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Für ein nationales und pan-europäisches Niveau bei der Stärkung der Widerstandskraft von öffentlichen Kommunikationsnetzwerken wird mehr Kooperation zwischen Providern und Entscheidungsträgern gefordert
Heraklion, Griechenland (ots/PRNewswire) -
- Die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit ENISA präsentiert den ersten europaweiten Auswertungsbericht über nationale Strategien und Regelungsumfelder bei öffentlichen Kommunikationsnetzwerken.
Mit dem Ziel, die Widerstandsfähigkeit von Kommunikationsnetzwerken zu verstärken, analysiert der Bericht Regeln, Strategien und Praktiken, die von EU-Mitgliedsstaaten und EFTA-Länder entwickelt und angewendet werden. Er bringt kontextspezifische Empfehlungen auf hoher Ebene sowohl für massgebliche Personen wie auch für Entscheidungsträger. Der Bericht schliesst mit einer Liste anerkannter geeigneter Praktiken, sog. good practices. Die Studie wurde im Rahmen des ENISA-Programms zur Widerstandsfähigkeit von öffentlichen Kommunikationsnetzwerken durchgeführt.
Der Bericht empfiehlt:
- Die Mitgliedsstaaten können die Anwendung von Instrumenten faktischen Rechts erwägen, um in den Markt einzugreifen (z. B. geeignete Praktiken und Empfehlungen)
- Die Mitgliedsstaaten können die Vereinfachungen und Harmonisierungen von Zuständigkeiten und Aufgaben nationaler Behörden (Qualifikationen, Fähigkeiten) erwägen
- Die Mitgliedsstaaten können die Entwicklung und Einführung eines umfassenden, ganzheitlichen nationalen Prozesses zum Risikomanagement erwägen
- Die Mitgliedsstaaten sollten eine Bewertung darüber erwägen, in wie weit ein Betreiber dazu bereit ist, geeignete Massnahmen zu ergreifen
- Jeder Mitgliedsstaat muss ein nationales Computer Emergency Response Team (CERT) aufstellen
- Die Mitgliedsstaaten äusserten den Bedarf an mehr geeigneten Praktiken, einer Führung bei Notfallangelegenheiten (z. B. Zugriff auf gesicherte Informationen, Austausch von Berichten über Zwischenfälle, Übungen)
- Die Europäische Kommission sollte die Entwicklung und Einführung einer kohärenten, pan-europäischen Strategie erwägen, die auf den Erfahrungen der Mitgliedsstaaten basiert
Der Geschäftsführende Direktor der ENISA, Andrea Pirotti äusserte dazu:
"Diese Arbeit untermauert die Bemühungen der Mitgliedsstaaten, in dieser Angelegenheit strukturierter zu debattieren und zu kooperieren.
ENISA antwortet auf die Bedürfnisse der Mitgliedsstaaten mit der Entwicklung geeigneter Praktiken für die gemeinsame Nutzung von Informationen, Zwischenfallmeldungen und Übungen."
Diese Ergebnisse bilden die Grundlage für den Beitrag der ENISA zur Strategie der Europäischen Kommission (oder EU) zum Schutz vor kritischen Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen (CIIP - Critical Information Infrastructure Protection).
(http://ec.europa.eu/information_society/policy/nis/strategy/acti vities/ciip/index_en.htm)
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Diese Strategie basiert auf einigen der Empfehlungen und fordert nach einer aktiven Rolle der ENISA in verschiedenen kritischen Bereichen.
Für den Gesamtbericht : http://enisa.europa.eu/doc/pdf/deliverabl es/enisa_resilience_policies.pdf
Fragen und Antworten: http://enisa.europa.eu/doc/pdf/faq_resilience_policies.pdf
ots Originaltext: ENISA - European Network and Information Security Agency
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch
Pressekontakt:
Weitere Einzelheiten erhalten Sie bei: Dr. Evangelos Ouzounis, Senior
Experte - Network Security Policies:
<email-pii> oder Ulf Bergstrom,
Verantwortlicher für Presse und Kommunikationen, ENISA,
<email-pii> Handy: +30-6948-460-143