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Ronnie Schildknecht triumphierte bei Glutofen-Hitze in 8:33:39 Stunden nach 3,8 km
Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Sieben Mal in Folge hat noch kein Athlet auf der Welt hintereinander den gleichen Ironman gewinnen können. Es ist ein weiterer Meilenstein in Schildknechts Karriere, nachdem er im
November 2011 in Florida als erster Triathlet überhaupt einen Ironman auf nordamerikanischem Boden unter acht Stunden beendet hatte.
Der zwischenzeitliche Leader Jan van Berkel, der als erster
Herausforderer für Schildknecht galt, musste das Rennen wegen
Überhitzung nach rund 15 Laufkilometern aufgeben. Von da an behielt
Schildknecht die Führung, die er im Finish der Radstrecke nach rund
160 Kilometern hatte abgeben müssen.
Bei den Frauen holte sich die Deutsche Anja Beranek in 9:21:32
Stunden ihren ersten Ironman-Titel. Die Schweizerin Céline Schärer
glänzte bei ihrem Ironman-Debüt mit Platz 2 in 9:28:28 Stunden.
Die Hitze erstaunlich gut ertragen
Die grosse Hitze bereitete den Sportlerinnen und Sportlern weniger Mühe als erwartet. Wegen der Temperaturen über 30 Grad hatten die Organisatoren die Verpflegungsstände aufgerüstet, mit extra Eis, Schwämmen und Beuteln mit Salzlösung. Klar hatten wir einige Teilnehmer, die wegen Überhitzung Probleme hatten, aber insgesamt gab es wenig Probleme, erklärt OK-Präsident Felix Eichenberger gegenüber dem Regionaljournal Zürich-Schaffhausen.