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Unter Chiralität wird im Allgemeinen die Eigenschaft eines Objekts sich von seinem Spiegelbild zu unterscheiden, verstanden. Ein Beispiel für Chiralität sind unsere Hände. Die rechte und linke Hand verhalten sich zu einander wie ein Spiegelbild.
In der Chemie bezeichnet man unter Chiralität eine räumliche Anordnung von Atomen in einem Molekül bei denen bestimmte Symmetrieoperationen, welches ihr Spiegelbild durch Drehung nicht mit dem Original zur Deckung gebracht werden kann. Objekte mit dieser Eigenschaft nennt man chiral.
Unterscheiden sich zwei Moleküle nur dadurch voneinander, dass die Substituenten am asymmetrischen Kohlenstoffatom unterschiedlich angeordnet sind, dann verhalten sie sich zueinander wie Bild und Spiegelbild, sie bilden zwei Strukturisomere beziehungsweise Enantiomere. Damit ein Molekül chiral sein kann, müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein.
Die unterschiedlichen Moleküle können demnach unterschiedliche Wirkungen haben. Beispiele hierfür sind: LSD-25 und ISO-LSD oder das S-und R-Ketamin.