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In diesem Winter war in jeder der bisher sechs gefahrenen Abfahrten mindestens ein Schweizer in den Top 3 klassiert. Allerdings fehlt in der Königsdisziplin noch ein Sieg. Beat Feuz gehört nach seinem Kitzbüheler Doppelsieg im Vorjahr sowie den vier Podestplätzen (zwei Mal auf dem Wengen-Podest) in dieser Saison zu den Top-Favoriten.
Aus Schweizer Sicht ist auch Niels Hintermann zu beachten, der in diesem Winter auch schon zwei Mal auf dem Podest stand. Der Norweger Aleksander Kilde hat als einziger in dieser Saison schon zwei Abfahrten gewonnen. In Kitzbühel war er aber noch nie besser als Sechster. Die zweite Abfahrt findet am Sonntag statt, einen Tag nach dem Slalom.
Hintermann bester Schweizer im Training
Niels Hintermann war am Donnerstag auch im zweiten Training für die zwei Weltcup-Abfahrten in Kitzbühel der bestklassierte Schweizer. Der Zürcher, am Vortag Achter, wurde Dritter.
Schneller als Niels Hintermann bei der zweiten Übungsfahrt, die wegen zu starkem Wind im obersten Teil der Piste auf verkürzter Strecke und bei teilweise heftigem Schneefall ausgetragen wurde, waren zwei ältere Semester. Der 37-jährige Italiener Christof Innerhofer fuhr Bestzeit mit 16 Hundertsteln Vorsprung vor dem Oldie schlechthin, dem seit knapp zwei Wochen 41 Jahren alten Franzosen Johan Clarey. Hintermann büsste eine gute Sekunde auf Innerhofer ein.
Beat Feuz und Marco Odermatt gehörten zu jenen Fahrern, die das zweite Training dazu nutzten, einzelne Passagen noch einmal rennmässig zu befahren. Der Emmentaler und der Nidwaldner waren 1,36 beziehungsweise 1,48 Sekunden langsamer als Innerhofer. Urs Kryenbühl klassierte sich nach seiner zweiten Fahrt auf der Streif ein Jahr nach dem schlimmen Sturz in den Rängen zwischen Feuz und Odermatt.
Verfolgen Sie die erste Abfahrt von Kitzbühel am 21. Januar 2022, ab 11:30 im Live-Ticker auf telebasel.ch.