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Die Ausstellung spürt den Reisen des Schriftstellers und Malers nach. Zwischen tiefer Verbundenheit mit der Schweiz und weltweiter Reisetätigkeit werden die Zusammenhänge in Dürrenmatts Innen- und Aussenwelt sichtbar.
Mit 16 Jahren nimmt Friedrich Dürrenmatt sein Fahrrad und macht sich auf den Weg nach Deutschland. Er fährt nach München, wo er den Expressionismus entdeckt, der zu dieser Zeit als «entartete Kunst» verunglimpft wird, und besucht in Weimar Goethes Sterbezimmer.
Sein Leben lang bereist der Schweizer Schriftsteller und Maler die Welt. Dürrenmatt gehört zur internationalen Theaterszene und wird auf der ganzen Welt zu den Premieren seiner Stücke oder zur Mitarbeit an neuen Projekten eingeladen. Nachdrücklich bezieht er auch bei politischen und gesellschaftlichen Fragen Stellung und setzt sich für die Menschenrechte ein. Durch seine engagierten und beruflichen Reisen entsteht das Bild des Nachkriegsintellektuellen, das Dürrenmatt verkörpert, aber gleichzeitig hinterfragt.
Das Reisen – etwa die Aufenthalte in Südfrankreich mit der Familie oder Entdeckungstouren durch Griechenland oder Peru – ist auch eine Inspirationsquelle, die sein Schaffen als Schriftsteller und Maler immer wieder prägt.
Woher kommt dieser Drang, die Welt zu bereisen, und welche Bedeutung spielt er im Leben und Werk von Friedrich Dürrenmatt? Zwischen tiefer Verbundenheit mit der Schweiz und weltweiter Reisetätigkeit werden die Zusammenhänge in der Innen- und Aussenwelt des Schriftstellers und Malers sichtbar.