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Das Wichtigste in Kürze
- Sydney McLaughlin bricht den ersten Weltrekord bei der WM in Eugene.
- Über 400 Meter Hürden unterbietet die Dominatorin ihren alten Weltrekord um 0,73 Sekunden.
Leichtathletin Sydney McLaughlin hat mit einem Weltrekord über die 400 Meter Hürden ihren ersten WM-Titel gewonnen.
Die 22-jährige US-Amerikanerin unterbot in 50,68 Sekunden ihre alte Bestzeit um unwirkliche 0,73 Sekunden. Silber ging in 52,27 Sekunden an Femke Bol aus den Niederlanden. Bronze holte Dalilah Muhammad aus den USA mit 53,13 Sekunden. Es war der erste Weltrekord bei dieser WM.
«Es ist unwirklich. Allen Ruhm an Gott, er hat mich durch diese Reise gebracht und allen Dank an meine Familie und Freunde. Es braucht ein ganzes Dorf, um hier anzukommen», sagte die 22-Jährige noch auf der Tartanbahn sitzend. «Ich wollte es einfach schaffen, die letzten 100 Meter haben ganz sicher geschmerzt.»
Sydney McLaughlin bekommt für WM-Gold eine Prämie von 70'000 US-Dollar und für den Weltrekord weitere 100'000 US-Dollar. Sie hat nun für fünf der sechs besten jemals über die 400 Meter Hürden gestoppten Zeiten gesorgt. Ausser ihr ist nur Muhammad die Strecke unter 52 Sekunden gerannt, als sie in Tokio hinter McLaughlin Olympia-Silber holte. McLaughlin hat die 52-Sekunden-Marke schon fünf Mal unterboten – und das gleich drei Mal seit Anfang Juni.