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Die Stadt Bern wurde bekanntlich Ende des 12. Jahrhunderts im Knie der Aare-Halbinsel durch Herzog Berchthold V. von Zähringen gegründet. Die Zusammensetzung der Oberschicht und Burger änderte sich im Verlaufe der Zeit, vor allem aber im 15. und 16. Jahrhundert stark. Zahlreiche landadlige Familien liessen sich in der Stadt nieder, Handwerkern gelang der Aufstieg ins Junkertum und auch die Bedeutung der nichtadligen Kaufleute und Notabeln nahm zu.
Die vorliegende Dokumentation gibt einen Überblick über die alteingesessenen Familien ab dem 15. Jahrhundert. Sie umfasst über 80'000 Personen resp. 28'000 Familien von rund 400 Stadtberner Geschlechtern überwiegend aus fünf Jahrhunderten (15. - 20. Jh.) und entstand über die letzten vier Jahrzehnte. Diese Personen sind alle verwandtschaftlich (verschwägert) verbunden. Sie vermittelt dabei ein breites Bild der Entwicklung der Berner Gesellschaft dieser Zeitperiode.
Obwohl über 100 verschiedene Quellen die Basis bilden, erhebt die Sammlung keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Selbstverständlich wäre es sinnvoll, die Sammlung mit weiteren Informationen zu ergänzen, wie detaillierten Biographien, Anekdoten, Bildern oder Links zu Wikipedia/HLS. Leider war dies aus zeitlichen Gründen nicht möglich, resp. diese Informationen bestehen sich bereits andernorts. Vielleicht findet sich auch jemand, der dies noch ergänzend tun will.
Die Dokumentation berücksichtigt nicht nur die bekannten zwei Dutzend Patrizierfamilien (vgl. entsprechende Artikel), sondern vor allen auch die andern alteingesessenen Familien. Ausländische Zweige wurden (mit wenigen Ausnahmen) nicht verfolgt, jedoch wurden die Ursprünge so weit möglich vor der Einbürgerung zurückverfolgt. Da in den frühen Berner Taufbüchern die Angabe zur Mutter fehlt, ist eine Zuordnung der Kinder zu den Familien erschwert. Bei den Inhabern von auswärtigen Ämtern kommt hinzu, dass die Taufen meist nicht in Bern stattfanden. Trauungen wurden meistens in den umgebenden Pfarreien (Bümpliz, Bolligen, Bremgarten, Muri, Köniz usw.) vollzogen. Dies alles erschwert es, die korrekte Filiation festzustellen. Von Rodt und von Werdt haben hier wertvolle Vorarbeit geleistet und im Zweifelsfall wurde auf deren Angaben abgestellt.
Die Nutzung der Informationen dieser Dokumentation ist für private, nicht kommerzielle Zwecke kostenlos. Referenzangabe erwünscht.
Version: April 2014