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Grundsätzlich strahlt jeder Körper und jedes Objekt Wärme ab. So auch der menschliche Körper, dieser strahlt rund zwei Drittel seiner durch Nahrung aufgenommene Energie als infrarote Wärmestrahlung ab. Der Bereich der Infrarotstrahlen wird in mehrere Unterbereiche eingeteilt. Es wird grob zwischen kurz-, mittel- und langwelliger Infrarotstrahlung unterschieden:
Kurzwelliges Infrarot (IR-A) dringt tiefer in die Hautschichten ein und erzeugt die sogenannte Tiefenwärme. Diese Art der Wärme wird von den Infrarot-Heizstrahlern (Hochtemperatur-Infrarotheizungen) mit einer Hochtemperatur-Halogenröhre erzeugt. Die Wärme ist sofort, ohne Aufwärmphase, nach dem Einschalten spürbar.
Mittel- bis langwellige Infrarotstrahlen (IR-C) werden lediglich von den ersten Hautschichten absorbiert. Dies erzeugt eine mildere, aber auf Dauer angenehmere Wärme. Diese Art der Wärme wird von Infrarotpaneelen (Niedertemperatur-Infrarotheizungen) und Infrarot-Dunkelstrahlern (Hochtemperatur-Infrarotheizungen) erzeugt.
Als Infrarot bezeichnet man einen bestimmten Bereich elektromagnetischer Strahlen. Die Darstellung unten gibt eine Übersicht über die Einteilung elektromagnetischer Strahlung gemäss ihrer Wellenlänge. Obwohl davon nur ein kleiner Bereich für uns sichtbar ist, nämlich als Licht, sind uns die meisten der anderen Arten trotzdem aus dem Alltag bekannt.
Quelle: Wikipedia
Langwellige Infrarotstrahlen kann man zwar nicht sehen, aber man kann ihre Energie auf der Haut als Wärme fühlen. Dies erfährt man besonders stark, wenn man in der Sonne oder in der Nähe eines Feuers steht. Die so spürbare Wärme kommt dabei grösstenteils nicht von der erwärmten Umgebungsluft, sondern von den Infrarotstrahlen, die direkt von der Wärmequelle abgestrahlt und von unserer Haut aufgenommen werden.