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Nach dem Deckeneinsturz im historischen Londoner Apollo-Theater haben Experten mit der Suche nach der Unfallursache begonnen. Etwa 80 Theaterbesucher von 720 waren am Donnerstagabend durch herabstürzende Trümmer verletzt worden. Wie durch ein Wunder wurde niemand getötet.
Sieben Schwerverletzte
Expertenteams und Sachverständige der Bezirksverwaltung begannen nun damit, die bauliche Sicherheit des mehr als 100 Jahre alten Gebäudes zu prüfen. In Medien wurde spekuliert, ob möglicherweise das Eindringen von Wasser den Einsturz ausgelöst haben könnte. Kurz vor der Vorführung war ein schweres Gewitter über der Stadt niedergegangen.
Der London Ambulance Service teilte auf seiner Internetseite mit, 76 Menschen seien medizinisch versorgt worden. 58 von ihnen hätten sie in umliegende Spitäler gebracht. Sieben Menschen hätten allerdings schwerere Verletzungen erlitten, keiner von ihnen schwebe in Lebensgefahr. Zwei Verletzte befinden sich noch im Spital.
Die Geschichte des Apollos
Mit dem amerikanischen Musical «The Belle of Bohemia» öffnete die Kulturstätte seine Pforten im Februar 1901. Grundlegend renoviert wurde das Haus in der Nähe des Piccadilly Circus zuletzt 1932. Zahlreiche Stars feierten hier grosse Erfolge – unter anderen Margaret Rutherford und Peter O'Toole.