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Vitamin D3 - Nutzen und Anwendung bei Viren (Corona und so...)
Aufruf von Dr. Cicero Coimbra (Professor für Neurologie und innere Medizin sowie Biochemie und Vitamin D Experte), der uns per WhatsApp direkt von ihm zugeschickt wurde, mit der Bitte um öffentliche Verbreitung:
„Zur sofortigen Normalisierung der Vitamin-D-Spiegel (so dass die Werte innerhalb des von der Endokrinen Gesellschaft in den USA vorgeschlagenen Referenzbereichs von 40 - 100 ng/ml bleiben) sollte ein Erwachsener, der bisher kein Vitamin D supplementiert hat, eine Einzeldosis von 600.000 IE (sechshunderttausend internationale Einheiten) einnehmen. Diese „Ladedosis“ würde sofort vom subkutanen Fettgewebe absorbiert und während 30 Tagen langsam in den Kreislauf abgegeben.
Eine weitere Ladedosis kann nach 30 Tagen wiederholt werden. Wenn Sie nur mit der empfohlenen Dosis von 10.000 IE pro Tag beginnen, dauert es 60-90 Tage, bis der Normalbereich erreicht ist.
Das Coronavirus ist ein Notfall im Bereich der öffentlichen Gesundheit, wir haben keine Zeit mehr zu verlieren (!!!!!!). Ob Sie mit 10.000 IE pro Tag beginnen oder eine Belastungsdosis von 600.000 IE verabreichen, wird sicherlich den Unterschied zwischen Tod oder Leben für viele Tausende von Menschen ausmachen, die bereits infiziert sind (mit Anfangssymptomen oder nicht) und in ein Atemversagen oder den Tod übergehen werden oder nicht. Fettleibige Menschen benötigen möglicherweise mehr als 600.000 IE als Anfangsdosis, weil Fettgewebe Vitamin D aufnimmt, und erst verzögert in den Stoffwechsel abgibt.
“Ergänzung: Nachdem es zu aufgeregten Diskussionen um Cofaktoren kam, geben wir zusätzlich den Hinweis, dass eine parallele Substitution von Magnesium hilfreich ist, um die enzymatische Umwandlung von Vitamin D zu fördern. Mit der täglichen Einnahme von mindestens 500 mg elementarem Magnesium kann idealerweise schon 1-2 Tage vor der Vitamin D Einnahme begonnen werden.
Aber die Kernbotschaft sollte klar sein: Verliert bitte keine Zeit mehr, Eure Vitamin D Spiegel auf Minimum 40 ng/ml anzuheben, um eine normale Funktion des Immunsystems zu gewährleisten!
Vitamin K2 und Vitamin D eine wichtige Kombi
Was ist Vitamin K2
Das Vitamin K2 gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und steht für eine ganze Gruppe als Überbegriff. Wir kennen K1 und K2 Es ist wichtig für:
- eine funktionierende Blutgerinnung - dafür steht Vitamin K1
- damit verbunden für gesunde Arterien
- für starke Knochen und gesunde Zähne - dafür steht Vitamin K2
Mit unserer westlichen Ernährungsweise macht K2 gerade einmal 10 Prozent der Vitamin-K Aufnahme aus. Doch es ist wegen seiner Fähigkeit ein sogenanntes Matrix GLA Protein zu aktivieren, welches für die Steuerung von Calcium so wichtig ist. Diese Matrix GLA Proteine helfen den Körper das Calcium in den Knochen zu binden und gleichzeitig die gefährlichen Calcium Ablagerungen in den Arterien zu reduzieren.
Wenn wir einen Mangel an dem Vitamin K2 haben, dann ist der Körper nicht in der Lage den Calcium Stoffwechsel optimal durchzuführen. Dadurch nimmt die Mineralstoffdichte ab - die Knochen werden porös und Osteoporose entsteht. Da gleichzeitig das Calcium nun auch noch in den Arterien abgelagert wird, ist eine Erkrankung der Herz-Kranz-Gefäße nur eine Frage der Zeit.
Nach jetzigen Wissensstand kann nur das Vitamin K2 diese Matrix GLA Proteine aktivieren.
Mangel symptome bei Vitamin K2
Die ersten Warnsignale sind:
- Blutgerinnungsstörungen
- blaue Flecken durch leichten Druck auf den Körper
- Osteoporose
- verkalkte Arterien
Leider macht sich ein Mangel an dem Vitamin K2 erst recht spät bemerkbar.
Fakt ist das ältere Menschen einen erhöhten Bedarf haben.
Lebensmittel mit Vitamin K2
- Fleisch und Innereien
- Eier
- Quark
- Käse
- fermentierte Sojabohnen, Natto
Dosierung von Vitamin K2
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt je nach Alter und Geschlecht einen Tagesbedarf von 4 bis 80 µg (Link DGE).
Leider wird erst ab einer Dosierung von 100 bis 200µg bei Erwachsenen alle Vitamin GLA - Proteine im Körper aktiviert. Bisher wurden 15 dieser GLA Protein-Arten gefunden. Doch die Wissenschaftler gehen von mehr als 100 Arten im Körper aus.
Gefahr einer Überdosierung?
Die Maastricht University hat 2012 eine wissenschaftliche Studie über die Supplementierung von Vitamin K veröffentlicht. Insgesamt wurden 42 gesunde niederländische Männer und Frauen im Alter zwischen 18 und 45 Jahren in sieben Gruppen randomisiert und erhielten: Placebo-Kapseln oder DAs Vitamin K2 (Menachinon-7 - MK-7)-Kapseln in einer täglichen Dosis von 10, 20, 45, 90, 180 oder 360 μg. Laut der DGE sollten diese Menschen nicht mehr als 70 μg täglich zu sich nehmen. Selbst bei 360 μg täglich traten keine gesundheitlichen Schäden auf. Das erhoffte Ziel der Aktivierung der GLA Proteine durch Vitamin K2 konnte erreicht werden.
Vorsicht ist aber bei Personen angezeigt, welche einen Blutgerinnungshemmer verwenden, weil das Vitamin K2 die Wirkung des Medikaments aufheben kann. Deswegen ist hier die enge Zusammenarbeit mit dem Hausarzt zu empfehlen!
Solange die tägliche Zufuhr von Vitamin K2 zwischen 100 und 200 μg liegt, sollten alle positiven Vorteile erreicht werden.
Bei gut trainierten Sportlern wurde in einer Studie herausgefunden, das eine tägliche Zufuhr von 300 μg nach nur 8 Wochen zu einer 12 prozentigen Leistungssteigerung führte (Quelle: Altern Ther Health Med. 2017 Jul; 23(4):26).
Weil wir gerade bei Studien sind - hier drei weitere hochinteressante Studien gefunden bei Dr. Strunz:
- Zur Vorbeugung die Verkalkung wird verhindert. Bewiesen wurde dies in der Rotterdam-Studie mit 4.800 Probanden. Dort wurde klar gezeigt, dass Herzkreislauf-Erkrankungen wie auch das Todesrisiko dramatisch reduziert werden kann durch Vitamin K2
- Eine zweite, ähnliche Studie mit 1.600 Testpersonen zeigte, dass die Todesrate durch koronare Herzkrankheit umgekehrt proportional ist zur Einnahme von Vitamin K2. Genauer: Das Todesrisiko sank jeweils um 9% bei zusätzlichen 10 μg Vitamin K2 pro Tag. (Nutr Metab Cardiovasc Dis. 2009. 19 (7): 504)
- In der sogenannten Knapen-Studie von 2015 wird gezeigt, dass Vitamin K2 die Arterienverkalkung verringert, reduziert. Es wird gezeigt, dass bereits verkalkte, verhärtete Adern innerhalb von 3 Jahren „weicher“ wurden, also kalklos wurden. In der Placebo-Gruppe stieg die Verkalkung in diesen 3 Jahren an. (Thromb Haemost. 2015. 113 (5): 1135)
Fazit: Um eine Unter- oder eine Überdossierung zu vermeiden, ist es entscheidend seinen aktuellen Vitamin K2 Status messen zu lassen. Danach kann gezielt der Wert zusammen mit einen Arzt angehoben werden. Wie dies aussehen kann, zeigt meine Labor Untersuchung:
Warum unbedingt bei Vitamin D3 Zugabe auch unbedingt Vitamin K2 nehmen?
Es ist untrennbares Team das Vitamin D3 und das Vitamin K2. Die Vorteile von beiden haben wir oben im Bericht schon gelesen. Nun kommt das warum. Falsch ist - Vitamin D3 ist ohne sein Team Mitglied K2 unwirksam. Das Vitamin D3 erfüllt seine Aufgaben voll und ganz. Doch ein Mangel von K2 kann gravierend sein.
Warum? Das Vitamin D hat als eine Aufgabe die Förderung der Calcium Aufnahme im Darm. Gerade bei hochdosierten Vitamin D steigt die Calcium Aufnahme signifikant an und befindet sich damit im Blut und seinem Kreislauf.
Wenn wir nun aber zu wenig Vitamin K2 haben, können diese Matrix GLA Proteine nicht ausreichend aktiviert werden. Dass ein Mangel an Vitamin K2 zur Verkalkung, Nierensteinen und Osteoporose führen kann, sollte mittlerweile bekannt sein.
Um also die Vorteile von dem Vitamin D3 voll auszunutzen ist es wichtig, dass dazu das Vitamin K2 hinzugezogen wird. Wie ich schon schrieb, beide sind ein untrennbares Team!
Bleiben Sie gesund und wenn Sie Fragen haben, dann dürfen Sie gerne mir eine Email senden.