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In der Region Linzhi in Tibet gibt es eine Stelle, an der sich die zwei Flüsse Niyang und Yarluntzangbu treffen. Auf 3000 m ü. M. sitzt hier nach der sechsjährigen Bauzeit von 2007 bis 2013 das Niangou Bus Terminal.
In der Region Linzhi in Tibet gibt es eine Stelle, an der sich die zwei Flüsse Niyang und Yarluntzangbu treffen. Auf 3000 m ü. M. sitzt hier nach der sechsjährigen Bauzeit von 2007 bis 2013 das Niangou Bus Terminal.
Dem 2001 von Margrét Hardardóttir und Steve Christer umgebauten Galerie- und Ateliergebäude in Reykjavík dürfte es gefallen haben, dass sein Herrchen Sigurgeir Sigurjónsson den abrissreifen Nachbar zu neuem Leben erweckte. Mehr
Die Architektur der 1940er bis 1960er Jahre im Bundesstaat Bahia ist eines der schönsten Geheimnisse der brasilianischen Moderne. Zu ihren Protagonisten gehören Architekten wie Diógenes Rebouças, Lina Bo Bardi und João Filgueiras Lima.
Das Rivesaltes Memorial von Rudy Ricciotti und Passelac & Roques ist ein Monolith aus ockerfarbigem Beton. Der 220 Meter lange Block befindet sich mehrheitlich unter der Erde. Nur durch eine geringe Neigung des Baukörper zum Himmel ist er von aussen sichtbar. Der Entwurf hatte die Akzeptanz des Ortes und seiner tragischen Geschichte zum Ziel. Zwischen Himmel und Erde, Vergangenheit und Erinnerung, situiert sich das Memorial im gegenwärtigen Leben. Seine formelle Gewalt bestätigt die Unmöglichkeit des Vergessens.
«Das Haus der Erinnerung wird für Mailand und ganz Italien ein Vorposten des Friedens und der Toleranz sein. Ein Ort, wo die Grundlagen unserer Demokratie erhalten und verstärkt werden können.» So beschrieb der Bürgermeister Giuliano Pisapia das im April 2015 in Mailand eröffnete Gebäude. Das «casa della memoria» dient seither als Ort, wo die Geschichte der Residenza mit der demokratischen Nachkriegsgeschichte verbunden wird. Als Archiv oder Bibliothek, als Studienzentrum oder Veranstaltungsstätte – die Mailänder hoffen, dort ihre Erinnerungen sicher aufbewahren zu können.
Das kleine Örtchen namens Chã das Caldeiras auf der kapverdischen Insel Fogo gibt es schon ewig, berühmt geworden ist es aber erst seit etwas mehr als zehn Jahren. Mit der Deklarierung der Gegend als Naturpark im Jahre 2003 wurden viele der üblichen landwirtschaftlichen Praktiken der Inselbewohner verboten, welche daraufhin mit Protesten reagierten. Als Versöhnungsgeste der Regierung wurde folglich ein Kulturzentrum errichtet, das jedoch Ende letzten Jahres aufgrund eines erneuten Ausbruchs des Inselvulkans zerstört wurde – genau deswegen lohnt sich ein Rückblick in die preisgekrönte Kulturstätte doppelt.