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Der Forschungspreis des Schweizerischen Forums für internationale Agrarforschung (SFIAR) geht an Gina Garland von der ETH Zürich. Sie konnte aufzeigen, welches Potenzial im Straucherbsen-Anbau in Malawi steckt.
Weil den Pflanzen in Malawi oft nur wenig Phosphor zur Verfügung steht, kommt es zu geringen Ernte-Erträgen, schreibt das SFIAR in einer Medienmitteilung zum Award. Das betrifft auch die wichtigste Kulturpflanze Mais. Gina Garland von der ETHZ hat mit einer Mischkultur von Mais und Straucherbsen eine Lösungsmöglichkeit untersucht. Die Versuche zeigten, dass die Methode grosses Potenzial hat.
Nach nur einer Vegetationsphase stellte die Forscherin bereits eine verbesserte Bodenstruktur und erhöhte Konzentrationen von Phosphor, Stickstoff und Kohlestoff fest. Das reichte zwar noch nicht für höhere Mais-Erträge, aber höhere Stickstoffwerte im Mais deuten darauf hin, dass in der Folgeperiode eine bessere Ernte erwartet werden kann, so das SFIAR. Zudem können die Straucherbsen mit ihrem hohen Proteingehalt die Ernährung der Bevölkerung verbessern.
Der mit 5'000 Franken dotierte SFIAR PhD/Post-Doc Award wird Gina Garland am 15. Dezember verliehen. Den mit 1'000 Franken dotierten SFIAR Master Thesis Award erhält Fritzi Hartung-Hofmann für ihre Arbeit über die Abwanderung in ländlichen Hügelgebieten Nepals.