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Der Ständerat wollte den Bundesrat beauftragen, die Umwandlung bis 2021 vorzunehmen. Die Finanzkommission des Nationalrats beantragt ihrem Rat mit 14 zu 10 Stimmen bei 1 Enthaltung, lediglich eine vertiefte Prüfung zu fordern, wie die Parlamentsdienste am Montag mitteilten. Vor dem Entscheid hatte sie die Verwaltung beauftragt, Vor- und Nachteile sowie verschiedene Varianten der Auslagerung darzulegen.
Zur landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Agroscope sind diverse parlamentarische Vorstösse hängig. In der Wintersession hatte der Nationalrat zwei Motionen seiner Finanzkommission angenommen. Er fordert, dass Agroscope weiterhin über mehr als einen Standort verfügt und dass das Budget der Forschungsanstalt nicht um 20 Prozent gekürzt wird.
Diese Vorstösse sind inzwischen überholt: Der Bundesrat ist bereits auf die ursprünglichen Pläne einer Zentralisierung von Agroscope zurückgekommen. Ende November hat er neue Pläne bekannt gegeben, die der Stossrichtung der Motionen entsprechen.
Agroscope soll künftig aus einem zentralen Forschungscampus in Posieux FR, je einem regionalen Forschungszentrum in Changins VD und Reckenholz ZH sowie aus dezentralen Versuchsstationen bestehen. Der Bundesrat rechnet mit Einsparungen von rund 16 Millionen Franken durch mehr Effizienz. Diese Mittel sollen in die landwirtschaftliche Forschung reinvestiert werden. Das WBF will dem Bundesrat bis Ende 2019 ein Detailkonzept und einen Umsetzungsplan unterbreiten.