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Die deutsche Burda Familie besitzt das private Medienunternehmen „Hubert Burda Media“, einer der wichtigsten Medienkonzerne Deutschlands. Zum Konzern gehört unter anderem das Nachrichtenmagazin Focus. Auch die Bunte und weitere Klatschblätter sowie mehrere Zeitschriften und Radiosender gehören zu Burda. Hier eine Liste von Burda Medienprodukte. Wie alle grossen Medienkonzerne konzentriert sich auch Burda immer stärker auf digitale Medien.
Das Vermögen der Familie wird derzeit auf eine Milliarde US-Dollar geschätzt.
Franz Burda (1903-1986) begann als Kleinunternehmer und übernahm die Druckerei seines Vaters. 1938 trat er in die NSDAP ein. Im selben Jahr profitierte er von der Arisierung und konnte eine der grössten deutschen Druckereien übernehmen, die sich bis dahin in Besitz von jüdischen Unternehmern befand. Bereits 1933 betonte Franz in seiner Zeitung, dass sein Unternehmen keine jüdischen Angestellte und Anteilseigner hat. (Quelle)
Seine Berichterstattung unterstützte die NSDAP. Hier muss allerdings daran gedacht werden, dass man als Zeitungsverleger im nationalsozialistischen Deutschland keine andere Wahl hatte, wenn man das Geschäft weiter führen wollte.
Nach dem Krieg war Deutschland von den Alliierten besetzt und Burda passte sich schnell den neuen Umständen an. Seine Berichterstattung unterstütze ab da die westliche Wertegemeinschaft (USA und Westeuropa) und verteufelte das Hitler-Regime (das er noch ein Jahrzehnt zuvor gelobt hatte).
Franz Burda hatte 1931 Aenne Lemminger geheiratet. Nach dem 2. Weltkrieg gründete sie Modezeitschriften und sie wurde „Königin der Kleider“ genannt. 1987 wurde die Zeitschrift Burda Moden als erste westliche Zeitschrift in russischer Sprache in der Sowjetunion verkauft. Diese spektakuläre Marktöffnung verdankte sich vor allem dem Interesse von Raissa Gorbatschowa, die Aenne auch persönlich traf. Raissa war die Frau des damaligen russischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow. (Quelle)
Die Söhne von Franz und Aenne führten das Medienunternehmen weiter. Der Sohn Frieder Burda (1936-2019) war in den 1980er Jahren auch Grossaktionär beim Axel Springer Verlag, ebenfalls einer der wichtigsten Medienkonzerne Deutschlands.
Sein Bruder Hubert Burda (*1940) kontrolliert den heutige Medienkonzern, der inzwischen den Namen Hubert Burda Media trägt. Hubert und seine Frau Maria Furtwängler kennen Angela Merkel (Quelle). Merkel ist auch mit Friede Springer und Liz Mohn befreundet (Quelle: 1 und 2). Die beiden Frauen sind die mächtigsten deutschen Medienbesitzer. Angela Merkel, Liz Mohn und Friede Springer kennen auch Hubert Burda. Fotos auf denen sie gemeinsam abgebildet sind findet man über Google. Einfach immer zwei Namen der vier Personen eingeben und man wird fündig.
Die Familien Mohn, Springer und Burda kontrollieren zusammen den grössten Teil der deutschen Medien. Vielleicht einer der Gründe, warum die deutschen Medien Merkel in den letzten 15 Jahren so gut wie nie kritisiert haben.
Bei Huberts 70. Geburtstag waren viele bemerkenswerte Persönlichkeiten der deutsch-österreichischen Elite zu Gast (Quelle: Auf den Fotos):
- Bundeskanzlerin Angela Merkel
- Horst Seehofer: Ehrenvorsitzender der CSU.
- Edmund Stoiber: Ehemaliger Vorsitzender der CSU.
- Friede Springer: Sie kontrolliert den Medienkonzern „Axel Springer“. Ihr verstorbener Ehemann Axel Springer, welcher den Medienkonzern gründete, war Freimaurer mit Kontakt zu hochrangigen Freimaurern.
- Die Milliardäre Ferdinand Piëch und Wolfgang Porsche: Die Familien Porsche und Piëch kontrollieren den Volkswagen-Konzern, der das grösste Unternehmen Deutschlands ist.
- Peter Löscher: Ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Siemens. Er besuchte das Bilderberg-Treffen (Quelle). Er arbeitete für die Pharmaunternehmen Merck & Co. und Höchst sowie für den Mischkonzern General Electric. Er arbeitete auch für die schweizerische Holding des russischen Oligarchen Wiktor Felixowitsch Wekselberg, der als Investor in der Schweiz aktiv ist.
- Mark Wössner: Ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann (der grösste Medienkonzern Deutschlands). Er war bei der Deutschen Bank und leitete die deutsche Abteilung der US-Grossbank Citigroup.
- Gabriele Prinzessin zu Leiningen: Sie ist die Exfrau von Karim Aga Khan IV.. Die persische Milliardärsfamilie Aga Khan sind die geistlichen Oberhäupter der Nizariten (die weltweit zweitgrösste schiitische Glaubensgemeinschaft). Ihr Stiefvater kam aus der Unternehmerfamilie Thyssen, die inzwischen zum Adel gehört. Ihre Mutter Renate Thyssen-Henne war ebenfalls auf Burdas Geburtstagsparty.
- Paul Achleitner: Er ist seit 2012 Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank (eine der grössten Banken der Welt).
- Ulrich Lehner: Er war im Vorstand zahlreicher deutschen Grosskonzerne, darunter Siemens, ThyssenKrupp, Porsche, E.ON, HSBC Trinkaus & Burkhardt, Henkel, Deutsche Telekom und der schweizer Pharmakonzern Novartis.
- Wolfgang Reitzle: Er ist derzeit Aufsichtsratsvorsitzender der Continental AG (wird von der Schaeffler Familie kontrolliert). Er arbeitete unter anderem für BMW und Ford und war im Aufsichtsrat von Axel Springer.
- Heinrich von Pierer: Er war langjähriger Vorstandsvorsitzender von Siemens.
- Franz Beckenbauer: Ehemaliger Profifussballspieler der von 2007 bis 2011 Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees war.
- Fürstin Gloria von Thurn und Taxis: Sie heiratete in eine bedeutende deutsche Adelsfamilie und kommt selbst aus einer Adelsfamilie.
- Joachim Hunold: Er baute die Air Berlin zu einer grossen Fluggesellschaft auf.
- Günther Beckstein: Ehemaliger Ministerpräsident von Bayern.
(Quelle: Auf den Fotos)