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Das Departement für Augenheilkunde und Neurologie der Universität von Colorado hat im März 2017 ein Review mit möglichen Behandlungsansätzen veröffentlicht.
Schlüsseln wir zuerst einmal den Titel des Reviews auf. Für Nichtmediziner braucht es hier ein wenig Recherche und Übersetzungsarbeit. Potenziell bedeutet hier so viel wie möglich und kortikal weist auf die Hirnrinde, den Kortex hin. Beim Hyperexzitabilitäts-Syndrom bin ich dann aber etwas unsicher, anscheinend weist das auf eine Überregbarkeit hin.
Im Artikel wird erwähnt, dass es nur wenige klinische Studien zur Behandlung von Visual Snow gibt. Jedoch verbessert sich langsam das Verständnis für die Erkrankung, es wird aber noch Jahre dauern, bis ein geeigneter Behandlungsansatz gefunden werden kann. Um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern, werden drei Behandlungsmöglichkeiten genannt:
- Lamotrigin (Wirkstoff aus der Gruppe der Antiepileptika)
- Acetazolamid (Wirkstoff aus der Gruppe der Carboanhydrasehemmer)
- Verapamil (Wirkstoff aus der Gruppe der Calciumkanalblocker)
Laut den Ärzten der CU Colorado sollten diese Medikamente bei der Behandlung berücksichtigt werden.
Diese Wirkstoffe sind jedoch allesamt unterschiedlich und jedes davon für ein anderes Krankheitsbild vorgesehen, aber natürlich nicht offiziell für Visual Snow.
Habt ihr Erfahrungen mit den oben genannten Wirkstoffen und Medikamenten? Dann schreibt uns einen Kommentar! 🙂