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Alexia Paganini holt für die Schweiz einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2022
Zu Beginn der Olympiasaison waren alle Augen auf Oberstdorf gerichtet, wo vom 21. bis 25. September 2021 die Nebelhorn-Trophy stattfand und die letzten Olympia-Plätze vergeben wurden.
Bei den Frauen stand viel auf dem Spiel: 33 Teilnehmerinnen kämpften um eines der letzten sechs Qualifikationstickets für Peking 2022. Alexia Paganini hat es geschafft und ihre Aufgabe mit Bravour erfüllt und ihr Ziel erreicht!
Nach einem sehr guten Kurzprogramm (65,65 Punkte), das 3 erfolgreiche Dreisprünge beinhaltete und ihr den 2. Platz sicherte, belegte Alexia Paganini den 4. Gesamtplatz und stellte ihre neue Saisonbestleistung (180,48 Punkte) auf. Sie ermöglicht es Swiss Ice Skating, bei den nächsten Olympischen Winterspielen, die im Februar 2022 in China stattfinden werden, eine Quote im Eiskunstlauf der Damen zu erhalten. Dies nachdem bei den Weltmeisterschaften im vergangenen März dank Lukas Britschgi auch die Quote bei den Herren gesichert werden konnte.
Der einzige Vertreter der Männer, Nicola Todeschini, erreichte mit 185,09 Punkten den 17. Platz, nachdem er im Kurzprogramm noch auf Platz 14 gelegen hatte.
Am Ende dieses letzten Qualifikationswettbewerbs fand die Auslosung der Nationen, die einen Kampfrichter zu den Olympischen Spielen 2022 entsenden können, in Anwesenheit von Vertretern der ISU und der anwesenden Nationen statt. Leider war die Auslosung nicht günstig für die Schweiz, so dass unser Verband in Peking keine Schiedsrichter in die Panels entsenden kann.
Swiss Ice Skating freut sich, bei den nächsten Olympischen Spielen in Peking in beiden Eiskunstlauf-Einzeldisziplinen vertreten zu sein und gratuliert Alexia Paganini und ihren Trainern sowie der gesamten Schweizer Delegation, die an der Nebelhorn-Trophy 2021 teilgenommen hat, ganz herzlich zum Erhalt dieser Olympia-Quote!
Fotos: Laurent Alvarez/Albert René Kolb