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Die Theaterleitung erklärte am Dienstag den Medien, dass der Trend trotz des Rückgangs nach oben zeige. Die Vergleichssaison 2010/11 sei mit der «Zauberflöte» und der «West Side Story» eine «Erfolgssaison» gewesen. In der Saison 2011/12 seien aber mehr Besucherinnen und Besucher ins Theater gekommen als zwei Jahre zuvor.
Die künstlerische Bilanz fiel positiv aus. Stiftungratspräsident Kurt W. Meyer sagte, Zahlen widerspiegelten nur ungenügend die künstlerische Leistung. Theaterdirektor Dominique Mentha sagte, die Schauspiel-, Musiktheater- und Tanzensembles hätten gemessen an den finanziellen Möglichkeiten ein «sehr hohes» Niveau erreicht. Freude bereitete Mentha, dass gleich zwei Produktionen ins Ausland eingeladen wurden: «Peer Gynt» und «The Stolen Smells».
Luzerner Theater spürt Spardruck
Ab 2014 erhält das Luzerner Theater jährlich 680'000 Franken weniger von der öffentlichen Hand. «Die Subventionskürzungen sind schmerzhaft. Allerdings müssen wir keine Sparten und Spielstätten in Frage stellen», sagt Stiftungsratspräsident Kurt W. Meyer.