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Es lief noch nicht rund bei der Rückkehr der Formel 1 auf die Strecke in Zandvoort. Die beiden Trainings waren durch Unterbrüche beeinträchtigt. Ausgerechnet auf einem Kurs, auf der noch keiner der aktuellen Fahrer in einem Formel-1-Auto offiziell eine Runde absolviert hatte, auf dem letztmals vor 36 Jahren ein Formel-1-Rennen ausgetragen worden war, geriet der Betrieb ins Stocken.
Am Nachmittag wurde die Vorbereitung auf Qualifying und Grand Prix gleich zweimal kurz eingebremst. Vorerst sorgte Hamilton wegen eines streikenden Antriebs im Mercedes für eine acht Minuten dauernde Zwangspause, dann blieb der Russe Nikita Masepin im Haas im Kiesbett stecken, sodass das Auto mit dem Kran geborgen werden musste.
Für Hamilton, der nach dem ersten Training die wenig aussagekräftige Rangliste mit knappem Vorsprung vor Max Verstappen im Red Bull und Sainz angeführt hatte, war der Arbeitstag auf der Strecke vorzeitig zu Ende.
Hinter dem Ferrari-Duo, Esteban Ocon im Alpine und Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas fand sich Verstappen nach der zweiten Einheit auf Platz 5 wieder. Über mehrere Runden hinterliess der Niederländer, der in diesen Tagen uneingeschränkt im Mittelpunkt steht, dagegen den stärksten Eindruck. Die Stimmung war auch ohne Bestzeit Verstappens schon grandios. Die Tribünen waren voll, Orange war die dominierende Farbe.
Deutlich länger hatte der Unterbruch im ersten Training gedauert. Den Fahrern standen statt der üblichen einen Stunde lediglich 23 Minuten zur Verfügung. Grund für den nach einer guten Viertelstunde erfolgten Unterbruch waren ebenfalls Motorprobleme am Aston Martin mit Sebastian Vettel am Steuer. Der Deutsche blieb mit rauchendem Heck des grünen Autos stehen. Die Bergung des Wagens nahm wegen vermuteter elektrischer Hochspannung über Gebühr viel Zeit in Anspruch.
Von den Fahrern des Teams Alfa Romeo war Antonio Giovinazzi beide Male der Schnellere. Der Italiener belegte die Plätze 8 und 9, der am Ende der Saison zurücktretende Kimi Räikkönen die Plätze 13 und 16.