasokonstriktor Epinephrin.
Dr. Dr. Peer W. Kämmerer stellte einen Ansatz vor, der zu einem verringerten Risiko von Nebenwirkungen führt: Die Verwendung eines dentalen Anästhetikums auf Articain-Basis mit einer reduzierten Epinephrin-Konzentration. Im Rahmen von Studien wurde bestätigt, dass der Vasokonstriktor zwar in Verbindung mit den meisten Wirkstoffen notwendig, eine Reduktion jedoch möglich ist. Beispielsweise erwies sich Ubistesin™ 1:400.000 bei zahnärztlichen Eingriffen kurzer Dauer als sicher und effektiv. Das Risiko von Nebenwirkungen wurde minimiert und die Weichgewebeanästhesie verkürzt. Dies führt zu einem erhöhten Patientenkomfort. Des Weiteren sind alternative Injektionstechniken anstelle der Leitungsanästhesie des Nervus alveolaris inferior in Betracht zu ziehen.
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