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Neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung während der Stillzeit, sind auch sportliche Aktivitäten wichtig. Regelmässige Bewegung hat auch während er Stillzeit zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Wichtig ist jedoch, dass der Körper beim Sport nicht überbelastet wird.
Intensiver oder leistungsbezogener Sport kann in seltenen Fällen zu Problemen beim Stillen führen. Speziell im anaeroben Leistungsbereich, in dem der Körper wegen der extremen körperlichen Betätigung (z.B. bei einem Marathon) Milchsäure produziert, kann die Muttermilch beeinflusst werden. Die Milchsäure gelangt über das Blut in die sonst süssliche Muttermilch und lässt diese sauer und bitter schmecken, was zur Ablehnung der Muttermilch durch das Baby führen kann.
Ab wann nach der Entbindung regelmässig Sport getrieben werden kann, hängt von der körperlichen Verfassung, der persönlichen Fitness der Mutter und den sportlichen Gewohnheiten vor und während der Schwangerschaft ab. Der Körper der frischgebackenen Mutter muss sich anfänglich erholen. Bänder und Gewebe sind nach der Geburt weich und auch der Beckenboden muss seine Spannkraft zurückgewinnen. Lassen Sie es also langsam angehen. Ärzte empfehlen oft, rund sechs Wochen nach der Geburt wieder mit Sport zu beginnen.
Für den Wiedereinstieg nach der Geburt sind vor allem Walking, leichtes Joggen, Inline-Skaten und Schwimmen empfehlenswert. Auch Velofahren tut dem Körper gut, solange Sie nicht allzu gebückt fahren, da dadurch der Beckenboden belastet wird. Als gezieltes Muskeltraining eignet sich Rückbildungsgymnastik.
28.05.2019