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Das britische High Court hat nämlich bestätigt, dass die von der Zurich verwendeten Formulierungen in Versicherungspolicen keine Deckung für Betriebsunterbrechungen infolge des Covid-19-Ausbruchs bieten. Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA hatte sich zur Klärung der Fragen an das Gericht gewandt.
Ganz raus ist die Zurich aber noch nicht. Denn das High Court hat die Versicherungsklauseln von insgesamt 21 Assekuranzen geprüft, wie ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP sagte.
Und weil die Zurich auch Versicherungen über Broker verkaufe, deren Klauseln der Prüfung eventuell nicht standgehalten haben, könnten doch noch Kosten auf den Schweizer Konzern zukommen.
Die Zurich hatte im ersten Semester für die Kosten, welche die Pandemie im ganzen Jahr 2020 verursachen dürfte, 750 Millionen Dollar verbucht. Dieser Betrag dürfte nun "wohl etwas höher ausfallen", sagte der Sprecher zu AWP. Es sei jedoch nicht mit einem "materiellen" Betrag zu rechnen.
Entsprechend werde sich das Gerichtsurteil "nicht wesentlich" auf das Ergebnis 2020 auswirken.
ra/tp
(AWP)