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Andere Namen: Rätoromanisch En, früher auch Oen, lat. Aenus, Enus, Oenus, gr. Ainos.
Hydrologie: Der Inn entspringt am Lägh dal Lunghin auf einer Höhe von 2485 bis 2600 m.ü.M., je nachdem, ob man den See oder die kleinen Quellbäche als Anfang betrachtet. Er ist 517 km lang und hat ein Einzugsgebiet von 26'130 km². Bei der Mündung in die Donau bei Passau führt er im Durchschnitt rund 738 m³ Wasser pro Sekunde. Das ist mehr als die Donau, doch das hat damit zu tun, dass der Inn viel häufiger Hochwasser führt. Im Regelfall hat er aber etwas weniger Wasser als die Donau. Massgebend, welchen Name ein Fluss nach dem Zusammenfluss mit einem anderen Gewässer trägt, hängt nicht von der Wassermenge ab und auch nicht, ob ein Fluss seitlich zufliesst, sondern welches der beiden Gewässer das längere ist. Im Falle des Inns sind es 517 km, im Falle der Donau 632 km.
Gewässerkennzahl: 44
Urkundlich überlieferte Namen: Die erste schriftliche Erwähnung stammt von 105 - 109 und lautet Aeni fluminis. In einer Urkunde des Jahres 1338 ist der Fluss sogar mit dem Namen Wasser eingetragen. Vor 1600 hiess es allenthalben, dass der Inn in der Gegend des Reschenpasses entspringe, danach betrachtete man aber richtigerweise den Flusslauf im Oberengadin als Quellfluss.
Namensentwicklung: *Enius
Etymologie: Der Name des Inns leitet sich von den keltischen Wörtern 'en' und 'enios' ab, die beide Wasser bedeuten. Wasser ist denn auch die Bedeutung aller seiner Namen. Der Volkstamm im Unterengadin wurde als 'die Eniaten' = 'die am Inn lebenden' bezeichnet. Sie gehörten zu den Rätern, die zwischen Rhein und Inn im Bündnerland lebten.
Flussnamentyp: Er gehört zum Typ der *en-/*in-/*on-Flussnamen.