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Denn aktuell gebe es eine Überprüfung der Behörden, ob das Finanzinstitut in den Vereinigten Staaten in dem Sektor weiter tätig sein dürfe.
So berichteten unter anderem die Nachrichtenagentur "Bloomberg" sowie verschiedene Schweizer Wirtschaftsmedien, dass der Status der CS als Qualified Pension Asset Manager (QPAM) auf dem Prüfstand stehe. Sie berufen sich dabei auf eine Meldung im sogenannten "Federal Register" der USA. Diese wurde dort vom US-Arbeitsministerium bereits am Dienstag publiziert.
Konkret drohe der CS damit, dass sie den Zugang zu der besonderen regulatorische Ausnahmeregelung als QPAM verliert. Auf diese könnten sich die Banken in dem wichtigen Markt bei der Verwaltung von US-Pensionsfonds verlassen. In der Mitteilung im Register heisst es nun, dass das Arbeitsministerium aufgrund der früheren Verurteilungen und des Fehlverhaltens der Bank prüfen werde, ob der Status der CS als "qualifizierte professionelle Vermögensverwalterin" verlängert oder widerrufen werden soll.
Das US-Arbeitsministerium hatte den QAM-Status der CS zwar bereits um ein Jahr verlängert. Die Verlängerung sei jedoch erfolgt, "um sicherzustellen, dass die abgedeckten Pensionspläne und deren Teilnehmer und Begünstigte geschützt sind", so der Wortlaut der Meldung. Die Überprüfung folge derweil auf das Schuldeingeständnis der CS in dem Spendenskandal im Mosambik-Komplex.
Gegenüber anderen Medien lehnte die Credit Suisse eine Stellungnahme ab, auch eine Anfrage der Nachrichtenagentur AWP wollte die CS unkommentiert lassen. Das US-Arbeitsministerium antwortete laut "Bloomberg"-Bericht ebenfalls nicht sofort auf Anfragen.
(AWP)