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Vier Auszeichnungen für «Tableau noir» in Locarno
Der im internationalen Wettbewerb präsentierte Dokumentarfilm «Tableau noir» und vier Schweizer Kurzfilme, die in der nationalen Sektion der «Pardi di domani» liefen, erhielten Auszeichnungen am 66. Filmfestival in Locarno (7. bis 17. August 2013).
Die internationale und die ökumenische Jury des Festivals sprachen dem Dokumentarfilm «Tableau noir» von Yves Yersin («Les petites fugues») «Besondere Erwähnungen» aus. Der Film über eine altersgemischte Schulklasse im Schweizer Jura auf 1'100 Meter Höhe wurde ausserdem mit dem Preis für Umwelt und Lebensqualität der Jugendjury – dotiert mit CHF 3'000 – geehrt, und er erhielt das «Europa Cinemas Label», welches die Programmierung in den Kinos des europäischen Kinoverbandes fördert und zum ersten Mal vergeben wurde. Das berührende Schulporträt kam sowohl beim Publikum als auch bei Filmkritikern sehr gut an.
Goldener Pardino für «’A iucata»
Im nationalen Wettbewerb für Kurzfilme ging der Pardino d’oro für den besten Schweizer Kurzfilm im Wert von CHF 10'000 an «’A iucata». Der 38-minütige Dokumentarfilm von Michele Pennetta handelt von illegalen Pferderennen in Sizilien.
Der mit 5'000 CHF dotierte Pardino d’argento ging an die Animation «Vigia» von Marcel Barelli. Marina Rosset wurde für ihren neuen Animationsfilm «La fille aux feuilles» mit dem Premio Action Light als bestes Schweizer Nachwuchstalent ausgezeichnet. «Alfonso» von Jan-Eric Mack, eine 19-minütige Fiktion über einen Show-Hynotiseur, erhielt CHF 1'500 von der Jugendjury der Sektion «Pardi di domani».
Zürich, 18. August 2013