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Freiburg«In unserem Kloster ist es eng», sagt Prior François Bixel: «Unsere Küche ist so gross wie in einem Puppenhaus.» Die Karmeliter wollen darum ihr Gebäude am Montreversweg beim Murtentor ausbauen; das Baugesuch wurde im gestrigen Amtsblatt aufgelegt. «Die Vergrösserung ist aber sehr bescheiden», sagt Bixel. Architekt François Eugster vom Architekturbüro OF fügt an, dass das Gebäude aus den 1930er-Jahren in einem schlechten Zustand sei.
Die Karmeliter werden auf der Seite der Eisenbahnlinie eine Küche und einen Esssaal anbauen; zudem entsteht ein neues Sitzungszimmer. Dazu kommen Sanierungsarbeiten: So werden die Fenster ersetzt, damit sie eine bessere Isolierung bieten. Auch die Heizung muss erneuert werden. Der Ausbau und die Sanierung werden ungefähr eine Million Franken kosten.
Die Mönche möchten auch einen Kreuzgang errichten. «Einen ganz einfachen, mit Material aus dem Handel, so wie eine gedeckte Veranda», sagt Prior Bixel. Aber der Kreuzgang wird nur gebaut, wenn das Geld reicht.
Für zehn Mönche
Zurzeit wohnen vier Mönche im Kloster. Nach den Bauarbeiten werden wieder zehn Karmeliter dort leben. Nebst den Zellen für die Mönche hat es auch drei Gästezimmer.
Das Kloster wurde bereits in den 1970er-Jahren vergrössert. Damals entstand auch eine Kapelle. Diese dient aber heute als Bibliothek, denn im Jahr 2000 bauten die Mönche eine neue Kapelle. njb