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|Wilhelm Ludwig Lehmann

1861 - 1932
|.

Der Maler Wilhelm Ludwig Lehmann wandte sich zunächst einem
Studium in Architektur am Polytechnikum in Zürich zu, wo er von
1879 bis 1883 studierte. Danach arbitete er als Bauführer, ehe er
sich dazu entschied, seinen Lebensunterhalt als Maler zu verdienen.
Es folgte 1884 ein Studium in Malerei an der Ecole des Beaux-Arts
in Paris, sowie an der Grossherzoglich Badischen Kunstschule in
Karlsruhe von 1885 bis 1887 und ab 1887 an der Königlichen
Akademie der Bildenden Künste in München.
Um die Jahrhundertwende avancierte
er zu einem erfolgreichen und
begehrten Künstler. Er malte
zahlreiche Gemälde und
erhielt zudem viele
öffentliche
Angebote,
Gemälde für
bekannte Gebäude
anzufertigen, darunter
1901 das Stadthaus Zürich mit
zwei Wandbildern, 1903 das Bundeshaus,
wo er von 1903 bis 1905 das vierteilige Deckengemälde
"Die vier Ecken des Landes" schuf sowie die ETH Zürich, für
die er von 1920 bis 1931 22 Wandgemälde in den Treppenhaushallen malte.
1908 erhielt er vom Prinzregenten Luitpold von Bayern den Professorentitel verliehen.
1918 kehrte Wilhelm Ludwig Lehmann in die Schweiz zurück, wo er seine Laufbahn erfolgreich fortsetzte.
An
der ETH Zürich lehrte er in den Jahren 1923 bis 1931
die Fächer Landschaftsmalerei und Architektur.
Sein Hauptwerk besteht aus Landschaftsmalereien aus der Schweiz, Sylt und Nordfrankreich.
Neben der Malerei zeichnete Wilhelm Ludwig Lehmann auch Illustrationen,
u.a. auch einige humorvolle Beiträge für die
Münchner "Fliegenden Blätter".