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Dienstag
07.06.2022
19.30 Uhr
PREISTRÄGERKONZERT
Aylen Pritchin, Violine
Anton Gerzenberg, Klavier
RAFFINESSEN
Kammermusikfestival
07.–19.06.2022
Foto Aylen Pritchin © Andrej Grilc
Konzertprogramm
Robert Schumann (1810-1856)
Violinsonate Nr. 1, op. 105
Leoš Janáček (1854-1928)
Sonate für Violine und Klavier
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Fantasie fis-Moll für Violine und Klavier
César Franck (1822-1890) - 200. Geburtsjahr 2022
Sonate A-Dur für Violine und Klavier
Aylen Pritchin, Violine
Aylen Pritchin ist einer der interessantesten und vielseitigsten russischen Geiger seiner Generation. Er ist erster Preisträgerin des Long-Thibaud-Crespin-Wettbewerbs 2014.
Der 1987 in Sankt Petersburg geborene Aylen Pritchin begann im Alter von sechs Jahren mit dem Geigenspiel und schrieb sich später am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium ein, wo er bei Eduard Grach studierte.
In den letzten Jahren wurden ihm u. a. der Juri-Temirkanov-Preis, der Kreisler-Wettbewerb in Wien (2010), der Oistrach-Wettbewerb in Moskau (2010) und der Wieniawski-Wettbewerb in Posen (2011) verliehen. Weitere Wettbewerbe sind: Tschaikowsky V Internationaler Jugendwettbewerb 2004 (Japan, 1. Preis und Goldene Medaille); Internationaler Wettbewerb Yampolsky IV 2006 (Russland, 1. Preis); Internationaler Wettbewerb Wladigerow 2007 (Bulgarien, 1. Preis, Sonderpreis für die beste Aufführung der Werke Pancho Wladigerows); Internationaler Violinwettbewerb Canetti 2009 (Italien, 1. Preis, Sonderpreis für die beste Aufführung zeitgenössischer Stücke).
Aylen Pritchin führt eine sehr aktive Konzertkarriere im In- und Ausland. Er trat in zahlreichen Städten Russlands, der Niederlande, Italiens, Israels, Polens, Belgiens, Schwedens, Tschechiens, Frankreichs, Deutschlands und Japans auf. Er konzertierte im Konzerthaus Wien, Concertgebouw Amsterdam, Musikaliska Stockholm, Mozarteum Salzburg, Tschaikowsky-Konservatorium Moskau und Théâtre des Champs-Élysées in Paris. Als Solist hat er mit Dirigenten wie Teodor Currentzis, Yuri Simonov, Shlomo Mintz, Donato Renzetti, Fabio Mastrangelo oder Pascal Rophé zusammengearbeitet, die Orchester waren MusicAeterna Orchestra, Moscow Philharmonic Orchestra, Svetlanov Orchestra, ORF Symphonieorchester Wien, Amadeus Chamber Orchestra und andere.
Das russische Label «Melodiya» hat 2 CDs von Aylen Pritchin veröffentlicht: Violinwerke von Tschaikowsky, Strawinsky und Desjatnikov (mit Lukas Geniusas, Klavier) und Klaviertrios von Schostakowitsch, Weinberg und Ravel (mit Lukas Geniusas, Klavier und Alexander Buzlov, Cello). Er hat auch vieleRadioaufnahmen gemachtfür Radio France in Paris, RadioPopolare in Mailand, Lettisches Radio in Riga.
Anton Gerzenberg, Klavier
Anton Gerzenberg wurde 1996 in einer Musikerfamilie in Hamburg geboren und begann schon im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Anfangs wurde er von seiner Mutter, Lilya Zilberstein, und der Klavierlehrerin Julia Suslin unterrichtet. Als 11-jähriger wechselte er dann zur Pianistin Julija Botchkovskaia, die ihn derzeit als Jungstudenten an der Andreas-Frank-Akademie ausbildet.
Schon im Alter von neun Jahren gewann Anton Gerzenberg einen ersten Preis beim Bundeswettbewerb von Jugend Musiziert und ist seitdem mehrfacher erster Preisträger des Steinway Wettbewerbs Hamburg geworden. 2021 gewann Anton Gerzenberg den Ersten Preis beim 15. Concours Géza Anda in Zürich.
Nach einem ersten Preis beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert in der Kategorie Klavierduo 2009 und einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben, konzertiert er nun vor allem mit seinem Bruder Daniel Gerzenberg. Gleich nach dem Wettbewerbserfolg gab das Duo Gerzenberg sein internationales Debüt dem Festival Progetto Martha Argerich und trat bisher bei so renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival und dem Musikfestival Mecklenburg-Vorpommern auf. Im Rahmen seiner bisherigen pianistischen Laufbahn spielte Anton Gerzenberg bereits an der Seite namhafter Pianisten wie Frank Braley oder Martha Argerich und mit verschiedenen Orchestern wie dem Taipei Symphony Orchestra und dem Haydn Orchester Bozen.