Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03419.jsonl.gz/1026

3:3 ging die Partie der Türken vor einigen Hundert Zuschauern in Istanbul aus. Währenddessen mühte sich Portugal drei Tage nach dem bitteren 2:2 in Serbien in Luxemburg zu einem 3:1 nach anfänglichem Rückstand und zeigte Belgien mit einem 8:0 zuhause gegen Belarus eine starke Reaktion auf das 1:1 in Tschechien. Wales, am 12. Juni der Schweizer Auftaktgegner an der EM, setzte sich in Cardiff gegen Tschechien dank eines späten Treffers von Daniel James 1:0 durch.
Unter den Augen von Präsident Recep Tayyip Erdogan schoss Captain Kenan Karaman die Türkei schon nach weniger als zwei Spielminuten in Führung. Eine halbe Stunde später erhöhte Hakan Calhanoglu per Volley aus 22 Metern. In der Folge büssten die personell geschwächten Gastgeber ihre Souveränität ein. Lettlands 2:3 nach einer Stunde war eine Co-Produktion zweier Schweizer Super-League-Legionäre: Luganos Verteidiger Marcis Oss legte auf, der Sittener Roberts Uldrikis staubte ab. Das 3:3 erzielte der eingewechselte Davis Ikaunieks in der 79. Minute.
Vor Lettland hatten sich die Türken zum Auftakt der WM-Kampagne gegen die Niederlande (4:2) und Norwegen (3:0) auf überzeugende Weise durchgesetzt und sich damit für den Abstieg in die dritthöchste Liga der Nations League rehabilitiert. Gegen Lettland gerieten sie vielleicht auch deshalb in Bedrängnis, weil Trainer Senol Günes wegen positiver Corona-Tests auf eine Handvoll Spieler verzichten musste.
Luxemburg stellte nach dem Sieg gegen Irland auch Portugal vor Probleme. Gerson Fernandes, der am Samstag gegen die Iren den Siegtreffer erzielt hatte, köpfelte die Luxemburger nach einer halben Stunde in Führung. Erst kurz vor der Pause glichen die Portugiesen durch Diogo Jota aus. Nach dem Seitenwechsel brachte Cristiano Ronaldo die Gäste mit dem 2:1 auf Kurs. Es war Ronaldos erster Treffer nach vier Länderspielen ohne persönliches Erfolgserlebnis.