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50 Jahre nach seinem Tod am 18. April 1955 ist Albert Einstein ebenso populär wie zu Lebzeiten. Im Einsteinjahr 2005 wird in Bern an den genialen Physiker erinnert.Dieser Inhalt wurde am 25. April 2005 - 10:26 publiziert
Eine Chronik der wichtigsten Lebensdaten Einsteins:
14. März 1879: Albert Einstein wird als erstes Kind der jüdischen Eheleute Hermann und Pauline Einstein in Ulm geboren.
1894: Aus beruflichen Gründen zieht Hermann Einstein mit seiner Frau und Tochter Maja nach Italien. Albert bleibt - um die Schule zu beenden - in München bei Verwandten. Er verlässt im Dezember ohne Abschluss das Luitpold-Gymnasium und folgt seiner Familie.
1896: Einstein macht in Aarau die Matura und beginnt sofort mit dem Studium am Polytechnikum in Zürich. Das Studienziel ist das Fachlehrerdiplom für Mathematik und Physik. Seine spätere Ehefrau Mileva Maric ist eine seiner Kommilitoninnen.
Patentamt Bern
1897: Einstein begegnet Michele Besso, mit dem er ein Leben lang befreundet sein wird.
1900: Einstein beendet sein Studium in Zürich mit dem Fachlehrerdiplom für Mathematik und Physik.
1902: Er tritt eine Stelle beim Schweizer Patentamt in Bern an.
1903: Einstein und Mileva Maric heiraten. 1904 wird ihr erster Sohn Hans Albert geboren, 1910 der zweite Sohn Eduard.
1905: Eine der fünf von Einstein veröffentlichten Arbeiten beinhaltet die spezielle Relativitätstheorie. In einer anderen leitet er die berühmte Formel E=mc2 her.
1907: Inzwischen promoviert, beginnt Einstein mit den ersten Überlegungen zur allgemeinen Relativitätstheorie.
Trennung von Mileva
1914: Einstein wird Mitglied der Preussischen Akademie der Wissenschaften und Professor der Universität Berlin. Er trennt er sich von Mileva, die mit den Söhnen nach Zürich zurückkehrt.
1915: Einstein vollendet die Arbeit an der allgemeinen Relativitätstheorie.
1919: Beobachtungen eines englischen Astronomen bestätigen Einsteins Hypothesen, die er in seiner allgemeinen Relativitätstheorie formuliert hatte. Er wird über Nacht berühmt. Im gleichen Jahr heiratet er seine Cousine Elsa Löwenthal.
1922: Einstein erhält den Nobelpreis für Physik
1923: Er wird erster Ehrenbürger von Tel Aviv.
1930: Der Wissenschafter beginnt, sich für den Pazifismus zu engagieren.
Ruf aus den USA
1932/33: Einstein nimmt einen Ruf der Universität Princeton im US-Staat New Jersey an. Er plant zunächst, eine Hälfte des Jahres in Berlin und die andere in Princeton zu verbringen. Nach der Machtergreifung Hitlers am 30. Januar 1933 erklärt Einstein, der bereits zuvor jahrelang Zielscheibe antisemitischer Angriffe war, er kehre nicht mehr nach Deutschland zurück.
Einstein wird bis zu seinem Tod nie wieder deutschen Boden betreten; Kontakte zu deutschen Institutionen bricht er ab.
1940 wird er Amerikaner; seine Schweizer Staatsbürgerschaft behält er.
1936: Elsa Einstein stirbt nach langer Krankheit in Princeton.
1946: Einstein tritt in einem offenen Brief an die UNO für die Bildung einer Weltregierung ein.
1955: Einstein unterzeichnet einen Brief an Bertrand Russell. In diesem Brief erklärt er die Bereitschaft, den Aufruf Russells, alle Nationen zum Verzicht auf Kernwaffen aufzufordern, zu unterschreiben.
Am 15. April wird Einstein ins Spital eingeliefert. Drei Tage später stirbt er überraschend im Alter von 76 Jahren.
swissinfo und Agenturen
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