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Schweizerische Konzerne und Auswanderer waren Teil der weissen Siedlerkolonie in Rhodesien (ab 1980 Simbabwe) und auch heute noch sind Konzerne mit Sitz in der Schweiz (Trafigura, Syngenta, Nestlé, LaFarge-Holcim, Bata) in Simbabwe aktiv. Das ehemals hoch diversifizierte und entwickelte Land befindet sich seit Jahren auf einer wirtschaftlichen Abwärtsspirale und ist schwer verschuldet. Eine kleptokratische, korrupte und unterdrückerische Regierungsclique blutet Land und Bevölkerung aus. In den letzten Jahren wurde Simbabwe dank seinem Mineralienreichtum immer stärker zu einem Rohstoffexporteur. Die wirtschaftliche, soziale und politische Misere befördert die Emigration von Millionen in die Nachbarländer.
Aktivitäten:
- Recherchen und Advocacy zum Drax-Beschaffungsskandal von medizinischen Gütern im Kontext von Covid-19
- Anfragen in Parlament und bei EDA
- Protest gegen Verhaftung eines investigativen Journalisten
- Kontakt zu zivilgesellschaftlichen Organisationen
Aktuelle Beiträge zu Simbabwe
- Schulden als neokoloniale Ausbeutung: KEESA wirkt mit Artikel im neusten WIDERSPRUCH mitÖffentliche Geldgeber stehen zunehmend unter Druck, hochverschuldete Staaten zu entlasten. Die KEESA zeigt mit drei Beispielen aus dem südlichen Afrika, dass gleichzeitig Private immense Kredite vergeben und sich diese in Rohstoffe zurückzahlen lassen. Der Beitrag erschien im Widerspruch Heft 77: Geld. Macht. Politik; Seiten 133-142.