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Geschichte
Das schweizerische Gutenbergmuseum ist bereits 1900, in Form einer „Gutenbergstube“ innerhalb des historischen Museums in Bern gegründet worden. 1910 entstand der „Förderverein Schweizerisches Gutenbergmuseum“. Bis 1985 war das Museum in der Bundesstadt ansässig.
Die Idee des Gutenbergmuseums in Freiburg entstand in den achtziger Jahren und 1991 wurde beschlossen, diese Idee zu realisieren. Es entstand das Gutenberg Museum in Freiburg, des schweizerischen Museums der grafischen Industrie und der Kommunikation.
Das Museum ist eine Hommage an den Erfinder der Druckerei mit mobilen Lettern, der Druckerschwärze und der Hebelpresse: Johannes Gensfleisch zum Gutenberg (1400-1468). Er wurde im Eröffnungsjahr des Museums in Freiburg zum wichtigsten Mann des zweiten Jahrtausends gekürt. Seine Erfindung im Jahre 1440 bedeutete eine Revolution für die europäische Kultur, die noch heute nachwirkt. Sie beschleunigte den Informationsfluss in ausserordentlicher Art und Weise und bildete damit die Basis für die Revolution der breitgefächerten Kommunikation und die Gründung zahlreicher Universitäten. Erst heute – nach über 500 Jahren - erleben wir mit Internet, neuen Computertechnologien und Mobiltelefonen eine ähnlich gravierende Umwälzung der Technologien.