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Vier verschiedene Szenarien zur Verminderung der diffusen Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft in die Gewässer der Schweiz wurden für den Zeitraum 2010 bis 2025 in einem multidisziplinären Projekt analysiert. Mit dem Agrarsektormodell SWISSland wurden die ökonomischen und strukturellen Auswirkungen sowie der Einfluss auf das Direktzahlungsbudget und das sektorale Einkommen bei einer Umsetzung der emissionsmindernden Massnahmen untersucht. Mit dem Stoffflussmodell MODIFFUS wurden die diffusen Stickstoff- und Phosphoreinträge aus der Landwirtschaft in die Gewässer abgeschätzt. Mit der Ökobilanzmethode SALCA wurden die Umweltwirkungen einschliesslich Importprodukten ermittelt. Alle vier Szenarien führen zu einer Extensivierung im Acker- und Futterbau. Die Stickstoffeinträge aus der landwirtschaftlichen Nutzfläche nehmen dadurch von 2010 bis 2025 je nach Szenario zwischen 5 % und 25 %, die Phosphorverluste zwischen 7 % und 20 % ab. Die Inlandproduktion würde bei vielen Produkten abnehmen und die Importmengen würden ansteigen. Die Reduktion der Stoffeinträge in die Gewässer der Schweiz würde daher zu einer Verlagerung der Umweltwirkungen ins Ausland führen.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.