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Dieser unnötige Preiskampf, der übrigens noch heute - wenn auch etwas abgeschwächt - anhält, führte dazu, dass das Lohnniveau in unserer Branche nicht mit anderen Disziplinen der Wirtschaft mithalten konnte. Diese Situation führte sehr schnell dazu, dass der Ingenieurberuf aus rein wirtschaftlicher Betrachtung in der Baubranche unattraktiver wurde. Für diesen Faktor, so meine ich, hat die Branche ein Teilverschulden. Es wäre aber nun doch zu einfach, das ganze Übel auf diesen Faktor zurückzuführen. Der Attraktivitätsverlust des Ingenieurberufes hat aus meiner Sicht auch viel damit zu tun, dass vor allem das duale Bildungssystem immer mehr verdrängt wird, indem die universitäre Ausbildung gegenüber der Berufsausbildung viel zu stark gefördert wird. Ich finde die Forderung der Professorengruppe verheerend, die eine massive Erhöhung der Maturitätsquote fordert. Genau diese Bildungspolitik führt dazu, dass der Ingenieur auf Stufe Fachhochschule auszusterben droht. Doch gerade diese Fachleute benötigt die Branche.
Es ist deshalb dringend, die Lernendenausbildung in den technischen Berufen generell massiv zu fördern.
Ich habe deshalb einen entsprechenden Vorstoss im Nationalrat eingereicht, der ein Imageprogramm für diese Berufe bereits in den Grundschulen fordert. Weiter müssen unbedingt diejenigen Lehrbetriebe entlastet werden, die Lernende ausbilden. Ebenfalls denke ich wäre es angebracht Lehrbetriebe bei der Vergabe von Aufträgen bevorzugt zu berücksichtigen.