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Dies ist ein relativ neues und sehr elegantes Verfahren, das bei Patienten mit einer bösartigen Magenausgangsstenose zur Anwendung kommt. Meistens handelt es sich um eine palliative Situation, in der ein operatives Vorgehen nicht mehr gerechtfertigt oder für den Patienten zu riskant ist.
Bisher wird in solchen Situationen meistens ein Metallstent in den Bereich der tumorösen Stenose eingelegt, was anfangs auch zu einer deutlichen Beschwerdebesserung führt. Im Verlauf kann es hierbei jedoch häufig zu erneuten Problemen kommen, da der Tumor in den Stent einwachsen und wieder einen Verschluss verursachen kann.
Mit der neuen Technik wird unter endoskopischer Sicht ein kleiner Schlauch hinter die Engstelle gelegt und darüber dann mittels Flüssigkeitsgabe der Dünndarm kurzfristig wie ein Wasserballon erweitert. Diesen künstlichen Ballon kann man vom Magen aus mittels Endosonographie darstellen und mit einer Nadel punktieren. Nach vorsichtiger Platzierung eines Drahtes wird ein Metallstent so eingelegt, dass er die Dünndarmschlinge an den Magen heftet.
Dadurch entsteht ein Bypass, den die Nahrung nutzen kann, sodass sie sich nicht mehr vor dem Magenausgang aufstaut. Solch ein Stent kann unproblematisch langfristig liegen bleiben und da er sich nicht im Tumorbereich befindet, besteht auch nicht die Gefahr, dass es zu einem Einwachsen wie beim bisherigen Verfahren kommt.