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Finanzkräftige Kunstliebhaber sind trotz Atomkatastrophe in Japan und Luftschlägen in Libyen in Kauflaune: Die Kunstmesse TEFAF in Maastricht meldete am Montag in einem Zwischenbericht gute Umsätze.
Dies gelte für sämtliche Abteilungen, wobei moderne und zeitgenössische Kunst, Antiquitäten und asiatische Kunst besonders florierten. Am Ende des ersten Wochenendes wurden 30'000 Besucher verzeichnet, ähnlich viele wie letztes Jahr. 125 Privatjets waren am Flughafen Maastricht-Aachen registriert.
Deutlicher als in der Vergangenheit machte sich nach Angaben der Veranstalter die Präsenz chinesischer Käufer bemerkbar. Schon wenige Stunden nach der Eröffnung am Freitag ging eine Holzskulptur des spanischen Künstlers Joan Miró von 1945 für 3,5 Millionen Euro an einen Privatsammler.
Bei den Alten Meistern verkauften sich unter anderem Gerrit Berckheydes "Blick auf Haarlem" von 1671, für das 4,5 Millionen Euro gefordert worden waren, Willem Claeszoon Hedas "Stillleben mit Römerbecher" (3 Millionen Euro) und "Fährschiff auf der Vecht" von Salomon van Ruysdael (2,5 Millionen Euro).
Ein Marinebild von Willem van de Velde dem Jüngeren, das für drei Millionen Euro zum Verkauf stand, wurde von einem Privatsammler erworben. Die TEFAF gilt als weltweit bedeutendste Messe für alte Kunst. Sie dauert noch bis Sonntag.
SDA-ATS