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Am 15. April 2013 gründete die GSoA zusammen mit der Swedish Peace and Arbitration Society (SPAS) die «Swedish-SwissAlliance against Fighter Jets». Ziel dieser internationalen Allianz war es, den Kauf des Gripen zu verhindern. Damit sollte nicht nur die Schweiz vor der Aufrüstung bewahrt, sondern auch Schweden zum Nachdenken gebracht werden.
Am 13. Juni 2013 sind neben der GSoA und SPAS weitere Friedensorganisationen der Allianzbeigetreten, mit dem Ziel vor Augen, durch die Verhinderung des Gripen-Kaufs ein Zeichengegen die europäische Aufrüstung zu setzen. Es schlossen sich die feministische Friedensorganisation cfd, der IFOR Schweiz, die Frauen für den Frieden und der Schweizerische Friedensrat, ebenso die Sektionen der WILPF Schweiz und Schweden und die Swedish Fellowship of Reconciliation dem Bündnis an. Diesen Organisationen ist der unermüdliche Einsatz für den Frieden gemeinsam, wie auch das Anliegen, dass Milliarden an Steuergeldern statt für Rüstung und Armee im zivilen Bereich besser investiert wären. Seit dem 18. Maiwissen die Regierungen in Europa und der Schweiz: Eine Mehrheit der Schweizer StimmbürgerInnen teilt dieses Anliegen; sie lehnt die Aufrüstung ab und will das Geld lieber in nicht-militärische Bereiche investieren.
Ein Sieg für die Friedensallianz
Dieser verhinderte Kauf ist auch ein Zeichengegen den korrupten Rüstungskonzern Saab, der seit Jahren die schwedische Politik in Geiselhaft nimmt. Am Tag der Abstimmung sagte die Präsidentin von SPAS, Anna Ek: «Das Gripen-Projekt hat das schwedische Volk bereits mehr als 120 Milliarden schwedische Kronen gekostet. In der Vergangenheit hat Schweden mehr Flugzeuge von Saab bestellt als es benötigte [...]. Das Projekt gründet auf den Bedürfnissen der Industrie und nicht auf realen Sicherheitsbedürfnissen. Wir hoffen, dass der Entscheid der Schweiz mithelfen kann, die unnötigen Militäraus gaben in Schweden zu bremsen.»