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Datum: 18. Mai 2024
Zeit: 11:00 Uhr
Ort: Thayngen/Bibern (SH)
Ein Biologenteam an der Technischen Universität Darmstadt (DE) hat untersucht, ob das Insektensterben in den meist grösseren und zusammenhängenderen Waldgebieten langsamer vornstatten geht, als im Grünland, das stärker von landwirtschafltichen Pestizidimmissionen betroffen ist.
Zwar wurden die ForscherInnen von einem deutlich höheren Rückgang überrascht, als sie es erwartet hatten, es zeigte sich aber, dass die Artenzahl der Pflanzenfresser im Wald sich nicht reduzierte hat. Starke Rückgänge verzeichneten sie hingegen unter den räuberisch und holzzersetzend lebenden Arten.
Ebenso zeigte sich, dass die Widerstandsfähigkeit von Laubholzwäldern mit viel Totholz am grössten ist, während die Lebensraumqualität in Mischwäldern stetig abnimmt, je mehr Fichten sie durchwachsen.