Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03600.jsonl.gz/2392

freiburg «Die Initiative widerspricht auf allen Ebenen einer Vorstellung der Öffnung und Toleranz, die der Jugendrat vertritt.» Weiter weist der Vorstand des Jugendrates in einer Pressemitteilung darauf hin, dass «die Initiative in der aktuellen Rechtsordnung nicht umsetzbar ist».
Zudem unterstreicht er, dass die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» keine Lösung für die Integrationsschwierigkeiten der Muslime in der Schweiz darstelle. In diesem Zusammenhang wird festgestellt, dass sich die Behörden nicht genug um die Integration der Muslime in der Schweiz bemühen, insbesondere in den Schulen des Kantons Freiburg.
Politik gefordert
Der Vorstand des Jugendrates unterstreicht, dass ihn Fragen beschäftigen, die zum Beispiel durch das Tragen des Kopftuchs in den Kollegien und anderen Schulen des Kantons oder durch die Dispenzen beim Sport- und insbesondere beim Schwimmunterricht hervorgerufen werden. Diese Fragen müssten von den Behörden im Kanton überdacht und diskutiert werden. So könnte eine «immer grösser werdende Verständnislosigkeit der Jungen» verhindert werden, heisst es in der Mitteilung. wb