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Paperback, 13 × 20,5 cm, 180 Seiten.
2006
ISBN 978-3-907474-19-8
CHF 33.– / EUR 27.–
Unter dem Titel «Atelier» sind Texte versammelt, die sich vornehmlich mit der Kunst an sich auseinander setzen, das heisst, mit deren Wesen und darüber hinaus hinsichtlich der Fragestellung, wie künstlerisches Schaffen mittels der Sprache reflektiert werden kann: Der Autor liess sich leiten von der Maxime des Romantikers Novalis, der die Wissenschaft poetisieren wollte. Unter Poetisierung haben die Romantiker nicht nur den uns heute geläufigen Aspekt des Dichtens und Verdichtens von Sprache verstanden, sondern auch deren Potenzierung: das Interdisziplinäre.
Insofern sind diese versammelten Texte als Versuch zu verstehen, künstlerisches Handeln und Denken als eine sprachliche Form zu praktizieren. Die essayartigen und auch durchaus als Fragmente konzipierten Texte sind zwischen 1995 und 2005 entstanden. Thematisch umreissen sie Gebiete der Kunstgeschichte, der Kunsttheorie und der Ästhetik sowie der Philosophie. Alles in allem stellen sie den Versuch dar, eine Theorie der Visualität zu formulieren. Das Visuelle erscheint hier als eine semantische Oberfläche beziehungsweise als eine Art Tektonik, welche zusammengesetzt ist aus Materialien, deren Verwendung und ihrer Bedeutung.