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Fledermauskasten
In der Schweiz sind 30 verschiedene Fledermausarten nachgewiesen. Die grösste Fledermausko-lonie der Schweiz zählt über 1’000 Tiere und befindet sich in Fläsch im Kanton Graubünden. Die grösste einheimische Fledermausart ist der seltene Riesenabendsegler mit einer Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 10 cm und einer Spannweite von 45 cm. Er wiegt bis über 50 Gramm. Die kleinste einheimische Fledermaus ist die Mückenfledermaus mit einer Kopf-Rumpf-Länge von knapp über 4 cm und einer Flügelspannweite von bis zu 24 cm. Sie wiegt rund 3 – 6 Gramm.
Fledermäuse können Rufe erzeugen, die im Ultraschallbereich liegen und deshalb für uns Men-schen unhörbar sind. Am Echo dieser Ultraschallrufe erkennen Fledermäuse die Entfernung zu Objekten, deren Grösse, Form und Oberflächenbeschaffenheit. Fledermäuse erzeugen ein „Hör-bild“ ihrer Umgebung, welches dem optischen Abbild des Menschen vermutlich sehr nahekommt.
Mithilfe der Echos ihrer Ultraschallrufe können Fledermäuse auch ihre Beutetiere lokalisieren und fangen.
Nutzen
Fledermäuse fressen, für den Menschen, lästige Insekten wie Mücken und Fliegen. Pro Nacht verzehren sie bis zur Hälfte des eigenen Körpergewichtes an Beutetieren.
Standort
Fledermauskästen können je nach Bauweise und Fledermausart an unterschiedlichsten Stellen montiert werden.