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Stan Wawrinka zieht beim Masters-1000-Turnier in Monte Carlo mit einer äusserst überzeugenden Leistung in die Viertelfinals ein. Die Weltnummer 4 setzt sich gegen Gilles Simon (ATP 18) in 82 Minuten 6:1, 6:2 durch.
Wawrinka gelang ein nahezu perfektes Spiel. Er überforderte den filigranen Taktiker Simon mit seiner Wucht und seiner Präzision von der Grundlinie. Wie bereits im Achtelfinal am French Open auf dem Weg zum Triumph im letzten Jahr (6:1, 6:4, 6:2) liess Wawrinka dem in Neuenburg wohnhaften Südfranzosen nicht den Hauch einer Chance.
Wie sehr der Waadtländer dominierte, zeigt der Fakt, dass Simon seinen Aufschlag erst im elften Game ein erstes Mal durchbrachte. Der 31-jährige Waadtländer war in den Ballwechseln kaum zu bezwingen und nutzte fünf seiner neun Breakchancen. Nur bezüglich des Aufschlags hat Wawrinka noch Luft nach oben.
Der Turniersieger von 2014 trifft im Viertelfinal auf den Spanier Rafael Nadal (ATP 5), der sich in zwei hart umkämpften Sätzen gegen den aufstrebenden Österreicher Dominic Thiem (ATP 14) durchsetzte. Auf den Sandplätzen im Fürstentum an der Côte d'Azur fühlen sich sowohl Wawrinka als auch Nadal äusserst wohl. Während der Schweizer vor zwei Jahren gewann, ist der Spanier mit acht Titeln Rekordsieger.
Die Bilanz der bisherigen Partien fällt deutlich zugunsten des 14-fachen Grand-Slam-Champions von der Insel Mallorca aus. Er hat 14 von 17 Begegnungen gewonnen. Die drei Siege Wawrinkas kamen allerdings in den letzten zweieinhalb Jahren zustande, im Final des Australian Open 2014 sowie letztes Jahr in Rom auf Sand und in der Halle von Paris-Bercy. (drd/sda)