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14.09.2021, Beschluss Nr. 875, Interpellation Manuela Ronzani, Esther Granitzer: Ideologische Statements in offiziellen Dokumenten; wie handhabt die Stadtverwaltung den Umgang mit Genderstern und Co.?; schriftlich
"Diese Tatsachen und die Weisungen der Bundeskanzlei veranlassen uns, folgende Fragen, die die Handhabung der erwähnten Schreibweisen in der Verwaltung der Stadt St.Gallen betreffen, an den Stadtrat zu stellen:
1. Gedenkt der Stadtrat der Bundesverwaltung zu folgen und auch in der Stadtverwaltung der Stadt St. Gallen den Genderstern, den Gender-Gap und den Genderdoppelpunkt zu untersagen und somit eine alltagstaugliche, politisch neutrale und lesefreundliche Sprache zu fördern?
2. Ist der Stadtrat auch der Meinung, dass die genannten genderneutralen Schreibvarianten ideologisch motiviert sind, somit ein politisches Statement darstellen und keinen Eingang in offiziellen Dokumenten der Stadtverwaltung, so auch nicht in die Kommunikation mit der Bürgerschaft, finden sollten?
3. Möchte der Stadtrat lieber eine grosse, schweigende Mehrheit an St. Gallerinnen und St. Gallern diskriminieren und mit unnötigen Verkomplizierungen den sprachlichen Alltag belasten, um die lautstarken Forderungen weniger Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt St. Gallen zu berücksichtigen?"