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Gebiete von nationaler Bedeutung zum Schutz der Biodiversität und der Landschaft bedecken insgesamt rund 23% der Landesfläche. Bei 4% der Landesfläche handelt es sich um Gebiete, die streng geschützt sind, d.h. deren ungeschmälerte Erhaltung gesetzlich verankert ist. Der Anstieg ist vor allem auf die schrittweise Inkraftsetzung des «Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung» (ab 1977) sowie auf die Umsetzung des Verfassungsartikels von 1987 über den Schutz der Moore und Moorlandschaften (sogenannter «Rothenthurm-Artikel») zurückzuführen.
Tabellen
Methodologie
Dieser Indikator zeigt den Anteil Schutzgebiete von nationaler Bedeutung in Prozent der gesamten Landesfläche. Streng geschützte Flächen: Darunter fallen der Nationalpark und die Biotope von nationaler Bedeutung (Hoch- und Flachmoore, Auengebiete, Amphibienlaichgebiete, Moorlandschaften sowie Trockenwiesen und -weiden). Geschützte Flächen: Sie beinhalten Wasser- und Zugvogelreservate, eidg. Jagdbanngebiete sowie Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung. Grundlage für den Indikator bilden die gesamtschweizerischen flächendeckenden Erhebungen im Rahmen der Inventarisierungsarbeiten für die Bundesinventare. Flächen mit Mehrfachschutz wurden nur einmal gezählt. Mangels Daten sind die kantonalen und kommunalen Schutzgebiete bei der Berechnung des Indikators nicht berücksichtigt.
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