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Die 150. Session der Nationalsynode fand am 1. und 2. Juni 2018 in Basel statt.
Die Session begann mit einer Diskussionsrunde, bei der vier Persönlichkeiten aus den Bereichen Justiz, Politik, Gewerkschaftswesen und Jugend Zeugnisse über das Christkatholische Engagement in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft ablegten. In dieser Jubiläumssynode konzentrierten sich die Überlegungen auf mehrere Aspekte des kirchlichen Lebens und die Regeln, auf denen es beruht, um mit den aktuellen Bedürfnissen und Herausforderungen Schritt zu halten. Ein Antrag auf verbesserte Unterstützung durch regelmässige Supervision (Debriefing) von Geistlichen, die oft mit schwierigen menschlichen Situationen konfrontiert sind, wurde genehmigt.
Eine Verfassungsänderung betreffend die kirchlichen Beschwerdestellen wurde in erster Lesung angenommen, ebenso wie eine Teilrevision der Finanzordnung. Das Hilfswerk für Kinder und Jugendliche hat einen neuen Status erhalten, der der Entwicklung des Rahmens für den Jugendschutz und der Notwendigkeit Rechnung trägt, die Massnahmen mit allen staatlichen, verbandlichen und kirchlichen Eingreifstellen zu koordinieren (Subsidiaritätsprinzip). Die verschiedenen Tätigkeitsberichte verdeutlichten die Impulse der Solidarität, sei es für die Renovierung der Kirche Olten, die Entwicklungshilfe oder den Ausbau der Palliativmedizin.
Die Jugendlichen forderten die Synode in der Frage der gleichgeschlechtlichen Ehe heraus, und die Synode beauftragte den Bischof und den Synodalrat, in der nächsten Sitzung über das Thema zu berichten. Schliesslich hatten die Delegationen Gelegenheit, ihre Stellungnahmen zur Zukunft der Christkatholischen Kirche der Schweiz schriftlich einzureichen.