Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03159.jsonl.gz/2420

Verlässliche Informationen zum 'Standing' kommunikationswissenschaftlicher Institute sind im internationalen Vergleich schwer zu bekommen. Ein Ranking, das für sich in Anspruch nimmt, hier zumindest teilweise zur Orientierung beizutragen, ist das QS World University Ranking 2019. Es erlaubt, Universitäten nach der Leistung in einzelnen Fachgebieten zu betrachten.
Für das Fach "Communication and Media Studies" liegt die Universität Zürich dank des IKMZ mittlerweile auf Platz 20 in der Welt. Dies ist eine ausserordentlich starke Platzierung in einem sehr kompetitiven Umfeld. Aus Kontinentaleuropa ist ansonsten nur noch die Amsterdam School of Communication Research in den Top 20 vertreten (und führt sie sogar an). Die übrigen kommunikationswissenschaftlichen Institute in den Top 20 stammen vornehmlich aus den USA (Stanford, USC und UCLA in Los Angeles, Columbia und NYU in New York, Texas-Austin, UPenn Philadelphia, Wisconsin-Madison, Michigan State, UC Santa Barbara sowie Northwestern bei Chicago). Zwei weitere stammen aus London (LSE und Goldsmiths), zwei aus Australien (Queensland und Sydney) und drei aus Asien (NTU und NUS beide in Singapur sowie City U Hongkong).
In diese globale Spitzengruppe ist das IKMZ innerhalb kurzer Zeit mit grossen Schritten vorgestossen. Während wir in der aktuellen Erhebung den 20. Platz einnehmen, war es 2018 noch Platz 30, 2017 noch auf Platz 40 und 2016 noch Platz 50. Grundlage dieser steilen Erfolgskurve ist die rasant gestiegene Häufigkeit, mit der unsere vielen wissenschaftlichen Publikationen weltweit zitiert werden sowie die gewachsene Reputation des Instituts, die sich in regelmässigen Befragungen unter internationalen Wissenschaftskollegen und Arbeitgebern niederschlägt (= Methode von QS).