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The mixing gear for the rudder compensation tab is giving issues. There are only two blueprints at hand of the entire unit. Which is clearly not sufficient to understand and build it. I was able to take measurements of the drive in detail directly from the original aircraft, with the exceptional support of the Fliegermuseum at Dübendorf . This additional data enabled me to create the complete drive on CAD. It contains a total 13 parts, 14 ball bearings of various sizes, 4 sleeve bearings, plus numerous bolts and nuts.
Manufacturing of the parts has started already.
Original mixing gear.
The gear is designed in a remarkable massive way. This leads to the assumption that this is the design for the projected N-20 Aiguilllon aircraft, supported by the unusual numbering of the two blueprints available and the fact that the remaining blueprints cannot be found under the N-20.2 blueprints.
6 thoughts on “Reversed engineering”
Sehr, sehr cooles Teil!!
Erinnert an das Kommandogerät der Focke Wulf 190 A…
Kriegt man vermutlich heute gar nicht mehr so wirklich hin!
Naja, ganz so komplex wie das absolut geniale Steuergerät der FW-190 ist dieses Getriebe nicht. Dafür stimmen die Zeichnungsangaben nicht mit dem Original überein. Die beiden Hebel oben sind in einer Ebene flach gezeichnet, was zusammengebaut mit dem Gabekkopf schon auf dem CAD klemmt. So wie die Hebel am Original aussehen wurden diese nachträglich im “Kaltverformverfahren” so weit nachbearbeitet bis sie passten. Ich stelle sie schon mit gekröpftem Hebelkopf her.
Hallo Stefan
Ich werde die Kombination Querruder – Seitenruder bei Gelegenheit bei einem meiner Arbalète-Modellen ausprobieren. Bin gespannt, wie sich das auf das Kurvenverhalten und bei Rollen auswirken wird.
Wie ist das Verhältnis Querruder- zu Seitenruder-Ausschlag beim Original?
Mit Fliegergruss Beni
Hallo Beni
Im Dokument “Bericht über das Versuchsflugzeug Arbalete und die durchgeführten Versuche” (siehe Geschichte/N-20.2) ist auf Seite 22 eine Beschreibung des Ausgleichsruders. Der Ruderauschlag ist dort auch beschrieben, allerdings in einer für mich nicht verständlichen Formel.
Vielleicht kann die jemand entschlüsseln?
Gemäss Text und “Bezeichnungen” von Seite 7 könnte dies das Verhältnis sein vom Ausschlag der Seitenruder-Klappe (nicht vom Seitenruder selbst) zum Querruder-Ausschlag.
D.h. der Ausschlag der Flettnerklappe des Seitenruders kann einstellbar 40% – 70% des Ausschlages des Querruders sein.
Wie gross dadurch der Ausschlag des Seitenruders selbst wird (wegen der Flettnerklappe) kann ich nicht beurteilen.
Im Modellbau wird eine solche Unterstützung des Querruders durch das Seitenruder oft bei Segelflugzeugen angewendet, wobei dieser zusätzliche Ausschlag im Flug ein- und ausgeschaltet werden kann (mit sog. Combi-Switch).
Der Ausschlag des Flettnerruders kann anhand verschiedener Stiftpositionen an einem Umlenkhebel variiert werden. Beim Original ist die Anlenkung an der äussersten Hebelposition angebracht.
Wie gross der Ausschlag in Abhängigkeit des Querruderauschlages ist könnte man anhand der Hebel nachrechnen. Das sind aber vom Steuerknüppel bis zum Ruder 15 (fünfzehn) Umlenkhebel in verschiedenen Dimensionen und Anlenkwinkeln. Mit etwas Aerodynamikentnissen könnte man dann auch noch den resultierenden Seitenruderausschlag errechnen.