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Die ersten Füllfederhalter, die mit diesen drei Schlüsseltechnologien ausgestattet waren, entstanden in den 1850er-Jahren. Das Epizentrum der Füllfederhalter-Entwicklung war New York City, welches Firmen wie Mabie Todd Swan, John Holland, Wirt und schlussendlich auch Waterman hervorbrachte.
Betrachtet man heutzutage die ersten Füllfederhalter, so erstaunt ihre technische Einfachheit. Sie bestanden lediglich aus einem ausgebohrten Schaft, einem eingeschraubten Griffstück mit Feder und einer Aufsteckkappe. Gefüllt werden mussten sie mit einer Pipette.
Trotzdem waren diese Halter ein großer Fortschritt gegenüber den normalen Schreibfedern, da die Tinte nun im Halter transportiert werden konnte. Das Problem, ständig ein Tintenfass bei sich tragen zu müssen war damit erledigt. Die eingesetzten Federn waren von der Form her noch sehr ähnlich denen, die in Federhaltern Verwendung fanden. Die Tatsache, dass diese neuen Halter stets mit Goldfedern produziert wurden, zeigt allerdings, dass diese neue Technik den hochwertigen Schreibgeräten vorbehalten war.
Seit bald 30 Jahren sammle, restauriere und dokumentiere ich alte Füllfederhalter. Im Rahmen meiner Sammlertätigkeit sind mir insbesondere zwei Marken mit den Namen "ASKA" und "Monte Rosa" aufgefallen. Meine Recherchen ergaben, dass es sich hier um zwei Marken handelt, deren Ursprung in der Schweiz liegen. Im Gegensatz zu den grossen europäischen und amerikanischen Marken ist weder in der Literatur noch im Internet etwas Konkretes über alte Schweizer Füllfedern dokumentiert.
Deshalb betrachte ich es als erstrebenswert, mittels umfassende Recherchen einen Überblick über die Produktion und den Vertrieb von Füllfedern in der Schweiz zu schaffen und aufzeigen, dass auch in der Schweiz eine - wenn auch kleine, aber feine – Füllfederhalter und Goldfeder-Produktion stattgefunden hat.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe.
Daniel C. Holzer