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Die Jury des 30. "Prix de Lausanne" hat am Sonntag die 17-jährige koreanische Tänzerin Yuhui Choe mit zwei Preisen ausgezeichnet.Dieser Inhalt wurde am 03. Februar 2002 - 21:09 publiziert
Die junge Koreanerin erhielt das Förderstipendium für die beste Gesamtleistung und den Preis für zeitgenössischen Tanz.
Insgesamt wurden acht Förderstipendien und ein Nachwuchspreis "Espoir" verliehen. Jeder dieser Preise ist mit 14'000 Franken dotiert und erlaubt dem oder der Ausgezeichneten, ein Jahr in einer Schule oder Truppe eigener Wahl zu studieren.
Den mit 2500 Franken dotierten Preis für die beste Schweizer Darbietung erhielt die Zürcherin Carrie-Ann Vail. Der Preis der Fernseh-Zuschauer in Höhe von 2000 Franken wurde der Ukrainerin Milena Sidorova zugesprochen. Sechs Bewerber erhielten Prämien in der Höhe von 1000 Franken.
Aus 22 Ländern
119 Kandidaten aus 22 Ländern beteiligten sich am Wettbewerb in Lausanne, 104 davon waren Frauen. Vier Schweizerinnen - drei aus Zürich und eine aus dem Jura - versuchten ihr Glück. Beim Tanz um die Endausscheidung waren die männlichen Teilnehmer erfolgreicher: Ein Viertel kam in die Endrunde - bei den Frauen nur ein Siebtel.
Der "Prix de Lausanne" wurde 1972 ins Leben gerufen und ist einer der wenigen internationalen Wettbewerbe, die jedes Jahr stattfinden. Von den bisher 2728 Kandidaten wurden 40 zu "Stars".
swissinfo und Agenturen
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