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Sieben Aussenbordmotoren für Boote für die Seelsorge
Salomonen 06/2019
Sieben Aussenbordmotoren für Boote für die Seelsorge
Die Salomoninseln sind eine Inselgruppe im Südpazifik, die ca. 720 Kilometer östlich von Neuguinea und 2000 Kilometer nordöstlich von Australien gelegen ist. Heute sind nahezu alle der 130.000 Bewohner Christen. Die meisten von ihnen gehören protestantischen Gemeinden an, rund 13% sind Katholiken. Die katholische Diözese Gizo hat ihren Sitz in der gleichnamigen Hauptstadt der Insel Ghizo, ihr Gebiet erstreckt sich jedoch insgesamt über 40 Inseln mit einem Radius von 300 Kilometern. Drei einheimische Priester und zwölf Missionare aus verschiedenen asiatischen Ländern betreuen hier die acht Pfarreien, die sich jeweils über mehrere Inseln erstrecken.
Um zu den Gläubigen zu gelangen, sind stundenlange Bootsfahren zwischen den verschiedenen Inseln und zusätzlich oft noch beschwerliche Fussmärsche durch den Busch notwendig. Damit die Priester der Diözese die 118 Missionsstationen erreichen können, wird für jedes der sieben Boote, die ihnen zu Verfügung stehen, ein neuer Aussenbordmotor benötigt. Denn bei intensivem Gebrauch werden die Motoren so stark beansprucht, dass sie nach drei Jahren nicht mehr zuverlässig funktionieren und jederzeit ausfallen können. Das ist auf hoher See lebensgefährlich. Die Motoren in den Missionsbooten sind jedoch bereits seit mehr als sieben Jahren in Gebrauch und müssen dringend ausgetauscht werden. «Kirche in Not (ACN)» hat Bischof Luciano Capelli 20.000 Euro für die Anschaffung der sieben neuen Motoren versprochen.