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Am 29. September - vor den Herbstferien - befanden sich 26 Personen der Schwyzer Volksschulen in Isolation. Gut zwei Monate später, am 17. November, waren 176 Schülerinnen und Schüler der Volksschule in Isolation, wie die Regierung in der am Montag veröffentlichten Antwort schreibt. Aufgrund dieser hohen Fallzahlen an den Schulen im Kanton Schwyz werde davon abgesehen, die Quarantäneregeln anzupassen.
SVP-Kantonsrat Roland Müller wollte in der kleinen Anfrage von der Regierung wissen, ob sie sich vorstellen könne, die Quarantänebestimmungen des Kantons St. Gallen zu übernehmen - «um so die Schwyzer Volksschule von den Massnahmen zu entlasten». Der Kanton St.Gallen habe Anfang November darüber informiert, dass die Quarantänebestimmungen für die Volksschule aufgehoben würden, keine Kinder der Volksschule würden mehr in Quarantäne geschickt.
Im Gegensatz zum Kanton St. Gallen könne im Kanton Schwyz nicht von einer sehr tiefen Zahl an Neuansteckungen nach den Herbstferien gesprochen werden, schreibt die Schwyzer Regierung.
Im Kanton Schwyz habe die Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts oberste Priorität. Damit dieser gewährleistet werden und gleichzeitig für alle unter möglichst sicheren Bedingungen stattfinden könne, hielten sich die Schulen im Kanton Schwyz an die Schutz- und Hygienekonzepte, und es steht ihnen das repetitive Testen als Frühwarnsystem zur Verfügung.
Schülerinnen und Schüler, die an den repetitiven Tests teilnehmen, können im Präsenzunterricht verbleiben. Schülerinnen und Schüler, welche nicht teilnehmen, müssen in eine Quarantäne. Die Ausbruchsuntersuchung diene der Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts, schreibt die Regierung. Die Anordnung einer Quarantäne sei die Konsequenz, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.