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Erst seit 2006 ist der Zutritt zur Jazz-Parade nicht mehr gratis, und für dieses Jahr kündigt Organisator Jean-Claude Henguely eine Preiserhöhung an: von zehn auf zwölf Franken am Wochenende respektive von fünf auf sechs Franken unter der Woche. Grund ist die Billettsteuer, die der Veranstalter der Gemeinde schuldet. Die zehnprozentige Abgabe mache für die Jazz-Parade gegen 25 000 Franken pro Jahr aus, so Henguely. So lange Freiburg an der Billettsteuer festhalte, sei er gezwungen, diese auf das Publikum abzuwälzen. Bis um 19 Uhr ist der Eintritt wie gewohnt frei.
Das Gesamtbudget bleibt mit 1,3 Millionen Franken gleich hoch wie im Vorjahr. Rund 200 000 Franken entfallen auf die Künstlergagen. Wenn es nicht an mehr als sechs Abenden regne, rechne er mit einem ausgeglichenen Abschluss, sagte Henguely.
Das Festival hat heute noch etwa 50 000 Franken Schulden, die spätestens 2010 beglichen sein sollen. Im vergangenen Jahr wurde die Jazz-Parade im Rahmen eines Nachlassvertrages von einer Schuldenlast von einer halben Million Franken befreit; sie zahlte damals 150 000 Franken an ihre Gläubiger. cs