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Christian Gonzenbach: "Occam's razor. Das Elementartheorem."
22.01.2012 Ferme-Asile, Sion, Centre artistique & culturel, Ausstellung bis am 25. März 2012
Anhand einer Sammlung von Werken - Skulpturen, Installationen, Videos - teilt Christian Gonzenbach mit den Besuchenden seine Faszination für die Teilchenphysik und die Quantenmechanik. Er praktiziert eine "Metabolisierung" der Wissenschaftstheorien, indem er Werke ohne illustrativen und pädagogischen Charakter realisiert. Der Künstler befreit sich von allen herkömmlichen Konventionen und verleiht der Wissenschaft in seinen poetischen Werken neue Perspektiven.
Der Ausstellungstitel "Occam's razor" bedeutet im wörtlichen Sinne Parsimonie oder übertriebene Sparsamkeit. In der Wissenschaftstheorie findet der Begriff Anwendung, wenn man von zwei möglichen Erklärungen für ein und dasselbe Phänomen die einfachere bevorzugt. Man wählt also den einfachsten Weg zur Erlangung maximaler Effizienz.
Der Untertitel der Ausstellung, "Das
Elementartheorem", bezieht sich auf diese Vereinfachung, erinnert aber auch an
den Begriff des Elements und der Partikel. Denn einige der Ausstellungsobjekte
befassen sich ebenfalls mit Nanomaterialien, Fragmenten und Korpuskeln in
Bewegung.
Geboren 1975, beschäftigte sich Christian Gonzenbach zuerst mit Biologie, um sich dann dem Studium der Künste in der Schweiz und in London zuzuwenden. Während eines Jahres hielt er sich im CERN auf, wo er im Physiklabor von Professor Martin Pohl arbeitete.
Als Künstler wurde er von der University of Art and Design (Kyoto), der l'EPFL (Lausanne), der ENSA (Paris-Versailles), der University of Guelph (Toronto), dem San Fransisco Art Institute und dem Royal College (London) eingeladen.
Christian Gonzenbach wohnt in Genf und unterrichtet an der HEAD.
Konferenz: 09.02.2012 um 20h30 - "Refaire le monde"
Eine von Christian Gonzenbach und Professor Martin Pohl (UNIGe- und CERN) gemeinsam gehaltene Konferenz, um weiter in das spannende Universum der zeitgenössischen Physik vorzudringen.
fas
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