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Gleich auf seiner Debüt-CD mit dem schlichten Titel „Home“ machte der österreichisch-persische Cellist Kian Soltani deutlich, dass er sich als musikalischer Kosmopolit sieht: Enthalten sind sowohl Werke der europäischen als auch der persischen Musiktradition. Geboren wurde Soltani 1992 im österreichischen Bregenz als Sohn einer persischen Musikerfamilie. Im Alter von vier Jahren begann er mit dem Cellospiel, bereits acht Jahre später wurde er an der Musikhochschule Basel in die Klasse von Ivan Monighetti aufgenommen. Seit dem Jahr 2014 wird Soltani durch die Anne-Sophie Mutter Stiftung als Stipendiat gefördert, sein Studium schloss er als Teil des „Junge Solisten“-Programms an der Kronberg Academy ab. Einen weiteren Studienaufenthalt hatte er zudem in Liechtenstein an der Internationalen Musikakademie. Noch vor seinem Studienaufenthalt gelang Soltani sein internationaler Durchbruch mit seinem Debüt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, kurze Zeit später wurde Daniel Barenboim
auf ihn aufmerksam und engagierte ihn als Solocellisten seines West-Eastern Divan Orchestra. Seither ist Soltani an den großen europäischen Konzerthäusern zu erleben, darunter der Alten Oper Frankfurt, der Pariser Philharmonie und dem Konzerthaus Oslo.