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Akzeptanzorientierte und niederschwellige Drogenarbeit
Grenzen und Spannungsfelder aus der Sicht von Sozialarbeitenden in Kontakt- und Anlaufstellen der deutschsprachigen Schweiz
Die vorliegende Bachelor-Arbeit widmet sich der Sozialen Arbeit in Kontakt- und Anlaufstellen der deutschsprachigen Schweiz. Ziel ist es, herauszufinden wo Sozialarbeitende in Kontakt- und Anlaufstellen auf Spannungsfelder und Grenzen in ihrer Arbeit stossen. Um dieser Frage nachzugehen wurden Leitfadeninterviews mit Expert*innen aus der Praxis geführt. Die Arbeit gibt zunächst einen Überblick über die Ausgangslage dieser Forschung und die zugrundelie-gende Forschungsfrage. In den darauffolgenden Theoriekapiteln wird der Ansatz der akzeptanzorientierten Drogenarbeit erläutert. In diesem Zusammenhang wird ausserdem auf die Thematik der Schadensminderung und die Bedeutung der Niederschwelligkeit eingegangen. Auch werden die Kontakt- und Anlaufstellen sowie die Soziale Arbeit als Profession in diesem Arbeitsfeld ausführlich beschrieben. Im Forschungsteil werden nach einer Beschreibung der verwendeten Forschungsmethode die geführten Leitfadeninterviews ausgewertet. Es zeigen sich dabei diverse Spannungsfelder auf der persönlichen, der institutionellen und der gesell-schaftlich-politischen Ebene sowie Grenzen akzeptanzorientierter, niederschwelligen Drogen-arbeit in der Schweiz. Diese Ergebnisse werden mit ergänzenden Zitaten aus den Interviews beschrieben und anschliessend in Bezug zur Theorie gesetzt. Schliesslich wird die Forschungs-frage in einem letzten Kapitel zusammenfassend beantwortet und die Praxisrelevanz der vorliegenden Arbeit wird dargelegt.