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Die Branchenorganisation Swiss Granum rechnet mit einer Brotweizenernte im Umfang von 375'000 bis 405'000 Tonnen. Das wäre unter dem Durchschnitt der Erntemengen der Jahre 2018 bis 2020 von 417'000 Tonnen, inklusive deklassierte und nicht backfähiger Mengen. Der grösste Teil der diesjährigen Ernte könne als backfähiger Brotweizen bezeichnet werden, schreibt Swiss Granum weiter. Die Einschätzung ist aber provisorisch, weil bei der Erhebung die Übernahme der Ernte noch nicht abgeschlossen war. Auch die Übersicht bei Roggen und Dinkel steht noch aus.
Die Gerstenproduktion wird provisorisch auf rund 175'000 bis 185'000 Tonnen geschätzt, sie läge damit höher als im vergangenen Jahr und auf dem Niveau der Jahre 2018 und 2019. Die Anbaufläche ist etwas höher als im vergangenen Jahr.
Beim Raps war die Anbaufläche deutlich höher. Die Rapsproduktion wird von Swiss Granum auf 87'000 bis 93'000 Tonnen geschätzt, was der Grössenordnung von 2020 entspricht. Rund ein Drittel davon dürfte HOLL-Raps sein.
Die Einschätzung der Ernten wurde gestützt auf Rückmeldungen von 28 Sammelstellen gemacht, wie es weiter heisst. Diese decken 47% des Marktes für Brotweizen, 38% des Marktes für Gerste und 60% des Marktes für Raps ab. Das Ausnahmejahr wurde bei der Hochrechnung nicht berücksichtigt.