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In einer weiten Schleife des Los liegt Cahors, die Hauptstadt der Grafschaft Quercy. Durch ihre verkehrstechnisch zentrale Lage erblüte die Stadt im 13. Jahrhundert. Sie wurde zum ersten Banken- und Börsenzentrum Europas.
Durch die Boulevard Leon Gambetta kommen wir zum Place F. Mitterand. Der Boulvard trennt die Altstadt von den neueren Bezirken.
Die Kathedrale St. Etienne geht in ihren Ursprüngen auf das 11. Jh. zurück.
Bemerkenswert ist die Einwölbung des Langhauses mit eleganten Kuppel von 16 m Durchmesser. Die Kuppeln samt Fundamenten und Stützpfeilern stammen aus dem 11. Jh.
Die Malereien in der westlichen Kuppel wurden von Johannes XXII, dem zweiten Papst in Avignon, in Auftrag gegeben (Johannes XXII stammte aus Cahors).
Das Nordportal mit dem romanischen Tympanon aus dem 12. Jh.
Der gotische Kreuzgang auf der Südseite des Langhauses geht auf den Anfang des 16. Jahrhunderts zurück. Er wurde anstelle eines älteren, romanischen Kreuzganges errichtet und ist reich im Flamboyant-Stil verziert.
Die berühmte Pont Valentré stammt aus dem 14. Jahrhundert. Sie ist eine von ursprünglich drei Brücken mit drei befestigten Türmen, sechs Bögen und mit spitzen Bastionen bewehrten Pfeilern. Sie ist ein außergewöhnliches Beispiel eines mittelalterlichen Verteidigungsbauwerkes und wurde zum Wahrzeichen von Cahors. Die Pont Valentré gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
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Gemäss einer Sage hat der Teufel beim Bau der Brücke mitgeholfen. Er wurde später auf einem der Türme verewigt.
Vreni und Gerhard auf der Pont Valentré (ein Selfi!)