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Kanton Graubünden
Der Kanton Graubünden ist bekannt für seine schneesicheren Wintersportdestinationen, seine malerischen Bergseen und nicht zuletzt für sein Wappentier - den Steinbock.
So steht etwa in Laax die grösste Halfpipe Europas. Weiter beheimatet der Kanton Graubünden die Ursprungsquelle des Rheins. Und wer kennt nicht den HC Davos, seit vielen Jahren ein Spitzenteam im Schweizer Eishockey?
Der Kanton Graubünden ist flächenmässig zwar der grösste aber mit 200'293 Einwohnern (per Ende März 2021) auch der am dünnsten besiedelte Kanton. Er ist der einzige dreisprachige Kanton der Schweiz (Deutsch, Italienisch und Romanisch). Eingeteilt ist der Kanton in 11 Bezirke, 39 Kreise und 146 Gemeinden, von A wie Almens bis Z wie Zuoz.
Im Jahr 2019 hat der Kanton Graubünden 807 Millionen Franken an Steuergeldern eingenommen. Von diesen Einnahmen stammt der grösste Teil, nämlich 71 % von den natürlichen Personen.
Lernende und Personen mit sehr niedrigen Einkommen müssen grundsätzlich in allen Kantonen Steuern bezahlen. Einige Kantone sehen jedoch spezielle Abzüge für Jugendliche in Ausbildung und Personen mit bescheidenem Einkommen vor.
Hier ein paar Berechnungsbeispiele zur Gesamtsteuerbelastung durch Bund, Kanton, Gemeinde und Kirchgemeinde (katholisch) für eine alleinstehende Person ohne Kinder mit eigenem Haushalt und ohne Vermögen (Annahme: Wohnsitz Chur):
- Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 15'000 Franken pro Jahr bezahlt sie keine Steuern.
- Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 25'000 Franken pro Jahr bezahlt sie 60 Franken Steuern.
- Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 50'000 Franken pro Jahr bezahlt sie 3'471 Franken Steuern.
Willst du wissen, in welche Bereiche der Kanton Graubünden sein Geld investiert?
Der grösste Anteil, rund ein Fünftel aller Ausgaben, floss im Jahr 2019 in den Bereich Verkehr und Nachrichtenübermittlung (454 Millionen Franken). Am wenigsten Geld erhielt der Bereich Kultur, Sport und Freizeit, Kirche (40 Millionen Franken).