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Montreal Canadiens erstmals seit 1993 im Stanley-Cup-Final
Die Montreal Canadiens stehen zum ersten Mal seit 28 Jahren im Stanley-Cup-Final. Die Kanadier gewinnen Spiel 6 der Playoff-Halbfinalserie zuhause gegen die Vegas Golden Knights 3:2 nach Verlängerung.
Nachdem die Gäste aus Las Vegas zu Beginn des Schlussdrittels durch Alec Martinez die Partie zum zweiten Mal ausgeglichen konnten, gelang dem Finnen Artturi Lehkonen nach nur 99 Sekunden der Overtime das entscheidende Tor.
Dass die Montreal Canadiens in den nächsten Tagen um ihren 25. Stanley-Cup-Triumph spielen, konnte nicht erwartet werden. Das Team von Trainer Dominique Ducharme, der nach einem positiven Corona-Test die vierte Partie in Folge verpasste, sammelte unter den 16 Playoff-Teilnehmern in der Qualifikation die wenigsten Punkte. Dem Traditionsverein aus Québec war es 1993 als letzte Franchise aus Kanada gelungen, den Stanley-Cup-Pokal ins Mutterland des Eishockeys zu holen.
Der Gegner der Montreal Canadiens im Stanley-Cup-Final 2021 wird in der Nacht auf Samstag ermittelt. Titelverteidiger Tampa Bay Lightning und die New York Islanders stehen sich in einem entscheidenden siebten Spiel gegenüber.
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