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Zahlreiche Häuser stürzten ein und in der Folge brachen an mehreren Stellen Brände aus, die lange nicht zu löschen waren (aufgrund der Schindel- und Strohbedachungen sowie offener Herdstellen und geheizter Öfen). In Anbetracht der Stärke und der Zerstörung fielen dem Beben verhältnismässig wenige Menschen zum Opfer, da sich viele aufgrund des Vorbebens bereits im Freien aufhielten.
Dieses einigermassen umfassende Bild der Katastrophe kann anhand von ungefähr zwanzig Dokumenten, die kurz nach dem Erdbeben erstellt wurden und bis heute überliefert sind, gezeichnet werden. Weitere Zahlen und Beschreibungen zum Unglück von 1356 entstammen Dokumenten, die im 15., 16., 17. oder gar erst 18. Jahrhundert erstellt wurden. Für diese Zeit kann von einer eigentlichen „Basel Seismophilie“ gesprochen werden, das heisst, es wurde sehr oft über das Erdbeben geschrieben.