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Peter Werner, dipl. el. Ing. HTL
- nach der Lehre studierte ich "Regelungstechnik" am Tech Winterthur (heute zhaw)
- arbeitete ich 5 Jahre lang in geheimer Mission, bei Contraves in der Abteilung für technisch, taktische Verkaufsunterstützung.
Werner bei Contraves
Die Problemstellung damals:
Wird ein Schiff durch eine Rakete (=500 kg Sprengstoff) angegriffen, so wird diese mit Hilfe einer Kanone (vier 1-Zoll-Läufe) möglichst frühzeitig abgeschossen. Auch dann, wenn die 100 m lange Fregatte gerade mit 60 km/h über die rauhe See brettert und die Rakete wie ein böser Hase möglichst viele Haken schlägt. Bei einer Geschwindigkeit von 3 Mach ist das nicht ganz einfach.
Wer testen will, ob er etwas Ähnliches schafft, setzt sich am Jahrmarkt mit einem Luftgewehr bewaffnet auf so ein Bullriding-Dings und schiesst während der Session einen Golfball ab, der auf ihn zufliegt.
("Wir" haben übrigens getroffen.)
Meine zwei Aufgaben, damals:
Die Elektronik der 5 m hohen, tonnenschweren Kanone so zu beschreiben, dass sie die Kunden im Notfall selbständig reparieren konnten.
Die Kunden aus Ankara so zu unterrichten, dass sie die Funktion von jedem Schaltkreis kannten.
Zu jener Zeit träumte ich sogar "Englisch", zum Glück mit deutschen Untertiteln;-).
Um das Ziel zu treffen, wuden folgende eigene Parameter benötigt:
- v0, die Anfangsgeschwindigkeit des Geschosses
- die Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Windrichtung und -geschwindigkeit
- Fahrrichtung des Schiffs mit aktuellem roll, pitch, heading
- die Schuss"parabel"
- die Abweichung wegen des Dralls
Wie es mal kurz ruhiger wurde, meldete ich mich an der TBZ als Hilfslehrer und kriegte acht Lektionen. Von da ab arbeitete ich nur noch 80% als Ingenieur, wenn auch bei gleichem Pensum.
- 2 Jahre später suchte die Fachguppe Audio/Video/Multimedia einen Lehrer und mich haben sie genommen.
Mir gefällt Euch zu unterrichten,
mich stellt es auf, wenn ich bei komplizierten Inhalten plötzlich das Gefühl habe "jetzt habt ihr es tatsächlich begriffen",
mich freut es, wenn möglichst viele von euch, die sich einsetzen, das QV schaffen und zu erfolgreichen Berufsleuten heranwachsen.
Als Technikfreak bin ich begeistert, wenn ich selber mit neuen Technologien konfrontiert werde, sei es mit COFDM - dem aktuellen Modulationsverfahren, mit DQPSK oder dem 64 GByte Quad Channel Memory mit dem i9-Ten Core Prozessor in einem simplen PC oder dem 4k OLED Display.
Mir gefällt absolut nicht... - da überlege ich mir noch was.
Werner bei TBZ
Fast vergessen: Was ist eigentlich "Eupec"?
Die Firma Eupec GmbH wurde im Jahr 2000 gegründet - meine damaligen Geschäftspartner aus der EU hatten die Idee, mit Computern und Netzwerken möglichst viel Geld zu verdienen.
Das klappte aber nicht so recht, weil Acer, HP und Co damals die gleiche Idee hatten, aber mit ganz anderem Geschütz auffuhren. Meine Geschäftspartner wendeten sich daraufhin lukrativeren Unternehmen zu und seit 2010 gehört die Eupec mir allein.
Natürlich baue ich noch immer PCs und bleibe damit für den Informatik Unterricht der Multimedia ElektronikerInnen auf dem neuesten Stand.