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Svindal auch in Kitzbühel nicht zu stoppen
- Freitag, 22. Januar 2016, 13:00 Uhr, aktualisiert um 14:16 Uhr
Die Dominanz von Aksel Svindal in den Speedrennen geht weiter. Der Norweger entschied den Super-G auf der Streif vor Andrew Weibrecht und Hannes Reichelt für sich. Carlo Janka fuhr in die Top 10.
Das Podest
- Aksel Svindal (No)
- Andrew Weibrecht (USA) +0,31
- Hannes Reichelt (Ö) +0,42
Bei perfekten Bedingungen auf der Streif zeigte Svindal der Konkurrenz einmal mehr den Meister. Der Norweger, dem eine rundum gute Fahrt gelang, konnte seinen bereits 7. Saisonsieg feiern. Am nächsten kam Dominator Svindal Andrew Weibrecht. Für den Amerikaner ist es der 2. Podestplatz der Saison nach Platz 3 im Super-G von Beaver Creek. Hannes Reichelt fuhr auf Rang 3.
Der Super-G in Kitzbühel war zusammen mit einem Slalom Teil einer Super-Kombination, die der Franzose Alexis Pinturault gewann.
Die Schweizer
- 9. Carlo Janka +0,95
- 16. Beat Feuz +1,53
- 23. Thomas Tumler +1,90
- 28. Ralph Weber +2,06
Als bester Schweizer fuhr Carlo Janka auf den 9. Platz. Der Obersaxer zeigte eine starke Fahrt, ehe er in der Traverse eine zu tiefe Linie erwischte und dadurch eine deutlich bessere Klassierung verpasste. Mit einem Rückstand von 0,95 Sekunden auf Svindal ist ihm in der Kombination ein Spitzenplatz zuzutrauen.
Die anderen Swiss-Ski-Athleten verpassten den Sprung in die Top 15. Eine ansprechende Fahrt zeigte Beat Feuz, der sich auf Rang 16 einreihte. Der Berner, der erst am vergangenen Wochenende sein Comeback nach langer Verletzungspause gegeben hatte, wird am Samstag auch in der Abfahrt an den Start gehen. Feuz gab diese Entscheidung kurz nach dem Super-G bekannt.
Mit Thomas Tumler (23.) und Ralph Weber (28.) holten zwei weitere Schweizer Weltcup-Punkte.
Die Stimmen
- Aksel Svindal zu seinem Sieg: «Es läuft im Moment einfach gut. Aber das ist nicht selbstverständlich. Die Abstände sind ziemlich klein.»
- Carlo Janka zu seinem Fehler: «Bis und mit Hausberg war es gut. Und dann kam einmal mehr das Drama in der Traverse. Das passiert mir jetzt schon bald seit 10 Jahren. Ich hatte mir so fest vorgenommen, diese Stelle heute einmal vernünftig zu fahren. Aber es hat wieder nicht geklappt.»
- Beat Feuz zu seiner Leistung und seinem Start am Samstag: «Ich muss mehr oder weniger zufrieden sein mit dem Resultat. Meine Ansprüche sind auf Dauer aber dann doch noch höher. In der Abfahrt werde ich starten, ich bin Rennfahrer und liebe es, Rennen zu fahren.»
Das weitere Programm
Am Samstag steht in Kitzbühel der nächste Leckerbissen auf dem Programm. Auf der legendären Streif kämpfen die Abfahrer um den Sieg (ab 11:35 Uhr live auf SRF zwei). Am Sonntag findet auf dem Ganslernhang der Slalom statt (10:20 Uhr SRF zwei).
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.01.16, 11:30 Uhr