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Das sagte Collardi gegenüber der "Financial Times" (Onlineausgabe vom 6.3.). "Falls eine britische Bank bereit wäre ihre Privat Banking Sparte zu verkaufen und auf uns zukäme, würden wir uns das wahrscheinlich anschauen", so Collardi. Da britische Assets zur Zeit eher günstig seien, prüfe man diverse Opportunitäten.
Im Falle eines Zukaufs ist sich der CEO zudem sicher, dass ein solcher Schritt in 5 Jahren als sinnvoll bezeichnet werden würde. Zur Zeit bleibe man aber ob der politischen Unsicherheiten, die durch das Ausscheiden der Briten aus der europäischen Union entstanden, zurückhaltend.
"Ich glaube weiterhin daran, dass wir in London einen festen Platz haben, wir müssen aber die Situation vorsichtig beurteilen", so Collardi. Zudem sehe man derzeit in Asien grössere Wachstumschancen als auf der Insel, resümiert der CEO.
Julius Bär beschäftigt derzeit rund 200 Mitarbeitende im Finanzzentrum London und plante bis zum Brexit-Votum in der britischen Hauptstadt ein europäischen Vermögensverwaltungs-Hub.
(AWP)