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Diese Heiligen haben teil an der ersten oder «besseren» Auferstehung (Heb 11,35); es wird ihnen ein Platz des Segens in dem himmlischen Teil des kommenden Reiches unseres Herrn Jesus Christus gegeben; sie werden sich in dieser Stellung von den irdischen Untertanen dieses Reiches, sowohl von den Israeliten als auch von den Nationen unterscheiden.
Auf diese Weise werden die Patriarchen und die übrigen Gläubigen, die vor der Bildung der Versammlung gelebt haben, die Erfüllung der Hoffnung erleben, auf die sich ihr Glaube stützte, die Hoffnung auf die «Stadt, die Grundlagen hat» und auf das «bessere, das ist himmlische Vaterland» (Heb 11,10.16).
Diese Heiligen, obwohl Teilhaber an dem himmlischen Teil des Reiches Christi, werden von seiner Braut unterschieden sein und, wie Johannes der Täufer, zur Gruppe der «Freunde des Bräutigams» (Joh 3,29) und zu jenen gehören, «die geladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes» (Off 19,9).
Nachdem sie von den Toten auferstanden sind, wäre es für die alttestamentlichen Heiligen unangemessen, dass sie, wenn auch im Tausendjährigen Reich, sich auf der Erde wieder mit jenen vermischen sollten, die dem Tod unterworfen sind. Die Söhne der Auferstehung sind ja den Engeln gleich und können nicht mehr sterben (Lk 20,36); als aus den Toten Auferstandene sind sie in einen himmlischen Zustand versetzt.
In Matthäus 8,11 lesen wir: «Ich sage euch aber, dass viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tisch liegen werden in dem Reich der Himmel.» Diese Stelle ist sowohl in ihren Ausdrücken als auch in ihrer Anwendung von allgemeiner Bedeutung. Sie bezieht sich auf die Aufnahme derer aus den Nationen in das Reich des Himmels, sei es nun in das verborgene Reich (siehe Mt 13,11), so wie es jetzt ist, oder in das offenbare Reich, d.h. so wie es in der tausendjährigen Herrlichkeit sein wird. In jedem Fall werden jene von Osten und Westen aufgenommen, um an den Segnungen teilzunehmen, die Abraham, Isaak und Jakob, und ihren Nachkommen verheissen waren. In Lukas 13,29 finden wir eine ähnliche Stelle, wo das Königtum von seiner sittlichen Seite her betrachtet und «Reich Gottes» genannt wird.
Eine sichtbare und innige Verbindung zwischen dem himmlischen und irdischen Reich wird im Gesicht Johannes geschildert (Off 21,9 ff.). Die heilige Stadt, der Sitz der Regierung, wird aus dem Himmel herabkommen, aber über der Erde bleiben. Die zwölf Stämme Israels werden durch sie beherrscht, und die übrigen Nationen werden ihre Herrlichkeit und Ehre zu ihr bringen. Sowohl Israel als auch die Nationen auf der Erde werden dann die Herrschaft der Gerechtigkeit und des Friedens geniessen und einen Reichtum der Segnung, den die Welt bis dahin noch nicht gesehen hat.
Der Ausdruck «zu Tisch liegen» in Matthäus 8,11 zeigt nicht so sehr die Örtlichkeit an, als vielmehr die Teilnahme an dem Fest der guten Dinge, die der König austeilen wird. An dem Fest wird für alle Gäste gesorgt, ob sie nun zum irdischen oder himmlischen Teil des Reiches gehören mögen. Derselbe Hausherr wird über Abraham, Isaak und Jakob, wie auch über die Nationen sein, die vielleicht, wie der Hauptmann in Kapernaum, sogar grösseren Glauben gezeigt haben mögen, als der, der in Israel gefunden wurde (vgl. Mt 8,10).