Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03297.jsonl.gz/2595

Viele Anwender hoffen, dass der erste Service Pack für Windows Vista nicht nur Stabilitäts- und andere Verbesserungen sondern auch eine bessere Performance des leistungshungrigen Betriebssystems bringen wird. Auch Microsoft-Vertreter sollen dies gemäss Presseberichten zumindest inoffiziell angedeutet haben.
Wenn die Tester des unabhängigen "exo.performance.network" Recht behalten, wird damit aber nichts. Sie haben, wie sie in ihrem Blog
berichten, Vista sowohl ohne als auch mit dem Service Pack 1 (beziehungseise dem aktuellen "Release Candidate v.658) getestet. Sie verwendeten dafür ein Dell Notebook mit 2GHz Core 2 Duo CPU, 1GB RAM und einer nVidia GeForce Go 7900GS-Grafikkarte. In den Testreihen stellten sie zwar ganz leichte Leistungsvorteile der Version mit SP1 fest (2 Prozent besser beim "OfficeBench", 1 Prozent bei Multitasking.) Diese erreichten aber keine statistische Signifikanz - es könnte sich auch um Zufall gehandelt haben.
Zu ihrer eigenen Überrraschung fanden die Tester aber (auf dem gleichen Testsystem) einen signifikanten Leistungsvorteil von immerhin rund 10 Prozent für Windows XP mit dem kommenden Service Pack 3 (v.3244) verglichen mit SP2. Der SP3 von XP war von Microsoft nur als relativ unbedeutende Sammlung von Patches und Bug-Fixes angekündigt worden.
Verglichen mit Vista sei XP mit SP3 damit bereits mehr als doppelt schnell, so die Tester, was nicht gerade für eine in der nahen Zukunft schnell steigende Beliebtheit der neuen Windows-Generation bei den Usern sprechen würde. (hjm)