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Zürich/Washington (awp) - Die Selbstregulierungsbehörde der US-Wertschriftenhändler (FINRA) hat gegen die Grossbank UBS eine Busse von 2,5 Mio USD verhängt. Zusätzlich verpflichtet sie die UBS zu einer Entschädigungszahlung von 8,25 Mio USD, wie die FINRA am Montag mitteilte. Die Bank habe Investoren beim Verkauf von Papieren der amerikanischen Bank Lehman Brothers falsch informiert, begründet die FINRA die Zahlungen.
Die UBS, respektive einige ihrer Finanzberater, hätten in der Zeit von März bis Juni 2008, als sich die weltweite Kreditkrise verschlechterte, Lehman-Papiere als im Prinzip geschützte Investments vertrieben und nicht erwähnt, dass es sich um unbesicherte Papiere gehandelt habe, hiess es. Lehman Brothers war im September 2008 Pleite gegangen.
Die UBS habe die Vorwürfe weder bestätigt noch bestritten, habe der Verfügung aber im Zuge einer Einigung zugestimmt, so die FINRA. Von der Grossbank war vorerst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.
sig/cc
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