Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03464.jsonl.gz/1551

Die vollständige Ursache für die Entstehung von Lymphomen ist bis heute nicht ganz geklärt. Gewisse genetische Faktoren, insbesondere Chromosomenveränderungen können eine wesentliche Rolle spielen. Es wurde auch festgestellt, dass Menschen mit einem geschwächten Immunsystem (z.B. HIV- oder AIDS-Patienten) oder nach intensiver Chemotherapie oder Bestrahlung eher daran erkranken. Dazu zählen auch Patienten mit chronischen viralen (zum Beispiel Epstein-Barr-Virus) oder bakteriellen Infektionen (zum Beispiel Helicobacter pylori beim Marginalzonen-Lymphom des Magens). Auch chemische Substanzen können die Entstehung von Lymphdrüsenkrebs fördern. Industrielle Lösungsmittel wie Benzol, aber auch Pestizide und Dünger, wie sie in der Landwirtschaft verwendet werden, erhöhen das Risiko für die Entwicklung eines Non-Hodgkin-Lymphoms. Allgemeine Risikofaktoren stellen zusätzlich das Alter, Radioaktivität und das Rauchen dar.
Am häufigsten ist die Erkrankung bei den 20- bis 40-Jährigen und den über 70-Jährigen. Männer sind etwas öfter betroffen als Frauen. Weltweit sterben jährlich etwa 25'000 Menschen an dieser Erkrankung.