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Feline ceruminöse Zystadenomatose
Die feline ceruminöse Zystadenomatose ist eine seltene gutartige Neoplasie bei Katzen.
Diese knotig aussehende, cystische Veränderung bei Katzen kommt meist an den Ohrmuscheln und im Gehörgang vor, manchmal auch ums Maul oder an anderen Körperstellen. Im Gehörgang kann es dadurch sekundär zu Entzündungen kommen und die Katze stören.
Die ceruminöse Zystadenomatose wird auch ceruminöses Adenom oder apokrine Zystadenomatose genannt und ist eine seltene gutartige neoplastische Veränderung. Es sind eher ältere Katzen betroffen, eher männliche Katzen. Perser und Abessiner scheinen etwas öfter daran zu erkranken. Aber es kann jede Katze in allen Altersklassen betreffen.
Klinisch erkennt das geübte Auge diese Erkrankung an den typischen Hautstellen durch die gruppierten bis max. 1 cm grossen, blau-grauen, manchmal leicht dunkelvioletten, haarlosen vorstehenden Zysten. Wenn die Zysten nur einzeln sind oder noch sehr klein sind, können sie mit pigmentierten Haarfollikeltumoren oder Vaskulären Tumoren verwechselt werden. Die definitive Diagnose wird dann mittels Biopsie und histologischer Untersuchung durchgeführt.
Solange die Zysten noch klein sind, beeinträchtigen sie die Katze nicht. Beim Grösserwerden, vor allem im Ohreingang und Gehörkanal, können sie stören und sekundär zu Infektionen mit Bakterien oder Hefepilzen führen.
Die Behandlung wird meist mit einem CO2 Laser durchgeführt. Alternativ können die Zysten auch mit Chirurgie, Kryotherapie oder mit einem Kauter entfernt werden. Je nach Fortschritt der Erkrankung und Ausprägung der Zysten braucht es dazu mehrere Therapiesitzungen.
Sobald die Zysten entfernt wurden ist die Langzeitprognose relativ gut. Es muss jedoch beachtet werden, dass neue Zysten entstehen können und über die Jahre wieder wachsen können.