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Mogami Japanischer Hybrid Fluzeugträger 1943 1/350
Dabei kam es allerdings zu einer Kollision zwischen der Mogami und der Mikuma, als beide Schiffe versuchten, einem U-Boot-Angriff auszuweichen. Bald darauf griffen Trägerflugzeuge an und versenkten die Mikuma. Die Mogami erhielt mehrere Bombentreffer, da die Besatzung aber vor dem Luftangriff die Torpedos des Kreuzers über Bord geworfen hatte, konnte es zu keinen Sekundärexplosion kommen, und das Schiff entkam. Ihr Bug war jedoch eingedrückt, und zur Behebung der Schäden verbrachte sie zehn Monate in der Werft in Japan. Erste Arbeiten an der beschädigten Mogami wurden bereits in der Marinebasis Truk durchgeführt, welche die Mogami am 5. August 1942 verließ und zu Reparaturen und dem Umbau ab dem 1. September 1942 auf der Marinewerft von Sasebo im Trockendock lag.
Mit der Instandsetzung erfolgte der Umbau zum Hybridträger: Die achteren 20,3-cm-Türme entfielen, und das vorhandene Katapultdeck wurde bis zum Heck verlängert. Ein Flugzeughangar konnte nicht eingebaut werden, doch entstanden erweiterte Vorratsräume für den Flugbetrieb, die Treibstoff, Munition und Ersatzteile aufnahmen. Das Konzept entsprach im Ansatz dem Hybridträger-Umbau der Ise-Klasse, fiel aber aufgrund der begrenzten Möglichkeiten auf dem weit kleineren Kreuzer wesentlich schlichter aus.