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Im Juli 1884 wurde das Hotel Riffelalp mit 150 Gästebetten hoch über Zermatt auf 2227 Metern über Meer vom Hotelpionier Alexandre Seiler eröffnet. Viele Gäste aus dem In- und Ausland, darunter Fürsten, Dichter, Musiker, Industrielle und Politiker, genossen in den folgenden Jahrzehnten den Charme des einzigartigen Berghotels mit seinem fantastischen Blick auf das 4478 Meter hohe Matterhorn. 1898 zählte das Hotel Riffelalp nach dem Bau einer zweiten Dependance 280 Betten, die höchste Bettenzahl des Hauses. Als das Hotel im Februar 1961 niederbrannte, blieben einzig die zwei Nebengebäude und die Kapelle vom Feuer verschont.
Schon seit geraumer Zeit verfolgte die RIBAG (Riffelalp Immobilien- und Baubetriebs AG) die Idee, das Hotel auf der Riffelalp wiederaufzubauen und diese Schweizer Hotellegende zu neuem Leben zu erwecken. Bereits 1997 kam ein Joint Venture zwischen der Seiler Hotels AG und der Sandoz-Familienstiftung zustande. Die Familienstiftung ist seit der Zeit ihres Gründers, Edouard-Marcel Sandoz, eng mit Zermatt verbunden. Dieser hatte dort während seiner Aufenthalte jene Steine in der Vispa gesammelt, aus denen einige seiner schönsten Skulpturen entstanden sind. Die Familienstiftung, die Mehrheitsaktionärin der RIBAG (heute Riffelalp Resort SA) ist, hat sich stark in der Konzeption und Realisierung dieses ambitiösen Hotelprojekts engagiert. Überdies stellte sie die notwendige finanziellen Mittel sicher.
Nach einer – aufgrund der Höhenlage und der Transportprobleme erschwerten –dreijährigen Bauphase wurde das legendäre Hotel am 1. Dezember 2000 unter dem Namen „Riffelalp Resort 2222 m“ wieder eröffnet. Das Hotel umfasst 140 Betten (65 Zimmer, 5 Suiten, 2 Appartements) und bietet allen erdenklichen Luxus. Neben zwei Restaurants, zwei Sonnenterrassen und dem rustikalen Walliser Keller gehören ein Kino, eine Bowling-Bahn, ein Billardzimmer, ein Wellness- und Fitnesscenter mit Aussen- und Innenschwimmbad sowie ein Konzertsaal, der in der ehemaligen englischen Kapelle untergebracht ist, zum Hotel. Das Riffelalp Hotel ist regelmässig auf den vordersten Rängen der jährlichen Schweizer und internationalen Klassierungen zu finden und gehört zu den allerersten Adressen im Alpenraum. Es ist zudem Mitglied der prestigeträchtigen „Leading Small Hotels of the World“.
Mit ihrem Engagement auf der Riffelalp leistete die Sandoz-Familienstiftung einen aktiven Beitrag, an einem der schönsten Orte der Schweiz einem grossartigen Zeugen der Schweizer Wirtschaftsgeschichte zu neuem Leben zu verhelfen. Das Wiederauferstehen des Hotels auf der Riffelalp ist sodann für die Sandoz-Familienstiftung mit der Idee einer auf Individualität ausgerichteten Hotellerie, die sich einem Ort und ihrer sehr anspruchsvollen Kundschaft anzupassen weiss, verbunden. Gleichzeitig widerspiegeln sich in diesem Projekt die grundlegenden Werte der Stiftung bezüglich Tradition und Modernität, zeitgemässem Komfort und einer überdurchschnittlichen Gastlichkeit.
Die Aktivitäten der Familienstiftung stehen grundsätzlich für Unternehmertum, Initiative und den Willen, sich im Markt mit langfristigen Investitionen nachhaltig zu positionieren. Die Familienstiftung wird im Verwaltungsrat des Riffelalp Resorts durch François Landolt als Präsident und Me Olivier Verrey vertreten.
Das Hôtel Beau-Rivage Palace***** in Lausanne gehört in Europa und weltweit zu den prestigeträchtigsten Luxushotels. „The American Association of Travel Editors“ und „Légion d’Honneur du Voyage“ stufen das in Ouchy am Genfersee gelegene Hotel als eines der besten 50 Hotels der Welt ein. Verschiedene Fachpublikationen zeichnen das Hotel regelmässig als bestes Schweizer Hotel aus.
Unter der Führung der Sandoz-Familienstiftung wurden seit 1993 umfangreiche Renovationsarbeiten durchgeführt. Im Rahmen der Totalerneuerung wurden die architektonischen Zeugen der Vergangenheit im weiträumigen Erdgeschoss sowie in den 170 Zimmern (davon 24 Suiten) so originalgetreu wie möglich restauriert. Nicht zufällig wurde das Beau-Rivage Palace im Jahr 1999 als „Historisches Hotel des Jahres“ von der Landesgruppe Schweiz des Internationalen Rates für Denkmalpflege ICOMOS ausgezeichnet.
Die Arbeiten, einschliesslich neuer Spa-Bereich und Umbau des Hotelkerns, werden 2010 mit der Restauration der Rotonde und der Terrasse abgeschlossen sein.
Das 2009 im Verlag InFolio erschienene umfangreiche Buch (440 Seiten) von Nadja Maillard vermittelt anlässlich des 150-jährigen Bestehens einen Überblick über den Bau und seine Metamorphosen, das Dekor, die Gäste und die prunkvollen Anlässe. Einzelne Kapitel handeln von Geschichte, Reisen, Tourismus, Architektur der Gebäude und Gärten. Die fotografischen Reportagen und Archivdokumente bilden eine bemerkenswerte Ikonografie. Vier fiktive Erzählungen eröffnen die imaginäre Vorstellung des Ortes.
Vom gleichen Management wie das Beau-Rivage Palace wird das angrenzende Angleterre & Résidence (Kategorie ****) geführt. Dank der Integration ins Beau-Rivage Palace profitiert das Hotel von der benachbarten Infrastruktur und den sich ergebenden Synergieeffekten. Mit der im Jahr 2002 abgeschlossenen Renovation des Hotel Angleterre hat die Familienstiftung einen weiteren Beitrag zum Erhalt des einzigartigen Bildes von Ouchy geleistet. Dieses bereits im Jahre 1775 errichtete Hotel bleibt somit Teil des Erscheinungsbildes des historischen Stadtteils mit Seeanstoss. In enger Zusammenarbeit mit Historikern und Archäologen gelang es den Architekten Danilo Mondada und Christophe Amsler, die bestehenden Strukturen sowie das historische Ambiente zu erhalten bzw. wieder herauszuarbeiten und gleichzeitig die Voraussetzungen für einen zeitgemässen, effizienten und zukunftsträchtigen Hotelbetrieb zu schaffen.
Die Familienstiftung hält eine Mehrheit des Aktienkapitals der Beau-Rivage Palace AG. Sie engagierte sich vorbehaltlos im Rahmen der Renovation. Dank diesem Engagement ist das Hotel Beau-Rivage Palace auch mit Blick auf die internationale Konkurrenz optimal für die Zukunft positioniert.
Im Verwaltungsrat ist die Familienstiftung durch François Landolt, Vizepräsident, und Me Olivier Verrey vertreten.
Anlässlich der schweizerischen Landesausstellung im Jahr 2002 (Expo.02) erstellte die Sandoz-Familienstiftung am Seeufer bei Neuenburg ein 5-Stern-Hotel mit 40 Zimmern. Das Hotel besteht aus Bungalows, die auf Pfählen errichtet wurden.
Die Holzelemente für den Bau des vom Lausanner Architekten Kurt Hoffmann entworfenen Hotels wurden in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne entwickelt. Das Personal wird grösstenteils von der Hotelfachschule Lausanne gestellt. Es wurde eine hochmoderne, auf Nachhaltigkeit angelegte Haustechnik realisiert.
Die Sandoz-Familienstiftung gab mit diesem Beitrag im Rahmen der Expo.02 ihrer Überzeugung Ausdruck, dass die Schweiz in einer ihrer Hauptdomänen - der Hotellerie - weiterhin Höchstleistungen erbringen kann. Auch wenn die Branche zeitweise mit konjunkturellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, hat sie dennoch nie ihre ursprünglichen Qualitäten verloren oder an Kompetenz eingebüsst. Gleich wie beim erfolgreichen Riffelalp Resort gilt es, den Fokus gezielt auf die Qualität der Infrastruktur und der Betreuung zu richten. Dass dies möglich ist, hat die Stiftung in einer einzigartigen Umgebung einer qualitätsbewussten Kundschaft vorgeführt.
Die ursprüngliche Betriebsbewilligung sah ein Bestehen des Hotels bis im Herbst 2003 vor. Die grosse Beliebtheit bei Bevölkerung und Behörden, die innovative Ausstrahlung und die Tatsache, einziger verbleibender Zeuge der Expo.02 in Neuchâtel zu sein, haben den aktuellen Prozess bezüglich einer definitiven Erlaubnis und von für seinen definitiven Unterhalt erforderlichen vorschriftsmässigen Änderungen ins Rollen gebracht.
Die Familienstiftung wird im Verwaltungsrat durch Me Olivier Verrey vertreten.
The Sandoz Family Foundation supported Expo in Hanover with the construction of a youth camp. The complex, comprising 1600 beds and an appropriate number of public rooms, offered comfortable, budget-priced overnight accommodation for young people aged between 12 and 28.
Lausanne-based architect Kurt Hofmann devised the camp on a modular system. The 180 or so modules can easily be dismantled for re-erection elsewhere. In 2002, some of them were re-erected on the Arteplage in Yverdon-les-Bains for the Swiss national exhibition (Expo.02). Others are currently being used to accommodate the staff of Hotel Palafitte in Neuchâtel. Other units were handed over to the Foundation Sport-Etudes in Lausanne for developing its sports boarding school. It is also intended to use some parts of the installation for social purposes.
Die Sandoz - Familienstiftung folgte mit diesem Engagement ihren Prinzipien, die auf Innovation und Nachhaltigkeit ausgerichtet sind, und lancierte ein Projekt, das weit über die Expo-Ausstellungen hinaus strahlen sollte. Die Familienstiftung hat sich bewusst nicht nur auf eine reine Finanzierung beschränkt, sondern stellt diesen modularen, wieder verwendbaren und originellen Bau als eigentliches Produkt zur Verfügung.