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HP ist wieder Nummer 1.
Gemäss den gestern vom Marktforschungsinstitut IDC veröffentlichten Zahlen wuchs der Servermarkt in der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) um 2,4 Prozent. Es wurden im zweiten Quartal 2005 4 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Die Wachstumsrate ist die tiefste seit neun positiven Quartalen. Schaut man sich nur die Zahlen von Europa an, ist eine Verschlechterung um 2 Prozent ersichtlich. Der Umsatz beträgt hier 3,1 Milliarden Euro. Es konnten zwar mehr Geräte ausgeliefert werden (+ 9,6 Prozent) als im Vorjahr, aber die 522'000 Server entsprechen dem kleinsten Stückzahlwachstum seit zwei Jahren. Das Wachstum bewegte sich in den vergangenen Quartalen immer im zweistelligen Prozentbereich.
Die Zentral- und Osteuropäische Region wächst hingegen prächtig. Es konnten 20,5 Prozent mehr Geräte abgesetzt werden als vor einem Jahr und die Umsätze stiegen um 12 Prozent. Im Nahen Osten und Afrika ist das Wachstum zwar höher als der europäische Durchschnitt aber immer noch kleiner als im zentralen und osteuropäischen Raum: Es konnten 10,5 Prozent mehr Server abgesetzt werden und der Umsatz stieg um 11,7 Prozent.
Was die Hersteller angeht, hat Hewlett-Packard IBM vom Podest gestossen. Vor allem dank den Itanium- und x86-Rechnern wuchs der Anteil von HP auf 32 Prozent. IBM hingegen muss sich mit 29,8 Prozent Anteil zufrieden geben. Sun ist mit 13 Prozent auf dem sicheren dritten Platz. Dell konnte im Vergleich zum Vorjahr um 21,1 Prozent wachsen und hat nun einen Anteil von 7,9 Prozent und befindet sich auf dem vierten Platz. (mim)