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Vorstoss Büchel: Arbeitsloser ägyptischer Flugschüler rechtfertigt sich
veröffentlicht am Donnerstag, 27.09.2007 11.30 Uhr
20 Minuten
"Ich bin kein Terrorist". So rechtfertigt sich der arbeitslose ägyptische Flugsschüler.
Wer hat denn gesagt, dass er ein Terrorist sei?
Für die Nachrichtensendung "Schweiz aktuell" hat er auf die Tränendrüsen gedrückt. Seit acht Jahren soll der mit einer Schweizerin verheiratete (angebliche) Techniker in der Schweiz wohnen. Arbeit hat er keine. Dafür nimmt er Flugstunden und reist immer wieder nach Kairo. Anstatt "Büez" zu suchen.
Er habe einen Traum. Zuerst die Privatpilotenausbildung bei uns in der Schweiz machen, dann in den USA den Linienpilotenschein und zum Schluss in Ägypten als Pilot arbeiten. Schön, dass er dafür Arbeitslosengeld bezieht.
Der Mann kann weder gescheit englisch noch deutsch. Er ist ein langsamer Denker und wurde nach wenigen Lektionen wegen mangelnder Auffassungsgabe und fehlendem Einsatzwillen aus dem Funkerkurs verabschiedet. Fliegen will er trotzdem. "Larifari", sagt der Präsident der Fliegerschule Altenrhein zu seinem Verhalten.
Vom RAV zieht er nicht nur Arbeitslosengeld; er will auch die Fliegerei finanziert haben. Bis man ihn brauchen könnte, wäre der Mann in einem Alter, wo Piloten sich Gedanken über die Pensionierung machen. Falls der Mann nicht sehr bald arbeitet anstatt sich von uns sein Hobby finanzieren zu lassen, werde ich beim RAV St. Gallen und dem zuständigen Regierungsrat gewaltig Gas geben. Das garantiere ich.