Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03095.jsonl.gz/2360

Ja. Die Gemeinden haben den Lernenden ein bedarfsgerechtes Angebot zur Verfügung zu stellen. Es gibt keine nötige Mindestanzahl an Kindern für ein Angebot. Besteht für ein Kind Bedarf, muss ein Angebot bereit gestellt werden.
Eltern können die Schule für ihre Kinder nicht wählen. Die Kinder müssen also die Schule an ihrem Wohnort besuchen, sofern die beteiligten Gemeinden keine anderslautende Vereinbarung getroffen haben.
Nein. Die Eltern haben das Recht auf umfassende Tagesstrukturen gemäss § 14 der Verordnung zum Gesetz über die Volksschulbildung. Sie haben aber kein Anrecht auf ein bestimmtes Modell der Tagesstrukturen, denn die Gemeinden sind frei in der Modellwahl.
Nein, es muss im Nachhinein kein Angebot bereit gestellt werden. Wenn es vom Platzangebot her möglich ist, soll ein Kind jedoch das bereits bestehende Betreuungsangebot nutzen dürfen.
Da es sich um Angebote der Schule/Gemeinde handelt, gelten die gleichen haftungsrechtlichen Bestimmungen wie während der Schule.
Auf kommunaler Ebene ist das im Vertrag bezeichnete Gremium direkte Aufsichtsinstanz. In der Regel ist das die Schulpflege. Auf kantonaler Ebene hat die Dienststelle Volksschulbildung die Aufsicht über alle Angebote des Gesetzes über die Volksschulbildung. Dazu gehören auch die Tagesstrukturen, die im Auftrag der Gemeinde durch Private angeboten werden.
Da es sich um freiwillig zu besuchende Angebote handelt, haben die Eltern zu verantworten, wie das Kind den Weg zurücklegt (analog Schulweg). Die Gemeinde hat dafür zu sorgen, dass der Weg zumutbar ist.
Nein; wenn anstelle des Transports der betreute Mittagstisch zur Verfügung steht, kann der Transport der Kinder über Mittag nicht eingefordert werden. Die Kinder sollen das Angebot des Mittagstischs nutzen.
Nein; der Beitrag für den betreuten Mittagstisch soll in diesem Falle max. Fr. 5.00 im Sinne eines Unkostenbeitrags ausmachen, da die Gemeinde den Transport über den Mittag nicht durchführen muss.
Ja; es ist möglich, in solchen Fällen das Angebot der Tagesstrukturen erst ab dem zweiten Semester zu nutzen, sofern die Gemeinde dies so vorsieht.
Nein; die Bedarfsplanung der Plätze erfolgt bei den Tagesstrukturen jeweils vor Beginn des Schuljahres und bezieht sich auf den Zeitraum eines ganzen Schuljahres. Eine halbjährliche Bedarfsplanung (inkl. Personalentscheide), wäre in Bezug auf die Anzahl Kinder, welche halbjährlich eintreten, unverhältnismässig.