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Die Gemeinde (Sozialbehörde) hat von Amtes wegen jährlich mindestens einmal die Bevorschussungsfälle zu überprüfen () und dabei das rechtliche Gehör (, vgl. ) zu gewähren. Bei der jährlichen Überprüfung geht es um die Feststellung der weiteren Anspruchsberechtigung ().
- Berechnung der voraussichtlichen Jahreseinkünfte und Vermögen,
- Abklärung, ob sich die familiäre Situation verändert hat,
- Abklärung, ob neue Urteile/Entscheide gefällt worden sind,
- Abklärung, ob neue Kontakte und Informationen bezüglich unterhaltspflichtiger Person bestehen.
Dabei hat die Gemeinde zu berücksichtigen, dass die Entwicklung der Jahreseinkünfte berechenbar sein muss. Ist dies nicht möglich, so müssen die Überprüfungs- beziehungsweise Berechnungszeiträume in kürzeren Perioden stattfinden (z.B. bei schwankendem Einkommen). Die Gemeinde hat bei der Überprüfung und Neuberechnung auch die im Rechtstitel festgehaltenen Indexierungen und Altersanpassungen zu berücksichtigen ().