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Theaterstück von Paul Steinmann nach der Filmkomödie von Rolf Lyssy
Der Kinokassenschlager aus dem Jahre 1978 mit Emil Steinberger und Walo Lüönd in den Hauptrollen gilt als erfolgreichster Schweizer Film aller Zeiten.
Der deutsche Psychiater und seine Frau, der Italiener Francesco Grimolli sowie die kroatische Tänzerin wollen das Schweizer Bürgerrecht erlangen. Aber da ist der Fremdenpolizist, ein wahrer Beamter und Bünzli, der an Angepasstheit und Engstirnigkeit nicht zu übertreffen ist. Sein Assistent ist der liberale Gegensatz, er beginnt sogar ein Verhältnis mit der Tänzerin.
In dieser Komödie wird mit feinfühligem Humor der steinige Weg der Einbürgerungskandidatinnen und -Kandidaten aufgezeigt. An der entscheidenden Gemeindeversammlung wird über alle einzeln und öffentlich abgestimmt, ob sie nun das Schweizer Bürgerrecht erhalten oder nicht.
Dem Publikum wird ein Spiegel vorgehalten, der weder verzerrt noch beschönigt. Es werden jegliche Klischees über "Schweizer sein" und "Schweizer werden wollen" benutzt.
Ein gesellschaftspolitisches Stück, das die Stimmung gegenüber Ausländerinnen und Ausländer widerspiegelt und heute aktueller denn je ist. Wer Schweizer werden will, hat etliche Hürden zu überspringen.