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Dokumente zufolge würden sich die Klagen auf eine Summe von 1,4 Milliarden Dollar belaufen, rechnete die Financial Times vor (Ausgabe vom 7. Oktober). Für Rechtsfälle zurückgestellt habe die Bank per Ende 2018 aber nur 681 Millionen Dollar.
Auch lange nachdem die Grossbank sich mit dem US-Justizministerium auf eine Strafzahlung im Zusammenhang mit der Subprime-Krise in der Höhe von 5,3 Milliarden Dollar geeinigt hatte, drohten Klagen von mindestens einem Dutzend US-Investoren, so die Zeitung weiter. Die Behandlung einer ersten Klage sei bereits auf den kommenden Januar am New Yorker Supreme-Gericht terminiert. Bei den Klägern handle es sich um drei Trusts, hinter denen Hedgefonds wie Fir Tree, stehen würden.
Die Credit Suisse weise kategorisch von sich, Investoren im Zusammenhang mit hypothekarbesicherten Anlagen betrogen zu haben, schreibt die FT weiter. Die Verluste der Investoren seien nicht durch ein Fehlverhalten der Bank, sondern durch den Rückgang des US-Immobilienmarkts und der Wirtschaft entstanden.
(AWP)