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Bis vor zwei Tagen wusste ich nichts von einer BJ Caruana. Hätte mir jemand diesen Begriff genannt, hätte ich auf ein sehr süsses alkoholisches Getränk getippt, das aufgestellte junge Leute auf weissen Stränden hektoliterweise wegputzen; ämu in der Werbung.
Dann lernte ich: Die nicht unbedingt unansehnliche Dame heisst eigentlich Rebecca Caruana Bryant, lebt in Sydney, macht leicht tanzbare Musik, steht auf Prince, Kylie Minogue, Madonna und Stevie Wonder…und hat in ihrem jungen Leben schon 1,7 Millionen Tonträger verkauft. Die Liebe zu Melodien, sagt BJ Caruna, habe sie schon als Kind ausleben dürfen, wenn sie jeweils bei ihrer Grossmutter Klavier spielte. Im zarten Alter von 13 Jahren gab sie ihr erstes Konzert. Seither…nun: gehts offenbar stetig aufwärts. 30 Songs hat sie bereits geschrieben. Ihre Verwandten sagen, sie sei “eine Bitch”. Dazu muss man wissen: Wer Heidi Hugelshofer am UBS-Schalter eine “Bitch” nennt, wird von ihr kaum mit der grösstdenkbaren Zuvorkommenheit bedient. In BJ Caruanas Kreisen hingegen ist “Bitch” ein kaum zu überbietendes Kompliment.
Die Grossmutter mit dem Klavier: das war die Lebenspartnerin von Chantals Grossvater. Das heisst: BJ Caruana ist Chantals Cousine.
Das kann ja heiter werden, in drei Monaten, da unten.