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Sie ist auf dem Revier, um ihre Freundin vermisst zu melden. Beide sind ursprünglich zum Italienischlernen aus der Schweiz nach Florenz gekommen und dann geblieben, um in einer nahen Kleinstadt illegal zu arbeiten. Seit drei Tagen ist die bildhübsche Monika Heer spurlos verschwunden. Als die Leiche des Mädchens unter einem Haufen Tonscherben entdeckt wird, ist auch Maresciallo Guarnaccia ratlos.
Rezension
"Eine Genauigkeit des Details wie bei Simenon, um uns ins unerschlossene Hinterland der menschlichen Seelenlandschaft zu entführen. Nochmal: Bravissimo."(The Observer) "Die gebürtige Engländerin und Wahlflorentinerin Magdalen Nabb beschreibt meisterhaft die bedrückende kleinstädtische Atmosphäre, in der die Menschen wegen ihrer gemeinsamen Vergangenheit zusammenhalten. Der behäbige, auf seine Umgebung eher verschlafen wirkende Kommissar Guarnaccia überzeugt als zurückhaltende, scharf beobachtende Figur."(Lesen & Leute)
Portrait
Magdalen Nabb never returned from holidays in Florence in 1975. She liked it there, and that was why she stayed. She worked as a teacher and potter. In Manchester she had studied at the college of art and then started to write. She began with a play that was performed in London, as well as eight children's books, some of which were filmed. Then, in 1981, she wrote her first detective novel, Death of an Englishman (German translation: Tod eines Engländers), which earned a "Bravissimo!" from no less than Georges Simenon. Now that her detective novels are also being published in Italy she can only hope that nobody is murdered in Florence when she has important things to do - nowadays journalists flock to her after every murder to find out the solution to the crime.
Durch das Verschwinden einer jungen Schweizerin wird der gemütliche und etwas behäbige Ermittler, Maresciallo Guarnaccia, Hals über Kopf in einen neuen Fall katapultiert, der sich nach dem Auffinden der Leiche der Frau in einem bei Florenz gelegenen Töpferort zu einem Puzzlespiel entwickelt. Durch eine Mauer des Schweigens der Dorfbewohner...Durch das Verschwinden einer jungen Schweizerin wird der gemütliche und etwas behäbige Ermittler, Maresciallo Guarnaccia, Hals über Kopf in einen neuen Fall katapultiert, der sich nach dem Auffinden der Leiche der Frau in einem bei Florenz gelegenen Töpferort zu einem Puzzlespiel entwickelt. Durch eine Mauer des Schweigens der Dorfbewohner muss sich Guarnaccia, zusammen mit seinem Kollegen Niccolini, hindurcharbeiten und stößt auf alte Wunden und Verbrechen aus der Zeit des zweiten Weltkriegs, die letztlich den Hintergrund bilden und schwer zu durchschauen sind, so dass der Maresciallo am Ende selbst in Lebensgefahr gerät.
Die Autorin schafft es durch einen klaren Stil und eine gut konzipierte Haupthandlung die Spannung hoch zu halten, auch wenn ihre Hauptfigur Guarnaccia als Ermittler gewöhnungsbedürftig ist. Mit viel Fingerspitzengefühl und einer Portion Psychologie der Dorfbewohner entsteht ein spannender Krimi, der mich lediglich am Ende bei der Auflösung nicht ganz überzeugt hat.
Für mich war das Buch ein spannender und lesenswerter Krimi, den ich nur weiterempfehlen kann.