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Die Sapia GmbH vermittelt in ihren Weiterbildungen und Workshops Erkenntnisse aus aktuellen Studien und hat dank eigener Datenerhebungen an Schulen neueste Zahlen und Trends. Nachfolgend finden Sie einige Eckdaten und Resultate aus nationalen Studien zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen.
In der Schweiz werden regelmässig verschiedene Studien zum Nutzungsverhalten der Kinder und Jugendlichen durchgeführt. Die MIKE-Studie (2019) untersuchte das Mediennutzungsverhalten sechs- bis dreizehnjähriger Kinder. Das beliebteste Medium von Primarschulkindern ist das Smartphone, welches 78 Prozent der Kinder “gerne behalten würden, wenn alle anderen Medien abgegeben werden müssten”. Beliebteste mediale Freizeitbeschäftigung ist das Gamen. 68 Prozent der Primarschulkinder gamen “jeden oder fast jeden Tag”. Beliebteste Games sind Fortnite, Minecraft, FIFA und Mario Kart. Die häufigsten medialen Tätigkeiten der Kinder sind Fernsehen und Musikhören: 85 Prozent schauen “mindestens einmal” pro Woche fern, 76 Prozent hören “regelmässig” Musik. Kinder bevorzugen nonmediale Freizeitaktivitäten wie drinnen und draussen Spielen oder Sport vor medialen Freizeitaktivitäten. Beliebteste Apps der Viert- bis Sechstklässler sind YouTube, WhatsApp, Snapchat, Instagram und TikTok.
Über Erfahrungen mit Fernsehinhalten, welche die Kinder mit positiven Gefühlen verbinden und sie “glücklich gemacht haben”, berichten 88 Prozent der Kinder. 84 Prozent haben “etwas gelernt” beim Fernsehen. Von negativen Erfahrungen berichten etwa zwei Drittel der Kinder. 61 Prozent haben schon einmal etwas im Fernsehen gesehen, das “für Kinder nicht geeignet war”, und 59 Prozent etwas, “das ihnen Angst gemacht” hat.
Jugendliche im Alter von dreizehn bis sechzehn Jahren gaben in der EU Kids Online Schweiz Studie (2019) folgende liebste Tätigkeiten im Internet an: Musikhören (92%), Videos schauen (88%), Soziale Netzwerke nutzen (88%) und mit Freunden/Familie kommunizieren (85%). Von den Fünfzehn- und Sechzehnjährigen wurden 94 Prozent mindestens mit einer der folgenden Situationen konfrontiert: problematische nutzergenerierte Inhalte (64%), sexuelle Darstellungen (68%) und Kontakt zu Fremden (63%).
Die Sapia GmbH erhebt jeweils vor den Medienbildungsworkshops an Schulen eigene Daten über das Mediennutzungsverhalten der Lernenden. Aus den in den vergangenen zehn Jahren erfassten Daten lässt sich aufzeigen, dass die nationalen Studien im Grossen und Ganzen einen aktuellen Einblick in die Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz bieten. Die Resultate unserer Daten zeigen aber klar auf, dass das Nutzungsverhalten der Kinder und Jugendlichen sehr unterschiedlich ist, je nachdem, ob sie ländlich wohnen oder in der Agglomeration. Auch innerhalb eines Schulhauses sind teilweise sogar bei Parallelklassen erstaunlich grosse Unterschiede festzustellen. Die Datenerfassung durch einen einfachen Online-Fragebogen für die Zielgruppen ist deshalb essentiell, um die Workshop-Inhalte auf die Risikofaktoren der Mediennutzung vor Ort optimal auszurichten.
Die SAPIA GmbH bietet damit massgeschneiderte Medienbildungs- und Weiterbildungsangebote für Fachpersonen. Profitieren Sie von unser langjährigen Erfahrung in der Praxis der Medienbildung mit diversen Zielgruppen und dem Wissen aus aktuellsten Studien.