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Sein Schnauz und seine Brusthaare sind so legendär wie der Hollywood-Schriftzug: Tom Selleck, der als Thomas Magnum in der 162-Episoden zählenden TV-Serie «Magnum» nicht zögerte, Hawaii-Hemden zu tragen, die keine geschmacklichen Fragen offenlassen. Ergänzt durch einen Einblick in seine üppige Oberkörper-Behaarung, die jeden Bären beschämen. Doch das waren die 80er, man möge sich ein Bild von «Wham» ansehen und Tom Selleck verzeihen.
Tom Selleck (74) blickt auf eine bewegte Vergangenheit. Der Wirtschaftsstudent diente von 1967 bis 1973 in der US-Armee. Er war sogar auf einem Werbe-Plakat des Militärs abgebildet – dabei hätte er eigentlich für eine nationale Airline arbeiten wollen. Nach seinem Dienst wurde er Hollywood-Schauspieler...
Er war schon Präsident
In seiner vielschichtigen Laufbahn mimte er unter anderem US-Präsident Dwight D. Eisenhower im Fernsehfilm «Countdown to D-Day», er trat in den unterschiedlichsten Serien auf, von «Ein Colt für alle Fälle» über «Friends» bis hin zu «Boston Legal». Und er war der Wunsch-Kandidat von Steven Spielberg für «Indiana Jones». «Magnum» mit Hut und Lasso? Harrison Ford kann man sich heute besser darunter vorstellen.
Hollywood statt ein Job bei einer Airline – «Das Herz eines Mannes plant seinen Weg, aber der Herr lenkt seine Schritte», zitierte er laut «Beliefnet» aus der Bibel. Und weiter: «Demütigt euch also unter Gottes mächtiger Hand, damit er euch zu gegebener Zeit erhebt.»
«Es geht um wichtigere Dinge»
So gut ihm das Film-Geschäft gefallen hat, «darum geht es im Leben nicht. Im Leben geht es um wichtigere Dinge. Wir leben in einer Kultur, in der das Individuum im Mittelpunkt steht. Diese Kultur sagt, dass im Grunde nichts wichtiger ist, als die Art, wie man sich fühlt.»
Er will andere ermutigen
Er selbst schreibt seinen Erfolg nach Jahrzehnten erfolgreicher Karriere Jesus Christus zu. Ihn bezeichnet er offen als den Mittelpunkt seines Lebens.
Heute hofft Tom Selleck, andere zu einem gottgefälligen Lebensstil zu ermutigen, der von biblischen Prinzipien statt von Egoismus, Anspruchsdenken und Gier geleitet wird.
So sagt er unter anderem: «Ich bemühe mich sehr, mich ethisch zu verhalten, denn das ist wichtig für meine Stabilität.» Was heute nicht selbstverständlich ist: «Wir leben in einer Zeit, die unkontrollierte Impulse feiert.»
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