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Die National Company Inc. ist einer bedeutendsten Hersteller von kommerziellem und militärisch eingesetztem Übermittlungsgerät in den USA, in der Schweiz waren die Geräte abgesehen von der Empfängerreihe HRO eher selten.
Unter Leitung von James Millen begann National mit der Entwicklung von Kurzwellenempfängern, beginnend mit der „Thrill Box“ ab ca. 1927 folgten die SW-5 und SW-3 Audionempfänger. 1932 brachte National mit dem AGS, der „aeronautical ground station“, den bis dahin leistungsfähigsten Kommunikationsempfänger auf den Markt, bereits ein Design mit austauschbaren Spulen und einer Feintriebskala.
Es folgte im Herbst/Winter 1934 der HRO, der als Kommunikationsempfänger bei Funkamateuren und im kommerziell - militärischen Einsatz gleichermassen Erfolg hatte. Das Konzept mit den Steckspulensätzen zur Bandbereichswahl und dem PW-Dial, einer Feintriebskala mit in kleinen sternförmig angeordneten Fensterchen angezeigten Ziffern einer Logskala blieb noch über die Kriegsjahre beibehalten. Erst das Nachfolgemodell des in verschiedenen militärischen Varianten eingesetzten NC-100 in der A-Version war mit einer „direct readout“ Skala ausgestattet, beim Bandwechsel waren die Spulensätze nicht mehr umzustecken sondern wurden in der beweglichen „coil catacomb“ im Gerät in die richtige Position gebracht.
Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte National neben kommerziellen und militärisch eingesetzten Kurzwellenempfängern auch Amateurfunkempfänger in verschiedensten Preisklassen. Man verpasste den Anschluss an die moderne kompakte und leichtere Gerätegeneration.
Mit dem HRO-500, dem ersten in Halbleitertechnik aufgebauten Kommunikationsempfänger mit Synthesizertechnik, brachte National 1964 nochmals eine technische Innovation auf den Markt. Nach dem Firmenbankrott 1969 produzierte National noch für einige Jahre im Rahmen staatlicher Verträge militärisches Gerät, konnte sich aber nicht mehr auffangen.