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Das Ziel des bürgerlichen Bündnisses sei immer noch dasselbe, sagte Wahlkampfleiter Jacques Boschung gestern an einer Medienkonferenz in Freiburg, die er zusammen mit den Präsidenten der kantonalen CVP, FDP und SVP sowie SVP-Staatsratskandidat Stéphane Peiry bestritt. Und das Ziel lautet: Fünf Sitze in der Regierung gewinnen, wovon jede der drei Parteien mindestens einen besetzt.
Nach dem ersten Wahlgang sind vier Sitze durch drei CVP-Männer und einen FDP-Mann besetzt. Peter Wüthrich (FDP) hat sich für den zweiten Wahlgang zurückgezogen, um Stéphane Peiry den Vortritt zu lassen. «Ich danke Peter Wüthrich dafür, ich weiss, dass ihm das nicht leicht fällt», sagte Peiry gestern. Er stellte sich als Kandidat dar, der sowohl die christlich-familiären Werte der CVP sowie die liberale Gesinnung der FDP teile.
«Es ist häufig vom Frust der FDP zu lesen, aber wir wissen, was uns das Bündnis gebracht hat», sagte FDP-Präsident Didier Castella. Obwohl seine Partei gerne Wüthrich im zweiten Wahlgang vom 27. November gesehen hätte, unterstütze sie Peiry voll und ganz.
Auch André Schoenenweid, Präsident der CVP, versprach Peiry den Rückhalt seiner Partei. Eine sehr grosse Mehrheit der CVP-Grossräte habe zugestimmt, für Peiry zu werben. Roland Mesot, Präsident der SVP, hielt fest, dass die Ausgangslage für die SVP nicht ideal sei, doch jene der linken Parteien, die im ersten Wahlgang leer ausgingen, sei noch viel schwieriger.
Mit gemeinsamen Inseraten, Flyern und Auftritten an Anlässen wollen die drei Parteien nun für Peiry mobilisieren.