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Die psychologische Lage des Patinenten steht für uns an erster Stelle. Der Patient soll ruhig und gelassen zum Zahnarzt gehen und ohne Scham und / oder Verlegenheit seine Ängste äussern können, die oft das Ergebnis früherer schlechter Erfahrungen sind.
Es gibt vier Möglichkeiten, die Angst zu überwinden:
– durch ein Gespräch mit dem Zahnarzt, in dem ein vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut wird. Der Zahnarzt wird in der Lage sein, den Patienten durch Informationen und Erklärungen zu beruhigen und seine Fragen zu beantworten;
– durch eine analgetische Sedierung mit Lachgas, also einer Mischung aus Sauerstoff und Distickstoffmonoxid, die durch eine auf die Nase gelegte Maske eingeatmet wird. Sie beseitig Angst, Stress, Zeitwahrnehmung, Empfindlichkeit des Zahnfleisches und Reize;
– durch eine intravenöse Sedierung. Durch eine vom Anästhesisten durchgeführte Anästhesietechnik die aus der Verabreichung eines intravenösen Beruhigungsmittel besteht, werden Stress, Angst und oft auch Amnesien entfernen, dass heisst der Patient erinnert sich nicht oder nur undeutlich an den Eingriff. Während der Vollnarkose wird der Patient kontinuierlich mittelst eines Elektrokardiogrammes und einer Messung des Blutdrucks und der Sauerstoffkonzentration überwacht.
– durch Vollnarkose: der Patient wird einer Totalanästhesie unterzogen und ist damit in einem unbewussten Zustand. Diese Anästhesietechnik wird in sehr wenigen Fällen bei einem phobischen aber dennoch kollaborativen Patienten benutzt, da die bewusste intravenöse Sedierung dafür am besten geeignet ist. Sie ist einerseits weniger riskant und andererseits wirksamer, um Stress, Angst und Furcht zu beseitigen.