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Das buddhistische Land liegt zwischen den Grossmächten Indien und China, hat weniger als 800 000 Einwohner und ist etwa so gross wie Baden-Württemberg. Formal ist es seit 2008 eine demokratische konstitutionelle Monarchie. Der frühere König Jigme Singye Wangchuck hatte den Wandel eingeleitet. Nun gibt es zwar ein Parlament und einen Ministerpräsidenten. Die Parteien konsultieren den beliebten jetzigen Monarchen allerdings in wichtigen Fragen und er gibt der Politik weiterhin die Richtung vor.
Auch die Idee für das Bruttonationalglück hatte in den frühen 1970er Jahren der damalige Monarch. Es basiert auf Indikatoren wie nachhaltige, soziale und wirtschaftliche Entwicklung, Umweltschutz, Kulturförderung und gutes Regieren. Bhutan will mit hohen Gebühren Massentourismus vermeiden, hängt aber gleichzeitig stark von dem Geld ausländischer Gäste sowie von Entwicklungshilfe ab.