Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03324.jsonl.gz/2460

Die Zukunft hat bereits begonnen. Manche setzten auf die Nutzung des Windes als Antriebskraft und verzichten somit auf das Schlittenziehen aus eigener Kraft.
Nach der Eroberung des Südpols durch Roald Amundsen am 14. Dezember 1911 rückte die erste Durchquerung des Kontinents in den Fokus der Begierde.
Während es im Alpinismus längst anerkannte Klassifikations-Systeme gibt, sind diese für sportlich ambitionierte Eisreisen in Polargebiete bisher nur in Ansätzen vorhanden.
Die deutsche Extremsportlerin Anja Blacha hat als erste Frau solo, ohne Unterstützung und Hilfsmittel den Südpol erreicht und gezeigt, dass Polarexpeditionen keine Männerdomäne ist.
Im Januar jährte sich der Todestag von Dr. Xavier Mertz. Er war der erste Schweizer, der die Antarktis betrat. Das Crew-Mitglied der Expedition von 1911-1914 fand ein schlimmes Ende im ewigen Eis.
Bis vor kurzem hatte man ja gemeinhin angenommen, dass ab einer Wassertiefe von spätestens 500 Metern kein Leben mehr möglich wäre.
Fabian Gottlieb von Bellingshausen erblickt auf seiner Antarktisexpedition am 17. Januar 1821 Land und meint fälschlicherweise, es sei Antarktika.
Obwohl namentlich der Antarktische Krill zu den wohl am besten dokumentierten, pelagisch lebenden Tierarten gehört, besteht weiterhin grosse Ungewissheit über gewisse Schlüsselrollen seiner Lebensweise.
Seit Menschengedenken ranken sich Sagen und Mythen um den Wanderalbatros. Heute geht es dem grössten Seevogel gut. Wegen des Klimawandels.
Am 6. Oktober 1911 wurde zum ersten Mal in Antarktika ein Telefongespräch geführt und zwar zwischen Scott und seinen Kameraden in einer anderen Hütte.
Wissenschaftler sagen, dass ein Meeresspiegelanstieg um drei Meter durch das Abschmelzen von antarktischem Eis wiederholen kann.