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Der Begriff wurde im Jahr 2005 in San Francisco durch Bradley Neuberg geprägt. Verwandte Vorläufer von Coworking sind Gemeinschaftsbüros, Business Centers und Lesesäle in Bibliotheken oder Business Clubs.
Externe Coworking Spaces sind neutrale Orte, die von privaten Organisationen betrieben werden. An diesen Orten arbeiten Angestellte und unabhängige Erwerbstätige Seite an Seite oder kollaborativ zusammen.
Interne Coworking Spaces sind alternative Arbeitsorte innerhalb einer Organisation, die zum üblichen Arbeitsplatz nach Arbeitsvertrag (Corporate Office) angeboten werden.
Der Begriff «Boundary Management» geht auf die Soziologin Christena Nippert-Eng zurück (1996). Sie zeigte auf, dass Menschen in zwei verschiedene Typen unterteilt werden können, wenn es um das Bedürfnis geht, Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben zu ziehen. Während Separierer eine klare örtliche und zeitliche Trennung von Arbeit und Freizeit anstreben, sehen Integrierer in der Vermischung von Arbeit und Freizeit einen Vorteil. Für das individuelle Wohlbefinden ist entscheidend, ob eine Person ihre Boundary Management-Präferenzen kennt und ob es ihr gelingt, entsprechende Taktiken umzusetzen. Letzteres hängt nicht nur von der Selbstmanagement-Kompetenz ab, sondern auch davon, wie stark diese Präferenzen vom beruflichen und privaten Umfeld respektiert und unterstützt werden.