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Sind nicht alle Berge gleich alt? Nein. Die Alpen wurden vor 50 Millionen Jahren aufgefaltet, der Schwarzwald vor 300 Millionen Jahren. Seine abgerundeten Formen und die geringere Höhe zeugen vom längeren Abbau durch Eis, Wasser und Wind. Das nennt man Erosion. Welche Rolle spielt die Gesteinsart? Harte Gesteine wie Dolomit oder Granit bilden, wenn sie kompakt sind, Berge mit schroffen Spitzen und steilen Wänden. Der Piz Badile aus Granit im Kanton Graubünden und die drei Zinnen aus Dolomit im Südtirol gehören zu den beliebtesten Kletterbergen. Piz ist rätoromanisch und bedeutet Spitze oder Gipfel. Und wenn die Gesteine nicht kompakt sind? Dann zerfallen selbst die Härtesten. Sie werden gesprengt durch Wasser. Es dringt tagsüber in Ritzen ein, gefriert in der Nacht und dehnt sich dabei aus. Manche Berge sind gestreift Gut beobachtet! Berühmt ist die Rigi. Ihre wechselnden Gesteinsschichten sind unterschiedlich hart. Harte Schichten aus Nagelfluh bilden graue, steile Felspartien. Die weicheren Mergel- und Sandsteinschichten verwittern zu Terrassen. Das ergibt grasgrüne Streifen im Sommer, schneeweisse im Winter.