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Die geringere Strahlenschwächung in den oberen Luftschichten hat eine stärkere Intensität der auf die Haut auftreffenden UVA- und UVB-Strahlen zur Folge. Ohne ausreichenden Lichtschutz sind akute Strahlenschäden (Sonnenbrand) und Spätschäden (Hautkrebsentstehung zu befürchten). 10 Minuten in 5000 Meter Höhe entsprechen einem Sonnenbad von über einer Stunde auf Meereshöhe! Der Gesichtsbereich lässt sich hier ausreichend und gut durch Gesichtsmasken und Lichtschutzcremes schützen. Die Cremes sollten auf jeden Fall über einen ausreichenden Schutz im UVA und UVB-Bereich verfügen, am besten sind sogenannte UV-Blocker geeignet. Gleiches gilt für die Lippen, die zusätzlich durch die trockene Höhenluft in Mitleidenschaft gezogen werden. Am allerwichtigsten ist aber das konsequente Tragen einer qualitativ hochwertigen UV-Schutz-Brille. Beim Fliegen über Gletschern in 4000 Meter Höhe droht sonst bereits nach 30 Minuten eine schmerzhafte Augenentzündung, die sogenannte Schneeblindheit, die spätestens am nächsten Tag ein weiteres Fliegen unmöglich macht. Nicht zuletzt sind in diesen Höhen auch bleibende Schäden des Augenhintergrundes bis zur Entstehung bösartiger Aderhautmelanome zu befürchten.
Dr. med. T. Hahne