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Wir sind alle Morgenmuffel: Ich werde erst unter der Dusche zum Menschen. Der Kleine (2) ist vor dem ersten Schoppen grantig. Und der Grosse (7), der sonst gern temporeich unterwegs ist, schleicht morgens verloren durch die Wohnung. Der Gang zur Toilette ist weit. Der Löffel, der die Cornflakes zum Mund führt, schwer. Immer wieder probieren wir neue Ansätze. Wir wecken ihn früher, damit er mehr Zeit hat. Wir lassen ihn länger schlafen, damit er ausgeruhter ist. Ohne Erfolg. Eines Morgens schält sich der Grosse verschlafen aus dem Bett – bereits angezogen. Er sei nachts auf dem WC gewesen und habe sich gleich angekleidet, damit er am Morgen weniger Stress habe. Und jetzt?