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Allgemeines über die Zistrose (Cistus)
Die Zistrose, auch Cistus genannt ist ein Halbstrauch aus der Familie der Cistaceae, die bevorzugt auf kalkreichen Böden in mediterranen Klimazonen vorkommt. Die Blätter der Zistrosengewächse bilden ein Harz, das auch Labdanum genannt wird um die Pflanze vor UV-Strahlen und Pflanzenfressern zu schützen und verbreitet außerdem einen angenehmen Duft. Dieses Labdanumharz wird seit Jahrhunderten für Salben, in der Parfümherstellung und zu Räucherzwecken genutzt.
Die Pflanzen und Stengel werden mit ebenso langer Tradition zu therapeutischen Zwecken und als Haustee verwendet. Die in den Zistrosegewächsen enthaltenen Polyphenole sollen eine antioxidative haben, die höher als frisch gepresster Zitronensaft, Rotwein und Grüntee sein soll.
In unterschiedlichen Regionen Südeuropas wachsen ungefähr zwanzig verschiedene Arten von Zistrosengewächsen.
Meist erwähnt ist die Cistus Incanus, auch Cistus Creticus oder graubehaarte Zistrose genannt, die überwiegend in Griechenland wächst. Dieser Art wird eine besondere Heilwirkung nachgesagt. Untersuchungen anderer Arten zeigen ähnliche Wirkungen bzw. Inhaltsstoffe, deren Zusammensetzung und Intensität variieren.
Zerknitterte Blütenblätter sind ein Merkmal der Zistrosen.