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Emma Cecilia Arnold
Emma, der Name des Lebens.
Eine Frau Gottes im Dienste der Armen.
Emma Cecilia Arnold wurde 1944 in Seedorf, Schweiz, in einer einfachen Familie mit vier Geschwistern geboren. Die Inspiration oder Berufung, Missionarin zu werden, kam ihr schon als Kind. Sie machte eine Ausbildung als Lehrerin und Katechetin bei der Kanonischen Mission. Ihr Weg in diesem Bereich begann bei den Trinitarierschwestern von Algerien-Afrika, wo sie zwei Jahre lang blieb. 1979 schloss sie sich den Missionaren von Bethlehem - Schweiz an, um in Kolumbien zu arbeiten.
1885 begann sie als Katechetin in der Pfarrei Jesús Redentor zu arbeiten, ermutigt von Pater Giovani Cristini, der die Ciudadela de Nariño erbaut hatte, wo sie einen Prozess der pastoralen Ausbildung mit den Menschen beginnen wollte, die auf der anderen Seite der Stadt lebten, deren Gemeinschaft als schwarzes Viertel katalogisiert wurde, weil sie an der Peripherie lebte, in Situationen von Unsicherheit, Antiwerten und extremer Armut.
Auf ihrem Weg wurde sie von der Eröffnung des Vatikanischen Konzils begleitet, das Laien und Frauen die Möglichkeit eröffnete, sich an pastoralen Prozessen zu beteiligen. Die Grundlage für ihre missionarische Arbeit mit dem Lieblingsvolk Gottes, den Armen, waren die Texte der Befreiungstheologie, die eine lebendige Arbeit mit dem biblischen Text aus Lukas 4, 16 - 20 verkörperte; von hier aus entstand die Idee, ein integrales, pastorales, soziales, pädagogisches und ökologisches Ausbildungsprojekt aufzubauen.
Am 26. Januar 1979 zog Emma Arnold im Auftrag der Immenseer Missionare nach Kolumbien, wo sie fünfeinhalb Jahre in San Carlos, im Departement Cordoba, als Katechetin arbeitete.
1984 folgte ein Zwischenjahr in Cartagena, bevor sie am 4. November 1985 ihre heutige Aufgabe im Armenviertel El Nariño, in El Carmen de Bolivar in Angriff nahm.
Der Vertrag mit der Missionsgesellschaft Bethlehem und mit Interteam löste sich im Jahr 1999 auf und Emma Arnold hatte bis im Juli 2006 einen Vertrag mit dem Erzbischof von Cartagena. Seit diesem Datum ist Emma Arnold der FIDEI DONUM, Organisation der Schweizerischen Bischofskonferenz für Weltpriestermissionare, angeschlossen. Emma Arnold war erst die zweite Frau, welche von dieser Organisation getragen wurde. FIDEI DONUM hat den Auftrag, die verschiedenen Projekte und ihre Leute nach Möglichkeit zu unterstützen und zu begleiten.
Im Laufe der mehr als 35 Jahre ist das Bildungsprojekt gross und vielschichtig geworden. Der Hoffnungsbaum hat viele Äste und Zweige und bringt Blüten und Früchte hervor. 1985 haben sich 120 Lernenden eingeschrieben, heute sind fast 700 Lernende geworden. Der Hoffnungsbaum mit seinen 4 grossen Ästen: BILDUNG - ÖKOLOGIE - SOZIALE ARBEIT - PASTORALE ARBEIT ist ein Symbol des Friedens, der Entwicklung und ein in ganz EL Carmen de Bolivar bekanntes Projekt geworden, dass die Menschen vor Ort mit viel Respekt und Liebe verbinden, ein Licht im Dunkeln.
Die Bildungsstätte IEETECA (Institution Educativa Ecológica Tecnica Emma Cecilia Arnold) ist als offizielle Institution seit 2005 in Kolumbien staatlich anerkannt.
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Doris Felber
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