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Historischer Hintergrund
Das Kronenareal liegt im Herzen der Stadt. Hier lag nahe der Reppisch die Keimzelle für das Dorf Dietikon. Über Jahrhunderte waltete das Kloster Wettingen über den Ort. Unter dessen Einfluss entstanden auch die ersten Steinbauten, die Kirche, das Pfarrhaus, die Taverne zur Krone und die Zehntenscheune. Weitere Infrastruktureinrichtungen wie ein Schlachthaus, Metzgerei und Waschhaus sind hier zu finden. Im "alten Bauamt" waren einst das Rathaus und die erste reformierte Schule untergebracht. Das Gebiet um die Taverne und die Zehntenscheune war der Dorfplatz, hier standen eine Gerichtslinde und ein Dorfbrunnen.
Geplante Entwicklung
Die bestehende, historische Bausubstanz soll weitgehend erhalten werden. Deren Instandsetzung und Ertüchtigung erfolgt in einzelnen, unabhängigen Planungs- und Realisierungsschritten. Als erste Schritte werden die Sanierung und Nutzung der Bauten Untere Reppisch 14 (altes Bauamt) und Zehntenscheune
in Angriff genommen.
Die Planung und Realisierung erfolgt in unterschiedlichen und unabhängigen Verfahren. Zu einem späteren Zeitpunkt ist unter anderem ein Gesamtkonzept für den Aussenraum der Kronenliegenschaften geplant, welches das historische Ensemble auch im Aussenraum als solches auszeichnet und die Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität erhöht. So soll das Kronenareal die Dorfgeschichte wach halten, kulturelle Einrichtungen wie die Taverne zur Krone und die Zehntenscheune als Veranstaltungsraum den Ort prägen und der Aussenraum zum Verweilen einladen.