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Die Kapelle zu den vierzehn Nothelfern bestand nach Kyd schon 1576 und befindet sich an der «alten Gass», am Hügelchen Gütsch.
Die kleine Kapelle ist rechteckig und misst innen 3.10 Meter auf 1.95 Meter. Zudem ist sie mit einer einfachen Holztonne bedeckt. Die Kapellenseiten werden von Holztafeln mit den im 18. Jahrhundert gemalten Darstellungen der 14 Nothelfer «Blasius, Cyriakus, Georg, Erasmus, Vitus, Margeritha, Achatius, Christoporus, Pantaleon, Aegidius, Eustachius, Dionisius, Katharina und Barbara» geziert.
Auf dem Altar stehen drei spätgotische Statuen: Pietà, Petrus und Paulus. Es gibt eine interessante Kopie der Pietà im Altar des Beinhauses in Steinen. Die drei Statuen stammen aus dem ersten Drittel des 16. Jahrhunderts und ihre jetzige Fassung ist barock. Anfangs der 50er Jahren wurde die kostbare Pietà in der Bundeskapelle angebracht. Leider wurde sie im November 1985 aus der Bundeskapelle entwendet und konnte trotz intensiver Nachforschungen nicht mehr aufgefunden werden. Die Nachbildung erfolgte aufgrund eines Abgusses einer ähnlichen Statue aus der gleichen Zeit, die in Rickenbach existierte und als Vorlage diente. Ende August 1996 erfolgte mit einem Festprogramm die Einweihung.