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Weil sie ihr Lied abgekupfert haben sollen, hat ein kalifornisches Gericht die Pop-Stars Pharrell Williams (41) und Robin Thicke (38) zu einer Millionenstrafe verurteilt. Die beiden Songwriter müssen der Familie des 1984 verstorbenen Soul-Sängers Marvin Gaye wegen Copyright-Verletzung knapp 7,3 Millionen Franken zahlen.
Gayes Tochter Nona sagte nach dem Urteilsspruch laut «USA Today», dass sie sich nun von den Ketten, die ihnen Williams und Thicke anhängen wollten, befreit fühle.
Pharrell Williams sich keiner Schuld bewusst
Williams teilte durch seine Sprecherin mit, dass er von der Entscheidung der Geschworenen «extrem enttäuscht» sei. Er habe «Blurred Lines» aus eigenem Herzen, Verstand und Seele heraus geschaffen.
Williams hatte die Vorwürfe in dem Plagiatsprozess stets zurückgewiesen. Laut «Hollywood Reporter» hatte er vor Gericht eingeräumt, dass «Blurred Lines» ein 1970er-Jahre-Feeling hätte, aber man wolle doch nichts von jemandem wegnehmen, «wenn man ihn liebt».
Während des Prozesses war zum Vorschein gekommen, dass «Blurred Lines» den Musikern und den beteiligten Plattenfirmen über 16 Millionen Franken eingebracht haben soll. Die Gaye-Erben hatten ursprünglich eine Entschädigung von mehr als 25 Millionen Franken gefordert.