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Die historischen Romane „Richard Sharpe“ werden gern mit „Hornblower“ von Forester oder „Captain Aubrey“ von O’Brian verglichen. Gemeinsam ist ihnen der historisch korrekt und genau eingebundene Hintergrund, die packende Handlung, der Reichtum der Nebenfiguren und ein guten Schuss Humor. Gemeinsam ist ihnen auch das Zeitalter und die Schilderung der Hauptfigur nicht als strahlendem Held, sondern einem Menschen mit vielen Schwächen, der sich langsam entwickelt. Richard Sharpe ist bei der Belagerung von Ahmadnagar und bei der Schlacht von Assaye, (Indien, 1803) mit dabei. Ein englischer Offizier ist zu den Feinden übergelaufen. Er und Sharpe treffen unter dramatischen Umständen aufeinander und Sharpe hat den Wunsch sich zu rächen. Er bekommt Sonderaufgaben und wird vorübergehend Ordonanz von Wellesley, dem späteren Lord Wellington (Sieger der Schlacht bei Waterloo). Natürlich ist Hakeswill wieder hinter ihm her, eine begehrenswerte Französin spielt eine Rolle und Sharpe macht sich Freunde und Feinde auf beiden Seiten. Meisterlich verbindet Cornwell den historisch korrekten Ablauf mit dem interessanten und liebenswerten Richard Sharpe, der unmoralisch, fehlbar und Analphabet ist, aber auch seine Stärken zeigt. Sharpe wird die Merkmale seiner niederen Herkunft nie los, was oft zu Konflikten mit einem bestimmten Typ von Offizieren führt. „Sharpes Sieg“ ist die zweite Episode der Reihe. Jede Episode hat eine abgeschlossene Handlung. Der Text wurde mit dem englischen Original abgeglichen, nur ganz behutsam und wenig gekürzt und wird hervorragend gelesen von Torsten Michaelis.
Portrait
Bernard Cornwell, in London geboren, gelang der schriftstellerische Durchbruch mit den Abenteuern von Richard Sharpe, einem britischen Soldaten in den napoleonischen Kriegen. Ein Teil der Romane wurde in mehreren Fernsehfilmen umgesetzt mit Sean Bean in der Rolle des Richard Sharpe. Synchronsprecherr von Sean Bean ist Torsten Michaelis, der auch die Hörbücher spricht. Im englischen Sprachraum gilt Cornwell schon lange als „König des historischen Romans“, geschätzt von Lesern und Historikern. „Richard Sharpe“ hat einen ähnlichen Kultstatus wie „Hornblower“ und „Kapitän Aubrey“. Gesamtauflage seiner Werke über 15 Millionen Exemplare, übersetzt in über 20 Sprachen.