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Der Klimawandel ist die grösste Herausforderung und die grösste Bedrohung für die Arktis und ihre Bewohner. Arktische Gemeinden müssen sich überall anpassen und Hürden überwinden, um mit den Auswirkungen des Klimawandels zurecht zu kommen. Eine Forschungsarbeit von Wissenschaftlern der kanadischen McGill Universität hat nun einige der Hürden identifiziert. Die Forscher kommen zum Schluss, dass die Bewohner der Arktis die Fähigkeit in sich drin haben, mit einem sich ändernden Klima umzugehen, aber es zahlreiche nicht-klimarelevante Faktoren gibt, die grössere Entwicklungshindernisse darstellen. Zusätzlich kommt dazu, dass diese Faktoren regional unterschiedlich sind.
Der Leiter der Forschungsgruppe des Beringia Nationalpark wurde entlassen, nachdem er den Bau einer Militärbasis auf Wrangel Island kritisiert hatte. Der Rauswurf folgte auf einen Vorfall auf der Insel, die ein Wildtierrefugium und Nationalpark ist. Letzten Dezember wurde ein Eisbär getötet, nachdem ihn Arbeiter, die auf der Insel die Militärbasis errichten, mit einem Sprengkörper gefüttert hatten. Das Objekt detoniert danach im Magen des Bären und verletzte ihn schwer.
Das Yamal LNG (Flüssigerdgas)-Projekt ist eines der grössten russischen Energieprojekte des Landes. Doch mit der momentanen politischen Situation zwischen den westlichen Staaten und Russland und dem immer weiter fallenden Öl- und Gaspreis, weht dem Projekt ein heftigerer Wind um die Nase, vor allem in finanzieller Hinsicht. Aber es zeigt sich nun wieder Licht am Horizont: Eine neue chinesische Investorengruppe hat angekündigt, das Projekt mitzufinanzieren.
Henry Worsley, ein Nachfahre des bekannten Kapitän Frank Worsley von Shackletons Schiff «Endurance» hatte versucht, als erster Mensch Antarktika allein und ohne Unterstützung zu durchqueren. Nachdem er über 1‘400 Kilometer in 71 Tagen zurückgelegt hatte, wurde Worsley krank und musste evakuiert und ins Krankenhaus gebracht werden. Dort verstarb er am 24. Januar 2016 nach einem mehrfachen Organversagen.
Pinguine sind nicht nur aufgrund ihrer Flugunfähigkeit sehr spezielle Vögel. Besonders ihre Federn sind einzigartig in Bezug auf Isolierung und Reibungsverminderung beim Schwimmen. Nun hat eine neue Studie von Luftfahrtingenieuren der Universität von Kalifornien Los Angeles (UCLA) ein neues Geheimnis aufgedeckt: Warum aus Pinguinen nicht wandelnde Eiszapfen werden, wenn sie aus dem Wasser steigen. Die Resultate der Studie könnten dabei helfen, die Aussenhüllen und Tragflächen von Flugzeugen in Zukunft eisfrei zu halten.
Eine wissenschaftliche Expedition ist auf dem Weg, um die Verteilung von antarktischem Krill zwischen der Insel Heard und dem antarktischen Kontinent im südlichen indischen Ozean zu untersuchen. Das Gebiet wird auch die Kerguelen-Achse genannt und ist noch wenig erforscht.
Drohnen haben einen signifikanten Einfluss in den verschiedensten Bereichen erreicht. Doch die Nutzung von Drohnen in abgelegenen und wilden Gebieten wie der Antarktis wird immer noch diskutiert, vor allem aus umweltschützerischen Gründen. Trotzdem haben sich die UFOs (Unbemannte Flugobjekte) zu unseren Augen am Himmel entwickelt und helfen in vielen Bereichen. Die australische Antarctic Division haben jetzt zum ersten Mal eine Drohne für Navigationszwecke genutzt. Aufnahmen eines Quadkopters haben dem australischen Eisbrecher Aurora Australis geholfen, einen Weg durch dichtes Packeis zu australischen Station Casey zu finden.
Die Erwärmung der arktischen Gewässer durch den Klimawandel dürfte künftig zu einer radikalen Veränderung der Meereslebensräume im hohen Norden führen. Das legen Daten aus Langzeitbeobachtungen in der Framstrasse nahe, die Forscher des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) jetzt ausgewertet haben. Ihre wichtigste Erkenntnis: Es genügt bereits ein vorübergehender Warmwassereinstrom in den Arktischen Ozean, um die Lebensgemeinschaften von der Wasseroberfläche bis hinunter in die Tiefsee grundlegend zu beeinflussen. Wie die Autoren aktuell im Fachmagazin «Ecological Indicators» berichten, ereignete sich ein solcher Wärmeeinstrom im Zeitraum von 2005 bis 2008.
Zur Wende des 20. Jahrhunderts war die Antarktis der Fokus eines der letzten grossen Rennen der Erforschung und Entdeckung. Expeditionen unter der Leitung von Scott und Shackleton bauten einfache Holzunterkünfte, von denen aus sie den Kontinent erkundeten. Die Forscher kartografierten und führten die ersten wissenschaftlichen Studien in der Antarktis durch. Das Ende von Shackletons Rossmeer Expedition im Jahr 1917 markierte das Ende dieser heroischen Epoche der Entdeckungen.
Ein Schiff der britischen Marine, die HMS Protector, besuchte Anfang Dezember 2015 Hobart in Tasmanien, um in Zusammenarbeit mit Australien zum besseren Schutz der Antarktis hinsichtliche illigaler Fischereis und der Wahrung des Antarktisvertrages beizutragen.
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