Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03317.jsonl.gz/1252

Die Eignung von Holzasche als Kaliumdünger wurde im Gewächshaus bei Englischem Raygras getestet. Dazu wurde Asche aus rezykliertem Holz allein oder zusammen mit organischem Dünger auf zwei Bodenarten verteilt: auf einem sauren Boden mit geringer Kaliumverfügbarkeit und auf einem normal versorgten alkalischen Boden. Die untersuchte Asche war reich an Kalzium und Kalium. Ausserdem enthielt sie hohe Konzentrationen an Mikroelementen und metallischen Spurenelementen wie Zink, Kupfer und Blei, wobei die Konzentrationen die gegenwärtig in der Schweiz geltenden zulässigen Maximalwerte teilweise überschritten. Im Vergleich zu früher getesteten Aschearten enthielt die Asche dieser Studie mehr metallische Spurenelemente und das vorhandene Kalium war weniger gut verfügbar. Auf saurem Boden konnte mit der Asche dieselbe Biomasse von Englischem Raygras wie mit dem Referenzdünger (KCl) produziert werden. Der Einsatz der Asche auf alkalischem Boden mit normaler Kaliumversorgung war weniger überzeugend. Die Ergebnisse dieser Versuche zeigen die Bedeutung der Qualität der verwendeten Asche, die wiederum von der Herkunft des Holzes (natürlich oder rezykliert) und vom Verbrennungsprozess abhängt.
Pflanzenbau
Stucky T., Hochstrasser M., Meyer S., Segessemann T., Ruthes A. C., Ahrens C. H., Dahlin P., Pelludat C.
Der Wurzelgallennematode Meloidogyne incognita verursacht Schäden in Feld- und Gewächshauskulturen. Agroscope-Forschende entwickelten einen neuen Screening-Test, um Bakterien zur Bekämpfung dieser Agrarschädlinge zu identifizieren.
Bei der CULTAN-Düngung wird Stickstoff als Ammoniumlösung in den Boden injiziert. Mehrjährige Versuche von Agroscope zeigen, dass das Verfahren die Stickstoffauswaschung um durchschnittlich 38 % reduziert, ohne die Erträge zu beeinträchtigen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.