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Die Axpo, deren AKW Beznau I und II bei einer Annahme der Initiative im nächsten Jahr hätten abgestellt werden müssen, nimmt das Resultat der Volksabstimmung zur Kenntnis. "Für die sichere Stromversorgung der Schweiz ist das ein sehr guter Entscheid", hiess es auf Anfrage.
Alpiq, die als Aktionärin an den beiden Atomkraftwerken Gösgen (40%) und Leibstadt (32,4%) beteiligt ist, begrüsst das Nein aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Ein langfristiger Weiterbetrieb sei die am wenigsten schädliche Variante, wie Alpiq auf Anfrage mitteilte.
Mit der Ablehnung der Atomausstiegsinitiative "ist das Kernproblem der Kernkraftwerke jedoch nicht gelöst", heisst es bei Alpiq. Weiterhin lägen die Gestehungskosten über den Marktpreisen der Kernenergie und der Wasserkraft. Damit könnten Grosskraftwerke "unter den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht wettbewerbsfähig betrieben werden".
Alpiq fordert deshalb stabile Rahmenbedingungen, "welche einen wirtschaftlichen Betrieb der Schweizer Atomkraftwerke ermöglichen". Diese müssten so festgelegt werden, "dass der Betrieb von Grosskraftwerken im freien Markt so lange möglich ist, bis die Marktverzerrung aufgehoben und ein neues, nachhaltiges Marktmodell eingeführt ist".
Die AKW-Betreiberin unterstützt die Energiestrategie 2050 grundsätzlich. Sie könne aber nur dann "erfolgreich umgesetzt werden, wenn die Grosskraftwerke wettbewerbsfähig betrieben werden können".
(AWP)