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Nach 5-wöchiger Turnierpause erreichte Stan Wawrinka bei seiner Rückkehr in Antwerpen schon wieder ein beachtliches Level. Der 3-Satz-Erfolg mit 6:7 (4:7), 6:4, 7:6 (7:4) über den bereits 38-jährigen Feliciano Lopez (ATP 62) lieferte dem 34-Jährigen im Duell zweier Routiniers denn auch einen wichtigen Anhaltspunkt über seine Verfassung.
Der Romand benötigte im Match über 2:20 Stunden zwar noch etwas Anlaufzeit und musste den 1. Satz im Tiebreak dem Spanier überlassen. Dann aber drehte Wawrinka, der zum Auftakt in Belgien noch ein Freilos genossen hatte, auf und schaffte mit viel Wille die Wende.
Im 2. Tiebreak war er eingespielt
Gleich seinen 1. Breakball zu Beginn des 2. Umgangs verwertete der 3-fache Grand-Slam-Champion zum Servicedurchbruch. Diese Führung gab er nicht mehr aus der Hand und schaffte so den Satzausgleich.
Im entscheidenden Durchgang hätte der Schweizer schon früher auf die Siegesstrasse einbiegen können, er vergab – erneut im ersten Game – allerdings 3 Chancen zu einem möglicherweise vorentscheidenden Break. Darum musste wiederum das Tiebreak entscheiden, wo sich Wawrinka nicht mehr bedrängen liess.
Ein hoffentlich gutes Omen
Die Weltnummer 18 nimmt nun in Belgien bei den European Open im Viertelfinal Mass an Gilles Simon, der Weltnummer 47. Auch der Franzose gehört mit seinen ebenfalls 34 Jahren zur älteren Garde auf der Tour.
Die Ausgangslage vor dem 8. Aufeinandertreffen ist die Gleiche wie jene gegen Lopez. Wawrinka liegt im Head-to-Head 4:3 vorn, verlor aber die letzte Direktbegegnung.
Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 16.10.2019 22:06 Uhr