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Jahresarbeitszahl
Die Jahresarbeitszahl (JAZ) ist ein Faktor der angibt, wieviel Nutzwärme mit einer Einheit Strom erzeugt werden kann. Als Beispiel: Eine Anlage mit einer JAZ von 3 produziert bei gleichem Stromverbrauch dreimal soviel Wärme wie eine Elektroheizung. Korrekt ausgelegte Wärmepumpen können heutzutage ohne Probleme eine JAZ von 4 bis 6 erreichen. Im Bild unten sehen Sie eine Visualisierung der Energieströme, und wie die JAZ bestimmt wird. Auf welche Faktoren es ankommt, damit die JAZ möglichst hoch wird und die Wärmepumpenanlage möglichst wenig Strom braucht, ist in der Aufzählung unten zu lesen.
Die Jahresarbeitszahl ist von folgenden Einflussfaktoren abhängig:
- Der Temperatur der Wärmequelle, diese sollte so hoch wie möglich sein. Bei Erdwärmesonden ist dies die Temperatur des Sondenfluids, nachdem es durch die EWS gefördert wurde. Je höher sie ist, desto weniger Strom wird in der Wärmepumpe verbraucht.
- Der Temperatur der Nutzwärme, diese sollte so tief wie möglich sein. Dies ist die Vorlauftemperatur im Heizwasser, resp. die Temperatur des Warmwassers. Je tiefer sie ist, desto weniger Strom wird in der Wärmepumpe verbraucht.
- Dem COP der Wärmepumpe ("Coefficient of Performance" oder Leistungszahl), diesen finden Sie in den technischen Unterlagen der Wärmepumpe, die fast immer auf der Homepage des Herstellers zu finden sind. Der COP ist abhängig von der Bauart sollte so hoch wie möglich sein, und unter den Testbedingungen B0/W35 nach EN-Norm 14551 mindestens bei 4,3 liegen.
- Dem Strombedarf für die Umwälzpumpe. Dieser soll so klein wie möglich sein: eine nicht zu gross ausgelegte, hocheffiziente Umwälzpumpe (A-Klasse) ist notwendig. Diese Pumpen sind heutzutage gesetzlich vorgeschrieben, was die Wahl einer passenden Pumpe vereinfacht.
Beachte auch:
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Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V., Berlin: JAZ-Rechner