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Delegierte der Fünften Schweiz zu sein, heisst, sich ausschliesslich ehrenamtlich zu engagieren.
Die Delegierten kommen aus 26 Ländern in Europa und 18 Ländern aus Übersee. Derzeit sind 18 Mandate vakant, weshalb der vollständige Auslandschweizerrat derzeit nur 122 Delegierte hat.
In Brunnen waren lediglich 67 Delegierte vertreten. Zwei Mal pro Jahr in die Schweiz zu reisen, hat für die Delegierten sehr hohe Kosten zur Folge.
Bisher erhalten sie einen Unkostenbeitrag von 100 Franken pro Person und in wenigen Fällen einen Hilfsbeitrag. Das heisst für die meisten Delegierten, dass sie allein für die Reise- und Aufenthaltskosten mehr oder weniger tief ins eigene Portemonnaie greifen müssen.
Anträge, die Unkostenbeiträge massiv zu erhöhen, lehnen die Delegierten mit Mehrheitsbeschluss ab. Das beschränkte Budget der ASO würde es nicht zulassen.
Der Vorstand schlägt den Delegierten aber vor, den Unkostenbeitrag für Auslandschweizer aus europäischen Ländern auf 200 Franken und für jene aus Übersee auf 500 Franken zu erhöhen. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass die dafür notwendigen Mittel von jährlich rund 64'000 Franken ab 2017 aufgebracht werden können.
Nach einer langen Debatte stimmen die Delegierten dem Vorschlag mit deutlicher Mehrheit zu.
Die ASO ist eine private Stiftung mit einem jährlichen Budget von drei Millionen Franken. Unterstützt wird sie zu einem Drittel mit Subventionen des Bundes. Für die anderen zwei Drittel muss sie die Mittel selber aufbringen.