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Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden. Für die Entschädigung gilt Artikel 14 Abs. 3 Satz 3 und 4 entsprechend.
GG Artikel 14
(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.
Dann könnten die Grünen auch vom GG Art.14 Abs.2 gebrauch machen. Also muss jeder seinen gesammten Besitz (Haus, Auto, Geld usw. ) der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.
Ich habe die, aber leider nur in der üblichen Größenordnung. Dieses Jahr stiegen die schon um 27%, und seit ich sie im letzten Jahr gekauft habe um ganze 42%! Wenn da nicht WB hinter wäre, hätte ich sie schon verkauft wegen Mangel an Vertrauen. Aber so fühle ich mich recht sicher in Gemeinschaft mit Bill und Melinda und anderen. WB traue ich auch eine gute Führung durch eine eventuelle Inflation zu.
Der deutsche Michel sollte sich einmal die Mühe machen und das Wahlprogramm der Grünen durchlesen. Aber nein, er möchte hipp sein folgt der adretten Anna Lena, die so unschuldig schauen kann.
Dabei hat die sich noch nicht mal warmgelaufen. Möglicherweise kommt noch ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1200 ? dazu (will die Linke in einer Koalition durchsetzen) Arbeit ist dafür keinesfalls Pflicht! Paradiesische Zustände...
Der Artikel 15 wurde fast 60 Jahre nicht angewandt.
Erst im April 2009 wurde aus dem aktuellem Anlass der Finanzkrise ein Gesetz verabschiedet, das es erlaubt, Banken notfalls zwangsweise zu verstaatlichen, wenn die Eigentümer nicht freiwillig auf ihre Beteiligungsrechte verzichten (HypRealEst.)
Artikel 15 Nahe Zukunft Männer die nach genetischem Test besonders lebenstüchtiges S.perma, besitzen ein wertvolles wirtschaftliches Gut.
In der NZZ vom 8.5.2021 wurde Charlie Munger (Compagnong von Warren Buffet) in einem Artikel mit dem Titel "Amerikanische Anleger tanzen ohne Fangnetz auf dem Hochseil" erwähnt. Laut Munger besteht das Problem bei kleinen Anlegern, die in der Coronakriese massiv in den Aktienmarkt eingestiegen sind, und das teilweise auf Pump. Im Artikel ist die Rede von geschätzten zehn Millionen neuen Kleinanlegern. Wenn diese ihre Gewinne realisieren, geht der Kurs runter, so das Argument. Weiter seien diese Anleger oft mit Kredit eingestiegen, was Zwangsverkäufe bei kleinen Kursverlusten auslösen könnte. Und einige seien in sogenannte "Blankocheckgesellschaften" namens Spacs eingestiegen. Spacs sagt mir nichts, ist aber anscheinen etwas sehr riskantes. So weit zum Artikel.
Natürlich gibt es auch einige Hedgefonds, die riskant finanziert sind, gibt ja einige gute (negative!) Beispiele. Die können den Markt auch kurzfristig runter ziehen oder Banken in Schwierigkeiten bringen. Damit sind schon einige Anlageklassen, welche das FED (?) meinte, aufgezählt. Über Bitcoin sage ich nichts, da verstehe ich nix von.
Meine Meinung:
Wer long drin ist und Qualitätsaktien (tiefer KGV, gute Dividende) im Depot hat, kann beruhigt weiter investiert bleiben. Weil auch wenn der Kurs um 50% einbrechen würde, aber die Wirtschaft weiter läuft, was anzunehmen ist, machen Qualitätsfirmen weiter Gewinn und zahlen weiter Dividenden und werden so neue Anleger anlocken. Einfaches Beispiel: BASF, Kurs um die 70, Dividende 3.3, macht 4.7% Rendite. Kurseinbruch auf 35, Dividende bleibt, macht dann 10.6% (was doch sehr unwahrscheinlich ist). BASF nur als Beispiel, gibt ja viele gute Firmen.
Wer spekulativ mit Schrottaktien unterwegs ist, muss mit Verlusten rechnen (was Schrottaktien sind, muss jeder für sich selber definieren). Mit Kursverlusten muss man bei Aktien aber immer rechnen.
Wer short ist, weiss genau, was er tut und wird mit Optionen/Derivaten/usw. (kein Ahnung, was es so alles gibt, ist nicht meine Welt) weiter Geld machen. Wer short ist und nicht weiss, was er tut, wird eine Lektion erteilt bekommen.
Interessant der Austausch hier, den ich jetzt erst lese.
Stift: Habe nach Scheidung, u.a. auch "Verlust des Eigenheims" noch eine Eigentumswohnung gekauft zum drin wohnen und selber abbezahlen. (von 6,5% anfangend).
Was geholfen hat über der Zeil waren laufend sinkende Zinsen, bei der ich immer die Tilgung entsprechend erhöht habe. Der Größte Brocken kam aber durch meinen Auslandsaufenthalt durch den es fetten Anfangs und Schluss Prämien gab und ich Folgetilgungen durchführen konnte. Inzwischen ist der Wohnungswert um 100% gestiegen, aber das nutzt nichts, denn ich müsste ja woanders auch wohnen, also ist es Buchwert, wenn ich nicht gleich in ein Objekt ganz weit weg Tauschen würde. So bin ich in der Stadt und könnte ohne Auto auskommen. Auf der anderen Seite wäre mein jetziges Privatier Leben mit Mieten doch stressiger. Was man berücksichtigen muss: Die Zinsen sind so niedrig, dass zwischen 0,7 und 1,2% Steigerung mit der Man rechnen müsste die Zinskosten doch deutlich steigen würden. Steigen aber die Zinsen, dann ist es mit der Wertsteigerung erstmal vorbei, vielmehr muss man auch mit Rückgang rechnen, was es Ende der 80er schon mal für einige Jahre gab. Das wäre dann eine gewisse Immobilienblase.
Wegen der Wahl Unsicherheit erwäge ich momentan keine Immobilienaktien, wenn dann in den USA, aber auch da ist es nicht perfekt.
G559, da bin ich ganz deiner Meinung. Daher bleibe ich nicht bei 100% cash und fühle mich mit 1/3 Investiert ganz wohl. Und ein guter Teil des Invests sind eben diese stabieleren Aktien- z.B. AT&T, Enbridge und selbst E.on als Grundlage. Crasht es, dann kann man mit den anderen 2/3 einsammeln ohne dass da realisierter Schaden ist.
Das mit auf Kredit Investieren bei den Amis ist natürlich dramatisch! Würde mir nie einfallen.
Short ist schwerer zu machen als Long. Allein statistsich: Wir waren mehr long als short global gesehen über der Zeit. Sonst würde ein DOW nicht nahe eines All Time High stehen. Short bei mir nur mit Ausnahmefällen und als Risiko Absicherung/ Prämie. Und in Zeiten Coronas, wo Sell in May anders verlaufen könnte als sonst mach ich lieber gar nix und parke Tagesgeld.
Eine (Teil) - Alternative Zu Short: Bonus Zertifikate (CAPund Reverse Cap) - mit guter Barriere (CAP) nach oben und unten. Da gewinnt man mit gutem Abstand beides, aber im Katastrophenfall verliert man wenig.
Das ist eine vernünftige Strategie, Grandland. Und danke für den Hinweis auf die anderen Optionen. Mir fehlt momentan halt die Zeit, mich darin einzulesen und das im Blick zu behalten, da ich zu 100% arbeite. Aber ich habe noch eine kleine Cashposition (auch nach dem Telefonica-Kauf), die werde ich behalten. Und es kommen im Mai nochmals Dividenden, da geht mein Cash noch was hoch. Und auf meiner Einkaufsliste habe ich noch einige Firmen stehen, in die ich investieren möchte, wobei der Kurs für mich noch viel zu hoch ist zum Einsteigen.
Mal was anderes: Könnt ihr einem Dinosaurier wie mir erklären, wie man Sterne vergeben kann (ich schäme mich etwas für die Frage ...)?
Bei einem Eigenheim-Kauf sichert man sich in einem gewissen Mass auch gegen Inflation ab. Wenn man eine Hypothek mit Festzins hat, es Inflation gibt und deswegen die Löhne erhöht werden und man die Lohnsteigerung sparen kann, kann man die Hypothek am Ende der Laufzeit abbezahlen. Das Geld ist weniger wert, der Schuldbetrag bleibt gleich, also zahlt man am Ende "weniger", von der Kaufkraft her gesehen. Aber Vorsicht: Die Banken sind nicht dumm und haben vermutlich irgendwelche Ausstiegsklauseln drin und bei Hyperinflation greift der Staat dann ein. Ein Beispiel findet man bei Wikipedia, Umstellung Reichsmark auf D-Mark: "Währungsreform 1948 (Westdeutschland)", Kapitel "Durchführung der Währungsumstellung". Faktisches Kursverhältnis 10:0.65 (1:15.38), danach offiziell 1:10. Beispiel im Artikel: Bargeld und Sparguthaben 1:15.38, Hypotheken 1:10. Da wurden die normalen Bürger geschröpft, die Banken fuhren da besser.
Alles andere wurde hier ja schon ausreichend erwähnt.
Der von mir oben erwähnte Artikel erschien nicht in der NZZ, wie von mir fälschlicherweise behauptet, sondern im Tages Anzeiger: Link zum Artikel. Ich bitte die Leser um Verzeihung, war nicht böse gemeint. Wenistens ich habe nun herausgefunden, wie man einen Link posten kann.
@Stift: Wenn Du Dir einigermaßen sicher bist, mach's! Die Hypothekenzinsen sind immer noch sehr schön. Bausparen hilft Dir zur Zeit nichts. Macht aber auch nichts. Ich werde es nie bereuen, was eigenes zu haben. Sei mutig, nimm' Deine Frau/Freundin ganz geregelt mit und macht es. 2% Zinsen - ein Traum!
So wie G559 es beschrieben hat, hatte ich es mir vorgestellt, als ich meinte nur die Zinsen zu bezahlen. Trotzdem wäre das nach meinem Geschmack zuviel Fremdkapital. Da finde ich seit heute sogar die Idee von Realist besser.
Cap du Nachteule komm ich geb ne runde Jägermeister aus ;) Du hast recht, die niedrigen Zinsen relativieren sich dann doch durch die hohen Preise.