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Der Juwelier Bulgari stellt der verschuldeten Stadt Rom 1,5 Millionen Euro für die Restaurierung der Spanischen Treppe zur Verfügung. Die Renovierungsarbeiten werden drei Jahre lang dauern, berichteten italienische Medien.
Mit der Finanzierung feiert der Juwelier das 130. Jubiläum seiner Gründung. Der Präsident des Konzerns, Paolo Bulgari, weihte die renovierte Boutique de Maison auf der Luxusmeile Via Condotti ein. Das Geschäft war einer einjähriger Restaurierung unterzogen worden. Bei der Shopeinweihung anwesend war auch Frankreichs ehemalige Premiere Dame, Carla Bruni, die ein Bulgari-Collier im Wert von acht Millionen Euro trug.
«Staat kann nicht alle Kunstschätze restaurieren»
«In Italien gibt es so viele Kunstschätze, dass der Staat nicht alle restaurieren kann. Privatgesellschaften sollten ihren Beitrag leisten», sagte Paolo Bulgari. Er folgt dem Beispiel des Schuhproduzenten Diego Della Valle, der 25 Millionen Euro für die Restaurierung des Kolosseums locker gemacht hat. Das römische Modehaus Fendi trägt zur Restaurierung des Trevi-Brunnens bei.
Die zwischen 1723 und 1726 vom römischen Architekten Francesco De Sanctis gebaute Spanische Treppe heisst auf italienisch «Scalinata di Trinità dei Monti». Der deutsche Name stammt von der unterhalb gelegenen Piazza di Spagna, die ihre Bedeutung vor allem von der spanischen Botschaft beim Heiligen Stuhl bezog, die hier ihren Sitz hat.
(sda/dbe/chb)