Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03163.jsonl.gz/1765

Pantalone leidet am Troubadix-Komplex: Was ich schaffe, stillt den Durst nicht, stillt den Hunger nicht, gibt nicht warm und macht nicht stark. Ob es das Leben schöner macht? Ich weiss es nicht. Eher unnütz also. Wenn mir das jemand sagt, dann muss ich ihm zustimmen. Ich falle dann kurz in ein Loch und mache nachher trotzdem weiter.
Gewisse Phänomene scheinen nicht nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung zu funktionieren. Wenn zum Beispiel ein zwischenmenschliches Problem auftritt, dann kann man dieses immer auf verschiedenen Ebenen erklären und angehen. An der Oberfläche, in der Mitte und in der Tiefe. Pantalone denkt, das ist Charaktersache. Die einen sehen immer einen kleinen, oberflächlichen Grund, die andern grübeln immer in die tiefsten Tiefen. Fündig werden beide. Aber in der Regel lösen beide das Problem nicht. Oder doch.
Nicholas Fandorin, verwöhnter, mittelmässig begabter englischer Historiker mit russischer Abstammung reist auf den Spuren seines Vorfahren Cornelius von Dorn nach Moskau. Der naive, unglaublich ehrenhafte Fandorin trifft auf zwei mächtige, weniger ehrenhafte Gangsterbosse und schlägt sich brillant um einen unermesslich wertvollen Schatz.
Wenn der alte Lehrer ins Schwärmen kam, wurde der Schüler bockig. Er frass den Stoff widerwillig und gab ihn anlässlich einer Prüfung wieder von sich. Später dann, mit einundfünfzig vielleicht, begegnet ihm der Stoff wieder und plötzlich versteht er seinen alten Lehrer und kommt selbst ins Schwärmen (schreibt vielleicht sogar einen kleinen Exkursionsbericht). So erging es mir am Wochenende angesichts der Albulabahn.
Gestern in Bern kurz Bon Jovi gesehen … Das war in erster Linie ein totaler Verkehrskollaps. „Bon Jovi in Bern“ weiterlesen