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Gaskammern waren Einrichtungen in sechs Tötungsanstalten, Konzentrationslagern und in Vernichtungslagern, in denen während der Zeit des Nationalsozialismus Menschen durch Kohlenstoffmonoxid oder Cyanwasserstoff ermordet wurden.
Was aber vielfach vergessen wird sind Vergasungen von Soldaten oder von Zivilisten bei einem Hausbrand. Auch bei Hexenverbrennungen früher starben viele vorher an einer Vergasung.
Auch bei einem Grubenunglück kann so etwas geschehen wie z.B. 1930 in Aachen.
Am 21. Oktober 1930 ereignete sich um 7:30 Uhr auf der Schachtanlage Anna II des Steinkohlenbergwerks Anna eine folgenschwere Schlagwetterexplosion. Bei diesem Unglück starben 279 Menschen. Von den 650 untertage sich aufhaltenden Bergleuten wurden 246 und übertage 25 getötet. Weitere 304 Menschen erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Davon 267 untertage und 37 übertage. Die toten Bergleute hinterließen 146 Witwen, 9 Vollwaisen und 203 Halbwaisen. Gemessen an der Zahl der Todesopfer und der Verletzten war dieses Unglück derzeit das schwerste im Aachener Steinkohlenrevier und das zweitschwerste im deutschen Steinkohlenbergbau.
Solche Traumata können vererbt werden und wie Kriegstraumen allgemein extreme Spuren hinterlassen.