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Der Erdstoss habe sich um 4:13 Uhr in elf Kilometern Tiefe unweit der Gemeinde Montereale, 20 Kilometer von der Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila entfernt, ereignet. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.
Seit nun fast sechs Monaten wird die Region immer wieder von Beben erschüttert. Ende August starben rund 300 Menschen, die meisten in dem Ort in Amatrice. Auf die bisher letzten starken Erdstösse Ende Oktober 2016 folgten zahlreiche Nachbeben. Am 18. Januar 2017 wurden vier Erdstösse mit Stärke über 5 gemeldet.
Dass die Region immer wieder von neuem erschüttert wird, erschwert auch den Wiederaufbau. Noch immer sind Tausende Menschen obdachlos, fast 10’000 werden noch vom Zivilschutz betreut.
(sda apa)