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Am westlichen Stadtrand von Frauenfeld, in der Zone für Gewerbe und Kleinindustrie, ist der lang gestreckte, breit gelagerte dreigeschossige Baukörper ein städtebauliches Zeichen für den Abschluss der Bebauung. Er bildet eine Zäsur zur weiter westlich gelegenen dörflichen Siedlung Osterhalden. Unmittelbar neben der Autobahn und von dort aus gut einsehbar, ist er aber auch markanter Auftakt der städtischen Bebauung und optischer Orientierungspunkt für ein überregionales Dienstleistungszentrum.
Das Grundrisskonzept der dreiteiligen Anlage wurde aufgrund des Bedürfnisses eines vielseitig nutzbaren Raumprogramms entwickelt. Während in den Seitenschiffen konventionelle Bürounterteilungen möglich sind, überspannt das ganze oberste Geschoss die hohe Lager- und Montagehalle. Durch die damit verbundene natürliche Belichtungsmöglichkeit über Oberlichter wurde eine Struktur gefunden, welche unterschiedliche Bürounterteilungen, Arbeitsplatzgruppierungen, Ausstellungsflächen und Informationsveranstaltungen zulässt.
Der Baukörper öffnet sich gegen Norden mit einer halbrunden Kopfpartie, in welcher der Publikumsbereich beginnt. Hier befinden sich auch die Cafeteria »take-off« und die der Öffentlichkeit dienenden Vertikalverbindungen, über welche die Besucher in die Ausstellung gelangen. Der gestalterische Ausdruck ist einerseits geprägt von der technischen Stahlkonstruktion und der handwerklichen Ausmauerung sowie andererseits durch die Transparenz, welche Durchblicke ermöglicht.
1986, 1. Preis
1987 – 1989
Witzig AG Frauenfeld
Jörg Losenegger
Günther Wizemann