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Sanierungsprojekt
Überblick
Grundlage für die Erstellung des am 14. Februar 2003 der kantonalen Aufsichtsbehörde eingereichten Sanierungsprojektes ist die "Nachbesserung der Sanierungsstudien zur Gesamtsanierung der SMDK" von ASA/GUT vom 20.12.2001. Diese weist die Bearbeitungstiefe "Vorprojekt auf und umfasst eine eingehende Machbarkeitsstudie; nach dieser wird ein Rückbau als technisch möglich und die ordnungsgemässe Entsorgung der ausgehobenen Inhaltstoffe als realisierbar beurteilt. Die Auswirkung der Sanierungsmassnahme auf die Umwelt wird als gering eingestuft.
Bei der Erarbeitung des Sanierungsprojektes wurden die Vorgaben des Konsortiums, die Stellungnahmen der Behörden zum Vorprojekt vom April 2002 und die Resultate einer grossen Anzahl von Arbeitssitzungen berücksichtigt.
Das Sanierungsziel wurde insofern konkretisiert, dass alle abgelagerten Deponieinhaltstoffe vollständig ausgeräumt werden sollen, und der sogenannte Deponiesaum (Auflagerungsfläche der eingelagerten Sonderabfälle) soweit abgebaut wird, dass von ihm keine wesentlichen Schadstoffemissionen mehr ausgehen können. Dabei wird angenommen, dass der anstehende Untergrund bis in eine mittlere Tiefe von 1 m unterhalb der Auflagefläche abgeräumt werden soll. Die technischen Einrichtungen sind jedoch so auszulegen, dass ein Aushub bis in maximal 5 m Tiefe unter die Deponiesohle ohne zusätzliche technische Massnahmen vorgenommen werden kann.
Mit diesen Massnahmen soll ein zukünftiger Austrag von Schadstoffen aus der Deponie in das benachbarte Umfeld (Grundwasser, Boden, Oberflächengewässer und Luft) ausgeschlossen werden können. Ein separater "Bericht über die Umweltauswirkungen" beschreibt zusammenfassend alle zu erwartenden Auswirkungen auf die Schutzgüter. Weiterführende Sanierungsmassnahmen sind nicht Gegenstand des vorliegenden Sanierungsprojektes.
Infrastruktur und Einhausung
Zum Betrieb der Baustelle ist eine umfangreiche Infrastruktur zu schaffen. Für die Stromversorgung ist eine Anschlussleistung von ca. 3 MW bereitzustellen. Für Stromausfälle wird ein Notstromaggregat mit einer Leistung von 800 kW vorgesehen. Für die Wasserversorgung im Brandfall (Bedarf bis zu 5000 l/min.) werden entsprechende Leitungserneuerungen durchgeführt bzw. Löschwasserbecken erstellt.
Umfangreiche Massnahmen zur Sicherung vor Bränden und im Brandfall sind detailliert in einem Brandschutzkonzept beschrieben.
Den zukünftigen Besuchern wird ein gesicherter Rundgang ermöglicht; ausserdem wird ein separater Besucherpavillon erstellt.
Zur Stabilisierung der Baugruben, die sich durch den Ausbau der Deponieinhaltsstoffe ergeben wird, vor Aufnahme der Rückbauarbeiten eine Bohrpfahlwand erstellt. Mit einer obenliegenden Ankerreihe werden die Bohrpfähle im Untergrund verankert.
Im Rahmen der Vorbereitungen wird die östliche Zufahrt zur Deponie mit einer verkehrstechnisch korrekten Anbindung an die Safenwilerstrasse versehen. Anschliessend wird im östlichen, nicht verfüllten Teil des Deponiegeländes die Lagerhalle erstellt, in deren Untergeschoss Becken für die Regenwasserrückhaltung, für die Speicherung des Schmutzwassers und für die Löschwasserrückhaltung untergebracht werden. Die Grundfläche der Lagerhalle beträgt ca. 5`400 m2.
Die Deponieflächen der Etappe III werden nach Erstellen der Lagerhalle und vor Beginn des Rückbaus vollständig überdacht und mit Seitenwänden eingehaust. Die innenliegenden Stützen werden flach auf die Abdeckung des Deponiekörpers gegründet. Die Seitenwände werden seitlich in den Untergrund eingebunden, so dass ein luftdichter Abschluss erfolgen kann. Die Lagerhalle dient zunächst der Sortierung, Verpackung, Lagerung und dem Verlad der Sonderabfälle, die aus der sogenannten Etappe III Süd und Mitte (östlicher Teil der Deponie) geborgen werden. Dies betrifft 10 - 15 % des gesamten Deponiekörpers. Im weiteren Bauablauf dienen die Manipulationshalle (8`800 m2) und die Lagerhalle (5`400 m2) dann als feste Einrichtungen zur Behandlung und zum Abtransport aller Deponieinhaltstoffe.
Für den Aushub der Deponieinhaltstoffe der Etappe I und II wird im westlich an die Manipulationshalle anschliessend die sogenannte Abbauhalle errichtet, die sich in nordsüdlicher Richtung über die gesamte Deponiebreite erstreckt (maximale Breite: 180 m) und die abschnittsweise in Längsrichtung von Ost nach West bis maximal 4 Rasterfelder à 20 m Länge überdeckt. Die überdeckte Fläche beträgt maximal 13`600 m2.
Dem Abbau von Ost nach West folgend, wird die Abbauhalle sukzessive um jeweils 20 m (ein Raster) versetzt. Der östliche Hallenteil wird, nachdem dort der Aushub abgeschlossen ist, an den westlichen Hallenteil angebaut. Der zwischen der Abbauhalle und der Manipulationshalle entstehende Zwischenraum wird durch einen Verbindungstunnel überbrückt. In diesem werden die Transportanlagen für das rückgebaute Deponiegut und die Versorgungsleitungen untergebracht.
Alle drei zu errichtenden Hallen (Lagerhalle, Manipulationshalle und Abbauhalle) folgen dem selben Baumuster mit Stahlstützen, einer tragenden Dachkonstruktion und Dach- und Wandplatten aus doppelwandigem Stahlblech; die Hohlräume werden mit Mineralfasern gefüllt bzw. ausgeschäumt. An den Stirnseiten der Wand- und Deckentafeln ist jeweils ein aufblasbarer flexibler Dichtschlauch derart angebracht, dass die Tafelelemente gegeneinander dicht abgeschlossen werden können.
Rückbau und Analytik
Das Vorgehensprinzip besteht darin, dass zu keiner Zeit und an keiner Stelle Sonderabfall ohne eine vollständige Einhausung ausgehoben wird, und dass die Einhausung jederzeit unter einem Unterdruck im Inneren gehalten wird, welcher eine Luftströmung lediglich von Aussen nach Innen erlaubt. Damit werden Geruchsemissionen aus den Hallen heraus vermieden. Alle Hallenbereiche, in denen ein direkter Kontakt der Sonderabfälle mit der Umgebungsluft und den Beschäftigten möglich ist, sind als sogenannte Schwarzbereiche definiert und von den Weissbereichen räumlich und organisatorisch abgegrenzt. Schwarzbereiche sind generell nur über Fahrzeug- und Personenschleusen zugänglich, um Schadstoffverschleppungen in die unbelasteten Bereiche zu verhindern; es gelten besondere Vorschriften zum Tragen von Schutzkleidung und Atemschutzgeräten. Die Abluft aus den Schwarzbereichen wird gesondert erfasst und gereinigt, bevor sie an die Atmosphäre abgegeben wird. Weissbereiche sind Räume, in denen nur geruchsdicht verpackte und transportbereite Sonderabfälle lagern oder transportiert werden. Die gesamte Abbauhalle und der Verbindungstunnel sind Schwarzbereiche, während Teile der Lagerhalle und der Manipulationshalle als Weissbereich eingestuft sind.
Der Aushub der eingelagerten Sonderabfälle findet durch drei Abbauteams statt, die maschinell und personell so ausgerüstet sind, dass im Mittel eine tägliche Aushubmenge von 500 to erzielt werden kann. Insgesamt sind 6 Geräteführer für Abbaugeräte in der geschlossenen Abbauhalle tätig, die alle in Fahrerkabinen untergebracht sind, die mit umgebungsluftunabhängiger Atemluftversorgung ausgestattet sind. Ausserdem ist während der gesamten Aushubarbeiten eine chemische Fachkraft in der Abbauhalle für eine erste Zuordnung der ausgehobenen Materialien verfügbar.
Loses Material wird in der Abbauhalle auf ein Förderbandsystem geladen, welches nahe der Abbaustelle über ein Doppeldeckersieb beschickt wird und über den Verbindungstunnel bis in die Kastenbeschicker geführt wird. Die aussortierten Grobstoffe werden in Transportboxen/-wannen ähnlich wie die Fässer und Big-Bags bis zur Manipulationshalle geführt. Das Transportsystem für die Transportwannen besteht aus Krananlagen und Rollentransporteuren, die einen sicheren Transport bis in die Manipulationshalle erlauben. Das lose Material wird nach seiner Identifikation in Container abgefüllt, soweit es sich nicht um Gefahrstoffe nach der Gefahrstoffverordnung handelt, die in besondere Gebinde abgefüllt werden müssen.
Die geborgenen Gebinde werden jedes für sich beprobt und verbleiben solange in den Transportwannen, bis eine eindeutige Bestätigung des Gebindeinhaltes durch die Laborergebnisse erfolgt. Dann werden alle Gebinde in geeignete Behältnisse umgefüllt. Hierzu sind in der Manipulationshalle alle erforderlichen Verpackungseinrichtungen verfügbar. Die entleerten Transportwannen werden nach grober Reinigung an die Aushubstellen zurücktransportiert. Die entleerten Fässer und Big-Bags werden zusammengepresst bzw. -gefaltet und zu geeigneten Entsorgungseinrichtungen transportiert.
Fässer und sonstige Gebinde werden auf Paletten verpackt und zum Abtransport bereitgestellt. Container und sonstige transportbereite Einheiten können mit einem Brückenkran in der Lagerhalle oder mit Gabelstaplern in die bereitstehenden Bahnwaggons verladen werden.
Mit der Triage, Analytik und Zuweisung zu den Entsorgungswegen wird eine von den Infrastruktur- und Rückbauunternehmen unabhängige Organisation beauftragt, welche vor Ort ein leistungsfähiges Labor betreibt.
Abtransport
Zum Abtransport der überwiegenden Menge an ausgehobenem Deponiematerial ist ein Bahntransport vorgesehen. Hierzu wird ein Anschluss an die einspurige Bahnstrecke Kölliken-Safenwil realisiert, der es erlaubt, ohne Querung der Safenwilerstrasse ein bis zwei Züge pro Tag mit jeweils 9 Waggons (à 20 m Länge) in die Lagerhalle einzufahren, dort zu beladen und für den Abtransport bereitzustellen.
Zu Beginn der Baumassnahmen und während des Aushubs der Etappe III ist der Bahntransport direkt vom SMDK-Gelände noch nicht möglich, weil der Anschluss erst nach Räumung der Etappe III erstellt werden kann. Bis dahin werden die verpackten Abfälle per LKW nach Zofingen transportiert und dort auf die Bahn verladen. Bei kurzen Entfernungen wird direkt per LKW zu den Entsorgungsbetrieben transportiert.
Entsorgung der Abfälle und der damit verbundenen Abgänge
Die Entsorgung der ausgehobenen und neu verpackten Deponieinhaltsstoffe erfolgt in der Schweiz und im europäischen Ausland. Alle Entsorgungseinrichtungen müssen den gesetzlichen Regelungen der Schweiz und der EU entsprechen.
Von den 450`000 Tonnen verunreinigtem Aushub müssen nach erster Schätzung ca. 300`000 Tonnen im europäischen Ausland entsorgt werden. Ca. 150`000 Tonnen können in der Schweiz fachgerecht und umweltschonend entsorgt werden. Das Deckschichtmaterial ist nicht verschmutzt.
Sämtliches Wasser aus dem Innern der Deponie wird gefasst und über die bestehende Schmutzwasseraufbereitungsanlage (SWABA) geleitet. Dies betrifft sowohl Sickerwasser als auch Stau- oder Schichtwasser, das während der Aushubarbeiten anfällt.
Die Beaufschlagung des Mülibaches mit Regenwasser aus dem Retentionsbecken beträgt in der Regel 10 l/s, in Ausnahmefällen bis 50 l/s. Die Gesamtbelastung durch von der SMDK eingeleitetes Sauberwasser beträgt maximal 1.4 % der Abflussleistung des Mülibaches.
Die Abluft aus den Schwarzbereichen des Rückbaues wird vollständig erfasst und einer dreistufigen Abluftreinigungsanlage zugeführt. Der Abluftstrom von 150`000 m³/h aus den Schwarzbereichen ist so bemessen, dass jederzeit ein Unterdruck in den Hallen gewährleistet werden kann. Die abgezogene Halleninnenluft wird über Partikelfilter und über hintereinandergeschaltete, gross dimensionierte Aktivkohlefilter gereinigt, bevor sie über Dach (6 m über Dachoberkante) an die umgebende Atmosphäre abgegeben wird.
Die Halleninnenluft aus den Weissbereichen (weitere 150`000 m³/h) wird einstufig über einen Aktivkohlefilter abgezogen und gereinigt. Die Abzugsventilatoren sind redundant ausgelegt, so dass maximal bis zu 600`000 Nm³/h Hallenluft abgezogen und gereinigt werden können.
Dadurch werden Emissionswerte erreicht, die deutlich unterhalb der Emissionsgrenzwerte der Luftreinhalteverordnung (LRV) liegen. Die Betriebserwartungswerte (mittlere Emissionen) sind nochmals deutlich geringer. Die den Berechnungen zugrundegelegten, sehr konservativen Annahmen berechtigen zu der Feststellung, dass mit belästigenden Gerüchen während der Aushubmassnahme nicht oder nur äußerst selten zu rechnen ist
Die Manipulationshalle und die Lagerhalle mit den zugehörigen Anlagen werden nach Abschluss der Rückbauarbeiten demontiert und abtransportiert.
Natur- und Landschaftsschutz
Das Amphibienschutzgebiet von nationaler Bedeutung mit seinem Kerngebiet östlich ausserhalb der Deponie bleibt erhalten. Der Wegfall der Lebensräume der Umgebungszone, die sich über die Deponieoberfläche der SMDK erstreckt, wird kompensiert durch eine verbesserte Anbindung des Laichgebietes an das nördlich gelegene Waldgebiet Kölliker Tann, dem Lebensraum weiterer Amphibienpopulationen. Die neue Zufahrtsstrasse wird im Bereich der Amphibienkernzone mit Absperrungen und Durchlässen ausgestattet.
Die südwestlich auf dem Deponieareal befindliche Magerwiese muss ersetzt werden. Hierfür wird bestehendes Grünland westlich anschliessend an das verbleibende Waldgebiet gesichert und unter naturschutzfachlichen Gesichtspunkten extensiviert. Die wärmebegünstigte Hangsituation sowie die Nähe zum Wald und der hierdurch gegebene Verbund mit dem Amphibienkerngebiet bedeutet gegenüber dem alten Standort eine qualitative Verbesserung.
Für kleinflächige Rodungen im Zuge des Baus der Lagerhalle und der Manipulationshalle werden auf dem Areal der SMDK Ersatzaufforstungen im westlichen Anschluss an den bestehenden Wald vorgesehen.
Überwachung und Monitoring
Sämtliche Massnahmen und deren Auswirkungen werden während des Rückbaus und in der nachfolgenden Überwachungsphase messtechnisch erfasst. Das bestehende Grundwassermessstellennetz wird weiter verwendet, lokal ergänzt und regelmässig beprobt. Für die langfristige Überwachung der Auswirkungen werden im Bereich der ausgehobenen Deponie und im Abstrom über einen längeren Zeitraum hinweg weiterhin Grundwasserproben entnommen und analysiert.
Die gasförmigen Emissionen der Anlage werden durch kontinuierliche Messungen von Leitkomponenten und regelmässig wiederkehrende Einzelmessungen überwacht (inkl. Geruchsstoffe). Ein umfangreiches begleitendes Messprogramm erfasst die Luftqualität im Nahbereich der Deponie.
Weitere Überwachungsmassnahmen bestehen in der Bauüberwachung, der unabhängigen Fremdüberwachung (inkl. Kontrollanalytik/Kontrolllabor), in der Person der chemischen Fachkraft am Ort des Aushubs, den umfangreichen Analysen zur Sonderabfallzusammensetzung sowie weiteren Kontrollen im Transportbereich und bei den Entsorgern der Abfälle. Damit ist lückenlose Kontrolle der gesamten Sanierungsmassnahme gewährleistet.
Rekultivierung und Wiederauffüllung
Ausgeräumte Deponieabschnitte werden nach dem Entfernen des entsprechenden Abschnittes der Abbauhalle mit Folie kurzfristig abgedeckt, nochmals beprobt und dann mit einer Bodenschicht von 0.5 m Mächtigkeit als Zwischenrekultivierung überschüttet.
Nach Abschluss der Überwachungsphase (frühestens Ende 2015) soll dann mit der Rekultivierung der Deponie begonnen werden, die im wesentlichen aus der teilweisen oder vollständigen Wiederverfüllung des ausgeräumten Deponievolumens und der anschliessenden Begrünung der neu entstandenen Geländeoberflächen besteht. Die Rekultivierung soll im Jahr 2018 abgeschlossen sein.
Die endgültige Geländeform der wiederverfüllten Grube wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Das Sanierungsprojekt zeigt hierzu zwei Gestaltungsvarianten auf.
Störfälle und Sicherheit
Im Rahmen des vorliegenden Sanierungsprojektes wurde eine umfangreiche Störfallbetrachtung durchgeführt. Es wurden dabei sowohl betriebliche Störungen, die nicht über das Gelände der SMDK hinaus wirken, als auch Störfälle untersucht, deren Auswirkungen auch noch ausserhalb der Deponie festgestellt werden können. Es werden acht Störfallszenarien eingehend erläutert.
Dank der konsequenten Umsetzung von baulichen, organisatorischen und personellen Sicherheitsmassnahmen entsprechend den gesetzlichen Anforderungen werden die Risiken für die auf der Baustelle tätigen Mitarbeiter auf ein Minimum reduziert.
Erfolgskontrolle
Im Rahmen der Erfolgskontrollen werden folgende Nachweise geführt:
- Vollständiger Aushub aller Deponieinhaltsstoffe
- Aushub aller losen Materialien im Deponiesaum
- Aushub des Deponiesaumes bis zu Eluatkonzentrationen unterhalb der Überwachungswerte nach AltlV
- Langfristige Überwachung der Grundwasserwerte
- Korrelation zwischen Aushub und Konzentrationsverlauf im Grundwasser
Aufgrund der bestehenden Sicherungsmassnahmen Drainage Nord und Süd, sowie Interventionsbrunnenreihe Kölliker Rinne wie auch der zu treffenden technischen Massnahmen für den Rückbau (Abbauhalle, versiegelte Flächen u.a.) kann eine zusätzliche Gefährdung des Schottergrundwassers der Kölliker Rinne und des Suhretals durch die Sanierungsmassnahme ausgeschlossen werden.
Zeitplan und Kosten
Die Sanierungsarbeiten sollen gemäss Zeitplan im Jahr 2005 beginnen und bis Ende 2012 abgeschlossen sein. Der Gesamtaufwand für den Deponierückbau bis Ende 2012 wird auf 390 Mio. CHF geschätzt.