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- Garbine Muguruza (WTA 15) stellt im 1. Durchgang mit dem 1. Break der Partie zum 6:5 die Weichen auf Sieg und lässt Venus Williams (WTA 11) danach keine Chance mehr.
- Für Muguruza ist es nach dem Triumph an den French Open 2016 der 2. Grand-Slam-Titel.
- Venus Williams verliert auch ihren 2. Major-Final in diesem Jahr: An den Australian Open unterlag sie ihrer Schwester Serena.
Das 1. Break des Wimbledon-Finals liess die zuvor ausgeglichene Partie zu einem Schaulaufen von Garbine Muguruza verkommen. Die Spanierin spielte sich beim Stand von 4:5 im 1. Durchgang in einen regelrechten Rausch, gewann 9 Games in Folge und feierte ihren 1. Titel auf dem «heiligen Rasen».
Williams vergibt Satzbälle
Zuvor hatte Muguruza kurz vor dem Verlust des 1. Satzes gestanden. Doch Williams konnte die Breakchancen zum 6:4 nicht verwerten. Dies sollte sich für die Amerikanerin brutal rächen. Muguruza war fortan nicht mehr zu stoppen, spielte wie aus einem Guss und verwertete nach 77 Minuten ihren 1. Matchball zum grossen Triumph.
«Venus war schon immer eine Inspiration für mich. Ich habe ihr schon zugeschaut, als ich noch klein war», sagte Muguruza über ihre 14 Jahre ältere Kontrahentin. «Es ist unglaublich, dass ich hier gegen sie spielen durfte. Es war immer ein Traum von mir, hier zu sein.»
Martinez darf auch 23 Jahre später jubeln
Somit geht der Frauen-Titel in London nach 23 Jahren erstmals wieder nach Spanien. 1994 hatte Conchita Martinez – die Muguruza in London betreute – in Wimbledon triumphiert. Williams hingegen verpasste ihren 5. Titel an der Church Road. 2008 hatte sie in Wimbledon ihren bislang letzten Grand-Slam-Titel gewonnen.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.07.2017, 15:05 Uhr