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Kleines Atmungstraining:
1. Teil:
- Bringen Sie ihren Rücken in eine gerade und die Schulterhaltung in eine offene Position; egal ob im Liegen, Sitzen oder Stehen.
- Achten Sie sich einige Atemzüge darauf, was sich beim Ein- und Ausatmen wie bewegt. Nehmen Sie die Bewegungen Ihrer Atmung wahr.
- Versuchen Sie nun diese Bewegung zu beeinflussen. Beim Einatmen sollte der Bauchnabel weit nach vorne geschoben und beim Ausatmen weit nach hinten gezogen werden.
- Atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund aus. Wobei das Ausatmen leise, gleichmässig und „sanft“ sein sollte.
- Machen Sie ganze Atemzüge. Achten Sie darauf, dass wirklich alles was irgend geht ausgeatmet wird. Fügen Sie vor dem erneuten Ein- und dann vor dem erneuten Ausatmen eine kurze Pause ein.
Zu Beginn kann das recht mühsam und verkrampft sein. Mit der Zeit sollte es weich und ohne Anstrengung gemacht werden können.
2. Teil; wenn der Erste einigermassen klappt:
- Versuchen Sie nun, den ganzen Atemzug zeitlich zu gewichten.
- Zählen Sie beim Atmen im Stillen mit.
Einatmen - kurze Pause - Ausatmen - kurze Pause
Zählen Sie während dem Einatmen Beispielsweise auf 4, dauert die Phase der kurzen Pausen und des Ausatmens 8 Punkte in Ihrem Rhythmus. Sie werden also bei 13 wieder einatmen.
Üben Sie die Bauchatmung idealerweise morgens vor dem Aufstehen, mittags nach dem Essen und vor dem Schlafen im Bett liegend. Nicht lange aber bewusst.
Mit der Zeit können Sie die Bauchatmung als Werkzeug einsetzen, wenn Sie in sehr hektische Situationen geraten, die Ihnen auch körperlich zusetzen.
Viel Spass beim Atmen!