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Im Sommer hat Audemars Piguet, die berühmte Uhrenmanufaktur aus dem waadtländischen Le Brassus, ein prächtiges Musée-Atelier eingeweiht. Gestaltet wurde der Bau vom dänischen Büro Bjarke Ingels Group in Zusammenarbeit mit den Lausanner Architekten von CCHE. Am dazu nötigen Kapital herrscht kein Mangel, war doch 2019 ein hervorragendes Jahr für die Firma. Zahlen allerdings werden keine publiziert. Gemäss unseren Informationen hat Audemars Piguet 2019 mit rund 42'000 verkauften Uhren einen Umsatz von 1,25 Milliarden Franken erzielt. Das Netz der Verkaufsstellen ist von über 500 auf weniger als 200 ausgedünnt worden. Auf diese Weise lässt sich die gesamte Kette besser überwachen und mehr Cash generieren. Die ersten Prognosen für 2020 sind besser als zunächst befürchtet. Die Ankeraktionärinnen sind weiterhin Jasmine Audemars (79) und ihre Schwester. Zusammen mit Olivier Audemars (61), der über seine Mutter den Familienzweig der Piguets vertritt, besitzen sie die Kapitalmehrheit vor der Familie Bottinelli.
(Stand: November 2020)