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Vitamin B1 ist wichtig für die Steuerung des Energiestoffwechsels und deshalb bei intensivem körperlichem Training, bei Fieber oder Stress erhöht. Dieses Vitamin wird auch gebraucht für die Erhaltung der Funktionstüchtigkeit von Herz-Kreislauf- und Nervensystem. Das klassische Bild einer ausgeprägten Vitamin-B1 Mangelerscheinung, die Beriberi-Krankheit, gibt es in unseren Breitengraden nicht mehr. Ein Mangel von Vitamin B1 wird jedoch manchmal bei hohem Alkoholkonsum beschrieben, typischerweise mit den Symptomen spontane horizontale Augenbewegung, Augenmuskellähmungen und allgemeine Verwirrtheit (Wernicke-Syndrom) das bis zur schweren Gedächtnisstörung und Gedächtnisverlust (Korsakoff-Psychose) führen kann.
Thiamin, wie Vitamin B1 auch noch genannt wird gehört zu den wasserlöslichen B-Vitaminen und ist empfindlich gegenüber Hitze und Sauerstoff.
Obwohl Vitamin B1 sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommt, sind die jeweiligen Mengen eher gering. Gute Quellen sind mageres Schweinefleisch und Leber.