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Wenn Sie vorhaben PDF-Dateien aus Adobe InDesign außer Haus zu geben und nicht 100%ig wissen oder voraussetzen können, dass dieser Dienstleister RIP-seitig und auch Software-mässig technologisch auf dem neuesten Stand ist, dann würde ich Ihnen dringendst anraten, diese PDF-Dateien nicht über den PDF-Export von Adobe InDesign zu erzeugen, sondern auf klassische Art und Weise, also das Schreiben einer PostScript-Datei (mit der Acrobat Distiller PPD) und einem anschließenden distillen der Datei mit Acrobat Distiller 4.0.5 oder 5.0.5.
Der Grund ist ganz einfach, dass Sie auf diese Weise ein PDF erezugen, welches wesentlich geringere Anforderungen an die Kompatibilität und Leistungsfähigkeit der verwendeten, weiterverarbeitenden Software-Produkte (z.B. Bogenmontage-Software)und Ausgabegeräte stellt.
Ein angenehmer weiterer Nebeneffekt ist der, dass die über den Acrobat Distiller generierten PDF-Dateien kompakter sind, als die Adobe InDesign PDFs.
Wie man korrekt PostScript-Dateien für die spätere PDF-Erstellung schreibt wurde hier und in anderen Foren schon dutzende Male beschreiben. Eine geeignete Distiller-Konfiguration ist auch inzwischen von vielen Website downloadbar (auch wenn beileibe nicht alle davon richtig sind).
Auf alle Fälle ist der Einsatz eines (optimalerweise PostScript 3) RIPs mit integrierter in-RIP Separation ein absolutes Muss auf Dienstleister-Seite. Jeder Versuch, unseparierte, farbige PDF-Dateien per Software zu separieren, ist über kurz oder lang zum Scheitern verurteilt, weil diese Separationsmethode Technologie-bedingt einfach Ihre Grenzen hat. Jeder, der schon mal versucht hat eine PDF-Datei mit integrierten Smooth Shades in einem Layoutprogramm zu platzieren und zu separieren, wird wissen wovon ich spreche.
Mit freundlichen Grüßen
Robert Zacherl
als Antwort auf: [#13853]