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Frangula alnus
Familie: Rhamnaceae
Merkmale
Dieser vielstämmige, unregelmässig wachsende Strauch wird ungefähr zwei bis drei Meter hoch. Das Splintholz des Faulbaumes ist gelblich, das Kernholz gelbrot bis rot. Wenn ein Zweig aufgebrochen wird, kann man einen faulig-modrigen Geruch feststellen. Der Faulbaum bildet grüne, kugelige Steinfrüchte, die sich ab Juli rot und dann später schwarz färben.
Lebensraum
Der Faulbaum ist in fast ganz Europa vertreten und beansprucht ein subkontinentales bis subatlantisches Klima. Er bevorzugt feuchte, frische Verhältnisse und ist häufig in Auwäldern oder Mooren anzutreffen.
Allgemein
Früher wurde der Faulbaum zur Herstellung von hochwertiger Kohle und Schwarzpulver verwendet. Daher kommt auch der Trivialname „Pulverholz“. Die Beeren, Blätter und die Rinde werden als giftig eingestuft. Die getrocknete Rinde findet jedoch eine breite Verwendung in der Pharmazeutik oder als Zusatz in der industriellen Teeproduktion.