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Lebenslauf von Adam Mital
Adam Mital wurde 1979 in Luzern geboren und begann das Violoncellospiel mit sieben Jahren.
Er studierte an der Musik-Akademie der Stadt Basel bei Reinhard Latzko und Kammermusik bei Gérard Wyss, an der Ferenc Liszt Musik-Akademie in Budapest bei Miklòs Perényi und in Paris am Conservatoire National Supérieur de Musique im „Cycle de perfectionnement“ bei Philippe Muller. An der Hochschule für Musik Köln beendete er sein Studium bei Frans Helmerson mit dem Konzertexamen.
Meisterkurse bei Mario Brunello, Boris Pergamenschikow, Bernard Greenhouse und Jànos Starker. Wichtige Impulse für die historische Aufführungspraxis bei Christophe Coin und Rainer Zipperling.
Adam Mital ist mehrfacher Preisträger internationaler und nationaler Wettbewerbe: 2009 gewinnt er den 2. Preis Internationaler Adam Cello-Wettbewerb in Christchurch/ New Zealand, 2. Preis und "Bachpreisträger“ beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach Wettbewerb in Leipzig 2004, Sieger Avant-Scènes Paris, Internationaler "Prager Frühling"Wettbewerb, "Concours International de Douai Georges Prêtre". Ebenso gewinnt er auch 1. Preise beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb und dem Concours du Festival du Jura.
2011 erhält er den 2. Preis beim Wettbewerb Nicati für Interpretation zeitgenössischer Musik.
Er erhält den Förderpreis ORPHEUS Konzerte sowie das Diploma di Merito an der Accademia Chigiana Siena. Studienpreise des Migros-Genossenschafts-Bundes, der Friedl-Wald Stiftung Basel, der Kiefer-Hablitzel Stiftung und der "Yamaha Music Foundation of Europe".
Adam Mital hat eine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker. 2010 debütierte er mit den Festival Strings Luzern anlässlich des Lucerne Festival im KKL Luzern. In der Saison 17/18 gab er sein Debut mit der Slowakischen Philharmonie.
Solistische Auftritte mit dem Orchestra della Svizzera Italiana, Basler Sinfonieorchester, Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig, Christchurch Symphony Orchestra,den Philarmonischen Orchestern Ploiesti und Craiova, der Filarmonica de Stat Târgu Mures, zahlreichen Pariser Orchestern und Kammerorchestern wie Folkwang Kammerorchester Essen, Slovak Sinfonietta Zilina. Zusammenarbeit mit Dirigenten wie James Judd, Achim Fiedler, Ilarion Ionescu-Galati und Leos Svarovsky.
Soloauftritte und Rezitals in renommierten Sälen wie Tonhalle Zürich, KKL Luzern, Cité de la Musique, Salle Gaveau, Theâtre Mogador Paris dem Martinu Saal Prag und dem Rumänischen Atheneum Bukarest. Einladungen zu Festivals wie dem Lucerne Festival, Menuhin Festival und den "Sommets Musicaux“ Gstaad, Internat. Händelfestspiele Halle, Bohuslav Martinu-Festival, "Festival de Pâques de Deauville",Santander. Des Weiteren bei der Schweizer Expo 02, dem Festival du Jura, Viva Cello Liestal und zu Konzertreihen wie in der Philharmonie Bratislava und im Burghof Lörrach.
Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mit dem Bayerischen Rundfunk, Radio Drs 2, Radio Espace 2, MDR, dem Tschechischen Radio, Radio Classique France, der Televisione Svizzera Italiana und Mezzo.
Adam Mital widmet sich intensiv der Kammermusik wie im Violoncello-Klavier Duo mit seiner Ehepartnerin Olimpia Tolan und diversen anderen Formationen wie Klaviertrio. So spielte er mit Persönlichkeiten wie Peter Frankl, Zakhar Bron, Hansjörg Schellenberger,Eric Le Sage, Adelina Oprean. Mitwirken in diversen Festivalorchestern.
Sein Interesse und Repertoire umfasst gleichermassen Werke vom Frühbarock bis zur Gegenwart.
Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten wie Laurent Mettraux, Sofia Gubaidulina und Richard Dubugnon, welcher ihm das Stück „Folia“ für Violoncello solo (2007) widmet.
Im Herbst 2011 erschien beim Label Solo Musica München (Naxos) die CD "Mitteleuropa - Werke für Cello und Klavier" mit dem Duo Mital-Tolan. Unter anderem das englische Magazin "The STRAD" schrieb eine wichtige Kritik über die Aufnahme (Ausgabe Dez.2012).
Adam Mital ist ausserdem begeisterter Cellolehrer und unterrichtet seit 2013 an der Kantonsschule Sursee, wo er auch das Streichorchester leitet. Zudem wirkte er als Dozent beim Meisterkurs Talentwoche in Luzern mit.