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Auf dem Totenbett lüftet die Mutter, eine in ganz Alexandria gefürchtete Bordellwirtin, ihr letztes Geheimnis: Sie überlässt ihrem Sohn Sabir eine Fotografie seines totgeglaubten Vaters und verrät ihm dessen Namen. Damit beginnt die Suche nach einem Unbekannten, die Sabir durch Höhen und Tiefen der ägyptischen Gesellschaft führt. Die Katastrophe ist vorprogrammiert.
Nagib Machfus’ Roman, 1964 entstanden, lässt sich gleichermaßen als spannender Kriminalroman, als Bildungsroman oder Sittenbild lesen. Er wurde als politische Parabel für eine Gesellschaft interpretiert, die ihre Wurzeln verloren hat. Der Vater bleibt das Geheimnis, und das Leben bietet wenig Hoffnung auf ein Glück in Anstand und Ehrbarkeit.
»Die Doppelschilderung von Innenleben und äußerem Geschehen, diese psychologisch fundierte Tragödie erinnert an Dostojewskij.«
»’Die Spur’ gibt Zeugnis davon, mit welchem Engagement sich Nagib Machfus nach seinem langen Schweigen dranmachte, die politischen, sozialen, kulturellen und spirituellen Krankheiten der ägyptischen Gesellschaft bloßzulegen und zu denunzieren.«