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Die Schweizer Grossbank hat von der britischen Regierung den Auftrag bekommen, die Auktion von Emissionsrechten zu organisieren.
Die Credit Suisse wird bei der Auktion der Emissionsrechte für Kohlendioxid in Grossbritannien eine Schlüsselrolle spielen. Das meldet die Schweiter Grossban.
In der Europäischen Union (EU) werden seit zwei Jahren in der Phase II des Emissionshandels die Rechte versteigert, die Luft zu belasten. Sie spielen vor allem für energieintensive Industrien, wie die Stahlindustrie, Ölraffinerien, die Papierherstellung oder die Glas- und Zementproduktion eine wichtige Rolle.
Schweizer Idee
Mit dem Emissionshandel sollen die Klimaziele der EU erreicht werden. Die Idee mit marktwirtschaftlichen Methoden den Ausstoss an Kohlendioxid zu verringern, ist bereits vor zwanzig Jahren von Schweizer Wirtschaftswissenschaftlern vorgeschlagen worden.
Sie gingen davon aus, dass mit einer Börse, an der Emissionsrechte gehandelt werden, die Kosten für die Umweltverschmutzung am besten auf die Verursacher übertragen werden können.
Transparenter Markt nötig
Dass jetzt Banken in diesem Emissionshandel eine wichtige Rolle spielen, ist nur konsequent. Es hat sich gezeigt, dass für sein Gelingen ein transparenter Markt geschaffen werden muss.
Die Spezialisten dafür sind selbstverständlich die Banken. In den letzten Jahren ist deutlich geworden, dass sich das Instrument des Emissionshandels bewährt hat.
Millionen-Volumen für die CS
Auch für die britische Regierung, die jetzt die Credit Suisse angeheuert hat, ist es das beste Verfahren. Die Schweizer Bank wird dafür verantwortlich sein, etwa 7 Prozent der britischen Emissionsrechte zu versteigern. Sie haben ein Volumen von 86 Millionen Emissionseinheiten.