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Der Ausbruch eines unterseeischen Vulkans in der Nähe des Inselreichs Tonga hat in weiten Teilen des Pazifiks zu Tsunami-Warnungen geführt. Für ganz Tonga wurde am Samstag eine Tsunami-Warnung herausgegeben, wie das örtliche Wetteramt mitteilte. Zudem haben mehrere südpazifischen Inselstaaten Tsunami-Warnungen ausgerufen, darunter Fidschi und Neuseeland. Japan hat vor Wellen von bis zu drei Metern Höhe gewarnt, und im Süden des Landes wurden Wellen von 1,2 Metern Höhe gemessen.
Am Nachmittag erliess auch der US-Tsunami-Warndienst an der Westküste der USA und in Alaska eine «Tsunami Advisory», eine Warnung der zweithöchsten Stufe. Demnach ist mit erhöhtem Wellengang, gefährlichen Strömungen und einer möglicherweise stärkeren Flut zu rechnen. Weiträumige Überflutungen sind demnach aber nicht zu befürchten.
In Tonge selbst war die Lage selbst Stunden nach dem Ausbruch nicht ganz klar, schlimmere Schäden konnten offenbar aber vermieden werden. Lokale Medien berichteten, Flutwellen hätten nach dem Ausbruch des Vulkans Hunga-Tonga-Hunga-Ha'apai Grundstücke auf der Hauptinsel Tongatapu überschwemmt. Es habe Asche geregnet und Telefonverbindungen seien ausgefallen. In Tonga wurden Flutwellen in der Höhe von rund 82 Zentimetern gemessen.
Tongas König Tupou VI. wurde Medienberichten zufolge aus dem Königspalast in der Hauptstadt Nuku'alofa in Sicherheit gebracht. Der australischen Wetterbehörde zufolge wurde in der Stadt eine 1,2 Meter hohe Welle beobachtet. Auch die Behörden weiterer Pazifik-Staaten gaben Tsunami-Warnungen heraus, darunter Fidschi, Samoa und Neuseeland. Menschen wurden aufgefordert, von Küstengebieten fernzubleiben.
Der Nationale Wetterdienst der USA (NOAA) teilte am Samstag mit, Auswirkungen könnten sich auch an Teilen der Westküste des Landes sowie in Alaska bemerkbar machen. Auch für Hawaii wurde ein Tsunami-Hinweis herausgegeben. Bislang seien dort aber keine Schäden gemeldet worden, hiess es. Für Amerikanisch-Samoa hob der Wetterdienst eine Tsunami-Warnung wieder auf. Der Vulkan-Ausbruch führte demnach zu einem Tsunami. Anhand der vorliegenden Daten sei davon auszugehen, dass die Tsunami-Gefahr vorbei sei, es aber noch zu Schwankungen des Meeresspiegels kommen könne, hiess es weiter.
Der Vulkan war erst am Freitag ausgebrochen. Örtlichen Behörden zufolge wurden am Vortag nur kleine Tsunami-Wellen von bis zu 30 Zentimetern registriert. Hunga-Tonga-Hunga-Ha'apai ist seit Dezember immer wieder aktiv. Der Vulkan liegt etwa 30 Kilometer südöstlich der zu Tonga gehörenden Insel Fonuafo'ou (auch als Falcon Island bekannt).
(van/sda/dpa)
Jetzt hat Wladimir Putin es also schriftlich. Die Nato und die USA haben auf die russischen Forderungen nach verbindlichen Sicherheitsgarantien geantwortet, schwarz auf weiss wie verlangt. Nur wird der Inhalt der beiden am Mittwoch überreichten Dokumente sicher nicht den russischen Vorstellungen entsprechen.