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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Donnerstag weiter nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober kostete gegen Abend 74,89 US-Dollar. Das waren 1,13 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur November-Lieferung sank indes nur um 20 Cent auf 79,22 Dollar.
Händler erklärten die schwache Tendenz am Ölmarkt überwiegend mit den ebenfalls schwachen Aktienmärkten. Den grossen Preisunterschied zwischen US-Öl und Brent führt die Commerzbank zum einen auf eine wichtige Ölpipeline zwischen Kanada und den USA zurück, die bereits letzte Woche geschlossen wurde. Da die Pipeline an diesem Freitag wieder in Betrieb gesetzt werden soll, stehe der US-Ölpreis derzeit stärker als Brent unter Druck. Zum anderen gilt die Vergleichbarkeit der beiden Ölsorten wegen unterschiedlicher Kontraktlaufzeiten derzeit als eingeschränkt.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 75,37 Dollar. Am Dienstag hatte ein Barrel noch 75,54 Dollar gekostet. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/she
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