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Wappen von Brunegg
Brunegg, mit gleichnamigem Schloss auf dem letzten AuslĂ€ufer der sĂŒdlichen Jurakette, gehört zum Bezirk Lenzburg und liegt am SĂŒdrand des Birrfelds. Der Burg verdankt das Dorf Namen und Existenz. Es gehörte zum habsburgischen Eigenamt, das Niedergericht lag seit dem 14. Jh. in den HĂ€nden der Burginhaber. Bern schlug Brunegg zum Gericht Othmarsingen seines Oberamts Lenzburg.Â
Im 19. Jahrhundert zĂ€hlte Brunegg erst zum Bezirk Brugg, seit 1840 dann zum Bezirk Lenzburg; kirchengenössig gehörte es zu Windisch, seit 1526 zu Birr. Eigene reformierte Kirche durch Fronarbeit seit 1967. Brunegg blieb bis ins 20. Jahrhundert ein Bauerndorf. Die 1970 eröffnete Autobahn A1 berĂŒhrt Brunegg an der sĂŒdöstlichen Gemeindegrenze; der eine MĂ€genwil er Anschluss-Ast liegt auf Gemeindegebiet, was zur Ansiedlung mehrerer verkehrsabhĂ€ngiger Logistikbetriebe fĂŒhrte. Diese Betriebe bieten viele ArbeitsplĂ€tze an. In den Jahren 2006 bis 2008 setzte eine hohe BautĂ€tigkeit ein; die Einwohnerzahl stieg von 453 auf 612. In Brunegg lĂ€sst sich gut leben. Die lĂ€ndliche Umgebung mit dem nahen Wald lĂ€dt zu einem Erholungsspaziergang ein. Aktive Dorfvereine fördern das kulturelle Leben, so dass sich neue Einwohner schnell heimisch fĂŒhlen.
Schloss Brunegg
Die Burg wurde vermutlich im 13. Jh. als Vorwerk der Habsburg errichtet und von habsburgischen Dienstmannengeschlechtern (u.a. Schenken von Brunegg, Gessler von Meienberg) bewohnt. Ihre Besatzung ergab sich den Bernern 1415 nach erbittertem Widerstand. 1538-1798 war die Burg dem Landvogt auf der Lenzburg unterstellt. Bern vergab das Lehen neu, u.a. an die Segenser (in neuerer Zeit Segesser). 1726 und 1664 wird die Burg durch Sturm und Naturgewalten stark beschĂ€digt. 1805 erwarben der Brugger Arzt Johann Franz Kohler und der Klosterverwalter Johann Friedrich Siegrist die sanierungsbedĂŒrftige Burg vom Kanton Aargau. Die neuen Besitzer renovierten das Schloss, dabei wurde der Turm auf die Höhe des Palas abgetragen und beide Bauten unter einem Dach vereint. 1815 gelangte sie in den Besitz der Lenzburger Familie HĂŒnerwadel, die sie ĂŒber Heirat an die heutige Besitzerfamilie von Salis weitervererbte.
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