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Geschichtlicher Überblick
Nationalstrassennetz
Am 21. Juni 1960 hat die Bundesversammlung das Nationalstrassennetz in einem Bundesbeschluss festgelegt. Gestützt auf Art. 11 NSG wurden die Nationalstrassenabschnitte aufgelistet und einer Klasse zugewiesen. Dieser Beschluss, der ein Netz von 1'840 km vorsah, wurde viermal ergänzt: 1965 durch den Gotthardstrassentunnel, 1971 durch die nördliche und westliche Umfahrung von Zürich, 1984 durch die Transjurane (A16) und im Jahre 2000 durch die Prättigauerstrasse (A28). Umgekehrt wurde 1986 der Rawiltunnel (Strecke Wimmis - Sion) aus dem Netz gestrichen. Die aktuelle Länge des Nationalstrassennetzes (ohne Zubringer) beträgt damit 1'892,5 km. Davon müssen etwa 150 Kilometer noch gebaut und in Betrieb genommen werden. Gemäss heutiger Planung werden bis zur vollständigen Fertigstellung des Nationalstrassennetzes noch rund 15 Jahre vergehen.
Hauptstrassennetz
Das Netz der Schweizerischen Hauptstrassen (das sind Kantonsstrassen mit wichtigen regionalen und touristischen Verbindungsfunktionen) ist in der Verordnung vom 7. November 2007 über die Verwendung der zweckbegundenen Mineralölsteuer im Strassenverkehr festgelegt. Diese Verordnung enthält insbesondere das Hauptstrassennetz, für das der Bund Globalbeiträge gewährt. Dieses Hauptstrassennetz weist eine Länge von 2261,64 km auf.
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