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Bevor die schnellen Elektromobile starten können, müssen die Veranstalter noch eine ganze Liste von Auflagen erfüllen. Der Stadtrat führt in der Mitteilung vom Donnerstag eine ganze Liste auf - von Sicherheits- über Verkehrskonzept bis hin zum Reinigungsplan.
Auch finanziell will die Stadt nichts mit dem Autorennen zu tun haben. Der Anlass dürfe die Stadtkasse keinesfalls belasten. Der ganze Aufwand, der bei der Stadt anfällt, wird den Veranstaltern verrechnet. Der Stadtrat verlangt von ihnen deshalb eine schriftliche Zusicherung, das sie sämtliche Kosten tragen.
Falls es zu Zwischenfällen kommen sollte, etwa durch einen Unfall, haftet ebenfalls der Veranstalter, die Vereine eMobil und OK ePrix.
Die Veranstalter zeigten sich schon zu einem früheren Zeitpunkt optimistisch, dass sie all diese Auflagen erfüllen können. Was nun noch fehlt, ist die Bewilligung des Kantons Zürich. Die Regierung hatte sich vor geraumer Zeit allerdings schon positiv zu einem solchen Rennen geäussert, weil es zu einer grösseren Ausstrahlung Zürichs beitragen könne.
Die Organisatoren versprechen, einen "Top-Event mit internationaler Ausstrahlung" durchzuführen. Neben dem eigentlichen Autorennen, das streckenweise am Seebecken vorbeiführt, ist ein Volksfest geplant, an dem über E-Mobilität informiert werden soll.
Das für kommenden Juni geplante Rennen ist bereits im Jahreskalender des Motorsport-Weltverbands FIA eingetragen. Rundstreckenrennen sind in der Schweiz seit dem Unglück im französischen Le Mans im Jahr 1955 verboten. Eine Ausnahme gibt es seit April 2016 für Rennen mit E-Mobilen.
(SDA)