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Überlastung der WLAN Frequenzbänder
Die Teilnehmer eines WLAN teilen sich die zur Verfügung stehenden Frequenzkanäle innerhalb des Frequenzbandes auf. Insbesondere gilt dies auch dann, wenn mehrere eigenständige WLAN nebeneinander betrieben werden. Die Access Points und die Teilnehmer sind in der Regel so konzipiert, dass sie eine Funkstille in einem Frequenzkanal abwarten und dann ihr Datenpaket senden. Bei überlastetem Spektrum wird es somit schwierig, überhaupt Datenpakete absetzen zu können.
Da das 2.4 GHz Frequenzband zudem für jedermann frei nutzbar ist, wird es auch von anderen Funkgeräten wie Fernbedienungen oder DECT-Telefonen und auch von ISM-Geräten, wie beispielsweise Mikrowellenöfen, benutzt. Somit können sich WLAN Anlagen und diese anderen Geräte gegenseitig beeinträchtigen oder sogar blockieren.
Störungen an oder durch ein WLAN
Sollten elektrische Geräte eine WLAN-Anlage stören oder sollte eine WLAN-Anlage benachbarte elektrische Geräte oder andere Funkanlagen stören, so erfolgt eine Störungsmeldung ans BAKOM. Daraufhin wird das BAKOM gemäss Art. 28 VEMV oder Art. 40 FAV die Situation vor Ort beurteilen und gegebenenfalls die notwendigen Massnahmen verfügen, damit ein störungsfreier Betrieb der involvierten Geräte und Anlagen hergestellt wird.