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Personen, die sich rassistisch diskriminiert fühlen, deren Bekannte und Verwandte aber auch Zeuginnen und Zeugen von rassistischen Vorfällen sowie Anlauf- und Beratungsstellen können sich mit Anfragen an die EKR wenden. Täglich gelangen durchschnittlich zwei Fälle an die Kommission. Rund 40% der Beratungsanfragen können mit einer Information beantwortet werden, ca. 50% werden an eine Anlauf- und Beratungsstelle weitergeleitet. Die restlichen 10% behandelt das Sekretariat der EKR.
Jeder gemeldete Vorfall wird vom Sekretariat der EKR entsprechend der Schilderung der Rat suchenden Person oder Institution erfasst. Danach wird nach einer ersten internen Analyse gemeinsam mit der betroffenen Person entschieden, ob der Fall an eine private Anlauf- und Beratungsstelle, an eine kantonale oder städtische Ombudsstelle oder an eine andere Institution weitergeleitet werden soll. Die EKR schlägt dann eine andere Stelle vor, wenn es in der entsprechenden Region – meist am Wohnort der betroffenen Person – eine Stelle gibt, welche in der Lage ist, die Beratung zu gewährleisten. Es kommt auch vor, dass ein Fall in Zusammenarbeit mit einer oder mehreren Beratungsstellen gemeinsam begleitet wird.
Zum AnfangLetzte Aktualisierung: 10.08.2017