Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03138.jsonl.gz/519

Nierenektopie (Differentialdiagnose HWI/Hoden- und Skrotalschwellung)
Skizze eines scheinbar einnierigen Patienten mit rezidivierender Epididymitis der rechten Seite. Kleine tief lumbal gelegene Niere, deren Ureter in die Samenblase mündet.
Es handelt sich um eine tief lumbale, ektope, hypo- und dysplastische Niere rechts, deren Ureter in die rechte Samenblase mündet und mitverantwortlich für die rezidivierende Epididymitis ist.
Ein analoger Befund kann auch bei Ureter duplex beobachtet werden, wenn der kraniale Ureter ektop in die Samenblase mündet.
Generell können Nierenektopien (und Fusionsanomalien wie Hufeisenniere) wegen begleitender Ureterabgangsstenose, vesiko-ureteralem Reflux, ektoper Uretermündung sowie Dysplasien zu rezidivierenden Harnwegsinfekten führen.