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Auch in der Schweiz werden Flüchtlingsfamilien auseinandergerissen, Schüler von Schulen verbannt oder Behandlungen von Krankheiten ausgesetzt, um Ausschaffungen gemäss Dublin-Verordnung durchzusetzen. Meist geschieht dies im Verborgenen, gelegentlich kommt ein krasser Verstoss gegen die Menschenrechte an die Öffentlichkeit, wie der Fall einer afghanische Familie, die nach der erzwungenen Trennung zwecks Ausschaffung nach Norwegen vom Bundesgericht Recht erhielt (Urteil 2C_1052/2016 vom 26. April 2017).
Es gibt einen Appell gegen die sture Anwendung der Dublin-Verordnung, welcher online unterschrieben werden kann. grundrechte.ch unterstützt diese Petition.