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Tore: M’Futi 1:0 (11.), Dugic 1:1 (86.)
Auf dem steinigen Weg zur endgültigen Komplettierung der höchsten Schweizer Spielklasse durfte heute die Reise ins triste Exil von Neuchâtel Xamax (nach La Chaux-de-Fonds) angetreten werden, wo sich beide Equipen (ohne Chance auf internationalen Ruhm) wichtige Punkte gegen den Abstieg sichern wollten.
Erstmals vor dem gegnerischen Tor kamen die Neuenburger auch gleich zum glücklichen Führungstreffer durch den pfeilschnellen Afrikaner M’Futi, was die Aarauer jedoch nur kurzzeitig lähmte. In der Folge stürmten die Rüebliländer unaufhörlich in Richtung Heimtor – der enge Abwehrriegel der Gastgeber kombiniert mit dem inakzeptablen Boden verhinderten jedoch lange Zeit einen verdienten Ausgleich, der schlussendlich vier Minuten vor dem Ende doch noch bejubelt werden konnte.
Im Vergleich zu anderen Auswärtsspielen fanden sich (aufgrund der ungeliebten Anspielzeit) nur wenige Aarauer im Stadion ein, welche jedoch insbesondere nach dem späten Ausgleich einen ansprechenden Support abliefern (zu Beginn war zudem das übliche Doppelhalter-Intro zu betrachten). Bedeutend enttäuschender war der Auftritt der wenigen Heimfans, die kaum einmal zu vernehmen waren; unqualifizierte Kommentare des französischen Pöbelvolkes schienen im Westschweizer Niemandsland viel stärker verbreitet.
Das Stade de Charrière, ordentlicher Spielort des FC La Chaux-de-Fonds (seines Zeichens mehrfacher Schweizer Meister und Cupsieger), kann so manche Anekdote aus der Vergangenheit erzählen. Heute wirken insbesondere die riesige Gegentribüne mit den alten Holzbänken (und die vorgelagerten Stehstufen) reichlich überdimensioniert; gegenüber befindet sich die kleine Haupttribüne, welche mit grünen, roten und gelben Sitzschalen ausgestattet ist. In den weitläufigen Kurven verlaufen zudem sieben grössere Stehstufen.