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Auf der ehemaligen Sport- und Parkanlage, östlich des Genfersees, wurden in drei Etappen mehrgeschossige Wohnbauten verschiedenen Standards fertig gestellt: «Pré-Babel», «Grange-Canal» und jüngst «Le Corylus». Das Grundstück befindet sich in einer der umliegenden Gemeinden Genfs, die aufgrund des stetigen Wachstums der Stadt und der dadurch herrührenden Wohnungsknappheit verdichtet werden. Die Neubauten folgen dem Konzept der punktuellen Verdichtung, um einen offenen Parkraum und möglichst viele Bäume zu erhalten.
Die erste Bauetappe Pré-Babel umfasst drei dreigeschossige Wohnhäuser mit insgesamt 28 grossen Eigentumswohnungen im oberen Preissegement. In der zweiten Bauetappe Résidence du Parc de Grange-Canal beinhalten drei sieben- bis neungeschossige Hochhäuser auf der gleichen Parzelle 80 Eigentumswohnungen im mittleren Standard und 50 subventionierte Wohnungen. In der dritten Bauetappe Corylus befinden sich 12 Eigentumswohnungen und 4 Büros im Erdgeschoss im viergeschossigen Gebäude. Die zueinander versetzten Baukörper verhelfen den Wohnungen zu mehrseitigen Orientierungen in den Park und den Erschliessungen zu Tageslicht. Jede Wohnung hat einen gedeckten Balkon mit verglastem Wintergarten, teilweise sind die Dächer durch Maisonette- und Dachwohnungen mit eigenen Terrassen genutzt. Um die Adressen zu unterscheiden, sind die Eingangshallen und Treppenhäuser in den Etappen jeweils anders materialisiert. Bei Corylus sind die durchgehenden Eingangshallen mit den offenen, versetzt angeordneten Treppen beidseitig belichtet. Helle Terrazzoböden und Sichtbetonflächen kontrastieren mit dunklen, geölten Walzblechen bei den Türen und Geländern. Leuchtkörper über den Eingängen und eine in Gold gestrichene, vertikale Wandfläche entlang den Treppenläufen ergänzen die Raumstimmung.
Die Baukörper aus vorfabrizierten horizontalen und vertikalen Betonelementen wirken wie Kompositionen mit beinahe klassischer Anmutung. Grau eingefärbte horizontale Betonbänder verbinden sich mit vertikalen, unterschiedlich breiten Elementen mit gelber Pigmentierung, die die Sandsteinfarbtöne der Stadt Genf anklingen lassen. Die gelb pigmentierten Betonelemente sind als wärmegedämmte Sandwichelemente ausgebildet. Dunkel beschichtete Holz-Metall-Fenster mit festverglasten Brüstungen rhythmisieren die Fassadenflächen. Die gemeinsame Architektursprache überspielt die unterschiedlichen Wohntypologien und gibt dem Ensemble eine eigene, starke Identität.