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| Apologeten, Frühchristliche - An Autolykus (Ad Autolycum)

Drittes Buch: Wertlosigkeit der heidnischen Schriftsteller und ihrer Lehren; Heiligkeit und hohes Alter der christlichen.
17. Die Christen kennen sie aus den Propheten.
Man muß also in der Gesetzgebung bei Gott in die Schule gehen, wie Plato ja selbst gesteht, daß es unmöglich sei, die klare Wahrheit anderswie zu finden, außer wenn Gott sie durch sein Gesetz lehrt. Behaupten ferner nicht auch die Dichter Homer, Hesiod und Orpheus, sie hätten ihre Kenntnisse von der göttlichen Vorsehung? Ja man sagt sogar, zu den Zeiten der Schriftsteller hätten Seher und Propheten gelebt, und von diesen belehrt, hätten jene die Wahrheit geschrieben. Um wieviel mehr also können wir die Wahrheit wissen, die wir von den hl. Propheten belehrt sind, welche den HI. Geist Gottes in sich aufgenommen hatten! Deswegen stimmen die Aussprüche aller Propheten, durch die sie die künftigen Schicksale der ganzen Welt vorherverkündeten, so vollständig zusammen. Denn der redliche Forscher oder besser der Freund der Wahrheit kann gerade durch das Eintreffen der vorher angekündigten und bereits geschehenen Ereignisse die Überzeugung gewinnen, daß ihre Angaben über die Zeiten und Zeitläufe vor der Sintflut, wie die Jahre von der Erschaffung der Welt bis jetzt verliefen, wirklich wahr seien, so daß die lügenhafte Flunkerei der Schriftsteller und die Unwahrheit ihrer Angaben offenbar werden.