Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0430.jsonl.gz/498

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2022.00174 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiber Wyler Urteil vom 14. August 2023 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi Fankhauser Rechtsanwälte Rennweg 10, 8022 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin 1. Die 1983 geborene X.___ bezieht seit Dezember 2010 eine halbe Invali denrente ( Urk. 12/61). Mit Wirkung ab 1. August 2015 wurde ihrem Ehemann, Y.___, eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zugesprochen ( Urk. 12/73). M it Verfügung vom 2 7. Januar 2022 hob die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Rente von Y.___ rückwirkend per 1. März 2017 auf ( Urk. 12/210-215). Die IV-Stelle teilte daraufhin X.___ am 9. Februar 2022 mit, dass ihre Rente sowie die Kinderrenten mit Wirkung ab 1. März 2017 neu berechnet würden und stellte eine Rückforderung in Höhe von Fr. 9'246.-- in Aussicht ( Urk. 12/165-166). Mit Verfügung vom 2 3. Februar 2022 forderte die IV-Stelle von X.___ aufgrund einer Neuberechnung der Rente n in der Zeit vom 1. März 2017 bis 28. Februar 2022 Rentenleistungen in Höhe von Fr. 9'246.-- zurück ( Urk. 12/167-170). 2. Nachdem Y.___ mit Eingabe vom 2 8. Februar 2022 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 7. Januar 2022 betreffend Renteneinstellung erhoben hatte (Prozess Nr. IV.2022.00128), erhob mit Eingabe vom 2 2. März 2022 ( Urk. 1) X.___ Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 2 3. Februar 2022 betreffend Rückforderung ( Urk. 2) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und festzustellen, dass si e keine unrechtmässigen Leis tungen bezogen habe und deshalb eine Rückforderung von Fr. 9’246.-- nicht möglich sei, eventualiter sei das Verfahren betreffend Rückforderung bis zum Abschluss des Prozesses Nr. IV.2022.00128 zu sistieren. Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. Juni 2022 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 8, Urk. 9 ). Mit Verfügung vom 2 8. Juni 2022 ( Urk. 10) wurden von der SVA Aargau, Ausgleichskasse, welche die Rentenleistungen der Beschwerdeführerin ausrichtete, die Akten in Sachen der Beschwerdeführerin bei gezogen ( Urk. 12/1-232). D ie Beschwerdeführer in hielt in der Folge mit Replik vom 2 8. November 2022 ( Urk. 1 7 ) ebenso an ihren Anträgen fest wie die Beschwerdegegnerin mit Duplik vom 19. Januar 2023 ( Urk. 20 ). Die Duplik wurde de r Beschwerdeführer in mit Verfügung vom 2 5. Januar 2023 zur Kenntnisnahme zugestellt ( Urk. 21 ). 3. Mit heutigem Urteil wurde die Beschwerde von Y.___ gegen die Verfügung vom 2 7. Januar 2022 (Prozess Nr. IV.2022.00128) teilweise gutgeheissen, die angefochtene Verfügung aufgehoben und festgestellt, dass Y.___ bis 28. Februar 2022 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung hat. 4. Nachdem mit dem heutigen Urteil im Prozess Nr. IV.2022.00128 entschieden wurde, dass die Rente von Y.___ nicht rückwirkend per 1. März 2017, son dern per 1. März 2022 aufzuheben ist, besteht kein Anlass, die Rente der Beschwerdeführerin inklusive Kinderrenten für die Zeit vom 1. März 2017 bis 28. Februar 2022 neu zu berechnen. Entsprechend hat die Beschwerdeführerin auch keine Rentenleistungen zurückzuerstatten ( Art. 25 Abs. 1 des Bundesge setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Beschwerde gegen die Rückforderungsverfügung vom 2 3. Februar 2022 ist daher gutzuheissen und die Verfügung vom 2 3. Februar 2022 ersatzlos aufzuheben. 5. 5.1 Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungs leistungen betrifft, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenvers icherung, IVG ), auf Fr. 4 00.-- anzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerde gegnerin aufzuerlegen. 5.2 Nach Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Als weitere Bemessungskriterien nennen die kantonalen Vorschriften das Mass des Obsiegens, den Zeitaufwand und die Barauslagen (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer, sowie § 7 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädi gungen vor dem Sozialversicherungsgericht, GebV SVGer ). Unter Berücksichti gung der besagten Grundsätze und der Tatsache, dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin ihren Ehemann im Prozess Nr. IV.2022.00128 vertrat, ist die de r Beschwerdeführer in von der Beschwerdegegnerin auszurichtende Parteient schädigung ermessensweise auf Fr. 1' 3 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 3. Februar 2022 e rsatzlos aufgehoben. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Parteientschä digung von Fr. 1’300.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tobias Figi - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkun den sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstWyler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2022.00174 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiber Wyler Urteil vom 14. August 2023 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi Fankhauser Rechtsanwälte Rennweg 10, 8022 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin 1. Die 1983 geborene X.___ bezieht seit Dezember 2010 eine halbe Invali denrente ( Urk. 12/61). Mit Wirkung ab 1. August 2015 wurde ihrem Ehemann, Y.___, eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zugesprochen ( Urk. 12/73). M it Verfügung vom 2 7. Januar 2022 hob die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Rente von Y.___ rückwirkend per 1. März 2017 auf ( Urk. 12/210-215). Die IV-Stelle teilte daraufhin X.___ am 9. Februar 2022 mit, dass ihre Rente sowie die Kinderrenten mit Wirkung ab 1. März 2017 neu berechnet würden und stellte eine Rückforderung in Höhe von Fr. 9'246.-- in Aussicht ( Urk. 12/165-166). Mit Verfügung vom 2 3. Februar 2022 forderte die IV-Stelle von X.___ aufgrund einer Neuberechnung der Rente n in der Zeit vom 1. März 2017 bis 28. Februar 2022 Rentenleistungen in Höhe von Fr. 9'246.-- zurück ( Urk. 12/167-170). 2. Nachdem Y.___ mit Eingabe vom 2 8. Februar 2022 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 7. Januar 2022 betreffend Renteneinstellung erhoben hatte (Prozess Nr. IV.2022.00128), erhob mit Eingabe vom 2 2. März 2022 ( Urk. 1) X.___ Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 2 3. Februar 2022 betreffend Rückforderung ( Urk. 2) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und festzustellen, dass si e keine unrechtmässigen Leis tungen bezogen habe und deshalb eine Rückforderung von Fr. 9’246.-- nicht möglich sei, eventualiter sei das Verfahren betreffend Rückforderung bis zum Abschluss des Prozesses Nr. IV.2022.00128 zu sistieren. Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. Juni 2022 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 8, Urk. 9 ). Mit Verfügung vom 2 8. Juni 2022 ( Urk. 10) wurden von der SVA Aargau, Ausgleichskasse, welche die Rentenleistungen der Beschwerdeführerin ausrichtete, die Akten in Sachen der Beschwerdeführerin bei gezogen ( Urk. 12/1-232). D ie Beschwerdeführer in hielt in der Folge mit Replik vom 2 8. November 2022 ( Urk. 1 7 ) ebenso an ihren Anträgen fest wie die Beschwerdegegnerin mit Duplik vom 19. Januar 2023 ( Urk. 20 ). Die Duplik wurde de r Beschwerdeführer in mit Verfügung vom 2 5. Januar 2023 zur Kenntnisnahme zugestellt ( Urk. 21 ). 3. Mit heutigem Urteil wurde die Beschwerde von Y.___ gegen die Verfügung vom 2 7. Januar 2022 (Prozess Nr. IV.2022.00128) teilweise gutgeheissen, die angefochtene Verfügung aufgehoben und festgestellt, dass Y.___ bis 28. Februar 2022 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung hat. 4. Nachdem mit dem heutigen Urteil im Prozess Nr. IV.2022.00128 entschieden wurde, dass die Rente von Y.___ nicht rückwirkend per 1. März 2017, son dern per 1. März 2022 aufzuheben ist, besteht kein Anlass, die Rente der Beschwerdeführerin inklusive Kinderrenten für die Zeit vom 1. März 2017 bis 28. Februar 2022 neu zu berechnen. Entsprechend hat die Beschwerdeführerin auch keine Rentenleistungen zurückzuerstatten ( Art. 25 Abs. 1 des Bundesge setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Beschwerde gegen die Rückforderungsverfügung vom 2 3. Februar 2022 ist daher gutzuheissen und die Verfügung vom 2 3. Februar 2022 ersatzlos aufzuheben. 5. 5.1 Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungs leistungen betrifft, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenvers icherung, IVG ), auf Fr. 4 00.-- anzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerde gegnerin aufzuerlegen. 5.2 Nach Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Als weitere Bemessungskriterien nennen die kantonalen Vorschriften das Mass des Obsiegens, den Zeitaufwand und die Barauslagen (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer, sowie § 7 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädi gungen vor dem Sozialversicherungsgericht, GebV SVGer ). Unter Berücksichti gung der besagten Grundsätze und der Tatsache, dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin ihren Ehemann im Prozess Nr. IV.2022.00128 vertrat, ist die de r Beschwerdeführer in von der Beschwerdegegnerin auszurichtende Parteient schädigung ermessensweise auf Fr. 1' 3 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 3. Februar 2022 e rsatzlos aufgehoben. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Parteientschä digung von Fr. 1’300.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tobias Figi - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkun den sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstWyler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2022.00174 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiber Wyler Urteil vom 14. August 2023

IV.2022.00174

IV.2022.00174

IV.2022.00174 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiber Wyler

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiber Wyler

Urteil vom 14. August 2023

Urteil vom 14. August 2023 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi

vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi Fankhauser Rechtsanwälte

Fankhauser Rechtsanwälte Rennweg 10, 8022 Zürich

Rennweg 10, 8022 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin 1. Die 1983 geborene X.___ bezieht seit Dezember 2010 eine halbe Invali denrente ( Urk. 12/61). Mit Wirkung ab 1. August 2015 wurde ihrem Ehemann, Y.___, eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zugesprochen ( Urk. 12/73). M it Verfügung vom 2 7. Januar 2022 hob die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Rente von Y.___ rückwirkend per 1. März 2017 auf ( Urk. 12/210-215). Die IV-Stelle teilte daraufhin X.___ am 9. Februar 2022 mit, dass ihre Rente sowie die Kinderrenten mit Wirkung ab 1. März 2017 neu berechnet würden und stellte eine Rückforderung in Höhe von Fr. 9'246.-- in Aussicht ( Urk. 12/165-166). Mit Verfügung vom 2 3. Februar 2022 forderte die IV-Stelle von X.___ aufgrund einer Neuberechnung der Rente n in der Zeit vom 1. März 2017 bis 28. Februar 2022 Rentenleistungen in Höhe von Fr. 9'246.-- zurück ( Urk. 12/167-170).

1. Die 1983 geborene X.___ bezieht seit Dezember 2010 eine halbe Invali denrente ( Urk. 12/61). Mit Wirkung ab 1. August 2015 wurde ihrem Ehemann, Y.___, eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zugesprochen ( Urk. 12/73). M it Verfügung vom 2 7. Januar 2022 hob die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Rente von Y.___ rückwirkend per 1. März 2017 auf ( Urk. 12/210-215). Die IV-Stelle teilte daraufhin X.___ am 9. Februar 2022 mit, dass ihre Rente sowie die Kinderrenten mit Wirkung ab 1. März 2017 neu berechnet würden und stellte eine Rückforderung in Höhe von Fr. 9'246.-- in Aussicht ( Urk. 12/165-166). Mit Verfügung vom 2 3. Februar 2022 forderte die IV-Stelle von X.___ aufgrund einer Neuberechnung der Rente n in der Zeit vom 1. März 2017 bis 28. Februar 2022 Rentenleistungen in Höhe von Fr. 9'246.-- zurück ( Urk. 12/167-170). 2. Nachdem Y.___ mit Eingabe vom 2 8. Februar 2022 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 7. Januar 2022 betreffend Renteneinstellung erhoben hatte (Prozess Nr. IV.2022.00128), erhob mit Eingabe vom 2 2. März 2022 ( Urk. 1) X.___ Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 2 3. Februar 2022 betreffend Rückforderung ( Urk. 2) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und festzustellen, dass si e keine unrechtmässigen Leis tungen bezogen habe und deshalb eine Rückforderung von Fr. 9’246.-- nicht möglich sei, eventualiter sei das Verfahren betreffend Rückforderung bis zum Abschluss des Prozesses Nr. IV.2022.00128 zu sistieren. Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. Juni 2022 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 8, Urk. 9 ). Mit Verfügung vom 2 8. Juni 2022 ( Urk. 10) wurden von der SVA Aargau, Ausgleichskasse, welche die Rentenleistungen der Beschwerdeführerin ausrichtete, die Akten in Sachen der Beschwerdeführerin bei gezogen ( Urk. 12/1-232). D ie Beschwerdeführer in hielt in der Folge mit Replik vom 2 8. November 2022 ( Urk. 1 7 ) ebenso an ihren Anträgen fest wie die Beschwerdegegnerin mit Duplik vom 19. Januar 2023 ( Urk. 20 ). Die Duplik wurde de r Beschwerdeführer in mit Verfügung vom 2 5. Januar 2023 zur Kenntnisnahme zugestellt ( Urk. 21 ).

2. Nachdem Y.___ mit Eingabe vom 2 8. Februar 2022 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 7. Januar 2022 betreffend Renteneinstellung erhoben hatte (Prozess Nr. IV.2022.00128), erhob mit Eingabe vom 2 2. März 2022 ( Urk. 1) X.___ Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 2 3. Februar 2022 betreffend Rückforderung ( Urk. 2) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und festzustellen, dass si e keine unrechtmässigen Leis tungen bezogen habe und deshalb eine Rückforderung von Fr. 9’246.-- nicht möglich sei, eventualiter sei das Verfahren betreffend Rückforderung bis zum Abschluss des Prozesses Nr. IV.2022.00128 zu sistieren. Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. Juni 2022 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 8, Urk. 9 ). Mit Verfügung vom 2 8. Juni 2022 ( Urk. 10) wurden von der SVA Aargau, Ausgleichskasse, welche die Rentenleistungen der Beschwerdeführerin ausrichtete, die Akten in Sachen der Beschwerdeführerin bei gezogen ( Urk. 12/1-232). D ie Beschwerdeführer in hielt in der Folge mit Replik vom 2 8. November 2022 ( Urk. 1 7 ) ebenso an ihren Anträgen fest wie die Beschwerdegegnerin mit Duplik vom 19. Januar 2023 ( Urk. 20 ). Die Duplik wurde de r Beschwerdeführer in mit Verfügung vom 2 5. Januar 2023 zur Kenntnisnahme zugestellt ( Urk. 21 ). 3. Mit heutigem Urteil wurde die Beschwerde von Y.___ gegen die Verfügung vom 2 7. Januar 2022 (Prozess Nr. IV.2022.00128) teilweise gutgeheissen, die angefochtene Verfügung aufgehoben und festgestellt, dass Y.___ bis 28. Februar 2022 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung hat.

3. Mit heutigem Urteil wurde die Beschwerde von Y.___ gegen die Verfügung vom 2 7. Januar 2022 (Prozess Nr. IV.2022.00128) teilweise gutgeheissen, die angefochtene Verfügung aufgehoben und festgestellt, dass Y.___ bis 28. Februar 2022 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung hat. 4. Nachdem mit dem heutigen Urteil im Prozess Nr. IV.2022.00128 entschieden wurde, dass die Rente von Y.___ nicht rückwirkend per 1. März 2017, son dern per 1. März 2022 aufzuheben ist, besteht kein Anlass, die Rente der Beschwerdeführerin inklusive Kinderrenten für die Zeit vom 1. März 2017 bis 28. Februar 2022 neu zu berechnen. Entsprechend hat die Beschwerdeführerin auch keine Rentenleistungen zurückzuerstatten ( Art. 25 Abs. 1 des Bundesge setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Beschwerde gegen die Rückforderungsverfügung vom 2 3. Februar 2022 ist daher gutzuheissen und die Verfügung vom 2 3. Februar 2022 ersatzlos aufzuheben.

4. Nachdem mit dem heutigen Urteil im Prozess Nr. IV.2022.00128 entschieden wurde, dass die Rente von Y.___ nicht rückwirkend per 1. März 2017, son dern per 1. März 2022 aufzuheben ist, besteht kein Anlass, die Rente der Beschwerdeführerin inklusive Kinderrenten für die Zeit vom 1. März 2017 bis 28. Februar 2022 neu zu berechnen. Entsprechend hat die Beschwerdeführerin auch keine Rentenleistungen zurückzuerstatten ( Art. 25 Abs. 1 des Bundesge setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Beschwerde gegen die Rückforderungsverfügung vom 2 3. Februar 2022 ist daher gutzuheissen und die Verfügung vom 2 3. Februar 2022 ersatzlos aufzuheben. 5.

5. 5.1 Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungs leistungen betrifft, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenvers icherung, IVG ), auf Fr. 4 00.-- anzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerde gegnerin aufzuerlegen.

5.1 Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungs leistungen betrifft, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invalidenvers icherung, IVG ), auf Fr. 4 00.-- anzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerde gegnerin aufzuerlegen. 5.2 Nach Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Als weitere Bemessungskriterien nennen die kantonalen Vorschriften das Mass des Obsiegens, den Zeitaufwand und die Barauslagen (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer, sowie § 7 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädi gungen vor dem Sozialversicherungsgericht, GebV SVGer ). Unter Berücksichti gung der besagten Grundsätze und der Tatsache, dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin ihren Ehemann im Prozess Nr. IV.2022.00128 vertrat, ist die de r Beschwerdeführer in von der Beschwerdegegnerin auszurichtende Parteient schädigung ermessensweise auf Fr. 1' 3 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer) festzusetzen.

5.2 Nach Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Als weitere Bemessungskriterien nennen die kantonalen Vorschriften das Mass des Obsiegens, den Zeitaufwand und die Barauslagen (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer, sowie § 7 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädi gungen vor dem Sozialversicherungsgericht, GebV SVGer ). Unter Berücksichti gung der besagten Grundsätze und der Tatsache, dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin ihren Ehemann im Prozess Nr. IV.2022.00128 vertrat, ist die de r Beschwerdeführer in von der Beschwerdegegnerin auszurichtende Parteient schädigung ermessensweise auf Fr. 1' 3 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 3. Februar 2022 e rsatzlos aufgehoben.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 3. Februar 2022 e rsatzlos aufgehoben. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Parteientschä digung von Fr. 1’300.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Parteientschä digung von Fr. 1’300.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Tobias Figi

Rechtsanwalt Tobias Figi - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkun den sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkun den sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstWyler