Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03155.jsonl.gz/1871

Stadt Infos
Die Stadt St. Antönien liegt in Bezirk Prättigau-Davos im Graubünden / Grigioni / Grischun .
Gemeinde_Info
St. Antönien.Geographie.
Die Gemeinde liegt im St. Antöniental, einem nördlichen Seitental des Prättigaus, das vom Schanielabach entwässert wird. Sie umfasst den obersten, Partnunertal genannten Talabschnitt, das von links einmündende Gafiertal, die sich unterhalb des Zusammenflusses anschliessende Talweitung und gegen Schanielatobel unterhalb des Eggerbergs gelegen, Ascharina. Im Norden und Osten grenzt die Gemeinde auf dem Grat des Rätikons an Österreich. Die höchsten Berge dieser Kette, welche die Wasserscheide gegen das Montafon bildet, sind die Sulzfluh (2'817 m ü. M.) im Norden, die Schijenflue (2'625 m ü. M.) im Nordosten und das Madrisahorn (2'826 m ü. M., höchster Punkt der Gemeinde) im Südosten. Gegen Westen und Südwesten bilden Schafberg, Chüenihorn und Chrüz die natürliche Grenze des Tales.Geologisch liegen drei Formationen vor, der Prättigauer Flysch aus der Kreidezeit bildet die von Vegetation überwachsenen Gipfel bis etwa 2'450 m ü. M.. Ein Kalkband überdeckt den Flysch im Bereich der Rätschen-, Sulz- und Schijenflue. Im Süden liegt über dem Kalkband die kristalline Silvrettadecke und bildet die Gipfel von Schollberg, Gämpiflue und Madrisa. Der Aschüeler Sattel ist der Ãberrest des eiszeitlichen Tales welches sich gegen Westen öffnete. Erst viel später hat der Schanielabach von Partnun kommend einen ähnlichen Verlauf genommen sich aber seinen Ausgang nach Süden gegraben.St. Antönien liegt klimatisch in einer Vorstauzone und über das Jahr verteilt fallen 1'386 mm Niederschläge, ein Drittel davon in den Sommermonaten Juni, Juli und August. Der Winter ist schneereich und die mittleren monatlichen Temperaturen liegen zwischen -5,5 Grad und 12,8 Grad Celsius. Im nebelarmen Hochtal scheint die Sonne im Januar durchschnittlich 105 Stunden pro Monat, im Juli 171.Die Streusiedlung besteht aus einer Vielzahl von Einzelgehöften. Lediglich am Platz (1'420 m ü. M.), dem Dorfzentrum, verdichten sich die Gebäude. Die wichtigsten Hofgruppen sind rechts des Schanielabachs Aschüel, Schwendi, Meierhof und Büel, auf der anderen Talseite, am Unterlauf des Gafierbachs, Litzirüti, Sunnirüti, Stapfen, sowie das weiter unten am Schanielabach gelegene Ascharina. Im Partnunertal liegt als grösste Siedlung Partnunstafel (1'763 m ü. M.). Im Gafiertal gibt es einige Siedlungen, die heute nicht mehr ganzjährig bewohnt sind.Vom gesamten Gemeindegebiet von 52,28 km² sind 594 ha von Wald und Gehölz bedeckt, sind 2'697 ha landwirtschaftlich nutzbar, davon 2'337 ha als Maiensässe und Alpen. Weitere 1'890 ha sind unproduktive Fläche, meist in Form von Gebirge und 47 ha umfasst die Siedlungsfläche.Nachbargemeinden sind Saas im Prättigau, Küblis, Luzein, Schiers sowie Tschagguns und St. Gallenkirch, beide im österreichischen Bundesland Vorarlberg.
Partnergemeinden:
Pensionen St. Antönien Baden
Pensionen St. Antönien Lamone
Pensionen St. Antönien
Pensionen St. Antönien Bettens
Pensionen St. Antönien Rickenbach (ZH)
Pensionen St. Antönien
Pensionen St. Antönien
Pensionen St. Antönien Schwyz
Pensionen St. Antönien Vuisternens-dev-Romont
Pensionen St. Antönien
Tourismusbüro:
www.St. Antönien.ch
St. Antönien.ch
www.St. Antönien.com
St. Antönien.com
Adressen:
www.pensionst-antoenien.ch
www.pensionenst-antoenien.ch
www.pension-st-antoenien.ch
www.pensionen-st-antoenien.ch
www.pension-st-antoenien.com
www.pension-st-antoenien.com
St. Antönien.Wirtschaft.
Den wichtigste Wirtschaftszweig im Tal stellt die Landwirtschaft. Bedingt durch das alpine Klima, die Höhenlage und die Topographie ist kein wirtschaftlicher Ackerbau möglich, deshalb herrschen Fleisch- und Milchwirtschaft vor. Lange Tradition hat die Haltung von Kleinvieh, besonders Ziegen was heute wieder vermehrt zu sehen ist. Ermöglicht durch die mechanisierte Arbeitsweise wird die Landwirtschaft meist vom eigentlichen Gehöft aus betrieben, die jahreszeitlichen Wechsel des Wohnsitzes auf die verschieden Höhenstufen sind meist aufgegeben worden.