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Die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau haben von 2010 bis 2014 zwar abgenommen. Frauen verdienen aber im Durchschnitt immer noch 1500 Franken weniger als Männer. In welchen Branchen, in welchen Positionen und sogar mit welchem Zivilstand Frauen die grössten Lohnnachteile erfahren, zeigt die folgende Auflistung.
Untersucht man die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern in den verschiedenen Sektoren, offenbaren sich weitere Differenzen. Frauen, die vom Staat angestellt sind, verdienen – mit gleichem Ausbildungsniveau, Alter und beruflicher Stellung wie ihre männlichen Pendants – im Schnitt 6,9 Prozent weniger.
Im privatwirtschaftlichem Sektor sind die Lohnunterschiede noch grösser. Hier verdienen Frauen rund 7,5 Prozent weniger als Männer.
Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat das Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien (BASS) beauftragt, eine vergleichende Analyse der Löhne von Frauen und Männern durchzuführen.
Ziel der Studie war es, anhand von statistischen Daten aufzuzeigen, wie sich die Lohnsituation zwischen Frauen und Männern im Jahr 2014 unterscheidet. Die Ergebnisse basieren auf den Angaben von rund 3,6 Millionen Erwerbstätigen in der Schweiz, darunter gut 43 Prozent Frauen. Dabei interessiert vor allem die unerklärte Lohndifferenz. Das heisst jene Differenzen, die nicht von objektiven Faktoren wie Unterschiede im Bildungsniveau, Alter, Berufswahl, berufliche Stellung und Branchenzugehörigkeit erklärt werden können.
Am grössten sind die unerklärten Lohndifferenzen in der Textil- und Lederindustrie. Frauen verdienen dort rund 14,6 Prozent weniger als Männer. Dicht dahinter folgt das verarbeitende Gewerbe/Industrie (13,1%) und der Maschinen- und Gerätebau, wo Frauen 12,7 Prozent weniger verdienen.
Am kleinsten sind die Lohnunterschiede in den Bereichen Wasserversorgung/Abwasser/Abfallentsorgung, wo Männer lediglich 3,8 Prozent mehr verdienen. Dicht dahinter liegt die Energieversorgung (4,6%) und Berufe im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung.
Auch regional gibt es zahlreiche Unterschiede. In der Genferseeregion liegt die Lohndifferenz am tiefsten, hier verdienen Männer lediglich 5,7 Prozent mehr als weibliche Angestellte. In der Ostschweiz hingegen sind die grössten Unterschiede zu finden: Weibliche Erwerbstätige verdienen rund 10,1 Prozent weniger als ihre männlichen Mitarbeiter.
Weibliche Angestellte, die eine praktische Tätigkeit ausüben, also beispielsweise im Verkauf, in der Pflege oder in der Administration arbeiten, verdienen im Schnitt 8,8 Prozent weniger als männliche. Mehr Lohn gibt es hingegen für Technikerinnen, die ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet aufweisen. Hier besteht der geringste Lohnunterschied – es sind nämlich nur 6,1 Prozent weniger Lohn für Frauen.
Auch in Bezug auf das Arbeitspensum gibt es beachtliche Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern. Frauen die zwischen 20 und 49 Prozent arbeiten verdienen 8,9 Prozent weniger im Monat als Männer. Am geringsten ist die Lohndifferenz bei einem Pensum von 50 bis 89 Prozent.
Ebenfalls untersucht wurden die Lohnunterschiede in Bezug auf auf den Zivilstand. Verheiratete Frauen verdienen rund 8,7 Prozent weniger als männliche Angestellte. Ist man hingegen weiblich und ledig, beträgt der Unterschied nur 3,3 Prozent.
Je höher die berufliche Stellung einer Frau ist, desto grösser sind auch die Lohndifferenzen gegenüber der männlichen Mitarbeitern. Frauen im oberen Kader verdienen 11,9 Prozent weniger als Männer. Haben sie jedoch keine Kaderfunktion inne, beträgt der Lohnunterschied «nur» 7,1 Prozent.
Ein Rat zum Schluss: Am besten verkleidet ihr Euch, liebe Frauen, beim nächsten Vorstellungsgespräch einfach als Mann. Denn dann gibt's im Durchschnitt – unabhängig von Branche, Berufsstellung und Zivilstand rund 18,1% Prozent mehr Lohn.
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Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …