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De Weerribben
Der Nationalpark De Weerribben ist durch den Torfabbau entstanden. Landstreifen (Legakkers) wurden unberührt gelassen, um den herausgestochenen Torf zum Trocken darauf zu legen. Wenn sie nicht mehr von Nutzen waren, wurden sie abgetragen. Durch diese Vorgangsweise der Torfgewinnung entstand ein Labyrinth aus schmalen Kanälen, Inseln und kleinen Seen. Dazwischen erstrecken sich Grasland, Rietflächen und Moore. Der Nationalpark erstreckt sich auf einer Fläche von 3500 ha.
Radtour
Am dritten Tag unseres Aufenthaltes in Blokzij, lockt uns der Nationalpark De Weerribben zu einer Radtour. Schnell wird eine Fahrradkarte gekauft. Am Morgen bin ich mit den Hunden über eine Stunde unterwegs, damit sie müde werden. So können wir sie ohne Gewissensbisse im Boot zurücklassen. Nach der Zubereitung eines Picknicks starten wir.
Bei herrlichem Sommerwetter und flachen Wegen (Wir sind ja in Niederlande!) bereitet uns das Radeln viel Spass. Unsere Rundreise ist abwechslungsreich. Sie führt uns durch schmale Wälder, an den Dörfern Wetering und Kalenberg vorbei und über grosse Schilf- und Moorgebiete. Wir halten an, um die Aussicht zu bewundern, Fotos zu schiessen, Odtimer zu betrachten und uns die Windmühlen erklären zu lassen, die nicht Korn mahlten sondern früher Wasser schöpften. Mit dieser Methode wurde der Wasserstand in den Kanälen ausgeglichen. Heute erledigen das die grossen Pumpwerke.