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Gärsaftanfall bei der Lagerung von Grassilage-Rundballen
Der Nährstoffverlust, der durch auslaufenden Gärsaft bei der Lagerung von Grassilage-Rundballen entsteht, ist aus ökonomischen und ökologischen Gründen unerwünscht. In Praxisversuchen erwies sich der Trockensubstanzgehalt des Ausgangsfutters als wichtigster Einflussfaktor auf den Gärsaftabfluss. Die Resultate zeigen, dass ab 25 % Trockensubstanz (TS) im Ausgangsfutter in der Regel kein Gärsaft mehr aus den Ballen fliesst. Bei feuchteren Ballen kommt der ersten Phase der Lagerung entscheidende Bedeutung zu. In den ersten 45 Tagen flossen bei allen Versuchen mindestens drei Viertel der gesamten Gärsaftmenge ab. Die bauch- oder stirnseitige Lagerart der Ballen zeigten keinen nachweisbaren Einfluss auf die anfallenden Gärsaftmengen.
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Gärsaftanfall bei der Lagerung von Grassilage-Rundballen