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Stellungnahme der SC Rapperswil-Jona Lakers zum Entscheid des Einzelrichters im Fall Dauphin vs. Moy
24.10.2023, 15:45
Im Spiel Lakers – Ambrì-Piotta vom Freitag, 20.10.2023 kam es in der 32. Minute zu einem Check des Ambrì-Spielers Laurent Dauphin gegen den Lakers-Spieler Tyler Moy.
Der Einzelrichter der SIHF eröffnete darauf ein ordentliches Verfahren und kam zum Entscheid, Dauphin aufgrund eines Vergehens der Kategorie 2 für vier Spiele zu sperren und mit einer Busse von CHF 5400.00 zu belegen.
Die Rapperswil-Jona Lakers distanzieren sich klar von solchen Aktionen im Eishockey. Dass ein solcher Check mit Kategorie 2 eingestuft wird, ist nicht im Sinne der Spieler und der Rapperswil-Jona Lakers. Der Einzelrichter beschreibt den Check in seinem Bericht selber wörtlich als «Kamikaze-Aktion». Ausserdem sind auf dem Video mehrere Merkmale klar erkennbar, welche zum Schluss führen, dass dieser Check definitiv mit Kategorie 3 eingestuft werden muss: 1. Hohe Geschwindigkeit. 2. Abspringen mit beiden Schlittschuhen, um Wucht zu erhöhen. 3. Stock in beiden Händen gegen den Nacken. 4. Abstand zur Bande 1-2 Meter.
In verschiedenen Medien wurde berichtet, die Rapperswil-Jona Lakers seien mit dem vom PSO beantragten Kategorie 2-Vergehen einverstanden. Diese Darstellung ist falsch und bedarf folgender Richtigstellung:
Die Rapperswil-Jona Lakers haben in ihrer Stellungnahme zu keiner Zeit die Einschätzung in Kategorie 2 als richtig befunden. In dieser Stellungnahme schreiben die Lakers zwar, sie unterstützen die Einschätzung des PSO. Dies bezog sich aber lediglich auf die Beschreibung des PSO zur Ausführung des Checks. Die Lakers sind klar der Ansicht, dass der Check in der Summe der Merkmale unter Kategorie 3 fällt. Zudem halten die Lakers im Einklang mit der Beurteilung des PSO ebenso klar fest, dass es sich um einen Check gegen den Nacken und nicht, wie vom Einzelrichter beschrieben, gegen die Schulter handelt. Die vorliegenden Bilder belegen dies eindeutig.
Die Rapperswil-Jona Lakers haben deshalb Berufung eingereicht. Wie schon in der Vergangenheit kämpfen wir für den Schutz der Spieler und hoffen, dass solche Aktionen in der National League nicht mehr vorkommen.