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Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat eine öffentliche Konsultation gestartet, um prüfen, ob und wie man die gegenwärtig noch freien UMTS-Frequenzen an Mobilfunkunternehmen vergeben könnte. Dabei geht es zu Beispiel darum herauszufinden, wie die Marktentwicklung eingeschätzt wird und wie hoch die Nachfrage nach einer Vergabe der Frequenzen ist, wie die Konzessionsbedingungens sein sollten und welche Anliegen in Bezug auf den Umweltschutz und die Raumplanung berücksichtigt werden sollten. Bis am 2. November haben nun alle interessierten Kreise Zeit, dazu Stellung zu nehmen.
Eine allfällige Ausschreibung der UMTS-Frequentzen könnte im Laufe des nächsten Jahres stattfinden. Zuerst würde dabei wahrscheinlich ein 30 MHz-Frequenzbündel im UMTS Kernband vergeben. Dieses wurde frei, als die Ende 2000 von 3G Mobile (Telefonicá) ersteigerte UMTS Konzession letztes Jahr endgültig wieder zurückgezogen wurde.
Zusätzlich werden gemäss Bakom ab dem 1. Januar 2008 in Europa im 2,5 GHz Bereich (UMTS Erweiterungsband) weitere 190MHz frei. Damit wäre die Vergabe einiger weiterer UMTS-Konzessionen möglich. Was mit diesem Frequenzband geschehen soll, zum Beispiel ob es aufgeteilt werden soll oder nicht, ist eine der Fragen, die in der Konsultation geklärt werden sollen, wie uns Urs von Arx, Sektionschef Mobil- und Satellitenfunkdienste beim Bakom erklärte. (hjm)