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Rive gauche – zwischen Arve und dem See
Bei der grossen Umverteilung Europas, nach der napoleonischen Herrschaft, kamen die Gemeinden dieser Weinbauregion, nach jahrhundertelangen Besitzansprüchen der Savoyer zu Genf. Das grosse Dreieck das sich im Osten öffnet - und von Genf bis Hermance vom See begrenzt wird - ist die Region «zwischen Arve und See». Hier hat die Landschaft ein ganz anderes Gesicht. Wenn man von den Reben absieht, die sich die Hügel von Carre d’Aval und d’Amont bis nach Choulex entlangziehen, gibt es nur wenig grosse Rebflächen. Zwischen Arve und See ist das Land der Mischkulturen. In bunter Mischung wechseln sich kleine Rebhügel mit Getreidefeldern, Mais und Gemüsekulturen ab. Hier sei noch auf das typische Gemüse Cardon (leider nur im Winter erhältlich) hingewiesen. 283 Hektar Reben werden zwischen dem Fluss Arve und dem Genfersee kultiviert. Die Vigne Blanche in Cologny ist von herrschaftlichen Villen umgeben und von ganz oben sieht man zwischen den Rebzeilen hindurch den See und den Jet d’Eau, das Wahrzeichen von Genf.