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Ein Tribut an Leonard Cohen, den Grossmeister der Poesie. 13 Lieder von Cohen, dazu noch eines über eine Pilgerfahrt zu seiner Insel in Griechenland, interpretiert von bekennenden Fans aus den Niederlanden.
Henk Hofstede traf Leonard Cohen 1988 in einem Fernsehstudio in Brüssel. Jahrelang war Henk ein grosser Leonard-Cohen-Fan, und er nahm all seinen Mut zusammen, um ihn anzusprechen. Sie essen zusammen in der Kantine des Fernsehens. Cohen erzählt Henk von seiner bevorstehenden Welttournee und davon, dass er keine Band dafür hat. Und er fragt ihn, ob nicht «The Nits» seine Band sein wollen... Unglücklicherweise waren die «Nits» selbst gerade auf einer langen Tournee – nach dem Erfolg ihres Albums «In The Dutch Mountains». Sie tourten durch Europa und Kanada und traten in New York und Moskau auf. Henk Hofstede musste das goldene Angebot ablehnen. Jahre später wacht er nachts noch immer auf, weil er von der Leonard-Cohen-Tournee geträumt hat, die sie nicht gespielt haben. Einige Jahre später begibt sich Henk auf eine Reise mit dem Filmregisseur Seppo Pietikainen, seinem Freund aus Finnland. Sie beabsichtigen, einen kurzen Film über diese Reise nach Hydra zu machen, wo Cohen einst seine ersten Songs geschrieben hat. Im Jahr 2003 trifft Henk auf dieser Insel den belgischen Schriftsteller Marc Hendrickx, der gerade ein Buch über Leonard Cohen schreibt. Für die niederländische Ausgabe des Buches nimmt Henk die CD «Yesterday’s Tomorrow» auf: neun Cohen-Songs und einen über die Reise nach Hydra. Henk Hofstede entwickelt gemeinsam mit Pim Kops und Marjolein van der Klauw nüchterne und authentische Arrangements. Arwen Linneman, frühere Bassistin der Nits, wirkt bei einigen Stücken mit. So entstand das Avalanche Quartet.
Die CD, die bei Faze Records herauskommt, sind die überarbeitete, neu gemischte Version des ursprünglichen Werkes mit zusätzlichen drei Studio- und einer Live-Aufnahme.
Die Ad Hoc-Formation "Avalanche Quartet" besteht aus vier MusikerInnen aus Holland
Henk Hofstede (Nits) - vocals, akustische Gitarre, Banjo
Marjolein van der Klauw (Powderblue) - vocals, akustische Gitarre
Arwen Linnemann (ex-Nits) - Bass, vocals
Pim Kops (DeDijk) - Keyboards, Akkordeon, akustische Gitarre, Perkussion
Als Gast auf der CD und bei einigen Konzerten:
Oli Hartung (Shirley Grimes, Hank Shizzoe) - elektrische und akustische Gitarren
Videolink
Avalanche Quartet Homepage
WOZ: „Es sind Akkordeon-, Bouzouki- und Gitarrenklänge voller Wehmut und Melancholie, die sanft durch die Dämmerung gleiten. Die CD ist von Cohen-Fans eingespielt, aber nicht nur für Cohen-Fans gedacht.“ (ibo)
Mittelland-Zeitung: „Henk Hofstede ist mit seiner gegenüber dem Vorbild etwas helleren Stimme und seinem traurigen Timbre ein nahezu idealer Cohen-Interpret, und aus dem Hintergrund legen sich die berückend schönen Chöre um die Verse wie ein neuer, blauer Regenmantel.“ (Christoph Fellmann)
Berner Zeitung: „Eine sensible, stimmige Hommage an einen grossen Songwriter. Voller Tiefe, dunkler Schönheit und Melancholie“. (Michael Gurtner)
Tages-Anzeiger: „Hofstede spult keine billige Tribute-Revue ab, er betreibt Liebesdienst und Wurzelsuche zugleich. Einen besseren Grund, ein Konzertprogramm mit fremden Songs zu bestücken, gibt es wohl kaum.“
(Nick Joyce)
Neue Luzerner Zeitung: „Vier Gitarren und ein Bass, ein versierter Sänger mit eroischer Stimme sowie zwei Dutzend der schönsten melancholischen Songs, die es auf Gottes Erdboden gibt, Mehr brauchts nicht für einen himmlischen Abend“ (Mathias Haehl)
Das junge Schweizer Label Faze hat bereits einige ungewöhnliche Produktionen veröffentlicht – etwa einen Sampler mit Liedern in Latein. Man hat aber die Qualität der Musik stets als oberstes Gebot betrachtet, so auch bei diesem Tributalbum an Leonard Cohen. Dieser soll 1988 den Nits-Sänger Henk Hofstede gefragt haben, ob er ihn nicht mitsamt Band auf seiner Welttournee begleiten könne. Da The Nits damals gerade auf dem Zenith ihrer Karriere standen und selbst auf Tournee waren, musste der langjährige Cohen-Fan dem Lyriker und Musiker schweren Herzens eine Absage erteilen. Unter dem Namen Avalanche Quartet widmet sich der Nits-Sänger nun trotzdem mit drei holländischen Kollegen den Liedern des kanadischen Singer/Songwriters. Auf dem mit dem Berner Gitarristen Oli Hartung (Stop The Shoppers) eingespielten Album «Leonard Cohen Songs» fällt auf, dass Hofstedes Stimme der von Cohen stark ähnelt, obwohl sie weniger tief und brüchig ist. Hofstede trifft damit meist den richtigen Tonfall, stilsicher ist auch die wunderschöne musikalische Umsetzung mit rudimentären Arrangements. Das Quartett interpretiert die 13 Cohen-Lieder (plus eine alte Cohen-Hommage von The Nits) jedoch sehr vorsichtig und bleibt nah beim Original. (Markus Ganz)
Est-ce parce qu'Henk Hofstede a tellement fait sien l'univers et l'héritage de Cohen qu'il peut en jouer avec une totale liberté ? Estce son chant aérien, de plus en plus précis, qui peut transfigurer à sa main la plus marquée des mélodies ? La dimension européenne de l'art du canadien transparaît étonnement à travers l'instrumentation aussi subtile que dépouillée (Take this waltz, Dance me to the end of love). Les choeurs quasi liturgiques des deux femmes nous emmènent très loin dans l'émotion. C'est à un nouveau voyage en chanson, aussi libre et respectueux que passionnant, que nous convie Henk Hostede, affi rmant encore, s'il est besoin, sa place unique dans l'univers de la pop contemporaine.
(Le Monde 05-07-2007)
Un hommage raffiné à Leonard Cohen aux Tombées de la nuit à Rennes
Célébré depuis vingt-cinq ans pour son travail d'orfèvre au sein de The Nits, groupe phare de la pop néerlandaise, Henk rend en ce moment hommage à Leonard Cohen. Fan du ténébreux poète montréalais, au point d'avoir tourné un petit documentaire dans l'île grecque d'Hydra, à la recherche de la chambre figurant au dos de la pochette d'un album de Cohen, le chanteur hollandais avait accepté d'enregistrer des reprises du Canadien pour un disque accompagnant une biographie rédigée par un journaliste belge.
Le projet a muté en un album plus ambitieux, Avalanche Quartet : Leonard Cohen Songs (disponible par Internet), suivi d'une tournée. Le mélange de rayonnante spontanéité et d'exceptionnelle précision qui a fait la réputation live des Nits profite ici à Famous Blue Raincoat, Seems So Long Ago Nancy, Sisters of Mercy... Cohen souffre du même malentendu que Georges Brassens. On vante ses textes en négligeant ses mélodies. Subtilement accompagné par une chanteuse-guitariste, une contrebassiste, un guitariste et un multi-instrumentiste (accordéon, percussions, claviers, guitare), Henk valorise particulièrement la délicatesse ciselée de ces compositions. Nourrissant son concert d'anecdotes, de touche d'humour et de didactisme, le leader des Nits insuffle une tendre luminosité à des chansons qui semblent se réjouir d'autant d'intelligence et d'humanité.
(Stéphane Davet)
13 Songs aus dem Oeuvre von Leonard Cohen, ein Nits-Track über einen Besuch auf der griechischen Insel des kanadischen Poeten. Eine gelungene Liebeserklärung!