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Grosse und kleine, bauchige und schlanke, bunte und einfarbige, aus Keramik oder Glas: Verschiedene Vasen unterschiedlicher Machart aus Brockenhäusern und Flohmärkten treffen in Diana Dodsons Werk aufeinander. In der Installation sind diese bis an ihren Rand mit Wasser gefüllt und auf verschieden hohen Sockeln platziert. Ihre Oberkanten kommen dabei auf exakt der gleichen Höhe zu stehen, so dass die sich zwischen den Vasenrändern spannenden Wasseroberflächen gleichsam zu einer spiegelnden Ebene verbinden. Mit diesen Elementen schafft Dodson einen Bezug zu den Thematiken Seefahrt, Handel und Kolonialismus. Denn der Titel «Macao» verweist zudem auf die Geschichte: Die heutige Sonderverwaltungszone Macao an der Südküste des chinesischen Festlandes war die letzte europäische Kolonie in Asien. Sie wurde Mitte des 16. Jahrhunderts von Portugal gepachtet und erst 1999 an China zurückgegeben. Die Vasengruppe steht einerseits für eine lange Tradition des kulturellen Austauschs, andererseits zeigt sie auch die bis heute nachwirkenden globalen Macht- und Handelsstrukturen der Kolonialzeit auf.
Anja Seiler
Der Titel bringt uns zum Nachdenken:
Macau.
Macau gehört heute zu China.
Vorher verwaltet es Portugal.
Das Land ist interessant als Kolonie für Europa,
denn es ist reich.
Handel ist wichtig.
Die vielen Vasen sind ein Symbol
für den Handel auf dem Meer.
Alle Vasen sind mit Wasser gefüllt.
Es ist eine Fläche.
Sara Smidt