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Planerwahlverfahren 2014, 1. Rang
Umnutzung und Umbau 1.-3. OG
Planung und Realisierung: 2014-2016
Auftraggeber: Hochbauamt Kanton Zürich
Die Herausforderung dieses Projekts bestand darin, aus einem Bürogebäude mit niedrigen Räumen und innenliegenden Korridoren eine Schule zu machen. Während alle Unterrichtsräume an der Nordseite des langen Gebäudes angeordnet werden, sind auf der Südseite zum Hof alle gemeinschaftlichen Nutzungen sowie Arbeitsräume der Lehrer angeordnet. Korridor und südseitige Räume sind über durchlaufende Böden und Decken zusammengefasst, die durch raumhohe Verglasungen sichtbar sind. Zudem schaffen diese eine gute Belichtung der verbreiterten Korridore. So entstehen trotz knappen Raumgrössen grosszügige Räume. Die Platzierung der Schulleitung/Administration, der Mediathek und des Schüleraufenthaltes jeweils beim Eingang eines Geschosses erleichtern die Orientierung in der Schule.
Das Materialisierungskonzept spielt mit dem Gegensatz der zurückhaltenden Klassenzimmer und der Schaffung eines‚ gepflegten Rohbaucharakters unter Beibehaltung des bestehenden Unterlagsbodens und Rohdecken im übrigen Bereich. Die Signaletik an den Wänden vervollständigt diese Ästhetik und nutzt den Charakter des Provisoriums und die damit verbundene kürzere Lebensdauer (z. B im Falle der Bodenbemalung) für eine spezifische Raumcharakteristik.