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|Telefon||041 268 01 11|
|Keywords||Emmen, Schweiz|
Die Gemeinde ist ein Vorort von Luzern. Sie liegt zwischen (von West nach Ost) Luzern im Südwesten und Süden, Ebikon im Süden, Buchrain im Osten, Eschenbach LU und Rothenburg im Norden und Neuenkirch im Nordwesten.
Emmen besteht aus den beiden Ortsteilen Emmen und Emmenbrücke. Der erstere liegt im Reusstal - der letztere grossteils in einer welligen Hochebene, minderheitlich (die unteren Quartiere) ebenfalls im Reusstal. Emmen-Dorf besteht aus den Teilen (Ober-)Dorf und Unterdorf (im Nordosten anschliessend). Zum Ortsteil Emmen, welcher der historische Siedlungsschwerpunkt ist, gehören noch die Weiler Rottertswil (452 m.ü.M.;2,6 km nördlich des Dorfs) , Waltwil (421 m.ü.M.;3 km nordöstlich) und Waldibrücke (422 m.ü.M.;3,9 km nordöstlich) - sowie das Industriegebiet Emmenfeld/Hasli/Buholz zwischen Emmen-Dorf und Waltwil. Wegen des Flugplatzes ist die Ebene Emmenfeld/Haslifeld, ausser den Industriezonen, unverbaut. Zwischen Buholz und der Reuss liegt ein grösseres Waldgebiet – der Obere Schiltwald – und zwischen Waldibrücke und der Reuss der Untere Schiltwald. Durch die industrielle Ansiedlung entstanden im Ortsteil Emmenbrücke die ersten grösseren Wohngebiete. Mittlerweile hat Emmenbrücke den Ortsteil Emmen in Sachen Einwohnern weit hinter sich gelassen, breitet sich weiter aus und schluckt ehemals landwirtschaftliche Zonen. Vor allem in den Gebieten westlich von Gerliswil entstanden am südwärts gerichteten Hang neue Wohnsiedlungen, die immer noch grösser werden (Erlen, Neuhof). Die Kleine Emme, die im Gebiet Ibach von links in die Reuss einmündet, bildet die Grenze zwischen dem Luzerner Quartier Reussbühl und Emmenbrücke. Einziges grösseres Waldgebiet im Ortsteil Emmenbrücke ist der Riffigwald. Der gesamte Nordwesten der Gemeinde ist ländlich geprägt mit zahlreichen Häusergruppen und Einzelgehöften. Durch dieses Gebiet fliesst von West nach Ost der (Hellbühler-) Rotbach, welcher auf einigen Kilometern Länge die Nordgrenze zwischen Emmen und Rothenburg LU bildet. Von der gesamten Gemeindefläche von über 20 km² werden 46,6 % landwirtschaftlich genutzt. Ausserdem bedecken Wald und Gehölz 18,2 % der Ortschaft und ein Drittel (wachsend) ist Siedlungsfläche.
Emmen grenzt an Buchrain, Ebikon, Eschenbach, Luzern, Neuenkirch und Rothenburg. Der höchste Punkt der Gemeinde befindet sich im Geisselermoos auf 564 m.ü.M., der tiefste am Rotbach auf 416 m.ü.M.
Geschichte
Zwischen 1798 und 1870 wuchs die Einwohnerzahl zwar stetig, aber nicht in Riesenschritten. Danach folgte ein hundertjähriger starker Wachstumsschub. Bereits 1950 wurde die Marke von 10'000 Einwohnern überschritten. Zwischen 1970 und 1980 stagnierte die Bevölkerungszahl. Diese Entwicklung erfolgte aufgrund der Rückwanderung ausländischer Arbeitskräfte in ihre Ursprungsländer, da aufgrund der Wirtschaftskrise nach dem Erdölschock viele industrielle Betriebe Stellen abbauten. In den 1980er Jahren erfolgte nochmals ein grosser Bevölkerungswachstumsschub. Seither hat sich das Wachstum verlangsamt. Emmen ist nach der Stadt Luzern die Gemeinde mit der zweithöchsten Einwohnerzahl im Kanton Luzern.