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Berufliche Exposition gegenüber Pflanzenschutzmitteln und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit: Ein Problem für die Schweiz?
Fehlende Daten zur Gesundheit der Landwirte - Das Institut für Arbeit und Gesundheit der Universität Lausanne (Institut universitaire romand de Santé au Travail, IST) hat in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am 8. Juni 2017 in Lausanne einen Workshop organisiert.
Gefährdung von Arbeitenden durch Kontakt mit Pflanzenschutzmitteln während Nachfolgearbeiten in der Landwirtschaft
Im Rahmen einer kurzen Befragung für das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) wurden mit den Betriebsleitern von je 5 Wein- und Gemüsebaubetrieben Interviews durchgeführt. Es sollte abgeklärt werden, ob und in welchem Umfang die Arbeiter bei Tätigkeiten in mit Pflanzenschutzmitteln behandelten Kulturen Schutzmassnahmen ergreifen.
2012 sind 89.5 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz der Ansicht, dass ihr allgemeiner Gesundheitszustand gut oder sehr gut ist. Was gegenüber 2007 eine leichte Abnahme bedeutet (92.7%). Anderseits steigt die hohe oder sehr hohe Arbeitszufriedenheit leicht von 77.2 Prozent auf 78.9 Prozent. Die Anzahl der Erwerbstätigen, die nach eigenen Angaben physischen Belastungen bei der Arbeit ausgesetzt sind, ist bei allen abgefragten Belastungsfaktoren mit Ausnahme des Passivrauchs gestiegen. Der Bericht beschreibt einerseits die Schweizer Arbeitsbedingungen des Jahres 2012 und zeigt andererseits die zeitliche Entwicklung der Arbeitsbedingungen (2007–2012) auf. Mittels deskriptiver Analyse werden die Häufigkeiten nach soziodemographischen Kriterien aufgeschlüsselt und stark belastete Personengruppen und Branchen beschrieben.
In der Schweiz sind 1.1 Millionen Arbeitnehmende von arbeitsbezogenen Gesundheitsproblemen betroffen. So das Ergebnis einer Hochrechnung, die auf der Europäischen Erhebung über die Arbeitsbedingungen und Gesundheit Schweizer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer basiert. Eine vertiefte Analyse der für die Schweiz repräsentativen Daten zeigt, dass hohe physische, organisatorische und psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz Grund für arbeitsbezogene Gesundheitsprobleme sind.
Ende 2011 liess die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (Bilbao) in allen EU- und EWR-Staaten sowie den Kandidatenstaaten eine Erhebung durchführen. Über fünf Aspekte von Sicherheit und Gesundheitsschutz, insbesondere die Entwicklung von Stress und dem Umgang mit Risiken, wurde die Einschätzung der Arbeitnehmenden erfragt. Anfang 2012 liess das SECO die entsprechenden Daten auch in der Schweiz erheben. Diese Erhebung ist deshalb sehr wertvoll, weil sie es erlaubt, die Daten mit total 37 anderen Ländern zu vergleichen. Die konkreten Resultate können Sie den Berichten und Präsentationen entnehmen.
Zwischen 2009 bis 2011 fand unter der Leitung des SECO ein Pilotprojekt im Bankensektor statt. Die Aufgabe der Projektgruppe lautete, zusammen mit den Vollzugsorganen und Sozialpartnern nach Lösungen zu suchen, die dem Bedürfnis der Praxis nach mehr flexibler Zeiterfassung entgegen kommen. Gleichzeitig mussten der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden gewährleistet und die Einhaltung des Arbeitsgesetzes durch die Vollzugsbehörden überprüfbar bleiben. Allfällige neue Regeln sollten zudem auf alle Branchen anwendbar sein.
Das Pilotprojekt wurde mit zwei wissenschaftlichen Studien begleitet: In der einen wurden die Beschäftigten der am Pilotprojekt beteiligten Banken über ihre Zufriedenheit mit dem Arbeitsmodell und ihren Gesundheitszustand befragt. Die andere Studie wertete Daten aus, die im Zusammenhang mit der European Working Conditions Survey (EWCS) erhoben wurden, speziell unter dem Gesichtspunkt der flexiblen Arbeitszeiten.
Flexible Arbeitszeiten in der Schweiz - Auswertung einer repräsentativen Befragung der Schweizer Erwerbsbevölkerung
Auf der Grundlage einer repräsentativen Befragung von Arbeitnehmenden in der Schweiz werden die Zusammenhänge zwischen flexiblen Arbeitszeitregelungen und der Arbeitssituation der Befragten untersucht. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach der obligatorischen Erfassung / Nicht-Erfassung der Arbeitszeiten.
6. Europäische Erhebung über die Arbeitsbedingungen 2015 - Ausgewählte Ergebnisse zu den Schweizerischen Arbeitsbedingungen der abhängig Erwerbstätigen
Die Europäische Erhebung über die Arbeitsbedingungen (European Working Conditions Survey EWCS) ist die umfangreichste vergleichende Untersuchung zu den Arbeitsbedingungen in Europa. Die EWCS wird seit 1990 alle fünf Jahre von der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (EUROFOUND) durchgeführt. Bei der sechsten Befragungswelle 2015 wurden mehr als 43‘000 Erwerbstätige aus 35 Ländern befragt. Die Schweizer Stichprobe der EWCS 2015 besteht aus 1006 Erwerbstätigen und ist repräsentativ für die gesamte Erwerbsbevölkerung in der Schweiz.
5. Europäische Erhebung über die Arbeitsbedingungen 2010 - Ausgewählte Ergebnisse aus Schweizer Perspektive
Eine Studie des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO, erstellt in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz, vergleicht die Arbeitsbedingungen in der Schweiz mit jenen in den Ländern der Europäischen Union (2005 und 2010).
Selbständigerwerbende in der Schweiz - Auswertung der Europäischen Erhebungen über die Arbeitsbedingungen 2005 und 2015
Basierend auf einer repräsentativen Befragung von Erwerbstätigen in der Schweiz (European Working Conditions Survey EWCS 2015; N=1006) wurden Selbständigerwerbende und Arbeitnehmende hinsichtlich der Arbeitszeiten, der Belastungen und Ressourcen bei der Arbeit, der Gesundheit sowie hinsichtlich verwandter Merkmale verglichen. Weiter wird die Entwicklung der Arbeitsbedingungen zwischen 2005 und 2015 beschrieben.
Bericht über die Befragung von Experten zu ihrer Einschätzung der Verbreitung des Gebrauchs von Substanzen, im Arbeitskontext. Es geht dabei um den Substanzkonsum als Reaktion auf Belastungen bei der Arbeit oder mit der Absicht, die Arbeitsleistung über die normalen Grenzen zu erhöhen («Doping»). Diese qualitative Untersuchung ergänzt die quantitativen Daten zur Verbreitung des Substanzkonsums im Arbeitskontext, die in der Stress-Studie 2010 veröffentlicht worden sind.
Stressstudie 2010: Stress bei Schweizer Erwerbstätigen - Zusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen, Personenmerkmalen, Befinden und Gesundheit
Die vom SECO in Auftrag gegebene Studie «Stress bei Schweizer Erwerbstätigen» hat zum Ziel, die aktuelle Situation in Bezug auf Stress am Arbeitsplatz zu erfassen und Entwicklungen aufzuzeigen. Die Studie erfasst Risikofaktoren für Stress am Arbeitsplatz und Entlastungsfaktoren (Ressourcen) sowie Fragen über die Verbreitung des Gebrauchs von Substanzen (u.a. Medikamente und Alkohol), die entweder als Reaktion auf Belastungen bei der Arbeit oder mit der Absicht, die Arbeitsleistung über die normalen Grenzen zu erhöhen («Doping»), eingenommen werden.
Magnetfeld-Expositionen durch professionelle Induktionskochherde - Messerhebung an Gastroarbeitsplätzen im Jahr 2009/2010
Eine gemeinsame Studie des Staatssekretariates für Wirtschaft SECO und des Bundesamtes für Gesundheit BAG zeigt, dass Köchinnen und Köche beim Arbeiten an gewerblichen Induktionskochherden Magnetfeldbelastungen ausgesetzt sind, die teilweise über dem aktuellen Grenzwert liegen. Sie hat zudem gezeigt, dass mit geeigneten Massnahmen die Belastung durch Magnetfelder verringert werden kann.
Der Bericht präsentiert die Resultate der Studie «Schweizerische Befragung in Büros (SBiB-Studie)». Die Erhebung umfasst die Themen Umgebungsbedingungen (Raumklima, Luftqualität, Lärm etc.), gesundheitliche Symptome, Anforderungen an Büros, Arbeitsorganisation, Stress, Absenzen und Arbeitszufriedenheit.
Arbeitsbedingungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates - Geschätzte Fallzahlen und volkswirtschaftliche Kosten für die Schweiz
Muskuloskelettale Beschwerden im Rücken und den oberen Extremitäten haben in den letzten Jahren generell zugenommen. Diese Beschwerden schränken das Leistungsvermögen der betroffenen Erwerbstätigen ein und sind Ursache für einen Grossteil der gesundheitsbedingten Arbeitsabsenzen. Die verursachten betrieblichen und volkswirtschaftlichen Kosten sind erheblich.
«Allein arbeitende Person» bedeutet, dass eine Person allein in einem definierten Arbeitsumfeld, im vorliegenden Fall einem Einzelhandelsgeschäft, beschäftigt ist. Diese Person hat keinen direkten Kontakt mit den anderen Beschäftigten und ist für eine mehr oder minder lange Zeitdauer einzig auf sich selbst gestellt. Die Person befindet sich also in einer sowohl physisch als auch psychisch isolierten Situation.
Allein zu arbeiten ist nicht unbedingt problematisch. Allerdings kann diese Situation unter bestimmten Umständen Risiken bergen. Die EKAS-Richtlinie 6508 (ASA-Beizugs-Richtlinie) enthält eine Liste der besonderen Gefährdungen an Arbeitsplätzen allein arbeitender
Eine repräsentative Erhebung in der Deutschschweiz und in der Romandie.
Während einer Schwangerschaft reagiert die Frau auf Grund der physiologischen Veränderungen empfindlicher auf Belastungen und Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit Arbeitsbedingungen und -milieu. Zudem können gewisse physikalische, chemische oder biologische Faktoren einen schädlichen Einfluss auf die Entwicklung des Fötus haben. Wie verhält es sich mit der Lärmexposition der schwangeren Frau? Der Beitrag geht dem Wissen auf diesem Gebiet sowie den in Literatur und Gesetzgebung vorgeschlagenen vorbeugenden Massnahmen nach.
4. Europäische Erhebung über die Arbeitsbedingungen 2005 - Ausgewählte Ergebnisse aus Schweizer Perspektive
Der Schweizer Bericht zur 4. Europäischen Erhebung über die Arbeitsbedingungen 2005 umfasst eine Situationsbeschreibung der Schweiz im europäischen Vergleich und besonders mit seinen Nachbarländern Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien.
Antwort vom 09.04.2003 auf das Postulat Paul Rechsteiner 96.3094
Im Jahr 2004 wurde im Auftrag des SECO eine Studie über die gesundheitlichen Folgen von Dauernachtarbeit durchgeführt. Insbesondere untersucht die Studie, ob gesundheitliche Beschwerden bei Dauernachtarbeitenden häufiger auftreten als bei Arbeitnehmenden, die zwischen Nacht- und Tagesarbeit wechseln.
Deutsche Zusammenfassung; vollständige Version nur in französischer Sprache.
Was ist eigentlich Stress und wie lassen sich Folgekosten davon beziffern? Die im März 2003 publizierte Studie beleuchtet die Facetten von «Stress» und geht auf Folgen für das Gesundheitswesen wie für die Arbeitswelt ein.
Die Studie, publiziert im November 2002, erfasst die Mobbingsituation der Erwerbstätigen in der Schweiz, insbesondere die Häufigkeit und die gesundheitlichen Auswirkungen des Mobbing, die bis zur Arbeitsunfähigkeit der betroffenen Person führen können.
Berichterstattung gemäss Artikel 21 des internationalen Übereinkommens Nr. 81 über den Vollzug des Arbeitsgesetzes.
Berichterstattung gemäss Artikel 21 des internationalen Übereinkommens Nr. 81 über den Vollzug des Arbeitsgesetzes
Berichterstattung gemäss Artikel 21 des internationalen Übereinkommens Nr. 81 über den Vollzug des Arbeitsgesetzes
Berichterstattung gemäss Artikel 21 des internationalen Übereinkommens Nr. 81 über den Vollzug des Arbeitsgesetzes
Letzte Änderung 18.05.2017