Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03225.jsonl.gz/1224

Die weiblichen Tiere sind sandfarben und hornlos wie die Jungtiere. Die männlichen Hirschziegenantilopen sind am Rücken dunkel gefärbt, weshalb sie im englischen Sprachraum den Namen Blackbuck erhalten haben. Die Böcke besetzen in ihrem Lebensraum ein abgegrenztes Gebiet, das sie mit einem Sekret der Vorderaugendrüsen kennzeichnen. Diese geruchliche Markierung erfolgt vor allem an hervorstehenden Objekten wie zum Beispiel einem Ast. Eine weitere markante Verhaltensweise ist das Anlegen von Kothaufen, vorzugsweise an der Grenze des Territoriums. Die Bestände von Hirschziegenantilopen oder Sasins sind in Indien in den letzten 100 Jahren stark geschrumpft. Von ehemals etwa 4 Millionen Tieren sind durch Bejagung und fortschreitende Umweltzerstörung nur noch wenige übrig geblieben. Durch Schutzbemühungen und Reservate wachsen die Bestände aber wieder an. Vor allem für Könige und Fürste war die Hirschziegenantilope ein beliebtes Jagdwild. Sie setzten asiatische Geparde ein, um die schnellen Tiere zu fangen.