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Weltweit gilt Peru als eines der bedeutendsten Länder der Goldproduktion. Es wird angenommen, dass ca. 100 mio. Familien und deren Angehörige im kleingewerblichen Bergbau tätig sind und 15% des weltweiten Goldbedarfs fördern, aber 90% der Beschäftigten ausmachen.
Die grossen, internationalen Bergbaufirmen beherrschen den Markt, doch die Mehrheit der Arbeitskräfte, die im Gold-Bergbau beschäftigt sind, arbeiten in vielen kleineren Minen. Eine solche Mine befindet sich in einem kleinen, in der Atacama-Wüste gelegenen Dorf im Süden von Peru.
Die Menschen des Dorfes Cuatro Horas leben fast ausschliesslich vom Abbau von Gold. Im Jahr 2000 schlossen sich die unabhängigen Schürfer zu einer Aktiengesellschaft zusammen. Die ‚Mineras Aurifera Cuatro de Enero S.A.‘ (MACDESA) wurde 15 Jahr später zum ersten Mal Fairtrade zertifiziert. Diese Zertifizierung bedeutet, dass MACDESA das Gold zu besseren Bedingungen verkaufen kann und mit dem zusätzlichen Erlös in die Dorfgemeinschaft investieren kann.
Zusätzlich ist die Zertifizierung ein wichtiger Schritt in die Weiterentwicklung der Organisation, denn die Standards schreiben Massnahmen vor wie Sicherheit- und Gesundheitstrainings sowie den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt.