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«Das Rennpferd galoppiert mit seiner Lunge,
es kämpft mit seinem Herzen,
aber es gewinnt mit seinem Charakter!»
(Federico Tesio)
Die meisten Rennpferde sind Vollblüter, selten Halbblüter. Heute gelten offiziell Vollblutaraber, das Englische Vollblut und der Anglo-Araber als Vollblüter, aber wenn man vom Rennpferd spricht, meint man in erster Linie das Englische Vollblut. Die Englische Vollblutrasse entstand vor mehreren Hundert Jahren in England aus Kreuzungen von Stuten der Landrasse (Galloway) mit edlen orientalischen Hengsten (Berber, Araber, Türken) mit dem Ziel, besonders schnelle und ausdauernde Pferde zu züchten.
Ein Vollblut ist etwas Edles und Aussergewöhnliches und zeichnet sich auch heute durch Härte, Schnelligkeit, Ausdauer und Charakter aus. Die Bedeutung von Pferderennen widerspiegelt sich entsprechend in der Vollblutzucht. Vollblüter sind frühreife Pferde und absolvieren ihre ersten Rennen oft bereits als Zweijährige. Die Ergebnisse von Leistungsprüfungen in Form von Pferderennen im frühen Leben eines Vollblüters sollen verlässliche Aufschlüsse über die Eignung zur Zucht geben.