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Die höchsten Gipfel des Hauptzugs sind: Hochfeiler (3506 m), Mösele (3480 m), Löffelspitz (3386 m) und
Schwarzenstein (3367 m);
eine besondere Gruppe bilden die westlichen, durch das Pfitscher Joch von den übrigen Zillerthaler
Alpen geschiedenen Tuxer Ferner (mit dem Olperer, 3489 m).
Die Bergtouren in den Zillerthaler Alpen sind durch Errichtung mehrerer
Alpenunterkunftshütten in den letzten Jahren zugänglicher gemacht worden. Die obern an Wasserfällen reichen
Seitenthäler drängen sich weit ins Hochgebirge, so schon das Gerlosthal bei Zell; bei Mairhofen aber zerteilt sich das Thal
[* 5] fächerförmig in vier »Gründe«: den Ziller- und den Stillupgrund, das Zemmthal und Tuxer Thal, welche beiden letztern dauernd
bewohnt sind. Die frequentesten Übergänge sind das Pfitscher und das Tuxer Joch, beide zur Brennerbahn.
Von Mairhofen abwärts ist das Thal weit und freundlich, und es folgt ununterbrochener blühender Anbau und außer den beiden
Hauptorten Zell und Fügen eine Reihe von Ortschaften, welche meist ein freundliches Ansehen haben und mit schönen Obst- und
andern Bäumen geziert sind. Das Zillerthal umfaßt eine Fläche von 940 qkm (17,11 QM.) mit 14,000
Einw. Es gehört zur Bezirkshauptmannschaft Schwaz und bildet zwei Gerichtsbezirke: FügenundZell. Die Zillerthaler sind selbst
in Tirol
[* 6] ihrer schönen, kräftigen Gestalt wegen gerühmt und ihre hübschen Alpenlieder überall beliebt.