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Warum sollte sich jemand diese Frage stellen, der weder darum gebeten hat geboren zu werden, noch vom Leben in dieser Gesellschaft profitiert, noch den Wunsch hat, lange weiterzuleben?Rasiel hat geschrieben: Was wäre denn wenn jeder so denken würde, wo kämen wir hin, spinnen wir den Gedanken doch mal weiter !
Anders gesagt: Warum sollte man eine Gegenleistung bringen für etwas, das man a) nicht bestellt hat und das b) vollkommen ungenießbar ist, sodass man es am liebsten los wäre?
Diese Vorstellung, dass man verpflichtet ist, etwas "zurückzugeben", ergibt doch nur Sinn, wenn man voraussetzt, dass jeder davon profitiert, am Leben zu sein; dass das Leben für jeden etwas Gutes ist. Und das ist einfach nicht der Fall.
Wie gesagt: Die Menschen, die im Niedriglohnsektor arbeiten, profitieren von jedem, der nicht arbeitet, weil der nicht dazu beiträgt, dass Arbeit noch billiger wird. Dass die Löhne im Niedriglohnsektor so erbärmlich sind, ist ja gerade Folge davon, dass die Menschen durch Hartz IV-Sanktionen in jeden Billigjob hineingepresst werden können.dir ist schon klar, dass du auf Kosten arbeitender Menschen lebst.
Das würde die Suizidrate unter Arbeitslosen drastisch erhöhen. Also ein interessanter Vorschlag von einer Person, die eigentlich wenig vom Suizid hält. Das gleiche Paradox wie bei Müntefering: Gegen den Suizid, aber für Bedingungen, die Menschen geradezu aus dem Leben herausekeln.Es wäre schön, wenn unser Staat endlich solchen Menschen Mehrbettenunterkünfte und nur noch Essensgutscheine zur Verfügung stellt, ausgenommen natürlich Menschen, die durch Krankheit und nicht durch Faulheit in diese Lage gekommen sind, und auch nicht für Menschen, die jahrelang gearbeitet haben und unverschuldet in die Arbeitslosigkeit gerutscht sind.