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Die Rott der Steiner Nüssler, die erstmals 1861 nachweisbar ist, und deren Hauptfigur neben Domino, Bajazzo, Alter Herr, Hudi und Zigeuner der Blätz ist, wird von den zwei Lokalgestalten Talibasch und Välädi angeführt. Beide tragen das Blätzlikleid und Holzmasken: Talibasch mit hängender roter Zunge, Filzkappe und einem Gurt mit mehreren grossen Rollen, Välädi mit blechernem Söldnerhut und einem Gurt mit einer Treichel.
Steinen kennt keinen Schmutzigen Donnerstag. Dafür herrscht an den anderen Fasnachtstagen Hochstimmung (1. Fasnachtstag, Güdelmontag, Güdeldienstag). Am Abend des Güdeldienstag bildet das "Underemache" einen Höhepunkt. Der Narrenvater besteigt in Begleitung der "Steiner Räbe" auf dem Dorfplatz eine kleine Bühne und lässt in einem Gsätzli Behörden, Klerus, Maschgeraden, jung und alt hochleben. Talibasch und Välädi vergraben zum Narrentanz den Schellenunder (Jasskarte) und damit die Fasnacht.