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Die Infektion des als «Papa Groove» bekannten Künstlers wurde vor rund einer Woche bekannt. Manu Dibango starb am Dienstag, wie französische Medien unter Berufung auf Familie und Management berichteten.
Mit «Soul Makossa» weltbekannt
Manu Dibango wurde 1933 in Douala in Kamerun geboren und kam mit 15 Jahren nach Frankreich. Er wurde für seinen Afro-Jazz-Stil berühmt. «Soul Makossa» heisst das weltbekannte Stück aus dem Jahr 1972, mit dem er auch in den USA erfolgreich war und auf Tour ging.
Er arbeitete mit Grössen wie Herbie Hancock oder Youssou N’Dour zusammen und wurde für seine Arbeit vielfach ausgezeichnet.
In Frankreich entwickelte Dibango seine Leidenschaft für Musik, ging schliesslich nach Brüssel und Paris. Er arbeitete in den 1960er-Jahren mit dem Musiker Joseph Kabasélé zusammen, wurde von Dick Rivers und Nino Ferrer engagiert.
Dibango machte den Musikstil Makossa ausserhalb Kameruns bekannt, beschuldigte sogar Superstars wie Michael Jackson und R&B-Sängerin Rihanna, dass sie sich an «Soul Makossa» bedient hätten.