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2022 lagen die Passagierzahlen am Flughafen Amsterdam-Schiphol bei 52,5 Mio. und somit um rund ein Viertel unter den Zahlen von 2019. Dennoch herrschte am grössten Flughafen der Niederlande und wichtigen Umsteige-Airport für die Langstrecke häufig Chaos, da das Personal fehlte. Für 2023 gelobt der Flughafen nun Besserung und rekrutiert mehr Sicherheitspersonal.
Etwa 600 Personen haben einen Vertrag unterschrieben und der Flughafen geht davon aus, dass er bis Ende April, wenn in den Niederlanden die Hauptreisezeit beginnt, etwa 200 weitere Mitarbeitende starten werden.
Der Flughafen hatte auch einen Mangel an Gepäckabfertigern: diese werden jedoch von den Fluggesellschaften und nicht vom Flughafen gestellt. Laut Dennis Muller, Pressesprecher des Flughafens für Unternehmensangelegenheiten, stehen die Flughafenbeamten in Kontakt mit den Fluggesellschaften und der niederländischen Regierung: «Wir als Flughafen sehen uns als Bürgermeister unseres Flughafens. Wir müssen also mit allen Partnern sprechen, um sicherzustellen, dass der gesamte Flughafenprozess so abläuft, wie wir es uns wünschen.»
Ab Ende April rechnet der Flughafen mit 70’000 bis 75’000 abfliegenden Passagieren pro Tag, gegenüber etwa 40’000 im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Erklärung zu den Finanzergebnissen 2022 der Royal Schiphol Group, zu der auch die Flughäfen Eindhoven und Rotterdam Den Haag gehören, weist trotz einer starken Erholung des Verkehrsaufkommens einen bereinigten Verlust von EUR 28 Mio. aus: Im Jahr 2021 hatte der Konzern einen bereinigten Verlust von EUR 287 Mio. erwirtschaftet. Diesen gilt es nun, in den kommenden Jahren wieder zu mindern. (TI)