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Behandlung Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose) bei Kindern
Als Skoliose bezeichnet man die unphysiologische Wirbelsäulenverkrümmung zur Seite. Am häufigsten bleibt die Ursache dieser Deformität ungeklärt und die Skoliose wird dann als idiopathisch bezeichnet. Ausgeschlossen werden muss eine zugrunde liegende Beinverkürzung mit konsekutivem Beckenschiefstand.
Sehr selten liegt die Fehlform bereits angeboren, z. B. durch eine Fehlform der Wirbel bedingt, vor. Die Wirbelsäulenverkrümmung wird dann als kongenitale Skoliose bezeichnet. Diagnostiziert wird die Skoliose anhand von Wirbelsäulenröntgenaufnahmen, anhand derer der Verkrümmungsgrad nach COBB bemessen wird.
Behandlung
Eine physiotherapeutische Betreuung unter selbständiger Durchführung der erlernten Übungen zu Hause ist in allen Fällen angezeigt. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ab einem Verkrümmungswinkel von ungefähr 20-30 Grad nach COBB mit einer Korsettbehandlung begonnen wird und ab 40 Grad operative Eingriffe in Betracht gezogen werden müssen. Die jeweilige Therapie variiert jedoch von Fall zu Fall.