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Der Artikel geht der Frage nach, inwiefern der heutige Ackerbau im Gebiet des Greifensees aus Sicht des Gewässerschutzes und agronomisch gesehen standortgerecht betrieben wird. Felduntersuchungen zeigen, dass die Herbizidverluste in Gewässer von verschiedenen Flächen sehr unterschiedlich sein können. Grosse Verluste sind von vernässten Standorten zu erwarten, die hydrologisch direkt ans Gewässer angeschlossen sind. Für die Identifizierung solcher Risikoflächen haben wir einen einfachen Indikator entwickelt, der es erlaubt, den Zusammenhang zur ökonomisch begründeten Landnutzung herzustellen. Der Indikator ist eng mit der landwirtschaftlichen Nutzungseignung korreliert. Diese Nutzungseignung beeinflusst im ökonomischen Modell des Kernprojekts die berechnete Landnutzung stark. Die reale Landnutzung orientiert sich aber nur z.T. an den Nutzungseignungen. Als Folge davon werden Getreide und Mais gleichermassen auf Risikoflächen angebaut wie andere Kulturen inklusive Grasland. Die Modellrechnungen zeigen, dass die gleiche Landnutzung im Gebiet ohne Einschränkungen durch gegebene Besitzverhältnisse standortgerechter realisierbar wäre und damit weniger Ackerbau auf Risikoflächen betrieben würde.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.