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Haredale Bharu
|25.03.1992 - 12.01.2002|
|Züchter||Verena Ommerli (CH)|
|Gesundheit||HD B/B, ED 0/0, AU frei '01|
|Wichtigste Erfolge||• 1996 Schweizermeisterschaft
LawH3 4. Rang

• 1994 Bester BH1 des RCS
• SanH1-3
• LawH1-3 mit Spezialmedaille
• PnS Suchensieger & Btr
• Markproeve B
• Field Trial à la française v1 CACT
• Field Trial à l'anglaise v1 CACT/CACIT
Bharu stammte aus drei Linien Leistung und einer Linie Schönheit. Sein Vater, Hunter vom Tennikerweidli, war ein Sohn meines Haretor Wischnu, Hunters Mutter, Nora vom Tennikerweidli, war aus reinen Show-Linien.
«Moppelbär», wie ich ihn nannte, war eine ausgeprägte Persönlichkeit und ein wunderbarer Hund für den praktischen Jagdbetrieb. Wenn es jedoch darauf ankam, Führigkeit gepaart mit Durchhaltewillen zu zeigen, fehlte ihm etwas der letzte Rest an will to please, der an heutigen Prüfungen im englischem Stil den Ausschlag gibt.
Nachdem Bharu in den ersten Würfen entweder schlechte Hüften oder OCD gebracht hatte, habe ich ihn aus der Zucht genommen. (Dazu brauchte ich weder Dogbase-Ziffern noch Zuchtvorschriften.)
Unter Bharus Nachkommen sind einige gute, zuverlässige Arbeitshunde zu finden, die im praktischen Jagdbetrieb hochgeschätzte Hunde sind und die deutschen Jagdgebrauchshundeprüfungen mit Bravour bestanden haben. Ich denke zum Beispiel an den Coupe de France Sieger Haredale Hopeful Huckleberry (F: Walter Pfäffli) oder an Haredale Hopeful Haste (F: Jörg Mente), der auf der Schweissfährte hervorragendes leistet.
2006 gewann Alfred Bumann mit Faro v. Tennikerweidli die Schweizermeisterschaft der Fährtenhunde vor allen Deutschen und Belgischen Schäferhunden. Auch als Rettungshunde sind Bharus Nachkommen zu finden, u.a. Marie-Eve Buchs mit Flint v. Tennikerweidli (mehrere SM-LawH) oder Hans Hartmann mit Flipp v. Tennikerweidli (WM-IRO 2006).
Bharu wurde seine übermässige Fressgier zum Verhängnis, er erwischte doch auf einem Spaziergang auf dem Prüfungsgelände in der Nähe von Pisa (Italien) etwas Vergiftetes, der Tierarzt war zu weit weg und trotz aller Hoffnung verstarb er. Ich werde die Worte des Tierarztes nie vergessen: "mi dispiace".
im Sommer 1996