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Die dreitägige Vernehmung von Michael Cohen, dem einstigen Anwalt und Vertrauten von US-Präsident Donald Trump, hat am Dienstag begonnen. Bei der Befragung am Mittwoch nahm der ehemalige Trump-Intimus kein Blatt vor den Mund. «Trump ist ein Rassist», sagte Cohen vor dem Kongress. Und weiter:
Die Republikaner versuchten die Rassismusvorwürfe zu widerlegen. Dazu lud Mark Meadows Lynne Patton ein. Die Afroamerikanerin wurde von Trump eingestellt und ist im Departement für Wohnungswesen und Stadtentwicklung in New Jersey tätig, wie «HuffPost» berichtet.
«Sie haben einige sehr demütigende Kommentare über den Präsidenten abgegeben, mit denen Frau Patton nicht einverstanden ist», sagte Meadows. Es wäre für sie unmöglich, für einen Rassisten zu arbeiten. Weiter fügte der Republikaner an, er hätte sich «schon mehr als 300 Mal mit Trump getroffen» und dieser hätte sich noch nie rassistisch geäussert.
Die Demokratin Brenda Lawrence schenkte Meadows keinen Glauben. Eine Person öffentlich zu präsentieren, würde die Vorwürfe noch lange nicht widerlegen.
Deutliche Worte fand auch Rashida Tlaib. Die Demokratin nannte das ganze Schauspiel einen rassistischen Akt.
Der Auftritt von Patton war zweifellos skurril – sie selber kam während der ganzen Anhörung nicht zu Wort und sass nach ihrem Auftritt wieder ab. Sie äusserte sich nach der Anhörung gegenüber Reportern und bekräftigte, dass Trump kein Rassist sei.
Und wer ist eigentlich Mark Meadows? Er war unter anderem dafür verantwortlich, dass Trumps Vorstoss zur Abschaffung des von Barack Obama eingeführten Gesundheitssystems «Obamacare» im März 2017 scheiterte.
Das heisst aber noch lange nicht, dass er Obama gut leiden kann. Für Empörung sorgte Meadows mit einer rassistischen Aussage bei einem seiner öffentlichen Auftritten im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen von 2012. Obama solle zurück nach Kenia nach Hause geschickt werden «oder wo auch immer das ist». (vom)
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