Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03480.jsonl.gz/2240

Ihr Onkel habe Probleme mit seinen Lungen gehabt und sei seit längerer Zeit krank gewesen. Sein Tod sei nicht überraschend gekommen.
“Er hat den Menschen viel Freude gegeben und wir werden die Tatsache feiern, dass er in der ganzen Welt geliebt wurde”, sagte Shield der Zeitung “The Guardian”. “Wir sind alle sehr stolz auf sein Lebenswerk.”
Der kleinwüchsige Baker spielte den stets pfeifenden und summenden Droiden R2-D2 im ersten “Star-Wars”-Film von 1977 sowie in den fünf weiteren Folgen. Auch im Abspann der im vergangenen Jahr erschienenen siebten “Star-Wars”-Episode wurde sein Name erwähnt, obwohl er den Roboter da schon nicht mehr selbst spielte. Zur Europa-Premiere in London erschien er im Rollstuhl.
“Er war leider zu krank, um bei den neuen ‘Star-Wars’-Filmen mitzumachen”, sagte Shield dem Fernsehsender “Sky News”. Auch die Weltpremiere in Los Angeles musste Baker seiner Nichte zufolge sausen lassen: Die Ärzte hätten ihm vom Fliegen abgeraten.
Durch sein Mitwirken an der Weltraumsaga “Star Wars” bekam der 1,11 Meter grosse Baker laut seiner Nichte “eine andere Sicht auf seine Behinderung”. Laut seiner offiziellen Website wurde Baker am 24. August 1934 in London geboren und begann als 16-Jähriger Theater zu spielen. Ausser in “Star Wars” spielte er in anderen Kultfilmen der 80er Jahre, darunter “Time Bandits” und “Flash Gordon”.
(SDA)