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Öffentlichen Verkehr, der die Landesgrenze überschreitet, gibt es auf der Schiene, auf der Strasse und auf dem Wasser. Während die öffentliche Hand den Orts- und Regionalverkehr finanziell unterstützt, müssen die grenzüberschreitenden Fernverkehrslinien eigenwirtschaftlich betrieben werden.
Internationaler Fernverkehr
Der internationale Eisenbahn-Personenverkehr in die und aus der Schweiz wird durch die SBB und ihre ausländischen Kooperationspartner betrieben. Die Staatsbahnen der Nachbarländer sind hierbei für die Führung der Züge im Ausland verantwortlich, die SBB für die Fahrten auf den Strecken in der Schweiz. Das Rollmaterial besteht aus schweizerischen wie auch aus ausländischen Fahrzeugen (z.B. TGV, ICE).
Neben dem Fernverkehr auf der Schiene führt ein umfangreiches Busliniennetz von der Schweiz aus in viele Staaten Europas. Auf diesen Buslinien dürfen die Passagiere ausschliesslich grenzüberschreitend reisen.
Der grenzüberschreitende Fernverkehr erhält weder vom Bund noch von den Kantonen eine finanzielle Unterstützung. Es ist jedoch eine Bewilligung des Bundes notwendig.
Grenzüberschreitender regionaler Personenverkehr
Der grenzüberschreitende Regionalverkehr auf Schiene, Strasse und Wasser wird in vielen Fällen vom Bund, den betroffenen Kantonen und den benachbarten Regionen im Ausland bestellt. Die Bestellung des Bundes bezieht sich jeweils auf den schweizerischen Anteil der grenzüberschreitenden Linie.
Grenzüberschreitender Ortsverkehr
In verschiedenen Orten führt auch der Ortsverkehr auf Bus-, Tram-oder Schifffahrtslinien über die Landesgrenze. Wie beim Ortsverkehr in der Schweiz üblich, beteiligt sich der Bund nicht an einer allfälligen Bestellung durch die Kantone, Gemeinden oder die benachbarten Regionen im Ausland.