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Präventive Massnahmen für die Gesundheit am Arbeitsplatz
Quantitative Untersuchung zu Angebot und Benutzung gesundheitsfördernder Massnahmen aus Sicht der Mitarbeitenden in vier verschiedenen KMU
Die Autorin und der Autor befassen sich mit der Frage, welche Bedürfnisse und welchen Nutzen die Mitarbeitenden in der Betrieblichen Gesundheitsförderung haben. Mittels teilstandardisierten Interviews haben sie die Ansprechpersonen für Gesundheitsfragen aus vier kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zum Angebot an präventiven Massnahmen befragt und anschliessend eine quantitative Befragung zur Sichtweise der Mitarbeitenden durchgeführt. Dieses Vorgehen ermöglicht einen Vergleich der Aussagen der KMU und der Mitarbeitenden. Es zeigt sich, dass die Mitarbeitenden über grosse Kenntnisse bezüglich der präventiven Massnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung verfügen. Sie kennen mehrheitlich die Ziele, welche die KMU mit der Gesundheitsförderung verfolgen. Es wird ersichtlich, dass die Mitarbeitenden glauben, dass die KMU die Betriebliche Gesundheitsförderung vor allem aus finanziellen Gründen verfolgen und nicht, weil die Gesundheit der Mitarbeitenden gefördert werden soll. Ein weiteres Resultat der Befragung ist, dass die Partizipation der Mitarbeitenden an den präventiven Massnahmen mehrheitlich davon abhängt, ob die Arbeitnehmenden darin einen persönlichen Nutzen für ihre Gesundheit sehen. Es stellt sich zudem heraus, dass die Information zur Gesundheitsförderung der Mitarbeitenden über verschiedene Kanäle essenziell ist und gut funktioniert, da die meisten Mitarbeitenden sich informiert fühlen. Trotzdem besteht ein Optimierungsbedarf, die Arbeitnehmenden vermehrt zu informieren und einzubeziehen. Daraus lässt sich ableiten, dass eine transparente Kommunikation über die Absichten der KMU im Bereich der Gesundheit am Arbeitsplatz zu einer effizienten Betrieblichen Gesundheitsförderung beitragen kann.