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Basel, 1682
Ölmalerei auf Leinwand
H. 127 cm, B. 98,5 cm
Inv. 1928.801.
Das vierjährige Mädchen steht in reicher, farbenfroher Kleidung und mit schwarzem, weit ausladendem Hut neben einem mit Blumen geschmückten Tisch. Es trägt schweren Perlenschmuck an Hals und Armen. An dem mit Rosetten besetzten Gürtel sind eine Stofftasche und ein Scherenfutteral befestigt. Das kleine Kind ist bereits in der Kleidung und mit den Utensilien einer erwachsenen Frau dargestellt. Die Blumen auf dem Tisch und in den Händen des Mädchens können als Zeichen der Kindheit und Jugend, aber auch der Vergänglichkeit und des flüchtigen Charakters der Schönheit angesehen werden. In der linken Bildecke hängt das Familienwappen «Keller». In der rechten Bildecke gibt die Inschrift «AET : 4 / A° 1682.» das Alter des Mädchens und das Entstehungsjahr des Bildes an. Maria Salome (geb. 1678) war das vierte von sechs Kindern von Simon Keller (geb. 1636) aus Basel und Maria Salome Schön (geb. 1637), Tochter des Bürgermeisters von Mülhausen.