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Jack Ryan: Shadow Recruit
Chris Pine macht seine Sache gut als Jack Ryan und Kevin Costner wieder mal in einer grösseren Szene zu sehen ist auch eine wunderbare Sache. In der ersten Fimhälfte baut Regisseur und Darsteller Kenneth Branagh einen intelligenten und spannenden Film auf (nur um es in der zweiten Filmhälfte wieder zu verbocken). Die Action liefert zwar nichts - aber auch gar nichts - neues, ist aber immerhin grundsolide und streckenweise durchaus spannend inszeniert.
Das sage isch selten über einen Film, aber Shadow Recruit ist eindeutig zu kurz geraten. Etwas weniger hastig zum Showdown gelangen in der zweiten Filmhälfte und dem Film dafür etwas mehr Tiefe verleihen, das wäre doch gar keine schlechte Idee gewesen Mister Branagh. Oh, und Keira Knightley geht gar nicht. Standardmässige Büroeinbrüche mit Computerhacks, routinemässige Autoverfolgungsjagden und der Showdown mit der tickenden Zeitbombe hört sich nicht gerade nach der Neuerfindung des Agententhrillers an. Ist es auch nicht. Wer über riesige Plotlöcher, wahnwitze Übertreibungen und lächerlich unglaubwürdige Geschichten hinwegsehen kann, ist klar im Vorteil.
Jack Ryan: Shadow Recruit (Story)
Der neuste Action-Spionagethriller der Jack Ryan-Serie aus der Feder von Bestseller- Autor Tom Clancy ist bereits der fünfte verfilmte Roman nach den Vorgängern „The Hunt For Red October“, „Patriot Games“, „Clear and Present Danger“ und „The Sum Of All Fears“.
Jack (Chris Pine, „Star Trek Into Darkness“) lebt ein Doppelleben, einerseits als traumatisierter Kriegsheld, dessen Ärztin (Keira Knightley) zu seiner Freundin wurde, aber auch als CIA-Agent, der auf eine Verschwörung angesetzt wird, mittels Terroranschlag die gesamte Weltwirtschaft lahmzulegen.
(Quelle: Universal Pictures)