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Am Ende des 1. Weltkriegs wurde das dt. Protektorat T. zwischen Grossbritannien und Frankreich aufgeteilt. In den 1930er Jahren zählten die Konsulate in Accra und Dakar rund dreissig in T. lebende Schweizer. Die meisten waren mit dem franz. Protektionismus konfrontierte Kaufleute und, insbesondere in Britisch-T., das 1956 mit der Goldküste vereint wurde, Missionare. 1960 anerkannte der Bundesrat die Unabhängigkeit von Französisch-T. (Republik T.). Die Zahl der in T. lebenden Schweizer betrug in den 1960er und 70er Jahren rund 70, erreichte 1983 gegen 200 und ging 2010 auf 107 zurück (davon 41 Doppelbürger). Die Zahl der in der Schweiz wohnhaften Togolesen nahm von 5 Personen 1960 auf 100 1980, 160 1990 und 1'110 im Jahr 2010 zu. Die Schweiz unterhält ein Generalkonsulat in Lomé im Konsularbezirk der Schweizer Botschaft in Accra (Ghana). 1964 wurden Abkommen über den Handelsverkehr, den Investitionsschutz und die techn. Zusammenarbeit abgeschlossen. Der wirtschaftl. Austausch umfasst den Import von Kaffee und Kakao, den Tourismus und den Verkauf schweiz. Maschinen. Letztere sind durch die Exportrisikogarantie des Bundes abgedeckt, die jedoch seit 1981 nur mit Vorbehalt gewährt wird. 2010 beliefen sich die Schweizer Exporte auf 17,39 Mio. Fr., die Importe auf 0,7 Mio. Fr. Ab 1979 nahm die Schweiz an den Verhandlungen des Pariser Clubs der Gläubigerstaaten teil. Mit einem Anteil zwischen einem Viertel und einem Drittel an den Staatsschulden T.s ist sie nach Frankreich der zweitgrösste Gläubiger des Landes. 1979-95 vereinbarte die Schweiz mit T. in zehn bilateralen Verträgen eine Umschuldung. 2009 wurde ein Entschuldungsvertrag über 171 Mio. Fr. abgeschlossen. 2011 erliess der Bund T. seine Schulden in der Höhe von rund 63 Mio. Fr.
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– EDA, Dok.
Autorin/Autor: Marc Perrenoud / GL