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Lieber Albert
Auch wenn die Buchstaben in deinem Artikel im letzten Fridolin noch grösser als normal sind, wahrer werden diese Räubergeschichten nicht. Wenn du solche Giftpfeile gegen Personen schiesst, solltest du auch mitteilen, dass deine Wut gegen die Trümpi’s einen anderen Grund als Braunwald hat. Dein Ärgernis ist seit Jahren privat begründet unter anderem mit dem Kies- und Schutthaufen auf der Nordseite deines Unternehmens, welcher einen Teil der Sicht auf die Fassade verdeckt (Diese Begründung stammt von dir selbst). In deinem Bericht gibt es zwar keine Behauptungen, sondern nur Spatzengezwitscher von den Dächern. Aber auch diese können falsch tönen.
Nun zum Verkauf des Restaurants auf dem Gumen und einem Forderungsverzicht aus der Pistensanierung. Ich war damals Verwaltungsrat der Braunwaldbahnen. Der VR wollte die Pisten etappenweise sanieren und liess von 2 Firmen Offerten ausschaffen. Der Auftrag ging an die Firma Masanti. Fritz Trümpi hat sich anlässlich einer Begehung beim Tunnel zwischen Gumen und Seblen für das sanierungsbedürftige Restaurant interessiert, welches der VR abstossen wollte. Einige Wochen später wurde der Verkauf abgeschlossen. Fritz Trümpi hat als Privatperson den Gumen erworben und später für knapp eine Mio. Fr. erneuert. Der von dir vermutete Zusammenhang mit der Finanzierung der Pisten ist aus der Luft gegriffen und zeitlich nicht identisch.
Im Weiteren sollte es auch dir nicht entgangen sein, dass die Standseilbahn mit den Parkplätzen in Linthal und dem unteren Teil der Bergstation mit dem Bahnhofplatz an den Kanton verkauft wurde. Damals war Fritz Trümpi noch nicht in Braunwald bei den Sportbahnen tätig.
Im Gegensatz zu dir hat Fritz Trümpi weitere Investitionen getätigt, die in erster Linie für Braunwald und nicht für seinen eigenen Geldbeutel waren, wie der Kauf des Hotel Hüttenberg (vor dem Zugriff von Frau Mara Hefti), dem Restaurant Uhu usw.
Lieber Albert, entsorge deine Giftpfeile und geniesse doch dein Rentnerleben.
Albert Roux, Ennenda