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In der Regel spricht man von der oberen, der mittleren und der unteren Welt.
Die mittlere Welt
Die mittlere Welt ist diejenige, in der die Menschen leben. Es ist im feinstofflichen eine umfangreiche Ebene, die, zumindest in meinem Garten, die Ebene ist auf der ich lande, wenn ich mit der Trommel in die Tiefe gehe und es ist auch die Ebene der Glaubensstrukturen, oder man könnte sagen, die Alltagsebene. Diese ist jedoch nicht direkt im Garten, sondern wie auf einem Zwischenplateau. Diese Ebene zu betreten, kann sehr aufschlussreich sein, um zu erforschen, wie diese Ebene funktioniert, welche Gesetze ich ihr gegeben habe. Wie immer ist es ja meine persönliche Welt, die ich betrete und es sind meine Regeln, die ich aufgestellt habe, um im Alltag zurecht (mal mehr, mal weniger) zurecht zu kommen.
Das schwierige gerade auf dieser Alltagsebene ist es genau dies zu erkennen: Ich mache die Regeln und das heisst hier in der Regel (Tihi!): die Einschränkungen, die Erwartungen an mich oder andere, die Urteile, die Verurteilungen, die Abgrenzungen, die Ordnung und ja, auch eine gewisse Form der Stabilität innerhalb dieser Beschränkung! Das alles mache ich selbst! Und diese Ebene zu bereisen und aus dem Blickwinkel des Inneren Gartens zu betrachten, kann helfen, die Dinge zu klären, die mich nicht stabilisieren, sondern immer wieder in Schwierigkeiten bringen.
Zu erkennen, dass ich mich oft freiwillig beschränke, um eine bekannte, meistens unangenehme Sicherheit behalten zu können, kann ein Schritt sein Stück für Stück diese haltgebenden, aber einschränkenden Muster mit Selbsterkenntnis zu ersetzten. Dabei kann die Forschung im/am Inneren Garten helfen!
In meinem Verständnis für die Runen, ist die Rune Isa, die Eis bedeutet, u.a. Symbol für diese Ebene, daher nennen ich sie die Eisebene. Meine Reiseberichte zu der Rune Isa und dieser Ebene findest Du bei der Geschichte von Tuuli, als PDF.
Im Inneren Garten ist die mittlere Welt diejenige, auf/in/bei der ich lande, wenn ich im Garten ankomme. Es ist auch die Ebene meines Möglichkeitenraumes, dort, wo ich mit meiner Phantasie IMMER tätig bin, egal, ob ich an eine Einkaufsliste denke, daran, was ich alles nicht habe, kann, darf, oder auf der ich mir meine Welt so gestalte, wie ich sie mir wünschen würde. Daher ist es heilsam und bewusstseinserweiternd die schamanischen Reisen zu machen, weil sich dabei meine eigene, einzigartig an mich angepasste Welt wie vor mir entfaltet. Mit genau den Symbolen, Wichtig- und Schönheiten, Landschaften, Tieren, Pflanzen, etc. die MIR zeigen, wie mein einzigartiger Name lautet, wo ich ihn kenne und wo nicht!
Die untere Welt
In der unteren Welt begegnet mir, auch hier in der Regel, die wesenhafte Natur. Hier finde ich z.B. mein Krafttier, andere Tierwesen die helfen, Pflanzen Bäume, etc.
Ich erreiche diesen Teil meiner Welt, in dem ich es in meiner Absicht eingebe. Dies ist eine bewusste Absicht: ,,Ich erkunde meine untere Welt!“ dann kann ich anfügen, wenn ich jemanden bestimmtes dort treffen möchte.. Z.B. ,,Ich erkunde meine untere Welt und begegne meinem Krafttier!“
Bei mir ist es so, dass sich die meisten Tiere auf der mittleren Ebene befinden und ich die untere Welt dann besuche, oder dorthin geführt werde, wenn es darum geht emotionale Dinge anzuschauen. Daher werde ich dann oft in ein tiefes Wasser.. See oder gar Meer geführt, auf dessen Grund sich dann eine Türe, eine Öffnung befindet.. Auch das ist individuell.
Die obere Welt
Ist traditionell diejenige, wo ich meine Geisthelfer finde. Dies sind in der Regel verstorbene Menschen, Götter, Halbgötter, Engel. Also Wesen, die Weisheit und Wissen symbolisieren.
In meiner Welt reite ich um die Nordlichter, im Slalom, weil das lustig ist und komme dann im Himmel durch ein Tor. Dort erwarten mich die nordischen Götter meiner Heimat. Allerdings hat es sich mit der Zeit verschoben, so dass die Götter ebenso in meiner mittleren Welt auftauchen, oder sogar in der unteren Welt.
Um den Inneren Garten, die Innere Welt kennen zu lernen, ist es hilfreich, mit den drei Welten zu beginnen. Die obere Welt erreichst Du .. mit der Absicht: ,,Ich reise in meine obere Welt und erforsche sie!“ oder ,,ich reise in meine obere Welt und lerne einen Geistlehrer kennen!“
Wie bei den Tieren, gilt hier ebenso, begegne den Wesen mit Respekt und Höflichkeit. Frage sie nach ihrem Namen und frage sie, wenn Du selbst es möchtest, ob sie Dich unterstützen, oder Dir eine Information geben wollen.
FRAGE NICHT, WAS DU TUN SOLLST! FRAGE NACH INFORMATION, DIE DIR SELBST HILFT ZU ENTSCHEIDEN, WAS ZU TUN IST!
Ein Geistwesen kann Dich sehr viel lehren und Dich unterstützen, es kann Dir nicht sagen, was Du machen sollst! D.h. Du würdest eine Antwort bekommen, doch es ist nicht sinnvoll die Entscheidung abzugeben. Letztlich kannst nur Du entscheiden, was für Dich passt und hilfreich ist!
Um dies raus zu finden, ist es hilfreich, Dich in Dich selbst hinein zu vertiefen, z.B. mit Meditationen, Entspannungsübungen, einem Gebet und in Dich hinein zu lauschen, Dein ewiges Selbst kann Dir helfen und ein persönliches Gebet/Gespräch mit der Einen Quelle, dem Schöpferwesen, oder wie auch immer Du es nennen magst! Die Bilder und Informationen, die Du von Deinen Geisthelfern empfangen hast, können Dich dabei unterstützen, die Information Deines ewigen Selbst zu verstehen.
Allgemein
In vielen Kulturen sind die verschiedenen Ebenen bekannt. Oft sind es mehr als drei. Ein Beispiel meiner Heimat, das in abgewandelter Form auch in schamanischen Kulturen noch heute vorkommt, ist das des Weltenbaumes Yggdrasil. Dort ist die Welt in neun Ebenen eingeteilt.