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Bibel ist nicht gleich Bibel. Als Bibliothek aus vielen Büchern enthält die christliche «Heilige Schrift» einerseits je nach Konfession unterschiedliche Texte. Andererseits sind sich z. T. Bibeln mit gleichem Buchumfang sehr fremd. Dies ist der Fall, wenn unterschiedliche Übersetzungskriterien zugrunde liegen.
Sich mit diesen Kriterien auseinanderzusetzen lohnt sich, gerade wenn man die Verantwortung dafür trägt, mit welchen Texten in katechetischen oder religionspädagogischen Kontexten gearbeitet wird. Seit diesem Jahr ist die neu revidierte Einheitsübersetzung auf dem Markt. Was zeichnet diese Übersetzung aus? Welchen Kriterien folgt sie und welche Chancen eröffnen sich mit ihr? Eine kritische Würdigung von Veronika Bachmann.
Letztes Jahr erschien medial pompös inszeniert eine neue Revision der Luther-Bibel. In ihrem Schatten ist auch die erste Revision der Einheitsübersetzung zu einem Abschluss gekommen und in den Druck gegangen. Auf katholischer Seite gibt es keinen Luther, keinen Calvin und keine Zürcher Gelehrten, die es erlauben würden, anhand der eigenen Bibelübersetzung die konfessionelle Identität in Erinnerung zu rufen und zu festigen. Die Einheitsübersetzung hat dennoch mehr mit der römisch-katholischen Kirche zu tun, als es vielleicht auf den ersten Blick scheint. Abgesehen davon, dass sie alle Bücher umfasst, die nach katholischer Tradition zur Bibel gehören – also auch die deuterokanonischen Bücher Tobit, Judit, 1 und 2 Makkabäer, Weisheit Salomos, Jesus Sirach und Baruch –, ist sie Produkt und Zeugnis zentraler kirchlicher Entwicklungen des 20. Jahrhunderts.
Wie die Einheitsübersetzung entstand
Die Einheitsübersetzung ist in den 60er-Jahren als Übersetzung insbesondere für den römisch-katholischen Kontext im deutschsprachigen Raum konzipiert worden. Sie sollte, was ihren Namen erklärt, eine einheitliche Grundlage bieten für die unterschiedlichen Bereiche des kirchlichen Lebens. Eine einheitliche katholische Deutschübersetzung gab es bis da nicht, da seit dem Konzil von Trient (1545–1563) die lateinische Vulgata als offizielle katholische Bibelfassung galt. Diese ist im 4. Jh. n. Chr. entstanden und bekam ihre Bedeutung als verbreitete lateinische Bibelfassung erst ab dem 8. und 9. Jh. Zwar etablierte sich im 19. Jh. die vom Exegeten Josef Franz Allioli (1793–1873) stammende und nach ihm benannte Allioli-Bibel als beliebte Deutschübersetzung. Sie unterscheidet sich aber grundsätzlich von den heutigen Standardübersetzungen, da ihr eben der Vulgatatext und nicht die hebräischen und griechischen Bibelhandschriften zugrunde liegen. Ziel des Projektes «Einheitsübersetzung» war also eine auf den Urtexten basierende Bibelübersetzung, die nicht nur für die Liturgie und Verkündigung zweckmässig sein sollte, sondern auch für die Katechese sowie für die persönliche Bibellektüre. 1978 wurde die erste Fassung dieser Einheitsübersetzung bischöflich approbiert, seit 1980 ist sie in Gebrauch.
Aufbruch mit dem Ölbaum-Symbol …
Schon ein Bibelcover setzt ein Zeichen. Während die Zürcher Bibel, die 2007 in einer neuen Revision erschienen ist, reformiert nüchtern nur mit der Aufschrift «ZÜRCHER BIBEL» daherkommt, ziert die sogenannte Lutherroseden Einband der Lutherbibel. Damit wird der Leserschaft gleich eine verdichtete christlich-lutherische Heilslehre mitgeliefert. Der Verlag Katholisches Bibelwerk hat schon für die erste Ausgabe der Einheitsübersetzung einen stilisierten Ölbaum als Cover-Symbol gewählt. Der Baum soll die neutestamentliche Bibelstelle Römer 11,16-24 in Erinnerung rufen, wo vom Ölbaum und eingepfropften Ästen die Rede ist. «Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich,» betont hier Paulus gegenüber Christinnen und Christen in Rom.
… mit doppelter Akzentsetzung
Im Kontext des 20. Jh. lässt sich das Symbol aus katholischer Warte als selbstkritisches theologisches Statement verstehen. Es stellt eine simple, aber über weite Teile der Kirchengeschichte vernachlässigte theologisch-exegetische Einsicht ins Zentrum: dass nämlich die neutestamentlichen Texte auf den theologischen Traditionen der Menschen aufbauen, die sich bereits in vorchristlicher Zeit als dem Volk Gottes zugehörig verstanden haben. Jüdische und christliche Gemeinschaften teilen diese Traditionen. Sie alle erbten damit auch die wichtige Aufgabe, sich immer wieder zu fragen, was es heisst, als Volk Gottes glaubwürdig zu leben (vgl. den Blog-Beitrag zu den Tora-Geboten). Mit dem Symbol des Ölbaums setzt die Einheitsübersetzung einen doppelten Akzent: Sie will das Geschichtsbewusstsein sorgfältig und theologisch fruchtbar pflegen. Und sie will sich grundsätzlich einer christlich-triumphalistischen Haltung gegenüber verwehren, die allzu lange und mit verheerenden Auswirkungen das Verhältnis zum Judentum geprägt hat.
Übersetzungskriterien
Beim Übersetzen sind grundsätzlich zwei Ausrichtungen möglich: Entweder übersetzt man einen Text so, dass er der Ursprungssprache möglichst nahe bleibt (Kriterium der Texttreue), oder man übersetzt ihn möglichst sinngemäss. Hauptkriterium in diesem Fall ist die Verständlichkeit, die sich bei genauerem Hinsehen allerdings als «fromme Lüge» (Paul Bernhard Rothen) entpuppen kann. Vereinfachungen werden gerne auf Kosten der Genauigkeit vorgenommen, wobei sich gewisse Übersetzungen nicht nur interpretatorische Freiheiten herausnehmen, sondern für ein besseres Verständnis etwa auch Reden in den Text einbauen, die es im Originaltext nicht gibt (vgl. so bei Markus 1,4 die Gute Nachricht Bibel und die Hoffnung für alle). Manchmal bleiben Originaltexte schlicht rätselhaft oder mehrdeutig. Die Frage «Verstehst du auch, was du liest?» (Apg 8,30), muss in solchen Fällen nicht auf Biegen und Brechen bejaht werden.
Kirchliche Übersetzungen, so auch die Einheitsübersetzung oder die Zürcher Bibel, wählen in der Regel eine Zwischenform. Sie wollen dem Originaltext möglichst eng folgen, aber dennoch in gutem Deutsch verfasst sein – nicht zuletzt soll der Text ja auch zum Singen und Vorlesen in der Liturgie geeignet sein. Die Kombination der Ansprüche, einerseits exegetisch fundiert, andererseits für Liturgie und Pfarreiarbeit tauglich zu sein, zeichnet die Einheitsübersetzung von Anfang an aus und prägt auch ihre Revision.
Die Revision
Seit der Erarbeitung der Einheitsübersetzung in den 70er-Jahren hat sich die exegetische Forschung stark weiterentwickelt, was an unterschiedlichen Punkten in die Revision eingeflossen ist. Zum Beispiel sind die Einleitungstexte zu den Buchgruppen und zu den einzelnen biblischen Büchern grundlegend überarbeitet worden. Sie bieten nun Grundinformationen, die dem aktuellsten Forschungsstand entsprechen und eine gute Einordnungshilfe bieten, gerade wenn keine weiteren Hilfsmittel zur Verfügung stehen.
Verschiedene Änderungen zeigen, dass die Bemühungen, den Originaltext ernst zu nehmen, verstärkt wurden. Ein paar Beispiele:
- Es mag erstaunen, dass in der Paradieserzählung (Genesis 2,4-3,24) Adam nicht mehr vorkommt. Zwar benutzt das Hebräische da, wo es nun «Mensch» heisst, den Begriff adam(wörtlich «Erdling», abgeleitet von adama, «Erdboden»). Der Begriff wird aber konsequent mit bestimmtem Artikel benutzt (ha-adam). Da Personennamen im Hebräischen stets ohne Artikel stehen, weist dies darauf hin, dass «Mensch/Erdling» gemeint ist und nicht «Adam» als Personenname. Der Personenname (adamohne Artikel) taucht erstmals in Genesis 4,25 auf, was die Übersetzung nun kenntlich macht.
- Nach der Erzählung vom Turmbau zu Babel beginnt im Buch Genesis ein Erzählzyklus, der bis anhin mit «Die Erzväter» betitelt war. Dass es dabei um die Geburtsgeschichte Israels im wahrsten Sinne des Wortes geht, bei der gerade Frauen als Mütter eine zentrale Rolle spielen, blendete dieser Titel aus. Zurecht heisst der Titel in der revidierten Fassung «Die Erzeltern».
- Verbotene Gottesbilder oder verbotene Kultbilder? Wer sich mit dem Bilderverbot auseinandersetzt, stösst im Rahmen der Zehn Gebote auf Exodus 20,4 bzw. auf Deuteronomium 5,8. Hiess es hier bis anhin «Du sollst dir kein Gottesbild machen», heißt es neu «Du sollst dir kein Kultbild machen». Tatsächlich sollen hier nicht Gottesbilder im Kopf oder bildhaftes Reden über Gott verboten werden. Die neue Übersetzung unterstreicht, dass mit dem hebräischen Begriff päsälhandwerklich gefertigte Kultbilder oder Kultstatuen gemeint sind.
- Im Römerbrief grüsst Paulus im Gegensatz zur bisherigen Übersetzung unter anderem die Apostelin Junia (Röm 16,7). Damit wird man der textkritischen Einsicht gerecht, dass erst Handschriften ab dem 13. Jh. durch die Art, wie sie die griechischen Akzente gesetzt haben, aus der Frau mit Namen Junia einen Mann mit Namen Junias gemacht haben.
In Bezug auf die alttestamentlichen Texte steht jede Übersetzung vor der Aufgabe, eine Lösung zu finden, wie sie den Gottesnamen wiedergeben will. Da der Umgang der neuen Einheitsübersetzung mit dem Gottesnamen in den Medien ab und an hervorgehoben wird, sei dem Thema im Folgenden etwas mehr Raum gewidmet.
Der Name Gottes: Von der Heiligung …
In den hebräischen Texten der Bibel kommt rund 6800 mal der Name Gottes vor, geschrieben mit vier Konsonanten, JHWH, weshalb man auch vom Tetragramm («Vierzeichen») spricht. Da das Hebräische in der Antike ohne Vokale geschrieben wurde, kann die Aussprache nicht genau rekonstruiert werden. Von griechischen Umschriften her nimmt man heute an, dass der Name «Jahwe» oder ähnlich ausgesprochen wurde, je nach Dialekt und Region vielleicht etwas unterschiedlich. In hellenistischer Zeit, insbesondere ab ca. 200 v. Chr., als sich der JHWH-Glaube definitiv als monotheistischer Glaube etabliert hatte, war es nicht mehr nötig, den Namen Gottes zur Identifizierung eines Gottes zu benutzen – es gab ja nur die eine Gottheit! Der Umgang mit dem Namen bekam eine neue Funktion. Achtsam mit ihm umzugehen diente als eine der Formen, Gott in der Glaubenspraxis Respekt und Hochachtung zu zollen. Konkret hielt man sich immer mehr zurück, den Namen überhaupt auszusprechen. Ihn beim Lesen respektvoll durch andere Gottesbezeichnungen zu ersetzen, war eine Art, Gott und seinen Namen zu heiligen. Beliebt wurde die Ersatzlesung adonaj(«mein Herr» oder «meine Majestät»), oder man las einfach ha-schem(«der Name»), wenn der Name im Text vorkam. Heute sind im Judentum vielfältige Lesarten üblich, z. B. «Ewiger», «Lebendiger» etc.
… zur «Verherrlichung»
Aufgrund dieser Tradition wurde es üblich, dass Bibelübersetzungen gar nicht mehr die vier Buchstaben des Gottesnamens schreiben, wenn sie im Original vorkommen, sondern dass sie an diesen Stellen direkt ein Ersatzwort einsetzen. In christlichen Bibeln hat sich – im Vergleich zur jüdischen Traditionen relativ eintönig – der Titel «Herr» als Ersatzwort durchgesetzt. Meist wird es in Kapitälchen (Herr) geschrieben. Bei den rund 6800 Stellen führt diese Praxis zu einer «Verherrlichung» Gottes im eigentlichen Sinne des Wortes, was die Vielfalt an Gottesbildern, die in den Texten vorkommt, in unangemessener Weise überdeckt. Ob dies noch dem Zweck der Heiligung Gottes und seines Namens entspricht, ist fraglich. Hinzu kommt, dass es vielen Christinnen und Christen nicht bewusst ist, dass an diesen Stellen im Originaltext nicht «Herr», sondern der Name Gottes steht. Was man unter solchen Voraussetzungen beim Beten des Vaterunsers unter «geheiligt werde dein Name» verstehen soll, sei dahingestellt. Damit, wie Standardübersetzungen mit dem Gottesnamen umgehen, tragen sie – das sollte deutlich geworden sein – eine grosse theologische Verantwortung. Sie haben die Chance, damit im engsten Sinne des Wortes Theologie, «Gottesrede/Gotteslehre» zu betreiben.
Bisherige versus neue Praxis
Die erste Version der Einheitsübersetzung hat einen mutigen Weg beschritten. An über hundert Stellen hat sie den Gottesnamen nicht mit «Herr» wiedergegeben, sondern mit dem Namen in aussprechbarer Form (Jahwe). Dadurch verdeutlichte sie z. B., dass Mose bei der Dornbuscherzählung (Exodus 3) den Auftrag bekommt, sich explizit im Namen JHWHs an seine Volksgenossinnen und Volksgenossen in Ägypten zu wenden. Wenigstens wer Hebräisch kann, vermag sodann auch das Wortspiel zu erkennen: «Ich-bin-da» (hebr.: ähjä-ascher-ähjä), wie die alte Einheitsübersetzung die Selbsterklärung Gottes übersetzt, klingt im Hebräischen ähnlich wie die Aussprache des Gottesnamens. Die Übersetzung hilft somit zu erkennen, dass hier der Gottesname JHWH in einem Wortspiel theologisch gedeutet wird. Das Bewusstsein für die (heilige!) Bedeutung des Gottesnamens wird durch eine solche Praxis geschärft.
Warum die alte Version den Gottesnamen an allen anderen Orten nicht mit «Herr» (Titel in Kapitälchen), sondern typographisch nicht hervorgehoben mit «Herr» wiedergibt, bleibt hingegen ein Rätsel. Damit wird verschleiert, wo im Originaltext tatsächlich der Gottesname JHWH steht und wo nicht, denn auch das Hebräische benutzt bisweilen den Titel «Herr», ohne den Gottesnamen zu nennen.
Die revidierte Fassung hat beide Praktiken aufgegeben. Wie die Mehrzahl der übrigen deutschen Standardübersetzungen benutzt sie konsequent das Ersatzwort «Herr» in Kapitälchen. Weil es am einfachsten ist, konformistisch zu sein? In der Tat musste die Bibel in gerechter Sprache, die bei der Wiedergabe des Gottesnamens das Gewohnheitsmuster durchbricht, heftige Kritik einstecken. Dass auf die vokalisierte Namensversion verzichtet wird, wird bisweilen als Respekterweis dem Judentum gegenüber erklärt. Eine Alternativlösung wäre gewesen, an besagten Stellen den Namen wie im Hebräischen als JHWH zu belassen, um ein Bewusstsein für die Namenstheologie zu bewahren. Eine unlesbare Buchstabenfolge in einen Text einzubauen, der in der Liturgie laut vorlesbar sein muss, kann aber natürlich nur funktionieren, wenn eine Gemeinde hinsichtlich der Bedeutung des Gottesnamens sensibilisiert ist und darum weiss, wie Leseweisen aussehen könnten (Gott, Ewiger, Lebendiger etc.).
Übersetzung als Chance?
Übersetzungen können auf verschiedene Weise Akzente setzen. Indem wir die eine oder andere Übersetzung verwenden, stützen wir indirekt auch deren theologische Stossrichtung. Gerade sogenannte sinngemässe Übersetzungen scheinen zwar für die Lektüre bequemer und daher für den Klassensatz im Schulzimmer oder als Geschenk einer Pfarrei zur Firmung ideal zu sein. Dass die römisch-katholische Kirche ihren Gläubigen eine andere Bibel als massgebliche Version zumutet, ist m. E. aber als Chance zu werten, gerade auch in einem ökumenischen Horizont. Die Texterschliessung erfordert den Aufwand und die bibeldidaktische Phantasie, die es in der Begegnung mit Texten und Vorstellungswelten aus einer anderen Zeit und aus einem fremden Kulturkreis braucht. Die kirchliche Option für die Einheitsübersetzung markiert, dass diesem Effort definitiv auch in katholischen Kontexten Raum zu geben ist. Schafft man es, durch die katechetische und religionspädagogische Arbeit Freude für die Bibel in Form der Einheitsübersetzung zu wecken, hat man damit eine Brücke geschaffen zu einer Version der «Heiligen Schrift», die nicht nur theologisch grundsätzlich wertvolle Akzente setzt, sondern die auch den Originaltext sowie die Lese- und Auslegungskompetenz heutiger Leserinnen und Leser ernst nimmt.
Andere Bibelübersetzungen sind nicht per se schlecht, dies soll zum Schluss klargestellt sein. Im Gegenteil: Sich näher mit einer spezifischen Übersetzung auseinanderzusetzen, sensibilisiert allgemein für das «Geschäft» oder eben sogar die «Theologie des Übersetzens» und so auch für den Wert, den Übersetzungsvergleiche haben. Nicht ohne Grund lautet ein Weisheitsspruch, der es zwar selbst nicht in die Bibel geschafft hat: Nur eine Bibel reicht nicht!
Links und Literatur zum Thema
a) Zur neuen Einheitsübersetzung:
Materialien des Katholischen Bibelwerks:
- Flyer „Die neue Einheitsübersetzung. Was hat sich verändert?“
- Brockmöller, Katrin: Die neue Einheitsübersetzung entdecken, Stuttgart 2017.
- Brockmöller, Katrin (Hrsg.): Was ist neu an der neuen Einheitsübersetzung? Stuttgart 2017.
- Bibel und Kirche 72/2 (2017)(= Themenheft „Die neue Einheitsübersetzung“)
Sonstiges:
- Detlef Hecking, Zentralsekretär des Schweizerischen Katholischen Bibelwerks (SKB), im Interview mit kath.ch: «Die neue Einheitsübersetzung verändert Glaubensbilder und Gottesbilder»
Im Voraus empfohlen: Es ist eine kommentierte Studienausgabe der neuen Einheitsübersetzung inklusive Lexikonband in Vorbereitung. Sie baut auf dem „Stuttgarter Alten Testament“ (2004) und auf dem „Stuttgarter Neuen Testament“ (2000) auf.
b) Zu Bibelübersetzungen allgemein:
Verschiedene Online-Portale bieten Zugriff auf unterschiedliche Bibelübersetzungen:
- Von der Deutschen Bibelgesellschaft zur Verfügung gestellt:
die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/
(abrufbar sind hier u. a.: Einheitsübersetzung 1980, Zürcher Bibel 2007, Luther Bibel 1984 und 2017)
- Die Elberfelder Übersetzung (relativ wörtliche Übersetzung) findet man unter:
bibleserver.com
- Die Bibel in gerechter Sprache (2006) ist abrufbar unter:
http://www.bibel-in-gerechter-sprache.de/
Informationen zum Profil der unterschiedlichen deutschen Übersetzungen bieten z. B.:
- das Bibelwerk
- Der Beitrag „Bibelübersetzungen, christliche deutsche“im WiBiLex (Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet)
- Ein Online-Beitrag von Dr. Kathrin Gies von der Universität Duisburg-Essen: Eine Bibel reicht nicht!
- Bibel heute 193 (2013)(= Themenheft „Bibel übersetzen“)
- Bibel und Kirche 69/1 (2014)(= Themenheft „Übersetzen – üb‘ Ersetzen!“)
- Bibel und Kirche 72/1 (2017)(= Themenheft „Martin Luther und ‚seine‘ Bibel“)
c) Zum Stichwort «Gottesname»
NZZ-Artikel vom 30. Juni 2007 von Prof. em. Dr. Othmar Keel: Wie männlich ist der Gott der Bibel?