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Chem. Unternehmen in Schweizerhalle. Nachdem Carl Christian Friedrich Glenck 1837 die Saline Schweizerhalle gegründet hatte, trat er 1843 das Recht zur Fabrikation chem. Produkte aus Salz an Stephan Gutzwiller ab. Die ab 1845 von Gutzwiller und dessen Bruder aufgebaute Fabrik wurde nach mehreren Besitzerwechseln 1860 von Carl Glenck, dem Enkel des Salinengründers, übernommen. 1890 gehörte dieser zu den Gründern der Aktiengesellschaft Chem. Fabrik S. in Basel. 1892 entstand eine erste Niederlassung in Saint-Louis, 1895 nahm die Gesellschaft in Schweizerhalle die Superphosphatproduktion auf, 1897 folgte der Bau einer Fabrik in Basel. Neben der Fabrikation chem. Produkte für Industrie und Landwirtschaft spezialisiert sich die Firma auf den Grosshandel mit Chemikalien, Futtermitteln und flüssigen Treib- und Brennstoffen. 1941 folgte die Aufnahme der pharmazeut. Fabrikation, in den 1950er Jahren auch der Handel mit Kunststoffen. 1987 wurde das Unternehmen in die Holdinggesellschaft S. umgewandelt. Das Unternehmen - seit 2008 unter dem Namen Acino - konzentrierte sich zu Beginn des 21. Jh. auf das Geschäft mit Pharmagenerika.
Literatur
– B. Ruetz, «Carl Christian Friedrich Glenck 1779-1845», in Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik 90, 2009
Autorin/Autor: Martin Meier