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06.
Tschechischer Superfinal mit Zuschauern
Am Samstag wird in Tschechien der Superfinal bei den Männern und Frauen ausgetragen. Nun wurde bekannt, dass die Finalarena etwa zur Hälfte mit Zuschauern gefüllt werden darf.
Das lange Warten hat sich gelohnt: Vier (Frauen) respektive fünf Wochen (Männer) nach dem Ende der Halbfinalserien in der höchsten tschechischen Liga werden die Superfinal-Partien am kommenden Samstag mit Publikum ausgetragen. Dies wurde nach den letzten Lockerungen der tschechischen Regierung möglich. In der Halle Podvinny Mlin - auch bekannt als Arena Sparta und neu offiziell UNYP Arena genannt - können die Finalspiele vor wenigstens halbvollen Rängen ausgetragen werden. Die offizielle Kapazität der Halle bei Unihockeyspielen beträgt 1'300 Zuschauer, somit dürften zwischen 600 und 700 Leute im Publikum sitzen. Die Tickets werden dabei direkt über die Finalteilnehmer vertrieben, einen öffentlichen Verkauf gibt es nicht. Das Datum der Superfinals wurde unter Berücksichtigung von "Corona-Pufferzonen" für eine allfällige Quarantäne der Teams bereits im Herbst 2020 festgelegt.
Vitkovices perfekte Saison?
Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen stehen die beiden bestklassierten Teams aus der Qualifikation im Finalspiel. Es sind zugleich die identischen Paarungen wie bei der letzten Austragung 2019, als Vitkovice das Double gelang. Bei den Männern ist Mlada Boleslav leicht zu favorisieren, wobei beide Finalteilnehmer in den Playoffs ungeschlagen blieben. Mlada Boleslav gewann jeweils mit 4:0 gegen Aufsteiger Black Angels und Chodov, Vitkovice besiegte mit demselben Resultat erst Ostrava und dann Sparta Prag.
Bei den Frauen könnte Vitkovice gar eine perfekte Saison gelingen: Nach 22 Siegen in 22 Quali-Spielen setzte sich der Meister von 2018 und 2019 in den Playoffs erst mit 4:0 Siegen gegen Olomouc und dann im Halbfinal ebenfalls 4:0 gegen Ostrava durch. Gelingt im 31. Match der 31. Sieg oder avanciert Chodov zum Spielverderber? Die Pragerinnen setzten sich in den Playoffs ebenfalls klar durch, jeweils in einem Stadt-Derby gegen die Bohemians (Viertelfinal, 4:0) und Tatran (Halbfinal, 4:1).