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Im Dreisprung hatten bisher erst der britische Weltrekordhalter Jonathan Edwards und der Amerikaner Kenny Harrison bei Olympia 1996 in Atlanta die magische Marke von 18 m übertroffen.
In Moskau schaffte Teddy Tamgho mit seinem letzten Versuch auf 18,04 m dieses Kunststück. Der Franzose fing damit den Kubaner Pedro Pablo Pichardo (17,68) noch ab und gewann überlegen Gold. Der Amerikaner Will Claye belegte Platz 3.
Premiere für Obergföll
Dank einem Wurf auf 69,05 m sicherte sich Christina Obergföll im Speerwurf mit ihrem 2. Versuch den 1. grossen internationalen Titel ihrer Karriere. Am nächsten kam der 31-jährigen Deutschen überraschend Kimberley Mickle. Die Australierin erzielte mit 66,60 m eine persönliche Bestleistung. Bronze ging an die russische Titelverteidigerin Maria Abakumowa (65,09).
Sum schlägt Sawinowa
Eine grosse Überraschung gab es über 800 m. Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Maria Sawinowa musste sich der Kenianerin Eunice Jepkoech Sum geschlagen geben und sich mit Silber begnügen. Dritte wurde die Amerikanerin Brenda Martinez.
Kiprop souverän
Im Rennen über 1500 m der Männer triumphierte Titelverteidiger Asbel Kiprop. Der Kenianer setzte sich in 3:36,28 Minuten deutlich vor dem Amerikaner Matthew Centrowitz und dem Südafrikaner Johan Cronje durch.