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Roman Roth
Diploma Thesis Summer 1997
Supervisors: Assistant, Prof. T. Stricker
Institute for Computer Systems, ETH Zürich
Objectives
Rechenintensive Applikationen brauchen grosse Rechenleistungen und genügend
Speicherressourcen, um innerhalb nützlicher Frist abgearbeitet werden zu können.
Grundsätzlich können diese Ressourcen der Applikation auf zwei Arten zur Verfügung
gestellt werden: Entweder man organisiert einen der Aufgabe gewachsenen Super-Computer,
oder man versucht die (ungenutzte) Rechenleistung eines ganzen Netzes von
Workstations zu benutzen, um die Aufgabe verteilt zu lösen. Der zweite Ansatz hat vor
allem den Vorteil, dass oft bereits vorhandene Infrastruktur kostengünstig verwendetet
werden kann.
Das Lösen einer Aufgabe verteilt auf mehreren Rechnern erfordert jedoch eine
entsprechende Kommunikation. Zwei unterschiedliche Arten von
Interprozesskommunikation können angewendet werden: Shared-Memory (inhärent auf
lokale Kommunikation beschränkt) oder Message-Passing.
Diese Semesterarbeit befasst sich im wesentlichen mit dem Studium eines Message-Passing
Standards, MPI (Message Passing Interface) genannt. Insbesondere interessiert
die Performance, die dieser Standard in bezug auf die rohe IP-Leistung ausnutzen kann.
Dabei ist vor allem interessant zu sehen, welche Komponente des
Kommunikationspfades den Flaschenhals darstellt.
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ETH Zürich: Department of Computer Science
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