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die aktuelle formel-1-weltmeisterschaft droht zur schlammschlacht auszuarten. weil ferrari renault nicht mit fairen mitteln schlagen kann, versuchte man immer wieder regelwidrigkeiten bei den franzosen festzustellen. so wurde z.b. auf druck von ferrari plötzlich in der mitte der saison der massedämpfer im renault f1 verboten. die begründung dafür: es handle sich dabei um eine bewegliche aerodynamische hilfe. nun, das ganze befand sichin der nase des renners, hatte also keinen einfluss auf die aerodynamik. in der folge wurden die renault langsamer. dann der gp in monza. im qualifying sollte alonso, der sich auf seiner einführungsrunde befand, den schnellen massa gebremst haben. deswegen wurde fernando alonso dann auf startplatz 10 zurückversetzt.
klar, dass michael schumacher so seinem letzten titel wieder näher rückte. sowohl alonso, als auch dessen teamchef briatore hatten sich zuletzt negativ über die fia geäussert. nun meldet sich bernie ecclestone zu worte. erstaunlicherweise nimmt er das renault-team in schutz.
«Das Verbot der Massedämpfer war schon falsch, dieser Vorgang hier ist eine Farce», sagte Ecclestone. Es gebe keinen Beweis, dass Alonso Massa behindert habe. [nzz-online]