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(29.01.2020) Die Besteuerung der Schweizer Firmen hat innerhalb des letzten Jahres keine grossen Veränderungen erfahren. Die Steuerlast der Unternehmen beträgt genau wie im Vorjahr 28,8% und liegt damit weit unter dem internationalen Durchschnitt von 40,5%, wie aus der Studie "Paying Taxes 2020" der Agentur PricewaterhouseCoopers (PwC) hervorgeht.
Die kleinen und mittleren Unternehmen in der Schweiz wenden durchschnittlich 63 Stunden auf, um ihren steuerlichen Verpflichtungen nachzukommen. Auch damit liegt die Schweiz deutlich unter dem Durchschnitt der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), der 161 Stunden beträgt.
Mit 19 verschiedenen Steuern und Abgaben, die im Laufe des Jahres anfallen, gehören die Schweizer Unternehmen innerhalb des EU-/EFTA-Raums zu den Schlusslichtern. Bei diesem Kriterium belegt die Schweiz Platz 29 von 32, womit sie sich gegenüber dem Ranking des Vorjahres um einen Platz verschlechterte.
Die Studie hebt positiv hervor, welche Anstrengungen die Schweiz im Bereich der Steuerverwaltung unternimmt. Es sind jedoch noch Fortschritte nötig, damit das Land seinen Platz im Ranking (7. im EU-/EFTA-Raum, 20. weltweit) auch künftig verteidigen kann. Mehr Digitalisierung könnte dazu beitragen, den Unternehmen das Leben im Hinblick auf ihre Steuerangelegenheiten leichter zu machen.
Die Studie "Paying Taxes", die in Zusammenarbeit mit der Weltbank einmal pro Jahr herausgegeben wird, ermöglicht einen detaillierten Vergleich der verschiedenen Steuersysteme auf der ganzen Welt. Indem die positiven Auswirkungen der Digitalisierung hervorgehoben werden, soll ein Überblick über Innovationen gegeben werden und die Regierungen sollen angeregt werden, neue Verfahren einzuführen, die effizienter und kostensparender sind.
Letzte Änderung 29.01.2020