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Zahlreiche Bundesräte stehen seit 1848 für eine liberale Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik ein. Dass die FDP der langjährige Garant des Erfolgsmodells Schweiz ist, stellten unter anderem die nachfolgenden Volksvertreter sicher. Interessant dabei ist: Die Schweiz hatte nicht immer eine Mehrparteienregierung wie heute. Nach der Gründung des Bundesstaates 1848 regierten die Freisinnigen 43 Jahre lang allein. 1891 kam ein erstes Mitglied der Katholisch-Konservativen (später CVP, heute Die Mitte) in die Regierung. Bis heute wurden verschiedene politische Kräfte in den Bundesrat integriert. Um zu der heute gültigen Formel zu gelangen (2 SVP, 2 SP, 2 FDP und 1 Die Mitte). Insgesamt stellte die FDP 72 der gesamt 119 Bundesräte. Die Kantone Waadt und Zürich stellten jeweils je 14 Bundesräte.
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Bundesrat
Numa Droz (27. Januar 1844 in La Chaux-de-Fonds NE; † 15. Dezember 1899 in Bern). Als einer der wenigen Nichtakademiker wurde der Vertreter der FDP Fraktion am 18.12.1875 in den Bundesrat gewählt. Er erzielte 85 von 168 gültigen Stimmen und ersetzte Paul Ceresole. Zunächst stand Droz ab 1. Januar 1876 dem Departement des Innern vor. Droz ist bis heute der jüngste Bundesrat überhaupt. Er gehörte der Landesregierung bis 31.12.1892 an.