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Kurt Guggenheim (1896-1983) wuchs als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Zürich auf. Mit über 30 Jahren begann er seiner eigentlichen Leidenschaft, dem Schreiben, nachzugehen. Der literarische Durchbruch gelang ihm 1938 mit "Riedland", richtig berühmt wurde er 1955 mit dem vierbändigen Roman "Alles in Allem", für den er den Literaturpreis der Stadt Zürich erhielt. Kurt Guggenheim starb 1983 in Zürich.
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Das Taschenmesser – Erinnerungen an eine Kindheit in Zürich
Der Autor schildert präzise Erinnerungen an seine Kindheit in Zürich im beginnenden 20. Jahrhundert und spiegelt dabei persönliche Erfahrungen, Dinge und Phänomene, die weit über das Individuelle hinausgehen. Er erzählt von Ameisen, die er im vermeintlichen Spiel quälte, vom Taschenmesser des Nachbarjungen, das er so heftig begehrte und erkennt, dass die Vorurteile, welche die Bewohner:innen der Stadt gegenüber der jüdischen Religion und Tradition noch nicht ganz abgelegt hatten, sein Leben deutlich erschwerten. Es sind Textausschnitte aus Guggenheims Werk "Die frühen Jahre". Die Zeichnungen von Andreas Gefe visualisieren zentrale Momente.
CHF 6.00