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Der kalifornische Unix-Hersteller SCO, der in den letzten Jahren vor allem durch seine Klagen gegen IBM und Drohungen gegen Linux-Benützer aufgefallen ist, ist nicht mehr viel mehr als eine KMU. Noch ganze neun Millionen Dollar Umsatz machte SCO im ersten Quartal 2005. Dabei fielen fast drei Millionen Dollar Verlust an.
SCO hat aber noch Geld, nämlich 15 Millionen Dollar, wie die Unternehmensleitung mitteilt. Man glaube, dass man den Prozess gegen IBM "bis zum Abschluss" durchstehen könne, heisst es.
SCO behauptet, IBM (und potentiell alle anderen Firmen, die Linux einsetzen und verkaufen) habe seine Urheberrechte verletzt und 'Big Blue' deshalb eingeklagt. Allgemein schätzt man die Erfolgschancen von SCO als nicht sehr hoch ein. (hc)