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Keine Hilfe ohne Kontrolle
Eine Dokumentenanalyse über den Diskurs von Hilfe und Kontrolle in der sozialhilferechtlichen Praxis
Die vorliegende Bachelorarbeit geht der Frage nach, in welchem Verhältnis die SKOS-Richtlinien und der Berufskodex Sozialer Arbeit gegenüber dem Diskurs von Hilfe und Kontrolle stehen. Im theoretischen Teil wird die Wissensbasis für die anschliessende Dokumentenanalyse erarbeitet. Die Theorie befasst sich mit der Sozialen Arbeit, deren Handlungsproblem von Hilfe und Kontrolle und der Sozialhilfe als Berufsfeld. Der empirische Teil der Arbeit untersucht mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring die SKOS-Richtlinien und der Berufskodex als Handlungsinstrumente der Sozialhilfe in Bezug auf den Diskurs von Hilfe und Kontrolle.
Die qualitative Inhaltsanalyse hat ergeben, dass die jeweilige Auseinandersetzung mit dem Diskurs unterschiedlich ausfällt. Die Hilfe in Verbindung mit der Kontrolle nimmt aufgrund der institutionellen Vorgaben und der Vorbeugung von Missbrauch in den SKOS-Richtlinien eine entscheidende Rolle ein. Im Berufskodex hingegen kommt der Diskurs lediglich in einer Textstelle vor. Obwohl beide Dokumente Handlungsinstrumente in der Sozialhilfe sind und somit im Spannungsfeld der Hilfe und Kontrolle verwendet werden, wird der Diskurs unterschiedlich transparent kommuniziert und behandelt.