Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03109.jsonl.gz/327

Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Mittwoch unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, befürwortet Japan Ausnahmen bei Produkten, die nicht aus Wilderei oder illegalem Handel stammen. Einige Länder, darunter China, hätten jedoch die Frage aufgeworfen, ob zwischen legal und illegal gehandeltem Elfenbein überhaupt unterschieden werden könne, hiess es.
Die Artenschutzkonferenz beschloss 1989, den internationalen Handel mit Elfenbein zu verbieten. Nun machen die USA und mehrere afrikanische Länder Druck, den Handel mit Elfenbein auch von Binnenmärkten zu bannen. Die Europäische Union will aber den Handel mit antikem Elfenbein innerhalb der EU weiterhin erlauben.
Nach dem jüngsten Bericht der Weltnaturschutzunion IUCN ist die Zahl der Elefanten in Afrika seit 2006 um 111’000 Tiere auf 415’000 gesunken. Vertreter aus 183 Ländern tagen noch bis 5. Oktober in Johannesburg, um neue Regeln für den weltweiten Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen aufzustellen.
(SDA)