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Frank Wedekind notiert in seinem Tagebuch über seinen Aufenthalt in Berlin: “Walther Laué holt mich ab. Wir fahren zu Henckells.”
Auf der Frontseite der sozialdemokratischen Zeitung Volksstimme erscheinen unter dem Titel “Weltmai” gesammelte Gedichte von Karl Henckell. Illustrtiert wurde sie von Fidus.
Der Maler Arnold Böcklin wird 70 Jahre alt. Aus diesem Anlass widmet Henckell ihm das Gedicht Zum 70. Geburtstag des Künstlers.
Karl Henckell meldet sich in Zürich ab mit der Angabe, nach Küsnacht am Zürichsee verzogen zu sein.
Karl Henckell hält sich längere Zeit in Brüssel auf.
Karl Henckell nimmt vom 22. bis 25. August an dem von Bertha von Suttner präsidierten Friedenskongress in Bern teil und lernt seine spätere Frau Anny Haaf-Haller kennen. Für die Veranstaltung schreibt er das “Friedenslied zum internationalen Friedenskongress in Bern”, das Bertha von Suttner gewidmet ist.
Bis 1894 wohnt Karl Henckell in Zürich-Hottingen an der Minervastrasse, an der Neptunstrasse und an der Pestalozzistrasse 5.
Karl Henckell veröffentlicht sein Schrift Ada Negri. Ein Vortrag in seinem Verlag.
In der Sammlung Freiheit und Arbeit. Kunst und Literatur erscheinen Karl Henckell eine Selbstbiographie, ein Porträt sowie die Gedichte Francesco Ferrer, Warum ist das Meer so rot, Apell und Seinestimmung in Paris, und von Otto Julius Bierbaum der Text Es soll der Dichter… Der Band wird herausgegeben vom Internationalen Komitee zur Unterstützung der Arbeitslosen. Online
Im Rembrandt-Almanach 1906-1907 als Erinnerungs- und Festgabe zu Rembrandts 300. Geburtstag erscheint Karl Henckells Gedicht “Rembrandt”. Online