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Der Entscheid, die Kandidatur aufzugeben, fiel bei einer Telefon-Konferenz zwischen Vertretern des nationalen olympischen Komitees USOC und Stadtvertretern. Das USOC bestätigte den Rückzug der Ostküsten-Metropole.
Bostons Bürgermeister Marty Walsh hatte zuvor erneut betont, er wolle mögliche Mehrkosten nicht durch Steuergelder begleichen, wie es ein Vertrag für die Austragungsorte von Olympischen Spielen vorsieht.
Fünf Kandidaten verbleiben
Damit ist der Kreis der Kandidaten wieder auf fünf geschrumpft. Erst am Sonntag hatte Toronto seine Kandidatur bekannt gegeben. Auch Budapest, Paris, Rom und Hamburg bewerben sich um die Sommerspiele.
Vergabe im Sommer 2017
Die Sommerspiele 2024 werden an einer Session des Internationalen Olympischen Komitees im Sommer 2017 in Peru vergeben.
Diesen Freitag entscheidet der IOC-Kongress, wo die Winterspiele 2022 stattfinden. Zur Auswahl stehen die kasachische Stadt Almaty oder Peking. Die chinesische Metropole war 2008 bereits Gastgeber von Sommerspielen.