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Herrn Geheimrath Hansemann
Hochwohlgeboren
Berlin. 1
Zürich, den 28 October 1871.
Hochveehrter Herr Geheimrath!
Ihre geschätzte Zuschrift vom 26, die ich eben erhalte, bringt mir Ihre der Generalbank in Rom auf ihre verspätete Anmeldung ertheilte Antwort, mit welcher ich mich natürlich nur einverstanden erkären kann.
Sie wünschen von mir zu erfahren, ob der bis zur Constituirung der Gesellschaft vorkommende Briefwechsel zwischen der deutschen Gruppe des Consortiums & der Gotthardvereinigung an deren Präsidenten nach Luzern oder, wie früher, an mich zu richten sei. Ich beehre mich die Anfrage dahin zu beantworten, daß der Briefwechsel bis auf weiteres mit mir als dem Delegirten des Ausschusses der Gotthard vereinigung für die Behufs Beschaffung des Baukapitales zu pflegenden Verhandlungen Statt zu finden hat.
Eine Zeitschrift der Bank für Handel & Industrie in Darmstadt vom 26. d. hat mich dazu veranlaßt, dieses Institut darauf aufmerksam zu machen, daß die Rate der bei dem Schweizerischen Bundesrathe zu hinterlegenden Realcaution von 10 Millionen | Franken, welche auf diejenige Quote des Schweizerischen Dritttheils entfällt, die der deutschen Gruppe abgetreten wurde, von den Schweizerischen Firmen zu leisten ist, welche die betreffende Quote für die deutsche Gruppe gezeichnet haben.
Daß die Gotthardvereinigung Luzern zum Sitze der zukünftigen Gotthardbahn-Gesellschaft gemacht hat, werden Sie mittlerweile den öffentlichen Blättern entnommen haben.
Mit freundschaftlicher Hochachtung 2