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Der Staatsrat hat am 11. Dezember 2012 eine Verordnung zur Änderung verschiedener Bestimmungen über die Anwaltsprüfungen verabschiedet (ASF 2012_121). So werden die Anwaltsprüfungen ab dem 1. Januar 2013 in der Verordnung über den Anwaltsberuf geregelt und nicht mehr im Reglement über das Notariatspraktikum und die Anwalts- und Notariatsprüfungen, das künftig nur noch das Notariat betrifft.
Die wichtigsten Änderungen bei den Anwaltsprüfungen betreffen die Daten der Examenssessionen, die Dauer der mündlichen Prüfungen, die Art und Weise der Befragung zum Schuldbetreibungs- und Konkursrecht, die nähere Umschreibung der Vorgehensweise bei einem Rückzug und die Anforderungen an die Begründung bei Misserfolgen.
Ausserdem wird die Gelegenheit genutzt, um die Beträge der Gebühren anzupassen, die im Bereich der Prüfungen seit 1992 und in den anderen Bereichen seit 2003 nicht mehr geändert worden sind.
Die Änderungen bei den Notariatsprüfungen betreffen ebenfalls die Daten der Sessionen, die den Anwaltsprüfungen angepasst werden, sowie die Beträge der Gebühren, die seit 1992 nicht mehr geändert wurden.