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Der Spannungskopfschmerz ist die häufigste Kopfschmerzart. Tritt dieser an weniger als 15 Tagen im Monat auf, bezeichnet man ihn als episodisch, bei häufigerem Vorkommen als chronischen Spannungskopfschmerz. Viele Menschen leiden unter dieser Schmerzart nach einem langen, arbeitsreichen Tag am Schreibtisch. Meist beugen sie sich dabei etwas vor, das schadet der Halswirbelsäule. «Oft sind Tastatur und Bildschirm nicht auf der richtigen Höhe», sagt Lukas Maron, «der Stuhl ist nicht verstellbar und der Abstand zum Bildschirm stimmt nicht.» Der Nacken und die Schultern sind dann verspannt. Diese Muskelgruppen reagieren besonders empfindlich auf inneren und äusseren Druck, auf Fehlbelastungen und mangelnde Bewegung. Neben Entspannungstechniken haben unter Spannungskopfschmerz Leidende gute Erfahrungen mit Magnesium-Präparaten gemacht. Sie wirken krampflösend, die Muskulatur entspannt sich, und die Kopfschmerzen lassen nach. Manche Menschen klagen schon morgens unter Nackenschmerzen, die häufig von Kopfschmerzen begleitet werden. Die Ursache dafür kann ein falsches Kopfkissen sein, das zu Fehlhaltungen und Verspannungen führt. Im Fachhandel sind spezielle Kopfkissen mit Schaumstoff erhältlich, die den Kopf während der Nacht stützen, den Nacken entspannen und die Wirbelsäule in gerader Lage halten. Neben diesem sinnvollen Hilfsmittel können einige einfache Massnahmen die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Kopfschmerzen verringern, besonders wichtig in dem Zusammenhang ist eine ausreichende, tägliche Trinkmenge von Wasser.