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Nach dem Unwetter im Unterwallis mit zwei Vermissten geht die Polizei vom Schlimmsten aus. Es bestehe keine Hoffnung, dass der 37-jährige Mann und das 6-jährige Mädchen das Unglück überlebt hätten.
Die Chancen, den Mann aus Genf und das Mädchen aus Frankreich lebend zu bergen, seien «gleich Null», sagte Alexandre Praz von der Kantonspolizei Walliser am Montagnachmittag vor den Medien in Chamoson VS.
Seit Sonntagabend versuchen die Rettungsdienste bislang erfolglos, das Auto zu finden, in dem beiden in den Fluten gefangen waren. Der Wagen wurde vom Fluss Losentze bei Chamoson mitgerissen, nachdem dieser über die Ufer getreten war.
Der wild gewordene Fluss schwemmte zwei Autos fort. Während eines der beiden Autos leer war, befanden sich im anderen Wagen der Mann und das Kind. Im Verlauf der Nacht wurde das Fahrzeug, in dem sich keine Insassen befunden hatten, in der Nähe eines Schiessstandes ausserhalb Chamoson gefunden.