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In der katholischen Liturgie begrüsst man sich mit dem Kreuz-Zeichen, singt Lieder, betet und bittet Gott um seine Unterstützung. Man dankt Gott, hört aus der Bibel, wünscht allen Menschen Frieden und feiert Kommunion. Die Feier endet mit einem Segen. Luther, Martin Martin Luther lebte vom 10. November 1483 bis zum 18. Februar 1546 im heutigen Deutschland. Er ist einer der bedeutendsten Reformatoren und begründete den evangelisch-lutherischen Glauben.
Luther wandte sich zum Beispiel gegen den Ablasshandel: In jener Zeit verkaufte die katholische Kirche sogenannte Ablassbriefe an die Gläubigen, um Geld für den Neubau der Peterskirche in Rom zu erhalten. Die Ablassbriefe waren eine Art Freibillett für das Paradies: Je mehr Geld man für Ablassbriefe ausgab, desto kürzer mußte man nach dem Tod warten, bis man in den Himmel durfte! Ausserdem fand Luther, dass in der Bibel nirgends stehe, dass ein Pfarrer nicht heiraten darf (in der katholischen Kirche dürfen die Priester auch heute noch nicht heiraten). Er selbst heiratete im Jahre 1525 eine ehemalige Nonne.
Wegen seinen Aussagen wurde Luther aus der katholischen Kirche ausgeschlossen (exkommuniziert). Seine Ideen verbreiteten sich aber rasch, so dass sich an vielen Orten lutherische Gemeinden bildeten.
Luther übersetzte als einer der ersten die Bibel in die deutsche Sprache. Seine Bibelübersetzung (Lutherbibel) gehört noch heute zu den wichtigsten. Vor ihm wurden die Gottesdienste immer in lateinischer Sprache gefeiert. Latein konnten aber nur die gebildeten Menschen. Darum verstanden die meisten Gottesdienstbesucherinnen und -besucher nicht, was der Pfarrer auf der Kanzel sagte. lutherisch (siehe evangelisch-lutherisch)