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Das Internet ist für uns heutzutage überhaupt nicht mehr wegzudenken. Wir verwenden es zur Kommunikation mit Freunden, zur Recherche und Vernetzung mit der ganzen Welt. Die meisten von uns könnten nicht einmal einen Tag ohne dieses Wunderwerk überstehen. Wie aber sah es zu Zeiten vor der Entwicklung des Internets aus — und wie kam es überhaupt zu der Idee, das Internet einzuführen?
Die Entstehung des Internets verdanken wir einem Ereignis vor 59 Jahren – dem Abschuss des ersten Satelliten ins All. Als die damalige UdSSR 1957 den ersten Satelliten ins All ab, fühlte sich der Rivale USA gezwungen, den technischen Fortschritt der UdSSR einzuholen und gründete das Arpa-Forschungsprojekt (Advance Research Projects Agency).
Übertragungen mit 56 Kilobit pro Sekunde
Diese militärische Forschungseinheit unterlag dem US-Verteidigungsministerium und entwickelte 1968 das erste Computernetzwerk, das vor allem zum Forschungsaustausch und für militärische Zwecke genutzt werden sollte. Im September 1969 wurde das ARPANET schliesslich freigeschaltet und legte damit den Grundstein für das Internet, wie wir es heute kennen.
Ursprünglich verband das Netzwerk nur Stanford, UCLA, Utah sowie UCSB und hatte eine Übertragungsgeschwindigekeit von etwa 56 kbit/s. Doch bis 1973 konnte sich das ARPANET weiter ausbreiten und in weiteren Forschungseinrichtungen, Laboren und privaten Unternehmen genutzt werden. Das für uns heute kaum Vorstellbare daran ist, dass das gesamte Netzwerk damals noch auf ein einziges Blatt Papier gepasst hat.
Es passte zwar immer noch auf ein Blatt Papier, hatte sich seit seiner Liveschaltung aber rasant entwickelt. Mit Arpa hatten die Forscher den Grundstein für unser heutiges Internet gelegt hat. Mehr Karten des ARPANETs gibt es auf den Seiten des «Computer History Museum».