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Geistige Loge Zürich
älterer Name: Verein Pro Beatrice
Die Geistige Loge Zürich wurde im Jahr 1948 begründet von Beatrice Brunner (1910-1983). Brunner wirkte als Tieftrancemedium und channelte ab 1848 bis zu ihrem Tod 1983 rund 2´500 Botschaften ihres jenseitigen Lehrers Josef und anderer Geister.
In den Jahren nach dem Tod von Beatrice Brunner 1983 kam es zu Auseinandersetzungen zwischen zwei unterschiedlichen Nachfolgeorganisationen, der „Interessengemeinschaft für die Erhaltung der Geistigen Loge“ und dem vom Verein Geistige Loge Zürich gegründeten „Verein Pro Beatrice“ um Finanzen und das Urheberrecht an den Offenbarungen von Beatrice Brunner. Dieses wurde 1990 durch das Schweizerische Bundesgericht dem Verein Pro Beatrice zugesprochen.
Im Jahr 2001 wurde in Zürich ein Saalgebäude errichtet.
2016 fusionierten die Vereine Geistige Loge Zürich und Pro Beatrice zum Verein Geistige Loge Zürich.
Die Botschaften Beatrice Brunners beschreiben das Jenseits – wo es allerdings grundsätzlich kaum wesentlich anders aussehen soll als auf dieser Erde – bis in Details hinein. Zudem erteilen sie Ermahungen ethischer und religiöser Art, deren Einhaltung den Aufstieg in die höhere, näher bei Gott stehende Geisterwelt gewährleisten soll.
Die Aussagen des Neuen Testaments zum Heiligen Geist, etwa in Joh 14,26 oder 1 Kor 12-14, werden auf jenseitige Geister bezogen. Die Trinitätslehre wird abgelehnt. Das Werk Christi schafft Erlösung aus der Urschuld. Daneben muss der Mensch die Erlösung auf dem Weg durch eine lange Reihe von Reinkarnationen selber, aufgrund eigener Leistungen, erringen.
Die Geistige Loge Zürich soll insgesamt 3´000 Mitglieder und Sympathisanten zählen. An den Veranstaltungen in Zürich nehmen jeweils 300-600 Personen teil.