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Empore und Orgel
Auf der gegenüberliegenden Seite gewährt ein raumhohes Fenster freie Sicht auf das Tal.
Der Boden der Kirche und der Eingangshalle ist mit dunkelgrauen Schieferplatten bedeckt, Wände und Decken sind mit hellem Holz verkleidet, die Wände sind teilweise weiss verputzt. Vorne stehen der Abendmahlstisch (gestaltet von der Schreinerei Renold in Brunegg) und ein Stehpult; der Chorbereich befindet sich auf demselben Niveau wie der Besucherraum. Die Kirche bietet rund 200 Sitzplätze. Die Wand zum Foyer lässt öffnen, sodass der Kirchenraum bei Bedarf erweitert werden kann.
Abendmahlstisch, Stehpult vor dem grossen Wandteppich
Der Architekt der Kirche
Hausen, Paul Hintermann, hat nicht nur das Gebäude entworfen, sondern auch die gesamte Innenausstattung,
vom Mobiliar über die Lampen bis hin zum Orgelgehäuse und Abendmahlsgeschirr.
Auch die Idee des Wandteppichs, der in einer genau bemessenen, seitlich
beleuchteten Nische hinter dem Abendmahlstisch hängt, geht auf Paul Hintermann
zurück.
Der prominente Wandteppich mit der Darstellung der Speisung der Fünftausend
Der
Wandteppich misst etwa vier auf zwei Meter gross und besteht aus Leinen und
gefärbter Wolle. Dargestellt wird die Speisung der Fünftausend am See Genezareth (Mt
14,13-21; Mk 6,30-44; Lk 9,10-17; Joh 6,1-15). Die Farben Gelb und Rot sind
vorherrschend. Im Hintergrund sieht man die Menschengruppe, die sich am See
Genezareth versammelt hatte, um Jesus zu sehen. Jesus, im gelben Gewand,
streckt seine Arme zu drei vor ihm sitzenden Frauen aus. Neben ihm stehen zwei
seiner Jünger, der eine hält zwei Fische, der andere fünf Brotlaibe, von denen
alle Versammelten satt werden.
Ein schönes und symbolträchtiges Detail des Wandteppichs: die zwei Fische in den Händen eines Jüngers
Entworfen wurde der Teppich von der Zürcher Künstlerin Ruth von Fischer (1911–2009), die auch bei der Ausführung dabei war und die technische und künstlerische Leitung innehatte. Geschaffen wurde der Wandschmuck von einer ökumenischen Frauengruppe. Ein Jahr lang und insgesamt rund 4700 Stunden arbeiteten die Frauen an dem Teppich. Ihre Namen sind auf der Rückseite eingestickt.
Betreten wird die Kirche über das Foyer vom Vorplatz her. Ein zweiter Eingang befindet sich an der Talseite im Untergeschoss. Das Foyer ist mit Tischen und Stühlen möbliert und dient als Begegnungszone, zum Beispiel für den Kirchenkaffee. Auf derselben Ebene befinden sich der Kirchenraum sowie eine Küche und ein Sitzungszimmer. Vom Foyer führt eine Treppe zum Untergeschoss, wo sich die Luftschutzanlagen, Cevi-Raum, zwei Unterrichtszimmer und die Sanitäranlage befinden.