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Objektive mit einem Brennweitenbereich von 40 bis 60Millimeter werden als Normalobjektive bezeichnet. Diese geben die Welt so wieder, wie das menschliche Auge sie auch wahrnimmt.
Von einem sogenannten Normalobjektiv wird meist erst dann gesprochen, wenn es eine feste Brennweite von 50 Millimetern besitzt. Hierbei entspricht die Brennweite des Objektivs in der Länge ungefähr der Sensordiagonalen. Über eine Formel lässt sich der Bildwinkel berechnen, welcher bei den Normalobjektiven bei circa 50° liegt und damit etwa dem Blickwinkel des menschlichen Auges entspricht.
Besonders Anfängern ist ein Normalobjektiv ans Herz zu legen, da diese mit wenig Aufwand gute Fotos ermöglichen. Im Vergleich zu Zoomobjektiven liefern Normalobjektive meist Fotos mit höherer Auflösung, Randschärfe und Lichtstärke. Vor allem in Punkto Lichtstärke überzeugt das Normalobjektiv. Es fängt das verfügbare Licht für den Sensor gut ein, wodurch auch bei schlechten Lichtverhältnisse noch gute Fotos zu erzielen sind. Am besten eignen sich Motive, bei denen Sie mit verschiedenen Abständen und Perspektiven experimentieren können. Weniger geeignet ist das Normalobjektiv bei entfernten Objekten, da diese nicht einfach herangezoomt werden können.
Neben den technischen Aspekten weisen Normalobjektive auch Vorteile hinsichtlich Anschaffungskosten und Gewicht auf. Im Vergleich zu anderen Objektiven sind sie meist preiswerter, handlicher, leichter und somit einfacher zu transportieren. Aufgrund der Festbrennweite ist das Normalobjektiv jedoch nicht für jedes Motiv ideal. Unterwegs sollten Sie daher noch ein flexibleres Objektiv zum Austauschen mitführen, um für verschiedene Fotomotive gerüstet zu sein.