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Menschliche versus künstliche Intelligenz: Dieser Konfrontation stellt sich Ian McEwan in seinem neusten Buch «Maschinen wie ich». Es geht darum zu ergründen, ob Maschinen wie Menschen mit anderen Menschen umgehen können, wenn deren Mängel sichtbar werden und sie etwa lavieren «zwischen Vernunft und Emotionen» oder einen «moralisch am ehesten verantwortbaren Entscheid zu treffen» haben.
1950 schrieb Alain Turing schon: «Wenn ein Mensch von einer Maschine erwartet, dass sie unfehlbar ist, kann sie nicht gleichzeitig intelligent sein.» zumindest nicht auf die oben beschrieben Art. Immerhin würde nach Turing «ein Computer es verdienen, intelligent genannt zu werden, wenn er einen Menschen dazu verleiten könnte zu glauben, dass er ein Mensch wäre». Wie Turing am Ende zu richten gedenkt, steht im Werk von McEwan nachzulesen. Offensichtlich anders als erwartet... NZZ, TagesAnzeiger