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Everton hält sich weiterhin oben
Leicester City, der Meister von 2016, steigt aus der Premier League ab. Weil auch Everton gewinnt, nützt der 2:1-Sieg gegen West Ham nichts.
Leicester City, der Meister von 2016, steigt aus der Premier League ab. Weil auch Everton gewinnt, nützt der 2:1-Sieg gegen West Ham nichts.
Vor neun Jahren war Leicester in die Premier League aufgestiegen, zwei Jahre später holten sich das Team sensationell den ersten Meistertitel der Klubgeschichte. 2020 und 2021 folgten zwei Qualifikationen für den Europacup, wobei Leicester im letzten Jahr in den Halbfinal der Conference League einzog. In dieser Saison passte bei den «Foxes» jedoch kaum etwas zusammen.
In der letzten Runde hätte Leicester einen Punktverlust Evertons gebraucht. Die «Toffees», die seit 1954 in Englands höchster Liga spielen, behielten beim Heimspiel gegen Bournemouth jedoch die Nerven und wendeten den Abstieg ab.
Wie Leicester tritt auch Leeds United (1:4-Niederlage gegen Tottenham) den Gang in die Zweitklassigkeit an. Southamptons Abstieg war schon vor der letzten Runde festgestanden.
Xhaka brilliert
In seinem vermutlich letzten Spiel für Arsenal verabschiedete sich Granit Xhaka gleich mit zwei Treffern. Der Schweizer Nationalspieler, der bei Bayer Leverkusen gehandelt wird und in der 75. Minute unter grossem Applaus von den Rängen ausgewechselt wurde, brachte das Heimteam gegen Wolverhampton mit einem Doppelpack in der 11. und 14. Minute in Führung. Es war das erste Mal überhaupt, dass Xhaka in einem Profi-Spiel doppelt traf. Am Ende gewannen die im 2. Rang klassierten Londoner, die lange Meisterträume gehegt hatten, mit 5:0.