Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03574.jsonl.gz/1864

Die Schweiz ist Ehrengast am 15. internationalen Festival des französisch-sprachigen Films im belgischen Namur. Von den 200 Filmen, die vom 22. bis 30. September gezeigt werden, kommen über 20 aus der Schweiz.Dieser Inhalt wurde am 21. September 2000 - 14:08 publiziert
Unter den Schweizer Filmen, die in Namur zu sehen sind, finden sich Klassiker wie auch Neuproduktionen. Unter den zwölf abendfüllenden Filmen des offiziellen Wettbewerbs befinden sich zwei Schweizer Produktionen: "Azzuro" des Wallisers Denis Rabaglia und "Mondialito" des Genfers Nicolas Wadimoff.
"Mondialito" ist in der Westschweiz seit dem 13. September zu sehen. Wadimoff hatte in Namur bereits 1997 die höchste Auszeichnung, den "Bayard d'or", gewonnen, dies mit seinem Erstling "Clandestins". Die andern Filme stammen aus Frankreich, Belgien, dem Québec, Marokko, Tunesien, Mali und Vietnam.
Hommages an Klassiker
Erstmals verleiht das Festival von Namur aber auch einen "Bayard d'or" für Kurzfilme. Die Schweiz vertritt in diesem Bereich Rafael Wolf mit seinem Film "Sans fin". Zwei Schweizer Filme nehmen zudem am Wettbewerb für Dokumentarfilme teil: "Les Bas-fonds" von Denise Gilliand und "Delphine Seyrig, portrait d'une comète" von Jacqueline Veuve.
Ein früherer Film von Veuve, "L'Homme des casernes", ist zudem in einer Mini-Retrospektive zu sehen, die am "Schweizer Tag" des Festivals am 26. September gezeigt wird. Die beiden weiteren Filme der Retrospektive sind Klassiker: "La Salamandre" von Alain Tanner und "Les petites fugues" von Yves Yersin.
"Schweizer Tag"
Die Filme von Tanner und Yersin sind von der jüngeren Generation der Westschweizer Filmemacher als repräsentativste Beispiele des Westschweizer Filmschaffens ausgewählt worden. Am "Schweizer Tag" gibt es zudem eine Diskussionsrunde von Schweizer Filmschaffenden und anderes mehr.
Zu sehen ist am Festival auch eine Ausstellung von Schweizer Filmplakaten von den 20er-Jahren bis heute. Auch ausserhalb der Wettbewerbe ist die Schweiz präsent, so etwa mit "Anna annA" von Greti Kläy und Jürgen Brauer bei den Filmen für Kinder und Jugendliche. In der achtköpfigen Jury ist die Schweiz mit der Autorin und Filmemacherin Anne Cunéo vertreten.
swissinfo und Agenturen
Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: <email-pii>