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Daten und Worte zu Akteuren des FC St. Gallen.
2002 bis 25. Februar 2013 im FCSG. -- 105 (68 NLA/27 NLB/10 Cup) Spiele und 21 (11 NLA/6 NLB/4 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 10. Mai 2008 beim 0:0 gegen den FC Aarau.
Der Stürmer mit dem berühmten Namen (Die Brüder Xam und Trello Abegglen bestritten einst 68 bzw. 52 Länderspiele, der dritte Bruder Jean 3; von einer Verwandtschaft des St. Gallers ist aber nichts bekannt) kam 2002 (frühere Angaben: 2003) vom FC Staad in den Nachwuchs des FCSG. -- Nach seinem Debüt im Fanionteam musste sich Abegglen lange gedulden, kam in der NLB-Saison 2008/09 nur zu 4 Einsätzen, empfahl sich währenddessen aber in der U21 mit 14 Toren in der 1. Liga.
Nach dem Wiederaufstieg im Sommer 2009 fand sich Abegglen mehrheitlich im Aufgebot der 1. Mannschaft, feierte im September im Heimspiel gegen die Young Boys sein erstes Tor (den Hoffnung bringenden Anschlusstreffer zum 1:2, am Ende gabs ein 2:3). -- Im Frühling 2010 im Heimspiel gegen Luzern schoss Abegglen seine einzige Doublette (Treffer zum 1:0 und 2:0 beim 3:1-Sieg). -- In seiner zweiten NLA-Saison litt auch Abegglen unter dem Abwärtstrend der Mannschaft. Im September erlitt er im Cupspiel in Flawil zudem einen Teilriss des Aussenbandes im rechten Knie und fiel rund zwei Monate aus. -- Im Frühling 2011 war der Stürmer beim wichtigen 3:1-Auswärtssieg gegen die Grasshoppers Schütze des 1:1-Ausgleichtreffers. Trotzdem gings am Saisonende zurück in die Zweitklassigkeit. -- In der Saison 2011/12 wurde Abegglen im Herbst meist hinter den Sturmspitzen auf der Flanke eingesetzt. -- Zum Rückrundenstart wieder vorne im Sturm, erzielte Abegglen gegen Delémont den ersten Saisontreffer und liess in den folgenden drei Spielen je ein Goal folgen und zeigte wiederholt, dass er sich als "Wühler" im Sechzehner wohl fühlt.
Nach dem guten Saisonstart im Sommer 2012 wurde Nico Abegglen für die EM-Qualifikationsspiele gegen Spanien und Estland erstmals in die U21-Nationalmannschaft aufgeboten. -- Abegglen spielte früher auch in der U18-Nati und bestritt 5 U20-Länderspiele (2 Tore). -- Sein letzter persönlicher Höhepunkt in Grün-Weiss blieb das Heimspiel Anfang August gegen die Grasshoppers, als er in der 90. Minute sein Team nach unermüdlichem Anrennen erlöste und doch noch das 1:1 erzielte. -- Unermüdlich war auch Abegglens Kampfgeist. -- Weniger glücklich waren die Verantwortlichen mit seiner Torausbeute.
Nach dem FCSG
Als der FCSG Anfang 2013 mit Mikael Ishak und Savo Kovacevic zwei neue Angreifer verpflichtete, sah Abegglen keine Zukunft mehr in St. Gallen, liess den Vertrag auflösen und wechselte zum FC Vaduz in die Challenge League. --Dort lief es für den Stürmer zunächst rund; in 12 Spielen erzielte er 5 Tore. -- Im letzten Saisonspiel gegen Absteiger Locarno zog er sich jedoch einen Kreuzbandriss zu und fiel danach über ein halbes Jahr aus. -- So konnte er im Frühling 2014 nur in 9 Spielen eingesetzt werden. -- Am 1. Mai 2014 wurde Abegglen mit Vaduz erstmals Cupsieger, er selbst erzielte beim 6:0 im Final gegen Eschen/Mauren zwei Tore. -- In der Super League musste sich Abegglen weiterhin vorwiegend als Joker bewähren; nur in 2 von 12 Einsätzen stand er in der Startformation und blieb ohne Torerfolg. -- Dafür war Abegglen auch im Cupfinal 2015 Torschütze. Beim 6:0-Sieg gegen Triesenberg eröffnete er das Skore.
Kurz vor Saisonstart im Juli 2015 löste er den Vertrag mit Vaduz aus und wechselte zum FC Wohlen in die Challenge League. -- Für die Freiämter erzielte er in zwei Jahren in 35 Meisterschaftsspielen 7 Tore, wobei Abegglen im zweiten Jahr nur noch einmal traf. -- Schliesslich wechselte der Stürmer im Sommer 2017 zum SC Brühl.
1. Juli 2001 bis 30. Juni 2004 im FCSG. -- 18 (16 NLA/2 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 15. September 2001 beim 4:1-Heimsieg gegen die Young Boys.
Flavio Agosti kam vom FC Kreuzlingen und wurde für die U21 verpflichtet, rückte aber nach dem Transfer von Jörg Stiel schon im Juli zum Goalie Nummer 2 des Fanionteams auf. -- Im schwierigen Herbst 2002 wurde Agosti vorübergehend die Nummer eins im Tor der Espen. -- Im ersten Spiel unter Thomas Staub löster er zur Pause Oliver Stöckli ab. -- Auf das 3:11 in Wil liess Agosti wieder gute Leistungen folgen. -- Als Heinz Peischl im Januar 2003 Trainer wurde, kam mit Stefano Razzetti ein neuer Torhüter in die Ostschweiz, Agosti (und nicht Stöckli) war fortan Ersatz des Italieners. -- Im Sommer 2004 wechselte Agosti zum NLA-Aufsteiger FC Schaffhausen, für den er während zwei Saisons hinter Marcel Herzog Ersatzgoalie war und in der Saison 2005/06 zu 5 NLA-Einsätzen kam. -- Danach beendete er seine Karriere.
Flavio Agostis Junioren-Klub war der FC Gossau. -- In der Saison 93/94 war er für ein Jahr im FCSG-Nachwuchs und kehrte dann nochmals für zwei Jahre zum FC Gossau zurück, wo er am Ende, als Ersatzgoalie, den NLB-Aufstieg feierte. -- Dann von 1996 bis 1998 im SC Brühl, 1998 - 2000 im FC Widnau und 2000/01 im FC Kreuzlingen.
6. Juli 2004 bis 18. Juli 2006 und Januar 2007 bis Juni 2008 im FCSG. -- 27 (23 NLA/3 Cup/1 UI-Cup) Spiele und 2 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 27. Juli 2004 bei der 1:3-Niederlage beim FC Zürich.
Kwabena Agoudas Start in St. Gallen war hoffnungsvoll. Beim Debüt in Zürich erzielte er gleich sein erstes Tor. -- Doch wurde er schon nach zwei Monaten jäh gestoppt. Im Cupspiel in Arbedo zog sich der Ghanaer schwere Knieverletzungen zu, seine erste Saison in Grün-Weiss war vorzeitig beendet. -- Nach seinem Comeback nicht mehr über die Joker-Rolle hinausgekommen. -- Im Sommer 2006 für ein halbes Jahr an Winterthur ausgeliehen (11 NLB-Spiele/2 Tore). -- Agouda kam vom FC Nania in Ghana. -- Der Stürmer wechselte im Sommer 2008 zu Hapoel Bnei Lod in Israels Liga Leumit (zweihöchste Liga), wo er in 22 Spielen 8 Tore erzielte. -- Später bei Hapoel Kiryat Shmona, mit dem er aus der höchsten israelischen Liga abstieg. -- Dann in der Liga Leumit bei Hapoel Kfar Saba, seit 2011 wieder bei Hapoel Bnei Lod, mit dem er Platz 2 erreichte, aber in der Aufstiegs-Barrage an Hapoel Ramat Gan scheiterte.
1. Juli 2006 - 30. Juni 2008 im FCSG. -- 72 (64 NLA/2 Barrage/4 Cup/2 UI-Cup) Spiele und 33 Tore (27 NLA/6 Cup) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 2006 beim 1:1 in Schaffhausen.
Francisco Aguirre wechselte von Al-Arabi (Katar) ins Espenmoos, war aber in der Schweiz bereits für seine Goalgetter-Qualitäten bekannt. -- Torschütze beim ersten Auftritt in Grün-Weiss. -- Vorab in der ersten Saison in Abwechslung mit Sturm-Partner Alex Tachie-Mensah für viel Begeisterung sorgend. -- Öfter angeschlagen, hatte Aguirre in der zweiten Saison Mühe, regelmässig aufzublühen.
Nach dem Abstieg wechselte Aguirre nach Zypern zu Omonia Nikosia, im Janaur 2010 zum kleineren Ligakonkurrenten Aris Limassol. -- Ende August 2010 kehrte der Goleador zurück in die Schweiz und unterschrieb im FC Locarno (NLB). Aguirre erzielte in 19 Spielen 3 Tore, kam aber in der erfolgreichen Schlussphase der Saison nur noch zu Teilensätzen. -- Ab Juli 2011 wieder im Südtessin. Für den Erstligisten FC Mendrisio-Stabio bestritt er bis zur Winterpause 15 Spiele und erzielte 4 Tore in der 1. Liga. -- Im Januar 2012 beim der AC Malcantone (2. Liga). -- Ab Juli 2012 beim FC Oberwallis Naters in der 1. Liga Classic. Dort erzielte er in der ersten Saisonhälfte vier Tore, verpasste aber nach der Winterpause die Vorbereitung auf die Rückrunde. Im Frühling 2013 wurde der Vertrag aufgelöst, Aguirre schloss sich dem FC Azzurri 90 Lausanne an, der zur Saison 2013 in die 1. Liga Classic aufstieg.
Aguirre spielte in Argentinien unter anderem für die Grün-Weissen vom Club Atletico Banfield und für Quilmes und wurde 2002 vom damaligen Erstligisten Chiasso verpflichtet (31 Tore in 25 Matches). -- 2003 zu Yverdon in die NLB, wo er in der 2. Saison mit 24 Treffern massgeblich am Aufstieg beteiligt war. -- Mit den Waadtländern auch in der NLA stark (13 Tore in 17 Spielen) und im Winter etwas überraschend nach Doha, Katar tranferiert. -- Später wurde vermutet, dass Sportchef René Weiler schon in jener Winterpause den Wechsel zum FCSG einleitete, schliesslich buhlte auch die Konkurrenz (besonders YB) um seine Dienste.
31. August 2016 bis 2. Oktober 2018 im FCSG. - 38 (36 NLA/2 Cup) Spiele und 14 (13 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 11. September 2016 beim 0:2 gegen den FC Lugano.
Albian Ajeti wurde vom FC Augsburg ausgeliehen, der Vertrag am Tag des Transferschlusses abgeschlossen. -- Den Rückstand, den er aufgrund fehlender Spielpraxis hatte, holte er schnell auf, schon bei seinem zweiten Teileinsatz war er auswärts gegen Thun Siegtorschütze. -- Es folgten weitere 4 Treffer bis zur Winterpause, 10 waren es bis zum Ende einer Saison, in der der Frühling erneut durchzogen war: Sein Treffer zum 1:0-Sieg in Lausanne im ersten Spiel unter Giorgio Contini stellte die Weichen zum Klassenerhalt.
In der Sommerpause 2017 war der Stürmer umworben, Angebote vom Serie-A-Aufsteiger SPAL Ferrara und des FC Basel dürften die konkretesten gewesen sein. -- Noch wollte die Klubführung nicht nachgeben. -- Zudem wurde auf die neue Saison hin sein Zwillingsbruder Adonis aus Wil verpflichtet. -- Albian Ajeti war zum Saisonstart verletzt. Wie er beim "Comeback" gegen Sion seinen Treffer zum 2:0-Sieg feierte, blieb kein Zweifel daran, dass er sich weiterhin wohl fühlte. -- Im September umwarb ihn der FC Basel erneut. Beim Serienmeister fiel der Stürmer Nummer 1, Ricky van Wolfswinkel, für längere Zeit verletzt aus. Nun war der Druck zu gross, um zu widerstehen, das Angebot wohl auch deutlich besser. -- Schliesslich kam der Transfer zustande, Ajeti traf bei seinem ersten Spiel für Basel nach seiner Rückkehr und wur in einer durchwachsenen Saison zu einem der besten unter den Rot-Blauen. -- Ajeti wurde mit 17 Treffern, 3 davon für die Espen - Torschützenkönig 2017/18. -- Zudem gehörte er zum vorläufigen Kader für die WM 2018, wurde dann aber von Trainer Vladimir Petkovic doch nicht ins Vorbereitungscamp einberufen.
Ajeti war erst 8 Monate zuvor vom FC Basel nach Augsburg gewechselt, wo er nach Goalie Marwin Hitz der zweite Schweizer im Kader war. -- Beim Bundesliga-Club kam er in seinem ersten Halbjahr nur zu einem Einsatz, am 12. März in Darmstadt. Dort lag Augsburg bei seiner Einwechslung noch 0:2 zurück, erreichte aber noch ein 2:2. -- Nachdem Trainer Markus Weinzierl zum FC Schalke wechselte, verlor Ajeti unter dessen Nachfolger Dirk Schuster, der aus Darmstadt kam, keine Aussichten auf Besserung.
In der Super League kam Albian Ajeti als 17-Jähriger erstmals zum Einsatz, am 6. April 2014 beim 0:0 gegen den FC Thun. -- Sein älterer Bruder Arlind, Abwehrspieler, war in jener Saison unter Murat Yakin nahe an einem Stammplatz (19 Einsätze). Und lobte zu jenem Zeitpunkt, dass Angreifer Albian noch talentierter sei. -- Im zweiten Super-League-Spiel zeichnete sich Albian erstmals als Torschütze aus (am 18. Mai, zum 1:0 beim 4:2-Sieg gegen Lausanne). -- Während Arlind in der darauf folgenden Saison unter Paolo Sousa kaum mehr auflief, ein Jahr später keinen Vertrag mehr erhielt und nach Italien wechselte, kam Albian in den letzten sechs Runden im Mai 2015 zu vier Spielen. Und erzielte zum Saison-Abschluss gegen den FCSG das Goal zum 4:3-Sieg. -- Weitere 5 Spiele (und damit 11 total für den FCB) bestritt Albian Ajeti im Herbst 2015 unter Urs Fischer. -- Weil er mit 18 nicht weiter Geduld hatte, auf seltene Einsätze mit dem Serienmeister zu warten, unterschrieb Albian Ajeti in Augsburg einen Vertrag bis 2020.
Albian Ajeti war Junioren-Internationaler und bestritt 8 U21-Länderspiele, die letzten 4 davon als Spieler des FCSG. -- Zwillingsbruder Adonis schaffte beim FCB den Sprung ins "Eins" nicht und wechselte im Februar 2016 zum FC Wil. Adonis hatte zwischen 2012 und 2013 ebenfalls für SFV-Nachwuchsauwahlen gespielt. -- Arlind Ajeti brachte es auf 27 Super-League-Spiele und dann auf 16 Einsätze in der Serie A für Frosinone. Im Sommer 2016 wurde er vom FC Torino verfplichtet, nachdem er bei der EM in Frankreich sein 10. und 11. Länderspiel für Albanien bestritt. Davor war Arlind 12-facher U21-Internationaler für die Schweiz.
Ab 1. Juli 2017 im FCSG.
Der Zwillingsbruder von Stürmer Albian Ajeti (und Bruder von Arlind) wurde vom FC Wil übernommen. Das wurde schon Ende März bekannt gegeben. Wenige Tage zuvor hatte Albian, zuvor ausgeliehen vom FC Augsburg, einen Vertrag unterschrieben.
Adonis ist Innenverteidiger und wechselte im Winter 2016 aus Basel zum FC Wil. Nach dem ersten Saisonspiel im Juli 2016 verpasste er den Rest der Hinrunde, war aber in der zweiten Saisonhälfte, als Wil nach finanziellen Problemen auch einige Abgänge hatte, regelmässig in der Startformation - bis er nach Mitte April erneut verletzt ausfiel. Adonis kam für Wil zu 21 Einsätzen in der Challenge League.
Im Nachwuchs des FC Basel spielte Adonis ab 2005, ab Sommer 2014 in der U21, für die er 30 Spiele in der Promotion League bestritt. Einmal durfte er mit der Profimannschaft auflaufen: Im abschliessenden Gruppenspiel der Europa League auswärts gegen Lech Poznan (1:0-Sieg) vom 10. Dezember 2015 ersetzte Adonis in der Halbzeit Michael Lang. -- Bis zur U17 kam er zudem zu einigen Spielen in SFV-Auswahlen.
1. Juli 2004 bis 25. Januar 2005 im FCSG. -- 14 (12 NLA/2 Cup) Spiele und 4 (3 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 17. Juli 2004 beim 3:3 im Heimspiel gegen die Young Boys.
Benedict Akwuegbu kam vom FC Kärnten, für den er in der "Ersten Liga" (zweithöchste Liga) in 5 Einsätzen 6 Tore erzielte. -- Der 1,90 m grosse Stürmer setzte sich zu selten gut in Szene. -- Zwei seiner drei Meisterschaftstore sicherten den Espen einen Punktgewinn, so in seinem letzten Auftritt in Grün-Weiss in Genf, als er das 1:1 erzielte.
Trotz Zweijahres-Vertrag verliess Akwuegbu das Espenmoos im Januar 2005 kurz vor Transferschluss, er fühlte sich im Team zu wenig integriert. -- Für zwei halbe Saisons spielte Akwuegbu im FC Wacker Tirol, kam aber in Innsbruck im zweiten Halbjahr nur noch auf einen Einsatz. -- Im Januar 2006 nach Deutschland zu den Sportfreunden Siegen (2. Bundesliga). -- Im Sommer 2006 nach China zu Tianjin Teda, zwischenzeitlich in Griechenland bei Panserraikos Serres (2. Division). -- Später wieder in China bei Qingdao Jonoon und im Hongdeng FC (Peking). -- Im Januar 2009 zurück in Österreich, wo er für den SV Flavia Solva (Leibnitz) noch in einigen Einsätzen in der steirischen Landesliga zum Aufstieg in die Regionalliga beitrug, aber nicht weiter verpflichtet wurde. -- Im November 2009 wurde Akwuegbu vom Basingstoke Town FC verpflichtet. Mit dem Team aus der Conference (fünfthöchste Klasse) kam er aber nur noch zu zwei Einsätzen.
Akwuegbu wechselte 1991 aus seiner Heimat zum RC Lens nach Frankreich, für den er im B-Team spielte. -- Ab 1992/93 in Belgien, zuerst bei Eendracht Aalst in Belgiens 2. Division. -- Ab Sommer 1993 beim KRC Harelbeke, mit dem er 1995 in die 1. Division aufstieg. -- 1996/97 im SV Zulte-Waregem, mit dem Akwuegbu den Aufstieg in die 1. Division knapp verpasste. -- 1997/98 in der 3. Division beim KVK Tienen. -- Im Sommer 1998 schliesslich wurde Akwuegbu vom Grazer AK verpflichtet. -- Im GAK erlebte er seine sportlich erfolgreichste Zeit. In 100 Bundesliga-Spielen erzielte er 31 Tore, spielte im Europacup und wurde für die "Super Eagles" (Nigerias Nationalteam) aufgeboten. -- 2002 erstmals in China, Akwuegbu wurde an Shenyang Yinde ausgeliehen. -- Im Sommer 2003 zurück in Graz. Akwuegbu konnte keinen Stammplatz mehr erkämpfen und wurde im Winter an den FC Kärnten ausgeliehen; der GAK wurde in jener Saison Meister.
Akwuegbu bestritt 21 Länderspiele für Nigeria, stand im WM-Kader 2002 (1 Einsatz, beim 0:0 gegen England). -- In der WM-Qualifiaktion 2-facher Torschütze.
Juli bis 5. Oktober 2015 und 1. Januar 2016 bis 30. Juni 2017 im FCSG.
Goalie Pascal Albrecht war als Junior zuerst beim SC Brühl und ab 2007 im FCSG. -- Mit 14 ging er zum FC Basel, wo er am Ende die Nummer 3 der Profimannschaft war (und vor allem mit der U21 in der Promotion League spielte).
Mit seiner Rückkehr nach St. Gallen zeichnete sich ab, dass er Jim Freid als dritten Goalie des FCSG verdrängen könnte. -- Zuerst wurde er im Oktober für drei Monate an den FC Vaduz ausgeliehen, nachdem sich deren Reservegoalie Oliver Klaus - ebenfalls ein ehemaliger FCB-Junior - verletzte. -- Die Frage nach der Nummer 3 erübrigte sich nach Albrechts Rückkehr, Freid wechselte gleichzeitig nach Wil. -- Der Weg ins Tor im kybunpark blieb Albrecht trotzdem verwehrt, sieben Mal sass er in der Meisterschaft auf der Ersatzbank. -- Im Herbst 2015 half er bis zur Winterpause beim FC Vaduz als Nummer 2 aus, als deren Reservergoalie Oliver Klaus ausfiel.
Als im Herbst 2016 hintereinander Marcel Herzog und er selbst verletzt ausfielen, wurde Dejan Stejanovic als "Notnagel" geholt. -- Als dieser im November auswärts in Lugano kurzfristig für Dani Lopar einsprang, überzeugte er dermassen, dass die Trainer künftig auch ihm vertrauten. -- Schliesslich wurde Stojanovic' Vertrag verlängert und Albrecht vor dem letzten Heimspiel im Mai 2017 verabschiedet.
Pascal Albrecht gehörte ab der U16 den Nachwuchs-Nationalteams des SFV an.
Juli 1996 bis Juni 2001 im FCSG. -- 27 (22 NLA/3 Cup/2 UI-Cup-Spiele) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. April 1997 bei der 0:8-Auswärtsniederlage gegen die Grasshoppers.
Thomas Alder hat als Ersatzgoalie seinen Anteil am Meistertitel 2000. -- Cupfinalist 1998. -- Trotz seines unglücklichen Debüts genoss Alder viel Vertrauen im FCSG und seinem Umfeld. -- So stand er 13 Monate danach im gewonnenen Cup-Halbfinal gegen Lugano zwischen den Pfosten. -- In den UI-Cup-Spielen gegen Viljandi Tulevik wurde Alder zweimal als Feldspieler eingewechselt. Im Hinspiel im Espenmoos in der 90. Minute für Hakan Yakin, im Rückspiel in Estland bestritt er gar die letzte Viertelstunde (für Edwin Vurens). -- Im Herbst 2000 zog er sich im Training einen schweren Schien- und Wadenbeinbruch zu, worauf er seine Profikarriere vermeintlich beenden musste. -- Der Goalie ging im Sommer 2001 nach Costa Rica und spielte für den FC Carmelita aus der Stadt Alajuela. Carmelita spielte in der höchsten Liga, galt aber mit einem Kleinst-Budget als "Armenhaus" der Primera Divisíon.
Ursprünglich aus dem FC Gossau stammend, spielte Alder zwischenzeitlich im FC Uzwil. -- Ab 1991 wieder in Gossau, 1993 in die NLB aufgestiegen und als Stammgoalie den Ligaerhalt geschafft. -- 1994/95 eine Saison im FC Wil (ebenfalls NLB). -- Danach beim FC Winkeln und SC Brühl, ehe er zu den Espen geholt wurde.
18. Februar 2015 bis 30. Juni 2018 im FCSG. -- 96 (89 NLA/7 Cup) Spiele und 24 (23 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 4. April 2015 bei der 1:4-Niederlage in Thun.
Danijel Aleksic spielte vor seinem Wechsel in die Ostschweiz in Polen für Lechia Gdansk, löste dort seinen Vertrag jedoch schon Mitte Januar auf, nachdem er im Herbst zuvor nur in der Extraklasa nur in 3 Spielen zum Einsatz kam.
Der Stürmer wird als "Perspektivspieler" betrachtet und soll somit seine Zeit erhalten für den Schritt in die 1. Mannschaft.
In Aleksic' Karriere ging es zunächst steil nach oben: Am 5. Mai 2007 - 5 Tage nach seinem 16. Geburtstag - gab er für den FK Vojvodina (Novi Sad) sein Debüt in der serbischen SuperLiga gegen Roter Stern Belgrad - als bis dahin jüngster Spieler überhaupt. -- Knapp ein Jahr später, am 2. April 2008, schoss er sein erstes Tor (zum 3:1 beim 4:1-Sieg gegen Hajduk Kula). -- Spätestens als Aleksic zum Saisonstart im August 2008 gegen Roter Stern Belgrad das siegsichernde 2:0 erzielte, hatte er das Interesse ausländischer Grossklubs geweckt: Real Madrid und Villarreal sollen sich um ihn bemüht haben. Konkreter umwarben ihn im Herst die beiden führenden Klubs aus Belgrad, Partizan und der Rote Stern. -- Für die Verantwortlichen des FK Vojvodina kam jedoch nicht in Frage, den Jungstar an einen Liga-Konkurrenten zu verkaufen.
Davor bestritt Aleksic im Mai 2008 die U17-EM-Endrunde in der Türkei (bei der Yannis Tafer Torschützenkönig wurde und die Schweiz mit den FCSG-Nachwuchsspielern Michael Lang und Sven Lehmann dabei war). Obwohl Serbien in der Vorrunde scheiterte, wurde Aleksic zum besten Spieler des Turniers gewählt ("Golden Player"). -- Im Herbst spielte Aleksic sowohl in der U19 als auch schon bald in der U21. Und als das Wunderkind am 14. Dezember 2008 in einem Freundschaftsspiel gegen Polen auch erstmals im A-Nationalteam spielte, war für eine weitere Novität gesorgt: Aleksic war der erste Spieler, der im selben Kalenderjahr für vier verschiedene Auswahlen Serbiens gespielt hat.
Obwohl Aleksic im Herbst 2009 ohne Torerfolg blieb, wurde er im Januar 2010 vom CFC Genoa verpflichtet. -- Auch sein Serie-A-Debüt gab er gegen einen Grossen: am 14. Februar 2010 wurde Aleksic in Turin gegen Juventus eingewchselt. -- Es sollte sein einziger Einsatz in der Serie A bleiben. Genoa wollte Aleksic in der Sommerpause nach Crotone (Serie B) ausleihen, doch weigerte sich der Stürmer. -- Schliesslich ging er Ende August nach Deutschland in die 2. Bundesliga zur SpVgg Greuther Fürth. Für die "Kleeblätter" spielte Aleksic im Herbst 2010 regelmässig, in der 2. Saisonhälfte nur noch selten (total 16 Spiele/2 Tore in der 2. BL). -- Im Sommer war Danijel Aleksic zurück bei Genoa. -- Im August wurde Aleksic AO Kavala ausgeliehen, zwei Tage später wurde der Verein wegen Spielabsprachen in der Vergangenheit vom Profifussball ausgeschlossen. -- Im Januar 2012 war es die AS Saint-Etienne, die Aleksic erlöste und unter Vertrag nahm. Das Debüt in der Ligue 1 gab es für den Serben erneut gegen einen "Grossen" - am 7. Mai 2012 war Olympique de Marseille zu Gast. -- Als Aleksic nach eineinhalb Jahren mit nur drei Einsätzen für "Sainté" Anfang September 2013 dem AC Arles-Avignon ausgeliehen wurde, musste er auch eine Stufe tiefer hinnehmen, das kaum auf ihn gezählt wurde. -- In der Winterpause kehrte er nach Saint-Etienne zurück, im Sommer 2014 wurde Aleksic von Lechia Gdansk übernommen, seinem bis dahin dritten Grün-Weissen Klub (nach Greuther Fürth und Saint-Etienne).
Aleksic' erster Junioren-Klub war der FK Veternik.
1. Juli 1987 bis 30. Juni 1989 im FCSG. -- 36 (33 NLA/3 Cup) Spiele und 1 Cup-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 15. August 1987 auswärts gegen den FC Sion (0:4-Niederlage).
Dieter Alge wurde von Casino Bregenz/Dornbirn aufs Espenmoos geholt und brachte einige Vorschusslorbeeren mit, trauten ihn doch einige zu, in die Fussstapfen von Gerhard Ritter zu treten. Am jungen Mittelfeldspieler wurden nebst seiner technischen Fähigkeiten die Spielübersicht geschätzt. -- Alge sollte behutsam und auch im Nachwuchs aufgebaut werden. Als er bereits in der 3. NLA-Runde erstmals eingewechselt wurde, schien er Trainer Markus Frei überzeugt zu haben. Bis zum Ende des erfolgreichen Herbsts 1987 wurde Alge nur noch in einem Spiel nicht eingesetzt. Meist spielte er auf der rechten Seite. -- Am Ostermontag 1988, im Auswärtsspiel gegen die Grasshoppers, schied Alge verletzt aus und kehrte erst im letzten Saisonspiel zurück. -- In der zweiten Saison kam Alge nur noch selten zum Einsatz, fehlte auch öfter verletzt. -- Im Sommer 1989 verliess der Vorarlberger Grenzgänger den FCSG. Ausserdem wurde Alge noch im Nachwuchs-Cupfinal von 1989 eingesetzt, den die jungen Espen im Wankdorf gegen Lugano 1:2 verloren.
Erst wurde vermutet, dass Alge zu Austria Salzburg wechseln würde, schliesslich schloss er sich dem Linzer ASK an, wo er zu Beginn Dietmar Metzler als Teamkollegen hatte und für den er einige Jahre in der 2. und 1. Bundesliga spielte. -- Später zurück in Vorarlberg, zuerst als Spieler beim SCR Altach, 1997 bis 1999 beim FC Vaduz (1. Liga). -- Von 2011 bis 2014 war Alge Trainer des FC Höchst, mit dem er 2013 den Aufstieg in die Regionalliga (dritthöchste Spielklasse) schaffte. -- Zuvor als Trainer auch bei Blau-Weiss Feldkirch, dem FC Koblach und dem FC Lauterach.
1. Juli bis 3. November 1994 im FCSG. -- 10 (9 NLA/1 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 27. Juli 1994 beim 0:3 in Luzern.
Boujemaa Allaoui kam nach dem Wiederaufstieg von MAS Fès ins Espenmoos. -- Der Stürmer war in Marokko U21-Internationaler und machte in seiner kurzen Zeit in St. Gallen einen hoffnungsvollen Eindruck, blieb aber in den wenigen Einsätzen ohne Torerfolg. -- Anfang Oktober, beim 2:1-Heimsieg gegen Servette, wurde Allaoui noch vor der Pause verletzt ausgewechselt und kam später nur noch zu einem Teileinsatz. Meist musste der Marokkaner als "überzähliger" Ausländer auf der Tribüne Platz nehmen. -- Schliesslich wurde Allaoui bereits Anfang November wieder an den MAS Fès ausgeliehen.
Inzwischen ist "Buschi" Allaoui in Deutschland in der Region Westerwald heimisch geworden. Von 1999 bis 2002 stürmte er für die SG Betzdorf 06, später als Spielertrainer beim TSV Dreisel und heute als Trainer, der sich noch immer manchmal einwechselt, bei Fortuna Imhausen.
Ein Cup-Spiel für die Espen am 21. September 1996 beim 4:0-Sieg in Rorschach.
Reto Allenspach kam aus dem Nachwuchs und figurierte in der Saison 1996/1997 häufig im Aufgebot der ersten Mannschaft. -- Der eine Einsatz in der 3. Cup-Hauptrunde blieb allerdings sein einziges Spiel im Fanionteam. -- Es sollte auch nicht klappen mit dem gemeinsamen Auftritt mit (dem entfernt verwandten) Adrian Allenspach: als Reto (und Julico Moura) in der 62. Minute eingewechselt wurden, verliessen Adrian und Giorgio Contini das Spiel.
Reto Allenspach gehörte in der Saison 1992/93 dem U16-Nationalteam an, dass sich für die Endrunde in der Türkei qualifizierte und dort die Viertelfinals erreichte. -- Im Herbst 1992 dem FC Ebnat-Kappel angehörig, dann im Frühling 1993 gemäss damaligem SFV-Aufgebot im SC Brühl. -- In der von Marcel Parietti trainierten Auswahl spielte er gemeinsam mit dem Espen Dorjee Tsawa und Talenten wie Johann Vogel, Patrick Müller und Raphael Wicky; im Tor stand Oliver Stöckli.
korrigiert 06.05.2012
1. Juli 1987 bis 30. Juni 1991 und 1. Juli 1996 bis 30. Juni 1997 im FCSG. -- 37 (33 NLA/4 Cup) Spiele und 11 (9 NLA/2 Cup) Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 22. Oktober 1988 bei der 0:1-Heimniederlage gegen Servette.
Adrian Allenspach kam als Nachwuchsspieler vom FC Münchwilen aufs Espenmoos. -- Der Offensivspieler kam in seiner ersten Phase im FCSG nur zu dem einen Einsatz im Fanionteam gegen Servette.
Im Sommer 1991 zum FC Winterthur. Dort empfahl er sich ein Jahr später und nach 13 NLB-Toren für den FC Schaffhausen. -- Für den FCS erzielte er in der ersten Saison in der NLB und in der Auf-/Abstiegsrunde 19 Tore, in den beiden folgenden Saisons 11 bzw. 14 Tore. -- Höhepunkt war der allerdings mit 0:4 verlorerene Cupfinal 1994 gegen die Grasshoppers. -- 1995 dem FC Aarau ausgeliehen, für den Allenspach in 26 NLA-Spielen 9 Goals erzielte.
In seinem letztem Spiel im Aarauer Trikot Doppeltorschütze beim 4:3-Auswärtssieg auf dem Espenmoos.
Bereits zuvor war bekannt, dass Adrian Allenspach zum FC St. Gallen zurückkehren würde. -- Nun war ihm mehr Glück bescheiden. -- Nach der 5. Runde hatte er 3 der 5 St. Galler Tore besorgt, stets das 1:0: gegen Sion und die Young Boys gab es am Ende einen 2:1-Heimsieg, gegen Basel blieb er einziger Schütze des Spiels. -- Nur eines seiner Meisterschaftstore war nicht punktbringend für den FCSG (bei der 2:3-Heimniederlage gegen die Grasshoppers). -- Zudem auch im Cup-Achtelfinal in Yverdon für den einzigen Treffer verantwortlich.
Trotzdem wurde Allenspach wieder abgegeben, er wechselte im Juli 1997 zum FC Lugano. -- Ein Jahr später vom FC Sion übernommen. -- Noch einmal eine Saison danach, im Sommer 1999, zum FC Wil in die NLB. -- In NLA und NLB erzielte Adrian Allenspach insgesamt beachtliche 89 Tore in 234 Matches.
Nachdem "Adi" Allenspach im Sommer 2000 keinen Vertrag mehr erhielt, beendete er seine Profi-Laufbahn und ging zum FC Bazenheid, dem er sieben Jahre lang als Spieler und später als Trainer treu blieb. -- Seit 2007 ist Allenspach Trainer des FC Tuggen in der 1. Liga, mit dem er im Sommer 2012 in die neue 1. Liga Promotion aufstieg.
1. Juli 1999 bis 8. Januar 2001 im FCSG. -- 64 (55 NLA/3 Cup/6 Europacup) Spiele und 43 (37 NLA/1 Cup/5 Europacup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. Juli 1999 beim 2:0-Heimsieg gegen Luzern.
Charles Amoah folgte ein halbes Jahr nach Trainer Marcel Koller vom FC Wil ins Espenmoos. -- Er wurde in der Meistermannschaft, die vor allem als Kollektiv glänzte, zum herausragenden Spieler, zum Star. Und zum erst zweiten St. Galler NLA-Torschützenkönig nach Ivan Zamorano. -- Zudem ist Amoah mit 5 Treffern erfolgreichster Europacup-Schütze des FCSG.
Der Übertritt vom FC Wil wurde erst spät geregelt, zwei Tage vor dem Startspiel gegen den FC Luzern fehlte ihm noch die Spielberechtigung, die dann doch noch rechtzeitig eintraf. Sofort war Amoah prägender Spieler: Er holte den Penalty, den Jairo zum 1:0 verwertete, heraus, und erzielte in der 90. Minute das Tor zum 2:0-Endstand selbst. -- In der 2. Runde erzielte Amoah in Lausanne den einzigen Treffer, seine 16 Tore legten die Grundlage zur Tabellenführung nach Abschluss der Qualifikation. -- Seine wohl wichtigsten Tore auf dem Weg zum Meistertitel erzielte er beim Start in die Finalrunde: Die Espen lagen nach einer Viertelstunde 0:3 zurück, die Grasshoppers als erster Verfolger des FCSG wähnten sich zu früh als Sieger. Amoah weckte sein Team mit dem 1:3. Und als GC in der 90. Minute nochmals in Führung ging, antwortete Amoah in der 93. Minute mit einem phantastischen Schuss ins Lattenkreuz zum 4:4. -- Schon im ersten Saisonviertel ebnete Amoah mit späten Toren den Weg zum Titel. Etwa im Heimspiel gegen Yverdon, als die Waadtländer in der 92. Minute den Ausgleich erzielten, Amoah aber im Gegenzug das 3:2 schoss. Ähnlich wars im Espenmoos gegen Basel, als die Gäste in der 91. Minute in Führung gingen - und Amoah noch ausglich.
Herausragend war Amoah nicht nur dank seiner vielen Tore und starken Dribblings. Frei von Starallüren, mannschaftsdienlich, keinem anderen etwas neidend, stets mit Demut auftretend, lebte "Charly" auf und neben dem Spielfeld vorzügliche menschliche Qualitäten vor.
Den Einzug in die Champions League verpassten die Espen zwar, Amoah selbst machte spätestens in den beiden Qualifikationsspielen gegen Galatasaray Istanbul auch international auf sich aufmerksam - auch wenn er nach seinem Tor zum 1:0 eine hervorragende Chance zum 2:0 verpasste. In Istanbul traf Amoah erneut, als er den brasilianischen Nati-Goalie Taffarel narrte und zum 2:2 einschob. -- Beim UEFA-Cup-Triumph gegen Chelsea wie beim denkbar knapp erlittenen Out gegen den FC Brügge hatte Amoah weitere beeindruckende Auftritte auf europäischer Ebene. Bis auf das 0:1 im Hinspiel gegen Chelsea war Amoah in jedem Europacup-Match Torschütze. -- Auch in der Liga blieb Amoah ein zuverlässiger Skorer. Zur Winterpause war er gemeinsam mit Ionel Gane (und Basels Jean-Michel Tchouga) mit 12 Toren die Nummer 3 des NLA-Torschützenklassements. Wie schon in der Meistersaison bestritt Amoah sämtliche Spiele der Qualifikation.
Wechsel zu Sturm Graz
Hoffnungen auf einen Vertrag in England erfüllten sich für Amoah nicht, dafür holte ihn Anfang Januar 2001 der SK Sturm Graz. Die Steirer spielten damals zum dritten Mal in Serie in der Champions League, hatten in jener Saison gar die 2. Phase erreicht (für die Amoah nicht spielberechtigt war, weil er bereits für den FCSG im Europacup auflief). -- Der schillernde Sturm-Präsident Hannes Kartnig wollte mit dem Transfer eine weitere Machtdemonstration beweisen. Rund 6 Millionen soll er ausgegeben haben, was damals österreichischer Rekord war und bis heute für den FCSG ebenfalls Höchstwert ist. -- Sportlich lief es für Amoah nicht wie gewünscht. Trainer Ivica Osim hatte sich den St. Galler nicht gewünscht und liess ihn dies auch spüren. -- Sturm beendete die Saison nur als Vierter, schaffte es über den Intertoto-Cup in den UEFA-Cup. Ein Jahr später wurde Amoah mit Sturm Zweiter, doch geriet der Verein langsam in wirtschaftliche Schwierigkeiten. 72 Bundesligaspiele bestritt Amoah für die Grazer, Ende August 2003 wurde er dem SV Austria Salzburg ausgeliehen. Als Walter Hörmann Trainer wurde in Salzburg, wurde Amoah aussortiert. -- Zurück in Graz, kündigte ihm der SK Sturm den Vertrag - wegen einer Knieverletzung, die ihn schon lange behinderte. -- Amoah wehrte sich - letztlich erfolgreich - gegen die Einstellung der Lohnzahlung. -- Später soll Amoah kurze Zeit für den ASK Kottingbrunn gespielt haben. Ein Probetraining beim FC Tirol brachte ihm mit der Begründung, zu wenig fit zu sein, keinen Vertrag. Schliesslich klappte es im Januar 2007 beim LASK Linz mit einem Engagement. Der LASK schaffte die Rückkehr in die Bundesliga, Amoah kam aber nur zu einem Einsatz. -- Heute lebt der meisterliche Torschützenkönig noch immer in Graz und arbeitet für eine Brauerei.
Vor dem FCSG: harte Landung in Winterthur, glücklichere Zeiten in Frauenfeld
In die Schweiz kam Charles Amoah von Okwawu United im Sommer 1995. Peter Stadelmann wurde von Winterthurs Klubpräsident um Mithilfe zur Finanzierung des ghanaischen Torschützenkönigs gebeten. -- Amoahs Landung auf der Schützenwiese war hart. In seinem ersten Testspieleinsatz gegen Werder Bremen fühlte er sich vom Tempo überfordert. -- Der Start in die Meisterschaft gelang ihm besser. In der 2. NLB-Runde erzielte er seinen ersten Treffer zum 1:1-Ausgleich im Derby in Schaffhauen. Ende August auf dem Bergholz erzielte Amoah beide Tore zum 2:0 gegen Wil. Doch setzte Trainer Martin Andermatt immer weniger auf ihn. -- Mitfavorit Winterthur verpasste die Auf-/Abstiegsrunde. -- "Wie eine Ware" sei Amoah in Winterthur behandelt worden, sagte Stadelmann. -- Amoah selbst fand in dieser Zeit Kraft im Glauben. -- Zur Saison 1996/97 ging Amoah einen Schritt zurück. Beim FC Frauenfeld fand er Vertrauen und ein Umfeld, das ihm wohlgesinnt war. Und so war er bald Topskorer der 1.-Liga-Gruppe 4. Im Januar 1997 sollte er zurück in die NLB, zum FC Wil, doch Trainer Pierre-André Schürmann lehnte ab, mit der Begründung, er brauche spielerisch starke Spieler und keine reinen Konterstürmer.
Im Sommer 1998 war auch Marcel Koller skeptisch, holte aber Amoah vor dem ersten Probetraining persönlich am Bahnhof Wil ab - und war bald überzeugt. -- Auch die Ligakonkurrenten Thun, Schaffhausen und Baden sollen sich damals um den Frauenfelder bemüht haben, der Stürmer fühlte sich aber bei Koller gut aufgehoben. Beim FC St. Gallen wollte man ihn damals noch nicht, nachdem Stadelmann ihn bereits mehrmals hat mit den Espen trainieren lassen. Die Ausländerplätze seien vergeben, liess Roger Hegi ausrichten. -- Der FC Wil gewann die NLB-Qualifikation, und wäre sein Trainer nicht schon im Winter zum FCSG gewechselt, war Amoah später überzeugt, wäre Wil 1999 in die NLA aufgestiegen. -- 20 Tore erzielte Amoah in 33 Spielen für den FC Wil, in der Auf-/Abstiegsrunde war er mit 8 Treffern gemeinsam mit Leandro (Yverdon) erfolgreichster Schütze.
18. Juli 1995 bis 30. Juni 1996 im FCSG. -- 12 (11 NLA/1 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 22. Juli 1995 beim 4:0-Auswärtssieg gegen den FC Zürich.
Paulo Henrique Andrioli kam als später Transfer nach Meisterschaftsstart vom FC Lugano aufs Espenmoos. -- Sein Ex-Klub zögerte den Wechsel hinaus, weil Lugano in der ersten Runde im Espenmoos zu Gast war. -- Uwe Rapolder stellte den offensiven Mittelfeldspieler meist im Sturm auf. Der FCSG hatte in jenem Sommer einen guten Saisonstart, auch wenn Andrioli kein eigenes Tor zu den Erfolgen beitragen konnte. -- Ende September fiel er in Aarau verletzt aus, danach wurde vermeldet, dass er sich an den Leisten operieren lassen müsse und mindestens vier Wochen ausfalle. -- Zurückgekehrt ist der Brasilianer erst im Frühling 1996. In der Finalrunde wurde er jedoch nur noch zweimal eingesetzt und gehörte dann nach der Übernahme von Roger Hegi zu einer Reihe Spieler, deren Vertrag nicht verlängert wurde.
Andrioli wechselte nach Griechenland zum A.O. Ionikos Nikaias aus Piräus. -- Für Ionikos war Andrioli auch als Torschütze wieder erfolgreicher, in der ersten Saison mit 7 Treffern gemeinsam mit Amaeki Otitzi erfolgreichster Schütze, im zweiten Jahr traf er noch zweimal, im Herbst 1998 schoss er in 13 Spielen 11 Tore. Dies brachte Andrioli im Dezember 1998 den Wechsel zum Ligakonkurrenten Aris Saoliniki. -- Bis Sommer 2000 spielte Andrioli in der "Alpha Ethniki" der höchsten Liga Griechenlands. -- Im Jahr 2001 kehrte Andrioli nach Brasilien zurück und bestritt als 33-Jähriger eine letzte Saison als Profi für den Santa Cruz F.C. aus Recife.
Heute ist Paulo Andrioli Betreiber einer nach ihm benannten Fussballschule, 2011 war er für kurz Zeit auch als Direktor des Traditionsvereins Botafogo FC tätig. Der Klub aus Ribeirao Prete war auch sein letzter Arbeitgeber, bevor er im Winter 1992 vom FC Lugano in die Schweiz geholt wurde.
Andrioli verhalf Lugano im ersten Halbjahr zum sicheren Verbleib in der NLA, zudem qualifzierten sich die Bianconeri für den Cupfinal, der gegen Absteiger FC Luzern jedoch 1:3 verloren ging. -- Ein Jahr später stand Lugano erneut im Cupfinal, diesmal siegten die Tessiner 4:1, Andrioli schoss sein Team gegen die Grasshoppers schon in der 15. Minute in Führung. Lugano erreichte damals mit Rang 4 die beste NLA-Klassierung seit über zwei Jahrzehnten. -- Am Ende der Saison 1994/95, die die Bianconeri als Zweite beendeten, wollte der Brasilianer den Klub verlassen.
1. Juli 2015 bis 10. September 2017 beim FCSG. -- 46 (43 NLA/3 Cup) Spiele und 1 NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 12. August 2015 beim 1:0-Auswärtssieg in Luzern.
Martin Yves Angha kam vom TSV 1860 München nach St. Gallen.
Als der Transfer noch nicht unter ganz unter Dach war und der Name nicht bekannt gegeben werden konnte, sprach Trainer Jeff Saibene davon, dass der neue Verteidiger ein 21-Jähriger sei, der schon "einiges erlebt habe" und noch nie in der Challenge spielte: Martin Angha wuchs in Zürich-Altstetten in der Nähe des Letzigrunds auf und wechselte als 16-jähriger Nachwuchsspieler des FC Zürich zu Arsenal, nachdem sich auch Chelsea, Manchester United und der FC Bayern München um den Nachwuchs-Internationalen bemüht haben sollen. -- Angha überzeugte in der "Accademy", war Captain und 2011/12 der am häufigsten eingesetzte Spieler seines Nachwuchsteams. -- Trainer Arsène Wenger soll zu dem Zeitpunkt dem 18-Jährigen gute Aussichten auf den Aufstieg ins Profiteam gemacht haben. -- Am 26. September 2012 debütierte er in einem Ligacup-Sechzehntelfinal gegen Coventry City, an der Seite des Schweizer Natispielers Johan Djourou. Immerhin 58'351 Zuschauer wohnten dem 6:1 der Gunners bei. -- Anfang Dezember wurde er im abschliessenden Gruppenspiel der Champions League gegen Olympiakos Piräus eingewchselt. -- Trotzdem wurde nichts mit dem Versprechen für die Premier League, Angha musste sich mit Einsätzen bei den "Reserves" begnügen.
Im Frühling 2013 entschied sich Angha, in der kommenden Saison für den 1. FC Nürnberg zu spielen. -- Sein Bundesliga-Debüt gab Angha am 21. September 2013 beim 1:1 gegen Borussia Dortmund. Danach musste er bis Februar warten, ehe er zum zweiten Einsatz kam - dafür verpasste Angha fortan nur noch zwei Spiele. -- Der "Club" stieg Ende Saison ein weiteres Mal ab. -- In der 2. Bundesliga stand Angha zu Beginn nicht im Aufgebot des neuen Trainers Valérien Ismaël. -- Kurz vor Transferschluss löste er seinen Vertrag bei den Franken auf und wechselte zum Liga-Konkurrenten TSV 1860 München. -- Die Löwen erlebten eine schwierige Saison, konnten den Abstieg erst in der Barrage ("Relegation") abwenden. Zweimal wurde der Trainer ausgetauscht, unter dem dritten, Torsten Fröling, kam Angha nur noch einmal zum Zug. -- Angha bestritt 14 Bundesliga-Spiele mit Nürnberg und 16 Matches in der 2. Bundeliga für 1860.
Erster Juniorenverein Anghas war der Grasshopper Club. Als Nachwuchs-Internationaler gehörte er über die gesamte Zeit den entsprechenden SFV-Auswahlen an; sein Debüt gab er am 14. April 2005 im U15-Länderspiel gegen Wales in Courtepin. -- Bisher 8 U21-Länderspiele.
2004 bis Sommer 2010 im FCSG-Nachwuchs.
Boban Antic war im Herbst 2008 für zwei NLB-Spiele in Thun und Schaffhausen als Ersatzgoalie im Kader, als Reto Bolli wegen einer Verletzung fehlte. -- In der Saison 2010/11 im FC Rapperswil-Jona (1. Liga). -- In der Saison 2011/12 Ersatzgoalie beim FC Vaduz (NLB). -- Ab 1. Juli 2012 für ein Jahr beim SC Brühl (1. Liga Promotion), seit Sommer 2013 beim USV Eschen/Mauren (1. Liga Classic). -- Junioren-Klub war der FC St. Margrethen.
Seit 1. Juli 2014 im FCSG. -- Bisher 146 (131 NLA/2 Europacup/13 Cup) Spiele und 22 (18 NLA/4 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19.07.2014 beim 2:2 gegen den BSC Young Boys.
Marco Aratore war zusammen mit Pascal Thrier erste Neuverfplichtung für die Saison 2014/15. -- Der offensive Mittelfeldspieler, der bevorzugt auf der linken Flanke spielt, kommt vom FC Winterthur und hat sich mit 14 Saisontoren in der Challenge League empfohlen. -- Aratore stammt aus dem Nachwuchs des FC Basel. Dort kam der frühere Nachwuchs-Internationale in der Saison 2009/10 zwar zu keinen Super-League-Einsätzen, aber mit dem Fanionteam zu zwei Spielen im Schweizer Cup, drei in der Qualifikation zur Europa League und beim 3:1-Heimsieg im Gruppenspiel gegen den CSKA Sofia zu einem weiteren Teileinsatz im Europacup. Gegen die Bulgaren wurde Aratore für Marcos Gelabert eingewechselt.
Im Frühling 2010 wurde Aratore erstmals ausgeliehen. Mit dem FC Thun feierte er den Aufstieg in die Super League. Im letzten Saisonspiel, als Thun den FC Lugano mit dem 6:2-Auswärtssieg in Gossau noch überholt hatte, erzielte er seine ersten zwei Tore in der Challenge League (Aratore traf zum 1:0 und 4:1). -- Aratore blieb in der Challenge League, er wurde für zwei Saisons an den FC Aarau ausgliehen, mit dem er 2013 erneut einem Aufstiegsteam angehörte. -- Darauf holte ihn der FC Basel zurück, allerdings "nur" für seine U21 in der 1. Liga Promotion. -- In der neuen dritthöchsten Liga wurde Aratore zum Goalgetter, in 16 Spielen traf er 13 Mal. -- In der Winterpause lieh ihn der FC Basel dem FC Winterthur aus, nachdem sich auch der FC Luzern um ihn bemühut hatte. -- Im Sommer 2013 wurde er definitiv vom FCW übernommen.
1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 im FCSG. -- 38 (33 NLA/2 Europacup/3 Cup) Spiele und 4 (3 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. Juli 2018 beim 2:1-Auswärtssieg in Basel.
Majeed Ashimeru wurde von Red Bull Salzburg ausgeliehen und spielte vor seinem Wechsel zum FCSG eine halbe Saison für den Wolfsberger AC in der österreichischen Bundesliga. -- Schon im ersten Meisterschaftsspiel sorgte er mit kraftvollen Vorstössen für viel Gefahr in der gegnerischen Platzhälfte. Damit begeisterte er wiederholt. -- Auch wenn Ashimeru nur 4 Tore erzielte - das erste Mitte September im Cup in Muri, das erste Goal in der Super League Ende Oktober beim 3:2 gegen den FC Zürich: man erinnerte sich bei ihm gerne an die zwei erfolgreichen Landsleute Charles Amoah und Alex Tachie-Mensah. -- Früh wurde befürchtet, im Frühling 2019 bald bestätigt, dass Salzburg sein Talent zurück haben möchte. -- In seiner St. Galler Saison wurde Ashimeru nur zweimal nicht eingesetzt, davon einmal wegen einer "Gelbsperre".
Ashimeru wechselte im Sommer 2017 nach Österreich. Die Salzburger Red-Bull-Gruppe hatte ihn zuerst für den FC Liefering, der Filiale in der zweithöchsten Liga, verpflichtet. Ausgedildet wurde der Mittelfeldspieler bei der West African Football Academy. Der SC Feyenoord Rotterdam hatte die Fussballschule in Ghana von Red Bull übernommen und die Mannschaft in die Premier League geführt.
1. Juli 2011 bis 9. Januar 2013 im FCSG. -- Ohne Pflichtspieleinsatz für die Espen.
Átila Araujo Prado spielte zuvor in Brasilien für den Esporte Clube Bahia in Salvador. -- Der Verteidiger wurde mit der Absicht verpflichtet, dass er sich vorerst in der U21 "aklimatisieren" sollte. -- In Testspielen deutete der Innenverteidiger mehrfach seine Klasse, sowohl in physischer als auch technischer Hinsicht, an. Verletzungen warfen Átila jedoch wiederholt zurück. Auch in der 1. Liga kam er nur zu 13 Spielen. -- Anfang Januar 2013 bat er aus persönlichen Gründen um die Vertragsauflösung, um in die Heimat zurückkehren zu können. -- Mit einem warmherzigen an die FCSG-Fans gerichteten offenen Brief verabschiedete sich Átila. Darin bedankte er sich für die Unterstützung im Verein, äusserte sein Bedauern, dass er nicht zeigen konnte, was er drauf hatte und dass er nicht mehr erleben kann, beim Einlauf in die AFG Arena die Gesänge zu hören.
Átila schloss sich später dem Independente FC aus Limeira an, seit Anfang 2014 ist er beim União Agrícola Barbarense FC (Santa Bárbara de Oeste); mit beiden Klubs spielt er in der zweithöchsten Liga des Campeonato Paulista (São Paulo). -- Im Somme 2015 war er wieder in der Schweiz. Nach Probetrainings in den Challenge-League-Teams von Aarau und Winterthur unterschrieb er beim SC Brühl (Promotion League). -- Für die "Kronen" bestritt Átila in zwei Jahren 55 Spiele in der dritthöchsten Spielklasse und erzielte dabei 11 Tore. -- Das brachte ihm im Sommer 2017 die Chance ein, für den FC Wil in der Challenge League zu spielen.
Átila wurde im Nachwuchs des SC Corinthians in seiner Heimatstadt São Paulo ausgebildet und war bis zur U19 Nachwuchs-Internationaler.
2007 bis Januar 2009 im FCSG. -- 1 Einsatz und 1 Tor am 15. September 2007 im Schweizer Cup in Winterthur beim 8:0-Sieg gegen den FC Töss.
Avanzini war Nachwuchs-Internationaler und wechselte vom FC Winterthur aufs Espenmoos. -- Bei seinem einzigen Einsatz im Fanionteam der Espen wurde Avanzini in der Halbzeit eingewechselt und trug mit dem 7:0 zum Torreigen bei. -- Ab der Rückrunde 2008/2009 an den FC Gossau ausgeliehen, mit dem er in eineinhalb Saisons 38 NLB-Spiele bestritt. -- In der Abstiegsaison 09/10 mit 8 Treffern erfolgreichster Torschütze des FCG.
Nachdem der FCSG seinen Vertrag nicht verlängerte, wurde Avanzini im Sommer 2010 vom FC Lausanne-Sport verpflichtet. -- Die Waadtländer hatten sich als Challenge-League-Klub als Cupfinalist für den Europacup qualifiziert und dort überraschend die Gruppenphase der Europa League erreicht. Avanzini kam in 11 der 12 möglichen Europacup-Spielen zum Einsatz und feierte am Ende seiner ersten Saison mit Lausanne-Sport die Rückkehr in die Super League. -- Nach dem Aufstieg bremste ihn eine Verletzung, einen Stammplatz hatte der Mittelfeldspieler erst im Frühling 2013 wieder erkämpft. -- Nachdem Avanzini nach einem Trainerwechsel in Lausanne überhaupt nicht mehr zum Zug kam, wurde der Vertrag in der Winterpause aufgelöst. -- Avanzini wechselte schliesslich im Februar 2014 zum FC Rapperswil-Jona (1. Liga Classic). -- Fünf Monate später kehrte er an den Genfersee zurück und unterschrieb kurz vor Saisonstart beim Servette FC, für den er gleich im ersten Einsatz gegen Biel den Siegtreffer erzielte. -- Nach dem Zwangsabstieg der Genfer schloss sich Avanzini kurz vor Saisonstart im Juli 2015 wieder dem FC Winterthur an, bei dem er ab Sommer 2001 bereits im Nachsuchs spielte.
Sein erster Junioren-Klub war der FC Aadorf.