Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03312.jsonl.gz/2330

Muss Prinz Andrew sein Schweizer Luxus-Chalet verkaufen?
Der Fall Jeffrey Epstein mit laufend neuen Enthüllungen zerrt am Portemonnaie von Prinz Andrew. Der Verkauf seines Chalets in Verbier VS könnte dem Prinzen Geld für den Fall einer Zahlung an das mutmassliche Missbrauchsopfer einbringen.
Andrew erfährt möglicherweise bereits heute Freitag, ob er sich in New York einem Zivilprozess stellen muss, weil er Virginia Giuffre im Jahr 2001 dreimal sexuell missbraucht haben soll, als sie erst 17 Jahre alt war – Behauptungen, die der Prinz allerdings vehement bestreitet.
Sollte der 61-Jährige verlieren, könnte seine Anklägerin eine Entschädigung erhalten, die sich nach Einschätzung von Rechtsexperten auf bis zu drei Millionen Pfund, also rund 3,6 Millionen Euro, belaufen könnte.
Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Andrew in letzter Minute ein Angebot für eine aussergerichtliche Einigung in beträchtlicher Höhe eingeht, schreibt die englische Zeitung «Mirror». Gespräche darüber hätten allerdings noch nicht stattgefunden.
Queen will ihren Sohn nicht finanziell unterstützen
Der Duke of York sammelt scheinbar bereits Spenden, um seine Anwaltskosten im Zusammenhang mit seinem Rechtsstreit zu bezahlen. Laut «Mirror» unter anderem auch deshalb, weil die Queen ihren zweitältesten Sohn nicht bei der Bezahlung der Rechnungen unterstützen werde.
Eine weitere Option zu Geld zu kommen, heisst es im Bericht, steht in der Schweiz, genau gesagt: im Walliser Skiort Verbier. Dort besitzt Prinz Andrew seit 2014 zusammen mit seiner Ex-Frau Sarah Ferguson das Chalet Helora.
Es soll scheinbar die einzige Möglichkeit sein für Andrew, um in relativ kurzer Zeit erhebliche Geldbeträge aufzubringen. Auf seinem Bankkonto soll nämlich gähnende Leere herrschen, wie «The Sun» im vergangenen September berichtete.
Aus diesem Grund sehe sich der Prinz dazu gezwungen, seine Immobilie in der Schweiz zu verkaufen – und zwar für umgerechnet rund 22 Millionen Franken.
Gerüchte über den Verkauf gibt es schon länger
Gerüchte über den Verkauf des Anwesens mit sieben Schlafzimmern, einem 60 Quadratmeter grossen Innenpool, einer Sauna und einer Bar gibt es schon seit einiger Zeit.
Andrew und Sarah Ferguson sollen sich im vergangenen September bereit erklärt haben, das Anwesen an einen wohlhabenden europäischen Investor zu verkaufen.
Sie hatten das Haus einst für 16,6 Millionen Pfund von der französischen Millionärin Isabelle de Rouvre gekauft. Laut Medienberichten schulden Andrew und Sarah jedoch noch 6,6 Millionen Pfund aus dem ursprünglichen Kauf.
Der Prinz beteuerte allerdings stets, den Kaufpreis vollumfänglich bezahlt zu haben.
Frau Rouvre hielt dagegen. Und drohte dann im vergangenen Herbst mit einer Klage in der Schweiz, nachdem ein Zahlungstermin im Dezember 2019 verpasst wurde.