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Zysten sind beispielsweise Aussackungen der Harnkanälchen in den Nieren. Diese Aussackungen oder Ausbuchtungen können mit dem Harnkanälchen, aus dem sie entstanden sind, noch gut in Verbindung stehen.
Später können sie sich aber auch komplett abschnüren. Die Ursache der eigentlichen Zystenentstehung ist bis heute noch nicht gänzlich geklärt. Man weiss aber, dass der Gendefekt der hauptverantwortlichen Gene PKD 1 oder PKD 2 (polycystic kidney disease 2) zu veränderten, hiervon abgeleiteten Proteinen führen kann.
Als Zilie oder Cilium (lat. cilium ‚Wimper‘) bezeichnet man eine zylindrische, 5–10 µm lange und etwa 250 nm schlanke zytoplasmahaltige C der Plasmamembran mit einem röhrenförmigen Skelett aus Bündeln von Mikrotubuli, dem sogenannten Axonem.
Dieses Gerüst besteht aus neun kreisförmig angeordneten Mikrotubuli-Dubletts (9×2), in deren Mitte zwei zentrale Mikrotubuli liegen können (9×2+2) oder nicht (9×2+0).
Der menschliche Zellkern enthält die Chromosomen als Träger der Erbsubstanz, diese liegt in den Genen. In jedem Gen liegt der „Bauplan“ für ein bestimmtes Protein bzw. einer Funktion. Der Mensch hat insgesamt 46 Chromosomen. Jede Erbinformation ist in einem doppelten Chromosomensatz gespeichert (je ein Satz vom Vater und von der Mutter).
Das am häufigsten für die Zysten verantwortliche Gen liegt auf dem Chromosom 16 (Nieren-Zysten). Doch er kann auch an der Bauchspeicheldrüse vorkommen.
Zystische Pankreastumoren machen weniger als zehn Prozent der primären Pankreastumoren aus, dennoch gehören die meisten dieser zystischen Tumoren zu den wenigen Neubildungen dieses Organs, welche eine günstige Prognose besitzen.
Die häufigsten zystischen Neubildungen des Pankreas sind das seröse Zystadenom, die muzinösen zystischen Neoplasien (MZN) und die intraduktalen papillären muzinösen Neoplasien (IPMN, mitunter auch IPMT genannt).