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Niklaus Talman ist der Sohn der Malers, Bildhauers und Objektkünstlers Paul Talman, der zusammen mit Künstlerinnen und Künstlern wie Eva Aeppli, Bernhard Luginbühl, Daniel Spoerri usw. die Clique um Jean Tinguely bildete.
Als Sohn hatte Niklaus stets einen gewissen Beobachterstatus und kann daher so manche Anekdote erzählen, die man eben nur als Kind mitbekommt. So bastelte Niklaus einmal mit der zehnjährigen Tochter Luginbühls am Tisch und erschrak, als er hörte, wie Tinguely zu Luginbühl sagte: «Niki schuldet der Eva noch 20'000 Franken...» Der Schreck löste sich erst, als er realisierte, dass mit Niki nicht er, sondern Niki de Saint Phalle gemeint war.
Oder er berichtet, wie Tinguely seine damalige Partnerin Eva Aeppli aus einer Antriebslosigkeit herausholte, indem er sie einsperrte und von ihr ein Produkt erwartete, wenn er vom Einkauf zurückkehren würde.
Nebst dem Kosmos aus Künstler und Künstler-Clan kommen auch die Nachfahren zum Zug. So werden u.a. Tinguelys und Luginbühls Söhne vorgestellt. Dadurch erfährt man einige Hintertreppengeschichten, die liebevoll und lebensecht von der Welt berichten, in der sich Tinguely, seine Freunde und die Kinder seiner Freunde bewegten.
Niklaus Talman: Die Tinguely-Clique.