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In den italienischen Zeitungen ist derzeit ein Streit zwischen Sergio Marchionne und Luca Cordero de Montezemolo das grosse Thema. Der neue und der ehemalige Präsident des Formel-1-Wettbewerbers Ferrari liegen sich in den Haaren, weil sich der neue Präsident Sergio Marchionne kürzlich dazu äusserte, dass sein Vorgänger die Misserfolge in der Formel 1 zu verantworten hat.
Der heutige Alitalia-Präsident Montezemolo setzte sich recht deutlich zur Wehr und wies den Vorwurf zurück. Es stimme nicht, die das die mässigen Ergebnisse des Formel-1-Teams nach seinen Entscheidungen gefallen sind, denn sein Bestreben war immer den Sieg zu holen und Titel zu gewinnen. Die Aussage Marchionnes zeuge von mangelndem Respekt für ihn und das Ferarri-Team, denn die Lage des Unternehmens sei total positiv.
Ferrari-Aktionär Piero Ferrari hat die Polemik verurteilt, er findet die Geschichte von Präsident zu Präsident sei nichts, was an die Öffentlichkeit gehört. Befürchtet wird nun, dass der Streit zwischen Ex- und derzeitigem Ferrari-Chairman einen Imageschaden bewirken wird.
Und diesen Imageschaden gilt es zu vermeiden, denn im ersten Halbjahr 2015 will Ferrari den geplanten Börsengang vollziehen.
Dieser Börsengang ist von Marchionne von langer Hand vorbereitet worden aber Montezemolo musste vorher abtreten weil er immer gegen diesen Börsengang war.