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Die EC-Karte (englisch „electronic cash“ oder „eurocheque“) ist eine Bankkarte, mit der der Karteninhaber bargeldlos bezahlen und Bargeld aus einem Geldautomaten ziehen kann.
Da es sich bei der EC-Karte um eine Debitkarte handelt, kann sie wie Bargeld genutzt werden. Der entsprechende Betrag wird im Vergleich zu einer Kreditkarte auf dem Girokonto sofort verbucht und abgezogen. Die EC-Karte ist daher immer mit einem Girokonto des jeweiligen Kreditinstituts verbunden. Die Karte selbst besteht aus Plastik mit einem Mikrochip und kann nur durch die Eingabe einer Geheimzahl genutzt werden.
Der Eurocheque sowie die neueren EC-Karten sind das erste europäische multinationale Zahlungssystem. Die Anfänge liegen in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als gutsituierte Bankkunden ein Zahlungssystem verlangten, mit dem auch im Ausland bezahlt werden konnte. Die bis dahin bekannten Schecks waren teilweise nur im Inland akzeptiert, da die Garantie auf Einlösung durch eine Bank fehlte. Im Jahre 1968 wurde der Name Eurocheque bzw. die Eurocheque-Karte aus der Taufe gehoben sowie die Konditionen für eine Einlösung, das Clearing zwischen den Beteiligten und die Provision für die einlösende Bank definiert. Beteiligt waren die Länder Belgien, Deutschland, Dänemark, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Schweiz und Liechtenstein. Ab dem Jahre 1975 konnten auch bargeldlose Zahlungen durchgeführt werden. Ende der 1970er Jahre kam mit häufiger anzutreffenden Geldautomaten der Durchbruch. Die EC-Karte erhielt einen Magnetstreifen und der Karteninhaber eine PIN. Das System hat sich bis in die heutige Zeit erhalten. In den folgenden Jahren bekam der Karteninhaber mit der sogenannten „edc“-Funktion die Möglichkeit, in Geschäften bargeldlos zu bezahlen. Damit war die weltweit erste elektronische Debitkarte geboren. Daraufhin haben die Eurocheques sehr schnell an Bedeutung verloren. Obwohl viele die EC-Karte als solche noch bezeichnen, wurde sie im Jahre 2007 in „Girocard“ umgetauft.