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Swico stellt zu Herausforderungen, die zwischen Kunden und Internet-Dienstleistern in der Praxis häufig auftauchen, Empfehlungen und Musterklauseln zur Verfügung. Es ist zu empfehlen, die Texte vor der Publikation durch einen spezialisierten Rechtsanwalt gegenprüfen zu lassen.
Je nach Art des anstehenden Projektes ist eine andere Vertragsart zu wählen, wobei grundsätzlich zwischen Werkverträgen (das Dienstleistungsunternehmen übernimmt die Verantwortung für die Realisierung eines bestimmten Projektes) und Aufträgen (das Dienstleistungsunternehmen unterstützt und berät den Kunden bei der Realisierung eines Projektes) zu unterscheiden ist.
Häufig kann in der Anfangsphase der Zusammenarbeit noch nicht bestimmt werden, welches Vertragsverhältnis später zur Anwendung gelangen soll. In solchen Fällen kann es Sinn machen, das Projekt in seine verschiedenen Phasen zu unterteilen (in der Regel Konzeptphase, Realisierungsphase und Nachbearbeitungsphase) und im Auftragsverhältnis mit der Konzeptphase zu beginnen. Dies erlaubt es den Vertragspartnern, sich besser kennenzulernen und aufeinander einzustellen, bevor dann die Realisierung des Projektes – in der Regel als Werkvertrag – vereinbart wird.
Nimmt ein Internet Dienstleister an einem Evaluationsverfahren teil (Konkurrenzpräsentation), sollte eine Präsentationsvereinbarung abgeschlossen werden. Eine solche regelt einerseits das Honorar, andererseits aber auch die Rechte an den geschaffenen Resultaten.
Auch der Umfang eines Vertragswerks kann sehr unterschiedlich sein. Bei kleineren Projekten reicht es in der Regel aus, wenn eine vom Kunden gegengezeichnete Offerte vorliegt, während die juristischen Detailbestimmungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgehalten sind. Bei umfangreicheren Projekten dagegen ist es zu empfehlen, einen auf die konkrete Situation zugeschnittenen Projektvertrag abzuschliessen und in Anhängen die praktisch relevanten Aspekte wie den genauen Leistungsumfang, die Mitwirkungspflichten des Kunden, die Termine, das Abnahmeverfahren usw. festzulegen. Bei einer länger dauernden Zusammenarbeit ist der Abschluss eines Rahmenvertrages ins Auge zu fassen. Ein solcher erleichtert den Vertragsabschluss betreffend einzelne Projekte, die dann jeweils in Kurzvereinbarungen festgelegt werden können.
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