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Dass die amerikanischen Filmstudios (wie alle anderen Lebensbereiche auch) immer stärker unter Druck geraten, das Rauchen nicht mehr als Lifestyle zu bewerben, ist nicht weiter überraschend. Aber derzeit konkretisieren sich die Regeln, wie ein Artikel in der New York Times zu bedenken gibt. Es wäre ja auch denkbar, dass Hollywood künftig auf die Darstellung anderer ungesunder Gewohnheiten verzichtet, wie zum Beispiel den Waffengebrauch, den Einsatz von Verbrennungsmotoren, oder den von medizinisch bedenklich dünnen Schauspielerinnen. Dass die Filme dann noch weniger mit dem tatsächlichen Leben zu tun haben werden, ist nur ein kleiner Teil des Problems. Das grössere besteht wohl darin, dass sie sich nicht mehr verkaufen lassen, wenn nur noch gesellschaftlich und medizinisch unbedenkliches Handeln dargestellt werden darf. Es sei denn, diese Zensurform begünstige eine neue spannende Form von Zensur-Umgehung, wie seinerzeit der Hays-Code.