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Der Fundort liegt auf der Banegg, auf fast 900 Metern über Meer, in einem Waldstück, das zur Gemeinde Lostorf gehört.
Fast prägefrisch erhalten
Die wohl mit einer Geldbörse verlorenen Silbermünzen sind laut dem Bericht sehr gut erhalten. Mit einem Durchmesser von etwa 20 Millimetern sind sie knapp so gross wie ein modernes 20-Rappen-Stück.
Nicht alle sind mit einer Jahreszahl versehen, die ältesten dürften aber um 1630 geprägt worden sein. Die jüngsten fünf Schillinge tragen die Jahrzahl 1730. Weil diese «fast prägefrisch» im Boden konserviert wurden, vermuten die Fachleute, dass das Geld kurz danach am Juraberg verloren ging. Anzeichen für eine «bewusste Deponierung» fehlten.
Ein mittlerer Tageslohn
Die 19 Schillinge hätten im 18. Jahrhundert ungefähr «dem mittleren Tagesverdienst eines Handwerkers» entsprochen. Ein Pfund Brot habe damals etwa einen Schilling gekostet.
Im Kanton Solothurn seien im 17. und 18. Jahrhundert vor allem Münzen der Stadt Bern verwendet worden. Und das Kleingeld der Solothurner habe vor allem aus Batzen zu vier Kreuzern bestanden, während die Zürcher Schillinge vier Rappen entsprochen hätten.
(sda/dwy)
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