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Das Edelgarn VICUNA von Lang für die kalte Jahreszeit wird auf einem 25 Gramm Knäuel von 117 Meter geliefert. Zu stricken mit einer Nadel 3.0mm - 4.00mm, die Maschenprobe 10cm entsprechen 23 Maschen, Damen 40 benötigen 275 Gramm. Die Wolle setzt sich aus 100% Vicuna zusammen. Dieses Edel-Garn besteht zu 100% Naturfaser und wird mit Handwäsche gepflegt.
Herkunft : Verbreitet ist das Vikunja in den Hochlanden Ecuadors, Perus, Bolivien, Argentinien und Chiles. Es kommt hier in Höhen zwischen 3500 und 5500 Metern vor.
Seine Kopfrumpflänge beträgt 150 Zentimeter, die Schulterhöhe 100 Zentimeter, das Gewicht 50 Kilogramm. Eine anatomische Besonderheit im Vergleich zu anderen Neuweltkamelen sind die unteren Schneidezähne, die wie bei Nagetieren ständig nachwachsen – etwas Vergleichbares gibt es unter anderen Paarhufern nicht.
Das Fell ist wesentlich feiner als das verwandter Arten und so dicht, dass es wie eine Isolierschicht gegen die Kälte wirkt. Es ist am Rücken hellbraun und unterseits weißlich.
Wie das Guanako lebt das Vikunja in territorialen Familienverbänden, die von je einem Männchen geführt werden. Daneben gibt es Junggesellentrupps (Männchen, die wegen ihres jungen Alters noch kein Territorium verteidigen können) und solitäre alte Männchen (die durch jüngere Männchen von ihren Verbänden vertrieben wurden).
Nutzung
Die Inka trieben Vikunjas zu Zehntausenden in Gatter, schoren die Wolle zur ausschließlichen Verwendung durch hohe Adlige und ließen die Tiere dann wieder frei. Die Spanier setzten diese Tradition nicht fort. Sie schossen Vikunjas in großer Zahl ab und vergifteten oft auch deren Wasserstellen, zunächst um Platz für Weideland zu schaffen und erst später wegen des Fells. Heutzutage stehen Vikunjas unter Artenschutz. In Peru, Chile, Bolivien und Argentinien werden sie zur kommerziellen Nutzung freilaufend in Nationalparks gehalten, seltener auch in weitläufigen Gehegen (vor allem in Argentinien). Im Jahr 2009 wurden weltweit 5500 bis 6000 Kilogramm Vikunjawolle gewonnen.
Beim traditionellen Scheren (Chacu oder Chaccu) werden in Peru alle zwei Jahre Vikunjaherden in einer Zeremonie über trichterförmige Gatter in Pferche getrieben und geschoren. Dabei wird eine Wolle mit einer durchschnittlichen Faserlänge von 2–4 cm gewonnen. Das Gewicht an geschorenen Wollhaaren beträgt pro Tier etwa 250 gbis 450 g, nach Entfernung der unerwünschten Deckhaare vom Wollhaar (etwa 30 %)bleiben wenige Unzen, die für etwa 7–15 Euro pro Unze gehandelt werden. Das Haar des Bauchbereichs bildet dabei einen kleineren Teil, der deutlich heller ist und dementsprechend höhere Preise erzielt, da die Haarstruktur des Vikunja unter einem Bleichen oder Färben leidet.Nördliche Populationen besitzen am Rücken eine eher zimtartige Fellfarbe, südliche Populationen einen eher beigen Farbton.
Die Wolle der Vikunjas gilt als die seltenste und teuerste der Welt. Zu Weihnachten 2010 bot das Modeunternehmen Falke Pullover aus Vikunjawolle für rund 2400 Euro an und Strümpfe für 860 Euro das Paar.Aus der Vikunjawolle werden außerdem Stoffe gewebt, die zu teurer und exklusiver Maßkleidung verarbeitet werden.
Faser
Das zur Herstellung von Vikunja-Wolle verwendete Wollhaar des Vikunja ist nach dem des Tschiru eines der feinsten Tierhaare mit einem Haardurchmesser von 10–20 Mikrometer, meistens jedoch durchschnittlich 8–13 bzw. 11–13,5 Mikrometer. Unter den tierischen Textilfasern besitzen nur noch die verschiedenen Seiden und Byssus einen geringeren Faserdurchmesser. Die Oberflächenstruktur der Faser ist geschuppt wie bei Schafwolle. Der Schuppenabstand beträgt zwischen 7 und 14 Schuppenringen pro 100 Mikrometer. Die Zellanordnung der Faser ist im Transmissionselektronenmikroskop bilateral (wie auch beim Guanako), während sie beim Lama und Alpaka ungeordnet ist.
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Barbara Züger, Woll-Laden Burgdorf und woll-laden.ch für Ihre Strickprojekte.