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Rotwein Südafrika
Südafrikanische Rotweine im Schubi Weine-Onlineshop
Bei Schubi Weine finden Sie eine grosse Auswahl südafrikanischer Rotweine aus folgenden Regionen: Franschhoek, Paarl, Stellenbosch, Swartland, Wellington. Unter den Regionen finden Sie die bei uns erhältlichen Weine.
Südafrika
GESCHICHTE
Jan van Riebeeck, holländischer Arzt und Kaufmann, pflanzte im Jahre 1652 in Südafrika die ersten Rebstöcke, die er aus Europa mitgebracht hatte. Zwischen 1688 und 1690 kamen aus ihrer französischen Heimat vertriebene Hugenotten ins Land, einige davon waren erfahrene Winzer. Zusammen mit deutschen und holländischen Einwanderern waren sie für die Weiterentwicklung des Weinbaus verantwortlich. Der erste internationale Durchbruch kam mit dem süßen Constantia-Wein, der während des 17 und 18. Jahrhunderts viele königliche Desserts krönte. Auch Südafrika blieb nicht von der Reblaus verschont, die hier 1885 wütete. Aufgrund der Weinkrise wurde im Jahre 1918 ein staatliches Kontrollorgan namens KWV (Kooperatieve Wijnbouwers Vereniging van Zuid Afrika) ins Leben gerufen. Mit dem Ende der Apartheid-Politik begann auch im Ausland die Nachfrage nach südafrikanischem Wein.
GEOGRAFIE
Südafrika verfügt über ein beinahe ideales Weinbauklima. Die Sommer sind lang und häufig sonnig, die Winter feucht und mild. Die Coastal Region liegt in einer trockenen, heißen Zone, wo im Sommer der Südwestwind für Abkühlung sorgt. Die Breede-River-Valley-Region liegt weiter im Landesinnern und besitzt ein Binnenlandklima mit weniger Niederschlag und heißeren Sommern. Mithilfe von künstlicher Bewässerung wird auch hier Wein erzeugt, der aber hauptsächlich destilliert wird. Ein kleiner Teil wird zu Wein von guter Qualität verarbeitet. In den wärmeren Gebieten muss künstlich bewässert werden.
ANBAUREGIONEN
Ein Estate ist eine Farm oder eine Verbindung von mehreren Farmen. Ein Ward ist ein Bezirk oder eine Gemarkung. Ein District ist ein zusammenhängendes Gebiet und kann aus mehreren Wards bestehen. Die Weinregionen können aus mehreren Districts bestehen und zahlreichen Wards. Die fünf Regionen sind Boberg, Breede River Valley, Coastal Region, Klein Karoo und Olifants River. Die Geographical Unit wurde 1993 eingeführt, es sind drei solcher großen Bereiche registriert: die GU Western Cape, wo die meisten der Weinbau-Bereiche (Wine of Origins) liegen, sie umfasst alle fünf Regions mit deren Districts und Wards. In der GU Northern Cape liegen der District Douglas sowie die drei Wards Hartswater, Lower Orange und Rietrivier. In der GU KwaZulu-Natal gibt es nur Versuchsanpflanzungen, aber keine WO-Bereiche.
Districts in der Region Breede River Valley: Breedekloof, Worcester, Robertson, Swellendam; Districts in der Coastal Region: Cape Point, Darling, Paarl, Stellenbosch, Swartland, Tygerberg; District in der Region Boberg: Tulbagh; District in der Region Klein Karoo: Calitzdorp; Districts in der Region Olifants River: Citrusdal Mountain, Citrusdal Valley und Lutzville Valley. Eigenständige Districts: Cape Agulhas, Overberg, Douglas und Walker Bay. Eigenständige Wards: Lower Orange und Ruiterbosch. Wards im District Paarl: Franschoeck, Wellington; in der Region Coastal Region: Constantia; im District Tygerberg: Durbanville und Philadelphia.
WEINE
Erst ab 1982 durften europäische Sorten eingeführt werden. Aus sechs Rebsorten, den „Big Six“, werden auf 15 Prozent der Rebfläche die besten Qualitätsweine hergestellt. Traditionell werden außerdem portweinähnliche süße Dessertweine hergestellt. Bekannt sind auch die körperreichen Pinotage-Weine. Chenin Blanc dominiert den Anbau mit 18 Prozent, gefolgt von Sauvignon Blanc und Chardonnay. Bei den roten Sorten führt Cabernet Sauvignon, gefolgt von Colombard, Shiraz, Pinotage und Merlot.
WEINGESETZE
Die Bezeichnung Wine of Origin (WO) wurde 1973 eingeführt und war eine Ursprungsgarantie. Das WO-Siegel wird durch das Wine & Spirits Board nach verschiedenen Prüfungen erteilt. 1993 traten überarbeitete, noch strengere Vorgaben nach französischem Vorbild in Kraft, die zudem Jahrgang und Rebsorte garantieren. Wird der Jahrgang oder die Rebsorte auf dem Etikett angegeben, müssen sie zu 75 Prozent (für Exportweine zu 85 Prozent) enthalten sein. Kontrollstelle ist das Wine and Spirits Board. Genügt man auch den sensorischen Anforderungen, erhält man ein schwarz-weißes Qualitätssiegel, das auf dem Flaschenhals angebracht wird. Es gibt derzeit fünfundsiebzig WO-Registrierungen.
REBFLÄCHE/PRODUKTION
133 000 ha, ca. 9 Mio. hl/Jahr.