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Wenige Tage nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe ist Indonesien von einem erneuten Beben erschüttert worden. Die US-Erdbebenwarte USGS meldete am Dienstag ein Beben der Stärke 5.9 vor der Insel Sumba.
Die Insel liegt hunderte Kilometer südlich der Insel Sulawesi, wo vergangenen Freitag ein Erdbeben und ein folgender Tsunami verheerende Verwüstungen angerichtet hatten.
Bei der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe waren mehr als 840 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Todesopfer auf der Insel Sulawesi dürfte noch deutlich steigen: Das Schicksal von tausenden Bewohnern abgelegener Gebiete ist weiterhin unklar.
Am Dienstag wurde bekannt, dass in einer zerstörten Kirche 34 tote Bibelschüler entdeckt worden sind. 52 weitere Bibelschüler würden noch vermisst, sagte eine Sprecherin des indonesischen Roten Kreuzes am Dienstag.
Demnach war die Kirche im Bezirk Sigi Biromaru auf der Insel Sulawesi nach dem Erdbeben von einer Schlammlawine verschüttet worden. (sda/afp)