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Vereinigung Freier Missionsgemeinden (VFMG)
In den 60er Jahren bildeten sich im Evangelischen Brüderverein zunehmend auseinanderstrebende Ansichten. Die eher konservativen Glieder des Brüdervereins hielten sich zu dessen Leiter Max Graf und betonten die wichtige Bedeutung der Worte des Gründers Fritz Berger. Die Vertreter der andern Richtung, unter ihnen Peter Zürcher, damals in Zürich, wollten unter Berufung auf die Bibel gegenüber andern bibelgläubigen Gemeinden und ebenso gegenüber der Welt eine etwas freiere Haltung einnehmen. Dieses Bestreben sowie gewisse Nuancen in den Glaubenslehren und der Wunsch nach freier Wahl der Brüderratsdelegierten durch die Gemeinden führten zum Bruch.
Die Vereinigung freier Missionsgemeinden betont die Rechtfertigung aus dem Glauben, die Notwendigkeit der Vergebung der Sünden sowie die Heiligung des Lebens. Die Vereinigung freier Missionsgemeinden steht mit verschiedenen anderen Freikirchen und freien Missionswerken in Verbindung. Sie hat Missionsarbeiten in Österreich, Italien und Frankreich eingerichtet. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit den freikirchlichen Verbänden Chrischona und FEG. Die VFMG ist Mitglied des VFG.
Christus im Brennpunkt
CH: 50 Gemeinden
Missionsstationen in Frankreich, Österreich und Italien.