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Ordnerverwaltung für Organisation und Ethik des Arztberufes (11)
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Lebenserwarung heutige Zeit:
Männer 80,5 Jahre, Frauen 84,7
In der Schweiz sterben jährlich ca.
60'000 Menschen
Mehrzahl der Todesfälle lässt sich auf welche Todesursachen zuordnen:
Herzkreislauferkrankungen, Krebserkrankungen, Krankheiten der Atmungsorgane, Unfälle und andere Gewalteinwirkungen sowie Demenz.
Die Aufgabe des Arztes besteht darin,
das Leben des Patientenzu schützen, dessen Gesundheit aufrecht zu erhalten und zu fördern, ihn zu betreuen, seine Schmerzen zu lindern und ihm in den letzten Lebensstunden beizustehen.
Ärztinnen und Ärzte durchlaufen in ihrer Karriere meistens welche Phasen?
Die Ausbildung (Medizinstudium), die Weiterbildung (Spezialisierung auf einem Fachgebiet) sowie die Fortbildung.
Medizinstudium ist meistens wie folgt aufgebaut:
Die ersten drei Jahre erfolgt das Bachelorstudium und danach erfolgt das Masterstudium.
Beim 3 jährigen Bachelorstudium werden unter anderem folgende Fächer unterrichtet:
1. Jahr: naturwissenschaftliche und humanwissenschaftliche Fächer wie Physik, Chemie und Biologie. Im 2. Jahr: Anatomie, Physiologie, Biochemie und Histoloegie. Ab 3. Jahr: theoret. u. praktischen Kursen der versch. Krankheitsbilder u. Behandlungsmethoden
Nach den ersten drei Jahren des Medizinstudiums folgt das
Masterstudium. Im 5. Jahr werden ausschliessliche Praktiken in Spitälern durchgeführt.
Das sechsjährige Medizinstudium wird nach bestandenem Staatsexamen mit dem
eidgenössischen Arztdiplom abgeschlossen. Der diplomierte Arzt darf nun UNSELBSTSÄNDIG einer ärztlichen Tätigkeit im Spital oder Arztpraxis nachgehen.
Die meisten diplomierten Ärzte absolvieren eine 3-6 jährige Weiterbildung zur Erlangung eines
Facharzttitels. Die Weiterbildung ist nicht obligatorische, jedoch nur mit diesem Titel kann er seinen Beruf selbständig ausüben.
Berufsverband FMH =
Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte
Die Berufspflicht zur Fortbildung ist wo verankert?
Medizinalberufgesetzt (MedBG)
Wie kann eine Fortbildung vom Arzt aussehen und wie lange muss sie dauern?
Lesen von Fachzeitschriften od. Büchern, Teilnahme an Kolloquien und Kongressen. Mind. 10 Tage oder 80 Std. pro Jahr, wovon 30 Std. als Selbststudium gelten und nicht belegt werden müssen.
Der Doktortitel ist der höchste akademische Titel in der Schweiz. Ein Doktorat ist in der Schweiz Voraussetzung für eine akademische Karriere an Universitäten oder eine Forscherkarriere in der Industrie. Ein Arzt, der den Doktortitel anstrebt, muss ein
wissenschaftliche Forschungsarbeit (Dissertation) vorlegen. Diese kann während des Studiums verfasst werden.
Ohne Doktortitel darf sich der Arzt wie bezeichnen:
diplomierter Arzt oder Facharzt
was bedeutet der lateinische Leitspruch "primum nihil nocere"?
Als erstes nicht schaden
Arzneimittel sind Produkte chemischen oder biologischen Ursprungs, die zur medizinischen Einwirkung auf den menschlichen oder tierischen Organismus bestimmt sind oder angeprisen werden, insbesondere zur Erkennung, Verhütung oder Behandlung von Krankheiten, Verletzungen und Behinderungen; zu den Arzneimitteln gehörenauch Blut und Blutprodukte. Bevor ein Arzneimittel auf den Markt gebracht wird, muss es auf Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit geprüft werden und zudem grundsätzlich ein behördliches Zulassungsverfahren für die Inverkehrbringung durchlaufen. Swissmedic ist dafür zuständig und teilt es in fünf vrschieden Abgabekategorien ein:
A+: Betäubungsmittel, A: Einmalige Abgabe auf ärztliche od. tierärztliche Verschreibung, B: Abgabe auf ärtzliche od. tierärztliche Verschreibung C: Abgabe nach Fachberatung druch Medizinpersonen D. Abgabe nach Fachberatung E: Abgabe ohne Fachberatung