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Die Mannschaft des Judo Club Hara Sport Murten musste gegen Komakai-Team aus Genf und dem Judo Club Romont zwei weitere Niederlagen einstecken.
Das Kantonalderby zwischen Romont und Murten fand für die Rückrunde in Genf statt. Aufgrund eines Verkehrsunfalls auf der A1 hatten beide Teams aus Freiburg eine knappe Stunde Verspätung. So fiel das Einwärmen und die Wettkampfvorbereitung auf Platz eher etwas knapp aus, was sich bei den Murtnern dann auch in der Leistung widerspiegelte.
Hans Reutegger, -90 kg, startete motiviert in den Abend und konnte seinen Gegner bereits nach kurzer Zeit am Boden festhalten. Aufgrund einer Unsicherheit zwischen den Kampfrichterinnen und dem Tischpersonal musste er dann nochmals am Boden antreten. Er liess sich aber dadurch nicht beirren und gewann seinen Kampf souverän. Stefan Portmann, +90 kg, trat gegen ein Leichtgewicht aus Romont an, konnte sich aber trotz der Gewichtsüberlegenheit nicht durchsetzten und musste sich nach der Hälfte der Kampfzeit geschlagen geben. Luca Marras, -73 kg, konnte während der ganzen Kampfzeit gute Chancen ausarbeiten, blieb aber bis zum Schluss zu wenig konsequent und verlor seinen Kampf knapp. Laurent Laugier, -81 kg, und Lukas Lüthi, -66 kg, begannen ihre Kämpfe klar und zeigten Siegeswillen. Beide schafften aber den Exploit nicht, so stand es zum Schluss 8:2 für den JC Romont.
Gegen das Team Komakai aus Genf hat der Coach, Mathias Schneider, die Aufstellung leicht angepasst und versucht die Gegner damit zu überraschen. Hans Reutegger, -90 kg, und Cédric Guillod, +90 kg, starteten denkbar schlecht und verloren beide ihre Kämpfe bereits nach kurzer Zeit. Luca Marras, -73 kg, dominierte den gesamten Kampf und schaffte es kurz vor Ablauf der Kampfzeit, den Siegespunkt zu sichern. Lukas Lüthi, -66 kg, hatte wiederum einen guten Start, wurde aber dann aufgrund einer kurzen Unaufmerksamkeit ab Boden gehebelt und musste aufgeben. Louis Forestier, -81 kg, schaffte zum Abschluss den Wurf des Abends und konnte seinen Gegner mit einer wunderbaren Technik besiegen. Das Schlussresultat fiel mit 6:4 für Genf denkbar knapp aus.
(eingesandt)