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Das Kantonsspital Schaffhausen wurde in den 1950er Jahren aufgrund der ruhigen Lage in einer Waldlichtung am Siedlungsrand der Stadt Schaffhausen erbaut. Es ist gut über das übergeordnete Strassennetz erreichbar. Im Laufe der Jahre wurde das Spital mehrmals erweitert. Die flachen Anbauten auf der Ostseite des Hauptgebäudes wurden durch massive Neubauten ersetzt. Die letzte Bauetappe in den 1970er Jahren umfasste die Trakte A und B.
Mit dem Projektwettbewerb soll die Basis für ein städtebaulich und funktional hochstehendes Neubauprojekt gelegt werden. Ziel ist, ein ortsbaulich, betrieblich und ökonomisch hochstehendes Konzept für das Kantonsspital Schaffhausen zu erhalten.
Der Ersatzneubau für das Kantonsspital Schaffhausen wird zwischen Geissbergstrasse und dem Geissberg in östlicher Richtung neben dem bestehenden Gebäude aus den 50er Jahren erstellt. Dieser Bereich wurde neu zur Zone für öffentliches Bauen umgezont.
Das Spitalgebäude wird so platziert, dass es mit dem bestehenden Gebäude nicht konkurriert. Es entstehen durch die Setzung auf dem Grundstück Platzsituationen, die mit Aufweitungen und Verjüngungen spielen und den Besucher zum neuen Haupteingang des Spitals führen. Sie bilden einen Teil des übergeordneten Stadtgefüges.
Die gesamtbauliche Anlage (Altbau, Ersatzneubau und Parkhaus) rahmt den neu entstehenden öffentlichen Park ein und berücksichtigt die Lage «im Wald» mit Ausblicken in die Natur sowie auf die Stadt Schaffhausen. So wie das einstige Spital bewusst im Grünen gebaut wurde, befindet sich auch der Ersatzneubau in einer «grünen Lunge». Die unmittelbare Spitalumgebung wird zum öffentlichen «Kulturpark».
Es entsteht eine starke städtebauliche Kante, die das Grundstück zur Strasse abschirmt und durch die aufgefächerte Setzung städtebaulich ein Pendant zu den grossen Volumen der gegenüberliegenden Cilag-Gebäude bildet.