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Craps ist nicht unbedingt als ein beliebtes Casino Spiel in der Schweiz bekannt. Das ist vielleicht auf sein kompliziertes Regelwerk zurückzuführen. Aus geschichtlicher Perspektive handelt es sich jedoch um ein Spiel, das von den Adeligen und Königen sehr geschätzt wurde.
Der Ursprung des Craps
Sein Ursprung ist unklar. Genau das macht dieses Spiel so mysteriös. Es gibt keine Beweise dafür, aber es scheint, dass dieses Spiel im 12. Jahrhundert aufkam und auf das alt-englische Spiel „Hasard“ zurückgeht. Dabei handelt es sich um ein sehr bekanntes Spiel in Großbritannien. Erst in Frankreich wurde das Spiel dann in „Craps“ umgetauft.
Die Erfindung des modernen Craps wird einem Amerikaner namens Winn zugeschrieben. Denn früher wettete der Würfler auf sein eigenes Spiel. Dieser Amerikaner ermöglichte es nun auch den anderen Spielern am Tisch, auf das Würfelergebnis des Würflers zu wetten.
Das Spielziel beim Craps
Craps wird nur mit zwei Würfeln gespielt. Das Spielziel selbst ist ganz einfach, da Sie einfach nur auf das Würfelergebnis wetten müssen. Vorher müssen Sie Ihre Wetteinsätze auf den Tisch legen, egal ob Sie selbst würfeln oder nur wetten.
Es wird mit zwei Würfeln gewürfelt. Der Würfler muss eine 7 oder 11 erhalten, um sofort zu gewinnen. Wenn ihm das gelingt, gewinnt er und alle Spieler die darauf gewettet haben.
Wenn der Würfler eine 2, 3 oder 12 würfelt, spricht man von einem „Craps“. Dabei handelt es sich um ein sehr schlechtes Ergebnis, da dabei er selbst und alle anderen Spieler verlieren, die darauf gewettet hatten, dass er beim ersten Wurf bereits eine 7 oder 11 erhält.
Wenn er eine 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 würfelt, muss erneut gewürfelt werden. Dabei spricht man von der zweiten Spielphase. Der Würfler kann entweder gewinnen, wenn er dasselbe würfelt wie vorher, oder verlieren wenn er eine 7 würfelt. Wenn keiner dieser beiden Fälle eintritt, wird erneut gewürfelt.
Die detaillierten Spielregeln können Sie in unserer Spezialrubrik einsehen.
Ein exemplarischer Craps-Spieler
Da die Ergebnisse beim Craps ausschließlich vom Würfeln abhängen, kann es keine bestimmte Technik geben. Einige verwenden illegale Techniken wie das gleitende Würfeln. Dabei wird einer der Würfel nicht geworfen sondern gerollt, um so üblicherweise eine 6 zu erhalten.
Es gibt nur einen Namen, der immer wieder auftaucht: Stanley Fujitake, ein Spieler, der über einen Zeitraum von dreißig Jahren immer wieder gewann. Seinen Erfolg führte er auf rhythmische Würfe zurück, um das Ergebnis zu erhalten, das er sich wünschte. Diese mittlerweile verstorbene Craps-Legende wurde unter dem Spitznamen „Goldarm“ oder „Craps-Kapitän“ bekannt.