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Google stellt wegen Chinas umstrittenen Hongkong-Gesetzes die Zusammenarbeit mit den Behörden in der Sonderverwaltungszone ein. Datenanfragen der Hongkonger Behörden würden nicht mehr direkt beantwortet, teilte das Unternehmen aus dem Silicon Valley heute mit. Wie immer könnten aber Behörden von ausserhalb der USA Datenanfragen zu strafrechtlichen Ermittlungen über diplomatische Kanäle stellen. Google habe ohnehin bei den allermeisten Anfragen aus Datenschutzgründen keine Antworten gegeben.
Die "Washington Post" hatte zuerst über das Vorgehen von Google berichtet. Der Internetkonzern behandele damit Hongkong nicht mehr anders an den Rest von China. Die Behörden in der früheren britischen Kronkolonie müssten künftig auf staatlicher Ebene Rechtshilfe beantragen. Das würde über das US-Justizministerium gehen. Darüber habe Google die Polizei in Hongkong gestern unterrichtet, so die Zeitung.