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Mit »Millenium« schliesst Tom Holland an seinen weltweiten Erfolg »Persisches Feuer« an. Anno Domini 900: Von drei Himmelsrichtungen durch unerbittliche Feinde bedrängt, während in der vierten Richtung nur der Ozean lag, schien es, dass der christlichen Bevölkerung keinerlei Spielraum mehr blieb. Und im Schatten des Jahrtausendwechsels befürchteten viele, dass der Antichrist erscheinen würde, um die Welt in Blut zu ertränken und ihr Ende anzukünden. Doch das Christentum brach nicht zusammen. Vielmehr wurde in den Erschütterungen jener furchtbaren Zeiten eine neue Zivilisation geschmiedet. In weit ausholendem epischem Zugriff, der uns von der Kreuzigung Christi zum Ersten Kreuzzug mitnimmt, vom Prunk Konstantinopels zu den trostlosen Küsten Kanadas, ist »Millennium« die brillante Darstellung einer schicksalsträchtigen Revolution: dem Auftauchen Westeuropas als einer unterscheidbaren, expansionistischen Macht.
Portrait
Tom Holland, geboren 1968, studierte in Cambridge und Oxford Geschichte. Der Autor und Journalist hat sich mit BBC-Sendungen über Herodot, Homer, Thukydides und Vergil einen Namen gemacht. Tom Holland ist Bestseller-Autor für Fiction und Historisches Buch und ist der Sprecher der britischen Author's Guild. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. »Steven-Runciman-Preis für historische Erzählungen« der Anglo-Hellenic League für sein Buch »Persisches Feuer«. Holland lebt mit Frau und zwei Kindern in London.