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Der Essraum der Festung bietet Platz für 60 Personen. Er diente auch als Aufenthalt- und Theorieraum. Bei voller Belegung mussten die Mahlzeiten schichtweise eingenommen werden.
Die Wandgemälde des Künstlers Turo Pedretti, der seinen Aktivdienst in der Festung Crestawald leistete, geben dem Raum seine charakteristische Atmosphäre und lassen etwas vergessen, dass man sich geschützt von massivem Andeerer Granit in einer Felsenkaverne befindet.
Dr. med. Jost Barth, der Festungsarzt während des 2. Weltkreiges:
„Nach dem Hauptverlesen wurde der Esssaal in eine Kantine verwandelt. Wie es sich gehörte, wurde der Dickste von allen zum Kantinenwirt bestellt. Es gab erst am Abend auch Wein und Bier. Als weiteres Ziel (falls keine Alarmbereitschaft angesagt war) diente die Soldatenstube in Sufers, wo es günstige Wähen, aber kein Alkohol gab. Den konsumierte man im Restaurant „Hinterrhein“. Diese Beiz stand an der Abzweigung von der Kantonsstrasse Richtung Sufers. Sie fiel dem Stausee zum Opfer. Es zieht mir jetzt noch den Magen zusammen, wenn ich an den Veltliner denke, der dort kredenzt wurde.“