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Bauvorhaben
Zick-Zack-Fassaden und Erker strassenseitig
Die akustische Wirkung von strassenseitigen, zick-zack-förmigen Fassaden und Erkern wurde im Auftrag der FALS in einer Empa-Studie (2014) untersucht.
Lärmbelastung und Reflexionen wurden an simulierten Fassaden mit 90°-, 120°- und 150°-Winkeln sowie als Referenz an einer flachen ('glatten') Fassade berechnet. Der Empfangspunkt befindet sich jeweilen am Fenster in einer Distanz von 12 m ab Lärmquelle.
Laut den Empa-Berechnungen reduzieren strassenseitige Vor- und Rücksprünge die Belastung nicht. Die durch Aspektwinkelreduktion erreichte lärmmindernde Wirkung wird bei allen Varianten durch Reflexionen zunichte gemacht.
Im Vergleich zu der flachen Fassade wurde es sogar tendenziell lauter.
In solchen Situationen ist daher ohne Aspektwinkelreduktion zu rechnen.
Bei Immissionsberechnungen mit gängiger Lärmberechnungssoftware ist auf die Modellierung entsprechender Vorsprünge zu verzichten bzw. die Fassaden als flach zu modellieren.
Wirkungslos wegen Reflexionen:
Frontseitige Zick-Zack-Fassade
Ein zur Lärmquelle hin ausgerichteter Erker, der horizontal durchgehend und mindestens 3 m tief und 3 m breit ist, führt laut der Empa-Studie nur zu einer minimalen Lärmreduktion (0.5 dB). Bei Berechnungen mit gängiger Lärmberechnungssoftware resultieren grössere Reduktionen, die nicht angewandt werden dürfen.
Wirkungslos wegen Reflexionen:
Frontseitige Erker-Fassade