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gebundene Ausgabe
Jane Austens spannender Roman neu übersetzt
Catherine Morland ist für Jane Austen eine ungewöhnliche Romanheldin: zwar ist sie jung und tugendhaft, aber weder ausnehmend schön noch besonders elegant, und als Tochter eines Geistlichen keine sonderlich gute Partie. Ihr Hauptinteresse gilt Büchern und deren Figuren und entsprechend naiv verhält sie sich im realen Leben. Bald aber lernt auch sie, auf ihre Gefühle zu hören und verwandelt sich in eine liebenswürdige junge Frau, die die Männerwelt verzaubert. Ihr Herz schlägt für den gebildeten, wohlerzogenen Henry Tilney, dessen Schwester sie auf den Landsitz der Familie einlädt. Doch die Aura des alten Anwesens Northanger Abbey beflügelt Catherines Phantasie: sie glaubt, einem düsteren Familiengeheimnis auf die Spur gekommen zu sein. Sabine Roth wurde 2009 für ihre Neuübersetzung von Anne Elliot mit dem ersten Übersetzerstipendium des Freistaates Bayern ausgezeichnet. Es sei ihr 'in beispielhafter Weise gelungen', so die Begründung der Jury, 'diffizile sprachliche Nuancen wiederzugeben und dabei die Eleganz und Lebendigkeit des Originals aus dem Jahr 1817 zu bewahren'.
Jane Austen (1775-1817) gilt als die grosse Dame der englischen Literatur, der es als erster gelang, die Komik des Alltäglichen zu gestalten. Nach aussen hin führte sie ein ereignisloses Leben im elterlichen Pfarrhaus. Ihre Romane jedoch – neben ›Mansfield Park‹ (1814) sind dies vor allem ›Verstand und Gefühl‹ (1811), ›Stolz und Vorurteil‹ (1813), ›Emma‹ (1816), ›Northanger Abbey‹ (1817) und ›Anne Elliot oder Die Kraft der Überredung‹ (1817) – erfreuen sich heute weltweit einer millionenfachen Leserschaft. Fast alle sind mehrfach erfolgreich verfilmt worden.
In meinen Augen Jane Austens schlechtestes Buch. Ihre Figuren bleiben alle oberflächlich und dümmlich. Zwar scheint dies der Punkt zu sein, da es wohl witzig sein sollte, mir aber nicht mal ein Schmunzeln abringen konnte. Trotzdem ist es, wie alle Jane Austen Bücher, keine schlechte Lektüre. Sie war eine... In meinen Augen Jane Austens schlechtestes Buch. Ihre Figuren bleiben alle oberflächlich und dümmlich. Zwar scheint dies der Punkt zu sein, da es wohl witzig sein sollte, mir aber nicht mal ein Schmunzeln abringen konnte. Trotzdem ist es, wie alle Jane Austen Bücher, keine schlechte Lektüre. Sie war eine Meisterin ihrer Klasse.
'Die Abtei von Northanger' von Jane Austen ist ein wunderschönes Buch, das geprägt von feiner Ironie ist, die - entgegen mancher anderen Autoren - zwischen den Zeilen versteckt ist. Die Figuren sind aus dem Leben gegriffen und spiegeln unsere Gesellschaft wahrlich wider. Grandios!