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Der Aufstieg des Polizeistaates, der durch den technischen Fortschritt vorangetrieben wurde, hat einen mit einem Heads-up-Display ausgestatteten Helm hervorgebracht, der auch den ängstlichsten Beamten gefallen wird. Er wird „Smart Helmet“ genannt und kann Flughafenpassagiere auf Symptome des COVID-19-Virus hin untersuchen und dem Beamten weitere wichtige Daten liefern.
Unter dem Deckmantel der Überprüfung von Passagieren auf COVID-19 kann der von KeyBiz in Italien hergestellte Smart Helm die Körpertemperatur der Reisenden aus über 6 Meter Entfernung scannen.
Aber der Smart Helm ist nicht auf Temperatur-Scans des Körpers beschränkt. Es ist noch eine Gesichtserkennungssoftware installiert, die dem Polizeibeamten Informationen über ausstehende Haftbefehle liefern kann, wenn eine Person auf einer Terrorbeobachtungsliste oder einer Flugverbotsliste aufgeführt ist, auch können sogleich Vorstrafen usw. aus der Datenbank abgefragt werden. Selbst wenn Sie völlig unschuldig sind, werden Sie diesen Scans unterzogen.
Temperatur-Scans können in einer Entfernung von höchstens 6 Meter durchgeführt werden. Die Helme wurden bereits in Italien und anderswo auf der Welt eingesetzt. Michigans ABC12 berichtet, dass, wenn die Temperatur bei jemandem über 37 Grad liegt, weitere Untersuchungen zum Gesundheitszustand des Reisenden durchgeführt werden, um festzustellen, ob der Reisende eventuell zu krank ist, um sich unter andere Menschen zu bewegen.
Jeder Nicht-Passagier, der eine Temperatur von über 37 Grad registriert, wird aufgefordert, das Terminalgebäude zu verlassen, nachdem die Polizei eine begrenzte Coronavirus-Kontaktverfolgung durchgeführt hat, um herauszufinden, welchen Bereichen des Gebäudes er ausgesetzt gewesen sein könnte.
Wir warnen unsere Leser schon seit geraumer Zeit davor, dass die COVID-19-Pandemie als Schuld für eine größere Verletzung der Privatsphäre benutzt werden könnte. Einige von uns sind alt genug, um sich daran zu erinnern, dass das Einsteigen in ein Flugzeug so einfach war wie der Kauf eines Tickets. Fast 20 Jahre sind vergangen, und es gibt eine ganze Reihe von Dingen die ablaufen, sobald man ein Ticket gekauft hat.
Zunächst werden Ihr Name, Ihr Alter und Ihr Geburtsdatum überprüft, um festzustellen, ob Sie auf einer Terrorbeobachtungsliste, einer Flugverbotsliste oder anderweitig erfasst sind. Wenn Sie dann die Reisefreigabe erhalten, müssen Sie bald einen „Echten Ausweis“ besitzen, ohne den Sie (ab Oktober) nicht fliegen dürfen. Bei der Ankunft am Flughafen wird Ihr Ausweis gescannt und in Datenbanken weiter auf eventuell auftretende Flaggen überprüft.
Danach müssen alle Ihre Taschen geleert, Ihre Schuhe ausgezogen, Ihre Gürtel, Hüte und Metallschmuck entfernt werden. Sie werden in eine Schnüffelvorrichtung gesteckt, um zu überprüfen, ob Sie den Geruch von Bombenherstellungsmaterialien in sich tragen.
Als nächstes wird Ihr ganzer Körper gescannt. Später kann ein völlig Fremder Sie abtasten und Ihre Geschlechtsteile befummeln, während Sie auf das eindeutige Zeichen warten, an dem Sie Ihre Habseligkeiten abholen können. Das aber nur, wenn der Röntgentechniker nicht der Meinung ist, dass Ihr Handdesinfektionsmittel zu viel Flüssigkeit in seinem Behälter hat.
Nun scheint es, dass Mr. Robocop zum Einsatz kommt und gegen ihren Willen Ihre Temperatur messen, Ihre eventuelle Vorstrafen und Vergehen abruft und Ihre Gesichtszüge untersuchen wird. All diese Dinge werden wahrscheinlich in der Datenbank einer anderen Alphabetisierungsagentur katalogisiert werden.
Das gesamte Eindringen in die Privatsphäre wird unter der Schirmherrschaft der Ängste um eine ziemlich milde Pandemie stehen, mit Slogans wie „Es ist für Ihre Gesundheit und Sicherheit“. Und Sie dachten, es ginge darum sie vor Terrorismus zu schützen.