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Energie-flüsse
Die Nachwärmung der Sole mit solarer Wärme ist der Schlüssel zur hohen Energieeffizienz: Sie macht es möglich, dass die Wärmepumpe fast sechsmal mehr Energie in Form von Wärme produziert, als sie als Strom bezieht. So wird die Null-Energiebilanz trotz bescheidener solarer Flächen möglich: Das Haus produziert jährlich so viel Strom, wie es benötigt, um das Haus mit Warmwasser und Heizung zu versorgen. Dabei ist der Verbrauch von Lüftung und Hilfsströmen eingerechnet.
Energiebilanz
Die Messperiode umfasst 12 Monate nach Bezug der letzten Wohnung. In dieser Zeit lagen die wöchentlichen Solarerträge im Winter bei rund 10 kWh, im Sommer um 200 kWh. Die Produktion über 12 Monate lag etwas unter 7'000 kWh.
Der wöchentliche Stromverbrauch für Wärmepumpe, weitere Pumpen und Lüftung lag zwischen 20 und 200 kWh, über 12 Monate lag er bei 4'800 kWh. Hinzu kommen rund 2'400 kWh für die Begleitheizung der Warmwasserleitung sowie eine direktelektrische Nachwärmung der Zuluft.
Unter Betrachtung aller aufgeführten Verbraucher liegt der Deckungsgrad bei rund 93%. Die Nullenergiebilanz ist also nicht ganz erreicht. Allerdings ist absehbar, dass sie künftig erreicht wird, nachdem die direktelektrischen Wärmequellen im Februar 2021 deutlich reduziert wurden.