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Triggerpunkt-Methode
Was ist die Triggerpunkt-Methode?
Die Triggerpunkt-Methode (auch als Triggerpunkt-Therapie bezeichnet) ist eine manuelle Therapiemethode, die sich bewährt hat zur Behandlung starker Schmerzen durch Muskelverspannungen.
Wie entstehen Triggerpunkte?
In verspannten Muskelzellen entsteht eine verminderte Sauerstoff- und Blutzufuhr (Ischämie) und es bilden sich kleine Knötchen im Muskel. Diese Knötchen werden medizinisch als Myogelosen oder Muskelhartspann bezeichnet. Diese lassen sich mit dem Finger als druckschmerzhafter harter Strang oder Knoten ertasten. Wenn diese Knoten ursächlich für Beschwerden in Frage kommen werden sie als Trigger (= Auslöser) -punkte bezeichnet.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die menschliche Skelettmuskulatur, von Geburt an bereits mehr oder weniger Myogelosen aufweisen. Ab Anfang Zwanzig setzt eine spürbar fortschreitende natürliche Muskelverhärtung ein, die durch berufliche oder sportliche Überbeanspruchungen beschleunigt wird. Ein erhöhtes Risiko, durch Muskelhartspann krank zu werden, ergibt sich durch Berufstätigkeiten, welche einseitige Bewegungsmuster und ungünstige Haltungen erfordern. Dazu gehören zum Beispiel die Tätigkeiten von Bildschirmarbeitern, Industriearbeitern, Friseure und Sportlern.
Was bewirken Triggerpunkte?
Wenn Muskeln sich verspannen, aber auch die Faszien, welche u.a. die Muskeln umgeben sich verkleben, können so genannte myofasziale Schmerzen auftreten. Die Schmerzen oder Verspannungen, die verspürt werden, können weit entfernt vom Trigger (Auslöser) liegen oder die Schmerzen strahlen vom Trigger in die Umgebung aus.
Welche Ursachen gibt es für Triggerpunkte?
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten von einer akuten Überdehnung wie bei der Verhinderung von Stürzen, sportlichen Aktivitäten, oder bei Unfällen. Direkte Gewalteinwirkung wie im Sport und bei Unfällen. Dann chronische Überlastungen wie monotone Belastung, Schonhaltungen einzelner Gelenke zur Entlastung.
Was bewirkt die Triggerpunkt-Methode?
Durch den Druck der Trigger werden so genannte vaso-neuro-aktive Substanzen (Neuropetite) freigesetzt, die Durchblutung wird gesteigert. Über diesen Mechanismus - so die Vermutung der Wissenschaftler - löst er sich vollständig auf. Sofort wird der Muskel länger und flexibler, und allmählich weicht der Schmerz. Diese myofaszialen Knötchen, Hartspann können zahlreiche Schmerzen am Bewegungsapparat, auch chronischen Schmerzkrankheiten und rheumatische Schmerzen lindern, falls die Beschwerden wieder kommen, ist eine ganzheitlicher Behandlung wichtig. Die Myogelosen können auch mitbeteiligt sein bei chronischer Müdigkeit, Erschöpfung, Angststörungen und Depressionen.
Was kann mit der Triggerpunkt-Methode therapiert werden?