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Was ist eine Depression?
Depression ist eine psychische Störung
Man fühlt sich Leer, hat keine Energie und keinen Sinn mehr. Es eine der häufigsten Krankheiten, 5-7% der Weltbevölkerung leiden daran.
Wie lange dauert eine Depression?
Eine Depression kann Wochen, Monate oder seltener auch Jahre dauern und kann im Laufe des Lebens einmalig oder wiederholt auftreten.
In welchen 3 Bereichen kann man die Depression erkennen?
Psychischer Bereich
- innere Leere, Sinnlosigkeit, Freudlosigkeit, Müdigkeit, Gefühl der Wertlosigkeit, Unruhe, Nervosität, Apathie, Ängste, Todeswunsch
Physischer Bereich
- Übelkeit, Magendruck, Verst./Durchf., Schlafstörungen, Schmerzen, Sinnesstörungen, Herz-Kreislaufbeschwerden
Sozialer Bereich
- Wohnung nicht mehr verlassen, weniger Sozialkontakte, Rückzug, Isolation
Welche Formen von Depression gibt es?
Leichte Depression (wenig Symptome, leicht therapierbar)
Mittelschwere Depression (mehrere Symptome)
Schwere Depression ( viele Symptome, Todeswunsch)
Altersdepression
Wieso können ältere Menschen eine Altersdepression bekommen?
- Verlust der Selbstständigkeit oder einer geliebten Person
- das Gefühl für die Gesellschaft nicht mehr wichtig zu sein
- Einsamkeit
- Einzug ins Altersheim
- Fehlen von Lebenssinn
Was ist ungünstig beim Kommunizieren mit depressiven Menschen?
- Person auffordern sich zusammenzureissen
- Vergleich mit anderen Personen
- Aufforderung fröhlich zu sein
- Behaupten es gehe doch schon besser
- Versuch, Schuldgefühle, Wahnideen auszureden
- Suizidgedanken verdrängen, nicht ernst nehmen
Wie gehe ich mit einer depressiven Person um?
- volle Zuwendung (Empathie)
- Hilfe anbieten, nicht aufzwingen
- kleine Fortschritte betonen
- aushalten wenn jemand Angebote nicht annimmt
- sich bewusst sein, dass niemand gerettet werden kann
- motivieren
- Depression als Krankheit und nicht als persönliches Versagen sehen
Auf was muss ich beim Umgang mit depressiven Personen unbedingt achten?
Die Begleitung von depressiven Menschen kann an den eigenen Kräften zehren und es können Gefühle von Wut und Hilflosigkeit auftreten. Es ist wichtig, die eigenen Grenzen anzunehmen und sich helfen zu lassen.
- für sich selbst sorgen (Psychohygiene)