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Chatzentobelweiher, Lebensraum für Frösche und Ringelnattern (24)
Mit der Aufschüttung eines Dammes auf der Südseite entstand in einer natürlichen Geländemulde der Chatzentobelweiher. Gespeist wird er aus den umliegenden Wiesen und einzelnen alten Quellen.
Am Weiher gibt es schöne Verlandungs-Pflanzengesellschaften. An untiefen Stellen des Wassers wächst die gelbe Teichrose. Die Uferpartien werden von Schilf- und Binsenbeständen sowie von Grossseggenbulten gesäumt. Das Ried im Norden ist eine artenreiche Pfeifengraswiese. Der alte Bahndamm im Osten ist mit Bäumen und Sträuchern bestockt. In der Mähwiese auf der Westseite wurde 1998 Humus abgetragen und drei Tümpel angelegt. Die Entwicklung dieser Fläche ist ein spannendes Naturexperiment in diesem regionalen Schutzgebiet.