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Im Zentrum des Studiums steht die künstlerische, gestalterische und/oder wissenschaftliche Praxis, deren Kern das Master-Projekt bildet. Die Studierenden analysieren und nutzen das Potenzial künstlerischer und ästhetischer Strategien für die eigenen Interessen und Projektvorhaben. Sie erarbeiten sich die Fähigkeit, ihre eigene Kompetenz mit anderen Kompetenzprofilen zusammenzuschliessen, um komplexe künstlerische und soziale Konstellationen zu realisieren. Disziplinäre Verankerung und transdisziplinäre Erweiterung werden dabei in ein sinnvolles Gleichgewicht gebracht. Theoretische Positionen können die Studierenden mit innovativen Praxisformen verbinden. Die Master-Arbeit der Absolventinnen und Absolventen wird diese Qualifikationen exemplarisch ausweisen.
Im Master Transdisziplinarität erwerben die Studierenden
- eine Praxiskompetenz für eigene künstlerische oder durch ästhetische Strategien geprägte transdisziplinäre Projekte; mit ihr können sie sich dezidiert in entsprechenden Arbeitsfeldern positionieren;
- eine Übersetzungs- und Übertragungskompetenz; mit ihr sind sie fachlich, sprachlich und inhaltlich in der Lage, die Diskurse verschiedener Disziplinen zu verstehen und miteinander ins Gespräch zu bringen;
- eine Analysekompetenz für transdisziplinäre Arbeitsfelder zwischen den verschiedenen Künsten, dem Design, den Wissenschaften und weiteren gesellschaftlichen Bereichen; mit ihr können sie Arbeitsteilungen und Verfahren befragen.
Das Curriculum (insgesamt 120 ECTS-Punkte) ist gegliedert in drei Lernbereiche, die diesen Kompetenzbereichen zugeordnet sind:
- Praxen (65 ECTS-Punkte);
- Theorien und Methoden (40 ECTS-Punkte);
- Kolloquien (3 ECTS-Punkte);
- Wahlpflicht (12 ECTS-Punkte).