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<h2>SubmittedText<h2><p>Im Mai 2013 wurde der Verein Grün 18 gegründet mit dem Ziel, im Jahr 2018 eine nationale Ausstellung zu organisieren. An fünf Standorten entlang des Flusses Aare sollen die bestehende Natur, temporäre Landschaftspärke und Blumengärten mit aktuellen "grünen" Themen zu Erlebnisräumen verknüpft werden. Die Themenbereiche Energie/Klimatologie, Innovation/Exportwirtschaft, Wohnen/Mobilität, Ernährungswirtschaft und Holzwirtschaft sollen als Schwerpunkte an den einzelnen Standorten in Szene gesetzt werden. Die Idee der Grün 18 reiht sich ein in grössere nationale Ausstellungen, die jeweils zwischen den eigentlichen Landesausstellungen stattgefunden haben, wie die Grün 80 in Basel oder die Phänomena und Heureka. Die Ausstellung soll die Stärken der Schweiz als Wirtschafts- und Forschungsplatz festigen. Damit wird gleichzeitig der nationale Zusammenhalt gefördert. Der Verein Grün 18 besteht im Moment aus etwa 40 Mitgliedern. Dabei handelt es sich um juristische Personen wie Verbände, grössere Unternehmungen und öffentliche Körperschaften (ergänzende Informationen unter www.grün18.ch).</p><p>Derzeit wird im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Realisierbarkeit näher abgeklärt. Bisher haben verschiedene Unternehmungen ihr Interesse an einer Mitarbeit und Mitfinanzierung bekundet. Zudem hat der Regierungsrat des Kantons Bern, als Standortkanton, für die Ausstellung bereits ein grösseres Engagement in Aussicht gestellt. Die erfolgreiche Realisierung einer nationalen Ausstellung im geplanten Format erfordert aber gleichzeitig eine bedeutende inhaltliche und finanzielle Beteiligung des Bundes. Entsprechend soll der Bund in die Entscheidprozesse und Ausgestaltung der Botschaften eng mit einbezogen werden. Diesbezüglich haben erste informelle Gespräche mit Departementen und Amtsstellen stattgefunden. Zur Konkretisierung der Zusammenarbeit stellen sich nun die folgenden Fragen:</p><p>1. Ist der Bundesrat bereit, eine inhaltliche und finanzielle Unterstützung des Projekts Grün 18 zu prüfen?</p><p>2. Welches Departement ist Ansprechpartner für dieses Projekt?</p><p>3. In welcher Form (offizielles Gesuch, Vorsprechen usw.) müsste das Projekt zur erfolgreichen und speditiven Weiterbearbeitung eingereicht werden?</p><p>4. Erachtet er einen Entscheid zur inhaltlichen und finanziellen Projektunterstützung durch ihn und das Parlament bis Ende 2015 als realistisch?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Eine Ausstellung, die die Stärken der Schweiz als Wirtschafts- und Forschungsplatz hervorhebt, könnte durchaus im Sinne des Bundes sein. Eine solche Ausstellung würde die Möglichkeit bieten, Themen der grünen Wirtschaft und Biodiversität erlebbar zu machen.</p><p>Aufgrund der aktuell auf der Website des Vereins verfügbaren Informationen sieht sich der Bundesrat allerdings nicht in der Lage, eine erste Einschätzung zum Projekt abzugeben. Aussagen über eine mögliche inhaltliche und finanzielle Unterstützung möchte der Bundesrat von den Resultaten der Machbarkeitsstudie, dem ausgewiesenen Mittelbedarf und den weiteren Finanzgebern abhängig machen. Ein grosser Teil der Kosten müsste von den beteiligten Kantonen und der Wirtschaft übernommen werden.</p><p>2. Das UVEK ist als Umwelt- und Infrastrukturdepartment Ansprechpartner und würde die verwaltungsinterne Koordination übernehmen. Je nach Ausrichtung und thematischen Schwerpunkten müsste auch das WBF beigezogen werden.</p><p>3. Ein Gesuch muss in jedem Fall in schriftlicher Form erfolgen und neben Machbarkeits- und Plausibilisierungselementen insbesondere detaillierte Angaben zu geplanten Organisations-, Finanzierungs- und Controllingstrukturen enthalten.</p><p>4. Die Durchführung eines Grossanlasses Dritter mit finanzieller Unterstützung des Bundes bedarf einer spezifischen gesetzlichen Grundlage. Da diese nicht vorhanden ist, ist ein Entscheid bis Ende 2015 unrealistisch.</p>  Antwort des Bundesrates.