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Das Duell zwischen Roger Federer (ATP 5) und Mischa Zverev (ATP 30) in der 3. Runde von Wimbledon ist auf der Tour erst das 5. zwischen den beiden – eine kleine Zahl, wenn man das Alter der beiden Kontrahenten bedenkt (35 und 30).
In diesem Jahr häufen sich die Begegnungen aber: An der Church Road kommt es bereits zum 3. Duell im Jahr 2017. Auch wenn Federer zuletzt in Halle im Achtelfinal nur dank einem Break 7:6, 6:4 gewann, liegt die Favoritenrolle klar beim Schweizer:
- Das Head-to-Head spricht eine deutliche Sprache. 4:0 führt Federer.
- Noch nie konnte der Deutsche einen Satz gewinnen.
- Nach einem Spiel gegen Mischa Zverev gewann Federer im späteren Turnierverlauf in 3 von 4 Fällen den Titel – ein gutes Omen für Wimbledon.
Während der Schweizer im Rasen-Mekka seinen 19. Grand-Slam-Triumph anstrebt, hat auch Zverev eine besondere Motivation. Schlägt er Federer und übersteht danach eine weitere Runde, könnte es zum Bruder-Duell gegen Alexander (ATP 12) kommen. Ein Wunschszenario für Mama Zverev.
Grosser Brocken im Weg
«Zverev gegen Zverev bei einem Grand Slam wäre wirklich etwas Aussergewöhnliches», so der ältere Bruder, der aber noch nicht so weit vorausschauen möchte. «Denn Federer in Wimbledon ist eine grosse Aufgabe.»
Ein Bruder-Duell möchte Federer nur zu gerne verhindern: «In Halle schlug ich beide und war damit der 1. Spieler der Geschichte, der beide am gleichen Turnier schlagen konnte. Das würde ich hier gerne wieder machen.»
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 06.07.2017, 14:00 Uhr