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Bei einem Massenbefall durch Kriebelmücken sind sogar Todesfälle innerhalb weniger Stunden möglich. Die Kriebelmücken gelten als Hauptauslöser des Sommerekzems bei Pferden. Mögliches Indiz für einen Befall kann rastloses Hin- und Herlaufen, ständiges Schlagen mit Kopf und Schweif sowie andauerndes Kratzen und Scheuern des Pferdes sein. Mit Hilfe der von uns empfohlenen, kontinuierlichen Anwendung von KerbEX Spezial und KerbEX können Sie Ihrem geliebten Vierbeiner Linderung verschaffen und einen wirksamen Schutz vor dem Befall durch Kriebelmücken bieten.
Vorkommen:
Die Tiere sind in der gesamten Paläarktis verbreitet. Sie kommen besonders um Pferde- und Rinderweiden von Juni bis August vor.
Lebensweise:
Wie bei fast allen Bremsen saugen nur die Weibchen Blut, dies vor allem von Pferden und Rindern. Die Tiere fliegen mit einem tiefen und deutlich hörbaren Brummen. Die weissen, länglichen Eier werden in flachen ungeordneten Häufchen an Pflanzen abgelegt. Die daraus schlüpfenden weisslich-grünbraunen Larven besitzen Kriechwülste. Sie leben in der Erde und fressen sowohl verrottendes Pflanzenmaterial, als auch kleine Lebewesen, die durch Gift getötet werden. Injiziert wird dieses über die Mundwerkzeuge.
Pferdebremsen als Krankheitsüberträger
Pferdebremsen sind als mechanische Überträger (Vektoren) des zu den Lentiviren gehörenden EIA-Virus ermittelt worden. Ihr Saugrüssel ist gross genug, diese Viren in für eine Infektion ausreichender Menge jeweils wie in einer Injektionskanüle innen und aussen zu speichern. Wird eine Blutmahlzeit an einem EIA-Virus-infizierten Tier unterbrochen, können sie an ihren Mundwerkzeugen haftendes infektiöses Blut auf kurze Distanz innerhalb von etwa 30 Minuten auf ein benachbartes, noch nicht infiziertes Tier übertragen. Des Weiteren wird die Pferdebremse als gelegentliche Überträgerin von Borrelien genannt, die die Krankheit Lyme-Borreliose auslösen.
Quelle: Wikipedia