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Ein Markt müsse einige Voraussetzungen bieten, damit Geberit dort aktiv werde, betont Buhl. "Wachsen kann jeder, profitables Wachsen ist schwierig." Alle Voraussetzungen finde Geberit nur "in einer Handvoll" Länder ausserhalb Europas vor.
Und die Märkte ausserhalb Europas strotzen derzeit nicht gerade vor Dynamik. So bezeichnet Buhl etwa die Baukonjunktur in China als "eher lahm" und auch im Mittleren Osten laufe die Bauindustrie nicht gut - vor allem in Saudi-Arabien. Das Land leide unter dem Ölpreis.
Doch auch im Kernmarkt Europa, wo Geberit über 90% des Umsatzes erwirtschaftet, sieht Buhl die Bäume nicht in den Himmel wachsen: "Wir gehen von einer Stabilisierung der Baukonjunktur im laufenden Jahr aus." Zwar gebe es Märkte - "Deutschland, Polen, England und Holland gehören dazu" -, die sich positiv entwickelten, aber in der Schweiz, Frankreich und Italien sieht Buhl kaum Wachstum. "Das Gesamtbild ist nicht nur rosig", sagt er.
ra/uh
(AWP)