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01.12.2018
Mit Platz 2, dem besten Abfahrtsergebnis im Weltcup, hat Michelle Gisin am Freitag in Lake Louise nahtlos an die erfolgreiche Speed-Saison des Vorwinters angeknüpft. Dabei spielte auch Schwester Dominique eine wesentliche Rolle.
Michelle Gisin hat riskiert. Michelle Gisin hat sechs Tage vor ihrem 25. Geburtstag gewonnen. Auch wenn die Siegerin am Freitag Nicole Schmidhofer geheissen hat. Einen Top-10-Platz hatte sich die Engelbergerin für die erste Abfahrt des Winters ausgemalt, einen Top-5-Platz im Optimalfall gewünscht. Geworden ist sie Zweite und war damit so gut wie zuvor noch nie in einer Weltcup-Abfahrt platziert. Ausgerechnet in Lake Louise. Denn im Banff-Nationalpark in Kanada hat am 2. Dezember 2017 die Zeit begonnen, in der Michelle Gisin auch in den Speed-Disziplinen zur Weltspitze zu zählen ist. Damals war es der erste Podestplatz in einem Speed-Rennen, der 3. Platz in der Abfahrt. Zwei fünfte Ränge in Abfahrten, zwei fünfte, ein vierter und ein zweiter Platz im Super-G folgten.
Lake Louise sei ein besonderer Weltcup-Ort, sagte Gisin gestern. "Ich liebe es, hier Rennen zu fahren. Schon meine Schwester hat es geliebt, das hat . . .
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