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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00346 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gericht sschreiberin Widmer Urteil vom 17. September 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein advokatur rechtsanker Ankerstrasse 24, Postfach 2250, 8026 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1967 geborene X.___ erlitt am 29. November 1996 einen Ve rkehrsunfall, bei welchem er sich multiple Kontusionen und eine Distorsion der Halswirbelsäule zuzog (Urk. 6/15-16). Der Versicherte ist gelernter Auto - lackierer. Zuletzt, das heisst ab 1994 bis zum Unfall arbeitete er als Laborant bei der Y.___. Die Arbeitgeberin kündigte das Arbeitsverhältnis per Ende März 1997 (Urk. 6/4, Urk. 6/48/4). Im November und Dezember 1997 arbeitete der Versicherte als Chauffeur und Lagerist für die Z.___ (Urk. 6/70). 1998 bis und mit März 1999 bezog der Versicherte sodann Arbeitslosenentschä digung (Urk. 6/128). Am 7. Februa r 1999 meldete er sich bei der Eidgenössi schen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/ 48). Mit Verfügun gen vom 2. März 2001 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicherten für die Zeit vom 1. Februar 1998 bis Ende März 1999 eine ganze (Urk. 6/124), für die Zeit vom 1. April bis Ende Dezember 1999 eine halbe (Urk. 6/123) und mit Wirkung ab dem 1. Januar 2000 wiede rum eine ganze (Urk. 6/122) Rente der Invalidenversicherung zu (vgl. auch Urk. 6/117). Am 19. Januar 2004 sowie am 3. August 2007 teilte sie ihm mit, bei der Überprüfung des Invaliditätsgrades sei keine rentenbeeinflussende Änderung festgestellt worden, weshalb er weiterhin Anspruch auf die bisher ausgerichtete ganze Invalidenrente habe (Urk. 6/133, Urk. 6/141 ). 1.2 Im Jahr 2013 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein. Der Versicherte füllte am 3. September 2013 den Fragebogen betreffend Revision der Invalidenrente aus (Urk. 6/147). Die IV-Stelle liess einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten erstellen (IK-Auszug, Urk. 6/149) und nahm Berichte des behandelnden Dr. med. A.___, Facharzt für Neurolo gie, zu den Akten (Urk. 6/150). Am 2 8. März 201 4 teilte die IV-Stelle dem Ver sicherten mit, dass sie die Kosten für eine polydisziplinäre medizinische Abklä rung in den Fachbereichen Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, Neuro logie, Psychiatrie und eventuell Neuropsychologie übernehme, da zur Klärung der Leistungsansprüche eine umfassende medizinische Untersuchung notwendig sei. Ohne schriftlich begründeten Gegenbericht bis am 10. April 2014 werde eine Gutachterstelle mit der Untersu chung beauftragt, wobei die Wahl der Gut achterstelle nach dem Zufallsprinzip erfolgen werde. Die IV-Stelle legte dem Schreiben ihre Fragen an die medizini sche Fachstelle samt Merkblatt zur poly disziplinären Begutachtung bei und räumte dem Versicherten zur Einreichung von Ergänzungsfragen eine Frist bis zu m 10. April 2014 ein (Urk. 6/155-156 ). D er Versi cherte erhob vorsorglich Einwendungen und ersuchte um Frister - streckung (Urk. 6/ 158, Urk. 6/160 ), worauf hin die angesetzte Frist bis zum 20. Mai 2014 erstreckt wurde (Urk. 6/ 163 ). In sein em Schreiben vom 19. Mai 2014 stellte sich der Versicherte zusammengefasst auf den Standpunkt, die Renten zusp r echung sei namentlich wegen eines chronischen cervicocephalen Schmerzsyndroms mit Nacken- und Kopfschmerzen sowie damit zusammen hängender neuropsychologischer Defizite zugesprochen worden. Für eine psychiatrische Begutachtung bestehe demnach kein Anlass. Dass keine Verbes serung eingetreten sei, ergebe sich aus den Berichten von Dr. A.___ und eine Rentenaufhebung gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen zur Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 18. März 2011 sei wegen des mehr als 15 Jahre andauernden Rentenbezugs ohnehin nicht zulässig (Urk. 6/165). Am 14. Janua r 201 5 wurde der Auftrag nach dem Zufallsprinzip dem B.___ zugeteilt (Urk. 6/171). Mit Schreiben vom 21. Januar 2015 teilte die IV-Stelle dem Rechtsvertreter des Versicherten die Abklärungsstelle und die Namen der Gutachter der einzelnen Fachdisziplinen mit und wies darauf hin, dass triftige Einwendungen gegen Gutachter bis am 4. Februar 2015 schriftlich einzureichen seien (Urk. 6/173). Am 23. Januar 2015 sandte das B.___ dem Versicherten das schriftli che Aufgebot für die Untersuchungen zu (Urk. 6/174). Am 26. Januar 2015 wies der Versicherte erneut darauf hin, dass er mit der Begutachtung nicht einverstanden sei, da es sich um das unzulässige Einholen einer „ second opinion “ handle (Urk. 6/175). Mit Zwischenverfügung vom 1 3. Febr uar 201 5 hielt die IV-Stelle an der Notwendigkeit einer umfassen den medizinischen Untersuchung fest (Urk. 6/ 177 = Urk. 2 ). 2. Gegen diese Zwischenverfügung erhob der Versicherte am 19. März 2015 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei von einer Begutachtung abzusehen und festzustellen, dass die von der IV-Stelle im Rahmen des Revisionsverfahrens bereits durchgeführten Abklärungen rechtsgenügend seien, um einen Rentenentscheid zu fällen (Urk. 1 S. 2 ). Die Be schwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2015 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Anfechtungsgegenstand in diesem Verfahren ist die Verfügung vom 13. Februar 2015 (Urk. 2), mit welcher die Beschwerdegegnerin an der polydisziplinären Be gutachtung des Beschwerde führers durch die Begutachtu ngsstelle B.___ und an den vorge s ehe nen Fachdisziplinen festhielt. Hierbei handelt es sich um eine Zwischen verfügung im Sinne von Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemei nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ), welche bei Bejahung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils (Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG ; BGE 132 V 93 E. 6.1) grundsätzlich selbständig mit Beschwerde angefochten werden kann. 1.2 Die Anfechtbarkeitsvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils ist beim aktuellen Verfahrensstand der Gutachtensanordnung mit Bezeich nung des Gutachtensinstituts und der Gutachtenspersonen ohne Weiteres zu bejahen (vgl. dazu insbesondere BGE 138 V 271 E. 1.2.1 bis 1.2.3; Beschluss des Sozial versicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2012.01042 vom 22. April 2013, E. 2.1-2.3, und Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2013.00867 vom 31. Dezember 2013, E. 1.2). 1.3 Im Lichte der mit dem Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2014.00665 vom 23. März 2015 präzisierten Rechtsprechung zum Verfahren der Anordnung eines polydisziplinären Gut achtens (E. 1.3 bis 1.8 des zitierten Urteils) ist festzustellen, dass die IV-Stelle das Verfahren vollständig und korrekt durchgeführt hat: Sie teilte dem Beschwerdeführer mit, dass eine polydisziplinäre Begutachtung an ge ordnet werde, erwähnte die beteiligten Fachdisziplinen, stellte ihm den Fragen katalog zu und räumte ihm die Möglichkeit ein, Zusatzfragen zu stellen (Urk. 6/ 155-156 ). In der Folge wurde das Verfahren der Auftragsvergabe via Suisse MED@P durchgeführt (vgl. Urk. 6/ 171 ). Im weiteren Verlauf teilte die IV-Stelle dem Beschwerdeführer die nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Gutach terstelle mit den Fachdisziplinen und den vorgesehenen Gutachter personen mit (Urk. 6/ 173 ). Gleichzeitig wurde er darauf hingewiesen, dass die Gutachterstelle den Ort und den Termin der Untersuchungen mitteilen werde, und es wurde ihm eine Frist angesetzt, um allfällige Einwendungen gegen die Gutachterpersonen zu erheben. Entsprechend ist die angefochtene Verfügung materiell zu prüfen und abzu klären, ob mit der angefochtenen Verfügung sämtliche noch offenen Punkte geregelt beziehungsweise sämtliche Einwendungen, denen nicht vollumfänglich stattgegeben wurde, behandelt wurden (Urteil IV.2014.00665 E 1.8). 2. Der Beschwerdeführer bestritt bereits am 2. April 2014 (Urk. 6/158), am 19. Mai 2014 (Urk. 6/165) und am 26. Januar 2015 (Urk. 6/175) die Notwen digkeit einer Begutachtung (im Allgemeinen und speziell einer psychiatrischen) und führte an, eine solche sei unzulässig. In seiner Beschwerde brachte er vor, angesichts dessen, dass Fragen bezüglich eines veränderten Gesundheitszustands im Rahmen von Revisionsverfahren in der Regel durch Beizug eines Berichts des behandelnden Arztes erledigt werden können, scheine das Einholen eines Gut achtens fragwürdig. Es bestehe der Verdacht, dass die IV-Stelle aufgrund der massiv verschärften Gutachtenspraxis bei Schleudertraumafällen die Rente auf zuheben beabsichtigte. Liege keine Veränderung des Gesundheitszustands vor, müsse der Gesundheitszustand als solcher auch nicht abgeklärt werden (Urk. 1 S. 3). Weit er führte er aus, er müsse sich einer mediz i nischen Untersuchung nur unterziehen, wenn diese notwendig sei, das heisse wenn in sachverhaltlicher Hinsicht ein Wissensdefizit bestehe. Hingegen dürfe nicht mittels einer erneuten Exploration eine „ second opinion “ eingeholt werden. Eine Revision im Sinne von Art. 17 ATSG setze eine erhebliche Veränderung des Gesundheitszustands voraus. Eine andere Beurteilung eines unverändert gebliebenes Sachverhalts reiche nicht aus (Urk. 1 S. 4 f.). Die Rentenzuspr echung sei im Wesentlichen gestützt auf das von Dr. A.___ diagnostizierte chronische cervicocephale Schmerzsyndrom bei Status nach Autounfall mit HWS-Trauma und commotio cerebri sowie wegen neuropsychologischer Funktionseinschränkungen erfolgt. Eine psychische Erkrankung sei - abgesehen von einer posttraumatischen Anpassungsstörung und einer bereits damals nicht mehr aktuellen Störung - nie diagnostiziert worden (Urk. 1 S. 6 f. ). Aus den Berichten von Dr. A.___ gehe hervor, dass sich der Gesundheitszustand nicht verbessert habe und die Arbeits unfähigkeit weiterhin 100 % betrage, weshalb kein Wissensdefizit bestehe. Im Übrigen leide er an einem pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage, weshalb von einer somatischen Abklärung keine neuen Erkenntnisse zu erwarten seien (Urk. 1 S. 8). Eine Rentenaufhebung aufgrund der veränderten Rechtsprechung bezie hungsweise gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen zur Änderung des IVG vom 18. März 2011 sei unzulässig, da er bereits seit mehr als 15 Jahren eine Rente beziehe (Urk. 1 S. 9). 3. 3.1 Bei der Zusprechung der Rente wurden g emäss dem Feststellungsblatt vom 20. Oktober 2000, Abschnitt „Medizinischer Sachverhalt“, der Bericht des C.___ ( C.___ ), Rheumapoliklinik, vom 5. Mai 1999, die Berichte von Dr. A.___ vom 23. April und vom 6. Dezember 1999, der Bericht von Dr. med. M arkus Fritzsche, Facharzt für Allgemeinmedizin, vom 1. Juni 1999, die Berichte des C.___, Neurologisc he Klinik, vom 2 0. Juni und 16. November 1999 sowie der Bericht von Dr. A.___ vom 2 7. September 2000 berücksich tigt. Zur abschliessenden Beurteilung wurde die Stellungnahme des Medizi - nischen Dienstes vom 1 8. Oktober 2000 eingeholt (Urk. 6/115). Der Stellungnahme von Dr. F. F.___, Medizinischer Dienst, vom 1 8. Oktober 2000 ist zu entnehmen, gestützt auf das Gutachten des Neuropsychologischen Instituts (NPI) sei von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Dazu kämen die seit der Kindheit bekannte psychische Störung (psychische Verhal tensstörungen bei disharmonischer Entwicklung und Schulschwierigkeiten mit anschliessender Sonderschulung; vgl. Urk. 6/2/2) sowie das rein somatische Element und die von Dr. A.___ genannten Einschränkungen. Die Rheuma - klinik des C.___, welche eine 50%ige Arbeitsfähig keit attestiert habe, wisse wahrscheinlich nichts von den früheren IV-Problemen. Insgesamt werde der Beschwerdeführer wegen seiner Le iden, vor allem wegen der neuro psychologischen und psychiatrischen, von der Arbeits welt nicht mehr akzeptiert. Die Arbeitsunfähigkeit liege daher in jedem Beruf über 70 % (Urk. 6/114). 3.2 Dr. A.___ nannte in seinem Bericht vom 2 3. Apri l 1999 die Diagnosen eines cervicocephalen Schmerzsyndroms bei Status nach Überdehnungstrauma der Halswirbelsäule mit Kopfanprall und Commotio cerebri am 2 6. November 1996 sowie leichte posttraumatische neuropsychologische Funktionsstörungen. Er führte aus, der Beschwerdeführer leide an Nacken- und Kopfschmerzen, welche praktisch täglich aufträten und mindestens einmal pro Woche heftig exazer bierten. Des Weiteren beklage er Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Die Kopfbeweglichkeit sei in allen Richtungen massiv eingeschränkt (Urk. 6/6 3 ). In seinem Bericht v om 2 7. September 2000 hielt Dr. A.___ fest, alle Arbeiten mit Belastungen im Schulter-Arm-Bereich führten zu einer Zunahme von Kopf- und Nackenschmerzen. Eine berufliche Umstellung sei wegen der gegenwärtigen Beschwerden nicht realisierbar. In Frage kämen Überwachungsfunktionen oder leichte körperliche Arbeiten. Dies während höchstens 30 % beziehungsweise einer bis zwei Stunden pro Tag (Urk. 6/112 /3 ). 3.3 L ic. phil. A. O.___, NPI, untersuchte den Beschwerdeführer am 2. Dezember 1998 sowie am 8. Januar 1999 und kam zum Schluss, es liege eine Schwäche in Teilbereichen der Sprache, vor allem im Schreiben vor, wobei es sich um eine vorbestehende Schwäche handle. Darüber hinaus hätten sich Defizite bezüglich Konzentrationsfähigkeit und Daueraufmerksamkeit gezeigt, am deutlichsten im auditiven Bereich (Urk. 6/42/3). Gesamthaft bestehe eine neuropsychologische Funktionsstörung einerseits im Sinne einer vorbestehenden sprachlichen Schwäche (Legasthenie), andererseits im Sinne einer leichten posttraumatischen Störung. Beruflich sei es wichtig, eine den körperlichen Beschwerden ange passte Tätigkeit zu finden und dabei auch die festgestellten kognitiven Fähig keiten und Schwierigkeiten zu berücksichtigen. Es sei wichtig, dass der Beschwerdeführer an bereits vorhandene Fähigkeiten anknüpfen könne (Urk. 6/42/4). 3.4 Dem Bericht der Rheuma poli klinik des C.___ vom 5. Mai 1999 ist zu entnehmen, der Beschwerdeführer bedürfe einer regelmässigen Psychotherapie sowie einer aktiven Medizinischen Trainingstherapie (MTT). Bis zum 3. Januar 1999 hätten sie ihn zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben, ab dem 4. Januar 1999 noch zu 50 %. Daraufhin sei eine rasche Steigerung der Arbeitsfähigkeit empfohlen worden. Seit dem Spitalaufenthalt mit Austritt am 2 7. November 1998 habe man den Beschwerdeführer nicht mehr gesehen, weshalb keine sicheren Angaben zur Arbeitsfähigkeit möglich seien. Als Diagnosen führten die Ärzte nebst dem chronischen cervicospondylogenen Syndrom namentlich eine posttraumatische Anpassungsstörung auf (Urk. 6/55). Im Bericht vom 1 0. Dezember 1998 hatten sie zudem eine depressive Reaktion auf die lange Arbeitsunfähigkeit und die daraus resultierenden erheblichen finanziellen Probleme beschrieben, weswegen der Beschwerdeführer mit dem Antidepre ssivum Saroten behandelt w orden sei (Urk. 6/40/1). Das psychiatrische Konsilium vom 2 5. November 1998 habe eine längere depressive Reaktion und schwierige psychosoziale Verhältnisse ergeben. Empfohlen wurden die Fort führung der eingeführten antidepressiven Therapie sowie der regelmässige Besuch einer ambulanten Psychotherapie (Urk. 6/40/4). 4. Die Revision in den Jahren 2004 und 2007 schloss die Beschwerdegegnerin gestützt auf je einen vom Beschwerdeführer ausgefüllten Fragebogen betreffend Revision der Invalidenrente (Urk. 6/130, Urk. 6/137) sowie je einen bei Dr. A.___ eingeholten Bericht (Berichte vom 21. Dezember 2003 und 11. Juni 2007; Urk. 6/131 und Urk. 6/138) mit den Mitteilungen vom 19. Januar 2004 und 3. August 2007 ab (Urk. 6/133, Urk. 6/141). Während der Beschwerdeführer subjektiv über eine Beschwerdezunahme klagte (Urk. 6/130/1, Urk. 6/137/1), hatte Dr. A.___ in seinen Berichten bei unveränderter Diagnose einen statio nären Zustand beschrieben. Im Bericht vom 11. Juni 2007 wies auch er zusätz lich darauf hin, in den letzten Monaten hätten die Nacken- und die Kopf schmerzen zugenommen (Urk. 6/138). 5. 5.1 Im Rahmen des aktuellen Revisionsverfahrens wurden der vom Beschwerdefüh rer am 3. September 2013 ausgefüllte Fragebogen betreffend Revision der Inva lidenrente (Urk. 6/147), ein IK-Auszug (Urk. 6/149) sowie zwei Berichte des behandelnden Neurologen Dr. A.___ (Urk. 6/150) zu den Akten genommen. 5.2 Der Beschwerdeführer gab im Revisionsfragebogen an, seine ständigen Schmer zen a n Genick, Kopf und Rücken sprächen gegen eine Arbeitsaufnahme. Als behandelnde Ärzte gab er Dr. A.___ sowie Dr. med. D.___ an. Er führte aus, sein Gesundheitszustand habe sich weder seit der ursprünglichen Rentenzusprechung noch seit der letztmaligen Überprüfung verbessert (Urk. 6/147/2-3). 5.3 Dr. A.___ nannte in seinem zuhanden der Schweizerischen Unfallver - sicherungs anstalt (Suva) verfassten Bericht vom 1 3. April 2012 die Diagnose eines chronischen, posttraumatischen, therapieresistenten, cervicoce phalen Schmerzsyndroms und leichter neuropsychologischer Defizite. Das cer vico - cephale Beschwerdebild sei noch immer ausgeprägt. Relevante Befunde seien eine deutlich eingeschränkte Beweglichkeit der Halswirbelsäule mit ver dickter und druckdolenter Nacken- und Schultermuskulatur auf beiden Seiten. Der Beschwerdeführer berichte über eine Zunahme der Na c ke n - und Kopf schme rzen mit gleichzeitig vermehrtem Auftreten von Schwank -S chwindel, von Schmerz - ausstrahlungen in Gesicht und Zähne und über eine zunehmende Müdigkeit. Die Arbeitsunfähigkeit betrage nach wie vor 100 % (Urk. 6/150/5-7). Am 2 5. November 2013 gab Dr. A.___ an, der seitherige Verlauf sei schlecht. Wegen Schmerzen und Schwank-Schwindel, welche unter Belastung zunähmen, sei er weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 6/150/2). Eine behinderungs ange passte Tätigkeit sei ebenfalls nicht möglich (Urk. 6/150/3). Als zumutbare Tätigkeiten bezeichn ete Dr. A.___ einzig Treppen steigen während einer bis zwei Stunden pro Tag. Konzentrationsvermögen, Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit seien im Rahmen der chronischen Schmerzen eingeschränkt (Urk. 6/150/4). 5.4 M ed. pract. E.___, Fachärztin für orthopädis che Chirurgie und Trau matologie und Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), merkte in ihrer Stellungnahme vom 1. Februar 2014 a n, bei der von Dr. A.___ angege benen faktischen Einsteifung der Halswirbelsäule wäre eine Ursachenabklärung mit zumindest Röntgenaufnah men zu erwarten gewesen. Des Weiteren führte sie aus, die schwere Verhaltensstörung, die Anpassungsstörung und die neu ropsychologischen Defizite fänden in den aktuellen Berichten keine Erwähnung mehr. Zusammengefasst sei unklar, ob ein organisches Korrelat der beschriebe nen Funktionseinschränkung der Halswirbelsäule bestehe und ob ein psychi scher Gesundheitsschaden (weiterhin) ausgewiesen sei. Daher sei im Rahmen der Rentenrevision ein polydisziplinäres Gutachten auf internistischem, rheumato logischem, neurologischem und psychiatrischem Fachgebiet und nötigenfalls eine neuropsychologische Diagnostik durchzuführen (Urk. 6/179 S. 3 f. ). 6. 6.1 Aus der Stellungnahme von Dr. F.___ vom 1 8. Oktober 2000 geht klar hervor, dass bei der ursprünglichen Rentenzusprechung den psychischen sowie den neuropsychologischen Defiziten erhebliche Bedeutung zukam (vgl. vorstehende E. 3.1). Die von Dr. F.___ genannten „früheren IV-Probleme“ sind in den Akten knapp dokumentiert. Damals wurde die Diagnose „ schwere psychische Verhal tensstörung bei völlig disharmonischer Entwicklung “ genannt (Urk. 6/2/2). Der Einwand des Beschwerdeführers, diese Diagnose sei allein gestützt auf seine Angaben festgehalten worden (Urk. 1 S. 7 Ziff. 16), ist demnach nicht stichhal tig. Ferner wurde der Beschwerdeführer Ende 1998 mit Antidepressiva behan delt und die Ärzte der Rheumapoliklinik des C.___ hielten fest, er bedürfe einer regelmässigen Psychotherapie (Urk. 6/40/1, Urk. 6/40/ 4, Urk. 6/55/1 ). Anhand der im Revisionsverfahren eingeholten Berichte ist der Bedarf an Antidepressiva oder an einer Psychotherapie demgegenüber nicht mehr dokumentiert, was einen Hinweis auf eine diesbezügliche Verbesserung des psychischen Gesund heitszustands darstellt. Letzteres ist bei der aktuellen Aktenlage jedoch noch nicht ausreichend abgeklärt. Die bei der Rentenzuspr echung massgeblichen neuropsychologischen Defizite erwähnte Dr. A.___ in seinem neusten Bericht vom 2 5. November 2013 nicht mehr (Urk. 6/ 150/1-4). Am 13. April 2012 führte er sie noch an, jedoch ohne entsprechende echtzeitliche Befunde zu nennen. Er gab lediglich an, leichte neuropsychologische Defizite seien bekannt (Urk. 6/150/5-7). Es rechtfertigen sich daher auch weitere Abklärungen bezüg lich des Verlaufs der neuropsychologischen Defizite. Dies gilt umso mehr, als die Rentenzusprechung bereits etliche Jahre zurückliegt. 6.2 Bezüglich der Einschränkung der Halswirbelsäulenbeweglichkeit fand med. pract. E.___ die von Dr. A.___ ohne Ursachenabklärung oder Röntgen aufnahmen angegebene Einschränkung von 80 % nicht überzeugend (Urk. 6/179 S. 3). Der Beschwerdeführer brachte vor, bei fortlaufenden Beschwerden habe kein Anlass bestanden, neue Bilder anzufertigen. Ohnehin fehle es an einer organisch nachweisbaren Grundlage (Urk. 1 S. 8 Ziff. 20 und 21). Auch bei den Folgen eine s Überdehnungstraumas der Halswirbelsäule, d as nicht mit organisch nachweisbaren Schädigungen einhergeht, ist aber nicht ausgeschlossen, dass es im Verlauf der Zeit zu einer Verbesserung der Sympto matik kommt. Aus dem Bericht von Dr. A.___ ergibt sich kein Hinweis darauf, dass er die Angaben seines Patienten kritisch überprüft hätte. Eine Ver besserung des diesbezüglichen Gesundheitszustands ist trotz gegenteiliger An gaben des Beschwerdeführers denkbar, weshalb eine Abklärung durch einen Gutachter zur Feststellung des Sachverhalts angemessen ist. 6.3 Der Beschwerdeführer machte geltend, aus den Berichten von Dr. A.___ gehe hervor, dass keine Verbesserung stattgefunden habe, und die Beschwerdegegne rin wolle nun mittels eines Gutachten s eine „ second opinion “ einholen, was nicht zulässig sei (Urk. 1 S. 4 ff.). Die Rechtsprechung zur Unzulässigkeit des Einholens einer „ second opinion “ bezieht sich indes sen auf Fälle, in welchen ein bereits in einem Gutachten festgestellter Sachverhalt erneut abgeklärt werden soll, weil der Verwaltung das Ergebnis der Begutachtung nicht gefällt (BGE 136 V 156 E. 3.3 ; Urteile des Bundesgericht s U 571/06 vom 2 9. Mai 2007, E. 4.2 und 8C_148/2011 vom 5. Juli 2011, E. 3.2). Vorliegend liegt hingegen noch kein Gutachten vor, weshalb diese Rechtsprechung nicht zur Anwendung gelangt. Hinzu kommt, dass der behandelnde Neurologe sich nicht fachärztlich zu sämt lichen bei der Rentenzusprechung betroffenen medizinischen Disziplinen äussern kann. Ob es sich beim Ergebnis der Begutachtung lediglich um eine andere Beurtei lung oder um eine Verbesserung handelt, wird die IV-Stelle nach dem Vorliegen des Gutachtens zu beurteilen haben. Sobald jedoch ein Revisionsgrund gegeben ist, hat die Verwaltung den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht. Es ist nicht erforderlich, dass gerade die geänderte Tatsa che zu einer Neufestsetzung der Invalidenrente führt; vielmehr kann sich bei der allseitigen Prüfung des Rentenanspruchs ergeben, dass ein anderes Anspruch selement zu einer Herauf-, Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente führt (Urteil des Bundesgerichts 9C_378/2014 vom 2 1. Oktober 2014, E. 4.2). 6.4 Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist, wobei die IV-Stelle den Fragenkatalog an die nach Erlass der an gefochtenen Verfügung geänderte Rechtsprechung zur Invaliditäts bemessung bei Schmer zstörungen ohne erkennbare orga nische Ursache und bei vergleich baren psychosomatisc hen Leiden (Urteil des Bundesge richts 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015) anzupassen haben wird. 7. Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versiche rungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenlos (Art. 61 lit. a ATSG in Ver bindung mit Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigWidmer

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00346 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gericht sschreiberin Widmer Urteil vom 17. September 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein advokatur rechtsanker Ankerstrasse 24, Postfach 2250, 8026 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1967 geborene X.___ erlitt am 29. November 1996 einen Ve rkehrsunfall, bei welchem er sich multiple Kontusionen und eine Distorsion der Halswirbelsäule zuzog (Urk. 6/15-16). Der Versicherte ist gelernter Auto - lackierer. Zuletzt, das heisst ab 1994 bis zum Unfall arbeitete er als Laborant bei der Y.___. Die Arbeitgeberin kündigte das Arbeitsverhältnis per Ende März 1997 (Urk. 6/4, Urk. 6/48/4). Im November und Dezember 1997 arbeitete der Versicherte als Chauffeur und Lagerist für die Z.___ (Urk. 6/70). 1998 bis und mit März 1999 bezog der Versicherte sodann Arbeitslosenentschä digung (Urk. 6/128). Am 7. Februa r 1999 meldete er sich bei der Eidgenössi schen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/ 48). Mit Verfügun gen vom 2. März 2001 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicherten für die Zeit vom 1. Februar 1998 bis Ende März 1999 eine ganze (Urk. 6/124), für die Zeit vom 1. April bis Ende Dezember 1999 eine halbe (Urk. 6/123) und mit Wirkung ab dem 1. Januar 2000 wiede rum eine ganze (Urk. 6/122) Rente der Invalidenversicherung zu (vgl. auch Urk. 6/117). Am 19. Januar 2004 sowie am 3. August 2007 teilte sie ihm mit, bei der Überprüfung des Invaliditätsgrades sei keine rentenbeeinflussende Änderung festgestellt worden, weshalb er weiterhin Anspruch auf die bisher ausgerichtete ganze Invalidenrente habe (Urk. 6/133, Urk. 6/141 ). 1.2 Im Jahr 2013 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein. Der Versicherte füllte am 3. September 2013 den Fragebogen betreffend Revision der Invalidenrente aus (Urk. 6/147). Die IV-Stelle liess einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten erstellen (IK-Auszug, Urk. 6/149) und nahm Berichte des behandelnden Dr. med. A.___, Facharzt für Neurolo gie, zu den Akten (Urk. 6/150). Am 2 8. März 201 4 teilte die IV-Stelle dem Ver sicherten mit, dass sie die Kosten für eine polydisziplinäre medizinische Abklä rung in den Fachbereichen Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, Neuro logie, Psychiatrie und eventuell Neuropsychologie übernehme, da zur Klärung der Leistungsansprüche eine umfassende medizinische Untersuchung notwendig sei. Ohne schriftlich begründeten Gegenbericht bis am 10. April 2014 werde eine Gutachterstelle mit der Untersu chung beauftragt, wobei die Wahl der Gut achterstelle nach dem Zufallsprinzip erfolgen werde. Die IV-Stelle legte dem Schreiben ihre Fragen an die medizini sche Fachstelle samt Merkblatt zur poly disziplinären Begutachtung bei und räumte dem Versicherten zur Einreichung von Ergänzungsfragen eine Frist bis zu m 10. April 2014 ein (Urk. 6/155-156 ). D er Versi cherte erhob vorsorglich Einwendungen und ersuchte um Frister - streckung (Urk. 6/ 158, Urk. 6/160 ), worauf hin die angesetzte Frist bis zum 20. Mai 2014 erstreckt wurde (Urk. 6/ 163 ). In sein em Schreiben vom 19. Mai 2014 stellte sich der Versicherte zusammengefasst auf den Standpunkt, die Renten zusp r echung sei namentlich wegen eines chronischen cervicocephalen Schmerzsyndroms mit Nacken- und Kopfschmerzen sowie damit zusammen hängender neuropsychologischer Defizite zugesprochen worden. Für eine psychiatrische Begutachtung bestehe demnach kein Anlass. Dass keine Verbes serung eingetreten sei, ergebe sich aus den Berichten von Dr. A.___ und eine Rentenaufhebung gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen zur Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 18. März 2011 sei wegen des mehr als 15 Jahre andauernden Rentenbezugs ohnehin nicht zulässig (Urk. 6/165). Am 14. Janua r 201 5 wurde der Auftrag nach dem Zufallsprinzip dem B.___ zugeteilt (Urk. 6/171). Mit Schreiben vom 21. Januar 2015 teilte die IV-Stelle dem Rechtsvertreter des Versicherten die Abklärungsstelle und die Namen der Gutachter der einzelnen Fachdisziplinen mit und wies darauf hin, dass triftige Einwendungen gegen Gutachter bis am 4. Februar 2015 schriftlich einzureichen seien (Urk. 6/173). Am 23. Januar 2015 sandte das B.___ dem Versicherten das schriftli che Aufgebot für die Untersuchungen zu (Urk. 6/174). Am 26. Januar 2015 wies der Versicherte erneut darauf hin, dass er mit der Begutachtung nicht einverstanden sei, da es sich um das unzulässige Einholen einer „ second opinion “ handle (Urk. 6/175). Mit Zwischenverfügung vom 1 3. Febr uar 201 5 hielt die IV-Stelle an der Notwendigkeit einer umfassen den medizinischen Untersuchung fest (Urk. 6/ 177 = Urk. 2 ). 2. Gegen diese Zwischenverfügung erhob der Versicherte am 19. März 2015 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei von einer Begutachtung abzusehen und festzustellen, dass die von der IV-Stelle im Rahmen des Revisionsverfahrens bereits durchgeführten Abklärungen rechtsgenügend seien, um einen Rentenentscheid zu fällen (Urk. 1 S. 2 ). Die Be schwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2015 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Anfechtungsgegenstand in diesem Verfahren ist die Verfügung vom 13. Februar 2015 (Urk. 2), mit welcher die Beschwerdegegnerin an der polydisziplinären Be gutachtung des Beschwerde führers durch die Begutachtu ngsstelle B.___ und an den vorge s ehe nen Fachdisziplinen festhielt. Hierbei handelt es sich um eine Zwischen verfügung im Sinne von Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemei nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ), welche bei Bejahung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils (Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG ; BGE 132 V 93 E. 6.1) grundsätzlich selbständig mit Beschwerde angefochten werden kann. 1.2 Die Anfechtbarkeitsvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils ist beim aktuellen Verfahrensstand der Gutachtensanordnung mit Bezeich nung des Gutachtensinstituts und der Gutachtenspersonen ohne Weiteres zu bejahen (vgl. dazu insbesondere BGE 138 V 271 E. 1.2.1 bis 1.2.3; Beschluss des Sozial versicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2012.01042 vom 22. April 2013, E. 2.1-2.3, und Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2013.00867 vom 31. Dezember 2013, E. 1.2). 1.3 Im Lichte der mit dem Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2014.00665 vom 23. März 2015 präzisierten Rechtsprechung zum Verfahren der Anordnung eines polydisziplinären Gut achtens (E. 1.3 bis 1.8 des zitierten Urteils) ist festzustellen, dass die IV-Stelle das Verfahren vollständig und korrekt durchgeführt hat: Sie teilte dem Beschwerdeführer mit, dass eine polydisziplinäre Begutachtung an ge ordnet werde, erwähnte die beteiligten Fachdisziplinen, stellte ihm den Fragen katalog zu und räumte ihm die Möglichkeit ein, Zusatzfragen zu stellen (Urk. 6/ 155-156 ). In der Folge wurde das Verfahren der Auftragsvergabe via Suisse MED@P durchgeführt (vgl. Urk. 6/ 171 ). Im weiteren Verlauf teilte die IV-Stelle dem Beschwerdeführer die nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Gutach terstelle mit den Fachdisziplinen und den vorgesehenen Gutachter personen mit (Urk. 6/ 173 ). Gleichzeitig wurde er darauf hingewiesen, dass die Gutachterstelle den Ort und den Termin der Untersuchungen mitteilen werde, und es wurde ihm eine Frist angesetzt, um allfällige Einwendungen gegen die Gutachterpersonen zu erheben. Entsprechend ist die angefochtene Verfügung materiell zu prüfen und abzu klären, ob mit der angefochtenen Verfügung sämtliche noch offenen Punkte geregelt beziehungsweise sämtliche Einwendungen, denen nicht vollumfänglich stattgegeben wurde, behandelt wurden (Urteil IV.2014.00665 E 1.8). 2. Der Beschwerdeführer bestritt bereits am 2. April 2014 (Urk. 6/158), am 19. Mai 2014 (Urk. 6/165) und am 26. Januar 2015 (Urk. 6/175) die Notwen digkeit einer Begutachtung (im Allgemeinen und speziell einer psychiatrischen) und führte an, eine solche sei unzulässig. In seiner Beschwerde brachte er vor, angesichts dessen, dass Fragen bezüglich eines veränderten Gesundheitszustands im Rahmen von Revisionsverfahren in der Regel durch Beizug eines Berichts des behandelnden Arztes erledigt werden können, scheine das Einholen eines Gut achtens fragwürdig. Es bestehe der Verdacht, dass die IV-Stelle aufgrund der massiv verschärften Gutachtenspraxis bei Schleudertraumafällen die Rente auf zuheben beabsichtigte. Liege keine Veränderung des Gesundheitszustands vor, müsse der Gesundheitszustand als solcher auch nicht abgeklärt werden (Urk. 1 S. 3). Weit er führte er aus, er müsse sich einer mediz i nischen Untersuchung nur unterziehen, wenn diese notwendig sei, das heisse wenn in sachverhaltlicher Hinsicht ein Wissensdefizit bestehe. Hingegen dürfe nicht mittels einer erneuten Exploration eine „ second opinion “ eingeholt werden. Eine Revision im Sinne von Art. 17 ATSG setze eine erhebliche Veränderung des Gesundheitszustands voraus. Eine andere Beurteilung eines unverändert gebliebenes Sachverhalts reiche nicht aus (Urk. 1 S. 4 f.). Die Rentenzuspr echung sei im Wesentlichen gestützt auf das von Dr. A.___ diagnostizierte chronische cervicocephale Schmerzsyndrom bei Status nach Autounfall mit HWS-Trauma und commotio cerebri sowie wegen neuropsychologischer Funktionseinschränkungen erfolgt. Eine psychische Erkrankung sei - abgesehen von einer posttraumatischen Anpassungsstörung und einer bereits damals nicht mehr aktuellen Störung - nie diagnostiziert worden (Urk. 1 S. 6 f. ). Aus den Berichten von Dr. A.___ gehe hervor, dass sich der Gesundheitszustand nicht verbessert habe und die Arbeits unfähigkeit weiterhin 100 % betrage, weshalb kein Wissensdefizit bestehe. Im Übrigen leide er an einem pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage, weshalb von einer somatischen Abklärung keine neuen Erkenntnisse zu erwarten seien (Urk. 1 S. 8). Eine Rentenaufhebung aufgrund der veränderten Rechtsprechung bezie hungsweise gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen zur Änderung des IVG vom 18. März 2011 sei unzulässig, da er bereits seit mehr als 15 Jahren eine Rente beziehe (Urk. 1 S. 9). 3. 3.1 Bei der Zusprechung der Rente wurden g emäss dem Feststellungsblatt vom 20. Oktober 2000, Abschnitt „Medizinischer Sachverhalt“, der Bericht des C.___ ( C.___ ), Rheumapoliklinik, vom 5. Mai 1999, die Berichte von Dr. A.___ vom 23. April und vom 6. Dezember 1999, der Bericht von Dr. med. M arkus Fritzsche, Facharzt für Allgemeinmedizin, vom 1. Juni 1999, die Berichte des C.___, Neurologisc he Klinik, vom 2 0. Juni und 16. November 1999 sowie der Bericht von Dr. A.___ vom 2 7. September 2000 berücksich tigt. Zur abschliessenden Beurteilung wurde die Stellungnahme des Medizi - nischen Dienstes vom 1 8. Oktober 2000 eingeholt (Urk. 6/115). Der Stellungnahme von Dr. F. F.___, Medizinischer Dienst, vom 1 8. Oktober 2000 ist zu entnehmen, gestützt auf das Gutachten des Neuropsychologischen Instituts (NPI) sei von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Dazu kämen die seit der Kindheit bekannte psychische Störung (psychische Verhal tensstörungen bei disharmonischer Entwicklung und Schulschwierigkeiten mit anschliessender Sonderschulung; vgl. Urk. 6/2/2) sowie das rein somatische Element und die von Dr. A.___ genannten Einschränkungen. Die Rheuma - klinik des C.___, welche eine 50%ige Arbeitsfähig keit attestiert habe, wisse wahrscheinlich nichts von den früheren IV-Problemen. Insgesamt werde der Beschwerdeführer wegen seiner Le iden, vor allem wegen der neuro psychologischen und psychiatrischen, von der Arbeits welt nicht mehr akzeptiert. Die Arbeitsunfähigkeit liege daher in jedem Beruf über 70 % (Urk. 6/114). 3.2 Dr. A.___ nannte in seinem Bericht vom 2 3. Apri l 1999 die Diagnosen eines cervicocephalen Schmerzsyndroms bei Status nach Überdehnungstrauma der Halswirbelsäule mit Kopfanprall und Commotio cerebri am 2 6. November 1996 sowie leichte posttraumatische neuropsychologische Funktionsstörungen. Er führte aus, der Beschwerdeführer leide an Nacken- und Kopfschmerzen, welche praktisch täglich aufträten und mindestens einmal pro Woche heftig exazer bierten. Des Weiteren beklage er Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Die Kopfbeweglichkeit sei in allen Richtungen massiv eingeschränkt (Urk. 6/6 3 ). In seinem Bericht v om 2 7. September 2000 hielt Dr. A.___ fest, alle Arbeiten mit Belastungen im Schulter-Arm-Bereich führten zu einer Zunahme von Kopf- und Nackenschmerzen. Eine berufliche Umstellung sei wegen der gegenwärtigen Beschwerden nicht realisierbar. In Frage kämen Überwachungsfunktionen oder leichte körperliche Arbeiten. Dies während höchstens 30 % beziehungsweise einer bis zwei Stunden pro Tag (Urk. 6/112 /3 ). 3.3 L ic. phil. A. O.___, NPI, untersuchte den Beschwerdeführer am 2. Dezember 1998 sowie am 8. Januar 1999 und kam zum Schluss, es liege eine Schwäche in Teilbereichen der Sprache, vor allem im Schreiben vor, wobei es sich um eine vorbestehende Schwäche handle. Darüber hinaus hätten sich Defizite bezüglich Konzentrationsfähigkeit und Daueraufmerksamkeit gezeigt, am deutlichsten im auditiven Bereich (Urk. 6/42/3). Gesamthaft bestehe eine neuropsychologische Funktionsstörung einerseits im Sinne einer vorbestehenden sprachlichen Schwäche (Legasthenie), andererseits im Sinne einer leichten posttraumatischen Störung. Beruflich sei es wichtig, eine den körperlichen Beschwerden ange passte Tätigkeit zu finden und dabei auch die festgestellten kognitiven Fähig keiten und Schwierigkeiten zu berücksichtigen. Es sei wichtig, dass der Beschwerdeführer an bereits vorhandene Fähigkeiten anknüpfen könne (Urk. 6/42/4). 3.4 Dem Bericht der Rheuma poli klinik des C.___ vom 5. Mai 1999 ist zu entnehmen, der Beschwerdeführer bedürfe einer regelmässigen Psychotherapie sowie einer aktiven Medizinischen Trainingstherapie (MTT). Bis zum 3. Januar 1999 hätten sie ihn zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben, ab dem 4. Januar 1999 noch zu 50 %. Daraufhin sei eine rasche Steigerung der Arbeitsfähigkeit empfohlen worden. Seit dem Spitalaufenthalt mit Austritt am 2 7. November 1998 habe man den Beschwerdeführer nicht mehr gesehen, weshalb keine sicheren Angaben zur Arbeitsfähigkeit möglich seien. Als Diagnosen führten die Ärzte nebst dem chronischen cervicospondylogenen Syndrom namentlich eine posttraumatische Anpassungsstörung auf (Urk. 6/55). Im Bericht vom 1 0. Dezember 1998 hatten sie zudem eine depressive Reaktion auf die lange Arbeitsunfähigkeit und die daraus resultierenden erheblichen finanziellen Probleme beschrieben, weswegen der Beschwerdeführer mit dem Antidepre ssivum Saroten behandelt w orden sei (Urk. 6/40/1). Das psychiatrische Konsilium vom 2 5. November 1998 habe eine längere depressive Reaktion und schwierige psychosoziale Verhältnisse ergeben. Empfohlen wurden die Fort führung der eingeführten antidepressiven Therapie sowie der regelmässige Besuch einer ambulanten Psychotherapie (Urk. 6/40/4). 4. Die Revision in den Jahren 2004 und 2007 schloss die Beschwerdegegnerin gestützt auf je einen vom Beschwerdeführer ausgefüllten Fragebogen betreffend Revision der Invalidenrente (Urk. 6/130, Urk. 6/137) sowie je einen bei Dr. A.___ eingeholten Bericht (Berichte vom 21. Dezember 2003 und 11. Juni 2007; Urk. 6/131 und Urk. 6/138) mit den Mitteilungen vom 19. Januar 2004 und 3. August 2007 ab (Urk. 6/133, Urk. 6/141). Während der Beschwerdeführer subjektiv über eine Beschwerdezunahme klagte (Urk. 6/130/1, Urk. 6/137/1), hatte Dr. A.___ in seinen Berichten bei unveränderter Diagnose einen statio nären Zustand beschrieben. Im Bericht vom 11. Juni 2007 wies auch er zusätz lich darauf hin, in den letzten Monaten hätten die Nacken- und die Kopf schmerzen zugenommen (Urk. 6/138). 5. 5.1 Im Rahmen des aktuellen Revisionsverfahrens wurden der vom Beschwerdefüh rer am 3. September 2013 ausgefüllte Fragebogen betreffend Revision der Inva lidenrente (Urk. 6/147), ein IK-Auszug (Urk. 6/149) sowie zwei Berichte des behandelnden Neurologen Dr. A.___ (Urk. 6/150) zu den Akten genommen. 5.2 Der Beschwerdeführer gab im Revisionsfragebogen an, seine ständigen Schmer zen a n Genick, Kopf und Rücken sprächen gegen eine Arbeitsaufnahme. Als behandelnde Ärzte gab er Dr. A.___ sowie Dr. med. D.___ an. Er führte aus, sein Gesundheitszustand habe sich weder seit der ursprünglichen Rentenzusprechung noch seit der letztmaligen Überprüfung verbessert (Urk. 6/147/2-3). 5.3 Dr. A.___ nannte in seinem zuhanden der Schweizerischen Unfallver - sicherungs anstalt (Suva) verfassten Bericht vom 1 3. April 2012 die Diagnose eines chronischen, posttraumatischen, therapieresistenten, cervicoce phalen Schmerzsyndroms und leichter neuropsychologischer Defizite. Das cer vico - cephale Beschwerdebild sei noch immer ausgeprägt. Relevante Befunde seien eine deutlich eingeschränkte Beweglichkeit der Halswirbelsäule mit ver dickter und druckdolenter Nacken- und Schultermuskulatur auf beiden Seiten. Der Beschwerdeführer berichte über eine Zunahme der Na c ke n - und Kopf schme rzen mit gleichzeitig vermehrtem Auftreten von Schwank -S chwindel, von Schmerz - ausstrahlungen in Gesicht und Zähne und über eine zunehmende Müdigkeit. Die Arbeitsunfähigkeit betrage nach wie vor 100 % (Urk. 6/150/5-7). Am 2 5. November 2013 gab Dr. A.___ an, der seitherige Verlauf sei schlecht. Wegen Schmerzen und Schwank-Schwindel, welche unter Belastung zunähmen, sei er weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 6/150/2). Eine behinderungs ange passte Tätigkeit sei ebenfalls nicht möglich (Urk. 6/150/3). Als zumutbare Tätigkeiten bezeichn ete Dr. A.___ einzig Treppen steigen während einer bis zwei Stunden pro Tag. Konzentrationsvermögen, Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit seien im Rahmen der chronischen Schmerzen eingeschränkt (Urk. 6/150/4). 5.4 M ed. pract. E.___, Fachärztin für orthopädis che Chirurgie und Trau matologie und Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), merkte in ihrer Stellungnahme vom 1. Februar 2014 a n, bei der von Dr. A.___ angege benen faktischen Einsteifung der Halswirbelsäule wäre eine Ursachenabklärung mit zumindest Röntgenaufnah men zu erwarten gewesen. Des Weiteren führte sie aus, die schwere Verhaltensstörung, die Anpassungsstörung und die neu ropsychologischen Defizite fänden in den aktuellen Berichten keine Erwähnung mehr. Zusammengefasst sei unklar, ob ein organisches Korrelat der beschriebe nen Funktionseinschränkung der Halswirbelsäule bestehe und ob ein psychi scher Gesundheitsschaden (weiterhin) ausgewiesen sei. Daher sei im Rahmen der Rentenrevision ein polydisziplinäres Gutachten auf internistischem, rheumato logischem, neurologischem und psychiatrischem Fachgebiet und nötigenfalls eine neuropsychologische Diagnostik durchzuführen (Urk. 6/179 S. 3 f. ). 6. 6.1 Aus der Stellungnahme von Dr. F.___ vom 1 8. Oktober 2000 geht klar hervor, dass bei der ursprünglichen Rentenzusprechung den psychischen sowie den neuropsychologischen Defiziten erhebliche Bedeutung zukam (vgl. vorstehende E. 3.1). Die von Dr. F.___ genannten „früheren IV-Probleme“ sind in den Akten knapp dokumentiert. Damals wurde die Diagnose „ schwere psychische Verhal tensstörung bei völlig disharmonischer Entwicklung “ genannt (Urk. 6/2/2). Der Einwand des Beschwerdeführers, diese Diagnose sei allein gestützt auf seine Angaben festgehalten worden (Urk. 1 S. 7 Ziff. 16), ist demnach nicht stichhal tig. Ferner wurde der Beschwerdeführer Ende 1998 mit Antidepressiva behan delt und die Ärzte der Rheumapoliklinik des C.___ hielten fest, er bedürfe einer regelmässigen Psychotherapie (Urk. 6/40/1, Urk. 6/40/ 4, Urk. 6/55/1 ). Anhand der im Revisionsverfahren eingeholten Berichte ist der Bedarf an Antidepressiva oder an einer Psychotherapie demgegenüber nicht mehr dokumentiert, was einen Hinweis auf eine diesbezügliche Verbesserung des psychischen Gesund heitszustands darstellt. Letzteres ist bei der aktuellen Aktenlage jedoch noch nicht ausreichend abgeklärt. Die bei der Rentenzuspr echung massgeblichen neuropsychologischen Defizite erwähnte Dr. A.___ in seinem neusten Bericht vom 2 5. November 2013 nicht mehr (Urk. 6/ 150/1-4). Am 13. April 2012 führte er sie noch an, jedoch ohne entsprechende echtzeitliche Befunde zu nennen. Er gab lediglich an, leichte neuropsychologische Defizite seien bekannt (Urk. 6/150/5-7). Es rechtfertigen sich daher auch weitere Abklärungen bezüg lich des Verlaufs der neuropsychologischen Defizite. Dies gilt umso mehr, als die Rentenzusprechung bereits etliche Jahre zurückliegt. 6.2 Bezüglich der Einschränkung der Halswirbelsäulenbeweglichkeit fand med. pract. E.___ die von Dr. A.___ ohne Ursachenabklärung oder Röntgen aufnahmen angegebene Einschränkung von 80 % nicht überzeugend (Urk. 6/179 S. 3). Der Beschwerdeführer brachte vor, bei fortlaufenden Beschwerden habe kein Anlass bestanden, neue Bilder anzufertigen. Ohnehin fehle es an einer organisch nachweisbaren Grundlage (Urk. 1 S. 8 Ziff. 20 und 21). Auch bei den Folgen eine s Überdehnungstraumas der Halswirbelsäule, d as nicht mit organisch nachweisbaren Schädigungen einhergeht, ist aber nicht ausgeschlossen, dass es im Verlauf der Zeit zu einer Verbesserung der Sympto matik kommt. Aus dem Bericht von Dr. A.___ ergibt sich kein Hinweis darauf, dass er die Angaben seines Patienten kritisch überprüft hätte. Eine Ver besserung des diesbezüglichen Gesundheitszustands ist trotz gegenteiliger An gaben des Beschwerdeführers denkbar, weshalb eine Abklärung durch einen Gutachter zur Feststellung des Sachverhalts angemessen ist. 6.3 Der Beschwerdeführer machte geltend, aus den Berichten von Dr. A.___ gehe hervor, dass keine Verbesserung stattgefunden habe, und die Beschwerdegegne rin wolle nun mittels eines Gutachten s eine „ second opinion “ einholen, was nicht zulässig sei (Urk. 1 S. 4 ff.). Die Rechtsprechung zur Unzulässigkeit des Einholens einer „ second opinion “ bezieht sich indes sen auf Fälle, in welchen ein bereits in einem Gutachten festgestellter Sachverhalt erneut abgeklärt werden soll, weil der Verwaltung das Ergebnis der Begutachtung nicht gefällt (BGE 136 V 156 E. 3.3 ; Urteile des Bundesgericht s U 571/06 vom 2 9. Mai 2007, E. 4.2 und 8C_148/2011 vom 5. Juli 2011, E. 3.2). Vorliegend liegt hingegen noch kein Gutachten vor, weshalb diese Rechtsprechung nicht zur Anwendung gelangt. Hinzu kommt, dass der behandelnde Neurologe sich nicht fachärztlich zu sämt lichen bei der Rentenzusprechung betroffenen medizinischen Disziplinen äussern kann. Ob es sich beim Ergebnis der Begutachtung lediglich um eine andere Beurtei lung oder um eine Verbesserung handelt, wird die IV-Stelle nach dem Vorliegen des Gutachtens zu beurteilen haben. Sobald jedoch ein Revisionsgrund gegeben ist, hat die Verwaltung den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht. Es ist nicht erforderlich, dass gerade die geänderte Tatsa che zu einer Neufestsetzung der Invalidenrente führt; vielmehr kann sich bei der allseitigen Prüfung des Rentenanspruchs ergeben, dass ein anderes Anspruch selement zu einer Herauf-, Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente führt (Urteil des Bundesgerichts 9C_378/2014 vom 2 1. Oktober 2014, E. 4.2). 6.4 Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist, wobei die IV-Stelle den Fragenkatalog an die nach Erlass der an gefochtenen Verfügung geänderte Rechtsprechung zur Invaliditäts bemessung bei Schmer zstörungen ohne erkennbare orga nische Ursache und bei vergleich baren psychosomatisc hen Leiden (Urteil des Bundesge richts 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015) anzupassen haben wird. 7. Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versiche rungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenlos (Art. 61 lit. a ATSG in Ver bindung mit Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigWidmer

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2015.00346 IV.2015.00346

IV.2015.00346 I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende

Sozialversicherungsrichter Spitz

Ersatzrichter Wilhelm

Gericht sschreiberin Widmer

Urteil vom 17. September 2015

Urteil vom 17. September 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein

vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein advokatur rechtsanker

advokatur rechtsanker Ankerstrasse 24, Postfach 2250, 8026 Zürich

Ankerstrasse 24, Postfach 2250, 8026 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Der 1967 geborene X.___ erlitt am 29. November 1996 einen Ve rkehrsunfall, bei welchem er sich multiple Kontusionen und eine Distorsion der Halswirbelsäule zuzog (Urk. 6/15-16). Der Versicherte ist gelernter Auto - lackierer. Zuletzt, das heisst ab 1994 bis zum Unfall arbeitete er als Laborant bei der Y.___. Die Arbeitgeberin kündigte das Arbeitsverhältnis per Ende März 1997 (Urk. 6/4, Urk. 6/48/4). Im November und Dezember 1997 arbeitete der Versicherte als Chauffeur und Lagerist für die Z.___ (Urk. 6/70). 1998 bis und mit März 1999 bezog der Versicherte sodann Arbeitslosenentschä digung (Urk. 6/128). Am 7. Februa r 1999 meldete er sich bei der Eidgenössi schen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/ 48). Mit Verfügun gen vom 2. März 2001 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicherten für die Zeit vom 1. Februar 1998 bis Ende März 1999 eine ganze (Urk. 6/124), für die Zeit vom 1. April bis Ende Dezember 1999 eine halbe (Urk. 6/123) und mit Wirkung ab dem 1. Januar 2000 wiede rum eine ganze (Urk. 6/122) Rente der Invalidenversicherung zu (vgl. auch Urk. 6/117). Am 19. Januar 2004 sowie am 3. August 2007 teilte sie ihm mit, bei der Überprüfung des Invaliditätsgrades sei keine rentenbeeinflussende Änderung festgestellt worden, weshalb er weiterhin Anspruch auf die bisher ausgerichtete ganze Invalidenrente habe (Urk. 6/133, Urk. 6/141 ).

1.1 Der 1967 geborene X.___ erlitt am 29. November 1996 einen Ve rkehrsunfall, bei welchem er sich multiple Kontusionen und eine Distorsion der Halswirbelsäule zuzog (Urk. 6/15-16). Der Versicherte ist gelernter Auto lackierer. Zuletzt, das heisst ab 1994 bis zum Unfall arbeitete er als Laborant bei der Y.___. Die Arbeitgeberin kündigte das Arbeitsverhältnis per Ende März 1997 (Urk. 6/4, Urk. 6/48/4). Im November und Dezember 1997 arbeitete der Versicherte als Chauffeur und Lagerist für die Z.___ (Urk. 6/70). 1998 bis und mit März 1999 bezog der Versicherte sodann Arbeitslosenentschä digung (Urk. 6/128). Am 7. Februa r 1999 meldete er sich bei der Eidgenössi schen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/ 48). Mit Verfügun gen vom 2. März 2001 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicherten für die Zeit vom 1. Februar 1998 bis Ende März 1999 eine ganze (Urk. 6/124), für die Zeit vom 1. April bis Ende Dezember 1999 eine halbe (Urk. 6/123) und mit Wirkung ab dem 1. Januar 2000 wiede rum eine ganze (Urk. 6/122) Rente der Invalidenversicherung zu (vgl. auch Urk. 6/117). Am 19. Januar 2004 sowie am 3. August 2007 teilte sie ihm mit, bei der Überprüfung des Invaliditätsgrades sei keine rentenbeeinflussende Änderung festgestellt worden, weshalb er weiterhin Anspruch auf die bisher ausgerichtete ganze Invalidenrente habe (Urk. 6/133, Urk. 6/141 ). 1.2 Im Jahr 2013 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein. Der Versicherte füllte am 3. September 2013 den Fragebogen betreffend Revision der Invalidenrente aus (Urk. 6/147). Die IV-Stelle liess einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten erstellen (IK-Auszug, Urk. 6/149) und nahm Berichte des behandelnden Dr. med. A.___, Facharzt für Neurolo gie, zu den Akten (Urk. 6/150). Am 2 8. März 201 4 teilte die IV-Stelle dem Ver sicherten mit, dass sie die Kosten für eine polydisziplinäre medizinische Abklä rung in den Fachbereichen Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, Neuro logie, Psychiatrie und eventuell Neuropsychologie übernehme, da zur Klärung der Leistungsansprüche eine umfassende medizinische Untersuchung notwendig sei. Ohne schriftlich begründeten Gegenbericht bis am 10. April 2014 werde eine Gutachterstelle mit der Untersu chung beauftragt, wobei die Wahl der Gut achterstelle nach dem Zufallsprinzip erfolgen werde. Die IV-Stelle legte dem Schreiben ihre Fragen an die medizini sche Fachstelle samt Merkblatt zur poly disziplinären Begutachtung bei und räumte dem Versicherten zur Einreichung von Ergänzungsfragen eine Frist bis zu m 10. April 2014 ein (Urk. 6/155-156 ). D er Versi cherte erhob vorsorglich Einwendungen und ersuchte um Frister - streckung (Urk. 6/ 158, Urk. 6/160 ), worauf hin die angesetzte Frist bis zum 20. Mai 2014 erstreckt wurde (Urk. 6/ 163 ). In sein em Schreiben vom 19. Mai 2014 stellte sich der Versicherte zusammengefasst auf den Standpunkt, die Renten zusp r echung sei namentlich wegen eines chronischen cervicocephalen Schmerzsyndroms mit Nacken- und Kopfschmerzen sowie damit zusammen hängender neuropsychologischer Defizite zugesprochen worden. Für eine psychiatrische Begutachtung bestehe demnach kein Anlass. Dass keine Verbes serung eingetreten sei, ergebe sich aus den Berichten von Dr. A.___ und eine Rentenaufhebung gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen zur Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 18. März 2011 sei wegen des mehr als 15 Jahre andauernden Rentenbezugs ohnehin nicht zulässig (Urk. 6/165). Am 14. Janua r 201 5 wurde der Auftrag nach dem Zufallsprinzip dem B.___ zugeteilt (Urk. 6/171). Mit Schreiben vom 21. Januar 2015 teilte die IV-Stelle dem Rechtsvertreter des Versicherten die Abklärungsstelle und die Namen der Gutachter der einzelnen Fachdisziplinen mit und wies darauf hin, dass triftige Einwendungen gegen Gutachter bis am 4. Februar 2015 schriftlich einzureichen seien (Urk. 6/173). Am 23. Januar 2015 sandte das B.___ dem Versicherten das schriftli che Aufgebot für die Untersuchungen zu (Urk. 6/174). Am 26. Januar 2015 wies der Versicherte erneut darauf hin, dass er mit der Begutachtung nicht einverstanden sei, da es sich um das unzulässige Einholen einer „ second opinion “ handle (Urk. 6/175). Mit Zwischenverfügung vom 1 3. Febr uar 201 5 hielt die IV-Stelle an der Notwendigkeit einer umfassen den medizinischen Untersuchung fest (Urk. 6/ 177 = Urk. 2 ).

1.2 Im Jahr 2013 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein. Der Versicherte füllte am 3. September 2013 den Fragebogen betreffend Revision der Invalidenrente aus (Urk. 6/147). Die IV-Stelle liess einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten erstellen (IK-Auszug, Urk. 6/149) und nahm Berichte des behandelnden Dr. med. A.___, Facharzt für Neurolo gie, zu den Akten (Urk. 6/150). Am 2 8. März 201 4 teilte die IV-Stelle dem Ver sicherten mit, dass sie die Kosten für eine polydisziplinäre medizinische Abklä rung in den Fachbereichen Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, Neuro logie, Psychiatrie und eventuell Neuropsychologie übernehme, da zur Klärung der Leistungsansprüche eine umfassende medizinische Untersuchung notwendig sei. Ohne schriftlich begründeten Gegenbericht bis am 10. April 2014 werde eine Gutachterstelle mit der Untersu chung beauftragt, wobei die Wahl der Gut achterstelle nach dem Zufallsprinzip erfolgen werde. Die IV-Stelle legte dem Schreiben ihre Fragen an die medizini sche Fachstelle samt Merkblatt zur poly disziplinären Begutachtung bei und räumte dem Versicherten zur Einreichung von Ergänzungsfragen eine Frist bis zu m 10. April 2014 ein (Urk. 6/155-156 ). D er Versi cherte erhob vorsorglich Einwendungen und ersuchte um Frister streckung (Urk. 6/ 158, Urk. 6/160 ), worauf hin die angesetzte Frist bis zum 20. Mai 2014 erstreckt wurde (Urk. 6/ 163 ). In sein em Schreiben vom 19. Mai 2014 stellte sich der Versicherte zusammengefasst auf den Standpunkt, die Renten zusp r echung sei namentlich wegen eines chronischen cervicocephalen Schmerzsyndroms mit Nacken- und Kopfschmerzen sowie damit zusammen hängender neuropsychologischer Defizite zugesprochen worden. Für eine psychiatrische Begutachtung bestehe demnach kein Anlass. Dass keine Verbes serung eingetreten sei, ergebe sich aus den Berichten von Dr. A.___ und eine Rentenaufhebung gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen zur Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 18. März 2011 sei wegen des mehr als 15 Jahre andauernden Rentenbezugs ohnehin nicht zulässig (Urk. 6/165). Am 14. Janua r 201 5 wurde der Auftrag nach dem Zufallsprinzip dem B.___ zugeteilt (Urk. 6/171). Mit Schreiben vom 21. Januar 2015 teilte die IV-Stelle dem Rechtsvertreter des Versicherten die Abklärungsstelle und die Namen der Gutachter der einzelnen Fachdisziplinen mit und wies darauf hin, dass triftige Einwendungen gegen Gutachter bis am 4. Februar 2015 schriftlich einzureichen seien (Urk. 6/173). Am 23. Januar 2015 sandte das B.___ dem Versicherten das schriftli che Aufgebot für die Untersuchungen zu (Urk. 6/174). Am 26. Januar 2015 wies der Versicherte erneut darauf hin, dass er mit der Begutachtung nicht einverstanden sei, da es sich um das unzulässige Einholen einer „ second opinion “ handle (Urk. 6/175). Mit Zwischenverfügung vom 1 3. Febr uar 201 5 hielt die IV-Stelle an der Notwendigkeit einer umfassen den medizinischen Untersuchung fest (Urk. 6/ 177 = Urk. 2 ). 2. Gegen diese Zwischenverfügung erhob der Versicherte am 19. März 2015 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei von einer Begutachtung abzusehen und festzustellen, dass die von der IV-Stelle im Rahmen des Revisionsverfahrens bereits durchgeführten Abklärungen rechtsgenügend seien, um einen Rentenentscheid zu fällen (Urk. 1 S. 2 ). Die Be schwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2015 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5).

2. Gegen diese Zwischenverfügung erhob der Versicherte am 19. März 2015 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei von einer Begutachtung abzusehen und festzustellen, dass die von der IV-Stelle im Rahmen des Revisionsverfahrens bereits durchgeführten Abklärungen rechtsgenügend seien, um einen Rentenentscheid zu fällen (Urk. 1 S. 2 ). Die Be schwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2015 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Anfechtungsgegenstand in diesem Verfahren ist die Verfügung vom 13. Februar 2015 (Urk. 2), mit welcher die Beschwerdegegnerin an der polydisziplinären Be gutachtung des Beschwerde führers durch die Begutachtu ngsstelle B.___ und an den vorge s ehe nen Fachdisziplinen festhielt. Hierbei handelt es sich um eine Zwischen verfügung im Sinne von Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemei nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ), welche bei Bejahung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils (Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG ; BGE 132 V 93 E. 6.1) grundsätzlich selbständig mit Beschwerde angefochten werden kann.

1.1 Anfechtungsgegenstand in diesem Verfahren ist die Verfügung vom 13. Februar 2015 (Urk. 2), mit welcher die Beschwerdegegnerin an der polydisziplinären Be gutachtung des Beschwerde führers durch die Begutachtu ngsstelle B.___ und an den vorge s ehe nen Fachdisziplinen festhielt. Hierbei handelt es sich um eine Zwischen verfügung im Sinne von Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemei nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ), welche bei Bejahung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils (Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG ; BGE 132 V 93 E. 6.1) grundsätzlich selbständig mit Beschwerde angefochten werden kann. 1.2 Die Anfechtbarkeitsvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils ist beim aktuellen Verfahrensstand der Gutachtensanordnung mit Bezeich nung des Gutachtensinstituts und der Gutachtenspersonen ohne Weiteres zu bejahen (vgl. dazu insbesondere BGE 138 V 271 E. 1.2.1 bis 1.2.3; Beschluss des Sozial versicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2012.01042 vom 22. April 2013, E. 2.1-2.3, und Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2013.00867 vom 31. Dezember 2013, E. 1.2).

1.2 Die Anfechtbarkeitsvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils ist beim aktuellen Verfahrensstand der Gutachtensanordnung mit Bezeich nung des Gutachtensinstituts und der Gutachtenspersonen ohne Weiteres zu bejahen (vgl. dazu insbesondere BGE 138 V 271 E. 1.2.1 bis 1.2.3; Beschluss des Sozial versicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2012.01042 vom 22. April 2013, E. 2.1-2.3, und Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2013.00867 vom 31. Dezember 2013, E. 1.2). 1.3 Im Lichte der mit dem Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2014.00665 vom 23. März 2015 präzisierten Rechtsprechung zum Verfahren der Anordnung eines polydisziplinären Gut achtens (E. 1.3 bis 1.8 des zitierten Urteils) ist festzustellen, dass die IV-Stelle das Verfahren vollständig und korrekt durchgeführt hat:

1.3 Im Lichte der mit dem Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2014.00665 vom 23. März 2015 präzisierten Rechtsprechung zum Verfahren der Anordnung eines polydisziplinären Gut achtens (E. 1.3 bis 1.8 des zitierten Urteils) ist festzustellen, dass die IV-Stelle das Verfahren vollständig und korrekt durchgeführt hat: Sie teilte dem Beschwerdeführer mit, dass eine polydisziplinäre Begutachtung an ge ordnet werde, erwähnte die beteiligten Fachdisziplinen, stellte ihm den Fragen katalog zu und räumte ihm die Möglichkeit ein, Zusatzfragen zu stellen (Urk. 6/ 155-156 ). In der Folge wurde das Verfahren der Auftragsvergabe via Suisse MED@P durchgeführt (vgl. Urk. 6/ 171 ). Im weiteren Verlauf teilte die IV-Stelle dem Beschwerdeführer die nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Gutach terstelle mit den Fachdisziplinen und den vorgesehenen Gutachter personen mit (Urk. 6/ 173 ). Gleichzeitig wurde er darauf hingewiesen, dass die Gutachterstelle den Ort und den Termin der Untersuchungen mitteilen werde, und es wurde ihm eine Frist angesetzt, um allfällige Einwendungen gegen die Gutachterpersonen zu erheben.

Sie teilte dem Beschwerdeführer mit, dass eine polydisziplinäre Begutachtung an ge ordnet werde, erwähnte die beteiligten Fachdisziplinen, stellte ihm den Fragen katalog zu und räumte ihm die Möglichkeit ein, Zusatzfragen zu stellen (Urk. 6/ 155-156 ). In der Folge wurde das Verfahren der Auftragsvergabe via Suisse MED@P durchgeführt (vgl. Urk. 6/ 171 ). Im weiteren Verlauf teilte die IV-Stelle dem Beschwerdeführer die nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Gutach terstelle mit den Fachdisziplinen und den vorgesehenen Gutachter personen mit (Urk. 6/ 173 ). Gleichzeitig wurde er darauf hingewiesen, dass die Gutachterstelle den Ort und den Termin der Untersuchungen mitteilen werde, und es wurde ihm eine Frist angesetzt, um allfällige Einwendungen gegen die Gutachterpersonen zu erheben. Entsprechend ist die angefochtene Verfügung materiell zu prüfen und abzu klären, ob mit der angefochtenen Verfügung sämtliche noch offenen Punkte geregelt beziehungsweise sämtliche Einwendungen, denen nicht vollumfänglich stattgegeben wurde, behandelt wurden (Urteil IV.2014.00665 E 1.8).

Entsprechend ist die angefochtene Verfügung materiell zu prüfen und abzu klären, ob mit der angefochtenen Verfügung sämtliche noch offenen Punkte geregelt beziehungsweise sämtliche Einwendungen, denen nicht vollumfänglich stattgegeben wurde, behandelt wurden (Urteil IV.2014.00665 E 1.8). 2. Der Beschwerdeführer bestritt bereits am 2. April 2014 (Urk. 6/158), am 19. Mai 2014 (Urk. 6/165) und am 26. Januar 2015 (Urk. 6/175) die Notwen digkeit einer Begutachtung (im Allgemeinen und speziell einer psychiatrischen) und führte an, eine solche sei unzulässig. In seiner Beschwerde brachte er vor, angesichts dessen, dass Fragen bezüglich eines veränderten Gesundheitszustands im Rahmen von Revisionsverfahren in der Regel durch Beizug eines Berichts des behandelnden Arztes erledigt werden können, scheine das Einholen eines Gut achtens fragwürdig. Es bestehe der Verdacht, dass die IV-Stelle aufgrund der massiv verschärften Gutachtenspraxis bei Schleudertraumafällen die Rente auf zuheben beabsichtigte. Liege keine Veränderung des Gesundheitszustands vor, müsse der Gesundheitszustand als solcher auch nicht abgeklärt werden (Urk. 1 S. 3). Weit er führte er aus, er müsse sich einer mediz i nischen Untersuchung nur unterziehen, wenn diese notwendig sei, das heisse wenn in sachverhaltlicher Hinsicht ein Wissensdefizit bestehe. Hingegen dürfe nicht mittels einer erneuten Exploration eine „ second opinion “ eingeholt werden. Eine Revision im Sinne von Art. 17 ATSG setze eine erhebliche Veränderung des Gesundheitszustands voraus. Eine andere Beurteilung eines unverändert gebliebenes Sachverhalts reiche nicht aus (Urk. 1 S. 4 f.). Die Rentenzuspr echung sei im Wesentlichen gestützt auf das von Dr. A.___ diagnostizierte chronische cervicocephale Schmerzsyndrom bei Status nach Autounfall mit HWS-Trauma und commotio cerebri sowie wegen neuropsychologischer Funktionseinschränkungen erfolgt. Eine psychische Erkrankung sei - abgesehen von einer posttraumatischen Anpassungsstörung und einer bereits damals nicht mehr aktuellen Störung - nie diagnostiziert worden (Urk. 1 S. 6 f. ). Aus den Berichten von Dr. A.___ gehe hervor, dass sich der Gesundheitszustand nicht verbessert habe und die Arbeits unfähigkeit weiterhin 100 % betrage, weshalb kein Wissensdefizit bestehe. Im Übrigen leide er an einem pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage, weshalb von einer somatischen Abklärung keine neuen Erkenntnisse zu erwarten seien (Urk. 1 S. 8). Eine Rentenaufhebung aufgrund der veränderten Rechtsprechung bezie hungsweise gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen zur Änderung des IVG vom 18. März 2011 sei unzulässig, da er bereits seit mehr als 15 Jahren eine Rente beziehe (Urk. 1 S. 9).

2. Der Beschwerdeführer bestritt bereits am 2. April 2014 (Urk. 6/158), am 19. Mai 2014 (Urk. 6/165) und am 26. Januar 2015 (Urk. 6/175) die Notwen digkeit einer Begutachtung (im Allgemeinen und speziell einer psychiatrischen) und führte an, eine solche sei unzulässig. In seiner Beschwerde brachte er vor, angesichts dessen, dass Fragen bezüglich eines veränderten Gesundheitszustands im Rahmen von Revisionsverfahren in der Regel durch Beizug eines Berichts des behandelnden Arztes erledigt werden können, scheine das Einholen eines Gut achtens fragwürdig. Es bestehe der Verdacht, dass die IV-Stelle aufgrund der massiv verschärften Gutachtenspraxis bei Schleudertraumafällen die Rente auf zuheben beabsichtigte. Liege keine Veränderung des Gesundheitszustands vor, müsse der Gesundheitszustand als solcher auch nicht abgeklärt werden (Urk. 1 S. 3). Weit er führte er aus, er müsse sich einer mediz i nischen Untersuchung nur unterziehen, wenn diese notwendig sei, das heisse wenn in sachverhaltlicher Hinsicht ein Wissensdefizit bestehe. Hingegen dürfe nicht mittels einer erneuten Exploration eine „ second opinion “ eingeholt werden. Eine Revision im Sinne von Art. 17 ATSG setze eine erhebliche Veränderung des Gesundheitszustands voraus. Eine andere Beurteilung eines unverändert gebliebenes Sachverhalts reiche nicht aus (Urk. 1 S. 4 f.). Die Rentenzuspr echung sei im Wesentlichen gestützt auf das von Dr. A.___ diagnostizierte chronische cervicocephale Schmerzsyndrom bei Status nach Autounfall mit HWS-Trauma und commotio cerebri sowie wegen neuropsychologischer Funktionseinschränkungen erfolgt. Eine psychische Erkrankung sei - abgesehen von einer posttraumatischen Anpassungsstörung und einer bereits damals nicht mehr aktuellen Störung nie diagnostiziert worden (Urk. 1 S. 6 f. ). Aus den Berichten von Dr. A.___ gehe hervor, dass sich der Gesundheitszustand nicht verbessert habe und die Arbeits unfähigkeit weiterhin 100 % betrage, weshalb kein Wissensdefizit bestehe. Im Übrigen leide er an einem pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage, weshalb von einer somatischen Abklärung keine neuen Erkenntnisse zu erwarten seien (Urk. 1 S. 8). Eine Rentenaufhebung aufgrund der veränderten Rechtsprechung bezie hungsweise gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen zur Änderung des IVG vom 18. März 2011 sei unzulässig, da er bereits seit mehr als 15 Jahren eine Rente beziehe (Urk. 1 S. 9). 3.

3. 3.1 Bei der Zusprechung der Rente wurden g emäss dem Feststellungsblatt vom 20. Oktober 2000, Abschnitt „Medizinischer Sachverhalt“, der Bericht des C.___ ( C.___ ), Rheumapoliklinik, vom 5. Mai 1999, die Berichte von Dr. A.___ vom 23. April und vom 6. Dezember 1999, der Bericht von Dr. med. M arkus Fritzsche, Facharzt für Allgemeinmedizin, vom 1. Juni 1999, die Berichte des C.___, Neurologisc he Klinik, vom 2 0. Juni und 16. November 1999 sowie der Bericht von Dr. A.___ vom 2 7. September 2000 berücksich tigt. Zur abschliessenden Beurteilung wurde die Stellungnahme des Medizi - nischen Dienstes vom 1 8. Oktober 2000 eingeholt (Urk. 6/115).

3.1 Bei der Zusprechung der Rente wurden g emäss dem Feststellungsblatt vom 20. Oktober 2000, Abschnitt „Medizinischer Sachverhalt“, der Bericht des C.___ ( C.___ ), Rheumapoliklinik, vom 5. Mai 1999, die Berichte von Dr. A.___ vom 23. April und vom 6. Dezember 1999, der Bericht von Dr. med. M arkus Fritzsche, Facharzt für Allgemeinmedizin, vom 1. Juni 1999, die Berichte des C.___, Neurologisc he Klinik, vom 2 0. Juni und 16. November 1999 sowie der Bericht von Dr. A.___ vom 2 7. September 2000 berücksich tigt. Zur abschliessenden Beurteilung wurde die Stellungnahme des Medizi nischen Dienstes vom 1 8. Oktober 2000 eingeholt (Urk. 6/115). Der Stellungnahme von Dr. F. F.___, Medizinischer Dienst, vom 1 8. Oktober 2000 ist zu entnehmen, gestützt auf das Gutachten des Neuropsychologischen Instituts (NPI) sei von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Dazu kämen die seit der Kindheit bekannte psychische Störung (psychische Verhal tensstörungen bei disharmonischer Entwicklung und Schulschwierigkeiten mit anschliessender Sonderschulung; vgl. Urk. 6/2/2) sowie das rein somatische Element und die von Dr. A.___ genannten Einschränkungen. Die Rheuma - klinik des C.___, welche eine 50%ige Arbeitsfähig keit attestiert habe, wisse wahrscheinlich nichts von den früheren IV-Problemen. Insgesamt werde der Beschwerdeführer wegen seiner Le iden, vor allem wegen der neuro psychologischen und psychiatrischen, von der Arbeits welt nicht mehr akzeptiert. Die Arbeitsunfähigkeit liege daher in jedem Beruf über 70 % (Urk. 6/114).

Der Stellungnahme von Dr. F. F.___, Medizinischer Dienst, vom 1 8. Oktober 2000 ist zu entnehmen, gestützt auf das Gutachten des Neuropsychologischen Instituts (NPI) sei von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Dazu kämen die seit der Kindheit bekannte psychische Störung (psychische Verhal tensstörungen bei disharmonischer Entwicklung und Schulschwierigkeiten mit anschliessender Sonderschulung; vgl. Urk. 6/2/2) sowie das rein somatische Element und die von Dr. A.___ genannten Einschränkungen. Die Rheuma klinik des C.___, welche eine 50%ige Arbeitsfähig keit attestiert habe, wisse wahrscheinlich nichts von den früheren IV-Problemen. Insgesamt werde der Beschwerdeführer wegen seiner Le iden, vor allem wegen der neuro psychologischen und psychiatrischen, von der Arbeits welt nicht mehr akzeptiert. Die Arbeitsunfähigkeit liege daher in jedem Beruf über 70 % (Urk. 6/114). 3.2 Dr. A.___ nannte in seinem Bericht vom 2 3. Apri l 1999 die Diagnosen eines cervicocephalen Schmerzsyndroms bei Status nach Überdehnungstrauma der Halswirbelsäule mit Kopfanprall und Commotio cerebri am 2 6. November 1996 sowie leichte posttraumatische neuropsychologische Funktionsstörungen. Er führte aus, der Beschwerdeführer leide an Nacken- und Kopfschmerzen, welche praktisch täglich aufträten und mindestens einmal pro Woche heftig exazer bierten. Des Weiteren beklage er Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Die Kopfbeweglichkeit sei in allen Richtungen massiv eingeschränkt (Urk. 6/6 3 ). In seinem Bericht v om 2 7. September 2000 hielt Dr. A.___ fest, alle Arbeiten mit Belastungen im Schulter-Arm-Bereich führten zu einer Zunahme von Kopf- und Nackenschmerzen. Eine berufliche Umstellung sei wegen der gegenwärtigen Beschwerden nicht realisierbar. In Frage kämen Überwachungsfunktionen oder leichte körperliche Arbeiten. Dies während höchstens 30 % beziehungsweise einer bis zwei Stunden pro Tag (Urk. 6/112 /3 ).

3.2 Dr. A.___ nannte in seinem Bericht vom 2 3. Apri l 1999 die Diagnosen eines cervicocephalen Schmerzsyndroms bei Status nach Überdehnungstrauma der Halswirbelsäule mit Kopfanprall und Commotio cerebri am 2 6. November 1996 sowie leichte posttraumatische neuropsychologische Funktionsstörungen. Er führte aus, der Beschwerdeführer leide an Nacken- und Kopfschmerzen, welche praktisch täglich aufträten und mindestens einmal pro Woche heftig exazer bierten. Des Weiteren beklage er Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Die Kopfbeweglichkeit sei in allen Richtungen massiv eingeschränkt (Urk. 6/6 3 ). In seinem Bericht v om 2 7. September 2000 hielt Dr. A.___ fest, alle Arbeiten mit Belastungen im Schulter-Arm-Bereich führten zu einer Zunahme von Kopf- und Nackenschmerzen. Eine berufliche Umstellung sei wegen der gegenwärtigen Beschwerden nicht realisierbar. In Frage kämen Überwachungsfunktionen oder leichte körperliche Arbeiten. Dies während höchstens 30 % beziehungsweise einer bis zwei Stunden pro Tag (Urk. 6/112 /3 ). 3.3 L ic. phil. A. O.___, NPI, untersuchte den Beschwerdeführer am 2. Dezember 1998 sowie am 8. Januar 1999 und kam zum Schluss, es liege eine Schwäche in Teilbereichen der Sprache, vor allem im Schreiben vor, wobei es sich um eine vorbestehende Schwäche handle. Darüber hinaus hätten sich Defizite bezüglich Konzentrationsfähigkeit und Daueraufmerksamkeit gezeigt, am deutlichsten im auditiven Bereich (Urk. 6/42/3). Gesamthaft bestehe eine neuropsychologische Funktionsstörung einerseits im Sinne einer vorbestehenden sprachlichen Schwäche (Legasthenie), andererseits im Sinne einer leichten posttraumatischen Störung. Beruflich sei es wichtig, eine den körperlichen Beschwerden ange passte Tätigkeit zu finden und dabei auch die festgestellten kognitiven Fähig keiten und Schwierigkeiten zu berücksichtigen. Es sei wichtig, dass der Beschwerdeführer an bereits vorhandene Fähigkeiten anknüpfen könne (Urk. 6/42/4).

3.3 L ic. phil. A. O.___, NPI, untersuchte den Beschwerdeführer am 2. Dezember 1998 sowie am 8. Januar 1999 und kam zum Schluss, es liege eine Schwäche in Teilbereichen der Sprache, vor allem im Schreiben vor, wobei es sich um eine vorbestehende Schwäche handle. Darüber hinaus hätten sich Defizite bezüglich Konzentrationsfähigkeit und Daueraufmerksamkeit gezeigt, am deutlichsten im auditiven Bereich (Urk. 6/42/3). Gesamthaft bestehe eine neuropsychologische Funktionsstörung einerseits im Sinne einer vorbestehenden sprachlichen Schwäche (Legasthenie), andererseits im Sinne einer leichten posttraumatischen Störung. Beruflich sei es wichtig, eine den körperlichen Beschwerden ange passte Tätigkeit zu finden und dabei auch die festgestellten kognitiven Fähig keiten und Schwierigkeiten zu berücksichtigen. Es sei wichtig, dass der Beschwerdeführer an bereits vorhandene Fähigkeiten anknüpfen könne (Urk. 6/42/4). 3.4 Dem Bericht der Rheuma poli klinik des C.___ vom 5. Mai 1999 ist zu entnehmen, der Beschwerdeführer bedürfe einer regelmässigen Psychotherapie sowie einer aktiven Medizinischen Trainingstherapie (MTT). Bis zum 3. Januar 1999 hätten sie ihn zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben, ab dem 4. Januar 1999 noch zu 50 %. Daraufhin sei eine rasche Steigerung der Arbeitsfähigkeit empfohlen worden. Seit dem Spitalaufenthalt mit Austritt am 2 7. November 1998 habe man den Beschwerdeführer nicht mehr gesehen, weshalb keine sicheren Angaben zur Arbeitsfähigkeit möglich seien. Als Diagnosen führten die Ärzte nebst dem chronischen cervicospondylogenen Syndrom namentlich eine posttraumatische Anpassungsstörung auf (Urk. 6/55). Im Bericht vom 1 0. Dezember 1998 hatten sie zudem eine depressive Reaktion auf die lange Arbeitsunfähigkeit und die daraus resultierenden erheblichen finanziellen Probleme beschrieben, weswegen der Beschwerdeführer mit dem Antidepre ssivum Saroten behandelt w orden sei (Urk. 6/40/1). Das psychiatrische Konsilium vom 2 5. November 1998 habe eine längere depressive Reaktion und schwierige psychosoziale Verhältnisse ergeben. Empfohlen wurden die Fort führung der eingeführten antidepressiven Therapie sowie der regelmässige Besuch einer ambulanten Psychotherapie (Urk. 6/40/4).

3.4 Dem Bericht der Rheuma poli klinik des C.___ vom 5. Mai 1999 ist zu entnehmen, der Beschwerdeführer bedürfe einer regelmässigen Psychotherapie sowie einer aktiven Medizinischen Trainingstherapie (MTT). Bis zum 3. Januar 1999 hätten sie ihn zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben, ab dem 4. Januar 1999 noch zu 50 %. Daraufhin sei eine rasche Steigerung der Arbeitsfähigkeit empfohlen worden. Seit dem Spitalaufenthalt mit Austritt am 2 7. November 1998 habe man den Beschwerdeführer nicht mehr gesehen, weshalb keine sicheren Angaben zur Arbeitsfähigkeit möglich seien. Als Diagnosen führten die Ärzte nebst dem chronischen cervicospondylogenen Syndrom namentlich eine posttraumatische Anpassungsstörung auf (Urk. 6/55). Im Bericht vom 1 0. Dezember 1998 hatten sie zudem eine depressive Reaktion auf die lange Arbeitsunfähigkeit und die daraus resultierenden erheblichen finanziellen Probleme beschrieben, weswegen der Beschwerdeführer mit dem Antidepre ssivum Saroten behandelt w orden sei (Urk. 6/40/1). Das psychiatrische Konsilium vom 2 5. November 1998 habe eine längere depressive Reaktion und schwierige psychosoziale Verhältnisse ergeben. Empfohlen wurden die Fort führung der eingeführten antidepressiven Therapie sowie der regelmässige Besuch einer ambulanten Psychotherapie (Urk. 6/40/4). 4. Die Revision in den Jahren 2004 und 2007 schloss die Beschwerdegegnerin gestützt auf je einen vom Beschwerdeführer ausgefüllten Fragebogen betreffend Revision der Invalidenrente (Urk. 6/130, Urk. 6/137) sowie je einen bei Dr. A.___ eingeholten Bericht (Berichte vom 21. Dezember 2003 und 11. Juni 2007; Urk. 6/131 und Urk. 6/138) mit den Mitteilungen vom 19. Januar 2004 und 3. August 2007 ab (Urk. 6/133, Urk. 6/141). Während der Beschwerdeführer subjektiv über eine Beschwerdezunahme klagte (Urk. 6/130/1, Urk. 6/137/1), hatte Dr. A.___ in seinen Berichten bei unveränderter Diagnose einen statio nären Zustand beschrieben. Im Bericht vom 11. Juni 2007 wies auch er zusätz lich darauf hin, in den letzten Monaten hätten die Nacken- und die Kopf schmerzen zugenommen (Urk. 6/138).

4. Die Revision in den Jahren 2004 und 2007 schloss die Beschwerdegegnerin gestützt auf je einen vom Beschwerdeführer ausgefüllten Fragebogen betreffend Revision der Invalidenrente (Urk. 6/130, Urk. 6/137) sowie je einen bei Dr. A.___ eingeholten Bericht (Berichte vom 21. Dezember 2003 und 11. Juni 2007; Urk. 6/131 und Urk. 6/138) mit den Mitteilungen vom 19. Januar 2004 und 3. August 2007 ab (Urk. 6/133, Urk. 6/141). Während der Beschwerdeführer subjektiv über eine Beschwerdezunahme klagte (Urk. 6/130/1, Urk. 6/137/1), hatte Dr. A.___ in seinen Berichten bei unveränderter Diagnose einen statio nären Zustand beschrieben. Im Bericht vom 11. Juni 2007 wies auch er zusätz lich darauf hin, in den letzten Monaten hätten die Nacken- und die Kopf schmerzen zugenommen (Urk. 6/138). 5.

5. 5.1 Im Rahmen des aktuellen Revisionsverfahrens wurden der vom Beschwerdefüh rer am 3. September 2013 ausgefüllte Fragebogen betreffend Revision der Inva lidenrente (Urk. 6/147), ein IK-Auszug (Urk. 6/149) sowie zwei Berichte des behandelnden Neurologen Dr. A.___ (Urk. 6/150) zu den Akten genommen.

5.1 Im Rahmen des aktuellen Revisionsverfahrens wurden der vom Beschwerdefüh rer am 3. September 2013 ausgefüllte Fragebogen betreffend Revision der Inva lidenrente (Urk. 6/147), ein IK-Auszug (Urk. 6/149) sowie zwei Berichte des behandelnden Neurologen Dr. A.___ (Urk. 6/150) zu den Akten genommen. 5.2 Der Beschwerdeführer gab im Revisionsfragebogen an, seine ständigen Schmer zen a n Genick, Kopf und Rücken sprächen gegen eine Arbeitsaufnahme. Als behandelnde Ärzte gab er Dr. A.___ sowie Dr. med. D.___ an. Er führte aus, sein Gesundheitszustand habe sich weder seit der ursprünglichen Rentenzusprechung noch seit der letztmaligen Überprüfung verbessert (Urk. 6/147/2-3).

5.2 Der Beschwerdeführer gab im Revisionsfragebogen an, seine ständigen Schmer zen a n Genick, Kopf und Rücken sprächen gegen eine Arbeitsaufnahme. Als behandelnde Ärzte gab er Dr. A.___ sowie Dr. med. D.___ an. Er führte aus, sein Gesundheitszustand habe sich weder seit der ursprünglichen Rentenzusprechung noch seit der letztmaligen Überprüfung verbessert (Urk. 6/147/2-3). 5.3 Dr. A.___ nannte in seinem zuhanden der Schweizerischen Unfallver - sicherungs anstalt (Suva) verfassten Bericht vom 1 3. April 2012 die Diagnose eines chronischen, posttraumatischen, therapieresistenten, cervicoce phalen Schmerzsyndroms und leichter neuropsychologischer Defizite. Das cer vico - cephale Beschwerdebild sei noch immer ausgeprägt. Relevante Befunde seien eine deutlich eingeschränkte Beweglichkeit der Halswirbelsäule mit ver dickter und druckdolenter Nacken- und Schultermuskulatur auf beiden Seiten. Der Beschwerdeführer berichte über eine Zunahme der Na c ke n - und Kopf schme rzen mit gleichzeitig vermehrtem Auftreten von Schwank -S chwindel, von Schmerz - ausstrahlungen in Gesicht und Zähne und über eine zunehmende Müdigkeit. Die Arbeitsunfähigkeit betrage nach wie vor 100 % (Urk. 6/150/5-7).

5.3 Dr. A.___ nannte in seinem zuhanden der Schweizerischen Unfallver sicherungs anstalt (Suva) verfassten Bericht vom 1 3. April 2012 die Diagnose eines chronischen, posttraumatischen, therapieresistenten, cervicoce phalen Schmerzsyndroms und leichter neuropsychologischer Defizite. Das cer vico cephale Beschwerdebild sei noch immer ausgeprägt. Relevante Befunde seien eine deutlich eingeschränkte Beweglichkeit der Halswirbelsäule mit ver dickter und druckdolenter Nacken- und Schultermuskulatur auf beiden Seiten. Der Beschwerdeführer berichte über eine Zunahme der Na c ke n - und Kopf schme rzen mit gleichzeitig vermehrtem Auftreten von Schwank -S chwindel, von Schmerz ausstrahlungen in Gesicht und Zähne und über eine zunehmende Müdigkeit. Die Arbeitsunfähigkeit betrage nach wie vor 100 % (Urk. 6/150/5-7). Am 2 5. November 2013 gab Dr. A.___ an, der seitherige Verlauf sei schlecht. Wegen Schmerzen und Schwank-Schwindel, welche unter Belastung zunähmen, sei er weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 6/150/2). Eine behinderungs ange passte Tätigkeit sei ebenfalls nicht möglich (Urk. 6/150/3). Als zumutbare Tätigkeiten bezeichn ete Dr. A.___ einzig Treppen steigen während einer bis zwei Stunden pro Tag. Konzentrationsvermögen, Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit seien im Rahmen der chronischen Schmerzen eingeschränkt (Urk. 6/150/4).

Am 2 5. November 2013 gab Dr. A.___ an, der seitherige Verlauf sei schlecht. Wegen Schmerzen und Schwank-Schwindel, welche unter Belastung zunähmen, sei er weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 6/150/2). Eine behinderungs ange passte Tätigkeit sei ebenfalls nicht möglich (Urk. 6/150/3). Als zumutbare Tätigkeiten bezeichn ete Dr. A.___ einzig Treppen steigen während einer bis zwei Stunden pro Tag. Konzentrationsvermögen, Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit seien im Rahmen der chronischen Schmerzen eingeschränkt (Urk. 6/150/4). 5.4 M ed. pract. E.___, Fachärztin für orthopädis che Chirurgie und Trau matologie und Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), merkte in ihrer Stellungnahme vom 1. Februar 2014 a n, bei der von Dr. A.___ angege benen faktischen Einsteifung der Halswirbelsäule wäre eine Ursachenabklärung mit zumindest Röntgenaufnah men zu erwarten gewesen. Des Weiteren führte sie aus, die schwere Verhaltensstörung, die Anpassungsstörung und die neu ropsychologischen Defizite fänden in den aktuellen Berichten keine Erwähnung mehr. Zusammengefasst sei unklar, ob ein organisches Korrelat der beschriebe nen Funktionseinschränkung der Halswirbelsäule bestehe und ob ein psychi scher Gesundheitsschaden (weiterhin) ausgewiesen sei. Daher sei im Rahmen der Rentenrevision ein polydisziplinäres Gutachten auf internistischem, rheumato logischem, neurologischem und psychiatrischem Fachgebiet und nötigenfalls eine neuropsychologische Diagnostik durchzuführen (Urk. 6/179 S. 3 f. ).

5.4 M ed. pract. E.___, Fachärztin für orthopädis che Chirurgie und Trau matologie und Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), merkte in ihrer Stellungnahme vom 1. Februar 2014 a n, bei der von Dr. A.___ angege benen faktischen Einsteifung der Halswirbelsäule wäre eine Ursachenabklärung mit zumindest Röntgenaufnah men zu erwarten gewesen. Des Weiteren führte sie aus, die schwere Verhaltensstörung, die Anpassungsstörung und die neu ropsychologischen Defizite fänden in den aktuellen Berichten keine Erwähnung mehr. Zusammengefasst sei unklar, ob ein organisches Korrelat der beschriebe nen Funktionseinschränkung der Halswirbelsäule bestehe und ob ein psychi scher Gesundheitsschaden (weiterhin) ausgewiesen sei. Daher sei im Rahmen der Rentenrevision ein polydisziplinäres Gutachten auf internistischem, rheumato logischem, neurologischem und psychiatrischem Fachgebiet und nötigenfalls eine neuropsychologische Diagnostik durchzuführen (Urk. 6/179 S. 3 f. ). 6.

6. 6.1 Aus der Stellungnahme von Dr. F.___ vom 1 8. Oktober 2000 geht klar hervor, dass bei der ursprünglichen Rentenzusprechung den psychischen sowie den neuropsychologischen Defiziten erhebliche Bedeutung zukam (vgl. vorstehende E. 3.1). Die von Dr. F.___ genannten „früheren IV-Probleme“ sind in den Akten knapp dokumentiert. Damals wurde die Diagnose „ schwere psychische Verhal tensstörung bei völlig disharmonischer Entwicklung “ genannt (Urk. 6/2/2). Der Einwand des Beschwerdeführers, diese Diagnose sei allein gestützt auf seine Angaben festgehalten worden (Urk. 1 S. 7 Ziff. 16), ist demnach nicht stichhal tig. Ferner wurde der Beschwerdeführer Ende 1998 mit Antidepressiva behan delt und die Ärzte der Rheumapoliklinik des C.___ hielten fest, er bedürfe einer regelmässigen Psychotherapie (Urk. 6/40/1, Urk. 6/40/ 4, Urk. 6/55/1 ). Anhand der im Revisionsverfahren eingeholten Berichte ist der Bedarf an Antidepressiva oder an einer Psychotherapie demgegenüber nicht mehr dokumentiert, was einen Hinweis auf eine diesbezügliche Verbesserung des psychischen Gesund heitszustands darstellt. Letzteres ist bei der aktuellen Aktenlage jedoch noch nicht ausreichend abgeklärt. Die bei der Rentenzuspr echung massgeblichen neuropsychologischen Defizite erwähnte Dr. A.___ in seinem neusten Bericht vom 2 5. November 2013 nicht mehr (Urk. 6/ 150/1-4). Am 13. April 2012 führte er sie noch an, jedoch ohne entsprechende echtzeitliche Befunde zu nennen. Er gab lediglich an, leichte neuropsychologische Defizite seien bekannt (Urk. 6/150/5-7). Es rechtfertigen sich daher auch weitere Abklärungen bezüg lich des Verlaufs der neuropsychologischen Defizite. Dies gilt umso mehr, als die Rentenzusprechung bereits etliche Jahre zurückliegt.

6.1 Aus der Stellungnahme von Dr. F.___ vom 1 8. Oktober 2000 geht klar hervor, dass bei der ursprünglichen Rentenzusprechung den psychischen sowie den neuropsychologischen Defiziten erhebliche Bedeutung zukam (vgl. vorstehende E. 3.1). Die von Dr. F.___ genannten „früheren IV-Probleme“ sind in den Akten knapp dokumentiert. Damals wurde die Diagnose „ schwere psychische Verhal tensstörung bei völlig disharmonischer Entwicklung “ genannt (Urk. 6/2/2). Der Einwand des Beschwerdeführers, diese Diagnose sei allein gestützt auf seine Angaben festgehalten worden (Urk. 1 S. 7 Ziff. 16), ist demnach nicht stichhal tig. Ferner wurde der Beschwerdeführer Ende 1998 mit Antidepressiva behan delt und die Ärzte der Rheumapoliklinik des C.___ hielten fest, er bedürfe einer regelmässigen Psychotherapie (Urk. 6/40/1, Urk. 6/40/ 4, Urk. 6/55/1 ). Anhand der im Revisionsverfahren eingeholten Berichte ist der Bedarf an Antidepressiva oder an einer Psychotherapie demgegenüber nicht mehr dokumentiert, was einen Hinweis auf eine diesbezügliche Verbesserung des psychischen Gesund heitszustands darstellt. Letzteres ist bei der aktuellen Aktenlage jedoch noch nicht ausreichend abgeklärt. Die bei der Rentenzuspr echung massgeblichen neuropsychologischen Defizite erwähnte Dr. A.___ in seinem neusten Bericht vom 2 5. November 2013 nicht mehr (Urk. 6/ 150/1-4). Am 13. April 2012 führte er sie noch an, jedoch ohne entsprechende echtzeitliche Befunde zu nennen. Er gab lediglich an, leichte neuropsychologische Defizite seien bekannt (Urk. 6/150/5-7). Es rechtfertigen sich daher auch weitere Abklärungen bezüg lich des Verlaufs der neuropsychologischen Defizite. Dies gilt umso mehr, als die Rentenzusprechung bereits etliche Jahre zurückliegt. 6.2 Bezüglich der Einschränkung der Halswirbelsäulenbeweglichkeit fand med. pract. E.___ die von Dr. A.___ ohne Ursachenabklärung oder Röntgen aufnahmen angegebene Einschränkung von 80 % nicht überzeugend (Urk. 6/179 S. 3). Der Beschwerdeführer brachte vor, bei fortlaufenden Beschwerden habe kein Anlass bestanden, neue Bilder anzufertigen. Ohnehin fehle es an einer organisch nachweisbaren Grundlage (Urk. 1 S. 8 Ziff. 20 und 21). Auch bei den Folgen eine s Überdehnungstraumas der Halswirbelsäule, d as nicht mit organisch nachweisbaren Schädigungen einhergeht, ist aber nicht ausgeschlossen, dass es im Verlauf der Zeit zu einer Verbesserung der Sympto matik kommt. Aus dem Bericht von Dr. A.___ ergibt sich kein Hinweis darauf, dass er die Angaben seines Patienten kritisch überprüft hätte. Eine Ver besserung des diesbezüglichen Gesundheitszustands ist trotz gegenteiliger An gaben des Beschwerdeführers denkbar, weshalb eine Abklärung durch einen Gutachter zur Feststellung des Sachverhalts angemessen ist.

6.2 Bezüglich der Einschränkung der Halswirbelsäulenbeweglichkeit fand med. pract. E.___ die von Dr. A.___ ohne Ursachenabklärung oder Röntgen aufnahmen angegebene Einschränkung von 80 % nicht überzeugend (Urk. 6/179 S. 3). Der Beschwerdeführer brachte vor, bei fortlaufenden Beschwerden habe kein Anlass bestanden, neue Bilder anzufertigen. Ohnehin fehle es an einer organisch nachweisbaren Grundlage (Urk. 1 S. 8 Ziff. 20 und 21). Auch bei den Folgen eine s Überdehnungstraumas der Halswirbelsäule, d as nicht mit organisch nachweisbaren Schädigungen einhergeht, ist aber nicht ausgeschlossen, dass es im Verlauf der Zeit zu einer Verbesserung der Sympto matik kommt. Aus dem Bericht von Dr. A.___ ergibt sich kein Hinweis darauf, dass er die Angaben seines Patienten kritisch überprüft hätte. Eine Ver besserung des diesbezüglichen Gesundheitszustands ist trotz gegenteiliger An gaben des Beschwerdeführers denkbar, weshalb eine Abklärung durch einen Gutachter zur Feststellung des Sachverhalts angemessen ist. 6.3 Der Beschwerdeführer machte geltend, aus den Berichten von Dr. A.___ gehe hervor, dass keine Verbesserung stattgefunden habe, und die Beschwerdegegne rin wolle nun mittels eines Gutachten s eine „ second opinion “ einholen, was nicht zulässig sei (Urk. 1 S. 4 ff.). Die Rechtsprechung zur Unzulässigkeit des Einholens einer „ second opinion “ bezieht sich indes sen auf Fälle, in welchen ein bereits in einem Gutachten festgestellter Sachverhalt erneut abgeklärt werden soll, weil der Verwaltung das Ergebnis der Begutachtung nicht gefällt (BGE 136 V 156 E. 3.3 ; Urteile des Bundesgericht s U 571/06 vom 2 9. Mai 2007, E. 4.2 und 8C_148/2011 vom 5. Juli 2011, E. 3.2). Vorliegend liegt hingegen noch kein Gutachten vor, weshalb diese Rechtsprechung nicht zur Anwendung gelangt. Hinzu kommt, dass der behandelnde Neurologe sich nicht fachärztlich zu sämt lichen bei der Rentenzusprechung betroffenen medizinischen Disziplinen äussern kann.

6.3 Der Beschwerdeführer machte geltend, aus den Berichten von Dr. A.___ gehe hervor, dass keine Verbesserung stattgefunden habe, und die Beschwerdegegne rin wolle nun mittels eines Gutachten s eine „ second opinion “ einholen, was nicht zulässig sei (Urk. 1 S. 4 ff.). Die Rechtsprechung zur Unzulässigkeit des Einholens einer „ second opinion “ bezieht sich indes sen auf Fälle, in welchen ein bereits in einem Gutachten festgestellter Sachverhalt erneut abgeklärt werden soll, weil der Verwaltung das Ergebnis der Begutachtung nicht gefällt (BGE 136 V 156 E. 3.3 ; Urteile des Bundesgericht s U 571/06 vom 2 9. Mai 2007, E. 4.2 und 8C_148/2011 vom 5. Juli 2011, E. 3.2). Vorliegend liegt hingegen noch kein Gutachten vor, weshalb diese Rechtsprechung nicht zur Anwendung gelangt. Hinzu kommt, dass der behandelnde Neurologe sich nicht fachärztlich zu sämt lichen bei der Rentenzusprechung betroffenen medizinischen Disziplinen äussern kann. Ob es sich beim Ergebnis der Begutachtung lediglich um eine andere Beurtei lung oder um eine Verbesserung handelt, wird die IV-Stelle nach dem Vorliegen des Gutachtens zu beurteilen haben. Sobald jedoch ein Revisionsgrund gegeben ist, hat die Verwaltung den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht. Es ist nicht erforderlich, dass gerade die geänderte Tatsa che zu einer Neufestsetzung der Invalidenrente führt; vielmehr kann sich bei der allseitigen Prüfung des Rentenanspruchs ergeben, dass ein anderes Anspruch selement zu einer Herauf-, Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente führt (Urteil des Bundesgerichts 9C_378/2014 vom 2 1. Oktober 2014, E. 4.2).

Ob es sich beim Ergebnis der Begutachtung lediglich um eine andere Beurtei lung oder um eine Verbesserung handelt, wird die IV-Stelle nach dem Vorliegen des Gutachtens zu beurteilen haben. Sobald jedoch ein Revisionsgrund gegeben ist, hat die Verwaltung den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht. Es ist nicht erforderlich, dass gerade die geänderte Tatsa che zu einer Neufestsetzung der Invalidenrente führt; vielmehr kann sich bei der allseitigen Prüfung des Rentenanspruchs ergeben, dass ein anderes Anspruch selement zu einer Herauf-, Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente führt (Urteil des Bundesgerichts 9C_378/2014 vom 2 1. Oktober 2014, E. 4.2). 6.4 Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist, wobei die IV-Stelle den Fragenkatalog an die nach Erlass der an gefochtenen Verfügung geänderte Rechtsprechung zur Invaliditäts bemessung bei Schmer zstörungen ohne erkennbare orga nische Ursache und bei vergleich baren psychosomatisc hen Leiden (Urteil des Bundesge richts 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015) anzupassen haben wird.

6.4 Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist, wobei die IV-Stelle den Fragenkatalog an die nach Erlass der an gefochtenen Verfügung geänderte Rechtsprechung zur Invaliditäts bemessung bei Schmer zstörungen ohne erkennbare orga nische Ursache und bei vergleich baren psychosomatisc hen Leiden (Urteil des Bundesge richts 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015) anzupassen haben wird. 7. Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versiche rungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenlos (Art. 61 lit. a ATSG in Ver bindung mit Art. 69 Abs. 1 bis IVG).

7. Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versiche rungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenlos (Art. 61 lit. a ATSG in Ver bindung mit Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein

Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GrünigWidmer