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Whiskey aus den USA kann vieles sein: Moonshine, Rye Whiskey, Corn Whiskey, Bourbon, Tennessee Whiskey, Small Batch Whiskey oder Single Barrel Whiskey – doch sie alle haben gemein, dass sie nach irischer Art mit eingeschobenem „e“ geschrieben werden. Die geltenden Bestimmungen für die amerikanische Whisky-Industrie entsprechen nicht denen der Europäischen Union. Moonshine oder „White Dog“ besitzt beispielsweise eine klare Farbe und viel kürzer als drei Jahre – er dürfte hierzulande also gar nicht als Whisky durchgehen. Auch Blended Whiskey wartet mit so einigen Überraschungen auf, denn er darf theoretisch Vodka oder Neutralalkohol beinhalten. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich an der Kennzeichnung „American Straight Whiskey“ orientieren und dann auf alte Klassiker wie Bourbon oder Rye Whiskey zurückgreifen. Gerade Bourbon hat einen respektablen Erfolgszug durch die Bars, Kneipen und Clubs dieser Welt hingelegt. Die Spirituose besteht zu mindestens 51% aus Mais und wird zwei Jahre lang in neuen, innen angekohlten Weisseichenfässern gelagert. Neben Hunderten von Mikro- und Craft-Destillerien, die sich im ganzen Land auftun, gibt es vergleichsweise wenige grosse Brennereien – diese aber dominieren den Markt seit vielen Jahrzehnten und sind überwiegend in Kentucky oder Tennessee heimisch. Nennenswert sind in diesem Zusammenhang Beam Suntory mit den Marken Jim Beam und Maker’s Mark, Brown Forman mit Jack Daniel’s und Woodford Reserve, Diageo mit George Dickel, Sazerac mit den Marken Buffalo Trace und Blanton’s sowie Four Roses und Heaven Hill.
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