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Gesundheitskosten der Luftverschmutzung
Die Verminderung oder Behebung von Schäden, die durch Luftbelastung entstehen, verursachen hohe Kosten, beispielsweise im Gesundheitswesen oder bei der Gebäudesanierung. Sie führen auch zu Wertverlust von Liegenschaften, Ernteausfällen in der Landwirtschaft und Belastungen von Ökosystemen. Da diese Kosten und Werteverluste nicht vom Verursacher, sondern von der Allgemeinheit getragen werden, spricht man von externen Kosten.
Dieser Indikator zeigt die Kosten, die die Luftverschmutzung im Gesundheitswesen verursacht.
Die Luftverschmutzung verursacht in der Schweiz jährlich ungedeckte Kosten in Milliardenhöhe. Diese externen, nicht vom Verursacher getragenen Kosten entstehen vor allem im Gesundheitswesen, gefolgt von den Kosten, die durch Ernteausfälle und durch Schäden an Gebäuden und Materialien verursacht werden.Damit bleibt die Belastung trotz der zahlreichen Massnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in den letzten Jahren ein Problem. Jährlich ist sie mitverantwortlich für den vorzeitigen Tod von 3000 bis 4000 Personen. Damit lassen sich 6% aller Todesfälle mit Luftverschmutzung in Verbindung bringen. Zudem ist sie der Grund für eine grosse Zahl von Krankheitsfällen. Dazu gehören Erkrankungen der Atemwege durch Feinstaub.
Die "Umrechnung" der verlorenen Lebensjahre in Geldeinheiten stellt den weitaus grössten Kostenfaktor der Luftverschmutzung dar.
- Verwandte Indikatoren
- Gesundheitsschäden durch Luftverschmutzung
Für die Berechnung der externen Kosten werden aus der bestehenden Belastungssituation die daraus resultierenden Effekte bzw. Schäden ermit-telt. Schliesslich werden die Schäden in Geldeinheiten quantifiziert. Dazu werden je nach Kostenbereich spezifische Kostensätze ermittelt.
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