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Die Parlamente in Pakistan haben am Dienstag Arif Alvi zum neuen Präsidenten gewählt. Der 69-Jährige kandidierte für die «Bewegung für Gerechtigkeit» (Tehreek-e Insaaf, PTI) von Ministerpräsident Imran Khan.
Alvi löst Amtsinhaber Mamnoon Hussain von der Pakistanischen Muslim-Liga (PML-N) am 9. September ab. Mehr als 1000 Abgeordnete in Islamabad und den vier Provinzen stimmten am Dienstag mit grosser Mehrheit für Alvi.
Der Zahnarzt Arif Alvi stammt aus der südlichen Stadt Karachi und ist Gründungsmitglied der PTI. Er sass seit 2013 als Abgeordneter für die PTI im Parlament.
Der Präsident hat in Pakistan begrenzte Befugnisse, sie konzentrieren sich auf repräsentative Aufgaben. Alvi wird der 13. Präsident seit Pakistans Staatsgründung 1947. Laut inoffiziellem Ergebnis hat er 353 Stimmen erhalten.
Fazlur Rehman, der unter anderem von der ehemaligen Regierungspartei PML-N unterstützt wurde, kam mit 186 Stimmen abgeschlagen auf den zweiten Platz. Die pakistanische Volkspartei (PPP) hatte Aitzaz Ahsan aufgestellt, der 124 Stimmen erhielt. Die Opposition hatte sich im Vorfeld auf keinen gemeinsamen Gegenkandidaten einigen können. (sda/dpa)
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