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Sebastian Vettel düpiert beim Boxenstopp Charles Leclerc
Sebastian Vettel überholte während der Boxenstopps Teamkollege Charles Leclerc (MON), der aus der Pole Position ins Rennen gestartet war. Die finale Reihenfolge dürfte bei Ferrari in den nächsten Tagen noch zu reden geben. Schon während des Rennens beklagte sich Leclerc, der zuletzt in Spa-Francorchamps und Monza zweimal gewonnen hatte, über den Funk, das Manöver der Strategen bei Ferrari sei aus seiner Sicht nicht fair gewesen.
Vorerst freut sich Ferrari über den ersten Doppelsieg seit über zwei Jahren, seit Ungarn 2017. Und Vettel beendete seine über einjährige Sieg-Durststrecke.
Hinter den beiden Ferrari fuhr Max Verstappen (Red Bull) auf Platz 3 und WM-Leader Lewis Hamilton auf Platz 4. Wie zuletzt erst in diesem Sommer in Hockenheim schaffte es kein Mercedes-Pilot aufs Podest.
Punkt für Giovinazzi
Antonio Giovinazzi holte für das Hinwiler Alfa-Romeo-Team als Zehnter einen WM-Punkt. Nach einem Drittel des Rennens führte Giovinazzi das Rennen sogar an, weil er als letzter den ersten Reifensatz wechselte. Zum ersten Mal seit vier Jahren und seit 86 Grands Prix führte mit Giovinazzi ein Fahrer das Formel-1-Feld an, der nicht in einem Mercedes, einem Ferrari oder einem Red Bull sass.
Kimi Räikkönen, der zweite Fahrer des Zürcher Teams Alfa Romeo-Ferrari, schied in der 50. Runde nach einem Crash aus.