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Raumprogramm
Vom Erdgeschoss bis zum 4. Obergeschoss werden je vier Wohnungen über das zentral gelegene Treppenhaus erschlossen. Entlang der Strasse sind je zwei Familienwohnungen (4.5 Zimmer) vorgesehen und im rückwertigen Bereich je zwei 3.5 Zimmewohnungen. Im Attikageschoss kommen je zwei 3.5 und 2.5 Zimmerwohnungen unter, welche aufgrund der Attikavorschriften über reichlich Aussenraum verfügen.
Aufgrund des bestehenden und nach Norden ansteigenden Terrains sind die rückwertigen zwei Wohnungen gegenüber den strassenseitigen Wohnungen in der Höhe jeweils um ein halbes Geschoss versetzt. Nur mit dieser Höhenversetzung kann die maximale Gebäudehöhe von 12.5 m eingehalten werden.
Der Hauszugang erfolgt von Süden her über die Haldenstrasse direkt ins Erdgeschoss. Nebst der Aussentreppe ermöglicht eine gedeckte Rampe auch den Zugang für Personen mit einer Gehbehinderung. Das grosszügig anmutende Treppenhaus entstand durch den Gebäudeknick, ist aber in seiner Anordnung relativ kompakt. Der Lichthof öffnet sich über die Höhe der fünf Geschosse und bringt über die Verglasung in der Decke des Attikageschosses natürliches Licht in alle Geschosse.
Beschreibung
Durch die asymetrische Anordnung in der Südfassade ist die Symetrie des Grundrisses nicht erkennbar. Die Drittel-Regelung im Attikageschoss wird bewusst im westlichen Bereich des Gebäudes kompensiert, welches auch dem Höhenverlauf des Terrains und der Strasse folgt. Die Aussenräume der Wohnungen zur Strasse hin sind eine Kombination aus Loggien und vorgehängten Balkonen mit festen Brüstungen. Dies bietet den Wohnräumen eine erhöhte Privatsphäre sowie eine Massnahme gegen den Schall.
Die zu einem Band zusammengefassten Fenster lockern die Fassade auf und verbinden zugleich die beiden halbgeschossigen zueinander versetzten Gebäudeteile.