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In Honduras werden seit Jahren grundlegende Menschenrechte verletzt. Das Land hat eine der höchsten Mordraten weltweit. Besonders gefährdet sind Personen, die sich für Landrechte und Umweltanliegen einsetzen. Sie werden häufig im Auftrag von verantwortungslosen Unternehmen, GrossgrundbesitzerInnen, korrupten politischen Eliten oder der Drogenmafia umgebracht – ohne dass diese Konsequenzen zu befürchten hätten. Die geplanten Sondernutzungszonen (ZEDE) im Süden von Honduras, in denen InvestorInnen Sonderrechte geniessen, verschärfen die Problematik zusätzlich. In dieser Region unterstützt HEKS die lokale Bevölkerung bei der Einforderung ihrer Menschenrechte und der Rechte in Bezug auf den Zugang zu Land und Wasser.
Begünstigte:
Zu den Begünstigten zählt die Bevölkerung der drei Departemente Valle, Choluteca und Francisco Morazán im Süden des Landes. Konkret unterstützt HEKS rund 10'000 Personen, die in ihren Rechten eingeschränkt werden, 40 Basisorganisationen, die diese Menschen vertreten, 30 bis 50 MenschenrechtsverteidigerInnen, die besser geschützt werden sowie rund 40 Personen, die wegen ihres Einsatzes zum Schutze von Menschen-, Land- oder Umweltrechten angeklagt sind.
Ziele:
HEKS leistet – im Verbund und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerorganisationen und anderen Akteuren – einen substanziellen Beitrag, damit die betroffene Bevölkerung im Süden von Honduras besser auf legalem Weg grundlegende Menschenrechte, Landrechte und Umweltrechte einfordern kann. Mit einem programmatischen Ansatz möchte HEKS zudem dazu beitragen, dass die zivilgesellschaftlichen AkteurInnen stärker zusammenarbeiten und trennende Hemmnisse abgebaut werden.