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Bei der ersten Weltcup-Abfahrt im Engadin seit März 2016 verlor Olympiasiegerin Corinne Suter 0,73 Sekunden auf Elena Curtoni. Die 31-jährige Italienerin nutzte auf verkürzter Strecke und bei leichtem Schneefall mit Startnummer 2 die vergleichsweise guten Bedingungen zu ihrem dritten Sieg im Weltcup.
Sofia Goggia büsste auf ihre Landsfrau 29 Hundertstel ein. Die vor zwei Wochen in beiden Abfahrten von Lake Louise siegreiche Italienerin brach sich gemäss eigener Aussage bereits beim dritten Tor die linke Hand.
Elf Hundertstel hinter Corinne Suter, die sich schon vor zwei Wochen bei den ersten drei Speed-Saisonrennen in Lake Louise durchwegs in den Top 3 klassiert hatte, folgte Jasmine Flury als Vierte. Mit Lara Gut-Behrami (8.) reihte sich im Engadin eine dritte Schweizerin in den Top 10 ein. Die Tessinerin verlor allerdings auf nur 70 Fahrsekunden bereits 1,31 Sekunden auf die Siegerin.
Das stärkste Team des Tages bildeten jedoch eindeutig die Italienerinnen, bei denen auch Federica Brignone (7.) und Laura Pirovano (10.) noch in die ersten zehn fuhren. Eine Niederlage setzte es hingegen für die Österreicherinnen ab. Als beste ÖSV-Fahrerin belegte Cornelia Hütter nur den 11. Platz. In den drei Rennen in Lake Louise hatte sich immer eine Österreicherin in den Top 3 klassiert.
Am Samstag steht auf der Piste Corviglia die zweite Abfahrt auf dem Programm (Start 10.30 Uhr), am Sonntag folgt der Super-G (11.30 Uhr).