Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03595.jsonl.gz/1626

Sebastian Vettel lässt sich zum Auftakt des zweiten Teils der Formel-1-Testfahrten in Montmeló die beste Rundenzeit notieren. Der Ferrari ist nicht nur schnell, sondern auch zuverlässig.
Die äusseren Bedingungen liessen am Dienstag im Gegensatz zu jenen in der vergangenen Woche keine Wünsche offen. Im ersten Teil der Testfahrten auf dem Rundkurs im Nordosten von Barcelona hatten tiefe Temperaturen den Fahrern und ihren Teams das Leben schwer gemacht. Unter den gegebenen Umständen war es ihnen nicht möglich, die Vorbereitung auf die bevorstehende Saison in erhofftem Umfang voranzutreiben.
Vettel nutzte die guten Bedingungen weidlich; er absolvierte nicht weniger als 168 Runden. Die Bestzeit fuhr der Deutsche auf Medium-Reifen schon kurz nach Beginn des fünften Testtages. Am Ende des Tages führte er das Klassement mit zwei Zehnteln Vorsprung vor Valtteri Bottas im Mercedes an.
Obwohl der Finne seine beste Runde auf Soft-Reifen drehte, wird sich Vettel über die Spitzenposition nicht allzu viel einbilden. Weltmeister Lewis Hamilton, der am Dienstag hinter dem Niederländer Max Verstappen im Red Bull Vierter wurde, war im Mercedes am Donnerstag in der Vorwoche mit Pneus der gleichen Mischung eine Sekunde schneller gewesen.
Für das Team Alfa Romeo-Sauber stand Marcus Ericsson im Einsatz. Der Schwede klassierte sich mit 1,3 Sekunden Rückstand auf Vettel auf Platz 11. Seine beste Runde legte er mit Reifen der Mischung Supersoft zurück.
Das Auto, das unter anderem mit einem neuen Frontflügel ausgerüstet war, bereitete keinerlei Probleme. Ericsson gehörte zusammen mit Vettel und Verstappen zu jenem Trio, das mehr als 100 Runden abspulte.