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Die Modelle A319Neo, A320Neo und A321Neo verbrauchen rund 20 Prozent weniger Sprit als ihre Vorgänger, sind aber auch teurer. Derzeit fällt der Verbrauch bei den Fluggesellschaften nicht so stark ins Gewicht. Es sei aber nicht zu erwarten, "dass der Ölpreis bei 40 oder 50 Dollar bleibt", sagte Enders. Das wüssten auch die Airlines, die auf längere Sicht kalkulierten.
Enders legt sich derweil nicht fest, wie schnell die Produktion des Militärtransporters A400M wieder in Gang kommen wird. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den Knoten in der Produktion, der zurzeit viel mit Triebwerksproblemen zu tun hat, zu lösen, und die Produktion hochzufahren", sagte Enders am Mittwoch auf der Luftfahrtmesse ILA in Schönefeld bei Berlin.
Wegen diverser Pannen gibt es eine jahrelange Verzögerung bei der Auslieferung der Maschine. Die Bundeswehr hat erst drei von 53 bestellten A400M erhalten. Sie hält aber an der Einführung des Modells fest, das die alten Transall-Flugzeuge ersetzen soll.
Enders sagte, ob das ursprüngliche Ziel noch erreicht werde, mindestens 20 dieser Maschinen in diesem Jahr auszuliefern, "weiss ich nicht". Bei dem Projekt sei "der Wurm drin". Dennoch sei er sicher, dass der Transporter "einmal der Stolz der Europäer sein" werde, fügte der Airbus-Manager hinzu./brd/DP/jha
(AWP)