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Theaterfestivals und Residenzen im Produktionsgeflecht (AT)
Die Dissertation untersucht Theaterfestivals und Residenzen als zwei unterschiedliche institutionelle Modelle, welche sich gegenseitig bedingen und verschiedene Formate in Bezug auf die Spezifik künstlerischer Produktion und Möglichkeiten ihrer Präsentation reflexiv deklinieren und ausloten. Die zentralen Fragen lauten wie folgt: Welche reziproken Einflüsse und Zirkulationsmuster lassen sich bei diversen Arbeitsformaten der Theaterfestivals und Residenzen beobachten? Wie schlagen sich die Profile und Funktionsweisen der beiden Institutionen in den Produktionsnetzwerken nieder (sowie vice versa)? Welche Rolle spielt die Mobilität der Festivalskurator*innen und Künstler*innen bei der Entstehung der Residenzen und Entscheidungen für bestimmte Formate der Zusammenarbeit zwischen Kunstschaffenden und Institutionen? Den Ausgangpunkt der Untersuchung bietet far – festival des arts vivants, welches 1984 in Nyon (CH) gegründet wurde und 2018 eine eigene Residenz «Les Marchandises» – lanciert hat. Um das Profil der Nyoner Residenz zu kontextualisieren und mögliche Einflüsse anderer Institutionen aufzuspüren, konzentriert sich das Forschungsvorhaben auf ausgewählte Produktionen, welche im Rahmen anderer Residenzen entstanden sind und am far gezeigt wurden.
Festivals und institutionelle Veränderungen. Perspektiven auf transnationale Arbeitsweisen im Gegenwartstheater: http://p3.snf.ch/Project-186055