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Portrait
Carolin Emcke, geboren 1967, studierte Philosophie in London, Frankfurt/Main und Harvard und wurde 1998 über den Begriff »kollektiver Identitäten« promoviert. Von 1998 bis 2013 bereiste sie weltweit Krisenregionen und berichtete darüber. 2003/2004 war sie Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University. Seit 2004 organisiert und moderiert sie die Diskussionsreihe »Streitraum« an der Schaubühne Berlin. Für ihr Schaffen wurde die Philosophin und Publizistin vielfach ausgezeichnet, u.a. 2016 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Von den Kriegen. Briefe an Freunde, Wie wir begehren, Weil es sagbar ist: Über Zeugenschaft und Gerechtigkeit, Gegen den Hass, Ja heisst Ja und … und zuletzt Journal: Tagebuch in Zeiten der Pandemie..
THOMAS STRÄSSLE, 1972 geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Zürich, Cambridge und Paris sowie Musik mit dem Hauptfach Querflöte. Er ist Leiter des spartenübergreifenden Y Instituts an der Hochschule der Künste Bern und Professor für Neuere deutsche und Vergleichende Literaturwissen- schaft an der Universität Zürich. Ausserdem ist Strässle Mitglied der Kritikerrunde im SRF-Literaturclub und Präsident der Max Frisch-Stiftung an der ETH Zürich. Zu seinen Publikationen zählen Gelassenheit. Über eine andere Haltung zur Welt (2013) und Fake und Fiktion. Über die Erfindung von Wahrheit (2019).