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Der starke Franken hinterlässt deutliche Spuren im Schweizer Aussenhandel. Die Exporte sanken im August im Vergleich zum Vorjahr um 4.5 Prozent. Die Importe gingen um 16.4 Prozent zurück.
Insgesamt exportierten Schweizer Firmen im August Waren im Wert von 14.3 Milliarden Franken, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mitteilte. Die Warenpreise reduzierten sich dabei um 2.4 Prozent.
Mit Ausnahme der Nahrungs-und Genussmittelindustrie sanken die Umsätze aller wichtigen Exportbranchen. Die Lieferungen der Bijouterie-und Juwelierwaren verringerten sich um 11 Prozent. Die Exporte von Chemie- und Pharmaindustrie gingen um 7 Prozent zurück.
Um je 6 Prozent verminderten sich die Ausfuhren der Kunststoffindustrie sowie der Papier-und Grafischen Industrie. Die Exporte der Maschinen-und Elektronikindustrie lagen 3 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Abgesehen von Latein- und Nordamerika bildeten sich die Exporte nach allen Kontinenten zurück. Der Verkauf von Schweizer Waren in die EU sank um 9 Prozent. Die Ausfuhren nach Asien verringerten sich um 2 Prozent. Die Ausfuhren nach China brachen um 29 Prozent ein.
Auch die Importe in die Schweiz gingen im August deutlich zurück. Wertmässig sanken sie um 16.4 Prozent auf 11.4 Milliarden Franken. Dabei sanken die Preise der eingeführten Waren um hohe 9.7 Prozent. Der reale Importrückgang beläuft sich somit auf 7.4 Prozent. (sda)