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DTRAX – Dekompression & Fusion
Das DTRAX spinale System besteht aus einem Zugangsinstrumenten Set und zervikalen Cages. DTRAX wird benutzt um Radiculopathie in der zervikalen Wirbelsäule mit einem posterioren Zugang zu behandeln. Die Instrumente und Cages sind speziell darauf designed, eine indirekte Dekompression der Nerven mit anschliessender Fusion der Facettengelenke zu erreichen.
Wie funktioniert DTRAX?
DTRAX wird bilateral durch eine 1 cm breite Arbeitskanüle mittels eines posterioren Zugangs eingeführt. Fluoroskopische Kontrolle stellt sicher, dass die DTRAX Cages korrekt in den Facettengelenken platziert werden. Sobald die Cages korrekt gesetzt sind, öffnen Sie das Foramen, entlasten die Nerven und stabilisieren das Segment. Zusätzlich kann noch Graftmaterial dem Cage zugefügt werden um die Fusion zu fördern.
Indikationen
DTRAX wird für Patienten mit zervikaler Radikulopathie und/oder Nackenschmerzen, welche durch die Facettengelenke ausgelöst werden.
Chirurgen benutzen die DTRAX Technologie in Kombination mit ACDF und um 360° Fusionen zu machen. DTRAX wird auch in Kombination mit Laminektomie benutzt, oder um eine indirekte foraminale Dekompression und Fusion zu erlangen.
Operationstechnik
DTRAX – Dekompression & Fusion
Wie effektiv ist das Verfahren?
Klinische Studien zur Stabilisierung der Halswirbelsäule und zur knöchernen Versteifung durch posteriore (hintere) zervikale Cages (PCC) belegen den Erfolg des Verfahrens und die Linderung von Schmerzen im Nackenbereich und in den Armen bei Patienten mit zervikaler Radikulopathie (Wurzelreizsyndrom in der Halswirbelsäule).1
Ein innovativer Ansatz
Im Gegensatz zu den verbreiteten offenen und damit invasiven chirurgischen Ansätzen funktioniert diese Technologie über einen innovativen dorsalen (hinteren) Zugang, bei dem normalerweise nur ein bis zwei kleine Einschnitte an der Halsbasis des Patienten erforderlich sind.
Wann kommt ein chirurgischer Eingriff in Frage?
Eine gründliche Diagnose Ihrer Beschwerden im Nackenbereich, gefolgt von mindestens sechs Wochen konservativer Behandlung wird vor jeder Operation empfohlen.
Eine Operation kann angebracht sein bei:
- hartnäckigen Schmerzen im HWS-Bereich und deren Ausdehnung
- ausbleibender Verbesserung des Zustandes trotz medizinischer Behandlung
- zunehmendem Kraftverlust (verursacht durch die Kompression der Nervenwurzeln)
Die Operationstechnik
Zunächst entlastet der Chirurg die Rückenmarksnerven, indem er die Gelenke distrahiert (eröffnet). Dann werden kleine keilförmige Titanimplantate in Verbindung mit Knochen oder Knochenersatz eingesetzt. Die Nerven werden durch diese Dekompression nicht länger gereizt und heilen. Mit der Zeit wachsen Knochen und Cage zu einer soliden Struktur zusammen (Fusion).
Vorteile des gewebeschonenden Ansatzes
- häufig kommt es zur sofortigen Besserung der Symptome
- Mobilität und Funktionalität kehren schneller zurück
- kein Risiko von Schluck- und Sprechproblemen, wie bei anderen Halsoperationen
- Bandscheiben und Knochenstruktur bleiben erhalten
- weniger traumatisch als die meisten Verfahren an der HWS
- schnellere Erholung der Patienten nach der Operation
Percutaneous posterior cervical fusion with DTRAX facet system for single-level radiculopathy; results in 60 patients. Bruce M. McCormack, Jose Manuel F. Ignacio, Rafael C. Bundoc, Sigurd H. Berven, Mario R. Ver, and Edward F. Eyster. 10.3171/2012.12. SPINE12477.