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Fussball: Zürich scheitert in Yverdon
Erstmals seit neun Jahren scheitert Zürich im Cup an einem Unterklassigen. Es unterliegt im Achtelfinal Yverdon, dem Vorletzten der Challenge League, nach einem denkwürdigen Penaltyschiessen.
Zweimal machte der FC Zürich in den 120 Minuten bis zum Penaltyschiessen einen Rückstand wett und auch in der Kurzentscheidung meldete er sich zurück, nachdem Rodrigo Pollero und Antonio Marchesano früh mit ihrem Versuch gescheitert waren. Doch auf den verschossenen Penalty von Bledian Krasniqi gab es keine Antwort mehr. Kurz darauf sorgte Marculino Ninte mit dem 26. Versuch für den Sieg von Yverdon, der nicht gestohlen war.
Zweimal überraschte Yverdon durch Steve Beleck die über weite Strecken monoton angreifenden Zürcher schon in den ersten 120 Minuten. Der kamerunische Stürmer von Yverdon, der im Sommer als Vereinsloser ins Waadtland gekommen war, nutzte seine beiden Chancen – in der 43. Minute nach exzellenter Vorarbeit des 21-jährigen, von YB ausgeliehenen Shkelqim Vladi zum 1:0 und in der vierten Minute der Verlängerung zum 2:1.
Dass Beleck, der für den verletzten Koro Koné zum Einsatz kam, nur zum halben Matchwinner wurde, lag an der in dieser Saison schon mehrmals gezeigten Fähigkeit des FCZ auf Rückschläge zu reagieren. Der zur Pause eingewechselte Wilfried Gnonto erwies sich dabei als entscheidend. Der 17-jährige Italiener erzielte das 1:1 in der 71. Minute mit einem Volley selber und bereitete das 2:2 von Marc Hornschuh in der 104. Minute vor.
Yverdon hatte ansonsten den in der Meisterschaft treffsicheren Angriff des Super-League-Dritten gut im Griff. Die vom ehemaligen FCZ-Coach Uli Forte trainierten Waadtländer verteidigten geschickt und waren in der Offensive nicht weniger oft gefährlich als der zehnfache Cupsieger. In der 114. Minute vergaben sie eine hervorragend Doppel-Chance auf den dritten Treffer. Der FCZ scheiterte in der 121. Minute durch Bledian Krasniqi mit einem Kopfball auf bester Position.
(text:sda/bild:sda)