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Für die diesjährigen Freiburger Meisterschaften hatte sich der kantonale Schiessverband entschlossen, die Titelkämpfe im neuen Modus durchzuführen, wie er auch auf internationaler Stufe angewandt wird. Dies hatte zur Folge, dass die Finals, bei denen nur noch die besten acht aus der Qualifikation antreten durften und wo nach und nach die Letztklassierten ausschieden, äusserst spannend verliefen.
Grosse Verliererin der beiden Wettkämpfe war Annik Marguet. Sowohl die Qualifikation des Dreistellungsmatches als auch die Qualifikation des Liegendmatches entschied die Chemielaborantin aus Matran zu ihren Gunsten. In den Finals vermochte Marguet indes nicht mehr an ihre guten Leistungen anzuknüpfen. Unglücklich verlief insbesondere der Final im Dreistellungsmatch, in dem Marguet den Titel erst im 45. und letzten Schuss–dem 15. Versuch in der Stehendposition–verspielte. Obwohl sie sieben Hundertstelpunkte Vorsprung auf Irène Beyeler hatte, reichte es am Ende nur zu Silber.
Beyeler und Marguet lieferten sich im Stand von Rosé ein spannendes und hochstehendes Duell. Die beiden machten vergessen, dass mit den Internationalen Simon Beyeler und Pascal Loretan, dem Titelverteidiger, zwei prominente Namen fehlten. Marco Poffet sicherte sich im Dreistellungsmatch hinter Beyeler und Marguet die Bronzemedaille.
Alterswiler Dominanz
Die Sportschützen Alterswil sorgte beim Liegendmatch für einen dreifachen Triumph. Manuela Poffet liess Irène Beyeler und Marco Poffet hinter sich und sicherte sich den Freiburger Meistertitel. Beyeler verpasste mit 205,8 Punkten ihr zweites Gold um lediglich 1,1 Zähler, mit Gold und Silber kürte sich die Schwarzenburgerindennoch zur grossen Gewinnerin der Titelkämpfe. Marco Poffet (184,7) durfte sich über seine zweite Bronzemedaille freuen. ms