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Der 49-Jährige erwürgte eine Prostituierte und lagerte die Leiche in seinem Weinkeller: Das Bezirksgericht Zürich schickt ihn dafür hinter Gitter.
KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER(sda-ats)
Der 49-jährige Finanzexperte, der 2014 in einem Luxushotel eine polnische Prostituierte umgebracht und in seinem Weinkeller gelagert hatte, wird mit 17 Jahren Freiheitsstrafe bestraft. Das Bezirksgericht Zürich hat ihn am Donnerstag wegen Mordes verurteilt.
Eine Therapie muss er in dieser Zeit nicht machen. Die knapp drei Jahre, die der Mann bereits hinter Gittern sitzt, werden von den 17 Jahren abgezogen. Er hat also noch rund 14 Jahre vor sich.
Der Familie des Opfers muss er insgesamt 37'500 Franken Genugtuung zahlen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er die 25-jährige "Kathleen" mit Absicht umbrachte. Mit diesem Urteil folgte das Gericht weitgehend der Anklage des Staatsanwaltes.
Der Beschuldigte selber schilderte das Verhältnis zu seiner Lieblingsprostituierten "Kathleen" als Beziehung. Er habe nie geplant, die Frau umzubringen. Bei einem Gespräch im Hotel seien sie aber in Streit geraten. Dabei habe er sie erwürgt.
SDA-ATS