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Die durch den Menschen seit Beginn der Industrialisierung verursachte Klimaerwärmung beträgt bereits etwa ein Grad. In Paris hat sich die Staatengemeinschaft geeinigt, die Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen und das Ziel zu verfolgen, dass die Erwärmung 1.5 Grad nicht übersteigen soll. Gemäss einer Studie des Bundesamts für Umwelt fördert der Finanzplatz Schweiz mit seinen heutigen Investitionen einen Klimawandel von 4 bis 6 Grad.
Die Forscher am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung zeigen, was die Erwärmung bedeuten könnte: Bei wie viel Erwärmung kippen bestimmte Bereiche, so dass ein Verlust auch durch sofortigen Stopp der Treibhausgasemissionen nicht mehr verhindert werden kann?
Beim heutigen Stand der Erwärmung könnten Teile der Korallenriffe, der Alpengletscher und des westantarktischen Eisschilds bereits am Kippen sein. Es ist in diesem Fall möglicherweise bereits zu spät, ihr Verschwinden zu verhindern.
Das Kippen von Bereichen bedeutet, dass wir Handlungsspielräume für die Zukunft und für nachfolgende Generationen drastisch einengen. Beispielsweise würde ein komplettes Abschmelzen des Eisschilds auf Grönland den Meeresspiegel um 6 Meter ansteigen lassen.
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