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29.05.-01.06.2017
Heute Montag treffen wir in der, am Rande der Anden gelegenen, 6 Millionen Stadt Santiago de Chile ein.
Mehr als ein Drittel der ganzen Bevölkerung Chiles lebt in dieser Gross-Stadt, die sich auf einer Fläche von 641 km2 – siebenmal die Grösse der Stadt Zürich - ausbreitet.
Wir durchqueren die Stadt und fahren direkt zu Ricardo – ein Schweiz-Chileño - den wir Ende Februar weiter südlich in Frutillar getroffen haben. Er bietet uns einen Platz zum Campieren in einer seiner Hallen an.
Sein Grossvater wanderte nach Chile aus und eröffnete hier eine Drahtweberei. Er selbst – ein Künstler und Tausendsassa – repariert und verkauft Wohnmobile.
Die nächsten zwei Tage besichtigen wir sowohl mit der Metro wie auch mit dem ‚Turistik-Bus‘ die verschiedenen Stadtteile.
Trotz Smog und Dunst fahren wir mit der Bahn hoch zum Cerro San Cristobal, von wo aus wir einen Blick auf die Stadt mit den dahinter aufragenden Anden werfen können. Etwas geschockt sind wir vom vielen Abfall, der sich am Rande der Stadt anhäuft.