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Roger Federer, 36, erhielt am «557 Dies academicus» den Doktor «honoris causa» von der medizinischen Fakultät der Universität Basel. Diese würdigt den erfolgreichen Tennisspieler namentlich für seine Vorbildfunktion als Sportler, in der er viele Menschen weltweit zu mehr Bewegung animiere und so einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung leiste.
Hervorgehoben wird in der Laudatio auch Federers Auftreten, das in allen Lebenssituationen stets fair und vorbildlich sei. Erwähnt wird zudem das Engagement des 36-jährigen Tenniscracks für Kinder in Afrika im Rahmen einer Stiftung.
Roger Federer, der an den Feierlichkeiten nicht teilnehmen konnte, verdankte die Ehrung in einer Video-Botschaft, welche die Uni veröffentlichte. Über den Ehrendoktor freue er sich so fest, wie wenn er einen Grand-Slam-Titel geholt hätte, sagte Federer.
Sehen Sie hier Roger Federers Video-Botschaft:
Weitere Ehrungen
Thomas Jordan, 54, Präsident der Schweizerischen Nationalbank, erhielt die Ehrendoktorwürde von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät für seine Verdienste um die schweizerische Geld- und Währungspolitik in äusserst turbulenten Zeiten. Auch für sein stetes Streben, geldpolitische Entscheide auf ein wissenschaftliches Fundament zu stellen, wurde Jordan ausgezeichnet.
Der Schweizer Kinderliedermacher Andrew Bond, 52, wurde zudem von der Theologischen Fakultät zum Ehrendoktor ernannt. Ausgezeichnet wurde er für die kindgerechte Vermittlung christlicher Glaubensinhalte und religiös-theologischer Themen.