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Kreislaufwirtschaft
Funktion: Kreislaufwirtschaft - öfters auch benannt oder verstanden als Circular Economy, Cradle-to-Cradle-Economy oder Upcycling - bezeichnet ein Wirtschaftssystem, in welchem Rohstoffe möglichst in geschlossenen Kreisläufen verwendet werden. Abfallprodukte werden im Prozess von Planung, Herstellung, Nutzung und Recycling von vornherein als Sekundärrohstoffe mitgedacht. Konstruktion, Planung, Instandhaltung, Reparatur, Wiederverwendung, Wiederinstandsetzung und Recycling sind als ganzheitlicher Lebenszyklus angelegt. Dem Recycling kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Kreislaufwirtschaft ist das Gegenteil der Linearwirtschaft mit so genannten "take-make-waste"-Modellen.
Vorteile: Reduktion von Emissionen, Ressourceneinsatz, Energiebedarf und Abfall. Potenzielle Geschäftsfelder für industrielle Symbiosen und Produktinnovationen (z.B. Zement und Gips aus Flugasche von Kraftwerken, Terrazzo-Platten aus Bauschutt)
Beispiele:
Industrielle Symbiose: Kalundborg/DK; Verwertungsnetzwerk aus der Energieproduktion und ihren Abfallstoffen zusammen mit Pharma, Nahrungsmittelindustrie, Düngerproduktion und weiteren Unternehmen verschiedener Branchen.