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Hinter der Prognose steht die TX Group, die mit ihren Bezahlzeitungen vom Förderpaket am stärksten profitieren würde. «20 Minuten» und Tamedia haben auf ihren Newsportalen 13’120 Personen befragt. Und zwar am 3. und 4. Januar, als grade der Walder-Wirbel übers Land fegte.
Würde heute über das Gesetz zur Medienförderung abgestimmt, würden demnach 51 Prozent ein Nein in die Urne legen. 42 Prozent würden zustimmen und 7 Prozent sind noch am Werweissen.
Aktuell sind Sympathisantinnen und Sympathisanten der Grünen (64%) und der SP (69%) relativ deutlich für die Medienförderung. Jene der GLP mit 51 Prozent gerade noch knapp.
Die Umfrage zeigt weiter, dass das Gesetz lediglich in der französischsprachigen Schweiz eine knappe Mehrheit geniesst und die Zustimmung mit zunehmendem Alter ansteigt.
Gefragt nach den Gründen für ihre Stimmabsichten, gab die Mehrheit der Befürworter an, «dass die privaten Schweizer Medien einen unverzichtbaren Beitrag zur medialen Grundversorgung leisten und so die direkte Demokratie und den Föderalismus stützen», heisst es in einer Mitteilung.
Jeweils ein Viertel ist der Meinung, dass die Unabhängigkeit mit der Förderung gestützt werde und dass insbesondere kleine, lokale und regionale Publikationen nicht mehr überleben könnten.
Die Mehrheit der Gegner lehnt die staatliche Förderung ab, «da geförderte Medien ihre Glaubwürdigkeit verlieren würden und so ihre Funktion als vierte Macht im Staat nicht mehr erfüllen könnten».
Ein weiteres Drittel stört sich daran, dass auch grosse Verlagshäuser unterstützt werden sollen. Wie zum Beispiel Tamedia.