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Die Therapie der Arthrose ist multimodal
Die Therapie der Arthrose stellt nach wie vor eine Herausforderung sowohl für den Patienten als auch für den Arzt dar. Die Behandlung der Arthrose kann mit pharmakologischen und nicht pharmakologischen Massnahmen erfolgen. Unter die nicht pharmakologischen Massnahmen fallen alle Therapien, die nicht mit der Anwendung von Arzneien oder Medizinprodukten durchgeführt werden, während pharmakologisch wirksame Therapien sich auf den Einsatz von Arzneien stützen.
Unter dem multimodalen Ansatz der Arthrosetherapie versteht sich die Anwendung von mehreren Therapiemöglichkeiten an einem Patienten, um seine Lebensqualität zu verbessern. Bei diesem Behandlungsprinzip können sowohl pharmakologische als auch nicht pharmakologische Massnahmen gleichzeitig angewendet werden.
Die Therapie der Arthrose muss personalisiert werden
Die Arthrose verläuft nicht bei jedem Patienten gleich und trifft auch nicht immer dieselben Gelenke. Patienten tragen zudem mit Blick auf die Entwicklung einer Arthrose unterschiedliche Risiken. Einer Patientin mit 80 Jahren kann deshalb mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht dieselbe Therapie zugemutet werden, wie sie einem halb so alten Patienten empfohlen wird, auch wenn die Symptome vielleicht ähnlich sind.
In dieser Gesamtschau müssen also die geeigneten Massnahmen gewählt werden, die wahrscheinlich am erfolgreichsten sein werden. Die Therapietreue der Patienten darf in diesem Prozess nicht unterschätzt werden. Sie trägt nämlich wesentlich zum Erfolg der Therapie bei.