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Die Mutter im Rucksack entsorgt
Japans Suche nach den über 100-jährigen verschollenen Personen nimmt immer makabrere Züge an. Die Tokioter Behörden haben die Leichenreste einer vermissten 104-jährigen Frau in einem Rucksack in der Wohnung des Sohnes gefunden. Der 64-jährige Sohn hatte im Lichte der anhaltende Suche der Polizei gestanden, dass seine Mutter bereits vor 9 Jahren verstorben sei.
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Den Behörden hatte er den Todesfall damals nicht gemeldet, um weiterhin die Rente seiner Mutter beziehen zu können. Die Polizei ermittelt nun gegen ihn wegen Leichenschändung und Pensionsbetrug. Der 64-Jährige gestand weiter, dass er seine Mutter eines Tages nach der Arbeit tot auf dem Bett aufgefunden hatte. Statt den Todesfall zu melden, versteckte er die Leiche zuerst in einem Schrank. Er habe kein Geld für die Beerdigung seiner Mutter gehabt, gab er als Grund für seine Aktion an.
Der Sommer der Verschollenen
Als er 2004 umzog, zerstückelte er die Leiche und steckte sie in einen Rucksack. Insgesamt soll er bis vor 6 Jahren insgesamt 1,17 Millionen Yen (11’000 Euro) an Rente von seiner Mutter bezogen haben. Ausserdem hat er auch das städtische Geschenk über 150’000 Yen (1400 Euro) zum 100. Geburtstag seiner Mutter entgegengenommen.
Als Anfang August die Tokioter Polizei herausfand, dass der angeblich 111-jährige Sogen Kato, der als der älteste Mann der Hauptstadt galt, bereits um 1978 herum verstorben war und die Leiche von den Angehörigen in der Wohnung aufbewahrt wurde (Asienspiegel berichtete), hat im ganzen Land eine intensive Suche nach den über 100-jährigen Personen begonnen (Asienspiegel berichtete). Laut dem Gesundheitsministerium werde nur noch 1 Person der 59 über 110-jährigen Pensionäre vermisst. ja.
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