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Methodistische Superintendentin in den USA erschossen
29. Juli 2022
Rev. Autura Eason-Williams, eine 52-jährige Bezirkssuperintendentin der Konferenz von Tennessee-Western Kentucky der US-Methodistenkirche (United Methodist Church – UMC) wurde am 18. Juli vor ihrem Haus im Memphis, Tennessee, während eines Autodiebstahls erschossen. Zwei Verdächtige wurden festgenommen und inzwischen angeklagt.
Die Polizei in Memphis wurde am Nachmittag des 18. Juli über die Schüsse benachrichtigt und fand Eason-Williams vor ihrem Haus erschossen vor. Die Polizei nahm mehrere Verdächtige fest. Inzwischen haben die Strafverfolgungsbehörden zwei Jugendliche, einen 15-jährigen wegen tödlicher Schießerei und einen 16-jährigen wegen Autodiebstahls, angeklagt. Eason-Williams war eine beliebte Führungspersönlichkeit der alten Memphis-Konferenz und der heutigen Tennessee-Western Kentucky-Konferenz. Sie war verheiratet und Mutter von vier Kindern.
Grosse Trauer
Viele Nachbarn, Bekannte, Freunde und Gemeindemitglieder sind schockiert und empfinden tiefe Trauer ob des Verbrechens. Mehr als 200 Menschen versammelten sich am 18. Juli zu einem spontan organisierten Abendgottesdienst in der Colonial Park United Methodist Church in Memphis, um Eason-Williams tragischen Tod zu betrauern und für ihr christliches Zeugnis und ihre Freundschaft zu danken.
«Auturas Glaube war überschwänglich», sagte Rev. Cynthia Davis, ihre langjährige Freundin, die kürzlich als Bezirkssuperintendentin der Tennessee-Western Kentucky Conference in den Ruhestand getreten war. «Sie wollte wissen, wer Du bist und etwas über Deine Geschichte. Autura predigte und sie betete intensiv, leidenschaftlich und ohne Vorbehalt. Sie wollte, dass jeder eine Beziehung zu Jesus hat, und sie hat Dich nicht dort gelassen, wo sie Dich gefunden hat, wenn Du es nicht wolltest.»
Vor Kurzem noch Bischofskandidatin
«Autura war einzigartig begabt für Mission und Dienst“, schrieb Bill McAlilly, Bischof der Konferenz von Tennessee-Western Kentucky in seinem Blog. Auch ihre Heimatkonferenz erkannte ihre Gaben an. Die Memphis-Konferenz hatte sie zuvor zu ihrer Hauptdelegierten für die jetzt verschobene Generalkonferenz, die höchste gesetzgebende Versammlung der Methodistenkirche, gewählt und sie als Kandidatin für den Bischofssitz bestätigt. Diese Kandidatur hatte Eason-Williams erst kürzlich zurückgezogen, um sich ganz auf ihren Dienst als Bezirkssuperintendentin zu konzentrieren.
Grosses Engagement
Eason-Williams leitete die Signposts-Seminare der Konferenz, die darauf abzielen, systemischen Rassismus anzugehen. Sie leitete die Arbeit der Konferenz in der #BeUMC-Kampagne, einem Versuch, die positiven Aspekte der United Methodist Church hervorzuheben, um theologische Spaltungen und Kirchenaustritte möglichst zu vermeiden. Sie stammte aus Memphis und war Absolventin der University of Memphis und des Memphis Theological Seminary. Später promovierte sie am Wesley Theological Seminary in Washington zum Doctor of Ministry.
Weiterer Mord
Der Mord an Autura Eason-Williams ist bereits der zweite Mord an einer Geistlichen der Vereinigten Methodisten in den letzten Monaten. Im Mai wurde Reverend Marita Y. Harrell, 57-jährige Pastorin von Connections an der Metropolitan United Methodist Church in Atlanta, von einem Mann erstochen, den sie offensichtlich zu beraten versuchte. Der vermutliche Täter, ein 27-jähriger Mann, wurde inzwischen wegen Mordes und Brandstiftung angeklagt.
Beitrag: Heather Hahn (UM News) / es (Übersetzung mit Google translate) Beitragsbild: Kathleen Barry, UM News