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In der Diskussion um eine gerechte Verteilung ökonomischer Ressourcen existieren unterschiedliche Vorstellungen von Gerechtigkeit. Markus Huppenbauer (Professor für Ethik) führt dies in der SonntagsZeitung aus, indem er auf die Theorie der Gerechtigkeit des Philosophen John Rawls (1921-2002) zurückgreift.
Artikel im Bund über Reaktionen der Swisscom zur 1:12-Initiative.
Artikel im Bund über eine Studie der Gewerkschaft Unia zur Lohnschere in 41 Schweizer Unternehmen.
Artikel im Bund über einen Bericht von Travail.Suisse. Betrachtet wurde die Lohnspanne in 27 Schweizer Unternehmen.
In einem Artikel im Bund über eine internationale Befragung von vermögenden Privatpersonen ist zu lesen, dass wohlhabende Schweizerinnen und Schweizer grösstenteils nicht durch unternehmerische Tätigkeiten zu ihrem Reichtum gekommen sind.
Ungleichheit ist eines der zentralen Themen der Soziologie. Seit Karl Marx die enormen sozialen Ungleichheiten zu Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert beschrieben hat und vor allem ihr Potenzial für gesellschaftlichen Wandel – um es vorsichtig zu formulieren – aufzeigte, wird in der Soziologie diskutiert wie Ungleichheit entsteht, welche Folgen sie hat und wie viel Ungleichheit eine Gesellschaft erträgt. Unsere Disziplin hat sich dem Thema in allen sozialen Bereichen angenommen beginnend mit Untersuchungen zu ungleichen Bildungschancen, ungleichen Arbeitsmarktchancen, ungleichen Einkommensverteilungen, der Ungleichheit der Lebensbedingungen der Geschlechter, ungleicher Gesundheit und Lebenserwartungen – die Aufzählung liesse sich problemlos fortsetzen. Entsprechend viele Kongresse nationaler und internationaler soziologischer Gesellschaften wurden dem Thema gewidmet. Braucht es weitere Kongresse zu diesem Thema? Ist Ungleichheit immer noch ein Problem unserer Gesellschaft?
Die Professoren Tony Atkinson und Paul Krugman – zwei der prominentesten Ökonomen der Neuzeit – trafen sich zur Diskussion im LIS Center in New York City. Diskutiert wurde die komplexe Verflechtung von Ungleichheit und Wirtschaftswachstum.
Trotz Finanzkrise: Im Kanton Bern gibt es immer mehr Millionäre und Superreiche – nicht zuletzt, weil in den letzten Jahren viele Personen mit grossem Vermögen ihre Zelte im Kanton Bern aufgeschlagen haben, wie im Bund zu lesen ist.
Die Schweiz ist so reich wie noch nie. Dennoch leiden viele Erwerbstätige in der Schweiz unter Lohndruck. Ein Fünftel der Erwerbstätigen kommt mit ihrem Einkommen kaum über die Runden. Nicht einmal die Berufslehre garantiert einen Lohn von 4000 Franken, wie Beispiele aus grossen Kleider- und Schuhgeschäften zeigen. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund analysiert die finanzielle Lage der Arbeitnehmenden in der Schweiz und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf.
Die Zunahme der sozialen Ungleichheit ist einer der dramatischsten Vorgänge der modernen Zeitgeschichte: Diese These vertritt der Historiker Hans-Ulrich Wehler in der Wochenzeitung.
Die Debatte um Abzocker, Mindestlöhne und wachsende soziale Gräben vergiftet das politische Klima. Das Problem: Die Diskussion wird von einer Vielzahl von Irrtümern dominiert, wie die Handelszeitung berichtet.
Wie ist die schweizerische Einkommensverteilung im internationalen Vergleich zu beurteilen? Hans Baumann, Ökonom und Mitglied der Kerngruppe des Denknetzes, trägt die Fakten aus Studien und amtlichen Statistiken zusammen und zieht Bilanz.
Der bürgerliche Thinktank Avenir Suisse malt schwarz für den Mittelstand: Es droht der soziale Abstieg. Schuld sei der Staat, behaupten die Autoren. Ihre Herleitung ist falsch, sagt Werner Vontobel.
Laut Avenir Suisse hat der Schweizer Mittelstand in den letzten 20 Jahren relativ zur Ober- und Unterschicht an Boden verloren. Dies führen die Autoren auf die geänderte Nachfragestruktur am Arbeitsmarkt zurück. So werden weniger Beruf mit mittlerer, dafür aber mehr mit höherer und niedrigerer Qualifikation nachgefragt. Ein weitere Grund für die Schwächung des Mittelstand sehen die Autoren in der staatlichen Umverteilung.
Eine Analyse untersucht den Zusammenhang zwischen Veränderungen von Steuerraten und deren Auswirkung auf das Wirtschaftswachstum. Die Hypothese besagt, dass eine Senkung der Steuerraten bei Topeinkommen das Wachstum fördern sollte. Die Untersuchung testet diese Hypothese und verwirft sie.
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Das Bundesamt für Statistik publiziert einen Bericht, der die Auswirkungen der staatlichen Umverteilung thematisiert. Ausgehend von einem Überblick der finanziellen Situation der privaten Haushalte werden verschiedene Stufen im Prozess staatlicher Umverteilung und die Entwicklung der Einkommensungleichheit zwischen 1998 und 2009 beschrieben.
Schweizerinnen und Schweizer mit mittlerem und tiefen Einkommen und Vermögen verlieren, während einige wenige Reiche immer reicher werden. Dies berichtet der Schweizerische Gewerkschaftsbund.
Bericht des SGB: Hier geht es zum Beitrag