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(21.04.2021) Die Schweiz wird voraussichtlich wieder an ihr altes Wachstum anknüpfen können. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) könnte das Bruttoinlandprodukt (BIP) hierzulande 2021 um 3,5% steigen. Das Krisenmanagement konnte das Schrumpfen der Wirtschaft in Grenzen halten und ermöglicht eine rasche Erholung.
In seinem Jahresbericht über die Schweiz nennt der IWF die Stabilität des Finanzsektors, die geringe private und öffentliche Verschuldung, die Wettbewerbsfähigkeit der Exportindustrie und das gut ausgestattete Gesundheitssystem als Pluspunkte für eine Rückkehr zur Normalität.
Während die meisten europäischen Volkswirtschaften schwere Schäden davontrugen, gelang es der Schweiz, den Rückgang ihres BIP 2020 auf 2,9% zu begrenzen. Ausgehend von den guten Ergebnissen im dritten Quartal 2020 setzt der IWF auf eine langfristige Erholung mit Wachstumsprognosen in Höhe von 2,8% im Jahr 2022. Die treibende Kraft könnten der Privatkonsum und die Investitionen sein.
Die vom Bund beschlossenen Soforthilfen hatten einen Einfluss auf die Wirtschaftslage. Dank der Unterstützungsmassnahmen blieben Arbeitslosigkeit, Verschuldung und Insolvenzen im Rahmen. Das Ende dieser Politik könnte jedoch viele Akteure schwächen.
Vor dem Hintergrund der Unsicherheiten angesichts der Schwankungen in der Pandemie bleibt die Wirtschaft insgesamt fragil. Die Pandemie dürfte in einigen Branchen, in denen der Wiederaufschwung mehr Zeit braucht, langfristige Spuren hinterlassen. Das gilt besonders für den Tourismus und den Veranstaltungssektor, die zu den am schwersten getroffenen Branchen zählen.
Letzte Änderung 21.04.2021