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Die Kirche zu Ehren des heiligen Mauritius wurde im Jahre 1675 eingeweiht. Der Kirchturm soll bereits im 12. Jahrhundert erbaut worden sein.
Eine bewegte (Bau-)Geschichte
Der Kreuzgang führt zum reich vergoldeten Hauptaltar (1667) mit einer schönen Abendmahl-Darstellung von Hans Studer. Die gotische Kirchturmspitze wird Ulrich Ruffiner zugeschrieben.
Die Seitenaltäre bilden eine eindrückliche Front zum Abschluss des Chorraums und zum Beginn des Kirchenschiffs. Der barocke Kreuzaltar (1683) rechts innen stammt von einem italienischen Bildhauer, während der Sebastiansaltar gegenüber von Johann Ritz aus Selkingen geschnitzt wurde. Der Dreifaltigkeitsaltar links aussen, sowie der Rosenkranzaltar rechts aussen wurden bei der Restaurierung verändert.
Vor den linken Seitenaltären erhebt sich eine prächtige Kanzel. Seit der neuen Liturgie ist sie eher Museumsobjekt, da das Wort Gottes vom Altar aus verkündet wird. Auf der Empore steht die mächtige Kirchenorgel. Unter Händen und Füssen eines Könners wird die akustische Kirche erfüllt von Musik, die mit Architektur, Malerei und Skulptur ein erhabenes Ganzes bildet.
Der Kirchturm des Architekten Ulrich Ruffiner
Die gotische Kirchturmspitze wird Ulrich Ruffiner zugeschrieben. 1514 hat er diese gleichzeitig mit dem Beinhaus erbaut. Die Jahrzahl ist übrigens auch über der Turmuhr zu lesen. 1977-1980 erfolgte die Gesamtrestaurierung von Kirche und Turm.
In den Jahren 1659-1664 erbauten die Gebrüder Bodmer aus dem benachbarten Prismell die jetzige, geräumige Pfarrkirche mit der imposanten Vorhalle. Georg Michel Supersaxo stiftete das Hauptportal. Es besteht aus bläulichem Giltstein, der aus der "Massegga" gewonnen wurde.