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Projektleitung: Dr. P.H. Wirtz, Prof. Dr. U. Ehlert
Projektmitarbeiter: Emini, L., Rüdisüli, K., Grössbauer, S.
Kooperationspartner: Von Känel, R., Fontana, A.
Projektlaufzeit: 12.2003 - 12.2004
Hypertonie gilt als einer der bedeutsamsten Risikofaktoren bei der Entstehung von Herzkreislauferkrankungen und dem zugrunde liegenden Prozess der Arteriosklerose. Die Mechanismen, die dazu führen, dass Hypertoniker in erhöhtem Ausmass Arteriosklerose entwickeln, sind bislang noch nicht vollständig aufgeklärt.
Es gibt Hinweise darauf, dass Personen mit essenzieller Hypertonie, d.h. bei denen keine körperlichen Ursachen der Hypertonie vorliegen, eine physiologische Hyperreaktivität auf psychosoziale Stressoren zeigen. Eine Hyperreaktivität bei Hypertonikern wurde nachgewiesen für kardiovaskuläre Parameter wie etwa Herzrate oder Blutdruck, und für Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol.
Das geplante Projekt zielt einerseits darauf ab, herauszufinden, welche psychologischen Faktoren mit einer erhöhten Stressreaktivität dieser physiologischen Faktoren einhergehen. Als mögliche psychologische Parameter testen wir soziale Unterstützung, Emotionsregulation, sowie die kognitive Bewertung der Stresssituation.
Zum anderen wollen wir untersuchen, ob Hypertoniker eine Hyperreaktivität in weiteren physiologischen Parametern zeigen, die mit kardiovaskulärem Risiko assoziiert sind. Hier untersuchen wir Blutfette, Hämokonzentration, sowie Gerinnungsaktivität und Fibrinolyse.
Ausgewählte Publikationen