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Daniel Kehlmann
Schriftsteller und Essayist
Wie Literatur die Welt spiegelt
Prosa, Drama, Film – diese Gattungen sind nicht nur einfach unterschiedliche Formen des Erzählens, jede von ihnen bedeutet einen grundsätzlich anderen Blick auf die uns umgebende Wirklichkeit und eine andere Art, sich zu ihr zu verhalten. Die Welt des Dramas ist eine andere als die eines Romans, und die Übersetzung zum Beispiel eines Romans in einen Film bedeutet einen neuen Zugang zur Geschichte und den Figuren. Als jemand, der sowohl Stücke als auch Romane und Filme geschrieben hat, spricht Daniel Kehlmann über die Grundsätze der literarischen Gattungen, aber auch über seine persönlichen Erfahrungen bei der Arbeit an und mit ihnen.
Der Vortrag ist öffentlich. Keine Voranmeldung nötig. Keine Platzreservation möglich.*
Kurzbiografie
Daniel Kehlmann, geboren 1975, veröffentlichte nach seinem Studium der Philosophie und Germanistik an der Universität Wien u.a. die Romane „Beerholms Vorstellung“ (1997), „Ich und Kaminski“ (2003), „Die Vermessung der Welt“ (2005) und zuletzt „Tyll“ (2017). Kehlmann wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, 2018 mit dem Frank-Schirrmacher-Preis. Er hatte Poetikdozenturen in Mainz, Wiesbaden und Göttingen inne und unterrichtet aktuell an der New York University.