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“Immer, wenn ich eine interessante Person entdecke, gehe ich einfach zu ihr hin und spreche sie an“, so Sandro Georgi, Schweizer X-Photographer. Er war während zwei Wochen unterwegs auf den Kapverdischen Inseln, um die Menschen und die Inseln zu portraitieren. Auch mit dabei: zwei FUJIFILM X-Kameras. Sandro Georgi erzählt…
Kap Verde
Kap Verde ist ein afrikanisches Land mit neun bewohnten und sechs unbewohnten Inseln im Atlantischen Ozean und liegt etwa 550 Kilometer von der afrikanischen Westküste entfernt. Wir hatten im letzten Winter während zwei Wochen die Möglichkeit, einen Teil der Inseln zu bereisen.
Das Land hat sich bis heute erst wenig zu einem Ziel für den Massentourismus entwickelt. Mit Ausnahme der Insel Sal mit ihren weissen Sandstränden und perfekten Wind- und Kite-Surf-Bedingungen.
Die einzelnen Inseln werden durch die Nationale Airline TACV verbunden, während man auf den Inseln selbst mit “Aluguer” (Sammeltaxis) umherreist. Aluguer befahren meist fixe Strecken und bieten eine tolle Möglichkeit, mit Einwohnern in Kontakt zu kommen.
Unser Plan
Zahlreiche recherchierte Forumsbeiträge haben im Vorfeld bereits darauf hingewiesen, dass TACV öfter Flugausfälle zu verzeichnen hat. Somit haben wir uns entschieden, nur drei Inseln zu besuchen: Sal, Santiago und Fogo. Sal aufgrund ihrer kargen Landschaften und den Salinen, Fogo wegen den Kaffeeplantagen und der möglichen Besteigung des aktiven Vulkans und Santiago, weil es die am meisten Afrikanische Insel ist und wegen der Serra Malagueta.
Unser Flug nach Fogo wurde jedoch kurzfristig gestrichen und so konnten wir die Kaffeeplantagen und den Vulkan nicht besichtigen. Wir werden dies jedoch sicher zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.
Sal
Auf der Insel Sal befinden sich zwei Salinen. In derjenigen bei Santa Maria begegneten wir, an einem heissen Sonntagnachmittag, einem Mann bei der Arbeit. Er stand ohne Schuhe, nur in Socken, in der Salzlake und nutzte lediglich eine Hacke, mit der er Salz-Stücke zu einem Haufen zusammenscharrte. Später, als der Mann eine Pause machte und zu seiner Hütte zurückkehrte, konnte ich ihn auch noch porträtieren. Für solche Portraits nutze ich gerne das 56mm-Objektiv mit seiner hervorragenden Schärfe und der Möglichkeit, den Hintergrund sehr schön aufzulösen.