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Wie reagiert die Öffentlichkeit auf den Zusammenschluss von Schweizer Grosskonzernen ? Unsere vor und nach der "Novartis"-Gründung durchgeführten repräsentativen gesamtschweizerischen Umfragen geben am Beispiel dieser spektakulären Fusion von Ciba und Sandoz einen Einblick in die Auswirkungen von "Mega-Mergers" auf die Bevölkerung.
Auch vor der Ankündigung des "Life Science-Giganten Novartis" (Bilanz) hat es in unserem Land in den letzten Jahren schon spektakuläre Mergers & Acquisitions grosser Firmen gegeben. 1996 hat das "Übernahmefieber" gegenüber den Vorjahren erneut zugenommen und weltweit Rekordniveau erreicht. Im letzten Jahr wurden allein in der Schweiz von der "Handelszeitung" insgesamt 345 Fusionen, Übernahmen, Kooperationen und Beteiligungen gezählt.
Unmittelbar nach der Ankündigung der Novartis-Gründung am 7. März 1996, der "grössten Fusion der Industriegeschichte" (NZZ), führten wir eine repräsentative Umfrage über Einstellungen und Meinungen der Bevölkerung zur Fusion durch. In der zweiten Befragungswelle, rund einen Monat nach der ersten, wollten wir überprüfen, ob und wie sich die in der Zwischenzeit erfolgte, sehr intensive und auch kontroverse Medienberichterstattung bereits auf Einstellungen und Meinungen in der Bevölkerung ausgewirkt hatte. Dazu wurden ausgewählte Fragen aus der ersten Welle für eine Trendanalyse wiederholt. Zusätzlich stellten wir neue Fragen nach der Zustimmung zu den Vorschlägen der Gewerkschaft GBI über "Neuverteilung der Arbeit statt Entlassungen". Wie sich der Informationsstand und das Meinungsbild mittel- und längerfristig verändert, wenn die angekündigten Massnahmen realisiert werden und sich auszuwirken beginnen, untersuchten wir in einer neuen, dritten Befragungswelle anfangs Februar 1997. Diese begann rund einen Monat nach der Zustimmung der US-Kartellbehörde FTC zur Fusion, die den Weg frei machte für die darauf folgende formelle Gründung und Eintragung der neuen Gesellschaft im Handelsregister und die Aufnahme des Börsenhandels mit Novartis-Aktien.
Unternehmer, Konzernleitungen, Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit, Leiter der Abteilungen Corporate Communications, PR, Werbung, Investor Relations, unabhängige PR- und Werbeberater und Agenturen für Wirtschaftskommunikation, Berater und Spezialisten für Mergers & Acquisitions.
Eigenprojekt des Instituts; Spezialfragen im Rahmen eines Bevölkerungs- Omnibus.
Ständige Wohnbevölkerung, Schweizer plus niedergelassene Ausländer soweit sie die jeweilige Landessprache verstehen, in der deutschen und französischen Schweiz, ohne Tessin, Männer und Frauen im Alter von 18 bis 74 Jahren, die im Untersuchungszeitraum in Telefonhaushalten leben.
Repräsentativer Querschnitt, flächendeckende Zufallsstichprobe, reines Random Sample, aus dem aktuellen Elektronischen Teilnehmerverzeichnis ETV der PTT. Die Ortschaften werden zufallsmässig bestimmt, ebenso die Haushalte, bevölkerungsproportional, innerhalb der gewählten Sampling Points. Quotierungsmerkmale für die Auswahl der Zielpersonen in den Telefonhaushalten sind Alter und Geschlecht.
3 Wellen à je rund 600 bis 870 Interviews, total über 1'100., davon jeweils rund 200 in der Stadt/Agglomeration Basel.
Computerunterstützte Telefoninterviews (CATI).
Voll standardisierter und -strukturierter Fragebogen mit rund 20 vorwiegend geschlossenen Fragen pro Welle plus Statistik (sozio-demografische Merkmale).
a) Unternehmensfusion: Bekanntheitsgrad der Firmen spontan ?
b) Unternehmensfusion: Bekanntheitsgrad gestützt ?
c) Information durch Firmen genügend ?
d) Informationswunsch: worüber mehr Information gewünscht ?
e) Hauptgeschäftsbereiche von Novartis: Bekanntheitsgrad spontan ?
f) Vermutete Hauptgründe der Fusion ?
g) Vermutete Zukunftschancen der neuen Novartis ?
h) Möglichkeiten zur Milderung des Arbeitsplatzabbaus ?
i) Vertrauen in Einschätzung Ausmass Abbau ?
j) Grösste Gewinner der Fusion ?
k) Grösste Verlierer der Fusion ?
l) Beurteilung der Gewinne der Aktionäre (in Ordnung) ?
m) Konsequenzen der Fusion für die Gesamtwirtschaft der Schweiz ?
n) Fusion im längerfristigen Interesse der Arbeitnehmer ?
o) Aktienbesitzer profitieren ?
p) Fusion nützt längerfristig der Schweizer Wirtschaft ?
q) Stärkere Berücksichtigung der sozialen Auswirkungen nötig ?
r) Fusionen wichtig für Behauptung auf Weltmarkt ?
s) Fusion bringt schwerfälliges Riesenunternehmen ?
t) Beurteilung von Vorschlägen zur "Sicherung der Arbeitsplätze" und für "neue Arbeitszeitmodelle"
u) Statistik
1. Befragungswelle März 1996
2. Befragungswelle April/Mai 1996
3. Befragungswelle Februar 1997
Die ersten drei Umfragen sind abgeschlossen und ausgewertet; die Ergebnisse liegen vor und können ausgeliefert werden. Für den Herbst 1997 sind weitere Befragungswellen mit gleichen Fragen vorgesehen
Bei den zukünftigen neuen Wellen ist eine Beteiligung mit firmenspezifischen Exklusivfragen über beliebige Themen zu den branchenüblichen, günstigen Tarifen möglich.
Im Basispreis sind inbegriffen
- Beratung bei der Themenwahl und Frageformulierung von Exklusivfragen.
- Planung, Durchführung und Auswertung der Umfrage.
- Tabellenband mit Standard-Breaks nach Sprachgebieten und Wirtschaftsregionen, sozio-demografischen Merkmalen der Person.
- Schriftlicher Forschungsbericht mit Studienbeschrieb, Kommentar, Interpretation, Grafiken, persönlicher Präsentation der Ergebnisse durch den Projektleiter.
Als Optionen auf Wunsch zusätzlich erhältlich
- Firmenspezifische Exklusivfragen.
- Beratung und Mithilfe bei der Anwendung und Umsetzung der Ergebnisse, Massnahmenplanung (Verrechnung nach effektivem Zeitaufwand).
Preise auf Anfrage. Verlangen Sie eine individuelle Offerte. Die beiden Befragungswelle können einzeln oder gesamthaft bestellt werden.