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Autor: Mit STEPHANE CHAPUISAT
sprach KURT MING
Mir ist es eigentlich gleich, wo ich wohne, ich habe keine eigentliche Heimat. Das Murtenseegebiet gefällt mir gut, und wir fühlen uns wohl dort.
Ich kenne den Freiburger Fussball kaum. Spontan fällt mir eigentlich nur der Name Henchoz dazu ein. Düdingen trat an mich heran, für dieses Spiel hierher zu kommen, und ich habe gerne zugesagt.
(Die erste Begegnung mit dem Freiburger Fussball hatte Chappi 1986 mit Malley in den Aufstiegsspielen gegen den FCF.An Fredy Chassot erinnert er sich noch leicht.)
Nach dem Spiel gehe ich mit meiner Familie noch an eine Geburtstagsfeier, dort werde ich sicher ein wenig zuschauen. Ich denke, die Schweiz hat gute Chancen, sich für die WM inDeutschland zu qualifizieren, denn Frankreich ist im Moment nicht so dominant wie erwartet. Aber gegen die Färöer müssen wir natürlich gewinnen.
Ich denke, für einen Spieler, der aus einer grossen europäischen Liga in die Schweiz kommt, ist es sicher nicht leicht, immer voll zu gehen. Aber bei mir war das anders, ich spielte vor meiner Zeit in Deutschland schon in der Schweizer Liga und war auch nach der Rückkehr bis zumSchluss meiner Karriere bei YB immer noch voll motiviert.
Im Moment geniesse ich die fussballfreie Zeit mit meiner Familie. Zumindest in der nächsten Zukunft werde ich sicher nicht ins Trainergeschäft einsteigen, obwohl ich gerne die ersten Diplome machen möchte. Verhandlungen mit Katar oder den USA laufen keine, ich weiss nur vom Interesse von dortigen Klubs.