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Im Jahr 2019 sind die Bauinvestitionen in Graubünden im Vorjahresvergleich um 5,7 Prozent gesunken. Damit liegt der prozentuale Rückgang leicht über dem Schweizer Mittel. Investiert wurden im Berichtsjahr in Graubünden total über 571 Millionen Franken im Tiefbau, sowie 1'504 Millionen Franken im Hochbau.
Wichtigste Investitionskategorie ist und bleibt der Wohnungsbau, wobei der Trend seit 2013 eine leichte Abnahme beschreibt. Dieser Rückgang ist teilweise verantwortlich für die gesamthaft tieferen Gesamtausgaben im 2019.
Investiert wurde hingegen vermehrt in die Verkehrsinfrastruktur der strassenunabhängigen Transportmittel, wie Eisen- und Seilbahnen, sowie Kommunikationseinrichtungen. Dementsprechend liegen die Bauausgaben der öffentlichen Hand über dem Vorjahresniveau, währenddessen diejenigen der privaten Bautätigkeit im Jahresvergleich geringer ausfielen.
Wohnungsbau: Trend hin zu kleineren Apartments
Gebaut wurden im Jahr 2019 in Graubünden gesamthaft 343 neue Gebäude mit Wohnnutzung. Den grössten Teil der neu erstellten Wohngebäude waren Einfamilienhäuser (181) – Tendenz leicht abnehmend.
Aus der Sicht der neu erstellten Wohnungen sind die meisten neuen Einheiten in Form von Mehrfamilienhäusern erstellt worden. Unter den Wohnungsgrössen bei den Neubauten erfreuen sich die Kategorie der 2-Zimmerwohnungen zunehmender Beliebtheit. Rückläufig ist insbesondere der Neubau von grossen Wohnungen, mit fünf oder mehr Zimmern.