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Ihr Ergebnis verbinden die Wissenschaftler mit einer klaren Botschaft. "Der Klimawandel ist eine der grössten globalen Bedrohungen für die menschliche Gesundheit im 21. Jahrhundert", sagt Forzieri. Die Forscher hatten für die Studie unter anderem 2300 Berichte über die Folgen von Extremwetter aus den Jahren 1981 bis 2010 ausgewertet.
Forzieri und Kollegen bezogen die sieben gefährlichsten Extremwetterereignisse ein: Überschwemmungen an Flüssen und an der Küste, Dürren, Waldbrände, Stürme sowie Kälte- und Hitzewellen. Allerdings sind Hitzewellen mit Abstand am gefährlichsten. Die Forscher gehen davon aus, dass sich der Ausstoss von Treibhausgasen über die Jahre nicht verringert. Nicht berücksichtigt wurden künftige Errungenschaften wie bessere medizinische Versorgung, Klimaanlagen oder Wärmedämmung an Häusern. Ebenfalls aussen vor blieb die prognostizierte Alterung der Gesellschaft. Dieser demografische Trend könne die Zahlen sogar noch verschärfen, schreiben die Forscher, da ältere Menschen etwa empfindlicher auf extreme Hitze reagierten./fm/DP/zb
(AWP)