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Die Calgary Flames befinden sich mitten im Kampf um die Playoff-Plätze: Die Mannschaft des ehemaligen ZSC-Coach Bob Hartley liefert sich einen Zweikampf mit den Los Angeles Kings um den dritten direkten Playoff-Platz in der Pacific Division. Die Kanadier verteidigten ihren Zwei-Punkte-Vorsprung dank dem 3:2 gegen die Colorado Avalanche.
In jener Partie kam es nicht zum möglichen Schweizer Goalieduell. Sowohl Calgarys Jonas Hiller als auch Colorados Reto Berra waren nur Ersatz. Der Zuger Raphael Diaz kam für die Flames knapp elf Minuten zum Einsatz und lieferte eine ausgeglichene Bilanz ab.
Nino Niederreiter bleibt in der NHL mit den Minnesota Wild auf Playoffkurs. Minnesota kommt bei den Toronto Maple Leafs zu einem 2:1-Erfolg.
Zum Matchwinner von Minnesota avancierte der Österreicher Thomas Vanek mit einem Tor und einem Assist. Niederreiter schoss viermal aufs Tor und verliess das Eis mit einer ausgeglichenen Bilanz. Neun Partien vor Ende der Regular Season beträgt die Reserve der Wild im Playoff-Rennen fünf Zähler.
(si/cma)
Toronto – Minnesota (mit Niederreiter) 1:2
Ottawa – San José (mit Müller) 5:2
Calgary (mit Diaz, ohne Hiller) – Colorado (ohne Berra) 3:2
28. Mai 1974: Es ist eine der kuriosesten Episoden der NHL-Geschichte. Im Draft 1974 ziehen die Buffalo Sabres den völlig unbekannten Taro Tsujimoto. Dass ihn niemand sonst auf der Rechnung hat, hat einen einfachen Grund: Der Japaner existiert gar nicht.
Den Stanley Cup haben die Buffalo Sabres noch nie gewonnen. Dafür aber die Herzen aller Fans mit Sinn für Humor.
Der Amateur Draft 1974 zieht sich ewig in die Länge. Die Klubvertreter treffen sich nicht an einem Ort, sondern werden Runde für Runde vom NHL-Präsidenten Clarence Campbell angerufen. Das dauert. Denn Campbell rattert erst die Namen der bereits gedrafteten Spieler herunter und bittet dann einen Klubvertreter um den Namen des Spielers, dessen Rechte sich sein Team sichern will.
George …