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Der Mensch als soziales Wesen erlebt sich als Individuum mit einem Selbstempfinden, das gepflegt sein will, aber immer auch als vernetzter Teil in einem sozialen Umfeld. Der Mensch lässt sich in seiner Wesensart nicht einfach als individuelle Erscheinung definieren. Es kann auch nicht genügen, ihn als soziales Wesen wie eine Ameise, eine Biene, ein Büffel in seiner Herde oder wie ein Fisch in einem Schwarm zu verstehen. Gleichwohl ist jeder Mensch als Individuum auch ein Teil seiner sozialen Einbettung. Er steht in einem dauernden Austausch von Geben und Nehmen. Er grenzt sich ab und bindet sich ein, emotional, kulturell, ethisch und bezüglich der Einhaltung von Regeln und Verpflichtungen. Er wird bereichert und bereichert auch die anderen.