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Keine Fusion von Cooper und Apollo
Im Juni 2013 bestätigten Cooper Tires und Apollo Tyres die Gerüchte um eine Reifenhochzeit der beiden Hersteller. Die Fusion kommt nun doch nicht zustande. Beide Parteien erheben schwere Vorwürfe gegeneinander.
Durch die Fusion der beiden Reifenhersteller Cooper Tires und Apollo Tyres hätte der siebtgrösste Reifenkonzern weltweit entstehen sollen. Apollo hatte den Cooper-Aktionären 35 US-Dollar pro Aktie geboten und somit rund 2,5 Milliarden Dollar investieren wollen (A&W berichtete).
Im Oktober bestätigte Sylvain Borré, Gesamtverantwortlicher der Cooper Tire & Rubber Company in Deutschland, Frankreich und der Schweiz, gegenüber AUTO&Wirtschaft, die Aktionäre hätten den Bedingungen zur Fusion Ende September an einer Hauptversammlung zugestimmt. Borré räumte gleichzeitig ein: «Eine Vertragsunterzeichnung der Beteiligten steht noch aus, könnte aber täglich über die Bühne gehen.» Dazu kam es nicht.
Kurz vor Ende Jahr teilte Cooper Tires mit, die Finanzierung des Deals stehe nicht mehr. Apollo soll die Übernahme-Vereinbarungen gebrochen haben. Cooper plant zurzeit rechtliche Schritte gegen den indischen Hersteller. Apollo Tyres wiederum kritisierte in einem Statement eine unkooperative Vorgehensweise vonseiten Cooper. Der US-Hersteller soll seiner finanziellen Meldepflicht nicht nachgekommen sein und die Verhandlungen in den letzten Monaten verkompliziert haben. Der indische Hersteller zieht seinerseits rechtliche Schritte gegen Cooper in Betracht. (md)
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