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Juni 2012, Ein kleiner Ort in Mecklenburg Vorpommern: Ein alter Mann fällt aus dem 8. Stock seines Wohnhauses. Unfall, Selbstmord oder Mord? Adriana, eine junge Romni wird verhaftet und alle glauben zu wissen, dass sie es gewesen sein muss. Schließlich hatte der Tote 20 Jahre zuvor unter Verdacht gestanden, den Vater Adrianas erschossen zu haben. Mit dieser Frage wird ein alter Fall aufgerollt, der Jahre zurückliegt und auch den Anschlag auf das damalige Asylbewerberheim, das dasselbe Haus ehemals beherbergte, wieder in das Zentrum von Ermittlungen rückt.
Damals, im Juni 1992, wurden die Migranten aus Rumänien, wie in dieser Geschichte die Roma, vertrieben. Zuerst wurden Heime angezündet, dann die Gesetze geändert und die Migranten in sogenannte sichere Drittstaaten abgeschoben.
Merle Kröger hat einen sehr spannenden Roman geschrieben, irgendwo im Zwischenbereich von Fiktion und Fakten. Viele Erzählstränge lassen viele Personen lebendig werden, und auch Mattie Junghans und Nick Ostrowski sind wieder dabei, Merle Kröger-Fans schon aus den ersten beiden Krimis, die bei Ariadne erschienen sind, bekannt.
Der Krimi erhielt Platz 1 des renommierten Deutschen Krimipreis 2013, Kategorie deutscher Krimi.
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