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Malaria ist eine gefährliche Krankheit und wird durch den Stich der (weiblichen Anopheles) Mücke übertragen. Die Erreger sind einzellige Organismen (“ Plasmodien“).
Frühestens 7 bis 10 Tage / meistens 4 bis 8 bis mehr Wochen nach dem Stich können Fieber und weitere Symptome (wie Kopfweh, Gelenkschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Bewusstlosigkeit und Kreislauf Kollaps) auftreten. Erkranken Sie nach der Reise in einem Malariagebiet (Regionen grün oder blau oder gelb in der Karte) an Fieber, müssen Sie den Arzt unverzüglich aufsuchen. Er wird Ihr Blut auf Plasmodien untersuchen lassen.
Wie Sie sich schützen .. .
reicht nur ein Mückenschutz, müssen Sie ein Notfallmedikament mitführen oder sind Malariatabletten vorbeugend nötig?
Reisen Sie in Länder geringem Malariarisiko
(Regionen gelb auf der Karte), sollten Sie mückensabstossende Massnahmen ergreifen, damit Sie möglichst wenig von Mücken (Bremsen, Fliegen) gestochen werden:
Sie vermindern damit das Risiko einer Ansteckung nicht nur vor Malaria, sondern auch von Dengue -, Zika -, Chikungunja-, Gelbfieber sowie von japanischer Encephalitis und weiteren Erkrankungen (Loa Loa, Leishmanien, Schlafkrankheit, Flussblindheit)
Das bedeutet:
langärmelige Kleider in den Abendstunden, geschlossene Schuhe, langärmelige Hemden, lange Hosen, Tragen eines Schales,
Gebrauch von mückenabstossenden Mitteln (Repellentien) (Anti Insect, Antibrumm)
Verwendung eines (imprägnierten) Moskitonetzes, Imprägnieren der Kleider mit (Myco Rex)
Reisen Sie in Länder mit geringem, kleinen und hohen Malariarisiko
(Regionen gelb, grün und blau auf der Karte), sollten Sie ebenfalls Mückenschutz Massnahmen befolgen wie oben beschrieben.
mit Medikamenten
reisen Sie in Gebiete mit geringer Malariauebertragung
(Regionen blau) (wie Thailand,Teile von Indien und Brasilien,..) führen Sie ein Notfall medikament mit sich (auf der Karte mit T bezeichnet) (Atovaquon plus Spirig / Malarone / Riamet), das Sie einnehmen, falls Sie Fieber bekommen (grösser 37,5 Grad C). In manchen Gebieten in Südafrika, Botswana und Zimbabwe ist eine Therapiereserve saisonal, das heisst in gesissen Monaten empfohlen. T 6-8 bedeutet vom Juni bis August. in der Spalte re können Sie ein PDF file Malaria Notfallmedikament herunterladen
Reisen Sie in ein Gebiet mit grosser Malaria Uebertragung
(Regionen grün) (u.a. viele afrikanische Länder, ), brauchen Sie Malariatabletten vorbeugend. Das heisst, dass Sie während und eine gewisse Zeit nach der Reise Malariatabletten (wie Atovaquon plus / Malarone / Mephaquin / Doxycyclin) schlucken und sich gegen Mückenstiche schützen. in der Spalte re können Sie ein PDF file Malaria Prophylxe herunterladen!
Fragen von Reisenden
„ich reise nach Phuket. Brauch ich etwas?“
für Phuket selbst ist kein Notfallmedikament empfohlen. Sie sollten mückenabstossende Massnahmen befolgen (womit Sie sich gegen Dengue Fieber und allenfalls Zika Fieber schützen).
Für andere Regionen von Thailand mit Malariaübertragung soll ein Malarianotfallmedikament mitgeführt werden.
„Wir reisen 2 Wo nach Tanzania (Hochzeitsreise). Darf ich das, wenn ich schwanger bin ?“
In der Schwangerschaft ist das Komplikationsrisiko erhöht, wenn Sie an Malaria erkranken würden. Es stellt sich die Frage, ob Sie eine andere Destination ohne Malariarisiko wählen. Gespräch mit Reisemediziner und Hausarzt suchen. Falls keine Umbuchung möglich, kann Ihnen der Art ein Medikament geben, das man während der Schwangerschaft nehmen darf. (Mephaquin)
„mein Mann stammt aus Nigeria und besucht die Familie über Weihnachten. Braucht er Malariatabletten?“
unbedingt ja! Malariarisiko ist hoch in den Westafrikanischen Ländern. Eine Prophylaxe ist auch empfohlen für Familienbesuche.
„Als Studentin werde ich ein 3 monatiges Spitalpraktikum in Madagaskar machen. Brauch ich Malariatbaletten?“
Ja! Sie sollten Malariatabletten vorbeugend einnehmen. Z. Bsp. Atovaquone plus täglich oder Mephaquin wöchentlich.Falls Sie sich für Mephaquin entschieden, sollten Sie ca. 2 Dosen for dem Aufenthalt bzgl. Verträeglichkeit testen. Falls Sie ein niedriges Körpergewicht haben, müsste man die Dosis nach unten anpassen, ausserdem muss der Arzt prüfen, ob keine Gegenindikationen vorliegen. Die Kosten für die beiden Medikamente differieren erheblich. Die Grundversicherung kommt für die Kosten nicht auf,
aktualisiert Juni 2018 Dr. G.Heeb