Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03444.jsonl.gz/1825

Der irische Präsident, Michael D. Higgins, gab diese Woche dem Fernsehsender RTÉ ein Interview welches weltweit für Aufsehen und Belustigung sorgte. Dies jedoch nicht wegen des Inhaltes des Interviews (eine Hommage an den verstorbenen irischen Schauspieler Tom Hickey), sondern wegen seines Welpen «Misneach» (gälisch für Mut), welcher um seine Aufmerksamkeit während des Fernsehinterviews kämpfte.
Michael D. Higgins und seine Liebe zu Berner Sennenhunden
Dass der irische Präsident ein begeisterter Tierliebhaber ist, kann man an der Freude in seinem Gesicht sehen, wenn er mit seinen Hunden spielt. Auch die Iren haben sich über die Jahre in die Haustiere des Präsidenten verliebt. Der Verlust seines geliebten Berner Sennenhundes «Síoda» (gälisch für Seide) im September 2020 war ein viel besprochenes Thema in Irland.
Im März 2021 freute sich die Nation zu sehen, dass der Präsident einen 5 Monate alten Berner Sennenhund in seine Familie aufnahm. Er gab ihm den Namen «Misneach» was auf Deutsch «Mut» bedeutet. Später erklärte sein Presseteam, dass der Präsident diesen Namen ausgewählt hat «Angesichts der Zeiten in welchen wir uns im Moment befinden».
Wie alles begann
Michael D. Higgins trat am 11. November 2011 sein Amt als Präsident von Irland an. Kurze Zeit später erwähnte er, dass er zwei Hunde seiner Lieblingsrasse (Berner Sennenhund) in seiner Präsidentenresidenz im Phoenix Park in Dublin aufnehmen möchte. Er hielt Wort und begrüsste am 5. März 2012 einen 3 1/2 jährigen Berner Sennenhund namens «Shadow». Die Hündin wurde der Züchterin zurückgegeben, weil die vormaligen Besitzer nach Dubai zogen. Die Hitze in Dubai sowie die neuen Umstände wären für «Shadow» zu viel gewesen.
Die Züchterin welche «Shadow» bei sich aufnahm, wusste, dass der Präsident auf der Suche nach einem Berner Sennenhund war. Sie kontaktiere ihn und teilte ihm mit, dass sie einen Berner Sennenhund hätte, welcher ein neues Zuhause suchen würde. Der Präsident bat um einige Fotos des Hundes und rief die Züchterin am nächsten Tag an um ihr mitzuteilen, dass er «Shadow» gerne übernehmen würde. Auf die Frage der Züchterin wann er den Hund gerne übernehmen würde antwortete er: «so schnell wie möglich!»
Kurz nachdem es sich «Shadow» im neuen Zuhause gemütlich gemacht hatte, begrüsste der Präsident die Welpen «Síoda» und später «Bród» (gälisch für Stolz).
«Shadow» starb im Jahr 2018.
Warum diese Rasse?
Berner Sennenhunde sind gut erzogen, freundlich, loyal und geduldig und machen sie daher zu beliebten Haustieren für Familien mit Kindern jeden Alters.
Die Hunde sind ausserdem sehr sozial und machen die Rasse somit perfekt wenn der irische Präsident Würdenträger und Mitglieder der Öffentlichkeit in seiner Präsidenten Residenz willkommen heisst.
Berner Sennenhunde haben eine sehr spielerische Seite und lieben es zu unterhalten und unterhalten zu werden. Dass man den Präsidenten so oft mit seinen Hunden sieht, hat damit zu tun, dass die Rasse es hasst, alleine gelassen zu werden, was man gut im Video, welches diese Woche viral ging, sehen kann.
Photograph: Áras an Uachtaráin / Maxwells Dublin