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Im Kampf um Sonnenlicht und Kohlendioxid nutzen Waldpflanzen unterschiedliche Überlebensstrategien. Besonders raffiniert sind die Strategien der Frühblüher. Sie erscheinen vor dem Laub der Bäume und profitieren vom noch reichlich vorhandenen Kohlendioxid und vom grösseren Lichtangebot. Da es am Boden windärmer und frostgeschützter ist, erwachen die Krautpflanzen früher als die Bäume und Sträucher. Zahlreiche frühblühende Pflanzen besitzen unterirdische Speicherorgane mit schnell verfügbaren Vorratsstoffen für den Aufbau der oberirdischen Sprosse. Diese Stoffe werden in der vorausgehenden Vegetationsperiode gebildet und in den Erdsprossen gespeichert, ehe die Luftsprosse absterben. Bei vielen werden überdies im Herbst Knospen mit Stengeln, Blättern und Blüten angelegt, die im Frühling rasch austreiben können.
Die nachfolgenden Bilder von Waldpflanzen in Winterthur wurden freundlicherweise vom Biologen und Naturschützer Jakob Forster zur Verfügung gestellt. Sie zeigen Frühblüher im Wald und ihre Strategien. Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie in den beiden Dokumenten «Frühjahrspflanzen des Waldes» und «Frühblüher unserer Wälder und ihre Überlebensstrategien» von Jakob Forster.
Keimling der WeisstanneKeimling der WeisstanneKeimling der WeisstanneKeimling der FöhreKeimling der RotbucheKeimling der RotbucheKeimlinge der Rotbuche mit erstem BlattpaarKeimling des BergahornsKeimling des BergahornsKeimling des Bergahorns mit erstem BlattpaarKeimling der Esche mit erstem BlattpaarKeimling der TraubeneicheWeisstanne, Keimling (Abies alba)
Jakob Forster hat an der Universität Zürich Biologie für angehende Sekundar- und Bezirkslehrer unterrichtet. Er erhielt 1976 den Kulturpreis der Stadt Winterthur und war ab 1982 Mitglied der Naturschutzkommission der Stadt Winterthur.