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Im Militärposten Gourrama in Marokko verwaltet Korporal Lös die Lebensmittel, den Schnaps, die Zigaretten... Wer sich mit ihm gutstellt, kann auf eine Extraration hoffen. In einem Klima von lähmender Langeweile, fiebriger Erregung, Mißtrauen und Gewalt nimmt das Drama seinen Lauf. In diesem Roman hat Friedrich Glauser seine Erfahrungen als Fremdenlegionär in den Jahren 1921-1923 literarisch umgesetzt.
»Ich glaube, daß ›Gourrama‹ eines der besten Bücher ist, das im 20. Jahrhundert in der Schweiz geschrieben wurde.«Peter Bichsel
»Glausers psychologisches Meisterwerk ›Gourrama‹, das erstmals 1937 erschien und das Fremdenlegionärsleben zwischen Langeweile und Scheinaktivitäten in der Sonnenglut schildert, sollte in keinem Bücherregal fehlen.«Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Ein Kultbuch. Ein Sprachkunstwerk, das behutsam in die Bezirke seelischer Erregung vordringt. Ein wunderbarer Roman.«Neue Zürcher Zeitung
»Glauser hielt ihn für ›das Wichtigste‹, was er geschrieben habe, doch zu Lebzeiten konnte sein Legionsroman ›Gourrama‹ nicht in Buchform erscheinen. ›Gourrama‹ bestätigt, daß dieser Erzähler wie kaum ein anderer seine Figuren auf ergreifende, menschliche Weise zu beschreiben vermocht hat.«SonntagsZeitung