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ZOS oder ausgeschrieben „Zielobjektsuche“ entstand aus der Arbeit von Spürhunden. Um ZOS mit dem Hund zu trainieren, sucht man sich zunächst einen Gegenstand, der nicht zu groß sein und eine gute Haltbarkeit haben sollte. Ein (leeres) Feuerzeug oder ein Schlüsselanhänger eignen sich zum Beispiel gut.
Um den Hund positiv in seiner Arbeit zu bestärken muss man kleine Belohnungshappen – Käse- oder Fleischwurstwürfel, Leckerchen – schnell zur Hand haben. Ein Clicker, der genau in dem Moment geklickt wird, wenn der Hund das Objekt findet, erleichtert das Training. Dazu muss der Hund kein Clickertraining absolviert haben.
Zunächst geht man auf Höhe des Hundes, nimmt das Objekt in die eine, den Clicker und Leckerchen in die andere Hand, hält die Hände locker rechts und links nach vorn und gibt ein Kommando, beispielsweise „ZOS, go!“ Im Folgenden wird der Hund austesten, was von ihm verlangt wird. Man macht nichts, bis der Hund mit der Nase in die Nähe des Objekts kommt, klickt, lobt den Hund und gibt ihm ein Leckerchen. Danach wiederholt man diesen Ablauf. Schnell bringt der Hund, „ZOS“ und das Objekt zusammen. Bald kann man das Objekt auf den Boden legen oder gar verstecken.
Weitere Trainingstipps bekommt man bei einem Kurs zur Zielobjektsuche.