Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/194704

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Bundespersonalverordnung sieht vor, dass Elternteile nach der Geburt oder Adoption eines Kindes ihren Beschäftigungsgrad um 20 Prozent reduzieren können. Insbesondere männliche Angestellte der Bundesverwaltung berichten darüber, dass ihnen die Pensumsreduktion verweigert wurde.</p><p>- Sind dem Bundesrat Fälle bekannt, in denen Vätern oder Müttern die beantragte Pensumsreduktion nicht gewährt wurde?</p><p>- Falls ja, welche Massnahmen wird er unternehmen, um dieses Anrecht für alle sicherzustellen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Dem Bundesrat sind keine solchen Fälle bekannt. Artikel 60a der Bundespersonalverordnung räumt den Mitarbeitenden der Bundesverwaltung einen Anspruch ein, den Beschäftigungsgrad ab der Geburt oder Adoption eines oder mehrerer Kinder um höchstens 20 Prozent zu reduzieren. Der Beschäftigungsgrad darf dabei nicht unter 60 Prozent fallen. Wenn die Bedingungen der Bestimmung erfüllt sind, muss der Arbeitgeber die Reduktion des Beschäftigungsgrads gewähren. Väter und Mütter können auf diese Bestimmung verweisen und ihren Anspruch geltend machen.</p>