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Ana Kotarcic, Dr.
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Ana Kotarcic absolvierte Studien an den Universitäten Bern (B.A. in Klassischer Philologie, 2010; B.A. in Englischer und Französischer Sprach- und Literaturwissenschaft, 2010), und Oxford (M.St. in Altgriechischer und Lateinischer Sprach- und Literaturwissenschaft, 2011) sowie an der KU Leuven (M.Sc. in Artificial Intelligence, 2020). Sie promovierte 2015 an der Universität St. Andrews mit einer Arbeit zu Aristoteles' Konzept von lexis . Anschliessend war sie FWO [Pegasus] 2 Marie Skłodowska-Curie Postdoctoral Fellow am Departement für Vergleichende, Historische und Angewandte Linguistik der KU Leuven (2017-2020), Postdoc-Forscherin für NLP und Deep Learning im Neurowissenschaftlichen Laboratorium der KU Leuven (2019-2020), Postdoc-Forscherin im Rahmen des Swiss Voices Project des Media Technology Center der ETH Zürich (2020) sowie Postdoc-Forscherin im Rahmen des von InnoSuisse und BAKOM finanzierten Projekts "Stop Hate Speech" am Immigration Policy Lab der ETH Zürich und dem Digital Democracy Lab der Universität Zürich. Der Schwerpunkt von Anas Forschung liegt auf der funktionalen Analyse natürlicher Sprachen mittels theoretischer, angewandter und kognitiver Linguistik, Neuro- und Computerlinguistik, Soziolinguistik sowie Syntax und Semantik. In ihrer Arbeit vereint Ana philologische und linguistische Methoden mit Techniken der Computerlinguistik und des Maschinellen Lernens. Ana publizierte ihre Forschung unter anderem bei Cambridge University Press, Nature Scientific Reports und EMNLP. Im JustCity-Projekt untersucht Ana den Ciceronianischen Gerechtigkeitsbegriff im Kontext der Karneadischen Debatte, der eudaimonistischen Tugendethiken, wie sie in der griechischen und hellenistischen Philosophie entwickelt wurden, sowie von Ciceros eigenen Naturrechts- und Eigentumslehren.