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Nach zweieinhalb Jahrzehnten des Konflikts, hält die Trockenheit seit den letzten vier Jahren an, sodass Somalia einer der schlechtesten Entwicklungsindikatoren der Welt darstellt.
Sechs Millionen Menschen (d.h. die Hälfte der Bevölkerung) benötigen humanitäre Hilfe, davon sind fast 3 Millionen von Hungersnot bedroht.
Mehr als eine Million Menschen sind aus dem Land geflohen und 1,5 Millionen haben sich im Innern des Land verlagert, davon sind 400 000 nach Mogadischu geflüchtet.
In Somalia, auch das Horn von Afrika genannt wird, ist es das ganze Jahr heiss und meist trocken. Niederschläge sind in weitverbreiten Regionen selten, was typisch für ein Wüsten- oder Halbwüstenklima ist.
Der Regen tritt während zwei Perioden ein, die den Übergang der Sonne am Zenit von März bis Ende Mai (der Gu), und von Oktober bis Anfang Dezember (der Dayr) darstellt.
2018 gab es keinen ausreichenden Regen, was sich auf das Risiko der Trockenheit in 2019 auswirkt. Zudem sind sie noch immer von Hunger bedroht. Die Lebensmittelsituation verschlimmert sich zusehends, besonders im Innern des Landes. Man zählt heute mehr als 390 000 Kinder unter 5 Jahren, die mangelernährt sind, davon sind 85 000 stark unterernährt.
Der Wassermangel ist folglich ein Riesenproblem. Die Quellen sind kontaminiert und nicht behandelt und deshalb steigt die Zahl der Krankheiten, welche dadurch verursacht werden. Heute fehlt es 4,5 Millionen Menschen an Wasser.
Islamic Relief hat 2006 in Somalia begonnen zu arbeiten, indem es im Ramadan und an Qurban Pakete an arme Familien in der Region von Puntland lieferte.
Seitdem haben wir unsere Programme für Bildung, Gesundheit, Wasser, Sanitäranlagen, Grundbedürfnisse und das Wohlbefinden der Kinder, besonders für die Waisenkinder erweitert.
Die Region um Galgamuud, welche in der Mitte des Landes liegt, ist besonders von der Dürre und dem Wassermangel betroffen. In dieser Situation kommen die Konflikte zwischen den verschiedenen Gruppierungen noch hinzu, was Tausende von Flüchtlingen zur Folge hat. Es ist dringend notwendig in diesem Land zu handeln, oft von humanitären Akteuren vergessen. Wir führen aktuell Nothilfe- und Entwicklungsprojekte in dieser Region durch.
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