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In einer Umfrage in elf Ländern gaben 81% der Befragten an, dass Ihnen Sicherheit bei der Geldanlage äusserst wichtig oder wichtig sei. Eine hohe Rendite folgte hingegen erst auf Rang sieben mit 58% der Befragten.
22.04.2013, 16:00 Uhr
Redaktion: jf
Die Schweizer wurden in einer Umfrage zum Weltfondstag von anderen Europäern als am sparsamsten eingeschätzt. 78% der Befragen halten die Schweizer für "sparsam" oder "sehr sparsam". Hingegen schnitten die Griechen am schlechtesten ab. 69% halten sie für "eher nicht" oder "überhaupt nicht sparsam". In der vom Bundesverband BVI in elf europäischen Ländern (inkl. der Schweiz) initiierten Umfrage wurden pro Land mindestens 1000 Personen über den Umgang und die Einstellung zum Thema Geld, Sparen, Finanzbildung und private Altersvorsorge befragt. Die Umfrage erfolgte Online im Februar 2013.
Sicherheit und Verständlichkeit sind die wichtigsten Aspekte bei Sparprodukten und der Geldanlage. 81% der Befragten gaben an, dass ihnen das äusserst wichtig oder wichtig sei. Diese Auffassung wird in den meisten Ländern unabhängig von deren wirtschaftlicher Verfassung von über vier Fünfteln der Befragten geteilt. Lediglich in Grossbritannien, Norwegen und den Niederlanden wird diesem Aspekt etwas weniger Bedeutung beigemessen. Eine hohe Rendite rangiert mit 58% der Befragten bei den Anforderungen an die Geldanlage nur auf dem siebten Rang.
Sorge um Alterseinkommen Nahezu vier Fünftel der Befragten erkennen, dass sie mehr privat sparen müssten, um ihren Lebensstandard im Alter zu halten (79%). Fast gleich viele (78%) machen sich Sorgen darum, ob der Staat im Alter die Rente noch zahlen kann. Angst vor Altersarmut haben im Schnitt 69% der Befragten - Italien sticht mit einem Wert von 93% heraus.
Trotz der im Vergleich zu anderen Länder breiter abgestützten Altersvorsorge, welche auf einem 3-Säulen-Prinzip beruht, fürchten sich immerhin 58% der befragten Schweizer vor der Gefahr, im Alter zu verarmen. 76% der in der Schweiz Befragten gaben denn auch an, dass sie, um den Lebensstandard halten zu können, privat mehr für das Alter sparen müssten.
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