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Nach dem Team-Gold vom Freitag konnte sich der Springreiter Martin Fuchs am Sonntag im Sattel von Leone Jei erneut eine EM-Medaille umhängen lassen. Im deutschen Riesenbeck verpasste er im Einzel zwar die erfolgreiche Titelverteidigung. Der Zürcher musste aber einzig dem Deutschen André Thieme auf Chakaria den Vortritt lassen.
Der Champion von Rotterdam 2019 verbesserte sich im Finaldurchgang trotz eines Abwurfs vom 4. noch auf den 2. Platz. Der vor ihm liegende Schwede Peder Fredricson patzte ebenfalls und überschritt knapp die Zeit. Und die Griechin Ioli Mytilineou verzichtete, nachdem ihr Pferd gescheut hatte.
Auch der Schlussreiter Thieme musste zittern, nachdem seine Stute beim gleichen Hindernis wie Leone Jei eine Stange abwarf. Den Rest des Parcours absolvierte der Deutsche mit Chakaria aber wieder ohne Probleme.
Guerdat im Final eliminiert
Fuchs' erst neunjähriger Wallach Leone Jei bestritt erstmals ein Championat. Er war bereits vor der Verletzung von Clooney als EM-Pferd vorgesehen gewesen.
Steve Guerdat beendete den Finaldurchgang nicht und wurde 11. Sein Pferd Maddox verweigerte am gleichen Hindernis zweimal. Damit bleibt der 6. Rang 2003 das beste Einzel-Resultat des Waadtländers an einer EM.