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Der Liberator Gin stammt aus der modernen Produktionshalle der amerikanischen Spirituosenschmiede Valentine Distilling Co. Das Unternehmen rund um Rifino Valentine befindet sich in einem Gewerbegebiet in den am Reissbrett geplanten Aussenbezirken von Detroit, im Bereich der Grossen Seen zwischen den USA und Kanada. Rifinos Devise lautet: Höchste Qualität bei kleinen Produktionsmengen. Charakterlose Massenprodukte waren ihm nämlich schon immer ein Dorn im Auge. Seinen Liberator Gin definiert er deshalb als "Handcrafted Small-Batch Gin" und springt damit auf die Erfolgswelle der Craft Spirituosen auf. Auf dem im Vintage-Stil gehaltenen Etikett ist natürlich auch die Batch-Nummer zu sehen. Der Name Liberator stammt von dem WW2-Bomber B-24 von dem Flugzeughersteller Consolidated Aircraft - zu jener Zeit war das der meistgebaute Flugzeugtyp. Ausser dem Namen hat der Gin aber nicht viel von der Thematik aufgenommen. Ihm liegen neun Botanicals aus aller Welt zugrunde. Die Old Tom-Version reift ausserdem zwei Jahre lang im Eichenfass. Die Kunst des Destillierens lernte Rifino übrigens an der Michigan State University, die ein Programm für kunsthandwerkliches Destillieren anbietet. 2008 lancierte er seinen ersten Vodka und 2013 den Liberator Gin. Damals fand das Geschehen noch in der ein paar Hundert Meter entfernten Ferndale Distillery statt, die aus Platzgründen aufgegeben und zur Cocktail Bar umgewandelt wurde.
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