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In der Silomaiszüchtung werden die zwei verschiedenen Gentypen Hartmais (Flint) und Zahnmais (Dent) verwendet, die sich im Wesentlichen durch die Stärkezusam-mensetzung im Korn unterscheiden.
Der Hartmais verfügt über einen höheren Anteil glasige Stärke, die vorwiegend im Dünndarm abgebaut wird (die sogenannte Bypass-Stärke), hat ein zügiges Auflaufen und eine bessere Jugendentwicklung.
© Lynn Danielson
Der Zahnmais verfügt über einen höheren Anteil an mehliger Stärke, die bereits im Pansen abgebaut werden kann und hat ein höheres Ertragspotential. Jedoch haben sich diese Sorten in unseren klimatischen Regionen aufgrund der Anbaueigenschaften nicht durchgesetzt.
Nehmen wir die empfohlene Sortenliste von Swissgranum, wird ersichtlich, dass die aktuellen Silomaissorten praktisch alle Kreuzungen der beiden Gentypen sind.
In den Jahren 2017-2019 wurden in Grangeneuve je 5 Maissorten des jeweiligen Gentypen angebaut. Untersucht wurde, ob der Unterschied der beiden Stärkefraktionen wirklich dementsprechend gross ist, wie sich die Stärkeabbaubarkeit während der Lagerung der Silage entwickelt und wie gross der Ertrag ist.
Die Resultate zeigen, dass die Hartmaissorten ertragsstabiler sind. Das heisst, bei guten Wetterbedingungen haben sie zwar einen tieferen Ertrag als die Zahnmaissorten, bei schlechteren Bedingungen haben sie jedoch einen kleineren Ertragsrückgang.
Die verschiedenen Stärkefraktionen und Abbaubarkeiten unterschieden sich zwischen den Sorten mehr, als zwischen den zwei Gentypen. Die Stärkeabbaubarkeit im Pansen nimmt mit zunehmender Lagerdauer der Silage zu, das heisst, der Anteil Bypass-Stärke nimmt ab. Auch hier ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Sorten grösser als zwischen den Gentypen.
Für detailliertere Resultate wenden Sie sich an das Landwirtschaftliche Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Wissenschafliche Mitarbeiterin BPV