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Die grosse Überraschung
Das Projekt wird von den Grundeigentümern abgelehnt:
37 Anwesende bzw. Stellvertreter haben Ja gestimmt
224 Anwesende bzw. Stellvertreter haben Nein gestimmt
Die Befürworter konnten noch 159 "automatische" Ja Stimmen buchen. (Dh. Total 196 Ja Stimmen) Wer nicht anwesend war oder wessen Vollmacht nicht anerkannt wurde, wurde automatisch als Ja Stimme gezählt. Trotzdem hat es nicht für ein Ja gereicht. Dies zeigt, dass die Befürworter eigentlich eine kleine Minderheit waren.
Offene Fragen
Alles war im Vorfeld von den Befürwortern darauf ausgerichtet, dass möglichst viele "automatische" Ja-Stimmen entstanden sind.
Wer als Grundeigentümer nicht erreichbar war, wurde nicht informiert und hat darum dann zwangsläufig Ja gestimmt. Die Befürworter bzw. die Organisatoren der Abstimmung haben nicht gesagt, wieviele eingeschriebene Einladungen zu ihnen zurückgekommen sind.
Wer einen formalen Fehler gemacht hat, wurde bei der Eingangskontrolle abgewiesen. Dabei dürften auch einige Nein- in Ja-Stimmen verwandelt worden sein.
Berichterstattung in den Medien
In den Medien wurde das Ergebnis der Abstimmung wie ein gewöhnliches Ergebnis von 224 zu 196 dargestellt, einige Male gar als "knappe Ablehnung" bezeichnet. Dies ist natürlich eine komplette Verdrehung der Tatsachen.
Trotz schwierigem Abstimmungsmodus hat es für eine Ablehnung gereicht!