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- Ein Gericht in Tokio setzte die Kaution des 65-Jährigen auf 4.55 Millionen Schweizer Franken fest.
- Ghosn unterliegt strikten Kontrollen, da man eine Flucht aus Japan und das Verschleiern von Beweisen verhindern will.
- Seine private Kommunikation sowie sein Bewegungsprofil werden überwacht.
- Die japanische Staatsanwaltschaft legte Widerspruch gegen die Freilassung ein.
Nachdem Ghosn erst im März nach mehr als 100 Tagen und einer Kautionszahlung von 9.1 Millionen Schweizer Franken aus der Untersuchungshaft entlassen worden war, handelt es sich nun also bereits um die zweite Freilassung des früheren Renault- und Nissan-Managers.
Ihm wird in Japan in vier Anklagen unter anderem persönliche Bereicherung und der Verstoss gegen Börsenauflagen vorgeworfen. Bereits Anfang April hatte der gebürtige Brasilianer die Vorwürfe zurückgewiesen und sich als Opfer einer Verschwörung bei Nissan bezeichnet.