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Um eine nachhaltige Finanzierung der Bibliothek sicherzustellen, wird eine Aufnahme in die Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2025-2028 des Bundes angestrebt, wie es in der Mitteilung des Kantons Schwyz vom Montag heisst. Bei einer Aufnahme würde sich der Bund hälftig an den Betriebskosten von zwei Millionen Franken beteiligen.
Die ETH Zürich würde 250'000 Franken, die Hochschule Luzern 100'000 Franken, der Bezirk Einsiedeln zwischen 50'000 und 75'000 Franken beitragen. Kommt die Gesamtlösung zustande, soll sich der Kanton mit 600'000 Franken beteiligen. Die Regierung hat besagte Ausgabenbewilligung beim Kantonsrat beantragt.
Bibliothek weltweit bekannt
Der Kanton Schwyz hatte sich bereits bei einer Interimsvereinbarung von 2022 bis 2024 am Betrieb der Forschungsbibliothek beteiligt. Damit sollten die Anstellung der Mitarbeitenden gesichert sowie die Rückzahlung fällig werdender Darlehen unterstützt werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Die Regierung hält fest, dass die Bibliothek ein wichtiger Anziehungspunkt für wissenschaftliche Besuchende aus der ganzen Welt sei. Mit ihr würde die Position des Kantons Schwyz als Kultur-, Bildungs- und Forschungsort gestärkt.
Die Werner-Oechslin-Bibliothek verfügt laut Regierung über 80'000 Werke, darunter zahlreiche Quellenschriften zur Architekturtheorie des 15. bis 20. Jahrhunderts. Sie geniesse weltweit über einen hervorragenden Ruf und werde neben Studentinnen und Studenten auch von Forschenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern genutzt.
Die wissenschaftliche Gesamtleitung nehme nach wie vor Werner Oechslin unentgeltlich wahr. Seine Nachfolge müsse künftig noch geregelt werden.