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Gruppenraum Ignacio Ellacuría SJ (früher Nathan Soederblom)
Parterre. Grosser Tisch in der Mitte. Eignet sich für maximal 10 Personen. Raumgrösse: 17 m²
Preise:
Halber Tag* = 70 CHF;
Ganzer Tag = 110 CHF; Vor- und Nachmittag = 110 CHF; Nachmittag und Abend = 110 CHF;
Ganzer Tag inkl. Abend = 130 CHF
Ignacio Ellacuría SJ (1930 – 1989) “Allseits bedrängt, beherrscht uns doch nicht die Angst…. zu Boden geworfen, sind wir doch nicht vernichtet.” (2 Kor 4, 8-9). Geboren am 9. November 1930 in Portugalete im spanischen Baskenland, trat Ignacio Ellacuría 1947 ins Noviziat der Jesuiten in Loyola ein und wurde zwei Jahre später nach Santa Tecla in El Salvador geschickt.
Nach dem Studium der Philosophie und der alten Sprachen lehrte er während Jahren am dortigen Priesterseminar. Es folgte das Studium der Theologie in Innsbruck, seine Priesterweihe 1962 und eine philosophische Dissertation in Madrid. Im Jahre 1967 kehrte Ellacuría nach El Salvador zurück, wo er an der Universität dozierte. Er wurde Rektor dieser einzigen Universität des Landes, Theologieprofessor, Befreiungstheologe und Seelsorger. Sein ganzer Einsatz galt den Armen und Unterdrückten des Landes, für die er sich kompromisslos einsetzte und kein Blatt vor den Mund nahm. Durch seine offene Kritik am System, der Oligarchie und den Besitzverhältnissen in diesem unterentwickelten Land machte er sich viele Feinde. Da er sich öffentlich zur Politik der Regierung äusserte, kam er im vom Bürgerkrieg gebeutelten Land mit seinen Äusserungen, Publikationen und Aktionen zwischen die Fronten. Seine Forderungen bezogen sich immer auf die Gerechtigkeit und die Befreiung, verbunden mit einer Überzeugung der unbedingten Gewaltlosigkeit. Gestorben ist er am 16. November 1989 durch einen Mordanschlag der salvadorianischen Armee in der Zentralamerikanischen Universität (UCA) in San Salvador, bei dem fünf weitere Jesuiten sowie die Köchin und deren Kind hingerichtet wurden.