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Kurz nach der Geburt beginnt der Säugling zu schreien und ist untröstlich. Beruhigung in den späten Nachtstunden. Der Bauch des Säuglings ist manchmal gebläht. Dauer: Wochen/Monate. Im 3. Monat klingen die Koliken plötzlich ab.
Ursachen
Unbekannt. Annahme: Unreife des Darmsystems. Ob es sich tatsächlich um Krämpfe im Magen-Darm-Bereich handelt, ist umstritten.
So helfen Sie Ihrem Kind
Stillende sollten auf blähende Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Kohl oder Zwiebeln, verzichten, da sie über die Muttermilch zum Baby gelangen können. Versuchen Sie, eine Weile lang selbst auf Milch und Milchprodukte zu verzichten: So können Sie überprüfen, ob sich die Krämpfe des Säuglings bessern. Auch Bewegungen wie das Schaukeln beim Spazierengehen, Herumtragen in Fliegerstellung (das Baby wird mit der Bauchseite auf den Unterarm gelegt) oder eine sanfte Bauchmassage im Uhrzeigersinn können beruhigen.
Wenn sich das Allgemeinbefinden des Säuglings verschlechtert, wenn er nichts mehr zu sich nehmen will oder wenn er gleichzeitig ➔ Fieber hat, sollte der Arzt konsultiert werden. Das empfiehlt sich auch, wenn beim sanften Betasten des Bauches offensichtliche Beschwerden auftreten oder wenn der Säugling gleichzeitig verstopft ist oder ➔ Durchfall hat.