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Die beiden Kavernen erhalten einen direkten Verbindungsanschluss an den Bahntunnel. Tunnel und Kavernen werden im konventionellen Sprengvortrieb erstellt, ungefähr 500 000 m3 Ausbruchsmaterial wird total abtransportiert. Die Projektabwicklung erfolgt komplett mittels BIM. Beide Portalbaustellen verfügen über hochmoderne Wasseraufbereitungsanlagen von Alwatec und durch den Einsatz von Elektromaschinen und -fahrzeugen und einer Schlammpresse kann der CO2-Ausstoss minimiert werden.
Im Februar 2019 fanden in Fyllingsdalen die ersten Sprengungen statt. Dort gab es auch umfangreiche Arbeiten am Portal, wie etwa ein rund 70 m langer Tagbautunnel, zahlreiche Stützwandkonstruktionen und Verkehrsumlegungen. Der Installationsplatz mit dem Portal liegt in dicht besiedeltem Gebiet, eines der grössten und beliebtesten Einkaufszentren Bergens befindet sich nur gerade 50 m entfernt. Mitte 2019 stiess das Team überraschend auf eine wasserführende Zone. Vereinzelt schossen bis zu 1000 Liter pro Minute aus den Bohrlöchern. Die dadurch notwendigen zusätzlichen Vorinjektionen erschwerten den Betrieb entsprechend. Um die Verzögerungen zu minimieren wurde entschieden, mit dem Gegenvortrieb von der östlichen Seite in Kristiansborg zu starten. Auch dieses Portal liegt mitten in einem Wohn- und Geschäftsgebiet und teilweise sogar unter der Autobahn E39. Aufgrund der schwierigen Geologie wurde dort der Vortrieb mittels Rohrschirmverfahren gestartet.