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Die 26-Jährige Fraser-Pryce lief bei mässigem Rückenwind (0,7 m/s) 10,77 Sekunden. Damit unterbot sie die Jahresweltbestzeit von Kelly-Ann Baptiste aus Trinidad und Tobago um 6 Hundertstel. Fraser-Pryce ist mit einer Bestzeit von 10,70 aktuell die viertschnellste Sprinterin der Geschichte.
Im Final nur auf Rang 5
Im Final lief es Fraser-Pryce allerdings nicht mehr nach Wunsch und sie lief in 10,95 Sekunden nur auf Platz 5. Den Sieg sicherte sich Blessing Okagbare aus Nigeria mit Afrikarekord von 10,79 Sekunden. Bereits im Vorlauf hatte die 24-Jährige die kontinentale Bestmarke ihrer Landsfrau Glory Alozie (10,90) auf 10,86 gedrückt.
Mo Farah souverän
Seiner Favoritenrolle über 3000 m vollends gerecht wurde der britische Lokalmatador Mo Farah. Unter einer Standing Ovation der über 60'000 Zuschauer in London überquerte der in Somalia geborene 30-Jährige mit über 5 Sekunden Vorsprung auf Ryan Hill (USA) die Ziellinie.
Bolt siegt auch mit Staffel
Usain Bolt konnte auch bei seinem 2. Auftritt in London innert 2 Tagen einen Sieg feiern. Als Schlussläufer der jamaikanischen Staffel brachte er den herausgelaufenen Vorsprung seiner Landsleute über 4x100 Meter vor Frankreich souverän ins Ziel.
Lavillenie überspringt 6-m-Marke
In bestechender Form präsentierte sich der französische Stabhochspringer Renaud Lavillenie, indem er 6,02 Meter überflog. Dem Olympiasieger gelang damit 2 Wochen vor der Leichtathletik-WM in Moskau eine Weltjahresbestleistung. Der 26-Jährige versuchte sich danach dreimal vergeblich an der Weltrekordhöhe von 6,16 Meter.
Auch Valerie Adams stark
Eine internationale Saisonbestmarke setzte auch die Neuseeländerin Valerie Adams. Die zweifache Olympiasiegerin und dreifache Weltmeisterin stiess die Kugel auf 20,90 Meter.