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Bundeskapelle
Nachdem sich das Gelübde von 1291 auf der Rütliwiese zwischen den drei Urkantonen Uri, Schwyz und Unterwalden in der Schlacht von Morgarten bewährt hatte, erneuerten diese das Gelübde des Bundes gegen fremde Vögte im Jahr 1315 in Brunnen. Von nun an nannten sich die drei Talschaft ‹Eidgenossenschaft›.
Die Dorfkapelle von Brunnen, welche auch Bundeskapelle genannt wird, steht genau an dem Ort, wo dieser Schwur statt gefunden haben soll. Die Bundeskapelle liegt in unmittelbarer Nähe der Schiff- und Busstation Brunnen und ist vom Bahnhof aus in rund 7 Minuten in südlicher Richtung direkt an der Hauptstrasse beim ‹Schiltennüni› zu finden.
Nothelferkapelle
Das Nothelferkapellchen an der “alten Gass”, am Hügelchen Gütsch. Auf dem Altar stehen drei spätgotische Statuen: Pietà (Höhe 83 cm), interessante Kopie der Pietà im Altar des Beinhauses Steinen, sowie Petrus und Paulus (Höhe 86 cm). Die Statuen stammen aus dem ersten Drittel des 16. Jahrhunderts.
Ihre jetzige Fassung ist barock. Holztafeln (33 x 122 cm) mit denen im 18. Jahrhundert gemalten Darstellungen der 14 Nothelfer zieren die Seiten. Anfangs der 50er Jahre wurde diese kostbare Pietà in der Bundeskapelle auf der rechten Seite angebracht.