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ABBILDUNGEN VON KELSEY NIZIOLEK
Die ersten drei Karten waren rot, wahrscheinlich Diamanten. Vielleicht Herzen, aber das war im Frühjahr 2011, Jahre bevor irgendjemand daran dachte, solche Dinge dauerhaft zu notieren. Aber auf jeden Fall rot und definitiv die gleiche Farbe, und einer war eine Dame, denn Jack Alexander hatte auf dem Flop einen Flush mit einer hohen Dame, an die sich ein Mann erinnert.
Jack war in Father Jim's Saloon, der weder ein voll ausgestattetes Casino noch eine feste Einrichtung war, sondern der Veranstaltungssaal der St. James Catholic School in Torrance, Kalifornien, für den Abend mit Heuballen und ähnlichem ausgetrickst, um dem Ort ein Land zu geben -westliches Thema. Jack spielte Poker für wohltätige Zwecke, wobei die Wohltätigkeitsorganisation die St. James School selbst war. Geld für die Schule zu sammeln war praktisch eine Verpflichtung, wie Kommunion oder Beichte. Auf seinen Studiengebührenscheck hatte Jack der St. James School Education Foundation 500 Dollar, der Big Red Raffle 100 Dollar, einer weiteren Tombola 100 Dollar und 225 Dollar hinzugefügt, damit seine drei Kinder beim Joggen mehr Geld sammeln konnten. a-thon. Und das war gerade zu Beginn des Schuljahres.
Den meisten Eltern war es jedoch egal. Nächstenliebe beginnt zu Hause und alle. Die Schule war immer knapp bei Kasse, also packten die Familien an, wo sie konnten. Bargeld, sicher, aber auch Freiwilligenarbeit. Jack zum Beispiel trainierte einige der Sportmannschaften und war seit 2005 Co-Vorsitzender des Golfturniers, das im Jahr zuvor etwa zehn Riesen einbrachte. Sie konnten es jedoch besser machen, und so wurde in den Abendstunden nach dem Turnier Pater Jim's Saloon angepfiffen: Eine ganze Reihe von Golfern waren Pokerspieler, warum also nicht zweimal an einem Tag zuschlagen?
Das Spiel war Texas Hold'em. Eine der Eltern arbeitete in einer Party-Ausstattung, und sie brachte Pater Jim mit vier richtigen Tischen und Händlern zusammen. Das letzte Mal, als St. James vor zwei Jahren in Vegas eine Nacht hatte, schaffte es Jack an den Finaltisch, bevor er ausschied. Der Direktor von St. James gewann schließlich, was nicht allzu bemerkenswert war.
Schwester Mary Margaret Kreuper schien viel zu gewinnen. Verlosungen. Der mit Schnaps gefüllte Radio-Flyer beim Erntedankfest. Aber natürlich tat sie es. Sie war eine Nonne, die ihr Leben Christus, der Kirche und der Erziehung von Kindern gewidmet hatte. Das Unglück verfolgt die Sünder, sagen die Sprüche den Gläubigen, aber die Gerechten werden mit Gutem vergolten.