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"Das Jahreseinkommen ist für diese Menschen eine ziemlich unwichtige Größe"
Reichtumsforscher Rainer Zitelmann über die "Psychologie der Superreichen".
Welche Hintergründe haben die Menschen, die ein Vermögen zwischen zehn Millionen und einer Milliarde Euro besitzen? Der Historiker und Soziologe Rainer Zitelmann wollte es wissen und ist der Frage in einer Doktorarbeit nachgegangen, die nun als Buch unter dem Titel "Die Psychologie der Superreichen - das verborgene Wissen der Vermögenselite" erschienen ist. Im Interview mit Telepolis gibt Zitelmann einen Einblick in seine Forschung und stellt fest, "dass es zahlreiche Muster in der Persönlichkeit der Hochvermögenden gibt, die immer wiederkehren".
Laut Zitelmann gehöre dazu etwa, wie diese Angehörigen der Vermögenselite "mit Rückschlägen und Niederlagen umgehen, wie sie zum Thema Risiko stehen, wie sie Entscheidungen treffen". Der Immobilieninvestor, der über 20 Bücher publiziert hat, geht davon aus, "dass jeder, der hier in unserem Land lebt, eine Chance hat, mehr aus seinem Leben zu machen, wenn er sich nicht als Opfer sieht, sondern als Gestalter des eigenen Schicksals".
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