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Nachdem Golubic (WTA 81) im zweiten Satz bereits 3:5 zurückgelegen hatte und Putinzewa zum Satzausgleich aufschlug, schaffte die 26-jährige Zürcherin das Rebreak. Im Tiebreak lag die nach Belinda Bencic zweitbeste Schweizerin im Ranking schnell mit 3:1 vorne, ehe sie die Kurzentscheidung mit 7:3 für sich entschied.
Die Schweizerin überzeugte mit Variabilität und Konstanz in ihrem Spiel. Insgesamt unterliefen ihr deutlich weniger einfache Fehler als der gut 40 Ränge besser klassierten Putinzewa (22:36), die in der 1. Runde mit dem Sieg gegen die Weltnummer 2 Naomi Osaka für eine Überraschung gesorgt hatte.
Dank dem Sieg im ersten Duell mit der Russin feierte Golubic den grössten Erfolg ihrer Karriere. «Es war immer ein Kindheitstraum, an Grand-Slam-Turnieren gut zu spielen», sagte die Zürcherin, weswegen sie den Einzug in die 3. Runde höher einschätzt als ihren Turniersieg 2016 in Gstaad.
An den zwölf bisherigen Teilnahmen an Grand-Slam-Turnieren hatte Golubic erst zweimal die 1. Runde überstanden. Der erstmalige Vorstoss in die Runde der letzten 32 an einem Major-Turnier bringt ihr knapp 140’000 Franken an Preisgeld ein.
Nächste Gegnerin von Golubic am Freitag ist die Ukrainerin Dajana Jastremska (WTA 35), die sich gegen die Turniersiegerin von Mallorca Sofia Kenin (WTA 28) aus den USA in drei Sätzen durchsetzte. Gegen die sehr schnell spielende Jastremska hat Golubic die beiden bisherigen Duelle verloren. «Aber ich bin bereit für die nächste Challenge.»
(SDA)