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Leuchtkäfer ernähren sich von Nackt- und Gehäuseschnecken, welche sie anhand ihrer Schleimspur ausfindig machen. Durch Gifteinspritzen lähmen sie die Schnecke. Das eiweissauflösende Gift zersetzt den Körper, d. h. er wird vorverdaut und schliesslich als Brühe aufgesogen. Eine ausgewachsene Larve kann innerhalb von 30 Stunden eine Schnecke auffressen, auch wenn sie mehr als 12 mal grösser ist. Die ausgewachsenen Tiere nehmen keine Nahrung mehr zu sich, nur die Larven.
Glühwürmchen gehören zu den Käfern und sind auch unter dem Namen Leuchtkäfer bekannt. Auch die Larven leuchten, aber nicht, um Männchen anzulocken, denn sie sind ja noch nicht geschlechtsreif, aber sie signalisieren damit ihren Feinden: "Ich schmecke schlecht" oder "Ich bin giftig".