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Der Bahnlärm ist ein Problem
Die Bahn ist ein leistungsfähiges und umweltschonendes Verkehrsmittel. Für Menschen, die in der Nähe von Bahnlinien wohnen und arbeiten, ist sie aber auch eine lästige Lärmquelle.
Die schweizerische Verkehrspolitik basiert auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Die Schweiz setzt damit auf die Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene.
Dadurch wird der Schienenverkehr in Zukunft zunehmen: Noch mehr und noch längere Züge werden das Streckennetz benutzen. Personen- und Güterzüge werden mit höherer Geschwindigkeit verkehren. Beim Güterverkehr werden mehr Tonnen pro Zug transportiert.
Ohne Lärmschutzmassnahmen würde damit auch der Eisenbahnlärm weiter anwachsen. Wirksame Gegenmassnahmen müssen ergriffen werden, damit die Lebensqualität der Anwohner/Innen von wichtigen Verkehrsachsen erhalten bleibt bzw. verbessert werden kann.
Die Ursachen
Die Hauptlärmquelle stellt das Rollgeräusch bei der Durchfahrt eines Zuges dar, das durch Schwingungen der Räder und Schienen verursacht wird. Örtlich begrenzt treten durch den Bahnbetrieb aber auch andere Lärmarten auf wie z.B. Bremsquietschen, Kurvenkreischen und Rangierlärm.
Personen, die an stark befahrenen Bahnstrecken wohnen, leiden unter dem Lärm. In der Schweiz sind ohne Schutzmassnahmen rund vier Prozent der Bevölkerung oder 265 000 Personen von lästigem oder schädlichem Bahnlärm betroffen.