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Die Strände des Distriktsorts “Camaçari“ befinden sich an der “Strasse der Kokosnüsse“ und beginnen etwa 50 Kilometer vom Flughafen “Luiz Eduardo Magalhães” (Salvador) entfernt.
Anflug nach Salvador. Der Distriktsort “Camaçari“ liegt zirka 50 Kilometer nordöstlich von Salvador – man kann sich diesen Umweg allerdings sparen, wenn man von Salvador auf der BA-099 direkt an der Küste entlang in Richtung Norden fährt und zu den bevorzugten Stränden jeweils rechts abbiegt.
Praia de Busca Vida
Mit einer Ausdehnung von 9 Kilometern und starkem Wellengang, denn er liegt zum offenen Meer hin, ist dieser Strand (fast) in privater Hand, denn hier entsteht ein grosses “Condomínio“ (gemeinschaftlicher Wohnkomplex). Um von seinen Schönheiten zu profitieren, sollten Besucher zu Fuss oder per Fahrrad herkommen. Die Surfer lieben die grossen Wellen, die an dieser Stelle.
Praia de Interlagos
Der Name (interlagos = zwischen den Seen) suggeriert bereits die Lage dieses schönen Strandes, er wird begrenzt von riesigen Sanddünen und einem weiten Kokospalmenhain. Er liegt zum offenen Meer hin, mit starkem Wellengang, der wiederum die Surfer anlockt. Er gehört zu einem luxuriösen Wohnkomplex, und deshalb sind hier nur die Fahrzeuge der Bewohner erlaubt. Für Fussgänger ist der Zugang frei.
Praia do Japonês
Der “Strand des Japaners“ liegt in der Nähe seines Nachbarn “Praia de Jauá“, dem bekannteren Strand in diesem Gebiet, wird aber besonders von Surfern bevorzugt, die dort hervorragende Wellen antreffen und einen angenehmen sandigen Meeresboden. Seinen Namen hat der Strand von seinem ersten Bewohner, einem Japaner.
Praia de Arembepe
Arembepe liegt ungefähr 30 Kilometer von Salvador in nördlicher Richtung. Man erreicht es auf der so genannten “Estrada do Coco“ (Strasse der Kokosnüsse), einer gut ausgebauten Strasse (BA-099), die Salvador mit Aracajú verbindet, der Hauptstadt des kleinen Nachbarstaates Sergipe. In Arembepe befand sich einst die berühmteste Hippie-Kommune Brasiliens, im Munizip von Camaçari, einer Gegend mit herrlichen Stränden und einem der grössten Petrochemischen Pole des Landes. Arembepe hat schon berühmte internationale Persönlichkeiten wie Janis Joplin oder Mick Jagger in den 60er Jahren angelockt. Verschiedene rustikale Hütten liegen verstreut in einem Areal, das von einer Lagune des Rio Capivara und von den schönen Natur-Pools der vorgelagerten Riffs eingerahmt wird. Der Strand selbst, mit kristallklarem Wasser davor und von hohen Kokospalmen begrenzt, wird auch vom “Projekt Tamar“ beschützt, der landesweiten Initiative zur Erhaltung der Meeresschildkröten. Der Besuch von Arembepe ist unbedingt zu empfehlen, sowohl wegen seinem friedlichen Ambiente als auch der vielen Freizeitmöglichkeiten, den dieser Ort bietet.
Praia de Guarajuba
Diesen Strand erreicht man auf derselben “Strasse der Kokosnüsse“ – ab Kilometer 43. Er stellt das grösste touristische Potenzial des Munizips von Camaçari dar, wegen seiner bemerkenswerten Infrastruktur. Er liegt vor der Lagune gleichen Namens und ist komplett urbanisiert, mit viele, Wohnanlagen und von Bäumen gesäumten Strassen, Trottoirs mit Radwegen über die Gesamtläge des Strandes, Kioske, gute Restaurants, Eisdielen, Shopping, Nachtlokale, Schnellimbisse, Geschäfte, Pousadas, Hotels und konstanten Polizeikontrollen. Das alles macht Guarajuba zum “Treffpunkt“ der Region.
Barra do Jacuípe
Etwa 60 Kilometer von Salvador entfernt, befindet sich an dieser Stelle eine Fischerkommune gleichen Namens. Jacuípe ist sehr gefragt als Wochenend-Domizil und besitzt inzwischen viele Häuser innerhalb gut strukturierter Wohnanlagen. Das Zusammentreffen des Rio Jacuípe mit dem Meer hat eine der spektakulärsten Landschaften des nördlichen Küstenbereichs geschaffen. Dünen, native Palmenhaine, Korallenriffs und ruhige Strände vereinen sich zu einer wahren Naturidylle. Eine fantastische Landschaft, die sich im Sonnenuntergang besonders reizvoll ausnimmt – das ruhige Wasser des Flusses ist perfekt für den Wassersport und bietet auch exzellente Möglichkeiten für den Angler. Im kleinen Hafen kann man ein Kanu mieten, um eine Spazierfahrt im Fluss zu unternehmen oder zu einer der einsamen Inseln überzusetzen, die von den Flüssen Rio Capivara und Jacuípe oder vom Meer geschaffen wurden. Auch Camper finden hier einen schönen Platz. Ein bisschen Vorsicht mit dem Meer ist geboten, das bei Flut hohe Wellen mit gefährlichen Strömungen bildet.
Praia de Itacimirim
Dieser letzte Strand an der “Strasse der Kokosnüsse“ ist auch einer der schönsten. Er liegt etwa 48 Kilometer vom Flughafen “Luiz Eduardo Magalhães” (Salvador) entfernt und etwa sechs Kilometer von “Praia do Forte”, wo die “Linha Verde” beginnt. Itacimirim gilt unter den schönsten Stränden des nördlichen Küstenstreifens Bahias als einer der harmonischsten und ruhigsten. Sein primäres touristisches Potenzial ist seine geografische Lage. Ausgehend von einer kleinen Fischersiedlung, erstreckt er sich als schmaler Sandstreifen – im Osten vom Atlantischen Ozean und im Westen von den Lagunen Guarajuba und Velado begrenzt, durch die das Wasser des Rio Itacimirim fliesst. Mit einem Luxus-Resort, Restaurants und guten Strand-Kiosken besitzt der Strand eine gute Infrastruktur. Im Norden mündet der Rio Pojuca ins Meer – hier ist das Wasser dunkler und seine Nährstoffe locken viele Fische an – wie zum Beispiel den Robalo. Die Zahl der Besucher nimmt lediglich an den grossen Feiertagen und während des Sommers zu. Ansonsten trifft man hier nur Einheimische und die Surfer, die an den schönen Wellen interessiert sind. Itacimirim ist ideal für unbeschwerte Tage der Ruhe.
Praia de Jauá
Er befindet sich zwischen den Kilometern 15 und 16 der “Estrada do Coco” und ist der erste Strand mit freier Anfahrt innerhalb des Munizips von Camaçari. Durch eine grosse Zahl von permanenten Bewohnern hat sich die kleine Siedlung inzwischen zu einer Kleinstadt entwickelt. An der Strandpromenade fangen die Nächte Feuer – eine sehr grosse Zahl von Jugendlichen besetzen seine Bars – perfekt für Besucher, die ein eiskaltes Bier geniessen wollen, eine grüne Kokosnuss, vielleicht ein appetitliches Acarajé oder einen köstlichen Teller mit Meeresfrüchten probieren möchten. Hier findet man 50 verschiedene Kioske, Restaurants, Pousadas, einen Markt, Apotheke, Filmverleih und vieles mehr, dazu herrliche Landschaften und eine gastfreundliche Bevölkerung. Seine Strandpromenade von etwa 2,5 Kilometern Länge ist eine Komposition aus 4 verschiedenen Strandabschnitten – von Süd nach Nord: “Praia do Japonês, Sororoca, Pedra da Baleia“ und “Praia do Grilo“. Der Name “Jauá“ ist eine Referenz an eine typische Papageienart der Region, der sein Nest in den Kokospalmen baut. Das Klima der Gegend ist sehr angenehm.