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2010/11
Vorlauf zur Champions Hockey League
Das Jahr der Titelverteidigung begann für den SCB mit der Teilnahme am neu geschaffenen Vorbereitungsturnier um die European Trophy, dem Vorläufer der Champions Hockey League, ausgezeichnet. Das Team von Larry Huras qualifizierte sich als Gruppenzweiter für das Finalturnier in Salzburg und Zell am See. Die Berner erreichten dort den Halbfinal und besiegten schliesslich im Spiel um Platz 3 Färjestads BK mit 3:1. Drei internationale Spiele innert drei Tagen eine Woche vor Meisterschaftsbeginn gingen jedoch nicht spurlos am Team vorbei: Der SCB startete mit einer 1:4-Niederlage in Zug und tat sich im weiteren Verlauf der Qualifikation lange Zeit schwer, den gewünschten Rhythmus zu finden.
Schliesslich schloss der SCB die Regular Season auf Platz 3 ab – deutlich hinter dem HC Davos und den Kloten Flyers. Im Playoff-Viertelfinal kam es zum Traditionsderby gegen die SCL Tigers, die sich erstmals für die Playoffs qualifiziert hatten. Der SCB gewann die Serie gleich mit 4:0 (3:1, 4:2, 5:0 und 3:2 n.V.), was sich im Hinblick auf den folgenden Halbfinal gegen die Kloten Flyers als trügerische Vorgabe erwies. Im Halbfinal gegen die Kloten Flyers zeigte sich, dass die Berner nicht von Beginn an bereit waren. Sie verloren die drei ersten Spiele. Doch dann drehte der SCB auf und siegte mit 2:1, 4:1 und 5:1 ebenfalls dreimal in Serie – nicht zuletzt weil die zuvor erfolgreichste Formation mit Jean-Pierre Vigier, Brett McLean und Marc Reichert nach Rückkehr der verletzten Vigier und McLean wieder auftrumpfte.
Es kam zum «Showdown» in Kloten, in welcher der SCB in der 12. Minute in Rückstand geriet. Alle Berner Bemühungen in den folgenden 48 Minuten nützten nichts mehr, der Ausgleich wollte den Bernern einfach nicht gelingen und so endete die Saison für den SCB im Halbfinal mit dem Gesamtskore von 3:4. Dank der fulminanten Aufholjagd im Halbfinal, welche das SCB-Publikum begeisterte, durfte man die Saison 2010/11 als «gut» bezeichnen.