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Präsident von Bolivien: US-Krieg gegen die Drogen ist gescheitert
New York/La Paz. Am Donnerstag hat der Präsident von Bolivien, Evo Morales, auf einer Sondersitzung der Vereinten Nationen zum weltweiten Drogenproblem (UNGASS) in New York das Scheitern der US-Drogenpolitikangeprangert. Als Argument führte er an, dass laut UN-Statistiken der weltweite Drogenkonsum in den letzten zehn Jahren um 40 Prozent gestiegen sei. In den USA würden 1,6 Prozent der Bevölkerung Kokain konsumieren, wohingegen der weltweite Durchschnitt bei lediglich 0,4 Prozent läge. Morales kritisierte auch die Doppelmoral der USA, die selbst keine Maßnahmen zur Bekämpfung des internen Drogenproblems ergreifen, aber andere Länder nach ihrer Effektivität bei der Drogenbekämpfung einstufen.