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La finta giardiniera
Dramma giocoso in three acts by Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Libretto by Giuseppe Petrosellini
In Italian with German and English surtitles. Duration 3 H. incl. interval after 1st part after approx. 1 H.
February 2019
17Feb
19.30
La finta giardiniera
Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Zurich Premiere
Price H: CHF
75 / 59 / 44 / 25 / 15 / 11
AMAG people's performance subscription
20Feb
19.00
La finta giardiniera
Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Mixed subscription A, Good mood subscription, Opera House Day
24Feb
20.00
La finta giardiniera
Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Sunday subscription C, Choice subscription
March 2019
01Mar
19.00
La finta giardiniera
Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Thursday subscription A
06Mar
19.00
La finta giardiniera
Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Wednesday subscription B, Mozart subscription
La finta giardiniera
Abstract
La finta giardiniera
In the house of the Podestà, preparations for the marriage of his niece Arminda to Count Belfiore are underway. The opening ensemble scene of Mozart’s opera La finta giardiniera is a celebration of happiness, satisfaction and the triumph of love. However, it soon transpires that all are wearing a mask. Not only Belfiore’s former lover, Countess Violante Onesti, has pretended to have herself hired as a gardener by the Podestà. In this piece, everyone postures and dissembles in order to achieve their amorous objectives. The wedding feast becomes farcical, ultimately breaking down into moments of disconsolate loneliness for the protagonists. Mozart was 18 years old when he was commissioned to compose an opera for the Carnival in Munich. Following his first great successes with serious operas such as Mitridate and Lucio Silla in Italy, the distinctive combination of buffo situations with tragic depth – also characteristic of Mozart’s later works – can be found in La finta giardiniera for the first time.
Tatjana Gürbaca’s production was premièred last season at the Theater Winterthur. In Zurich, Gianluca Capuano and Carrie-Ann Matheson will be at the rostrum. The internationally sought-after Greek soprano Myrtò Papatanasiu will return to Zurich Opera House as Arminda. Our ensemble member Mauro Peter can be heard in the tenor role of Belfiore. Rosa Feola, still fresh in the minds of Zurich audiences for her role in Rossini’s Il viaggio a Reims, will be singing Sandrina.
Carrie-Ann Matheson, Musikalische Leitung
Carrie-Ann Matheson
Die kanadische Pianistin und Dirigentin Carrie-Ann Matheson wurde 2014 von GMD Fabio Luisi als Dirigentin und Korrepetitorin ans Opernhaus Zürich engagiert. Davor arbeitete sie als Assistenz-Dirigentin an der Metropolitan Opera New York und war als Pianistin, Souffleuse und Korrepetitorin festes Mitglied des künstlerischen Personals der Metropolitan Opera. Sie hat renommierten Dirigenten wie Fabio Luisi, James Levine, Daniel Barenboim, Daniele Gatti, Yannick Nézet-Séguin, Gianandrea Noseda u.v.m. assistiert.
Carrie-Ann Matheson gab ihr Debüt als Dirigentin am Opernhaus Zürich 2015 und hat seitdem hier Oscar Strasnoys Fälle, Jonathan Doves Das verzauberte Schwein und Jörn Arneckes Ronja Räubertochter dirigiert.
Ein besonderes Anliegen ist ihr die Förderung der jungen Sänger-Generation: An der Metropolitan Opera war sie viele Jahre feste Korrepetitorin des prestigeträchtigen Lindemann Young Artist Development Program, und seit 2017 leitet sie als Dirigentin mit grossem Engagement regelmässig die Gala-Konzerte des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Als aktive Künstlerin hat Carrie-Ann Matheson bei Liederabenden mit einigen der weltweit bekanntesten Sänger zusammengearbeitet, darunter Rolando Villazón, Jonas Kaufmann, Piotr Beczala, Joyce DiDonato, Susan Graham, Thomas Hampson, Luca Pisaroni, Barbara Bonney, Ruth Ann Swenson und Marilyn Horne. Als langjährige Künstlerin der Marilyn Horne-Stiftung ist sie vielfach bei deren Konzerten in der Carnegie Hall aufgetreten. Kammermusik-Auftritte absolvierte sie mit Mitgliedern des New York Philharmonic, Metropolitan Opera Orchestra, Cleveland Orchestra, Montreal Symphony Orchestra und der Philharmonia Zürich. Als Korrepetitorin oder Dirigentin hat sie mit einigen der prominentesten Opernhäuser und Ausbildungsprogrammen zusammengearbeitet, so z. B. den Salzburger Festspielen, der Lyric Opera of Chicago, dem Seiji Ozawa Matsumoto Festival, der Los Angeles Opera, der Music Academy of the West und dem International Vocal Arts Institute. Sie ist eine gefragte Lehrerin, die regelmässig Meisterklassen an Universitäten und Colleges in ganz Kanada und den USA gibt.
Gianluca Capuano, Musikalische Leitung
Gianluca Capuano
Gianluca Capuano studierte Orgel, Komposition und Orchesterleitung am Konservatorium seiner Heimatstadt Mailand sowie historische Aufführungspraxis an der Civica Scuola di Musica ebenfalls in Mailand. Als Dirigent, Organist und Continuo-Spieler tritt er in ganz Europa, den USA, Russland und Japan auf. Er ist regelmässig bei renommierten Festivals für Alte Musik zu Gast und arbeitet mit Künstlern wie Michael Chance, Emma Kirkby, Cecilia Bartoli, Max Emanuel Cencic, Philippe Jaroussky, Diego Fasolis sowie Lorenzo und Vittorio Ghielmi zusammen. 2006 gründete er das Vokal- und Instrumentalensemble «Il canto di Orfeo», mit dem er Hauptwerke der europäischen Barockmusik in historisch informierten Interpretationen zur Aufführung bringt. Im Opernbereich war er u.a. mit seinem Vokalensemble an der Produktion von Alexander Raskatows Oper A Dog’s Heart an der Mailänder Scala beteiligt, die 2014 auch in Lyon zu sehen war, sowie in Zimmermanns Die Soldaten, ebenfalls an der Scala. 2015 debütierte er an der Semperoper Dresden mit Händels Orlando, im Mai 2016 am Opernhaus Zürich mit Haydns Orlando paladino. Im Sommer 2016 dirigierte er Norma mit Cecilia Bartoli in der Titelrolle zur Eröffnung des Edinburgh Festival, gefolgt von Aufführungen in Paris und Baden-Baden. In jüngster Zeit dirigierte er u.a. Ariodante und La donna del lago bei den Salzburger Festspielen, La clemenza di Tito am Staatstheater Karlsruhe, L’incoronazione di Poppea an der Angers Nantes Opéra, Spontinis Le metamorfosi di Pasquale am Teatro La Fenice in Venedig und Gassmanns Gli uccellatori an der Oper Köln. Als Forscher widmet sich Gianluca Capuano, der auch ein Studium der Theoretischen Philosophie absolviert hat, hauptsächlich der Musikästhetik.
Tatjana Gürbaca, Inszenierung
Tatjana Gürbaca
Tatjana Gürbaca studierte Regie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in ihrer Heimatstadt Berlin und wurde 2000 beim Internationalen Regiewettbewerb für Musiktheater in Graz mit dem Ring Award ausgezeichnet. Das Spektrum ihrer Produktionen reicht vom Barock (Purcells Dido and Aeneas am Festspielhaus Baden-Baden) bis zu zeitgenössischen Musiktheaterwerken wie Dallapiccolas Il prigioniero (Volksoper Wien) oder Philippe Hersants Le moine noir (Uraufführung an der Oper Leipzig). Sie inszenierte einen Tschaikowsky-Zyklus an der Vlaamse Opera Antwerpen (Mazeppa, Eugen Onegin, Tsjarodejka) und an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf Salome. Weitere Engagements führten sie u.a. an die Staatsoper Unter den Linden sowie die Deutsche Oper in Berlin, die Deutsche Oper am Rhein, die Oper Graz, das Prinzregententheater München, die Oper Köln, das Luzerner Theater, das Stadttheater Bern, die Oper Novosibirsk, die Oper Oslo, das Theater an der Wien und ans Lucerne Festival. 2011–2014 war Tatjana Gürbaca Operndirektorin am Staatstheater Mainz, wo sie u.a. Die verkaufte Braut, Salvatore Sciarrinos Macbeth, Un ballo in maschera und Alessandro Scarlattis Il primo omicidio overo Cain inszenierte. 2012/13 inszenierte sie Parsifal an der Vlaamse Opera, Macbeth am Staatstheater Mainz sowie Rigoletto am Opernhaus Zürich und wurde von der Zeitschrift «Opernwelt» zur Regisseurin des Jahres gewählt. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Strauss’ Capriccio sowie ein dreiteiliges Ring-Projekt am Theater an der Wien, Lohengrin in Essen und Der fliegende Holländer in Antwerpen/Gent. Am Opernhaus Zürich inszenierte sie zuletzt Aida (2013/14), Die Zauberflöte (2014/15), Werther (2016/17) und La finta giardiniera (2017/18).
Henrik Ahr, Bühnenbild
Henrik Ahr
Henrik Ahr, in Bensberg geboren, war nach einer Ausbildung zum Koch als freier Künstler tätig und studierte von 1995 bis 2001 Architektur in Leipzig. Erste Bühnenbilder entwarf er 2000 für die Neue Szene in Leipzig und 2001 am Theaterhaus Jena für Palahniuks Fight Club. Seit 2005 lebt und arbeitet er als Bühnenbildner und Maler in Wien. Seit dem Herbst 2010 hält er zudem die Professur für Bühnengestaltung am Salzburger Mozarteum. Liebelei von Arthur Schnitzler 2002 am Thalia Theater Hamburg mit Regisseur Michael Thalheimer wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Mit Thalheimer realisierte er weitere Projekte u.a. Brechts Herr Puntila und sein Knecht Matti in Hamburg, Schuberts Winterreise am Deutschen Theater Berlin und Rigoletto am Theater Basel. Mit Christof Loy arbeitete er 2008 erstmals am Theater an der Wien (Richard Strauss’ Intermezzo), es folgten – ebenfalls mit Loy – an der Bayerischen Staatsoper Lucrezia Borgia sowie Der Tausch von Paul Claudel am Schauspielhaus Zürich. Am Deutschen Theater Berlin entwarf er die Bühnenbilder für Hauptmanns Einsame Menschen und Schnitzlers Der einsame Weg. Mit Tatjana Gürbaca verbindet ihn eine regelmässige künstlerische Zusammenarbeit. So entstanden mit ihr u.a. Arabella an der Deutschen Oper am Rhein, Wagners Parsifal an der Vlaamse Oper Antwerpen, Hasses Leucippo bei den Schwetzinger Festspielen und an der Oper Köln, La traviata an der Oper Oslo, Die Ring Trilogie und Capriccio am Theater an der Wien sowie Parsifal in Antwerpen. In Zürich entwarf er zudem die Bühnenbilder für Die Schatzinsel, Fidelio und I puritani.
Barbara Drosihn, Kostüme
Barbara Drosihn
Barbara Drosihn wurde in Hamburg geboren. Dort wurde sie zur Kostümschneiderin ausgebildet und studierte Kostümdesign an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Im Anschluss arbeitete sie als Kostümassistentin am Thalia Theater in Hamburg. In den vergangenen Spielzeiten entwarf sie Kostüme für Inszenierungen u.a. von Michael Thalheimer, Stephan Kimmig (u.a. 2006 für Torquato Tasso am Wiener Burgtheater), Nicolas Stemann, Jorinde Dröse, Andreas Kriegenburg und Stefan Bachmann. Die Inszenierung Diebe von Andreas Kriegenburg wurde 2010 zum Theatertreffen in Berlin eingeladen. Als freie Kostümbildnerin ist sie deutschlandweit an Theatern tätig, u.a. am Schauspielhaus Bochum, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Deutschen Theater Berlin, am Münchner Volkstheater und am Schauspiel Dresden. Wagners Parsifal stattete sie in Antwerpen (Regie: Tatjana Gürbaca) und Stockholm (Regie: Christof Loy) aus. Mit Tatjana Gürbaca hat sie bereits mehrmals zusammen gearbeitet, etwa bei Verdis La traviata an der Den Norske Opera in Oslo, bei La finta giardiniera in Winterthur und bei der Ring Trilogie am Theater an der Wien. In Zürich schuf sie zudem die Kostüme für Andreas Homokis I puritani und Fidelio.
Elfried Roller, Lichtgestaltung
Elfried Roller
Elfried Roller wurde 1968 in Stuttgart geboren. Während seines Studiums der Elektrotechnik arbeitete er nebenher in einem privaten Theater in Karlsruhe. Es folgte die Meisterausbildung während fünf Jahren am Opernhaus Stuttgart. Von dort wechselte er ans Staatstheater Kassel und entwarf das Lichtdesign u.a. für Armin Petras, Volker Schmalör, Schirin Khodadadian und Hans Henning Paar. Ausserdem entstand Die Entführung aus dem Serail mit Roman Hovenbitzer in Salvatore di Bahia, Brasilien. Seit 2008 ist er am Opernhaus Zürich tätig. Seither entstand u.a. das Licht für Adrian Marthalers Inszenierungen Die Entführung aus dem Serail und Guillaume Tell, ausserdem La Sylphide mit Johan Kobborg und die Uraufführungen von Teatro Minimo mit der daraus entstandenen Arbeit zu Stadt der Blinden von Anno Schreier unter der Regie von Stephan Müller. Gastspiele führten ihn u.a. nach Bogota, Marbella, Minsk, Tel Aviv, Tokio, Tscheljabinsk und Wien.
Kenneth Tarver, Don Anchise, Podestà von Lagonero
Kenneth Tarver
Der Tenor Kenneth Tarver tritt an allen wichtigen Opernhäusern und Festivals auf, darunter die Staatsopern in Wien, Berlin, München und Hamburg, die Deutsche Oper Berlin, die Semperoper Dresden, das ROH Covent Garden, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, die New Yorker Metropolitan Opera und die Festivals in Aix-en-Provence und Edinburgh. Sein Repertoire umfasst alle wichtigen Partien seines Faches von Mozart, Rossini, Donizetti, Gluck, Verdi und Berlioz sowie Konzertwerke von Bach, Beethoven, Debussy und Strawinsky. Er studierte an der Interlochen Arts Academy, am Oberlin College Conservatory of Music sowie an der Yale University School of Music und war Gewinner der Metropolitan Opera National Council Auditions sowie Mitglied des Metropolitan Opera Young Artist Program. Später war er Ensemblemitglied des Staatstheaters Stuttgart. Höhepunkte der jüngsten Zeit beinhalten Don Pasquale (Ernesto) am Bolschoi-Theater in Moskau, Aufidio in Mozarts Lucio Silla am Teatro Real in Madrid unter Ivor Bolton, Rossinis Eduardo e Cristina, L'Occasiona fa il ladro und Sigismondo beim Festival Rossini in Wildbad unter Antonino Fogliani, Die Zauberflöte an der Opera Vlaanderen sowie Rossinis Petite Messe Solennelle im Wiener Konzerthaus und in der Philharmonie Luxembourg unter Gustavo Gimeno. Zu Kenneth Tarvers umfangreicher Diskographie gehören u.a. Così fan tutte und Don Giovanni mit Teodor Currentzis und MusicAeterna, Don Giovanni und Idomeneo mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs sowie Berlioz’ Les Troyens mit dem London Symphony Orchestra unter Sir Colin Davies – eine Aufnahme, die mit zwei Grammys ausgezeichnet wurde. Als Medoro (Orlando paladino) war er zuletzt im Concertgebouw Amsterdam zu erleben.
Rosa Feola, Sandrina
Rosa Feola
Rosa Feola absolvierte ein Gesangs- und ein Klavierstudium am Conservatorio Statale Giuseppe Martucci in Salerno. 2008 wurde sie ans Opernstudio der Accademia Nazionale di Santa Cecilia bei Renata Scotto aufgenommen. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrem zweiten Preis bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb 2010, wo ihr auch der Zarzuela-Preis sowie der Publikumspreis verliehen wurden. Seither interpretierte sie zahreiche Rollen, u.a. Corinna (Il viaggio a Reims) im Auditorium Parco della Musica sowie Adina (L’elisir d’amore) und Norina (Don Pasquale) am Teatro dell’Opera in Rom, Susanna (Le nozze di Figaro) in Venedig, Zerlina (Don Giovanni) in Valencia und Turin, Musetta (La bohème) und Serafina (Donizettis Il campanello di notte) in Neapel, Gilda in Ravenna, Nannetta (Falstaff) in Bari, Micaëla (Carmen) an der Deutschen Oper Berlin, Inès (Mercadantes I due Figaro) bei den Salzburger Festspielen, in Madrid sowie in Buenos Aires. Dabei hat sie mit Dirigenten wie Kent Nagano, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Bruno Campanella und Christopher Hogwood zusammengearbeitet. Auf dem Konzertpodium war Rosa Feola u.a. in Rossinis Petite messe solenelle, Carmina burana mit dem Chicago Symphony Orchestra und in einer konzertanten Aufführung von La clemenza di Tito unter Louis Langrée zu hören. In der Spielzeit 2017/18 sang sie u.a. Lauretta (Gianni Schicchi) und Gilda an der Bayerischen Staatsoper und Norina in Don Pasquale an der Scala in Mailand. Am Opernhaus Zürich war sie zuletzt als Léïla in Les Pêcheurs de perles, als Gilda und als Corinna (Il viaggio a Reims) zu erleben.
Mauro Peter, Contino Belfiore
Mauro Peter
Mauro Peter stammt aus Luzern. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Fenna Kügel-Seifried. 2012 gewann er den ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Als Liedsänger debütierte er mit Schuberts Schöner Müllerin, begleitet von Helmut Deutsch, bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Seither ist er ständiger Gast in Schwarzenberg/Hohenems sowie auf den führenden internationalen Konzertpodien und Opernbühnen. Liederabende führen ihn regelmässig ins KKL Luzern, die Londoner Wigmore Hall, den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus, an die Konzerthäuser in Berlin und Dortmund, die Kölner Philharmonie, die Oper Frankfurt und das Opernhaus Zürich. Konzertengagements führten ihn in die Philharmonie im Gasteig München, in die Royal Festival Hall London, ins Mozarteum Salzburg und zum Verbier Festival. Regelmässiger Gast ist er beim Festival de Pâques in Aix-en-Provence sowie seit 2012 bei den Salzburger Festspielen, wo er 2018 den Tamino in einer Neuproduktion der Zauberflöte gesungen hat. Zu den Dirigenten, mit denen Mauro Peter bislang zusammengearbeitet hat, gehören Gustavo Dudamel, Sir John Eliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Teodor Currentzis, Fabio Luisi, Ivor Bolton, Iván Fischer, Vladimir Jurowski, Riccardo Minasi, Constantinos Carydis und James Gaffigan. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Mauro Peter Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Darüber hinaus sang er u.a. an der Bayerischen Staatsoper München, an der Mailänder Scala, am Royal Opera House Covent Garden, an der Opéra National de Paris, an der Komischen Oper Berlin, am Theater an der Wien, an der Canadian Opera Toronto sowie an der Opéra de Lyon. Gemeinsam mit Helmut Deutsch hat er Lieder von Schubert und Schumann auf CD eingespielt. In dieser Saison singt Mauro Peter die Titelrolle in Webers Oberon am Theater an der Wien. Liederabende führen ihn u.a. nach Wien, Graz, München, Salzburg und Prag.
Myrtò Papatanasiu, Arminda
Myrtò Papatanasiu
Myrtò Papatanasiu, geboren in Larissa (Griechenland), studierte Musikwissenschaft an der Aristoteles Universität Thessaloniki und Gesang am Staatskonservatorium Thessaloniki. Als Stipendiatin der Megaron Athens Concert Hall vervollständigte sie ihr Studium in Mailand bei Roberto Coviello. Seit ihrem Debüt als Violetta (La traviata) am Teatro dell’Opera in Rom im Jahr 2007 gehört sie zu den international gefragtesten Sopranistinnen des lyrischen Faches. Sie sang u.a. in La bohème (Musetta) bei ihrem Debüt an der New Yorker MET, in Don Giovanni (Donna Elvira) an der San Diego Opera, in Così fan tutte (Fiordiligi) und Alcina (Titelrolle) an der Opéra national de Paris, in La traviata und Don Giovanni (Donna Anna) an der Wiener Staatsoper, in La traviata an der Opéra de Montréal und in Rusalka (Titelrolle) am Théâtre Royal de La Monnaie in Brüssel. Für ihr US-Debüt an der Dallas Opera erhielt Myrtò Papatanasiu die Auszeichnung «Maria Callas Debut Artist of the Year 2012». Ihre Diskographie umfasst u.a. eine Live-Aufzeichnung von Rusalka aus Brüssel sowie zwei Live-Aufnahmen aus dem Théâtre des Champs-Elysées: Don Giovanni mit Jérémie Rohrer und die DVD Mitridate, re di Ponto mit Le Concert d’Astrée unter Emmanuelle Haïm. In jüngster Zeit war die Sopranistin als Sifare (Mitridate, re di Ponto) in Dijon und Brüssel zu erleben, sang Amelia Grimaldi (Simon Boccanegra) an der Opera Vlaanderen, am Théâtre de la Ville de Luxembourg und am Teatro San Carlo in Neapel, die Titelrolle in Alcina an der Wiener Staatsoper, Donna Elvira (Don Giovanni) am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und am Grand-Théâtre de Genève sowie Juliette (Roméo et Juliette) an der Griechischen Nationaloper in Athen.
Margarita Gritskova, Cavaliere Ramiro
Margarita Gritskova
Margarita Gritskova stammt aus St. Petersburg und studierte Gesang am dortigen Konservatorium. Sie gewann u.a. den Ersten Platz beim Internationalen Anton Rubinstein-Wettbewerb 2003, die Auszeichnung zum «Youngest Talent» beim Internationalen Gesangswettbewerb «Luciano Pavarotti» in Modena 2008 und war Finalistin bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb 2010. Von 2009 – 2011 war sie Ensemblemitglied am Nationaltheater Weimar und seit 2012 gehört Margarita Gritskova zum Ensemble der Wiener Staatsoper. Dort war sie bisher u.a. als Cherubino (Le nozze di Figaro), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Dorabella (Così fan tutte), Angelina (La cenerentola), Idamante (Idomeneo) und Smeton (Anna Bolena) zu erleben. Im Konzertbereich verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit José Carreras, mit dem sie etwa in Wien, Moskau, St. Petersburg sowie im Brucknerhaus in Linz auftrat. Zudem gab sie ihr Debüt im Wiener Musikverein mit einem Solorezital. In jünsgter Vergangenheit debütierte sie u.a. bei den Salzburger Festspielen (Cherubino), an der Oper Lyon (Idamante) und an der Oper Köln als Fulvio (Vivaldis Catone in Utica), sang die Titelrolle in Sigismondo bei Rossini in Wildbad sowie Maddalena (Rigoletto), Olga (Jewgeni Onegin), Bradamante (Alcina), Sesto (La clemenza di Tito) und in den Neuproduktionen von Vec Makropulos (Kristina) und Tri Stestri (Mascha) an der Wiener Staatsoper. 2017/18 war Margarita Gritskova als Cherubino, Rosina und Carmen in Wien, als Mascha am Teatro Colón in Buenos Aires sowie als Angelina an der Bayerischen Staatsoper zu erleben.
Rebeca Olvera, Serpetta
Rebeca Olvera
Rebeca Olvera stammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und war 2005-2007 Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Anschliessend wurde sie festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo sie u.a. Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Berenice (L’occasione fa il ladro), Giulia (La scala di seta), Rosina (Paisiellos Il barbiere di Siviglia), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Madame Herz (Der Schauspieldirektor), Dorinda (Orlando), Isolier (Le Comte Ory) und Adalgisa (Norma) sang. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD) und mit Plácido Domingo in Mexiko. Sie sang u.a. im Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie mehrfach bei den Salzburger Festspielen. Unlängst sang sie Adalgisa in Norma neben Cecilia Bartoli im Théâtre des Champs-Elysées, beim Edinburgh Festival und im Festspielhaus Baden-Baden. In Zürich debütierte sie kürzlich als Despina, Frasquita (Carmen) und Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) – eine Rolle, die sie auch an der Royal Danish Opera sang – sowie als Dorothy in Der Zauberer von Oz und als Mi in Das Land des Lächelns. Zudem war sie 2017/18 in Monte Carlo (La Cenerentola), in Zürich (Le Comte Ory, Carmen) und in Salzburg (L’Italiana in Algeri) zu erleben.
Adrian Timpau, Nardo
Adrian Timpau
Adrian Timpau, Bariton, stammt aus Moldawien, wo er auch seine Gesangsausbildung erhielt. Er gewann zahlreiche Preise, darunter 2012 beim Hariclae-Darclée-Wettbewerb, 2013 beim Maria-Biesu-Wettbewerb und 2014 beim Grand Prix de l’Opéra in Bukarest. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Robert in Tschaikowskis Iolanta, Escamillo (Carmen), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus) und Figaro (Il barbiere di Siviglia). In der Spielzeit 2015/16 gehörte er zum Internationalen Opernstudio Zürich und war hier als Usciere (Rigoletto), Schaunard (La bohème), Un coryphée (Le Comte Ory) und Dancaïro (Carmen) zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 sang er u.a. Escamillo an der Oper Stettin sowie Eustachio in Donizettis L’assedio di Calais als Mitglied des Glimmerglass Opera’s Young Artist Program. Im Frühjahr 2018 sang er an der Opera Philadelphia Escamillo in Carmen und gab im Oktober sein Debüt an der Met in New York als Larkens in La fanciulla del West. Kurz darauf war er ebenfalls an der Met als Moralès in Carmen zu erleben.