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Die witzigsten und schneidendsten Satiren aus der "Fackel", die ihre Überlebenskraft auch in Vortragssälen bewiesen haben, sind in diesem Band vereinigt - kein Museum, vielmehr ein Arsenal, aus dem sich noch das Missvergnügen an der 'Widerwart' unserer Tage bewaffnen kann.
"Ein Mord ist geschehen, und die Menschheit möchte um Hilfe rufen. Sie kann es nicht." So lautet der Anfang des brillanten Essays über die Verlogenheit der modernen Sexualmoral. Karl Kraus hat ihn im Juli 1909 in seiner Zeitschrift Die Fackel veröffentlicht. 1914 schuf [...]
In der Geschichte der deutschen, ja der europäischen Aphoristik nimmt Karl Kraus eine ausgezeichnete Stelle ein. Sein Aphorismenwerk lebt von der Entschiedenheit der satirischen Intention, von der Dominanz der sprachlichen Pointiertheit, dem wortspielerischen Witz, der [...]
Die Aphorismen von Karl Kraus, in kleinen Gruppen zunächst in der "Fackel" veröffentlicht, dann von ihm selber in drei Büchern zusammengefasst, bilden die Quintessenz seines Denkens über Natur und Gesellschaft, Eros und Kunst, Sprache und Literatur und vermitteln zugleich [...]
Hans Wollschläger versucht mit seiner Auswahl einen Weg durch die Entwicklung der Fackel abzustecken, nicht thematisch, sondern chronologisch in drei Abschnitte untergliedert: Texte aus den Jahren 1899-1913; 1914-1919; und 1910-1933. So treten Glossen und Gedichte, Essays [...]
Mit der vorliegenden Ausgabe werden Die letzten Tage der Menschheit erstmals in der von Karl Kraus für das Theater eingerichteten Fassung vorgelegt. Es ist der Versuch, das Drama derartig zu kürzen, daß es an einem einzigen, wenn auch langen Theaterabend gespielt werden kann.
Der große Erfolg dieses Standardwerkes drückt sich in sechs Auflagen und Übersetzungen in neun Fremdsprachen aus. Studierende schätzen die komprimierte Darstellung. Dem Praktiker bietet dieses Lehrbuch die Möglichkeit, den Anschluss an die Denkweise der neuzeitlichen [...]
Deutsch; Taschenbuch
Erschienen: 1997