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Wenn es stimmt, dass die moderne Welt der Ausbildung der eigenen Identität einen großen Spielraum einräumt, dann kann es auch nicht mehr gelingen, alle Menschen auf einige allgemeingültige ästhetische Normen zu verpflichten. Sie bestimmen die Werte, nach denen sie leben wollen, selbst. Dementsprechend gälte es, Wohnen nicht Konstruktion von Mannigfaltigkeiten mit beliebig vielen Dimensionen sondern im Sinne Heideggers als Zulassen und Einrichten zu verstehen. Konkret könnte dies bedeuten, die Benutzung der Räume mit Ausnahme der Küche und der Nebenräume nicht fest zu schreiben, denn wie Hugo Häring betont, dient der Raum dient vielerlei Gebrauch, nicht nur einem vorgeschriebenen Zweck.