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Wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington bekanntgab, lag die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal auf das Jahr hochgerechnet 5,0 Prozent unter dem Niveau des Vorquartals. In einer ersten Schätzung war ein Einbruch um 4,8 Prozent ermittelt worden. Analysten hatten mit einer Bestätigung des Werts gerechnet.
Belastungen kamen in den ersten drei Monaten des Jahres von vielen Seiten. Rückläufig waren der private Verbrauch, die Investitionen der Unternehmen, die Lagerproduktion der Firmen und die Ausfuhren. Für etwas Unterstützung sorgten dagegen die Bauausgaben und die Ausgaben der öffentlichen Haushalte.
Fachleute gehen davon aus, dass der Wachstumseinbruch im zweiten Quartal wesentlich stärker ausfällt als zu Jahresbeginn. Die USA hatten erst Mitte März damit begonnen, das öffentliche Leben in Reaktion auf die Corona-Pandemie einzuschränken. Der Grossteil der Einschränkungen fällt in das zweite Quartal. Viele Ökonomen rechnen mit einer wirtschaftlichen Schrumpfung im zweistelligen Prozentbereich.
In den USA werden Wachstumszahlen auf das Jahr hochgerechnet. Sie geben an, wie sich die Wirtschaft entwickeln würde, wenn das Tempo ein Jahr lang anhielte. In Europa wird auf diese Methode verzichtet, weshalb Wachstumsdaten aus den beiden grossen Wirtschaftsräumen nicht direkt miteinander vergleichbar sind.
(AWP)