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Reifung in alten Bierfässern; Nachreifung in ex-Sherryfässern; auf 2'000 Abfüllungen limitiert; nicht kühlgefiltert; natürliche Farbe
Charakter
mit Sherry-typischem, süsslichem Dörrobst, Toffee, Malz und Gewürzen.
Geschichte
Nein, bei diesem Drink handelt es sich nicht um Wasser, sondern um Whisky. Der Name «Birdie Water» ist damit ziemlich irreführend, doch immerhin steht gleich obendrüber geschrieben, dass es sich um einen «Single Malt Whisky» handelt. Wieso bezeichnet die Brauerei Locher ihren Whisky also als «Birdie Water», und was haben Golfer damit zu tun? Es handelt sich hierbei ganz einfach um eine Marketingstrategie, mit der man eine bestimmte Zielgruppe ansprechen möchte. Die Brauerei Locher ist nicht der erste Spirituosenhersteller, der seine Produkte gezielt an die Golfer-Community oder an andere Personengruppen gerichtet hat. Dies geschieht natürlich stets in limitierter Ausführung, damit sich auch Sammler angesprochen fühlen. Der Begriff «Birdie» bezeichnet eine Art Trinkstil: Wenn mehrere Menschen aus ein- und derselben Flasche trinken, ohne diese jedoch in Kontakt mit ihrem Mund kommen zu lassen, ähneln sie jungen Vögelchen, die ihren Schnabel zum Gefüttert-werden nach oben richten. Die Whiskymeister von der Brauerei Locher möchten damit höchstwahrscheinlich zu verstehen geben, dass ihr Single Malt Whisky gerne geteilt werden darf - allerdings sollte man diesen nicht direkt aus der Flasche trinken, sondern am besten in geeignete Gläser füllen. Der eigentliche Whisky reifte sechs Jahre lang in alten Eichenfässern, die zuvor mit dem hauseigenen Bier befüllt waren. Daraufhin folgte eine Nachreifung in Sherryfässern. Der leicht erhöhte Alkoholgehalt von 46% vol. erweist sich beim Mixen als sehr vorteilhaft.