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Todestag des marokkanischen Rabbiners Haim Pinto.
Als Zeichen für die sich verbessernden Beziehungen zwischen Marokko und Israel besuchten dieses Jahr rund 2000 Juden aus dem Ausland das nordafrikanische Land aus Anlass der «Hiloula», der Prozession zum Andenken an dem Todestag des Rabbiner Haim Pinto. Sie reisten nach Essouira in Marokko, wo die Prozession begangen wurde. Laut Kennern der Prozession konnte man seit vielen Jahren nicht mehr eine so hohe Zahl an Besucher mehr zählen. Im Gegensatz zu der «Jahrzeit» in der aschkenasischen Welt wird eine marokkanische Hiloula durch Freude und Feierlichkeiten begangen. Rabbi Pinto kam 1749 in der marokkanischen Stadt Agadir zur Welt und lebte fast sein ganzes Leben in Essouira am Meer. Damals wie auch heute ist die Stadt im Volk als Mogador bekannt. Pinto war in Marokko, aber auch darüber hinaus durch sein grosses Torahwissen bekannt und geschätzt. Er starb 1845 und wurde in Essouira begraben. Eyal David, Vizechef der israelischen Mission in Marokko, twitterte am 16. September: «Gestern empfing der Flughafen von Essouira das erste Föugzeug der israelischen Gesellschaft ElAl direkt von Tel Aviv. Touristen waren speziell gekommen, um den Todestag von Rabbi Pinto mit allen anderen zu begehen. Ich bin sicher, dass sie mit Freude diese wunderschöne, historische Stadt entdecken werden, die ich persönlich bewundere». Die Gäste beteten, sangen und tanzten laut Berichten am Grabmahl des Rabbi Pinto.