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Das Wichtigste in Kürze
- Prinz Andrew hat sich mit seiner Klägerin aussergerichtlich geeinigt.
- Insgesamt soll der Queen-Sohn Virginia Giuffre 15 Millionen Franken zahlen.
- Die Queen selber steuert eine grosse Summe dazu bei.
Wie zunächst der «Telegraph» berichtete, soll der Sohn von Queen Elizabeth II. (95) seiner Klägerin Virginia Giuffre (38) insgesamt 15 Millionen Franken bezahlt haben. Und: Die Monarchin selbst soll einen Teil davon beisteuern.
«The Mirror» will von einem Insider erfahren haben, dass das Staatsoberhaupt rund 2,5 Millionen Franken aus eigener Tasche bezahlen werde. Das Geld von ihr gehe an den Wohltätigkeitsfond von Giuffre.
Ausserdem will die Königin, dass Andrew seine Stellung als Staatsrat behalten darf, wie auch seinen Vizeadmiral-Titel und das Herzogtum. Für die Entziehung des Herzogtitels wäre im Übrigen ein Parlamentsbeschluss notwendig, der aber nicht angestrebt werde.
Queen Elizabeth entzog Andrew Schirmherrschaften
Seine militärischen Zugehörigkeiten und Schirmherrschaften musste Prinz Andrew bereits im Januar abgeben. Dies sei mit «Einverständnis und der Zustimmung der Queen» geschehen sein.
Bereits im Mai 2020 wurde bekannt, dass Andrew das Königshaus nicht mehr offiziell vertreten dürfe. Daran wird sich selbstredend nichts ändern. Mehr noch: Wie die «Daily Mail» meldet, wird er nach einem Gedenkgottesdienst für Prinz Philip (†99) aus der Öffentlichkeit verschwinden.
Bei den Platin-Jubiläumsfeiern der Königin werde er keine Rolle mehr spielen. Sein Bruder, Thronfolger Prinz Charles (73), habe darauf bestanden, dass er sich in Zukunft völlig zurückziehe.
Vorwurf des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger
Der zweitälteste Sohn der Queen Elizabeth wurde von Giuffre beschuldigt, sie als 17-Jährige missbraucht zu haben. Prinz Andrew wies sämtliche Anschuldigungen vehement zurück. Giuffre hatte Andrew im Sommer 2021 in den USA verklagt.
Im Januar hatte er das Gericht darum gebeten, die Klage abzuweisen. Dieser Bitte kam der Richter damals allerdings nicht nach. Kurz darauf hatte Prinz Andrew alle militärischen Zugehörigkeiten und königlichen Schirmherrschaften abtreten müssen. Der Palast hatte mitgeteilt, dass der Royal sich als «Privatmann» hätte verantworten müssen.
Obwohl die Vergleichsvereinbarung kein Schuldanerkenntnis oder eine Entschuldigung enthielt, hiess es, dass Andrew akzeptiere, dass Giuffre ein «Missbrauchsopfer» sei. Der zuständige Richter muss der Einigung aber noch zustimmen.