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8 Punkte, die Sie in Ihrem Corporate Wording festhalten sollten
Warum braucht es eine einheitliche Sprache in Unternehmen? Was gilt es dabei zu beachten?
Weshalb ein Corporate Wording wichtig ist
Wollen sich Unternehmen mit ihren Produkten und Dienstleistungen von der Konkurrenz abheben, brauchen sie einen starken Markenauftritt. Dazu gehören jedoch nicht nur grafische Lösungen, wie etwa Firmenlogo und Co., sondern auch eine einheitliche Sprache. Die Texte sollten dabei als Texte des Unternehmens erkennbar sein – auch wenn mehrere Personen sie verfassen.
Wird in Stellenanzeigen eine andere Sprache verwendet als in Kundenanschreiben? Pflegt jede Abteilung ihren eigenen Sprachstil? Dann ist es höchste Zeit für einen Leitfaden! Dort lassen sich die wichtigsten sprachlichen Anleitungen für das Unternehmen festhalten. Das Corporate Wording ist also die Grundlage für stringente Texte. Ob neue Mitarbeitende oder externe Texterinnen: Sie alle lassen sich mit dem Corporate Wording briefen.
Was sich im Corporate Wording festlegen lässt
1. Wie wird der Firmenname geschrieben?
In Gross- oder Kleinbuchstaben? Soll er hervorgehoben werden, etwa durch kursive, fette oder unterstrichene Schreibweise? Muss dabei stets die zum Namen gehörige Rechtsform verwendet werden (z.B. AG)?
2. Was gilt für Marken- und Produktnamen?
Welche Schreibweise soll hier genutzt werden? Am besten mit einem verbindlichen Schema regeln, das sich auch bei Neuschöpfungen anwenden lässt.
3. Wie verhält es sich mit Personen, Namen, Titeln?
Welche Reihenfolge gilt es einzuhalten, wann sind Titel, Funktionsbezeichnung und Name von Personen zu nennen? Wird hier unterschieden zwischen internen und externen Publikationen?
4. Wann verwendet das Unternehmen Fachbegriffe?
Nie? Nur in technischen Broschüren? In der allgemeinen Produktwerbung? Nur wenn der Fachbegriff seit Jahren anerkannt ist?
5. Englische Begriffe – benutzen oder nicht?
Wenn ja: Soll die englische Schreibweise verwendet werden oder die deutsche Rechtschreibung? Heisst es etwa «up to date» (englisch) oder «up-to-date» (eingedeutscht)?
6. Geschlechtergerechte Sprache?
Sollen Männer und Frauen explizit genannt werden, neutrale Begriffe gewählt, mit Genderstern oder -doppelpunkt gearbeitet werden? Die Frauen nur mitmeinen, reicht nicht.
7. Wie werden Kundinnen und Kunden generell angesprochen?
Mit Sie oder du? Oder spricht das Unternehmen Kundinnen und Kunden nicht direkt an?
8. Festhalten!
Verfassen Sie einen Leitfaden, in dem Sie die wichtigsten Punkte des Corporate Wording festlegen. Ergänzen und überarbeiten Sie das Ganze laufend. Holen Sie sich dafür eventuell eine Partnerin ins Boot, die über entsprechendes Know-how verfügt, unterstützt und entlastet.