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Allgemeine Beschreibung
Unser Projekt sieht vor, die aktuelle Orientierung der Hütten beizubehalten; dies würde einen nach Süden offenen Zwischenraum ergeben, der auch einen Schutz gegen Wind beinhaltet (siehe Foto auf der rechten Seite). Daraus ergeben sich vier unterschiedliche Projektteile.
Bei einem Beginn der Arbeiten hat die Neuabdeckung der (Haupt-)Hütte mit Steinplatten Priorität. Nebenher muss die Absicherung des zerfallenen (Ost)Hütte erfolgen um Gefahren vorzubeugen.
• Hauptgebäude. Die äusseren Masse und die Erscheinung werden wenn immer möglich beibehalten. Die Berghütte ist für 12-20 Personen vorgesehen. In unteren Stockwerk ist ein Aufenthaltsraum mit Küche, sowie ein kleiner Vorratsraum vorgesehen. Im oberen Stock würde man Schlafplätze sowie Waschräume, Toiletten und Ablageflächen einrichten.
• Hütte auf der Ostseite. Als erste Eingriffe müssen Steine, Steinplatten sowie unsichere Mauerteile entfernt werden. Soweit möglich werden ursprüngliche Steinmauern für einen weiteren Aufbau gesichert. Letzteres könnte dann nach neuzeitlichen Kriterien realisiert werden. So erhaltene Räumlichkeiten könnten zunächst zur Aufbewahrung von Holz, Lebensmittel, Gerätschaften dienen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Verfügbarkeit von solchen Vorratsräumen für einen vernünftigen Betrieb von Berghütten unabdingbar ist. Zu einem späteren Zeitpunkt – und basierend auf Erfahrungen aus einer ersten Phase - soll eine Erweiterung in Betracht gezogen werden, die eventuell weitere Schlafplätze, Räume für Hüttenwart usw. vorsieht. Dies wird natürlich von der finanziellen Situation abhängig sein.
• Offener Zwischenraum. Diese Fläche zwischen den Hütten ergibt einen idealen Raum für einen ersten Empfang des Bergwanderers, sowie für den Aufenthalt im Freien. Er wäre auf beiden Seiten und gegen Norden vom Wind geschützt und hätte eine podiumsähnliche Aussicht auf den nördlichen Teil des Sees (von Locarno) sowie auf die Ebene von Magadino. Er würde auch als Verbindung der beiden Gebäude dienen. Es sind zwei Ebenen vorgesehen, die durch eine kurze Steintreppe verbunden sind. Hier kämen Steintische und –Bänke sowie ein Brunnen zu stehen.
• Talseitiges Gelände. Unter den bestehenden Hütten geht der Bergweg durch; diese Fläche diente früher auch dem Zusammentrieb des Viehs. Darunter besteht noch zum Teil eine Stützmauer, die aber am Zerfallen ist und die erneuert werden muss. Eine kleine Mulde im Südosten soll durch eine Mauer etwas erweitert werden um darin die notwendige Kläranlage unterzubringen. Die entstandene Fläche könnte dann als Landeplatz für Helikopter dienen.