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Wissenschaftliche Nachweise √ľber die Wirksamkeit der Hom√∂opathie
Im Rahmen einer Studie in Zusammenarbeit mit der Universit√§tsklinik Freiburg (D) wurde die Arbeit an der Clinica Santa Croce statistisch untermauert. In einer prospektiven Untersuchung an √ľber 600 Tumorpatienten (260 hom√∂opathisch und 380¬† konventionell behandelte Patienten) konnte gezeigt werden, dass die hom√∂opathisch behandelten Patienten eine signifikante h√∂here Lebensqualit√§t hatten. (Rostock et al .BMC Cancer 2011, 11:19 http://www.biomedcentral.com/1471-2407/11/19, Classical homeopathy in the treatment of cancer patients- a prospective observational study of two independent cohorts.)¬†Diese Studie wurde 2012 mit dem Hufeland-Forschungspreis ausgezeichnet:¬†
Moderne Wirksamkeitsnachweise (im Sinne randomisierter placebokontrollierter Studien) liegen zum Beispiel daf√ľr vor, dass das hom√∂opathische Medikament Galphimia glauca wirksam in der Behandlung des Heuschnupfens ist, dass eine individualisierte hom√∂opathische Behandlung kindlicher Durchfallerkrankungen die H√§ufigkeit und Schwere der St√ľhle im Vergleich mit einem Placebo deutlich senken kann, oder dass eine hom√∂opathische Behandlung die Schmerzen von Fibromyalgiepatienten lindert. Deshalb wurde die Hom√∂opathie in die offizielle Leitlinie zur Behandlung von Fibromyalgie aufgenommen. (siehe auch www.carstens-stiftung.de, www.homeopathyeurope.org, www.welt-der-homoeopathie.de)
Dass eine hom√∂opathische Behandlung wirksam ist, ist aufgrund entsprechender Daten aus der Versorgungsforschung gut gesichert. In der PEK-Studie (1998-2005) konnte gezeigt werden, dass eine hom√∂opathische Praxis nur die H√§lfte der Kosten einer durchschnittlichen Grundversorgungspraxis verursacht, hom√∂opathisch behandelte Patienten m√ľssen seltener station√§r behandelt werden, nehmen weniger teure Spezialbehandlungen in Anspruch und leiden weniger an Nebenwirkungen von Arzneimitteln als konventionell behandelte Patienten. ‚ÄěVergleicht man die Kosten pro Patient, sparen wir gegen√ľber der Schulmedizin rund 60 Millionen Franken ein‚Äú, so ein Mitglied der Expertenkommission, die das Programm zur Evaluation in der Komplement√§rmedizin (PEK) von 1998 bis 2005 durchf√ľhrte. Zu diesen Ergebnissen gelangte die Langzeitstudie Programm zur Evaluation in der Komplement√§rmedizin (PEK). (Schweizerisches Bundesamt f√ľr Gesundheit BAG (Eidgen√∂ssisches Department des Inneren EDI): Schlussbericht PEK April 2005).
In einer Studie der KIKOM (Kollegiale Instanz f√ľr Komplement√§rmedizin der Universit√§t Bern) und der Medizinischen Universit√§tskinderklinik Bern konnte die Wirksamkeit hom√∂opathischer Medikamente bei Kindern mit dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) belegt werden.
Resultat: Die ADS-Symptome wie Hyperaktivit√§t, Impulsivit√§t, Sch√ľchternheit oder √Ąngstlichkeit nehmen w√§hrend der hom√∂opathischen Therapie um 37 bis 63 Prozent ab, das Lernverhalten bessert sich und die positive Wirkung dauert langfristig an. In der konventionellen Behandlung erhalten viele Kinder schulmedizinische Medikamente mit Substanzen, die auf die Psyche einwirken und oft Nebenwirkungen erzeugen k√∂nnen. F√ľr Eltern von Kindern mit ADS-Symptomen stellt die Hom√∂opathie hingegen eine wirksame, zweckm√§√üige und risikofreie Alternative dar. Zus√§tzlich tr√§gt die hom√∂opathische Behandlung zur Senkung der Kosten im Gesundheitswesen bei. Aufgrund dieser positiven Resultate wird der hom√∂opathischen Behandlung von ADS-Patienten ein √§hnlicher Stellenwert zugewiesen wie der Schulmedizin. (Heiner Frei et al.: Homeopathic treatment of children with attention deficit hyperactivity disorder: a randomised, double blind, placebo controlled crossover trial, in: European Journal of Pediatrics, Vol. 164, Nr. 12, December 2005: 758-767).
An einer prospektiven Multi-Center-Beobachtungsstudie des Instituts f√ľr Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheits√∂konomie der Berliner Charit√© (unter Leitung von Prof. Dr. Claudia M. Witt) nahmen 129 Patienten mit chronischen R√ľckenschmerzen teil. Sie wurden von 48 √Ąrzten hom√∂opathisch behandelt. Fast alle Patienten (91,3 Prozent) waren konventionell vorbehandelt worden.¬† Die Verlaufsbeobachtung der Studie kommt zu dem Ergebnis, dass eine individualisierte hom√∂opathische Behandlung eine effektive Behandlungsmethode f√ľr chronische R√ľckenschmerzen darstellt. Sie verbessert die gesundheitsbezogene Lebensqualit√§t der Patienten deutlich und verringert den Gebrauch anderer Gesundheitsleistungen. Die Anzahl von Patienten, die konventionelle Medikamente gegen Kreuzschmerzen einnahmen, betrug nur noch die H√§lfte der Basislinie. (Witt CM, L√ľdtke R, Baur R, Willich SN (2009) Homeopathic treatment of patients with chronic low back pain: A prospective observational study with 2 years‚Äô follow-up. Clinical Journal of Pain, 25:334-339. )
In einer Studie (Frass M, Dielacher C, Linkesch M, Endler C, Muchitsch I, Schuster E, Kaye A, "Influence of potassium dichromate on tracheal secretions in critically ill patients", Chest. 2005; 127:936-41) an der Intensivstation der Medizinischen Universit√§tsklinik Wien konnte gezeigt werden, dass √ľberm√§√üige, z√§he tracheale Sekretionen durch Gabe eines potenzierten hom√∂opathischen Arzneimittels signifikant verringert werden konnten. Damit konnte die Extubation beschleunigt und die Gesamtaufenthaltsdauer von Intensivpatienten verringert werden.
In einer weiteren randomisierten, doppel-blinden, placebo-kontrollierten Studie (Frass, M, Linkesch M, Banyai S, Resch G, Dielacher C, L√∂bl T, Endler C, Haidvogl M, Muchitsch I, Schuster E., "Adjunctive homeopathic treatment in patients with severe sepsis: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial in an intensive care unit", Homeopathy 2005; 94:75-80) wurde untersucht, ob Hom√∂opathie einen Einfluss auf die Langzeitprognose von kritisch kranken Patienten mit schwerer Sepsis haben kann. Siebzig Patienten mit schwerer Sepsis erhielten entweder eine hom√∂opathische Behandlung (n=35) oder Placebo (n=35). Die Patienten erhielten in 12-st√ľndigem Abstand je 5 Globuli in einer C200 Potenz w√§hrend des Aufenthaltes an der Intensivstation. Es wurde das √úberleben nach 30 und 180 Tagen ermittelt.¬† Am Tag 180 war das √úberleben in der Hom√∂opathiegruppe statistisch signifikant h√∂her (75,8% vs 50,0%, p=0,043). Es wurden keine unerw√ľnschten Nebenwirkungen beobachtet. Die Daten deuten darauf hin, dass eine hom√∂opathische Behandlung eine sinnvolle erg√§nzende therapeutische Ma√ünahme mit einem Langzeitbenefit f√ľr schwer erkrankte Sepsispatienten an der Intensivstation sein kann.
Eine Studie von 2016 (Gleiss A, Frass M, Gaertner K, "Re-analysis of survival data of cancer patients utilizing additive homeopathy", Complement Ther Med. 2016 Aug;27:65-7. doi: 10.1016/j.ctim.2016.06.001. Epub 2016
Jun 7) zeigt, dass eine zus√§tzliche hom√∂opathischen Behandlung bei Patienten mit einer fortgeschrittenen Krebserkrankung zu einer statistisch signifikanten (p<0.001)¬†Verl√§ngerung des Gesamt√ľberlebens f√ľhren kann.¬†
FAQs des HRI (Homepathy Research Institute):
Die Website des englischen HRI bietet einzigartige, qualitativ äußerst hochwertige Informationsquelle zum Stand der Wissenschaft in der Homöopathie.
Der Abschnitt mit den Frequently Asked Questions vermittelt dabei wissenschaftlich sorgf√§ltig ausgearbeitete und sprachlich einfach formulierte Antworten auf die g√§ngigen Vorurteile und Clich√©s gegen die Hom√∂opathie. Sie sind unverzichtbares Handwerkzeug f√ľr jeden, der die Hom√∂opathie im Diskurs verteidigen will, aber die Zeit oder den Hintergrund nicht hat, um selbst wissenschaftlich in die Tiefe zu gehen:
https://www.hri-research.org/resources/homeopathy-the-debate/homeopathy-faqs/