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Die zwölf Büroliegenschaften mit einem Brutto-Anlagewert von 152 Mio EUR gehören per 21. August der britischen CLS Holding. Insgesamt sind bis dato 56 Mio EUR aus der Transaktion eingegangen, wie die an der SIX kotierte Züblin am Montagabend mitteilte.
Züblin hatte die Verkaufsabsicht im Mai zusammen mit der Publikation der Jahreszahlen (per Ende März) bekanntgegeben. Grund für die Trennung ist, dass Züblin Geld zum Kauf von Liegenschaften braucht, die eine offensichtlich höhere Rendite abwerfen. Die Einnahmen sollen für "ausgewählte Anlagechancen verwendet werden und weiteres wertsteigerndes Wachstum sicherstellen", wurde damals mitgeteilt. In Deutschland sei die Nachfrage nach Büroliegenschaften hoch.
Mit dem Verkauf besteht das Portfolio aus noch fünf Liegenschaften in der Schweiz im Wert von knapp 200 Mio CHF. Züblin ist damit vorerst ein Schatten seiner selbst. Vor neun Jahren, als letztmalig eine Dividende ausgezahlt wurde, erwirtschaftete das Unternehmen mit einem über halb Europa verstreuten Immobilienpark im Wert von 2 Mrd CHF einen Mietertrag von knapp 130 Mio CHF. Im vergangenen Jahr kam er bei noch 19 Mio CHF zu liegen, wovon knapp 11 Mio CHF von den deutschen Liegenschaften stammen.
Verantwortlich für den Schrumpfkurs waren unter anderem im Zuge der Finanzkrise entstandene Überkapazitäten in den Büromärkten Frankreichs und den Niederlanden.
(AWP)