Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03307.jsonl.gz/1270

Weiteres auf dieser Homepage:
Geschichte des Friedhofes
Im 19. und späten 18. Jh gab es in Müllheim die Familie Dinkel. Heute kenne ich hier in Müllheim niemanden mehr, der Dinkel heisst, aber um 1820 gab es im Dorf 8 Familien mit diesem Namen. Das einzige was ich bis jetzt von diesen Familien weiss sind die Namen im Familienregister und dank einer Familienforscherin kenne ich die Lebensgeschichte von Elisabeth Dinkel, geboren 18. August 1802. Eine Vermutung, die ich hörte ist, dass es Anfangs 20. Jh in Restaurant und der Metzgerei Ochsen einen Metzger namens Dinkel gegeben habe.
Da gäbe es jetzt einiges zu erforschen: Was waren das genau für Familien (-> Stammbäume erstellen)? Wie waren diese Familien untereinander verwandt? In welchen Häusern wohnten sie in Müllheim? Welche Berufe übten sie aus? Hatten Mitglieder dieser Familie bestimmte Ämter inne? Gab es um 1900 noch Dinkel in Müllheim? Wenn nicht, wohin sind sie gezogen?
Ich bin interessiert an allen Hinweisen und an aller Unterstützung.
Der Altar in der paritätischen Kirche St. Verena war mit zwei Gemälden geschmückt. Das Altarbild zeigt die Auferstehung Christ und oberhalb dieses Gemäldes war ein grosses Medallion mit dem Bild der Schutzpatronin. Beide Bilder sind heute im Besitz der katholischen Kirchgemeinde Müllheim und werden auch dort aufbewahrt. Auf diesem Foto sieht man den Altar mit den Bildern.
Das Altarbild
Das Bild der heiligen Verena
Das Bild war in der paritätischen Kirche als Oberbild im Altar eingebaut, da die heilige Verena die Patronin der paritätischen Kirche war. Die Verena hält in ihrer Hand ihr Attribut, den Krug. Das Bild stammt aus dem dritten Drittel des 19. Jahrhundert, ist 75.5 cm hoch und 73.5 cm breit, in Holz, geschreinert, gemalt, gefasst und vergoldet.
2017 lies die katholische Kirchgemeinde Müllheim das Bild restaurieren.
1881 wurde in Müllheim die Käserei gegründet. Hier finden Sie die Jubiläumsschrift von 1981. Ulrich Zbinden war der erste Käser der Gesellschaft als diese neu gegründet wurde.
Seit Anfangs 21. Jh gibt es keine Käserei mehr in Müllheim und das Haus am Käsereiweg wurde 2017 in ein Wohnhaus umgebaut.
Die Firma Utilis ist vermutlich die älteste noch aktive müllheimer Firma. Sie produzieren immer noch mitten im Dorfkern in an ihrem alten Standort, allerdings seit 2017 mit einem neuen, modernen Produktionsgebäude.
Hier können Sie die Jubiläumsschrift „Eine Zeitreise, 140 Jahre Utilis“ von 2009 anschauen.
Seit einiger Zeit forschen wir schon zur Familie Zbinden, die Ende 19. Jh nach Müllheim gekommen ist.
Ulrich Zbinden war der erste Käser der Käserei Müllheim im Jahre 1881.
Ulrich Zbinden war verheiratet mit Elise Ernst.
Vor 100 Jahren gab es in Müllheim viele Rebberge. Um 1900 verschwanden aber einzelne und um 1928 verschwanden die Rebberge in Müllheim praktisch vollständig. Auf den Karten der Schweizer Landestopographie ist das gut dokumentiert.
Der Grund war die Reblaus. Sie wurde 1860 von Amerika eingeschleppt und erreichte 1928 Müllheim mit verherrenden Folgen für den lokalen Rebbau.
Heute hat es wieder kleinere Rebberge (Beim Weingarten und beim „Oberen Berg“), die leider auf der Karte der Landestopographie nicht eingezeichnet sind.
Dass es einen Kindergarten gibt, war lange nicht selbstverständlich. In Müllheim wurde 1939 der erste Kindergarten an der Adlerstrasse gegründet. Hier sind einige alte Fotos und die Statuten von damals. Die Kindergärtnerin hiess Fräulein Osterwalder.