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Alternativen zur Herstellung von Ethanol werden immer sinnvoller. Neben Zuckerrohr und Mais lässt sich auch aus Holz, Stroh und Gras Energie gewinnen, wie eine Untersuchung zeigt. Bei der neuen Methode wird das Holz speziell vorbehandelt, um das enthaltene Lignin besser herauszulösen. Entwickelt wurde dies von Forschenden des Labors für Transportprozesse und Reaktionen der ETH Zürich.
Die neue Methode basiert laut den Forschern auf die Vorbehandlung der Holzspäne mit dem Scavenger 2-Naphtol. Anschliessend wird diese Späne in eine Druckkammer gegeben, 220 Grad Celsius heisser Wasserdampf eingeleitet und 20 Minuten gekocht. Dieser Vorgang löst das Lignin teilweise heraus. Durch die Vorbehandlung mit dem Scavenger verklumpen diese Bruchstücke nicht mehr.
Für eine bessere Zerlegung der Cellulose durch Enzyme wird die Fläche der Holzspäne vergrössert. Erreicht wird dies laut Artikel durch abruptes Absenken des Druckes in der Kammer. Dadurch verdampft das in der Holzspäne enthaltene Wasser und sprengt das Holz auf.
An sich ist die Methode durch die Verwendung von Wasserdampf einfach und umweltfreundlich. Dennoch hat die Methode einen Nachteil. Das 2-Naphtol ist laut den Forschern zwar kostengünstig und verbindet sich gern mit Lignin, stammt aber aus der Asche des fossilen Rohstoffes Kohle.
Ziel nach diesen Untersuchungen ist es nun, einen Scavenger zu finden, welcher aus nachwachsenden Rohstoffen stammt, der günstig und einfach verfügbar ist. Diese Methode kann laut den Forschern zur Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen genutzt und damit auch mehr Energie produziert werden.