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Der Archipel der britischen Südatlantikinsel Tristan da Cunhamit mit seinen vier Inseln wird zu einem Meeresschutzgebiet, das sich über etwa 690.000 Quadratkilometer erstreckt und damit fast dreimal so groß ist wie das Vereinigte Königreich.
Wie von der Regierung Tristan da Cunha bekannt gegeben wurde, werden 90 Prozent der Gewässer um die Inselkette zu einer „No-Take-Zone“, in der Fischerei, Ressourcenabbau und andere extraktive Aktivitäten verboten sind.
Meeresschutzgebiete werden von Experten als eine Wunderwaffe des Naturschutzes angesehen. Solche Schutzgebiete können weltweit die Nahrungsmittelversorgung schützen. Ungestörte Fischgründe können einen „Spillover“-Effekt erzeugen: Wenn sich Fischbestände innerhalb eines Schutzgebietes erholen und vermehren, wandert ein Teil der Tiere in Fischerei-Hotspots ab.
Eine Erweiterung des gegenwärtigen Netzwerks von Schutzgebieten um nur 5 Prozent, so die Studie, könnte den weltweiten Fischfang um mindestens 20 Prozent steigern.