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LACONICUM – ein Magazin für Kunst und Kultur
ISSN 1661-6154
seit 2001: Plakatkunst, Vernissagen, Interviews, Photos
Was ist ein Laconicum
Ein Laconicum ist ein sehr heisses und trockenes heilendes Dampfbad unter anderem im alten Rom Die Temperatur ist sehr hoch und beträgt um die 65-80° C und die Luft ist sehr trocken. Hierin unterscheidet sich das Laconicum von der uns bekannten feuchten “finnischen Sauna” und vom antiken “Calidarium” sowie vom türkischen Dampfbad mit einer Temperatur von 45 ° Celsius.
Im kargen Leben der Spartaner war das Laconicum das überhaupt einzig gesetzlich erlaubte Bad. In der Regel ist das Laconicum ein mittelgrosser ovaler Raum mit Sitznischen an den Axen der Raumdiagonalen, mit einem konisch zulaufenden Dach und mit einer runden Öffnung an der Spitze. Die Temperatur konnte über eine mit einer kleinen Kette bedienbare Klappe am oberen Dachausgang von unten geregelt werden. Die Wände bestanden aus poliertem Marmor oder Stuck und enthielten oft Mosaike mit blauen und goldenen Sternen.
Das grösste Laconicum hatte einen Durchmesser von 15 Fuss und wurde von Agrippa an der Südseite des Pantheons errichtet. Um 25 v. Chr. baute Agrippa in Rom die erste grosse Thermenanlage und nannte diese “Laconicum”. Dies, weil zusätzlich zu den heissen Thermen eine grosse Anzahl verschiedener Räume speziell zur Ausübung von Sportarten, zur philosophischen Konversation und zum allgemeinen Unterricht eingerichtet wurden. In seinem Testament verfügte Agrippa den kostenlosen Besuch seiner Thermen. Cassius nannte sein heisses Saunabad ebenso das “Laconicum Gymnasium”.
Der Idee von Agrippa folgend enthält dieses Magazin nicht nur heisse Luft und gut trainierte Körper, sondern auch Information zur Kunst und Kultur und wir nannten unser Magazin daher in Anlehnung an Agrippa analog ebenso ein Laconicum.
Eine transportierbare Sauna für den Einsatz im Freien weiterlesen: Diplomarbeit von Alexander Bjercke Schybergson
Laconicum Laser Scanning at Herculaneum (Pompeii)
In October of 2005, we sent a DeltaSphere laser scanner to Italy for the use of the Herculaneum Conservation Project (HCP). HCP is a joint project of the Soprintendenza Archeologica di Pompeii, the Packard Humanities Institute and the British School at Rome, which aims to safeguard and conserve, to enhance, and to advance the knowledge, understanding and public appreciation of the ancient site of Herculaneum and its artifacts. Participants working on the project include the HCP archaeological surveying team from Akhet, an Italian consulting company specializing in survey and 3D modeling. I went to Italy in November to show project members how to use the instrument, and they continued gathering data after I left. This web page documents the initial results. I also made some auxiliary pages with more information about Herculaneum and about the DeltaSphere, as well as some spherical panoramas that I made on site.
Initial Results
The early results of this work are documented in the following paper.
M. Brizzi, S. Court, A. d’Andrea, A. Lastra and D. Sepio, 3D Laser Scanning as a Tool for Conservation: The Experiences of the Herculaneum Conservation Project, Proceedings of the 7th International Symposium on Virtual Reality, Archaeology and Cultural Heritage VAST (2006).
To see screenshots of the first 3D models, click here are some examples
Grosseto, Museo Archeologico e d’Arte della Maremma: plastico delle terme adrianee
Modernes Laconicum Dampfbad (Beispiel TEKA Laconicum)
Quelle:
TEKA-Saunabau GmbH