Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03199.jsonl.gz/991

Gerne machen sich Deutsche Formel 1 Fans über Pastor Maldonado lustig, er gilt dort gerne als Talentloser Paydriver. Mit der Realität hat das aber nicht viel gemeinsam.
Pastor wurde am 9. März 1985 in Maracay (Venezuela) geboren.
Er hält den Rekord für die höchste Anzahl von Siegen in der GP2 Series in einer einzigen Saison mit sechs Siegen dabei bezwang er Fahrer wie Lewis Hamilton, Nico Rosberg, Timo Glock und Nico Hülkenberg. Er gewann damals natürlich die GP2-Serie.
Pastor debütierte in der Formel 1 Australian Grand Prix 2011 auf der Strecke von Melbourne mit dem Team Williams, er qualifizierte sich für den fünfzehnten Platz der Startaufstellung.
Allerdings musste er das Rennen wegen Getriebeproblemen aufgeben. In dieser Saison war sein bestes Qualifying ein siebter Platz in Silverstone, und sein bestes Rennergebnis waren zwei elfte Plätze in Singapur und Italien. Williams bestätigte Maldonado für 2012 als Teamkollegen des Brasilianer Bruno Senna. Maldonado brachte im ersten Rennen in Australien eine beachtliche Leistung, aber ein Unfall in der letzten Runde beraubte ihn um den sechsten Platz. In Malaysia startete er als Elfter, musste aber in der 54. Runde wegen Motorproblemen aufgeben. Die ersten Punkte erhielt der Pastor, als er in China Achter wurde.
Pastor erzielte sein bestes Qualifikationsergebnis mit einem hervorragenden zweiten Platz in Spanien, Am Tag des Rennens gelang es ihm, vor Fernando Alonso das Rennen zu gewinnen, als erster Fahrer aus Venezuela. In den folgenden neun Rennen konnte er jedoch nicht punkten, weil er an verschiedenen Vorfällen beteiligt war. Schließlich brach seine Pechsträhne auf der japanischen Strecke von Suzuka bei welchem er den achten Platz belegte und die Saison bei zwei weiteren Zielankünften beendete.
Im November 2012 kündigte er seine verbleib im Team für 2013 an.
Trotz des guten Gefühls bei den Vorsaison Tests war die FW35 nach dem Wechsel der Abgasanlage nicht konkurrenzfähig und Pastor hatte einen schrecklichen Saisonstart mit zwei Ausfällen. Nachdem er mit einem mittelmässigen Auto zu kämpfen hatte und zwei elfte Plätze in Bahrain und Silverstone belegt hatte, bekam er schliesslich seinen ersten und einzigen Punkt des Jahres in Ungarn, obwohl er die Leistung in Singapur und Abu Dhabi fast wiederholen konnte. Im November 2013 gab das Williams-Team bekannt das Maldonado für die nächste Saison durch den Brasilianer Felipe Massa ersetzt werde.
Im selben Monat unterschrieb Pastor beim Lotus F1 Team als neuer Teamkollege des Schweizers Romain Grosjean, der den Finnen Kimi Räikkönen ersetzt.
Nach einer unvergesslichen Saison holte er sich seine ersten Punkte mit dem zehnten Platz, obwohl er später beim Großen Preis der Vereinigten Staaten auf den neunten Platz zurückgestuft wurde.
Im Jahr 2015 hatte er den Lotus Mercedes V6, der ihm nur den siebten Platz in Montreal, Spielberg und Sotschi einbrachte.
Pastor bestritt seinen letzten Grand Prix beim Abu Dhabi Grand Prix, 2015 in Yas Marina. Nachdem er sich mit einem Einsitzer mit der Startnummer 13 auf dem 13. Platz qualifiziert hatte, musste er in der ersten Runde wegen einer Kollision aufgeben.

Autor
Kategorien
Alle
Archiv
August 2019