Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03388.jsonl.gz/1194

Ziele und Vorgehen
Die Förderung des nichtprofessionellen Sports macht in den entwickelten Ländern einen erheblichen Anteil der öffentlichen Ausgaben aus. Diese Ausgaben werden üblicherweise mit den diversen positiven Effekten des Sporttreibens begründet, die auch einen gewissen öffentlichen Gutcharakter besitzen. Solche positiven Effekte betreffen die physische und mentale Gesundheit, Teamfähigkeit, Ausdauer und allgemein auch durch eine verstärkte Akkumulation von Human- und Sozialkapital eine verbesserte Arbeitsmarktfähigkeit sportlich aktiver Menschen. Jedoch ist die empirische Evidenz für diese positive Wirkung dieser öffentlichen Ausgaben praktisch nicht vorhanden.
In diesem Gemeinschaftsprojekt des Schweizerischen Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität St. Gallen (Professor Lechner) und der Universität Tübingen (Professor Pawlowski) wird versucht die Wirkung dieser öffentlichen Subventionen mit Hilfe von Ausgabendaten auf Gemeinde- und Länderebene und den Individualdaten des Deutschen Sozioökonomischen Panels mikroökonometrisch zu quantifizieren.
Wissenschaftlicher und sozialer Kontext
Dieses Projekt führt zu einem verbesserten Verständnis der Wirkung öffentlicher Ausgaben und erlaubt daher eine effizientere staatliche Subventionspolitik. Ausserdem entwickelt es methodische Ansätze, die auch zur Evaluation anderer Ausgabenprogramme verwendet werden können.