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Anders als in Deutschland waren die Ausfälle aber nicht allein die Folge von Hitze und Trockenheit, sondern einer ganzen Serie von Unwettern und widrigen Witterungsbedingungen.
Laut Coldiretti waren landwirtschaftliche Flächen sowohl von Überflutungen als auch von Hagel und Sturm betroffen. Dabei seien Felder und landwirtschaftliche Anlagen überdurchschnittlich oft durch Sturm, Überschwemmungen sowie Flutschäden gänzlich zerstört worden. Hinzu sei eine trockene zweite Jahreshälfte gekommen, in der die Niederschläge beispielsweise im September um 61% niedriger ausgefallen seien als im langjährigen Mittel. Aktuell wird schon wieder von Starkniederschlägen und Flutschäden berichtet.
Coldiretti geht davon aus, dass die zunehmende Zahl an Unwettern und der schnelle Wechsel von Nässe- und Trockenperioden die Folge des fortschreitenden Klimawandels sind und daher auch in Zukunft mit ähnlich extremen Jahren wie 2018 gerechnet werden muss. Um möglichen Liquiditätsengpässen bei den Bauern entgegenzuwirken, hat die italienische Regierung bereits Mitte Oktober mit der vorzeitigen Auszahlung von bis zu 70% der Direktzahlungen der Ersten Säule an die Agrarbetriebe begonnen.