Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03265.jsonl.gz/1871

Colin ist sieben Jahre alt und hat ein Problem: Der kleine Amerikaner hat Angst, dass er ein Sith, einer der Bösen aus «Star Wars» wird, wenn er gross ist. Der Grund: Colin ist besorgt, dass Jedi-Ritter nicht in den heiligen Bund der Ehe treten können.
«Lieber George Lucas», schrieb Colin. «Ich finde es nicht gut, dass ein Jedi nicht heiraten kann. Ich möchte heiraten, ohne ein Sith zu werden. Bitte ändere die Regel. P.S. Ich will auf deine Skywalker-Ranch kommen.»
Der Gedanke des Jungen ist gar nicht so abwegig: Tatsächlich sind die Jedis stets ohne eine Gefährtin unterwegs. Interessieren sie sich womöglich gar nicht für das andere Geschlecht? Wenn einer Auskunft geben kann, dann sind es die «Freunde von Lucasfilm»: Das Studio hat Colin eine Antwort geschickt, die sich sehen lassen kann.
«Es klingt, als wäre die Macht stark in dir, und dass du diese Frage stellst, zeugt von grosser Weisheit. Um ein Jedi zu sein, musst du wahrhaftig den Wert von Freundschaft, von Mitgefühl und von Loyalität kennen. Die Sith denken nur nach innen, nur an sich selbst. Wenn du jemanden findest, mit dem du dich auf eine selbstlose Art und Weise verbinden kannst, bist du auf dem Pfad des Lichtes, und die dunkle Seite kann dir nichts anhaben. Mit dieser Güte im Herzen kannst du heiraten.»
Mit dem Schreiben, das mit dem obligatorischen «Möge die Macht mit dir sein» endet, schickte «Lucasfilm» ausserdem einen Comic und Bilder, die zusammen mit der guten Nachricht in Sachen Hochzeit für grosse Freude sorgten. Ende gut, alles gut.
(phi)