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Es gibt viele Gründe, warum Nachtmenschen ein erhöhtes Depressionsrisiko haben. Der späte Tagesbeginn verkürzt vor allem im Winter den günstigen Einfluss des Tageslichts auf das Gemüt und stört die zirkadiane Rhythmik. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Spätaufsteher häufiger an Depressionen leiden.
Jetzt wurde dieser Zusammenhang erneut bestätigt. In zwei Studien haben die Forscher ermittelt, dass Menschen, die morgens früher aufstehen, seltener an Depressionen erkranken. Der Einfluss war relativ deutlich. Jede Verschiebung des Mittelpunkts der Nachtruhe senkte das Erkrankungsrisiko um 23 Prozent, so das Ärzteblatt. Auch Hospitalisierungen wegen einer Depression waren unter den Menschen mit frühem Chronotyp seltener.