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DAUERAUSSTELLUNG
Die Freiherren von Vaz
Die einflussreichen Landesherren des Mittelalters in Oberrätien
Urkundlich nachgewiesen sind sie erstmals 1160 im Bündner Urkundenbuch (Band III, 2004)
Über acht Generationen herrschten sie über weite Gebiete in Oberrätien: sie beherrschten Passstrassen, Talschaften und die Bevölkerung, vergrösserten ihren Besitz, bekämpften Feinde und boten unter Donat sogar dem Bischof von Chur die Stirn. Mit zahlreichen Burgen kontrollierten sie am Ende des 13. Jahrhunderts grosse Teile des heutigen Kantons Graubünden. Der Höhepunkt ihrer Macht wurde erreicht, als Walter V die Vogtei über den Hochstift Chur innehatte.
Als Donat, letzter seines Stammes, ohne männliche Nachkommen stirbt, geht die Erbschaft an seine Töchter über und so gelangte der Besitz der Vazer an die Grafen von Werdenberg-Sargans und an jene von Toggenburg.
Ihre letzte Ruhe finden die Vazer Herren in Grabstätten im Kloster Churwalden.