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An der Jugend-Europameisterschaft (EYOC) der Orientierungsläufer, die Ende Juni in Mazedonien ausgetragen wurde, gewann der Adliswiler Florian Attinger in der Sprint-Disziplin die Silbermedaille.
Attinger kennt das Gefühl, an der Jugend-Europameisterschaft auf dem Podest zu stehen, denn bereits vor einem Jahr gewann er an den Titelkämpfen überraschend Silber. Allerdings startete er damals noch in der Kategorie der Herren bis 16 Jahre, während er sich in diesem Jahr im starken Feld der Herren bis 18 Jahre bewähren musste. Der Mittelschüler liess sich davon offensichtlich nicht beeindrucken und lief auch in dieser Kategorie auf den zweiten Rang. Nur der finnische Überflieger Olli Ojanaho war beim Sprint in Strumica (Mazedonien) noch 21 Sekunden schneller als der flinke Zimmerbergler. Durch zusätzlich aufgestellte Zäune, eine anspruchsvolle Bahnanlage mit Zuschauerpassage und den hohen Temperaturen wurde dieser Sprint zu einer Herausforderung. Der Start befand sich in einem Wohnquartier mit steilen Treppen und kleinen Gassen. Nach dem Überlauf wurden die Läuferinnen und Läufer durch unübersichtliches Gelände mit diversen Zäunen technisch gefordert. Florian Attinger startete stark und lag zwischenzeitlich sogar in Führung.
„Auf dem längsten Abschnitt erwischte ich aber nicht die schnellste Route und verlor dabei rund 20 Sekunden auf die Bestzeit. Beinahe geriet ich in eine Sackgasse, die am Ende mit einem künstlichen Zaun abgesperrt war. Auf der Schlussschlaufe riskierte ich bewusst nichts mehr und wählte Sicherheitsrouten, was sich schliesslich auszahlte“, gab der Silbermedaillen-Gewinner zu Protokoll.