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87 Prozent aller Menschen haben Zugang zu sauberem Wasser, aber fast zwei Fünfteln der Weltbevölkerung fehlt es an Sanitäranlagen. Das geht aus einem Bericht des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF und der Weltgesundheits-Organisation WHO hervor.Dieser Inhalt wurde am 15. März 2010 - 16:13 publiziert
Verunreinigtes Trinkwasser und ein Mangel an Hygiene sind für den Tod von jährlich 1,5 Millionen Kindern unter fünf Jahren verantwortlich. Gemäss dem Bericht von UNICEF und WHO haben knapp sechs Milliarden Menschen auf dieser Erde (87%) Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Die UNO hatte 1990 in den Millenniumszielen gefordert, dass die Zahl der Menschen ohne Trinkwasser bis 2015 halbiert werde. Dieses Ziel dürfte bald erreicht werden.
Weniger gross sind die Fortschritte im Bereich sanitäre Einrichtungen. Knapp 40% der Weltbevölkerung oder 2,6 Milliarden Menschen verfügen immer noch nicht über saubere Toiletten.
17% müssen ihre Notdurft gar im Freien verrichten, vor allem in den ländlichen Regionen Südasiens. 1990 mussten dies noch 25% der Menschen tun. Damit sind die Millenniumsziele von 1990 in diesem Bereich noch lange nicht erreicht.
Die meisten Menschen ohne sauberes Trinkwasser und ohne Zugang zu Toiletten leben in Afrika südlich der Sahara und in Asien.
Fortschritte konnten in China erzielt werden, wo nun fast 90% der 1,3 Milliarden Bewohner sauberes Trinkwasser haben; 1990 waren es nur 67%, wie die beiden Organisationen schreiben.
swissinfo.ch und Agenturen
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