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Imo Moszkowicz wurde 1925 als Sohn eines jüdischen Schuhmachers in Ahlen /Westfalen geboren. Im KZ Buna Monowitz entdeckte er seine schauspielerische Begabung und trat vor Häftlingen auf. Am Kriegsende wurde er befreit. Moszkowicz erhielt erste Engagements an der Jungen Bühne Warendorf und am Westfalentheater in Gütersloh. Anschliessend ging er nach Düsseldorf an die Dumont-Lindemann Schauspielschule, wurde aber sehr bald Regieassistent bei Gustaf Gründgens am Düsseldorfer Schauspielhaus und später bei Fritz Kortner am Berliner Schillertheater. Als Regisseur und Schauspieler wechselte er von dort an die Kammerspiele in Bue-nos Aires, inszenierte in Sao Paulo und in Tel Aviv. Mit über 200 Fernsehfilmen und -serien sowie Spielfilmen zählt Imo Moszkowicz zu den bedeutenden Vertretern der Branche.
Moszkowicz wurde mit dem Grossen Bundesverdienstkreuz der BRD ausgezeichnet; er erhielt den Bayerischen Fernsehpreis 1995, den Scopus Award 2002 der Universi-tät Jerusalem, den Oberbayerischen Kulturpreis 2003. Im März 2006 wurde ihm die Ehrenbürgerschaft der Stadt Ahlen verliehen.