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Holz wird besser deklariert
Die Kontrolle ergab, dass Holz und Holzprodukte in der Schweiz mehrheitlich konform deklariert werden. Bei bemängelten Produkten fehlte vor allem die Holzherkunft.
Seit 2012 ist die Verordnung über die Deklaration von Holz und Holzprodukten in Kraft. Sie verlangt, dass Holzart und Holzherkunft bei der Abgabe von Holz und Holzprodukten an den Konsumenten deklariert werden müssen. Rund- sowie Rohholz und bestimmte Holzprodukte aus Massivholz, deren Herkunft und Holzart von den Unternehmen relativ leicht ermittelt werden können, sind der Deklarationspflicht unterstellt.
Im Jahr 2015 wurden bei 101 Unternehmen Kontrollen durchgeführt. Zu diesen Unternehmen gehören unter anderem Möbelhäuser, Möbelfachhändler, Baumärkte, Gartenmöbelanbieter, Schreinereien, Zimmereien und Onlineshops. Insgesamt deklarierten 72 Prozent dieser Unternehmen ihre Produkte korrekt. Der Wert liegt über dem Wert des Vorjahres. 2014 hatten nur 57 Prozent der kontrollierten deklarationspflichtigen Unternehmen ihre Produkte korrekt deklariert.
Bei 26 Prozent der Unternehmen war ein Teil der kontrollierten Produkte nicht korrekt deklariert. Bei 75 Prozent dieser bemängelten Produkte war die Holzherkunft, bei zwei Prozent war die Holzart und bei 23 Prozent war sowohl die Holzart als auch die Holzherkunft nicht korrekt deklariert.