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Der Mensch nutzt den Wald auf verschiedene Weise, so zum Beispiel zur Gewinnung des Rohstoffes Holz, zum Schutz vor Naturgefahren, zur Erhaltung der Biodiversität und zur Erholung. Diese unterschiedlichen Dienstleistungen des Waldes (forstliche Ökosystemdienstleistungen, forest ecosystem services) lassen sich durch seine Bewirtschaftung optimieren.
Hierzu werden die Waldökosysteme über die viele Jahrzehnte umfassenden Produktionszeiträume so gestaltet und gelenkt, dass die verschiedenen anthropogenen Zielsetzungen umfassend erreicht und Zielkonflikte minimiert werden.
Für ein solches zielorientiertes Nutzungsmanagement ist es wichtig zu wissen, welche Bäume im Wald stehen, wie die Wälder wachsen und wie sich die Ernteeingriffe auf ihr Wachstum und ihre Struktur auswirken. Auf dieser Grundlage lassen sich viele Wirkungen auf die Ökosystemdienstleistungen über die langen Produktionszeiträume berechnen, Bewertungen vornehmen und optimale Strategien der Waldbewirtschaftung festlegen.
Das Verständnis der Holzmärkte und der Abgeltungsmechanismen derjenigen Ökosystemdienstleistungen, die öffentliche Güter darstellen, trägt wesentlich zur Finanzierung und zur Optimierung der Waldbewirtschaftung bei.