Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/117142

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, ob die Teilstrecke Orbe-Ballaigues der Autostrasse A9 um eine vierte Spur erweitert werden kann, nachdem in einem ersten Schritt als provisorische Massnahmen Balken und Abschrankungen angebracht worden sind.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Um die Verkehrssicherheit auf dem Nationalstrassenabschnitt Orbe-Ballaigues möglichst rasch zu erhöhen, wird der Bund nach Möglichkeit noch 2011 auf den beiden unfallträchtigsten Abschnitten provisorische Abschrankungen erstellen. 2012 werden die provisorischen Abschrankungen dann durch Elemente aus Stahl oder Beton ersetzt. Zusätzlich werden derzeit eine Senkung der Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern auf 80 Stundenkilometer sowie ein Überholverbot für Lastwagen geprüft. Die baulichen Sicherheitsmassnahmen haben indessen einen Spurabbau zur Folge: Die beschränkte Breite des Nationalstrassenabschnittes lässt die Einrichtung von vier Spuren und einer Abschrankung nicht zu.</p><p>Die eigentlichen Unterhaltsarbeiten auf dem Nationalstrassenabschnitt Orbe-Ballaigues sollen 2016 und 2017 durchgeführt werden. Als Abschrankung zwischen den Fahrbahnen ist dannzumal ein gemauerter Erdwall vorgesehen.</p><p>Gemäss Verkehrsprognosen reicht die heutige Verkehrskapazität des Nationalstrassenabschnittes bis 2030. Die Ausarbeitung eines generellen Projektes zum Ausbau der Strecke auf vier Spuren ist daher nicht angezeigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.