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Die AKL 'Augustin Keller-Loge' gründeten 87 Gründungsmitglieder am 23. Mai 1909 in der Zürcher Tonhalle. Sie benannten die Loge nach dem aargauischen Politiker Augustin Keller (1805 – 1883), in Anerkennung von dessen Einsatz für die Gleichberechtigung aller Schweizer vor dem Gesetz, unabhängig von der Religionszugehörigkeit.
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Bnai Brith - eine Brücke
1843 gründeten zwölf Männer in New York den Bnai Brith, um damit Verständnis und Toleranz zwischen den sehr verschiedenartigen New Yorker Juden zu stärken. Ihre erste Tat war daher die Proklamierung des bis heute unverändert gebliebenen Grundprinzips: die Einheit des jüdischen Volkes.
In der Schweiz wurde 1905 in Basel die erste Bnai-Brith-Loge gegründet. Die AKL wurde 1909 gegründet.
Heute bestehen in der Schweiz nebst der AKL noch drei weitere Bnai-Brith-Logen.
Etwa 500'000 Mitglieder in etwa 50 Ländern haben sich dem Bnai Brith angeschlossen, um dem Judentum und der Menschheit insgesamt zu dienen. Der Bnai Brith ist politisch neutral, und alle jüdischen Strömungen sind im Bnai Brith gleichermassen willkommen – Orthodoxe Juden, Liberale, Konservative. Der Bnai Brith will eine Brücke sein - innerhalb der jüdischen Welt und im Kontakt mit der nichtjüdischen Welt. Für sozialen Kontakt, kulturelle Arbeit, die Stärkung der jüdischen Identität.
Die Kernzelle des Bnai Brith ist die einzelne lokale Loge oder Chapter. Diese versammeln sich regelmässig zu kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen und engagieren sich in Projekten. Die Logen sind in Regionalverbänden verbunden, beispielsweise im Distrikt 'Europa'.
Ursprünglich waren die Bnai Brith-Logen reine Männerorganisationen. Bereits 1897 wurde die erste gemischte Loge gebildet, und heute sind praktisch alle Bnai Brith-Logen für Männer und Frauen geöffnet. Die Zürcher AKL ist eine der wenigen verbliebenen Männerlogen.
Der SASK
Die Gattinnen der AKL-Brüder gründeten 1953 den SASK 'Sophie Abraham-Schwesternkreis', für eigene soziale, kulturelle und wohltätige Aktivitäten.