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Für die Glattalbahn, die neu als Nahverteiler den Flughafen Zürich er-
schliesst, soll unter Verwendung von Normbauteilen (Perron und Halte-
stelleninfrastruktur) die Überdachung der Haltestelle Flughafen so-wie eine überdachte Verbindung zum Bushof entwickelt werden. Die Situation präsentiert sich als in sich schlüssiger Ort, geprägt durch die starken, raumbildenden Elemente Parkhäuser, Bushofdach und Stützmauer.
Aus der Problemstellung der Verbindung der weit auseinander liegenden Haltestellen und des Bedürfnis’ der Anbindung an den Bushof, leitet sich das Konzept der verbindenden Raumfigur her. Aus zwei Perrons und einem Anbindungspunkt unter dem Bushofdach wird eine Haltestelle. Boden und Überdachung verwachsen zu einer schleifenartigen Raum-
Skulptur, die in den Raum gesetzt ist und diesen tentakelartig durch-misst.
Dem skulpturalen Gedanken folgend, ist die Raumschleife homogen ‚aus einem Guss’ in Beton gebaut. Über eine leicht differenzierte Ober-flächenausbildung (innen schalungsglatt, aussen sandgestrahlt) wird die Definition vom Innenerhalb und Ausserhalb verstärkt und somit die Lektüre der Raumfigur unterstützt: Die Benutzer finden sich innerhalb der Haltestelle in einem eigentlichen Transitraum wider.
ARGE mit Aerni + Aerni Bauingenieure, Zürich
Bauherrschaft Verkehrsbetriebe Glatttal
Wettbewerb Offener Projektwettbewerb, 2007