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(Kt. Waadt,
Bez. Aigle).
541 m. Spornartiges Ende der Kette des
Mont Arvel; springt gegen das
Rhonethal vor und beherrscht mit
seinen Steilhängen die Simplonbahn und einen grossen Bauernhof, der auf der Siegfriedkarte
Pré de la
Rottaz heisst, heute
aber allgemein ebenfalls Sauquenil genannt wird. 1214: la Trucce de Socquenin; 1792: Soquenil.
Der Saurengletscher ist in den letzten zwei Jahrzehnten stark zurückgegangen,
so dass nun häufig im Hochsommer auf dem Scheitelplateau der Sardonakette der apere Fels auf grosse Ausdehnung zu Tage tritt.
oder
Piz Sardona(Kt. Glarus
und St. Gallen).
3054 m. Gipfel in der Sardonakette, zwischen dem
Raminthal und dem Calfeisenthal
und 6 km ö.
Elm. Bildet nicht einen auffällig aufragenden Gipfel, sondern blos das sanft ansteigende N.-Ende des 2 km langen,
ziemlich flachen Scheitelplateaus der Sardonakette. Dieses
Plateau bricht fast ringsum, namentlich aber im
NW., mit einer bis 200 m hohen, aus grünem Verrucano gebildeten und von vielen Couloirs durchschnittenen Steilwand ab. Diese
Verrucanotafel ist unten durch eine dünne Lochseitenkalkbank begrenzt, die namentlich auf dem steilen NW.-Abhang als sehr
auffälliges, schnurgerade verlaufendes horizontales Band zu Tage tritt.
Unter demselben senken sich steile, aus eozänen Schiefern gebildete und von vielen reich verästelten
Runsenzügen durchfurchte Hänge nordwestwärts gegen das
Raminthal ab. Der gegen den
Hintergrund des Calfeisenthals gerichtete
O.-Abhang ist weniger steil und mit dem
Sardonagletscher bedeckt. Der
Piz Sardona bietet eine sehr schöne und ausgedehnte
Fernsicht über die ö. Schweizeralpen und wird daher ziemlich häufig besucht. Seine Besteigung wird
gewöhnlich mit derjenigen des benachbarten
Piz Segnes verbunden. Man erreicht ihn ohne bedeutende Schwierigkeiten von
Elm
aus über die
Alp Falzüber in 6½ Stunden, von der
Sardonahütte aus über den
Sardonagletscher in 3½ Stunden, von
Flims aus
über die Alp Cassons und den
Segnesgletscher in 6½ Stunden.
(Kt. Wallis,
Bez. Brig).
2391 m. Alpweidenrücken, letzter Ausläufer des vom
Gibelhorn nach SW. auszweigenden
Kammes. Am
NW.-Hang liegt der Seewjistaffel und am
SO.-Hang die Steinenalp. Gneis. Kann von
Bérisal an der Simplonstrasse über die Steinenalp
in 2 Stunden bestiegen werden. Interessante Aussicht. Der oberste Teil desRückens heisst Zum
Seewji.
(Kt. Bern,
Amtsbez. Interlaken).
1626-2000 m. Grosse Alpweide im
Sausthal; trägt die Hüttengruppen von
Oberberg,
Matten und
Alpiglen.
Hier stand einst ein ganzes Dorf, das nach der Ueberlieferung von einem Hochwasser zerstört worden sein soll, wobei alle
Bewohner mit Ausnahme eines kleinen Kindes den Tod gefunden hätten. Dieses Kind soll dann der
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forlaufend
Stammvater des heute noch im Oberland verbreiteten Geschlechtes der Sauser geworden sein.