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Muskelspiele vor dem G20-Gipfel: In einer neuen Machtdemonstration hat Russland vier Kriegsschiffe seiner Pazifikflotte vor die Küste Australiens verlegt. Die australische Navy beobachte die Lage, teilte das Verteidigungsministerium in Canberra mit.
Die russischen Schiffe kreuzten ausserhalb des australischen Hoheitsgebiets. «Die Bewegung dieser Schiffe steht völlig im Einklang mit den Vorschriften der internationalen Gesetze, wonach sich Militärschiffe in internationalen Gewässern frei bewegen können», teilte das Ministerium mit. Es sei auch nicht das erste Mal, dass Russland bei Gipfeltreffen mit seiner Marine präsent sei.
G20-Gipfel am kommenden Wochenende
Am kommenden Samstag beginnt das Treffen der 20 Industrie- und Schwellenländer (G20) in der australischen Küstenstadt. Auch der russische Präsident Wladimir Putin wird bei dem zweitägigen Gipfel erwartet.
Zuvor hatte Russland bereits angekündigt, seine Bomber bis an die Grenzen der USA und Kanadas fliegen zu lassen. Als Teil der Ausbildung sollten die Langstreckenbomber über die Gewässer um Nordamerika fliegen, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Er verwies dabei auf Einsätze über dem Arktischen Ozean. «In der gegenwärtigen Lage müssen wir unsere Militärpräsenz im westlichen Atlantik, im östlichen Pazifik sowie den Gewässern der Karibik und des Golfs von Mexiko sicherstellen.»
(sda/me)