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Die Ostschweizerin, die in den Runden zuvor zweimal ein Ausscheiden nur knapp verhindert hatte, wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Gegen die Weltnummer 54 aus dem Ural hatte sie die Partie mehrheitlich im Griff. Sie schlug mehr Asse (4), beging weniger Doppelfehler (1) und erarbeitete sich doppelte so viele Breakbälle (6) wie ihre Gegnerin.
Im Final am Sonntag steht der Schweizerin bei ihrem ersten Endspiel auf einem Sandplatz Tunesiens Top-Ten-Spielerin Ons Jabeur gegenüber. Die Nordafrikanerin korrigierte gegen die erst 20-jährige Amerikanerin Amanda Anisimova einen Fehlstart und setzte sich in drei Sätzen durch.
Mit einem Sieg im Final würde sich Belinda Bencic 21 Jahre nach ihrem Jugendidol Martina Hingis, die 2001 in Charleston gewann, in die Siegerliste des Turniers verewigen. Ausserdem würde sie wieder in die Top 15 der Weltrangliste zurückkehren.