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Der so klare Entscheid der Versammlung am Montagabend wertete Präsident Andreas Aeby als Misstrauensbeweis gegenüber der fenaco. Die Genossenschafter hätten das Vorgehen nicht goutiert, kommentierte er den klaren Entscheid. Inwiefern die Sprachenfrage mitgespielt habe, sei schwierig auszuloten.
Tentlingen beabsichtigte in einer früheren Phase, das Projekt Marly in Zusammenarbeit mit Sensler Landis zu realisieren. Für diese Variante habe er aber bei seinen Kollegen kein Gehör gefunden, stellte er fest. Es sei aber auch gut möglich, dass von anderer Seite her verhindert worden sei, dass das Projekt Marly vom Sensebezirk dominiert werden konnte …
Nach dem Entscheid gegen ein Mitmachen am Projekt Marly sind die Verkehrs- und Platzprobleme in Tentlingen nicht gelöst. Die Frage einer Zusammenarbeit mit anderen Landis bleibe bestehen, denn die strukturellen Veränderungen würden weitergehen und nicht nur die Landi Tentlingen betreffen.
Gegenüber Aeby zeigte sich Dominique Romanens enttäuscht über die Absage. Am Programm ändere der Entscheid aber nichts, die Gründung der Landi Sarine auf den 1. Januar 2009 und der Bau würden wie geplant durchgezogen. Die Türe bleibe für Tentlingen weiterhin offen, sicherte Romanens Präsident Aeby zu. ju