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Film-Tipp des Tages: «Das Vermächtnis des geheimen Buches»
Für ihr Sequel zum Überraschungshit «National Treasure» haben Regisseur Jon Turteltaub und Produzent Jerry Bruckheimer keinen Aufwand gescheut. Raffiniert kombinieren sie Historisches mit Erfundenem und schicken Hauptdarsteller Nicolas Cage auf eine turbulente Schnitzeljagd.
Benjamin Gates (Nicolas Gage) und sein Vater Patrick (Jon Voight) sonnen sich nach dem Fund des Templer-Schatzes in ihrer Popularität. Während eines Vortrags über Bens Ururgrossvater (der durch eine mutige Tat zur Erhaltung der damals jungen Vereinigten Staaten beigetragen hatte) präsentiert ein gewisser Mitch Wilkinson (Ed Harris) eine verloren geglaubte Seite aus dem Tagebuch des Mörders von Präsident Lincoln. Und auf diesem Artefakt ist besagter Ururgrossvater als Mitverschwörer des Attentats aufgelistet. Die Neuigkeit verbreitet sich schnell, und die Familienehre der Gates scheint für immer besudelt.
Das kann und will Gates junior nicht akzeptieren, und so macht er sich zusammen mit seinem Kumpel Riley (Justin Bartha) auf die Suche nach dem Gegenbeweis. Er ist überzeugt, dass eine legendäre Schatzkarte der Schlüssel für die Rehabilitierung seines Urahnen sein muss. Einen Hinweis vermutet er im besagten Tagebuch, doch das liegt gut verschlossen in der Nationalbibliothek in Washington. Und um an dieses Dokument heranzukommen, muss er sich mit seiner Exfreundin Abigail (Diane Kruger) versöhnen.
Schliesslich finden die drei aber tatsächlich einen Geheimcode auf einer der Tagebuchseiten. Und die Entschlüsselung führt sie zuerst nach Paris, dann in den Buckingham Palast in London und schliesslich direkt zum Präsidenten der Vereinigten Staaten (Bruce Greenwood). Dieser soll nämlich - so die Legende - ein geheimes Buch besitzen, das Informationen über alle möglichen Geheimnisse enthält. Und das rückt er bestimmt nicht freiwillig heraus. Doch Gates und seine Freunde haben noch ein anderes Problem: Sie sind nicht allein hinter der Schatzkarte her. Auch Mitch Wilkinson - ein zwielichtiger Geschäftsmann mit dubiosen Absichten - zeigt grosses Interesse an ihren bisherigen Funden. Und er scheint durchaus gewillt, sein Ziel mit Gewalt zu erreichen.
Über die Produktion
«National Treasure - Das Vermächtnis der Tempelritter» war 2004 ein unerwarteter Kinohit. Nicolas Cage als Nachfolger von Indiana Jones liess die Kassen klingeln, und eine Fortsetzung war daher zu erwarten. Gleichzeitig förderte der Erfolg von Dan Browns Romanen («Illuminati»,«Sakrileg») die Lust des Publikums an Verschwörungstheorien und die Faszination für Symbole und Geheimbünde. Das alles findet sich in Hülle und Fülle im Action-Film «Das Vermächtnis des geheimen Buches». Und auch der Hinweis auf einen geplanten dritten Teil wurde bereits eingebaut. Auf Geheiss des Präsidenten sieht sich Benjamin Gates Seite 47 im geheimen Buch an. Was da genau steht, bleibt allerdings das Geheimnis der beiden. Möglicherweise wird es beim Kinostart von «National Treasure 3» gelüftet, falls die Enthüllung nicht bereits vorher auf der Website von Wikileaks zu finden ist.
Sendeplatz
Freitag, 23:10 Uhr auf SRF zwei