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Zur Kundgebung aufgerufen hatte ein anfangs Monat gegründetes kantonales Komitee. Die Manifestation war eigens zum internationalen Rohstoffhandels-Gipfel organisiert worden.
Der Gipfel findet vom 21. bis 23. März in Lausanne statt. Der genehmigte Demonstrationszug bewegte sich vom Bahnhof nach Ouchy am Ufer des Genfersees. Auf Transparenten und Plakaten waren Slogans wie «Stoppt den Krieg», «Putin in den Gulag», «Terrorist Putin» und «Stopp Putin» zu lesen.
Mitglieder des Organisationskomitees forderten ein sofortiges Ende des Krieges und den Rückzug aller russischen Truppen vom Staatsgebiet der Ukraine. Für Firmen, welche die Kriegsanstrengungen Moskaus mitfinanzieren, verlangten sie Sanktionen.
Zudem sollten die Rohstofffirmen in der Schweiz «wirklich kontrolliert» und deren Preise vorgeschrieben werden. Die Schweiz soll sofort alle Öl- oder Gaskäufe aus Russland einstellen und der Ukraine die Staatsschulden ohne Bedingungen erlassen, lauteten weitere Forderungen.