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|Fläche||330 km2. Bei hohem Wasserstand befinden sich bis zu 200 km2 der Fläche unter Wasser.|
|Geografische Lage||Im nördlichen Tansania. Das Eingangstor befindet sich 1,5 Fahrstunden (126 km) westlich von Arusha entfernt an einer neu befestigten Straße in der Nähe der ethnisch vielfältigen Marktstadt Mto wa Mbu.|
|Anfahrt||Mit dem Fahrzeug, Charter- oder Linienflugzeug von Arusha zur Serengeti und zum Ngorongoro-Krater.|
Der Manyara-See, der sich 50 km entlang des Fußes des rostig-goldenen 600 m hohen Afrikanischen Grabenbruchs erstreckt, ist ein landschaftliches Juwel, von dem Ernest Hemingway einst schwärmte, es sei „das Schönste, was ich je in Afrika gesehen habe“. Dank der unterschiedlichen Landschaftstypen, die der Manyara-Nationalpark aufzuweisen hat, findet man hier eine beeindruckende Vielfalt von Säugetieren und Vögeln. Der Wald beherbergt Paviane und Meerkatzen, Buschböcke und Waldnashornvögel. In den Auen geben sich Büffel, Gnus, Zebras und Giraffen ein Stelldichein und der Akazienhain ist der Lieblingsplatz der berühmten Baumlöwen und der Elefanten mit ihren imposanten Stoßzähnen.
Schwarze Nashörner gehören zu den häufig beobachteten Tieren und Leoparden lassen sich gewöhnlich in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden erspähen. Mit über 400 erfassten Arten ist Manyara insbesondere für seinen Vogelreichtum bekannt. Zu bestimmten Zeiten wird der See von Tausenden von rosa Flamingos sowie Pelikanen, Kormoranen und Störchen belagert.