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Die Koordination von Leistungen wird oft als unklar und unverständlich betitelt. Am Beispiel der Koordination zwischen Leistungen der Arbeitslosen- und Invalidenversicherung zeigt sich, dass die Koordination auch einfach sein kann.
Eine bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldete, ganz arbeitslose, aber aus gesundheitlichen Gründen nur teilzeitlich arbeitsfähige Person, die bereit ist, im Umfang der ärztlich attestierten Arbeitsfähigkeit eine Stelle anzunehmen, hat auf Grund der Vorleistungspflicht der Arbeitslosenversicherung Anspruch auf ein volle Arbeitslosenentschädigung.
Vorleistungspflicht was bedeutet das?
Die Vorleistungspflicht verpflichtet einen Leistungsträger der Sozialversicherungen zu übernehmen, wenn die Leistungspflicht eines anderer Sozialversicherung umstritten ist.
z.b. Ein Versicherter erleidet einen "Unfall"- Er meldet den Unfall via seinem Arbeitgeber der zuständigen Unfallversicherung. Die Unfallversicherung bestreitet das vorliegen eines Unfalles. Damit der Versicherte dennoch Leistungen erhält, kann er den Fall seiner Krankenverssicherung anmelden. Diese ist dann Vorleistungspflichtig.