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O'Sullivan holt vierten WM-Titel
Ronnie O'Sullivan ist Snooker-Weltmeister. Der Engländer gewann bei der WM in Sheffield die Final-Neuauflage von 2008 gegen seinen Landsmann Allister Carter überlegen mit 18:11.
O'Sullivan sicherte sich damit seinen vierten Titel nach 2001, 2004 und 2008. Er tritt gleichzeitig die Nachfolge des Schotten John Higgins an, der 2011 über den Engländer Judd Trump triumphiert hatte. Im legendären Crucible Theatre war der Sieg des 36-jährigen O'Sullivan nie wirklich gefährdet. Bereits am Sonntag präsentierte sich "The Rocket" in grossartiger Form und lag nach dem ersten Spielabschnitt mit 5:3 in Führung. Der grosse Glanz fehlte zwar in Session zwei, doch O'Sullivan ging mit einer soliden 10:7-Führung in die Halbzeitpause.
Carter demonstrierte insbesondere im dritten Spielabschnitt Kampfgeist, als er nach vier verlorenen Frames in Folge vorübergehend auf 10:14 verkürzte. O'Sullivan blieb jedoch cool und entschied nach einer starken letzten Session die Best-of-35-Serie souverän für sich.