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Gemäss dem kantonalen Richtplan sollen mindestens 35% des im Kanton Zürich abgebauten Kies bzw. des abzulagernden unverschmutzten Aushubs mit der Bahn oder im kombinierten Verkehr transportiert werden.
EBP überprüft in regelmässigen Abständen, ob dieser Zielwert eingehalten wird.
Im Kanton Zürich wurden im Jahr 2016 rund 3,2 Mio. m3 Kies abgebaut. Zudem sind auch rund 4,8 Mio. m3 unverschmutzter Aushub angefallen. Da die Kiesabbau- und Aushubauffüllgebiete im Zürcher Unterland konzentriert sind, werden innerhalb des Kantons erhebliche Mengen an Kies und unverschmutztem Aushub über grössere Distanzen transportiert. Ebenso findet auch reger Import- und Exportverkehr mit diesen Materialien in andere Kantone bzw. ins benachbarte Ausland statt.
EBP erhebt bei den Kiesunternehmen mit Bahnanschluss die per Bahn und Schiff transportierten Mengen. Ausgangs- und Endpunkt der auf der Strasse transportierten Kies- und Aushubmengen werden mit einem Modell abgeschätzt, als Quell- und Zielzonen werden die 11 Planungsregionen des Kantons sowie die übrigen Kantone und Deutschland differenziert berücksichtigt und dargestellt. Die Abschätzung der Verkehre ausserhalb des Kantons Zürich erfolgt in Abstimmung mit dem KAR-Modell.
Im Rahmen einer Analyse wertet EBP die historische Entwicklung aus und stellt die Modal-Split-Anteile dar. Die Aktualisierung erfolgt in regelmässigen Abständen.