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Im Frühling 2014 haben wir mit Lama Ngawang Kunga Bista und einem Juristen ein kleines Dörfchen mit etwa 150 Ghandarvas besucht.
Diese Menschen leben seit über 250 Jahren zusammen, sind Musikanten und gehören der sogenannten Kaste der „Unberührbaren“ an. Sie stellen selber „Sarangis“ – kleine Holzgeigen mit vier Saiten – her, und verdienen ihr Geld durch das Spielen dieses Instruments in der Öffentlichkeit. Nun geht diese Tradition langsam verloren, weil das Wissen und die Fähigkeiten nicht mehr der Jugend weitergegeben werden, wie dies seit Generationen üblich war.
So haben wir uns entschieden, gemeinsam mit den Ghandarvas eine kleine Musikschule zu bauen, damit die Jugend des Dorfes (und auch weitere interessierte Nachbarn und Freunde) wieder dieses Instrument spielen lernen, und falls gewünscht damit auftreten können, um auch etwas Geld zu verdienen. Im Herbst 2014 war die Eröffnung der Schule, und bald darauf haben die Jungen schon ein kleines Konzert gegeben – welche Freude!
Nun lernen die Kinder und Jugendlichen das Sarangi - Spiel und sind hoffentlich bald in der Lage, öffentlich Konzerte anzubieten.
Im Herbst 2019 haben wir die Schule wieder besucht, und nun bestehen Pläne, dass das Tourismusministerium von Pokhara dieses Projekt unterstützen und fördern wird.