Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03511.jsonl.gz/878

Workshop
„Klänge auf Pergament geschrieben“
Stimmliche Entdeckung der frühen Musiknotationen aus dem Mittelalter
Leitung: Paloma Gutiérrez del Arroyo
Ort: Musikmuseum Basel (Roter Saal)
CHF 20.-/15.- ermässigt ¦ unter 16 Jahre gratis
Ein geselliger Moment, um zusammen zu singen und die Schönheit alter Handschriften zu bestaunen
Unter der Anleitung von Paloma Gutiérrez del Arroyo lernen die Teilnehmer:innen ein oder zwei Lieder aus dem Mittelalter. Wie in der damaligen Zeit findet dies in Form von mündlicher Übermittlung statt, erst am Ende wird auch das Manuskript hinzugezogen, so dass sich zur sinnlichen Erfahrung des Lernens über das Ohr auch die Freude des Auges gesellt, denn die musikalischen Aufzeichnungen waren in der Zeit oft kunstvoll ausgeführt und reich verziert.
Kurssprachen: französisch, englisch, Hände und Augen.
Paloma Gutiérrez del Arroyo hat eine klassische Klavier- und Oboenausbildung und eine Ausbildung in Alter Musik, die sie schon als Kind begonnen hat und die sie dazu brachte, Gesang zu studieren, erst in Madrid, dann in Paris und an der Schola Cantorum in Basel. Sie spezialisierte sich auf mittelalterliche Musik bei den wichtigen Interpret:innen und Forscher:innen des mittelalterlichen Repertoires an europäischen Institutionen wie der Universität Paris Sorbonne, wo sie einen doppelten Master erhielt (Interpretation und Forschung).
Seit 2011 ist sie als Dozentin für mittelalterliches Repertoire tätig und hat Kurse über die Interpretation des mittelalterlichen Repertoires in Spanien, in Frankreich und in Italien gegeben, sowohl für fachkundiges wie für ungeübtes Publikum, für Erwachsene und Jugendliche. Zuletzt arbeitete sie mit Radio Clásica (des spanischen Nationalradios RNE) zusammen und produzierte zwei Programme mit acht Kapiteln, die sich mit der Stimme im Mittelalter befassten.
2016 gründete sie die Escuela de Música Medieval y de Tradición Oral in Madrid, die sich der Lehre mittelalterlicher und mündlicher Repertoires widmet, die noch heute lebendig sind.