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AllgemeinesDie beiden Begriffe Erkältung (umgangssprachlich auch als grippaler Infekt bezeichnet) und Grippe müssen ganz klar voneinander getrennt werden. Medizinisch gesehen handelt es sich um zwei unterschiedliche Erkrankungen. Die Erkältung gehört zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Sie wird durch verschiedene Viren z.B. Rhinoviren, Adenoviren ausgelöst. Die „echte“ Grippe hingegen wird durch Influenza-Viren hervorgerufen.
Symptome einer Erkältung / GrippeEine Erkältung beginnt meistens mit einem allgemeinen Unwohlsein, Abgeschlagenheit und Frösteln. Später kommen oft Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Gliederschmerzen oder Kopfschmerzen hinzu. Eine schwere Erkältung kann zu Fieber und einem starken Krankheitsgefühl führen.
Bei einer „echten“ Grippe treten die gleichen Symptome auf jedoch oft mit einem sehr hohen Fieber und starken Gliederschmerzen verbunden. Die Symptome sind im Vergleich zur Erkältung stärker ausgeprägt und haben eine längere Heilungsdauer.
InfektionswegErkältungskrankheiten werden durch Viren verursacht, die mittels Tröpfcheninfektion (Übertragung von Krankheitserregern beim Husten oder Niesen) sehr leicht von Mensch zu Mensch wandern. Die „echte“ Grippe wird ebenfalls über diesen Weg übertragen jedoch handelt es sich dabei um Influenza-Viren.
Therapie der ErkältungDie Therapie bei einer Erkältung wie auch bei einer Grippe erfolgt symptomatisch. Das heisst die auftretenden Symptome werden behandelt, gleichzeitig gibt es die Möglichkeit das Immunsystem zu stärken.
• Fieber (-> Fiebersenkung)
• Halsschmerzen (-> Schmerzlinderung, Desinfektion, Antibiotika)
• Schnupfen (-> Schnupfenmittel)
• Husten (-> Hustenmittel)
• Unterstützende Massnahmen: Körper warm halten, jedoch nicht schwitzen, körperliche Schonung, bei Fieber soll Bettruhe eingehalten werden. Wichtig ist, dass betroffene Personen ausreichend trinken, damit der Schleim sich verflüssigen kann. Es soll für ausreichende Luftfeuchtigkeit gesorgt werden, damit die Schleimhäute nicht austrocknen. Dampfbäder oder Inhalationen mit aetherischen Oelen helfen die Atemwege zu befeuchten. (aetherische Oele haben zum Teil eine desinfizierende Wirkung)
Vorbeugung• Im Winter ist die Luftfeuchtigkeit in geheizten Räumen oft sehr niedrig, was zu einer Trockenheit der Schleimhäute führt und damit zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führt. Deshalb sollte man während der Heizperiode zu Hause die Luft feucht halten, zum Beispiel mit Hilfe eines Luftbefeuchters.
• Eine Unterkühlung des Körpers kann die Widerstandskraft gegen Krankheitskeime herabsetzen, daher sollte man bei Kälte etwas Warmes anziehen.
• Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung unterstützt die Abwehrkräfte des Körpers und beugt dadurch Erkältungen vor.
• Bei Grippe: Gegen Grippe (Influenzaviren) kann man sich beim Arzt oder Apotheker mit ärztlichen Rezept impfen lassen.
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