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ʇıǝɥɹɥɐʍ ǝıp
Für die Ausstellung «Apropos Hodler» hat Nils Amadeus Lange die Performance «ʇıǝɥɹɥɐʍ ǝıp» produziert, welche konkret auf 2 Versionen von Ferdinand Hodlers «Wahrheit» reagiert. Mit Kiri Haardt (Tanz)
Nils Amadeus Lange widmet sich in seiner Performance «ʇıǝɥɹɥɐʍ ǝıp» den Bewegungen in Ferdinand Hodlers Gemälden «Die Wahrheit» von 1902 und 1903. Durch das Analysieren existierender Posen in anderen Arbeiten Ferdinand Hodlers baut Nils Amadeus Lange ein Vokabular von Gesten auf, welches ihm ermöglicht, längere Bewegungsstrecken zu choreographieren und rekonstruieren. Der Einbezug von bestehenden Werken ist seit längerer Zeit Teil von Langes künstlerischer Praxis. Diese referentiellen Verfahren erlauben es ihm, auf komplexe Bezugssysteme zurückzugreifen, sie auf ihren zeitgenössischen Charakter zu überprüfen und sie in gewisser Weise zu «queeren».
Koproduziert vom Kunsthaus Zürich
Performance ohne Worte; Einführung durch Cathérine Hug und Sandra Gianfreda (Kuratorinnen der Ausstellung) auf Deutsch und Englisch