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2021 sei das achte Jahr mit sinkenden Preisen für die Lebensmittelindustrie, schreibt der französische Lebensmittelherstellerverband ANIA (Association nationale des industries alimentaires) in einer aktuellen Studie. Die Marge der Branche sei deshalb seit 2007 um 15 Prozentpunkte auf 28 Prozent gesunken. In der restlichen Industrie sei die Marge von 36 auf 32 Prozent gesunken, wird die ANIA auf dem Portal Processalimentaire zitiert. Das zeige, wie schlecht es um die Rentabilität und Investitionsfähigkeit der Lebensmittelbranche bestellt sei.
Die Investitionen der Branche seien im 2020 zum ersten Mal seit 2015 um 5 Prozent gesunken. Grund dafür sei die Unsicherheit durch dic Covid-19-Pandemie und angestiegene Rohstoffpreise. Neben Rohstoffpreisen seien auch die Kosten für Kunststoff-, Karton- und Aluminiumverpackungen angestiegen.
In dieser Situation sei der Gesetzesentwurf Besson-Moreau, der landwirtschaftliche Ankaufpreise sichern will, gefährlich, schreibt die ANIA weiter. «Neue Verpflichtungen und übermässige Einschränkungen in Bezug auf die Transparenz der landwirtschaftlichen Einkaufspreise würden den Lebensmittelherstellern einen direkten Wettbewerbsnachteil verschaffen. Die Hersteller könnten gezwungen sein, sich aus dem Ausland zu versorgen oder sogar ihre Produktionsstätten zu verlagern.»