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Sakuntala
Drama in sieben Akten
Aus dem Sanskrit und Prakrit übersetzt, mit einer Einführung und Anmerkungen versehen von Albertine Trutmann
2004. 168 Seiten. Leinen mit Lesebändchen
ISBN 9783250104650
»Śakuntalā« erzählt die Geschichte des Königs Dusyanta, der sich in Úakuntalâ, ein Mädchen aus einer Einsiedelei, verliebt. Trotz dieser Hürde heiraten die beiden, und es scheint, sie könnten fortan glücklich leben, bis ihnen das Schicksal einen Schlag versetzt. Als der König wegen unaufschiebbarer Angelegenheiten zum Hof gerufen wird, beleidigt seine Braut unbeabsichtigt einen Heiligen, der sie daraufhin verflucht, so dass sich der König ihrer nicht mehr erinnert. Den Fluch mildernd, erklärt der Heilige, die Erinnerung des Königs werde zurückkehren, sobald ihm Śakuntalā seinen Ring zurückgebe. Was einfach scheint, verwickelt sich, als Śakuntalā den Ring beim Baden verliert. Doch wahre Liebe soll gewinnen, und so wendet sich das Schicksal zum Guten und der Ring wird von einem Fischer gefunden.
»Śakuntalā« ist Liebespoesie mit einem Reichtum nicht nur an poetischen Mitteln, sondern auch an Schönheit der Sprache und Humor. Albertine Trutmann, ausgewiesene Kennerin der indischen Hochliteratur und feinsinnige Übersetzerin aus dem Sanskrit, hat den Text mit hilfreichen Anmerkungen versehen, so dass mit dieser Ausgabe eines der großen Werke der Weltliteratur neu zu entdecken ist.
»›Sakuntala‹ ist eine Art Herzensanleitung, die schon Goethe zu hymnischen Zeilen verleitet hat.« Marica Bodrozic, Der kleine Bund
»Willst du die Blüte des frühen, die Früchte des späteren Jahres, / Willst du, was reizt und entzückt, willst du, was sättigt und nährt, / willst du den Himmel, die Erde mit einem Namen begreifen, / Nenn ich, Sakontala, dich, und so ist alles gesagt.« Johann Wolfgang von Goethe