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Die Prik Gaeng Pak Dai Currypaste, die manchmal auch einfach als “Khua Prik” oder auf Englisch als “Southern Style Currypaste” bezeichnet wird, stammt aus dem Süden Thailands. Sie bildet die Basis für Gerichte wie Gaeng Khua Prik Si Krong Moo oder auch das bekannte Khua Kling.
Es handelt sich dabei um eine schärfere Variante der Khua Currypaste. Die Schärfe hast du dabei selbst in der Hand, indem du die Menge der Chilis selbst bestimmst. Es gibt Rezepte mit bis zu zwanzig getrockneten Chilis, ich habe zwölf Stück verwendet.
Zutaten
- 10-20 getrocknete rote Chilischoten*
- ein Teelöffel grobes Meersalz
- ein Esslöffel schwarze Pfefferkörner*
- 3-4 frische, rote Thai Chilis
- 2cm frischer Galgant
- eine kleine Kurkumawurzel
- 2 Stängel Zitronengras
- ein Knolle Ackerknoblauch
- 2 Schalotten
- 2 TL Zeste einer Kaffir-Limette
- ein Teelöffel Garnelenpaste*
Zubereitung
Als Erstes müssen die getrockneten Chilis für etwa eine Viertelstunde in lauwarmen Wasser eingeweicht werden. In der Zwischenzeit können wir die übrigen Zutaten vorbereiten.
Hierzu die frischen Chilis von ihren Stängeln befreien und in Stücke schneiden. Danach die Galgant- und die Kurzumawurzel in Scheiben schneiden. Dann die holzigen Teile und die äußere Schale der Zitrongrasstängel entfernen und den verbleibenden Rest in Ringe schneiden. Schließlich noch den Knoblauch sowie die Schalotten schälen und beides in grobe Stücke schneiden.
Nun die eingeweichten Chilis aus ihrem Wasserbad holen und zusammen mit dem groben Salz im Mörser zerstoßen. Darauf folgen die schwarzen Pfefferkörner, die ebenfalls zerstoßen werden. Dann kommen nach und nach alle festen Zutaten in der Reihenfolge der Zutatenliste in den Mörser, werden zerstoßen und mit den übrigen Zutaten vermischt, bis eine Paste entstanden ist.
Falls noch nicht geschehen, nun mit einem Julienne-Schneider etwas Zeste von der Kaffir-Limette abschneiden und diese unter die Paste mischen. Schließlich noch etwas Garnelenpaste zur Currypaste geben und alles gut vermengen. Wenn du die Paste vegetarisch zubereiten möchtest, dann lasse einfach die Garnelenpaste weg, und nimm später für das Curry etwas mehr vegane Fischsoße.
Die fertige Currypaste reicht für ein bis zwei Curries und ist im Kühlschrank zwei bis drei Tage haltbar. Längere Haltbarkeit erreichst du, indem du die Paste einfrierst. Manche Leute verwenden hierfür Eiswürfelformen, um die Paste später besser portionieren zu können.