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Botschaften zum Umgang mit blinden und sehbehinderten Patienten
- Beim Eintreten Name, Funktion und Aktion mitteilen.
- Rundgang durch das Patientenzimmer zur Orientierung und wichtige Gegenstände betasten lassen.
- Im Zimmer nichts verschieben ohne den betroffenen Patienten zu informieren.
- Essen erklären und Mithilfe, wenn nötig.
Medikamente in Braille
- Einige Medikamentenverpackungen sind bereits in Braille beschriftet.
- Apotheken können Braille auf Verpackungen mit Beschriftungsgerät anbringen.
Leitfaden für Rettungspersonal
- Kommunizieren Sie aktiv mit blinden und sehbehinderten Personen und erklären Sie alle Abläufe.
- Die Kommunikation über Blickkontakt funktioniert nicht immer. Nennen Sie Ihren Namen und Ihre Funktion. Das Zerren an Kleidung und Körper kann erschreckend wirken. Trotz Notlage und Hektik möglichst in normalem Tonfall sprechen.
- Die Kommunikation über Gesten ist erschwert. Erklären Sie kurz die Lage: "Das Haus ist überschwemmt, ich führe Sie hinaus."
- Den Blindenlangstock möglichst immer im Besitz der blinden und sehbehinderten Person lassen, damit eine selbständige Orientierung und Erkennung am Evakuierungsort erhalten bleibt.
- Nicht lange den Weg beschreiben, sondern der blinden oder sehbehinderten Person den Arm oder die Schulter anbieten. Beim Gehen oder Rennen nur wesentliche Hinweise zum Weg machen: "Stufe hoch, Türe links."
- Eine blinde Person lässt den Blindenführhund nie zurück.
- Auch wenn die Person ausser Gefahr ist, lassen Sie diese nie alleine und ohne Informationen oder die nötige Unterstützung zurück, damit sie einen ihr bekannten Ort oder ein geeignetes Transportmittel erreichen kann.