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Die Aktie der Credit Suisse fällt nach Börseneröffnung am Donnerstag um 3,4 Prozent auf 6,71 Franken. Der Swiss Market Index verliert 0,7 Prozent.
Die Credit-Suisse-Aktie schloss am Mittwoch angesichts der Gebotsspekulationen um 3,8 Prozent fester bei 6,96 Franken, nachdem sie im Tagesverlauf nach einer Gewinnwarnung bis 8 Prozent im Minus gelegen hatte. State Street gingen 5,4 Prozent leichter bei 69,04 Dollar aus dem Handel.
Der Finanzblog Inside Paradeplatz hatte berichtet, State Street plane ein Übernahmegebot für die Credit Suisse, das einen Aufschlag von gut 40 Prozent vorsehe. Der Vorstoss von State Street stehe unmittelbar bevor, zitierte der Blog einen Insider.
Verantwortlich für den Rükzug der Aktie der Credit Suisse wird wohl eine Stellungnahme von State Street. "Wir werden nicht auf einen früheren Nachrichtenbericht reagieren", teilte State Street am Mittwoch per Email auf Anfrage von Bloomberg mit. "Wie wir bereits besprochen haben, konzentrieren wir uns auf die bevorstehende Übernahme des Geschäftsbereichs Investors Services von Brown Brothers Harriman."
Beobachter beurteilen einen möglichen Deal zwischen State Street und der CS ohnehin skeptisch. "Aus vielen Gründen halten wir diese Kombination für höchst unwahrscheinlich", erklärte Ken Usdin von Jefferies in einer Analyse. "Basierend auf dem Kapitalniveau, dem bevorstehenden BBH-Deal von State Street und der Fülle laufender rechtlicher und geschäftlicher Herausforderungen der Credit Suisse."
Der Marktwert der Credit Suisse beträgt 18,5 Milliarden Franken. State Street wird an der Börse mit über 25 Milliarden Dollar bewertet. Wahrscheinlicher als eine volle Credit-Suisse-Übernahme wäre laut Kyle Sanders von Edward Jones der Kauf nur der Vermögensverwaltung des Schweizer Konzerns. "Das könnte mehr Potenzial haben", sagte der Analyst Bloomberg am Telefon. "Einiges spricht dafür, dass State Street bestrebt ist, einen Deal im Bereich der Vermögensverwaltung zu tätigen."
(cash/Bloomberg)