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In Maridi und Ibba County (Südsudan) werden seit Juli 2018 die Gesundheits und Ernährungssicherheit verbessert. Dies hilft Fluchtursachen zu verbessern.
Das Projekt wird mit CHF 250.000 durch eine renommierte Schweizer Stiftung gefördert.
Bei der Verbesserung des Ernährungszustandes stehen Mütter und Kinder im Fokus, da sie besonders durch Mangel- und Unterernährung gefährdet sind. Viele Mütter haben nicht genug Nahrung, um Milch für ihre Babys zu produzieren. Das Immunsystem der Menschen ist durch Ernährungsmangel geschwächt und sie sind anfälliger für Krankheiten.
Deshalb bilden wir Bauerngruppen aus, damit sie selbst gesunde Nahrung vor Ort anbauen können. Ausserdem wird Saatgut und Equipment für die Anlegung von Gemeindegärten zur Verfügung gestellt. Es werden für drei Schulen Ziegen angeschafft und die Schülerinnen und Schüler in der Betreuung dieser geschult. Mittelfristig sichern die Ziegen nicht nur eine zusätzliche Nahrungsquelle durch Milch, sondern sollen auch gezüchtet werden.
Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen
Da es im Südsudan an sauberem Trinkwasser mangelt, müssen die Menschen dort verunreinigtes Wasser trinken, um nicht zu verdursten. Dies führt dazu, dass wasserbezogene Krankheiten weit verbreitet sind. Um die Menschen nachhaltig zu schützen, verbessern wir den Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen.
Konkret erschliessen wir eine Wasserquelle, die rund 1.200 Menschen mit Wasser versorgt, und rehabilitieren bereits bestehende Wasserquellen, um diese für den häuslichen Gebrauch und die landwirtschaftliche Nutzung zur Verfügung zu stellen.
Die Wasserqualität wird regelmässig überprüft und es werden vier Wasser-Komitees ausgebildet. Um die Wichtigkeit von sauberem Wasser und von Hygieneverhalten zu unterstreichen, führen wir Kampagnen durch, die der Bevölkerung zeigen sollen, wie wichtig es z.B. ist, sich die Hände zu waschen.
Das Projekt Stabilisiert die Lebensumstände der Menschen in Maridi und Ibba, schaffst Perspektiven vor Ort und ermöglicht den Menschen durch Landwirtschaft nicht nur eine gesündere Zukunft, sondern auch ein eigenes Einkommen. Wir möchten die Situation in Maridi und Ibba verbessern und die Fluchtursachen direkt vor Ort angehen!
Um all das umzusetzen und noch auszubauen, z.B. durch die Integration von weiteren Massnahmen der Berufsausbildung und damit der Einkommensgenerierung für die lokale Bevölkerung, brauchen wir Ihre Hilfe! Selbst eine kleine Spende kann ein Leben retten.