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Der Zürcher Handysoftware-Entwickler Myriad und der kalifornische Softwarekonzern Oracle haben einen seit vier Jahren andauernden Rechtsstreit gütlich beigelegt, wie Myriad mitteilte. Über die Bedingungen sei Stillschweigen vereinbart worden.
2010 war zwischen den beiden Unternehmen ein Rechtsstreit über Lizenzgebühren für die Software Java entbrannt. Java wird in vielen internetbasierten Produkten wie etwa Handys eingesetzt.
Myriad warf Oracle vor, zu hohe Lizenzgebühren für die Software zu verlangen. So verklagte das Zürcher Unternehmen Oracle im US-Bundesstaat Delaware auf Rückerstattung von bezahlten Lizenzgebühren in der Höhe von 120 Millionen Dollar sowie auf Schadenersatz. Umgekehrt trat in einem ähnlichen Rechtsstreit in Nordkalifornien der US-Konzern gegenüber Myriad als Kläger auf.
Bessere Zahlen
Myriad hat im ersten Semester 2014 bei einem fast stabilen Umsatz operativ mit einem Gewinn abgeschlossen, wie aus den nachbörslich veröffentlichten Unternehmenszahlen zu entnehmen ist.
Der Umsatz im Halbjahr belief sich auf 21,8 Millionen Dollar (+1 Prozent). Operativ erhöhte sich der Gewinn (Ebitda) auf 2,8 Millionen Dollar. Im Vorjahr hatte hier noch ein Verlust von 2,3 Millionen Dollar resultiert.
(sda/chb)