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Beispiele
Hier finden Sie Beispiele, wie eine Eingabe beim Wettbewerb civicChallenge aussehen könnte. Die Fragen sind identisch mit denjenigen aus der Wettbewerbs-Eingabe.
Frage 1: Was ist das Problem? Beschreiben Sie das Problem in der Verwaltung, das Sie behandeln möchten.
Versuchen Sie darzulegen, welches Problem sie identifiziert haben und angehen möchten. In welchem Kontext ist das Problem zu betrachten? Worin genau liegt die Herausforderung? (Max. 1’000 Zeichen)
Die Strassenverkehrs- und Schifffahrtsbehörde muss jedes Jahr die Liste der Kennzeicheninhaber in einem Heft veröffentlichen, das die Einwohner*innen zur Einsichtnahme bestellen können.
Das Büchlein wird potentiell von der gesamten Bevölkerung des Kantons verwendet, insbesondere um die Inhaber von falsch geparkten Fahrzeugen herauszufinden oder um einen Parkunfall zu melden, wenn die beiden beteiligten Personen nicht anwesend sind.
Es ist teuer, dieses Dokument auszudrucken, und die Liste ist schnell veraltet, da sich die Kennzeichenhalter ändern. Personen, die dieses Dokument erwerben möchten, sind ebenfalls gezwungen, es zu bestellen oder bei der Verkehrsabteilung zu kaufen.
Eine kleine Umfrage, die an etwa 50 Personen durchgeführt wurde, zeigt, dass eine Mehrheit der Befragten eine Lösung wünscht. Befragte möchten die Gewissheit, dass die Liste sich auf dem neuesten Stand befindet und schneller konsultiert werden kann, um peinliche Situationen zu vermeiden.
Frage 2: Wer ist von diesem Problem tangiert?
Beschreiben Sie hier die Behörden, Organisationen und gesellschaftliche Gruppen, die vom Problem betroffen sind. Versuchen Sie möglichst genau zu formulieren. Beschreibungen von Einzelbeispielen können eine Hilfe sein, das Problem besser zu verstehen. (Max. 1’000 Zeichen)
Alle Einwohner*innen sind potenziell von diesem Problem betroffen. Jemand, der den Namen einer Person erhalten möchte, die sein Auto falsch geparkt hat, muss zur Verkehrs- und Navigationsabteilung gehen, um das Heft zu kaufen und sich dann den Namen anzusehen.
Tangiert sind aber nicht nur Privatpersonen, die in erster Linie einen hohen Aufwand betreiben müssen, um an die gewünschten Daten zu kommen. Auch die Strassen- und Schifffahrtsbehörde muss mit der Erstellung und dem Druck eines Buchs grosse Kapazitäten einrechnen. Dazu kommt der Vertrieb, die telefonische Auskunft und die Bezahlmöglichkeit des Artikels.
Frage 3: Zur eigentlichen Idee: Wie lässt sich Ihr Lösungsansatz beschreiben?
Es wäre einfacher, die Liste online auf der Serviceseite zu veröffentlichen, so dass sie immer auf dem neuesten Stand ist und immer verfügbar und kostenlos.
Es wäre einfacher, die Liste online auf der Internetseite der Behörde zu veröffentlichen, so dass sie laufend auf den neuesten Stand gebracht werden kann, rund um die Uhr verfügbar ist und kostenlos zur Verfügung gestellt werden kann.
Das Grundbuch- und Vermessungsamt hat sich auf das gleiche Abenteuer eingelassen, mit zufriedenstellenden Ergebnissen.
Eine der größten Herausforderungen wird es sein, die Vorgesetzten zu überzeugen, dieses System zu verändern. Obwohl die finanziellen Einsparungen sehr überzeugend sind, könnten die Risiken einer Systemverschlechterung einige Politiker in eine unangenehme Lage bringen. Ein Erfolg jedoch könnte eine gute Grundlage für die Digitalisierung der verschiedenen anderen Bereiche schaffen, nicht nur im Kanton, sondern auch auf kommunaler, eidgenössischer und allen anderen Ebenen der Schweiz.
Frage 4: Was sind die nächsten Schritte?
Geben Sie hier die Meilensteine für die Umsetzung Ihrer Lösung an. (Max. 1’000 Zeichen)
- Vertiefende Umfragen bei Expert*innen und Einwohner*innen durchführen, um alle Auswirkungen von Systemänderungen zu verstehen.
- Erstellen einer Datei mit allen technischen und finanziellen Voraussetzungen, um mit den zukünftigen Betreibern (Behörden) des Dienstes diskutieren zu können.
- Eruierung der richtigen Partner für die Durchführung des Projekts.
5. Frage: Geben Sie nun Ihrem Projekt einen Namen:
E-Kennzeichen