Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03350.jsonl.gz/2405

KUBA 05/2022
Kuba 05/2022
Hilfe für die Instandsetzung der Autos für die seelsorgliche Arbeit in der Diözese Camagüey
Kuba - ein Inselstaat in der Karibik- gilt als Urlaubsparadies für ausländische Touristen. Die Wirtschaftskrise, die sich seit Januar 2021 verschärft hat, beeinträchtigt jedoch das tägliche Leben vieler Kubaner.
Auch die Kirche leidet unter der schwierigen wirtschaftlichen Lage, bringt den Menschen aber weiterhin Hoffnung und Trost. Ein Hilferuf erreichte uns aus der Erzdiözese Camagüey, die im Zentrum des Landes liegt und 763.389 Einwohner hat, von denen etwa 63 Prozent katholisch getauft sind. Die Erzdiözese erstreckt sich über ein Gebiet von 15.414 Quadratkilometern, so dass die 28 Priester, 37 Ordensfrauen und die 16 ständigen Diakone, die dort arbeiten, weite Strecken zurücklegen müssen, um den Gläubigen zu dienen.
Die Fahrzeuge, die ihnen zur Verfügung stehen, sind jedoch sehr alt: Das älteste stammt aus dem Jahr 1975, und die anderen sind fast alle aus den 1980er Jahren. Die Kosten für den Import von Fahrzeugen sind extrem hoch, so dass die alten Fahrzeuge immer wieder repariert werden müssen. Diese Reparaturen und die notwendigen Ersatzteile sind sehr teuer, aber sie sind notwendig, da die Priester und Schwestern sonst nicht in der Lage wären, zu den oft weit entfernten Orten zu fahren, wo die Menschen auf sie warten.
Die Erzdiözese verfügt über eine eigene Werkstatt, um die Kosten zu minimieren, kann aber dennoch nicht das Geld aufbringen, das für alle Reparaturen benötigt wird.
Damit die Gläubigen nicht vergeblich auf die Sakramente, die Frohe Botschaft des Evangeliums und die konkrete Hilfe und Unterstützung von Priestern und Ordensschwestern warten müssen, wollen wir die Erzdiözese in den nächsten drei Jahren mit rund 40.000 Euro pro Jahr für den Kauf von Ersatzteilen und die Reparatur der Fahrzeuge unterstützen.