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Wegwort vom 14. März 2018
Mit grosser Freude verfolgte ich in Presse und Politik den internationalen Tag der Frauen vom 8. März. Das Bewusstsein ist da, dass noch längst nicht alles zum Guten bestellt ist mit der Gelichberechtigung von Mann und Frau. Frauen gehen auf die Strasse, klettern die Wände hoch (zum Tag der Frau kletterte eine Frau den Käfigturm in Bern hoch) und machen auf sich und die Sache der Frau aufmerksam. Es ist wichtig, dass der internationale Tag der Frau immer noch und immer wieder als Chance genutzt wird, um Missstände aufzuzeigen.
Es gibt Parteien in der Schweiz, bei denen der Frauenanteil im Nationalrat deutlich unter 20% und im Ständerat nur knapp über 10 % liegt. Die Statistik (Eurostat) besagt, dass Frauen in der Europäischen Union 16% weniger verdienen als Männer, in der Schweiz verdienen Frauen gar 17% weniger.
Weltweit ist Mädchen der Zugang zu Bildung immer noch erschwert bis verunmöglicht. Circa 130 Millionen Mädchen können nicht zur Schule gehen, das sind doppelt so viele Mädchen wie Jungen.
Und das, obwohl das afrikanische Sprichwort eine tiefe Wahrheit beinhaltet:
„Bilde einen Mann aus, dann hast du einen Menschen ausgebildet, bilde eine Frau aus, dann hast du ein ganzes Volk ausgebildet.“
Frauen geben an die nächste Generation weiter, was sie gelernt haben.
Frauen sind powervoll unterwegs. Frauen arbeiten, leiten, erziehen, helfen, organisieren, kämpfen, streiten, beten, singen, pilgern, hoffen, träumen und engagieren sich, damit die Welt gerechter, friedvoller, menschlicher wird.
Frauen bewegen die Welt.