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Der Zukunftstag ermöglicht Mädchen und Jungen, einen Blick in ein bestimmtes Berufsfeld zu werfen. Am 9. November verbrachten sechs Mädchen zwischen 11 und 12 Jahren diesen Tag am Literaturinstitut. Sie erzählten, wie sie sich die Arbeit einer Schriftstellerin, eines Schriftstellers vorstellen, hörten Stimmen von Autorinnen und Autoren, die berichten, wie ihre Texte entstanden sind oder durften sich in einem Schreibatelier des Literaturinstituts dazu setzen, um mit den Studierenden Cadavres Exquis zu schreiben.
Sie schnitten Wörter aus Zeitungen aus und klebten sie zu neuen Sätzen zusammen. Sie zogen blind aus einem Sack fünf Wörter und schrieben davon ausgehend eine Geschichte. Oder sie wählten einen Buchstaben, mit dem alle Wörter ihres Textes beginnen: mit B, mit S, mit M. Da waren zum Beispiel Bär Bilibert und die Bienen, Simon und sein Schlüssel oder Milla mit Malertöpfen, Milch und Mut. Am Abend machten sich die Mädchen wieder auf den Heimweg. Mit neuen Texten in den Taschen und ein paar Ideen mehr, was eine Schriftstellerin, ein Schriftsteller tagein, tagaus so tut.