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Erzählnachmittag vom 17.05.2022
Rene Magnani
Eine sehr bewegende Lebensgeschichte, dokumentiert mit eindrücklichen Fotos durften die Gäste am „Erzählnachmittag Spezial“ von Rene Magnani erfahren.
Aufgewachsen mit drei Geschwistern in Dampierre-les-bois nahe der Schweizer-Grenze erlebte Rene auch den zweiten Weltkrieg. 1944 startete das Rote Kreuz eine Aktion für Kinder in den Kriegsgebieten. Im Raum Zürich waren es rund 3000 Menschen, welche auf diese Weise Asyl erhielten. Für vier Monate lebte Rene bei Familie Paul Bachmann in der Mülenen.
Später liess er sich bei den Peugeot-Werken zum Dreher-Mechaniker ausbilden. Im Frühjahr 1955 wurde er zum Militärdienst aufgeboten. Nach Einsätzen in Frankreich und Deutschland kam 1956 das Aufgebot für den Algerienkrieg. Eine schlimme Zeit, welche dank seinen Asthma-Anfällen frühzeitig ein Ende nahm.
1957 kam Rene in die Schweiz und fand bei Paul Bachmann eine Anstellung als Mecha-niker. Das Geschäft florierte. Mit Dora, der Tochter von Paul Bachmann blieb Rene auch nach seinem Asyl-Aufenthalt in Briefkontakt. So lernten sich die beiden besser kennen und heirateten 1958. Aus der Ehe gingen mit André und Denise zwei Kinder hervor.
Ein weiterer Meilenstein war dann 1984 das Eröffnungsfest der BAMAG in Samstagern. Gute 15 Jahre leitete Rene zusammen mit seiner Frau Dora das Unternehmen, bevor er in Pension ging.
Seine Memoiren hat Rene Magnani niedergeschrieben und in Buchform herausgegeben. Unterstützt wurde er dabei von Ernst Lacher, welcher für ihn auch die PowerPoint-Präsentation für den Erzählnachmittag vorbereitet hat.
Text & Foto: Kurt Leuenberger