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Cortinas Kleinflughafen war in den 70er Jahren nach einigen tödlichen Unfällen geschlossen worden. Ziel einer Wiedereröffnung ist es, mehr VIP-Gäste in die Ortschaft zu bringen.
Investitionen seien zur Verlängerung der Landesbahn von 1280 auf 1600 Meter notwendig. "Flugzeugen genügen heute 500 Meter zum Start und zur Landung", meinte Fabrizio Carbonera, Pilot und Sprecher des Komitees "Cortinairport", das sich für die Wiedereröffnung des Flughafens engagiert.
Kleinflugzeuge mit 30 Plätzen könnten bis zu fünf Mal pro Tag starten und landen, meinte Carbonera laut der Tageszeitung "Corriere della Sera" am Mittwoch.
Ein Investorenkonsortium sei bereit, zehn Millionen Euro in das Projekt zu investieren, berichtete das Blatt. Zu den Interessenten würde auch ein Schwergewicht der italienischen Industrie zählen, dessen Name nicht bekannt gegeben wurde.
Luca Zaia, Präsident der Region Venetien, zu der Cortina gehört, begrüsste das Projekt. "Ein Flughafen würde zur Förderung des Qualitätstourismus beitragen. So wie Gemeinden am Meer mit Häfen für Luxusjachten ausgestattet sind, so sollen auch Berg-Ortschaften gut ausgerüstet sein", so Zaia. Erst kürzlich sei in der Dolomiten-Ortschaft Asiago ein renovierter Kleinflughafen eingeweiht worden.
Der Präsident der alpinen Bergführer, Luca Dapaz, positionierte sich nicht grundsätzlich gegen das Projekt, warnte jedoch vor der Umweltbelastung. "Was werden die Touristen, die auf den Bergspitzen Ruhe suchen, sagen, wenn ständig Flugzeuge über ihre Köpfe kreisen?", frage Dapaz.