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Begegnungszone weist eine Zufahrtsbeschränkung (zeitlicher oder dimensionaler Natur) auf.
Der Aarauer Stadtrat hat im Juni 2007 beschlossen, am Graben zwischen Vorderen Vorstadt und dem Schlossplatz eine Begegnungszone zu signalisieren. Da der Graben bereits in seinem vorherigen Zustand die gestalterischen Voraussetzungen für eine Begegnungszone erfüllte, waren keine grösseren baulichen Massnahmen mehr nötig.
Ausgangslage Der Stadtrat von Altstätten erkannte, dass das Potenzial der Altstadt nicht ausgeschöpft ist und hat deshalb einer Arbeitsgruppe den Auftrag erteilt, die vorhandenen Qualitäten zu verstärken und mögliche Verbesserungen aufzuzeigen. Dies im Wissen, dass das Ambiente der Innenstadt und das Wohlbefinden der Kundschaft eine immer wichtigere Rolle im Konkurrenzkampf mit Einkaufszentren spielt. Das Einkaufserlebnis in der Marktgasse soll erhöht und die ganze Altstadt flächendeckend aufgewertet werden. Umsetzung Als wichtige Massnahme zur Attraktivitätssteigerung der Altstadt wurde die Signalisation einer Begegnungszone beschlossen. Die Begegnungszone ist eine Möglichkeit, das Flanieren in der Altstadt zu fördern, ohne den motorisierten Verkehr ganz zu verbieten. Die Umsetzung eines Verbotes wurde als schwierig angesehen. Erste Massnahmen wurden bereits im Sommer 2002 vorgenommen (Marktgasse und Engelgasse), noch bevor definitiv über die Einführung der Begegnungszone befunden wurde. Weitere Massnahmen bestanden aus der Verbesserungen der Zugänge zur Altstadt, um die Vernetzung der Begegnungszone mit dem übrigen Stadtgebiet zu gewährleisten. Ebenfalls wurde das Parkplatzangebot am Rand der Altstadt verbessert, damit die Altstadt etwas vom Parkierungsverkehr entlastet wird.
Geschichtliche Entwicklung 1974: Grösserer Bevölkerungsteile aus dem Kanton Basel-Stadt wandern in das grünere Umland ab. 1975: Es folgt die Lancierung eines Programmes zur Stabilisierung der Bevölkerungszahl im Kanton. Unter anderem wurde ein Versuch mit neuen Wohnstrassen nach holländischem Vorbild geplant. Die vier Versuchsstrassen konnten jedoch nicht umgesetzt werden. 1976: Die Anwohner der Bärenfelserstrasse ergreifen die Initiative für die Umgestaltung „ihrer“ Strasse und bitten die Regierung eine Wohnstrasse einzurichten. Nach anfänglichem Zögern wurde die Umwandlung in eine Wohnstrasse durch die Behörden bewilligt und die Bärenfelserstrasse wurde somit die erste Wohnstrasse des Kantons.
Die Pflästerung war seit längerer Zeit in schlechtem Zustand und auch die Gas- und Wasserleitungen waren am Ende ihrer technischen Lebensdauer angelangt. Mit der 2005 erfolgten Gesamterneuerung von Kramgasse und Gerechtigkeitsgasse hat die Stadt Bern die Gunst der Stunde genutzt und diese Gassen umgestaltet sowie ein neues Verkehrsregime eingeführt, so dass die Untere Altstadt nun zum Flanieren und zur Begegnung einlädt. Der Stadtbach ist wieder sichtbar und dank der Erweiterung des Casinoparkings gibt es in der Kramgasse nun keine öffentlichen Parkplätze mehr. Die Reduktion des Parkiersuchverkehrs begünstigt den Erfolg der Begegnungszone zusätzlich. Weitere Gassen werden parkplatzfrei, wenn gegen Ende 2006 auch das um 118 Parkplätze erweiterte Rathausparking eröffnet werden kann. — „Grandezza“ in der Altstadt Der Wirt, die Leistpräsidentin, die Gemeinderätin – alle freuen sich an der Begegnungszone Untere Altstadt. Mehr Wohnqualität, attraktive Gassen, Geschäftsleute, die sogar mit dem Parkregime zufrieden sind: Die Bilanz der Begegnungszone Untere Altstadt fällt positiv aus. Zwar gilt das Regime bereits seit Oktober 2005 – doch richtig zum Tragen kommt es erst jetzt, mit dem Eintreffen des Sommers: Immer mehr Restaurants stellen Tische und Sonnenschirme auf die Strasse hinaus, es macht sich eine sommerlich-südliche Stimmung breit. „Wir hören kaum etwas Negatives“, sagt Ursula Bischof Scherer,
Das Mobilitätsverhalten der Menschen ändert sich. Dem trägt Buchs Rechnung und investiert in die Zukunft. Der neue Bahnhofplatz mit Bushof ist die Haupteingangspforte nach Buchs für Ankommende mit dem öffentlichen Verkehr oder von der Autobahn her. Dieser zentrale Ort hat ein neues Gesicht erhalten und ist nun eine Begegnungszone. Bestandteil sind das Postareal und der Bahnhofplatz inklusive der Zufahrt ab der Bahnhofstrasse sowie eine neue Veloabstellanlange im Norden des Bahnhofs. Mehr Informationen.
Diese Begegnungszone umfasst die Untere Marktgasse, die Jurastrasse zwischen dem Verwaltungsgebäude und dem Coop, sowie das Theatergässchen und die Käsereistrasse. In der Käsereistrasse gilt zusätzliche eine Zufahrtsbegrenzung. Die Bernerzeitung berichtete am 27. April 2013 über die Einführung.
Mit der Kernumfahrung wurde die Altstadt vom Durchgangsverkehr befreit. Mit dem neuen Verkehrsregime soll die Altstadt für den MIV erreichbar bleiben und gleichzeitig für Besucher, Einkauf und Aufenthalt attraktiv sein. Die Begegnungszone erwies sich als geeignetes Mittel um alle Anliegen unter einen Hut zu bringen. Nach dem Rückbau und der Umgestaltung der Verkehrsflächen wurde das neue Verkehrsregime eingeführt.
Das Projekt der Begegnungszone Altstadt mit der Seestrasse hat trotz positiver Bilanz Ausdauer und Durchhaltevermögen erfordert. Einerseits musste die neue, weitgehend unbekannte Signalisation unter der Bevölkerung kommuniziert werden. Andererseits regte sich insbesondere unter SVP-Kreisen Widerstand gegen die neue Tempolimite. Dennoch wurden sie 2004 erfolgreich eingeführt. Die Begegnungszone soll in den nächsten Jahren erweitert werden und unter anderem das Bahnhofsgebiet miteinschliessen. Quelle: Basler Zeitung, 06.12.2005, S.19: „Regeln für Autofahrer, Arlesheim will statt Tempo 30 eine Begegnungszone“
Bei dieser Begegnungszone handelt es sich um die erste Wohnstrasse des Kantons Neuchâtel.
Die Begegnungszone Altburg (Burghof- und Brunnenwiesenstrasse) weist eine sehr schöne Gestaltung auf. Das Zentrum bildet ein gepflasterter Platz mit einem Dorfbrunnen. Innerhalb der Begegnungszone sind nur Zubringerdienste zugelassen.
Rund um die Schulanlagen Emmersberg ist eine Begegnungszone eingerichtet. Die Anordnung der Signalisation könnte noch optimiert werden.
Die Strassen rund um den Kirchhofplatz in der Stadt Schaffhausen werden zusammen mit dem Kirchhofplatz zu einer Begegnungszone. In einer solchen Begegnungszone dürfen Fussgänger die ganze Verkehrsfläche benützen und sind gegenüber den Autofahrern im Vortritt. Zudem dürfen die Autofahrer nicht schneller als 20 km/h fahren. Im Zusammenhang mit der Begegnungszone werden die Fussgängerstreifen beim Kirchhofplatz entfernt. Dies teilte die Stadt Schaffhausen mit. (Schaffhausen regionalinfo 9.1.2008) Gegen die Begegnungszone am Kirchhofplatz ist eine Einsprache eingegangen. Eine Begegnungszone ist für Sehbehinderte nicht ideal, weil der Fussgängerstreifen entfernt wird. Fussgängerstreifen sind für Sehbehinderte jedoch eine wichtige Orientierungshilfe. Gegenüber den Schaffhauser Nachrichten fordert Köbi Hirzel von der Fachkommission für sehbehindertengerechtes Bauen deshalb Tempo dreissig oder zwanzig ohne Begegnungszone. Als letzte Möglichkeit sieht Hirzel ertastbare Leitlinien am Boden, wie am Bahnhof. Der Stadtrat prüft nun, ob diese Leitlinien angebracht werden. (Schaffhausen regionalinfo 17.1.2008) In einem ersten Schritt wurde im Jahr 2009 die Repfergasse als Begegnungszone signalisiert.
Seit dem 24. April 2006 ist die gesamte Altstadt inklusive dem Landhausquai als Begegnungszone signalisiert. Je nach Tageszeit gelten jedoch nach wie vor Zufahrts- oder Durchfahrtsbeschränkungen. Die Begegnungszone hat sich als Instrument zur Förderung von belebten und attraktiven Innenstädten ausserordentlich bewährt. Im Fall der Begegnungszone Altstadt Solothurn wurden die zahlreichen Anliegen der verschiedenen Interessengruppen erfolgreich in ein einziges Konzept integriert. Die Altstadt befand sich vor der Einführung der Begegnungszone in einer Fussgängerzone. Weil beim Landhausquai bereits eine Begegnungszone eingerichtet war und sich der motorisierte Individualverkehr in der Altstadt weit besser in einer Begegnungszone statt in einer Fussgängerzone regeln lässt, hatte man die ganze Altstadt mit dem neuen Verkehrsregime geregelt. Die Zufahrt in die Altstadt hat sich aber mit der neuen Zonenregelung nicht wesentlich geändert. Die meisten Gassen können wie vorher im Gegen- oder Einbahnverkehr befahren werden. Es gelten aber zeitliche Beschränkungen für den motorisierten Individualverkehr, sowie für den Veloverkehr. Fahrverbot: In der Nacht (19 Uhr bis 6 Uhr) dürfen nur AnwohnerInnen mit ihrem Auto in die Altstadt fahren. Zeitliche Zufahrtsbeschränkung: Von 6 Uhr bis 13.30 Uhr ist die Begegnungszone für den motorisierten Individualverkehr und den Fahrradverkehr im Gegen- oder Einbahnverkehr durchgehend befahrbar. Zwischen 13.30 Uhr und 19 Uhr ist die
Der Bahnhofsplatz und die Brückenstrasse in Visp sind eine Begegnungszone. Der Bahnhofplatz darf nur eingeschränkt befahren werden. An der Brückenstrasse sind mehrere Parkhäuser von Gewerbeliegenschaften angeschlossen.