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Lasagne oder Lasagna bezeichnet sowohl eine bestimmten Typ blattförmiger Pasta wie auch ein italienisches Teigwarengericht (Lasagne al forno) – einen Gratin, der traditionell aus Schichten von Tomaten-Fleischsauce, Béchamel-Sauce oder Käse (Mozzarella oder Parmigiano) und Lasagne-Blättern besteht. Generell nimmt man an, dass die Lasagne in Italien ihren Ursprung hat. Das Wort Lasagne soll vom vulgärlateinischen Wort lasania abgeleitet worden sein – der Bezeichnung für ein Kochgeschirr, in dem man zum Beispiel auch Lasagne backen konnte. Lasania wiederum geht auf das griechische lasanon respektive das lateinische Lehnwort lasanum (Nachtgeschirr) zurück. Wenn Garfield das wüsste…
Ein Gericht mit dem ähnlich wie Lasagne klingenden Namen Loseyns kommt indes auch in einem Kochbuch (dem sog. «Forme of Cury») vor, das um 1390 am Hof von Englands König Richard II verfasst wurde. Das hat die Engländer dazu verführt, die Erfindung der Pasta für sich zu beanspruchen. Inwiefern die Rezeptur für einen Gratin mit Teigwaren und Käse («Chese ruyan») zu einem mit Lasagne vergleichbaren Ergebnis führt, sei indes dahingestellt. Auch taucht das Wort Lasagne im englischen Sprachraum erst 1760 erstmals auf - populär wurde es gar erst in jüngster Zeit, zugleich mit der Verbreitung der italienischen Küche.
Es gibt verschiedene Sorten von frischen oder getrockneten Lasagneblättern – einige können direkt verwendet werden, andere muss man erst vorkochen. Wie man bei den eingekauften Blättern zu verfahren hat, steht in der Regel auf der Packung – wenn man seine Blätter erst kochen muss, dann sollte man in jedem Fall darauf achten, sie gut abtropfen zu lassen, ohne dass sie zusammenkleben (am besten wohl lässt man sie auf einem Küchentuch leicht antrocknen). Wer seine Lasagneblätter selbst frisch herstellt, wird sie ohne Vorkochen verwenden können.
First Publication: 9-2007
Modifications: 1-3-2009, 13-10-2011