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Der Investitionsfonds über zwei Milliarden US-Dollar soll eingerichtet werden, um landwirtschaftliche Projekte in beiden Staaten zu fördern, wie aiz.info berichtet. Erwägt wird zudem die Einführung einer experimentellen Freihandelszone zwischen der chinesischen Provinz Heilongjiang sowie der russischen Amur-Region. Die Zone würde einen direkten Wechselkurs zwischen dem russischen Rubel und dem chinesischen Yuan verwenden. Der Fonds werde die Teilnahme "führender internationaler Investoren" suchen, teilte der staatlich gesteuerte russische Fonds für Direktinvestitionen mit. China hat bislang die russische Idee noch nicht kommentiert.
Der neue Fonds wurde während eines Besuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Moskau angekündigt. Im Fokus steht eine engere Kooperation in Landwirtschaft, Nahrungsmittellogistik und -verkäufen sowie beim Zoll. Damit könnte China seinen steigenden Nahrungsbedarf decken. China hat bereits Milliarden Dollar für den Kauf von internationalen Nahrungsmittelherstellern verwendet. Die Asiaten sicherten sich so den Zugang zu Produzenten in Ländern wie Argentinien und der Ukraine.
Für die USA hingegen dürften die Pläne Chinas zu einem Problem werden. Haben sie vor fünf Jahren noch 97 Prozent der chinesischen Maisimporte geliefert, ist der Wert auf 90 Prozent gesunken. Der tiefere Anteil lässt sich mit Streitigkeiten über nicht zugelassene GVO-Lieferungen erklären, berichtet Dow Jones News.