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Die Analyse der globalen Zahlen zeigt, dass sich die HIV-assoziierte Herz-Kreislauf-Erkrankung in den letzten 20 Jahren mehr als verdreifacht hat, da mehr Menschen länger mit dem Virus leben. Lesen Sie auch – Vorzeitiges Ergrauen der Haare: Dies versucht Ihr Körper Ihnen zu sagen
Die größten Auswirkungen sind in Afrika südlich der Sahara und im asiatisch-pazifischen Raum zu verzeichnen, wobei Swasiland, Botswana und Lesotho besonders betroffen sind. Lesen Sie auch – Herzkrankheiten treten bei jüngeren Menschen immer häufiger auf: Tipps zur natürlichen Vorbeugung
Die Forscher sagen, dass die Ergebnisse dazu beitragen werden, Behandlungen auf Menschen mit dem größten Risiko auszurichten und die Ressourcen in Ländern mit begrenzten Gesundheitsmitteln zu maximieren. Lesen Sie auch – Wie Sie eine Reise ins Krankenhaus aufgrund des “Holiday Heart Syndrome” zu Weihnachten verhindern können
Ein internationales Expertenteam unter der Leitung der Universität von Edinburgh überprüfte Studien aus 153 Ländern, um die Rate von Herzerkrankungen bei Menschen mit HIV zu bestimmen.
Sie berechneten auch die Anzahl der Jahre, die in jedem Land durch Tod oder Krankheit verloren gingen, um die globalen Auswirkungen der Krankheit – oder die sogenannte Gesundheitsbelastung – zu messen.
Die Studie, die Studien mit fast 800.000 Menschen umfasste, ergab, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Menschen mit HIV doppelt so hoch war wie bei nicht infizierten Menschen.
Die Studie ergab, dass mehr als zwei Drittel der Belastung durch HIV-assoziierte Herzerkrankungen in Regionen südlich der Sahara und im asiatisch-pazifischen Raum festgestellt wurden.
In einigen Teilen der Welt ist HIV neben bekannteren Risikofaktoren – wie Ernährung und Lebensstil – eine der Hauptursachen für Herzerkrankungen.
Weltweit sind mehr als 35 Millionen Menschen mit HIV infiziert, eine Zahl, die stetig zunimmt. Die Infizierten sterben jetzt eher an chronischen Krankheiten wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da lebensrettende Medikamente das Virus in Schach halten können.
Der Zusammenhang zwischen HIV und Herzerkrankungen ist kaum bekannt. Wissenschaftler glauben, dass das Virus eine Entzündung der Blutgefäße verursachen kann, die das Herz-Kreislauf-System unter Druck setzt.
Es wird auch angenommen, dass das Virus den Fettgehalt im Blut erhöht und die Fähigkeit des Körpers beeinflusst, den Zuckergehalt zu regulieren, was ebenfalls zu Herzerkrankungen führen kann.
Dr. Anoop Shah, klinischer Dozent für Kardiologie an der Universität von Edinburgh, sagte: „Diese Studie hat wichtige Auswirkungen auf die Planung kardiovaskulärer Präventionsmaßnahmen in Ländern mit geringen Ressourcen, in denen die HIV-Belastung weiterhin hoch ist und die von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zunimmt.“
Die Ergebnisse wurden in Circulation berichtet.
Quelle: ANIBildquelle: Shutterstock
Veröffentlicht: 19. Juli 2018, 11:51 Uhr