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Die Projekte rund um HEIV erfordern nicht nur eine gute Planung, sondern auch eine Energievermarktung jenseits des Eigenverbrauchs. Als Produzent erwartet man, basierend auf den geographischen und technischen Daten des Kraftwerks eine Energiemenge, welche abgesetzt werden soll. Klassischerweise wird der Strom entweder dem lokalen Energieversorger zum aktuellen Tarif abgegeben bzw. am Spot-Markt, analog der Direktvermarktung bei Einspeisevergütungssystem, abgesetzt. Diese Varianten haben den Nachteil, dass keine Planungssicherung besteht.
Da die Investoren im System der hohen Einmalvergütung ausser den Erlösen aus dem Energieverkauf keinen Vorteil haben (im Gegensatz zu den Eigenverbrauchsanlagen, wo der Strom zum Teil direkt vor Ort verbraucht wird), soll die Investition möglichst abgesichert werden. Dies geschieht über eine Abnahme der Energie über einen Langfristhorizont mittels sogenannten «Power Purchase Agreements» (PPA).
Mit der sorgfältigen Planung sind die Kosten der PV-Anlage bekannt (Investition, sowie laufende Kosten für Wartung und Versicherung). Mittels PPA können die Erlöse abgesichert werden.
Durch die Teilnahme an einer Auktion mit bekannten Kosten und Erlösseiten, kann durch das Wählen der gewünschten Förderung eine Ziel-Rendite des Projektes realisiert werden.
Der Vorteil: falls die Förderung nicht erreicht wird, bedarf es keiner Investition.