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2015 fängt eigentlich ganz gut an für Marco Medel. Ende Januar debütiert der 25-jährige Chilene in einem Freundschaftsspiel gegen die USA in der Nationalmannschaft. Der einstige Junioren-Nationalspieler scheint doch noch den grossen Durchbruch zu schaffen.
Doch kurz nach diesem Glücksmoment folgt einer, der Medel mit einen Schlag auch ausserhalb seiner Heimat bekannt macht. Im Meisterschaftsspiel zwischen den Santiago Wanderers, seinem Klub, und Universidad den Concepcion verletzt sich der Mittelfeldspieler. Nicht bei einem Zweikampf, sondern bei seiner Einwechslung.
In der 55. Minute kommt Medel ins Spiel. Wie es sich gehört, betritt Medel den Rasen in forschem Tempo. Schliesslich steht es 0:0 und er wird eingewechselt, um etwas zu bewegen.
Doch ehe der Joker diese Aufgabe wahrnehmen kann, blicken die TV-Zuschauer in ein schmerzverzerrtes Gesicht. Medel humpelt, schüttelt den Kopf. «Ich habe kurz vor der Einwechslung einen leichten Schmerz verspürt. Ich hatte zuvor eine Sehnenentzündung, das fühlte sich genauso an. Ich dachte, das geht dann schon wieder weg», erklärt Medel nach der Partie gegenüber «Al Aire Libre».
Augenblicke später deutet er auf seinen linken Fuss und gibt dem Trainer das Zeichen, dass er ausgewechselt werden müsse. «Es schmerzte plötzlich stark, ich konnte kaum mehr gehen.» Der Unglücksrabe legt sich hin, muss mit der Bahre vom Feld getragen werden.
Das Spiel endete 0:0 und bei Marco Medel wurden kleinere Risse in der Sehne diagnostiziert. Er fällt zwei Wochen aus. Gute Besserung!
(ram)
Am Dienstag verkündete der europäische Fussballverband UEFA eine Entscheidung, die sich rasend schnell verbreitete. Russische Jugendteams sollen wieder an europäischen Turnieren teilnehmen dürfen. Der Verband sprach von einer «Botschaft des Friedens» und betonte, Kinder sollten «nicht für Handlungen bestraft werden, für die ausschliesslich Erwachsene verantwortlich sind».