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Auf die Osterinsel habe ich mich ganz speziell gefreut, aber manchmal kommt es anders als man denkt, was auf der Routenbeschreibung der Internetseite von Cunard wie ein Stopp ausgesehen hat, war in Tat und Wahrheit ein „Cruising by“, d.h. wir haben die Insel mit der Queen Victoria umrundet.
Ein nicht so schöner Umstand, hat aber dazu geführt, dass wir so halb vor Anker gingen, da wir an Bord einen medizinischen Notfall hatten, welcher mit einem Tenderboot der Costa Luminosa, welche vor Anker lag, an Land gebracht wurde.
Für uns auf der Queen Victoria war das ganz schön gemein zu sehen, dass die Leute der Costa an Land gehen konnten und wir nicht😬🙄, dafür haben wir jede Menge der fliegenden Fische gesehen.
Wir hatten aber das Glück, den englischen Konsul der Osterinsel als Lektor an Bord zu haben, somit bekamen wir wenigstens viel Hintergrund Infos, welche wir ansonsten nicht mitbekommen hätten.
Die Osterinsel (Rapa Nui) ist eine isoliert gelegene Insel im Südostpazifik, die politisch zu Chile gehört, geographisch jedoch zu Polynesien.
Sie liegt südlich des südlichen Wendekreises und der Hauptort Hanga Roa ist 3525 km von der chilenischen Küste und 4251 km von Tahiti entfernt. Das nächstgelegene bewohnte Eiland ist Pitcairn (unser nächster Stopp) im Westen, in einer Entfernung von 2078 km.
Im Moment leben knapp 6000 Einwohner auf der Osterinsel, bekannt ist sie vor allem wegen den monumentalen Steinskulpturen, den Moai. Seit 1995 ist die Osterinsel als Nationalpark Rapa Nui Teil des UNESCO Weltkulturerbes.