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Do, 3. Februar 2022, Lioh Möller
Bereits die Vorgängerversion des Mini-Computers namens OpenPandora erfreute sich unter Fans einer grossen Beliebtheit. Bei dem Gerät handelte es sich um eine Mischung aus einer Handheld-Gaming-Konsole und einem Mini-Laptop.
Die Nachfolgeversion namens Pyra ähnelt vom Grundsatz der OpenPandora. Sie wurde bereits im Jahre 2016 angekündigt und befindet sich nun kurz vor der Fertigstellung. Dabei kommt bei der Pyra ein deutlich schnellerer Prozessor, ein 5" HD-Bildschirm und eine hintergrundbeleuchtete Tastatur zum Einsatz. Das Gehäusedesign wurde ebenfalls überarbeitet.
Letzteres war für die jüngsten Verzögerungen bei der Auslieferung der Geräte verantwortlich. Bereits zu Weihnachten hat der Entwickler Michael Mrozek über den aktuellen Stand informiert. Demnach sei ein falsch eingestellter Parameter bei der Fertigung dafür verantwortlich gewesen, dass die bereits produzierten Gehäuse minimal kleiner ausgefallen sind, als bei den zuvor erstellten Prototypen. In Folge mussten alle bereits produzierten Gehäuse aufwendig manuell nachbearbeitet werden. Im Zuge der Anpassung der Produktion wurde die Akkuabdeckung überarbeitet, welche zuvor mehrfach kritisiert wurde.
Nutzer, welche bereits eine Pyra aus der ersten Serie erhalten haben, können kostenfrei ein neues überarbeitetes Gehäuse erhalten.
Damit steht der finalen Auslieferung des mit Debian GNU/Linux betriebenen Mini-Computers nichts mehr im Wege und die bisherigen Bestellungen sollten im Laufe dieses Jahres versendet werden.