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22.09.2020 03:31:05

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Entwicklung des Dorfes und der Gemeinde1470 - 1976
1470 beherbergte der Ort Lufingen, der damals aus der Häusergruppe um die Kirche, dem Hinterdorf und der Mühle unterhalb des Mühleweihers bestanden haben dürfte, um die 30 Einwohner. Nach der Überlieferung seien diese Ansässigen in drei Familiennamen aufgeteilt gewesen, in die Familien Lüthi, Keller und Weidmann.
Ungefähr 1600 lebten in Lufingen (ohne Höfe) wahrscheinlich etwa 100 Bewohner. Diesen diente zum Lebensunterhalt: Ackerbau (Dreifelderwirtschaft, ca. 100 Jucharten), Viehhaltung mit Weidebetrieb, relativ stark ausgedehnter Rebbau (Wein für die Gnädigen Herren) und Wald für Holznutzung.
1814 - 1831 In der Zeitspanne der Helvetik war Lufingen dem Distrikt Bassersdorf zugeteilt, anschliessend unterstellte man das Dorf administrativ dem Oberamt Embrach. Nach dem Zeitraum der Ablösung aus der Vorherrschaft einzelner Geschlechter und Sippen, ergab sich nachfolgend die Bildung politischer Körperschaften auf dem Fundament demokratisch-liberaler Verfassungsgrundlagen.
1871 empfahl die Zürcher Regierung die Auflösung der Zivil-Hofgemeinden um Lufingen und die Übernahme dieser Höfe in den Gemeindeverband. Es betraf zuerst Hintermarchlen und Moosbrunnen, danach jedoch auch Augwil-Vordermarchlen. Die Dettenberghöfe Hintermarchlen-Moosbrunnen bildeten vorher zusammen mit Baltsberg und Chimenhof eine Zivil-Hofgemeinde. Sie waren allesamt schul- und kirchengenössig mit Embrach verbunden.
Vordermarchlen und Augwil standen vor 1871 im Verband mit der Zivil-Hofgemeinde Oberembrach und zugleich mit der Kirchgemeinde Embrach.
Seit 1871 vergrösserte sich Lufingen flächenmässig auf keiner Seite mehr erwähnenswert. Die Gemeindegrenze umfasst 512 ha Land mit 174 ha Wald. Die Gesamt-Melioration in den sechziger Jahren unseres Jahrhunderts brachte einige Grenzkorrekturen.
Die Bevölkerungszunahme spiegelt sich in folgenden Daten und Angaben:
Die nichtbäuerliche, dörfliche Bevölkerung findet ihre Arbeitsgelegenheit zumeist in der stadtzürcherischen Agglomeration oder im Flughafen Kloten, während das ansässige Gewerbe, sowie der einzige Industriebetrieb (Ziegelei) umgekehrt weitgehend auf auswärtige Arbeitskräfte angewiesen sind, die sich bei Gelegenheit ansässig gemacht haben oder vielleicht eine Niederlassung beabsichtigen.
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