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Mündliche Überlieferungen, dass die Leute am Fusse des Gasterwaldes seit Urzeiten mit Pfeilbogen und Schiesseisen besonders erfolgreich waren, entbehren zwar jeder wissenschaftlichen Grundlage. Sicher aber ist, das schon lange vor der ersten Erwähnung 1869 im „Zelg“ im „Gufel“ und bis 1920 im „Fischer“ Schiessübungen durchgeführt wurden. Ob beim urkundlich ersten erwähnten Schützenfest in der Gemeinde, dem Landschiessen Schänis im Jahre 1678, auch Maseltrangner in der Feuerlinie anzutreffen waren? Praktisch den einzigen Beweis für die Existenz des Militärschützenvereins im 19. Jahrhundert liefert ein Protokollauszug der Ortsgemeinde Maseltrangen aus dem Jahre 1869. Darin wird ein Gesuch, auf Ortsgemeindeboden im Riet Schiessübungen abzuhalten, vom Verwaltungsrat positiv beantwortet.
Die Anfänge in diesem Jahrhundert
Die ersten Anhaltspunkte über ein eigentliches Vereinsleben vermitteln vorbildlich geführte Kassen- und Protokollbücher ab 1902. Das „Comitee“ bestand aus drei Mann (bis 1951) mit dem Präsidenten, dem Schreiber und dem „Cassier“. Eine Kasse mit dem Barvermögen wurde aber erst 1913 eröffnet. Vorher wurde ein allfälliger Gewinn an der Hauptversammlung auf die anwesenden Mitglieder aufgeteilt und ausbezahlt. Bei einem Verlust musste natürlich jeder seinen Anteil an Ort und Stelle berappen. Eine Ausnahme wurde 1909 gemacht, als der Gewinn nur an die zehn besten Schützen des „Obligatorischen“ (Treffer und Punkte zusammengezählt) ausbezahlt wurde. Die Absenz an der Hauptversammlung wurde mit Bussen von Fr. 1.— bis Fr. 3.— geahndet und der Eintritt in den Verein kostete Fr. 2.50. Zum Vergleich: Ein Inserat für die Publikation der Bundesübung kostete Fr. 1.50, oder zwei neue Zeigerkellen zusammen Fr. 2.35. Im Jahre 1910 nahm die Sektion erstmals am Bezirkswettschiessen in Schänis teil. Bis 1920 wurde im „Fischer“ geschossen und mehrere Anträge, den Schiessbetrieb nach dem Gemeindestand Schänis zu verlegen, wurden abgelehnt, obwohl die mangelnde Sicherheit immer wieder zu Besorgnis Anlass gab. Man beschränkte sich aber in dieser Zeit auf die vom Bund vorgeschriebenen Übungen zur Erfüllung der ausserdienstlichen Schiesspflicht. Diese wurde dann während dem ersten Weltkrieg aufgehoben, so dass auch das Vereinsleben von 1916 bis 1920 praktisch lahmgelegt war.
Militärschützenverein Maseltrangen-Rufi-Rüttiberg
Mit um so mehr Elan machte sich 1920 ein neuer Vorstand an die Arbeit. Ein Gesuch an den Gemeinderat für eine Schiessanlage in Maseltrangen wurde eingereicht und neue Statuten, in denen als Besonderheit auch Rüttiberg in den offiziellen Vereinsnamen integriert wurde, ausgearbeitet. Der Zweck des Vereins sei „die Ausbildung und die Ausübung der Schiesspflicht der pflichtigen Militärs der obengenannten Gemeinden zu ermöglichen, den Verordnungen der Militärorganisation nachzukommen und die Schiesskunst nach Kräften zu üben und zu fördern, sowie die Wirkung vaterländischer Gesinnung und Pflege der Waffenkameradschaft zu heben“!
Schiessbetrieb nach Schänis verlegt
Die Einführung einer neuen Munition mit erweiterten Sicherheitsvorschriften zwangen den Verein, ab 1920 den Gemeindestand zu benützen, nachdem das Gesuch für einen Beitrag an die Anlage in Maseltrangen vom Gemeinderat zurückgewiesen wurde. Entgegen mündlichen Zusicherungen war die Benützung aber nicht kostenlos, so dass ab 1921 jedes Mitglied jährlich eine Stunde gratis zeigen musste! Folglich beschränkte man sich auf das nötigste und schonte die Vereinskasse. Als ein Höhepunkt in dieser von einer wirtschaftlichen Krise und den drohenden Kriegswolken am Horizont geprägten Zeit dürfte ein Vereinsausflug an die Landi 1939 in Zürich bezeichnet werden. Erneut wurden darauf die Schweizer Soldaten an die Grenzen gerufen. Auch während des zweiten Weltkrieges wurde der Schiessbetrieb eingestellt und der Militärschützenverein Rufi-Maseltrangen dämmerte wie viele andere Vereine in diesen Jahren auf Sparflamme dahin.
Der Aufschwung begann 1949
Mit dem Beitritt zum Bezirks-, Kantonalen- und Schweizerischen Schützenverein begann 1949 das „zweite Leben“ des Militärschützenvereins Rufi-Maseltrangen. Erste schöne Erfolge am Feldschiessen ermunterten zur Teilnahme an weiteren Schützenfesten in der Region. Eine erneute Abstimmungsniederlage auf Gemeindeebene wurde mit einer beispielhaften Eigeninitiative zum Bau eines eigenen Feldscheibenstandes im „Gufel“ beantwortet. Die wochenlange Fronarbeit, der noch wenigen Vereinsmitglieder, schweisste die „Maseltrangner“ zu einer verschworenen Einheit zusammen, die wohl das Fundament der ganz grossen sportlichen Erfolge in den folgenden Jahren und Jahrzehnten gebildet hat. Mit einem festlichen Standweihschiessen im September 1954 erlebte der neue Feldstand eine gelungene Feuertaufe.
Fahnenweihe 1956
Mit dem Ortschützenverein Rieden als Patensektion fand am 28./ 29. April 1956 die Fahnenweihe, verbunden mit einem Fahnenweihschiessen, statt. Die kirchliche Weihe im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes und die weltliche Feier am gleichen Abend auf dem Dörfliplatz, verbunden mit dem Rangverlesen des von 420 Teilnehmern aus 17 Sektionen besuchten Schützenfestes, war sichtlich auch für ganz Maseltrangen ein Freudentag. Auch annähernd 50 Jahre nach diesem denkwürdigen Tag präsentiert sich das gelbblaue Banner trotz unzähligen Einsätzen in frohen und leiden Tagen noch immer in gutem Zustand.
Erste Erfolge als Wettkampfsektion
Mit der Teilnahme am dezentralisierten Sektionswettkampf das St. Galler Kantonalschützenfestes 1957 erfolgte der Einstieg an die Feste auf höherer Ebene. Nur ein Jahr später gelang dem kleinen Landverein an der ersten Teilnahme an einem „Eidgenössischen“ in Biel mit dem 7. Rang von 337 Sektionen der 5. Kategorie ein erster ganz grosser Erfolg, der weit herum aufhorchen liess!Auch am Feldschiessen und weiteren Festen in der Region gab es ausgezeichnete Resultate zu feiern und das Ansehen des noch jungen Vereins wurde mit einer sehr guten Beteiligung von 469 Schützen am 90-Jahr-Jubiläumsschiessen um Juni 1959 unterstrichen.
Steigende Mitgliederzahlen und Aktivitäten
Die Förderung des Nachwuchses im eigenen, stets vorbildlich geführten Jungschützenkurs, die gute Führung, eine tolle Kameradschaft und die Tatsache, dass auch die aus der Gemeinde wegziehenden Kameraden dem Verein die Treue hielten, liessen den Mitgliederbestand kontinuierlich ansteigen, obwohl die Einwohnerzahlen in Rufi und Maseltrangen eher stagnierten.So wurde der Vorstand mit der Zeit von fünf auf sieben und 1971 auf neun Mitglieder erhöht. Selbst für das Bundesprogramm musste ein aufwändiges Rangeursystem angewandt werden und der gut frequentierte Jungschützenkurs morgens um sechs Uhr begonnen werden, weil der zu klein gewordene Feldstand bald aus allen Nähten platzte. Die Gründung des Gasterländer Frühlingsschiessens 1965 war ein erster Grundstein zu einer Lösung der Schiessstandsfrage in Maseltrangen. Bis dann 1973 mit dem Einbau der elektronischen Trefferanzeige die Kapazität gewaltig gesteigert werden konnte, genossen die Maseltrangner nochmals Gastrecht auf dem Gemeindestand in der Eichen. Hier wurde 1974 auch erstmals durch Rufi-Maseltrangen das Feldschiessen organisiert. Die Polytronicanlage ermöglichte nicht nur dem Frühlingsschiessen neue Teilnehmerrekorde, sondern auch das immer breiter werdende Angebot an Schützenfesten nutzten, wobei der Grundsatz des Gegenbesuchs unserer Sektion am Frühlingsschiessen stets Priorität hatte.
Interne Wettkämpfe
Seit Beginn der siebziger Jahre wurde das Angebot an internen Anlässen, wie Eröffnungsschiessen und Cup im Frühjahr, das Endschiessen, diverse Stiche des Kantons und SSV, sporadische sportlich-gesellschaftliche Anlässe wie Langgewehrschiessen usw. immer sehr gut frequentiert. Das mit der Einführung der Sommerzeit intensivierte Abendtraining am Donnerstag entlastete die Wochenende und in den letzten Jahren konnte auf das Schiessen am Sonntag ganz verzichtet werden.
Goldene Achtzigerjahre
Der Bau des Schützenhauses, die grossen Erfolge der Karabinerschützen an der Gruppenmeisterschaft, die Spitzenleistungen an den historischen Schiessen, usw., brachten viel Ehre ins Schützenmekka Rufi-Maseltrangen. Eine weitsichtige Führung, eine auf rigorosen Sparkurs gerichtete Vereinspolitik und ein Idealismus der rund 30 A-Mitglieder, der die gewöhnlichen Massstäbe in diese Beziehung sprengte, trugen dazu bei, dass der MSV Rufi-Maseltrangen mit dem 1990 erbauten Scheibenstand und dem Einbau der modernen Polytronicanlage TG3000 im Jubiläumsjahr 1994 eine eigene Schiessanlage mit idealer Infrastruktur besitzt und dazu schuldenfrei dasteht.
Die gesellschaftliche Bedeutung
Die Zeiten, da die Schützen ihr Hobby zum Selbstzweck betreiben konnten, sind vorbei. Die Sensibilisierung der Bevölkerung gegenüber Militär, Lärm und Umwelt verlangten von den Schützen Rücksichtnahme und von den Anwohnern bei Schiessständen Verständnis und Toleranz. Auch mit kleinen Zeichen des Dankes kann man Imagepflege betreiben. In Maseltrangen werden schon seit vielen Jahren die Grundbesitzer in der Gefahrenzone jeweils am Frühlingsschiessen zu einem familiären Mittagessen eingeladen.Die Präsenz und die Mitarbeit der Schützenvereine bei öffentlichen Anlässen ist ebenso wichtig, wie gute Resultate zu schiessen. Vorbildlich war das Mitwirken des MSV Rufi-Maseltrangen am Dorffest 1988, das zu Gunsten der Bühnenausstattung im neuen Mehrzweckgebäude erfolgreich durchgeführt wurde. Eine vorzügliche Visitenkarte wurde auch mit der perfekten Organisation der Delegiertenversammlung des St. Gallischen Kantonalschützenvereins 1994 und der Raiffeisenbankversammlung zwei Wochen später abgegeben. Die Solidarität von Bevölkerung und Gesellschaft werden auch die kommenden Schützengenerationen nötig haben!
Die Jugend – unsere Zukunft
Mehr Freizeit, mehr Mobilität und ein breites Angebot an Möglichkeiten in kulturellen und sportlichen Bereichen, sowie eine gewisse Sensibilisierung gegenüber Militär, Patriotismus und traditionellen Werten führte dazu, dass die Zahl der Jungschützen in fast allen 300m-Vereinen zurückging. War es noch in den Sechziger Jahren eine absolute Selbstverständlichkeit, den Jungschützenkurs zu besuchen, so ging auch in Rufi-Maseltrangen die Teilnehmerzahl am jährlich und stets von sehr guten Leitern geführten Jungschützenkurs von Jahr zu Jahr leicht zurück, wobei allerdings die Jahrgänge zahlenmässig generell abnahmen. Freundschaftswettkämpfen, sowie finanzieller Unterstützung durch die Vereinskasse, versuchte man mit unterschiedlichem Erfolg immer, interessierte Jungschützen in die eigentliche Sektion integrieren zu können. Nach der intensiven Bauphase in der Achtzigerjahren konnte der Jungschützenkurs auch auf vermehrte Unterstützung durch den Vorstand und die A-Mitglieder zählen. So wurde 1993 ein interner Tandem-Wettkampf von A-Mitgliedern und Jungschützen eingeführt. Eine Möglichkeit zum Brückenschlag zwischen den Generationen, die zweifellos ihre Früchte tragen wird. Die Zukunft der 300m-Vereine wird davon abhängen, ob die Jungen das Schiessen auf 300 Meter, sei es als Sport- oder Sektionsschütze, als Primärsportart wählen. Die Einführung des Standardgewehres eröffnet dabei den jungen Sportschützen neue Perspektiven. Eine gute Kameradschaft aber wird immer und zu jeder Zeit ein sicherer Garant für ein erfolgreiches Gedeihen eines Schützenvereins sein!
„Was lange währt...“ Baugeschichte zur Schiessanlage Gufel
Den jahrzehntelangen Kampf der „Maseltrangner“ um eine eigene Schiessanlage im Raume Gasterholz könnte man aber auch noch unter das Motto „Wer nüd lugg lat, der gwünnt“ stellen. Das erste Gesuch an den Gemeinderat Schänis zum Bau einer eigenen Anlage datiert nämlich aus dem Jahre 1920. Die Chancen für dieses Gesuch standen so kurz vor dem zweiten Weltkrieg aber ebenso schlecht wie 30 Jahre später, als der aktiver gewordene Verein ein Projekt mit Schützenhaus und Scheibenstand mit sechs Zugscheiben im Kostenvoranschlag von total Fr. 29444.— der Pol. Gemeinde vorlegte. An der ausserordentlichen Bürgerversammlung wurde auch dieser Antrag verworfen.Da aber die damaligen rund 50 Mitglieder entschlossen waren, den rund fünf Kilometer langen Weg nach dem Stand „Eichen“ nicht länger unter die Füsse oder das Fahrrad zu nehmen, der Verein sich ernsthaft mit der Durchführung von Jungschützenkursen und vermehrten Übungen befasste und zudem der Drang nach einer gewissen Unabhängigkeit und Eigenständigkeit immer stärker wurde, schritt man zur Selbsthilfe und erstellte mit den damals einfachen Hilfsmitteln ein Schützenhaus mit fünf Lägern und einen einfachen Scheibenstand mit fünf Feldscheiben. Wochenlang wurde von Hand gebohrt, gesprengt, und mit Karetten, Ochs und Steinschleppen die vorgeschriebenen Böschungen und Wall für den Kugelfang aufgerichtet. Auch die Maurerarbeiten am Schützenhaus wurden im Frondienst ausgeführt, so dass der 1954 eingeweihte Feldstand im „Gufel“ unter dem Kostenvoranschlag blieb. Der Gemeinderat Schänis honorierte schliesslich die Initiative und den Einsatz mit einem freiwilligen Beitrag von Fr. 2000.—
Erste elektronische Trefferanzeige
Der schön angelegte Feldstand bewährte sich solange ausgezeichnet, bis die Mitgliedergrenze in den sechziger Jahren die Hundertergrenze überschritt. Erneut musste ein Teil des Schiessbetriebes nach Schänis verlegt werden. Die Jungschützenkurse mit damals regelmässig über 35 Kursteilnehmern fanden aber immer im Gufel statt, mit Schiessbeginn jeweils morgens um sechs Uhr!Auch das 1965 aus der Taufe gehobene Frühlingsschiessen stiess bei stets steigenden Teilnehmerzahlen trotz der ominösen Scheibe X ab Heuwagen bald einmal an Grenzen.. Das Ei de Kolumbus wurde gefunden. Als man 1972 in Maseltrangen die erste elektronische Trefferanzeige Polytronic TG81 installieren und Kapazität gewaltig erweitern konnte. Dank Sport-Toto-Subvention, einem Beitrag der Pol. Gemeinde und Anteilscheinen der Mitglieder konnte das Vorhaben von Fr. 90000.—glücklich realisiert werden. Die Leistungsfähigkeit des neuen Systems ohne Scheibengraben wurde nicht nur an den internen Anlässen, sondern vor allem am Frühlingsschiessen (Rekord 1981 1369 Teilnehmer) immer wieder unter Beweis gestellt.Die engen Platzverhältnisse im Schützenhaus und die noch stetig steigenden Mitgliederzahlen bewogen den Vorstand schon zu beginn der siebziger Jahre zur längerfristigen Planung einer neuen Schiessanlage. Im Zuge dieser Planung, verbunden mit rigorosen Sparmassnahmen, konnte 1977 mit dem 430 Meter langen Zuleitung von Strom und Wasser, natürlich im Frondienst und Handarbeit, eine erste wichtige Etappe verwirklicht werden.
Bau des Schützenhauses 1986/87
Die am 21. Oktober 1983 erstmals tagende Baukommission legte in einer dreijährigen Vorbereitungsphase, in der u.a. auch die Frage einer Gemeinschaftsanlage auf Gemeinde- oder Regionalebene nochmals gründlich geprüft wurde, den Grundstein zum neuen Schützenhaus. Projektleiter Alois Schwitter unterbreitete dabei eine Variante mit wenig Bodenverschleiss und einer sehr praktischen Einteilung, die von Anfang an Gefallen fand. An der ausserordentlichen HV vom 28. Juni 1985 erfolgte der Baubeschluss und mit dem Beschluss der Pol. Bürgerversammlung vom 28. Oktober 1985, die den Gemeindebeitrag von Fr. 125000.- diskussionslos bestätigte, war grünes Licht zum Baubeginn im Januar 1986 gegeben. Die schlechten Baugrundverhältnisse erforderten eine Stabilisierung mit 21 Holzpfählen. In einer ersten Etappe mit rund 3500 Frondienststunden wurde der Rohbau im Sommer 1986 fertiggestellt. Sogleich wurde der aufwändige Innenausbau an die Hand genommen.Am 9.November 1986 hiess es dann mit einem letzten Schuss, an dem 49 Mitglieder teilnahmen, endgültig vom altgedienten, 1954 mit ebenso viel Idealismus erbauten Schützenhäuschen Abschied zu nehmen.Am 14. März 1987 konnte die Anlage mit einem Eröffnungsschiessen in Betrieb genommen werden und nach der Abnahme durch den Eidg. Schiessoffizier ging mit dem 23. Gasterländer Frühlingsschiessen eine erste Belastungsprobe problemlos über die Bühne. Mit der offiziellen Einweihung, einer kirchlichen Einsendung am 13. Juni und einem „Tag der offenen Tür“, mit gewaltigem Publikumserfolg und dem zurückgestellten Bau des Cheminées im folgenden Herbst konnte das Kapitel „Schützenhausbau“ glücklich und ohne Zwischenfälle abgeschlossen werden.Dank 6809 Frondienststunden durch die eigenen Mitglieder, grosszügigen Schenkungen und Spezialrabatten von Lieferanten und Unternehmern, Spenden, Gemeinde- und Sport-Toto-Beitrag konnte das Projekt mit Anlagekosten von insgesamt 370'789.95 ausserordentlich günstig abgerechnet werden.Dank einem Beitrag der Pol. Gemeinde, Sport-Toto-Subvention und viel Frondienst durfte man sich, kaum vier Jahre nach dem Schützenhausbau, nochmals in ein finanzielles Abenteuer wagen. Rund 60 Kubikmeter Fels musste für den Scheibengraben herausgesprengt werden. Wegen der günstigen Witterung konnten aber im Herbst die Bauarbeiten beendet und die neuste Generation der elektronischen Trefferanzeige TG3000 im Winter installiert werden. Dank grosszügigen Schenkungen von Unternehmern und nochmals 1500 Stunden Fronarbeit der eigenen Mitglieder konnte das Projekt 10% unter dem Kostenvoranschlag von Fr. 200000.-günstig abgeschlossen werden. Damit hat der Militärschützenverein in den Jahren 1970 bis 1990 nicht weniger als Fr. 734000.-für den Ausbau seiner Schiessanlage investiert. Davon steuerte der Verein mit Frondienst und eigenen finanziellen Mitteln den stolzen Betrag von Fr. 355000.- bei. Eine grosse Schar von Mitgliedern, zum Teil mit ihren Frauen und Angehörigen, hat mit ihrem jahrelangen Einsatz am Gasterländer Frühlingsschiessen den Grundstein für diese Investitionen gelegt. Jahrelang wurde jede Möglichkeit zur Mittelbeschaffung ausgeschöpft. Eine schöne, zeitgemässe Anlage mit optimaler Infrastruktur steht der heutigen und der kommenden Generation zur Verfügung. Es bleibt die Hoffnung und der Wunsch, dass diese auch in Zukunft benützt und die blühende Schützenkultur in Rufi und Maseltrangen weiterhin erhalten und gepflegt wird.
Erweiterung der Schiessanlage Gufel 20xx
Im Jahr 20xx entschloss sich die polit. Gemeinde zur Schliessung vom Schiesstand Eichen in Schänis. Stattdessen wurde der Schiessstand Gufel um zwei Scheiben erweitert um die Durchführung der Bundesübungen weiterhin zu gewährleisten. Damit die Bevölkerung von Maseltrangen durch den zusätzlichen Schiessbetrieb nicht gestört wird, wurden Schiesstunnels angebracht um den Lärm zu minimieren.
150 Jahr Jubiläum 2019
Das 150 jährige Bestehen vom Militärschützenverein wurde mit einem ‚Tag der offenen Tür‘ ausgiebig gefeiert. Egal ob Jung oder Alt, es gab für jeden etwas.Für interessierte gab es eine Führung mit zwei Veteranen die selber beim Bau mitgeholfen haben. Spielmann erklärte und zeigte die verschiedenen Waffentypen aus dem 300m-Schiesssport. Auch unser Nachwuchs wurde in die Festivitäten eingebunden. Mit der Betreuung des Scatt-Wettschiessen für Jedermann/frau betreuten sie den ein oder anderen Layen. Der Abend gehörte ganz den Aktiven-, Ehren- und Ehemaligen Vereinsmitgliedern mit ihren Familien.
Erneuerung der elektronischen Trefferanzeige 2022
Mit ihren mehr als dreissig Jahren musste die alte Trefferanzeige ersetzt werden. Dank der Beitiligung durch die polit. Gemeinde und dem Zuschlag aus dem Sport-Toto-Fonds konnte die Finanzierung sichergestellt werden. Dank der Mithilfe der unserer Mitglieder konnte die neue Trefferanzeige im Frühling in Betrieb genommen werden. Ihre erste Bewährungsprobe am Gasterländer Frühlingsschiessen bestand sie mit Bravour.