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Der Kanton hat sich schon länger mit der Situation in Schwamendingen auseinandergesetzt. Eine 1999 eingereichte Volksinitiative schlug damals zwischen dem Schöneichtunnel und der Verzweigung Aubrugg eine Einhausung in Leichtbauweise, aus Stahl und Glas, vor. Aus technischen und betrieblichen Gründen konnte jedoch diese Projektidee nicht weiterverfolgt werden, brachte aber den Stein ins Rollen, die Möglichkeit einer «baulichen Umhüllung» der Strasse weitergehend zu prüfen.
2001 erteilte der Kantonsrat dem Regierungsrat den Auftrag, für die N 1.4.4 zwischen Schöneichtunnel und Verzweigung Aubrugg eine Kreditvorlage für eine Einhausung zu erarbeiten.
Ein städtebaulicher Studienauftrag an drei Architektenteams lieferte dann im Jahr 2003 drei Lösungsansätze: Eine Einhausung, eine Brücke oder eine Teilabsenkung als Strassentunnel. Aus finanziellen und städtebaulichen Überlegungen wurde im Einvernehmen zwischen Stadt, Kanton und den Anrainern die Variante der Einhausung gewählt.
Seit dem 1. Januar 2010 liegt die Leitung des Projekts beim Bund. Heute ist der Kanton Zürich über das Amt für Verkehr, Volkswirtschaftsdirektion, in der Projektleitung vertreten. Insgesamt beteiligt sich der Kanton Zürich mit 24,6% an den mit CHF 298 Mio. veranschlagten Kosten der Einhausung.