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Das Grundstück an der Wallisellenstrasse, mit den Baufeldern A1/A2/B1, liegt an zwei wichtigen städtebaulichen Verkehrs- respektive Erholungsräumen. Zum einen ist es die Wallisellenstrasse mit einer Pappelallee, welche zu einem Stadtboulevard wird und den nördlichen Abschluss des Dreispitzareals bildet, zum andern ist es der quartierverbindende Überlandpark, als südöstlicher Abschluss des Areals, der eine neue Stadtebene in der sonst flächigen Gartenstadt Schwamendingen bildet. Die heutigen gesellschaftlichen und städtebaulichen Voraussetzungen könnten, im Vergleich zur Entstehungszeit der Gartenstadt, kaum unterschiedlicher sein. Zum einen ist heute die Kombination von Wohnen und Arbeiten eine allseits anerkannte Notwendigkeit und zum andern sind bestehende Siedlungsstrukturen nach innen zu verdichten. Das Projekt sucht beide Anforderungen mit den, die Gartenstadt prägenden aussenräumlichen Qualitäten, zu vereinen. Es wird ein urbanes und vertikal organisiertes Wohnen vorgeschlagen, das den Grünraum vom Boden über Gartenplateaus und Etagen zu den Wohnungen führt. Dadurch entstehen unterschiedliche Klima- und Lichtzonen für den ganztägigen Aufenthalt, zum Wohnen und Arbeiten. Entsprechend prägen begrünte Plateaus und berankte Pergolen das architektonische Vokabular. Entlang der Strasse nehmen die Gebäude den neuen städtebaulichen Massstab des Quartiers auf. Rhythmisiert wird die strassenbegleitende Bebauung über eingelagerte Strassenhöfe und Erschliessungsgassen. Die Häuser sind zur Strasse adressiert und von der Vorzone mit Platzbereich sowie vom Grünraum erschlossen. Nach Süden terrassieren sich die Wohnbauten in der Form von Stufen und Gartenplateaus, auf den Massstab der bodennahen Bauten ab. Sockelrücksprünge ermöglichen gefasste Gartenhöfe für die Kita, den Kindergarten sowie für das Restaurant. Die geschosshohen Pergolastrukturen verbinden die Erdgeschossnutzungen und schaffen eine Vorzone, welche den Übergang von der Architektur zum Grünraum bildet.
Mitarbeit Wettbewerb: Monika Kilga (KP), Stephan Popp (KP), Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Falk Ahlhelm, Caroline Lütjens, Viola Müller, Remo Reichmuth, Simone Spillmann, Andreas Thalmann (KP)
Mitarbeit Ausführung: Monika Kilga (KP), Stephan Popp (KP), Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Projektleitung: Corina Suter (KP), Architektur: Michael Kälin, Nathanael Leuthold, Anastasia Ott (KP), Matthieu Pous, Thijmen Schweizer