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200 neue Genossenschaftswohnungen auf Basler Lysbüchel-Areal
Der Kanton Basel-Stadt stellt seinen Eigentumsanteil auf dem Lysbüchel-Areal im Norden des St. Johann-Quartiers für den Bau neuer Genossenschaftswohnungen zur Verfügung. Jenes Baufeld hat das Potential für rund 200 neue Wohnungen.
Der Regierungsrat hat beschlossen, das Baufeld 4 auf dem Lysbüchel-Areal für Genossenschaftswohnungen zur Verfügung zu stellen.
Der Kanton will sein Baufeld, das an bereits bestehende Wohngebiete im Quartier grenzt, im Baurecht abgeben, teilte die Basler Regierung am Dienstag mit. Neben den Genossenschaftswohnungen sind auf dem Arealteil des Kantons bereits ein neues Primarschulhaus und ein ausgedehntes Kultur- und Gewerbezentrum geplant. Der grössere Teil im Norden des Lysbüchelareals gehört den SBB. Diese wollen auf ihrem Arealteil zwar ebenfalls Wohnungen, vor allem aber neue Gewerbe- und Industrieanlagen entstehen lassen.
Die Zukunft des Entwicklungsgebiets mit dem Namen «Volta Nord» war politisch umstritten. Der Gewerbeverband Basel-Stadt wehrte sich gegen den Plan des Kantons und der SBB, das unternutzte Gewerbe- und Industriegebiet neu einer Mischnutzung zuzuführen. In einer Referendumsabstimmung im November 2018 wurde der Bebauungsplan aber mit über 60 Prozent der Stimmen deutlich angenommen. (sda/pb)