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Die Tourismuspolitik des Bundes erfüllt ihre Aufgabe subsidiär zu privaten Akteuren sowie zu Kantonen und Gemeinden. Das bedeutet, dass die Tourismuspolitik des Bundes private oder andere öffentliche Akteure unterstützt, wenn diese im öffentlichen Interesse liegende Aufgaben nicht oder nicht alleine erfüllen können. Die Tourismuspolitik des Bundes schafft Anreize für wirtschaftliches Handeln, Innovation und Eigeninitiative privater sowie öffentlicher Akteure, wobei Eigenleistungen der Akteure vorausgesetzt werden.
Das Subsidiaritätsprinzip ist auch eine wichtige Grundlage für die Tourismusförderung. So gewähren SGH und NRP Darlehen subsidiär zu privaten Kapitalgebern. Das bedeutet, dass die Bundesmittel stets in Zusammenarbeit mit und in Ergänzung zu privaten Kapitalgebern gewährt werden. Auch das Tourismusmarketing von ST erfolgt subsidiär. ST bietet lediglich Leistungen an, welche nicht von anderen privaten Anbietern mit kommerziellen Interessen in vergleichbarer Weise angeboten werden. Bei Innotour zeigt sich die Subsidiarität darin, dass sich die Finanzhilfen auf einmalige Anschubhilfen für Vorhaben beschränken. Die NRP stellt eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Kantonen, Gemeinden, regionalen Entwicklungsträgern und Privaten dar. Sie basiert auf dem Subsidiaritätsprinzip. Auf diese Weise unterstützt sie die von Kantonen und Regionen eigenständig definierten Strategien und Entwicklungsziele zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.