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Geboren in Tortona, Italien, lebt und arbeitet in Bern. Virginia Arancio studierte bei Elena Casoli an der Hochschule der Künste Bern und erlangte ein Konzertdiplom “mit Auszeichnung”, mit ihrem Projekt “Smiling Behind The Eyes”; eine Arbeit, die den Grenzbereich zwischen zeitgenössischer Gitarrenmusik und bildender Kunst auslotet und dabei verschiedene Zusammenarbeiten mit bildenden Künstlern hervor bringt.
Nebst Konzerten als Solistin trat sie in Ensembles und Orchestern auf (Lucern Festival Academy Orchestra, MDI Ensemble, Ensemble Repertorio Zero, Orchestra Filarmonica Italiana). Sie hat Werke von Salvatore Sciarrino (Stradivarius), Peter Streiff, Luca Mosca (VDM), Victor Andrini (Stradivarius) aufgenommen. Seit 2007 arbeitet sie mit dem Schweizer Komponist und Medienkünstler Marcel Zaes zusammen.
Im Jahr 2011 beendete sie ihr Studium im Master in Music Pedagogy an der Hochschule der Künste Bern mit der Thesis "FOUR par QUATRE", ein experimentelles Werk, basierend auf "FOUR 6" von John Cage, welches zur Erweiterung der Grenzen in der traditionellen Musikpädagogik mit Kindern verwendet werden kann.
Virginia Arancio unterrichtet an der Musikschule Konservatorium Bern und an der Musikschule Konservatorium Winterthur.
Regisseurin und Dozentin für experimentelles Musiktheater / Théâtre musical / Junge Oper.
Schauspiel – und Operninszenierungen in Deutschland, Schweiz, Luxemburg und am Festival International de Théâtre de Sibiu / Rumänien. Unter vielen: „Der 35.Mai“ von V.Dinescu am Théâtre National du Luxembourg 20002, Biennale Bern 2003 „Oedipus Rex“ von I. Stravinskji, Videovisualisierung „Der gelbe Klang“ von A.Schnittke am Zentrum Paul Klee 2005, „Pollicino“ von Hans-Werner Henze 2007, „HerzMaere“ –Théâtre Musical - UA mit A.Zimmerlin am Lucerne Festival 2010, „Ces balles Magiques“Dramaturgie der Graffitti-Oper nach „Der Freischütz“, Stadtheater Biel 2012, Dramaturgie zur Sprechoper „KeinLicht“ nach Elfriede Jelinek, Regie E.M.Binder am Drama Graz und Musikfestival Bern 2013. Konzept und Uraufführung von „Amour et Exil“ UA von G.Tedde mit 90 Jugendlichen und dem Sinfonieorchester Biel im Museum Centre Pasquart Biel 2014. „Angelus Novus II“ UA von Helmut Oehring in der Dampfzentrale Bern 2015.
Seit 2001 an der Hochschule der Künste Bern im Fachbereich Musik in transdisziplinärer Lehre und Koordination. Leitete den Studiengang Théâtre Musical von 2004 – 2010 und die Junge Oper Biel (JTB) von 2011 – 2014. Co-Festivalleitung mit P.Kraut: „Das Theater um die Muhsiik“Dampfzentrale Bern 2012
Erst im Alter von 16 Jahren erlernte der in Kairo aufgewachsene Komponist und Oud- Spieler sein Instrument, heute gilt er als einer der talentiertesten Virtuosen. Nehad El-Sayed studierte am Arabic Oud House, wo er als erster Solist sein Diplom mit Auszeichnung erhielt. Zudem absolvierte er einen Bachelor in Komposition sowie einen Master in Komposition, Jazz und Medienkunst an der Hochschule der Künste Bern.
El-Sayed kennt sich in der europäischen und arabischen Klassik ebenso aus wie mit Suﬁ-Musik und modernen Kompositionen aus Nordafrika und dem Nahen Osten. All diese Einﬂüsse verarbeitet er in seinen Werken und als Leiter von interkulturellen Projekten.
El-Sayed bereiste mit dem renommierten Oyon Ensemble Länder wie Oman, Syrien, Libanon, Tunesien, Algerien, Jordanien und Italien, gastierte an grossen Festivals in seiner Heimatstadt sowie in Alexandria und war Gast des Pariser Institut du Monde Arabe.
Im Jahr 2000 gewann der Künstler den ersten Preis am Oud-Wettberb in Ammann, den die Arabische Liga damals erstmals organisierte. Später trat El-Sayed mit dem El-Oud El-Araby Trio am Babylon Festival auf, wurde 2002 zum Oud-Symposium nach Marrakesch geladen und weilte drei Jahre darauf als Artist in Residence der Pro Helvetia in der Schweiz, wo er heute lebt und arbeitet.
Richard Haynes wurde 1983 in Brisbane, Australien geboren. Dort erlang er den Bachelorabschluss in Klarinette und Klassische Musik und später das Solistendiplom in Klarinette und Zeitgenössische Musik in Bern, das er 2008 mit Auszeichnung abschloss.
Als Klarinettensolist konnte Richard bisher verschiedenen Solokonzerte der klassischen und zeitgenössischen Repertoire für Klarinette und Orchester oder Ensemble aufführen. Neben Mozart und Copland stellen Werke von Rankine, Scelsi, Smetanin, Westlake und Xenakis Grundsteine seiner Erfahrung als Solist dar. Richard tritt als vielseitiger Klarinettist mit dem ELISION Ensemble, Ensemble Garage, Ensemble Modern, Ensemble musikFabrik, Ensemble Praesenz, ensemble proton bern, Klangforum Wien, MAM.manufaktur für aktuelle musik und Stroma regelmässig auf.
Mit Orchestern konnte er mit den Klangkörpern der SWR Baden-Baden und Freiburg und WDR Sinfonieorchester respektiverweise als Gast Solo-Klarinette und Gast Solo-Bassklarinette arbeiten.
Nemanja Radivojevic a grandi dans une famille artistique qui lui a offert un environnement propice à la découverte et à la pratique de la musique
Sa passion pour la musique l’a conduit à entrer au Conservatoire Supérieur de Novi Sad en Serbie, où il a reçu son diplôme de guitariste en 2007. De 2006 à 2008 il a aussi travaillé comme assistant d’enseignement de la guitare.
Par la suite il a obtenu son Master Of Arts en théorie musicale à la Haute École de Musique de Genève en 2013. La même année il commençait son Master Of Arts en composition sous la tutelle de Xavier Dayer à la Haute École des Arts de Berne. L’examen final a eu lieu en septembre 2015.
De 2003 à 2012 il a composé la musique de dix spectacles au sein du théâtre Brod, pour des pièces dansées et chantées, mises en scène par son père Ratko Radivojevic.
Ses compositions créées à partir de 2013 ont été jouées par l’Ensemble Recherche (Freiburg/Allemagne), l’ensemble Contrechamps(Genève), l’Ensemble Proton Bern, l’ensemble Matka (Genève), l’Ensemble Hodiernis (Berne), l’Ensemble Interface (Francfort) et l’ensemble AdHOC (Cluj/Roumanie).
En plus de la composition il est critique musical pour Dissonance, un journal suisse pour la recherche et la création.
Tobias Reber, geboren 1983 in Bern, ist Musiker und Komponist mit einem BA in Musik & Medienkunst (2008) und einem MA in Contemporary Arts Practice (2010) an der Hochschule der Künste Bern (ausgezeichnet mit dem BEST-Trächsel-Stipendium des Kantons Bern).
Klanginstallationen und Auftritte v.a. mit dem Avant-Elektronik-Trio centrozoon und dem Performance-Kollektiv pulp.noir sowie als Solokünstler. CD-Veröffentlichungen unter eigenem Namen, mit centrozoon, Blast Unicorn und anderen. Diverse Auftragskompositionen und –performances sowie Software-Entwicklung für Kunst und Forschung.
Seit 2010 leitet Tobias Unterrichtsprojekte zu experimenteller Musik an Schulen, u.a. für Tönstör. Gastkurse und Mentorate u.a. am Y-Institut für Transdisziplinarität der HKB, an der Hochschule für Musik Osnabrück, am Davos Festival 2012 und am Taktung Festival Zürich 2015. Unterrichts- und Coaching-Tätigkeit mit Studenten aus Europa und den USA. Seit 2014 ist Tobias Assistent am Studiengang Musik & Medienkunst der HKB.
Reinhard Riedl studierte Technik an der Universität Linz und promovierte in Mathematik an der Universität Zürich. Er hatte Vertretungsprofessuren für Hochleistungsrechnen (Universität Rostock) und für Kommunikation und Verteilte Systeme (Universität Zürich) inne und war als Chefarchitekt für die interdisziplinäre Zusammenarbeit in zwei EU STREPs verantwortlich.
Von 2006 bis 2014 leitete er die Managementforschung und das E-Government Institut der Berner Fachhochschule (BFH). Derzeit ist er wissenschaftlicher Leiter des Fachbereichs Wirtschaft der BFH, Vorstandsmitglied von Luchsinger Mathematics AG, Vertreter der Wissenschaft im Expertenrat E-Government Schweiz, Vizepräsident des Nationalen E-Government Symposiums und Herausgeber der eGov Präsenz.
Claudia Blacha studierte Musikpädagogik und Musikwissenschaft an der Universität Giessen. Über die Beschäftigung mit elektronischem Musiknotensatz und die Erforschung neuer Medien in der musikalischen Bildung wurde auch ihr Interesse für zeitgenössische elektronische Musik geweckt.
Sie ist ausgebildet als systemische Coachin und spezialisiert auf kunst- und ausdrucksorientierte Methoden im Coaching von Einzelpersonen und Gruppen.
Seit 2015 lebt und arbeitet sie in Bern.
Internationale Gesellschaft für neue Musik - Bern