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Das Sammlerehepaar Hildy und Ernst Beyeler trug während fünfzig Jahren parallel zu seiner erfolgreichen Galeristentätigkeit ausgesuchte Werke der klassischen Moderne zusammen. 1982 wurde die Sammlung in eine Stiftung überführt und 1989 erstmals im Centro de Arte Reina Sofía in Madrid als Ganzes der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Regierung des Kantons Basel-Stadt machte Ernst Beyeler Vorschläge für einen Ort als neue Heimat für die Sammlung. Doch Beyeler wurde schnell klar, dass keine der Räumlichkeiten den Kunstwerken gerecht werden konnte. Ernst Beyeler fand es spannend, die Werkgruppen grosser Künstler der letzten 100 Jahre mit den Skulpturen aus Afrika und Ozeanien an einem dafür geeigneten Ort zu vereinen, an einem Ort, den es erst zu schaffen galt. Beeindruckt von der Arbeit Renzo Pianos, der für den Bau des Centre Pompidou in Paris sowie für die Menil Collection in Houston verantwortlich zeichnet, wurde der italienische Stararchitekt 1994 ohne Wettbewerb mit dem Bau des Museums beauftragt. 1997 wurde das Museum mit Park in Riehen bei Basel eingeweiht.
Die Sammlung umfasst heute rund 250 Bilder und Skulpturen und dokumentiert eine ganz persönliche, durch ein dezidiertes Qualitätsverständnis geprägte Sicht auf die klassische Moderne. Die Fondation Beyeler zählt jährlich durchschnittlich 300‘000 Besucher.
2022 feiert dieFondation Beyerler ihr 25 jähriges Bestehen.
Quelle: www.fondationbeyeler.ch