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Pfotenabdruck – Die Spuren von Katzen und Hunden
Das Wort Pfote (urspr. Pote) findet seinen Ursprung im niederdeutschen Raum des 16. Jahrhunderts. Die Füsse bzw. Hände verschiedener landlebender Säugetiere werden als Pfoten, Tatzen oder Pranken bezeichnet.
Tierpfoten entsprechen menschlichen Händen und Füssen und erfüllen zumeist gleiche Aufgaben. In der Poesie ist der Pfotenabruck ein Zeichen der Individualität, aber auch Vergänglichkeit.
Generell dienen Tierpfoten der sicheren Fortbewegung auf unterschiedlichen Untergründen. Die Pfotenballen bestehen hauptsächlich aus Hornhaut und Fett, die Unebenheiten ausgleichen, Stösse dämpfen und vor Verletzungen schützen.
Die Beschaffenheit der Pfoten verleiht Katzen und Hunden eine hohe Wendigkeit und Bodenhaftung. Tierpfoten sind zudem sehr sensible Sinnesorgane, die dem Tier viele wichtige Informationen über Temperatur, Erschütterungen und den Untergrund liefern. Hunde und Katzen beispielsweise nehmen Erdbeben weitaus früher wahr als Menschen.
Hundepfoten zeichnen sich durch folgende Merkmale und Eigenschaften aus:
- Hunde laufen nur auf ihren Zehen
- Hundepfoten haben sechs Ballen
- Haare in den Zwischenräumen der Pfoten schützen die empfindliche Haut
- Schweissdrüsen an den Pfoten setzen persönliche Duftmarke frei
- Duft ist ein grosser Teil der Kommunikation von Hunden
- Die Grösse der Pfoten ist abhängig von der Hunderasse und liegt zwischen 3 und 15 cm Länge
- Deutsche Doggen und Bernhardiner haben die grössten Pfoten
Katzenpfoten zeichnen sich durch folgende Merkmale und Eigenschaften aus:
- Die Vorderpfoten von Katzen haben fünf Ballen und fünf Zehen
- Die Hinterpfoten von Katzen haben vier Ballen und vier Zehen
- Katzen benutzen ihre Pfoten häufig zum klettern und jagen
- Katzenpfoten werden angefeuchtet und dienen der Fellpflege
- Die Grösse der Pfoten ist abhängig von der Katzenrasse und liegt zwischen 2 und 7 cm Länge
- Der Amur- oder sibirische Tiger hat die grössten Pfoten unter den Raubkatzen mit ca. 12 cm Länge
Der Pfotenabdruck ist ein beliebtes Motiv, vor allem als Katzen- oder Hundepfote Tattoo. Tierhalterinnen und Tierhalter verewigen den Abdruck des geliebten Tiers auf Schmuckstücken, Gemälden oder auf ihrem Körper. Jede Pfote ist so einzigartig wie der Fingerabdruck eines Menschen.
Da besonders Hunde und Katzen immer häufiger als vollwertige Familienmitglieder betrachtet und geliebt werden, ist der Abschied von ihnen umso trauriger für die Hinterbliebenen. Viele Tierhalterinnen und Tierhalter entscheiden sich zum Abschied vom geliebten Tier für den Pfotenabdruck, um sich eine individuelle Erinnerung zu schaffen.
Möchte man generell seine Liebe zu Katzen und Hunden zum Ausdruck bringen, gibt es im Internet viele Möglichkeiten, Produkte mit Pfotenabdrücken zu kaufen. In diesen Fällen dienen stilisierte Pfoten als Motiv für den jeweiligen Untergrund.
Optisch können Katzen- von Hundepfoten eindeutig voneinander unterschieden werden. Oftmals entstehen diese Produkte aber in einer Serienproduktion und können nicht individualisiert werden.
Wer sich die Zeit nimmt und gerne kreativ wird, kann auf einfache Hausmittel zurückgreifen und sich einen einzigartigen Pfotenabdruck schaffen:
- Salzteig ist einfach gemacht, gut formbar, härtet schnell aus und eignet sich für einen Abdruck der Pfote
- Mit Gips kann die Negativform eines Pfotenabdrucks einfach erstellt werden
- Mithilfe von hausgemachter Modelliermasse kann ebenfalls ein Abdruck erstellt werden
- Bunte Fingerfarbe eignet sich ideal für farbenfrohe Pfotenabdrücke auf Papier
Bei uns im ROSENGARTEN-Tierkrematorium können Tierhalterinnen und Tierhalter als besonderes Andenken vor der Kremation einen Pfotenabdruck Ihres Tieres von unserem Team anfertigen lassen und in physischer Form mitnehmen.
So haben unsere Gäste ein wunderschönes und sehr persönliches Andenken an den eigenen Liebling, welches seinen individuellen Platz in den eigenen vier Wänden finden kann.