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Tierhomöopathie für Hund/Katze/Pferd
Schauen Sie rein in unser Merkblatt Tierhomöopathie und erfahren Sie mehr über das bereits seit 200 Jahren bestehende eigenständige Heilsystem, welches vom Arzt Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet worden ist. Ein Selbstversuch mit Chinarinde war ausschlaggebend dafür, dass Hahnemann über Jahre hinweg zahlreiche weiterer Versuche unternahm und aufgrund seiner Beobachtungen das Ähnlichkeitsgesetz formulierte…
Wie läuft eine tierhomöopathische Behandlung ab?
Die tierhomöopathische Anamnese findet bei Ihnen zu Hause im gewohnten Umfeld des Tieres statt. So ist es möglich, das Verhalten des Tieres in seiner normalen Umgebung zu beobachten. Im Erstgespräch werden zahlreiche Fragen gestellt, um möglichst viele Informationen von Ihnen zu erhalten. In der Regel dauert das Erstgespräch zwischen 60 und 90 Minuten. Sämtliche Informationen werden dann ausgewertet. Sie werden in den folgenden Tagen über das entsprechende passende homöopathische Mittel und die zu verabreichende Potenz beraten.
Im Folgegespräch, das einige Tage nach der Anamnese stattfindet, werden Sie darüber informiert, ob und in welcher Form eine weitere Behandlung notwendig ist. Die Reaktion des Tieres auf das homöopathische Mittel, die Wirkung des Mittels und der Heilungsverlauf sind Wegweiser für das weitere Vorgehen. Dies gilt für chronische Erkrankungen.
Wann muss ein Tierpatient schulmedizinisch behandelt werden und wann ist eine tierhomöopathische Behandlung sinnvoll?
Notfälle, wie zum Beispiel bei Verdacht auf eine Magendrehung (Torsio ventriculi), auf einen Bandscheibenvorfall (Diskopathie) oder ein Pferd mit schwerer Kolik, müssen schulmedizinisch versorgt werden. In der Tierhomöopathie werden keine schulmedizinischen Diagnosen gestellt, dies bleibt Tierärzten vorbehalten.
Für chronisch erkrankte Tierpatienten, die schulmedizinisch austherapiert sind, bietet die Tierhomöopathie eine Möglichkeit, das Krankheitsbild von einer anderen Seite zu betrachten und zu behandeln.