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«Für mich kommt das nicht überraschend», sagt Michael Stäuble über den Abgang von Sebastian Vettel bei Ferrari. «Vettels Leistungen im letzten Jahr waren alles andere als überzeugend. Klar wird ein Luxusvertrag nicht verlängert, wenn der Teamkollege einen fast in Grund und Boden fährt.»
Eigentlich wollte der vierfache Weltmeister Vettel bei Ferrari in die Fussstapfen seines Idols Michael Schumacher treten: Der Rekord-Weltmeister hatte bei der Scuderia ab 2000 5 WM-Titel am Stück gehamstert. Doch für Vettel blieb dies ein Traum. Stäuble erklärt: «Das Ferrari von damals ist nicht vergleichbar mit dem von heute; es konnte nicht konkurrenzfähig sein im Vergleich mit Mercedes.»
Das meint Stäuble ausserdem ...
- ... zur ungewissen Zukunft von Vettel:
Vettel wird es schwer haben, ein anderes Spitzenteam zu finden. Mercedes könnte Bottas durch ihn ersetzen. Aber Vettel gegen Hamilton würde nicht gut gehen.
In den Ställen weiter unten würde Vettel auf viele junge Fahrer treffen – da ist die Konkurrenz massiv. Die Zeichen stehen stark auf Karriereende.
- ... zum möglichen Nachfolger Carlos Sainz im Ferrari-Cockpit:
Carlos Sainz war bei Torro Rosso bereits auf Augenhöhe mit Max Verstappen.
Für mich ist er eines der ganz grossen Talente und einer mit grossen Ambitionen.