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Die Umweltwissenschaftlerin Patricia Holm zeigt, dass wir in unseren Kleidern, im Haushalt, im Bus und Tram, im Auto usw. von Kunststoffen umgeben sind. Problematisch ist vor allem das Plastik, das für Verpackungen hergestellt wird und damit 40 Prozent der Plastikproduktion in der Welt ausmacht. Dieses Plastik wird nach Gebrauch weggeworfen und landet oft in der Umwelt. Dort kann es nicht abgebaut werden, sondern zerfällt zu winzig kleinen Bruchstücken: Mikroplastik. Diese Plastikpartikel können für Menschen und Tiere gefährlich werden.
Lachen, Mars und Wikinger
Die Psychologinnen Thea Zander-Schellenberg und Isabella Collins forschen über das Lachen. Kinder lachen bis zu 400 Mal im Tag, Erwachsene tun dies nur noch 15 Mal pro Tag. Warum lachen wir, und was passiert im Körper, wenn wir lachen?
Der Mars ist halb so gross wie die Erde, und weil er viel weiter weg von der Sonne ist als die Erde, ist es auf dem Mars viel kälter und weniger hell als bei uns. Auf dem Mars gibt es keine Meere, Seen und Flüsse oder Wälder, sondern nur Gesteinswüsten ähnlich der Atacama-Wüste in Südamerika. Der Geologe Nikolaus J. Kuhn zeigt, dass der Mars und die Erde trotzdem sehr viel ähnlicher sind, als wir meinen. Vor 3 Milliarden Jahren soll es auf dem Mars viel wärmer und feuchter gewesen sein. Es könnte Meere und Seen gegeben haben, also ideale Bedingungen für das Entstehen von Leben. Die filmische Spurensuche mit dem Geologen will mögliches Leben auf dem Mars ergründen.
Mit der Skandinavistin Lena Rohrbach unternehmen wir eine Zeitreise in die Vergangenheit, nämlich zu den Wikingern, die zwischen 800 und 1000 n.Ch. im Norden von Europa lebten. Mit ihren Schiffen befuhren sie alle Küsten Europas und des Mittelmeers – selbst in Island, Grönland und Nordamerika waren sie. Die Wikinger betrieben Handel, zogen in kriegerische Raubzüge oder besiedelten unbewohntes Land. Die Nordleute (so nannten sie sich selbst) lebten in Grossfamilien in geräumigen Häusern und ernährten sich vorwiegend von Fisch, Fleisch, Beeren und Moos.
Vom Hören und Sehen
Tania Rinaldi Barkat ist Neurowissenschaftlerin und entführt in ihrer Vorlesung in die Welt des Hörens. Ein Klang oder Ton ist «nur» bewegte Luft, die auf unser Ohr trifft und dort in ein elektrisches Signal umgewandelt wird. Bei dieser Umwandlung spielt eine Schnecke eine wichtige Rolle. Im Hirn transportieren Neuronen die Signale weiter – ähnlich unserem Strassennetz mit Ampeln, die auf Rot oder Grün stehen und den Fluss der Signale steuern. Was das genau bedeutet und warum Kinder mit möglichst vielen verschiedenen Klängen in Kontakt kommen sollten, erfährt man im Video.
Unsere Augen fangen Licht ein und wandeln dies zu faszinierenden Nachrichten um. Im Auge sind die Bilder noch spiegelverkehrt und erst das Gehirn ordnet die Bilder richtig ein. Der Augenarzt Peter Maloca geht in seiner Vorlesung auf eine fantastische Reise durch das Auge. Dabei zeigt er sogar winzigste Strukturen der inneren Bestandteile des Auges.
Auf der Onlineplattform der Kinder-Uni der Universität Basel sind die Vorlesungen ab dem 13. April abrufbar. Neu können Kinder und Jugendliche Fragen an die Dozierenden stellen, die diese zu einem späteren Zeitpunkt auf der Webseite beantworten. Die Fragen können bis 26. April auf kinderuni.unibas.ch eingegeben werden.