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Filmkritik: Auf dem Dachboden rappelt's gern
Tomas (Alec Secareanu) ist ein ehemaliger Soldat, der inzwischen obdachlos in London lebt und verzweifelt versucht, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Mit dem Auftauchen von Schwester Claire (Imelda Staunton) scheint sich seine Lage zu verbessern, denn sie bringt ihn in ein altes Haus, in dem die junge Magda (Carla Juri) mit ihrer Mutter lebt. Diese ist aber im Dachgeschoss eingesperrt und macht unheimliche Geräusche. Das sei jedoch normal und deshalb müsse sie gepflegt werden. Tomas versucht, die nächtlichen Töne zu ignorieren. Er ist vor allem froh, ein Dach über dem Kopf zu haben.
Je länger unser Soldat in diesem verlotterten Haus wohnt, desto näher kommt er Magda. Als er sich schlussendlich in sie verliebt, will er mehr darüber wissen, was da oben unter dem Dach hinter streng verschlossenen Türen vor sich geht. Er hat nämlich den Eindruck, dass Magda unter einem Einfluss steht, der nicht normal ist. Er beginnt, das Problem der scheinbar sterbenden Mutter selbst in die Hand zu nehmen und ist dann doch überrascht, was für eine wichtige Rolle die gute Nonne spielt, die sich immer wieder einmischt.