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Das Wichtigste in Kürze
- Prinz Andrew soll vor Gericht erscheinen.
- Doch die Anklage kann ihm nicht zugestellt werden.
- Der Prinz versteckt sich auf Schloss Balmoral.
Geht es noch schlimmer?
Im Fall von Prinz Andrew (61) ganz offensichtlich ja. Denn nun will sich der Sohn von Queen Elizabeth II. (95) doch tatsächlich auf Schloss Balmoral einsperren.
Für wie lange? Die nächsten zwei Wochen!
Und der Grund ist ziemlich einfach: Ist der Prinz nicht aufzufinden, kann ihm auch nicht die Anklage zugestellt werden.
Bislang hat es Prinz Andrew erfolgreich geschafft, den Start des Prozesses in den USA um Missbrauchsvorwürfe gegen ihn hinauszuzögern.
Der High Court hatte schliesslich eingewilligt, die förmliche Überstellung der Dokumente zu übernehmen. Für den Einspruch dagegen haben die Anwälte Andrews nun rund zwei Wochen Zeit. So berichtet es der High Court.
Ob Andrews Versteckspiel allerdings erfolgreich sein wird, ist fraglich. Denn: Der zuständige Richter in New York ordnete an, dass die Dokumente auch an Andrews Anwalt in L.A. übermittelt werden können.
Wie der Londoner High Court mitteilte, kündigte Andrews Team an, gegen die Überstellung der Dokumente durch das Gericht vorzugehen.
Die Klage gegen Andrew steht in Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal um den verurteilten Sexualstraftäter und US-Multimillionär Jeffrey Epstein. Er nahm sich 2019 im Gefängnis das Leben.
Prinz Andrew war mehrfach Übernachtungsgast bei Epstein in dessen Anwesen in den USA und der Karibik. Epstein und dessen Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell sollen jahrelang Dutzende Frauen in ihre Abhängigkeit gebracht haben. Zudem sollen sie sexuell missbraucht, sowie anderen Männern zugeführt worden sein.
Maxwell hat hinsichtlich der Anklage auf nicht schuldig plädiert.