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Geschichte
Der Plantahof kann auf eine über 120-jährige Tradition als Bildungsstätte zurückblicken. Die ältesten
Gebäude stammen aus dem frühen 19. Jahrhundert.
erbaute Thomas Lareda, ursprünglich aus Präz am Heinzenberg, das heutige Hauptgebäude. Als
Zuckerbäcker wurde er in St. Petersburg in Russland sehr wohlhabend. Er kehrte in seine alte Heimat
zurück und widmete sich der Landwirtschaft. Sein Gutshof nach russischem Muster nannten die
Einheimischen schlicht den «Russhof».
wurde die landwirtschaftliche Schule offiziell eingeweiht. Der Stifter wurde namensgebend, so dass der
Ausbildungsbetrieb seither «Plantahof» heisst.
nach der Neugestaltung des Hauptbaus im Jahr 1909 wurde 1953 der neue Schulhaustrakt in Betrieb
genommen.
der landwirtschaftliche Beratungsdienst wird dem Landwirtschaftsamt in Chur unterstellt und von der
landwirtschaftlichen Schule getrennt.
das Internatsgebäude und die Turnhalle kommen zum Gebäudekomplex hinzu.
Das Hauptgebäude wird renoviert. Bei dieser Gelegenheit wird die grosszügige Schenkung von Ursulina Pult eingesetzt. Die Ursulina Pult-Stube ist ein beliebtes Sitzungszimmer im Zentrum des Plantahofs.
Der Kanton kauft den Betrieb Ganda.
Durch den Zusammenschluss von landwirtschaftlichem Beratungsdienst und landwirtschaftlicher Schule
entsteht das landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum Plantahof.
Der Plantahof wird nach der ISO-Norm 9001:2000 zertifiziert.
Anlässlich des traditionellen Plantahof-Tages wird der neue Weber-Hörsaal eröffnet. Eine grosszügige
Schenkung der Carl Weber-Récoulle-Stiftung ermöglichte die Realisierung dieses Olgiati-Werks.
Inbetriebnahme des neuen Grossviehstalles und Rückbau der alten Stallungen.
Übernahme des Gutsbetriebs Waldhaus in Chur von den Psychiatrischen Diensten Graubünden und
Einrichtung eines Kompetenzzentrums Kleinvieh an diesem Standort.