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Hiobsbotschaft für das deutsche Skiteam: Slalom-Spezialist Felix Neureuther zieht sich bei einem Trainingssturz in den USA einen Kreuzbandriss im linken Knie zu und verpasst die ganze Olympia-Saison.
"Ich habe leider keine so guten Neuigkeiten. Ich habe mir heute im Training in Amerika das Kreuzband im linken Knie gerissen. Das bedeutet für mich, dass die Saison gelaufen ist", sagte Neureuther in einem am Sonntag auf seiner Facebook-Seite veröffentlichten Video. Er teilte mit, am Montag nach Deutschland zurückzukehren und sich dann einer Operation zu unterziehen.
Zu Beginn des Winters hatte Neureuther im ersten Weltcup-Slalom im finnischen Levi seinen 13. Weltcupsieg eingefahren. "Hinfallen ist keine Schande, nur liegen bleiben!!!" - überschrieb Neureuther die schlechte Nachricht nach dem fatalen Trainingssturz.
Den Traum von einer olympischen Medaille wird der 33-Jährige aus Garmisch Partenkirchen wohl begraben müssen. Der WM-Zweite im Slalom von 2013 ist bisher bei Olympischen Spielen leer ausgegangen. Bereits vor den Winterspielen in Sotschi hatte Neureuther Pech gehabt, als er bei der Anreise nach Russland, auf dem Weg zum Flughafen, bei einem Autounfall ein Schleudertrauma erlitten hat. Neureuther startete trotzdem, fädelte im Slalom im zweiten Lauf aber ein und schied aus.