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Ab dem 16. Jahrhundert war der Schieferabbau am Plattenberg eine wichtige Einkommensquelle für das Glarner Sernftal mit den Dörfern Dorf Engi und Elm.
Der hier gewonnene und in der Schieferfabrik verarbeitete Schiefer wurde in viele europäische Länder exportiert. Da die Glarner damals nur minime Kenntnisse im Bergbau hatten, kam es am 11. September 1881 zu einem verheerenden Bergsturz, den 114 Menschen nicht überlebten.
Erst sechs Jahre später wurde der Schieferabbau wieder aufgenommen. Diesmal aber im Stollenbau. Diese Stollen und die alte Schiefertafelfabrik können heute besucht werden.
Dies ist ein idealer Familienausflug für alle, die kulturgeschichtlich interessiert sind und ihren Kindern zeigen wollen, wie früher in der Schule ohne Computer gearbeitet wurde.
Glarner Plattenberg Engi
Der Plattenberg von Engi mit seinem Schiefervorrat wird 1565 erstmals urkundlich erwähnt. 1832/33 wurde der Plattenberg wegen der sozialen Behandlung der Arbeiter von der glarnerischen Obrigkeit der Landeshoheit unterstellt. Seither ist der Plattenberg nur noch als Landesplattenberg Engi bekannt.