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Geldwäschereigesetzgebung
Die Kunstauktionatoren unterstehen dem Art. 305bis des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB). Mit diesem Artikel werden Handlungen unter Strafe gestellt, die geeignet sind, die Ermittlung der Herkunft, die Auffindung oder die Einziehung von Vermögenswerten zu vereiteln, wenn der Akteur weiss oder annehmen muss, dass die Vermögenswerte aus einem Verbrechen herrühren (Art. 305bis Abs. 1 StGB). Dies gilt auch für den Fall, wenn die Haupttat im Ausland begangen wird und diese auch am Begehungsort strafbar ist (Art. 305bis Abs. 3 StGB). Damit weist der Schweizer Kunstmarkt ein gutes Dispositiv gegen Geldwäscherei auf.
Das Parlament hat zudem am 12. Dezember 2014 die Ergänzung zum Geldwäschereigesetz verabschiedet, wonach Händler (gemeint sind Händler jeder Art, wie für Juwelen, Schmuck, Autos, Immobilien, Kunst, etc.) zusätzliche spezifische Sorgfaltspflichten erfüllen müssen, wenn sie im Rahmen eines Handelsgeschäfts mehr als CHF 100’000 in bar entgegennehmen: Sie müssen die Vertragspartei identifizieren, den wirtschaftlich Berechtigen feststellen und das Ganze dokumentieren.