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Dies sagte der Stabschef der französischen Verteidigungs- und Sicherheitszone Süd, François Pradon. Es sei aber bislang kein Haus abgebrannt, versicherte er am Samstag im Sender BFMTV.
Rund 680 Menschen wurden am Freitag von zwei Campingplätzen in den Orten Pietracorbara und Sisco in Sicherheit gebracht oder verliessen von selbst das Gelände, wie der Präfekt Gérard Gavory dem Sender Franceinfo sagte. In Sisco wurden auch Anwohner in Sicherheit gebracht, die aber an diesem Morgen in ihre Häuser zurückgekehrt seien. Ein zweiter Waldbrand wütete weiter südwestlich rund um die Gemeinde Manso. Wohngebiete seien aber nicht in Gefahr, sagte Gavory.
Starker Wind hatte die Arbeit der Feuerwehr erschwert und die Ausbreitung der Flammen begünstigt. Zeitweise wurde der Einsatz von Löschflugzeugen unterbrochen. Das Feuer war bereits in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag ausgebrochen.
Die Polizei nahm nach Angaben des Präfekten einen Mann in Gewahrsam, der verdächtigt wird, am Freitagabend bei Bastia Feuer gelegt zu haben. Dort war die Situation am Samstagmorgen zur Normalität zurückgekehrt.
In den vergangenen Wochen waren in Südfrankreich und auf Korsika mehrere Waldbrände ausgebrochen. Mehr als 7000 Hektar Vegetation wurden zerstört.