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Im Ständerat erscheint eine Wiederwahl von Filippo Lombardi (CVP) ungefährdet. Der Retter des Hockeyclubs Ambrì und Kämpfer für eine zweite Gotthard-Strassentunnelröhre erzielte 2011 ein Rekordresultat.
Ganz anders Fabio Abate (FDP). Sensationelle 760 Stimmen fehlten dem SP-Kandidaten Franco Cavalli im Jahr 2011 - dann hätte die Tessiner FDP ihren traditionsreichen Ständeratssitz verloren. Das macht bei der Konkurrenz Lust auf mehr. Allerdings tritt die SP in diesem Jahr mit einem weniger profilierten Kandidaten an.
SP und Grüne einigen sich nicht, dafür Lega und SVP
Lega und SVP einigten sich auf Battista Ghiggia als Ständeratskandidaten. Anders die Tessiner Grünen und die SP: Sie konnten sich auf keinen gemeinsamen Kandidaten für das Stöckli einigen. Die Grünen hatten zur Bedingung für eine Listenverbindung gemacht, dass ihr Koordinator Sergio Savoia als einziger gemeinsamer Kandidat für den Ständerat antritt.
Dies hatte eine SP-Mehrheit auf einer Parteiversammlung jedoch abgelehnt, weil Savoia als prominenter Verfechter der Masseneinwanderungsinitiative in Erscheinung trat. Die Tessiner Sozialdemokraten schicken nun den Mediziner Roberto Malacrida ins Rennen.
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