Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03621.jsonl.gz/159

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Dank dem Einstieg des polnischen Modekonzerns CCC ist die Zukunft des Radsportteams BMC für 2019 gesichert. Nun scheint auch klar, wie es mit Stefan Küng weiter geht. Er soll zu Groupama-FDJ wechseln.
Anders als sein Landsmann Michael Schär, der wie Olympiasieger Greg van Avermaet dem Team treu bleibt, strebt Küng nach sechs Jahren bei BMC eine Luftveränderung an. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll der momentan erfolgreichste Schweizer Radprofi ab der nächsten Saison für die französische Equipe Groupama-FDJ fahren. (abu/sda)
Grosskampftag am Gstaader Frauenturnier: Mit Patty Schnyder erreicht eine erste Schweizerin die Achtelfinals. Die 39-jährige Baselbieterin schlug die Liechtensteinerin Kathinka von Deichmann (WTA 163) in einer Stunde und 33 Minuten mit 4:6, 6:2, 6:3.
Schon vor einem Jahr hatte Patty Schnyder (WTA 159) in Gstaad die Achtelfinals erreicht. Damals feierte sie den ersten Sieg auf der Tour seit sechs Jahren. Gegen Von Deichmann errang Schnyder an gleicher Stätte nun auch den zweiten Erfolg seit 2011. In den Achtelfinals trifft Patty Schnyder, einst die Nummer 7 der Welt, entweder auf die Australierin Samantha Stosur oder die Italienerin Francesca Schiavone. (abu/sda)
Henri Laaksonen nutzt seinen nachträglichen Vorstoss ins Haupttableau des ATP-Turniers von Bastad optimal und steht in der 2. Runde. Laaksonen (ATP 148) rang den um elf Plätze besser rangierten Argentinier Juan Ignacio Londero in etwas mehr als zwei Stunden mit 6:3, 4:6, 7:5 nieder. Gegen den gleichen Gegner hatte die Schweizer Nummer 2 am Vortag in der Qualifikation noch in zwei Sätzen verloren.
Laaksonen profitierte am 250er-Turnier in Schweden in letzter Minute vom Forfait des Portugiesen Gastao Elias. Sein nächster Gegner ist der Italiener Matteo Berrettini (ATP 75). (ram/sda)
Der ehemalige Schweizer Internationale Timm Klose wurde während eines Testspiels seines Klubs Norwich City gegen Paderborn (3:2) am Sonntag in Gütersloh bestohlen. Eine Polizeisprecherin bestätigte eine entsprechende Meldung der Regionalzeitung «Die Glocke».
Nach der Rückkehr in ihre Hotelzimmer hätten mehrere Spieler des englischen Zweitligisten festgestellt, dass kleinere Geldbeträge fehlten. «Es wurden mehrere Zimmer aufgesucht und Bargeld in geringer Höhe gestohlen», erklärte die Polizeisprecherin. (ram/sda)
Manchester United muss zum Start seiner USA-Tour auf Alexis Sanchez verzichten. Laut Medien ist das Team ohne ihn nach Los Angeles geflogen. Grund dafür seien Probleme mit dem Visum des chilenischen Stürmers. Weil Sanchez im Februar wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden war, soll er zunächst keine Einreisegenehmigung in die USA erhalten haben. Der Klub äusserte sich zunächst nicht zu der Angelegenheit.
Sanchez war von einem spanischen Gericht zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Weil das Strafmass unter zwei Jahren lag und der Stürmer nicht vorbestraft war, musste er die Haft nicht antreten. Doch nach amerikanischem Recht wird jemandem, der wegen Betrugs verurteilt wurde, die Einreise verweigert. Sanchez' Anwälte sollen derzeit daran arbeiten, eine Ausnahmegenehmigung zu erwirken – in der Hoffnung, dass der 29-Jährige nachreisen kann. (ram/sda)
Velorennfahrer Stefan Küng wechselt nach Medienberichten den Rennstall. Gemäss dem «Blick» zieht es den Ostschweizer von BMC zu Groupama-FDJ, einer traditionsreichen französischen Equipe. Weil das Reglement des Weltradverbands Wechsel erst ab dem 1. August erlaubt, muss mit einer offiziellen Bekanntgabe zugewartet werden. (ram)
Lange war die Zukunft des amerikanisch-schweizerischen Radrennstalles BMC ungewiss. Am Ruhetag der Tour de France gibt nun Teammanager Jim Ochowicz bekannt, dass die Zukunft gesichert ist. Ab 2019 tritt an die Stelle von BMC der polnische Modekonzern CCC als Haupt- und Namenssponsor. CCC ist seit vielen Jahren im Radsport aktiv und betreibt seit der Saison 2000 ein unterklassiges Profiteam. Damit geht eine monatelange Ungewissheit zu Ende. Seit dem längst bekannten Ausstieg des im April verstorbenen Zürcher Unternehmers Andy Rihs wurde ein neuer Hauptsponsor gesucht.
Der Deal mit CCC ist auch aus Schweizer Sicht durchaus erfreulich. Mit Stefan Küng und Michael Schär, die zurzeit an der Tour de France im Einsatz stehen, gehören auch Danilo Wyss, Kilian Frankiny und Tom Bohli dem amerikanisch-schweizerischen Rennstall an.
Ob der 24-jährige Küng bei seinem jetzigen Arbeitgeber, für den er seit 2015 als Profi unter Vertrag steht, bleiben wird, ist noch offen. Eine erste Vertragsverlängerung gab das Team am Montag bekannt. Der Belgier Greg Van Avermaet, der aktuelle Tour-de-France-Leader und Olympiasieger, bleibt dem Rennstall auch 2019 treu. (sda)
Jil Teichmann muss weiter auf einen Exploit in der Schweiz und vor allem den Durchbruch warten. Wie bei den ersten beiden Austragungen des Gstaader Ladies Open konnte sie im Saanenland keine Rolle spielen. 2016 verlor sie in der Qualifikation gegen die Luxemburgerin Mandy Minella, vor einem Jahr gewann sie im Hauptfeld gegen die Deutsche Tamara Korpatsch bloss drei Games.
Auch gegen Veronika Kudermetowa wäre mehr als ein erster Satzgewinn an einem Schweizer WTA-Turnier möglich gewesen. Nach dem souverän gewonnenen zweiten Satz vergab Teichmann aber zu Beginn des Entscheidungssatzes zwei Breakmöglichkeiten und schaffte es nicht, nochmals in Führung zu gehen. Nach 102 Minuten nützte Kudermetowa den ersten Matchball. (abu/sda)
Die am Rücken verletzte Schweizer Beachvolleyballerin Joana Heidrich muss sich einer Operation unterziehen und eine mehrmonatige Pause einlegen.
Die Verletzung, die sich die 26-jährige Zürcherin am Freitag in den Sechzehntelfinals des Major-Turniers von Gstaad zugezogen hat, erwies sich als Bandscheibenvorfall. Der operative Eingriff fordert eine Wettkampfpause von voraussichtlich drei Monaten.
Mit ihrer Partnerin Anouk Vergé-Dépré hätte Heidrich in dieser Woche an der EM in den Niederlanden zu den Medaillenkandidatinnen gehört. Vergé-Dépré wird stattdessen mit ihrer jüngeren Schwester Zoé antreten. (abu/sda)
Der ehemalige NHL-Goalie Ray Emery stirbt im Alter von 35 Jahren bei einem Schwimmunfall am frühen Sonntagmorgen im Hafen seiner Heimatstadt Hamilton in der kanadischen Provinz Ontario. Emery war zunächst als vermisst gemeldet und einige Stunden später nahe seines letzten bekannten Aufenthaltsortes tot aufgefunden worden.
Emery führte die Ottawa Senators 2007 – zusammen mit Martin Gerber – in den Stanley-Cup-Final. Diesen gewann er jedoch erst 2013 zum einzigen Mal, als Ersatz-Keeper der Chicago Blackhawks. Ausserdem trug Emery, der 2016 zurücktrat, in der NHL auch das Trikot der Philadelphia Flyers und der Anaheim Ducks. Insgesamt bestritt er 326 NHL-Partien. (ram/sda/ap)