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Der schweizerische Basketball freut sich, dass zwei seiner Spieler in der grössten Liga der Welt, der NBA, anzutreffen sind: Clint Capela (Houston Rockets) und Thabo Sefolosha (Utah Jazz). Es waren nicht immer Schweizer Spieler in der NBA vertreten. Vor dem Draft 2006 hatte es kein Schweizer geschafft, in der NBA einen Platz zu ergattern.
Aber seit dem Draft 2006 hat die Geschichte des Schweizer Basketballs einen grossen Schritt nach vorne gemacht. Thabo Sefolosha, von der gleichen Generation wie LaMarcus Aldridge (als 2. gedraftet) oder Rajon Rando (an 21. Stelle), ist an 13. Stelle von den Philadelphia 76ers gewählt worden. Gleich darauf ist er zu den Chicago Bulls transferiert worden und hatte nicht einmal Zeit, Philadelphia kennenzulernen. Die darauffolgenden drei Jahre verbrachte Thabo in Chicaco, wo er an der Seite von Luol Deng und Ben Gordon seine Erfahrungen machte. Von 2006 bis 2009 nahmen die Bulls mit Sefolosha zweimal an den Play-offs teil. Nach der Saison 2009 wurde er zu den Thunder von Oklahoma City transferiert. Mit dieser Mannschaft durchlief er eine grosse Entwicklung und konnte sich dauerhaft im ersten Block festsetzen. In der Saison 2009-2010 wurde er 82 Mal aufgestellt und spielte 82 Spiele. Die Verständigung zwischen ihm und dem Bad Boy der Thunder, Russel Westbrook, war so gut, dass sie die Thunder in die Finale der NBA der Saison 2011-2012 hissen konnten. Leider stiessen sie auf Heat mit Lebron James und erlitten eine klare Niederlage mit 4:1 Spielen. Die Geschichte zwischen Thabo und Thunder lief bis 2014, trotz eines kurzen Abstechers in die Türkei während des Lockouts 2011.
Ab 2014 wechselte Thabo für drei Saisons zu den Hawks Atlanta und danach zu den Utah Jazz im 2017, bei denen er noch heute aktiv ist. Als sie sich in extremis für die Play-offs 2019 qualifiziert haben, sind sie in den Viertelfinals auf Clint Capela und die Houston Rockets getroffen. Die Spieler aus Atlanta haben 4:1 verloren.
Thabo spielt seit fast 13 Jahren in der NBA und kann sich mit 35 Jahren brüsten, immer noch in der anspruchsvollsten Meisterschaft der Welt zu spielen. Er hat viele Projekte und Ziele vor sich, unter anderem das Sommerlager in Blonay, das seinen Namen trägt. Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob der in Vevey aufgewachsene Thabo nächstes Jahr seine 14. Saison in der NBA bestreiten wird.