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Ein Krüppel, der Glöckner von Notre Dame, liebt eine feengleiche Zigeunerin, die ihrerseits das Begehren jenes Priesters weckt, der den armen Quasimodo zum Glöckner gemacht hat... Die Geschichte nimmt ihren Lauf im düsteren Paris des Spätmittelalters, in der Unterwelt der Gauner und Halsabschneider, in alchimistischen Geheimlabors, in den Kerkern der mächtigen Inquisition und immer wieder in der Kathedrale von Notre Dame.
»Victor Hugo ist der größte unter den unverbesserlichen Romantikern. Er besitzt jene unwillkürliche, rasende schöpferische Phantasie, die man außer bei Kindern sehr selten antrifft – und trotz seiner theatralischen Gebärden hat er die Kraft, Szenen von unglaublicher Schönheit und Schrecklichkeit heraufzubeschwören.«John Cowper Powys
»Man hat diesen Mann viel angegriffen, weil er groß ist und sich Neider gemacht hat. Man war zunächst erstaunt, und dann errötete man, als man ein Genie von der Größe jener vor sich sah, die man seit Jahrhunderten bewunderte; denn der menschliche Hochmut liebt es nicht, noch grünen Lorbeer zu achten. Ist Victor Hugo nicht ebenso groß wie Racine, Calderón, Lope de Vega und viele andere, die schon seit langem bewundert werden?«Gustave Flaubert
»Die französische Literatur besitzt keinen zweiten Dichter, der mit gleicher Gewalt eine solche Fülle von Bildern zusammengefügt, so mächtige Symbole heraufbeschworen, Klänge und Rhythmen so meisterhaft gehandhabt hat wie Victor Hugo.«André Gide
»Das Werk Victor Hugos ist erfüllt mit Gestalten von einer Frische, einem Schmelz, der unvergleichlich ist.«Hugo von Hofmannsthal
»Victor Hugo ist der größte Dichter Frankreichs.«André Maurois