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Die zur Mirgros Gruppe gehörenden Unternehmen konnten die Umsätze im internationalen Geschäft (Export und Auslandstandorte) um 16,0 Prozent auf CHF 790 Millionen (Vorjahr CHF 681 Millionen) steigern. Trotz des unverändert starken Schweizer Frankens nahmen die Exportumsätze dank guten Konzepten um 9,4 Prozent zu. Wachstumstreiber waren das Kaffeekapseln- und das Käsegeschäft. Unter der Marke Café Royal liessen sich die Marktanteile insbesondere in Frankreich und Deutschland ausbauen. Das Wachstum der Auslandstandorte war geprägt von den Akquisitionen Ondal France S.a.r.l. per 31.7.2016 und Idhéa per 27.9.2016 Mit der Übernahme von Ondal in Frankreich konnte die Mibelle Group das Produktsortiment erweitern und damit die Basis für weiteres Wachstum legen.
Das Schweizer Geschäft (Detailhandel und Grossverbrauchergeschäft) erwies sich wie erwartet als anspruchsvoll, liess sich aber leicht über Vorjahr halten. Mit gezielten Übernahmen in den Bereichen Fleischspezialitäten (Gabriel Fleury SA per 1.2.2016) und im Frischeangebot asiatischer Spezialitäten (Sushi Mania SA per 13.12.2016) M-Industrie die Marktpositionen stärken.
Das Geschäft mit der Migros-Gruppe konnte um 0,9 Prozent auf CHF 4530 Milliarden ausgebaut werden. Während das Migros-Geschäft (Migros-Detailhandel) teuerungsbereinigt stagnierte, stiegen die Umsätze mit Denner und LeShop.ch.
Das Marktumfeld im Grossverbrauchergeschäft war anspruchsvoll. Es war geprägt von sinkenden ausländischen Touristenzahlen (Gastronomie und Hotellerie), dem Einkaufstourismus und einem schrumpfenden Cash&Carry-Abholgeschäft. Die Umsätze reduzierten sich um 1,5 Prozent auf CHF 1069 Milliarden (Vorjahr CHF 1086 Milliarden).
Investitionen in den Werkplatz Schweiz und in die Nachhaltigkeit Die M-Industrie hat im Berichtsjahr über CHF 200 Millionen in den Werkplatz Schweiz investiert. Neben Kapazitätserweiterungen und Rationalisierungsinvestitionen legte die M-Industrie ein Hauptaugenmerk auf Investitionen, um die Ressourceneffizienz nachhaltig zu steigern. Mit dem Bau zweier Holzkraftwerke in Gränichen und Estavayer-le-Lac reduzieren sich die Treibhausgasemissionen jährlich um 15 000 Tonnen. Mit diesen Investitionen setzt die M-Industrie die ehrgeizige Nachhaltigkeitsstrategie wirkungsvoll um.