Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03537.jsonl.gz/1983

Seit mehreren Monaten wartet die «Beach Sports Lucerne AG» auf das Geld eines Investors aus Bahrain, wie das unabhängige Onlinemagazin «zentralplus» schreibt.
Insgesamt sollten 2,5 Millionen Franken an den Vierwaldstättersee fliessen, Geld, das dringend benötigt werde, um die angehäuften Schulden des Veranstalters zu begleichen.
Beim Investor soll es sich um die «Al Safar Group» handeln, Geld sei aber bis heute nicht auf dem Konto angekommen, wie die «Luzerner Zeitung» berichtet.
Im Gegenteil: Mehrere Zehntausend Franken hätten die Luzerner Veranstalter in den Mittleren Osten überwiesen, um die Zahlungen voranzutreiben.
Ein vierseitiges Dokument, unterschrieben von Abdel Bin Al-Safar, Ruth Linder, Marcel Bourquin und Kathrin Kasper aus dem Februar 2018 sollte eigentlich alles regeln. Jetzt kämen allerdings Zweifel auf, ob man Betrügern aufgesessen sei, schreibt «zentralplus».
Bourquin ist der CEO der «Beach Sports Lucerne AG». Kasper soll als Vermittlerin aufgetreten sein und hätte das Geld aus dem Mittleren Osten nach Luzern lotsen sollen. Allerdings äusserte sich Kasper nicht zu den Vorwürfen und brach, daraufhin angesprochen, ein Gespräch mit der «Luzerner Zeitung» ab.
Das internationale Beachvolley-Turnier gehört damit wohl der Vergangenheit an. Marcel Bourquin stehe vor dem wirtschaftlichen Abgrund, nachdem er in den vergangenen Jahren mehr als 750'000 Franken in den Sportanlass investiert haben soll, wie «zentralplus» meldet.
Das fünftägige Turnier hatte zum letzten Mal im Mai 2018 im Lido in Luzern stattgefunden.