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Zunfttafel
Im Jahr 1692 dürften die damals 21 Zünfternamen zum ersten Mal auf einer „Mitgliederliste“ aufgezeichnet worden sein. In der Folgezeit musste wohl eine grössere Zunfttafel angeschafft werden. Am Hauptbot vom 31. Januar 1822 schlug die Zunftkommission vor, eine neue Zunfttafel anfertigen zu lassen. Trotz „reparaturbedürftiger Ausrüstung“ genügte diese noch bis 1920. Eine Neuanschaffung erfolgte erst am 5. Januar 1931, wobei die Namen der Zünfter und deren Familienwappen auf 2 Tafeln hingesetzt wurden. Diese beiden Tafeln wurden im Jahr 1950 vom Baarer Grafiker Alex Stocker restauriert und dann – wie in früheren Zeiten – im Restaurant Aklin angebracht, „wo dieselben nicht ungern von Besuchern bewundert u. die Zunft zu Ehre gereichen“, gemäss Eintrag am Vorbot vom 5. Januar 1931.
Zunftfahne
Wann genau die erste Zunftfahne angeschafft worden ist, kann aus den Quellen des Zunftarchivs leider nicht erfasst werden. Im Jahr 1903 beschloss die Zunft unter Obmann ( 1899 – 1912 ) Jakob Robert Hofstetter, eine neue Fahne anzuschaffen. Die Fahnenweihe fand am Hauptbot vom 25. Januar 1905 in der Liebfrauenkapelle statt; die Zunftfahne wurde vom Zunftpfarrer Heinrich Alois Keiser feierlich eingesegnet. Zwar wurde am Vorbot vom 7. Januar 1961 die Anschaffung einer neuen Zunftfahne in Erwägung gezogen, zumal einige Zünfter am Kilbihock 1960 dafür spontan Fr. 1270.-- gesammelt hatten. Aber die damalige Zunftvorsteherschaft lehnte den Antrag mit dem Hinweis ab, dass die alte Fahne noch gut erhalten sei. Unter Obmann ( 1975 – 1983 ) Charly Speck konnte die Zunftfahne, die von den Schwestern im Kloster Gubel kunstvoll erneuert worden ist, am Hauptbot 1978 neu geweiht werden.
Zunftlaterne
Am ausserordentlichen Bot vom 15. Januar 1946 im Hotel Post beschlossen die Mitbrüder der Zunft, der löblichen Meisterschaft eine Zunftlaterne zu schenken und zwar als Dank für das Entgegenkommen bei der zukünftigen Stellung der Mitbrüder in der Zunft. Die Zunftlaterne – „cadmiert u. poliniert“ – wurde von der Kunstschlosserei Max Lübke in Zürich angefertigt, während die Skizzen auf der Zunftlaterne von Mitbruder Karl Aklin stammen. Am Hauptbot vom Dienstag, 11. Februar 1947, konnte in der „Taube“ dem Obmann die schmiedeeiserne Zunftlaterne mit der künstlerischen Glasmalerei übergeben werden.
Obmannskette
Mitbruder Walther A. Hegglin, Obmann 1983 – 1993, orientierte am Hauptbot vom 27. Januar 1971 über die Anschaffung einer Zunftobmannskette. Schon am Vorbot vom 8. Januar 1972 im Restaurant Aklin konnte Obmann ( 1963 – 1975 ) Eugen Hotz den Initianten und der Zunft das Geschenk einer „goldenen Obmannskette“ verdanken und so trug Zunftobmann Eugen Hotz die neue Obmannskette am folgenden Hauptbot zum ersten Mal. Die Obmannskette wurde von Mitbruder Sepp Landtwing in seinem Betrieb gefertigt.
Zunftbecher
Am Vorbot vom 7. Januar 1917 beschloss die Meisterschaft die Anschaffung eines Zunftbechers. Dieser silberne Becher wurde von Goldschmied Scheel als ein „Meisterstück von Goldschmiedearbeit“ ausgeführt.
Stammtischfigur
Am Hauptbot vom 30. Januar 1945 konnte Obmann (1943 - 1955) Zeno Keiser „die prächtig gelungene Stammtischfigur" enthüllen, die einen in Eichenholz geschnitzten, freundlich lachenden Bäcker-Konditor darstellt, der einen geöffneten Mehlsack „zum Einwurf etwa überflüssiger Moneten“ hinhält. Diese Figur hat Holzbildhauer Johann Lichtenstern geschaffen.