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Die Schweiz schickte ein Team von sieben Spezialisten nach Haiti, wo die Zahl der Todesopfer des jüngsten Erdbebens 2000 überstieg.
Dieser Inhalt wurde am 19.08.2021 – 09:50 Uhr veröffentlicht
swissinfo.ch/mga
Bei dem Erdbeben der Stärke 7,2, das am Samstag den Südwesten des Landes erschütterte, wurden zudem rund 12.000 Menschen verletzt und Tausende obdachlos.
Das am Donnerstag entsandte Team der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) besteht aus einem Logistiker, zwei Wasser- und Sanitärfachleuten, Statikern, einem Katastrophengebietsberater und einem Teamleiter.
«Haiti ist ein Schwerpunktland der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, die umgehend ihre Mitarbeitenden – darunter Architekten, Notunterkünfte und Spezialisten für Katastrophenvorsorge – mobilisierte, um den haitianischen Bevölkerungsschutz bei der Bedarfsermittlung zu unterstützen.» PressemitteilungExterner Link Donnerstag.
In Port Salut und der Region Kayes werden derzeit Anstrengungen unternommen, 3.250 Planen und zwei 5.000-Liter-Trinkwasser-Verteilungspunkte in den Epizentrumsgebieten aufzustellen.
Die Schweiz bestätigte auch, dass sie plant, 1 Million Schweizer Franken (1,1 Millionen US-Dollar) für die Finanzierung der Nothilfe auszugeben, wobei die Hälfte dieses Betrags der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften und der UNO-Aktivitäten zugute kommt.
Die Schweizer Behörden haben noch keine Unterstützungsersuchen von in Haiti lebenden Schweizerinnen und Schweizern erhalten.
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