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Die erste überlieferte Erwähnung des Hauses stammt von 1565, als der Glarner Landvogt Jacob Schuler einen Streit zwischen Gerber Bartholomeus Schmidt und dem Werdenberger Müller Hans Forer schlichtete: Schmidt wollte seiner Gerbe eine mit Wasser aus dem See angetriebene Stampfe beifügen, um Rinden zu bearbeiten. Der Müller dagegen bestand darauf, dass nur er Seewasser nutzen dürfe. Der Landvogt schützte zwar die Rechte des Müllers, denn die Abgaben der Müller stellten für die Glarner Obrigkeit wichtige Einnahmen dar, beschränkte aber gleichzeitig dessen Macht und entschied, die Gerberei dürfe Wasser abführen, wenn davon genügend für beide Betriebe am See vorhanden sei.
Im 19. Jahrhundert wurde das Haus verschiedentlich umgenutzt. Von 1876 bis 1915 diente es als Realschule. Später wurde es als Garage genutzt unter dem Namen «Schlossgarage». Seit 2009 beherbergt das Wohnhaus stilvoll renovierte Wohnungen. Das neu angebaute Restaurant «Galerie am See» ist zu einem beliebten Ausflugsziel geworden.