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Fairfax Financial läuft es offenbar nicht wie geplant. Der Finanzkonzern hat Schwierigkeiten, die Übernahme von Blackberry zu finanzieren. Etliche Grossbanken hätten Fairfax einen Kredit für den Kauf verweigert, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Die Finanzinstitute hätten es abgelehnt, da sie Blackberry als Fass ohne Boden betrachteten. Fairfax bietet 4,7 Milliarden Dollar für Blackberry. Beide Unternehmen wollten sich nicht dazu äussern.
Fairfax ist bereits an Blackberry mit zehn Prozent beteiligt. Blackberry hat das Interesse mehrerer Konzerne und Anteilseigner auf sich gezogen. Insider hatten Reuters zuletzt gesagt, dass unter anderen der chinesische PC-Hersteller Lenovo, Google sowie Cisco Systems Interesse angemeldet hätten.
Blackberry befindet sich im freien Fall und verliert immer mehr den Anschluss an die stetig wachsenden Rivalen Apple und Samsung. Alle Versuche, Boden gutzumachen, scheiterten. Zudem gab es zuletzt Verzögerungen bei der Einführung neuer Modelle, dazu kamen Management-Probleme und eine drastische Gewinnwarnung.
(reuters/se)