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|Instrumente|

Balalaika
Die Balalaika, Russlands populärstes Volksinstrument, wird erstmal im 17. Jahrhundert erwähnt. Ihre dreieckige Form verdankt sie dem Umstand der leichteren Herstellung gegenüber einem Rundkörper. Gebräuchlich sind die Grössen Prima, Sekunda, Alto, Bass und Contrabass. Das Instrument ist lediglich mit drei Saiten bestückt, wovon bei der Balalaika prima deren zwei noch gleich gestimmt sind. Trotz dieser Eigenheit sind die musikalischen Möglichkeiten sehr gross. Die Balalaika prima wird nur mit den Fingern gezupft oder geschlagen, der Contrabass wird mit einem Lederplättchen (Plektron) gespielt.
Bajan
Der Instrumenten-Baumeister Peter J. Sterligow baute im Jahre 1907 in St. Petersburg eine vierreihige Knopfharmonika, die er Bajan nannte. Dieses Instrument hat seither unter diesem Namen nicht nur in Russland, sondern auch in vielen anderen Ländern Verbreitung gefunden. So bezeichnet man auch im deutschen Sprachraum immer häufiger das Akkordeon mit Knopftastatur als Bajan, während dem Instrument mit Klaviertastatur der Name Akkordeon zugeordnet wird. Das Bajan ist in Russland ein seit Jahrzehnten an den Musikschulen gelehrtes und auch im klassischen Konzertbereich voll akzeptiertes Instrument.
Domra
Die Domra ist das älteste russische Zupfinstrument und ähnelt etwas der Mandoline oder der Laute. Sie besitzt einen bauchigen, runden Resonanzkörper und ist mit drei Stahlsaiten bespannt, die auf e, a und d gestimmt sind. Wie die Gitarre wird sie gezupft, geschlagen oder auch mit dem Plektron gespielt. Obwohl sie den künstlerischen Stellenwert eines symphonischen Instrumentes geniesst, gelangt sie nur selten als Soloinstrument zum Einsatz.