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Flüchtige organische Verbindungen (VOC)
Flüchtige organische Verbindungen (VOC)
Dies sind chemische Substanzen auf Kohlenstoffbasis, die sich bei Raumtemperatur verflüchtigen. Manche dieser Dämpfe riechen, andere sind geruchlos. VOCs sind nicht nur Moleküle, die aus Erdöl stammen und von der Industrie verändert wurden, sondern auch natürliche Moleküle, die von Pflanzen, Zigaretten und sogar beim Kochen aus Lebensmitteln entweichen können. Aber in der Regel versteht man unter VOCs solche Substanzen, die ihren Ursprung in Erdöl haben, und die man besser nicht einatmet, zum Beispiel Benzindämpfe, Lösungsmittel für Farben und Lacke sowie die Ausdünstungen zahlreicher Bastelprodukte (Leim, Beizmittel, glasbildende Oxide, Kunstharze), Haushaltsprodukte (Imprägnierungsmittel, Putzmittel, Insektizide, Raumsprays), Baumaterial (Isolierschaum, Spanplatten, Plastik) und Gegenstände im Haus (elektrische und elektronische Geräte, Möbel und Plastikspielzeuge).
Unter den tausenden verschiedenen VOCs sind einige für ihre gesundheitsschädliche und krebsverursachende Wirkung bekannt, wenn man ihnen längere Zeit ausgesetzt ist. Dazu gehören beispielsweise Benzol, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) und 1,3-Butadien. Benzol wird insbesondere von Motorfahrzeugen ausgestossen, und seine Konzentration ist am Rande stark befahrener Strassen besonders hoch.