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Ein Auftrag aus SVP-Reihen des Kantonsrates («Beendigung der Steuerdatenaufbereitung durch ausländische Konzerne/Manfred Küng, SVP») wird als erheblich erklärt. Die Solothurner Regierung gibt zu, dass es einfacher und sicherer wäre, wenn ein Schweizer Unternehmen die Steuerdaten der Solothurner einscannen würde.
Bisher macht das die Firma RR Donelly Document Solutions (Switzerland) GmbH. Archiviert werden die Daten aber im Kanton Solothurn. Die Datensicherheit sei gewährleistet, trotzdem wäre eine Schweizer Firma der amerikanischen Firma vorzuziehen, schreibt die Regierung in ihrer Antwort auf den Vorstoss.
Würde man das Scanning neu organisieren, würde der Aufbau eines Centers 1.4 Millionen Franken kosten, schätzt die Regierung. Die Betriebskosten würden 70 Prozent höher ausfallen als bisher, total 1 Million Franken pro Jahr. Ein solcher Wechsel sei nicht von heute auf morgen möglich.