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Die Anhebung des Frauenrentenalters ist inakzeptabel - die Renten reichen nicht zum Leben
Zum 8. März, dem Internationalen Frauentag, hat der VPOD eine neue Ausgabe des Zeitung "8 Minuten" produziert, die er am fraglichen Dienstag unters Volk bringen wird. Hauptthema ist die AHV: Die AHV bringt Frauen viele Vorteile, denn sie berücksichtigt bei der Rentenberechnung auch die unbezahlte Erziehungs- und Betreuungsarbeit. Der Haken: Die Renten reichen nicht zum Leben. Für 38 Prozent der Frauen ist die AHV (einschliesslich Ergänzungsleistungen) die einzige Einkommensquelle im Alter.
Mit der Reform "Altersvorsorge 2020" soll das Frauenrentenalter auf 65 Jahre erhöht werden. Damit soll auf dem Buckel der Frauen Geld gespart werden. Durch die kürzere Rentenlaufzeit und die längere Beitragspflicht würde der Bund 1,3 Milliarden Franken einsparen. Davon betroffen wären Frauen mit Jahrgang 1956 und jünger.
Solange Frauen noch immer mehr unbezahlte Arbeit machen und weniger verdienen als Männer, solange jüngere Frauen keine Betreuungsplätze und ältere Frauen keine Stellen finden, solange ist eine Heraufsetzung des Frauenrentenalters nicht akzeptabel. Denn sie führt mehr Frauen in die Armut.