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Pflanzen LebewesenÜber Pflanzen
Pflanzen sind eine Gruppe von Lebewesen, die vielzellig sind und zu den Eukaryonten gehören, d.h. ihre Zellen verfügen über einen membrangebundenen Zellkern. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre Energie mithilfe der Chloroplasten von der Sonne beziehen, indem sie Photosynthese betreiben. Dabei wird die Strahlenenergie der Sonne in chemische Energie (Bindungsenergie) von Verbindungen wie der Glucose umgewandelt. Pflanzen werden deshalb als autotroph oder photoautotroph bezeichnet, d.h. sie versorgen sich im Unterschied zu den Pilzen und Tieren selbst mit Energie und müssen keine Nahrung zu sich nehmen. Pflanzen benötigen Luft, Wasser, Erde (resp. Nährstoffe) und Sonnenlicht, um zu gedeihen.
Photosynthese, zum Vergrössern anklicken. Illustration © PharmaWiki
Pflanzen bewegen sich im Unterschied zu den Tieren nicht aktiv und verbringen ihr Leben üblicherweise am Ort ihrer Entstehung. Sie haben kein Nervensystem, aber sie können in einem gewissen Mass miteinander kommunizieren und sie reagieren auf verschiedene Reize. Die im Wasser heimischen Algen werden nicht zum Reich der Pflanzen gezählt. Grünalgen sind die evolutionären Vorläufer, aus denen die Pflanzen vor etwa 460 Millionen Jahren entstanden sind.
Pflanzen haben vergleichsweise starre Zellwände, in welche Cellulosen, Hemicellulosen und Pektine eingelagert sind. Ihre Grösse liegt im Mikrometerbereich bis über 110 Meter (Küstenmammutbaum, Sequoia sempervirens).
Typische Bestandteile von Pflanzen sind:
Pflanzen haben sich auf der ganzen Welt in allen ökologischen Nischen verbreitet und stehen mit ihren Wurzeln in einer engen Beziehung mit Pilzen. Es existieren über 380'000 verschiedene Arten, die sich sexuell und asexuell vermehren. Ohne Pflanzen könnten die Menschen ihre Existenz auf dem Planeten nicht aufrecht erhalten, denn sie versorgen uns unter anderem mit Nahrung, Sauerstoff, Bau- und Brennmaterial, Energie und Heilmitteln.
Wichtige Arten von Pflanzen sind:
- Moose: Vermehrung mit Sporen, nichtvaskuläre Pflanzen ohne Lignin
- Farne: Vermehrung mit Sporen
- Nacktsamer (Gymnospermen) mit frei liegenden (ungeschützten) Samen
- Bedecktsamer (Angiospermen) mit eingeschlossenen (geschützten) Samen, Blütenpflanzen, grösste Gruppe
In der Pharmazie sind die Heilpflanzen von besonderer Bedeutung, denn sie bilden Wirkstoffe, welche für die Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Als Phytopharmaka werden Heilmittel pflanzlichen Ursprungs bezeichnet. Des Weiteren gilt die pflanzliche Ernährung als besonders gesund und beugt Erkrankungen vor.siehe auchAutor
Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.