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Trinkwasser und Hygiene in Haiti
Das Projekt zu Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene in Haiti bringt sicheres Trinkwasser in die abgelegenen, ländlichen Gebiete des Landes, die häufig von Überschwemmungen und Wirbelstürmen bedroht werden. Neben dieser bekannten Bedrohung wurden beim Erdbeben im Jahr 2010 zudem zahlreiche Häuser irreparabel zerstört, wodurch die Anzahl der Familien ohne Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen stark angestiegen ist. Diese Situation bietet Nährboden für die Ausbreitung von wasserbedingten Krankheiten wie Cholera.
Unsere Experten vor Ort prüfen die verschiedenen bestehenden Methoden um den Zugang zu sauberem Wasser sicherzustellen und wenden diejenigen an, die sich am jeweiligen Ort am besten eignen. Falls beispielsweise kein direkter Zugang zu einer Wasserquelle möglich ist, erwägen sie den Bau von Zisternen oder Wasserreservoirs. Zudem errichten wir Latrinen und Händewaschstationen und installieren Abfalleimer und Verbrennungsöfen. Dabei wird alles aus lokalem Material hergestellt und gebaut, um sicherzustellen, dass es unabhängig von uns abgeändert oder repariert werden kann.
Unser Team konzentriert seine Arbeit auf Schulen und Gesundheitszentren. Dort werden die sanitären Anlagen am stärksten benötigt und nützen nicht nur den Kindern vor Ort, sondern auch den umliegenden Gemeinschaften. Im Jahre 2015 haben wir 59 Latrinen oder Urinale und 18 Waschbecken errichtet.
Zudem arbeiten wir eng mit den lokalen Behörden und der Bevölkerung zusammen. Latrinen, Brunnen und Regenwasser-Auffangsysteme werden mit der Hilfe und dem Einsatz der Gemeinschaften, die beispielsweise beim Transport des Baumaterials helfen, aufgebaut. Zudem wird die Bevölkerung in Hygiene geschult, und sogenannte Wasserkomitees sind zuständig für die korrekte Verwaltung der lebenswichtigen Wasserressourcen.