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Das Melken einer Stute braucht Feingefühl und Vertrauen. Sie gibt nur dann Milch ab, wenn sie ihr Fohlen ständig bei sich hat. Nach der Geburt bekommt das Fohlen von der Mutter die Kolostralmilch, welche wichtige Stoffe zur Stärkung des Immunsystems enthält. Ab der vierten Laktationswoche wird die Nahrung durch Heu oder Gras ergänzt und die Stuten können auch im Melkbetrieb eingesetzt werden.
Pferde werden nicht wie etwa Kühe speziell zur Milchgewinnung gezüchtet. Die Milchproduktion ist weitaus delikater und die Mengen fallen daher vergleichsweise gering aus: 1.5 bis 2 Liter Milch pro Tier und Tag. Stutenmilch hat einen tiefen Kasein-, Eiweiss- und Fettgehalt, während der Albumin- und Zuckergehalt hoch ist. Bei der Kuhmilch ist dies genau umgekehrt und ist daher im Gegensatz zur Stutenmilch kochbeständig. Die Stutenmilch scheidet beim Erhitzen und kann so weder durch Sterilisation noch Pasteurisation haltbar gemacht werden. Sie wird daher eingefroren oder zu Pulver verarbeitet.
Unser Stutenmilchpulver wird durch das aufwendigste und teuerste aber auch beste Verfahren gewonnen. Die schonende Gefriertrocknung (Sublimierung) lässt keinen Wirkstoffverlust zu und wird ohne Zusatzstoffe in vegetarische Zellulosekapseln abgefüllt. Jede Charge Stutenmilch-Pulver wird von einem unabhängigen Labor untersucht und erhält ein Analysenzertifikat: