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Der Begriff «Benignes Prostatasyndrom» (BPS) beschreibt mit der Prostata assoziierte Miktionsbeschwerden. Der Terminus «Benigne Prostatahyperplasie» (BPH), früher häufig zur Beschreibung von Miktionsbeschwerden verwendet, beschreibt lediglich ein histologisches Bild und wurde durch den Begriff LUTS (lower urinary tract symptoms) ersetzt. Die Basisdiagnostik beinhaltet Anamnese, körperliche Untersuchung inklusive Tastuntersuchung der Prostata, Fragebogen (IPSS), Sonografie und Urinstatus. Zur erweiterten Diagnostik zählen Zystoskopie und Zystomanometrie. Die Auswahl einer geeigneten medikamentösen oder operativen Therapie hängt unter anderem vom Beschwerdebild sowie der Prostatagrösse ab.