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Gestion des forêts (plan de gestion); maintien et création d'une dynamique de succès dans l'entreprise (concentration sur la forêt et ses produits), analyse stratégique de l'entreprise foresitère; traitement des risques relatifs aux longs cycles de production (gestion des risques); transfert de connaissances sur la planification (application de la gestion d'entreprise).
Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der verschiedenen Interessengruppen des Thurgauer Waldes hat definiert, welchen Kernaufgaben sich die künftigen Forstbetriebe widmen sollten. Ebenso wurde die Anzahl der zukünftigen Forstbetriebe festgelegt. Der Bericht «Forstwerkhofkonzept 2017» wurde vom Departement für Bau und Umwelt (DBU) zur Kenntnis genommen.
Im Artikel wird erläutert, wie die ökonomische Planung des Totholzmanagements optimiert werden kann. Die Modellierung berücksichtigt dabei verschiedene Totholzmengen und -grössen (Aushaltungsvariante Ganzbaum, Starkholz oder Äste). Daraus ergeben sich mehrere mögliche Lösungen, bei denen die verursachten Kosten miteinander verglichen werden können.
Im Essay wird aufgezeigt, wie man sich mittels der 5-Kräfte-Analyse von Michael Porter einen Überblick über die Wettbewerbssituation eines Forstbetriebs verschaffen kann. Drei grundsätzliche Wettbewerbsstrategien werden auf die klassischen Produktegruppen von Forstbetrieben (Holz, Schutz vor Naturgefahren, Naturschutz sowie Erholung und Freizeit) angewendet. Eine Strategie basiert auf den Ausgaben im Forstbetrieb, die beiden anderen auf dessen Einnahmen.
Die Studie hat die Transportleistungen der schweizerischen Holztransporte erfasst, die Kostenstrukturen analysiert und daraus Optimierungspotenziale hergeleitet. Transportleistungen (Tonnenkilometer) sind die Transportmenge (Tonnen) mal Transportdistanz (Kilometer). Erwartungsgemäss werden 90% des Holzes auf der Strasse, hauptsächlich mit dem LKW, transportiert. Obwohl diese Art von Transport hohe Kosten verursacht, ist die Bahn nur wenig konkurrenzfähig. Darüber hinaus weist die Studie auf Optimierungspotenziale im technischen, organisatorischen und normativen Bereich hin.
L'étude présentée a analysé la prestation de transport du bois en Suisse, ainsi que les structures de coûts et en a déduit des potentiels d'optimisation. La prestation de transport (tonnes-kilomètres) représente le volume transporté (tonnes) multiplié par la distance de transport (kilomètres). Sans surprise, 90 % du bois est transporté par route, principalement par camion. Bien que ce type de transport implique des coûts élevés, le transport ferroviaire est moins compétitif. L'étude indique par ailleurs des pistes pour exploiter des potentiels d'optimisation dans les domaines technique, organisationnel et normatif.
L’article présente la check-list utilisée au Centre forestier de formation de Lyss (CEFOR) dans le cadre des soins aux haies et berges boisées. Les principes de base du traitement des haies sont également exposés.
FIP2 ist mehr als ein einfaches Informationssystem: es erlaubt den Waldeigentümern und Betriebsleitern, eine Risikoanalyse des Forstbetriebs zu machen. Die Software ist modular aufgebaut und daher flexibel und kann nutzerspezifisch angepasst werden. Das Modul «Waldbeleg» gibt zum Beispiel einen bestandesweisen Überblick über den Ist-Zustand, vorhandene Risikofaktoren als auch Planungen für den Bestand. Das Modul «Risikoanalyse» greift auf die Inhalte der Walddatenbank in FIP2 zurück, analysiert diese Inhalte hinsichtlich verschiedener Risikofaktoren und gibt dem Anwender bestandesweise Risikoklassen zu den einzelnen Risikofaktoren aus. Der Anwender kann sich Informationen aus der Datenbank im GIS visualisieren lassen und als Grundlage seiner Planungsentscheidungen heranziehen.
Die neuen, durch den Klimawandel verursachten Rahmenbedingungen für die Forstwirtschaft, könnten die Wirtschaftlichkeit der reinen sowie gemischten Fichtenbestände vermindern. So lauten viele Prognosen. Der Autor zeigt in dem Artikel aber auf, dass die von Fichten dominierten bayerische Bestände dennoch besser geeignet sein können, wirtschaftliche Einbussen zu verhindern als dies buchendominierte Bestände zu leisten vermögen. Unter wirtschaftlichen Betrachtungen empfiehlt sich dafür eine Mischung der Fichte mit anderen Nadelholzarten wie der Lärche und Douglasie als auch die Beimischung von Laubholz.
Im Artikel werden vier kostenfreie forstliche Planungsinstrumente aus Österreich vorgestellt. Dabei empfiehlt sich „Praxisplan Waldwirtschaft“ für Kleinwaldbesitzer bis 30 ha, bestimmt das Nutzungspotenzial und liefert eine Liste mit nach ihrer Dringlichkeit eingeordneten waldbaulichen Massnahmen für die nächsten 10 Jahren. Dagegen eignet sich „Managementplan Forst“ für Waldbesitzer ab 31 bis 1000 ha und liefert einen Hiebsatzbericht für das Revier oder für einzelne Nutzungsklassen ab. Eine Reihe von Voreinstellungen wie Ertragstafeln, Baumartengruppen, das Waldbaukonzept, einige Lageparameter, sowie Biodiversitätsparameter und Naturschutzaspekte können übernommen werden. Das Programm „QGIS-Forst“ ermöglicht mit wenig Aufwand, Forstkarten zu erstellen. Orthofotos, freie Karten aus dem Netz sowie Karten der Österreicher Verwaltung können als Hintergründe verwendet werden und mit weiteren Layern geschichtet werden. Mit dem „Digitalen Waldbauberater“ können österreichweit ortsbezogene Waldbauinformationen abgerufen werden.
La politique de la ressource bois veut promouvoir un façonnage, une transformation et une valorisation du bois issu des forêts suisses qui soient durables et efficaces en matière d’utilisation des ressources. Elle apporte une contribution substantielle à la politique forestière et aux politiques climatique et énergétique. Placée sous l’égide de l’Office fédéral de l’environnement (OFEV), elle est élaborée en concertation avec les partenaires concernés. Elle est mise en oeuvre dans le cadre du plan d’action bois, qui est centré sur trois priorités : « utilisation en cascade optimisée », « construction et assainissement respectueux du climat » et « communication, transfert de connais-sances et collaboration ».
Die Ressourcenpolitik Holz hat zum Ziel, dass Holz aus Schweizer Wäldern nachhaltig und ressourceneffizient bereitgestellt, verarbeitet und verwertet wird. Sie leistet damit einen grossen Beitrag an die Wald-, Klima- und Energiepolitik. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat die Federführung für diese Politik inne. Sie ist mit den Partnern abgestimmt. Zur Umsetzung dient der Aktionsplan Holz mit den drei Schwerpunkten «Optimierte Kaskadennutzung», «Klimagerechtes Bauen und Sanieren» sowie «Kommunikation, Wissenstransfer und Zusammenarbeit».
Le projet Ecorisques a cherché des pistes pour optimiser la sylviculture dans un contexte marqué par d’importantes incertitudes économiques (prix du bois, de l’énergie, …), climatiques (tempêtes, …), biophysiques (incendies) et biotiques (ravageurs). Les effets individuels et simultanés des variations des prix du bois et des tempêtes ont été étudiés. Le logiciel de simulation Evasylv a été utilisé pour générer environ 400 itinéraires sylvicoles différents. L’article présente l’application de cette optimisation dans une hêtraie française. Les conclusions tirées de la simulation indiquent que le risque de tempête raccourcit la durée de révolution optimale de 7 à 8 ans et que le contexte économique engendre une perte de valeur allant de 20 % à 90 %. Les variations des prix du bois ont donc un impact économique plus important que les tempêtes, mais n’influent pas sur la révolution optimale. À l’inverse, la prise en compte du risque de tempêtes réduit la révolution optimale pour le Hêtre.
Aus der Doktoratsinitiative ,,Holz - Mehrwertstoff mit Zukunft" wurde das Dokln'Holz-Projekt initiiert, im dem Forschung mit der und für die Praxis erfolgt. Ziel des Projektes ist eine innovative ,,Sicherung der Rohstoffversorgung: Produktionsplanung und Ertragsregelung unter Berücksichtigung von Risiko und Ungewissheit“. Dazu wurde ein Rahmenkonzept für das forstbetriebliche Risikomanagement entwickelt, das verschiedene Ebenen vom Eigentümer bis hin zum Bestand einbezieht und berücksichtigt. Ansätze aus der Forschung werden systematisch charakterisiert, sodass sie den individuellen Bedingungen gegenübergestellt werden können. Diese Bedingungen werden anhand eines Prüffragenkatalogs ermittelt und beziehen sich zum Beispiel auf Liquiditätserfordernisse, Betriebszieltypen oder Ertragsregelungen.
Der Beitrag stellt die Ergebnisse von Vermessungsversuchen von Industrieholz vor. Es wurde untersucht, ob fotooptische Messmethoden bei Industrieholz ausreichend genau sind, dass sie für die Abrechnung des Holzes geeignet sind. Das fotooptische System FOVEA stand innerhalb der tolerierten Fehlergrenze von plus-minus 7%. Dabei scheinen Aufnahmebedingungen wie Abstand und Winkel zum Polter sowie Beleuchtung keinen wichtigen Einfluss zu haben. Allerdings ist eine Aufnahme im Wald oft schwierig, da die Rückseite von Poltern meist nur schwer zugänglich ist.
In diesem Artikel wird eine von der WSL konzipierte Entscheidungshilfe für die forstliche Planung vorgestellt, die im Rahmen der multifunktionalen Forstwirtschaft entwickelt wurde. Ziel ist dabei, Betrieben zu ermöglichen, die Auswirkungen ihrer waldbaulichen Strategien auf die ökonomische Situation und auf die verschiedenen Waldleistungen zu ermitteln. Die Methode der WSL basiert auf drei Schritten: Festlegung von Indikatoren, multikriterielle Entscheidungsanalyse und Bestimmung von Modellen und Bewirtschaftungsstrategien. Das daraus resultierende multikriterielle Entscheidungssystem stellt daher eine nützliche Praxishilfe für Forstbetriebe dar
Ein Vorschlag zum Umgang mit „Nicht-Holz Leistungen“ wird in diesem Beitrag vorgestellt. Manche Waldleistungen sind klar im Gesetz geregelt. Andere Nicht-Holz-Leistungen (Wohlfahrtsleistungen) sind nach Prüfung durch den BWB (Verband Berner Waldbsitzer) nicht per Gesetz geregelt. So differenziert der BWB hierbei verschiedene Aktivitäten. Ein drei-stufiges-Konzept dient dazu als Grundlage und berücksichtigt das gesetzliche Betretungsrecht, den gesteigerten Gemeingebrauch und kommerzielle Angebote. Eine konsequente Umsetzung des Konzepts schafft Klarheit für den Waldbesucher und hat zudem eine koordinierende Wirkung zwischen verschiedenen Nutzergruppen.
Le projet transfrontalier «Formicâble» entre la Savoie et la Suisse a testé, dans le Jura, une méthode débardage par câble mobile avec une pelle mécanique de chantier munie d’un mât. Le chantier de débardage a une superficie de 2,5 hectares et concerne 350 m3 de bois, dont l’exploitation a duré environ deux semaines. Formicâble est un partenariat de trois ans, financé par le programme européen Interreg, devant déboucher sur une formation certifiante avec délivrance d’une attestation professionnelle et qui met l’accent sur la sécurité des travailleurs.
lm deutschen Projekt RePlan sollen ausgewählte forstbetriebliche Arbeitsverfahren beschrieben und die dazu gehörenden Planzeiten und Plankosten erfasst und standardisiert aufbereitet werden. lm Ergebnis soll eine Datenbank mit Kennzahlen entstehen, die von der forstlichen Praxis für die Planung und Steuerung betrieblicher Prozesse sowie das Controlling verwendet werden kann.
Der Artikel befasst sich damit, wie Waldwege im Bereich des Schutzwaldes nachhaltig gesichert werden können. Der klassische und naturnahe Verbau von Wegen in rutschungsgefährdeten Hängen oder an Steilbereichen und Felsklippen erfolgt dabei bisher häufig mit Holz und Steinkörben. Die erste Methode aber ist nicht dauerhaft und die zweite kann nicht überall eingesetzt werden. Als wirtschaftliche Variante stellt der Artikel die Methoden der Stabilisierung von Steilböschungen mit Vernagelungen und hochfesten Stahldrahtgeflechten vor. Diese weisen Vorteile auf wie Langlebigkeit, gute Stabilität, Integration in die Landschaft und schnelle Wiederbegrünung.
Der Artikel handelt von gravitativen Naturgefahren wie Rutschungen, Steinschlag, Lawinen und Erosion. Das integrale Risikomanagement (IRM) betrifft viele Akteure, insbesondere Behörden (Bund, Kanton, Gemeinden) und Versicherungen. Der Artikel erläutert dabei die Aufgabe und Verantwortlichkeiten jedes Beteiligten und stellt in einem Überblick die Kosten für die Sicherheit den Kosten für den Schutz vor Naturgefahren gegenüber.