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Iris, Ling und Ada Lovelace. Drei ganz unterschiedliche Frauen aus ganz unterschiedlichen Welten, die doch miteinander verbunden sind. Martina Clavadetscher zeigt in ihrem Roman "Die Erfindung des Ungehorsams", dass wir alle nur ein Produkt von Geschichte(n) sind.
"Der Mensch ist die traurigste aller Maschinen"
Iris wohnt in Manhattan und kann es kaum erwarten, bei der abendlichen Dinnerparty ihre Geschichten zu erzählen. In China arbeitet Ling in einer Sexpuppenfabrik, wo sie die künstlichen Frauenkörper auf Makel überprüft. Entgegen aller Widerstände hat Ada Lovelace im 19. Jahrhundert das erste Computerprogramm geschrieben und somit den Grundstein heutiger KI's gelegt.
Die drei Frauen und ihre jeweiligen Welten sind ineinander verschachtelt, wie die Holzfiguren einer Matrjoschka-Puppe. Durch diese drei Welten ziehen sich Fragen nach der Künstlichkeit des Menschen und der Menschlichkeit des Künstlichen. Martina Clavadetscher im Gespräch über "Die Erfindung des Ungehorsams":
"Die Erfindung des Ungehorsams" ist im Februar im Unionsverlag erschienen. Am 15.05.21 liest Martina Clavadetscher an den Solothurner Literaturtagen aus ihrem Buch. Das gesamte Programm und Tickets gibt es hier.