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Lofoten ist eine norwegische Region im Regierungsbezirk Nordland und Teil einer Inselgruppe vor der Küste Nordnorwegens, bestehend aus etwa 80 Inseln.
Der Name bedeutet „der Luchsfuss“ von „ló“, altnordisch für Luchs, und „foten“, der Fuss.
Lofoten liegt etwa 100 bis 300 km nördlich des Polarkreises im Atlantik, vom Festland getrennt durch den Vestfjord. Das Gebiet liegt zwischen dem 67. und 68. Breitengrad. Die grössten Inseln sind durch Brücken oder Tunnel miteinander verbunden. Die grösste und einzige Stadt und somit der wichtigste Ort in Lofoten ist Svolvær auf Austvågøya.
Die Region Lofoten hat zirka 24.000 Einwohner und eine Fläche von 1227 km².
Die Landschaft war viele Jahrhunderte karg und kahl, es gab nur noch wenige Bäume, weil der Mensch die meisten Wälder für den Haus-, Schiffs- und Trockengestellbau abgeholzt hatte. Mittlerweile ist der Baumbestand in weiten Teilen von Lofoten wieder erheblich angewachsen.
Vorrangig sind die Ostseiten der Inseln besiedelt, da dort Wind und Seegang weniger stark angreifen – die stellenweise über 1200 Meter hohen Berge in Lofoten haben alpinen Charakter und halten allzu starke Wettereinflüsse ab. Die Gezeiten pressen das Wasser mit heftiger Gewalt zwischen den einzelnen Inseln hindurch, so dass zum Teil gefährliche Strudel entstehen.
Der Haupterwerbszweig der „Lofotinger“ ist neben dem Tourismus der Fischfang und die damit verbundene Industrie. Der Lofotfischfang, zu dem Jahr für Jahr hunderte kleiner Fischerboote zusammenkommen, findet von Mitte Januar bis Mitte April statt. Den Hauptanteil der Fänge bildet der geschlechtsreife Kabeljau. In den besten Zeiten wurden in einer Saison bis zu 146.000 Tonnen Fisch in Lofoten angelandet. Im Jahr 2015 betrug die Menge an gefangenem Kabeljau 65.195 Tonnen. Gefangener Dorsch (wie Kabeljau auch bezeichnet wird) wird zu Klippfisch oder Stockfisch verarbeitet, der vor allem für den Export vorgesehen ist.
Am 1. Dezember 2007 wurde die Festlandverbindung – Lofast – eröffnet. Diese führt von Damit ist Lofoten erstmals in seiner Geschichte über eine Landverbindung erreichbar.
In der Nacht rüttelt der Wind wie verrückt am BONSAICAMPER herum und in der zweiten Nachthälfte kommt noch Regen dazu. Der Morgen ist grau in grau, es bläst stürmisch und regnet dazu. Die Wetterprognose hat leichten Nieselregen vorausgesagt! Wir bleiben in unserem kuschelig geheizten Bus und kochen zum Mittagessen eine heisse Suppe. Zum Dessert gibt es warme Apfelschnitze mit Zimt. Irgendwann getrauen wir uns doch hinaus und laufen ins malerische Dorf Reine. Wir schauen uns um und sind nach einer Stunde wieder zurück im Camper. Gegen Abend lässt der Wind nach, es hört endlich auf zu regnen. Abendessen: Nudeln mit brauner Hackfleischsauce. Nach dem Abendessen laufen wir nochmals zum Dorf Reine runter und schauen es uns ein wenig genauer an. Besonders die „rorbu“ faszinieren uns. Das sind eine Art Pfahlbauhäuser aus Holz, die am Wasser gebaut sind. Wir schauen uns auch die Fischköpfe an, die an Gestellen zum Trocknen aufgehängt sind. Nach 1½ Stunden sind wir wieder in unserem fahrenden Häuschen. Das Wetter verspricht besser zu werden! Wir würfeln heute schon die ganze Zeit und ich verliere meistens jämmerlich.
Gefahren: 0 km