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Die Preisträger im Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurden aus insgesamt 148 Vorschlägen ausgewählt.
Arbeitsbedingungen der
Forschenden verbessern
Das Leibniz-Programm wurde 1985 eingerichtet, mit dem Ziel, die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern, ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern und sie von administrativem Arbeitsaufwand zu entlasten. Für den Preis können Wissenschaftler aus allen Fachgebieten nominiert werden.
Die Preisverleihung findet am 8. Februar im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in Berlin statt.
Die Forschungsschwerpunkte von Dominik Perler umfassen sowohl die Philosophie des Mittelalters und der Frühen Neuzeit als auch die Philosophie des Geistes und der Erkenntnistheorie. In seinen Arbeiten zu Autoren, Denksystemen und Problemen der Philosophiegeschichte hat er unter anderem gezeigt, wie sich die Denktraditionen des christlich-abendländischen und des arabisch-islamischen Raumes wechselseitig beeinflusst haben. Aktuell beschäftigt sich Perler mit dem «Geist der Tiere» und der Frage nach dem Verhältnis von Emotion und Kognition aus philosophischer Perspektive.
Der Freiburger Dominik Perler ist seit 2003 Inhaber des Lehrstuhls für Theoretische Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin. Nach seiner Promotion an der Universität Freiburg brachte ihn seine Laufbahn zunächst in die USA, bevor er 1996 in Göttingen habilitierte und 1997 als Ordinarius für Philosophie an die Universität Basel ging.