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Ende September 2020 gab es in der Stadt Zürich 6830 Zweitwohnungen, wie die Stadt Zürich berichtet.
Das entspreche einem Anteil von 3,0 Prozent an allen Wohnungen. Die Zahl der Apartmentwohnungen erhöhte sich um rund 200 Einheiten auf 3470 respektive 1,5 Prozent.
Die Zweitwohnungszahl umfasst einerseits 4670 private Zweitwohnungen, andererseits 2160 Apartmentwohnungen, für die keine Person mit ständigem Wohnsitz angemeldet ist. Eine Wohnung gilt als private Zweitwohnung, wenn sie von den Eigentümern als Zweitwohnung gemeldet wurde oder seit mehr als zwei Jahren leer steht.
Auch Apartments ohne angemeldete Personen gelten als Zweitwohnungen (vgl. Grafik 1).
Diese Schätzungen lehnen sich an die Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Zweitwohnungen an.Im Vorjahr waren noch über 7400 Zweitwohnungen ausgewiesen worden. Der Rückgang um 600 Einheiten darf nicht inhaltlich interpretiert werden, denn er sei darauf zurückzuführen, dass sich die Personen in den zugrundeliegenden Registern immer zuverlässiger den Wohnungen zuordnen lassen.
Die Zahl der selbstdeklarierten Zweitwohnungen sei seit Jahren konstant, deshalb sei davon auszugehen, dass sich die Gesamtzahl der privaten Zweitwohnungen auch in der Erhebung mittelfristig stabilisieren wird.Als weitere Grösse neben den Zweitwohnungen werde in der Erhebung die Zahl der Apartmentwohnungen ermittelt. Als solche gelten möblierte Wohnungen, die professionell bewirtschaftet und auch für kurze Zeit vermietet werden, sei es für touristische oder geschäftliche Zwecke.
Die Zahl der Apartmentwohnungen betrug Ende September dieses Jahres 3470, was einer Zunahme von 200 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Jahr 2017 waren es noch 2760. In 1310 Apartmentwohnungen seien Personen angemeldet, weshalb jene als Erstwohnungen gelten.
Die übrigen 2160 Apartments zählen zu den Zweitwohnungen.Apartmentwohnungen konzentrieren sich an verkehrstechnisch gut erschlossenen Lagen. Im Hochschulquartier und in der City werden rund zehn Prozent aller Wohnungen als Apartments vermietet (vgl.
Grafik 2). Daneben seien in weiteren zentral gelegenen Quartieren wie Langstrasse, Werd, Hard, Alt-Wiedikon, Seefeld oder Mühlebach erhöhte Werte festzustellen.
Die privaten Zweitwohnungen konzentrieren sich in den Quartieren Lindenhof und Hochschulen, Enge und Escher Wyss sowie in den Kreisen 7 und 8..
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