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Einfluss des Isolatorfußes:
Die Größe der Isolatorfußoberfläche bestimmt die Wärmeaufnahme siehe (Abbildung 8-15):
- Große Fläche (langer Isolatorfuß)- große Wärmeaufnahme
- Kleine Fläche (kurzer Isolatorfuß)-geringe Wärmeaufnahme
Die Wärmeabgabe erfolgt über die Mittelelektrode und durch den inneren Dichtring zum Zündkerzengehäuse.
Daraus folgt, dass Zündkerzen mit einem langen Isolatorfuß mehr Wärme aufnehmen und weniger abführen können:
- Kalte Kerze-kurzer Isolatorfuß
- Heiße Kerze- langer Isolatorfuß
Einfluss des Elektrodenwerkstoffs
Die aufgenommene Wärme wird durch die Isolatorfußoberfläche bestimmt - die Wärmeabfuhr durch die Mittelelektrode. Um die Nebenschlussempfindlichkeit zu verringern, wird ein langer Isolatorfuß angestrebt. Um dennoch eine kalte Kerze zu erhalten, muss ein Werkstoff für die Mittelelektrode verwendet werden, der die Wärme sehr gut leitet: Silber, Kupfer (Verbundelektrode).
Quantitative Angabe des Wärmewertes
Der Wärmewert einer Zündkerze wird durch eine Wärmewert-Kennzahl beschrieben. Eine niedrige Wärmewert-Kennzahl bedeutet „Kalte Kerze" mit geringer Wärmeaufnahme durch einen kurzen Isolatorfuß (geringe Glühzündungsneigung). Eine hohe Kennzahl dagegen bedeutet „Heiße Kerze" mit hoher Wärmeaufnahme durch langen Isolatorfuß (hoher Widerstand gegen Verschmutzung)