Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03492.jsonl.gz/207

Lesen Sie den Blogbeitrag von Anna Stirane: 3 ways to connect precast columns to foundation – choose yours!
Köcherfundamente
Um einen ebenen Boden zu erhalten, muss der Köcher tiefer im Boden eingebaut werden, was wiederum mehr Aushubarbeiten mit sich bringt. Die erforderliche Verankerungstiefe hängt von der Grösse der Stütze ab, wobei grosse und hohe Stützen eine Stützenverlängerung von 1,5 Metern erfordern, damit die gesamte Kraft von der Stütze auf den Köcher übertragen werden kann. In diesem Fall muss man also 2 Meter tief in den Boden eindringen, was viel Aushub – und Auffüllung – erfordert. Einige Fertigteilhersteller stellen die Köcher als separates Bauteil her, so dass die Köcher zusätzlich zu den Kosten der Fundamente und die zusätzliche Länge der Stütze anfällt. Jede längere Stütze erhöht das Gewicht und die Transportlänge, was sich auf die Abmessungen von Kran und Transportauflieger auswirkt.
Aus dem Fundament herausstehende Bewehrungsstäbe
Bewehrungsstäbe die aus dem Fundamentblock herausragen und in Wellrohre oder Verbindungsmuffen im Inneren des Stützenendes eingebaut werden – ermöglichen eine flache Gründung. Je nach den örtlichen Gegebenheiten und Vorschriften, wie die Bewehrungsstäbe in den Fundamentblock gebogen werden können, ist diese Methode in Gebieten möglich, in denen das Grundwasser nahe an der Geländeoberfläche steht.
Bei den Montagearbeiten muss der Boden so eben sein, dass die für die Abstützung benötigten Teile leicht zu installieren sind, oder die Bodenplatte muss im Voraus betoniert werden, um eine Befestigungsfläche für die Abstützung zu bieten. Besondere Sorgfalt ist beim Einbau der gebogenen Bewehrungsstäbe erforderlich, damit die Biegung vollständig innerhalb des Fundaments und nicht im Verbindungsbereich zwischen Fundamentoberfläche und Stützenunterkante erfolgt. Ist der Bewehrungsstab nicht ganz gerade, ist die Tragfähigkeit eingeschränkt.
Aus dem Stützenende herausstehende Bewehrungsstäbe
Die Bewehrungsstäbe können auch in das untere Ende der Stütze eingebaut werden, so dass sich die Wellrohre im Inneren des Fundamentes befinden. Dies führt zu tieferen Fundamenten als die nach oben gerichtete Variante. Dies bedeutet, dass das Fundament tiefer sein muss, als die Verankerungslänge der Bewehrungsstäbe. Es ist wichtig, dass die Rohre vor der Montage der Stütze sauber und leer sein müssen.
Ankerbolzen-Stützenschuh-Verbindung
ETA bewertete Ankerbolzen wie der HPM® und der PPM® von Peikko ermöglichen flache Fundamente, was in Gebieten, in denen das Grundwasser nahe der Bodenoberfläche steht und die örtlichen Gegebenheiten keine Abstützungen zulassen, von Vorteil ist. Wenn eine besonders tiefe Gründung angestrebt wird, ist es möglich, gebogene, lange Ankerbolzen zu verwenden. Ein klarer Vorteil sind die parallelen Arbeiten auf der Baustelle zwischen den Stützen, wie wir in unserem Video über Schraubverbindungen demonstrierten. Dies ist möglich, da keine Abstützungen der Stützen erforderlich sind. Die Verwendung von Abstützungen verhindert effektiv das Arbeiten zwischen den aufgestellten Stützen und schafft zusätzliche Herausforderungen bei der Terminplanung.
Es bleibt Ihnen überlassen, welche Methode Sie wählen – meine Empfehlung liegt auf der Hand. Wenn Ihr Fundamentblock 2 x 2 Meter mist, bedeutet jeder zusätzliche Meter in der Tiefe 4 m3 Aushub. Ein herkömmlicher LKW kann den Aushub für zwei Fundamente abtransportieren. Bei 20 Fundamente in Ihrem Gebäude, sind das 10 LKW-Ladungen Erde. Wenn Sie diese 20 km weit transportieren müssen, kommen wir auf 10 LKW-Ladungen x 20 km x 2 (Rücktransport) x 900 g/km (durchschnittliche Emissionen eines LKW) = 360 kg CO2-Emissionen. Und das nur durch die Fundamente.