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Christliche Soldaten
Kürzlich beging ein Soldat in der Armee einen Fehler. Sein Kommandant war wütend, schalt und rügte ihn. Dann sandte er diesen Soldaten für Disziplinarmassnahmen zu Tino, unserem Sohn.
Wie üblich, bat Tino den Soldaten zuerst, seine Sicht der Dinge zu erzählen. Da brach dieser jüdische Junge zusammen und weinte. Tino fragte mitfühlend: „Was ist mit dir? Was quält dich so?“
Der Soldat erklärte: „Ich bin ein Kämpfer and sollte mich darauf konzentrieren, was hier vor sich geht, aber meine Konzentration und mein Herz sind geteilt. Ich denke oft an meine Mutter. Sie hatte einen Arbeitsunfall und ist nun behindert. Ich bin der Einzige, der sich um sie kümmern kann. Zwar habe ich eine Schwester, aber die ist vor langer Zeit weggezogen. Da gibt es noch einen Sozialarbeiter, der uns ein wenig hilft. Aber tagsüber ist Mutter die meiste Zeit allein und muss sich selbst versorgen. Wir besitzen wirklich nichts, und ich mache mir dauernd Sorgen um sie.“
Das brach Tino das Herz, und er empfand Mitleid. Er bat um Erlaubnis, diese Mutter in Jerusalem besuchen zu dürfen. Als er ihre Wohnung betrat, war er schockiert zu sehen, dass sie buchstäblich nichts hatten, keine Couch, keinen Kühlschrank, keine Waschmaschine usw. Das belastete ihn so sehr, dass er sofort zu helfen begann. Zuerst telefonierte er dem Kommando-Offizier und erklärte die Situation. Dann rief er der Sozialarbeiterin der Armee an, die Soldaten und deren Familien in Not hilft. Er gab ihr eine Liste der benötigten Dinge durch. Sie arbeitete dann hart daran, so viel wie möglich davon aufzutreiben und der Familie zu senden. Bevor Tino die Wohnung der Frau verliess, suchte er alles Geld zusammen, das er in seiner Tasche finden konnte, und gab es ihr.
Das Schicksal dieses Soldaten und seiner Mutter berührt ihn immer noch. Er betet für sie und sucht Wege, ihnen zu helfen und Gottes Liebe zu zeigen.
Das ist Tinos Dienst. Er liebt es, Soldaten zu besuchen, zu ermutigen und sich um sie zu kümmern. Für diese Besuche nimmt er entweder unser Auto oder fährt mit dem öffentlichen Verkehr. Wir hoffen und beten immer noch dafür, ihm einen eigenen Wagen kaufen zu können, damit er unabhängiger und beweglicher für seinen Dienst sein kann.
Beth Lahmo –
Haus des Brotes Soldaten
Beth Lahmo ist ein Ausdruck aus dem Aramäischen und bedeutet „Haus des Brotes“. Dies ist der Name des Dienstes, der kürzlich vom Ehepaar Essam und Widad Hilu
aus unserer Immanuel-Gemeinde und mit deren Segen gegründet wurde. Es ist ein unabhängiger Dienst. Essam und Widad tragen die Verantwortung dafür. Najeeb und ich wollen sie darin ermutigen.
Sie haben tatsächlich ein Herz für Bedürftige und die Vision des Herrn, arme, zerbrochene und vernachlässigte Familien mit dem Nötigsten zu versorgen. Bereits haben sie über soziale Medien wie Facebook ihre Vision geteilt und ein Netzwerk erstellt. Über diese Seiten können sie den Bedarf der Familien mitteilen. So wird gesehen, was benötigt wird und können entsprechend spenden. Viele, nicht nur Gläubige, haben über diesen Weg wenig gebrauchte Artikel wie Möbel oder Kleider geschickt oder auch Lebensmittel.
Das Ehepaar nutzt diese Seiten auch, um Lieder oder Bibeltexte mit denen zu teilen, die diese Internetseiten besuchen. Und sie beten, ermutigen und erzählen das Evangelium den Familien, die sie kennen lernen.
Diese Vision hatten sie bekommen, als ihnen die Bibelstelle aus Matthäus 25,34-40 aufging: „Da wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen. – Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“
Wie können wir anderen helfen, wenn wir nicht dieselbe Herzenshaltung wie Jesus haben? fragten sie sich, und sie baten Gott, ihnen dasselbe Herz und dieselbe Liebe zu geben, offene Augen und Ohren für die Nöte der Menschen um sie herum.
Da gibt es zum Beispiel eine Familie, die Essam und Widad kürzlich in Nazareth kennen lernten. Sie haben zwei Söhne und zwei Töchter zwischen dreizehn und sechs Jahren. Zwar kommen sie aus einem christlichen Hintergrund, haben jedoch keine persönliche Beziehung zum Herrn. Die Familie hat viele Probleme und lebt in Armut. Der Ehemann verletzte sich am Rücken bei einem Arbeitsunfall. Er kann momentan nicht arbeiten, und somit fehlt sein Einkommen. Seine Frau arbeitet als Putzkraft, und der 13 Jahre alte Sohn arbeitet in einer Produktionsstätte, damit die Familie zumindest etwas zum Leben hat. Die Kinder gehen in eine öffentliche islamische Schule, was nicht ideal ist. Dazu hat die älteste Tochter grosse Probleme und bereits zwei Selbstmordversuche hinter sich. Ein Sozialarbeiter des Kinderdienstes kommt regelmässig vorbei, er hat die Autorität über alle wichtigen Entscheide, welche die Kinder betreffen. Ihre Situation ist tatsächlich sehr kompliziert und unerfreulich.
Als Essam und Widad davon erfuhren, gingen sie diese Familie kennen lernen. Sie hörten ihnen zu, ermutigten sie und erzählten ihnen das Evangelium. Widad brachte Lebensmittel für eine Woche und Kleider für die Kinder mit. Vergangenen Sonntag kamen sie mit ihren beiden älteren Kinder zu unserem Ostertreffen. Sie hatten eine sehr gesegnete Zeit mit uns und fragten, ob sie wiederkommen dürfen.
Das ist nur ein Beispiel dafür, wie Gott ihnen bereits Möglichkeiten schenkt, um seine Liebe den Bedürftigen weiterzugeben.
Wir bedanken uns bei all denen, die unsere verschiedenen Dienste unterstützen. Kürzlich konnten wir dem Soldatenheim eine Waschmaschine und ein Esszimmer-Möbel spenden
, was bedeutet, dass die Soldaten nun ihre Kleider waschen können und einen schönen Ort zum Sitzen und Essen haben! Wir sind dankbar für jede Verbesserung und Hilfe für diesen Dienst. Bitte unterstützen Sie uns, damit diese Arbeit weitergeführt werden kann. Die monatlichen Kosten für das Soldatenheim belaufen sich auf rund Fr. 1‘700.-. Zurzeit betreuen wir 30 Soldaten.
Möge Gott Sie über die ganze Frühlings- und Sommerzeit segnen,
Rev Najeeb Atteih und Elizabeth, Immanuel-Dienste
Gaben für Tinos Dienst im Allgemeinen oder sogar an einen Wagen für ihn oder für das Soldatenheim werden sehr gern weitergeleitet, wie auch Gaben für den neuen Dienst «Haus des Brots».
Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4
Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.