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„Was sagen die Hände der Promis?“
Die Frage beschäftigte 1932 und tut es 2014 noch immer. Die argentinischen Zeitschriftenleser konnten sich 1932 über die Handlinien von Alfonsina Storni kundig machen und im November 2014 erfuhren die Leser einer Gratiszeitung, was aus den Händen der Literaturclub-Moderatorin zu lesen ist. Damals wie heute bat bzw. bittet man Experten darum, das Geheimnis zu lüften.
1932 druckte eine Familienzeitschrift die sogenannte „chirosophische Analyse“ von Alfonsina Storni und bildete auch die eingeschwärzte rechte Hande mitsamt einem Porträt des Experten ab. Aus Stornis Handlinien las er eine ausgeprägte Intuition und eine „doppelte Intelligenz“. Sie verfüge über grosse schöpferische Talente, sei aber auch befähigt, als Literaturkritikerin über die Werke anderer zu sprechen. Das fand er bemerkenswert.
Am 25. November 2014 las eine Expertin die Handlinien der Literaturclub-Moderatorin Nicola Steiner und erkannte unter anderem grosse Empfindsamkeit und einen „guten Energiehaushalt“. Der Seitenaufbau ist vergleichbar, aber die Analyse geht weit weniger ins Detail. Im Gegensatz zu Stornis Fall soll die Expertin im BLICK AM ABEND nicht gewusst haben, um wessen Hände es sich handelt.