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Der SGV-Vorstand hat sich Mitte September 2021 damit befasst, dass Covid-19-Testkosten neu kostenpflichtig wurden. Nach Prüfung verschiedener Varianten hat er sich mit einer Mehrheit für die Empfehlung ausgesprochen, dass die Schulträger als Arbeitgeber vorerst bis Ende November 2021 die Covid-19-Testkosten übernehmen sollten, die ihre Lehrpersonen benötigen, um ihren beruflichen Pflichten nachzukommen (z.B. Bibliotheksbesuch, Hallenbadbesuch, Museumsbesuch im Rahmen einer Exkursion, Weiterbildungsanlass).
Für den SGV war und ist klar, dass der Schulträger im Gegenzug erwarten kann, dass die Lehrpersonen ihren beruflichen Pflichten vollumfänglich nachkommen. Verweigert eine Lehrperson auch die Testung und kann so ihren beruflichen Verpflichtungen nicht nachkommen, sind arbeitsrechtliche Schritte zu prüfen. Testungen müssen ausserhalb der Präsenzzeiten (Unterricht, Teamsitzungen) erfolgen und die Kosten dafür werden nur übernommen, wenn sie vorgängig mit der Schulleitung abgesprochen worden sind. Schulträgerintern ist zu regeln, wie die Kosten abgerechnet bzw. zurückerstattet werden und für welche Anlässe die Kostenübernahme für eine Testung gutgeheissen wird (z.B. für einen Zoobesuch im Rahmen der Schulreise allenfalls nicht, aber für die Teilnahme an einer obligatorischen Weiterbildung oder den Bibliotheksbesuch schon).
Am 28. Oktober 2021 hat der SGV eine neue Beurteilung vorgenommen und Folgendes beschlossen:
An der Empfehlung des SGV-Vorstandes vom 15. September 2021 wird auch nach Ende November 2021 festgehalten. Die Empfehlung soll bis Ende der Zertifikatspflicht gelten. Neu bezieht sich die Empfehlung auch auf Schülerinnen und Schüler, wenn bei diesen für eine obligatorische Veranstaltung der Schule ein Test nötig ist (z.B. bei über 16-Jährigen oder wenn das Schutzkonzept eines Lagerhauses oder eines Lehrstellenforums das Zertifikat verlangt).