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Das oberste Ziel bleibe es, eine Förderungsgenehmigung für das Gebiet Kvanefjeld im Süden Grönlands zu erhalten, betonte das Unternehmen. Sollte das nicht gehen, fordere man Schadenersatz, der je nach Befund des Schiedsgerichts bis zu geschätzten 7,5 Milliarden Dollar (etwa 6,6 Milliarden Euro) reichen könnte, schrieb ETM weiter.
Hintergrund des Rechtsstreits ist ETM zufolge, dass im Dezember 2021 die neugewählte grönländische Regierung das Bergbauprojekt in Kvanefjeld (Kuannersuit) mit einer neuen Gesetzgebung stoppte, obwohl die ETM-Tochter Greenland Minerals (GM) bereits dort investiert habe. Die dänische Nachrichtenagentur Ritzau schrieb, das Unternehmen habe bereits 2007 eine sogenannte Explorationsgenehmigung erhalten. Dies bedeute, dass der Konzern die Erlaubnis erhalten habe, die Möglichkeiten für den Beginn des Bergbaus in der Region zu prüfen.
Die Konzerntochter GM habe dann alle nach damaligem grönländischem Recht erforderlichen Bedingungen erfüllt, um Anspruch auf eine Lizenz zur Förderung zu haben, heisst es in der ETM-Mitteilung weiter. Es habe aber einen "politischen Willen" in Grönland gegeben, den Abbau von Uran dort zu verbieten.
Die grönländische Regierung hatte Anfang Juni ihre Entscheidung mitgeteilt, den Antrag des Konzerns zur Mineraliengewinnung vom 17. Juni 2019 abzulehnen. GM hatte demnach eine Genehmigung zur gezielten Ausbeutung unter anderem von Seltenen Erden, Zink und Uran beantragt./aae/DP/stw