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Das Wichtigste in Kürze
- Bach hatte während der Spiele die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai zum Essen getroffen und mit ihr Wettkämpfe besucht.
Es sei schön, «dass die deutsche Mannschaft einen so grossen Erfolg errungen hat», sagte der Co-Parteichef in Berlin. Für das IOC gebe es allerdings noch «einige Fragen, die man miteinander sicher wird diskutieren müssen».
Bach hatte während der Spiele die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai zum Essen getroffen und mit ihr Wettkämpfe besucht. Der Fall Peng Shuai bewegt seit einigen Monaten die Welt, nachdem die frühere Weltranglisten-Erste im Doppel im November im sozialen Netzwerk Weibo Vorwürfe wegen eines sexuellen Übergriffs durch einen chinesischen Spitzenpolitiker veröffentlicht hatte. Der Post wurde bald danach gelöscht. Peng Shuai hatte später bestritten, die Vorwürfe erhoben zu haben. Ihre Aussagen wirkten jedoch gestellt.
Nouripour kritisierte: «Ich muss sagen, dass der Tiefpunkt aus meiner Sicht dieses Abendessen war mit der chinesischen Tennisspielerin, die mit Thomas Bach zusammengesessen hat und dann in die Kameras gelächelt hat und gesagt hat "Ja, all das, was man sagt, was angeblich mir passiert sei, sei ja überhaupt nicht passiert".» Das sei «eine ganz, ganz schlechte Propagandashow» gewesen. «Und dass sich der IOC-Präsident dafür hergibt, ist sehr irritierend», fügte der Grünen-Vorsitzende hinzu.
Die Winterspiele seien politisch insgesamt «höchst fragwürdig» gewesen, sagte Nouripour. Sie seien als «Propaganda-Schaubühne für China» genutzt worden. Daher sei es gut und richtig gewesen, dass Mitglieder der Bundesregierung nicht teilgenommen haben.