Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03519.jsonl.gz/2220

Loading...
Die Reiter-Interessengemeinschaft Forst Neuenegg, kurz RIG Forst, wurde 1974 in Neuenegg gegründet und ist eine Körperschaft im Sinne von Art. 60 ff ZGB. Als erster Präsident amtierte Klaus Gasser. Ziel der RIG Forst ist, die Reiterei in Forst und Spilwald zu ordnen, stark berittene Reitwege im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten in Stand zu halten und die Nutzer zu infomieren. Im Jahr 1976 übernahm Bernhard Wüthrich das Amt des Präsidenten.
1984 übernimmt Hermann Maeder die Tätigkeiten des Wegmeisters und im Präsidium erfolgt 1985 der Wechsel der Präsidenten. Neu amtiert Ernst Lobsiger an Stelle von Fritz Freiburghaus. Das Sekretariat wurde ab 1985 durch Vreny Egloff geführt.
In den Jahren 1988 / 1989 war Umbruchstimmung und so kam es, dass Peter Lobsiger "Lobo" neuer Wegmeister wurde und Hermann Maeder als Vizepräsident waltete. Als Beisitzer der RIG Forst konnten Werner Wyssmann und Fritz Schlüchter gewonnen werden. Ernst Lobsiger übergab das Amt des Präsidenten im Jahr 1989 an Hans Bienz. Das Amt der Kassierin übernimmt 1991 Christine Hämmerli.
Hansrudolf Mohler ersetzt 1995 Fritz Schlüchter als Beisitzer und 1996 Hermann Maeder als Vizepräsidenten um ein jahr später das Amt des Präsidenten der RIG Forst zu übernehmen. Fritz Schlüchter wird als Vize-Präsident gewählt.
Lothar war der Name eines Orkantiefs, das sich über der Biskaya entwickelt hatte und am 26. Dezember 1999 in nordöstlicher Richtung über West- und Mitteleuropa hinwegzog. Der Orkan richtete vor allem in Nordfrankreich, der Schweiz, Süddeutschland und Österreich die höchsten Sturmschäden der jüngeren europäischen Geschichte an. Der Sturm hinterliess nach den Weihnachtstagen 1999 zahlreiche Todesopfer und die grössten je in der Schweiz festgestellten Waldschäden. Entsprechend aufwändig gestalteten sich danach die Aufräumarbeiten in Forst und Spilwald.
2001 wurden Barbara Gerber und Kurt Schlegel als Revisoren der RIG Forst gewählt. Ein Jahr später wählte die Hauptversammlung Fritz Rüegsegger als Vizepräsident, Ursula Götschmann fürs Sekretariat, Christina Tromp als Kassierin und Fritz Balsiger als Beisitzer. Desirée Blumenthal löste 2005 Ursula im Sekretariat ab. 2008 übernahm Hans Bienz das Amt des Vizepräsidenten, welches 2010 zu Barbara Gerber wechseln sollte. 2009 übergab Christina Tromp das Amt der Kassierin an Liliane Kurzen und übernahm dafü das Sekretariat und Fritz Rüegsegger wurde Beisitzer an Stelle von Fritz Balsiger. Zudem wurden 2010 Marc Hostettler als Beisitzer und Ingrid Stucki als Revisorin gewählt.
Seit 2011 ist Barbara Gerber Präsidentin der RIG Forst und Martin Begert neu Vizepräsident. 2012 kam Jean-Martin Herrmann dazu und führt seither das Sekretariat sowie Hansruedi Ziehli als Beisitzer. 2016 wird Fritz Balsiger als Revisor gewählt.
An der Hauptversammlung der RIG Forst wird Peter Lobsiger "Lobo" nach 32 Jahren Tätigkeit als Wegmeister für die RIG Forst mit "standing Ovations" verabschiedet. Das ist eine nicht alltägliche Leistung und dafür gebührt "Lobo" unser ganz spezieller und herzlicher Dank. Als Nachfolger für diese wichtige Tätigkeit konnte mit Thomas Balsiger ebenfalls eine Fachkkraft gewonnen werden. Das Amt der Kassierin übernimmt Antoinette Werthmüller und Silvia Bigler ist neu Revisorin.
Die RIG Forst Neuenegg wurde 1974 in Neuenegg gegründet und ist eine Körperschaft im Sinne von Art. 60 ff ZGB. Sie besteht aus Einzelmitgliedern, den angeschlossenen Reitvereinen sowie Reit- und Pensionsställen und bezweckt die Reiterei in den Waldgebieten Forst und Spilwald zu ordnen. Die RIG Forst will erreichen, dass die Reitstrecken in ihrem Perimeter im Einvernehmen mit dem Forstbetrieb der Burgergemeinde Bern (FBB) bestmöglichst unterhalten werden, soweit die finanziellen Mittel ausreichen. Die RIG Forst zählt auf die Solidarität von Reiterinnen und Reitern und setzt sich unter Anderem zum Ziel, die Pferdesportler so zu beraten und zu informieren, dass der Verhaltenskodex für Reiter und Fahrer im Gelände gelebt und eingehalten wird.
Die Statuten der RIG Forst Neuenegg finden Sie im Downloadcenter im PDF-Format zum download.
Für die Bevölkerung spielt der Wald eine wichtige Rolle: Er ist Einkommen für die einen, ein Ort der Erholung für die anderen. Jedes Stück Wald hat einen Besitzer und somit sind wir als Reiter "nur Gast" und das gilt es jederzeit zu bedenken. Zwischen Waldbesitzern und Nutzern gibt es unterschiedliche Interessen und genau da besteht Konfliktpotenzial und das versucht die RIG Forst angemessen zu lösen. In der Schweiz ist der Wald öffentlich zugänglich und darf betreten werden, unabhängig davon, wem der Wald gehört. Für viele Freizeitaktivitäten wie Joggen, Wandern, Radfahren oder Reiten ist der Wald beliebt. Wer in den Wald geht, geniesst die Stille, die Natur, die frische Luft und profitiert von seiner gesundheitsfördernden Wirkung. Damit dies weiterhin so bleibt, sind der Wald, die Pflanzen und Tiere sowie die Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer auf die Rücksichtnahme der Waldbesuchenden angewiesen.
Damit der Wald als Erholungsraum erhalten bleibt, muss mit ihm sorgfältig umgegangen und das Waldeigentum respektiert werden. Ob zu Fuss, hoch zu Ross oder auf Rädern – bleiben Sie auf den bezeichneten Wegen und gehen Sie respektvoll mit anderen Waldbesuchenden um. Nehmen Sie Ihren Abfall mit – immer und überall. Behalten Sie Ihren Hund stets im Auge. Von April bis Juni – in der Brut-und Setzzeit vieler Tiere im Wald – sollten alle Hunde an der Leine geführt werden. Respektieren Sie Absperrungen bei Holzschlägen – für Ihre eigene Sicherheit. Zecken können eine Infektion mit Borreliose oder Hirnmgnhautentzündung auslösen. Wald und Waldstrassen dürfen nicht mit Motorfahrzeugen befahren werden. Ausgenommen sind Fahrten auf Waldstrassen zu forstlichen Zwecken, für Notfalleinsätze und von Anstössern.
Das Reiten in Forst und Spilwald geschieht immer auf Risiko und Gefahr der Reiterinnen und Reiter. Sie sind immer voll haftbar für verursachte Schäden gegenüber Dritten (das gilt generell für das Reiten im Freien). Als Reiter/in in Forst und Spilwald nutzen sie zudem Reitwege die spezieller Pflege und Unterhalt bedürfen. Dies ist einerseits mit grossem Aufwand und andererseits natürlich mit hohen Kosten verbunden. Deshalb ist es notwendig, dass alle Reiter/innen Mitglied in der RIG Forst sind. Mit einem bescheidenen Jahresbeitrag helfen sie mit, einen grossen Teil dieser Kosten zu tragen und erhalten im Gegenzug gepflegte Reitwege.
Ein Wald hat eine Vielzahl an Funktionen, die er im Interesse von Menschen, Tieren und Pflanzen leistet:
Oft erfüllt der Wald die verschiedenen Funktionen gleichzeitig (Multifunktionalität). Zum Beispiel nutzt die Bevölkerung ein Wald zur Erholung, gleichzeitig wird aber auch Holz geerntet. Diese Bedürfnisse können widersprüchlich sein: Die Waldbesucherinnen und -besucher stören sich an den Holzerntemaschinen und am Eingriff im Wald. Die Waldeigentümer möchten die Holzereiarbeiten ohne Unfälle erledigen. Deshalb wird dort, wo ein öffentliches Interesse an einer bestimmten Waldfunktion besteht, eine sogenannte Vorrangfunktion bestimmt. Diese Funktion hat dann auf dieser Waldfläche Priorität gegenüber den anderen Funktionen.