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Wie Walter Hohlefelder, Vorsitzender der Geschäftsführung der E.ON Kernkraft, anlässlich der Antragsstellung ausführte, erfolgt die Stilllegung des KKW aus rein wirtschaftlichen Gründen. Der enorme Strompreisverfall seit der Liberalisierung, aber auch die Belastungen durch den niedersächsischen Wasserpfennig, hätten dem kleinsten KKW der E.ON Kernkraft die Wirtschaftlichkeit entzogen. Die Stilllegung von Stade werde voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2003 erfolgen.
Insgesamt sind fünf Phasen des Rückbaus vorgesehen, wobei sich die jetzige Antragsstellung auf die erste Phase bezieht. Deren wesentlichen Inhalte sind denn auch die endgültige Betriebseinstellung und der Restbetrieb der Anlage, der Rückbau von ersten Anlagenteilen sowie die Errichtung und der Betrieb eines Lagers für die anfallenden radioaktiven Abfälle am Standort des KKW. Insgesamt geht man von einem Zeitraum von zehn bis zwölf Jahren für den direkten Rückbau des KKW Stade aus.
Quelle
D.S. nach Pressemitteilung E.ON Energie vom 27. Juli 2001