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Der neue Impfplan enthält zahlreiche Änderungen. Aus diesem Grund erhielten Gesundheitsfachpersonen zur Vorbereitung eine Vorabinformation. Er wird mit einem umfassenden Analyserahmen jährlich von der Eidgenössischen Kommission für Impffragen in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit überarbeitet. Die formulierten Impfempfehlungen zielen auf einen optimalen Impfschutz der Bevölkerung und jedes einzelnen Individuums ab bei gleichzeitiger Abwägung möglicher Risiken durch die Verabreichung von Impfstoffen. Insbesondere bei der Impfung von Säuglingen und Kindern unter zwei Jahren gab es Neuerungen und Anpassungen:
- Impfung gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Poliomyelitis, Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B: Für die Basisimpfung wird neu ein sogenanntes 2+1-Impfschema empfohlen mit drei Impfdosen im Alter von zwei, vier und zwölf Monaten (anstatt des vorherigen 3+1-Impfschemas). Die Impfung gegen Hepatitis B wird neu bevorzugt Säuglingen empfohlen, dies mit einem hexavalenten Kombinationsimpfstoff.
- Impfung gegen Hepatitis B: Die Basisimpfung gegen Hepatitis B wird neu bevorzugt für Säuglinge empfohlen.
- Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln: Neu wird die 1. Dosis dieses Impfstoffs im Alter von neun Monaten und die 2. Dosis mit zwölf Monaten für alle Säuglinge empfohlen.
- Pneumokokkenimpfung von Kindern unter fünf Jahren: Sie wird neu als Basisimpfung und nicht mehr als ergänzende Impfung empfohlen.