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Wie der «Blick» schreibt, haben die Veranstalter des Bergrennens Hemberg eine Mail bekommen, worin sie vom Motorsportverband FIA aufgefordert werden, den Vorfall genau zu prüfen. Gegenüber dem Portal bestätigt Patrick Falk vom Dachverband Auto Sport Schweiz, dass den Veranstaltern ein Disziplinarverfahren in Aussicht gestellt worden sei.
Richard Hammond stehe dabei aber nicht im Fokus, heisst es: «Da Hammond nicht am offiziellen Rennen, sondern im Showteil teilgenommen hat, haben wir keinen Zugriff auf ihn oder sein Auto.» Der Verband will vor allen Dingen wissen, ob die Teilnahme der Ex-Top-Gear-Moderatoren über längere Zeit geplant wurde, oder ob es sich um eine spontane Einlage handelte.
Ferner müsse geprüft werden, ob der Unfallverursacher, der im Kantonsspital St.Gallen behandelt wurde, die Strecke gut genug kannte, oder ob er unvorbereitet gestartet sei.
Beim OK des Bergrennens bleibt man gelassen. «Wir sind uns keiner Schuld bewusst», sagt Christian Schmid, OK-Präsident des Bergrennen Hemberg. Für Schmid ist klar, dass es vor allem deshalb zu einer Untersuchung kommt, weil das Unfallopfer prominent ist. «Die FIA in Paris hätte von diesem Unfall vermutlich gar nichts mitbekommen, wenn es ein unbekannter Teilnehmer gewesen wäre.» Beim Verband Auto Sport Schweiz, der die Untersuchungen zum Unfall leitet, betont man, dass der Promifaktor keine Rolle spiele. Es müsse jetzt sowieso zuerst entschieden werden, ob die Disziplinarkommission überhaupt ein Verfahren eröffnen wolle, sagt Patrick Falk, Direktor Auto Sport Schweiz.