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Die regierende CDU/CSU hat in Deutschland im jüngsten ZDF-Politbarometer leicht an Zustimmung eingebüsst. Im Vergleich zu Ende April verliert die Union nach den am Freitag veröffentlichten Zahlen einen Prozentpunkt und liegt nun bei deutschlandweit 38 Prozent.
Im Vergleich zum Jahresanfang ist das allerdings weiterhin ein hoher Wert. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise hatten CDU und CSU in den vergangenen Wochen in Umfragen verschiedener Institute bei der sogenannten Sonntagsfrage kräftig zugelegt.
Die CSU ist die Schwesterpartei der CDU in Bayern, wo letztere nicht antritt. Im Bundestag bilden sie eine gemeinsame Fraktion. Bei der der letzten Bundestagswahl 2017 holte die CDU/CSU 32.9 Prozent, bei der Europawahl 2019 nur 28.9 Prozent.
Die SPD verliert ebenfalls einen Prozentpunkt auf 15 Prozent. Die rechtspopulistische AfD und die Linke gewannen in der Umfrage einen Punkt dazu: Die AfD kommt damit auf zehn, die Linke auf acht Prozent. Unverändert bleiben FDP (fünf Prozent) und Grüne (18 Prozent). Sowohl die regierende Koalition aus CDU/CSU und SPD als auch ein schwarz-grünes Bündnis hätte demnach eine Mehrheit. (aeg/sda/dpa)
Wenige Stunden nach der Verurteilung der entmachteten Regierungschefin Aung San Suu Kyi in Myanmar hat die Militärjunta das Strafmass für die 76-Jährige von vier Jahren auf zwei Jahre verkürzt. Dies berichteten staatliche Medien am Montagabend (Ortszeit).