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Die Berber - Nomaden im Einklang mit der Wüste
Knapp 80% der marokkanischen Bevölkerung haben eine Berber-Abstammung, obwohl nur noch eine Minderheit davon wirklich als Halbnomaden oder Nomaden lebt. Die restlichen 20% sind Araber. In den letzten Jahrzeiten haben sich auch viele Europäer in Marokko niedergelassen, vor Allem aus Frankreich, Italien und Spanien.
Zwei Drittel der Bevölkerung lebt in den Ballungszentren der grossen Städte und im Norden und Nordwesten, der Rest des Landes ist abgesehen von kleinen Dörfern weitgehend unbewohnt.
Die Berber üben zwar den muslimischen Glauben aus, trotzdem gibt es viele Unterschiede, welche auf ihre Abstammung von Naturvölkern hinweisen, wie zum Beispiel der Glaube an Geister. Viele Rituale und Mythen werden gelebt und der Glaube an Naturkräfte ist stark verwurzelt..
Es gibt 3 Hauptdialekte: Tarifit (Rifisch) im Norden und im Gebiet des Rifgebirges, Tamazight im Mittelatlas und Taschelhit im Hohen- und Anti Atlas. Das Berbervolk nennt sich Amazigh, und verfügt ebenfalls über ein eigenes Alphabet, das Tifinagh, welches ein bisschen dem Griechischen Alphabet ähnelt.
Die Gastfreundschaft ist tief verwurzelt und auch für Touristen sofort spürbar.
Wenn es in einem Zelt Tee oder ein Mittagessen gibt, ist es absolut an der Tagesordnung, dass vorbeigehende Freunde oder Verwandte sofort eingeladen werden, auch wenn die Familie nicht viel besitzt.