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Das Wichtigste in Kürze
- Vor zehn Jahren wurde George Huguely zu 23 Jahren Gefängnis verurteilt.
- Der damals 24-jährige Amerikaner hatte zuvor seine Freundin Yeardley Love getötet.
- Jetzt hat das Gericht zudem über Schadensersatz für die Familie des Opfers entschieden.
Am 3. Mai 2010 betritt George Huguely die Wohnung seiner damaligen Freundin Yeardley Love. Der Lacrosse-Spieler der Universität of Virginia schlägt Love daraufhin zusammen und lässt sie liegen. Zum Zeitpunkt der Tat ist der damals 22-Jährige betrunken.
Huguely zu 23 Jahren Haft verurteilt
Kurze Zeit später stirbt Yeardley Love an ihren Kopfverletzungen. Auch sie war Lacrosse-Spielerin am gleichen College. Mit Huguely soll sie eine On-off-Beziehung geführt haben.
Zwei Jahre später wird der Täter zu 23 Jahren Haft verurteilt. Sein Anwalt argumentiert, dass Huguely aufgrund seines Alkoholkonsums nicht vorsätzlich gehandelt habe und sich nicht an die Tat erinnern könne. Dadurch entfällt der Anspruch auf Schadensersatz.
15 Millionen Dollar Schadensersatz
Laut Anklage soll George Huguely «mit tatsächlicher Böswilligkeit» und «in bewusster Missachtung der Sicherheit und Lebens von Love» gehandelt haben. Er habe seine damalige Freundin liegen gelassen, ohne ärztliche Hilfe zu holen.
Vier Jahre sind mittlerweile vergangen, jetzt hat das Gericht bezüglich der Klage der Familie entschieden. Laut der Jury habe Huguely «vorsätzlich und mutwillig» und in «bewusster Missachtung» gehandelt.