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Wo heute wilde Pflanzen die Überreste der Schrebergärten an der Giessereistrasse (Route de la Fonderie) überwuchern, soll ein gepflegter Park entstehen: Dies sieht der Quartierplan «Parc de la Fonderie» vor, der seit gestern öffentlich aufliegt.
Die Besitzer der Grundstücke, die Parvico AG und die Implenia Schweiz AG, haben den Quartierplan zusammen mit der Stadt erarbeitet. Auf dem Dreieck zwischen Giessereistrasse, Eisenbahngeleisen und der Linie der früheren TPF-Geleise planen die Verantwortlichen eine grüne Fläche, auf der drei quadratische Wohngebäude zu stehen kommen.
Auf dem Gelände werden geschwungene Fuss- und Velowege eine Verbindung zum Perollesquartier schaffen. Autos und Töffs haben auf dem Areal nichts zu suchen: Sie werden in die unterirdische Einstellhalle verbannt, die Platz für maximal 170 Autos bietet. Die Zufahrt zur Einstellhalle erfolgt von der Industriestrasse aus. Dort entsteht auch ein kleiner Parkplatz für Besucher.
Das Gelände, das leicht abfällt und neun Meter Höhenunterschied aufweist, soll künftig allen Freiburgerinnen und Freiburgern offenstehen: Auf einem Drittel des Areals ist ein Park mit Rasen, einzelnen Bäumen, einem Kinderspielplatz, Bänken und Tischen vorgesehen. Auf einem weiteren Drittel könnten wieder Schrebergärten entstehen. Das letzte Drittel ist für die Wohngebäude und ihre direkte Umgebung reserviert. njb