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Das Wichtigste in Kürze
- Die EU hat ihren Botschafter in Havanna zurückgerufen.
- Der spanische Diplomat forderte das Ende der US-Sanktionen gegen Kuba.
Der spanische Diplomat Alberto Navarro solle in Brüssel die Gründe für seinen Schritt erklären, teilte ein Sprecher des EU-Aussenbeauftragten Josep Borrell am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Demnach haben 16 EU-Abgeordnete bereits gefordert, Navarro den Botschafterposten zu entziehen.
«Wir betrachten den Botschafter als unwürdig für das hohe Amt, das er bekleidet und das ihm anvertraut wurde, und wir fordern Sie auf, seine sofortige Ablösung zu veranlassen», heisst es in einem Schreiben von EU-Abgeordneten verschiedener Parteien an Borrell.
Beteiligt waren Politiker der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP), der liberalen Fraktion Renew Europe und der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer. Ihr offener Brief vom Mittwoch war vom US-Medium «Politico» veröffentlicht worden.
Die USA hatten 1960 ein Embargo gegen das kommunistische Kuba verhängt. Die damit verbundenen Sanktionen wurden im Laufe der Jahrzehnte mehrfach verschärft und wieder gelockert.