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Die Stiftung beklagte vor allem einen Anstieg der Zahl derjenigen Menschen, die auf der Strasse leben. Die Stiftung forderte die Politik zum Handeln und besonders zum Bau von Sozialwohnungen auf.
Dem Jahresbericht zufolge hatten nach den zuletzt verfügbaren Zahlen des Statistikamts rund 900’000 Menschen kein eigenes Zuhause. Davon lebten 141’500 Menschen auf der Strasse, in Notunterkünften oder in behelfsmässigen Bauten.
Diese Zahl sei zwischen 2001 und 2012 um 50 Prozent gestiegen, beklagte die Stiftung. Andere Menschen ohne festen Wohnsitz kamen bei Freunden oder Verwandten unter, weil sie sich keine eigene Wohnung leisten konnten.
Weiterhin lebten Abbé Pierre zufolge 2,9 Millionen der 3,8 Millionen notdürftig Untergebrachten unter schwierigsten Bedingungen: Sie hatten unter anderem kein fliessendes Wasser, keine Sanitäranlagen und keine Möglichkeit zum Heizen oder Kochen.
Die Stiftung begrüsste zwar Pläne zum Bau hunderttausender neuer Wohnungen im Jahr – dies sei aber nicht ausreichend. Wichtig sei, dass vor allem Sozialwohnungen gebaut würden, forderte die Organisation.
(SDA)