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satel
I adj, 1. dünn, fein; pupi ~, dünnes Papier; nibels ~s, leichte Wolken, Schäfchenwolken pl; (vergl.) ~ sc'in fil, fadendünn. – 2. gewetzt, scharf; ina faultsch satella, eine frisch gedengelte Sense. – 3. mager, schmal, hager; statura satella, hagere, schmächtige Gestalt; (vergl.) ~ sc'ina slonda/ ~ sc'in fest, spindeldürr. – 4. (von der Stimme) schrill, dünn; ina vusch satella, eine schrille Stimme. – 5. (von Flüssigkeiten) leicht; in vin ~, ein leichter Wein. – 6. (vom Wetter) kalt, dünn; in freid ~, eine empfindliche, eisige Kälte; oz ei ~ sco'l gianter, heute ist es empfindlich kalt. – II adv, 1. dürftig. bedürftig; haver ~, in dürftigen Verhältnissen leben; (impers.) ir tier ~, Notdurft haben, dürftig zu und her gehen – 2. spärlich, karg; metter ~, spärlich säen; wenig düngen; spärlich würzen. – 3. kühl, eisig; oz tila ~, heute geht ein eisiger Wind. – 4. filar satel. – a) sparen, sparsam sein. – b) fig. klügeln; Ränke schmieden. – III sm, 1. das Dünne, das Feine. – 2. dünner, schmächtiger Mensch. – 3. geiziger Mensch, Filz m. – 4. (von Vorräten) entscheiver a pigliar il ~, zur Neige gehen.
Ränke schmieden, zur Neige gehen, in dürftigen Verhältnissen leben, Notdurft haben, dürftig zu und her gehen
[lat. subtilis, -e ‘dünn'].