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Panang ist ursprünglich eine Zürcherin: Dort wurde sie im Februar 1989 geboren. Im Jahr 1995, also im Alter von sechs Jahren, wurde sie in den Münchner Tierpark Hellbrunn gebracht, wo sie heute lebt.
Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Asiatische Elefanten (EEP) regte nun an, einst getrennte Familien wieder gemeinsam zu halten. Der Zoo Zürich folgt dieser Empfehlung und bringt Panang nun wieder mit ihrer schon recht alten Mutter Ceyla-Himali (48 Jahre) und mit ihrer ihr bisher unbekannten kleinen Schwester Farha (18 Jahre) zusammen, wie er am Dienstag mitteilte.
Der Zoo Zürich geht davon aus, dass Mutter Ceyla-Himali ihre Tochter Panang auch nach 28 Jahren Trennung wiedererkennen wird. Er zeigt sich zudem optimistisch, dass die Mutter die Schwester davon überzeugen kann, die Rückkehrerin zu akzeptieren.
Sobald sich Panang in Zürich eingelebt hat, soll sie mit dem Elefantenbullen Thai dann für Nachwuchs sorgen. Zoo-Direktor Severin Dressen freut sich auf den gewichtigen Neuzugang aus München - nur schon deshalb, weil der Zürcher Zoo in den vergangenen Jahren wenig Glück hatte mit seiner Elefantenhaltung.
Drei Jungtiere starben an Herpes
Im Jahr 2020 starben zwei Jungtiere, wovon eines von der Gruppe kurz nach der Geburt zu Tode getreten wurde. Im Jahr 2022 starben dann drei junge Elefanten an einer Herpes-Infektion. Herpes ist unter Elefanten weit verbreitet, kann aber vor allem bei jungen Elefanten zum Tod führen, weil diese noch keine Antikörper gebildet haben.
Im Januar 2023 gebar Elefantenkuh Farha schliesslich ein Jungtier, das kurz nach der Geburt starb. Es stellte sich heraus, dass das Kalb nicht lebensfähig war, Organe wie Herz und Lunge waren nicht richtig ausgebildet.