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Architektur: Mark Ammann Architekt
Auftraggeber: Stiftung SAW
Für die Alterswohnungen im Seefeld werden zwei freistehende Gebäudekörper vorgeschlagen die über den gemeinsam genutzten Aussenraum miteinander in Beziehung gesetzt sind. Das Hauptgebäude folgt dem Strassenverlauf und reiht sich unaufgeregt in die städtische Bebauung des Quartiers ein. Das niedrigere Hofgebäude ist an die hintere Baugrenze geschoben, folgt mit einem Knick dem Parzellenverlauf und öffnet so den Hofraum nach Süden hin. Die Wohnungen im Randgebäude sind durchgesteckt als Ost-West-Typ organisiert. Sie bestehen aus einer Folge von drei grossen Räumen, die sich ohne Korridore gegenseitig erschliessen. Küche, Stube und Schlafzimmer bilden eine ursprüngliche Dreiheit des Wohnens wie sie auch in einfachen Alphütten oder Bauernhäusern noch zu finden ist. Man betritt die Wohnung über eine geräumige Küche, die vollwertiger Wohnraum und nicht bloss Funktionsraum ist. Daran anschliessend ist das Wohnzimmer zum Hof hin durchgesteckt und bildet mit dem seitlichen Schlafzimmer und der Terrasse ein räumliches Dreieck. Grosse Glasschiebetüren und Vorhänge ermöglichen es, die Räume zu separieren und als eigenständige Zimmer zu nutzen oder sie zu einem fliessenden Kontinuum zu verbinden. Die Erschliessungsflächen werden minimiert und es entstehen interessante Querblicke, die die Wohnungen grösser erscheinen lassen.