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“Unsere Preise und Löhne dürfen gegenüber dem Ausland nicht noch mehr zunehmen”, sagte Hess. Ansonsten griffen ausländische Konkurrenten die Firmen und Jobs in der Schweiz noch härter an. Hess lehnt aber auch tiefere Löhne ab, weil dies für niedrigere Lohnklassen aus seiner Sicht nicht zumutbar wäre. Die Inflation sollte Hess’ Ansicht nach ebenfalls stabil bleiben.
Diese Stabilität bei Löhnen und Preise “sollten wir einige Jahre diszipliniert durchhalten, damit unsere Lohnkosten international wieder wettbewerbsfähig werden.” Falls die Lohnkosten in China und Osteuropa weiter stiegen, werde so die Differenz zur Schweiz rasch deutlich kleiner.
So könne die Schweiz “ohne Einschnitt” konkurrenzfähig werden bei den Löhnen und damit Jobs sichern. “Ich versuche, unseren Sozialpartnern diese Strategie zu erklären”, sagte Hess weiter.
Swissmem ist der Verband der Schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie sowie verwandter technologieorientierter Branchen.
(SDA)