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Nach ihrem enttäuschenden 6. Rang im Skiathlon will Marit Björgen am Dienstag über 10 km Skating an den Weltmeisterschaften in Falun (Sd) in die Gold-Spur zurückfinden.
Für mindestens so viel Diskussionsstoff wie der Sieg von Therese Johaug sorgte in Norwegen am Wochenende nach dem Skiathlon die enttäuschende Darbietung von Superstar Marit Björgen. Die 34-Jährige, seit ihrem Triumph zum WM-Auftakt im Sprint mit 30 gewonnenen Medaillen an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften die erfolgreichste Athletin im Skisport, war nach dem Klassisch-Abschnitt völlig eingebrochen und nicht über Platz 6 hinausgekommen. "Ich verstehe, dass jetzt Fragen zu meiner Form aufkommen", sagte Björgen. Im Hinblick auf das 10-km-Rennen mit Einzelstart sei sie aber nicht beunruhigt.
Zu den ersten Sieg-Anwärterinnen gehört neben Björgen und der Titelverteidigerin Johaug die Schwedin Charlotte Kalla. Der 27-jährige Publikumsliebling hat in dieser Saison alles auf die Heim-WM ausgerichtet und gar auf die Tour de Ski verzichtet. Bei ihrer Rückkehr in den Weltcup verblüffte Kalla vor neun Tagen in Östersund (Sd), als sie Björgen bei ihrem Sieg über 10 km um mehr als eine halbe Minute distanzierte.
Gemeldet sind für das zweite Langdistanzrennen dieser Weltmeisterschaften mit Seraina Boner und Nathalie von Siebenthal auch zwei Schweizerinnen. Derweil sich die 32-jährige Boner im Herbst ihrer Karriere befindet, ist Von Siebenthal nicht erst seit ihrem Skiathlon-Triumph an den U23-Weltmeisterschaften die grosse Schweizer Zukunftshoffnung im Frauen-Langlauf. Ihren ersten WM-Einsatz beendete die Bernerin am Samstag im Skiathlon mit Rang 22. Boner bestritt ihr erstes Rennen am Sonntag anlässlich des Teamsprints, in welchem für sie mit Laurien van der Graaff der gute 7. Platz resultierte.
SDA-ATS