Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03352.jsonl.gz/3706

„Soll Weihnachten abgeschafft werden?“ lautet ein Beitrag in der Verteilschrift „Viertelstunde für den Glauben“ (Weihnachtsausgabe vom Nov. 2018, S. 6–7). Der Titel ist etwas missverständlich: Weihnachten selbst kann man nicht abschaffen, weil es auf ein vergangenes, in den Evangelien des Neuen Testaments (Bibel) bezeugtes Geschehen verweist: die Geburt von Jesus Christus (Haupttexte: Matthäusevangelium 1–2; Lukasevangelium 1–2). Im Beitrag geht es vielmehr um die Festtage, das Feiern von Weihnachten und darüber hinaus um christliche Werte. So kann man das Feiern von Weihnachten für sich selbst wohl abschaffen, und auch den Status der freien Feiertage (Heiligabend, erster und zweiter Weihnachtstag) könnte die Schweiz abschaffen – wenn sie wollte und dieses Ansinnen in einer oder mehrer Abstimmungen angenommen würde. Aber lesen Sie den Beitrag selbst …
Lead des Beitrags:
Ist Weihnachten noch zeitgemäss? Ist die Schweiz ein christliches Land? Und wird sie als Heimat empfunden? Die „Viertelstunde“ wollte diesen Fragen auf den Grund gehen. In einer Kooperation mit Alliance Presse wurden Schweizerinnen und Schweizer in einer repräsentativen Umfrage dazu befragt.
Eine Analyse von Hanspeter Schmutz.
Der Beitrag selbst:
Der Beitrag in der von der » Evangelischen Allianz (SEA)
herausgegebenen Verteilzeitschrift » Viertelstunde
findet sich unten angehängt (pdf). Das gesamte Heft kann eingesehen werden in der » Digitalausgabe
.
» Medienmitteilung (28.11.2018)
Vgl. auch den Bericht » Schweizer sind weniger religiös …
Die Weihnachtsgeschichte nach dem Lukasevangelium 2,1–20 (Übersetzung » NGÜ):
1 In jener Zeit erließ Kaiser Augustus den Befehl an alle Bewohner seines Weltreichs, sich in Steuerlisten eintragen zu lassen. 2 Es war das erste Mal, dass solch eine Erhebung durchgeführt wurde; damals war Quirinius Gouverneur von Syrien. 3 So ging jeder in die Stadt, aus der er stammte, um sich dort eintragen zu lassen.
4 Auch Josef machte sich auf den Weg. Er gehörte zum Haus und zur Nachkommenschaft Davids und begab sich deshalb von seinem Wohnort Nazaret in Galiläa hinauf nach Betlehem in Judäa, der Stadt Davids, 5 um sich dort zusammen mit Maria, seiner Verlobten, eintragen zu lassen. Maria war schwanger. 6 Während sie nun in Betlehem waren, kam für Maria die Zeit der Entbindung. 7 Sie brachte ihr erstes Kind, einen Sohn, zur Welt, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe; denn sie hatten keinen Platz in der Unterkunft bekommen.
8 In der Umgebung von Betlehem waren Hirten, die mit ihrer Herde draußen auf dem Feld lebten. Als sie in jener Nacht bei ihren Tieren Wache hielten, 9 stand auf einmal ein Engel des Herrn vor ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umgab sie mit ihrem Glanz. Sie erschraken sehr, 10 aber der Engel sagte zu ihnen: »Ihr braucht euch nicht zu fürchten! Ich bringe euch eine gute Nachricht, über die im ganzen Volk große Freude herrschen wird. 11 Heute ist euch in der Stadt Davids ein Retter geboren worden; es ist der Messias, der Herr. 12 An folgendem Zeichen werdet ihr das Kind erkennen: Es ist in Windeln gewickelt und liegt in einer Futterkrippe.«
13 Mit einem Mal waren bei dem Engel große Scharen des himmlischen Heeres; sie priesen Gott und riefen:
14 »Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe,
und Frieden auf der Erde
für die Menschen, auf denen sein Wohlgefallen ruht.«
15 Daraufhin kehrten die Engel in den Himmel zurück.
Da sagten die Hirten zueinander: »Kommt, wir gehen nach Betlehem! Wir wollen sehen, was dort geschehen ist und was der Herr uns verkünden ließ.« 16 Sie machten sich auf den Weg, so schnell sie konnten, und fanden Maria und Josef und bei ihnen das Kind, das in der Futterkrippe lag. 17 Nachdem sie es gesehen hatten, erzählten sie überall, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. 18 Und alle, mit denen die Hirten sprachen, staunten über das, was ihnen da berichtet wurde. 19 Maria aber prägte sich alle diese Dinge ein und dachte immer wieder darüber nach. 20 Die Hirten kehrten zu ihrer Herde zurück. Sie rühmten und priesen Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten; es war alles so gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte.