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Der Tropensturm «Franklin» hat in der Dominikanischen Republik Land erreicht. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde war das Sturmzentrum am Mittwochmorgen (Ortszeit) nahe der südlichen Hafenstadt Barahona, wie das US-Hurrikanzentrum (NHC) berichtete.
«Franklin» brachte demnach der Insel Hispaniola, die sich die Dominikanische Republik und Haiti teilen, sehr starken Regen.
In der Dominikanischen Republik wurden gefährdete Gebiete evakuiert. Die Regierung teilte mit, rund 23'000 Helfer seien im Einsatz, mehr als 2700 Notunterkünfte stünden bereit.
In Haiti arbeitete die Regierung mit Hilfsorganisationen zusammen, um die Binnenflüchtlinge in Sicherheit zu bringen und zu versorgen, wie Übergangspremierminister Ariel Henry mitteilte.
Wegen heftiger Bandengewalt gibt es nach UN-Angaben etwa 200'000 innerhalb Haitis Vertriebene, davon rund 130 000 in der Hauptstadt Port-au-Prince. Das arme Land ist für Naturkatastrophen und Klimafolgen besonders anfällig, die Abholzung erhöht das Risiko von Erdrutschen.
Nach Angaben des NHC wurde erwartet, dass «Franklin» im Laufe des Mittwochs Richtung Norden über Hispaniola hinweg zieht und das Sturmzentrum bis zur Nacht wieder den Atlantik erreicht. Auch für die Turks- und Caicosinseln galt eine Tropensturmwarnung.
Die Saison tropischer Wirbelstürme dauert im Atlantik von Juni bis November. Ab andauernden Windgeschwindigkeiten von 119 Stundenkilometern ist von einem Hurrikan die Rede. Der Klimawandel erhöht die Wahrscheinlichkeit starker Stürme. (sda/dpa)
Bundespräsidentin Viola Amherd hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu dessen Wiederwahl im März einen Brief geschrieben. «Der Brief ist kein Gratulationsschreiben», sagte ein Sprecher des Verteidigungsdepartements dem «SonntagsBlick». Der Brief sei vielmehr eine «Aufforderung zum Dialog in schwierigen Zeiten.» Amherd erkläre im Text die Position der Schweiz, wonach die Achtung des Völkerrechts und der Menschenrechte und die in der Uno-Charta verankerten universellen Grundsätze Kompass für das Streben nach Frieden und Wohlstand sein müssten. Der Brief enthält auch Beileidskundgebungen für die Opfer des Terroranschlages in Moskau am 22. März und für die Opfer der Überschwemmungen in mehrere Regionen von Russland. Auf dem Bürgenstock soll Mitte Juni die Ukraine-Friedenskonferenz stattfinden. Russland wird nach eigenen Angaben nicht dabei sein.