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Der US-Trompeter mit nigerianischen Wurzeln, Ambrose Akinmusire, gehört seit 2011 zu den Überfliegern des jungen US-Jazz. Am 1.5.1982 in Oakland geboren, ging er sehr schnell seinen steilen Weg nach oben, wurde zuerst von Ed Kelly und Robert Porter gefördert und geschult, um später an der Manhattan School of Music Unterricht bei Lew Soloff und Dick Oatts zu nehmen. Steve Coleman entdeckte ihn als einer der ersten in der New Yorker Jazzszene. Danach bildete er sich am Thelonious Monk Institut of Jazz Performance weiter, war Schüler von Terence Blanchard und spielte u.a. mit Herbie Hancock und Wayne Shorter. 2007 gewann er den Thelonious Monk Jazzpreis und wurde gleichzeitig von Esperanza Spalding und Vijay Iyer in deren Bandprojekte geholt. Im Jahre 2011 folgte Akinmusires erste CD auf Blue Note, gleichzeitig wurde er schon damals mit Jazzpreisen überhäuft, ja in den letzten 3 Jahren kürte ihn Down Beat zum besten Trompeter des Jazz, er wurde in Frankreich mit ersten Preisen ausgezeichnet und bekam den 1. Preis der Jazz-Journalists Association der USA. Ambrose Akinmusire ist der typische Vertreter der jungen Musikergeneration, die bestens ausgebildet Elemente des Jazz mit der Klassik und der afroamerikanischen U-Musik verbinden, die dank dieser gewagten Grenzüberschreitungen neue Formen des musikalischen Ausdrucks schaffen. Seine Band aus New York gehört zum Besten, was Big Apple in Sachen zeitgenössischer Jazz zu «exportieren» hat.
CD-Tipp:
The Imagined Savior is far easier to paint, blue note