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Wirtschaft und Haushalte in der Schweiz haben 2006 pro Einwohner 47 Tonnen Material verbraucht und Emissionen von 8 Tonnen verursacht. Die Schweizer verlagern immer mehr Umweltbelastung ins Ausland.
Wirtschaft und Haushalte benötigten 2006 für ihre Aktivitäten insgesamt 360 Mio. t Material. Dies entspricht einem Güterzug mit der Länge des dreifachen Erdumfangs, wie aus der vom Bundesamt für Statistik (BFS) erhobenen Bilanz der Materialflüsse hervorgeht.
Ungefähr ein Drittel des Materials wurde direkt verbraucht. Zu gut 50% handelte es sich um Mineralien, zu 23% um Biomasse, zu 17% um fossile Produkte und zu 6% um Metalle.
Die restlichen zwei Drittel waren indirekte Materialflüsse ohne Handelswert. Gemeint damit sind hauptsächlich versteckte Flüsse durch Importe - das heisst alle Materialien, die im Ausland zur Herstellung und zum Transport von in die Schweiz importierten Gütern eingesetzt werden.
Insgesamt erzeugten die Importe vor allem von Metallen und Endprodukten solche versteckten Flüsse von über 195 Mio. Tonnen, was fast dem Vierfachen der Importe selber entspricht. Eine Zunahme um 36% gegenüber 1990 zeigt laut BFS, dass die Umweltbelastung zunehmend ins Ausland verlagert wird.