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Vincent Kriechmayr erringt den ersten Saisonsieg für Österreich. Der 26-Jährige gewinnt in Beaver Creek den Weltcup-Super-G, in welchem die Schweizer ganz vorne nicht mitmischen können.
Kriechmayr stellte seinen ersten Weltcupsieg sicher. Er triumphierte 23 Hundertstel vor dem Norweger Kjetil Jansrud, der am vergangenen Sonntag den Super-G von Lake Louise für sich entschieden hatte. Dritter wurde mit Hannes Reichelt ein weiterer Österreicher.
Je zwei 2. Plätze in Kvitfjell (jeweils im März 2015 und 2016) und ein 3. Rang in Jeongseon (im Februar 2016) - dies waren die bisher besten Klassierungen des in Linz wohnenden Kriechmayr. Seinen für einen Österreicher etwas ungewöhnlichen Vornamen hat er übrigens von seiner Mutter, einer Belgierin. Sie benannte ihren Sohn nach dem Maler Vincent van Gogh.
Von den Schweizern schaffte wie schon im Super-G von Lake Louise keiner den Vorstoss in die Top 10. In Kanada war Beat Feuz als Zwölfter bester Mann von Swiss-Ski gewesen, in Beaver Creek war der Bündner Thomas Tumler mit derselben Klassierung bester Schweizer. Für Tumler war dieses Ergebnis aber zweifellos ein Erfolg. Besser war der 28-jährige Samnauner erst einmal klassiert (8. im März 2016 beim Finale in St. Moritz).
Gleiches gilt für den Zürcher Oberländer Gilles Roulin, der erst seinen dritten Super-G im Weltcup bestritt und als 17. sein bestes Resultat in dieser Disziplin ablieferte. Feuz musste sich mit Rang 25 bescheiden, womit er auch noch hinter dem Ostschweizer Ralph Weber (22.) klassiert war.
Ein Top-Ergebnis wäre wohl nur für Mauro Caviezel möglich gewesen. Doch der Bündner, der in Lake Louise als 28. enttäuscht hatte, schied diesmal gar aus. Doch immerhin erhielt der 29-Jährige die Gewissheit, bis zu seinem Ausfall sehr schnell gewesen zu sein. Bei der Zwischenzeit nach rund der Hälfte des Kurses lag er nur 26 Hundertstel hinter Kriechmayr zurück und damit auf Kurs in Richtung Podest.
SDA-ATS