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Plädoyer
Handicap International kämpft für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Schweiz und weltweit und macht sich für den Schutz der Zivilbevölkerung vor Explosivwaffen stark.
Erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten in der Schweiz und weltweit.
Das Plädoyer ist ein Impulsgeber für unsere solidarischen Aktionen. In diesem Rahmen soll ein stabiles politisches Umfeld gefördert werden, um so die Lebensbedingungen zu verbessern und die Ausübung der Rechte unserer Begünstigten zu gewährleisten. Unsere Aktionen finden direkt auf internationaler Ebene statt. In den Ländern, in denen wir im Einsatz sind, motivieren wir die Menschen und die lokalen Organisationen dazu, ihre Stimme zu erheben.
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Einige Beispiele für unsere Aktionen :
© HI
Für eine politische Erklärung gegen Bomben auf Wohngebiete
Nach mehr als 35 Jahren Engagement gegen Landminen und Streubomben, die mit dem Ottawa-Vertrag (1997) und der Oslo-Konvention (2008) verboten wurden, kämpft HI nunmehr seit fünf Jahren gegen den Einsatz von Bomben auf Wohngebiete. Die Zivilbevölkerung bombardieren ist nicht Krieg, sondern ein Verbrechen!
Am Oktober 2019 trafen sich Vertreter von 133 Staaten und NGOs in Wien, um über den „Schutz der Zivilbevölkerung vor Kriegshandlungen in Stadtgebieten“ zu diskutieren. Die Mehrheit der Staaten, darunter die Schweiz, erklärten sich bereit, an einer internationalen politischen Erklärung zum Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegsgebieten zu arbeiten und den Opfern Unterstützung anzubieten.
Die Schweiz arbeitet als Mitglied einer Gruppe von 12 Staaten seit mehreren Jahren an einer solchen Erklärung. Basierend auf ihrer humanitären Tradition und als Verwahrerin der Genfer Konventionen sollte die Schweizer Regierung dabei eine führende Rolle einnehmen und die Ausarbeitung dieser internationalen politischen Erklärung vorantreiben.
Erfahren Sie mehr über unser Engagement und entdecken Sie unsere Wanderausstellung, die von Oktober 2019 bis März 2020 durch die Schweiz tourte:
© Basile Barbey / HI
Interpellation an Nationalrätinnen und Nationalräte
Um unser Engagement gegen die Bombardierung der Zivilbevölkerung in bewohnten Gebieten zu unterstützen, führen wir seit 2019 die Kampagne „NEIN zur Bombardierung der Zivilbevölkerung“ durch und rufen Menschen aus sieben Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Kanada, Luxemburg, Grossbritannien und die Schweiz) dazu auf, die Parlamentarier ihrer Länder zu mobilisieren. Diese sollen darauf beharren, dass ihre Regierungen sich für diese Sache einsetzen.
Wir laden Schweizer Bürgerinnen und Bürger dazu ein, über eine spezielle Webseite (Link zur Plattform) an die Nationalräte ihrer Wahl zu schreiben und die Schweizer Regierung aufzufordern, sich vollumfänglich und pro-aktiv in den laufenden politischen Prozess einzubringen und klarer und entschiedener gegen die Bombardierung von Zivilisten in bewohnten Gebieten Stellung zu beziehen.
© Nicolas Früh / HI
Die Schweizer Koalition für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in der internationalen Zusammenarbeit (SKBIZ)
Wir sind Mitglied einer Koalition mit CBM, Fairmed und der International Disability Alliance. Ziel ist, im Bereich Menschen mit Behinderungen die internationale Kooperation zu fördern und zu koordinieren.
Unsere Koalition setzt sich für die Einbindung der Anliegen von Menschen mit Behinderungen in die Ziele der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz ein. Damit meinen wir eine vollumfängliche soziale, wirtschaftliche und politische Integration von Menschen mit Behinderungen.
Unsere Zusammenarbeit hat die vollumfängliche Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zum Ziel, und stützt sich auf den Leitsatz der Agenda 2030: Leave no one behind !
© G. Dubourthoumieu / HI
Unsere Position zur Schweizer Entwicklungs- und Kooperationsstrategie
Als Schweizer Organisation, Mitglied von Medicus Mundi Schweiz (MMS) und der Schweizerischen Koalition für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in der internationalen Zusammenarbeit widmen wir den Ursachen sozialer Ungleichheit unsere besondere Aufmerksamkeit: Behinderung, Alter und Geschlecht.
Neben unserer Mitarbeit an den Positionspapieren von MMS und der Koalition für die Strategie 2021-2024 haben wir an der öffentlichen Konsultation des Bundes im Jahr 2019 teilgenommen.
© Carole Parodi / HI
Broken Chair, unser Botschafter
Broken Chair auf der traditions- und symbolreichen Place des Nations in Genf mahnt an unser Engagement gegen Explosivwaffen und gegen die Gewalt, die der Bevölkerung in bewaffneten Konflikten zugefügt wird. Dieses Denkmal, das auf unseren Auftrag von Daniel Berset geschaffen wurde und direkt vor dem UNO-Sitz in Genf steht, ist ein Denkmal für die internationale Gemeinschaft. Es soll ihre Vertreter an ihre Verpflichtungen zur Achtung des humanitären Völkerrechts und zum Schutz der Zivilbevölkerung vor Explosivwaffen erinnern.
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Humanitäre Notlagen: Bundesrat beschliesst Unterzeichnung der Charta zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der humanitären Hilfe
Die Schweiz beschliesst die Charta zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der humanitären Hilfe zu unterzeichnen. Die Schweizer Koalition für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Internationalen Zusammenarbeit (SKBIZ) fordert die Schweizer Regierung auf, nun auch Taten folgen zu lassen.
Im Rahmen der Kampagne „Stop bombing civilians" organisiert Handicap International (HI) eine Wanderausstellung, die vom 2. bis 9. März in Bern zu sehen sein wird.
Fünf Jahre nach der Ratifikation der UNO-Behindertenrechtskonvention durch die Schweiz veranstaltete die Schweizer Koalition für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Internationalen Zusammenarbeit (SKBIZ) die nationale Tagung «Inklusive Entwicklung jetzt!». Im Vordergrund der von CBM Christoffel Blindenmission organisierten Konferenz standen die Fragen, inwieweit die schweizerische internationale Zusammenarbeit ihren Verpflichtungen bereits nachkommt und was sie noch leisten muss.