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Remo Keist, Jahrgang 1950, in Basel geboren und aufgewachsen.
In den 60er Jahren entdeckte Remo Keist seine Leidenschaft für die Malerei, inspiriert von der Kunst und seinem persönlichen Umfeld.
In den 70er Jahren begann er politische Themen in seinen Collagen im Tessin zu reflektieren. In dieser Zeit malte er auch farbenfrohe Motive der malerischen Gassen und Dörfer rund um den Lago di Lugano sowie eine Serie von imposanten, großformatigen Bildern mit Menschenfiguren in Gelbtönen.
In den 80er Jahren reiste Keist nach Kenia, in die Wüstengebiete Jemens und in den frühen 90er Jahren in die Wildnis Boliviens. Diese Erfahrungen spiegeln sich in seinen Gemälden mit bunten, naturalistischen Tierdarstellungen wider.
In den folgenden Schaffenszeiten setzte sich das Abstrakte immer mehr durch, während die charakteristische Ausdrucksweise des Künstlers erhalten blieb. Leuchtende Farben, reduziert auf 2- oder 3-Klang-Kontraste, sowie andere grafische Elemente prägen diese Schaffensperiode. Die Werke kombinieren expressive Malerei mit dem Siebdruck und überlagernden Farbflächen.
In den 2010er Jahren begann Keist wieder zu experimentieren und schuf unter anderem 3D-"Mändlibilder" und bemalte "Pflastersteine" mit Motiven aus dem Leben.
Heute ist er ein etablierter und viel beachteter Künstler aus dem Zürcher Oberland und malt aktuell auch Portraits und Blumenmotive, die vor Farben nur so strotzen.