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“Eines Sonntags bin ich in die Kirche gegangen und der Pastor hat mich gebeten, nach dem Gottesdienst noch zu bleiben”, erzählte der Oscar-Gewinner am Donnerstag bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Los Angeles. “Und dann haben er und seine Frau für mich gebetet, weil sie dachten, dass Dunkelheit in meiner Seele ist.” Wegen solcher Erlebnisse sage er sich manchmal “Mann, diese Serie hat die Leute wirklich betroffen gemacht”.
In der zehnteiligen Serie “The People v. OJ Simpson: American Crime Story” des Senders FX geht es um den Mordprozess gegen Simpson. In einem aufsehenerregenden Indizienprozess war der Footballstar 1995 letztlich vom Vorwurf freigespochen worden, seine Ex-Frau Nicole Brown-Simpson und deren Freund Ron Goldman erstochen zu haben.
In einem Zivilverfahren wurde er später jedoch für den Tod seiner Ex-Frau und ihres Freundes verantwortlich gemacht und zur Zahlung von 33,5 Millionen Dollar Schadenersatz an die Hinterbliebenen der Opfer verurteilt. Derzeit verbüsst Simpson eine Haftstrafe von bis zu 33 Jahren, zu der er Ende 2008 wegen eines Raubüberfalls in Las Vegas verurteilt worden war.
Simpson soll im September 2007 mit bewaffneten Komplizen zwei Andenkenhändler überfallen haben, um sich persönliche Erinnerungsstücke aus seiner Zeit als Footballspieler zurückzuholen. Der Doppelmord an Brown-Simpson und Goldman ist bis heute nicht aufgeklärt.
(SDA)