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Der Hunger ist für die Armen aktuell bedrohlicher als das Corona-Virus! Die vielen Tagelöhner in oras Projektländern können wegen der Krise keiner Arbeit nachgehen und haben damit kein Einkommen, um ihre Familien zu ernähren. Es könnten mehr Menschen an Hunger sterben, als an dem Virus selbst!
ora unterstützt seine Projektpartner in Moldawien, Rumänien, Guinea-Bissau, Ruanda, Sierra Leone, Indien und Haiti dabei, Grundnahrungsmittel für Bedürftige zu organisieren. Heute erreichten uns Bilder von der Verteilung in Ruanda. 60 Familien konnte oras Partner Solace Ministries diese Woche mit je 12 kg Reis, 5 kg Bohnen, 3 kg Zucker, 10 kg Maismehl und 2 Stück Seife versorgen.
Jean Bosco Hategekimana ist einer Begünstigten. Er erzählte von seiner schwierigen Situation während der Krise:
“Meine Frau und ich hatten nie die Chance Kinder zu bekommen, weil ich körperlich beeinträchtigt bin. Wir haben einen kleinen Coiffeursalon, zu Beginn des Lockdowns musste ich ins Spital und als ich entlassen wurde, stellte ich fest, dass alle unsere Maschinen gestohlen wurden. Das war ein schwerer Schlag für uns. Ich erinnere mich, dass wir einige Tage ohne Essen verbracht haben und ich sogar aufgehört hatte meine Medikamente zu nehmen, nur um Geld zu sparen. Heute hatten wir auch noch nichts zu essen. Wir sind in einem so schlechten Zustand, ich konnte unsere Zukunft schon nicht mehr sehen. Ich bin so dankbar für diese Essensunterstützung. Dies ist wirklich eine Antwort von Gott! Worte können nicht ausdrücken, wie glücklich ich mich in diesem Moment fühle!”