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Säuren behindern einerseits den Zellstoffwechsel und binden andererseits körpereigene sowie über die Nahrung zugeführte Mineralien. Beides hat auf die Gesundheit fatale Auswirkungen: Säuremilieus sind ideale Nährböden für Viren, Bakterien und Parasiten aller Art. Ein Überfluss an Säure, der vielfach mit einer Erhöhung des Stresslevels einhergeht, ist die Ursache für zahlreiche Krankheiten.
Als Zwischenspeicher für die Säuren nutzt der Körper das Bindegewebe. Bei Frauen fungieren primär Hüften, Gesäss, Oberschenkel und Oberarme als Depots, während die Säuren bei Männern zumeist im Rücken, im Oberbauch sowie im Hals- und Schulterbereich lagern. Der sprichwörtliche „Bierbauch“ ist bei genauerem Hinsehen nichts anderes als eine Ansammlung von Giften – in diesem Fall hauptsächlich von Alkohol, einem der schädlichsten Zellgifte überhaupt.
Wird dem Körper nicht genügend basische Nahrung zugeführt, die die eingelagerten Säuren neutralisiert, läuft der Speicher irgendwann über. Die Säure gerät dann in den Blutkreislauf und zapft die Basenreserve des Blutes an, um die notwendige Neutralisation zu bewerkstelligen. Gibt es dort nichts mehr zu holen, mobilisiert der Organismus das in den Knochen befindliche Calcium. Die Folge: Der oder die Betroffene bekommt früher oder später Osteoporose.
Durch ein saures Milieu verringert sich zudem der Sauerstoffgehalt im Blut. Hierdurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung in signifikanter Weise. Da Krebs sich in einer sauerstoffarmen Umgebung besonders wohl fühlt, findet er bei einer Übersäuerung optimale Bedingungen vor. Eine Umstellung auf basische Ernährung entzieht dem Krebs den Nährboden und sorgt dafür, dass freie Radikale nicht in die Zellen eindringen und dort die DNA-Stränge schädigen können.