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Hallo liebes Forum,
ich habe mal eine theoretische Frage zum Erodieren von
Niob, Molybdän, Tantal und Wolfram.
Ich habe in dem Sachbuch König/Klocke "Fertigungsverfahren 3"
eine Abbildung gefunden, in der das Abtragverhalten einiger Reinmetalle dargestellt ist.
Mit zunehmender Schmelztemperatur nimmt die Abtragrate ab.
Niob, Molybdän, Tantal und Wolfram weisen dabei, aufgrund
der hohen Schmelztemperatur, die schlechteste Abtragrate auf.
Was dabei besonders ins Auge stich; dies sind auch die einzigen
Reinmetalle, die mit negativ gepoltem Werkzeug erodiert wurden.
Meine Frage ist nun, warum mit kathodischem Werkzeug gearbeitet wird?
Ist das abhängig von der Schmelztemperatur?
Arbeitet man bei hoher Schmelztemperatur mit kurzen Impulsdauern
und wenn ja warum?
Grüße,
Hendrik