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Holland hat ein Problem. Sie haben zu wenig Verbrecher, um ihre Gefängnisse zu füllen. Seit zwei Jahrzehnten sinkt die Kriminalitätsrate in Holland stetig weiter nach unten. Zudem werden weniger als zehn Prozent der Häftlinge nach der Entlassung wieder straftätig. Viele Strafanstalten stehen deshalb leer. Doch nicht mehr lange.
Die Regierung will die leer stehenden Gefängnisse zu Hotels und Apartments umbauen. «Die Niederländer haben einen tief verwurzelten Pragmatismus, wenn es um die Regulierung von Recht und Ordnung geht», sagte René van Swaaningen, Professor für Kriminologie an der Erasmus School of Law in Rotterdam gegenüber der «New York Times». «Gefängnisse sind sehr teuer. Im Gegensatz zu den USA, wo sich die Menschen eher auf die moralischen Argumente für eine Inhaftierung konzentrieren, konzentrieren sich die Niederlande mehr darauf, was funktioniert und was effektiv ist.»
2015 hat die Niederlande einen Teil der leerstehenden Zellen an Norwegen und Belgien vermietet. Rund 250 Gefangene aus Norwegen wurden darauf in den niederländischen Gefängnissen untergebracht. Doch nicht nur das: Seit 2013 wurden einige der geschlossenen Gefängnisse in Wohnungen für Asylbewerber, Hotels und Apartments umgebaut.
Das Gefängnis Het Arresthuis in Roermond wurde 1863 eröffnet und nach fast 150 Jahren Nutzung 2007 wieder geschlossen. Vier Jahre später wurde daraus ein Hotel mit 40 Zimmern eröffnet. (ohe)
New York hat erstmals seit 25 Jahren ein Wochenende ohne Schiesserei erlebt. «Es gab am Freitag, Samstag und Sonntag weder Schiessereien noch Morde», sagte der Polizeichef der US-Metropole, James O'Neill, am Montag.
«Das ist das erste Mal seit Jahrzehnten, und darauf kann nicht nur die New Yorker Polizei stolz sein. Darauf können alle New Yorker stolz sein.» Der Polizei zufolge gab es in der Millionenstadt zuletzt 1993 ein Wochenende ohne Schiesserei.
Allerdings lässt sich von der guten Nachricht …