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Eine wichtige Basis der bilateralen Beziehungen waren während rund 20 Jahren die technische Unterstützung durch die DEZA und die Errichtung von Polytechnika (1976–1996, Gesamtvolumen der unterstützten Projekte: 277 Millionen CHF), die bis heute zum guten Ruf der Schweiz in Indonesien beitragen.
Seit 2008 ist Indonesien eines der acht Schwerpunktländer der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO). Im Rahmen eines Kooperationsprogramms 2021–2024 konzentriert sich das SECO auf effiziente öffentliche Institutionen und die Wettbewerbsfähigkeit des Privatsektors, insbesondere der KMU.
Für die Bewältigung der Folgen des Tsunami von 2004 sprach die Schweiz Mittel in der Höhe von 12,5 Millionen CHF, die in entsprechenden DEZA-Programmen eingesetzt wurden. Seither unterstützt die Schweiz Indonesien bei Naturkatastrophen, insbesondere bei Erdbeben (Lombok 2018) und Tsunamis (Palu 2018).
Seit 2013 sind zwei regionale Experten für Katastrophenvorsorge und Katastrophenhilfe in Bangkok stationiert, um DRR-Projekte in Südostasien und im Pazifikraum zu unterstützen und im Falle einer Naturkatastrophe schnell reagieren zu können. Diese Experten unterstützen auch die ASEAN bei deren Katastrophenrisikomanagement und der Stärkung ihrer Reaktionsfähigkeit.
Schweiz und Indonesien: Internationale Zusammenarbeit
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Indonesien, SECO