Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03223.jsonl.gz/1508

Effektivitätsnachweis einer multimodalen Behandlung von myofaszialen Triggerpunkten an M. Deltoideus, M. Infraspinatus und M. Teres Minor, bei Rotatorenmanschetten Tendinitis und/oder subacromialen Impingement
Zusammenfassung
Das Ziel dieser Studie war die Untersuchung der Bewegungserweiterung der schmerzhaften aktiven Abduktion nach manueller Behandlung von myofaszialen Triggerpunken in den Schultermuskeln: M. Infraspinatus, M Teres Minor und M. Deltoideus bei Patienten mit Rotatorenmanschetten Tendinitis und/oder subacromialen Impingementsyndrom, die eine aktive begrenzte und schmerzhafte Abduktionsbewegung aufwiesen. Es wurde eine kontrollierte quasi randomisierte Studie mit Vortest-Nachtest-Messung durchgeführt. Es wurden zwei Gruppen mit jeweils 16 Probanden gebildet. Eine Interventionsgruppe, die manuelle Triggerpunktkompression bekam ohne Heimprogramm und eine Kontrollgruppe, die Muskelkräftigung und Muskeldehnungen mit einem Übungsprogramm für Zuhause bekam. In einem Zeitraum von 15 bis 20 Tagen wurden u. a. fünf physiotherapeutische Behandlungen verabreicht. Es wurden die Winkelgrade der aktiven schmerzfreien Abduktion gemessen sowie Pain Pressure Tresholds (PPT) auf M. Infraspinatus und M. Deltoideus und der DASH-G Fragebogen ausgewertet. Die Studie wurde von der Ethikkommision am 25. April 2013 genehmigt. Die Probanden der Interventionsgruppe zeigten nach der fünften Behandlung (ohne Heimprogramm) eine Hochsignifikante Verbesserung der schmerzfreien Winkelgrade während der aktiven Abduktion. Bei Normalverteilung mit dem Kolmokorov-Smirnov-Anpassungstest der Winkelgrade verbesserte sich die Experimentalgruppe mit 36,88 plmi 11,81 zu 84,06 plmi 12,14 °, mit einem p < 0,001 *** und die Kontrollguppe verbesserte sich von 42,94 plmi 10,2 auf 56,19 plmi 18,77 ° mit einem p < 0,03 *. Bei den PPT- Messungen verbesserten sich beide Gruppen in ähnlicher Weise, jedoch nicht signifikant. Die DASH Fragebogen waren in der Experimentalgruppe mit 80,19 plmi 24,06 zu 55,13 plmi 14,95 und der Kontrollgruppe von 79,56 plmi 17,7 zu 71,56 plmi 24,4 mit einem p < 0,01. Dieses Experiment hat gezeigt, dass die manuelle Behandlung von myofaszialen Triggerpunkten am M. Infraspinatus, M. Teres Minor und M. Deltoideus helfen kann, bei Probanden mit primärer Schultersteife, Kalkschulter, Omalgie mit rezidiver Tendinose, Omathralgie, Tendinosiscalcarea, Rotatorenmanschettenläsion und Sehnenverkalkung des M. Supraspinatus die schmerzfreie aktive Bewegungsfreiheit zu verbessern.
Miguel José Weber Msc. ,PT , Hitzkirch (CH)