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Ein alter, verknöcherter Junggeselle hat sein Mündel Agnes in die Obhut von Bauernsleuten gegeben, damit sie fernab von der Welt und in Tugend aufwachse – und ihm zu einer treuen Ehefrau werde. Doch Agnes verliebt sich in den jungen Horace ...
Weil ›Die Schule der Frauen‹ am Hof umstritten war, lieferte Molière eine Kritik der Schule der Frauen nach, eine einaktige Prosakomödie, in der sich Personen des öffentlichen Lebens über jenes Stück unterhalten. ›Die Schule der Ehemänner‹: Sganarelle und sein Bruder Ariste haben zwei Waisenkinder, Isabelle und Léonor, adoptiert, die sie sich – wenn auch mit ganz verschiedenen Methoden – zu Ehefrauen erziehen wollen.
»Molière liest sich vortrefflich und wird sich immer vortrefflich lesen, weil er nicht nur voll echtem Gefühl und edler Gesinnung, sondern vor allem auch voll jener durchsichtigen Klarheit ist, die, an und für sich schon ein Zauber, diesen Zauber durch ›Bonsens‹ und gute Laune, durch Witz und Grazie beständig zu verdoppeln weiß. Er ist sentenziös wie Larochefoucauld, erreicht aber größere Wirkung, weil seine Sentenzen nicht bloß in der Luft herumfliegen, sondern bestimmte persönliche Träger haben und aus ganz bestimmten Situationen heraus erwachsen.«Theodor Fontane
»Wer sich in einer zur Freude ohnehin geneigten Gemütsverfassung findet, der wird am besten tun, sich die Molièrschen Komödien zu wählen.«Justus Möser
»Jeder neue Mensch, der lesen kann, ist ein neuer Leser für Molière.«Sainte-Beuve