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Die fünfzehnjährige Smilla wird ab September ein Austauschschuljahr in Seattle beginnen und bei den Turners, einer befreundeten Familie wohnen, zu der auch der neunzehnjährigen Alec und seiner zwei Jahre jüngeren Schwester Janice gehören. Smilla reist schon im Sommer an, um vor der Schule ihr Englisch aufzubessern. Sie begleitet Alec und Janice mit ihrer Surfer-Clique nach La Push, in ein kleines Indianerreservat an der Nordwestküste, wo die sieben Jugendlichen am Strand campen und den Sommer genießen wollen: Surfen, Sex and Drugs and Rock’n Roll – wie Janice Smilla prophezeit.
Gleich zu Beginn merkt Smilla, dass die Surfer nicht gerne gesehen sind bei den jungen Quileute –Indianern in La Push und sie fragt sich, warum. Im Jahr zuvor war Alec mit seinen Freunden Josh und Mark schon einmal in La Push surfen gewesen und Smilla ahnt, dass die Wut der jungen Indianer auf die weißen Jugendlichen damit im Zusammenhang steht.
Eines Tages schwimmt Smilla mit ihrem Surfbrett allein auf das Meer und gerät in eine gefährliche Strömung. Der neunzehnjährige Quileute-Indianer Conrad rettet sie vor dem sicheren Ertrinken und sie verliebt sich Hals über Kopf in ihren Retter.
Auch Conrad scheint Smillas Nähe zu suchen. Doch warum? Mag er sie auch, oder sinnt er auf Rache? Denn was Smilla nicht weiß: Conrad macht Alec und seine Freunde für den Tod seines Zwillingsbruders Justin verantwortlich.