Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/46224

<h2>SubmittedText<h2><p>Am 22. März 2001 reichte die "Association des femmes kosovares isolées" bei der Bundeskanzlei eine Petition mit 5614 Unterschriften ein. Darin wird hervorgehoben, dass Frauen aus islamischen Ländern, die ein Asylgesuch stellen, in einer besonderen Lage sind und dass die Rückkehr in ihre Heimat mit Gefahren verbunden ist. Deshalb verlangen die Unterzeichnenden einen dauernden Status für diese allein stehenden Frauen, ob mit oder ohne Kinder.</p><p>Abgesehen von einer Empfangsbestätigung hat die Vereinigung bis heute keine Antwort bekommen. Wie erklärt sich dieses Schweigen? Was soll man den betroffenen Frauen sagen, die Monat für Monat mit Ausschaffungsverfügungen rechnen müssen und für die 5600 Unterschriften eine wichtige Stütze und Hoffnung bedeuten?</p>