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Grengjer Tulpe – Tulipa grengiolensis
Dieses Kulturrelikt aus dem Aggregat Tulipa gesneriana ist ausschliesslich in der Schweiz zu finden. In Savoyen und der Dauphiné in Frankreich sowie im Raum Florenz und Bologna in Italien kommen nahe verwandte Wildtulpen vor, die ebenfalls als «Neotulpen» zusammengefasst werden (LEVIER 1884, STORK 1984).
Gefährdung
Die Art gilt als global gefährdet (IUCN 1998). Alle Wildtulpen aus dem Aggregat von Tulipa gesneriana sind gefährdet bis vom Aussterben bedroht.
Beschreibung
Pflanze 30–65 cm hoch, mit Nebenzwiebeln.
Blätter 4–5, bis 20 cm lang und bis 3,5 cm breit.
Blüten 4–5 cm lang, Staubfäden kahl, Narbenkopf ca. doppelt so breit wie der Fruchtknoten.
Blütezeit Mai.
Die Form omnino-lutea hat reingelbe Blüten und Staubfäden, die Form rubrovariegata dagegen zugespitzte, rotberandete, später orange werdende Perigonblätter mit schwarzem Basalfleck und dunkelrot-schwarzen Staubfäden.
Ähnliche Arten: Tulipa didieri (Didiers T.) und Tulipa aximensis (Aimes T.), Perigonblätter scharlachrot, am Grunde mit einem schwarzblauen Fleck.
Diverse nah verwandte Gartrentulpen.