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Der 1972 geborene Cellist Éric-Maria Couturier wurde am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique u. a. bei Roland Pidoux ausgebildet und schloss sein Studium mit höchsten Auszeichnungen ab. Aus zahlreichen internationalen Konkurrenzen wie dem Rostropowitsch-Wettbewerb, dem Concours de Trapani und den Wettbewerben von Florenz und Triest ging er als Preisträger hervor. Seine Berufslaufbahn begann er im Orchestre de Paris und als Solocellist im Orchestre National de Bordeaux-Aquitaine, bevor er 2002 in das Ensemble intercontemporain aufgenommen wurde. Das Repertoire von Éric-Maria Couturier umfasst sowohl Werke der Tradition als auch der Moderne. Im Bereich der Kammermusik arbeitete er u. a. mit Tabea Zimmermann, Raphaël Pidoux, Pierre-Laurent Aimard, Christian Ivaldi, Gérard Caussé, Régis Pasquier und Jean-Guihen Queyras zusammen. Auch spartenübergreifend ist er tätig, etwa bei Projekten mit dem Tänzer Richard Siegal aus der Forsythe Company. 2009 gestaltet Éric-Maria Couturier eine Reihe von Konzerten mit Maurizio Pollini in Paris und Mailand.
Juli 2009