Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03245.jsonl.gz/3255

Computertomographie CT
Die Computertomographie ist ein hochmodernes Schichtbildverfahren. Eine Röntgenröhre umkreist mitsamt einer Aufnahmeeinheit den Patienten, während dieser auf der Untersuchungsliege liegt. Die Röhre sendet fächer- oder kegelförmige Strahlen aus, die den Körper des Patienten durchleuchten und von den gegenüberliegenden Messköpfen (Detektoren) der Aufnahmeeinheit empfangen und an einen Computer weitergeleitet werden. Im Unterschied zur Projektionsradiographie (herkömmliches Röntgen), bei der zweidimensionale Bilder entstehen, ermöglicht die CT dreidimensionale Schichtbilder und damit einen genaueren Einblick in das Innere des Körpers.
Sie sollten drei Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen. Wasser trinken und die Einnahme von Medikamenten ist erlaubt. Für die Untersuchung der Bauch- und Beckenorgane muss ggf. ein orales Kontrastmittel getrunken werden, damit der Magen-Darm-Trakt besser beurteilt werden kann. Dazu werden Sie 30 bis 45 Minuten vor Untersuchungsbeginn aufgeboten.
Allergien (Asthma, Heuschnupfen), Nierenfunktionsstörungen, Schilddrüsenerkrankungen oder Jodüberempfindlichkeit sind unbedingt dem untersuchenden Arzt oder der Fachperson für medizinisch-technische Radiologie zu melden.
Wichtig ist, dass Sie Ihre aktuellen Laborwerte (Nieren- und Schilddrüsenwerte) zur Untersuchung mitbringen.
Auf einer Liege werden Sie durch eine ringförmige Öffnung gefahren. Von dort aus werden mit Röntgenstrahlen mehrere Querschnitte Ihres Körpers im Abstand von Millimetern aufgenommen. Bei gewissen Untersuchungen ist es nötig, die Luft für wenige Sekunden anzuhalten. Sie werden über ein Mikrofon informiert.
Bei den meisten Untersuchungen wird Ihnen ein Kontrastmittel in eine Armvene gespritzt. Dadurch werden die Bilder kontrastreicher und die Organe und Blutgefässe können besser beurteilt werden. Das dabei entstehende Wärmegefühl ist normal. Die heute verwendeten Kontrastmittel sind in der Regel gut verträglich und werden rasch über die Nieren ausgeschieden.
Nach einer Kontrastmittelinjektion sollten Sie unmittelbar im Anschluss viel trinken, damit das Mittel möglichst schnell aus Ihrem Körper ausgespült wird.