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Grace Family Church Bubikon
älterer Name: Familienkirche Rapperswil
Gründer und Leiter der Grace Family Church ist Erich Engler. Engler absolvierte eine Berufsausbildung im elterlichen Radio/TV-Geschäft und arbeitete dort, als er sich im Alter von 20 Jahren zu einem freikirchlichen Christentum bekehrte. Ab 1995 besuchte der das Rhema Bible Trainig Centre in Tulsa/ USA, die Kaderschmiede der sog. «Wort- des-Glaubens-Bewegung». Nach einer Zeit als Hilfspastor in Zürich gründete Erich Engler 1999 die Familienkirche Rapperswil, die sich erst in einem Hotel, dann in einem Vorlesungsraum des Technikum Rapperswil (heute Hochschule für Technik Rapperswil), später in einem Seminarraum im Untergeschoss des Hotels Seedamm Plaza in Pfäffikon SZ traf. In dieser Zeit wuchs die Gemeinde von 13 auf rund 200 Mitglieder an.
Im Jahr 2010 kaufte die Gemeinschaft den Event Dome, eine von aussen zeltartig wirkende, aber im Elementbau errichtete Halle, die im Jahr 2007 vom Hotel Seedamm Plaza in Pfäffikon SZ als Event-Raum gebaut und für allerlei Aktivitäten wie Modenschauen und Oktoberfeste verwendet wurde. Diesen Event Dome verlagerte die Grace Family Church auf ein in einem Industriequartier in Bubikon ZH erworbenes Grundstück, stattete ihn mit zusätzlichen Nebenräumen und modernerer Technik aus und eröffnete ihn am 10. März 2012 unter dem Namen Church Dome als ihren Kirchenraum.
Im selben Jahr 2012 wurde die Gemeinde in „Grace Family Church“ umbenannt.
Als sog. «Wort-des-Glaubens-Gemeinde» ist die Grace Family Church der Überzeugung, dass der gläubige Mensch von Gott nicht nur Erlösung, sondern auch Heilung und Wohlstand erwarten darf.
Dass Gott in Krankheit und Armut wirken könnte, ist für diese Sichtweise hingegen inakzeptabel. Und folgerichtigerweise stellen sich «Wort-des-Glaubens»-Gemeinden wie die Grace Family Church Jesus nicht als besitzlosen Wander-Rabbi vor, sondern als reichen Mann, der über ein Liegenschaften-Portefeuille verfügt und einigen Luxus genossen habe. Gerade dieses Bild des vermögenden Jesus sei für Menschen, die zu seiner Gemeinde stossen, attraktiv, meint Erich Engler. Seine Leute hätten zum Teil jahrelang unter der Verkündigung ihrer Ursprungskirchen gelitten, welche einen Gott gelehrt hätten, der Armut und Krankheit zulasse oder gar wolle, und einen Jesus als Vorbild präsentiert hätten, der einem Landstreicher gleichkomme. Einen solchen «Sandalen- Jesus» kann sich Erich Engler nicht vorstellen. Dagegen bereitet es ihm keine Mühe anzunehmen, dass Jesus heute eine Breitling tragen und einen Bentley fahren würde, und dass Paulus in Nike-Turnschuhen unterwegs wäre.