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Sam Sorbo mimte Prinzessin Kirin in der TV-Reihe «Hercules», daneben spielte sie in zahlreichen Filmen mit.
Nun ermutigt sie die Familien, die durch die Coronakrise gezwungen sind, ihre Kinder daheim zu unterrichten: «Eure Verantwortung als Eltern besteht darin, die natürliche Neugier eures Kindes zu wecken. Und es zum Lernen zu ermutigen... Ihr müsst nicht alles wissen.» Worte, mit denen sie Druck von den Betroffenen nimmt.
Sam Sorbo unterrichtet gemeinsam mit ihrem Mann Kevin Sorbo («Hercules», «God's not dead») ihre drei Kinder schon seit Jahren daheim. «Es ist eigentlich keine Raketenwissenschaft.» Man müsse sich nicht wegen dem eigenen Wissensstand fürchten, stattessen kann man «neben» den Kindern lernen.
«Als Chance sehen»
Eine grossen Belastung, die einige Eltern nun erleben, ist die Suche nach einer neu gefundenen Lebensbalance zwischen Heimarbeit und Hausunterricht. Sie befürworte es, konsequent zu bleiben. Sie beginne den Tag immer mit Frühstück, Bibelstunde und dann Unterricht.
Wichtig sei ein fixer Platz: «Ich empfehle, an einem bestimmten Bereich in Ihrem Haus einzurichten ... dort findet Ihre Schule statt.»
Man könne die eigene Lage als eine grosse Tragödie wahrnehmen, «aber Sie können auch Ihre Perspektive ändern und dies als eine Chance betrachten. Wenn Sie an Gott glauben, dann ist es eine Chance, ob Sie wollen oder nicht... Nehmen Sie sich eine Auszeit und seien Sie bei Ihren Kindern.»
«Es werde Licht»
Noch nicht so weit zurück in der Kino-Geschichte, im Jahr 2017, produzierte Sam Sorbo zusammen mit ihrem Mann Kevin einen Film, der von schwierigen Zeiten handelte. «Let there be Light» («Es werde Licht») zeigte die Geschichte des Arztes Sol Harkens (gespielt von Kevin Sorbo), der mit Gott nie etwas zu tun hatte. Als sein jüngster Sohn an Krebs starb, glitt Harkens in den Alkohol und distanziert sich von seiner Ex-Frau Katy (Sam Sorbo) und den beiden verbliebenen Söhnen. Bis er verunfallt und alles anders wird…
Die Menschen suchen «nach Licht, nach etwas, das sie aus dem Ärger und dem Hass hinausträgt, der in diese Welt gekommen ist», sagte Kevin damals.
Herzen können verändert werden
Kevin Sorbo erinnert sich: «Meine Mutter arbeitete viele Jahre für totkranke Patienten, die 70, 80 oder 90 Jahre alt und Zeit ihres Lebens Agnostiker oder Atheisten waren. Doch wenn sie herausfanden, dass sie Christin ist und ihnen bewusst war, dass sie an der Todestüre standen, begannen sie Fragen zu stellen. Und sie baten um Gebet.»
Auch der Arzt Sol Harkens im Film ist bis zu seinem Nahtod-Erlebnis verbitterter Atheist. Sorbo ist überzeugt, dass Nicht-Gläubige durch eine Tragödie oder ein übernatürliches Ereignis die Möglichkeit haben, ihr Herz zu verändern. Dies dürfte gerade auch für die Zeit des Coronavirus gelten. Warum nicht jetzt, in diesen Stunden, nach Jesus suchen?