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An der südlichen Spitze des afrikanischen Kontinents, wo sich zwei Ozeane treffen, liegt Kapstadt, das Tor zu den Weinbaugebieten Südafrikas. Die Weintradition geht auf die Buren zurück. Am Fusse der Tafelberge pflanzte Jan van Riebeeck die ersten Reben. Hugenotten aus Frankreich steuerten ihr Know how bei. Die Böden sind vielschichtig und sehr alt. Grüne Täler, Halbwüsten, Schieferabbrüche, Sandsteingebirge, Flusssedimente etc., seltene Gesteinsformationen prägen den südafrikanischen Rebboden. Die Weinbaugebiete des Landes liegen zwischen dem 31. und 34. südlichen Breitengrad. Der Einfluss zweier Ozeane, dem Atlantik im Westen und dem Indischen Ozean im Osten, beschert den Regionen ein gemässigtes, maritimes Klima. Trockene Sommer- und Herbstmonate sowie kühle Nächte sorgen für gute Reifebedingungen und eine besondere Ausprägung des Traubenaromas. In den Reben wurzeln vorwiegend europäische Edelsorten. Die Pinotage-Traube, eine Kreuzung von Hermitage/Cinsault und Pinot Noir, gilt als autochthone Rebsorte. Sie trägt zum internationalen Erfolg der Weine bei.