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Die Kartoffeln konnten im Frühling bei guten Witterungsbedingungen gepflanzt werden. Im Verlauf des Sommers wurden die Knollen durch mehrere extreme Wetterereignisse teilweise in Mitleidenschaft gezogen. Die Folge davon sind eher kleine Erträge und kleine Knollen. «Die kleineren Kartoffeln vergrössern zwar den Rüstaufwand, sind jedoch nicht von minderer Qualität», hält die Kartoffelorganisation Swisspatat in einer Medienmitteilung fest.
Dieses Jahr bauten 3970 Produzenten auf knapp 11´000 Hektaren Kartoffeln an.
Auch die Menge Mostobst wirddieses Jahr unterdurchschnittlich ausfallen. Laut Schätzungen des Schweizer Obstverbands (SOV) soll sich die Ernte auf 55´000 bis 65´000 Tonnen belaufen, das ist rund ein Drittel weniger als letztes Jahr. Die Versorgung mit erstklassigem Schweizer Obstsaft sei aber sichergestellt, teilt der SOV mit. Mit dem gegenwärtigen Konzentrat-Lagerbestand könne der Markt noch über ein Jahr versorgt werden. Gründe hierfür vermutet der SOV unter anderem beim fehlenden Obstgetränkeabsatz in der Gastronomie aufgrund der Corona-Pandemie.