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Quelle: CH Media Video Unit / AP
Ein Wirbelsturm im Westen, heftige Regenfälle im Osten - schwere Unwetter haben weite Teile Australiens heimgesucht. Ungewöhnliche starke Regenfälle und heftige Winde führten in den östlichen Bundesstaaten New South Wales und Queensland, die seit Monaten unter Waldbränden leiden, zu Überschwemmungen.
«Seit den 90ern nicht mehr erlebt»
In einigen Gegenden von New South Wales habe es binnen 48 Stunden bis zu 300 Millimeter geregnet. In Sydney, der Hauptstadt des Bundesstaates, sei seit vergangenem Donnerstag rund 150 Millimeter Niederschlag heruntergekommen, teilte die Wetterbehörde mit.
«Möglicherweise haben wir seit den späten 1990er Jahre nichts dergleichen gesehen», sagte die diensthabende Leiterin der Behörde, Jane Golding. Der Katastrophenschutz warnte in einigen Gegenden vor Hochwasser.
Grosse Freude
Dennoch können die Brandschützer nach eigenen Angaben stellenweise noch mehr Regen vertragen. «Wir brauchen ein bisschen mehr im Süden und Südosten des Staates, wo noch immer Feuer brennen», sagte ein Sprecher der Feuerwehr in New South Wales der Deutschen Presse-Agentur. «Der ganze Staat hat auf Regen gewartet. Wir freuen uns natürlich über den Regen - egal in welcher Menge.»
(dpa/red.)