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Zen
Das Zen ist die aus dem mystischen Strom im Buddhismus entstandene Erleuchtungsschule. Die Chinesen erhielten mit der Lehre und dem Kult auch Kenntnis von der buddhistischen Meditation. Das indische Wort «dhyâna» (Sinnen, Nachdenken, Versenkung) wurde zum chinesischen Zeichen «Chan», daraus das japanische Zen. Der Begründer dieser aus der Verbindung des Mahayana mit Elementen des chinesischen Taoismus entstandenen Richtung ist der Inder Bodhidharma (etwa 480528 n. Chr.). Er kam nach China und gründete eine Meditationsschule. Bodhidharma fand sehr grosse Verehrung, deshalb sind um seine Gestalt viele Legenden gewoben.
Das Geheimnis des Zen besteht darin, in einer Haltung tiefer Konzentration einfach zu sitzen, ohne Ziel und ohne Streben nach Nutzen. Diese Meditationsform ist Zazen. Es ist die in unserer Region am meisten geübte Zen-Meditation. Von einer Gruppe wird ausserdem Kyudo, das Bogenschiessen, praktiziert.
Zen gerecht zu werden, ist schwierig. Es wurde schon viel über Zen geschrieben, aber alles wird von Zenpraktizierenden in Frage gestellt. Streng genommen gibt es keine schriftliche Anweisungen und Beschreibungen des Zen, die anerkannt werden.
In unserer Region wird Zen seit Jahrzehnten praktiziert, meist im privaten Rahmen. Es gab und gibt aber auch organisierte Gruppen, die sich regelmässig treffen und bei denen es möglich ist, nach Absprache bei Meditationen teilzunehmen. Mehrere Gruppen sind nach mehr oder weniger langer Existenz wieder verschwunden, so diejenigen von Gogler (St. Johanns-Vorstadt, Haus «zer Gelen Gilgen»), Kaiser (an wechselnden Orten) und Roth (in Allschwil).
In Basel sind zur Zeit folgende Zen-Gruppen vertreten:
[int.Nr.: 23.233]