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Rund ein Drittel der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz ist gestresst – Erkenntnisse für Jugendliche, Eltern und Schulen
Stress ist bei Kindern und Jugendlichen weit verbreitet, wobei dieser mit dem Alter der Kinder zunimmt. Zudem sind junge Frauen deutlich gestresster als junge Männer; das gilt noch ausgeprägter für Schüler:innen aus der Romandie und vor allem dem Tessin im Vergleich mit den Schülerinnen der deutschen Schweiz. Kinder mit erhöhten Stresswerten weisen eine erhöhte Ängstlichkeit sowie ein geringeres allgemeines Wohlbefinden und ein schlechteres Selbstkonzept auf als Kinder mit geringen Stresswerten. Und sie bewerten ihre sozialen Beziehungen auf unterschiedlichen Ebenen deutlich schlechter als die anderen Kinder.
Im Folgenden gehen wir auf die wichtigsten Fragen zu den hohen Stresswerten aus Sicht der Kinder, Eltern und Lehrpersonen ein. Detaillierte Angaben zum wissenschaftlichen Vorgehen und den Resultaten der statistischen Auswertungen finden sich nachgelagert in den Kapiteln «Methoden» und «Resultate».