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Es war ein Trauermarsch, bei dem die Fröhlichkeit nicht zu kurz kam. Musiker spielten den Jazzsong «When the Saints Go Marching In» und hielten Kings berühmte Gitarre «Lucille» in die Luft, während ein Leichenwagen mit dem Sarg des verstorbenen Sängers durch die Strassen fuhr. Zuvor hatten mehrere Blues-Musiker ein Konzert in Gedenken an den «King of the Blues» gegeben.
Der Sänger und Gitarrist hatte in den 1940erJahren in Memphis seine Karriere gestartet und war dort als «Blues Boy» für eine Radio-Show engagiert worden. Die Beale Street, durch die der Trauerzug führte, gilt als eines der Zentren des Blues.
Wurde King vergiftet?
King starb am 14. Mai mit 89 Jahren in Las Vegas. Die US-Behörden untersuchen derzeit noch die Todesumstände des Musikers. Zwei seiner Töchter hatten den Verdacht geäussert, ihr Vater könnte vergiftet worden sein. Die Ergebnisse der Obduktion werden in sechs bis acht Wochen erwartet.