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Rechtliche Maßgaben für geschlechtergerechte Sprache.
Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung des Landes Niedersachsen.
Beschreibung
In der Arbeit geht es um die normative Regulierung einer bestimmten Sprachpraxis. Es wird der rechtliche Rahmen für die Verwendung geschlechtergerechter Sprache durch die öffentliche Hand sowie Private in Deutschland analysiert, vom Unions- und Völkerrecht über das Grundgesetz bis hin zu einfach- und untergesetzlichen Massgaben auf der Bundes- und der (niedersächsischen) Landesebene, und zwar unter dem Blickwinkel: Was ›darf‹, was ›muss‹ der Staat tun? Was müssen bzw. dürfen Private? Untersucht werden auch »Schranken« für geschlechtergerechte Sprache, etwa aus kollidierenden Verfassungsrechtsgütern wie dem Gebot der Normenklarheit und -verständlichkeit oder Grundrechten derjenigen, die zu geschlechtergerechter Sprache angehalten werden. Für die Auflösung resultierender Spannungsverhältnisse werden Massgaben erarbeitet. Im Fokus stehen insbesondere die Rechtssprache (abstrakt-generelle Vorschriftensprache und konkret-individuelle Amtssprache) sowie der Schul- und Hochschulbereich.
Annelie Bauer studied law at the universities of Trier and Hannover. After having passed both state examinations in law, she accumulated job experience in various fields, e.g. as an associate lawyer, as a social counsellor, and in the legal department of a health insurance company. Since 2011 she works in the group of Professor Brosius-Gersdorf, LL.M. (Public Law) at the Gottfried Wilhelm Leibniz University, Hannover.