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Antidoping Glossary
I
Innerhalb des Wettkampfes (IC)
Eine Dopingkontrolle, die im Zeitraum von zwölf Stunden vor dem Wettkampf, für den ein Athlet vorgesehen ist, und dem Ende dieses Wettkampfes und der damit einhergehenden Probenahme durchgeführt wird. Vorbehalten bleiben anderslautende Vorschriften im Regelwerk des zuständigen internationalen Verbands oder des Veranstalters des betreffenden Wettkampfes. Auf Englisch "in-competition" (IC) genannt.
Internationale Standards
Die sechs Internationalen Standards präzisieren die Bestimmungen des Codes der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Dies betrifft insbesondere die Dopingliste, die Ausnahmebewilligungen zu therapeutischen Zwecken, die Dopingkontrolle und Ermittlungen, die Labors , den Schutz der Privatsphäre und persönlicher Informationen sowie zur Code Compliance der Unterzeichner. Es können weitere Standards eingeführt werden.
Internationale Wettkampfveranstaltung
Gemäss Doping-Statut ist eine internationale Wettkampfveranstaltung wie folgt definiert: Eine Wettkampfveranstaltung, bei der das Internationale Olympische Komitee, das Internationale Paralympische Komitee, ein internationaler Verband, ein Veranstalter von grossen Sportwettkämpfen oder eine andere internationale Sportorganisation als Veranstalter auftritt oder die technischen Funktionäre benennt.
Zu beachten: Internationale Verbände deklarieren ihre internationalen Wettkämpfe offiziell auf ihrer Webseite. Diese können auch in der Schweiz stattfinden. Für internationale Wettkämpfe können die internationalen Verbände strengere Regeln für Ausnamebewilligungen zu therapeutischen Zwecken erlassen.
Inverkehrbringen
Das Inverkehrbringen oder das versuchte Inverkehrbringen einer verbotenen Substanz oder von Hilfsmitteln zur Anwendung verbotener Methoden ist ein Verstoss gegen die Anti-Doping-Bestimmungen (Artikel 2.7 Doping-Statut).
Gemäss Doping-Statut ist Inverkehrbringen wie folgt definiert: Verkauf, Abgabe, Beförderung, Versendung, Lieferung oder Vertrieb einer verbotenen Substanz oder einer verbotenen Methode (entweder physisch oder auf elektronischem oder anderem Wege) durch einen Athleten, Athletenbetreuer oder eine andere Person, die in den Zuständigkeitsbereich einer Anti-Doping-Organisation fällt, an eine dritte Person. Diese Definition ist nicht auf Handlungen von «redlichem» medizinischem Personal anwendbar, das verbotene Substanzen für ehrliche und rechtmässige therapeutische Zwecke oder aus anderen vertretbaren Gründen anwendet. Sie ist es ebenfalls nicht auf verbotene Substanzen, die ausserhalb des Wettkampfs nicht verboten sind, ausser aus den allgemeinen Umständen geht hervor, dass diese verbotenen Substanzen nicht für ehrliche und rechtmässige Zwecke eingesetzt werden oder zur Leistungssteigerung im Sport beabsichtigt sind.