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Titel: Multireligiöse Gesellschaft und Integration im Osmanischen Reich
Autor: Rami Mourad
Bearbeitet von: Samir Mourad, Prof. Dr. Yassin Ghadban, Fatih Erol, Hasan Bahonjić, Murtez Shala
Softcover, 14,8 x 21 cm
196 Seiten
Umschlaggestaltung Fatih Erol
Druck Print Service Heidelberg
Printed in Germany
DIDI e.V.
Nach einführenden Kapiteln über die türkische Geschichte vor dem Osmanischen Reich und die Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen wird die Integrationspolitik des Osmanischen Reichs und deren Umsetzung auf dem Balkan behandelt.
Es wird gezeigt wie in diesem multiethnischen und multireligiösen Gebiet Europas das Osmanische Reich über einen Zeitraum von etwa einem halben Jahrtausend verschiedenen Relligionsgemeinschaften eine freie Religionsausübung garantierte sie andererseits aber in den Staat integrierte.
Dieses Konzept, das gebietet, in einem islamischen Siaal Nichtmuslimen durch Rechisautonomie Religionsfreiheit zu garantieren, geht auf den Quran und die Sunna (die Aussprüche und die Verhalensweise des Propheten Muhammad) zurück.
Diese Thematik ist gerade heute aktuell, da die islamische Art des Umgangs mit Minderheiten als Denkanstoß für die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Weltanschauung und Religion in die deutsche und andere westliche Gesellschaften angesehen werden kann.
Integration im Sinne von Assimilation, wie es einige Politiker gerne sehen, ist zumindest für die Minderheiten nicht befriedigend und dient auf lange Sicht auch nicht dem gesellschaftlichen Frieden.
In diesem Sinne wurde das vorliegende Buch von der “Ewropäischen Gesellschaft für Friedensforschung und Dialog zwischen der Kulturen e.V.”(ehemals Europäisches Institut für Friedensforschung und Dialog zwischen der Kulturen), deren 1. Vorsitzender der im Jahre 2003 mit 28 Jahren verstorbene Autor Rami Mourad war, herausgegeben.