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Was sind Filipino Martial Arts?
Philippinische Kampfkünste, oder Englisch Filipino Martial Arts, sind Kampfkunstsysteme, die ursprünglich von den indigenen Völkern des philippinischen Inselarchipels ausgeübt wurden. Darunter fallen Systeme wie unser Eskrima, welche den waffenlosen sowie auch den waffenbasierten Kampf lehren. Aber auch Systeme wie etwa Yaw-Yan, das dem Muay Thai sehr ähnlich ist und ohne Waffen trainiert wird.
Und was ist Eskrima?
Eskrima, Kali und Arnis sind Kampfkünste, in denen man den Umgang mit Waffen lernt. Meist ist das Anfangs ein Rattanstock. In manchen Systemen, steht der Stock auch stellvertretend für scharfe Waffen und man lernt mit dem Stock beispielsweise Macheten zu nutzen. Zusätzlich zu Stöcken lernt man den Umgang mit Messern, zwei Waffen gleichzeitig, und waffenlose Techniken. Das besondere an Eskrima ist, dass Techniken, die einmal mit einer Waffe gelernt wurden mit wenig Aufwand auf andere Waffen übertragen oder ganz waffenlos ausgeführt werden können.
Wofür steht “Doce Pares”?
Auf den Philippinen sind im Laufe der Jahrhunderte unzählige Stile und Richtungen des Stockkampfs entstanden. Jede Schule hat einen Namen. Der Stil, den wir trainieren, heisst Doce Pares Eskrima. Doce Pares heisst übersetzt „zwölf Paare“. Diesen Übernamen hatten die Paladine, welche den Herrscher Karl den Grossen beschützt haben. Die Schule wurde 1932 gegründet und ist inzwischen eine der weltweit grössten. Der momentane Supreme Grandmaster, also der höchste Meister, ist Dionisio Cañete.