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Seiner geographischen Lage verdankt der Ort eine Schlüsselstellung, die nicht zuletzt in der Anbringung zweier hethitischer Felsreliefs an der Ruine ihren Ausdruck fand: Das besser erhaltene zeigt den hethitischen Großkönig Muwatalli II. (reg. 1290–1272 v. Chr.) und ist somit eines der bislang ältesten bekannten hethitischen Felsreliefs. Nahebei fand sich ein weiteres, antik ausgemeisseltes Relief, das in der Forschung zumeist als Darstellung des Kurunta (= Ulmi-Teššup), des Sohnes von Muwatalli II. gedeutet wird. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass es dessen Bruder, den von Hattušili II. (»III.«, ca. 1265–1240 v. Chr.) entmachteten Muršili III. (= Urhi-Teššup, ca. 1272–1265 v. Chr.), zeigte und nach dessen Absetzung ausradiert werden sollte.
An der Oberseite der Reliefwand, unmittelbar oberhalb der Reliefs, sind mehrere muldenartige Aushöhlungen angebracht, die offenbar im Zusammenhang mit den Bildwerken standen und der Libation, dem Ausgießen von Flüssigkeiten im Zuge kultischer Maßnahmen, dienten. Diese Mulden waren Teil einer ausgedehnten Anlage, zu der neben den Reliefs auch ein aus Stein gemauertes, größeres Gebäude gehörte, das sich unmittelbar westlich der Mulden an die Felsrippe anlehnt. Das Ensemble wird als Kultstätte für den hethitischen Großkönig gedeutet. Im Westen schließt an die Siedlung ein offenbar vor allem in hellenistischer Zeit belegtes Gräberfeld an. Einige Grabstätten der Nekropole sind auch heute noch im Gelänge gut zu erkennen.