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Binnenflüchtlinge sind die vergessenen Opfer des Konflikts
Afghanistan blockiert Hilfe für Vertriebene
Im vergangenen Monat sind allein in den Slums von Kabul mindestens 28 Kinder erfroren. Ihre Familien waren vor Kämpfen in ihren Heimatprovinzen geflohen. Sie gehören nun zu der halben Million Binnenvertriebener, die unter elenden Bedingungen in Kabul und anderen Städten in provisorischen Unterkünften leben. Ein heute veröffentlichter Bericht von Amnesty International dokumentiert das Schicksal dieser Flüchtlinge. Die Menschenrechtsorganisation fordert die afghanische Regierung auf, die Einschränkung der humanitären Hilfe für die Binnenvertriebenen umgehend zu beenden.