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Können die Fähigkeiten von IBMs Watson in eine App gepackt werden?
IBMs Supercomputer Watson hat bereits für Aufsehen gesorgt, da mit ihm zum ersten Mal eine Maschine Menschen in der Quiz-Show 'Jeopardy!' besiegte
. Dabei zeigte der Computer vor allem zwei Fähigkeiten: Er kann menschliche Sprache akustisch aufnehmen und innerhalb eines Zusammenhangs interpretieren und er kann rasch riesige Datenmengen durchforsten. Laut 'Businessweek'
arbeitet nun IBM daran, diese Fähigkeiten für Smartphones bereit zu stellen - als persönlichen Assistenten.
Laut Bernie Meyerson, IBM-Vizepräsident für Innovationen, soll die neue Version Watson 2.0 künftig auch komplexe Fragen auf Basis von umfassendem Datenmaterial beantworten können - nicht wie Apples Smartphone-Assistent Siri, der einfache Fragen mal gut mal weniger gut beantwortet. Das Ziel sei, so 'Businessweek', dass ein Bauer auf seinem Feld stehend sein Telefon fragen kann, wann er
sein Getreide pflanzen soll, und darauf eine sekunden schnelle Antwort bekommt, die lokale Daten, historische Trends und wissenschaftliche Studien miteinbezieht.
Ein Weg mit Hürden
Bis es aber soweit ist, müssten aber noch einige Hürden gemeistert werden - die grösste sei die benötigte Rechenkapazität. Aktuell greift Watson auf zehn Server-Racks zurück, so Meyerson gegenüber 'Businessweek'. Somit würde die zugehörige App noch viel zu viel Strom verbrauchen.
Der Supercomputer Watson konnte aber nicht nur bei der Quizshow Jeopardy überzeugen, sondern hilft seitdem bei Management-Entscheidungen oder bei Analysen von Finanzdaten der Citigroup
. Ausserdem wird er auch vom Krankenversicherer WellPoint im Gesundheitssektor
eingesetzt. (lvb)