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Eine verschont gebliebene Gasse. In der Nähe vom Bahnhof Kesennuma.
Bei den Häusern in der Mitte des Fotos muss das Erdgeschoss mit Pfeilen unterstützt werden.
Ein neues Containerhaus war am Bau. Ein ermutigender Anblick.
An der Strasse wurden Häuser einer Seite unbewohnbar zerstört, an der andere Seite verschont.
In der Gegend standen früher einige solche alte Häuser.
In einem Töpferladen. Das über 100 Jahre alte Haus steht unter Denkmalschutz. Der Laden wurde gerade an dem Tag wieder geöffnet. Ohne das zu wissen, ging ich spontan rein. Der Geschäftsinhaber klagte, dass er keine finanzielle Unterstüzung von der öffentlichen Hand erhalte, obwohl zahlreiche Beamten das Haus besuchen, um den Zustand des Denkmals zu prüfen. Der Laden stand nach dem Tsunami völlig im Schlamm.
Freiwillige Studenten halfen ihnen, die zurückgebliebenen, wertvollen Geschierr zu reinigen. Ich hörte das Erzählen des Ehepaars zu und war zu spät zu einer Verabredung. Das Ehepaar war sehr hilfsbereit und die Frau fuhr mich mit ihrem Auto zu meinem Hotel. Vorher durfte ich auch kurz das Wohnzimmer aus der Taisho-Zeit besichtigen. Leider kein Foto... Sie erzählte mir während der kurzen Fahrt zum Hotel, dass sie momentan ein bisschen depressiv ist. Das Ehepaar hat geschafft, den Laden irgendwie wieder zu öffnen, aber die Zukunft ist keineswegs sicher.