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Urs Jenzer gewinnt den Gondo Marathon. Das ist kein Wunder, der Langstreckenspezialist galt als haushoher Favorit auf den Doppelmarathon-Sieg.
Der Frutiger Jenzer hat bereits den Eiger-Trail gewonnen, da war es nur logisch, dass er sich gegen die einheimische Konkurrenz durchzusetzen vermochte. Jenzer blieb mit 7:56 Stunden unter der magischen 8-Stunden-Grenze. «Ein sehr schöner Marathon. Die Organisation war vorbildlich, unterwegs hatte es sehr viele Streckenposten, das ist für die langsameren Läufer sicher eine tolle Sache.»
Jenzer blieb rund eine Stunde vor dem Törbjer Sascha Hosennen (8:52 Stunden) und dem einheimischen Werner Jordan (8:58 Stunden). Hosennen: «Ich dachte immer, dass Jordan irgendwann von hinten aufschliesst, aber ich fühlte mich am zweiten Tag sehr gut, viel besser als am ersten.» Und Jordan: «Ich bin zufrieden mit dem Podestplatz. Ich habe hier schon gewonnen, ich muss also nichts mehr beweisen.»
Bei den Damen siegte in einer nicht sonderlich guten Zeit von 11:11 Stunden die Deutsche Stephanie Schmitz-Weckauf. Den Gondo Running gewann der in Glis wohnhafte Törbjer Stefan Kreuzer vor Joel Karlen, bei den Damen siegte die Italienerin Elena Colonna vor Lucia Näfen und Fabienne Arnold.Roman Lareida