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In Unterbäch wurden drei Lämmer getötet und zwei weitere werden noch vermisst, wie die Zeitung «Walliser Bote» am Dienstag auf ihrer Internetseite berichtete. Der Leiter der Walliser Dienststelle für Jagd, Peter Scheibler, bestätigte die Risse.
Allerdings stehen DNA-Analysen noch aus, wie Scheibler der Nachrichtenagentur sda sagte. Die Rissmuster würden aber auf Wölfe hindeuten. Seit Anfang Jahr wurden in der Augstbordregion bei Törbel VS bis nach Chalais VS mehrmals Schafe gerissen.
Zahlreiche DNA-Proben konnten mehrere Wölfe nachweisen. Ein männliches und ein weibliches Tier wurden bereits im vergangenen Jahr in dieser Gegend registriert.
Ein männliches und ein weibliches Tier wurden bereits im vergangenen Jahr in dieser Gegend registriert. /
Sporadisch hält sich auch ein weiteres Weibchen in dieser Gegend auf, das sich zuvor weiter unten im Mittelwallis aufgehalten hatte.
Abschuss noch kein Thema
Trotz der Risse stellt sich die Frage nach einer Abschussbewilligung noch nicht. Zwar wurden mehr als 15 Schafe getötet, wie Peter Scheibler festhielt. Gemäss der Rechtslage kann ein Abschuss bewilligt werden, wenn 15 Schafe getötet worden sind und es in Vorjahr ebenfalls Attacken gegeben hat.
Allerdings waren einige Schafherden nicht genügend geschützt. Deshalb erfüllen nicht alle Risse die Kriterien für einen Abschuss. Der Kanton Wallis nimmt zunächst weitere DNA-Analysen vor. Erst danach könnte allenfalls ein Abschuss erwogen werden.