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Es werden ausschliesslich grafische Werke aus dem 18. und 19. Jahrhundert präsentiert. Die Blüte des japanischen Holzschnitts (ukiyo-e, Bilder der fliessenden Welt) befand sich in der Edo-Periode (1603-1868). Dieser war als günstiges und reproduzierbares Medium in der damaligen Zeit im wohlhabenden Bürgertum sehr beliebt. Die Drucke entstanden in einer gut eingespielten Zusammenarbeit zwischen Verlegern, dem Künstler, den Holzschneidern und den Druckern. Die ersten Holzschnitte wurden mit einer Platte in schwarz-weisser Prägung hergestellt und anschliessend teilweise koloriert. Später konnten mit mehreren Platten auch Farbdrucke hergestellt werden, was durch den Zuschnitt von Passmarken möglich wurde. Beliebte Themen waren zunächst die Darstellung von Schauspielern, Mythen und Legenden. Später kamen Szenen aus dem täglichen Leben, Landschaftsdarstellungen und erotische Darstellungen dazu. Nach der Öffnung Japans ab 1853 verlor der Holzschnitt in Japan zunehmend an Bedeutung, da neue westliche Drucktechniken in Japan Einzug erhielten.