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Der Bieter eines Übernahmeverfahrens kann durch die Verwendung von Bedingungen das bereits veröffentlichte Übernahmeangebot unter Umständen noch zu Fall bringen. Da das Scheitern eines einmal veröffentlichten Übernahmeangebots erhebliche ökonomische Auswirkungen hat, können Bedingungen in Übernahmeangeboten nur begrenzt zugelassen werden. Auf der Basis bestimmter Zielvorgaben untersucht die Arbeit die Zulässigkeit und die Rechtsfolgen von Bedingungen in Übernahmeangeboten im Vereinigten Königreich und Deutschland. Das britische Recht verfügt über große Erfahrung im Umgang mit Übernahmeangeboten und war Vorbild bei der Schaffung des deutschen Übernahmerechts. Der Rechtsvergleich offenbart die Schwachstellen des deutschen Rechts bei der Regelung bedingter Übernahmeangebote und zeigt Wege zur Abhilfe auf. Schließlich enthält die Arbeit einen Katalog besonders praxisrelevanter Bedingungen.
Autorentext
Der Autor: Jens Nyenhuis wurde 1970 in Hamburg geboren. Er studierte in Hamburg, Bordeaux und Köln Rechtswissenschaft. Das folgende Postgraduiertenstudium an der University of Cape Town schloss er als Master of Laws (LL.M.) ab. Während des Referendariats am Landgericht Duisburg war er unter anderem bei Anwaltssozietäten in Köln und Hamburg tätig. Im Anschluss wurde er als Rechtsanwalt zugelassen. Seit 2004 arbeitet er als Rechtsanwalt am Stuttgarter Standort einer Anwaltskanzlei im Bereich Corporate/Mergers & Acquisitions. 2005 erfolgte die Promotion an der Universität Hamburg.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Ökonomische Analyse von Unternehmensübernahmen - Ziele für die Regelung bedingter Übernahmeangebote - Zulässigkeit von Bedingungen in Übernahmeangeboten - Rechtsfolgen von Bedingungen in Übernahmeangeboten - Katalog besonders praxisrelevanter Bedingungen in Übernahmeangeboten.