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Das LAB-Farbsystem wurde 1976 von der CIE-Kommission aus dem CIE-XYZ-Modell entwickelt. Es ist standardisiert, gleichabständig, geräteunabhängig und baut auf der menschlichen Wahrnehmung auf.
Es basiert auf dem XYZ-Farbsystem, doch wird die Helligkeit getrennt von den Farbtönen auf einer eigenen Achse aufgetragen.
Der Farbraum des LAB-Systems ist wie folgt angeordnet:
Die A- und die B-Achse bilden eine Ebene. Die Skala beider Achsen umfasst einen Bereich von -128 bis +128. Auf der A-Achse liegen alle Grün- und Rottöne. Hierbei repräsentieren negative A-Werte grüne und positive A-Werte rote Farben.
Auf der B-Achse befinden sich im negativen Bereich alle Blau- und im positiven Bereich alle Gelbtöne. Reiht man alle Farbtöne aneinander, erhält man einen Farbkreis.
Vertikal zur A- und B-Ebene verläuft die Helligkeitsachse (L: Luminanz). Ein L-Wert von 0 erzeugt Schwarz und ein L-Wert von 100 Weiss.
Die Farben sind für den Menschen nur in einem farbspezifisch unterschiedlichen Bereich wahrnehmbar. So kann sichtbares Gelb B-Werte von über 100 erreichen, Blau hingegen nur B-Werte um -50. Daher ergibt sich eine sehr unregelmässige Form des Farbraums, die durch die übliche Darstellungsweise als Zylinder oder Kugel nur stark vereinfacht wiedergegeben wird.
Merkhilfe
«A»-Farben bezeichnen alle Farben, die kein «B» beinhalten (Grün, Magenta).
«B»-Farben sind alles Farben, welche ein «B» beinhalten (Blau, Gelb, etc.).