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Der Balkankrieg erschüttert das Leben einer jugoslawischen Einwandererfamilie in Wien. Sascha, der in Serbien gegen seinen Willen in die Jugoslawische Volksarmee eingezogen wurde, kehrt mit einer posttraumatischen Belastungsstörung aus dem Krieg zurück. Zuhause kämpft er damit, sich wieder im Alltag zurechtzufinden, während die jugoslawische Diasporagemeinschaft beginnt, entlang der Frontlinien des Krieges zu zerfallen. «Jugofilm» zeichnet nach, wie in Zeiten der Krise und des Krieges Identität immer wieder stärker an die Idee einer ethnisch abgegrenzten Nation geknüpft wird. Die Idee einer von allen geteilten menschlichen Identität tritt dabei in den Hintergrund.
88 Min, ov/de, digital
Regie: Goran Rebic