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Augenkrankheiten
Die häufigsten Augenkrankheiten in der Schweiz sind:
Katarakt
Die Katarakt (Grauer Star) ist eine Trübung der Linse. Das Hauptsymptom ist ein langsamer, schmerzloser Sehverlust. Es kommt zu einer Abnahme der Sehschärfe und zunehmenden Blendempfindlichkeit. Auch die Wahrnehmung von Kontrasten nimmt ab. Betroffene sehen die Welt wie durch Nebel.
Altersbedingte Makuladegeneration
Die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für eine Sehverschlechterung im Alter. Durch Absterben von Netzhautzellen wird die Makula lutea, der Punkt des schärfsten Sehens, geschädigt. Als Folge nimmt die Sehfähigkeit im zentralen Gesichtsfeld ab.
Glaukom
Das Glaukom (Grüner Star) bezeichnet Augenkrankheiten unterschiedlicher Ursache, die in späten Stadien die Nervenzellen der Netzhaut und des Sehnervs schädigen können. Es entstehen Ausfälle des Gesichtsfeldes (Skotome), im schlechtesten Fall eine vollständige Erblindung.
Diabetische Retinopathie
Die Diabetische Retinopathie ist eine durch Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) verursachte Augenkrankheit. Durch die Schädigung kleiner Blutgefässe wird die Durchblutung der Netzhaut gestört. Es kommt zu Schädigungen der Netzhaut und damit zu Sehbeeinträchtigungen, im schlechtesten Fall zur Erblindung.
Retinopathia pigmentosa
Die Retinopathia pigmentosa (RP) bezeichnet eine meistens vererbte Netzhautdegeneration. Sie verursacht Nachtblindheit, Störungen des Kontrast- und Farbsehens und eine langsame Einschränkung des Gesichtsfeldes vom Rand des Gesichtsfeldes zu seinem Zentrum hin (Tunnel- oder Röhrenblick).
Trockenes Auge
Das Trockene Auge bezeichnet eine unzureichende Befeuchtung des Auges aufgrund mangelnder Tränensekretion oder Veränderung der Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit. Sie führt zu Rötungen, Brennen des Auges oder Fremdkörpergefühl und tritt häufig bei älteren Menschen auf.
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