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Ich möchte 2 Rechtecke so anordnen, dass sie genau aneinander angrenzen. Dabei habe ich das eine Rechteck schon platziert und wollte mit dem AusrichtenWKz und der Einstellung 0mm als Abstand das zweite Rechteck an die richtige Stelle bringen. Leider wurde mir bei diesem Versuch das falsche Rechteck verschoben, also habe ich vor dem Ausrichten das richtig liegende Objekt gesperrt. Normalerweise wird dann das zweite Objekt am gesperrten Objekt ausgerichtet. Hier jedoch passiert einfach nichts. Falls ich den Befehl gebe, dass der horizontale Abstand 0mm sein soll, wird das nicht gesperrte Objekt sofort nach rechts verschoben, so dass der Abstand zwischen rechter Kante des gesperrten und linker Kante des zu verschiebenden Objektes 0mm beträgt. In der Senkrechten passiert aber wie gesagt gar nichts.
Weshalb???
(Habe auch schon erlebt, dass es funktionierte. Aber bei diesem 2 Objekten einfach nicht. Spielt da noch ein weitere Faktor, der mir unbekannt ist mit?)
Eines gesperrt und das andere mit Abstand verteilen daran auszurichten versucht. Entweder befand sich das nicht gesperrte Objekt oberhalb oder unterhalb des anderen Objektes. Dabei wurde der Abstand jedoch nur bei einer variante auf 0mm gesetzt. Genau dasselbe bei links/rechts.
Bsp. mein gelbes Objekt befand sich oberhalb meines blauen. Das blaue war gesperrt. Mit Abstand verteilen schloss sich das gelbe direkt an die obere Kante des blauen. Wenn ich jedoch das gelbe Objekt unterhalb des blauen, gesperrten Objektes platzierte und ich denselben Knopf "Abstand verteilen" drückte passierte gar nichts. Sobald das gelbe Objekt wieder oberhalb des blauen war, wurde es auf diese 0mm an die obere Kante des blauen Objektes hingezogen.
Weshalb??
Hoffe das war verständlich ^^
Edit:
Ah tut mir Leid, war gerade daran meinen nächsten Beitrag zu schreiben und habe Ihre Antwort nicht gesehen.
Aber zum Gesagten:
D.h. ich kann gar nicht an allen Objekten ausrichten. Kommt immer auf dessen Lage an? Find ich echt ein wenig mühsam, dass ich nicht wie in Illustrator ein "Masterobjekt" bestimmen kann, welches sich nicht bewegt!!
Oder gibt es da eine andere Massnahme?
(Dieser Beitrag wurde von sejau am 13. Nov 2008, 17:28 geändert)
Hi, der Trick mit dem festgesetzten Objekt geht glaube nur bei vertikaler Ausrichtung, horizontal greift der kleine "Beschiss" leider nicht. Masterobjekt wie in Illu ist nicht – man kann ja nicht alles haben ;-) Gruß Magnus
Hallo sejau, Erstens: Was soll mit der "vertikalen Ausrichtung = 0 mm" eigentlich erreicht werden? Soll die Oberkante beider Flächen mit 0 mm aneinander ausgerichtet werden? Die Mittellinien? Die Unterkanten? Oder soll wirklich eine Fläche vertikal exakt da starten, wo die andere endet? Es ist in solchen Fällen immer hilfreich für alle hier, wenn das gewünschte Ergebnis kurz nachgestellt wird mit einem Screenshot: Das ist das Mindeste, was man tun sollte, wenn andere in ihrer Freizeit um Hilfe gebeten werden Zweitens: Wenn ein Objekt festgesetzt werden soll, dann das linke: Da grundsätzlich Links vorgibt, muss sich das rechte frei bewegen können. Drittens: Vertikale Abstandverteilung der Objekte setzt voraus, dass die Oberkante des rechten Objekts wenigstens geringfügig unterhalb der Oberkante des linken Objekts steht. Denn auch das Oben gibt vor. Grüße, Jochen
ich möchte dass das eine Rechteck genau da anfängt, wo das andere aufhört. Aus verschiedenen Gründen kann ich nicht einfach das eine Objekt auf das andere legen, was oberflächlich den gleichen Effekt ergäbe. (Wegen Änderungen und Varianten müssen die Objekte nun mal genau aneinander angrenzen.)
Wie schon gesagt, war das untere Rechteck bei mir an der richtigen Position (schon schön ausgerichtet an anderen Objekten...)
Das obere Rechteck sollte nun nur noch genau an der oberen Kante des ersten Rechtecks angrenzen.
Mit dem Abstand verteilen 0mm verschiebt sich jedoch (wie ich auch den Antworten entnommen habe) immer das untere Objekt nach oben. Sobald ich das untere Rechteck gesperrt hatte, bewegte sich natürlich gar nichts mehr.
Aber ich muss wohl einfach einsehen, dass ich das mühsam von Hand ausrichten muss. Gibt wohl keine Alternative.
Hoffe das wurde in CS4 geändert. So ein Masterobjekt wie in Illustrator ist einfach genial!!
Und weil es ja nun wirklich, wirklich, wirklich einfach ist, erst das obere Rechteck nach unten zu ziehen, bevor ich die Dinger verteile, kann ich auch nichts erkennen, was die Bezeichnung "Problem" verdient.
In einer idealen Welt würde sich InDesign wie Illustrator CS4 verhalten, wo man optional einen weiteren Klick auf das fix zu bleibende Objekt durchführen kann.
Dann habe ich etwas nicht verstanden. Screenshot: Unteres Rechteck fixiert, oberes soll auf null Millimeter Abstand herangerückt werden. Geht nicht (außer manuell). Was ist mit "nach unten ziehen" gemeint?
Objekte zu fixieren bringt in meiner Erfahrung das Verteilen durcheinander. Das also nicht. Siehe die drei Bilder: - im ersten die Ausgangsposition - ein Klick-Shift-Ziehen erstellt die zweite Situation - jetzt "Verteilen" gibt die dritte.
Gerald irgendwie verstehe ich dein Beispiel im Zusammenhang mit der konkreten Frage gerade nicht? Sollen hier nicht zwei Objekte ausgerichtet werden, wobei das untere an seiner Stelle bleiben soll? > Das ist bei dir auch nicht der Fall?!
InDesign schaut beim Ausrichten nur nach dem Objekt was ganz links oder ganz oben steht.
Wenn ich ein anderes Objekt als "Master" als das ganz linke annehmen will, kann ich das sperren und dann richten sich alle anderen Objekte nach diesem gesperrten Objekt (bei Objekte ausrichten). Das funktioniert aber offensichtlich nicht bei "Abstand verteilen". Hier ist ausschließlich das oberste Objekt maßgebend.
Wenn man weiß das es in Illustrator mit einem Klick zu lösen ist, findet man das schon schlimm!
Ich denke immer, meine Screenshots seien selbsterklärend und immer täusche ich mich ;)
In meinen Screenshots soll das gelbe Quadrat das fixe sein. Also ziehe ich das blaue erst mal runter und verteile dann. Und denke darüber nach, weshalb ich das blaue überhaupt oberhalb des gelben angelegt habe ;)
in CS4 wurde am Verhalten beim Ausrichten mit dem Bedienfeld nichts geändert.
Aber (immer noch mit CS4): Wenn man den oberen Rahmen manuell nach unten schiebt, dann wird dessen untere Kante zur magnetischen Hilfslinie, sobald der Ausrichtungsbereich der oberen Kante des unteren Rahmens erreicht ist (voreingestellt sind 4 Pixel). Und diese temporäre Hilfslinie dockt spürbar an.
Mit CS3 kannst Du Dir mit einer der folgenden Methoden behelfen:
Methode A 1. Beide Rahmen auswählen. 2. Im Kontrollbedienfeld den Bezugspunkt links unten auswählen. 3. Mit Klick auf das "Y:" den Y-Wert auswählen. 4. Diesen Wert kopieren. 5. Im Bedienfeld "Ausrichten" die Checkbox "Abstand verwenden" aktivieren. 6. Im Textfeld "0" eingeben. 7. Auf das Icon "Zwischenraum vertikal verteilen" klicken. 8. Im Kontrollbedienfeld erneut den Y-Wert auswählen. 9. Den gespeicherten Wert einsetzen, mit Return bestätigen.
Methode B 1. Den unteren Rahmen auswählen. 2. Im Kontrollbedienfeld ist der Bezugspunkt oben links ausgewählt. 3. Das Y-Feld auswählen. 4. Den Wert kopieren. 5. Den oberen Rahmen auswählen. 6. Im Kontrollbedienfeld den Bezugspunkt links unten auswählen. 7. Das Y-Feld auswählen. 8. Den gespeicherten Wert einsetzen, mit Return bestätigen.
Und schliesslich noch eine Lösung per JavaScript:
Gruss, Hans
(Dieser Beitrag wurde von Hans Haesler am 15. Nov 2008, 17:38 geändert)
Doch, mehrere weitere: (1) Aktiviere das untere Objekt. Setze den Bezugspunkt auf die obere Kante. Kopiere den y-Wert. Wähle das obere Objekt aus. Setze den Bezugspunkt auf dessen untere Kante. Füge den y-Wert ein. (2) Aktiviere das untere Objekt. Hole Dir eine horizontale Hilfslinie und bewege den Zeiger mit der Hilfslinie auf einen der oberen Henkel des aktiven Objekts. Bewege das obere Objekt zu der Hilfslinie. Grüße, Jochen
Jochen, vielleicht kannst du mir das erklären: inwiefern sind diese Wege einfacher, als mit einer Mausbewegung dafür zu sorgen, dass das untere Objekt zum oberen wird (indem du das obere nach unten ziehst) ? Mit gedrückter Shift-Taste verschiebe ich es nicht mal in der Waagerechten. Es kostet mich eine Drittel-Sekunde, einen Ausgangspunkt herzustellen, aus dem die Verteilen-Funktion ohne Probleme den Zustand herstellt, den ich haben möchte.
Diese Diskussion taucht immer und immer wieder in allen möglichen Foren auf. Es fällt mir echt schwer, das Problem zu sehen. Solange nicht klar ist, dass das oberste (linkeste) Objekt nicht bewegt werden kann, ist das Verhalten natürlich verwirrend. Aber danach doch nicht mehr. Oder?
Gerald, was der OP wollte, auf Dein Beispiel mit den drei Screenshots bezogen: Das gelbe Objekt ist fix, das blaue soll im Ergebnis oben an das gelbe andocken. In Deinem dritten Screenshot steht das blaue Objekt ganz unten unter dem magentafarbenen. Was hat das mit dem gewünschten Ergebnis zu tun? Woher kommt überhaupt das dritte, magentafarbene Objekt? ;-)
Da ist irgendwo 'ne Ecke (oder mehrere), um die ich im Moment nicht denken kann. Die Wege von Hans und Jochen kann ich allerdings ohne Probleme nachvollziehen.
M.
(Dieser Beitrag wurde von Pabst am 15. Nov 2008, 23:08 geändert)
Verstehe ich nun nicht. Du hast doch das unterste bewegt. Weil von deinem zweiten zum dritten Bild sind magenta und gelb zusammengerückt. da das obere sich jedoch nicht bewegen kann, muss es wohl das magentafarbige gewesen sein, das nach oben verschoben wurde. Also wurde doch der Wunsch, dass sich das unterste nicht bewegt nicht eingehalten. Was das blaue dabei soll kann ich jedoch auch nicht verstehen.
Die anderen Lösungen mit dem eingeben von y-Werten versteh ich und finde ich recht gut. CS4 wird jedoch wohl noch leichter!!
Was ich an der Stelle aber noch nachfragen möchte: ständig wird von Scripten gesprochen im Zusammenhang mit InDesign. Wo müsste ich dann diesen Code eingeben? (Hab jetzt noch nicht in der Hilfe nachgeschaut, vielleicht würde ich da fündig. Werd ich noch tun. - falls nicht, würde ich mich über eine Antwort freuen.)
Verstehe ich nun nicht. Du hast doch das unterste bewegt. Nein. Ich bin Deiner Vorgabe gefolgt, habe das untere fixiert und das obere, frei bewegiche, mit seiner Unterkante an die Oberkante des Fixierten gestellt: (a) via Koordinaten-Übernahme, (b) via Hilfslinie.
CS4: Ist natürlich sehr viel leichter. Potentiell wird hier jede Rahmenkante magnetisch. Man zieht (ggf. mit Shift, wie Gerald ja schon sagte, um die horizontale Ausrichtung zu erhalten), lässt schnappen, und gut ist. Grüße, Jochen
Ach tut mir Leid. Dachte gerade, dass du diese drei Bildschirmfotos gepostet hast. War jedoch Gerald.
Naja dann sind wir uns ja einig, dass die 3 Screenshots nicht meine Frage beantworten, die Koordinaten-Übernahme jedoch schon!
(Zu der Lösung mit der Hilfslinie.. sollte die auch magnetisch an die Kante gezogen werden oder nicht? Bei mir tut sie das nämlich wenn ich mich recht erinnere nicht. Liegt vielleicht auch an den Einstellungen, aber die Hilfslinien in InDesign funktionieren bei mir nicht so schön, wie zB. in Illustrator. Objekte werden, soweit ich mich erinnere zwar an Hilfslinien herangezogen, Hilfslinien jedoch nicht an Objektkanten. Kann das sein?)
(Dieser Beitrag wurde von sejau am 16. Nov 2008, 00:49 geändert)
Das ist nicht dein Ernst. Es ging doch darum, dass ein Objekt, welches über einem anderen liegt, möglichst einfach an die Unterkante des anderen verteilt werden kann. Das passiert in meinem Beispiel. Ich hätte nicht gedacht, dass das Magentafarbene so für Verwirrung sorgen kann.
Also nochmal, vielleicht einfacher, weil nur mit zwei Objekten und in einem Screenshot ("2_objekte.png"). - Spalte 1 ist die Ausgangslage. - Als erstes ziehe ich das Blaue bei gedrückter Shift-Taste nach unten (-> Spalte 2) - Dann verteile ich beide mit Abstand 0 (-> Spalte 3)
Autsch. Nein, in Spalte 2 ist das Gelbe nicht mehr das untere, sondern das obere. Das ist ja der Punkt: Es ist ganz einfach, das obere so zu verschieben, dass aus dem unteren das obere und damit das fixe wird. Ohne, dass das vormals untere bewegt wird.
Oder habe ich die ganze Diskussion falsch verstanden? Ging es die ganze Zeit um die philosophische Frage, ob es gehen sollte und nicht, ob man völlig ohne Aufwand zum ziel gelangen kann?
Dann: ja, natürlich sollte es gehen, dass man optional noch einmal auf das nicht zu bewegende Ding klickt und alle anderen sich danach ausrichten. So ist es aber (noch) nicht.
Und dann noch eine Andeutung einer Erklärung, weshalb auf meinen ersten Screenshots drei Objekte waren ("3_objekte.png"): Wenn man das blaue mit Bedacht nach unten zieht, ist es recht leicht, die Reihenfolge der verteilten Objekte zu bestimmen. So kommt in Zeile A das Blaue zwischen Gelb und Magenta zu liegen und in Zeile B unter Magenta sowohl als unter Gelb.
Und noch mal die Frage: ist mein Vorschlag einfach nur durch und durch unverständlich? Oder gibt es einen praktischen Einwand, der dagegen spricht, so vorzugehen?
Die SmartGuides von CS4 sind eine feine Sache. (Siehe "cs4.png") Die grüne und pinke Linie sind automatische Hilfslinien. Eine Anmerkung zu dieser Situation: Falls Objekte mit Kontur involviert sind, wird die visuelle (Außen-) Kante ausgerichtet. Das Ergebnis in 2. ist also leicht mit SmartGuides erzielt. Für 3. braucht man aber weiterhin die Ausrichtenpalette mit negativem Versatz.
Du hast einen wichtigen Punkt vergessen. Das untere Objekt muss das untere bleiben! Das ganze ist in einem grösseren Kontext zu verstehen, wobei das untere Objekt, wie gesagt schon ausgerichtet war, und das obere OBEN genau an die Kante angrenzen sollte.
(Ohne diesen Punkt, erscheint es mir auch logisch, weshalb du uns nicht verstehen konntest. Dann wäre natürlich die Variante, das obere Objekt einfach nach unten zu ziehen sicherlich die einfachste!)
Und CS4 muss ich mir wohl sobald wie möglich anschaffen! ^^
(Dieser Beitrag wurde von sejau am 16. Nov 2008, 01:31 geändert)
Die Beschreibung trifft aber nur für CS2 zu. Mit CS3 können Scripts zwar auch im Programmordner untergebracht werden. Aber nicht mehr im Ordner "Presets:Scripts:", sondern in "Scripts:Scripts Panel". Diese Scripts erscheinen im Bedienfeld "Skripten" im Ordner "Anwendung". Die Idee ist, dass dort Scripts plaziert werden, welche allen Benutzern zugänglich sind.
Jeder Benutzer hat zudem einen eigenen Scripts-Ordner. Dieser kann am einfachsten so aufgespürt werden: InDesign CS3 starten, im Menü "Fenster" über den Artikel "Automatisierung" den Unterartikel "Skripten" wählen. Im nun geöffneten Skripten-Bedienfeld den Ordner "Benutzer" auswählen und im Fly-out-Menü den Artikel "Im Finder anzeigen" (Windows = "Explorer") wählen.
Der Ordner, welcher geöffnet wurde, heisst "Scripts Panel". Und dort hinein kannst Du Deine persönlichen JavaScripts kopieren. Den Weg zu diesem Ordner sieht man so mit einem Blick: Befehlstaste niederhalten und auf den Titel des Fensters klicken.
Hier wage ich, dem primus inter pares mehrfach zu widersprechen (nicht aus akademischen Gründen, sondern weil sonst für Neulinge die Sache eventuell schwer verständlich bleibt):
In CS3 ist die Kante eines Objektes niemals magnetisch (eine einzige Ausnahme erwähne ich ganz am Schluss). Es ist immer nur der Henkel, der magnetisch ist.
Der Henkel zeigt seine Magnetik auch nicht, wenn sich ihm eine Hilfslinie nähert. Der Henkel zeigt die Magnetik nur, wenn sich ihm der Zeiger nähert, mit der Hilfslinie an der Hand.
Und magnetisch sind auch nicht die mittleren Henkel: Alle Henkel sind magnetisch, und natürlich auch der Flächenmittelpunkt.
Gerald weiß das natürlich alles, aber hat es etwas arg sonntäglich formuliert.
Das Sutra muss also so formuliert sein: Sobald ein Zeiger eine Hilfslinie in der Hand hält, wird er von Henkeln, Ankerpunkten und Mittelpunkten angezogen.
Nun noch die Ausnahme: Eine Objektkante ist immer magnetisch: die rechte Kante des Textrahmens. Und zwar für die rechte Kante einer innewohnenden Tabelle. Und dies immer dann, wenn die rechte Tabellenkante an die rechte Rahmenkante gezogen wird – ohne Shift-Taste (eine Einschränkung, die ich sehr bedaure: denn mit Shift-Taste hätte man einen passablen Weg, eine Tabellenbreite proprtional auf gegebene Breite zu skalieren; der Weg über die zu einer Dummy-Zelle verbundenen Zeilenzellen ist mir zu mühsam).
Hey, Gerald, genau deshalb musst Du Dich immer schön einklinken! Denn dieser Schritt ist doch ohne jede Frage der eleganteste von allen! Grüße, Jochen
... auf dem Mac bis 10.4. (?). Ab 10.5 gbt es eine Finder > Darstellung > Pfadleiste im Fuß aller Fenster, die den Befehlsklick überflüssig macht: eine Verbeugung vor der > Adresse, die Windows schon seit eh und je zeigt im Kopf aller Fenster (sofern der User dort unter Explorer > Extras > Ordneroptionen > Ansicht > Erweiterte Einstellungen das zugelassen hat). Grüße, Jochen
(Dieser Beitrag wurde von Jochen Uebel am 16. Nov 2008, 10:43 geändert)
Puh, was für ein Thread für was für ein scheinbar so einfaches Thema! Denn nun geht es weiter: Spiegeln funktioniert bei mir, wenn der Mitte/Mitte-Bezugspunkt gewählt wird. Dann werden die Objekte aneinander ausgerichtet. Dann wkird zurückgespiegelt: weiterhin um den Mitte/Mitte-Bezugspunkt – der mittlerweile aber gewandert ist: Die Höhe der Gruppe ist ja kleiner geworden! Und schwupps – steht das untere Objekt, das sich ja eigentlicdh nicht bewegen sollte, nun doch woanders.
Usw.
Ich oute mich jetzt mal: Was Adobe mit der CS4-Magnetik aller Kanten und Mittelpunkte endlich, endlich ins Layoutgeschehen hineingetragen hat, treibt mir, sinnbildlich, die Tränen in die Augen. ENDLICH! NATÜRLICH will alle Konstruktion auf sich verweisen und sagen können (man kann’s ja ausschalten!) "Hier bin ich! Soll ich ziehen?" Das tat schon vor 20 Jahren not.
Keine Ahnung, wann die Illustrator-Mannschaft darauf reagierte. Aber dass die Programmiermannn- und -frauschaften, die für Layoutprogramme zuständig sind, erst jetzt, ZWANZIG JAHRE nach Geburt des WYSIWYG, darauf reagieren, ist eine Schande hoch Drei. Mann-/Fraujahrhunderte, die auf diese Weise mit nervtötender Maus-Akrobatik, x- und y-Rechnerei vertan worden sind!
Mir jedenfalls kann niemand erzählen, dass eine magnetische Kante nicht auch schon 1987 programmierbar gewesen wäre – wo doch Hilfslinien schon damals magnetisch waren (PageMaker).
Was fehlt(e) also? Präzises Hineindenken in die stinknormale Arbeit eines Layouters. Hinhören, Befragen, Zuschauen. Labore müssten her, in die die Layouter gesteckt werden: um präzise auszuwerten, was sie eigentlich tun. Um dann daraus eine Software zu stricken, die sie optimal unterstützt. Adobe ist – meinetwegen notgedrungen und aus Marketing-Kalkül heraus – uns hier ein gut Stück entgegengekommen.
Und ähnlich Quark mit XPress 8: Wer dort z.B. – Danke, Detlev, für eine erhellende Einführung im Basel-Freiburger ICE – die Philosphie der Maßpalette-Register verinnerlicht hat, spürt Ähnliches: Endlich wird’s einfacher. (Was hier bitte nicht eine Diskussion neu entfachen soll "XPressVs.InDesign"; darum geht es mir hier gar nicht.) Grüße, Jochen
"Ich habe oft den Eindruck, ich hätte mir etwas Geniales ausgedacht. Dann mache ich im Verlauf der Arbeit einen Fehler und stelle fest: Was ich eben noch so genial fand, ist längst nicht so genial wie der Fehler, den ich gerade gemacht habe." – Holger Czukay (Can)