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Schon um 8 Uhr verliess ich das Hostel um einen ganzen Tag, der in den Augen der Philys geschichtsträchtigsten Stadt der USA zu widmen.
Die erste Station war die Independence Hall, dort wurde unter anderem im Jahre 1776 die Amerikanische Unabhängigkeit angenommen. Die Unabhängigkeit wurde kurz darauf der Öffentlichkeit verkündet, zu diesem Zweck wurde die “Liberty Bell” geläutet. Diese Glocke und die Geschichte dazu betrachtete ich im Liberty Bell-Pavillon. Zu Fuss ging ich weiter vorbei an einigen historischen Gebäuden (u. a. Christ Church, Benjamin Franklin´s Grave, Betsy Ross House, Elfreth`s Alley).
Nun hatte ich auch schon wieder genug von Amerikanischer Geschichte und so begab ich mich zur National Art Gallery, nein nicht um teure Kunstwerke zu beachten sonder viel mehr um die super Aussicht auf Phily zu geniessen und um ein Rocky Balboa-Foto zu schiessen (im Film rennt Rocky die Treppe zur Galerie hinauf, inzwischen ziert auch eine Rocky-Statue den Museumsvorplatz).
Zurück in der Stadt traf ich zufälligerweise wieder auf meinen französischen Kollegen. Bis zum Sonnenuntergang schlenderte ich dem Flussufer und etliche Strassen entlang bis zu einem Kino. Da alle “Hollywood”-Filme bereits im Gange waren, entschied ich mich für den Film I.O.U.S.A, einer Dokumentation über die Verschuldung der USA. Unbewusst handelte es sich dabei um eine Premiere, die an eine Live-Diskussion gekoppelt war. Nach dem Interessanten Film war meine Energie dann aber auch verbraucht und ich begab mich zurück ins Hostel.