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Thomas Perl
Thomas Perl’s Bilder sind durch seine langjährige Tätigkeit im Bereich der Bildhauerei gekennzeichnet. Die Kombination einer enorm breiten Palette an intensiven Farben und Formen lässt eine abstrakte Bildwelt entstehen, die jedoch ständig Bewegung und Dynamik ausstrahlt. Perl bedient sich dabei aller Möglichkeiten des gestalterischen Ausdrucks und setzt sich bei der Auswahl der Materialien keine Grenzen. Der Rezipient wird in den Bildern immer wieder überrascht, erkennt stets neue Elemente, welche seine Fantasie beflügeln.
Einklappbarer Inhalt
Lebenslauf und Ereignisse
1962-1981
Thomas Perl wurde am 13. Januar 1962 in Köln geboren. Seine frühe Bildung mündete in den Besuch der Fachoberschule für Gestaltung in Köln, wo er zwischen 1979 und 1981 seine Leidenschaft für den künstlerischen Beruf entdeckte und vertiefte.
1981-1987
Im Anschluss daran begann er ein Kunststudium an der Fachhochschule Münster, das er 1986 mit einem Diplom abschloss. Während seines Studiums wurde er zweimal, 1984 und 1987, von der Aldegrever Gesellschaft mit einem Stipendium geehrt. Diese Jahre legten den Grundstein für seine berufliche Laufbahn als Künstler.
1987-1990
Kurz nach seinem Studium erhielt Perl Förderung von der Galerie Osper in Köln, die den Beginn einer langjährigen Zusammenarbeit markierte. Das Jahr 1989 war auch privat ein Meilenstein für Perl, da er Antonia Caballero Carreno aus Sevilla heiratete.
1990-1999
Die 1990er Jahre waren für Perl eine Zeit des professionellen Wachstums und der Anerkennung. Er begann eine Zusammenarbeit mit der Galerie Jaeschke in Braunschweig und erhielt einen Lehrauftrag für Bildhauerei an der Fachhochschule Münster. Ein Stipendium führte ihn 1990 nach Seguret in Südfrankreich. Er war auch auf Messen präsent, dank der Unterstützung durch die Edition Conrad in Bonn. 1994 begann er mit der Erstellung mehrfarbiger Lithografien und schuf einen weiteren bedeutenden Teil seines Portfolios.
2000-2003
Zu Beginn des neuen Jahrtausends verlagerte Perl seinen Lebens- und Schaffensmittelpunkt vom Rheinland ins Auetal. Er setzte seine Lehrtätigkeit an der Universität Paderborn fort und richtete eine Dauerausstellung in der Galerie Alexander E. Räber in Zürich ein.
2003-2012
Im Jahr 2003 begann er mit den Umbauarbeiten einer Scheune, die er in ein Künstleratelier verwandelte und 2008 fertigstellte. In diesem neu eingerichteten Atelier begann er eine produktive Phase. Zwischen 2009 und 2012 widmete er sich der Entwicklung von technischen Klangskulpturen und konfigurierbaren Klangstelen aus Stahl, die seine Auseinandersetzung mit dem Medium Skulptur und seinen Innovationsgeist unter Beweis stellten.