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Zweimal hat er in Wimbledon triumphiert, doch in den letzten vier Jahren lief für Rafael Nadal auf dem heiligen Rasen fast alles schief. Viermal in Serie ist die ehemalige Weltnummer 1 mittlerweile vor dem Viertelfinal gescheitert: 2012 in der 2. Runde gegen Lukas Rosol, 2013 in der 1. Runde gegen Steve Darcis, 2014 im Achtelfinal gegen Nick Kyrgios und 2015 in Runde 2 gegen Dustin Brown.
Lustig dabei ist: Die Matchbälle dieser vier Wimbledon-Pleiten gleichen sich wie ein Ei dem anderen: Aufschlag des Gegners, Ass, Nadal trottet enttäuscht zur Mittellinie, sein Gegner und das Publikum jubeln frenetisch. (pre)
Zum ersten Mal seit 1999 finden die Australian Open ohne Roger Federer statt. Es wird ein seltsamer «Happy Slam» werden ohne den sechsfachen Turniersieger, der sich im Aufbautraining befindet und im März in Katar nach über einem Jahr Wettkampfpause auf die ATP-Tour zurückkehren möchte.
Wem sollst du also die Daumen drücken in Melbourne, wenn «King Roger» bloss Zuschauer ist? Für Patrioten ist die Sache klar – mit Stan Wawrinka und Henri Laaksonen stehen am Ufer des Yarra River schliesslich …