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Wie geil ist das denn – wir sind in einem über und über mit tropischem Regenwald bedeckten Land und verstehen die Leute hier und zwar dank unserem Schweizerdeutsch. Kostprobe gefällig?
Ongeveer 94% van de totale landoppervlakte van Suriname is bedekt met tropisch regenwoud. Het bos heeft een enorme rijkdom aan bomen en is het gehele jaar door groen. Zo kun je bijvoorbeeld 200 verschillene bomen viden in een blok van 1000 vierkante meter. Met het veranderende klimaat spelen deze bossen een belangrijke rol bij de opname en vastlegging van koolzurgassen. Bossen hebben daarnaast een recreatieve functie, en zorgen envoor dat het gehele bosesosysteem goed functioneert.
Klappt, gell!
Aber bevor wir uns ins Hinterland Surinames schlagen, gilt unsere Aufmerksamkeit der Hauptstadt Paramaribo, UNESCO-Weltkulturerbe.
Dazu stand heute Morgen Gilbert als Guide für uns beide bereit. Zuerst führte er uns bei erstaunlich gemässigtem wenngleich feuchten Klima zum Palmentuin, dem zentralen Palmengarten von Paramaribo.
Danach führte er uns zum Fort Zeelandia, einem einst lediglich mit Palisaden gesicherten Handelssitz, der später zu einem Fort mit Bastionen ausgebaut wurde. Nach der Unabhängigkeit von den Niederlanden 1975 wurde es zum Museum umgewandelt. Leider wurde es in den Achtzigerjahren während der Militärdiktatur erneut als Gefängnis benutzt. Oppositionelle wurden hier gefoltert und anschliessend in den in das Geschichtsgedächtnis Surinames eingebrannten Dezembermorden im Hof des Forts erschossen.
Vorbei am Regierungssitz gingen wir der Henck Arronstraat entlang zur St. Petrus en Paulus Basiliek, der schönen Holzkirche Paramaribos, welche 2014 von Papst Franziskus zur Basilika minor erhoben wurde. Die Kirche hat allerdings mitunter ganz weltliche Probleme, namentlich Holzwurmbefall. Und so spendeten wir beiden etwas zu deren Erhalt.
Suriname ist ein multiethnischer Staat. Viele Einwohner sind Nachfahren von Sklaven, beinahe ebenso grosse Anteile sind indischer und indonesischer Abstammung und ein Teil der Bevölkerung ist indigen. Hinzu kommen natürlich viele Leute, die aus Ehen verschiedener Ethnien hervorgegangen sind. Kurz, in Suriname ist verwirklicht, was vielen Leuten in vielen Ländern ein Greuel ist. Suriname ist stolz auf seine Multiethnizität, Rassismus gibt es hier nicht, auch keine ethnischen Probleme, dazu ist die Bevölkerung viel zu vermischt. Könnte das nicht ein Vorbild für andere Nationen sein?
Beinahe als Symbolbild dafür stehen in Paramaribo die für Juden auf der ganzen Welt wichtige Neveh Shalom Synagoge und die Keizerstraat Moschee mit ihren vier Minaretten direkt nebeneinander.
Vorbei am Hotel Krasnapolsky gingen wir zum Paramaribo River und dann der Waterkant entlang.
Mittlerweile tropften wir wie zwei nicht mehr ganz dichte Eimer und waren dann auch ganz froh, für einmal bereits um die Mittagszeit ‚Feierabend‚ zu haben.
Allerdings galoppierten wir dann nochmals entlang der Waterkant zurück ins Zentrum, weil der Mensch sich ja auch noch ernähren muss. Den Nachmittag nutzten wir dann beim Konsum zweier Kokosnüsse, respektiver deren flüssigen Inhalts, für das Tagebuch- und Blogführen.