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Ziel war es die 1697 erstellte und 1934 letztes mal
renovierte Kirche aufzufrischen. 1985 wurde die Empore
restauriert und eine neue Orgel eingebaut.
Da die Kirche in Ihrer Erscheinung als gut befunden
wurde, hat man auf eine weitergehende Restaurierung
verzichtet.
Die Mauern und Gewölbe wurden gereinigt, geflickt
und nur örtlich farblich eingepasst. Die Arbeiten
konnten ohne Aufwendige Gerüstungen von einer mobilen
Hebebühne aus gemacht werden.

Im Sockelbereich wurden die schadhaften Putz- und Farbteile
mit einem Kalkputz ersetzt und fresco eingekalkt.
Um die Verschmutzungen an den Wänden
zu reduzieren hat man die Heizung überdacht und
die Heizkörper an den Wänden entfernt. Neu
sind im Chor hinter der Balustrade und auf dem Kranzgesims
Elektrische Heizkörper angebracht, die starke Luftumwälzungen
aus dem Schiff verhindern sollen. Diese sind Temperatur
begrenzt und so angebracht dass die Verschmutzung der
Wände verhindert wird.
Die Ausstattung wurde ebenfalls nur gereinigt und optisch
eingepasst, dabei musste vor allem bei den Vergoldungen
und beim Chorgestühl viel retuschiert werden. An
den sehr wertvollen Figuren des spätgotischen Flügelaltars
wurden nur gereinigt.
Der Aufbau des Taufbecken in der 1. Seitenkapelle Ost wurde
aufgrund der Untersuchung restauriert und heute ist die originale
Marmorierung wieder sichtbar.
Die Beleuchtung der Kirche war ungenügend und war ein
wichtiger Teil der Sanierung. Das Schiff wird mit vier dimmbaren
Leuchter erhellt, der Chor mit einen grossen Anzahl Spotlampen
ausgeleuchtet.