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510.411
Verordnung über den Schutz von Informationen des Bundes
(Informationsschutzverordnung, ISchV)
vom 4. Juli 2007 (Stand am 1. Januar 2018)
1 Diese Verordnung regelt den Schutz von Informationen des Bundes und der Armee, soweit er im Interesse des Landes geboten ist. Sie legt insbesondere deren Klassifizierung und Bearbeitung fest.
2 Vorbehalten bleiben spezialgesetzliche Bestimmungen.
Diese Verordnung gilt für:
- a.
- die Bundesverwaltung nach Artikel 6 der Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung vom 25. November 19981;
- b.
- die Angehörigen der Armee;
- c.
- Organisationen und Personen des öffentlichen oder privaten Rechts, die klassifizierte Informationen bearbeiten, soweit dies im Bundesrecht vorgesehen ist oder entsprechend vereinbart wurde;
- d.
- eidgenössische und kantonale Gerichte, die klassifizierte Informationen bearbeiten, soweit dies im Bundesrecht vorgesehen ist.
In dieser Verordnung bedeuten:
- a.
- Informationen: Aufzeichnungen auf Informationsträgern und mündliche Äusserungen;
- b.
- Informationsträger: Träger von Informationen irgendwelcher Art, namentlich Schriftstücke und Träger von Text-, Bild-, Ton- oder andern Daten; Zwischenmaterial, namentlich Entwürfe, gelten ebenfalls als Informationsträger;
- c.
- Bearbeiten: jeder Umgang mit Informationen, unabhängig von den angewandten Mitteln und Verfahren, insbesondere das Erstellen, Benützen, Verarbeiten, Kopieren, Zugänglichmachen, Bekanntgeben, Übermitteln, Zur-Kenntnis-Nehmen, Aufbewahren, Archivieren und Vernichten;
- d.
- Verfasserin oder Verfasser: Person, Verwaltungseinheit, Kommandostelle oder Auftragnehmer, der oder die klassifizierte Informationen erstellt;
- e.
- Geheimnisträgerin oder Geheimnisträger: Person, der klassifizierte Informationen anvertraut wurden;
- f.
- Klassifizieren: eine konkrete Information dem Klassifizierungskatalog (Art. 8) entsprechend beurteilen und mit dem Klassifizierungsvermerk formell kennzeichnen;
- g.
- Entklassifizieren: den Klassifizierungsvermerk nach Wegfall der Schutzwürdigkeit streichen;
- h.
- Informatik- und Telekommunikationssysteme: Systeme und die auf ihnen vorhandenen Anwendungen und Datensammlungen;
- i.
- Informatiksicherheit: die Informatiksicherheit stellt die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit, Integrität und Nachvollziehbarkeit bei der elektronischen Bearbeitung von Informationen sicher;
- j.
- Codierung: Anwendung von Umschreibungen und Decknamen;
- k.
- Verschlüsselung: technische Umformung von Klartext, welche eine dem Stand der Technik entsprechende Qualität aufweist.
1 Wer schutzwürdige Informationen verfasst oder herausgibt, weist sie entsprechend dem Grad ihrer Schutzwürdigkeit einer der folgenden Klassifizierungsstufen zu:
- a.
- GEHEIM;
- b.
- VERTRAULICH;
- c.
- INTERN.
2 Werden Informationsträger physisch zu einem Sammelwerk zusammengefasst, ist zu überprüfen, ob dieses klassifiziert oder einer höheren Klassifizierungsstufe zugeordnet werden muss.
1 Als GEHEIM werden Informationen klassifiziert, deren Kenntnisnahme durch Unberechtigte den Landesinteressen einen schweren Schaden zufügen kann. Dabei handelt es sich namentlich um Informationen, deren Bekanntwerden:
- a.
- die Handlungsfähigkeit der Bundesversammlung oder des Bundesrats schwerwiegend gefährden kann;
- b.
- die Sicherheit der Bevölkerung schwerwiegend gefährden kann;
- c.
- die wirtschaftliche Landesversorgung oder die Sicherheit von landeswichtigen Führungs- und Infrastrukturanlagen schwerwiegend gefährden kann;
- d.
- die Aufgabenerfüllung der Bundesverwaltung, der Armee oder wesentlicher Teile davon schwerwiegend gefährden kann;
- e.
- die aussenpolitischen Interessen oder die internationalen Beziehungen der Schweiz schwerwiegend gefährden kann;
- f.
- den Quellen- oder den Personenschutz oder die Geheimhaltung von operativen Mitteln und Methoden der Nachrichtendienste schwerwiegend gefährden kann.
2 Träger von als GEHEIM klassifizierten Informationen sind zu nummerieren.
1 Als VERTRAULICH werden Informationen klassifiziert, deren Kenntnisnahme durch Unberechtigte den Landesinteressen Schaden zufügen kann. Dabei handelt es sich namentlich um Informationen, deren Bekanntwerden:
- a.
- die freie Meinungs- und Willensbildung der Bundesversammlung oder des Bundesrats beeinträchtigen kann;
- b.
- die zielkonforme Durchführung konkreter behördlicher Massnahmen beeinträchtigen kann;
- c.
- die Sicherheit der Bevölkerung beeinträchtigen kann;
- d.
- die wirtschaftliche Landesversorgung oder die Sicherheit von wichtigen Infrastrukturanlagen beeinträchtigen kann;
- e.
- die Aufgabenerfüllung von Teilen der Bundesverwaltung oder von Teilen der Armee beeinträchtigen kann;
- f.
- die aussenpolitischen Interessen oder internationalen Beziehungen der Schweiz beeinträchtigen kann;
- g.
- die Beziehungen zwischen Bund und Kantonen oder zwischen Kantonen beeinträchtigen kann;
- h.
- wirtschafts-, geld- und währungspolitische Interessen der Schweiz beeinträchtigen kann.
2 Informationsträger mit als VERTRAULICH klassifizierten Informationen können nummeriert werden.
1 Als INTERN werden Informationen klassifiziert:
- a.
- deren Kenntnisnahme durch Unberechtigte den Landesinteressen einen Nachteil zufügen kann; und
- b.
- die weder als GEHEIM noch als VERTRAULICH klassifiziert werden müssen.1
2 Als «RESTRICTED» oder gleichwertig klassifizierte Informationen aus dem Ausland werden wie als INTERN klassifizierte Informationen bearbeitet.
Die Generalsekretärenkonferenz legt in einem Klassifizierungskatalog fest, wie gewisse häufig anfallende schutzwürdige Informationen des Bundes zu klassifizieren sind.
Die Klassifizierung ist zu befristen, wenn voraussehbar ist, wann die Schutzwürdigkeit dahinfallen wird.
1 Personen, die aufgrund ihres Aufgabenbereiches Zugang zu klassifizierten Informationen erhalten sollen, sind:
- a.
- sorgfältig auszuwählen;
- b.
- zur Geheimhaltung zu verpflichten; und
- c.
- entsprechend aus- und weiterzubilden.
2 Ob sich Geheimnisträgerinnen und Geheimnisträger, die Zugang zu als GEHEIM oder als VERTRAULICH klassifizierten Informationen erhalten sollen, einer Personensicherheitsprüfung unterziehen müssen, richtet sich nach der Verordnung vom 19. Dezember 20011 über die Personensicherheitsprüfungen.
Die Fachkenntnisse von Geheimnisträgerinnen und Geheimnisträgern im Bereich des Informationsschutzes und der Informatiksicherheit sind sicherzustellen und periodisch zu aktualisieren.
1 Wer klassifizierte Informationen bearbeitet, ist für die Einhaltung der Informationsschutzvorschriften verantwortlich.
2 Die Vorgesetzten überprüfen regelmässig die Einhaltung dieser Vorschriften.
1 Die Erstellung, die Bekanntgabe und das Zugänglichmachen klassifizierter Informationen sind auf ein Minimum zu beschränken; dabei sind Lage, Auftrag, Zweck und Zeit zu berücksichtigen.
2 Klassifizierte Informationen dürfen nur jenen Personen bekannt gegeben oder zugänglich gemacht werden, die davon Kenntnis haben müssen.
3 Bei Gesuchen um Zugang zu amtlichen Dokumenten überprüft die zuständige Stelle, unabhängig von einem allfälligen Klassifizierungsvermerk, ob der Zugang nach dem Bundesgesetz vom 17. Dezember 20041 über das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung zu gewähren, zu beschränken, aufzuschieben oder zu verweigern ist.
4 Die Bearbeitung klassifizierter Informationen aus dem Ausland richtet sich nach dem entsprechenden Informationsschutzabkommen. Liegt kein solches vor, so richtet sich die Bearbeitung nach den Bearbeitungsvorschriften der mit der ausländischen Klassifizierungsstufe äquivalenten schweizerischen Klassifizierung.
Die Verfasserin oder der Verfasser einer als VERTRAULICH klassifizierten und nummerierten oder einer als GEHEIM klassifizierten Information überprüft deren Schutzwürdigkeit und den Verteiler mindestens alle fünf Jahre und immer im Rahmen der Anbietepflicht an das Bundesarchiv.
1 Wer vermutet oder feststellt, dass Informationen offensichtlich falsch oder fälschlicherweise nicht klassifiziert sind, hat deren Schutz bis zur Änderung der Klassifizierung sicherzustellen.
2 Sie oder er benachrichtigt unverzüglich die Verfasserin oder den Verfasser. Diese oder dieser trifft sofort die erforderlichen Massnahmen.
1 Wer feststellt, dass klassifizierte Informationen gefährdet, abhanden gekommen oder missbraucht worden sind, trifft Schutzmassnahmen und informiert unverzüglich die vorgesetzte Person, die Verfasserin oder den Verfasser und die zuständigen Sicherheitsorgane.
2 Die Verfasserin oder der Verfasser trifft in Absprache mit den zuständigen Sicherheitsorganen sofort die erforderlichen Massnahmen.
Die Archivierung klassifizierter Informationen richtet sich nach den Vorschriften der Archivierungsgesetzgebung.
1 Die Bearbeitung klassifizierter Informationen und der Umgang mit entsprechenden Informationsträgern sind im Anhang geregelt.
3 Sie regelt die vereinfachte Handhabung im Bereich von Informationen der Nachrichtendienste und der Polizei nach deren Bedürfnissen; dabei wahrt sie einen hinreichenden Informationsschutz nach dieser Verordnung.2
4 Die Bearbeitung von als GEHEIM klassifizierten Informationen im Rahmen des Mitberichtsverfahrens nach Artikel 15 RVOG wird von der Bundeskanzlei geregelt; dabei wahrt sie einen hinreichenden Informationsschutz nach dieser Verordnung.3
1 Die Departemente und die Bundeskanzlei bezeichnen je eine Informationsschutzbeauftragte oder einen Informationsschutzbeauftragten.
2 Die Informationsschutzbeauftragten nehmen insbesondere folgende Aufgaben wahr:
- a.
- Sie sorgen für die Umsetzung des Informationsschutzes in ihrem Zuständigkeitsbereich.
- b.
- Sie kontrollieren periodisch das Vorhandensein und die Vollständigkeit der als GEHEIM klassifizierten Informationsträger.
1 Die Informationsschutzbeauftragten der Departemente und der Bundeskanzlei bilden den Koordinationsausschuss für den Informationsschutz im Bund (Koordinationsausschuss).
2 Der Koordinationsausschuss hat die folgenden Aufgaben:
- a.
- Er bereitet zuhanden der Generalsekretärenkonferenz den Klassifizierungskatalog, die Bearbeitungsvorschriften und die Regelung für die vereinfachte Handhabung im Bereich von Informationen der Nachrichtendienste und der Polizei vor.
- b.
- Er sorgt für einen einheitlichen Vollzug des Informationsschutzes im Bund.
- c.
- Er koordiniert seine Tätigkeiten mit dem Ausschuss Informatiksicherheit.
- d.
- Er stellt die Information der Generalsekretärenkonferenz sicher.
- e.2
- Er erstattet der Generalsekretärenkonferenz alle zwei Jahre über strategische Belange des Informationsschutzes Bericht.
- f.
- Er kann weitere Dienststellen beibeziehen.
3 Er gibt sich und der Koordinationsstelle im Einvernehmen mit den Departementen und der Bundeskanzlei ein Geschäftsreglement.
1 Der Koordinationsausschuss wird unterstützt von der Koordinationsstelle. Diese hat die folgenden Aufgaben:
- a.
- Sie führt das Sekretariat des Koordinationsausschusses.
- b.
- Sie ist zentrale Ansprechstelle für Kontakte mit inländischen, ausländischen und internationalen Stellen im Bereich des Informationsschutzes.
- c.
- Sie unterstützt die Informationsschutzbeauftragten der Departemente und der Bundeskanzlei in deren Bereich.
- d.
- Sie erstellt die notwendigen Ausbildungshilfsmittel.
- e.
- Sie kann die in völkerrechtlichen Verträgen vorgesehenen Sicherheitsinspektionen und im Einvernehmen mit den Departementen und der Bundeskanzlei weitere Kontrollen durchführen.
Die Departemente und die Bundeskanzlei vollziehen diese Verordnung.
1 Es werden aufgehoben:
- a.
- die Verordnung vom 10. Dezember 19901 über die Klassifizierung und Behandlung von Informationen im zivilen Verwaltungsbereich;
- b.
- die Verordnung vom 1. Mai 19902 über den Schutz militärischer Informationen (Informationsschutzverordnung).
1 Der Klassifizierungsvermerk INTERN ist nur auf Informationsträgern anzubringen, welche nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung erstellt werden.
2 Technische Anpassungen für die Gewährleistung des Schutzes von Informationen, insbesondere für deren Klassifizierung und Bearbeitung, sind bis zum 31. Dezember 2009 vorzunehmen.
1 Diese Verordnung tritt am 1. August 2007 in Kraft und gilt längstens bis zum 31. Dezember 2011.
(Art. 18 Abs. 1)1
GEHEIM
VERTRAULICH
INTERN
Zuständig
Erstellung
Mittel
(vorbehalten bleiben die im Rahmen des Vollzuges der V vom 29. Aug. 19902 über das Geheimschutzverfahren bei Aufträgen mit militärisch klassifiziertem Inhalt vereinbarten Regelungen)
elektronisch: nur mit von der Koordinationsstelle bewilligten Mitteln
elektronisch: nur mit von der Koordinationsstelle bewilligten Mitteln (Ausnahme: Armee)
beliebig
Verfasser
Klassifizierungsvermerk
Vermerk GEHEIM auf jeder Seite
Vermerk VERTRAULICH auf jeder Seite
Vermerk INTERN auf jeder Seite
Nummerierung
zwingend
fakultativ
keine
Registrierung
Formulare der Koordinationsstelle
Verteiler
fakultativ
Speicherung bzw. Aufbewahrung
elektronisch
Nur auf von der Koordinationsstelle bewilligten Mitteln; verschlüsselt auf Arbeitsplatzsystemen oder verschlüsselt auf entfernbaren Datenträgern
Verschlüsselt auf Arbeitsplatzsystemen oder auf entfernbaren Datenträgern
darf nur Berechtigten zugänglich sein
Verfasser bzw. Geheimnisträger
Schlüssel sind getrennt von der verschlüsselten Information und unter Verschluss aufzubewahren
physisch
Tresor
Sicherheitsbehältnis
darf nur Berechtigten zugänglich sein
Übermittlung bzw. Versand und Empfang
Telefon, Mobiltelefon
Verschlüsselung oder geschützter Übertragungsweg oder Sicherheitskonzept
Codiert oder verschlüsselt
Codiert bzw. Bundesnetz
Verfasser bzw. Geheimnisträger
Fax
Verschlüsselung oder geschützter Übertragungsweg oder Sicherheitskonzept
Verschlüsselung oder geschützter Übertragungsweg oder Sicherheitskonzept
zulässig
E-Mail (bzw. Anhang derselben)
Verschlüsselt und nachvollziehbar
Verschlüsselt
Zulässig, Schutz notwendig, z. B. Bundesnetz
Datenübertragung
Verschlüsselung oder geschützter Übertragungsweg
Verschlüsselung oder geschützter Übertragungsweg
Zulässig, Schutz notwendig, z. B. Bundesnetz
Mündliche Äusserungen
Nur gegenüber Berechtigten, in abhörsicheren Bereichen
Übermittlung bzw. Versand und Empfang
Persönliche Übergabe
nur gegen Quittung zulässig
zulässig, bei nummerierten Exemplaren nur gegen Quittung
zulässig
Verfasser bzw. Geheimnisträger
Post, Kurier
eingeschränkt und nur mit Spezialkurier des Bundes zulässig
eingeschränkt zulässig, bei nummerierten Exemplaren eingeschrieben
eingeschränkt zulässig
Benützung
Bearbeitung mit Informatikmitteln (vorbehalten bleiben die im Rahmen von Geheimschutzverfahren vereinbarten Regelungen)
Nur mit von der Koordinationsstelle bewilligten Mitteln und unter Verwendung von Sicherheitssoftware gemäss Bundesstandard
Nur mit von der Koordinationsstelle bewilligten Mitteln (Ausnahme: Armee) und unter Verwendung von Sicherheitssoftware gemäss Bundesstandard
Zulässig
Verfasser bzw. Geheimnisträger
Eingeschränkt zulässig
Eingeschränkt zulässig
Zulässig
Kopieren
Eingeschränkt und nur mit Bewilligung des Verfassers zulässig
Eingeschränkt zulässig
Zulässig
Mitnahme ab dauerndem Standort
Eingeschränkt zulässig
Eingeschränkt zulässig
Zulässig
Informationsverwaltung
Regelmässige Überprüfung der Klassifizierung und des Verteilers
mindestens alle fünf Jahre und immer im Rahmen der Anbietepflicht an das Bundesarchiv (Art. 14)
nur für nummerierte Exemplare: mindestens alle fünf Jahre und immer im Rahmen der Anbietepflicht an das Bundesarchiv (Art. 14)
keine
Verfasser
Rückzug und Rückgabepflicht
zwingend
zwingend wenn nummeriert
keine
Verfasser bzw. Geheimnisträger
Archivierung
Anbietepflicht gemäss Archivierungsgesetzgebung (Art. 17).
Verfasser bzw. Geheimnisträger
Vernichtung bzw. Löschung (soweit nach Archivierungsgesetzgebung keine Ablieferungspflicht besteht)
Vernichtung nur durch Verfasser und eingeschränkt zulässig
Eingeschränkt zulässig, bei nummerierten Exemplaren nur durch den Verfasser
Eingeschränkt zulässig