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Der Katharinenpalast ist ein Denkmal für den Reichtum der Romanows und befindet sich etwa 25 km ausserhalb von St.Petersburg. Die Baugeschichte begann im Jahre 1717, als Katharina von Ihremn Ehemann ein Landfläche geschankt bekam. Auf dieser errichtete Sie ein kleines Steinhaus. Nach dem Tod von Katharina I. entsprach der Tochter Elkisabeth I. das Aussehen des kleinen Palastes nicht mehr. Sie engagierte die Architekten S. Tschewakinskij, M. Semzow, A. Kwasow und danach ihren Hofarchithekten B.Rastrelli. in den verschiednen Umbauphasen entstand so einer der schönsten Barockpaläste von Europa. Die Vollendung jedoch geschah „erst“ unter den Anweisung von Katharina der Grossen. Diese beauftragte den schottischen Architekten Ch.Cameron und liess etliche Räume umgestalten und weiter verschönern. Danach war der Palast eine der vielen Residenzen der Romanows. Nach deren Verbannung und der Revolution im Jahre 1719 wurde die ganze Anlage im Jahre 1917 zum Museum. Die eindrucksvolle Aussenassade in Blau und weiss erstreckt sich über 300 m und in den Innenräumen weisen prunkvoll verschiedene Epochen auf. Besonders bekannt ist das legendäre Bernsteinzimmer, welches ein Geschenk des preussischen Königs Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Grossen war. Im Aussenbereich befindet sich ein riesiger Garten, in dem viele Pavillons aus verschiednen Epochen das Bild prägen. Für Literaturkenner ist das Zarskoje Selo Lyzeum von Bedeutung. Diese Lyzeum befand sich in einem Flügel des Palastes. Alexander Pushkin absolvierte hier die Eliteschule, darum wurde in der Sowjetzeit der Ort Zarskoje Selo in Pushkin umgetauft.