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Das ENSI hat die Resultate der Kinderkrebsstudie CANUPIS (Childhood Cancer and Nuclear Power Plants in Switzerland) zur Kenntnis genommen.
In der Zeitspanne von 25 Jahren wurde in den untersuchten Gebieten um die schweizerischen Kernkraftwerke keine signifikant erhöhte Fallzahl von Kinderkrebs gefunden. Im Abstand von fünf Kilometern um die Kernkraftwerke zeigte sich zwar statistisch eine Erhöhung von 20 Prozent, dies entspricht 8 Fällen im Vergleich zu 6,8 erwarteten Fällen in 25 Jahren. Als Bezugspopulation wurden Kinder erfasst, die ausserhalb der 15-Kilometer-Zone wohnhaft waren.
Das ENSI betreibt ein Messnetz zur Erfassung der Dosisleistungen in der Umgebung der Kernkraftwerke (MADUK). Dies erlaubt eine Berechnung der Dosis für eine bestimmte Aufenthaltszeit. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten sind die Resultate nach dem aktuellen Kenntnisstand in der Strahlenbiologie für das ENSI nicht überraschend.
Mehr Informationen zur CANUPIS-Studie unter www.canupis.ch