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Bartholomäuskapelle
Die Bartholomäus-Kapelle, auch Siechenkapelle genannt, liegt etwas ausserhalb der Stadt, auf der rechten Seite der Emme, schräg gegenüber des Siechenhauses. Sie diente im Mittelalter den Leprakranken, welche ausserhalb der Stadtmauern leben mussten, als Gotteshaus.
Die 1446 durch den Werkmeister Heinrich Fritag aus Sandstein erbaute Kapelle ist eine der wenigen Feldkapellen im Kanton, welche die Reformation nicht beseitigt hat.
Sie wurde 1955 restauriert. Das Gebäude gehört wie auch das Siechenhaus der Burgergemeinde Burgdorf, welche die Kapelle der Kirchgemeinde vermietet.
In der Kapelle finden regelmässig Gottesdienste und Konzerte statt.
Das schlichte Gotteshaus mit der kleinen Orgel ist auch als Hochzeitskapelle sehr beliebt.
Die Bartholomäus-Kapelle fasst 42 Sitzplätze und kann auch von Externen genutzt werden.
Reservation und Vermietung erfolgen über das Sekretariat der Kirchgemeinde.