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In dem nach Zypern entführten Airbus der ägyptischen Gesellschaft Egyptair befinden sich noch vier Ausländer sowie die Besatzung. Die ägyptischen Passagiere durften die Maschine verlassen.
Die Maschine war am Dienstag auf einem Inlandsflug entführt worden und auf dem Flughafen der zyprischen Hafenstadt Larnaka gelandet. Das zivile Luftfahrtministerium in Karo bestätigte am Morgen entsprechende Berichte des staatlichen zyprischen Rundfunks (RIK).
Ein Entführer hat offenbar damit gedroht, einen Sprengstoffgürtel zu zünden. Das sagte ein Vertreter der ägyptischen Luftfahrtbehörde.
An Bord des Airbus A320 waren nach Behördenangaben insgesamt 81 Passagiere. Die Entführer liessen alle ägyptischen Passagiere frei. Auf Live-Aufnahmen des zyprischen Staatsfernsehens war zu sehen, wie sie über eine Treppe aus der vorderen Tür der Maschine aussteigen konnten.
Die Fluggesellschaft Egyptair teilte mit, es sei vereinbart worden, alle Passagiere bis auf vier Ausländer und die Besatzung gehen zu lassen.
Zypern habe einen Krisenstab gebildet und Kontakt zu den ägyptischen Behörden aufgenommen, berichtete das zyprische Staatsfernsehen. Die Piloten des Flugzeugs sollen nach ersten Informationen des Staatsfernsehens Kontakt mit den Fluglotsen in Larnaka aufgenommen und eine ausserplanmässige Landung wegen einer Entführung beantragt haben.
Der Airbus mit der Flugnummer 181 sei am Morgen von Alexandria in Ägypten aus nach Kairo gestartet. Die Maschine sei um 08.46 Uhr Ortszeit (07.46 Uhr MESZ) auf dem Flughafen von Larnaka gelandet.
Der oder die Entführer hätten dort zunächst angekündigt, dass die Frauen und Kinder ägyptischer Abstammung aussteigen sollten, berichtete der Sender unter Berufung auf die Regierung des Landes.
Der Flughafen Larnaka wurde nach Angaben des Staatsfernsehens geschlossen. Alle Flüge nach Zypern würden zum Flughafen von Paphos im Westen der Insel umgeleitet, hiess es. (sda/dpa/reu/afp)