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Im Jahr 2018 nahm der Gesamtabsatz von Pflanzenschutzmitteln im Vergleich zum Vorjahr leicht um 23 Tonnen zu. Insgesamt belief sich die Verkaufsmenge auf 2048 Tonnen. Zugenommen haben die Verkäufe von Fungiziden und Bakteriziden sowie Herbiziden. Der Absatz von Insektiziden, Akariziden und Molluskiziden nahm ab.
Deutlich rückläufig entwickelte sich der Verkauf von Glyphosat. Die Abnahme betrug 36 Tonnen. Im Vergleich zu 2008 ist das eine Abnahme von 55 Prozent. Die fünf absatzstärksten Wirkstoffe in der Schweiz im Jahr 2018 sind Schwefel (Fungizid), Paraffinöl (Insektizid), Folpet (Fungizid im Weinbau), Glyphosat (Herbizid) und Metamitron (Herbizid für Zuckerrüben). Schwefel und Paraffinöl sind Wirkstoffe, die auch im biologischen Landbau und in der konventionellen Landwirtschaft zugelassen sind.
Die generelle Absatzsteigerung bei Wirkstoffen, die in der biologischen und in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt werden können, setzt sich weiter fort. Seit 2008 ist bei diesen Produkten ein Wachstum von 42 Prozent zu verzeichnen. Diese Tendenz dürfte gemäss BLW mit der Zunahme der Anzahl Biobetriebe zusammenhängen sowie mit der Tatsache, dass die konventionellen Betriebe anstelle anderer Pflanzenschutzmittel häufiger auf Produkte zurückgreifen, die auch in der biologischen Landwirtschaft angewendet werden dürfen.