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Im Lernspiel Couvertspiel setzen sich die Lernenden mit strategischem Denken auseinander und erleben, dass individuell vernünftige Entscheidungen zu kollektiv unerwünschten Ergebnissen führen können. Die Gegensätzlichkeit zwischen dem Streben nach persönlichem Vorteil und dem für die Gruppe optimalen Verhalten wird für alle erlebbar. Anschliessend werden die wichtigsten Erkenntnisse diskutiert, die sich aus dem Spiel gewinnen lassen. Das Gefangenendilemma ist ein grundlegendes Konzept aus der Spieltheorie. Es ist hilfreich beim Verständnis von Phänomenen wie Aufrüstungsspiralen, mangelndem Klimaschutz, Absprachen in Kartellen und exzessiver Werbung zwischen Konkurrenten.
Alle Lernenden erhalten ein Couvert und ein Startkapital in Form einer Spielgeldnote. Für die Verdoppelung der Beträge empfehlen wir, genügend Spielgeld vorzubereiten (pro Person eine Reserve). Anstelle einer Spielgeldnote kann je nach Belieben auch ein anderes Startkapital, etwa eine Süssigkeit oder eine kleine Münze, verwendet werden.
Zeigen Sie den Foliensatz «Einführung Couvertspiel» und erläutern Sie das Spiel.
Folgen Sie dem Spielablauf Schritt für Schritt:
Diskutieren Sie mit der Klasse die Erkenntnisse, die sich aus dem Spiel gewinnen lassen.
Die Themen des Moduls werden in folgenden Lehrbüchern der Sekundarstufe II behandelt: