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Sicherheitskonzeption
Grundlegend für den Aufbau eines adäquaten Sicherheitsmanagements in einem Unternehmen ist das Sicherheitskonzept. Das integrale Sicherheitskonzept ist somit für die Sicherheitsverantwortlichen in einer Organisation ein unabdingbares Instrument.
Sicherheitskonzeption: Das Wichtigste in Kürze
- Das integrale Sicherheitskonzept dient der Prävention von Risiken.
- Mit einem Sicherheitskonzept werden die Leitlinien und Ziele zur Umsetzung aller gesetzlich geschuldeten und betrieblich bedingten Teilschutzaspekte (Brand, ASGS, EVAK, Intrusionsschutz usw.) zusammengefasst.
- Es werden alle passiven und aktiven sicherheitsrelevanten Aspekte definiert.
Was ist das Ziel des Sicherheitskonzepts?
Das Ziel eines Sicherheitskonzepts ist es, die Eintretenswahrscheinlichkeit eines Ereignisses, welches eine Störung der Betriebsabläufe verursacht, zu vermeiden. Das Ausmass eines Ereignisses auf der Eskalationsstufe «Vorfall» soll mit den betrieblich etablierten Mitteln und Prozessen abgearbeitet werden können.
Welches sind Bestandteile eines Sicherheitskonzepts?
Das integrale Sicherheitskonzept fasst alle geltenden Vorgaben zusammen und definiert die Umsetzungsrichtlinien. Die Organisation und die Zuständigkeiten werden geregelt. Die benötigten Ressourcen sind bekannt und der Überprüfungszyklus wird bestimmt. Die Grundlage bildet ein umfassendes Gefahrenportfolio und eine bis zu dreistufige Risikoanalyse.
Weitere Bestandteile sind Ressourcen und Instrumente, mit denen Sicherheitsfragen ermittelt und Risiken vermieden oder eingegrenzt werden. Es handelt sich hierbei um technische, bauliche und organisatorische Ressourcen inklusive der personell zu besetzenden Funktionen.