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Fluglärm
Militärflugplatz Dübendorf
Trotz verschiedener bereits im Vorfeld ergriffener Massnahmen hatte die Bevölkerung in der Nähe des Militärflugplatzes Dübendorf teilweise sehr hohe Lärmbelastungen zu ertragen. Die nächsten Wohnbauten lagen zum Teil nur einige Hundert Meter von der Piste entfernt. Mit einer Informationsveranstaltung für die betroffenen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer wurde deshalb am 26. Oktober 2000 das Lärmsanierungsprojekt für den Flugplatz in Angriff genommen.
Gegen Fluglärm ist keine Wand gewachsen
Gegen Fluglärm bleiben den Behörden kaum andere Massnahmen als der Einbau von Schallschutzfenstern. Das ist aus Sicht der Lärmbekämpfung unbefriedigend, erfüllen doch solche Fenster ihren Zweck nur, solange sie geschlossen sind. Zudem bleiben Aussenräume wie Sitzplätze oder Balkone ungeschützt. Im Gegensatz zu Strassenlärm kann Fluglärm nicht auf dem Ausbreitungsweg bekämpft werden, etwa mittels Lärmschutzwänden oder Dachvorsprüngen und dergleichen gestalterischen Massnahmen. Daher wird der Einbau von Schallschutzfenstern auch als Ersatzmassnahme bezeichnet.
Im Rahmen dieses Projektes wurden unterdessen an rund 60 Liegenschaften zu Lasten des Flugplatzes Schallschutzfenster eingebaut.