Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03340.jsonl.gz/846

H√§lt sich im oder am Gew√§sser auf, auch im Winter, kann aber auch weit wandern. Zur Paarungszeit lautes, meckerndes, lachendes "o√§h-m√§-√§-√§". Weibchen setzen im Mai/Juni mehrere Laichballen mit insgesamt bis 10`000 Eiern ab. Kaulquappen schl√ľpfen temperaturabh√§ngig nach sp√§testens 10 Tagen, Umwandlung zum Frosch nach 6-12 Wochen. Geschlechtsreife nach 2-3 Jahren. Frisst Ober- und Unterwasser praktisch alles Lebendige, was halb so gro√ü ist wie er selbst, auch andere Amphibien. In Europa nicht gef√§hrdet.
Aus Osteuropa und dem Balkan stammende Seefr√∂sche wurden zu Speise- und Forschungszwecken in die Schweiz eingef√ľhrt, sind entwichen oder ausgesetzt worden und konnten sich erfolgreich ausbreiten - als gefr√§√üige R√§uber oft zulasten anderer Amphibienarten.
9-13 cm, selten größer.
Der Seefrosch ist ganzj√§hrig am Gew√§sser anzutreffen, er verbringt sogar den Winter am Gew√§ssergrund. Die lauten Froschkonzerte sind vor allem im Fr√ľhling und Sommer weit zu h√∂ren. W√§hrend des Tages sonnen sich die Seefr√∂sche am Teichrand und h√ľpfen bei einer St√∂rung mit einem gro√üen Sprung in den Teich, wo sie sich verstecken. Der Seefrosch bevorzugt gro√üe, stehende oder langsam flie√üende Gew√§sser, ist aber auch am Gartenteich anzutreffen. Oft √ľberwintern sie in Fl√ľssen.
Der Seefrosch ist eine invasive Art, d.h. sie wurde eingeschleppt, ist sehr konkurrenzstark gegen√ľber einheimischen Arten und kann diese verdr√§ngen.¬† Er ben√∂tigt deshalb keinen Schutz. Wichtig ist, solche neu eingewanderten Arten gut zu beobachten, weil sie negative Auswirkungen auf die Artenvielfalt haben k√∂nnen. Melden Sie deshalb Seefrosch-Beobachtungen (Bestimmungsmerkmal = Stimme).