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Wawrinka konnte in keiner Phase an seine starke Leistung beim Sieg gegen den Titelverteidiger und Weltranglistenersten Novak Djokovic anknüpfen. Er fand kein Mittel gegen das unorthodoxe Spiel des elf Jahre jüngeren Russen, der in diesem Sommer von Sieg zu Sieg eilt, in Washington und Montreal im Final stand und in Cincinnati erstmals ein Masters-1000-Turnier gewann. Nun steht er auch erstmals auf Grand-Slam-Stufe im Halbfinal, wo er auf Roger Federer oder Grigor Dimitrov (spielten nach Redaktionsschluss) trifft.
Wawrinka vergab gegen den Russen zu viele Chancen, zum Beispiel einen Satzball im ersten Satz mit einem Vorhand-Fehler. Medwedew hatte sich früh am linken Oberschenkel behandeln lassen, bewegte sich in der Folge aber durchaus schnell. Auch nach dem verlorenen dritten Satz liess er nicht nach, im Gegenteil: Wawrinka geriet gleich wieder 0:3 in Rückstand. Nach 2:34 Stunden nützte Medwedew seinen ersten Matchball typischerweise mit einer Stoppball-Lob-Kombination, die den ganzen Nachmittag hervorragend funktioniert hatte.
(sda)