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Im ersten Semester ihres Bestehens, im Jahr 1896, bildete die Gewerbeschule Feinmechaniker und Baukonstrukteure aus, ab dem zweiten Semester dann Schreiner, Möbeltischler und Korbflechter. Dann waren Elektromechaniker und Maler, Bildhauer und Grafiker an der Reihe. Ziel war es, der Wirtschaft „gute Arbeitskräfte“ zur Verfügung zu stellen, aber die Wirtschaft brauchte auch Kaderleute: Die theoretische Ausbildung wurde daher vertieft. 1901 wird die Kunstgewerbeschule zum kantonalen Technikum. Die Kunstgewerbeschule für Frauen wird 1902 gegründet.
Der Gründer und Direktor, Léon Genoud, verstand die Herausforderung von Anfang an: „In diesem Bereich müssen wir mit Veränderungen rechnen, die die Bedürfnisse der Technologie und die Lücken in der Ausbildung erfordern können.“ Im Laufe ihrer Geschichte reagiert die Schule daher ständig auf die Bedürfnisse der Gesellschaft. So wurde beispielsweise nach der Niederlassung von Chemieunternehmen im Kanton 1974 die Abteilung Chemie geschaffen. Der Telekommunikationssektor entwickelte sich: 1992 wurde gemeinsam mit den PTT eine Ausbildung für Telekommunikationsingenieure geschaffen. Und so geht es bis heute weiter, wie zum Beispiel mit der Ausbildung von Studierenden in den Bereichen Big Data und Machine Learning.
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