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Frühmittelalter
Als im 5. Jh. die römischen Heere dem Expansionsdruck der nordischen Stämme nicht mehr entgegen stehen konnten, zogen sie sich zurück in den Süden um das verbleibende römische Reich zu halten. In unserem Umfeld verblieb eine gallorömische Bevölkerung. Parallel dazu fanden Alamannen und Franken nach und nach Wohn- und Siedlungsraum in der Nordschweiz bis an die Jurahöhen. Die damalige Zeit ist vergleichbar mit dem heutigen Einwanderungsdruck aus den Balkan- und Afrikanischen Staaten. Kulturelle und sprachliche Probleme mussten damals ebenso wie Heute gelöst werden. So lebten die verschiedenen Kulturen oft Sippenweise zusammen. Die Zeit und Intelligenz sowie der natürliche Überlebenswille der damaligen Bevölkerung liess diese Kulturen zu einer Einheit verschmelzen. Ein erstes nicht zusammenhängendes Siedlungsgebiet, am ehesten aus Einzelhöfen bestehend, befand sich vom Seehof bis in den Grund. Aufgrund der geringen Bautätigkeit im Dorfkern konnten noch keine archäologischen Erkenntnisse gewonnen werden ausser in der Büessleten, dem Hörnli und im Grund. Beim Bau der Remise hinter dem Seehof stiess man auf alte Fundamente welche von der ehemaligen Büessletenkapelle stammen könnten. Zur Bauzeit der Remise wurden jedoch keine Untersuchungen durchgeführt. Um so mehr konnte das Gräberfeld auf dem Hörnli mit den damaligen archäologischen Kenntnissen untersucht werden. Im Grund wurden bei Bauarbeiten ebenfalls frühmittelalterliche Plattengräber gefunden aber zuwenig wissenschaftlich untersucht und ausgewertet.
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