Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03199.jsonl.gz/1920

Stützmauer für den Autounterstand
Zu Beginn der Planung stellte sich die Frage, wo die geforderten Parkplätze für die 3 Wohneinheiten auf der Parzelle untergebracht werden sollten. Diesbezüglich ist mir wichtig, dass die Bewohner Zugang zu einem Garten haben und die Autos keine allzu dominante Stellung auf der Parzelle einnehmen. Schnell war klar: Die Parkplätze müssen hinter dem Haus gelegen und von der Steingasse her befahrbar sein – nicht zuletzt, weil es hinter dem Haus am wenigsten sonnig ist.
Ganz am Anfang war hinter dem Haus ein erhöhter Gemüsegarten angelegt, welcher von einer Steinmauer umfasst war. Bei den Grabarbeiten für die Kanalisation haben wir diesen bereits entfernt. Damit aber drei Fahrzeuge nebeneinander parkiert werden können, musste ein grosser Teil des Hanges zur Nachbarparzelle ausgehoben und anschliessend mit einer Stützmauer gesichert werden. Das gute Gelingen dieses Unterfangens erforderte die Beteiligung mehrerer Unternehmen. Das Planungsbüro Suisseplan Ingenieure AG aus Wohlen berechnete anhand meiner Pläne sowie der von ihnen aufgenommenen Geodaten die genaue Dimension der Stützmauer und deren Statik. Danach wurden Ausführungspläne erstellt, in denen auch die Menge und Anordnung der Eisen definiert war. Anhand dieser Pläne konnte die Firma Rud. Pauli aus Ammerswil den Aushub vornehmen. Anschliessend wurde die Mauer durch das Bauunternehmen Landolt & Ackeret AG aus Hägglingen geschalt und betoniert. In Zusammenarbeit mit der IBW haben wir zudem noch die Strassenbeleuchtung (Kandelaber) versetzt, welche in der Ausfahrt ein Hindernis darstellte.
Nachdem der Beton genügend Zeit zum Trocknen hatte, habe ich dahinter noch eine Sickerleitung angebracht, bevor ich dann zusammen mit dem Baggerführer von Ruedi Pauli die Mauer hinterfüllte.
Im gleichen Zug bereiteten wir das Fundament für die zu einem späteren Zeitpunkt vorzunehmende Pflästerung vor. Eine 20 cm-Schicht aus Recycling-Kies dient als Kofferung für die später zu verlegenden Pflastersteine. Zudem setzten wir einen Schlammsammler-Schacht, welcher das Wasser der Sickerleitung und der Platzoberfläche sowie das Dachwasser des Autounterstandes sammelt und in die Kanalisation leitet.
Mit der neu errichteten Stützmauer steht uns nun für die weiteren Umbauarbeiten ein grosszügiger Platz zur Verfügung.