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«Es sieht so aus, als würden sie verdrängt werden», sagt Andrea Wüthrich über die Situation der Randständigen am Claraplatz. Die Sozialarbeiterin beim Forum für kritische Sozialarbeit sieht im Alkistübli eine Rechtfertigung, um die Randständigen aus dem Stadtbild verschwinden zu lassen.
Mitunterschrieben wurde der Vorstoss von CVP-Grossrätin Beatrice Isler. Sie wehrt sich gegen die Darstellung, dass Randständige mit dem Alkistübli verdrängt werden sollen. Es gehe um eine Kopie des Berner Modells, das sehr gut funktioniere: «Dort treffen sich Suchtkranke und haben dort eine ruhige Stube. Man kann dort auch Alkohol bis 15 Volumenprozent konsumieren, den man selbst mitgebracht hat. Es gibt aber auch eine Sozialberatung, die man in Anspruch nehmen kann.»
«Randständige würden fehlen»
Caroline Panissidi schaut regelmässig zu den Randständigen am Claraplatz. Diese möchten ihren Platz nicht aufgeben. Man gehöre schliesslich zu Basel. «Mich würde es wunder nehmen, wie die Leute reagieren, wenn der Claraplatz plötzlich leer wäre von diesen Menschen. Ich finde, dann würde etwas fehlen», so Panissidi.
Die Diskussion um die Randständigen wird in Basel noch eine Weile geführt werden. Zwei Jahre hat die Regierung nämlich Zeit, um einen Vorschlag zum Vorstoss zu machen.