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Im Rahmen der Überlegungen zur Einrichtung von Schwimmbecken im Saanebezirk unterstrich eine vom Oberamt des Saanebezirks geleitete und vom Büro BFIK, Architekten FH, durchgeführte Studie das Potential des Standorts des ehemaligen Schlachthofs der Stadt Freiburg sowie des Standorts der Kiesgrube von Agy und des Standorts Bertigny.
In der Folge sind verschiedene, von Privaten getragene Projekte für Schwimmbecken entstanden: Das im zukünftigen rekonstruierten Komplex von Avry-Centre geplante Schwimmbad sowie das kantonale Schwimmzentrum, das im Platy in der Gemeinde Villars-sur-Glâne entstehen sollte.
Die Stadt Freiburg hat ihrerseits entschieden, einen der ursprünglich in der Studie des Büros BFIK aufgeführten Standorte beizubehalten und die Überlegungen zur Errichtung eines "25 Meter plus"-Beckens weitergeführt.
Auf dem vom Detailbebauungsplan DBP H₂léO betroffenen Sektor gilt gegenwärtig der DBP 1.40 Impasse de la Sous-Station, der 2006 genehmigt wurde, um den Bau eines Parksilos zu ermöglichen. Am nördlichen Eingang der Stadt Freiburg, zwischen dem Agy-Plateau, das sich in einem Wandlungs- und Verdichtungsprozess befindet, und der Freiburger Altstadt gelegen, soll der Standort einer anderen Nutzung als das blosse Parkieren von Autos zugeführt werden.
Das Projekt H₂léO bezweckt den Bau eines kommunalen Schwimmbads mit mehreren Becken, darunter ein Hauptbecken von 25 m x 26 m. Diese Sportanlage wird von einem Gebäude mit Mischnutzung begleitet, das es ermöglicht, andere sportliche, aber auch medizinische, assoziative und wirtschaftliche Aktivitäten in Form von öffentlichen Betrieben wie Restaurants und Hotels oder sogar Wohnungen miteinzubeziehen.
Fortschritt
- August 2017 - Erarbeitung des DBP Februar
- September 2017 - Sommer 2018 - Vorprüfung BRPA
- Herbst 2018 - Öffentliche Auflage
Geltender DBP
Der geltende DBP wurde im Oktober 2005 öffentlich aufgelegt, am 7. März 2006 durch den Gemeinderat und am 14. Juni 2006 durch die RUBD genehmigt. Sein Ziel war es, den Bau eines Park&Ride-Parkplatzes mit rund 250 Parkplätzen zu ermöglichen, um die Aufhebung von Parkplätzen im Rahmen der laufenden Bauarbeiten im St. Leonhard zu kompensieren (zweite Eisbahn, Mehrsporthalle und Fussballfelder). Im Perimeter dieses DBP waren keine anderen Einrichtungen als das Parkhaus vorgesehen. Es war geplant, die Gebäude des ehemaligen Schlachthofs in ihrem jetzigen Zustand zu erhalten.
Da das geplante Parkhaus nie errichtet wurde, kann heute die Nutzung dieses innerhalb der Freiburger Agglomeration ideal gelegenen Areals in seiner Gesamtheit überdacht werden.
Machbarkeitsstudie
Mit dem Ziel, die Machbarkeit der Ansiedlung des Schwimmbadprogramms an diesem Standort zu ermitteln und die Baumöglichkeiten auf der kommunalen Parzelle festzulegen, hat das Büro KPA Architekten im Herbst 2016 eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Um dieser Studie Folge zu geben, wurden die Validierung des Programms, die Erarbeitung eines neuen DBP und die Änderung der Zone durch den Gemeinderat anlässlich seiner Sitzung vom 21. Februar 2017 genehmigt.
Neuer DBP "H₂léO"
Um die durch die Machbarkeitsstudie definierten Grundsätze in einem beglaubigten Dokument festzulegen, wurde das Büro KPA damit beauftragt, den DBP zu erarbeiten.
Der neue DBP wird unter anderem folgende Elemente festlegen:
- Perimeter
- Zone
- Obligatorische Baugrenzen
- Bestehende Gebäude
- Entwicklungsperimeter
- Nutzung
- Einbeziehung des Kontexts
- Zugang
- Parkplätze
- Mobilität