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Seit Duchamp's «The Fountain» (1917), in dem sich die Trennung zwischen einer Ware und einem modernen Kunstwerk aufgelöst hat, hat sich Kunst grundlegend verändert. Seit Duchamp wissen wir, dass alles ausgestellt und als Kunstwerk anerkannt werden kann. Der Unterschied liegt jedoch nicht in der Wahrnehmung des Betrachters. Ein nicht-funktionales Werk als etwas Höheres zu bewerten, spiegelt ganz das Bewusstsein der vorherrschenden Klasse wider. Moderne Kunst als nicht-funktionale Arbeit wird zum Machtsymbol.
Diese Arbeit behandelt die Fragen, wie Kunstinstitutionen und Kunstschaffende mit Exklusivität umgehen, ob es kulturell marginalisierte Gruppen gibt und warum sie existieren..
Als zeitgenössische Kritik beschäftigt sich «Bouncer» mit der Exklusivität in der modernen Kunst durch eine ironische Kunstperformance. Die Performance erscheint als Türsteher am Eingang des Kunstraums, der die Besucher vor dem Betreten kontrolliert und so eine verunsichernde Erfahrung provoziert.