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Die Kolonie der Römer, gegründet von Cäsers Feldherrn Lucius Munatius Plancus 44 v. Chr. im Gebiet der Rauriker, liegt einige Kilometer östlich von Basel. Allerdings nur formal, aus dieser Zeit wurden noch keine Funde entdeckt. Aus der augusteischen Zeit, fügte sich der Name Augusta Raurica.
Zusammen mit Aosta (Augusta Praetoria) und Augsburg (Augusta Vindelicum) bildeten die Stützpunkte ein Dreieck über den Alpenraum, gegen das damals unbesetzte Germanien.
Die Stadt lag auf einer Hochfläche, in der Nähe des Rheins.
Der Ort hatte mit der Zeit 10'000 - 15'000 Einwohner. Diese bauten sich dann auch ein Theater, ein Amphitheater, ein Hauptforum, Aquädukte, Tempel und Bäder.
Im Jahr 250 wurde die Stadt jedoch von einem Erdbeben zerstört. Nach mehreren Einfällen der Allemannen und protestierender Römertruppen, bildeten sich zwei neue Siedlungen.
Da auf ihrem Gebiet keine neue Stadt entstand, gilt es als die besterhaltene römische Stadt nördlich der Alpen.
Rund 80% des Gebiets sind jedoch noch unerforscht, es soll auch noch für zukünftige Generationen erhalten bleiben.