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<h2>SubmittedText<h2><p>Es ist unbestritten, dass die Uruguay-Runde des Gatt der schweizerischen Exportwirtschaft bessere Chancen auf dem Weltmarkt bringt. Das gleiche gilt für die wirtschaftlich fortgeschrittenen Entwicklungsländer.</p><p>Wie bei jedem Vertragswerk gibt es jedoch auch hier Gewinner und Verlierer. Aufgrund verschiedener Studien steht fest, dass die ärmeren und ärmsten Länder, namentlich in Afrika, nicht nur nichts gewinnen, sondern sogar etwas verlieren werden. Ich bitte den Bundesrat um eine Stellungnahme zu den folgenden Fragen:</p><p>1. Hat der Bundesrat die Auswirkungen der Uruguay-Runde auf die Schwerpunktländer der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit untersucht, und, wenn ja, mit welchen Ergebnissen?</p><p>2. Welche konkreten Schritte hat die Schweiz bisher im Rahmen der Gatt-Verhandlungen unternommen, um die Position insbesondere der ärmsten Entwicklungsländer zu stärken?</p><p>3. Welche allgemeinen Möglichkeiten von entwicklungspolitischen Nachbesserungen und flankierenden Massnahmen bestehen bis zur Einleitung der Ratifikationsprozesse im April 1994? Gedenkt der Bundesrat im Sinne der Zielsetzung des Bundesgesetzes über die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe hier noch initiativ zu werden?</p>