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Oftmals liegt der Ursprung für einen Schmerz nicht genau dort, wo man ihn empfindet. Somit bleibt die eigentliche Ursache ggf. unentdeckt. Schuld daran sind sogenannte Triggerpunkte, die Schmerzen auslösen, die in entfernte Körperregionen ausstrahlen. So können zum Beispiel Rücken- oder Beinschmerzen von Triggerpunkten verursacht werden, die in der seitlichen Gesässmuskulatur sitzen.
Das Wort Triggerpunkt leitet sich von dem englischen Begriff „trigger“ (Auslöser) ab.
Triggerpunkte sind Faserverdickungen an Muskeln und Sehnen, die sich anfühlen wie eine halbgare Makkaroni oder eine Erbse. Nicht selten führen diese Punkte zu Bewegungseinschränkungen durch wiederkehrende Schmerzen oder Überbelastung der angrenzenden Sehnen.
Alle Menschen haben Triggerpunkte in ihrem Körper.
Triggerpunkte entstehen durch ständig wiederkehrende Bewegungen, Fehlhaltungen oder Fehlbelastungen. Dazu gehören zum Beispiel eine schlechte Arbeitsplatz-Ergonomie, einseitige körperliche Belastungen, psychisch oder stressbedingte Verspannungen sowie Überbeanspruchung durch Verletzungen.
Die von einem Triggerpunkt betroffenen Muskeln werden sowohl angespannt als auch geschwächt. Der Triggerpunkt hält die beteiligten Muskelfasern in einem Zustand starker Kontraktion. Diese stark angespannten Muskelfaserstränge halten wiederum auch die angrenzenden Sehnen unter Spannung, was häufig zu Schmerzen in den beteiligten Gelenken führt. Gesunde Muskelfasern müssen sich dauernd zusammenziehen und wieder lösen können.
Viele Schmerzen sind Warnzeichen und signalisieren uns, dass etwas nicht in Ordnung ist und dass wir uns um dieses Problem kümmern sollten.
Die Therapie von Triggerpunkten bewirkt, dass die dauerhafte Muskelkontraktion unterbrochen und die Blutzirkulation verbessert wird. Ausserdem werden die verknoteten Muskelfasern im Bereich der Triggerpunkte gedehnt.
(Quelle: Arbeitsbuch Triggerpunkt-Therapie - Die bewährte Methode zur Linderung von Muskelschmerzen, von Clair & Amber Davies)