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Auch noch 40 Jahre nach ihrem Tod inspiriert Grace Kelly (1929-1982) Frauen auf der ganzen Welt: Mit ihrem klassischen Auftreten gilt sie bis heute als eine der wichtigsten Stilikonen. Zu ihren Lebzeiten war sie die Muse von Regisseur Alfred Hitchcock (1899-1980), der ihr zum grossen Durchbruch verhilft. Davon hatte das Mädchen aus Philadelphia, das mit drei Geschwistern und streng katholisch aufwuchs, schon immer geträumt. Denn ihre grosse Leidenschaft für die Schauspielerei entdeckte Kelly bereits in ihren Jugendjahren, als sie in mehreren Theaterstücken mitspielte. Sie lebt ihren Traum und wird 1955 sogar mit dem Oscar für ihre Rolle in «Ein Mädchen vom Lande» (1954) ausgezeichnet.
Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angelangt, ändert sich plötzlich alles für die zielstrebige US-Amerikanerin. Im Mai 1955 lernt Kelly an den Filmfestspielen von Cannes Fürst Rainier III. von Monaco (1923-2005) kennen. Die beiden verlieben sich und geben sich am 18. April 1956 in der Kathedrale von Monaco das Ja-Wort. Die Hochzeit ist ein riesiges Event, mit 600 Gästen und grossem Medienaufkommen. Von zu Hause aus verfolgen mehr als 30 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die Festlichkeiten im Fernsehen.