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Der chinesische Netzwerkausrüster Huawei will im Streit mit dem US-Telekommunikationskonzern Verizon nicht klein beigeben. Die Forderung nach Zahlungen für die Patentnutzung sei "gewöhnliches" Geschäft und die Verhandlungen darüber mit den Firmen sollten nicht für politische Zwecke missbraucht werden, sagte der für Rechtsfragen zuständige Huawei-Manager Song Liuping. Er reagierte damit auf den Vorstoss von US-Senator Marco Rubio, Patent-Zahlungsaufforderungen von Firmen, die auf Beobachtungslisten der US-Regierung stünden, per Gesetz zu verbieten.
Huawei verlangt einem Insider zufolge von Verizon mehr als eine Milliarde Dollar für die Nutzung von rund 230 Patenten. Der US-Mobilfunkkonzern sieht sich nicht betroffen und verweist darauf, dass wegen der Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA jede Sache, die Huawei betreffe, Auswirkungen auf die ganze Branche habe und Anlass zu nationaler und internationaler Besorgnis gebe. Die US-Regierung wirft Huawei vor, dass mit seinen Produkten Spionage für den chinesischen Staat betrieben werden kann. Sie verbot US-Firmen, Handel mit dem Unternehmen zu betreiben. Huawei weist die Vorwürfe zurück.
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