Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03549.jsonl.gz/778

Das Tagebuch der jungen Amanda Amiet-Engel von Juli 1886 bis Januar 1887 ist fertig transkribiert. Es ist erstaunlich, wie viele Leute sie kannte – allein in Solothurn begegnete sie in diesen Monaten 150 Personen, die sie im Tagebuch mit Namen nennt!
Foto: Ballkarte aus dem Nachlass, Beginn der 1880er Jahre
Am 6. November 2022 wurde die Orgel des Klosters Visitation (Solothurn) nach der Restaurierung neu eingeweiht. Sie war 1864 von Charles Louis Kyburz erbaut worden und erklang im Juli 1885 zur Hochzeit von Amanda Engel und Arnold Amiet.
Es ist zwei Jahre her, seit ich mir die "Quarterrodel Gelb" aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts aus dem Solothurner Stadtarchiv habe vorlegen lassen. Darin habe ich die Witwe Amanda Amiet-Engel und ihre Mitbewohnerinnen an der Kapuzinergasse in Solothurn gefunden. Das waren wichtige Informationen beim Schreiben des Romans über Amanda!
Wir gehen in Möhlin auf Spurensuche zur Herkunftsfamilie von Amanda Tröndles Ehemann Oskar und erfahren dabei mehr über die Verwandtschaftsverhältnisse der Enten im Dorfbach als über diejenigen der Familie Tröndle.
Die Zeichenlehrerin Amanda Amiet-Engel ist im Juli 1886 Examens-Expertin in Solothurn, unter anderem an der Mädchenschule des Kapuzinerinnenklosters Nominis Jesu. "Ein gutes Glas Waadtländer auf die Strapazen" darf nicht fehlen – natürlich nicht für die Prüflinge, sondern für die Examenskommission!