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Die Lambda-Variante des Coronavirus bereitet sich nach Angaben Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht besonders stark aus. Die WHO betrachte unter anderem immer, wie stark sich eine Variante nach der Entdeckung verbreite, sagte Covid-Expertin Maria van Kerkhove am Mittwoch auf eine Frage der Nachrichtenagentur DPA.
«Es geht nicht wirklich hoch, selbst in Peru nicht, wo die Variante zuerst entdeckt wurde», sagte van Kerkhove. Nach Angaben aus Peru werde die Lambda-Variante derzeit dort von der Gamma-Variante verdrängt.
Van Kerkhove räumte ein, dass Mutationen in einem Spike-Protein der Lambda-Variante besorgniserregend seien. Alle Virusveränderungen könnten die Effektivität von Impfstoffen beeinträchtigen.
Lambda wurde nach Angaben der WHO in 40 Ländern nachgewiesen. Die WHO listet sie zur Zeit als eine von vier «Varianten von Interesse», nicht, wie Delta, als «besorgniserregende Variante». Davon gibt es ebenfalls vier. «Das heisst absolut nicht, dass sie weniger wichtig ist», so van Kerkhove.
In der Schweiz wird die Lambda-Variante noch nicht vom Bundesamt für Gesundheit in den Sequenzierungsdaten ausgewiesen. (sda/dpa)