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Allerdings schreibt die Bankengruppe nach IFRS-Rechnungslegung für weitergeführte und nicht weitergeführte Geschäftsbereiche mit 38,1 Mio CHF immer noch tiefrote Zahlen, nachdem sich der Verlust 2015 auf 58,4 Mio belief, wie es in der Mitteilung vom Dienstag heisst.
Der Konzernverlust setze sich aus dem Minus aus weitergeführten Geschäftsbereichen von 12,0 Mio CHF aufgrund hoher Sanierungskosten und aus dem Verlust aus nicht weitergeführten Geschäftsbereichen von 26,1 Mio zusammen. Letzterer sei hauptsächlich die Folge einer in Österreich erfolgten Umbuchung der bisher nur im Eigenkapital erfassten Währungsumrechnungsdifferenz, erklärt Valartis.
Durch den im vergangenen Jahr erfolgten Verkauf wesentlicher Vermögenswerte der im Jahr 2008 erworbenen Valartis Bank (Austria) AG an die Wiener Privatbank SE seien die in den letzten Jahren bereits im Eigenkapital verbuchten Währungsverluste auf dieser in Euro gehaltenen Beteiligung in Höhe von minus 40,1 Mio CHF in die Erfolgsrechnung transferiert worden. Dieser Sondereffekt habe jedoch keinen Einfluss auf das konsolidierte Eigenkapital der Valartis Gruppe, heisst es weiter.
Weiter gab die Gruppe bekannt, dass man sich von der Minderheitsbeteiligung am Shopping-, Freizeit- und Business-Center in Algerien, der Société des Centres Commerciaux d'Algérie SPA, trennen werde. Der Aktienanteil sei an einen anderen bestehenden Investor verkauft worden und der Vollzug finde Ende des zweiten Quartals 2017 statt. Da der Buchwert dem Veräusserungswert entspreche, werde die Erfolgsrechnung 2017 von diesem Verkauf nicht beeinflusst. Weitere finanzielle Details dazu gibt Valartis nicht ab.
Die Bankengruppe publiziert den Geschäftsbericht 2016 am 11. April und führt dann auch die Bilanzmedienkonferenz durch.
(AWP)