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Das Heimatfront-Kommando der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) hat damit begonnen, mehrere Hotels an zentralen Orten in Israel in Gesundheitszentren für mit dem Coronavirus infizierte Israelis umzuwandeln.
Hotels der Dan Hotelkette in Jerusalem, Haifa und Tel Aviv, die vor Tagen wegen mangelnden Tourismus geschlossen wurden, sind am Dienstag für Corona-Patienten geöffnet worden, da der Staat in den kommenden Tagen mit einem deutlichen Anstieg der Patientenzahlen rechnet.
Die 298 Israelis, bei denen das Coronavirus bereits diagnostiziert wurde, befinden sich derzeit in einem Krankenhaus oder erholen sich zu Hause. Die Hotels werden Patienten mit leichten Beschwerden aufnehmen und in den Krankenhäusern Platz für diejenigen schaffen, die eine intensive Behandlung und eine genaue Überwachung benötigen, wodurch gleichzeitig die Ausbreitung des Virus eingedämmt werden soll.
Das israelische Verteidigungsministerium beabsichtigt, die Zahl der Hotels zu erhöhen, welche Corona-Patienten aufnehmen werden.
Die IDF hat zudem ein gemeinsames Informationszentrum mit dem Magen David Adom (MDA), dem israelischen Rettungsdienst, eröffnet. Das Heimatfrontkommando, welches für die Arbeit mit der Zivilbevölkerung in Krisenzeiten ausgebildet ist, berief in den letzten Tagen mehrere tausend seiner Reservetruppen ein, um die Rettungsdienste und das Gesundheitsministerium in ihrem Kampf gegen Corona zu unterstützen.
Das Heimatfront-Kommando (Pikud haOref) ist eines von vier Regionalkommandos der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (Tzahal) und wurde im Februar 1992 eingerichtet, um der Bedrohung durch den Zweiten Golfkrieg für die israelische Zivilbevölkerung durch Koordination aller zur Verfügung stehender Mittel zu begegnen.