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Im Gegensatz zu Aktien steht bei Investitionen in Anleihen mehr die Risikoperspektive als die Rendite im Vordergrund. Doch gibt es hierzu nur wenige statistische Analysen; keine gibt es bis anhin für den Nachhaltigkeitsansatz der Bank Sarasin. Jetzt wurde ein erster Schritt unternommen und eine einfache Analyse der Risikoprämien von Unternehmensanleihen aus dem Universum der von der Bank Sarasin bewerteten Unternehmen zwischen Januar 2006 und September 2011 durchgeführt. Dabei zeigte sich folgendes Muster: In der Finanzkrise haben sich die Credit Default Swaps (CDS, Kreditausfallversicherungen) der nachhaltigen Unternehmen besser halten können. Dieser Risikoprämienvorteil blieb in den meisten Wirtschaftssektoren bis 2011 bestehen; die nachhaltigen Unternehmen profitierten von geringeren Risikoprämien.
Mit einer einfachen Vergleichsberechnung kann nicht sicher beantwortet werden, ob die Prämiendifferenzen auf Nachhaltigkeitsaspekte oder auf andere, rein finanzielle Faktoren zurückzuführen sind. Sie bestätigt aber dennoch das Ergebnis der bisherigen wenigen wissenschaftlichen Untersuchungen mit Finanzmodellen, welche die Risikoprämien aus mehreren Faktoren erklären: Diese Analysen deuten mehrheitlich darauf hin, dass die Nachhaltigkeitsanalyse Anlegern in Unternehmensanleihen eine Reduktion von Verlustrisiken ermöglicht. Es sind zum Thema aber sicherlich noch weitergehende Untersuchungen erforderlich, um die bisherigen, eher spärlichen Ergebnisse zu erhärten.
|Das Faktenpapier "Nachhaltigkeit reduziert Risiken von Unternehmensanleihen"|
(Autor: Dr. Eckhard Plinke) ist in deutscher und englischer Sprache gratis erhältlich bei: <email-pii>
Quelle: Bank Sarasin
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