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Dopingmittel sind eigentlich nichts anderes als Medikamente, die Sportlern helfen, schneller zu werden oder mehr Kraft zu haben. Diese Aufputschmittel schalten zum Beispiel das Gefühl müde zu sein aus. Dadurch halten sie länger durch. Es kann aber auch sein, dass ihr Kreislauf völlig schlapp macht sie im schlimmsten Fall sogar sterben.
Das Wort Doping
Doping geht auf das englische Wort dope zurück. Das bedeutet so viel wie Flüssigkeit, Narkosemittel oder aufpeitschendes Getränk.
Doping ist verboten
Gedopte Sportler halten oft länger durch als ihre Konkurrenz und können so leichter einen Wettkampf gewinnen. Aus diesem Grund ist Doping an sportlichen Turnieren, wie zum Beispiel den Olympischen Winterspielen verboten. Wer es trotzdem tut, wird gesperrt und darf nicht mehr teilnehmen.
Wie weiss man, ob jemand gedopt hat?
Jede Sportlerin, die zum Beispiel an den Olympischen Winterspielen teilnimmt, muss mindestens einmal eine Blut- und oder Urinprobe abgeben. In diesen Flüssigkeiten kann man die Medikamente nachweisen.
Womit wird gedopt?
Mit Hilfe einer Spritze werden Hormone in den Körper gespritzt, zum Beispiel Anabolika oder EPO (Erythropoetin). Diese Hormone sorgen dafür, dass die Muskeln schneller wachsen.
Eine andere Möglichkeit ist das Blutdoping. Hier werden die roten Blutkörperchen im eigenen Blut künstlich erhöht. Dadurch kann das Blut mehr Sauerstoff aufnehmen und Hochleistungssportler können länger durchhalten. Dies wird vor allem im Ausdauersport, zum Beispiel beim Langlauf genutzt.
Dopingmittel haben aber gefährliche Nebenwirkungen. EPO zum Beispiel macht das Blut dickflüssiger und sogar ein Herzinfarkt ist möglich.
Wusstest du schon?
Verbotene Stoffe können auch in normalen Medikamenten vorkommen. Zum Beispiel in solchen gegen Erkältung und auch in Nahrungsergänzungsmitteln, wie zum Beispiel in Proteinshakes. Deshalb müssen Sportler auch im Alltag genau aufpassen, was sie einnehmen.