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Wie die Swiss Football League mitteilte, stimmten je 10 Klubs für und gegen einen Moduswechsel. Zur Debatte war eine Meisterschaft nach dem schottischen Modell gestanden mit zwölf Klubs in der höchsten Liga und einer Final- respektive Abstiegsrunde à je 5 Spiele nach 33 Runden. Für einen Moduswechsel wäre eine Zweidrittelmehrheit nötig gewesen.
Wie die SFL mitteilte, stimmten je zehn Klubs für und gegen einen Moduswechsel. Für eine Änderung wäre eine Zweidrittelmehrheit nötig gewesen.
Challenge League hätte auch nach 2021 aus 10 Klubs bestanden
Zur Debatte stand eine Meisterschaft nach dem zweistufigen schottischen Modell mit zwölf Klubs in der höchsten Liga und einer Final- respektive Abstiegsrunde. Die Spielzeit 2020/21 wäre eine Übergangssaison gewesen mit zwei direkten Aufsteigern aus der Challenge League sowie einer Barrage zwischen dem Letzten der Super League und dem Dritten der Challenge League. Die Challenge League hätte auch über 2021 hinaus aus zehn Klubs bestanden.
Die Abstimmung war ursprünglich schon Ende November letzten Jahres geplant. Ein erstes Mal war sie verschoben worden, weil die Abteilung Erste Liga einem ersten Vorschlag der SFL zur Aufstockung der Super League nicht zugestimmt hatte. Im März wurde sie wegen des Coronavirus ein weiteres Mal verlegt. Weil die Ausschreibung der TV- und Marketingrechte im Rahmen der Zentralvermarktung der SFL ab der Saison 2021/22 nun unmittelbar bevorsteht, wurde sie nun in schriftlicher Form durchgeführt.
Modusänderung war schon 2017 Thema
Bereits 2017 hatte sich die Liga mit einer Modusänderung befasst. Die Mehrheit der Klubvertreter hatte damals indes die Haltung vertreten, dass die Zehnerliga mit dem aktuellen, seit der Saison 2003/04 bestehenden Modus die beste Lösung darstellt. Als Kompromiss wurde die Barrage wieder eingeführt.
Der vorangegangene Modus einer zwölf Mannschaften umfassenden Nationalliga A, mit einer Achter-Finalrunde und einer Auf-/Abstiegsrunde hielt sich 16 Saisons lang, von 1987/88 bis 2002/03. Die Super-League-Formel steht jetzt in der 17. Saison. Sie ist schon jetzt der dauerhafteste Modus der Neuzeit im Schweizer Fussball. Den Rekord hält die Vierzehnerliga mit zwei Absteigern. Sie überdauerte 32 Jahre, von 1944/45 bis 1975/76.
Zwangspause in Deutschland hält an
Die Zwangspause im deutschen Fussball aufgrund der Corona-Pandemie dauert an. Wann es weitergehen soll mit der Bundesliga, muss die Politik entscheiden. Die 36 Profi-Klubs der 1. und 2. Bundesliga seien aber «bereit», sobald die Politik den Termin für den Neustart festlege, sagte Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fussball Liga (DFL), nach einer Mitgliederversammlung am Donnerstag.