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Der Konzern bestätigte damit eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters vom Donnerstag, der zufolge der Zukauf in den kommenden Wochen festgezurrt werden soll. Phoenix wolle für die Finanzierung knapp eine Milliarde Euro aufbringen, erklärte eine mit der Sache vertraute Person. Die Deutsche Bank lehnte am Freitag eine Stellungnahme ab.
Das Geldhaus hatte Insidern zufolge die Tochter vergangenen Oktober auf den Prüfstand gestellt. Zu den Interessenten gehörten auch der Schweizer Rückversicherer Swiss Re und Legal & General. Ermittlungen der britischen Finanzaufsicht FCA verzögerten den Verkaufsprozess. Diese prüft, wie Abbey Life langfristige Lebensversicherungskunden behandelt hat. Bei einer Bestrafung müsste der Versicherer seine Kunden entschädigen oder eine Geldbusse bezahlen.
Die Deutsche Bank hatte Abbey Life im Sommer 2007, kurz vor Ausbruch der globalen Finanzkrise, von der Grossbank Lloyds übernommen und knapp 1,5 Milliarden Euro dafür gezahlt. Seit dem Jahr 2000 macht Abbey Life kein Neugeschäft mehr.
Phoenix ist auf die Abwicklung von Lebensversicherungen spezialisiert. Der Konzern betreut Policen von Lebensversicherern, die ihr Neugeschäft eingestellt haben, weil es sich für sie nicht mehr lohnt.
(AWP)