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Respekt und Toleranz als Beitrag für mehr Geschwisterlichkeit und Einheit in der Welt
Das Ziel der Fokolar-Bewegung ist es, den Geist der Geschwisterlichkeit in alle Bereiche des menschlichen Lebens hineinzutragen. Es geht darum, Räume zu schaffen für Begegnung und Dialog. Es geht um Respekt, Toleranz und gegenseitige Wertschätzung. Diesen Werten fühlen sich nicht nur Christen verpflichet - auch Menschen anderer Religionen und Weltanschauungen inspirieren sich an der Fokolar-Spiritualität.
Alles begann 1943 in Nord-Italien. In Trient. Dort lebte die 22-jährige Grundschullehrerin Chiara Lubich. Der 2. Weltkrieg stellte sie vor die Frage: „Was bleibt?“ Während sich ihr Bruder Gino im kommunistischen Widerstand engagierte, fand sie ihre Antwort in der Bibel. Schnell scharte sich eine Gruppe junger Frauen um Chiara Lubich. Die Bevölkerung nahm Notiz davon und nannte die Gruppe bald „focolare“. Der Begriff „focolare“ heißt so viel wie Herdfeuer und beschreibt die Atmosphäre von Wärme und Geborgenheit.