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Modellrechnungen der ETH Zürich zeigen, dass die Bioenergieproduktion auf landwirtschaftlicher Nutzfläche erst bei stark ansteigenden Energiepreisen flächenmässig relevant werden könnte. Voraussetzung dazu wäre zudem eine generelle Befreiung der Biotreibstoffe von der Mineralölsteuer und ein Grenzschutz gegenüber billigen Bioenergieimporten. Der Beitrag zur inländischen Energieversorgung bliebe dennoch marginal und würde weniger als 8 % des fossilen Energieverbrauchs ausmachen.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.
Die weltweite Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln dürfte mittelfristig stabil bleiben. Herausforderungen für die Ernährungssicherheit in der Schweiz sind die pro Kopf sinkende Agrarfläche, zunehmende Extremwetterereignisse und ein verstärkter Schaderregerdruck.
An der deutsch-französischen Sprachgrenze innerhalb der Schweiz werden Agrarumweltmassnahmen zur Förderung der Biodiversität unterschiedlich stark umgesetzt. Wirtschaftspolitische Anreize könnten diesen kulturbedingten Unterschied verringern.