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Nicht jeder junge Mensch ist gleich begabt, nicht jeder zum Studieren geeignet. Manche Eltern pressen die Söhne in eine für sie ungeeignete Laufbahn hinein aus dem falschen Ehrgeiz, die Familie müsse unbedingt mit einem Doktortitel bereichert werden. Dagegen wendet sich das Stücklein Ammons. Die Handlung ist kurz die: Ein Junge, der nicht promoviert wurde, brennt zuhause durch. Sein Vater ist Bankdirektor und will ihn zum Studieren zwingen. Der Junge flüchtet sich zum Bruder der Mutter, einem Rebbauern. Dieser merkt bald, dass der Junge nicht nur Interesse für alles hat, was mit der bäuerlichen Arbeit zusammenhängt, er zeigt auch Geschick dafür. Die Eltern reisen ihm nach und bringen auch den Rektor der Schule mit. Sie wollen den Jungen zurückholen und ihn belehren, wo sein Lebensglück liege. Es gelingt aber dem Bauern und der Bäuerin, sie zu überzeugen, dass sie einem falschen Ehrgeiz nachjagen und dass der Junge selber den für ihn richtigen Weg gegangen ist. Er darf bleiben.