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Die Familien der Kinder, die an unserer Partnerschulen in Kambodscha unterrichtet werden, besitzen nur das Nötigste. Die Familie des Mädchens Sareth zum Beispiel (siehe Foto oben) muss mit dem Ertrag eines kleinen Reisfelds und der Haltung von Hühnern und Gänsen über die Runden kommen. Die Eltern sind Analphabeten. Ihnen ist es wichtig, dass ihre Kinder mehr Schulwissen erwerben als sie selber. CO-OPERAID unterstützt mit Hilfe Ihrer Spenden diese Familie, damit Sareth und ihre Geschwister zur Schule können. Und wer weiss, vielleicht erlauben es glückliche Umstände ja tatsächlich, dass Sareth später einmal Ärztin wird, wie sie es sich wünscht!
33-100$ pro Monat beträgt das Gehalt einer Lehrperson auf Primarschulstufe in Kambodscha (Stand 2013). Ein Lohn, der nicht für das Überleben der Familie reicht. Die Lehrer/innen sind darum vielfach zugleich Bauern. In abgelegenen Schulen gibt es oft nicht einmal eine Unterkunft für sie. Der Lehrer funktioniert am Abend das Schulzimmer zu seinem Schlafzimmer um. Unter solchen Bedingungen ist es natürlich schwierig, seine Aufgaben motiviert wahrzunehmen.CO-OPERAID fördert innerhalb seines Bildungs-Projekts deshalb unter anderem die Lehrer/innen. Das Projekt finanziert einen bescheidenen Lohnzuschuss, ermöglicht Weiterbildungen und hält die Eltern dazu an, ihrerseits die Schule und die Lehrerschaft zu unterstützen, sei es mit Reparaturarbeiten oder Unterkunft.
Das Projekt von CO-OPERAID erbringt vielfältige Hilfsleistungen. Es setzt sich zum Ziel, die ländlichen Partnerschulen, die mit einem minimalen staatlichen Budget auskommen müssen, zu kinderfreundlichen Schulen zu entwickeln. Es wird in Zusammenarbeit mit dem lokalen Hilfswerk Sofdec in der ländlichen Provinz Kampong Chhnang umgesetzt, im Einzugsgebiet des Tonle Sap, des grössten Süsswassersees Südostasiens. Das Projekt macht das Leben der armen Reisbauern- und Fischerfamilien ein wenig leichter und sorgt dafür, dass neue Chancen für ihre Kinder entstehen.