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Ab dem späten 3. Jahrhundert wurde das Theater demontiert, um Baumaterial zu gewinnen. Danach zerfiel das Bauwerk allmählich.
Die Nordgrenze des Römischen Reiches hatte sich mittlerweile nach Süden verschoben und der Rhein diente als Grenzfluss zum germanischen Gebiet. Dadurch war auch der Zugang zu den Sandsteinbrücken, welche an den südlichen Ausläufern des Schwarzwaldes lagen, verloren gegangen.
Baumaterial und vor allem grosse Sandsteinquader wurden somit knapp und die ausgedehnte städtische Infrastruktur liess sich nicht mehr aufrecht erhalten.
Zum Schutz vor einfallenden Germanenstämmen und unter der Bedrohung durch bürgerkriegsähnliche Zustände im Reichsinneren bauten die Römer in Augusta Raurica ab dem Ende des 3. Jahrhunderts Befestigungsanlagen. Das Baumaterial für deren Errichtung beschafften sie sich durch Abbruch von öffentlichen Bauten, wie beispielsweise dem Theater.