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Hepatitisviren sind sehr unterschiedlich, aber sie haben ein gemeinsames Ziel: die Leber. Im akuten Stadium zeigen sie alle die gleichen Symtome. Erst Blutuntersuchungen geben Aufschluss über das Virus.
Typische Anzeichen einer Hepatitisinfektion sind Abgeschlagenheit, Fieber, Appetitlosigkeit, gelegentlich Gelenkbeschwerden und Schmerzen im rechten Oberbauch. Betroffene fühlen sich schlichtweg krank.
Nach mehreren Tagen tritt die typische Gelbfärbung (Ikterus) ein, der Urin wird sehr dunkel, der Stuhl dagegen hell. Oft sind mittlerweile die “Ich-bin-krank-Symptome” verschwunden. Eine Hepatitis kann auch ohne die Gelbverfärbung (Ikterus) verlaufen, daher sollte man den Arzt möglichst zu Beginn der Krankheit aufsuchen.
Zum Beispiel erkranken an einer akuten Hepatitis B mit Ikterus nur weniger als die Hälfte aller Infizierten, bei einer Hepatitis C sind es lediglich 20 bis 30 Prozent, die die typischen Hepatitis-Anzeichen aufweisen.
Wenn der Arzt nicht umgehend eine Behandlung einleitet, kann eine Hepatitis chronisch werden und schlimmstenfalls zur Leberzirrhose führen.
Eine chronische Hepatitis-B- und C-Infektion ist auch an der Entstehung eines Leberzellkarzinoms beteiligt.
Die Übertragung erfolgt durch Fäkalien oder über die Mundschleimhäute. Viren werden mit dem Stuhl ausgeschieden, die Fäkalien kommen mit Nahrungsmitteln wie Schalentieren, die in verseuchtem Wasser leben, in Berührung und gelangen so in den Körper.
Genauen Aufschluss über das Virus gibt nur eine Blutuntersuchung. Meist verläuft die Krankheit harmlos und heilt normalerweise völlig aus. Eine chronische Infektion ist nicht bekannt. Eine einmalige Hepatitis-A-Infektion bewirkt eine lebenslange Immunisierung.
Die Übertragung erfolgt durch Blut, der Nachweis durch eine Blutuntersuchung. Die Aushei-lungsmöglichkeiten sind gut, nur bei fünf bis zehn Prozent der Fälle führt die Hepatitis-B-Infektion zu einer chronisch-aggressiven Leberentzündung. Eine Impfung gegen Hepatitis B ist möglich.
Die Übertragung erfolgt durch Blut, die Diagnose über Blutuntersuchungen. Das Virus findet sich auch in den Körpersekreten von HIV-Infizierten. 40 Prozent aller Übertragungswege sind bisher unbekannt. Es gibt noch keine Impfung.
Die Übertragung erfolgt durch Blut, die Diagnose durch Blutuntersuchungen. Nur Virusträger der Hepatitis B können davon befallen werden. So tritt auch manchmal eine gleichzeitige Infektion mit den Viren B und D auf. Durch die Impfung gegen Hepatitis B ist man auch automatisch gegen Hepatitis D geschützt.
Die Übertragung erfolgt fäkal und oral. Vorsicht geboten ist vor allem in Ländern wie Indien, Pakistan, Burma, Somalia, Sudan und Mexiko. Die Behandlung ist sehr erfolgreich. Hepatitis E ist meist harmloser Natur und führt nicht zu chronischen Lebererkrankungen. Die Gefahr der Ansteckung ist hier sehr gering.
Das Virus wurde erst vor kurzem entdeckt. Es weist Ähnlichkeiten auf mit den Viren A und E. Fachleute vermuten die gleichen Übertragungswege wie bei der Hepatitis A und E.
Diese Art der Hepatitis wurde 1996 entdeckt. Auslöser sind drei verschiedene Viren (GB-B und GB-C), die sehr dem Hepatitis-C-Virus ähneln. Man geht davon aus, dass er genauso übertragen wird wie das Virus C.
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