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Warum Lachen gesund ist
Eine kostenlose Medizin, die Spass macht. Lachen ist gesund. Das ist nicht nur eine Volksweisheit, sondern in verschiedensten Studien nachgewiesen.
Bei intensivem Lachen werden Endorphine, auch Glückshormone genannt, ausgeschüttet. Diese lösen zum einen Glücksgefühle aus. Zum anderen dämpfen sie das Schmerzempfinden. Dies konnte in verschiedenen Studien nachgewiesen werden. Tests zeigten beispielsweise, dass Lachende – wenn sie ihre Hände in Eiswasser halten – eine höhere Schmerzgrenze haben.
Manche Lachforscher gehen davon aus, dass ausgiebiges, über Minuten andauerndes Lachen dieselben Effekte wie 20 Minuten Joggen aufweist, da beim Lachen im Körper über 80 Muskeln angespannt werden.
Die Fähigkeit zum Lächeln und Lachen ist allen Menschen angeboren. Der Sinn für Humor ist hingegen u.a. durch die Sozialisierung geprägt, was heisst, dass er sich entwickeln lässt. Genau das erforschte Willibald Ruch, Professor für Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik an der Universität Zürich. In einer Studie konnte er zeigen, dass ein Humortraining zu besserer Laune im Alltag, zunehmender Heiterkeit und mehr Lebenszufriedenheit führt.
Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass Lachen die Produktion von körpereigenen Abwehrstoffen fördert. Wissenschaftler der Loma-Linda-Universität in Kalifornien fanden beispielsweise heraus, dass der Körper während des Lachens deutlich mehr Killerzellen erzeugt, die uns vor Krankheitserregern schützen.
Eine Studie des Max-Planck-Instituts hat gezeigt, dass Frauen, die oft und herzhaft lachen, auf Männer attraktiver und anziehender wirken. Des Weiteren konnte nachgewiesen werden, dass Menschen, die auf Fotos lachen, jünger eingeschätzt werden als sie tatsächlich sind.
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