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Wir teilen unser Heim gerne mit unseren Katzen, aber nicht mit unwillkommenen Gästen wie Katzenparasiten! Viele Parasiten befallen nur Katzen, andere können auch auf die Gesundheit des Menschen einen negativen Einfluss haben, sodass es für menschliche und tierische Bewohner des Haushalts wichtig ist, dem Parasitenbefall vorzubeugen.
Was sind Parasiten?
Laut Duden ist ein Parasit ein „tierisches oder pflanzliches Lebewesen, das aus dem Zusammenleben mit anderen Lebewesen einseitig Nutzen zieht, die es oft auch schädigt und bei denen es Krankheiten hervorrufen kann“. Häufige Parasiten bei Katzen sind äusserliche Parasiten wie Flöhe und Zecken und Parasiten des Verdauungstraktes wie Spul- und Bandwürmer.
Wie gelangen sie in meine Wohnung?
Flöhe und Zecken kommen normalerweise als Passagiere im Fell Ihrer Katze (oder einer anderen Katze oder eines Hundes, die nur zu Besuch sind) in Ihr Haus. Möglicherweise haben Sie sie an Schuhen oder Kleidern sogar selbst eingeschleppt. Flöhe legen Eier, die über Monate unbemerkt in Teppichen überleben können, bevor die nächste Generation schlüpft und Ihr Haustier befällt.
Zecken leben im langen Gras und machen sich an einer Katze fest, wenn diese vorbeistreift. Haben sie sich erst einmal festgebissen, sehen sie wie kleine Warzen aus. Manche Zecken können auch Erkrankungen wie zum Beispiel Borreliose übertragen. Die meisten Zeckenarten leben ausschlieslich auf dem Wirt und werden sich im Haus nicht verbreiten.
Spulwürmer können Ihre Katze befallen, indem diese Wurmeier über infizierten Katzenkot zu sich nimmt oder ein von Spulwürmern befallenes Nagetier verzehrt. Junge Katzen können auch über die Muttermilch mit Spulwürmern infiziert werden.
Bandwürmer infizieren Katzen, wenn diese ein infiziertes Nagetier verzehren oder beim Putzen infizierte Flöhe herunterschlucken.
Was können Sie tun, um einen Befall zu verhindern?
Die beste Behandlung gegen Flöhe und Zecken bekommen Sie von Ihrem Tierarzt. Sie wirkt auch vorbeugend. „Punktuelle“ Behandlungen können auf dem Nacken der Katze angebracht werden. Sie sind wegen ihrer einfachen Anwendung beliebt, aber es sind auch andere Behandlungsformen wie Tabletten oder Sprays erhältlich. Wenn Ihre Katze bereits Flöhe hat, müssen Sie Ihr Haus zusätzlich mit einem Insektizid besprühen. Folgen Sie den Anweisungen auf der Flasche genau und besprühen Sie niemals Ihre Katze oder in der Nähe von Aquarien, da die Sprays schädlich sein können. Wenn Ihre Katze bereits eine Zecke hat, kann diese mit einer Zeckenzange entfernt werden. Ziehen Sie nicht an der Zecke, da diese sonst ihren Mund in der Katzenhaut lassen und eine Entzündung verursachen kann.
Darmparasiten: Ihre Katze braucht regelmässig ein Entwurmungsmittel von Ihrem Tierarzt, um einem Befall durch Darmparasiten vorzubeugen. Da Spulwürmer ursprünglich durch die Muttermilch übertragen werden, brauchen Kätzchen schon ab drei Wochen eine Entwurmungskur. Wenn Ihre Katze Flöhe hat oder jagt, muss sie auch gegen Bandwürmer behandelt werden. Die gute Nachricht ist, dass die meisten Wurmkuren gegen beide Wurmarten wirksam sind, so dass Sie nur eine Gabe benötigen. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach der besten Wurmkur für Ihre Katze und danach, wie oft Sie sie behandeln müssen.
Parasiten sind zwar für Sie und Ihre Katze unangenehm, aber wenn Sie das Vorbeugungsprogramm Ihres Tierarztes befolgen, werden sie für Ihren vierbeinigen Freund nicht zu einer Belastung.