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Stockwinden
Stockwinden bestehen aus einem Holzschaft (meistens Eiche), einem Getriebe mit Handkurbel, und einer Zahnstange mit Windenfuss und Windenhorn.
Als Traktoren und hydraulische Hebevorrichtungen Verbreitung fanden, sank die Nachfrage nach Stockwinden dramatisch.
Alte Stockwinden haben vielfach sehr schöne Gravuren:
Hier im Bild zum Beispiel: "R.B.W.C.Z." und die Jahrzahl 1886. Die Buchstaben bedeuten:"Robert Brüngger Wyla, Canton Zürich".
Die älteste uns bekannte und in der Windenmacherei Wila renovierte Stockwinde stammt aus dem Jahr 1752.
DIe Vielfalt der Stockwinden
Stockwinden wurden vor allem in der Land- und Holzwirtschaft eingesetzt. Aber auch in Steinbrüchen, Fabriken und im Eisenbahn-Geleisebau fanden sie Anwendung.
Kinder laden unter Anleitung einen Eichenstamm auf einen Transportschlitten.
Alfred Brüngger setzt seine Stockwinden bei Waldarbeiten ein.
In Steinbrüchen wurden mit Winden Schieferplatten gelöst und angehoben.