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Stefan Küng kugelt sich am Donnerstag auf dem zweiten Teilstück des Etappenrennens Tirreno – Adriatico in Italien die Schulter aus. Der Thurgauer will am Freitag trotzdem zur 3. Etappe starten.
Küng wurde in der hektischen Schlussphase rund sieben Kilometer km vor dem Ziel Opfer eines Massensturzes. Der Schweizer hatte keine Chancen auszuweichen und wurde von anderen Fahrern mitgerissen. Trotz starken Schmerzen in der Schulter fuhr er die Etappe zu Ende. Er erreichte das Ziel in Follonica mit fast acht Minuten Rückstand auf den deutschen Tagessieger Marcel Kittel.
Direkt danach ging es für Küng in den mobilen Röntgen-Wagen. «Als ich dort meine Schulter anhob, hörte ich ein Klicken und fühlte mich sofort besser», erklärte der 24-Jährige, der mit seinem Team BMC am Mittwoch das Mannschaftszeitfahren zum Auftakt des Tirreno gewonnen hatte. Dementsprechend gross war die Erleichterung, nichts gebrochen zu haben. Mit einer ausgerenkten Schulter und einer Platzwunde oberhalb des linken Auges kam Küng relativ glimpflich davon. Er will am Freitag bereits wieder zur 3. Etappe starten.
In der Vergangenheit hatte Küng immer wieder Pech mit groben Verletzungen und Krankheiten gehabt. Nach Stürzen am Giro d’Italia 2015 und an den Schweizer Zeitfahr-Meisterschaften 2016 musste die Schweizer Radsport-Hoffnung jeweils mehrere Wochen pausieren. Dazwischen setzte das Pfeiffersche Drüsenfieber den Bahn-Weltmeister von 2015 in der Einzelverfolgung ausser Gefecht.