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Zwischen 14 und 15 Uhr entwickelte sich an der Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz ein erstes kräftiges Gewitter mit Unwetterpotential. Dieses Gewitter zog entlang des Juras nach Nordosten. Dabei fiel gebietsweise erster Hagel.
Hinter dieser ersten kräftigen Gewitterzelle haben sich über dem Jura und den westlichen Voralpen weitere kräftige Gewitter gebildet. Diese zogen dem Jura und den Voralpen entlang und über das Mittelland hinweg weiter Richtung Nordosten.
Im Raum Nottwil/LU wurde 7 cm grosser Hagel beobachtet. Sowohl die Gewitter über dem Jura als auch die Gewitter über den Voralpen zogen übers Flachland und trafen über der Zentralschweiz aufeinander. In der Folge zog der heftige Gewitterkomplex weiter über die Region Zürich zur Ostschweiz.
Sturmböen und viel Regen
Neben viel Regen und Hagel wurden auch Sturmböen gemessen. Die stärkste Böe in tiefen Lagen wurde mit 111 km/h in Thun/BE registriert. Auf dem Chasseral/BE und auf einem Messturm bei Mühleberg/BE gab es Orkanböen von über 120 km/h. In unmittelbarer Nachbarschaft zum SRF Meteo Büro wurde in Opfikon/ZH in einer Stunde 36.8 mm Niederschlag gemessen, in Lohn/SH waren es gar 45.6 mm. Davon fielen jeweils rund 20 mm in nur gerade 10 Minuten.
45'000 Blitzeinschläge
Zwischen 15 und 20:30 Uhr wurden in der ganzen Schweiz rund 45'000 Blitzeinschläge gemessen. Mit rund 14'000 Blitzen wurden im Kanton Zürich am meisten Entladungen registriert.