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Hochwasserschutz Bödeli
Im Jahr 2005 führte ein Hochwasserereignis zu enormen Schäden an Gebäuden, Infrastruktur und Kulturland im Raum Interlaken. Nach diesem Hochwassererignis wurde ein zukunftsgerichtetes, generelles Hochwasserschutzkonzept für das Bödeli entwickelt.
Mit dem Teilprojekt 4 wurden die Schutzdefizite im Siedlungsgebiet von Bönigen behoben:
Die Gerinnekapazität der Lütschine wurde durch seitlichen Abtrag von 150m3/s auf 250 m3/s vergrössert. Gleichzeitig wurden die schadhaften Ufer neu aufgebaut und die Fundationstiefe der Ufersicherungen auf die unterschiedlichen Bewirtschaftungsszenarien im Deltabereich angepasst. Die neuen Uferbereiche wurden, soweit möglich, naturnah und rau ausgebildet. Um die Zugänglichkeit für den Gewässerunterhalt zu verbessern, wurde auf der linken Seite ein durchgehender Unterhaltsweg eingeplant. Speziell: eingeschränkten Platzverhältnisse, aufgrund der Lage des Projektperimeters im dicht bebauten Siedlungsgebiet von Bönigen