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In der Schweiz sind die meisten Häuser massiv gebaut und verfügen in der Regel über einen Keller. Zusätzlich besteht in der Schweiz eine hohe Dichte an privaten und öffentlichen Schutzräumen. Daher wird als vorbeugende Massnahme für die Bevölkerung der Aufenthalt im Haus oder das Aufsuchen und Verbleiben in Kellern oder Schutzräumen vorgesehen. Dies ist die wichtigste Schutzmassnahme während des Durchzuges der radioaktiven Wolke. Sie bietet Schutz gegen äussere Bestrahlung.
Äussere Bestrahlung kann sowohl durch eine vorbeiziehende radioaktive Wolke als auch durch Ablagerungen auf dem Boden verursacht werden. Durch den Aufenthalt im Haus bzw. im Keller oder Schutzraum kann die zu erwartende Dosis um das 10- bis 50-fache reduziert werden:
- Hausinneres: Schutzfaktor 10
- Keller / Schutzraum: Schutzfaktor 50
Während der sogenannten Wolkenphase sollen Fenster und Aussentüren geschlossen bleiben. Dadurch wird das Eindringen von Radioaktivität in Häuser, Keller oder Schutzräume verringert. Ebenso soll auf den Einsatz von künstlichen Raumbelüftungen möglichst verzichtet werden, da diese die Aussenluft ins Hausinnere saugen. Durch das Ausschalten der Belüftung wird das Einatmen von radioaktiven Partikeln, welche zu einer inneren Bestrahlung führen, vermindert.