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Die Jüdisch/Römisch-katholische Gesprächskommission der Schweiz JRGK ist eine Plattform für den interreligiösen Dialog zwischen der Schweizer Bischofskonferenz SBK und dem SIG.
Die JRGK wurde 1990 eingesetzt. Sie ist eine interreligiöse Kommission und ein offizielles konsultatives Organ der SBK und des SIG im Dienste des institutionalisierten jüdisch/römisch-katholischen Dialogs. Der SIG ernennt die jüdischen Mitglieder dieser Kommission, die ad personam darin Einsitz haben und ihre eigene Meinung kundtun.
Aufgaben der Jüdisch/Römisch-katholische Gesprächskommission
Die JRGK soll Informationen über jüdische und christliche Neuigkeiten und Veröffentlichungen beschaffen, prüfen und weitergeben. Sie diskutiert gesellschaftspolitische Ereignisse und trifft allenfalls Vorbereitungen für entsprechende Reaktionen der SBK und des SIG. Die Kommission beschäftigt sich mit philosophischen, theologischen, historischen und gesellschaftspolitischen Fragen im Zusammenhang mit dem Judentum und Christentum. Ausserdem bereitet die JRGK den jährlichen Tag des Judentums (Dies ludaicus) vor.
Stärkung von Religionsfrieden und Religionsfreiheit
Als Dachorganisation der jüdischen Gemeinden der Schweiz pflegt der SIG regelmässig informelle Kontakte mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften. Neben der JRGK engagiert sich der Verband auch in einer Reihe weiterer interreligiöser Gremien, in denen theologische Diskurse geführt werden und an gemeinsamen Positionen gearbeitet wird, die den Religionsfrieden und die Religionsfreiheit unterstützen.