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Erstmals seit der Machtübernahme von Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi wird in Ägypten ab Oktober ein neues Parlament gewählt. Die Wahl solle in mehreren Etappen zwischen dem 17. Oktober und dem 2. Dezember stattfinden, erklärte die nationale Wahlkommission am Sonntag.
Das neue Parlament werde zum Jahresende stehen, sagte Kommissionchef Ayman Abbas. Ursprünglich hätte der Urnengang bereits Anfang 2014 stattfinden sollen. Er wurde jedoch immer wieder verschoben. Die letzte Parlamentswahl Ende 2011 hatte die inzwischen verbotene Muslimbruderschaft gewonnen.
Im Sommer 2014 stürzte das Militär unter dem damaligen Armeechef al-Sisi den aus der Muslimbruderschaft stammenden Präsidenten Mohammed Mursi, den ersten demokratisch gewählten Staatschef Ägyptens. Seither gehen die Behörden rigoros gegen die Muslimbruderschaft vor, hunderte Anhänger wurden zum Tode verurteilt.
Die Wahl der 568 Parlamentsabgeordneten findet nach einem komplizierten Wahlsystem in einer Mischung aus Listen- und Direktwahl statt. 27 Sitze werden direkt vom Präsidenten vergeben. (trs/sda/afp)
Auf der Weltklimakonferenz in Dubai sind nach einer Datenanalyse von Aktivisten mindestens 2456 Lobbyisten für Kohle, Öl und Gas ganz offiziell akkreditiert – vier Mal mehr als auf dem Treffen in Ägypten im vergangenen Jahr. Die Auswertung wurde am Dienstag von der Koalition «Kick Big Polluters Out» veröffentlicht, die unter anderem von Global Witness, Transparency International, Greenpeace und dem Climate Action Network getragen wird. Ausgewertet wurden öffentlich zugängliche Daten des UN-Klimasekretariats UNFCC.