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Neben seiner Arbeit als Winzer braucht Peter Flisch mindestens zweimal pro Jahr eine Kreativpause. In dieser Zeit ist er plastisch tätig, am "figürla", wie er es nennt.
"Die Kunst macht mir den Kopf frei", sagt er und fügt an: "Wenn andere ihr Glück beim Psychiater suchen, gehe ich in meine Werkstatt und verarbeite das Erlebte. Das ist die andere Seite des Spinners: der Künstler."
Nach einem schweren Arbeitsunfall 1987 und all den damit verbundenen Problemen entdeckte Peter Flisch das Zeichnen für sich. Erst nur als Beschäftigungstherapie um die zahlreichen Spitalaufenthalte zu bewältigen; dann als Möglichkeit, als Sprache.
Die Freude am Experiment, am Versuch etwas auszudrücken, seine Wahrnehmung zu visualisieren, hat er glücklicherweise nie verloren. So kam er zur dritten Dimension.
Heute befasst er sich vorwiegend mit Figuren und Formen. Eisen, Wachs, Lehm und Gips sind seine bevorzugten Hilfsmittel.