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Beim ersten Lenker ergab die Auswertung des digitalen Fahrtschreibers, dass er an mehreren Tagen der vergangenen Wochen, während über 24 Stunden am Steuer seines Sattelschleppers sass, lediglich unterbrochen von wenigen kleineren Pausen. Um diese massiven Widerhandlungen zu vertuschen, und um die Kontrollorgane zu täuschen, versuchte er den Fahrtenschreiber zu manipulieren und lenkte das Fahrzeug ohne die erforderliche Fahrerkarte.
Auch beim zweiten deutschen Chauffeur, mussten erhebliche Ruhezeitunterschreitungen festgestellt werden. Erschwerend kommt hinzu, dass eine Bremse des 40-tönners nicht mehr funktionierte und das Fahrzeug somit nicht betriebssicher in Verkehr gesetzt worden war.
Beide Fahrzeugführer müssen eine Sicherheitsleistung von mehreren tausend Franken hinterlegen, bevor sie weiterfahren können. Das defekte Fahrzeug muss zudem noch in einer Werkstatt instand gesetzt werden.