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Bei seiner Wahl zum Präsidenten würde Donald Trump ein entsprechendes, seit langem bestehendes Mandat des US-Kongresses akzeptieren, erklärte sein Wahlkampfteam am Sonntag nach dem mehr als einstündigem privaten Treffen in Manhattans Trump Tower.
Israel hatte im Sechstagekrieg 1967 den palästinensischen Ostteil Jerusalems erobert und 1980 annektiert. seitdem bezeichnet es Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt.
Wie die meisten UNO-Mitglieder erkennen die USA die Annexion nicht an. Jerusalems endgültiger Status soll demnach erst im Rahmen von Nahost-Friedensverhandlungen bestimmt werden. Ein vom US-Kongress 1995 verabschiedetes Gesetz, das Jerusalem zu Israels Hauptstadt erklärte, wurde bis heute von keinem US-Präsidenten umgesetzt.
In einer Pressemitteilung zu Netanjahus Treffen mit Trump erwähnte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten mit keinem Wort das Versprechen des umstrittenen Präsidentschaftskandidaten. Netanjahu wollte noch am selben Tag auch Trumps Rivalin Hillary Clinton treffen. (sda)Publiziert am 25.09.2016 | Aktualisiert am 28.09.2016