Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03178.jsonl.gz/74

Projekt «Partners for Nature» geht zu Ende: Positive Ergebnisse und Hoffnung auf zukünftige Kooperationen
Pro Natura und seine kroatischen Partner untersuchten während des Projekts verschiedene Modelle des Schutzgebietsmanagements, wobei der Fokus auf Nachhaltigkeit und der Beteiligung von Interessengruppen lag. Ein weiteres Thema war das Abfallmanagement in Schutzgebieten.
Die Konferenz, die am 26. Februar 2021 stattfand, ermöglichte die Präsentation und Diskussion der wichtigsten Ergebnisse des fast zweijährigen Projekts. Zwei Publikationen («Sustainable, transparent and participatory management of protected areas» und «Waste management in protected areas»), welche auf der Konferenz vorgestellt wurden, fassen die Ergebnisse zusammen und geben Empfehlungen zur Verbesserung der aktuellen Praxis. Ausserdem wurden die Ergebnisse einer Umfrage zur Einbindung von Stakeholdern in das Schutzgebietsmanagement vorgestellt, die unter verantwortlichen öffentlichen Institutionen in Kroatien durchgeführt wurde.
An der Konferenz nahmen mehr als 40 Teilnehmer*Innen teil, Vertreter*Innen von öffentlichen Schutzgebietsverwaltungsinstitutionen, Nichtregierungsorganisationen, den kroatischen Ministerien für Wirtschaft und Landwirtschaft und vielen weiteren Institutionen.
Das Projekt wurde von der Schweizerischen Eidgenossenschaft im Rahmen des Kooperationsprogramms mit Kroatien finanziert. Sein Ziel war es, die Kapazitäten kroatischer Institutionen und NGOs für das Management von Schutzgebieten zu entwickeln und gleichzeitig die nachhaltige Entwicklung lokaler Gemeinden zu gewährleisten. Es wurde von der Nichtregierungsorganisation Zelena akcija / Friends of the Earth Croatia koordiniert, in Zusammenarbeit mit drei kroatischen öffentlichen Naturparkverwaltungen und Pro Natura.
Trotz der Schwierigkeiten, die COVID-19 im letzten Jahr verursacht hat, hat das Projekt eine wichtige Rolle dabei gespielt, kroatische und Schweizer NGOs und Institutionen, die im Naturschutz tätig sind, zusammenzubringen. Wir hoffen, dass in Zukunft weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit entwickelt werden können, aufbauend auf den Lehren aus dieser Erfahrung.