Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/57327

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht zum Risikopotenzial drahtloser Netzwerke (Wireless Local Area Networks "WLAN", Bluetooth usw.) zu erstellen. Dabei sind sowohl die drahtlosen Netzwerke und Zugangspunkte in Büros und Privathaushalten als auch die öffentlichen Internetstationen (sogenannten Hotspots) mit einzubeziehen. Der Bericht soll insbesondere aufzeigen:</p><p>- Strahlungspotenzial drahtloser Netzwerke;</p><p>- Gesundheitsrisiken (u. a. spezieller Fokus auf Privathaushalte mit Kleinkindern und mögliche Massnahmen);</p><p>- Umweltauswirkungen;</p><p>- Datensicherheitsaspekte;</p><p>- allfälliger Regelungsbedarf für den derzeitigen Wildwuchs an privaten und öffentlichen Zugangspunkten (s. www.swisshotspots.ch).</p><p>Die Ergebnisse sind der Öffentlichkeit zielgruppenspezifisch in geeigneter Form bekannt zu machen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat erachtet die Erstellung eines Berichtes zum Risikopotenzial von drahtlosen Netzwerken als sinnvoll und notwendig. Drahtlose Netzwerke bilden einen wichtigen Bestandteil der neuen Informationstechnologien. Durch ihr rasantes Wachstum werden sie in kürzester Zeit allgegenwärtig sein. Die damit verbundenen Risiken für die Gesundheit und Umwelt sind aber noch ungenügend erforscht und nicht evaluiert. Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit werden im Moment die Strahlungseigenschaften drahtloser lokaler Netzwerke untersucht. Mittels nationaler und internationaler Forschung werden potenzielle Gesundheitsrisiken der elektromagnetischen Strahlung von Mobilkommunikationstechnologien untersucht. Es soll abgeklärt werden, inwieweit diese Forschungsresultate auf die drahtlosen Netzwerke übertragen werden können. Basierend auf diesen Grundlagen sollen Massnahmen empfohlen werden, welche gleichermassen einen hohen Gesundheitsschutz wie auch eine nachhaltige Technologieentwicklung ermöglichen. Zusätzlich sollen Datensicherheitsaspekte, Regelungsbedarf und der Bedarf nach Konsumenteninformation analysiert werden. Der Bericht soll in Zusammenarbeit mit allen in der Thematik involvierten Ämtern erstellt werden. Mit seinem Erscheinen ist bis Mitte 2006 zu rechnen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.