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Was für ein irrer Trip!
Zieht Euch das rein: Im Sommer 2016 hoben Drogenfahnder in der Nähe von Sydney (Australien) ein Crystal-Meth-Labor aus. Sie fanden dabei nicht nur jede Menge Rauschgift, sondern auch eine etwa zwei Meter lange Python, die aggressiv nach den Ermittlern schnappte!
Sie ‘’war total am Ende, überdreht, ständig in Bewegung und angriffslustig’‘, fasst der Schlangenexperte Ian Mitchell die Situation zusammen. Solche Schlangen können zwar bissig sein, ’’in der Regel liegen sie aber nur herum’’. Nicht so die Python im Drogen-Labor, diese verhielt sich unberechenbar. Kein Wunder. Denn wie jetzt bekannt wurde, hatte das Tier über seine Haut größere Mengen Methamphetamin, auch Crystal Meth genannt, in seinen Körper aufgenommen und war süchtig danach geworden.
Das Reptil wurde an Schlangenfachmann Mitchell und den Experten vom NSW Wildlife Care Centre weitergegeben. Es brauchte rund einen Monat, um das Rauschgift aus seinem Organismus zu spülen und habe sich überhaupt erst sieben Monate später wieder wie eine normale Python verhalten, sagt Mitchell.
Was nun aus der Schlange wird, ist noch nicht entschieden. Möglicherweise wird sie ausgewildert, vielleicht aber auch in ein Tierheim gebracht oder einem neuen Besitzer überlassen. Der heißt dann hoffentlicht nicht Walter White.
Dienstag, 11. April 2017