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Und der Herr redete mit Mose und sprach: Nimm du dir auserlesene Spezerei: 500 Schekel feinste Myrrhe und halb so viel wohlriechenden Zimt, 250 [Schekel], und wohlriechenden Kalmus, auch 250, dazu 500 [Schekel] Kassia, nach dem Schekel des Heiligtums, und ein Hin Olivenöl; und mache daraus ein heiliges Salböl, eine Mischung von Gewürzsalbe, nach der Kunst des Salbenbereiters gemischt; ein heiliges Salböl soll es sein. 2Mo 30:23-25
Heute möchte ich über Team, Zusammenarbeit und die Tatsache sprechen, dass es allein nicht geht. Doch weshalb beginne ich dann mit einem Vers über Salböl im alten Testament?
Wie wir den Versen entnehmen können, hat Gott eine genaue Vorstellung über die perfekte Mischung. Viel wäre zu sagen zu den einzelnen Gewürzen, und ich bin sicher, dass ich das in der Zukunft auch mal beleuchten werde. Heute aber geht es mir um andere Aspekte.
Verschiedene Gewürze und Öl. Ich sehe darin uns selber und Gottes Geist. Gott weiss genau, welche Zutaten es braucht und wie viel davon. Weiter verbietet er, dass die Mischung für irgend etwas anderes verwendet wird. Er stellt die Mischung zusammen, und sie ist für ihn reserviert. Im Kaninchen-Züchter-Verein findet man diese Mischung nicht – aber in seiner Gemeinde.
Gott sagt der Gemeinde in Korinth – ausgerechnet der Gemeinde in Korinth, an die Paulus doch zwei schwierige Briefe schreiben musste – dass sie alles haben, was sie brauchen. Die perfekte Mischung. Die Mischung aller Gaben, die notwendig sind, und des Geistes – Gewürze und Öl.
Zusätzlich sagt Gott zu Mose, dass alles, was von dem Salböl berührt wird, hochheilig wird. Im alten Testament lesen wir die Stelle, wo Gott fragt: Wenn totes, unreines Fleisch in den Kleidern des Priesters transportiert wird, wird dann das Fleisch rein oder das Kleid unrein? Antwort: das Kleid wird unrein. Deshalb durften z.B. keine Aussätzigen berührt werden. Jesus aber zeigt uns etwas anderes. Wenn er, der Gesalbte, einen Aussätzigen berührt, wird der Aussätzige rein.
Alles, was mit der Salbung, der perfekten Mischung berührt wird, wird rein. Wenn wir einen Menschen am Herzen berühren, braucht er sich nur noch zu entscheiden und er wird heilig. Wenn alle Gaben zusammenarbeiten, wird er hochheilig. Er kommt in einen Jüngerschaftsprozess der Veränderung, und während diesem Prozess kommt er mit allen Gaben in Berührung. Heilung, Heiligung, bis zur Sohnschaft. Und wird selber ein Teil der perfekten Mischung.
Gott nimmt die Gewürze, legt sie wie auf einer Palette eines Malers zusammen – die Palette symbolisiert die lokale Gemeinde, in die er die einzelnen Gaben einpflanzt. Dann giesst er Öl dazu, und beginnt zu rühren und zu mischen. Oft fühlt sich das an wie ein Sturm. Hast Du auch schon einen Tornado in einer Wasserflasche oder einer Schüssel geschaffen? Wir merken selten, dass eine perfekte Mischung geschaffen wird, fühlen uns angegriffen, überfordert, doch im Glauben kommen wir zur Ruhe. Sobald alles Gewürz – wirklich alles Gewürz – mit dem Öl vermengt wurde, kommt alles zur Ruhe. Das Öl verbindet sich mit dem Gewürz, bis das Öl nach dem Gewürz riecht und das Gewürz im Öl aufgegangen ist. Bereit, andere zu salben.
Gott ist gnädig. Bereits am Anfang des Prozesses sind wir brauchbar, löst die Berührung mit der nicht perfekt gemischten Emulsion Veränderung aus. Wie viel mehr, wenn wir es zulassen, dass er uns mischt und rührt, bis wir uns gegenseitig ergänzen, zusammenarbeiten, eine gemeinsame Wirkung entfalten.
Ich möchte zulassen, gepflanzt und dann gemischt zu werden. Wie Jesus im Sturm möchte ich zur Ruhe kommen, inmitten des Sturms, möchte mich mit Öl tränken lassen. Aber nicht alleine. Ich möchte mich ergänzen lassen mit anderen Gewürzen.
Was denkst Du darüber? Möchtest Du auch den perfekten Einfluss auf Deine Umgebung haben? Ich bin gespannt auf Kommentare.