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Strukturierte Produkte sind Finanzinstrumente, welche aus Derivaten undkonventionellen Instrumenten wie Obligationen oder Aktien zusammengesetzt sind. Sie weisen sowohl ein eigenes Risikoprofil als auch ein von den Basistiteln unabhängiges Kursverhalten auf.
Um die verschiedenen Typen klassifizieren zu können, hat der Schweizerische Verband für Strukturierte Produkte (SVSP) die Swiss Derivative Map eingeführt. In dieser Orientierungshilfe wird unterschieden zwischen Kapitalschutz-, Renditeoptimierungs- und Partizipationsprodukten. Mit diesen verschiedenen Typen ist es für den Investor möglich, bei unterschiedlichen Markterwartungen das richtige Produkt zur Hand zu haben.
Aufgrund der Verschiedenartigkeit der strukturierten Produkte, fällt es nicht leicht, diese in den Prozessen und Systemen bezüglich Anlageberatung, Portfolioüberwachung, Kundenreports oder Portfoliomanagement korrekt abzubilden respektive handhaben zu können.
Voraussetzung dafür ist das Wissen um die Zusammensetzung der einzelnen Arten der strukturierten Produkte, sowie ihres Verhaltens unter verschiedenen Szenarien. Des Weiteren sind auch Kenntnisse bezüglich der zugrundeliegenden Basiswerte hilfreich.
Insbesondere seit der Insolvenz von Lehman Brothers und den damit einhergegangenen Verlusten von Investoren während der Finanzkrise 2008, sind strukturierte Produkte vermehrt in den Fokus von Finanzmarktregulatoren gekommen.
Unser Beitrag
- Neugestaltung der Kontrollprozesse bei der Emission von strukturierten Produkten
- Einführung eines Systems und vollautomatischer Prozesse zur Emittierung von massgeschneiderten strukturierten Produkten
- Definition einer Produktrisikoklassifizierung für strukturierte Produkte
- Berücksichtigung von strukturierten Produktemissionen in der Eignungs- und Angemessenheitsprüfung nach MIFID I