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Fünf grosse internationale Banken haben Investorenklagen in den USA im Zusammenhang mit dem Skandal um die Manipulation von Devisenbenchmarks beigelegt. Damit belaufen sich die damit verbundenen Geldzahlungen auf nunmehr insgesamt 2 Milliarden Dollar.
Bei den Banken handelt es sich um HSBC, Barclays, Goldman Sachs, BNP Paribas und Royal Bank of Scotland. Die drei letztgenannten haben zudem Sammelklagen mit dem Vorwurf der Konspiration zur Manipulation des Devisenmarktes im Volumen von 5,3 Billionen Dollar beigelegt, wie Christopher Burke von einer der Anwaltsfirmen, die die Investoren vertreten hat, mitteilte.
Klagen ausserhalb der USA anhängig
Michael Hausfeld, Chef der zweiten federführenden Anwaltskanzlei, sagte nach einer Anhörung beim Bundesgericht in Manhattan am Donnerstag, er erwäge gleichartige Klagen über Devisenmanipulation für Klienten ausserhalb der USA einzureichen. «Das ist nur der Anfang», sagte Hausfeld. «Der asiatische und der europäische Markt sind viel grösser.»
In der Einigung verpflichten sich die Banken zur Kooperation in den Verfahren gegen die sieben verbliebenen beschuldigten Banken, wie Hausfelds Firma mitteilte. In der Summe von 2 Milliarden Dollar sind frühere Einigungen im Volumen von 808,5 Mio. Dollar mit JPMorgan, Bank of America, UBS und Citigroup enthalten.
Vertreter von Bank of America, Barclays, BNP Paribas, Citigroup, Goldman Sachs, JPMorgan, HSBC and RBS wollten sich zu den Vergleichen nicht äussern. UBS gab keine sofortige Stellungnahme ab. Die Vergleiche müssen noch von der US-Bezirksrichterin Lorna Schofield genehmigt werden, bevor sie wirksam werden.
(bloomberg/me)