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Jeannine Gmelin zum vierten Mal auf EM-Podest
Die Skifferin Jeannine Gmelin gewinnt an den Europameisterschaften in Varese die Bronzemedaille.
Die Weltmeisterin von 2017 muss sich der Russin Hanna Prachatsen und der Britin Victoria Thornley geschlagen geben. Gmelin sicherte sich ihre vierte EM-Medaille nach Gold 2018 sowie Silber 2015 und 2019.
Dagegen verpasste der Doppelzweier Roman Röösli/Barnabé Delarze hauchdünn einen Podestplatz. Nach einem starken Finish passierten das Duo die Ziellinie als Vierter mit einem Rückstand von zwölf Hundertstel auf die drittklassierten Briten Graeme Thomas/John Collins. Zu Silber fehlte 23 Hundertstel. Eine Klasse für sich waren die Franzosen Matthieu Androdias/Hugo Boucheron.
Röösli hatte zuvor viermal in Serie auf dem EM-Podest gestanden. Mit Delarze gewann er zweimal Silber (2019, 2020) und einmal Bronze (2017). Zudem erreichte er 2018 im Skiff den 3. Platz. Selbstredend ist es ärgerlich, die Top 3 dermassen knapp zu verpassen, die Planung ist jedoch ganz auf die Olympischen Spiele in Tokio ausgerichtet. Dann soll es mit einer Medaille klappen.
Der Leichtgewichts-Doppelzweier Andri Struzina/Jan Schäuble klassierte sich wie an der letzten EM im 5. Rang. Darauf lässt sich aufbauen, Mitte Mai wollen die beiden auf dem Luzerner Rotsee noch einen Olympia-Quotenplatz holen. Gold ging an die Iren Paul O'Donovan/Fintan McCarthy.