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Die US-Forscher Michael E. Mann, Raymond S. Bradley und Malcolm K. Hughes veröffentlichten 1999 eine Studie über die Temperaturen der letzten ein- bis zweitausend Jahre. Für die Rekonstruktion der Temperaturen wurden sogenannte Proxydaten (engl. für „Stellvertreter“) verwendet. Diese Daten gewinnen die Klimaforscher aus natürlichen Archiven, beispielsweise aus Baumringen, Eisbohrkernen, Korallen und anderen Aufzeichnungen der Nordhalbkugel der Erde. Das ist nötig, weil direkte Temperaturmessungen, sogenannte instrumentelle Daten, nur für die vergangenen rund 150 Jahre vorliegen.