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Man nehme die Daten von 1.7 Millionen Menschen, die im letzten Jahrhundert geboren wurden, gleiche sie mit 1688 Krankheiten ab und erhalte ein verblüffendes Resultat: 55 verschiedene Krankheiten hängen deutlich vom Geburtsmonat des Betroffenen ab, wie Forscher der US-Universität Columbia jetzt in einer Studie aufzeigen.
Sorgen machen müssen sich den Ergebnissen zufolge vor allem März-Geborene. Der Frühlingsmonat weist gleich mehrere Krankheiten auf, bei denen das Risiko gross ist, an ihnen zu leiden: Prostataprobleme oder auch verschiedenste Herz-Kreislauferkrankungen. Auch Aprilkinder sind davon betroffen. Sie könnten zudem vermehrt an Angina leiden.
Am schlimmsten kommen aber Oktober-Geborene weg. Sie haben insgesamt das höchste Krankheitsrisiko, leiden vor allem Atemewegsbeschwerden (insbesondere Asthma). Novemberkinder leiden - passend zum tristen Monat - häufiger an neurologischen Problemen. In einem nächsten Schritt wollen die Forscher genauer beleuchte, welche Umstände genau für höhere Krankheitsrisiken verantwortlich sein könnten. Dafür würden Umweltbedingungen untersucht, denen Babys in den ersten Monaten nach der Geburt ausgesetzt sind.
Wer seinem Kind so wenig Risiko wie möglich per Geburt auf den Weg geben will, sollte übrigens auf Mai oder Juli planen. Wer in diesen Monaten Geburtstag hat, ist laut Studie am gesündesten.