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Ein Grund für die heute zunehmende Allergisierung und Auslösung von Autoimmunproblemen, vor allem durch Milch, könnte darin liegen, dass die Menschen früher die Milch von immer denselben wenigen Kühen oder nur einer Kuh tranken. Während sie heute einen unüberschaubaren Mix von unzähligen Kühen bekommen.
Jede Kuh hat aber ihr spezifisches Protein, so individuell wie ein Fingerabdruck. Insofern könnte der Organismus mit dem modernen Proteinmix überfordert sein. Auch die früher fehlende, heute generelle Pasteurisierung und damit Denaturierung der Milch könnte eine Rolle spielen.
Auch einen deutlichen Anstieg an Schilddrüsenproblemen im Sinne von Hashimoto einer chronischen Schilddrüsenentzündung, verzeichnet einen starken Anstieg.
Weiteres finden wir in der Autoimmunthematik folgende Krankheitsbilder: rheumatisches Geschehen von Polyarthritis (der Gelenke), und Polymyositis (der Muskeln) die Weissfleckenkrankheit (Vitiligo), Diabetes Typ 1, Multiple Sklerose, Morbus Crohn aber auch Parkinson. Insgesamt kennen wir heute bereits an die 40 Autoimmunerkrankungen, eine dramatische Steigerung innerhalb einer Generation.
Diabetes Mellitus
Wie entsteht Diabetes Mellitus Typ-1?
Im Jahre 1992 hat ein Team kanadischer und finnischer Wissenschaftler im New England Journal of Medicine über eine wichtige Entdeckung berichtet. Bei der Untersuchung der Blutproben von 142 Kindern mit einer aktuellen Diagnose auf Typ-1 – Diabetes entdeckten sie, dass alle Kinder Antikörper gegen Kuhmilchproteine aufwiesen. Diese Antikörper hatten sich anscheinend als Antwort auf die Kuhproteine in der Säuglingsnahrung gebildet, aber sie waren auch in der Lage, die Insulin produzierenden Zellen des Körpers anzugreifen.
Es stellte sich heraus, dass ein Teil des Kuhmilchproteins biochemisch exakt baugleich mit einem Teil des menschlichen Insulins produzierender Zellen war. Die Antikörper die sich bildeten, um das Kuhmilchprotein zu zerstören, attackierten schliesslich die Insulin produzierenden Zellen der Kinder. Die Zellen aus der Bauchspeicheldrüse wurden durch ein «friendly fire» zerstört.
Diese und andere Studien wiesen auf ein mögliches Szenario hin, wie es zu Typ-1 Diabetes kommen kann.
Insulinzerstörende Zellen
Wenn ein sehr kleines Kind Säuglingsnahrung auf Kuhmilchbasis bekommt, gelangen einige der Milchproteine aus dem Darm ins Blut. Das Immunsystem des Säuglings erkennt diese Kuhproteine als fremd und bildet Antikörper, um sie anzugreifen. Leider attackieren diese Antikörper nicht nur die Kuhproteine, sondern auch die Insulin produzierenden Zellen des Pankreas (Bauchspeicheldrüse). Dieser zerstörerische Prozess geht schrittweise vor sich, wenn fast alle Insulin produzierenden Zellen zerstört sind, kommt es zu Diabetes Mellitus Typ-1.
Stillen
Eltern müssen über die potenziellen Risiken, für ihre Kinder, bezüglich eines frühen Kontakts mit Kuhmilch informiert werden. Der juvenile Diabetes (Typ-1) bricht bei Kindern die lange gestillt wurden viel weniger aus.
Fazit
Autoimmunerkrankungen werden durch Tierisches in der Ernährung gefördert. Insbesondere vor Kuhmilch ist in diesem Zusammenhang zu warnen, vor allem wenn sie schon Säuglingen verabreicht wird. Kuhmilch fördert Diabetes Typ-1 umso mehr, je früher sie einem Kind zugemutet wird. Mit pflanzlicher Ernährung kann die Erkrankungswahrscheinlichkeit reduziert und bereits bestehende Erkrankungen können gebessert werden.
Ein wirkungsvoller neuer Ernährungsplan bei Diabetes
Wenn du Typ-1 Diabetes hast möchten Sie Blutzucker gut unter Kontrolle haben, Ihre Medikamente auf ein Minimum reduzieren und bei guter Gesundheit bleiben. Wenn Sie Typ-2 Diabetes haben, sollen Sie sich nicht auf eine Insulinresistenz einstellen müssen, vielmehr sollte es Ihr Ziel sein den «Kaugummi aus den Schlössern zu entfernen». Das bedeutet das Insulin soll wieder in die Zellen gelangen, das Schloss wird geöffnet und dadurch Glukose, Energie für die Zelle für den Baustoffwechsel physiologisch genutzt werden kann.
Das grundsätzliche Problem bei Typ-2 Diabetes die Anreicherung winziger Mengen Fett im Inneren der Muskelzellen zu sein. Dadurch kann das Insulin seine Aufgabe nicht richtig wahrnehmen. Das heisst, das Fett behindert den Prozess, bei dem Insulin die Zellmembran öffnet, um Glukose hineinzulassen.
Eine Ernährungsumstellung kann Ihren Körper auch vor dem Krankheitsverlauf schützen.
Veränderungen zu Ihrer Ernährungsweise und wie Sie am besten an deine Bedürfnisse angepasst werden, will ich Ihnen gerne anhand eines Ernährungsplans bei einem persönlichen Gespräch aufzeigen.
Rheuma
Bei rheumatischen Erkrankungen ist Fasten unglaublich erfolgreich. Heilfasten hat eine grosse Tradition bei uns in Mitteleuropa. Fasten bedeutet für unseren Organismus nämlich, dass die Belastung durch ungünstige Ernährung unterbrochen wird. So wird unser körpereigenes Immunsystem nicht immer überfordert und kann sich nicht gegen uns selbst richten.
Die primäre chronische Polyarthritis / Rheuma wird durch Entzündungsprozesse, die vor allem durch tierisches Protein, gefördert. Vielmals wird durch Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier ein entzündlicher Schub initiiert.
Der Schmerz, geschwollene betroffene Gelenke gehen nach einem 10 tägigen Heilfasten zurück. Wenn man danach eine pflanzlich, vollwertige Ernährungsform einschlägt können die Verbesserungen beibehalten werden.
Gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg zu einem schmerzfreien Leben ohne Einschränkungen. Einen Ernährungsplan mit wohlschmeckenden pflanzlich, vollwertigen Lebensmitteln werde ich Ihnen hierfür gerne erstellen.