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Die Menschen in der Schweiz sind mehrheitlich gesund und können auf eine gute Gesundheitsversorgung zählen. Der Gesundheitszustand der Bevölkerung ist aber stark von Bildung, Herkunft, Arbeit, Einkommen und Umwelt abhängig.
Dies hält der Nationale Gesundheitsbericht 2008 "Gesundheit in der Schweiz" fest, den das Gesundheitsobservatorium (Obsan) am Donnerstag veröffentlichte. Der Bericht untersucht insbesondere den Einfluss der Lebensumstände auf die Gesundheit.
Die Gesundheit sei sehr ungleich in der Bevölkerung verteilt, hält der Bericht fest. Wer gut ausgebildet und wohlhabend ist, ist meist auch gesünder als schlechter gestellte Personen. Ausserdem träten vermehrt psychische Störungen und chronische Erkrankungen auf.
Der familiäre Hintergrund und die Bildung spielen eine wesentliche Rolle für die Gesundheit. Geborgenheit und Förderung in der Kindheit und Jugend bilden gute Voraussetzungen für psychische und physische Gesundheit im gesamten Lebensverlauf.
Demgegenüber sind Einwanderer, alte Menschen in prekären finanziellen Verhältnissen oder alleinerziehende Eltern und ihre Kinder besonders häufig von Gesundheitsproblemen betroffen.