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Sportfonds Kanton Zürich
Erträge aus Glückspielen und Sportwetten
Jedes Jahr werden in der Schweiz für Hunderte von Millionen Franken Zahlenlotto gespielt, Lose gekauft und Sportwetten getätigt. Ein Teil der Gewinne aus diesen Aktivitäten kommt dem Sport zu Gute.
Die Interkantonale Landeslotterie, die unter dem Namen Swisslos auftritt, ist für die Ausschüttung von jährlich rund 80 Millionen Franken an sportfördernde Institutionen verantwortlich.
Die Swiss Olympic Association, der Dachverband aller nationalen Sportverbände, der Schweizerische Fussballverband und der Schweizerische Eishockeyverband erhalten rund einen Viertel davon. Diese Gelder sind vor allem für die Unterstützung des Spitzensports bestimmt.
Die übrigen drei Viertel werden nach einem bestimmten Schlüssel (Bevölkerungszahl und Einsätze pro Kanton) auf die Kantone verteilt und sind von diesen für den Jugend- und Breitensport auf ihrem Gebiet einzusetzen.
Auch der Sport im Kanton Zürich profitiert
Das Sportamt ist gemäss Verordnung über das Sportamt und die kantonale Sportkommission zuständig für die Belange des kantonalen Sportfonds.
Ab 1. Januar 2016 tritt die Gesetzesänderung in Kraft, wonach künftig 30 Prozent der Lotteriegelder im Kanton Zürich in den Sportfonds fliessen. Damit fliessen ab 2016 jährlich rund 23 Millionen Franken (bisher 16 Mio. Franken) in den kantonalen Sportfonds.
Ab 2016 werden maximal 6.3 Millionen Franken (bisher max. 5 Mio. Franken) der jährlich in den Sportfonds fliessenden Mittel gemäss Leistungsvereinbarung dem Zürcher Kantonalverband für Sport (ZKS) zur treuhänderischen Verwaltung überwiesen. Der ZKS bearbeitet die Gesuche um Unterstützung seiner Mitgliederverbände und deren Vereine und stellt Antrag über die Verwendung dieses sogenannten Verbandsanteils. Mit dem Verbandsanteil werden vor allem Aktivitäten, Anlagen und Sportmaterial von Sportverbänden und -vereinen des ZKS unterstützt.
Die restlichen rund 16 Millionen Franken der jährlichen Sportfondsmittel werden für den baulichen Unterhalt des kantonalen Sportzentrums Kerenzerberg, für Sportanlagen von Gemeinden und Dritten, für Sportveranstaltungen sowie für Projekte des Sportamts bzw. Sportprojekte von Dritten eingesetzt.