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Von 1950 bis 2010 hat sich die Zahl der hundertjährigen und älteren Personen in der Schweiz alle zehn Jahre nahezu verdoppelt. Seit 2012 ist die Zahl stabil. Mittlerweile entfallen zwischen 1500 und 1600 Personen in der Schweiz auf diese Altersgruppe, 80% davon sind Frauen. Ende 2019 war die älteste Frau in der Schweiz 111 Jahre alt.
Wie die Längsschnittanalyse zur Sterblichkeit zeigt, wird gemäss den Generationensterbetafeln (1876–2030) schätzungsweise jedes vierte im Jahr 2019 geborene Mädchen und jeder sechste im gleichen Jahr geborene Junge mindestens hundertjährig.
In den kommenden Jahrzehnten wird die Zahl der hundertjährigen und älteren Personen aufgrund der steigenden Lebenserwartung voraussichtlich weiter zunehmen.
Kantonale Verteilung der Hundertjährigen und Älteren
2019 lebten in der Schweiz pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner 19 Hundertjährige und Ältere. Die höchsten Quoten weisen die Kantone Basel-Stadt und Tessin auf. Dort entfallen auf 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner über 30 Hundertjährige und Ältere. Am tiefsten ist die Quote hingegen in den Kantonen Zug und Aargau mit einem Verhältnis von 11 zu 100 000.
Gemessen an den Personen ab 65 Jahren, ergibt sich nach Kanton eine leicht andere Reihenfolge. In diesem Fall führen die Kantone Basel-Stadt, Genf und Schaffhausen mit 188, 174 bzw. 142 Hundertjährigen und Älteren pro 100 000 Personen ab 65 Jahren die Rangliste an.
Nicht alle Hundertjährigen und Älteren sind verwitwet
Nach Zivilstand betrachtet ist die grosse Mehrheit der Hundertjährigen und Älteren verwitwet. Jede zehnte hundertjährige oder ältere Person hat nie den Zivilstand gewechselt, d.h., sie war ihr ganzes Leben lang ledig.
Hundertjährige und Ältere in Europa
Am 1. Januar 2019 verzeichnete Griechenland mit 87 Hundertjährigen und Älteren pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner die höchste Quote in Europa. Die Schweiz liegt im Mittelfeld (18) und weist ähnliche Werte wie Deutschland, Ungarn und Dänemark auf.
Weiterführende Informationen
Grundlagen und Erhebungen