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Chris DeVille [D]: Will 'Indie Pop' Ever Become Pop, Period?
Chris DeVille vergleicht die Annäherung von Indiepop an Pop mit dem Zenonparadox (Man kommt nicht an, wo man ankommen will, weil man die Hälfte des Wegs zurücklegt und dann wieder die Hälfte und so weiter, ohne je anzukommen, weil immer etwas übrig bleibt). Egal, wie sehr Indiepop nach Pop klingt, es wird nie Pop. Bands wie
Chairlift und
Wet oder Künstlerinnen wie
Låpsley und
Grimes, die alle gut zwischen die heutige Electropop-Musik im Radio passen würden, werden dort nicht gespielt und kommen auch nicht in die Charts. Über die Gründe mutmasst
Chris DeVille: Die Label (im Fall von Chairlift Columbia!) promoten die Bands nicht recht und vor allem nicht an die Radiostationen, weil die engen Slots dort schon von Mainstream-Acts gefüllt sind oder die Radio-Gatekeeper sind allergisch gegen Kritikerlieblinge, mutmasst der Autor. Bei alternativen Stationen werden diese Acts auch nicht gespielt, weil sie zu sehr nach Pop klingen. Damit ist elektronischer Indiepop echt in der Hälfte zwischen den Welten ohne je an einem Ende anzukommen.
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