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Im Bundesarchiv hat es diverse Dossiers, die sich mit Evakuierungen im Kriegsfall befassen. Dabei geht es nicht nur um den Umzug politischer und militärischer Dienststellen aufs Lande respektive ins Reduit, sondern beispielsweise auch um das Sekretariat des schweizerischen Bauernverbandes (ein Verein mit Sitz in Brugg).
Trubschachen als Kriegsstandort der Bauern
Vorbereitet wurde Ende 1939 und 1940 die Evakuierung nach Trubschachen, Evakuierungschef war Jakob Käch. Verschiedene Schreiben belegen, dass der Bauernverband mit privaten Liegenschaftsbesitzern über die Unterkünfte verhandelte. Diese Zimmer wurden zwar reserviert, aber sollten natürlich erst ab einem Bezug bezahlt werden müssen. Auch das zu evakuierende Personal (7 Herren und 14 Fräuleins) waren namentlich festgelegt. Essgeschirr, Wolldecke, Taschenmesser, Verbandsmaterial, private Kleider und Identitätskarte sollte jeweils in einem Rucksack (maximal 30 kg Gewicht) mitgenommen werden.