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Die Verteidigung von Identität stiftenden Partikularismen einerseits und die fortgesetzte Suche nach neuen kulturellen Horizonten anderseits müssen sich als Tendenzen keineswegs widersprechen; es gibt auch das natürliche Nebeneinander.
Mit der Zürcher Schriftstellerin und Übersetzerin Ilma Rakusa stellen wir im Fokus «Chamisso-Preis» eine weitere Preisträgerin der seit 1985 jährlich vergebenen Auszeichnung vor. Nach einer Einführung von Michael Wirth folgen Reiseimpressionen aus Sanaa sowie ein Gedicht der Autorin.
Ohne die Unterstützung von Stiftungen wäre das kulturelle Leben in der Schweiz ärmer, Theater und Opernhäuser müssten den Spielbetrieb erheblich einschränken, wenn nicht einstellen. Geradezu spektakulär hat sich die Situation in der Westschweiz entwickelt, insbesondere in Lausanne.
Eine Frage, die Autorinnen und Autoren häufig gestellt wird, lautet: Warum schreiben Sie? Gleich in den ersten Zeilen eines Sammelbandes, der seine Kritiken und Essays aus rund über 30 Jahren vereint, wundert sich Anton Krättli, warum man mit dieser Frage niemals Kritiker konfrontiert. Was drängt Kritiker eigentlich dazu, über einen Roman, eine Novelle oder Gedichte […]