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Weisse Fliegen
Weisse Fliegen sind in vielen Gemüse- und Zierpflanzenkulturen weit verbreitete Schädlinge. Als Weisse Fliegen werden sowohl die Gewächshaus-Mottenschildlaus Trialeurodes vaporariorum als auch die Baumwoll-Mottenschildlaus Bemisia tabaci bezeichnet.
Charakteristisch für die 2 – 3 mm grossen Insekten sind ihre 5 mm grossen weissen Flügel. Der ganze Körper ist von einer schützenden Wachsschicht überzogen.
Die Weibchen legen ihre Eier an den Blattunterseiten diverser Wirtspflanzen ab, oft in Form eines Kreises oder Halbkreises. Mit 4 – 7 Eiern pro Tag legt eine weibliche Weisse Fliege in ihrem Leben bis zu 400 Eier, welche zunächst hell sind und sich im Laufe ihrer Entwicklung dunkel färben. Aus den Eiern entwickeln sich die Larven, welche am Pflanzensaft ihrer Wirtspflanzen saugen. Den Pflanzensaft scheiden sie in Form von Honigtau wieder aus. Honigtau verklebt die Blätter und bietet einen idealen Nährboden für Russtaupilze. Diese behindern die Photosynthese der Pflanze, indem sie auf den mit Honigtau benetzten Blättern wachsen.