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Die Megaloblastäre Anämie ist eine Erkrankung, die durch die Vergrösserung der roten Blutkörperchen gekennzeichnet wird, die dadurch nicht mehr in der Lage sind, Sauerstoff effektiv zu transportieren.
Es handelt sich um eine hämatologische Krankheit, die durch Megaloblasten (daher der Name) im Knochenmark und im peripheren Blut gekennzeichnet ist.
Megaloblastäre Anämie wird durch Mangel oder Missbrauch von Vitamin B12 verursacht, entweder durch eine unsachgemässe Nahrungsaufnahme (z.B. bei veganer Ernährung ohne entsprechende Ergänzung) oder durch Malabsorption (z.B. bei Patienten mit Magen-Darm-Problemen), Reizdarmsyndrom, Gastrektomie, Hypothyreose oder Medikamente wie Protonenpumpenhemmer, Antisäuren, NSAIDs, Anticholinergika, Antiepileptika, Sulfonamide oder Medikamente verwenden, die die Synthese von DNA und Verhütungsmitteln beeinträchtigen).
Ausserdem können diese Faktoren zu einem Ausbruch beitragen:
- Alkoholmissbrauch
- Unterernährung
- Dialyse
- Herz-/Nierenversagen
- Tumore
Es handelt sich um einen sehr ernsten Zustand, der zu dauerhaften und irreversiblen Gehirnschäden führen kann.
Die Diagnose der megaloblastäre Anämie ist mit einem normalen Blutbild-Test möglich: Im Falle eines positiven Befundes müssen die Vitamin-B12-Werte so schnell wie möglich normalisiert werden (in diesem Fall nicht nur oral, sondern auch durch Injektion).
Oft ist diese Störung völlig asymptomatisch und kann, wenn sie vernachlässigt wird, zu einer Behinderung des Patienten bis hin zur Gefährdung seines Lebens führen. In den schwerwiegendsten Fällen kann es notwendig sein, mit Bluttransfusionen oder Knochenmarktransplantationen zu handeln.
In anderen Fällen können Erkrankungen wie Hautbleiche, chronische Müdigkeit und Schwäche, Kopfschmerzen, Schwindel, Reizbarkeit und neurologische Schäden beobachtet werden.
Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die B12-Werte regelmässig zu überprüfen und gemeinsam mit einem Ernährungsexperten eine mögliche Integration oder Korrektur der Ernährungsgewohnheiten zu bewerten.
Ständige körperliche Bewegung und die richtige Ernährung helfen bei der Prävention dieser Störung.