Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/201325

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Strategie vorzulegen, wie er die Wertschöpfung im exportorientierten Dienstleistungsbereich in der Schweiz fördern und erhalten kann. Dabei ist nicht nur die Finanzbranche, sondern der Dienstleistungssektor im breiten Sinne zu erfassen (das heisst auch Bereiche wie ICT, Tourismus, Architekturdienstleistungen oder Beratung). Konkret soll der Bundesrat im Bericht die Qualität des Marktzugangs, insbesondere in die EU, für Anbieter von Dienstleistungen aus der Schweiz heraus analysieren, und wo Handlungsbedarf besteht, konkrete Lösungsansätze aufzeigen, um möglichst Arbeitsplätze, Steuersubstrat und Wertschöpfung in der Schweiz zu erhalten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Angesichts der zentralen Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Schweiz sowie der zunehmenden Bedeutung und der spezifischen Herausforderungen des Dienstleistungshandels erachtet der Bundesrat die im Postulat aufgeworfenen Fragen als wichtig und relevant. Er ist aber der Ansicht, dass der Dienstleistungssektor nicht separat, sondern im grösseren Zusammenhang betrachtet werden muss. Die Frage des Marktzugangs für den Dienstleistungssektor ist bereits in der aktuellen Aussenwirtschaftsstrategie des Bundesrates von 2004 und deren Aktualisierung von 2011 enthalten.</p><p>Im Rahmen der Arbeiten zur Erneuerung der Aussenwirtschaftsstrategie, welche gegenwärtig im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung vorangetrieben werden, wird die Frage des Marktzugangs für die Erbringung von Dienstleistungen durch schweizerische Unternehmen in die EU und weltweit erneut geprüft und allenfalls Massnahmen und Lösungsansätze zur Verbesserung des Marktzugangs aufgezeigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.