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Im Bemühen, UPC zu übernehmen, erhält Sunrise weitere Unterstützung. Inrate, eine unabhängige Schweizer Nachhaltigkeits-Ratingagentur und Stimmrechtsberaterin, die unter dem Namen zRating bekannt ist, empfiehlt den Sunrise Aktionären, der Kapitalerhöhung zur Übernahme von UPC Schweiz zuzustimmen.
Über die Kapitalmassnahme entscheidet eine ausserordentliche Generalversammlung am 23. Oktober, also in zwei Wochen. Weiter rät Inrate den Aktionären, die beantragten Abwahlen des VR-Präsidenten Peter Kurer sowie des Präsidenten des Audit Committee, Jesper Ovesen, abzulehnen.
Am Montag hatte sich bereits die Anlagestiftung Ethos für die UPC-Übernahme durch Sunrise ausgesprochen. Die Sunrise-Aktionäre stimmen an der ausserordentlichen Generalversammlung über eine Kapitalerhöhung von 2,8 Milliarden Franken ab. Damit und durch eine höhere Verschuldung soll der Kaufpreis von insgesamt 6,3 Milliarden Franken gestemmt werden. Ursprünglich wollte Sunrise eine Kapitalerhöhung von 4,1 Milliarden Franken durchführen. Diese Pläne hat das Telekomunternehmen inzwischen revidiert. Mit Freenet, das mit 24,5 Prozent die grösste Sunrise-Aktionärin ist, votet aber eine mächtige Stimme noch immer vehement gegen den UPC-Deal.
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