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«Mit der russischen Militäraggression gegen die Ukraine wird die Charta in grossem Umfang verletzt», sagte Berset vor dem mächtigsten UNO-Gremium. Am gleichen Ort war am Mittwoch auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj aufgetreten und hatte für seinen Friedensplan geworben.
Solidarität der Schweiz mit der Ukraine
Berset begrüsste Selenskyj und brachte die Solidarität der Schweiz mit dem ukrainischen Volk zum Ausdruck. Das humanitäre Völkerrecht lege allen Konfliktparteien Verpflichtungen auf. Dennoch leugne die Russische Föderation ihre Verantwortung gegenüber den Tausenden von Toten und Verletzten in der Ukraine und Millionen von Vertriebenen.
«Die Folgen dieses Krieges sind global: Die weltweite Nahrungsmittelsicherheit ist gefährdet, der Energiesektor wird gestört, die nuklearen Risiken steigen, die Ungleichheiten nehmen zu», sagte Berset.
Hilfe beim Wiederaufbau
Die Schweiz engagiere sich in der Ukraine um das Leiden der Zivilbevölkerung zu lindern, den Opfern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und eine politische Lösung des Konflikts zu fördern.
«Wir haben unsere Türen für Menschen geöffnet, die vor dem Krieg fliehen, leisten humanitäre Unterstützung und arbeiten mit der ukrainischen Regierung beim Wiederaufbauprozess zusammen», sagte Berset.
Die Aufgaben, die vor der Ukraine liegen, seien immens. Berset nannte ein Beispiel: Eine Fläche, die viermal so gross sei wie die Schweiz, sei in der Ukraine vermint. Die Schweiz helfe mit ihrem Know-how und mit Materiallieferungen bei der humanitären Minenräumung.