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Die meisten Ergebnisse in Planung und Gestaltung entstammen einer Abfolge von komplexen Situationen. Sie formen und transformieren sich in kontinuierlicher Bewegung durch einen Open-End Parcours aus Hindernissen, Kontroversen und Verhandlungen. Eine heterogene Vielfalt von Akteuren besteht auf Mitsprache und Resultate sind zu einem großen Teil unvorhersehbar. Anstatt aber an statischen Vorstellungen und Strukturen zu scheitern, oder die Vielfalt der mitsprechenden Stimmen und die Komplexität der Möglichkeiten zu reduzieren, wäre zu fragen, welche Werkzeuge und Strategien müssen entwickelt werden, um unter Bedingungen dynamischer Komplexität zu arbeiten? Welche neuen und verschiedenen Rollen nehmen (Urban) Designer*innen, Architekt*innen und Planer*innen dabei ein? Wie wären Entwürfe neu zu konzipieren und zu visualisieren, wenn Unbestimmtheit als wesentlicher Bestandteil anerkannt wird? Und wie kann das Design der Prozesse selbst zu einer zentralen Aufgabe der gestaltenden Disziplinen werden?
Das vom Institut für angewandte Stadtforschung Basel und dem FHNW Institut Integrative Gestaltung organisierte Symposium versucht den Blick auf verschiedene Facetten der Gestaltung von Prozessen in Architektur, Planung und Urban Design zu öffnen. Anhand internationaler Beispiele aus der Praxis sollen entscheidende Phasen, Momente und Typologien von Prozessen der Gestaltung freigelegt und mit einem Publikum von Praktiker*innen aus Architektur, Planung, Kunst und (Urban) Design diskutiert werden.