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Forscher der EPFL und des CSEM haben ein digitales Kamerasystem entwickelt, das es ermöglicht, die Vitalfunktionen von Frühgeborenen kabellos und ohne Körperkontakt durchgehend zu überwachen. Das System ersetzt die heutigen, direkt auf der Haut angebrachten Sensoren, die bis zu 90 Prozent Fehlalarme auslösen. Die ersten Tests mit Neugeborenen stehen nun am Universitätsspital Zürich an, das Projektpartner ist.
Batterien und Superkondensatoren der Zukunft speichern weitaus mehr Energie als jene Bauteile, die heute genutzt werden. Ausserdem erhöht sich ihre Lebensdauer drastisch. Möglich macht das ein von der Stanford University entwickeltes mathematisches Modell. Die von Forscher Daniel Tartakovsky designte Software simuliert die Eigenschaften neuer Werkstoffe.
Forscher der North Carolina State University haben Soft-Roboter erstmals über magnetische Felder gesteuert. Die Modulation erfolgt dank Mikropartikel-Ketten, die in die Komponenten des Soft-Roboters integriert sind. Um die Versuche durchzuführen, haben die Wissenschaftler Eisenmikropartikel in ein flüssiges Polymergemisch eingebettet. Anschliessend wurde das magnetische Feld genutzt, um die Mikropartikel in parallelen Ketten anzuordnen.
Wissenschaftlern der Duke University ist es gelungen, digitalen Speicherplatz gänzlich aus einem Aerosol-Jet-Printer auszudrucken und wie eine Art sprühbaren Überzug auf zahlreichen Materialien zu festigen.
Der IT-Riese IBM mit Sitz in Armonk im US-Bundesstaat New York hat zusammen mit seinen Wissenschaftlern vom US-Patentamt ein Patent erhalten, das ein Machine Learning basiertes System beschreibt, dass dynamisch autonome Fahrzeuge verwalten kann.
Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.
Geht es nach dem kalifornischen Start-up Natilus, soll Luftfracht dank Riesen-Drohnen merklich günstiger werden. Langfristiges Ziel ist es, mit amphibischen autonomen Fluggeräten in der Grösse einer Boeing 777 die Kosten um die Hälfte zu senken. Noch ist der Weg allerdings weit. Diesen Sommer wird es zunächst erste Testflüge mit einem annähernd zehn Meter langen Prototypen geben. Bis 2020 soll eine Drohne in voller Größe folgen.
Deutschland will für innovative Forschung mehr Geld ausgeben und die Investitionen bis 2025 auch durch Steueranreize von 3,0 auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) steigern. Für den Bundeshaushalt würde ein solcher forschungspolitischer Kraftakt in der nächsten Legislaturperiode Zusatzausgaben von etwa 3,7 Milliarden Euro bedeuten, sagte Ministerin Johanna Wanka (CDU) am gestrigen Mittwoch in Berlin. Das Bundeskabinett hatte zuvor den Bericht zur Hightech-Strategie der schwarz-roten Regierung verabschiedet.
Videospiele und Anwendungen zum Gehirntraining werden immer häufiger als effektiver Ansatz zur Behandlung von Depressionen angepriesen. Forscher der University of California (Davis) gehen nun einen Schritt weiter. Werden die Spieler in Games mit persönlichen Erinnerungen konfrontiert, nutzen sie diese häufiger, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.
Ein Kompakt-Computer von Raspberry Pi, eine Infrarot-Kamera und eine LED sind wesentliche Zutaten eines Geräts, das Augenuntersuchungen merklich einfacher machen soll. Denn die Entwicklung von US-Forschern erlaubt es, Retina-Scans ganz ohne jene Augentropfen durchzuführen, deren Nebenwirkungen Patienten teils stundenlang beeinträchtigen. Dabei ist die Netzhaut-Kamera kompakt und ziemlich günstig - die Teile kosten insgesamt nur rund 185 Dollar.