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ÜberstorfDank der Nachfrage für Freizeitpferde verspürt die Pferdezucht Aufwind. Die Züchter müssten sich aber vermehrt auch um den Absatz kümmern, betonte Präsident Roland Bovet am Dienstagabend an der Delegiertenversammlung des Verbandes Freiburgischer Pferdezuchtgenossenschaften.
Mit der Internetseite (www.fm-fribourg.ch) hätte der Verband ein zeitgemässes Verkaufsinstrument. Doch dieses werde zu wenig genutzt, bedauerte er. Thérèse Roubaty, welche diese informative Seite mit Angaben über die Freibergerrasse betreut, zeigte sich enttäuscht. Letztes Jahr wurden nur gerade vier Pferde angemeldet.
Nach einer kurzen Diskussion sprach sich der Präsident für die Weiterführung der Verkaufsliste aus. Bovet erhielt Unterstützung von Ernest Schläfli, Präsident des Schweizerischen Freiberger-Zuchtverbandes, der daran erinnerte, dass von den gut 1000 Pferden, welche pro Jahr die Feldtestprüfungen in den Disziplinen Exterieur, Fahren und Reiten erfolgreich bestehen, etwa 360 mit Bundesbeiträgen exportiert werden. Im Jahre 2009 würden diese Beiträge letztmals ausgerichtet. Ab 2010 dürfte sich die Marktsituation verschlechtern; man sollte deshalb alle Möglichkeiten für die Absatzförderung ausnützen, empfahl er.
Freiburger Züchter auf dem Podest
Die Zuchtverbände werden aufgrund der Feldtest-Leistungen klassiert. Freiburg belegt nach den Kantonen Jura und Bern den dritten Platz, berichtete der Präsident.
Nach dem Weggang von Geschäftsführer Stéphane Klopfenstein beim Amt für Landwirtschaft legte die Nachfolgerin Lea Egli, Ing. Agronomin HTL, die Verbandsrechnung vor. Klopfenstein hat am 1. Januar 2009 die Geschäftsführung des Schweizerischen Freiberger-Zuchtverbandes übernommen.
Die Versammlung bestätigte den bisherigen Vorstand für eine neue Amtszeit von vier Jahren. Schläfli tritt an der Delegiertenversammlung des Freiberger-Zuchtverbandes vom 22. April als Präsident zurück. Bovet soll als Vertreter der Westschweiz für den Verbandsvorstand vorgeschlagen werden.