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Die Geschichte des Wassers
Mehrere Wasserläufe durchqueren das Lavaux von Norden nach Süden, um sich anschliessend in den Genfersee zu ergiessen. Dazu gehören in erster Linie die Lutrive und die Veveyse, welche die Grenzen dieses Weingebietes markieren.
Zwischen diesen beiden Flüssen finden wir von Westen nach Osten den Châtelard in der Nähe von Grandvaux, den Rio d’Enfer in Epesses, den Forestay von Chexbres in Rivaz und schliesslich die Salenche in St-Saphorin. In Ergänzung zu diesen kontinuierlich fliessenden Wasserläufen wurden die Rebberge des Lavaux manigfach drainiert, wobei die Abflüsse je nach Saison und Unwetter variieren.
Die Herkunftsbezeichnung AOC Dézaley Grand Cru steht ausschliesslich Weinen aus der Gemeinde Puidoux zu. Auch dieses Gebiet ist durch mehrere Wasserläufe begrenzt: im Westen durch den Chenalettaz, im Osten durch den Bach Forestay und im Süden durch den See.
Diese Ausstattung der Rebberge wird im Lavaux mit einer Reihe weiterer Massnahmen kombiniert (Bodenbeläge, Befestigungen mit Wellblech). All dies verhindert, dass das Wasser durch den Rebberg fliesst und dadurch den Erosions-Prozess wesentlich bremst.