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Zugleich gab das Unternehmen bekannt, dass die Drahtproduktion für Diamantdraht bei der Tochterfirma Diamond Materials Tech Inc. (DMT) in Colorado Springs (USA) eingestellt wird. DMT sei seit längerem mit einem weltweit anhaltenden, verschärften Preis- und Margendruck konfrontiert gewesen, hiess es zur Begründung. Trotz Kostenoptimierungen, Kapazitätsanpassungen sowie diverser Restrukturierungsmassnahmen sei die Rückkehr zur schwarzen Zahlen nicht gelungen.
Der Entscheid führt laut den Angaben zu einem Personalabbau von 72 Mitarbeitenden in Colorado Springs. Das Management rechnet damit, dass sich durch die Aufgabe des Bereichs die operativen Kosten ab der zweiten Jahreshälfte 2017 annualisiert um rund 10 Mio CHF reduzieren lassen.
In der Jahresrechnung 2016 werde der Entscheid hingegen zu einmaligen, nicht liquiditätswirksamen Abschreibungen und Wertberichtigungen von Warenlager, Technologie und Produktionsanlagen in der Grössenordnung von insgesamt rund 12 Mio CHF führen, teilte das Unternehmen weiter mit. Diese würden in der Erfolgsrechnung als "ausserordentliches Ergebnis" separat unmittelbar vor dem Gewinn vor Steuern ausgewiesen.
"Der Entscheid ist uns nicht leicht gefallen", lässt sich CEO Hans Brändle in der Mitteilung zitieren. "Es ist aber ein wichtiger und notwendiger Schritt auf unserem Weg, die Profitabilität der gesamten Meyer Burger Gruppe rasch und nachhaltig zu verbessern und dadurch die erfolgreiche, langfristige Zukunft des Unternehmens zu sichern", so der Konzernchef weiter.
Die Meyer Burger wird weitere Informationen zum Jahresergebnis 2016 sowie den Geschäftsbericht 2016 am 22. März 2017 publizieren.
rw/tp
(AWP)