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St. Gallen - Das tote Mädchen, das am 7. März dieses Jahrs in einer Wohnung in St. Gallen im Gefrierfach eines Kühlschranks gefunden wurde, starb kurz nach der Geburt durch Ersticken. Die Staatsanwaltschaft St. Gallen führt das Strafverfahren gegen die Mutter fort.
Das sagte die zuständige Untersuchungsrichterin Regula Stöckli gegenüber der Nachrichtenagentur SDA in Ergänzung zu einem Communiqué. Gemäss eines Gutachtens des Instituts für Rechtsmedizin habe der Säugling bei der Geburt zwar noch gelebt; er sei aber wenig später gestorben.
Als Todesursache wurde Ersticken festgestellt. Zum einen sei das Mädchen mit einer mehrfachen Nabelschnurumschlingung zur Welt gekommen, zum anderen habe die Mutter das Neugeborene nach der Geburt in ein T-Shirt gehüllt, wobei auch das Gesicht des Kinds bedeckt wurde, heisst es im Communiqué der Staatsanwaltschaft.
Ein Experte hat in der Zwischenzeit attestiert, dass die Mutter bei der Geburt ihres Kinds nicht an einer psychiatrischen Erkrankung litt. Dagegen sei ihre Zeit nach der Geburt durch Ratlosigkeit und Verzweiflung geprägt gewesen. Die Frau befindet sich nicht in Untersuchungshaft, wie Untersuchungsrichterin Stöckli ausführte.
Ob sie gegen die Mutter Anklage erheben wird, sei noch nicht entschieden, so Stöckli. Als Anklagepunkte stünden Kindstötung oder fahrlässige Tötung im Vordergrund. Wann das Verfahren abgeschlossen wird, ist offen.
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