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«Skination» China
- Mittwoch, 8. Februar 2017, 14:05 Uhr
An der Ski-WM in St. Moritz fahren nicht nur Spitzen-Athleten aus der Schweiz, Österreich, Norwegen, Italien und Co, sondern auch «No Names» aus China. Diese kennt allerdings auch in China niemand. Die Regierung will dies im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking ändern.
China will eine Skination werden
Bei den technischen Disziplinen an der Ski-WM in St. Moritz, Slalom und Riesenslalom, werden an die 150 Athletinnen und Athleten aus mehr als 70 Nationen erwartet. Darunter werden auch mehrere Chinesinnen und Chinesen sein. Sie alle werden sich zuerst an Qualifikationsrennen, der sogennanten «WM der kleinen Nationen» in Zuoz, bewähren müssen. Ob dann noch eine Chinesin oder ein Chinese in den eigentlichen WM-Rennen antreten kann, ist völlig offen. Denn ihre Erfahrung ist äusserst gering: die Beste von Ihnen heisst Fanying Kong und ist in der FIS-Rangliste gegenwärtig auf Rang 612 im Riesenslalom anzutreffen.
Die chinesische Regierung möchte Skifahren zum Breitensport machen; dies im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. Chinesische Schulen sollen Kindern nun den Wintersport beibringen und chinesische Athleten lernen in Europa das Skifahren, damit sie dann bei den Olympischen Winterspielen 2022 in die Ränge fahren. Informationen von SRF-Korrespondent Martin Aldrovandi.