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Keine Privatisierung der spanischen Lotterie: «Das Vorhaben könnte fortgesetzt werden, wenn sich die Marktbedingungen verbessern», teilte das spanische Wirtschaftsministerium am Mittwochabend mit.
Der Börsengang der Loterias y Apuestas del Estado wäre der grösste in der Geschichte des Landes gewesen und sollte dem Staat bis zu 9 Milliarden Euro einbringen. Die Lotterie sollte vor der ersten Novemberwoche an die Börse gehen. Die Einnahmen sollten zum Schuldenabbau eingesetzt werden.
Spanien ist wegen seines Schuldenbergs ins Visier der Finanzmärkte geraten. Unter dem wachsenden wirtschaftlichen Druck setzte der sozialistische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero für den 20. November vorgezogene Wahlen an.
Dazu wird das Parlament im September aufgelöst. Bis Jahresende soll die neue Regierung im Amt sein. Es wird damit gerechnet, dass die konservative Volkspartei (PP) die Wahlen gewinnt. Sie ist gegen den Verkauf der Lotterie.
(laf/tno/sda)