Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03523.jsonl.gz/1049

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
ESSEN (awp international) - Nach der angekündigten Übernahmeofferte des Baukonzerns ACS hat sich das spanische Unternehmen mit einem Brief an wichtige Hochtief-Kunden gewandt. Dabei handele es sich um Städte, für die Hochtief im Rahmen einer öffentlichen-privaten Partnerschaft (PPP) etwa den Bau und Betrieb von Schulen oder Rathäusern übernommen habe, berichtete das Magazin "Wirtschaftswoche" in einem Vorabbericht. ACS war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Viele dieser sogenannten PPP-Verträge beinhalteten ein Sonderkündigungsrecht des Kunden, wenn ein Aktionär die Kontrolle über das Unternehmen erlange, hiess es. ACS sage den Hochtief-Kunden in dem Schreiben unter anderem den Verzicht auf einen Beherrschungsvertrag und eine "sehr enge" und "konstruktive" Zusammenarbeit mit dem Hochtief-Vorstand und Aufsichtsrat zu.
Ein Hochtief-Sprecher berichtete auf Anfrage von "verärgerten Reaktionen" von Kunden, die solche Schreiben erhalten hätten. "Wir sind ebenso wie diese sehr irritiert", so der Sprecher. Hochtief bleibe jedoch weiterhin Geschäftspartner und werde die vertraglichen Verpflichtungen erfüllen.
Der spanische Baukonzern hatte angekündigt, in einem ersten Schritt seinen Anteil an Hochtief auf über 30 Prozent aufstocken zu wollen, um dann über die Börse den Anteil auf über 50 Prozent zu erhöhen. Ein offizielles Angebot an die Hochtief-Aktionäre soll erst im November vorgelegt werden./uta/DP/fn
???source_awp???