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In den vergangenen Jahrhunderten wohnten die Menschen nicht in der Ebene wie heute, sondern auf den Hügeln. Dies lag einerseits daran, dass der Fluss Ticino häufig über die Ufer trat und somit das Malariarisiko erhöht war, andererseits an den Überfällen durch verschiedene Heere, die um Bellinzona kämpften, das ein wichtiger Zugang zu den Alpen war.
Das wunderschöne Dörfchen Curzútt mit seinen Steinhäusern, Gemüsegärten und terrassenförmig angelegten Getreidefeldern und Weinbergen wurde von der Stiftung Curzútt - San Barnárd in den vergangenen Jahren für über sechs Millionen Franken aufwendig restauriert.
Mit dem Projekt sollte kein Freilichtmuseum geschaffen werden, sondern ein lebendiges Zentrum, das heute auch eine Jugendherberge und ein gutes Restaurant zu bieten hat. Zahlreiche Gebäude wurden saniert, zudem wurden Trockenmauern und die alte Mulatteria (Maultierweg) instand gesetzt. Ein neuer Kinderspielplatz begeistert die kleinsten Besucherinnen und Besucher.
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