Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03314.jsonl.gz/1509

Die Gemeinde Renens ist mit mehr als 20’000 Einwohnern (20’756 in 2016) die viertgrösste Stadt des Kanton Waadt in der Schweiz. Renens ist ausserdem der Hauptort des Bezirkes Lausanne-West, zu welchem die Gemeinden Bussigny, Chavannes-près-Renens, Crissier, Ecublens, Prilly, Saint-Sulpice, Villars-Sainte-Croix und Renens gehören.
Renens liegt im Herzen von einem wichtigen Verkehrsknoten-punkt. Nicht weniger als ein Viertel der Quartierpläne sind unter Entwicklung; die Erneuerung des Bahnhofes und die Einführung des Trams T1 sind Beispiele, die bis 2020 geplant sind. Das Stadtzentrum wird durch zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restaurants belebt. Der 2011 renovierte Marktplatz ist ein Treffpunkt und beherbergt zahlreiche Veranstaltungen und ausserdem jeden Samstagmorgen und Mittwochnachmittag einen Markt.
Obwohl die Stadt hauptsächlich aus Mehrfamilienhäusern und einigen Villenvierteln besteht, gibt es eine grosse Anzahl an Grünflächen: Wälder, für Entspannungsaktivitäten hergerichtete öffentliche Parks und Spielplätze für Kinder. Die Industrie hat Stück für Stück dem tertiären Sektor Platz gemacht. So hat die kantonale Kunstschule ECAL die alte Strumpfhosenfabrik Iril bezogen, die von dem berühmten Architekten Bernard Tschumi wiederhergerichtet wurde.
Der Ausländeranteil der Bevölkerung beträgt etwas über 50%. Gut hundert Nationalitäten von fünf Kontinenten sind vorhanden. Es ist erwähnenswert, dass ein bedeutender Teil der Ausländer in der Schweiz geboren ist oder in einigen Fällen bereits seit vielen Jahren hier wohnt.
Das Reduzieren von Verpackung und die Vermeidung von Plastiksäcken (welche vor allem den Kompost verschmutzen) ist eine vorrangige Massnahme der Stadt Renens im Umgang mit Abfall. Die Gemeinde hat keinen Einfluss auf die Zusammensetzung der Produkte, welche von den Supermärkten angeboten werden. Jedoch sensibilisiert sie die Bevölkerung Lebensmittel offen zu kaufen, indem sie Informationen auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen wie zum Beispiel der Gemeindezeitung Carrefour Info, der Webseite und Facebook-Seite der Gemeinde verbreitet.