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Das ist für die Schweizer Leser: morgen ist der jährliche Sirenentest.
Nicht erschrecken!
So läuft’s.
Frau: “Impfungen machen Autistisch.”
Mann: “Nun, ich habe hier eine Million Resultate, die sagen, sie machen es nicht …
.. und eine, die sagt, sie machen.”
Frau: “Ich wusste es!”
Das gif ist ein Ausschnitt aus Teil 3 der Serie: If google was a guy
Ausgelassen noch sein Nachtrag: “Nur weil ich HABE heisst das NICHT, dass das STIMMT!”
(der Typ würde ich auch nicht sein wollen).
Hier Teil 1 auf youtube
Telefon Frau:
“Ich habe gerade eine Tablette eingenommen und … sie ist mir im Mund in zwei Teile zerbrochen. Jetzt bin ich beunruhigt … heisst das nicht, ich bekomme die doppelte Dosis? Was soll ich machen?”
Hmmm – interessant. Wenn wir davon ausgehen, dass das nicht eine Tablette mit speziellem Überzug war, die den Wirkstoff langsam abgibt, ist das nicht eine sehr … durchdachte Frage.
Aber, wenn man das hier ansieht, sieht man, wo solche Vorstellungen vielleicht noch herkommen (speziell der 3. Test :-):
Vielleicht ist da jemand noch nicht ganz im Stadium der konkret-operationalen Intelligenz angekommen? Es geht bei den Experimenten oben um Piaget’s Theorie der Entwicklung. (siehe Wikipedia-Artikel). Dafür hat er mit (eigenen und anderen) Kindern diverse Experimente durchgeführt, wie im Film oben.
Ein Glasbehälter A ist mit Wasser gefüllt, Glasbehälter B ist leer. Das Wasser wird aus dem Behälter A komplett in B umgegossen. Da B schmaler und länglicher ist als A, steht das Wasser nun in B höher als zuvor in A. Ein Kind, das die Invarianz von Volumina noch nicht erlernt hat, antwortet, dass nun mehr Wasser in B enthalten sei, als zuvor in A.
… und das offenbar sogar, wenn es vorher sieht, dass es dasselbe Volumen war. Das Gesicht vom Kind im Film gleich nach dem umschütten finde ich übrigens toll: die Überraschung!
Die Suchanfragen gestern zeigen eine Häufung für die Aufrufe meines Posts: Berliner Mauer, verdünnt – Wenn ich das richtig sehe, liegt das an der Sendung “Hart aber Fair”, worin sie über die Anwendung der Homöopathie diskutiert haben. Im Hintergrund war da auch mal eine Flasche mit “Murus Berlinensis” zu sehen.
Mitdiskutiert haben Befürworter und Gegner der Methode. Ärzte auf beiden Seiten, dazu eine Heilpraktikerin und ein Medizinjournalist. Mit dabei war auch Dr. Eckart von Hirschhausen, seines Zeichens Arzt und Komiker- mit einer … vermittelnden Meinung dazu:
“Wir brauchen mehr Magie in der Medizin, denn Menschen sehnen sich nach Wundern. Gute Ärzte sollten sich um unseren Anspruch auf perfekte Reparatur genauso kümmern wie um unsere spirituellen Bedürfnisse.”
Das passt übrigens auch zu seinem neuen Programm, das sich “Wunderheiler – wie sich das unerklärliche erklärt” nennt.
der Trailer für seine Show:
… und achtet mal darauf, was er bei der “Operation” (um 1.43) da herausholt! :-)
Ganz wichtig ist der Placeboeffekt in der Homöopathie… und den könnte man tatsächlich als Magie bezeichnen. Und obwohl ich nicht dafür bin, dass die alternativen Heilmittel ganz aus den Apotheken verschwinden … schon darum nicht, weil eine gute Apotheke eingreifen wird, wenn die Anwendung von Homöopathie eben nicht mehr angebracht ist … ich bin nicht dafür, dass das von den Krankenkassen von der Grundversicherung übernommen wird – dafür ist die Zusatzversicherung da. Für diejenigen, die das unbedingt wollen. Bitte schiebt das wieder dorthin, ja?
Das ist für die Schweizer Leser: morgen ist der jährliche Sirenentest.
Nicht erschrecken!
Als Eltern weiss man (oder besser: sollte man wissen), wie wichtig es ist Medikamente ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.
Trotzdem kommen in Amerika pro Jahr 67 Tausend Kinder ins Spital wegen unbeabsichtigten Vergiftungen mit Medikamenten. Und in der Schweiz sind es laut toxi.ch jährlich an die 5000 Beratungen wegen von Kindern versehentlich eingenommener Medikamente.
Medikamente und Süssigkeiten sehen aber auch teils ähnlich aus.
Im Bild oben ist ein Lebkuchen-Häuschen mit Süssigkeiten und das andere mit Medikamenten dekoriert.
Sehr anschaulich!
Erst vor kurzem ein Känguruh, jetzt Enten. Entdecken jetzt auch Tiere die Apotheker als "erste Anlaufstelle"?
In einen CVS in Amerika haben sich ein paar Enten verirrt:
Und wir merken uns: Swiffer nützt da gar nix.
Was für ein "Quack" :-)
Der Vorspann der Simpsons wurde schon ein paarmal für spezielle Fälle angepasst. Für diesen Halloween hat Guillermo de Torro ein ziemlich ausführliches Werk geschaffen:
Wow.
Na – alle Referenzen erkannt? Filme, Schriftsteller und Figuren aus dem Horrormilieu tummeln sich hier.
Falls nicht (geht ja auch ziemlich schnell): hier nochmals, mit Erklärungen:
Naja, jedenfalls für mich. Da gibt es so Songs … die transportieren mich geradewegs zurück.
Das ist einer davon:
… und schwups bin ich wieder in der Schulzeit, wo ich den Film und den Song das erste Mal gehört habe.
Gut, das dürfte bei noch einigen der Fall sein, die den Film The Breakfast Club gesehen haben – der immer noch zu meinen Lieblings-Filme gehört, auch wenn meine Teenie-Zeiten lange vorbei sind.
Aber ich habe noch einige mehr. Meistens fällt mir nicht ein, welche Songs das jetzt sind … bis zu dem Moment, wo ich sie höre. Und dann lande ich genau wieder dort, wo ich sie gehört habe – das erste Mal? Häufig? wegen der umgebenden Situation selber?
"Strong enough" vom Album Believe von Cher … und schon fahre ich wieder im 4×4 auf dem Strand von Fraser island auf Sand an laaangen Wellen vorbei. Das war 1999, in den Ferien nach dem Studium. Das Lied war immer wieder im Radio. Jetzt brauche ich den Song nur zu hören, da kann ich das Meer praktisch riechen.
Oder: Morning has broken von Cat Stevens – unser Hochzeitstag
Habt ihr auch solche Zeitmaschinen-Songs? Und wohin bringen sie Euch?
Werbung im Fernsehen nervt mich normalerweise einfach nur, aber … da ist eine, die bringt mich immer zum schmunzeln, wenn ich sie sehe:
… und falls das noch einen medizinischen Bezug zum Blog braucht: der ist sicher unterzuckert, dass der sich so benimmt :-)
geht mir gelegentlich auch so …
Betty liebt ihre Pflaster – aber ist das wirklich die Lösung für jedes Bobo?
- total übertriebener Werbespot des australischen Roten Kreuzes: lernt erste Hilfe!
…. die letzten Ferien, heisst das.
4 1/2 Minuten quer durch ein paar Nationalparks in Kenya – wobei wir ja eigentlich mehr Fotos gemacht haben. Mein Kuschelbär macht allerdings gelegentlich mit dem Fotoapparat auch kleine Filmchen – und ich darf dann schauen, was ich daraus mache. In dem Fall das hier: Enjoy!