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Heute verbinden sich Milliarden von Geräten mit dem Internet (Computer, Mobiltelefone, andere angeschlossene Objekte).
Für das Funktionieren des Internets spielen IP-Adressen (Internet Protocol) eine zentrale Rolle. Damit Geräte sich identifizieren lassen und miteinander kommunizieren können, benötigen sie eine eigene IP-Adresse. Am häufigsten wird dabei das System Internet Protocol Version 4 (IPv4) verwendet. Es weist jedem Gerät eine 32-Bit-Adresse zu. Die Anzahl an verfügbaren IP-Adressen ist mit diesem System auf etwa vier Milliarden begrenzt.
Die weltweite Nachfrage nach IP-Adressen kann mit IPv4 jedoch nicht mehr gedeckt werden. Die zunehmende Internetnutzung und die steigende Zahl an Geräten und angeschlossenen Objekten erfordert mehr verfügbare IP-Adressen.
Die Lösung beruht auf der neuen Version von Internet Protocol, IPv6, die einen nahezu unbegrenzten Adressraum bietet. Durch die Codierung mit 128 Bit steigt die Anzahl möglicher Adressen ins Milliardenfache. Für die Einführung von IPv6 sprechen neben dem grösseren Adressraum auch ein verbesserter Support des mobilen Internets sowie ein sicherer Informationsaustausch.
Google misst bei seinen Nutzerinnen und Nutzern ständig die Verfügbarkeit von IPv6-Verbindungen. Das Consumer Barometer von Google zeigte im August 2019, dass 25,34% der Nutzerinnen und Nutzer über IPv6 auf seine Dienste zugreifen. Die Schweiz liegt über dem Durchschnitt. In Belgien und Deutschland wird IPv6 am häufigsten eingesetzt.