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die allgemeine Verpflichtung des Volkes zum Waffendienst, am reinsten verwirklicht in den Urzuständen
eines Volkes, wo jeder Waffenfähige für die gemeinsamen Angelegenheiten auch kämpfend eintreten muß.
In mehr geordneten staatlichen Verhältnissen regelt eine Wehrverfassung die Heranziehung der einzelnen zum Waffendienst.
Schon bei den alten Griechen und Römern findet sich eine eigentliche Volksbewaffnung nicht mehr, noch weiter davon entfernen sich der HeerbannKarls d. Gr. und das Lehnswesen des Mittelalters; ganz beseitigt aber ward die Volksbewaffnung durch das Söldnerwesen
und die geworbenen Heere.