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1 Als er aber aufblickte, sah er, wie die Reichen ihre Gaben in den Opferkasten legten. 2 Er sah aber auch eine arme Witwe, die legte dort zwei Scherflein ein; 3 und er sprach: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle! 4 Denn diese alle haben von ihrem Überfluß zu den Opfergaben für Gott beigetragen; sie aber hat aus ihrer Armut heraus alles eingelegt, was sie zum Lebensunterhalt besaß. (Luk 21:1 SCL)
Dieser kurze Abschnitt fordert mich sehr heraus. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann opfere ich aus meinem Überfluss. Diese arme Witwe ist aber zu einem Beispiel geworden, welche in der ganzen Welt, wo immer das Evangelium verkündet wird, bekannt geworden ist. Im griechischen Grundtext heisst es: „πάντα τὸν βίον“ – alles, was es zum Leben (Bios) braucht. Paulus gibt im 2. Korintherbrief Kapitel 8 und 9 eine vertiefte Unterweisung bezüglich des Gebens für die anderen. „Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“ Was immer wir tun, es soll von Herzen und für Gott sein (siehe dazu Matthäus 6:1-4), im Bewusst sein, dass wir nichts in diese Welt hineinbrachten und auch nichts bei unserem Ableben mitnehmen werden (siehe dazu die klaren Worte des Herrn Jesus in Matthäus 6:19-34).
Gebet: „Herr, befreie mich von jeglicher Art von Habsucht, gibt mir ein williges Herz, welches mit Freude mit anderen die irdischen Güter teilt, welche Du uns anvertraut hast!“