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Zwei Europacup-Trophäen für Janine Schmitt
Mit diesem vierten Platz triumphiert die 23jährige Sarganserländerin gleich doppelt: Sie gewinnt erstens die Disziplinen- und zweitens die Gesamtwertung, die der Speedspezialistin nächsten Winter den Start in allen Disziplinen erlaubt. Die Super-G-Fixplätze 2024/25 neben Schmitt (270 Punkte) gehen an Egger (–36) und Vicky Bernardi (ITA/–52). (Um lausige 2 Punkte knapp auf den vierten Rang zurückgedrängt wurde die rekonvaleszente Junioren-Weltmeisterin Malorie Blanc). Den Gesamtsieg holt Schmitt mit 552 Punkten denkbar knappe 4 Zähler vor der Französin Karen Clément, Emily Schöpf (–21) und Egger (–30).
Nächstbeste Swiss-Ski-Athletinnen hinter Schmitt im letzten Saisonrennen wurden Stefanie Grob (8./+1,31), Delia Durrer (+1,40 Sekunden), zeitgleiche Zehnte mit Clément und Nadine Fest (AUT), sowie Nicole Good (21./+1,82), die Zweite im Slalom-Europacup.
Im abschliessenden Super-G der Männer gab es zwei Sieger: Der überraschende Deutsche Jacob Schramm egalisierte mit Startnummer 27 die Zeit von Nicolo Molteni. Die Weltcup-Fixplätze sicherten sich Florian Loriot (FRA), der um 0,07 Sekunden geschlagene Giovanni Franzoni (ITA) und der Tages-16. Manuel Traninger (AUT), der in der Gesamtwertung den ausgeschiedenen Norweger Theodor Braekken um 6 Punkte überholte.
Bester der in den Saisonwertungen klar distanzierten Schweizer war am letzten Europacup-Tag 2023/24 erneut Livio Hiltbrand (13.), der Vortagessieger.
Livio Hiltbrands doppelter Triumph, Fixplatz auch für Lars Rösti
21.3.2024 – Schweizer Tag am Europacup-Final in Kvitfjell: Nachdem Nadia Delago (ITA) das Frauenrennen gewonnen hatte, brillierte Juniorenweltmeister Livio Hiltbrand in der letzten Abfahrt mit seinem ersten Sieg auf dieser Stufe. Der 20-Jährige aus Weissenburg sicherte sich damit gleich auch noch die Disziplinenwertung, 12 Punkte vor dem vormaligen Leader Lars Rösti, mit 0,73 Sekunden Rückstand 11. des Tages. Das Berner Oberländer Duo eroberte damit vor dem Österreicher Stefan Rieser (34 Punkte zurück) einen fixen Startplatz im Abfahrts-Weltcup 2024/25.
Das beste Schweizer Ergebnis bei den Frauen lieferte die 21jährige Beckenriederin Delia Durrer, mit 0,70 Sekunden Rückstand 5., gefolgt von den ex-aequo 15. Janine Schmitt und Stefanie Grob, je 1,21 zurück.
Die 26jährige Italienerin Delago feierte ihren vierten Europacupsieg, den ersten seit 2019, 0,04 Sekunden vor Magdalena Egger (AUT) und 0,34 vor Sara Thaler (ITA). An der Spitze der Disziplinenwertung änderte sich nichts mehr. Die Fixplätze im Weltcup 2024/25 gehen an die 23jährige Österreicherin Emily Schöpf, die 19jährige Thaler und die 25jährige Französin Karen Clément. Janine Schmitt ist 6., die seit Crans-Montana verletzte Malorie Blanc 12., Delia Durrer 14.
Am Freitag (Frauen um 10:00 Uhr, Männer 12:00) wird die Europacupsaison 23/24 mit den Super-G abgeschlossen.
Marco Fischbacher auf dem Podest, verliert aber Fixplatz
18.3.2024 - Poleposition vergeben: Marco Fischbacher, Schnellster des ersten Laufs, vergab im Riesenslalom des Europacupfinals in Hafjell die grosse Chance, seine Saison zu retten und den fixen Weltcup-Startplatz zu behalten. Der 27jährige Toggenburger, der diesen Winter bei acht Weltcupstarts nie in die Punkte gelangt war, wurde mit der 21. Laufzeit und 0,22 Sekunden Rückstand auf den Sieger zwar Dritter, doch damit verblieb er auf dem 7. Rang der Disziplinenwertung.
Die grossen Profiteure des denkbar spannenden finalen Riesenslaloms waren die zwei Tagesbesten: Der 23jährige Franzose Diego Orecchioni rückte dank seinem zweiten Europacupsieg innert vier Tagen vom 6. auf den 3. Rang vor, der um 0,15 Sekunden geschlagene 21jährige Norweger Jesper Wahlqvist mit dem dritten Podestplatz vom 4. auf den 2. hinter dem Saisonbesten Jonas Stockinger (GER). Vor einem Jahr hatte das Schweizer Trio Joshua Mettler, Livio Simonet, Fischbacher die Plätze 1, 2 und 3 belegt!
Jetzt disloziert der Europacup nach Kvitfjell, wo die Frauen und Männer am Dienstag das zweitägige Abfahrtstraining für die letzten Entscheidungen in Abfahrt (21. März) und Super-G (22.) beginnen.
Sieg für Marte Monsen – Ghisalberti fängt Stefanie Grob ab
17.3.2024 – Auch der zweite Tag der Europacup-Finalrennen in Hafjell war kein Schweizer Wunschkonzert. In dem von der Norwegerin Marte Monsen hauchdünn vor den Azzurri Lara Della Mea (+0,02 Sekunden) und Ilaria Ghisalberti (+0,15) gewonnenen letzten Slalom wurde Stefanie Grob (14./1,45 zurück) wie tags zuvor Nicole Good im Riesenslalom bei letzter Gelegenheit vom 1. Platz der Disziplinenwertung verdrängt. Am Ende fehlten der nach dem 1. Lauf noch auf Platz 7 klassierten Schweizerin 8 Punkte auf die Tagesdritte Ghisalberti. Den fixen Startplatz im Weltup 24/25 hat sie als Zweite vor Della Mea aber. Ein Ausrufezeichen für Swiss-Ski setzte in diesem letzten Slalom die junge Walliserin Delphine Darbellay, die sich mit der 3. Zeit im 2. Lauf vom 26. auf den 16. Platz vorarbeitete. Wie Grob von der Spitze verdrängt wurde auch Janine Schmitt. Im 2. Lauf vom 15. auf den 30. Platz zurückgefallen, wurde sie in der Gesamtwertung von Westhoff (17.) überholt. Am Speed-Finale in Kvitfjell am kommenden Wochenende hat die 23jährige Ostschweizerin aber noch alle Chancen auf die Krone.
Im finalen Slalom der Männer, eine rein skandinavische Affäre dreier 20-Jähriger, vermochten die Schweizer Anwärter auf einen Weltcup-Fixplatz ihre Verfolgerpositionen nicht zu verbessern. Tanguy Nef (5.), Matthias Iten (43. im 1. Lauf), Reto Schmidiger und Noel von Grünigen (beide im 1. Lauf out) landeten in der Endabrechnung geschlossen auf den undankbaren Rängen 5 bis 8. Nef verpasste den 3. Platz um lediglich 6 Punkte. Das grosse Geschäft machte der Finne Eduard Hallberg, der dank seinem zweiten Europacupsieg in Folge vor dem Norweger Theodor Braekken und dem Schweden Fabian Ax Swartz auf den dritten Rang hinter Braekken und Swartz vorstiess.
Tagessieg für Elena Stoffel, Nicole Good patzt und wird überholt
16.3.2024 – Der Auftakt zum ersten Teil der Europacup-Finalrennen in Hafjell/Kvitfjell (NOR) verlief nur zum Teil nach dem Geschmack der Schweizerinnen. Die 27jährige Oberwalliserin Elena Stoffel feierte ihren ersten Europacupsieg seit März 2020 vor dem norwegischen Duo Bianca Bakke Westhoff (+043 Sekunden) und Kristin Nysdahl (+0,61). Stoffel bewies damit ihre hervorragende Spätform; zwei Tage zuvor war sie in Norefjell Zweite geworden.
Ganz anders endete der Tag für Nicole Good, als Leaderin im Slalom-Europacup gestartet. Nach dem ersten Lauf hatte dank souveräner Fahrt und 3. Zeit hinter Stoffel und Marion Chevrier (am Ende 4.) alles auf den Gewinn der Disziplinenwertung hingedeutet, doch dann spielten die Nerven nicht mit und die 26jährige Ostschweizerin patzte mit der 39. Laufzeit derart, dass sie als 32. ohne Punkte blieb und die Tageszweite Westhoff sie um 12 Punkte überholte. In diesem Moment immerhin ein Trost, dass sie den fixen Startplatz im Weltcup schon auf sicher hatte.
Weiter geht es in Hafjell am Sonntag mit dem letzten Riesenslalom der Frauen und dem letzten Slalom Männer sowie dem letzten Riesenslalom der Männer am Montag.
Nur Emilia Mondinelli schneller als Elena Stoffel – Nicole Good bleibt top
14.3.2024 – Die zwei letzten Europacup-Slaloms in Norefjell (NOR) vor dem Finalrennen am nächsten Samstag in Hafjell sahen zuerst die 21jährige Schwedin Hanna Aronsson Elfman und im zweiten, dem neunten Saisonrennen, die noch nicht ganz 20jährige Italienerin Emilia Mondinelli vorn. Die weiteren Podestplätze gingen an Bianca Bakke Westhoff (NOR/+0,33 Sekunden) und Marie Lamure (FRA/+0,34) respektive die Schweizerin Elena Stoffel (0,22 Rückstand) und die Schwedin Cornelia Öhlund (+0,26). Im ersten Rennen das Podium knapp um sieben Hundertstel verpasst hat Nicole Good, aber die 26jährige Schweizerin, die sich bei der Neuauflage mit Rang 13 zufrieden geben musste, behauptete den ersten Rang in der Disziplinenwertung und wird mit 55 Punkten Vorsprung auf Mondinelli und 68 Reserve auf Westhoff zum letzten Rennen antreten. Der fixe Startplatz im Weltcup 2024/25 ist ihr nicht mehr zu nehmen.
Ausser der im Saisonendspurt ein gutes Geschäft machenden Good und ihrer 27jährigen Walliser Teamkollegin Stoffel, die am Tag vor ihrem ersten Saison-Podium Achte geworden war, vermochten die Swiss-Ski-Athletinnen nicht zu brillieren. Selina Egloff (19.+12.), Lorina Zelger (22.+23.) und Aline Höpli (26.+16.) punkteten immerhin zweimal, dazu Anuk Brändli und Janine Mächler einmal.
Sechs verschiedene Podestfahrerinnen – Grob und Schmitt in Führung
11.3.2024 – Bei der Riesenslalom-Doublette im norwegischen Aal stiegen Sonntag und Montag sechs verschiedene Athletinnen aus fünf Nationen auf die Podiums und zwei Schweizerinnen wurden Vierte: Beim achten Saisonrennen feierte die 23jährige Italienerin Ilaria Ghisalberti 0,71 Sekunden vor der 19jährigen Französin June Brand und 1,41 vor der Norwegerin Marte Monsen ihre Siegpremiere im Europacup, tags darauf triumphierte die 25jährige Französin Karen Clément 0,18 Sekunden vor der für Liechtenstein startenden Walliserin Charlotte Lingg und 0,29 vor der 25jährigen Deutschen Fabiana Dorigo. Als jeweils Vierte verpassten zuerst die 22jährige Engadinerin Selina Egloff das Podest um 0,41 Sekunden, dann die 19jährige Appenzellerin Stephanie Grob um 0,03. Mit den damit eroberten 50 Punkten übernahm Grob (am Vortag 13.) von Nina Astner (AUT) die Spitze der Disziplinenwertung, Egloff (am Montag 12.) verbesserte sich in Aal auf den 4. Zwischenrang, 97 Punkte hinter ihrer Teamkollegin. Ihr Punktekonto äufneten in Aal auch Delphine Darbellay (14.+17.), Lara Baumann (16.+22.), Vanessa Kasper (18.+15.) und Janine Schmitt (20.+37.), welche den Lead in der Gesamtwertung knapp verteidigte. Sie führt mit 485 Punkten einen Zähler vor Emily Schöpf (AUT) und sieben vor Clément; Nicole Good und Grob folgen auf den Plätzen 5 und 6. Weiter geht’s am 13./14. in Norefjell (NOR) mit den zwei letzten Slaloms vor dem Finale in Hafjell (NOR).
Isabella Pedrazzi auf dem Podest
1.3.2024 – Wie schon so oft in dieser Saison konnte das Programm auch an den Frauen-Europacuprennen im Sarntal (ITA) nicht wie geplant durchgeführt werden. Der zweite Super-G vom 1. März fiel dem Schneefall in den Dolomiten zum Opfer. Das erste Rennen tags zuvor gewann die 27jährige Italienerin Asja Zenere 0,35 Sekunden vor der 23jährigen Österreicherin Magdalena Egger und 0,41 vor der erst 19jährigen Schweizerin Isabella Pedrazzi. Die Nachwuchsathletin aus Altendorf SZ erreichte damit ihren ersten Europacup-Podestplatz. Zwei Teamkolleginnen schafften es ebenfalls in die Top 10, Stefanie Grob als Sechste (+0,48) und Janine Schmitt, welche als Zehnte (+1,26) die verletzte Walliserin Malorie Blanc an der Spitze des Disziplinenklassements ablöste. Ebenfalls Punkte fuhren Sina Fausch (13.), Delphine Darbellay (26.) und Nora Guggisberg (27.) ein.
Podest und Lead für Nicole Good - Laufbestzeit für Aline Höpli
22.02.2024 - Sechs Fahrerinnen aus fünf verschiedenen Nationen, sie alle im Weltcup eingesetzt, eroberten in den beiden Europacup-Slaloms von Malbun die Podestplätze. Den sechsten saisonslalom gewann die 26jährige Kroatin Leona Popovic 0,52 Sekunden vor der 30jährigen Britin Charlie Guest und 0,79 vor der erst 19jährigen Italienerin Emilia Mondinelli, tags darauf triumphierte die 21jährige Schwedin Hanna Aronsson Elfmann 0,22 Sekunden vor der 26jährigen Schweizerin Nicole Good und 0,37 vor ihrer 22jährigen Teamkollegin Moa Boström Mussener. Nicole Good, am Vortag als Sechste schon beste Schweizerin, baute mit ihrem Podestplatz und nun 374 Punkten die Führung in der Disziplinenwertung auf 260 und mehr Punkte aus.
Im Liechtensteinischen waren an diesen zwei ehr warmen Tagen schwierige Pistenerhältnisse zu meistern. Entsprechend heftig wurden die Klassemente nach dem ersten Lauf durcheinandergewirbelt. So fiel am Donnerstag die nach dem 1. Lauf führende Vortagsiegerin Popovic mit der 27. Zeit auf den 15. Platz zurück, die arg patzende Schweizerin Elena Stoffel mit der 41. Zeit gar vom 2. auf den 27.! Den umgekehrten Weg schlug dank Finalbestzeit Aline Höpli mit dem Sprung vom 26. auf den 7. Rang ein.
Weltcup-Fahrerinnen im zweiten Rennen voraus
11.2.2024 – In der zweiten wiederum verkürzten Europacup-Abfahrt der Doublette von Crans-Montana bestiegen lauter auch im Weltcup eingesetzte Spezialistinnen das Podest. Die 24jährige Elvedina Muzaferija aus Bosnien-Herzegovina siegte in 1:08,12 – 61 Hundertstel langsamer als Karen Clément bei ihrem Triumph am Morgen – 0,31 Sekunden vor Tricia Mangan (USA) und 0,32 vor der 21jährigen Schweizerin Delia Durrer, die erstmals in in dieser Saison, zum fünften Mal insgesamt, auf ein Europacup-Podest fuhr. Die Plätze 4 und 5 holten Ester Ledecká (+0,33!) und Clément (+0,45) heraus.
Wiederum erreichten nicht weniger als 7 der 12 vertretenen Nationen Ränge in den Top 10, die USA, Italien und die Schweiz doppelt. Leider gab es im zweiten Rennen bei etwas wechselhaften Verhältnissen einen Sturz mit Verletzungsfolgen der Einheimischen Malorie Blanc. Das Pech der dreifchen Medaillengewinnerin an den kürzlichen Junioren-WM schien etwas auf die Moral des Teams zu drücken, denn neben Durrer (am Morgen 13.) fuhren nur Janine Schmitt (9.), Stéphanie Jenal (12.) und Noémie Kolly (17.) ein zweites Mal in die Punkte.
Ein dickes Lob gebührt dem Organisationskomitee, das dank vorbildlich grossem Engagement zwei Rennen am gleichen Tag überhaupt erst ermöglichte. Fazit: eine sehr gute Generalprobe für die bevorstehenden drei Frauen-Weltcuprennen vom 16. bis 18. Februar.
DEPREZphoto sa, cransmontana / Video (nur in Französisch): SkiActu
KAREN CLÉMENT GEWINNT ERSTES RENNEN DES "SUPER-SONNTAG"
11.2.2024 – Die 25jährige Französin Karen Clément drückte der ersten der zwei Europacup-Abfahrten vom "Super-Sonntag" in Crans-Montana ihren Stempel auf. Die Mitfavoritin aus Nizza, die anfangs Woche in La Thuile ITA den zweiten Super-G gewonnenn hatte, siegte in 1:07,51 Minuten 0,27 Sekunden vor Olympiasiegerin Ester Ledecká CZE und 0,57 Sekunden vor Nadine Fest, die das starke Austria-Team anführte. Einzige Schweizerin in den mit Fahrerinnen aus sieben (!) Nationen bestückten Top 10 war als Siebente mit 0,86 Sekunden Rückstand Stéphanie Jenal.
Nicht weit dahinter folgten auf den Plätzen 11 bis 13 Janine Schmitt, Noémie Kolly und Delia Durrer. Malorie Blanc als 21. verlor 1,49 Sekunden auf Siegerin Clément, die mit 1:09,01 schon das einzige Training für sich entschieden hatte, und hat wie eigentlich alle Swiss-Ski-Athletinnen Steigerungspotenzial im zweiten Rennen.
DEPREZphoto sa, cransmontana
Ein „Super-Sonntag“ in Crans-Montana!
10.02.2024 - Wir lassen alles gleich und beginnen nochmals von vorn! Am Sonntag sind zwei Europacup-Abfahrten auf der Mont-Lachaux-Piste geplant. Wenn alles gut geht, wird das erste Rennen um 9:00 Uhr und das zweite um 11:00 Uhr gestartet. Wir drücken die Daumen, dass das Wetter günstiger wird als am Samstagmorgen.
Im Wallis dürfte der Wind auf jeden Fall nachlassen. Für heute Nacht waren einige Zentimeter Schnee angekündigt, aber nicht genug, um den Rennablauf zu stören. Das Organisationskomitee versprach, alles zu tun, damit die Abfahrten stattfinden können.
Kommen Sie, applaudieren und gratulieren Sie diesen jungen Athletinnen, der nächsten Generation alpiner Skifahrerinnen, und ehren Sie sie bei der Preisverleihung, die am Ende der zweiten Abfahrt im Zielraum stattfinden wird.
foehn verhindert die
durchführung der afahrt
10.02.2024 - Der starke Föhn verunmöglichte am Samstag in Crans-Montana die erste Europacup-Abfahrt. Der Föhn pfeift über die ganze Region. Es war nicht möglich, die erste Europacup-Abfahrt der Frauen auf der Piste Mont Lachaux zu starten.
Im Startgelände wurden Böen bis 98 km/h, im Zielbereich 68 km/h gemessen. Die Rennjury und das Organisationskomitee hatten keine andere Wahl, als das Rennen zu annullieren. Die Entscheidung fiel 45 Minuten vor dem Start der Nummer 1, Nadine Fest AUT.
Doch abgesagt ist nicht alles verloren. Man hofft auf den Sonntag. Dann ist geplant, in Crans-Montana eine Doublette durchzuführen, die Saison-Abfahrten 5 und 6.
DEPREZphoto sa, cransmontana / Video: SkiActu (nur auf Französisch)
Malorie Blanc bereit, daheim vor ihren Fans zu glänzen
10.02.24 - Es ist eine Art Liebesgeschichte, die sich Jahr für Jahr zwischen Malorie Blanc und den Rennen in Crans-Montana entwickelt. Nach dem Europacup wird die Walliserin auf der Piste am Mont Lachaux ihr Debüt im Weltcup geben. Begegnung.
Vor einigen Tagen kehrte Malorie Blanc als Heldin von den Junioren-Weltmeisterschaften in Portes du Soleil zurück. Dort, quasi um die Hausecke, hat die Athletin aus Anzère drei Medaillen gewonnen, Gold im Super-G. und im Team, Silber in der Abfahrt. Es ist ein bedeutender weiterer Schritt in die richtige Richtung einer Karriere, die sich schon länger gross ankündigte.
Im letzten Winter hatte die 20-jährige in Crans-Montana aufhorchen lassen, als sie in der zweiten Europacup-Abfahrt am Mont Lachaux den famosen fünften Platz herausfuhr.
In dieser Saison reiht "Malo" Erfolg an Erfolg. Dieses Wochenende ist sie eine der Favoritinnen im Europacup, am nächsten Sonntag erlebt sie im Super-G auf dem Haut-Plateau ihr Weltcup-Debüt. Und das alles vor den Augen ihrer Familie, Freunde und Fans, die mit Sicherheit anreisen und sie anfeuern werden.
Video: SkiActu (nur auf Fanzösisch)
Noémie Kolly – eine Saison auf zwei Ebenen
9.02.2024 - Noémie Kolly startet in den Speeddisziplinen im Europacup und Weltcup. Die Freiburgerin erklärt, wie sie damit umgeht.
Zu Beginn des Winters wurde Noémie Kolly von den Trainern mitgeteilt, dass sie sich über den Europacup ihren Platz im Weltcup zurückerobern müsse, nachdem sie in der letzten Saison aufgrund eines Bandscheibenvorfalls fast leer ausgegangen war. Die Greyerzerin durfte aber dennoch mit den Besten trainieren und erhielt damit die Chance, Startplätze im Weltcup herauszufahren.
Doch letztlich waren es die Verletzungen einiger Landsfrauen, die Kolly eine schnellere Rückkehr in den Weissen Zirkus ermöglichten. Es war vor zwei Wochen in Cortina d'Ampezzo, als sie in letzter Minute für den Super-G berufen wurde, bei dem sie den sehr guten 16. Platz belegte. Das Ergebnis passt perfekt zu ihren hervorragenden Leistungen im Europacup, zwei 6. Rängen in ihren letzten drei Einsätzen.
Tatsache ist, dass die Freiburger Athletin zwischen Welt- und Kontinentalcup hin und her gerissen wird. Ein Hin und Her, das nicht einfach zu bewältigen ist, wie Noémie Kolly vor den Europacup-Abfahrten in Crans-Montana erklärt.
Video: SkiActu (nur auf Französisch)
Schnelles Französinnen-Duo
9.2.2024 – Im ersten und einzigen Training (vom Weltcup-Start bis zum Ende der Traverse) für die zwei Europacup-Abfahrten der Frauen in Crans-Montana bot ein Duo der «équipe tricolore» die besten Leistungen: Karen Clément, am Dienstag Super-G-Siegerin in La Thuile ITA, realisierte mit 1:09,01 Minuten die beste Zeit, 0,17 Sekunden vor Anouk Errard. Als Drittschnellste des Tages ins Ziel kam mit 0,41 Sekunden Rückstand Anna Schilcher. Sie führte das mit drei weiteren Frauen in den Top 10 (5. Emily Schöpf, die vor Sara Thaler ITA Führende in der Disziplinenwertung, 8. Nadine Fest, 9. Melanie Egger) breit aufgestellte Austria-Ski-Team an. Olympiasiegerin Ester Ledecká erreicht mit 2,07 Sekunden Abstand den 15. Platz.
Vom grossen Schweizer Aufgebot mit elf Athletinnen unterstrichen vor allem die im Startabschnitt Bestzeit aufstellende Delia Durrer (4./0,75 zurück) und Malorie Blanc (10./1,50) ihre aktuell sehr gute Form. Das Quintett Janine Schmitt (14.), Elena Sanna Stucki, (16.), Noémie Kolly (19.), Nora Guggisberg (22.) und Stephanie Jenal (28.) fuhr ebenfalls in den Bereich der Punkteränge.
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abfahrtstraining bestätigt
9.2.2024 - Das Programm ist bestätigt mit dem Start um 10:00 Uhr (nicht 09:30 Uhr). Die 62 eingeschriebenen Athletinnen sind glücklich, auf der Piste Mont Lachaux ein Training zu absolvieren.
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Grosse Ehre der Profis für Marius Robyr
9.2.2024 - Marius Robyr, der Präsident des Organisationskomitees, wurde bei der Team-Sitzung des Europacups am Donnerstag mit einer Standing Ovation gefeiert. Alle dankten dem Brigadier einstimmig für seine 18 Jahre an der Spitze der Rennen auf dem Hochplateau.
Es fiel im Kongresszentrum des Régent nicht einfach, die Tränen der Freude und Rührung zurückzuhalten. Anlässlich der Eröffnungssitzung der Europacuprennen wurde Marius Robyr für seine 18 Jahre an der Spitze des Organisationskomitees der alpinen Skirennen in Crans-Montana mit viel Lob gedankt. Neben dem Weltcup, längst ein Klassiker im Kalender der Frauen, organisierte der OK-Präsident mit seinem Team auch jedes Jahr Europacuprennen, die einhellig geschätzt wurden.
Bei der traditionellen Sitzung der Teamchefs aller beteiligten Nationen, die das bevorstehende Europacup-Wochenende einleitete, lobten alle Marius Robyr und sein Komitee für ihr Engagement. Im Namen der FIS gratulierte Jordi Pujol, der charismatische Koordinator des Frauen-Europacups.
Der Schweizer Trainer Ivano Nesa bedankte sich bei dem von allen stark und lang applaudierten Chef für seine "Verfügbarkeit und Professionalität". Marius Robyr, der am Ende der Rennen 2024 sein Amt als Präsident des Organisationskomitees abgeben wird, war sichtlich gerührt ob der ihm und seiner Crew zuteil gewordenen Ehrung und der Geschenke aus den Händen verschiedener Coaches und Funktionäre.
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Erstes training abgesagt
8.2.2024 - Infolge Schneefalls und Regen musste die Jury das erste Abfahrtstraining absagen.
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Europacup mit Olympiasiegerin!
Crans-Montana, 7.2.2024 – Nach den eingeschobenen zwei Super-G von La Thuile ITA mit den drei Schweizer Podestplätzen durch zweimal Malorie Blanc und Jasmina Suter dislozierte die Speedabteilung des Frauen-Europacups sofort nach Crans-Montana, wo am Donnerstag das Training für die zwei Weekend-Abfahrten beginnt. Im Wallis kreuzt aber mehr als die von den Österreicherinnen, Italienerinnen und Schweizerinnen angeführte zweite Garnitur der Abfahrerinnen auf. Eingeschrieben sind einige Weltcup-Athletinnen, darunter als prominenteste Fahrerin Olympiasiegerin Ester Ledecka.
Der Grund für das Star-Aufgebot sei einfach, sagt Swiss-Ski-Frauenchef Beat Tschuor, «es gibt nichts anderes. Es ist in der langen Pause zwischen Cortina und der nächsten Woche die beste Trainingsmöglichkeit und die Chance, die Strecke bereits zwei-, dreimal zu befahren.»
Sehr willkommen ist der Abstecher ins Wallis trotz etwas unsicherer Wetterlage auch aus psychologischen Gründen. Nach den emotional durchschüttelnden Ereignissen in Cortina mit den vielen Verletzungen sollen die Abfahrerinnen neuen Mut schöpfen und wieder vorwärts schauen können, erklärt Tschuor. Eventuell würden die Europacupresultate auch zur Bereinigung des Weltcup-Aufgebots für die kommende Woche herangezogen, «aber eher für den Super-G als für die Abfahrt».
Zur Erinnerung: Im Europacup 2023/24 gingen im Bereich Speed als Siegerinnen hervor: Lisa Grill AUT (Super-G St. Moritz, Abfahrten 1 und 2 Passo San Pellegrino; seit ihrem Sturz im Training in Orcières-Merlette allerdings mit Knieverletzung out), Emily Schöpf AUT (Abfahrten 3 und 4 in Orcières-Merlette), Vicky Bernardi ITA (Super-G 2 in Orcières-Merlette), Teresa Runggaldier ITA und Karen Clement FRA (Super-G 3 und 4 in La Thuile). In der Disziplin Abfahrt führt Schöpf (360 Punkte) vor Sara Thaler (256) und Grill (200). Die besten Schweizerinnen Janine Schmitt (126) und Malorie Blanc (123) belegen die Plätze 4 und 6.
DEPREZphoto sa, cransmontana
Malorie Blanc in Hochform – drei Schweizer Podestplätze in La Thuile
6.2.2024 – Die Walliserin Malorie Blanc ist die Schweizer Nachwuchs-Speedfahrerin der Stunde: Die dreifache Medaillengewinnerin der Junioren-WM in Chatel (1. Super-G und Team, 2. Abfahrt) stieg nach beiden Europacup-Super-G in La Thuile ITA aufs Podest. Im ersten Rennen wurde sie 0,14 Sekunden hinter der 24jährigen Italienerin Teresa Runggaldier, die ihre Siegpremiere feierte, Zweite direkt vor Teamkollegin Jasmina Suter, 24 Stunden später eroberte sie 1,11 Sekunden hinter Siegerin Karen Clément FRA und 0,14 hinter Tricia Mangan USA den dritten Rang. Damit übernahm die seit einem Monat 20-Jährige aus Anzère mit 216 Punkten und 22 Vorsprung die Führung in der Disziplinenwertung vor Janine Schmitt, in La Thuile zuerst Sechste, dann Neunte. Die Schweizer Top-10-Plätze 6 und 7 fuhren Noemie Kolly (out und 6.) und Delia Durrer (11. und 9.) heraus.
Zwei Schweizerinnen auf dem Super-G-Podest!
25.1.2024 – Die Europacup-Schweizerinnen mussten beim Speedmeeting in Orcières-Merlette 1850 FRA bis zum dritten und letzten Rennen warten, ehe sich der Erfolg doch noch einstellte: Nachdem in den beiden von Emily Schöpf AUT jeweils vor Sara Thaler ITA gewonnenen Saisonabfahrten 3 und 4 nur wenige Spitzenplätze herausgefahren worden waren (Malorie Blanc 9.+7., Janine Schmitt 11.+7.), stieg nach dem abschliessenden Super-G ein Duo aufs Podest. 0,30 und 0,31 Sekunden hinter der 21jährigen, ihre Sieg-Premiere feiernden Italienerin Vicky Bernardi aus Alta Badia belegten die 23jährige Janine Schmitt, die neue Führende in der Disziplinenwertung, und die 19jährige Malorie Blanc aus Anzère die Ränge 2 und 3. Nur 32 der 48 Gestarteten erreichten das Ziel regulär, darunter erfreulicherweise sechs weitere Swiss-Ski-Athletinnen: 6. Noemie Kolly, 9. Isabella Pedrazzi, 11. Sina Fausch, 15. Nora Guggisberg sowie 18. Laura Huber und Elena Sanna Stucki. – Weiter geht’s am 5./6. Februar in La Thuile ITA mit zwei Super-G als Ersatz für die in St. Moritz und St. Anton ausgefallenen Rennen. Dann folgen am 10./11. 2. die Abfahrten in Crans-Montana.
Schwächelnde Schweizerinnen, aber Nicole Good knapp vorn
13.1.2024 – Die zwei Europacup-Slaloms der Frauen in Zell am See AUT wurden überraschenderweise die grosse Beute der Lettin Dzenifere Germene. Die 20-Jährige, die noch nie auf ein Europcaup-Podest gefahren war, siegte zweimal vor der Norwegerin Bianca Bakke Wethoff (0,88 8nd 0,25 Sekunden Vorsprung). Dritte auf dem Podest waren Charlie Guest GBR und Clarisse Breche FRA. Die Schweizerinnen mussten sich mit nur zweimal (16. Janine Mächler, 28. Anuk Brändli) respektive fünfmal Punkten (12. Mächler, 17. Nicole Good, 23. Amélie Klopfenstein, 25. Brändli, 26. Lorina Zelger) begnügen. Nicole Good führt die Disziplinenwertung mit 254 Punkten trotzdem noch knapp vor Doriane Escane FRA (250) und Westhoff (210) an. Jetzt folgen die Speed-Rennen in St. Anton, Orcières-Merlette und am 10./11. Februar in Crans-Montana.
Ein Riesenslalom-Podest für Stefanie Grob
9.1.2024 – Das erste Rendez-vous 2024 der Europacup-Fahrerinnen brachte dem Schweizer Aufgebot in Sestriere ITA mit zweimal zwei Top-Ten-Plätzen in den beiden von der 25jährigen Französin Doriane Escane gewonnenen Riesenslaloms nur mässigen Erfolg. Beste war einmal mehr Stefanie Grob mit einem 2. Rang (nur 0,14 Sekunden hinter Escane) im ersten Rennen und einem 5. Platz (1,83 zurück) bei der Revanche. Trotzdem verlor die 19jährige Swiss-Ski-Nachwuchshoffnung die Führung in der Disziplin an die österreichische Zinal-Siegerin Nina Astner, die mit zwei Podestplätzen (3. und 2.) glänzte. Mit den Rängen 6 und 7 schloss Selina Egloff als zweitbeste Schweizerin ab. Weniger Punkte sicherten sich dazu Andrea Ellenberger (14./out), Vivianne Härri (16./23.), Janine Schmitt (19./34.) und Vanessa Kasper (out/26.). – Weiter geht’s Freitag/Samstag mit zwei Slaloms in Zell am See.
Zweimal Lisa Grill
22.12-2023 – Auch der letzte Halt des Frauen-Europacups im alten Jahr litt unter dem Wetter: In Passo San Pellegrino ITA musste der Super-G als letztes von drei vorgesehenen Rennen abgesagt werden. An den Tagen zuvor herrschten gute Bedingungen mit der Österreicherin Lisa Grill als überragender Athletin. Die 23-Jährige gewann jeweils vor Teamkollegin Emily Schöpf beide Abfahrten, nachdem sie auch in beiden Trainings die Schnellste gewesen war. In der ersten EC-Saisonabfahrt holte sie 0,53 Sekunden heraus, im allgemein engeren zweiten Rennen waren es 0,07 Sekunden Differenz zu Schöpf. Als Dritte vervollständigten Italienerinnen das Podest, einmal Nicol Delago, danach Sara Thaler. Die Schweizerinnen haben viel Luft nach oben. Das Bestresultat gelang Janine Schmitt mit Platz 6 im zweiten Rennen (0,90 Rückstand, zuvor 12. mit 2,21 Abstand). Nachwuchshoffnung Malorie Blanc (19jährig) aus Anzère wurde zweimal Neunte (zuerst 1,93 zurück, dann 1,14).
Fortgesetzt wird der Europacup der Frauen am 8./9. Januar in Sestriere mit zwei Riesenslaloms. Für die Speedfraktion geht es erst vom 15.-18. Januar in St. Anton weiter, im Wochenrhythmus gefolgt von Orcières-Merlette und Crans-Montana mit den Abfahrten vom 10./11. Februar.
Nicole Good Nr. 1 im Slalom-Europacup
16.12-2023 – Dank ihrem Sieg im ersten Rennen in Valle Aurina/ITA und dem zweiten Rang im zweiten vom Sonntag 0,26 Sekunden hinter der ein Jahr jüngeren Französin Doriane Escane übernimmt die 25jährige Schweizerin Nicole Good im Slalom-Europacup die Führung. Ihren dritten EC-Sieg fuhr Good mit 1. und 5. Laufzeit heraus, 0,42 Sekunden vor Lisa Hörhager/AUT und 0,85 vor Escane. Bei der Revanche erzielte die St.Galler Oberländerin die 4. und 5. Zeit. Im Südtirol ebenfalls in die Top 10 respektive Top 30 fuhren vom Team Swiss-Ski auch Selina Egloff (9./6.), Elena Stoffel (8./out), Aline Höpli (16./10.), Anuk Brändli (13./13.), Lorina Zelger (out/16.), Eliane Christen (20./out) und Janine Mächler (30./25.).
St. Moritz muss zweiten Super-G absagen
13.12.2023 – Der zweite in St. Moritz vorgesehene Europacup-Super-G der Frauen fiel den winterlichen Verhältnissen im Engadin zum Opfer. Nächste Station der Speedfahrerinnen ist Passo San Pellegrino/ITA mit zwei Abfahrten und Super-G nächsten Mittwoch bis Freitag. Zuvor, Freitag/Samstag,15./16., finden im Ahrntal/ITA zwei Slaloms statt.
Lisa Grill wieder top
12.12.2023 – Lisa Grill/AUT feiert in St. Moritz mit ihrem Sieg im ersten von zwei Europacup-Super-G der Frauen ein erfolgreiches Comeback. Es ist der vierte Europacupsieg der 23jährigen Langzeitverletzten nach dem Hattrick 2021 (Super-G Zinal und zwei Abfahrten Santa Caterina). In 1:17,84 distanzierte sie auf der Weltcupstrecke die erprobten Valerie Grenier/ CAN um 0,24 und Tricia Mangan/USA um 0,36 Sekunden. Direkt dahinter auf den Plätzen 4, 5, 6 folgt mit Abständen von 0,59, 0,60 und 0,83 Sekunden das Schweizer Trio Jasmine Suter, Janine Schmitt, Juliana Suter. Stefanie Grob (+1,28) landete auf Platz 10. Von Swiss-Ski ebenfalls in den Punkten: 15. Malorie Blanc, 18. Sina Fausch, 24. Isabella Pedrazzi, 28. Nora Guggisberg.
Nicole Good auf Slalom-Podest
10.12.2023 – Das Europacup-Wochenende der Technikerinnen in Mayrhofen AUT ergab einen schwedischen Sieg durch die 22jährige Liv Ceder und einen italienischen durch die 24jährige Lara Della Mea. Für Swiss-Ski schauten drei Top-10-Plätze heraus: Im zweiten Saison-Riesenslalom vom Samstag klassierte sich die 19jährige Stefanie Grob mit 0,80 Sekunden Rückstand als Vierte hinter Ceder, Della Mea (+0,01) und Marie Lamure FRA (+0,05), im Slalom vom Sonntag fuhr die 25jährige Nicole Good mit 3. und 6. Laufzeit und 0,59 Sekunden Rückstand ihr 5. EC-Podium heraus und rückte Aline Höpli dank 3. Zeit im Final vom 26. auf den 10. Rang vor. Punkte nahmen aus Mayrhofen auch Selina Egloff (14.+11.), Elena Stoffel (19.+26.), Lorina Zelger (24.+21.), Vivianne Härri (26.) und Janine Schmitt (28.) sowie Elina Christen (24.) mit. - Weiter geht das Programm Dienstag/Mittwoch mit zwei Super-G in St. Moritz.
Zwei Schweizer Europacup-Podestplätze
6.12.2023 – Im zweiten Anlauf hat es in Zinal geklappt mit dem Auftakt des Europacups 2023/24 der Frauen: Dabei stand nur eine Österreicherin den zwei Schweizerinnen Stefanie Grob und Janine Schmitt vor der Sonne. Die 23jährige Nina Astner gewann den ersten Saison-Riesenslalom in 2:26,23 Minuten 0,29 Sekunden vor der 19jährigen Grob, der dreifachen Medaillengewinnerin der letzten Junioren-WM aus dem Appenzell, und 0,56 Sekunden vor der 23jährigen Schmitt. Mit vier Athletinnen in den Top 10 respektive neun in den Top 30 schnitt das Swiss-Team gut ab. Neben Grob und Schmitt in den Punkten: 5. Selina Egloff (Schnellste des 2. Laufs), 6. Vanessa Kasper, 13. Vivianne Härri (Schnellste des 1. Laufs), 14. Jasmina Suter, 16. Sarah Zoller, 20. Lorina Zelger, 24. Janine Mächler. – Weiter geht’s in Zinal am Donnerstag und Freitag mit Riesenslalom und Super-G der Männer.
Europacup-Start im Wetterpech
5. 12.2023 – Zinal hatte am Dienstag kein Glück. Der erste von zwei Riesenslaloms zum Saisonauftakt im Europacup der Frauen musste nach 50 der 77 gemeldeten Teilnehmerinnen definitiv abgebrochen werden. Zuvor war schon eine längere Nebel bedingte Pause notwendig gewesen. Bei Abbruch führte die Deutsche Fabiana Dorigo, Nr. 13, vor den mit den Nummern 1 und 4 früh ins Rennen gegangenen Schweizerinnen Vanessa Kasper und Selina Egloff. Am Mittwoch gibt’s den zweiten Anlauf.
Europacup-Start in Zinal
4.12.2023 – Die Walliser Skistation Zinal ist in dieser Kalenderwoche 49 Schauplatz des Europacup-Saisonauftakts 2023/24 sowohl der Frauen – am Dienstag und Mittwoch, 5./6. Dezember mit zwei Riesenslaloms – wie gleich anschliessend der Männer mit Riesenslalom und Super-G am Donnerstag und Freitag (7./8.). Für beide Geschlechter sind je 36 Rennen geplant. Frauenrennen richten in der Schweiz nach Zinal auch St. Moritz (12./13. Dezember zwei Super-G) und Crans-Montana am 10./11. Februar mit den Saisonabfahrten 7 und 8 aus. Die Männer werden 2024 hierzulande noch in Gstaad Saanenland (5./6.2. mit den Slaloms 5+6), auf dem Stoos (29.2./1.3. mit Super-G 4+5) und Verbier (6./7.3. mit den Abfahrten 7+8) Halt machen.
Für die Teams von Swiss-Ski geht es wie generell für alle darum, sich auf der zweithöchsten Rennsportebene für höhere Aufgaben zu empfehlen und Ende Saison als Top 3 fixe Startplätze im Weltcup 2024/25 zu ergattern. Im letzten Winter haben diesbezüglich sieben Schweizer reüssiert, aber keine Schweizerin.
BOISSET UND ROULIN KRÖNEN EUROPACUP-GLANZSAISON MIT EX-AEQUO-SIEG
19.03.202 - Was für ein Schlussbouquet der Schweizer Speedfahrer beim Europacup-Finale in Narvik (NOR): Arnaud Boisset und Gilles Roulin feierten im neunten Super-G des Winters mit jeweils 1:04,52 Minuten einen grandiosen doppelten Sieg – 0,09 Sekunden vor dem Franzosen Leo Ducros und 0,21 vor Teamkollege Franjo von Allmen. Mehr noch: Nach dem Rennen, bei dem acht Athleten in den Grosskampf um die drei Fixplätze im Weltcup 23/24 in Frage involviert waren, zierten in der Endabrechnung Boisset mit 458 und Roulin mit 433 Punkten vor dem Italiener Floria Schieder (385) die Spitze dieser Disziplin. Der 24-Jährige vom SAS Lausanne mit seinem zweiten Saisonsieg und der 28-jährige Routinier von Lenzerheide-Valbella mit seinem dritten Vollerfolg (dem zehnten der Karriere) erhöhten die Zahl der Schweizer Top-3-Plätze in den vier Disziplinen auf sieben. Schon vorher zu dieser beeindruckenden Gesamtleistung beigetragen haben Marco Kohler und Franjo von Allmen in der Abfahrt, Gesamtsieger Joshua Mettler, Livio Simonet und Marco Fischbacher im Riesenslalom. Auch das Gesamtklassement macht Swiss-Ski stolz: Mettler (856 Punkte) vor Kohler (602) und Boisset (560)!