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Das 197 Seiten umfassende Werk besteht aus 16 deutschsprachigen Beiträgen, die der Autor als Aufsätze verstanden wissen will. M. Porkert macht sich bei der Wahl des Begriffes Aufsatz dessen grosse semantische Bandbreite zu Nutze. Dem Zuschnitt nach sind seine Abhandlungen, abgesehen von einer Ausnahme ohne bibliographischen Apparat, offenkundig mit Blick auf eine breite Leserschaft konzipiert. Anders gesagt handelt es sich weniger um wissenschaftliche Aufsätze im strengen Sinn, die der Fachwelt neue Erkenntnisse vermitteln könnten. Gleichwohl dürften einige Passagen bei Sinologen auf Verwunderung stossen. Dass Porkerts Opus in der vorliegenden Form für einen grösseren Kreis bestimmt ist, wird auch durch eine andere Tatsache bestätigt. Mit einer Ausnahme („Die zwiespältige Rolle des Chiang Tzu-ya“) wurden alle Beiträge zwischen 1960 und 1975 bereits von einer westdeutschen Rundfunkanstalt gesendet.