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Drift ist eine pluridisziplinäre Performance geschrieben von Caroline Bergvall. Für diese Performance kolaboriert sie mit dem Norwegischen Musiker Ingar Zach und dem Schweizer Künstler Thomas Köppel, der für das Projekt einen elektronischen Text erarbeitet. Dieser besteht aus 12 Layern, die den Text der Performance Drift beinhalten. Dazu kommen 3 weitere Text-Layer, die eine abgekürzte Version eines Flüchtlingsrapports beinhalten. Dieser beschreibt die misslungene Überfahrt eines Gummibootes von Tripolis nach Lampedusa am 27. März 2011, welche die italienische Küste nie erreichte, und die der Grossteil der Flüchtlinge nicht überlebten.
Die 15 Text-Layer befinden sich in einem virtuellen dreidimensionalen Raum. Jeder Layer bewegt sich Wellenartig auf und ab, wölbt sich, verschwindet in der Raumtiefe und kommt wieder zum Vorschein. Dabei vermischen sich alle Textelemente zu einer homogenen Textmasse. Die Bewegungen werden in Echtzeit algorithmisch erzeugt und im Verlauf der Performance moduliert.