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Ein in diversen Aspekten postfaktischer Artikel zur Beeinflussung von Wahlen durch «Big Data»-Analysen hat Anfang Dezember 2016 für erheblichen Aufruhr gesorgt. Dass Wahlen und Abstimmungen manipuliert werden, ist nicht erst seit den Präsidentschafts-Wahlen oder den Schweizer Abstimmungen im Herbst 2016 zur Grünen Wirtschaft oder zum Atomausstieg offensichtlich.
«Postfaktisch» wurde von der «Gesellschaft für deutsche Sprache» am 9. Dezember 2016 als Wort des Jahres bezeichnet. Nachdem einer der populärsten Postfaktisten – Donald Trump – vor kurzem als Persönlichkeit des Jahres 2016 bestimmt wurde, stellt sich immer drängender die Frage, ob Medien welcher Art auch immer Bullshiting oder Meinungsbildung betreiben — möglicherweise handelt es sich um Marketing oder Propaganda.
Schlagzeilen und Titel statt auf Papier direkt auf dem Display von Computern, Tablets und Smartphones – das bieten sehr viele Medien an. Meine digitale Zeitung wird von einem Bot, einem elektronischen Helfer, produziert. Dieser Bot ist dauernd im Internet unterwegs und sammelt zusammen, was mich interessieren könnte.
Das Herausgeben einer Zeitung sei die Freiheit, heute auf der Rückseite von Inseraten mit den News von gestern das Altpapier von Morgen zu produzieren. In dieser oder ähnlicher Form habe ich diesen Spruch, der mir allerdings nicht selber eingefallen ist, schon mehrfach verwendet. Medien und Werbung gehören offenbar zusammen.
Die von Zürich aus zu beobachtende partielle Sonnenfinsternis vom 20. März 2015 ist vorbei. Trotz des vorgeblich hohen Sonnenstromanteils hat die Stromversorgung trotz der «schnellen» Veränderung des Sonnenenergieangebots bestens funktioniert. Oder anders: die Sonnenenergie ist alles andere wie von der Atomlobby behauptet stochastisch, der Lauf der Sonne ist exakt berechenbar, kurzzeitige Wetterprognosen sind recht zuverlässig. Die Sonnenenergie als eine der Quellen für die Stromproduktion ist uneingeschränkt einsetzbar.
In der Demokratie wird üblicherweise von den drei Gewalten Legislative, Exekutive und Judikative gesprochen. Entscheidend ist die Selbstständigkeit dieser drei Gewalten – dies wird als Gewaltenteilung bezeichnet. Die Medien reklamieren für sich den Status als vierte Gewalt. Das funktioniert allerdings nicht: Medien sind nicht gewählt, sondern bezahlt. Medien sind in der Verfassung nicht genannt. Medien beanspruchen einzig das Recht auf Meinungsfreiheit, ohne allerdings die damit verbundenen Pflichten zu kennen oder sie gar zu respektieren. Nur: Demokratien brauchen zwingend eine Balance von Rechten und Pflichten!
Regelmässig braucht es zu einem Mail noch einen Anhang oder mehrere Anhänge in Datei-Form, und schon fast ebenso regelmässig braucht es einen zweiten Anlauf zum Versenden eines solchen Anhangs oder solcher Anhänge. Gibt es eine technische Hilfestellung, die diese eigentlich bloss ärgerliche “Mail-Anhang-Vergesslichkeit” vermindern helfen?
Medien haben faktengerecht zu informieren. Insbesondere die tamedia-Medien halten sich regelmässig nicht an diesen zentralen Grundsatz. Als ein weiteres Beispiel: die Berichterstattung von tamedia über das Beschaffungscontrolling 2013 des Bundes. Oder: Wie aus 10 Prozent eine Staatsaffäre konstruiert wird.
Sind Ortsbilder überhaupt schützenswert? Sind Ortsbilder, die in der Tradition einer agrarischen Gesellschaft stehen, tatsächlich erhaltenswert? Was genau macht denn an Ortsbildern Heimat aus? Braucht es überhaupt gebaute “Heimat” als Erinnerung? Derartige Fragen stellen sich nach der längst fälligen Bereinigung des absurden Inventars der schützenswerten Ortsbilder (Isos).
“Think Positive” scheint zu funktionieren, “Think Negative” ebenfalls – diese Aussage ist die pragmatische Schlussfolgerung aus einem grossangelegten Experiment mit Facebook-NutzerInnen. Was dieses Experiment “böse und verstörend” macht, ist offenbar die Erkenntnis vieler Facebook-NutzerInnen, wie leicht sie sich von Facebook-FreundInnen manipulieren lassen. “Böse und verstörend” ist allenfalls bloss die Erkenntnis, dass Menschen so funktionieren, wie sie als soziale Wesen funktionieren.