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Die Wahrscheinlichkeit ist allerdings recht gross, dass ein Dritter das erste Majorturnier des Jahres gewinnen wird. Denn die ersten zehn Spieler nach drei Umgängen liegen innerhalb von nur fünf Schlägen beisammen.
In der Spitzengruppe ist auch der Amerikaner Jordan Spieth, einer der meistgenannten Favoriten. Der ehemalige Weltranglisten-Erste Spieth gewann vor zwei Jahren das US Masters und hierauf auch noch das US Open. Jetzt beträgt Spieth’ Rückstand auf die beiden Führenden nur zwei Schläge.
Bedeutend schwerer wird die Aufgabe für den Nordiren Rory McIlroy, die Nummer 2 der Weltrangliste. Um seinen fünften Majortitel zu gewinnen, müsste McIlroy auf den letzten 18 Löchern mindestens sechs Schläge wettmachen.
Justin Rose hat sich an Siege an grossen Events gewöhnt. Gut drei Jahre vor dem Triumph an den Olympischen Spielen in Rio hatte er am US Open seinen ersten und bis heute einzigen Titel an einem Major eingefahren. Anders sieht es beim Spanier Sergio Garcia aus. Der ehemalige Freund von Martina Hingis gilt seit bald 20 Jahren als eines der grössten Talente. Zu Beginn der Profikarriere lieferte der heute 37-Jährige dem Superstar Tiger Woods harte Duelle. An einem der vier grossen Turniere konnte er sich jedoch nie durchsetzen. Einige Male verspielte er gute Ausgangslagen in der Schlussrunde.
(SDA)