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Mit einem Kopfschütteln quittierte Simon Ammann die Hauptprobe für das Springen am Sonntag. Der 32-jährige Toggenburger zeigte sich mit seinem Sprung nicht zufrieden. Nach einer sehr unruhigen Flugphase gelang auch die Landung nicht wunschgemäss. «Ich habe keinen Trainingssprung 'getüpft'», meinte Ammann selbstkritisch. «Aber es ist machbar. Ich muss am Sonntag mich selber bleiben.»
Auf die Bestweiten von Severin Freund (De) und Gregor Schlierenzauer (Ö) fehlten dem Toggenburger 4 Meter. Die beiden Springer waren wie Ammann dank der Top-10-Klassierung im Weltcup bereits für den Final vorqualifiziert.
Deschwanden fast mit Sturz
Gregor Deschwanden schaffte als 23. die Qualifikation für den Final am Sonntag problemlos. Der 22-jährige Luzerner knüpfte an seine guten Trainingsleistungen an, konnte den Sprung auf 99 m aber nur mit sehr viel Mühe stehen. Deshalb erhielt er Abzüge bei der Stilnote.
«Die Landung muss im Wettkampf kommen, sonst spült es mich gleich zehn Ränge nach hinten», blickte Deschwanden voraus. «Wenn ich meine besten Sprünge zeige, kann ich vorne mithalten.»