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US-Jazzmusiker Jimmy Cobb im Alter von 91 Jahren gestorben
Das Wichtigste in Kürze
- Schlagzeuger nahm legendäres Miles-Davis-Album «Kind of Blue» mit Miles Davis auf.
Cobb starb am Sonntag im Alter von 91 Jahren an Lungenkrebs, wie der Sender NPR und andere US-Medien unter Berufung auf Cobbs Frau Eleana bericheten. Cobb starb demnach in seiner Wohnung im New Yorker Stadtteil Manhattan.
Ihr Mann sei «ein ganz besonderer und ungewöhnlicher Mensch» gewesen, sagte Eleana Cobb der Zeitung «New York Daily News». «Ein talentierter Musiker mit einer natürlichen Begabung - wie ein Spitzensportler.»
Cobb war das letzte noch lebende Mitglied des Sextetts um den Trompeter Davis, das 1959 in einem New Yorker Studio «Kind of Blue», eines der einflussreichsten und erfolgreichsten Jazz-Alben aufgenommen hatte. Neben Cobb und Davis waren noch die beiden Saxofonisten John Coltrane and Julian «Cannonball» Adderley, die Pianisten Bill Evans und Wynton Kelly und der Bassist Paul Chambers mit dabei.
«Kind of Blue» gilt als Meilenstein der Jazz-Geschichte und wurde vom «Rolling Stone» zuletzt noch auf Platz zwölf der 500 besten Alben aller Zeiten gewählt.
Cobb gab bis ins hohe Alter Konzerte und spielte in seiner jahrzehntelangen Karriere auch mit Musiklegenden wie Billie Holiday und Dinah Washington zusammen.
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