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Helfen Sie Millionen von AfrikanerInnen in die Eigenständigkeit.
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Die Stiftung Schweiz ForAfrika (vormals Stiftung JAM Schweiz) wurde 2006 in der Schweiz gegründet. Sie ist Partnerin der grössten afrikanischen Entwicklungsorganisation, der ForAfrika Group (vormals JAM International), die 1984 von AfrikanerInnen in Afrika gegründet wurde. Mittlerweile profitieren wir von fast 40 Jahren Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit und verfügen global über ein eigenes Logistiknetzwerk und verlässliche PartnerInnen.
Begonnen hat alles in Mosambik. Heute ist ForAfrika in zahlreichen afrikanischen Ländern präsent. Auch das Netzwerk unserer Partnerorganisationen, der ForAfrika Group, hat sich über die Jahre stark ausgeweitet. Für die Durchsetzung einiger grossen Programme wurde ForAfrika als sogenannte „implementing Partnerin“ von UN- Organisationen angefragt.
Im Folgenden sind einige Meilensteine unserer Geschichte festgehalten.
1984
Der Südafrikaner Peter Pretorius war einer der ersten, der auf die Bitte der mosambikanischen Regierung an die internationale Gemeinschaft um dringende humanitäre Hilfe reagierte. Es herrschte eine Hungersnot, durch die fast vier Millionen Menschen vom Tod bedroht waren. Peter besuchte das Dorf Pambarra in der Nähe von Vilankulo in der Provinz Inhambane, um zu klären, wie er den Menschen am besten helfen kann. Er sollte eigentlich nur einen Tag vor Ort sein, aber er wurde zehn Tage lang ohne Lebensmittel, Wasser oder andere Hilfsgüter dort zurückgelassen. Er wurde Zeuge von Hungertod, Verzweiflung und grosser Armut. Täglich verhungerten bis zu 30 Menschen und viele Kinder wurden zu Waisen.
Diese Erfahrung veränderte das Leben von Peter dramatisch. Mit seiner Frau Ann beschloss er zu handeln. So entstand JAM International. Zu Beginn fokussierte sich die Organisation auf die Verteilung von Lebensmitteln. Die erste Lieferung von JAM aus Südafrika umfasste 80 Tonnen an Hilfsgütern für Pambarra.
1985-1987
In Maputo, Beira und Pambarra werden Suppenküchen eröffnet. Das sichert die Ernährung von 9’500 Kindern. Das Folgeprojekt ist ein Waisenhaus für 300 Kinder.
1991-1993
JAM startet das Ernährungsprogramm in der Stadt Lobito, die in der Provinz Benguela in Angola liegt. Bereits im ersten Jahr werden täglich 12’000 Kinder ernährt.
1994-1998
Der Genozid in Ruanda veranlasst JAM zur Hilfeleistung. Zur gleichen Zeit werden in Angola bereits bis zu 55’000 Kinder ernährt.
2000-2004
JAM beginnt Brunnen in Südafrika zu bohren und Schulkinder zu ernähren. Auch im Sudan (heutiger Südsudan) startet JAM erste Projekte. Die Zahl täglich ernährter Kinder steigt auf 111’613. Start der Zusammenarbeit zwischen JAM und dem World Food Programme.
2006
Inspiriert durch Peters Arbeit wird die Stiftung JAM Schweiz (heute „Schweiz ForAfrika“) von Matthias Tobler und dem Ehepaar Bärtsch gegründet.
Im Jahr 2006 lernte der Schweizer Matthias Tobler während einer Afrika-Reise Peter Pretorius und die Arbeit von JAM International kennen. Matthias war tief bewegt, als er von der Not unzähliger Menschen erfuhr. JAM’s wirksamer Lösungsansatz gegen Hunger inspirierte ihn. Im Alter von 26 Jahren gründete Matthias zusammen mit Anni und Florian Bärtsch die Organisation JAM Schweiz, um sich als Partnerorganisation mit JAM International für die Vision „Helping Africa help itself“ einzusetzen.
2008
Zusammenarbeit mit dem WFP (World Food Programme) im Südsudan. JAM wandelt sich von einer auf Ernährung fokussierten Organisation zu einer ganzheitlich ausgerichteten Hilfs- und Entwicklungsorganisation mit der Vision «Helping Africa Help Itself».
2012
Insgesamt erreicht JAM die historische Zahl von 1.1 Millionen täglich ernährter Kinder.
2017-2018
JAM weitet seine Projekte auf zwei neue Länder aus: In Sierra Leone wird das Ernährungsprogramm nach dem Vorbild des «Home-grown-school-feeding» aus Mosambik eingeführt. In Uganda engagiert sich JAM in den südsudanesischen Flüchtlingslagern mit Nahrung, Wasser und Landwirtschaftsprojekten.
2018
Dieses Jahr wird in der Geschichte von JAM nie vergessen werden: Peter Pretorius verstarb im Alter von 73 Jahren und hinterlässt ein unglaubliches Erbe und grosse Fussstapfen. Trotz ihrer Trauer übernahm Ann gekonnt die Rolle des CEO von JAM International.
2020
Die Covid-Kriese trifft unsere Projektländer hart und fordert umfangreichere Hilfsmassnahmen. Durch verstärkte Bemühungen und Partnerschaften konnte JAM im Jahr 2020 3,9 Millionen Menschen mit Hilfe erreichen.
2021
Isak Pretorius, der Sohn von Peter und Ann übernimmt die Leitung als CEO von JAM International.
2022
JAM heisst neu «ForAfrika». Der Name ändert sich, die Vision wächst, doch der Herzschlag bleibt genau derselbe. Der neue Name – ForAfrika – bringt die Vision, den Auftrag und das Ziel klar auf den Punkt. Alles, was ForAfrika tut, ist für Afrika. ForAfrika hat in Afrika begonnen, und viele unserer lokalen MitarbeiterInnen kommen aus den afrikanischen Dorfgemeinschaften, die wir unterstützen. Angetrieben von einer tiefen Liebe für die Menschen vor Ort, arbeiten wir für ein Afrika, das gedeiht.
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