Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03127.jsonl.gz/320

News 06.10.2010, 09:39 Uhr
Windows-Tablet kommt zu Weihnachten
Microsoft hat es wohl auf das Weihnachtsgeschäft abgesehen. Der neue iPad-Konkurrent soll im Dezember auf den Markt kommen.
Während iPads wie warme Weggli weggehen, rüstet sich Microsoft mit seinen Slate genannten Windows-Tablets erst für die Schlacht. Llaut den Finanzanalysten von Bernstein Research gehört die Adaptionsrate der Apple-Flunder zu den höchsten der Branche, hinter Handys und vor DVD-Spielen.
«Ihr werdet neue Slates, auf denen Windows läuft, diese Weihnachten sehen», sagte Microsoft-CEO Steve Ballmer nun während einer Veranstaltung an der London School of Economics. Bei der Entwicklung des eigenen Tablets habe Microsoft einerseits auf Produktivität geschaut, fügt Ballmer an. Andererseits kämen Endverbraucher auf ihre Kosten.
Weitere Details zum Tablet könnten bereits nächste Woche geliefert werden, berichten anonyme Insider auf dem auf Windows spezialisierten Onlinenewsdienst Neowin.net. Demnach könnte Microsoft während der Präsentation des Windows Phone 7 auch Informationen zum Slate liefern. Einen Slate zum Anfassen gebe es allerdings nicht zu sehen, bestätigte Microsoft gegenüber Neowin.
Kommentare
stimmt Zwischen einerseits uns anderseits kommt kein Punkt. Wie liest sich das denn? Der Lesefluss wird unterbrochen. Das selbe sieht man immer öfter zwischen zwar und aber. Na, gerade richtig zu Weihnachten, das neue Slate! stimmt, aber weshalb erwähnst du nicht, dass an der stelle des punktes ein komma folgen müsste?
stimmt, aber weshalb erwähnst du nicht, dass an der stelle des punktes ein komma folgen müsste? Ich dachte, diese Tatsache ist den meisten JournalistInnen bewusst. Ich wollte nur auf eine Unart hinweisen, auf dass sich dieses nicht wie eine Krankheit ohne Widerstand ausbreitet. Aber danke für den Hinweis. Es wäre sicher besser gewesen, den Beistrich zu erwähnen.
Sind wir hier eigentlich in einem Sprachforum? Im Prinzip gebe ich Euch recht. Bei zusammengehörigen Konjunktionen steht grundsätzlich ein Komma. Wenn es aber wie im vorliegenden Fall ein Zitat ist und dieses durch das Satzfragment "fügt Ballmer an" unterbrochen wird, so macht ein Punkt durchaus Sinn. Würde nämlich der zweite Satz wie folgt lauten: "Endverbraucher kämen andererseits auf ihre Kosten", so wäre ein Punkt sogar zwingend. "Einerseits" und "andererseits" können übrigens durchaus auch in zwei getrennten Abschnitten stehen (Zitat aus Wikipedia): Einerseits versteht man unter „Geometrie“ die zwei- und dreidimensionale euklidische Elementargeometrie, die auch im Schulunterricht gelehrt wird und die sich mit Punkten, Geraden, Ebenen, Abständen, Winkeln etc. beschäftigt, sowie diejenigen Begriffsbildungen und Methoden, die im Zuge einer systematischen und mathematischen Behandlung dieses Themas entwickelt wurden. Andererseits umfasst der Begriff „Geometrie“ eine Reihe von großen Teilgebieten der Mathematik, deren Bezug zur Elementargeometrie für Laien nur mehr schwer erkennbar ist.
"Einerseits" und "andererseits" können übrigens durchaus auch in zwei getrennten Abschnitten stehen (Zitat aus Wikipedia): Dazu sage ich nichts mehr, lol.
"fügt Ballmer an" "Einerseits" und "andererseits" können übrigens durchaus auch in zwei getrennten Abschnitten stehen (Zitat aus Wikipedia): Nur das noch: es gibt einen Unterschied zw. der Zitation eines geschriebenen und eines gesprochenen Textes. Hat Ballmer den Text geschrieben? Eine Zeitschrift, die ein breites Publikum erreicht, hat auch Verantwortung. Das ist eben meine Meinung, die steht mir zu. Gerade ihr Schweizer solltet das verstehen. Nein, in einem Sprachforum sind wir nicht und bevor das hier wirklich noch ausartet und in einen Streit mündet - PUNKT. Bitte nicht die Wikipedia, dich ich auch sehr schätze, immer für alles hernehmen. Dort gibt es ja auch genug Fehler.