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Die Arbeitslosigkeit ist im September auf den tiefsten Stand gesunken seit neun Jahren: Die Quote liegt bei 1,7 Prozent. Das Staatssekretariat für Wirtschaft ist erfreut, auch wenn im Winter mehr Arbeitslose erwartet werden.Dieser Inhalt wurde am 06. Oktober 2000 - 17:55 publiziert
Mit einer Quote von 1,7 Prozent läge die Schweiz auch international an der Spitze und sei auf dem Weg zur Vollbeschäftigung. Das sagte Seco-Direktor
Jean-Luc Nordmann und bezeichnete die Situation am Freitag (06.10.) als
erfreulich.
Die Arbeitslosenquote sank von 1,8 Prozent in den Monaten Juli und August auf 1,7 Prozent im September. Letztmals war im November 1991 eine derart tiefe Arbeitslosigkeit verzeichnet worden. 62'329 Menschen waren Ende September noch als arbeitslos registriert. Die Zahl der Stellensuchenden betrug 110'089.
Anstieg im Winter
Die Arbeitslosigkeit in der Romandie und dem Tessin ist überdurchschnittlich hoch. Mit einer Arbeitslosen-Quote von 4,2 Prozent lag Genf mit Abstand an der Spitze. Am tiefsten lag die Arbeitslosigkeit im Appenzell und in der Zentralschweiz.
Die durchschnittliche Arbeitslosenquote übers ganze Jahr wird bei 2,0 Prozent erwartet. Während der Wintermonate wird die Arbeitslosigkeit saisonal bedingt etwas steigen, um im Frühling wieder zu sinken. Im Durchschnitt des nächsten Jahres sollte die Quote auf 1,8 Prozent sinken. Viele Branchen seien bereits mit einem Arbeitskräftemangel konfrontiert.
swissinfo und Agenturen
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