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Bibliometrie befasst sich mit der "Vermessung" wissenschaftlicher Publikationen. Bibliometrische Analysen und Werkzeuge können bei unterschiedlichsten Fragestellungen Unterstützung bieten, etwa:
- Bei welcher Zeitschrift kann ich mein Paper einreichen, wie steht es um die Reputation dieser Zeitschrift?
- Wie ist es um die Sichtbarkeit meiner Forschung bestellt, wie kann ich sie erhöhen?
- Wer forscht noch in meinem Bereich, wo finde ich Kooperationspartner?
PersonenIndikatoren
Personenindikatoren sind Kennzahlen, die auf der Basis von Zitierhäufigkeiten quantitative Aussagen über den Impact von Autoren machen. Die Indikatoren können auf der Grundlage verschiedener Datenquellen (Web of Science, Scopus, Google Scholar …) berechnet werden; welche geeignet ist, dies ist in hohem Masse von Fachdisziplin und Fragestellung abhängig.
Hirsch-Index h-Index
Der h-Index gibt dabei die Anzahl h von Publikationen eines Autors an, die mindestens h-mal zitiert wurden. Als Nachteil des h-Index wird oft angeführt, dass er etablierte Wissenschaftler(innen) mit langer Publikationsgeschichte gegenüber Nachwuchsforschenden bevorteilt. Link zur Erklärung (Wikipedia)
Datenbanken mit bibliometrischen Daten (Auswahl)
- Web of Science (Clarivate Analytics)
- Journal Citation Reports (Clarivate Analytics)
- Essential Science Indicators (Clarivate Analytics)
- Scopus (Elsevier)
- Google Scholar (Analysetools: Scholarometer und Publish or Perish)
- eigenfactor.org (basiert auf Daten von Web of Science)
- SCImago (basiert auf Daten von Scopus)
- ZORA
Altmetrics
Metriken, die auf der maschinellen Auswertung moderner Kommunikationsformen im Bezug auf einzelne Artikel basieren (vgl. Altmetrics).
Impact Factor
Gibt an, wie häufig Artikel einer Zeitschrift im Durchschnitt zitiert werden (Details zur Berechnung siehe Wikipedia).
Zitierhäufigkeit
Sagt aus, wie häufig eine Publikation in anderen wissenschaftlichen Publikationen zitiert wurde.