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kleinvieh macht auch mist ... mindestes eine 3/4 million für den restbetrieb Teraport/EIC, es könnte aber auch annähernd eine ganze million werden, das wären €0,08 je aktie (ich hatte nur noch mit einer halb so hohen summe gerechnet)
zurück bleibt ein börsennotierter AG-mantel mit der tochter Teraport als cashgefülltem GmbH-mantel
ring frei für auguren und börsenbriefschreiber ... die mantelspekulation kann beginnen
nach wie vor bezweifle ich, ob die die österreichische Stumpf Gruppe (M+W Group) ein eigeninteresse an einer "wiederbelebung" des caatoosee-mantels hat und vorhat, den mantel etwa (nur um ein beispiel herauszugreifen) im wege der einbringung der jüngst gegründeten M+W Solar GmbH, Stuttgart,
eine sonderausschüttung würde eine weitere kapitalherabsetzung erfordern, da die ausschüttungssumme im grundkapital gebunden ist
zudem stellt sich die frage, ob eine verwertung des mantel mit inhalt ("cash") nicht mehr ertrag für den hauptgesellschafter verspricht als die verwertung eines annähernd leeren mantels
es könnte sein, dass M+W Group (M+W Zander Facility Engineering GmbH) nach einem interessenten für ihre caatoosee-beteiligung (51,6%) ausschau halten und die aktien ggf. verkaufen wird - zu einem vorläufigen preis in höhe des aus einer zwischenbilanz abgeleiteten reinvermögenswerts (€0,90 - €1,00 je aktie), der vom erwerber pflichtgemäß (pflichtangebot wegen kontrollwechsels, §§ 35ff. WpÜG) auch den freien aktionären für ihre caatoosee-aktien anzubieten wäre (§ 4 WpÜGAngebV)
da die caatoosee-aktie weit unter "cash"wert notiert, wäre auch denkbar, dass sich ein interessent "von unten" an die kontrollschwelle (30%) heranpirscht und beginnt, über die börse sukzessive aktien aufzukaufen (jüngstes beispiel aus dem Dax: der über jahre gestreckte kauf der Postbank durch die Deutsche Bank, http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...print,doc_page=0;printpage )
sollte der erwerber der aktien auf diese weise die kontrollschwelle von 30% (§ 29 Abs. 2 WpÜG) erreichen (wenig wahrscheinlich, da es zu lange dauern würde), könnte er versuchen, bei der BaFin befreiung von der abgabe eines pflichtangebots zu erreichen, weil ein anderer (M+W Zander Facility Engineering GmbH) schon mehr als 30% innehat (§ 9 Satz 2 Ziff. 1 WpÜGAngebV, § 37 WpÜG)
dritte möglichkeit wäre ein freiwilliges öffentliches übernahmeangebot (§ 29 Abs. 1 WpÜG) eines interessenten zu einem preis deutlich unter "cash-parität" (etwa zum preis von €0,70), das von den hauptaktionären abgelehnt, von den meisten kleinaktionären aber vermutlich gerne angenommen würde
für ausgeschlossen halte ich, dass sich k e i n interessent für den im General Standard notierten caatoosee-mantel findet (die liquidation der caatoosee ag wäre die folge):
denn caatoosee ag ist, vorbehaltlich der aktionärsklagen wegen des Teraport/ IT -verkaufs, die am 12.11.2010 vor dem Landgericht Stuttgart verhandelt werden, ein "sauberer" börsenmantel ohne sachvermögen und bewertungsproblematik, ohne altlasten und bilanziellen risiken
die kosten für einen börsenmantel-erwerb liegen deutlich unter denen eines bankbegleiteten börsengangs. "Diese (Kosten) können je nach Emissionsvolumen und Platzierungserfolg der Aktien mehrere Millionen Euro betragen. Rechtliche und steuerliche Überprüfungen kosten in der Regel mehrere hunderttausend Euro, da Berater und Bank für den Emissionsprospekt haften",
die mantelverwertung der caatoosee ag ist keine spielwiese für zocker, sondern eher ein fall für trittbrettfahrer
dafür sorgen -- die notiz der aktie am regulierten markt (nicht freiverkehr) -- der hohe cashbestand und die hohe zahl der aktien -- die aktionärsstruktur, bestehend aus einem global tätigen technologieunternehmen mit milliardenumsatz (M+W Group, bis 2009: M+W Zander), einem beteiligungsspezialisten für microcaps (KST Beteiligungs AG) und dem gründer Guido Alt, der dem unternehmen als aktionär bis heute verbunden blieb ("In all meinen Börsenjahren habe ich keine nennenswerten Aktien verkauft und damit anders agiert als so viele andere im Neuen Markt“)
"Erfolgreiche Mantelspekulanten jagen nicht bekannten Konkurswerten hinterher. Sie wälzen Geschäftsberichte und ackern sich durch trockene Zahlenwerke. Auch die Lektüre des Bundesanzeigers kann sich lohnen", schrieb die FAZ
eine auswahl reaktivierter (renomierter) börsenmäntel früherer jahre: AG Bad Salzschlirf >> ARQUES Industries Rinteln-Stadthagener Eisenbahn >>> RSE Grundbesitz und Beteiligung, später von der WCM AG übernommen, heute zur Salzgitter AG gehörend Tegernsee-Bahn >>> TAG Immobilien AG Ziegelwerke Ludwigsburg >>> ZWL Grundbesitz >>> Elring-Klinger AG
... Es ist auf den ersten Blick wirklich verwunderlich, warum manche Mäntel (und solche, die dafür gehalten werden…) noch über eine nennenswerte Marktkapitalisierung verfügen. Die augenscheinlich absurde Situation, dass bspw. ein insolventes Unternehmen immer noch auf einen „Wert“ von mehreren hunderttausend Euro kommt, lässt sich jedoch erklären:
Zunächst einmal – jedes Unternehmen, egal ob insolvent oder nicht, verfügt trotz allem über eine Börsennotiz. Und diese stellt logischerweise einen Wert dar, obwohl dieser stark schwanken kann: So sind Mäntel im Regulated Market im Normalfall „wertvoller“ als solche im „Unregulated Market“. Man kann hier einen Maximalwert ermitteln: Ein Käufer wird für einen Börsenmantel nur höchstens so viel ausgeben, wie ihn die alternative Neuemission von Aktien kosten würde.
Neben den Segmenten hängt der „Wert“ eines Mantels noch von anderen Faktoren ab, wie z. B.:
• Streubesitz: Wie viele Aktien können im Paket erworben werden bzw. wie viel Prozent liegt im Streubesitz? Sind nur wenige Aktien bei Kleinaktionären gestreut, so sorgt schon alleine das Gesetz von Angebot und Nachfrage dafür, dass manche Mantelaktien über eine extreme Marktkapitalisierung verfügen…
• Ggf. Übernahmeangebote: Zwar spart man sich die Zulassungskosten zum Regulated Market, aber im Normalfall ist ein Übernahmeangebot nach dem WpÜG fällig – und dieses verursacht z. T. sehr hohe Kosten.
• Aktienanzahl: Wie viele Aktien bzw. Aktionäre hat ein Unternehmen? Man muss hierbei beachten, dass Kosten für die Hauptversammlung und deren Einladung entstehen, die im Extremfall sehr hoch ausfallen können. Schon alleine deshalb sind die „großen“ Mäntel einfach nicht nutzbar, obwohl manchmal Spekulationen über deren Nutzung aufkommen…
• Historie: Welcher Mantel wird wohl teurer sein: Ein noch junges Unternehmen ohne operative Vergangenheit oder ein alteingesessenes, traditionsreiches und eventuell sogar sehr bekanntes Unternehmen? Wenn man an eine AG wie „Küppersbusch“ denkt, dann dürfte die Beantwortung der Frage leicht fallen. Der heutigen Colonia Real Estate AG dürfte es nicht geschadet haben, aus diesem Traditions-Mantel entstanden zu sein…
• Reinheit des Mantels: Dies ist ein sehr wichtiger Punkt, der auch dafür sorgt, dass manche „Mäntel“ nicht genutzt werden können. Kann der Käufer direkt auf einen lastenfreien und mit liquiden Mitteln ausgestatteten Mantel zurückgreifen oder müssen bspw. noch Grundstücke verkauft werden, die zudem vielleicht noch verseucht sind? ... Jeder Mantel muss jedoch separat bewertet werden und dies kann nicht auf den Cent genau geschehen. Den Wert der Historie bspw. kann man schließlich nur sehr schwer schätzen und deshalb können hier eigentlich nur Vergleiche zwischen Mantelgesellschaften gezogen werden.
Allerdings muss man bei der Bewertung sowieso zwei Sichtweisen unterscheiden: Die des (Klein-) Aktionärs und die des Mantelkäufers. Und diese beiden Interessenten können zu ganz unterschiedlichen Preisvorstellungen kommen. Der Mantelkäufer zahlt zwar in den meisten Fällen deutlich weniger pro Aktie als ein „normaler“ Anleger, aber dafür muss er noch andere Kosten in seine Kalkulation mit einbeziehen.
Allgemein lässt sich jedoch feststellen, dass die Preise für Mäntel in den vergangen Jahren gesunken sind. Nicht nur für Mantelkäufer, sondern auch für Kleinaktionäre. Dank kostengünstiger Listings von Vorratsgesellschaften ist das Angebot an „reinen“, aber noch sehr jungen Mänteln sehr hoch. Dementsprechend sind auch die Marktkapitalisierungen der Mäntel gefallen.
Die Preisspanne für den Kauf eines Mantels variiert derzeit, aber ab einem niedrigen sechsstelligen Betrag kann man derzeit über eine börsennotierte Aktiengesellschaft verfügen (selbstverständlich zzgl. Eigenkapital).
Anders sieht es für Kleinaktionäre aus: Die Marktkapitalisierungen börsennotierter Mäntel unterscheiden sich derzeit z. T. erheblich – je nachdem natürlich, wie viel Eigenkapital in der Gesellschaft vorhanden ist. ... ... Nicht insolvente Mäntel, die zur Zeit nur ihr Vermögen verwalten, sind z. T. auch schon ab 200.000 Euro zu haben. Diese Preise sind vielleicht gar nicht so unattraktiv, da bei einer sinnvollen Reaktivierung schnell andere Kursregionen angesteuert werden können. Insofern bieten die aktuell sehr günstigen Marktkapitalisierungen eine interessante Einstiegsmöglichkeit bei einigen Mänteln.
Timson
: Wie ist die weitere Aussicht von caatoosee?
Seit einigen Wochen ist eine steigende Nachfrage und entsprechend steigende Kurse zu sehen.
Im November folgt die Veröffentlichung der Zwischenmitteilung im 2. HJ [1]. Sicherlich werden dort keine großen positiven Überraschungen bekanntgegeben, da bereits in einer früheren Mitteilung der Ausblick eher mau ausfiel [2].
Daher meine Frage, wie die weitere Entwicklung (insbesondere auf den Aktienkurs) von caatoosee aussieht. Gibt es noch Potenzial aus dem operativen Geschäft oder zumindest aufgrund der hohen Liquidität? Kann man daraus Kursziele ableiten?
Ich bin gespannt. Vielen Dank für die Einschätzungen.
caatoosee: Zwischenmitteilung gemäß § 37x Abs. 1 WpHG über die Geschäftsentwicklung 1.Januar bis 30.September des Geschäftsjahres 2010
Leonberg, den 18. November 2010
Geschäftsverlauf In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010 erzielte die caatoosee-Gruppe einen Konzernumsatz in Höhe von 4,15 Mio. EUR. In der Gesamtleistung enthalten sind noch Umsätze aus dem per Ende Februar 2010 veräußerten Geschäftsbereich IT-Betrieb in Höhe von 1,81 Mio. EUR. Die verbliebenen Umsätze in Höhe von 2,34 Mio.EUR wurden vom Geschäftsbereich Engineering, der ganzheitliche Softwarelösungen und Service für die digitale Produktentwicklung für die Automobilindustrie liefert, in München erbracht. Trotz der konjunkturellen Erholung in der Automobilbranche blieb die Umsatzentwicklung im Bereich Engineering in diesem Jahr hinter der sehr guten Ergebnisentwicklung des Vorjahres zurück. Dies liegt zum einen an dem Projektstatus unserer Projekte, die teilweise in der Endphase sind, an der zeitlichen Verzögerung, mit der sich die verbesserte Auftragslage in der Automobilindustrie in der Zulieferbranche niederschlägt und am Weggang einiger Mitarbeiter.
Das Bruttoergebnis lag bei 1,05 Mio. EUR. Trotz des personell reduzierten Verwaltungsbereiches sind die hohen Verwaltungskosten, die insbesondere durch die Ausrichtung von zwei Hauptversammlungen im Berichtszeitraum entstanden sind, ursächlich für den auszuweisenden Verlust im Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 1,06 Mio. EUR. Mit Zahlungsmitteln und zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte in Höhe von 10,8 Mio. EUR verfügt die caatoosee-Gruppe weiterhin über eine hohe Ausstattung an liquiden Mitteln.
Besondere Ereignisse Die von der ordentlichen Hauptversammlung der caatoosee ag am 15. Juli beschlossene Herabsetzung des Grundkapitals im Verhältnis 2:1 auf 12.049.494 Aktien wurde Ende September im Handelsregister eingetragen und damit wirksam. Die neuen Aktien werden unter der neuen ISIN DE000A1E8HY7 seit dem 13. Oktober an der Börse notiert.
Am 14. Oktober hat die caatoosee ag mitgeteilt, dass das Eingineering-Geschäft der Teraport GmbH in München mit seinen Vermögensgegenständen an die Borchers Consulting GmbH verkauft werden wird. Die von der Teraport verkauften Vermögensgegenstände umfassen mit einem durchschnittlichen Jahresumsatz von 3,3 Mio.EUR und einer Mitarbeiterzahl von 26 das gesamte noch bestehende operative Geschäft der Teraport GmbH. Der Veräußerungserlös, der über die nächsten Monate in Teilbeträgen gezahlt werden wird, wird mindestens 750 TEUR betragen.
Ausblick Mit dem Verkauf der letzten operativen Geschäftsbereiche in der caatoosee-Gruppe verbleibt nur noch ein geringer Umsatzbeitrag für die DQServer-Software der caatoosee. Im Wesentlichen wird in Zukunft das Hauptaugenmerk auf der Verwaltung der liquiden Mittel liegen und der Abwicklung der Restaktivitäten in der Teraport GmbH.
caatoosee ag ph + 49 (0) 7152.355-6616 fx + 49 (0) 7152.355-6650 <email-pii>
18.11.2010 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de
Mit Zahlungsmitteln und zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte in Höhe von 10,8 Mio. EUR verfügt die caatoosee-Gruppe weiterhin über eine hohe Ausstattung an liquiden Mitteln.
Besondere Ereignisse Die von der ordentlichen Hauptversammlung der caatoosee ag am 15. Juli beschlossene Herabsetzung des Grundkapitals im Verhältnis 2:1 auf 12.049.494 Aktien wurde Ende September im Handelsregister eingetragen und damit wirksam.
Bleibt zu hoffen, dass die liquiden Mittel nicht durch Versammlungen oder sonstiges verbrannt werden.
buran
: wie weit sind die nenn nun,diese Heimlichtuerei...
Am 14. Oktober hat die caatoosee ag mitgeteilt, dass das Eingineering-Geschäft der Teraport GmbH in München mit seinen Vermögensgegenständen an die Borchers Consulting GmbH verkauft werden wird. Die von der Teraport verkauften Vermögensgegenstände umfassen mit einem durchschnittlichen Jahresumsatz von 3,3 Mio.EUR und einer Mitarbeiterzahl von 26 das gesamte noch bestehende operative Geschäft der Teraport GmbH. Der Veräußerungserlös, der über die nächsten Monate in Teilbeträgen gezahlt werden wird, wird mindestens 750 TEUR betragen.
Es sieht weiter so aus als wenn jemand gezielt aufkauft. Ich bin mir nicht ganz so sicher, ob ich weiter abbauen sollte oder noch warten? Das errinnert mich doch stark an 3u. Natürlich bin ich be 0,44 raus mit dickem Verlust und jetzt steht sie irgendwo bei 0,80. Ich denke ich werde weiter auf die nächsten Meldungen warten... Vielleicht kommen noch die 0,85+X.