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Der 61. Eurovision Song Contest in Stockholm ist entschieden: Jamala gewinnt für die Ukraine mit ihrem Song «1944». Sie verweist damit Australien auf den zweiten Platz und Russland auf den dritten. Die neue Punktevergabe sorgte für Hochspannung.
Es ist ein höchst politisches Lied, das den Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm gewonnen hat. «1944» handelt von der Vertreibung der Tataren von der Krim unter dem Sowjetdiktator Josef Stalin. Dabei handelt es sich um die Geschichte, die ihre Urgrossmutter erlebte und die Jamala zu einem Song verarbeitete. 1944 ist das Jahr in dem ihre Urgrossmutter deportiert wurde. Dabei starb eines ihrer fünf Kinder. Gegenüber douzepoints.ch sagt sie auf dem roten Teppich, dass sie solche Tragödien in Zukunft vermeiden wolle. Und ihre ersten Worte nach dem Sieg: «I really want peace and love to everyone». Jamala hat ihren Sieg als «fantastisch» und «verrückt» erlebt. An der Pressekonferenz sagte sie weiter: «Ich wusste, dass ich Menschen berühren kann, wenn ich über etwas Wahres singe. Ich habe immer das Gefühl gehabt, dass man einfach nur an das glauben muss, was man tut.» Bereits im 2004 gewann die Ukraine den Eurovision Song Contest. An der Pressekonferenz bekräftigte das Land den Willen, den Song Contest im 2017 auszutragen. Daten für die beiden Semi-Finale sind der 16. und 18. Mai sowie der 20. Mai 2017 für das Grand-Final.
Spannende Punktevergabe und toller 2. und 3. Platz
Bild: Andreas Putting (EBU)
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