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Zarifa Ghafari, geboren 1994 in Kabul, studierte Wirtschaftswissenschaften, gründete einen Radiosender für Frauen und wurde Bürgermeisterin. Als sie zwei war, kamen die Taliban an die Macht, fünf Jahre später die Amerikaner, mit 26 musste sie mit ihrer Familie fliehen. Exil fand sie in Deutschland, wo sie unter ständigem Polizeischutz lebt. Für ihren Mut und ihren Einsatz für Frauenrechte erhielt Ghafari etliche Auszeichnungen, 2019 nahm die BBC sie in die Liste der »100 einflussreichen und inspirierenden Frauen aus aller Welt« auf, 2020 bekam sie den International Women of Courage Award des US-Außenministeriums.