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Insgesamt gibt es rund zehn Phase-III-Studien zu diversen Corona-Impfstoffkandidaten. Erst in dieser Phase wird überprüft, ob und wie gut ein Impfstoff tatsächlich vor einer Infektion schützt.
Der britisch-schwedisch Pharmakonzern arbeitet mit einer Forschergruppe der Universität Oxford zusammen. Der Impfstoff wird neben den USA auch in Grossbritannien, Brasilien und Südafrika getestet, wie einer der Forscher kürzlich dem Sender BBC berichtete. Insgesamt sollen so 50 000 Menschen das Vakzin erhalten.
Die Europäische Union setzt grosse Hoffnungen auf das Mittel von AstraZeneca: Sie hat sich im Fall der Zulassung bereits das Recht zum Kauf von bis zu 400 Millionen Dosen gesichert. Der Impfstoff könnte dann für alle 27 EU-Staaten erworben und nach Einwohnerzahl und Bedarf verteilt werden. Die Kommission verhandelt mit weiteren Herstellern über ähnliche Verträge, darunter Sanofi und GSK, Johnson&Johnson und Curevac.
Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin rechnet damit, dass es zum Beginn des kommenden Jahres Impfstoffe gegen das neue Coronavirus gibt. "Nach aktuellem Kenntnisstand wird erwartet, dass bis Anfang 2021 ein oder mehrere Covid-19-Impfstoff(e) in der Europäischen Union zugelassen und erste Produktionschargen verteilt und vertrieben werden könnten", heisst es im jüngsten Epidemiologischen Bulletin. Es sei allerdings damit zu rechnen, dass nicht von Anfang an genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen werde./swe/DP/jha
(AWP)