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Martin Descloux
Martin Descloux wurde am 1. April 1990 von Staatsrätin Roselyne Crausaz eingestellt und wird zum Zeitpunkt seiner Pensionierung über 28 Jahre als Sektionschef beim AfU gearbeitet haben. Seit 2008 ist er zudem stellvertretender Dienstchef.
Martin Descloux war massgeblich daran beteiligt, dass dem Umweltschutz bei grossen Infrastrukturprojekten Rechnung getragen wird. Es ist ihm zudem gelungen, innovative Instrumente in die Raumplanung einzubringen. Ein weiterer wichtiger Beitrag von Martin Descloux war die Berücksichtigung von vorsorglichen Massnahmen in den Ortsplanungen, um das Risiko von Grossunfällen im Zusammenhang mit Chemie-Unternehmen, unterirdischen Leitungen usw. zu verringern. Des Weiteren arbeitete er aktiv an der Ausarbeitung einer Methodologie für Umweltverträglichkeitsprüfungen mit. Diese Methodologie wird inzwischen von den meisten Kantonen angewendet. Er stellte zudem die interne und amtsübergreifende Koordination bei Grossprojekten sicher. 1992 gründete er die Gruppe der Verantwortlichen der Westschweiz und des Tessins für Umweltverträglichkeitsprüfungen und steht ihr seitdem als Präsident vor. Dank seinem Fachwissen und seinem Kommunikationsgeschick ist es Martin Descloux mit seinem Engagement für die Umwelt gelungen, die schwierigen Dossiers voranzubringen.
Hans Gygax
Hans Gygax wurde am 1. Juli 1985 von Staatsrat Ferdinand Masset zum Sektionschef Luft und Lärm ernannt. Er war damit die erste Person, die der Staat Freiburg für den Vollzug des Bundesgesetzes über den Umweltschutz, das am 1. Januar 1985 in Kraft trat, angestellt hat.
Hans Gygax zeichnet insbesondere für die Überwachung der Luftqualität und die Kontrolle der Luftschadstoffverursacher im Kanton verantwortlich. Im Jahr 1994 erstellte er die ersten Massnahmenpläne zur Bekämpfung übermässiger Immissionen in den Agglomerationen Freiburg und Bulle, welche im Jahr 2007 durch eine revidierte Planung abgelöst wurden. Als anerkannter Spezialist für Luftreinhaltung hat er die für die Verbesserung der Luftqualität im Kanton Freiburg notwendigen organisatorischen und technischen Grundlagen geschaffen. Er war ab 2006 Vorstandsmitglied der schweizerischen Gesellschaft der Lufthygienefachleute (Cercl'Air), welche er von 2010 bis 2016 präsidierte. Im Jahr 2007 wurde er vom Bundesrat in die Eidgenössische Kommission für Lufthygiene gewählt. Von 1985 bis 1989 und ab 2014 war Hans Gygax zudem für den Vollzug der Lärmschutz-Verordnung zuständig. Dabei setzte er sich unermüdlich für einen besseren Schutz der Bevölkerung vor dem Strassenlärm ein.
Das Amt für Umwelt dankt Martin Descloux und Hans Gygax ganz herzlich für ihre Arbeit und ihren Einsatz und wünscht ihnen alles Gute für ihren wohlverdienten Ruhestand.
Barbara Gfeller Laban
Barbara Gfeller Laban wird ihr Amt als Sektionschefin Umweltverträglichkeitsprüfungen, Bodenschutz und Anlagensicherheit am 1. Juni 2018 antreten.
Sie hat einen ETH-Abschluss in Umweltingenieurwissenschaften und begann ihre berufliche Karriere in einer Naturschutzorganisation. 2001 stiess sie zum Amt für Umwelt. Zu ihren Aufgabenbereichen gehörten vor allem der Bodenschutz sowie die Umweltverträglichkeitsprüfungen. Seit 2002 steht sie der kantonalen Koordinationsgruppe für den Bodenschutz vor.
Barbara Gfeller Laban ist perfekt zweisprachig, 44 Jahre alt und wohnt in Châtonnaye.
Béatrice Balsiger
Béatrice Balsiger wird das Amt als Sektionschefin Luft, Lärm und nichtionisierende Strahlung am 1. Juni 2018 antreten.
Nach einem Chemiedoktorat an der Universität Bern begann Béatrice Balsiger ihre berufliche Laufbahn als leitende Beraterin in Umweltschutzfragen bei einem Privatunternehmen. Sie führte darauf die Umweltschutz- und Landschaftsfachstelle einer Berner Gemeinde, später den Sektor Umwelt und Sicherheit des Berner Tiefbauamts und arbeitete schliesslich im Labor Spiez des Bundesamts für Bevölkerungsschutz, wo sie ab 2012 die Gruppe Radioaktivität leitete.
Béatrice Balsiger ist perfekt zweisprachig, 47 Jahre alt und wohnt in Villars-sur-Glâne.
Das Amt für Umwelt freut sich auf die Zusammenarbeit mit Barbara Gfeller Laban und Béatrice Balsiger.