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Valtteri Bottas sichert sich bei der Rückkehr der Formel 1 nach Imola die Pole-Position. Der Finne holt sich den besten Startplatz für den GP der Emilia-Romagna vor Teamkollege Lewis Hamilton.
Bottas entschied das interne Duell mit WM-Leader Hamilton um 97 Hundertstel für sich. Der Nordländer riskierte mit seinem letzten Versuch viel und belohnte sich mit der 15. Pole-Position, der vierten in dieser Saison. Mercedes dominierte wie an jeder anderen Rennstrecke in diesem Jahr das Qualifying und steht im 13. Saisonrennen bereits zum elften Mal mit beiden Autos in der Frontreihe.
Max Verstappen im Red Bull büsste als Dritter bereits über eine halbe Sekunde auf Bottas ein. Der Niederländer beklagte sich zwischenzeitlich über einen plötzlichen Leistungsabfall seines Autos, daraufhin tauschte seine Boxencrew eine kaputte Zündkerze in Windeseile aus. Neben Verstappen in der zweiten Reihe wird Monza-Sieger Pierre Gasly im AlphaTauri stehen. Ferrari hoffte auf heimischem Boden vergebens auf einen Exploit. Charles Leclerc kam nicht über Platz 7 hinaus, Sebastian Vettel verpasste als 14. zum wiederholten Mal die besten zehn.
Die Rückkehr nach 14 Jahren zum Autodromo Enzo e Dino Ferrari, auf dem Rekordweltmeister Michael Schumacher 2006 einen seiner letzten GP-Siege eingefahren hatte und Ayrton Senna sowie Roland Ratzenberger 1994 tödlich verunglückt waren, verlief ungewohnt. Denn auf die beiden Freitagstrainings wurde verzichtet, stattdessen gab es nur eine eineinhalbstündige Trainingseinheit am Samstagvormittag. Dabei ging es primär darum, möglichst viele Daten für das Qualifying am Nachmittag zu sammeln.
Alfa Romeo enttäuscht
Dieses verlief für Alfa Romeo dann ein weiteres Mal enttäuschend. Einen Tag nach der Bekanntgabe, dass der Hinwiler Rennstall auch in der kommenden Saison auf das gleiche Fahrerduo setzt, verpassten beide Autos den Vorstoss in den zweiten Teil der Qualifikation. Während sich Kimi Räikkönen mit Startplatz 18 zufrieden geben musste, wird Giovinazzi sein Heimrennen von ganz zuhinterst in der Startkolonne auf Platz 20 in Angriff nehmen. Das sind keine guten Voraussetzungen auf einer Strecke, auf der das Überholen traditionell schwer fällt. Räikkönen ist übrigens der einzige Fahrer im Feld, der 2006 beim letzten Formel-1-Rennen in Imola am Start gestanden hat.
SDA