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Postkarten waren „früher“ ein beliebtes Mittel, um einen Landeseindruck mit einer Kurznachricht nach Hause zu schicken. Die Sujets schwankten zwischen realistischen Aufnahmen und gestellten „exotischen“ Posen. Interessant und etwas nostalgisch sind sie geblieben.
Eisenbahn in Äthiopien
Äthiopien ist ein Eisenbahnland. Seit dem 19. Jahrhundert bereits! Das Hauptinteresse lag in der Anschliessung der Hauptstadt Addis Abeba mit dem Welthandel, also mit dem Hafen von Dschibuti (Djibouti). Der Schweizer Bahnpionier Alfred Ilg spielte dabei eine wesentliche Rolle.
Kaiser Menelik II hatte grössere Visionen: er träumte, sein Äthiopien mit einer Bahn nach Kenya zu verbinden und ebenso nach Westen zum Sudan hin eine Linie zu bauen. Dazu kam es nicht.
Letztendlich hielt sich die Verbindung Addis Abeba nach Dschibuti über Jahrzehnte, bis sie mit der Jahrtausenderwende quasi zum Stullstand kam. Chinesische Investitionen in den 2010er Jahren bauten die 756 Kilometer lange Strecke neu. Sie folgt mehr oder weniger dem alten Trassee und wurde 2015 eröffnet.
Eisenbahn in Äthiopien
Ebenso bauten chinesische Unternehmen eine Stadtbahn in Addis Abeba. Diese modernste Strassenbahn Afrikas entlastet den Fahrzeugverkehr der Millionenstadt Addis Abeba erheblich und wird auch rege benutzt.
In diese Welt der Eisenbahn von Äthiopien entführt ein DokFilm von Eisenbahn Romatik aus dem Jahr 2020. Sehenswert.
Wie so viele Länder ist Guinea-Bissau politisch gebeutelt und von einer schwierigen Vergangenheit geprägt. Bis heute hat das Land südlich von Senegal einen zweifelhaften Ruf, der von Korruption, Drogenschmuggel, Gewalt und dubiosen Militärs geprägt ist. Das Land zählt zu den ärmsten Ländern der Erde.
Eine gute und aktuelle Einschätzung zur politischen Stabilität Guinea-Bissaus hat der Geopolitical Information Service im April 2015 eröffentlicht. Demnach gibt es mit dem seit 2014 regierenden Ministerpräsidenten Domingos Simoes Pereira Hoffnung auf eine positive Entwicklung des Landes.
Die Währung in Äthiopien heisst Birr. Das äthiopische Birr (BR) gibt es in den Banknoten 1, 5, 50 und 100 Birr. 1 Birr sind 100 Cent. Reisende können Devisen (Schweizer Franken, Euro, Dollar) in Banken oder Wechselstuben in Äthiopien problemlos tauschen. Bitte achten Sie darauf, nur neue Noten mitzunehmen, ältere Serien werden selten akzeptiert. Die Landeswährung Birr darf nur bis zu einer Höchstgrenze von 200 Birr pro Person ein- und ausgeführt werden.
Bankkarten wie VISA, Mastercard, Diners Club und AmericanExpress sind in Äthiopien nur begrenzt hilfreich. Doch in grossen Hotels der Hauptstadt Addis Abeba können Reisende mit den gängigen Kreditkarten ohne Probleme bezahlen und bei einigen Banken (ATMs) Geld abheben.
Das Auswärtige Amt beschreibt die politische Lage Guinea-Bissaus nach den jüngsten Wahlen als stabil (Stand April 2015).
Doch Guinea-Bissau ist eines der ärmsten Länder der Welt. Armutskriminalität kommt im ganzen Land vor, vor allem aber in der Hauptstadt Bissau. Nächtliche Überfälle oder Einbrüche geschehen selten.
In manchen Gebieten des Landes – vor allem entlang der Küste und auf den Bijagos Inseln – ist auch Drogenkriminalität ein Thema.
Verglichen mit anderen westafrikanischen Ländern ist die Sicherheitslage in Guinea-Bissau gut und das Land gilt als eines der sicheren Reiseländer der Region. Die Menschen hier sind zum größten Teil friedfertig und sehr freundlich.
Diebstähle, Straßenkriminalität sowie niedrigere Hygienestandards erfordern von Reisenden angemessene Verhaltensmaßnahmen und eine gewisse Vorsicht. Reisende sollten auch in Guinea-Bissau zur eigenen Sicherheit nur wenig Bargeld mit sich führen und Wertgegenstände nicht am Körper tragen. Menschenleere oder verarmte Gegenden sollten – vor allem bei Dunkelheit – gemieden werden.
Weitere Informationen zur aktuellen Sicherheitslage und Reisehinweise in Guinea-Bissau finden Sie bei folgenden Stellen:
- Auswärtiges Amt
- Österreichisches Bundesministerium für Europa, Integration, Äusseres
- Eidgenössisches Schweizer Departement für auswärtige Angelegenheiten
Guinea-Bissaus Währung ist der CFA-Franc BCEAO. Der Wechselkurs ist an den Euro gekoppelt und schwankt deshalb nicht. Reisende erhalten gerundet 656 CFA-Francs für einen Euro. Von den Geldwechslern bekommt man in der Regel 650 CFA pro Euro. Wechseln Sie nicht darunter.
Die Währung CFA-Franc gilt in allen Ländern der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion. Dazu gehören neben Guinea-Bissau auch Benin, Burkina Faso, Togo, Elfenbeinküste, Mali, Niger und Senegal.
In Guinea-Bissau gilt bis heute: Nur Bares ist Wahres. Bankautomaten sind sehr selten, und oft ist Abheben nur möglich, wenn man ein Konto bei der entsprechenden Bank hat. In der Hauptstadt Bissau findet man einen Geldautomaten, der auch Visa-Karten akzeptiert (Banco do Africa Ocidental). Reisende sollten sich jedoch nicht darauf verlassen, dass dieser funktioniert. Zahlen mit der Kreditkarte funktioniert nur in einigen gehobenen Hotels in der Hauptstadt Bissau.
Am besten nimmt man die benötigten Geldmengen für die Reise in bar und in Euro oder Dollar mit und wechselt vor Ort. Bargeld kann rund um den Mercado Central in Bissau gewechselt werden. Es lohnt sich, die Wechselkurse zu vergleichen. Am sichersten ist der Geldwechsel über eine der autorisierten Geldwechselstuben.
Außerhalb der großen Städte findet man so gut wie nirgends Banken. Western Union ist in verschiedenen Orten im ganzen Land zu finden: Bissau, Badatá, Gabú, Buba, Canchungo und Mansoa. Seien Sie sich bewusst, dass hier jedoch hohe Gebühren anfallen, wenn Sie sich Geld schicken lassen.
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