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Diskrepanz zwischen Evidenzlage und Erfahrungswerten
In Einzelfällen zeigte sich eine erhebliche symptomlindernde Wirksamkeit von Arzneimitteln mit Cannabinoiden. Auch einzelne Studienergebnisse stützen positive Effekte. Die allgemeine Evidenzlage ist zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht eindeutig.
Seit einem Jahr kann in der Schweiz Patienten mit Multipler Sklerose ohne vorgängige Sonderbewilligung Sativex® verschrieben werden, ein Spray, das Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) enthält. THC wirkt unter anderem muskelrelaxierend und psychoaktiv, CBD analgetisch, antikonvulsiv, neuroprotektiv und anxiolytisch. Studien zeigen eine moderate Wirkung...
Cannabis ist neben Nikotin und Alkohol eine der am häufigsten psychotropen Substanzen weltweit. Welche Auswirkungen hat regelmässiger Cannabis-Konsum auf die Wahrscheinlichkeit an einer Psychose zu erkranken? Wie wirkt er sich aus bei Personen mit einer Prädisposition oder bei bereits Erkrankten?
Cannabiskonsum hat perinatal potenziell schädigende Effekte. Die Rate an Aborten, kongenitalen Fehlbildungen, Frühgeburten oder anderen Komplikationen ist jedoch nicht erhöht. Ein chronischer Cannabisabusus der Mutter ist bei Säuglingen mit einem höheren Risiko für Sudden Infant Death Syndrome verbunden und kann bei Kindern zu Arousal- und Regulationsstörungen führen.
Die Pleura bedeckt als seröse Schicht die Thoraxorgane und die innere Skelettseite zur Thoraxhöhle. Die geringe Normalmenge an Pleuraflüssigkeit, die für ein reizfreies Pleuragleiten verantwortlich ist, wird hauptsächlich in der parietalen Pleura sowohl produziert als auch über Lymphwege resorbiert.
Zur Inhalation stehen bei Kindern im Wesentlichen drei verschiedene Systeme zur Verfügung: Dosieraerosole, Trockenpulverinhalatoren und Feuchtvernebler. Darüber hinaus gibt es Weiterentwicklungen von Inhalatoren und es kommen Systeme mit neuen Eigenschaften auf den Markt.
Die medikamentösen Möglichkeiten in der Behandlung des Lungenkarzinoms haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Neben der klassischen Chemotherapie rücken die Immuntherapie und die zielgerichtete Therapie von Treibermutationen immer weiter in den Vordergrund. Der Stellenwert der Biopsie und auch Re-Biopsie unter Therapie ist enorm gestiegen.
Ist die durch neurodegenerative Erkrankungen hervorgerufene Sterblichkeitsrate bei Fussballprofis tatsächlich erhöht? Zu diesem Ergebnis kam eine retrospektive Kohortenstudie, die aktuell im «The New England Journal» publiziert wurde. Wie lässt sich das Risiko medizinisch erklären?