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Tennis - Roger Federer qualifiziert sich zum 12. Mal in Serie für das Masters der besten acht Spieler des Jahres. Mit einem 6:4, 6:4 gegen Kevin Anderson macht er in Paris bei erster Gelegenheit alles klar.
In beiden Sätzen sorgte Federer gegen den 2.03 Meter grossen Aufschlagriesen aus Südafrika früh für klare Verhältnisse. Im ersten Aufeinandertreffen der beiden startete Anderson (ATP 21) äusserst nervös und schenkte dem Schweizer das erste Break zum 1:0 mit zwei Doppelfehlern richtiggehend. Danach kam keiner mehr in Gefahr, seinen Aufschlag abzugeben.
Im zweiten Durchgang verpasste er eine erste Möglichkeit im Start-Game, machte es dann aber bei 1:1 besser. Wieder leistete Anderson gütige Schützenhilfe, diesmal mit einem Vorhand-Fehler beim Breakfehler. Erst bei 5:2 sah sich der 32-jährige Basler seinen ersten Breakbällen gegenüber und musste dem Südafrikaner bei der vierten Chance tatsächlich noch einen Aufschlag-Durchbruch zugestehen. Die folgende "Ehrenschlaufe" hätte fast noch im Desaster geendet. Nach Abwehr von zwei weiteren Breakbällen bei 5:4 hatte er den Sieg nach 82 Minuten dennoch in zwei Sätzen in der Tasche.
Damit hat das Zittern um die Qualifikation für die ATP Finals, früher Masters, ein Ende. Federer ist als sechster Spieler nach Nadal, Djokovic, Ferrer, Del Potro und Berdych in London dabei. Wie jedes Jahr seit 2002. Sechs Mal hat er das Jahresend-Turnier der besten Acht gewonnen, so oft wie kein anderer Tennisspieler.
Seinen Achtelfinal in der Halle von Paris-Bercy spielt Federer am Donnerstagnachmittag gegen Philipp Kohlschreiber. Der Deutsche ist einer der Lieblingsgegner des Bercy-Siegers von 2011, in sieben Partien hat er erst einen einzigen Satz gewonnen. Letztmals siegte Federer im August in Cincinnati in der 2. Runde (6:3, 7:6).
SDA-ATS