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Seit Kurzem ist die Broschüre «Kultur und Lebensqualität» vom Bundesamt für Statistik online. Darin werden auch Bibliotheken und das Lesen erwähnt:
«Auch bei den eigenen Aktivitäten spielt das soziodemografische Profil eine Rolle. Bücher werden in jedem Alter gleichermassen zu privaten Zwecken gelesen. Der Zusammenhang mit dem Ausbildungsniveau ist jedoch deutlich: der Anteil Bücherlesende steigt von den Sekundarstufe I-Abgängern (rund 55%) zur Sekundarstufe II (rund 75%) bis zur tertiären Ausbildungsstufe (rund 85%) stark an, zudem sind bei Letzterer fast 30% Vielleser, d.h. sie lesen mehr als 12 Bücher im Jahr.
Es gibt mehr Frauen (82%) als Männer (67%), die Bücher lesen, und sie tun es auch häufiger – es gibt bei den Frauen doppelt so viele Leseratten wie es bei den Männern Bücherwürmer gibt. Das Einkommen spielt nur eine moderate Rolle: Zwei Drittel der Personen mit geringem und mittlerem Einkommen und drei Viertel jener mit hohem Einkommen haben mindestens ein Buch gelesen.
In der Stadt liest man eher Bücher als auf dem Land, in der Deutschschweiz eher als in der französisch- und in der italienischsprachigen Schweiz, und Schweizer lesen häufiger als Personen anderer Nationalitäten, wie Grafik G6 zeigt.»