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Grund für die Forfait-Niederlage ist ein begangener Formfehler von Lugano-Trainer Raimondo Ponte und seinem Staff: Statt der erlaubten 7 nahmen die Tessiner deren 8 Spieler, welche nicht in der Schweiz ausgebildet worden sind, aufs Matchblatt. Lugano hatte die Partie ursprünglich 3:0 gewonnen.
Absturz auf Platz 8
Somit verliert Lugano die 3 Punkte am grünen Tisch und fällt auf den 8. Rang zurück. Locarno hingegen kommt nun auf 12 Punkte nach 20 Partien. Der Tabellenletzte liegt jedoch immer noch 9 Zähler hinter dem rettenden 9. Platz, welchen derzeit der FC Wohlen belegt.
1999 ein ähnlicher Fall mit schlimmeren Konsequenzen
Ponte dürfte die Situation wie ein Déjà-vu vorkommen: Ein ähnlicher Fauxpas unterlief dem heute 58-Jährigen nämlich anno 1999: Als damaliger Trainer des FC Zürich nahm er einen Ausländer zuviel aus Matchblatt, sodass der «Stadtklub» gegen den direkten Konkurrenten Neuenburg Xamax 0:3 Forfait verlor und deshalb anstelle der Romands den Gang in die damalige Auf-/Abstiegsrunde antreten musste.