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Wenn Gletscher zu Gewalten werden
Friedrich Röthlisberger, Aarau
Huascarân - Eisriese mit ( eigener Sprache ) Es war am 10. Januar 1962 um 18.13 Uhr Ortszeit, als sich ein Teil des Hängegletschers vom Huascaràn-Nordgipfel, dem höchsten Berg von Peru ( 6768 m ), löste und zu Tale stürzte. Des Berges eigene Warnung, ein Donnern und Dröhnen durch das ganze Huaylas-Tal wurde wohl gehört, vermochte jedoch den meisten Bewohnern nur ein gleichgültiges Achselzucken oder eine gewisse Verwunderung abzuringen. Verzweiflungsrufen einzelner Menschen ( Achtung Lawine, lauft, rettet euch!> schenkten nur die wenigsten Glauben. Einige rannten in die Kirche, andere in ihre Häuser. Innerhalb von 7 bis 10 Minuten waren 9 Dörfer mit 4000 Menschen unter Stein- und Eismassen begraben. Die annähernd 3 Mio. m3 Eis hatten sich durch Mitnahme von grossen Firn- und Schuttmassen in eine Mure ( Schuttstrom ) von 13 Mio. m3 verwandelt.
Nach einer darauffolgenden Besichtigung der stark zerklüfteten Felsen mit meterbreiten Spalten in der Abbruchzone sagten amerikanische Geologen einen noch dreimal grösseren Gletscher- und Felssturz voraus. Die Prophezeiung erfüllte sich in einer der Natur eigenen Sprache. Am 31. Mai 1970 um 15.23 Uhr Ortszeit erschütterte Peru ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala und brachte in einem Gebiet etwa anderthalbmal so gross wie die Schweiz die grösste je in Peru registrierte Katastrophe: 70000 Tote, 150000 Verletzte, etwa 80000 Obdachlose und 186000 zerstörte Häuser. Mit dem Erdbeben lösten sich wiederum Eis- und Felsmassen vom Nordgipfel des Huascarân, rasten mit 300 bis 450 km/h auf das Santa-Tal zu und begruben innert Sekunden die Stadt Yungay mit 18000 Einwohnern. Das Volumen wurde auf 50 bis 100 Mio. m3 Schutt berechnet. Die grösste Gletscherkatastrophe aller Zeiten. Die Mure jagte über eine Morä-nenrampe und wurde regelrecht in die Luft geschleudert. Die tonnenschweren Eis- und Gesteinstrümmer legten eine 4 km lange balli-stische Flugbahn zurück, ehe sie in den Siedlungen Huashau und Incayoc einschlugen. Das schwerste Projektil verfügte über ein Gewicht von etwa 65 t und lag in einem 33 m langen, 15 m breiten und 7 bis 8 m tiefen Krater. Die für solche Wurfweiten notwendige Anfangsgeschwindigkeit betrug mehr als Vom Nevado Ranrapalca ( 6162 m, links oben ) in der Cordillera Blanca von Peru fliesst ein markanter Talgletscher ( links der Mitte ) ins Tal von Llaca hinunter. Bei einem rezenten Zungen-rückgang bildete sich hinter der Endmoräne ein See ( vgl. Bild unten ). Die im Text erwähnte Flutkatastrophe ging von einem ähnlichen Endmoränensee im anschliessenden Tal Cohup ( rechts hinten ) aus. ( Flugbild 23. Juli 1979 ) Beim für die Stadt Huaraz und andere Siedlungen des Santa-Tales gefährlichen Endmoränensee in der Quebrada Llaca ( vgl. Bild oben ) wurde der Wasserspiegel künstlich gesenkt: Die Moräne wurde eingeschnitten ( unten rechts ) und das Gletscherwasser fliesst heute unter dem zusätzlich eingebauten Damm ab. Mögliche Flutwellen im See nach einem Erdbeben oder wegen einer in den See eintauchen-den Lawine sollten den Seeausfluss somit nicht mehr erodieren können. Arbeiten an anderen gefährlichen Seen in der Cordillera Blanca sind im Gang, doch sind noch längst nicht alle Gefahrenherde beseitigt. ( Aufnahme Juli 1979 ) Ablagerungszone der Gletscher- und Felsstürze vom Huascaran südwestlich der heutigen Stadt Yungay ( Juli 1979 ). Die frühere Stadt Yungay ist unter derartigen Schuttmassen begraben. Neue Untersuchungen förderten bei der ausserhalb der rezenten Sturzzone wieder aufgebauten Stadt Yungay prähistorische Ablagerungen zutage. Somit liegt auch das heutige Yungay noch innerhalb der Reichweite ausserordentlich grosser Eis- und Felslawinen vom Huascaran.
Flugbild des Giétro-Gletschers und der Staumauer Mauvoisin im Val de Bagnes, 11. August 1982. Historische Gletschervorstösse hatten zu Eisabbrüchen geführt, deren Ablagerungen mehrmals vorübergehend einen eisgestauten See bildeten. Ausbrüche führten zu katastrophalen Überschwemmungen im unteren Rhonetal. Vor dem Bau des Staudammes wurde mit Modellversuchen abgeklärt, wie hoch das Freibord der Mauer sein muss, um Schwallwellen von Eislawinen aufzufangen, die bei einem modernen Gletschervorstoss entstehen könnten.
850 km/h. Heute sieht man von der Siedlung Yungay noch einige Palmstümpfe der Plaza de Armas und ein Stück eines Autobusses aus dem Trümmerfeld herausragen.
Doch dies waren nicht die einzigen durch Gletscher ausgelösten Katastrophen im Santa-Tal der Cordillera Blanca. Während der letzten 4000 Jahre haben die Gletscher durch verschiedene Vorstösse mit ähnlichen Ausdehnungen grosse Endmoränenwälle Bollwerken gleich zum Teil 100 m über dem Talboden aufgebaut. Durch das starke Abschmelzen des Eises während der letzten 100 Jahre haben sich diese Moränenstaubecken inzwischen mit Wasser gefüllt. Über 200 solcher Seen ( Lagunas oder Cochas ) sind in der Cordillera Blanca registriert und bilden oder bildeten eine ständige Gefahr für die Talbevölkerung. In den Morgenstunden des 15. März 1941 hat der Ausbruch des Palcacocha in der Quebrada Cohup einen Grossteil der Stadt Huaraz vernichtet, alle Brücken bis hinunter zur Küste zerstört und die Verkehrswege kilometerweit unterbrochen. Mit annähernd 6000 Todesopfern gehört dieser Seeausbruch mit zu den grössten der Geschichte.
Solche Seeausbrüche aus Endmoränenbek-ken sind in den letzten 100 Jahren aus vielen Gletscherregionen bekannt geworden. Am 4. August 1985 wurde durch den Ausbruch des Endmoränenstausees des Langmoche Glaciers im Khumbu-Gebiet ein Teil der Trekking-Route zum Mount Everest zerstört, 14 Brücken weggeschwemmt, eine grosse Zahl von Häusern vernichtet und ein Kanal für ein kleines Elektrizitätswerk unter Schutt begraben.
Der Gletscher, der in den Fjord fiel Zu den spektakulären Gletscherereignissen gehört das Herunterfallen eines ganzen Hängegletschers in der Yakutat Bay an der Westküste Alaskas. Es handelte sich um den 1,6 km langen Fallen Glacier, der über eine Felsstufe 400 m in den Fjord stürzte. Noch am letzten Tage seiner Existenz, am 3. Juli 1905, wurde er photographiert. Der Gletschersturz löste eine Welle von 40 m Höhe aus, die durch den ganzen Fjord raste und grosse Bäume und die Vegetation 20 bis 40 m über dem Fjordniveau zerstörte. Ein Eingeborener erklärte, dass der Hängegletscher schon dreimal heruntergefallen sei ( möglicherweise handelte es sich aber nicht immer um den gleichen Gletscher ), zuletzt um 1845; durch die Flutwelle fanden 100 Eingeborene in ihrem Sommerlager am Fjord den Tod ( Tarr und Martin 1914 ).
Mit Erstaunen stellt man immer wieder fest, dass die Warnungen der Natur vor einer bevorstehenden Naturkatastrophe von den meisten Menschen nicht beachtet oder ernst genommen werden. Als der mit Gletschern bedeckte Vulkan Nevado del Ruiz in Kolumbien deutliche Anzeichen eines Ausbruches zeigte, wurde das von der einheimischen Bevölkerung kaum realisiert. Die Folge davon waren 25000 Tote, begraben unter einem sogenannten Lahar ( das Wort komme aus Java ). Durch die Hitze des Vulkanausbruches schmolzen die Eismassen und ein Eis-Wasser-Moräne-Asche-Schuttstrom raste zu Tale. Solche Ausbrüche sind in Südamerika nichts Aussergewöhnliches. Die Stadt Santiago de Chile liegt z.B. auf einem Lahar, der einst vom Innern der Anden bis zum Meer floss. Doch auch in Island und anderen vulkanischen Gegenden sind Lahars bekannt.
Lake George, Gletscherstausee fast so gross wie der Zürichsee Die häufigste Art von Gletscherkatastrophen ist jedoch jene, die von Jürg Alean im vorliegenden Quartalsheft vom Glaciar Grande del Nevado del Plomo beschrieben wird, nämlich das Abdämmen eines Seiten-oder eines Haupttales durch den vorstossenden Gletscher. Einer der grössten von Gletschern je gestauten Seen in der heutigen Zeit war der Lake George in Alaska mit einer Fläche von 73 km2, was annähernd der Grosse des Zürichsees entspricht ( total 90,1 km2 ). Von 1918 bis 1963 entleerte sich der Lake George jährlich regelmässig im Juli oder im August, so dass das Ereignis zur Touristenattraktion und für Flutspezialisten und Brückeninge-nieure zum Anschauungsunterricht erster Klasse wurde. Nach 1963 wurde der See durch den starken Schwund des Knik Glacier jedoch nicht mehr gestaut.
Da des öftern in Alaska Verkehrswege und Siedlungen entlang von Flüssen liegen, die von Gletschern herkommen, wird natürlich solchen Stauseen ganz besondere Beachtung geschenkt. Anhand von über 15000 Luftbildern aus Alaska und Yukon wurden 750 ständig durch Gletscher abgedämmte Seen mit einer Fläche über 0,1 km2 registriert. In dieser Zahl sind Seen, die sich durch rasch vorstossende oder schwindende Gletscher bilden können, nicht berücksichtigt. Hier sind vor allem die von Jürg Alean im vorliegenden Quartalsheft beschriebenen Gletscherausbrüche oder Surges angesprochen. Dazu ein paar Beispiele:
Wenn ein Gletscher in drei Monaten zwölf Kilometer vorstösst Im Jahre 1848 stiess der Ventisquero Piuquenes in den nördlichen chilenischen Anden innerhalb weniger Monate fünf bis sechs Kilometer vor, staute den Molinafluss, was am 17. Dezember zu einer entsetzlichen Hochwasserkatastrophe im Cachapoal-Tal führte. Die Erinnerung an dieses schreckliche Naturereignis lebt fort in der Tradition des Volkes unter der Bezeichnung , das heisst
Doch hören wir einen Augenzeugenbericht des Ausbruches des Yengutz Har-Gletschers ( Hispar Valley, Karakorum ) im Jahre 1903, der innerhalb von acht Tagen 3,2 km vorstiess! Ein alter Dorfbewohner erzählte Captain Berkley ( aus Mason 1935 ):
Die Anrisszone der Rie-seneislawinen von der Alteis liegt im Bereich der gleichmässig weissen Gletscherfläche unterhalb des dreieckigen Gipfels der Alteis. Im Rahmen eines derzeit laufenden Forschungsprojektes werden auf dem unteren Teil des Alteisgletschers Bewegungsmessungen durchgeführt. Bis 2 Millionen Kubikmeter Eis gingen auch vom Balmhorngletscher ( am linken Bildrand ) nieder. Die Anriss-stelle befindet sich genau bei der Mitte des Bildrandes. ( Flugbild 6. Juli 1984 ) Beim Bau des Mattmark-staudammes ging die bisher in der Schweiz folgenschwerste Eislawine vom Allalingletscher ( rechts ) auf die Baustelle ( ganz links unten ) nieder. 88 Arbeiter fanden den Tod. Der Gletscher ist seither stark vorgestossen, doch ereigneten sich keine weiteren grossen Eislawinen. Allerdings wurden Wasserfassungen durch das Eis überfahren und verstopft. ( Flugbild 3. Juli 1983 ) Poloplatz und einige Felder überfuhr. War ein Hindernis im Wege, so floss das Eis zuerst darum herum und dann darüber. Das Eis war nicht klar, sondern enthielt Erde und Steine... Der Gletscher stiess während acht Tagen vor und kam dann 40 bis 50 m vor dem Hispar-Fluss zum Stehen. ) Der Gletscher rückte somit etwa 400 m pro Tag vor, ein Wert, der allem widersprach, was man bisher wusste. Die Meldung stand jedoch nicht allein; auch der Topograph Hayden des Geological Survey of India erwähnte 1907 den Vorstoss des Yengutz Har. Ausserdem brachte er einen weiteren Bericht vom Hasanabad-Gletscher im Hunzatal ( Karakorum ), der innerhalb von zweieinhalb Monaten zwischen 1903 und 1906 9,7 km vorstiess. 1936 brach der Black Rapids Glacier in Zentralalaska aus und legte vom 3. Dezember 1936 bis zum 7. März 1937 6,5 km zurück. Der Vorstoss von 67 m pro Tag am 23. Februar galt damals als ein Geschwindigkeitsrekord, war jedoch wenig im Vergleich zum oben beschriebenen Yengutz Har mit seinen 400 m.
Noch immer schienen solche raschen Vorstösse nicht ins Konzept der Wissenschafter zu passen. Doch dann brachen 1953 in Karakorum drei Gletscher gleichzeitig vom Talhintergrund aus und stiessen innerhalb von drei Monaten vom 21. März bis zum 11. Juni 12 km ins Kutiahtal vor. Der damalige Direktor des geologischen Institutes von Mailand, Ardito Desio, besuchte das Tal drei Monate nach dem Stillstand und beschrieb dieses Ereignis im Detail. Doch erst in den siebziger Jahren begannen sich die Glaziologen vermehrt mit diesem Phänomen zu befassen, das 1787, d.h. vor 200 Jahren, vom Schweizer Bernhard Kuhn erwähnt wurde: Die schnellen Bewegungen isländischer Gletscher, die wohl auf den warmen vulkanischen Untergrund zurückzuführen seien. Auf die Gründe solch rascher Vorstösse ist Jürg Alean im nächsten Beitrag ausführlich eingegangen.
Wenn ein Gletscher innerhalb von drei Wochen elf Kilometer Eis verliert Viel weniger bekannt als das Phänomen der Ausbrüche ist das rasche Zusammenbrechen ganzer Gletscherzungen. Es betrifft dies vor allem jene Gletscher, die in Fjorde oder Seen münden. Der Ventisquero O'Higgins ( Chile ), ein Ausfluss des südlichen patagonischen Eisschildes, verlor innerhalb von drei Wochen, vom Dezember 1977 bis Anfang Januar 1978, 11 km Eis. Im hinteren Teil der Zunge begann sich im Dezember quer durch den fast 4 km breiten Gletscher eine Spalte zu bilden, und plötzlich fing der ganze 11 km lange vordere Teile zu schwimmen an, zerbrach in grosse Schollen, die in kurzer Zeit vom Wind weggetrieben wurden ( Röthlisberger 1986 ).
Die Gletscher in der Glacier Bay an der Küste Alaskas haben seit dem Besuch von Kapitän Vancouver im Jahre 1798 über 100 km Eis verloren, das meiste in den letzten 80 Jahren. Eine grosse Gefahr für die Öltanker bildet der Columbia Glacier bei Valdez in Alaska, der sich immer noch annähernd in der Position des Maximalstandes des letzten Jahrhunderts befindet. Sein Ende, das in den Fjord mündet, ruht auf einer Endmoräne, die unter dem Meeresspiegel liegt. Der hintere Teil des Eisstrom- tales ist übertieft, und der Gletscher fliesst somit auf einem unter hohem Druck stehenden Wasserkissen. Seit 1974 begann der Gletscher zu schwinden. Nach Berechnungen wird deshalb erwartet, dass er in den nächsten Jahrzehnten über 300 km2 von seiner Zunge abstossen wird' ( Haeberli 1981 ). Dies entspricht mehr als der Hälfte des Genfersees ( 582 km2 ) und volumenmässig mehr als der Gesamtmasse der Gletscher in den Schweizer Alpen. Die aus dem Fjord driftenden Eisberge sind bei dem starken Verkehr der Öltanker in höchstem Masse gefährlich.
Auch die Schweiz blieb nicht verschont...
Gegen all diese Zahlen und Grössenverhältnisse nehmen sich entsprechende Naturereignisse in den Alpen eher klein aus. Die grösste Katastrophe war jene des Giétrozgletschers im Val de Bagnes ( Wallis ) am 25. Mai 1595. Der Ausbruch des vom Gletscher gestauten Sees forderte hier 160 Todesopfer. Die letzte tragische Katastrophe spielte sich 1965 beim Bau der Kraftwerkanlagen im Saas-Tal ( Wallis ) ab, als am 30. August ein Eissturz vom Allalingletscher 88 Arbeiter unter sich begrub.
Der volumenmässig umfangreichste Gletschersturz in den Alpen ereignete sich am frühen Morgen des 11. September 1895 von der Alteis über den damals stark begangenen Saumpfad des Gemmipasses vom Berner Oberland ins Wallis. Die Breite des Abrisses betrug 580 m und die Eisdicke im Scheitel 40 m. Das Volumen wurde auf 4,5 Mio. m3 geschätzt. Die ganze schöne Alp wurde zerstört, 158 Stück Grossvieh erschlagen und ein Grossteil des Sommerertrages an Käse, Butter und Zieger vernichtet. Durch die Luftdruckwelle wurden die Alphütten mit vier Menschen ( bis auf den Grund in einzelne Balken und Bretter aufgelöst und auf einem Strich von 100 bis 150 m Länge im Südwesten an den Hügel zerstreut, vermischt mit Eisstaub, Schmutz und Körperteilen ( Heim 1896 ). Einzelne Rinder wurden auf die Gegenseite hoch an den 500 bis 1000 m entfernten Üschinengrat emporgewirbelt. Aufgrund dieser Beobachtungen ergaben Berechnungen eine Windgeschwindigkeit von mindestens 200 km pro Stunde ( 50-60 m pro Sekunde ). Die Eislawine selber erreichte auf dem Talboden annähernd eine Geschwindigkeit von etwa 430 km pro Stunde und brandete 320 m hoch an den Gegenhang.
1 Ein beschleunigter Rückzug lässt sich bereits seit einigen Jahren beobachten.
Literatur Alean, J. ( 1984 ): Untersuchungen über Entstehungsbedingungen und Reichweiten von Eislawinen. Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie derETH-Zürich, Nr. 74, Zürich, 1-217.
Alean, J. ( 1985 ): Eislawinen. Die Alpen, Zeitschrift des Schweizer Alpen-Clubs, Quartalsheft 3, 121-132.
Alean, J. ( 1987 ): Surge - Gletscher. Die Alpen, Zeitschrift des Schweizer Alpen-Clubs, Quartalsheft 1.
Haeberli, W. ( 1981 ): Der Columbiagletscher und die Alaska-Pipeline. Wasser, Energie, Luft, 73. Jhrg., Vol. 5/6, Baden, 111-117.
Heim, A. ( 1895 ): Gletscherlawine an der Altels. Neujahrsblatt der Zürcherischen Naturforschenden Gesellschaft, Zürich 1895, 1-63, 1 Karte.
Hofmann, W., Schneider, E., Welsch, W., Stadelmann, J., Körner, H., Patzelt, G. ( Ed. ) ( 1982 ): Die Berg- und Gletscherstürze vom Huascarén, Cordillera Bianca, Peru. Hochgebirgsforschung, Nr. 6, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1-110, 3 Karten.
Kuhn, B. F. ( 1787 ): Versuch über den Mechanismus der Gletscher. In: Magazin für die Naturkunde Helvetiens ( A. Höpfner Ed. ), Vol. 1, 117-136.
Mason, K. ( 1935 ): The study of threatening glaciers: A paper read at the afternoon meeting of the Society on 19.11.1934 ( Karakoram ). Geographical Journal, Vol. 85, Nr. 1, 24-41 ( Yengutz Har ).
Morales, B. ( 1966 ): The Huascaràn avalanche in the Santa Valley, Peru. International Association of Scientific Hydrology ( IASH ), Publication Nr. 69, 304-315.
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Post, L, Mayo L. R. ( 1971 ): Glacier dammed lakes and outburst floods in Alaska. Hydrologie investigations, Atlas HA-455 U. S. Geological Survey, Washington, D. C, 1-10, 3 Karten und Tafeln.
Röthlisberger, F. ( 1986 ): 10000 Jahre Gletschergeschichte der Erde. Mit einem Beitrag von Andreas Geyh: uC-Daten zu Gletscherständen, Probleme der Deutung. Verlag Sauerländer, Aarau, 1-416, 230 Abb.
Tarr, R. S., Martin, L. ( 1914 ): Alaskan glacier studies. National Geographie Society, Washington, D.C., 1-498, ill. and maps.