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Klima
Dossier: Die Schweiz im Klimawandel
Der Klimawandel macht vor der Schweiz nicht halt – ganz im Gegenteil. An der WSL erforschen wir den Einfluss eines veränderten Klimas auf Ökosysteme, insbesondere auf Wälder und Wasserressourcen. Im aktuellen Kontext der Energiewende untersuchen wir ausserdem die für die Energiewende notwendige Ressourcenverfügbarkeit sowie mögliche Auswirkungen von neuen und veränderten Nutzungsansprüchen.
Die Flaumeiche (rechts) ist besser an Sommertrockenheit angepasst als die Föhre (links), denn sie kann auch bei extremer Trockenheit dem Boden noch Wasser entziehen. Die Föhre hingegen muss ihre Photosynthese drosseln oder gar einstellen. (Bild: Andreas Rigling/WSL)
Seit etwa dreissig Jahren steigen die Temperaturen in der Schweiz zweimal so schnell wie im weltweiten Durchschnitt für die gesamte Welt. Diese Änderungen manifestieren sich in insgesamt milderen Wintern und häufigeren Hitzeperioden im Sommer. Des Weiteren sagen alle Klimamodelle intensivere Starkniederschläge und häufigere und intensivere Trockenperioden voraus, letzteres vor allem nach 2050.
Der Klimawandel beeinflusst die Wasserressourcen
An der Forschungsanstalt WSL untersuchen wir die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserressourcen in unserem Land: erhöhte Gefahr von Überschwemmungen, Wasserknappheit durch zunehmende Trockenheit, Einfluss des Klimawandels auf Wasserkraft und Geschiebetransport, weniger Schneefall in unteren und mittleren Höhenlagen, Auftauen des Permafrosts. [weiter]