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Bei den Mädchen hat die Zufriedenheit mit sich selbst, mit der Schule und mit dem Leben insgesamt abgenommen, wie die Schulgesundheitsdienste der Stadt Zürich am Dienstag mitteilten. Der Anteil der Mädchen, die ihre eigene emotionale Verfassung als mittelmässig bis schlecht bezeichnen, liegt neu bei 35 Prozent. Bei der letzten Befragung im Jahr 2017 waren es noch 26 Prozent.
Bei knapp einem Drittel der weiblichen Jugendlichen ergaben sich aus den Antworten Hinweise auf eine Angststörung, bei knapp einem Viertel Hinweise auf eine Depression. Immer mehr Mädchen klagen zudem über körperliche Beschwerden wie Kopf-, Bauch- oder Rückenschmerzen.
Zu den Stressfaktoren, die sowohl männliche als auch weibliche Jugendliche belasten, gehören der Druck in der Schule sowie die Berufswahl und -suche. Auch die Sorge um das eigene Aussehen hat zugenommen. Mädchen sind insgesamt unzufriedener mit ihrem Körper als Jungen.
Die Corona-Pandemie haben die meisten Jugendlichen nach eigener Einschätzung gut überstanden. Nur 12 Prozent bezeichnen sie als «schlimme Zeit». Von den Corona-positiv getesteten Jugendlichen mit starken Symptomen gaben 29 Prozent an, noch heute Langzeitfolgen zu spüren.
Eine Verbesserung zeigt sich im Bereich der Suchtmittel. Der Anteil der Jugendlichen, die psychoaktive Substanzen konsumieren, ist deutlich zurückgegangen. Noch 10 Prozent der befragten Jugendlichen gaben an, Nikotin zu konsumieren, 6 Prozent Alkohol und 5 Prozent Cannabis. Konsumunterschiede zwischen Mädchen und Jungen gibt es kaum noch.
An der Befragung, die alle fünf Jahre durchgeführt wird, nahmen Ende 2022 91 Prozent der insgesamt 2200 Zürcher Schülerinnen und Schüler der 2. Sekundarstufe teil.