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Eine wissenschaftliche Arbeit ist ein mit Überschriften gegliederter Text, in dem man das Ergebnis seiner Forschung darstellt. Die Forschung kann durch selbst erhobene Daten erfolgen oder durch Auswertung bereits bestehender Daten, also auch nur Literatur.
Was ist eine wissenschaftliche Arbeit?
Eine wissenschaftliche Arbeit verschafft dem Leser Kenntnis, wie der Autor zum Ergebnis gelangt ist. Meist wird mit einem Abriss der gegenwärtigen Lage gestartet. Es folgt ein Forschungsüberblick: Wer hat wozu schon etwas geschrieben? Wie ist der aktuelle Stand? Um diese Fragen zu beantworten, durchforstet der Autor die Datenbanken. Hierbei ist es wichtig auch über den Tellerrand zu schauen: Was steht in ausländischen Journalen? Für die verschiedenen Fachrichtungen gibt es verschiedene Datenbanken. Für die Wirtschaft ist beispielsweise die Datenbank EBSCO unabdinglich. Wichtig: es wird nur Primärliteratur verwendet.
Im nächsten Schritt wertet der Autor sein Material aus und entwickelt einen eigenen Standpunkt, der aber schlüssig sein sollte. Im Studium muss dies nicht einen neuen Beitrag zur Forschung darstellen. Aber sicher ist der Dozent begeistert, wenn man eine eigene Meinung dazu verfasst.
Immer die Literatur angeben
Alles was nicht den eigenen Gedanken entspricht muss belegt werden. Die Universitäten und Fachhochschulen geben die Zitierweise vor. Unterschieden wird im Text oder unter dem Text als Fussnote. Zuletzt kommt das Literaturverzeichnis. Dies ist besonders wichtig. Schliesslich kann so nachverfolgt werden, welche Literatur der Autor für seine wissenschaftliche Arbeit verwendet hat.
Zu den wissenschaftlichen Arbeiten gehören die Seminarabeit, die Bachelorarbeit, Masterarbeit und die Doktorarbeit. Eine wissenschaftliche Arbeit ist im Grunde genommen immer gleich aufgebaut. Sie variiert nur im Umfang und der Tiefe.
Wie gliedere ich die wissenschaftliche Arbeit
Der Aufbau ist wie folgt:
Deckblatt: Hierfür gibt es meist konkrete Vorgaben. Name, Titel, Matrikelnummer, Datum und Betreuer gehören in der Regel darauf.
Inhaltsverzeichnis: Hier hinein kommen alle Überschriften und Untertitel.
Einleitung: Die Einleitung umfasst verschiedene grundlegende Kapitel wie Hinführung zum Thema, Methodik etc. Möglichst sollte nicht nur Einleitung da stehen.
Hauptteil: Es wird die Literatur, also der Theorieteil und der praktische Teil präsentiert, also eigentlich die komplette Arbeit.
Fazit: Dies umfasst eine Zusammenfassung und wenn möglich einen Ausblick.
Quellenverzeichnis: Literaturverzeichnis und andere Quellen.
Anhang: Tabellen und Abbildungen, die nicht direkt im Text sind. Dies können auch Interviews sein.
Eidesstattliche Erklärung: Die Erklärung, dass nur der Autor die Arbeit ohne Hilfe verfasst hat. Unterschrift nicht vergessen.