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Die durch Wind verursachten Schäden erreichen dieses Jahr einen neuen Höchststand seit 1994, teilt der Kanton Graubünden mit. Sie würden aber um ein Vielfaches unter den Schäden des Orkans «Vivian» vom Februar 1990 liegen, damals waren es rund 670’000 Kubikmeter Sturmholz (das langjährige Mittel liegt bei 110’000 Kubikmetern). In Bezug auf die Schäden im Wald war «Vaia» (Ende Oktober) stärker als «Burglind» zu Beginn dieses Jahres.
Opfer von «Vaia» wurden in Graubünden vor allem die Gemeinden Davos, Bergün Filisur, Pontresina, Samedan, Poschiavo und Brusio. Auch Appenzell Innerrhoden wurde von heftigen Sturmböen heimgesucht. Hier wurden ein Seilpark zerstört und Campingwagen kippten um (FM1Today berichtete).
Nach heftigen Stürmen steigen laut der Mitteilung die Lebensbedingungen für den Borkenkäfer. «Problematisch wird es, wenn die starke Vermehrung der Käfer auch angrenzende intakte Bestände schädigt und innert weniger Wochen zum Absterben bringt», schreibt der Kanton. Deshalb werde das Sturmholz aus dem Wald entfernt und vor Ort entrindet, um das Nahrungsangebot für den Schädling zu verringern.
(red.)