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Mehr als die Hälfte der Schweizer Unternehmen gehen davon aus, dass ihre Flächenbedürfnisse in den nächsten zwei Jahren zunehmen werden.
Dies zeigt die 1. Schweizer Studie zu Betriebsimmobilien und Nachhaltigkeit die gemeinsam von CB Richard Ellis – PI Performance und dem Center for Corporate Responsibility and Sustainability (CCRS) der Universität Zürich durchgeführt wurde.
Die Befragung von grossen und mittleren Unternehmen zeigt, dass sich zwei Drittel der Flächen im Eigentum der Unternehmen befinden und ein Drittel mit meist langfristigen Verträgen gemietet ist.
Immobiliendienstleistungen werden ausgelagert
Trotz eines derzeit eher ungünstigen wirtschaftlichen Umfeldes geht mehr als die Hälfte der Unternehmen (56 Prozent) davon aus, dass die Raumbedürfnisse in den nächsten 24 Monaten wachsen. Zwei Drittel (63 Prozent) dieser Unternehmen können ihre zunehmenden Raumbedürfnisse nicht mit vorhandenen Flächen decken.
Etwa die Hälfte der Unternehmen (47 Prozent) hat Erfahrungen im Auslagern von Immobiliendienstleistungen (Outsourcing). Rund ein Fünftel (19 Prozent) der Unternehmen planen in den nächsten 24 Monaten Immobiliendienstleistungen auszulagern. Am häufigsten wird Outsourcing im Projektmanagement geplant, gefolgt von Transaktionsmanagement und Facility Management.
Nachhaltigkeit gefragt
Bei Kauf- und Mietentscheiden spielt erwartungsgemäss der Preis die wichtigste Rolle (99 Prozent). Bereits an zweiter und dritter Stelle folgen Immobilienmerkmale mit konkretem Nachhaltigkeitsbezug wie passende und flexible Grundrisse (94 Prozent) sowie Nähe zum öffentlichen Verkehr (94 Prozent), gefolgt von allgemeinen Nachhaltigkeitsüberlegungen an vierter Stelle (92 Prozent). Erst dann folgen zentrale Lage und Erschliessung für den motorisierten Individualverkehr (zwischen 80 und 90 Prozent). Der Steuerfuss der Gemeinde (54 Prozent) und die Flughafennähe (23 Prozent) fallen deutlich ab.