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Allerdings seien Investoren zuvor auch längerfristig pessimistisch gestimmt gewesen und hätten Kapital abgezogen. Gründe dafür seien vor allem die frustrierende Entwicklung der Unternehmensgewinne in Europa im Vergleich zu den USA gewesen.
"Ein Desaster" wäre für Flanders jedoch ein Sieg der Rechtspopulistin Marine Le Pen bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Danach sieht es aber nach Meinung von Flanders nicht aus. Noch blieben die Anleger deshalb allerdings vorsichtig.
Falls aber der parteilose Präsidentschafts-Kandidat Emmanuel Macron in der entscheidenden zweiten Runde der Wahlen in Frankreich im Mai gewinnt, "werden wir eine massive Umschichtung von Geldern in Richtung Europa sehen", sagte die Expertin. Schon die Wahlen in den Niederlanden - wo die Rechte unter Geert Wilders klar verloren hat - habe zu einem vorsichtigen Meinungswandel unter den Investoren geführt./jkr/la/stb
(AWP)