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Das Wichtigste im Überblick:
- Dem Beschuldigten werden gewerbsmässiger Betrug, versuchter Betrug, Veruntreuung, Unterlassung der Buchführung sowie Urkundenfälschung vorgeworfen.
- Der mutmasslich geprellte Kanton Nidwalden soll 1,3 Millionen Franken Ersatz erhalten. Private Versicherer machen zudem Zivilforderungen in der Höhe von gesamthaft über 3,6 Millionen Franken geltend.
- Ebenfalls vor Gericht steht seine 58-jährige Ehefrau, die der Beschuldigte in seinen beruflichen Unternehmungen als «Strohfrau» eingesetzt haben soll.
- Der Beschuldigte hatte sich 1989 in einem Verkehrsunfall verletzt. Die IV anerkannte eine Invalidität von 100 Prozent. Später wurde der IV-Grad auf 70 Prozent gesenkt.
- Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, als IV-Rentner jahrelang heimlich als Inhaber und Geschäftsführer einer IT-Firma gearbeitet zu haben. Allein von 2002 bis 2008 habe er Lohn und verdeckte Gewinnausschüttungen von 2,2 Millionen Franken bezogen.
- Um Renten zu erhalten, soll der Beschuldigte auch dem Arzt gegenüber falsche Angaben gemacht haben.
- Es handelt sich um eines der aufwändigeren Verfahren in Nidwalden. Nach Angaben der Richterin umfassen die Aktenberge zum Fall gegen 20'000 Seiten in 500 Ordnern.