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(Neu mit dabei? Interessiert an der ganzen Entwicklung von „1 Jahr 1 Roman“? Starte bei der Writing Excuses Masterclass Woche 1!)
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Woche 16: What Do I Do With All This Blank Space?
→ Schreibe die ersten dreizehn Zeilen und finde heraus, wie viel du dort einflechten kannst: Charakter Attitüde, Perspektive, Stimmung, Genre, Konflikt, Setting oder noch mehr.
Als wären die Romananfangsübungen zu den Versprechen nicht schon schwierig genug gewesen Aber gut, hier kommen die ersten dreizehn Zeilen von »Hacking the Planet« mit Hauptcharakter Mikolaj. Bei der Zeilenangabe habe ich mich an einer Normseite orientiert.
Mikolaj lehnte mit aufgestelltem Kragen gegen die Mauer gegenüber des Polizeireviers und wärmte die eine Hand an einem dampfenden Kaffeebecher. Die andere hielt eine der Zigaretten, die er sich am Vorabend gekauft hatte, kurz nachdem er den Anruf des Chief Constables erhalten hatte. Bei jedem Zug fühlte er das Gefühl, wie der Glimmstängel ihn verhöhnte, weil sie es geschafft hatten, ihn nach fünfzehn Jahren Entzug wieder rumzukriegen. Mikolaj versuchte, so zu tun, als wäre es ihm egal. Es hatte so oder so nur für seine damalige Frau mit dem Rauchen aufgehört. Außerdem beinhalteten die Zigaretten bei weitem nicht mehr so viel Schadstoffe, wie zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Fazit Woche 16:
Dreizehn Zeilen sind nicht sonderlich lang, muss ich sagen. Aber laut Podcast ist das ungefähr so viel, wie ein Verlagsmitarbeiter einem Manuskript gibt, ihn reinzuziehen. Ich stimme natürlich zu, dass der Anfang sehr wichtig ist, deshalb investiere ich aber auch erst viel Zeit hinein, wenn ich bei der Überarbeitung angelangt bin und nicht schon beim ersten Entwurf.
Die Aufgabe war durchaus nützlich, da ich mir eine kleine Checkliste vor Augen halten konnte, was man dem Leser alles relativ früh im Roman näher bringen sollte. Ich denke, das kann ich auf jeden Fall wieder verwenden.
Nun meine Fragen an euch: Wie lange gebt ihr einem Buch, bis ihr es abbrecht, weil es vermutlich nichts für euch ist?