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Wer für seine Malediven Ferien fleißig gespart hat, der kann diese auch endlich in die Tat umsetzen und sich tausende von Kilometern im Flugzeug auf den Weg nach Osten machen. Die Malediven sind ein traumhaftes Urlaubsziel mit einigen Besonderheiten. Denn die Inselgruppe ist geographisch in Ringe unterteilt, was man als Atolle bezeichnet. Ein Atoll umschließt immer eine Lagune mit flachem Sandboden mit einer relativ geringen Tiefe von 35 bis 85 m. Um den Rand des Atolls läuft immer ein äußeres Riff. Dieses ist in unregelmäßigen Abständen von Kanälen durchzogen, die dafür sorgen, dass das Meerwasser in die zentrale Lagune hinein- und auch wieder abfließen kann. Die Atolle der Malediven unterscheiden sich in Größe und auch Anzahl der Inseln, die sie umfassen.
Beschränkung auf Touristen-Inseln
Als 1972 die Regierung den Entschluss fasste dem internationalen Tourismus eine Chance zu geben und sich zu öffnen, entstand zunächst auf einer von Einheimischen nicht bewohnten Insel ein Campingplatz. Dieses Angebot hatte einen so großen Erfolg, dass in den Folgejahren noch weitere bislang unbewohnte Inseln erschlossen wurden. 1975 wurde das erste Resort gebaut und ein Konzept eingeführt für einen nachhaltigen Urlaub, das bis heute Bestand hat. Und zwar Touristen haben keinen Zutritt zu den Einheimischen-Inseln und die Einheimischen dürfen auf den Touristen-Inseln zwar arbeiten, doch nicht übernachten. Betrieben werden die Resorts dabei meist von großen Reiseveranstaltern. Die Resort befinden sich dabei meist auf kleinen Inseln und haben nur wenige Unterkünfte. Ausnahme ist Malé, die Hauptstadt, wo es einige wenige Hotels gibt.
Ausnahmen werden immer häufiger
Doch inzwischen ist die Inselregierung ein bisschen offener geworden. Man steht Touristen auch zu Einheimischen-Inseln zu besuchen. Doch geschieht dies natürlich nur dort, wo auch die Einheimischen damit einverstanden sind. Denn früher wurde auf den Malediven vor allem auf Abschottung geachtet. Die Einheimischen sollten mit dem westlichen Lebensstil so wenig wie möglich in Kontakt kommen. Fehler wie auf der Insel Bali zum Beispiel, wo die Kultur der Einheimischen durch den Tourismus völlig untergraben wird, wollte man verhindern und natürlich auch die Sitten und Riten der Religion schützen. Die Menschen auf den Malediven sind streng muslimisch.
Weitere Infos: http://www.malediven-ferien.ch