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Was hat es mit dem Parallelimport auf sich? Was ergeben sich für Chancen durch den Parallelimport ? Und was sind die Hürden und Herausforderungen, die es zu beachten und bewältigen gibt? Als kompetenter Partner für regulatorische und qualitätssichernde Angelegenheiten im Bereich Direkt- und Parallelimport beantworten wir Ihnen die wichtigsten Fragen.
Was hat es mit dem Parallelimport auf sich? Was ergeben sich für Chancen durch den Parallelimport ? Und was sind die Hürden und Herausforderungen, die es zu beachten und bewältigen gibt? Als kompetenter Partner für regulatorische und qualitätssichernde Angelegenheiten im Bereich Direkt- und Parallelimport beantworten wir Ihnen die wichtigsten Fragen.
Was versteht man unter Parallelimport?
Parallelimporte beziehen sich auf den Import von Waren durch unabhängige Dritte, anstatt durch den offiziellen Hersteller oder autorisierten Vertriebskanal. Diese Importe erfolgen parallel zum Vertrieb identischer Produkte auf dem inländischen Markt durch den Hersteller.
Besonders sinnvoll ist der Parallelimport von Produkten in ein Land, in dem diese bereits verfügbar sind, jedoch zu einem höheren Preis verkauft werden als in anderen Ländern. Durch den Parallelimport haben Verbraucher die Möglichkeit, diese Produkte zu einem niedrigeren Preis zu erwerben. Parallelimporte ermöglichen somit eine größere Preistransparenz und den Wettbewerb auf dem Markt.
Parallelimport von Medizinprodukten
Ein bekanntes Beispiel für den Parallelimport ist der Import von Medizinprodukten. Der Parallelimport von Medizinprodukten führt zu einer erhöhten Verfügbarkeit von Medizinprodukten zu einem niedrigeren Preis. Der Parallelimport von Medizinprodukten ist allerdings mit einigen Hürden und Risiken verbunden. Aus diesem Grund ist es von enormer Wichtigkeit, sicherzustellen, dass die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen eingehalten werden, um die Gesundheit und Sicherheit der Patienten zu gewährleisten.
Parallelimport in der Pharmaindustrie
Parallelimport EU - Richtlinien
In der EU ist der Parallelimport von Medizinprodukten seit 2004 zulässig. Der Importeur muss dabei sicherstellen, dass die importierten Medizinprodukte denselben Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen entsprechen wie die Produkte, die bereits auf dem Markt sind. Es ist auch wichtig zu beachten, dass der Parallelimporteur keine Änderungen an den Medizinprodukten vornehmen darf.
Parallelimport Schweiz - Richtlinien
In der Schweiz ist der Parallelimport von Medizinprodukten ebenfalls erlaubt. Es gibt jedoch einige Unterschiede zum EU-Recht, insbesondere was die Anforderungen an den Parallelimporteur betrifft. In der Schweiz muss der Parallelimporteur beispielsweise eine Bewilligung des Schweizerischen Heilmittelinstituts (Swissmedic) vorweisen können und nachweisen, dass die importierten Medizinprodukte den Schweizerischen Vorschriften entsprechen.
Erkennt man Parallelimportprodukte?
Im Allgemeinen ist das Parallelimportprodukt eines Medizinprodukts dem Originalprodukt in Bezug auf Wirkstoff, Qualität und Sicherheit gleichwertig. Es kann jedoch Unterschiede in der Verpackung, der Sprache oder der Produktinformationen geben. Da Parallelimportprodukte in der Regel aus einem anderen Land importiert werden, können sie möglicherweise anders verpackt oder beschriftet sein als das Originalprodukt, das im Land des Imports vertrieben wird. Dies kann zu Verwirrung bei Ärzten, Apothekern und Patienten führen.
Weitere Informationen
Es ist wichtig zu beachten, dass der Parallelimporteur für die Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit des importierten Produkts verantwortlich ist und daher sicherstellen muss, dass es den gleichen Standards wie das Originalprodukt entspricht. Der Importeur muss auch sicherstellen, dass alle nationalen und internationalen Vorschriften und Gesetze eingehalten werden.
Detaillierte Informationen dazu finden Sie in dem Artikel Welche Pflichten kommen einem Schweizer Importeur zu?
Oder auf dem Merkblatt zu den Pflichten der Wirtschaftsakteure, welches von Swissmedic veröffentlicht wurde.