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Zweifränkler
Seit 1874 trägt das Zweifrankenstück unverändert das gleiche Motiv. Es wurde von Jean François Bovy gestaltet. Auf der Rückseite befindet sich eine stehende Helvetia mit Schild und Speer, umrahmt von 23 fünfzackigen Sternen. Eine bemerkenswerte Tatsache ist, dass ein Zweifrankenstück schon immer genau so viel wie zwei Einfrankenstücke oder vier Fünfzigrappenstücke wiegt.
Fünfliber
Die ersten Schweizer Fünffrankenstücke wurden 1850 geprägt. 1922 wurde das heutige Motiv, entworfen von Paul Burkhard, eingeführt. Es zeigt auf der Rückseite einen Alphirten, der von der Bevölkerung oft als Wilhelm Tell gedeutet wird. Nachdem die Lateinische Münzunion aufgelöst wurde und der Wert des Geldes nicht mehr durch den Edelmetallwert gedeckt werden musste, wurde 1931 die Grösse auf 31 Millimeter festgelegt.
Jean François Antoine Bovy (1799 – 1877) war ein Genfer Medailleur, der eine Prägemechanik erfunden hat, mit welcher er Medaillen in bisher unbekannten Grössen anfertigen konnte. Er ist der Designer der ersten Schweizer Kursmüzen. Sein Name ist auf dem Zweifränkler eingraviert.