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Annuaire de la Société des Touristes du Dauphiné
Vingt-huitième année 1902. 2 me Série, Tome VIII. Grenoble 1903.
Das Jahrbuch dieser gegen früher verkleinerten, aber rührigen alpinen Korporation beginnt mit dem offiziellen Teil, wie wir mit dem näm- liehen schließen. Die Chronique de la société gibt die Liste des Conseil d' administration pour l' année 1903 und die Mitgliederliste von 1902. Die Protokolle der Generalversammlungen vom 23. Mai 1902 und vom 2. Februar 1903 zeigen, daß die Société ihrer Aufgabe, die alpine Touristik im Dauphiné zu pflegen und zu fördern immer noch gewachsen ist und trotz mancher Schwierigkeiten und Widerstände das Herbergs- und Führerwesen in dieser schönen Gebirgsgegend gehoben und gesichert hat.
Der Abschnitt Courses et Ascensions beginnt mit der Revue Alpine, d.h. der Liste der Besteigungen, welche im Jahr 1902 von Sociétaires und andern in den Dauphiné-Hochalpen gemacht worden sind. Ich notiere daraus, daß der berühmteste Gipfel, die Meije oder, wie die Dauphinois schreiben, die „ Grande Meidje ", 28 mal erstiegen worden ist, darunter 25 mal mit Traversierung der Gräte und zweimal ohne Führer. Es folgen auf diese interessante Chronik: Le Râteau, par P. d' Aiguebelle; Le Dauphiné inconnu, par H. Ferrand; Une excursion en Orsans au mois d' avril, par le capitaine M. Goybet; Excursion de six jours dans les vallées de l' Ubaye et du Guil en 1902, par le commandant X; Ascensions dans les Alpes cottiennes méridionales, par Agostino Ferrari ( interessant, weil von einem Italiener über zum Teil auf französischem Boden ausgeführte Fahrten berichtet wirdAscensions nouvelles en Dauphiné, par L. Reynier ( betrifft eine lre ascension dans les Aiguilles d' Argentière und die Pointe des Aigles im Ecrinsmassiv ). In den Abhandlungen figurieren: Les serpents des Alpes, par Casimir Cépède; Observations glaciaires en Haute-Maurienne, dans les Grandes-Rousses et en Oisans, pendant fete de 1902, par Paul Girardin. Die kleine Mitteilung: Une traversée des Alpes en hiver au XIIe siècle, par G. Allix, ist an sich dankenswert, aber der Hinweis auf ihre Quelle in den „ Chronicles and Memorials of the reign of Richard the First, où il ne semble pas qu'aucune publication alpine soit encore allée les chercher ", nimmt sich sonderbar aus gegenüber der Tatsache, daß Mr. Coolidge, Mitglied der S. T. D., schon zweimal, in seinem Buch Swiss travel and Swiss guide-books, pag. 8, und A.J. XIII, pag. 271, diesen Reisebericht eines Mönchs von Canterbury ausgezogen hat. Siehe nun auch seinen „ Simler ", pag. CXXXIII. Aus der Revue des publications périodiques alpines muß ich wieder auf die über das Jahrbuch S.A.C. XXXVII, hinweisen. M. Jules Ronjat findet pag. 304 immer noch „ que les caractères des légendes au bas des phototypies sur papier mat persistent à être extrêmement fâcheux ". Es betrifft dies offenbar die etwas verschnörkelten Lettern, welche die Anstalt Brunner & Cie. anwendet. Das ist Geschmacksache und hängt zudem nicht von mir ab. Ich bin froh, daß in Jahrbuch XXXIX den Rezensenten in Grenoble wenigstens kein Chromo ärgern wird, aber ich kann ihm nicht versprechen, daß ich sie auch in Zukunft fortlassen werde. Die Illustrationen im Annuaire S. T. D. sind nicht zahlreich, aber gut.
Redaktion.