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Studie "Handlungsbedarf für Organisationen im Alters- und Migrationsbereich in der Stadt Bern
Die Direktion für Soziale Sicherheit der Stadt Bern (DSO) will die Situation der älter werdenden Ausländerinnen und Ausländer verbessern. Mit diesem Ziel wurden heute die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht. Diese enthält Empfehlungen, wie sich die Dienstleistungen von Altersinstitutionen und ausländischen Organisationen weiterentwickeln können. Eine von der Stadt geleitete Arbeitsgruppe soll nun die Vorschläge umsetzen.
Die ersten Arbeitskräfte, welche in Bern einwanderten, kamen aus Italien. Aus diesem Grund sind die Italiener bei den über 55-Jährigen von allen Nationen am häufigsten vertreten. Etwas später wanderten die Spanier und Portugiesen ein. Diese sind im Alter um 45 Jahre mit einem Anteil von 27% die anzahlmässig grössten Ausländergrupppen. Es folgen die Eingewanderten aus dem ehemaligen Jugoslawien (21%), Italien (21%), übriges Europa (18%) und andere (13%). Rund 3'300 Ausländerinnen und Ausländer sind in der Stadt Bern über 55 Jahre alt. Davon sind rund 1'300 über 65-jährig und rund 200 über 80-jährig.
Die Studie entstand in Zusammenarbeit u.a. mit ausländischen Organisationen, Gewerkschaften, Kirchen, der Pro Senectute, der Spitex und der Domicil für Senioren (Wohn- und Pflegeheime). Sie stellt einen weiteren Schritt dar, um das Alterskonzept der Stadt Bern umzusetzen. Die Studie wird herausgegeben von der Direktion für Soziale Sicherheit der Stadt Bern, der Pro Senectute Bern-Stadt und der Hochschule für Sozialarbeit (HSA) Bern. Bezugsadresse: HSA Bern, Falkenplatz 4, 3012 Bern