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Kern dieses Ferienchalets bildet ein aussteifender Betonkern, der ein Kaminzimmer birgt und in einem für die Region typischen wie auch markanten Bretterkaminaufsatz endet. Die Erschliessung zieht sich um den Betonkern und ist im Erdgeschoss mit Einschnitten im Baukörper akzentuiert. Das Hauptgeschoss öffnet sich mit grossen Fenstern, die Schlafräume im Obergeschoss sind hingegen mit einem schmalen Fensterband versehen. Die Traufseiten und die Talseite des Ferienchalets sind um breite Loggien ergänzt, die von einem Holzlattenschirm geschützt werden. Dieser geht in das flache Satteldach über und verleiht dem traditionell anmutenden Bau einen kubischen Eindruck. Die talseitige Loggia ist mit einer Treppe an den Aussenraum angebunden. Der Ständerbau ist jeweils in drei Konstruktionsachsen gegliedert. Die mittlere Achse ist schmaler ausgebildet und nimmt auf den Betonkern Bezug. Die Ständerkonstruktion ist am Aussenbau ablesbar. Die breite, horizontale Schalung suggeriert hingegen einen Blockbau: Das Chalet bietet damit einen spannenden Gestaltungs- und Konstruktionsmix. Die Innenräume sind vollständig verschalt. Die bündige Ausführung erzeugt klare, moderne Räume. Das Ferienchalet fügt sich sehr gut in den alpinen Kontext ein und birgt im Detail zahlreiche interessante Lösungen.
Distinction Romande d’architecture 2010 – Prix Lignum 2009
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