Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03642.jsonl.gz/730

Wie oft habe ich an der Tischtennis-Platte schon die Ansage gehört: «Wenn du den Ball auf den Tisch gebracht hättest: Ich schwöre, ich wäre gehechtet, um ihn noch zu erreichen!» In der Regel nichts als leere Worte. Deutschlands Ass Timo Boll hingegen hechtet wirklich, wenn es sein muss. Gegen den Chinesen Lin Gaoyuan wirft er sich auf den Boden, um den Ball noch zu erwischen. Und Boll legt ihn tatsächlich auf die gegnerische Tischhälfte! Aber der Punkt zählt nicht, denn bei näherer Betrachtung wird klar: Lins Netzroller landet zwei Mal auf dem Tisch, ehe ihn Boll mirakulös spielt.
Oder ist die zweite Berührung nicht mit dem Tisch, sondern mit der Netzbefestigung? Das würde nicht als Tisch-, sondern als Netzberührung gelten und damit würde Bolls Wunderschlag als Punkt zählen. Wie dem auch sei: Timo Boll ist mit seinem Einsatz ohnehin der wahre Sieger dieses Punkts und er gewinnt dann auch die Viertelfinalpartie. Erst im Final der German Open ist für ihn Schluss, Boll unterliegt knapp seinem Landsmann Dimitri Ovtcharov. (ram)
Da war wohl einer in Topform: Yordan Alvarez von den Houston Astros schlägt beim lockeren 15:0-Sieg gegen die Oakland Athletics gleich zwei Homeruns – und vor allem der zweite hatte es in sich. Den Pitch von Oaklands Paul Blackburn traf er mit voller Wucht und so flog der Ball in hohem Bogen in Richtung Tribüne. Weiter, immer weiter, über den ersten Stadionrang hinaus, über den zweiten Stadionrang hinaus. Erst auf der dritten Etage landete die kleine weisse Kugel schliesslich.
Ein Kunststück …