Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03458.jsonl.gz/1916

- Ein Beben der Stärke 7 hat die Menschen im Süden Alaskas aufgeschreckt.
- In Anchorage erzitterten Gebäude – die Polizei spricht von «erheblichen Schäden an Häusern».
- Polizeiangaben zufolge wurde beim Erdbeben aber niemand verletzt oder getötet.
- Die Behörden gaben vorsorglich eine Tsunami-Warnung heraus, hoben diese aber mittlerweile wieder auf.
Das Zentrum des Bebens lag nach den jüngsten Angaben der Experten rund 13 Kilometer nördlich von Anchorage, nahe einer Militärbasis. Es ereignete sich demnach in 40 Kilometern Tiefe. Leichte Auswirkungen waren sogar noch in 600 Kilometern Entfernung zu spüren. Die Behörde registrierte auch mehrere Nachbeben.
Viele Menschen waren nach dem Beben ins Freie gerannt. Auf Bildern waren zerborstene Fensterscheiben, umgefallene Möbel und eine abgesackte Strasse zu sehen. Es gab Berichte über Stromausfälle. Bis zu 10'000 Menschen seien betroffen gewesen.
Der Gouverneur des Bundesstaates, Bill Walker, gab eine Katastrophenmeldung heraus – das ist eine Massnahme, um schneller Hilfe organisieren zu können. Er schrieb auf Twitter, dass er mit dem Weissen Haus in Kontakt stehe. US-Präsident Donald Trump wurde beim G20-Gipfel in Argentinien über die Lage in Alaska unterrichtet.