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Barbera wird fast immer mit dem Piemont in Verbindung gebracht; dort wo auch ihr Ursprung vermutet wird und sie zu den meist angebauten Rebsorte gehört. Hier wird der typische, gehaltvolle Barbera-Wein produziert, der sich durch seine rubinrote Farbe, das intensive Pflaumenaroma und das präsente Säuregerüst auszeichnet.
Die Rebsorte Barbera besticht durch ihre Robustheit und dem damit verbundenen geringen Pflegeaufwand. So ist sie unempfindlich gegen Frühjahrsfrost, gilt insgesamt als winterhart und liebt heisse Sommer. Sie gedeiht am besten auf Hügeln mit lockeren, durchlässigen Böden, wo sich kein Wasserstau bilden kann. Barbera-Trauben sorgen je nach Terroir entweder für sehr fruchtige, tanninarme Weine mit betonter Säure oder aber für konzentrierte, kraftvolle Weine mit Würze. Ihr Aroma wird dominiert von Pflaume und Kirschen. Sehr oft wird sie in Cuvées integriert – sortenrein wird sie fast ausschliesslich im Piemont, der Lombardei oder in der Emilia Romagna ausgebaut. Ausserhalb Italiens wird sie in Slowenien, Griechenland und Israel sowie in Übersee, beispielsweise in Kalifornien und Argentinien angebaut.