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Diplomarbeit
der Philosophisch-naturwissenschaftlichen Fakultät
der Universität Bern
vorgelegt von
Bruno Grossniklaus
im Februar 1996
Leiter der Arbeit:
Prof. Dr. Hanspeter Bieri
Institut für Informatik und angewandte Mathematik
Multimedia ist in aller Munde. Heute bieten fast alle grossen Hard- und Softwarefirmen die verschiedensten Multimedia-Produkte an. Einer dieser Hersteller ist Philips, der schon 1986 im sogenannten Green Book die CD-i-Spezifikation definierte. Dieser Standard, der neben einem vollständigen System aus Hard- und Softwarekomponenten auch ein neues Format zur Speicherung von Bild- und Tondaten auf einer CD-Scheibe festlegte, schuf eine internationale Plattform für multimediale Anwendungen.
Diese Diplomarbeit wurde in enger Zusammenarbeit mit der HyperStudio AG in Muttenz durchgeführt, die ein multimediales Lehrprogramm für PC und Macintoshcomputer entwickelte. Dieses Programm wurde am IAM auf das CD-i-System portiert, wobei aus Kostengründen nicht die bestehenden, über 100'000 Fr. teuren Hilfsmittel von Philips eingesetzt werden konnten.
In der vorliegenden Dokumentation werden die schon beim Design einer CD-i-Applikation zu berücksichtigenden Aspekte des CD-i-Standards dargelegt. Dazu gehören, nebst den Grundlagen der digitalen Datenspeicherung auf Compact-Discs, auch die speziellen Audio- und Videofähigkeiten der CD-i-Geräte. Weiter werden die verschiedenen Projektphasen von der Idee bis zur Produktion vorgestellt. Die am IAM durchgeführten Arbeitsschritte, nämlich die Bearbeitung des Datenmaterials und die Implementierung des Programmes, werden detailliert erläutert.
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