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Luftreinhaltung & Energie
Ziel der Luftreinhaltung ist die nachhaltige Sicherstellung guter Luftqualität, also eine möglichst schadstofffreie Luft. Massnahmen zur Luftreinhaltung können durch gesetzliche Vorgaben oder durch technische Massnahmen ergriffen werden. Der Mensch, aber auch empfindliche Ökosysteme und Wälder leiden unter der übermässigen Ozonbelastung sowie dem zu hohen Stickstoffeintrag aus der Luft. Ebenfalls versteht man unter Luftreinhaltung auch die Verminderung von sogenanntem „Elektrosmog“, die Belastung von landwirtschaftlicher Tierhaltung und die Lichtverschmutzung.
Die nachfolgende Auflistung (gemäss Anhang BVV) zeigt auf, bei welchen Bauvorhaben mit besonderen Problemen hinsichtlich Luftreinhaltung und Energie gerechnet werden muss und eine kantonale Bewilligung notwendig ist.
4. Luftreinhaltung (NIS) und Energie
4.1 Stationäre Anlagen gemäss Art. 2 Abs. 1 LRV der Industrie und des Gewerbes (ausserhalb der Städte Zürich und Winterthur) mit erheblichen Auswirkungen bezüglich ihrer Übereinstimmung mit den Vorschriften über die Luftreinhaltung
4.2 Grossfeuerungsanlagen (ab 1000 kW Feuerungswärmeleistung), stationäre Verbrennungsmotoren, Feststofffeuerungen mit einer Feuerungswärmeleistung von über 70 kW und Anlagen für das Verbrennen von Abfällen (ausserhalb der Städte Zürich und Winterthur) bezüglich ihrer Übereinstimmung mit den Vorschriften über die Luftreinhaltung und bezüglich § 30a Abs. 2 und § 48 BBV I (Nebenbewilligung)
4.3 landwirtschaftliche Tierhaltung
- NIS (nichtionisierende Strahlen) (Mobilfunkantennen, kostenpflichtige Dienstleistung ausserhalb der BVV)