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Château Lafite-Rothschild 1er grand cru classé 2021 75 cl
Charakter
Die Auslieferung erfolgt im Frühsommer 2024
A brilliant wine that shares some similarities with the formidable 1996, the 2021 Lafite Rothschild wafts from the glass with inviting aromas of dark berries, cigar box, loamy soil, black truffle and violets. Medium to full-bodied, deep and layered, it's rich and concentrated, with beautifully powdery tannins, lively acids and a long, saline finish. Of course, this isn't as dramatic as the 2020 or 2019 out of the gates, but the 2021 is a brilliant success in its own right. What's more, its structure and balance mean that it is likely to prove almost immortal. It's a blend of 96% Cabernet Sauvignon, 3% Merlot and 1% Petit Verdot, which is one of the all-time highest percentages of Cabernet Sauvignon chez Lafite. (Robert Parker)
Terroir
Der Weinberg besteht aus drei großen Zonen: die „coteaux“ rund um das Château, die im Westen angrenzende Carruades-Ebene sowie 4,5 Hektar in der Nachbargemeinde Saint Estèphe. Die gesamte Fläche beträgt 112 Hektar, davon sind 107 Hektar reine Rebfläche. Die tiefen Böden bestehen aus feiner Kieselerde gemischt mit Flugsand auf einem Untergrund aus Tertiärkalkstein. Die Entwässerung wie auch die Sonnenausrichtung sind hervorragend.
Die angebauten Rebsorten sind Cabernet Sauvignon (70 %), Merlot (25 %), Cabernet Franc (3 %) und Petit Verdot (2%).
Das Durchschnittsalter der Rebstöcke beträgt 39 Jahre, aber die Rebstöcke unter zehn Jahren werden nicht in den Grand Vin eingebracht. Das bedeutet, dass das Durchschnittsalter der Reben des Erstweins (Château Lafite Rothschild selbst) eher bei rund 45 Jahren liegt. 18 Hektar der Rebstöcke sind älter als 50 Jahre. Die älteste Parzelle mit dem Namen „La Gravière“ wurde 1886 gepflanzt.
Da das Château Lafite Rothschild und das Château Duhart-Milon direkt aneinander angrenzen, werden beide Güter seit 1962 von einem einzigen Team verwaltet. Der technische Direktor der Domaines ist Eric Kohler. Bei seiner Arbeit stehen ihm der Winzer und Önologe Christophe Congé und Louis Caillard als verantwortlicher Betreuer der Weinberge zur Seite.
Die auf beiden Châteaux angewandten Techniken sind vollkommen traditionell und beinhalten eine bewusste Einschränkung des Ertrags, eine Weinlese von Hand und die manuelle Ausführung vieler weiterer Arbeiten, die während eines Jahres anfallen. Da wenig oder gar kein chemischer Dünger verwendet wird, sondern nur geringe Mengen Stallmist, erreichen die Rebstöcke ein hohes Alter. Aus diesem Grund werden sie auch nur schweren Herzens ausgerissen. Das aber geschieht normalerweise sobald sie die 80 Jahre überschritten haben.
Geschichte
Der Name Lafite findet das erste Mal im Jahr 1234 schriftliche Erwähnung in Gestalt eines gewissen Gombaud de Lafite, der Abt des Klosters von Vertheuil im Norden Pauillacs war. Seit dem 14. Jahrhundert ist Lafite auch als Lehensgut verzeichnet. Der Name selbst geht zurück auf den Ausdruck „la hite“, der im Dialekt der Gascogne soviel wie „kleiner Hügel“ bedeutet. Es ist wahrscheinlich, dass es schon lange vorher Rebstöcke auf diesen Ländereien gab, aber erst die Familie Ségur strukturierte den Weinberg und begründete damit den Ruf Lafites als bedeutsames Weingut. Die Pflanzung des Lafite Weinbergs gegen 1670, sowie in den frühen1680er Jahren wird daher Jacques de Ségur zugeschrieben. Alexandre, der Sohn und Erbe Jacques de Ségurs, nahm 1695 die Erbin des Château Latour zur Frau. Aus der Ehe ging der gemeinsame Sohn Nicolas-Alexandre de Ségur hervor. Die beiden Lehensgüter Lafite und Latour waren somit in den frühen Jahren ihres gemeinsamen Weinbau-Vermächtnisses miteinander vereint.