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Hier soll Alles angefangen haben: Im Jahre 495 n.Chr. soll der aus Indien stammende buddhistische Mönch Ba Tuo auf Geheiss des Kaisers Xiaowen der nördliichen Wei-Dynastie hin am Fusse des Shaoshi-Bergs im Songshan-Massiv das Shaolin-Kloster errichtet haben. Bereits früh sollen hier Künste geübt worden sein, die der Verteidigung und körperlichen Ertüchtigung gedient haben sollen. Verbürgt sind die Kampfkünste mit einer Geschichte aus den Anfängen der Tang-Dynastie, nach der Mönche des Shaolin-Klosters den angehenden Tang-Kaiser Li Shimin aus den Fängen der Rebellenarmee um Wang Shicong befreit hatten. In vielen Jahrhunderten mehrte sich der Ruhm Shaolins und viele der heute bekannten Kampfkünste spalteten sich irgendwann vom Shaolin-Kung Fu ab. So verwundert auch ein Satz vom Begründer des modernen Karates, Gichin Funakoshi nicht: „Alles Karate stammt von Shaolin". In unserer Schule unterrichten wir traditionelles Shaolin-Kung Fu nach der Jahrhunderte alten Tradition des Shaolin-Klosters in Henan. Das unterscheidet sich deutlich von dem Kung Fu das in modernen Shaolin-Shows rund um den Globus dargestellt wird, da es nicht spektakulär anzusehen ist. Dafür sind die Anwendungen der gelernten Bewegungen umso effektiver.
Urs Krebs lernte Shaolinquan unter anderem von Feng Genhuai (De Yu) und Wang Bin (De Shui). Im Mai 1991 wurde er vom damaligen Abt Shang Su Xia Xi als Schüler der 31. Generation angenommen.