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Bergsteiger von Lawine mitgerissen
Göschenen/UR. Donnerstag, 21. April 2016. Am Mittwoch, 20. April 2016, unternahm ein belgisches Brüderpaar eine Bergtour von der Albert-Heim-Hütte zur Trifthütte. Beim nördlichen Tiefensattel, unterhalb des Tiefenstocks, trafen sie auf eine Seilschaft bestehend aus einer Frau aus dem Kanton Glarus und ihrem aus dem Kanton Thurgau stammenden Partner.
Die beiden Brüder waren ungesichert unterwegs und beabsichtigten das Paar zu übersteigen. Als die 28- und 33-jährigen Männer auf der Höhe des Thurgauer Bergsteigers waren, löste sich oberhalb der drei Personen eine kleine Nassschneelawine. Diese erfasste den 28-jährigen Belgier und riss ihn mit.
Da sich sein rechter Arm im Seil des Bergsteigerpaares verfing, wurde der Mann nur für kurze Zeit von der Lawine mitgerissen.
Den älteren der beiden Brüder riss die Lawine rund 80 Meter mit, er stürzte anschliessend über eine circa 30 Meter hohe Felswand. Dabei verletzte er sich und musste durch die Rega geborgen und ins Kantonsspital Uri überführt werden, welches er am Donnerstag wieder verlassen konnte.
Die Frau aus dem Kanton Glarus und der Mann aus dem Kanton Thurgau wurden von der Lawine nicht erfasst.