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Für einen Einzelhändler im britischen Markt verkauft Mondelez Toblerone mit einer neuen Form. Anstelle des V-Tales zwischen den dem Matterhorn-Gipfel ähnelnden Zacken erscheint die Traditionsschokolade nun gemäss Pressemeldungen mit einem U-Tal. Die Riegel zu 400 g und zu 170 g würden so nun 10 Prozent Gewicht verlieren. Die Vepackungsgrösse ändere sich nicht und der Preis pro Riegel bleibe gleich. Mondelez habe als Grund steigende Rohstoffpreise angegeben. Das Schrumpfen des Gewichts sei eine Preiserhöhung durch die Hintertür, schreibt die NZZ. Für diese Taktik gebe es bereits einen Ausdruck: «Shrinkflation», Inflation durch Schwund. Das veränderte Aussehen habe jedoch nichts mit dem Brexit-Entscheid zu tun. Dennoch sei der schwächere Wechselkurs des Pfunds im Nachgang zum Referendum nicht vorteilhaft, wie auch Daniel Meyer, Managing Director Mondelez Schweiz, gegenüber foodaktuell.ch bestätigte. Die leichtere Toblerone würde nur für einen einzigen, jedoch wichtigen Kunden in Grossbritannien produziert. Technisch gesehen werde diese Form auf den gleichen Maschinen wie die «normale» Toblerone in Brünnen (BE) und in gleicher Rezeptur hergestellt. Von Brünnen aus werden 97 Prozent der Produktion in die ganze Welt exportiert, wobei gemäss Meyer Grossbritannien ein ganz wichtiger Markt sei. Die Meldung sorgte in britischen Medien für hohe Wellen. So zeigte BBC in einem Tweet das Ranking auf, wobei die Toblerone-Meldung an erster Stellen, noch vor dem US-Wahlkampf zu liegen kam.