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Bibelkreis.ch
Frage 997
Sehr geehrter Herr ,
ich befinde mich zur Zeit gemeindemäßig "im
Spannungsfeld zwischen Orthodoxie und Charismatik" (hier habe ich den
Untertitel eines Buches von James Packer "geliehen").
Soll heißen: Ich bin mir momentan sehr unsicher,
ob ich in einer gemäßigt charismatischen Baptistengemeinde Mitglied werden
soll, zu der es momentan keine geographisch akzeptablen
evangelikalen Alternativen gibt und in der sich meine Familie im Großen und
Ganzen recht wohl fühlt, oder ob ich dort weiterhin "als Gast" die
Gottesdienste besuchen soll.
Das Problem ist, daß ich eigentlich eine
verbindliche Gemeindemitgliedschaft anstrebe, andererseits aber im Bezug auf
bestimmte Lehrfragen als Mitglied akute Identifikationsprobleme mit dieser
Gemeinde hätte.
Konkret geht es mir insbesondere um die Lehre von
der "Geistestaufe" oder "Geisterfüllung", die ich von der Bibel her nicht so
erkennen kann, wie in dieser Gemeinde gelehrt wird.
Was mich, um meine Meinung zu diesem Thema
abzurunden, interessieren würde:
Wie standen die "Kirchenväter" der
nachapostolischen Zeit zu diesem Thema?
Sahen Sie die Ereignisse der Apostelgeschichte
(Pfingsten - Samaria - Cornelius - die Johannesjünger in Ephesus) - wie
heutzutage die Charismatiker - als richtungsweisend und beispielhaft an, oder
sahen sie diese eher als einmalige Ereignisse an?
Wodurch und in welcher Art Ereignis empfing ihrer
Ansicht nach ein gläubig gewordener Mensch den Heiligen Geist und wodurch
wurde er vom Heiligen Geist "erfüllt"?
Mit freundlichen Grüßen
swws
P.S.: falls diese Anfrage im Forum bei
veröffentlicht werden
sollte, bitte ich um Anonymisierung.
Lieber SWWS 27.07.04
ich empfehle Dir mal diesen Artikel durchzuarbeiten
Wesen, Werk und Gaben des Heiligen Geistes
Liebe Grüsse
Hans Peter