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Im Test schnitt die Methode mit in Alkohol getränkten Tupfern besser ab als ein erprobtes Medikament.
Simpel, schnell und ohne Nebenwirkungen – das ist eine Therapie gegen Übelkeit und Erbrechen, die sich in einer aktuellen Studie bewährt hat. Ein mit Isopropylalkohol getränkter Tupfer genügte – und bei den meisten Studienteilnehmern besserten sich die Beschwerden innerhalb von 30 Minuten deutlich.
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Isopropylalkohol (auch Isopropanol genannt) ist in vielen Hautreinigungs-Tupfern und Händedesinfektionsmitteln enthalten. Die Therapie bei Übelkeit besteht darin, einen alkoholgetränkten Tupfer unter die Nase zu halten und zu inhalieren, bis die Symptome nachlassen.
Die Versuchspersonen hatten zuvor durchschnittlich 12 Stunden lang an Übelkeit gelitten, mehr als 80 Prozent mussten sich auch übergeben. Negative Effekte traten bei der Behandlung nicht auf.
Bereits in früheren Studien hatte diese Methode gut gegen Übelkeit – auch nach Operationen – geholfen. Jetzt testeten die Ärzte einer grossen Notfallstation die Wirkung mit Erfolg bei Erwachsenen, denen wegen Magen-Darm-Grippe, Lebensmittelvergiftungen, Harnwegsinfekten oder aus anderen Gründen übel war.
Der Alkoholtupfer wirkte dabei deutlich besser und rascher als der Wirkstoff Odansetron. Abzuraten ist von der Methode, wenn jemand Medikamente nimmt, bei denen die Einnahme von Alkohol verboten ist.
Quelle: «Annals of Emergency Medicine»