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Eurovision ist nicht neu für sie: 2012 machte sie bereits im Schweizer Vorentscheid mit und belegte mit ihrem Song «Amina Nuova» Platz 3, ein Jahr später mit «Bella Sera» Platz 5. Mit 24 Jahren versucht es Chiara Dubey zum dritten Mal. douzepoints.ch traf die Tessiner Vertreterin in Bern. Im Interview erzählt sie von ihrem Song «Secrets and Lies», ihrem Studium und Projekten, zu denen natürlich auch das Abenteuer Eurovision gehört.
L’intervista in italiano qui di seguito
douzepoints.ch: Glückwunsch! Zum 3. Mal bereits bist du beim Schweizer Vorentscheid für den Eurovision Song Contest dabei. Wie fühlst du dich?
Chiara Dubey: Ich fühle mich sehr geehrt, auch wenn es das 3. Mal ist. Vor allem, weil dieses Mal die Initiative nicht von mir aus kam. SRF kam auf mich im Sommer zu und fragte mich für eine Teilnahme am Eurovision Songwriting-Camp als Sängerin und Songwriterin an. Diese Gelegenheit fand ich sehr interessant, um Kontakte zu knüpfen. Ich entschied mich entsprechend für eine Teilnahme. Und bin jetzt sehr glücklich, unter den 6 Finalisten zu sein.
Welche 3 Adjektive beschreiben dich am besten?
Ich würde sagen perfektionistisch, ambitiös und etwas träumerisch.
Welches sind die wichtigsten Stationen deiner musikalischen Laufbahn?
Als ich noch in der Schule war, war Musik eher eine Freizeitbeschäftigung. Mit fünf Jahren begann ich Geige zu spielen. Ich habe dann auch gesungen, ohne Unterricht zu nehmen. Als ich aufs Gymnasium ging, lernte ich Jungs kennen, mit denen ich eine Gruppe gründete und wir gaben Konzerte. Ich begann, Erfahrungen mit Bühne, Lampenfieber und Emotionen zu sammeln. Und mir wurde nach und nach klar, was diese Erfahrungen für mich bedeuteten. Die ersten Teilnahme an der Vorauswahl für Eurovision lag auf der Hand, es schien eine interessante Herausforderung zu sein. Mit dem ersten Erfolg entschied ich mich dann, den beabsichtigten Weg von Medizin und Wissenschaft nicht mehr zu verfolgen und stattdessen Musikerin zu werden. Ich wollte nicht nur Sängerin werden, sondern auch Musikerin mit solidem Hintergrund und theoretischer Basis. Also begann ich am Konservatorium in Zürich Violine zu studieren. Nach einigen Jahren wechselte ich zur «klassischen Komposition» und ging nach Lugano. Jetzt beende ich den Bachelor als Komponistin in Lugano. Meine Absicht ist es nun, nächsten September einen Master in Gesang zu beginnen. Nächste Woche habe ich ein Vorsingen für eine Schule in London. Pop-Song, Musik-Business – all das um den Weg für meine Karriere zu suchen. Und deshalb ist Eurovision in diesem Jahr eine gute Gelegenheit zur richtigen Zeit auf diesem Weg.
Was war bisher der stärkste Moment in deinem Leben?
Es gab viele, ganz unterschiedlicher Natur. Unter ihnen ist sicher auch das erste Mal, als ich im Schweizer ESC-Finale stand. Es war eine wirklich grosse Bühne. Ich hatte das Gefühl, sehr verletzlich zu sein. Du weisst, in diesem Moment kann alles passieren, alles kann zusammenbrechen. Du bist allein und jeder schaut dich an. Gleichzeitig gibt es diese Kraft, sich lebendig zu fühlen, loszulassen, die Emotion in der Luft zu fühlen. Es ist wirklich ein starkes Gefühl.
Welchen Stellenwert hat Musik in deinem Leben?
Deine Lieder sind sanft, poetisch und berührend. Kann man sagen, dass sie eine Reflektion deiner Seele sind?
Vielleicht reflektieren sie einen Teil meiner Seele. Es gibt sicherlich auch andere Teile. Meine Lieder helfen mir, auch andere Emotionen hervorzubringen, andere Aspekte. Ich denke nicht, dass ich nur sanft bin (lacht).
Wer sind deine musikalischen Vorbilder?
Vom Gesang her bin ich Fan von Céline Dion. Das war ich schon immer. Als ich klein war, gab mir mein Vater eines morgens ihre CD. Ich habe mich in Céline Dion verliebt. Ich mag aber auch andere grossartige Sängerinnen wie Whitney Houston oder Christina Aguilera. Sie haben tolle Stimmen. In letzter Zeit höre ich hauptsächlich klassische Musik und Filmmusik. Ich möchte klassische Musik in meine Arbeit integrieren, es ist ein grundlegender Teil von mir.
Du gibst eine Dinner-Party für Freunde: Unter welchem Motto steht diese, was gibt es zu essen und was für Musik läuft?
Wir werden einen italienischen Abend organisieren. Wir werden Paolo Conte abspielen. Zur Vorspeise gibt es Antipasti, Pomodori secchi und Oliven … Und dann: Spaghetti mit Meeresfrüchten.
Ich gebe dir nun immer zwei Begriffe, für einen musst du dich entscheiden: Tessin oder Zürich?
Tessin
Violine oder Gesang?
Gesang
Geheimnisse oder Lügen?
Eher Geheimnisse
Singen in Italienisch oder Singen in Englisch?
In Englisch
Pop-Musik oder klassische Musik?
Beide, es ist schwierig, da eine Wahl zu treffen.
Erfahrung rund um Eurovision 2012 oder 2013?
2012
Auftreten auf vielen kleinen Bühnen oder auf einmal auf einer riesigen Bühne?
Viele Male auf kleinen Bühnen
«Amina Nuova» oder «Bella Sera»?
Bella Sera
«Bella Sera» oder « Secrets and Lies»?
Muss ich wirklich? Bella Sera (lacht)
Lass uns jetzt über Eurovision sprechen. Es ist das dritte Mal, dass du dich für das nationale Finale qualifiziert hast. Warum bist du dieses Jahr zurückgekommen?
Wie gesagt, Eurovision war für mich eigentlich Geschichte, zweimal war mehr als genug. Ich konzentrierte mich auf die Schule. Aber dieses Jahr kam SRF auf mich zu und lud mich ein, am Songwriting-Camp mitzumachen, mit internationalen Produzenten und internationalen Komponisten. Zunächst schien mir der Networking-Aspekt interessant zu sein. Das ist einer der Gründe, warum ich ja sagte. Und auch, weil das Eintauchen in dieses Milieu spannend war. Rund um Eurovision wird viel berichtet, das hilft.
Sprechen wir über deinen Song «Secrets and Lies». Dieser entstand während des Songwriting-Camps. Was war das für eine Erfahrung für dich?
Es war das erste Mal, dass ich nicht alles selber machte. Ich gab Inputs, aber die Arbeit wurde von anderen Leuten gemacht. Das war für mich nicht einfach. Ich bin ein bisschen ein Kontrollfreak und ich will alles so machen, wie ich es mir vorstelle (lacht). Es war eine neue Erfahrung für mich. In meinem Kopf wurde mir klar, dass ich diesmal eine eher interpretierende Rolle spiele. Ich muss dieses Lied singen, auch wenn nicht alles mir gehört. Etwa so wie eine Schauspielerin. Ich muss dieses Gefühl in mir selbst finden und es schaffen, es aufrichtig rüberzubringen. Das ist eine andere Art von Arbeit. Es ist schwieriger als mit einem eigenen Song.
Was ist die Botschaft deines Liedes?
Das Lied lädt dazu ein, authentisch zu sein, sich selbst zu akzeptieren und nicht mit einer Maske erscheinen zu müssen. Ich sage an einer Stelle im Lied, dass ich diese Maske ablege und beschliesse, ganz mich selbst zu sein und dass es mir dabei gut geht. Ich möchte rein und echt sein.
Was bedeutet der Eurovision Song Contest für dich?
Als ich klein war, habe ich immer den ESC geschaut. Ich habe mich immer gefragt, wie es wäre, auf einer solchen Bühne zu singen. Mit all den Leuten, die dich beobachten. Diese Idee hat mich schon immer fasziniert. Und als ich klein war, fragte ich mich: «Wer weiss, ob ich eines Tages auf dieser Bühne ende». Es war schon immer ein Kindertraum. Dennoch sehe ich den Eurovision Song Contest immer noch als eine Chance, einer Karriere einen Schub zu geben. Es ist ein ausgezeichnetes Schaufenster. Es ist auch ein sehr schönes Musikfestival zum Anschauen.
Welche Schweizer ESC-Auftritte gefielen dir besonders gut?
Céline Dion. SEBalter, meinen Tessiner Kollegen. Und Anna Rossinelli, sie gefiel mir auch.
Schautest du dir den Contest im Mai an? Was denkst du über den Gewinnersong «Amor Pelos Dios» von Salvador Sobral?
Das Lied ist sehr sanft, sehr gut gemacht, sehr raffiniert. Ich schätzte auch Sobral. Es schien sehr einfach, ehrlich und ohne übertriebene Extras. Allerdings war ich überrascht , dass er gewann. Ich dachte nicht, dass Eurovision einen solchen Song als Sieger hervorbringt. Diese Reinheit, Einfachheit. Ich dachte eher, Eurovision steht für Show. Es war eine Überraschung.
An was musst du bis zur Entscheidungsshow noch arbeiten?
Dein Lied scheint schwer auf der Bühne zu singen sein …
Wie siehst du deine Chancen für den 4. Februar?
Solltest du für die Schweiz nach Lissabon fahren, was wären deine Ziele und Hoffnungen?
Angenommen du hättest einen Wunsch frei, der nichts mit Eurovision zu tun hat. Was würdest du dir wünschen?
Ich wünschte, ich könnte nächstes Jahr in London sein und Gesang studieren
Und zum Schluss: Warum sollte man für dich abstimmen?
Was ich mit diesem Lied bieten kann, und hoffentlich auch mit meiner Stimme, ist eine intelligente Reflektion, eine aufrichtige Emotion, die ich vermitteln möchte. Ich wäre geehrt, wenn das Publikum mir zuhören und für mich abstimmen würde.
Danke vielmals Chiara für dieses Interview. Es war uns ein Vergnügen, dich kennengelernt zu haben. Viel Erfolg fürs Finale!
Bilder: douzepoints.ch
Interview in Italienisch
douzepoints.ch: Chiara, complimenti! Ti sei qualificata per la terza volta alla finale svizzera dell’Eurovision Song Contest. Come ti senti
Chiara Dubey: Io mi sento molto onorata, nonostante sia la terza volta. Soprattutto, perché questa volta, non è stata una mia iniziativa. SRF mi ha contatta quest’estate e mi ha chiesto se avevo interesse a venire all’Eurosong songwriting camp come cantante e autrice. Mi è sembrata un’occasione molto interessante per poter stringere contatti. Quindi ho deciso di partecipare. Sono molto felice di essere fra i nominati.
Quali sono i tre aggettivi che ti descrivono al meglio?
Direi che sono una perfezionista, sono ambiziosa e un po’ sognatrice.
Quali sono le principali tappe del tuo percorso?
Quando ero ancora a scuola, la musica era più che altro un gioco. Ho cominciato a cinque anni a suonare il violino. Ho sempre cantato. Anche lì, senza prendere lezioni. Quando ho cominciato il liceo, ho conosciuto dei ragazzi con i quali ho fondato un gruppo. Abbiamo cominciato ad avere l’occasione di esibirci. Ho cominciato a testare il palco, la paura del palcoscenico e l’emozione. Mii sono resa conto piano piano di quanto questa sensazione mi appartenesse. Da lì, abbiamo partecipato per la prima volta all’Eurovisione. Ci é sembrato un challenge interessante. Da qual successo in poi, io ho deciso non più di seguire la strada della medicina o delle scienze, che è quello che volevo fare. Ho deciso di diventare musicista. Volevo diventare non solo una cantante ma una musicista con un background e una base solida di teoria. Quindi ho cominciato a studiare il violino al Conservatorio di Zurigo. Dopo qualche anno, mi sono spostata sulla composizione classica e mi sono trasferita a Lugano. Adesso, sto finendo il Bachelor di composizione a Lugano. La mia idea sarebbe quella, da settembre prossimo, di fare un Master in canto. La settimana prossima ho un’audizione per una scuola di canto a Londra. Canto pop, music business, per cercare di costruire un po’ questa carriera. Ed è anche per questo, che l’Eurovisione quest’anno è un po’ l’occasione giusta al momento giusto.
Qual’é stato finora il momento più forte nella tua vita?
Ce ne sono molti, di natura diversa. Fra di essi c’é sicuramente anche la prima volta che ho cantato all’Eurovisione. C’era un palco davvero grande. Avevo la sensazione di essere molto fragile, perché consciente che in quel momento può succedere di tutto, puoi mandare tutto all’aria. Sei da sola e tutti stanno guardando. Però al tempo stesso, c’è quella forza, quel sentirsi vivi e lasciarsi andare, quell’ emozione che c’è nell’aria. È veramente forte come sensazione.
Che posto ha la musica nella tua vita?
Ha un posto fondamentale. Talmente importante, che ho deciso di fare della musica il mio mestiere.
Le tue canzone sono dolci, poetiche e commoventi. Possiamo dire che siano il riflesso della tua anima?
Forse di una parte della mia anima. Sicuramente c’è anche dell’altro. Mi serve solo l’occasione per far emergere anche altre mie emozioni nella musica, altri miei lati, perché non credo di essere solo dolce (risa).
Quali sono i tuoi punti di rifermento musicali?
Dal punto di vista strettamente canoro, sono una grande fan di Céline Dion. Lo sono sempre stata. Quando ero piccola, mio papa mi metteva il suo CD al mattino. Mi sono innamorata di Céline Dion. Ammiro anche grandi cantati come Whitney Houston o Christina Aguilera. Queste grandi voci atletiche. Questi grandi talenti. Devo dire che ultimamente sto più che altro ascoltando moltissima musica classica e musica da film. Cerco sempre di integrare la musica classica nei miei lavori. È une parte fondamentale di me.
Organizzi una cena. Quale sarebbe il tema della serata? Che cosa prepareresti da mangiare? Quale musica metteresti?
Facciamo una serata italiana. Mettiamo Paolo Conte. Prepariamo degli antipasti finger food, pomodori secchi e olive… E cuciniamo gli spaghetti al frutti di mare.
Ora, ti do due nozioni, o nomi, e ne devi scegliere una sola: il Ticino o Zurigo?
Il Ticino.
Il violino o il canto?
Il canto.
Segreti o bugie?
Piuttosto segreti.
Cantare in italiano o cantare in inglese?
Cantare in italiano.
Musica pop o musica classica?
Tutt’ e due. È difficile di scegliere.
L’esperienza dell’Eurovisione nel 2012 o l’esperienza nel 2013?
2012.
Molte volte piccoli palchi o una volta un grande palco?
Molte volte piccoli palchi.
«Amina Nuova» o «Bella Sera»?
Bella Sera.
«Bella Sera» o «Secrets and Lies»?
Devo veramente? Bella Sera (risa)
Parliamo adesso dell’Eurovisione. È la terza volta che ti sei qualificata alla la finale nazionale. Cosa ti ha fatto ritornare quest’anno?
Come ho detto, in realtà avevo archiviato l’Eurovisione. Per me, due volte erano più che sufficienti. Mi stavo concentrano sulla scuola. Poi SRF si è fatto avanti e mi ha invitata a partecipare a questo songwriting camp estivo, con la proposta di lavorare con produttori internazionali, con cantautori internazionali. Prima di tutto, la parte “networking” mi è sembrata interessante e questo é stato uno dei motivi per cui ho accettato. Poi anche perché poteva essere per me un buon momento per rientrare un po’ in questo settore. Essere nell’ambiente Eurovisione ti fa anche tanta pubblicità.
Parliamo adesso del tuo brano «Secrets and Lies». Era scritto durante il songwriting camp della SRF. Come hai vissuto questa esperienza?
È stata la prima volta in cui mi sono trovata confrontata con la situazione di non dover fare tutto da sola. Davo degli input, ma il lavoro sarebbe stato fatto da altre persone. Devo dire che non è stato facile per me. Sono un po’ una manica del controllo e voglio che tutto sia fatto come dico io (risa). È stata una lezione. Divenne chiaro nella mia testa che questa volta avrei avuto più che altro un ruolo da interprete. Avrei dovuto interpretare questo brano anche non essendo tutta farina del mio sacco. Come fa un’attrice in fondo. Trovare quell’emozione in me stessa e riuscire a tirarla fuori in modo sincero. Questo è un altro tipo di lavoro. È più difficile in questo caso rispetto a doverlo fare con una canzone propria.
Qual’é il messaggio del tuo brano?
La canzona invita la gente ad essere autentica, ad accettarsi senza avere il bisogno di apparire con una maschera. E io appunto nella canzone dico che questa maschera, io la tolgo e decido di essere me stessa fine in fondo e che la cosa mi sta bene. Voglio essere pura e autentica.
Cosa rappresenta per te l’Eurovision Song Contest?
Quando ero piccola, ho sempre guardato l’Eurovision Song Contest. Mi sono sempre chiesta come ci si debba sentire a cantare su un palco così, davanti a tutto il mondo che ti guarda. Quest’idea mi ha sempre affascinata. Appunto, quando ero piccola mi sono detta: “chissà se un giorno finirò su questo palco”. È sempre rimasto un po’ un sogno d’infanzia. Vedo comunque sempre l’Eurovisione come un’occasione per aiutare una carriere a prendere il volo, per dare una spinta. È un’ ottima vetrina. È anche un festival di musica molto bello da guardare.
Quali sono le prestazioni svizzere che ti sono piaciute?
Céline Dion. SEBalter, il mio compaesano ticinese. Anna Rossinelli, anche lei mi è piaciuta.
Hai visto l’ultimo ESC in maggio? Cosa pensi della canzone vincitrice «Amor Pelos Dios» di Salvador Sobral?
Trovo che la canzone sia molto dolce, molto bene fatta, molto raffinata. E mi é piaciuto anche l’interprete. Mi è sembrato molto semplice e onesto, senza fronzoli eccessivi. Però devo ammettere che mi ha stupito che abbia vinto lui. Credevo che questo non fosse quello che l’Eurovisione cerca. Questa purezza, questa semplicità. Ho sempre visto l’Eurovisione come quelli che cercano lo show. E quindi è stata una sorpresa.
Cosa devi ancora fare per essere pronta per la finale?
Più che altro devo cantare. Voglio veramente pulire ogni nota, così da non dovermi preoccupare, quando sono sul palco. Devo ancora procurarmi un vestito, ma parte quello, è soltanto il canto, anche perché non sono una ballerina sul palco; non ho coreografie da imparare.
La tua canzone sembra difficile da cantare sul palco…
Onestamente, non è facile. Non sono il tipo di musicista a cui non importa di quello che pensano gli altri. Mi fa un po’ paura, certo, ammetto, stare sul palco. Però è quel genere di paura a cui non rinuncerei mai. Perché insieme c’è anche questa fortissima emozione e la voglia di cantare per il pubblico. Quindi ci si allena per evitare che la paura poi ci faccia sbagliare, ci faccia perdere il filo. La paura non mi impedirà mai di cantare. Perché ciò che ricavo è ancore meglio. Però quando c’è un palco da genere, certo che fa paura (sorriso).
Cosa pensi delle tue probabilità di vittoria?
È difficile, perché i brani sono veramente molto diversi l’uno dall’altro. Non ne posso fare una valutazione qualitativa perché sono tutti beni prodotti. Dunque l’unica cosa che giudica è il gusto. Appunto, dipende veramente dal gusto delle persone. Quello che a me piace di più fra tutti è “Stones”.
Se sei scelta per andare a Lisbona, quali sarebbero i tuoi obiettivi e le tue speranze?
Vorrei riuscire ad approfittare di questa grandissima occasione per potere prendere in mano il mio sogno di diventare una cantante, cantautrice professionista. È un lavoro che si costruisce veramente mattone per mattone. Ha bisogno di tempo e di lavoro. Un’occasione così ti permette di fare networking, fare pubblicità, stringere contatti, fare concerti. Sarebbe per me veramente un modo per partire. Sarebbe un po’ il mio focus nei prossimi tempi. E poi, se ci arriverò, voglio entrare nelle top 10 (risa). Ad avere grandi ambizioni, non ci si perde niente. Ho l’idea che più si sogna in grande, più si arriva lontano.
Se tu potessi esprimere un desiderio che non ha niente a che fare con l’ESC, quale sceglieresti?
Vorrei potere essere a Londra l’anno prossimo a studiare canto.
E per finire, perché il pubblico dovrebbe votare per te?
Quello che ho da offrire con questa canzone, e spero con la mia voce, è una riflessione intelligente, una sincera emozione che cerco di passare. Sarei onorata se la gente avesse piacere ad ascoltarmi e votasse per me!
Grazie mille Chiara per l’intervista. È stato un piacere conoscerti e in a bocca lupo per la finale!
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