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Was habe ich heute gelernt beim Versuch, drei Bilder aufzuhängen – keine Fotos, sondern auf einfach hergestellten Holzrahmen aufgezogene Pseudoleinwandfotografien eines Steins auf Steinen – oder war es doch eine Muschel? – egal! – ?
(Ich war nicht nur mit dem Projekt „Bilder aufhängen“ überfordert, sondern auch mit den Satzzeichen – oben!)
ANTWORT:
Viel über Mathematik, Physik, Ökonomie, Philosophie und noch ein paar andere Geistes- oder Naturwissenschaften.
ALSO:
1 x 1 quadratisches Bild einer grossen Schweizer Warenhauskette = öde!
3 x 1 und das selbe quadratische Bild der selben Kette auf einer Linie = das hat was!
ABER:
3 x 1 und das selbe quadratische Bild mit regelmässigen Abständen dazwischen auf die exakt gleiche Höhe anbringen = theoretisch genial, aber praktisch unmöglich!
WEIL:
Bei so billig produzierten Rahmen – eine Aufhängevorrichtung, gezahnt, in der Mitte mit irgendeinem kostengünstigen Gerät oder gar einer Maschine, durch noch kostengünstigere Arbeitskräfte bedient, reingequetscht – darf man einfach nicht mit Präzision rechnen.
Bild: Wikipedia
DAHER:
Vergiss die Wasserwaage!
Vergiss den Doppelmeter!
Vergiss alles, was du von deinem Vater über die Werterhaltung von Bildern, Wänden, Anstrichen und den Umgang mit Hammer und Nagel und so weiter gelernt hast!
Nimm Leim, verdammt, und kleb die Dinger an die Wand!
Nach Augenmass!
A PROPOS:
Eine weitere Lebensweisheit an dieser Stelle:
Fass keines dieser quadratischen Bilder mit auch nur annähernd feuchten Händen an!
Alles was dann nämlich mit dem Bild geschieht, hat Mr. Bean in seinem unvergesslichen Film „Bean“ (haha!) vorweggenommen.
Tom Zai