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Der neue Werkhof soll auf dem Areal Rossgiessen zu stehen kommen, wie die Regierung in ihrem Antrag an den Landrat schreibt, den sie am Dienstag veröffentlichte. Allerdings wird das geplante zweigeschossige Gebäude auf einer anderen Parzelle gebaut, als ursprünglich angenommen, da die Standortgemeinde Schattdorf ihn nicht an prominenter Lage haben wollte.
Die fünf Gebäude des heutigen Werkhofs Galgenwäldli in Bürglen stammen teilweise aus den 1950er Jahren und sind sanierungsbedürftig. Von drei Varianten schnitt ein Ersatzneubau an einem neuen Standort am besten ab.
Das Siegerprojekt eines Planerwettbewerbs sieht im Erdgeschoss die Einstellhallen und Werkstätten vor, während im nördlichen Bereich eine Galerie Platz für Lagerflächen bietet. Im südwestlichen Teil ist über zwei Geschosse der Verwaltungstrakt untergebracht.
Die Kosten belaufen sich auf 10,9 Millionen Franken. Für den Verkauf des nicht mehr benötigten Grundstückes Galgenwäldli sind 300'000 Franken eingestellt.
Die Regierung hält fest, eine Werkhofanlage sei in einer Industrie- und Gewerbezone besser aufgehoben als unmittelbar neben einer bestens erschlossenen Wohn- und Gewerbezone. Das Areal Galgenwäldli könne gewinnbringend weiterentwickelt werden.
Der Landrat stimmt am 25. August über den Baukredit ab. Danach folgt eine Volksabstimmung. Baubeginn dürfte 2022 sein.