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Apple-Chef will mit Obama persönlich über iPhone-Streit sprechen
Apples CEO Tim Cook hat in einem Interview gegenüber dem US-Fernsehsender ABC seine harte Haltung gegenüber dem FBI bekräftigt. Gleichzeitig will der iPhone-Hersteller Techniken entwickeln, um die Geräte künftig «unhackbar» zu machen.
Apple-Chef Tim Cook will im Streit mit der US-Regierung um das Entsperren von iPhones mit Präsident Barack Obama sprechen. Er wolle Obama die Argumente von Apple nahebringen, sagte Cook in einem halbstündigen Interview mit dem US-amerikanischen TV-Sender ABC.
«Es geht nicht um dieses Telefon, es geht um die Zukunft», betonte er. Der Konzern arbeitet laut Medienberichten unterdessen daran, das Aufknacken seiner Geräte und Systeme noch weiter zu erschweren. Apple wurde per Gerichtsbeschluss angewiesen, dem FBI beim Entsperren eines iPhones zu helfen, das von einem toten Attentäter genutzt worden war.
Der Anhänger der Terrormiliz Islamischer Statt (IS) und seine Frau hatten 14 Menschen im kalifornischen San Bernardino getötet. Apple weigert sich mit der Begründung, dafür müsse erstmals eine Software geschrieben werden, mit der man die Zugangssperre aushebeln könne - und die Folgen dieses Schritts seien zu gefährlich.
«Wenn ein Gericht von uns verlangen kann, eine solche Software zu schreiben, bedenken Sie, was sie noch von uns fordern könnten - vielleicht ein Betriebssystem für Überwachung oder die Möglichkeit, die Kamera einzuschalten», sagte Cook. Nach Apple könnten auch andere Anbieter genauso betroffen sein: «Wir wissen nicht, wo das endet.»
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