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Das BAV plant derzeit den Ausbauschritt 2030/35. In Arbeit befinden sich zwei Varianten: Einerseits ein Ausbau mit Projekten für rund 7 Milliarden Franken, welche bis 2030 umgesetzt werden sollen, zudem eine zweite Variante mit Ausbauten für maximal 12 Milliarden Franken bis 2035. Mit den geplanten Ausbauten trägt der Bund der Tatsache Rechnung, dass der Verkehr gemäss den Prognosen weiter stark wachsen wird.
Das Parlament hat zusammen mit der FABI-Vorlage den Bahn-Ausbauschritt 2025 verabschiedet. Mit diesem Programm soll in den kommenden Jahren die Kapazität gesteigert werden. Der Ausbauschritt 2025 umfasst Massnahmen für 6.4 Mrd. Franken.
Mit der NEAT wird eine Flachbahn durch die Alpen erstellt. Diese soll die Attraktivität des alpenquerenden Schienengüterverkehrs erhöhen und die für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene notwendigen Kapazitäten bereitstellen. Der Personenverkehr wird ebenfalls von den Zeitersparnissen profitieren.
Die NEAT beinhaltet den Ausbau der Transitachsen Gotthard und Lötschberg sowie den verbesserten Anschluss der Ostschweiz an die Transitachse Gotthard.
Im Personenfernverkehr führt ZEB das Knotenkonzept von BAHN 2000 weiter. Bereits getätigte Investitionen werden mit einer grossen Zahl mittlerer und kleiner Projekte ergänzt und führen zu besseren Anschlüssen und zu einem dichteren Angebot mit mehr Kapazitäten. Davon profitieren alle Landesteile.
Im Güterverkehr ermöglicht ZEB eine Beschleunigung und den für die Verkehrsverlagerung auf der Nord-Süd-Achse notwendigen Kapazitätsausbau. Massgebend für das Verkehrsangebot ist die erwartete Nachfrage.
Die Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene ist das Hauptziel der schweizerischen Verkehrspolitik. Eine wichtige Massnahme, um dieses Ziel zu erreichen, ist die Errichtung eines 4-Meter-Korridors auf der Nord-Süd-Achse Gotthard.
Damit können Sattelauflieger mit einer Eckhöhe von 4 Metern und einer Breite von bis zu 2,60 Metern per Bahn von Basel nach Chiasso und Luino durchgängig zu den wichtigen Umschlagterminals in Norditalien transportiert werden.
Zur besseren Anbindung an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz investiert der Bund bis Ende 2020 1090 Mio. CHF (Preisstand 2003) in das Eisenbahnnetz. Damit werden die Reisezeiten aus der Schweiz zu den Städten Paris, Lyon, München, Ulm und Stuttgart verkürzt.
Die Lärmsanierung soll in erster Priorität mit Massnahmen an der Quelle (Sanierung des Rollmaterials) erreicht werden. Wo diese Vorkehrungen nicht genügen, werden Lärmschutzbauten oder Massnahmen an Gebäuden realisiert. In einer 2. Etappe werden ab 2020 geltende Emissionsgrenzwerte für auf dem Schweizer Netz verkehrende Güterwagen verankert. Andererseits werden Massnahmen zur Lärmreduktion an der Fahrbahn sowie Investitonshilfen für besonders leises Rollmaterial und Ressortforschungen ermöglicht.
Sie verwirklicht ein Konzept für ein landesweit verbessertes Angebot des öffentlichen Verkehrs mit häufigeren und vermehrt umsteigefreien Verbindungen, mit besseren Anschlüssen in den Knotenbahnhöfen, mit Verkürzungen der Gesamtreisezeit und mit attraktiven zusätzlichen Dienstleistungen.
Die 1. Etappe umfasst neben grossen Infrastrukturen wie der Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist eine Vielzahl kleinerer Projekte, die alle der Verkürzung der Reisezeit und der Leistungssteigerung des Verkehrs dienen.