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Mineralstoffverlust durch Schwitzen
Wenn im Sommer die Temperaturen höher und höher klettern, ist schon Nichtstun eine schweißtreibende Beschäftigung. Besonders für Sportler ist daher Vorsicht geboten: Mit dem Schweiß verliert der Körper auch große Mengen an Mineralstoffen. Dazu gehören Natrium und Chlorid, Kalium und Calcium. Auch Magnesium geht in beträchtlichen Mengen mit dem Schweiß verloren. Der Sportler spürt den Magnesiumverlust durch häufig auftretende Muskelkrämpfe. Vor allem Sportler sollten dem Körper daher im Sommer ergänzend Mineralstoffe zuführen.
Der Sportmediziner Univ.-Prof. Dr. Rudolf Schabus meint: "Vitamine sind das Schutzprogramm für Menschen mit natürlichem Mehrbedarf, und das gilt vor allem für Sportler. Die sportliche Aktivität wird durch zwei biochemische Komponenten geprägt: die Sauerstoffverwertung und den Abbau von Schlackenstoffen. Beide sind abhängig vom Trainingszustand, aber auch vom Angebot der Nährstoffe." Neben einer Übersäuerung kommt es zu einer Belastung durch freie Radikale, die sich bei Ausdauersportlern in einer vermehrten Schmerzempfindung, Neigung zu Infekten, allergischen Reaktionen, entzündlichen Reaktionen von Gewebe, Gelenkskapsel, Bändern und in einer erhöhten Verletzungsanfälligkeit des Muskel-Sehnen-Systems äußern.
Zitat Prof. G.P. Littarru: "Es ist errechnet worden,
daß etwa 3% des Sauerstoffes, der von unserem Organismus verbraucht wird,
nicht vollständig zu Wasser reduziert wird. Statt dessen erfolgt eine monoelektronische
Reduktion, wodurch das Superoxid-Anion sowie andere reaktive Sauerstoffspezies
gebildet werden, die befähigt sind, radikalische Reaktionen und Angriffe
zu initiieren. Diese Quote wird bemerkenswert hoch, wenn eine vermehrte Gesamt-
sauerstoffaufnahme wie im Verlauf körperlicher Betätigung, insbesondere
bei Ausdauersportarten, stattfindet.
Bei sehr intensiven Aerobic-Übungen ist der Sauerstoffverbrauch extrem hoch, der im Falle der Beinmuskeln hundertmal höher im Vergleich zu dem Verbrauch im Ruhezustand sein kann. Die vermehrte Radikalbildung in Verbindung mit körperlicher Anstrengung ist auch bedingt durch die Hyperthermie, die typisch für Übungen hoher Intensität ist."
In einer anderen wissenschaftlichen Feststellung von
Prof. Littarru heißt es: "Ein erheblicher Anstieg der Konzentration
von Pentan, einem Endprodukt der Lipidperoxidation (erhöhte
Schadstoffkonzentration = Freie Radikale) in der Ausatmungsluft, wurde
beim Menschen während schwerer körperlicher Belastung gemessen."
Mikronährstoffe sind ideale Substanzen, um diese freien Radikale zu binden und zu entschärfen. Eine herausragende Schutzfunktion, hier also als Radikalfänger im fettigen Milieu des Körpers, hat hier Coenzym Q10, das natürlich außerdem unerläßlich ist, wenn es darum geht, dem Körper ausreichend Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat) zur Verfügung zu stellen. Für das wässrige Milieu des Körpers ist hier das bekannteste Antioxidans die Ascorbinsäure, also Vitamin C.
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