Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03144.jsonl.gz/2823

Nach vier Jahren beginnen die Tourismuszahlen im östlichen Mittelmeer wieder zu steigen. Die Stadt Odessa in der Ukraine verzeichnete letztes Jahr 3,2 Millionen Besucher, davon waren 40 Prozent aus dem Ausland. Im Vorjahr waren es 2,5 Millionen Reisende mit 30 Prozent Auslandsanteil. Das zeigt, dass die Menschen wieder mehr Vertrauen in die Region des östlichen Mittelmeers haben.
Davon nimmt auch die Kreuzfahrtindustrie Kenntnis und einige Reedereien möchten die Destinationen wieder in ihre Programme aufnehmen. So wird beispielsweise Phoenix Reisen mit ihrem 800-Passagier-Schiff die Stadt bereits in diesem Jahr ankreuzen. Auch Olsen Cruise Lines, Azamara Club Cruises sowie neun weitere Reedereien sind mit dem Hafen von Odessa am Verhandeln, um die Stadt in den nächsten Jahren in ihre Reisekataloge aufzunehmen.
Letztes Jahr im Mai gründete MedCruise in Malta bei der Generalversammlung eine Schwarze-Meer Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Städte Odessa, Konstanza, Varna und Burgas, mit dem Ziel einen Plan auszuarbeiten um die Destinationen zu pushen. Im Oktober 2018 sowie im Februar dieses Jahres traf sich die Gruppe erneut, um die Marketing-Strategie der für die nächsten drei Jahre sowie die Teilnahme an der Messe Seatrade Cruise Global 2019 zu besprechen.
In Kusadasi, Türkei fand im letzten Monat ein erneutes Treffen während der 54. Generalversammlung von MedCruise statt, wo der Aktionsplan für die Wiederbelebung des Kreuzfahrttourismus angenommen wurde. Fest steht auch, dass nächstes Jahr ein Treffen in Istanbul beim Kreuzfahrthafen Galataport, der sich zurzeit im Bau befindet, ansteht. Mit dem neuen Hafen wird Istanbul wohl massgeblich dazu beitragen, dass der Kreuzfahrttourismus im Schwarzen Meer zurückkehrt.