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Zahnradsysteme
Oben sehen Sie die verschiedenen Zahnradsysteme, die bei Zahnradbahnen zur Anwendung kommen.
Hier eine kurze Beschreibung dazu:
|-||Die Stufenzahnstange wurde von Emil Strub (1858 - 1909) erfunden. Die Zähne sind in eine Art Schiene eingefräst und das Zahnrad
greift von oben ein. Dieses System kommt in der Schweiz zum Beispiel bei der Jungfraubahn zur Anwendung.|
|-||Die Leiterzahnstange von Niklaus Riggenbach (1817 - 1899) besteht aus zwei parallelen Wänden, zwischen denen die Zähne wie
die Sprossen einer Leiter eingesetzt sind. Auch hier greift das Zahnrad von oben ein. Ein Nachteil dieser Zahnstange ist,
dass sie nicht gebogen werden kann und sie für in Kurven liegende Streckenteile speziell angefertigt werden muss.
Dieses System wird zum Beispiel bei den Rigi-Bahnen
oder bei der Schynige Platte-Bahn angewendet.|
|-||Die Lamellenzahnstange von Roman Abt (1850 - 1933) besteht in der Regel aus zwei Lamellen, die gegeneinander verschoben sind.
Dieses System hat den Vorteil, dass der Lauf der Fahrzeuge ruhiger ist, da sich immer mindestens ein Zahn in einer Vertiefung
befindet. Auf weniger steilen Abschnitten kommt zum Teil auch nur eine Lamelle zum Einsatz. Dieses System findet man in der Schweiz
zum Beispiel bei der Brienz-Rothorn-Bahn oder bei der Gornergratbahn.|
|-||Die Doppelzahnstange ist eine Erfindung des Zürchers Eduard Locher (1840 - 1910). Sie ist die einzige Zahnstange, bei der zwei
Zahnräder seitlich eingreifen. Dieses System hat den Vorteil, dass steilere Strecken bezwungen werden können, da das Zahnrad
nicht auf der Zahnstange aufsteigen kann, wie dies bei Systemen mit vertikalem Zahneingriff bei zu grosser Steilheit möglich ist.
Das System Locher gelangt nur bei der Pilatusbahn zum Einsatz.|
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