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UCI E-XCO World Championships Val di Sole
Lange habe ich auf dieses Rennen gewartet und mich akribisch darauf vorbereitet. In der Vorbereitung lief alles perfekt, bis ich weniger als eine Woche vor dem Rennen noch einen heftigen Sturz am Proffix Swiss Bike Cup in Muttenz hatte. Dank der Unterstützung der Physiotherapie in Magglingen und meinem Sportarzt schaffte ich es doch noch einigermassen fit und ohne grosse Schmerzen an den Start der Weltmeisterschaft.
Ich stand als einer der Favoriten in der ersten Startreihe und die letzten schwierigen Tage waren vergessen. Ich zeigte ein gutes Rennen und kämpfte bis zum Schluss gegen Christopher Blevins (XCC Weltmeister 2021) um den dritten Schlussrang. Bis zum letzten Anstieg konnte ich ihn unter Druck setzen und das Rennen nach meinem Geschmack lenken. Am allerletzten Anstieg ging jedoch eine kleine Lücke auf und ich musste zusehen, wie er knapp vier Sekunden vor mir die letzte Medaille holte.
Es war ganz klar mein Ziel den Weltmeistertitel zu holen, aber nachdem ich auch die weiteren Medaillenränge verpasst hatte, war meine Enttäuschung noch grösser. Auch nach ausführlichen Rennanalysen kann ich immer noch nicht sagen, weshalb ich mit Gilloux, Pigeon & Blevins nicht mithalten konnte. Jetzt heisst es nach vorne schauen und dieses Rennen schnellstmöglich zu vergessen. Glücklicherweise gibt es in dieser Saison noch zwei Titel zu gewinnen. In knapp drei Wochen werden wir in Disentis im E-XCO um den ersten Schweizermeistertitel fahren und es stehen auch noch drei Weltcuprennen an. Dort ist der Titel des Gesamtweltcupsiegers immer noch in Reichweite.
//Joris