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Varlin, im Jahr 1900 geboren, hält es mit knapp 20 Jahren nicht mehr aus in der Schweiz; er zieht nach Berlin – wo er Maler wird – und dann weiter nach Paris. Dort bleibt er ein gutes Dutzend Jahre, auch wenn es sich für ihn als äusserst schwierig erweist, den bescheidenen Lebensunterhalt zu finanzieren. Als sein Galerist stirbt, kehrt Varlin nach Zürich zurück. Aber auch in der Schweiz fühlt er sich nicht besonders wohl, nicht dazugehörig. Nachdem der Krieg vorbei ist, stehen seine Bilder recht fremd in der heilen Welt der Schweizer Nachkriegsjahre. Varlin macht sich – immer malend – auf ausgedehnte Reisen. Schliesslich lässt er sich im bündnerischen Bergell nieder, wo er sein qualitativ und quantitativ beachtliches Spätwerk schafft. Er stirbt 1977.