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Heimberg steigerte sich im Vergleich zur Qualifikation um einen Rang, da sie im Final die Australierin Esther Qin hinter sich liess. Für die Schweizerin wäre allerdings mehr möglich gewesen, patzte sie doch beim dritten Sprung. «Der Anlauf war super, ich stand besser und höher auf dem Brett als gewohnt und war deshalb etwas überrascht.»
41,85 Punkte kamen in die Wertung, womit der Traum vom möglichen Diplom geplatzt war. «Klar war ich zuerst etwas traurig, aber mit einem 11. Rang an Olympischen Spielen bin ich sehr zufrieden. Allein die Final-Qualifikation war bereits eine kleine Überraschung.» Dass sie im Springen der besten zwölf vom Sonntag dabei war, verdankte die EM-Dritte von 2017 unter anderem einem Missgeschick der Kanadierin Pamela Ware, die sich bei ihrem letzten Sprung des Halbfinals einen Nuller geleistet hatte.
Heimberg sammelte im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris wichtige Erfahrungen. «Ich war eine der Jüngeren im Feld, für die Zukunft bin ich zuversichtlich.» Vor allem am Eintauchen muss sie noch arbeiten. Nachdem sie im Frühjahr die Spitzensport-RS absolviert und nachher als Profi gelebt hatte, beginnt Heimberg im Herbst ein Studium in Psychologie, Pädagogik und Englisch.
Gold sicherte sich die Chinesin Shi Tingmao in souveräner Manier. Die Doppel-Olympiasiegerin - 2016 triumphierte Shi bereits in Rio - zeigte ihre fünf Sprünge nahezu in Perfektion und gewann mit einer Reserve von fast 35 Punkten vor Teamkollegin Wang Han und Krysta Palmer aus den USA.