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Diese Schwefelquelle hat das Chragenbad gespiesen, welches ein Stück weiter flussabwärts auf dem Chragemätteli lag. 1596 beschrieb der Luzerner Stadtschreiber Renward Cysat das "wunderlich heilsame Wasserbad" und wusste von mancherlei Heilungserfolgen zu berichten, so bei Beinleiden, Hautausschlägen wie Krätze und Räude sowie Augenleiden. Wegen seiner heilenden Wirkung bei Krätze sprach man auch vom Krätzenbad.
„Der Schweizer Kuralmanach" von 1887 enthält eine chemische Analyse der Schwefelquelle im Chragen. Demnach enthält das Wasser: „Schwefelsauren Kalk, kohlensauren Kalk, kohlensaure Magnesia, Chlornatrium, Kieselerde, Eisenoxyd, Manganoxyd. Totalgehalt an Schwefel, zum grösseren Teil als Schwefelwasserstoff, zum kleineren Teil als Schwefelcalcium beträgt 0.0706 Gramm per Liter".
Die Schwefelquelle führt heute nicht mehr so viel Wasser wie zu den Zeiten des regen Badebetriebs. Das letzte Badhaus am Ufer des Rotbachs beim Chragemätteli wurde 1902 bei einem Hochwasser weggespült.