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Der 29jährige Lukas Flückiger ist einer der besten Mountainbikeprofis der Welt und der dritte Schweizer neben Nino Schurter und Fabian Giger in den Top Ten der UCI-Weltrangliste. Mit seinem 2. Platz an der WM 2012 hat er seinen Anspruch aufs Podest endgültig gefestigt. Jetzt will er diesen Erfolg mit einem neuen Team sichern und ausbauen.
von Bruno & Rolf Fleckenstein
Früh wurde der Radsport von seinen Eltern an ihn herangetragen, die mit ihm und seinem Bruder Mathias sonntags lieber auf einer Fahrradtour unterwegs und damit sportlich aktiv waren, anstatt herumzusitzen und zu faulenzen. Als Lukas mit 12 Jahren ein neues Bike bekam, war dies der Startschuss für seine erfolgreiche Karriere im Radsport. Es dauerte nicht lange, bis er begann, an regionalen Rennen teilzunehmen.
Der Aufstieg zur Elite
Erstmals wurde er auf der internationalen Radsport-Bühne auffällig, als er die Silbermedaille an den Mountainbike-Weltmeisterschaften 2005 im Cross Country der U23-Klasse in Livigno gewann. Beim Cyclo-cross in Rennaz-Noville war er in diesem Zeitraum ebenfalls erfolgreich. Seit 2007 ist der sympathische Aargauer Radprofi und punktete im gleichen Jahr unter anderem mit dem 3. Platz am Weltcup in Offenburg. Die Schweizer Crossmeisterschaft 2008 beendete er als Drittplatzierter und im gleichen Jahr gewann er auch das internationale Radquer Frenkendorf sowie den Grand Prix Cyclo-cross in Sion. Er gehört zu den wenigen Fahrern, die in zwei Disziplinen erfolgreich fahren, wenngleich er bis heute in der Disziplin Mountainbike Cross Country die deutlich grösseren Erfolge einfuhr als im Cyclo-cross.
Die verpasste Olympia-Teilnahme 2012 schreibt er selbst einem Trainingsfehler zu, welchen er während der Qualifikation bemerkte und auf welchen er sofort reagierte, indem er entsprechende Vorbereitungsänderungen vornahm. Der Erfolg stellte sich daraufhin an der Weltmeister-schaft ein. Er erreichte mit dem Gewinn der Silbermedaille an der Cross Country Weltmeisterschaft 2012 in Saalfelden, Österreich, vor seinem Bruder Matthias und hinter dem Sieger Nino Schurter den bisherigen Höhepunkt seiner internationalen Karriere.
Sein vier Jahre jüngerer Bruder Mathias ist in der gleichen Sportart erfolgreich, genauso bekannt wie er und war sein letztjähriger Teamgefährte. Zusammen bildeten sie eine eigene Marke, genannt „Flückiger Brothers“. Sie konnten sich dank ihrer Verbundenheit und Zusammenarbeit in den Trainings und Rennen gegenseitig unterstützen. So erklärt Lukas auch den Erfolg der Weltmeisterschaft 2012 in Saalfelden. Diese gemeinsame Liebe zum Radsport geht aber noch weiter. Im Herbst letzten Jahres organisierte Lukas Flückiger zusammen mit seinem Bruder Mathias erstmalig ein eigenes Radquer-rennen mit Namen „Flückiger Cross Madiswil“. Die Flückigers haben den Radquersport unterstützt, der seit es die Mountainbike Rennen gibt, etwas ins Abseits geraten ist. Dieser Rennen wurde in Madiswil im Oberaargau durchgeführt. Auch die eigene Familie wurde dazu eingebunden, am Rennen teilzunehmen. So stiegen auch Vater Fritz Flückiger und Onkel Bruno auf ein Bike und unterstützten den Enthusiasmus der Jungprofis.
Neues Team , neues Glück?
Lukas hat sich von seinem alten Team Trek World Racing getrennt und ist dieses Jahr einem neuen Team beigetreten, dem BMC Mountainbike Racing Team. Es ist ein Team mit einer Spitzenbesetzung. Nebst dem 2fachen französischen Olympiasieger Julien Absalon ist der Schweizer Ralph Näf, als aktueller Weltmeister in der Disziplin Cross Country Eliminator, einer seiner Teamkollegen. Dazu gesellen sich der Deutsche Moritz Milatz, Cross Country Europameister, und Julien Taramarcaz, Schweizermeister im Radcross.
Wir haben mit Lukas Flückiger Ende Februar ein Interview durchgeführt, um ihn zu dieser Neuerung, seinen Zielen und übrigen Radsport-Aktivitäten zu befragen.
Was ist der Grund für den Wechsel ins neue Team?
– Schweizer Team, näher am Puls und an der Firma.
– Motivation/Veränderung
– Team Spirit
Kann er von seinen Teammitgliedern und BMC mehr lernen?
BMC wird dieses Jahr das stärkste Team sein. Mit Absalon, Näf und Milatz habe ich sehr starke Team-Kollegen, die mich durch die ganze Saison hindurch pushen werden. Jeder hat seine eigene Trainings- und Renn-Philosophie und jeder kann vom anderen profitieren und lernen.
Bietet BMC bessere Entwicklungschancen?
Ich wohne nur 20 Minuten ….
Den ganzen Artikel finden Sie hier:
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