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Regisseur François Rochaix spricht acht Sprachen, Schweizerdeutsch mit eingerechnet. Er hat in seiner Karriere auf vielen Theaterbühnen zwischen Russland, Skandinavien und den USA gearbeitet. Nächstes Ziel: das Eröffnungsspektakel der Expo.02.
Im Expo-Jahr feiert François Rochaix seinen 60. Geburtstag. Wenn die drei Aufführungen des Expo-Spektakels (14.,15. und 16. Mai) abgeschlossen sind, fliegt er nach Moskau, um dort an einer neuen Inszenierung zu arbeiten, die bereits im Juli Premiere feiert. "Es wäre gefährlich, gleich nach der Eröffnungsfeier, Ferien zu machen. Man kann leicht in ein Loch fallen", sagt Rochaix.
Er gründete 1963 das Théâtre de l'Atelier in Genf, wo er bis 1975 als Regisseur und Schauspieler tätig war. Danach übernahm er die Direktion des Théâtre de Carouge, dem er bis 1981 vorstand. Hierauf folgten seine Wanderjahre. Er inszenierte Theaterstücke und Opern unter anderem in den USA, Norwegen und Russland.
Ab 1996 war François Rochaix Leiter des Institute for Advanced Theatre Training in Harvard, Boston und Moskau. Dieses Jahr wird sich der Kreis für den verheirateten Familienvater (die Tocher arbeitet als Maskenbildnerin häufig mit ihm, sein Sohn ist als Grafik-Künstler in Moskau tätig) wieder schliessen. Er übernimmt erneut die Direktion des Théâtre de Carouge.
swissinfo und Agenturen