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Der Kirchenbau
Entstehung der Reformierten Kirche Flamatt
Bis 1949 wurden die Reformierten der unteren Teile des Sensebezirkes von den Pfarrämtern St. Antoni, Neuenegg und Albligen betreut.
Dann wurde Flamatt ein Vikariat und einige Jahre später ein Pfarramt innerhalb der Kirchgemeinde St. Antoni. Dazu gehörten die reformierten Schulkreise Flamatt, Obermettlen, Kessibrunnholz und Fendringen. Als gemeinsamer Treffpunkt und Gottesdienstraum diente der Singsaal des Schulhauses Flamatt.
Ziel der Flamatter war aber bald - eine eigene Kirche zu bauen.
Am 5. November 1952 wurde der Kirchenbauverein (KBV) gegründet um finanzielle Mittel zu äufnen.
Bereits 1960 wurde der Standort der zukünftigen Kirche festgelegt, am südlichen Dorfeingang, nahe des reformierten Friedhofes. 1961 kaufte der KBV das Baugrundstück für Fr. 38'500.- und schenkte es der Kirchgemeinde St. Antoni.
Eine Baukommission (BK) wurde bestimmt zur Planung eines Gesamtprojektes mit Kirche, Glockenturm, Pfarrhaus und Gemeindesaal.
In einem Projektwettbewerb unter 5 Architekten, entschied sich die Jury einstimmig für das Projekt „DAVID", der Archtitekten Stämpfli und Knapp in Bern.
Am 1. April 1962 stimmte die Kirchgemeinde-Versammlung in St. Antoni dem Bau einer Kirche in Flamatt zu.
Im Sommer 1962 wurde während zwei Wochenenden ein grosses Dorffest veranstaltet, mit allen Vereinen aus der Umgebung, mit dem Zweck, den Erlös für den Kirchenbau zu verwenden. Die Eigenleistungen des KBV, mit Unterstützung des Frauenvereins betrugen über Fr. 200'000.-.
1963 erhielt Flamatt die gesamte Reformationskollekte von Fr. 385'000.- zugesprochen.
Anfangs Herbst 1962 wurde die Arbeitsvergabung vorgenommen und am 27. Oktober fand die Grundsteinlegung statt.
Die Bauzeit dauerte zwei Jahre. Gebaut wurde nur die Kirche und der Glockenturm. Aus finanziellen Gründen musste vorerst auf den Gemeindesaal und das Pfarrhaus verzichtet werden. Es blieb schliesslich beim definitiven Verzicht. Die Kosten wurden auf knapp eine Million veranschlagt und nicht überschritten.
Am 7. November 1964 fand der Aufzug der vier Glocken durch die Schulkinder statt. Am 4. April 1965 fand die Einweihungsfeier statt.
Im Jahre 1986 wurde auf Antrag des damaligen Pfarrers Andreas Zeller der Projektname „DAVID" wieder aktualisiert. Seither heisst die Kirche „Refomierte Davidkirche Flamatt".
Zusammenfassung von Fritz Trachsel (Oktober 2002)