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Die Schweizer Freeskierinnen und Freeskier vermochten an den X-Games in Norwegen am Sonntag zu brillieren. Andri Ragettli krönte den Schweizer Tag mit vier Medaillen als Sieger im Slopestyle der Männer.
Der 21-jährige Bündner, der am Samstag im Big Air bereits Bronze gewonnen hatte, verwies den Amerikaner Alex Hall und Landsmann Fabian Bösch auf die weiteren Podiumsplätze. Nach zwei bronzenen Auszeichnungen am prestigeträchtigen Einladungswettbewerb - 2018 war Ragettli im Slopestyle ein erstes Mal aufs Podest gesprungen - sicherte sich der Schweizer das erste Mal X-Games-Gold. Bösch, der Big-Air-Weltmeister vom letzten Jahr, komplettierte mit Bronze seinen persönlichen X-Games-Medaillensatz. 2016 hatte der 22-jährige Obwaldner im Big Air Gold in Aspen und Silber in Oslo gewonnen.
Den Auftakt in den erfolgreichen Schweizer Sonntag im norwegischen Hafjell hatte das Frauenduo Mathilde Gremaud und Giulia Tanno gemacht. Einzig die Amerikanerin Maggie Voisin vermochte sich im Slopestyle-Wettkampf der Frauen vor Gremaud und Tanno zu etablieren.
Für Gremaud, die Olympia-Zweite von 2018 in Pyeongchang, ist es bereits die zweite X-Games-Silbermedaille in diesem Jahr. Im Januar war die Freiburgerin, die am Sonntag neben X-Games-Silber ihren 20. Geburtstag feiern durfte, in Aspen im Big-Air-Wettkampf ebenfalls Zweite geworden. Nach vier Mal Edelmetall im Big Air ging es für Gremaud an den X-Games nun auch erstmals im Slopestyle auf.
Auch für die 21 Jahre alte Tanno ist die Bronzemedaille an den X-Games die erste in der Disziplin Slopestyle. Die diesjährige Disziplinensiegerin im Big Air, hatte 2017, 2018 und 2019 jeweils in ihrer vermeintlichen Paradedisziplin auf dem Podest gestanden.
Ragettli's Gold-Run