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Der spanische Verband (RFEF) hat gegen den FC Barcelona eine Strafe von 300 Euro verhängt. Der Meister hatte mit Antoine Griezmann Transfer-Verhandlungen aufgenommen, während dieser bei Atletico Madrid unter Vertrag stand. Dies entspricht 0,00003 % des Barcelona-Jahresbudgets von 1,047 Mrd. Euro.
Griezmann war im Juli von Atletico zu Barcelona gewechselt. Die Katalanen aktivierten dafür die Ausstiegsklausel in Höhe von 120 Mio. Euro. Atletico behauptete, die Verhandlungen hätten bereits begonnen, als die Ausstiegsklausel noch 200 Millionen betrug, und verlangte eine Nachzahlung.
Keine Verhaltensänderung erwartet
Laut Verband konnte der Vorwurf nicht nachgewiesen werden, Barcelona habe sich keinen gröberen Verstoss gegen die Richtlinien erlaubt. Im Vorfeld des Urteils war über eine hohe Busse oder eine Stadionsperre gegen Barcelona spekuliert worden.
Die RFEF gab zu, die Höhe der Busse werde nicht dazu führen, dass sich die Klubs in Zukunft anders verhalten würden. Dennoch sei dies «kein ausreichender Grund», eine andere Sanktion anzuwenden.