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Das Euro-Franken-Paar kletterte dabei am Dienstagnachmittag bis über die Marke von 1,09 Franken zurück und notiert zum Berichtszeitpunkt auf 1,0912 Franken. Der Dollar setzt sich derweil mit 0,9831 Franken über dem Niveau von 0,98 Franken fest.
Etwas belastet wurde der Euro im Vergleich zum Dollar durch amerikanische Konjunkturdaten. Zahlen vom Häusermarkt und zum Verbrauchervertrauen fielen unter dem Strich solide aus. Bestehende Rezessionsängste wurden dadurch etwas gemildert.
Ausgelöst wurden die konjunkturellen Sorgen vor allem durch den Handelskonflikt zwischen den USA und China. Zuletzt keimte jedoch wieder etwas Hoffnung auf, dass sich die beiden grössten Volkswirtschaften der Welt wieder annähern könnten. Konkrete Fortschritte sind aber noch nicht festzustellen.
Wachstumsdaten aus Deutschland bewegten den Eurokurs kaum. Das Statistische Bundesamt bestätigte, dass die deutsche Wirtschaft im Frühjahr leicht geschrumpft ist.
Viele Bankökonomen gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung in den Sommermonaten fortgesetzt hat. In diesem Fall würde Deutschland zwar in eine technische, aber keine schwere Rezession fallen, kommentierten die Volkswirte der Deutschen Bank. Von einer technischen Rezession wird bei zwei Quartalen mit schrumpfender Wirtschaftsleistung gesprochen.
Die Feinunze (etwa 31 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1533 Dollar gehandelt. Das waren etwa sechs Dollar mehr als am Vortag.
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(AWP)