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Der Trainerwechsel bei den SCL Tigers erzeugt noch nicht die gewünschte Wirkung. Die Langnauer verlieren das erste Spiel unter Yves Sarault nach einer 3:1-Führung mit 3:5 bei den Lakers.
Neuer Trainer, alte Schwächen - so lässt sich der Langnauer Auftritt am Obersee zusammen fassen. Gewiss zeigten die Emmentaler gute Ansätze. Sie liessen sich von einem frühen Rückstand nicht beirren und gingen verdientermassen 3:1 in Führung. Eine Undiszipliniertheit von Alexandre Grenier leitete in der 30. Minute indessen die Wende ein. Wegen Revanchefouls kassierte Grenier im zweiten Abschnitt innerhalb von sieben Minuten drei Zweiminutenstrafen. Die dritte nützten die Lakers durch Nando Eggenberger zum 2:3-Anschlusstreffer.
Im Finish korrigierten die Lakers miserable erste 40 Minuten. Stefan Hedlund, der Trainer der Lakers, hatte das Unheil früh kommen sehen und schon nach sechs Minuten (bei 1:1) sein Timeout genommen. Aber im letzten Moment fanden die Lakers den Tritt doch noch: Roman Cervenka (52.), Nathan Vouardoux (55.) und Igor Jelovac mit einem Schuss ins leere Tor (58.) realisierten die späte Wende vom 2:3 zum 5:3. Roman Cervenka übernahm mit einem Tor und einem Assist die alleinige Führung in der Skorerliste. Jesper Olofsson, der Topskorer der Tigers, fehlte in Rapperswil krankeshalber. (sda)
Bild: keystone