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Saasberg
(Kt. Glarus). 2203 m. Plateauförmiger Bergrücken im sw. Teil der Freiberggruppe, zwischen dem Linththal, dem Durnachthal und dem Diesthal und 2,5 km sö. über dem Dorf Rüti.
Die aus eozänen Sandsteinen und Schiefern aufgebauten Abhänge fallen mit steiler, gleichförmiger Böschung gegen die Thäler ab;
sie sind von vielen Runsenzügen durchfurcht und in den untern Teilen mit Tannenwald, oben mit Grashalden bedeckt.
Der oberste Teil des Berges stellt eine über das Eozän hinweggeschobene, leicht nach NW. geneigte Kalktafel dar, die mit 50-150 m hohen Felswänden gegen N., W. und S. abfällt und aus Lias, Dogger, Malm und Kreide besteht.
Die Gesteine dieser merkwürdigen Kalktafel sind in hohem Grade mechanisch deformiert und bilden zwei nach NW. überliegende, dünn ausgewalzte Falten.
Das
Saasbergplateau trägt die
Weiden des obersten
Stafels der Alp
Bodmen und wird im SO. von den rauhen Verrucanofelsen des
Bützistockes
überragt.
Der gegen das Diesthal abfallende N.-Hang ist mit den Trümmern eines alten Bergsturzes überschüttet.
Man erreicht
den
Saasberg von
Rüti aus über den
W.-Hang oder von
Diesbach aus durch das
Diesthal in 4 Stunden und geniesst
auf ihm eine sehr schöne Aussicht, namentlich auf die
Glärnisch-, die
Ortstock- und die Claridenkette.