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NEUROPSYCHIATRIE.
In der Neuropsychiatrie interessiert uns der Zusammenhang zwischen psychischen Symptomen und den Fehlfunktionen neuronaler Netzwerke im Hirn.
Funktionsstörungen, mit denen sich traditionell in erster Linie die Psychiatrie befasst, wollen wir nicht nur psychologisch sondern auch neurologisch erfassen: Belastungsreaktionen, Angst- und Zwangsstörungen, dissoziative und somatoforme Störungen, Depressionen und bipolare affektive Störungen, Schizophrenien, ADHS, Autismus-Spektrum-Störung, Intelligenzminderung und erworbene kognitive Defizite wie Gedächtnisstörungen.
Da Funktionsstörungen des Hirns Ausdruck einer neurologischen Erkrankung sein können, berücksichtigen wir diese in Abklärung und Behandlung: Migräne, chronische Schmerzen, Bewegungsstörungen, Epilepsien, Hirnschläge, Multiple Sklerose, Neuroborreliose, Liquorzirkulationsstörungen, Schädel-Hirn-Trauma und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson.
In der Neuropsychiatrie kommen neurologisch fundierte Methoden wie Neuromarker, rTMS, tDCS und Neurofeedback zum Einsatz.