Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03104.jsonl.gz/1969

Nicht umsonst wird Jaxon Buell (1) aus Tavares, Florida, Jaxon Strong genannt. Trotz Missbildung des Gehirns und minimalen Überlebenschancen ist er schon über ein Jahr auf der Welt. Ein Wunder, sagen die Ärzte. Jetzt lernt er sogar sprechen.
Es fällt direkt auf, dass Jaxon Buell kein gesunder Junge ist. Er leidet an der seltenen Krankheit Micro-Hydranenzephalie und kam mit einer schweren Missbildung des Gehirns zur Welt. Jaxons Schädel ist viel kleiner und es fehlt ihm ein Teil des Grosshirns. Die meisten Kinder mit dieser Krankheit sterben kurz nach der Geburt.
Die Ärzte erkannten Jaxons Entwicklungsfehler schon im Mutterleib und rieten seinen Eltern Brittany (27) und Brandon Buell (30) zu einer Abtreibung. «Als klar war, dass Jaxon keine Schmerzen erleidet und eine gewisse Überlebenschance hat und ausserdem Brittany nicht in Gefahr ist, entschieden wir uns gegen eine Abtreibung», schreibt sein Vater auf Facebook. Statt nur wenige Tage zu leben, feierte Jaxon am 27. August seinen ersten Geburtstag.
«Es ist ein wirkliches Wunder: Trotz der erschütternden Diagnose von Jaxsons Krankheit, trotz der vielen Zweifel und schlechten Prognosen der Ärzte lebt unser Sohn immer noch. Jaxon ist stärker denn je: Er kann hören, sehen, lachen, sprechen und lernt jeden Tag etwas dazu, unter anderem wie man ‹Mama› und ‹Papa› sagt. Er ist mittlerweile nur noch auf einen Schlauch zur Nahrungsaufnahme angewiesen», schreibt Brittany Buell.
Die ersten drei Wochen nach seiner Geburt verbrachte Jaxon auf der Intensivstation des Winnie Palmer Hospitals in Florida. Seitdem hat sich sein Zustand dank ärztlicher Behandlung und Medikamenten stetig verbessert. Um die Kosten tragen zu können, haben die Eltern eine Crowdfunding-Seite gegründet. Die Kampagne verbreitete sich unter dem Hashtag #JaxonStrong im Netz. Bisher sind fast 64'000 Dollar an Spenden eingegangen. Mit 70'000 Dollar soll Jaxon hoffentlich auch mindestens noch seinen zweiten Geburtstag erleben dürfen.