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In Ost-Gojjam haben die Menschen mit Bodenerosion und hoher Nahrungsmittelunsicherheit zu kämpfen. Auch der Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen und Arbeit ist teilweise stark erschwert. Das Projekt soll durch den Aufbau und die Stärkung von zivilen Bauernorganisationen die Menschen bei der Verbesserung ihrer Ernährungssicherheit unterstützen.
Begünstigte:
Insgesamt nehmen 6146 Haushalte an den Projektaktivitäten teil, 2274 davon werden von Frauen geführt und sind deshalb in besonderem Masse von gesellschaftlicher Marginalisierung betroffen. Indirekt profitieren 50’000 Menschen, die in der Umgebung der Projektaktivitäten leben.
Ziele:
Hauptziel ist, die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten durch den Zugang zu Nahrungsmitteln, Bildung und Krediten sowie die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen zu unterstützen.
Aktivitäten:
Zusammen mit den Gemeinschaften werden deren spezifischen Herausforderungen und Bedürfnisse identifiziert und Ideen für entsprechende Massnahmen gesammelt. Danach wird ein Umsetzungsplan erarbeitet. Dazu gehören regelmässige Treffen, in denen die individuellen Kompetenzen und Ressourcen der Teilnehmenden erörtert und gefördert werden. Zudem wird materielle Unterstützung zur Förderung der landwirtschaftlichen Produktion geleistet sowie der Zugang zu Krediten gewährleistet. Um die Massnahmen nachhaltig zu gestalten, arbeitet HEKS eng mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen.