Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03530.jsonl.gz/2237

Auf den ersten Blick lassen sich bunte, aneinandergereihte Elemente wie Halbkreise, Vier- und Dreiecke erkennen. Während der Hintergrund in ein dunkles Grün bis Schwarz getaucht ist, heben sich rote und gelbe Elemente davon ab. Der Titel des Aquarells von Etienne Clare weckt Assoziationen zum Totempfahl, der vor allem im Nordosten der USA bei den Ureinwohnern eingesetzt wurde. So ist Flagstaff eine Stadt im Norden Arizonas, die von der Geschichte und Kultur der Natives geprägt ist. Die Durchquerung der Vereinigten Staaten um 1967 gehört wohl auch zum Höhepunkt der Reisen des Künstlers. Viele Werke zeugen von diesem Erlebnis und lassen darauf rückschliessen, dass Clare darin eine Fülle von Eindrücken verarbeitet. Zu reisen beginnt Clare dabei bereits Ende der 1920er-Jahre, wobei er das Beobachtete zeichnerisch sowie schriftlich festhält. Doch nicht nur das ihm Unbekannte fasziniert den Künstler, ebenso widmet er sich auch oft den Eindrücken aus seinem Wohnort Thun. Angekauft wird die Malerei an der Jubiläumsausstellung 1972, in der das Kunstmuseum 188 Werke des Künstlers aus dessen 50-jähriger Schaffenszeit zeigt.
Katrin Sperry
Der Künstler ver-arbeitet hier seine Eindrücke.
Er reiste in Arizona.
Unter anderem war er in Falstaff.
Diese Stadt ist von der Kultur der Indianer geprägt.
Das Bild zeigt eine bunte Figur.
Ist es ein Mensch?
Es erinnert an einen Totem-pfahl.
Das ist ein grosser geschnitzter Baum-stamm.
Er ist bunt bemalt
mit Gesichtern und Tieren.