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Zwei Wochen nach ihrer vielversprechenden Rückkehr in den Weltcup in Val-d’Isère ist Noémie Kolly der Auftakt in den Europacup misslungen. Bei den zwei Super-G in Zinal verpasste die 22-jährige Greyerzerin beide Male den Sprung in die Top 10.
22 Hundertstel fehlten ihr für die Top 10.
Beim gestrigen Rennen im Wallis erreichte Kolly mit einem Rückstand von 1,83 Sekunden das Ziel. Das reichte für Rang 11. Den Sprung in die Top 10 verpasste sie um 22 Hundertstel. Auch wenn es nicht für einen Platz unter den besten zehn reichte, so konnte sich die Freiburgerin doch zumindest über eine Steigerung gegenüber dem Vortag freuen. Beim ersten Europacup-Rennen am Montag hatte sich Kolly noch mit Rang 19 zufrieden geben müssen. Mit 1,23 Sekunden Rückstand auf die Spitze war Kolly, die die letzte Saison wegen einen Kreuzbandrisses hatte auslassen müssen, nur die neuntbeste Fahrerin von Swiss Ski.
Ihre Teamkolleginnen wussten derweil zu überzeugen. Rahel Kopp sorgte gestern dafür, dass es der Schweiz beim Heimrennen zu einem Podestplatz reichte. Die 26-Jährige beendete das Rennen hinter den beiden Österreicherinnen Lisa Grill und Christina Ager als Dritte. Auf die Siegerzeit von Grill verlor Kopp, die ihr achtes Europacup-Podium feierte, eine gute halbe Sekunde.
Starke Schweizerinnen
Bereits am Montag hatte die Schweiz in Zinal zwei Podestplätze feiern dürfen. Der Bündnerin Stephanie Jenal gelang ihr erster Europacup-Sieg. Die 22-jährige Speed-Spezialistin hatte beim Super-G mit einem Vorsprung von zwei Hundertsteln auf Landsfrau Jasmina Suter gesiegt. Gleich sechs Schweizerinnen schafften es in die Top 10.
Für Jenal, die in diesem Sommer die Spitzensport-RS in Magglingen absolviert hat, ist der Triumph in Zinal der grösste Erfolg ihrer Karriere. Ihr zuvor bestes Resultat im Europacup war der 4. Platz beim Super-G von St. Moritz vor einem Jahr.