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Es waren hauptsächlich weibliche Gäste zur Muttertagsveranstaltung im Weissen Haus geladen. Zu Ehren von Soldaten-Müttern und -Ehefrauen organisierte Michelle Obama, 49, zudem einen prominenten Überraschungsgast: Prinz Harry, 28. Er habe sich spontan dazu entschlossen, dem Event beizuwohnen, kündigte die Präsidentengattin den britischen Royal an.
Dutzende Frauen zückten daraufhin ihr Handy und schossen Fotos. Harry nahm sich zwar Zeit, um mit den Ehefrauen von Soldaten zu plaudern - hatte er doch den Krieg während seines Afghanistan-Einsatzes für die britische Armee hautnah miterlebt. Unwohl fühlte er sich dabei aber trotzdem, wie auch der ehemalige Kriegsgefangene und heutige US-Senator John McCain bestätigt. «In all den Jahren seit ich hierher komme, habe ich noch nie so eine unausgeglichene Geschlechter-Diskrepanz gesehen», sagte er gemäss DailyMail.co.uk.
Harry reist während einer Woche durch die USA, besucht eine Kriegs-Klinik und feuert das britische Team bei den «Warrior Games» - einem sportlichen Wettbewerb für verwundete Soldaten - an. Seit seinem unrühmlichen Video-Auftritt, in dem er den Militäreinsatz mit einem Computerspiel verglich, versucht das britische Königshaus wohl, die Wogen wieder zu glätten.