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Die deutschen Exporte stiegen im Mai gegenüber dem Vormonat um fast ein Zehntel. Infolgedessen erholten sich die Exporte der größten europäischen Volkswirtschaft, nachdem sie im März und April infolge der Koronakrise zusammengebrochen waren.
Die östlichen Nachbarn erzielten im Mai 9 Prozent mehr Leistung. Das ist weniger als von Ökonomen erwartet. Sie gingen in der Regel von einer Erholung von 14 Prozent aus. Auch die Importe stiegen um ein Plus von 3,5 Prozent weniger als erwartet.
Im April gingen die deutschen Exporte um 24 Prozent zurück. Bereits im März war ein Exportrückgang von fast 12 Prozent zu verzeichnen. Dies war nach Angaben des statistischen Amtes der größte monatliche Exportrückgang seit Beginn der Messungen im Jahr 1990. Aufgrund der Krise und der Maßnahmen zur Bekämpfung des Virusausbruchs wurden viele deutsche Unternehmen geschlossen, während deutsche Exportmärkte in anderen europäischen Ländern ebenfalls geschlossen wurden.