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Portmann zurück auf dem Podest
Stefan Portmann und Martin Schacher waren am 31. August und 1. September bei zwei Weltcuprennen im italienischen Santa Caterina am Start. Portmann überzeugte am ersten Renntag mit einem Podestplatz; am Samstag wurde er Siebter. Schacher erreichte die Ränge 24. und 25.
An die Weltcuprennen im italienischen Santa Caterina am 31. August und 1. September reisten Stefan Portmann und Martin Schacher vom Grasskiclub Escholzmatt-Marbach mit unterschiedlichen Erwartungen. ʺVollangriffʺ hiess die Devise für Portmann. Er wollte an beiden Tagen einen Podestplatz mit nach Hause nehmen. Schacher hatte sich vorgenommen, konstant saubere Läufe zu zeigen und in die Top 20 zu fahren. An den Wettkampftagen in Santa Caterina wurden zwei Sprintslaloms in je vier Läufen ausgetragen, wobei von den ersten beiden Läufen sowie vom dritten und vierten Lauf jeweils die bessere Zeit für die Rangliste gewertet wurde. Kalte Temperaturen und Regen prägten die Rennen.
Dritter Rang im ersten Rennen für Portmann
Nachdem Portmann bereits nach den ersten beiden Läufen auf Podiumskurs lag, zeigte er im vierten Lauf eine starke Vorstellung. Er verdrängte den bis dahin zweitplatzierten Italiener Edoardo Frau um einen Rang nach hinten. Spannend blieb es aber bis zum Schluss. Portmanns Teamkollege Mirko Hüppi realisierte im letzten Lauf die Bestzeit und schob sich damit noch vor Portmann. Er konnte aber den späteren Sieger Lorenzo Gritti aus Italien nicht mehr abfangen. Hüppi und Portmann gelang mit den Rängen zwei und drei ein tolles Teamergebnis. Der Escholzmatter Martin Schacher beendete das Rennen auf dem 24. Rang.
Portmann wird Siebter am Samstag
Nicht ganz schmerzfrei ging Stefan Portmann im zweiten Rennen am Samstag an den Start. Die Fussverletzung, die er sich bei einem Sturz 2015 zugezogen hatte, begleitet ihn nach wie vor. Bei seinen fehlerlosen Fahrten in den ersten beiden Läufen konnte er nicht mehr richtig angreifen. Mit guten Zeiten in den Läufen drei und vier verbesserte sich Portmann immerhin noch vom achten auf den siebten Rang. Sieger wurde erneut Lorenzo Gritti vor dem Österreicher Hannes Angerer und dem Tschechen Martin Bartak. Mirko Hüppi konnte wie Portmann den Podestplatz des Vortages nicht wiederholen und fuhr auf Rang vier. Martin Schacher verfehlte auch im zweiten Rennen seine Zielvorgabe. Er kam nicht bei allen Läufen ins Ziel, konnte aber zwei zählbare Zeiten vorweisen und wurde 25.: «Durch meine militärische Ausbildung während der ersten Trainingswochen zu Saisonbeginn macht sich das fehlende Techniktraining bemerkbar. Die Ansätze stimmen mich positiv; es ist aber grosses Verbesserungspotenzial vorhanden».
Portmann zeigte sich hingegen zufrieden: «Der dritte Rang am Freitag ist für mich ganz klar ein Teilerfolg. Er zeigt mir, dass ich bei den Besten dabei bin. Beim Sprintslalom braucht es auch immer etwas Glück. Ein kleiner Fehler und man fällt mit wenigen Hundertstelsekunden zurück».
Bei den Frauen gewann die Österreicherin Lisa Wusits den ersten Sprintslalom. Beim zweiten Rennen durfte sich Wusits den Sieg mit ihrer Teamkollegin Kristin Hetfleisch teilen.
Weltcupfinale im italienischen Sauris
Zum Schluss der Grasskisaison findet vom 13.-16. September im italienischen Sauris das Weltcupfinale statt. An vier Tagen werden ein Riesenslalom, ein Slalom, eine Superkombination und ein Super-G ausgetragen.
03.09.2018 (alp)
Foto by Klaus Krückel