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Wie hoch der aktuell gehaltene Clariant-Anteil von White Tale ist, wollten sie nicht verraten. "Das wollen wir nicht sagen. Aber es sind deutlich mehr als 15%. Die nächste Meldeschwelle liegt bei 20%", so Winter und Millstone. Sie bestätigten dabei auch frühere Angaben, wonach sie weiter zukaufen wollten.
Auf die Frage, wie hoch sie ihre Gewinnchancen an der ausserordentlichen GV einschätzen würden, sagten sie: "Das wird sich an der GV weisen. Allerdings erachten wir die vorgeschlagene Transaktion als in erheblichem Masse gefährdet. Unser Augenmerk richtet sich darauf, was Clariant am meisten nützt, nachdem die Fusion abgelehnt worden ist."
Die Frage, ob der VR-Präsident und der CEO von Clariant nach einer geplatzten Fusion zurücktreten sollten, beantworteten sie folgendermassen: "Das können wir nicht sagen. Wir führen mit Verwaltungsrat und Management freundliche und konstruktive Gespräche. In der fraglichen Transaktion sind wir uns nicht einig, das geht in Ordnung."
Weiter bekräftigten die White Tale-Manager ihre grundsätzliche Kritik an der geplanten Fusion, wobei insbesondere die ungenügende Bewertung von Clariant, die fehlende industrielle Logik des Deals sowie der Prozess, der zu diesem Vorhaben geführt hat, bemängelt werden.
cf/uh
(AWP)