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Wissenschaftlicher Name: Corydoras sterbai Verbreitung: Südamerika (Brasilien) Grösse: Weibchen können bis zu 7 cm werden, die Männchen werden ca. 5-6cm Beckengrösse: Als Minimum sollte ein Becken mit 80cm angesehen werden. Wie bei allen Corydoras ist grundsätzlich mehr Wert auf eine grosse Grundfläche zu legen. Haltung im Allgemeinen: Panzerwelse sind Gruppenfische und kommen in der Natur in grossen "Schwärmen" vor. Im Aquarium sollte man eine Gruppe von 5-8 Tieren als Minimum ansehen. Bei C.sterbai steigt der Wohlfühlfaktor ab ca. 8 Stück deutlich. Als Futter verwende ich Frostfutter sowie Lebendfutter. Flockenfutter und Welstabs werden von den Welsen jedoch auch gerne genommen. Einrichtung: Als Bodengrund ist Sand zu wählen, die Tiere gründeln gerne und reinigen mit dem Sand auch ihre Kiemen. Sie brauchen Versteckmöglichkeiten in Form von grösseren Wurzeln und zumindest stellenweise eine dichte Bepflanzung. Blätter nehmen die Tiere ebenfalls gerne als Verstecke. Wichtig ist eine grosse freie Sandfläche zur Nahrungsaufnahme. Wasserparameter Temparatur: Mindestens 25 Grad Liegt die Temparatur dauerhaft darunter, zeigen die Sterbai weniger Farbe und bewegen sich weniger. Ich pflege meine Zuchtgruppe bei 26 Grad bei Ph 6.5 Gh 2-3 Kh 2-3. Generell sollte weicheres Wasser zur Haltung der Sterbai gewählt werden. Vergesellschaftung Ich pflege die Sterbai mit M.ramirezi, L-66, C.duplicareus und T.hengeli. Damit die Vergesellschaftung mit anderen bodenorientierten Arten funktioniert ohne die Corydoras zu stressen, sollte ein 160l als Minimum gewählt werden. Zucht Die Zucht ist einfach, die Sterbai sind Dauerlaicher und beginnen nach einem grossen Wasserwechsel mit kühlerem Wasser mit den Laichaktivitäten. Die Weibchen können dabei über 100 Eier an Pflanzen, Scheiben oder auch an den Laichmobb legen. Der Ablageort ist dabei bei jedem Weibchen unterschiedlich. Die Eier können entweder aus dem Becken entfernt werden, oder im Becken belassen werden. Verbleiben die Eier im Becken, so werden einige von den Elterntieren gefressen, jedoch werden immer wieder Jungfische hochkommen. Entfernt man die Eier so müssen diese ausgebrütet werden, hierfür verwende ich eine Schale, welche mit einem Luftschlauch belüftet wird. Die Jungfische schlüpfen nach ca. 3-4 Tagen, danach ist der Dottersack innerhalb von ca. 3 Tagen verbraucht. Zur Aufzucht der Jungfische verwende ich ein 12l Becken mit Sand und einigen Garnelen als Cleaning-Crew. Als Futter verwende ich Artemia-Napulien, es wird aber auch Flockenfutter oder Flüssigfutter angenommen. Wichtig ist eine Temperatur von mindesten 24 Grad, ansonsten wachsen die Jungfische eher schlecht. Handelt es sich um viele Jungfische, so sollten die Tiere mit ca. 1.5cm in ein grösseres Becken umgesetzt werden. Ab einer Grösse von ca. 2 cm, können die Jungfische zu den Elterntieren zurück, natürlich nur wenn keine Fressfeinde vorhanden sind.