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Honduras Länderinformationen
Honduras zählt zu den kleinsten und am wenigsten bevölkerten Ländern Zentralamerikas. Den Namen erhielt es von spanischen Seefahrern, die lange suchen mussten, um an den Küsten mit seinen Untiefen einen geeigneten Ankerplatz zu finden. "Hondura" bedeutet auf Spanisch "Tiefe".
Honduras Karte | Die touristischen Highlights
Anreise aus der Schweiz
Es gibt keine Direktflüge aus der Schweiz nach Honduras. Die meisten Flugverbindungen sehen Umsteigevorgänge in Frankfurt/Main, Houston, Paris, London, Amsterdam, New York oder Miami vor. Wichtigster internationaler Airport in Honduras ist Tegucigalpa Toncontin. Ab Zürich-Kloten werden aber auch Verbindungen nach San Pedro Sula angeboten. Die Flugzeit beträgt zwischen elf und zwölf Stunden.
Einreise und Einfuhrbestimmungen
Ein Visum zur Einreise nach Honduras ist nur dann zu beantragen, wenn die Aufenthaltsdauer über 90 Tage beträgt. Ansonsten ist für Schweizer Staatsbürger ein Reisepass ausreichend, der noch eine Gültigkeitsdauer von mindestens sechs Monaten haben sollte. Ein Touristenvisum zur einmaligen Einreise kostet 30 US-Dollar. Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel und über ein Rückreise- oder Weiterreise-Ticket verfügen. Erfolgt die Reise über die USA, müssen auch die Einreisebestimmungen der Vereinitgen Staaten (z. B. ESTA Einreisebewilligung) eingehalten werden.
Klima und Reisezeit
Das Klima in Honduras ist tropisch, jedoch in den höheren Lagen im Landesinnern eher gemässigt. Niederschläge verteilen sich in den feuchten und warmen Regionen der Karibikküste gleichmässig. An der Pazifikküste gibt es hingegen eine Regen- und eine Trockenzeit. Die Regenzeit währt von Mai bis Oktober, die Trockenzeit von November bis April. Als beste Zeit, um Honduras zu bereisen, gelten die nicht zu heissen Monate Februar und März.
Kinder und Familien
Dank der schönen Strände an der karibischen Küste und der Nähe zu den Nationalparks ist Honduras ein angenehmes Reiseland auch für Familien mit ihren Kindern.
Religion
Die gesellschaftliche Stellung der katholischen Kirche ist in Honduras herausragend. Es gibt eine enge Verzahnung zwischen Kirche und Staat. Nach neuen Erhebungen bekennen sich allerdings nur noch etwa fünfzig Prozent der Einwohner des Landes zum Katholizismus. Die Anhänger der protestantischen Kirchen sind in den letzten Jahren auf über vierzig Prozent gestiegen. Die indigenen Völker praktizieren ihre Religiosität parallel zu den Riten der katholischen Kirche.
Sprachen
Spanisch ist die Amtssprache in Honduras. Aber mit englischen Vokabeln kommen Urlauber auf den Bay-Inseln der Karibik und im Norden des Landes gut zurecht. Es gibt darüber hinaus zahlreiche indigene Sprachen.
Strom und Netzspannung
Die Stromspannung in Honduras beträgt 110 Volt. In einigen Landesteilen trifft man allerdings auch eine Netzspannung von 220 Volt/60 Hertz an. Da die Steckdosen in den meisten Hotels amerikanischer Bauart sind, empfiehlt sich die Mitnahme eines Adapters.
Sicherheit und Reisehinweise
Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von Urlaubern verlangt, die innerhalb von sechs Tagen nach ihrem Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Gelbfieber-Infektionsgebiet einreisen wollen. Ausserdem empfiehlt sich ein Schutz gegen Cholera und - bei einem Aufenthalt in Gebieten unter 1500 Metern - gegen Malaria. Fleisch- oder Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiss gegessen werden. Die Schweizer Behörden empfehlen Reisenden, dass der persönlichen Sicherheit eine gewisse Aufmerksamkeit geschenkt wird. Weiterführende Informationen zu Impfungen auf Honduras (Link: Osir), sowie die offiziellen Reisehinweise vom eigenössichen Departement für auswärtige Angelegenheiten.
Telefonieren mit dem Handy
Derzeit gibt es Roamingverträge mit europäischen Anbietern - u. a. Swisscom, Sunrise, Salt, E-Plus, 02 und Vodafone. Triband- oder Quandband-Handys funktionieren in Honduras. Internet-Cafés gibt es in zahlreichen Städten des Landes.
Trinkgelder
In Restaurants ist das Trinkgeld in den meisten Fällen im Rechnungspreis enthalten. Ansonsten sind zehn bis fünfzehn Prozent üblich. Gepäckträger erwarten etwa 0,5 Lempira für die Hilfe beim Transport des Reisegepäcks.
Verkehrsmittel
Das Strassennetz in Honduras umfasst über 17'000 Kilometer. Die Hauptstrassen sind in einem guten Zustand und die Verkehrsregeln entsprechen dem internationalen Standard. In geschlossenen Ortschaften beträgt die Höchstgeschwindigkeit 45 km/h, auf Landstrassen 80 km/h. Um einen Mietwagen zu buchen, benötigen Schweizer Bürger lediglich einen nationalen Führerschein.
Währung und Zahlungsmittel
Seit 1926 ist der Lempira die Währung in Honduras. Er wurde benannt nach dem Nationalheld des Landes, dem Kaziken Lempira, der gegen die spanischen Konquistadoren ein Heer von indianischen Stämmen mobilisierte. Der Lempira unterteilt sich in Centavos. Wer in Honduras Geld vom Automaten bezieht, muss mit einer Bankgebühr rechnen. Kreditkarten sind im Lande nicht weit verbreitet und nur in grösseren Hotels und Restaurants einzusetzen.
Zeitzonen und Zeitverschiebung
Die Zeitverschiebung zwischen der Schweiz und Honduras beträgt minus sieben Stunden. Die Zeitzone heisst Central Standard Time (CST). Es gibt keine Umstellung auf Sommerzeit.
Feiertage
|1. 1.: ||Neujahrstag |
|14. 4.: ||Amerika-Tag |
|1. 5.: ||Tag der Arbeit |
|15. 9.: ||Unabhängigkeitstag |
|3. 10.: ||Geburtstag des Generals Francisco Morazán |
|12. 10.: ||Kolumbus-Tag |
|21. 10.: ||Tag der Streitkräfte |
|25. 12.: ||Weihnachten |
|Beweglich: ||Karfreitag, Ostern |
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