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In der konstruktiven Konsultation seien Möglichkeiten gefunden worden, um die aus der Restrukturierung resultierenden sozialen Auswirkungen abzuschwächen, heisst es. "Die Zahl potentieller Entlassungen wurde von 1'300 auf 900 deutlich reduziert", so das Unternehmen.
Man stehe weiterhin "für eine bedeutende und langfristige Präsenz" in der Schweiz ein und habe bereits die globalen Hauptsitze von Power Services und Steam Power Systems in Baden angesiedelt. Zusätzlich werde GE in den Jahren 2016/17 über 170 neue Arbeitsplätze im Geschäftsbereich Power Services schaffen. Das Unternehmen werde einen bedeutenden Schweizer Engineering-Bereich für zukünftige Technologien aufrecht erhalten.
GE hatte im Januar Massnahmen an den Standorten Baden, Birr, Dätwil, Turgi und Oberentfelden angekündigt, nachdem der Konzern im Frühjahr 2015 die Energiesparte des französischen Industriekonzerns Alstom übernommen hatte.
PERSONALVERTRETER: ZIELE NICHT ERFÜLLT
In einer Stellungnahme der Schweizer Personalvertretungen zum Abschluss der Konsultation heisst es, mit der Zusage des Managements mit einer Reduktion auf 900 betroffene Mitarbeitende seien die Ziele noch nicht erfüllt. Aufgrund der neugeschaffenen Stellen, vorzeitigen Pensionierungen und weiteren Massnahmen werde mit weniger als 650 betroffenen Mitarbeitenden gerechnet.
Zudem seien im Konsultationsverfahren klare Verbesserungen zum bestehenden Sozialplan erreicht worden. Zur Unterstützung werde ein interner Stellenvermittlungs- und Beratungsdienst eingerichtet. Ziel sei, keinen Mitarbeitenden in die Arbeitslosigkeit zu entlassen.
Die Personalvertreter rechnen mit Kündigungen ab Juli 2016 und es sei geplant, die Restrukturierung bis Dezember 2017 zu beenden.
yr/ra
(AWP)