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Highlight Video
Der belgische Choreograph Ives Thuwis und sieben junge Männer haben sich wichtige Fragen gestellt: Wie wird ein Mann ein Mann? Und was ist das überhaupt ein Mann? Verschiedene genetische, kulturelle und sonstige Dispositionen erzeugen verschiedene Anforderungsprofile. In Mitteleuropa ist man(n) weit entfernt von reglementierenden Bildern und verliert sich in der schieren Gestaltungsfreiheit, in anderen Kulturen ist es ganz klar, wie ein Mann zu sein hat. Woran können sich junge Männer halten oder müssen sie im Fluss bleiben? Und wird Mann dann nicht irgendwann weggeschwemmt?
Biografie Ives Thuwis
Ives Thuwis studierte an der Tanzakademie von Tilburg und war danach einige Jahre als Tänzer bei verschiedenen Kompanieen aktiv. In 1991 tanzte er in «Laura’s Landschaft» von Eva Bal und Alain Platel beim damaligen Speelteater Gent (jetzt Kopergietery). Nach seiner ersten eigenen Choreografie «Royaal Lyrisch» (1992) legte er sich mehr und mehr auf die Erarbeitung von Tanztheaterproduktionen für Jugendliche fest. Bisher kreierte er an die 35 Produktionen. Dazu gehören u.a. «Mannen» (Kopergietery), «àdieu» (FFT-Düsseldorf) und «Brief» (eine Zusammenarbeit von JES-Stuttgart, Dschungel Wien, Theaterhaus Gessnerallee Zürich und Kopergietery Gent). Für die Produktionen «S A N D», «KEI ABER!» und «strange days, indeed» arbeitete er bereits mit dem jungen theater basel zusammen.
Ein Tanztheater ab 14 Jahren.
Kritik zum Stück in der Basler Zeitung vom 17. Februar 2014 hier.