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Filmkritik: Im Dunkeln ist nicht gut schunkelnNetflix
Bol (Sope Dirisu) und seine Frau Rial (Wunmi Mosaku) sind via Mittelmeer aus Afrika geflüchtet, ihre Tochter Nyagak ist unterwegs gestorben. Nach einem Jahr Gefängnis werden die beiden auf Bewährung in die Zivilisation entlassen. Ihnen wird vom Staat in einer völlig verwahrlosten Gegend ein sehr grosses Haus zugewiesen. Als sie ihr neues Heim zum ersten Mal betreten, fällt die Tür aus den Angeln. Ausserdem stinkt es und überall liegen vergammelte Essensresten herum. Auch das Licht funktioniert nicht. Trotzdem sind die beiden glücklich.
Doch schon nach kurzer Zeit passieren unheimliche Dinge. Aus dem Nichts funktioniert das Licht plötzlich doch, lässt sich aber nicht mehr ausschalten. Vor allem Bol sieht Dinge, die so eigentlich nicht sein dürften; die Wände scheinen mit ihm zu sprechen. Spukt es hier, oder bildet er sich das nur ein?