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Nachdem in den ersten beiden Begegnungen in dieser Serie 16 Tore gefallen waren, gab es diesmal in der regulären Spielzeit keine Treffer zu sehen, sodass wie bereits am Freitag die Verlängerung die Entscheidung bringen musste, diesmal gar die zweite. Die erste begann äusserst spektakulär, in den ersten sieben Minuten vergaben beide Teams je zwei Topchancen - beispielsweise scheiterte ZSC-Stürmer Sven Andrighetto am Pfosten (66.). Dass diesmal dennoch die Zürcher das bessere Ende behielten, verdankten sie Chris Baltisberger, der mit einem präzisen Schuss erfolgreich war.
In den ersten zwei Dritteln wurde mehr Eishockey gearbeitet als sonst etwas. Gab es in den ersten 20 Minuten noch die eine oder andere gute Möglichkeit, waren solche im zweiten Abschnitt Mangelware. Nach der zweiten Pause spielte zunächst nur Biel - auch begünstigt durch zwei Strafen gegen die Lions. Zwischenzeitlich lautete das Schussverhältnis im dritten Abschnitt 13:1 zu Gunsten der Gäste (total 17:6; nach 40 Minuten 15:15). In der 44. Minute beispielsweise rettete der starke ZSC-Keeper Jakub Kovar mirakulös gegen Miks Indrasis. Die Zürcher hatten in diesem Abschnitt bloss eine kurze gute Phase.
In der 9. Minute war der Zürcher Topskorer Denis Malgin auf offenem Eis in einen Check von Noah Schneeberger gelaufen, worauf die Begegnung für den begnadeten Techniker zu Ende war. Bei den Lions spielte erstmals in diesem Viertelfinal der Amerikaner Garrett Roe, der jedoch wenig Akzente setzen konnte. Biel setzte im Tor auf den ebenfalls überzeugenden Elien Paupe anstelle von Dimitri Schikin, weshalb die Gäste mit fünf ausländischen Feldspielern antraten. Zudem kehrte Damien Brunner in die Aufstellung der Seeländer zurück.