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Früher verstand man unter Glaukom einen erhöhten Augendruck, der die Mikrozirkulation des Auges störte und den Sehnerven schädigte und dadurch zur Erblindung führen konnte. Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse haben aufgezeigt, dass die alleinige Betrachtung des Augendruckes für Diagnostik und Therapie einer möglichen Schädigung ungenügend ist. Es ist zwingend, dass der allgemeine Gesundheitszustand, namentlich die cardiovaskuläre Situation des Patienten mit berücksichtigt werden.
Für Diagnostik und Therapie-Ueberwachung dienen heute die computerisierte Gesichtsfeldprüfung zusammen mit Sehnervenfaser-Analysen mittels Laserscanning-Verfahren, sowie Druckmessungen in Abhängigkeit der Hornhautdicke (Pachymetrie).