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Von Anfang Juli bis Ende September habe sich die Wirtschaftsleistung (BIP) um eine auf das Jahr hochgerechnete Rate von 3,5 Prozent erhöht, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in einer dritten Schätzung mit. Die zweite Schätzung hatte bei 3,2 Prozent gelegen. Ökonomen hatten aktuell mit einer Rate von 3,3 Prozent gerechnet.
Wachstumszahlen werden in den USA auf ein Jahr hochgerechnet. Sie geben an, wie stark die Wirtschaft wachsen würde, wenn das Tempo ein Jahr lang gehalten würde. In Europa wird auf eine Annualisierung verzichtet. Die Wachstumsraten sind deshalb geringer und nicht unmittelbar mit amerikanischen Zahlen vergleichbar.
Die US-Industrie hat im November kräftig an Neugeschäft eingebüsst. Die Bestellungen für langlebige Güter - vom Toaster bis zum Flugzeug - sanken zum Vormonat um 4,6 Prozent, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Minus von 4,7 Prozent gerechnet, nach einem Anstieg von 4,8 Prozent im Oktober. Klammert man allerdings die schwankenden Aufträge von Verkehrsgütern aus, kletterten die Bestellungen insgesamt um 0,5 Prozent.
(AWP/Reuters)