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Zusammenfassung:
1. Der Passatkreislauf beginnt dort, wo die Sonne nahezu senkrecht auf die Erde scheint, also zumeist in Äquatornähe. Dort steigt warme und feuchte Luft bis zu 18 km auf, sodass am Boden ein Tiefdruckgebiet entsteht.
2. Die aufsteigende Luft kühlt sich ab, sodass das Wasser kondensiert, sich also viele kleine Wassertröpfchen bilden. Dadurch entstehen Wolken, die sich von Zeit zu Zeit wieder abregnen. Dies ist der Grund für das hohe Niederschlagsaufkommen in Äquatornähe, sodass dort Regenwälder vorkommen.
3. Dadurch, dass konstant Luft aufsteigt, wird die Luft in sehr hoher Höhe nach Norden und Süden gedrückt. Währenddessen kühlt die Luft sich weiter ab. Die kalte Luft sinkt wieder nach unten. In Bodennähe entsteht dadurch ein Hochdruckgebiet.
4. Aufgrund der unterschiedlichen Druckverhältnisse zieht die Luft vom Hochdruckgebiet zum Tiefdruckgebiet. Dieses Phänomen nennt man Passatwinde. Man unterscheidet zwei Windrichtungen: den Nordost-Passat und den Südwest-Passat.
5. Im Tiefdruckgebiet erwärmt sich die Luft erneut, sodass der Passatkreislauf von Neuem beginnt.