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US-Präsident Barack Obama hat den verstorbenen früheren Premierminister Singapurs, Lee Kuan Yew, gewürdigt. Der Politiker sei ein «Visionär» und ein «Gigant der Geschichte» gewesen, der Singapur in eines der wohlhabendsten Länder der Welt verwandelt habe, sagte er.
Den kommenden Generationen werde Lee als «Vater des modernen Singapurs» im Gedächtnis bleiben, erklärte der US-Präsident. Lee war am Montag (Ortszeit) im Alter von 91 Jahren gestorben. Er wurde 1959 der erste Premier Singapurs, das bis dahin britische Kolonie war.
In seiner mehr als drei Jahrzehnte währenden Regierungszeit wandelte sich Singapur von einer verschlafenen Hafenstadt in eine moderne Handelsmetropole. Wegen seines autokratischen Regierungsstils wurde Lee aber auch scharf kritisiert. So wurde ihm vorgeworfen, die Menschen seines Landes durch strikte Regeln zu stark zu bevormunden. (feb/sda/afp)