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Colette - Heilige aus Frankreich, die in Vevey Spuren hinterliess... Colette kam am 13. Januar 1381 in Corbie (Frankreich) zur Welt. Nach dem Tod ihrer Eltern lebte sie zuerst in einem Benediktinerinnen-Kloster, dann entschied sie sich, als Einsiedlerin nach der Regel des Dritten Ordens der Franziskaner zu leben. Nach vier Jahren Zurückgezogenheit in Gebet und Meditation erkannte sie, dass Gott etwas anderes von ihr wollte und trat in den Orden der Klarissen ein. In Einheit mit dem Papst und zusammen mit dem sel. Heinrich von Baume OFM führte sie viele Klöster zur ursprünglich strengen Regel der hl. Klara von Assisi zurück und gründete ca. zwanzig neue Gemeinschaften, die sich «Arme Klarissen oder Klarissen-Colettinen» nannten. Mit der Gründung der Klöster in Vevey, dessen erste Äbtissin sie wurde und Orbe, beeinflusste sie auch das kirchliche Leben in der Schweiz. Es wurde erzählt, dass ein Bauer ein todgeborenes Kind zu Colette brachte, sie nahm ihren Schleier, wickelte das Kind darin ein und schickte den Bauern zum Pfarrer, um es taufen zu lassen. Auf dem Weg begann das Kind zu atmen und weinte. Colette starb am 6. März 1447 in Gent (im Kloster von ihr gegründet). Gedenktag 6. März. 1740 Selig- und 1807 Heiligsprechung. Patronin werdender Mütter, kranker Kinder und für glückliche Geburten.