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Dass sich Wissenschaftler uneins sind, ob Golf spielen gesund oder gesundheitsgefährdend ist, ist der smarten Sportart kaum anzusehen. Ein ernst gemeintes Buch verrät, wie man durch Golf spielen früh sterben kann.
Im Jahre 1993 wurde ein Buch des japanischen Sportmediziners Keizo Kogure veröffentlicht, in dem er darauf hinwies, dass ein sechzigjähriger Mann mit einer acht Mal grösseren Wahrscheinlichkeit durch Golf spielen ums Leben kommt als durch Joggen.
Die Sterblichkeitsrate beim Golf sei höher als die des Bergsteigens, Krocket oder Tennisspielens.
15 Jahre später kamen schwedische Wissenschaftler des Karolinska-Instituts in Solna genau zum gegenteiligen Ergebnis, dass Golfspieler länger leben als Menschen, die nicht Golf spielen.
Ausgewertet wurden dabei die Daten von über 300.000 Golfern. Die Sportmediziner fanden heraus, dass Golfspieler im Schnitt fünf Jahre länger leben als andere gleichaltrige Personen, gleichen Geschlechts und gleicher sozialer Schicht.
Stolze 40 Prozent ist die Sterblichkeitsrate von Golfspielern niedriger als die anderer Personen.
Langes Leben für die Cracks des Golfssports
Besonders gut spielende Golfer, die ein niedriges Handicap besitzen, sollen besonders lange leben.
Die Sportmediziner führen die Ergebnisse darauf zurück, dass Golfen eine zwar fordernde, gleichzeitig aber auch entspannende Sportart darstellt, die zudem in freier Natur stattfindet.
Golfen an der Algarve
Am Beispiel Algarve zeigt sich, dass Golfen, durch parkähnliche Anlagen, in einem angenehmen, entspannenden Ambiente stattfindet.
Golf fordert zwar Kraft und Entspannung, gleichzeitig wird kein Leistungs- oder Zeitstress abverlangt.
Vielen Golfplätzen sind, wie an der Algarve, Golfhotels mit Spa-Bereich angegliedert, so dass ein Golfurlaub quasi wie ein Wellnessurlaub zählt und das besonders für gute Golfer, die über die Startschwierigkeiten längst hinausgewachsen sind.