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Beim Einatmen gelangt die Luft über Nase oder Mund durch die Luftröhre zur Lunge. Im Brustkorb teilt sich die Luftröhre, damit beide Lungenflügel versorgt werden. Die beiden Luftrohräste werden Bronchien genannt und verzweigen sich in der Lunge immer feiner. Durch diese gelangt die Luft schliesslich in die Lungenbläschen. Dort erfolgt die Aufnahme von Sauerstoff und die Abgabe von Kohlendioxid aus dem Blut. Dieser Vorgang nennt sich Gasaustausch und findet im Lungenkreislauf statt. Koordiniert wird die Atmung über das Atmungszentrum im Hirnstamm.
Je besser die Körperzellen mit Sauerstoff versorgt sind und je effektiver der Abtransport von Giftstoffen vollzogen wird, desto stärker und gesünder fühlt sich der Mensch – körperlich wie auch geistig. Die Atmung hat einen grossen Einfluss auf die Psyche und das vegetative Nervensystem.
Studien beweisen, dass tiefes, gleichmässiges Atmen einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System hat. Der Blutdruck sinkt und bestehende Krankheiten wie Asthma, chronische Bronchitis, Verdauungsstörungen, Migräne, Schlafstörungen oder Burnout können durch eine gezielte Atmung gelindert werden.
Weitere Informationen zur Atmung und der Lunge erhalten Sie unter www.lungenliga.ch.