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Das operative Ergebnis aus dem industriellen Geschäft stieg leicht auf 8,99 (Vorjahr: 8,86) Milliarden Euro, wie der Technologiekonzern am Donnerstag in München mitteilte. Mit einer Umsatzrendite - ohne Kosten für Personalabbau - traf Siemens mit 11,5 Prozent die eigene Vorgabe von elf bis zwölf Prozent.
Der Auftragseingang kletterte per Ende September um sieben Prozent auf 98,0 Milliarden Euro, der Umsatz legte um fünf Prozent auf 86,8 Milliarden zu. Der Nettogewinn schrumpfte um acht Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Die Siemens-Aktionäre sollen eine um zehn Cent auf 3,90 Euro erhöhte Dividende bekommen.
"Die Abschwächung der Weltwirtschaft hat sich im Lauf des Geschäftsjahres deutlich beschleunigt. Dennoch konnten wir mit einem fulminanten vierten Quartal die Leistungsfähigkeit von Siemens erneut unterstreichen", sagte Vorstandschef Joe Kaeser. Umsätze und Ergebnisse übertrafen zwischen Juli und September die Erwartungen der Analysten.
Im neuen Geschäftsjahr steht die Abspaltung der Energiesparte im Vordergrund, die im September 2020 als Siemens Energy separat an die Börse gebracht werden soll. Die Prognosen für 2019/20 fallen verhalten aus: Der Umsatz von Siemens soll moderat steigen, der Nettogewinn soll zwischen 6,30 und 7,00 (2018/19: 6,41) Euro je Aktie liegen.
(Reuters)