Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03445.jsonl.gz/2144

Erleben Sie von Ihrem Ehemann, Partner oder Ex-Partner Gewalt? Sind Sie bedroht, werden sie körperlich oder psychisch misshandelt oder genötigt?
Psychische Gewalt ist für aussenstehende oft schwer erkennbar und zeigt sich zum Beispiel durch:
Zeigt sich unter anderem durch folgende Verhaltensweisen:
Zielt darauf hin, eine Person zu beherrschen und zeigt sich z.B. durch folgende Verhaltensweisen:
Erstreckt sich meistens über einen längeren Zeitraum und zeigt sich durch folgende Verhaltensweisen:
Häusliche Gewalt ist ein Verstoss gegen das Recht eines jeden Menschen auf Unversehrtheit. Gewalttätige Handlungen in Familien und Paarbeziehungen sind eine Straftat.
Mehr zu den Gesetzen in der Schweiz finden Sie hier.
Sie haben das Recht, die eheliche Wohnung zu verlassen. Wenn Sie Opfer von häuslicher Gewalt sind, haben Sie einen Anspruch auf Hilfe und Betreuung nach Opferhilfegesetz, auch wenn sie keinen Strafantrag stellen.
Als Gewaltbetroffene haben Sie selbstverständlich auch das Recht, die Kinder mitzunehmen.
Die Polizei kann gewaltausübende Personen für 10 Tage wegweisen.
Das Frauenhaus ist Anlaufstelle für Frauen in Krisensituationen oder wenn Sie sich trotz Wegweisung des Täters unsicher und bedroht fühlen.
Sie können beim Bezirksgerichtspräsidium Eheschutzmassnahmen beantragen, am besten mit Unterstützung einer Anwaltsperson. Schutzmassnahmen regeln zum Beispiel die Obhut der Kinder, die Zuweisung der Wohnung und die Leistung von Unterhaltsbeiträgen. Das Gericht kann auch Annäherungs-, Quartier- und Kontaktverbote anordnen.
Auch Personen, die nicht über genügend finanzielle Mittel verfügen, erhalten Rechtshilfe.