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Einem von den Gemeinden Freiburg, Villars-sur-Glâne, Granges-Paccot, Givisiez und Corminboeuf im Juli 2000 ausgelobten Wettbewerb hervorgegangen, ist das heute Equilibre genannte Gastspielhaus das Werk des Zürcher Architekten Jean-Pierre Dürig.
Der Standort, den das Gebäude im Stadtzentrum einnimmt und seine ungewohnte, massive Form geben zu denken, lassen Emotionen hochgehen, schüren Leidenschaften und beflügeln die Fantasie: Dieser emblematische Bau lässt niemanden kalt. Das Theater- und Konzerthaus profiliert sich bereits heute als zeitgenössisches Symbol unserer Stadt.
Die Form des Gebäudes beschränkt sich jedoch nicht nur auf symbolische Aspekte, sondern spiegelt auch die internen Funktionen (Bühne, Saal, Proberaum, Künstlergarderoben). Trotz seiner Grösse beansprucht der Bau eine minimale Bodenfläche, und die Auskragungen definieren zwei öffentliche Freiräume: einen halbgedeckten, mineralischen «Theaterplatz» auf Stadtseite und eine auf landschaftliches Grün ausgerichtete gedeckte Esplanade auf Seite der Schützenmatte.
Der Bau ist in drei komplementäre Sektoren aufgeteilt. Im unteren Teil befinden sich die Eingänge mit der Garderobe, ein Kaffee sowie das Tourismusbüro. Der auf die Parkseite ausgerichtete Teil beinhaltet die Bühne, den Zuschauersaal sowie eine Bar. Der Sektor auf der Stadtseite bringt Büros der Theateradministration sowie einen Proberaum unter.
Anzahl Säle: 3
Kapazität: 678 Plätze