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Der Bundesrat hat den eidgenössischen Räten das revidierte Abkommen über Soziale Sicherheit zwischen der Schweiz und den vereinigten Staaten von Amerika (USA) zur Genehmigung unterbreitet. Das Abkommen ist im Dezember 2012 in Bern unterzeichnet worden.
Bundesrat Didier Burkhalter hat am 11. April 2013 in Bern den uruguayischen Aussenminister, Luis Almagro, zu einem offiziellen Arbeitsbesuch empfangen. Im Zentrum des Treffens stand die Unterzeichnung eines Sozialversicherungsabkommens, mit dem der Zugang von Schweizer Staatsangehörigen zum uruguayischen Rentensystem erleichtert werden soll. Gleichzeitig erhalten uruguayische Staatsangehörige, die in der Schweiz gearbeitet und Sozialbeiträge gezahlt haben, auch nach Verlassen des Landes Anspruch auf eine Schweizer Rente. Weitere Gesprächsthemen waren die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Uruguay und die multilaterale Zusammenarbeit, insbesondere im Umweltbereich.
Schwerpunkt: Grundlagen der Reform der Altersvorsorge; Sozialpolitik: Vorteile des aktiven Alterns bewusster machen; Familie, Generationen und Gesellschaft: Neuer Verfassungsartikel über die Familienpolitik
Der neue Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV heisst Jürg Brechbühl. Der Bundesrat ernannte den 56jährigen langjährigen, früheren BSV-Vizedirektor zum Nachfolger von Yves Rossier, der als Staatssekretär ins Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA wechselt. Brechbühl tritt sein Amt offiziell am 1. Juli 2012 an.
Die neuen EU-Verordnungen Nr. 883/2004 und 987/2009, die die Systeme der sozialen Sicherheit koordinieren, sind in den Beziehungen zwischen der Schweiz und den EU-Mitgliedstaaten ab dem 1. April 2012 anwendbar. An diesem Tag tritt der revidierte Anhang II zum Freizügigkeitsabkommen (FZA) in Kraft.
Nach der Ratifikation durch beide Staaten tritt das Sozialversicherungsabkommen zwischen der Schweiz und Japan am 1. März 2012 in Kraft. Es unterstützt den wirtschaftlichen Austausch zwischen der Schweiz und Japan, indem es den Einsatz von Personal sowie die Erbringung von Dienstleistungen im anderen Staat erleichtert.
„Sozialversicherungen der Schweiz“ liefert aktuelle Angaben über die einzelnen Zweige und die Gesamtrechnung der Sozialversicherungen. Erstmals wird die Broschüre auch in englischer Sprache aufgelegt. Gedruckte Gratisexemplare sind verfügbar ab 6.12.2011; Bestellung via Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), Vertrieb Publikationen, CH-3003 Bern, Fax 031 325 50 58, http://www.bundespublikationen.admin.ch (Bestellnummer: 318.001.11 e). Weitere vom Bundesamt für Sozialversicherungen publizierte Statistiken sind im Internet abrufbar: http://www.bsv.admin.ch/statistiken
Sie gibt einen Überblick über die aggregierten Finanzen der Sozialversicherungen 2009. Die Ausgaben stiegen 2009 um 7,3% , die Einnahmen sind tiefer als im Vorjahr ausgefallen (-0,5%). Die ersten Ergebnisse des Jahres 2010 zeigen jedoch, dass 2009 in finanzieller Hinsicht ein ausserordentliches Jahr war. Die Sozialleistungsquote hat 2009 entsprechend dem hohen Ausgabenwachstum von Beruflicher Vorsorge (BV) und ALV – in vermindertem Mass auch von AHV und Krankenversicherung (KV) – den Stand von 21,7 Prozentpunkten des BIP erreicht. Erste Ergebnisse für 2010 und Schätzungen für 2011 deuten darauf hin, dass die Einnahmen wieder stärker wachsen werden als die Ausgaben. Dies ist auf Anpassungen auf der Finanzierungsseite von gewissen Versicherungen zurück zu führen (IV, EO, ALV). Druckversion ab Dezember unter http://www.bundespublikationen.ch bestellbar (Bestellnummer 318.122.11D).