Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/72957

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu prüfen, wie man den Anteil von gesundheitsschädigenden Transfetten in Lebensmitteln reduzieren kann. Geprüft werden soll auch, ob man den maximal zulässigen Anteil an Transfetten in Lebensmitteln gesetzlich festlegen soll, wie dies Dänemark getan hat.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der Problematik der Transfettsäuren (TFA = trans fatty acid) in verarbeiteten Lebensmitteln bewusst. Massnahmen zur Verminderung, wie das Festlegen eines Höchstgehaltes an TFA im Fettanteil von Lebensmitteln, eine Selbstbeschränkung der Industrie oder eine Deklarationspflicht werden gegenwärtig vom zuständigen Bundesamt für Gesundheit (BAG) geprüft. Angesichts der laufenden Bestrebungen, technische Handelshemmnisse im Warenverkehr mit der EU abzubauen (Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips), sollten entsprechende Vorschriften auf das EG-Recht abgestimmt werden. Der Bundesrat verfolgt deshalb auch die Entwicklung des EG-Rechts in diesem Bereich mit grossem Interesse. Sollte sich aus wissenschaftlicher Sicht erweisen, dass eine gesetzliche Regelung erforderlich ist, wird der Bundesrat die hierfür notwendigen Schritte unverzüglich in die Wege leiten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.