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Der Internationale Tennisverband ITF hat heute bekanntgegeben, dass er den Fed Cup, die Team-WM der Frauen, als ersten globalen Teamwettbewerb nach einer Frau benennen wird. Neu heisst der Anlass Billie Jean King Cup, zu Ehren der US-Amerikanischen Tennis-Ikone.
Billie Jean King ist eine globale Kämpferin für Gleichheit, die ihr Leben dem Kampf gegen Diskriminierung in allen Formen gewidmet hat. Die Werte, die sie repräsentiert, verkörpern auch die Werte des grössten jährlichen Teamwettbewerbs im Frauensport, an dem in in diesem Jahr 116 Nationen teilnahmen.
Die Umbenennung folgt der Einführung eines neuen Finals-Format, das die 12 besten Nationen zusammenbringt, die während einer Woche in Budapest um den Weltmeister-Titel kämpfen. Das Securitas Swiss Fed Cup Team hatte sich nach dem klaren Sieg über Kanada im Februar 2020 für die Finals qualifiziert. Aufgrund von Corona mussten sie jedoch auf April 2021 verschoben werden.
ITF-Präsident David Haggerty sagte: "Von der Teilnahme am ersten Fed-Cup als Mitglied des siegreichen US-Teams, der Gründung der WTA bis hin zur Verleihung der US-amerikanischen Freiheitsmedaille Medal of Freedom als erste Sportlerin durch den Präsidenten hat Billie Jean King nie aufgehört, neue Wege zu beschreiten. Heute fügt sie ein weiteres 'Erstes' zu dieser Liste hinzu. Den Fed Cup nach ihr zu benennen, ist eine passende Hommage an alles, was sie erreicht hat, und wird ein dauerhaftes Vermächtnis liefern, um zukünftige Generationen von Spieler*innen und Fans zu inspirieren."
Kings enge persönliche Verbindung mit dem Fed Cup begann 1963, als sie den ersten von insgesamt 10 Titeln (als Spielerin oder Captain) gewinnen konnte - mehr als jede andere Spielerin. 2019 wurd King bereits zur Botschafterin des Bewerbes ernannt.
Billie Jean King sagte: "Es gibt nichts Schöneres als das Gefühl, dein Land zu repräsentieren und Teil eines Teams zu sein, weshalb dieser Wettbewerb für mich so besonders und wichtig ist. Es ist eine Ehre, dass die Frauen-Weltmeisterschaft im Tennis nun meinen Namen trägt und eine Verantwortung, die ich nicht auf die leichte Schulter nehme. Unsere Aufgabe ist es, diese Vision mit zukünftigen Generationen junger Mädchen zu teilen, denn wenn man die Vision sieht, kann man sie erreichen."