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Handchirurgische Rehabilitation
Auf der Station werden jährlich zwischen 80 und 100 Patienten behandelt. Die Art der behandelten Erkrankungen geht vom Komplexen Regionalen Schmerz-Syndrom (CRPS oder Algodystrophie), das meist nach Verletzungen oder Operationen auftritt, über komplexe Handverletzungen nach Unfällen (mit Verletzungen der verschiedenen Multistrukturen wie Weichteilmantel, Knochen, Gefässe, Sehnen und Nerven) zu klassischen Verletzungen wie Hand- oder Handgelenksfrakturen, Sehnenverletzungen und Teilamputationen. Im Sinne einer frühzeitigen Rehabilitation können die Patienten stationär aufgenommen werden, was insbesondere beim CRPS oder einer komplexen Handverletzung Sinn macht. Möglich ist auch, dass die Patientinnen und Patienten erst in einer späteren Rehabilitationsphase zu uns kommen, wenn es um die berufliche Rehabilitation resp. um einen Berufswechsel geht.
Unser Team besteht aus 3 Ergotherapeuten, die sich auf die Evaluation und die Handrehabilitation spezialisiert haben, sowie aus zwei Reha-Ärzten mit Spezialisierung Handrehabilitation. Die Betreuung der Patientinnen und Patienten erfolgt fachübergreifend mit anderen Abteilungen wie der Physiotherapie, den Arbeitswerkstätten, der Psychosomatik oder der Sozialberatung. Die für die Behandlung und die Evaluation zur Verfügung stehenden technischen Einrichtungen sind ebenso umfassend wie modern.
Die Station ist zudem im Bereich der klinischen Forschung des CRPS sehr aktiv und arbeitet diesbezüglich eng mit der ETH Lausanne zusammen. Sie forscht aber auch im Bereich der funktionellen Evaluation, wo sie auf die Zusammenarbeit mit verschiedenen Reha-Zentren in ganz Europa zählen darf. Unser handchirurgisches Team betreut ebenfalls ambulant Patientinnen und Patienten.