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<h2>SubmittedText<h2><p>- Trifft es zu, dass ein Teil der damals von der Schweiz bezahlten Lösegelder verschwunden ist, respektive im Sinne von "Belohnungen" an nigerianische Vertreter gegangen ist?</p><p>- Welche Rolle spielte dabei Herr Holliger, der offiziell Chef des Friedensprogramms an der Schweizer Botschaft in Nigeria ist?</p><p>- Wem ist dieser unterstellt, dem Nachrichtendienst des Bundes oder dem Departement für auswärtige Angelegenheiten?</p><p>- Wie hat sich die Schweizer Vertretung in Nigeria unmittelbar vor und nach der Verhaftung des Journalisten Tony Ezimakor von Independent.ng verhalten?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Informationen des nigerianischen Nachrichtenportals Independent (www.independent.ng) vom 21. und 22. Februar 2018 zur Rolle der Schweiz sind falsch. Auf Anfrage der nigerianischen Regierung unterstützte die Schweiz als neutrale Fazilitatorin die Verhandlungen zur Befreiung der Chibok-Schulmädchen. Die Fazilitation ist ein Instrument der traditionellen Guten Dienste der Schweiz. Die Schweiz half, Kontakte zwischen den Parteien herzustellen, sie war aber nicht inhaltlich in die Verhandlungen involviert. Über 100 Mädchen wurden freigelassen. Der damalige EDA-Departementsvorsteher informierte 2017 sowohl den Bundesrat als auch die Geschäftsprüfungskommissionen des Schweizer Parlamentes über die Fazilitationsrolle der Schweiz in Nigeria. Die Schweiz zahlt kein Lösegeld. Herr Pascal Holliger leitet das friedenspolitische Programm der Schweiz in Nigeria. Er arbeitet auf der Schweizer Botschaft in Abuja und ist dem EDA unterstellt. </p>