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Heute widme ich mich dem Thema Ungeduld. Ich selbst bezeichne mich nicht als ausserordentlich geduldigen Menschen. Viele Situationen im Alltag deuten darauf hin:
Auf dem Weg zur Arbeit, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel Verspätung haben. Stau auf
der Autobahn. An der Kasse im Supermarkt, wenn der Kunde vor mir vergessen hat, sein Obst und Gemüse zu wägen. Eine Lösung die nicht beschleunigt oder gesteuert werden kann. Ein Beinbruch, der
mindestens sechs Wochen braucht, bis er wieder genesen ist, etc.
Woher kommt die Unfähigkeit sich zu gedulden? Die Ungeduld verleiht Gefühle von
Anspannung, Getriebenheit und von Gereiztheit.
Kennst Du das auch? Also was willst du tun, damit du geduldiger wirst?
Zuerst stelle fest und akzeptiere, dass du wieder einmal ungeduldig bist. Mache dir deshalb keine Vorwürfe. Hilft dir die Ungeduld das Ziel zu erreichen? - wahrscheinlich nicht. Betrachte die Situation aus einer anderen Perspektive. Mache einen Schritt nach dem anderen. Ist das "Problem" überhaupt wichtig für dich? Gibt es Jemanden der dich dabei unterstützen könnte?
Merkst du etwas? Die Ungeduld entsteht im Kopf! Die Ungeduld fordert, dass die Dinge schneller gelöst oder die Umstände anders sind. Solche Forderungen sind einfach unrealistisch. Deshalb lerne Grenzen zu akzeptieren und Forderungen loszulassen. So kannst du die Geduld in Zukunft üben.
Ich habe ein paar tolle Zitate über die Geduld gefunden, die ihr sicher bereits schon mal
gehört/gelesen habt und die ich euch hier nicht vorenthalten möchte:
Wer bei Kleinigkeiten keine Geduld hat, dem misslingt der grosse Plan. Konfuzius
Wer das Recht hat und Geduld, für den kommt
auch die Zeit. Johann Wolfgang von Goethe
Was lange währt, wird endlich gut. Ovid
Herzlichst Manuela Baumgartner