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Wahrscheinlich wisst ihr alle, das After Effects eine Animationssoftware und teil der Adobe Creative Cloud ist – Doch seit wann existiert dieses Programm, wer hat es entwickelt und für welche Anwendungen eignet es sich genau? Diese Fragen wollte ich unbedingt herausfinden und habe mich deswegen auf die Suche nach den Antworten gemacht. Ausserdem wollte ich noch meine Skills mit dem Programm verbessern und habe einiges ausprobiert.
After Effects CC ist laut Adobe selbst der Branchenstandard für Animationen und visuelle Effekte. Die Applikation wurde aber nicht von Adobe selbst entwickelt, sondern von einer kleinen Software-Firma aus Providence, USA. Das unter dem Codenamen «Egg» veröffentlichte Programm wurde von David Herbstman, David Simons, Daniel Wilk, David M. Cotter und Russel Belfer mit C++ programmiert. Damals waren einfache Effekte und Transformationen eingebaut, es konnte aber schon mit Keyframes und mehreren Ebenen gearbeitet werden. Ausserdem gab es nur eine Version für den Mac. Bereits knapp ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung wurde die Firma inklusive Programm an die Aldus Corporation verkauft. Diese Firma hat selbst einige Programme im Angebot, welche eine Konkurrenz zu Adobe darstellten. Deswegen wurde Adobe Ende 1994 aktiv und führte die beiden Firmen zu einer zusammen. Adobe liess After Effects aber nicht verstauben, sondern brachte immer wieder neue Versionen auf den Markt. 2001 z.B. war es zum ersten Mal möglich, Bewegungsunschärfe zu maskieren, ausserdem konnten auch 3D-Ebenen erstellt werden. Der OpenGL Support folgte 2003. Diese Produktion war aber nicht günstig und die Kunden bezahlten bis über 3000 Franken für eine neue Version. Die allmähliche Preissenkung hat sicher auch dazu geführt, dass der Kundenstamm kontinuierlich gewachsen ist und dank der Studentenversionen wurde die Software auch für Hochschulen attraktiv. Bis 2003 wurde After Effects in zwei verschiedenen Versionen ausgeliefert (Standard und Professional). Nachher wurde nur noch auf die Entwicklung der Professional Variante gesetzt. Seit 2007 ist After Effects Teil der Creative Suite und seit 2013 der Creative Cloud. Aktuell kann After Effects als Einzelprodukt oder im Verbund der Creative Cloud erworben werden, Monats- und Jahresabrechnungen sind möglich. Grosse Firmen sowie Studenten profitieren von Vergünstigungen, einige Schulen haben auch direkt eine Vereinbarung bezüglich des Preises und können es noch günstiger anbieten.
Seit der Version 12.0 im Jahr 2013 ist auch eine Lightversion von Maxons Cinema 4D und Cineware integriert, somit können auch komplexere 3D-Welten oder Personen modelliert und animiert werden. After Effects verfügt auch über eine grosse Auswahl an Plug-Ins, mit denen die Fähigkeiten des Programms noch erweitert werden können oder gewisse Arbeitsschritte vereinfacht werden.
Anbei noch ein Video mit der Benutzeroberfläche der ersten Version von Adobe After Effects.
Wie ich bereits am Anfang erwähnt habe, habe ich mich bei After Effects selbst dahinter gemacht und hier sind die Resultate davon.
(ash)
Dieser Beitrag war die optimale Aufgabe mehr über die Hintergründe und die Entstehungsgeschichte von After Effects zugeben. Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass ich allgemein ein grosses Interesse für die Geschichte von diversen Themen, sei es Sport, Städteentwicklung oder auch Software habe, somit konnte ich mich perfekt austoben. Ausserdem musste ich noch Erfahrungen für weitere Aufgaben in After Effects sammeln.
Die Informationen selbst musste ich mir im Internet zwar zusammen suchen, ich habe jedoch nicht alles nur auf Wikipedia nachgeschaut, sondern auch anderen Quellen u.a. Adobe verwendet. Wenn die Information von Wikipedia selbst kam, habe ich sie jeweils über die Einzelnachweise oder mit einer weiteren Suche verifizieren lassen, sodass die Gefahr sinkt, dass ich falsche Informationen verwende.
Dank dieser Arbeit konnte ich nicht nur viel über die Geschichte lernen, sondern mich auch im Umgang mit dem Tool weiterentwickeln. Es hat mir sehr geholfen, wieder damit zu arbeiten und ich plane auch es in Zukunft weiter zu verwenden gerade für komplexere Übergänge mit Text, ist es sehr geeignet. Auch 3D Modelling ist mit dem Tool seit der Integration Cinema 4D möglich, ich will diesen Sommer auch testen, welche Vorteil dies im Vergleich zu Blender bietet oder ob diese Lightversion gar nicht so mächtig ist.
Fazit
Mit meinen Umsetzungen bin ich sehr zufrieden, ausser mit dem Feuer. Dort habe ich zwar sehr viel Zeit damit verbracht, das Licht in der Umgebung natürlich wirken zu lassen, die Flamme sieht aber nach wie vor noch etwas komisch aus und passt nicht so ganz ins Bild.