Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03595.jsonl.gz/2647

Die 1985 in der Ukraine geborene Darya Bassel studierte deutsche Sprache und Literatur an der Universität Odessa. Nach ihrem Abschluss zog sie nach Kiew und arbeitete als Produzentin für das Fernsehen und kommerzielle Produktionen. 2011 stiess sie zum Team der Docudays UA International Human Rights Documentary Film Festival (Kiew), wo sie zur Zeit als Programmkoordinatorin tätig ist. Darya Bassel arbeitete als Produktionsmanagerin für Sickfuckpeople, Regie führte Juri Rechinsky. Sickfuckpeople wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter, Heart of Sarajevo für den Besten Dokumentarfilm, Sarajewo Filmfestival; Bester Dokumentarspielfilm, Bosnien und Herzegowina, 2013; Raindance Filmfestival, London, 2013; Wiener Filmpreis für den besten Dokumentarfilm, Viennale, Wien, 2013. Darya Bassel arbeitet als Produktionsmanagerin für UGLY (in Produktion), Regie führt Juri Rechinsky.
Carlo S. Hintermann ist ein italienischschweizerischer Filmemacher und Produzent, Jahrgang 1974. Nach einem Abschluss in klassischem Schlagzeug und dem Studium der Filmgeschichte in Italien erhielt er an der New York University sein Diplom in Filmregie. Er drehte mehrere Kurzfilme und machte zusammen mit Luciano Barcaroli, Gerardo Panichi und Daniele Villa den Dokumentarfilm Rosy-fingered Dawn: a film on Terrence Malick, gefolgt von Chatzer: Inside Jewish Venice. Von ihm stammt ebenfalls der Trick-Kurzfilm H2O. Er produzierte und leitete die italienische Einheit von Terrence Malicks The Tree of Life und führte anschliessend Regie für The Dark Side of the Sun (Internationale Filmfestspiele Rom 2011 – Besondere Erwähnung der Jury). Gemeinsam mit seinem Partner Gerardo Panichi ist er der Koproduzent von mehreren Dokumentar- und Kurzfilmen, darunter Tsili von Amos Gitaï, Rabin: The Last Day von Amos Gitaï, Mountain von Amir Naderi (in Postproduktion), Dal Ritorno von Giovanni Cioni und Rhinoceros von Kevin Jerome Everson. Er ist auch Musiker, Komponist und Filmkritiker.
Flor hat umfassende Erfahrung mit der Produktion von Dokumentarfilmen und ist ebenfalls Übersetzerin. Ihren Abschluss in Kulturmanagement machte sie an der ARCIS Universität. Der Dokumentarfilm wurde durch mehrere Workshops, vor allem aber durch ihre Arbeit an der Seite von Patricio Guzmán und die Organisation des Internationalen Dokumentarfilmfestivals FIDOCS in Santiago de Chile zum Mittelpunkt ihres Wirkens. Sie war auf unterschiedlichen Produktionsebenen für ein Dutzend Dokumentarfilme tätig, darunter The Chilean Building (2010), The Power of Speech (2010) und Vivan las antípodas! (2011). Mit ihrer Produktionsgesellschaft Blume Producciones produzierte sie den Film Hija (2011) unter der Regie von María Paz González, der über 30 lokale und internationale Preise gewann; Alas de Mar (2015) unter der Regie von Hans Mülchi und El Color del Camaleón unter der Regie von Andrés Lübbert in Koproduktion mit OffWorld (Belgien). 2010 finanzierte sie Chiledoc mit ihrer Kollegin Paola Castillo, ein Unternehmen, das sich der Verteilung und dem Verkauf von chilenischen Projekten widmet. Ab diesem Jahr wird sie im Rahmen des Magisterstudiengangs Dokumentarfilm das Fach Filmproduktion an der Universidad de Chile lehren.