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Als Angststörung (Angsterkrankung, früher Angstneurose) bezeichnet man einen krankhaften Zustand, bei dem starke Ängste oder Panikattacken scheinbar grundlos und unangemessen auftreten und nicht die Folge von körperlichen Erkrankungen oder Suchtmittelmissbrauch sind. Es geht also nicht um Ängste vor echten Bedrohungen, wie Unfälle, Krieg, Terrorismus, Krankheit, Liebeskummer oder Arbeitsplatzverlust, sondern um unangebrachte, unrealistische oder übertriebe Ängste vor Dingen, vor denen andere Menschen normalerweise keine Angst haben.
Angststörungen haben viele Gesichter und verlaufen oft sehr unterschiedlich. Manche Menschen haben
Viele Patienten mit einer Angststörung leiden an Panikattacken. Das sind anfallweise auftretende extrem starke Angstattacken, die man nicht kontrollieren kann. Die Angststörung mit den schlimmsten Auswirkungen ist die Panikstörung mit Agoraphobie.
Je länger eine Angststörung andauert, um so schlimmer wird sie. Es bilden sich zusätzliche Komplikationen, wie Agoraphobie, Depressionen oder Suchtmittelmissbrauch und schliesslich kann es auch zu körperlichen Folgekrankheiten kommen. Auch die sozialen Auswirkungen werden immer schlimmer. Es ist daher wichtig, eine Angststörung möglichst frühzeitig zu erkennen und angemessen zu behandeln. Das Verstehen der Funktionsweise von Angststörungen kann dazu beitragen, den Teufelskreis der Angst zu durchbrechen.