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Unproduktive produktive Fläche
In den Arealstatistiken werden die Flächen auf dieser Höhenstufe als unproduktiv aufgeführt. Die Gras- und Krautvegetation ist als Lebensraum jedoch hochspannend, aber auch hochsensibel.
Die alpinen Matten weisen eine Vielfalt alpiner Pflanzen auf. Diese bieten Nahrung für Tagfalter, Heuschrecken, Vögel und Säuger. Viele Arten kommen ausschliesslich in dieser Höhenlage vor. Als unproduktiv kann diese Fläche sicher nicht bezeichnet werden. Zutreffender ist die Bezeichnung "hochsensibel". Auf menschliche Eingriffe und Klimaveränderungen reagieren die alpinen Böden sehr rasch.
Hochsensible Böden und Erosionsgefahr
Die Alpbewirtschaftung und die Skigebiete haben die grössten Auswirkungen auf dieses hochsensible Ökosystem. Die Übernutzung der Alpen, Pistenplanierungen und Kunstschnee verletzen die Bodenschicht und verändern die Vegetation. Die Humusschicht ist in dieser Höhenlage wegen der klimatischen Verhältnisse sehr dürftig. Eingriffe in die Bodendecke bleiben meist irreparabel. Trittschäden und Bodenerosionen sind die Folgen.
Der WWF hat gegen die skitechnische Erschliessung des Urden- und Farurtals gekämpft und ja zu einem Kompromiss gesagt.
Mit dem Skigebiet Andermatt-Sedrun werden unberührte alpine Gebiete erschlossen für einen stagnierenden bis schrumpfenden Skimarkt.