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Im kürzlich publizierten und frei zugänglichen Artikel in Ecosphere haben wir den Einfluss des Flussnetzwerkes auf unterschiedliche Diversitätsmasse der Flohkrebsvielfalt studiert. Erstmals wurde dabei die Unterscheidung zwischen einheimischen und nicht-einheimischen Arten innerhalb einer einzelnen Artgruppe und in einem grossen Gebiet gemacht. Die Studie deckte das 27,882-km2 grosse Einzugsgebiet des Rheins in der Schweiz ab und nutzte die Graphentheorie als theoretische Grundlage.
Muster der einheimischen und nicht-einheimischen Arten im Flussnetzwerk
Wie vermutet nimmt die Artenvielfalt entlang des Flussnetzwerkes zu, mit wenigen Arten in den Quellregionen und vielen Arten weiter unten im Netzwerk. Allerdings zeigen einheimische und nicht-einheimische Arten unterschiedliche Muster, wobei die oberen Regionen als Rückzugsgebiete für einheimische Arten dienen können und die grösseren Flüsse häufig bereits von nicht-einheimischen Arten besiedelt sind. Resultate zum Artenwechsel darauf hindeuten, dass die nicht-einheimischen Arten keine Anzeichen einer Ausbreitunslimitation zeigen. Die Flohkrebsgemeinschaften sind zudem innerhalb grösserer Teileinzugsgebiete ähnlicher zueinander, was den Einfluss der Vernetzung bestätigt.
Bedeutung für den Naturschutz
Unsere Resultate zeigen, dass Vernetzung eine wichtige Bedeutung bei der Zusammensetzung von Artgemeinschaften spielen, gerade auch auf regionaler Ebene. Flüsse und Bäche sind entscheidende Faktoren um biologische Invasionen erklären zu können.