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Es ist entschieden: Drei bis zehn Jahre muss Bill Cosby, 81, hinter Gitter. Kurz nach Bekanntgabe seines Strafmasses hat sich seine Frau Camille, 74, an die Öffentlichkeit gewandt. Für die ehemalige TV-Produzentin ist der Entscheid des Gerichts nicht nachvollziehbar. Mehr noch: Sie glaubt, er sitzt zu Unrecht in Haft!
«Sein Recht auf ein faires Verfahren wurde ihm verweigert»
In einem Statement des Paares, das «People» vorliegt, schreibt Camille Cosby: «Wir haben jetzt etwas erfahren und werden beweisen, dass Bill Cosby sein Recht auf ein faires Verfahren verweigert wurde, weil der Bezirksstaatsanwalt von Montgomery County, Kevin Steele, gefälschte Beweise gegen ihn verwendet hat.»
Opfermutter hatte ihre Finger im Spiel
In dem Schreiben behauptet Cosbys Frau weiter, dass die Mutter des Opfers, Gianna Constand, im Jahr 2005 «heimlich und illegal» ein Telefongespräch von sich und Bill «ohne sein Wissen und seine Zustimmung» aufgezeichnet habe. Diese Aufnahme ist im Prozess als Beweisstück verwendet worden. Camille Cosbys Meinung nach haben die Geschworenen ein «verfälschtes» Band gehört. Das habe zumindest ein forensisches Analyseteam für die Verteidigung des 81-Jährigen herausgefunden, heisst es weiter.
Das «gefälschte» Audio soll nur einer von mehreren Aspekten sein, die Bill Cosby die Möglichkeit auf einen fairen Prozess genommen hätten. Laut mehreren Medienberichten setzen Cosbys Frau und ihre Anwälte nun alles daran, diese Unstimmigkeiten zu untersuchen.
Cosby kommt in ein neu gebautes Staatsgefängnis
Laut «CNN» wird der gefallene TV-Star seine Strafe im «State Correctional Institute Phoenix», das neu gebaute Staatsgefängnis von Pennsylvania, absitzen. Dort muss Bill Cosby auch eine Sexualstraftäter-Beratung in Anspruch nehmen. Dem Bericht nach war seine erste Gefängnismahlzeit ein warmes Menü bestehend aus Fleischhackbällchen, Reis und grünen Bohnen.