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Als kurz nach dem Ersten Weltkrieg Dampfwalzen aus Deutschland die Schotterstrassen seines Heimatortes Wohlen im Freiamt befestigten, faszinierte die moderne Technik den dortigen Brunnen- und Schlossermeister Albin Käppeli-Meyer (1877-1942) derart, dass er sich entschloss, eines dieser fauchenden Ungetüme anzuschaffen. Er hatte ja sechs Söhne, für die er eine gute Beschäftigung suchte. So gliederte er seiner um die Jahrhundertwende gegründeten Schlosserwerkstatt einen Dampfwalzenbetrieb an. Bald folgten weitere Baugeräte und auch ein Car Alpin für Sonntagsausfahrten.
Seine sechs Söhne führten in der Folge sein Werk fort, seit 1931 unter der Firmenbezeichnung A. Käppeli’s Söhne. Aus dem Dampfwalzenbetrieb entwickelte sich rasch ein eigentlicher Strassenbaubetrieb, welcher zu Beginn der Dreissigerjahre im Zusammenhang mit dem Bau des Etzelwerkes erste Strassenbauaufträge im Kanton Schwyz, rund um den künftigen Sihlsee ausführen konnte. Unter der Führung von Ernst Käppeli-Reichlin (1908 – 1987) erfolgte 1936 die Gründung einer Niederlassung in Steinerberg SZ, die 1956 ihren Sitz in den Hauptort Schwyz verlegte und sich 1968 als A. Käppeli’s Söhne AG Schwyz verselbständigte. Vier der Söhne verblieben im Stammhaus in Wohlen, während Max Käppeli-Rogger (1910-1987) die anfangs der Fünfzigerjahre errichtete Niederlassung Chur ebenfalls verselbständigte. Die autonomen und selbständigen Betriebe Schwyz und Chur/Sargans sind auch heute noch freund- und über ihre Eigentümer verwandtschaftlich verbunden und pflegen eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Die Baubetriebe der A. Käppeli’s Söhne AG Schwyz beschäftigen heute rund 100 Mitarbeitende, die A. Käppeli’s Söhne AG Chur, Sargans rund 300.