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Nach Beendigung der Dreharbeiten zu «The Rock» (oder vielleicht schon vorher) engagierte Hit-Produzent Jerry Bruckheimer den Regisseur Michael Bay für die zwei Jahre in Anspruch nehmende Produktion von «Armaggedon». Damit Bruckheimer aber auch im Sommer 1997 einen Film in die Kinos bringen konnte, durfte Simon West mit «Con Air» sein Regiedebüt geben. Der Actionthriller schaffte es immerhin auf den 15. Rang der Jahresbestenliste.
Wie schon in «The Rock» spielt Nicolas Cage auch in «Con Air» eine Hauptrolle. Die Handlung ist herrlich albern. Cage spielt den hochdekorierten Ex-Soldaten Cameron Poe, der einen Mann aus Notwehr erschlagen hat und deshalb für sieben Jahre im Gefängnis war. Am Tag, an dem er aus dem Gefängnis entlassen wird, fliegt gerade ein Flugzeug voller Schwerverbrecher, die in ein neues Hochsicherheitsgefängnis verlegt werden sollen, in seinen Heimatstaat Texas. Um auf dem kürzesten Weg zu seiner Frau und seiner Tochter zu gelangen, ist auch Poe mit an Bord.
Es kommt natürlich, wie es kommen muss: Unter dem Kommando des skrupellosen Cyrus «The Virus» Grissom (John Malkovich) bringen die Häftlinge die Con Air in ihre Gewalt. Flugzeug und Besatzung sind einer Horde Killer ausgeliefert, etwa Nathan «Diamond Dog» Jones (Ving Rhames), Johnny «Johnny-23» Baca (Danny Trejo) oder Garland «The Marietta Mangler» Greene (Steve Buscemi). Während Poe versucht, die Flucht der Kriminellen zu erschweren, muss US-Marshall Vince Larkin (John Cusack) seine Kollegen daran hindern, das Flugzeug abzuschiessen.
Michael Bay avancierte nach seinem Debüt unter Produzent Bruckheimer zu einem der gefragtesten Regisseure des Genres. Derweil konnte Simon West nach «Con Air» zwar noch die Grossproduktionen «The General’s Daughter» und «Lara Croft: Tomb Raider» inszenieren, dreht mittlerweile aber hauptsächlich Fernsehfilme. Dabei bietet «Con Air» genau die gleich durchgestylte Ästhetik und ein ähnlich atemloses Tempo wie «The Rock». Dafür war aber vielleicht mehr Produzent Bruckheimer als Regisseur West verantwortlich.
Für die Bildqualität der Blu-ray-Disc gilt das gleiche Fazit wie für die Blu-ray-Disc von «The Rock»: Erstklassiges Referenzmaterial. An dieser Bildschärfe und Farbintensität müssen sich die übrigen Produktionen messen. Mager sind hingegen die Extras, zwei Drehberichte, die von der DVD übernommen worden sind.
Film:
Bild-/Tonqualität (Blu-ray):
Bonusmaterial (Blu-ray):
(Bilder: ©Disney)
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