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2008 ist für den Schweizer Film kein erfolgreiches Jahr. Der Marktanteil liegt bei rund 4%, wie das Bundesamt für Kultur (BAK) mitteilt. Allerdings hat sich der Marktanteil in der Westschweiz in vier Jahren vervierfacht.
Der Marktanteil von voraussichtlich 4% zeige, dass dieses Jahr die Schweizer Blockbuster gefehlt hätten, die 2006 zu einem Anteil von 9% geführt hätten. Mit rund 400'000 Zuschauern, die sich 2008 einen Schweizer Film im Kino angesehen haben, weist das Jahr laut BAK zwar einen Rückgang der "nationalen" Kinobesuche auf, bleibt aber im Schnitt der vergangenen zehn Jahre ein guter Jahrgang.
Ausser mit dem Erfolg des Dokumentarfilms "Bergauf, bergab" von Hans Haldimann mit 45'000 Eintritten und der Komödie "Der Freund" von Micha Lewinsky mit 30'000 Eintritten sei das Resultat vor allem in der Deutschschweiz schwächer.
Demgegenüber befinde sich der Marktanteil in der Westschweiz auf einem historischen Hoch. Er habe sich dort in vier Jahren vervierfacht. Mit seinen rund 140'000 Eintritten in Schweizer Filme wurden in der Westschweiz zum ersten Mal wieder gleiche Rekordzahlen wie Ende der 70er-Jahre erreicht, schreibt das Bundesamt.
Generell seien die Kinoeintrittszahlen konstant. Sie lägen seit 1995 zwischen 15 und 16 Millionen pro Jahr.