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EWN verzichtet auf alpine Solaranlagen
Das Kantonale Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) wird Projekte für den Bau alpiner Solaranlagen nicht weiterverfolgen. Das Unternehmen hat zwei mögliche Standorte geprüft. Das steile Gelände stellt zu hohe Herausforderungen an den Bau und die Finanzierung der Anlagen.
Das Kantonale Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) hat in seinem Versorgungsgebiet insgesamt sechs Standorte auf eine Eignung für den Bau alpiner Solaranlagen geprüft. Zwei Standorte wurden in einem ersten Schritt als grundsätzlich geeignet beurteilt.
Umfassende Abklärungen hätten aber ergeben, dass die Steilheit des Geländes an beiden Standorten besondere Herausforderungen an den Bau und die Finanzierung der Anlagen stelle, schreibt EWN in einer Mitteilung. EWN verweist auf den Druck des Schnees, Lawinen, Rutschprozesse und mögliche Steinschläge. Mögliche Schutzmassnahmen wären so teuer gewesen, dass die Anlagen nicht mehr wirtschaftlich gewesen wären.
EWN verzichtet daher vorerst darauf, die beiden Projekte weiterzuverfolgen. Sollten sich die Rahmenbedingungen ändern, könnten sie wieder aktiviert werden.
EWN betreibt unter anderem das Wasserkraftwerk Dallenwil und eine Solaranlage auf dem Länderpark Stans. Ausserdem ist es an der Repartner Produktions AG beteiligt, einer Gemeinschaftsfirma von Repower und anderen regionalen Energieversorgern zur gemeinsamen Beteiligung an Projekten der erneuerbaren Energie.