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Ringer Stefan Reichmuth erfüllte sich die Hälfte seines Kindheitstraums
Es war sein ganz grosser zweiteiliger Kindheitstraum - die Teilnahme an Olympischen Spielen und der Gewinn einer Olympia Medaille. Der Freistil Ringer Stefan Reichmuth aus Grosswangen kämpfte an seinen ersten Olympischen Spielen in Tokio 2021 um eine Medaille. Geklappt hat dies leider nicht, Reichmuth beendete den Wettkampf unter Tränen auf Rang 8. In Paris 2024 will der Ringer des RC Wilisau Lions den zeiten Teil seines grossen Traums verwirklichen.
Der Freistil Ringer Stefan Reichmuth sorgte Mitte September 2019 für den grössten Ringer-Erfolg seit 35 Jahren. Stefan Reichmuth holte an der Ringer WM in Kasachstan sensationell die WM Bronzemedaille. Der Ringer des RC Willisau Lions schaffte das, was Hugo Dietsche als letzter Schweizer 1984 an den Olympischen Spielen in Los Angeles schaffte - er gewann Edelmetall an einem Grossanlass.
Stefan Reichmuth ist Mitglied des RC Willisau Lions. Diese gehören seit Jahren zur nationalen Spitze und feierten 2020 in einer verkürzten Mannschafts-Meisterschaft neuerlich den Schweizer Meistertitel.
Der 26 jährige Ringer des RC Willisau Lions, Stefan Reichmuth (aufgewachsen in Grosswangen), konzentriert sich mit einem professionellen Umfeld seit gut 4 Jahren voll und ganz aufs Ringen. Bereits seit einigen Jahren ist Stefan Reichmuth erfolgreicher Ringer, kam der Weltspitze immer näher und konnte bereits einige Erfolge erreichen. Mit dem Gewinn der WM Bronzemedaille landete er 2019 aber einen Coup und errang den grössten Erfolg seiner Karriere. Stefan Reichmuth schaffte gleichzeitig mit dem Gewinn der WM Bronzemedaille die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, welche dann um ein Jahr verschoben werden mussten. Dieser Olympia-Quotenplatz war für ihn persönlich und die Ringer-Schweiz von grosser Bedeutung.
Mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio 2021 erfüllte sich für Stefan Reichmuth nun ein Kindheitstraum. Diesem Traum wollte er unbedingt eine Olympia Medaille beifügen. Rund 300 Fans, Sponsoren, Freunde, Bekannte und die Familie fieberten mit Stifi, wie er von den meisten genannt wird, mit und belebten den Ochsen in Grosswangen früh morgens, wenn Stefan Reichmuth in Tokio seine Wettkämpfe bestritt. Am Ende wurde Stefan Reichmuth Achter und sicherte sich ein Olympisches Diplom. Die Medaille visiert er nun 2024 an den Olympischen Spielen in Paris an.
Ringen ist eine olympische Disziplin und die älteste Sportart der Welt. Bereits in der Antike gehörte Ringen als "Pale" zu den Disziplinen des 5 Kampfs.
In der neo1 Sportstory erfahren wir von Stefan Reichmuth, wie er sich auf die Olympischen Spiele vorbereitet hat, was es mit der Höhenkammer in Magglingen auf sich hat und was noch bis zur absoluten Weltspitze gefehlt hat und wie er in die Zukunft blickt. Ebenso verrät er uns, wie er sich nach dem verlorenen, entscheidenden Kampf um die Olympia Medaille gefühlt hat und was er von seinen ersten Olympischen Spielen mitnimmt.
Nun stehen aber 3 Wochen Urlaub mit seiner Freundin auf dem Programm – er fühle sich etwas leer und ausgelaugt nach diesen intensiven Monaten, ja Jahren rund um Olympia 2021, meinte Stefan Reichmuth im Interview mit neo1.
Einen wunderschönen Urlaub, Stefan Reichmuth, und beste Erholung und vor allem: Einfach mal geniessen - dolce far niente.
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