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Nach dem Erdbeben und den diversen Nachbeben haben um die 9‘000 Personen ihr Leben verloren und über 22‘000 wurden verletzt. Eine Woche nach dem Beben starteten unsere Partner vor Ort mit der Verteilung von Hilfsgütern. Die massgebenden Regierungsstellen hatten ihnen für ihren Einsatz etliche zum Teil sehr abgelegene Dörfer westlich und östlich von Katmandu zugewiesen, die durch das Erdbeben sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Bis Ende Mai verteilten unsere Partner 3020 Zeltplachen sowie 605 Lebensmittelsäcke. Ein Lebensmittelsack enthält 35 kg Reis sowie Zucker, Salz, Öl, Tee und Seife. Davon kann sich eine durchschnittliche Familie rund zwei Monate lang ernähren.
Medizinische Betreuung für Erdbebenopfer
Viele Bewohner waren auch auf medizinische Hilfe angewiesen. Unsere Partner führten darum vom 8.-12. Juli in sechs verschiedenen Orten medizinische Camps durch. Die medizinischen Camps wurden in den vom Erdbeben betroffenen Gebieten eingerichtet und etwa 1000 Patienten konnten von der medizinischen Versorgung profitieren. Es konnten kleinere Eingriffe durchgeführt und gratis Medikamente abgegeben werden. Für unsere Partner war es ein grosses Privileg, diesen Menschen die Botschaft der Liebe und Heilung auf verschiedene Weise weitergeben zu können. Viele waren traumatisiert von den Ereignissen und die Helfer konnten ihnen beratend zur Seite stehen.
Diese Camps waren ein Licht für die lokalen Dorfgemeinschaften. Ein Pastor berichtete wie die Leute in seinem Dorf erstaunt darüber waren, dass die Christen sich so sehr für die hilfesuchenden Leute eingesetzt haben. Für den Pastor ist klar- dieses Camp war Salz und Licht in seinem Dorf.
Trinkwasser- ein lebensnotwendiges Gut
Trinkwasser ist ein Grundbedürfnis; jeden Tag hört man in Nepal von Leuten die krank wurden oder sogar starben, weil sie verschmutztes Wasser getrunken haben. Das Erdbeben zerstörte viele Wasserreservoirs und Wasserleitungen, was eine Wasserknappheit und verschmutztes Trinkwasser zur Folge hat. Zusammen mit einem lokalen Jugendclub konnten Wasserfilter in den Regionen von Loobhu, Kalimati, Dolkha, Bhaktapur und Lalitpur verteilt werden. Diese werden den Familien helfen, sauberes Trinkwasser zu haben.
Diese Hilfe war nur dank der grosszügigen Unterstützung aus der Schweiz möglich. Unsere Partner sind für die grosszügige finanzielle Hilfe und Gebete sehr dankbar. Ohne diese Hilfe wäre es nicht möglich gewesen, Salz und Licht in Nepal zu sein.