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Abamele ist ein Lebensmittel aus der sardischen Tradition, das während der Gewinnung des Bienenwachses aus den Waben geerntet wird.
Zutaten: Honig, Blütenpollen, Gelée Royale-Rückstände, Propolis
Verpackung: Glas: 250g
Servierempfehlung: Es handelt sich dabei um ein energiereiches Lebensmittel besonders geeignet für Sportler, junge und alte Leute und für Rekonvaleszenten. In Sardinien werden damit zahlreiche traditionelle Süßigkeiten hergestellt. Empfehlenswert aufs Brot zum Frühstück oder als schneller Snack, perfekt zu Ricotta, Frischkäse und Speiseeis.
Anlass: Brunch
Abamele ist ein Lebensmittel aus der sardischen Tradition, das während der Gewinnung des Bienenwachses aus den Waben geerntet wird. Es wird im Frühjahr zur Schwärmzeit hergestellt und oft bedingt es die Zerstörung der Waben mit vielen Weiselzellen, damit deren Gelée Royale ins Abamele zurückfließt. Das bedeutet fürs Abamele einen Zusatz an wertvollen Eiweißen, freien und essentiellen Aminosäuren, Zucker - vor allem Glukose und Fruktose - , Lipiden, Enzymen, Vitaminen, cholinbegünstigenden, antitoxischen, antibiotischen, wachstumsfordernden und zytostatischen Faktoren.
Die Geschichte der Antica Apicoltura Gallurese beginnt im Jahr 1981, als eines Tages ein Patient dem Hausarzt Dr. Pietro Paolo Porcu aus dem kleinen Dorf Berchiddeddu, einem Stadtteil von Olbia, eine Bienenfamilie schenkt. Stark beeindruckt von der Tüchtigkeit der emsigen Insekten, schaffte sich der Arzt bald darauf weitere Bienenfamilien an. 1982 wählte der Betrieb als Markenzeichen das Bild der einsamen kleinen Kirche S.Tommaso. Seitdem wurde für die Kunden der Honig des Betriebs zu dem Honig des Kirchleins. In den letzten Jahren wurde zu dem Kirchenbild als Markenzeichen ein Satz auf Latein hinzugefügt, welchen der Vater des Betriebsgründers, der Tierarzt Giuseppe Porcu, der auf eine fundierte klassische Ausbildung zurückblicken konnte, zu sagen pflegte: "semper prima tene" (Sei immer der erste).
Zwischen Olbia und Berchiddeddu sind es gerade einmal 14 Kilometer, die man aber langsam zurücklegen sollte, um jeden fortwährend neuen, unglaublich faszinierenden Einblick zu genießen.
Die Berge heben sich vor dem Horizont ab und die Landschaft wird von sich überlappenden Hängen konturiert, die immer weiter in die Höhe streben und von einem grünen Mantel in den verschiedensten Schattierungen bedeckt sind. Die Natur der Gallura schmückt sich hier mit ihrem schönsten Gewand: üppig gedeihen hier Wildolivenbäume, Wildpistaziensträuche, Myrten, Zistrosen, Hagebutte, Weißdorn, Affodill, Steckenkraut. In dieser Gegend kann man aber nicht nur einen beinahe gesamten Eindruck der sardischen Flora gewinnen: Hier läßt sich gleichzeitig ebenfalls die Rauhheit der Erde der Insel durchblicken. Granitbrocken durchbrechen mit Gewalt die grüne Decke und bereichern somit die Farbpalette.
Die Bienenstöcke von Antica Apicultura Gallurese erfreuen sich über eine glückliche Lage: die Hügel um Berchiddeddu herum. Hier fehlen jegliche Form von intensiver Landwirtschaft sowie Fabriken oder stark befahrene Straßen. Dieses Gebiet ist bis heute noch weitgehend unberührt, der Mensch hat die Natur kaum verändert. Dank dieser glücklichen Bedingungen kann der Betrieb edle Honigsorten herstellen, die
absolut frei von jeglichen Schadstoffen sind wie Rückstände aus der Landwirtschaft, verkehrsbedingte Schwermetallbelastung sowie jede andere chemische Umweltverschmutzung.
Bei der Teilnahme am Wettbewerb der italienischen Beobachtungsstelle für Imkerei wurde Antica Apicoltura Gallurese mit der höchsten Anerkennung gewürdigt: mit der Verleihung der Auszeichnung „Tre gocce d'oro“ („Drei goldenen Tropfen“) wurden alle Qualitätsmerkmale (Reinheit, genauso wie Geschmack, Farbe, Klarheit, Wachsrückstand) honoriert, die diesen Nektar so einzigartig machen. Die Pflanzenvielfalt des Gebietes Berchiddeddu ermöglicht die Herstellung reinsortiger Honige wie Lavendel-, Distel-, Erdbeerbaum- und ein edler Wildblumenhonig „Millefiori“. In besonderen Jahren ist es sogar möglich gewesen, Heidekraut- und Affodillhonig zu ernten. Dank der Wiederentdeckung der alten Imkerverfahren konnte man wieder Abamele herstellen, ein einzigartiges Lebensmittel, das seine Wurzeln in der sardischen Kultur hat.
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