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Für jede dieser traditionellen Waffen gibt es zahlreiche Formen, von denen viele ihren Ursprung bei den Shaolin Mönchen haben. Teils wird nur eine Waffe verwendet und teils kommen zwei identische Waffen zum Einsatz (zb. Doppelhaken, Doppelsäbel). Sehr schwer zu beherrschen sind die so genannt weichen Waffen, zu denen der dreiteilige Stab, die neunteilige Peitsche, das allseits bekannte Nunchaku und die Schnur mit Pfeilspitze gehören.
Der Stab Gun wird auch der Vater aller Waffen genannt. Aufgrund seiner Einfachheit und der praktischen Anwendung, ist es eine der beliebtesten Waffen. Es gibt zahlreiche Formen mit dem Stab, wobei viele von den Shaolin Mönchen stammen.
Der Speer Qiang ist schon seit Urzeiten in China in Gebrauch. Er besteht grundsätzlich aus einem langen Stock mit einer Bronze- oder Stahlspitze. Gegen Ende der westlichen Han Dynastie (20 n.Chr) wurde er zur Hauptwaffe des Militärs, sowohl der Infanterie als auch der Kavallerie. Der geringe Herstellungsaufwand mag mit ein Grund dafür sein. Bis ins 20.Jhd. hinein wurde der Speer verwendet und er koexistierte lange Zeit mit Feuerwaffen.
Pu Dao oder Kwan Dao ist die grosse Hellebarde. Zum Beginn der westlichen Han Dynastie (2. Jhd. v.Chr) wurde die Kavallerie immer wichtiger und lange Varianten des Dao (Schwert) wurden entwickelt. Daraus entstand der sogenannte Pu Dao oder Kwandao. Beide Varianten blieben bis zum Anfang des 20. Jahrhundert im Militär in Gebrauch und bei Kampfsportlern sind sie noch heute beliebt.
Der Dreiteilige Stab ist aufgrund seiner Beschaffenheit eines der schwierigsten Waffen. Diese wurde von einem Shaolin-Mönch erschaffen und bedingt eine gute Grundkenntniss mit Langwaffen für die korrekte Handhabung.
Der chinesische Säbel Dao oder Shou ist die am meisten verbreitete Waffe, nicht zuletzt da der Begriff Dao für eine Vielzahl von Waffen verwendet wird. Es gibt kurze Säbel, bei welchen die Klinge direkt an einem Griff montiert wird und längere, bei welchen die Klinge an einem Langstock befestigt ist. Der kurze Säbel wurde in China erstmals während der Bronzezeit verwendet.
Das Breitschwert Nan Dao! Während der westlichen Zhou Dynastie (11. – 7. Jhd. v.Chr) wurde er zeitweise vom geraden Schwert abgelöst. Zum Beginn der westlichen Han Dynastie (2. Jhd. v.Chr) wurde die Kavallerie immer wichtiger und lange Varianten des Dao wurden entwickelt (zb. Pudao oder Kwandao).
Das zweischneidigesSchwert Jiàn erlebte seine Blütezeit während der östlichen Zhou Dynastie (7. Jhd. vChr.), und zahlreiche berühmte Klingen wurden während dieser Zeit hergestellt, auf Verlangen des Kaisers und der Herzöge. Schon 200 v.Chr. verlor das Schwert jedoch an Bedeutung für das Militär und es wurde nur noch zu Präsentationszwecken getragen.
Die Schmetterlingmesser sind zusammen mit dem Stock die fundamentale Waffe südlicher Stile. Legenden besagen, dass Mönche auf Reisen stumpfe Varianten dieser Schwerter bei sich führten, um Banditen mit gezielten Angriffen auf Gelenken abzuwehren, ohne sie zu töten.
Diese Schwerter sind alte chinesische Kung-Fu Waffen und vereinen mehrere Varianten zu einer einzigen. Das Tigerhacken Schwert ist somit eine doppelt geführte Waffe, welche unteranderem an den äusseren Enden ineinander eingehängt werden können, um die scharfen Aussenseiten der Griffe mit grösserer Reichweite zu schwingen.
Die Neunteilige Peitsche Jiujiebian besteht aus mehreren Metallgestängen, deren Enden mit Ringen verbunden sind und somit eine flexible Kette bilden. Meistens befindet sich an einem Ende der Kette ein Griffstück und am anderen Ende eine kleine Speerspitze.
Der Gehstock war schon früher sehr beliebt, weil sehr unauffällig ist. Der Hacken eignet sich für das umschlingen des Gegners und gibt den nötigen Halt. Aufgrund ähnlicher Beschaffenheit, kann ein klassischer Regenschirm gleichermassen eingesetzt werden. Heute werde von erfahrenen Kampfkünstlern diverse Kurse mit dem Selbstverteidigungsschirmen angeboten.
Der Fächer Fēngshàn ist ein blattförmiger Gegenstand, der durch hin- und her wedeln einen Luftzug verursacht. Der Luftzug kühlt bei Hitze das Gesicht ab. Zudem kann der Fächer auch als Waffe eingesetzt werden. Der Fächer ist eine uralte Tradition und wird im Tai-Chi oft eingesetzt.