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Er ist 17 Jahre alt und sein Spezialgebiet ist der Laser. Jacopo ist aber weder Superheld noch Arzt, sondern Sportler. Der jungen Segler (Einhand-Jolle), der nicht nur auf dem heimischen Luganersee unterwegs ist, möchte es in seiner Kategorie bis ganz an die Spitze der Weltrangliste schaffen. Jacopo nimmt uns mit an Bord seines täglichen Lebens, um mit uns über seine Sportart und seine Ambitionen zu sprechen.
Wie lange segelst du schon und wie bist du zu dieser Sportart gekommen?
Ich habe mit dem Segeln begonnen, als ich 7 Jahre alt war. Mein Grossvater besass ein Segelboot und er selbst hat mir den ersten Kurs gegeben.
Was machst du neben dem Sport? Wie bringst du Ausbildung und Sport unter einen Hut?
Ich bin in meinem dritten Schuljahr am Gymnasium. Es ist nicht einfach, den Sport und das Studium zu kombinieren, aber ich gebe alles, um an der Schulbank und im Wasser 100% zu geben. Normalerweise trainiere ich zwei Mal pro Woche auf dem See und 3-4 Mal im Fitness. Ausserdem habe ich jeden Monat ein Trainingslager, das 4 Tage dauert.
Ich liebe Sport, weshalb sich auch mein ganzes Leben nur um das dreht. Neben dem Segeln bin ich ein leidenschaftlicher Fahrradfahrer. Auch gehe ich gerne mountainbiken. Sobald der erste Schnee fällt, schnalle ich mir meine Ski an und ab auf die Piste! Eine Skikarriere hätte ich mir auch gut vorstellen können.
Dank deinem Ehrgeiz konntest du schon viele Siege feiern:
- 13. Platz am Laser Radial Youth European Championship Trophy 2018
- 5. Platz am Laser Youth Easter Meeting 2018
- 7. Platz am Andalusian Olympic Week Bay of Cadiz Laser 2018
- 6. Platz am Italia Cup Sizilien 2017
- 5. Platz an den Schweizermeisterschaften Laser Radial 2017
- Finalist (Gruppe Gold) an den Europameisterschaften Laser 2017
- 3. Platz am Europa Cup Monaco/ Monte-Carlo 2016
Was ist dein grösster Erfolg und was möchtest du noch erreichen?
Mein grösster Sieg war jener am Europacup in Monte-Carlo. Ich gewann 200 Meter vor dem Zweitplatzierten. Wie jeder Sportler träume ich davon, einmal an den Olympischen Spielen teilnehmen zu können.
Wie unterstützt dich die Schweizer Sporthilfe?
Die Sporthilfe der Schweiz gab mir die Möglichkeit, mich sponsern zu lassen. Die Groupe Mutuel, die sich für mich entschieden hat, unterstützt mich finanziell. Somit kann ich meine Ziele erreichen. Ich bin sehr dankbar für diese Unterstützung und finde es fantastisch, dass man sich als Unternehmen für Sportler engagiert.
Hast du zum Abschluss einige Tipps für alle jene, die auch gerne Badminton spielen möchten?
Es ist wichtig, immer dran zu bleiben – auch in schwierigen Situationen. Man darf sich niemals geschlagen geben, sondern muss bis zum Schluss kämpfen. Wenn man immer das Beste gibt, bereut man am Ende nichts. Für mich ist das Erreichen meiner Ziele das Wichtigste, um mit mir selber zufrieden sein zu können.
Die Groupe Mutuel wünscht Jacopo viel Erfolg in seiner sportlichen Laufbahn und hofft, dass er seine Ziele erreicht.