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Photovoltaikanlagen erfordern eine wichtige Erstinvestition, auch wenn, in der Folge, die Erhaltungskosten niedrig sind.
Jede Anwendung muss im Zusammenhang bewertet werden, wobei man vor allem die erzeugte elektrische Energie, die Lebensdauer der Anlage, die finanzielllen Anreize und die Kosten von Alternativen, etc., berücksichtigt.
Die Kosten einer Photovoltaikanlage setzen sich aus den folgenden Kostenstellen zusammen:
Module
Es handelt sich um die Kostenstelle, die die Anlagenkosten am stärksten beeinflussen. Die Kosten des einzelnen Moduls reduzieren sich proportional zur installierten Leistung um ca. 40-60% der Anlagekosten.
Inverter
Die Kosten dieser Komponente reduzieren sich proportional zur installierten Leistung.
Transport und Installation
Die Standardisierung des Systems erlaubt es, vor allem bei grossen Anlagen, die Kosten mässig zu senken. Die Kosten, die mit dem Absichern der Baustelle verbunden sind werden dabei ebenso in Betracht gezogen.
Befestigungssystem
Eine integrierte Anlage kann im Unterschied zu einer Anlage, die auf den Boden angebracht oder gesetzt wird, kostenaufwendiger sein, aber gleichzeitig wird es durch eine integrierte Anlag möglich, alles in allem, weniger Material zu verwenden.
Verkabelung
Die korrekte Planung der elektrischen Verbindungen zwischen den Modulen ermöglicht es, die Kosten zu optimieren und die Produktionsverluste zu reduzieren.
Planung
Eine grössere Komplexität der Anlage verlängert den notwendigen Zeitraum, der für eine korrekte Planung notwendig ist. Eine korrekte Planung garantiert die Qualität der Anlage während der Jahre hindurch. Diese Kostenstelle beinhaltet auch bürokratische Kosten und die Kosten für den Netzanschluss.
Dank der beträchtlichen Marktentwicklung und auch der Erhöhung des Produktionsvolumens, sinken die Kosten langsam aber konstant.
Die Durchschnittskosten für kWp verhalten sich proportional umgekehrt zur Grösse der Anlage: je grösser die Anlage ist, desto geringer ist der Prozentsatz an Planungs- und Installationskosten.
Aufteilung der Durchschnittskosten einer PV-Anlage mit kristallinen Siliciummodulen (links) und Dünnschichtmodulen (rechts)