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Das Feuchtgebiet Detschwingen liegt in einer Waldlichtung am Rand von Zürich Witikon. Früher war der jeweilige Pächter des angrenzenden Bienenhäuschens für die Pflege der Fläche verantwortlich. Da der letzte Pächter dieser Aufgabe altersbedingt nicht mehr gut nachkommen konnte, breiteten sich Brombeeren und Sträucher aus; die wertvolle Riedvegetation drohte zu verschwinden. Nachdem das Bienenhaus an eine neue Pächterin übergeben wurde, führte das Naturnetz einen Aufwertungseinsatz durch, um den ursprünglichen Zustand des Feuchtgebiets wiederherzustellen. Im Anschluss an einen solchen Eingriff übernimmt das Naturnetz oft für einige Jahre die Pflege des Gebiets, da Brombeeren und Sträucher gerne aus in Boden zurückgebliebenen Wurzeln neu austreiben und nochmals bekämpft werden müssen. So auch im Gebiet Detschwingen.
Im Herbst 2015 mähten wir die gesamte Fläche, bis auf ein paar Altgras- und Schilfinseln, die als Rückzuggebiet für Insekten und Kleintiere sowie als Brutplatz beispielsweise für den Teichrohrsänger dienen. Zudem gruben wir alle Brombeeren und neu gewachsenen Gehölze mit den Wurzeln aus und schnitten einen Teil der Kopfweiden zurück. Diese alte Bewirtschaftungsform diente früher der Gewinnung von Weidenruten für die Korbflechterei, im Detschwingen wurden sie jedoch der Weidenkätzchen wegen als Bienenweiden gepflanzt. Im Gebiet stellen sie wertvolle Strukturelemente und Lebensräume dar.
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