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2001 erschien in der international wohl bedeutendsten medizinischen Zeitschrift "The Lancet" ein aufsehenerregender Artikel. Darin zweifelt der Kardiologe Pim van Lommel die herkömmliche Auffassung von Leben und Tod an. Seine These: Das Bewusstsein ist auch nach neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung nicht im Körper lokalisierbar und es hört nach dem Tod nicht auf zu existieren. Van Lommels "aufsehenerregende Studie" (3sat/Kulturzeit) beruht auf internationalen Langzeituntersuchungen und Berichten tausender Patienten, die Nahtoderfahrungen erlebten. Sie ist damit wissenschaftlich vielfach abgestützt!
Portrait
Pim van Lommel, geboren 1943, war als Kardiologe in leitender Position im Rijnstate Krankenhaus in Arnheim tätig. Seit 1986 untersucht er Nahtoderfahrungen aus wissenschaftlicher Sicht und ist Mitbegründer der niederländischen Sektion der International Association for Near-Death Studies.