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Die NATO stellt in Litauen eine «Enhanced Forward Presence Battle Group» auf: In Rukla rund 100 Kilometer von der russischen Grenze entfernt hatte Anfang Februar ein Vorauskommando von Soldaten aus Deutschland und Belgien mit dem Aufbau eines Stützpunktes für 1000 Mann begonnen. Neben zwei Stabsgebäuden wurden Container-Unterkünfte, Munitionslager sowie Instandhaltungs- und Logistikbereiche eingerichtet.
Solche «Battlegroups» wurden nach der Annektion der Krim durch Russland auch in den anderen baltischen Staaten aufgestellt: Die in Estland wird von Grossbritannien geführt, die in Lettland von kanadischen Truppen. In Litauen werden die deutschen und belgischen Truppen von Kameraden aus den Niederlanden, Luxemburg und Norwegen verstärkt.
Die Bundeswehr wird 450 von den geplanten 1000 Soldaten stellen. Berlin hat nun mit der Verladung von Kampf‐, Berge‐, Pionier‐, Brückenlege‐ und Schützenpanzern begonnen: Das Bataillon setzt vor allem auf Leopard-2-Kampfpanzer und den Schützenpanzer «Marder». Im Juni dieses Jahres soll die Battlegroup voll einsatzfähig sein, teilte die Bundeswehr mit.
(phi)
Das Treffen war von bangen Erwartungen begleitet. Wie würde sich Annalena Baerbock, eine 41-Jährige mit wenig politischer und diplomatischer Erfahrung, beim Treffen mit Sergej Lawrow in Moskau behaupten? Der russische Aussenminister ist mit 71 Jahren nicht nur wesentlich älter. Er ist auch berüchtigt für seine bärbeissigen Auftritte.