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Das Denkmal für die Wehrbereitschaft steht für die Dynamik, Stärke, Kraft und Wehrfähigkeit der Schweizer, dies sind wichtige Werte der geistigen Landesverteidigung.
Seit Mitte der 30er Jahren war die Weltwirtschaftskrise nur scheinbar überwunden und die Aggressivität des nationalsozialistischen Deutschen Reiches wurde immer deutlicher. Weniger als zwanzig Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges zeigte der Spanische Bürgerkrieg, dass der Krieg nach Europa zurückgekehrt war. Die Schweiz ohne Zugang zum Meer und im Zentrum von Europa spürte den politischen Druck besonders. Folglich wuchs der Wille zur militärischen Verteidigung der Unabhängigkeit, welches durch die patriotische Rückbesinnung der Gründungsgeschichte der Eidgenossenschaft verstärkt wurde. Durch den Zweiten Weltkrieg erhielt die Schweizer Armee den höchsten Stellenwert.
Noch vor Kriegsausbruch im Sommer 1939 wurde in Zürich die schweizerische Landesausstellung eröffnet. Die Schweizer Armee erhielt einen eigenen Pavillon. Als Symbol dieser Präsenz hat der Zürcher Bildhauer Hans Brandenberger die Statue «Wehrbereitschaft» geschaffen und steht für die Dynamik, Stärke, Kraft und Wehrfähigkeit der Schweizer.
Nach der Ausstellung wurde sie vom Künstler nochmals bearbeitet und auf einen Sockel gestellt. Auf den vier Seiten des Sockels findet man den wichtigsten Inhalt des Bundesbriefs von 1291 in allen vier Landessprachen. Anlässlich der Bundesfeier von 1941 kam das Denkmal für die Wehrbereitschaft nach Schwyz und wurde dort eingeweiht. Seit 1942 steht das Denkmal im Garten des Bundesbriefmuseums. Die vier Tonnen schwere Bronze-Statue wurde durch Spendengelder der Auslandschweizer finanziert.