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5) "Sprich zur Masse wie zu kleinen Kindern"
Wenn zu der Masse gesprochen wird, fallen die Redner gerne in eine elterliche Rolle und versuchen, dabei die Sicht des einzelnen zu vernebeln. Dasselbe passiert in der Werbung.
Oft fallen Suggestionen, um auch die Wirkung zu erzeugen, dass weitere Fragen, bzw. genaues Nachfragen, überflüssig wirkt; ein Vonobenherab-Prinzip.
Beispiel:
In der Werbung fällt der Satz: Mit einer extra Portion Milch. Dazu ein fröhliches Kind, strahlende Eltern, eine glückliche Familie. Dies ist so einfach gestaltet, dass es gar nicht weiter hinterfragt wird (von Erwachsenen).
Z.B.: Wie hoch ist der Zuckergehalt, ist Milch gesund für mein Kind, woher kommt das Produkt usw.
6) "Konzentriere Dich auf Emotionen und nicht auf Reflexionen"
Gravierende Botschaften sind gerne so verpackt, dass der Fokus auf den Emotionen liegt, um das Wesentliche dahinter zu verstecken. Im Unterbewusstsein erschaffen sie damit einen Kurzschluss zum rationalen Denken. Das Öffnen einer Türe zu Emotionen, Ängsten, Ideologien, Unruhen u. ä. lenkt vom Kernthema ab.
Beispiel:
Viele Hilfswerke propagieren mit Bildern von abgemagerten Kindern und anderen Menschen, die unglücklich und hilfsbedürftig erscheinen.
Bei einigen davon (nicht alle!), fliesst vom effektiv gespendeten Geld nur ein kleiner Prozentsatz in eine hilfreiche Umsetzung vor Ort.
Durch diese emotionsauslösenden Bilder hinterfragen jedoch sehr wenige, was genau mit dem Geld passiert, weil man davon ausgeht, dass dahinter ein gutes und faires System steckt.
5) "Sprich zur Masse wie zu kleinen Kindern"