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Der Kanton Graubünden mit seinen rund 193 400 Einwohnerinnen und Einwohnern ist der am dünnsten besiedelte Kanton der Schweiz. Die Bevölkerungsdichte beträgt 27 Personen pro Quadratkilometer.
Ende 2011 zählte der Kanton Graubünden 193 388 Einwohnerinnen und Einwohner. Mit 27 Personen pro Quadratkilometer ist Graubünden der am dünnsten besiedelten Kanton. In der Hauptstadt Chur, einer der ältesten Siedlungen der Schweiz, leben rund 37 000 Personen.
Die häufig verwendete Bezeichnung "Schweiz im Kleinen" trifft auf Graubünden insbesondere auf die Zusammensetzung der Bevölkerung zu. Im Kanton sprechen - unter Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit - 76 Prozent der Bevölkerung Deutsch, 16 Prozent Rätoromanisch, 12 Prozent Italienisch sowie 14 Prozent andere Sprachen.
Die Vielfalt zeigt sich auch bei den Konfessionen. Rund 40 Prozent der Bevölkerung ist evangelisch-reformiert und 47 Prozent römisch-katholisch. Anderen Glaubensrichtungen gehören rund 5 Prozent an. Annähernd 8 Prozent sind konfessionslos oder machen keine Angaben zu ihrer Religion. Etwa ein Viertel der Bündner Bevölkerung ist 19 Jahre alt und jünger. Der Anteil der Altersgruppe von 20 bis 64 Jahren liegt bei 61 Prozent, und rund 16 Prozent der Bevölkerung sind über 65 Jahre alt.