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Assuan
Assuan bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Die Uferpromenade mit einigen Restaurants und Bars lädt zum Flanieren ein. Hier legen Kreuzfahrt- und Ausflugsschiffe an und es herrscht ein reges Treiben. Das südliche Ende der Uferstrasse diente Agatha Christie als Romanschauplatz. Eine besondere Spezialität der Region um Assuan ist der Hibiskusblütentee, der sowohl warm als auch kalt getrunken wird. Die roten Hibiskusblätter werden auf dem Souk verkauft, der sich in einer Querstrasse parallel zum Fluss auf etwa 700 m erstreckt. Am Rande der Stadt gibt es einige Steinbrüche in den Granit abgebaut wurde und die seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Der harte Granit wurde als hervorragendes Baumaterial für Obelisken verwendet. Der unvollendete Obelisk zählt zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ebenfalls sehenswert ist auch das Simeon-Kloster, ein koptisches Kloster aus dem Mittelalter. Die alten Ruinen der imposanten Klosteranlage können besichtigt werden. Der Kultort der Göttin Isis, der Philae-Tempel, ist ein Besuch wert. Mit dem Boot gelangt man auf die südlich von Assuan gelegene Insel Anglikia, auf der die «Perle des Nils», wie der Tempel auch genannt wird, thront. Die schöne Tempelanlage ist bis heute gut erhalten. Vor der Stadt Assuan befinden sich zwei von ihrem Charakter unterschiedliche Inseln, die man am besten auf einer ausgedehnten Feluken-Rundfahrt besuchen kann. Die Insel Elephantine erhielt ihren Namen wohl wegen des Elfenbeinhandels und wurde schon im 4. Jahrhundert vor Christus besiedelt. Sie beheimatet ein ursprüngliches nubisches Dorf. Die zweite Insel, die Lord Kitchener Insel, wurde nach einem englischen Feldmarschall benannt. Sie gilt als Erholungsinsel für Touristen und Einheimische. Schatten spendende Palmen, seltene und farbenprächtige Blumen, exotische Pflanzen und gepflegte Gärten laden zu einem gemütlichen Spaziergang ein.