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Der Internationale Pakt über die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte (UNO-Pakt I) deckt zusammen mit dem Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte (UNO-Pakt II) alle Menschenrechte ab, die 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verkündet wurden.
Im UNO-Pakt I sind unter anderen folgende Menschenrechte aufgeführt:
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Wirtschaft
Recht auf Arbeit, auf gerechte und günstige Arbeitsbedingungen, Streikrecht, Schutz des Eigentums
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Soziales
Recht auf soziale Sicherheit, Recht von Familien, Müttern – vor und nach der Geburt – und Kindern auf besonderen Schutz und Beistand, Recht auf angemessenen Lebensstandard, Recht auf Gesundheit
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Kultur
Recht auf Bildung und Recht auf Teilnahme am kulturellen Leben
Der UNO-Pakt I verpflichtet die Vertragsstaaten, die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte unter Ausschöpfung all ihrer Möglichkeiten und mit allen geeigneten Mitteln umzusetzen (Prinzip der progressiven Verwirklichung).
Der UNO-Pakt I wurde am 16. Dezember 1966 von der UNO-Generalversammlung verabschiedet und trat am 3. Januar 1976 in Kraft. Die Schweiz hat ihn am 18. Juni 1992 ratifiziert, am 18. September 1992 ist er für die Schweiz in Kraft getreten.
Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UNO-Pakt I)