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Die an der Wasseroberfläche schwimmende Wasserhyazinthe kommt ursprünglich aus Südamerika. Sie ist in praktisch alle tropischen und subtropischen Regionen der Welt verschleppt worden, auch nach Madagaskar. Die Pflanze vermehrt sich vegetativ. Die Ausläufer einer einzigen Pflanze können innerhalb weniger Monate mehrere Hundert Quadratmeter Wasseroberfläche bedecken. Sie ist daher zu einem lästigen Unkraut geworden, das Flüsse, Seen, Kanäle, Staudämme und Reisfelder verstopft. Sie behindert die Schifffahrt und schädigt die Fischerei. Wegen dieser Gefahr, aber auch wegen ihrer schönen blauvioletten Blüten, wird die Pflanze als "Schönes Monster" bezeichnet. Wissenschaftler haben im Auftrag von Regierungen und internationalen Organisationen mit Versuchen begonnen, die Pflanze mit ausgesetzten Rüsselkäfern, Motten Heuschrecken und Pilzen zu bekämpfen. Das Afrikanische Blatthühnchen (Blaustirn-Blatthühnchen) nutzt die Wasserhyazinthe als "Laufsteg" und als schwimmende Insel für ihr Nest.
|Herkunft
|Südamerika
|Nutzen
|Aus den Fasern der Pflanze können Möbel, Matten, Seile, Papier, Dünger, Biogas, und Viehfutter hergestellt werden. Solche Verwertungsprojekte stehen aber noch ganz am Anfang.