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Das Skigebiet auf der Lauchernalp liegt in einer Höhenlage zwischen 1‘900 und 3‘111 m.ü.M. Die 1982 gebaute 2er Sesselbahn sowie der Skilift Lauchernalp-Stafel aus dem Jahre 1964, welche die Talstation Lauchernalp (1‘965 m.ü.M.) mit der Bergstation Stafel (2‘113 m.ü.M.) verbindet, soll durch eine kuppelbare 6er Sesselbahn ersetzt werden.
Die Lauchernalp Bergbahnen AG, als einzige Bergbahnunternehmung im Lötschental, ist für die gesamte Talbevölkerung sowie die umliegende Region von grosser Bedeutung. Die Chancen der Lauchernalp Bergbahnen AG liegen im schneesicheren Skigebiet. Der Bau der Ersatzanlage der 6er Sesselbahn stellt den Zubringerdienst zur Hockenhorn-Bahn sicher, welche dann die Gäste bis auf 3‘111 m.ü.M. fährt. Die Ersatzanlage bringt den Gästen eine Komfortsteigerung sowie eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Die Unterstützung des Projekts trägt zur direkten Förderung des Tourismus und zum Erhalt von Arbeitsplätzen bei.
Obiettivi ed effetti attesi
Mit dem Bau der neuen 6er Sesselbahn wird die Erschliessung zur Hauptbahn des Skigebiets sichergestellt werden und den Gästen werden eine Komfortsteigerung sowie eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität geboten.
Attività
Die neue Talstation der 6er Sesselbahn wird an der bestehenden Talstation (Ort Lauchernalp) der beiden zu ersetzenden Anlagen erbaut. Neu erstellt wird an diesem Ort ein Unterbau, welcher bis zu 10 Pistenfahrzeugen Platz bietet und als Werkstatt dienen wird. Die Bergstation wird an der bestehenden Bergstation (Ort Stafel) der 2er Sesselbahn erstellt.
Mit der 6er Sesselbahn soll der Zubringerdienst sowie die Rückfahrt ab dem Ort Stafel (2‘113 m.ü.M.) zu den oberen Stationen Gandegg (2‘720 m.ü.M.) und Hockenhorn (3‘111 m.ü.M.) sichergestellt werden. Das Projekt soll dazu dienen, dass bei Schneemangel in der 1. Sektion (Lauchernalp-Stafel) die Gäste mit der Förderkapazität von 2‘200 Personen/h direkt zur 2. Sektion (Stafel-Gandegg-Hockenhorn) transportiert werden können. Heute ist dies nicht möglich, da der 2er Sessellift sowie der Skilift nur über eine Förderleistung von 800 Personen/h verfügen. Zudem erhöht sich die Taktzeit mit der neuen Anlage auf über 10 Sekunden, was eine Komfortverbesserung mit sich bringt und den Ein- und Abstieg auch für schwächere Skifahrer und Fussgänger erleichtert.
Mit der Realisierung der Ersatzanlage wird die Erschliessung des Skigebiets Lauchernalp optimiert und der Personenfluss verbessert. Die Aufenthaltsqualität und die Sicherheit werden erhöht, da die Piste durch den Abriss des Skiliftes wesentlich breiter wird und nicht mehr mit diesem kreuzt.
Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten für den Ersatz der beiden bestehenden Anlagen wird eine Neuorganisation der Logistik, des Gepäcks/Materials sowie der Ver- und Entsorgung des Skigebietes angestrebt. Das Projekt wird sich über drei Jahre hinziehen. Wichtige Bauetappen sind der Sommer 2016 sowie im Frühjahr und Sommer 2017. Die offizielle Inbetriebnahme der Sesselbahn ist für Ende Sommer/Anfang Herbst 2017 geplant.
Fattori di successo
Optimales Zeitmanagement, Kompetenzen des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung, Zusammenarbeit mit anderen touristischen Leistungsträgern und Dienstleistern.