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Dem unermüdlichen Hauptmann Konrad Alder, unserem Aviatik-Korrespondenten und Vorkämpfer für die moderne, kriegstaugliche Luftwaffe ohne die unfassbaren Sottisen der Expertin” Priska Seiler Graf (PSG), verdanken wir den folgenden Beitrag zur finnischen Aufrüstung.
- Finnland begrenzt die Kosten für die zu beschaffenden 64 Kampfjets auf 10 Milliarden Euro. Man vergleiche damit den Schweizer Ausgabendeckel von 6 Milliarden Franken für maximal 40 Flugzeuge.
- Wie in der Schweiz geht den Finnen um den Ersatz ihrer derzeit noch 55 F/A-18C und 7 F/A-18D Hornet (ursprünglich besass die finnische Luftwaffe 64 F/A-18). Finnland weist zu Russland eine 1’000 Kilometer lange Landgrenze auf – von Lappland bis hinunter zum Finnischen Meerbusen (Golf von Finnland).
Lieferung ab 2025
- Eine weitere Parallele zur Schweiz bietet der Zeitplan: Die ersten neuen Jets sollen 2025 eintreffen; von diesem Jahr an will die Luftwaffe die ersten alten F/A-18 ausser Betrieb stellen.
- Lauri Puranen, der Projektkoordinator, lässt verlauten: Mit den derzeit fünf Bewerbern werden zu den eingereichten Angeboten keine weiteren Verhandlungen mehr geführt.
- Für die 10 Milliarden Euro verlangt Finnland 64 Kampfflugzeuge alles inklusive! Technische Systeme, Ausbildung, Einrichtungen zum Unterhalt, Testausrüstung, Ersatzteile, Waffen und Sensoren.
- Laut Puranen gingen die finalen Offerten im Dezember 2020 ein. Einzelne Konkurrenten hätten wegen Finnlands hohen Ansprüchen an die Bewaffnung die 10 Milliarden Euro überschritten; das werde aber nicht toleriert.
Fünf Konkurrenten wollen den Auftrag
Es sind dies:
- Boeing F/A-18 Super Hornet
- Lockheed Martin F-35A
- Dassault Rafale
- Airbus Eurofighter Typhoon
- Saab Gripen