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Adieu à l'Afrique
Pierre-Alain Meier, Schweiz, 2017o
2009 werden dreizehn Leichen an die Nordwestküste Afrikas gespült, zwölf der Ertrunkenen sind schwarz, der dreizehnte Leichnam gehört einer weissen Italienerin. Was trieb die Frau dazu, mit den Migranten in das Boot zu steigen, das diese vom Senegal nach Europa bringen sollte? Acht Jahre nach dieser Tragödie reist Pierre-Alain Meier in den Senegal, in der Hoffnung, die Geschichte dieses Schiffbruchs zu verstehen.
Die Frage liess Pierre-Alain Meier nicht los. Der Jurassier, der zuletzt Markus Imhoofs Flüchtlingsdrama «Eldorado» produzierte, reiste in den Senegal, um die Geschichte der Frau nachzuspüren. Dabei reflektiert der Vater dreier adoptierter, dunkelhäutiger Kinder auch sein eigenes Leben und Schaffen – einfühlsam im Persönlichen, unaufdringlich im Politischen.Andreas Scheiner
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