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Es ist wichtig, den Körper vor sportlichen oder körperlichen Anstrengungen auf die Belastung vorzubereiten. Der Körper braucht mindestens fünf Minuten, um sich vom Ruhezustand auf eine Belastungssituation umzustellen. Um Ihren Kreislauf langsam auf Touren zu bringen, können Sie sich zum Beispiel mit leichtem Joggen oder Radfahren aufwärmen. Der Körper fährt den Stoffwechsel hoch und es kommt zu einer Umverteilung des Blutes - weg von den Verdauungsorganen hin zur arbeitenden Muskulatur.
Die Durchblutung der Muskulatur nimmt zu und die Muskeln erwärmen sich. Lockern Sie nun durch leichtes Schwingen, Pendeln und Schütteln Ihre Muskulatur. Weitere fünf bis zehn Minuten dienen der gezielten Vorbereitung des Bewegungsapparates. Wärmen Sie die Muskeln, die Sie bei Ihrer sportlichen Aktivität besonders beanspruchen werden, mit gezielten, leichten Muskel- und Dehnübungen auf. Solche Übungen bereiten gleichzeitig auch die Bänder und Gelenkkapseln auf die Belastung vor. Als optimale Aufwärmzeit gelten allgemein 20 bis 45 Minuten. Die Aufwärmzeit hängt nicht nur von der Intensität und Art der Aufwärmübungen ab. Wichtig sind auch die gewählte Sportart, Alter, persönliche Fitness oder klimatische Bedingungen.
Sie können Ihre Muskeln auch passiv aufwärmen – zum Beispiel, indem Sie die besonders beanspruchten Muskeln massieren. Dabei entsteht eine wohltuende Wärme, und der angeregte Blutfluss versorgt die Muskulatur mit mehr Energie. Darüber hinaus bereiten Sie Ihre Muskeln zusätzlich auf die sportliche Aktivität vor. Machen Sie nach dem Sport leichte Dehnungsübungen und vermeiden Sie ruckartige Bewegungen. Eine Massage nach dem Sport entspannt die Muskeln. Entspannte Muskeln erholen sich schneller von der Belastung.