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Wir haben beschlossen, noch einen Tag in Soria zu bleiben um uns die Stadt anzuschauen. In der Nacht hat es ein Gewitter gegeben und es hat ziemlich geregnet. Der Tag ist stark bewölkt und regnerisch.
Um 10h sind wir bei der Kirche des Heiligen San Saturio, die an die Felsen oberhalb des Dueros gebaut (geklebt!) wurde. Dieser Heilige hat im 6.th Jahrhundert hier in einer Höhle gewohnt. Viele Jahre (fast 1000 Jahre) später hat man dann die Kirche über den Höhlen erbaut.
Saturius von Soria (spanisch San Saturio; * um 493 in Soria; † um 570) war ein Eremit im Norden der Iberischen Halbinsel. Er wurde erst im Jahr 1753 durch Papst Benedikt XIV. heilig gesprochen sein Festtag ist der 2. Oktober.
Gemäss der Überlieferung stammte Saturius aus einer wohlhabenden Familie. Nach dem Tod seiner Eltern verschenkte er das ererbte Vermögen an die Armen und zog sich in eine Höhle in der Sierra de Santa Ana bei Soria zurück, wo er sich seinen Kontemplationen hingab, aber auch eine Kapelle zu Ehren des Erzengels Michael baute. Er war bereits ein alter Mann, als er Besuch vom 15-jährigen Prudentius bekam, der sieben Jahre lang bis zu seinem Tod sein Schüler und Gehilfe wurde. Prudentius begrub den Leichnam seines Mentors in der Höhle; anschliessend begab er sich in seine Heimat, wo ihm schon bald (572 ?) die Bischofswürde von Tarazona angetragen wurde.
Die Grotten und die Kirche sind sehr eindrücklich. Von hier machen wir eine lange Wanderung mit Extra-Umweg in die Stadt Soria.
Soria ist die Hauptstadt der Provinz Soria im Osten der Autonomen Region Kastilien und León. Mit fast 40'000 Einwohnern ist sie nach Teruel die zweitkleinste Provinzhauptstadt Spaniens. Sie liegt in einer Höhe von ca. 1065 m, am Oberlauf des Flusses Duero. Die Städte Madrid und Saragossa liegen etwa 230 km südwestlich bzw. ca. 160 km östlich. Soria weist ein reiches Erbe an romanischen Bauten auf, insbesondere Kirchen, die der kastilische König Alfons VIII. errichten liess.
Soria hat eine wunderschöne, saubere Altstadt mit vielen uralten Gebäuden, leider auch vielen Häusern, die am zerfallen sind. Es hat sehr viele schöne Pärke (oder sagt man Parks?). Auf einer grossen Plaza essen wir Tapas zu Mittag und laufen danach wieder zurück zum BONSAI. Ca. 500m vor dem Camper (etwa um 14h) erwischt uns eine mächtige Regenschütte und wir werden beide (trotz Schirm) klitschnass. Den Rest des Tages verbringen wir im trockenen Auto. Aber um 17h hellt es wieder auf und wir machen nochmals einen sehr langen Spaziergang.