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Vor Steuern wurde ein Fehlbetrag von 51,4 Millionen Pfund verbucht, nachdem hier vor einem Jahr noch ein Gewinn von 77,0 Millionen Pfund gestanden hatte, wie das im britischen Börsensegment FTSE 100 gelistete Unternehmen mitteilte. Das Ergebnis enthielt eine Abschreibung 286 Millionen Pfund für erworbene immaterielle Vermögenswerte. Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf 3,39 Milliarden Pfund, während der operative Gewinn (bereinigtes EBITDA) wegen höherer Betriebs- und Vertriebskosten von 597 auf 476 Millionen Pfund zurückging.
Laut Unternehmen hat die zweite Jahreshälfte gut begonnen, wobei die Einnahmen in den ersten fünf Wochen den Erwartungen entsprachen.
Flutter rechnet für das Gesamtjahr mit einem bereinigten EBITDA zwischen 1,29 und 1,39 Milliarden Pfund ohne Berücksichtigung des US-Geschäfts. Dort wird mit einem Umsatz von 2,3 bis 2,5 Milliarden Pfund und einem bereinigten EBITDA-Verlust von 225 bis 275 Millionen Pfund kalkuliert.
Die in Dublin ansässige Gesellschaft will ihre Dividendenpolitik überprüfen, sobald die Leverage-Ziele erreicht seien, wie es weiter hiess. Der Vorstand hatte seine Dividendenzahlungen im März 2020 ausgesetzt, um während der Coronavirus-Pandemie Barmittel zu sparen.
An der Londoner Börse liegen die Papiere zeitweise 12,29 Prozent im Plus bei 105,35 GBP.
Von Joe Hoppe
LONDON (Dow Jones)