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In den letzten 20 Jahren wurde die Ladenvielfalt in der Schweiz immer kleiner. Erinnerst du dich noch an all diese Namen?
1922 übernahm Adrian Schild die Volkstuch AG. 1972 wurde die Firma in Schild AG umbenannt. 2014 übernahm die Magazine zum Globus AG die Firma, sie gehörte also neu zu Migros. Drei Jahre danach gibt Besitzerin Migros bekannt, dass die Modekette Schild verschwindet. Alle Läden werden in den Globus integriert.
In der EPA fand man einfach alles. Drum hiess der Slogan auch «Lueg zerscht i der EPA». 2005 wurden alle EPA-Filialen in Coop Citys umgewandelt oder geschlossen.
Die ABM war vor allem im Textil- und Haushaltsbereich der Hit. Ende der 90er wurden die Verluste jedoch zu hoch und ABM- wurden zu Oviesse-Filialen. ABM stand für «Au Bon Marché» (fr. für: zum günstigen Preis).
Waro wurde ebenfalls von Coop übernommen. Die Filialen wurden für Coop Megastores, Bau & Hobby Centers und das Möbelhaus Toptip (ebenfalls Coop) verwendet.
Früher hiess der Manor noch Vilan, oder Nordmann. Daher hört man heute noch ältere Leute sagen «gehen wir in den Vilan».
Pick Pay eröffnete 1968 die erste Filiale in Zürich Oerlikon. Übernommen wurde die Kette 2005 von Denner.
Primo und Vis-à-Vis gehörten beide zum Detailhandelsunternehmen Usego, das 2005 liquidiert wurde. Primo und Vis-à-Vis wurden daraufhin an Volg verkauft.
Jumbo gibt es zwar heute noch, jedoch nur noch als Baumarkt. Früher verkaufte die von Waro-Gründer Hans-Rudolf Stahel aufgebaute Ladenkette auch Lebensmittel. 2000 schloss man sich mit der französischen Kette Carrefour zusammen, die sich jedoch 2007 aus der Schweiz zurückzog. Die Filialen wurden daraufhin zu Coops.
Nachdem seit 2010 kein Gewinn mehr geschrieben wurde, zog sich Vögele nach und nach aus anderen Ländern zurück. Ende 2016 übernahm das italienische Modehaus OVS Charles Vögele. Bis 2018 sollen alle Charles-Vögele-Filialen zu OVS- oder Upim-Filialen werden.