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Das Sextett mit Küng, Stefan Bissegger, Mauro Schmid, Reusser, Elise Chabbey und Nicole Koller setzte sich in Wollongong über die 28,2 km lange Strecke knapp drei Sekunden vor Italien und 38 Sekunden vor Gastgeber Australien durch.
Bei der Übergabe hatte das Männerteam einen Vorsprung von 15 Sekunden herausgefahren, den die Frauen wenn auch knapp ins Ziel retten sollten. Die Schweizerinnen zogen angeführt von Zeitfahrspezialistin Reusser ein hohes Tempo an, das Chabbey und die eigentliche Mountainbike-Spezialistin Koller mitzugehen vermochten. Im Ziel lösten sie Australien als Führende ab, womit der erste Medaillengewinn in einem Mixed-Team-Zeitfahren auf sicher war. Die Italienerinnen holten zwar noch einige Sekunden auf, konnten die Schweiz aber nicht mehr von Platz 1 verdrängen. Deutschland, als Titelverteidiger gestartet, musste sich mit Rang 4 zufrieden geben.
Begünstigt wurde der Schweizer Coup auch durch das Pech von Mitfavorit Niederlande. Bauke Mollema hatte nach nur drei Minuten einen Defekt, und Annemiek van Vleuten stürzte schwer.
Damit ist dem Schweizer Team die Revanche geglückt. Im Vorjahr hatte es in Flandern eine Medaille in dieser Disziplin hinter den Italienerinnen um fünf Hundertstel verpasst. Bei der ersten Austragung 2019 in Yorkshire in England war die Schweiz nicht am Start gewesen. 2020 in Imola war das Rennen nicht Teil des wegen der Corona-Pandemie gekürzten Wettkampf-Programms gewesen