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Am Nachmittag windete es beim Durchzug einer schwächelnden Gewitterzelle kräftig: So wurden Windspitzen von etwa 50 Km/h erreicht, im Quartier am Windmesser aber nur 22 Km/h. Dies ist etwa das, was ich erwartet hatte und liegt deutlich unter der Warnschwelle von 70 Km/h.
Begleitet wurde der Wind von Regen und einzelnen fernen Donnern. Nun ist die Energie verpufft und es gibt wahrscheinlich keine Gewitter mit Starkregen und Sturmböen.
Nun kommt es vor Allem auf die Kaltfront an, die uns im Verlauf des Abends erreichen wird. Zieht sie schnell von Deutschland her in die Schweiz würde die Luft rasch angehoben werden mit dem Resultat, dass es nochmals einzelne kräftige Gewitter geben könnte. Bewegt sie sich aber eher langsam voran, sickert die Kaltluft bodennah gemächlich ein und das hätte nur Regen zur Folge. Hagel ist aber so oder so sehr unwahrscheinlich.
Es ist sehr schwierig eine genaue Aussage zu machen über die Intensität der Wettererscheinungen an der Kaltfront. Angesichts der schon deutlich gesunkenen Temperaturen (von 22 auf 16°C), nehme ich an, dass es kaum noch markante Wettererscheinungen gibt. Am ehesten könnte es noch zu Starkregen kommen, doch auch dabei halte ich Niederschlagsmengen, die problematisch werden könnten, für unwahrscheinlich.
Da die Winde auf Nord drehen, staut sich die Bewölkung an den Alpen, wobei viel Regen fallen kann. Mörschwil liegt wie immer bei Nordlagen am Rande der ergiebigen Niederschläge und der Regen bleibt mit 10 bis 30 mm unter der Warnschwelle.