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Dass Antonio Conte im Sommer seinen Posten bei Chelsea räumen muss, scheint nach den Vorfällen der letzten Wochen beschlossene Sache. Als Nachfolger wünscht sich Roman Abramowitsch den ehemaligen Barca-Coach Luis Enrique - scheitert der Deal ausgerechnet am Geld?
Wie der Telegraph berichtet, müsste Enrique bei einem Engagement an der Stamford Bridge finanziell deutliche Abstriche machen - zumindest, wenn man sein Gehalt bei Barcelona als Referenz heranzieht. Dort hat der 47-Jährige in seinem letzten Jahr laut angeblich fast 19 Millionen Euro verdient. Antonio Conte bekommt seit seiner Gehaltserhöhung im Sommer knapp elf Millionen - ob Chelsea also bereit ist, dem früheren Barca-Coach von Anfang an so viel mehr zu zahlen, ist fraglich. Als günstigere Alternativen werden Maurizio Sarri vom SSC Neapel und der ehemalige Dortmunder Thomas Tuchel genannt.
Ist Contes Zeit in London abgelaufen?
Ziel Nummer eins bleibt dennoch Enrique, von dem man sich in London erhofft, dass er nahtlos an seine äußerst erfolgreiche Zeit in Barcelona anknüpfen kann. Dort gewann er in nur drei Jahren stolze neun Titel, darunter das Triple 2015. Im Anschluss an diesen Erfolg, den Barcelona damit als einziger europäischer Verein zwei mal feiern konnte, wurde Enrique von der FIFA als Trainer des Jahres ausgezeichnet. Nach der Saison 206/17 trat er von seinen Ämtern in Katalonien zurück und nahm sich eine Auszeit. Ab dem Sommer will er wieder eine Mannschaft trainieren - und Chelsea scheint trotz der finanziellen Differenzen keine schlechten Chancen zu haben.