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Über eine Reihe von Kontakten mit Weltbehörden hat das iranische Aussenministerium einen Vorschlag von Präsident Hassan Rouhani für eine internationale, unparteiische Untersuchung von Vorwürfen eines chemischen Angriffs im nordwestlichen Syrien gefordert.
Der Giftgasvorfall, bei dem in Syrien in der Stadt Khan Shaykhun angeblich 86 Menschen getötet worden sein sollen, wurde bisher ohne Beweise der syrischen Regierung angelastet. Syrien hat jedoch jegliche Beteiligung an dem Vorfall zurückgewiesen und sagt stattdessen, dass ein chemisches Waffendepot, das von den Terror-Rebellen gehalten und geführt wurde, bei einem konventionellen syrischen Luftschlag getroffen wurde, was das Austreten der Chemikalien verursacht hätte.
Der Iran hat jetzt eine internationale Untersuchung durch unparteiische Organisationen und Politiker gefordert. Präsident Rouhani stellte die Idee am Samstag vor.
Der iranische Aussenminister Mohammad Javad Zarif hat vor Kurzem den Generalsekretär der Vereinten Nationen Antonio Guterres, den italienischen Aussenminister Angelino Alfan, den kuwaitischen Aussenminister Scheich Sabah Al Khalid Al Hamad Al Sabah und den türkischen Aussenminister Mevlut Cavusoglu genannt.
Der iranische Aussenminister hat auch mit Federica Mogherini, Hohe Vertreterin der EU für Aussen- und Sicherheitspolitik, sowie seinem russischen, omanischen, syrischen und algerischen Kollegen über die Angelegenheit gesprochen