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SVP gewann auch ohne Wahlen
In den vier Jahren seit den letzen Wahlen hat sich die Sitzverteilung unter den Rheintaler Kantonsräten zugunsten der SVP und zum Nachteil der FDP verschoben. Grund dafür ist einerseits der Zuzug des SVP-Kantonsrats Markus Straub und andererseits der Wegzug des ehemaligen Altstätter Stadtpräsidenten Daniel Bühler.
Zieht ein Kantonsrat während der Legislatur in einen anderen Wahlkreis, gehört er ab sofort jenem Wahlkreis an, in dem er neu wohnt. Sein alter Wahlkreis, in dem er gewählt worden war, verliert somit bis zu den nächsten Wahlen einen Sitz.
Weil Straub zu- und Bühler wegzog, verfügt das Rheintal auch am Ende dieser Legislaturperiode über die 17 Sitze, die ihm zustehen. Nur die Aufteilung auf die Parteien hat sich verändert:
Die SVP verfügt derzeit über sieben Rheintaler Sitze, gewählt wurden 2012 nur sechs Rechtsbürgerliche. Umgekehrt ist es für die FDP gelaufen: statt der drei ursprünglich Gewählten sitzen derzeit nur noch zwei Freisinnige im Kantonsparlament. Bei den anderen Kreisparteien kam es zu keinen Verschiebungen.
Bei den Wahlen werden solche Ungleichgewichte wieder zurückgesetzt. Jeder Wahlkreis hat somit wieder genauso viele Mandate, wie ihm zustehen.