Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03632.jsonl.gz/1340

Nach 20 Jahren Kontroverse einigten sich Russland, Iran, Kasachstan, Turkmenistan und Aserbaidschan in der kasachischen Hafenstadt Aqtau darauf, das größte Binnengewässer der Welt, das Kaspische Meer mit seinen Öl- und Gasvorräten, untereinander aufzuteilen und die Ressourcen gemeinsam zu erschließen. Die Vereinbarung „verankert das ausschließliche Recht und die Verantwortung unserer Länder für das Schicksal des Kaspischen Meeres und etabliert klare Regeln für seine gemeinsame Nutzung“, kommentierte der russische Präsident Putin die Ergebnisse des Gipfeltreffens. Der erzielte Erfolg sei – laut TASS – durch ein hohes Maß an Vertrauen und gegenseitigem Verständnis zwischen den Führern der kaspischen Staaten, ihre Bereitschaft, in der Logik des Respekts, der Partnerschaft und der Gleichheit zu handeln, möglich geworden.
Die Anrainerstaaten einigten sich auf die Einrichtung einer 15-Meilen-Zone als Abgrenzung der jeweiligen Hoheitsgebiete. 10 Meilen darüber hinaus…..