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Anwendungsvergleich bei Medikamenten gegen Knochenmetastasen
Krebsbetroffene mit Knochenmetastasen erhalten monatlich Medikamente, um das Risiko eines Knochenbruchs und eines Kalziumüberschusses im Blut zu verringern. Eine langfristige Einnahme dieser Medikamente kann allerdings mögliche Nebenwirkungen wie Kalziummangel, Nierenversagen oder offene Wunden im Kieferknochen auslösen. Neuere Studien deuten darauf hin, dass eine Verabreichung der Medikamente nur alle drei Monate statt einmal im Monat ähnlich wirksam ist, jedoch mit einem geringeren Risiko für Nebenwirkungen.
Der Bericht verglich Wirksamkeit, Sicherheit sowie Kosten und Nutzen der Wirkstoffe Zoledronat und Denosumab auf der Basis von Literaturrecherchen, Studien und Kostenvergleichsmodellen. Im Vergleich der dreimonatlichen zur monatlichen Anwendung zeigten die Analysen der Studien nur geringe Unterschiede bezüglich möglicher Nebenwirkungen wie Kalziummangel oder dem Risiko für Knochenbrüche, und dies bei ähnlicher Wirksamkeit. Würden Ärztinnen und Ärzte neue Patientinnen und Patienten von Anfang an im dreimonatlichen Behandlungsrhythmus behandeln, ergäben sich mögliche Einsparungen von über 53 Millionen Franken in den nächsten 5 Jahren.
Aufgrund der spärlichen Datenlage kann der Bericht jedoch keine endgültige Schlussfolgerung ziehen.