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Der Gedanke, dass Düdingen mit Steuergeldern eine Umfahrung eines Industriegebietes durchdrücken will, ist für mich unverständlich.
Dieser Abschnitt der Umfahrung zerstört eine Menge Agrarland und hat zur Folge, dass kein einziges Fahrzeug weniger in den nächsten dreissig Jahren durch Düdingen fahren wird. Der weitere geplante Ausbau hätte wiederum zur Folge, dass der Verkehr ins Oberland einen sehr grossen Umweg zu nehmen hätte. Jedes Verkehrsleitsystem würde als kürzeste Variante wiederum die Durchfahrt von Düdingen vorschlagen.
Also liebe Planer, vergesst die Variante, die frühestens im Jahr 2050 eine Entlastung bringen könnte.
Die Variante mit einem Tunnel von der Murtenstrasse zur Jetschwilstrasse könnte in sehr kurzer Zeit das Problem im Dorf Düdingen lösen. Das würde bedeuten, dass fast kein zusätzliches Land verbaut werden müsste. Einfach gesagt: Wir unterqueren beim Tenniszentrum die Bahn, fahren in den Tunnel, verlassen diesen in der Gegend des alten Schiessstandes wieder und fahren über die zu erstellende, circa 500 Meter lange Strasse auf die Jetschwilstrasse. Ich glaube, dass in 10 Jahren das Problem der Umfahrung Düdingen gelöst wäre.
Eduard Schaller, Wünnewil