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Autor: Maya Sommer
Die grosse Tour der Swiss R-Challenge stand am Pfingstsonntag auf dem Programm. Gespannt warteten die zahlreichen Zuschauer auf den etwas verspäteten Anfang der ersten Prüfung der Kategorie R130. Sascha Klaus und Hans Zbinden stellten einen interessanten Parcours mit Alternativlinie auf den Platz.
Viele Null-Fehler-Ritte
Bereits nach den ersten zehn Paaren gab es fünf Nuller, einer schneller als der andere. Maurice Pollien kam mit seinem ersten Pferd Toermalyn auf eine noch schnellere Zeit als der bisher führende Felix Graf und übernahm die Spitze des Klassements. In der zweiten Hälfte des Startfeldes schafften es einige Paare, an die tolle Zeit von Pollien ranzukommen, ohne diese jedoch knacken zu können. Urs Hofer setzte sich auf Opale des Ruettes nur knapp hinter ihn, während Amandine Berger auf ihrem schnellen Ritt einen Abwurf kassierte. Mit seinem zweiten Pferd, Nostral du Vivier, hatte Pollien wohl vor, die Bestzeit zu schaffen. Leider gelang ihm dies nicht, und er stürzte am dritten Sprung nach einer Verweigerung des Pferdes. Den Sieg im anschliessenden R135 wurde in einer Siegerrunde ausgetragen. Alle fehlerfreien Ritte, es waren dies 18, kamen in die Siegerrunde. Acht Paare blieben auch im verkürzten Parcours fehlerfrei und kämpften um jede Hundertstelsekunde. Tamara Schnyder gewann knapp vor Pollien und Hansjörg Rufer.
Doppelsiege en masse
Der Pfingstmontag widmete sich den beiden Serien R120 und R125, welche der kleinen Tour der Swiss R-Challenge zugeteilt sind. Über sechzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die tadellosen Bedingungen der Pferdesportanlage und meldeten sich für diese Kategorie. Ein Doppelsieg konnte Pascal Bucher auf Cascaya III feiern; er setzte sich erfolgreich in den zahlreichen fehlerfreien Parcours durch. Auch in der darauffolgenden Serie gab es eine ganze Menge Nuller. Auf Vosco verhinderte Patrick Stettler, dass Marc Röthlisberger mit seinen Pferden Zie Es An und Caranos einen Doppelsieg feiern konnte. Der schnellste von fünf Doppelnullern im Zweiphasenspringen war Hans Meier auf ABC Piri, erneut vor Marc Röthlisberger und Daniela Wüthrich. Wenig Doppelnuller gab es in den beiden Serien des Zweiphasenspringens R115. Martin Kramer gewann in der ersten Serie, nachdem er auf Cinnamon II CH bereits im R 110 die Siegesschleife anhängen konnte. Olivier Meyer auf Miledy de Surville und Philippe Walther auf Perle de Cockney CH setzten sich in der zweiten Serie durch.
Ein Doppelsieg gab es in der ersten Serie R100 und R105 für Nathalie Vianin und Vinas. Zudem ritt Vianin auf Wendy in der zweiten Prüfung auf den zweiten Rang, bei einem Abwurf. Erika Pittet wurde zweimal Dritte. In der zweiten Serie holte sich der Bereiter des Nationalgestüts Damian Heinzmann auf Urus vom Eigen CH den Sieg sowie einen dritten Rang. Der zweite Sieg ging an Fabienne Fasnacht.
Hansjörg Rufer wurde Dritter in der Siegerrunde der Kategorie R135.Bild Charles Ellena
Stilprüfung: Doppelsieg für Aurore Fasel
In der Stilprüfung gab es in beiden Prüfungen dieselbe Siegerin: Aurore Fasel holte sich mit 80 und 78 Stilpunkten das beste Ergebnis. Die Einsteiger hatten ebenfalls die Gelegenheit, zwei Prüfungen der Stufe B70/B75 und B75/B80 zu reiten. Camille Ruegger und Jana Neuhaus entschieden diese beiden Prüfungen für sich.
Im beliebten Equipenspringen gab es einen Sieg für die Equipen von Marly mit Martine von der Weid, Stéphane Marchon, Joëlle Rudaz und Liliane Steinmann. Lediglich 30 Prozent der Equipen konnten sich für den zweiten Umgang qualifizieren. Buecha II wurde Zweite, Sense klassierte sich als Dritter.mas
Stefanie Liechti auf La Luna du Praz.Bild Charles Ellena