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Am 10. November 2011 gestalten San Keller und Andreas Heusser die zweite Veranstaltung unserer vierteiligen Reihe "Leise Rehe - Wilde Beeren".
Andreas Heussers Performance bestand in einer Power-Point-Präsentation als Vertreter einer imaginären Art-Investment-Bank. Ironisch überzeichnet erklärte der geschniegelte Ökonom die Funktionsweise seiner Bank, um in einem zweiten Teil unter Einbezug der zahlreichen ZuschauerInnen und des zweiten Künstlers San Keller zuerst Aktien von noch nicht hergestellten Kunstwerken zu verkaufen, die Kunstwerke herzustellen (geschredderte 20-Franken-Noten in Einmachgläsern), diese zu versteigern und den Mehrwert auszuschütten.
San Keller lud nach der Pause Andreas Heusser auf die Bühne und reflektierte in einem Gespräch das Verhalten des Publikums bei der Kunstauktion, gespickt mit zahlreichen Provokationen, welche Passivität und Konsumverhalten thematisierten. Die ZuschauerInnen reagierten in dadaistischer Manier, begannen die Performance mit Papierflugzeugen und Sprechchören zu stören, am Ende zog eine Dame das Mikrophonkabel und setzte der Intervention damit ein Ende.
Fotos: (c) Guillaume Musset