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Lange Bindung birgt Risiken
Die Hypothekarstrategie sollte der gewünschten Flexibilität und möglichen Veränderungen von Lebensumständen Rechnung tragen.
Wer sich lange bindet, geht ein grosses Risiko ein. Scheidung, Tod, Invalidität, berufliche Veränderungen oder andere unerwartete Ereignisse können dazu führen, dass die Liegenschaft verkauft werden muss.
Übernimmt der Käufer die Festhypothek nicht, oder kann der Verkäufer seine Hypothek nicht auf eine neue Immobilie übertragen, muss die Festhypothek vorzeitig aufgelöst werden. Das kann mehrere zehntausend Franken kosten, weil die Bank ihren Verlust auf ihre Kunden abwälzt.
Auch deckt sich die Laufzeit einer Festhypothek selten mit dem Bedürfnis nach Flexibilität. Eigenheimbesitzer möchten zum Beispiel einen Teil ihrer Hypothek zurückzahlen, wenn sie Geld geerbt haben oder in Pension gehen. In so einem Fall ist es ärgerlich, wenn man durch die Festhypothek in seinem Handeln blockiert ist.
Wenn Sie Ihre Hypothekarstrategie festlegen, stellen Sie sich mit Vorteil die folgenden Fragen:
- Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die Liegenschaft in den nächsten Jahren verkaufen müssen?
- Steht in den nächsten Jahren ein beruflicher Wechsel an, der mit einem Umzug in eine andere Region verbunden ist?
- Lassen sich bestehende Hypotheken bei meinem Hypothekargeber ohne Weiteres auf ein neues Haus übertragen?
- Ist eine bedeutende Amortisation der Hypothek geplant, zum Beispiel weil ich in Pension gehe?
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