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André Grossmann ist angeschrieben mit einem Plastikschild. Darauf steht «Staff». Er ist vom Organisationskomitee des Schweizerischen Chorwettbewerbs angestellt als Chorbegleiter. «Ich empfange am Morgen den Chor. Ich zeige den Sängerinnen und Sängern das Hotel, ich sorge dafür, dass sie am Abend essen können. Ich zeige ihnen auch ein bisschen die Stadt und gebe Tipps.»
Die Chöre kommen aus der ganzen Schweiz. Zwischen dem Einsingen der Chöre und den Konzerten in verschiedenen Lokalitäten, zum Beispiel in der Stadtkirche, sind auch französische und rätoromanische Sätze zu hören.
Fast alle wollen «Elite» sein
Die Chöre treten in verschiedenen Kategorieren an, zum Beispiel reine Männer- oder Frauenchöre oder auch Jugendchöre. Am beliebtesten ist die Kategorie Elite. Es gibt hier keine Alterslimite und alle Chorgattungen sind zugelassen. Genau das Richtige zum Beispiel für die Freaktal Singers aus dem Fricktal mit ihrem breiten Repertoire von Jazz über Swing bis zu Pop und Melodien aus Filmen.
Die Sängerinnen und Sänger aus dem Fricktal haben grosse Konkurrenz. Auch die Zürcher Vokalisten singen zum Beispiel in der Kategorie Elite. Ebenso das Oberwalliser Vokalensemble und das Vokalensemble Dilettanti aus der Ostschweiz.
Dieses Ensemble begleitet André Grossmann das ganze Wochenende. Die Sängerinnen und Sänger bestritten am Samstagmorgen den Wettbewerbsteil und am Samstagabend ein weiteres Konzert. Und Grossmann, selber auch Mitglied in einem Chor, weiss, dass jede und jeder, der singt, vor einem Konzert nervös ist: «Mer merkt schon, wie die Anspannung steigt. Es muss ja auch so sein. Es ist immerhin ein grosser Auftritt, wenn man am Schweizerischen Chorwettbewerb mitmachen kann.»