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Luise Büchi (1852-1923)
Luise Büchi wurde in Hagenbuch (ZH) als Tochter des Landwirts Sebastian Büchi und seiner Frau Barbara Müller geboren. Sie zog nach Genf, um sich Sprachstudien zu widmen. Pfarrer Rudolf Wenger, Hausvater der Kuranstalt der Heinrichsbader Gesellschaft in Herisau (AR), traf die 22-jährige Luise Büchi im Jahr 1874 und verpflichtete sie sogleich als Saaltochter. Büchi verzichtete auf eine Zukunft in England und zog nach Herisau. Sie wurde bereits 1878 zur Küchenleiterin der Anstalt berufen und leitete die Küche 28 Jahre lang. Ihr Lebenswerk war jedoch die Heinrichsbader Koch- und Haushaltungsschule. Als Luise Büchi nach 25 Jahren aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat und die Leitung einer Herrenpension in Winterthur übernahm, hatte sie, so verrät es die präzise Statistik, gegen 1500 Köchinnen ausgebildet.