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Es wurde bereits in der Einleitung zum Ausdruck gebracht, daß mit dem vor liegenden Forschungsvorhaben nur einige Einzelfragen aus dem Gesamtkomplex der leistungsbeeinflussenden Faktoren im Radar-Beobachtungsdienst angeschnit ten werden konnten. Die aus unseren Untersuchungen abzuleitenden Schlußfolge rungen sollen nun im Zusammenhang mit anderen Untersuchungsergebnissen dis kutiert werden. Die neue re Wachsamkeitsforschung hat die Aufmerksamkeit vieler Autoren da durch erregt, daß die bei Überwachungs-und Kontrollarbeiten immer wieder fest gestellte Tatsache eines nichtlinearen Zusammenhanges zwischen dem Reizangebot und der Beobachtungsgüte darin eine Bestätigung findet. Nun sind die diesbezüg lichen Untersuchungen in der Regel entweder an dem Modell der MAcKwoRTH Uhr oder an einem Instrumenten-Display (BRoADBENT) orientiert. Beide Richtun gen des experimentellen Ansatzes haben jedoch mit der Beobachtungsbedingung am Radar-Gerät nur insofern etwas gemein, als in allen Fällen die Variable in der Reizhäufigkeit bzw. -mannigfaltigkeit liegt. Aus unseren Vorversuchen konnte am "Radar-Simulator" die allgemeine Regelhaftigkeit einer umgekehrt U-förmi gen Beziehung zwischen der Anzahl der je 30 Minuten dargebotenen Signale und der Beobachtungsgüte abgeleitet und damit das Ergebnis anderer Autoren be stätigt werden (siehe dazu Abb. 7). Das heißt jedoch, daß in einförmigen Situa tionen auch am Radar-Schirm mit einer ansteigenden Erkennungsschwelle ge rechnet werden muß. Dies ist besonders für Fahrten auf offener See bedeutsam, wo die Zahl der je Wache anfallenden Radar-Kontakte sehr klein sein kann. Unter solchen Bedingungen dürfte seitens der Schiffsführung nicht damit gerechnet wer den, daß der Radar-Beobachter über eine vierstündige Wachperiode hinweg seiner Aufgabe angemessen nachzugehen vermag.
Klappentext
vierstündige Wachperiode hinweg seiner Aufgabe angemessen nachzugehen vermag.