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Ein interessantes Forschungsergebnis präsentierten Biologinnen und Ökologen der Uni Zürich und amerikanische Forschende: schnell wachsende Pflanzen vernachlässigen die Verteidigung gegen Schadorganismen. Sie sind nicht in der Lage, beide Aufgaben gleich gut zu erfüllen.
Die Widerstandskräfte von Pflanzen vor Frassfeinden hat im Laufe der Entwicklung dazu geführt, dass verschiedene Strategien entwickelt wurden. Morphologisch sind es Stacheln oder Dorne, aber auch Haare, welche Feinde abzuhalten versuchen.
In einer aufwändigen Forschungsaufgabe wurden Pflanzen der Arabidopsis thaliana (Bild) spezifische Gene ausgeschaltet, die der Verteidigung dienen. Anschliessend wurde beobachtet, wie sich diese sogenannten Knockout-Mutanten entwickeln: Sie wuchsen wesentlich kräftiger als ihre intakten Kollen, konnten sich aber nur schlecht gegen die anstürmenden Blattläuse verteidigen, was ihnen zum Verhängnis wurde.
Die Forschenden folgerten aus ihren Versuchen, dass Schädlingsresistenz nicht mit schnellem Wachstum vereinbar ist. Diese Beobachtung sei in Bezug auf die Landwirtschaft sehr wichtig, da Pflanzen meist auf Ertrag und Wachstum gezüchtet werden und dabei die natürlichen Resistenzen der Pflanzen weitgehend durch den Einsatz von Insektiziden wettgemacht wurden.
(Quelle: Uni Zürich, Mediadesk)
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