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Im Jahr 1996 haben sich die Staaten der UNO darauf geeinigt, einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffensprengungen aufzulegen. Um die Einhaltung dieses Vertrages zu überprüfen, wurde ein internationales Überwachungssystem (IMS) eingerichtet. Das IMS umfasst seismologische, hydroakustische, Infraschall- und Radionuklid-Messstationen mit den jeweiligen Kommunikationsmitteln und wird durch das internationale Datenzentrum (IDC) des technischen Sekretariats betrieben.
Der SED leistet einen Beitrag, indem er die zuständige Behörde in Wien (CTBTO) mit Daten beliefert, die durch die eigens dafür errichtete seismische Station in der Region von Davos aufgezeichnet werden. An dieser Station wurden beispielsweise bereits zwölf Minuten nach dem Atomwaffentest im Januar 2016 in Nordkorea entsprechende Bodenerschütterungen registriert.