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Im Jahre 2008 hatte die Schwyzer Regierung das Volkswirtschaftsdepartement beauftragt, mit Blick auf künftige Herausforderungen im Landwirtschaftssektor Handlungsmöglichkeiten und Handlungsbedarf auszuarbeiten. Darauf hat das Amt für Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich einen entsprechenden Bericht erstellt und im April 2011 abgeliefert. Ziel der Studie war, die Erarbeitung einer Strategie für den Kanton Schwyz, um die Schwyzer Landwirtschaft in der Bewältigung der kurz- und mittelfristigen Herausforderungen optimal zu unterstützen. Dazu wurden eine Leitidee, kantonale Ziele, strategische Schwerpunkte und Massnahmen formuliert.
Die erarbeitete Strategie fokussierte sich in erster Linie auf die Stützung professioneller Haupterwerbsbetriebe und in zweiter Linie auf gut geführte Nebenerwerbsbetriebe. Im Zentrum der Stossrichtung stand die Steigerung der Produktivität, die Senkung der Produktionskosten sowie die Förderung wertschöpfungsorientierter Aktivitäten. Die dazu notwendigen Massnahmen und Instrumente sollten die Akteure in ihrem eigenen Handeln stärken und sie durch gezielte Angebote der Beratung und der Aus- und Weiterbildung befähigen, sich markt- und kostenorientiert zu verhalten. Folgende konkreten Massnahmen wurden vorgesehen: Steigerung der Produktivität und Senkung der Kosten; Unterstützung von Wertschöpfungsprojekten; Erhaltung des ökologischen Standards; kein zusätzlicher administrativer Aufwand für die Landwirte.
Nach 10 Jahren und nach dem weiteren Preiszerfall der landwirtschaftlichen Produkte ist eine aktuelle Statusaufnahme angezeigt.
Zum Wortlaut der Interpellation