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Am Freitag dürften aus dem europäischen Wirtschaftsbereich vor allem die Zahlen der OECD interessant werden, die gegen zwölf Uhr in Frankreich veröffentlicht werden. Am Nachmittag sollte der Blick auf die Vereinigten Staaten gerichtet werden. Dort gibt es nicht nur die Arbeitslosenquote, sondern auch die durchschnittlichen Stundenlöhne und Auskünfte zur Entwicklung der Landwirtschaft in Übersee. Zeitgleich werden die Zahlen über die Entwicklung des kanadischen Arbeitsmarktes veröffentlicht. Der späte Nachmittag und frühe Abend dürfte also für das Forex Trading hochinteressant werden.
Indessen fährt die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem Amerikanischen Dollar und dem Japanischen Yen in den Vormittagsstunden kräftig Achterbahn, während der Dollar sich gegen den Yen nur sehr schlecht behaupten kann.
Zu beachten ist auch die Nachricht der Comdirect Bank, die Statistiken veröffentlichte, aus denen hervorgeht, dass sich die Anleger beim Ordern von Wertpapieren stark zurückhalten. So musste die Bank im November einen Rückgang von mehr als dreißig Prozent einräumen. Andererseits scheint das Vertrauen der Kunden in die Banken wieder gestiegen zu sein, denn es wurde gleichzeitig mitgeteilt, dass sich die Einlagen auf Girokonten und Tagesgeldkonten leicht erhöht hätten. Daraus könnte sich allerdings eine negative Botschaft für die Wirtschaft ableiten, denn Geld, das auf Konten eingelagert wird, fließt nicht in den Konsum. Jedoch sollte der Forex Broker bei der Bewertung dieser Nachricht auch bedenken, dass es sich bei den dort deponierten Geldern bei vielen Kunden um Reserven handeln könnte, die hinterlegt werden, um die oft gleich im Januar hart zu Buche schlagenden Versicherungsprämien handeln könnte.