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Die Aktionäre der Grossbank Credit Suisse stimmen der Kapitalerhöhung zu. Damit erhält die Bank rund 4 Milliarden Franken zusätzliches Kapital.
Die Aktionäre stimmten dabei mit einem Ja-Stimmenanteil von 99,4 Prozent der Kapitalerhöhung zu. An der ausserordentlichen Generalversammlung waren 424 Aktionäre anwesend.
Das Ergebnis wurde erwartet, da kein Stimmrechtsberater eine ablehnende Stimmrechtsempfehlung abgab. Auch die Schweizer Stimmrechtsberater Ethos empfahl ein Ja.
CS-Chef Tidjane Thiam führte in seiner Ansprache aus, wofür die Grossbank das zusätzliche Kapital verwenden will. Einerseits erlaube das Geld, die laufende Restrukturierung fortzusetzen, sagte Thiam. Bis zum Abschluss 2018 will die Credit Suisse in den Umbau der Bank rund 900 Millionen Franken investieren.
Andererseits soll das zusätzliche Geld der Bank Wachstum ermöglichen. «Mit ihrer Unterstützung wollen wir weiterhin in den Ausbau unserer renditestarken Geschäftsbereiche in der Vermögensverwaltung sowie dem Beratungsgeschäft investieren», sagte Thiam. Beim Handelsgeschäft dagegen sei kein erneuter Ausbau vorgesehen.
Einige Aktionäre nutzen die ausserordentliche Generalversammlung, um erneut Kritik an der Entschädigungspolitik der Grossbank zu üben. So forderte ein Aktionär die Bank auf, nur dann Boni auszuzahlen, wenn die Bank auch einen Betriebsgewinn schreibe. Ein anderer warb für ein Nein zur Kapitalerhöhung mit dem Argument, dass die Bank zuerst beweisen müsse, dass sie mit Geld umgehen könne.