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Seit 1991 werden im Fruchtfolgeversuch auf der Lysimeteranlage Zürich-Reckenholz die Sulfatkonzentrationen im Sickerwasser bestimmt. Die angebauten Kulturen waren Winterweizen, Sommerweizen, Wintergerste, Körnerraps, Kartoffeln, Körnermais, Zuckerrüben und Kunstwiese, vor Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben wurde jeweils eine Gründüngung eingeschoben. Aus über 250 Probenahmen ergaben sich neue Kenntnisse der Schwefeldynamik im Boden. Im Vergleich zum Nitrat war die Sulfatkonzentration weniger stark saisonal bestimmt. Im Mittel der Jahre 1992 bis 2000 wurden 50 bis 90 kg S/ha ausgewaschen, Sulfat- und Nitratauswaschung waren damit von der gleichen Grössenordnung. Der Einfluss der Schwefelzufuhr auf die Auswaschung war gross. Die Schwefelbilanz wies im Mittel ein Defizit von 70 kg S pro Hektar und Jahr auf. Folgende Folgerungen werden gezogen: Erstens bei ausschliesslich mineralischer Düngung Dünger mit genügendem Schwefelgehalt wählen zur Kompensation des Schwefelbilanzdefizites. Zweitens mineralische Dünger mit bedeutendem Sulfatgehalt möglichst spät ausbringen, um der grossen Mobilität des Sulfates entgegen zu wirken.
Agroscope hat ein Punktesystem für den Pflanzenschutz im Gemüsebau entwickelt. Damit können Anreize geschaffen werden, den Einsatz und die Umweltrisiken von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren und vorbeugende und nicht-chemische Massnahmen zu fördern.
Viele Konsumgüter enthalten (Aktiv-)Kohle. Diese kann mit Schadstoffen wie polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet sein. Agroscope zeigte, dass heute angewandte analytische Methoden und die gesetzlichen Grundlagen lückenhaft sind.
In trockenen Sommern können bis zu 25 % der gesamtschweizerischen Raufutterproduktion verloren gehen. Denn die Grünlanderträge sind stark mit der Sommertrockenheit korreliert. Dies zeigt eine neue Analyse von Agroscope und dem Schweizer Bauernverband.