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"Verwirrung", so erklärte der Open Text-CEO Tom Jenkins heute morgen vor Vertretern der Schweizer Presse, "ist das grösste Problem auf dem Markt für Enterprise Content Management" (ECM). Und diese Verwirrung herrscht bei den Kunden schon in Bezug auf die grundsätzlichsten fragen: Was ist ECM überhaupt, was bringt es einem Unternehmen und wer sind die Anbieter?
Solche Fragen möchte Tom Jenkins in seinem Buch "Enterprise Content Management: What you need to know" beantworten. Seine Legitimation bezieht er aus seiner mehr als zehnjährigen Tätigkeit auf dem Gebiet. Als CEO der Open Text Corporation war er zum Beispiel bei der Entwicklung einer der ersten Internet-Suchmaschinen mitbeteiligt, später leitete er die Entwicklung des ersten Internet-basierten Dokumenten-Management-Systems.
Das Buch versucht die Begriffsverwirrung auf dem ECM-Gebiet zu verkleinern, und dreht sich vor allem um Anwendungsgebiete, illustriert mit rund 60 Fallbeispielen von Kunden. Im ersten Eindruck des Schreibenden scheint das immerhin dreihundert Seiten starke Buch übersichtlich aufgebaut und umfassend. Die Fallbeispiele ("User Stories") sind allerdings recht knapp gehalten. Sie beschreiben vor allem verschiedenste Unternehmensprobleme, die Kunden durch eine ECM-Lösung in den Griff zu bekommen versuchten, aber nur sehr grob, wie die Lösung dann aussah.
"Enterprise Content Management" kann man hier
kostenlos bestellen. (Hans Jörg Maron)