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Das Zunfthaus E.E. Zunft zu Hausgenossen
Die Gesellschaft der Wechsler hat zwischen 1377 und 1388 die Liegenschaft 'zum grauen Bären' in der Freien Strasse erworben, die bis an den Birsig reicht. Die Hausgenossen werden nach dem Namen des Hauses auch 'Bärenzunft' genannt.
Das alte Zunfthaus musste der 1891 beschlossenen Verbreiterung der Freien Strasse weichen. Nach Projekten des Architekten Leonhard Friedrich wurde 1893/94 das bestehende Zunfthaus an der Freien Strasse neu gebaut. Der Kunstmaler Hans Sandreuter bemalte die Fassade 1895.
Von den verschiedenen baulichen Veränderungen seien erwähnt: die Umgestaltung des Zunftsaales in einen 'französischen' Festsaal nach Ideen des Architekten Otto Burckhardt, 1937 der Einbau des neuen Ladens von Bally Vendôme, 1992 umgestaltet durch die Drogerie Obrecht zur 'Stadtdrogerie', 1940 der Einbau eines neuen Lifts, die Umgestaltung des Vorgesetztenzimmers und der Bärenstube sowie der Umbau des 3. und 4. Obergeschosses im Jahre 1976.
Das Hinterhaus Falknerstrasse 9 ist ein Neubau von 1932/33 nach Plänen der Basler Baugesellschaft. Zu seinem architektonischen Konzept gehören ein Blumenladen im Erdgeschoss, seit langem Dufour AG, und der Tea-Room im ersten und zweiten Geschoss, die mittlerweile umgebaut und der Buchhandlung Jäggi vermietet wurden.
Als Stiftung der Vorgesetzten ziert seit 1987 ein grosses Glasgemälde von Zunftbruder Hanns Studer das Treppenhaus des 'Grauen Bären' an der Freien Strasse.