Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03639.jsonl.gz/421

Je drei russische Landungsschiffe der Baltischen und der Nordflotte versammelten sich in der Nordsee, um im Konvoi Gibraltar zu erreichen und das Mittelmeer zu durchqueren.
Früh mutmassten Experten, dass die Landungsflotte den Auftrag hat, die russische Marine im Schwarzen Meer zu verstärken. Sollte Russland die Ukraine angreifen, wäre mit Landungen zu rechnen: vom Asowschen Meer im Raum Mariupol und vom Schwarzen Meer bei Odessa.
Nun bewahrheiten sich die Mutmassungen.
Am 9. Februar 2022 passierten die Einheiten der Baltischen Flotte die türkischen Meerengen. Aus der Ägäis kommend, überwanden die 130 Korolev, die 127 Minsk und die 102 Kaliningrad die Dardanellen, das Marmarameer und den Bosporus.
Es folgten die Landungsschiffe aus dem hohen Norden: die 117 Pjotr Morgunov, die 016 Georgi Pobedonosets und die 017 Olenogorsky Gornyak.
Wie Nautiker annehmen, streben die sechs Schiffe der Krim zu. Dort werden sie Marine-Infanterie aufnehmen, sofern sie diese nicht schon an Bord haben. Vom Hafen Sewastopol beherrschen die Russen das Schwarze Meer. Als Anrainer haben sie zudem freie Passage durch die Meerengen.
London liefert Anti-Schiff-Raketen
In London wurde mitgeteilt: Grossbritannien liefert der Ukraine gegen die potentielle Russen-Invasion Anti-Schiff-Raketen. Die Briten erweisen sich überhaupt als zuverlässige Freunde der bedrohten Ukraine. Die Royal Air Force brachte dem ukrainischen Heer vorzügliche Panzerabwehrwaffen.