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Mammoet führt innovative Bergungsoperation in kanadischen Tiefgewässern durch
Schiedam, Niederlande (ots/PRNewswire) - Mammoet Salvage barg kürzlich einen dieselgefüllten Tankwagen sowie einen mit Schmieröl gefüllten Container in Robson Bright nahe Vancouver Island in Kanada. Das anspruchsvolle Projekt, das in einer Wassertiefe von 360 Metern durchgeführt wurde, konnte termingenau und noch unter der geplanten Budgetobergrenze abgeschlossen werden.
Projekt
Im August 2007 verlor ein Frachtkahn eine Ladung Abholzungsgeräte im Umweltschutzgebiet Robson Bight Ecological Reserve, unter anderem einen mit 10.000 Liter Diesel gefüllten Tankwagen und einen mit 1.000 Liter Schmieröl gefüllten Container. Das Gebiet besticht durch seine beeindruckende Natur und ist ein wichtiger Lebensraum für Schwertwale, Robben, Delfine, Zugvögel, junge Lachse und andere Tierarten. Aus diesem Grund haben Naturschutzorganisationen, die lokale Touristenbranche und die First Nations (Indianische Stämme) die Behörden dazu gedrängt, diese Schadstoffe zu entfernen. Nach einer Ausschreibung hat das Umweltministerium von British Columbia dem niederländischen Unternehmen Mammoet Salvage BV und seinem Partner Global Diving and Salvage (Seattle, USA) das Bergungsprojekt zugesprochen. Alle am Projekt beteiligten Parteien entwickelten eine komplexe Planungsmatrix, die den Lebensraum von Tieren, das Wetter und andere Faktoren berücksichtigte. Die Arbeit war ursprünglich für November 2008 geplant, wurde jedoch aufgrund der Anwesenheit von Walen im Gebiet auf Mai 2009 verschoben.
Eindämmung
Aufgrund der unmittelbaren Gefahr, dass der Tankwagen Diesel verlieren könnte während er an die Oberfläche gehoben wird, entwickelte Mammoet Salvage ein Bergungsgehäuse für Tiefgewässer (DWRC - Deep Water Recovery Casing), welches über den Tankwangen gestülpt wurde, um jeglichen entweichenden Diesel aufzufangen. Zwei acht Tonnen schwere Gewichte positionierten Führungskabel für das DWRC auf dem Meeresgrund. Zunächst wurde der Tankwagen nach den vorherrschenden Strömungen ausgerichtet, dann wurde das DWRC über den Tankwagen gestülpt und mithilfe eines ferngesteuerten Fahrzeugs (ROV - Remote Operated Vehicle) gesichert. Der gesamte Ablauf wurde durch Kameras überwacht, die auf das ROV montiert und im DWRC befestigt wurden. Am 19. Mai wurde der Tankwagen erfolgreich bis unter die Wasseroberfläche gehoben, wo dann der Inhalt des DWRC auf Öl überprüft und durch Taucher untersucht wurde. Es wurde dann in eine Eindämmungsvorrichtung auf dem Mammoet-Frachtkahn platziert. Der Schmieröl gefüllte Container wurde bereits Tage zuvor geborgen.
Ausrüstung und Arbeitsschritte
Die Bergungsausrüstung, einschliesslich dem Kran, wurde auf dem Frachtkahn installiert, welcher dann in Position gezogen wurde. Die Wassertiefe in Robson Bight, die bis zu 400 Meter betragen kann, stellte eine schwierige Herausforderung dar und erforderte den Einsatz von vier Mooringwinden mit insgesamt 6 km Mooringtau. Ausserdem traten starke Strömungen auf, die je nach Tiefe variierten. Das Bergungsteam war zehn Tage lang vor Ort und musste die Arbeiten aufgrund schlechter Wetterbedingungen für zwei Tage einstellen. Für einen eventuell eintretenden Notfall stand ein Umweltteam bereit. Aufgrund der sensiblen Natur in diesem Gebiet gab es ein grosses Medieninteresse an diesem Projekt. Mammoet Salvage und Global Diving sind stolz, das Projekt innerhalb des geplanten Zeitraums und im Rahmen des verfügbaren Budgets abgeschlossen zu haben.
Mitarbeiter
Das DWRC, die Eindämmungsvorrichtung und die Gewichte wurden in der Hauptniederlassung von Mammoet Salvage in den Niederlanden entworfen und bei Mammoet Canada Western in Edmonton, Kandada, gebaut. Das Team hat das Arbeiten in der reizvollen Umgebung sehr genossen. Die kanadischen Gesundheits- und Sicherheitsbehörden haben den Schauplatz mehrfach besucht und waren beeindruckt von den strikten Sicherheitsstandards.
Expertise
Dies war das erste Projekt von Mammoet Salvage in Kanada. Das Ziel war, eine innovative Lösung bereitzustellen, um die Sicherheitsfaktoren zu verbessern, die Umwelt zu schützen und die Kosten zu senken. Das Projekt konnte von der Fachkenntnis des Unternehmens durch vorherige anspruchsvolle Aufträge profitieren (z.B. mit dem russischen U-Boot Kursk und der möglichen Bergung des U-Boots U864 mit giftiger Ladung). Das Team konnte ausserdem wertvolle Erfahrungen mit dem Einsatz von Unterwasser-Eindämmungsausrüstungen sammeln. Diese Erfahrungen werden für nachfolgende Bergungsprojekte sehr hilfreich sein.
Unternehmen
Mammoet Salvage BV gehört zum Unternehmen Mammoet Holding BV (Spezialist für Schwertransporte und Hebeaufträge), welches im Jahr 2001 den Auftrag zur Bergung des russischen Nuklear-U-Boots Kursk erhielt. Seitdem hat Mammoet Salvage eine Reihe von Bergungsprojekten weltweit durchgeführt. Das Unternehmen legt Wert auf innovative, technische Lösungen, die die Sicherheit verbessern und Kosten reduzieren.
Redaktionelle Anmerkungen:
Bilder-Download:
ots Originaltext: Mammoet Holding B.V.
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch
Pressekontakt:
Mammoet Holding B.V., Karel Doormanweg 47, Haven 580, 3115 JD
Schiedam, Niederlande, Ansprechpartner für die Presse Johan Pastoor,
Tel.: +31(0)10-204-2609, Mobil: +31(0)6-51-610653, E-Mail,
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