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Cartagena muss man gesehen haben, wenn man die Karibiküste Kolumbiens bereist. Die wunderschöne Altstadt, das pulsierende Leben, der Sonnenuntergang über dem Meer und das eindrückliche Fort und vor allem die bewegte Geschichte bleiben lange in Erinnerung.
Die Innenstadt innerhalb der Stadtmauern ist sehr touristisch und kaum mehr von Einheimischen bewohnt. Es sind viele Hotels, Restaurants, Boutiquen und Läden vor allem für Touristen entstanden. Leider wurden die Afro-Tanzgruppen seit diesem Jahr aus dem Zentrum verbannt. Das Nachtleben findet heute im benachbarten Quartier Gestemani statt. Wer etwas vom Nachtleben mitbekommen möchte besorgt sich eine Unterkunft in diesem Quartier.
Spannend ist die Besichtigung des eindrücklichen Forts, der Verteidigungsanlage Cartagenas Richtung Land. Dank dieses wurde Cartagena nie eingenommen, trotz einer Grossoffensive durch die Engländer.
Cartagena war der Goldumschlagplatz für ganz Zentral- und Südamerika für die Spanier. Das von den Indios geraubte Gold wurde in Cartagena eingeschmolzen und als Barren in Konvois nach Spanien gebracht. Engländer, Franzosen und auch Piraten haben diesen Konvois aufgelauert. Anscheinend liegen noch ein paar gesunkene Schiffe mit Goldschätzen auf dem Meeresgrund der Karibik.
Cartagena selbst hat keine schönen Strände zum Baden. Allerdings laden die vorgelagerten Rosario Inseln für einen Tagesausflug ein, oder man fährt zur ‘Playa Blanca’, welche ca. 1 h westlich von Cartagena liegt.