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Wettbewerb für die Erweiterung des Spitals in Sion
In Zusammenarbeit mit Muriel Marty
Das Projekt zielt auf eine städtebauliche Verdichtung unter Berücksichtigung der bestehenden Grünräume mit dem vorhandenen Baumbestand. Das Gesicht des Spitals Sitten bleibt erhalten und wird durch den dreigeschossigen Neubau ergänzt. Der Doppelturm ist wie bisher von allen Richtungen klar sichtbar.
Der Neubau nimmt die zukünftige Entwicklung des Spitals vorweg und bietet eine Lösung für die heutigen Bedürfnisse wie auch eine bauliche Basis für die zukünftige Weiterentwicklung des Komplexes.
Das neue Volumen schiebt sich stadtseitig zwischen die Zufahrt und den Park mit dem alten Baumbestand. Es dockt im Westen an den Altbau an, wobei der neue Besuchereingang zentral beide Gebäudeteile verbindet. Die zweigeschossige Hauptfassade funktioniert dank ihrer geometrischen Form als optimaler Verteiler: Hier sind sämtliche Betriebseinheiten untergebracht, die einen direkten Zugang zur Strasse benötigen. Ihr Zugang ist vom Besucherzugang klar getrennt.
Die Stützenstruktur im Inneren gewährleistet die maximale Flexibilität des Grundrisses. Die Patios fügen sich in die Struktur ein und sorgen für Tageslicht.
Das Erdgeschoss ist als Sockel ausgebildet, dessen Glasstruktur einen Kontrast zu den oberen Geschossen bildet. Die ganze Fassade ist mit einem Holzrost überzogen, die das Volumen des Neubaus vereinheitlicht.
Im Altbau bleibt der vertikale Erschliessungskern erhalten und nur im Erdgeschoss wieder sichtbar gemacht. Im Neubau ist die vertikale Erschliessung im Raum entlang der gartenseitigen Fassade angebracht. Die lichtdurchfluteten Patios dienen als zentrale Einheit, um die sich die Empfangs- und Warteräume gruppieren.