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Vor mehr als 160 Jahren beginnt der Franzose Joseph-Louis Lambot Fässer aus Beton und Stahleinlagen herzustellen. Sein Ziel: Er will wasserdichte Behälter bauen. 1851 meldet der Agrarökonom aus Südfrankreich sein erstes Patent auf die Verbindung von Stahlarmierungen und Beton an. Längst hat Lambot neben der Festigkeit eine weitere Eigenschaft seiner Betonbehälter entdeckt. Sie können schwimmen.
Auf einem kleinen Teich nahe seinem Wohnort Miraval experimentiert Lambot mit ersten Kleinstschiffen. Er fügt Zementmörtel-Mischungen in ein Geflecht aus Stahl ein und baut so die ersten Betonboote. 1855 meldet er seine Erfindung als neues Verfahren im Schiffbau zum Patent an. Im gleichen Jahr wird das Boot von Lambot auf der Weltausstellung in Paris vorgestellt.
In der Folgezeit wurden immer wieder Betonschiffe , Link öffnet in einem neuen Fenstergebaut. Diese waren im Vergleich zu Stahlschiffen kostengünstiger und hielten länger. Allerdings erschwerte das hohe Gewicht die Manövrierfähigkeit. Heute sind Betonschiffe vor allem als schwimmende Bau-Plattformen im Einsatz.
Studenten bauen ein Betonkanu
Um an der Betonkanu-Regatta in Nürnberg teilzunehmen, bauen Studenten ihre eigenen Betonkanus. Das ist nicht nur eine sportliche, sondern auch eine technische Herausforderung, wie im Beitrag auf «Einstein» zu sehen ist.