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Die Filme zeigen Einweihungen, Vereinsfeste, Jugendfeiern, grosse und kleinere Bauprojekte in und um Aarau wie etwa den Neubau der Kettenbrücke in Aarau 1948/49, Sportanlässe vom Grümpelturnier bis zum Eidgenössischen Turnfest 1972 und zeitgeschichtliche Dokumente wie "General Guisan in Aarau", 1940, der "Besuch des Bruders des Schahs von Persien", 1957 oder "Demonstration gegen AKW’s", 1978.
Ausserdem werden zahlreiche Neu- und Umbauten im Energiebereich dokumentiert, vom "Scheinwerferbeleuchtungsmast Brügglifeld" bis zum "Kraftwerkneubau in Rupperswil".
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Beschreibung
Ein Filmteam um Anna Wiss (1926 – 2003) dokumentierte im Auftrag der Elektrizitätsfirma IBA (heute eniwa) in den Jahren 1939 bis 1997 über 400 Anlässe und Ereignisse in Aarau und der Region auf 16-mm-Filmen und Videos.
Die junge Hauswirschaftslehrerin Anna Wiss bewarb in der Region Aarau und den angrenzenden Tälern die Vorzüge der Elektroherde. Um diese Kochvorführungen attraktiver zu machen, fanden die Elektrizitätswerke Aarau ein besonderes Rezept: Sie filmten das Jahr über in den Gemeinden besondere Anlässe, um die Aufnahmen bei der nächsten Kochvorführung zu zeigen. In Zeiten, in denen der Fernseher noch nicht zum Alltag gehörte, füllten diese Filmvorführungen ganze Turnhallen.
Anna Wiss begeisterte sich schon früh für Foto- und Filmkameras. Dies merkte auch ihr Arbeitgeber und übertrug ihr neben den Kochvorführungen auch Filmaufträge. Sie bannte Autorennen, Glockenweihen und Dutzende von Jugendfesten auf 16-mm-Streifen und bearbeitete diese im firmeneigenen Schnittstudio. Während 37 Jahren war sie das Herz des IBA-Filmteams.
2014 übernahm das Stadtmuseum Aarau den Bestand an 16mm-Filmen und die Nutzungsrechte von der IBA. Mit Unterstützung von Memoriav, dem Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes in der Schweiz, startete das Stadtmuseum ein Projekt zur Rettung und Nutzbarmachung dieses einzigartigen Filmbestandes. In einem ersten Schritt wurden in der ersten Projektphase (2014 bis 2017) 124 Filme gesichtet, gereinigt, digitalisiert, beschlagwortet und inventarisiert.
insgesamt 334 16mm-Filme, davon bereits digitalisiert und inventarisiert 124 Filme
[Keine Informationen vorhanden]
Detailerschliessung durch Sylvia Jufer und Christine Burgener (seit 2014 laufend)
Die Urheberrechte an den Filmen liegen bei eniwa, Aarau.
Die Nutzungsrechte an den IBA-Filmen liegen beim Stadtmuseum Aarau.
Zugangsbestimmungen: Die Dokumente können vor Ort eingesehen werden.
Recherchemöglichkeiten:
Aufbewahrung der Originale: Die Originale der Filme befinden sich in Depots des Stadtmuseums Aarau.
Kopien/Reproduktionen: Ein Digitalisat wurde als Zugangselement produziert.