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Die Zünfte hatten als Vereinigungen Gewerbetreibender prägenden Einfluss auf die Stadt. Der Zusammenschluss in einer mittelalterlichen Zunft sollte den Mitgliedern die berufliche Existenz sichern und sie gegen fremde Konkurenz schützen. Um in einem Gewerbe tätig zu sein war die Zugehörigkeit zur Zunft unerlässlich. Eine Bannmeile sorgte dafür, dass in ihrem Bereich kein Nichtzünftiger eines der geschützen Gewerbe betrieb. Der Import von Konkurrenzwaren war verboten.
Strenge Richtlinien sorgten seit dem 13. Jahrhundert für einheitliche Qualitätsstandards, Löhne und Preise. Die Qualität der Produkte kontrollierte die Warenschau. Vom 14. bis ins 19. Jahrhundert gab es in Basel fünfzehn historisch gewachsene Zünfte. Ihr Einfluss setzte sich im späten Mittelalter gegen jenen des Adels durch, was die politische Rolle der Zünfte illustriert. Das Wehrwesen ruhte auf den Zünften. Sie besorgten die Bewachung von Toren und Stadtmauern.
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Die alten Basler Zünfte - Ein genereller Überblick nach Gewerbe vom 14. bis ins 18. Jahrhundert.
(Das omnipräsente "E.E. Zunft zu..." steht etwa seit dem 17. Jahrhundert für "eine Ehren Zunft zu...", weshalb man auch nie "die E.E. Zunft zu ..." schreiben sollte, weil das ausgeschrieben einen zweifelhaften Satzbau ergäbe.)
E.E. Zunft zum goldenen Stern - Die Zunft der Bader und Scherer im Haus zum goldenen Stern an der Freien Strasse.