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http://www.ermensee.ch/de/portrait/geschichte/welcome.php?action=showinfo&info_id=3513
10.12.2018 22:48:19

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Geschichte des Wappen
In Rot eine goldene Zinnenburg mit schwarzem Tor.
Das Schildbild erinnert an die zu Beginn des 13. Jahrhunderts von den Kyburgern erbaute Burg. Es findet sich auch in einer noch erhaltenen Militärfahne des 18. Jahrhunderts.
Zum ersten Mal erscheint "Armense" 1036 in der Schenkungsurkunde Graf Ulrichs I. von Lenzburg für das Chorherrenstift Beromünster. Ermensee war allerdings schon zu Römerzeit besiedelt. Dafür zeugen die Grundmauern einer römischen Villa auf dem Herrenberg, auf dem bereits die Römer den Weinbau pflegten. 1227 erwarben die Kyburger vom Stift Beromünster Land zum Bau einer Burg in Ermensee. Später ging sie an die Herren von Lieli über und wurde 1386 während des Sempacherkrieges zerstört. Als 1415 die Eidgenossen den habsburgischen Aargau eroberten, wurde die Umgebung von Ermensee zu den Freien Ämtern geschlagen, während das Dorf zum beromünsterischen, d.h. zum luzernischen Michelsamt kam. Während des zweiten Villmergerkrieges 1712 wurde Ermensee von den Bernern geplündert. Zwischen 1798 und 1803 war das Dorf von den Franzosen besetzt. 1801 wurde Ermensee vorerst dem Kanton Baden angegliedert, bis es 1803 zu Luzern kam. Pfarreimässig gehört Ermensee zu Hitzkirch, besitzt aber mit der Kapelle Sankt Jakob der Ältere ein aussergewöhnliches Gotteshaus. Mit Fresken und Reliefschnitzereien geschmückt, welche die Jakobspilgerlegende darstellen, war dieses Gotteshaus 1608 an der Innerschweizer Pilgerstrasse nach Santiago de Compostela in Spanien errichtet worden. Alljährlich findet am Abend des Fridolintages, am 6. März, das sogenannte Lichterschwemmen statt. Bei diesem alten christlichen Brauch heidnischen Ursprungs werden auf dem Dorfbach Lichter und Schiffchen ausgesetzt. Bekanntester Bürger von Ermensee ist Franz Elmiger (1882-1934), der als Kunstmaler das Seetal in Bildern festgehalten hat.
Aus: Die Luzerner Gemeinden und ihre Wappen. Verlag Ketty & Alexander Chapelle-sur-Moudon. S. 80.
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