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Hausmagazin, März 2016
Die Familienkonferenz ist eine Möglichkeit, die Kooperationsbereitschaft in der Familie zu fördern. Sie hilft einer Familie, z.B. Gefühle mitzuteilen, sich als Team zu fühlen und gemeinsame Lösungen zu finden. Sie sollte regelmässig stattfinden, idealerweise einmal wöchentlich und immer zur gleichen Zeit. Hilfreich ist eine Themenliste. Mit kleineren Kindern dauert die Konferenz eher kurz, mit Teenagern 20 bis 60 Minuten. Das Gespräch ist von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Wichtig: Auch Kinder dürfen sagen, was sie wollen! Die Konferenz wird von einem Familienmitglied geleitet. Dieses liest die Themenliste vor. Jedes Familienmitglied sollte die Möglichkeit bekommen, die Konferenz zu leiten. Jüngere Kinder werden dafür etwas Hilfe benötigen. Die getroffenen Vereinbarungen werden von einem anderen Familienmitglied protokolliert – auch dies eine Aufgabe, die immer wieder jemand anders übernehmen sollte. Das Protokoll wird an einem sichtbaren Ort aufgehängt. Alle Familienmitglieder halten sich bis zur nächsten Konferenz an die Vereinbarungen. Es kann vorkommen, dass man eine Vereinbarung nicht einhalten kann, weil zum Beispiel an einem Tag die Zeit dafür fehlt. Wichtig ist hier, dass man dies der Familie kommuniziert. Niemand ist perfekt!