Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03178.jsonl.gz/2303

Nach dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump will sich Mexiko unabhängiger von den Vereinigten Staaten machen. «Wir sind eine weltoffene Nation. Wir werden unsere wirtschaftlichen Beziehungen diversifizieren», kündigte der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto am Montag an.
Mexiko ist wirtschaftlich sehr eng mit den USA verbunden - 80 Prozent der mexikanischen Exporte gehen in die Vereinigten Staaten. Das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern beträgt über 500 Milliarden Dollar. Trump will allerdings das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) neu verhandeln und in Mexiko gefertigte Produkte mit Strafzöllen belegen.
Peña Nieto bot den USA einen offenen Dialog über Handel, Migration und Sicherheit an. «Den Vereinigten Staaten nützt es, wenn es Mexiko gut geht, und Mexiko nützt es, wenn es den USA gut geht», sagte er.
Am 31. Januar trifft sich der mexikanische Staatschef mit Trump. Dabei wird es auch um die Grenzmauer gehen, die der US-Präsident bauen lassen will, um die Migration aus Mexiko einzudämmen. (sda/dpa)
Jahrhundertelang dominierte die Zivilisation der Maya bedeutende Teile Mittelamerikas. Nachdem die klassische Periode im 10. Jahrhundert mit dem Kollaps der grossen Städte im südlichen Tiefland – grösstenteils im heutigen Guatemala gelegen – endete, bildeten sich im Norden der Halbinsel Yucatán im heutigen Mexiko und im Hochland neue Maya-Zentren. Von diesen stieg Mayapán ab etwa 1100 zur mächtigsten Stadt des nördlichen Siedlungsbereichs auf. Monumentale Tempel und Pyramiden erhoben sich in ihrem Zentrum; eine rund neun Kilometer lange Mauer schützte die zwischen 15'000 und 20'000 Einwohner.