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Das Wichtigste in Kürze
- Eine Untersuchung zeigt, dass 2021 3600 Mammutbäume von Waldbränden zerstört wurden.
- Die uralten Bäume können Feuern wegen des Klimawandels nicht mehr so gut trotzen.
Durch die Feuer seien bis zu 3600 Mammutbäume mit einem Umfang von mindestens 1,20 Meter vernichtet worden. Oder so stark geschädigt, dass sie voraussichtlich in spätesten fünf Jahren eingingen. Das heisst es in der ersten umfassenden Untersuchung zu den Schäden. Sie wurde am Freitag (Ortszeit) veröffentlicht.
Dies seien fünf Prozent der weltweiten Vorkommen der riesigen Bäume, hiess es weiter. 2020 waren demnach bereits 14 Prozent des damaligen Mammutbaum-Bestandes durch schwere Brände vernichtet worden.
Normalerweise schadet Feuer einem Riesenmammutbaum nicht
Mammutbäume sind gut vor Bränden geschützt, etwa durch eine sehr dicke Rinde. Während ihres jahrtausendelangen Lebens überstehen sie viele Waldbrände. Die Hitze des Feuers hilft ihnen sogar dabei, dass sich ihre Zapfen öffnen. So können sie die darin enthaltenen Samen für neue Mammutbäume freigeben.
«Die ernüchternde Realität ist, dass wir einen weiteren grossen Verlust bei einer endlichen Population dieser bedeutenden Bäume erlebt haben». Das erklärte der Leiter der Verwaltung des Sequoia- und des Kings-Canyon-Nationalparks, Clay Jordan. Dieser Verlust sei über Generationen hinweg unersetzbar.