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Für Nina Christen endet die Weltcupsaison mit einem weiteren Erfolg. Die Nidwaldnerin hat sich in dieser Saison endgültig in der absoluten Weltspitze etabliert. Das hat sie am Weltcupfinal in Putian (CHN) einmal mehr eindrücklich unter Beweis gestellt. Im Final Gewehr 50m Dreistellung startete sie fulminant und lag nach den 15 Kniend- und den 15 Liegendschüssen in Führung. Allerdings sassen die Konkurrentinnen ihr im Nacken. Stehend blies die Britin Seonaid McIntosh zur Aufholjagd. Mit zweimal 52.3 Punkten stürmte sie an die Ranglistenspitze und feierte am Ende mit 462.1 Punkten einen ungefährdeten Sieg. Pei Ruijiao wies als Zweite einen Rückstand von 4.7 Zählern auf. Die Chinesin hatte Nina Christen im 44. (und für Nina Christen damit letzten) Schuss abgefangen und auf den dritten Rang verwiesen. Den Angriff von Snjezana Pejcic (CRO) konnte die Innerschweizerin aber abwehren, obwohl sie ihren Wettkampf mit einer 9.1 und einer 8.9 und einem Total von 449.1 Zählern beendet hatte. An ihrer ersten Teilnahme an einem Weltcupfinal, für den sich nur die besten Schützinnen der abgelaufenen Saison qualifizieren können, ist ein dritter Rang aber eine hervorragende Ausbeute. Zudem hat Nina Christen einmal mehr bewiesen, dass sie bereit ist, wenn es zählt. Das macht Hoffnungen für die Olympischen Spiele, für die sie zwar noch nicht selektioniert ist. Doch mit diesem erneuten Erfolg sollte diese Selektion nur noch eine Formsache sein.
Bereits in der Qualifikation zeigte Nina Christen eine souveräne Leistung. Mit 1166 Punkten erreichte sie zwar nicht ihr übliches Leistungsniveau. Als Viertklassierte schaffte sie den Sprung in den Final der besten acht Schützinnen aber ohne Probleme. Für die Finalteilnahme waren «nur» 1158 Punkte gefordert. Qualifikationsbeste war die Slowenin Ziva Dvorsak mit 1172 Zählern, die im Final in den Kniend- und Liegend-Passen hinter Nina Christen den zweiten Rang belegte, stehend aber rasch den Anschluss verlor und am Ende Sechste wurde. (van)