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Zürich (awp) - Die UBS AG hat das Geschäftsjahr 2010 mit einem Konzerngewinn von 7'161 Mio CHF abgeschlossen nach einem Verlust von 2'736 Mio CHF im Vorjahr. Im vierten Quartal erzielte das Institut einen Konzerngewinn von 1'290 (VQ 1'664) Mio CHF. Das Konzernergebnis umfasst Verluste auf eigenen Verbindlichkeiten in Höhe von 509 Mio CHF, Wertberichtigungen für Kreditrisiken von 164 Mio CHF sowie eine Aktivierung von latenten Steueransprüchen von 149 Mio CHF.
Der Bank flossen im letzten Jahresviertel Kundengelder im Umfang von netto 7,1 Mrd CHF zu verglichen mit +1,2 Mrd CHF im Vorquartal. Dabei generierte das Wealth Management im vierten Quartal nur einen geringen Zustrom an Kundengelder nach +0,9 Mrd CHF im dritten Quartal. Im Gesamtjahr resultiert auf Konzernebene indes ein Abfluss von 14,3 Mrd CHF, wie die UBS am Dienstag mitteilte.
Per Ende Dezember verwaltete die Bank Vermögen von 2'152 Mrd CHF nach 2'180 Mrd CHF Ende September.
Das Wealth Management & Swiss Bank erzielte im vierten Quartal einen Vorsteuergewinn von 875 (VQ 938) Mio CHF, die Investment Bank von 75 (297) Mio CHF und das Global Asset Management von 135 114) Mio CHF. Das Wealth Management Americas wies erneut einen Verlust von 33 (-47) Mio CHF aus.
Die von der UBS vorgelegten Resultate lagen unter den Erwartungen. Im Schnitt hatten die Analysten (AWP-Konsens) einen Reingewinn von 1'462 Mio für das vierte Quartal prognostiziert. Beim Nettoneugeld wurden die Erwartungen (+6,2 Mrd CHF) indes übertroffen.
Die UBS weist per Ende Jahr eine Tier-1-Ratio von 17,7% verglichen mit 16,7% per Ende September aus.
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