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247 Fisch- und Säugetierresten, die sich an der Küste Brasiliens in den Staaten Sta. Catharina, Parana, São Paulo und Rio [* 3] Grande do Sul vorfinden.
Entgegen dem bei den Kjökkenmöddingern (s. d.) der dän. Küsten und den Shell-Mounds der Amerikaner beobachteten Verhalten erweisen sich die S. in der Regel deutlich geschichtet.
Und zwar folgen übereinander Ansammlungen von Muschelschalen (Austern, Miesmuscheln), Sand- und Humusschichten, und Anhäufungen von Muscheln [* 4] vermischt mit Fischknöchelchen und andern organischen Resten.
Kohle, Holzkohle sowohl wie Knochenkohle kommt in sämtlichen Schichten vor.
Überreste von Säugetieren und Vögeln sind sehr selten.
Menschliche Skelette sind in allen größern S. reichlich vorhanden, gewöhnlich sehr schlecht erhalten;
auch Steinwerkzeuge finden sich.
Von Interesse sind die Granitblöcke mit ausgearbeiteten pfannenartigen Vertiefungen, die Karl von den Steinen in der Nabe der S. am Strande fand. Es scheint, daß diese Flächen zum Kornmahlen gedient haben. –
Vgl. Karl von den Steinen, Sambaki-Untersuchungen in der Provinz Sta. Catharina (in den «Verhandlungen der Berliner [* 5] Anthropologischen Gesellschaft», Sitzung vom