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Mehrere Tausend Menschen haben am Mittwoch erneut in Ecuadors Hauptstadt Quito gegen die Erhöhung der Spritpreise protestiert. Gewerkschaften und die Konföderation der Indigenen Völker (CONAIE) hatten zu den Demonstrationen aufgerufen.
Diese verliefen ohne grössere Zwischenfälle. Die Regierung von Präsident Lenín Moreno hatte vor einer Woche die Treibstoff-Subventionen gestrichen, was zu Preissteigungen von bis zu 100 Prozent führte.
Die Regierung hat inzwischen den Ausnahmezustand verhängt und um Regierungsgebäude Sperrbezirke eingerichtet. Moreno verlegte seine Regierung am Montag nach Guayaquil, um den Unruhen in Quito auszuweichen. In der Hauptstadt war es am Dienstag zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten drangen kurzzeitig ins Parlament ein, bevor sie von der Polizei vertrieben wurden.
Nach Angaben von Innenministerin María Paula Romo wurden seit Beginn der Protestwelle 676 Demonstranten festgenommen.