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Die Verkäufe während der Frieze Week in London, die sich auf mittleres Marktsegment der Nachkriegs- und zeitgenössischen Kunst konzentrieren, sind seit 2006 deutlich gestiegen. Von 85 Millionen Pfund in diesem Jahr erreichten sie im Jahr 2017 292 Millionen Pfund, wobei allein 50 Millionen Pfund aus dem Verkauf italienischer Kunst des 20. Jahrhunderts stammen. Seitdem jedoch sind die Verkäufe durch die Covid-bedingten Störungen, den Verlust italienischer Verkäufe an Paris und die bürokratischen Herausforderungen des Brexit gesunken. Im Jahr 2021 schrumpften die Verkäufe auf 195 Millionen Pfund, und in diesem Jahr beliefen sie sich auf 182 Millionen Pfund (222 Millionen US-Dollar). Sotheby’s trug maßgeblich zum Abschwung bei, mit Verkäufen von 57,9 Millionen Pfund (70,7 Millionen US-Dollar) im Vergleich zu 111,2 Millionen Pfund im Vorjahr. Christie’s und Sotheby’s erzielten ähnliche Verkaufszahlen in ihren zeitgenössischen Abteilungen, während Phillips hinterherhinkte. Bei Christie’s wurden 38 Lose aus der Sammlung des verstorbenen Sam Josefowitz versteigert, was zu Verkäufen in Höhe von 51,8 Millionen Pfund (63,2 Millionen US-Dollar) führte. Die Auktion umfasste Werke von Künstlern wie Aristide Maillol, Rembrandt, Gustave Caillebotte, Félix Vallotton, Albrecht Dürer und Diego Giacometti. Die Sam Josefowitz-Sammlung wird weiterhin in Paris und London versteigert.
Einführung
In den letzten Jahren hat es bei den Londoner Frieze Week Sales, die sich auf mittelpreisige Nachkriegs- und zeitgenössische Kunst konzentrieren, sowohl Wachstum als auch Rückgang gegeben. Dieser Artikel wird die Faktoren untersuchen, die zu dem Rückgang der Verkäufe beigetragen haben, einschließlich der Störungen durch Covid, dem Verlust des italienischen Kunstmarktes zugunsten von Paris und den bürokratischen Herausforderungen des Brexit. Wir werden auch die Auswirkungen dieser Faktoren auf wichtige Auktionshäuser wie Sotheby’s, Christie’s und Phillips untersuchen.
Wachstum und Expansion: Von 85 Millionen Pfund auf 292 Millionen Pfund
Die Londoner Frieze Week Sales haben in den letzten Jahren ein beachtliches Wachstum verzeichnet. Im Jahr 2006 beliefen sich die Verkäufe auf 85 Millionen Pfund, aber bis 2017 waren sie auf beeindruckende 292 Millionen Pfund angestiegen. Beachtliche 50 Millionen Pfund dieser Verkäufe stammten aus dem 20. Jahrhundert.
Der Rückgang: Herausforderungen und Störungen
Leider sah sich der Kunstmarkt zahlreichen Herausforderungen und Störungen gegenüber, die zu einem Rückgang der Verkäufe geführt haben. Zu diesen Herausforderungen gehören:
- Die Auswirkungen von Covid-19 auf den Kunstmarkt
- Der Verlust des italienischen Kunstmarktes zugunsten von Paris
- Die bürokratischen Herausforderungen des Brexit
Die Auswirkungen von Covid-19
Die Covid-19-Pandemie hat einen tiefgreifenden Einfluss auf den Kunstmarkt gehabt, und die Frieze Week Sales blieben von den Auswirkungen nicht verschont. Die globale Gesundheitskrise hat die Kunstwelt durcheinandergebracht und zu Absagen, Verschiebungen und einem Rückgang des Käufervertrauens geführt. Die Unfähigkeit, physische Veranstaltungen abzuhalten, und die Verlagerung auf virtuelle Plattformen haben sich auch auf die Verkäufe ausgewirkt.
Der Verlust des italienischen Kunstmarktes zugunsten von Paris
Die Londoner Frieze Week Sales haben historisch betrachtet bedeutende Verkäufe von italienischer Kunst des 20. Jahrhunderts beinhaltet. In den letzten Jahren hat der Kunstmarkt jedoch eine Verschiebung hin zu Paris als Zentrum für den Verkauf italienischer Kunst erlebt. Dieser Verlust der italienischen Verkäufe zugunsten von Paris hat sich auf die Gesamtverkäufe während der Frieze Week in London ausgewirkt.
Die bürokratischen Herausforderungen des Brexit
Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union, allgemein als Brexit bekannt, hat bürokratische Herausforderungen für den Kunstmarkt mit sich gebracht. Zollbestimmungen, Import-/Exportverfahren und die Unsicherheit hinsichtlich der Handelsabkommen haben den reibungslosen Ablauf von Kunstverkäufen beeinträchtigt. Diese Herausforderungen haben das Wachstum der Frieze Week Sales in London behindert.
Die Auswirkungen auf Auktionshäuser: Sotheby’s, Christie’s und Phillips
Der Rückgang der Frieze Week Sales hat unterschiedliche Auswirkungen auf Auktionshäuser wie Sotheby’s, Christie’s und Phillips gehabt.
Sotheby’s: Ein wesentlicher Beitrag zum Rückgang
Sotheby’s, eines der führenden Auktionshäuser, hat einen erheblichen Rückgang der Verkäufe während der Frieze Week erlebt. Im Jahr 2021 beliefen sich die Verkäufe bei Sotheby’s auf 57,9 Millionen Pfund, verglichen mit 111,2 Millionen Pfund im Vorjahr. Zu den Faktoren, die zu diesem Rückgang beigetragen haben, zählen die zuvor genannten Herausforderungen wie Covid-19-Störungen und Brexit.
Christie’s: Vergleichbare Verkäufe in den zeitgenössischen Abteilungen
Christie’s, ein weiteres bekanntes Auktionshaus, hat in den zeitgenössischen Abteilungen ähnliche Verkaufszahlen wie im Vorjahr erzielt. Christie’s stach jedoch während der Frieze Week mit dem inkludierten Verkauf von 38 Werken aus der Sammlung des verstorbenen Sam Josefowitz heraus. Diese Werke führten zu Verkäufen in Höhe von 51,8 Millionen Pfund. Die Sammlung umfasste Werke von Künstlern wie Aristide Maillol, Rembrandt, Gustave Caillebotte, Félix Vallotton, Albrecht Dürer und Diego Giacometti.
Phillips: Hinter Christie’s und Sotheby’s zurück
Phillips hat sich, obwohl es an den Frieze Week Sales beteiligt ist, in Bezug auf die Verkaufszahlen hinter Christie’s und Sotheby’s zurückgehalten. Die genauen Zahlen wurden in der Zusammenfassung nicht angegeben, aber basierend auf dem Vergleich zwischen den beiden großen Auktionshäusern kann darauf geschlossen werden.
Die fortlaufende Auktion der Sam Josefowitz-Sammlung
Die Sammlung Sam Josefowitz, die Teil der Frieze Week Sales von Christie’s war, wird sowohl in Paris als auch in London weiterhin versteigert. Diese laufende Auktion bietet Kunstliebhabern und Sammlern die Möglichkeit, Werke von renommierten Künstlern aus dieser bedeutenden Sammlung zu erwerben.
Schlussfolgerung
Der Rückgang der Londoner Frieze Week Sales ist auf eine Kombination von Faktoren zurückzuführen, einschließlich Störungen durch Covid-19, dem Verlust des italienischen Kunstmarktes zugunsten von Paris und den bürokratischen Herausforderungen des Brexit. Diese Faktoren haben Auktionshäuser wie Sotheby’s, Christie’s und Phillips in unterschiedlichem Maße betroffen, mit unterschiedlichen Rückgängen der Verkäufe. Trotz der Herausforderungen entwickelt sich der Kunstmarkt weiter und bietet Sammlern und Enthusiasten die Möglichkeit, außergewöhnliche Kunstwerke zu erwerben und sich damit auseinanderzusetzen.[ad_2]
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