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AMD, Intel und andere Chiphersteller werfen gegenwärtig immer mehr CPUs mit zwei Prozessorkernen auf den Markt, und schon in etwa zwei Jahren dürften wohl die ersten Chips mit vier Prozessorkernen folgen.
Für viele Anwendungen bringt die neue Technologie aber noch keinen Leistungssprung, da die heutige Software nur selten dafür konzipiert ist, dass sie in mehreren "Strängen" (Threads) von mehreren Prozessorkernen parallel abgearbeitet werden kann. Intel hat nun heute zwei Tools auf den Markt gebracht, die Softwareentwicklern dabei helfen soll, ihre Produkte für Multi-Core-Plattformen zu optimieren. Die Intel Compiler Versionen 9.0 arbeiten auf Windows- oder Linux-Plattformen und sind für C++ (399 Dollar) oder Fortran (499 Dollar) erhältlich.
Um den Entwicklern die Anpassung ihrer Software an Multi-Core-Plattformen zu erleichtern, haben die neuen Intel-Compiler unter anderem eine eine Auto-Parallelisierungs-Option. Diese sucht in Applikationen automatisch nach Möglichkeiten, mehrere Ausführungs-Threads zu erstellen. Auserdem unterstützen die Compiler OpenMP 2.5, einen Industriestandard, der die Erstellung und Verwaltung von Applikationen mit mehreren Threads vereinfachen und vereinheitlichen soll. Weitere Informationen findet man hier
.(hjm)