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Humanes Papillomavirus (HPV)
Was ist das Humane Papillomavirus?
Humane Papillomaviren (HPV) sind eine häufige Krankheit, die die Haut oder die Schleimhaut infizieren kann. HPV kann eine Vielzahl von Krankheiten verursachen. Wenn die Infektion lange anhält, können einige HPV-Typen Krebsvorstufen sein und Krebs verursachen.
Wie wird es übertragen?
HPV wird durch vaginalen, oralen oder analen Geschlechtsverkehr übertragen. Es kann aber auch über Hände, Sextoys oder andere Gegenstände übertragen werden, die von mehreren Personen im Genitalbereich in Gebrauch sind.
Was sind mögliche Symptome und Auswirkungen?
Die meisten Infektionen verlaufen ohne Symptome und der Körper ist in der Lage, sie selbst zu bekämpfen.
Einige HPV-Typen können Warzen auf der Haut verursachen. Es gibt verschiedene Erkrankungen, die im Inneren der Vagina oder im Anus auftreten können und manchmal nur durch eine gründliche ärztliche Untersuchung erkannt werden können. Teilweise können sie auch als blumenkohlartige Wucherungen im äußeren Genital- und Analbereich auftreten.
Hochrisiko HPV können Krebsvorstufen und Krebs im Gebärmutterhals, der Vagina, den Schamlippen, dem Anus, dem Penis oder im Rachenbereich verursachen.
Wie wird auf HPV getestet?
Frauen sollten bei ihren gynäkologischen Untersuchungen regelmäßig auf Veränderungen im Gewebe untersucht werden, um Gebärmutterhalskrebs frühzeitig zu erkennen. Seit den 1970er-Jahren ist in der Schweiz ein Gebärmutterhalsabstrich bekannt, der auch als "Pap-Test" oder Krebsabstrich bezeichnet wird. Alle drei Jahre wird er empfohlen, wenn keine unauffälligen Befunde vorliegen. Die Krankenkassen tragen die Kosten.
Auch nach der HPV-Impfung ist es wichtig, den "Pap-Test" weiterhin regelmäßig durchzuführen, da die Impfung nur die wichtigsten HPV-Typen abdeckt, aber nicht alle krebsauslösenden HPV-Typen.
Wie kann eine Infektion verhindert werden?
Humane Papillomaviren können geimpft werden. Sie schützt vor sieben der am häufigsten krebserregenden Viren (HPV 16, 18, 31, 33, 45, 52, 58) und den Viren, die am häufigsten Genitalwarzen verursachen können (HPV 6 und 11). Das BAG empfiehlt die HPV-Impfung für junge Erwachsene und Jugendliche. Die beste Zeit, um sexuell zu handeln, ist zwischen 11 und 14 Jahren. Die Impfung kann jedoch noch bis zum 26. Lebensjahr sinnvoll sein. Wenn die Impfung im Rahmen eines Kantonsprogramms stattfindet, tragen die Krankenkassen die Kosten für die 11- bis 26-Jährigen. Weitere Informationen können bei Medizinern erhalten werden.
Wie wird das Humane Papillomavirus behandelt?
HPV-Infektionen können nicht geheilt werden. Aber die Folgen dieser Infektion, wie beispielsweise Wucherungen im äußeren Genital- und Analbereich, können chirurgisch behoben werden. Es gibt keine Medikamente, die gegen die durch HPV verursachte Krebsvorstufe oder gegen die tatsächliche Krebserkrankung heilen könnten. Eine Laserbehandlung oder ein chirurgischer Eingriff kann jedoch zur Heilung führen, wenn die Veränderungen rechtzeitig entdeckt werden.