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Fragwürdige Vorlesungsreihe über Männer an der Universität Zürich
Soeben ging an der Universität Zürich die Vorlesungsreihe "Der Mann" zu Ende. Das Thema z.B. der Abschlussdiskussion war "Wann ist ein Mann ein Mann". Demnach wäre Mannsein nicht etwas naturgegebenes, sondern etwas, das an Auflagen geknüpft ist. Das irritiert. Was sind das für Auflagen, und wer bestimmt sie?
Der Em. Professor für politische Soziologie Walter Hollstein, u.a. Gutachter des Europarats für Männerfragen, kritisiert die Vorlesungsreihe scharf. Sie sei ein Beispiel für einen Feminismus, der sich auf Forderungen an Männer beschränke, in dem aber "der Mann als soziale Wirklichkeit nicht vorkommt, ebenso wenig seine Bedürfnisse und Wünsche".