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AUTHOR: Sascha Roesler
CONTEXT: Zürich: Park Books, 2012
Die Krokodil-Studie wird als fundierte Setzung und nicht als wissenschaftliche Publikation (mit Aufsätzen rund um die Studie) präsentiert. Die Studie wird als eine Art Manifest begriffen, das die städtebauliche Agglomerationsdiskussion der letzten Jahre dank klarer Szenarien konkretisiert. Die Studie wendet sich gegen die Romantisierung der «Zwischenstadt» und tritt für eine machbare Art von Verdichtung des Bestehenden und eine Konturierung in leere und volle Räume ein. Die Stärke der Krokodil-Studie ist ihr Hang zur Konkretisierung durch Verbildlichung (so wie die Stärke von «achtung: die Schweiz» die reine Sprachlichkeit war). Der Anspruch der Umsetzbarkeit der Vorschläge ist zentral für die Publikation. Mit der geplanten Publikation soll Unsichtbares sichtbar gemacht und Latentes verbildlicht werden. Angestrebt wird ein kommentiertes Bilderbuch zur zukünftigen (wünschbaren) Urbanität der Glatttal-Stadt.