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Allgemein gesprochen wird bei einer Bruststraffung die Brust durch Umformen des Brustgewebes und Entfernen überschüssiger Haut gestrafft ohne die Brustgrösse zu verändern. Durch einen Verlust der Hautelastizität, die Wirkung der Schwerkraft und andere Faktoren, wie Schwangerschaften und Stillen oder Gewichtsverluste verändert sich die Form und Festigkeit der Brust. Bei Frauen, die mit der Grösse ihrer Brust zufrieden sind kann durch eine Bruststraffung die Brust angehoben werden und eine jugendlichere Form zurück gewonnen werden. Manche Frauen leiden allerdings zusätzlich zu einer Erschlaffung der Brust auch unter einem Verlust ihres Volumens. In diesen Fällen kann eine Bruststraffung mit einer Brustvergrösserung kombiniert werden (Augmentationsmastopexie), um die Grösse und Straffheit der Brust wieder herzustellen.
Eine Bruststraffung kann bei Ihnen sinnvoll sein, wenn die folgenden Voraussetzungen vorliegen:
- Ihre Brust hat eine hängende Form aber zufriedenstellende Grösse.
- Ihre Brustwarzen zeigen nach unten.
- Ihre Brust hat an Volumen oder Straffheit verloren, z.B. nach einer Schwangerschaft.
- Ihre Brust ist nach einem Gewichtsverlust kleiner geworden und erschlafft.
Eine Erschlaffung der Brust mit hängender Form (Mastoptose) hat unterschiedliche Ursachen und kann teilweise erblich bedingt sein. In bestimmten Fällen haben sich die Brüste unterschiedlich entwickelt, so dass eine Brust fest und normal geformt ist während die andere hängend und fehlgeformt ist (Mammaasymmetrie). Ursächlich kann eine Fehlanlage der Brust sein, wodurch die Brust eine schlauchartige Form entwickelt (Tubuläre Brust). Viele Frauen mit normal entwickelten Brüsten leiden nach Schwangerschaft und Stillzeit unter einer Erschlaffung der Brust, häufig kombiniert mit einer Abnahme des Brustvolumens (Involutionsatrophie) und möchten eine straffere Brust oder Ihre ehemalige Brustgrösse und Form wiedererlangen. Der natürliche Alterungsprozess oder Gewichtsverluste können zu ähnlichen Veränderungen der Brust führen. Zwar führt eine erschlaffte Brust in der Regel nicht zu körperlichen Beschwerden, hingegen kann sie erhebliche psychische Probleme und ein vermindertes Selbstwertgefühl auslösen und somit das Privat- und Berufsleben sowie die Sexualität negativ beeinflussen. In diesen Fällen kann durch eine Bruststraffung das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl gesteigert werden.
Bei einer Erschlaffung der Brust mit starkem Volumenverlust kann im Einzelfall zusätzlich zu einer Straffung auch eine Vergrösserung der Brust sinnvoll sein (Augmentationsmastopexie), um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Operation ist eine sorgfältige Planung. Diese beginnt mit Ihrem persönlichen Beratungsgespräch in der AARE KLINIK. Für Ihren Operateur ist es hilfreich, Ihre Wünsche, Vorstellungen und Erwartungen an die Operation zu erfahren, um Ihnen eine realistische Vorstellung von den Möglichkeiten und Grenzen des Eingriffes vermitteln zu können.
Während der körperlichen Untersuchung werden Messungen durchgeführt und digitale Fotografien erstellt, die anschliessend der objektiven Analyse Ihrer Brust am Bildschirm und der Operationsplanung dienen. Wichtig für die Planung sind neben der Brustgrösse und Form auch die Position und Grösse der Brustwarzen, vorbestehende Asymmetrien der Brust oder Brustwand sowie die Hautqualität und evtl. vorhandene Narben. Diese individuellen Faktoren und Ihre persönlichen Wünsche helfen bei der gemeinsamen Entscheidung über das geeignete Operationsverfahren. Insbesondere muss sorgfältig abgewogen werden, ob die Brust nur gestrafft oder ggf. auch vergrössert werden soll. Die gewünschte Form und Grösse der Brust, die Position und Grösse der Brustwarzen und die möglichen Straffungsfiguren und daraus resultierenden Narben werden mit Ihnen diskutiert. Sämtliche Risiken und Komplikationsmöglichkeiten des Eingriffs werden mit Ihnen besprochen und die vereinbarte Operation auf einem Planungsbogen dokumentiert.
Für die Planung der Operation benötigen wir von Ihnen Angaben über Ihre medizinische Vorgeschichte (Vorerkrankungen und Voroperationen), aktuelle Krankheiten (hoher Blutdruck, Diabetes, Schilddrüsenfunktionsstörungen), Allergien oder Unverträglichkeiten sowie mögliche Medikamenteneinnahmen. Diese dienen der Einschätzung des Operations- und Narkoserisikos. Bitte bringen Sie alle aktuellen und wichtigen medizinischen Befunde zur Besprechung mit, insbesondere solche, die die Brust betreffen (z.B. Mammografie). Weiterhin werden Sie speziell nach Erkrankungen und Voroperationen im Bereich der Brust (z.B. Brustbiopsien) sowie einer familiären Belastung durch Brustkrebs gefragt.
Eine Bruststraffung kann in jedem Alter durchgeführt werden. Es empfiehlt sich aber bis zum Abschluss des Brustwachstums zu warten. Wenn Sie in absehbarer Zeit eine wesentliche Gewichtsabnahme oder Schwangerschaft planen, sollte dies bei der Planung einer Bruststraffung berücksichtigt werden, da sich die Brust sowohl durch Gewichtsschwankungen als auch eine Schwangerschaft und das Stillen in unvorhersehbarer Weise verändern kann. Viele Frauen, die unter der Form ihrer Brust leiden entscheiden sich dennoch vor einer Schwangerschaft für eine Bruststraffung. Da die Milchgänge und Brustwaren bei der Operation erhalten bleiben, beeinträchtigt eine Mastopexie in der Regel nicht die Stillfähigkeit. Allerdings kann das langfristige Ergebnis einer Bruststraffung durch eine Schwangerschaft und Stillen leiden.
In Abhängigkeit von Ihrem Alter und familiären und persönlichen Risikofaktoren kann es sinnvoll sein vor der Brustverkleinerung eine Mammografie (Röntgenuntersuchung der Brust) oder Mammasonografie (Ultraschalluntersuchung der Brust) durchführen zu lassen.
Bei jeder Bruststraffung wird der Fett- und Drüsenkörper der Brust in unterschiedlichem Umfang von der Brustwand gelöst und umgeformt und der Hautmantel in mehr oder weniger grossem Umfang verkleinert. Die Brustwarze wird angehoben und der Warzenhofdurchmesser proportional zur Grösse und Form der Brust angepasst. Dabei bleibt die Brustwarze mit dem Drüsengewebe verbunden und wird mit diesem nach oben verlagert. Die verbliebene Verbindung zum Drüsengewebe ermöglicht den Erhalt der Durchblutung und des Gefühls in der Brustwarze. Die Stillfähigkeit ist nach einer Bruststraffung in der Regel erhalten, kann aber im Einzelfall nicht garantiert werden.
Individuelle Faktoren und persönliche Präferenzen sind ausschlaggebend für die Wahl des jeweiligen Operationsverfahrens. Entscheidend sind u.a. die Grösse und Form der Brust, die Position der Brustwarzen, die Festigkeit des Brustgewebes und die Elastizität der Haut. Obwohl es eine Vielzahl unterschiedlicher Operationsverfahren gibt, die hier nicht alle aufgeführt werden können, ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal die äusserlich sichtbare Narbenform und -länge. Hiernach lassen sich die Techniken zur Bruststraffung grob in 4 Gruppen unterteilen.
Bruststraffung mit T-förmiger Narbe
Sie ist die häufigste Form der Bruststraffung und beinhaltet drei Hautschnitte und somit Narben. Der erste Schnitt verläuft zirkulär am Warzenhofrand, der zweite Schnitt senkrecht vom Warzenhofunterrand bis zur Unterbrustfalte und der dritte Schnitt folgt dem Verlauf der Unterbrustfalte. Diese Technik ist besonders bei grösseren Brüsten oder starkem Hautüberschuss geeignet.
Bruststraffung mit L- oder J-förmiger Narbe
Die Schnittführung ist ähnlich wie bei der T-förmigen Narbe. Allerdings wird der senkrechte Schnitt in der Unterbrustfalte nur in eine Richtung, meist nach aussen, verlängert. Hierdurch lässt sich weniger Haut entfernen, weswegen die Technik überwiegend bei mittelgrossen Brüsten oder mässigem Hautüberschuss eingesetzt wird.
Bruststraffung mit I-förmiger (vertikaler) Narbe
Diese Schnittführung verzichtet ganz auf den Schnitt in der Unterbrustfalte. Es verbleibt ein Hautüberschuss oberhalb der Unterbrustfalte, der sich spontan zurückbilden muss. Deshalb wird diese Technik nur bei Frauen mit elastischer, schrumpfungsfähiger Haut und vorwiegend mittelgrossen Brüsten und mässigem Hautüberschuss verwendet.
Bruststraffung mit O-förmiger (periareolärer) Narbe
Die Schnittführung beschränkt sich hierbei auf den Warzenhofrand und verzichtete sowohl auf den queren Schnitt in der Unterbrustfalte als auch den senkrechten Schnitt zwischen Warzenhof und Unterbrustfalte. Die Technik ist vorwiegend kleineren Straffungen vorbehalten.
Wenn die Brust nicht nur gestrafft sondern auch vergrössert werden soll ist die Einbringung von Brustimplantaten oder die Injektion von körpereigenem Fettgewebe erforderlich. Wichtige Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Rubrik „Brustvergrösserung mit Implantaten“ und „Brustvergrösserung mit Fettgewebe“.
Eine Bruststraffung erfolgt in der Regel in Vollnarkose ambulant in der Praxis oder im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes. Die Operation dauert meist 2-3 Stunden. Häufig werden Drainageschläuche am Ende der Operation eingebracht, die Blut und Wundsekret aus der Wunde ableiten und nach wenigen Tagen entfernt werden.
Bruststraffungen zählen zu den häufigsten Operationen die von plastischen Chirurgen durchgeführt werden. Bei korrekter Indikationsstellung und Durchführung sind schwere Komplikationen, wie Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Durchblutungsstörungen des Brustgewebes (z.B. Verlust der Brustwarze) selten. Im Einzelfall können sie jedoch eine längere Nachbehandlung oder erneute Operation erfordern. Deshalb sollte jede Frau vor einer Bruststraffung über sämtliche Risiken und möglichen Komplikationen informiert werden, am besten im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs.
Zu den leichteren Komplikationen, die meist folgenlos ausheilen, zählen Blutergüsse (Hämatome), Wundflüssigkeitsansammlungen (Serome) und Schwellungen. Ausgeprägte Blutergüsse können die operative Entfernung erforderlich machen. Gefühlsstörungen der Brusthaut und Brustwarzen treten gelegentlich auf, sind aber meist nur vorübergehend.
Allgemeine Risiken des operativen Eingriffs sind:
- Hämatom (Bluterguss), Blutung und Schwellung
- Serom (Ansammlung von Wundsekret)
- Wundheilungsstörung oder -infektion
- Nahtdehiszenz (Auseinanderweichen der Nähte)
- Verletzung von Nerven oder Gefässen
- Taubheitsgefühl (vorübergehend oder permanent) im Operationsgebiet
- Durchblutungsstörung der Brusthaut oder Brustwarze
- Narben
- Leichte Asymmetrie
- Korrekturoperationen
- Thrombose, ggf. Embolie
Insgesamt ist die Bruststraffung in der Hand des erfahrenen Plastischen Chirurgen ein sicherer, komplikationsarmer Eingriff mit hoher Patientenzufriedenheit. Sie können dabei mithelfen bestimmte Risiken zu minimieren, indem Sie die Verhaltensregen befolgen, die wir Ihnen vor und nach der Operation empfehlen.
Wie verhalte ich mich vor der BRUST-OP?
Unser Ziel ist es Ihnen die Operation selbst als auch die Zeit davor und danach so angenehm wie möglich zu gestalten. Durch einige Verhaltensregeln können Sie uns und sich hierbei unterstützen.
So ist es für Raucherinnen ratsam das Rauchen 2 Wochen vor und nach der Operation einzustellen, da Rauchen die Wundheilung beeinträchtigen kann. Bestimmte Medikamente, die das Risiko von Blutungen erhöhen, wie Aspirin, nicht-steroidale Entzündungshemmer sowie einige Vitaminpräparate und homöopathische Mittel sollten ebenfalls 2 Wochen vor der Operation abgesetzt werden. Sie erhalten hierzu von uns vor der Operation genaue Instruktionen.
In Abhängigkeit von Ihrem Alter und zusätzlichen Risikofaktoren empfiehlt sich im Einzelfall eine Basis-Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust) oder Mammasonografie (Ultraschalluntersuchung der Brust) vor einer Bruststraffung und ggf. einige Monate nach dem Eingriff. Diese kann hilfreich sein, um auffällige Veränderungen des Brustgewebes zu entdecken und ggf. während der Operation gezielt zu entfernen als auch, um Veränderungen im späteren Verlauf besser erkennen zu können. Eine Bruststraffung erhöht nicht das Risiko an Brustkrebs zu erkranken. Auch nach einer Bruststraffung ist die Durchführung einer Mammographie oder Mammasonografie uneingeschränkt möglich.
Bruststraffungen können häufig ambulant in Narkose durchgeführt werden. Wenn dies der Fall ist sollten Sie sicherstellen, dass Sie nach der Operation abgeholt und zuhause über die nächsten 24 Stunden betreut werden können. Bei bestimmten Vorerkrankungen kann im Einzelfall die stationäre Behandlung im Spital mit Übernachtung sinnvoll sein.
Die Bruststraffung wird meist ambulant oder kurzstationär in der AARE KLINIK durchgeführt werden. Im Einzelfall, z.B. bei bestimmten Vorerkrankungen oder aus persönlichen Gründen, kann eine stationäre Behandlung im Privatspital sinnvoll sein.
Während der Operation erhalten Sie zu Ihrem Wohlbefinden verschiedene Medikamente. In der Regel wird eine Bruststraffung in Narkose durchgeführt. Zu Ihrer Sicherheit werden während der Operation u.a. Blutdruck, Puls und Sauerstoffgehalt im Blut auf Monitoren überwacht.
Am Ende der Operation wird ein spezieller Brustverband oder BH angelegt und Sie werden in den Aufwachraum gebracht und dort weiterhin überwacht, bis Sie vollständig wach sind und aufstehen können. Bereits nach wenigen Stunden dürfen Sie wieder nachhause. Sollten Sie stationär im Spital operiert werden, so bringt man Sie vom Aufwachraum auf die Bettenstation, wo Sie bis zum nächsten Tag bleiben. Bereits am Operationstag sollten Sie in der Lage sein regelmässig aufzustehen und einige Minuten zu gehen, um das Risiko einer Thrombose zu minimieren. Die Schmerzen nach einer Bruststraffung sind meist gering und mit einem starken Muskelkater zu vergleichen. Sie sind mit leichten abschwellend wirkenden Schmerzmitteln gut zu behandeln, die Sie in den ersten Tagen zuhause weiter einnehmen können.
Nach ambulanten Narkosen sollten Sie von einer Person nachhause gebracht und dort in den ersten 24 Stunden kontinuierlich betreut werden. Diese Person erhält von uns alle notwendigen Instruktionen für Ihre Nachbetreuung sowie Verhaltensregeln im Falle von Komplikationen oder unerwarteten Ereignissen. Auf Wunsch bieten wir Ihnen in der AARE KLINIK eine kurzstationäre Nachbetreuung durch eine examinierte Pflegekraft im Einzelzimmer an.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Erholungszeit nach jeder Operation individuell variiert. In den ersten Tagen nach der Bruststraffung sollten Sie sich körperlich schonen und die Arme nicht über Schulterhöhe anheben, sowie nicht schwer heben. In der Regel müssen Sie über einige Tage auf dem Rücken schlafen. Nehmen Sie nur die Ihnen verordneten Schmerzmittel und kein Medikamente die Aspirin oder andere gerinnungshemmende Substanzen enthalten. Tragen Sie den Ihnen angepassten Spezial-BH kontinuierlich über insgesamt 4-6 Wochen und halten Sie sich an unsere Empfehlungen. Körperlich anstrengende und sportliche Aktivitäten sollten Sie über einige Wochen vermeiden.
In den ersten 2-5 Tagen nach dem Eingriff kann ein Spannungsgefühl und leichter Wundschmerz in der Brustregion auftreten. Brusthaut und Brustwarzen können vorübergehend ein Taubheitsgefühl als auch eine Überempfindlichkeit aufweisen. Taubheitsgefühle sind meist nur vorübergehend. Es kann jedoch Wochen bis Monate, in Einzelfällen auch länger dauern, bis sich das Gefühl normalisiert. Leichte Schwellungen und Blutergüsse im Bereich der Brust bilden sich meist innerhalb von 2-3 Wochen zurück. In der Regel sind Sie ein bis zwei Tage nach der Operation auf den Beinen und können die meisten Ihrer täglichen Aktivitäten wieder ausüben. Die Verbände und ggf. Wunddrainagen werden in den ersten Tagen nach der Operation entfernt, wonach Sie wieder normal Duschen können. Auf Vollbäder wie auch übermässige Wärme (z.B. Sauna) sollten Sie hingegen mehrere Wochen verzichten, bis sich alle Schwellungen zurückgebildet haben. Die meisten Hautnähte lösen sich von selber auf und müssen nicht entfernt werden. Nicht-auflösbare Nähte werden nach einer Woche entfernt. Häufig können Sie bereits eine Woche nach der Bruststraffung abhängig von den in Ihrem Beruf erforderlichen Tätigkeiten wieder arbeiten.
Nach Entfernung der Hautnähte empfehlen wir den Beginn einer intensiven Haut- und Narbenpflege mit rückfettenden Hautsalben und leichter Massage. Im Einzelfall kann eine spezielle Nachbehandlung mit Silikongel oder Silikonpflastern über 2-3 Monate sinnvoll sein. Die frischen Narben sollten über mindestens 6 Monate keiner UV-Strahlung ausgesetzt werden, um eine verstärkte Pigmentierung zu verhindern.
Nach der Operation werden Sie in regelmässigen Abständen in der AARE KLINIK nachuntersucht und der Heilungsfortschritt beurteilt bis das endgültige Operationsergebnis erreicht ist.
Nach der Operation können die Brüste noch einige Zeit geschwollen sein und es kann einige Wochen dauern, bis sie ihre normale Form angenommen haben. Der Heilungsprozess verläuft allmählich und es braucht mehrere Monate bevor das Operationsergebnis abschliessend beurteilt werden kann. Die Narben an der Brust können über einige Monate gerötet sein oder dunkler pigmentiert erscheinen, verblassen aber mit der Zeit und sind dann meist kaum sichtbar. Vorteilhaft ist zudem, dass alle Narben, selbst in ausgeschnittenen Kleidern, gut zu verdecken sind.
Eine Bruststraffung hebt und festigt ihre Brust und verleiht ihr eine bessere Form. Die Position der Brustwarzen wird durch die Operation verbessert und der Warzenhofdurchmesser an die Form und Grösse der Brust angepasst sein. Ohne die hängenden Brüste werden körperliche Aktivitäten und Sport Ihnen leichter Fallen und mehr Freude bereiten. Häufig erfahren Frauen nach einer Bruststraffung ein gesteigertes Selbstvertrauen und empfinden es einfacher bestimmte Kleidung zu tragen.
Das Ergebnis einer Bruststraffung ist in der Regel lang anhaltend. Jedoch wirken die Schwerkraft und der Alterungsprozess kontinuierlich auf die Brust jeder Frau ein und verändern mit den Jahren allmählich deren Form und Grösse. Auch Gewichtsschwankungen, Schwangerschaft und Lebensstil können das Ergebnis beeinflussen. Sollten Sie nach einigen Jahren mit der veränderten Brustform unzufrieden sein, kann eine Bruststraffung wiederholt werden und erneut eine jugendlichere Brustform herstellen.
Eine Bruststraffung ist meist eine ästhetisch indizierte Operation, deren Kosten dann nicht von der Krankenkasse übernommen werden. In Ausnahmefällen kann eine medizinische Indikation für eine Bruststraffung bestehen, wenn z.B. nach einer Brustrekonstruktion oder bei einer starken Brustasymmetrie zur Wiederherstellung der Symmetrie eine hängende Brust angeglichen werden muss. Allerdings besteht auch in diesen Fällen keine automatische Kostenübernahmepflicht, so dass vor dem Eingriff eine Kostengutsprache gestellt werden muss. Die Entscheidung, ob eine Bruststraffung als Pflichtleistung von der Krankenkasse anerkannt und bezahlt wird obliegt auch nach Empfehlung des Vertrauensarztes im Einzelfall der Krankenkasse.
Bei ästhetischer Indikation müssen die Behandlungskosten von der Patientin selber getragen werden. Die Kosten für eine ästhetisch indizierte Bruststraffung sind variabel und vor allem abhängig vom Aufwand der Operation und der Einrichtung in der die Operation durchgeführt wird (AARE KLINIK oder Spital). Ein genauer Kostenvoranschlag kann daher erst nach einem persönlichen Beratungsgespräch erstellt werden.
Die Kosten setzen sich zusammen aus:
- Operationshonorar (inkl. Vorbesprechung und Nachsorge)
- Anästhesiehonorar
- Technische Leistung (AARE KLINIK/Spital)
- Ggf. Spitalaufenthalt
- Spezial-BH
- Medikamente
- Ggf. Diagnostik (Labor, EKG, etc.)