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So stellen sich die Chinesen die Schweizer vor: Als Leute, die Uhren, Geranien und Bären mögen, gerne Schokolade essen und mit der Dampfeisenbahn fahren. Auf diese Weise zumindest präsentiert sich eine Kopie (oder Karikatur?) der Berner Oberländer Tourismusdestination Interlaken (chinesisch Yintelagen).Dieser Inhalt wurde am 12. Juli 2014 - 11:00 publiziert
- 中文 中国深圳的因特拉肯
Die Nachbildung des bekannten Tourismusortes Interlaken steht in einem Teil eines Themenparks bei Shenzhen im Süden der Provinz Guangdong. Die boomende Stadt ist nur durch einen Fluss von Hongkong getrennt.
Das "Miniatur-Interlaken" wurde 2007 eröffnet und besteht aus mehreren Strassen mit Geschäften, einer Kirche, einem Bahnhof und einem Nachbau des Hotels Victoria Jungfrau. Die Häuser sind ein Mix aus dem Tirol, Engadin und dem Schwarzwald. Auch Uhren und Bären mit Berner, Schweizer oder chinesischer Fahne sind allgegenwärtig. Auf der "Interlaken Bridge", einer Kopie der berühmten Luzerner Kapellbrücke, können sich die chinesischen Touristen fotografieren lassen. Dudelsackspieler treten auf, ebenso ein Clown, der unter Dauerbeschallung mit DJ BoBo performt.
Die Interlaken-Kopie dürfte gute Werbung für den Berner Oberländer Ort sein - und für die Chinesen eine Alternative zu teuren Auslandreisen.
(Bilder: Simon Tanner, Keystone)
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