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Kinderwunschtherapie wird in der Schweiz effizienter
Seit dem 1. September 2017 verfügt die Schweiz über eines der fortschrittlichsten reproduktionsmedizinischen Gesetze in Europa.
Damit ist es möglich:
A. Bis zu 12 befruchtete Eizellen 5 Tage ausserhalb des Körpers vor der Einpflanzung zu beobachten (Blastozysten) und nur diejenigen in die Gebärmutter einzuspülen, die sich 5 Tage entwickeln.
B. Durch Präimplantationsscreening (PIS) ist es möglich, ausschliesslich Embryonen mit normaler Chromosomenzahl in den Mutterleib einzuführen. Durch Untersuchung der Nachgeburtszellen am 5. Tag nach der Befruchtung können chromosomale Störungen künftig ausgeschlossen werden und ausschliesslich Embryos mit normaler Chromosomenzahl in die Gebärmutter eingeführt werden.
Dadurch ist es möglich eine deutlich grössere Chance auf eine Schwangerschaft und ein Kind zu erzielen pro Embryotransfer.
Mittels PGD oder PID (Präimplantationsdiagnose), kann häufig ausgeschlossen werden, dass ein Kind Träger ernsthafter genetischer Krankheiten ist, wenn diese bekannt sind.