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Unwetter im Rückblick
Der Sommer-Sturm "Ginger"
Sturmschäden im Nordwesten
In den letzten Maitagen führten Hochdruckgebiete über Kanada und Grönland, die an ihrer Ostflanke Kaltluft nach Süden transportierten, und das Azorenhoch, das an seiner Westflanke Warmluft nach Norden transportiert, zu einer Verschärfung der Temperaturdifferenz (Frontalzone) über dem Nordatlantik. Aus dieser verstärkten Frontalzone entwickelten sich mehrere Tiefdrucksysteme.
Eines davon, Sturmtief "Ginger", zog am 28. und 29. Mai 2000 über den Ärmelkanal in Richtung Skandinavien und sorgte vor allem in den Benelux-Staaten und in Nordwestdeutschland für Sturmschäden. Insgesamt wurden fünf Menschen von herabfallenden Ästen und umstürzenden Bäumen getötet. Flug- und Fährverbindungen waren zeitweise unterbrochen. Mehr Informationen