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Angeführt von Giulia Steingruber qualifiziert sich das Schweizer Kunstturn-Team an der Frauen-EM in Sofia für den Final. Die Ostschweizerin kämpft zudem am Sprung, am Boden und am Balken um Einzel-Medaillen.
Das Team von Zoltan Jordanov belegte am Ende in der überraschend von Grossbritannien gewonnen Qualifikation mit 163,663 Punkten den guten 6. Platz, erfüllte damit die Zielvorgabe des Verbands deutlich und wird am Samstag zum zweiten Mal nach 2010 einen Diplomrang erreichen. Vor vier Jahren klassierten sich die Schweizerinnen in Birmingham am Ende im 6. Rang.
Steingruber war bereits in Birmingham mit dabei, inzwischen ist sie zum Captain und zur absoluten Leaderin im Schweizer Team gereift. An ihrem Paradegerät dem Sprung, wo sie vor einem Jahr in Moskau Gold gewonnen hatte, gelang Steingruber sowohl der Tschussowitina als auch der Jurtschenko mit einer Schraube einwandfrei. Mit 14,622 Punkten gewann die 20-jährige Ostschweizerin wie bereits in Berlin 2011 und in Moskau die Qualifikation. Im Final am Sonntag wird Steingruber ihren zweiten Sprung mit einer Doppelschraube zeigen.
Auch am Boden hat Steingruber realistische Chancen auf eine Medaille, schloss sie doch die Qualifikation als Dritte ab. Bereits an den Europameisterschaften in Moskau sowie an den Weltmeisterschaften im letzten Herbst in Antwerpen hatte sich die Gossauerin am Boden in den Top 8 klassiert und ein Diplom gewonnen. Am Balken rutschte Steingruber nach einem Wackler als Achte und Letzte in den Final - eine Premiere für die «Schweizer Sportlerin des Jahres» an diesem Gerät.
Ilaria Käslin verpasste die Finalteilnahme am Balken knapp. Die 16-jährige Tessinerin, der insgesamt ein guter Wettkampf gelang, zeigte an ihrem Paradegerät einen fast fehlerlosen Vortrag, kassierte aber wegen Zeitüberschreitung einen Zehntelpunkt Abzug.
Den einzigen Sturz im Schweizer Team verzeichnete EM-Debütantin Stefanie Siegenthaler, die den Wettkampf am Balken eröffnete und stürzte. Laura Schulte zeigte am Boden und am Sprung zwei gelungene Vorstellungen, Nadia Mülhauser unterlief am Stufenbarren ein leichter Fehler. (pre/si)
Thabo Sefolosha wird sich mit der Rückkehr auf die Basketball-Courts gedulden müssen. Nach der am Donnerstag erfolgten Operation, bei welcher das gebrochene rechte Wadenbein sowie einige beschädigte Bänder wiederhergestellt wurden, wird mit einer Absenz des Waadtländers von rund sechs Monaten gerechnet.
«Alles ging gut und er ist in guten Händen», sagte sein Trainer Mike Budenholzer von den Atlanta Hawks zum medizinischen Eingriff.
Sefolosha hatte sich seine Verletzungen, die zum vorzeitigen …