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Notebook-Verkäufe treiben den PC-Markt in der EMEA-Region. HP gewinnt Position als Nr. 1 in UK zurück.
Der US Marktforscher hat PC-Verkaufszahlen für das vierte Quartal 2006 und die Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) veröffentlicht und gibt einen Ausblick auf die Marktentwicklung in der nächsten Zeit.
Interessant ist, dass der taiwanische Hersteller Acer im wichtigen vierten Quartal den einst unbesiegbar scheinenden US Direktverkäufer Dell vom zweiten Platz hinter HP verdrängt hat. Acer setzte 3,1 Millionen Notebooks und PCs ab und steigerte den Absatz in Stückzahlen um 34,5 Prozent. Auch die unterdessen wieder unbestrittene Nr. 1 im Markt, HP, konnte mit einem Absatzplus von 27,7 Prozent viel schneller als der Markt wachsen (10,4 Prozent). Dell hingegen viel auf Platz drei zurück und konnte den Absatz nicht steigern. Dies hat aber auch damit zu tun, dass Dell im klassischen Conumser-Umfeld weniger zu Hause ist, als HP und Acer.
Fujitsu Siemens blieb auf Rang 4, dahinter folgen Toshiba, Lenovo, Packard Bell, Asus, Apple und Sony.
_Rosige Aussichten für 2007 und 2008?
Der Markt wird zunehmend von den Notebook-Verkäufen dominiert. Während auch in Stückzahlen weniger Desktops im Weihnachtsquartal gekauft wurden, stiegen die Notebook-Verkäufe im ganzen EMEA-Raum um 20, in Osteuropa gar um 60 Prozent.
Für 2007 kann man auch in gesättigten Märkten wie der Schweiz wieder etwas optimistischer sein. Gartner schätzt, dass Mitte 2007 ein neuer PC-Ersatz-Zyklus bei Grossfirmen beginnen werde. Der positive Trend sollte durch Windows Vista unterstützt werden. Vor allem Heimanwender und KMU würden beginnen, auf Vista zu migrieren, glaubt Gartner. (hc)