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Die Südstrasse hiess bis 1893 „Rankstrasse“ und wurde im Zuge der damaligen Eingemeindung aufgrund ihrer Richtung und Lage zur Stadt umgetauft. Zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert entstanden an dieser Strasse eindrückliche Landhäuser, die zu einem guten Teil erhalten sind. Hier wurde 1925 das Haus Arkadia erbaut.
Das Arkadia wurde bis nach dem 2. Weltkrieg als Wohnhaus genutzt. Im Jahre 1950 wurde es von der Familie Meili erworben, in der Villa entstand das Alters- und Pflegeheim Arkadia. Hier wurden von der Familie Meili betagte Gäste betreut und umsorgt. Im Laufe der Jahre wurde der Platzbedarf immer grösser. Die Familie Meili mietete Räumlichkeiten in umliegenden Häusern dazu. Anfang der 70er Jahre kam der Gedanke an einen Erweiterungsbau auf. Von Anfang an war klar, die alte Villa sollte bestehen bleiben. So wurden ein Verbindungsteil und ein vorgelagerter neuer Bau projektiert. Dank des abfallenden Geländes konnte der Erweiterungsbau dreigeschossig konzipiert werden, ohne der Villa die Aussicht zu verbauen. Die Krönung des Neubaus bildet zweifelsohne die Dachterrasse mit Blick auf die Stadt Zürich, den See und die Berge. Aber auch der Garten mit seinem Rundgang wird von den Gästen geschätzt.
Im Jahre 2004 wurde das Arkadia von der Familie Gubler erworben. Sie führt das Haus im
traditionellen Stil weiter und passt die bauliche Situation den veränderten Ansprüchen an, u.a. durch den Bau eines Patientenbades, eines Coiffeursalons und einer speziellen Dementenstation mit
geschütztem Gartenrundgang. 2017 folgte dann die Erweiterung um ein Attika-Geschoss und neue Terrassen.
Arkadien steht für eine friedliche, stille und traumhafte Landschaft; von Vergil wurde sie mit ursprünglicher Glückseligkeit gleich gesetzt. Die Pflege und Betreuung im Arkadia soll diese Atmosphäre aufnehmen und auf zeitgemässe Weise umsetzen.