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Das Unglück in der Familie von Olga Selina ist im Frühling 2006 geschehen. Sie ist alleinerziehende Mutter ihrer drei Kinder Rodion (geb. 1993), Irina (geb. 2006) und der verunglückten Walentina. Zusammen bewohnen sie eine alte Hütte. Einmal während der Handwäsche liess Olga einen Eimer mit heissem Wasser im Flur stehen. Beim Spielen hat Walentina den Eimer über sich gekippt und sich dabei schwer verbrüht. Das Mädchen wurde erst einige Stunden später in die Notaufnahme gebracht. Über zwei Wochen lag die kleine Walentina besinnungslos auf der Wiederbelebungsstation. Die Ärzte bezeichneten ihren Zustand als äusserst kritisch. Für die arbeitslose, alleinstehende Olga, die niemals Unterstützung von ihren Verwandten hatte, waren die Behandlungskosten für ihre kleine Tochter unglaublich hoch. Ihre letzte Hoffnung setzte Olga auf die SOS GERASJUTA Stiftung.
Die Hilfe kam zur rechten Zeit. Die geleisteten Beträge ermöglichten eine richtige Behandlung für Walentina. Das Hilfswerk hat Walentina auch Geld für die teuren Injektionen, die Salben für die Regeneration ihrer Haut, für die Verbände sowie für Kunsthaut für die verbrannten Bereiche zugeteilt.