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Am 29. Oktober 1944 ging der Stolz der japanischen Flotte unter: Amerikanische Trägerflugzeuge versenkten die «Musashi», eines der beiden japanischen Schlachtschiffe der Yamato-Klasse, in der Schlacht im Golf von Leyte. Jetzt wurde ihr Wrack gefunden.
Die «Musashi» war – zusammen mit ihrem Schwesterschiff «Yamato», dem Typschiff der Yamato-Klasse – das grösste je gebaute Schlachtschiff in der Geschichte der Seefahrt. Das im August 1942 in Dienst gestellte, schwer gepanzerte Superschlachtschiff war 263 Meter lang und fast 39 Meter breit.
Am 29. Oktober 1944 wurde die «Musashi» auf dem Höhepunkt der Schlacht im Golf von Leyte von US-Flugzeugen bombardiert und versenkt. Auf dem Schiff starben 1023 Soldaten.
Jetzt, mehr als 70 Jahre nach dem Untergang des stählernen Kolosses, hat der US-Milliardär Paul Allen nach eigenen Angaben das Wrack der «Musashi» gefunden. Der Mitbegründer des Softwarekonzerns Microsoft veröffentlichte am Dienstag auf dem Onlinedienst Twitter ein Foto des rostigen Bugs des Kriegsschiffs, welches das Chrysanthemen-Wappen des japanischen Kaiserreichs trägt.
Demnach entdeckte Allens Luxusjacht und Forschungsschiff «M/Y Octopus» das Wrack am Montag in einem Kilometer Tiefe am Grund der Sibuyan-See, einer Meerenge im Zentrum der philippinischen Inseln. Laut Allens Website fand die ferngesteuerte Sonde Octo ROV die «Musashi». (dhr/sda/afp)