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Wenn die BZO nur anhand der Höhe der Hochhäuser oder hohen Häuser diskutiert wird, so wird das Ziel einer qualitativen Stadtplanung verfehlt. Am Beispiel Pilatusplatz wird dies klar ersichtlich. Hochhäuser müssen immer anhand der konkreten und situativen Lokalität diskutiert werden.
Die rechte Baulücke am Pilatusplatz auszufüllen ist unbestritten. Zwischen dem Haus Pilatusstrasse 46 und dem ehemaligen ABC-Kino-Gebäude klafft eine unschöne Lücke mit einer leeren Fassade, die nur noch als riesige Werbefläche dient. Gegen einen Neubau Hallwilerweg habe ich nichts einzuwenden, sofern die Höhenlinien der Häuser verlängert werden. Die Stadt sieht aber vor, die Jugendstilhäuser Pilatusstrasse 46 (Haus Bar Marylin) und 48 abzureissen.
Am Standort der ehemaligen Schmitte sieht die Stadt einen höheren Komplex vor, den ich klar ablehne. Die Planung sieht den Abbruch des Riegelhauses Mühlebachweg 5 vor. Zudem wird die schöne Spitalmühle gänzlich versteckt und eingequetscht. Die Planung der Stadt sah bis 400 Parkplätze unter dem Pilatusplatz vor. Dieses Verkehrsaufkommen mit den Ab- und Auffahrten möchte ich dem Pilatusplatz und seinen Anwohnern nicht zumuten. Etliche Fragezeichen setze ich zudem zur Baurealisierung an diesem verkehrsreichen Ort und den umspülten Parkkammern neben dem Krienbachkanal.
Interessant war, nur drei Einzelpersonen aus drei verschiedenen Parteien stellten sich im Stadtparlament gegen den Mainstream der Heilsversprechungen der Stadtplanung. Die drei kritischen Grossstadträte sind alle nicht mehr im aktuellen Parlament. In meinem Buch „säuhäfeli-säudeckeli“ habe ich dazu einen bebilderten Artikel unter dem Titel „Stadtzerstörung“ geschrieben, einer unter 49 Artikeln.