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Die Sammlung des Museums Langmatt wurde im Wesentlichen zwischen 1900 und 1933 von Sidney und Jenny Brown angelegt. Der Kern besteht aus rund 50 herausragenden Gemälden des französischen Impressionismus von Künstlern wie Cassatt, Cézanne, Degas, Gauguin, Monet, Pissarro, Renoir und Sisley. Wertvolle französische Möbel aus dem 18. und 19. Jahrhundert, Skulpturen, Zeichnungen, Textilien, Silber und Porzellan sowie chinesische Keramik ergänzen das einzigartige Ensemble.
Das neue Vermittlungsgefäss Schaufenster Archiv zeigt in der einstigen Bibliothek von Sidney H. Brown (1898-1970) ausgewählte Archivalien aus den umfangreichen Beständen des Museumsarchivs. Das Archiv wurde 2018 systematisch erschlossen; es beinhaltet unter anderem Urkunden, Briefe, Postkarten, Tagebücher und Fotografien aus dem Nachlass der Familie Brown. Das Schaufenster Archiv wird zwei- bis dreimal jährlich neu bespielt und bietet exemplarische Einblicke in das Archiv des Museums Langmatt. Thematischer Auftakt des Schaufensters Archiv bildet der Einsatz von Sidney H. Brown, erster Sohn von Sidney W. und Jenny Brown, im Abessinienkrieg um 1935/36. Der brutal geführte Eroberungsfeldzug des faschistischen Italiens unter Benito Mussolini in Abessinien (heutiges Äthiopien) wurde damals von verschiedenen Seiten stark kritisiert, unter anderem von Sidney H. Brown.
Die Präsentation zu Sidney H. Brown und dem Abessinienkrieg ist vom 27. Oktober 2019 bis am 3. Mai 2020 zu sehen.