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Mehr Fairtrade-Kaffee im Norden – Mehr Lebensqualität im Süden
Für mehr als zwei Drittel des weltweiten Kaffeeanbaus sind Kleinbauern verantwortlich. Diese können ihre Ernten jedoch häufig nicht gewinnbringend verkaufen.
Fairtrade Max Havelaar setzt sich gemeinsam mit uns dafür ein, dass der Kaffeehandel unter fairen Bedingungen stattfindet und sich somit die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bauernfamilien und der Arbeiter im Weltsüden klar verbessern. Der gesamte Kaffee für unsere Eigenmarke Qualité & Prix stammt heute aus fairem Handel. Dieser ist mit dem Gütesiegel von Fairtrade Max Havelaar für unsere Kundschaft jedoch nicht teurer geworden: Die entstandenen Mehrkosten tragen wir selbst. Insgesamt beträgt der Anteil an Fairtrade-Kaffee bei unseren Eigenmarken 90,5 Prozent, gemessen am Umsatz.
Mitglied der Common Code for the Coffee Community Association (4C)
2006 sind wir zudem als erste Detailhändlerin der Common Code for the Coffee Community Association (4C) beigetreten. Diese Vereinigung setzt sich für eine ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltige Kaffeeproduktion ein. Die Kaffeeproduzenten, die an diesem 4C-System teilnehmen, arbeiten an einer ständigen Verbesserung der Bedingungen bei Anbau und Verarbeitung. Generell verboten sind Kinder- oder Zwangsarbeit, schlechte Versorgung der Arbeiter, der Einsatz von verbotenen Pestiziden oder die Abholzung von Regenwäldern. Zudem finanzieren die Händler und Verarbeiter die regelmässige Schulung der Produzenten. Rund 63 Prozent unseres konventionellen Kaffeeangebots (vor allem Prix Garantie) entsprechen dem 4C-Standard.