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Das 1989 gegründete Jugendsinfonieorchester (JSO) Arabesque besteht aus Jugendlichen, welche überdurchschnittliche technische und musikalische Voraussetzungen mitbringen. Die Trägerschaft des Vereins besteht aus den Musikschulen Region Thun, Aaretal, Oberland Ost, Region Gürbetal, Unteres Simmental und Kandertal. Probeort ist Thun, der geografische Mittelpunkt des Einzugsgebietes. In den wöchentlichen Proben und zusätzlichen Probewochenenden werden anspruchsvolle Werke des klassischen Orchesterrepertoires eingeübt. 2014 feierte das Orchester sein 25-jähriges erfolgreiches Bestehen mit einer Reise nach Budapest und einem Jubiläumskonzert im KK Thun. 2015 folgte ein weiter Höhepunkt mit der Teilnahme am Internationalen SCL Festival in Wien, wo das Orchester in berühmten Sälen wie dem Goldenen Saal des Musikvereins oder im grossen Saal des Konzerthauses auftreten konnte. Am 1. Januar 2016 bestritt das JSO Arabesque erfolgreich das Neujahrskonzert im KK Thun. Das Konzert des JSO Arabesque zusammen mit dem Berner Kammerorchester im Kulturcasino Bern im Februar 2017 und der Aufführung der Sinfonie Nr. 1 «Der Titan» von Gustav Mahler darf sicher auch als einer Höhepunkt bezeichnet werden. Seit 2010 steht das Orchester unter der musikalischen Leitung von Georgios Balatsinos und seit 2018 ist Itto Bakir die Konzertmeisterin. Die administrative Leitung hat sein 2014 Beat Aberegg inne, der am Neujahrskonzert 2019 im KK Thun auch die Moderation übernehmen wird.
Georgios Balatsinos erhielt seine umfassenden Ausbildungen in Violine, Viola, Klavier, Komposition und Dirigieren an den Musikhochschulen Detmold (D), Genf, Bern, Luzern und Mailand. Im Mai 2017 war Georgios Balatsinos Finalist der XV. Dirigenten-Werkstatt «Interaktion» des Kritischen Orchesters in Berlin, welches sich aus Musikern führender deutscher Orchester zusammensetzt wie z.B. den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin, den Münchner Philharmonikern und der Sächsischen Staatskapelle Dresden und ist Preisträger verschiedener internationaler Dirigenten-Wettbewerbe. Im Juni 2016 dirigierte er die Berliner Symphoniker in der Philharmonie Berlin und 2015 konzertierte er im Wiener Musikverein mit dem JSO Arabesque. Unter seinem Stab spielten verschiedene Orchester wie das NAC Orchestra Ottawa, das Athener Staatsorchester, die Hofkapelle Meiningen, das Gstaad Festival Orchestra, das Orchestra Sinfonica di Sanremo, das Athen Symphonie-Orchestra, das Luzerner Sinfonieorchester, die National Opera Oleg Danovsky, das Orchester Verdi di Milano und die I Pomeriggi Musicali di Milano. Er wurde ausgewählt, als aktiver Student an internationalen Meisterkursen bei Peter Eötvös, David Zinman, Gianluigi Gelmetti, Neeme Järvi und Gerd Albrecht teilzunehmen. Im Sommer 2019 wird Georgios Balatsinos sein Debüt am Epidaurus Festival in Athen als Dirigent der Oper Norma geben. Seit 2015 arbeitet er mit Jorma Panula in der Panula Academy (Helsinki, Finnland) zusammen und er leitet seit 2010 das Jugendsinfonieorchester Arabesque sowie seit 2017 die Sinfonietta Mosaique.
Daniel Bentz, in Pfäffikon Zürich geboren, absolvierte das Lehr- und Konzertdiplom mit Auszeichnung bei Prof. Jane Thorner an der Zürcher Hochschule der Künste. 2011 schloss er das schweizerische Opernstudio ebenfalls mit Auszeichnung ab. Seine ersten Bühnenerfahrungen sammelte er schon mit 17 Jahren als Tony in der West Side Story. Seitdem ist der vielseitige Tenor mit einem besonders breiten Repertoire von Monteverdi bis zu Musik der heutigen Zeit auf der Bühne zu erleben. Seit einigen Jahren ist Daniel Bentz am Operettentheater Salzburg engagiert mit welchem er an bedeutenden Häusern in Deutschland, Luxemburg, Österreich und in der Schweiz gesungen hat. Weitere Engagements führten ihn an die Junge Oper der Staatsoper Stuttgart und an die Stadttheater Bern und Biel/Solothurn. Mit den Wiener Produktionen von der Zauberflöte und La Traviata war er in Tokyo, Kyoto und in 40 weiteren japanischen Städten auf Tournee. Daniel Bentz tritt regelmässig an Schweizer Operettenbühnen in Hauptrollen auf. Er ist Gründungs- und Ensemblemitglied von Operton, Junge Oper Zürich und dem Salonorchester Odeon. Bentz machte Konzerte, CD-Einspielungen und TV-Aufzeichnungen u.a. mit Udo Jürgens, Jörg Schneider, Pippo Polina und Peppe Lienhard. Ebenso wie für die grossen Produktionen interessiert sich Daniel Bentz für Kunst im Kleintheater. Er ist als singender Schauspieler in Stücken von Maxim Gorki, Terrance McNally bis Pablo Picasso aufgetreten. Für Daniel Bentz ist die Förderung von Liedgut sehr wichtig. Zu diesem Zweck hat er 2008 das Camille Festival Zürich gegründet welches jedes Jahr im Theater Stok stattfindet. Zurzeit ist er mit «I Quattro» den vier Schweizer Tenören mit ihren grossartigen Stimmen und der einzigartigen Ausstrahlung unterwegs. Diese begeistern rundum, sorgen für ausverkaufte Säle und singen sich in die Herzen des Publikums.
Die in Baschkortostan (Russland) geborene Pianistin Ekaterina Knyazeva konnte schon in jungen Jahren durch zahlreiche Erfolge auf sich aufmerksam machen. So gewann sie u.a. 1998 den Internationalen «Jóvenes intérpretes» Wettbewerb in Spanien sowie zahlreiche nationale Klavierwettbewerbe in Russland. Interpretatorische Impulse fand sie am Petersburger Konservatorium in der Klasse von Prof. Sharapova. 2010 spielte die russische Pianistin zum ersten Mal in der Carnegie Hall New York. Seitdem führt sie eine aufregende Konzerttätigkeit und spielte bereits auf renommierte Bühnen in Italien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Als offizielle Pianistin des berühmten Mariinski-Theater begleitete sie im Auftrage des Opernhauses mehrere Tourneen mit berühmten Sängern wie Elizabeth Vidal und Olga Romanko.
Unter stetiger Obhut von M. Rostropowitsch, begann Fjodor Elesin seine Ausbildung zunächst am Music-College in St.-Petersburg, trat schon mit 13 Jahren als Solist im ersten russischen Fernsehen «ORT» mit dem Staatlichen St. Petersburger Sinfonieorchester auf. Nach dem Abschluss am Staatlichen Rimski-Korsakow-Konservatorium begann der Cellist 2001 mit dem Cellostudium bei Prof. Wolfgang Mehlhorn an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, das er 2009 mit dem Konzertexamen abschloss. Anschließend vertiefte er seine musikalische Ausbildung am «Instituto Internacional de Música de Cámera» in Madrid bei Ralf Gothoni, Burno Canino und Menahem Pressler. Ermöglicht wurde das Studium durch ein Stipendium der Hamburgerischen Greve Stiftung. Seit 2001 gewann der Cellist verschiedene internationale Auszeichnungen. Fjodor Elesin trat bereits im Rahmen verschiedener Festivals auf renommiertesten Konzertbühnen wie der Carnegie Hall New York, Berliner Philharmonie, St. Martin-in-the-Fields London auf, und er hat mit einigen der besten Musikern unserer Zeit gespielt. Seit geräumter Zeit organisiert er zudem erfolgreich eigene Festivals und Konzertreihen. Seit Fjodor Elesin seine neueste CD auf dem persönlichen Cello des letzten russischen Zaren Nikolai II aufgenommen hat, wurde er von der Presse sogar als der ZAR DES CELLO gekrönt. Fjodor Elesin spielt seit Februar 2006 ein Violoncello von Charles François Gand, Paris 1842, aus Stiftungsbesitz.