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Die Credit Suisse will die Sparte Asset Management angeblich auflösen - wegen ihrer der geringen Grösse im Markt. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen.
Die Grossbank Credit Suisse (CS) will offenbar ihre Sparte Asset Management (AM) als eigenständige Einheit auflösen. Dies berichtet die Agentur Reuters am Dienstagabend mit Bezug auf Insider. Das AM-Geschäft soll demnach in die beiden anderen Sparten Private Banking und Investment Banking integriert werden.
Der Plan sei eine «direkte Folge» davon, dass die Sparte nicht zu den grossen Spielern im Markt gehöre, sagte eine mit der Sache vertraute Person gegenüber der Agentur. Eine andere Person meinte, die Pläne seien eine Folge der vor einigen Wochen angekündigten Massnahmen zur Stärkung der Eigenkapitalbasis. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, hiess es.
Zuvor hatte bereits die BILANZ berichtet, dass die CS strategische Änderungen prüft - darunter die Aufhebung des Bereichs Asset Management als eigenständige Einheit, verbunden mit einer Eingliederung ins Private Banking.
CS Asset Management verwaltet laut Reuters 360 Milliarden Franken und beschäftigt knapp 3000 Angestellte. Die Bank wollte das Ganze gegenüber der Nachrichtenagentur nicht kommentieren.
(aho/laf/awp)