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Untertitel: Der Murtner gab an OL-Staffel-SM die Führung aus den Händen
Autor: Von STEFANSCHNYDER
Der Murtner Orientierungsläufer Robert Feldmann hat am Sonntag das Drama erlebt, das jeder OL-Läufer fürchtet: Seine Staffelkollegen Thomas Eyer und Christoph Schilter lieferten ihm eine hervorragende Vorlage und schickten ihn als ersten der Schlussläufer auf die dritte und letzte Staffelstrecke. Er hatte etwa 40 Sekunden Vorsprung auf Thomas Hodel (CO Chenau) und rund 3 Minuten auf eine Gruppe mit dem Langstreckenweltmeister Thomas Bührer, dem früheren WM-Teilnehmer Christoph Plattner und dem jungen Innerschweizer Benno Schuler.
«Ich bin gut gestartet und war mit einem hohen Tempo unterwegs. Vom neunten zum zehnten Posten ging es ziemlich steil hinauf. Da schaute ich zurück und sah Thomas Hodel und die Dreiergruppe näherrücken. Das machte mich nervös. Den nächsten Posten lief ich überhastet an, und prompt suchte ich ihn rund eine Minute.» Die Verfolgergruppe hatte daraufhin den Vorteil, dass das baumlose Gelände eine grosse Sichtweite zuliess. Drei Posten später hatten die Verfolger Feldmann eingeholt. Und in der Schlussphase fehlten dem Murtner die Kraft und die Abgeklärtheit, um sich noch eine Medaille zu sichern. Er lief schliesslich als Vierter ein. «Ich bin enttäuscht über den Ausgang der Staffel, denn ich hatte eine gute Ausgangslage. Zudem hätte es einige Gelegenheiten gegeben, um das Rennen für mich zu entscheiden», sagte Feldmann nach dem Wettkampf.