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Kai Meyer, geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in siebenundzwanzig Sprachen übersetzt.
Plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Unerwartet und ohne jede Vorwarnung erschienen die Geister Verstorbener wieder auf der Erde in Form von Gestalten aus gleißendem Licht. Mit jeder Stunde werden es mehr - denn nicht nur die kürzlich Verstorbenen "kommen" wieder, sondern auch Menschen, die schon länger verstorben... Plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Unerwartet und ohne jede Vorwarnung erschienen die Geister Verstorbener wieder auf der Erde in Form von Gestalten aus gleißendem Licht. Mit jeder Stunde werden es mehr - denn nicht nur die kürzlich Verstorbenen "kommen" wieder, sondern auch Menschen, die schon länger verstorben sind. Es ist so, als würde für sie die Zeit rückwärts gehen. Die Geister sind einfach nur da, stehen regungslos am Ort ihres Todes - und tun nichts. Die Schwestern Rain und Emma sind in Spanien unterwegs, genauer gesagt in der Wüste Spaniens. Hier starben vor einigen Jahren ihre Eltern bei einem Flugzeugabsturz und die Zeit der Wiederkehr ihrer Geister steht kurz bevor. Sie wollen sich endgültig von ihnen verabschieden, sie noch einmal sehen. Auf ihrem Weg treffen sie auf dem mürrischen Norweger Tyler, der genau wie sie zur Absturzstelle des Flugzeuges will, denn bei diesem Absturz starb seine große Liebe Flavie. Auch er will sich von ihr verabschieden. Doch als die Zeit reif ist und die Geister erscheinen, müssen die drei feststellen, dass es nicht so viele sind, wie es sein sollten - es fehlen definitiv welche! Dies kann nur bedeuten, dass nicht alle Passagiere des Fluges ums Leben gekommen sind! Emma kann jedoch, dank ihrer sensitiven Empfindung, bestätigen, dass ihre Eltern unter den Geistern sind. Noch während die drei vor Ort sind, geschieht etwas Außergewöhnliches mit den Geistern. Die sonst nur starr stehenden Lichtsäulen beginnen plötzlich zu lächeln und lösen damit eine Kettenreaktion von Todesfällen aus, denn jeder der zu nah an einem lächelnden Geist ist, stirbt umgehend und kehrt als Geist wieder. Die Geister lächeln nicht unentwegt, doch immer wieder in regelmäßigen Abständen und zwar alle, sodass sich die Todesfälle unter den Menschen immer mehr häufen, denn die Geister sind überall und es werden nach wie vor mehr. Die drei vor Ort können sich in letzter Sekunde retten, doch sie wissen, dass das erst der Beginn einer erschreckenden Abwärtsspirale ist und dennoch bleibt die Frage bestehen - warum waren nicht alle Geister vor Ort. Was ist mit den Menschen geschehen, die nicht bei dem Flugzeugabsturz ums Leben kamen und schlimmer noch, war es überhaupt ein Flugzeugabsturz? Tyler will unbedingt herausfinden, was dort geschehen ist, denn seine Flavie war nicht als Geist vor Ort. Zusammen mit den beiden Mädchen macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit ... Das Lächeln der Toten! Der Plot des Buches wurde fantastisch und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir die Idee gefallen, dass die Geister der Toten wiederkehren (an sich nichts Neues), aber dass sie hier auch noch eine extreme Bedrohung für die Lebenden darstellen hat mich schlicht und einfach umgehauen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Besonders gut hat mir die Figur des Tyler gefallen, der auf den ersten Blick alles andere als ein Sympathieträger ist, doch er hat irgendwas an sich, dass mein Herz von Beginn an für ihn schlugen ließ und ich hatte recht, denn dieser anfängliche raubeinige Mann entpuppt sich als liebender Mann, der niemals die Frau seines Herzens aufgegeben hat, auch wenn ein Leben mit ihr alles andere als leicht gewesen ist. Den Schreibstil empfand ich als spannend zu lesen, sodass sich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.
Eines Tages tauchen überall auf der Welt die Geister von Verstorbenen auf, sie verharren ganz starr und es geht keine Gefahr von ihnen aus. Rain und ihre Schwester Emma sind auf dem Weg zum Absturzort der Maschine, mit der ihre Eltern unterwegs waren um dort auf das Erscheinen ihrer... Eines Tages tauchen überall auf der Welt die Geister von Verstorbenen auf, sie verharren ganz starr und es geht keine Gefahr von ihnen aus. Rain und ihre Schwester Emma sind auf dem Weg zum Absturzort der Maschine, mit der ihre Eltern unterwegs waren um dort auf das Erscheinen ihrer Geister zu warten und sich von ihnen zu verabschieden. Doch plötzlich fangen die Geister an zu lächeln und jeder, der sich in einem bestimmten Radius dazu befindet, stirbt. Sie können gerade noch entkommen und treffen auf Tyler, der dort auf den Geist seiner großen Liebe Flavie warten wollte. Schon bald kommen die drei dahinter, dass noch mehr hinter dem Auftauchen der Geister steckt, als zunächst gedacht. Durch den Klappentext bin ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch heran gegangen, denn durch die knapp umrissene Handlung sticht es auf Anhieb aus dem momentan recht einseitigen „Jugendbuch-Knäuel“ um Vampire und Co. heraus. Leider hatte ich beim Lesen trotzdem das Gefühl, dass die Geister an sich für mich eine zu geringe Rolle eingenommen haben. Vielmehr steht das Drumherum um Emma, Rain und Tyler im Vordergrund. Vielleicht kommt es mir auch nur so vor, weil ich mir etwas anderes unter dem Buch vorgestellt hatte. Mir fehlte schlicht ein bisschen Nervenkitzel. Rains Schwester Emma ist seit dem Tod der Eltern sehr in sich gekehrt und Rain hat es sich zur Aufgabe gemacht, sie zu beschützen und für sie zu sorgen. Mir gefällt die Entwicklung, die die Charaktere, insbesondere Emma, im Laufe der Geschichte durch machen. Emma ist einfach ein toller vielschichtiger Charakter. Die Idee des Buches ist gut und für mich neu, leider hapert es aber etwas an der Umsetzung. Für meinen Geschmack sind einfach zu viele Themen in ein so verhältnismäßig dünnes Buch gepackt und zu kurz abgehandelt worden. Es ging mir alles ein bisschen zu schnell, plötzlich ist alles vorbei. Das ist definitiv noch ausbaufähig! Das klingt jetzt vielleicht alles ein bisschen negativ aber tatsächlich hat mir das Buch, obwohl ich etwas anderes erwartet hatte, sehr gut gefallen. Es liest sich flüssig und die Worte konnten die passenden Bilder in mir heraufbeschwören. Auch das Ende ist gelungen und voller Hoffnung. Ich hätte mir alles nur etwas ausführlicher gewünscht. =)