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Der Schweiz droht eine Mückenplage. Grund sind die heftigen Gewitter und Regengüsse. Über das Ufer getretene Seen und Flüsse liefern ideale Bedingungen in den Brutgebieten.
Meteorologen erwarten in den nächsten Tagen heftige Gewitter und Regengüsse. In der Folge könnten Flüsse und Seen über die Ufer treten. Dies wären ideale Bedingungen für Stechmücken. Experten warnen vor einer möglichen Mückenplage.
«Wenn in den Brutgebieten die Flüsse und Seen über die Ufer treten oder wegen der starken Niederschläge das Grundwasser steigt, beginnen die sich im Boden befindenden Stechmücken aus ihren Eiern zu schlüpfen», sagte der emeritierte ETH-Professor und Mückenexperte Peter Lüthy zu Radio 1. Pro Quadratmeter könnten dies einige tausend Mücken sein.
Auf der Suche nach Blut
Die Stechmücken entwickelten sich nach dem Schlüpfen während rund zwei Wochen im Wasser. «Danach suchen sie in einem Radius von bis zu zehn Kilometern nach Blut», sagte Lüthy. Im August und September sollte sich die Situation wieder beruhigen.
(sda/dbe/sim)