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Bei der Suche nach Google Circles sind wir auf folgende Bereiche gestossen. Unter http://www.google.com/s2/search/social musste wir uns mit einem Google Account freischalten und bekamen folgende Übersicht zu Gesicht:
Es scheint so, als ob Google eine Art Soziales-Meta-Netzwerk aufbaut, in dem man seine vorhandenen Sozialen-Verknüpfungen aus sozialen Netzen plus Verbindungen aus dem Internet und eigens hinzugefügten Kontakten organisieren könnte. Wenn das tatsächlich so ausgebaut wird, hat das natürlich fatale Folgen für alle bestehenden sozialen Netze im Internet. Zu vermuten ist natürlich auch, das Google Circles auch eine gewichtige Rolle im Online Marketing, sprich unter SEO-Aspekten spielen könnte.
Ein Beitrag von gh consulting – gordian hense
Robot Wars
Original (Englisch) von George Monbiot. Veröffentlicht im Guardian 23. Februar 2011 (Übersetzung: Gordian Hense, mit Genehmigung des Autors)
Jeden Monat ergeben sich mehr und mehr Beweise, dass viele Kommentare in Threads, Foren oder Blogs im Internet nicht von den Benutzern stammen von denen man glaubt das sie sind.
Die Anonymität des Internets bietet Unternehmen und Regierungen beste Möglichkeiten „astroturf“ – Operationen auszuführen (astroturf siehe Wikipedia). Zum Beispiel gefälschte „Grassroot“ – Kampagnen, die den Eindruck erwecken sollen, dass eine große Zahl von Menschen bestimmte Dinge fordern oder gegen bestimmte Maßnahmen sind. Diese Täuschung ist am wahrscheinlichsten, wenn die Interessen von Unternehmen oder Regierungen im Konflikt mit den Interessen der Öffentlichkeit stehen. Zum Beispiel gibt es eine lange Geschichte der Tabakindustrie, die „astroturf“ – Gruppen geschaffen hat, um gegen die Regulierung des Tabakkonsums vorzugehen (a.d.R. z.B. Verbot in Restaurants). Online „astroturfing“ weiter fortgeschritten und stärker automatisiert weiterlesen
Anlässlich des „Tages des sicheren Internet“ 2011 hat die Europäische Kommission heute angekündigt, dass sie ihre Gespräche mit der IKT-Industrie und Kinderschutzorganisationen intensivieren wird, um die Entwicklung sichererer Produkte zu fördern, damit Kinder im Internet besser geschützt sind. Zudem wird sie in Kürze die Empfehlung zum Schutz Minderjähriger in Zusammenhang mit den audiovisuellen Medien und dem Internet aus dem Jahr 2006 sowie die Mitteilung zum Schutz Minderjähriger vor schädlichen Inhalten von Videospielen aus dem Jahr 2008 überarbeiten. Kinder gehen immer früher ins Internet, und zwar nicht nur am Computer, sondern auch mit Spielkonsolen und Mobiltelefonen. Über 82 % der 15-16-Jährigen und 26 % der 9-10-Jährigen in Europa verfügen über ein Profil in einem sozialen Netzwerk. Der „Tag des sicheren Internet“ wird heute in über 65 Ländern rund um die Welt unter dem Motto „Das Internet ist mehr als ein Spiel, es ist Dein Leben!“ begangen. Er wird im Rahmen des EU-Programms „Sichereres Internet“ gefördert, das Eltern und Kindern dabei unterstützt, sich sicher im Internet zu bewegen. Die Sicherheit von Kindern im Internet ist ein wichtiger Bestandteil der Digitalen Agenda für Europa (siehe IP/10/581, MEMO/10/199 und MEMO/10/200).
Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Kommission, sagte hierzu: “Es ist für Eltern schwierig, sicherzustellen, dass ihre Kinder online immer sicher unterwegs sind, da Kinder und Jugendliche mittlerweile nicht nur am PC, sondern auch über Smartphones und Spielkonsolen Zugang zum Internet haben. Daher ist die IKT-Industrie stärker in der Verantwortung, Produkte und Dienste bereitzustellen, durch die Kinder online geschützt sind und besser über Gefahren des Internet informiert werden. Wir haben diesbezüglich produktiv mit sozialen Netzwerken und Mobilfunkbetreibern zusammengearbeitet. Nun fordern wir die gesamte IKT-Industrie zur Zusammenarbeit auf, damit Kinder im Internet besser geschützt sind.“ EU – Kommission verstärkt ihre Anstrengungen zum Schutz von Kindern im Internet weiterlesen
Die Kommission hat heute einen Vorschlag zur Verknüpfung der Unternehmensregister in der EU angenommen. Unternehmensregister liefern u. a. Angaben zur Rechtsform, zum Sitz, zum Gesellschaftskapital und zu den gesetzlichen Vertretern eines Unternehmens und sind deshalb für Verbraucher wie für Geschäftspartner von grundlegender Bedeutung. Die heute vorgeschlagene Richtlinie wird den grenzübergreifenden elektronischen Zugriff auf Unternehmensinformationen erleichtern, indem sie sicherstellt, dass Unternehmensregister auf aktuellem Stand gehalten werden und Unternehmensinformationen leichter und schneller verfügbar sind. Diese Veränderungen sind für Unternehmen, die in der EU Zweigniederlassungen errichten, grenzübergreifend Handel treiben oder Dienstleistungen erbringen, von zentraler Bedeutung. Unternehmensregister sind derzeit auf nationaler, regionaler oder kommunaler Ebene angesiedelt und nicht in der Lage, effizient und transparent Informationen auszutauschen. Der Vorschlag wird nun zur Prüfung an den Rat und das Europäische Parlament weitergeleitet.
Hierzu Binnenmarkt- und Dienstleistungskommissar Michel Barnier: „Heutzutage bieten immer mehr Unternehmen ihre Dienstleistungen EU-weit an. Durch die Zunahme des elektronischen Handels hat die Zahl der grenzübergreifend vertriebenen Waren und Dienstleistungen bislang ungekannte Ausmaße erreicht. Um die Rechtmäßigkeit dieser Geschäfte überprüfen zu können, müssen Verbraucher die Möglichkeit haben, auf verlässliche und aktuelle Informationen zuzugreifen, was insbesondere für den Online-Markt gilt. Der heutige Vorschlag soll die Rechtssicherheit sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen erhöhen.” Europaweite Verknüpfung der Unternehmensregister wird grenzübergreifenden Handel beleben und alljährlich Einsparungen von bis zu 70 Mio. EUR ermöglichen weiterlesen