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Bei einer Schwellung nach einem Trauma, einer Operation oder bei einem Lymphödem nach Tumorbehandlung mit Lymphknotenentfernung wenden wir dieses Behandlungskonzept häufig an. Um ein Lymphödem erfolgreich zu bekämpfen, braucht es die Kombination der manuellen Lymphdrainage und der Kompressionstherapie.
In der ersten Phase regen wir mit einer spezifischen Massagetechnik die Eigenmotorik der noch vorhandenen Lymphgefässe an. Zusätzlich wird mit einer speziellen, unterpolsterter Bandage ein stetiger Druck auf das geschwollene Gebiet ausgeübt. Um möglichst schnell eine Reduktion des Ödems zu erreichen, werden diese Massnahmen intensiv angewendet. Während 1—3 Wochen kommen Sie täglich oder alle zwei Tage in die Therapie. Die Anpassung eines Kompressionsstrumpfes beendet diese Phase.
Während der zweiten Phase steht das Erhalten des Behandlungserfolges im Vordergrund. Dies erreichen Sie mit der Anwendung der erlernten Selbstbehandlungsmassnahmen und dem konsequenten Tragen des Kompressionsstrumpfes tagsüber.
Eine Lymphödembehandlung erfordert von Ihnen Disziplin und Durchhaltevermögen. Wir unterstützen Sie gerne dabei.