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Die Marchal-Ausstellung wurde 1999 eingeweiht. Sie zeigt die Sammlung von Claude und Solande Marchal in einem originellen beleuchteten Holzwürfel.
Der Verwaltungsdirektor der Scheinwerferfirma Blériot, Pierre Marchal, ist eng mit dem Flugzeugpilot Louis Blériot befreundet. Im Jahre 1911 bringt er den ersten elektrischen Projektor auf den Markt, der mit einem Dynamo PHI ausgerüstet wird.
Pierre Marchal baut schliesslich 1923 seine eigene Firma auf, die vorwiegend in der Autobeleuchtung tätig ist. Die berühmte schwarze Katze mit den leuchtenden Augen und dem Slogan „Je ne prête mes yeux qu’à Marchal“ (dt. Ich habe nur Augen für Marchal) umkreist die ganze Welt.
Pierre Marchals Sohn, Claude Marchal, widmet seine Leidenschaft der mechanischen Musik. Selbst erlernt er zwar nie ein Musikinstrument, umso mehr bewundert er jedoch Instrumente, die von alleine spielen können. Im Jahre 1975 gründet er die Vereinigung der Freunde der Instrumente der Mechanischen Musik (A.A.I.M.M). Auf Grund dieser Leidenschaft zieht er schliesslich mit seiner Frau Solange Marchal in die Gegend von Sainte-Croix, der Hauptstadt der Mechanischen Musik.
Claude Marchal ist nicht mehr von dieser Welt. In einer überraschenden Museumsform hat Solange Marchal die Marchal-Ausstellung realisiert. Sie zeigt uns einige Juwelen der Sammlung, unter anderem einen blasenformenden Elephantenautomaten.