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2021 wurden in der Schweiz 11’315 Strafen und Massnahmen vollzogen. 86 Prozent der Sanktionen betrafen dabei Männer und 43 Prozent Schweizer Staatsangehörige. Im Jahr zuvor war der Vollzug von Sanktionen noch um über ein Fünftel auf 10’945 zurückgegangen.
Bei zwei Dritteln des Vollzugsmassnahmen handelte es sich 2021 um Einweisungen in eine Justizvollzugseinrichtung. Bei den übrigen gab es gemeinnützige Arbeit (30 Prozent) oder eine Strafe mit einer elektronischen Fussfessel (4 Prozent), wie aus der am Montag veröffentlichten Statistik des Vollzugs von Sanktionen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht.
Die durchschnittliche Dauer des Vollzugs bei der Entlassung variiert je nach Sanktion und Vollzugsart. 2021 betrug sie bei den in eine Justizvollzugseinrichtung eingewiesenen Personen durchschnittlich 186 Tage im Strafvollzug beziehungsweise 2221 Tage im Massnahmenvollzug.
Die durchschnittliche Dauer einer elektronischen Überwachung lag bei 92 Tagen und die der gemeinnützigen Arbeit bei 67 Stunden pro Vollzug, was insgesamt 17 Tagen entspricht.