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Ferdinand Hodler - Was die Blumen sagen, 1894
Öl auf Leinwand
85,5 x 37,5 cm
Die weibliche Gestalt mit blauem Kleid und weissem Umhang hält in ihrer linken Hand eine langstielige Blume. Ihr nach innen gerichteter Blick ruht auf der filigranen weissen Blüte. Carl Albert Loosli verlieh diesem symbolistischen Gemälde in seinem Generalkatalog zum Werk von Ferdinand Hodler den Titel «Was die Blumen sagen». Formal erinnert die stehende weibliche Figur an die zweite Gestalt von rechts der engelhaften Wesen im grossformatigen Gemälde «Der Auserwählte» von 1893/94 (Depositum der Gottfried Keller-Stiftung, Kunstmuseum Bern). Dort stehen sechsa weibliche Gestalten mit weissen Flügeln teilweise mit Blumen in den Händen im Halbkreis um einen vor ihnen am Boden knienden, nackten Knaben – bei dem es sich um Hector handelt, den Sohn des Malers. In beiden Arbeiten thematisiert Hodler die Beziehung des Menschen zur Natur.
Dieses Werk ist im Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA unter der Archivnummer 37683 inventarisiert.