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Bei einem illegalen Rave in Spanien ist am Montagnachmittag eine Schweizerin ums Leben gekommen. Die Party am Ufer des Almendra-Stausees im Westen Spaniens lief seit letztem Freitag. Gemäss Polizeiangaben wies die Schweizerin offenbar keine Anzeichen von Gewalt auf, schreibt die spanische Zeitung «El Mundo». Wie sie ums Leben kam, wird nun untersucht.
Viertägiger Rave
Über 2000 Personen aus verschiedenen europäischen Ländern nahmen am viertätigen Rave teil. Nachdem eine Meldung über einen medizinischen Notfall eingegangen war, eilten Rettungskräfte herbei, konnten vor Ort allerdings nur noch den Tod der Frau feststellen. Beim Opfer handelt es sich gemäss «El Mundo» um eine 32-jährige Schweizerin, die mit einem Freund aus der Schweiz am Festival teilnahm.
Festival hat keine Genehmigung
Die illegale Party, die über eine Telegram-Gruppe organisierte wurde, startete am letzten Freitag und umfasste fünf Bühnen, Essens- und Getränkestände und bot den ganzen Tag über elektronische Musik. Die spanische Polizei wurde demnach von der Party überrascht und rückte am Wochenende aus, um Alkohol- und Drogenkontrollen durchzuführen, Personen zu identifizieren, den Zugang zum Gelände zu sperren und das Fest mit Drohnen zu überwachen.
Da es sich um eine illegale Party handelte, fehlte es nicht nur an Genehmigungen, sondern auch an Sicherheitszertifikaten, einem Evakuierungsplan und einem Gesundheitsdienst, der sich um eventuelle medizinische Zwischenfälle während der Veranstaltung kümmert.
(jaw)