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Ausgangslage
Laut UNESCO leben 15 Millionen minderjährige Migranten in Indien. Die meisten von ihnen leben in ungesunden Verhältnissen am saisonalen Arbeitsplatz ihrer Eltern (Ziegelöfen, Steinbrüche und Baustellen). Unter diesen schwierigen Umständen sind die Kinder oft unterernährt. Sie müssen ohne sichere Unterkunft und ohne Betreuung und Ausbildung leben und aufwachsen. Ausserdem leidet ihre psychologische, kognitive und physische Entwicklung. Schliesslich besteht die Gefahr, dass sie zu Arbeitszwecken ausgenützt werden.
Unsere Ziele
Wir wollen minderjährigen Migranten die Möglichkeit verschaffen, ihre Rechte und Ansprüche geltend zu machen und durch bedürfnis- und situationsgerechte Bildung ein sicheres Umfeld an den Arbeitsplätzen ihrer Eltern und in den nahegelegenen Schulen aufbauen.
Wie wir unsere Ziele erreichen wollen
Wir schaffen sogenannte Child Care and Learning Centres (CCLCs) an insgesamt 65 Orten, in denen die Kinder ausgebildet werden. Ausserdem werden die Kinder dort medizinisch versorgt und geimpft. Bei regelmässigen Arztbesuchen wird ihr allgemeiner Gesundheitszustand kontrolliert. Sie lernen, wie wichtig Hygiene ist. Die Eltern werden bei regelmässigenTreffen für die Grundsätze der Kinderbetreuung sensibilisiert. Mit den Arbeitgebern und den lokalen Behörden stehen wir in ständiger Verbingung, um uns für die Rechte der Migranten in Indien einzusetzen und um sicherzustellen, dass die Kinder der CCLCs den Weg zurück ins normale Schulsystem finden, wenn sie wieder nach Hause kommen.
Région : Südasien
Domaine : Migration, Zugang zu und Qualität der Bildung
Durée : 2014 - 2017
Le projet concerne : mehr als 10'000 Menschen
Chef de projet : Albert Bosgo