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Nach 170 Verhören im Fall des seit März verschollenen Flugs MH370 hat die malaysische Polizei genau einen Verdächtigen: Kapitän Zaharie Ahmad Shah.
Laut einem Bericht der «Sunday Times» ist es Spezialisten gelungen, gelöschte Daten in Shahs selbstgebautem Flugsimulator wiederherzustellen. Demnach habe der 53-Jährige zuhause die Landung auf einer weit abgelegenen Insel mit kurzer Landebahn geübt. Sie befinde sich im südlichen Indischen Ozean, wird aber von der «Times» nicht namentlich genannt.
Ebenfalls verdächtig erscheint den Ermittlern, dass Shah nach dem Unglücksflug offenbar keinerlei private oder berufliche Termine geplant hatte.
Ein technisches Problem oder ein Terroranschlag könne weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Doch falls das Unglück auf menschliche Einwirkung zurückgeht, dann sei Shah der wahrscheinlichste Schuldige, so die Ermittler. Die Hintergrundüberprüfungen der restlichen 238 Insassen hätten nichts Verdächtiges ergeben. (kri)