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Exabeam hat den diesjährigen Cyber Security Professionals Salary and Job Report vorgestellt. Der Report basiert auf einer im März 2018 durchgeführten globalen Befragung von 481 Sicherheitsprofis. Er soll dabei helfen, den Status Quo für Angestellte in der IT-Security zu beschreiben. Kernpunkte der Befragung waren unter anderem die Bereiche Ausbildungsniveau, Berufszufriedenheit und die Einstellung der Befragten zu neuen Technologien.
Männlich, gut ausgebildet und gut verdienend
Wenig überraschend sind 90 Prozent der Befragten männlich und haben zu 71 Prozent einen Bachelor-Abschluss. Die durchschnittliche Bezahlung liegt weltweit zwischen 75.000 US-Dollar und 100.000 US-Dollar (64.000 Euro bis 85.000 Euro). 34 Prozent aller Befragten verdienen mehr als 100.000 US-Dollar. Die höchsten Gehälter werden in der Automobilbranche bezahlt, wobei die Gehälter analog zur Grösse des Unternehmens zunehmen. Generell sind die Gehälter in Nordamerika deutlich höher als in Europa und als im Asien/Pazifik-Raum.
Hohe Jobsicherheit, Jobzufriedenheit und gute Karriereaussichten
Auf die Frage, wie sicher sich die Befragten hinsichtlich ihres Jobs sind, antwortete eine überwältigende Mehrheit von 80 Prozent, dass sie sich nicht um ihren Job fürchten. Kein Wunder, steigt doch die Bedrohungslage durch Cyberattacken ständig und Unternehmen investieren mehr und mehr in ihre Verteidigung. Auch die Arbeitszufriedenheit ist bei Angestellten in der IT-Security hoch: 83 Prozent sind mit ihrer Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden. Analog empfahlen 86 Prozent aller Befragten Schulabsolventen eine Karriere in der Sicherheitsbranche. Auf die Frage, welche Zertifizierungen wichtig seien, gab es insgesamt 150 verschiedene Antworten. Die wichtigsten Zertifizierungen waren CISSP, Certified Information Systems Security Professional mit 33 Prozent, CEH: Certified Ethical Hacker mit 23.7 Prozent und Comp TIA mit 22.7 Prozent.
Technologien mit KI und Maschinellem Lernen werden wichtiger
Eine Mehrheit von 75 Prozent der Befragten teilt die Meinung, dass Technologien aufbauend auf KI und Maschinellem Lernen ihre Arbeit einfacher machen können. 32 Prozent gaben an, dass sie bereits mit solchen Lösungen arbeiten, um die Sicherheit in ihren Unternehmen zu erhöhen, während 46 Prozent den Einsatz planen. Nur 21 Prozent der Befragten haben auch zukünftig nicht vor, auf solche Lösungen zu setzen.