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Dieser im MEHM (Minimum European Health Module, ein Bestandteil des Europäischen Gesundheitserhebungssystems) enthaltene Indikator stellt die Einschränkungen bei gewöhnlichen Alltagsaktivitäten seit mindestens sechs Monaten wegen eines Gesundheitsproblems dar. Er zeigt potenziell den Verlust der Fähigkeit, erwartete soziale Rollen zu übernehmen sowie regelmässige Tätigkeiten auszuüben, was die Möglichkeiten zur sozialen Integration beeinträchtigen kann.
2018 gaben 23% der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren an, wegen eines Gesundheitsproblems seit mindestens sechs Monaten in ihren Alltagsaktivitäten eingeschränkt oder stark eingeschränkt zu sein. Mit einem Anteil von 24% war die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund stärker eingeschränkt als die Bevölkerung mit Migrationshintergrund der ersten Generation (22%) und der zweiten oder höheren Generation (19%).
Zwischen 2012 und 2018 gibt es bei keiner Bevölkerungsgruppe eine signifikante Entwicklung des Anteils der Personen, die wegen eines Gesundheitsproblems seit mindestens sechs Monaten in ihren Alltagsaktivitäten eingeschränkt oder stark eingeschränkt sind.
In vielen Schweizer Kantonen gibt die Bevölkerung mit Migrationshintergrund weniger häufig als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund an, aufgrund eines gesundheitlichen Problems in ihren Alltagsaktivitäten eingeschränkt zu sein. Signifikant ist dieser Unterschied nach Migrationsstatus jedoch nur in den Kantonen Zürich, Freiburg und Wallis (Unterschiede von 2,7 bis 6,4 Prozentpunkten).
Tabellen
Definitionen
Anteil der Personen, die angeben, bei gewöhnlichen Alltagsaktivitäten durch ein gesundheitliches Problem seit mindestens 6 Monaten «stark eingeschränkt» oder «eingeschränkt, aber nicht stark» zu sein, an allen Personen der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren, die in einem Privathaushalt leben und die Frage beantwortet haben (fehlende Angaben werden ausgeschlossen).