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Gemäss Bildungsverordnung Artikel 11: Betriebe, welche eine Berufsbildnerin oder einen Berufsbildner zu 100 Prozent oder zwei Berufsbildnerinnen oder Berufsbildner zu je mindestens 60 Prozent beschäftigen dürfen eine lernende Person ausbilden. Mit jeder zusätzlichen Beschäftigung einer Fachkraft zu 100 Prozent oder von 2 Fachkräften zu je mindestens 60 Prozent darf eine weitere lernende Person im Betrieb ausgebildet werden.
Für die Niveaubestätigung von Abschlüssen ist das SBFI (Staatssekretariat für Bildung, Innovation und Forschung) zuständig. Dort haben Sie die Möglichkeit, ein Gesuch für eine Niveaubestätigung einzureichen. Genauere Informationen zum Vorgehen finden Sie unter der Rubrik «Verfahren beim SBFI».
Das SBFI vergleicht dabei die ausländischen Diplome und Ausweise mit den schweizerischen Berufsabschlüssen, die im Berufsverzeichnis der beruflichen Grundbildung oder der höheren Berufsbildung aufgeführt sind. Wenn eine ausländische Ausbildung die Voraussetzung für eine Anerkennung erfüllt, wird der Berufsabschluss mit einem eidgenössischen Berufsattest, Fähigkeitszeugnis, Fachausweis, Diplom oder mit einem Abschluss einer höheren Fachschule gleichgestellt.
Zur GAV-konformen Entlöhnung eines Mitarbeitenden gehört jedoch auch die korrekte Einstufung. Dabei gilt es zu beachten, ob die/der Mitarbeitende als gelernte/r, ungelernte/r oder angelernte/r Mitarbeitende/r einzustufen ist. Damit ein/e Arbeitgeber/in dies tun kann, ist eine entsprechende Niveaubestätigung vom SBFI von Nutzen und fördert die Chancen- und Lohngleichheit.
Auf dem Zeugnis wird explizit darauf hingewiesen, dass die Meisterprüfung zur Einstellung und Ausbildung von Lernenden berechtigt. Bei der Didaktikmodulprüfung handelt es sich um eine praktische Prüfung. Bei dieser wird geprüft, ob die / der Kandidat/in über die erforderlichen Kompetenzen verfügt.
Aus dem ausländischen Diplom lässt es sich nicht feststellen, ob die/der Kandidat/in in der Lage ist, in geeigneter Art und Weise eine Lernsequenz zu planen und durchzuführen. Daher gibt es aus unserer Sicht zwei Möglichkeiten:
Die Person absolviert die Didaktikmodulprüfung (ohne Kurs), um ihre Kompetenzen zu zeigen.
Die Person lässt uns ein Diplomzusatz oder Studiengangserläuterung zukommen, aus dem wir mehr Informationen entnehmen können.
Für die Zulassung zur Berufsprüfung müssen die 3 Jahre Berufspraxis als Coiffeuse/Coiffeur nachgewiesen werden.
Zurzeit gilt die folgende Regelung: Gemäss Prüfungsordnung vom 8. Mai 2014 beziehen sich die Vorgaben in Bezug auf die Berufspraxis auf 100% (Jahresarbeitszeit = 43 Std/Woche x 52 Wochen). Bei teilzeitlicher Anstellung während der beruflichen Praxis erhöht sich die Dauer dementsprechend.
Im Falle eines Verlustes des eidgenössischen Fachausweises oder Diploms kann beim SBFI, gegen einen Unkostenbeitrag von CHF 50.00, ein Duplikat bestellt werden. Die Lieferfrist beträgt ca. 4 Wochen. Für eine Bestellung sind Angaben über die verlorene Urkunde (eidg. Fachausweis oder Diplom), Name, Vorname, Heimatort, Geburtsdatum und Lieferadresse notwendig. Diese Informationen sind an folgende Adresse zu richten: <email-pii>.
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