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Thurgau: Historische Vorlandbrücken bei Eschikofen werden saniert
Der Bund hat rund 1,1 Millionen Franken für die denkmalgerechte Sanierung der Vorlandbrücken bei Eschikofen im Kanton Thurgau bewilligt. Sie ist im «Inventar der historischen Verkehrswege der Schweiz» aufgeführt.
Die Vorlandbrücke in Eschikofen.
Noch in diesem Jahr soll das Projekt zur Sanierung der bekannten Brücke bei Eschikofen starten, wie der Kanton am Dienstag mitteilte. Das Objekt besteht aus einer Holzbrücke, die zwischen 1835 und 1837 erbaut wurde, sowie eisernen Vorlandbrücken aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Brücke ist eine der wenigen im Inventar der historischen Verkehrswege der Schweiz aufgeführten Kunstbauten im Thurgau und ist noch heute im Gebrauch.
Kunstbauten im Thurgau selten
Der Bund richtet Beiträge an den Erhalt historischer Verkehrswege mit Substanz von nationaler Bedeutung aus. So etwa für Alpenstrassen wie die Tremola am Gotthard. Entsprechende Webabschnitte oder Bauten seien im Thurgau jedoch eher selten, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Die Eisenbahnbrücke bei Etzwilen/Hemmishofen oder die Brücke bei Bischofszell zählen zu den Ausnahmen.
Mit Betonbrücke ergänzt
Bei historischen Verkehrswegen wie diesen werde grundsätzlich darauf geachtet, dass diese weiterhin für den Verkehr genutzt werden können. So trug beispielsweise die Brücke bei Eschikofen bis 1954 den Strassenverkehr, ehe sie durch eine Betonbrücke ergänzt wurde, über die nun der grösste Teil des Verkehrs fliesst. Die Sanierung der technisch interessanten Konstruktion wurde von langer Hand vom Tiefbauamt Thurgau und dem Amt für Denkmalpflege geplant. (mgt/pb)