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Durch die Prüfung auf Bringtreue soll die besondere Zuverlässigkeit eines Gebrauchshundes im Bringen festgestellt werden. Diese beweist ein Hund dadurch, dass er kaltes Wild, das er zufällig in einem Gebiet von 100 auf 100 Meter und ohne jeden Einfluss seines Führers findet, aufnimmt und seinem Führer bringt. Diese Prüfung ist in den Monaten August bis April im Wald abzuhalten. Es werden bei ihr nur Füchse mit einem Mindestgewicht von 3.5 kg verwendet.
Der Führer hat den Hund zum Stöbern in die Dickungen zu schicken, wonach der Hund 20 Minuten Zeit hat, den ausgelegten Fuchs zu finden und seinem Führer zuzutragen. Zu diesem Zweck darf der Hund beliebig oft zum Stöbern aufgefordert werden.
Hat ein Hund innerhalb der 20 Minuten nach dem ersten Schnallen seinem Führer den Fuchs nicht zugetragen, ist die Bringtreueprüfung nicht bestanden.