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Zahlreiche Bundesräte stehen seit 1848 für eine liberale Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik ein. Dass die FDP der langjährige Garant des Erfolgsmodells Schweiz ist, stellten unter anderem die nachfolgenden Volksvertreter sicher. Interessant dabei ist: Die Schweiz hatte nicht immer eine Mehrparteienregierung wie heute. Nach der Gründung des Bundesstaates 1848 regierten die Freisinnigen 43 Jahre lang allein. 1891 kam ein erstes Mitglied der Katholisch-Konservativen (später CVP, heute Die Mitte) in die Regierung. Bis heute wurden verschiedene politische Kräfte in den Bundesrat integriert. Um zu der heute gültigen Formel zu gelangen (2 SVP, 2 SP, 2 FDP und 1 Die Mitte). Insgesamt stellte die FDP 72 der gesamt 119 Bundesräte. Die Kantone Waadt und Zürich stellten jeweils je 14 Bundesräte.
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Bundesrat
Fritz Honegger (25. Juli 1917 in Hauptwil TG; † 4. März 1999 in Zürich). Von 1967 bis 1977 vertrat er den Kanton Zürich im Ständerat und von 1974 bis 1977 war er zudem Präsident der FDP Schweiz. Am 7. Dezember 1977 wurde Honegger im ersten Wahlgang mit 173 von 208 gültigen Stimmen in den Bundesrat gewählt und folgte damit auf Ernst Brugger. Im ersten Amtsjahr stand er dem Volkswirtschaftsdepartement vor und von 1979 bis 1982 dem Wirtschaftsdepartement. 1982 war er Bundespräsident und trat zum Jahresende als Bundesrat zurück.