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2010
Bonstetten
Präselektionierter Projektwettbewerb
Der Sakralraum in Bonstetten wird bestimmt durch zwei oben gebogene Betonschalen, die ein Längszenitallicht erzeugen. Das entlang den Schalen einfallende Licht erzeugt im Innern eine Dramatik des Aufstrebens und des sich gegenseitig Anlehnens. Der Lichteinfall auf die gebogenen Betonschalen vermindert sich kontinuerlich nach unten hin und führt somit zu einer Geborgenheit auf Erdgeschossniveau. . Auch bei dieser Kirche war uns die steinerne Erscheinung wichtig, gerade um die Elevation von Schwerem als Expression der Kräfte vorzuführen.
Die ganze Anlage ist als Hofsequenz ausgebildet , die stark ummauert ist und so die Schalen statisch verankert. Die Verwandtschaft mit einer Klosteranlage strebten wir an, um der Nutzung eines Kirchenkomplexes eine räumliche Entsprechung zu geben, die nicht beliebig, nett und sympathisch, sondern stark monumental wirkt.