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Vorsichtig fuhr Murat weiter, immer darauf bedacht, keinen Gegenstand, der auf die Strasse geweht oder geschwemmt worden war, zu überfahren. Die Feuerwehr kam ihm entgegen. Er fuhr an den Rand, um Platz zu machen. Nach weiteren Minuten kreuzten zwei Krankenwagen mit Blaulicht seinen Weg. Schlingernd rasten sie an ihm vorbei. Etwas später raste ein kleines, schwarzes Auto vor Murats Nase auf die Strasse hinaus. Erneut zog Murat eine Vollbremse und drückte wütend er auf die Hupe. Doch das Auto fuhr mit dem gleichen Tempo weiter, 50 KM/H in einer 30er Zone! Waren heute alle wahnsinnig geworden? In Gedanken wünschte Murat dem Fahrer, dass er in keinen richtigen Unfall verwickelt werden würde. Der Regen war noch dichter geworden. Im Minutentakt zuckten Blitze durch den Himmel. Auf dem Weg zu Nathalies Haus kamen sie an einer grossen Wiese vorbei, auf der Murat etwas Undefinierbares erspähte: ein grosser, viereckiger Kasten und eine komische Hülle. „Komisch“, dachte Murat, „was ist das denn?“. Nach einer gefüllten - oder gefühlten - Ewigkeit erreichten sie Nathalies Haus. Nathalie schnallte sich ab, öffnete die Autotür, stieg wortlos aus, „schletzte“ die Tür zu und hastete durch den Regen zum Haus. „Ja bitte, gern geschehen“, dachte Murat ironisch. Weshalb nur war sie so unfreundlich? Was war mit ihr los? Kopfschüttelnd fuhr er weiter. Da erblickte er den Ölscheich.
Projekt Nr. 117- "Neue Seldwyler Geschichten" Klasse A3a (Lehrerin: Luzia Schnellmann), Schule Rüti. Schreibcoach: Renata Burckhardt.