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Die Kantonsratssitzungen sollen während der Instandsetzung des Zürcher Rathauses ab 2023 für mindestens vier Jahre im Kirchgemeindehaus Hard und in der Bullingerkirche in Zürich stattfinden, wie der Kanton Zürich ausführt.
Dazu habe der Regierungsrat bauliche Massnahmen in der Höhe von knapp 9,2 Millionen Franken sowie den Mietvertrag mit der Reformierten Kirche Zürich bewilligt. Das Rathausprovisorium in Zürich-Aussersihl solle für den Ratsbetrieb zweckdienliche und zeitgemässe Räume zur Verfügung stellen, bis das Rathaus fertig instandgesetzt und die Rathausbrücke durch die Stadt Zürich durch einen Neubau ersetzt ist.
Im Provisorium seien nur zwingend notwendige bauliche Massnahmen geplant. Die Reformierte Kirche Zürich als Vermieterin trägt jene Investitionen, welche für die langfristige Nutzung der Gebäude notwendig sind.
Dies betrifft zum Beispiel die barrierefreie Erschliessung, Lüftung und Brandschutz in der Höhe von rund 760`000 Franken.Der vom Kanton zu tragende Mieterausbau in der Höhe von rund 9,2 Millionen Franken (inklusive Reserven) beinhaltet die für den Ratsbetrieb erforderlichen baulichen Anpassungen. Diese werden so geplant, dass nach Auszug des Ratsbetriebs der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt werden kann.
Das moderne Konferenzsystem für Parlamente, das die Ton-, Abstimmungs-, Protokollierungs- und Übertragungstechnik umfasst und rund 1,8 Millionen Franken kostet, solle im instandgesetzten Rathaus am Limmatquai weiterverwendet werden. Der Ratssaal in der Bullingerkirche werde mit einfachem und weiterverwendbarem Mobiliar sowie mit Mobiliar aus dem heutigen Rathausprovisorium in der «Halle 9» in Zürich-Oerlikon eingerichtet.Das Mietverhältnis startet, sobald die Bauarbeiten für das Rathausprovisorium beginnen.
Der Mietvertrag könne frühestens auf den 31. März 2027 gekündigt werden. Die effektive Mietdauer hängt vom Zeithorizont der Gesamtinstandsetzung des Rathauses und dem Neubau der Rathausbrücke durch die Stadt Zürich ab.
Der Bruttomietzins beträgt rund 637`000 Franken pro Jahr.Der Ratsbetrieb im Provisorium ermöglicht einen optimierten Bauablauf für die Instandsetzung des Rathauses am Limmatquai. Dort müssen unter anderem die Gebäudetechnik (insbesondere die Lüftungsanlagen) ersetzt, die Sicherheitstechnik erneuert sowie diverse normative Anpassungen (z.B.
Brandschutz, Barrierefreiheit) vorgenommen werden. Gleichzeitig solle die Liegenschaft – soweit möglich – auch betrieblich optimiert werden, so dass auch in Zukunft ein moderner und zeitgemässer Ratsbetrieb gewährleistet ist.
Die Bauarbeiten am Rathaus werden mit den Bauarbeiten für die neue Rathausbrücke koordiniert. .
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