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Informationen zur Abstimmung
Im Zentrum des neuen kantonalen Hundegesetzes (HuG) steht der Schutz der Bevölkerung. Das HuG setzt auf Eigenverantwortung der Hundehaltenden und nicht auf Verbote und übermässige Einschränkungen. Dafür werden die Hundehaltenden vermehrt in die Pflicht genommen: Wer einen sogenannten Hund mit erhöhtem Gefährdungspotenzial («Kampfhund») halten will, benötigt eine kantonale Halteberechtigung und muss zusammen mit dem Hund eine vertiefte Ausbildung und eine Prüfung absolvieren.
Weitere Themen des neuen HuG sind die Zuständigkeiten im Hundewesen, die Pflichten der Hundehaltenden, der Umgang mit verhaltensauffälligen Hunden, die Hundekontrolle und die Hundetaxe. Das HuG soll das geltende Hundegesetz aus dem Jahr 1871 ablösen.
Eine Minderheit im Grossen Rat erachtet das geltende Hundegesetz aus dem Jahr 1871 als ausreichend und ein neues Hundegesetz als nicht notwendig und zielführend. Die Minderheit klagt vor diesem Hintergrund, das HuG widerspreche einer freiheitlichen und selbstverantwortlichen Staatsauffassung.