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Erwerbsausfallentschädigungen (EO) werden Personen gewährt, die in der Schweiz oder im Ausland wohnen und die:
in der Schweizer Armee dienen (einschliesslich Rotkreuzdienst);
im Zivilschutz dienen;
einen Zivildienst leisten;
an Kaderkursen von «Jugend+Sport» teilnehmen.
Erwerbstätige Frauen nach der Niederkunft erhalten ebenfalls EO.
Bei Absolvierung eines Dienstes gibt es vier Arten von EO:
Grundentschädigung;
Kinderzulagen;
Betriebszulagen;
Betreuungszulagen.
Bei Mutterschaft hat jede Frau Anspruch auf eine Entschädigung, wenn sie eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt. Sie ist:
Arbeitnehmerin;
Selbstständigerwerbende;
Mitarbeiterin im Betrieb des Ehemannes, der Familie oder des Partners und erhält einen Lohn;
arbeitslos;
wegen Krankheit, Unfall oder Invalidität arbeitsunfähig;
in einem regelmässigen Arbeitsverhältnis, erhält aber keine Lohnfortzahlung oder Taggeldleistung, weil ihr Anspruch ausgeschöpft ist.
Um einen Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung zu haben, muss eine Frau während neun Monaten vor der Entbindung einer AHV angeschlossen gewesen sein und während mindestens fünf Monaten vor der Entbindung gearbeitet haben.
Die Anspruchsberechtigung beginnt am Tag der Niederkunft und endet spätestens nach 14 Wochen oder 98 Tagen.
Die Mutterschaftsentschädigung wird als Taggeld ausgerichtet. Sie beträgt 80% des vor der Niederkunft erzielten durchschnittlichen Erwerbseinkommens, höchstens aber 196 Franken pro Tag.
Die Mutter, die Arbeitgebenden oder die Angehörigen können bei der zuständigen AHV-Ausgleichskasse ein Gesuch um Mutterschaftsentschädigung stellen.
Aktualisierung 24.10.2016