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Rückblick
Die Feinstaubbelastung hat seit 1991 deutlich abgenommen, liegt aber teilweise noch immer über den Grenzwerten.
Die Entwicklung der PM10-Belastung zeigt ein positiveres Bild. Auch wenn die Luftbelastung 2017 an einzelnen Tagen zu hoch war und somit eine Gefahr für die Gesundheit darstellte; über die letzten 15 Jahre gesehen, ging die Feinstaubkonzentration im Jahresmittel deutlich zurück. So konnten 2017 die meisten Messstationen in der Schweiz den erlaubten Jahresgrenzwert unterschreiten.
Allerdings sind die Werte stark von der Wetterlage abhängig. Inversionslagen während der Wintermonate sorgen für grosse Schwankungen und beeinflussen die Jahresmittelwerte und die Anzahl überschrittener Tagesgrenzwerte.
Die nachfolgenden Abbildungen zeigen die zeitliche Entwicklung der Luftbelastung an verschiedenen Standorttypen als Mittel aller entsprechenden Messstationen in der Schweiz (mit Standardabweichung).
Im Gegensatz zum PM10 wird der Jahresmittelgrenzwert beim PM2.5 an vielen Messstandorten in der Schweiz noch überschritten. Doch zeigt sich beim PM2.5 auch eine Abnahme wie beim PM10.
In der Schweiz sind die Immissionen PM2.5 und PM10 eng korreliert. Die Abnahme der Immissionen von PM2.5 und PM10 während der letzten Jahre verlief an fast allen Standorten der Schweiz parallel. Somit waren die Schweizer Luftreinhaltemassnahmen insgesamt von ähnlicher Bedeutung und Wirkung für PM2.5 und PM10. Im Durchschnitt betragen die Immissionen von PM2.5 etwa 75% der Immissionen von PM10.