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Zuvor hatte sie schon unter Tierschützern einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Die Bestimmung gelte für Einfuhren solcher Trophäen aus den Ländern Simbabwe und Sambia, erklärte Trump-Sprecherin Sarah Sanders. Sie verwies darauf, dass die Überprüfung des bisherigen Verbots von einem Vertreter der zuständigen US-Behörde bereits unter Trumps Vorgänger Barack Obama eingeleitet worden sei.
Der Check habe ergeben, dass sich die beiden afrikanischen Länder jetzt an strenge Naturschutzvorgaben hielten. "Deshalb dürfen Amerikaner dort wieder jagen", sagte Sanders.
Trump hebt damit eine Regelung auf, die unter Obama eingeführt worden war. Der Elefantenbestand in Afrika war zwischen 2006 und 2015 um rund ein Fünftel zurückgegangen. Grund war, dass Elefanten für das begehrte Elfenbein ihrer Stosszähne verstärkt gejagt wurden. Tierschützer kritisieren, dass die neue Einfuhrerlaubnis in die USA die ohnehin schon gefährdete Tierart noch stärker dezimieren werde.
Die Empörung über die Entscheidung ist in den sozialen Medien gross. Kritiker stellten dort Fotos ein, die Trumps jagdbegeisterte Söhne Donald Jr. und Eric zeigen, wie sie mit getöteten Wildtieren posieren.
Befürworter der neuen Regelung führen an, dass Einnahmen aus offiziell organisierten Jagden in den afrikanischen Ländern für den Schutz von Wildtieren eingesetzt werden könnten. Gegner kritisieren, dass dieses Geld angesichts weit verbreiteter Korruption eher in den Taschen von Wilderern und Betrügern lande.
(SDA)