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Eine Einliegerwohnung bezeichnet eine zweite Wohnung in einem Haus. Im Gegensatz zu einem Doppelhaus oder einem Zweifamilienhaus, bei dem beide Wohneinheiten annähernd gleich groß sind, ist die Einliegerwohnung deutlich kleiner als das Haupthaus. Dennoch handelt es sich um zwei getrennte Haushalte, denn die Einliegerwohnung verfügt über
- eine Kochgelegenheit,
- ein Bad
- und mindestens einen weiteren Raum.
Einliegerwohnungen sind damit Teil des selbst bewohnten Gebäudes und können, soweit kein Eigenbedarf besteht, kostenpflichtig vermietet oder von den Großeltern bzw. erwachsenen Kindern bewohnt werden. Darüber hinaus muss eine Einliegerwohnung, um als solche bezeichnet werden zu können, Bestandteil des Haupthauses sein. Bedingung ist, dass sich die Wohnbereiche zumindest zum Teil überschneiden. Dieser gemeinsame Wohnbereich kann beispielsweise der Hauseingang und der Flur oder etwa auch der gemeinschaftlich genutzte Keller oder Garten sein. Bei einem Fertighaus mit Einliegerwohnung ist allerdings auch ein separater Eingang möglich, wenn die Wohnung beispielsweise in einem seitlichen Anbau platziert wird.