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«Kommt mit», sagte der Hahn, «etwas Besseres als den Tod können wir überall finden.» Die Gebrüder Grimm hinterliessen uns über 200 Märchen. Einige ihrer Geschichten haben einen historischen Hintergrund.
Die grausamen Hungersnöte während des Dreissigjährigen Krieges (1618–1648) waren noch nicht vergessen. Millionen Menschen starben auf den Schlachtfeldern, und noch mehr erlagen Hunger und Seuchen. Marodierende Soldaten zogen mordend und plündernd durch Europa, die Nahrung wurde knapp, die Preise stiegen, die Wirtschaftskrise ruinierte die Überlebenden. Fälle von Kannibalismus sind überliefert. Nicht selten boten Eltern aus Verzweiflung ihre Kinder auf öffentlichen Märkten als Tagelöhner oder Dienstmädchen an. Einige setzten ihre Kinder im Wald aus wie die Eltern von Hänsel und Gretel. Der Vater war Holzhacker und gehörte zu den Ärmsten der Armen.