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Am vergangenen Donnerstag ereignete sich in der KOV-Mine der Tochtergesellschaft der Glencore Kamoto Copper Company in der DR Kongo ein Unfall. Mehr als vierzig handwerkliche Bergleute kamen bei einem Bergsturz ums Leben. Einige von ihnen wurden von den Familien der Opfer noch nicht identifiziert. Die Suche nach deren Identität und nach weiteren Leichen ist noch nicht abgeschlossen.
Die lokale Regierung hat die Situation bisher nicht gelöst und hat nicht auf die Bergleute reagiert. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, gehen sie nachts in Industriebergwerke, um Mineralien zu finden. Über mehrere Tage lang sind dutzende von Bergleuten nachts in die Minen von Glencore gefahren. Bis an diesem Donnerstag ein Erdrutsch mindestens 36 von ihnen das Leben nahm.
Die Zivilgesellschaft fordert die Regierung Lualaba auf, Massnahmen zu ergreifen: Sie soll die Bergbaukonzessionen so vergeben, dass die Bergleute einen angemessenen Lebensunterhalt verdienen können. Weiter soll Glencore bei der Bergung der verbleibenden Leichen helfen und mit den örtlichen Behörden zusammenzuarbeiten, um Aufschluss über den Unfall zu geben. Schließlich ersucht sie Glencore, sich dafür einzusetzen, eine Lösung für das Problem des handwerklichen Bergbaus zu finden, indem sie die Einrichtung kontrollierter und nachhaltiger handwerklicher Bergbauketten unterstützt.