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Der Verbrauch und die Gewinnung von Energie ist häufig mit unerwünschten Folgen für das globale Klima, die lokale Umwelt und für die Gesundheit verbunden. Die Volkswirtschaft wird dadurch direkt oder indirekt belastet. Als Konsequenz führen Massnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs zu einer Reduktion von Umweltfolgen und der damit verbundenen externen Kosten.
Das beratenden Organ für Fragen der Klimaänderung () des EDI und UVEK untersuchte in einer Studie die möglichen Massnahmen zur Treibhausgas-Reduktion. Fokus der Untersuchung war nicht primär die Klimawirkung, sondern die Sekundäreffekte solcher Massnahmen.
Die Ergebnisse zeigen, dass viele Massnahmen nicht nur zu einer Entlastung des globalen Klimas, sondern auch zu substantiellen Sekundärnutzen für Wirtschaft, Gesundheit und Umwelt führen. Solche Sekundärnutzen ergeben sich z.B. durch die gleichzeitige Reduktion der Luftschadstoffe oder durch die Förderung der Innovation und der damit einhergehenden Stärkung des Wirtschaftsstandortes Schweiz.
Insbesondere marktwirtschaftliche Massnahmen (z.B. Lenkungsabgaben im Sinne des CO2-Gesetzes oder Abgaben auf nicht erneuerbaren Energiequellen) ermöglichen eine Internalisierung von externen Kosten des Energieverbrauchs mit positiven Effekten für die gesamte Volkswirtschaft. Diese Massnahmen führen zu positiven Effekten welche sich - unabhängig vom schwer zu quantifizierenden Nutzen für das globale Klima - in jedem Fall lohnen.
Das kommt zum Schluss, dass bei Massnahmen zur Verminderung von Treibhausgasemissionen auch die Sekundärnutzen in die Kosten/Nutzen-Überlegungen einbezogen werden müssen. Es will sich auch künftig dafür einsetzen, dass die Sekundäreffekte von Massnahmen gebührend berücksichtigt werden und dass bestehende Wissenslücken über die Effekte von Massnahmen geschlossen werden.
Auch wenn sich aus den Energieabgaben sektoriell Nachteile ergeben können, stellen die am 24. September 2000 zur Abstimmung gelangenden Energievorlagen (Grundnorm und Förderabgabe) ein wirtschaftlich effizientes Mittel dar, um die externen Kosten des Energieverbrauchs verursachergerecht zu erheben und die Folgekosten für die Umwelt zu reduzieren.