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Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat 2014 den Negativzins eingeführt. Fünf Jahre später scheint diese Geldpolitik, die die Schwächung des Schweizer Franken zum Ziel hat, weiterzugehen. Was halten die Unternehmen davon? Die UBS hat 2500 Unternehmen und Führungskräfte in der Schweiz befragt, um zu erfahren welche Auswirkungen der Negativzins auf deren Geschäfte hat.
Zuerst muss die Anzahl der von diesen Massnahmen betroffenen Unternehmen relativiert werden. Tatsächlich exportieren nur 80% der befragten Unternehmen weniger als 10% ihrer Produkte oder sind nur in der Schweiz tätig und sind daher nicht direkt von den Wechselkursen der schweizerischen, europäischen und amerikanischen Währung betroffen. Obwohl die meisten Unternehmen nicht direkt von dieser Geldpolitik betroffen sind und nur ein kleiner Teil Negativzinsen auf ihre Bankguthaben zahlen, glauben fast zwei Drittel von ihnen, dass die Kosten der Negativzinsen für die Gesamtwirtschaft ihre Gewinne übersteigen. Es sind vor allem die Importunternehmen, die durch einen schwachen Franken benachteiligt werden. UBS-Chefökonom Daniel Kalt betont, dass
Weitere Hauptanliegen der befragten waren die finanzielle Situation der betrieblichen Altersvorsorge und der niedrige Zinssatz der Sparkonten.
UBS ist bezüglich der wirtschaftlichen Aussichten in der Schweiz eher pessimistisch. Eine Rezession ist denkbar, sollte aber dank dem dynamischen Arbeitsmarkt vermieden werden können. Die UBS-Ökonomen sagen ein BIP-Wachstum von 0,7% in diesem Jahr und 0,9% im Jahr 2020 voraus. Obwohl dies nicht ausreicht, damit sich die Schweizer Wirtschaft rasch erholt, könnte es einen zu starken Marksturz vermeiden.
Quelle: ubs.com