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Der Turniersieg in Memphis, zwei Finalteilnahmen an ATP-1000-Events, Halbfinals an den US Open, dazu Olympia-Bronze: Kei Nishikori hat ein gutes, aber kein überragendes Jahr erlebt.
Der 27-Jährige, in Japan längst ein Superstar, teilt das Schicksal vieler Spieler aus der zweiten Reihe: An der absoluten Spitze, also an Novak Djokovic und Andy Murray, kommt Nishikori einfach nicht vorbei.
Die Endstation heisst immer...
Schön illustriert wird dieser Fakt von einigen Zahlen. Im Head-to-Head liegt Nishikori gegen Djokovic mit 2:10 zurück, die letzten 9 Duelle verlor der Japaner in Serie.
Die Finals bei den ATP-1000-Turnieren in Miami und Toronto verlor Nishikori gegen Djokovic, dazu den Viertelfinal an den Australian Open und zwei weitere ATP-1000-Halbfinals – immer bedeutete der Serbe Endstation.
... Novak Djokovic
Nun erhält Nishikori also eine neue Chance bei einem wichtigen Event, die hohe Hürde Djokovic endlich einmal zu überwinden.
Für den Japaner, der in den Gruppenspielen ausgezeichnetes Tennis zeigte, ist es die zweite Halbfinal-Teilnahme an den ATP Finals nach 2014. Damals scheiterte Nishikori mit 1:6, 6:3, 0:6 übrigens an… Djokovic.
Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 18.11.2016, 22:20 Uhr