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Das Äussere wie der Campanile der St. Blasiuskirche von Tinizong weisen Ähnlichkeiten mit der im gleichen Zeitraum entstandenen Stephanskirche von Tiefencastel auf.
Das Necrologium Curiense erwähnt erstmals 1180 einen Pfarrer für Tinizong. Es handelt sich um eine königliche Eigenkirche. Als Patron gilt der hl. Blasius (Plasch). Sein Kult als Beschützer des Viehes und Fürsprecher bei Halskrankheiten war schon im Frühmittelalter weit verbreitet.
Der älteste Bau stammt aus dem 9. Jahrhundert. Es folgten weitere Bauten. Die Weihe des vierten Gotteshauses mit den Patrozinien St. Blasius und Pankratius ist dem Jahr 1463 nachzuweisen. Mit dem Einzug der rätischen Kapuzinermission im Oberhalbstein übernahm der baufreudige Francesco da Vigevano für die Zeit von 1635-1660 die Leitung der Pfarrei Tinizong.
1610 zerstörte ein Brand den Hauptteil des Dorfes sowie den Wohnturm der Herren von Marmels und beschädigte auch die erwähnte 4. Kirche. In dem Visitationsberichtvon 1623 ist von einem baufälligen, gewölbten Gotteshaus die Rede. Es darf als Glücksfall bezeichnet werden, dass mit den Einzug der rätischen Kapuzinermission im Oberhalbstein der baufreudige Francesco da Vigevano für die Zeit von 1635 - 1660 die Leitung der Pfarrei Tinizong übernahm.
Es folgten neue Bauten und ein barockes Schema. Im 1663 konsekrierte Bischof Ulrich VI. de Mont das neue Gotteshaus mit den drei Altären aus der gotischen Kirche.