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Fundus - Glossar - Detail

Die Förderung ausgeprägt begabter junger Menschen mit hohem Leistungspotential erfordert bisweilen besondere Massnahmen, die über die Möglichkeiten im Regelunterricht hinausgehen. Dies ist insbesondere in Begabungsdomänen der Fall, die im schulischen Unterricht nur eine untergeordnete Rolle spielen (z.B. körperlich-sportliche, künstlerisch-gestaltende, musikalische, soziale Begabung). Es ist auch dann der Fall, wenn es um Interessengebiete geht, die ausserhalb des schulischen Lehrplanes liegen. Es kann auch dann der Fall sein, wenn das Leistungspotential der Schülerin oder des Schülers die fachspezifischen Kompetenzen der zuständigen Lehrperson übersteigt. Der Begriff Begabtenförderung umschreibt solche Massnahmen (→ Compacting des Basisslehrplans zur Gewinnung von Trainings- und Übungszeit, → Akzeleration im Sinne eines vorzeitigen Besuchs von Vorlesungen an einer Hochschule im spezifischen Interessengebiet, → Pull-out Lösungen zur Bearbeitung persönlicher Projekte, → Mentoring durch eine fachspezifisch qualifizierte Fachperson). Um der Spezifität solcher Leistungspotentiale (z.B. in einer bestimmten Sportart) und der Kleinräumigkeit unseres Landes Rechnung zu tragen, haben die Kantone 2003 eine Interkantonale Ver- einbarung für Schulen mit spezifisch-strukturierten Angeboten für Hochbegabte getroffen.
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