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Ein Spektakel zum Saisonschluss
Parallelslalom als Finale des Freiburger Alpin Cups
Premiere beim Final des Freiburger Alpin Cups 2004: Frédéric Despont und Olivier Monney wurden ex aequo als Sieger erklärt. Bei den Damen siegte die Jaunerin Salomé Mooser und bei den Junioren Steve Pasquier, Epagny.
Von WALTER BUCHS
Die Alpinen der Region haben ihre Rennsaison am Wochenende mit einem Parallelslalom in Charmey abgeschlossen, wie dies seit Beginn des Freiburger Cups der Fall ist. Am Samstag feierten die Kinder und JO und am Sonntag die Junioren und Senioren das grosse Schlussfest des zu Ende gehenden Winters.
Kluge Taktik von Salomé Mooser
Bei den Damen setzte sich nicht unerwartet die Jaunerin Salomé Mooser im Final gegen Céline Fragnière, Le Mouret, durch. Bei den Selektionsläufen, die am Vormittag ausgetragen wurden, hatte Salomé Mooser bereits die klar schnellste Zeit gefahren und ihre schärfste Konkurrentin, Dominique Pilloud vorentscheidend distanziert. Bei den Ausscheidungsläufen am Nachmittag ging sie dann auf der sehr anspruchsvollen und unruhigen Piste keine Risiken ein und begnügte sich damit, ihre Konkurrentinnen auf Distanz zu halten, was ihr den Tagessieg einbrachte.
Turbulenter ging es bei den Junioren zu und her, da sich die beiden Schnellsten des Selektionslaufes, Eric Buchs, Jaun, und Christian Vial, SAS Lausanne (Le Mouret), am Schluss mit den Rängen vier und fünf begnügen mussten. Nachdem Junioren-Cupsieger Eric Buchs im Halbfinal vom Schiedsrichter fälschlicherweise disqualifiziert worden war, weil er in einem Lauf das Ziel «nur» mit einem Ski passiert hatte, war der Weg für den nachmaligen Sieger Steve Pasquier frei.
Beide Finalisten ausgeschieden
Bei den Herren I kämpften sich Olivier Monney, La Roche, der bei den Selektionsläufen Tagesbestzeit gefahren war, und Frédéric Despont, Le Mouret, zum Teil nur knapp und mit Mühe bis in den Final vor. Dort hatte keiner die beiden Läufe, die es pro Durchgang zu bestreiten gab, korrekt passiert. Allgemeine Ratlosigkeit, was jetzt zu geschehen hatte. Schliesslich wurden beide von der Jury ex aequo als Sieger erklärt. Das kleine Final um den dritten Rang entschied Rolf Boschung, Jaun, für sich.
Einen eher unerwarteten Sieg feierte ebenfalls in der Kategorie Herren II Daniel Bielmann, Treyvaux, vor Bruno Zbinden, Schwarzsee. Auch in dieser Kategorie gab es nämlich zahlreiche spektakuläre Stürze, wobei sich der eine und andere auch Verletzungen zuzog. Für die tadellos und ohne Unterbruch arbeitenden Helfer war es nämlich nach dem Schneefall am Morgen und dem Wärmeeinbruch ab Mittag schwierig, ja fast unmöglich geworden, die Piste in einem einwandfreien Zustand zu erhalten. Zudem machte sich mit fortschreitendem Wettkampf auch die Müdigkeit bemerkbar. Nach dem ereignisreichen Tag waren sich dann aber neben den Organisatoren doch auch die Rennläufer und die zahlreichen Supporter, die bis zum Schluss ausgeharrt hatten, einig: «Ende gut, alles gut!»