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Das ukra-faschistische Kiewer Regime hat ganz im Sinne des IWF („Internationaler Währungsfonds“) die hoch umstrittene „Rentenreform“ in der Ukraine „durchgeboxt“. 288 Abgeordnete des ukra-faschistisch dominierten ukrainischen Parlaments Rada haben mit JA gestimmt. 226 wären notwendig gewesen.
Zwar wurde das Rentenalter noch nicht angehoben und als Optionsmöglichkeit für die Zukunft gelassen, dennoch wurde die Mindestanzahl der Arbeitsjahre, um eine Rente in der Ukraine nun beanspruchen zu können, auf 25 Jahre angehoben. Ab 2018 kommt dann sogar pro Jahr noch 1 Jahr an Mindestarbeitsjahr dazu. Bis 2028 werden die Mindestarbeitsjahre auf 35 Jahre angehoben. Das ist vorallem für viele jungen Ukrainer sehr problematisch, von denen Millionen im Ausland (in Russland, Polen, EU, Kanada, USA) studieren und als Gastarbeiter jahrelang arbeiten. Sie fallen nun fast komplett aus dem ukrainischen Rentenanspruch heraus. Als „Ausgleich“ dafür wird die aktuelle Rente für 9 Millionen Ukrainer um ca. 7,5 – 37 Dollar (für die allermeisten um ca. 10 Dollar) angehoben, um die Popularitätswerte des Kiewer Regimes, die auch so schon am Boden liegen, nicht ganz auf Null zu drücken. Poroschenkos „Beliebtheit“ pendelt irgendwo bei 5%.
Zudem werden alle Vergünstigungen (niedrigere Anzahl an Mindestdienstjahren für den Rentenanspruch) und Sonderrenten für ukrainische Richter, Staatsanwälte, Lehrer, Ärzte, Arzthelfer, Wissenschaftler, Professoren, Sozialarbeiter und andere staatliche Beamten komplett abgeschafft und ihre Pensionen an die mikrige Durchschnittsrente angepasst, was vorallem für Zehntausende ukrainische Wissenschaftler, Professoren, Lehrer und Pädagogen sehr drastisch werden wird. Damit wird quasi die Anzahl der Rentner der Ukraine künstlich und per Rentenanspruchabschaffung verringert. Der IWF verspricht dem Kiewer Regime im Gegenzug eine „Hilfskredit“-Tranche in Höhe von 1,9 Milliarden Dollar.
Die Ukraine hat aktuell rund 12 Millionen Rentner. Ihre Zahl steigt von Jahr zu Jahr, während die Geburtenrate und die Bevölkerungszahl stetig sinkt. Aktuell werden 11% des jährlichen Staatsbudget für Rentenzahlungen verbraucht, obwohl die Rentenhöhe die niedrigste in Europa und neben einigen armen afrikanischen Staaten, die niedrigste der Welt, mit 1312 Hrywnja (ca. 49 Dollar) als Mindestrente. Die Mindestrente soll um 140 Hrywnja (ca. 5 Dollar) angehoben werden, was die Lage der ukrainischen Rentner kaum bessert.
PS: Auch das Renteneintrittsalter wird in den kommenden Monaten oder Jahren sicherlich angehoben werden, was die Anzahl der Rentner, die Rentenanspruch haben, deutlich senken wird. Eine Art anti-ukrainische Salamitaktik des Kiewer Regimes – im Sinne der IWF-Interessen.
Фото: РИА Новости