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Der Verkauf von IBMs Server-Geschäft an Lenovo ist offenbar ins Stocken geraten und kann nicht wie geplant abgeschlossen werden. Dies zumindest berichtet das "Wall Street Journal". Gemäss dem Bericht soll es innerhalb der US-Regierung Befürchtungen geben, dass die nationale Sicherheit durch den Verkauf von IBMs Server-Sparte an ein chinesisches Unternehmen geschwächt wird. IBM-Server sollen unter anderem innerhalb des US-Pentagons im Einsatz sein, und man befürchte, dass nach einem Verkauf der IBM-Server an Lenovo chinesische Spione remote auf das Pentagon-Netzwerk zugreifen könnten. Zudem macht man sich offenbar Sorgen, ob der Support der Regierungs-Server nach dem Verkauf noch sichergestellt ist.
Gemäss dem "Wall Street Journal" würden sowohl IBM wie auch Lenovo daran arbeiten, die Bedenken der Behörden aus dem Weg zu räumen. Unter anderem soll IBM versprochen haben, dass man sich auch nach dem Verkauf für eine längere Zeitperiode im Namen Lenovos um die Regierungshardware kümmern werde.
Wie "Zdnet" schreibt, hat die US-Regierung aber gute Gründe für das Misstrauen. Nach dem Verkauf von IBMs PC-Business an Lenovo im Jahr 2005 soll nämlich die US Air Force eine Lieferung Lenovo-Notebooks erhalten haben. Nach Inbetriebnahme sei festgestellt worden, dass die Notebooks ohne Autorisierung eine Verbindung nach China aufgenommen hätten, ohne dass klar war, wozu diese Verbindung dienen soll. Die Laptops wurden daraufhin zurückgegeben und durch US-Geräte ersetzt.
Verzögerungen beim Server-Deal zwischen IBM und Lenovo
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26. Juni 2014 - US-Medienberichten zufolge kann der Verkauf von IBMs Server-Sparte an Lenovo nicht wie geplant abgeschlossen werden. Offenbar sorgt sich die US-Regierung um die nationale Sicherheit.