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ASMZ | Sicherheit Schweiz
Das Land, seit 2009 Vollmitglied bei der Nordatlantikallianz, will mit den beiden Helikoptern vor allem seine Fähigkeiten im Bereich von Sonderoperationen, taktischen Luftverlegungen bis hin zu MEDEVAC-Einsätzen ausbauen. Bereits Ende letzten Jahres wurden in Zagreb insgesamt 89 Bradley Fighting Vehicles (Schützenpanzer) in den USA bestellt. Damit soll die Bildung einer Infanteriebrigade vorangetrieben werden. Von Frankreich kommen dann noch 12 Rafale-Kampfjets, der Deal dazu ist seit längerem besiegelt. Ob die amerikanische Grosszügigkeit auf die Aussagen von Präsident Zoran Milanovic zurückzuführen sind, ist nicht klar. Dieser meinte nämlich Mitte Januar, er würde sämtliche kroatischen Truppen aus der NATO zurückziehen, sollte es zu einer Eskalation mit Russland (auf Grund der Ukraine) kommen. Russland entging das alles nicht. Entsprechend erhielt Serbien im letzten halben Jahr 30 Kampfpanzer und 30 Schützenpanzer. Zudem wurde das PANTSIR-Bodenluft-Abwehrsystem, chinesische Drohnen und Kampfhelikopter beschafft.
Für den serbischen Premierminister Vucic läuft alles nach Plan, sein Serbien "bliebe ganz klar auf dem europäischen Pfad". Allein, die "freundliche Beziehung zu Russland und China" werde er weiterhin pflegen, gab Vucic Anfang Januar beim Besuch einer Truppenübung nahe Belgrad zu verstehen. Dort freute er sich gleich auch über den Kauf von russischen Panzerabwehrlenkwaffen und erklärte seinen Soldaten: "Die Kornet ist wahrscheinlich eine der besten Anti-Panzer-Waffen der Welt. Und damit ist ein wichtiges Verteidigungsinstrument, um jeden von einer möglichen Aggression gegen unser Land abzuschrecken."