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Medienmitteilung – Der Kirchenrat der Reformierten Landeskirche Aargau hat im April und Mai zwei Beiträge von je 5000 Franken für Nothilfe in den Rohingya-Flüchtlingscamps in Bangladesch nach den verheerenden Feuern und für humanitäre Nothilfe nach dem Militärputsch in Burma beschlossen. Der Beitrag für die Rohingya-Flüchtlinge geht an das HEKS, der Beitrag für die Opfer des Militärputsch geht an den Verein Swiss Burma-Aid in Basel.
Der Kirchenrat hat aus dem Fonds für Soforthilfe 5000 Franken für die Folgen der verheerenden Feuersbrunst im Rohingya-Flüchtlingscamp in Bangladesch beschlossen. Die Feuersbrunst hat am 22. März im Südosten des grössten Flüchtlingscamps der Rohingya in Bangladesch die behelfsmässigen Unterkünfte von über 45 000 Menschen zerstört. Der Grossbrand erschwert die ohnehin schon prekären Lebensbedingungen der Menschen, die zu Hunderttausenden auf engstem Raum leben müssen. Der Kirchenrat überweist die beschlossene Nothilfe an das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS, das bereits vor dem Brand in einem der betroffenen Camps tätig war und Unterkünfte instandgesetzt hat. HEKS hat vorerst 200 000 Franken zur Verfügung gestellt, um betroffenen Familien mit dringend benötigten Kleidern und anderen Gütern des täglichen Bedarfes zu helfen.
Ebenfalls aus dem Fonds für Soforthilfe wird ein Beitrag von 5000 Franken an den Verein Swiss
Burma-Aid, der 2014 in Basel gegründet wurde, überwiesen. Der Verein unterstützt Projekte vor allem im Westen von Burma, insbesondere Initiativen der lokalen Bevölkerung in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Landwirtschaft und Nothilfe. Nach dem Militärputsch vom 1. Februar 2021 und den Opfern der rücksichtslosen Gewaltausübung durch das burmesische Militär bei den Demonstrationen
haben sich neue Aufgaben für den Verein ergeben. Die Menschen, die durch den Militärputsch in Not geraten sind, besonders Familien, die an den Protesten teilnehmen und oder zivilen Ungehorsam ausüben, benötigen dringend Hilfe. Zudem unterstützt der Verein eine Notklinik in Falam, die jeden Tag 40–80 Patienten behandelt.
Für weitere Auskünfte:
- Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg,
Tel. 062 838 00 11
- Der Informationsbeauftragte Frank Worbs,
Tel 079 444 97 82, <email-pii>