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Der heute 63-jährige Umberto Barberis wechselte 1980 von Servette Genf, wo er im damaligen Traum-Mittelfeld mit Claude «Didi» Andrey und Marc Schnyder gespielt hatte, in die Ligue 1 zur AS Monaco. Mit dem Team aus dem Fürstentum und Mitspielern wie Jean-Luc Ettori, Manuel Amoros oder Andrzej Szarmach holte Barberis 1982 den Meistertitel in Frankreich.
28 Tore in 103 Spielen
Dies in einer Zeit, als Schweizer Fussballer im Ausland noch eine absolute Rarität waren. Insgesamt bestritt Barberis, der lauf- und kampfstarke Rackerer im Mittelfeld, für Monaco 103 Meisterschaftsspiele und schoss dabei 28 Tore.
1983 kehrte der 54-fache Nationalspieler nach Genf zurück, drei Jahre später beendete er seine Karriere. Als Trainer war er in der Folge für Lausanne, Sion oder Servette tätig. Zuletzt war Barberis in Dubai engagiert. In die Fussstapfen des Vaters trat später Sohn Sébastien, der zwischen 1997 und 2005 mit dem FC Basel äusserst erfolgreiche Jahre erlebte.
Wie Umberto Barberis und seine Familie in Monaco gelebt haben, sehen Sie im Beitrag des Schweizer Fernsehens von 1981.
Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 27.07.2015, 22:20 Uhr