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Vitamin D ist wichtig für eine gesunde Knochen- und Zahnbildung. Es fördert die Aufnahme von Calcium und Phosphor im Darm sowie deren Einbau in die Knochen. Eine geringe Menge wird über die Nahrung aufgenommen. Dort ist es vor allem in Fettfischen wie Aal, Hering oder Makrele zu finden. Vitamin D ist aber auch in Eigelb, Milch, Butter oder Fleisch enthalten. Über die Nahrung allein kann der Vorrat jedoch nicht aufgestockt werden.
80-90% des Vitamin D wird durch Einwirkung von UVB-Strahlung unter der Haut gebildet. Im Winter (November bis Mai) reicht die Sonnenintensität in ganz Europa nicht aus um genug Vitamin D in der Haut zu produzieren. Gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) haben rund 60% der Schweizer Bevölkerung in dieser Jahreszeit eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung. Ausserdem reduziert sich mit zunehmendem Alter die Fähigkeit Vitamin D zu produzieren, im Vergleich zu jüngeren Personen, um das 4-fache.
Zu den ersten Mangelerscheinungen gehören Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Längerfristig können sich die Symptome aber auch durch Muskelschwäche oder Depressionen zeigen.
Vitamin D beeinflusst die Aufnahme von Kalzium im Darm und steuert dessen Einbau in den Knochen. Eine erhöhte Vitamin D-Zufuhr führt somit zu einer Stärkung der Knochen.
Vitamin D wirkt über einen spezifischen Rezeptor auf die Muskelfaser. Ein ausgeprägter Vitamin D-Mangel führt deshalb zu einer Muskelschwäche. Eine Vitamin D-Supplementierung kann bei Personen mit einem Vitamin D Mangel zur Muskelkräftigung beitragen und somit das Sturzrisiko reduzieren.