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Die Weltranglisten-Erste Simona Halep schrammt am Australian Open in Melbourne nur knapp am Ausscheiden vorbei. Die Rumänin muss gegen die Amerikanerin Lauren Davis drei Matchbälle abwehren.
10:11 und 0:40 lag Halep im dritten Satz bei eigenem Aufschlag zurück, ehe sie gegen die Nummer 76 der Welt aus Florida die Wende doch noch schaffte. Nach 3:45 Stunden verwertete Halep ihren ersten Matchball und setzte sich mit 4:6, 6:4, 15:13 durch.
"Ich bin fast tot, aber ich hoffe, ihr habt es genossen", sagte Halep völlig erschöpft im Platzinterview in der Rod Laver Arena. Allein der Entscheidungssatz hatte 2:22 Stunden gedauert. Es war das drittlängste Frauen-Spiel der Turniergeschichte. In der längsten Partie standen sich 2011 die Italienerin Francesca Schiavone und Swetlana Kusnezowa aus Russland 4:44 Stunden gegenüber.
In den Achtelfinals trifft Halep auf die Japanerin Naomi Osaka, welche mit Ashleigh Barty die letzte Australierin aus dem Turnier war. Auch Karolina Pliskova, Caroline Garcia, Madison Keys und Barbora Strycova wurden ihren Favoritenrollen gerecht und qualifizierten sich ebenfalls für die zweite Woche.
Kerber zu stark für Scharapowa
Das mit Spannung erwartete Duell zwischen den beiden ehemaligen Australian-Open-Siegerinnen Angelique Kerber (WTA 16) und Maria Scharapowa (WTA 48) wurde zu einer klaren Angelegenheit. Die Deutsche dominierte die Partie klar, machte viel weniger Fehler als ihre Widersacherin und siegte in gut einer Stunde 6:1, 6:3.
"Ich bin so froh, dass 2018 und nicht mehr 2017 ist", sagte Kerber, die ihren bereits zwölften Sieg im neuen Jahr feierte - bei keiner Niederlage. Nach ihrem überragenden Jahr 2016 mit den Siegen in Melbourne und am US Open in New York und dem Erreichen des Tennis-Throns gelang ihr im vergangenen Jahr die Bestätigung der Erfolge nicht. Der Rückfall folgte. Nun ist die Deutsche, die am Donnerstag ihren 30. Geburtstag gefeiert hat, aber zurück und gehört in Melbourne zu den Mitfavoritinnen auf den Titel. In den Achtelfinals trifft sie Hsieh Su-Wei aus Taiwan.
SDA-ATS