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Die Abschlussarbeit befasst sich mit dem Thema „Semantisches Web“. Hierbei handelt es sich um das Vorhaben, den Sinn der im Internet verfügbaren Informationen, maschinenlesbar und -verstehbar zu machen. Dafür gibt es derzeit verschiedene Technologien. Diese Arbeit befasst sich mit dem Format RDF (Resource Description Framework) welches, wie es schon aus dem Namen hervorgeht, zur Beschreibung verschiedener Ressourcen dienen kann.
Aktuell wird zur Suche im Internet eine schlichte Schlüsselwortsuche verwendet, so wie sie bei Google, Microsoft Bing oder Yahoo anzutreffen sind. Dies ist leider sehr ineffizient, da man als Beispiel das Wort Birne sowohl mit einem Obst, als auch mit einer Glühbirne in Verbindung bringen kann und somit eine Menge an Informationen ohne relevanten Inhalt präsentiert bekommt. Daher gibt es RDF welches den Zusammenhang für den Computer sichtbar macht.
Ziel der Arbeit ist es, diese RDF Dateien Visuell darzustellen und auch die Abhängigkeiten zwischen den Beschreibungen mit einfachen Mausklicks durchforsten zu können. Die Anwendung selbst soll dabei auch auf den gängigen Web-Technologien HTML und JavaScript basieren. Dadurch kann man die visuelle Darstellung mit einem normalen Web-Browser ansehen.
Als Basis des RDF Formats dient XML (Extensible Markup Language) welches die Möglichkeit bietet, komplexe Zusammenhänge abzubilden. Diese XML Dateien werden ausgewertet und dann als Graph (siehe Abbildung) dargestellt. Elemente die eine Verknüpfung zwischen Einträgen darstellen, können mittels Mausklick noch erweitert werden.
Thematisiert wurden in der Arbeit auch verschiedene Möglichkeiten Graphen darzustellen. Diese wurden beschrieben, diskutiert und dann als Kriterium für die Auswahl der jetzigen Darstellungsmethode verwendet. Außerdem wurde ein absichtliches Umgehen einer Sicherheitsrichtlinie, genannt „Cross-Site Scripting“, die die Funktion der Anwendung blockieren würde, entwickelt und erfolgreich umgesetzt.
Derzeit befassen sich auch namhafte Universitäten, wie das Massachusetts Institute of Technology (MIT) der Universität Cambridge, mit diesem Thema, um diese Technologie in breitem Maße im Internet einsetzen zu können.
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