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Lösung der Probleme
Als
Stärken des Systems wird die Genauigkeit genannt und dass sich nur die
Art der Rechnung ändert. Wahlkreise und Mandate werden gleich behandelt
wie im Proporzsystem nach "Hagenbach-Bischoff" welches noch vor dem
"Doppelten Pukelsheim" angewandt wurde.
Kleine Parteien haben bessere Chancen ein Mandat zu erreichen. In den
kleinen Wahlkreisen mussten mit dem alten Proporzsystem mehr als 10%
der Stimmen erreicht werden für einen Sitzgewinn. Der „Doppelte
Pukelsheim“ umgeht diese grosse Hürde, indem zuerst alle Stimmen einer
Partei zusammengezählt werden und eine dementsprechende Sitzzahl
bestimmt wird. Erst nachher werden diese Sitze, die den Parteien
zugesprochen wurden auf die Wahlkreise verteilt. Mit dieser Methode
kann auch eine kleine Partei, welche aufgrund ihrer Stimmen in keinem
Wahlkreis einen Sitz zugesprochen bekäme, einen Sitz erreichen, da ihre
Stimmen im ganzen Kanton zuerst zusammengezählt werden und sie anhand
dieser Gesamtstimmen bestimmt wird, ob es für einen Sitz reicht.
Mit dem „Doppelten Pukelsheim“ könnte eine Partei schon mit ca. 0,37%
aller Stimmen einen Sitz erreichen. Dies errechnet sich aus der Formel
(2xM+2-P) wobei M für die Anzahl Mandate (140) und P die Anzahl der
kandidierenden Parteien (14) steht.
Schwer
erklärliche Resultate
Was einige Parteien am neuen System bemängeln ist, dass die Rechnungen
mit einem Computerprogramm durchgeführt werden müssen. Das
Proporzsystem nach "Hagenbach-Bischoff" konnte noch ohne grössere
Hilfsmittel nachgerechnet werden, doch der "doppelt proportionale
Pukelsheim" ist zu komplex dafür.
Besonders bemängelt wird, dass die Sitzverteilung etwas unlogisch
erscheinen könnte, weil ein Kandidat, welcher in seinem Wahlkreis zu
wenig Stimmen hat, trotzdem gewählt werden kann, weil der Partei
kantonal gesehen ein Mandat zusteht.