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Sich als Mann zu behaupten – gerade im Umgang mit den Frauen – ist auch in der arabischen Welt nicht leicht! Davon weiss der Iraker Al-Rubaie zu erzählen. Fein beobachtet paart er dabei eine gehörige Portion Bösartigkeit und Zynismus mit herzlichem Humor. Wie so oft bei Al-Rubaie sind es auch in diesen vielfach autobiographisch gefärbten Erzählungen oft einsame und resignierte Helden, die vor dem Hintergrund einer unbeständigen und widersprüchlichen Welt agieren.Der Band enthält sieben Erzählungen und Kurzgeschichten des Autors in einer zweisprachigen Ausgabe.
Portrait
Der 1939 in der südirakischen Stadt An-Nâsiriyya geborene Abdulrahman Majid Al-Rubaie gehört seit den 60-er Jahren zu den bekanntesten zeitgenössischen Schriftstellern seines Landes. Bisher veröffentlichte er fünf Romane, von denen einer auch verfilmt wurde. Ausserdem schreibt er Kurzgeschichten, Lyrik, sowie Literaturkritiken. Seine künstlerischen Ambitionen konzentrierten sich zunächst auf die Malerei weshalb er von 1963-67 an der Akademie der Schönen Künste in Bagdad studierte. In dieser Zeit begann er auch zu schreiben, später war er Chefredakteur der Literaturzeitschrift Al-Aqlâm und dann Angestellter im Kulturministerium. 1990 musste er sein Heimatland verlassen, da er regierungskritisiche Äusserungen in ausländischen Zeitungen gemacht hatte. Er ging ins Exil nach Tunesien, wo er bis heute lebt.