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Am 11. Dezember geht eine Ära im Schweizer Fahrsport zu Ende. Werner Ulrich verabschiedet sich beim Weltcupturnier in Genf von der Bühne des Vierspännersports.
Ulrich wechselte nach seinem Weltmeistertitel 1991 bei den Zweispännern in das Lager der Vierspänner. 1993 wurde er zum ersten Mal Schweizermeister in dieser Kategorie. Diesen Titel gewann er, in knapp 25 Jahren, 2016 in Bern zum 19. Mal.
Der Höhepunkt seiner ausserordentlichen Karriere ist der Weltmeister-Titel an den Weltreiterspielen 1998 in Rom. Zudem gewann er unter anderem 2005 den CAIO in Aachen (GER) und Breda (NED) und war Sieger ims FEI Top Driver Award. Von Beginn an, war Ulrich fast ununterbrochen Teilnehmer an den Hallen-Weltucpturnieren in ganz Europa. Auch Indoor konnte er zahlreiche Erfolge verbuchen, letztmals 2012 in Stockholm (SWE).
Ganz vom Fahrsport verabschiedet er sich aber nicht. Er wird in der kommenden Saison bei den Zweispännern an den Start gehen. Auch die Förderung des Nachwuchses wird weiterhin ein grosses Ziel sein.
Vereinfacht kann man sagen, dass der olympische Pferdesport sich aus drei Quellen entwickelt hat: der höfischen Reiterei (Dressur), dem Militär (Vielseitigkeit) und dem Bauernstand (Springen). Die...
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