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Im Jahr 2010 war die Ostschweizerin bereits eine etablierte Dokumentarfilmerin: Zürcher Filmpreis für ihren Film über Messies, «Sieben Mulden und eine Leiche» und für ihren Film über eine evangelikale Familie in den USA, diverse andere Preise, und Publikumserfolg. Im 2010 lernte sie Herbert kennen, via Internet. Just in jenem Jahr, als sie eine Brustkrebs-Diagnose bekam. Drei Monate, nachdem sich die beiden zum ersten Mal getroffen hatten, war sie an seiner Beerdigung.
Den Anstoss für den Film gaben die Gespräche, die sie mit dem Base-Jump-Trainer von Herbert geführt hatte. «Base-Jumper sind keine potentiellen Selbstmörder, im Gegenteil, sie suchen ganz stark das Leben», sagt Mirjam von Arx.
Diese Geschichte, ihre eigene Geschichte und die von Herbert, hat die Regisseurin verfilmt. «Freifall eine Liebesgeschichte» ist jetzt in Schweizer Kinos zu sehen.