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Ihr können es nicht verpassen ✔
Ich habe Viva Frida Kahlo – Immersive Experience im letzten Jahr besucht, genau zur Eröffnung der Weltpremiere am 22.09.21… ja, es hat ein bisschen gedauert, bis ich nun darüber schreiben konnte, aber was zählt, ist, dass ich euch viel über dieses Veranstaltung zu erzählen habe und ihr könnt sie noch bis zum 03.04.2022 besuchen.
Ich war schon immer ein grosser Fan von Frida Kahlo, nicht nur weil sie eine surrealistische Malerin des 20. Jahrhunderts war, sondern weil Frida Kahlo in ihren Werken eine einzigartige Ausdruckskraft ihrer mexikanischen Kultur und ihrer Selbstwahrnehmung darstellte. Heute ist sie zu einem feministischen Symbol geworden, nicht nur wegen ihrer Gemälde, sondern auch wegen ihres Engagements und ihres sozialen Empowerments in einem immer noch konservativen Umfeld.
Frida wurde zu einer Zeit geboren, als die mexikanische Revolution (1910-1920) in vollem Gange war. Sie lebte inmitten von Schiessereien und Schlachten und nannte sich selbst die „Tochter der Revolution“. Ja, Frida war bereits seit fast einem Jahrzehnt Mitglied der Kommunistischen Partei Mexikos. Sie erklärte sich auch als Kommunistin, sowohl durch ihren Aktivismus als auch durch die Darstellungen in ihren Kunstwerken.
Ich bin und war nie für den Kommunismus, trotzdem sollten wir nicht zulassen, dass Frida nur darüber definiert wird.
Was ihr bei dieser Veranstaltung sehen werden?
Ich kann sagen, dass ihr auf eine sehr unterschiedliche und interessante Art und Weise durch Fridas Leben reisen und Details über ihre Werke und Handlungen, Leiden und Kämpfe erfahren werdet.
Es gibt viele Geschichten aus Fridas Leben, die mir immer wieder in den Sinn kommen, eine davon hat sie in ihrem Gemälde „THE BUS“ dargestellt.
Am 17. September 1925 befand sich Frida in Begleitung ihres Freundes Alejandro Gómez Arias in einem Bus auf dem Weg nach Coyoacán, der verunfallte. Sie waren auf dem Heimweg von der Schule. Frida wagte es nie, den Unfall direkt in einem Werk darzustellen, obwohl sie einige Zeichnungen und dieses Gemälde mit dem Titel „The Bus“ anfertigte, welches eine Gruppe von Fahrgästen in demselben Verkehrsmittel zeigt. Das Gemälde zeigt eine indigene Frau ohne Schuhe, ein Arbeiter, einen Herrn aus der Mittelschicht und eine junge Frau, die Frida selbst sein könnte. Durch das Fenster beobachtet ein Kind eine Landschaft voller Ruhe. Dieses Detail ist charakteristisch für den schwarzen Humor von Frida Kahlo, der auf diese Weise den Moment vor dem Unfall darstellt.
Für diejenigen, die es nicht wissen: Im Alter von 18 Jahren erlebte Frida Kahlo eine Tragödie. Der Bus, in dem sie reiste, stiess mit einem Zug zusammen, und eine Eisenstange durchschlug Fridas Unterleib, Wirbelsäule und Becken. Infolge des Unfalls war sie lange Zeit bettlägerig und musste für den Rest ihres Lebens eine Schiene tragen.
Aber ab diesem Vorfall wird ihre Reise noch tiefer und interessanter…
Die Werke der expressiven Malerin mit ihrer zugänglichen Symbolik und den bunten exotischen Pflanzen und Tieren ebenso wie die ausdrucksstarken Selbstbildnisse sind Vorlagen für die immersive Inszenierung, die mittels Hochleistungsvideoprojektionen, Licht- und akustischen Effekten präsentiert wird. Dank der 360-Grad-Rundumprojektion haben die Besucherinnen und Besucher das Gefühl, sich mitten in den Gemälden der Künstlerin zu befinden.
Frida Kahlo war zu Lebzeiten relativ erfolgreich, aber wie viele Frauen ihrer Zeit war sie in Mexiko als „Riveras Frau“ bekannt. Heute sind sie und ihr Werk weltweit eine Referenz und Rivera ist als ihr Ehemann bekannt.
Ahhh, ich könnte hier stundenlang über Frida schreiben, aber ich lade euch ein, diese Veranstaltung zu besuchen und mir dann zu sagen, was ihr denkt.
Ihr könnten dieses einzigartiges Erlebnis, sowohl musikalisch als auch visuell besuchen zwischen 22.09.21 – NEU 3.4.22, Lichthalle MAAG.
Ihr können sich also vorstellen, wie sehr ich diese Ausstellung geliebt habe ♡
Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen finden ihr auf der Website:
Eure Andreia