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Obwohl sich die Lage bezüglich der Energiekrise seit dem vergangenen Winter etwas entspannt hat, befinden sich die Marktpreise für Strom immer noch auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau. Aufgrund tieferer Beschaffungskosten können die sgsw die Preise für ihre Stromprodukte per 1. Januar 2024 im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,3 Rappen pro Kilowattstunde senken.
Im Gegensatz dazu führen der Ausbau der eigenen Netzinfrastruktur und der vorgelagerten Netze der Axpo sowie die Digitalisierung des Messwesens (gesetzlicher Auftrag zur Umrüstung auf Smart Meter) zu höheren Netzkosten.
Weiter erhöht die nationale Netzgesellschaft Swissgrid ihren Tarif für die allgemeinen Systemdienstleistungen. Hinzu kommen die ebenfalls von Swissgrid neu erhobenen Kosten für die vom Bundesrat beschlossene Verordnung über die Errichtung einer Stromreserve für den Winter in Höhe von 1,3 Rappen pro Kilowattstunde.
Je nach Verbrauchskategorie erhöhen sich die Preise für die Haushalte in Summe zwischen acht und elf Prozent. Für Unternehmen steigen die Preise zwischen vier und acht Prozent. Ein kleinerer Haushalt (H2) wird mit jährlichen Mehrkosten von etwa 76 Franken konfrontiert sein, während grössere Haushalte (H4) mit jährlichen Mehrkosten von rund 120 Franken rechnen müssen.