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Die Kantonspolizei Graubünden hat in der Silvesternacht rund 70 Einsätze im ganzen Kanton geleistet. Am häufigsten mussten die Einsatzkräfte Streitereien und Schlägereien schlichten. In den meisten Fällen war übermässiger Alkoholkonsum Auslöser für die Auseinandersetzungen.
Bei der Mehrheit der rund 20 Streitereien und Schlägereien, welche der Kantonspolizei Graubünden gemeldet wurden, handelte es sich um verbale Auseinandersetzungen oder Sachbeschädigungen. In einigen Fällen kam es aber auch zu Körperverletzungen. Eine Person musste sich eine Wunde am Kopf im Spital nähen lassen, zwei weitere Personen erlitten Schnittwunden im Gesicht und Verletzungen am Auge.
Nachtruhestörung und Diebstähle
Mehrere Personen mussten wegen Nachtruhestörung kontaktiert werden, unter anderem weil die Musik zu laut war, Schneebälle und Steine gegen Hausfassaden geworfen oder Feuerwerkskörper in bewohntem Gebiet gezündet wurden. Mehrere Jugendliche wurden beim Diebstahl von Alkohol beziehungsweise Computern erwischt und aus Garderoben diverser Hotels und Partylokalen wurden Mäntel, Handtaschen und Bargeld gestohlen.
Verkehrsunfälle wegen Alkohol
Auf den Bündner Strassen kam es in der Silvesternacht zu mehreren Verkehrsunfällen. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch zum Teil beträchtlicher Sachschaden. In rund der Hälfte aller Unfälle war Alkohol im Spiel. Fünf Fahrzeuglenker, welche im Rahmen von Verkehrskontrollen überprüft wurden, mussten wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand verzeigt werden. Alkoholtests ergaben Werte zwischen 0,92 und 1,53 Promille.
Ähnlich wie in den Vorjahren
Die Silvesternacht 2009 war für die Kantonspolizei Graubünden im Vergleich zu den Vorjahren eine durchschnittliche Silvesternacht. Die Anzahl geleisteter Einsätze ist leicht angestiegen (2008 wurden rund 60 Einsätze verzeichnet), die Art der Vorfälle ist jedoch ungefähr gleich geblieben.