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Hobby- und Profifotografen, die eine DSLR oder Systemkamera verwenden, kommen nicht an einem passenden Objektiv vorbei. Grundsätzlich kann man Objektive in Zoom-Objektive und Festbrennweiten-Objektive unterteilen.
Die Lichstärke eines Objektivs wird anhand seiner Blendenzahl (F) angegeben. Gängige Reisezoom-Objektive (z.B. 18-200 mm) verfügen meist über eine minimale Offenblende von F/3.5 bis F/5.6. Eine 50mm Festbrennweite dagegen verfügt meist über eine Blende von bis zu F/1.2, wodurch eine beeindruckende Unschärfe (Tiefenunschärfe, Obkjekt freistellen) erreicht werden kann. Mehr Lichtdurchlass erlaubt zudem kürzere Verschlusszeiten.
Genauso wichtig wie die Blende ist die Brennweite des Objektivs. Diese wird in mm angegeben und indiziert den Zoomfaktor. Zum Vergleich: Das menschliche Auge hat eine Brennweite von knapp 50mm, in der Fotografie spricht man hier von Standard- oder auch Normalbrennweite. Mit einer Brennweite von 18mm lassen sich also wunderbar weitwinklige (Weitwinkel-Objektiv) Bildausschnitte von Landschaften fotografieren. Mit Teleobjektiven (ab ca. 100mm oder mehr) können weit entfernte Objekte fotografiert werden.