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Die schädliche Auswirkung von Mobilfunkstrahlung auf die Geschlechtsorgane von Embryos wurde in verschiedenen Bereichen wissenschaftlich untersucht und ist belegt.
Schädigungen an Hoden männlicher Embryos
Bestrahlung männlicher Embryos mit Mobilfunkt führt zu bleibenden Schäden an deren Hoden. Die Untersuchung von Hanci (2013) ergab, dass die Strahlung sich auch deshalb schädlich auswirkt, weil der Kreislauf der Föten direkt mit dem mütterlichen Kreislauf verbunden ist. Die 900-MHz-Bestrahlung der trächtigen Muttertiere (Ratten) hatte Auswirkungen auf die Hoden der neugeborenen Nachkommen und auf deren weitere Entwicklung. Da die Samenkanälchen geschädigt wurden, kann man schließen, dass die 900-MHz-Strahlung (GSM) auch die Entwicklung der Samenzellen nach der Geburt beeinträchtigt, wenn elektromagnetische Felder vor der Geburt einwirken.
Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24095929
Schädigungen der Eierstöcke von weiblichen Embryos
Bestrahlung von weiblichen Embryos schädigt deren Eierstöcke. In einer im 2012 durchgeführten Studie (Panagopoulos), wurde bei der Fruchtfliege aufgrund von Mobilfunk-Bestrahlung eine klar verminderte Fruchtbarkeit der weiblichen Nachkommen nachgewiesen. Und zwar bei einer Bestrahlung weit unter den Grenzwerten. Die schädliche Einwirkung von Mobilfunkstrahlung beinflusst die Entwicklung des Geschlechtsorgans während der Eireifung (Oogenese) des Embryos. Sie führte zu markant kleineren Eierstöcken. Als Ursachen werden erhöhte DNA-Fragmentation und Beinflussung des Zelltodes angenommen.
Quelle DE: https://www.emf-portal.org/de/article/20327
Quelle EN: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22367734
Weiterführende Links:
Gerne empfehlen wir Ihnen die sehr sachlich gehaltene Informationsseite für Frauen (und Männer) von Prof. Dr. Ingrid Gerhard (Fachärztin für Frauenheilkunde, Geburtshilfe) Besuchen Sie: https://www.netzwerk-frauengesundheit.com
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