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Die Grundidee ist bei beiden Techniken die gleiche: es wird ein Ton erzeugt, ohne dabei die Saite mit der rechten Hand anzuschlagen. Beim Hammering entsteht der Ton, indem ein Finger der linken Hand schnell auf das Griffbrett geschlagen wird. Beim Pulling entsteht der Ton, indem ein Finger der linken Hand beim Abziehen die Saite kurz anreisst. Es liegt also in der Natur der Sache, dass beim Hammering der Ton immer höher und beim Pulling immer tiefer als der vorhergehende Ton ist. Dadurch eignen sich die Techniken bestens für Tonläufe beliebiger Art und kommen nicht selten in Kombination zum Einsatz.
Der klangliche Charakter eines gehammerten oder gepullten Tones unterscheidet sich von einem normal angeschlagenen Ton. Er klingt weicher und auch etwas dünner. Deswegen sind Hammering und Pulling besonders bei dynamischen und gefühlvollen Passagen sehr gefragt.
Aber auch wenn es darum geht, auf Tempo zu kommen, trifft man diese Techniken häufig an. Durch ein Hammering oder Pulling spart man sich einen Anschlag der rechten Hand und kann so mit entsprechender Übung mehr Töne in der gleichen Zeit spielen.
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