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Am späten Montagnachmittag notiert der Euro auf 1,0620 nach 1,0601 USD am frühen Nachmittag. Händler sprachen von einer Gegenbewegung beim Euro. Ausserdem habe die Gemeinschaftswährung von einer allgemeinen Dollar-Schwäche profitieren können. Wichtige Konjunkturdaten, an denen sich die Anleger hätten orientieren können, wurden zum Wochenauftakt keine veröffentlicht.
Auch zum Schweizer Franken legte der Euro am Montag zu und notiert am späten Nachmittag auf 1,0780 nach 1,0758 CHF am frühen Nachmittag. Der Dollar hat zum Franken am Montag nachgegeben und notiert am späten Nachmittag mit 1,0151 CHF etwa auf dem Niveau am frühen Nachmittag, aber klar unter den 1,0184 CHF am Morgen. Am Freitag lag der Dollar zeitweise noch über der Marke von 1,02 CHF.
Deutliche Auswirkungen am Devisenmarkt zeigte der starke Anstieg der Ölpreise. Die Währungen von wichtigen Öl-Fördernationen konnten zulegen, vor allem der russische Rubel und die norwegische Krone. Die Ölpreise waren gestiegen, nachdem sich die Opec mit zahlreichen Förderländern ausserhalb des Ölkartells auf eine Senkung der Produktion geeinigt hatte.
Kräftige Kursverluste gab es bei der türkischen Lira. Die Wirtschaft des Landes leidet unter den Unruhen im Land. Im dritten Quartal ist die Wirtschaftsleistung der Türkei überraschend um 1,8% gesunken. Dies ist die erste Schrumpfung seit dem Krisenjahr 2009.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83900 (0,83935) GBP und 122,69 (121,48) JPY fest.
Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1'156,10 (1'163,60) USD gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 34'440,00 (34'810,00) EUR.
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(AWP)