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Gemeinschaftsgärten sind die bekanntesten Beispiele für Commoning in der Stadt, also dem selbst-organisiertem Verhandeln von, Sorgetragen für und Teilhabe an Commons, wie zum Beispiel Gartenfläche, Gerätschaften und Erträge aus dem Garten. Gärten sind jedoch hyperlokal in dem Sinne, dass die Nutzung und Betreuung des Gartens meist von unmittelbaren Nachbarn betrieben wird. Das spekulative Projekt Skalierung von Materiellen Commons in der Stadt geht von der Prämisse aus, dass bestimmte urbane Commons nur jenseits des Hyperlokalen bestehen können. Das Projekt untersucht anhand des Fallbeispiels von gerettetem Essen die technologischen und soziotechnischen Voraussetzungen der stadtweiten Skalierung von Commoning durch Automatisierung. Unter Einbeziehung von Kooperativen und Gemeinschaftsprojekten prototypisiert das Forschungsprojekt ein auf prädiktive Technologien basierendes System, das gerettetes Essen einsammelt und automatisiert unter Personen, Haushalten oder Mikrounternehmen verteilt. Die Einführung von prädiktiven Algorithmen verschiebt den Ort des Commonings teilweise auf eine logistische Plattform, was wiederum folgende Fragen aufwirft: Welche Reibung entsteht bei der Skalierung von Commoning materieller Güter? Wie lassen sich prädiktive Technologien mit idiosynkratrischen lokalen Essenskulturen vereinbaren? Wie können algorithmische Aktanten in partizipative Prozesse einbezogen werden? Mit der Suche nach Antworten auf diese Fragen möchte das Forschungsprojekt Zukunftsvorstellungen für commoning- und sorgebasierten Smart-City-Alternativen erzeugen.