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Schweizer Haushalte benötigen immer weniger Wasser. Seit 1997 sank der Verbrauch pro Person um 20 Liter auf 142 Liter pro Tag. Die Hauptursache für die Reduktion sind neue Haushaltsgeräte, insbesondere wassersparende WC-Spülungen und Waschautomaten.
Die 142 Liter mögen im Vergleich zu den von den Vereinten Nationen (UNO) errechneten 7,5 Litern Grundbedarf als sehr hoch erscheinen, schreibt der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfaches am Donnerstag.
Da die Schweiz ein wasserreiches Land sei, stelle der Verbrauch von 142 Litern jedoch eine sehr geringe Belastung für unsere Umwelt dar, heisst es im Hinblick auf den Weltwassertag vom Sonntag. Dieser widmet sich dem Thema "Wasser und nachhaltige Entwicklung".
Dass es weltweit gesehen mit der Nachhaltigkeit beim Wasser nicht zum Besten bestellt sei, zeige sich unter anderem daran, dass weltweit rund 750 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.
Dabei würden gemäss den Informationen der UNO 7,5 Liter pro Person und Tag für die meisten genügen, und mit 20 Litern könnten zudem bereits die grundlegenden persönlichen hygienischen Bedürfnisse und die Nahrungshygiene gewährleistet werden.
Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt. Seit 2003 wird er von UNO-Water organisiert.
SDA-ATS