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An seiner Gründungsversammlung vom 16. Januar 2020 hat der Vorstand Trun Cultura einen Fachausschuss beauftragt, die Machbarkeit eines Kulturzentrums von nationaler Ausstrahlung in Trun zu prüfen. Zwei Voraussetzungen für dieses Unterfangen waren gegeben:
Der «genius loci» mit den populären Künstlerbrüdern Alois und Zarli Carigiet sowie dem bekannten Künstler Matias Spescha und weiteren bedeutenden Kulturschaffenden sollte als inhaltliche Ausgangsbasis für eine zeitgemässe künstlerische Auseinandersetzung mit aktuellen Themen dienen.
Zudem waren der Trägerschaft drei denkmalwürdige Bauten in Trun als Inszenierungsorte für ein solches Zentrum angetragen worden: die Brandruine des Geburtshauses von Alois und Zarli Carigiet sowie die unter nationalen Denkmalschutz gestellte Casa Desax und Teile der ehemaligen Tuchfabrik.
Der Fachausschuss hat im Laufe des Jahres 2020 erarbeiteten Ergebnisse dem Vorstand präsentiert. Die Machbarkeitsstudie zeigt aus verschiedenen Blickwinkeln das Potenzial von «Trun Cultura» auf und empfiehlt ein ettappiertes Vorgehen. Der Vorstand hat am 9. Januar 2021 die Empfehlungen angenommen und die ersten Entscheidungen für die Umsetzung gefällt.
Im Sommer 2022 hat der erneuerte Fachausschuss auf Anregung seiner externen Mitglieder die Konzepte der Machbarkeitsstudie und der darin dargelegten Teilprojekte aus pragmatischer Sicht nochmals geprüft, priorisiert sowie gezielte Redimensionierungen und neue Etappierungsmöglichkeiten aufgezeigt.
«Trun Cultura 2.0» bedeutet, anstelle des bedingungslosen Anpeilens von Maximallösungen einen Prozess zu starten, der Etappierung und spätere Erweiterungsoptionen beinhaltet. Im Grundsatz sollen die Umsetzungen zweckmässig, stimmig und sympathisch sein. Nur so kann die Grundidee von Trun Cultura erfolgreich realisiert werden.
Dieses vom Vorstand im Herbst 2022 beschlossene Vorgehen erlaubte den sofortigen Beginn der Mittelbeschaffung, einen absehbaren Baubeginn und als Folge davon erste sichtbare Resultate in einzelnen Teilprojekten im 2023.