Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03236.jsonl.gz/659

Acherbüw
[Ackerbau]
Acherbüw
Neben der Viehzucht war der Ackerbau der zweite Eckpfeiler in der Selbstversorgung. Die sonnigen Abhänge auf der Westseite des Tales von den Grüeben bis ins Mutt sowie jene auf der Ostseite in Findeln und im Ried waren die Hauptanbaugebiete. Daneben gab es auch in den anderen Gegenden rund um Zermatt, etwa im Aroleit, vereinzelte Kornäcker. Sie waren terrassenförmig angelegt, mit Stützmauern am unteren Ende. Die Begrenzungen sind beispielsweise in den Weng heute noch gut erkennbar. Die einzelnen Äcker waren von wenigen Ausnahmen abgesehen kaum grösser als 400 in'. Noch bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges pflanzten die Zermatter Bauern Roggen und etwas Gerste an. Da es sich vorwiegend um Winterroggen handelte, blieb der gleiche Acker jeweils ein Jahr lang von der Ernte bis zur nächsten Aussaat brach.