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Teheran - Die iranische Flugabwehr hat für heute ein grossangelegtes Militär-Manöver angekündigt, mit dem der Schutz der Atomanlagen des Landes geübt werden soll. An der Übung sind nach einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur Irna neben den regulären Streitkräften auch die Revolutionsgarden beteiligt.
Das Manöver soll dem Bericht zufolge fünf Tage dauern. Iran will damit offenbar auch nach aussen militärische Stärke demonstrieren, nachdem sich der Streit um das Atomprogramm der Islamischen Republik wieder zuzuspitzen droht.
Sollte Iran angegriffen werden, so werde er zurückschlagen, sagte Modschtaba Solnur, ein Kleriker der Revolutionsgarden, am Samstag im Vorfeld des Manövers. Iranische Raketen würden im Herzen der israelischen Stadt Tel Aviv einschlagen, noch bevor sich der Staub gelegt habe, den "die Raketen des Feindes" im Iran aufwirbelten, sagte er.
Weder die USA noch Israel haben einen Militär-Einsatz gegen den Iran ausgeschlossen, falls sich der Atomkonflikt nicht auf diplomatischem Wege lösen lassen sollte. Gewisse westliche Länder verdächtigen die Islamische Republik, heimlich an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten.
Die Führung in Teheran bestreitet das und hat erklärt, das Atomprogramm lediglich für zivile Zwecke zu betreiben. Iran lehnte unlängst einen Vorschlag der Internationalen Atomenergieagentur IAEA ab, niedrig angereichertes Uran für medizinische Zwecke im Ausland aufbereiten zu lassen.
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