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Eine Veränderung im Verwaltungsrat, insbesondere ein neuer Verwaltungsratspräsident kann die Situation für einen Geschäftsführer komplett verändern. Besonders schwierig ist es, wenn dieses neue Mitglied seine Erwartungen nicht formuliert.
Der Kunde, der CEO eines industriellen Konsumgüterkonzerns bemerkte, dass irgend etwas in der Arbeit mit dem Verwaltungsrat (VR) nicht mehr stimmte, seitdem dieses neue VR-Mitglied (Besitzer von 22% der Aktien) dabei war. In der Diskusssion mit dem CEO analysierten wir die Situation und der CEO kam zum Schluss, dass die Richtung, in die der VR jetzt drückte, eine andere war als früher. Es schien, als ob der VR von einem früher mittelfristigem Ertrag neu zu kurzfristigem Ertrag tendierte. Der Klient musste herausfinden ob diese Hypothese stimmte um dann allenfalls seine Kommunikation und die Strategie zu verändern. In Gesprächen und Gesprächssimulationen haben wir mögliche Fragen und Reaktionen erarbeitet.
Der CEO hat anschliessend dasneue VR-Mitglied zu einer Sitzung eingeladen. An dieser Sitzung wurden die skizzierten Szenarien besprochen und getestet, was zu einer ergiebigen Diskussion führte und den Investor ermutigte, seine Anliegen und Bedenken auszudrücken. Der CEO schlug anschliessend dem VR vor, an einer Sitzung die Herausforderungen und Optionen zu besprechen. Darauf basierend würde der CEO mit dem Management-Team eine Strategieanpassung erarbeiten und dem VR vorlegen. Der VR war mit diesem Vorgehen einverstanden.
Die Kommunikation war nun wieder auf einem normalen Niveau angelangt. Der Klient bestätigte, dass sein Verhältnis mit dem VR jetzt gut sei. Einzig müsse er nun für sich entscheiden, ob er unter den gegebenen neuen Umständen weiterhin CEO bleiben wolle.... So kann es sich auch entwickeln.