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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.01227 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 4. Januar 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1950, war seit dem 1. Juli 2008 als Leiter des Alters- und Gesundheitszentrums bei der Gemeinde Y.___ angestellt ( Urk. 6/14 Ziff. 1, 2.1 und 2.7). Unter Hinweis auf eine Erschöpfungsdepression (schweres Burnout) meldete er sich am 5. Oktober 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/4 Ziff. 6.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte n ach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/32-37) mit Verfügung vom 27. Oktober 2014 ( Urk. 6/38 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf Leistun gen der Invalidenversicherung. 2. Gegen die Verfügung vom 27. Oktober 2014 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 19. November 2014 Beschwerde und beantragte die rückwirkende Ausrichtung einer Invalidenrente ( Urk. 1 S. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. Januar 2015 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 29. Ja nuar 2015 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 7). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verwies im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) auf die erfolgten medizinischen Abklärungen. Diese hätten ergeben, dass keine Invali dität vorliege. Es liege eine mittlere bis schwere depressive Episode mit somati schem Syndrom vor. Dabei handle es sich definitionsgemäss um ein vorüberge hendes Leiden, indem solche Episoden im Mittel etwa sechs Monate, selten län ger als ein Jahr dauerten. Aus rechtlicher Sicht entspr e che das Leiden keiner langandauernden, schweren Erkrankung mit erheblicher und dauerhafter Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit. Das psychische Leiden sei behandelbar. Zudem sei en genügend Ressourcen vorhanden, die darauf schliessen liessen, dass das Leiden auch aus objektiver Sicht als überwindbar zu bewerten sei (S. 1 f.). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, es treffe nicht zu, dass die psychi sche Erkrankung vorübergehender Natur sei. Er sei seit dem 17. Juni 2013 zu 100 % arbeitsunfähig. Gemäss den beiliegenden psychiatrischen Berichten und Gutachten bleibe eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bis auf Weiteres er halten. Zurzeit bestehe keine Aussicht auf Wiedererlangung der Erwerbsfähig keit ( Urk. 1 S. 1). Die enorme Arbeitsbelastung als Leiter des Alters- und Ge sundheitszentrums habe am 17. Juni 2013 zu einem Zusammenbruch mit einem vollumfänglichen Verlust der Arbeitsfähigkeit geführt ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2.1 oben). Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG werde für die Annahme einer Invalidität nicht in jedem Fall eine bleibende Erwerbsunfähigkeit vorausgesetzt; dafür genüge auch eine längere Zeit dauernde Erwerbsunfähigkeit. Vorliegend dauere die volle Er werbsunfähigkeit bereits seit 17 Monaten und bleibe noch mindestens bis Früh - jahr 2015 bestehen ( Urk. 1 S. 3). 2.3 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. 3. 3.1 Der Beschwerdeführer begab sich am 25. Juni 2013 bei Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in psychiatrische Be handlung ( Urk. 6/15 /5 Ziff. 1.2). Dr. Z.___ führte im Bericht vom 2 2. Oktober 2013 ( Urk. 6/21/14-16) zur Krankengeschichte aus, der Beschwerdeführer sei seit dem 1. Juli 2008 als Leiter des Alters- und Gesundheitszentrums Y.___ angestellt. Ab Frühjahr 2010 habe er viele Verantwortungsbereich e überne hmen müssen. Bei knappen perso nellen Ressourcen habe er sich um Arbeiten kümmern müssen, die eindeutig nicht Aufgabe eines Leiters gewesen seien. Dennoch habe s eitens der Gemein deverwaltung stets der Druck bestanden, die Verwaltung sei aufgeblasen. Neue Stellen seien kaum bewilligt worden (S. 1 Mitte). Ende April/Anfang Mai 2013 sei er wegen starker Schmerzen aufgrund einer Cholezysto - und Choledoch olithiasis (Gallensteine) hospitalisiert worden ( S. 1 ). Der Beschwerdeführer verfüge über eine langjährige Erfahrung im Leiten von Pflegeeinrichtungen. Bei der langdauernden Überforderungssituation in Y.___ und de n kränkenden Erfahrungen und unfairen Behandlungen durch den Gemeinderat sei es zur psychischen Dekompensation gekommen. Folge nde Symptome seien aufgetreten: ein Gefühl des völligen Ausgebrannt seins, ein „Brett vor dem Kopf“ haben (Mühe mit dem Denken), er habe nicht mehr ge wusst, wie er sich an den Sitzungen verhalten solle, was er antworten, welche Haltung er einnehmen solle. Er sei in seiner Problemlösu ngsfähigkeit blockiert gewesen und habe nicht mehr ein- und durchschlafen können (S. 2 Ziff. 1 oben). Dr. Z.___ führte zum Psychostatus aus, der 63-jährige Patient sei schon vom äusseren Aspekt her sichtlich reduziert. Ansonsten sei er freundlich, ge pflegt und arbeite gut mit. Es bestünden mittelgradige Konzentrationsstörungen, ein mitte lgradiges bis schweres Grübeln, insbesondere im Zusammenhang mit seiner Arbeitssituation, und ein mittelgradiges Gedankendrängen. Im Affekt be stehe ein mittelgradiges bis schweres Gefühl der Gefühllosigkeit. Der Beschw e r deführer sei schwer affektarm und es bestehe ein schwer gestörtes Vitalgefühl. Er sei mittelgradig ängstlich. Der Antrieb sei leicht bis mittelgradig reduziert (S. 2 Ziff. 3 Mitte). Dr. Z.___ nannte als Diagnose eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom mit einem Zustand totaler Erschöpfung (Burnout, Ziff. 3). Die Prognose sei grundsätzlich gut. Die aktuelle Erkrankung sei im Zusammen hang mit der beschriebenen Arbeitssituation aufgetreten. Es würden eine anti depressive, medikamentöse Behandlung und Psychotherapie durchgeführt (S. 2 Ziff. 4). Der Beschwerdeführer sei bezogen auf die berufliche Tätigkeit im Alters- und Gesundheitszentrum Y.___ zu 100 % arbeitsunfähig. Die Krankschreibung erfolge seit dem 1. Juli 2013. Die Dauer sei offen. Der Beschwerdeführer befinde sich noch in einem depressiven Zustand. Es bestehe eine konflikthafte Arbeits platzsituation. Aufgrund dessen und bei dem Umstand, dass keine betrieblichen, strukturellen Veränderungen im Alters- und Gesundheitszentrum vorgenommen würden, die zur Vorbeugung weiterer Überlastungen nötig seien, erscheine eine Rückkehr an den Arbeitsplatz fraglich. Der Betrieb habe sich zudem entschie den, die Stelle durch eine andere Person neu zu besetzen ( Ziff. 7 a). Aktuell sei keine Tätigkeit zumutbar ( Ziff. 7 c). Bei genügender gesundheitlicher Verbesse rung werde der Patient wieder fähig sein, eine leitende Position einzunehmen. Er verfüge diesbezüglich über eine langjährige Erfahrung. Dies allerdings nicht mehr unter solchen, aufgrund der betri eblichen Struktur überfordernden, Bedin gung en ( Ziff. 7 d). 3.2 Dr. Z.___ bestätigte im Bericht vom 11. Dezember 2013 ( Urk. 6/15) für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit des Beschwerdeführers als Leiter des Alters- und Gesundheitszentrums Y.___ seit dem 1. Juli 2013 bis auf Weiteres eine Ar beitsunfähigkeit von 100 %. Der Beschwerdeführer sei in seinem Gesundhei ts zustand nicht in der Lage, den Aufgabe n eines Leiters eines Alters- und Ge sundheitszentrums nachzukommen. Der momentane Gesundheitszustand und die konflikthafte Arbeitsplatzsituation erlaubten auch keine behinderungsange passte Tätigkeit ( Ziff. 1.6-1.7). Die Prognose einer depressiven Erkrankung sei bei entsprechender Behandlung an sich gut. Angenommen, es könnte eine pas sende Stelle im Betrieb gefunden werden und der Beschwerdeführer sei in der Lage, sich unter veränderten Bedingungen wieder auf eine Tätigkeit im Alters- und Gesundheitszentrum Y.___ einzulassen, und ein schrittweiser Aufbau der Arbeitsfähigkeit sei möglich, dann wirke sich dies langfristig positiv auf die Arbeitsfähigke it aus (S. 5 Ziff. 1.8). 3.3 Die Swica Krankenversicherung AG gab als Krankentaggeldversicherer bei Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag, das am 20. Februar 2014 erstattet wurde ( Urk. 6/21/2-13). Dr. A.___ führte aus, der Beschwerdeführer gebe als aktuelle Beschwer den an, dass er sich völlig ausgebrannt fühle. Es sei so, als habe er ein Brett oder Druck auf dem Kopf. Die Spannung sei fast ununterbrochen vorhanden. Er könne sich nicht mehr richtig konzentrieren und richtig denken. Seine Leis tungsfähigkeit sei nicht mehr wie früher. Häufig fühle er sich gedrückt, ohne Elan und sei völlig erschöpft. Seinen Hausarzt besuche er einmal im Monat. Seinen Psychiater, Dr. Z.___, suche er etwa zweimal pro Mon at auf. Er sei noch nie in einer psychiatrischen Klinik hospitalisiert gewesen (S. 6 Ziff. 3). Dr. A.___ nannte als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigk eit eine mittlere bis schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom vor dem Hintergrund einer Anpassungsstörung sowie eine mögliche Panikstörung oder Angststörung. Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellte die Gut achterin nicht (S. 10 Ziff. 6.1-6.2). Der Beschwerdeführer habe zum Explorationszeitpunkt über Beschwerden berich tet, welche zusammengefasst als mittlere bis schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom, wo hl möglich vor dem Hintergrund einer Anpas sungsstörung, interpretiert werden könnten. Bezogen auf den angestammten Arbeitsplatz liege in absehbarer Zeit keine verwertbare Arbeitsfähigkeit mehr vor. Der Beschwerdeführer berichte über Beeinträchtigungen aufgrund von see lischen Problemen und der langzeitigen Überforderungssituation am damaligen Arbeitsplatz (S. 7 f.). Er berichte über eine Krankheitsentwicklung über den Zeitraum der letzten Jahre, welche aufgrund einer beruflichen Überforderung, in erster Linie durch die misslichen Verhältnisse im Pflegeheim, entstanden sei (S. 8 oben). Es sei sehr wahrscheinlich, dass sich der immense Druck und die seelische Belas tung im Rahmen der Arbeitsplatzbelastung in der Folge zu einer depressi ven Symptomatik entwickelt hätten. Die Kriterien für eine depressive Störung gemäss ICD-10 seien aktuell erfüllt (S. 8 unten). Der behandelnde Psychiater und der Hausarzt hätten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bezogen auf den letzten Arbeitsplatz attestiert. Der Bericht des Psychiaters sei sehr ausführlich, in sich schlüs sig und gut nachvollziehbar. Dr. Z.___ und a u ch der Beschwer deführer hätten angegeben, dass er in der Vergangenheit wiederholt an Ängsten und panikartigen Zuständen mit vegetativen Begleiterscheinungen gelitten habe (S. 9 oben). Der Beschwerdeführer sei bei Dr. Z.___ in Behandlung. Die Frequenz der Termine sollte nach Möglichkeit auf ein - bis zweimal pro Woche erhöht werden. Mit einer Therapiefrequenz von zweimal monatlich scheine bislang keine deut liche Besserung eingetreten zu sein. Eine antidepressive Behandlung finde be reits statt und sollte weitergeführt werden. Die Prognose bei der Problematik ei ner depressiven Störung/Anpassungsstörung sei grundsätzlich sehr gut. Inner halb der nächsten drei Monate sollte wieder mit einer vollen Arbeitsfähigkeit zu rechnen sein (S. 11 Ziff. 7). Die Arbeitsfähigkeit betrage für den letzten Arbeitsplatz momentan 0 %. Auf grund der attestierten Diagnosen und der eingeschränkten emotionalen Stabili tät betrage die Arbeitsfähigkeit derzeit in allen möglichen Tätigkeiten auf dem freien Markt 0 %. Aktuell sei lediglich eine IV-Integrationsmassnahme oder Ähnliches, angefangen mit einem Pensum von 20 %, denkbar, sofern es der Be handlungsverlauf und die gesundheitliche Situation zuliessen ( S. 11 Ziff. 8 a -10 c ). 3.4 Dr. Z.___ gab in einem Schreiben vom 15. Mai 2014 ( Urk. 6/27) an, das Ziel der Therapie, die hinreichende psychische und somatische Stabilisierung, sei erreicht worden. Eine geringe Belastbarkeit und eine rasche Ermüdbarkeit seien aber unverändert vorhanden. A ktuell und bis auf Weiteres sei en weder die Wiederaufnahme der angestammten Arbeit noch eine Verweistätigkeit zumut bar. 3.5 PD Dr. med. B.___, Facharzt für Neurologie, Regionalärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 17. Juni 2014 zum Schreiben von Dr. Z.___ vom 15. Mai 2014 Stellung. Dr. B.___ führte aus, das Schreiben vom 15. Mai 2014 baue auf einem Bericht von Dr. Z.___ vom 21. Januar 2014 auf. Es laufe eine intensive psychiatrische Behandlung, jedoch bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Die im Gutachten von Dr. A.___ für Mai 2014 prognostizierte volle Arbeitsfähigkeit sei demnach nicht eingetreten. Zur Klärung der Diskrepanz sei bei Dr. Z.___ eine ergänzende Stellungnahme einzuholen ( Urk. 6/30 S. 4). 3.6 Dr. Z.___ nahm am 3. September 2014 ergänzend Stellung ( Urk. 6/33). Er führte Auszüge aus der Krankenakte des Beschwerdeführers in der Zeit vom 8. Mai bis 2. September 2014 auf (S. 1 f.). Dr. Z.___ gab des Weiteren an, medikamentös erfolge eine for tlaufende Behandlung mit gute r Compliance ( S. 2). I n der vorliegenden Situation bedürfe es weiterhin eines unbedingten Schutz - rau mes mittels Krankschreibung, damit der Beschwerdeführer erfolgreich an seiner Problematik arbeiten könne. Trotz der intensiven psychiatrischen und psychotherapeutischen Arbeit sei der Zustand immer wieder labil gewesen, die Belastbarkeit sei klein und die Auseinandersetzung mit Wegen zur Wiederauf nahme einer Tätigkeit führe zu Einbrüchen. Eine Fortführung der Krankschrei bung zu 100 % sei unerlässlich (S. 2 f.). Aufgrund seiner klinischen Erfahrung sei die Einschätzung der Gutachterin Dr. A.___ eindeutig zu optimis tisch gewesen. Um per Ende Mai 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 100 % wieder erlangen zu können, hätte der Beschwerdeführer wahrhaft ein Wunder vollbrin gen müssen. Er werde per Ende Mai 2015 pensioniert. Er könne nicht mehr an seinen früheren Arbeitsplatz zurückkehren. Eine Wiedereingliederung an einem neuen Arbeitsplatz benötige einen monatelangen und vorsichtigen Aufbau. An gesichts der baldigen Pensionierung bedeute dies einen unverhältnismässigen Aufwand (S. 3). 3.7 Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete am 25. September 2014 zuhanden des Taggeldversicherers eine psychiatrische Kurzbeurteilung ( Urk. 3/3). Der Bericht basiert auf der Untersuchung des Be schwerdeführers vom 10. September 2014 (S. 1). Dr. C.___ führte zum Befund aus, der Beschwerdeführer wirke in sich gekehrt und erschöpft. Er sei inhaltlich fast völlig auf die von ihm wahrgenommenen Beschwerden sowie die Situation an seinem letzten Arbeitsplatz eingeengt. Die Stimmung sei d eprimiert und nicht auflockerbar. Durch die vo n ihm beschrie benen Ängste sei er in der Untersuchungssituation nicht beeinträchtigt (S. 5 Ziff. 3.1). Dr. C.___ nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine mittelgradige depressive Episode mit som atischem Syndrom. Diagno sen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellte Dr. C.___ nicht (S. 6 Ziff. 3.2). Im Rahmen der aktuellen Begutachtung zeige sich die von Dr. A.___ diagnostizierte psychische Störung in ihren Symptomen weitgehend unverän dert. Die Erlebnisse an seiner letzten Arbeitsstelle beschäftigten den Beschwer deführer nach einer Konfrontation im Hinblick auf einen bevorstehenden Ar beitsversuch Anfang Sommer dieses Jahres gedanklich wieder vollständig. Die Möglichkeit des Rückgriffs auf Ressourcen zur Verarbeitung seiner Erlebnisse habe sich in der Vergangenheit als eingeschränkt erwiesen, wobei sicher auch das Lebensalter eine Rolle spiele (S. 6 Ziff. 5). Reaktive Faktoren, die bei einer Anpassungsstörung als entscheidend angesehen würden, seien zunehmend in den Hintergrund getreten und es müsse von einem eigengesetzlichen Verlauf einer depressiven Störung ausgegangen werden. Bei Berücksichtigung des bis herigen Krankheitsverlauf e s und des aktuellen Befundes bestehe sowohl im an gestammten Beruf als auch in einer Tätigkeit mit vergleichbarem Anforde rungsprofil respektive auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf nicht absehbare Zeit weiterhin ei ne Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Eine Reevaluation in sechs Monaten sei sinnvoll (S. 7 Ziff. 5). 4. 4.1 Der Beschwerdeführer war als Leiter des Alters - und Gesundheitszentrums bei der Gemeinde Y.___ angestellt. Dr. Z.___ führte die Krankschreibung auf die schwierige Arbeitsplatzsituation in Y.___ zurück. Er diagnostizierte eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom mit einem Zu stand totaler Erschöpfung (Burnout) und attestierte für jegliche Tätigkeiten ein e Arbeit sunfähigkeit von 100 % seit dem 1. Juli 2013 (E. 3.1 ). 4.2 Gemäss ICD-10 beträgt die Mindestdauer einer mittelgradigen depressiven Stö rung (F32.1) etwa zwei Wochen. Die rezidivierende depressive Störung (F33) ist durch wiederholte depressive Episoden charakterisiert, die zwischen drei und zwölf Monaten (im Mittel etwa sechs Monate) dauern; die Besserung zwischen den Episoden ist im Allgemeinen vollständig, eine Minderheit von Patienten entwickelt allerdings eine anhaltende Depression, hauptsächlich im höheren Le bensalter (Rahel Sager, Die bundesgerichtliche Rechtsprechung betreffend De pressionen, SZS 2015, S. 314 Ziff. 5.1 ). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist eine invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressiven Störung zwar nicht schlechthin auszuschlies sen, indessen bedingt deren Annahme, dass es sich nicht bloss um eine Begleit erscheinung einer Schmerzkrankheit, sondern um ein selbständiges, von einem psychogenen Schmerzsyndrom losgelöstes depressives Leiden handelt und im Weiteren, dass eine konsequente Depressionstherapie befolgt wird, deren Schei tern das Leiden als resistent ausweist. Zumindest bei mittelschweren depressiven Episoden verneint dies das Bundesgericht regelmässig (Urteil des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom 3. April 2014, E. 4.2). Ein „Burn-out“ als solches fällt sodann nicht unter den Begriff der invaliditäts rechtlich erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigung; es stellt grundsätzlich kei nen invalidisierenden Gesundheitsschaden dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012, E. 3.1). 4.3 Der Beschwerdeführer war zum Zeitpunkt der Verfügung der Beschwerdegegne rin vom 2 7. Oktober 2014 mehr als ein Jahr in seiner Arbeitsfähigkeit einge schränkt. In Anbetracht der eher kurzen Dauer der festgestellten depressiven Störung kann nicht vom Scheitern einer konsequent durchgeführten Therapie gesprochen werden. So bezeichnete Dr. A.___ die Therapiefrequenz von zwei Sitzungen pro Monat als ungenügend (E. 3.3). Daraus ist zu schliessen, dass bei einer höheren Therapiefrequenz mit einer Besserung der Beschwerden zu rechnen ist. Auch Dr. Z.___ schloss einen Wiedereinstieg in einer an gepassten Tätigkeit, gegebenenfalls sogar bei der Gemeinde Y.___, nicht grundsätzlich aus (E. 3.2). Mit dem Gutachten von Dr. A.___ vom 2 0. Februar 2014, auf das abgestellt werden kann, ist die diagnostizierte mittel gradige depressive Episode als behandelbar und damit als vorübergehend zu qualifizieren. Dass die von Dr. A.___ prognostizierte volle Arbeitsfähig keit per Mai 2014 nicht realisiert werden konnte, ändert daran nicht s. Sowohl der behandelnde Psychiater als auch die Gutachterin Dr. A.___ bestä tigten, dass sie Störung gut zu behandeln ist. Was der Beschwerdeführer dage gen vorbrachte, führt zu keinem anderen Ergebnis. Dr. Z.___ stellte zudem einen Zustand des Ausge branntseins (Burnout-Syndrom) fest, welchen er als Diagnose aufführte (Z73 nach ICD-10). Rechtspre chungsgemäss handelt es sich hierbei nicht um einen invalidisierenden Gesund heitsschaden. 4.4 Bei der diagnostizierten mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom und einem Zustand nach totaler Erschöpfung fehlt es in Übereinstim mung mit der Rechtsprechung des Bundesgerichts an einem invalidisierenden Gesundheitsschaden. Die Beschwerdegegnerin hat einen Rentenanspruch im angefochtenen Entscheid demzufolge zu Recht verneint. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 5. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vorl iegend sind die Kosten auf Fr. 6 00.-- festzus etzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBrugger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.01227 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 4. Januar 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1950, war seit dem 1. Juli 2008 als Leiter des Alters- und Gesundheitszentrums bei der Gemeinde Y.___ angestellt ( Urk. 6/14 Ziff. 1, 2.1 und 2.7). Unter Hinweis auf eine Erschöpfungsdepression (schweres Burnout) meldete er sich am 5. Oktober 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/4 Ziff. 6.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte n ach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/32-37) mit Verfügung vom 27. Oktober 2014 ( Urk. 6/38 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf Leistun gen der Invalidenversicherung. 2. Gegen die Verfügung vom 27. Oktober 2014 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 19. November 2014 Beschwerde und beantragte die rückwirkende Ausrichtung einer Invalidenrente ( Urk. 1 S. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. Januar 2015 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 29. Ja nuar 2015 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 7). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verwies im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) auf die erfolgten medizinischen Abklärungen. Diese hätten ergeben, dass keine Invali dität vorliege. Es liege eine mittlere bis schwere depressive Episode mit somati schem Syndrom vor. Dabei handle es sich definitionsgemäss um ein vorüberge hendes Leiden, indem solche Episoden im Mittel etwa sechs Monate, selten län ger als ein Jahr dauerten. Aus rechtlicher Sicht entspr e che das Leiden keiner langandauernden, schweren Erkrankung mit erheblicher und dauerhafter Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit. Das psychische Leiden sei behandelbar. Zudem sei en genügend Ressourcen vorhanden, die darauf schliessen liessen, dass das Leiden auch aus objektiver Sicht als überwindbar zu bewerten sei (S. 1 f.). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, es treffe nicht zu, dass die psychi sche Erkrankung vorübergehender Natur sei. Er sei seit dem 17. Juni 2013 zu 100 % arbeitsunfähig. Gemäss den beiliegenden psychiatrischen Berichten und Gutachten bleibe eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bis auf Weiteres er halten. Zurzeit bestehe keine Aussicht auf Wiedererlangung der Erwerbsfähig keit ( Urk. 1 S. 1). Die enorme Arbeitsbelastung als Leiter des Alters- und Ge sundheitszentrums habe am 17. Juni 2013 zu einem Zusammenbruch mit einem vollumfänglichen Verlust der Arbeitsfähigkeit geführt ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2.1 oben). Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG werde für die Annahme einer Invalidität nicht in jedem Fall eine bleibende Erwerbsunfähigkeit vorausgesetzt; dafür genüge auch eine längere Zeit dauernde Erwerbsunfähigkeit. Vorliegend dauere die volle Er werbsunfähigkeit bereits seit 17 Monaten und bleibe noch mindestens bis Früh - jahr 2015 bestehen ( Urk. 1 S. 3). 2.3 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. 3. 3.1 Der Beschwerdeführer begab sich am 25. Juni 2013 bei Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in psychiatrische Be handlung ( Urk. 6/15 /5 Ziff. 1.2). Dr. Z.___ führte im Bericht vom 2 2. Oktober 2013 ( Urk. 6/21/14-16) zur Krankengeschichte aus, der Beschwerdeführer sei seit dem 1. Juli 2008 als Leiter des Alters- und Gesundheitszentrums Y.___ angestellt. Ab Frühjahr 2010 habe er viele Verantwortungsbereich e überne hmen müssen. Bei knappen perso nellen Ressourcen habe er sich um Arbeiten kümmern müssen, die eindeutig nicht Aufgabe eines Leiters gewesen seien. Dennoch habe s eitens der Gemein deverwaltung stets der Druck bestanden, die Verwaltung sei aufgeblasen. Neue Stellen seien kaum bewilligt worden (S. 1 Mitte). Ende April/Anfang Mai 2013 sei er wegen starker Schmerzen aufgrund einer Cholezysto - und Choledoch olithiasis (Gallensteine) hospitalisiert worden ( S. 1 ). Der Beschwerdeführer verfüge über eine langjährige Erfahrung im Leiten von Pflegeeinrichtungen. Bei der langdauernden Überforderungssituation in Y.___ und de n kränkenden Erfahrungen und unfairen Behandlungen durch den Gemeinderat sei es zur psychischen Dekompensation gekommen. Folge nde Symptome seien aufgetreten: ein Gefühl des völligen Ausgebrannt seins, ein „Brett vor dem Kopf“ haben (Mühe mit dem Denken), er habe nicht mehr ge wusst, wie er sich an den Sitzungen verhalten solle, was er antworten, welche Haltung er einnehmen solle. Er sei in seiner Problemlösu ngsfähigkeit blockiert gewesen und habe nicht mehr ein- und durchschlafen können (S. 2 Ziff. 1 oben). Dr. Z.___ führte zum Psychostatus aus, der 63-jährige Patient sei schon vom äusseren Aspekt her sichtlich reduziert. Ansonsten sei er freundlich, ge pflegt und arbeite gut mit. Es bestünden mittelgradige Konzentrationsstörungen, ein mitte lgradiges bis schweres Grübeln, insbesondere im Zusammenhang mit seiner Arbeitssituation, und ein mittelgradiges Gedankendrängen. Im Affekt be stehe ein mittelgradiges bis schweres Gefühl der Gefühllosigkeit. Der Beschw e r deführer sei schwer affektarm und es bestehe ein schwer gestörtes Vitalgefühl. Er sei mittelgradig ängstlich. Der Antrieb sei leicht bis mittelgradig reduziert (S. 2 Ziff. 3 Mitte). Dr. Z.___ nannte als Diagnose eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom mit einem Zustand totaler Erschöpfung (Burnout, Ziff. 3). Die Prognose sei grundsätzlich gut. Die aktuelle Erkrankung sei im Zusammen hang mit der beschriebenen Arbeitssituation aufgetreten. Es würden eine anti depressive, medikamentöse Behandlung und Psychotherapie durchgeführt (S. 2 Ziff. 4). Der Beschwerdeführer sei bezogen auf die berufliche Tätigkeit im Alters- und Gesundheitszentrum Y.___ zu 100 % arbeitsunfähig. Die Krankschreibung erfolge seit dem 1. Juli 2013. Die Dauer sei offen. Der Beschwerdeführer befinde sich noch in einem depressiven Zustand. Es bestehe eine konflikthafte Arbeits platzsituation. Aufgrund dessen und bei dem Umstand, dass keine betrieblichen, strukturellen Veränderungen im Alters- und Gesundheitszentrum vorgenommen würden, die zur Vorbeugung weiterer Überlastungen nötig seien, erscheine eine Rückkehr an den Arbeitsplatz fraglich. Der Betrieb habe sich zudem entschie den, die Stelle durch eine andere Person neu zu besetzen ( Ziff. 7 a). Aktuell sei keine Tätigkeit zumutbar ( Ziff. 7 c). Bei genügender gesundheitlicher Verbesse rung werde der Patient wieder fähig sein, eine leitende Position einzunehmen. Er verfüge diesbezüglich über eine langjährige Erfahrung. Dies allerdings nicht mehr unter solchen, aufgrund der betri eblichen Struktur überfordernden, Bedin gung en ( Ziff. 7 d). 3.2 Dr. Z.___ bestätigte im Bericht vom 11. Dezember 2013 ( Urk. 6/15) für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit des Beschwerdeführers als Leiter des Alters- und Gesundheitszentrums Y.___ seit dem 1. Juli 2013 bis auf Weiteres eine Ar beitsunfähigkeit von 100 %. Der Beschwerdeführer sei in seinem Gesundhei ts zustand nicht in der Lage, den Aufgabe n eines Leiters eines Alters- und Ge sundheitszentrums nachzukommen. Der momentane Gesundheitszustand und die konflikthafte Arbeitsplatzsituation erlaubten auch keine behinderungsange passte Tätigkeit ( Ziff. 1.6-1.7). Die Prognose einer depressiven Erkrankung sei bei entsprechender Behandlung an sich gut. Angenommen, es könnte eine pas sende Stelle im Betrieb gefunden werden und der Beschwerdeführer sei in der Lage, sich unter veränderten Bedingungen wieder auf eine Tätigkeit im Alters- und Gesundheitszentrum Y.___ einzulassen, und ein schrittweiser Aufbau der Arbeitsfähigkeit sei möglich, dann wirke sich dies langfristig positiv auf die Arbeitsfähigke it aus (S. 5 Ziff. 1.8). 3.3 Die Swica Krankenversicherung AG gab als Krankentaggeldversicherer bei Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag, das am 20. Februar 2014 erstattet wurde ( Urk. 6/21/2-13). Dr. A.___ führte aus, der Beschwerdeführer gebe als aktuelle Beschwer den an, dass er sich völlig ausgebrannt fühle. Es sei so, als habe er ein Brett oder Druck auf dem Kopf. Die Spannung sei fast ununterbrochen vorhanden. Er könne sich nicht mehr richtig konzentrieren und richtig denken. Seine Leis tungsfähigkeit sei nicht mehr wie früher. Häufig fühle er sich gedrückt, ohne Elan und sei völlig erschöpft. Seinen Hausarzt besuche er einmal im Monat. Seinen Psychiater, Dr. Z.___, suche er etwa zweimal pro Mon at auf. Er sei noch nie in einer psychiatrischen Klinik hospitalisiert gewesen (S. 6 Ziff. 3). Dr. A.___ nannte als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigk eit eine mittlere bis schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom vor dem Hintergrund einer Anpassungsstörung sowie eine mögliche Panikstörung oder Angststörung. Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellte die Gut achterin nicht (S. 10 Ziff. 6.1-6.2). Der Beschwerdeführer habe zum Explorationszeitpunkt über Beschwerden berich tet, welche zusammengefasst als mittlere bis schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom, wo hl möglich vor dem Hintergrund einer Anpas sungsstörung, interpretiert werden könnten. Bezogen auf den angestammten Arbeitsplatz liege in absehbarer Zeit keine verwertbare Arbeitsfähigkeit mehr vor. Der Beschwerdeführer berichte über Beeinträchtigungen aufgrund von see lischen Problemen und der langzeitigen Überforderungssituation am damaligen Arbeitsplatz (S. 7 f.). Er berichte über eine Krankheitsentwicklung über den Zeitraum der letzten Jahre, welche aufgrund einer beruflichen Überforderung, in erster Linie durch die misslichen Verhältnisse im Pflegeheim, entstanden sei (S. 8 oben). Es sei sehr wahrscheinlich, dass sich der immense Druck und die seelische Belas tung im Rahmen der Arbeitsplatzbelastung in der Folge zu einer depressi ven Symptomatik entwickelt hätten. Die Kriterien für eine depressive Störung gemäss ICD-10 seien aktuell erfüllt (S. 8 unten). Der behandelnde Psychiater und der Hausarzt hätten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bezogen auf den letzten Arbeitsplatz attestiert. Der Bericht des Psychiaters sei sehr ausführlich, in sich schlüs sig und gut nachvollziehbar. Dr. Z.___ und a u ch der Beschwer deführer hätten angegeben, dass er in der Vergangenheit wiederholt an Ängsten und panikartigen Zuständen mit vegetativen Begleiterscheinungen gelitten habe (S. 9 oben). Der Beschwerdeführer sei bei Dr. Z.___ in Behandlung. Die Frequenz der Termine sollte nach Möglichkeit auf ein - bis zweimal pro Woche erhöht werden. Mit einer Therapiefrequenz von zweimal monatlich scheine bislang keine deut liche Besserung eingetreten zu sein. Eine antidepressive Behandlung finde be reits statt und sollte weitergeführt werden. Die Prognose bei der Problematik ei ner depressiven Störung/Anpassungsstörung sei grundsätzlich sehr gut. Inner halb der nächsten drei Monate sollte wieder mit einer vollen Arbeitsfähigkeit zu rechnen sein (S. 11 Ziff. 7). Die Arbeitsfähigkeit betrage für den letzten Arbeitsplatz momentan 0 %. Auf grund der attestierten Diagnosen und der eingeschränkten emotionalen Stabili tät betrage die Arbeitsfähigkeit derzeit in allen möglichen Tätigkeiten auf dem freien Markt 0 %. Aktuell sei lediglich eine IV-Integrationsmassnahme oder Ähnliches, angefangen mit einem Pensum von 20 %, denkbar, sofern es der Be handlungsverlauf und die gesundheitliche Situation zuliessen ( S. 11 Ziff. 8 a -10 c ). 3.4 Dr. Z.___ gab in einem Schreiben vom 15. Mai 2014 ( Urk. 6/27) an, das Ziel der Therapie, die hinreichende psychische und somatische Stabilisierung, sei erreicht worden. Eine geringe Belastbarkeit und eine rasche Ermüdbarkeit seien aber unverändert vorhanden. A ktuell und bis auf Weiteres sei en weder die Wiederaufnahme der angestammten Arbeit noch eine Verweistätigkeit zumut bar. 3.5 PD Dr. med. B.___, Facharzt für Neurologie, Regionalärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 17. Juni 2014 zum Schreiben von Dr. Z.___ vom 15. Mai 2014 Stellung. Dr. B.___ führte aus, das Schreiben vom 15. Mai 2014 baue auf einem Bericht von Dr. Z.___ vom 21. Januar 2014 auf. Es laufe eine intensive psychiatrische Behandlung, jedoch bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Die im Gutachten von Dr. A.___ für Mai 2014 prognostizierte volle Arbeitsfähigkeit sei demnach nicht eingetreten. Zur Klärung der Diskrepanz sei bei Dr. Z.___ eine ergänzende Stellungnahme einzuholen ( Urk. 6/30 S. 4). 3.6 Dr. Z.___ nahm am 3. September 2014 ergänzend Stellung ( Urk. 6/33). Er führte Auszüge aus der Krankenakte des Beschwerdeführers in der Zeit vom 8. Mai bis 2. September 2014 auf (S. 1 f.). Dr. Z.___ gab des Weiteren an, medikamentös erfolge eine for tlaufende Behandlung mit gute r Compliance ( S. 2). I n der vorliegenden Situation bedürfe es weiterhin eines unbedingten Schutz - rau mes mittels Krankschreibung, damit der Beschwerdeführer erfolgreich an seiner Problematik arbeiten könne. Trotz der intensiven psychiatrischen und psychotherapeutischen Arbeit sei der Zustand immer wieder labil gewesen, die Belastbarkeit sei klein und die Auseinandersetzung mit Wegen zur Wiederauf nahme einer Tätigkeit führe zu Einbrüchen. Eine Fortführung der Krankschrei bung zu 100 % sei unerlässlich (S. 2 f.). Aufgrund seiner klinischen Erfahrung sei die Einschätzung der Gutachterin Dr. A.___ eindeutig zu optimis tisch gewesen. Um per Ende Mai 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 100 % wieder erlangen zu können, hätte der Beschwerdeführer wahrhaft ein Wunder vollbrin gen müssen. Er werde per Ende Mai 2015 pensioniert. Er könne nicht mehr an seinen früheren Arbeitsplatz zurückkehren. Eine Wiedereingliederung an einem neuen Arbeitsplatz benötige einen monatelangen und vorsichtigen Aufbau. An gesichts der baldigen Pensionierung bedeute dies einen unverhältnismässigen Aufwand (S. 3). 3.7 Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete am 25. September 2014 zuhanden des Taggeldversicherers eine psychiatrische Kurzbeurteilung ( Urk. 3/3). Der Bericht basiert auf der Untersuchung des Be schwerdeführers vom 10. September 2014 (S. 1). Dr. C.___ führte zum Befund aus, der Beschwerdeführer wirke in sich gekehrt und erschöpft. Er sei inhaltlich fast völlig auf die von ihm wahrgenommenen Beschwerden sowie die Situation an seinem letzten Arbeitsplatz eingeengt. Die Stimmung sei d eprimiert und nicht auflockerbar. Durch die vo n ihm beschrie benen Ängste sei er in der Untersuchungssituation nicht beeinträchtigt (S. 5 Ziff. 3.1). Dr. C.___ nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine mittelgradige depressive Episode mit som atischem Syndrom. Diagno sen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellte Dr. C.___ nicht (S. 6 Ziff. 3.2). Im Rahmen der aktuellen Begutachtung zeige sich die von Dr. A.___ diagnostizierte psychische Störung in ihren Symptomen weitgehend unverän dert. Die Erlebnisse an seiner letzten Arbeitsstelle beschäftigten den Beschwer deführer nach einer Konfrontation im Hinblick auf einen bevorstehenden Ar beitsversuch Anfang Sommer dieses Jahres gedanklich wieder vollständig. Die Möglichkeit des Rückgriffs auf Ressourcen zur Verarbeitung seiner Erlebnisse habe sich in der Vergangenheit als eingeschränkt erwiesen, wobei sicher auch das Lebensalter eine Rolle spiele (S. 6 Ziff. 5). Reaktive Faktoren, die bei einer Anpassungsstörung als entscheidend angesehen würden, seien zunehmend in den Hintergrund getreten und es müsse von einem eigengesetzlichen Verlauf einer depressiven Störung ausgegangen werden. Bei Berücksichtigung des bis herigen Krankheitsverlauf e s und des aktuellen Befundes bestehe sowohl im an gestammten Beruf als auch in einer Tätigkeit mit vergleichbarem Anforde rungsprofil respektive auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf nicht absehbare Zeit weiterhin ei ne Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Eine Reevaluation in sechs Monaten sei sinnvoll (S. 7 Ziff. 5). 4. 4.1 Der Beschwerdeführer war als Leiter des Alters - und Gesundheitszentrums bei der Gemeinde Y.___ angestellt. Dr. Z.___ führte die Krankschreibung auf die schwierige Arbeitsplatzsituation in Y.___ zurück. Er diagnostizierte eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom mit einem Zu stand totaler Erschöpfung (Burnout) und attestierte für jegliche Tätigkeiten ein e Arbeit sunfähigkeit von 100 % seit dem 1. Juli 2013 (E. 3.1 ). 4.2 Gemäss ICD-10 beträgt die Mindestdauer einer mittelgradigen depressiven Stö rung (F32.1) etwa zwei Wochen. Die rezidivierende depressive Störung (F33) ist durch wiederholte depressive Episoden charakterisiert, die zwischen drei und zwölf Monaten (im Mittel etwa sechs Monate) dauern; die Besserung zwischen den Episoden ist im Allgemeinen vollständig, eine Minderheit von Patienten entwickelt allerdings eine anhaltende Depression, hauptsächlich im höheren Le bensalter (Rahel Sager, Die bundesgerichtliche Rechtsprechung betreffend De pressionen, SZS 2015, S. 314 Ziff. 5.1 ). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist eine invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressiven Störung zwar nicht schlechthin auszuschlies sen, indessen bedingt deren Annahme, dass es sich nicht bloss um eine Begleit erscheinung einer Schmerzkrankheit, sondern um ein selbständiges, von einem psychogenen Schmerzsyndrom losgelöstes depressives Leiden handelt und im Weiteren, dass eine konsequente Depressionstherapie befolgt wird, deren Schei tern das Leiden als resistent ausweist. Zumindest bei mittelschweren depressiven Episoden verneint dies das Bundesgericht regelmässig (Urteil des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom 3. April 2014, E. 4.2). Ein „Burn-out“ als solches fällt sodann nicht unter den Begriff der invaliditäts rechtlich erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigung; es stellt grundsätzlich kei nen invalidisierenden Gesundheitsschaden dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012, E. 3.1). 4.3 Der Beschwerdeführer war zum Zeitpunkt der Verfügung der Beschwerdegegne rin vom 2 7. Oktober 2014 mehr als ein Jahr in seiner Arbeitsfähigkeit einge schränkt. In Anbetracht der eher kurzen Dauer der festgestellten depressiven Störung kann nicht vom Scheitern einer konsequent durchgeführten Therapie gesprochen werden. So bezeichnete Dr. A.___ die Therapiefrequenz von zwei Sitzungen pro Monat als ungenügend (E. 3.3). Daraus ist zu schliessen, dass bei einer höheren Therapiefrequenz mit einer Besserung der Beschwerden zu rechnen ist. Auch Dr. Z.___ schloss einen Wiedereinstieg in einer an gepassten Tätigkeit, gegebenenfalls sogar bei der Gemeinde Y.___, nicht grundsätzlich aus (E. 3.2). Mit dem Gutachten von Dr. A.___ vom 2 0. Februar 2014, auf das abgestellt werden kann, ist die diagnostizierte mittel gradige depressive Episode als behandelbar und damit als vorübergehend zu qualifizieren. Dass die von Dr. A.___ prognostizierte volle Arbeitsfähig keit per Mai 2014 nicht realisiert werden konnte, ändert daran nicht s. Sowohl der behandelnde Psychiater als auch die Gutachterin Dr. A.___ bestä tigten, dass sie Störung gut zu behandeln ist. Was der Beschwerdeführer dage gen vorbrachte, führt zu keinem anderen Ergebnis. Dr. Z.___ stellte zudem einen Zustand des Ausge branntseins (Burnout-Syndrom) fest, welchen er als Diagnose aufführte (Z73 nach ICD-10). Rechtspre chungsgemäss handelt es sich hierbei nicht um einen invalidisierenden Gesund heitsschaden. 4.4 Bei der diagnostizierten mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom und einem Zustand nach totaler Erschöpfung fehlt es in Übereinstim mung mit der Rechtsprechung des Bundesgerichts an einem invalidisierenden Gesundheitsschaden. Die Beschwerdegegnerin hat einen Rentenanspruch im angefochtenen Entscheid demzufolge zu Recht verneint. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 5. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vorl iegend sind die Kosten auf Fr. 6 00.-- festzus etzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBrugger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2014.01227 IV.2014.01227

IV.2014.01227 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Sager

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiber Brugger

Urteil vom 4. Januar 2016

Urteil vom 4. Januar 2016 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1950, war seit dem 1. Juli 2008 als Leiter des Alters- und Gesundheitszentrums bei der Gemeinde Y.___ angestellt ( Urk. 6/14 Ziff. 1, 2.1 und 2.7). Unter Hinweis auf eine Erschöpfungsdepression (schweres Burnout) meldete er sich am 5. Oktober 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/4 Ziff. 6.2).

1. X.___, geboren 1950, war seit dem 1. Juli 2008 als Leiter des Alters- und Gesundheitszentrums bei der Gemeinde Y.___ angestellt ( Urk. 6/14 Ziff. 1, 2.1 und 2.7). Unter Hinweis auf eine Erschöpfungsdepression (schweres Burnout) meldete er sich am 5. Oktober 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/4 Ziff. 6.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte n ach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/32-37) mit Verfügung vom 27. Oktober 2014 ( Urk. 6/38 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf Leistun gen der Invalidenversicherung.

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte n ach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/32-37) mit Verfügung vom 27. Oktober 2014 ( Urk. 6/38 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf Leistun gen der Invalidenversicherung. 2. Gegen die Verfügung vom 27. Oktober 2014 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 19. November 2014 Beschwerde und beantragte die rückwirkende Ausrichtung einer Invalidenrente ( Urk. 1 S. 1).

2. Gegen die Verfügung vom 27. Oktober 2014 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 19. November 2014 Beschwerde und beantragte die rückwirkende Ausrichtung einer Invalidenrente ( Urk. 1 S. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. Januar 2015 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 29. Ja nuar 2015 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 7).

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. Januar 2015 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 29. Ja nuar 2015 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 7). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).

1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verwies im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) auf die erfolgten medizinischen Abklärungen. Diese hätten ergeben, dass keine Invali dität vorliege. Es liege eine mittlere bis schwere depressive Episode mit somati schem Syndrom vor. Dabei handle es sich definitionsgemäss um ein vorüberge hendes Leiden, indem solche Episoden im Mittel etwa sechs Monate, selten län ger als ein Jahr dauerten. Aus rechtlicher Sicht entspr e che das Leiden keiner langandauernden, schweren Erkrankung mit erheblicher und dauerhafter Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit. Das psychische Leiden sei behandelbar. Zudem sei en genügend Ressourcen vorhanden, die darauf schliessen liessen, dass das Leiden auch aus objektiver Sicht als überwindbar zu bewerten sei (S. 1 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin verwies im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) auf die erfolgten medizinischen Abklärungen. Diese hätten ergeben, dass keine Invali dität vorliege. Es liege eine mittlere bis schwere depressive Episode mit somati schem Syndrom vor. Dabei handle es sich definitionsgemäss um ein vorüberge hendes Leiden, indem solche Episoden im Mittel etwa sechs Monate, selten län ger als ein Jahr dauerten. Aus rechtlicher Sicht entspr e che das Leiden keiner langandauernden, schweren Erkrankung mit erheblicher und dauerhafter Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit. Das psychische Leiden sei behandelbar. Zudem sei en genügend Ressourcen vorhanden, die darauf schliessen liessen, dass das Leiden auch aus objektiver Sicht als überwindbar zu bewerten sei (S. 1 f.). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, es treffe nicht zu, dass die psychi sche Erkrankung vorübergehender Natur sei. Er sei seit dem 17. Juni 2013 zu 100 % arbeitsunfähig. Gemäss den beiliegenden psychiatrischen Berichten und Gutachten bleibe eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bis auf Weiteres er halten. Zurzeit bestehe keine Aussicht auf Wiedererlangung der Erwerbsfähig keit ( Urk. 1 S. 1). Die enorme Arbeitsbelastung als Leiter des Alters- und Ge sundheitszentrums habe am 17. Juni 2013 zu einem Zusammenbruch mit einem vollumfänglichen Verlust der Arbeitsfähigkeit geführt ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2.1 oben). Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG werde für die Annahme einer Invalidität nicht in jedem Fall eine bleibende Erwerbsunfähigkeit vorausgesetzt; dafür genüge auch eine längere Zeit dauernde Erwerbsunfähigkeit. Vorliegend dauere die volle Er werbsunfähigkeit bereits seit 17 Monaten und bleibe noch mindestens bis Früh - jahr 2015 bestehen ( Urk. 1 S. 3).

2.2 Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, es treffe nicht zu, dass die psychi sche Erkrankung vorübergehender Natur sei. Er sei seit dem 17. Juni 2013 zu 100 % arbeitsunfähig. Gemäss den beiliegenden psychiatrischen Berichten und Gutachten bleibe eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bis auf Weiteres er halten. Zurzeit bestehe keine Aussicht auf Wiedererlangung der Erwerbsfähig keit ( Urk. 1 S. 1). Die enorme Arbeitsbelastung als Leiter des Alters- und Ge sundheitszentrums habe am 17. Juni 2013 zu einem Zusammenbruch mit einem vollumfänglichen Verlust der Arbeitsfähigkeit geführt ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2.1 oben). Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG werde für die Annahme einer Invalidität nicht in jedem Fall eine bleibende Erwerbsunfähigkeit vorausgesetzt; dafür genüge auch eine längere Zeit dauernde Erwerbsunfähigkeit. Vorliegend dauere die volle Er werbsunfähigkeit bereits seit 17 Monaten und bleibe noch mindestens bis Früh jahr 2015 bestehen ( Urk. 1 S. 3). 2.3 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers.

2.3 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. 3.

3. 3.1 Der Beschwerdeführer begab sich am 25. Juni 2013 bei Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in psychiatrische Be handlung ( Urk. 6/15 /5 Ziff. 1.2).

3.1 Der Beschwerdeführer begab sich am 25. Juni 2013 bei Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in psychiatrische Be handlung ( Urk. 6/15 /5 Ziff. 1.2). Dr. Z.___ führte im Bericht vom 2 2. Oktober 2013 ( Urk. 6/21/14-16) zur Krankengeschichte aus, der Beschwerdeführer sei seit dem 1. Juli 2008 als Leiter des Alters- und Gesundheitszentrums Y.___ angestellt. Ab Frühjahr 2010 habe er viele Verantwortungsbereich e überne hmen müssen. Bei knappen perso nellen Ressourcen habe er sich um Arbeiten kümmern müssen, die eindeutig nicht Aufgabe eines Leiters gewesen seien. Dennoch habe s eitens der Gemein deverwaltung stets der Druck bestanden, die Verwaltung sei aufgeblasen. Neue Stellen seien kaum bewilligt worden (S. 1 Mitte).

Dr. Z.___ führte im Bericht vom 2 2. Oktober 2013 ( Urk. 6/21/14-16) zur Krankengeschichte aus, der Beschwerdeführer sei seit dem 1. Juli 2008 als Leiter des Alters- und Gesundheitszentrums Y.___ angestellt. Ab Frühjahr 2010 habe er viele Verantwortungsbereich e überne hmen müssen. Bei knappen perso nellen Ressourcen habe er sich um Arbeiten kümmern müssen, die eindeutig nicht Aufgabe eines Leiters gewesen seien. Dennoch habe s eitens der Gemein deverwaltung stets der Druck bestanden, die Verwaltung sei aufgeblasen. Neue Stellen seien kaum bewilligt worden (S. 1 Mitte). Ende April/Anfang Mai 2013 sei er wegen starker Schmerzen aufgrund einer Cholezysto - und Choledoch olithiasis (Gallensteine) hospitalisiert worden ( S. 1 ).

Ende April/Anfang Mai 2013 sei er wegen starker Schmerzen aufgrund einer Cholezysto - und Choledoch olithiasis (Gallensteine) hospitalisiert worden ( S. 1 ). Der Beschwerdeführer verfüge über eine langjährige Erfahrung im Leiten von Pflegeeinrichtungen. Bei der langdauernden Überforderungssituation in Y.___ und de n kränkenden Erfahrungen und unfairen Behandlungen durch den Gemeinderat sei es zur psychischen Dekompensation gekommen. Folge nde Symptome seien aufgetreten: ein Gefühl des völligen Ausgebrannt seins, ein „Brett vor dem Kopf“ haben (Mühe mit dem Denken), er habe nicht mehr ge wusst, wie er sich an den Sitzungen verhalten solle, was er antworten, welche Haltung er einnehmen solle. Er sei in seiner Problemlösu ngsfähigkeit blockiert gewesen und habe nicht mehr ein- und durchschlafen können (S. 2 Ziff. 1 oben).

Der Beschwerdeführer verfüge über eine langjährige Erfahrung im Leiten von Pflegeeinrichtungen. Bei der langdauernden Überforderungssituation in Y.___ und de n kränkenden Erfahrungen und unfairen Behandlungen durch den Gemeinderat sei es zur psychischen Dekompensation gekommen. Folge nde Symptome seien aufgetreten: ein Gefühl des völligen Ausgebrannt seins, ein „Brett vor dem Kopf“ haben (Mühe mit dem Denken), er habe nicht mehr ge wusst, wie er sich an den Sitzungen verhalten solle, was er antworten, welche Haltung er einnehmen solle. Er sei in seiner Problemlösu ngsfähigkeit blockiert gewesen und habe nicht mehr ein- und durchschlafen können (S. 2 Ziff. 1 oben). Dr. Z.___ führte zum Psychostatus aus, der 63-jährige Patient sei schon vom äusseren Aspekt her sichtlich reduziert. Ansonsten sei er freundlich, ge pflegt und arbeite gut mit. Es bestünden mittelgradige Konzentrationsstörungen, ein mitte lgradiges bis schweres Grübeln, insbesondere im Zusammenhang mit seiner Arbeitssituation, und ein mittelgradiges Gedankendrängen. Im Affekt be stehe ein mittelgradiges bis schweres Gefühl der Gefühllosigkeit. Der Beschw e r deführer sei schwer affektarm und es bestehe ein schwer gestörtes Vitalgefühl. Er sei mittelgradig ängstlich. Der Antrieb sei leicht bis mittelgradig reduziert (S. 2 Ziff. 3 Mitte).

Dr. Z.___ führte zum Psychostatus aus, der 63-jährige Patient sei schon vom äusseren Aspekt her sichtlich reduziert. Ansonsten sei er freundlich, ge pflegt und arbeite gut mit. Es bestünden mittelgradige Konzentrationsstörungen, ein mitte lgradiges bis schweres Grübeln, insbesondere im Zusammenhang mit seiner Arbeitssituation, und ein mittelgradiges Gedankendrängen. Im Affekt be stehe ein mittelgradiges bis schweres Gefühl der Gefühllosigkeit. Der Beschw e r deführer sei schwer affektarm und es bestehe ein schwer gestörtes Vitalgefühl. Er sei mittelgradig ängstlich. Der Antrieb sei leicht bis mittelgradig reduziert (S. 2 Ziff. 3 Mitte). Dr. Z.___ nannte als Diagnose eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom mit einem Zustand totaler Erschöpfung (Burnout, Ziff. 3).

Dr. Z.___ nannte als Diagnose eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom mit einem Zustand totaler Erschöpfung (Burnout, Ziff. 3). Die Prognose sei grundsätzlich gut. Die aktuelle Erkrankung sei im Zusammen hang mit der beschriebenen Arbeitssituation aufgetreten. Es würden eine anti depressive, medikamentöse Behandlung und Psychotherapie durchgeführt (S. 2 Ziff. 4).

Die Prognose sei grundsätzlich gut. Die aktuelle Erkrankung sei im Zusammen hang mit der beschriebenen Arbeitssituation aufgetreten. Es würden eine anti depressive, medikamentöse Behandlung und Psychotherapie durchgeführt (S. 2 Ziff. 4). Der Beschwerdeführer sei bezogen auf die berufliche Tätigkeit im Alters- und Gesundheitszentrum Y.___ zu 100 % arbeitsunfähig. Die Krankschreibung erfolge seit dem 1. Juli 2013. Die Dauer sei offen. Der Beschwerdeführer befinde sich noch in einem depressiven Zustand. Es bestehe eine konflikthafte Arbeits platzsituation. Aufgrund dessen und bei dem Umstand, dass keine betrieblichen, strukturellen Veränderungen im Alters- und Gesundheitszentrum vorgenommen würden, die zur Vorbeugung weiterer Überlastungen nötig seien, erscheine eine Rückkehr an den Arbeitsplatz fraglich. Der Betrieb habe sich zudem entschie den, die Stelle durch eine andere Person neu zu besetzen ( Ziff. 7 a). Aktuell sei keine Tätigkeit zumutbar ( Ziff. 7 c). Bei genügender gesundheitlicher Verbesse rung werde der Patient wieder fähig sein, eine leitende Position einzunehmen. Er verfüge diesbezüglich über eine langjährige Erfahrung. Dies allerdings nicht mehr unter solchen, aufgrund der betri eblichen Struktur überfordernden, Bedin gung en ( Ziff. 7 d).

Der Beschwerdeführer sei bezogen auf die berufliche Tätigkeit im Alters- und Gesundheitszentrum Y.___ zu 100 % arbeitsunfähig. Die Krankschreibung erfolge seit dem 1. Juli 2013. Die Dauer sei offen. Der Beschwerdeführer befinde sich noch in einem depressiven Zustand. Es bestehe eine konflikthafte Arbeits platzsituation. Aufgrund dessen und bei dem Umstand, dass keine betrieblichen, strukturellen Veränderungen im Alters- und Gesundheitszentrum vorgenommen würden, die zur Vorbeugung weiterer Überlastungen nötig seien, erscheine eine Rückkehr an den Arbeitsplatz fraglich. Der Betrieb habe sich zudem entschie den, die Stelle durch eine andere Person neu zu besetzen ( Ziff. 7 a). Aktuell sei keine Tätigkeit zumutbar ( Ziff. 7 c). Bei genügender gesundheitlicher Verbesse rung werde der Patient wieder fähig sein, eine leitende Position einzunehmen. Er verfüge diesbezüglich über eine langjährige Erfahrung. Dies allerdings nicht mehr unter solchen, aufgrund der betri eblichen Struktur überfordernden, Bedin gung en ( Ziff. 7 d). 3.2 Dr. Z.___ bestätigte im Bericht vom 11. Dezember 2013 ( Urk. 6/15) für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit des Beschwerdeführers als Leiter des Alters- und Gesundheitszentrums Y.___ seit dem 1. Juli 2013 bis auf Weiteres eine Ar beitsunfähigkeit von 100 %. Der Beschwerdeführer sei in seinem Gesundhei ts zustand nicht in der Lage, den Aufgabe n eines Leiters eines Alters- und Ge sundheitszentrums nachzukommen. Der momentane Gesundheitszustand und die konflikthafte Arbeitsplatzsituation erlaubten auch keine behinderungsange passte Tätigkeit ( Ziff. 1.6-1.7). Die Prognose einer depressiven Erkrankung sei bei entsprechender Behandlung an sich gut. Angenommen, es könnte eine pas sende Stelle im Betrieb gefunden werden und der Beschwerdeführer sei in der Lage, sich unter veränderten Bedingungen wieder auf eine Tätigkeit im Alters- und Gesundheitszentrum Y.___ einzulassen, und ein schrittweiser Aufbau der Arbeitsfähigkeit sei möglich, dann wirke sich dies langfristig positiv auf die Arbeitsfähigke it aus (S. 5 Ziff. 1.8).

3.2 Dr. Z.___ bestätigte im Bericht vom 11. Dezember 2013 ( Urk. 6/15) für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit des Beschwerdeführers als Leiter des Alters- und Gesundheitszentrums Y.___ seit dem 1. Juli 2013 bis auf Weiteres eine Ar beitsunfähigkeit von 100 %. Der Beschwerdeführer sei in seinem Gesundhei ts zustand nicht in der Lage, den Aufgabe n eines Leiters eines Alters- und Ge sundheitszentrums nachzukommen. Der momentane Gesundheitszustand und die konflikthafte Arbeitsplatzsituation erlaubten auch keine behinderungsange passte Tätigkeit ( Ziff. 1.6-1.7). Die Prognose einer depressiven Erkrankung sei bei entsprechender Behandlung an sich gut. Angenommen, es könnte eine pas sende Stelle im Betrieb gefunden werden und der Beschwerdeführer sei in der Lage, sich unter veränderten Bedingungen wieder auf eine Tätigkeit im Alters- und Gesundheitszentrum Y.___ einzulassen, und ein schrittweiser Aufbau der Arbeitsfähigkeit sei möglich, dann wirke sich dies langfristig positiv auf die Arbeitsfähigke it aus (S. 5 Ziff. 1.8). 3.3 Die Swica Krankenversicherung AG gab als Krankentaggeldversicherer bei Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag, das am 20. Februar 2014 erstattet wurde ( Urk. 6/21/2-13).

3.3 Die Swica Krankenversicherung AG gab als Krankentaggeldversicherer bei Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag, das am 20. Februar 2014 erstattet wurde ( Urk. 6/21/2-13). Dr. A.___ führte aus, der Beschwerdeführer gebe als aktuelle Beschwer den an, dass er sich völlig ausgebrannt fühle. Es sei so, als habe er ein Brett oder Druck auf dem Kopf. Die Spannung sei fast ununterbrochen vorhanden. Er könne sich nicht mehr richtig konzentrieren und richtig denken. Seine Leis tungsfähigkeit sei nicht mehr wie früher. Häufig fühle er sich gedrückt, ohne Elan und sei völlig erschöpft. Seinen Hausarzt besuche er einmal im Monat. Seinen Psychiater, Dr. Z.___, suche er etwa zweimal pro Mon at auf. Er sei noch nie in einer psychiatrischen Klinik hospitalisiert gewesen (S. 6 Ziff. 3).

Dr. A.___ führte aus, der Beschwerdeführer gebe als aktuelle Beschwer den an, dass er sich völlig ausgebrannt fühle. Es sei so, als habe er ein Brett oder Druck auf dem Kopf. Die Spannung sei fast ununterbrochen vorhanden. Er könne sich nicht mehr richtig konzentrieren und richtig denken. Seine Leis tungsfähigkeit sei nicht mehr wie früher. Häufig fühle er sich gedrückt, ohne Elan und sei völlig erschöpft. Seinen Hausarzt besuche er einmal im Monat. Seinen Psychiater, Dr. Z.___, suche er etwa zweimal pro Mon at auf. Er sei noch nie in einer psychiatrischen Klinik hospitalisiert gewesen (S. 6 Ziff. 3). Dr. A.___ nannte als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigk eit eine mittlere bis schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom vor dem Hintergrund einer Anpassungsstörung sowie eine mögliche Panikstörung oder Angststörung. Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellte die Gut achterin nicht (S. 10 Ziff. 6.1-6.2).

Dr. A.___ nannte als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigk eit eine mittlere bis schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom vor dem Hintergrund einer Anpassungsstörung sowie eine mögliche Panikstörung oder Angststörung. Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellte die Gut achterin nicht (S. 10 Ziff. 6.1-6.2). Der Beschwerdeführer habe zum Explorationszeitpunkt über Beschwerden berich tet, welche zusammengefasst als mittlere bis schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom, wo hl möglich vor dem Hintergrund einer Anpas sungsstörung, interpretiert werden könnten. Bezogen auf den angestammten Arbeitsplatz liege in absehbarer Zeit keine verwertbare Arbeitsfähigkeit mehr vor. Der Beschwerdeführer berichte über Beeinträchtigungen aufgrund von see lischen Problemen und der langzeitigen Überforderungssituation am damaligen Arbeitsplatz (S. 7 f.). Er berichte über eine Krankheitsentwicklung über den Zeitraum der letzten Jahre, welche aufgrund einer beruflichen Überforderung, in erster Linie durch die misslichen Verhältnisse im Pflegeheim, entstanden sei (S. 8 oben).

Der Beschwerdeführer habe zum Explorationszeitpunkt über Beschwerden berich tet, welche zusammengefasst als mittlere bis schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom, wo hl möglich vor dem Hintergrund einer Anpas sungsstörung, interpretiert werden könnten. Bezogen auf den angestammten Arbeitsplatz liege in absehbarer Zeit keine verwertbare Arbeitsfähigkeit mehr vor. Der Beschwerdeführer berichte über Beeinträchtigungen aufgrund von see lischen Problemen und der langzeitigen Überforderungssituation am damaligen Arbeitsplatz (S. 7 f.). Er berichte über eine Krankheitsentwicklung über den Zeitraum der letzten Jahre, welche aufgrund einer beruflichen Überforderung, in erster Linie durch die misslichen Verhältnisse im Pflegeheim, entstanden sei (S. 8 oben). Es sei sehr wahrscheinlich, dass sich der immense Druck und die seelische Belas tung im Rahmen der Arbeitsplatzbelastung in der Folge zu einer depressi ven Symptomatik entwickelt hätten. Die Kriterien für eine depressive Störung gemäss ICD-10 seien aktuell erfüllt (S. 8 unten). Der behandelnde Psychiater und der Hausarzt hätten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bezogen auf den letzten Arbeitsplatz attestiert. Der Bericht des Psychiaters sei sehr ausführlich, in sich schlüs sig und gut nachvollziehbar. Dr. Z.___ und a u ch der Beschwer deführer hätten angegeben, dass er in der Vergangenheit wiederholt an Ängsten und panikartigen Zuständen mit vegetativen Begleiterscheinungen gelitten habe (S. 9 oben).

Es sei sehr wahrscheinlich, dass sich der immense Druck und die seelische Belas tung im Rahmen der Arbeitsplatzbelastung in der Folge zu einer depressi ven Symptomatik entwickelt hätten. Die Kriterien für eine depressive Störung gemäss ICD-10 seien aktuell erfüllt (S. 8 unten). Der behandelnde Psychiater und der Hausarzt hätten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bezogen auf den letzten Arbeitsplatz attestiert. Der Bericht des Psychiaters sei sehr ausführlich, in sich schlüs sig und gut nachvollziehbar. Dr. Z.___ und a u ch der Beschwer deführer hätten angegeben, dass er in der Vergangenheit wiederholt an Ängsten und panikartigen Zuständen mit vegetativen Begleiterscheinungen gelitten habe (S. 9 oben). Der Beschwerdeführer sei bei Dr. Z.___ in Behandlung. Die Frequenz der Termine sollte nach Möglichkeit auf ein - bis zweimal pro Woche erhöht werden. Mit einer Therapiefrequenz von zweimal monatlich scheine bislang keine deut liche Besserung eingetreten zu sein. Eine antidepressive Behandlung finde be reits statt und sollte weitergeführt werden. Die Prognose bei der Problematik ei ner depressiven Störung/Anpassungsstörung sei grundsätzlich sehr gut. Inner halb der nächsten drei Monate sollte wieder mit einer vollen Arbeitsfähigkeit zu rechnen sein (S. 11 Ziff. 7).

Der Beschwerdeführer sei bei Dr. Z.___ in Behandlung. Die Frequenz der Termine sollte nach Möglichkeit auf ein bis zweimal pro Woche erhöht werden. Mit einer Therapiefrequenz von zweimal monatlich scheine bislang keine deut liche Besserung eingetreten zu sein. Eine antidepressive Behandlung finde be reits statt und sollte weitergeführt werden. Die Prognose bei der Problematik ei ner depressiven Störung/Anpassungsstörung sei grundsätzlich sehr gut. Inner halb der nächsten drei Monate sollte wieder mit einer vollen Arbeitsfähigkeit zu rechnen sein (S. 11 Ziff. 7). Die Arbeitsfähigkeit betrage für den letzten Arbeitsplatz momentan 0 %. Auf grund der attestierten Diagnosen und der eingeschränkten emotionalen Stabili tät betrage die Arbeitsfähigkeit derzeit in allen möglichen Tätigkeiten auf dem freien Markt 0 %. Aktuell sei lediglich eine IV-Integrationsmassnahme oder Ähnliches, angefangen mit einem Pensum von 20 %, denkbar, sofern es der Be handlungsverlauf und die gesundheitliche Situation zuliessen ( S. 11 Ziff. 8 a -10 c ).

Die Arbeitsfähigkeit betrage für den letzten Arbeitsplatz momentan 0 %. Auf grund der attestierten Diagnosen und der eingeschränkten emotionalen Stabili tät betrage die Arbeitsfähigkeit derzeit in allen möglichen Tätigkeiten auf dem freien Markt 0 %. Aktuell sei lediglich eine IV-Integrationsmassnahme oder Ähnliches, angefangen mit einem Pensum von 20 %, denkbar, sofern es der Be handlungsverlauf und die gesundheitliche Situation zuliessen ( S. 11 Ziff. 8 a -10 c ). 3.4 Dr. Z.___ gab in einem Schreiben vom 15. Mai 2014 ( Urk. 6/27) an, das Ziel der Therapie, die hinreichende psychische und somatische Stabilisierung, sei erreicht worden. Eine geringe Belastbarkeit und eine rasche Ermüdbarkeit seien aber unverändert vorhanden. A ktuell und bis auf Weiteres sei en weder die Wiederaufnahme der angestammten Arbeit noch eine Verweistätigkeit zumut bar.

3.4 Dr. Z.___ gab in einem Schreiben vom 15. Mai 2014 ( Urk. 6/27) an, das Ziel der Therapie, die hinreichende psychische und somatische Stabilisierung, sei erreicht worden. Eine geringe Belastbarkeit und eine rasche Ermüdbarkeit seien aber unverändert vorhanden. A ktuell und bis auf Weiteres sei en weder die Wiederaufnahme der angestammten Arbeit noch eine Verweistätigkeit zumut bar. 3.5 PD Dr. med. B.___, Facharzt für Neurologie, Regionalärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 17. Juni 2014 zum Schreiben von Dr. Z.___ vom 15. Mai 2014 Stellung. Dr. B.___ führte aus, das Schreiben vom 15. Mai 2014 baue auf einem Bericht von Dr. Z.___ vom 21. Januar 2014 auf. Es laufe eine intensive psychiatrische Behandlung, jedoch bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Die im Gutachten von Dr. A.___ für Mai 2014 prognostizierte volle Arbeitsfähigkeit sei demnach nicht eingetreten. Zur Klärung der Diskrepanz sei bei Dr. Z.___ eine ergänzende Stellungnahme einzuholen ( Urk. 6/30 S. 4).

3.5 PD Dr. med. B.___, Facharzt für Neurologie, Regionalärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 17. Juni 2014 zum Schreiben von Dr. Z.___ vom 15. Mai 2014 Stellung. Dr. B.___ führte aus, das Schreiben vom 15. Mai 2014 baue auf einem Bericht von Dr. Z.___ vom 21. Januar 2014 auf. Es laufe eine intensive psychiatrische Behandlung, jedoch bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Die im Gutachten von Dr. A.___ für Mai 2014 prognostizierte volle Arbeitsfähigkeit sei demnach nicht eingetreten. Zur Klärung der Diskrepanz sei bei Dr. Z.___ eine ergänzende Stellungnahme einzuholen ( Urk. 6/30 S. 4). 3.6 Dr. Z.___ nahm am 3. September 2014 ergänzend Stellung ( Urk. 6/33).

3.6 Dr. Z.___ nahm am 3. September 2014 ergänzend Stellung ( Urk. 6/33). Er führte Auszüge aus der Krankenakte des Beschwerdeführers in der Zeit vom 8. Mai bis 2. September 2014 auf (S. 1 f.). Dr. Z.___ gab des Weiteren an, medikamentös erfolge eine for tlaufende Behandlung mit gute r Compliance ( S. 2).

Er führte Auszüge aus der Krankenakte des Beschwerdeführers in der Zeit vom 8. Mai bis 2. September 2014 auf (S. 1 f.). Dr. Z.___ gab des Weiteren an, medikamentös erfolge eine for tlaufende Behandlung mit gute r Compliance ( S. 2). I n der vorliegenden Situation bedürfe es weiterhin eines unbedingten Schutz - rau mes mittels Krankschreibung, damit der Beschwerdeführer erfolgreich an seiner Problematik arbeiten könne. Trotz der intensiven psychiatrischen und psychotherapeutischen Arbeit sei der Zustand immer wieder labil gewesen, die Belastbarkeit sei klein und die Auseinandersetzung mit Wegen zur Wiederauf nahme einer Tätigkeit führe zu Einbrüchen. Eine Fortführung der Krankschrei bung zu 100 % sei unerlässlich (S. 2 f.). Aufgrund seiner klinischen Erfahrung sei die Einschätzung der Gutachterin Dr. A.___ eindeutig zu optimis tisch gewesen. Um per Ende Mai 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 100 % wieder erlangen zu können, hätte der Beschwerdeführer wahrhaft ein Wunder vollbrin gen müssen. Er werde per Ende Mai 2015 pensioniert. Er könne nicht mehr an seinen früheren Arbeitsplatz zurückkehren. Eine Wiedereingliederung an einem neuen Arbeitsplatz benötige einen monatelangen und vorsichtigen Aufbau. An gesichts der baldigen Pensionierung bedeute dies einen unverhältnismässigen Aufwand (S. 3).

I n der vorliegenden Situation bedürfe es weiterhin eines unbedingten Schutz rau mes mittels Krankschreibung, damit der Beschwerdeführer erfolgreich an seiner Problematik arbeiten könne. Trotz der intensiven psychiatrischen und psychotherapeutischen Arbeit sei der Zustand immer wieder labil gewesen, die Belastbarkeit sei klein und die Auseinandersetzung mit Wegen zur Wiederauf nahme einer Tätigkeit führe zu Einbrüchen. Eine Fortführung der Krankschrei bung zu 100 % sei unerlässlich (S. 2 f.). Aufgrund seiner klinischen Erfahrung sei die Einschätzung der Gutachterin Dr. A.___ eindeutig zu optimis tisch gewesen. Um per Ende Mai 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 100 % wieder erlangen zu können, hätte der Beschwerdeführer wahrhaft ein Wunder vollbrin gen müssen. Er werde per Ende Mai 2015 pensioniert. Er könne nicht mehr an seinen früheren Arbeitsplatz zurückkehren. Eine Wiedereingliederung an einem neuen Arbeitsplatz benötige einen monatelangen und vorsichtigen Aufbau. An gesichts der baldigen Pensionierung bedeute dies einen unverhältnismässigen Aufwand (S. 3). 3.7 Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete am 25. September 2014 zuhanden des Taggeldversicherers eine psychiatrische Kurzbeurteilung ( Urk. 3/3). Der Bericht basiert auf der Untersuchung des Be schwerdeführers vom 10. September 2014 (S. 1).

3.7 Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete am 25. September 2014 zuhanden des Taggeldversicherers eine psychiatrische Kurzbeurteilung ( Urk. 3/3). Der Bericht basiert auf der Untersuchung des Be schwerdeführers vom 10. September 2014 (S. 1). Dr. C.___ führte zum Befund aus, der Beschwerdeführer wirke in sich gekehrt und erschöpft. Er sei inhaltlich fast völlig auf die von ihm wahrgenommenen Beschwerden sowie die Situation an seinem letzten Arbeitsplatz eingeengt. Die Stimmung sei d eprimiert und nicht auflockerbar. Durch die vo n ihm beschrie benen Ängste sei er in der Untersuchungssituation nicht beeinträchtigt (S. 5 Ziff. 3.1). Dr. C.___ nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine mittelgradige depressive Episode mit som atischem Syndrom. Diagno sen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellte Dr. C.___ nicht (S. 6 Ziff. 3.2).

Dr. C.___ führte zum Befund aus, der Beschwerdeführer wirke in sich gekehrt und erschöpft. Er sei inhaltlich fast völlig auf die von ihm wahrgenommenen Beschwerden sowie die Situation an seinem letzten Arbeitsplatz eingeengt. Die Stimmung sei d eprimiert und nicht auflockerbar. Durch die vo n ihm beschrie benen Ängste sei er in der Untersuchungssituation nicht beeinträchtigt (S. 5 Ziff. 3.1). Dr. C.___ nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine mittelgradige depressive Episode mit som atischem Syndrom. Diagno sen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellte Dr. C.___ nicht (S. 6 Ziff. 3.2). Im Rahmen der aktuellen Begutachtung zeige sich die von Dr. A.___ diagnostizierte psychische Störung in ihren Symptomen weitgehend unverän dert. Die Erlebnisse an seiner letzten Arbeitsstelle beschäftigten den Beschwer deführer nach einer Konfrontation im Hinblick auf einen bevorstehenden Ar beitsversuch Anfang Sommer dieses Jahres gedanklich wieder vollständig. Die Möglichkeit des Rückgriffs auf Ressourcen zur Verarbeitung seiner Erlebnisse habe sich in der Vergangenheit als eingeschränkt erwiesen, wobei sicher auch das Lebensalter eine Rolle spiele (S. 6 Ziff. 5). Reaktive Faktoren, die bei einer Anpassungsstörung als entscheidend angesehen würden, seien zunehmend in den Hintergrund getreten und es müsse von einem eigengesetzlichen Verlauf einer depressiven Störung ausgegangen werden. Bei Berücksichtigung des bis herigen Krankheitsverlauf e s und des aktuellen Befundes bestehe sowohl im an gestammten Beruf als auch in einer Tätigkeit mit vergleichbarem Anforde rungsprofil respektive auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf nicht absehbare Zeit weiterhin ei ne Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Eine Reevaluation in sechs Monaten sei sinnvoll (S. 7 Ziff. 5).

Im Rahmen der aktuellen Begutachtung zeige sich die von Dr. A.___ diagnostizierte psychische Störung in ihren Symptomen weitgehend unverän dert. Die Erlebnisse an seiner letzten Arbeitsstelle beschäftigten den Beschwer deführer nach einer Konfrontation im Hinblick auf einen bevorstehenden Ar beitsversuch Anfang Sommer dieses Jahres gedanklich wieder vollständig. Die Möglichkeit des Rückgriffs auf Ressourcen zur Verarbeitung seiner Erlebnisse habe sich in der Vergangenheit als eingeschränkt erwiesen, wobei sicher auch das Lebensalter eine Rolle spiele (S. 6 Ziff. 5). Reaktive Faktoren, die bei einer Anpassungsstörung als entscheidend angesehen würden, seien zunehmend in den Hintergrund getreten und es müsse von einem eigengesetzlichen Verlauf einer depressiven Störung ausgegangen werden. Bei Berücksichtigung des bis herigen Krankheitsverlauf e s und des aktuellen Befundes bestehe sowohl im an gestammten Beruf als auch in einer Tätigkeit mit vergleichbarem Anforde rungsprofil respektive auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf nicht absehbare Zeit weiterhin ei ne Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Eine Reevaluation in sechs Monaten sei sinnvoll (S. 7 Ziff. 5). 4.

4. 4.1 Der Beschwerdeführer war als Leiter des Alters - und Gesundheitszentrums bei der Gemeinde Y.___ angestellt. Dr. Z.___ führte die Krankschreibung auf die schwierige Arbeitsplatzsituation in Y.___ zurück. Er diagnostizierte eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom mit einem Zu stand totaler Erschöpfung (Burnout) und attestierte für jegliche Tätigkeiten ein e Arbeit sunfähigkeit von 100 % seit dem 1. Juli 2013 (E. 3.1 ).

4.1 Der Beschwerdeführer war als Leiter des Alters und Gesundheitszentrums bei der Gemeinde Y.___ angestellt. Dr. Z.___ führte die Krankschreibung auf die schwierige Arbeitsplatzsituation in Y.___ zurück. Er diagnostizierte eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom mit einem Zu stand totaler Erschöpfung (Burnout) und attestierte für jegliche Tätigkeiten ein e Arbeit sunfähigkeit von 100 % seit dem 1. Juli 2013 (E. 3.1 ). 4.2 Gemäss ICD-10 beträgt die Mindestdauer einer mittelgradigen depressiven Stö rung (F32.1) etwa zwei Wochen. Die rezidivierende depressive Störung (F33) ist durch wiederholte depressive Episoden charakterisiert, die zwischen drei und zwölf Monaten (im Mittel etwa sechs Monate) dauern; die Besserung zwischen den Episoden ist im Allgemeinen vollständig, eine Minderheit von Patienten entwickelt allerdings eine anhaltende Depression, hauptsächlich im höheren Le bensalter (Rahel Sager, Die bundesgerichtliche Rechtsprechung betreffend De pressionen, SZS 2015, S. 314 Ziff. 5.1 ).

4.2 Gemäss ICD-10 beträgt die Mindestdauer einer mittelgradigen depressiven Stö rung (F32.1) etwa zwei Wochen. Die rezidivierende depressive Störung (F33) ist durch wiederholte depressive Episoden charakterisiert, die zwischen drei und zwölf Monaten (im Mittel etwa sechs Monate) dauern; die Besserung zwischen den Episoden ist im Allgemeinen vollständig, eine Minderheit von Patienten entwickelt allerdings eine anhaltende Depression, hauptsächlich im höheren Le bensalter (Rahel Sager, Die bundesgerichtliche Rechtsprechung betreffend De pressionen, SZS 2015, S. 314 Ziff. 5.1 ). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist eine invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressiven Störung zwar nicht schlechthin auszuschlies sen, indessen bedingt deren Annahme, dass es sich nicht bloss um eine Begleit erscheinung einer Schmerzkrankheit, sondern um ein selbständiges, von einem psychogenen Schmerzsyndrom losgelöstes depressives Leiden handelt und im Weiteren, dass eine konsequente Depressionstherapie befolgt wird, deren Schei tern das Leiden als resistent ausweist. Zumindest bei mittelschweren depressiven Episoden verneint dies das Bundesgericht regelmässig (Urteil des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom 3. April 2014, E. 4.2).

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist eine invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressiven Störung zwar nicht schlechthin auszuschlies sen, indessen bedingt deren Annahme, dass es sich nicht bloss um eine Begleit erscheinung einer Schmerzkrankheit, sondern um ein selbständiges, von einem psychogenen Schmerzsyndrom losgelöstes depressives Leiden handelt und im Weiteren, dass eine konsequente Depressionstherapie befolgt wird, deren Schei tern das Leiden als resistent ausweist. Zumindest bei mittelschweren depressiven Episoden verneint dies das Bundesgericht regelmässig (Urteil des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom 3. April 2014, E. 4.2). Ein „Burn-out“ als solches fällt sodann nicht unter den Begriff der invaliditäts rechtlich erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigung; es stellt grundsätzlich kei nen invalidisierenden Gesundheitsschaden dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012, E. 3.1).

Ein „Burn-out“ als solches fällt sodann nicht unter den Begriff der invaliditäts rechtlich erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigung; es stellt grundsätzlich kei nen invalidisierenden Gesundheitsschaden dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012, E. 3.1). 4.3 Der Beschwerdeführer war zum Zeitpunkt der Verfügung der Beschwerdegegne rin vom 2 7. Oktober 2014 mehr als ein Jahr in seiner Arbeitsfähigkeit einge schränkt. In Anbetracht der eher kurzen Dauer der festgestellten depressiven Störung kann nicht vom Scheitern einer konsequent durchgeführten Therapie gesprochen werden. So bezeichnete Dr. A.___ die Therapiefrequenz von zwei Sitzungen pro Monat als ungenügend (E. 3.3). Daraus ist zu schliessen, dass bei einer höheren Therapiefrequenz mit einer Besserung der Beschwerden zu rechnen ist. Auch Dr. Z.___ schloss einen Wiedereinstieg in einer an gepassten Tätigkeit, gegebenenfalls sogar bei der Gemeinde Y.___, nicht grundsätzlich aus (E. 3.2). Mit dem Gutachten von Dr. A.___ vom 2 0. Februar 2014, auf das abgestellt werden kann, ist die diagnostizierte mittel gradige depressive Episode als behandelbar und damit als vorübergehend zu qualifizieren. Dass die von Dr. A.___ prognostizierte volle Arbeitsfähig keit per Mai 2014 nicht realisiert werden konnte, ändert daran nicht s. Sowohl der behandelnde Psychiater als auch die Gutachterin Dr. A.___ bestä tigten, dass sie Störung gut zu behandeln ist. Was der Beschwerdeführer dage gen vorbrachte, führt zu keinem anderen Ergebnis.

4.3 Der Beschwerdeführer war zum Zeitpunkt der Verfügung der Beschwerdegegne rin vom 2 7. Oktober 2014 mehr als ein Jahr in seiner Arbeitsfähigkeit einge schränkt. In Anbetracht der eher kurzen Dauer der festgestellten depressiven Störung kann nicht vom Scheitern einer konsequent durchgeführten Therapie gesprochen werden. So bezeichnete Dr. A.___ die Therapiefrequenz von zwei Sitzungen pro Monat als ungenügend (E. 3.3). Daraus ist zu schliessen, dass bei einer höheren Therapiefrequenz mit einer Besserung der Beschwerden zu rechnen ist. Auch Dr. Z.___ schloss einen Wiedereinstieg in einer an gepassten Tätigkeit, gegebenenfalls sogar bei der Gemeinde Y.___, nicht grundsätzlich aus (E. 3.2). Mit dem Gutachten von Dr. A.___ vom 2 0. Februar 2014, auf das abgestellt werden kann, ist die diagnostizierte mittel gradige depressive Episode als behandelbar und damit als vorübergehend zu qualifizieren. Dass die von Dr. A.___ prognostizierte volle Arbeitsfähig keit per Mai 2014 nicht realisiert werden konnte, ändert daran nicht s. Sowohl der behandelnde Psychiater als auch die Gutachterin Dr. A.___ bestä tigten, dass sie Störung gut zu behandeln ist. Was der Beschwerdeführer dage gen vorbrachte, führt zu keinem anderen Ergebnis. Dr. Z.___ stellte zudem einen Zustand des Ausge branntseins (Burnout-Syndrom) fest, welchen er als Diagnose aufführte (Z73 nach ICD-10). Rechtspre chungsgemäss handelt es sich hierbei nicht um einen invalidisierenden Gesund heitsschaden.

Dr. Z.___ stellte zudem einen Zustand des Ausge branntseins (Burnout-Syndrom) fest, welchen er als Diagnose aufführte (Z73 nach ICD-10). Rechtspre chungsgemäss handelt es sich hierbei nicht um einen invalidisierenden Gesund heitsschaden. 4.4 Bei der diagnostizierten mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom und einem Zustand nach totaler Erschöpfung fehlt es in Übereinstim mung mit der Rechtsprechung des Bundesgerichts an einem invalidisierenden Gesundheitsschaden.

4.4 Bei der diagnostizierten mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom und einem Zustand nach totaler Erschöpfung fehlt es in Übereinstim mung mit der Rechtsprechung des Bundesgerichts an einem invalidisierenden Gesundheitsschaden. Die Beschwerdegegnerin hat einen Rentenanspruch im angefochtenen Entscheid demzufolge zu Recht verneint. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

Die Beschwerdegegnerin hat einen Rentenanspruch im angefochtenen Entscheid demzufolge zu Recht verneint. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 5. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vorl iegend sind die Kosten auf Fr. 6 00.-- festzus etzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.

5. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vorl iegend sind die Kosten auf Fr. 6 00.-- festzus etzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

MosimannBrugger