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Mond und Sonne scheinen Einfluss auf unser Leben auf dem Planeten Erde zu haben, im Besonderen auf den Wasserhaushalt:
Der Mond lässt die Wasser anschwellen (Ebbe und Flut).
Die Sonne entzieht Wasser (Apfel schrumpft in der Sonne).
Diese zwei Prinzipien von An- und Abschwellen, von Dehnen und Verengen, scheinen auch zur Zeit unserer Geburt zu beeinflussen, ob wir die Einatmung (dehnendes Prinzip) oder die Ausatmung (verengendes Prinzip) aktiv führen. Daraus resultiert für die beiden Atemtypen ein grundlegend verschiedener Umgang mit Atem und Stimme. Auch der Körper und die Gelenke scheinen anderen „Gesetzmässigkeiten“ unterworfen zu sein (siehe Körperarbeit und Körperübungen).
Die Besonderheit der Atemtypen lässt sich auf alle musikalischen Stile anwenden.
Beispiel:
Ausatmer lernen, grosszügig mit ihrem Atem umzugehen und ihn fliessen zu lassen. Die Einatmung geschieht passiv durch das Entspannen der Bauchdecke - Ausatmer "atmen in den Bauch".
Sind Ausatmer äusserlich ruhig, sind sie innerlich kraftvoll und lebendig.
Einatmer arbeiten bewusst mit der Dehnungsbewegung des Brustkorbes und führen und "stützen" auf diese Weise ihre Stimme.
Einatmer schöpfen Kraft aus der Bewegung, der Impulsivität. Die Dynamik ist ihr Prinzip.
Sind Einatmer äusserlich in Bewegung, sind sie innerlich ruhig und gelassen.