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Der Schweizer Oscar Camenzind steht praktisch als Gesamtsieger der 64. Tour de Suisse fest. Camenzind erreicht das Ziel in Arosa zeitgleich mit seinen Herausforderern Dario Frigo und Wladimir Belli. Etappensieger wurde der Italiener Francesco Secchiari.Dieser Inhalt wurde am 21. Juni 2000 - 18:24 publiziert
Vor der letzten Etappe führt Camenzind nun 14 Sekunden vor Frigo und 26 Sekunden vor Belli. Hinter den beiden Italienern liegt der junge Schweizer Sven Montgomery neu auf Platz vier, nachdem der Deutsche Jan Ullrich erneut rund 20 Sekunden auf die Spitzenfahrer verloren hat.
Auf der 150 km langen Bergetappe von St. Moritz über den Flüelapass nach Arosa konzentrierten sich die Aktionen der Gesamtklassements- Ersten im Schlussaufstieg auf die letzten 14 km.
Verschiedentlich versuchten Belli und Frigo, Camenzind in Schwierigkeiten zu
bringen. Der Schwyzer reagierte aber souverän auf die Vorstösse und konnte zudem auch von der hervorragenden Arbeit seines Helfers Gilberto Simoni profitieren.
Nicht mehr im Rennen dabei ist der Waadtländer Laurent Dufaux, der das Rennen nach 67 km aufgab.
Den Etappensieg in Arosa sicherte sich der Italiener Francesco Secchiari. Der Teamkollege von Dufaux, der seinen ersten Saisonsieg erzielte, gehörte vom Start weg einer Zehner-Spitzengruppe an, die schnell einen Vorsprung von gegen zehn Minuten herausfuhr.
Dieser Gruppe gehörten auch die Schweizer Christian Heule, Stefan Rütimann und Patrick Calcagni an. Zu Beginn des 30 km langen Schlussaufstiegs setzte sich Secchiari ab und gewann solo. Zweiter wurde der italienische Landesmeister Salvatore Commesso, im dritten Rang klassierte sich Christian Heule als bester Schweizer.
swissinfo und Agenturen
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