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Andy Murray verliess Melbourne trotz seines frühen Scheiterns in der ersten Runde als Held. Nun meldet er sich nach erfolgter Hüft-Operation aus dem Krankenhaus.
Wir erinnern uns: Andy Murray verkündete noch vor dem ersten Spiel in Melbourne, dass er spätestens nach Wimbledon zurücktreten werde. Zu stark seien die Schmerzen in der linken Hüfte, die ihm schon seit Jahren Probleme bereiteten.
Die Zuschauer litten mit dem Schotten mit, als er in der ersten Runde nach heroischem Kampf an Roberto Bautista-Agut in fünf Sätzen scheiterte. Seine zwei Satzgewinne bejubelte der dreifache Grand-Slam-Sieger jeweils wie den Turniersieg. Beim abschliessenden Platz-Interview sagte Sir Andrew Barron Murray dann aber: «Vielleicht sehen wir uns wieder.»
Zu diesem Zeitpunkt war klar: Murray reist umgehend nach England zurück, um sich einer Operation zu unterziehen. Diese diene dazu, seine Lebensqualität zu verbessern, und nicht etwa, um ihn wieder zu einem Topspieler auf der Tour zu machen, so Murray. Doch komplett ausschliessen wollte Murray ein Comeback zu diesem Zeitpunkt dann auch wieder nicht.
Nun ist die Operation erfolgt: Beim Eingriff wurde Murray ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt. «Ich habe mich in London einer Hüft-Operation unterzogen. Ich fühle mich etwas abgenutzt und angeschlagen, aber hoffe, dass dies das Ende meiner Hüftschmerzen sein wird», schreibt der Schotte auf Instagram. Dazu postet er ein Bild vom Krankenbett und eine Röntgenaufnahme. Was der Eingriff für den weiteren Verlauf seiner Tennis-Karriere bedeutet, ist unklar, im Moment aber auch nebensächlich.