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Immer öfter beantwortet Google Suchanfragen direkt in der Trefferliste. Deshalb ist es interessant, in den sogenannten Rich Snippets zu erscheinen. Und so formatiert man Inhalte für Googles Trefferliste:
Ich hatte gelesen, dass man Inhalte am besten in einer einfachen Tabellenform anbietet, damit Google sie einfach auslesen kann.
Formatierung für Rich Snippets
Dem ist offenbar nicht so, wie untenstehendes Beispiel zeigt: Die tabellarische Form (obere Hälfte mit orangen Balken) wird ignoriert, stattdessen wird die Listenform (untere Hälfte) dargestellt.
Das Resultat auf Googles Trefferliste sieht dann so aus:
Da die Liste in meinem Fall nur den zweiten Teil des Rankings abdeckt, werde ich jetzt den ersten Teil ändern und nicht mehr in Form einer Tabelle, sondern als sortierte Liste formatieren.
Das Beispiel stammt von meinem Versuch, die besten Schweizer Reiseblogs möglichst objektiv nach verschiedenen Kriterien zu sortieren.
Dann bin ich gespannt, wie lange es dauert, bis Google die Änderungen übernimmt.
Update:
Es dauert 1-2 Tage, dann aktualisiert Google das Rich Snippet. Untenstehend die aktualisierte Rangliste:
Zero Click Searches
Dass Google Antworten immer öfter direkt auf der Trefferliste gibt, hat Rand Fishkin in diesem Beitrag schön dokumentiert. Er nennt den Effekt „Zero Click Searches“.
Die Werte sind beängstigend hoch, so dass Investitionen in Suchmaschinenoptimierung (SEO) nur noch dort Sinn machen, wo Google die Antwort nicht selber direkt geben kann.
Oder wie Fishkin postuliert: Man muss jetzt auch Trefferlistenoptimierung durchführen, um wenigstens auf der Trefferliste gezeigt zu werden. Praktisch zu Branding-Zwecken. Klicks und damit Besucher sind immer weniger zu erwarten, wenn man nicht bezahlt.
Ähnlich wie in Social Networks…