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Die Geschichte von einer Tasse Kaffee und dem Grand Slam. Durch die Eroberung der Australian Open wurde Lavazza zum offiziellen Kaffee bei allen vier Grand-Slam-Turnieren.
Wir sprechen vom Aufeinandertreffen zweier großer, jahrhundertealter Traditionen. Das erste Turnier im Rahmen des Grand Slam fand 1877 in Wimbledon statt, die Wurzeln des Kaffees gehen auf den Anfang des 15. Jh.s zurück und sind von Mythen und Legenden umwoben: eine Reise durch die Zeit.
Geschichten, Traditionen und geheimnisvolle Legenden ranken sich um diesen Mythos – von den Savannen Afrikas bis zum Widerhall in der heutigen Zeit. Ähnlich wie der Nachhall eines Tennisballs, der auf den Courts in Wimbledon, der US-Open, beim Roland-Garros-Turnier und schließlich bei den Australian Open aufprallt: Das letztgenannte Turnier wurde dreimal begraben und wieder zum Leben erweckt.
Es dauerte Jahrhunderte, bis Orte des Kaffeegenusses auf der ganzen Welt auch zu Orten für Kultur, Mode und Ideen wurden. Denselben langen Weg beschritt in seiner Geschichte auch das Turnier in Melbourne, bis es schließlich ein Teil des Grand Slam wurde.
Das erste Eröffnungsspiel wurde nämlich bereits 1905 ausgetragen. Damals standen sich nur australische Spieler gegenüber, was auf die lange Anreise von Europa ins Land der Kängurus zurückzuführen war, die damals ungefähr 45 Tage dauerte.
Ähnlich verhielt es sich mit dem Boden. Bis 1988 wurde auf Rasen gespielt. Aber Melbourne musste Wimbledon übertrumpfen! Und so wurde der Rasen Ende der 1980er-Jahre durch einen innovativen Kunstboden ersetzt, was den Australian Open den Titel als „modernstes Grand-Slam-Turnier“ verschaffte.
Das Leben ist noch schöner, wenn man dessen Freuden teilt.
Wie die gemeinsame Tasse Kaffee, die heutzutage das perfekte Symbol für soziale Interaktion und Gemeinsamkeit ist: ein Ritual, das auch die Zuschauer bei den Australian Open pflegen, dem Ort, an dem Sie beim Genuss eines echten italienischen Espresso heldenhafte Leistungen bewundern können.
Wie die des Champions Roger Federer, der 2006 in Tränen ausbrach, als er seinen zweiten Titel in Melbourne gewann, genau vor der Tennislegende Rod Laver, der ihn mit folgenden Worten ehrte: „Dieser Pokal könnte nicht in bessere Händen gelangen.“
Tränen der Freude und Hingebung vergoss auch Pete Sampras beim Finale 1995, als das Match in den letzten Zügen lag. Die Gefühle gegenüber seinem kranken Coach gewannen damals die Oberhand.
Über die Australian Opens gibt es jedoch nicht nur Geschichten mit einem Happy End zu erzählen. 1990 wurde John McEnroe, nachdem er dreimal verwarnt worden war, vom Schiedsrichter mit den Worten „Default, Mr. McEnroe. Game, set and match“ disqualifiziert: Er wusste gar nicht, dass die Schwelle für Verwarnungen von vier auf drei zurückgesetzt worden war.
Der Preis für den größten Unterhaltungswert geht dagegen an Jim Courier, der das Turnier 1992 gewann. Nachdem er Edberg besiegt hatte, hielt er das seinem Coach gegebene Versprechen und sprang vor den Fernsehkameras und den ungläubigen und äußerst amüsierten Journalisten in den Yarra River.
Und so viele Geschichten wurden noch nicht erzählt. Ihre Zahl gleicht den Mischungen und Sorten an Kaffee, die es weltweit gibt.
Und wenn wir schon davon sprechen, wäre es nicht schön, wenn Sie sich bei einer Kaffeepause mit einer Tasse Ihrer Lieblingsmischung verwöhnen würden?