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Die Befragung wurde von der Empiricon AG im Auftrag des Amts für Personal und Organisation unter Wahrung der Anonymität beim gesamten Staatspersonal durchgeführt. Von den 18 414 Personen, die zur Teilnahme an der Befragung eingeladen wurden, nahmen 9898 an der Befragung teil, was einer Rücklaufquote von 54% entspricht. Dem Staatsrat wurden die nach einer Punkteskala von 0 bis 100 ausgewerteten Gesamtergebnisse vorgelegt.
Die Staatsangestellten sind mehrheitlich (59%) mit ihrer derzeitigen beruflichen Situation zufrieden oder sehr zufrieden und äussern sich positiv zum Arbeitsklima. Die Leistungsbereitschaft am Arbeitsplatz erreicht mit 89 Punkten einen besonders hohen Wert, ebenso wie die Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber mit 75 Punkten. Auch der Inhalt der Arbeit wird mehrheitlich positiv beurteilt (79 Punkte). Die Antworten in diesem Bereich fallen nur etwas weniger gut aus, wenn es darum geht, ob die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Fähigkeiten optimal nutzen können. Auch die Mitwirkungsmöglichkeiten werden gut bewertet (74 Punkte), ebenso die Dienstleistungsorientierung (78 Punkte). Die direkten Vorgesetzten werden im Allgemeinen positiv beurteilt: Sie unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn diese Hilfe brauchen, nehmen konstruktive Kritik an und anerkennen gute Leistungen. Was die mobile Arbeit betrifft, geben 43% der Befragten an, dass sie unterschiedlich häufig so arbeiten; 56% sind dazu nicht in der Lage, hauptsächlich aufgrund ihrer Arbeitsaufgaben.
Was die weniger positiven Ergebnisse betrifft, so scheint es, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht immer genügend Zeit haben, um ihre Arbeit in der erforderlichen Qualität zu erledigen (65 Punkte). Ausserdem gelingt es ihnen nicht immer, nach der Arbeit richtig abzuschalten. Was die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten beim Staat betrifft, so liegen diese offenbar noch unter den Erwartungen. Ein Drittel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter äussert sich kritisch zur Frage der Entlöhnung.
Die Ergebnisse der Befragung werden nun im Detail analysiert, um das Verbesserungspotenzial genauer zu ermitteln und Massnahmen zu ergreifen. In einem zweiten Schritt sollen Schulungen durchgeführt werden mit dem Ziel, die aus der Befragung gewonnenen Erkenntnisse möglichst gut zu nutzen. Im Laufe des Herbstes werden die Verwaltungseinheiten die sie betreffenden detaillierten Ergebnisse erhalten, damit auch sie die Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbessern können.