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Die Arbeitsgruppe „Klassifikation und Nomenklatur“ der Bodenkundlichen Gesellschaft der Schweiz (BGS) hat im Jahr 2004 mit der Revision der „Klassifikation der Böden der Schweiz“ begonnen. In der ersten, nun abgeschlossenen Etappe dieser Revision wurden mehrere Präzisierungen, welche sich in der Praxis der Bodenkartierung und des Bodenschutzes bereits bewährt haben, diskutiert und in die vorliegende dritte Ausgabe integriert.
Im Zusammenhang mit dem Vollzug der Umweltschutzgesetzgebung entstand
gesamtschweizerisch eine zunehmende Nachfrage nach Bodendaten. Für die
gesamtschweizerische Nutzung und Anwendung von Bodendaten ist es wichtig, dass die Begriffe zur Charakterisierung von Bodeneigenschaften überall einheitlich interpretiert und gehandhabt werden. Deshalb sind Standardisierungen für die reproduzierbare Anwendung und für den Austausch der Bodeninformationen unentbehrlich. Bereits heute wird die „Klassifikation der Böden der Schweiz“ für Projekte und Wegleitungen von nationaler Bedeutung als Standard vorausgesetzt:
Die bisher nur in deutscher Sprache vorliegende "Klassifikation der Böden der Schweiz" wurde ins Französische und ins Italienische übersetzt. Die inhaltlich identische aber in drei Landessprachen vorliegende dritte Ausgabe bildet die Arbeitsgrundlage für die Revision der "Klassifikation der Böden der Schweiz", welche als nationale Aufgabe verstanden wird und deshalb in sprachraumübergreifender Zusammenarbeit erfolgen soll.
Die Herausgeber danken Jean-Auguste Neyroud, Michel Gratier, Marco Rossi und Giorgio Jelmini herzlich für die sorgfältige Übersetzung ins Französische bzw. ins Italienische – ein Meilenstein für die Klassifikation der Böden der Schweiz!
Ein Bodenschlüssel sowie Erläuterungen dazu sind von der BGS-Arbeitsgruppe "Bodenklassifikation und Nomenklatur" erarbeitet worden und als pdf-Dokumente abgelegt:
Bodenschlüssel (deutsch) und Erläuterungen (deutsch)
Zur Beschreibung der Bodenprofile dienen vorgedruckte Formulare. In der Schweiz wird üblicherweise das Profilblatt der Eidgenössischen Forschungsanstalt für landwirtschaftlichen Pflanzenbau (FAP) verwendet.
Profilblatt