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Nachdem Nick Kyrgios das French Open wegen einer «Krankheit» abgesagt hat, greift er auf Rasen wieder ins Geschehen ein. Und schon steht der australische «Bad Boy» wieder im Fokus, allerdings nicht primär wegen seiner Tennis-Kunst.
In einem Kids-Interview gestand Kyrgios unter der Woche, dass er härter arbeiten und das Tennis ernster nehmen sollte. Taten liess er seinen Worten aber keine folgen. Während seines Erstrunden-Duells in Queen's gegen Lucky Loser Roberto Carballes galt der Fokus nicht immer seinem eigenem Match.
Viel lieber schaute er während eines Seitenwechsels Gilles Simon zu, wie er Federers letztjährigen Wimbledon-Bezwinger Kevin Anderson aus dem Turnier warf. Statt sich auf seinen Stuhl zu setzen, stellte sich Kyrgios an den Zaun, nippte an seiner Wasserflasche und verfolgte den Dreisatz-Krimi.
Bei seinem 7:6, 6:3-Sieg durfte auch der «Uneufe»-Aufschlag nicht fehlen. Die im Tennis verpönte Service-Variante ist seit Acapulco zu Kyrgios' Markenzeichen geworden. (pre)
Der Schweizer Henri Laaksonen scheitert in der 1. Runde des ATP-250-Turniers in Winston-Salem, North Carolina. Normalerweise ist das nur eine (enttäuschende) Randnotiz. Doch dieses Mal ist etwas anders.
Laaksonen hat gegen einen besonderen Gegner gespielt: den Südkoreaner Lee Duck-hee. Der 21-Jährige ist seit Geburt gehörlos, dennoch wurde er im Alter von 15 Jahren Tennisprofi. Nun hat er Historisches geschafft. Er ist der erste gehörlose Spieler, der in einem ATP-Hauptfeld ein Spiel gewonnen …