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Mit Gott, Christliche Prinzipien, Wege Gottes, Christus, Christ, christlich, lauter Wörter die auf meinem Webpage vorkommen. Fromme Floskeln oder was sagen diese Begriffe aus? Gehörst Du dazu oder bist Du ausgeschlossen, fragst Du Dich vielleicht. Du hattest vielleicht mal etwas am Hut mit dem Christsein, aber im Moment interessiert Dich dies nicht mehr, bist Du nun out? Dir ist möglicherweise alles neu, ist dies was für Dich?
Diese Frage, was heisst «christlich», habe ich mir vor vielen Jahren gestellt. Mein Vater war Freidenker mit jüdischem Hintergrund, meine Mutter hatte eher einen versteckten Glauben. Ich hatte nichts am Hut mit christlich. Ich bin mit meinem Bruder, der sich neu mit dem Thema Christsein auseinandersetzte, nach Huémoz zu L’Abri gegangen. Dort stellte ich diese Frage. Mir wurde auf eine sehr liebende und offene Art gesagt, dass es schlussendlich nicht um eine manipulative Kappe geht, welche man anziehen muss, sondern um die Frage der gelebten Wahrheit («truth»). Ich fühlte mich verstanden und gleichzeitig hingezogen.
Für mich heisst Christsein folgende 5 Punkte:
1. Konfrontiert mit der Person Jesus Christus als Teil der Dreieinigkeit. Um ihn komme ich in der ganzen Frage nicht herum.
2. Konfrontiert mit der Offenbarung durch Jesus Christus in der Bibel.
3. Konfrontiert mit dem Leib Christi in der Kirche, in den Gemeinden, in den Versammlungen. Früh war mir die Sicht für die gesamte Kirche ein wichtiges Anliegen. So zum Beispiel, als ich im Spital Christus in Nonnen und Diakonissen echt entdeckt habe. Aus meiner Sicht ist die echte Ökumene in der persönlichen Begegnung, in der ich Christus im anderen erkenne, aus welcher Kirche oder Denomination diese Person auch immer kommt.
4. Konfrontiert mit den Glaubensbekenntnissen. Zum Beispiel ist das «Apostolische Glaubensbekenntnis» und das «Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel» sehr wichtig. Es tut gut, diese gelegentlich vor Augen zu haben und sogar in einem Gebet auszudrücken.
5. Konfrontiert sein mit mir, der ehrlichen Auseinandersetzung mit mich selbst und der Erkenntnis, dass ich persönlich Jesus Christus brauche. Gleichzeitig soll mein Gegenüber mich offen, ehrlich und authentisch erkennen und sehen, wie ich damit umgehe und wer ich wirklich bin, auch wenn dies Schwächen bei mir offenbart.
Von einer solchen gelebten Wahrheit erzählt die L’Abri-Leiterin von Southborough (USA). Siehe dazu im untenstehenden Link die Geschichte bei 1h4min30sek:
In dem Sinne blogge ich als Christ.
Somit ist jeder eingeschlossen, der mit auf diesen Weg gehen will. Es kann jedes Fragen stellen. Niemand ist “out” auf dem Weg, näher zu Jesus Christus zu kommen.
Was denkst Du über Christus? Was löst das Wort «Christlich» bei Dir aus? Schreibe dazu im Kommentar unten!