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Der US-Botschafter in Südkorea ist am Donnerstag bei einem Angriff verletzt worden. Ein Mann griff Mark Lippert bei einer Frühstücksveranstaltung in Seoul mit einer Rasierklinge an, wie der Nachrichtensender YTN unter Berufung auf die Polizei berichtete.
Der Sender veröffentlichte Bilder, auf denen der 42-jährige Diplomat mit einer blutenden Wange und einer blutverschmierten Hand zu sehen war. Er wurde ins Spital gebracht, seine Verletzungen waren aber nicht lebensgefährlich.
Ein Sprecher der US-Botschaft in Seoul erklärte, Lipperts Zustand sei «stabil». Der Diplomat hatte seinen Posten erst im Oktober angetreten.
Der Angreifer wurde festgenommen. Dem Bericht zufolge trug er traditionelle koreanische Kleidung und rief bei seinem Angriff Anti-Kriegs-Parolen. Südkorea und die USA hatten in dieser Woche ihre alljährlichen gemeinsamen Militärübungen begonnen. Darauf reagiert vor allem Nordkorea regelmässig mit scharfer Kritik.
Die USA verurteilten den Angriff auf Lippert scharf. Dies sei ein «Akt der Gewalt», hiess es im Aussenministerium in Washington. Demnach wurde Lippert angegriffen, als er gerade eine Rede hielt. (feb/sda/afp)
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