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Die Traditionelle chinesische Medizin (TCM) entstand bereits vor über 5000 Jahren.
Nach Auffassung der TCM bedeutet Gesundheit ein Zustand der inneren Harmonie zwischen den Organen und der Lebensenergie “Qi”.
Das Qi fliesst in den Meridianen, den Energieleitbahnen, und verbindet die Organe des Körpers miteinander, reguliert und gleicht sie aus. Diese Harmonie hängt wiederum vom gleichmässigen Fluss des Qi und dem Gleichgewicht von Yin und Yang ab. So kann ein Ungleichgewicht zwischen diesen Organen den Menschen über kurz oder lang krank machen.
Durch unsere ganzheitliche Betrachtung, ist es in der TCM möglich, Faktoren für Krankheiten früh zu erkennen und beseitigen.
Das Prinzip des Biao Ben beruht auf der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen und
befasst sich mit dem Ursprung seiner Krankheitsgeschichte.
Es beschreibt die Ursache (Ben) und ihre Symptome (Biao).
So wird Biao Ben häufig als “Wurzel und Äste” übersetzt und steht sinnbildlich für einen Baum.
Die Wurzeln ermöglichen dem Baum bei gesundem Zustand ein grosses Wachstum und es wachsen Blätter und Früchte. Ist die Wurzel jedoch im Ungleichgewicht, so wird auch die Krone nicht gedeihen können.
So beschreibt der Therapeut die Krankheit und seine Ursache nach Biao Ben, um über die Wurzel wieder ein Gleichgewicht zu schaffen.