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Peru, das Land im Nordwesten Südamerikas boomt weiter: Der Tourismus generiert 1,3 Millionen Arbeitsplätze. Um den steigenden Trend weiterhin zu begünstigen, sind zahlreiche Projekte mit einem Investitionsbudget in Milliardenhöhe in Planung.
Im südamerikanischen Land Peru boomt der Tourismus. Nach Angaben von Magali Silva, Ministerin für Aussenhandel und Tourismus, schuf der Fremdenverkehr im vergangenen Jahr 1,3 Millionen direkte und indirekte Arbeitsplätze und generierte 3,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).
Silva erläuterte, dass diese 3,9% in Wirtschaftszweige wie Personenverkehr, Bereitstellung von Speisen und Getränken, Unterkunft, Kultur, Freizeit und Sportindustrie, Reisebüros sowie Produktion und Handel von
Kunsthandwerk, unterteilt ist. Sie stellte weiter fest, dass zwischen 2011 und 2015 das Tourismus-BIP mit einer kumulierten Rate von 23,9% schneller wuchs, als das nationale BIP mit 18,9%.
Der Inbound-Tourismus generierte zudem im Jahr 2015 Devisen von 4,151 Milliarden US $ (gleichbedeutend einem Zuwachs von 6,2% im Vergleich zum Vorjahr). In dieser Zeit besuchten 4,4 Millionen Personen das
Land, wovon 3,5 Millionen internationale Touristen (Personen, die im Ausland wohnen und mindestens eine Nacht im Land verbrachten).
MINCETUR, das peruanische Ministerium für Aussenhandel und Tourismus, fördert insgesamt 75 neue touristische Projekte in den 25 Regionen des Landes. In erster Linie geht es um die Entwicklung und den Ausbau der Infrastruktur, wie beispielsweise die erste Gondelbahn in Kuélap im Amazonasgebiet oder die Promenade von Yarinacocha, der grossen Lagune in Ucayali.
Die Gondelbahn in Kuélap: In der Region Amazonas im Nebelwald auf 3‘000 Metern über Meer liegt der versteckte Kulturschatz: die imposante Festung Kuélap. 2014 besuchten rund 30‘000 Touristen im Jahr die
Festung. Diese Zahl soll sich auf langfristige Sicht auf 435‘000 erhöhen. Dazu beitragen soll die neue Seilbahn mit einer Investition von 21 Millionen US $. In 26 Kabinen sind die Besucher in nur 20 Minuten am Ziel. Startpunkt ist Tingo Nuevo. Kuélap wurde 2003 zum Weltkulturerbe erklärt.
Promenade am Yarinacocha-See: Dieser Arm des Flusses Ucayali, der durch eine Änderung seines Verlaufs entstanden ist, führt warmes, ruhiges Wasser. Er eignet sich zum Fischen, Wasserski, Schwimmen oder zum
Vogel- und Flussdelfinbeobachten aus einem Ruderboot. An den Ufern entsteht nun eine grosse Promenade mit mehreren Luxus-Hotels, Restaurants und Vergnügungsmöglichkeiten, wie Kinderspielplätzen oder einem Aussichtsturm.
Beide Projekte haben das Ziel, das Wachstum weiter anzukurbeln. In den nächsten Jahren ist ferner der Bau von landesweit 102 Hotels geplant. Vorgesehen sind Investitionen in Höhe von über 1,2 Milliarden Dollar, entstehen sollen die neuen Hotels bereits in den nächsten drei Jahren. Geplant ist der Bau von Hotels in den Kategorien von drei bis fünf Sternen, mit denen die starke Nachfrage in diesem Bereich abgedeckt werden soll.
Seit dem Jahr 2000 wird Peru ausschliesslich demokratisch regiert und erlebt seit diesem Moment ein nie dagewesenes Wirtschaftswachstum und überwindet so die Krise der vorangegangenen Jahrzehnte.
Weitere Informationen :
Gere Gretz und Stefan Züger, Medienstelle Peru Tourismus
c/o Gretz Communications AG, Zähringerstr. 16, 3012 Bern,
Tel. 031 300 30 70, Fax 031 300 30 77, email: <email-pii>