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Zum CVP Reaktion zur FDP/SVP Zusammenarbeit für einen bürgerlichen Regierungsrat, Höfner vom 7. Januar 2020
Autopionier Henry Ford sagte einst, dass es die einzige Mission eines Politikers sei, gewählt zu werden. Wenn sich die FDP gemeinsam mit der SVP zu einer freiheitlichen bürgerlichen Politik bekennt und dies ohne Scheuklappen oder falsche Scham kommuniziert, dann hat das in unserer direkten Demokratie nichts mit Machterhalt zu tun, sondern mit Pragmatismus. Wenn die CVP kritisiert, dass die FDP mit der SVP «zusammen ins Bett» gehe, dann klingt das aus zwei Gründen scheinheilig: Erstens sind keine drei Monate vergangen, seit sich die CVP mit der altlinken SP ins gleiche Bett legte, um einen Sitz im Ständerat zu ergattern. Und zweitens hat die Parteispitze der selbstdeklarierten «einzigen bürgerlichen Partei» das Angebot abgelehnt, ihre Kandidaten auf eine gemeinsame bürgerliche Liste zu setzen, auf der auch die bürgerlichen Regierungsratskandidaten der SVP draufstehen sollten.