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IAEO-Mission in Japan abgeschlossen
Die IAEO führte die Mission auf Begehren der japanischen Regierung durch, nachdem alle IEAO-Mitgliedsstaaten im September 2011 einstimmig einen freiwilligen Aktionsplan zur Verbesserung der Kernkraftwerksicherheit gutgeheissen hatten.
Die zehn IAEO-Experten begannen ihre Mission am 23. Januar 2012 und lieferten am 31. Januar einen Zwischenbericht ab. Sie kamen zum Schluss, dass die Anweisungen und Prüfungen der japanischen Aufsichtsbehörde Nuclear and Industrial Safety Agency (Nisa) für die umfassende zweistufige Sicherheitsbewertung mit den IAEO-Sicherheitsstandards «allgemein» übereinstimmten. Nach dem Reaktorunfall in Fukushima-Daiichi seien die von der Nisa angeordneten Notfallmassnahmen zeitnah in den Kernkraftwerken eingeleitet worden. Das Expertenteam riet der Nisa sicherzustellen, dass die Kernkraftwerksbetreiber alle zukünftigen sicherheitsrelevanten Massnahmen angemessen dokumentieren. Die Nisa müsse gegebenenfalls deren Überprüfung anordnen. Sicherheitsmargen solle sie spezifizieren und für die Umsetzung von Massnahmen angemessene Fristen setzen.
Der endgültige Bericht der IAEO soll bis Ende Februar 2012 vorliegen.