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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten, die bilateralen Verträge der Schweiz mit der EU im Einzelnen und in ihrer Gesamtheit in einem Bericht zuhanden des Parlamentes zu evaluieren.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Seit dem letzten Europabericht des Bundesrates - dem Bericht vom 17. September 2010 über die Evaluation der schweizerischen Europapolitik - wurden mehrere parlamentarische Vorstösse eingereicht, welche vom Bundesrat verlangen, Stand und Perspektiven der Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU zu analysieren sowie die Bedeutung der bilateralen Abkommen aufzuzeigen (Interpellation Rennwald 10.3987; Postulat Fehr Hans-Jürg 12.4056; Postulat Aeschi Thomas 13.3151; Postulat der sozialdemokratischen Fraktion 14.3121; Interpellation Müller Philipp 14.3903). In seinen Antworten auf diese Vorstösse hat der Bundesrat stets darauf hingewiesen, dass er den bilateralen Weg derzeit als das beste Instrument zur Wahrung der Interessen der Schweiz gegenüber der EU erachtet, dass er aber die verschiedenen europapolitischen Instrumente ständig überprüft, um je nach Entwicklung der Lage Anpassungen vornehmen zu können.</p><p>In diesem Zusammenhang hat der Bundesrat am 18. Dezember 2013 ein Verhandlungsmandat für die institutionellen Fragen verabschiedet, um den bilateralen Weg zu konsolidieren und weiterzuentwickeln. Seit dem 9. Februar 2014 steht der Bundesrat ebenfalls in Kontakt mit seinen europäischen Partnern, um eine Lösung für das Personenfreizügigkeitsabkommen zu finden, welche es der Schweiz künftig ermöglichen wird, die Zuwanderung zu steuern und zu begrenzen sowie die bestehenden bilateralen Abkommen zu bewahren. Je nach Ergebnis dieser Verhandlungen werden die Fortführung des bilateralen Weges und die verschiedenen politischen Instrumente gegenüber der EU Gegenstand einer neuen Evaluation sein.</p><p>Ausserdem hat der Nationalrat am 15. September 2014 das Postulat Aeschi Thomas 13.3151 angenommen. Damit ist der Bundesrat beauftragt worden, einen detaillierten Bericht zum Stand der Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU zu erstellen. Im Rahmen dieses Berichtes wird er auch dem Anliegen des vorliegenden Postulates Rechnung tragen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.