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Ich wollte schon immer einmal eine Malediven Reise machen und so habe ich es im letzten Winter endlich geschafft meinen Freund zu überreden, mit mir auf die Malediven zu fliegen. Untergekommen sind wir auf Malé, von wo aus wir das Inselprojekt Hulhumalé sehen konnten. Hulhumalé ist eine Insel, die zum größten Teil künstlich geschaffen wurde. Entstanden ist die Insel durch eine Landgewinnungsmaßnahme wegen einer Lagune. Hulhumalé hat eine Verbindung zur Flughafeninsel und ist somit sehr praktisch gelegen. Sie befindet sich in der Nähe von Malé, der Hauptstadt der Malediven. In diesem Jahr noch soll eine Brücke zwischen Huhulé und Malé gebaut werden, wodurch man beide Inseln mit einem Auto erreichen kann – sehr praktisch, aber wahrscheinlich auch schwierig umzusetzen, denn Inseln driften bekanntlich stückchenweise auseinander und wie die Bauherren diesem Vorgang standhalten wollen, ist mir ein Rätsel. 3 km gilt es zu überbrücken, denn so weit liegen Malé und Hulhumalé auseinander. Damals wurde die Insel geschaffen, um Platz für Bewohner, Verwaltung und Industrie zu schaffen. Heute kann man dort sogar Urlaub machen. Malé ist heute nämlich die dichtestbesiedelte Stadt der Welt und so brauchte man einen Ausweichplatz für die Bewohner der Insel.
Der Tourismus soll sich nämlich weiterentwickeln. Das Aufschütten von Hulhumalé begann 1997 und endete 2002, nachdem der Masterplan der engagierten Firma immer wieder geändert wurde. Die Lagune wurde aufgeschüttet und dabei der Küstenschutz beachtet. 4.600.000 Kubikmeter wurden insgesamt aufgeschüttet, um die Insel zum Leben zu bringen. 2004 waren dann die Basisstrukturen geschaffen für die Infrastruktur, zu dem auch das 12 km lange Straßennetz gehört. Erst 2020 wird der Bau des Projekts voraussichtlich abgeschlossen sein und damit wurde dann ein Platz geschaffen für rund 53.000 Bewohner. Es soll ein riesengroßes Einkaufszentrum geben, das die Menschen anlocken kann. Es ist das Erste auf den Malediven und mit über 12.000 km² auch ziemlich groß. Für die Touristen gibt es eine Idee, die mit der Schaffung einer Marina in der Lagune und auf Land zu tun hat. So bietet sie Platz für mindestens 60 Yachten und Safariboote. An der Ostseite soll ein durchgehender Strand entstehen, an dem sich viele Hotels befinden.