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Eine Katze ist das ideale Haustier- Samtpfoten und wärmendes Schnurren sorgen für Wohlbefinden.
Doch leider ist dies ist nicht für Jedermann möglich –
Grund hierfür sind Katzenhaarallergien, die neben Niesen und Schnupfen auch allergische Hautreaktionen bis hin zum Asthma mit sich bringen können.
Doch gibt es Katzenrassen, die für Allergiker geeignet sind?
Wie entsteht eine Katzenhaarallergie?
Die Katzenhaarallergie ist keine direkte Allergie gegen das Fell der Katze, sondern vielmehr gegen den Speichel.
Im Speichel der Katze befindet sich das Protein Fel d 1 – dies ist ein Allergen welches die Katzenhaarallergie auslöst.
Durch das tägliche putzen der Tiere gelangt der Speichel mit dem Allergen in das Fell und kann somit die Allergie beim Besitzer auslösen.
Lösen Sibirische Katzen seltener eine Allergie aus?
Jede Katze trägt das Protein Fel d 1 in sich- und da auch jede Katze ein Individuum ist, unterscheidet sich die Konzentration dieses Allergens bei den verschiedenen Tieren. Es soll dennoch Katzenrassen geben, die weniger Fel d 1 produzieren.
Hierzu zählen Beispielsweise unter anderen die Sphynx-Katzen, Cornish Rex und die Sibirische Katze.
Ursprünglich stammt die Sibirische Katze aus Russland aber auch in Deutschland erfreut sie sich an steigender Beliebtheit.
Gründe hierfür sind mit Sicherheit ihr majestätisches Aussehen, ihr soziales und intelligentes Verhalten und ihr angenehmer Charakter, aber insbesondere eilt ihr der Ruf voraus, dass sie eine hypoallergene Rasse sei.
Laut Studien aus den USA soll sie nachweislich weniger von dem Allergen Fel d 1 produzieren und so für Allergiker besonders geeignet sein.
Allerdings ist auch bei den „Sibis“ (wie sie liebevoll genannt werden) jede Katze ein Individuum und man kann nicht mit hundertprozentiger Sicherheit ausschließen, dass sie keine Allergie auslöst.
Berichte bestätigen dennoch, dass diese Katze weitaus Allergiefreundlicher sein soll, als andere Katzen.
Fazit- ist die Sibirische Katze für Allergiker geeignet?
Laut Berichten scheint die sibirische Katze besser für Allergiker geeignet zu sein, als andere Katzenrassen.
Grund hierfür könnte ihr langes Fell sein, an dem weniger Speichel haften bleibt oder auch das Einzelne Individuum, auf die der Allergiker besser reagiert.
Aber auch bei der Sibirischen Katze kann eine erhöhte Produktion des Allergens leider nicht ausgeschlossen werden.
Deshalb gilt: Wenn eine starke Allergie bekannt ist, sollte man seine eigene Gesundheit und das Wohl des Tieres beachten.
Es gibt keine sichere Aussage darüber, dass eine Allergie bei einer Sibirischen Katze nicht auftritt.
Das Zusammenleben sollte in jedem Fall vorher getestet werden.
Frage den Züchter ob du Besuche einplanen kannst um die Katzen kennenzulernen.
Auf manche Katzen reagiert man stärker und auf manche gar nicht.
Um wirklich Sicher zu gehen, kannst du auch eine Fellprobe mit zum Allergologen nehmen und dort testen lassen.
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Solltest du dich nach den Tests für eine Katze entscheiden, kannst du auch zusätzlich durch folgende Maßnahmen der Allergie entgegen wirken:
1. Ermögliche der Katze Freigang (Ob Hof, Garten oder der Balkon).
Gerade Sibirische Katzen mögen es die Welt zu erkunden und zu klettern. Das positive am Freigang ist nicht nur das gesteigerte Wohlbefinden deiner Katze sondern auch die Möglichkeit, dass sie ihre Fellpflege im Freien betreibt und somit die Belastung der Katzenhaare in deiner Wohnung nicht so hoch ist.
2. Entferne regelmäßig die Haare deiner Katze aus der Wohnung.
3. Pflegen deine Katze- hierzu gehört besonders das Kämmen des langen Fells.
Gerne kannst du es auch vorher etwas anfeuchten, damit die Haare gleich am Kamm haften bleiben und du sie entsorgen kannst.
4. Sprich mit deinem Allergologen über die Möglichkeit einer Desensibilisierung.
Generell gilt : Die Anschaffung einer Katze trotz einer Allergie muss sehr durchdacht sein.
Hole dir keine Sibirische Katze, ohne es vorher zu testen. Die Folge könnte sein, dass du dich von deinem geliebten Tier auf Grund deiner Allergie trennen muss und ihr beide traurig seid.