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Nach der Gold- und Silbermedaille der Frauen, holt Marcel Hug über 5000m die zweite Schweizer Goldmedaille in Paris. Dabei überrundet er bei der Zieleinfahrt fast das gesamte Feld, das er bereits früh hinter sich liess. Eine Überrundung sei ihm bisher noch nicht passiert.
«Das war ein spezielles Rennen», lacht Hug nach seiner ersten WM-Goldmedaille an der WM in Paris. «Mit der Taktik, so lange alleine zu fahren, ging ich ein Risiko ein. Ich bin froh, ist es so gut aufgegangen.» So sicherte der Thurgauer der Schweiz souverän und überlegen die Goldmedaille und holte somit seine 24. Auszeichnung an einer Weltmeisterschaft.
Hug dominierte das Rennen scheinbar nach Belieben. Nach der ersten Runde übernahm er die Führung, sieben Runden vor Schluss setzte er sich vom Feld ab und fuhr einsam der Ziellinie entgegen. Viel fehlte nicht, und er hätte seine Konkurrenz überrundet. In 9:35,78 Minuten stellte der Thurgauer wie bereits im Vorlauf am Sonntag einen neuen Weltmeisterschaftsrekord auf. Seinen Weltrekord, den er erst im Mai aufgestellt hatte, verpasste der 37-Jährige um 20 Sekunden.