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Mit nur einem Fehlschuss klassierte sich Sebastian Stalder im Massenstart-Rennen über 15 km im 8. Rang. Der Zürcher war beim Sieg des Norwegers Vetle Sjaastad Christiansen der einzige Schweizer am Start, da Niklas Hartweg nicht zum ersten Mal in diesem Winter krankheitsbedingt Forfait geben musste.
Die Biathleten legen nun eine Wettkampf-Pause von zwei Wochen ein. Danach treffen sie sich beim Saison-Höhepunkt vom 4. bis 18. Februar zu den Weltmeisterschaften im biathlon-verrückten Nove Mesto, Tschechien.
Zogg als einzige Schweizerin in den Finals
Beim Snowboard-Parallelslalom in Pamporovo in Bulgarien hielt einzig Julie Zogg die Schweizer Fahne hoch. Die 31-jährige St. Gallerin überstand als einzige Schweizerin die Qualifikation und stiess wie am Vortag in die Viertelfinals vor. Dort verlor Zogg das Duell gegen die spätere Finalistin Sabine Schöffmann aus Österreich, womit sie sich im 6. Rang klassierte. Derweil feierte die Tschechin Ester Ledecka einen Doppel-Erfolg und holte sich auch am Sonntag den Sieg. Die finalen Läufe der Männer fanden gar ganz ohne Schweizer Beteiligung statt.
Schweizer Staffeln ohne Exploit
Die Schweizer Staffeln mussten sich beim Weltcup in Oberhof mit den hinteren Rängen begnügen. Das Fauenteam um Giuliana Werro, Désirée Steiner, Marina Kälin und Alina Meier erreichte den 7. Platz. Schlussläuferin Meier setzte sich auf den letzten Metern knapp gegen ihre französische Konkurrentin durch. Der Sieg ging an die Schwedinnen.
Bei den Männern kämpften mehrere Teams bis zum Schluss um den Sieg, wobei sich die Norweger mit dem genesenen Schlussläufer Johannes Hösflot Klaebo durchsetzten. Die Schweiz trat mit zwei Equipen an, die sich am Ende der Rangliste auf den Plätzen 14 und 15 klassierten.
Skispringer ausserhalb der Top 20
Die Schweizer Skispringer mischten in Zakopane im letzten Weltcup vor der Skiflug-WM nicht vorne mit. Gregor Deschwanden belegte mit knapp 30 Punkten Rückstand zum Podest Platz 25, Killian Peier Platz 26. Vor allem für Deschwanden, der vor dem Jahreswechsel achtmal in Folge zu den Top 15 gehörte, seither aber nicht mehr, ist es eine weitere leise Enttäuschung.
Den Sieg holte sich zum siebten Mal in dieser Saison der Österreicher Stefan Kraft vor dem Deutschen Andreas Wellinger, der auch im Gesamtweltcup der erste Verfolger des Führenden Kraft ist. Mit seinem 109. Podestplatz holte sich Kraft zugleich den alleinigen Rekord vor dem Finnen Janne Ahonen, der in seiner Laufbahn 108-mal auf das Podium gesprungen war. Dritter wurde der Slowene Anze Lanisek.