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Mit verbundenen Augen stellt sich eine Frau in Zürich auf die Strasse. Vor ihr auf einem Schild steht: «I am German. I trust you. Do you trust me? Let's hug.» Doch auf die erste Umarmung muss sie lange warten.
Mehrmals wechselt sie ihren Standort und schliesslich auch das Schild. Nun heisst es, dass sie keine Deutsche, sondern Schweizerin sei. Und schon wird sie von diversen Passanten umarmt. Zufall?
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Ob allerdings bei diesem Video das, was wir sehen, auch das ist, was sich wirklich abgespielt hat? Bei den vielen Schnitten kommen Zweifel auf. Hat die blonde Dame gar ein bisschen geschummelt, und die Umarmungen für die «Deutsche» extra weggelassen, um das Problem der Deutschen-Feindlichkeit zu verdeutlichen?
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(lue)
Walter Krämer erzählt, wie mit fragwürdigen Studien Panik gemacht wird, während wir uns eigentlich vor ganz anderen Dingen fürchten sollten.
Herr Krämer, Sie sind Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik und entlarven als solcher gern zwielichtige Datenanalysen. Haben Sie derzeit eine Lieblingsstatistik? Walter Krämer: Ja. Das ist die Tabelle der Fussball-Bundesliga. Ich wohne direkt neben dem BVB-Stadion und bin seit mehr als einem Dutzend Jahren BVB-Aktionär.
Sie haben die Deutschen mal als «Volk von Innummeraten» (Zahlen-Analphabeten) bezeichnet und ihre bedauerliche Schwäche Goethe, dem dichtenden …