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Taktik
- Bereiten Sie sich mit dem Manual (siehe rechts im Teaser) auf die Frage vor: Was sind Ihre Gehaltsvorstellungen?
- Lassen Sie sich das Angebot schriftlich geben.
- Erbeten Sie sich Zeit, um über das Angebot nachzudenken. Seriöse Arbeitgeber zeigen Verständnis dafür.
- Geld alleine motiviert nur kurzfristig. Seien Sie sich Ihrer Werte bewusst und lassen Sie sich nicht blenden.
- Bei einem zu tiefen Angebot: Argumentieren Sie mit den Anforderungen der Stelle, Ihrem Beitrag zu diesen Anforderungen und damit, dass für Sie das Verhältnis so nicht stimmt.
- Bereiten Sie sich auf die Verhandlung vor.
- Spielen Sie die Verhandlung anhand eines Entscheidungsbaums durch.
- Stellen Sie die angebotenen Lohn- und Zusatzleistungen in einer Matrix gegenüber um herauszufinden, welche Präferenzen Sie haben, denn Sie müssen damit rechnen, dass die Leistungen gegeneinander ausgespielt werden.
- Lassen Sie sich die Resultate der Lohnverhandlung schriftlich geben, am besten im Arbeitsvertrag.
Achtung: Ungleiche Löhne für Frauen und Männer
Bereits beim Berufseinstieg machen sich Lohnunterschiede zwischen Löhnen von Frauen und Männern bemerkbar. Selbst bei gleich guten Qualifikationen und identischen Ausbildungen steigen Absolventinnen meist mit tieferen Löhnen ins Berufsleben ein als Absolventen.
Beim Berufseinstieg beträgt die Lohndifferenz 8% und die Lohndiskriminierung beträgt 7%. Nach dem Berufseinstieg steigen die Löhne der Absolventen zudem schneller an und die Lohnschere öffnet sich während der ersten Berufsjahren noch weiter. Eine Unterscheidung der Löhne nach Ausbildung zeigt, dass die Lohndifferenzen bei Universitätsabsolventinnen und -absolventen am höchsten sind.
Eine gute Vorbereitung auf die Lohnfrage ist deshalb für Absolventinnen von grosser Bedeutung.