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«Als wir nach Sambia fuhren, sah ich, wie jeder in dem Dorf meines Vaters abends am Feuer sass, betete und aus voller Kehle sang», sagte sie dem Berliner «Tagesspiegel». Dies habe sie sehr berührt. «Ich glaube, diese Lust an Musik habe ich von der Familie meines Vaters geerbt.»
An den Überschwang der Gefühle musste sie sich aber erst gewöhnen. «In Sambia umarmten uns alle im Dorf, es gab Gefühlsausbrüche, niemand hielt sich zurück. Das kam mir im ersten Moment komisch vor.» In Schottland seien die Leute reserviert. Sie habe sich dann gezwungen, sich «emotional zu öffnen».
Emeli Sandé wurde vor vier Jahren zum Star, als sie zur Eröffnung der Olympischen Spiele in London sang. Danach nahm sie eine lange Auszeit und meldete sich erst jetzt mit dem Album «Long Live The Angels» zurück.
(SDA)