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Ein Garten voller Trichterspinnen
Hilfe die Spinnen kommen. Unser Sitzplatz ist mit einer grünen Hecke und verschiedenen Sträucher umgeben. Seit einiger Zeit haben Spinnen diese in Beschlag genommen und als ihr Territorium erklärt. Die Trichterspinnen haben ihre Netze ausgelegt und die grüne Hecke mit einem weisssilbernen Netz überspannt. Wenn die Sonne darauf scheint, sieht das noch ganz interessant aus.
Die Labyrinthspinne gehört zur Familie der Trichterspinnen. Mindestens eine konnte ich als Labyrinthspinne erkennen, vermutlich sind es aber die meisten. Ihre Netze und somit auch ihre Fangtechnik unterscheidet sich stark von den Kreuzspinnen. Trichterspinnen bauen horizontale Netze, deren Fäden nicht klebrig sind. Über den Netzen werden noch einige vertikale Fäden in alle Richtungen gespannt. Die Technik sieht nun so aus, dass vorbeifliegende Insekten durch die vertikalen Fäden in ihrem Flug gestört werden und ins horizontale Netz fallen. Geschieht dies, eilt die Spinne blitzschnell heran, beißt das Opfer und zieht sich schnell wieder in ihre Wohnröhre zurück, wo sie auf die eintretende Lähmung des Insekts wartet. Die Wohnröhre ist in der Mitte des Netzes in Form eines Trichters angelegt. Sie hat zur eigenen Sicherheit einen Hinterausgang. Diese typische Wohnröhre gibt den Trichterspinnen ihren Namen.
Links zum Thema:
Wikipedia zu Trichterspinnen