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Der Entscheid für Lungenkrebs-Screening gründet auf der grossen Krankheitslast von Lungenkrebs («burden of disease»), den aktuellen Diskussionen zum Thema im In- und Ausland sowie der neu vorhandenen Evidenz aus Studien, die den Nutzen einer niedrigdosierten Computer-Tomographie («low-dose CT» oder LDCT) untersucht haben.
- Lungenkrebs ist mit etwa 4’500 neuen Diagnosen pro Jahr eine der fünf häufigsten Krebsarten in der Schweiz und mit 3’200 Todesfällen die häufigste Krebstodesursache.
- In anderen Ländern wird ebenfalls diskutiert, ob ein LDCT-Screening empfohlen werden soll. In den USA hat die «US preventive services task force» (USPSTF) ihre Empfehlung schon abgegeben.
- Es existieren gut durchgeführte Studien zu LDCT-Screenings, wie die niederländisch-belgische NELSON-Studie, deren Resultate im Januar 2020 publiziert wurden.
- Es besteht ein aktuelles gesundheitspolitisches Interesse am Thema.