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So 21. Februar | Konzert | 17h
Hohepriesterin des Soul
Nina Simone – das ist die Geschichte der Eunice Kathleen Waymon, geboren 1933 in North Carolina, die die erste schwarze Konzertpianistin des Landes werden wollte und das vermutlich wegen ihrer Hautfarbe nicht durfte, dann aber als «Hohepriesterin des Soul» um die Welt ging – unter dem Namen Nina Simone.
Es ist der Leidensweg einer Musikerin und Sängerin, die sich 1964 politisierte, nachdem im Jahr zuvor bei einem rassistisch motivierten Sprengstoffanschlag auf eine Kirche in Alabama vier Kinder ums Leben kamen.
Nina Simone singt Lieder, die Mitte der Sechziger niemand sang, schon gar nicht eine Frau. Lieder, die noch heute nicht im Radio gespielt werden, aber auch Lieder, die den afroamerikanischen Stolz ansprechen wie «To Be Young, Gifted and Black». Und sie tritt auf beim Protestmarsch in Selma, wo Martin Luther King spricht.
Christina Jaccard lässt die faszinierende Klangwelt dieser «Hohepriesterin des Soul» zusammen mit dem Pianisten David Ruosch und ihrer hervorragenden Band eindrücklich aufleben. Dazwischen schildern Graziella Rossi und Helmut Vogel Szenen aus dem dramatischen Leben der grossartigen Nina Simone.