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Geschichte
Die Schweizerische Nordostbahn Gesellschaft entstand am 1. Juli 1853 aus der Schweizerischen Nordbahn und der Zürich-Bodenseebahn.
Ist Streckennetz erstreckte sich von Aarau im Westen, Luzern im Süden und der Bodensee war die östliche Abgrenzung. Die NOB betrieb auf dem Boden- und Zürichsee eine eigene Schiffflotte. Auf den sogenannten Trajekte Schiffen wurden Güterwagen über den See befördert. Die Schifffahrt auf dem Zürichsee stossten die NOB kurz vor übernähme der NOB durch die SBB ab. Der Schiffsbetrieb auf dem Bodensee wurde von den SBB bis 2007 weitergeführt.
Die Zürich Bodenseebahn wird fertig gebaut
Nach dem Zusammenschluss der Zürich-Bodenseebahn mit der Schweizerischen Nordbahn, zur Schweizerischen Nordostbahn baut die NOB die Strecke von Zürich nach Romanshorn fertig.
Die Nordostbahn konnte die Eisenbahnstrecke vom Romanshorn nach Winterthur am 15.Mai 1855 feierlich eröffnen. Die Fortsetzung Richtung Zürich konnte die Schweizerische Nordostbahn am 27. Dezember 1855 die Strecke bis Oerlikon verlängern. Das letze Stück bis zum Zürcher Bahnhof konnte am 25. Juni 1856 dem Betrieb übergeben werden.
Der Abschnitt Zürich Hauptbahnhof Oerlikon, stellte eine Herausforderung dar. neben dem Wipkinger-Tunnel musste auch die Strecke an höhe gewinnen, die geschah eitel Aufschüttung eines Dammes. Die Steigung dieses Eisenbahndamms war für die schwachen Dampflokomotiven eine grosse Herausforderung. Der Damm wurde im Zusammenhang mit dem Bau der rechtsufrigen Seebahn via Zürich Letten durch ein Viadukt ersetzt.
Die Rheinfallbahn
Mit dem Zusammenschluss der Schweizerischen Nordbahn und der Zürich Bodenseebahn zur Schweizerischen Nordostbahn gab es Bestrebungen Schaffhausen an das Schweizer Eisenbahnnetz anzuschliessen. Ein Lokales Komitee beabsichtigte eine Bahnlinie von Winterthur nach Schaffhausen zu bauen.
In den Verhandlungen zur Mitbenutzung des Bahnhof Winterthur durch die Rheinfallbahn näherten sich die beiden Gesellschaften sich an. Die Rheinfallbahn erwog den Bahnbetrieb ihrer Strecke durch die NOB betreiben zu lasen. Schließlich einigte man sich das die Schweizerische Nordostbahn die Rheinfallbahn Gesellschaft am 4. November 1856 übernimmt.
Die Streckenführung mit der Rheinüberquerung oberhalb des Rheintals, war nicht von Anfang an vorgesehen. Es gab auch Bestrebungen die Eisenbahnstrecke über Badisches Gebiet bei Jestetten zu führen. doch Entschluss man sich eine rein schweizerische Linienführung zu bevorzugen.
Die Rheinbrücke beim Schloss Laufen plante man als Gitterträgerbrücke. doch während dem Bau merkte man das ein Bogenviadukt über den Rhein technisch möglich war. Die Rheinfallbahn durch das Zürcher Weinland wurde 16.April 1857 eröffnet.
Die Nordostbahn breitet sich aus
Das Streckennetz der NOB vergrösserte sich in den nächsten Jahren beträchtlich. Die Linienzuwächse wurde Teilweise durch Beteiligungen erreicht. Bahnstrecken die unter Beteiligung der Nordostbahn errichtet wurden, gelangten nach und nach in ihr Besitz. Die Gemeinschaftsbahnen mit der Schweizerischen Centralbahn im Aargau, bleib das Konstrukt bis zum Rückkauf der NOB durch die Eidgenossenschaft bestehen.
Nicht nur zu Land breitete sich die Schweizerische Nordostbahn aus, auf dem Bodensee richtete sie einen Treiekte Verkehr ein. Die Kähne transportierten über den Bodensee Güterwagen nach Württemberg und Bayern. Auch auf dem Zürichsee wurde ein Trajektverkehr eingerichtet, der aber nicht so bedeutsam war wie jener auf dem Bodensee.
Der ruinöse Kampf
Mit der starken Expansion der Schweizerischen Nordostbahn Gesellschaft, schaffe sich die NOB Herren nicht nur Freunde. Der Demokratischen Bewegung war dieses Monopolstreben zuwider. Sie bemühte sich um einige Eisenbahnkonzessionen um die Nordostbahn und die Centralbahn zu konkurrenzieren. Die Nationalbahn sollte eine alternative Verbindung vom Bodensee bis an den Genfersee bieten, doch die Nationalbahn blieb in Zofingen stecken.
Die Nordostbahn Kämpfte mit allen Mitteln ihre Vormacht in der Nordostschweiz zu behalten. Um Linien von der Konkurrenz zu verhindern, versuchten sie die Konzession an sich zu ziehen, so geschehen bei der Rheinbahn Winterthur-Koblenz. Wo es der NOB nicht gelang die Linie Ansicht zu ziehen baute sie eine Konkurrenzlinie zur neuen Bahnlinie der Konkurrenz. Eine solche Konkurrenzlinie zur Nationalbahn war die Eisenbahnlinie Niederglatt-Otelfingen-Wettingen.
In den 1870er Jahren ging die Schweizerische Nordostbahn zahlreiche Bauverpflichtungen an Eisenbahnlinien ein, so das die NOB in eine tiefe Krise schlitertte. Die Bundesbehörden ordneten bei der Nordostbahn ein Moratorium von neuen Eisenbahnlinien an. Der NOB wurde für die Erfüllung der eingegangenen Bauverpflichtungen mehr zeit eingeräumt.
Weitere Nordostbahn Eisenbahnstrecken, beziehungsweise Tochtergesellschaften
- Rheinbahn Bahnlinie Winterthur-Koblenz
- Niederglatt-Otelfingen-Wettingen
- Aargauische Südbahn
- Bözbergbahn
- Bischofszellerbahn
Beteiligung an Gotthardbahn Gesellschaft
Die NOB war auch am Jahrhundert Bauprojekt am Gotthard beteiligt. Die Nordostbahn investierte einige Millionen in der Gotthardbahn Gesellschaft, wo Alfred Escher anfänglich Direktionspräsident war, bis er auf druck zurücktreten musste.
Bildquellen
- Zürichsee_Trajekt: Foto: Romedo Guler - ETH-Bibliothek
- River Falls Water Rhine: pxxabay.com