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HUMBER SCEPTRE MK I (1964)
Humber war eine britische Traditionsmarke, welche von 1868 bis 1976 existierte. Sie wurde durch Thomas Humber als Fahrradfabrik gegründet und stellte ab 1898 auch Automobile her.
1931 wurde Humber durch die Gebrüder William und Reginald Rootes erworben. Diese schufen durch die sukzessive Übernahme von einzelnen Automobilfabriken die Rootes Group, zu welcher auch Sunbeam, Hillman und Singer gehörten.
1967 wurde die in finanziellen Schwierigkeiten steckende Rootes Group durch den US-amerikanischen Chrysler-Konzern übernommen, welcher die einzelnen Marken in den folgenden Jahren einstellte. Das letzte Humber Modell war der Sceptre Mark III, welcher bis 1976 gebaut wurde.
Der Humber Sceptre MK I wurde von 1963 bis 1965 gebaut. Er war die Luxusausführung des ebenfalls von der Rootes Group hergestellten Hillman Super Minx und damit ein typisches Beispiel des in jener Zeit in England beliebten „Badge-Engineering“. Bei dieser Vertriebsmethode wurden technisch praktisch identische Fahrzeuge mit unterschiedlichen Ausstattungen und leichten optischen Anpassungen unter unterschiedlichen Markennamen verkauft, was die Herstellungskosten reduzierte.
Das Fahrzeug der Sammlung Cresta Classic Car Collection wurde am 1. Juni 1964 im Kanton Solothurn mit dem Kennzeichen SO 8255 in Verkehr gesetzt. Der Erstbesitzer, ein Holzbaumeister aus Oberbalmberg/SO, hat das Fahrzeug über 20 Jahre gefahren und während dieser Zeit rund 100‘000 Kilometer damit zurückgelegt. Anschliessend wurde der Humber abgestellt. Im Jahre 2008 wurde das Fahrzeug als „Scheunenfund“ von einem jungen Oldtimerfan und seinem Vater erworben und in den Folgejahren mit grossem Aufwand und viel Eigenleistung originalgetreu restauriert. Seit 2014 ist der Humber Bestandteil der Sammlung Cresta Classic Car Collection .
Technische Daten: