Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03430.jsonl.gz/1178

Zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren heisst die Siegerin des Tennisturniers von Filderstadt Martina Hingis. Die 20- jährige Schweizerin liess im Final der ungesetzten Belgierin Kim Clijsters keine Chance und gewann in nur 52 Minuten mit 6:0, 6:3.Dieser Inhalt wurde am 08. Oktober 2000 - 17:19 publiziert
Martina Hingis liess gegen die drei Jahre jüngere Belgierin nur zu Beginn des zweiten Satzes etwas nach und erlaubte ihr ein Aufholen zum 3:3. Insgesamt gab Hingis im ganzen Turnier keinen einzigen Satz und nur zehn Spiele ab. Bei keinem ihrer nunmehr 32 Turnier- Erfolge war ihr das Siegen so leicht gefallen.
Kim Clijsters, Tochter des ehemaligen Fussball-Internationalen Leo Clijsters, ist trotz der Endspiel-Niederlage die zweite Gewinnerin des Turniers. Binnen zweier Jahre ist sie in der Weltrangliste vom 409. auf den 47. Platz vorgestossen.
Für Filderstadt, wo sie Anna Kurnikowa und Jana Kandarr eliminierte und danach auch die Nummern 2 und 3, Conchita Martinez und Nathalie Tauziat, ausschaltete, hatte sie eine "wild card" erhalten. Ihre bisher grössten Erfolge waren ein Turniersieg in Luxemburg sowie die Teilnahme am Mixte-Final in Wimbledon mit ihrem australischen Freund Lleyton Hewitt.
Martina Hingis hatte vor vier Jahren in Filderstadt ihr erstes Turnier und ihren ersten von nunmehr vier Porsches gewonnen. Die Pause seit den US Open hat sie genutzt, um Netzangriffe, Aufschlag und Kondition weiter zu verbessern. Sie hätte noch Reserven, meinte Hingis und betonte: "Für mich ist Schnelligkeit das Wichtigste, denn ich werde nie auf die Bälle hauen können wie die Williams-Schwestern."
Hingis festigte mit dem sechsten Turniersieg in diesem Jahr ihre Position als Nummer 1 der Welt. Gefahr in der Weltrangliste droht ihr einzig von Lindsay Davenport, die beim Turnier in Zürich in dieser Woche hinter ihr als Nummer 2 gesetzt ist. Die Olympiasiegerin Venus Williams, die sechs Turniere in Serie gewonnen hat, tritt heuer voraussichtlich nur noch am Masters-Turnier an und hat zurzeit keine Ambitionen, Hingis die Top-Position streitig zu machen.
swissinfo und Agenturen
Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: <email-pii>