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Bewertungskriterien
Primär ist nicht die erhaltene Note für die Vergabe des Preises ausschlaggebend, sondern der innovative Charakter der Arbeit mit Umsetzungspotenzial. Bevorzugt werden Arbeiten im Feld der angewandten Forschung – d.h. solche, in deren Rahmen der Absolvent eine eigenständige, methodisch korrekte Untersuchung durchgeführt und ein aktuelles Thema beleuchtet oder eine bestehende Forschungslücke bearbeitet hat.
Kriterien zur Innovation der Arbeit
Die Arbeit behandelt primär Aspekte, die in bestehenden Arbeiten bis dato zu wenig berücksichtigt worden sind. Es braucht einen unkonventionellen Ansatz, verbunden mit Querdenken, welches zu Prototypen-Entwicklung führen kann. Die Arbeit ist von besonderem wirtschaftlichem und technischem Interesse und trägt dazu bei, ein Problem mit einem neuen Ansatz zu lösen oder eine innovative technische Anwendung zu entwickeln oder neue Formen der Innovations-Organisation zu fördern. Die Forschungsergebnisse sind auf eine Vielzahl ähnlicher Anwendungen adaptierbar und tragen dazu bei, Abläufe zu vereinfachen oder Prozesse effizienter zu gestalten. Zusätzlich wird eine Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse und die Bewältigung einer eventuellen Querschnittsproblematik erwartet.
Zur Namensgebung
Die Entstehung des Oberwalliser Bildungsstandortes Brig geht auf die von Kaspar Jodok von Stockalper gegründeten höheren Schulen St. Ursula (1661) und Kollegium Spiritus Sanctus (1662) zurück. Dieser Tradition folgend wurden in den 1990-er Jahren in Brig das Universitäre Institut für Fernstudien und die Fernfachhochschule Schweiz gegründet. Auf dieser historischen Grundlage basiert die Namensgebung des «Kaspar von Stockalper-Preises».