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Filmfestival von Les Diablerets 31 Filme im Wettbewerb
31 Filme aus acht Ländern im Wettbewerb, ein Kolloquium zur Zukunft des alpinen Films und die Verleihung des « Mérite Alpin » sind die Eckpfeiler der 31. Ausgabe des Internationalen Festivals des alpinen Films in Les Diablerets vom 24. September bis 1. Oktober 2000.
Die Auswahlkommission hatte keine einfache Aufgabe mit der Auswahl der Filme für den Wettbewerb. Mehr als 60 Werke wurden von der Kommission nach den Selektionskriterien Qualität, Originalität sowie Alter der Filme (nicht älter als 3 Jahre) und bisherige kommerzielle Auswertung bewertet. Das Resultat: zwei Drittel der Filme, die dieses Jahr im grossen Saal des Kongresshauses projiziert werden, erfahren ihre Erstaufführung. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass immer mehr ethnografische Filme dabei sind. Dies geht zu Lasten des reinen Alpinismusfilms, einer Kategorie, die deutliche Ab-wärtstendenz aufweist, trotz der Anstrengungen in Richtung Diversifizierung, die in den letzten Jahren unternommen wurden.
Die Wettbewerbsfilme kommen hauptsächlich aus Frankreich ( zwölf mittellange Filme), Italien (neun) und der Schweiz (fünf). Australien, Kanada, Russiand, Deutschland und Kirgistan sind mit je einem Werk vertreten. Zu den Stars dieses Festivals gehören die Italiener Valerio Folco, Sandro Gastinelli und Alessandro Tamanini, die Franzosen Jean-Michel Oggier und Antoine de Maximy sowie der Schweizer Gianluigi Quarti. Sie alle sind erfahrene Filmer, deren Werke schon an den wichtigen Bergfilmfestivals der Welt gezeigt worden sind.
Zu Beginn der Vorführung der Wettbewerbsfilme am Montag, 25. September 2000, werden fünf Filme gezeigt, die übrigen 26 Werke dann von Dienstag, 26. September, bis Freitag, 29. September, täglich in zwei Vorführungen (16.30 und 20 Uhr). Am Samstagnachmittag findet in der Domaine des Sources die Preisverleihung statt, und am gleichen Abend werden im Kongresshaus die Gewinner und einige der prämierten Filme präsentiert.
Wie seit 1972 wird auch dieses Jahr während des Festivals der Preis «Mérite Alpin» verliehen. Diese Auszeichnung geht jeweils an eine Person, die durch ihren Einsatz oder ihre Haltung einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der Bergwelt geleistet hat, und zwar in so unterschiedlichen Bereichen wie Umweltschutz, Rettungswesen oder Technik des Alpinismus. Dieses Jahr wird Antonio Carrel aus dem Aostatal geehrt. Neben seiner Karriere als Politiker hat sich der Gemeindepräsident von Valtournenche im Bereich Bergrettung und Bergführerwesen intensiv engagiert, insbesondere in der Internationalen Vereinigung der Bergführerverbände, deren Präsident er seit vier Jahren ist. Der Preis wird ihm am Freitagnachmittag im Kongresshaus verliehen.