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Der gewaltsame Tod von Südafrikas Fussball-Nationaltorwart Senzo Meyiwa hat einen Schock im Land des WM-Gastgebers von 2010 ausgelöst. Der 27-Jährige hielt sich nach Polizeiangaben bei Freunden auf, als Unbekannte in das Haus eindrangen.
Meyiwa erlag seinen Verletzungen nach der Schiesserei im Haus in Vosloorus rund 20 Kilometer südlich von Johannesburg. Er starb nach Polizeiangaben auf dem Weg ins Spital. Laut der Polizei hielten sich insgesamt sieben Menschen im Haus auf, als zwei Verdächtige einbrachen, während ein Dritter draussen wartete.
Wegen Handy erschossen
Es habe eine «Auseinandersetzung» gegeben, bei der Meyiwa angeschossen worden sei, erklärte die Polizei. Die drei Angreifer flohen anschliessend zu Fuss. Laut Medienberichten forderten die Eindringlinge die Herausgabe von Handys und eröffneten dann das Feuer.
Meyiwas Verein Orlando Pirates bestätigte den Tod des Spielers. Auf Twitter hiess es, die Orlando Pirates hätten mit grosser Betroffenheit von dem Tod des Fussballers erfahren. Dies sei nicht nur ein «trauriger Verlust» für seine Familie, sondern auch für den Verein «und die Nation».
Senzo Meyiwa hat in den vergangenen vier Qualifikationsspielen das Tor der südafrikanischen Nationalmannschaft gehütet und war auch Kapitän. Für Orlando hatte er zuletzt am Samstag beim 4:1 über Ajax Kapstadt zwischen den Pfosten gestanden.