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Bernd Glemser, der 1962 in Dürbheim (Schwäbische Alb) geboren wurde, studierte bei Vitaly Margulis an der Musikhochschule in Freiburg im Breisgau. Zwischen 1981 und 1987 ging er aus siebzehn verschiedenen Klavierwettbewerben in Folge als Sieger hervor – und stellte mit dieser eindrucksvollen Serie einen Rekord auf. 1989 wurde Glemser bereits zum Professor an der Musikhochschule Saar berufen, seit 1996 lehrt er an der Musikhochschule in Würzburg. Vor allem aber konzertiert er in aller Welt: als Solist mit Orchester, als Kammermusiker und mit Rezitalen, wobei er ein Repertoire vom Barock bis zur Moderne interpretiert. Zu den Höhepunkten seiner Laufbahn zählten Auftritte in China, wo 1996 eines seiner Konzerte live im Fernsehen übertragen wurde: Bernd Glemser war der erste Künstler aus dem Westen, dem diese Ehre zuteil wurde. Im Jahr 2000 spielte er das Dritte Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow mit dem Philadelphia Orchestra unter Wolfgang Sawallisch. Zum 50. Todestag von Dinu Lipatti gestaltete er ein Gedenkkonzert in Bukarest. Im vergangenen Frühjahr gastierte Bernd Glemser beim Oslo Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Tugan Sokhiev, im September war er mit einem Klavierabend im Leipziger Gewandhaus zu erleben, dem er seit vielen Jahren verbunden ist. Ausserdem präsentierte er im Herbst die Konzertreihe «Bernd Glemser und Freunde» im Kloster Maulbronn. Bernd Glemsers Diskographie umfasst mehr als dreissig Aufnahmen: Zuletzt erschien eine CD mit Präludien und Fugen von Johann Sebastian Bach und Dmitri Schostakowitsch; zum Chopin-Gedenkjahr 2010 wird er eine Platte mit sämtlichen Balladen und Scherzi veröffentlichen. 1992 wurde Bernd Glemser mit dem Andor-Foldes-Preis ausgezeichnet, im Jahr darauf wurde ihm in Zürich der Europäische Pianisten-Preis verliehen. Die Stadt Würzburg ehrte ihn 2006 mit der Überreichung des Kunstpreises.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL mit einem Rezital beim Piano-Festival 2009.
September 2009