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Viele angewandte ethische Fragen wollen wir Christen mit dem Schema darf- ich/darf- ich-nicht erledigen. Die einen wischen die Frage mit einem Finger an die Schläfe weg; die anderen senken verlegen den Blick. Lies meinen Artikel “Der Phari- und der YOLO-Typ”.
Hier sind einige Hinweise, die auf die Ebene der Motivation zielen:
- Halte inne und frage dein Herz: Nach was begehre ich (gerade)?
- Bete: Stärke mein Verlangen nach dir, Jesus!
- Etabliere ein Langfristziel: Ich möchte nicht von etwas loskommen, sondern zu grösserer Schönheit hingelangen.
- Stoppe begehrliche Blicke.
- Füttere dich nicht mit Filmszenen.
- Achte auf Regelmässigkeiten: Zu welchen Zeiten taucht das Verlangen auf?
- Unterscheide zwischen Drang und Notwendigkeit.
- Sexualität bedeutet in erster Linie Hin-Gabe an eine andere Person, nicht Selbst-Befriedigung.
- Fliehe aus der Einsamkeit und einer übermässigen Aufmerksamkeit deiner selbst. Bitte um Aufnahme in Familien.
- Gib dich nicht der Illusion hin, deine Sexualität würde in einer Ehe automatisch “kanalisiert” sein.
Benütze deinen Fall nicht als Ausrede, liegen zu bleiben. Bekenne vor Gott und ziehe reife Freunde ins Vertrauen.