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Es gibt keinen Abschnitt in der Heiligen Schrift, anhand dessen sich die Willensfreiheit des Menschen in Bezug auf das Heil entwickeln lässt. So John Frame in seinem wegweisenden Kapitel 8 “Human Responsiblity and Freedom” in seinem Must-Read “The Doctrine of God”. Den Schriftbeweis habe ich im Post “Das überwältigende biblische Zeugnis von Gottes Vorsehung” zusammengetragen.
In diesem Podcast habe mich auf 20 Minuten beschränkt, um je ca. zwei Dutzend stützende Stellen zur kompatibilistischen Position (göttliche Souveränität bei gleichzeitiger Verantwortlichkeit des Menschen) zusammenzutragen – und zwar in freier Rede, unter Verwendung von Schirrmachers Aufstellung. Man möge mir ebenfalls je zwei Dutzend Stellen aus allen Teilen des Alten und Neuen Testaments dagegen stellen. Ich habe am Anfang kurz darauf hingewiesen, dass die kulturelle Konditionierung – die auch für Evangelikale gilt – der ersten Sichtweise entgegen steht.
Zwei zentrale Fragen handle ich nicht in diesem Podcast ab: Wenn Gott die Menschen so liebt, wie es in 1Tim 2,4 steht, dann hat Gott doch dem Menschen einen freien Willen gegeben. Und: Warum sind dann manche nicht erwählt, wenn Gott keinen Gefallen am Tod des Gesetzlosen hat (Hesekiel 18)? Die Antwort zweier erfahrener Ausleger habe ich hier ausformuliert. Donald A. Carson schrieb zwei allgemein verständliche Artikel in “Ach, Herr, wie lange noch?” sowie in “Lernen zu beten”. Beide Bücher gehören zur Basisausrüstung.