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In den ersten 12 Wochen einer Schwangerschaft (seit Beginn der letzten Periode) liegt der Entscheid über deren Abbruch bei der Frau. Die Frau kann ein schriftliches Gesuch stellen, das „geltend macht, sie befinde sich in einer Notlage“ (Art. 119, schweizerisches Strafgesetzbuch). Nach Ablauf der Frist ist der Abbruch straflos, wenn er nach ärztlichem Urteil notwendig ist, um von der Frau eine schwerwiegende körperliche Schädigung oder eine schwere seelische Notlage abzuwenden.
Für junge Frauen unter 16 Jahren ist ein Beratungsgespräch vor dem Schwangerschaftsabbruch bei einer dafür anerkannten Beratungsstelle obligatorisch. Diese Stellen werden kantonal anerkannt (Art. 120 c., schweizerisches Strafgesetzbuch).
Die kantonale Verordnung vom 24. September 2002 regelt das Verfahren bei straflosem Schwangerschaftsabbruch im Kanton Freiburg.