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Partizipation in Stadtentwicklungsprozessen
Eine qualitative Einzelfallstudie zum Partizipationsverständnis von Akteur*innen im Projekt klybeckplus
Die vorliegende Forschungsarbeit «Partizipation in Stadtentwicklungsprozessen» befasst sich mit den Verständnissen von Partizipation der verschiedenen Akteur*innen im Projekt klybeckplus und der damit verbundenen Rolle der Bevölkerung im Beteiligungsverfahren dieses Projekts. Um die Machtbeziehungen, Interessen und Ziele, welche hinter der Durchführung von partizipativen Prozessen stehen einordnen zu können, werden Begriffe, demokratietheoretische Verständnisse sowie die Funktionen von Partizipation beleuchtet. Die Stadtentwicklung stellt durch die hohe Anzahl an Akteur*innen mit ihren jeweiligen Ansprüchen ein komplexes Feld dar. Dies wird mit der Governance-Perspektive als Analyseinstrument aufgezeigt. Gleichzeitig ermöglicht diese einen Überblick der Handlungsoptionen sowie Kooperationsformen der Akteur*innen aus den Sphären Staat, Markt und Zivilgesellschaft. Darauf aufbauend wird die Soziokulturelle Animation als Akteurin in der Stadtentwicklung verortet sowie ihre Positionierung anhand der allparteilichen und parteilichen Haltung geschärft. Die Haltungen lassen sich stark mit den demokratietheoretischen Verständnissen sowie den daraus hervorgehenden Partizipationsverständnissen verknüpfen. Zudem werden verschiedene Aufgabenbereiche für die Soziokulturelle Animation in partizipativen Stadtentwicklungsprozessen aufgezeigt, darunter die Diversifizierung von Meinungen und die Klärung des Partizipationsverständnisses.