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Im Rennen der Männer triumphierte mit Mathias Flückiger der im Weltcup zuletzt stärkste Schweizer. Der Berner distanzierte Nino Schurter um 1:14 Minuten. Der Olympiasieger wiederum erreichte das Ziel 15 Sekunden vor dem überraschenden Bronze-Gewinner Marcel Guerrini.
Er habe sich früh absetzen und sein Tempo durchziehen können, liess Flückiger verlauten. «Die Form ist da, und ich habe im Training noch nicht alles ausgereizt. Das stimmt mich im Hinblick auf die kommenden Herausforderungen zuversichtlich.» Für den WM-Zweiten der Jahre 2019 und 2020 handelt es sich um den zweiten SM-Titel. Erstmals hatte er 2018 in Andermatt reüssiert.
War Jolanda Neff im Weltcup zuletzt nicht die stärkste Schweizerin gewesen, liess die St. Gallerin die nationale Konkurrenz an den Titelkämpfen hinter sich. Auf dem anspruchsvollen, mit steilen Rampen versehenen Kurs verwies Neff die Nidwaldnerin Alessandra Keller um 14 Sekunden auf Platz 2. Bronze sicherte sich Sina Frei.
«Ich spüre, dass es aufwärts geht und ich wieder leistungsfähiger werde. Das ist ein gutes Zeichen», resümierte die ehemalige Weltmeisterin Neff, welche sich im Berner Oberland zum siebten Mal als Schweizer Meisterin feiern lassen durfte.