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Das 20. Jahrhundert ist durch eine ausgeprägte Entwicklung der Raumnutzung in der Schweiz gezeichnet: Bevölkerung und Siedlungsfläche haben massiv zugenommen.
Der Druck auf den Raum wird immer grösser. Die Ausdehnung des überbauten Gebietes (Siedlungsfläche, Industrie- und Verkehrsanlagen) kann am Beispiel des Zürcher Limmattals exemplarisch dargestellt werden.
Seit dem Ende des Ersten Weltkriegs hat die Siedlungsfläche der Schweiz um das Sechsfache von 50‘000 ha auf über 300‘000 ha im Jahr 2009 zugenommen. Diese Entwicklung ist zum einen auf den steigenden Flächenbedarf pro Person, zum andern auf die Bevölkerungsentwicklung zurückzuführen: Im selben Zeitraum hat sich die Schweizer Bevölkerung verdoppelt.
Die drei Grundszenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz zwischen 2010 und 2060 des Bundes beruhen beim «mittleren» Szenario auf der Fortsetzung der Entwicklungen der letzten Jahre. Das «hohe» Szenario basiert auf einer Kombination von Hypothesen, die das Bevölkerungswachstum begünstigen, während das «tiefe» Szenario Hypothesen kombiniert, die dem Bevölkerungswachstum weniger förderlich sind.
Mögliche Schäden nehmen zu
Durch die stetige Intensivierung der Raumnutzung und deren Ausdehnung in potenziell gefährdete Gebiete nimmt einerseits der bezüglich Naturgefahren mögliche Schaden zu, andererseits nimmt der Raum für Schutzmassnahmen ab.
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Letzte Änderung 28.09.2018