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Suter gewinnt erste Abfahrt - Schmidhofer schwer gestürzt
Erste Abfahrt, erster Saisonsieg für die Schweizerinnen: Corinne Suter triumphiert beim Speed-Auftakt in Val d'Isère vor Sofia Goggia und Breezy Johnson. Nicole Schmidhofer stürzt schwer.
In der turbulenten, von Stürzen und längeren Unterbrüchen geprägten ersten Abfahrt des Winters hinterliess Suter einen bestechenden Eindruck. Die entscheidende Differenz zu Goggia schuf die 26-jährige Schwyzerin im oberen Abschnitt. Im Ziel betrug die Reserve der Disziplinensiegerin der Vorsaison auf die Italienerin elf Hundertstel. Breezy Johnson, die nach starken Trainings erstmals den Sprung auf das Podest schaffte, büsste 20 Hundertstel ein.
«Ich wollte überall frecher fahren als im Training, das ist mir nicht schlecht gelungen. Trotzdem glaubte ich bei der Zieldurchfahrt nicht an den Sieg. Oben und im Mittelteil fuhr ich sehr gut, unten unterlief mir ein Fehler. Ich hatte ich etwas Mühe mit den Wechseln vom Licht in den Schatten, bei denen man die Wellen nicht sieht und man sehr gut über dem Ski stehen muss. Glücklicherweise ist es trotzdem aufgegangen», kommentierte Suter im SRF-Interview.
Getrübt wurde Suters dritter Weltcupsieg, der zweite in der Disziplin Abfahrt, durch einen schweren Sturz der Österreicherin Nicole Schmidhofer. Die 31-Jährige geriet im unteren Streckenteil in hohem Tempo in die Fangnetze und blieb lange abseits der TV-Bilder liegen. Ersten Informationen zufolge war Schmidhofer bei Bewusstsein, hatte Verletzungen im Gesicht und klagte über Schmerzen im Knie und Rücken. Sie wurde nach längerer Bergungsarbeit mit dem Rettungsschlitten abtransportiert und in ein Spital gebracht.
An der gleichen Stelle wie Schmidhofer stürzten aufgrund von tückischen Licht-Schatten-Verhältnissen auch Federica Brignone und Joana Hählen sowie die Amerikanerin Alice McKennis Duran und die Französin Laura Gauché. Die vier kamen glimpflicher davon.
Zweitbeste Schweizerin beim Speed-Auftakt der Frauen in den Savoien war Lara Gut-Behrami auf Platz 8, vor Priska Nufer im 13. Rang. Insbesondere die unmittelbar nach Schmidhofer gestartete Michelle Gisin liess Vorsicht walten. Der Rückstand der ausserhalb der Top 15 klassierten Engelbergerin belief sich auf mehr als zwei Sekunden.
Am Samstag steht in Val d'Isère eine weitere Abfahrt auf dem Programm, gefolgt von einem Super-G am Sonntag.
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