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Wie schützt du dich?
Pranayama Tiefenatmung.
Does reality deserve suspiciousness?
Reality kills.
Wie verhältst du dich gegenüber Grenzen?
Über die eigenen: drüber gehen.
Hat Dich die Vernunft je enttäuscht?
Ausschließlich.
Welches Buch liegt auf deinem Nachttisch?
Erdsee von Ursula K. Le Guin.
Wenn du eine Freikarte hättest, wohin würdest du fliegen?
Zu meiner Tochter.
Dein Lieblingswort?
Zsämme.
Biografie
Felix Rothenhäusler, geboren 1981, studierte Theater- und Medienwissenschaft in Bayreuth und Paris sowie Regie an der Theaterakademie Hamburg. Während des Studiums gastierte er mit seinen Inszenierungen beim Körber Studio Junge Regie in Hamburg, bei Radikal Jung in München und auf dem Festival Premières in Straßburg. Danach folgten Arbeiten unter anderem am Deutschen Theater in Göttingen und am Düsseldorfer Schauspielhaus. Am Theater Bremen ist er seit der Spielzeit 12/13 als Hausregisseur engagiert. Dort entstanden Arbeiten auf Grundlage von zeitgenössischen Roman- und Serienstoffen wie «Mr. Robot» oder «The End. Eine Replikantenoper». Er befragte aber auch klassische Werke wie «Die Räuber» oder «Ödipus/Antigone» neu. Er ist regelmässig an den Münchner Kammerspielen zu Gast. Dort inszenierte er das Science Fiction Epos «Nichts von euch auf Erden» von Reinhard Jirgl, «The Re’Search» des amerikanischen Videokünstlers Ryan Trecartin, die Komödie «Trüffel Trüffel Trüffel» von Eugène Labiche und zuletzt «Melancholia» von Lars von Trier. In den letzten Jahren arbeitete er auch im Musiktheater. In Bremen entstanden u. a. Mozarts «Le nozze di Figaro» oder Massenets «Werther». Am Luzerner Theater inszenierte er Max Frischs «Der Mensch erscheint im Holozän» mit Musik von Gustav Mahler.