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Systematik
|Ordnung||Lepidoptera|
|Familie||Nymphalidae|
|Unterfamilie||Nymphalinae|
|Gattung||Siproeta|
|Art||Siproeta stelenes|
Der Name Malachitfalter stammt vom Mineral Malachit, an welches die Grüntöne auf den Flügeln dieses Schmetterlings erinnern.
Beschreibung
Der Malachitfalter ist ein Schmetterling mit einer Flügelspannweite von 8,5-10 cm. Er ähnelt dem giftigen Pracht-Passionsfalter (Philaetria dido), aber seine Flügel haben nicht die gleiche Form und diese beiden Arten bewohnen nicht die selben Kleinlebensräume. Die Flügeloberseite ist dunkelbraun bis schwarz mit durchscheinenden grünen oder gelblich-grünen Flecken. Die Flügelunterseite ist blass orangebraun bis rötlichbraun, mit denselben Mustern, aber die durchscheinenden Flecken sind sehr blass weißlich-grün.
Die Raupen sind grünlich-schwarz mit rötlichen, verzweigten Dornen auf dem Rücken und grünlich-schwarz an den Seiten. Der Kopf ist schwarz mit einem Paar nach hinten gebogenen Hörnern.
Die Puppen sind blassgrün mit winzigen schwarzen Punkten. Sie haben goldene, spitze Stacheln.
Biologie
Der Malachitfalter ist ein tagaktiver Schmetterling. Sein Flug ist langsam und „schwebend“. Er wird häufig in Gruppen beobachtet, die kopfüber unter den Blättern von Sträuchern und Büschen hängen. Er fliegt gerne in der Sonne und kann den ganzen Tag über Nahrung aufnehmen. Angeblich kann er bis zu einer Höhe von 38 Fuß im Blätterdach fliegen, was etwas mehr als 11 m entspricht.
Dieser Schmetterling ernährt sich von Blütennektar, vergorenem Fruchtsaft, dem Saft von verwesenden Leichen und gelegentlich von Fledermaus- und Vogelkot.
Die Raupen ernähren sich von den Blättern verschiedener Akanthusgewächsen (Acanthaceae) wie z. B. Ruellia sp (darunter Ruellia coccinea), Acanthus sp, Justicia sp und Blechum sp (darunter Blechum brownei).
Bei den Schmetterlingen aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae) ist das vorderste Beinpaar zurückgebildet, so dass sie nur zwei Beinpaare zur Fortbewegung nutzen.
Lebensraum
Das Verbreitungsgebiet des Malachitfalters erstreckt sich vom Süden der USA über ganz Mittelamerika bis in den Norden Südamerikas, wo er im Amazonasbecken anzutreffen ist.
Er kommt an beiden Küsten (Atlantik und Pazifik) bis in eine Höhe von 1’400 m vor. Er bewohnt verschiedene Arten von Waldhabitaten, ist aber am häufigsten in den offenen Lebensräumen der Sekundärwälder anzutreffen. Er ist auch in Mango-, Zitronen- und Avocadoplantagen anzutreffen.
Bedrohung
Nicht definiert