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So hat auch die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) ihre globalen Wachstumserwartungen für dieses und nächstes Jahr auf 3.1% bzw. 3.8% festgelegt. Während für USA und China die Prognosen auf 2.0% bzw. 6.8% für dieses und auf 2.8% bzw. 6.7% für nächstes Jahr reduziert wurden, ist die Eurozone der Lichtblick. Besonders die Risiken einer Deflation sind inzwischen deutlich gesunken.
Die erwartete Konjunkturerholung der Eurozone zeigt sich in den gestiegenen Wachstumsschätzungen der OECD von 1.4% und 2.1% für 2015 und 2016. Die geldpolitischen Massnahmen der Europäischen Zentralbank zeigen langsam Wirkung, indem sie die Wirtschaft dank einhergehender Währungsabwertung und in Kombination mit dem starken Erdölpreiszerfall ankurbeln. Trotzdem verharrt die EU-Arbeitslosigkeit bei ca. 11%, wobei die Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten riesig sind. Während in Griechenland jeder Vierte arbeitslos ist, weist Deutschland lediglich eine Quote von 4.7% aus.
Weniger optimistisch ist die OECD für die Schweizer Wirtschaft, welche mit den Folgen der heftigen Frankenaufwertung zu kämpfen hat. Die Wachstumsprognosen wurden nach unten auf 0.8% für dieses und auf 1.7% für nächstes Jahr korrigiert. Als Folge davon wird mit einem merklichen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 4.5% gerechnet.