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Der frühere Radprofi Roberto Heras erhält vom spanischen Staat einen hohen sechsstelligen Betrag. Der Spanier wird 2006 fälschlicherweise wegen Dopings gesperrt.
Heras hat nach einem Justiz-Marathon und einem letztinstanzlichen Urteil des Obersten Gerichts in Spanien 725'000 Euro Entschädigung vom spanischen Staat zugesprochen erhalten. Der 43-jährige Spanier, einst Teamkollege des Amerikaners Lance Armstrong, klagte erfolgreich gegen die Aberkennung seines vierten Vuelta-Sieges von 2005 wegen Dopings.
Auch der Oberste Gerichtshof folgte der Argumentation des Spaniers, seine Dopingproben seien nicht ordnungsgemäss gelagert worden. So hatte bereits 2011 ein Gericht in Castilla y Leon entschieden. 2016 war Heras die jetzt bestätigte Summe zuerkannt worden. Die Berufung des spanischen Staates gegen das Urteil wurde am vergangenen Montag verworfen.
Kletterspezialist Heras war 2005 bei seinem damaligen Team Liberty Seguros entlassen worden. Er musste seine Karriere deshalb im Alter von 31 Jahren beenden. Der zunächst aberkannte vierte Vuelta-Gesamtsieg wurde ihm schon 2011 wieder zugesprochen.
SDA-ATS