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Die Liebesbeziehung zwischen Roger Federer und dem ATP-1000-Turnier in Cincinnati währt schon lange, und sie ist eine intensive dazu. Seit 2002 hat der Baselbieter keine Austragung ausgelassen. Er ist auch in den letzten beiden Jahren im Bundesstaat Ohio angetreten, nachdem er auf das vorherige Turnier in Kanada jeweils verzichtet hatte.
Mit 5 Triumphen ist Federer der Rekordsieger dieses Turniers, das zu den am längsten bestehenden der Tenniswelt zählt und 1899 erstmals durchgeführt wurde. Seine Erfolge an dieser Stätte sind einer Gesetzmässigkeit unterworfen. Denn bis auf eine Ausnahme stemmte er hier jeweils im 2-Jahres-Turnus die Trophäe in die Höhe.
Mit viel Rückenwind
Nach 2005, 2007 und 2009 stürmte Federer in Cincinnati bereits 2010 wieder zum Titel. Seine Serie führte er danach standesgemäss 2012 fort. Dabei musste er im gesamten Turnier keinen Satzverlust hinnehmen und setzte sich im Endspiel gegen Novak Djokovic durch (6:0, 7:6). Letzte Saison bedeutete Rafael Nadal, der spätere Sieger und nun abwesende Titelverteidiger, im Viertelfinal Endstation.
Nach der Logik wäre die Reihe also erneut am 33-jährigen Schweizer. Zudem tritt die Weltnummer 3 trotz der Final-Niederlage in Toronto mit Rückenwind knapp 800 Kilometer südwestlicher an. Entscheidend wird sein, wie gut sich Federer erholt. Zum Auftakt in Cincinnati wartet nach einem Freilos am Mittwoch um ca. 20:30 Uhr Schweizer Zeit Vasek Pospisil (Ka/ATP 27), der Radek Stepanek (Tsch/ATP 34) in 3 Sätzen niederrang. Federers möglicher Viertelfinal-Gegner ist Andy Murray (Scho/ATP 9).
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.08.14 21:00 Uhr