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WARUM ICH HOFFE, DASS MEIN PILOT EIN NICKERCHEN MACHT
NASA-Forscher haben festgestellt, dass regelmäßige Nickerchen die physiologische Wachsamkeit der Piloten um 100% und die Arbeitsleistung um 34% erhöht.Hoffen wir also, dass unser Pilotenteam auch immer mal wieder die Augen schliesst und sich süssen Träumen hingibt. Die meisten von uns sind vertraut damit, wie Flüge über verschiedene Zeitzonen unseren Schlaf-Wach Rhythmus stören. Piloten auf Langstreckenflügen sind mit dieser Herausforderung jeden Tag und jede Woche konfrontiert.
Unregelmäßige Arbeitszeiten mit Reisen über mehrere Kontinente haben negative Auswirkungen auf die Schlafqualität, und etwa 4 von 10 befragten Piloten berichten, dass sie nicht genug Schlaf während der Arbeitswoche erhalten. Schläfrigkeit ist ein Problem in vielen Berufen, aber wenn Sie für bis zu 555 Menschenleben hoch oben in den Himmel verantwortlich sind, können die Konsequenzen fatal sein.
Eine signifikante Anzahl von schweren Unfällen im Luftverkehr können auf Übermüdung der Piloten zurückgeführt werden, und 1 von 5 Piloten hat in der Befragung eingestanden, Sicherheitsfehler aufgrund von Schläfrigkeit begangen zu haben.
Glücklicherweise werden immer mehr Regulierungen eingeführt, um sicherzustellen, dass Piloten genug Ruhe zwischen den Flügen bekommen, und das Bewusstsein steigt, dass nur ein guter Schlafrhythmus die volle Leistungsfähigkeit aufrechterhält. So gibt es bei Langstreckenflügen heute in der Regel bis zu 4 Piloten – zwei zum Schlafen, zwei zum Pilotieren.
Wenn man bedenkt, dass der längste Flug der Welt, von Doha nach Auckland, Neuseeland, mehr als 16 Stunden dauert und 10 Zeitzonen überquert, ist es eine gute Sache, dass die Piloten die Chance haben, 50% ihrer Arbeitszeit im Schlaf zu verbringen!
Quellen: Sources: Crew factors in flight operations IX NASA. Crew Schedules, Sleep Deprivation, and Aviation Performance, J. Caldwell. National sleep foundation