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Dank Roger Federer ist die Schweizer Daviscup-Mannschaft optimal in die Weltgruppen-Partie gegen die USA gestartet. Der Baselbieter setzte sich in der St. Jakobshalle im Duell der am stärksten einzuschätzenden Spieler 6:4, 7:6 (7:3), 4:6, 6:1 gegen Todd Martin durch und brachte die Schweiz damit 1:0 in Führung.
Fünf Tage nach seinem ersten Triumph auf der ATP-Tour in Mailand zeigte Federer gegen den Melbourne-Viertelfinalisten und Bezwinger von Pete Sampras erneut eine starke und abgeklärte Leistung. Im ersten Satz verwaltete er sicher ein Break aus dem ersten Game, im zweiten Durchgang spielte er ein unglaublich gutes Tiebreak, das er dank sechs Gewinnschlägen 7:3 gewann. Und nach einem kurzen Nachlassen zu Beginn des dritten Durchgangs, das ihm letztlich den Satz kostete, dominierte er wieder. Martin, der sich in dieser Woche am Knöchelverletzt hatte, plagte sich am Schluss mit Rückenproblemen herum.
Federer erwies sich damit der Belastung als Nummer eins einmal mehr gewachsen. Der 19-Jährige hat nun fünf seiner sechs letzten Daviscup-Partien gewonnen. Umgekehrt verläuft die Leistungskurve bei Martin, der nun schon seit fünf Partien für sein Land sieglos ist.
Der Auftaktsieg ist für die Schweiz auch statistisch ein gutes Omen. Während die USA nach gewonnenem ersten Match eine Bilanz von 167:15 aufweisen, konnten sie nur 25 von 65 Partien nach einer Startniederlage noch umbiegen.
swissinfo und Agenturen