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NEW YORK (awp international) - Die Federal Reserve Bank von New York will im Zuge der Finanzkrise erworbene, notleidende Hypothekenpapiere wieder an die Banken verkaufen, die die Papiere ursprünglich aufgelegt haben. Ein Sprecher der New Yorker Fed sagte am Mittwochabend, die Fed bemühe sich darum, ihre Rechte als Anleger in mit Hypotheken besicherten Wertpapieren geltend zu machen. Damit werde das Ziel verfolgt, für die im Zuge der Krise übernommenen Portfolios einen möglichst hohen Wert für den amerikanischen Steuerzahler zu erzielen.
Forderungen zum Rückkauf von notleidenden Hypothekenpapieren werden dabei möglicherweise an J.P. Morgan Chase, Goldman Sachs und Bank of America gerichtet. J.P. Morgan und Bank of America haben die Verbindlichkeiten mit der Übernahme von Bear Stearns und Countryside Financial geerbt. Die Fed gelangte 2008 im Zuge der Rettung von Bear Stearns und American International Group (AIG) in den Besitz der komplexen Verbriefungspapiere.
Auch die schweizerische UBS soll Hypotheken gebündelt und dann als Papiere emittiert haben, die sich nun in den Beständen der Fed befinden. Sprecher von Goldman Sachs und UBS wollten sich nicht äussern. Von Bank of America war keine Stellungnahme zu erhalten. Die staatlich gestützten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac haben bereits von Banken gefordert, unzulässig vergebene Kredite zurückzukaufen.
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