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Autonomie durch FairtradeWas als ein Zusammenschluss von 45 Kleinbäuerinnen und -bauern begann, ist heute eine starke Organisation. Unter dem Dach der peruanischen Fairtrade-Kaffee-Organisation Ceproap sind 21 Kaffee-Kooperativen vereint. Die Ziele, einen Marktzugang zu schaffen sowie nachhaltige Anbaumethoden zu entwickeln und zu teilen, wurden seitdem konsequent weiterentwickelt. Autonomie in den Bereichen der Produktion, dem Export sowie der Vermarktung ihres Kaffees sind den Kaffeeproduzentinnen und -produzenten wichtige Bestrebungen, die durch den Zusammenschlusses und die Fairtrade-Zertifizierung umgesetzt werden können.
Den Mitgliedern stehen technische Berater für einen umweltschonenden Anbau zur Verfügung. Mit unter anderem der Unterstützung der Green Development Foundation, hat Ceproap ein Wiederaufforstungsprogramm durchgeführt. 70.000 Bäume wurden gepflanzt.
Zudem haben die Kooperativen-Mitglieder ihr Einkommen diversifiziert, indem sie auch Früchte, Gemüse und Kakao anbauen und verkaufen. Zusätzlich setzen sie ihren Kaffee unter der Marke "Cafenaki Chanchamayo" auch auf dem auf dem lokalen Markt ab.
Die Umsetzung eigener Projekt dank der Fairtrade-Prämie kommt den Kooperativen-Mitgliedern selbst, aber auch der lokalen Gemeinschaft zugute.
Dank der Fairtrade-Prämie können die Kooperativen-Mitglieder eigene Projekte zum Wohle der Gemeinschaft umsetzen. Für die Kleinbäuerinnen und -bauern wurde somit bereits ein Sensiblisierungsprojekt zur Förderung der Gesundheit umgesetzt. Aber auch in die Infrastruktur und den technischen Ausbau wird investiert. So wurde zum Beispiel eine Trocknungsanlage für die geernteten Kaffeekirschen errichtet.