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Was kann gegen die vergessene Kinderkrankheit unternommen werden?
Die Erkrankung könnte durch strukturierte präventive Massnahmen und durch Verbesserung der sozio-ökonomischen Verhältnisse in den Entwicklungsländern vermieden werden. Dazu gehört vor allem die Sicherstellung einer ausgewogenen Ernährung von Mutter und Kindern und somit die Vermeidung von Mangelernährung, welche in den ärmeren Regionen der Welt jedoch immer noch verbreitet ist.
Ebenfalls hilfreich wäre eine Verbesserung der hygienischen Verhältnisse sowie die Vermeidung bzw. Behandlung von Erkrankungen wie Masern, Röteln, etc. und die Vermeidung bzw. Behandlung von anderen Infekten verursacht durch Parasiten (Malaria, Würmer, etc.), Viren oder Pilze.
Eine Noma-Infektion verbreitet sich rasend schnell. Ist ein Kind von Noma befallen, muss die Infektion so schnell wie möglich medikamentös gestoppt werden, um das Leben des Kindes zu retten. Das Kind benötigt für seine Wiedergenesung auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung.
Nur die wenigsten an Noma erkrankten Patienten haben das grosse Glück, von lokalen oder europäischen Chirurgen eine Wiederherstellung der Kau- und Sprech-Funktionen bzw. des eigenen Gesichts zu erhalten.
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