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Mit Timea Bacsinszky steht erstmals seit 2007 eine Schweizerin in den Top 10 des WTA-Rankings. Die Masters-Qualifikation kann sie aber nur noch bei einer Absage einer anderen Spielerin schaffen.
Bacsinszky machte dank ihrem Finaleinzug in Peking sieben Plätze gut und ist neu sowohl im WTA-Ranking als auch im Rennen um die Masters-Qualifikation (Road to Singapore) die Nummer 10 der Welt. Belinda Bencic fiel hingegen nach ihrer verletzungsbedingten Absage um drei Positionen auf Platz 16 zurück.
Da Bacsinszky für diese Woche nirgends eine Wildcard erhielt, kann sie keine Punkte mehr dazu gewinnen und ist damit bestenfalls erste Ersatzspielerin. Die 26-Jährige spielt noch in Luxemburg; da dort der Final aber erst am Sonntag ist, zählen diese Punkte nicht mehr für die Masters-Qualifikation. Wie die WTA gegenüber der Sportinformation bestätigte, kann Bacsinszky ihren Turnierplan auch nicht mehr so ändern, dass sie in Moskau (bei dessen Turnier die Punkte zählen) statt in Luxemburg antritt.
Ihre einzige - und vielleicht gar nicht so unberechtigte - Hoffnung ist die Absage einer weiteren verletzten Spielerin (nach Serena Williams). So hat zum Beispiel die bereits qualifizierte Maria Scharapowa seit Wimbledon nur eine Partie gespielt und in dieser aufgegeben. Die aktuell siebtplatzierte French-Open-Finalistin Lucie Safarova spielt nach längerer Krankheit diese Woche in Linz erstmals wieder seit Ende August.
Murray nun vor Federer
Bei den Männern wurde Roger Federer im ATP-Ranking von Andy Murray überholt und ist neu Dritter. Zwar spielten beide letzte Woche nicht, doch wegen einer Verschiebung im Kalender fielen die Punkte von Federers Turniersieg im vergangenen Jahr in Schanghai bereits aus der Wertung. Er hat diese Woche die Chance, Platz 2 in der chinesischen Wirtschaftsmetropole zurückzuholen. Stan Wawrinka festigte dank seines Turniersiegs in Tokio den vierten Weltranglistenplatz.
SDA-ATS