Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03109.jsonl.gz/2096

Ankertrosse
Starke Trosse (meist aus Hanf) zur Befestigung des Ankers.
Anlaufen
Von See kommend in einen Hafen einfahren, der nicht das eigentliche Ziel ist (Zwischenhalt). Nicht identisch mit «einlaufen».
Auslaufen
Als Auslaufen eines Schiffes wird das Verlassen eines Hafens bezeichnet.
Ausschiffen
Als Ausschiffen wird das »Von-Bord-Gehen» der Passagiere am Ende einer Reise bezeichnet.
Backbord
Mit Backbord wird die linke Schiffsseite in Fahrtrichtung bezeichnet. Schiffe wurden früher mit einem Steuerriemen gelenkt, der sich an der rechten Schiffsseite befand.
Binnen
Innen. Wird in Wortverbindungen wie Binnenbords, Binnenhafen, Binnenmeer, etc. verwendet.
Blaues Band
Das Blaue Band erhielt jeweils das Schiff, das den Atlantik zwischen Falmouth und New York (2.950 Seemeilen) am schnellsten überquerte.
Boje
Fahrwassermarkierung
Brise
Gleichmässig wehender Wind. Je nach Stärke leicht, frisch oder steif.
BRT
BRT ist die Abkürzung für die Bruttoregistertonne. Sie ist ein Raummass für Schiffe. Eine BRT entspricht 2,8316 m³.
Camping on Board
Dies bedeutet nichts anderes, als dass Passagiere mit Wohnwagen / Wohnmobilen oder Booten am oberen bzw. offenem Parkdeck des Schiffes stehen und somit im Fahrzeug übernachten können.
Charter
Als Chartern wird das Mieten eines Schiffes bezeichnet.
Dock
Ein Dock ist eine Grossanlage zur Trockenlegung von Schiffen zwecks Reparaturarbeiten.
Einlaufen
Von See kommend in den Zielhafen einfahren. Gegenstück zu auslaufen. Nicht identisch mit «anlaufen».
Einschiffen
Fahrgäste (Einzelpersonen, Gruppen, Truppen) an Bord nehmen. Gegenteil von «ausschiffen».
Flaute
Windstille
Gezeiten(Tiden)
Die regelmässige Änderung des Wasserstands und die dadurch verursachten Strömungen.
GPS
«Global Positioning System»; Satellitennavigationssystem in Verantwortung des amerikanischen Militärs; seit 1993 verfügbar.
Grad
Masseinheit für Winkel. Grundlage ist der übliche geometrische Gradbegriff (Altgrad: rechter Winkel = 90°, Vollkreis = 360°). Untereinheit ist die Winkelminute.
Hafen
Eingegrenzter, geschützter Ankerplatz.
Hauptdeck
Das oberste, von Bug bis Heck durchlaufende Deck eines Schiffes. Entspricht meist dem Oberdeck.
Heckaufbau
Hochgezogenes Achterschiff, in dessen Kammern der Kapitän und die Offiziere untergebracht sind.
Kabinen
Kabinen auf einem Schiff sind gleichbedeutend mit Hotelzimmern an Land. Sie unterscheiden sich in Grösse, Lage und Anzahl der Betten.
Kai
Hölzerne Pfahl- oder gemauerte Steinwand im Hafen, an der Schiffe anlegen, vertäuen, löschen und laden können.
Kapitän
Der Herr bzw. die Herrin des Schiffes. Auf See hat sie die absolute Entscheidungs- und Befehlsgewalt inne und untersteht nurmehr den Göttern!
Knoten
Keine gesetzliche Geschwindigkeitseinheit, aber wegen internationaler Vereinbarungen in der See- und Luftfahrt zugelassen. 1 kn = 1 sm/h = 1852 m/h.
Kombüse
Küchenraum eines Schiffes.
Kurslinie
Der Strich in der Seekarte, der die beabsichtigte Bewegung über Grund sichtbar macht. Die Richtung der Kurslinie ist der Kartenkurs.
Leine
Tauwerk mit einem Durchmesser von weniger als 4 HF. Dickere Taue sind Trossen.
Leuchtturm( Feuerturm)
Weithin sichtbarer Turm mit Feuerbecken oder -stelle auf der Spitze. Bei schlechter Sicht werden hier Signalfeuer entzündet.
Mole
Gemauerter Damm oder zwischen Pfählen mit Steinen aufgeschütteter Damm (meist um Häfen) zum Schutz vor Brandung, Seegang, Strömung oder Versanden.
MS
MS steht für Motorschiff.
Notfallinformationen
Passagiere werden per Lautsprecher, Videofilm und zusätzlich durch Faltblätter über das richtige Verhalten im Notfall informiert werden.
Oberdeck
Das oberste, von Bug bis Heck durchlaufende Deck eines Schiffes. Entspricht meist dem Hauptdeck.
Pier
Hafenmauer
Reling
Erhöhung der Bordwand über das Oberdeck, meist als teilweise abnehmbares Geländer.
Schotten
Jedes Schiff ist in mehr oder weniger wasserdichte Abteilungen (sog. Schotten) aufgeteilt.
Seegang
Als Seegang wird die durch den Wind verursachte Bewegung des Wassers bezeichnet. Nach Petersen wird der Seegang in die Stufen von 0 bis 10 unterteilt.
Seekrankheit
Durch Schiffsbewegungen hervorgerufene Übelkeit, Schwindelgefühle, Schweissaus-brüche, Brechreiz, Erbrechen und bei längerer Dauer Apathie.
Seemeile
Keine gesetzliche Längeneinheit (das sind nur die SI-Einheiten), aber wegen internationaler Vereinbarungen in der See- und Luftfahrt zugelassen.
SOS
«SOS» ist das heute international gebräuchliche Notrufzeichen. Es ist die Abkürzung von «Save our Souls» (Rettet unsere Seelen!).
Stapellauf
Als Stapellauf wird das Wassern eines Schiffes nach der Taufe bezeichnet.
Steuerbord
In Fahrtrichtung des Schiffes rechts.
Werft
Ort, an dem Schiffe gebaut oder ausgebessert werden.