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Voices from Africa
Es ist ein Kontinent voller Geschichten und doch findet Afrika kaum bei uns statt. Dieses Panel soll das ändern und neuen, spannenden Stimmen aus der Region die Bühne geben. Ob Menschenrechte, Rassismus, Kolonialismus, innerafrikanische Migration oder einfach der Alltag in prekären Verhältnissen – das sind die Themen der südafrikanischen Bloggerin Malaika Wa Azania und dem äthiopischen Journalisten Qaabata Boru.
Azania ist Chefin des panafrikanischen Magazins «Afrikan Voices of the Left» und hat gerade ein Buch über ihr Leben in Soweto publiziert («Born Free – Mein Leben im Südafrika nach der Apartheid»).
Und Qaabata Boru lebt in einem Flüchtlingcamp Kenias im Exil, wo er das unabhängige Nachrichtenmagazin Kakuma News Reflector, kurz Kanere, herausgibt. Sein Projekt ist weltweit einzigartig und hat internationale Aufmerksamkeit erzeugt. Aus Mangel an finanziellen Mitteln erscheint das Nachrichtenmagazin derzeit nur online. Eine Zusammenarbeit mit der UNHCR-Verwaltung des Camps haben die Macher von Kanere abgelehnt, obwohl sie dann Geld für eine gedruckte Ausgabe hätten. Boru und seine Kollegen betrachten es als ihre Aufgabe, auch über Versäumnisse der internationalen Entwicklungshilfe zu berichten.
Da Qaabata Boru das Visum verweigert wurde, wird er per Skype zugeschaltet.
Dieses Panel wird auf Englisch geführt.