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Zitat:
Am Karfreitag befreiten Tierrechtsaktivisten 17 Hennen aus einer Aufzuchtanlage. Die befreiten Hühner werden somit nicht zur Eierproduktion ausgebeutet und, sobald die "Legeleistung" nachlässt (also in der Regel nach einem Jahr), umgebracht.
Gerade an Ostern (sowie Weihnachten) werden besonders viele Eier konsumiert – in Deutschland wurden im letzten Jahr 221 pro Kopf gekauft, drei mehr als im Jahr davor. Davon waren 14 bereits gefärbt. Dieser Brauch hat seinen Ursprung u.a. im christlichen Mittelalter, in dem z.B. Priester nach der Ostermesse blutrot gefärbte Eier als Symbol der Auferstehung verteilten. Auch heute verharren viele Speziesisten, vor allem wenn sie sich nicht vom religiösen Gedankengut befreit haben, ethisch noch immer im Mittelalter: Zum einen ist den mittelalterlich Denkenden der alberne Brauch, Hühnermenstruationsprodukte zu bemalen, wichtiger als 44 Millionen gefangengehaltener, qualgezüchteter und ermordeter Hennen jährlich allein in Deutschland und ebenso viele lebend vermuste oder vergaste männliche Küken. Zum anderen sind nicht nur am Karfreitag öffentliche Tanz-, Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen, Flohmärkte und Wohnungsumzüge verboten, sondern ganzjährig auch Tierbefreiungen – gemäß den "10 Geboten" und da nichtmenschliche Tiere immer noch, analog zu menschlichen Sklaven, als Eigentum betrachtet werden ("Du sollst nicht stehlen. [...] Du sollst nicht versuchen, etwas an dich zu bringen, das deinem Mitmenschen gehört, weder seine Frau noch seinen Sklaven oder seine Sklavin, sein Rind oder seinen Esel noch irgendetwas anderes, das ihm gehört." 2 Mo 20:15-17 GNB) und teils aufgrund weltlicher Willkürjustiz. [...]