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«ChatGPT und andere Sprachmodelle könnten viele kreativschaffende Menschen den Job kosten, heißt es. Sie könnten Hausaufgaben und Seminararbeiten erledigen und diese somit überflüssig machen. Und sie könnten vielleicht sogar bald Google ersetzen. Doch es gibt einen Haken.
Bei ChatGPT handelt es sich um eine Adaption des Sprachmodells GPT-3.5 (Generative Pre-trained Transformer) des Unternehmens OpenAI, das auch den Bildgenerator DALL·E entwickelt. Schon GPT-3, das seit Frühjahr 2020 verfügbar ist, konnte juristische Werke in verständlicher Sprache zusammenfassen, Bücher übersetzen oder ausführbaren Code schreiben. ChatGPT bietet nun einen nutzerfreundlichen Zugang zu diesem sogenannten Large Language Model (LLM), quasi als Zwischenstopp auf dem Weg zu GPT-4, das voraussichtlich kommendes Jahr erscheint.
Die Besonderheit von ChatGPT liegt in seinem Dialogformat: Über Texteingaben ist es möglich, mit dem Sprachmodell so zu kommunizieren, als spräche man mit einem Menschen. «Das Dialogformat ermöglicht es ChatGPT, Folgefragen zu beantworten, seine Fehler einzugestehen, falsche Prämissen infrage zu stellen und unangemessene Anfragen abzulehnen», schreiben die Verantwortlichen von OpenAI auf der Website.»