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Am 8. November 2021 öffneten die USA die Grenzen – seither war die Einreise für internationale Passagiere wieder möglich, indes nur für solche mit einem vollständigen Corona-Impfschutz. Diese Regel galt in den letzten eineinhalb Jahren. Dies ändert sich nun. Die US-Regierung teilt mit, sie werde mit dem Auslaufen weiterreichender Corona-Notstandsregelungen am 11. Mai auch die Impfpflicht für Flugreisende aus dem Ausland aufheben.
Dazu hält das Weisse Haus fest, dass Spitaleinweisungen und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Januar 2021 jeweils um gut 90 Prozent zurückgegangen sind. Weltweit lägen die Corona-Todesfälle auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Pandemie.
Auch für Bundesbedienstete und andere Gruppen soll die Impfpflicht wegfallen. Zu Beginn der Pandemie hatte der damalige US-Präsident Donald Trump sogar eine Einreisesperre für Ausländer aus weiten Teilen Europas angeordnet. Die Einreise aus dem Schengen-Raum, Grossbritannien und Irland wurde bis auf wenige Ausnahmen untersagt. Auch für Ausländer aus Indien, China, Brasilien, Südafrika und dem Iran verhängten die USA wegen der Pandemie weitreichende Einreisesperren.
Der Corona-Koordinator des Weissen Hauses, Dr. Ashish Jha, sagte der Nachrichtenagentur AP: «Obwohl ich glaube, dass diese Impfvorschriften einen enormen Nutzen hatten, sind wir jetzt an einem Punkt angelangt, an dem wir es für sehr sinnvoll halten, diese Vorschriften zurückzunehmen.»