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Sie inspirierte David Bowie zu seinen besten Alben, behauptet von sich, den besten Döner der Welt zu haben und ist schon lange Anwärter für die coolste Stadt Europas: Berlin. Wo die Hipster Normalos sind und man keine zwei Meter gehen muss, ohne auf ein kulturelles Weltgut zu treffen, hatte ich mein erstes Auslandsinterview.
Obama im Hotel Adlon
Ein amerikanischer Intellektueller
James Newton Howard ist ein netter, alter Mann, dessen Genie man ihm auf den ersten Blick ansieht. Im Gegensatz zu mir wirkte er mit seiner Ausstrahlung in dem antik möblierten Zimmer keineswegs wie ein Fremdkörper, als er mich mit «Hello, I am James» höflich begrüsste. Zwischen seinen Sätzen musste er nicht überlegen. Nicht ein einziges «Uhm» schlich sich zwischen seine Worte. Ein richtiger amerikanischer Intellektueller, bei dem die runde Brille und der Wollpulli nicht klischiert wirkten, sondern angemessen.
Nach einem zwanzig minütigen Gespräch rundete er das surreale Erlebnis damit ab, dass er mir einen Sniper auf dem gegenüberliegenden Dach zeigte. Sogar für den berühmtesten Filmkomponisten der Welt war die Anwesenheit des Präsidenten aufregend. Danach musste ich noch fünfzig Minuten in dem Hotel warten, da Obama scheinbar bald eintreffen würde und deshalb niemand das Hotel betreten oder verlassen durfte. Schlussendlich kam er aber wahrscheinlich durch den Hintereingang, denn ich sah ihn nie. Eine Ikone an einem Tag zu treffen ja reicht auch.
Das Interview kann man bald im BLICK lesen.