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Autor: Madeleine joye/la Liberté
BonnefontaineDie Nachbarn beschweren sich, dass die Sortieranlage für Bauschutt sowie andere Einrichtungen auf dem Gelände der Firma Andrey-Transporte zu laut seien. Ausserdem werfen sie dem Unternehmer Fernand Andrey vor, es mit einigen Vorschriften nicht so genau zu nehmen. So gebe es mehrere Fälle, in denen das eingereichte Baugesuch entweder nicht dem entsprochen habe, was die Firma im Endeffekt gebaut habe, oder aber die Baubewilligung sei erst nachträglich eingereicht worden. Im April 2007 hat der damalige Oberamtmann des Saanebezirks, Nicolas Deiss, eine Ortsbesichtigung anberaumt. In der Folge gab er dem Unternehmer 30 Tage Zeit, gewisse Bewilligungen einzuholen. Als dieser den Termin nicht einhielt, verhängte Deiss ein Verbot für die lärmintensive Holzverkleinerungsmaschine. Dieses Gerät wurde in der Folge verlegt und es wurden lärmdämpfende Massnahmen getroffen. Der Oberamtmann gab dann die Bewilligung, das Gerät eingeschränkt in Betrieb zu nehmen.
Sieben Anwohner haben dagegen rekurriert und sind vor dem Kantonsgericht abgeblitzt. Dieses befand den Lärm als für diese Zone zulässig. Gegen das Baugesuch für eine Vergrösserung der Halle haben die Bewohner wiederum Einsprache erhoben.
«Wo gearbeitet wird, gibt es Lärm», sagt Fernand Andrey zu den Vorwürfen. Man könne nichts mehr tun, ohne dass jemand dagegen Opposition erhebe. Zum heutigen Zeitpunkt sei in seinem Unternehmen alles legal, hält er fest. Es seien noch ein paar Verfahren am Laufen, doch habe er nie ohne Bewilligungen gehandelt, betont er. Er könne nicht verstehen, dass sich die Anwohner gegen ein Bauvorhaben wehren, dass dazu beitrage, die Lärmimmissionen zu verringern. Bearbeitet von im