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In seinem ersten Weltcuprennen nach 22 Monaten Pause bewies Nevin Galmarini, dass er bereits wieder zu den Besten gehört. In den Achtelfinals gewann er das Duell gegen den Italiener Aaron March, in der Vorwoche beim Saisonauftakt Zweiter in Cortina d'Ampezzo. Im Viertelfinal gegen den späteren Finalisten Andreas Prommegger kostete Galmarini ein Fehler kurz vor Schluss eine noch bessere Klassierung. «Dieser nervt mich natürlich. Aber es ist sehr schön, dass ich mich schon wieder über Fehler aufrege», sagte der 34-jährige Bündner nach seinem Comeback.
Auf einen Einsatz zuletzt in Cortina hatte Galmarini wegen seiner langwierigen Rückenprobleme noch verzichtet. Umso mehr freute ihn, dass er ohne richtige Vorbereitung in Carezza bereits wieder ein Topresultat erzielte. «Mega, mega zufrieden» sei er mit dem Erreichten, bilanzierte Galmarini. Besonders hoch einzuschätzen ist das Abschneiden des Olympiasiegers, weil er im Abschlusstraining noch zwei Sekunden auf Landsmann Dario Caviezel verloren hatte. Dieser schied im Final wie Galmarini in den Viertelfinals aus und wurde Sechster. Im österreichischen Finalduell setzte sich Benjamin Karl gegen Prommegger um einen Hundertstel durch.
Bei den Frauen verpasste Ladina Jenny, die nun zehn Podestplätze auf dem Konto hat (viermal Zweite, sechsmal Dritte), ihren ersten Weltcupsieg um 0,46 Sekunden. Um diese Marge blieb die Ostschweizerin im Final hinter der Deutschen Ramona Hofmeister zurück. Eine starke Leistung zeigte auch Jessica Keiser (7.), die ihren ersten Top-Ten-Platz im Weltcup herausfuhr. Julie Zogg klassierte sich als Neunte ebenfalls in den ersten zehn.