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Staatsvoranschlag 2005
Staatsvoranschlag 2005
Positiver Obwaldner Staatsvoranschlag – kleiner Ertragsüberschuss, eigenfinanzierte Investitionen und weniger Schulden
Der Regierungsrat verabschiedet zuhanden des Kantonsrates im Rahmen der Integrierten Aufgaben- und Finanzplanung 2005 - 2008 den Staatsvoranschlag 2005 mit einem Ertragsüberschuss in der Laufenden Rechnung von 1,4 Millionen Franken sowie Nettoinvestitionen von 10,5 Millionen Franken. Der Eigenfinanzierungsgrad der Investitionen beträgt 163 Prozent. Die Nettoverschuldung vermindert sich um 6,5 auf 56,6 Millionen Franken.
Voranschlag mit guter Selbstfinanzierung und Ertragsüberschuss
Der Staatsvoranschlag 2005 rechnet bei einem Gesamtaufwand in der Laufenden Rechnung von 254,1 Millionen Franken (Vorjahr 238,3 Millionen Franken) mit einem Ertragsüberschuss von 1,4 Millionen Franken (Vorjahr Aufwandüberschuss 0,9 Millionen Franken). Der Voranschlag der Investitionsrechnung sieht bei Gesamtausgaben von 42,6 Millionen Franken (Vorjahr 64,0 Millionen Franken) Nettoinvestitionen von 10,5 Millionen Franken (Vorjahr 13,1 Millionen Franken) vor. Ohne Berücksichtigung der in der Investitionsrechnung vorgesehenen Darlehen kann ein Eigenfinanzierungsgrad von 163 Prozent (Vorjahr 115 Prozent) ausgewiesen werden. Die Nettoverschuldung – eingeschlossen Kantonsspital – reduziert sich dank der guten Selbstfinanzierung um 6,5 auf rund 56,6 Millionen Franken.
Dank Entlastungsprogramm Ziele des Regierungsrates erreicht
Dank des Generellen Aufgabenüberprüfungs- und Entlastungsprogramms (GAP) können die Ziele des Regierungsrates
Steigende ausserkantonale Kosten
Wie in den Jahren zuvor sind die Kosten für Dienstleistungen, die ausserhalb des Kantons eingekauft werden müssen, wiederum um mehrere Millionen Franken gestiegen. Das betrifft in erster Linie Gelder für ausserkantonale Schulen, Spitäler und Heime. Doch auch diese Kosten können eigenfinanziert werden.
Verwendung der Goldreserven zur Schuldentilgung
Ausserordentliche Erträge werden in der Regel zum Schuldenabbau verwendet. 2005 erhält der Kanton Obwalden 2,6 Millionen Franken aus den Erträgen der nicht mehr benötigten Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Diese ausserordentlichen Erträge sind als zusätzliche, ausserordentliche Abschreibungen im Voranschlag 2005 eingesetzt.
Gleichbleibende Gesamtlohnsumme
Der Gesamtlohnaufwand für Behörden und Staatsverwaltung bleibt mit 45 Millionen Franken weiterhin auf der Höhe der Rechnung 2002 eingefroren. Einzelne Rationalisierungseffekte, Stellenumlagerungen und Einsparungen aus der Generellen Aufgabenüberprüfung ermöglichen für 2005 trotzdem eine generelle Lohnerhöhung von 0,4 Prozent sowie eine individuelle leistungsbezogene Lohnanpassung von 1,0 Prozent innerhalb der vorgegebenen Grenze.
Wirkungsorientiertes Arbeiten dank Integrierter Aufgaben- und Finanzplanung 2005 - 2008
Mit dem Voranschlag 2005 wird dem Kantonsrat die Jahresplanung wiederum in Form einer Integrierten Aufgaben- und Finanzplanung (IAFP) dargelegt. Diese erlaubt – gestützt auf die langfristige Strategieplanung 2012+ – die laufende Anpassung der mittelfristigen Amtsdauerplanung 2005 bis 2006 an die inzwischen veränderten Rahmenbedingungen. Der IAFP zeigt einerseits die Schwerpunkte zu den auf die Gesetzgebung abgestützten Leistungsaufträgen und die wichtigsten Projekte für 2005 zusammen mit den finanziellen Auswirkungen auf.
Der jährlich nachgeführte IAFP bildet so den Budgetrahmen für das folgende Jahr und dient dazu:
Publikationen