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Trotz grosser Bemühungen der SIM Technology Group und U-Blox habe das ursprünglich vorgesehene Geschäft nicht abgeschlossen werden können, teilt U-Blox am Montag mit. Es sei keine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden worden, welche die erwarteten Vorteile gebracht hätte.
Deshalb habe man einvernehmlich entschieden, die Kaufvereinbarung und den Knowhow-Transfer-Vertrag mit allen Nebenrechten aufzulösen. U-blox und die SIM Technology Group würden aber weiterhin gute Beziehungen pflegen und zeigen sich überzeugt, in Zukunft andere Wege für eine Zusammenarbeit zu finden.
Aufgrund dieser neuen Situation hat U-blox die Prognosen für das Geschäftsjahr 2017 wieder auf den Stand von Mitte Januar gebracht. Demnach wird für das Gesamtjahr mit einem anhaltenden Wachstum in allen Regionen und einem Umsatz zwischen 410 und 425 Mio CHF gerechnet. Für den EBIT prognostiziert das Unternehmen einen Wert zwischen 60 und 65 Mio CHF.
Unter Einbezug der Akquisition hatte U-Blox einen Umsatz zwischen 485 und 515 Mio CHF in Aussicht gestellt und einen EBIT im genannten Bereich. U-Blox hatte die Akquisition von SIMCom im Januar angekündigt. Der Kauf von Teilen der SIMCom Technology Group hätte 52,5 Mio USD kosten sollen und wäre die grösste Akquisition von U-Blox gewesen.
(AWP)