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Das Gesetz ist die Grundlage für die zweite Etappe des Green Deal, wie die Regierung mitteilte. Die Finanzierung soll über einen neu zu schaffenden Bündner Klimafonds sichergestellt werden. Die Vorlage setzt auf freiwillige Fördermassnahmen und führt keine Gebote oder Verbote ein, um das Ziel Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 zu erreichen.
Finanziell unterstützt werden können neu etwa innovative Klimaschutzprojekte und Vorhaben zum Schliessen von Stoffkreisläufen, Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge auf öffentlich zugänglichen Parkplätzen und bei bestehenden Mehrfamilienhäusern.
Solarzellen an Gebäuden
Die Regierung will auch Photovoltaikanlagen an Gebäuden fördern, wenn die Anlagen grösser ausgelegt werden, als für den Eigenverbrauch notwendig. Unterstützt werden sollen nur Projekte, die wirksam und kosteneffizient sind und zu einer dauerhaften Erreichung der Ziele des Gesetzes beitragen.
Der Kanton Graubünden will mit gutem Beispiel voran gehen. In der Vorlage vorgesehen ist, mit der kantonalen Verwaltung bereits bis 2040 das Netto-Null-Ziel zu erreichen.
Bereits im Oktober 2021 hat der Grosse Rat die erste Etappe des Green Deal gutgeheissen und für Fördermassnahmen dieser Etappe einen Verpflichtungskredit von rund 67 Millionen Franken gesprochen. Mit diesem Geld werden seither Massnahmen zum Klimaschutz verstärkt, die rasch wirken. Es handelt sich etwa um die Förderung der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz, um die Förderung des öffentlichen Verkehrs und um Klimaschutzmassnahmen in der Landwirtschaft.