Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03656.jsonl.gz/1830

Die Schweizer Sopranistin Rebekka Susanne Bräm studierte an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei KS Christa Lehnert und Stephan Kohlenberg Gesang, Gesangspädagogik und Schulmusik II. 2013/14 ergänzte sie ihr Studium an der Zürcher Hochschule der Künste mit einem Certificate of Advanced Studies Performance Klassik Gesang. Wichtige Impulse bekam sie bei Judith Graf, Ulrike Andersen sowie in Meisterkursen bei Bruno V. Nünlist, Hans-Josef Kasper und KS Christa Ludwig (2017).
Rebekka Susanne Bräm ist in Zürich-Witikon aufgewachsen. Die Kindheit und Jugend der Sängerin, die mit zwölf Jahren den Entschluss fasste Opernsängerin zu werden, war geprägt von Chorgesang (Konservatorium Zürich, Willi Renggli), Klavierunterricht (Katerina Svestkova), Ballett und ersten Soloauftritten am Gymnasium. Während des Studiums war sie, neben ersten solistischen Engagements, Mitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe (Statisterie) und Mitglied im Konzertchor Darmstadt unter Wolfgang Seeliger, mit dem sie, neben Ensemblekonzerten und CD-Aufnahmen, bei den Schlossfestspielen Heidelberg auftrat (Spielhauptrolle).
2000 begeisterte Rebekka Susanne Bräm mit ihrem Debut als Dido in "Dido&Aeneas" von H. Purcell in Waiblingen. Dennoch widmete sie sich vorerst der Schulmusik und unterrichtete an mehreren Gymnasien in Deutschland und der Schweiz Schulmusik, wobei ihre Leidenschaft für Gesang und Szene den Unterricht stets mitprägte. Sie leitete mehrere Jahre den Kinderchor der Musikschule Bülach (MZU) und initiierte und leitete dort Eltern-Kind-Musizieren. Seit ihrer Studienzeit unterrichtet sie Gesang.
Seit 2001 singt Rebekka Susanne Bräm regelmässig am Opernhaus Zürich als Freelance Sopran und wirkte u. a. in Produktionen unter der Leitung von Nello Santi, Franz Welser-Möst, Vladimir Fedoseyev, Daniele Gatti und Teodor Currentzis, sowie in Inszenierungen von Nikolaus Lehnhoff, Harry Kupfer und Barrie Kosky mit. Höhepunkte waren die Mitwirkung in W. A. Mozarts "Die Entführung aus dem Serail" mit Gastspiel in Paris (2016) sowie im Verdi-Requiem (Co-Produktion von Oper und Ballett, 2016). Ansonsten ist die lyrisch-dramatische Konzert- und Opernsängerin solistisch unterwegs und gibt seit 2015 Liederabende. Sie arbeitet mit verschiedenen Korrepetitoren wie u. a. Satoko Kato und Denette Whitter zusammen. 2018 kam ihr die Ehre zu, zusammen mit Sebastian Tortosa, den Konzert-Zyklus SommerMusikWollerau (Alexander Seidel) mit Wagners Wesendonck-Liedern, Dvořáks Zigeunermelodien und Strauss-Liedern eröffnen zu dürfen.