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Die Zahl ausländischer Arbeitskräfte in Japan hat sich bereits von 680 000 im Jahr 2012 auf 1,28 Millionen verdoppelt. Die meisten kommen aus China, gefolgt von Vietnamesen und Philippinern. Viele kommen über ein Praktikumsprogramm ins Land, das Japan seit 1993 Schwellenländern anbietet. Die Idee dabei ist es, junge Leute aus diesen Ländern während fünf Jahren am Arbeitsplatz weiterzubilden. In der Realität werden sie jedoch oft als billige Arbeitskräfte unter harschen Bedingungen in Fabriken oder auch auf dem Bau ausgebeutet.
Die Opposition will, dass zuerst diese Probleme strukturell angegangen und die Arbeits- und Lebensbedingungen ausländischer Arbeiter genauer geregelt werden. Andere Gegner des Gesetzes wollen, dass Japan auch in Zukunft keine nennenswerte Immigration zulässt./ln/DP/zb
(AWP)