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Fussball ist für die Amerikaner etwas, «von dem sie ihre zehnjährige Tochter abholen». Für den britischen Comedian John Oliver Grund genug, ihnen in seiner Late-Night-Show auf HBO die WM in Brasilien und die FIFA zu erklären. Oder vielmehr in einem 13-minütigen Beitrag aus vollen Rohren dagegen zu feuern.
Oliver lässt nichts aus, weder die Korruptionsskandale, die Vergabe der WM 2022 an Katar, noch den Zwang, wegen Sponsor Budweiser in den WM-Stadien Bier verkaufen zu müssen, obwohl das in Brasilien gesetzlich verboten wäre. Die Organisatoren werden ebenfalls nicht geschont, etwa das Stadion in Manaus, in dem die Schweiz gegen Honduras spielen wird und das nach der WM «zur teuersten Vogeltoilette der Welt» werden dürfte.
Am Ende aber muss John Oliver zugeben: «Die FIFA ist grauenvoll, trotzdem bin ich begeistert über die WM.» Fussball sei eine organisierte Religion und die FIFA ihre Kirche: «Ihr Anführer ist unfehlbar, sie zwingt südamerikanische Länder, nicht vorhandenes Geld für opulente Kathedralen auszugeben, und sie könnte verantwortlich sein für eine schockierende Zahl von Toten im Mittleren Osten.»
Amen und Anpfiff. (pbl)
Die finale Staffel der Hitserie «Game of Thrones» hatte viele Fans enttäuscht. Diese Enttäuschung nahm sogar so skurrile Formen an, dass Fans eine Online-Petition starteten, die von HBO forderte, die achte Staffel neu zu drehen – und immerhin 1,7 Millionen Mal unterzeichnet wurde.
Nun hat sich der Autor der Vorlage, George R. R. Martin, in einem Interview mit dem Magazin Fast Company erstmals über die Problematik der letzten Staffel geäussert. Martin sprach dabei vor allem die unterschiedlichen …