Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03164.jsonl.gz/0

Die aus Nordamerika stammende Ambrosia, auch Aufrechtes Traubenkraut genannt, breitet sich im Garten, am Strassenrand oder auf Feld und Flur aus. Im Rahmen ihrer Bekämpfungsstrategie rufen Fachleute der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil (ACW) die Bevölkerung auf, diese gebietsfremde Pflanze zu vernichten.
Laut ACW wird ab Mitte Juli Ambrosia Pollen freisetzen, welche Allergien auslösen können. Ambrosia unterscheidet sich von ähnlichen Pflanzen dadurch, dass sie nur grüne Pflanzenteile besitzt. Gemäss ACW sitzen die Blütenansätze an den Stängelspitzen und sehen aus wie kleine, weisslich behaarte Kerzen. Der Ambrosia-Pollen hat eine gelbliche Farbe.
Obwohl Ambrosia jetzt ohne Gefahr ausgerissen werden könne, sollten Handschuhe zum Schutz getragen werden, schreibt ACW. Auf eine Atemschutz-Maske könne, solange noch kein Pollen gebildet ist, verzichtet werden. ACW hofft durch Ausreissen und Vernichten die Pollenproduktion und die Samenbildung zu verhindern und somit auch die weitere Ausbreitung. Durch diese Bekämpfungsstrategie konnte die Verbreitung des Neophyten in den letzten Jahren gebremst werden. Neue Standorte sollten den Gemeindebehörden oder den kantonalen Pflanzenschutzstellen gemeldet werden.