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I do not believe in anything.
I have no religion. I have no god, including the gods of money, science and atheism. I hold no fixed theories about reality, including that one. I see heaven and hell, karma, reincarnation and the search for enlightenment as beautiful fairy tales. I have no guru, no lineage, no teacher, and so everything teaches me. I see doubt and profound mystery as my most trusted companions. I walk no path except the one appearing directly in front of me. I have no home except my own presence. I trust nothing at all, except what actually happens. I find no meaning in life except the fearless living of it. I know that today could be my final day. I feel grateful for all that was given and all that was lost to time. I see the inherent limitation of language and yet love to play with it. I see the joke in using the words “I”, “me” and “mine” and yet delight in using them. I realise that I am not my story, and I realise even that is just a story.
I find it impossible to say anything about myself, for experience is constantly changing. I find it effortless to talk about myself, for who I am never changes. I know that on the deepest level I am profoundly equal to you. I know that all these sentences are pale imitations of truth.
I do not believe in anything. I have no religion.
Except the in – and out – breaths. And endlessly deepening wonder.
*
Ich glaube an nichts.
Ich habe keine Religion. Ich habe keinen Gott, auch nicht die Götter des Geldes, der Wissenschaft und des Atheismus. Ich habe keine fixen Theorien über die Realität, einschließlich dieser. Ich sehe Himmel und Hölle, Karma, Reinkarnation und die Suche nach Erleuchtung als hübsche Märchen. Ich habe keinen Guru, keine Abstammung, keinen Lehrer, und so lehrt mich alles. Ich sehe den Zweifel und das tiefe Mysterium als meine vertrauenswürdigsten Begleiter an. Ich gehe keinen Weg, außer dem, der direkt vor mir erscheint. Ich habe kein Zuhause, außer meiner eigenen Präsenz. Ich habe in überhaupt nichts Vertrauen, außer in das, was jetzt grad geschieht. Ich finde keinen Sinn im Leben, außer dem furchtlosen Leben des Lebens. Ich weiß, dass heute mein letzter Tag sein könnte. Ich bin dankbar für alles, was gegeben wird und was in der Zeit verloren geht. Ich sehe die inhärente Einschränkung der Sprache und spiele dennoch gerne mit ihr. Ich sehe den Witz darin, die Worte "ich", "mir" und "mein" zu verwenden, und doch freue ich mich, sie zu benutzen. Ich weiß, dass ich nicht meine Geschichte bin, und ich weiß, dass selbst das nur eine Geschichte ist.
Ich finde es unmöglich, etwas über mich selbst zu sagen, denn das Erleben verändert sich ständig. Ich empfinde es als mühelos, über mich selbst zu sprechen, weil das, was ich bin, sich niemals verändert. Ich weiß, dass ich auf der tiefsten Ebene dir zutiefst gleich bin. Ich weiß, dass all diese Sätze blasse Nachahmungen der Wahrheit sind.
Ich glaube an nichts. Ich habe keine Religion.
Außer den ein- und ausgehenden Atemzügen. Und einem immer tiefer werdenden Wundern.
Jeff Foster Falling in Love with Where You Are