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KURZE GECHICHTE DES REIFENS IN DER HEUTIGEN FORM
Der Reifen in der heutigen Form wurde durch mehrere, relativ kurz nacheinander gemachte Erfindungen möglich:
Der Amerikaner Charles Goodyear meldete 1844 das Vulkanisieren von Gummi zum Patent an. Ein chemisch-technisches Verfahren, bei dem Kautschuk unter Einfluss von Zeit, Temperatur und Druck gegen atmosphärische und chemische Einflüsse sowie gegen mechanische Beanspruchung widerstandsfähig gemacht wird.
Der Engländer Robert William Thomson meldete 1845 einen sogenannten "Luftreifen" zum Patent an. Doch für sein Werk gab es noch keine Verwendung. Das Fahrrad steckte in den Kinderschuhen, Autos und Motorräder waren noch gar nicht erfunden worden. Thomsons Idee und Patent gerieten somit in Vergessenheit.
Der erste Luftreifen, patentiert 1845 durch Robert William Thomson
John Dunlop
1888 liess der Schotte John Dunlop einen einfachen Fahrradluftreifen patentieren. Als Testfahrzeug diente das Dreirad seines kleinen Sohnes
1889 gelang dem Franzosen Michelin mit Erfindung eines Luftreifens mit Schlauch der wirtschaftliche Durchbruch.
1903 begann Friedrich Veith mit der Einführung von Reifen in Norm-Grössen und der Durchsetzung entsprechend genormter Felgen.
1904 entwickelt Continental als erste Firma der Welt „Profilreifen für Automobile“.
Die daraus entstandenen Reifenhersteller Goodyear, Dunlop, Continental und Michelin entwickelten sich zu heute weltbekannten Marken.
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Vollgummireifen waren vor der Erfindung der Luftreifen die komfortabelste Bereifung und wurden auch danach noch verwendet, zum Beispiel an Lastwagen. Heutzutage finden sie sich an Rädern, die wenig belastet werden (Teewagen) oder auf relativ glattem Untergrund laufen wie z.B. (Gabelstapler)
1916 erstes Hugelshofer Fahrzeug mit Vollgummi Reifen