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Das Wichtigste in Kürze
- Mario Balotelli muss eine Busse von 5000 Franken zahlen.
- Der Sion-Star verglich die SFL im November mit einer Mafia.
- Sion-Präsi Constantin wird für seine ebenfalls scharfen Worte nicht bestraft.
Mario Balotelli, der Stürmer des FC Sion, und sein Präsident Christian Constantin erhalten von der Swiss Football League (SFL) nach heftiger Kritik an der Schiedsrichterleistung keine Sperre. Balotelli wird aber mit einer Busse von 5000 Franken belegt, während Constantin straffrei ausgeht.
Finden Sie das Strafmass in Ordnung?
Mario Balotelli hatte am 7. November auf Instagram scharfe Worte gegen die SFL gepostet und mit dem Mafia-Vergleich eindeutig gegen das Disziplinarreglement verstossen.
«Wir halten die verletzenden, wenig respektvollen und sogar beleidigenden Äusserungen des Spielers für inakzeptabel. Wir berücksichtigen jedoch seine Entschuldigung, seine Verpflichtung, nicht rückfällig zu werden, und die Löschung der Nachricht», so die Disziplinarkommission der SFL.
Im Gegensatz dazu wird Constantin für seine im «Blick» vom 8. November wiedergegebenen Aussagen («Sion wird von den Schiedsrichtern systematisch benachteiligt») von jeglicher Strafe befreit. Sie würden noch unter Meinungsfreiheit und dem Recht auf Kritik laufen.
Balotelli wird beim Rückrundenauftakt am 22. Januar gegen Lugano gleichwohl fehlen. Der 32-Jährige muss wegen einer anderen Aktion noch eine zweite Spielsperre absitzen.