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Cross validation of the german version of the Dysphagia Handicap Index (DHI) and the German Sydney Swallow Questionnaire (SSQ)
M. Brockmann-Bauser, U. Vith, J. Bohlender
Die allgemeine Lebensqualität von Patienten mit Schluckstörungen ist nachweislich eingeschränkt und sinkt proportional zum Grad der Schluckstörung. Somit ist die schluckspezifische Lebensqualität Schlüsselkriterium zur Planung und Evaluation einer Behandlung. Bisher steht in deutscher Sprache nur der MD Anderson Dysphagia Inventory (MDADI) Fragebogen zur standardisierten Erhebung von schluckbezogenen Beschwerden zur Verfügung.
Die schluckspezifischen Fragenbögen Sydney Swallow Questionnaire (SSQ) und Dysphagia Handicap Index (DHI) wurden an der Abteilung Phoniatrie und Klinische Logopädie transkulturell aus dem Englischen übersetzt. Die klinische Anwendbarkeit und Reliabilität der ersten deutschen Versionen wurde in 2013 bis 2014 vorwiegend an Patienten mit organischen Schluckstörungen getestet. Die Studienergebnisse deuten auf eine hohe Reliabilität und gute klinische Anwendbarkeit hin. Aktuell wird die Validität und Reliabilität beider Fragebögen an einem Kollektiv von 220 Patienten mit organischen, neurogenen und funktionellen Schluckstörungen überprüft.
Korrelation von subjektiven Einschränkungen beim Schlucken mit instrumentellen Untersuchungsergebnissen bei Patienten mit neurogenen Schluckstörungen
E. Kovacs,J. Bohlender, M. Brockmann-Bauser
Die allgemeine Lebensqualität von Patienten mit Schluckstörungen sinkt proportional zum Grad der Schluckstörung. Bisher ist jedoch nicht untersucht, wie das subjektiv beschriebene Handicap mit objektiv festgestellten Einschränkungen der Schluckfunktion zusammenhängen. Mit dieser Studie wird untersucht, wie subjektive Beschwerden gemäss Sydney Swallow Questionnaire (SSQ) und Dysphagia Handicap Index (DHI) und objektive mittels fiberoptisch endoskopischer Evaluation des Schluckaktes (FEES) erhobene Einschränkungen der Schluckfunktion bei Patienten mit Schluckstörungen neurogener Ursache zusammenhängen.
Übersetzung und Validierung der ersten Deutschen Version des Vocal Fatigue Index (VFI)
L. Stappenbeck, J. Bohlender, M. Brockmann-Bauser
Patienten mit Stimmstörungen weisen häufig eine subjektive Stimmermüdung oder eine reduzierte stimmliche Belastbarkeit auf. Bisher gibt es im Deutschen keinen validierten Fragebogen, mit dem sich diese für Stimmerkrankungen spezifischen Symptome strukturiert erheben lassen. Im Englischen wurde hierzu der „Vocal Fatigue Index“ (VFI) entwickelt. Im Rahmen dieser Studie wurde der Vocal Fatigue Index transkulturell aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt und erprobt. Anhand eines grösseren Patientenkollektives werden die interne Konsistenz, die Retest-Reliabilität und die Validität der ersten Deutsch Version überprüft.
Schluck- und Stimmstörungen bei Patienten mit einseitigem Stimmlippenstillstand
(Characteristics of dysphagia and dysphonia in patients with unilateral vocal fold paralysis: a retrospective analysis.)
R. Hangartner, S. Reetz, J. Bohlender, M. Brockmann-Bauser
Patienten mit Stimmlippenstillstand weisen unterschiedlich stark ausgeprägte Einschränkungen der Schluck- und Stimmfunktion auf. Bisher ist nicht eindeutig belegt, inwiefern diese mit der Position der gelähmten Stimmlippe korrelieren. Im Rahmen einer retrospektiven Studie wird systematisch untersucht, welche subjektiven und objektiven Einschränkungen der Schluck- und Stimmfunktion bei Patienten mit Stimmlippenstillstand vorliegen.