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Der Mutterkonzern von Marken wie Gucci und Saint Laurent begründet die Entscheidung mit einem umfassenden Restrukturierungsprojekt.
Die Gruppe passe fortlaufend die Betriebsprozesse an, um die Strukturen zu modernisieren und flexibilisieren, hiess es in einer Mitteilung. Dabei werde das Personal insgesamt nicht reduziert und LGI werde weiterhin fast 800 Mitarbeitende im Tessin beschäftigen.
Den betroffenen Angestellten wurde angeboten, zu vergleichbaren Löhnen nach Mailand, Novara oder Florenz zu wechseln, wie am Dienstag auf der Internetseite von RSI zu lesen war. Laut dem Tessiner SRG-Sender sind 150 Stellen in der Administration betroffen, davon rund 30 bis 40 ortansässige Mitarbeitende.
Im Communiqué schrieb Kering, der Konzern wolle den Umbau "wie immer auf eine ethische und professionelle Art und Weise" angehen. Ein Konsultationsverfahren mit den Sozialpartner wurde eingeleitet und dürfte bis Anfang November andauern, wie Giovanni Scolari, Regionalsekretär der Gewerkschaft OCST gegenüber RSI sagte.
LGI ist seit rund zwanzig Jahren im Tessin präsent und wurde ursprünglich unter dem Namen Gucci gegründet. Inzwischen hat sich LGI zu einem logistischen Angelpunkt für verschiedene Kering-Marken entwickelt. Laut RSI setzt das Unternehmen rund eine Milliarde Franken um und ist ein wichtiger Steuerzahler im Kanton.
(SDA)