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In den USA sind Tests mit weiblichen Dummys gesetzliche Pflicht.
Der Dummy ist erstmals weiblich
Die europäische Autotest-Organisation macht erstmals Crashtests mit weiblichen Dummys. Damit will man das Verletzungsrisiko für Frauen testen.
Die Puppe ist mit 1,52 Metern kleiner und mit 54 Kilo leichter als das gängige Dummy-Modell, das aufgrund durchschnittlicher männlicher Masse konzipiert ist. Mit der neuen Puppe testet die europäische Autotest-Organisation (EuroNCAP) seit Anfang dieses Jahres Frontalkollisionen. Auffahrunfälle sollen folgen.
Höheres Verletzungsrisiko für Frauen
Bei vergleichbaren Autounfällen ist die Gefahr einer schweren Verletzung für Frauen grösser als für Männer, weil die Autobauer sich am Körperbau jüngerer Männer orientieren. Zu diesem Schluss ist 2011 eine grosse Studie der Universität von Virginia gekommen, die das US-Gesundheitsministerium in Auftrag gegen hatte. Danach ist das Risiko, dass Frauen, die einen Sicherheitsgurt tragen, sich bei einem vergleichbaren Unfall schwer verletzen, 47 Prozent höher als bei angegurteten Männern. Zwei Jahre später stellte die US-Verkehrssicherheitsbehörde in einem Bericht fest, dass 35-jährige Frauen bei gleich schweren Autounfällen ein bis 30 Prozent höheres Sterberisiko als gleichaltrige Männer haben.
Schlechterer Schutz für Frauen
Die Gründe für das höhere Verletzungsrisiko der Frauen liegen in der Konstruktion. So berücksichtigen beispielsweise Kopfstützen nicht die Form und Grösse und die Muskulatur weiblicher Nacken. Sicherheitsgurte und Airbags schützen kleinere, schmalere und kurvigere Körper schlechter. Zudem sind Frauen wegen ihrer durchschnittlich kleineren Grösse gefährdeter, sich an Beinen und Füssen zu verletzen.
Pflicht in den USA
In den USA müssen die Hersteller seit 2011 für Tests, die Frontalkollisionen simulieren, auch weibliche Dummys verwenden. Die Behörden führen zudem selber Tests mit weiblichen Dummys durch und veröffentlichen die Ergebnisse. In Europa hingegen gibt es keine Pflicht, Sicherheitstests auch mit weiblichen Dummys zu machen.
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keine
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