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IAEO: nukleare Sicherheitsmission in Litauen beendet
Auf Anfrage der litauischen Regierung führte eine Expertengruppe der IAEO eine Mission des International Physical Protection Advisory Service (IPPAS) durch. Das Ziel der zwei Wochen dauernden IPPAS war die Überprüfung der gesetzgeberischen und regulatorischen Rahmenbedingungen für nukleare Sicherheit, des physischen Schutzes von Kernmaterial und nuklearer Einrichtungen, der Transport- und Computersicherheit sowie der Sicherheit radioaktiver Materialien. Zudem wurde Litauens Umsetzung der Änderung des Übereinkommens über den physischen Schutz von Kernmaterial (Convention on the Physical Protection of Nuclear Material, CPPNM), die Litauen 2009 ratifiziert hatte und die 2016 in Kraft trat, überprüft. Die IAEO-Experten besuchten das stillgelegte Kernkraftwerk Ignalina, das neue Zwischenlager für ausgediente Brennelemente (Interim Spent Fuel Storage Facility, ISFSF) und das Spital der University of Health Sciences in Kaunas.
Die Experten konnten sich davon überzeugen, dass in Litauen eine gut verankerte nukleare Sicherheit herrscht, welche die Grundprinzipien der revidierten CPPNM einbezieht. Sie beobachteten eine Anzahl guter Praktiken und machten Empfehlungen und Vorschläge zur weiteren Stärkung der nuklearen Sicherheit.
Nach 1999 und 2002 war es das dritte Mal, dass die IAEO für eine IPPAS-Mission nach Litauen reiste. Die IAEO hat seit Beginn des IPPAS-Programms im Jahr 1995 insgesamt 79 solche Missionen durchgeführt.