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Korpskommandant Philippe Rebord ist seit Anfang 2017 Chef der Armee. Er führt den Departementsbereich Verteidigung, ist verantwortlich für die Entwicklung und Führung der Armee und ist dem Chef des VBS, Bundesrat Guy Parmelin, direkt unterstellt.
Der 60-jährige Walliser ist seit über 30 Jahren Berufsmilitär.Nach dem Studium von Geschichte, Geographie und Französisch an der Universität in Lausanne trat er 1985 beim Instruktionskorps der Infanterie in die Armee ein.
Von 1990 bis 1995 war er Instruktionsoffizier der Panzerabwehrschulen. 1995 wurde er Klassenlehrer der Zentralschule. 1996 folgte ein Studienaufenthalt am Collège interarmées de défense in Paris. 1998 wurde er Stabschef der Generalstabsschulen, im Jahr 2000 Kommandant der Panzerabwehrrekrutenschule in Chamblon VD und 2001 Kommandant der Infanterie-Offiziersschulen, ebenfalls in Chamblon.
Von 2002 bis 2004 war Philippe Rebord Projektleiter «Rekrutierung Armee XXI». Von 2004 bis 2008 wirkte er als Chef Rekrutierung. Auf den 1. Januar 2009 ernannte ihn der Bundesrat zum Kommandanten der Infanteriebrigade 2 und beförderte ihn zum Brigadier. 2014 erfolgte der Aufstieg zum Divisionär sowie die Ernennung zum Kommandanten Höhere Kaderausbildung der Armee/Chef Stab Operative Schulung. Vom 1. April 2016 bis Ende 2016 war er zusätzlich noch Stellvertretender Chef der Armee.
Wir werden uns mit Herrn Rebord über seinen Werdegang und seine Sicht auf Politik und Gesellschaft unterhalten. Schwerpunkt des Gesprächs werden aber die aktuellen Herausforderungen sein, mit denen er in seinem Amt konfrontiert ist. Stichworte sind hier: Umsetzung der WEA, die integrierte Luftverteidigung sowie die Stellung der Sicherheitspolitik in der Bevölkerung.
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