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Baumarten
Föhren-Arten, meist Waldföhre oder Bergföhre
Baumarten (lat.)
Pinus sp.
Symptome
Die Käferlarven fressen im Frühling und Frühsommer im Innern von noch jungen Nadeln, welche in der Folge nicht ganz auswachsen, sich verfärben und häufig abfallen. Oft sind die befallenen Nadeln verdickt und verdreht.
Im Sommer und Herbst werden durch die 2 bis 2,5 mm kleinen Rüsselkäfer kleine Löcher in die Föhrennadeln gefressen, meist an jüngeren Bäumen bis ins Stangenholzalter. Die Nadeln verfärben sich im Bereich der Frassstellen und können später ganz absterben.
Der Frass durch die erwachsenen Käfer ist häufig auffälliger als jener der Larven. Geschwächte Föhren können in der Folge von weiteren Schädlingen und Krankheiten befallen werden.
Ursache, Zusammenhang
Pro Jahr wird eine Generation ausgebildet.
Nach der Überwinterung in der Bodenstreu legt das Weibchen seine Eier in schwellende Knospen ab, nur ein Ei pro zukünftige Nadel. Die kleine Larve miniert in der jungen Nadel und verpuppt sich daselbst, meist in der Nähe der Basis. Der Ort der Puppenwiege ist anhand einer gelblichen Nadelverdickung erkennbar. Ab Juli schlüpft die neue Käfergeneration und beginnt Löcher in die Nadeln zu fressen (Abbildungen).
Verwechslungsmöglichkeiten
Ähnliche Symptome wie der Larvenfrass des Rüsslers kann auch die Föhrennadelscheidengallmücke (Thecodiplosis brachyntera) verursachen. Deren Larven entwickeln sich in kleinen Nadel-Gallen, ebenfalls an der Basis junger Nadeln. Oft sind beide Insektenarten auf demselben Baum vorhanden.
Der Käferfrass kann auch mit Einstichstellen von saugenden Insekten verwechselt werden, sowie auch mit Pilzkrankheiten der Nadeln, wie zum Beispiel mit der Lecanosticta-Nadelbräune oder der Dothistroma-Nadelbräune. Bei genauer Betrachtung ist aber der Lochfrass durch den Föhrennadelscheidenrüssler deutlich erkennbar (Abbildung 2).
Gegenmassnahmen
Es können keine Massnahmen empfohlen werden.
Bemerkungen
Häufig tritt ein Befall auf mageren oder ungeeigneten Standorten auf.
Beat Forster, Waldschutz Schweiz, letzte Änderung 05-FEB-10
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Abb.1. Der nur 2 bis 2.5 mm kleine Rüsselkäfer.
Abb.2. Föhrennadel mit Frassstellen der erwachsenen Rüsselkäfer.
Abb.3. Befallsaspekt eines Föhrentriebs.