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Drei Dinge über «Turandot», die Sie noch nicht wussten
- Aktualisiert am Freitag, 24. Juli 2015, 17:16 Uhr
Wieso ein Halbton eine wichtige Rolle spielt, was eine chinesische Spieluhr mit der «Turandot»-Partitur zu tun hat, und warum die Oper zwei Enden hat – das verraten wir Ihnen hier.
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Spieldosengeklingel in der Oper
Puccini liess sich während der Arbeit an «Turandot» von seinem Freund Baron Fassini beraten. Der Chinakenner hatte in seinem Haus eine einzigartige Spieluhr mit mehreren chinesischen Melodien. Diese finden sich in verwandelter Form in Turandot wieder, etwa in der Hymne an den Kaiser am Schluss des zweiten Aktes «Ai tuoi piedi ci prostriam».
2:34 min
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Der Schwanengesang
Noch vor Vollendung seiner letzten Oper starb Puccini nach einer Krebsoperation an Herzversagen. Dennoch bekam die Oper letztlich nicht nur einen Schluss, sondern sogar zwei. Der erste stammt vom italienischen Komponisten Franco Alfano. Kenner bemängelten diese Fassung. 2002 kam in Amsterdam ein weiteres neues Finale zur Aufführung. Geschrieben hat es der italienische Komponist Luciano Berio im Auftrag des Dirigenten Riccardo Chailly. Berios Finale (Audio) basiert auf Notenmaterial Puccinis. Alfano hingegen hatte davon nur wenige Seiten verwendet.
23 min
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Das hohe H
Die bekannteste Arie aus «Turandot» ist zweifellos «Nessun dorma». Eine Arie, in der Prinz Calaf einen Befehl Turandots wiederholt: Niemand in ganz Peking soll schlafen, bis Turandot den Namen des ihr unbekannten Prinzen herausgefunden hat. Die Worte «Vincerò! Vincerò!» («Ich werde siegen») enden übrigens nicht auf dem berühmten hohen C der Tenöre, sondern einen Halbton tiefer: auf einem H.
3:21 min
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