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Akute Schmerzen können meist rasch und auch hinreichend gut durch einen kurzen Einsatz von Schmerzmitteln behandelt werden.
Therapie
Vorteile einer medikamentösen Therapie sind die schnell eintretende schmerzlindernde Wirkung, die geringen Behandlungskosten und die einfache Anwendung. Auch chronische Schmerzen werden meist medikamentös behandelt. Lässt sich jedoch keine für den Patienten ausreichende Schmerzlinderung erzielen, sind höhere Dosierungen an Medikamenten erforderlich, die zu schwerwiegenden Nebenwirkungen führen können. Daher stellt die Beseitigung der Ursache der Schmerzen die optimale Schmerztherapie dar.
Die Laparoskopie ist die Methode der Wahl zur Feststellung und Behandlung organischer Ursachen chronischer Unter- bauchschmerzen (z.B. Verwachsungen, Endometriosen, Entzündungen). Die Neuropelveologie geht noch einen Schritt weiter, indem sie die betroffenen pelvinen Nerven direkt behandelt. So wird die Verletzung eines Nervs, die z.B. durch eine chirurgische Naht entstanden ist, behandelt, indem die Naht entfernt wird. Wichtig ist dabei eine frühzeitige Korrektur, da bei länger bestehender Nervenschädigung eine Chronifizierung des Schmerzes durch die Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses im Gehirn stattfinden kann. Die weitere Schmerztherapie wäre dadurch deutlich erschwert.