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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2018.00026 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Meier Urteil vom 30. April 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Philipp Müller Rüesch & Müller Rechtsanwälte, ''Zum Zollhaus'' Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon gegen Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG Dufourstrasse 40, 9001 St. Gallen Beschwerdegegnerin Zustelladresse: Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG Rechtsdienst Personenversicherung Wuhrmattstrasse 19-23, 4103 Bottmingen Sachverhalt: 1. Der 1975 geborene X.___ war seit dem 5. Juli 2010 bei der Y.___ AG angestellt und in dieser Eigenschaft zunächst bei der Schweizerische n National-Versicherungs-Gesellschaft AG und durch entsprechende Unternehmensfusion später bei der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG (Helvetia) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 1 2. Mai 2016 rutschte er am 2 8. April 2016 beim Besuch einer Tempelanlage in Thailand auf einer Treppenstufe aus, als ihn ein Affe erschreckt habe. Im Anschluss habe er Schmerzen im Knie verspürt ( Urk. 8/K1.1). Mit Verfügung vom 3. April 2017 stellte die Helvetia ihre L eistungen per 1. August 2016 ein (Urk. 8/K12). Am 1 9. Mai 2017 erhob der Versicherte Einsprache ( Urk. 8/K15), welche mit Entscheid vom 1 1. Dezember 2017 abgewiesen wurde ( Urk. 2 [= Urk. 8/K17]). 2. Dagegen liess der Versicherte am 2 6. Januar 2018 Beschwerde ( Urk. 1) erheben und be an tragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es seien ihm ab dem 1. August 2016 die gesetzlichen Leistungen nebst Verzugszins zu 5 % zuzu sprechen. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zur weiteren Abklärung der Ange legenheit zu verpflichten. Mit Beschwerdeantwort vom 2. März 2018 ( Urk. 2) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Be schwerdeführer mit Verfügung vom 5. März 2018 mitgeteilt wurde ( Urk. 10). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversiche rung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirk licht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 2 8. April 2016 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva lidi tät, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwie gen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweis grundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kosten vergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2). 1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche rungs träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versiche rungs fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) erwog die Beschwerdegegnerin im Wesent lichen, die medizinischen Akten seien von ihrem beratenden Arzt beurteilt worden. Dieser sei gestützt darauf zum Schluss gekommen, dass die heutigen Beschwerden nicht mehr in einem überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhang mit dem Ereignis vom 2 8. April 2016 (Treppensturz) oder jenem vom 1 9. Juli 2015 (Tennisunfall) stünden. Der Status quo sine könne spätestens für den 1. August 2016 postuliert werden. Der Versicherte habe gegen diese Einschätzung nichts S ubs tantiiertes vorgebracht. Der Beurteilung des beratenden Arztes komme voller Beweiswert zu. Die angefochtene Verfügung, aus welcher sich ergebe, dass die Leistung infolge Wegfalls des Kausalzusammenhanges eingestellt werde, erweise sich als rechtens. 2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer zusammengefasst geltend ( Urk. 1), er habe im Jahr 2015 einen Tennisunfall am linken Knie erlitten, was eine operative Behandlung und bis im März 2016 Physiotherapie nach sich gezogen habe. Im April 2016 sei er auf einer Treppe ausgerutscht, woraufhin ihn wiederum das linke Knie geschmerzt habe. Die Schmerzen im Knie seien durch den Treppensturz mitverursacht, weshalb derselbe kausale Unfallursache sei und eine Leistungspflicht bestehe. Der Tennisunfall aus dem Jahr 2015 sei ebenfalls kausal für seine Beschwerden. Da er für beide Unfälle bei der Beschwerdegegnerin ver sichert sei, bestehe eine Leistungspflicht. Die Symptome seien nicht auf ein krankhaftes Geschehen zurückzuführen. Das von der Beschwerdegegnerin einge holte Kurzg utachten sei unklar und unvollständig sowie ohne Mitwirkung des Beschwerdeführers erstellt worden und befasse sich nicht mit sämtlichen Unter suchungen. Der Gutachter begründe weder, weshalb keine Kausalität zum Unfall ereignis bestehe, noch weshalb die Beschwerden auf die Osteochondritis dicessans zurückzuführen sei en. Da die Beschwerdegegnerin bereits vor dem eingeholten Gutachten einen negativen Entscheid in Aussicht gestellt habe, habe der Gutach ter gar nicht mehr zu einem anderen Schluss kommen können. Der Treppensturz könne nicht weggedacht werden, ohne dass seine Beschwerden entfielen, weshalb die Kausalität ausgewiesen sei. Die Vorschädigung durch den Tennisunfall 2015 sei als richtungsgebende Verschlimmerung in die Kausalitätsbeurteilung mit ein zu beziehen. Der Wegfall dieser Kausalität sei durch die Beschwerdegegnerin zu beweisen, was ihr nicht gelinge. Dieselbe sei daher für die Behandlungskosten infolge des Treppensturzes und/oder des Te nnisunfalles leistungspflichtig, even tua liter sei zur Abklärung des medizinischen Sachverhalts ein unabhängiges Gut achten einzuholen. 3. 3.1 Nach der ärztlichen Erstkonsultation in Thailand am 2 9. April 2016, wo Schmer zen im linken Knie festgestellt wurden ( Urk. 8/M1), fand am 14. Juli 2016 ein MRI des linken Knies statt ( Urk. 8/M3.2). Dabei stellte Dr. med. Z.___, Facharzt für Radiologie, fest, es bestehe ein Status nach Reparation einer Oste o chondritis dicessans an der medialen Femurkondyle. Der darüberliegende Knorpel zeige oberflächliche Knorpelabrasionen und eine kleine Rissbildung in der dor salen Begrenzung. Neu bestehe eine Chondropathie Grad II am dorsalen Tibiapla teau. Zudem bestehe ein Status nach medialer Meniskusnaht mit lineären Sig nalen. Am medialen Rand der medialen Femurkondyle und des Tibiplateaus bestehe ein Bone bruise. Das Ligamentum collaterale tibiale (MCL) sei gezerrt. Es bestehe eine retropatellare Chondropathie Grad I-II. 3.2 Dr. A.___, Fachchiropraktor, führte in seinem Erstbericht vom 2 6. Juli 2016 ( Urk. 8/M3.1) aus, der Beschwerdeführer sei am 2 8. April 2016 auf einer Treppe ausgerutscht und habe sofort Schmerzen im linken Knie verspürt. Es be stehe ein Status nach Reparation einer Oste o chondritis dicessans und einer medi a len Meniskusnaht. Das linke Knie sei geschwollen. Der McMurray - Test sei medial positiv, das Patella- grinding sei leicht positiv. Es bestehe eine Druckdolenz im medialen Kniespalt, vor allem über dem medialen Kollateralband. Dr. A.___ diagnostizierte eine Distorsion des medialen, kollateralen Kniegelenkbandes links. 3.3 Die Beschwerdegegnerin liess den medizinischen Sachverhalt durch Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie, fachmedizinisch beurteilen. Dr. B.___ verfasste am 2 4. Januar 2017 ( Urk. 8/M4), 3 1. März 2017 ( Urk. 8/M5) und 8. Okto ber 2017 ( Urk. 8/M6) je eine (Kurz-)Beurteilung, wobei die Beurteilung vom 8. Oktober 2017 sämtliche Angaben der vorherigen Beurteilung en enthält. Dr. B.___ führte aus, der Beschwerdeführer sei vor Jahren aufgrund einer Oste o chondritis dicessans am linken Knie operiert worden. Im Mai 2013 habe er am linken Knie einen ersten Unfall beim Tennisspielen erlitten. Bei einem weiteren Tennisunfall 2015 habe sich der Beschwerdeführer eine komplexe Innenmenis kus- Teilhinterhornläsion mit Lappenriss zugezogen. In der Folg e sei en eine Arthroskopie mit Teilsynovektomie, Innenmeniskusteilresektion, Innenmeniskus naht und Installation von Platelet Rich Plasma (PRP) durchgeführt worden. In einer Kontrolluntersuchung vom 2 9. März 2016 seien hernach noch minimale Restbeschwerden beim Sport festgestellt worden. Am 2 8. April 2016 sei der Beschwerdeführer auf einer Treppe ausgerutscht. Ein rund drei Monate später durchgeführtes MRI (Anm. vgl. E. 3.2) habe im linken Knie einen Zustand nach Oste o chondritis dicessans gezeigt. Es habe sich eine kleine Rissbildung am dorsalen Überg ang zum nativen Knorpel in der G egen d der ehemaligen Oste o chondritis dicessans feststellen lassen. Der Radiologe habe einen verkürzten medialen Meniskus in der Pars intermedia und im Hinterhorn fest gestellt. Dislozierte Meniskusanteile seien nicht visualisiert worden. Es habe eine Knochenmarksignalalteration am Rand der medialen Femurkondyle und entlang des medialen Seitenbandes bestanden. Die Kreuzbänder seien intakt gewesen und das laterale Kompartiment normal. Der Radiologe habe einen Zustand nach Oste o chondritis dicessans beschrieben und ausserdem eine Chondropathie Grad II am dorsalen Tibiaplateau und ein bone bruise am me dialen Rand der medialen Femurkondyle und am Tibi a plateau festgestellt. Signifikante Läsionen hätten jedoch nicht bestanden. Nach medizinischer Erfahrung würden einfache Distor sionen, wie sie der Beschwerdeführer am 2 8. April 2016 erlitten habe, auch bei einem operierten Knie innert weniger Monate abheilen. Der Status quo sine könne spät estens am 1. August 2016 postuliert werden. Dr. B.___ schloss, die aktuellen Beschwerden stünden überwiegend wahrschein lich nicht mehr in einem Kausalzusammenhang zum Erei gnis vom 28. April 201 6. Dieses Ereignis habe zu einer vorübergehenden, aber nicht richtungs geben den Verschlimmerung von unfallfremden Faktoren geführt. Die aktuellen Be schwer den würden auch nicht überwiegend wahrscheinlich in einem Zusammen hang zum Tennisunfall aus dem Jahr 2015 stehen. Der Beschwerdeführer habe anlässlich der Kontrolle vom 2 9. März 2016 nur noch über minimale Restbe schwerden geklagt. Der Status quo sine sei spätestens am 1. August 2016 erreicht gewesen. Die aktuellen Beschwerden würden durch die vorbestehende retropatel läre Chondropathie sowie die Chondropathie im Bereich der linken Tibia her vorgerufen und seien Ausdruck von Restbeschwerden an der ehemaligen Osteo chondritis-Stelle. 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Leistungseinstellung auf die Beurtei lung d u rch Dr. B.___ (E. 3.3). Ein medizinischer Aktenbericht ist als Entscheid grundlage zulässig, wenn die Akten ein vollständiges Bild über Anam nese, Ver lauf und gegenwärtigen Status ergeben. Der Untersuchungsbefund muss lücken los vorliegen, damit der Experte imstande ist, sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein vollständiges Bild zu verschaffen (Urteil des Bundesgerichts 8C_833/2009 vom 26. Januar 2010 E. 5.1 mit Hinweisen), was vorliegend der Fall ist. Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kann Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begrün det sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen (vgl. E. 1. 4 ). Der Bericht von Dr. B.___ erfüllt die genannten Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidgrundlage. Für seine Beurteilung standen Dr. B.___ die Unterlagen des Versicher ungsfalles «Treppensturz» (Scha den-Nummer 11.16.02479-3) und des Falles «Tennisunfall 2015 » (Schaden-Nummer 11.15.04418-0; vgl. Urk. 8/M6: Zusammenstellung Krankeng e schichte sowie die Bezugnahme auf beide Schaden-Nummern in der Fragestellung) zur Verfügung, was ihm eine Beurteilung der gesamtheitlichen medizinischen Situation erlaubte. Entgegen den Ausführungen des Beschwerde führers (vgl. Urk. 1 S. 10) ist für den Beweiswert des Gutachtens unbeachtlich, in welchem Verhältnis Dr. B.___ zur Beschwerdegegnerin st and. Selbst ein Anstel lungs verhältnis liesse nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (vgl. E. 1. 4 ). Ebensowenig vermag die von der Beschwerdegegnerin in Aussicht gestellt Leistungsverweigerung sowie die bereits zuvor (vgl. Urk. 8/M4, 8/M5) geäusserte Verneinung eines Kausalzusammenhangs seitens Dr. B.___ s dessen Objektivität in Frage zu stellen. Hinweise auf eine Befangenheit liegen nicht vor. An der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Beurteilung von Dr. B.___ bestehen demnach keine Zweifel, weshalb darauf abgestellt werden kann. 4.2 Dr. B.___ kam gestützt auf die MRI Untersuchung von Dr. Z.___ (E. 3.1) zum Schluss, beim Beschwerdeführer liege eine vor bestehende Chondropathie vor, welche die aktuellen Beschwerden verursache. Dieselbe hielt er überwiegend wahrscheinlich als durch die – nicht versicherte - Oste o chondritis dicessans ver ursacht. Dr. B.___ stellte weiter fest, dass der Beschwerdeführer sein Knie 2015 verletzt habe, was eine operative Versorgung bedingt habe. Da der Beschwerde führer jedoch im März 2016 nur noch über Restbeschwerden geklagt hatte, hielt er dieses Ereignis nachvollziehbarerweise nicht mehr als überwiegend wahr schein liche Ursache der aktuellen Beschwerden. Dass Dr. B.___ die über den 1. August 2016 hinaus persistierenden Beschwerden auf die vorbestehende Chondropathie zurückführte, während er die durch das fragliche Unfallereignis erlittene Distorsion für abgeheilt erachtete, ist nicht zu beanstanden. So zeigte das am 14. Juli 2016 erstellte MRI keine signifikanten struk turellen Läsionen; insbesondere kamen weder dislozierte Meniskusanteile noch Läsionen an den Kreuzbändern zur Darstellung, während sich ein Status nach Osteochondritis dissecans visualisierte (E. 3.3). Die Einwendungen des Beschwerdeführers vermögen die nachvollziehbar begrün dete Beurteilung Dr. B.___ s nicht in Frage zu stellen. Insbesondere überzeugt die Argumentation des Beschwerdeführers, der Treppensturz könne nicht weggedacht werden, ohne dass die Schmerze n entfielen, nicht. Die Argumentation nach der Formel « post hoc ergo propter hoc», nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, ist beweisrechtlich nicht zulässig und vermag zum Nachweis der Unfallkausalität nicht zu genügen (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb, Urteil des Bundes gerichts 8C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1). Der Einschätzung Dr. B.___ s, die un fallb edingten Beschwerden seien spätestens am 1. August 2016 abgeheilt, und darüber hinausgehende Beschwerden stünden überwiegend wahrscheinlich mit der (nicht versicherten) Chondropathie, aber weder mit dem Treppen unfall noch dem Tennisunfall in Zusammenhang, kann gefolgt werden. Mit Erreichen des status quo sine vel ante am 1. August 2016 entfällt demnach jegliche (T eil )Ur säch lichkeit für die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden. Der medizinische Sachverhalt ist hinreichend erstellt, weshalb sich weitere Abklä rungen erübrigen. 4.3 Nach dem Gesagten ist ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 2 8. April 2016 und den über den 1. August 2016 hinaus beklagt en Knie beschwerden des Beschwerdeführers nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Philipp Müller - Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstMeier

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2018.00026 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Meier Urteil vom 30. April 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Philipp Müller Rüesch & Müller Rechtsanwälte, ''Zum Zollhaus'' Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon gegen Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG Dufourstrasse 40, 9001 St. Gallen Beschwerdegegnerin Zustelladresse: Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG Rechtsdienst Personenversicherung Wuhrmattstrasse 19-23, 4103 Bottmingen Sachverhalt: 1. Der 1975 geborene X.___ war seit dem 5. Juli 2010 bei der Y.___ AG angestellt und in dieser Eigenschaft zunächst bei der Schweizerische n National-Versicherungs-Gesellschaft AG und durch entsprechende Unternehmensfusion später bei der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG (Helvetia) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 1 2. Mai 2016 rutschte er am 2 8. April 2016 beim Besuch einer Tempelanlage in Thailand auf einer Treppenstufe aus, als ihn ein Affe erschreckt habe. Im Anschluss habe er Schmerzen im Knie verspürt ( Urk. 8/K1.1). Mit Verfügung vom 3. April 2017 stellte die Helvetia ihre L eistungen per 1. August 2016 ein (Urk. 8/K12). Am 1 9. Mai 2017 erhob der Versicherte Einsprache ( Urk. 8/K15), welche mit Entscheid vom 1 1. Dezember 2017 abgewiesen wurde ( Urk. 2 [= Urk. 8/K17]). 2. Dagegen liess der Versicherte am 2 6. Januar 2018 Beschwerde ( Urk. 1) erheben und be an tragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es seien ihm ab dem 1. August 2016 die gesetzlichen Leistungen nebst Verzugszins zu 5 % zuzu sprechen. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zur weiteren Abklärung der Ange legenheit zu verpflichten. Mit Beschwerdeantwort vom 2. März 2018 ( Urk. 2) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Be schwerdeführer mit Verfügung vom 5. März 2018 mitgeteilt wurde ( Urk. 10). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversiche rung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirk licht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 2 8. April 2016 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva lidi tät, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwie gen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweis grundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kosten vergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2). 1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche rungs träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versiche rungs fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) erwog die Beschwerdegegnerin im Wesent lichen, die medizinischen Akten seien von ihrem beratenden Arzt beurteilt worden. Dieser sei gestützt darauf zum Schluss gekommen, dass die heutigen Beschwerden nicht mehr in einem überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhang mit dem Ereignis vom 2 8. April 2016 (Treppensturz) oder jenem vom 1 9. Juli 2015 (Tennisunfall) stünden. Der Status quo sine könne spätestens für den 1. August 2016 postuliert werden. Der Versicherte habe gegen diese Einschätzung nichts S ubs tantiiertes vorgebracht. Der Beurteilung des beratenden Arztes komme voller Beweiswert zu. Die angefochtene Verfügung, aus welcher sich ergebe, dass die Leistung infolge Wegfalls des Kausalzusammenhanges eingestellt werde, erweise sich als rechtens. 2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer zusammengefasst geltend ( Urk. 1), er habe im Jahr 2015 einen Tennisunfall am linken Knie erlitten, was eine operative Behandlung und bis im März 2016 Physiotherapie nach sich gezogen habe. Im April 2016 sei er auf einer Treppe ausgerutscht, woraufhin ihn wiederum das linke Knie geschmerzt habe. Die Schmerzen im Knie seien durch den Treppensturz mitverursacht, weshalb derselbe kausale Unfallursache sei und eine Leistungspflicht bestehe. Der Tennisunfall aus dem Jahr 2015 sei ebenfalls kausal für seine Beschwerden. Da er für beide Unfälle bei der Beschwerdegegnerin ver sichert sei, bestehe eine Leistungspflicht. Die Symptome seien nicht auf ein krankhaftes Geschehen zurückzuführen. Das von der Beschwerdegegnerin einge holte Kurzg utachten sei unklar und unvollständig sowie ohne Mitwirkung des Beschwerdeführers erstellt worden und befasse sich nicht mit sämtlichen Unter suchungen. Der Gutachter begründe weder, weshalb keine Kausalität zum Unfall ereignis bestehe, noch weshalb die Beschwerden auf die Osteochondritis dicessans zurückzuführen sei en. Da die Beschwerdegegnerin bereits vor dem eingeholten Gutachten einen negativen Entscheid in Aussicht gestellt habe, habe der Gutach ter gar nicht mehr zu einem anderen Schluss kommen können. Der Treppensturz könne nicht weggedacht werden, ohne dass seine Beschwerden entfielen, weshalb die Kausalität ausgewiesen sei. Die Vorschädigung durch den Tennisunfall 2015 sei als richtungsgebende Verschlimmerung in die Kausalitätsbeurteilung mit ein zu beziehen. Der Wegfall dieser Kausalität sei durch die Beschwerdegegnerin zu beweisen, was ihr nicht gelinge. Dieselbe sei daher für die Behandlungskosten infolge des Treppensturzes und/oder des Te nnisunfalles leistungspflichtig, even tua liter sei zur Abklärung des medizinischen Sachverhalts ein unabhängiges Gut achten einzuholen. 3. 3.1 Nach der ärztlichen Erstkonsultation in Thailand am 2 9. April 2016, wo Schmer zen im linken Knie festgestellt wurden ( Urk. 8/M1), fand am 14. Juli 2016 ein MRI des linken Knies statt ( Urk. 8/M3.2). Dabei stellte Dr. med. Z.___, Facharzt für Radiologie, fest, es bestehe ein Status nach Reparation einer Oste o chondritis dicessans an der medialen Femurkondyle. Der darüberliegende Knorpel zeige oberflächliche Knorpelabrasionen und eine kleine Rissbildung in der dor salen Begrenzung. Neu bestehe eine Chondropathie Grad II am dorsalen Tibiapla teau. Zudem bestehe ein Status nach medialer Meniskusnaht mit lineären Sig nalen. Am medialen Rand der medialen Femurkondyle und des Tibiplateaus bestehe ein Bone bruise. Das Ligamentum collaterale tibiale (MCL) sei gezerrt. Es bestehe eine retropatellare Chondropathie Grad I-II. 3.2 Dr. A.___, Fachchiropraktor, führte in seinem Erstbericht vom 2 6. Juli 2016 ( Urk. 8/M3.1) aus, der Beschwerdeführer sei am 2 8. April 2016 auf einer Treppe ausgerutscht und habe sofort Schmerzen im linken Knie verspürt. Es be stehe ein Status nach Reparation einer Oste o chondritis dicessans und einer medi a len Meniskusnaht. Das linke Knie sei geschwollen. Der McMurray - Test sei medial positiv, das Patella- grinding sei leicht positiv. Es bestehe eine Druckdolenz im medialen Kniespalt, vor allem über dem medialen Kollateralband. Dr. A.___ diagnostizierte eine Distorsion des medialen, kollateralen Kniegelenkbandes links. 3.3 Die Beschwerdegegnerin liess den medizinischen Sachverhalt durch Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie, fachmedizinisch beurteilen. Dr. B.___ verfasste am 2 4. Januar 2017 ( Urk. 8/M4), 3 1. März 2017 ( Urk. 8/M5) und 8. Okto ber 2017 ( Urk. 8/M6) je eine (Kurz-)Beurteilung, wobei die Beurteilung vom 8. Oktober 2017 sämtliche Angaben der vorherigen Beurteilung en enthält. Dr. B.___ führte aus, der Beschwerdeführer sei vor Jahren aufgrund einer Oste o chondritis dicessans am linken Knie operiert worden. Im Mai 2013 habe er am linken Knie einen ersten Unfall beim Tennisspielen erlitten. Bei einem weiteren Tennisunfall 2015 habe sich der Beschwerdeführer eine komplexe Innenmenis kus- Teilhinterhornläsion mit Lappenriss zugezogen. In der Folg e sei en eine Arthroskopie mit Teilsynovektomie, Innenmeniskusteilresektion, Innenmeniskus naht und Installation von Platelet Rich Plasma (PRP) durchgeführt worden. In einer Kontrolluntersuchung vom 2 9. März 2016 seien hernach noch minimale Restbeschwerden beim Sport festgestellt worden. Am 2 8. April 2016 sei der Beschwerdeführer auf einer Treppe ausgerutscht. Ein rund drei Monate später durchgeführtes MRI (Anm. vgl. E. 3.2) habe im linken Knie einen Zustand nach Oste o chondritis dicessans gezeigt. Es habe sich eine kleine Rissbildung am dorsalen Überg ang zum nativen Knorpel in der G egen d der ehemaligen Oste o chondritis dicessans feststellen lassen. Der Radiologe habe einen verkürzten medialen Meniskus in der Pars intermedia und im Hinterhorn fest gestellt. Dislozierte Meniskusanteile seien nicht visualisiert worden. Es habe eine Knochenmarksignalalteration am Rand der medialen Femurkondyle und entlang des medialen Seitenbandes bestanden. Die Kreuzbänder seien intakt gewesen und das laterale Kompartiment normal. Der Radiologe habe einen Zustand nach Oste o chondritis dicessans beschrieben und ausserdem eine Chondropathie Grad II am dorsalen Tibiaplateau und ein bone bruise am me dialen Rand der medialen Femurkondyle und am Tibi a plateau festgestellt. Signifikante Läsionen hätten jedoch nicht bestanden. Nach medizinischer Erfahrung würden einfache Distor sionen, wie sie der Beschwerdeführer am 2 8. April 2016 erlitten habe, auch bei einem operierten Knie innert weniger Monate abheilen. Der Status quo sine könne spät estens am 1. August 2016 postuliert werden. Dr. B.___ schloss, die aktuellen Beschwerden stünden überwiegend wahrschein lich nicht mehr in einem Kausalzusammenhang zum Erei gnis vom 28. April 201 6. Dieses Ereignis habe zu einer vorübergehenden, aber nicht richtungs geben den Verschlimmerung von unfallfremden Faktoren geführt. Die aktuellen Be schwer den würden auch nicht überwiegend wahrscheinlich in einem Zusammen hang zum Tennisunfall aus dem Jahr 2015 stehen. Der Beschwerdeführer habe anlässlich der Kontrolle vom 2 9. März 2016 nur noch über minimale Restbe schwerden geklagt. Der Status quo sine sei spätestens am 1. August 2016 erreicht gewesen. Die aktuellen Beschwerden würden durch die vorbestehende retropatel läre Chondropathie sowie die Chondropathie im Bereich der linken Tibia her vorgerufen und seien Ausdruck von Restbeschwerden an der ehemaligen Osteo chondritis-Stelle. 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Leistungseinstellung auf die Beurtei lung d u rch Dr. B.___ (E. 3.3). Ein medizinischer Aktenbericht ist als Entscheid grundlage zulässig, wenn die Akten ein vollständiges Bild über Anam nese, Ver lauf und gegenwärtigen Status ergeben. Der Untersuchungsbefund muss lücken los vorliegen, damit der Experte imstande ist, sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein vollständiges Bild zu verschaffen (Urteil des Bundesgerichts 8C_833/2009 vom 26. Januar 2010 E. 5.1 mit Hinweisen), was vorliegend der Fall ist. Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kann Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begrün det sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen (vgl. E. 1. 4 ). Der Bericht von Dr. B.___ erfüllt die genannten Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidgrundlage. Für seine Beurteilung standen Dr. B.___ die Unterlagen des Versicher ungsfalles «Treppensturz» (Scha den-Nummer 11.16.02479-3) und des Falles «Tennisunfall 2015 » (Schaden-Nummer 11.15.04418-0; vgl. Urk. 8/M6: Zusammenstellung Krankeng e schichte sowie die Bezugnahme auf beide Schaden-Nummern in der Fragestellung) zur Verfügung, was ihm eine Beurteilung der gesamtheitlichen medizinischen Situation erlaubte. Entgegen den Ausführungen des Beschwerde führers (vgl. Urk. 1 S. 10) ist für den Beweiswert des Gutachtens unbeachtlich, in welchem Verhältnis Dr. B.___ zur Beschwerdegegnerin st and. Selbst ein Anstel lungs verhältnis liesse nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (vgl. E. 1. 4 ). Ebensowenig vermag die von der Beschwerdegegnerin in Aussicht gestellt Leistungsverweigerung sowie die bereits zuvor (vgl. Urk. 8/M4, 8/M5) geäusserte Verneinung eines Kausalzusammenhangs seitens Dr. B.___ s dessen Objektivität in Frage zu stellen. Hinweise auf eine Befangenheit liegen nicht vor. An der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Beurteilung von Dr. B.___ bestehen demnach keine Zweifel, weshalb darauf abgestellt werden kann. 4.2 Dr. B.___ kam gestützt auf die MRI Untersuchung von Dr. Z.___ (E. 3.1) zum Schluss, beim Beschwerdeführer liege eine vor bestehende Chondropathie vor, welche die aktuellen Beschwerden verursache. Dieselbe hielt er überwiegend wahrscheinlich als durch die – nicht versicherte - Oste o chondritis dicessans ver ursacht. Dr. B.___ stellte weiter fest, dass der Beschwerdeführer sein Knie 2015 verletzt habe, was eine operative Versorgung bedingt habe. Da der Beschwerde führer jedoch im März 2016 nur noch über Restbeschwerden geklagt hatte, hielt er dieses Ereignis nachvollziehbarerweise nicht mehr als überwiegend wahr schein liche Ursache der aktuellen Beschwerden. Dass Dr. B.___ die über den 1. August 2016 hinaus persistierenden Beschwerden auf die vorbestehende Chondropathie zurückführte, während er die durch das fragliche Unfallereignis erlittene Distorsion für abgeheilt erachtete, ist nicht zu beanstanden. So zeigte das am 14. Juli 2016 erstellte MRI keine signifikanten struk turellen Läsionen; insbesondere kamen weder dislozierte Meniskusanteile noch Läsionen an den Kreuzbändern zur Darstellung, während sich ein Status nach Osteochondritis dissecans visualisierte (E. 3.3). Die Einwendungen des Beschwerdeführers vermögen die nachvollziehbar begrün dete Beurteilung Dr. B.___ s nicht in Frage zu stellen. Insbesondere überzeugt die Argumentation des Beschwerdeführers, der Treppensturz könne nicht weggedacht werden, ohne dass die Schmerze n entfielen, nicht. Die Argumentation nach der Formel « post hoc ergo propter hoc», nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, ist beweisrechtlich nicht zulässig und vermag zum Nachweis der Unfallkausalität nicht zu genügen (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb, Urteil des Bundes gerichts 8C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1). Der Einschätzung Dr. B.___ s, die un fallb edingten Beschwerden seien spätestens am 1. August 2016 abgeheilt, und darüber hinausgehende Beschwerden stünden überwiegend wahrscheinlich mit der (nicht versicherten) Chondropathie, aber weder mit dem Treppen unfall noch dem Tennisunfall in Zusammenhang, kann gefolgt werden. Mit Erreichen des status quo sine vel ante am 1. August 2016 entfällt demnach jegliche (T eil )Ur säch lichkeit für die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden. Der medizinische Sachverhalt ist hinreichend erstellt, weshalb sich weitere Abklä rungen erübrigen. 4.3 Nach dem Gesagten ist ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 2 8. April 2016 und den über den 1. August 2016 hinaus beklagt en Knie beschwerden des Beschwerdeführers nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Philipp Müller - Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstMeier

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2018.00026 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Meier Urteil vom 30. April 2019

UV.2018.00026

UV.2018.00026

UV.2018.00026 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Meier

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Meier

Urteil vom 30. April 2019

Urteil vom 30. April 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Philipp Müller

vertreten durch Rechtsanwalt Philipp Müller Rüesch & Müller Rechtsanwälte, ''Zum Zollhaus''

Rüesch & Müller Rechtsanwälte, ''Zum Zollhaus'' Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon

Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon gegen

gegen Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG

Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG Dufourstrasse 40, 9001 St. Gallen

Dufourstrasse 40, 9001 St. Gallen Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Zustelladresse: Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG

Zustelladresse: Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG Rechtsdienst Personenversicherung

Rechtsdienst Personenversicherung Wuhrmattstrasse 19-23, 4103 Bottmingen

Wuhrmattstrasse 19-23, 4103 Bottmingen Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1975 geborene X.___ war seit dem 5. Juli 2010 bei der Y.___ AG angestellt und in dieser Eigenschaft zunächst bei der Schweizerische n National-Versicherungs-Gesellschaft AG und durch entsprechende Unternehmensfusion später bei der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG (Helvetia) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 1 2. Mai 2016 rutschte er am 2 8. April 2016 beim Besuch einer Tempelanlage in Thailand auf einer Treppenstufe aus, als ihn ein Affe erschreckt habe. Im Anschluss habe er Schmerzen im Knie verspürt ( Urk. 8/K1.1). Mit Verfügung vom 3. April 2017 stellte die Helvetia ihre L eistungen per 1. August 2016 ein (Urk. 8/K12). Am 1 9. Mai 2017 erhob der Versicherte Einsprache ( Urk. 8/K15), welche mit Entscheid vom 1 1. Dezember 2017 abgewiesen wurde ( Urk. 2 [= Urk. 8/K17]).

1. Der 1975 geborene X.___ war seit dem 5. Juli 2010 bei der Y.___ AG angestellt und in dieser Eigenschaft zunächst bei der Schweizerische n National-Versicherungs-Gesellschaft AG und durch entsprechende Unternehmensfusion später bei der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG (Helvetia) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 1 2. Mai 2016 rutschte er am 2 8. April 2016 beim Besuch einer Tempelanlage in Thailand auf einer Treppenstufe aus, als ihn ein Affe erschreckt habe. Im Anschluss habe er Schmerzen im Knie verspürt ( Urk. 8/K1.1). Mit Verfügung vom 3. April 2017 stellte die Helvetia ihre L eistungen per 1. August 2016 ein (Urk. 8/K12). Am 1 9. Mai 2017 erhob der Versicherte Einsprache ( Urk. 8/K15), welche mit Entscheid vom 1 1. Dezember 2017 abgewiesen wurde ( Urk. 2 [= Urk. 8/K17]). 2. Dagegen liess der Versicherte am 2 6. Januar 2018 Beschwerde ( Urk. 1) erheben und be an tragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es seien ihm ab dem 1. August 2016 die gesetzlichen Leistungen nebst Verzugszins zu 5 % zuzu sprechen. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zur weiteren Abklärung der Ange legenheit zu verpflichten. Mit Beschwerdeantwort vom 2. März 2018 ( Urk. 2) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Be schwerdeführer mit Verfügung vom 5. März 2018 mitgeteilt wurde ( Urk. 10).

2. Dagegen liess der Versicherte am 2 6. Januar 2018 Beschwerde ( Urk. 1) erheben und be an tragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es seien ihm ab dem 1. August 2016 die gesetzlichen Leistungen nebst Verzugszins zu 5 % zuzu sprechen. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zur weiteren Abklärung der Ange legenheit zu verpflichten. Mit Beschwerdeantwort vom 2. März 2018 ( Urk. 2) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Be schwerdeführer mit Verfügung vom 5. März 2018 mitgeteilt wurde ( Urk. 10). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversiche rung (UVV) in Kraft getreten.

1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversiche rung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirk licht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).

Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirk licht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 2 8. April 2016 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.

Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 2 8. April 2016 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva lidi tät, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva lidi tät, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwie gen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweis grundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).

1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwie gen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweis grundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kosten vergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).

Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kosten vergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2). 1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche rungs träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versiche rungs fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).

Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche rungs träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versiche rungs fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2.

2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) erwog die Beschwerdegegnerin im Wesent lichen, die medizinischen Akten seien von ihrem beratenden Arzt beurteilt worden. Dieser sei gestützt darauf zum Schluss gekommen, dass die heutigen Beschwerden nicht mehr in einem überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhang mit dem Ereignis vom 2 8. April 2016 (Treppensturz) oder jenem vom 1 9. Juli 2015 (Tennisunfall) stünden. Der Status quo sine könne spätestens für den 1. August 2016 postuliert werden. Der Versicherte habe gegen diese Einschätzung nichts S ubs tantiiertes vorgebracht. Der Beurteilung des beratenden Arztes komme voller Beweiswert zu. Die angefochtene Verfügung, aus welcher sich ergebe, dass die Leistung infolge Wegfalls des Kausalzusammenhanges eingestellt werde, erweise sich als rechtens.

2.1 Im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) erwog die Beschwerdegegnerin im Wesent lichen, die medizinischen Akten seien von ihrem beratenden Arzt beurteilt worden. Dieser sei gestützt darauf zum Schluss gekommen, dass die heutigen Beschwerden nicht mehr in einem überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhang mit dem Ereignis vom 2 8. April 2016 (Treppensturz) oder jenem vom 1 9. Juli 2015 (Tennisunfall) stünden. Der Status quo sine könne spätestens für den 1. August 2016 postuliert werden. Der Versicherte habe gegen diese Einschätzung nichts S ubs tantiiertes vorgebracht. Der Beurteilung des beratenden Arztes komme voller Beweiswert zu. Die angefochtene Verfügung, aus welcher sich ergebe, dass die Leistung infolge Wegfalls des Kausalzusammenhanges eingestellt werde, erweise sich als rechtens. 2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer zusammengefasst geltend ( Urk. 1), er habe im Jahr 2015 einen Tennisunfall am linken Knie erlitten, was eine operative Behandlung und bis im März 2016 Physiotherapie nach sich gezogen habe. Im April 2016 sei er auf einer Treppe ausgerutscht, woraufhin ihn wiederum das linke Knie geschmerzt habe. Die Schmerzen im Knie seien durch den Treppensturz mitverursacht, weshalb derselbe kausale Unfallursache sei und eine Leistungspflicht bestehe. Der Tennisunfall aus dem Jahr 2015 sei ebenfalls kausal für seine Beschwerden. Da er für beide Unfälle bei der Beschwerdegegnerin ver sichert sei, bestehe eine Leistungspflicht. Die Symptome seien nicht auf ein krankhaftes Geschehen zurückzuführen. Das von der Beschwerdegegnerin einge holte Kurzg utachten sei unklar und unvollständig sowie ohne Mitwirkung des Beschwerdeführers erstellt worden und befasse sich nicht mit sämtlichen Unter suchungen. Der Gutachter begründe weder, weshalb keine Kausalität zum Unfall ereignis bestehe, noch weshalb die Beschwerden auf die Osteochondritis dicessans zurückzuführen sei en. Da die Beschwerdegegnerin bereits vor dem eingeholten Gutachten einen negativen Entscheid in Aussicht gestellt habe, habe der Gutach ter gar nicht mehr zu einem anderen Schluss kommen können. Der Treppensturz könne nicht weggedacht werden, ohne dass seine Beschwerden entfielen, weshalb die Kausalität ausgewiesen sei. Die Vorschädigung durch den Tennisunfall 2015 sei als richtungsgebende Verschlimmerung in die Kausalitätsbeurteilung mit ein zu beziehen. Der Wegfall dieser Kausalität sei durch die Beschwerdegegnerin zu beweisen, was ihr nicht gelinge. Dieselbe sei daher für die Behandlungskosten infolge des Treppensturzes und/oder des Te nnisunfalles leistungspflichtig, even tua liter sei zur Abklärung des medizinischen Sachverhalts ein unabhängiges Gut achten einzuholen.

2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer zusammengefasst geltend ( Urk. 1), er habe im Jahr 2015 einen Tennisunfall am linken Knie erlitten, was eine operative Behandlung und bis im März 2016 Physiotherapie nach sich gezogen habe. Im April 2016 sei er auf einer Treppe ausgerutscht, woraufhin ihn wiederum das linke Knie geschmerzt habe. Die Schmerzen im Knie seien durch den Treppensturz mitverursacht, weshalb derselbe kausale Unfallursache sei und eine Leistungspflicht bestehe. Der Tennisunfall aus dem Jahr 2015 sei ebenfalls kausal für seine Beschwerden. Da er für beide Unfälle bei der Beschwerdegegnerin ver sichert sei, bestehe eine Leistungspflicht. Die Symptome seien nicht auf ein krankhaftes Geschehen zurückzuführen. Das von der Beschwerdegegnerin einge holte Kurzg utachten sei unklar und unvollständig sowie ohne Mitwirkung des Beschwerdeführers erstellt worden und befasse sich nicht mit sämtlichen Unter suchungen. Der Gutachter begründe weder, weshalb keine Kausalität zum Unfall ereignis bestehe, noch weshalb die Beschwerden auf die Osteochondritis dicessans zurückzuführen sei en. Da die Beschwerdegegnerin bereits vor dem eingeholten Gutachten einen negativen Entscheid in Aussicht gestellt habe, habe der Gutach ter gar nicht mehr zu einem anderen Schluss kommen können. Der Treppensturz könne nicht weggedacht werden, ohne dass seine Beschwerden entfielen, weshalb die Kausalität ausgewiesen sei. Die Vorschädigung durch den Tennisunfall 2015 sei als richtungsgebende Verschlimmerung in die Kausalitätsbeurteilung mit ein zu beziehen. Der Wegfall dieser Kausalität sei durch die Beschwerdegegnerin zu beweisen, was ihr nicht gelinge. Dieselbe sei daher für die Behandlungskosten infolge des Treppensturzes und/oder des Te nnisunfalles leistungspflichtig, even tua liter sei zur Abklärung des medizinischen Sachverhalts ein unabhängiges Gut achten einzuholen. 3.

3. 3.1 Nach der ärztlichen Erstkonsultation in Thailand am 2 9. April 2016, wo Schmer zen im linken Knie festgestellt wurden ( Urk. 8/M1), fand am 14. Juli 2016 ein MRI des linken Knies statt ( Urk. 8/M3.2). Dabei stellte Dr. med. Z.___, Facharzt für Radiologie, fest, es bestehe ein Status nach Reparation einer Oste o chondritis dicessans an der medialen Femurkondyle. Der darüberliegende Knorpel zeige oberflächliche Knorpelabrasionen und eine kleine Rissbildung in der dor salen Begrenzung. Neu bestehe eine Chondropathie Grad II am dorsalen Tibiapla teau. Zudem bestehe ein Status nach medialer Meniskusnaht mit lineären Sig nalen. Am medialen Rand der medialen Femurkondyle und des Tibiplateaus bestehe ein Bone bruise. Das Ligamentum collaterale tibiale (MCL) sei gezerrt. Es bestehe eine retropatellare Chondropathie Grad I-II.

3.1 Nach der ärztlichen Erstkonsultation in Thailand am 2 9. April 2016, wo Schmer zen im linken Knie festgestellt wurden ( Urk. 8/M1), fand am 14. Juli 2016 ein MRI des linken Knies statt ( Urk. 8/M3.2). Dabei stellte Dr. med. Z.___, Facharzt für Radiologie, fest, es bestehe ein Status nach Reparation einer Oste o chondritis dicessans an der medialen Femurkondyle. Der darüberliegende Knorpel zeige oberflächliche Knorpelabrasionen und eine kleine Rissbildung in der dor salen Begrenzung. Neu bestehe eine Chondropathie Grad II am dorsalen Tibiapla teau. Zudem bestehe ein Status nach medialer Meniskusnaht mit lineären Sig nalen. Am medialen Rand der medialen Femurkondyle und des Tibiplateaus bestehe ein Bone bruise. Das Ligamentum collaterale tibiale (MCL) sei gezerrt. Es bestehe eine retropatellare Chondropathie Grad I-II. 3.2 Dr. A.___, Fachchiropraktor, führte in seinem Erstbericht vom 2 6. Juli 2016 ( Urk. 8/M3.1) aus, der Beschwerdeführer sei am 2 8. April 2016 auf einer Treppe ausgerutscht und habe sofort Schmerzen im linken Knie verspürt. Es be stehe ein Status nach Reparation einer Oste o chondritis dicessans und einer medi a len Meniskusnaht. Das linke Knie sei geschwollen. Der McMurray - Test sei medial positiv, das Patella- grinding sei leicht positiv. Es bestehe eine Druckdolenz im medialen Kniespalt, vor allem über dem medialen Kollateralband. Dr. A.___ diagnostizierte eine Distorsion des medialen, kollateralen Kniegelenkbandes links.

3.2 Dr. A.___, Fachchiropraktor, führte in seinem Erstbericht vom 2 6. Juli 2016 ( Urk. 8/M3.1) aus, der Beschwerdeführer sei am 2 8. April 2016 auf einer Treppe ausgerutscht und habe sofort Schmerzen im linken Knie verspürt. Es be stehe ein Status nach Reparation einer Oste o chondritis dicessans und einer medi a len Meniskusnaht. Das linke Knie sei geschwollen. Der McMurray Test sei medial positiv, das Patella- grinding sei leicht positiv. Es bestehe eine Druckdolenz im medialen Kniespalt, vor allem über dem medialen Kollateralband. Dr. A.___ diagnostizierte eine Distorsion des medialen, kollateralen Kniegelenkbandes links. 3.3 Die Beschwerdegegnerin liess den medizinischen Sachverhalt durch Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie, fachmedizinisch beurteilen. Dr. B.___ verfasste am 2 4. Januar 2017 ( Urk. 8/M4), 3 1. März 2017 ( Urk. 8/M5) und 8. Okto ber 2017 ( Urk. 8/M6) je eine (Kurz-)Beurteilung, wobei die Beurteilung vom 8. Oktober 2017 sämtliche Angaben der vorherigen Beurteilung en enthält. Dr. B.___ führte aus, der Beschwerdeführer sei vor Jahren aufgrund einer Oste o chondritis dicessans am linken Knie operiert worden. Im Mai 2013 habe er am linken Knie einen ersten Unfall beim Tennisspielen erlitten. Bei einem weiteren Tennisunfall 2015 habe sich der Beschwerdeführer eine komplexe Innenmenis kus- Teilhinterhornläsion mit Lappenriss zugezogen. In der Folg e sei en eine Arthroskopie mit Teilsynovektomie, Innenmeniskusteilresektion, Innenmeniskus naht und Installation von Platelet Rich Plasma (PRP) durchgeführt worden. In einer Kontrolluntersuchung vom 2 9. März 2016 seien hernach noch minimale Restbeschwerden beim Sport festgestellt worden.

3.3 Die Beschwerdegegnerin liess den medizinischen Sachverhalt durch Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie, fachmedizinisch beurteilen. Dr. B.___ verfasste am 2 4. Januar 2017 ( Urk. 8/M4), 3 1. März 2017 ( Urk. 8/M5) und 8. Okto ber 2017 ( Urk. 8/M6) je eine (Kurz-)Beurteilung, wobei die Beurteilung vom 8. Oktober 2017 sämtliche Angaben der vorherigen Beurteilung en enthält. Dr. B.___ führte aus, der Beschwerdeführer sei vor Jahren aufgrund einer Oste o chondritis dicessans am linken Knie operiert worden. Im Mai 2013 habe er am linken Knie einen ersten Unfall beim Tennisspielen erlitten. Bei einem weiteren Tennisunfall 2015 habe sich der Beschwerdeführer eine komplexe Innenmenis kus- Teilhinterhornläsion mit Lappenriss zugezogen. In der Folg e sei en eine Arthroskopie mit Teilsynovektomie, Innenmeniskusteilresektion, Innenmeniskus naht und Installation von Platelet Rich Plasma (PRP) durchgeführt worden. In einer Kontrolluntersuchung vom 2 9. März 2016 seien hernach noch minimale Restbeschwerden beim Sport festgestellt worden. Am 2 8. April 2016 sei der Beschwerdeführer auf einer Treppe ausgerutscht. Ein rund drei Monate später durchgeführtes MRI (Anm. vgl. E. 3.2) habe im linken Knie einen Zustand nach Oste o chondritis dicessans gezeigt. Es habe sich eine kleine Rissbildung am dorsalen Überg ang zum nativen Knorpel in der G egen d der ehemaligen Oste o chondritis dicessans feststellen lassen. Der Radiologe habe einen verkürzten medialen Meniskus in der Pars intermedia und im Hinterhorn fest gestellt. Dislozierte Meniskusanteile seien nicht visualisiert worden. Es habe eine Knochenmarksignalalteration am Rand der medialen Femurkondyle und entlang des medialen Seitenbandes bestanden. Die Kreuzbänder seien intakt gewesen und das laterale Kompartiment normal. Der Radiologe habe einen Zustand nach Oste o chondritis dicessans beschrieben und ausserdem eine Chondropathie Grad II am dorsalen Tibiaplateau und ein bone bruise am me dialen Rand der medialen Femurkondyle und am Tibi a plateau festgestellt. Signifikante Läsionen hätten jedoch nicht bestanden. Nach medizinischer Erfahrung würden einfache Distor sionen, wie sie der Beschwerdeführer am 2 8. April 2016 erlitten habe, auch bei einem operierten Knie innert weniger Monate abheilen. Der Status quo sine könne spät estens am 1. August 2016 postuliert werden.

Am 2 8. April 2016 sei der Beschwerdeführer auf einer Treppe ausgerutscht. Ein rund drei Monate später durchgeführtes MRI (Anm. vgl. E. 3.2) habe im linken Knie einen Zustand nach Oste o chondritis dicessans gezeigt. Es habe sich eine kleine Rissbildung am dorsalen Überg ang zum nativen Knorpel in der G egen d der ehemaligen Oste o chondritis dicessans feststellen lassen. Der Radiologe habe einen verkürzten medialen Meniskus in der Pars intermedia und im Hinterhorn fest gestellt. Dislozierte Meniskusanteile seien nicht visualisiert worden. Es habe eine Knochenmarksignalalteration am Rand der medialen Femurkondyle und entlang des medialen Seitenbandes bestanden. Die Kreuzbänder seien intakt gewesen und das laterale Kompartiment normal. Der Radiologe habe einen Zustand nach Oste o chondritis dicessans beschrieben und ausserdem eine Chondropathie Grad II am dorsalen Tibiaplateau und ein bone bruise am me dialen Rand der medialen Femurkondyle und am Tibi a plateau festgestellt. Signifikante Läsionen hätten jedoch nicht bestanden. Nach medizinischer Erfahrung würden einfache Distor sionen, wie sie der Beschwerdeführer am 2 8. April 2016 erlitten habe, auch bei einem operierten Knie innert weniger Monate abheilen. Der Status quo sine könne spät estens am 1. August 2016 postuliert werden. Dr. B.___ schloss, die aktuellen Beschwerden stünden überwiegend wahrschein lich nicht mehr in einem Kausalzusammenhang zum Erei gnis vom 28. April 201 6. Dieses Ereignis habe zu einer vorübergehenden, aber nicht richtungs geben den Verschlimmerung von unfallfremden Faktoren geführt. Die aktuellen Be schwer den würden auch nicht überwiegend wahrscheinlich in einem Zusammen hang zum Tennisunfall aus dem Jahr 2015 stehen. Der Beschwerdeführer habe anlässlich der Kontrolle vom 2 9. März 2016 nur noch über minimale Restbe schwerden geklagt. Der Status quo sine sei spätestens am 1. August 2016 erreicht gewesen. Die aktuellen Beschwerden würden durch die vorbestehende retropatel läre Chondropathie sowie die Chondropathie im Bereich der linken Tibia her vorgerufen und seien Ausdruck von Restbeschwerden an der ehemaligen Osteo chondritis-Stelle.

Dr. B.___ schloss, die aktuellen Beschwerden stünden überwiegend wahrschein lich nicht mehr in einem Kausalzusammenhang zum Erei gnis vom 28. April 201 6. Dieses Ereignis habe zu einer vorübergehenden, aber nicht richtungs geben den Verschlimmerung von unfallfremden Faktoren geführt. Die aktuellen Be schwer den würden auch nicht überwiegend wahrscheinlich in einem Zusammen hang zum Tennisunfall aus dem Jahr 2015 stehen. Der Beschwerdeführer habe anlässlich der Kontrolle vom 2 9. März 2016 nur noch über minimale Restbe schwerden geklagt. Der Status quo sine sei spätestens am 1. August 2016 erreicht gewesen. Die aktuellen Beschwerden würden durch die vorbestehende retropatel läre Chondropathie sowie die Chondropathie im Bereich der linken Tibia her vorgerufen und seien Ausdruck von Restbeschwerden an der ehemaligen Osteo chondritis-Stelle. 4.

4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Leistungseinstellung auf die Beurtei lung d u rch Dr. B.___ (E. 3.3). Ein medizinischer Aktenbericht ist als Entscheid grundlage zulässig, wenn die Akten ein vollständiges Bild über Anam nese, Ver lauf und gegenwärtigen Status ergeben. Der Untersuchungsbefund muss lücken los vorliegen, damit der Experte imstande ist, sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein vollständiges Bild zu verschaffen (Urteil des Bundesgerichts 8C_833/2009 vom 26. Januar 2010 E. 5.1 mit Hinweisen), was vorliegend der Fall ist. Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kann Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begrün det sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen (vgl. E. 1. 4 ). Der Bericht von Dr. B.___ erfüllt die genannten Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidgrundlage.

4.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Leistungseinstellung auf die Beurtei lung d u rch Dr. B.___ (E. 3.3). Ein medizinischer Aktenbericht ist als Entscheid grundlage zulässig, wenn die Akten ein vollständiges Bild über Anam nese, Ver lauf und gegenwärtigen Status ergeben. Der Untersuchungsbefund muss lücken los vorliegen, damit der Experte imstande ist, sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein vollständiges Bild zu verschaffen (Urteil des Bundesgerichts 8C_833/2009 vom 26. Januar 2010 E. 5.1 mit Hinweisen), was vorliegend der Fall ist. Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kann Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begrün det sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver lässigkeit bestehen (vgl. E. 1. 4 ). Der Bericht von Dr. B.___ erfüllt die genannten Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidgrundlage. Für seine Beurteilung standen Dr. B.___ die Unterlagen des Versicher ungsfalles «Treppensturz» (Scha den-Nummer 11.16.02479-3) und des Falles «Tennisunfall 2015 » (Schaden-Nummer 11.15.04418-0; vgl. Urk. 8/M6: Zusammenstellung Krankeng e schichte sowie die Bezugnahme auf beide Schaden-Nummern in der Fragestellung) zur Verfügung, was ihm eine Beurteilung der gesamtheitlichen medizinischen Situation erlaubte. Entgegen den Ausführungen des Beschwerde führers (vgl. Urk. 1 S. 10) ist für den Beweiswert des Gutachtens unbeachtlich, in welchem Verhältnis Dr. B.___ zur Beschwerdegegnerin st and. Selbst ein Anstel lungs verhältnis liesse nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (vgl. E. 1. 4 ). Ebensowenig vermag die von der Beschwerdegegnerin in Aussicht gestellt Leistungsverweigerung sowie die bereits zuvor (vgl. Urk. 8/M4, 8/M5) geäusserte Verneinung eines Kausalzusammenhangs seitens Dr. B.___ s dessen Objektivität in Frage zu stellen. Hinweise auf eine Befangenheit liegen nicht vor. An der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Beurteilung von Dr. B.___ bestehen demnach keine Zweifel, weshalb darauf abgestellt werden kann.

Für seine Beurteilung standen Dr. B.___ die Unterlagen des Versicher ungsfalles «Treppensturz» (Scha den-Nummer 11.16.02479-3) und des Falles «Tennisunfall 2015 » (Schaden-Nummer 11.15.04418-0; vgl. Urk. 8/M6: Zusammenstellung Krankeng e schichte sowie die Bezugnahme auf beide Schaden-Nummern in der Fragestellung) zur Verfügung, was ihm eine Beurteilung der gesamtheitlichen medizinischen Situation erlaubte. Entgegen den Ausführungen des Beschwerde führers (vgl. Urk. 1 S. 10) ist für den Beweiswert des Gutachtens unbeachtlich, in welchem Verhältnis Dr. B.___ zur Beschwerdegegnerin st and. Selbst ein Anstel lungs verhältnis liesse nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (vgl. E. 1. 4 ). Ebensowenig vermag die von der Beschwerdegegnerin in Aussicht gestellt Leistungsverweigerung sowie die bereits zuvor (vgl. Urk. 8/M4, 8/M5) geäusserte Verneinung eines Kausalzusammenhangs seitens Dr. B.___ s dessen Objektivität in Frage zu stellen. Hinweise auf eine Befangenheit liegen nicht vor. An der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Beurteilung von Dr. B.___ bestehen demnach keine Zweifel, weshalb darauf abgestellt werden kann. 4.2 Dr. B.___ kam gestützt auf die MRI Untersuchung von Dr. Z.___ (E. 3.1) zum Schluss, beim Beschwerdeführer liege eine vor bestehende Chondropathie vor, welche die aktuellen Beschwerden verursache. Dieselbe hielt er überwiegend wahrscheinlich als durch die – nicht versicherte - Oste o chondritis dicessans ver ursacht. Dr. B.___ stellte weiter fest, dass der Beschwerdeführer sein Knie 2015 verletzt habe, was eine operative Versorgung bedingt habe. Da der Beschwerde führer jedoch im März 2016 nur noch über Restbeschwerden geklagt hatte, hielt er dieses Ereignis nachvollziehbarerweise nicht mehr als überwiegend wahr schein liche Ursache der aktuellen Beschwerden.

4.2 Dr. B.___ kam gestützt auf die MRI Untersuchung von Dr. Z.___ (E. 3.1) zum Schluss, beim Beschwerdeführer liege eine vor bestehende Chondropathie vor, welche die aktuellen Beschwerden verursache. Dieselbe hielt er überwiegend wahrscheinlich als durch die – nicht versicherte - Oste o chondritis dicessans ver ursacht. Dr. B.___ stellte weiter fest, dass der Beschwerdeführer sein Knie 2015 verletzt habe, was eine operative Versorgung bedingt habe. Da der Beschwerde führer jedoch im März 2016 nur noch über Restbeschwerden geklagt hatte, hielt er dieses Ereignis nachvollziehbarerweise nicht mehr als überwiegend wahr schein liche Ursache der aktuellen Beschwerden. Dass Dr. B.___ die über den 1. August 2016 hinaus persistierenden Beschwerden auf die vorbestehende Chondropathie zurückführte, während er die durch das fragliche Unfallereignis erlittene Distorsion für abgeheilt erachtete, ist nicht zu beanstanden. So zeigte das am 14. Juli 2016 erstellte MRI keine signifikanten struk turellen Läsionen; insbesondere kamen weder dislozierte Meniskusanteile noch Läsionen an den Kreuzbändern zur Darstellung, während sich ein Status nach Osteochondritis dissecans visualisierte (E. 3.3).

Dass Dr. B.___ die über den 1. August 2016 hinaus persistierenden Beschwerden auf die vorbestehende Chondropathie zurückführte, während er die durch das fragliche Unfallereignis erlittene Distorsion für abgeheilt erachtete, ist nicht zu beanstanden. So zeigte das am 14. Juli 2016 erstellte MRI keine signifikanten struk turellen Läsionen; insbesondere kamen weder dislozierte Meniskusanteile noch Läsionen an den Kreuzbändern zur Darstellung, während sich ein Status nach Osteochondritis dissecans visualisierte (E. 3.3). Die Einwendungen des Beschwerdeführers vermögen die nachvollziehbar begrün dete Beurteilung Dr. B.___ s nicht in Frage zu stellen. Insbesondere überzeugt die Argumentation des Beschwerdeführers, der Treppensturz könne nicht weggedacht werden, ohne dass die Schmerze n entfielen, nicht. Die Argumentation nach der Formel « post hoc ergo propter hoc», nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, ist beweisrechtlich nicht zulässig und vermag zum Nachweis der Unfallkausalität nicht zu genügen (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb, Urteil des Bundes gerichts 8C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1). Der Einschätzung Dr. B.___ s, die un fallb edingten Beschwerden seien spätestens am 1. August 2016 abgeheilt, und darüber hinausgehende Beschwerden stünden überwiegend wahrscheinlich mit der (nicht versicherten) Chondropathie, aber weder mit dem Treppen unfall noch dem Tennisunfall in Zusammenhang, kann gefolgt werden. Mit Erreichen des status quo sine vel ante am 1. August 2016 entfällt demnach jegliche (T eil )Ur säch lichkeit für die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden.

Die Einwendungen des Beschwerdeführers vermögen die nachvollziehbar begrün dete Beurteilung Dr. B.___ s nicht in Frage zu stellen. Insbesondere überzeugt die Argumentation des Beschwerdeführers, der Treppensturz könne nicht weggedacht werden, ohne dass die Schmerze n entfielen, nicht. Die Argumentation nach der Formel « post hoc ergo propter hoc», nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, ist beweisrechtlich nicht zulässig und vermag zum Nachweis der Unfallkausalität nicht zu genügen (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb, Urteil des Bundes gerichts 8C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1). Der Einschätzung Dr. B.___ s, die un fallb edingten Beschwerden seien spätestens am 1. August 2016 abgeheilt, und darüber hinausgehende Beschwerden stünden überwiegend wahrscheinlich mit der (nicht versicherten) Chondropathie, aber weder mit dem Treppen unfall noch dem Tennisunfall in Zusammenhang, kann gefolgt werden. Mit Erreichen des status quo sine vel ante am 1. August 2016 entfällt demnach jegliche (T eil )Ur säch lichkeit für die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden. Der medizinische Sachverhalt ist hinreichend erstellt, weshalb sich weitere Abklä rungen erübrigen.

Der medizinische Sachverhalt ist hinreichend erstellt, weshalb sich weitere Abklä rungen erübrigen. 4.3 Nach dem Gesagten ist ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 2 8. April 2016 und den über den 1. August 2016 hinaus beklagt en Knie beschwerden des Beschwerdeführers nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

4.3 Nach dem Gesagten ist ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 2 8. April 2016 und den über den 1. August 2016 hinaus beklagt en Knie beschwerden des Beschwerdeführers nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Philipp Müller

Rechtsanwalt Philipp Müller - Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG

Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

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