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Die Wissenschaftler um Galapagos-Schildkröte "Lonely George" haben die Hoffnung nicht aufgegeben: Nachdem über zwei Jahrzehnte währende Versuche gescheitert waren, sollen zwei neue Weibchen den Fortbestand des wahrscheinlich letzten Vertreters der Spezies Geochelone Abigdoni sichern.
Zuletzt hatte "Lonely George", dessen Alter auf 90 bis 100 Jahre geschätzt wird, mit zwei Schildkrötendamen einer ähnlichen Spezies zusammengelebt, wie der Galapagos-Nationalpark mitteilte. Zwar legten sie in den vergangenen drei Jahren Eier, die erhofften Nachkommen waren aber ausgeblieben.
Untersuchungen der Yale Universität hätten nun ergeben, dass das "Genmaterial der neuen Weibchen dem von 'George' ähnlicher sei und bessere Möglichkeiten biete, um Nachkommen zu zeugen," hiess es. Dazu haben die Tiere mindestens noch 50 Jahre Zeit - solange hat "Lonely George" Schätzungen zufolge wohl noch zu leben.
Die potenziellen Paarungspartner wurden am Donnerstag von einer karibischen Inselgruppe auf die Galapagos-Insel Santa Cruz gebracht.
Die rund 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors gelegenen Galapagos-Inseln werden von einzigartigen Tierarten bevölkert, die den britischen Forscher Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie inspirierten.
SDA-ATS