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Wie bereits die letzte Umfrage von Oktober 2004, wurde sie vom schwedischen Temo-Institut im Auftrag des Kernenergieausbildungs- und Sicherheitszentrums KSU durchgeführt. Befragt wurden 1027 Personen. 83% befürworten den Weiterbetrieb der bestehenden Kernkraftwerke oder wünschen, dass sie nach Ablauf ihrer Lebensdauer ersetzt werden.
Die detaillierten Resultate zeigen, dass 34% der Befragten die bestehenden Kernkraftwerke so lange in Betrieb halten möchten, wie sie die Sicherheitsauflagen der Behörden erfüllen. 30% befürworten den Ersatz der bestehenden Anlagen, sollte ihre Abschaltung aus Sicherheitsgründen nötig sein. 19% wünschen eine vermehrte Nutzung der Kernenergie und den Bau zusätzlicher Kernkraftwerke, während 13% einen vorzeitigen Ausstieg bevorzugen. 4% waren unentschlossen.
Zur Frage, welche Umweltprobleme im Vordergrund stehen, sagten 82% der Befragten, dass Schweden die Zunahme der Treibhausgasemissionen vermeiden sollte. 11% wünschten, dass die verbleibenden unberührten Flusslandschaften vor dem Bau von Wasserkraftwerken geschützt werden sollten, 4% waren für einen Ausstieg aus der Kernenergie, während 3% unentschlossen waren.
Diese Umfrage und die breite Zustimmung zur Nutzung der Kernenergie kommen rund 25 Jahre nachdem ein nationales Referendum den Ausstieg aus der Kernenergie in Schweden verlangte. Sie erfolgt auch nachdem alle vier schwedischen Kernkraftwerke Rekordproduktionszahlen für 2004 verzeichneten und die schwedische Regierung die Stilllegung des Kernkraftwerkblock Barsebäck-2 auf Ende Mai 2005 bestätigt hatte.
Quelle
M.A. nach NucNet, 24. März 2005