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„Das neue Coronavirus“
Information für Tierhalterinnen und Tierhalter
Version (Auszug) vom 2. April 2020
Tierspital, Vetsuisse-Fakultät Zürich
SARS-CoV-2 ist ein Betacoronavirus der Familie Coronaviridae und verursacht die Erkrankung COVID-19. Andere Coronaviren können unter anderem Säugetiere, Vögel und Fische infizieren. Die bereits bekannten Coronavirusinfektionen bei Hund und Katze werden von der Gattung Alpha- und Betacoronavirus verursacht und führen zu milden Magendarm- und Atemwegserkrankungen, sowie bei der Katze in seltenen Fällen zur felinen infektiösen Peritontitis (FIP). Wichtig ist, dass sich diese Viren vom neuen Coronavirus SARS-CoV-2 klar unterscheiden. Der Ursprung von SARS-CoV-2 ist noch nicht vollständig geklärt, man geht im Moment davon aus, dass es ursprünglich von Tieren stammt. Möglicherweise liegt der Ursprung dieses Virus bei einer Fledermausart.
Stellt das neue Coronavirus eine Gefahr für Hunde und Katzen dar ?
Es gibt bisher keine Hinweise, dass Tiere an COVID-19 erkranken. In einer Untersuchung von über 4000 Proben von Hunden, Katzen und Pferden aus USA und Südkorea durch IDEXX, einem weltweit tätigen Analyselabor, konnte SARS-CoV-2 in keiner Probe nachgewiesen werden. Jedoch befinden wir uns in einem schnell voranschreitenden Prozess und Veränderungen dieser Lage müssen beobachtet und überprüft werden.
In den letzten Wochen wurde publiziert, dass zwei Hunde und eine Katze aus verschiedenen Haushalten in Hong Kong, deren Besitzer sich mit SARS-CoV-2 infiziert hatten, in einem Abstrich der Maul-/ Nasenhöhle schwach positiv für das Virus getestet wurden. Alle Tiere zeigten keine Krankheitssymptome. Vor wenigen Tagen wurde eine Katze einer an COVID-19 erkrankten Person in Belgien positiv für das Virus getestet. Die Katze zeigte zwar Krankheitssymptome, es ist aber völlig unklar, ob der Virusnachweis in irgendeinem Zusammenhang mit der Erkrankung stand. Eine aktuelle Studie aus China gibt Hinweise drauf, dass Katzen unter experimentellen Bedingungen empfänglich für die Infektion sein könnten und infizierte Tiere das Virus an andere Katzen weitergeben können. In wieweit sich diese Resultate überhaupt auf Katzen in natürlicher Umgebung übertragen lassen, ist im Moment noch unklar.
Die bereits bekannten Coronaviren von Hund und Katze (canines Coronavirus und felines Coronavirus) sind klar von dem aktuell zirkulierenden SARS-CoV-2 zu differenzieren und bergen kein bekanntes Risiko für den Menschen.
Ist mein Haustier ein potentielles Risiko für eine SARS-CoV-2 Uebertragung ?
Zurzeit gibt es keine Hinweise, dass Haustiere eine wesentliche Rolle bei der Uebertragung von COVID-19 spielen. Bei der COVID-19 Pandemie ist die Uebertragung von Mensch zu Mensch der wichtigste Uebertragungsweg für die Verbreitung. Es gibt deshalb keinen Grund, Haustiere aus Angst vor SARS-CoV-2 abzugeben oder ein positiv getestetes Tier einzuschläfern.
Beim Umgang mit Haustieren sollten jedoch generelle Hygienemassnahmen immer eingehalten werden, um das Risiko der Uebertragung von Krankheitserreger zwischen Haustier und Mensch zu reduzieren.
Zürich, 02-04-2020
Dr. med. vet. Andrea Spiri; can. med. vet. Julia Klaus; Prof. Dr. Regina Hofmann-Lehmann FVH; PD Dr. Barbara Willi, Dipl ACVIM und ECVIM-CA
Für weitere aktuelle Infos zum Thema Coronavirus siehe Homepage vom Tierspital,Vetsuisse-Fakultät Zürich (UZH) – vom Bundesamt für Veterinärwesen (BLV) – kantonales Veterinärwesen St. Gallen
Die IS ABV-Verordnung vom 1. Okt. 2019
(Informationssystem Antibiotika in der Veterinärmedizin)
dient zur nationalen, obligatorischen Erfassung von Antibiotikaverschreibung für Heimtiere (Hunde & Katzen) und für Nutztiere in der Schweiz.
Empfehlungen zum Coronavirus in der Tierarztpraxis am Rosenberg in St. Gallen
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telefonische Anmeldung ist erwünscht
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bitte Klingeln; bei schönem Wetter die „Freiluft-Bestuhlung“ benützen
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im Sprechzimmer ist nur 1 Tierhalter/in erwünscht
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2 Meter Abstand immer einhalten
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Risiko-Tierhalter/in: „Mundschutz & Handschuhe“ mitbringen
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Karte-Zahlung (wenn möglich EC/Mastro-,Postkarte etc.)
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besten Dank für Ihr Verständnis
Notfall Telefon +41 (0)71 244 81 10
Hundelösung/Registrierung St. Gallen
Hunde müssen spätestens drei Monate nach der Geburt, in jedem Fall vor einer Weitergabe, mit einem Chip gekennzeichnet werden und bei AMICUS – der nationalen Datenbank für Hunde – registriert werden.
Hunde, welche aus dem Ausland eingeführt wurden, müssen verzollt werden. Nach der Einfuhr muss der Hund durch einen Tierarzt bei AMICUS registriert werden.
Wer einen Hund hält, muss diesen bei der Wohnsitzgemeinde anmelden. In der Stadt St. Gallen ist die Stadtpolizei St. Gallen dafür zuständig. Gemäss Art.24 des Hundegesetztes besteht eine Steuerpflicht für Hunde. In St. Gallen beträgt die Hundesteuer CHF 130 pro Hund im Kalenderjahr.
Für Hundehalterinnen und Hundehalter besteht seit dem 1. Januar 2020 eine Versicherungspflicht.
Quelle : Hundelösung Stadtpolizei St. Gallen Telefon +41 71 224 61 00 Email : <email-pii>