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A Survey of the Leslie-Lohman Museum Collection
Die Ursprünge der Sammlung des Leslie-Lohman-Museums liegen im Jahr 1969. Damals veranstalteten die Gründer ihre erste "Messe für homosexuelle Kunst" in New York. Zunächst in ihrer Galerie, dann im Rahmen einer Stiftung und heute in einem eigens dafür eingerichteten Museum - seit 50 Jahren spiegelt die Leslie-Lohmann-Sammlung die wechselvolle Geschichte der LGBTQ-Bewegungen in den Vereinigten Staaten wider. Queer Holdings präsentiert 200 Arbeiten aus der großen Sammlung des Museums und versammelt Texte zu Geschichte und Herkunft, Genre und Inhalt. Mit Bezug auf die Bestände des Museums wirft die Publikation überdies einen kritischen Blick auf Themen wie Gender und "Rasse". Durch die Rückschau auf die Vergangenheit zeigt Queer Holdings mögliche Zukunftsszenarien einer solchen Institution auf.
Das Leslie-Lohman-Museum wurde im Zuge der gesellschaftlichen Umbrüche der späten 1960er-Jahre begründet und widmet sich dem Erhalt von Kunst, die Erfahrungen von Menschen der LGBTQ-Community reflektiert, sowie der Förderung von Künstlern, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen. Queer Holdings arbeitet den wissenschaftlichen Diskurs aus queerer Perspektive auf und zeigt 200 Werke aus der Sammlung des Hauses. In ihren Beiträgen untersuchen Wissenschaftler, Künstler und Archivare mögliche Szenarien für die Zukunft dieses Museums und verfolgen seine visuelle, kulturelle und politische Evolution parallel zu 50 Jahren des Wandels gesellschaflicher Rahmenbedingungen für LGBTQ-Communities.