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Die Wirksamkeit der europäischen Umweltschutzpolitik hängt in erster Linie von der Implementierung der gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben in den Mitgliedstaaten ab. Die Arbeit geht der Frage nach, inwieweit die gemeinschaftliche Regulierung dabei jeweils ein bestimmtes Konzept der Implementation verfolgt und welchen Einfluss dieses Konzept auf die Umsetzung in den Mitgliedstaaten hat. Im Fokus steht dabei die Rolle von Information und deren Bedeutung für eine effektive Umsetzung. Beispielhaft werden aus der Naturschutzpolitik die Vogelschutz- und Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und aus der Luftreinhaltepolitik die Industrieanlagen-Richtlinie sowie die Richtlinie über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung untersucht und verglichen.
Autorentext
Der Autor: Klaus Simonis, geboren 1969 in Esslingen am Neckar; seit 2003 Referent bei der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bremen; Stipendiat des Graduiertenkollegs Privatrecht und Risikoregulierung; Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für Europäisches Umweltrecht der Universität Bremen; Referendariat beim Hanseatischen Oberlandesgericht Bremen.
Aus dem Inhalt: Umweltschutzpolitik als Risikoregulierung: Die gestiegene Bedeutung von Wissen - Information als Form der Kooperation: Die Bildung von Akzeptanz - Hierarchische Formen der Steuerung: Die Vogelschutz- und die Industrieanlagen-Richtlinie - Kooperative Formen der Steuerung: Die FFH- und die IVU-Richtlinie.