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Wein aus Österreich
Der
Weinbau in Österreich nimmt eine Fläche von rund 48'000 ha ein. Von gut 14'000
registrierten Betrieben füllen nur etwas über 4000 ihre Erzeugnisse in Flaschen
ab, während die übrigen Winzer andere Unternehmen mit ihrem Traubenmaterial
beliefern. Dabei ist klar erkennbar, dass immer mehr Kleinerzeuger zugunsten
von Grosskellereien von
der Bildfläche verschwinden.
Zu den grössten Weingütern zählen Lenz Moser, Wegenstein, Schloss Fels, Aigner, Toifl und Krems, die jährliche viele Millionen Flaschen Wein von den eigenen Rebflächen sowie von den Flächen ihrer Vertragswinzer erzeugen. Auch Star-Winzer wie Leo Hillinger, Gerhard Markowitsch, Hans Nittnaus, Franz Hirtzberger oder René Pöckl haben bei dem stetigen Strukturwandel der österreichischen Weinbaulandschaft gute Karten.
Die Weinbauregionen Österreichs
befinden sich allesamt im flacheren Osten und Südosten des Landes, und zwar in
den Bundesländern Burgenland, Wien, Niederösterreich und Steiermark. Im
Bergland spielt der Weinbau nur eine sehr untergeordnete Rolle.
In Österreich unterscheidet man verschiedene Weinkategorien. Landweine besitzen stets eine geschützte geographische Angabe (d.h. die Trauben müssen aus der angegebenen Weinbauregion stammen), während Qualitätsweine eine enger gefasste, geschützte Ursprungsbezeichnung aufweisen (d.h. die Trauben müssen aus dem angegebenen Weinbaugebiet stammen).
Daneben gibt es herkunftstypische Qualitätsweine, die aus einem von 16 DAC-Gebieten wie z.B. Weinviertel, Kamptal, Mittelburgenland, Wachau, Neusiedlersee oder Carnuntrum stammen.
Weiterhin unterscheidet man Prädikatsweine, die je nach den Eigenschaften der Trauben und dem Mostgewicht als Spätlese, Auslese, Eiswein, Trockenbeerenauslese usw. bezeichnet werden.
Angebaut werden überwiegend weisse Rebsorten, wobei der Grüner Veltliner einen Grossteil der Rebfläche einnimmt. Danach folgen Welschriesling, Riesling, Weissburgunder, Müller-Thurgau und Chardonnay. Bei den roten Rebsorten herrschen Zweigelt und Blaufränkisch vor.