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Der Schweizerische Turnverband hat sich aus einem Sporthallenprojekt in Biel zurückgezogen. Die Stadt prüft nun Alternativen für die Nutzung des für den Turnverband vorgesehenen Teils der Sporthallen.
Das Projekt werde nun unter veränderter Ausgangslage mit den Partnern von Inlinehockey Sport und dem Schweizer Alpen Club (SAC) weitergeführt, schreibt die Stadtbehörde in einer Mitteilung vom Freitag. Gleichzeitig trifft die Stadt Abklärungen mit anderen Sportverbänden und Organisationen, die an einer Nutzung interessiert sein könnten.
Die neue Sportstätte bietet namentlich den beiden Bieler Nationalligaclubs im Inlinehockey eine dauerhafte Lösung für ihre Trainings und Spiele. Das Projekt umfasst zwei Hallen für Inlinehockey sowie eine Kletterhalle und eine Dreifachturnhalle, die als Trainingszentrum für die Rhythmische Gymnastik hätte genutzt werden sollen. Die Sportstätten sollen auch den Bieler Schulen zugute kommen.
Der Schweizerische Turnverband begründete seinen Rückzug mit einer Phase der Neuausrichtung. Diese habe auch Umstrukturierungen in der Sportart Rhythmische Gymnastik zur Folge.
Die Partner haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, in der auch die Bedingungen für einen Rückzug aus dem Projekt geregelt sind.
Das Bieler Stadtparlament hatte im Juni 2020 einen Projektierungskredit von 1,05 Mio. Franken für die «Multisporthallen Bözingenfeld» genehmigt. Die Ergebnisse einer Gesamtleistungsstudie sollen demnächst veröffentlicht werden, wie die Stadt weiter schreibt.