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Das Wichtigste in Kürze
- Rebellen unterzeichneten vor fünf Jahren Friedensabkommen.
Die US-Regierung habe den Kongress über den geplanten Schritt informiert, hiess es aus Kreisen des Kongresses am Dienstag. Der Sprecher des US-Aussenministeriums, Ned Price, bestätigte das Vorhaben nicht. Er erklärte lediglich, die Regierung habe den Kongress über «bevorstehende Massnahmen» in Bezug auf die Farc informiert.
Am Mittwoch ist der fünfte Jahrestag des Friedensabkommens mit den Farc-Rebellen. Die linksgerichteten Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) hatten einen jahrzehntelangen Guerillakrieg gegen die kolumbianische Regierung geführt. Ende 2016 legten die meisten ihrer rund 13.000 Kämpfer im Rahmen des Friedensabkommens ihre Waffen nieder. Inzwischen hat sich die Bewegung in eine Partei umgewandelt.
Price bezeichnete die Unterzeichnung des Friedensabkommens vor fünf Jahren als «entscheidenden Wendepunkt in dem langjährigen Kolumbien-Konflikt». Washington hatte die Farc 1997 auf die Terrorliste gesetzt. Die Auflistung ermöglicht unter anderem finanzielle Sanktionen gegen Gruppen oder Einzelne.