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Jim Clark Revival 2022
08. Mai 2022 / Urs Gehrig
Thomas ein Klasse für sich
Mit dem Ralt RT1 von Phimmo Racing war Thomas seinen Konkurrenten überlegen. Diese Überlegenheit deutete sich bereits am Freitag im Qualifying an, sicherte er sich doch mit knapp 1,8 Sekunden Vorsprung die Pole.
Im Rennen am Samstag zeigte er bereits am Start, wer der Chef im Feld ist und machte sich zu seinen einsamen Runden an der Spitze auf und davon. Nach 15 Runden wurde er mit einem Vorsprung von gut 24 Sekunden als Sieger abgewunken. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Wolfgang Kaufmann und Matthew Watts. Diese beiden lieferten sich einen spannenden Zweikampf, trennten die beiden am Ende doch nur drei Zehntelsekunden.
Thomas meinte nach dem Rennen: "Es wäre schon schöner, wenn er kämpfen müsste. So einsam an der Spitze sei es schwieriger, die Konzentration hoch zu halten".
Die Rangliste vom Samstag war dann auch die Startaufstellung für das Rennen am Sonntag. Auch in diesem Rennen übernahm Thomas gleich am Start die Führung und machte sich auf und davon. Dahinter bekämpften sich wieder Wolfgang Kaufmann und Matthew Watts auf den Podestplätzen. In der sechsten Runden wurde Kaufmann langsamer und musste in die Box. Nach ebenfalls 15 Runden kreuzte Thomas wieder als Erster rund 45 Sekunden vor Watts die Ziellinie. Als Dritter auf das Podest schaffte es in diesem Rennen Mark Charteris.
Bei idealem Frühlingswetter besuchten tausende Fans die Veranstaltung und bestaunten die historischen Fahrzeuge. Die Veranstalter sprachen von einem Besucherrekord.
Der Start in die neue Saison ist mit diesem Doppelsieg bestens geglückt und Thomas freut sich nun auf die kommenden Rennen am Berg.