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Dagegen wird der Reaktor Sendai 2 seinerseits am 16. Dezember für Wartungsarbeiten heruntergefahren. Von den insgesamt 42 japanischen Reaktoren sind derzeit nur drei in Betrieb - neben den beiden Atomkraftwerken in Sendai noch der Reaktor Ikata 3.
Nach der Atomkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 wurden die Sicherheitsnormen drastisch verschärft. Zudem gibt es im direkten Umfeld der Kraftwerke häufig starken Widerstand gegen den Betrieb der Anlagen.
Die Regierung in Tokio bestätigte am Freitag, dass sich die durch die Fukushima-Katastrophe verursachten Kosten auf rund 177 Milliarden Euro (21 Billionen Yen) verdoppeln dürften. Für die Stilllegung der Reaktoren in Fukushima kalkuliert das Industrieministerium inzwischen acht Billionen Yen ein, für die Entschädigung von Opfern 7,9 Billionen Yen und für das Dekontaminieren der Umgebung vier Billionen Yen.
(AWP)