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Bis kurz vor dem Start liess Abassia Rahmani offen, ob sie wegen einer Adduktoren-Verhärten an den Start gehen soll. «Entscheidend war, dass ich Gold gewinnen konnte und wollte», begründete sie ihren «Ja, ich will»-Entscheid. «Das Rennen war zwar schlecht, aber ich habe seit den Paralympics 2016 auf diese Medaille gewartet. Deshalb freue ich mich riesig, dass es trotz Schmerzen geklappt hat.»
Nicht glücklich war die Winterthurerin über das Mini-Teilnehmerfeld. Neben ihr ging einzig eine – von der Papierform her schnellere – Spanierin an den Start. «Ich wünschte mir mehr Konkurrenz. So lief alles auf einen Zweikampf hinaus.» Bis 2017 sprinteten die Frauen mit einer und zwei Prothesen in der gleichen Kategorie, nun sind sie über 200 m in zwei Felder aufgeteilt.
Text: Urs Huwyler/Swiss Paralympic