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Eine Szene nach der Partie zwischen Manchester City und Borussia Dortmund gab zu reden: Schiedsrichter-Assistent Octavian Sovre bat BVB-Stürmerstar Erling Haaland im Spielertunnel um ein Autogramm. Der Norweger tat dem 47-jährigen Rumänen den Gefallen und unterschrieb gleich zweimal.
Für das «unprofessionelle Verhalten» musste der Schiri-Assistent Kritik von verschiedenen Stellen einstecken. Nun ist jedoch der Grund für seine Autogrammjagd bekannt geworden. Wie die rumänische Zeitung «Gazeta Sporturilor» berichtet, unterstützt Sovre in der Region Bihor seit mehr als fünf Jahren ein Zentrum für Kinder und Erwachsene mit schweren Formen von Autismus. Das Zentrum wird durch Spenden und Geschenke finanziert, die bei einer jährlichen Auktion verkauft werden, schreibt die Zeitung.
«Ich kann nicht beschreiben, wie sehr Octavian uns seit vielen Jahren geholfen hat», sagt Simona Zlibut, die den Verein hinter dem Zentrum leitet, zur «Gazeta Sporturilor». Sovret habe während seiner Tätigkeit als Schiedsrichter-Assistent seit 2015 schon viele Souvenirs, wie etwa Fotos, Autogramme oder Flaggen aus ganz Europa heimgebracht und zur Versteigerung gespendet.
Zlibut erklärt weiter, dass man nicht wisse, wie man sich sonst finanzieren könne: «Wenn ich anrufe und um Geld bete, spendet niemand, aber wenn es um Gegenstände, T-Shirts, Gemälde, Autogramme und Fotos geht, die zur Versteigerung angeboten werden, bieten die Leute. Wir wissen, dass wir uns nicht auf andere Weise finanzieren können.» Das Geld werde für die Behandlungen der Menschen mit Autismus verwendet, so Zlibut.
(zap)