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Nach seiner Ankunft am 12. Dezember stand Koru zuerst unter Quarantäne. Das 13-jährige Totenkopfäffchen nahm seine Aufgabe als Zuchtmännchen sehr ernst. Wie der Zoo Basel in einer Mitteilung schreibt, hat das Äffchen bereits fast alle Weibchen gedeckt.
Wie bei Totenkopfäffchen-Männern in der Paarungszeit üblich ist Koru zurzeit ziemlich beleibt und deshalb gut in der Gruppe zu erkennen. Männliche Totenkopfäffchen haben zur Paarungszeit bis zu einem Viertel mehr auf den Rippen und wirken dann sehr voluminös.
Männertausch bei den Totenkopfäffchen
Als eine der wenigen Affenarten haben die Totenkopfäffchen eine zeitlich beschränkte Paarungszeit. Alle Weibchen sind gleichzeitig paarungsbereit, in Europa ist dies üblicherweise von November bis Januar. Dies ist auch die beste Zeit, um Männchen in Weibchengruppen zu integrieren.
Die Weibchen akzeptieren dann die Männchen problemlos, was in der übrigen Zeit nicht der Fall ist. Das seit 2014 vom Zoo Basel koordinierte Erhaltungszuchtprogramm (EEP) tauscht alle vier Jahre die Männchen der dem EEP angeschlossenen Zoos aus, um Inzucht mit den eigenen Töchtern zu verhindern.
Auf Insektenjagd
Totenkopfäffchen sind im Grunde genommen Jäger. Bei ausreichendem Angebot fressen sie zu 80 Prozent Insekten, ansonsten Früchte, Knospen und Blätter. Auf der Aussenanlage im Zoo Basel erbeuten die Äffchen Insekten, Spinnen und zwischendurch auch einen Spatz.
Im Zoo Basel leben 15 Bolivianische Totenkopfäffchen. Diese Art lebt im Westlichen Amazonasbecken, in Nord-Bolivien, Süd-Peru und West-Brasilien. Bolivianische Totenkopfäffchen sind nicht bedroht.