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Der PC- und Druckerhersteller HP will weltweit zwischen 4000 und 6000 Stellen abbauen, um die Kosten zu senken. Dies gab der Konzern im Rahmen der Präsentation der Ergebnisse für das 4. Geschäftsquartal bekannt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal musste HP einen Umsatzrückgang von 11% hinnehmen. Der operative Gewinn belief sich auf 1,3 Milliarden Dollar.
Die Ergebnisse seien durch die gleichen makroökonomischen Herausforderungen beeinflusst worden, die man schon im letzten Quartal gemerkt habe, sagte CFO Marie Myers. Dazu gehören die "deutliche Abschwächung der Verbrauchernachfrage, der Wechselkurs und die Inflation".
Im Gesamtjahr ging der Umsatz um 1% auf 63 Milliarden US-Dollar zurück. Der Nettogewinn halbierte sich und belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 3,2 Milliarden Dollar.
"Erhebliche strukturelle Kosteneinsparungen"
Nun sollen die Kosten reduziert werden. Mit dem "Future Ready Transformation Plan", der "erhebliche strukturelle Kosteneinsparungen" vorsehe, schreibt HP. Der Konzern will damit bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025 mindestens 1,4 Milliarden Dollar einsparen. Vorgesehen sei, das Portfolio zu optimieren und die operative Effizienz zu verbessern. Der weltweite Personalbestand werde um etwa 4000 bis 6000 Mitarbeitende reduziert, heisst es in der Mitteilung.
Das Unternehmen schätzt, dass für die Restrukturierung Kosten in der Höhe von etwa 1 Milliarde Dollar anfallen werden.
PC-Absatz ist harzig, auch bei Dell
Für das letzte Quartal weist HP für den Bereich "Personal Systems" einen Umsatzrückgang von 13% auf 10,3 Milliarden Dollar aus. Mit einem Minus von 25% ging der Umsatz im Consumer-Bereich besonders stark zurück. Im Commercial-Bereich sank der Umsatz um 6%.
In der Printing-Sparte fiel der Quartalsumsatz 7% niedriger aus als noch im Vorjahr, wobei der Nettoumsatz im Commercial-Bereich um 1% gestiegen war.
Auch bei Dell wirkt sich der schwache PC-Markt auf das Ergebnis aus. Für das 3. Quartal 2022 meldete der Konzern einen Umsatzrückgang um 6% im Jahresvergleich. Er belief sich auf 24,7 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig aber verzeichnet der Konzern einen Rekordgewinn von 1,8 Milliarden Dollar.
Der Umsatzrückgang ist auf die Client Solution Group zurückzuführen. Dort musste Dell ein Minus von 17% im Jahresvergleich hinnehmen. Vor allem der Absatz im Consumer-Bereich war stark rückläufig.
Einen Rekordumsatz von 9,6 Milliarden Dollar meldet das Unternehmen hingegen für die Infrastructure Solution Group. Die Einnahmen mit Servern und Networking legten um 14% zu und der Storage-Umsatz um 11%.