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Vaduz (ots) - Vaduz, 18. März (pafl) - Die Regierungen
Liechtensteins und der Republik Moldau haben ein Abkommen über die
humanitäre Hilfe und technische Zusammenarbeit abgeschlossen. Dieses
setzt den Rahmen für die Durchführung von Entwicklungsprojekten durch
den Liechtensteinischen Entwicklungsdienst (LED).
Der LED hat im Jahr 2005 beschlossen, die Republik Moldau als
Schwerpunktland aufzunehmen und dort in der Förderung des
Bildungssektors unterstützend tätig zu werden. Seit 2007 setzt der
LED ein eigenes grösseres Projekt im Bereich Berufsbildung um und ist
mit einem eigenen Büro in Chisinau vertreten.
Der Abschluss eines bilateralen Abkommens wurde angestrebt, um dem
LED die Arbeit vor Ort zu erleichtern. Das Abkommen regelt
insbesondere den steuer- und abgabenbefreiten Import von Waren, z.B.
von Maschinen und Werkzeugen, die ausgewählten Berufsschulen zur
Verfügung gestellt werden. Ferner sollen die Mitarbeitenden des LED
und deren Familienangehörige die notwendige Unterstützung für die
Beschaffung von Visa, Arbeitserlaubnissen oder anderen offiziellen
Dokumenten erhalten. Das Abkommen ist am 13. März 2008 in Kraft
getreten.
Kontakt:
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
Andrea Hoch; Tel.: +423 236 60 62
LED
Pius Frick; Tel.: +423 232 09 75