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Die US-Behörden erklärten am Freitag, die grösste deutsche Bank werde 130 Millionen Dollar (115 Millionen Franken) zahlen. Zudem habe sich das Kreditinstitut dazu verpflichtet, mit den Ermittlungsbehörden zu kooperieren.
Dem US-Justizministerium zufolge sollen sich Mitarbeiter der Deutschen Bank mit einem saudiarabischen Berater zusammengetan haben, um eine Schmiergeldzahlung in Höhe von mehr als einer Million Dollar vorzunehmen. Die Bank habe den Vorgang «wissentlich und willentlich» falsch dokumentiert.
In einem weiteren Fall ging es nach Angaben des Justizministeriums um die Zahlung von mehr als drei Millionen Dollar an einen Berater aus Abu Dhabi «ohne Rechnungsstellung».
Weitere Vorwürfe der US-Justiz gegen die Deutsche Bank beziehen sich auf Preismanipulationen von Finanzprofis der Deutschen Bank in New York, Singapur und London im Handel mit Edelmetallkontrakten. Die Vorfälle sollen sich zwischen 2008 und 2013 ereignet haben. Während dieser Zeit war der Schweizer Josef Ackermann Konzernchef der Bank.
«Wir übernehmen Verantwortung für all diese Vorgänge, die sich zwischen 2008 und 2017 ereignet haben», erklärte ein Sprecher der Deutschen Bank. Das Unternehmen habe bereits beträchtliche Massnahmen zur Schadensbehebung ergriffen, darunter die Einstellung von Mitarbeitern und eine technologische Modernisierung, um strukturellen Mängeln zu begegnen, hiess es weiter.