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Es gibt im allgemeinen Sprachgebrauch, aber auch im wissenschaftlichen Diskurs oft eine Vermengung der beiden Begriffe, da es starke thematische Überschneidungen und Abhängigkeiten gibt, aber um eine Abgrenzung z.B. in Wissenschaftsdisziplinen zu finden, kann man den Intellekt als einen philosophischen Begriff und die Intelligenz als einen psychologischen Begriff einordnen.
Es gibt sehr verschiedene theoretische Ansätze, aber es lässt sich im Groben sagen, dass der Intellekt eines Menschen, also die kombinierte Fähigkeit zu Denken, zu Erfassen, zu Erkennen und daraus Schlüsse zu ziehen, zwar im hohen Masse von dessen (weitestgehend angeborener und somit genetisch determinierten) Intelligenz (im Sinne einer generellen, psychometrisch erfassbaren, kognitive Leistungsfähigkeit) abhängig, jedoch nicht gleichzusetzen ist, denn z.B. eine sehr hohe, angeborenen, kognitive Leistungsfähigkeit (Intelligenz) führt, ohne einen geeigneten äußeren (z.B. Bildung) und inneren (z.B. Neugier) Stimulus, alleine nicht dazu, dass ein Mensch einen hohen Intellekt entwickelt.
Die Steigerung in meinen Augen zum Intellekt ist dann die Weiseheit.