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Dass es überhaupt so weit kommt finde ich schon unverständlich.
Ich arbeite als Lehrling und in meinem Lehrbetrieb herrscht zumindest unter Lerhlingen ein gleiches Lohnverhältnis.
Dass es bei anderen Orten und bei ausgelernten Personen nicht so ist, ist meiner Meinung nach eine Sauerei.
Die Frau wurde im Mittelalter und in der frühen Neuzeit immer diskriminiert und als minderwertig angeschaut.
Sie wurde als Gebärmaschine und Mutter definiert und hatte keinen grossen Stellenwert in der Arbeitswelt.
Der Mann hat für die Familie gearbeitet und den Lohn nach Hause gebracht.
Durch die industrielle Revolution hat sich die Frau aber immer mehr in die damals noch männliche Arbeitswelt eingegliedert.
Die Unterschiede vom Lohn waren damals natürlich keine grosse Sache, da man die Frau immer noch als minderwertig anschaute.
Heute leben wir im Jahr 2009 (schon bald 2010) und sind gesellschaftlich soweit, dass Frauen nicht mehr benachteiligt werden (sollten).
Ich wäre sofort für eine Verfassungsänderung und einen Zusatz, dass die Lohnfestlegung ohne Einbezug des Geschlechtes gemacht werden sollte.
Zudem sollte noch festgehalten werden, dass weder Mann noch Frau mit den gleichen Leistungen und Arbeiten nicht mehr oder weniger verdienen sollten.
Man(n) sollte sich eigentlich mal mehr Gedanken darüber machen und bei Gelegenheit auch schämen, dass wir es (noch) nicht geschafft haben, eine Lohngleichheit unter beiden Geschlechtern zu garantieren.
Aber ich bin auch dafür, dass man trotzdem Lohnunterschiede behält, wenn eine Frau weniger leistet, als der Mann.
Es sollte trotzdem Rücksicht auf die Leistung und den Erfolg gemacht werden, sowie deren Abschlüsse/Diplome, etc.