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Konkret legte der Index um 1,9 auf 56,6 Punkte zu, wie die Credit Suisse am Donnerstag mitteilte, die den Index monatlich in Zusammenarbeit mit dem Fachverband für Einkauf Procure.ch erstellt. Damit ist der Index seit zwölf Monaten über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.
Ein derart hoher Wert wie im November sei mit Ausnahme kurzer Episoden um die Jahreswende 2013/14 nur in den Boomzeiten der Industrie erreicht worden, schrieb die CS. Als Beispiele nannte sie den Hightechboom der Jahre 1999 bis 2000, die Phase von 2005 bis zur Finanzkrise 2008 und die Erholungsperiode 2010 bis 2011.
Mehr Personal eingestellt
Bei der Industrie senden alle Komponenten positive Signale. So konnte die Produktion den vierzehnten Monat in Folge gesteigert werde, und dies erst noch mit überdurchschnittlicher Dynamik. Gleichzeitig nahm der Auftragsbestand markant zu.
Der Lagerabbau trotz höherer Einkaufsmenge deute zudem darauf hin, dass die Nachfrage stärker gewesen sei als die Produktion, schrieb die CS. Auf eine gute Auslastung der Kapazitäten weisen auch die längeren Lieferfristen und der Aufbau des Personalbestandes hin. Erstmals seit November 2014 wurden wieder mehr Leute eingestellt.
"Die Schweizer Industrie zeigt damit abermals ihre Widerstandskraft gegen den starken Franken. Entsprechend wird die Schweizerische Nationalbank (SNB) in der nahen Zukunft durchaus auch einen stärkeren Franken tolerieren", teilte die CS.