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Volkswagen bewerte derzeit seine Batterieversorgung in der Volksrepublik, seinem wichtigsten Markt. "Deshalb sind wir auch mit verschiedenen lokalen Lieferanten im Gespräch über eine mögliche Zusammenarbeit in der Zukunft."
Die Agentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf Insider, Volkswagen prüfe Beteiligungen an chinesischen Automobilzulieferern, um sich Zugang zu Schlüsseltechnologien in China zu sichern. Zu den Optionen gehöre auch die Gründung von Gemeinschaftsunternehmen mit Lieferanten. Eines der möglichen Ziele sei der Batteriehersteller Guoxuan High-Tech in der Provinz Anhui.
Als ersten Schritt hatte Volkswagen vor einiger Zeit bereits eine Vereinbarung mit Chinas grösstem Hersteller von Batteriezellen CATL geschlossen. Um nicht von einem Lieferanten allein abhängig zu sein, werden weitere Lieferanten gesucht. VW rechnet damit, dass bis 2028 werden mehr als elf Millionen rein batteriegetriebene Fahrzeuge in China produziert werden. Damit sei China der wichtigste Markt im Rahmen der globalen Strategie des Konzerns für elektrifizierte Fahrzeuge.
VW will in den nächsten Jahren die Produktion von Elektroautos weltweit hochfahren und mit einer Million produzierten Stromern im Jahr bis 2025 Weltmarktführer in der E-Mobilität werden. Auch in Europa und den USA werden Vorbereitungen für eine Batterieversorgung getroffen. In Deutschland treibt der Konzern zusammen mit dem schwedischen Partner Northvolt die Pläne für einen Bau einer Batteriezellenfabrik im niedersächsischen Salzgitter voran.
(AWP)