Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03445.jsonl.gz/2622

Die Kurische Nehrung ist ein 98 km langer Landstreifen der das Kurische Haff von der Ostsee abtrennt. Entstanden ist sie durch eine Meeresströmung, die parallel zur Küste verläuft und ständig Kies und Sand angespült hat. Der Wind hat auf der Nehrung hohe Sanddünen aufgeworfen. An ihrer breiteste Stelle misst die Nehrung 3,8 km. Sie befindet sich bei Nida (deutsch Nidden), auf litauischem Gebiet.
Wir fahren durch den Ort Alksyné. Er liegt wie alle Orte am ruhigen Haff.
In Juodkrante (Schwarzort) wurden in einem hügeligen Kiefernwald - dem sog. Hexenberg - 65 Holzplastiken aufgestellt. Die Hexe haben wir nicht gefunden, dafür viele Touristen.
Beim Besichtigen der Holzplastiken wird viel fotografiert.
Auch der kleine Ort Juodkrante liegt am Haff.
Blick von einem Aussichtspunkt auf der Nehrung zur Ostsee...
...und zu den Dünen
Die raue, kühle Ostsee
In einem Waldstück nisten Kormorane.
In Nida sind die charakteristischen Wimpeln der schweren hölzernen Fischerkähne (Kurenkähne) zu sehen, die zur Identifizierung der Schiffe dienten.
Ethnografischer Friedhof mit Grabdenkmälern und Kurenkreuzen in Nida
Das Thomas Mann Haus auf dem "Schwiegermutterberg". In dem 1929 erbauten Ferienhaus verbrachte der Dichter mit seiner Familie von 1930 bis 1932 die Sommerferien. Heute ist es ein Museum
Aussicht vom Thomas Mann Haus