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Der S&P-500-Index befindet sich seit 1932 in einem klaren Aufwärtstrend, wobei der Trendkanal nur während der Internet-Blase nach oben durchbrochen wurde.
Hat der Trendkanal weiter Bestand, ist für den US-Leitindex nach acht Jahren Trump-Präsidentschaft ein Tief von etwa 1375 Punkten möglich bis hin zu einem Hoch von rund 4300 Zählern. In anderen Worten würde dies vom heutigen Stand ein Minus von 42 Prozent bedeuten oder ein Plus von 81 Prozent.
Die langfristige Betrachtungsweise seit 1932 macht deutlich, dass jede Menge Raum für Enttäuschungen vorhanden ist. Das Aufwärtspotenzial ist gleichzeitig begrenzt, sodass eher eine schwerfällige Bewegung als eine Rally im Stile der 90er Jahre gesehen wird, als sich der S&P verfünffacht hat.
Interessant ist, dass die Finanzkrise von 2008 nicht zu einem Bruch des Trendkanals nach unten geführt hat. Das deutet darauf hin, dass alles noch schlimmer hätte kommen können.
(Bloomberg)