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Die Schweizerische Bankgesellschaft stellte 1967 als erste Bank in Kontinentaleuropa einen Automaten auf, bei dem durch Einlage eines länglichen Papierstreifens mit gestanzten Löchern und Eintippen eines Codes rund um die Uhr 200 Franken abgehoben werden konnten. Um die Kosten tief zu halten, taten sich die Grossbanken, einige Kantonalbanken und weitere Geldinstitute zu einem Bancomat-Pool zusammen mit dem Ziel, in der Schweiz grossflächig ein modifiziertes Geldausgabesystem einzuführen. Der erste Automat dieses Pools war an der Aussenfassade der Zürcher Kantonalbank an der Bahnhofstrasse 9 angebracht. Ab Frühling 1968 konnten die Besitzer einer eher unhandlichen «Ausweiskarte» nach Eingabe des persönlichen PIN-Codes maximal 500 Franken beziehen. Die Apparate funktionierten noch autonom, die Aufzeichnung der Transaktionen erfolgte auf Lochkarten, die täglich eingesammelt und in einem Rechenzentrum verarbeitet wurden.
Die rudimentäre Technik eröffnete gewieften Dieben Tür und Tor. Weil sich der Automat nur die letzten zehn Karten merken konnte, war es zum Beispiel möglich, mit nur einer Karte mehr den ganzen Noteninhalt des Bancomaten zu beziehen. Wendete man den Trick bei einigen Automaten an, kam bis am Abend eine schöne Summe zusammen. Auch im Regelbetrieb kam es vor, dass der Automat plötzlich den ganzen Inhalt ausspuckte. Aufgrund dieser Schwächen des Systems standen in der Schweiz vorerst nur 84 Automaten im Einsatz.