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Die Zahlen basieren auf der erstmaligen Verknüpfung von Steuer- und Bevölkerungsdaten in der Stadt Bern. Wie es in einer Mitteilung heisst, seien alleinerziehende Väter viel weniger von Armut betroffen als Mütter. Ihre Quote liegt nur bei 10,4 Prozent - jene der alleinerziehenden Mütter bei 24,9 Prozent. Gründe dafür seien möglicherweise das tiefere Lohnniveau und das oftmals geringere Arbeitspensum.
Auch stark von der Armut betroffen sind Patchwork-Familien mit einer Quote von knapp 18 Prozent. In dieser Kategorie würden am meisten Personen pro Haushalt gezählt, darunter viele Kinder, heisst es in der Mitteilung der Stadt Bern.
Nicht nur die höchste Armutsquote, sondern auch die tiefste findet sich im Westen der Stadt Bern. «Im Westen gibt es Stadtteile mit viel Verkehr und Gewerbe. Daneben aber auch Einfamilienhaus-Siedlungen. Hier sind die Wohnungen teurer», sagt der Berner Chef-Statistiker Thomas Holzer.
Die Quartiere mit der höchsten Armutsquote sind zum Beispiel Ausserholligen, Bodenweid, Untermatt oder Hohliebe. Dabei handelt es sich um Quartiere mit vergleichsweise hohen Ausländeranteilen zwischen 46 und 56 Prozent. Tiefe Armutsquoten weisen die Quartiere Von Roll, Weltpost oder der Stadtteil Kirchenfeld-Schosshalde auf.