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Tsonga (ATP 15) hätte gegen Berdych (ATP 4) auch in drei Sätzen gewinnen können. Beim Stand von 5:4 schlug er zum Matchgewinn auf, kassierte dann aber ein Break. Im vierten Umgang lag der Franzose zunächst 1:3 zurück, schaffte aber die Wende und kam schliesslich nach knapp drei Stunden zum verdienten Sieg. Damit steht Tsonga in Paris zum dritten Mal in den Viertelfinals.
«Ich spielte drei Sätze lang wirklich gut. Just in dem Moment, als es Zeit war, die Partie zu beenden, fand er zurück in das Match. Mit meiner Reaktion im 4. Satz bin ich aber sehr zufrieden», resümierte Tsonga nach dem Einzug unter die letzten Acht.
Nishikori ohne Probleme
Dort trifft der Einheimische auf Kei Nishikori. Der Japaner (ATP 5) stellte seine ausgezeichnete Form auch gegen Teimuras Gabaschwili (ATP 74) eindrücklich unter Beweis. Nishikori dominierte die Partie nach Belieben und war bei eigenem Aufschlag praktisch unantastbar. Nur zwei Breakchancen musste er seinem russischen Gegner zugestehen, einmal gab er seinen Service ab. Seinerseits realisierte er fünf Breaks und sicherte sich nach 115 Minuten den Sieg.
Der 25-Jährige steht damit erstmals in seiner Karriere in den Viertelfinals von Roland Garros. Das hat seit 1933 kein Japaner mehr geschafft.
Ivanovic trifft auf Switolina
Auch bei den Frauen stehen die ersten Viertelfinalistinnen fest. Ana Ivanovic schaffte den Vorstoss unter die letzten 8 dank einem 7:5, 3:6, 6:1-Sieg gegen die Russin Jekaterina Makarowa. Nächste Gegnerin der Serbin ist die Ukrainerin Elina Switolina, die sich 6:2, 7:6 (11:9) gegen die Französin Alizé Cornet durchsetzte.
Sendebezug: SRF zwei/info, sportlive, 31.05.15, 13:10 Uhr
Scharapowa erst am Montag
Infolge der Regenunterbrüche haben die Organisatoren der French Open die Achtelfinal-Partie von Maria Scharapowa gegen Lucie Safarova auf Montag verschoben. Auch die Partie von Flavia Pennetta gegen Gabine Muguruza wurde neu angesetzt.