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Australiens Frauen gewinnen im Final das Prestigeduell gegen Neuseeland und sichern sich die erste olympische Rugby-Goldmedaille seit 92 Jahren.
Sie gerieten zwar früh 0:5 in Rückstand, reihten dann aber bis zum 24:5 vier Tries aneinander. Sie profitierten davon, dass eine Neuseeländerin wegen eines Ballfehlers für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Den amtierenden Weltmeister aus Neuseeland gelang zwar zum Ende hin noch etwas Resultatkosmetik, der 24:17-Erfolg Australiens geriet jedoch nicht mehr in Gefahr.
Die Bronzemedaille sicherte sich Kanada durch einen 33:10-Sieg im Spiel um Platz 3 gegen Grossbritannien.
Rugby ist in diesem Jahr erstmals seit 1924 wieder Bestandteil des olympischen Programms, allerdings in der abgespeckten Variante mit sieben Spielern und zweimal sieben Minuten Spielzeit (zweimal zehn Minuten im Final). Nach dem Ende des Frauen-Turniers starten am Dienstag die Männer in den Kampf um die Medaillen. (trs/sda)
Als Weltnummer 7 tritt Belinda Bencic als Mitfavoritin zu den Australian Open an. Vor dem ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres in Melbourne spricht die 22-jährige Ostschweizerin über die Brände, Streikandrohungen, Flugscham und ihre Rolle als Spielerin, Arbeitgeberin ihres Vaters und ihres Freundes.
Belinda Bencic, für jeden Doppelfehler, den Sie in Australien schlagen, spenden Sie 200 Dollar für die Opfer der Buschbrände. 2019 sind ihnen 322 Doppelfehler unterlaufen, die viertmeisten bei den Frauen. Das könnte teuer werden für Sie.Belinda Bencic: Es läuft ziemlich gut (lacht). Es soll ja so viel wie möglich werden. Dann habe ich bei Doppelfehlern nicht nur Grund, mich zu ärgern, sondern auch, um mich zu freuen. Und wenn ich wenig Doppelfehler machen sollte, kann ich ja immer noch …