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Der Blauanteil von LED-Lampen wirkt sich zum Beispiel negativ auf Fledermäuse (Säugetiere) und Pflanzen aus. Die Reduktion des Blauanteils ist bei LED auch für Menschen in Wohnquartieren eine sinnvolle Massnahme (Warmweiss, nicht Kaltweiss oder Neutralweiss), da ansonsten Schlaflosigkeit resultieren könnte (Schuler 2013).
Gut gewählte Lichtstärke
Eine reduzierte Lichtstärke gibt auch Details eine Chance, gesehen zu werden. Übrigens: das menschliche Auge kommt schon mit ganz wenig Licht aus.
Schlecht gewählte Lichtstärke
Zuviel Licht kann die Stimmung zerstören. In diesem Beispiel «ertrinkt» der ausgestellte Gegenstand im Licht.
Eine Verminderung der Lichtverschmutzung ist möglich, wenn lediglich die notwendigen Objekte beleuchtet und die Leuchtstärken auf das notwendige Minimum reduziert sind. Die richtige Farbe des Lichts wirkt sich positiv auf die Umwelt aus. Das Vermeiden von UV und Licht im kürzeren, sichtbaren Wellenlängenbereich hätte weniger negative Auswirkungen auf die Insektenwelt. Bei Zugvögeln kann man sagen, dass schlechte Sicht und Lichtverschmutzung in der Kombination Desorientierung, Erschöpfung und mögliches Sterben für die Tiere bedeutet (F. Liechti, September 2013). Beim Menschen ist bekannt, dass das Rotlicht einen signifikant positiveren Einfluss auf die Erhaltung der Dunkeladaption des Auges hat, während blaues Licht die innere Uhr verstellt (verzögertes Einschlafen) und für Blendung sorgt. So gesehen waren Natriumdampf-Lampen eine gute Wahl.