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Parasomnien im Schlaf-Wach-Übergang
Zu den Parasomnien des Schlaf-Wach-Übergangs zählen die Einschlaf-Stereotypien, am besten bekannt sicher das Hin- und Herwälzen des Oberkörpers (Jactatio Corporis) oder das Schlagen mit dem Kopf auf das Kissen (Jactatio Capitis) bei Kindern. Eine ähnliche Stereotypie bei erwachsenen Personen ist ein Wippen mit den Füssen, was als Fusstremor bezeichnet wird.
Auch das Zähneknirschen (Bruxismus) kommt gehäuft in den oberflächlichen Schlafstadien vor und wird oft vom Zahnarzt entdeckt, welcher die abgeschliffenen Zähne bemerkt.
Die Wadenkrämpfe (Crampi nocturni) sind vermutlich die häufigste Parasomnie und charakterisiert durch einen schmerzhaften Krampf eines einzelnen Muskels. Es ist nicht nur die Wade, sonder öfters auch die Fussmuskeln oder auch die Oberschenkelmuskeln betroffen. Hilfreich sind jeweils Dehnungsübungen des betroffenen Muskels. Die periodischen Beinbewegungen im Schlaf (PLMS) sind vom Patienten unbemerkte Zuckungen der Beine alle 20-30 Sekunden, welche nicht unbedingt zu einem gestörten Schlaf führen müssen. Dieses Phänomen tritt besonders häufig auf beim Restless Legs Syndrom und dient hier sogar als unterstützendes diagnostisches Element. Weitere Parasomnien dieser oberflächlichen Schlafstadien sind das Sprechen im Schlaf (Somniloquie) und die ebenfalls häufigen Einschlafzuckungen.
Das Bettnässen, die Enuresis Nocturna kann sowohl im oberflächlichen Schlaf, wie auch im tiefen Schlaf auftreten.