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Was ist Themenzentrierte Interaktion?
(Quelle: Homepage RCI Berlin)
Die THEMENZENTRIERTE INTERAKTION gründet sich auf humanistische Philosophie und ist eine Richtung innerhalb der Humanistischen Psychologie. Sie teilt deren Grundannahmen und Werthaltung, insbesondere den Respekt vor dem Mitmenschen und seinen Entwicklungsmöglichkeiten.
TZI ist Basis für Lebenskunst
TZI übt die Balance zwischen den Interessen des Individuums, seinen Beziehungen, seinen beruflichen und privaten Aufgaben so, dass alle Faktoren zu ihrem Recht kommen. Ihr Ziel ist dabei in besonderer Weise die Fähigkeit des Individuums zwischen den unterschiedlichsten Möglichkeiten in eigener Verantwortung entscheiden zu können. Dazu fördert sie seine Wahrnehmungsfähigkeit für die eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Interessen, zugleich die Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse der anderen, die Notwendigkeiten der Realität und der Aufgaben und übt die Balance dieser Faktoren.
TZI ist die Kunst, erfolgreich Gruppen zu leiten
THEMENZENTRIERTE INTERAKTION (TZI) ist ein System von Führung und Leitung, aber auch des Lehrens und Lernen,
- in dem Ziele erreicht werden und gleichzeitig das Gruppengeschehen berücksichtigt wird;
- in dem jedes Gruppenmitglied erfährt, dass es mit seinen Erfahrungen und Fähigkeiten für das Erreichen des gemeinsamen Zieles wichtig ist;
- in dem die Kooperationsfähigkeit gestärkt wird;
- in dem die Rahmenbedingungen beachtet werden.
Um diese Ziele zu verwirklichen, werden drei Wege beschritten:
- in der Arbeit werden die vier wesentlichen Faktoren jeder Gruppenarbeit (das Individuum, die Gruppe, der Gegenstand der Arbeit und die Umgebungsbedingungen) gleichwertig berücksichtigt (Prinzip der dynamischen Balance)
- Dem dient es, wenn der Leiter / die Leiterin für jede Arbeitseinheit ein Thema nennt, das zur gemeinsamen Weiterarbeit an der Sache anregt, und eine geeignete Arbeitsform wählt.
- Der Leiter / die Leiterin ist als Mensch und Expertin so transparent wie möglich. Er / sie arbeitet partnerschaftlich und modellhaft am Gruppenthema mit. Damit wird die Eigenverantwortlichkeit der Gruppenmitglieder gefördert.