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Das sagte Thiam laut Reuters am Dienstag an einer Investorenkonferenz in Hongkong. Allerdings spreche man derzeit nicht mit anderen Banken über eine Kapitalerhöhung, sagte Thiam in einem Interview mit der Nachrichtenagentur "Bloomberg" am Rand der Konferenz. "Wir erwägen lediglich die verschiedenen Optionen."
Den teilweisen Börsengang der Schweizer Einheit bezeichnete Thiam erneut als Rückversicherung ("Backstop"). Er betonte die Fortschritte, welche die CS in den letzten 12 Monaten gemacht habe - unter anderem sei die Bank gewachsen, sie habe Kostenreduktionen durchgeführt und bei der Kapitalisierung vorwärts gemacht. Die Fortschritte erlaubten es der Grossbank erst, weitere Optionen neben dem IPO in Erwägung zu ziehen.
Vergangene Woche hatten Medienberichte, wonach die CS eine Kapitalerhöhung von rund 3 Mrd CHF erwägt, zu klaren Abgaben beim CS-Aktienkurs geführt. Bloomberg hatte gar berichtet, dass die Grossbank über die Möglichkeit spreche, bis zu 5 Mrd CHF aufzunehmen. Damit würde der bis kurzem noch favorisierte Börsengang der Schweizer Einheit zur Kapitalbeschaffung zunehmend in den Hintergrund rücken. In den letzten Wochen waren Kapitalerhöhung der italienischen Unicredit und der Deutsche Bank insgesamt auf ein positives Anleger-Echo gestossen.
(AWP)