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Ball,
Thomas, amerikan. Bildhauer, geb. zu Charlestown, betrieb anfangs zehn Jahre lang in Boston die Porträtmalerei, ging dann zur Bildhauerkunst über, debütierte mit einigen recht wohl gelungenen Büsten, bildete sich von 1854 bis 1856 in Italien weiter aus und wurde besonders in Florenz durch seinen Landsmann Hiram Powers sehr gefördert. Nach Amerika zurückgekehrt, wurde er zunächst mit dem Modell zu einer ehernen Reiterstatue Washingtons für Boston beauftragt, die, 1869 enthüllt, in ihrer schlichten Einfachheit eins der besten plastischen Denkmäler Amerikas ist. 1865 ging er abermals nach Italien und lebt seitdem bald in Florenz, bald in Rom. Unter den dort entstandenen Arbeiten sind ¶
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die in ihrem schlichten Realismus bedeutendsten: die marmorne Kolossalstatue des amerikanischen Schauspielers Forrest als Coriolan (1866), die 1870 im Statehouse zu Boston enthüllte Marmorstatue Andrews, Gouverneurs von Massachusetts, die Gruppe mit dem Todesengel auf dem Friedhof in Boston (1872), das in München 1874 gegossene Emancipationsdenkmal in Washington, bestehend aus einer Statue des Präsidenten Lincoln, der einem Neger die Fesseln abnimmt, eine Statue des Evangelisten Johannes, eine mehrmals wiederholte Statue der Eva, zahlreiche Genrebildwerke u. mehrere Porträtbüsten.