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EZB Europäische Zentralbank
EZB = Europäische Zentralbank
Die EZB ist die Notenbank für die gemeinsame Währung Europas, den Euro. Die Europäische Zentralbank ist ein Organ der Europäischen Union, ist als Währungsbehörte 1998 gegründet worden und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.
Das Präsidium der EZB wird über die Wahl des Europäischen Rates jeweils für acht Jahre besetzt, ohne die Möglichkeit einer Wiederwahl. Seit 1. November 2019 ist die Französin Christine Lagarde die Präsidentin der Europäischen Zentralbank. Lagarde war von 2011 bis 2019 die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF). Sie folgt in der EZB auf Mario Draghi (2011 bis 2019), Jean-Claude Trichet (2003 bis 2011 und Wim Duisenberg (1998 bis 2003).
Die EZB ist das Hauptorgan von zwei Organisationseinheiten in der EU:
Die EZB und die nationalen Zentralbanken der Euro-Länder bilden gemeinsam das Eurosystem, das Zentralbanksystem der Euro-Währungsgebietes. Im Eurosystem haben, neben der EZB, nur diejenigen Staaten der EU Einsitz, welche den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt haben.
Die EZB und die nationalen Zentralbanken sämtlicher EU-Länder bilden gemeinsam das Europäische System der Zentralbanken (ESZB). Im Gegensatz zum Eurosystem haben im ESZB sämtliche Länder der Europäischen Union Einsitz – also auch jene, welche den Euro nicht als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt haben. Deshalb sind die Rechte und Pflichten der einzelnen nationalen Zentralbanken in Bezug auf die Europäische Währungsunion im ESZB eingeschränkter.