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Genf - Das Musée d'art et d'histoire in Genf (MHA) hat zum 100. Geburtstag ein schönes Geschenk erhalten: Der Ölmagnat Jean-Claude Gandur überlässt ihm einen Teil seiner Sammlung für 99 Jahre. Ausserdem beteiligt er sich an den Kosten für die Erweiterung des Museums.
Ein entsprechender Vertrag mit der Stadt Genf ist unterzeichnet worden.
Eine ausserordentliche Sammlung mit 800 archäologischen Objekten, vor allem aus Ägypten, und 250 europäischen Gemälden aus den letzten 60 Jahren ergänzen im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft die Bestände des MHA.
Als Gegenleistung konserviert und erforscht das MHA die Werke der Gandur-Stiftung. Es darf alle vier Jahre zwei Ausstellungen damit gestalten.
Der 59-jährige Gandur wird von Forbes mit einem Nettowert von 1,9 Milliarden Dollar auf Platz 652 der reichsten Menschen der Welt geführt. Er begann seine Karriere in den 70er Jahren als Ölhändler. Dank dem Verkauf seiner 1994 gegründeten Erdölfirma Addax zählte die "Bilanz" den in London lebenden Waadtländer vergangenen Dezember zu den "grossen Aufsteigern".
SDA-ATS