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Die Equity-Methode ist eine Bilanzierungsmethode, welche auch als Nettomethode bekannt ist und verwendet wird, um Investitionen in assoziierten Unternehmen in der Bilanz auszuweisen. Wenn ein Unternehmen eine signifikante Kontrolle über ein anderes Unternehmen hat, also mehr als 20% der Anteile hält, kann diese Beteiligung mit der Equity-Methode bilanziert werden. Bei der Equity-Methode wird die Beteiligung als Einzelposition aufgeführt, wobei der ursprüngliche Kaufpreis als Anschaffungskosten dient. Jeder Anteil am Gewinn des assoziierten Unternehmens wird dann in der Erfolgsrechnung des investierenden Unternehmens ausgewiesen. Wenn das assoziierte Unternehmen jedoch Verluste erleidet, muss das investierende Unternehmen den entsprechenden Verlustanteil in seiner Bilanz ausweisen. Dies beeinträchtigt den bilanzierten Beteiligungswert des assoziierten Unternehmens.
Wird die Equity-Methode im Zusammenhang mit der Discounted-Cashflow-Methode (DCF) betrachtet, kann die Equity-Methode nebst der Entity-Methode und Adjusted-Present-Value-Methode als ein zentrales Verfahren bezeichnet werden. Dabei wird bei der Equity-Methode prinzipiell der Barwert des Eigenkapitals ermittelt. Dies erfolgt durch die Berechnung des Free Cashflow to Equity (FCFE), welcher die Zahlungen an die Eigenkapitalgeber des Unternehmens berücksichtigt. Dieser FCFE wird mit der Diskontierungsrate der Eigenkapitalkosten abgezinst, um wiederrum den Barwert des Eigenkapitals zu ermitteln.
Grundsätzlich gilt es zu beachten, dass je nach Unternehmen und Branche verschiedene Varianten der DCF-Methode unterschiedliche Vorteile bieten. Zudem basieren alle DCF-Methoden auf Vorhersagen und Annahmen und sind daher mit Unsicherheiten verbunden.