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Berücksichtigen Sie in Ihrer Budgetplanung auf der Ertragsseite neben der 1. und der 2. Säule auch weitere Einnahmen wie Wertschriften- oder Mieterträge.
Die meisten angehenden Pensionierten bemerken bei der Budget-Kalkulation, dass ihr Einkommen mit der Pensionierung deutlich stärker sinkt als die Lebenshaltungskosten. Auch die Steuern sinken meist weniger stark als erhofft.
So berechnen Sie Einkommenslücken – ein Beispiel
Vor der Pensionierung steht ein jährliches Bruttoeinkommen von 80'000 Franken zur Verfügung und ab der Pensionierung werden rund 60'000 Franken pro Jahr zum Aufrechterhalten des gewohnten Lebensstils benötigt. Die Renten aus AHV und Pensionskasse decken üblicherweise zusammen 60 bis 70 Prozent des letzten Salärs ab, hier 56'000 Franken. Somit ergibt sich eine Einkommenslücke von 4'000 Franken pro Jahr, die durch Ersparnisse gedeckt werden muss. Hochgerechnet auf eine durchschnittliche Lebenserwartung von zwanzig Jahren nach Erreichen des ordentlichen Rentenalters benötigt diese Person also ein angespartes Kapital von rund 80'000 Franken.
Sparmöglichkeiten, mit deren Hilfe Sie mit 50 noch Zeit hätten, den Beitrag anzusparen, sind:
- freiwillige Pensionskasseneinkäufe.
- die steuerlich begünstigte Säule 3a.
- eine Fortführung der Arbeitstätigkeit: So dürfen Sie bis fünf Jahre über das offizielle Pensionierungsalter hinaus in die Säule 3a einzahlen.
- das Führen mehrerer Säule 3a-Konten/-Depots: Dies lohnt sich, da Sie die Konten zu einem späteren Zeitpunkt in unterschiedlichen Steuerperioden beziehen können und damit Steuern sparen (tiefere Steuerprogression).
Wichtig: Bedenken Sie auch die rechtzeitige Planung der Amortisation einer eventuellen Hypothek auf Ihrem Eigenheim.
Quelle: UBS Pension Services