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Bei Studentenunruhen in Papua-Neuguinea sind nach australischen Medienberichten mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Mehrere seien verletzt worden, als die Polizei das Feuer auf Demonstranten eröffnet habe, berichtete der Sender ABC.
Mehrere tausend Studenten wollten nach den Berichten von der Universität in der Hauptstadt Port Moresby zum Sitz des Regierungschefs Peter O'Neill ziehen. Er ist in Korruptionsvorwürfe verwickelt und die Studenten verlangen seit Wochen seinen Rücktritt.
Papua-Neuguinea ist das nächste Nachbarland Australiens im Nordosten. Es ist der drittgrösste Inselstaat der Welt, hat aber nur sieben Millionen Einwohner und ist bitterarm. (sda/dpa)