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Neue Erkenntnisse aus der Forschung und der Praxis.
Die kürzlich im European Journal of Heart Failure publizierte Meta-Analyse bestätigt den positiven Effekt der intravenösen Eisentherapie mit Eisencarboxymaltose (Ferinject®) auf die Hospitalisierungsrate und die Mortalität bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz. Im Vergleich zu Placebo reduziert die intravenöse Eisensubstitution sowohl die Gesamthospitalisierungs- und Mortalitätsrate wie auch die Rate der kardiosvaskulär- oder herzinsuffizienz-bedingten Spitaleinweisungen oder Todesfälle.
Sowohl das Restless-Legs-Syndrom wie auch die chronische Müdigkeit (Fatigue) können Ausdruck von einem Eisenmangel ohne Anämie sein. B. Wurzinger und P. König haben in ihrem Übersichtsartikel in der Wiener Medizinischen Wochenschrift die Charakteristiken dieser beiden Zustände bei Eisenmangel beleuchtet und wichtige klinische Aspekte wie Häufigkeit, Entstehung, Diagnose und Behandlung zusammengefasst.
Die im European Heart Journal vorgestellten ESC Guidelines 2016 empfehlen, alle neu diagnostizierten Herzinsuffizienz-Patienten auf Eisenmangel abzuklären und symptomatische Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz und Eisenmangel mit Ferrocarboxymaltose (Ferinject®) zu behandeln.
European Society of Cardiology
Die am ESC-Kongress 2015 vorgestellte Meta-Analyse beruht auf vier verfügbaren, abgeschlossenen doppelblinden Studien, welche bei ambulanten Patienten mit systolischer chronischer Herzinsuffizienz (CHF) und Eisenmangel (ID) durchgeführt worden waren, um die Wirksamkeit und Sicherheit einer intravenösen (i.v.) Eisentherapie mit Ferinject® (Ferric Carboxymaltose) gegenüber Placebo zu vergleichen.
ESC 2015, London
Gut die Hälfte aller Patienten mit Herzinsuffizienz haben einen Eisenmangel – auch ohne Vorliegen einer Anämie. Er verstärkt eine Herzinsuffizienz und stellt einen ungünstigen Prognosefaktor dar. Deshalb sollte der Eisenstatus gemäss ESC-Guidelines bei Herzinsuffizienten routinemässig bestimmt werden.
Cardioletter 1/7/15 Vifor Pharma