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Luise ist überglücklich. Sie bekommt eine Anstellung als Dienstmädchen bei Lydia Welti-Escher, der einzigen Tochter von Alfred Escher, dem legendären «Eisenbahnkönig» und reichsten Schweizer des 19.Jahrhunderts.
Verheiratet ist Lydia mit dem Sohn des Bundesrats Emil Welti. Eines Tages trifft ein Maler in der Zürcher Villa Belvoir ein. Karl Stauffer-Bern soll die kunstbegeisterte Lydia Welti-Escher porträtieren.
In der sommerlichen Schwüle des Gewächshauses sitzt ihm Lydia wochenlang Modell. Sie verliebt sich in den Lebemann, unterdrückt ihre Gefühle und flieht dann doch mit Stauffer nach Rom.
Luise, die Lydias Vertraute geworden ist, bleibt treu an ihrer Seite und erlebt die tragischste Liebesgeschichte des Jahrhunderts.