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Es war einmal ein kleines Rehkiz namens Ronia. Eines Tages folgte Ronia einem Schmetterling tief in den Wald hinein. Nach einer Weile schaute sie sich um. Auf einmal sah sie nur noch Bäume, Bäume und nochmals Bäume. Aber keine Familie mehr. Sie war sehr traurig, weil sie dachte, sie findet ihre Familie nie mehr. Sie ging immer weiter in den Wald hinein und sie begegnete einem Eichhörnchen, zwei Wildschweinen und noch anderen Tieren. Und sie fragte alle Tiere, ob sie ihre Familie gesehen haben, aber alle sagten: NEIN.
Bis auf einen Maulwurf, der sagte: «Ja, ich habe sie gesehen!» Es war eben ein besonderer Maulwurf, denn er konnte sich dorthin graben, wo gesuchte Tiere, Dinge oder Menschen waren. Danach fragte Ronia den Maulwurf: «Hei, kannst du dich nicht einfach zu meiner Familie graben?» Da sagte der Maulwurf: «Ja, das kann Ich machen, aber es gibt ein kleines Problem, denn du kannst ja nicht einfach mitkommen.» Da sagte Ronia: «Ich lasse mir etwas einfallen.»
Ronia überlegte und nach einer Weile sagte Ronia: «Du kannst ja einfach ein bischen graben, dann wieder hochkommen und wieder graben und wieder hoch. Dann machst du immer so weiter. Und ich folge den Häufchen.» Der Maulwurf sagte: «Okay dann los!» Dann machten sie es so, wie Ronia es sagte.
Nach einer Weile kamen sie bei Ronias Familie an. Als Ronias Familie Ronia sah, waren sie sehr glücklich. Danach sagte Ronias Familie: «Vielen Dank, Maulwurf.» Dann gingen alle zurück. Und als alle daheim waren, sagte Ronia: «Wir müssen ein Fest machen!»
Und dann feierten alle ein Fest und alle waren glücklich.