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Im Meyers Konversations-Lexikon, 1888
Cäsars letzte Gemahlin, war eine Tochter des
Lucius
Gajus
Piso, der 58
v. Chr.
Konsul war und vornehmlich durch
das harte
Urteil bekannt ist, welches
Cicero, dessen Gegner er war, über ihn und seine
Verwaltung
Makedoniens
fällte.
Calpurnia vermählte sich 59 mit
Cäsar.
Als Gerüchte von einer
Verschwörung gegen
Cäsar zu ihr gelangten, bemühte sie
sich vergeblich, ihn zu warnen.
Nach seinem
Tod stellte sie sich unter den
Schutz des M.
Antonius und übergab demselben
Cäsars
Geld und
Papiere.
Im Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910
die Tochter des L. Calpurnius Piso, der 58 v. Chr. das Konsulat bekleidete, wurde das Jahr zuvor Cäsars vierte
und letzte Gemahlin, nachdem er sich von seiner dritten Gemahlin, Pompeja, geschieden hatte.
In der Nacht vor Cäsars Tode ängstigte
sie ein Traum, und sie beschwor Cäsar vergeblich, zu Hause zu bleiben.
Nach dessen Tode stellte sie sich
unter den Schutz des Antonius und übergab diesem Cäsars Geld und schriftlichen Nachlaß.