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Die Regular Season dauert nur noch wenige Tage und mit jedem Spieltag wird ein weiteres Team von den Playoffs eliminiert. Mit einem Blick auf die „Schweizer Teams“ stellen wir fest: Es haben noch nie so viele Schweizer Spieler an den Stanley Cup Playoffs teilgenommen!
Sicher nicht dabei sein werden Sven Baertschi von den Calgary Flames und Roman Josi von den Nashville Predators. Hingegen gibt es 6 weitere Kandidaten, welche den Sprung in die Playoffs schaffen könnten. Zur Auffrischung die Tabellen vom 16. April:
Beginnen wir mit dem Osten:
Montreal ist gesetzt und hat mir Raphael Diaz und Yannick Weber zwei Schweizer Verteidiger in den eigenen Reihen. Diaz ist momentan noch verletzt, doch könnte ins Stammkader zurückkehren, sobald er gesund ist. Weber wurde im Verlauf der Saison nur mässig eingesetzt und dürfte in den Playoffs wohl kaum mit Einsätzen rechnen. Montreal ist ein Run aber durchaus zuzutrauen und so sind die Semi-Finals oder das Conference-Final sicher das Ziel.
Die New York Islanders könnten zum ersten Mal seit 2007 wieder die Playoffs erreichen und täten dies mit Mark Streit als Captain. Die Islanders haben klar durchgegeben, dass sie die Playoffs erreichen wollen und gaben Streit zur Deadline nicht für Prospects und Picks ab. Erreichen die Islanders die Playoffs, wird Streit garantiert eine Schlüsselrolle einnehmen und viel Eiszeit erhalten. Nino Niederreiter hat dieses Jahr bisher nie für die Islanders gespielt und so wäre in den Playoffs höchstens damit zu rechnen, dass er mit dem Team mittrainiert, sobald seine Saison in Bridgeport beendet ist. Die Islanders treffen voraussichtlich auf Pittsburgh, Montreal, Boston oder den Sieger der Southeast-Division. Gegen die ersten drei genannten Teams wird die Saison schnell zu Ende sein. Gegen den Sieger der Southeast wäre den Islanders aber eine Überraschung zuzutrauen.
Wenden wir unseren Blick nach Westen, sehen wir Anaheim weit oben und bereits qualifiziert. In der Verteidigung steht Luca Sbisa, welcher zwar eine durchzogene Saison spielt, aber dennoch zum Stammpersonal gehört. Im Tor ist die Lage unklar. Sowohl Jonas Hiller als auch Viktor Fasth könnten Eiszeit sehen in den Playoffs. Hiller hat 2009 bereits gezeigt, dass er ein Team in den Playoffs führen kann.
Noch in der Bubble sind die Detroit Red Wings. Punktgleich mit dem direkten Division-Konkurrenten Columbus ist noch nicht klar, ob Damien Brunner in seiner ersten NHL-Saison auch gleich zu den ersten Playoff-Spielen kommen wird.
Sollten es alle Schweizer-Teams ausser Calgary und Nashville in die Playoffs schaffen, sind total 6 Akteure in den Playoffs involviert und 4 davon (Diaz, Streit, Sbisa, Brunner) mit Einsatzgarantie sowie mit Hiller ein heisser Anwärter auf Playoff-Spiele. Aussenseiter-Chancen gibt es für Weber und Niederreiter. Im schlechtesten Fall sind lediglich Diaz, Sbisa, Hiller und Weber dabei, was jedoch auch eine neue Rekord-Marke darstellen wird. So viele Schweizer gab es noch nie in den Playoffs. Der bisherige Rekord stammt aus dem Jahr 2008-09, als Sbisa in Philadelphia und Weber in Montreal kleine Rollen spielten sowie Hiller bei Anaheim zwischen den Pfosten stand. 2005-06 waren ebenfalls drei Schweizer dabei. Streit spielte in Montreal damals aber nur 1 von 6 Spielen, Aebischer gar keins und Martin Gerber war bei Carolinas Cup-Run mehrheitlich auf der Bank.
Für das Schweizer Eishockey also ein wichtiges Jahr: Nicht nur, dass wir so viele Spieler wie nie in die Playoffs schicken, sondern dass diese auch noch als Stammspieler gelten und teilweise Schlüsselrollen spielen.
Nachfolgend die Playoff-Statistiken der Schweizer Feldspieler:
|Name||Spiele||Tore||Assists||Punkte||Strafen|
|Weber, Yannick||6||3||1||4||0|
|Streit, Mark||12||1||3||4||8|
|Sbisa, Luca||7||0||1||1||10|
|Josi, Roman||10||0||0||0||10|
Sowie die Playoff-Statistiken der Schweizer Torhüter
|Name||Spiele||Siege||Niederlagen||Gegentoreschnitt||Fangquote|
|Hiller, Jonas||13||7||6||2.23||.943|
|Aebischer, David||13||6||7||2.07||.922|
|Gerber, Martin||12||1||5||3.50||.890|