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Man sei sich der Verkehrsprobleme in Düdingen, Flamatt, Schmitten und Bösingen bewusst, betonten die Umweltverbände an der Medienkonferenz. Es sei deshalb dringlich, effiziente Lösungen zu finden, um die Lebensqualität in diesen Dörfern zu erhöhen. Konkret verlangen sie eine umfassende Studie über eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs im unteren Sensebezirk, bevor der Entscheid über eine Umfahrung von Düdingen getroffen wird. «Wir fordern mehr Bahn, Bus und sanfte Mobilität», fasste Silvia Maspoli zusammen.
Ausserdem müsse vor einer weiteren Planung abgeklärt werden, wie gross die Chancen eines zusätzlichen Autobahnzubringers in Friseneit seien. Auch gelte es, bereits geplante Massnahmen, zum Beispiel das Valtraloc-Konzept, umzusetzen sowie ein sicheres Netz von Fuss- und Velowegen zwischen den Dörfern und innerorts aufzubauen.
Erfahrungen abwarten
Der Grosse Rat soll das Dekret für den Planungskredit für die Umfahrung Düdingen vertagen, bis ein Alternativ-Konzept stehe und erste Erfahrungen mit den realisierten Strassenprojekten Birch-Luggiwil und Poyabrücke bekannt seien.
Die Umweltverbände liessen damit auch durchblicken, dass sie nicht grundsätzlich gegen eine Umfahrung sind. «Wir wollen eine realistische Lösung und die jetzt vorgeschlagene ist es nicht», erklärte Silvia Maspoli. «Die Studie ist zu lückenhaft, um heute einen Entscheid zu treffen.» im