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Marius Toscan. (Photo: Fukuoka World Champs @magicpbk)
Am ersten Tag der Schwimmweltmeisterschaften in Fukuoka in Japan zeigten die Athleten bereits spannende Wettkämpfe und bemerkenswerte Leistungen. Unter den Teilnehmern war auch der Schweizer Schwimmer Marius Toscan, der in der Disziplin 400m Lagen an den Start ging.
(SVSW) Marius Toscan lieferte eine starke Vorstellung und schaffte es, sich unter den besten 20 Schwimmern zu platzieren. Mit einer Zeit von 4:21.24 Minuten erreichte er den 17. Platz. Der junge Schwimmer zeigte insbesondere während der ersten Hälfte des Rennens eine vielversprechende Leistung und lag zeitweise auf Kurs, um seine persönliche Bestzeit zu unterbieten. Bis zur Hälfte des Rennens war Marius lediglich eine Sekunde hinter dem elftplatzierten Thomas Neill aus Australien.
Allerdings musste Marius auf der Bruststrecke einen unerklärlichen Rückschlag hinnehmen. Dort verlor er wertvolle Sekunden, die sich letztendlich auf seine Gesamtzeit auswirkten. Trotz eines beeindruckenden Schlussspurts über die letzten 100 Meter Freistil konnte er nicht mehr an seine zuvor erreichte Pace anknüpfen und verpasste somit eine Verbesserung seiner persönlichen Bestleistung.
Team Leader Markus Buck, der Chef Leistungssport, kommentierte das Rennen von Marius positiv und lobte die harte Arbeit und Vorbereitung des Athleten. Er betonte, dass Marius eine gute Leistung gezeigt habe und sich besonders gut in das Team integriert habe. Markus Buck zeigte Verständnis dafür, dass Marius eventuell zu ehrgeizig war und möglicherweise zu viel auf einmal wollte, was sich auf der Bruststrecke bemerkbar gemacht habe. Dennoch sei er zuversichtlich, dass Marius aus dieser Erfahrung lernen könne und sich weiterentwickeln werde.
Für Marius selbst bleibt der Leistungsabfall auf der Bruststrecke unerklärlich. Er bedauert, dass er während dieser Phase des Rennens Zeit verloren hat und somit nicht die Platzierung erreichte, die er sich erhofft hatte.
Positive Nachrichten für das Schweizer Team. Die Schwimmer Noé Ponti schaffte es im 50m Delfin in das Halbfinale, und Antonio Djakovic erreichte das Finale und die Olympiaqualifikation in der Disziplin 400m Freistil.