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EA: Verluste, Entlassungen und Kürzungen
Der Publisher kündigt harte Sparmassnahmen an
Der Spielepublisher [publisher]Elecronic Arts[/publisher] hat in einer Pressekonferenz angekündigt, dass 1500 (oder umgerechnet 17 Prozent) seiner rund 8820 weltweiten Mitarbeiter entlassen werden. Als Grund gab der zweitgrösste Third-Party Publisher eine Restrukturierung aufgrund hoher Verluste an. Das Massnahmenpaket soll zu Einsparungen in der Höhe von jährlich 100 Millionen US-Dollar führen, dies nachdem [publisher]EA[/publisher] trotz eines Umsatzes von 788 Millionen einen Verlust von 391 Millionen US-Dollar hinnehmen musste. Die Ankündigungen folgen nur neun Monate nach der letzten Entlassungswelle, die damals 11 Prozent der Angestellten ihre Stelle kostete.
CEO John Riccitiello erklärte zudem, [publisher]EA[/publisher] werde sich fortan nur noch auf Titel mit hohem Umsatzversprechen konzentrieren, was eine Stornierung von einem Dutzend Spiele-Projekte in der Entwicklungspipeline sowie einer Reduzierung bestimmter Studios zur Folge hat. Es wurden jedoch keine spezifischen Details oder Namen genannt, doch die Reorganisierung soll bis Ende März 2010 vollzogen sein.
Unbestätigten Vermutungen zufolge gehört zu den Hauptverlierern das Entwicklungsstudio Mythic Entertainment (Dark Age of Camelot: Catacombs), welches mit der Games-Workshop-Umsetzung Warhammer Online: Age of Reckoning enttäuschende Zahlen präsentieren musste. Betroffen sollen angeblich auch die Visceral Studios (Dead Space, Dantes Inferno) sein, die mit dem Wii-Prequel Dead Space: Extraction ebenfalls schwache Verkäufe aufweisen mussten. Zusätzlich sind angeblich EA Blackbox (Skate 3) sowie EA Tiburon (Madden NFL 10) von den Sparmassnahmen betroffen.
Im gleichen Zug hat [publisher]EA[/publisher] aber das Studio Playfish für 275 Millionen US-Dollar aufgekauft. Das Studio entwickelt hauptsächlich Spiele für Social-Networking-Seiten wie Facebook.