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Am 9. November 1929 eröffnete Bertha Schnyder (28. März 1887 – ?3. August 1968) im umgebauten elterlichen Stöckli in Uttewil eine Bäuerinnenschule. Die engagierte Bauerntochter hatte sich am Haushaltungsseminar in Zürich zur Haushaltungslehrerin ausbilden lassen. In den Krisenjahren und vor allem während des Krieges hatte sie die Selbstversorgung in den Mittelpunkt ihres Schulprogramms gestellt.
1971 wurde ein neues Schulkonzept ausgearbeitet, und es kam zu einer Namensänderung in «Frauen- und Töchterschule Uttewil». Damit sollte auch nach aussen gezeigt werden, dass die Schule für Frauen jeg- lichen Standes offen ist. 1997 kam es zu einem erneuten Namenswechsel. Die Institution hiess fortan «Schule Uttewil» mit dem Zusatz «für Ausbildung, Lebens- und Freizeitgestaltung». Vom August 2003 bis August 2008 richtete die HWA Bolligen, eine Ausbildungsstätte für lern- und/oder körperbehinderte schulbildungsfähige Jugendliche, in Uttewil eine Filiale ein. ja