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Zunächst einfach das Filterpapier in die Chemex einsetzen. Als erstes empfehle ich dir, das Papier manuell mit Wasser durchzuspülen, damit der Kaffee keinen Papiergeschmack aufweist. Anschließend wird das (abgewogene) Wasser in den Wassertank eingeschenkt und das (abgewogene) Kaffeemehl in die Chemex gegeben. Mit dem Ottomatic kann bis zu einer 8 Cup Chemex gebrüht werden, was einer Menge von ca. 1,1 Liter Wasser und 0,9 Liter Kaffee entspricht.
Sobald der Startschalter eingeschaltet wird, springt das Licht am Boden der Maschine auf rot. Dies signalisiert, dass der Brühprozess beginnt. Nach ca. 30 Sekunden beginnt der Sprühkopf die ersten Wassertropfen auf das Kaffeemehl für eine Preinfusion zu gießen. Der Brühvorgang legt dann wie beworben eine kleine Pause für ein „Blooming“ bzw. Vorbrühphase ein. Circa 30 Sekunden später gießt die Maschine Wasser nach. Das Aufgießen findet ebenfalls auf die versprochene Weise in einem pulsierendem Intervallverfahren statt, so dass der Wasserpegel in etwa konstant gehalten wird und das Kaffeemehl relativ gleichmäßig benässt wird. Allerdings läuft das Wasser nie aus allen 9 Öffnungen gleichzeitig heraus, ich habe maximal 6 Wasserstrahle gezählt, die zeitgleich Wasser ausstoßen. Je nach Brühmenge dauert es ca. 4 bis 6 Minuten bis die gesamte Wassermenge aufgegossen ist.
In dem Moment, wenn das Wasser vollständig aufgegossen ist, springt das rote Licht auf weiß. Dies signalisiert, dass die Warmhalteplatte aktiviert ist. Die Warmhalteplatte soll nach Angaben von Chemex bei ca. 80 und 85°C Grad liegen und gewährleisten, dass der Kaffee nicht zu heiß erwärmt wird. Positiv gesehen ist der Kaffee aus dem Ottomatic dadurch wärmer als der von Hand gebrühte. Jedoch habe ich habe den Eindruck, dass diese Temperatur dennoch etwas zu hoch ausfällt und der Kaffee nicht zu lange auf der Platte verweilen sollte. Als ich den Kaffee 30 Minuten nach der Brühung von der Warmhalteplatte genommen und probiert habe, war das Geschmackserlebnis schon nicht mehr so optimal und der Kaffee etwas bitterer.