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Report-Prozess-Statistik
Die optimierte Produktion
Maschinenfähigkeitsuntersuchungen
Im Zuge einer Maschinenfähigkeitsuntersuchung (MFU) wird untersucht, wie sich das System in Bezug auf die Realisierung vorgegebener Qualitätsanforderungen verhält.
Die Fähigkeitsindizes heissen:
- Cm - für die Maschinenbeherrschbarkeit
- Cmk - für die Maschinenfähigkeit
Der Cm-Wert gibt lediglich Aufschluss über die Fähigkeit in einem bestimmten Toleranzfeld zu fertigen, wohingegen der Cmk-Wert die Lage im Toleranzfeld berücksichtigt.
Vorgehen:
Bei einer MFU wird durch eine Kurzzeituntersuchung an dem Prüfsystem das Verhalten hinsichtlich der Realisierung vorgegebener Merkmale und Qualitätsanforderungen untersucht.
So eine Maschinenfähigkeitsuntersuchung wird in der Regel beim Kauf eines neuen System durchgeführt. Die MFU ist auch oft ein Bestandteil der System-Abnahme beim Kunden. Auch bereits sich in der Produktion befindenden Systeme werden in bestimmten Zeitabständen fortlaufend kontrolliert, um die entsprechende Fähigkeit der Prüfsysteme für die geforderte Prüftoleranzen sicherzustellen.
Bei einer Maschinenfähigkeitsuntersuchung wird in der Regel eine nach statistischen Kriterien festgelegte Stichprobe von Baugruppen (in der Regel 50 Stück) unter konstanten Rahmenbedingungen angefertigt. Anschliessend werden die für die spätere Funktion der Baugruppe kritischen Grössen gemessen.
Daraus kann man die Maschinenfähigkeit als Zahlenwert ermitteln.
ein Cmk-Wert von:
- 1,33 entspricht 4 Sigma (Standardabweichung bei Normalverteilung)
- 1,67 entspricht 5 Sigma
Je kleiner der Wert, desto schlechter die Maschinenfähigkeit.
Im Idealfall ist Cm = CmK, da es in der Regel aber immer eine Abweichung zwischen Mittelwert und Nominalwert gibt, ist in der Realität CmK < Cm.