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Singapur – Stadt der Löwen. Dieser Name stammt aus dem Sanskrit (Alt-Indisch) und setzt sich aus den Wörtern Singha (Löwe) und Pura (Stadt) zusammen.
Der südostasiatische Stadtstaat liegt am südlichen Zipfel der Halbinsel Malaysia, und ist mit einer Fläche von 693 km² ungefähr so gross wie Hamburg. Allerdings ist die Bevölkerungsdichte, mit rund 4,3 Millionen Einwohnern, etwa zweieinhalbmal so hoch.
Das heutige Singapur wurde 1819 als erster Handelsposten der East India Company durch Sir Thomas Stamford Raffels gegründet, und war von 1867 bis 1959 eine der britischen Kronkolonien. Am 9. August 1965 wurde Singapur unabhängige Republik.
Das Land besteht aus einer grossen, und fast 60 kleinen Inseln. Die Hauptinsel Pulau Ujong ist in verschiedene Stadtteile aufgegliedert.
Der Central Business District ist die Innenstadt Singapurs und besteht aus vier Teilen:
• Marina Bay: Dies ist wohl der modernste Teil Singapurs mit Wolkenkratzern und auch dem Wahrzeichen der Stadt – das Marina Bay Sands.
• Orchard Road: Shopping-Träume werden wahr! Denn hier reiht sich ein Shoppingcenter an das Nächste. Viele Labels und Designer haben hier ihre Geschäfte. Ausserdem gibt es zahlreiche Restaurants, Bars und Clubs entlang der Strasse.
• Riverside: In Riverside ist die Kunst und Kultur zuhause. Hier finden sich Museen, Theater, Konzerthallen und Denkmäler. Auch ein grosser Teil des Nachtlebens spielt sich in den angesagten Clubs und Bars ab.
• Chinatown: Chinatown wurde ursprünglich als Distrikt für die chinesischen Siedler angelegt, und auch heute noch hat dieses Viertel einen ganz besonderen Charme. Außerdem findet man hier auch den ältesten hinduistischen Tempel Singapurs – den Mariamman Tempel.
In Bugis und Kampong Glan befinden sich die muslimischen Zentren Singapurs, während in Little India – wie der Name unschwer erkennen lässt - die Indischen Siedler ihre Heimat fanden.
Im Osten der Insel befindet sich ein beliebtes Naherholungsgebiert mit Stränden und Freizeitangeboten. Der Norden und Westen sind durch Wohn- und Industrieviertel geprägt. Central ist das grüne Herz Singapurs. Hier findet man neben Wohnvierteln auch Regenwaldgebiete, Parks und Stauseen.
Ein weiteres „Stadtviertel“ ist die Insel Sentosa. Sie diente während der britischen Kolonialzeit als Militärstützpunkt, hat sich aber in neuerer Zeit zu einem Freizeitparadies entwickelt. Neben einem sehr sehenswerten Aquarium ist hier auch Singapurs erstes Spielkasino entstanden.
Sentosa ist per Skytrain (Hochbahn) mit der Hauptinsel verbunden, es führen aber auch Brücken für Fußgänger und Autos auf die Insel.
Aussichten
Um sich einen Überblick über Singapur zu verschaffen, ist die erste Wahl dafür auf jeden Fall das Marina Bay Sands – ein Hotel der Superlative. Mit seiner sehr eigenwilligen Architektur hat es sich seit seiner Eröffnung zum Wahrzeichen der Stadt entwickelt. Auf den rund 190 m hohen Hotelgebäuden befindet sich der Sands Skypark, noch einmal 67 m höher. Neben dem Restaurant mit atemberaubendem Blick über Singapur ist der 146 m lange Swimmingpool das absolute Highlight. Hier zu schwimmen ist ein Gefühl, das man nirgendwo sonst erleben kann…
Flora und Fauna
Kusu Island – die Schildkröteninsel. Rund sieben Kilometer vor der Hauptinsel befindet sich diese kleine Insel. Der Legende zufolge entstand Kusu Island aus einer Meeresschildkröte, die sich in einen Fels verwandelte und dadurch zwei asiatische Schiffbrüchige gerettet hat. Zum Dank errichteten die Beiden einen Schrein für den Schutzpatron der Abenteurer - Tua Peh Kong. Neben einer überdimensionalen Schildkrötenplastik gibt es heute hier auch noch ein Schildkrötenteich und eine geheiligte islamische Stätte. Wunderschöne Strände und badewannenwarmes Meerwasser laden ausserdem zum Baden und Entspannen ein.
Historisches
Das Raffels Hotel, benannt nach dem Gründervater Singapurs. Das im Kolonialstil erbaute Hotel hat einen nostalgischen Flair, denn hier tanzte schon Queen Elisabeth II als junge Frau.
Kulinarisches
Für Europäer die zum ersten Mal nach Asien reisen, ist die asiatische Küche teilweise sehr fremdartig und ungewohnt, denn sie hat mit dem bekannten Chinarestaurant um die Ecke so gar nichts gemein.
Wer aber „experimentierfreudig“ in Puncto Essen ist, der ist in Singapur genau richtig! In zahllosen Hawker Centern – das sind Open-Air Food Courts – kann man nach Herzenslust und zu moderaten Preisen schlemmen. Durch die vielen Einwanderer bietet die Küche Singapurs unterschiedlichste kulinarische Richtungen. Es gibt neben chinesischen auch malaysische und indonesische Einflüsse.
Hier ein paar Spezialitäten die man versuchen sollte:
• Pepper Crabs (grosse Krabben in scharfer, dunkler Pfeffersauce)
• Dumplings (Teigtaschen) in allen Formen und mit den unterschiedlichsten Fleisch- und Gemüsefüllungen
• Sate-Spieße in einem der Hawker-Center
• Char Siew Nudeln
• und zum Nachtisch Kokosnusseis an der Openair-Bühne am Esplanade!
Glückliche Reise….
Bildquelle: cegoh / pixabay.com