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Die Erneuerung und Erweiterung der GSA geschieht aus folgenden Gründen: Einerseits erreichen wichtige Anlageteile bald das Ende ihrer Nutzungsdauer und müssen ersetzt werden. Zudem müssen zukünftig aufgrund neuer EU-Vorschriften die bestehenden Geräte für die Sicherheitskontrolle des aufgegebenen Gepäcks ersetzt werden. Ausserdem wird die bestehende GSA aufgrund der aktuellen Verkehrsentwicklung in wenigen Jahren an ihre Kapazitätsgrenze stossen.
Das Gesamtprojekt umfasst einen Neubau für die Kapazitätserweiterung der bestehenden GSA um rund einen Drittel, den Ersatz vieler heutiger Anlagenteile des weit verzweigten Gepäcksystems und einen grösseren Frühgepäckspeicher, welcher eine flexiblere Bewirtschaftung der Gepäcksortieranlage ermöglicht.
Der Neubau wird an zentraler Lage anstelle von zwei Gebäuden zwischen dem Terminal 1 und dem heutigen Herzstück der GSA erstellt. Ausserdem werden viele über den ganzen Flughafen Zürich verteilte Transportstrecken und Anlagen erneuert – vom Check-in 3 im Süden bis zum Dock E im Norden.
Während die ersten baulichen Massnahmen bereits Anfang 2018 begonnen haben, startet im Herbst 2019 der erste grössere technische Ablöseschritt mit dem Ersatz des bisherigen Gepäcktransportsystems (sog. «Bagtrax»-System) im rund 500 Meter langen Gepäckverbundtunnel, der den Flughafenkopf unterquert.
Die Flughafen Zürich AG investiert aus eigenen Mitteln rund CHF 500 Mio. in die Erneuerung und Erweiterung der Gepäcksortieranlage. Das Bauprojekt erfolgt in mehreren Etappen. Die letzte Etappe im Dock E wird voraussichtlich im Jahr 2025 abgeschlossen sein.