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Viele vermuten ja, dass Sie eine Perücke tragen. Stimmt das denn?
Es ist sogar so, dass wildfremde Leute an meinen Haaren ziehen, um zu sehen, ob sie echt sind. Und natürlich sind sie das.
Haben Sie einen speziellen Pflegetipp?
Ich lasse meine Haare nur an der Luft trocknen, heisse Luft würde sie kaputt machen. Einen Fön sucht man bei mir vergebens. Und ich habe eine hochwertige Bürste, daher glänzen meine Haare auch so schön.
Sie haben kürzlich eine neue Wohnung in Basel bezogen. Wie sind Sie eingerichtet?
Karg. Ich habe keinen Bezug zur Kunst. Es gibt in meiner Wohnung weder Bilder noch Fotos an den Wänden. Ausser im Badezimmer, da habe ich ein kleines Bild meiner Mutter aufgestellt. Ich kombiniere Designermöbel, die ich günstig einkaufen konnte, mit Ikea. Das Einzige, was ich brauche, egal, wo ich bin, sind mindestens sechs Kissen mit Rüschen. Das ist auch in meinem Wohnwagen so und beruht auf einer Familientradition.
Ist das die einzige Tradition, die Sie aufrechterhalten?
Nein. Eine weitere, die ich von meinem Grossvater übernommen habe, ist, immer einen Citterio-Salami im Kühlschrank zu haben. Jeden Morgen trinke ich ein Glas Gerstengrassaft und esse ein paar Rädli Salami. Das ist herrlich.
Haben Sie weitere Rituale?
Ja, ich gehe nicht ohne Lipgloss aus dem Haus. Wenn ich meine täglichen Kartentipps für Instagram und Facebook in meinem Wohnzimmer produziere, schminke ich natürlich mein ganzes Gesicht.
Sie haben einen Hund, Chocolat. Was darf Ihr Pudeli, was andere nicht dürfen?
Er darf in meinem Bett schlafen. Chocolat liegt rechts, ich links. Auch wenn ich Besuch habe, lasse ich niemanden in meinem Bett übernachten, auch nicht auf dem Sofa. Es müssen immer alle wieder gehen.