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Die Rhätische Bahn, gegründet auf Betreiben des Holländers Willem Jan Holsboer, ist ein Schmalspurnetz von rund 385 Kilometern Länge. Vor ihrem Bau war die südöstliche Schweiz mit Eisenbahnen sehr schlecht erschlossen. Die Arbeiten am ersten Streckenabschnitt wurden im Jahr 1888 begonnen, 1890 war die Verbindung von Landquart nach Davos fertiggestellt.
Bei archäologischen Untersuchungen mehrerer Häuser im Jahr 1987 rückte das Haus Bethlehem in Schwyz in den Blickpunkt der Denkmalpflege. Wie sich herausstellte, wurde das Gebäude bereits im Jahr 1287 oder ganz kurz danach errichtet – eine Entdeckung, die in der Schweiz und auch im Ausland Staunen erregte, denn bis dahin glaubte niemand, dass sich Holzhäuser aus mittelalterlicher Zeit bis heute erhalten haben.
Haus Bethlehem wurde also vier Jahre vor der Zeit errichtet, als die drei Urkantone sich zu einer Allianz zusammenschlossen und den Grundstein für die heutige Eidgenossenschaft legten.
Bis 1798 war St. Gallen eine Fürstabtei. Der jeweilige Abt bekleidete gleichzeitig das Amt eines Reichsfürsten und hatte in dieser Funktion einen Sitz und eine Stimme im Reichstag des Heiligen Römischen Reiches. Infolge der Französischen Revolution und den Napoleonischen Kriegen wurde es 1805 endgültig aufgehoben.
Farbe als gestalterisches Element in der Architektur
Der Farbanstrich eines Hauses prägt sein Erscheinungsbild. Dabei ist es noch gar nicht so lange üblich, dass Wohnhäuser einen farbigen Anstrich bekommen. Bis ins 19. Jahrhundert hinein waren viele Häuser schlicht weiss gekalkt, denn die Herstellung von Farben war sehr teuer.
Konsequent durchgeführt haben diese Vorhaben zur Sanierung des Centre Le Corbusier laut der Stiftung zur Förderung der Denkmalpflege eine irreversible Zerstörung zur Folge.
Nun muss das denkmalgeschützte Objekt saniert werden. Bis 2040 sollen Sanierungsarbeiten mit einem Aufwand von rund 20 Millionen Franken etappenweise realisiert werden.
In der nachfolgenden Liste sind die kantonalen Fachstellen für Denkmalpflege in der Schweiz aufgeführt.
Die Schweiz ist reich an den vielfältigsten Kulturdenkmälern. Die Baudenkmäler zeugen auf authentische, anschauliche Weise von unserer Geschichte und Kultur und sind damit Gegenstände der gemeinschaftlichen Erinnerung. Sie machen politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen der Vergangenheit begreifbar und im Alltag unmittelbar erfahrbar. Die historischen Hinterlassenschaften schlagen eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und stiften kulturelle Identität.
Daher sollen Kulturdenkmäler dauerhaft erhalten und gepflegt werden. Dieses Ziel verfolgt die Denkmalpflege: Sie umfasst alle geistigen, technischen, handwerklichen und künstlerischen Massnahmen zur Er- und Unterhaltung von Kulturdenkmälern. Die Denkmalpflege bewahrt das kulturelle Erbe an Bau-, Boden- und Gartendenkmälern für zukünftige Generationen und schützt es vor Zerstörung, Beschädigung oder Verfall.