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"Es war wirklich nett von ihm, das zu tun, und wir werden es wertschätzen", sagte der neue US-Staatschef bei der Amtseinführung von mehreren Spitzenverwaltungsbeamten. Es ist seit langem in den USA eine Tradition, dass ein scheidender Präsident seinem Nachfolger einen persönlichen Brief hinterlässt.
"Ich kam ins Oval Office und habe diesen schönen Brief von Präsident Obama vorgefunden", sagte Trump. "Wir werden es für uns behalten. Und wir werden nicht einmal der Presse sagen, was in dem Brief steht." Trumps Verhältnis zu den Medien gilt als gestört, er fühlt sich regelmässig unfair behandelt und falsch dargestellt.
Die Inhalte anderer Willkommensbriefe im Oval Office wurden dagegen durchaus bekannt: Als besonders elegant gilt das Schreiben von Ex-Präsident George Bush an seinen Nachfolger Bill Clinton im Jahr 1993. "Ihr Erfolg ist jetzt der Erfolg unseres Landes", schrieb Bush, der von Clinton nach nur einer Amtszeit aus dem Weissen Haus verdrängt wurde. Er drücke ihm ganz fest die Daumen. "Viel Glück."
Es werde "sehr harte Zeiten" geben, die durch Kritik und das Gefühl, unfair behandelt zu werden, "noch schwieriger" erschienen, schrieb Bush senior. Doch habe er das Oval Office auch an seinem letzten Tag als Präsident noch mit derselben "Verwunderung" und demselben "Respekt" betreten, wie an seinem ersten.
(SDA)