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Seit acht Monaten ist Donald Trump US-Präsident. Gemessen am Wirbel, den er verursacht, erreicht er erstaunlich wenig. Die Mauer an der Grenze zu Mexiko wird gebaut, wenn die Vorevaluation der Armierungseisen abgeschlossen ist. Wobei dies nicht geschieht, bevor die Fusselemente des Bauwerks einer eingehenden Prüfung unterzogen worden sind.
Die Zuständigen führen diesen Test durch, sobald das Zweitgutachten über den Sichtbeton vorliegt. Also bald. Donald Trump ist auf alle Fälle schon so lange im Amt, dass man seinen Namen kennt. Und dessen richtige Aussprache. Die englischen Vokale sind tückisch, das stimmt; ihre Aussprache lässt sich oft nicht von der geschriebenen Sprache ableiten.
Es ist aber auch hierzulande bekannt, dass das u in Trump wie ein a ausgesprochen wird - wie in sun, gun, run, pun usw. Ein Schweizer Politiker pfeift aber auf die artikulatorische Korrektheit. Christoph Blocher nennt Donald Trump konsequent Donald Trömp. Der Übervater der SVP steht damit in einer Reihe mit einem Leuchtturm der eidgenössischer Hochkultur, Peach Webers Sommerhit «Sön, fön and nossing to do».
Blocher spricht meistens anerkennend über Trump - aber mit der falschen Aussprache des Namens macht er das Lob sofort zunichte. «Ich kann durchaus nachvollziehen, was er tut, der Trömp» klingt wie «Das macht er ganz ordentlich, der Höseler». Der Altbundesrat räumt ein, dass er nicht so gut Englisch gelernt habe wie seine Kinder. Was im Falle von Tochter Magdalena, die den dreamern unter den Kadermitarbeitern der Ems die seven thinking steps um die Ohren schlägt, allerdings zu überprüfen wäre.
Jemand muss Christoph Blocher kürzlich mitgeteilt haben, dass er den Namen des amerikanischen Präsidenten falsch ausspreche. Er nennt ihn nun nicht mehr Trömp. Sondern Trämp.