Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03550.jsonl.gz/2368

1. Zürich
Die Stadt Zürich ist mit 396’027 Einwohnern per 31. Dezember 2015[5] die grösste Stadt der Schweiz und weist eine statistische Bevölkerungsdichte von 4310 Einwohnern pro Quadratkilometer auf. Statistik Stadt Zürich gibt die Wohnbevölkerung nach dem wirtschaftlichen Wohnsitzbegriff (umfasst unter anderem auch Wochenaufenthalter, Asylsuchende, Flüchtlinge mit vorläufiger Aufnahme) mit 412’229 Personen per März 2016 an[6]. Mit 31,9 Prozent (31. Dezember 2015)[7] weist Zürich einen überdurchschnittlichen Ausländeranteil (registrierte Bevölkerung ohne Schweizer Bürgerrecht) auf. Ihr Umland ist dicht besiedelt, so dass in der Agglomeration Zürich etwa 1,3 Millionen[8] und in der Metropolitanregion Zürich etwa 1,83 Millionen Menschen leben.[9] Der Bezirk Zürich ist mit dem Stadtgebiet identisch.
Zürich ist das wichtigste wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Zentrum der Schweiz. Die Stadt liegt im östlichen Schweizer Mittelland, an der Limmat am Ausfluss des Zürichsees. Ihre Einwohner werden Zürcher genannt (bzw. Stadtzürcher zur Differenzierung mit den übrigen Einwohnern des Kantons).
Seit Jahren wird Zürich neben Genf als eine der Städte mit der weltweit höchsten Lebensqualität[10][11] und zugleich mit den höchsten Lebenshaltungskosten[12][13][14] weltweit gelistet.
Mit ihrem Hauptbahnhof, dem grössten Bahnhof der Schweiz, und dem Flughafen ist die Stadt Zürich ein kontinentaler Verkehrsknotenpunkt und dank der ansässigen Grossbanken (u. a. UBS und Credit Suisse) und Versicherungen (Zurich Insurance Group und Swiss Re) ein internationaler Finanzplatz und der grösste Finanzplatz der Schweiz, gefolgt von Genf und Lugano. Trotz der vergleichsweise geringen Einwohnerzahl wird Zürich daher zu den Weltstädten gezählt. Überdurchschnittlich viele Medienunternehmen, darunter Schweizer Radio und Fernsehen, haben hier ihren Sitz. Dank seiner Lage am Zürichsee, seiner gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt und einem vielseitigen Kulturangebot und Nachtleben ist es zudem ein Zentrum des Tourismus.
Das aus dem römischen Stützpunkt Turicum entstandene Zürich wurde 1262 freie Reichsstadt und 1351 Mitglied der Eidgenossenschaft. Die Stadt des Reformators Huldrych Zwingli erlebte imIndustriezeitalter ihren Aufstieg zur heutigen Wirtschaftsmetropole der Schweiz.
2. Bern
Bern [bɛrn] (französisch Berne [bɛʁn], italienisch Berna [ˈbɛrna], rätoromanisch Berna?/i, berndeutsch Bärn [ˈpæ̞ːrn]) ist eine politische Gemeinde in der Schweiz und als Bundesstadt de facto deren Hauptstadt (siehe auch Hauptstadtfrage der Schweiz). Bern ist Hauptort des gleichnamigen Kantons und liegt im Verwaltungskreis Bern-Mittelland dieses Kantons.
Bern gehört mit 141’098 Einwohnern (März 2016)[2] – neben Zürich, Genf, Basel und Lausanne – zu den grössten Gemeinden der Schweiz; rund 390’000 Personen wohnen in der Agglomeration Bern.[3]Die Stadt Bern ist das Zentrum der Wirtschaftsregion Bern-Mittelland. Die Stadt ist nicht nur Sitz der städtischen und kantonalen, sondern als Bundesstadt auch der eidgenössischen Verwaltung und damit das grösste Verwaltungszentrum der Schweiz. Seit längerem bestehen Bestrebungen, die Stadt und Agglomeration als Hauptstadtregion Schweiz deutlicher zu positionieren. Zusammen mit den Zentren Lausanne und Genf gehört die Stadt Bern zur Greater Geneva Berne area.[4]
Seit Jahren wird Bern neben Zürich und Genf als eine der Städte mit den weltweit höchsten Lebenshaltungskosten gelistet.[5][6][7]
Die 1191 gegründete Zähringerstadt ist mit ihren charakteristischen Lauben teilweise in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Seit 1218 Freie Reichsstadt, trat Bern 1353 der Eidgenossenschaft bei und entwickelte sich bis ins 16. Jahrhundert zum grössten Stadtstaat nördlich der Alpen. 1983 wurde die Berner Altstadt in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.[8]
3. Basel
Basel [ˈbɑːsəl]?/i (französisch Bâle, italienisch Basilea, rätoromanisch Basilea?/i) ist eine Grossstadt und politische Gemeinde sowie Hauptort des Kantons Basel-Stadt, zusammen mit den Landgemeinden Riehen und Bettingen. Nach Zürich und Genf ist Basel mit seinen 175’131 Einwohnern (31. Dezember 2015) die drittgrösste Stadt der Schweiz.[3]
Basel liegt am Dreiländereck Schweiz-Deutschland-Frankreich. In der trinationalen Agglomeration der Stadt wohnen rund 830’000 Menschen.[4]
Die Stadt gliedert sich in Grossbasel auf der linken (südwestlichen) Seite des Rheins und Kleinbasel (einschliesslich des früheren Fischerdorfes Kleinhüningen) am rechten Rheinufer. Das Zentrum Basels sind die Altstadt in Grossbasel rund um den Marktplatz – wo auch das Rathaus (Baubeginn 1504) steht – und der über den Rhein emporragende Münsterhügel mit der Pfalz-Terrasse. DieMittlere Brücke verbindet die Altstadt auf beiden Seiten des Rheins. In der vom Autoverkehr befreiten Innenstadt verkehrt das Tram.[5]
Basel ist ein Zentrum der Chemie- und Pharmaindustrie. So haben unter anderem die beiden Pharmafirmen Novartis und Hoffmann-La Roche ihren Hauptsitz in Basel. Basel bildet einenEisenbahnknotenpunkt mit einem der grössten Rangierbahnhöfe Europas im benachbarten Muttenz. Mit den Frachthäfen der Region Basel, den einzigen der Schweiz, besteht über den Rhein eine Wasserstrassenverbindung zur Nordsee. Der im Elsass auf französischem Staatsgebiet liegende Flughafen Basel-Mülhausen wird gemeinsam mit den beiden Nachbarn in Frankreich betrieben. 1460 wurde in Basel die erste schweizerische Hochschule gegründet. In Basel fand 1897 ausserdem der erste Zionistische Weltkongress statt.
4. Luzern
Luzern (schweizerdeutsch: Lozärn, französisch Lucerne, italienisch Lucerna, rätoromanisch Lucerna?/i) ist eine politische Gemeinde in der Schweiz und der Hauptort des gleichnamigen Kantonssowie des Wahlkreises Luzern-Stadt. Die Stadt Luzern ist das gesellschaftliche und kulturelle Zentrum der Zentralschweiz. Per 1. Januar 2010 fusionierte die frühere politische Gemeinde Littau mit der Stadt Luzern.
5. St.Gallen
Die Stadt St. Gallen (schweizerdeutsch Sanggale, französisch Saint-Gall, italienisch San Gallo, rätoromanisch Sogn Gagl?/i) ist eine politische Gemeinde und der namensgebende Hauptort desostschweizerischen Kantons St. Gallen. St. Gallen zählt rund 80’000 Einwohner[3] und ist mit rund 700 m ü. M. eine der höher gelegenen Städte der Schweiz. St. Gallen liegt an der Steinach, einem Fluss, der in den Bodensee mündet.
Die Ursprünge der Stadt St. Gallen gehen bis ins 7. Jahrhundert zurück. Sie entstand als Siedlung um das etwa 720 auf dem Gebiet einer Einsiedelei gegründete Kloster St. Gallen und wuchs im 10. Jahrhundert langsam zu einer Stadt heran. Sie gilt heute als das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Ostschweiz. Die Stadt liegt an den Hauptverkehrsachsen (München–)St. Margrethen–Rorschach–St. Gallen–Winterthur–Zürich und (Konstanz–)Romanshorn–St. Gallen–Rapperswil–Luzern und gilt als Tor ins Appenzellerland. Touristisch interessant ist die Stadt aufgrund der Stiftskirche und derStiftsbibliothek, von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. St. Gallen ist auch für seine Stickereien bekannt. Zu sehen sind diese heute im Textilmuseum St. Gallen, das sich der Geschichte der Ostschweizer Textilindustrie widmet. Das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) hat in St. Gallen seinen Sitz.
Den Namen hat St. Gallen vom Wandermönch Gallus, weswegen sie auch Gallusstadt genannt wird.
6. Chur
Chur ist der Hauptort des Schweizer Kantons Graubünden sowie der Region Plessur. Chur liegt am rechten Ufer des Alpenrheins und gilt als älteste Stadt der Schweiz.
7. Aarau
Aarau [ˈaːraʊ], im schweizerdeutschen Ortsdialekt [ˈɑːɾaʊ],[3] ist eine Kleinstadt und Einwohnergemeinde im Schweizer Kanton Aargau. Sie ist Hauptort dieses Kantons und gleichzeitig des Bezirks Aarau. Die Stadt liegt 39 Kilometer südöstlich von Basel, 38 km westlich von Zürich und 67 Kilometer nordöstlich von Bern (jeweils Luftlinie).
Die Stadt am Fluss Aare liegt am Nordrand des Schweizer Mittellandes und am Übergang zum Jura-Gebirge. Die westliche Stadtgrenze bildet gleichzeitig die Grenze zum Kanton Solothurn. Aarau zählt rund 21’000 Einwohner und ist damit die bevölkerungsreichste Gemeinde des Kantons. In der engen Agglomeration wohnen rund 80’000 Personen, im Wirtschaftsraum Aarau gut 220’000.[4]
Zwischen 1240 und 1250 von den Grafen von Kyburg gegründet, erhielt Aarau im Jahr 1283 von den Habsburgern das Stadtrecht. Ab 1415 war Aarau eine Untertanenstadt Berns und nach Einführung derReformation im Jahr 1528 einer der Tagsatzungsorte der Eidgenossenschaft. Von März bis September 1798, im ersten Jahr der Helvetischen Republik, war Aarau die erste Hauptstadt der Schweiz. Seit 1803 ist Aarau Kantonshauptstadt und erfüllt seither als bedeutendes Verwaltungs-, Handels- und Dienstleistungszentrum zahlreiche zentralörtliche Funktionen. 2010 wurde das benachbarte Rohr eingemeindet.
8. Winterthur
Winterthur (französisch Winterthour, lateinisch Vitudurum, im Volksmund Winti genannt) ist mit rund 105’000 Einwohnern die sechstgrösste Stadt der Schweiz und die zweitgrösste des Kantons Zürich. Die Stadt ist als politische Gemeinde auch Hauptort des gleichnamigen Bezirks. Winterthur war früher eine bedeutende Industriestadt und ist heute als Dienstleistungs-, Bildungs-, Kultur- und Freizeitzentrum mit 16 Museen bekannt. Der Bahnhof Winterthur bewältigt die fünfthöchste Passagierfrequenz der Schweiz[3]; 15 Kilometer südwestlich liegt der Flughafen Zürich.
9. Solothurn
Solothurn (im örtlichen schweizerdeutschen Dialekt Soledurn [ˈsɔlədʊːrn] oder [ˈsɔːlədʊːrn],[2] französisch Soleure, italienisch Soletta, rätoromanisch Soloturn?/i, lateinisch Salodurum) ist eine politische Gemeindeund der Hauptort des Kantons Solothurn. Die Stadt bildet einen Bezirk für sich.
Wegen des früheren Sitzes der französischen Botschaft (16.–18. Jh.) wird Solothurn traditionell «Ambassadorenstadt» genannt, wegen ihres Schutzpatrons und des Namens der Kathedrale auch «Sankt-Ursen-Stadt». Die Altstadt in ihrem heutigen Zustand wurde zum grössten Teil zwischen 1520 und 1790 errichtet und zeigt dementsprechend eine Mischung verschiedener Architektur-Stile, vor allem aber des Barocks, deshalb gilt Solothurn als «schönste Barockstadt der Schweiz».
10. Baden
Baden (in einheimischer Mundart: [ˈb̥ɑːd̥ə])[3][4] ist eine Einwohnergemeinde im Kanton Aargau in der Schweiz und der Hauptort des Bezirks Baden. Die Stadt liegt im dichtbesiedelten Limmattal, 21 Kilometer nordwestlich von Zürich, 22 Kilometer nordöstlich des Kantonshauptortes Aarau und 11 Kilometer südlich der badischen Stadt Waldshut-Tiengen (jeweils Luftlinie).
Innerhalb der Metropolregion Zürich bildet Baden das Zentrum einer bedeutenden Subagglomeration mit rund 100’000 Einwohnern. Die Stadt selbst zählt über 18’000 Einwohner; sie ist damit nach der angrenzenden Gemeinde Wettingen, mit der sie geographisch und wirtschaftlich eng verflochten ist, und Aarau die drittbevölkerungsreichste Gemeinde des Kantons. Als Gründungsort von Brown, Boveri & Cie.(heute Asea Brown Boveri) und bedeutender Standort des GE-Konzerns (bis 2015 Alstom) ist Baden ein international wichtiges Zentrum der Elektrotechnikbranche.
Die Geschichte Badens reicht bis ins 1. Jahrhundert n. Chr. zurück, als die Römer im damaligen Aquae Helveticae die warmen Thermalquellen zu nutzen begannen. Im Jahr 1297 erfolgte die formelle Stadtgründung durch die Habsburger. Die Eidgenossen eroberten die Stadt 1415; bis 1798 war Baden eine Untertanenstadt, hatte aber als Kurort und wichtigster Versammlungsort der eidgenössischenTagsatzungen (bis 1712) eine herausragende Stellung. Zur Zeit der Helvetischen Republik war Baden Hauptort des Kantons Baden, seit 1803 gehört die Stadt zum Kanton Aargau.
Wenn dir diese 10 Schweiz Orte gefallen haben, dann teile diesen Beitrag mit deinen Freunden.