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Die Sitze im Grossen Rat sind endgültig verteilt: Als Gewinner der Bündner Parlamentswahlen dürfen sich die SP, die FDP und die Grünliberalen freuen. Sitze im Grossen Rat verloren haben die BDP und die CVP, die SVP verbleibt bei neun Sitzen. Die BDP konnte in den Nachwahlen gestern etwas Boden gut machen.
In drei Wahlkreisen war nach den Wahlen vom 10. Juni ein zweiter Wahlgang nötig. Im Kreis Lugnez kam es zu Nachwahlen in den Grossen Rat aufgrund der Wahl von Marcus Caduff in die Regierung. Die BDP konnte dabei ihre Talfahrt bremsen und gewann zwei der vier offenen Sitze, so dass sie nun auf 23 Sitze (-4) im Bündner Parlament kommt. «Wir sind nun mit einem blauen Auge davongekommen», kommentierte Wahlkampfleiter Gian Michael den Wahltag gegenüber dem Regionaljournal von SRF.
Die FDP, Gewinnerin der Wahlen und weiterhin stärkste Fraktion in Graubünden, konnte noch einen Sitz zulegen und kommt nun auf 36 Mandate im Grossen Rat. Bei der Nachwahl für den neuen Regierungsrat Marcus Caduff konnte die CVP den vakanten Sitz verteidigen und bleibt mit 30 Sitzen zweitstärkste Fraktion. Als drittstärkste Fraktion im Grossen Rat gewann die SP insgesamt drei Sitze, die Sozialdemokraten stehen nun bei 18 Sitzen. Genau die Hälfte davon hat die SVP, die im Vergleich zu 2014 nicht zulegen konnte.
(Grafik: Standeskanzlei Graubünden)