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Titel
Simmons
(spr. ssímmöns), 1) Franklin, amerikan. Bildhauer, geb. 1841 im Staat Maine, begann, mit großem Kunsttalent begabt, schon früh das Zeichnen und Modellieren, ging nach Washington und erwarb durch Anfertigung von Porträtbüsten so viel, daß er 1867 nach Rom gehen konnte, wo er eine Statue von Roger Williams für das Kapitol in Washington und mehrere ideale Bildwerke schuf, darunter auch eine höchst charakteristische, aber in zu reichem Gewand erscheinende Jochebed mit dem Mosesknäblein auf dem Schoß; sodann ein Denkmal für die im amerikanischen Bürgerkrieg Gefallenen und eine ideale Statue des Gelobten Landes.
2) William Henry, engl. Kupferstecher, geb. zu London, lernte in der Anstalt der Brüder Edward und William Finden und erhielt 1833 die große silberne Medaille. Von seinen im Ausdruck und in der Beleuchtung sehr wahrheitstreuen Stichen sind die bedeutendsten: schachmatt, nach F. Stone;
der geächtete Royalist, Rosalinde und Clelia, beide nach Millais;
das Licht der Welt, nach Holman Hunt;
das gebrochene Gelübde, nach Philip Calderon;
Noahs Opfer, nach Maclise;
der kranke Affe, nach Landseer;
die Vermählung des Prinzen von Wales, nach Frith, und andre nach englischen Malern.