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oder Currâ (Kt. Wallis,
Bez. Entremont).
Ehemaliges Dorf, heute völlig verschwunden; am O.-Flügel des weiten Felsenzirkus
w. der
Pierre à Voir, den der die Gemeinden
Bagnes und Vollège scheidende
WildbachMerdenson ausgewaschen hat; s.
Saxon und 9 km
ö.
Martinach. Nach der Ueberlieferung soll im 15. Jahrhundert die Terrasse, auf der das Dorf stand,
abgeglitten sein und mit ihrem Sturzmaterial den
Sumpf Les
Jorasses überdeckt haben, wo heute magere Felder und kümmerliche
Föhren sich finden.
PintgDaNeza undCurvèr Pintg Da Taspin(Kt. Graubünden,
Bez.
Hinterrhein und Albula).
2729 und 2730 m. Zwei Gipfel,
Felsschultern des
Piz Curvèr, der erste nw., der andere n. von diesem. Der
Curvèr da
Neza nö. über der
Alpe da
Neza und sw.
über der
AlpeTaspin, die ihn vom
Curvèr da
Taspin scheidet; dieser sw. über der
Alpe Munteer. Dieses ganze
Gebiet, besonders aber der untere Abschnitt der
AlpeTaspin, ist in geologischer Hinsicht besonders bemerkenswert, weil hier
allein ein bald granitisches, bald porphyrisches oder auch schieferiges und faseriges, grobkörniges krystallines Silikatgestein
zwischen den Bündnerschieferbänken ansteht. Diese letztern sind das Hauptgestein der Kette des
Curvèr
und bilden alle ihre Gipfel und
Kämme. In dem Silikatgestein, Taspinit geheissen, Silbergänge, die einst abgebaut wurden,
heute aber verlassen sind. Das
Silber ist hauptsächlich an Bleiglanz, Fahlerz, Pyrit oder Malachit gebunden. Curvèr Pintg
= kleiner
Curvèr.
(Valle)(Kt. Tessin,
Bez. Lugano).
Tiefeingeschnittenes und enges Thälchen, 5 km lang; beginnt am
SO.-Hang
des
Monte Tamaro in 1900 m, steigt nach SO. ab und mündet 3 km oberhalb
Taverne bei
Sigirino in 415 m ins Vedeggiothal aus.
Stark bewaldet; am rechten Seitengehänge einige Alpweiden.