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Was genau machen Katzen auf dem stillen Örtchen? Eine Forschergruppe von Nestlé Purina USA hat sich das Verhalten von Katzen rund um die Nutzung der Katzentoilette detailliert angeschaut und ein Ethogramm von 39 Verhalten aufgestellt, das Katzen auf der Kiste zeigen. Die Forscher wollten herausfinden, wie sich Katzen vor, während und nach der Elimination verhalten, um herauszufinden, wie die Verhaltensregulation von der appetitiven Phase bis zur Endhandlung für die Katzen selbst darstellt. Dabei verglichen sie eine optimale Toilettensituation (A) mit einer suboptimalen (B), die einem Quarantänekäfig in der Tierarztpraxis nachempfunden war (Käfigmasse 71 x 61 x 81 cm, Toilette 41 × 30 × 10 cm mit einer dünnen Schicht nicht-absorbierender Polypropylenkügelchen). Die Katzenzimmer in A waren dagegen 3.65 × 4.26 m gross, die Toilette mass 89 × 89 × 17 cm und war mit saugfähiger, tonähnlicher Katzenstreu gefüllt. Es zeigten sich klare Unterschiede: In der suboptimalen Situation war die ganze Sequenz des Eliminationsverhaltens signifikant verlängert, die meiste Zeit davon verbrachten die Katzen nach der eigentlichen Elimination, Oberflächen ausser der Einstreu mit der Pfote zu bearbeiten und an Kot/Urin zu schnüffeln. Zudem zögerten Katzen länger, um die suboptimale Kiste überhaupt erst zu betreten. Katzen in der suboptimalen Situation gingen auch gesamthaft seltener auf die Toilette, brauchten dann aber länger, um ihr Geschäft zu erledigen als in optimaler Umgebung. Die Forscher folgern daraus, dass kurze Eliminationsphasen bzw. eine nur kurze Beschäftigung mit der Toilette auf eine positive Erfahrung der Katze mit der Kiste hinweist. Die Katzen im Versuch mit der suboptimalen Toilette begannen allerdings nicht sofort, unsauber zu werden und neben die Kiste zu koten/urinieren, obwohl sie vermutlich von der Toilettensituation frustriert waren. Wenn Katzen die Möglichkeit haben, benutzen sie für die Elimination viel Platz.
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