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Angus Bethune (Charlie Talbert) führt ein typisches komplexbeladenes Teenager-Leben. Obwohl er hochintelligent, gutmütig und ein guter Football-Spieler ist, hat er es bislang nicht geschafft, von den Mitgliedern der In-Clique seiner Schule akzeptiert zu werden. Das hängt nicht nur damit zusammen, dass er ziemlich pummelig ist. Obwohl er sich krampfhaft bemüht, sich an seine Umwelt anzupassen, ist er halt trotzdem anders. So philosophiert er ständig über die Welt und seine Situation, zum Teil mit seinem besten Freund Troy (Chris Owen), der auch ein ziemlicher Aussenseiter ist. Ein Thema für sich ist seine lebenslustige, liebevolle und vorallem überaus unkonventionelle Familie: Seine Mutter (Kathy Bates), die gerne Meisterin im Armdrücken werden will und sein 71jähriger Grossvater (George C. Scott), der gerade eine Frau heiraten will, die jung genug ist, um Angus Schwester zu sein. Das grösste Problem für Angus ist aber, dass er in das hübscheste Mädchen der Schule verliebt ist. Melissa (Ariana Richards) ist (natürlich) Cheerleaderin und will mit Angus nichts zu tun haben. Ausserdem interessiert sich der Schul-Star Rick Sandford (James van der Beek) auch für Melissa. Rick vergnügt sich damit, Angus mit brutalen Methoden und derben Scherzen einzuschüchtern. Als Angus zum Ballkönig und Melissa zur Ballkönigin gewählt wird, was von Rick so eingefädelt wurde, kommt es am Erstsemester-Winterball zum Showdown. Wird Angus wieder einmal gedemütigt werden? Wie wird Melissa auf ihn reagieren?
Teenager und ihre Probleme, akzeptiert zu werden - ein Thema, das schon hundertmal aufgegriffen wurde. Angus hat dank der sympathischen Darstellung des Titelhelden und vorallem seiner schrägen Familie trotzdem etwas zu bieten. Auch Kathy Bates ist ein Argument, sich Angus anzusehen. Richtig ansprechen wird der Film aber wohl eher ein jüngeres Kinopublikum, denn es gibt unzählige Streifen, die das gleiche Thema auf eine coolere Art und Weise angehen (sich dann aber auch explizit an ältere Zuschauer richten). Obwohl die Story ziemlich simpel ist, können Kids, die sich selber als Aussenseiter fühlen, sicher etwas daraus lernen. Nämlich, dass man sich nicht krampfhaft der Umgebung anpassen, sondern seinen eigenen Weg gehen soll.
Bewertung: *** (von 5*)
Daniel Schneider
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