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25.11.2022, 10:03 Uhr
Der Rekord aus dem zweiten Quartal wurde nicht mehr erreicht. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Stellen in der Schweiz um 2,2 % oder 115 000, das grösste Plus gab es dabei im Gastgewerbe.Artikel lesen
Die Einnahmen aus Veräusserungen genügten nicht, um die nötige Restrukturierung der Credit Suisse zu finanzieren, schreibt die "SonntagsZeitung" und zitiert eine anonyme Quelle, die Zugang zu den Beratungen haben soll, mit den Worten: "Es läuft auf eine Kapitalerhöhung hinaus, vermutlich im Umfang um die CHF 2 Mrd." Auch die Ausgabe von Wandelanleihen werde erwogen.
Für die Credit Suisse gibt es trotz Verkäufen von Unternehmensteilen keine Alternative zu einer Kapitalerhöhung, schreibt die "SonntagsZeitung" unter Berufung auf mit der Situation vertrauten Quellen. Die Einnahmen aus den Veräusserungen reichten nicht, um die Restrukturierungskosten zu finanzieren.
Eine Anfrage der Nachrichtenagentur awp zu dem Bericht wollte die Bank wie im Falle von früheren Mutmassungen nicht kommentieren. Seit Wochen bleibt die Credit Suisse stumm und verweist auf den kommenden Donnerstag, an dem im Rahmen der Drittquartalsresultate auch die Ergebnisse der laufenden "Strategieüberprüfung", so die Bank, bekanntgegeben werden.
Im Rahmen der Reorganisation der angeschlagenen Grossbank wird seit Wochen über einen hohen Kapitalbedarf gemutmasst, wobei die Schätzungen weit auseinandergehen. Die Erwartungen von Analysten bewegen sich zwischen CHF 4 und 8 Mrd.
"Es läuft auf eine Kapitalerhöhung hinaus, vermutlich im Umfang von um die CHF 2 Mrd.", zitierte die "SonntagsZeitung" eine anonyme Quelle "mit Zugang zu den Beratungen", wie das Blatt schreibt. Zusätzlich erwäge das Management die Ausgabe von Wandelanleihen, worüber schon Bloomberg spekuliert hatte. Diese Anleihen würden aber nur dann zur Deckung von Verlusten herangezogen, wenn die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht das verlange, präzisiert die "SonntagsZeitung".
Gerüchteweise steht auch ein Verkauf der Asset-Management-Einheit in den USA zur Diskussion. Verschiedene Institute würden sich eine Offerte überlegen, zitiert awp einen Reuters-Bericht vom Wochenende.
Ihm zufolge sollen besonders die Vermögensverwalter Janus Henderson, Alliance Bernstein, Ameriprise Financial und Invesco, die Investmentfirma Blue Owl sowie die Private-Equity-Firmen Centerbridge Partners und Clearlake Capital zu den möglichen Interessenten gehören.
Die CS-Aktien eröffneten den Montagshandel 1,4% höher auf CHF 4.64.