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Während mehrerer Schulstunden beschäftigten sich die Kinder der 4. Klasse mit ihrer Selbstwahrnehmung. Sie erzählten von ihren Spezialitäten, ihren Talenten und Eigenarten und philosophierten in kleinen Gruppen darüber, was geschehen könnte, wenn sie ihre Steckenpferde weiterhin wertschätzen und pflegen. Die Klassenlehrerin zeichnete diese Gespräche auf und realisierte daraus gemeinsam mit der Theaterpädagogin Claudia Ehrenzeller das Theaterstück «I dinere Hand» mit der ganzen Klasse.
Insgesamt fünf Halbtage standen für die Stückentwicklung zur Verfügung. Die Theaterpädagogin Claudia Ehrenzeller liess die Klasse zu ausgewählten Audioaufnahmen kleine Szenen erfinden und setzte die Kernideen zu einer Geschichte zusammen. Die ganze Klasse wurde immer wieder durch Lieder in die Bühnenhandlung einbezogen. Jeweils eine erwachsene Person übte mit Kindergruppen die aus den Improvisationen entstandenen Schauspielszenen ein, einige Audioaufnahmen der Kinder sowie Schilder mit Schlüsselwörtern bildeten erzählerische Stilmittel.
Mit der Rahmenhandlung eines Mädchens, das von einer leidenden Erde träumt und von Wahrsager.innen den Tipp erhält, die Menschen zu verantwortungsvollerem Handeln gegenüber anderen Lebewesen und zur Suche nach gemeinsamen Sprachen einzuladen, entstand ein moralisches Lehrstück rund um die Frage, wie jedes Kind mit seinen Begabungen zu einer besseren Welt beitragen könnte. Das rund 30-minütige Theaterstück wurde in der Aula der Wiesenau einmal den anderen Klassen und einmal den Eltern und Familien vorgeführt.