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5. Konzert
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz
Tosca Opdam, Violine
Annedore Neufeld, Leitung
Programm
Claude Debussy
Images pour orchestre – Ibéria
Béla Bartók
Konzert für Violine und Orchester Nr. 2, Sz. 112
Robert Schumann
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, op. 37 «Rheinische»
Während sie bei der Uraufführung 1913 noch für Entsetzen beim Publikum sorgte, entpuppte sie sich im Laufe der Jahre als eine seiner populärsten Kompositionen: Das dreisätzige Werk «Ibéria» von Debussy skizziert ein buntes Bild aus lebendigen Strassen voller spanischer Klänge, aus nächtlichen Düften und der morgendlichen Erwartung eines Festes.
Die rhythmische Präzision der spanischen Impressionen Debussys findet sich auch in Bartóks virtuosem Violinkonzert. Als der grosse ungarische Geiger Zoltán Székely seinen Landsmann Bartók um ein neues Violinkonzert bat, lehnte dieser zunächst ab, denn Bartók wollte lieber ein Werk mit Variationen schreiben. Székely blieb hartnäckig, Bartók aber auch. Herausgekommen ist – nach aussen – ein Violinkonzert mit drei Sätzen und – nach innen – ein Werk mit mehreren versteckten Variationen und Bezügen, ein Werk, das zu den ungewöhnlichsten Konzerten der Musikgeschichte zählt.
Auch Robert Schuman liess sich von seiner unmittelbaren Umgebung inspirieren und schuf im September 1850 innerhalb von nur vier Wochen seine dritte Sinfonie. Als neuer Städtischer Musikdirektor war er nach Düsseldorf gekommen und die freundliche Aufnahme sowie die Eindrücke des Rheinlandes beflügelten den Komponisten. Die Weite und Farben des Rheins spiegeln ich in den satten und üppigen Klängen dieses strahlenden Werkes.