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Das Baumkonzept Rapperswil-Jona zeigt auf übergeordneter Ebene auf, wo aus städtebaulichen und landschaftlichen Überlegungen Baumpflanzungen sinnvoll sind. Es dient den städtischen Stellen, den Werken und Privaten als Information und wird als Grundlage bei anstehenden Planungen beigezogen.
Die grünen Promenaden, die Zentrumsverbindung zwischen Rapperswil und Jona und die innerstädtische Verbindung entlang der Zürcherstrasse bilden das Grundgerüst des Baumkonzepts. Die Stärkung dieser Strukturen gewährleistet die ökologische Vernetzung zwischen offener Landschaft, dem Wald, der Jona und dem See. Zudem verbinden und vernetzen die linearen Baumstrukturen einen Grossteil der Grünräume, Parkanlagen und Plätze und schaffen ein zusammenhängendes grünes Netz. Die Hauptachsen und die davon abzweigenden untergeordneten Achsen sind in neun Typen eingeteilt und unterscheiden sich, je nach Charakter des Strassenraums, in Bezug auf die Grösse, Anordnung und Auswahl der Bäume. Es wird grosser Wert auf bereits bestehende wertvolle Baumstrukturen gelegt wie beispielsweise entlang der landschaftlichen Promenade am Seeuferweg, der innerstädtischen Verbindungsstrasse an der Zürcherstrasse oder der städtischen Uferpromenade der Hafenmole.
2019 - 2020