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Klare Sache gegen Italien: Schweiz gewinnt EM-Bronze
von Swiss Faustball
Am Ende gab es für die Schweizerinnen doch noch Grund zum Jubeln. Die Europameisterschaften in Bozen nahmen für das Team von Nationalcoach Anton Lässer einen versöhnlichen Abschluss. Nach der bitteren Halbfinal-Niederlage gegen Österreich war die Enttäuschung gross, doch die Spielerinnen rafften sich für das Spiel um Platz drei nochmals auf und zeigten gegen Gastgeber Italien eine gute Leistung. Sie agierten druckvoll und gewannen die ersten beiden Sätze mit 11:8 und 11:6 ziemlich souverän.
Ausgeglichener dritter Satz
Im dritten Satz liess die Konzentration im Schweizer Team etwas nach. Italien vermochte das Geschehen ausgeglichener zu gestalten und liess sich bis zum Satzende nie entscheidend abschütteln. Am Ende setzten sich die favorisierten Schweizerinnen knapp mit 13:11 durch. Mit dem 3:0-Sieg im kleinen Final erreichten das Schweizer Frauen-Nationalteam das von Nationalcoach Lässer im Vorfeld der Europameisterschaften herausgegebene Minimalziel - eine Medaille.
Neuer Europameister wurde Deutschland, das in einem hochstehenden Endspiel Österreich mit 3:1 (8:11, 13:11, 11:8, 11:6) besiegte. Damit riss die Serie der Österreicher, die zuvor dreimal in Folge den EM-Titel gewonnen hatten.
Europameisterschaften in Bozen. Schlussrangliste:
1. Deutschland. 2. Österreich. 3. Schweiz. 4. Italien. 5. Tschechien.