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Die interne Untersuchung gegen den suspendierten Fifa-Chef Joseph S. Blatter und den ebenfalls gesperrten Uefa-Boss Michel Platini ist offiziell beendet. Wie die Fifa mitteilte, beinhalten die Berichte die Forderung nach Sanktionen gegen die beiden Sportfunktionäre.
Es würden keine Details zu den Berichten und den geforderten Sanktionen veröffentlicht, um die Privatsphäre und die Unschuldsvermutung zu wahren, hiess es in der Stellungnahme. «Die rechtsprechende Kammer unter Vorsitz des Deutschen Hans-Joachim Eckert wird die Berichte sorgfältig studieren und zu gegebener Zeit entscheiden, ob formelle Verfahren gegen Joseph S. Blatter und Michel Platini eingeleitet werden», teilte Kammer-Sprecher Marc Tenbücken mit.
Einsprüche gegen Sperre abgelehnt
Blatter und Platini waren am 8. Oktober von der Ethikkommission für jeweils 90 Tage gesperrt worden. Beiden wird unter anderem eine dubiose Zahlung in Höhe von zwei Millionen Schweizer Franken vorgeworfen. Diese hatte Platini im Februar 2011 von Blatter erhalten, angeblich für Platinis Beratertätigkeit im Zeitraum von 1998 bis 2002. In der Fifa-Bilanz tauchte diese Summe aber nicht auf.
Blatter und Platini bestreiten die Vorwürfe und verweisen auf die Rechtmässigkeit der Zahlung. Ihnen droht aber weiterhin die statutengemässe Verlängerung der provisorischen Sperre um 45 Tage, sollten die Vorwürfe nicht entkräftet werden. Platini will am 26. Februar zum neuen Fifa-Präsidenten gewählt werden. Als Kandidat nachrücken kann er aber nur, wenn er nicht mehr suspendiert ist.
Am Mittwoch hatte die zuständige Berufungskommission unter der Leitung von Larry Mussenden die Einsprüche der beiden Funktionäre abgelehnt. Platini will gegen die Entscheidung vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS vorgehen. Der Franzose sieht seine Chancen für die Wahl zum Fifa-Präsidenten geschmälert.