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Die Struktur des SKISF
Die Struktur des SKISF als traditionelle Karate- und Kampfkunst-Organisation.
Zuerst müsst ihr wissen und verstehen, dass Karate-do eine einzigartige und spezielle Gesellschaft mit Hierarchien ist, wie sie in keiner anderen Sportart zu finden sind (mit Ausnahme natürlich von anderen Budo Sportarten wie Judo, Kendo, Aikido, etc.). Wenn man diese Hierarchien betrachtet, ist Karate an und für sich eine Art Diktatur. In einer traditionellen Karateorganisation und Kampfkunstorganisation ist die wichtigste Person der Chefinstruktor. Warum? Ohne den Chefinstruktor kann ein Verband, ein Club oder eine Schule nicht funktionieren. Um Chefinstruktor zu werden, braucht es mehr als 10 Jahre Erfahrung.
Vorstandsmitglieder sind relativ einfach zu finden, manchmal kann sogar eine Person ohne Karateerfahrung gewählt werden. Wenn nun aber der Vorstand der Meinung ist, dass er die Entscheide der TK oder des Chefinstruktors mittels Demokratie überstimmen kann, dann entsteht ein ernsthaftes Problem. In einer traditionellen Karateorganisation ist es nicht am Vorstand, dem Chefinstruktor zu sagen, was er tun soll. Im SKISF muss deshalb der Chefinstruktor eines jeden Clubs über dessen Vorstand gestellt werden. Die Aufgabe des Vorstandes ist es, den Chefinstruktor zu beraten oder ihm Vorschläge zu unterbreiten, nicht aber, ihm Vorschriften zu machen. Es ist Sache des Chefinstruktors, Entscheidungen zu fällen, da die meisten Aktivitäten von ihm abhängen.
Falls der Chefinstruktor aber seine Machtstellung und Autorität missbraucht oder seinen Pflichten nicht nachkommt, dann gibt es ebenfalls ein ernsthaftes Problem. Der Chefinstruktor hat die Verantwortung, seine Schüler zu unterrichten und er muss die von mir organisierten Kurse besuchen und dazulernen. Der Chefinstruktor muss sich wie ein Chefinstruktor benehmen, sonst verlassen die Schüler den Club.
R. Koga, Chefinstruktor SKISF