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Robin Hood – Die Geschichte vor der Legende
Schon einmal haben Ridley Scott und Russell Crowe zusammen einen Film gemacht und mit “Gladiator” Filmgeschichte geschrieben. Dies wollte das Team mit “Robin Hood” wieder holen. Das ist ihnen zwar nicht ganz gelungen, doch immer hin entstand ein guter Film, der ab und zu seine Länge hat.
Robin Longstride (Russell Crowe) ist als Bogenschütze mit dem König Richard Löwenherz (Danny Huston) auf seinen Kreuzzügen unterwegs. 10 lange Jahre dauerten diese an. Als dann bei der letzten Schlacht in Frankreich der König fällt, nutzen Robin und seine Kollegen die Chance und wollen nur noch zurück nach England, in die Heimat.
Auf dem Weg entdecken sie jedoch schlimmes. Im Wald von Frankreich geraten die Ritter von England in einen Hinterhalt und werden von Godfrey (Mark Strong) und seinen Männern getötet. Dabei kommen Robin und seine Männer zu spät um diese zu retten. Also übernehmen sie kurzerhand die Identität der Ritter um so nach England zurück zu kehren und den Tot des Königs zu bekunden.
Kaum war die Nachricht überbracht wird der Bruder von Richard, John (Oscar Isaac), zum neuen König gemacht. Als erste Handlung in seinem Amt lässt er die Steuern eintreiben, denn England ist überaus verschuldet. Dies soll kein anderer tun als Godfrey, der als französischer Soldat in England verdeckt seinen Einsatz hat. Er wittert seine Zeit und hofft endlich, dass nun Frankreich das Land erobern könnte.
Zur gleichen Zeit gehen Robin und seine Freunde nach Nottingham um dem Ritter Loxley seine letzte würde zu erweisen und den Tod von Loxley zu überbringen. Kaum angekommen möchte der Vater von Loxley (Max von Sydow), dass Robin den Platz von seinem Sohn einnimmt und den Mann von Marion (Cate Blanchett) werden soll.
Die Idee gefällt Robin, denn er wollte sich niederlassen und da er seine Geschichte und Familie nicht mehr kennt, war ihm dies sehr willkommen. Doch der Krieg scheint sich nun nach England zu verlagern. Denn Godfrey stachelt alle Länder gegen den König an um so das schwache Land zu erobern. Jetzt kann nur ein Mann es schaffen alle wieder zu vereinen um das Land gegen die Invasion zu verteidigen.
Der Film zeigt nicht die bekannte Geschichte von Robin Hood, dies ist wohl erst der Beginn der Legende, welche wir kennen und schon oft im Film gesehen haben. Vieles wird hier nun angedeutet, was man aus anderen Geschichten bereits kennt. Wer also auf Bogenschützen Künste wartet, tut dies vergebens. Auch sind die Szenen zum Teil sehr langatmig und aufbauend, doch alles in allem ist der Film sehr spannend und interessant inszeniert.
Einzig negative sind wohl die manchen etwas blutleere Szenen (nicht die Schlachten). So scheint die Liebesgeschichte zwischen Marion und Robin sehr oberflächlich und kühl. Der Film im ganzen ist jedoch sehr gelungen und real.
Den Erfolg wie bei “Gladiator” wird wohl hier nicht wieder holt, aber für Unterhaltung ist sicherlich gesorgt.
Meine Bewertung