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Das Theater Basel ist ein Dreispartenhaus und seit 1975 in einem architektonisch und baugeschichtlich aussergewöhnlichen Gebäude beheimatet. Der vom Architekturbüro Schwarz & Gutmann entworfene Bau wird von einem mächtigen Beton-Hängedach geprägt - damals eine Pionierleistung, für die der bekannte Bauingenieur und Entwickler der Modellstatik, Heinz Hossdorf verantwortlich zeichnete.
Nach über 40 Jahren wurde eine umfassende Gesamtsanierung des Gebäudes notwendig. Applied Acoustics war dabei in den zentralen Bereichen für die Akustikplanung verantwortlich. Bereits im Jahr 2008 wurde, im Zuge der Sanierung der Bühnenmaschinerie, der Orchestergraben akustisch neu gestaltet. Umfragen vor und nach dem Umbau ergaben beim Orchester eine Steigerung der subjektiv-akustischen Zufriedenheit von 25% auf 75%. Natürlich freute sich auch das Publikum über den deutlich besseren Orchesterklang im Saal und der Tonmeister des Hauses bemerkte schon nach der ersten Orchesterprobe zu Puccinis „La Bohème“: „Zum ersten Mal hört man die Kontrabässe!“.
In den Sommerspielpausen 2015 und 2016 wurde der grosse Saal vollständig renoviert. Die gesamte Publikumsrampe wurde zur Verbesserung der Sicht- und Hörverhältnisse neu aufgebaut. Eine neue Bestuhlung sorgt für besseren Sitzkomfort und nochmals verbesserte Akustik.