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Christine Deaudelin ist in der kanadischen Provinz Québec «eine grosse Nummer», wie die Website «Women’s Hockey Life» in einem Porträt festhält. Sie spielte während zwei Jahren in der «Ligue du Hockey Collégiale du Quebec» (QCHL) für die Saint-Laurent Patriotes, ehe sie für fünf Jahre an der University of Ottawa studierte und spielte. Nach ihrem Abschluss in Kriminologie spielte Deaudelin letzte Saison für die Montréal Force in der inzwischen aufgelösten Premier Hockey Federation und steuerte in 23 Spielen drei Tore und sechs Assists bei.
In den fünf Jahren im kanadischen Universitäts-Hockey – in der gleichen Liga wie beispielsweise Nati-Spielerin Kaleigh Quennec, welche sie vom Namen her und den Spielen gegeneinander kennt – kam die Verteidigerin auf rund einen halben Punkt pro Spiel (elf Tore und 30 Assists in 84 Partien). Christine führte ihr Team in ihrer letzten Uni-Saison als Captain an. Das Prädikat «grosse Nummer» verlieh ihr die Website «Women’s Hockey Life» unter anderem für ihr Captain-Jahr und die Teilnahme an der Universiade 2019 in Krasnojarsk, wo sie mit dem kanadischen Team die Silbermedaille gewann. Dort traf sie unter anderem auch auf die Schweiz bzw. beim 8:2-Sieg für Kanada bereitete sie das dritte Tor vor. Vom damaligen Schweizer Team sind heute nur noch Tess Allemann (SCB) und Severine Zaugg (Langenthal) in der Women’s League aktiv.
Die Franko-Kanadierin sieht den Wechsel nach Zürich als Zitat: «Beste Möglichkeit, meine Karriere fortzusetzen. Die ZSC Lions und die PostFinance Women’s League passen perfekt für einen weiteren Karriereschritt. Ich freue mich riesig, schon bald in der Schweiz spielen zu können und dieses wunderschöne Land besser kennenzulernen.»
Sobald alle administrativen Vorgaben erledigt sind, wird Christine Deaudelin ab Januar mit der Nummer 13 bei den Löwinnen spielen. Ob es bereits für die beiden Spiele gegen die HCAP-Girls (DO 4.1.) und gegen die HCD-Ladies (SA 6.1.) klappt, ist noch nicht klar.