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Ein Druckluftspeicher funktioniert ähnlich wie ein Pumpspeicherkraftwerk: Während dort Wasser hochgepumpt und für die spätere Energieerzeugung «gelagert» wird, werden in einem pneumatischen Speicher Gase (Luft) verdichtet (komprimiert). Die darin gespeicherte Energie kann nach Bedarf abgerufen werden und einen Generator antreiben.
In einem hydropneumatischen Energiespeicher kommt Wasser dazu, um die beim Komprimieren entstehenden Wärmeverluste auszugleichen. Das Wasser nimmt die Wärme auf und gibt sie bei der Nutzung der Druckluft (Expansion) und deren Umwandlung in Strom wieder ab.
Die Effizienz des Enairys-Systems liegt laut dem Hersteller bei rund 70 Prozent. Damit kann jeder den vom Windkraftwerk oder vom eigenen Solardach bezogenen Strom zu Hause «zwischenlagern». Wie ein Pumpspeicherkraftwerk lässt sich ein solcher Speicher zur Stromveredelung einsetzen.