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Sahara-Tomaten,( Artikel TZ 16. Mai 2012)
So ein Irrsinn: Wasser aus der Wüste für die Schweiz
Kaum zu glauben und völlig absurd: Da werden riesige Wassermengen in Form von Gurken (96% Wasser) und Tomaten (95% Wasser) aus der Sahara nach Europa und in die Schweiz transportiert.
Abgesehen von fragwürdigen Produktionsmethoden und sozialen Problemen die in den Anbaugebieten durch diese verursacht werden, ist es doch ein Irrsinn, dass Süsswasserreservoire in 400 m Tiefe im grossen Stiel für diesen höchst zweifelhaften Gemüse-Export angezapft werden, und die daraus hors-sol produzierten Tomaten und Gurken über Tausende von Kilometern in eine der süsswasserreichsten Gegenden, nämlich zu uns transportiert werden. Die einzige Möglichkeit auf solches menschen- und umweltverachtendes Handeln zu reagieren ist, konsequent einheimische Produkte zu kaufen, die mit eigenem Wasser produziert wurden. Wenn es sich dabei noch um Bioprodukte handelt, tun sie sich und der Umwelt einen doppelten Gefallen. Auf den ersten Blick scheinen diese Produkte zwar teurer, aber schlussendlich geht die Rechnung auf.
Silvia Schwyter, Sommeri
Kantonsrätin GP
Völlig absurd: Da werden riesige Wassermengen in Form von Tomaten (95% Wasser) und Gurken (96% Wasser) aus der Sahara in die Schweiz transportiert!
Sahara-Tomaten,( Artikel TZ 16. Mai 2012)