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Der Regisseur Sebastián möchte im Jahr 2000 rund um die bolivianische Stadt Cochabamba mit indigenen Laienschauspielern die Geschichte von Christopher Kolumbus nacherzählen. Aus der Perspektive der Ureinwohner Amerikas soll die Ankunft des weissen Mannes als der Beginn der Tyrannei und der Ausbeutung dargestellt werden. Zusammen mit Produzent Costa sucht er dabei Indios mit starker Ausstrahlung, um sein Schauspielteam zu ergänzen. Im kämpferischen Daniel werden sie auch fündig. Während die Dreharbeiten langsam fortschreiten, wird in der Stadt die gesamte Wasserversorgung privatisiert und in die Hände eines globalen Wassermultis gegeben.
Die armen Bewohner gehen auf die Barrikaden und protestieren dagegen, dass ihnen nun auch das Wasser - sogar der Regen - weggenommen wird. Einer der Anführer der immer gewaltsameren Proteste ist Daniel, welcher dadurch auch die Filmproduktion gefährdet. Costa und Sebastián realisieren erst spät, dass sich die Geschichte wiederholt und mehr als 500 Jahre nach Kolumbus die indigene Bevölkerung immer noch unter der Ausbeutung der westlichen Welt leidet. (ausführliche Kritik des Films auf OutNow.CH)
Icíar Bollaín | ESP/F/MEX 2010 | Drama | 103 Minuten | Original mit Untertitel