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Normalerweise kommen die leicht bekleideten Damen bei solchen Events ja irgendwann nach vorne und präsentieren der Jury und allen sonstigen Interessierten lächelnd ihre Masse. Hüft-, Taillen-, und Brustumfang, man will ja schliesslich informiert sein über das körperliche Level der angehenden Schönheitsköniginnen.
Bei der Miss-Peru-Wahl war letzthin jedoch alles etwas anders. Zwar waren die Frauen auch dort sehr attraktiv, perfekt geschminkt und umwerfend anzusehen, alles also der Normalität entsprechend. Doch anstelle ihrer Masse präsentierten sie Zahlen von Kriminalfällen, Missbrauch und Gewalt, die Frauen im südamerikanischen Staat erlitten hatten. Der Reihe nach kamen die Damen nach vorne und das tönte dann beispielsweise so:
Die ganze Wahl wollte auf Gewalt gegen Frauen in Peru aufmerksam machen, auf grossen Leinwänden wurden Zeitungsausschnitte zum Thema gezeigt. Ein schriller Kontrast du den leicht bekleideten Frauen, die auf der Bühne standen.
Zum Schluss sollten die Frauen erklären, welche Gesetze sie einführen würden um die Gewalt an Frauen einzudämmen. Organisiert wurde die Wahl durch die ehemalige Schönheitskönigin Jessica Newton, sie hat auch das Motto ausgewählt. Gegenüber Buzzfeed sagte Newton: «Jeder, der solche Verbrechen nicht anprangert oder versucht, sie zu stoppen, ist ein Komplize. Frauen können nackt herumlaufen, wenn sie möchten, es ist eine persönliche Entscheidung.»
(rst)