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Hochwasser in der Schweiz
Die Schweiz ist das Wasserschloss Europas. Die vier grössten Flüsse Europas, Rhein, Rhone, Ticino (Po) und Inn (Donau) entspringen in der Schweiz. Mit über 1'500 Seen und 1'000 Mal mehr Bächen und Flüssen ist das gesamte Land von Wasseradern überzogen. 60 Prozent der Landesfläche nehmen die Alpen ein und treiben mit Gletschern und Schneeschmelzen unzählige Liter an Wasser in die Gewässer. Zusammen mit starken Regenfällen kann die Schweiz zeitweise mit Wasser überflutet werden. Diese grossen Wassermassen, welche innerhalb kürzester Zeit durch die Gewässer fliessen, führen zu Überschwemmungen und Hochwassergefahr, insbesondere Gewässernähe.
Das Thema Wasserabfluss, Murgänge und Hochwasser ist ein Dauerthema in der Schweiz. Auch im Jahr 2020 kam es insbesondere im Tessin, Glarnerland und im Bündnerland zu Überschwemmungen. Historische Aufzeichnungen zeigen, dass es fast jährlich in unterschiedlichen Gebieten der Schweiz zu solchen Vorfällen kommt. Rückblickend zeigen sich fünf Ereignisse aus der näheren Vergangenheit als grosse Unwetterkatastrophen im Zusammenhang mit Hochwasser: