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Zwei Drittel der Subventionen fliessen in Massnahmen, die die Kapazitäten der Fischerei erhöhen sollen, aber nur den Effekt haben, dass Fischer mit geringeren Kosten fischen können. Diese Massnahmen sind grössere, modernere Boote, verbesserte Fangmethoden und zum grössten Teil verringerte Treibstoffkosten. Da der Ertrag aber nicht gesteigert werden kann, sind Subventionen in diesem Bereich sehr kurzsichtig angelegtes Geld, die einmal gezahlt eine Abhängigkeit der Fischer von Subventionen erzeugen, da diese nur mit Subventionen noch wirtschaftlich fischen können. Subventionen, die die Fischerei nachhaltig fördern, machen leider nicht einmal ein Drittel der Gesamtsubventionen aus. Dies sind Massnahmen zur besseren Einhaltung der Fangquoten, Gelder die in Forschung und Entwicklung gesteckt werden oder Gelder mit denen versucht wird, das Fischereimanagement zu verbessern.
Weltweit werden jährlich 35 Milliarden US$ an Subventionen in die Fischerei gesteckt. Dies heisst, dass mehr als ein Drittel des weltweiten Ertrags der Fischerei von etwa 90 Milliarden US$ aus Subventionen stammt. Im Gegensatz zu Subventionen in der Landwirtschaft führen diese in der Fischerei allerdings keineswegs zu einem höheren Ertrag. Der Ertrag in der Fischerei ist von der natürlichen Reproduktionen der Fische abhängig und kann mit Subventionen nicht gesteigert werden. Der Effekt der starken Subventionierung ist somit, dass Fischer es sich leisten können aufs Meer zu fahren und mit nur einem sehr kleinen Fang zurück zu kehren. Dies führt dazu, dass überfischte Fischbestände, die ohne Subventionierung einen zu kleinen Ertrag bringen, weiterhin befischt werden können und so noch stärker dezimiert werden.
Subventionen am falschen Ort