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Bei der SVP schafften alle drei erneut Kandidierenden die Wiederwahl, unter anderem auch Andreas Glarner. Mit einem guten Resultat wurde Benjamin Giezendanner, der Sohn des langjährigen Nationalrats Ulrich Giezendanner, neu in die Grosse Kammer gewählt.
Bei der SP, die ihren vor vier Jahren verlorenen dritten Sitz zurückerobern konnte, zieht neu Parteipräsidentin und Grossrätin Gabriela Suter in den Nationalrat ein. Die Bisherigen Cédric Wermuth und Yvonne Feri wurden wieder gewählt.
Bei der FDP wurden die bisherigen Nationalräte Thierry Burkart und Matthias Samuel Jauslin bestätigt. Wegen des Sitzverlustes wurde bei der FDP niemand abgewählt; Nationalrätin Corina Eichenberger war nicht mehr angetreten.
Bestätigt wurde bei der CVP Ruth Humbel, die bereits seit 2003 dem Nationalrat angehört. Neu nach «Bern» reist Parteipräsidentin Marianne Binder-Keller. Die Wiederwahl schafften auch Irène Kälin (Grüne) und Beat Flach (GLP).
BDP-Nationalrat Guhl verpasst Wiederwahl
Nicht wiedergewählt wurde nach acht Jahren Bernhard Guhl von der BDP. Die Partei verlor ihren einzigen Aargauer Sitz im Nationalrat. Dieser ging an die EVP: Lilian Studer schaffte den Sprung in die Grosse Kammer. Sie ist die Tochter des früheren Nationalrats Heiner Studer.
Sehr deutlich die Wiederwahl verfehlten die beiden früheren Nationalräte Maximilian Reimann und Luzi Stamm. Sie waren von der SVP nicht mehr aufgestellt worden; dafür traten sie auf eigenen Listen an.