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Wir befinden uns in Dresden und Weimar zwischen 1903 und 1906. Die schicksalhafte Begegnung zwischen Karl May und dem Maler Sascha Schneider, einem der begabtesten Schüler Max Klingers, führt zu einer intensiven Freundschaft zweier „Brüder im Geiste“. An langen Abenden wird diskutiert: Politisches, Künstlerisches und Weltanschauliches. Das Buch ist eine Art Parabel auf den misslungenen Wandlungsversuch des Schriftstellers, der wie vieles in seinem Leben tragisch ausgeht. Es beschreibt die einmalige und äusserst fruchtbare Künstlerfreundschaft der beiden in jeder Hinsicht so unterschiedlichen Männer vor dem politischen und kulturhistorischen Hintergrund der ersten Jahre des 20. Jahrhunderts.
Portrait
Klaus Funke, geboren 1947, neben dem Studium der Agrarwissenschaften in Leipzig Veröffentlichung von Kabarett-Texten. Heute ist der Autor Projektleiter eines privaten Bildungsträgers und hat zahlreiche Prosatexte Erzählungen, Kurzgeschichten, Märchen, Romane und Bühnenstücke verfasst.