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Um das Zusammenleben und den Austausch zwischen den Bevölkerungsgruppen unterschiedlicher Herkunft zu begünstigen, braucht es ein offenes gesellschaftliches Klima frei von Diskriminierung, Ausgrenzung und Segregation. Die Indikatoren in diesem Lebensbereich messen und beschreiben das gesellschaftliche Klima und geben damit Auskunft über den sozialen Zusammenhalt innerhalb einer vielfältigen Bevölkerung wie jener der Schweiz. Zwei Indikatoren beziehen sich auf die Kriminalität, die auf mangelhaften sozialen Zusammenhalt und einen schwierigen Integrationsprozess hinweisen kann.
- Erfahrung rassistischer Diskriminierung
- Quote der geschädigte Personen nach ausgewählten Straftaten
- Quote der Beschuldigten nach ausgewählten Straftaten
- Räumlicher Dissimilaritätsindex
- Akzeptanz der Vielfalt an Begräbnisriten
- Akzeptanz von gesellschaftlicher Vielfalt
- Gefühl der Sicherheit
- Hilfe von anderen
Lesehilfe: Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist gegenüber gesellschaftlicher Vielfalt im Alltag offener als jene ohne Migrationshintergrund. Sie hat auch signifikant häufiger rassistische Diskriminierung erfahren als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund, insbesondere die der ersten Generation, gibt seltener an im Bedarfsfall auf Hilfe von anderen hoffen zu können als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Die Akzeptanz der Vielfalt an Begräbnisriten und das Gefühl der Sicherheit sind in den beiden Bevölkerungsgruppen vergleichbar.