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FIBROMGutartige Geschwulst, die ihren Ursprung im Bindegewege der Lederhaut nimmt.Weiches Fibrom (fibroma molle)Weiches Fibrom Das Fibroma molle tritt als eine Ausstülpung der Lederhaut auf und hat die Form einer hautfarbenen oder bräunlichen, gestielten Papel. Das weiche Fibrom kommt vereinzelt auf der Bauchhaut sowie im Achsel- und Leistenbereich vor. Das Fibroma molle lässt ein Gebilde von mehreren Knötchen oder Knoten als Begleitsymptom bei Recklinghausen-Krankheit gesamt mit Neurofibromen und Neuromen entstehen. Oft bei Menschen mittleren und fortgeschrittenen Lebensalters tritt sog. Acrochordon (Fibromate filiformes), bevorzugt bei Frauen am Hals, am Nacken und im Achselbereich auf. Seine Größe schwankt von 2-10 Millimetern. Das weiche Fibrom verfärbt sich hautfarbig oder bräunlich und lässt keine Beschwerden empfinden.Hartes Fibrom (fibroma durum, dermatofibroma, histiocytoma)Hartes FibromMan meint, dass das harte Fibrom aus einer Reaktion mit der Hypertrophie von fibrösen Geweben folgt und keine eigentliche Neubildung ist. Begünstigt wird die Entstehung des Fibroms durch Mikrotraumen, Kratzen und Insektenstiche. Lokalisiert ist es vor allem an den Armen und Beinen. Das Fibroma durum tritt vereinzelt in Form eines Hautknotens mit einer glatten oder rauen Oberfläche und einem Durchmesser von 2-10 mm, der rötlich bis bräunlich gefärbt sein kann. Das harte Fibrom ist verschiebbar.ErkennungDie Erkennung erfolgt aufgrund eines charakteristischen klinischen Bildes.BehandlungFibrome bedürfen in der Regel keiner Behandlung. Wenn diese Hauterkrankung ein Zeichen von Dyskomfot ist oder sie Reizung, Erosionen oder andere atypische Veränderungen begleiten, ist es empfehlenswert, sie mit CO2-Laser oder chirurgisch mit lokaler Betäubung zu entfernen.ATHEROM (Epidermoidzyste, Talgzyste)AtheromArtherom ist ein langsam wachsender Hautknoten, der zur Gruppe von Zysten gehört. Die Füllung der Grützbeutel besteht aus einer fettigen, gelblichweißen Masse, die auch Haarreste enthalten kann. Man beobachtet zwei Formen von Zysten, die sich durch Zellaufbau zwischeneinander unterscheiden:- eigentliche Epidermoidzyste – im Gesicht, am Nacken und am Brustkorb lokalisiert- Haarfollikelzyste – um die Haarfollikel herum auf der Kopfhaut lokalisiertMeist treten kleine oberflächliche Epidermoidzysten, sogenannte Hirsekörner auf, die im Gesicht oder am Hodensack lokalisieren.SymptomeAtherome sind kugelförmige, verschiebbare und schmerzfreie Knoten mit größerer Konsistenz, die keine Beschwerden empfinden lassen. Sie vergrößern sich häufig und verfärben sich weißlich oder gelblich. Wenn die Grützbeutel wieder infiziert werden, werden sie rot und schmerzhaft sowie können nach außen durchbrechen.ErkennungDie Erkennung erfolgt aufgrund eines charakteristischen klinischen Bildes.