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Das Wichtigste in Kürze
- Ein Viertel des Handels zwischen Kanada & USA wird über die Ambassador Bridge abgewickelt.
- Protestierende Trucker und andere Unzufriedene haben den Verkehr nun stillgelegt.
- In Richtung Kanada geht seit Montagabend nichts mehr über die Brücke.
Seit rund eineinhalb Wochen legen Trucker mit einem Protest-Konvoi die kanadische Hauptstadt Ottawa lahm. Damit demonstrieren sie gegen die im nordamerikanischen Land geltenden Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Darunter fällt etwa auch eine Impfpflicht für alle Lkw-Fahrer, die zwischen Kanada und den USA verkehren.
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Nun gehen die Konvoi-Demonstranten noch einen Schritt weiter: Sie haben den Verkehr auf dem verkehrsreichsten Grenzübergang zwischen den beiden Ländern lahmgelegt. Seit Montagabend blockieren sie die Ambassador Bridge zwischen Detroit (USA) und Windsor (Kanada).
Am Dienstag ging beim Grenzübergang in Richtung Kanada nichts mehr. Der Verkehr in die USA bewegte sich dagegen zwar, dafür aber nur im Schneckentempo. Bilder und Videos auf sozialen Medien zeigen das Verkehrschaos.
Am späten Dienstagabend meldeten die Behörden, dass die Brücke von der kanadischen Seite aus wieder voll zugänglich sei. In die andere Richtung blieb die Brücke demnach blockiert. Der Verkehr werde auf der US-Seite umgeleitet. Man hoffe auf eine rasche Lösung, damit der Verkehr wieder ungehindert fliessen könne.
Im Normalfall überqueren täglich etwa 8000 Lastwagen die Brücke, wie «The Guardian» berichtet: Rund 27 Prozent des Warenhandels zwischen den beiden Ländern wird über diese Brücke abgewickelt. Auch eine weitere wichtige Grenzübergangsbrücke in Coutts steht im Visier der Gegner der Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus.