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Kunststoff Recycling und Verwertung (KuRVe)
Die breit abgestützte Studie «Kunststoff Recycling und Verwertung» (KuRVe) ist eine weitere Basis für die Empfehlungen und faktenbasierte Entscheidungen im Umgang mit Kunststoffen aus Haushalten.
Die Resultate der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen: Gemischte Kunststoffsammlungen aus Haushalten haben, verglichen mit der Sammlung von PET-Getränkeflaschen, eine geringe Öko-Effizienz. Dem verhältnismässig kleinen ökologischen Nutzen stehen hohe Kosten gegenüber.
Die vergleichsmässig hohen Kosten resultieren einerseits aus der aufwändigen Logistik, denn je gemischter gesammelt wird, desto höher sind die Sortierkosten, andererseits aber auch aus den tiefen Material-Erlösen. Dass Mehrkosten entstehen und dass Material nach aufwändiger Sammlung und Sortierung trotzdem in die thermische Verwertung gelangt, sind Hauptkritikpunkte an der Gemischt-Sammlung: Vieles, was gesammelt wird, ist gar nicht rezyklierfähig bzw. findet keine Nachfrage in einem Sekundärmarkt. Aktuell ist dieses Problem leider gut ersichtlich mit dem Import-Stopp von China. Wäre das gesammelte Material gut verwertbar, würde es China gerne annehmen; da China jedoch nicht über eine flächendeckende thermische Verwertung nach Schweizer Standard verfügt, droht es zur «Mülldeponie für schlechte Kunststoff-Qualität» zu werden.