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Integrationsindikatoren mit Zahlen von 2017 aktualisiert
Der Ausländeranteil stieg von 1998 bis 2017 von 27% auf 36% und liegt im Wohnviertel Rosental am höchsten. Die ausländische Bevölkerung ist 2017 gleichmässiger über das Kantonsgebiet verteilt als noch vor 20 Jahren. Personen aus Deutschland bilden seit 2006 die grösste Ausländergruppe.
Per Ende 2017 wohnten in Basel-Stadt rund 199'000 Personen, davon knapp 72'000 ohne Schweizer Pass. Dies entspricht einem Ausländeranteil von 36% an der Gesamtbevölkerung. Im Jahr 1998 lag dieser Wert bei 27%. Die grösste Ausländergruppe bildeten mit 16'200 Personen und einem Anteil von 23% die Deutschen. 1998 hatten Menschen aus den Balkanländern mit 10'400 Personen noch die stärkste Gruppe gestellt. Das Durchschnittsalter von Schweizerinnen und Schweizern beträgt 46 Jahre, während dasjenige von Ausländerinnen und Ausländern mit 37 Jahren um 9 Jahre tiefer liegt.
Der Ausländeranteil in den Basler Wohnvierteln und Landgemeinden lag 2017 zwischen 21% (Bachletten) und 55% (Rosental). Der Segregationsindex als Mass für die räumliche Verteilung verschiedener Bevölkerungsgruppen über das Kantonsgebiet ist von 29,9 im Jahr 1998 auf 17,5 Punkte im Jahr 2017 zurückgegangen. Dies bedeutet, dass sich die ausländische Bevölkerung 2017 gleichmässiger über alle Wohnviertel und Landgemeinden verteilt als noch vor 20 Jahren.
Personen aus Deutschland, den EU17- und EFTA-Ländern, den EU-Oststaaten sowie aus Mittel- und Südamerika weisen einen höheren Anteil Tertiärgebildeter aus als die Schweizerinnen und Schweizer. Dies steht im Gegensatz zur Gymnasialquote, bei welcher die Schweiz nach Deutschland den zweithöchsten Wert aufweist. Die Arbeitslosenquote liegt bei der Ländergruppe EU-Ost mit 11,6% am höchsten, während Personen aus afrikanischen und arabischen Ländern die höchsten Sozialhilfequoten aufweisen. Die höchsten Reineinkommen pro Veranlagung werden von Personen aus Deutschland, den EU17- und EFTA-Ländern sowie der Gruppe der übrigen Länder mit Indien und den USA als stärkste Untergruppen erzielt.
Der aktualisierte Bericht zu den Integrationsindikatoren umfasst gut 100 Indikatoren aus vier Themenbereichen:
- Bevölkerungsstruktur
- Schule und Bildung
- Erwerb und Auskommen
- Politik und Zusammenleben
Wo immer möglich wurden Daten der 20-Jahresperiode von 1998 bis 2017 analysiert und für die identischen Länder resp. Ländergruppen ausgewiesen.
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