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Der US-Dollar legte am Nachmittag zu allen wichtigen Währungen zu. Dies habe auf die Ölpreise gedrückt, sagten Händler. Ein höherer Ölpreis macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer. Auch das in den USA im Oktober überraschend gesunkene Verbrauchervertrauen laste auf den Ölpreisen. Eine künftige Zurückhaltung der US-Verbraucher könnte auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.
Nach wie vor gibt es aber keine erkennbaren Fortschritte bei der Eindämmung des Überangebots an Rohöl auf dem Weltmarkt. Führende Ölnationen arbeiten derzeit an einer Einigung auf gemeinsame Massnahmen zur Begrenzung der Fördermenge. Wie dies allerdings den Vertretern der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und Russlands gelingen soll, ist nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank "unklarer denn je". Russland sei bestenfalls bereit, seine Ölproduktion auf einem nicht näher spezifizierten Niveau einzufrieren und der Irak beanspruche eine Ausnahme von Produktionskürzungen./jsl/he
(AWP)