Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03622.jsonl.gz/2811

Das Podest
- 1. Sergio Perez, Red Bull
- 2. Charles Leclerc, Ferrari
- 3. Carlos Sainz, Ferrari
Der Rennverlauf
Beim GP von Singapur mussten sich die Fahrer gedulden: Wegen starken Regenfällen konnte erst mit über einer Stunde Verspätung gestartet werden. Die nassen Bedingungen führten dann dazu, dass der Grand Prix von vielen Gelben Flaggen und Safety-Car-Phasen geprägt wurde. Gleich sechs Piloten konnten das Rennen nicht beenden.
Für WM-Leader Max Verstappen verlief der Sonntag nicht wie gewünscht. Zwar machte der Niederländer, von Position 8 gestartet, zwischenzeitlich einige Plätze gut und fuhr an 5. Stelle. Nach einem Re-Start nach Safety Car in Runde 34 unterlief dem Titelverteidiger aber ein Fehler, der ihn weit zurückwarf.
Am Ende fuhr Verstappen auf Rang 7 – damit verpasst er den vorzeitigen Gewinn des WM-Titels. Dafür hätte er den Sieg gebraucht und zudem von schwachen Ergebnissen seiner Konkurrenten profitieren müssen.
Perez vor beiden Ferraris
Der Sieg in Singapur ging an Verstappens Teamkollegen Sergio Perez. Der Mexikaner zog in der ersten Kurve an Pole-Setter Charles Leclerc vorbei und gab diese Position nicht mehr her. Leclerc fuhr als Zweiter aufs Podest, Carlos Sainz wurde Dritter.
So richtig um den Sieg zittern musste Perez erst nach dem Rennen. Wegen eines Verstosses während einer Safety-Car-Phase wurde der Red-Bull-Pilot noch mit einer Fünf-Sekunden-Strafe gebüsst. Sein Vorsprung auf Leclerc war jedoch gross genug, um den Sieg zu behalten.
Das Alfa-Romeo-Team
Für Guanyu Zhou war das Rennen bereits nach 7 Runden beendet. Nach einem Crash mit Nicholas Latifi im Williams war er der erste Fahrer, der aufgeben musste. Kurz danach konnte auch Latifi nicht mehr weiterfahren. Valtteri Bottas zeigte ein unauffälliges Rennen und profitierte von den vielen Ausfällen – letztlich reichte es für den Finnen jedoch nur für Rang 11 und nicht in die Punkte.
Alonso mit Rekord
Fernando Alonso startete in Singapur zu seinem 350. Formel-1-Grand-Prix. Bei seinem ersten Rennen, dem GP von Australien 2001, war Weltmeister Max Verstappen gerade einmal drei Jahre alt. Erfolgreich endete das Jubiläum für den Spanier jedoch nicht: Nach 21 Runden streikte der Motor und er musste aufgeben.
So geht's weiter
Bereits in der nächsten Woche steht der nächste GP an. In Japan bietet sich Verstappen die nächste Chance, den WM-Titel klarzumachen. Das Qualifying (Samstag ab 08:00 Uhr) und das Rennen (Sonntag ab 07:00 Uhr) können Sie live bei SRF verfolgen.