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Das Schwyzerörgeli ist ein Instrument, welches aus der diatonischen Handharmonika heraus entwickelt worden ist. Zuerst entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einreihige Langnauerli und später mehrreihige Instrumente mit verschieden platzierten Stöpselbässen.
Auf der Melodieseite ist das Schwyzerörgeli wechseltonig (diatonisch) aufgebaut. Die Anordnung der Töne auf der Melodieseite ist nur bedingt logisch, wurde das Instrument doch über mehrere Jahrzehnte hinweg immer wieder weiterentwickelt und verbessert. Die Bassseite ist gleichtonig. Die meisten heutigen Modelle haben 18 Bässe (neun Grundbässe und neun Durakkorde), aufgebaut nach dem Quintenzirkel.
Vom Aufbau her sind die meisten heute gebräuchlichen Schwyzerörgeli Typen vergleichbar. Sie unterscheiden sich jeweils nur durch Details. Ausgenommen sind Typen wie das Schwyzerörgeli mit 'Wienerton' oder Typen mit mehr als 31 Melodieknöpfen oder mit mehr als 24 Bassknöpfen.