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Mit dieser Massnahme gehe es nur schleppend voran, hiess es dazu kürzlich beim Zweiten Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok. Beklagt wurden unter anderem die schlechte Erfassung geeigneter Landflächen, das Fehlen von Transportwegen und der Elektrifizierung in den betreffenden Regionen sowie Schwierigkeiten beim Auswählen der Grundstücke über das Internet.
Laut Angaben der russischen Regierung stehen insgesamt rund 145 Mio.In ha in den fernöstlichen Regionen zur Verfügung. Jeder russische Bürger darf sich über eine speziell dafür eingerichtete Internet-Plattform ein Grundstück aussuchen und beantragen. Dabei ist die Grundstücksgrösse auf 1 ha pro Person und die Nutzungsdauer auf fünf Jahre begrenzt. Mehrere Personen können zusammen ein grösseres Grundstück beantragen. Nach drei Jahren muss Rechenschaft darüber abgelegt werden, wie das Land genutzt wurde.
Bei «aktiver» privater oder kommerzieller Nutzung des Grundstücks ist es nach fünf Jahren möglich, das Areal zu pachten, oder es wird den Betreffenden auf Lebzeiten übertragen. Erlaubt ist, auf dem Grundstück ein Haus zu bauen und Landwirtschaft oder eine andere unternehmerische Tätigkeit zu betreiben. Ziel des Gesetzes ist der Regierung zufolge, die Entwicklung nicht genutzter Flächen in den dünn besiedelten Gebieten zu stimulieren. Das Ministerium für die Entwicklung des Fernen Ostens hält es für möglich, dass bis zu 13 Millionen Menschen das Angebot nutzen und in den Osten Russlands ziehen.