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"Wenn wir viele ausländische Privataktionäre haben, wagt es die ägyptische Regierung kaum, uns zu enteignen", so Sawiris im Interview. Auch schaffe die mit der Börsenpräsenz verbundene Transparenz bei den Anlegern Vertrauen und zudem sichere die Kotierung den Fortbestand des Unternehmens bei der Nachfolgeregelung.
Weiter äussert sich der ägyptische Investor zur aktuellen Tourismus-Krise in Ägypten: "Wir leiden seit vier Jahren". Orascom DH habe dabei etwa die Hälfte der Hotels in Ägypten schliessen müssen. Eine Ausnahme sei dabei die Ferienanlage in El Gouna, die als kleine Stadt völlig autonom funktioniere. "Das reicht aber nicht aus, um die Rückgänge an anderen Orten zu kompensieren."
Für die anhaltende Tourismus-Krise in Ägypten macht Sawiris auch die Reisewarnungen einiger westlicher Länder mitverantwortlich. Er sei unfair, dass die Sicherheitslage für Ägypten gefährlicher eingeschätzt werde, als etwa die für die Türkei oder für Tunesien. Aber auch die Hilfe der ägyptischen Regierung sei leider "nicht wirklich existent".
Mit Blick auf das Projekt in Andermatt sei der Zeitraum bis zur Erreichung der Gewinnschwelle "überblickbar", so Sawiris. Bis anhin habe er privat rund 500 Mio CHF in das Projekt investiert. Mittelfristig soll sein privat gehaltener Anteil von 51% wieder an Orascom DH zurückgehen und dort voll konsolidiert werden.
an/ra
(AWP)