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Das Wichtigste in Kürze
- Putin soll von seinen Beratern keine ehrlichen Einschätzungen zum Ukraine-Krieg erhalten.
- So beurteilt das Weisse Haus die Lage.
Die Berater der russischen Präsidenten Wladimir Putin geben nach Einschätzung der US-Regierung keine ehrliche Beschreibung der Lage im Ukraine-Krieg. «Wir glauben, dass er von seinen Beratern nicht richtig darüber informiert wird, wie schlecht das russische Militär agiert. Und wie die russische Wirtschaft durch die Sanktionen gelähmt wird.»
Putins hochrangige Berater hätten «zu viel Angst, ihm die Wahrheit zu sagen». Dies sagte Kommunikationsdirektorin des Weissen Hauses, Kate Bedingfield am Mittwoch unter Berufung auf Geheimdienstinformationen.
Bedingfield sagte weiter, den Geheimdienstinformationen nach habe sich Putin vom russischen Militär getäuscht gefühlt. Dies verursache anhaltende Spannungen zwischen dem russischen Präsidenten und seiner militärischen Führung.
Konkreter wurde Bedingfield nicht. Auf die Frage, warum die US-Regierung diese Informationen offenlege, sagte sie: Dies solle zum Gesamtbild beitragen und zum Verständnis, dass der Angriff auf die Ukraine ein grosser strategischer Fehler Russlands sei.
Der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby, sagte: Es sei Anlass zur Sorge, wenn Putin falsch oder nicht informiert sei über die Vorgänge in der Ukraine. «Es ist sein Militär und es ist sein Krieg, er hat ihn gewählt.» Die Tatsache, dass der russische Präsident vielleicht nicht alle Zusammenhänge kenne, sei beunruhigend.