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Radikaler Wandel in der Musikindustrie
In einem aktuellen Paper wirft die britische Competition and Markets Authority (CMA) einen detaillierten Blick auf die ökonomischen Entwicklungen in der Musikbranche.
Auch der CMA ist nicht entgangen, dass das Streaming die Musikindustrie revolutioniert hat. Die Umsätze stiegen 2021 in Grossbritannien auf 1,1 Milliarden Pfund (ca. 1,3 Milliarden Franken), 80 Prozent der Musik wird mittlerweile via Streaming konsumiert.
Die Verfügbarkeit von Musik aus allen Epochen und Weltgegenden führt dazu, dass ältere Titel stärker beachtet werden. 86 Prozent der Streams beinhalteten 2021 Musik, die älter als ein Jahr ist. Die Anzahl der Künstlerinnen und Künstler, die ihre Musik streamen, hat sich zudem zwischen 2014 und 2020 verdoppelt von rund 200'000 auf 400'000. Ein kleine Gruppe von Superstars profitiert dabei vom Löwenanteil der Umsätze.