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Wer kennt sie nicht? „Emil und die Detektive“, „Pünktchen und Anton“ oder „Das fliegende Klassenzimmer“ – wie oft haben wir diese Geschichten in Omas Wohnzimmer, im warmen Licht der Stehlampen wie sie bei Tradingzone.ch zu erstehen sind, gehört? Verfasst hat die Kindergeschichten, die zu den bekanntesten im deutschen Sprachraum gehören, der grosse Erich Kästner, dessen Todestag sich heuer zum 40. Mal jährt. Geboren wurde der Schriftsteller am 23. Februar 1899 in Dresden, wo er eine glückliche Kindheit verbrachte. Nach der abgeschlossenen Schulausbildung besuchte der junge Mann das Lehrerseminar, wurde 1917 aber zum Wehrdienst eingezogen. Nach dem Krieg, der ihn zu einem bekennenden Antimilitaristen machte, studierte Erich Kästner in Leipzig die Fächer Germanistik, Theatergeschichte, Philosophie und Geschichte. Zu dieser Zeit veröffentlichte der Autor seine ersten Zeitungsartikel und Gedichte, die durchaus kritische Ansichten beinhalteten. Die uns so bekannten Kinderbücher verfasste der Schriftsteller ab 1929, sein erster grosser Erfolg war die Geschichte „Emil und die Detektive“. Bis 1933 wurde eine Reihe von Kinderbüchern veröffentlich, die sich allesamt höchst erfolgreich verkauften. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde seine literarische Tätigkeit aber jäh unterbrochen. Seine Bücher wurden verbrannt und Erich Kästner wurde mit einem Publikationsverbot belegt. Statt wie viele seiner Schriftstellerkollegen zu emigrieren, verweilte der Autor in Deutschland und verfasste unter einem Pseudonym weitere Schriften. 1942 verfasste er sogar das Drehbuch zum Film „Münchhausen“, der in Berlin gedreht wurde. Nach dem Krieg war Erich Kästner wieder mit Kinderbüchern erfolgreich: „Die Konferenz der Tiere“, „Das doppelte Lottchen“ oder „Als ich ein kleiner Junge war“ zählen zu seinen bekanntesten Werken. Der Schriftsteller nahm eine Reihe von Preisen entgegen, darunter das Bundesverdienstkreuz und die Hans-Christian-Andersen-Medaille.