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Filmkritik: Mädchen, die in die Kamera starren73. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica 2016
Für vier Mädchen aus einem italienischen Kaff beginnt mit Anfang zwanzig der Ernst des Lebens. Ihr Zusammensein ist eher zufällig. Liliana (Maria Roveran) steht kurz vor dem Uni-Abschluss - und auf ihren Professor. Anna (Caterina Le Caselle) ist schwanger. Angela (Laura Adriani) hat gelangweilt Sex mit ihrem Freund. Als die lesbische Caterina (Marta Gastin) von ihrer serbischen Freundin eine Arbeitsstelle in Belgrad angeboten bekommt, entschliessen sich die vier zu einem Road-Trip quer durch den Balkan.
Es passiert allerhand Road-Trippiges auf den Strassen und Zeltplätzen von Montenegro und Serbien. Doch viele der Probleme der jungen Damen bleiben unangesprochen. Allen voran die Krebs-Erkrankung von Liliana. Diese verheimlicht Liliana auch vor ihrer Mutter (Margherita Buy), die als jung gebliebene Coiffeuse nicht ganz so intelligent ist wie ihre smarte Tochter. Doch während ihre Tochter gerade Belgrad erreicht, findet sie die zwischen Büchern versteckte Kranken-Akte.