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In einer Neubausiedlung am Stadtrand versucht die junge Frau Naoko hartnäckig ihrem Alltag einen Sinn zu geben. Nachdem Naoko eines Nachts von ihrem Balkon aus mitansieht, wie die Baracken des gegenüberliegenden Lumpensammlerdorfs abbrennen, beginnt sie sich mit dem so nahen sozialen Elend auseinanderzusetzen. Besonders zu dem Lumpensammler Ikona, in dem sie einen ehemaligen Kommilitonen ihres Mannes wiedererkennt, entspinnt sich eine stille Zuneigung. Im Kontakt mit Ikona wird sie der Attraktivität eines anderen Lebens gewahr. Ikona lehnt die von ihr angebotene Hilfe und einen festen Job ab, da er das freie Leben der gesellschaftlichen Anerkennung vorzieht. Im Spiegel dieser Existenz gehen Naoko die Beschränkungen ihres eigenen Lebens auf.
Mit seiner Frau als Hauptdarstellerin und in sehr eindringlichen Schwarzweissbildern, die sowohl kontemplative Ruhe wie emotionale Bewegung spontan und mit realistischer Nähe einfangen, ist Hani das leidenschaftliche Portrait einer junge Frau auf der Suche nach Identität und Erfüllung gelungen.
Hidari Sachiko bekam 1964 auf dem Filmfestival in Berlin den Silbernen Bären als Beste Darstellerin.