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Drexler Formel Cup
Red Bull Ring, 19. - 21. Mai 2023
23.05.2023 / UG
Im Rahmen der Rundstreckentrophy trug der Drexler Formel Cup die Läufe 7 und 8 aus. Thomas startete dabei als Gastfahrer im Team des Serienveranstalters, Franz Wöss Racing, mit einem Formel 3 Dallara F309 Volkswagen. Dieses Auto hat rund 30 PS weniger als die neueren Fahrzeuge. Die älteren, mit weniger Leistung ausgestatten Autos werden in der Trophy gewertet.
Am Freitag fanden zwei freie Trainings statt. In diesen Trainings zeigte sich, dass das Auto für Thomas noch nicht ganz passte. So musste der Sitz angepasst und das Gaspedal verstellt werden. Die Crew von Franz Wöss Racing erledigte das aber souverän.
Am Samstag stand am späteren Nachmittag das Quali auf dem Programm. Von den in der Trophy-Wertung startenden Fahrern erreichte Thomas die schnellste Zeit, knapp vor Marcel Tobler.
In den beiden Rennen vom Sonntag erreichte Thomas beide Male den zweiten Platz in der Trophy-Wertung. Im ersten Rennen verlor er beim Start drei Plätze, weil er in der Startkurve weit nach aussen ausweichen musste, um einen Crash zu verhindern. In der Folge kämpfte er sich immer näher an Marcel Tobler heran, konnte ihn aber nicht überholen. Die Trophy-Wertung des Rennens am Morgen gewann Marcel Tobler vor Thomas.
Das Rennen am Nachmittag war geprägt von drei Safetycar-Phasen. Auch hier verlor Thomas den Start gegen Marcel Tobler. In diesem Rennen konnte Thomas die Pace von Marcel Tobler nicht mitgehen und war nie in Schlagdistanz. So belegte er auch in diesem Rennen den zweiten Platz in der Trophy-Wertung hinter Marcel Tobler.
Thomas: "Weil ich schon längere Zeit keine Rundstreckenrennen mit einem Formel 3 bestritt und das Auto auch ungefähr 30 PS weniger als die Top Autos hat, war ich mir bewusst, dass ich mit den Besten nicht mithalten konnte. Es war ein tolles Wochenende mit vielen Bekannten aus der Zeit, als ich in dieser Rennserie um die Meisterschaft fuhr. Mein allerwichtigstes Ziel habe ich erreicht: Fahrer ganz, Auto ganz!"