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Madres paralelas
Ana und Janis begegnen sich auf der Entbindungsstation. Mit der Geburt der Töchter verweben sich die Schicksalsfäden der beiden Frauen.
Janis ist eine erfolgreiche Fotografin Ende dreissig, die ungeplant schwanger wird und ihre Schwangerschaft aus vollstem Herzen bejaht. Die 17-jährige Ana, selbst fast noch ein Kind, erlebt ihre Schwangerschaft hingegen mit gemischten Gefühlen. Von einer Gruppe junger Männer wurde sie zum Sex gezwungen, sie weiss nicht, wer der Vater ihres Kindes ist. Ihre eigene Mutter, eine selbstbezogene Schauspielerin, bietet ihr kaum Unterstützung. Ana und Janis begegnen sich auf der Entbindungsstation. Mit der Geburt der Töchter verweben sich die Schicksalsfäden der beiden Frauen.
Pedro Almodóvar, der oft als ,,Frauenregisseur" bezeichnet wird, greift hier erneut eines seiner Lieblingsthemen auf: Die Mutterschaft. Doch in ,,Madres Paralelas" geht es um mehr. Janis hat ein familiengeschichtliches Anliegen. Ihr Urgroßvater wurde, wie hunderttausende andere Menschen, während des Spanischen Bürgerkriegs von den Falangisten um General Franco erschossen. Janis möchte, dass der forensische Anthropologe Arturo das Massengrab in ihrem Heimatdorf ausheben und die dort vermuteten Überreste der ermordeten Männer identifizieren lässt. Damit greift Almodovar ein in Spanien höchst aktuelles Thema auf.
,,Madres Paralelas" war 2021 der Eröffnungsfilm bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig und wurde von Presse und Publikum einhellig gelobt. Penélope Cruz wurde für Ihre Rolle als Janis mit der Coppa Volpi für die Beste Darstellerin ausgezeichnet.
Spanien 2021 | 120 Min. | Drama | Sp/d | ab 12 (14) J.
Regie: Pedro Almodòvar
Mit: Penélope Cruz, Milena Smit, Israel Elejalde, Aitana Sánchez-Gijón, Julieta Serrano, Rossy de Palma
Die Bar öffnet um 19:30 Uhr