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Musik-ABC
Unter einer Tonleiter versteht man eine Reihe von Tönen, welche innerhalb einer Oktave (Frequenzverdoppelung) geordnet sind. Das tönt so (Noten anfahren):
Wir werden später ausführlich auf Tonleiteren eingehen.
Um Töne aufzuschreiben werden sie in einem Notensystem dargestellt. Dieses besteht aus 5 parallelen Linien und 4 Zwischenräumen. Beide werden von unten nach oben nummeriert:
Ein Ton (Klang) kann in seiner Haupteigenschaft hoch oder tief, lang oder kurz, laut oder leise sein. Er kann alleine oder zusammen mit anderen Tönen (Klängen) klingen oder mit einer Pause unterbrochen werden. Alle diese Eigenschaften und noch mehr werden durch Symbole zusammen mit diesen 5 Linien dargestellt.
Die Namen für die Töne sind den ersten Buchstaben des Alphabets entnommen: A, B, C, D, E, F, G.
Im deutschen Sprachraum spaltete sich allerdings im Laufe der Geschichte die Bezeichnung des Tones "B" in zwei Tonhöhen auf. Der tiefere Ton, als "B mollus" bezeichnet, behielt den Namen "B", der höhere Ton "B durus" wurde mit dem 8. Buchstaben des Alphabets "H" bezeichnet. (Andere Quellen sprechen von einer flüchtigen Schreibweise des kleinen "b", das sich zu "h" verändert hat.) So heissen heutzutage die 7 Stammtöne (weisse Tasten beim Klavier) im deutschen Sprachgebrauch A, H, C, D, E, F, G.
Sehr häufig beginnt man mit der Aufzählung der Töne mit dem C.
Das hängt damit zusammen, dass beim Aufschreiben im Notensystem keine Sonderzeichen gebraucht werden.
Für tiefere und höhere Töne, welche ausserhalb der 5 Notenlinien liegen, bedient man sich sogenannter Hilfslinien. So ist es möglich, auch höhere oder tiefere Noten ausserhalb des fünflinigen Notensystems darstellen zu können.
Noten - System
Verantwortlich: Marcel Cattin
Letzte Aktualisierung: 25.10.2020