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Alle Schweizer Radquer-Veranstalter mit internationalem Status bedauern, dass sie aufgrund einer Regelung der UCI keine separaten U19-Frauenrennen durchführen können. Dies wäre bei allen sieben internationalen Rennen in der kommenden Saison geplant gewesen. Nun starten die U19-Fahrerinnen erneut bei der Kategorie Elite und können keine separaten U19-Weltranglistenpunkte gewinnen.
Für alle Schweizer Radquerveranstaltungen unter dem Dach von swiss-cyclocross.ch war klar: In der Saison 2022/23 werden die U19-Frauen ein eigenes Rennen erhalten. Aufgrund des knappen Tagesprogramms, meist mit Kinderrennen und Breitensportkategorie, blieb aber kein Zeitfenster frei, um eine Stunde für die U19-Frauenkategorie zu erhalten.
Deshalb war der Plan: die U19-Frauen starten 1 Minute nach den Elite Frauen und fahren eine oder zwei Runden weniger (je nach Rundenzeit). Somit wäre für die Elite Frauen auch ein Finale ohne Fahrerinnen der U19-Kategorie garantiert gewesen. Angesichts der aktuell geringen Zahl an U19-Fahrerinnen (im letzten Jahr zwischen 3 und 6, für das erste Rennen der Saison 6 Anmeldungen) hätte diese Lösung sportlich absolut Sinn gemacht.
Stattdessen hat die UCI, nachdem swiss-cyclocross.ch, seit Januar über die FAKO von Swiss Cycling diese Anfrage gestartet hatte, erst Ende der letzten Woche ein Schreiben verschickt, in welchem klargestellt wird, dass ein U19-Rennen parallel zum Elite-Rennen nicht gestattet ist.
swiss-cyclocross.ch bedauert diese Regelung der UCI. Um die U19-Frauen dennoch zu fördern, wurden für alle fünf Rennen des Swiss Cyclocross Cup und das Radcross Illnau folgende Regelung getroffen:
- Separates Podest für die besten 3 U19-Frauen
- Separates Tages-Preisgeld für die drei ersten U19-Frauen (100 CHF, 70 CHF, 50 CHF).
Für die fünf Rennen des Swiss Cyclocross Cup:
- Separates Gesamtklassement, inkl. Leadertrikot für die U19-Frauen