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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00689 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 3. April 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi Fankhauser Rechtsanwälte Rennweg 10, 8022 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1966, meldete sich am 6. Februar 2014 bei der Inva lidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7). Die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm medizinische und erwerbliche Abklärungen vor und liess die Versicherte von med. pract. Y.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie, und Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Facharzt für Neurologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), untersu chen (Berichte vom 16. Dezember 2014, Urk. 7/43-44). Gestützt auf deren Untersuchungsberichte verneinte die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbe scheidverfahren (Urk. 7/49- 63) den Anspruch der Versicherten auf eine Inva lidenrente mit Verfügung vom 27. Mai 2015 (Urk. 7/65 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 27. Mai 2015 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 23. Juni 2015 Beschwerde mit dem Antrag, es sei ihr spätestens ab August 2014 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1). Die IV-Stelle bean tragte mit Beschwerdeantwort vom 21. August 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Beschluss vom 28. September 2015 (Urk. 8) veranlasste das Gericht die polydisziplinäre Begutachtung der Beschwerdeführerin durch in der Folge (Urk. 12, Urk. 15 und Urk. 16) namentlich erwähnte Ärztinnen und Ärzte des A.___, welche das Gutachten am 9. Januar 2017 erstatteten (Urk. 30). Während die Beschwerdegegnerin am 13. Februar 2017 auf eine Stellungnahme zum Gutachten verzichtete (Urk. 40), erneuerte die Beschwerdeführerin ihr Rechtsbegehren am 3. März 2017 dahingehend, als ihr eine angemessene Invalidenrente zuzusprechen sei (Urk. 43). Die Einga ben wurden den Parteien am 8. März 2017 gegenseitig zur Kenntnis gebracht (Urk. 44). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesge setzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Drei viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Validen einkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypothetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Einem ärztlichen Bericht kommt Beweiswert zu, wenn er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet und wenn die Schlussfolge rungen des Arztes begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; vgl. auch BGE 125 V 351 E. 3b/ aa [Gerichtsgutachten]). 2. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invali denrente hat. 3. 3. 1 Am 9. Januar 2017 erstatteten Dr. med. B.___, Fachärztin für Innere Medizin, Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, sowie Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein polydisziplinäres Gutachten im Auftrag des Gerichts (Urk. 30). Sie stützen sich auf die i hnen überlassenen, nament lich die von der Beschwerdegegnerin eingeholten medizinischen Akten (vgl. S. 2. f.), von ihnen beizgezogene Akten (vgl. S. 3) sowie ihre Untersuchungen (vgl. S. 1). 3. 2 Dem interdisziplinären Gerichtsg utachten (Innere Medizin, Rheumatologie und Psychiatrie) des A.___ vom 9. Januar 2017 (Urk. 30) können die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit entnommen werden ( Ziff. 8.1.4 S. 21 ): - mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syndrom (F32.11) - gedrückte Stimmungslage, Interessen- und Freudverlust, ver minder ter Antrieb, fehlende Selbstfürsorge, psychomotorische Hemmung, Schlafstörungen - anhaltende Schmerzstörung (F45.4) beziehungsweise somatische Belastungsstörung nach ( DSM-5) - subjektiv andauernde Schmerzen, pathologisches Schmerzerleben, objektiv kein ausreichendes somatisches Korrelat Die Gutachter nannten folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ( Ziff. 8.1.4 S. 22 ): - zerviko-cephales, zerviko-thorako-lumbo-spondylogenes Syndrom mit/bei - W irbelsäulenfehlstatik: Hohl- R und-Rücken - segmentalen Dysfunktionen intravertebral und costovertebral - Insuffizienz der stabilisierenden Wirbelsäulenmuskulatur - Zeichen eines axial betonten Hypermobilitäts-Syndroms - Schwindel, vegetativer Sym p tomatik (Nausea, Erbrechen, Tachykar dien) - sekundärer Periarthropathia humeroscapularis tendopathica links - statische Fussbeschwerden beidseits mit/bei - Knic k -/Senkfüssen beidseits - Fingerpolyarthrose - intermittierend symptomatisch - Gonarthrosen beidseits mit/bei - Periarthr opathie rechts - Vitamin D-Mangel - Adipositas mit BMI 31 kg/m2 - mit Lebersteatose - essentielle arterielle Hypertonie - Mikrohämaturie unklarer Ätiologie - anamnestisch Status nach Nephrolithiasis linksseitig 2006 - Status nach laparoskopischer Adnektomie rechts bei zystischem Tumor am 30.5.2016 - DD Zystadenom - Histologie 2.6.2016: zystischer muzinöser Tumor des Ovars, keine malignen Zellen 3.3 Aus internistischer Sicht bestehe - unter Ausklammerung der psychischen und skelettalen Beschwerden - ein Übergewicht, ein erhöhter Blutdruck und ein Vitamin D-Mangel. Diese Erkrankungen führten bei Fehlen sekundärer Organschäden in der Regel nicht zu einer dauerha f ten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 17). 3.4 Aus rheumatologischer Sicht bestehe ein zervico-cephales, zervico-thoraco-lumbo-sopondylogenes Syndrom, bedingt durch eine mechanische Funk tionsstörung des Achsenskeletts, welches die Rückenschmerzen mit Aus strahlung in den linken Arm sowie intermittierend auch Schwindel und vegetative Symptomatik (Nausea, Erbrechen, Tachykardien) erkläre. Daneben bestünden Knick- / Senkfüsse beidseits mit Vorfussschmerzen, sowie Knie- und Fingerpolyarthrosen mit intermittierenden Schmerzen. Die damit ver bunden Beschwerden könnten in diesem Stadium gut behandelt werden. Aus rheumatologischer Sicht bestehe deshalb eine uneingeschränkte Arbeitsfä higkeit für jede leichte, wechselbelastende Tätigkeit, wie auch in der ange stammten Tätigkeit als Raumpflegerin (S. 17). 3.5 Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine mittelgradige Depression mit somati schem Syndrom sowie eine anhaltende Schmerzstörung. Die derzeit vor liegenden psychopathologischen Befunde führten zu mittleren bis schweren Beeinträchtigungen in den Fähigkeitsbereichen gemäss Mini-ICF-APP und deshalb schätzungsweise zu einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit als Reini gungs kraft sowie zu einer zirka 30%igen Arbeitsunfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit mit flexibler Pausengestaltung, einem gewissen Ausmass an Routineaufgaben sowie mit nicht wechselndem Arbeitsort ( S. 18). 3.6 A us interdisziplinärer Sicht sei die aktuelle Arbeitsunfähigkeit vorwiegend psychiatrisch bedingt. Die genaue Entwicklung der psychiatrischen Störun gen sei aufgrund fehlender medizinischer Akten über die Behandlung vor dem Jahr 201 3, bei inkonsistenter Aktenlage in den psychiatrischen Vorbe richten und bei nicht klärenden Angaben der Explorandin nicht genau rekonstruierbar. Es bestehe eine zeitliche Korrelation zwischen dem Arbeits verlust des Ehemanns und dem Beginn der psychiatrischen Behandlung. Im Januar 2014 sei erstmals eine orthopädische Vorstellung wegen Beschwerden am Bewegungsapparat dokumentiert. Frühere ärztliche Bericht e seien diesbe züglich nicht vorliegend. Aus rein somatischer Sicht bestünden aktuell keine gesundheitlichen Einschränkungen, welche zu einer dauerhaften und i rre ver siblen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führten. Kurzfristige Ein schrän kungen de r Ar beitsfähig ke it seien aufgrund vorübergehender Exazer bationen der Skelettbeschwer den plausibel (S. 18). 3.7 In der angestammten Tätigkeit als Reinigungsangestellte bestehe aus inter dis ziplinärer Sicht eine zirka 50%ige Arbeitsunfähigkeit, vorwiegend psych iatrisch bedingt (S. 22 Ziff. 8.2.1), in einer angepassten Tätigkeit mit flexibler Pausengestaltung, einem gewissen Ausmass an Routineaufgaben sowie nicht wechselndem Arbeitsort bestehe eine zirka 30%ige Arbeitsunfä higkeit, vorwiegend psychiatrisch bedingt (S. 22 Ziff. 8.2.2). 4. 4. 1 Das Gerichtsgutachten betreffend brachte die Beschwerdeführerin vor (Urk. 43), das Hauptgutachten vom 9. Januar 2017 sei aufgrund gravierender formeller Fehler nicht verwertbar, weil die Konsensbesprechung vor dem Verfassen aller Teilgutachten stattgefunden habe (Ziff. 3.2 S. 3 ). Das Haupt gutachten sei nicht von allen Gutachtern unterschrieben worden, weshalb fraglich sei, ob dieses überhaupt von allen gelesen worden sei ( Ziff. 3.4 S. 4 ). Der Rheumatologe sei zum Schluss gekommen, dass eine vollständige Arbeits fähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer behinde rungs angepassten leichten Tätigkeit vorliege, wobei er verkenne, dass die von der Beschwerdeführerin ursprünglich ausgeübte Tätigkeit als Raumpfle gerin eine mindestens mittelschwere Tätigkeit darstelle (Ziff. 4.2 S. 5). Schliesslich begründe der psychiatrische Gutachter nicht schlüssig, weshalb aus psychischen Gründen eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % in der u r sprünglichen Tätigkeit und nur eine 30%ige Einschränkung in einer angepassten Tätigkeit vorliegen soll (Ziff. 4.3 S. 5 f.) 4. 2 Massgebend, ob ein Gutachten beweistauglich ist, ist in erster Linie, ob die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist. Im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalles mit seinen spezifischen Gege benheiten und den erhobenen Rügen ist entscheidend, ob das abschliessende Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 137 V 210 E. 6; Urteile des Bundesgerichtes 9C_87/2011 vom 1. Sep tember 2011 E. 4.2 und 8C_473/2011 vom 4. November 2011 E. 2.2.1 mit Hin weisen). 4. 3 4. 3.1 Sinn der Konsensbeurteilung ist es, Inkonsistenzen zu diskutieren und zu eliminieren, und, sofern sie nicht eliminiert werden können, zu benennen. Hieraus ergibt sich einerseits, dass die Konsensbeurteilung durchaus zu Ände rungen in de n einzelnen Teilgutachten führen, und andererseits, dass nach der Konsensbeurteilung eine weitere Untersuchung in einem Fachgebiet angezeigt sein kann. Vorliegend gab die Beschwerdeführerin unmittelbar nach der rheumatologischen Untersuchung, anlässlich welcher der Gutachter eine manuelle Mobilisation durchgeführt hatte, an, fast beschwerdefrei zu sein (Urk. 31/1 S. 9). Hätte die Beschwerdefreiheit angedauert, hätte aus psychiatrischer Sicht eine Schmerzstörung nicht mehr diagnostiziert werden können, was es in einer weiteren Untersuchung zu überprüfen galt. 4.3.2 D ie Teilgutachten wurden vor dem Hauptgutachten fertig verfasst. Wie sich die Gutachter organisierten, liegt in ihrem eigenen Ermessen, weshalb auch nicht zu beanstanden ist, dass zwischen der Fertigstellung des psychiatri schen Gutachtens nur gerade drei Tage bis zur Fertigstellung des Hauptgut achtens liegen. Es bestehen jedenfalls keine Anhaltspunkte dafür, dass das Hauptgutachten unsorgfältig erarbeitet w orden ist, wurden doch die Inhalte der Teilgutachten korrekt ins Hauptgutachten integriert. Fehlerhaft über tra gene Inhalte der Teilgutachten ins Hauptgutachten konnte die Beschwerde führerin denn auch nicht benennen. 4.3. 3 Laut Mitteilung des A.___ vom 22. Februar 2016 lag die Federführung bei der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, Dr. med. B.___ (Urk. 1 5 ). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass das Hauptgutachten lediglich von ihr und dem Klinikdirektor unterzeichnet worden ist. 4.4 4.4. 1 Laut Gutachten (E. 3.6 -3.7 ) besteht in somatischer Hinsicht eine uneinge schränkte Arbeitsfähigkeit für jede leichte, wechselnd belastende Tätigkeit wie auch in der angestammten Tätigkeit als Raumpflegerin. Aus rein psychi atrischer Sicht besteht in der Tätigkeit als Raumpflegerin eine 50%ige Ein schränkung und in einer angepassten Tätigkeit eine solche von 30 %. 4.4.2 Der psychiatrisch e Gutachter beschrieb als optimal angepasste Tätigkeiten solche mit flexibler und vermehrter Pausengestaltung und einem gewissen Aus mass an Routineaufgaben, in der die Beschwerdeführerin nicht auf Orts wechsel angewiesen sei (Urk. 31/2 S. 37 unten). Damit erklärt e er einleuch tend, weshalb die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer optimal ange passten Tätigkeit geringer ist als in der bisheri gen Tätigkeit als Raum pflegerin, welche die Beschwerdeführerin nebeneinander für ver schiedene Arbeit geber, an wechselnden Orten und mit grosser Wahrschein lichkeit mit unterschiedlicher Arbeitsabfolge ausgeführt hatte. Eine Routine spielt sich unter solchen Bedingungen weniger schnell ein, und die Pausen gestaltung ist nicht frei. 4.4.3 In somatischer Hinsicht ist die Beschwerdeführerin in einer angepassten leich ten wechselbelastenden Tätigkeit vollständig arbeitsfähig, was von ihr nicht bestritten wurde. Da die ursprüngliche Tätigkeit als Raumpflegerin in psychiatrischer Hinsicht weniger geeignet ist als eine angepasste Tätigkeit, kann offen bleiben, ob es sich bei der von der Beschwerdeführerin zuletzt ausgeübten Tätigkeit um eine leichte oder eine mindestens mittelschwere Tätigkeit handelte. 4.4.4 Zusammenfassend erweist sich somit keiner der vo n der Beschwerdeführer in gegenüber dem Gutachten angeführten Kritikpunkte als stichhaltig. Vielmehr ist festzuhalten, dass dieses allen praxisgemässen Kriterien (vgl. E. 1.5) voll umfän g l ich genügt, so dass darauf abzustellen ist. Demnach ist der Sachver halt dahingehend erstellt, dass im Rahmen des von den Gutachtern formu lierten Anforderungsprofis eine 70%ige Arbeitsfähigkeit besteht. 5. 5.1 Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der eingeschränkten Arbeits fähigkeit. 5.2 Nach der Rechtsprechung darf ausnahmsweise von der ärztlich geschätzten Arbeitsfähigkeit ohne w eiteres auf einen entsprechenden Invaliditätsgrad geschlossen werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_994/2010 vom 1 2. April 2011 E. 3.2.3). Dies trifft beispielsweise dann zu, wenn die beiden Vergleichseinkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu ermitteln sind. 5.3 Aus den Eintragungen im Auszug aus dem individuellen Konto vom 13. März 2014 (Urk. 7/22) ist ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin jeweils mehrere Teilzeittätigkeiten nebeneinander ausübte. Im Jahr 2013 wurde lediglich ein Einkommen von Fr. 287.-- abgerechnet und im Jahr 2012 gar keines. Im Jahr 2011 erzielte die Beschwerdeführerin ein Einkommen von Fr. 40'872.--, worin eine Arbeitslosenentschädigung von Fr. 9'291.-- enthal ten ist, und im Jahr 2010 ein solches von Fr. 35'884.--, unter Einschluss einer Arbeitslosen entschädigung von Fr. 31'907.--. Abgesehen von einem kleinen Unterbruch im Jahr 2013 war die Beschwerdeführerin seit 2012 nicht mehr erwerbstätig. Aufgrund dieser schwankenden Einkommen und der Aufgabe der Erwerbs tätig keit im Jahr 2012 ist sowohl für die Bemessung des Validenein kommen s als auch des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn für einfa che Tätig keiten (Kompetenzniveau 1) abzustellen. 5.4 5.4.1 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksich tigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug ent wickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Rechtsprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskatego rie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeits fähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unter durchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invaliden einkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamt haft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellen lohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichseinkommen mit verantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des sogenannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merk mal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berück sichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser angemessen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). 5.4.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend, es sei vom Tabellenlohn ein Leidens abzug von 20 % vorzunehmen, ohne dass dafür eine Begründung ange geben worden wäre ( Urk. 43 Ziff. 4.4 S. 6). Vor Eintritt des Gesund heitsschadens gehörte sie weder während einer langen Dauer dem gleichen Betrieb an, noch befindet sie sich heute in einem Alter, das die Stellensuche erschwert. Allein der Umstand der Fremdsprachigkeit rechtfertigt keinen Tabellenlohnabzug, insbesondere deshalb nicht, weil die Beschwerdeführerin durchaus in der Lage ist, die deutsche Sprache zu verstehen und zu sprechen (vgl. Urk. 31/2 S. 17). Das eingeschränkte Belastungsprofil wurde bei der zumutbaren Arbeitsf ähigkeit bereits berücksichtigt. Von einem Abzug vom Tabellenlohn ist abzusehen. 6. Nach dem Dargelegten führen die gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerdeführerin zu einem Invaliditätsgrad von 30 %, welcher keinen Rentenanspruch zu begründen vermag. Folglich ist die Beschwerde abzu weisen. 7. 7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Ausgangsge mäss sind die Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 8 00.-- der unterliegenden Beschwerde führerin aufzuerlegen. 7.2 Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Untersuchungsmangel seitens der Verwaltung und der Notwendigkeit, eine Gerichtsexpertise anzuordnen, können die Kosten eines Gerichtsgutachtens der Verwaltung auferlegt wer den. Dies ist unter anderem der Fall, wenn die Verwaltung zur Klärung der medizinischen Situation notwendige Aspekte unbeantwortet gelassen oder auf eine Expertise abgestellt ha t, welche die Anforderungen an eine medizi nische Beurteilungsgrundlage nicht erfüll t (BGE 140 V 70 E. 6.1 mit Hin weisen). D ie Vergütung der Kosten einer MEDAS-Begutachtung, die von einem kanto nalen Versicherungsgericht angeordnet w ird, richtet sich ebenfalls nach dem Tarif für von der IV-Stelle eingeholte (Verwaltungs-) Gutachten derselben medizinischen Abklärungsstelle (Urteile 9C_253/2016 vom 2 2. September 2016 E. 2.1-2 und 9C_217/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 4.1-2, je mit Hin weis auf BGE 137 V 210 E. 4.4.2). Zwischen E.___ und A.___ besteht kein Tarifvertrag. 7.3 Die Beschwerdegegnerin fällte ihren Entscheid, obwohl RAD-Gutachter Dr. Z.___ (Urk. 7/44) darauf hinwies, dass das Beschwerdebild aufgrund erheblicher Inkonsistenzen bezüglich der erhobenen Befunde und der anam nestischen Angaben einzig einem depressiven Zustandsbild, nicht aber einer ICD-10-Diagnose zugeordnet werden könne. Da keine definitive Diagnose gestellt werden könne, sei eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht mög lich (S. 6 Ziff. 11). Anlässlich der Begutachtung durch Dr. Z.___ sprach die Beschwerdeführerin kein Wort und beantwortete Fragen mit Kopfnicken und Kopfschütteln, wes halb der Psychostatus nicht vollständig erhoben werden konnte. Dieses Ver halten war nicht konsistent mit den Angaben im Bericht des Medizinischen Zentrums F.___ vom 7. Oktober 2014 (Urk. 7/61), worin die Beschwerdeführerin als mitteilungsaktiv beschrieben wurde (S. 4). Es ist offensichtlich, dass sich die Beschwerdeführerin anlässlich der Untersu chung durch Dr. Z.___ verweigerte, so dass dieser weder eine Diagnose stellen, noch Angaben über die Arbeitsfähigkeit machen konnte. Unter diesen Umständen wäre es angezeigt gewesen, dass die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf ihre Mitwirkungspflichten und d ie Konsequenzen bei deren Verletzung erneut verpflichtet hätte, sich einer psychiatrischen Untersuchung zu unterziehen. Indem die Beschw erdegegne rin hierauf verzichtet hat und vom Fehlen einer psychischen Erkrankung aus gegangen ist, hat sie ihre Untersuchungspflicht verletzt, weshalb sie die Kosten des Gerichtsg utachtens im Betrag von Fr. 23'883.25 (Urk. 39) zuzüg lich Dolmetscherkosten von Fr. 163.10 (Urk. 27 ) zu erstatten hat. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerde führerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Gericht die Kosten des Gutachtens im Betrag von Fr. 24'046.35 zu erstatten. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tobias Figi - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 27 und Urk. 39 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00689 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 3. April 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi Fankhauser Rechtsanwälte Rennweg 10, 8022 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1966, meldete sich am 6. Februar 2014 bei der Inva lidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7). Die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm medizinische und erwerbliche Abklärungen vor und liess die Versicherte von med. pract. Y.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie, und Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Facharzt für Neurologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), untersu chen (Berichte vom 16. Dezember 2014, Urk. 7/43-44). Gestützt auf deren Untersuchungsberichte verneinte die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbe scheidverfahren (Urk. 7/49- 63) den Anspruch der Versicherten auf eine Inva lidenrente mit Verfügung vom 27. Mai 2015 (Urk. 7/65 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 27. Mai 2015 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 23. Juni 2015 Beschwerde mit dem Antrag, es sei ihr spätestens ab August 2014 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1). Die IV-Stelle bean tragte mit Beschwerdeantwort vom 21. August 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Beschluss vom 28. September 2015 (Urk. 8) veranlasste das Gericht die polydisziplinäre Begutachtung der Beschwerdeführerin durch in der Folge (Urk. 12, Urk. 15 und Urk. 16) namentlich erwähnte Ärztinnen und Ärzte des A.___, welche das Gutachten am 9. Januar 2017 erstatteten (Urk. 30). Während die Beschwerdegegnerin am 13. Februar 2017 auf eine Stellungnahme zum Gutachten verzichtete (Urk. 40), erneuerte die Beschwerdeführerin ihr Rechtsbegehren am 3. März 2017 dahingehend, als ihr eine angemessene Invalidenrente zuzusprechen sei (Urk. 43). Die Einga ben wurden den Parteien am 8. März 2017 gegenseitig zur Kenntnis gebracht (Urk. 44). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesge setzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Drei viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Validen einkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypothetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Einem ärztlichen Bericht kommt Beweiswert zu, wenn er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet und wenn die Schlussfolge rungen des Arztes begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; vgl. auch BGE 125 V 351 E. 3b/ aa [Gerichtsgutachten]). 2. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invali denrente hat. 3. 3. 1 Am 9. Januar 2017 erstatteten Dr. med. B.___, Fachärztin für Innere Medizin, Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, sowie Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein polydisziplinäres Gutachten im Auftrag des Gerichts (Urk. 30). Sie stützen sich auf die i hnen überlassenen, nament lich die von der Beschwerdegegnerin eingeholten medizinischen Akten (vgl. S. 2. f.), von ihnen beizgezogene Akten (vgl. S. 3) sowie ihre Untersuchungen (vgl. S. 1). 3. 2 Dem interdisziplinären Gerichtsg utachten (Innere Medizin, Rheumatologie und Psychiatrie) des A.___ vom 9. Januar 2017 (Urk. 30) können die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit entnommen werden ( Ziff. 8.1.4 S. 21 ): - mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syndrom (F32.11) - gedrückte Stimmungslage, Interessen- und Freudverlust, ver minder ter Antrieb, fehlende Selbstfürsorge, psychomotorische Hemmung, Schlafstörungen - anhaltende Schmerzstörung (F45.4) beziehungsweise somatische Belastungsstörung nach ( DSM-5) - subjektiv andauernde Schmerzen, pathologisches Schmerzerleben, objektiv kein ausreichendes somatisches Korrelat Die Gutachter nannten folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ( Ziff. 8.1.4 S. 22 ): - zerviko-cephales, zerviko-thorako-lumbo-spondylogenes Syndrom mit/bei - W irbelsäulenfehlstatik: Hohl- R und-Rücken - segmentalen Dysfunktionen intravertebral und costovertebral - Insuffizienz der stabilisierenden Wirbelsäulenmuskulatur - Zeichen eines axial betonten Hypermobilitäts-Syndroms - Schwindel, vegetativer Sym p tomatik (Nausea, Erbrechen, Tachykar dien) - sekundärer Periarthropathia humeroscapularis tendopathica links - statische Fussbeschwerden beidseits mit/bei - Knic k -/Senkfüssen beidseits - Fingerpolyarthrose - intermittierend symptomatisch - Gonarthrosen beidseits mit/bei - Periarthr opathie rechts - Vitamin D-Mangel - Adipositas mit BMI 31 kg/m2 - mit Lebersteatose - essentielle arterielle Hypertonie - Mikrohämaturie unklarer Ätiologie - anamnestisch Status nach Nephrolithiasis linksseitig 2006 - Status nach laparoskopischer Adnektomie rechts bei zystischem Tumor am 30.5.2016 - DD Zystadenom - Histologie 2.6.2016: zystischer muzinöser Tumor des Ovars, keine malignen Zellen 3.3 Aus internistischer Sicht bestehe - unter Ausklammerung der psychischen und skelettalen Beschwerden - ein Übergewicht, ein erhöhter Blutdruck und ein Vitamin D-Mangel. Diese Erkrankungen führten bei Fehlen sekundärer Organschäden in der Regel nicht zu einer dauerha f ten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 17). 3.4 Aus rheumatologischer Sicht bestehe ein zervico-cephales, zervico-thoraco-lumbo-sopondylogenes Syndrom, bedingt durch eine mechanische Funk tionsstörung des Achsenskeletts, welches die Rückenschmerzen mit Aus strahlung in den linken Arm sowie intermittierend auch Schwindel und vegetative Symptomatik (Nausea, Erbrechen, Tachykardien) erkläre. Daneben bestünden Knick- / Senkfüsse beidseits mit Vorfussschmerzen, sowie Knie- und Fingerpolyarthrosen mit intermittierenden Schmerzen. Die damit ver bunden Beschwerden könnten in diesem Stadium gut behandelt werden. Aus rheumatologischer Sicht bestehe deshalb eine uneingeschränkte Arbeitsfä higkeit für jede leichte, wechselbelastende Tätigkeit, wie auch in der ange stammten Tätigkeit als Raumpflegerin (S. 17). 3.5 Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine mittelgradige Depression mit somati schem Syndrom sowie eine anhaltende Schmerzstörung. Die derzeit vor liegenden psychopathologischen Befunde führten zu mittleren bis schweren Beeinträchtigungen in den Fähigkeitsbereichen gemäss Mini-ICF-APP und deshalb schätzungsweise zu einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit als Reini gungs kraft sowie zu einer zirka 30%igen Arbeitsunfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit mit flexibler Pausengestaltung, einem gewissen Ausmass an Routineaufgaben sowie mit nicht wechselndem Arbeitsort ( S. 18). 3.6 A us interdisziplinärer Sicht sei die aktuelle Arbeitsunfähigkeit vorwiegend psychiatrisch bedingt. Die genaue Entwicklung der psychiatrischen Störun gen sei aufgrund fehlender medizinischer Akten über die Behandlung vor dem Jahr 201 3, bei inkonsistenter Aktenlage in den psychiatrischen Vorbe richten und bei nicht klärenden Angaben der Explorandin nicht genau rekonstruierbar. Es bestehe eine zeitliche Korrelation zwischen dem Arbeits verlust des Ehemanns und dem Beginn der psychiatrischen Behandlung. Im Januar 2014 sei erstmals eine orthopädische Vorstellung wegen Beschwerden am Bewegungsapparat dokumentiert. Frühere ärztliche Bericht e seien diesbe züglich nicht vorliegend. Aus rein somatischer Sicht bestünden aktuell keine gesundheitlichen Einschränkungen, welche zu einer dauerhaften und i rre ver siblen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führten. Kurzfristige Ein schrän kungen de r Ar beitsfähig ke it seien aufgrund vorübergehender Exazer bationen der Skelettbeschwer den plausibel (S. 18). 3.7 In der angestammten Tätigkeit als Reinigungsangestellte bestehe aus inter dis ziplinärer Sicht eine zirka 50%ige Arbeitsunfähigkeit, vorwiegend psych iatrisch bedingt (S. 22 Ziff. 8.2.1), in einer angepassten Tätigkeit mit flexibler Pausengestaltung, einem gewissen Ausmass an Routineaufgaben sowie nicht wechselndem Arbeitsort bestehe eine zirka 30%ige Arbeitsunfä higkeit, vorwiegend psychiatrisch bedingt (S. 22 Ziff. 8.2.2). 4. 4. 1 Das Gerichtsgutachten betreffend brachte die Beschwerdeführerin vor (Urk. 43), das Hauptgutachten vom 9. Januar 2017 sei aufgrund gravierender formeller Fehler nicht verwertbar, weil die Konsensbesprechung vor dem Verfassen aller Teilgutachten stattgefunden habe (Ziff. 3.2 S. 3 ). Das Haupt gutachten sei nicht von allen Gutachtern unterschrieben worden, weshalb fraglich sei, ob dieses überhaupt von allen gelesen worden sei ( Ziff. 3.4 S. 4 ). Der Rheumatologe sei zum Schluss gekommen, dass eine vollständige Arbeits fähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer behinde rungs angepassten leichten Tätigkeit vorliege, wobei er verkenne, dass die von der Beschwerdeführerin ursprünglich ausgeübte Tätigkeit als Raumpfle gerin eine mindestens mittelschwere Tätigkeit darstelle (Ziff. 4.2 S. 5). Schliesslich begründe der psychiatrische Gutachter nicht schlüssig, weshalb aus psychischen Gründen eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % in der u r sprünglichen Tätigkeit und nur eine 30%ige Einschränkung in einer angepassten Tätigkeit vorliegen soll (Ziff. 4.3 S. 5 f.) 4. 2 Massgebend, ob ein Gutachten beweistauglich ist, ist in erster Linie, ob die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist. Im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalles mit seinen spezifischen Gege benheiten und den erhobenen Rügen ist entscheidend, ob das abschliessende Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 137 V 210 E. 6; Urteile des Bundesgerichtes 9C_87/2011 vom 1. Sep tember 2011 E. 4.2 und 8C_473/2011 vom 4. November 2011 E. 2.2.1 mit Hin weisen). 4. 3 4. 3.1 Sinn der Konsensbeurteilung ist es, Inkonsistenzen zu diskutieren und zu eliminieren, und, sofern sie nicht eliminiert werden können, zu benennen. Hieraus ergibt sich einerseits, dass die Konsensbeurteilung durchaus zu Ände rungen in de n einzelnen Teilgutachten führen, und andererseits, dass nach der Konsensbeurteilung eine weitere Untersuchung in einem Fachgebiet angezeigt sein kann. Vorliegend gab die Beschwerdeführerin unmittelbar nach der rheumatologischen Untersuchung, anlässlich welcher der Gutachter eine manuelle Mobilisation durchgeführt hatte, an, fast beschwerdefrei zu sein (Urk. 31/1 S. 9). Hätte die Beschwerdefreiheit angedauert, hätte aus psychiatrischer Sicht eine Schmerzstörung nicht mehr diagnostiziert werden können, was es in einer weiteren Untersuchung zu überprüfen galt. 4.3.2 D ie Teilgutachten wurden vor dem Hauptgutachten fertig verfasst. Wie sich die Gutachter organisierten, liegt in ihrem eigenen Ermessen, weshalb auch nicht zu beanstanden ist, dass zwischen der Fertigstellung des psychiatri schen Gutachtens nur gerade drei Tage bis zur Fertigstellung des Hauptgut achtens liegen. Es bestehen jedenfalls keine Anhaltspunkte dafür, dass das Hauptgutachten unsorgfältig erarbeitet w orden ist, wurden doch die Inhalte der Teilgutachten korrekt ins Hauptgutachten integriert. Fehlerhaft über tra gene Inhalte der Teilgutachten ins Hauptgutachten konnte die Beschwerde führerin denn auch nicht benennen. 4.3. 3 Laut Mitteilung des A.___ vom 22. Februar 2016 lag die Federführung bei der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, Dr. med. B.___ (Urk. 1 5 ). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass das Hauptgutachten lediglich von ihr und dem Klinikdirektor unterzeichnet worden ist. 4.4 4.4. 1 Laut Gutachten (E. 3.6 -3.7 ) besteht in somatischer Hinsicht eine uneinge schränkte Arbeitsfähigkeit für jede leichte, wechselnd belastende Tätigkeit wie auch in der angestammten Tätigkeit als Raumpflegerin. Aus rein psychi atrischer Sicht besteht in der Tätigkeit als Raumpflegerin eine 50%ige Ein schränkung und in einer angepassten Tätigkeit eine solche von 30 %. 4.4.2 Der psychiatrisch e Gutachter beschrieb als optimal angepasste Tätigkeiten solche mit flexibler und vermehrter Pausengestaltung und einem gewissen Aus mass an Routineaufgaben, in der die Beschwerdeführerin nicht auf Orts wechsel angewiesen sei (Urk. 31/2 S. 37 unten). Damit erklärt e er einleuch tend, weshalb die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer optimal ange passten Tätigkeit geringer ist als in der bisheri gen Tätigkeit als Raum pflegerin, welche die Beschwerdeführerin nebeneinander für ver schiedene Arbeit geber, an wechselnden Orten und mit grosser Wahrschein lichkeit mit unterschiedlicher Arbeitsabfolge ausgeführt hatte. Eine Routine spielt sich unter solchen Bedingungen weniger schnell ein, und die Pausen gestaltung ist nicht frei. 4.4.3 In somatischer Hinsicht ist die Beschwerdeführerin in einer angepassten leich ten wechselbelastenden Tätigkeit vollständig arbeitsfähig, was von ihr nicht bestritten wurde. Da die ursprüngliche Tätigkeit als Raumpflegerin in psychiatrischer Hinsicht weniger geeignet ist als eine angepasste Tätigkeit, kann offen bleiben, ob es sich bei der von der Beschwerdeführerin zuletzt ausgeübten Tätigkeit um eine leichte oder eine mindestens mittelschwere Tätigkeit handelte. 4.4.4 Zusammenfassend erweist sich somit keiner der vo n der Beschwerdeführer in gegenüber dem Gutachten angeführten Kritikpunkte als stichhaltig. Vielmehr ist festzuhalten, dass dieses allen praxisgemässen Kriterien (vgl. E. 1.5) voll umfän g l ich genügt, so dass darauf abzustellen ist. Demnach ist der Sachver halt dahingehend erstellt, dass im Rahmen des von den Gutachtern formu lierten Anforderungsprofis eine 70%ige Arbeitsfähigkeit besteht. 5. 5.1 Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der eingeschränkten Arbeits fähigkeit. 5.2 Nach der Rechtsprechung darf ausnahmsweise von der ärztlich geschätzten Arbeitsfähigkeit ohne w eiteres auf einen entsprechenden Invaliditätsgrad geschlossen werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_994/2010 vom 1 2. April 2011 E. 3.2.3). Dies trifft beispielsweise dann zu, wenn die beiden Vergleichseinkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu ermitteln sind. 5.3 Aus den Eintragungen im Auszug aus dem individuellen Konto vom 13. März 2014 (Urk. 7/22) ist ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin jeweils mehrere Teilzeittätigkeiten nebeneinander ausübte. Im Jahr 2013 wurde lediglich ein Einkommen von Fr. 287.-- abgerechnet und im Jahr 2012 gar keines. Im Jahr 2011 erzielte die Beschwerdeführerin ein Einkommen von Fr. 40'872.--, worin eine Arbeitslosenentschädigung von Fr. 9'291.-- enthal ten ist, und im Jahr 2010 ein solches von Fr. 35'884.--, unter Einschluss einer Arbeitslosen entschädigung von Fr. 31'907.--. Abgesehen von einem kleinen Unterbruch im Jahr 2013 war die Beschwerdeführerin seit 2012 nicht mehr erwerbstätig. Aufgrund dieser schwankenden Einkommen und der Aufgabe der Erwerbs tätig keit im Jahr 2012 ist sowohl für die Bemessung des Validenein kommen s als auch des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn für einfa che Tätig keiten (Kompetenzniveau 1) abzustellen. 5.4 5.4.1 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksich tigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug ent wickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Rechtsprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskatego rie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeits fähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unter durchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invaliden einkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamt haft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellen lohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichseinkommen mit verantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des sogenannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merk mal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berück sichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser angemessen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). 5.4.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend, es sei vom Tabellenlohn ein Leidens abzug von 20 % vorzunehmen, ohne dass dafür eine Begründung ange geben worden wäre ( Urk. 43 Ziff. 4.4 S. 6). Vor Eintritt des Gesund heitsschadens gehörte sie weder während einer langen Dauer dem gleichen Betrieb an, noch befindet sie sich heute in einem Alter, das die Stellensuche erschwert. Allein der Umstand der Fremdsprachigkeit rechtfertigt keinen Tabellenlohnabzug, insbesondere deshalb nicht, weil die Beschwerdeführerin durchaus in der Lage ist, die deutsche Sprache zu verstehen und zu sprechen (vgl. Urk. 31/2 S. 17). Das eingeschränkte Belastungsprofil wurde bei der zumutbaren Arbeitsf ähigkeit bereits berücksichtigt. Von einem Abzug vom Tabellenlohn ist abzusehen. 6. Nach dem Dargelegten führen die gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerdeführerin zu einem Invaliditätsgrad von 30 %, welcher keinen Rentenanspruch zu begründen vermag. Folglich ist die Beschwerde abzu weisen. 7. 7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Ausgangsge mäss sind die Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 8 00.-- der unterliegenden Beschwerde führerin aufzuerlegen. 7.2 Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Untersuchungsmangel seitens der Verwaltung und der Notwendigkeit, eine Gerichtsexpertise anzuordnen, können die Kosten eines Gerichtsgutachtens der Verwaltung auferlegt wer den. Dies ist unter anderem der Fall, wenn die Verwaltung zur Klärung der medizinischen Situation notwendige Aspekte unbeantwortet gelassen oder auf eine Expertise abgestellt ha t, welche die Anforderungen an eine medizi nische Beurteilungsgrundlage nicht erfüll t (BGE 140 V 70 E. 6.1 mit Hin weisen). D ie Vergütung der Kosten einer MEDAS-Begutachtung, die von einem kanto nalen Versicherungsgericht angeordnet w ird, richtet sich ebenfalls nach dem Tarif für von der IV-Stelle eingeholte (Verwaltungs-) Gutachten derselben medizinischen Abklärungsstelle (Urteile 9C_253/2016 vom 2 2. September 2016 E. 2.1-2 und 9C_217/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 4.1-2, je mit Hin weis auf BGE 137 V 210 E. 4.4.2). Zwischen E.___ und A.___ besteht kein Tarifvertrag. 7.3 Die Beschwerdegegnerin fällte ihren Entscheid, obwohl RAD-Gutachter Dr. Z.___ (Urk. 7/44) darauf hinwies, dass das Beschwerdebild aufgrund erheblicher Inkonsistenzen bezüglich der erhobenen Befunde und der anam nestischen Angaben einzig einem depressiven Zustandsbild, nicht aber einer ICD-10-Diagnose zugeordnet werden könne. Da keine definitive Diagnose gestellt werden könne, sei eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht mög lich (S. 6 Ziff. 11). Anlässlich der Begutachtung durch Dr. Z.___ sprach die Beschwerdeführerin kein Wort und beantwortete Fragen mit Kopfnicken und Kopfschütteln, wes halb der Psychostatus nicht vollständig erhoben werden konnte. Dieses Ver halten war nicht konsistent mit den Angaben im Bericht des Medizinischen Zentrums F.___ vom 7. Oktober 2014 (Urk. 7/61), worin die Beschwerdeführerin als mitteilungsaktiv beschrieben wurde (S. 4). Es ist offensichtlich, dass sich die Beschwerdeführerin anlässlich der Untersu chung durch Dr. Z.___ verweigerte, so dass dieser weder eine Diagnose stellen, noch Angaben über die Arbeitsfähigkeit machen konnte. Unter diesen Umständen wäre es angezeigt gewesen, dass die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf ihre Mitwirkungspflichten und d ie Konsequenzen bei deren Verletzung erneut verpflichtet hätte, sich einer psychiatrischen Untersuchung zu unterziehen. Indem die Beschw erdegegne rin hierauf verzichtet hat und vom Fehlen einer psychischen Erkrankung aus gegangen ist, hat sie ihre Untersuchungspflicht verletzt, weshalb sie die Kosten des Gerichtsg utachtens im Betrag von Fr. 23'883.25 (Urk. 39) zuzüg lich Dolmetscherkosten von Fr. 163.10 (Urk. 27 ) zu erstatten hat. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerde führerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Gericht die Kosten des Gutachtens im Betrag von Fr. 24'046.35 zu erstatten. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tobias Figi - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 27 und Urk. 39 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2015.00689 IV.2015.00689

IV.2015.00689 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Sager

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Urteil vom 3. April 2017

Urteil vom 3. April 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi

vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi Fankhauser Rechtsanwälte

Fankhauser Rechtsanwälte Rennweg 10, 8022 Zürich

Rennweg 10, 8022 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1966, meldete sich am 6. Februar 2014 bei der Inva lidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7). Die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm medizinische und erwerbliche Abklärungen vor und liess die Versicherte von med. pract. Y.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie, und Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Facharzt für Neurologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), untersu chen (Berichte vom 16. Dezember 2014, Urk. 7/43-44). Gestützt auf deren Untersuchungsberichte verneinte die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbe scheidverfahren (Urk. 7/49- 63) den Anspruch der Versicherten auf eine Inva lidenrente mit Verfügung vom 27. Mai 2015 (Urk. 7/65 = Urk. 2).

1. X.___, geboren 1966, meldete sich am 6. Februar 2014 bei der Inva lidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7). Die Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm medizinische und erwerbliche Abklärungen vor und liess die Versicherte von med. pract. Y.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie, und Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Facharzt für Neurologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), untersu chen (Berichte vom 16. Dezember 2014, Urk. 7/43-44). Gestützt auf deren Untersuchungsberichte verneinte die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbe scheidverfahren (Urk. 7/49- 63) den Anspruch der Versicherten auf eine Inva lidenrente mit Verfügung vom 27. Mai 2015 (Urk. 7/65 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 27. Mai 2015 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 23. Juni 2015 Beschwerde mit dem Antrag, es sei ihr spätestens ab August 2014 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1). Die IV-Stelle bean tragte mit Beschwerdeantwort vom 21. August 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6).

2. Gegen die Verfügung vom 27. Mai 2015 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 23. Juni 2015 Beschwerde mit dem Antrag, es sei ihr spätestens ab August 2014 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1). Die IV-Stelle bean tragte mit Beschwerdeantwort vom 21. August 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Beschluss vom 28. September 2015 (Urk. 8) veranlasste das Gericht die polydisziplinäre Begutachtung der Beschwerdeführerin durch in der Folge (Urk. 12, Urk. 15 und Urk. 16) namentlich erwähnte Ärztinnen und Ärzte des A.___, welche das Gutachten am 9. Januar 2017 erstatteten (Urk. 30). Während die Beschwerdegegnerin am 13. Februar 2017 auf eine Stellungnahme zum Gutachten verzichtete (Urk. 40), erneuerte die Beschwerdeführerin ihr Rechtsbegehren am 3. März 2017 dahingehend, als ihr eine angemessene Invalidenrente zuzusprechen sei (Urk. 43). Die Einga ben wurden den Parteien am 8. März 2017 gegenseitig zur Kenntnis gebracht (Urk. 44).

Mit Beschluss vom 28. September 2015 (Urk. 8) veranlasste das Gericht die polydisziplinäre Begutachtung der Beschwerdeführerin durch in der Folge (Urk. 12, Urk. 15 und Urk. 16) namentlich erwähnte Ärztinnen und Ärzte des A.___, welche das Gutachten am 9. Januar 2017 erstatteten (Urk. 30). Während die Beschwerdegegnerin am 13. Februar 2017 auf eine Stellungnahme zum Gutachten verzichtete (Urk. 40), erneuerte die Beschwerdeführerin ihr Rechtsbegehren am 3. März 2017 dahingehend, als ihr eine angemessene Invalidenrente zuzusprechen sei (Urk. 43). Die Einga ben wurden den Parteien am 8. März 2017 gegenseitig zur Kenntnis gebracht (Urk. 44). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesge setzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesge setzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Drei viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Drei viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Validen einkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypothetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Validen einkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypothetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Einem ärztlichen Bericht kommt Beweiswert zu, wenn er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet und wenn die Schlussfolge rungen des Arztes begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; vgl. auch BGE 125 V 351 E. 3b/ aa [Gerichtsgutachten]).

1.5 Einem ärztlichen Bericht kommt Beweiswert zu, wenn er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet und wenn die Schlussfolge rungen des Arztes begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; vgl. auch BGE 125 V 351 E. 3b/ aa [Gerichtsgutachten]). 2. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invali denrente hat.

2. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invali denrente hat. 3.

3. 3. 1 Am 9. Januar 2017 erstatteten Dr. med. B.___, Fachärztin für Innere Medizin, Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, sowie Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein polydisziplinäres Gutachten im Auftrag des Gerichts (Urk. 30). Sie stützen sich auf die i hnen überlassenen, nament lich die von der Beschwerdegegnerin eingeholten medizinischen Akten (vgl. S. 2. f.), von ihnen beizgezogene Akten (vgl. S. 3) sowie ihre Untersuchungen (vgl. S. 1).

3. 1 Am 9. Januar 2017 erstatteten Dr. med. B.___, Fachärztin für Innere Medizin, Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, sowie Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein polydisziplinäres Gutachten im Auftrag des Gerichts (Urk. 30). Sie stützen sich auf die i hnen überlassenen, nament lich die von der Beschwerdegegnerin eingeholten medizinischen Akten (vgl. S. 2. f.), von ihnen beizgezogene Akten (vgl. S. 3) sowie ihre Untersuchungen (vgl. S. 1). 3. 2 Dem interdisziplinären Gerichtsg utachten (Innere Medizin, Rheumatologie und Psychiatrie) des A.___ vom 9. Januar 2017 (Urk. 30) können die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit entnommen werden ( Ziff. 8.1.4 S. 21 ):

3. 2 Dem interdisziplinären Gerichtsg utachten (Innere Medizin, Rheumatologie und Psychiatrie) des A.___ vom 9. Januar 2017 (Urk. 30) können die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit entnommen werden ( Ziff. 8.1.4 S. 21 ): - mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syndrom (F32.11)

mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syndrom (F32.11) - gedrückte Stimmungslage, Interessen- und Freudverlust, ver minder ter Antrieb, fehlende Selbstfürsorge, psychomotorische Hemmung, Schlafstörungen

gedrückte Stimmungslage, Interessen- und Freudverlust, ver minder ter Antrieb, fehlende Selbstfürsorge, psychomotorische Hemmung, Schlafstörungen - anhaltende Schmerzstörung (F45.4) beziehungsweise somatische Belastungsstörung nach ( DSM-5)

anhaltende Schmerzstörung (F45.4) beziehungsweise somatische Belastungsstörung nach ( DSM-5) - subjektiv andauernde Schmerzen, pathologisches Schmerzerleben, objektiv kein ausreichendes somatisches Korrelat

subjektiv andauernde Schmerzen, pathologisches Schmerzerleben, objektiv kein ausreichendes somatisches Korrelat Die Gutachter nannten folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ( Ziff. 8.1.4 S. 22 ):

Die Gutachter nannten folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ( Ziff. 8.1.4 S. 22 ): - zerviko-cephales, zerviko-thorako-lumbo-spondylogenes Syndrom mit/bei

zerviko-cephales, zerviko-thorako-lumbo-spondylogenes Syndrom mit/bei - W irbelsäulenfehlstatik: Hohl- R und-Rücken

W irbelsäulenfehlstatik: Hohl- R und-Rücken - segmentalen Dysfunktionen intravertebral und costovertebral

segmentalen Dysfunktionen intravertebral und costovertebral - Insuffizienz der stabilisierenden Wirbelsäulenmuskulatur

Insuffizienz der stabilisierenden Wirbelsäulenmuskulatur - Zeichen eines axial betonten Hypermobilitäts-Syndroms

Zeichen eines axial betonten Hypermobilitäts-Syndroms - Schwindel, vegetativer Sym p tomatik (Nausea, Erbrechen, Tachykar dien)

Schwindel, vegetativer Sym p tomatik (Nausea, Erbrechen, Tachykar dien) - sekundärer Periarthropathia humeroscapularis tendopathica links

sekundärer Periarthropathia humeroscapularis tendopathica links - statische Fussbeschwerden beidseits mit/bei

statische Fussbeschwerden beidseits mit/bei - Knic k -/Senkfüssen beidseits

Knic k -/Senkfüssen beidseits - Fingerpolyarthrose

Fingerpolyarthrose - intermittierend symptomatisch

intermittierend symptomatisch - Gonarthrosen beidseits mit/bei

Gonarthrosen beidseits mit/bei - Periarthr opathie rechts

Periarthr opathie rechts - Vitamin D-Mangel

Vitamin D-Mangel - Adipositas mit BMI 31 kg/m2

Adipositas mit BMI 31 kg/m2 - mit Lebersteatose

mit Lebersteatose - essentielle arterielle Hypertonie

essentielle arterielle Hypertonie - Mikrohämaturie unklarer Ätiologie

Mikrohämaturie unklarer Ätiologie - anamnestisch Status nach Nephrolithiasis linksseitig 2006

anamnestisch Status nach Nephrolithiasis linksseitig 2006 - Status nach laparoskopischer Adnektomie rechts bei zystischem Tumor am 30.5.2016

Status nach laparoskopischer Adnektomie rechts bei zystischem Tumor am 30.5.2016 - DD Zystadenom

DD Zystadenom - Histologie 2.6.2016: zystischer muzinöser Tumor des Ovars, keine malignen Zellen

Histologie 2.6.2016: zystischer muzinöser Tumor des Ovars, keine malignen Zellen 3.3 Aus internistischer Sicht bestehe - unter Ausklammerung der psychischen und skelettalen Beschwerden - ein Übergewicht, ein erhöhter Blutdruck und ein Vitamin D-Mangel. Diese Erkrankungen führten bei Fehlen sekundärer Organschäden in der Regel nicht zu einer dauerha f ten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 17).

3.3 Aus internistischer Sicht bestehe - unter Ausklammerung der psychischen und skelettalen Beschwerden - ein Übergewicht, ein erhöhter Blutdruck und ein Vitamin D-Mangel. Diese Erkrankungen führten bei Fehlen sekundärer Organschäden in der Regel nicht zu einer dauerha f ten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 17). 3.4 Aus rheumatologischer Sicht bestehe ein zervico-cephales, zervico-thoraco-lumbo-sopondylogenes Syndrom, bedingt durch eine mechanische Funk tionsstörung des Achsenskeletts, welches die Rückenschmerzen mit Aus strahlung in den linken Arm sowie intermittierend auch Schwindel und vegetative Symptomatik (Nausea, Erbrechen, Tachykardien) erkläre. Daneben bestünden Knick- / Senkfüsse beidseits mit Vorfussschmerzen, sowie Knie- und Fingerpolyarthrosen mit intermittierenden Schmerzen. Die damit ver bunden Beschwerden könnten in diesem Stadium gut behandelt werden. Aus rheumatologischer Sicht bestehe deshalb eine uneingeschränkte Arbeitsfä higkeit für jede leichte, wechselbelastende Tätigkeit, wie auch in der ange stammten Tätigkeit als Raumpflegerin (S. 17).

3.4 Aus rheumatologischer Sicht bestehe ein zervico-cephales, zervico-thoraco-lumbo-sopondylogenes Syndrom, bedingt durch eine mechanische Funk tionsstörung des Achsenskeletts, welches die Rückenschmerzen mit Aus strahlung in den linken Arm sowie intermittierend auch Schwindel und vegetative Symptomatik (Nausea, Erbrechen, Tachykardien) erkläre. Daneben bestünden Knick- Senkfüsse beidseits mit Vorfussschmerzen, sowie Knie- und Fingerpolyarthrosen mit intermittierenden Schmerzen. Die damit ver bunden Beschwerden könnten in diesem Stadium gut behandelt werden. Aus rheumatologischer Sicht bestehe deshalb eine uneingeschränkte Arbeitsfä higkeit für jede leichte, wechselbelastende Tätigkeit, wie auch in der ange stammten Tätigkeit als Raumpflegerin (S. 17). 3.5 Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine mittelgradige Depression mit somati schem Syndrom sowie eine anhaltende Schmerzstörung. Die derzeit vor liegenden psychopathologischen Befunde führten zu mittleren bis schweren Beeinträchtigungen in den Fähigkeitsbereichen gemäss Mini-ICF-APP und deshalb schätzungsweise zu einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit als Reini gungs kraft sowie zu einer zirka 30%igen Arbeitsunfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit mit flexibler Pausengestaltung, einem gewissen Ausmass an Routineaufgaben sowie mit nicht wechselndem Arbeitsort ( S. 18).

3.5 Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine mittelgradige Depression mit somati schem Syndrom sowie eine anhaltende Schmerzstörung. Die derzeit vor liegenden psychopathologischen Befunde führten zu mittleren bis schweren Beeinträchtigungen in den Fähigkeitsbereichen gemäss Mini-ICF-APP und deshalb schätzungsweise zu einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit als Reini gungs kraft sowie zu einer zirka 30%igen Arbeitsunfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit mit flexibler Pausengestaltung, einem gewissen Ausmass an Routineaufgaben sowie mit nicht wechselndem Arbeitsort ( S. 18). 3.6 A us interdisziplinärer Sicht sei die aktuelle Arbeitsunfähigkeit vorwiegend psychiatrisch bedingt. Die genaue Entwicklung der psychiatrischen Störun gen sei aufgrund fehlender medizinischer Akten über die Behandlung vor dem Jahr 201 3, bei inkonsistenter Aktenlage in den psychiatrischen Vorbe richten und bei nicht klärenden Angaben der Explorandin nicht genau rekonstruierbar. Es bestehe eine zeitliche Korrelation zwischen dem Arbeits verlust des Ehemanns und dem Beginn der psychiatrischen Behandlung. Im Januar 2014 sei erstmals eine orthopädische Vorstellung wegen Beschwerden am Bewegungsapparat dokumentiert. Frühere ärztliche Bericht e seien diesbe züglich nicht vorliegend. Aus rein somatischer Sicht bestünden aktuell keine gesundheitlichen Einschränkungen, welche zu einer dauerhaften und i rre ver siblen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führten. Kurzfristige Ein schrän kungen de r Ar beitsfähig ke it seien aufgrund vorübergehender Exazer bationen der Skelettbeschwer den plausibel (S. 18).

3.6 A us interdisziplinärer Sicht sei die aktuelle Arbeitsunfähigkeit vorwiegend psychiatrisch bedingt. Die genaue Entwicklung der psychiatrischen Störun gen sei aufgrund fehlender medizinischer Akten über die Behandlung vor dem Jahr 201 3, bei inkonsistenter Aktenlage in den psychiatrischen Vorbe richten und bei nicht klärenden Angaben der Explorandin nicht genau rekonstruierbar. Es bestehe eine zeitliche Korrelation zwischen dem Arbeits verlust des Ehemanns und dem Beginn der psychiatrischen Behandlung. Im Januar 2014 sei erstmals eine orthopädische Vorstellung wegen Beschwerden am Bewegungsapparat dokumentiert. Frühere ärztliche Bericht e seien diesbe züglich nicht vorliegend. Aus rein somatischer Sicht bestünden aktuell keine gesundheitlichen Einschränkungen, welche zu einer dauerhaften und i rre ver siblen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führten. Kurzfristige Ein schrän kungen de r Ar beitsfähig ke it seien aufgrund vorübergehender Exazer bationen der Skelettbeschwer den plausibel (S. 18). 3.7 In der angestammten Tätigkeit als Reinigungsangestellte bestehe aus inter dis ziplinärer Sicht eine zirka 50%ige Arbeitsunfähigkeit, vorwiegend psych iatrisch bedingt (S. 22 Ziff. 8.2.1), in einer angepassten Tätigkeit mit flexibler Pausengestaltung, einem gewissen Ausmass an Routineaufgaben sowie nicht wechselndem Arbeitsort bestehe eine zirka 30%ige Arbeitsunfä higkeit, vorwiegend psychiatrisch bedingt (S. 22 Ziff. 8.2.2).

3.7 In der angestammten Tätigkeit als Reinigungsangestellte bestehe aus inter dis ziplinärer Sicht eine zirka 50%ige Arbeitsunfähigkeit, vorwiegend psych iatrisch bedingt (S. 22 Ziff. 8.2.1), in einer angepassten Tätigkeit mit flexibler Pausengestaltung, einem gewissen Ausmass an Routineaufgaben sowie nicht wechselndem Arbeitsort bestehe eine zirka 30%ige Arbeitsunfä higkeit, vorwiegend psychiatrisch bedingt (S. 22 Ziff. 8.2.2). 4.

4. 4. 1 Das Gerichtsgutachten betreffend brachte die Beschwerdeführerin vor (Urk. 43), das Hauptgutachten vom 9. Januar 2017 sei aufgrund gravierender formeller Fehler nicht verwertbar, weil die Konsensbesprechung vor dem Verfassen aller Teilgutachten stattgefunden habe (Ziff. 3.2 S. 3 ). Das Haupt gutachten sei nicht von allen Gutachtern unterschrieben worden, weshalb fraglich sei, ob dieses überhaupt von allen gelesen worden sei ( Ziff. 3.4 S. 4 ). Der Rheumatologe sei zum Schluss gekommen, dass eine vollständige Arbeits fähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer behinde rungs angepassten leichten Tätigkeit vorliege, wobei er verkenne, dass die von der Beschwerdeführerin ursprünglich ausgeübte Tätigkeit als Raumpfle gerin eine mindestens mittelschwere Tätigkeit darstelle (Ziff. 4.2 S. 5). Schliesslich begründe der psychiatrische Gutachter nicht schlüssig, weshalb aus psychischen Gründen eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % in der u r sprünglichen Tätigkeit und nur eine 30%ige Einschränkung in einer angepassten Tätigkeit vorliegen soll (Ziff. 4.3 S. 5 f.)

4. 1 Das Gerichtsgutachten betreffend brachte die Beschwerdeführerin vor (Urk. 43), das Hauptgutachten vom 9. Januar 2017 sei aufgrund gravierender formeller Fehler nicht verwertbar, weil die Konsensbesprechung vor dem Verfassen aller Teilgutachten stattgefunden habe (Ziff. 3.2 S. 3 ). Das Haupt gutachten sei nicht von allen Gutachtern unterschrieben worden, weshalb fraglich sei, ob dieses überhaupt von allen gelesen worden sei ( Ziff. 3.4 S. 4 ). Der Rheumatologe sei zum Schluss gekommen, dass eine vollständige Arbeits fähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer behinde rungs angepassten leichten Tätigkeit vorliege, wobei er verkenne, dass die von der Beschwerdeführerin ursprünglich ausgeübte Tätigkeit als Raumpfle gerin eine mindestens mittelschwere Tätigkeit darstelle (Ziff. 4.2 S. 5). Schliesslich begründe der psychiatrische Gutachter nicht schlüssig, weshalb aus psychischen Gründen eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % in der u r sprünglichen Tätigkeit und nur eine 30%ige Einschränkung in einer angepassten Tätigkeit vorliegen soll (Ziff. 4.3 S. 5 f.) 4. 2 Massgebend, ob ein Gutachten beweistauglich ist, ist in erster Linie, ob die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist. Im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalles mit seinen spezifischen Gege benheiten und den erhobenen Rügen ist entscheidend, ob das abschliessende Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 137 V 210 E. 6; Urteile des Bundesgerichtes 9C_87/2011 vom 1. Sep tember 2011 E. 4.2 und 8C_473/2011 vom 4. November 2011 E. 2.2.1 mit Hin weisen).

4. 2 Massgebend, ob ein Gutachten beweistauglich ist, ist in erster Linie, ob die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist. Im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalles mit seinen spezifischen Gege benheiten und den erhobenen Rügen ist entscheidend, ob das abschliessende Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 137 V 210 E. 6; Urteile des Bundesgerichtes 9C_87/2011 vom 1. Sep tember 2011 E. 4.2 und 8C_473/2011 vom 4. November 2011 E. 2.2.1 mit Hin weisen). 4. 3

4. 3 4. 3.1 Sinn der Konsensbeurteilung ist es, Inkonsistenzen zu diskutieren und zu eliminieren, und, sofern sie nicht eliminiert werden können, zu benennen. Hieraus ergibt sich einerseits, dass die Konsensbeurteilung durchaus zu Ände rungen in de n einzelnen Teilgutachten führen, und andererseits, dass nach der Konsensbeurteilung eine weitere Untersuchung in einem Fachgebiet angezeigt sein kann. Vorliegend gab die Beschwerdeführerin unmittelbar nach der rheumatologischen Untersuchung, anlässlich welcher der Gutachter eine manuelle Mobilisation durchgeführt hatte, an, fast beschwerdefrei zu sein (Urk. 31/1 S. 9). Hätte die Beschwerdefreiheit angedauert, hätte aus psychiatrischer Sicht eine Schmerzstörung nicht mehr diagnostiziert werden können, was es in einer weiteren Untersuchung zu überprüfen galt.

4. 3.1 Sinn der Konsensbeurteilung ist es, Inkonsistenzen zu diskutieren und zu eliminieren, und, sofern sie nicht eliminiert werden können, zu benennen. Hieraus ergibt sich einerseits, dass die Konsensbeurteilung durchaus zu Ände rungen in de n einzelnen Teilgutachten führen, und andererseits, dass nach der Konsensbeurteilung eine weitere Untersuchung in einem Fachgebiet angezeigt sein kann. Vorliegend gab die Beschwerdeführerin unmittelbar nach der rheumatologischen Untersuchung, anlässlich welcher der Gutachter eine manuelle Mobilisation durchgeführt hatte, an, fast beschwerdefrei zu sein (Urk. 31/1 S. 9). Hätte die Beschwerdefreiheit angedauert, hätte aus psychiatrischer Sicht eine Schmerzstörung nicht mehr diagnostiziert werden können, was es in einer weiteren Untersuchung zu überprüfen galt. 4.3.2 D ie Teilgutachten wurden vor dem Hauptgutachten fertig verfasst. Wie sich die Gutachter organisierten, liegt in ihrem eigenen Ermessen, weshalb auch nicht zu beanstanden ist, dass zwischen der Fertigstellung des psychiatri schen Gutachtens nur gerade drei Tage bis zur Fertigstellung des Hauptgut achtens liegen. Es bestehen jedenfalls keine Anhaltspunkte dafür, dass das Hauptgutachten unsorgfältig erarbeitet w orden ist, wurden doch die Inhalte der Teilgutachten korrekt ins Hauptgutachten integriert. Fehlerhaft über tra gene Inhalte der Teilgutachten ins Hauptgutachten konnte die Beschwerde führerin denn auch nicht benennen.

4.3.2 D ie Teilgutachten wurden vor dem Hauptgutachten fertig verfasst. Wie sich die Gutachter organisierten, liegt in ihrem eigenen Ermessen, weshalb auch nicht zu beanstanden ist, dass zwischen der Fertigstellung des psychiatri schen Gutachtens nur gerade drei Tage bis zur Fertigstellung des Hauptgut achtens liegen. Es bestehen jedenfalls keine Anhaltspunkte dafür, dass das Hauptgutachten unsorgfältig erarbeitet w orden ist, wurden doch die Inhalte der Teilgutachten korrekt ins Hauptgutachten integriert. Fehlerhaft über tra gene Inhalte der Teilgutachten ins Hauptgutachten konnte die Beschwerde führerin denn auch nicht benennen. 4.3. 3 Laut Mitteilung des A.___ vom 22. Februar 2016 lag die Federführung bei der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, Dr. med. B.___ (Urk. 1 5 ). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass das Hauptgutachten lediglich von ihr und dem Klinikdirektor unterzeichnet worden ist.

4.3. 3 Laut Mitteilung des A.___ vom 22. Februar 2016 lag die Federführung bei der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, Dr. med. B.___ (Urk. 1 5 ). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass das Hauptgutachten lediglich von ihr und dem Klinikdirektor unterzeichnet worden ist. 4.4

4.4 4.4. 1 Laut Gutachten (E. 3.6 -3.7 ) besteht in somatischer Hinsicht eine uneinge schränkte Arbeitsfähigkeit für jede leichte, wechselnd belastende Tätigkeit wie auch in der angestammten Tätigkeit als Raumpflegerin. Aus rein psychi atrischer Sicht besteht in der Tätigkeit als Raumpflegerin eine 50%ige Ein schränkung und in einer angepassten Tätigkeit eine solche von 30 %.

4.4. 1 Laut Gutachten (E. 3.6 -3.7 ) besteht in somatischer Hinsicht eine uneinge schränkte Arbeitsfähigkeit für jede leichte, wechselnd belastende Tätigkeit wie auch in der angestammten Tätigkeit als Raumpflegerin. Aus rein psychi atrischer Sicht besteht in der Tätigkeit als Raumpflegerin eine 50%ige Ein schränkung und in einer angepassten Tätigkeit eine solche von 30 %. 4.4.2 Der psychiatrisch e Gutachter beschrieb als optimal angepasste Tätigkeiten solche mit flexibler und vermehrter Pausengestaltung und einem gewissen Aus mass an Routineaufgaben, in der die Beschwerdeführerin nicht auf Orts wechsel angewiesen sei (Urk. 31/2 S. 37 unten). Damit erklärt e er einleuch tend, weshalb die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer optimal ange passten Tätigkeit geringer ist als in der bisheri gen Tätigkeit als Raum pflegerin, welche die Beschwerdeführerin nebeneinander für ver schiedene Arbeit geber, an wechselnden Orten und mit grosser Wahrschein lichkeit mit unterschiedlicher Arbeitsabfolge ausgeführt hatte. Eine Routine spielt sich unter solchen Bedingungen weniger schnell ein, und die Pausen gestaltung ist nicht frei.

4.4.2 Der psychiatrisch e Gutachter beschrieb als optimal angepasste Tätigkeiten solche mit flexibler und vermehrter Pausengestaltung und einem gewissen Aus mass an Routineaufgaben, in der die Beschwerdeführerin nicht auf Orts wechsel angewiesen sei (Urk. 31/2 S. 37 unten). Damit erklärt e er einleuch tend, weshalb die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer optimal ange passten Tätigkeit geringer ist als in der bisheri gen Tätigkeit als Raum pflegerin, welche die Beschwerdeführerin nebeneinander für ver schiedene Arbeit geber, an wechselnden Orten und mit grosser Wahrschein lichkeit mit unterschiedlicher Arbeitsabfolge ausgeführt hatte. Eine Routine spielt sich unter solchen Bedingungen weniger schnell ein, und die Pausen gestaltung ist nicht frei. 4.4.3 In somatischer Hinsicht ist die Beschwerdeführerin in einer angepassten leich ten wechselbelastenden Tätigkeit vollständig arbeitsfähig, was von ihr nicht bestritten wurde. Da die ursprüngliche Tätigkeit als Raumpflegerin in psychiatrischer Hinsicht weniger geeignet ist als eine angepasste Tätigkeit, kann offen bleiben, ob es sich bei der von der Beschwerdeführerin zuletzt ausgeübten Tätigkeit um eine leichte oder eine mindestens mittelschwere Tätigkeit handelte.

4.4.3 In somatischer Hinsicht ist die Beschwerdeführerin in einer angepassten leich ten wechselbelastenden Tätigkeit vollständig arbeitsfähig, was von ihr nicht bestritten wurde. Da die ursprüngliche Tätigkeit als Raumpflegerin in psychiatrischer Hinsicht weniger geeignet ist als eine angepasste Tätigkeit, kann offen bleiben, ob es sich bei der von der Beschwerdeführerin zuletzt ausgeübten Tätigkeit um eine leichte oder eine mindestens mittelschwere Tätigkeit handelte. 4.4.4 Zusammenfassend erweist sich somit keiner der vo n der Beschwerdeführer in gegenüber dem Gutachten angeführten Kritikpunkte als stichhaltig. Vielmehr ist festzuhalten, dass dieses allen praxisgemässen Kriterien (vgl. E. 1.5) voll umfän g l ich genügt, so dass darauf abzustellen ist. Demnach ist der Sachver halt dahingehend erstellt, dass im Rahmen des von den Gutachtern formu lierten Anforderungsprofis eine 70%ige Arbeitsfähigkeit besteht.

4.4.4 Zusammenfassend erweist sich somit keiner der vo n der Beschwerdeführer in gegenüber dem Gutachten angeführten Kritikpunkte als stichhaltig. Vielmehr ist festzuhalten, dass dieses allen praxisgemässen Kriterien (vgl. E. 1.5) voll umfän g l ich genügt, so dass darauf abzustellen ist. Demnach ist der Sachver halt dahingehend erstellt, dass im Rahmen des von den Gutachtern formu lierten Anforderungsprofis eine 70%ige Arbeitsfähigkeit besteht. 5.

5. 5.1 Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der eingeschränkten Arbeits fähigkeit.

5.1 Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der eingeschränkten Arbeits fähigkeit. 5.2 Nach der Rechtsprechung darf ausnahmsweise von der ärztlich geschätzten Arbeitsfähigkeit ohne w eiteres auf einen entsprechenden Invaliditätsgrad geschlossen werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_994/2010 vom 1 2. April 2011 E. 3.2.3). Dies trifft beispielsweise dann zu, wenn die beiden Vergleichseinkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu ermitteln sind.

5.2 Nach der Rechtsprechung darf ausnahmsweise von der ärztlich geschätzten Arbeitsfähigkeit ohne w eiteres auf einen entsprechenden Invaliditätsgrad geschlossen werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_994/2010 vom 1 2. April 2011 E. 3.2.3). Dies trifft beispielsweise dann zu, wenn die beiden Vergleichseinkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu ermitteln sind. 5.3 Aus den Eintragungen im Auszug aus dem individuellen Konto vom 13. März 2014 (Urk. 7/22) ist ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin jeweils mehrere Teilzeittätigkeiten nebeneinander ausübte. Im Jahr 2013 wurde lediglich ein Einkommen von Fr. 287.-- abgerechnet und im Jahr 2012 gar keines. Im Jahr 2011 erzielte die Beschwerdeführerin ein Einkommen von Fr. 40'872.--, worin eine Arbeitslosenentschädigung von Fr. 9'291.-- enthal ten ist, und im Jahr 2010 ein solches von Fr. 35'884.--, unter Einschluss einer Arbeitslosen entschädigung von Fr. 31'907.--. Abgesehen von einem kleinen Unterbruch im Jahr 2013 war die Beschwerdeführerin seit 2012 nicht mehr erwerbstätig.

5.3 Aus den Eintragungen im Auszug aus dem individuellen Konto vom 13. März 2014 (Urk. 7/22) ist ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin jeweils mehrere Teilzeittätigkeiten nebeneinander ausübte. Im Jahr 2013 wurde lediglich ein Einkommen von Fr. 287.-- abgerechnet und im Jahr 2012 gar keines. Im Jahr 2011 erzielte die Beschwerdeführerin ein Einkommen von Fr. 40'872.--, worin eine Arbeitslosenentschädigung von Fr. 9'291.-- enthal ten ist, und im Jahr 2010 ein solches von Fr. 35'884.--, unter Einschluss einer Arbeitslosen entschädigung von Fr. 31'907.--. Abgesehen von einem kleinen Unterbruch im Jahr 2013 war die Beschwerdeführerin seit 2012 nicht mehr erwerbstätig. Aufgrund dieser schwankenden Einkommen und der Aufgabe der Erwerbs tätig keit im Jahr 2012 ist sowohl für die Bemessung des Validenein kommen s als auch des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn für einfa che Tätig keiten (Kompetenzniveau 1) abzustellen.

Aufgrund dieser schwankenden Einkommen und der Aufgabe der Erwerbs tätig keit im Jahr 2012 ist sowohl für die Bemessung des Validenein kommen s als auch des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn für einfa che Tätig keiten (Kompetenzniveau 1) abzustellen. 5.4

5.4 5.4.1 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksich tigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug ent wickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Rechtsprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskatego rie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeits fähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unter durchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invaliden einkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamt haft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellen lohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichseinkommen mit verantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des sogenannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).

5.4.1 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksich tigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug ent wickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Rechtsprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskatego rie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeits fähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unter durchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invaliden einkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamt haft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellen lohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichseinkommen mit verantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des sogenannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merk mal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berück sichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser angemessen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).

Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merk mal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berück sichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser angemessen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). 5.4.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend, es sei vom Tabellenlohn ein Leidens abzug von 20 % vorzunehmen, ohne dass dafür eine Begründung ange geben worden wäre ( Urk. 43 Ziff. 4.4 S. 6). Vor Eintritt des Gesund heitsschadens gehörte sie weder während einer langen Dauer dem gleichen Betrieb an, noch befindet sie sich heute in einem Alter, das die Stellensuche erschwert. Allein der Umstand der Fremdsprachigkeit rechtfertigt keinen Tabellenlohnabzug, insbesondere deshalb nicht, weil die Beschwerdeführerin durchaus in der Lage ist, die deutsche Sprache zu verstehen und zu sprechen (vgl. Urk. 31/2 S. 17). Das eingeschränkte Belastungsprofil wurde bei der zumutbaren Arbeitsf ähigkeit bereits berücksichtigt. Von einem Abzug vom Tabellenlohn ist abzusehen.

5.4.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend, es sei vom Tabellenlohn ein Leidens abzug von 20 % vorzunehmen, ohne dass dafür eine Begründung ange geben worden wäre ( Urk. 43 Ziff. 4.4 S. 6). Vor Eintritt des Gesund heitsschadens gehörte sie weder während einer langen Dauer dem gleichen Betrieb an, noch befindet sie sich heute in einem Alter, das die Stellensuche erschwert. Allein der Umstand der Fremdsprachigkeit rechtfertigt keinen Tabellenlohnabzug, insbesondere deshalb nicht, weil die Beschwerdeführerin durchaus in der Lage ist, die deutsche Sprache zu verstehen und zu sprechen (vgl. Urk. 31/2 S. 17). Das eingeschränkte Belastungsprofil wurde bei der zumutbaren Arbeitsf ähigkeit bereits berücksichtigt. Von einem Abzug vom Tabellenlohn ist abzusehen. 6. Nach dem Dargelegten führen die gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerdeführerin zu einem Invaliditätsgrad von 30 %, welcher keinen Rentenanspruch zu begründen vermag. Folglich ist die Beschwerde abzu weisen.

6. Nach dem Dargelegten führen die gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerdeführerin zu einem Invaliditätsgrad von 30 %, welcher keinen Rentenanspruch zu begründen vermag. Folglich ist die Beschwerde abzu weisen. 7.

7. 7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Ausgangsge mäss sind die Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 8 00.-- der unterliegenden Beschwerde führerin aufzuerlegen.

7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Ausgangsge mäss sind die Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 8 00.-- der unterliegenden Beschwerde führerin aufzuerlegen. 7.2 Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Untersuchungsmangel seitens der Verwaltung und der Notwendigkeit, eine Gerichtsexpertise anzuordnen, können die Kosten eines Gerichtsgutachtens der Verwaltung auferlegt wer den. Dies ist unter anderem der Fall, wenn die Verwaltung zur Klärung der medizinischen Situation notwendige Aspekte unbeantwortet gelassen oder auf eine Expertise abgestellt ha t, welche die Anforderungen an eine medizi nische Beurteilungsgrundlage nicht erfüll t (BGE 140 V 70 E. 6.1 mit Hin weisen).

7.2 Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Untersuchungsmangel seitens der Verwaltung und der Notwendigkeit, eine Gerichtsexpertise anzuordnen, können die Kosten eines Gerichtsgutachtens der Verwaltung auferlegt wer den. Dies ist unter anderem der Fall, wenn die Verwaltung zur Klärung der medizinischen Situation notwendige Aspekte unbeantwortet gelassen oder auf eine Expertise abgestellt ha t, welche die Anforderungen an eine medizi nische Beurteilungsgrundlage nicht erfüll t (BGE 140 V 70 E. 6.1 mit Hin weisen). D ie Vergütung der Kosten einer MEDAS-Begutachtung, die von einem kanto nalen Versicherungsgericht angeordnet w ird, richtet sich ebenfalls nach dem Tarif für von der IV-Stelle eingeholte (Verwaltungs-) Gutachten derselben medizinischen Abklärungsstelle (Urteile 9C_253/2016 vom 2 2. September 2016 E. 2.1-2 und 9C_217/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 4.1-2, je mit Hin weis auf BGE 137 V 210 E. 4.4.2).

D ie Vergütung der Kosten einer MEDAS-Begutachtung, die von einem kanto nalen Versicherungsgericht angeordnet w ird, richtet sich ebenfalls nach dem Tarif für von der IV-Stelle eingeholte (Verwaltungs-) Gutachten derselben medizinischen Abklärungsstelle (Urteile 9C_253/2016 vom 2 2. September 2016 E. 2.1-2 und 9C_217/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 4.1-2, je mit Hin weis auf BGE 137 V 210 E. 4.4.2). Zwischen E.___ und A.___ besteht kein Tarifvertrag.

Zwischen E.___ und A.___ besteht kein Tarifvertrag. 7.3 Die Beschwerdegegnerin fällte ihren Entscheid, obwohl RAD-Gutachter Dr. Z.___ (Urk. 7/44) darauf hinwies, dass das Beschwerdebild aufgrund erheblicher Inkonsistenzen bezüglich der erhobenen Befunde und der anam nestischen Angaben einzig einem depressiven Zustandsbild, nicht aber einer ICD-10-Diagnose zugeordnet werden könne. Da keine definitive Diagnose gestellt werden könne, sei eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht mög lich (S. 6 Ziff. 11).

7.3 Die Beschwerdegegnerin fällte ihren Entscheid, obwohl RAD-Gutachter Dr. Z.___ (Urk. 7/44) darauf hinwies, dass das Beschwerdebild aufgrund erheblicher Inkonsistenzen bezüglich der erhobenen Befunde und der anam nestischen Angaben einzig einem depressiven Zustandsbild, nicht aber einer ICD-10-Diagnose zugeordnet werden könne. Da keine definitive Diagnose gestellt werden könne, sei eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht mög lich (S. 6 Ziff. 11). Anlässlich der Begutachtung durch Dr. Z.___ sprach die Beschwerdeführerin kein Wort und beantwortete Fragen mit Kopfnicken und Kopfschütteln, wes halb der Psychostatus nicht vollständig erhoben werden konnte. Dieses Ver halten war nicht konsistent mit den Angaben im Bericht des Medizinischen Zentrums F.___ vom 7. Oktober 2014 (Urk. 7/61), worin die Beschwerdeführerin als mitteilungsaktiv beschrieben wurde (S. 4).

Anlässlich der Begutachtung durch Dr. Z.___ sprach die Beschwerdeführerin kein Wort und beantwortete Fragen mit Kopfnicken und Kopfschütteln, wes halb der Psychostatus nicht vollständig erhoben werden konnte. Dieses Ver halten war nicht konsistent mit den Angaben im Bericht des Medizinischen Zentrums F.___ vom 7. Oktober 2014 (Urk. 7/61), worin die Beschwerdeführerin als mitteilungsaktiv beschrieben wurde (S. 4). Es ist offensichtlich, dass sich die Beschwerdeführerin anlässlich der Untersu chung durch Dr. Z.___ verweigerte, so dass dieser weder eine Diagnose stellen, noch Angaben über die Arbeitsfähigkeit machen konnte. Unter diesen Umständen wäre es angezeigt gewesen, dass die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf ihre Mitwirkungspflichten und d ie Konsequenzen bei deren Verletzung erneut verpflichtet hätte, sich einer psychiatrischen Untersuchung zu unterziehen. Indem die Beschw erdegegne rin hierauf verzichtet hat und vom Fehlen einer psychischen Erkrankung aus gegangen ist, hat sie ihre Untersuchungspflicht verletzt, weshalb sie die Kosten des Gerichtsg utachtens im Betrag von Fr. 23'883.25 (Urk. 39) zuzüg lich Dolmetscherkosten von Fr. 163.10 (Urk. 27 ) zu erstatten hat.

Es ist offensichtlich, dass sich die Beschwerdeführerin anlässlich der Untersu chung durch Dr. Z.___ verweigerte, so dass dieser weder eine Diagnose stellen, noch Angaben über die Arbeitsfähigkeit machen konnte. Unter diesen Umständen wäre es angezeigt gewesen, dass die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf ihre Mitwirkungspflichten und d ie Konsequenzen bei deren Verletzung erneut verpflichtet hätte, sich einer psychiatrischen Untersuchung zu unterziehen. Indem die Beschw erdegegne rin hierauf verzichtet hat und vom Fehlen einer psychischen Erkrankung aus gegangen ist, hat sie ihre Untersuchungspflicht verletzt, weshalb sie die Kosten des Gerichtsg utachtens im Betrag von Fr. 23'883.25 (Urk. 39) zuzüg lich Dolmetscherkosten von Fr. 163.10 (Urk. 27 ) zu erstatten hat. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerde führerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerde führerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Gericht die Kosten des Gutachtens im Betrag von Fr. 24'046.35 zu erstatten.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Gericht die Kosten des Gutachtens im Betrag von Fr. 24'046.35 zu erstatten. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tobias Figi

Rechtsanwalt Tobias Figi - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 27 und Urk. 39

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 27 und Urk. 39 - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannTiefenbacher