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Eigentlich wollte ich ja nach Gambia und von dort über die Kap Verden via die Azoren wieder nach Europa zurück. Aber ich möchte ja auch “richtig” lange Strecken segeln. Und so kam ich auf Französisch Guyana mit seiner unrühmlich berühmten Teufelsinsel, auf der früher eine französische Strafkolonie betrieben wurde, was mir seit meinen Jugendjahren vom Roman “Papillon” bestens bekannt ist.
Ganz lässig wäre es natürlich, zuerst nach Gambia und von dort hinüber nach Südamerika zu segeln. Dazu bin ich jetzt aber leider zu spät dran. Daher gehts direkt zum französischen Überseedepartement nach Saint Laurent du Maroni, das im Grenzfluss zu Suriname liegt und über eine kleine, gut ausgestattete Marina verfügen soll.
Etwas mehr als 2700 sm sind es von Lanzarote bis zur Mündung vom Maroni River, den es dann etwa 15 sm bis zur Marina hochgeht. Ich rechne mit 22-25 Tagen, bis ich wieder festen Boden unter mir haben werde. Verpflegung und Wasser habe ich für mindestens 30 Tage gebunkert, und dann kommen ja noch die Tunfische, Doraden etc. dazu, die bald an meiner Angelleine zappeln werden…..
Von Französisch Guyana gehts dann den Antillen entlang in zwei, drei Etappen nach Sint Maarten, von wo ich anfangs Mai die nächste Atlantiküberquerung mit Ziel Irland starten möchte.