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Erstmals hatte RUSHMORE gestern in Turin Andrea im Sulky. Schon nach dem Heat war Andrea happy mit der Vorstellung. Nach dem Rennen war er weniger glücklich - nicht wegen der Leistung von RUSHMORE, sondern weil er im Einlauf keinen Platz mehr hatte für einen Angriff. Das war wirklich Pech. Begonnen hatte alles sehr gut: Andrea liess RUSHMORE wie einen Düsenjäger antreten, im ersten Bogen tauchte er trotz 40 Meter Starthandicap schon an dritter Stelle auf! Natürlich muss man einen solchen Effort dann auch verdauen. Das Tempo war anschliessend nicht etwa langsam. Und den letzten Kilometer hat Andrea in 13 gemessen, die letzten 500 Meter wurden in 1:10 angegeben - über 2660 Meter notabene.
Vor dem letzten Bogen: Rushmore an dritter Stelle, der spätere Sieger unmittelbar hinter ihm.
Vor dem letzten Bogen verschärfte der ganz vorne gestartete Favorit das Tempo, RUSHMORE brauchte einen Moment, um seine Beine zu sortieren und hatte schon den zweiten Favoriten im Rücken. Ein Quartett kam weit vor dem Rest in die Zielgerade. Und dort fand RUSHMORE innen zu einem schnellen Endspurt, aber leider keinen Platz mehr auf den letzten 50 Metern. Sonst, da sind wir uns ziemlich sicher, hätte er gewonnen. Das wäre insofern speziell gewesen, als dieses Rennen "Maratonina d'Inverno" vor einem Jahr unser ANGE gewonnen hatte - damals in 1:14,8 (ebenfalls mit 40 Meter Handicap). Nun lief RUSHMORE 1:14,1! Das ist in Turin mit Bänderstart auf dieser Distanz eine Hausnummer. Der Sieger, der aussen angreifend freie Bahn hatte in der Zielgerade, war letztes Jahr Sieger in Vincennes und Enghien (11.7 über 2100m!) und im letzten Wintermeeting in Vincennes noch ganz knapp geschlagen Zweiter zu Galius (der sich für den Prix d'Amérique 2022 qualifiziert hat).
Auf den letzten etwa 50 Meter konnte RUSHMORE sich nicht mehr entfalten...
Statt anzugreifen, musste Andrea zuschauen, wie der Sieger (Nr 10) aussen vorbeizog.
Im Ziel war RUSHMORE Dritter, die Leistung war sehr gut.
Mit diesem dritten Platz sind wir in Anbetracht der Umstände (das geplante Rennen vor Wochenfrist wegen Nebels ausgefallen, Winterwetter machte Arbeitsumstellungen nötig, RUSHMORE lief im Unterschied zum 1./2./4. nur "hinten ohne") sehr zufrieden. Das Ziel war ja, dass er am 9. Januar in Mailand nicht mit 6 Wochen Rennpause antreten muss. Dann soll er ein mit 40'040 Euro dotiertes Gruppe-III-Rennen über 2700 Meter bestreiten. Und wenn Andrea recht hat mit seiner Einschätzung ("RUSHMORE kann in jeder Kategorie vorne mitlaufen"), dann wird das erneut spannend. Die Startposition hinter dem wird auf der längeren Distanz nicht ganz so entscheidend sein - dennoch hoffen wir am nächsten Montag bei Starterangabe auf Losglück. Die Vorfreude auf den ersten Italien-Trip 2022 ist jedenfalls gross.
Um 7.30 Uhr Abfahrt in Avenches - Lizie hat RUSHMORE für die Reise vorbereitet.
...so kann ja nichts mehr schief gehen.
Geht's endlich los, ich bin bereit - so oder ähnlich.
Schwups, um exakt 12.02 Ankunft auf der Rennbahn Vinovo in Turin.
Sonnenschein, um 10 bis 12 Grad - nichts von Regenwetter wie in der Schweiz.
Bekanntschaft machen mit der Pony-Dame, dem Maskottchen im Stall von Andrea.
Etwas ausruhen - relaxen, wie das auf Nichtmehrganzneudeutsch heisst.
Erster Augenschein: Die Rennbahn sieht ohne Nebel entschieden schöner aus.
Vorbereiten für den ersten Heat.
Augen zu, Mund auf...
Wunderbar, so ist gut.
Loris und Rushmore gehen zum Heat auf die Trainingsbahn.
Locker, flockig - und im Hintergrund die Paddocks unter Bäumen im Innenraum, coole Sache.
Rushmore gefällt Loris...
Zurück zur Boxe, frohen Mutes.
Für die Brust-Partie unserer Traber gibt es demnächst eine Verschönerung - 2022 dann!
Vorbereiten für den zweiten Heat.
Loris macht sich mit Rushmore auf den Weg zur Rennbahn.
Der Führring in Turin ist so gebaut, dass die Pferde traben können.
Ein schönes Paar, nicht wahr?
Rushmore mit gespitzten Ohren, Loris konzentriert.
Weil unser Sulky in der Reparatur ist (im 2022 dann in Allegra-Farben...) hat uns Cédric Pittet einen Ersatz-Wagen ausgeliehen, den einst Bold Eagle zu Siegen gezogen hat.
Kurz vor der Rennbahn übernimmt Andrea dann von Loris.
Andrea nimmt zum ersten Mal die Zügel von Rushmore in die Hände.
Rushmore erstmals beim Zielpfosten der Rennbahn Vinovo in Turin.
Gespitzte Ohren und "gesunder" Vorwärtsdrang.
Eine Runde später waren die beiden schneller unterwegs.
Sah stark aus...
Besprechung der Eindrücke gleich unmittelbar nach dem Heat.
Dann übernimmt wieder Loris von Andrea.
...und bringt RUSHMORE zurück zur Boxe.
...dort ist dann wieder etwas Ausruhen und Kräfte-Sammeln angesagt.
Auf geht's zum Rennen!
Rushmore und Andrea auf dem Weg zur Rennbahn.
Loris hat seinen Job gemacht, jetzt heisst es warten...
Die Einsamkeit des Trainers in den Minuten vor dem Rennen...
Rushmore mit Andrea auf der Bahn, diesmal im Allegra-Dress.
Rushmore eine Runde vor Schluss in guter Haltung an dritter Stelle.
Loris unmittelbar nach dem Rennen.
Sehr zufrieden mit der Leistung, leider halt etwas Pech im Einlauf.
Rushmore war nach dem Rennen nicht ausgepumpt - er betrachtete den Sonnenuntergang.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Einsatz.
Rushmore zurück in seiner Boxe, Loris happy.
Duschen mit warmem Wasser.
Schön die Beine bandagieren für den Heimweg.
Zum Schluss wieder die Arbeits-Schuhe drauf, und ab nach Hause!
Auch Ange lässt grüssen...
Er sieht kernig aus, hat Aufbauwochen mit vielen langsamen Kilometern hinter sich...
In diesem Hinterteil steckt viel Schubkraft: Andrea und seine Leute sind sehr zuversichtlich.