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Das Center for Security Studies (ETH Zürich) sowie die MILAK an der ETH Zürich haben heute erneut Zahlen und Erkenntnisse zur „Sicherheit 2014“ publiziert. Hier ein Blick auf einige Erkenntnisse:
- Allgemeines Sicherheitsempfinden: SchweizerInnen fühlen sich sicher und sehen optimistisch in die Zukunft der Schweiz [Anm. Redaktor: Die Umfrage wurde im Januar 2014 durchgeführt]. Deutlich weniger Befragte teilen aktuell die Auffassung, dass sich die weltpolitische Lage künftig verschlechtern werde, sondern erwarten überwiegend keine Veränderung der Lage.
- Sicherheitsaspekte und Bedrohungswahrnehmung: Im Allgemeinen sieht sich die Schweizer Bevölkerung nur in geringem Masse bedroht. Die Befragten erachten in der Schweiz die Datensicherheit, die Natur, die Umwelt, die Arbeitsplätze, den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die soziale Sicherheit und das Einkommen am ehesten für bedroht. Für relativ wahrscheinlich beurteilen SchweizerInnen eine Bedrohung der Schweiz durch einen Cyber-Angriff, durch Verbrechen und die organisierte Kriminalität und durch Migration.
- Autonomismus und Öffnungsbereitschaft: 2014 manifestiert sich in der Schweizer Bevölkerung ein deutliches Autonomiestreben. Während der Wunsch nach wirtschaftlicher und politischer Unabhängigkeit auf unverändert hohem Niveau verharrt, sind die Forderungen nach militärischer oder absoluter Autonomie in diesem Jahr signifikant stärker – wenn auch nicht mehrheitlich – in der Bevölkerung vertreten. Die Zustimmungen zu einem Nato-Beitritt und einem EU-Beitritt erreichen in diesem Jahr neue Tiefstwerte.
- Notwendigkeit der Armee: Die Schweizer Bevölkerung ist in diesem Jahr der Armee gegenüber deutlich positiver eingestellt als 2013. Die Notwendigkeit der Schweizer Armee erfährt über den Jahresverlauf einen markanten Anstieg, ebenso ist die Ansicht, dass das Militär eine zentrale Institution sei, im langjährigen Ver- gleich weitverbreitet.