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Die USA haben die Gespräche mit Russland über einen Waffenstillstand für Syrien eingestellt. Dies gab am Montag das Aussenministerium in Washington bekannt. Dies sei keine Entscheidung, «die leichtfertig getroffen wurde», betonte der Sprecher des State Department, John Kirby.
Kirby warf Moskau und der mit ihm verbündeten Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad vor, die Angriffe auf zivile Ziele in dem Bürgerkriegsland verstärkt zu haben. In der besonders heftig umkämpften nordsyrischen Grossstadt Aleppo waren in den vergangenen Tagen wiederholt auch Spitäler aus der Luft angegriffen worden.
Die syrischen Regierungstruppen hatten mit Unterstützung der russischen Luftwaffe vor zwei Wochen eine Offensive zur Rückeroberung der teilweise von Rebellen gehaltenen Stadt gestartet. Zuvor hatte die syrische Armee eine zwischen den USA und Russland ausgehandelte Waffenruhe aufgekündigt.
Eine Serie von Gesprächen zwischen US-Aussenminister John Kerry und seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow über eine mögliche Wiederbelebung der Feuerpause verlief seither ergebnislos.
(tat/sda/afp)
Erstmals in der Geschichte der Raumfahrt ist eine kommerzielle Landung auf dem Mond geglückt. Der Lander «Nova-C» – auch Odysseus genannt – des US-Unternehmens Intuitive Machines setzte in der Nacht zu Freitag in der südlichen Region des Erdtrabanten auf, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Es ist die erste – wenn auch unbemannte – US-Mondlandung seit den legendären Apollo-Missionen vor mehr als 50 Jahren. Nasa-Chef Bill Nelson sprach von einem «Triumph».