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Die Gallengang-Atresie ist eine ursächlich nicht geklärte Krankheit der Neonatalperiode bei der es während der Schwangerschaft beim werdenden Kind zu einem Verschluss der Gallenwege kommt. In dieser Altersgruppe ist die Gallengang-Atresie die häufigste Indikation zur chirurgischen Behandlung eines cholestatischen Ikterus (d.h. einer durch Gallenstau bedingten Gelbsucht). Weltweit variiert die Prävalenz bei Geburt zwischen 1:20’000 und 1:3’100 Lebendgeborene. Am häufigsten ist die Gallengang-Atresie in Asien und im Pazifikraum. In West-Europa ist 1 von 18’000 Lebendgeborenen erkrankt. Mädchen sind etwas häufiger betroffen als Knaben. Die Gallengang-Atresie ist nicht erblich, ihre Ursache ist unbekannt.
Bild: Verschieden Typen von Gallengang-Atresie, bei denen die Gallenwege teilweise oder ganz obliteriert oder nicht angelegt sind.