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Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann galt lange als heissester Anwärter auf den Posten und die Nachfolge von Gian-Franco Kasper als Präsident bei der FIS. Doch Lehmann scheitert bereits im ersten Wahlgang.
Der Internationale Skiverband ist seit nicht weniger als 70 Jahren fest in Schweizer Hand. Auf Marc Hodler (1951 bis 1998) folgte bis zuletzt Gian Franco Kasper. Mit dem Scheitern von Lehmann endet nun die «Schweizer Ära».
Neuer Präsident wird der Milliardär Johan Eliasch, der sich beim 52. FIS-Kongress bereits im ersten Wahlgang gegen seine drei Konkurrenten durchsetzen kann. Der schwedisch-britische Unternehmer wurde vom britischen Verband vorgeschlagen und war mit Jahrgang 1962 der älteste Kandidat.
Überschattet wurde die Präsidentschaftswahl von der Abwesenheit des abtretenden Kasper. Der 77-Jährige liegt gemäss Informationen des «Blick» mit ernsten gesundheitlichen Problemen im Spital.