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Der gleichzeitige Konsum von dämpfenden Substanzen wie Alkohol, Ketamin, GHB/GBL, Lachgas, Benzodiazepinen und/oder anderen Opioiden mit Morphin ist gefährlich, da dabei ein erhöhtes Risiko für Erbrechen und Bewusstlosigkeit besteht. Die Gefahr zu ersticken ist gross!
Die Kombination mit Methoxetamin (MXE, Metha-Keta) verstärkt die opioide Wirkung.
Vom Mischkonsum von Opioiden mit DXM wird grundsätzlich abgeraten – es besteht ein erhöhtes Risiko für Störungen des zentralen Nervensystems sowie Herz- und Atemprobleme. Zudem senkt DXM die individuelle Opioid-Toleranz, weshalb die Gefahr für eine Überdosierung erheblich steigt.
Der Mischkonsum von Opioiden mit Stimulanzien (wie Kokain, Amphetamin, Methamphetamin) belastet den Körper und das Herz-Kreislaufsystem extrem. Die Wirkungen können sich gegenseitig überdecken, sodass sie subjektiv schwächer empfunden werden. Lässt die Wirkung der Stimulanzien vor den Opioiden nach, besteht die Gefahr einer verzögerten Überdosierung bis hin zu einer Atemdepression.
Morphin sollte nicht mit Medikamenten und Substanzen, welche die Serotonin-Konzentration erhöhen, konsumiert werden. Dazu gehören z.B. MDMA, 4-FA, Methamphetamin, Methyltryptamin sowie Migräne-Medikamente aus der Gruppe der Triptane, Tramadol, Tapentadol, Johanniskraut und MAO-Hemmer. Diese Kombinationen können ein lebensgefährliches Serotonin-Syndrom auslösen und zu Fieber, Blutdruckanstieg, Überhitzung, Durchfall, Krampfanfällen, Reflexsteigerung, Verwirrtheit und bis zum Koma führen.