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19. Arosa Classic Car, 31.08. - 03.09.2023
05.09.2023 /Urs Gehrig
Thomas Amweg erneut mit Tagesbestzeit
Auch in diesem Jahr war Thomas mit dem Ralt RT1 von Phimmoracing an der Arosa Classic Car der Schnellste. Weil wegen eines Zwischenfalls mit Öl auf der Strecke am späteren
Samstagnachmittag der zweite Rennlauf abgebrochen und die bereits erzielten Zeiten annuliert wurden, kamen nur die besseren beiden von drei Wertungsläufen in die Wertung der
Competitionklasse. Mit einer Gesamtzeit von 8:18.298 war Thomas klar schneller als Roger Moser, Arosa (BMW Martini MK 28) mit einer Zeit von 8:46.304 und Florian Feustel, Neunkirch (Porsche 991 2.3 lt SR) mit 8.58.424. Thomas verpasste seinen Streckenrekord aus dem Jahre 2019 (4:06.16) mit seinem besten Lauf (4:08.293 / 106km/h) um rund 2 Sekunden.
Klassen und Wertung
Gewertet wird in drei verschiedenen Klassen:
- Classic Trophy, Durchschnittsgeschwindigkeit max. 80 km/h, geringste Zeitdifferenz von 2 der 4 Wertungsläufe
- Sport Trophy, keine Geschwindigkeitsbegrenzung, geringste Zeitdifferenz von 2 der 4 Wertungsläufe
- Competition Formula und Competiton, keine Geschwindigkeitsbegrenzung, Addition der drei schnellsten von vier Wertungsläufen
Die Strecke
Der Start ist in Langwies auf 1374 m ü. M. Das Ziel befindet sich in Arosa auf 1738 m ü. M. Auf der 7300 m langen Strecke sind 422 Höhenmeter und 76 Kurven zu bewältigen. Als Besonderheit gilt
die 1200 m lange Bergabstrecke.
Corso am Donnerstagabend
Nach den heftigen Regenfällen anfangs der Woche, versprach der Wettergott für die Veranstaltung Besserung. So fand am Donnerstagabend der Corso der Teilnehmer durch Arosa bei noch etwas verhaltener Temperatur, aber geschlossener Himmelsschleuse statt.
Training am Freitag
Am Freitagmorgen erstrahlte Arosa im herrlichsten Sonnenlicht. Pünktlich um 08:00 Uhr konnten die ersten Autos auf die Strecke geschickt werden. Bis am Abend absolvierten alle Teilnehmer zwei
Trainingsläufe. Für die Teilnahme am Rennen vom Samstag und Sonntag muss mindestens ein Trainingslauf absolviert werden.
Rennläufe 1 und 2 am Samstag
Am Samstag standen bei strahlendem T-Shirt-Wetter die ersten beiden Rennläufe auf dem Programm. Im ersten Lauf erzielte Thomas mit 4:16.854 Bestzeit. Wegen eines Zwischenfalls im 2. Lauf des dritten Feldes (Competitionklasse) und der daraus folgenden Strassenreinigung geriet man im Zeitplan dermassen in Verzug, dass das Rennen abgebrochen und die Strasse für den Verkehr freigegeben werden musste. Der zweite Lauf von Rennfeld 3 wurde deshalb annulliert und die Zeiten der Fahrer, die noch vor dem Zwischenfall das Ziel erreichten, gestrichen.
Rennläufe 3 und 4 am Sonntag
Auch am Sonntag war der Wettergott der Veranstaltung gut gesinnt und ohne einen Tropfen Regen und wenigen technischen Ausfällen endete die 19. Arosa Classic Car am Sonntagabend pünktlich und die Strasse von Langwies nach Arosa konnte nach Zeitplan wieder dem Verkehr übergeben werden.
Helfer
Der Dank aller Rennfahrer geht an die unzähligen Helfer, die eine solche Veranstaltung überhaupt möglich machen. Neben den rund 120 Marshalls für die Sicherheit an der Strecke, OK, Rennleiter
Streckenchef und vielen anderen leistete aber auch das Team um Chef-Mech Wisu für die Bereitstellung des Autos von Thomas hervorragende Arbeit. Danke an alle im Hintergrund tätigen Helfer, ohne die, die Arosa Classic Car nicht möglich wäre.