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An der Spitze von Vetevendosje steht der ehemalige Kurzzeit-Ministerpräsident Albin Kurti, den die Wahlkommission wegen einer Vorstrafe von der Kandiatenliste seiner Bewegung gestrichen hatte. Er will dennoch Ministerpräsident werden, wird aber dafür auf Partner in der neuen Volksvertretung angewiesen sein.
Kurti war von Februar bis Juni 2020 Regierungschef, ehe die LDK aus der damaligen Koalition mit Vetevendosje ausscherte und sich mit anderen Partnern zusammentat. Der LDK-Politiker Avdullah Hoti löste Kurti ab. Seine Wahl im Parlament war aber nicht rechtmässig, wie das Verfassungsgericht nachträglich feststellte. Deshalb kam es am Sonntag zur dritten vorgezogenen Parlamentswahl innerhalb von vier Jahren.