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Das Westschweizer Unternehmen Métraux Services hat gewisse Schwierigkeiten bei der Einführung von SAP. In der Schweiz führte die Implementation im vergangenen Jahr
zu Lieferproblemen des im Handel mit Autoersatzteilen tätigen Unternehmens. Mittlerweile hat sich die Verfügbarkeit von Ersatzteilen hierzulande verbessert und der Abschluss der SAP-Einführung per Ende 2007 führte nun zu einem Rückgang der ausserordentlichen Kosten im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr.
In Belgien, wo die Einführung von SAP noch läuft, wurde das erste Halbjahr durch die Vorbereitungsphase und sukzessive Einführung der neuen ERP-Software beeinträchtigt, wie Métraux heute mitteilt. Die Einführung von SAP in zwei der vier Regionen habe zu "einigen Schwierigkeiten im Kundenbestellungssystem" geführt. "Dank den in der Schweiz gemachten Erfahrungen konnten diese Probleme begrenzt werden", so Métraux. Die für die Mitarbeitenden notwendige Anpassungszeit bis zum "Beherrschen des Systems" sowie die unerlässlichen Systemanpassungen hätten trotzdem zu einer vorübergehenden Senkung der Produktivität geführt und somit die Ergebnisse beeinträchtigt. Dank der Konsolidierung der übernommenen Firma Remo stieg der Umsatz in Belgien um 11,9 Prozent von 28,7 auf 32,1 Millionen Euro.
CEO Olivier Métraux wird in der Mitteilung zitiert: "Die Einführung der neuen IT-Plattform in Belgien wird uns im zweiten Halbjahr 2008 weiter beeinträchtigen. Die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2008 werden jedoch deutlich höher sein als diejenigen, welche im Jahr 2007 realisiert worden sind." (mim)