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Ein Hindernis, auf das die Wissenschafter stiessen, betraf die unterschiedliche Handhabe der lexikalischen Ordnung im Norden und im Süden. Denn die aus Konsonanten und Vokalen bestehenden Alphabete, die wie überall, so auch in Korea die lexikalische Ordnung ermöglichen, wichen in einigen Punkten voneinander ab. Ohne eine Einigung hier hätte man das ganze Projekt gleich aufgeben müssen, aber unerwartet schnell konnte man sich auf eine gemeinsame Regelung einigen. Die verbleibenden Probleme lassen sich grob in zwei Bereiche einteilen: Der eine enthält all diejenigen strittigen Punkte, welche die Grammatik im engeren Sinn betreffen. Dahin gehört beispielsweise die Rechtschreibung, die in den beiden Landesteilen sehr unterschiedlich gehandhabt wird: Viele einzelne Wörter werden anders geschrieben, und wenn auch die Differenz oft sehr klein ist, ist es doch notwendig, eine einheitliche Lösung anzustreben. Ebenso herrscht bei der Getrennt- und Zusammenschreibung eine grosse Vielfalt im Norden und im Süden, die zu ganz verschiedenen Satzgefügen und folglich auch zu unterschiedlichen Sprachmelodien führt.
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Seelmann, Hoo Nam
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