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David Hockney kommt mit Monumentalgemälde nach Luzern
Das Kunstmuseum Luzern zeigt eine grosse Ausstellung mit Werken des britischen Pop-Art-Künstlers David Hockney. Die Einzelausstellung "Moving Focus" wird vom 9. Juli bis 30. Oktober 2022 zu sehen sein.
Im Zentrum stehen wird das 4,5 Meter hohe und 12 Meter breite Monumentalgemälde "Bigger Trees Near Warter or/ou Peinture sur le Motif pour le Nouel Age Post-Photographique", wie das Kunstmuseum Luzern am Donnerstag mitteilte. Hockney schuf sein bisher flächenmässig grösstes Bild 2007.
Das Gemälde zeigt eine Landschaft aus Yorkshire, der Heimat des Künstlers; es ist aus 50 Leinwänden zusammengesetzt, die Hockney sowohl draussen als auch im Studio bemalte. Wegen seiner Grösse konnte er nie das ganze Bild auf einmal bearbeiten, so dass es Verschiebungen und Farbunterschiede zwischen den einzelnen Stücken aufweist.
Die Ausstellung "Moving Focus" ist nach jener zum Landschaftsmaler William Turner im Jahr 2019 die zweite grosse Schau zu einem bedeutenden britischen Künstler im Kunstmuseum Luzern innert weniger Jahre. Möglich gemacht haben die Hockney-Schau denn auch die Kontakte, die das Museum im Zusammenhang mit der Turner-Ausstellung zur Tate Gallery in London knüpfte. Für die Finanzierung ist das Kunstmuseum Luzern auf die Unterstützung von Gönnerinnen und Gönnern angewiesen.
Hockney wurde 1937 in Bradford geboren und lebt heute in der Normandie. Der Absolvent des Royal College of Art in London wurde in den 60er-Jahren mit seinen in Kalifornien gemalten Pool-Bildern ("A Bigger Splash") bekannt. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Pop-Art.
In Luzern werden frühe experimentelle Werke aus der Londoner Zeit zu sehen sein, Zeichenserien, naturalistische Porträts von Familien und Freunden, abstrakte Arbeiten sowie mulitperspektivische Gemälde und Druckgrafiken aus den 1980er-Jahren. Eines seiner wiederkehrenden Themen ist seine Homosexualität.