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washingtontimes.com: Als Ärzte und Forscher, die seit über 30 Jahren Pionierarbeit bei der Erfindung von Impfstoffen und anderen experimentellen Medikamenten (gegen Krebs) leisten, sehen wir uns gezwungen, auf die Notwendigkeit von Vorsicht und einer ehrlichen öffentlichen Debatte über mögliche Langzeitfolgen der verfügbaren COVID-19-Impfstoffe hinzuweisen. Die Operation Warp Speed ermöglichte eine rasche Bereitstellung von Impfstoffen im Rahmen einer Notfallgenehmigung, aber wir sind der Meinung, dass es dringende Gründe gibt, bei der Einführung von Massenimpfungen für Kinder auf die Bremse zu treten.
Beunruhigende kurzfristige Komplikationen durch COVID-19-Impfstoffe bei Erwachsenen, darunter Herzmuskelentzündung, Blutgerinnsel im Gehirn und neurologische Störungen, rechtfertigen eine Pause. Aber wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die wahre Gefahr für Kinder in den unbekannten Langzeitkomplikationen liegt.
Eine der schlimmsten medizinischen Katastrophen war Diethylstilbestrol (DES), das in den 1940er Jahren häufig als Medikament gegen Fehlgeburten verschrieben wurde. Es wurde 30 Jahre später zurückgerufen, nachdem es mit einem seltenen Tumor in Verbindung gebracht wurde, der in der nächsten Generation von Töchtern von Frauen auftrat, die es eingenommen hatten. Wir wissen selten alles über ein neues Medikament, wenn es zugelassen wird, und wir müssen uns auf Nebenwirkungen einstellen, von denen wir vielleicht erst Jahre später erfahren. In der Geschichte der Medizin gibt es immer wieder tragische Beispiele für neue Medikamente, die ungeahnte Probleme verursachen, die erst nach der Zulassung entdeckt werden.
Die Herausforderung für die Forscher, neue virale COVID-19-Zielproteine zu identifizieren und dann bestehende Herstellungsplattformen anzupassen, die sich bereits für Impfstoffe gegen andere Krankheitserreger als sicher erwiesen haben, ist bereits ein gewaltiges Unterfangen. Die Verwendung einer neuen, schnellen, aber bisher nicht getesteten Herstellungstechnologie (mRNA oder DNA) brachte jedoch eine zweite Variable mit sich. Hier liegt das Problem, das jeder Student der Naturwissenschaften zu vermeiden lernt: zwei Variablen gleichzeitig in einem einzigen Experiment zu verändern. Dies verstößt gegen die klassische wissenschaftliche Methode. In diesem Fall bestanden die erzeugten Impfstoffe aus aktiven (COVID-19-Virussequenzen) und inaktiven Komponenten (Herstellungsbestandteile, einschließlich etwaiger Verunreinigungen), die beide keine positive Sicherheitsbilanz bei gesunden Erwachsenen oder Kindern aufweisen.
Aber wie wahrscheinlich ist das Risiko einer Epidemie mit langfristigen medizinischen Komplikationen, die schlimmer sind als die Pandemie selbst, etwa in fünf Jahren?
Impfstoffe auf RNA-Basis (Pfizer und Moderna) könnten eine Reihe von Autoimmunkrankheiten auslösen, die sich erst nach Jahren manifestieren können. Das liegt daran, dass die sich ergebende Kombination aus viralen und normalen Eigenproteinen, die von jeder Zelle, die mRNA aufnimmt, exprimiert werden, ein völlig neues Ziel auf normalen Zellen schafft, das das Immunsystem möglicherweise als fremd erkennt und angreift.
Die mRNA aktiviert auch Gefahrensensoren im ursprünglichen Immunsystem, was wiederum indirekt die Freisetzung von entzündungsfördernden Faktoren fördert, insbesondere von Interferonen, die mit Autoimmunität in Verbindung gebracht werden. Dieses Problem wird durch eine klinische Studie eines mRNA-Lungenkrebsimpfstoffs im Jahr 2019 unterstrichen, bei der Bluttests bei 20 % der Patienten erhöhte Indikatoren für Autoimmunitätsbedenken ergaben.
Immunreaktionen, die sich direkt gegen RNA-Moleküle richten, verursachen selbst Autoimmunkrankheiten, wie z. B. systemischen Lupus. Im Jahr 2014, in den Anfängen der Technologie, veröffentlichte ein Erfinder des mRNA-Impfstoffs COVID-19 über dieses potenzielle langfristige Problem von mRNA-Impfstoffen.
Schließlich hat keiner der mRNA-Impfstoffe einen eingebauten „Aus“-Schalter, um zu kontrollieren, wohin sie im Körper gelangen und wie lange sie dort verbleiben.
Veröffentlichte Tiersicherheitsstudien zeigten Spuren von COVID-19-Spike-Protein im Gehirn, im Herzen und in anderen lebenswichtigen Organen, und der Bewertungsbericht der Europäischen Arzneimittel-Agentur bestätigte, dass in den meisten Geweben geringe Mengen an mRNA selbst nachgewiesen wurden. Die möglichen Folgen von Impfstoffen, die den natürlichen Weg überqueren.