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Dieses rechte Pedal (Fortezug) ist es, dessen Gebrauch in der Notenschrift durch Ped. verlangt und durch * aufgehoben wird. Der
richtige Gebrauch des Pedals ist eine schwere Kunst beim Klavierspiel, welche am leichtesten erlernt wird, wenn man das Pedal nicht
als Mittel, den Ton zu verstärken, sondern ihn abzudämpfen, ansieht, d. h. für gewöhnlich
mit gehobener Dämpfung spielt, wodurch der Klavierton erst seine ganze Fülle (auch im pianissimo) erhält, und nur das Ineinandersummen
der Töne durch häufiges Abdämpfen verhütet, ohne Pedal aber nur spielt, wo ein kurzer Ton beabsichtigt ist.
Tons bewirkt wird, der Ton etwas Harfenartiges erhält und bedeutend schwächer ausfällt. Bei Pianinos regiert das linke Pedal meist
eine besondere Dämpfvorrichtung, welche die Saiten verhindert, ausgiebige Schwingungen zu machen. Früher hatte man beim Klavier
eine größere Anzahl Pedale, welche allerlei Spielereien in Funktion setzten, z. B. den Pantalonzug, das Jeu
de buffle u. a. (s. Klavier, S. 817). Auch in neuerer Zeit hat man noch Pedale besonderer Art zu konstruiert versucht, z. B.
das Prolongationspedal (Prolongement), welches gestattet, einzelne Teile der Besaitung nachklingen zu lassen, während andre
abgedämpft sind. Bei der Harfe endlich heißen Pedal die sieben Fußtritte, welche die Saiten verkürzen,
d. h. ihren Ton erhöhen (s. Harfe).