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René Jost: Vom dauerhaften Frieden
Angesichts der Tatsache, dass unser Land den Zweiten Weltkrieg dank des von den alliierten Soldaten vergossenen Blutes unversehrt überstehen konnte, habe ich die geradezu feindselige Haltung der Schweiz gegenüber den Friedensanstrengungen ihrer Nachbarn nie verstanden.
Nach dem EWR-Nein im Dezember 1992 wurde ich aktiver Militant, weil der Friede die Grundbedingung für den Erhalt unserer äusseren Sicherheit und unseres Wohlstandes darstellt. Kürzlich hörte ich Jakob Kellenberger, früherer Staatssekretär im EDA und alt Präsident des IKRK, mit Überzeugung sagen, dass Europa vor allem den dauerhaften Frieden braucht, um seine gegenwärtigen und zukünftigen Schwierigkeiten zu überwinden.