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Wenn ein Baby seinen Unmut äussert, weil es irgendwo zwickt, erledigt es das, indem es weint oder schreit. Bestimmte Faktoren lassen in solchen Situationen darauf schliessen, dass es sich um eine Drei-Monats-Kolik als Verursacher von Babys Unbehagen handeln könnte.
Ein Indiz kann sein, dass der Säugling über einen Zeitraum von mehr als drei Wochen an mehr als drei Tagen der Woche deutlich mehr als drei Stunden täglich Schreiattacken zeigt. Zusätzlich können Eltern prüfen, ob das Kind während seines Weinkrampfs eine oder mehrere der folgenden Verhaltensweisen bzw. Symptome zeigt:
- ständiges Ausstrecken und Anziehen der Beinchen sowie Überstrecken des gesamten Körpers
- gerötetes, sehr angestrengtes Gesicht
- geballte Fäustchen
- Umherwerfen der Ärmchen und Beinchen
Darüber hinaus empfiehlt es sich, den Bauch des Kleinen abzutasten. Ist er aufgebläht und hart, spricht das für Blähungen, diese sind wiederum ein typisches Symptom bei 3-Monats-Koliken. Wer unsicher ist, sollte Rücksprache mit seiner Hebamme oder einem Kinderarzt halten.
Natürlich können Blähungen auch unabhängig von klassischen 3-Monats-Koliken auftreten. Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kind überdurchschnittlich häufig von Bauchschmerzen geplagt wird? Dann ist eine allgemeine Nahrungsmittelunverträglichkeit des Kindes nicht auszuschliessen. Kontaktieren Sie zur weiteren Abklärung am besten Ihren Kinderarzt.