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Die Tellsplatte ist um eine Attraktion reicher: Am Samstag, den 30.04.2022 wurde von Steinbildhauer Cide Rüefli aus Grenchen SO mit Unterstützung des Aktionsbündnis Urkantone ein grosses Corona-Mahnmal oberhalb der Tellsplatte aufgestellt. Das Mahnmal stellt Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit, mit schräggestellter Waage und offenen Augen dar und soll an die unverhältnismässigen Grundrechtseinschränkungen der letzten zwei Jahre erinnern. Die Skulptur besteht aus Jurakalkstein (Comblanchien), ist 3.6 m hoch und wiegt etwa 900 kg. Die Arbeit am Werk erstreckte sich über 9 Monate. Der Künstler beschreibt sein Werk wie folgt: Durch die bundesrätlichen Massnahmen wurde die letzten zwei Jahre ein Kollateralschaden von über 100 Milliarden Franken verursacht. Zusätzlich wurden viele Grundrechte der Schweizerischen Bundesverfassung willkürlich mit Staatsgewalt unterbunden und auch die Judikative ausgehebelt, zusammen mit der so genannten Vierten Gewalt, den Medien.
Nach Teilnahme an 47 Kundgebungen war vor 8 Monaten für mich die Zeit gekommen, um als Steinbildhauer eine Skulptur anzufertigen, die den Kopf der Justitia mit traurigen, aber offenen Augen und einem erwürgenden Blick auf einige Grundrechtsartikel der Schweizerischen Bundesverfassung festhält, die in Stein gemeisselt den zweiten Teil der Skulptur darstellen. Die offenen Augen sind ein Gegensatz zur klassischen Darstellung der Justitia, die als Zeichen der Unparteilichkeit eine Binde um die Augen hat. Am Ende des Schwertgriffs befindet sich das Schweizerkreuz in Stein gehauen. Beim Handschutz des Schwertgriffs auf der linken Seite steht die Jahreszahl 1291. Damals wurde der Bundesbrief geschrieben. Auf der rechten Seite steht die Jahreszahl 1848. Damals wurde die Eidgenössische Bundesverfassung verfasst.
Auf die Schwertklinge wurde die Präambel der Bundesverfassung in Stein gehauen: IM NAMEN GOTTES DES ALLMÄCHTIGEN! Links neben dem Schwert steht: ICH SCHWÖRE / AUF FREIHEIT / FRIEDEN / DEN VOLKSSOUVERÄN. AUF DIE BUNDESVERFASSUNG 1848.
Neben der rechten Schwertklinge steht: RECHTSSTAAT / WILLKÜRSTAAT/ GEGEN DIE GRUNDRECHTE.
Auszug aus der Inschrift:
Corona Nachdenk-Ort
Im Februar des Jahres 2020 wurde durch die Medien und von Teilen der WHO die Nachricht verbreitet, dass ein tödliches Corona-Virus die Menschen bedrohe. Die «ausserordentliche Lage» wurde verhängt und die Grundrechte wurden eingeschränkt.
Die Kollateralschäden waren immens, psychische und physische Erkrankungen, Firmenschliessungen, Staatsverschuldung und Inflation waren die Folge.
Im Jahre 2022 waren die Grundrechte immer noch nicht wiederhergestellt, die Evidenz zur Gefährlichkeit der Pandemie nicht belegt und die Aufarbeitung dieser Grundrechts-Verletzungen wurde in die Zukunft verlegt. Das Aktionsbündnis Urkantone bedankt sich Cide Rüefli für das eindrucksvolle Denkmal, das die Erinnerung an das Unrecht der vergangenen zwei Jahre Corona-Politik wachhalten wird. Aktionsbündnis Urkantone
Steinbildhauer Cide Rüefli (Mitte) mit Josef Ender (links) vom Aktionsbündnis Urkantone und einem weiteren Helfer