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New York - Der US-Pharmariese Merck will weltweit mehr als 14'000 Mitarbeiter entlassen. Durch die Schliessung von acht Produktionsstätten und acht Forschungslabors sollten bis 2012 Einsparungen von jährlich bis zu 3,5 Mrd. Dollar erzielt werden, teilte der Konzern am Donnerstag mit.
Der Personalbestand des Unternehmens von derzeit rund 95'000 Mitarbeitern würde sich dadurch um 15 Prozent verringern. Ziel des Umbaus sei es, Merck zu einer "flexiblen Forschungs- und Entwicklungseinrichtung" zu machen, erklärte Unternehmenschef Richard Clark.
Das US-Unternehmen Merck war im vergangenen Jahr durch die Fusion mit dem Konkurrenten Schering-Plough zum zweitgrössten Arzneimittelkonzern der Welt aufgestiegen.
Nach Unternehmensangaben stehen die Forschungseinrichtungen, die nun geschlossen werden sollen, in Deutschland, Schottland, Dänemark, den Niederlanden, Kanada und den USA. Die zu schliessenden Produktionsstätten stehen unter anderem in Italien, Portugal und Brasilien.
SDA-ATS