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Im Jahr 2014 sind die CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen in der Schweiz nicht genügend gesunken. Das Reduktionsziel wurde nicht erreicht. Wie in der CO2-Verordnung vorgesehen, wird die CO2-Abgabe auf Brennstoffe ab nächstem Jahr von heute 60 auf 84 Franken pro Tonne CO2 angehoben. Damit verstärkt sich der Anreiz, weniger fossile Brennstoffe einzusetzen und vermehrt auf erneuerbare Energien umzustellen. Die Einnahmen aus der CO2-Abgabe werden zu einem grossen Teil an Bevölkerung und Wirtschaft zurück verteilt.
Jungwölfe eines Rudels dürfen inskünftig unter gewissen Voraussetzungen abgeschossen werden. Der Bundesrat hat heute die Jagdverordnung in diesem Sinn revidiert. Er hat ausserdem die Verordnung über die Wasser- und Zugvogelreservate mit einer Bestimmung ergänzt, die der Prävention vor Schäden an Fischbeständen durch Kormorane dient. Beide Verordnungen gelten ab Mitte Juli.
Die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) regelt den Umgang mit Stoffen und Produktgruppen, die ein Gefährdungspotenzial für Mensch und Umwelt beinhalten. Der Bundesrat hat heute die revidierte ChemRRV genehmigt. Damit setzt er einen Beschluss der Vertragsparteien des Stockholmer Übereinkommens über persistente organische Schadstoffe um, nimmt Anpassungen an neues EU-Recht vor und stärkt die Rolle der Kantone im Bewilligungsverfahren für Sprühflüge. Die revidierte Verordnung tritt am 1. September 2015 in Kraft.
Nur mit ausreichendem Restwasser können Gewässer ihre vielfältigen, natürlichen Funktionen erfüllen. Gemäss Gewässerschutzgesetz hätten die Kantone bis Ende 2012 alle Restwasserstrecken unterhalb von Wasserentnahmen, die vor 1992 bewilligt wurden, sanieren müssen. Die meisten Kantone sind jedoch weiterhin stark im Rückstand. Lediglich sechs haben bis heute die gesetzlichen Vorgaben aus dem Jahr 1992 vollständig umgesetzt. Zahlreiche Kantone melden weitere Verzögerungen an.
Das E-Government-Projekt «geo.admin.ch» erreichte am 24. Juni 2015 im angesehenen internationalen eGovernment-Wettbewerb den 2. Rang in der Kategorie „Bestes eGovernment-Projekt 2015“. Der Wettbewerb ist seit 13 Jahren der Gradmesser im Bereich E-Government in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Der Biber hat sich in den letzten Jahrzehnten in der Schweiz weit verbreitet. Der Umgang mit dem Tier, das durch das Fällen von Bäumen und das Errichten von Dämmen seinen Lebensraum selber gestaltet, ist im Konzept Biber geregelt. Diese gut 10-jährige Vollzugshilfe muss den heutigen Anforderungen angepasst werden. Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat deshalb am 18. Juni 2015 die Konsultation zum überarbeiteten Konzept eröffnet.
Gemeinsame Medienmitteilung der Konferenz der Kantonsförster KOK und des Bundesamts für Umwelt BAFU - In der ganzen Schweiz sind Waldbesitzer mit dem so genannten Eschentriebsterben konfrontiert, welches die Esche zum Absterben bringen kann. Die eschenspezifische Pilzkrankheit Chalara Fraxinea (Eschenwelke) trat 2008 erstmals in der Schweiz im Grossraum Basel auf und hat sich seitdem überall in der Schweiz verbreitet. Das Bundesamt für Umwelt BAFU sowie die Konferenz der Kantonsförster KOK sind bestrebt, die Esche zu erhalten, weil es sich dabei um die zweitwichtigste Laubbaum-Art der Schweiz handelt.
Die Bundesämter für Energie (BFE), Umwelt (BAFU) und Raumentwicklung (ARE) präsentieren sich auf einem gemeinsamen Messestand zum Thema "Unsere Ressourcen – Unsere Zukunft" an der Suisse Public vom 16.-19. Juni 2015 in Bern. Neben Informationen zu innovativen Projekten und Fördermöglichkeiten erhält das Standpublikum Gelegenheit, mit Vertreterinnen und Vertretern der drei Bundesämter sowie Projektpartnern aus Forschung und Wirtschaft persönlich zu diskutieren.
Der Bundesrat hat die Chemikalienverordnung (ChemV) aufgrund der Einführung des neuen Einstufungs-, Kennzeichnungs- und Verpackungssystems für Chemikalien revidiert. Die Revision tritt am 1. Juli 2015 in Kraft.
Im Zentrum des heute zu Ende gegangenen traditionellen Treffens der fünf deutschsprachigen Umweltministerinnen und –minister in Vaduz standen Themen der nationalen und internationalen Klimapolitik. Dies im Hinblick auf die UNO-Klimakonferenz (COP 21) in Paris im Dezember dieses Jahres. Bundesrätin Doris Leuthard erläuterte die Ziele der Schweiz bei der Reduktion der Treibhausgase.