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Valverde Verstopfung 20 Dragées
9.60 Fr.
Pflanzliches Arzneimittel
Was ist Valverde Verstopfung und wann wird es angewendet?
Valverde Verstopfung enthält einen standardisierten Trockenextrakt aus Sennesfrüchten und einen Trockenextrakt aus Pestwurzwurzelstöcken sowie getrocknete Feigenfrüchte. Der Extrakt aus Sennesfrüchten erzeugt in der empfohlenen Dosierung einen weichen gleitfähigen Stuhl. Dieser Effekt wird unterstützt durch die Schleimstoffe, den Fruchtzucker und die Fruchtsäure der getrockneten Feigen. Der Extrakt aus den Wurzelstöcken der Pestwurz unterstützt diese Wirkung dank seinen krampflösenden Eigenschaften. Durch die Standardisierung dieses pflanzlichen Arzneimittels wird eine gleichbleibende Qualität erzielt.
Valverde Verstopfung wird angewendet bei gelegentlicher Verstopfung (z.B. auf Reisen).
Was sollte dazu beachtet werden?
Wenn Sie an Verstopfung leiden, sollten Sie
- ballaststoffreiche Nahrung (Gemüse, Früchte, Vollkornbrot) sowie
- viel und regelmässig Flüssigkeit einnehmen und
- auf körperliche Betätigung (Sport) achten.
Dieses Arzneimittel enthält 185 mg verwertbare Kohlenhydrate pro Einzeldosis (1 Filmtablette).
Wann darf Valverde Verstopfung nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?
Valverde Verstopfung darf nicht angewendet werden bei Kindern unter 6 Jahren, bei bekannter Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe (siehe «Was ist in Valverde Verstopfung enthalten?») und bei Erkrankungen des Magen-/Darm-Traktes (z.B. bei Darmverschluss, bei entzündlichen Darmerkrankungen).
Abführmittel sollen, wegen einer möglichen Gewöhnung, nur gelegentlich und nicht länger als ein bis zwei Wochen eingenommen werden. Langzeitbehandlungen gehören unter ärztliche Kontrolle. Bei chronischem Gebrauch/Missbrauch oder Anwendung höherer als der empfohlenen Dosen können Durchfälle mit Wasserverlust und Störungen des Salzhaushaltes (insbesondere Kaliumverlust) auftreten. Deshalb ist besondere Vorsicht geboten bei Patienten, die gleichzeitig bestimmte wassertreibende Medikamente (Diuretika), Arzneimittel mit Süssholzwurzel, Kortikosteroide, gewisse Antihistaminika (wie Terfenadin), Arzneimittel bei Herzmuskelschwäche (Herzglycoside wie Digoxin) sowie bestimmte Arzneimittel bei Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) einnehmen.
Sehr seltene, aber teils schwerwiegende Leberschädigungen wurden in Verbindung mit einem Präparat beobachtet, welches einen bestimmten Pestwurz-Extrakt enthielt (CO2-Extrakt). Eine leberschädigende Wirkung kann jedoch auch für den in Valverde Verstopfung verwendeten alkoholischen Pestwurzwurzelstock-Extrakt nicht ausgeschlossen werden. Bei vorbestehender Leberschädigung wird deshalb grundsätzlich von der Einnahme von pestwurzhaltigen Arzneimitteln abgeraten. Ungewöhnliche Müdigkeit, Schwäche oder Appetitverlust und unbeabsichtigte Gewichtsabnahme, Gelbfärbung der Bindehaut der Augen oder der Haut, dunkler Urin oder entfärbter Stuhl können auf eine Leberschädigung hinweisen. Sollten solche Symptome auftreten, muss Valverde Verstopfung sofort abgesetzt werden und umgehend ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
- an anderen Krankheiten leiden
- Allergien haben oder
- andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen.
Darf Valverde Verstopfung während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
In der Schwangerschaft und während der Stillzeit darf Valverde Verstopfung nur nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin eingenommen werden.
Wie verwenden Sie Valverde Verstopfung?
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 1-mal täglich 1–2 Filmtabletten abends vor dem Schlafengehen (Wirkungseintritt nach ca. 8 Stunden), mit genügend Flüssigkeit (mind. 2 dl).
Bei Kindern von 6-12 Jahren: nur auf ärztliche Verordnung anwenden.
Darf nicht bei Kindern unter 6 Jahren verwendet werden.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Welche Nebenwirkungen kann Valverde Verstopfung haben?
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Valverde Verstopfung auftreten: bei empfindlichen Personen gelegentlich Bauchkrämpfe oder Blähungen.
Sehr seltene, aber teils schwerwiegende Leberschädigungen wurden in Verbindung mit einem Präparat beobachtet, welches einen bestimmten Pestwurz-Extrakt enthielt (CO2-Extrakt). Eine leberschädigende Wirkung kann jedoch auch für den in Valverde Verstopfung verwendeten alkoholischen Extrakt nicht ausgeschlossen werden. Siehe hierzu unter «Wann darf Valverde Verstopfung nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?».
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
Was ist ferner zu beachten?
Das Präparat ist bei Raumtemperatur (15–25 °C), in der Originalverpackung und ausser Reichweite von Kindern aufzubewahren.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Valverde Verstopfung enthalten?
1 Filmtablette enthält: 60 mg standardisierten Trockenextrakt aus Sennesfrüchten (DEV 7–12:1), entsprechend 12 mg Hydroxyanthracen-Glykosiden, berechnet als Sennosid B, Auszugsmittel Ethanol 60% (V/V); 40 mg Trockenextrakt aus Pestwurzwurzelstöcken (DEV 7–14:1), Auszugsmittel Ethanol 90% (V/V); 370 mg Pulver aus getrockneten Feigenfrüchten. Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe.
Dieses Arzneimittel enthält 185 mg verwertbare Kohlenhydrate pro Einzeldosis (1 Filmtablette).
Zulassungsnummer
47620 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie Valverde Verstopfung? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
Packungen zu 20 Filmtabletten.
Zulassungsinhaberin
Sidroga AG, 4310 Rheinfelden.
Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2006 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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