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Eingeschränkte Revision
Die eingeschränkte Revision beschränkt sich auf folgende im Gesetz genannte Prüfungshandlungen:
- Befragungen
- Analytische Prüfungshandlungen
- angemessene Detailprüfungen
Gemäss dem Standard zur eingeschränkten Revision sind namentlich folgende Prüfungshandlungen ausgeschlossen:
- Prüfung des internen Kontrollsystems
- Inventurbeobachtungen
- Vertiefte Prüfung im Bereich der Kalkulation von Herstellkosten
- Drittbestätigungen von Banken, Debitoren, Kreditoren etc.
- Anwaltsbestätigungen und Expertengutachten
- Saldobestätigungen für Mehrwertsteuer, AHV, Suva, BVG/PK, Steuerämter etc.
- Bewertungsgutachten
- Prüfungen zur Aufdeckung von deliktischen Handlungen
- Repräsentative Stichproben
- Einhaltung von arbeitsrechtlichen und verwaltungsrechtlichen Vorgaben im Personalbereich
Zur Sicherheit für den Mandanten und den Abschlussprüfer empfiehlt es sich, die Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Verwaltungsrat und Revisionsstelle in einer Auftragsbestätigung festzuhalten.
Verlangt das Gesetz vom zugelassenen Revisor ein andere Prüfung oder eine Bestätigung, ist keine eingeschränkte Prüfung zulässig. Es handelt sich namentlich um folgende Prüfungen:
- Prüfung der Zwischenbilanzen gemäss Art. 725, Absatz 2 OR
- Gründungsprüfungen gemäss Art. 635 OR
- Kapitalerhöhungsprüfung nach Art. 652f und Art. 653f OR
- Aufwertung nah Art. 670 OR
Die Prüfungen bei Kapitalherabsetzung, Fusionen und der vorzeitigen Verteilung des Vermögens bei Liquidation ist den zugelassenen Revisionsexperten vorbehalten.