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An der Agystrasse in Granges-Paccot werden neben Einkaufsflächen auch Wohnungen und Büroräume entstehen: Der Oberamtmann des Saanebezirks Carl-Alex Ridoré hat der Transat SA die Bewilligung für den Bau von vier Wohnblöcken und zwei Gebäuden mit Büroräumen erteilt, wie er gestern mitteilte. Die Parzelle ist knapp 20 000 Quadratmeter gross. Die vier Hauptgebäude werden 20 Meter hoch sein, die zwei anderen Gebäude zwölf Meter. Es entsteht Platz für 76 Wohnungen; in den Büroräumen sollen sich in erster Linie medizinische Spezialisten niederlassen können.
Das Projekt ist seit längerem in Planung: Im Frühling 2011 lag das Baugesuch für die Änderung des Detailbebauungsplans auf. Dieses wurde 2012 von der Raumplanungsdirektion bewilligt und im Mai 2013 durch das Kantonsgericht bestätigt. Im Januar 2012 lag das eigentliche Baugesuch auf, wogegen zwölf Einsprachen von Anwohnern eingingen.
Ridoré hat die Einsprachen nun abgewiesen und die Baubewilligung erteilt. Dies, obwohl im Gebiet momentan Bausperre herrscht, da die Gemeinde Granges-Paccot ihre Ortsplanung revidiert. «Es ist eine Ausnahmebewilligung», sagt Ridoré. Da sich aber sowohl die Gemeinde wie auch das Bau- und Raumplanungsamt im Vorfeld positiv geäussert hätten und eine Bausperre für den Bauherrn einen grossen Verlust bedeutet hätte, habe er diese Bewilligung erteilen können.
Von der Transat SA war gestern Nachmittag niemand zu erreichen. Als die Änderung des Detailbebauungsplans öffentlich auflag, war von einem «millionenschweren» Projekt die Rede. mir