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Blasübungen 2
Kurze Töne – Staccato
Der Ton der Flöten wird durch Teilung des Luftststromes erzeugt. Dieser muss in einer bestimmten Stärke erfolgen, damit überhaupt ein Ton entsteht. Bläst man nur um ein Weniges stärker, „überschlägt“ sich der Ton. Deshalb kann man nicht laut oder leise spielen.
Damit gleichwohl differenziertes Spiel möglich ist, sollte man bewusst darauf achten, einen Unterschied zwischen kurzen und langen Tönen zu machen. So wird eine Melodie interessanter, variantenreicher.
Bei der folgenden Übung darauf achten, dass die Zungenspitze den Luftstrom jeweils unterbricht und wieder frei gibt (schnell nacheinander gesprochene „t t t t …“ kommen der angesprochenen Zungenbewegung am Nächsten).
Langsam beginnen – Tempo steigern!
Gebrochene Akkorde
Bei schnellen Tonfolgen, z.B. gebrochenen Akkorden mit kurzen Tönen (midi: akkorde gebrochen), besteht die Gefahr, dass das kurze Blasen der Töne nicht genau dann erfolgt, wenn der Griff für den Ton bereit ist. Die Synchronisation zwischen Fingern und Blasen ist nur durch Üben zu erreichen. (Übung herunterladen)