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Als erste Schweizer Langläuferinnen haben sich Andrea Huber und Laurence Rochat für die Olympischen Spiele von Salt Lake City qualifiziert.Dieser Inhalt wurde am 29. Dezember 2001 - 20:45 publiziert
Die Bündnerin und die Westschweizerin erreichten im in der freien Technik ausgetragenen Weltcup-Sprint in Salzburg (Ö) den 17. resp. 18. Rang. Damit gelang ihnen zum zweiten Mal in dieser Saison eine Klassierung unter den ersten 23. Damit erfüllten sie die Anforderungen, um in den Selektionsvorschlag für Salt Lake City zu gelangen.
Huber war Anfang Dezember in Cogne (It) 22. geworden. Rochat hatte am 27. Dezember in Garmisch-Partenkirchen (De) dieses Ergebnis egalisiert. In Salzburg verpasste Huber den Vorstoss in die Viertelfinals der 16 besten Athletinnen nur um 0,89 Sekunden.
Halbe Qualifikation für Peter von Allmen
Bei den Männern gelang Peter von Allmen mit seinem 22. Platz eine halbe Olympia-Qualifikation. Christoph Eigenmann klassierte sich im strömenden Regen im 35. Rang. Der Toggenburger hat das Olympia-Ticket längst auf sicher und hat in der Zwischenzeit die Prüfung zum Grenzwächter mit Erfolg bestanden.
Auf der nassen und stumpfen Loipe in der Salzburger Innenstadt gab es einen norwegischen Doppel-Erfolg. Bei den Männern feierte Haavard Bjerkeli den ersten Weltcup-Erfolg seiner Laufbahn. Bei den Frauen gelang Anita Moen der zweite Sieg. Sie hatte 1999 einen K.o.-Sprint in Mailand für sich entschieden.
Mit der Durchführung dieses Sprint-Weltcups war Salzburg kurzfristig für Engelberg in die Bresche gesprungen. Der Wettkampf diente als Lancierung der Olympia- Kandidatur für 2010, bei der die Österreicher unter anderem Gegner der Schweizer Bewerbung Montreux/Berner Oberland sein werden.
swissinfo und Agenturen
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