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Space Thea - Der empathische Sprachassistent
Die Reise zum Mars dauert lange und es müssen sowohl technische als auch menschliche Probleme gelöst werden. Ein empathischer Sprachassistent soll die Astronauten begleiten und ihnen die Reise erleichtern. Die Entwicklung eines solchen Assistenten bringt aber einige Herausforderungen mit sich.
Martin Spathelf, 2021
Bachelor Thesis, Hochschule für Wirtschaft FHNW
Betreuende Dozierende: Oliver Bendel
Keywords: Sprachassistent, Conversational Agent, Künstliche Intelligenz, Soziale Robotik, Maschinenethik
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Prof. Dr. Oliver Bendel hat ein Projekt namens SPACE THEA lanciert, welches die Entwicklung und Erforschung eines empathischen Sprachassistenten beleuchten soll. Bei der Entwicklung eines empathischen Sprachassistenten stellen sich einige Fragen:
1. Welche technischen Aspekte sind nötig, um einen Sprachassistenten zu erstellen?
2. Welche theoretischen Aspekte sollten in einen empathischer Sprachassistenten eingebunden werden?
3. Welche Aspekte müssen beachtet werden, wenn die technische und die theoretischen Seiten in der Praxis miteinander kombiniert werden?
Zwei fundamentale Bestandteile dieses Projekts waren die Literaturrecherche und die Projektplanung. Die Literaturrecherche diente dazu, die in der Ausgangslage beschriebenen Fragen bezüglich des theoretischen und des technischen Teils zu lösen. Die Projektplanung wurde genutzt, um die Literaturrecherche und die praktische Umsetzung zu koordinieren. Die bei der Umsetzung gewonnenen Erkenntnisse wurden gegen Ende der Arbeit mit den theoretischen Aspekten abgeglichen, um die dritte Frage aus der Ausgangslage zu beantworten.
Der Sprachassistent-Prototyp wurde so entwickelt, dass er in vordefinierten Szenarien auf den Benutzer reagiert. Die Szenarien wurden so gewählt, dass alle auf eine andere Gefühlslage des Benutzers eingehen und die Reaktion des Sprachassistenten darauf demonstrieren. Der Prototyp umfasst folgende Szenarien:
• Generelle Dialoge
• Dem Benutzer helfen, einen Lichtschalter zu finden
• Den Astronauten bei einem Triebwerkausfall unterstützen
• Am Morgen grüssen und aufmuntern
• Eine Beleidigung ohne Grund abwehren
• Einem einsamen Astronauten beistehen
• Ein Interview zu Space Thea
Die Persönlichkeit von Space Thea wurde mit funktionaler Intelligenz, emotionaler Intelligenz, Kreativität und Ehrlichkeit ausgestattet. Die Persönlichkeit folgt ausserdem dem moralischen Prinzip, den Nutzen für die gesamte Besatzung zu erhöhen.
Für den Auftraggeber hat dieses Projekt zwei zentrale Nutzen: Zum einen wurde ein Sprachassistent-Prototyp entwickelt, welcher empathisch auf den Benutzer eingeht. Zum anderen wurden Erkenntnisse zu möglichen Problemen bei einer Weiterentwicklung eines solchen Sprachassistenten gewonnen.
Studiengang: Wirtschaftsinformatik (Bachelor)
Fachbereich der Arbeit: Andere
Vertraulichkeit: öffentlich