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Zwei Air-France-Maschinen, die von Washington und Los Angeles auf dem Weg nach Paris waren, wurden umgeleitet. Laut der Fluggesellschaft gab es anonyme Drohungen. Die Flüge landeten ausserplanmässig in den USA und Kanada.
In den USA sind zwei Maschinen der Fluggesellschaft Air France mit Ziel Paris kurz nach dem Start umgeleitet worden. Die Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA teilte mit, dies sei aus Sicherheitsgründen geschehen.
Es habe anonyme Drohungen gegeben, hiess es in einem Statement von Air France. Deshalb habe man sich entschieden, die Maschinen vorsichtshalber ihren Flug unterbrechen zu lassen.
Ein Airbus A380, der am Dienstag in Los Angeles losgeflogen sei, landete in Salt Lake City. Eine zweite Maschine mit 298 Menschen an Bord, die vom internationalen Flughafen Dulles in der US-Hauptstadt Washington gestartet war, wurde nach Halifax in Kanada umgeleitet.
Beide Maschinen landeten sicher, die Passagiere konnten die Flugzeuge unverletzt verlassen. Es soll sich um die Flüge AF65 und AF55 handeln. Amerikanische und kanadische Medien wie CNN, NBC und der Sender CBC meldeten, es habe Bombendrohungen gegeben. Sowohl in Halifax als auch in Salt Lake City wurden die Maschinen von der BundespolizeiFBI untersucht. Auch die Passagiere und ihr Gepäck würden untersucht, hiess es in dem Statement von Air France weiter.
Der Betrieb auf den Flughäfen wurde fortgesetzt. In sozialen Netzwerken hiess es, bei der Landung der Maschine am Flughafen in Salt Lake City sei ein Grossaufgebot der Polizei zugegen gewesen. Die Anschläge in Paris am vergangenen Freitag haben weltweit Sorgen vor weiteren Angriffen geschürt. Die radikale Miliz «Islamischer Staat» (IS) hat die Verantwortung für die Anschläge in der französischen Hauptstadt übernommen. Auf ihr Konto soll auch der Absturz eines russischen Passagierflugzeugs Ende Oktober über Ägypten gehen.
(lgr/Reuters/AFP/dpa/cma)