Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03123.jsonl.gz/97

Nach vier Jahren Eliminator Pause entschied ich mich kurzfristig für einen Start an der Heim EM. Die natürliche Strecke mit den Steinabschnitten und kurzen Aufstiegen kam mir entgegen. Am Start standen bis auf zwei drei Ausnahmen alles Eliminator-Spezialistinnen. Der Qualilauf gelang mir sehr gut und so konnte ich die anschliessenden Heat mit der Startnummer 1 in Angriff nehmen. Das Viertelfinal konnte ich ohne Probleme gewinnen und so stand ich im Halbfinal zwei Französinnen und einer Holländerin gegenüber. Nach einem kurzen Gerangel in die erste Abfahrt fand ich mich an dritter Position wieder. Zum Glück fand ich kurz vor dem Rockgarten noch ein Schlupfloch und konnte noch eine Fahrerin überholen. Als zweite qualifizierte ich mich für den Final. In diesem stand mit der Italienerin die amtierende Weltmeisterin am Start. Im Wissen, dass hier wirklich die Ellbogen eingesetzt werden und dass die Spezialistinnen einen enorm starken Antritt hatten, ging es nun los. Der gute Start vom Cross Country, nützte mir hier überhaupt nichts und so bog ich als letzte in die erste Abfahrt ein. Auf dem kurzen Flachstück gelang es mir die Französin zu überholen und so lag ich auf Bronzekurs. Kurz vor dem Rockgarten gelang es mir erneut wieder eine Fahrerin zu überholen. Die Italienerin hatte jedoch schon ein zu grosser Vorsprung und so freute ich mich im Ziel über die Silbermedaille.