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Der Beitrittsprozess zur Europäischen Union (EU) hat in Serbien in den letzten Jahren einen Reformschub ausgelöst und eine umfangreiche legislative Tätigkeit zur Angleichung der Gesetze an die Standards der EU in Gang gesetzt. Das serbische Wahlsystem verleiht den grossen städtischen Zentren ein bedeutendes Gewicht, oft zum Nachteil der Lokalverwaltungen, die nicht über die Mittel verfügen, um sich weiterzuentwickeln. In einigen ländlichen Gebieten sind 65 Prozent der Bevölkerung von Armut betroffen und Landflucht ist ein verbreitetes Phänomen. Serbien will durch die Steigerung der Relevanz und der Vertrauenswürdigkeit der lokalen Behörden die Lokalverwaltungen stärken und damit diesen negativen Bevölkerungstrend stoppen.
Das Projekt SwissPRO, das in 99 Gemeinden im Süden Belgrads umgesetzt wird, hat zum Ziel, die Lebensbedingungen der Bevölkerung mit einem besonderen Augenmerk auf den Bedürfnissen benachteiligter Gruppen zu verbessern:
indem die lokalen Kapazitäten gestärkt und das Ressourcenmanagement verbessert werden;
indem die Grundsätze der guten Regierungsführung und die Massnahmen zur sozialen Integration in der Praxis angewandt werden.
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