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Nicole und André Mosimann mit Sohn Mike bewirtschaften seit dem Jahr 2014 den Hof auf dem Weissenberg in Strengelbach.
Seit der Hofübernahme der Eltern haben wir den Hof auf Kälbermast und Aufzucht umgestellt.
Das Futter für unsere Tiere wird auf unserem Betrieb selber hergestellt.
Der Rest der Fläche verwenden wir, um Getreide (Gerste, Weizen) und Mais zu produzieren, welches wir verkaufen.
Ausserdem leben auf unserem Hof:
- Stiefelgeissen (Pro Specie Rara)
- Minipigs
- Hühner
- Pferde
- Hofhund Zora
- Schildkröten
-Dobby unser Zwerghamster
-Moneypenny unser Chihuahua
Unser Hof liegt auf dem Weissenberg. Luftlinie zwischen Strengelbach und Rothrist.
Westwärts flach abfallen ins Pfaffnerntal. Dieses Gebiet ist häufig nass und hat da und dort Sumpfgebiete. Dieses Gebiet ist grossflächig durch einen Mischwald bedeckt. In sumpfigen Gebieten hat es Erlen und Eschen.
Ostwärts fällt der Weissenberg stark ab und behält dieses Gefälle bis ins Wiggertal. Dieser Boden ist eher trocken und wird von Ahorn, Buchen, Birken und Nadelhölzer bevorzugt.
Vor der ersten Wasserversorgung anfangs des 20. Jahrhunderts, hatte fast jedes Haus auf dem Weissenberg einen Sodbrunnen, die in der Regel ca. 13 Meter tief sind.
Obwohl der "Grad" zwischen West und Ost sehr schmal ist, muss auf dem Weissenberg Grundwasser sein. Die Brunnen welche noch offen sind, haben alle einen Wasserstand der bis zur Hälfte gefüllt ist.
Ausserdem sind an der Ost- wie auf der Westseite etliche Quellen, die auch in sehr trockenen Zeiten noch Wasser führen.
Unser Sodbrunnen zum Beispiel wurde nur ca. 15m von der Krete zum Osthang gegraben und ist ebenfalls zur Hälfte voll.
Vermutlich siedelten die ersten Menschen im 8. oder 9. Jahrhundert im heutigen Gemeindegebiet. Erste Streusiedlungen prägten das Gebiet in dieser Region.
1263 wurde der Name Strangilbah zum ersten mal urkundlich erwähnt, was übersetzt soviel heisst wie Fluss mit vielen Nebenläufen.
Nach vielen Jahrhunderten wechsel zwischen Habsburger und Eidgenossen, kam Strengelbach 1803 schliesslich zum Aargau.
Der Weissenberg war bis zum 2. Weltkrieg an der Westseite bewaldet. Nur die steile Ostseite und der Teil Egg waren waldfrei.
Während des 2. Weltkrieges musste die Ernährung der Schweizer Bevölkerung auch ohne Importe gewährleistet werden, da die Grenzen geschlossen wurden.
Zu diesem Zweck wurde der Wald auf dem Weissenberg westlich von unserem Hof gerodet und urbar gemacht.