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- Wie in Moskau Generalmajor Igor Konaschenkow, der Sprecher des Generalstabs, am Pressebriefing mitteilte, zerschlugen die russischen Raketentruppen am 5. Mai 2022 in Kramatorsk mit Fernwaffen das vorgeschobene Hauptquartier der ukrainischen 17. Panzerbrigade.
- Das HQ sei zusammen mit zwei Waffendepots zerstört worden. Ebenso hätten die Fernwaffen den Militärflugplatz Kramatorsk getroffen und Schaden angerichtet.
- Zum Fernwaffen-Typ schwieg sich Konaschenkow wie immer aus. In Frage kommen Iskander-Raketen oder Kalibr-Marschflugkörper vom Schwarzen oder Kaspischen Meer her. Hätte eine dafür spezifizierte MiG-31K eine Hyperschall-Kinshal abgeschossen, wäre das dem Generalmajor eine Mitteilung wert gewesen.
Ziel Kramatorsk
Die operative Bedeutung der Stadt Kramatorsk kann überhaupt nicht überschätzt werden.
- Der mittelgrosse Ort liegt südlich des Knotens Slawiansk, der die Verbindungen entlang der Europastrasse E-40 (M03) plus nach Norden und Süden beherrscht. Allerdings stockt die russische Grossoffensive im Donbass. Kramatorsk ist von den Panzerspitzen aus den Räumen Izjum und Popasna noch weit entfernt.
- Im Raum Kramatorsk liegt der starke Luftstützpunkt der ukrainischen Ostfront. Ebenso bestehen hier permanente Kommandoposten; wie auch vorgeschobene HQ wie dasjenige der selbständigen 17. Panzerbrigade, das gemäss Igor Konaschenkow zerschlagen wurde. Die 17. Brigade kämpft mit ihren T-72 an der Donbassfront.