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Escofet Design-Landschaftselement / Sitzmöbel/Liegemöbel "Lungo Mare" prominent auf der Titelseite der Neuen Zürcher Zeitung NZZ vom 01. Juli 2020
Lungo Mare wurde als Hybridisierung von Objekt und Naturraum konzipiert und verwirklichte den Traum, die Wellen des Meeres und die Dünen des Strandes in einen eigentlichen Treffpunkt mit einem welligen Abschnitt und einem rechteckigen Grundriss von 4 x 2 Metern zu verwandeln. Die glatte und wellige Haut passt sich dem Benutzer an, während die Formen die Spuren eines abwesenden Körpers beibehalten.
Lungo Mare entstand ab 1997 bei Gesprächen zwischen Enric Miralles, Benedetta Tagliabue und Emili Farré-Escofet. Es wurde zum ersten Mal im Pavillon von Mies van der Rohe anlässlich der Präsentation des Entwurfs des schottischen Parlaments, ebenfalls von EMBT - Miralles / Tagliabue, gezeigt. Die erste permanente Installation war im Diagonal Mar Park von Barcelona im Jahr 2001.
„Wir wollten ein Stück für die Lungo Mare, das gemütlich wie ein Strand und bequem wie die Dünen oder die Wellen des Meeres sein kann. Wir wollten fast einen Pier am selben Strand, aber aus Beton. Das Stück ähnelte einem fliegenden Teppich. Wir dachten, dass es zu anderen Orten fliegen und in anderen städtischen Räumen landen könnte, in den Parks, auf dem Rasen, auf dem Campus ... Wir haben mehr als zwei Jahre damit verbracht, die Konfiguration dieses Stücks zu definieren und in der Prototypenwerkstatt zu arbeiten in einem anregenden Dialog zwischen uns und der Industrie. Mit dieser Partnerschaft haben wir einen Treffpunkt geschaffen ... der am Ende des Abenteuers auch Abwesenheit und einen Ort der Erinnerung widerspiegelte. “
Dieses urbane Möbelstück hat den ADI-FAD Gold Delta Award 2001 erhalten, der von der Vereinigung der Industriedesigner zur Förderung der dekorativen Kunst (ADI-FAD) verliehen wurde.
Im Artikel geht es dann leider nicht um das Parkmobiliar und die Elemente des Aussenraums / öffentlichen Raums von Escofet, sondern um die zurückkehrende Touristen-Schwemme in der katalanischen Hauptstadt Barcelona, übrigens auch das historische Zuhause der Firma Escofet:
Nie wieder Overtourism: Nach den Exzessen der letzten Jahre will man in Barcelona jetzt nach Corona nur noch sanften Tourismus. Kann das gelingen?
Für viele Bewohner der katalanischen Metropole brachte die Corona-Krise eine willkommene Pause von den Touristenströmen. Nun sucht die Stadt nach neuen Wegen. Doch es prallen viele Interessen aufeinander.
Und hier der Eintrag zu Lungo Mare in Architonic:
www.architonic.com/de/product/escofet-1886-lungomare/1039514