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In den ersten zwei Schuljahren sind die Schulzimmer statt mit den herkömmlichen Schreibpulten mit Bänken und Kissen ausgerüstet, die vielfältige Aktivitäten ermöglichen. Die Kinder ordnen die Bänke immer wieder anders an:
zu einem Kreis zum Erzählen, Zuhören und fürs Gespräch. Wenn sie die Bänke an die Wand stellen, entsteht ein grosser freier Raum für Bewegungsspiele, für szenische Darstellungen, für rhythmische Übungen, zum Laufen
von Formen, zum Üben der Einmaleins-Reihen und für fremdsprachliche Reigen- und Singspiele. Geht es ans Zeichnen, Malen, Schreiben oder schriftliche Rechnen, werden die Bänke zu Tischen und die Kinder sitzen auf Kissen. Oft werden die Bänke in diese Aktivitäten einbezogen. Im Handumdrehen lassen sie sich zu einem spannenden Parcours zusammenbauen, auf dem die Kinder spielerisch balancieren, klettern und rutschen.