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HEIDELBEERE
Das „Aerzteblatt“ schreibt über sehr interessante Studien, die sich mit Zusammenhängen zwischen der Darmflora und Grippe-Infektionen befassen.
So haben Studien zum Beispiel gezeigt, dass die Pathogenität von Grippe-Viren von der Darmflora beeinflusst wird (Pathogenität von pathogen = eine Krankheit verursachend).
Mäuse sterben häufiger an einer Grippe, wenn ihre Darmflora zuvor durch Antibiotika beseitigt wurde. Wissenschaftler der Washington University School of Medicine in St. Louis vermuten, dass die schützende Wirkung über das Immunsystem zustande kommt. Der Darm enthält die größte Ansammlung von Immunzellen im Organismus, und die Darmbakterien sind entscheidend daran beteiligt, die Abwehrzellen für ihre Aufgabe der Infektabwehr auszubilden… Zum vollständigen Text hier…
Heidelbeeren haben gerade Saison. Im Supermarkt bekommt man allerdings kaum die wildwachsende Waldheidelbeere, sondern viel häufiger eine Kulturheidelbeere.
Heidelbeeren gehören zur Pflanzenfamilie der Heidekrautgewächse.
Kulturheidelbeeren wie Vaccinium corymbosum unterscheiden sich beträchtlich von der wild wachsenden Waldheidelbeere (Vaccinium myrtillus). Die Waldheidelbeere wächst europaweit in lichten Nadelwäldern, Hochmooren und Heiden, in den Bergregionen gern im subalpinen Nadelwald als Unterwuchs… Zum vollständigen Text hier…
Heidelbeeren (Blaubeeren) könnten helfen, Gedächtnisprobleme bei beginnender Demenz zu lindern. Darauf weisen zwei Pilotstudien mit älteren Menschen hin. Die tägliche Einnahme von Heidelbeerpulver führte bei Testpersonen zu messbaren Verbesserungen von Gedächtnis und geistigen Leistungen, in der Placebogruppe war dies nicht der Fall. Grund für die Wirkung könnten die in den Beeren enthaltenen Anthocyane sein, wie US-Wissenschaftler berichten.
Heidelbeeren sind reich an Antioxidantien und bereits veröffentlichte Studien deuten auf risikosenkende Effekte für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs hin. Neue Studien legen nun nahe, dass auch das Gehirn von den Heidelbeeren profitieren könnte… Zum vollständigen Text hier…
Die „Süddeutsche“ veröffentlichte direkt aus dem dpa-Newskanal eine Meldung über Heidelbeeren:
„Das Myrtillin in den Heidelbeeren ist ein natürlicher Farbstoff und verleiht ihnen die dunkelblaue Farbe. Zudem neutralisiert er im Körper Freie Radikale.
Außerdem wirkt der Farbstoff entzündungshemmend und macht die Blutgefäße elastischer. So beugt er Herz- und Kreislaufkrankheiten vor.“
Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/news/leben/ernaehrung-heidelbeeren-neutralisieren-freie-radikale-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-150610-99-02161
Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…
Ein Pulver aus gefriergetrockneten Kulturheidelbeeren in einer Menge, die einer Tasse der Früchte entspricht, reduzierte in einer placebokontrollierten Studie den Blutdruck von Hypertonikerinnen und verbesserte andere Gefäßparameter.
Publiziert wurde die Studie im Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics (2015; doi: org/10.1016/j.jand.2014.11.001)
Den Heidelbeeren schreibt man wegen ihres hohen Gehalts an Anthocyanen – das sind die blauen Farbstoffe – und anderen Polyphenolen eine gesundheitsfördernde Wirkung zu. Zu den günstigen Wirkungen könnte eine Verminderung des Blutdrucks zählen.
Ein Team um Sarah Johnson von der Florida State University untersuchte die Wirkung von Heidelbeeren auf den Blutdruck an einer Gruppe von 48 postmenopausalen Frauen, bei denen der Blutdruck leicht erhöht war (Prä- oder Stadium 1-Hypertonie)… Zum vollständigen Text hier…
Heidelbeeren (Vaccinium myrtillus) enthalten viele Polyphenole, hauptsächlich die für die blaue Färbung verantwortlichen Anthocyane. Wegen der antioxidativen und antientzündlichen Eigenschaften der Anthocyane entschieden Schweizer Forscher, den Effekt des Verzehrs von Heidelbeeren bei Patienten mit chronisch-entzündlichem Darm (Colitis ulcerosa) zu untersuchen.
In einer unkontrollierten Pilotstudie nahmen 13 an milder bzw. moderater chronischer Darmentzündung leidenden Testpersonen sechs Wochen lang eine tägliche Dosis von 160 g eines standardisierten Heidelbeer-Extrakts zu sich (vier Portionen à 40 g über den Tag verteilt)… Zum vollständigen Text hier…
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Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen
Das können Sie auf Kräuterwanderungen in faszinierenden Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Luzern, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Zürich, Glarus.
Weiterbildung & Ausbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde in Winterthur.
Programm im Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.
Die „Österreichische Apothekerzeitung“ (17 / 2013) publizierte einen fundierten Artikel von Mag. Pharm. Arnold Achmüller zum Thema „Phytotherapie bei Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt“.
Hier als Zitat der Abschnitt über die Heidelbeere:
„Die in den getrockneten Heidelbeeren (Myrtilli fructus siccus) enthaltenen 5 bis 12 % Gerbstoffe, wobei es sich hier vor allem um Catechingerbstoffe handelt, wirken adstringierend, obstipierend und antiseptisch. Die ESCOP empfiehlt getrocknete Heidelbeeren daher bei unspezifischen akuten Durchfallerkrankungen… Zum vollständigen Text hier…
Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts untersuchten, ob ein Trauben-Heidelbeersaft Risikofaktoren für Übergewichts-bedingte Krankheiten, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ 2 Diabetes beeinflussen kann. Übergewicht und die damit zusammenhängenden Krankheiten nehmen weltweit immer mehr zu. Diese Entwicklung stellt für die Betroffenen und die öffentlichen Gesundheitssysteme eine große Belastung dar.
Eine obst- und gemüsereiche Ernährung vermindert jedoch das Risiko der Entstehung dieser Krankheiten. Die aktuelle Datenlage spricht dafür, dass für die gesundheitsfördernde Wirkung von Obst und Gemüse auch sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe verantwortlich sind… Zum vollständigen Text hier…
Drei Portionen Erdbeeren oder Heidelbeeren pro Woche reduzieren das Infarktrisiko für Frauen um ein Drittel.
Das schreibt ein internationales Wissenschaftlerteam im Fachjournal „Circulation: Journal of the American Heart Association“ (doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.112.122408).
Grund dafür seien Inhaltsstoffe aus der Gruppe der sogenannten Anthocyane, welche die Blutgefässe gesund halten.
Erdbeeren und Heidelbeeren sind reich an Flavonoiden. Diese Gruppe von Pflanzeninhaltsstoffen erzeugt oft die Blütenfarbe, hat jedoch weitere schützende Funktionen für die Pflanze… Zum vollständigen Text hier…
Der regelmäßige Konsum von Erdbeeren und (amerikanischen) Heidelbeeren war in einer prospektiven Beobachtungsstudie mit besseren kognitiven Leistungen in Alter verbunden. Die Wissenschaftler erklären diesen Effekt in den Annals of Neurology (2012; doi: 10.1002/ana.23594) mit dem Gehalt an Anthocyanen und Flavonoiden.
Flavonoide sind Farbstoffe, die in Blüten und Früchten Insekten und Vögel anlocken. Sie schützen ausserdem die Pflanzen vor UV-Licht und einer Oxidation. Besonders kräftig färben die Anthocyane, welche für die dunkelblaue bis schwarze Farbe vieler Beeren verantwortlich sind. Diese Inhaltsstoffe der Beeren gelangen nach dem Konsum ins Blut… Zum vollständigen Text hier…
Die Heidelbeerfrüchte (Myrtilli fructus) gehören zu den Heilpflanzen mit Tradition. Die Volksmedizin verwendet Heidelbeeren innerlich als Heidelbeertinktur oder Heidelbeergeist (zwei bis drei Handvoll Heidelbeeren mit gutem Branntwein angesetzt) gegen Enteritis, eine akute, bakteriell verursachte Darmentzündung. Hildegard von Bingen und Pfarrer Sebastian Kneipp schworen auf die speziellen Heilkräfte der Heidelbeere bei Durchfällen. Empfohlen werden getrocknete Heidelbeeren vor allem auch als mildes Mittel gegen Durchfall (Antidiarrhoikum) bei Kindern.
Das wirksamkeitsbestimmende Prinzip der Heidelbeeren sind die bis zu zehn Prozent enthaltenen Gerbstoffe vom Katechintyp und Anthocyanidine als biogene Vorstufe. Diese Inhaltsstoffe wirken adstringierend (zusammenziehend) und bilden eine Eiweissmembran an körpereigenen Darmzellen, die das Eindringen fremder Bakterien erschweren… Zum vollständigen Text hier…
Inserat
Phytotherapie-Ausbildung in der Schweiz
Phytotherapie verbindet Erfahrungen traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Erkenntnissen moderner Arzneipflanzenforschung. Eine fundierte Phytotherapie-Ausbildung bietet das Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur an.
Für Berufsleute aus Pflege (Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin (einzelne freie Plätze für Interessierte ohne medizinische Grundlagen nach Klärungsgespräch).
Weitere Info:
Gesamtprogramm der Phytotherapie-Ausbildung:
Leitung: Martin Koradi, dipl. Drogist, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur. Lehrer für Heilpflanzenkunde seit 1983, Leiter von Kräuterwanderungen seit 1986.
Im Phyto-Forum der Ärzte-Zeitung wurde vor kurzem folgende Frage gestellt:
„Blaue Beeren wie Heidelbeeren sollen blutdrucksenkend wirken. Ist etwas über den Mechanismus bekannt? Nachfrage: Muss bei Hypertonikern die Blutdruckmedikation angepasst werden, wenn sie in der Saison gerne zu blauen Früchten greifen? Wenn ja, gibt es eine Richtschnur zur Orientierung?“
Darauf antwortete der Experte Dr. Rainer C. Görne:
„Die charakteristischen Bestandteile von Blaubeeren, mancherorts auch Heidelbeeren genannt, sind vor allem Anthocyane, die den Beeren ihre tiefblaue Farbe verleihen. Die eigentliche Aufgabe dieser Farbstoffe ist es, die Pflanzenfrüchte vor der UV-Strahlung zu schützen… Zum vollständigen Text hier…
Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln gegen Verdauungsprobleme.
Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie sind erfreulich fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.
Als Beispiel die Empfehlung von Heidelbeertee gegen Durchfall:
„Die Gerbstoffe aus der Heidelbeere hemmen Entzündungen und wirken zusammenziehend und dämpfend auf die Peristaltik, also auf die Muskeltätigkeit des Magens. Besonders Kinder mögen diesen Tee wegen seines Geschmacks.
Für den Heidelbeertee ein bis zwei Teelöffel getrocknete Heidelbeeren etwa zehn Minuten in einem Viertelliter Wasser zugedeckt köcheln lassen und dann abseihen… Zum vollständigen Text hier…
Farbstoffe aus Heidelbeeren hemmen ein Enzym, das bei Entzündungen eine zentrale Rolle spielt. Das haben Forscher der Uni Würzburg in Laborversuchen entdeckt. Ihre Resultate sind möglicherweise für die Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen von Bedeutung.
“Viele Menschen, die an entzündlichen Darmbeschwerden leiden, fühlen sich besser, wenn sie größere Mengen Heidelbeeren essen”, sagt der Würzburger Lebensmittelchemiker Bastian Knaup. Was könnte das wirksame Element in den Beeren sein? Dieser Frage ist Knaup in seiner Doktorarbeit nachgegangen. Dabei nahm er spezielle Farbstoffe unter die Lupe: die so genannten Anthocyane, welche den Heidelbeeren ihre intensive Färbung geben…… Zum vollständigen Text hier…
Ein Inhaltsstoff aus Heidelbeeren wirkt in einem Laborexperiment genauso effektiv wie gebräuchliche Cholesterinsenker, ohne aber deren Nebenwirkungen zu verursachen. Das berichteten Agnes Rimando vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium und ihre Kollegen an einer Konferenz der Amerikanischen Gesellschaft für Chemie (ACS) in Philadelphia…… Zum vollständigen Text hier…