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Die Weiblichkeit Gottes. Matriarchale Voraussetzungen des Gottesbildes.
von Mulack Christa.
Kreuz-Verlag Stuttgart, 1983
Inhalt:
Viel wichtiger als die Tatsache, daß Jesus ein Mann war, erscheint mir seine nachweisbare Wertschätzung des Weiblichen. Diese Haltung kann für Frau und Mann gleichermaßen als vorbildhaft angesehen werden. So wie nur Mann und Frau gemeinsam den Menschen abgeben, kann auch das Göttliche aus der polaren Einheit von Männlichem und Weiblichem bestehen. Ein solches Gottesbild hat die Theologie bis heute noch nicht entwickelt - ein Versäumnis, durch das sie jede Legitimation, auch für die Frau zu sprechen, verloren hat. Das betrifft zumindest jene Frauen, die anfangen, sich des Mangels des männlichen Gottesbildes bewußt zu werden, und darin nicht länger den Ausdruck eines göttlichen, sondern vielmehr männlichen Willens zu erkennen. Um diesen Erkenntisprozeß voranzutreiben, wurde in dieser Arbeit die Frage nach dem Gottesbild neu gestellt. Ausgangspunkt der kritischen Untersuchung ist die Gottesvorstellung der Kabbala, wie sie im Sefiroth- Baum veranschaulicht ist. (Dr. Christa Mulack)
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Katharina
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