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Gaswirtschaft baut Reserve auf
Um für den Fall eines möglichen Lieferstopps von Gas aus Russland besser gerüstet zu sein, arbeitet die Schweizer Gaswirtschaft zusammen mit den Bundesbehörden daran, die Gasversorgung für den Winter 2022/23 besser abzusichern. Dazu richtet sie eine Gasreserve ein.
Die regionalen Gasnetzbetreiber werden verpflichtet, die Versorgung im kommenden Winter bestmöglich sicherzustellen. So müssen 15 Prozent (rund 6 TWh) des inländischen Jahresverbrauchs (35 TWh) in Speicheranlagen in den Nachbarländern gelagert werden und spätestens ab 1. November 2022 verfügbar sein. Im Weiteren müssen 20 Prozent (6 TWh) des Schweizer Winterverbrauchs in Frankreich, Deutschland, Italien und in den Niederlanden in Form von Optionen für zusätzliche Gaslieferungen zur Verfügung stehen und kurzfristig abgerufen werden können. Kritisch ist dabei, dass das von der Schweizer Gaswirtschaft beschaffte Gas tatsächlich auch in die Schweiz transportiert werden kann. (Bild: Wikimedia Commons)