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Finanzaufsichtsbehörden in Europa planen die Vorschriften in Bezug auf die Nutzung von Big Data zu verschärfen. Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde, die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung und die Europäische Bankenaufsichtsbehörde arbeiten gemeinsam daran, festzustellen, ob neue Regulierungsmaßnahmen für die Nutzung von Big Data erforderlich sind.
Die Frage, wie Finanzinstitute persönliche Daten behandeln, steht ganz oben auf der Tagesordnung, da diese Informationen zum Erstellen von Kundenprofilen und Erkennen von Verhaltensmustern und Trends genutzt werden, damit sachdienlicher auf diese eingegangen werden kann.
Durch das Arbeiten unter der Flagge des Gemeinsamen Ausschusses der Europäischen Aufsichtsbehörden erhoffen sich Unternehmen Fragen in Bezug auf das „erwartete Verhalten von Unternehmen zu lösen, um ihren übergeordneten Verpflichtungen nachzukommen”.
Eine weitere Priorität ist die Bewertung der Entwicklung hin zu größerer Automatisierung bei der Verwendung von Big Data. Der Ausschuss möchte das Phänomen einschätzen, dass die „menschliche Interaktion zwischen Kunden und Finanzinstituten zunehmend durch Algorithmen ersetzt wird, die Ratschläge oder andere Formen von Empfehlungen liefern“.
„Die Vorteile und Risiken sollen in Bezug darauf analysiert und bewertet werden, welche etwaigen Regulierungs- und/oder Aufsichtsmaßnahmen unternommen werden müssen”, wurde erklärt. Aufgrund der etwaigen aus dieser Analyse gewonnenen Erkenntnisse werden politische Empfehlungen für das nächste Jahr formuliert, wenn dies als angebracht erachtet wird.