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Ferienhaus auf der Rigi Scheidegg. Das Gebäude wurde peripher auf dem Grundstück angeordnet, damit der Abstand zu den Nachbarshäusern grösstmöglichst ist und die Option eines weiteren Neubaus erhalten bleibt. Auf dem Betonkeller, der das Gebäude im abfallenden Terrain verankert und den Eingangsraum und die Technik aufnimmt, ist das hölzerne, in seiner Form an ein Schiff erinnerndes Gebäudevolumen aufgelegt. Dieses kragt gegen Osten massiv aus, sodass ein gedeckter, geschützter Eingang entsteht. Der Betonkamin des Cheminées wächst mastartig aus dem Keller und bildet zusammen mit einer Betonwand das aussteifende Rückgrat, hinter dem die beiden einläufigen Treppen die 3 Geschosse verbinden. Im Erdgeschoss befindet sich ein grosses Wohnraum auf zwei verschiedenen Niveaus und mit verschiedenen Raumhöhen. Der bewusst sehr niedere Bereich mit der Küche erzeugt tatsächlich ein Raumgefühl, wie man es aus den niederen Stuben von Berghäusern kennt. Das 5 Meter lange, festverglaste Panoramafenster, das die wunderbare Aussicht wie ein Bild rahmt, bringt jedoch eine zeitgemässe Modernität hinein. Die polygonale Grundrissform ermöglicht eine differenzierte Raumverteilung und gibt dem Cheminée an der breitesten Stelle einen besonderen Stellenwert.
Projekt: AFGH, Projektleitung: Andreas Fuhrimann, Fotos: Valentin Jeck
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