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Vor einer antikisierenden Meereslandschaft erscheint links Fortuna, nackt auf einer Kugel stehend und mit geblähtem Segel, und rechts ein leerer Wappenschild. Zwischen den beiden reitet ein Putto mit einem Dreizack in seiner rechten Hand auf einem Triton. Unten schliesst die Zeichnung in der Mitte mit einer Muschel-Kartusche ab. Der bewachsene rustikale Bogen ist links mit einer kompositen Säule und rechts mit einer männlichen Figurenstütze geschmückt. Der linke und rechte Teil der Bogenrahmung sind nicht identisch, dennoch ist die Komposition nicht als Doppelprojektion zu deuten, wie bereits Glaser (1937, S. 56) hervorhob. Im Oberbild ist eine Frau mit einem Stellnetz auf Männer- bzw. Narrenfang dargestellt. Der Kontur und die Binnenzeichnung sind in dunklen deutlichen Linien ausgeführt. Mit wenigen parallelen Strichen ist an einigen Stellen Körperlichkeit definiert, wie zum Beispiel bei der Kugel, auf der die Venus steht. Der Eigentumsvermerk von Hans Rudolf Lando ist in hellbrauner Farbe über die Linien der Muschel-Kartusche hinweg geschrieben.
43C1151(+4165) · catching animals (+ live-basket)
54F121(+111) · Turn of Fate, Wheel of Fortune (+ nude)
96A5(FORTUNA) · Fortuna as Roman personification
Auf welches Wappen sich die Helmzier in Gestalt des Mädchenrumpfs bezieht, ist ungeklärt.
Auf der Muschelförmigen Kartusche in Braun: "HRLando 1605". Auf der Rückseite in Braun: "Erkauffdt von Ludwig Koch durch mit HRLando 1605 Jars".
keine