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Wenn man schon von der Weltbühne abtreten muss, sollte man sich schon mit einem würdevollen Satz verabschieden. Vielleicht darum hat man Goethes letzte Worte auf «Mehr Licht!» verkürzt – um seinen durchaus profan gemeinten Sterbenswörtchen einen Hauch Genie zu verleihen.
Viele dieser überlieferten letzten Worte sind nicht gesichert, sie wurden den Sterbenden in den Mund gelegt, damit sie besser zu deren Leben und Schaffen passen. Und vielleicht darum verwahren sie im Kern dennoch ein Fünklein Wahrheit.
(rof)
Die Welt befindet sich zum Auftakt eines neuen Jahrzehnts klimatisch, politisch und wirtschaftlich in einer prekären Lage. Wenn wir den Turnaround nicht schaffen, droht eine düstere Zukunft.
Als «goldene Zwanziger» wird das dritte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts häufig verklärt. Nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs sowie schweren politischen und wirtschaftlichen Krisen – darunter die Hyperinflation in Deutschland – ging es ab 1924 bergauf. Wirtschaft und Kultur erlebten eine Blüte. Es war eine Zeit des «Anything goes» und der Lebensfreude – für jene, die es sich leisten konnten.
Die Party war ein Tanz auf dem Vulkan. Sie endete 1929 mit dem Börsencrash in New York und der …