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Autor: Philippe Castella/La libertÉ
freiburgPierre Ecoffey, Direktor der Kantonalen Gebäudeversicherung (KGV), hat sich gestern schockiert gezeigt, als er eine Ortsbesichtigung im Gebäude an der Grand-Fontaine 20 vornahm. «Es hätte zu einem Drama kommen können», sagt er. «Die Feuerwehr konnte zwei Personen im letzten Moment mittels Feuerwehrleiter retten. Die Sicherheit des Gebäudes genügt für die Ausübung der Prostitution in keinem Fall. Man muss diesen Ort als Hotel betrachten können.» Die KGV könnte Umbauarbeiten und den Einbau von Feuerdetektoren verlangen. Pierre Ecoffey war vor allem über die Enge der Räume und Gänge und über das Fehlen von Notausgängen erstaunt.
Brandursache noch unbekannt
Die KGV schätzt den Sachschaden auf rund 220 000 Franken. «Auch wenn der Brand nur das Zimmer im ersten Stockwerk zerstört hat, hat sich das Feuer auch auf die oberen Stockwerke ausgedehnt», sagt Pierre Ecoffey. Noch unbekannt ist die Brandursache.
Im Gebäude, das Prostituierte beherbergt, sowie in zwei Nachbargebäuden fand im April letzten Jahres eine Polizeirazzia statt. Es musste danach renoviert werden, wurde aber nicht als schmutzig beurteilt. bearbeitet von az/FN