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Arbeitsgruppe überarbeitet die Charta Oecumenica
Am 19. September 2023 traf sich in Dublin/Irland eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretenden der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE, Römisch-katholische Kirche), um die europäische Charta Oecumenica zu überarbeiten. Gastgeber des Treffens war das Theologische Institut der (anglikanischen) Kirche von Irland.
Die Arbeitsgruppe hat die Aufgabe, die aktuelle Charta Oecumenica zu überarbeiten und Bereiche zu aktualisieren, die angesichts der sich verändernden Umstände in der europäischen Gesellschaft und unter den Christinnen und Christen Änderungen erfordern. Ziel ist es, sicherzustellen, dass das Dokument im aktuellen Kontext relevant bleibt.
Die endgültige Revision soll bis 2025 bestätigt und bis zum 25-jährigen Jubiläum der Charta im Jahr 2026, in dem auch die geplante kontinentale Tagung der Europäischen Ökumenischen Versammlung stattfindet, zur Verteilung bereit und zur Verfügung gestellt werden.
Die Charta Oecumenica ist ein gemeinsames Dokument der KEK und des CCEE. Es wurde 2001 von den Präsidenten der beiden Organisationen unterzeichnet und zielt darauf ab, die Gemeinschaft zwischen den Kirchen zu bewahren und zu entwickeln. Zu Beginn des Jahrhunderts rief sie die Kirchen in Europa zum Dialog, zur Einheit und zum Handeln und insbesondere zu ihrer gemeinsamen Verantwortung für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung in Europa auf. Die damaligen Mitglieder der AGCK Schweiz haben die Charta 2005 in St-Ursanne unterschrieben.