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Im Rahmen des Forschungsprojektes wird die Erholung mariner Lebensgemeinschaften nach dem grössten Massenaussterbe-Ereignis der Erdgeschichte untersucht, das am Ende des Perm (vor ca. 250 Millionen Jahren) stattfand. Nachdem bisherige Arbeiten bereits die frühe Erholungsphase nach dem Aussterbe-Ereignis untersucht haben, wird in dieser Studie erstmalig der spätere Teil der ökologischen und taxonomischen Neustrukturierung untersucht, der im Wesentlichen in der Mitteltrias stattfand, d.h. in einem Zeitraum von ca. 5-15 Millionen Jahren nach dem Aussterbe-Ereignis. Dazu werden Fossilien bodenbewohnender Tiere aus unterschiedlichen marinen Habitaten quantitativ aufgesammelt, um Änderungen in der taxonomischen und ökologischen Struktur über den genannten Zeitraum zu erfassen und im Hinblick auf die zu Grunde liegenden Steuerungsfaktoren zu analysieren. Dabei soll insbesondere der relative Beitrag (1) rein biologischer Prozesse (z.B. Konkurrenz), (2) biologisch induzierte Umweltveränderungen (z.B. der Neuaufbau grosser Karbonatplattformen), und (3) der allgemeinen physikochemischem Umweltbedingungen (z.B. Klima, Meerwasserchemismus) ermittelt werden. Die Ergebnisse dieser Analyse sollen aus einer ökologisch-evolutiven Perspektive in einem allgemeinen Modell der globalen Biodiversifizierung zusammengefasst werden.