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Teheran - Nach der Rüge durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat der Iran mit Konsequenzen gedroht. Die iranische Regierung könnte die Zusammenarbeit mit der IAEA "ernsthaft" reduzieren, warnte Parlamentssprecher Ali Laridschani in Teheran.
Die USA und die anderen Mitglieder der sogenannten Sechsergruppe müssten ihre Einstellung zum Iran ändern. Durch ihre "veralteten Spielchen" würden sie keine weiteren Verhandlungen über das iranische Atomprogramm erreichen.
Der Gouverneursrat der IAEA hatte den Iran am Freitag für sein Verhalten im Atomstreit verurteilt. In der Resolution wird Teheran aufgefordert, den Bau seiner zweiten Uran-Anreicherungsanlage nahe der Stadt Ghom "umgehend auszusetzen".
Die USA und ihre Verbündeten argwöhnen, der Iran arbeite heimlich an der Entwicklung von Atomwaffen. Teheran bestreitet dies und beharrt darauf, dass sein Atomprogramm nur friedlichen Zwecken diene.
Der einflussreiche konservative Geistliche Ahmed Chatami betonte am Samstag erneut, der Iran habe das Recht auf eine friedliche Nutzung der Atomkraft. Die internationale Gemeinschaft stehe in der Pflicht, Teheran mit nuklearen Brennstoffen für seinen Forschungsreaktor zu beliefern.
Sollte die IAEA nicht kooperieren, werde das Land Uran selbst höher anreichern. "Das ist legal und im Einklang mit internationalen Garantien", sagte Chatami.
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