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Zika Virus
Für die Ausbreitung des Zika Virus sind die Aedes-Mücken verantwortlich.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO gab am 28. Januar 2016 auf der aufgrund des Zika Virus veranstalteten Versammlung eine globale Warnung heraus.
Die Experten rechnen damit, dass die momentane schnelle Verbreitung des ursprünglich afrikanischen Erregers, der durch Mückenstiche übertragen wird, in Nord- und Südamerika mindestens 3-4 Millionen Menschen betreffen kann. Die WHO hat einen Krisenstab ins Leben gerufen.
Dank des globalen Transportsystems kann sozusagen überall ein Mensch sein der das Zika Virus mit sich trägt.
Deshalb müssen wir uns auch hier in Europa auf die Verbreitung des Virus vorbereiten.
Die Leiterin der Organisation betonte, dass es momentan keine wissenschaftlichen Beweise dafür gibt, dass das Zika Virus im embryonalen Stadium Kleinköpfigkeit verursacht, doch ist dieser Zusammenhang stark zu vermuten.
Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte kann man darauf schliessen, dass das Zika-Virus von vier Infizierten nur eine Person krank macht. Man kann auch sagen, dass viele Fälle gar nicht ans Tageslicht gelangen.
Die Symptome
Das Zika Virus wurde erstmals 1947 im Körper eines afrikanischen Affen entdeckt. Der Affe lebte in der Nähe des Victoriasees in einem Wald namens Zika, daher stammt die Bezeichnung für das Virus.
Seit dem verursacht es hauptsächlich dort in Afrika, in Südostasien und auf den Inseln des Stillen Ozeans Erkrankungen.
Die Anzeichen für eine Infektion ähneln der einer leichten Grippe: Fieber, Kopfschmerz, Ausschlag, Bindehautentzündung.
Diese werden von den amerikanischen Zentren zur Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) gelistet. Die amerikanischen Experten veröffentlichten vor Kurzem einen Bericht darüber, dass das Zika-Virus nicht nur durch Mückenstiche, sondern auch auf sexuellem Weg und durch Blutübertragung übertragen werden kann (dies ist der WHO nach nicht begründet).
Warum ist das das Zika Virus für die Schwangeren gefährlich?
Wenn eine Schwangere mit dem Zika Virus infiziert wird, besteht die Gefahr, dass das Virus auch Baby angreift.
Vermutungen zufolge ist dieses Virus teilweise oder ganz für den schnellen Anstieg der Anzahl von mit Mikrozephalie (Kleinköpfigkeit) und anderen Geburtsanomalien geborenen Kindern in den betroffenen Gebieten verantwortlich (beinah 4000 Fälle sind bekannt).
Das Virus kann des Weiteren in anderen Bereichen des zentralen Nervensystems Veränderungen, so auch Seh- und Hörschäden verursachen.
Wie kann man sich vor dem Zika Virus schützen?
Da es aktuell keine Schutzimpfe gegen das Virus gibt, ist die Vorbeugung vor Mückenstichen zur Vermeidung einer Infizierung wesentlich.
Schwangere sollten die mit dem Zika Virus befallenen Länder meiden.
Zu diesen gehören folgende Länder:
Mittel- und Südamerika: Bolivien, Brasilien, Kolumbien, El Salvador, Französisch-Guayana, Guatemala, Guayana, Honduras, Mexiko, Panama, Paraguay, Suriname, Venezuela
Karibik: Barbados, Dominikanische Republik, Guadeloupe, Haiti, Martinique, Puerto Rico, Saint Martin, Amerikanische Jungferninseln Ozeanien: Samoa
Afrika: Kapverden
Vorerst gibt es noch keine wissenschaftlichen Belege, doch da Silberkolloid, kolloidales Silber eines der stärksten Bakterien- und Virenbekämpfungsmittel ist, empfehlen wir dessen regelmässige Anwendung.
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Fotos: Pixabay