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Sie heisst «So wird mir der Weg gewiesen. 150 Jahre Siegfried Wagner (1869-1930)» und thematisiert unter anderem die künstlerischen Fähigkeiten vom Sohn des berühmten Komponisten.
Die Sonderausstellung zeigt aber auch die familiären Zwänge auf, die Siegfried Wagner nötigten, seine Homosexualität geheim zu halten und eine Familie zu gründen, um die Dynastie zu sichern, wie die Stadt Luzern am Montag in einer Medienmitteilung zum Saisonstart des Richard Wagner Museums schreibt.
Siegfried Wagner, der Sohn des Komponisten Richard Wagner und seiner Geliebten Cosima von Bülow, war vor 150 Jahren am 6. Juni 1869 in Tribschen geboren worden. Cosimas Tagebucheintrag nach soll die aufgehende Sonne den Salon in orangefarbenen Glanz getaucht und vor dem Fenster sollen die Vögel gezwitschert haben. Sie notierte: «Richard zerfloss in Tränen.»
Ein Jahr nach der Geburt seines Sohnes vollendete Wagner für seine unterdessen angetraute Frau eine Komposition mit der Bezeichnung «Tribschener Idyll mit Fidi-Vogelgesang und orangem Sonnenaufgang». Später wurde das Werk in «Siegfried-Idyll» unbenannt.
Die Ausstellung wird am Sonntag, 31. März eröffnet und dauert bis am 30. November.