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Auf beiden Seiten des Atlantiks tobt ein mit wissenschaftlichen oder pseudowissenschaftlichen Studien ausgetragener Kampf um die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs. Aus der Harvard-Universität kommen Studien und Bücher, die dafür werben, das analoge Bezahlen mit Bargeld möglichst schnell zurückzudrängen, weil es die Geldpolitik behindere und die Kriminalität fördere. Die Bundesbank hält mit Studien dagegen, die den Nutzen des Bargelds betonen.
Anfang 2016 veröffentlichte Harvard-Ökonom Peter Sands das Papier „Making it Harder for the Bad Guys: The Case for Eliminating High Denomination Notes„. Darin warb er für die Abschaffung großer Banknoten, um Kriminalität und Geldwäsche zu erschweren. Sands war CEO der britischen Großbank Standard Chartered, bevor er im Sommer 2015 einer Aktionärsrevolte zum Opfer fiel und vom ehemaligen US-…..