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In Japan hat nach Erteilung der Bewilligung durch das Ministry for International Trade and Industry Mitte März 1999 der Bau einer weiteren Fortgeschrittenen Siedewasserreaktor-Einheit mit einer Blockleistung von 1385 MW begonnen.
Die Regierung der Tschechischen Republik hat ihren Entscheid über das in Bau stehende Kernkraftwerk Temelin erneut verschoben und hofft jetzt, bis Ende April 1999 zu einer Einigung über die Fertigstellung zu kommen.
Das amerikanische Department of Energy hat den Firmen Duke Engineering & Services, Cogema Inc. sowie Stone & Webster den Auftrag erteilt, im Rahmen der Verwertung von überschüssigem Waffenplutonium Dienstleistungen zur Herstellung von Mischoxid-Kernbrennstoff (Mox) und zu dessen Bestrahlung im Reaktor zu erbringen.
In gleichlautenden Erklärungen kündigten die ABB und die Alstom am 23. März 1999 in Brüssel, Zürich und Paris die Schaffung der gemeinsamen ABB Alstom Power N. V. mit Sitz in Holland an, in die sie zu gleichen Teilen ihr Kraftwerksgeschäft einbringen.
Nach dem Entscheid eines zuständigen Distriktgerichts darf das erste geologische Endlager der Vereinigten Staaten für radioaktive Abfälle, die Waste Isolation Pilot Plant (WIPP) in Carlsbad (New Mexico), jetzt den Betrieb aufnehmen.
An einer Besprechung Mitte März erörterte der European Nuclear Council (ENC), ein Zusammenschluss der Chefs der westeuropäischen Nuklearindustrie, seine Haltung im Zusammenhang mit der Klimaerwärmung und die Rolle der Kernenergie für die Vermeidung von CO2-Emissionen.
Die Schweizerische Energie-Stiftung hat an einer Medienkonferenz am 18. März 1999 in Zürich verlangt, zur Garantierung der Sicherstellung der Entsorgungskosten im liberalisierten Markt solle das Stromnetz als Pfand genommen werden.
Der Millenium-Bug – Computer-Neudeutsch für den Nachteil nicht weniger älterer Datenverarbeitungssysteme, Jahrzahlangaben nur zweistellig zu verarbeiten, Daten wie den 9.9.99 intern als logisches Kriterium zu verwenden und somit am Übergang ins Jahr 2000 sowie an einem weiteren runden Dutzend Daten zu scheitern – bereitet den westeuropäischen Elektrizitätsversorgern und Kernkraftwerksbetreibern keine schlaflosen Nächte mehr.