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Der Bürgermeister der kanadischen Hauptstadt Ottawa hat sich als schwul geoutet. «Ich bin schwul. Da – ich habe es gesagt, oder vielmehr geschrieben. Ich habe fast vier Jahrzehnte gebraucht, um diese Worte herauszubringen, aber wie man so sagt: ‹Besser spät als nie›», schrieb Jim Watson in einem in der Zeitung «Ottawa Citizen» veröffentlichten Brief.
Zurückschauend sei es ein grosser Fehler gewesen, dass er sich nicht früher zu seiner Homosexualität bekannt habe, schrieb der 58-Jährige. Durch sein Zögern habe er kein so «von Liebe und Abenteuer erfülltes Leben geführt wie meine mutigeren schwulen Freunde». Watson riet anderen Homosexuellen, sich zwar nicht gedrängt zu fühlen, sich zu outen – «aber wartet lieber nicht 40 Jahre damit».
Regierungschef Justin Trudeau begrüsste Watsons «mutige Worte» im Kurzmitteilungsdienst Twitter. Diese seien eine Inspiration für alle Bewohner Ottawas und Kanadas, «sich frei zu fühlen, sie selbst zu sein». Watsons Outing kam genau einen Tag vor Beginn der Gay-Pride-Woche in Ottawa. (sda/afp)
Der heftige Streit in Washington um die Syrien-Politik hat zu einem Eklat bei einem Treffen zwischen Präsident Donald Trump und den Oppositionschefs geführt. Die Spitzenvertreter der Demokraten brachen am Mittwoch das Gespräch abrupt ab und verliessen das Weisse Haus.
Zuvor hatte Trump die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, persönlich attackiert. Trump habe eine «üble Tirade» losgelassen und Pelosi als «drittklassige Politikerin» beschimpft, sagte der Anführer der …