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Aufgrund der aktuellen Situation in den Bundesasylzentren fordert die ZiAB von den Behörden:
- Freiwillige müssen ihr Engagement rund um die Bundesasylzentren weiterhin wahrnehmen können und bei der Umsetzung ihrer Aktivitäten unterstützt werden, wie im gemeinsamen Positionspapier des SEM und der ZiAB vorgesehen.
- Die Registrierung und Unterbringung von Ukrainer*innen soll baldmöglichst ausserhalb der Bundesasylzentren geschehen, um in den Unterkünften das Konfliktpotential zu senken und die Lebensqualität der anderen Geflüchteten zu steigern.
- Die regulären Asylverfahren sollen schnellstmöglich wieder aufgenommen werden.
- Die Möglichkeit zur privaten Unterbringung muss allen Geflüchteten offenstehen. Die aktuell hohen bürokratischen Hürden müssen abgebaut werden. (Siehe offener Brief)
- Mit dem jeweiligen Nahverkehr rund um die Bundesasylzentren soll eine Vereinbarung getroffen werden, so dass alle Bewohner*innen von Bundesasylzentren während der Dauer ihres Aufenthaltes die Angebote unentgeltlich nutzen können.
- Bei der Verteilung der Ukrainer*innen auf die Kantone sollen persönliche Beziehungen weiterhin in allen Fällen berücksichtigt werden.
Die aktuelle Situation zeigt Schwachstellen beim Umgang mit Geflüchteten aus anderen Staaten auf. Die ZiAB unterstützt daher zusätzlich die fundierten Forderungen vom Bündnis unabhängiger Rechtsarbeit im Asylbereich