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Das Ainos-Wildpferd (auch Kefallinia-Pferd oder im Volksmund “Pferd der Quelle”) ist eine griechische Pferderasse aus dem Ainos-Gebirge, über deren Ursprung Unklarheit herrscht. Es gibt die Theorien, dass Auswanderer aus den 1930er-Jahren ihre nicht mehr benötigten Pferde freiließen oder dass Bauern in den 50er- und 60er-Jahren die durch die Motorisierung überflüssig gewordenen Arbeitspferde in die Natur entließen. Nach einer von Jasper Nissen erwähnten Aussage von Anwohnern ist es wohl so, dass es diese Pferde schon seit über 200 Jahren gegeben hat. Die Pferde könnten unter der Besetzung des Landstrichs in nach Griechenland gekommen sein. Allerdings handelt es sich um verwilderte Arbeitspferde, da sie eine starke Ähnlichkeit mit dem Pindos-Pony aufweisen und sich viele Schimmel (diese Farbe wurde von den griechischen Bauern favorisiert) unter den Pferden finden. Die Zahl der Ainos-Wildpferde ist sehr gering und zudem sinkend; während man nach 1980 noch etwa 60 Exemplare zählte, so waren es 1997 nur noch 14 Tiere. Gründe für den Rückgang sind vor allem die Einstufung der Pferde als Weidekonkurrent und die daraus resultierende illegale Wilderei auf die Pferde. Für den Schutz des Ainos-Wildpferdes setzen sich die “Gesellschaft zum Schutz der Natur auf Kefallinia und Ithaka” und die Universitäten von Athen und Thessaloniki ein.
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