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Martin Fuchs erhält keine Bonus-Auszahlung
Beim ersten grossen Treffen der Springreiter seit dem Ausbruch der Coronavirus-Krise zählen die drei Schweizer Top-Reiter Martin Fuchs, Bryan Balsiger und Steve Guerdat zu den Verlierern.
Sie verpassten in 's-Hertogenbosch allesamt das Stechen des mit 700'000 Euro dotierten Grand Prix.
Fuchs kam im Sattel von Clooney auf der Schlusslinie etwas zu dicht an einen Steilsprung heran. Der Europameister hätte als Sieger des Grand Prix von Genf 2019 die Chance auf einen Bonus von 500'000 Euro gehabt. Ihm bleibt nun noch die Bonusmöglichkeit (250'000 Euro) bei einem Sieg bei einer der nächsten Stationen im Herbst in Calgary oder in Aachen. Diese vier Turniere bilden den Grand Slam im Springreiten.
Nebst Fuchs erwischte es auch Guerdat auf der Zielgeraden. Die Nummer 1 der Weltrangliste ritt auf Victorio. Balsiger mit Twentytwo des Biches patzte beim Einsprung in die dreifache Kombination.
Der für Österreich reitende Bayer Max Kühner setzte sich auf Elektric Blue vor dem Brasilianer Marlon Modolo Zanotelli auf Edgar durch und kassierte stolze 231'000 Euro. Das Hallenturnier war ursprünglich im März geplant gewesen, musste aber nach einer Ausbreitung von Herpes-Infektionen in Westeuropa verschoben werden.
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