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Testosteronmangel und Infertilität beim Mann Behandlung
Hypogonadismus
- An folgenden Standorten
- St.Gallen
Falls möglich, soll bei einem Testosteronmangel (Hypogonadismus) immer zunächst die Ursache des tiefen Testosteronspiegels behandelt werden (bspw. Gewichtsreduktion, Verbesserung der Diabeteseinstellung, Weglassen von Medikamenten, Behandlung von Tumoren der Hirnanhangsdrüse).
Tritt hiernach keine Verbesserung der Testosteronbildung ein, wird entschieden, ob eine Testosteronbehandlung sinnvoll ist. Diese erfolgt in Form von Depotspritzen oder durch tägliches Auftragen eines testosteronhaltigen Gels. Wichtig ist, dass die Testosterongabe korrekt dosiert wird und regelmässige Kontrollen bzgl. Nebenwirkungen stattfinden. Wenn hingegen ein Kinderwunsch besteht, darf nie Testosteron angewendet werden, da von aussen zugeführtes Testosteron die Spermienbildung unterdrückt.
Bei Hypophysenerkrankungen kommt bei Kinderwunsch eine Behandlung mit Hypopyhsenhormonen (Gonadotropinen) in Frage, die die Testosteron- und Spermienproduktion anregen. Bei einer Infertilität ist v. a. bei Hodenerkrankungen in vielen Fällen eine Beratung und Behandlung in spezialisierten Kinderwunschzentren nötig. Es besteht deshalb eine enge Zusammenarbeit mit dem Kinderwunschzentrum des Kantonsspitals St.Gallen (FIORE - Institut für Reproduktionsmedizin).