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geriet auf der Bühne ins Schwärmen: «Kein Stern am französischen, ja europäischen Filmhimmel strahlt so stark wie der Stern Catherine Deneuve. Sie strahlt nicht nur länderübergreifend, sondern auch generationenübergreifend», schwärmte Festivalchef Albert Wiederspiel. Die Laudatio des Schauspielers David Bennent auf die 71-Jährige wurde zur Liebeserklärung samt Kniefall.
Deneuve kam zur Deutschlandpremiere von Jaco van Dormaels Werk «Le tout nouveau testament», mit dem das zehntägige Festival eröffnet wurde. Die Tragikomödie zeigt Gott als cholerisches Scheusal, dessen Tochter den Computer des Vaters hackt und jedem Erdenbewohner das persönliche Sterbedatum schickt.
Deneuve, die darin eine Nebenrolle übernahm, erhielt vor der Vorführung den Douglas-Sirk-Preis. Mit der undotierten Auszeichnung ehren die Hamburger Persönlichkeiten, die sich um Filmkultur und -branche verdient gemacht haben. Seit 1995 wird der Preis verliehen, Deneuve erhielt ihn nach Jodie Foster, Isabelle Huppert und Tilda Swinton als vierte Frau.