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Binder hatte im Herbst die letzten drei Rennen der Moto2-Klasse gewonnen und den WM-Titel nur wegen einer schwachen ersten Saisonhälfte verpasst. Nun mischt der 24-Jährige aus Potchefstroom, berühmt-berüchtigt für seine verwegene Fahrweise, in seiner Rookie-Saison auch die MotoGP mächtig auf. «Mir fehlen die Worte», sagte Binder nach dem Premierensieg. «Von diesem Tag habe ich geträumt, seit ich ein kleiner Junge war.» In den ersten beiden Rennen in Jerez hatte er nur drei Punkte geholt.
Nun distanzierte er den italienischen Yamaha-Fahrer Franco Morbidelli, der ebenfalls erstmals auf einem MotoGP-Podest stand, um mehr als fünf Sekunden. Dahinter folgte Pole-Mann Johann Zarco aus Frankreich auf der letztjährigen Ducati, Valentino Rossi belegte den 5. Platz.
Zu den Geschlagenen gehören die Yamaha-Fahrer Fabio Quartararo und Maverick Viñales, die in den ersten beiden Rennen in Jerez jeweils die Plätze 1 und 2 besetzt hatten. Quartararo hielt lange in der Spitzengruppe mit, fiel dann aber mit stark abbauenden Reifen auf den 7. Platz zurück. Viñales kam gar nie auf Touren und musste sich sogar mit dem 14. Rang begnügen.
Für KTM ist der sensationelle Triumph die ideale Lancierung für die folgenden Heimauftritte. An den kommenden beiden Wochenende geht es mit Grands Prix im österreichischen Spielberg weiter.