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STUMMFILM
|DER
DEUTSCHE

STUMMFILM
|Barbara Dju

1911 - 1991
|.

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Die Schauspielerin und Operettensängerin Barbara Dju wurde in einem Zeitschriften-Artikel von 1929 als Filmschauspielerin erwähnt obwohl heute nur ein Film bekannt ist, in welchem sie mitgewirkt hatte.
Unter der Regie von Emmerich Hanus agierte sie in der Produktion „Eine Nacht in Yoshiwara“ an der Seite von Alfred Abel, Rudolf Klein-Rogge und Koreya Senda.
Geboren wurde sie 1911 in Moskau als Alexandra Mirowna bzw. Mironoff. Ihre Familie wanderte 1920 nach Deutschland aus, wo sie 1927 den Bildhauer Ernesto de Fiori kennenlernte und heiratete. Die Ehe hielt bis 1932.
Aufgrund ihrer politischen Einstellung und der Weigerung, der Reichskulturkammer beizutreten, gehörte sie zu den Verfolgten des NS-Regimes. Eine Beziehung mit dem jüdischen Sänger Kostja Konstantinow verschärfte die Lage und die beiden emigrierten schliesslich 1939 nach Paris – ihre Habseligkeiten musste sie zurücklassen.
Dort arbeitete sie als Sängerin und verfasste mehrere Theaterstücke.
1955 wurde sie durch eine Heirat zur Gräfin Alexandra Woronzoff-Daschkoff.
Einen interessanten Bericht über Barbara Dju findet man auf der Seite der „Staatlichen Mueen Berlin“ von HS.
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