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Lockheed Martin trotzt dem negativen Trend
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Dieter Haas
Die Aktie von Lockheed Martin zählt zu den wenigen Gewinnern der letzten Wochen. Die positive Reaktion auf die Quartalszahlen lassen weitere Gewinne erwarten.
Für die US-Rüstungsindustrie wäre ein Ukraine-Konflikt fast wie ein Lotto-6er. Das würde ihre Geschäfte, die bereits jetzt recht gut laufen, kräftig ankurbeln. Angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen verwundert es nicht, dass Titel wie Northrop Grumman, Lockheed Martin oder Raytheon sich in der starken Korrektur der letzten Tage überdurchschnittlich gut gehalten haben.
Lockheed Martin (NYSE: LMT) mit Hauptsitz in Bethesda, Maryland, ist ein globales Unternehmen der Sicherheits- und Luft- und Raumfahrtindustrie, das weltweit rund 114.000 Mitarbeiter beschäftigt und sich hauptsächlich mit der Erforschung, dem Design, der Entwicklung, der Herstellung, der Integration und der Wartung von hochentwickelten Technologiesystemen, Produkten und Dienstleistungen befasst.
Die Northrop Grumman Corporation (NYSE: NOC) ist ein amerikanisches multinationales Unternehmen für Luft- und Raumfahrt und Verteidigungstechnologie. Mit 90.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 36,7 Milliarden Dollar im Jahr 2021 ist es einer der weltweit grössten Waffenhersteller und Anbieter von Militärtechnologie.
Die Raytheon Technologies Corporation (NYSE: RTX) ist ein amerikanischer multinationaler Mischkonzern für Luft- und Raumfahrt und Verteidigung mit Hauptsitz in Waltham, Massachusetts. Gemessen an Umsatz und Marktkapitalisierung ist Raytheon einer der grössten Luft- und Raumfahrt-, Nachrichtendienst- und Verteidigungshersteller der Welt. Das Unternehmen erforscht, entwickelt und fertigt fortschrittliche Technologieprodukte für die Luft- und Raumfahrt- sowie die Verteidigungsindustrie, darunter Flugzeugtriebwerke, Avionik, Flugzeugstrukturen, Cybersicherheit, Lenkflugkörper, Luftverteidigungssysteme, Satelliten und Drohnen.
Von den drei Unternehmen haben alle genannten Unternehmen in den kommenden Monaten ein ansprechendes Kurspotential.
Die in der vergangenen Woche veröffentlichten Zahlen für das 4.Quartal haben die Anleger überzeugt. Im Falle von Lockheed Martin lag der Nettogewinn aus fortgeführten Geschäften im vierten Quartal 2021 bei 2,0 Milliarden US-Dollar bzw. 7,47 US-Dollar pro Aktie, verglichen mit 1,8 Milliarden US-Dollar bzw. 6,38 US-Dollar pro Aktie im vierten Quartal 2020. Lockheed Martin Chairman, President and CEO James Taiclet sagte: «We closed the year on a strong note with solid growth in fourth quarter sales, segment operating profit, and earnings per share, while cash exceeded our projections as we delivered on our customer commitments and drove strong execution. Looking ahead to 2022, we will remain fully dedicated to service to our customers and dynamic and disciplined capital allocation for the benefit of our shareholders.»
Anlagekonklusion:
Die Aktie von Lockheed Martin liegt noch rund 10% unter dem kurz vor der Pandemie erreichten Allzeithoch. Die positive Reaktion der Anleger auf die Zahlen des 4.Quartals lassen in Anbetracht der intakten Perspektiven erwarten, dass noch in diesem Jahr mindestens das bisherige Allzeithoch erreicht werden kann. Die Bewertung auf Basis der geschätzten KGVs für 2022 ist bei allen drei Rüstungstitel vergleichsweise moderat, zudem bieten alle drei anständige Dividenden, die in den kommenden Jahren sukzessive erhöht werden dürften.
Quelle: Swissquote
Für renditebewusste Anleger bietet der BRC RMBHSV auf das Trio Northrop Grumman, Lockheed Martin und Raytheon eine verlockende Seitwärtsrendite. Die Gefahr einer Barriereverletzung ist bei Abständen zwischen 32% bis 40% angesichts einer Restlaufzeit bis 7.11.2022 verhältnismässig gering.
Eine weitere Möglichkeit zur Partizipation an US-Rüstungsunternehmen bietet der in den USA gehandelte ETF ITA von iShares auf den Dow Jones U.S. Select Aerospace & Defense Index.