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«Für uns ist es prinzipiell schwierig, an gute Sachen heranzukommen», sagt Marianne Rapp Ohmann, die Geschäftsleiterin des Auktionshauses Rapp in Wil, gegenüber TVO. Man müsse viel tun, um den Leuten etwas bieten zu können. «Die Nachfrage nach guten Objekten ist grösser als das Angebot.» Das Geschäft mit den Versteigerungen ist allemal attraktiv: 22 Prozent Kommission stehen dem Auktionshaus zu.
In den letzten drei Tagen ist mit Münzen, Schmuck und Briefmarkensammlungen gehandelt worden. Der Gesamtwert der Sammlerstücke betrug rund acht Millionen Franken (Stand Donnerstag, 18 Uhr). Um nicht ins Messer zu laufen, sei es wichtig, den Wert der Objekte richtig einzuschätzen, erklärte Jean-Paul Bach am Donnerstag während der Auktion.
Der Basler hatte im Sinn, eine Sammlung von Ostschweizer Ansichtskarten zu kaufen, wurde bei einem Total von 1700 Franken aber überboten. Auch die Entlebuch-Briefmarkensammlung, welche für 120'000 Franken unter den Hammer kam, konnte er nicht ergattern. Seine Schmerzgrenze lag bei 80'000 Franken.
Am Dienstagmorgen sorgte eine kleine Goldmünze in Wil für Aufsehen. Sie wurde für beinahe 50'000 Franken versteigert (FM1Today berichtete).