Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03097.jsonl.gz/2431

- in der die Seniorinnen und Senioren in einem Umfeld leben, in dem ihre Selbstständigkeit gefördert und ihre Würde geachtet werden und
- das Älterwerden als natürlichen Prozess wahrgenommen wird, der für sie eine Bereicherung darstellt.
Zur Umsetzung dieser Vision der Gesellschaft formuliert Senior+ die folgenden Ziele:
- Integration der Seniorinnen und Senioren in die Gesellschaft (→ Partizipation von Seniorinnen und Senioren, Verständnis und Solidarität zwischen den Generationen);
- Anerkennung ihrer Bedürfnisse und Kompetenzen (→ Lebensqualität, Qualität und Koordination der Pflegeleistungen, Weitergabe von Kompetenzen);
- Aufrechterhaltung ihrer Autonomie (→ Sicherheit und Zugänglichkeit von Wohnraum, Umfeld und Dienstleistungen).
Senior+ sieht mehrere Interventionsbereiche vor, in denen die öffentliche Hand konkrete Massnahmen treffen und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren verschiedene Lösungen zur Erreichung der Ziele umsetzen muss. Es handelt sich um die folgenden Bereiche:
- Arbeit: z. B. Schaffung von Arbeitsbedingungen, die den Bedürfnissen und Kompetenzen der älteren Menschen besser entsprechen;
- persönliche Entwicklung: z. B. Ausbildung der Seniorinnen und Senioren im Hinblick auf den Erwerb und die Aufrechterhaltung von Kompetenzen und Autonomie;
- Vereins- und Gemeinschaftsleben: z. B. generationsübergreifende Austausche und Aktivitäten zur Förderung der Weitergabe von Kompetenzen und der Solidarität zwischen den Generationen;
- Infrastruktur, Wohnsituation und Dienstleistungen: z. B. Zugänglichkeit von Gebäuden, Dienstleistungen zu Hause zur Förderung der Autonomie der Seniorinnen und Senioren;
- Pflege und Betreuung: z. B. Vernetzung der Erbringenden von sozial-medizinischen Leistungen.
Das Konzept Senior+ beschreibt die Grundsätze, die Ziele und die Interventionsbereiche der öffentlichen Hand, während die konkreten Massnahmen, die der Staat in einem Zeitraum von fünf Jahren umsetzen muss, in einem mehrjährigen Massnahmenplan präzisiert werden.
Bis zum 31. Juni 2021 muss jede Gemeinde in einem Gemeindekonzept festlegen, mit welchen Massnahmen sie die Ziele der Politik Senior+ in ihren Kompetenzbereichen erreichen will.
- Sozialmedizinische Netzwerke;
- Koordination der sozialmedizinischen Leistungen;
- Unterstützung für die Gemeinden und Bezirke bei der Umsetzung der Senior+-Gesetzgebung;
- Instrument für die Abklärung des Bedarfs und die Orientierung der Person;
- Unterstützung für betreuende Angehörige;
- Beurteilung des Wohnraums – Qualidomum;
- Wohnforum;
- Broschüre zum Thema Wohnen;
- Unterstützung von Generationenprojekten.
Kontakt
Route des Cliniques 17
Postfach
1701 Freiburg
T +41 26 305 29 68
Montag - Freitag
08:00 - 11:30
14:00 - 17:00
Vor Feiertagen
16:00Kontaktieren Sie uns