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Ab dem 20. Juli kämpft das Schweizer Beachsoccer-Nationalteam in Moskau um die Qualifikation für den FIFA World Cup, der vom 21. November bis 1. Dezember 2019 in Paraguay stattfinden wird. Fünf Plätze sind an diesem Turnier für Nationalteams aus dem UEFA-Gebiet reserviert, 20 Teams bewerben sich darum.
Die erste Phase dürfte für das Team von Nationaltrainer Angelo Schirinzi keine grosse Herausforderung sein. In der Gruppe E mit Weissrussland, der Türkei und Litauen gilt es, die Play-offs der 16 besten Teams zu erreichen. Das kann unter Umständen sogar mit einem letzten Platz gelingen. Eine bessere Platzierung kann aber Vorteile bei der Auslosung der Ausscheidungsrunde bringen, die das Feld in der Folge halbieren wird. Die acht verbleibenden Teams werden dann wiederum in zwei Vierergruppen eingeteilt, die beiden Gruppenbesten sind fix an der WM, die beiden Gruppendritten stehen in einem finalen Playoffspiel um den fünften WM-Platz.
Die UEFA ist der letzte Verband, der seine WM-Teilnehmer ermittelt. Alle übrigen Teams im 16er-Tableau für die Endrunde stehen schon fest: Brasilien, Uruguay und Gastgeber Paraguay vertreten Südamerika, Tahiti die Konföderation Ozeaniens, Nigeria und Senegal kommen aus Afrika, die USA und Mexiko aus der Concacaf-Zone sowie Japan, Oman und die VAE aus der Asienregion. Titelverteidiger ist Brasilien.
Die Schweizer haben zuletzt unterschiedliche Erfahrungen gemacht. An den European Games in Minsk holten sie die Bronzemedaille, beim Vorrundenturnier der Euro Beachsoccer League in Portugal gewannen sie einzig das Spiel gegen Polen in der Verlängerung und müssen nun mit zwei Punkten um die Qualifikation für den Superfinal der besten acht Teams im September bangen. Momentan liegt die Schweiz auf Rang 6, allerdings steht noch ein Vorrundenturnier aus, in dem höchstens zwei Teams mehr als die zwei Punkte erreichen dürfen, die die Schweiz totalisiert.