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Der hohe Rumpelturm, auch Ketzerturm genannt, stand am unteren Ende der Kleinbasler Landfront und gewährte einen Ausblick bis zu den Langen Erlen. Der Zinnenkranz des quadratischen Eckturms und der angrenzenden Stadtmauer war überdacht; die darunter liegenden Räume waren in den 1860er Jahren als Lagerhallen und Arbeiterwohnungen für die Florettspinnerei Ryhiner & Söhne hergerichtet. Der Stadtgraben um den Turm herum wurde schon 1833 aufgefüllt, die Niederlegung des zwischen dem Clarabollwerk und dem Bläsitor gelegenen Rumpelturms und der anstossenden Befestigungsmauern erfolgte 1865.