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Um ein Mietshaus in einer Stadt befinden sich Geschäfte, Restaurants; man kennt sich im Viertel, trifft sich, lernt sich kennen und geht wieder auseinander. Dieses Viertel, dieses Quartier, dieser Kiez könnte in jeder westeuropäischen Stadt sein, es ist fiktiv und doch genau erkennbar. Um dieses Viertel, um das Mietshaus und um eben «Die Luke» entstehen die zahlreichen Handlungsstränge von Perls kleinem, großen zweiten Roman.
«Die Luke» befindet sich im Keller ebendieses Mietshauses, ist der Ausgang eines längst nicht mehr benutzten Zivilschutzbunkers und dient einigen Hausbewohnern als Müllablage. Der Hausmeister Hans wollte sich schon längst darum kümmern, verschiebt es aber immer wieder. Sein Sohn Gilberto bietet die Luke bei einem Geocaching-Spiel Freunden als Versteck an, und der Antiquitätenhändler Ottavio Solari hält dort vielleicht auch etwas verborgen.
(Salis Verlag)