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Nach Maud Jayet sichern auch die 49er-Segler Sébastien Schneiter und Lucien Cujean einen Quotenplatz für die Schweiz an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.
Die Genfer segelten an den WM im dänischen Aarhus eine konstante Regatta und qualifizierten sich für das abschliessende Medal-Race der besten zehn. Dort gelang ihnen zwar kein weiterer Exploit, doch die Freude über den Gewinn des Olympia-Quotenplatzes überwog.
Als neue Weltmeister in der 49er-Klasse liessen sich die Gebrüder Sime und Mihovil Fantela aus Kroatien feiern. Dies ist insofern bemerkenswert, als die beiden erst seit einem Jahr zusammen segeln und Sime Fantela bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio die Goldmedaille in der 470-Klasse holte.
Rückschlag für Windsurfer Sanz
Keine Erfolgsmeldung gab es für den RS:X-Windsurfer Mateo Sanz Lanz (YC Gstaad). Der schweizerisch-spanische Doppelbürger konnte sich nach einem verhaltenen Start zwar steigern, verpasste am Schluss den angestrebten Olympia-Nationenplatz aber deutlich. Der 20. Rang im Gesamtklassement ist für den WM-Zweiten von 2017 eine Enttäuschung.
Die Schweiz konnte damit bei der ersten Gelegenheit nur in zwei Klassen einen Nationen-Quotenplatz für die Olympischen Spielen 2020 in Tokio holen. Die weiteren Quotenplätze werden bei den Weltmeisterschaften der jeweiligen Klasse in der Saison 2019 sowie bei einer noch zu bestimmenden Regatta im Frühling 2020 vergeben.