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Zürich, 1917
Künstler: Charles-Louis-Eugène Burnand (1850 - 1921)
Hersteller: Graphische Werkstätten Gebr. Fretz, Zürich
Karton; farbiger Buchdruck
H. 14 cm, B. 9 cm
Inv. 2012.103.
Ab 1910 führte der Verein Schweizerische Bundesfeier-Spende, seit 1991 bekannt als Stiftung Pro Patria, Sammlungen zugunsten sozialer und kultureller Institutionen mit schweizweiter Bedeutung durch. Als Partnerin der Post verkaufte die Pro Patria anfänglich Postkarten, seit 1923 das 1. August-Abzeichen und ab 1938 auch Briefmarken. Die hier vorliegende Postkarte wurde für die Bundesfeier 1917 gestaltet. Abgebildet ist eine Helvetia, die schützend ihre Arme und ihren Mantel um drei Kinder hält. Die Helvetia als Mutterfigur repräsentiert hier den Staat, der seine Bevölkerung auch in Zeiten des Krieges vor Verletzungen schützt. Die Erlöse aus dem Verkauf der Karte gingen an das Schweizerische Rote Kreuz, das auf die Initiative des Genfers Henry Dunant zurückgeht. Sein Porträt ist auf der Rückseite der Postkarte in Briefmarkenformat abgebildet. Mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Bundesfeierpostkarte leistete das Schweizerische Rote Kreuz humanitäre Hilfe. Es versorgte im In- und Ausland die hungernde Zivilbevölkerung mit Nahrungsmitteln und kümmerte sich um Kriegsgefangene.