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Im Dezember haben alle lokalen GS1 Organisationen eine für die GS1 Verifikationen eingesetzte Qualitätsnorm angepasst. Hintergrund dieser Anpassung ist die Aktualisierung der entsprechenden Spezifikation auf Seiten der ISO/IEC Organisation.
Die Anpassung erfolgte auf Basis von ausführlichen Tests, die mit Hilfe der verfügbaren Scanning-Lösungen durchgeführt wurden. Sie reflektiert die Weiterentwicklungen im Bereich der Strichcodeerfassung der letzten Jahre. In der Praxis beeinflusst die neue Version der ISO/IEC 15416 Norm ausschliesslich lineare GS1 Datenträger wie beispielsweise den EAN-13 Strichcode. Die Anpassungen führen dazu, dass die qualitative Einstufung von Strichcodes tendenziell höher bewertet wird, beispielsweise wenn in einem Code an vereinzelten Stellen Defekte auftreten. Neu werden verschiedene Parameter bei der Verifikation präziser beurteilt, da aufgrund der nun ausschliesslich numerischen Darstellung des Qualitätsgrads genauere Abstufungen möglich sind.
Aus diesem Grund rapportiert GS1 Schweiz ab Januar 2018 keine Qualitätsgrade in Form der Buchstaben A bis F mehr in den GS1 Verifikationsberichten. Neu wird nur noch der von Seiten der ISO/IEC Organisation seit Jahren erforderliche Qualitätsgrad in Form der Zahlen 4 bis 1 protokolliert, wobei 1 dem Buchstaben F entspricht. Ein entsprechend eingestufter Code 1 würde demnach die Anforderungen nicht erfüllen. Die Qualitätseinstufung in Form von Buchstaben wurde schon seit mehreren Jahren nur noch in Klammern dargestellt. Diese Angaben fallen nun komplett weg.
Falls Sie Fragen zu dieser Anpassung und der Auswirkung in der Praxis haben kontaktieren Sie bitte die Systemberatung von GS1 Schweiz.