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Die reichen Industrieländer sind für den Grossteil der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Die ärmsten Länder, die kaum zur Klimaerhitzung beitragen, sind besonders stark von den Folgen betroffen. Gleichzeitig fehlen im globalen Süden die finanziellen Mittel zur Reduktion von Treibhausgasen (Mitigation) und zum Schutz vor den Auswirkungen der Klimaerhitzung (Adaption).
Eine klimagerechte Politik setzt voraus, dass die reichen Länder ihre Emissionen bis 2030 auf Netto–Null reduzieren und die armen Länder bei ihrer ökologischen Entwicklung finanziell unterstützen. Seit 2018 machen Millionen von Aktivist*innen auf das Scheitern der bisherigen Klimapolitik aufmerksam und fordern weltweit Klimagerechtigkeit.