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Von den Tieren der Steinzeit ist das Wollmammut wohl der berühmteste Repräsentant. Das Wollmammut ist aber im Vergleich relativ jung und ein an die Kälte angepasstes Tier. Es entwickelte sich vor rund 600’000 Jahren und die Steinzeit ist, wie wir wissen, 2,5 Millionen Jahre alt. Während der Steinzeit lebten in Europa aber auch wärmeliebende Tiere, während den Warmzeiten mit tropischem bis mässigem Klima. Mit jedem erneuten Klimawandel veränderte sich die gesamte Flora und Fauna.
Während den Eiszeiten erstreckten sich in Mitteleuropa weite baumlose Tundren. Es wuchsen Gräserarten und Büsche wie Wachholder, Sanddorn und kälteressistente Zwergbäume, wie die Zwergbirken und Kriechweiden. Die Wälder, wie wir sie heute kennen, wuchsen nur im Mittelmeerraum, in mässigeren Klimazonen. In den Warmzeiten gediehen entweder tropische Wälder, oder aber auch bei mässigeren Temperaturen, Wälder wie wir sie heute kennen.
In diesen verschiedenen Vegetations-, und Klimazonen lebten natürlich auch verschiedene Tierarten und jedes Mal, wenn sich das Klima wandelte, veränderte sich auch die Tierwelt.
Natürlich gab es viel mehr Tiere in der Steinzeit, als hier auf den Seiten zu finden sind. Der Tierreichtum in Europa während der Steinzeit, war reicher, als jener der heutigen Serengeti in Afrika. Mit diesem Thema könnte man ganze Bibliotheken füllen.