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Unter dem Namen Bristol-Stiftung besteht aufgrund der öffentlichen Urkunde vom 24. Februar 1983 eine Stiftung im Sinne von Art. 80 ff Zivilgesetzbuch mit Sitz in Zürich. Sie ist dort als gemeinnützige Stiftung im Handelsregister eingetragen und untersteht der Aufsicht des Eidgenössischen Departement des Innern.
Der Name Bristol wurde im Andenken an seinen Vater gewählt, der 1892 das damals modernste und vornehmste Hotel Bristol unter den Linden 5-6 in Berlin eröffnete.
Die Stiftung bezweckt die Förderung des Tier-, Umwelt- und Naturschutzes. Sie kann den Zweck unmittelbar verfolgen oder mittelbar durch Gewährung von Beiträgen an Institutionen, die sich für die gleichen Ziele einsetzen. Sie verfolgt ihren Zweck über das Betreiben einer Forschungsstelle. Die Stiftung arbeitet vorwiegend projektbezogen.
Im Stiftungsreglement wird festgehalten, dass die Ernst & Young AG, Zürich, als Sekretariat der Stiftung bestimmt ist. Die Aktivitäten der Stiftung sollen sich vorzugsweise in der Schweiz/Liechtenstein sowie Deutschland und Oesterreich konzentrieren. Diese Anordnung erfolgte aus dem persönlichen Hintergrund des Stifters sowie in der Erkenntnis, dass Natur- und Umweltschutz nicht durch staatliche Grenzen eingeschränkt werden können.
Bis 1989 beschränkte sich die Bristol-Stiftung auf jährliche Zuwendungen an gemeinnützige Organisationen, seither arbeitet sie auf Wunsch des Stifters in erweiterten Rahmenbedingungen mit der eigenen Forschungsstelle.