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Quelle: CH Media Video Unit / AP
Bei der partiellen Sonnenfinsternis am 10. Juni hat der Neumond zur Mittagszeit einen winzigen Bruchteil der Sonnenscheibe verdeckt – überall in der Schweiz ähnlich unspektakulär, wie Markus Griesser, Leiter der Sternwarte Eschenberg in Winterthur, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA meinte.
Deutlich spektakulärer sieht es in Russland, Kanada und Grönland aus: Dort konnte man innerhalb eines 500 bis 700 Kilometer breiten Streifens von Nordost-Kanada, über das Polarmeer nördlich von Grönland und bis nach Nordost-Sibirien eine ringförmige Sonnenfinsternis beobachten.
Letztmals verfinsterte sich die Sonne über Mitteleuropa am 20. März 2015 partiell, damals zu über 70 Prozent, wodurch es merklich dunkler und kühler wurde.
Die nächste eindrucksvolle Finsternis wird in der Schweiz am Abend des 12. August 2026 sichtbar sein. Kurz vor Sonnenuntergang werden über neunzig Prozent der Sonne durch den Mond abgedeckt, sodass nur noch eine schmale Sichel übrig bleibt.
Bei klarem Wetter ergebe dies dann einen wirklich spektakulären Anblick, versicherte Griesser. Über Island, Spanien und den Balearen wird sich sogar eine totale Sonnenfinsternis ereignen. Darauf muss man sich in der Schweiz noch gedulden: Am 3. September 2081 kann man das äusserst seltene Himmelsschauspiel hierzulande erleben.