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Die Regierung von Malawi teilte Lotus Resources mit, dass sie eine möglichst baldige Wiederaufnahme der Uranproduktion in Kayelekera unterstütze, so das Unternehmen. Mitglieder der Geschäftsleitung von Lotus Resources hatte den Bergbauminister und den Finanzminister von Malawi sowie den malawischen Netzbetreiber vor Ort getroffen, um die Wiederaufnahme des Projekt zu diskutieren. Zum Abschluss der Reise nahm Lotus Resources an Treffen mit anderen Interessengruppen teil, darunter Vertreter von lokalen Gemeinden und Nichtregierungsorganisationen.
Eine rasche Wiederaufnahme der Uranproduktion sei realistisch, so die Lotus Resources. Das Unternehmen bemühe sich derzeit um ein aktualisiertes Minenerschliessungsabkommen mit der Regierung von Malawi und sei «auf dem besten Weg, bis Mitte dieses Jahres eine endgültige Machbarkeitsstudie abzuschliessen».
Die Mine Kayelekera
Die Mine Kayelekera liegt im Norden des afrikanischen Binnenlands Malawi. Die Lizenz für den Uranabbau hatte die damalige Betreiberin, die Paladin (Africa) Ltd. – eine Tochtergesellschaft der australischen Paladin Energy Ltd. – im April 2007 erhalten. Die Lizenz galt für 15 Jahre, mit der Möglichkeit zur Verlängerung um zehn Jahre. Laut Planung hätte der Abbau elf Jahre gedauern und jährlich sollten durchschnittlich rund 1250 t U (metallisch) gefördert werden. Das Vorkommen wurde damals auf rund 14ʼ000 t U mit einem mittleren Gehalt von 0,08% Uran im Gestein geschätzt. Wegen tiefer Uranpreise wurde die Uranproduktion im Jahr 2014 suspendiert und die Mineninfrastruktur wurde in ein Unterhaltsprogramm überführt. Im März 2020 verkaufte Paladin Resources ihre Anteile am ruhenden Bergwerk an Lotus Resources.
Quelle
M.A. nach Lotus Resources, Medienmitteilung, 10. Mai 2022