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Orthorexie (Orthorexia nervosa vom Griechischen orthos «richtig» und orexis «Appetit») ist eine Essstörung, bei der die Betroffenen sich zwanghaft so gesund wie möglich ernähren wollen. Orthorexie ist keine eigenständige Krankheit. Eine mögliche Ursache ist das Bedürfnis nach Kontrolle. Betroffen sind meist junge, gebildete Personen im Alter zwischen 20 bis 40 Jahren; Frauen häufiger als Männer.
Betroffene befassen sich ausgiebig mit ihrer Ernährung und versuchen in übertriebener Art und Weise vermeintlich ungesunde oder schädliche Lebensmittel zu vermeiden. Sie vernachlässigen ihre sozialen Kontakte, da ihnen beispielsweise der Gang ins Restaurant fast unmöglich scheint.
Weitere Informationen und Hilfe finden Betroffene unter www.aes.ch.