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Nicht weniger als vier Schweizer Dokumentarfilme haben es auf die Longlist für den Europäischen Filmpreis geschafft: «Above and Below», «Electroboy», «Grozny Blues» sowie die minoritäre Koproduktion «La Buena Vida». Insgesamt stehen 15 Filme im Halbfinal.
Aus ihnen wählt eine Jury der European Film Academy fünf Finalisten aus, wie die Akademie am Mittwoch mitteilte. Der Sieger wird am 12. Dezember in Berlin bekanntgegeben.
«Above and Below» von Nicolas Steiner porträtiert Menschen, die unter der Erde oder in luftiger Höhe leben und/oder arbeiten. Der mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnete «Electroboy» von Marcel Gisler dreht sich um den Lebenskünstler und Selbsterfinder Florian Burkhardt.
«Grozny Blues» von Nicola Bellucci zeigt Menschenrechtsaktivistinnen, Musiker und einen Jazzclubbesitzer im Chaos der kriegsversehrten Hauptstadt Tschetscheniens. Und die mit Deutschland koproduzierte Dok «La Buena Vida» von Jens Schanze zeigt den Untergang eines kolumbianischen Dorfes, das dem Kohletagebau weichen muss.
Die Schweizer Beiträge konkurrieren unter anderem mit dem britischen film «Amy» über Amy Winehouse und «Boxing for Freedom» aus Spanien. (sda)