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Die Schweizer Gewürzpflanzen-Produzenten mussten im Jahr 2009 einen starken Befall durch Raupen in ihren Kulturen hinnehmen. Es handelt sich um den Wanderfalter Heliothis peltigera, der zur Familie der Eulenmotten gehört. Die Invasion zeigt sich nicht jedes Jahr. Mit einer regelmässigen Beobachtung der Kulturen ab Monat Mai wird festgestellt, ob es sich um einen virulenten Befall durch diesen Schädling oder lediglich um einen lokalen Befall durch einen einheimischen Falter handelt. Die von ACW vorgeschlagene Methode besteht darin, ab Mitte Mai einhundert Pflanzen einmal pro Woche zu kontrollieren (ein Blatt pro Pflanze). Die Kontrolle muss ab Mitte Juni zweimal pro Woche durchgeführt werden.
Die Schadschwelle ist momentan auf 5 Prozent festgesetzt (fünf von hundert Pflanzen sind befallen). Ist diese Limite überschritten, wird in Biogewürzpflanzenkulturen eine Behandlung mit dem Wirkstoff Spinosad (Audienz, Spintor) empfohlen.
Um Resistenzen zu verhindern soll der Einsatz dieses Mittels aber zurückhaltend erfolgen. Deshalb muss eine Bewilligung für den Spinosad-Einsatz eingeholt werden.
Bewilligungen erteilt Bastien Christ von der Fachkommission Kräuter:
Bastien Christ
Tel. +41 58 466 77 83 oder E-Mail
Weiterführende Informationen
Vollständiger Text (Webseite von Agroscope; nur auf französisch)
Was kann gegen Raupenfrass in Kräuterkulturen getan werden? (auf dieser Webseite)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 19.03.2012