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Südlich von Trapani glitzern seit dem 15. Jahrhundert Salzgärten, ein arabisches Erbe. Einst gehörten die Salinen zu den grössten Europas. "Unser Salz ist das gesündeste der Welt", erzählt Antonio d´Ali-Staiti, der 90-jährige letzte Salzbaron Siziliens, und erinnert auch an das spanische Erbe der Region: "Die Windmühlen Don Quichottes sind die unseren. Der Dichter Cervantes lebte lange Zeit in Trapani, als Sizilien spanisch war, und er hier Wehrdienst leistete." Die Dokumentation von Birgitta Ashoff (2005, 45 min) führt über die Via del Sale Siziliens mit ihren einst 31 Salinen von Trapani nach Marsala, das, von den Arabern gegründet, zunächst "Marsha Ali", Allahs Hafen, hieß. Über Jahrhunderte schifften sich Reeder und Kaufleute in Trapani ein, sie kamen aus der Türkei, Albanien, oder aus den großen Handelsmetropolen Norditaliens, die Stadt galt als das Tor nach Afrika. Heute ist Trapani nicht nur die Stadt des Salzes, sondern auch Stadt der Korallen und Hochburg der Mafia.
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