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Der 34-jährige Rein Taaramäe im roten Trikot war in einen Crash gut 12 km vor dem Ziel der 5. Etappe verwickelt, der grosse Teile des Feldes zu Fall brachte. Obwohl das Peloton das Tempo für einige Kilometer drosselte, kam der Este nicht mehr zurück.
Taaramäe war bereits am Dienstag gestürzt, damals aber innerhalb der 3-km-Marke vor dem Ziel, womit er von der Sonderreglung profitierte, wonach sich der Zeitverlust nicht aufs Klassement auswirkt.
Elissonde neu in Rot
Nutzniesser am Mittwoch war der bisher zweitplatzierte Franzose Kenny Elissonde, der jetzt in Rot fährt und fünf Sekunden vor dem slowenischen Titelverteidiger Primoz Roglic liegt. Der Oberaargauer Gino Mäder ist neu Gesamt-Zehnter mit 45 Sekunden Rückstand auf Elissonde.
Tagessieg an Philipsen
Das 184,4 Kilometer lange Teilstück von Tarancon nach Albacete wurde in einem hektischen Massensprint von Jasper Philipsen gewonnen. Der Belgier setzte sich vor dem Niederländer Fabio Jakobsen sowie dem Italiener Alberto Dainese durch und errang seinen zweiten Tagessieg bei der diesjährigen Vuelta.
Bei dem folgenschweren Sturz auf einer ansonsten ruhigen Flachetappe wurde nach den ersten Erkenntnissen kein Fahrer ernsthaft verletzt.
Am Donnerstag ist Aufmerksamkeit gefragt
Auf der 6. Etappe über 158,3 km von Requena auf die Alto de la Montana de Cullera müssen die Favoriten auf den Gesamtsieg bei der kurzen, aber steilen Bergankunft wachsam sein.