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Zwei Tage nach dem mehr als dreistündigen Effort gegen Viktoria Asarenka wirkte Teichmann gegen die US-Open-Siegerin von 2017 und French-Open-Finalistin von 2018 nach ordentlichem Beginn nicht mehr frisch genug. Ihre vierte Partie in Paris dauerte nur etwas mehr als eine Stunde, im zweiten Satz gewann sie nur noch drei Punkte.
In dieser Verfassung konnte Teichmann nicht mehr an ihre starken Auftritte im bisherigen Turnierverlauf und in den letzten Wochen anknüpfen. Im Wissen, dass sie offensiver spielen muss, unterliefen ihr deutlich mehr Fehler. Auch sonst fand sie gegen Stephens augenscheinlich keine probate Taktik.
Stephens' Steigerungslauf
Kam hinzu, dass Stephens ihren Aufwärtstrend der letzten Tage nach komplizierter jüngerer Vergangenheit fortsetzte. Die aus einer Negativserie von fünf Niederlagen nach Paris gekommene ehemalige Weltnummer 3, die derzeit nur noch auf Platz 64 des Rankings steht, steigerte sich zuletzt von Partie zu Partie und diktierte das Spiel gegen Teichmann nach anfänglichem Breakrückstand nach Belieben.
Teichmann war bereits leicht angeschlagen nach Paris gekommen. In Rom hatte sie zuletzt im Viertelfinal wegen leichter Beschwerden an den Adduktoren Forfait erklärt, nachdem sie zuvor in Madrid die Halbfinals erreicht hatte.
Nahe am nächsten Etappenziel
Obwohl ihr im vierten Auftritt die Körner ausgingen, kann Teichmann das French Open als Erfolg abbuchen. Zum ersten Mal in ihrer Karriere hat sie in Paris die ersten drei Runden eines Grand-Slam-Turniers überstanden. Ihrem nächsten Etappenziel, dem Vorstoss in die Top 20 der Welt, kommt die in Spanien aufgewachsene Bielerin im nächsten Ranking bereits sehr nahe.