Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03334.jsonl.gz/1075

Home Bibelkreis.ch
Frage: 1471 21.05.04
Hallo Chris 22.05.04
zu b)
Nun ob Tiere heute kein Unrechtsbewusstsein haben, ist schwierig zu beantworten...
Aber Tiere können auch nicht sprechen! Aber die Schlange sprach ja...! Was darauf schliessen lässt, dass man nicht einfach ein Tier von heute nehmen kann das dann sprechen kann, wie etwa ein Papagei. Die Worte der Schlange waren durchdacht und klar (im logisch / argumentativen Sinn), nicht die eines Papageien, der das nachplappert (einige Wörter) zu meist passender Zeit (also auch mittels Zufall)...
Somit schien entweder der Satan direkt durch die Schlange gesprochen zu haben, also die Schlange wurde nur als Mittel genommen und die Worte die die Schlange sprach eigentlich Satan, oder aber das Tier sprach seine Worte die es zuvor mit Satan abgesprochen hatte, oder wie auch immer...
Auch zu bedenken ist, das es heisst "...aber die Schlange war listiger als alle anderen Tiere..."
Ist das vielleicht ein Hinweis, das vor dem Sündenfall alles ein wenig anders war...?
Gruss
Michael / CH
Gott hat
1.) 1. Mose 1.26 - 31 den Menschen geboten, zu herrschen.
2.) In 1. Mose 2.15-17, hat er ihnen geboten, von einem Baum
nicht zu essen.
3.) In 1. Mose 3 hat der Mensch beide an ihn gestellte Aufgaben nicht erfüllt, statt zu Glauben, zu Vertrauen, hat der Mensch auf ein Tier gehört, das er hätte beherrschen sollen und gegessen, was ihm Gott in SEINER Weisheit vorenthalten hat. Dann wollte Eva über dien Mann herrschen, Gott hat aber die noch heute gültige Ordnung aufgestellt, die wie damals, durch die sündige Natur des Menschen gebrochen wird. 1. Mose 3,16.
4.)Dann in 1. Mose 4 offenbart Gott dem Kain, dass die Sünde vor der Tür laure, aber der Mensch hat die Aufgabe, die überallgegenwärtige Sünde zu beherrschen.
Liebe Grüsse
Hans Peter
Lieber Chris, 23.05.04
ebenso gut könntest Du auch wegen Judas fragen, der war nun eben aber ein Mensch, dennoch fuhr in Ihn auch der Satan und von ihm (Judas) wurde gesagt, dass es besser gewesen wäre, dass dieser Mensch nicht geboren worden wäre. Darum empfinde ich es, obwohl eben manche Frage so ausfällt, unsinnig aus unserer Position heraus in einer anwaltlichen Art über dererlei Vorgänge eine diametrale Meinung gegenüber Gottes Handlungen einzunehmen: ich meine im speziellen Deine Aussage :"Tiere haben doch kein Unrechtbewußtsein"- warum wurde das Tier/Schlange dann bestraft/verflucht? Gottes Wege sind eben unergründlich - aber in diesem Fall hatte die Schlange ebenso gut Gottes Urteil zu tragen, wie eben auch das erste Menschenpaar und alle Nachkommen.
LG
joachim