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Die CVP erachtet die parlamentarische Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative (MEI) weiterhin als ungenügend. Das Parlament hat eine Umsetzungsvorlage angenommen, die zwar das Personenfreizügigkeitsabkommen nicht gefährdet, aber den vorhandenen Spielraum des Abkommens nicht konsequent ausnutzt.
Die CVP hat gegen die MEI gekämpft, weil sie den für die Schweiz unerlässlichen bilateralen Weg mit der Europäischen Union (EU) stark gefährdete. Das Schweizer Volk hat diese Initiative bekanntlich dennoch angenommen. Die CVP respektiert diesen Entscheid und hat sich deshalb im Parlament für eine Umsetzung nahe am Verfassungstext eingesetzt.
Mit einer „bottom-up“ Schutzklausel schlug die CVP von Anfang an eine funktionierende Lösung vor. Diese entsprach dem Sinn und Geist des Verfassungsartikels und nahm auf die unterschiedlichen Situationen in den Kantonen Rücksicht, ohne aber die Bilateralen zu gefährden. Das Umsetzungskonzept der CVP hätte ermöglicht, dort Abhilfemassnahmen zu beschliessen, wo sie nötig sind. Bekannterweise hat sich dann aber das von der selbsternannten Wirtschaftspartei FDP geprägte Bürokratiemonster durchgesetzt.