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Oftmals wird die Frage gestellt, ob feinkörniges Steinmehl dem grobkörnigen vorzuziehen sei.
Wir unterscheiden beim Basalt zwei Körnungen: Basaltgrus und das Basaltmehl.
Basaltgrus wird beim Brechen der Rohsteine gewonnen und fällt beim Aussieben des Brechgutes an. Die Körnung beträgt ein bis zwei Millimeter. Basaltgrus wird lose im Waggon geliefert. Basaltmehl wird dagegen in einer Entstäubungsanlage gewonnen, in Säcke verpackt und ist entsprechend teurer. Die größte Körnung der Feinmehle beträgt etwa 0,09 Millimeter. Basaltgrus verwittert im Boden langsamer, er wird für Sandböden bevorzugt.
Das Steinmehl dagegen gibt – bedingt durch die enorm große Oberfläche seiner kleinsten Teilchen – die Elemente schneller frei und kürzt den natürlichen Verwitterungsprozeß ab. Grobe oder feinste Zermahlung des Gesteins ändert nichts an dessen wertvoller Zusammensetzung. Die Mehlform erleichtert der Pflanze die Aufschließung und Verwendung binnen kurzer Frist.
Die Pflanze gibt über die Wurzeln Säuren ab, welche die Gesteine lösen. Abgesondert wird dabei hauptsächlich Zitronensäure, aber auch Salz-, Salpeter, und Floursäure. Kein Wunder also, daß sie damit auch Granit und Quarz aufschließen können.