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35 years ago…
Am 3. Januar 1983 stellte Apple den Lisa vor.
Die Besonderheit: Lisa war der erste PC mit einem grafisch basierten Betriebssystem, dem Lisa OS. Befehle wurden nicht mehr nur in Programmiersprache eingegeben, sondern konnten durch Anklicken mit einer Computermaus ausgeführt werden.
Die Benutzeroberfläche, auch GUI, ähnelt unserem heutigen Desktop, das mit großen Symbolen bestückt war. Mit Lisa konnte der Nutzer rechnen, zeichnen, Dokumente schreiben, Grafiken und Listen erstellen. Menüleisten und Drop-Down-Menüs waren ebenso vorhanden.
Kurzum: Der PC, der nach Steve Jobs Tochter benannt wurde, konnte von jedermann genutzt werden und bot mit Maus, Tastatur und Monitor sämtliche Komponenten, die für moderne Bürotätigkeiten notwendig.
Lisa – Ein Schnäppchen
Der Computer hatte Potenzial zum Office-PC überhaupt zu avancieren. Es gab nur ein Problem: Lisa kostete 1983 knapp 10.000 US Dollar. Das entspricht heute ungefähr 20.000 Euro für einen PC mit sieben Programmen. So wundert es auch nicht, dass die Produktion des Computers bereits ein Jahr später wieder eingestellt wurde.
Nichtsdestotrotz gilt Lisa als Vorreiter der legendären Erfolgsserie Macintosh, der mit 2500 US Dollar sehr viel günstiger war.