Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03289.jsonl.gz/1870

"Mitreissend, unterhaltsam und spannend wie einen Thriller erzählt le Carré in Der Taubentunnel sein Leben." Eckart Baier, Buchjournal
Was macht das Leben eines Schriftstellers aus? Mit dem Welterfolg Der Spion, der aus der Kälte kam gab es für John le Carré keinen Weg zurück. Er kündigte seine Stelle im diplomatischen Dienst, reiste zu Recherchezwecken um den halben Erdball - Afrika, Russland, Israel, USA, Deutschland -, traf die Mächtigen aus Politik- und Zeitgeschehen und ihre heimlichen Handlanger.
John le Carré ist ein exzellenter und unabhängiger Beobachter, mit untrüglichem Gespür für Macht und Verrat. Aber auch für die komischen Seiten des weltpolitischen Spiels.
In seinen Memoiren blickt er zurück auf sein Leben und sein Schreiben.
Die Memoiren eines Jahrhundertautors
Portrait
John le Carré, 1931 geboren, studierte in Bern und Oxford. Er unterrichtete in Eton, bevor er während des Kalten Krieges für den britischen Geheimdienst arbeitete. 2011 wurde er mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet. Seit nunmehr über fünfzig Jahren ist das Schreiben sein Beruf. Er lebt in London und Cornwall.
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.
Der Schriftsteller, der u.a."Der Spion,der aus der Kälte kam" und "Dame,König,Ass,Spion" schrieb(übrigens beide verfilmt), schildert hier seinen interessanten Werdegang.
Einblicke
von einer Kundin/einem Kunden am 30.10.2016
Geschichten aus meinem Leben so der Untertitel und dies ist auch der Inhalt des Buches. Es sind Geschichten aus der Zeit des kalten Krieges, aus der Zeit, als John LeCarré beim Geheimdienst arbeitete, aus der Zeit danach und von seiner Familie. Es sind Hintergrundmaterialien zur Zeitgeschichte und zu den Romanen, die jeder Joh...
Geschichten aus meinem Leben so der Untertitel und dies ist auch der Inhalt des Buches. Es sind Geschichten aus der Zeit des kalten Krieges, aus der Zeit, als John LeCarré beim Geheimdienst arbeitete, aus der Zeit danach und von seiner Familie. Es sind Hintergrundmaterialien zur Zeitgeschichte und zu den Romanen, die jeder John LeCarré-Fan gerne liest, aber nicht nur der Fan. Auch denen, die seine Romane nicht lesen, gibt LeCarré einen persönlichen Einblick in sein Leben, eine persönliche Sicht auf die damalige Zeit. Kurzweilig und unterhaltsam sind die Geschichten; ich habe sie gerne gelesen bis auf eine. Ich habe sie gerne gelesen, obwohl ich John LeCarrés Bücher nicht alle kenne. Die eine, die ich nicht mochte, ist die letzte in dem Buch. Sie handelt von seinem Vater und der Vater-Kind-Beziehung. Gut, sein Vater, zumindest so, wie er ihn schildert, war kein mustergültiger Vater. Auch die geschilderten Schwierigkeiten des Vaters mit dem Gesetz sind sicher belegbar und verurteilenswert. Und natürlich gehört es der Vollständigkeit halber auch dazu, über die eigene Kindheit und das eigene Elternhaus zu berichten. Aber: Muss das schwierige Verhältnis derart ausgiebig in die Öffentlichkeit getragen werden? Andere Leser mögen selbst entscheiden.
Zusammengefasst: Fünf Sterne für das Buch ohne das letzte Kapitel: Absolut lesenswert. Ein Stern Abzug, ein rein subjektiver Abzug, wegen des letzten Kapitels in dem Buch.