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Der 36-jährige Springreiter schaffte in der abgelaufenen Nationenpreissaison wie schon im Vorjahr insgesamt zehn fehlerfreie Runden. Damit siegt er erneut in dem von der «PferdeWoche» geführten Ranking.
Aus Tryon (USA) kam der Jurassier Steve Guerdat mit einer Bronzemedaille um den Hals zurück. In den beiden für die Nationenwertung relevanten Umgängen gelang ihm keine makellose Runde. Dafür schlug er mit drei verschiedenen Pferden an acht unterschiedlichen Nationenpreisen zu. Mit der elfjährigen Belgierstute Hannah (Besitzer: Jose Pablo Salgado) gelangen ihm fehlerfreie Runden in Samorin (SVK), La Baule (FRA) sowie ein Doppelnuller in Aachen (GER). Mit der zwölfjährigen Schwedenstute Bianca (Besitzerin: Hannah Roberson Mytilineou) – die er auch an der WM einsetzte – gab es in St. Gallen beim Heim-Nationenpreis eine Doppelnullrunde. Und mit dem zehnjährigen Niederländerwallach Alamo (Besitzer: Patricio Pasquel) gelangen dem Olympiasieger makellose Runden in Rotterdam (NED), Dublin (IRL), Spruce Meadows, Calgary (CAN) und beim Final in Barcelona (ESP). Mit acht fehlerfreien Umgängen belegt der Italiener Luca Marziani den zweiten Platz im Ranking vor den ex aequo auf dem dritten Rang klassierten Nicola Philippaerts (BEL), Harrie Smolders (NED) und Peder Fredricson (SWE).
Aus Schweizer Sicht folgt auf Platz neun mit total fünf Nullern Janika Sprunger. Im Sattel des zwölfjährigen Niederländers Bacardi VDL (Besitzer: Georg Kähny) gelang ihr je ein Doppelnuller in Rom (ITA) und Rotterdam (NED) sowie eine fehlerfreie Runde in Abu Dhabi (UAE). Martin Fuchs folgt mit vier Nullern auf dem 17. Rang. Der WM-Silbermedaillengewinner konnte mit Chaplin in Samorin und St. Gallen (Doppelnull) sowie mit Clooney an der WM in Tryon zuschlagen. Beide Vierbeiner stehen im Besitz von Luigi Baleri. Drei Nullrunden gab es für Werner Muff mit Daimler (Besitzerin: Marlis Mühlebach). Je eine in Samorin, St. Gallen und Aachen. Je zwei Nuller in die Wertung brachten Paul Estermann mit Lord Pepsi (La Baule und Aachen), Arthur da Silva mit Inonstop van’t Voorhof (Abu Dhabi und Rom), Yannick Jorand mit Cipetto (Rabat) und Pius Schwizer mit Balou Rubin R (Rabat). Je eine makellose Nationenpreisrunde gab es zudem für Elian Baumann mit Campari Z (Rabat), Alain Jufer mit Rahmannshof Tic Tac (La Baule), Niklaus Rutschi mit Cardano CH (Rom) und Philipp Züger mit Casanova F Z (Abu Dhabi). Somit gelangen zwölf Schweizer Reitern bei zwölf Nationenpreisen insgesamt 34 Nuller. Zum Vergleich: 2017 waren es 15 Nationenpreise und 14 Reiter mit total 37 makellosen Runden.
Hoher Stellenwert
«Die Nationenpreisserie hat in der Schweiz generell und bei unseren Kaderreitern insbesondere, einen sehr hohen Stellenwert. Für mich sind die Nationenpreise die wichtigsten Anlässe unseres Sportes. Wir dürfen auf eine sehr gute Saison zurückblicken und insbesondere ist es fantastisch, dass Steve Guerdat wieder der Monsieur ‘Coupe des Nations’ geworden ist», so Equipenchef Andy Kistler. Er gehört auch dem Gremium des Gönnervereins «Swiss Team Trophy» an, der die Nuller der Schweizer Springreiter jeweils finanziell honoriert und viel in die Nachwuchsförderung investiert.
Das gesamte Ranking kann HIER heruntergeladen werden.
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