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Als Kind stieg ich oft von unserem Ferienhaus in den Centovalli zum verlassenen Weiler Maia hinauf.
In meiner Phantasie verwandelten sich die Ruinen in eine vom Dschungel überwachsene Maya-Stadt.
Als „Archäologe“ fand ich manchmal in den Maulwurfshaufen auf den vorgelagerten breiten Terrassen kleine Scherben und Metallstücke. Die „Sammlung“ hat mich nach Kanada begleitet. Ich hatte sie mit dem „offiziellen“ Namen Maglia beschriftet, weil der Weiler so in meinem alten „Atlante topografico Siegfried, Foglio No. 514 Locarno“ eingetragen war.
In der Phantasie des Herausgebers der Geschichten-Anthologie „Sie hat es ihm angetan“ verwandelte sich 2006 mein Lebenslauf. Zu meinem Beitrag „Amörchen rettet keimende Liebe“ ist dort u. a. zu lesen: Kurt Hutterli, 1944 in British Columbia, Kanada, geboren, Schriftsteller und Künstler… Womit ich mir eine Kindheit im Städtchen Oliver B.C. im Okanagan Valley erfinden kann.
Sicher hätte man mich da oft in der Goldgräber-„Ghost-Town“ von Orofino in den Hügeln westlich von Oliver B.C. antreffen können.