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«And the Razzie goes to...» hiess es am Samstagabend im Magicopolis-Theater im kalifornischen Santa Monica. Ein Tag vor der Oscar-Verleihung wurden zum 33. Mal die Trophäen für die schlechtesten Filmleistungen des Jahres verliehen. Dabei war der Golden Raspberry Award Foundation ein Film ganz besonders Dorn im Auge: Die Vampir-Saga «Twilight» bekam gleich sieben der Schmähpreise verliehen. Unter anderem bekam Kristen Stewart, 22, die Himbeere für die übelste Darstellerin, Taylor Lautner, 21, holte den Anti-Oscar für seine Nebenrolle in «Breaking Dawn - Teil 2» und die Trophäe für die schlechteste Regie ging an Bill Condon, 57.
Auch Komiker Adam Sandler, 46, hatte bei den diesjährigen «Razzies» nichts zu lachen. Der Schauspieler wurde aufgrund seiner Rolle in dem Kinoflop «Der Chaos-Dad» zum zweiten Mal zum schlechtesten Hauptdarsteller gekürt. Rihanna wurde ebenfalls ausgezeichnet: Ihr erster Filmauftritt in dem Science-Fiction-Film «Battleship» brachte der Sängerin die Himbeere für die schlechteste Nebenrolle ein.
Dass die Stars den Preis persönlich abholen, kommt nur selten vor. «Catwoman» Halle Berry, 46, machte 2005 eine Ausnahme und liess sich lachend zur schlechtesten Schauspielerin küren. Sandra Bullock, 48, trat 2010 ebenfalls mutig auf die Bühne: Unter lautem Applaus kassierte sie den Anti-Oscar für ihre Rolle in der Komödie «Verrückt nach Steve».
Der Golden Raspberry Award wurde 1980 vom Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Dem Verband gehören knapp 700 Filmkritiker und Kinofans an.