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Wenn du das Tram an der Haltestelle Bahnhof Enge verlässt, stehst du vor dem halbkreisförmigen Haupteingang des Bahnhofgebäudes. Das aus Tessiner Granit bestehende Gebäude wurde in den Jahren 1925 bis 1927 nach den Plänen der Brüder Otto und Werner Pfister erbaut. Von aussen wirkt es massiv und dunkel. Kaum betrittst du jedoch die Halle wird dir auffallen, dass der Bau von Innen sehr viel leichter erscheint. Die Bahnhofshalle gleicht durch ihre Offenheit zu allen vier Seiten sowie den Glasbausteinen in der Decke mehr einer Einkaufsstrasse als einem geschlossenen Gebäude. In dieser „Einkaufsstrasse“ findest du heute einige Läden und Gastronomiebetriebe sowie ein Reisebüro der SBB. Auf den beiden Gleisen des Bahnhofs Enge fahren im Halbstundentakt die S-Bahnen S2, S8 und S24 ein und aus.
Der Klugscheisser: Ursprünglich diente das Bahnhofsgebäude als Aufnahmegebäude. Auch heute noch sind einige Spuren dieser Zeit zu entdecken – wie etwa die ehemaligen Schalter, die heute als Take-Away-Theke dienen oder die verglaste Front des Stellwerk-Raums, die von der Migros genutzt wird, um Kundschaft anzulocken.