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Mit dem gewaltigen Vorsprung von 1,83 Sekunden gewann Henrik Kristoffersen am Chuenisbärgli vor dem Italiener Manfred Mölgg, der am Donnerstag in Zagreb triumphiert hatte. Es war der 13. Weltcupsieg Kristoffersens, der 12. in einem Slalom. In beiden Läufen war der 22-jährige Norweger der Schnellste.
Marcel Hirscher, in den Jahren 2012, 2013 und 2014 Gewinner des Adelbodner Slaloms, erreichte zwar zum 101. Mal das Podium, aber er schaffte es einmal mehr nicht auf die oberste Stufe. Der Salzburger, der im ersten Lauf durch den plötzlich aufgezogenen Nebel klar benachteiligt gewesen war, hatte bei Halbzeit 1,60 Sekunden hinter Kristoffersen gelegen. Am Ende betrug die Differenz aber satte 2,19 Sekunden, die eben nicht allein den äusseren Umständen geschuldet waren. Besonders im steilen Gelände fährt der Norweger derzeit in einer eigenen Liga.
Im Slalom ist Hirscher hinter Kristoffersen klar die Nummer 2, und auch im Riesenslalom verwies ihn mit dem Franzosen Alexis Pinturault schon dreimal einer auf Platz 2. Im Gesamt-Weltcup dagegen liegt der Österreicher unverändert auf Kurs, die sechste grosse Kristallkugel zu gewinnen: 299 Punkte liegt Hirscher vor Pinturault, 301 Zähler vor Kristoffersen.
Sehr gut hielt sich Daniel Yule, der in Zagreb als Vierter sein bestes Weltcup-Ergebnis realisiert hatte, in Adelboden aber gleich zweimal bei sehr nebligen Verhältnissen über die Piste musste. Das Podium geriet allein durch die äusseren Umstände ausser Reichweite, als Achter klassierte sich der Unterwalliser aber zum dritten Mal in Folge in den Top 10.
Neben Yule konnten auch der Walliser Ramon Zenhäusern und der Bündner Marc Gini punkten. Zenhäusern hatte im Vorjahr in Adelboden als Siebenter sein mit Abstand bestes Weltcup-Resultat realisiert. Ein ähnlich starkes Ergebnis blieb ihm diesmal versagt, als 19. war er aber dennoch so gut klassiert wie noch nie in diesem Winter. Gini, im November 2007 letzter Schweizer Gewinner in einem Slalom, schaffte es als 22. zum zweiten Mal in diesem Winter in die Top 30. Sechzehnter war er im Oktober in Levi.
Der Berner Luca Aerni war mit einem Einfädler schon im ersten Lauf ausgeschieden.
(SDA)
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