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Der Begriff der morphischen Felder geht auf den Biologen Rubert Sheldrake zurück. Er sieht darin die Grundlage von permanentem Informationsaustausch zwischen Gruppenmitgliedern und deren Wandel. Aufgrund der Beobachtung von Verhaltensänderungen in der Tier- und Pflanzenwelt konnte er die Existenz von unsichtbaren allumfassenden Energienetzen nachweisen.
Bekanntes Beispiel dafür sind Spatzen, welche in den USA begonnen hatten, die Deckel von Milchflaschen aufzupicken. Die Verhaltensweise wurde fast zeitgleich bei Spatzen in Japan beobachtet; Sheldrake beobachtete Hunde, welche unruhig wurden, sobald ihr:e abwesende:r Halter:in sich auf dem Weg nach Hause machte; oder auch Pflanzen, die weltweit anfingen, Stoffe zu produzieren gegen Schädlinge oder die Fähigkeit von Vogelscharen oder Fischschwärmen die Richtung so rasch ändern, ohne dass die einzelnen Tiere miteinander zusammenstossen.
Morphische Felder übertragen nicht nur Verhaltensweisen, sondern auch Gedanken: Viele Erfindungen fanden zeitgleich an unterschiedlichen Orten der Welt statt. Gemäss Sheldrake übertragen morphische Felder Gewohnheiten, Erfahrungen und Instinkte durch morphische Resonanz zwischen Gruppenmitgliedern. Das Feld bildet ein Gruppengedächtnis. Es umschliesst auch örtlich entfernte Gruppenmitglieder.
Meistens sind das unbewusste Prozesse, es ist aber auch möglich in den morphischen Feldern „zu lesen“. Im Grunde bedeutet dies, den Kontakt zur Intuition, zum Bauchgefühl herzustellen und dadurch Ursachen und Zusammenhänge besser verstehen.