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Im Schatten der Glühbirne
Einleitung
Die Spieler müssen einem Weg durch die ganze Kapelle (oder durch ein anderes Gebäude) folgen und dabei gewisse Aufgaben lösen und Spiele machen. Der Weg ist genau vorbestimmt: Es gibt eine riesen Menge von Zetteln, die im ganzen Haus verteilt sind. Auf jedem Zettel steht, wo der nächste gefunden werden kann. An gewissen Stellen muss zuerst ein Rätsel, eine Aufgabe gelöst werden, damit die Spieler den Standort des nächsten Zettels herausfinden. Das Ziel: Während der Spieldauer den ganzen Weg abarbeiten. Am Schluss sollten die Spieler wieder dort sein, wo sie begonnen haben. Die Spieler machen sich in 3-er-Gruppen ans Werk.
Das Spiel
Die Spieler gelangen von jedem Zettel zum nächsten, das heisst, auf dem Zettel steht das nächste Ziel oder die Spieler müssen es irgendwie herausfinden. Die Zettel sehen volgendermassen aus (Beispiel):

Backofen
Klavier
Kühlschrank
Es wird angegeben wo der letzte Zettel war (Backofen), wo man sich im Moment befindet (Klavier) und wo das nächste Ziel liegt (Kühlschrank). Der nächste Zettel könnte so aussehen:

Klavier
Kühlschrank
Keller
Das Zettelspiel ist zu einem Kreis zusammengeschlossen, könnte also im Prinzip unendlich gespielt werden. Ziel ist es, eine Runde zu machen, also bis man wieder beim Ausgangspunkt ist (...und das dauert ein Weilchen!).
Die Zettel sollen so angebracht sein, das die Spieler sie beim normalen Durchgehen nicht sehen können. Also wenn möglich verstecken, z.B. innen am Schrank, unten am Stuhl, hinter dem Vorhang usw.
Zentral im Haus ist der «Glühbirnenposten». An diesem Posten müssen bestimmte Rätsellösungen und ähnliches abgegeben werden. Der Leiter am «Glühbirnenposten» kann allgemeine Auskunft zum Spiel geben.
Erklärungen an die Spieler
Das Material
Die Beilagen
Kommentar
Zum besseren Verständnis (diverse Anmerkungen der Jungschar Langete):
Die Posten und Ortsbezeichnungen sind auf die Kapelle in Langenthal zugeschnitten. Bei manchen Posten kannst du sicher nicht ganz nachvollziehen, was genau gemeint ist. Du kannst aber die Idee aufnehmen und etwas kreieren, das euren Verhältnissen angepasst ist.
Bei diesem Spiel hatte die Jungschi Langete ungefähr 80 Zettel aufgehängt (Beispiel siehe oben). Davon sind 22 solche Posten, bei denen eine bestimmte Aufgabe gelöst werden musste. Die meisten Posten sind unbemannt. Darum ist es von Vorteil wenn sich ein oder zwei Leiter frei im und ums Haus bewegen und dafür sorgen, dass alles mit rechten Dingen zu und her geht. Weil es an den meisten Posten keine Leiter hat, müssen die Aufgaben präzise beschrieben werden. Auf den Abdruck dieser Beschriebe haben wir verzichtet, da du sie ohnehin auf eure Verhältnisse abstimmen müsstest.