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Du hast also dein großartiges Design entworfen – jetzt ist es an der Zeit, es deinem Kunden zu präsentieren. An dieser Stelle ist es praktisch, ein Mockup zu erstellen. Ein Mockup ist ein komplettes Rendering deines Designs auf einem oder mehreren Produkten deines Kunden, wie Etiketten, Visitenkarten, Büromaterial und Beschilderung. Ein komplexeres Mockup könnte das Buch des Kunden im Bücherregal oder in den Händen eines Lesers sein, das zeigt, wie es in der Realität aussehen wird.
Ein Mockup liefert einen ersten Ausblick darauf, wie das Design für deinen Kunden und dessen Kunden funktioniert. Es ist eine Realisierung deiner Markenvision.
Ein akkurates Mockup zu erstellen ist wichtig, weil es dem Kunden genau zeigt, was er vom finalen Produkt erwarten kann – vorausgesetzt, das Mockup ist gut gemacht. Wenn ein Designer ein übertrieben stilisiertes Mockup nutzt, bekommt der Kunde wohlmöglich ein Designergebnis, welches sich stark von dem unterscheidet, was er erwartet hat. Und wenn dein Mockup nicht genauestens die Marke vermittelt, ist es nicht gut genug durchgeplant.
Dieser Guide wird dir helfen, das Konzept, die technischen Einzelheiten und die Tücken beim Designen von Mockups zu verstehen.
Beginne früh mit deinem Mockup
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Du solltest gleich mit dem Designen deines Mockups beginnen, wenn du anfängst, an deinem Design zu arbeiten. Indem du dir bei jedem Entwurf dein Design als echtes Produkt in der realen Welt vorstellst, sparst du dir die Arbeit, später alles auf ein funktionales Produkt zu übertragen.
Wenn du ein T-Shirt designst, skizziere es auf einer menschlichen Figur, damit du sehen kannst, wie dein Design sich an einem echten menschlichen Körper verhält. Gehe nun einen Schritt weiter – was tragen sie noch? Wo tragen sie es? Weshalb tragen sie es? Ist es Teil einer Arbeitsuniform oder etwas, das der Träger anzieht, wenn er abends ausgeht?
Dasselbe Prinzip gilt für Dinge wie Verpackungen: Denke über die Materialien nach, die bei der Verpackung verwendet werden, und wie sie aufgebaut ist. Wer kauft das Produkt? Warum haben die Käufer sich für dieses und nicht das der Konkurrenz entschieden? Wie sieht ihr Lifestyle aus, was ist ihnen wichtig, weshalb halten sie dieser Marke die Treue?
Diese Fragen werden dir nicht nur helfen, ein wirkungsvolles Design zu kreieren, sie werden dir auch helfen, dir dein Design in Bezug auf die reale Welt vorzustellen – was wichtig ist, um später Bilder für das Mockup auszuwählen. Die demografischen Daten des Konsumenten zu kennen, wird die meisten deiner Fragen beantworten. Schließlich bedient eine Marke, die Verpackungen aus Hanf und natürlichen Farben verwendet, eine ganz andere Zielgruppe als eine, die Plastikverpackungen mit leuchtenden Farben nutzt. Versetze dich in die Lage des Konsumenten. Dein Kunde hat sich bereits in seine Konsumenten versetzt, also triff ihn dort mit deinem Mockup.
Wähle die besten Tools für dein Mockup
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Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, um Mockups zu erstellen. Am weitesten verbreitet ist, sie von Grund auf mithilfe von Photoshop zu erstellen, wo du deine eigenen Bilder bearbeiten kannst, um zu zeigen, wie dein Design auf bestimmten Objekten aussehen wird.
Für den Anfang kann es hilfreich sein, mithilfe der Neigen-Option (Bearbeiten > Transformieren > Neigen) das Design grob über ein 3D-Objekt zu legen und zu schauen, ob das Design funktioniert, der Text lesbar ist und das Bild nicht durch die Form des Produkts verzerrt wird. Nachdem die grundlegenden Dinge erledigt sind, kannst du dich an die komplexeren Tools machen, um ein überzeugendes Mockup zu erstellen.
Die Techniken, um Mockup-Vorlagen zu erstellen, hängen von der Art des Objekts ab (ob es eine flache, gekrümmte oder zerknitterte Oberfläche hat), aber meistens läuft es auf Werkzeuge zum Transformieren, Mischmodi und Smart-Objekte hinaus.
- Mache aus deinem Objekt zunächst ein Smart-Objekt (Ebene > Smart-Objekte > In Smart-Objekte konvertieren). Dies erhält die Quelle deines ursprünglichen Bildes und erlaubt es dir, ein Design problemlos gegen ein anderes auszutauschen und deine Mockup-Vorlage für zukünftige Projekte wiederzuverwenden. Erfahre hier mehr über Smart-Objekte.
- Nutze Werkzeuge zum Transformieren, um dein Design zu drehen, zu neigen und es richtig über das gewünschte Bild zu legen.
- Wähle einen Mischmodus aus dem Dropdown-Menü oben links in der Ebenenspalte, um Beleuchtung und Textur zu imitieren (was du auswählst wird vom Bild in deinem Dokument abhängen – Multiplizierung und Overlay sind in der Regel eine gute Wahl).
- Zusätzliche Techniken wie Ausmalen, Korrekturfilter und Photoshop-Effekte wie Verflüssigen machen dein Mockup noch überzeugender, abhängig von der Art des Mockups, das du erstellst. Schaue dir dieses Video an, um mehr über die zusätzlichen Tools zu erfahren!
Du kannst auch Photoshop-Aktionen nutzen, um deinen Arbeitsablauf zu beschleunigen. Mit Photoshop-Aktionen kannst du dich dabei aufnehmen, wie du dein Mockup Schritt für Schritt erstellst. Nachdem du die Schritte in einer Aktion gespeichert hast, kannst du sie immer wieder auf neue Bilder anwenden, um neue Mockups mit nur einem Klick zu erstellen. Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie man mit Photoshop-Aktionen arbeitet, schaue dir diese Anleitung an.
Der einfachste Weg, ein Mockup zu erstellen, ist, einen Mockup-Generator zu nutzen. Bei diesen Generatoren lädst einfach dein Design hoch und ziehst es auf ein Objekt, von dem du ein Mockup erstellen willst. Wie du dir vermutlich denken kannst, hast du wesentlich weniger Optionen, wenn du dein Mockup auf diesem Weg erstellst, und es wird wahrscheinlich ziemlich generisch aussehen. Aber es ist durchaus eine Lösung, wenn du nach etwas Schnellem suchst.
Achte immer darauf, dass das Foto oder die Photoshop-Aktion, die du verwendest, für kommerzielle Projekte lizenziert ist. Ansonsten begehst du wohlmöglich eine Urheberrechtsverletzung. Erfahre hier mehr darüber, wie du Stockfotos verwendest.
Mache die Präsentation zum Schwerpunkt deines Mockups
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Erstelle kein Mockup, um zu täuschen
Es ist wichtig, ein Design auf verschiedene Arten zu zeigen, aber beginne mit einem einfachen Bild des Designs, damit der Kunde weiß, wie die tatsächliche Design-Datei aussehen wird. Sobald du das hast, kannst du zu einem 3D-Rendering des fertigen Produkts mit dem Design übergehen.
Du erstellst das Mockup, um genau zu zeigen, wo dein Design in die Marke des Kunden passt. Oder, wenn es sich bei deinem Mockup um die Markenidentität handelt, wie sie darin aussehen werden. Also besteht der Zweck des Mockups darin, dem Betrachter einen Eindruck zu vermitteln und deine vollständige Vision dem Kunden zu zeigen, ohne dass er sich darauf einlassen muss. Schließlich verkaufst du ein Design. Aber du verkaufst es nicht direkt; du zeigst dem Kunden, wie seine Zukunft aussehen könnte, wenn er das Design kauft.
Erstelle ein konkretes Mockup
Es ist äußerst wichtig, dass du dein Mockup so weit wie möglich an den Kunden anpasst. Generische Mockups sehen, nun ja, generisch aus:
Diese Mockups sollen die Designs dreidimensional aussehen lassen, aber sie vermitteln ihren potenziellen Kunden sonst nichts weiter, abgesehen von einem Mangel an Brand Thinking. Die Designs und Unternehmen sind problemlos austauschbar. Es gibt hier keine Tiefe, nur Designs, die auf irgendwelche Wände geklatscht wurden, welche sich in jedem beliebigen Gebäude befinden könnten. Jedes Unternehmen hat eine reichhaltige, einzigartige Kultur und ein wirkungsvolles Mockup erweitert den Umfang dieser Kultur, indem es zeigt, an welche Stelle das Design hineinpasst. Wenn dein Kunde dein Mockup sieht, sollte er sagen „Das sind wir. So sind wir. Das brauchen wir.“
Vergleiche sie mit dem Design für die Lalu Academia Des Artes auf der rechten Seite und sieh dir an, wie viel wirkungsvoller ein maßgeschneidertes Mockup vermittelt, wie ein Design auf der Wand des Kunden aussehen kann.
Obwohl es sich um ein weiteres Mockup eines Wand-Designs handelt, ist es mehr als nur ein generisches Mockup, weil es das Design in einer bestimmten und realistischen Umgebung platziert. Es zeigt Studenten, die diese Schule besuchen, und setzt sie in Szenen aus dem realen Leben, die sich jeden Tag auf dem Campus abspielen: Sie reden im Flur, während andere im Klassenzimmer arbeiten, und lehnen sich an die Außenwand des Gebäudes, wo sie vorbeifahrende Autos beobachten.
Die Zutaten für eine tolle Mockup-Präsentation
Ein wirkungsvolles Mockup macht nicht einfach nur ein Design dreidimensional – es erweckt es zum Leben. Wenn du an einem Mockup arbeitest, solltest du folgende Tipps im Hinterkopf behalten:
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- Zeige das Produkt in Aktion. Betrachte es als Diorama, welches das Produkt in seiner natürlichen Umgebung zeigt.
- Lasse das Mockup im Mittelpunkt stehen. Wenn du ein Gebäude von innen zeigst, mit deinem Design für Banner und Schilder, lenke den Betrachter nicht durch zu viele widersprüchliche Elemente ab. Ja, dein Mockup kann Menschen enthalten, aber sie sollten nicht vom gezeigten Design ablenken.
- Lass die Finger von Stockfotos. Sie sind nicht an deinen Kunden angepasst und vermitteln Designs daher selten wirkungsvoll.
- Überlege, wie das Design sich innerhalb des Markendesigns an verschiedene Settings anpassen könnte. Kannst du daraus ein Muster machen? Können sich die Farben ändern?
- Zeige mehrere, gut durchdachte Mockup-Szenen, die das Design beinhalten. Dies konkretisiert deine Vision für den Kunden.
Ein Mockup kann ein langweiliges Design interessanter aussehen lassen, als es ist. Wenn du ein Mockup überprüfst, schaue dir zuerst das einfache Design an, um zu sehen, ob es wirklich deinen Erwartungen entspricht. Auf diese Weise ist statt des Mockups das tatsächliche Design in deinem Kopf verankert, was verhindert, dass du schlechte Designentscheidungen und nicht zur Marke passende Elemente entschuldigst, weil du dich über das Mockup freust.
Mockup-Design ist der Beginn einer Unterhaltung, nicht das Ende
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An dieser Stelle weißt du hoffentlich mehr über Mockups, aber das bedeutet nicht, dass die Arbeit getan ist. Egal wie toll dein Mockup ist, letzten Endes ist es hauptsächlich ein Werkzeug zur Präsentation. Dein Kunde wird eventuell trotzdem Überarbeitungswünsche für das Design selbst haben oder wie es in den Renderings aussieht. Deshalb schickst du ihm eine Datei mit dem einfachen Design, zusammen mit deinen Mockups.
Mit einem Mockup kann jeder, der in einem Projekt involviert ist, sehen, in welche Richtung es geht und wenn nötig die Richtung ändern. Das Ziel besteht nicht darin, dem Kunden etwas zu liefern, das er enthusiastisch befürwortet, ohne Änderungen vorzunehmen (obwohl es super ist, wenn das passiert!), sondern um eine Unterhaltung zu beginnen, die dich zu einer Version des Designs führt, die zu dem passt, wonach du suchst. Starke Mockups ermöglichen eine produktive Unterhaltung.