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Barbie und die Kritik
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an der ersten Barbiepuppe wurden die Proportionen
bemaengelt

(39-18-33 Zoll, entspricht in etwa den Massen 99-46-84 cm), die laut den
Kritikern eher der maennlichen Phantasie entsprachen als den tatsaechlichen
Massen einer Frau und somit das Selbstbewusstsein der Maedchen eher
vermindern als bestaerken wuerden. So gestaltete Jack Ryan, u.a. der sechste
Ehemann von Zsa Zsa Gabor, die Puppe um. Die Oberweite wurde verringert
und die Taille vergroessert (obwohl auch die neuen Masse nicht der Realitaet
entsprachen, liessen sie zumindest die Kritiker verstummen).
1991 wurde von einem anderen Unternehmen die Puppe "Happy To Be Me"
herausgebracht, deren Proportionen realistischer waren. Sie konnte sich jedoch
nur wenige Jahre auf dem Markt halten. Immer wieder wurde der Vorwurf erhoben,
Barbies Figur koenne Essstoerungen ausloesen.
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Barbie-Puppen koennen fuer kleine Maedchen zu einem schlechten Vorbild
werden. Laut einer neuen britischen Studie kann der Umgang mit dem Spielzeug
zu Essstoerungen fuehren. Durch die Spielzeug-Blondinen mit ihren schmalen
Taillen werde ein Schoenheitsideal verbreitet, dem Maedchen schon im Alter von fuenf
bis acht Jahren nacheifern wollen, sagen die Forscher. «Diese ultra-duennen
Figuren sorgen dafuer, dass junge Maedchen mit ihrem eigenen Koerper nicht mehr
so zufrieden sind», heisst es in der Studie der Universitaet Sussex, ueber die die
Sonntagszeitung «Sunday Times» berichtete. Fuer die Studie hatten die Forscher
unter Leitung der Psychologin Helga Dittmar rund 200 Maedchen im Alter von fuenf
bis acht Jahren die Bilder von verschiedenen Puppen gezeigt - darunter auch Barbie
und eine Puppe, die natuerlichere Proportionen hat. Anschliessend wurden die
Kinder gefragt, wie sie mit ihrem eigenen Koerper zufrieden sind. Bei den
Maedchen in der «Barbie-Gruppe» war die Unzufriedenheit deutlich hoeher.
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Ein Sprecher des Barbie-Herstellers Mattel verteidigte die Puppen:
«Barbie ist nicht nach einem menschlichem Masstab hergestellt.
Barbie erlaubt es Maedchen davon zu traeumen, was sie aus der Welt der
Erwachsenen kennen und dass sie alles sein koennen, was sie wollen», sagte er.
..Tatsaechlich duerfte der Grund dafuer in dem unnatuerlichen Schoenheitsideal
der westlichen Welt liegen, fuer das die Puppe aber nicht die Ursache, sondern
lediglich ein Symptom ist.
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Auch von feministischer Seite wurde Barbie regelmaessig kritisiert, da sie ein
traditionelles Frauenbild zementiere und zu kritiklosem Konsum anrege.
Dabei war die Puppe von Ruth Handler urspruenglich bewusst als Alternative
zu den in den 50er Jahren fast ausschliesslich verkauften Babypuppen,
die zum Einueben der Mutterrolle dienen sollten, geplant worden.
Barbie trug beim Kauf nur einen Badeanzug; die Kinder sollten selber
fuer sie eine Persoenlichkeit entwickeln. Demzufolge wurde fuer Barbie in
jedem Jahr ihres Erscheinens Berufskleidung angeboten; 1961 sogar
Doktorhut und -robe. Nach Ruth Handlers Abschied von Mattel (1973) wurde
das Konzept dahingehend geaendert, dass die Puppen bestimmten Themen wie
z.B. Popkultur, Tierliebe oder Sport zugeordnet und daher entsprechend
gekleidet verkauft wurden. Der Schwerpunkt liegt seitdem auf trivialen Themen wie
Make Up, Frisuren und Modedesign, so dass die Puppe inzwischen ein Symbol
fuer die Oberflaechlichkeit der Wertegesellschaft wurde. Nach wie vor ist Barbie
aber eine berufstaetige Frau ohne Mann und Kinder, aber mit eigenem
Haus und Auto - anders als ihre Freundin Midge hat Mattel sie nie heiraten lassen.
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Im September 2003 verbot Saudi-Arabien den Verkauf von Barbie-Puppen, weil sie nicht den Idealen des Islams entspraechen. Ein Komitee zur Verbreitung von Zucht, Vorbeugung und Ordnung liess verkuenden; dass diese juedischen Barbie Puppen mit ihren aufreizenden Kleidungen und den schamhaften Posen, zusammen mit allem Zubehoer und Schmuck ein Symbol der Dekandenz des perversen Westens sei. Lasst uns vor ihrer Gefahr beschuetzen und seid vorsichtig, dennoch macht seit November 2003 in der arabischen Welt ein islamisch gepraegtes Gegenmodell zu Barbie namens Fulla dem Original Konkurrenz. Besagte, vom Islam akzeptierte Puppen, wie auch die im Iran verkauften SARA und DARA Puppen werden jedoch nicht von Mattel hergestellt.
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Barbie's Popularitaet rangiert vor allem ihrer Ausstrahlung wegen bei den Kindern in der westlichen Welt an vorderster Stelle. Sie studieren sie beim Spielen sehr genau und dadurch wird diese Puppe oft als Vorbild fuer eine moegliche eigene Rolle im Leben genommen
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Die Bezeichnung Barbie wurde zu einem geringschaetzigen, dialektischen Uebernahmen fuer ein Maedchen oder eine Frau die von etwas seichter, oberflaechlicher Lebensart klassiert sein soll, bezeichnenderweise kann das im Barbie Girl Pop Song von 1997 herausgehoert werden. Darauf hatte Mattel einen Prozess eroeffnet, siehe Parodien und Prozesse.
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Im Juli 1992 Mattel hatte Mattel die Teen Talk Barbie herausgebracht, welche einige Saetze sprechen konnte, jede Puppe besass einen Chip der fuer etwa vier von den 270 Moeglichen Saetzen programmiert werden konnte damit nicht zu viele gleich programmierte Puppen auf dem Markt sein sollten.
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Die bekannteste Kritik an Barbie ist ihre Koerperform welche jungen Frauen die Idee solchen unrealistischen Koerpermassen nachzueifern suggeriert und damit deren Appetitlosigkeit und / oder eine Magersucht foerdern koennte. Nachdem Wissenschaftler Barbies Koerpermasse auf einen Menschen umrechneten und uebertrugen, kamen sie zu dem Schluss, dass ein menschliches Wesen mit den Massen von Barbie nicht lebensfaehig sei. Insbesondere biete der Unterleib nicht genug Platz fuer alle lebensnotwendigen Organe. In der Folge wurden seitens Mattel im Jahre 1997 die Gussformen fuer den Barbiekoerper auf eine breitere Hueftform geaendert, allerdings bloss mit der Begruendung, dass damit die zeitgemaessen Kleidermoden der Puppe besser passen wuerden.
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Ebenso bewirkte die Oreo Fun Barbie von 1997 durch eine, im englischen Sprachgebrauch moegliche negative Interpretation ihres Namens eine Kontroverse. Mattel lancierte zusammen mit der Firma Nabisco eine beidseitige Verkaufsfoerderung von Barbie mit den Oreo-Biscuits, also wurde diese Barbie vermarktet als eine Puppe mit der die Kinder nach der Schule spielen konnten und dabei auch noch Amerikas beliebtestes Biscuit zu sich nehmen durften, und wie es inzwischen gebraeuchlich war wurde auch diese Puppe in beiden Versionen: schwarz und weiss fabriziert. Die Kritiker argumentierten jetzt dass in der Afro-amerikanischen Bevoelkerung Oreo ein geringschaetziger Begriff fuer eine Person die aussen schwarz und innen weiss sei wie eben besagtes Schokoladen-Biscuit mit weisser Cremefuellung. In der Folge war diese Puppe ein Flop und Mattel zog den unverkauften Lagerbestand zurück, was dann prompt eine entsprechende ploetzliche Nachfrage unter den Sammlern bewirkte.
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Die farbige Francie" machte ihr Debut 1967, und sie wird manchmal als erste African American Barbie Puppe bezeichnet. Trotzdem wurde sie unter Verwendung der bestehenden Kopf- Gussformen der hellhaeutigen Francie Puppe produziert und daher fehlten ihr charakteristisch afrikanische Gesichtszuege ausser dem dunklen Hautton. Die eigentliche erste African American Puppe im Barbie Sortiment ist eigentlich die Christie, sie machte ihr Debut 1968. Black Barbie and Hispanic Barbie wurden 1980 eingefuehrt.
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Im Mai 1997 gab Mattel die Share a Smile Becky, eine Puppe in einem rosaroten Rollstuhl sitzend. Kjersti Johnson, eine 17-Jahre alte Hochschulstudentin von Tacoma, Washington mit einer Zelebral Laehmung, meldete dass diese Puppe nicht in den Lift des 100 Dollar teuren Traumhauses passt. Mattel reagierte und liess vernehmen dass dieses Traumhaus entsprechend geaendert werde damit die Puppe mit samt dem Rollstuhl ueberall hineinpasse.
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Im Maerz 2000 erschienen Zeitungsberichte wonach das harte Vinyl Material das fuer die aelteren (Vintage) Barbies verwendet worden ist gewisse toxische Substanzen ansondern koennte was eine Gefahr fuer Kinder darstellt die mit diesen Puppen spielen. Dieser Vorwurf wurde jedoch von technischen Experten als falsch abgewiesen. Der Puppenkoerper einer modernen Barbie wird aus ABS plastic hergestellt, waehrend der Kopf aus weicherem Vinyl gefertigt ist.
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Im Dezember 2005 publizierte Dr. Agnes Nairn der Universtaet von Bath in England ein Forschungsresultat wobei festgestellt wurde dass Maedchen oft durch Lebensphasen gehen da sie ihre Barbie Puppen hassen und ihnen dabei Bestrafungen in der Form von Enthauptungen oder gar dem Schmachten im Micro Ofen zuteil werden lassen. Dr. Nairn sagt: "Diese Verabscheuung Barbies ist ein voruebergehendes Ritual und auch ein Art der Zurueckweisung der Vergangenheit."
März 2009, Der Delegierte von West Virginia Jeff Eldridge praesentiert eine Gesetzesvorlage zum "Verbot des Verkaufs von Barbie Puppen und auch anderer Puppen welche die Maedchen beinflussen koennten schoen zu sein" dies innerhalb des Staates von West Virginia. Die Vorlage sieht allerdings keine Bestrafung im im Falle einer Nichtbeachtung vor, somit gibt Eldridge zu dass besagte Vorlage keinen grossen Biss hat."
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