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Regelmäßiger Kaffee- und Teekonsum haben keinen Einfluss auf die Herz-Sterblichkeit. Das zeigt eine Studie aus Frankreich, die beim Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) im September 2014 in Barcelona präsentiert wurde.
Wie die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in einer Pressemeldung mitteilte, wiesen die Teeetrinker interessanterweise aber insgesamt eine geringere Sterblichkeit auf als Menschen, die keinen Tee trinken. Studienautor Prof. Nicholas Danchin vom Krankenhaus George Pompidou in Paris: “Das könnte damit zu tun haben, dass sie generell einen gesünderen Lebensstil pflegen.”
Männer gehörten eher zu den Kaffee-Trinkern
In der Studie wurden die kardiovaskulären Risikofaktoren sowie der Tee- und Kaffee-Konsum von insgesamt mehr als 131.000 Menschen zwischen 18 und 95 Jahren analysiert, die zu einer Vorsorgeuntersuchung gegangen waren.
Männer tranken eher Kaffee, während Frauen eher Tee tranken. Personen, die regelmäßig mehr als vier Tassen Kaffee täglich konsumieren, hatten ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Vergleich zu Koffein-Abstinenten. Das hing aber auch damit zusammen, dass sie häufiger Raucher waren.
Regelmäßiger Tee-Konsum: Blutdruck, Cholesterin, BMI niedriger
Wer angab, täglich vier Tassen Tee oder mehr zu trinken, hatte im Durchschnitt einen niedrigeren Blutdruck, niedrigere Cholesterin- und BMI-Werte, niedrigere Blutzucker- und Gamma-GT-Werte, konsumierte weniger Tabak und bewegte sich mehr als Nichtkonsumenten von Tee.
Insgesamt zeigte sich beim Kaffeekonsum aber kein signifikanter Zusammenhang mit der kardialen oder nicht-kardialen Sterblichkeit. Beim Teekonsum war ebenfalls kein Einfluss auf die kardiale Sterblichkeit festzustellen, wohl aber eine um 24 Prozent niedrigere Sterblichkeit aufgrund nicht-kardialer Ursachen. Prof. Danchin führt das auch auf die im Tee enthalteten Antioxidantien zurück.