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Urs Fausch (geboren 1956) ist verheiratet und lebt in Mauren (Lichtenstein). Er wuchs in einer christlichen Familie auf und entschied sich in seiner Kindheit für Jesus. Die strenge Frömmigkeit, die er in seiner Gemeinde erlebte, führte dazu, ihr den Rücken zu kehren. Im Jahr 2009 wandte er sich Jesus neu zu und begann sich in den Folgejahren zunehmend mehr nach Jesus auszustrecken. 2016 erlebte er dann einen grossen Durchbruch.
Diagnose Hirntumor
Am 23. Dezember, abends um 17 Uhr, erhielt Urs Fausch den Anruf seines Hausarztes. «Ich bedaure, Ihnen mitteilen zu müssen: Sie haben einen Hirntumor.» Das war ein harter Schlag.
«Was bedeutet das jetzt für mich?», fragte er sich. Im Internet fand er Informationen über den üblichen Krankheitsverlauf. Dabei erfuhr er, dass er mit einer Lebensdauer von maximal sechs Monaten rechnen konnte.
Rückzug in einer Berghütte
Urs Fausch zog sich in eine Berghütte zurück. Da war niemand, dem er seine Gefühle hätte mitteilen können. Und so schilderte er Gott seine Gefühle, Fragen und Ängste. Plötzlich empfand er, dass Jesus mit ihm am Tisch sass. Dabei hatte er den Impuls, das Abendmahl zu nehmen. «Wie macht man das schon wieder mit diesem Abendmahl?», fragte er sich. Das letzte Mal lag schon eine ganze Weile zurück.
Die Kraft des Abendmahls entdeckt
Er fand Brot und Traubensaft und setzte sich hin. Nach Feiern war ihm nicht zumute. Er dachte darüber nach, was es mit dem Blut und dem Leib von Jesus zu tun hatte. Da wurde ihm bewusst, dass es sich beim Abendmahl um mehr handelte, als sich einfach an ein Ereignis vor 2'000 Jahren zu erinnern. Es war ein kraftvoller Bund zwischen Gott und den Menschen.
Während er so an seinem Tisch beim Abendmahl sass, verspürte er das Verlangen, über gewissen Dingen aus seinem Leben Busse zu tun. Es schien ihm, als würde er mit dem Traubensaft des Abendmahls all seine Sünde wegspülen. Das war unbeschreiblich befreiend.
Jesus starb für alle Sünde und alle Krankheit
Dann kam die Erkenntnis: «Jesus starb nicht nur für die Sünde, sondern hat auch die Krankheiten am Kreuz getragen.» Dies war keine abstrakte, theologische Sache. Nein, es ging hier tatsächlich um sein Leben. Und dann stand es so klar vor seinen Augen: «Jesus hat tatsächlich für alles bezahlt. Sowohl für meine Sünden, wie auch für den Tumor.»
Urs Fausch weinte. Überwältigt liefen ihm die Tränen die Wangen hinunter. Er staunte über die Liebe von Jesus, der sein Leben für ihn hingab. In der Folge nahm er mehrmals täglich das Abendmahl ein. Das war eine ganz bewusste Handlung. Dabei empfand er Trost, aber auch eine zunehmende Gewissheit, dass der Tod von Jesus eine reale Auswirkung auf sein Leben hatte. Innerer Frieden und Ruhe nahmen täglich zu.
Vollständig geheilt
Am 27. Dezember hatte Urs Fausch noch einmal einen Termin im Kantonsspital St. Gallen. Die Untersuchung ergab: Der Tumor war verschwunden! Keine Spur war mehr davon zu erkennen. Es brauchte zwei Ärzte, um eine Erklärung für den verschwundenen Tumor zu finden. Doch sie fanden keine. Riesige Freude! Der Moment war einfach überwältigend für ihn.
Das Leben von Urs Fausch ist nicht mehr auf die nächsten sechs Monate limitiert. Doch etwas unermesslich Wertvolles hat er in diesen Tagen gefunden. Nämlich die tiefe Erkenntnis der Bedeutung von Jesu Tod am Kreuz. Jesus hat wirklich alles am Kreuz getragen: Alle Sünde und alle Krankheit!
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