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Plastik ist grandios, da unendlich formbar und dauerhaft, aber wenn er als Abfall in kleinste Teile zerfällt (Mikroplastik) wird er zum Problem.
Littering und Entsorgung des Restmülls in der Natur wird zu Mikroplastik
Physikalischer Zerfall von Platik
Ein physikalischer Zerfall kann durch Wasseraufnahme (Quellung) oder Zerbrechen des Materials oder Herauslösen von Zusatzstoffen wie beispielsweise von Weichmachern beginnen. Abwechselndes Schrumpfen und Quellen durch Bewitterung kann zu Rissbildung führen, Niederschläge können zu Erosion führen. Bei einigen Kunststoffen (Thermoplaste) ist das unter Wärmeeinwirkung eintretende Schmelzen reversibel.
Chemischer Zerfall von Plastik
Die chemische Beständigkeit von Kunststoffen kann durch einen chemisch eingeleiteter Zerfall oder eine Zersetzung durch Licht- oder Temperatureinflüsse verloren gehen. Der Zerfall erfolgt durch Zerbrechen von Molekülketten, teilweise durch Depolymerisation. Bei höheren Temperaturen entstehen Kettenbrüche durch Pyrolyse oder bei niedrigeren Temperaturen meist durch Einwirkung von freien Alkylradikalen (diese können durch thermische Energie, Strahlung, mechanische Energie bei Belastung oder durch den Einfluss von Metallionen entstehen), ausgehend von der Oberfläche oder homogen. Eine Neigung zur Depolymerisation tritt bei schwachen C-C-Bindungen in der Polymerhauptkette auf, es kann dabei zu Änderungen des molekularen Aufbaus (Kettenabspaltungen und Molmassenabbau, Kettenvernetzungen oder Kettenverzweigungen) kommen. Im makromolekularen Stoff ggf. vorhandene funktionelle Gruppen können in andere umgewandelt werden, z. B. können Ester hydrolysieren. Auch eine Abspaltung von niedermolekularen Gruppen kann vorkommen. Daneben sind auch photochemisch induzierte Reaktionen durch ultraviolettes Licht bekannt. Werden chemische Bindungen gespalten kommt es bei Polymeren zu einer Verringerung der Molmasse und/oder zur Bildung von niedermolekularen Abbauprodukten. Nach einer Kettenspaltung kann es zu einer Vernetzung oder zu Ringschluss (z. B. Methathese) der Moleküle kommen.
Der chemische Abbau ist mit Änderung der physikalischen Eigenschaften (wie z. B. Zug- und Biegefestigkeit, Bruchdehnung, Schlagzähigkeit) verbunden.[2]
Kürzliche Untersuchungen haben ergeben, dass bereits unberührte Moorböden und völlig abgelegene Meere in Antarktis-Nähe stark durch Mikroplastik verunreinigt sind.
Wert von Plastik als endliche Ressouce
Plastik wird aus Erdöl gewonnen.
Wirkung von Mikroplastik
Mikroplastik wird von Tieren aufgenommen.
Bei Regenwürmern vermutet man, dass Plastik zu einer Darmentzündung führen kann. Dies könnte die Böden empfindlich stören.