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Viletta stiess im Slalom dank der zweitbesten Laufzeit hinter dem Slowaken Adam Zampa von Position 14 an die Spitze vor. «Es ist unbeschreiblich!», so die erste Reaktion des 28-jährigen Bündners aus La Punt, «ich freue mich extrem.»
Kostelics Silber-Hattrick in der Super-Kombination
Mit diesem entfesselten Auftritt überflügelte er auch Ivica Kostelic, der sich mit Zwischenrang 7 nach der Abfahrt zum Favoriten gemausert hatte. Am Ende blieb dem Kroaten Silber, gleich wie bei den olympischen Super-Kombis vor 4 Jahren in Vancouver und vor 8 Jahren in Turin.
Bronze ging an den Italiener Christof Innerhofer, der schon in der Spezial-Abfahrt auf dem Podest gestanden hatte.
Zweiter Sieg im Elite-Feld
Viletta hat in seiner Karriere ein Weltcup-Rennen gewonnen - den Super-G von Beaver Creek 2011. In dieser Saison schaffte er einzig bei den Super-Kombinationen von Wengen (4.) und Kitzbühel (7.) den Sprung in die Top 10.
Dass er in der Sparte Super-Kombination vorne mitmischen kann, hatte Viletta auch mit Rang 5 an der letztjährigen WM in Schladming bewiesen. «Ich hatte immer gewusst, dass es möglich ist etwas Grosses zu realisieren, jetzt habe ich es geschafft.»
Favoriten-Duo geschlagen
Die meistgenannten Favoriten Ted Ligety und Alexis Pinturault hatten mit der Vergabe der Medaillen nichts zu tun. Der Amerikaner, der letztes Jahr den WM-Titel und 2006 Olympia-Gold in der Super-Kombination geholt hatte, verlor im Slalom viel Zeit. Der französische Technik-Spezialist Pinturault schied gar aus und wartet weiter auf seine erste Medaille an einem Grossanlass.
Schweizer Speed-Cracks in der Abfahrt zurück
Carlo Janka kam in der Abfahrt erneut nicht fehlerfrei durch und konnte nicht wie gewünscht vorlegen. Am Ende sicherte sich der Bündner als Achter dennoch sein 2. Diplom an den Spielen von Sotschi. Beat Feuz musste seine Ambitionen ebenfalls bereits bei Halbzeit zurückschrauben und wurde 15.
Mauro Caviezel, der sich dank Rang 5 in Kitzbühel das Olympia-Ticket gesichert hatte, schied im Slalom aus.