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Mujinga Kambundji und Pascal Mancini verpassen an den Hallen-EM in Prag die Medaillen über 60 m als Fünfte jeweils nur knapp. Kambundji verbessert im Final den Schweizer Rekord über 60 m noch einmal.
Nachdem Kambundji bereits im Halbfinal mit 7,15 Sekunden einen Schweizer Rekord aufgestellt hatte, verbesserte die 22-jährige Bernerin ihre Bestzeit im Final trotz eines mässigen Starts noch einmal um vier Hundertstelsekunden. Mit 7,11 Sekunden verpasste Kambundji die Bronzemedaille nur um zwei Hundertstelsekunden. Gold holte in 7,05 Sekunden die Holländerin Dafne Schippers, die Sprint-Königin der Europameisterschaften 2014 in Zürich, vor der erst 19-jährigen Britin Dina Asher-Smith (7,08) und Verena Sailer aus Deutschland (7,09).
Ebenfalls haarscharf an einer Medaille schrammte Pascal Mancini vorbei. Der 25-jährige Freiburger wurde im Final über 60 m in 6,62 Sekunden wie Kambundji Fünfter. Gold holte der britische Top-Favorit Richard Kilty (6,51), sein Landsmann Chijindu Ujah war nach einem Fehlstart disqualifiziert worden. Im Halbfinal hatte Mancini mit 6,60 Sekunden den von Cédric Grand gehaltenen Schweizer Rekord egalisiert.
SDA-ATS