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Aus dem historischen Landhaus in Steffisburg entstand ein neues Gesundheitszentrum. Dabei wurde der bestehende, unter Denkmalschutz stehende Kopfbau und der Saal im Innern umgebaut und verstärkt. Weiter wurde seitlich direkt an die bestehende Struktur ein Anbau realisiert. Sämtliche Arbeiten wurden so geplant, dass sie in den beengten Platzverhältnissen inner- und ausserhalb des Bestandes ausführbar waren und zugleich dem grösstmöglichen Erhalt der Struktur Rechnung trugen.
Ausbau der bestehenden Tragstruktur im 1. OG. Lastabtragung über Stützen und Wandscheiben auf die
Schutzraumdecke im 2. UG. Bauteile wurden ausserhalb der bestehenden Struktur auf Mikropfähle fundiert. Das bestehende 5-stöckige Treppenhaus Nord wurde rückgebaut und neu aufgebaut. Durch diesen Ersatz wurde der Erdbebenwiderstand erhöht.
Neben dem Betagtenzentrum Oberhasli zwischen der BMH-Talstation und der Lenggasse entstand der Neubau mit 40 Zimmern, welcher mittels Verbindungsgang an das bestehende Betagtenzentrum angeschlossen wurde. Das Gebäude verfügt über ein Untergeschoss, ein Erdgeschoss und zwei Obergeschosse und beinhaltet Lager, Technikräume, Garderoben, Küche, Bewohner-zimmer und Aufenthaltsräume. Der Aussenraum im Erdgeschoss wurde auf der Seite der Böschung durch eine leicht geschwungene Sichtbetonstützmauer, auf der gegenüberliegenden Seite durch das Gebäude und im Süden durch die Terrasse abgegrenzt. Der Bauablauf konnte unter anderem mit dem Einsatz von Ruwatec-Matten in Bodenplatte und Untergeschoss beschleunigt werden.