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Amtliche Sammlung der ältern eidgenoessischen Abschiede. Einblick in das «innere Triebwerk damaliger Staatsklugheit»
Im 19. Jahrhundert sind im Auftrag des Bundes viele Quellenbände zur Schweizer Geschichte veröffentlicht worden. So auch die zwischen 1839 und 1886 erschienene und 8 Bände in 25 Teilen umfassende Amtliche Sammlung der ältern eidgenoessischen Abschiede bis zum Jahr 1798. Als ‹Abschiede› werden Protokolle der Tagsatzungen, also der Versammlungen, an denen bevollmächtigte Boten der eidgenössischen Orte gemeinsame Geschäfte berieten, bezeichnet. Entsprechend schreibt der Herausgeber, die Dokumente würden einen Einblick in das «innere Triebwerk damaliger Staatsklugheit» vermitteln. Die Bände wurden von der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf 2009/10 digitalisiert und online veröffentlicht.
Im Falle des Landes Appenzell kann unter anderem zu Streitigkeiten mit dem Abt von St. Gallen oder zu den Vorgängen rund um die Landteilung recherchiert werden. Der Landteilungsbrief etwa ist im Volltext zugänglich. Ein Nachschlagewerk nicht nur für Experten und Expertinnen!
Abbildung: Amtliche Sammlung der ältern eidgenoessischen Abschiede, Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617, Band 5, Abtheilung 1. II. Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, S. 1827. >