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Mitwirkende
Hauptrollen
Mischa Dell'Agnese
Willy Koller
Chris Ulrich
...
ORCHESTER
Leitung - Michael Schläpfer
Backstage
Inszenierung - Bruno Broder
Technik -
Musik - Michael Schläpfer
Bühnenbild - Köbi Rohrer
Kostüme -
Maske -
Requisiten -
und viele helfende Hände
Carousel
Musical von Richard Rodgers - Liedtexte und Buch von Oscar Hammerstein II
Der leichtlebige Karussellarbeiter Billy und die Fabrikarbeiterin Julie lieben sich. Deshalb werden sie entlassen und somit arbeitslos. Julie erwartet ein Kind. Aus finanzieller Not lässt sich Billy zu einem Raubüberfall überreden, um an Geld zu kommen. Die Sache geht schief. Kurz vor seiner Verhaftung tötet sich Billy selbst mit einem Messer. Als er nach fünfzehn Jahren im Himmel für einen Tag auf die Erde zurückkehren darf, lässt er einen kleinen Stern für seine Tochter Louise als Geschenk mitgehen. Das Kind aber ist verunsichert durch den für sie Fremden und nimmt den Stern nicht an. Im Affekt rutscht Billy die Hand aus und er schlägt seiner Tochter verärgert auf die Hand. Louise rennt davon, er lässt den Stern zurück. Völlig verstört berichtet Louise ihrer Mutter von der Begegnung mit dem Fremden und dass ihr der Schlag keinerlei Schmerz zugefügt hat. Julie spürt tief im Inneren, wie alles zusammenhängt. Sie weiss, dass der Stern dem bisher recht unglücklichen Mädchen den Weg in eine positive Zukunft leuchten wird.
Richard Rodgers, geboren als Sohn eines Arztes und dessen Ehefrau auf Long Island, wuchs in einer musikalischen New Yorker Familie auf. Seine Grosseltern, die die Oper liebten, nahmen ihren Enkel oft mit zum Broadway. Er wurde in diesen frühen Jahren von den Operetten von Victor Herbert und den Liedern von Jerome Kern beeinflusst.
Oscar Hammerstein begann seine erfolgreichste und langlebigste Zusammenarbeit im Jahr 1943, als er den Musical-Komponisten Richard Rodgers traf, der auf ungewohnt ernste Art die historischen Probleme zwischen Cowboys und Farmern und die Gründung des Staates Oklahoma schilderte. Das Ergebnis war ‹Oklahoma!›, eine Show, die das amerikanische Musical revolutionierte, indem sie auf Musik- und Tanznummern verzichtete, die nicht mit der Handlung zusammenhingen.