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Zürich (awp/sda) - Das Medienhaus Ringier möchte mit einem eigenen Fernsehsender auf den Markt zu kommen. Der Wunsch besteht schon länger, in diesem Jahr soll er nun aber "konsequent weiterverfolgt werden", wie Ringier-Chef Marc Walder am Mittwoch in Zürich ankündigte.
Der Schweizer Fernsehmarkt sei leider sehr reglementiert, was einen Einstieg mit einem neuen Sender schwierig mache, sagte Walder anlässlich einer Medienkonferenz. Eine Übernahme sei daher eher wahrscheinlich.
Er habe bereits zwei Sender "auf dem Radar", sagte Walder weiter. "Theoretisch kommen die Sender 3+ und Tele Züri in Frage." Weitere Angaben wollte der Ringier-Chef zu diesem Thema nicht machen. Tele Züri gehört dem Zürcher Medienhaus Tamedia und konnte in den vergangenen Jahren nicht mit guten Ergebnissen glänzen.
Ringier zählt bereits heute zu den grössten privaten Fernsehproduzenten der Schweiz. Neben zahlreichen eigenen Formaten wie etwa "Gesundheit Sprechstunde" und "cashTV" besitzt das Familienunternehmen eine 50-Prozent-Beteiligung an Sat.1 Schweiz sowie eine 30-Prozent-Beteiligung an Teleclub.
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