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Zum Schweizer Franken stieg der Euro dagegen klar an und notierte am frühen Abend auf 1,0908 nach 1,0877 CHF am Mittag bzw. 1,0863 am Morgen. Der Dollar zum Franken legt derweil zu auf 0,9981 von 0,9934 CHF am Morgen bzw. 0,9892 am Morgen.
Nach der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl vor zwei Wochen kam der Sieg Macrons in der Stichwahl am Sonntag nicht mehr überraschend. So setzten beim Euro nach einem kurzzeitigen Anstieg über die Marke von 1,10 Dollar Gewinnmitnahmen ein. Nach der ersten Wahlrunde vor zwei Wochen hatte sich der Euro noch im Vergleich zum Dollar um zirka zweieinhalb Cent oder etwas mehr als zwei Prozent verteuert.
"Die Wahl in Frankreich ist entschieden, ein Ende der politischen Verunsicherung ist aber noch immer nicht absehbar", schreibt Ralf Umlauf, Devisenexperte von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). "Nach der Wahl ist vor der Wahl." Am 11. und 18. Juni stehen in Frankreich Parlamentswahlen an. Macrons Bewegung "En Marche" könnte dann ein Reformmandat erhalten.
Auch am Vormittag veröffentlichte starke Konjunkturdaten aus dem Euroraum konnten die Gemeinschaftswährung nicht stützen. Die deutschen Industrieaufträge waren im März stärker als erwartet gestiegen. Zudem war das vom Beratungsunternehmen Sentix erhobene Investorenvertrauen in der Eurozone im Mai auf den höchsten Stand seit Juli 2007 geklettert.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84465 (0,84710) GBP und 123,10 (123,29) JPY fest.
Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1229,80 (1228,05) Dollar gefixt./tos/he
(AWP)