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Das in der Granulationsphase (Proliferationsphase) der Wundheilung neu aus den Fibroblasten und einknospenden Blutgefässen entstehende Bindegewebe.
Es hat die Bezeichnung wegen seines körnigen Aussehens erhalten und ist mit blossem Auge am Wundgrund als stecknadelkopfgrosse Fleischwärzchen zu erkennen. Es bildet die Voraussetzung für einen dauerhaften Wundverschluss, da es den Weg für die spätere Epithelisation ebnet.
Gesunde Granulationen sind körnig, feuchtglänzend, hyperämisch und von tiefroter Farbe. Ist das Granulationsgewebe glatt, durch Fibrinauflagerungen schmierig belegt, blass oder bläulich verfärbt, besteht eine Heilungsverzögerung.