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Omsk ist eine Großstadt in Sibirien, Hauptstadt der Oblast Omsk und mit 1.154.116 Einwohnern die achtgrößte Stadt Russlands (Quelle: FS 2017. In: Liste der Städte in Russland).
Geschichte: Omsk wurde 1716 vom Trupp des deutschstämmigen Oberstleutnants der Russischen Armee Johann D. Buchholz als Grenzfestung für den Schutz Russlands gegen Überfälle aus dem Südosten gegründet, aber auch als Stützpunkt für die weitere Erschließung Sibiriens. Unter Einfluss des Oberbefehlshabers Iwan Iwanowitsch Springer entstand auf dem östlichen Ufer des Irtysch 1768 eine für die damalige Zeit moderne Festung mit Mauerwerk. Diese verhalf Omsk dazu, als militärisch-strategisch wichtiger Stützpunkt fortzubestehen. Seit 1782 ist Omsk eine Stadt. Im 19. Jahrhundert war Omsk Verbannungsort für Dissidenten, wie zum Beispiel Fjodor Dostojewski und die Dekabristen. 1822 wurde das Generalgouvernement Westsibirien gebildet. 1838 wurde dessen Hauptverwaltung von Tobolsk nach Omsk verlegt. Von 1882 bis 1917 war die Stadt Verwaltungszentrum des Generalgouvernements der Steppe. Bis 1918 befand sich in Omsk der Hauptsitz des Sibirischen Kosakenheeres. Nach dem Ausbruch der Oktoberrevolution und des Russischen Bürgerkrieges wurde die Stadt durch die Weißen Garden besetzt. 1918 bis 1919 war Omsk die Residenz der antikommunistischen Regierung des Admirals Koltschak. Im November 1919 wurde die Stadt von der Roten Armee eingenommen. Seit 1936 ist Omsk das administrative Zentrum der Oblast Omsk.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Omsk