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Der Gewinn vor Abzug der Steuern betrug im Jahr 2000 £ 10 Mio., dies sind £ 231 Mio. weniger als im Jahr 1999. Der erzielte Umsatz hingegen ist leicht angestiegen auf £ 2124 Mio. (1999: 2058 Mio.), zudem ist ein Rückgang der Nettoschulden auf £ 730 Mio. zu verzeichnen (1999: 936 Mio.). Die Unterhaltskosten der Kernkraftwerke liessen sich um £ 63 Mio. reduzieren, und auch sonst ergaben sich Einsparungen von £ 150 Mio.
Der Vorsitzende von BE, John Robb, meinte, es sei offensichtlich, dass die Kombination von zunehmendem Wettbewerb und exzessiver Regulation zu erschwerten Marktbedingungen geführt hat. Er vermutete zudem, dass dieses Jahr eine ebenso grosse Herausforderung werden wird wie das letzte.
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit in Grossbritannien wird nun auf eine Erhöhung der Leistung der Kernkraftwerke bei gleichzeitiger Reduktion der Produktionskosten gelegt. Nach zwei langen ungeplanten Betriebsunterbrüchen im letzten Jahr lag die nukleare Nettostromproduktion mit 63,5 TWh unter den Erwartungen. Der erzielte Preis für Atomstrom lag bei 2,17 Pence pro kWh (1999: 2,57 Pence) und die Produktionskosten lagen bei 1,87 Pence pro kWh (1999: 1,99 Pence).
Die Miete von kanadischen Kernkraftwerken stellt nach John Robb eine völlig neue Herausforderung für BE dar. Diese Kapazitätserhöhungen sollen in Zukunft einen gewichtigen Beitrag an den Betriebsgewinn liefern und stellten zugleich eine wichtige Diversifikation dar.
Quelle
D.S. nach NucNet vom 16. Mai 2001