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Starke Zunahme bei den Teilzeit-, schwache bei den Vollzeitstellen
Per Ende des 3. Quartals 2021 stieg die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr um 7'900. Diese Entwicklung ist fast vollständig auf die Teilzeitstellen zurückzuführen (+6'500). Die Zahl der Vollzeitstellen ist viel schwächer gewachsen (+1'400)
Seit 2003 hat die Zahl der Teilzeitstellen um rund 36'000 zugenommen. Im Vergleich zum 2. Quartal 2021 gab es im 3. Quartal 2021 2'300 Vollzeit- und 4'000 Teilzeitstellen mehr. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber der gleichen Periode des Vorjahrs. Dies dürfte mit den Massnahmen zur Bekämpfung der Covid 19-Pandemie zusammenhängen, die im Jahr 2020 starke Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hatten.
Mehrheitlich Frauen in Teilzeitanstellungen
Insgesamt sind im Kanton aktuell etwas über 40 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse teilzeitlicher Art (jede Beschäftigung auf die AHV-Beiträge bezahlt werden, wird gezählt). Die Diskrepanz zwischen den Geschlechtern ist eindrücklich: Bei den Frauen sind zwei Drittel der Beschäftigungsverhältnisse teilzeitlich, während es bei den Männern jedes fünfte ist. Über die letzten 18 Jahre wuchs der Teilzeitanteil um gut 6 Prozentpunkte, wobei die Zunahme bei den Frauen mit rund 7 Prozentpunkten höher ausfällt als bei den Männern mit knapp 5 Prozentpunkten.
Der Beschäftigungsgrad gibt den Anteil an Arbeitsstunden gemessen an der für ein Vollzeitpensum üblichen Stundenzahl (=100 Prozent) an. Teilzeitliche Beschäftigungsverhältnisse (< 90 Prozent) haben insbesondere in Bezug auf die Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf eine grosse Bedeutung.
Es wird jedes Beschäftigungsverhältnis gezählt, welches mindestens 6 Arbeitsstunden umfasst und für welches AHV-Beiträge gezahlt werden. Dieselbe Person wird dann mehrmals als eine beschäftigte Person gezählt, wenn sie mehrere Beschäftigungsverhältnisse bei unterschiedlichen Unternehmen inne hat. Die Erhebung wird bei einer Stichprobe aus dem Gesamt der Betriebe des 2. und 3. Wirtschaftssektors der Schweiz durchgeführt. Die Stichprobe ist nach Wirtschaftsabteilungen, Grossregionen und Betriebsgrössen geschichtet. Die Stichprobe des Kantons St.Gallen wurde ab dem 3. Quartal 2001 gezielt erhöht (auf rund 4000 Betriebe), um repräsentative Ergebnisse auch auf Kantonsebene zu erhalten. Die hochgerechneten Ergebnisse unterliegen einem Stichprobenfehler. Für den Kanton St.Gallen befindet sich beispielsweise der wahre Wert der Anzahl Beschäftigten mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent im Bereich von rund +- 2 Prozent der hochgerechneten Zahl.
Nächste Aktualisierung bis spätestens: 28. Februar 2022
Die Infografik sowie die Zahlen, die ihr zugrunde liegen,...
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Fachstelle für Statistik Kanton St.Gallen
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9001 St.Gallen