Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03608.jsonl.gz/1302

Das Spiel zwischen Frankreich und Portugal war eine unerwartet klare Angelegenheit. Die Franzosen siegten 32:23 und revanchierten sich für die 25:28-Niederlage an der letztjährigen EM, die zum überraschenden Ausscheiden in der Vorrunde geführt hatte. Die Portugiesen hielten bloss bis zum 12:13 (24.) mit. In der 51. Minute führte der an diesem Turnier noch verlustpunktlose Rekord-Weltmeister 27:17.
Vom Sieg der Franzosen profitierte Norwegen, das bei einem Erfolg der Portugiesen mit bis zu sechs Toren nach Hause hätte reisen müssen. Die Skandinavier hatten zuvor Island 35:33 bezwungen. Die norwegischen Torhüter Torbjörn Bergerud (7) und Kristian Saeveras (10) brachten es zusammen auf 17 Paraden und machten damit den Unterschied aus. Topstar Sander Sagosen steuerte acht Tore zum Sieg bei. Norwegen möchte unbedingt den Titel holen, nachdem es an den letzten beiden Weltmeisterschaften jeweils Silber gewonnen hat.
Weitere Viertelfinal-Tickets lösten Schweden und Ägypten. Die Schweden sicherten sich dank eines 34:20 gegen Russland den Sieg in der Hauptrunden-Gruppe 4. Der schwedische Keeper Andreas Palicka verzeichnete mit 14 Paraden eine Abwehrquote von 50 Prozent. Ägypten genügte ein 25:25 gegen Slowenien. In der 35. Minute lagen die Gastgeber, die bei einer Niederlage ausgeschieden wären, noch 10:15 hinten.
Am Vortag hatten sich schon Titelverteidiger Dänemark, Europameister Spanien und Ungarn für die Viertelfinals qualifiziert.