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Der Norweger Alexander Kristoff, in diesem Frühjahr Sieger bei Mailand-Sanremo, gewinnt im Massensprint die zwölfte Etappe der Tour de France. Kristoff triumphierte nach 185,5 km von Bourg-en-Bresse nach Saint-Etienne knapp vor Peter Sagan. Dem Slowaken blieb dadurch zum x-ten Mal an der diesjährigen Tour nur ein Ehrenplatz.
Hinter dem Franzosen Arnaud Démare zeigte als Vierter auch der Thurgauer Michael Albasini seine Fähigkeiten als Sprinter. Vincenzo Nibali behielt auf diesem coupierten Teilstück die Führung im Gesamtklassement ohne Probleme. Der Italiener führt vor den zwei Alpen-Etappen am Freitag und Samstag mit knapp zweieinhalb Minuten Vorsprung vor dem Australier Richie Porte.
Einmal mehr zeigte sich am Donnerstag auch ein Schweizer in der Offensive. Gregory Rast riss nach 10 km mit vier weiteren Fahrern aus. Doch rund 50 km vor dem Ziel, im langen Anstieg zum Col des Brosses, musste er den Holländer Sebastian Langeveld und den Australier Simon Clarke ziehen lassen. Als Letzter dieser Gruppe sah sich Clarke, der in der Endphase seines Fluchtunternehmens vom Franzosen Cyril Gautier begleitet wurde, erst 5 km vor Saint-Etienne eingeholt.
Den Hauptanteil an der Nachführarbeit trug das Team Giant-Shimano, welches auf John Degenkolb und nicht Marcel Kittel setzte. Der bereits dreifache Etappensieger dieser Tour verlor denn auch am letzten Anstieg zur Côte de Grammond den Anschluss. Degenkolb allerdings, tags zuvor in Oyonnax Zweiter, klassierte sich in Saint-Etienne letztlich nur als enttäuschender 14. (tom/si)