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Gute Leistungen der Thurgauer am Kanu-Weltcup
Der Weltcup in Duisburg (De) ist mit 450 Athleten aus 55 Nationen in diesem Jahr der bestbesetzte Wettkampf der Regatta-Kanuten. Mit dabei waren auch drei Athleten von Thurgauer Kanu-Clubs. Bei tollen Bedingungen, Sonne, wenig Wind und flaches Wasser, zeigte alle drei verbesserte Leistungen gegenüber der Vorwoche in Poznan.
David Gubser hat die gesundheitlichen Probleme überwunden und klassierte sich am Weltcup in Duisburg (De) wieder in den Top-20.
Der für den KC Romanshorn startende Arboner David Gubser begann im Kajak-Einer mit einem starken Vorlauf über 500 Meter. Nur um 9 Tausendstelsekunden verwies ihn der Deutsche auf den 2. Platz. Doch dies hatte böse Folgen. So kam er in den mit Abstand schwersten Halbfinal. Und obwohl er sich zeitlich verbessern konnte, reichte es da nur zum 6. Platz. Mit der selben Zeit hätte er sich im vorangehenden Halbfinal als Zweiter für den A-Final qualifiziert. So musste er sich mit dem C-Final bescheiden. Nach einem ausgezeichneten Start übernahm er da die Führung, wurde in der Mitte der Strecke vom Slowenen überholt und querte nach einem Endspurt als zweiter die Ziellinie. Mit diesem 2. Platz belegt er in der Gesamtrangliste den 20. Rang. Auch im Sprint über 200 Meter zeigte sich Gubser gegenüber dem Vorwochenende in Polen, wo er unter einer schwere Erkältung zu leiden hatte, wieder verbessert. Im Vorlauf realisierte er mit 37,35 Sekunden gar eine persönliche Bestzeit. Trotz einer weiteren guten Leistung im Halbfinal reichte es aber nicht für eine Finalqualifikation. Lediglich 3 Zehntelssekunden fehlten.
Ramona Halsebacher/Nicole Rutishauser erreichten am Kanu-Weltcup in Duisburg (De) die Halbfinals.
Im Kajak-Zweier der Damen über 1000 Meter waren nur 9 Boote gemeldet. So konnten Ramona Haslebacher, neu beim PC Kreuzlingen, und Nicole Rutishauser vom KC Romanshorn auf der mittleren Bahn, die üblicherweise den stärksten Booten vorbehalten ist, zum Direktfinal antreten. Schon beim Start mussten sie dann aber die überlegenen Österreicherinnen ziehen lassen. Trotzdem fanden sie gut ins Rennen und erreichten mit dem 7. Rang ein Ergebnis, mit dem sie sehr zufrieden waren Über 500 Meter war die Konkurrenz wesentlich grösser. Trotzdem qualifizierten sie sich mit einem guten Vorlauf für den Halbfinal. Dort war dann allerdings Endstation. Insagesamt waren die beiden jungen Athletinnen mit dem Wettkampf zufrieden. Gegenüber dem 1. Weltcup konnten sie sich steigern. Nun beginnen für sie die Vorbereitungen für die U23-Europameisterschaften im Juli in Portugal.
[Peter Gubser]