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Chaga
Inonotus obliquus, Fungus betulinus, Schiefer Schillerporling
Unterstützt das körperliche und geistige Wohlbefinden
Um den Chaga ranken sich viele Geschichten: so soll einer Sage nach der Großfürst von Kiew im 11./12. Jahrhundert regelmäßig einen Sud aus dem Chaga Pilz getrunken haben. Später wurde der Einsatz des Chaga als Nahrungsergänzungsmittel von den Einwohnern Sibiriens über Jahrhunderte gut dokumentiert.
Die Besonderheit des Chaga
Der Chaga wird oft als "König der Vitalpilze" bezeichnet, was seine äußere Erscheinung auf den ersten Blick nicht vermuten lässt. Er enthält eine hohe Konzentration von Antioxidantien und wird traditionell zur Stärkung des Immunsystems und zur Verbesserung der Verdauung verwendet.
Namensbedeutung & Namensherkunft
Der Name "Chaga", auch “Tschaga” geschrieben, stammt aus dem Russischen. Im deutschsprachigen Raum ist der Vitalpilz unter dem Namen "Schiefer Schillerporling" bekannt. Der lateinische Name des Pilzes lautet Inonotus obliquus.
Aussehen
Der Chaga hat eine charakteristische, dunkelbraune bis schwarze Farbe und eine raue, schuppige Oberfläche. Er wächst meist an Birken und sieht aus wie ein schwarzer Klumpen oder eine Beule an der Rinde.
Wo wächst der Chaga?
Der Chaga wächst hauptsächlich in den kälteren Regionen der nördlichen Hemisphäre, insbesondere in Russland, Polen und Skandinavien. Auch in der Mongolei, Japan und Teilen Nordamerikas ist der Chaga hin und wieder zu finden. Als parasitärer Pilz mit einer Vorliebe für Laubbäume, befällt der Chaga vornehmlich Birken. Der Schiefe Schillerporling ist einer der wenigen Pilze, die nur natürlich Vorkommen und sich nicht züchten lassen. Als Vitalpilz werden ausschließlich Chaga von Birken verwendet.
Inhaltsstoffe
Die einzigartige Kombination von Inhaltsstoffen machen den Chaga so besonders. Der Vitalpilz enthält eine Vielzahl von bioaktiven Verbindungen wie Beta-Glucane, Sterole, Melanin, Triterpene, Flavonoide, Phytosterole, sowie verschiedene Polyphenole und Polysaccharide. Letztere sind als Antioxidantien bekannt. Besonders hervorzuheben sind die Beta-Glucane, die im Chaga in besonders hoher Konzentration vorkommen. Der Pilz enthält weiterhin Gerbstoffe, Flavonoide und Mineralstoffe wie Kalium, Natrium und Magnesium, was ihn zu einem Vitalstoff-Kraftpaket macht. Ein besonderes Extra ist der Vitalstoff Betulin, den der Pilz aus seiner Wirtsbirke synthetisiert und der in Form von Betulinsäure in wissenschaftlichen Untersuchungen untersucht wird. Der Pilz braucht etwa fünf Jahre, bis er die höchste Konzentration an wertvollen Inhaltsstoffen ausgebildet hat. Je kälter das Klima, desto konzentrierter die Inhaltsstoffe – so fühlt sich der Chaga selbst bei minus vierzig Grad Celsius noch wohl.
Wirkung
Der Chaga wird traditionell zur Stärkung des Immunsystems, zur Verbesserung der Verdauung und zur Reduzierung von Entzündungen eingesetzt.
Wie wird der Chaga eingenommen
Der Vitalpilz steht in verarbeiteter Form als Pilzpulver in Kapseln oder als Schrot für das Aufbrühen als Tee zur Verfügung. Als Kapseln empfiehlt sich die Einnahme von zweimal täglich 2 Kapseln mit reichlich Flüssigkeit zu den Mahlzeiten. Für die Zubereitung als Tee empfiehlt sich 2-4 Esslöffel Chaga Schrot mit 1 Liter heißem Wasser aufgießen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Dabei gilt, je mehr Schrot verwendet wird, desto herber wird der Geschmack. Das Chaga Schrot lässt sich auch wunderbar mit anderen Inhaltsstoffen, zum Beispiel Kräutern, Gewürzen oder Früchten kombinieren. Dies mildert den herben Geschmack etwas. Jede einzelne Charge Chaga wird von zwei unabhängigen Laboratorien freiwillig auf über 250 Parameter analysiert, bis zu Strahlungswerten (Radioaktivität). Diese Analyseberichte können Sie jederzeit anfordern (Chargennummer auf der Verpackung angeben). Der Hawlik’sche Chaga kommt aus dem Russisch-Chinesisch-Mongolischen Grenzgebiet, also viele Flugstunden von der nächsten Stadt entfernt. Er ist qualitativ konzentrierter als kanadischer Chaga oder Chaga aus Osteuropa.