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dehnende Kraft wird hervorgebracht durch die Rotation der Gas(Aether-) und Wasseratome um einander." Nach gewissen Rechnungen, welche wir hier in der Kürze nicht wiedergeben können und daher auch nicht charakteristren dürfen, gelangt der Verf. endlich zu einer Gleichung für die Abhängigkeit der Dichtigkeit des Wassers von der Temperatur, zu deren Prüfung er sich bewogen findet, die Dichtigkeit des Wassers bei verschiedenen Temperaturen auf's Neue zu messen. Seine Methode ist von überraschender Einfach= heit. Er wog die Wassermenge, welche ein cylindrisches Gefäß von Eisenblech bei verschiedenen Temperaturen zu fassen vermag (ca. 15 Pfd.) auf einer Decimalwage (Gewichte auf der Brücke). Das Gefäß wurde in einem größeren Wasserbehälter erwärmt; sein oberer Boden war durch ein Rohr durchseßt, in welches ein Thermometer gesteckt werden konnte. "Nachdem das Wasser im Gefäße auf die bestimmte Temperatur erwärmt war, hob ich Lezteres aus dem größeren Behälter heraus, hängte es mittelst des Henfels an zwei Haken auf und beobachtete die Temperatur des Wassers; alsdann goß ich sehr schnell noch ein wenig er= wärmtes Wasser nach (da das Thermometer etwas zu_viel_ver=drängte), regulirte den Wasserstand im Rohre, verschloß Lezteres mit einem Stöpsel, reinigte vermittelst eines baumwollenen Tuches die Außenwände sehr sorgfältig von den daran haftenden Waffertropfen und seßte schließlich das Gefäß auf die Wageschale zum Wägen." Ob die Wägung auf den luftleeren Raum reducirt sei, ist nicht erwähnt. Wegen der Ausdehnung des Gefäßes begnügt sich der Verf. mit der Annahme, daß die Volumenzunahme des Eisens, welche der Temperaturerhöhung von 0 bis 100° entspricht, ungefähr sei. Die Angaben des Thermometers wurden auf zweifache Weise corrigirt. Erstens: Alle Thermometer zeigen kleine Differenzen unter einander; es ist deshalb das bei den Versuchen gebrauchte Thermometer mit drei anderen verglichen worden. Das Mittel aus den vier Thermometerablesungen wurde als richtig angenommen.
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Man steht, der Verf. macht mit den Schwierigkeiten, welche sich dem Physiker in den Weg stellen, kurzen Proceß. Ob auch die Schwierigkeiten der Auffassung mit demselben Glücke überwunden werden, können wir aus der zweiten Temperaturcorrection ab= nehmen. Das Quecksilber befolgt nicht genau das Moleculargeseß, wonach
Mechanische Wärmetheorie von Profeffor Dr. Carl Holzmann. 46 S. 8. (Preis 10 Sgr.) Stuttgart, 1866. J. B. Mezler'sche Buchhandlung.
Dieses Schriftchen ist als lezte Arbeit des im Frühjahre 1865 verstorbenen Verfassers von Hrn. Prof. Dr. Zech herausgegeben worden. Es enthält eine gedrängte Darstellung des Ge= schichtlichen der mechanischen Wärmetheorie, wobei u. A. auch der vom Verf. an ihrer ersten Ausbildung genommene Antheil in das gebührende Licht gesezt wird, ferner ihrer Grundsäge, deren Anwendung auf Gase, der sogenannten Kreisprocesse und einiger weiterer physikalischer Folgerungen.
Daß bei dem mäßigen Umfange des Schriftchens, welches wohl hauptsächlich aus Aufzeichnungen zum Zwecke der theoretisch= physikalischen Vorträge des Verf. hervorgegangen ist, kein so vollständiges Eingehen in den Gegenstand erwartet werden kann, wie in Zeuner's vortrefflichem Lehrbuche dieses Wissenschaftszweiges, ist selbstverständlich; doch wird auch für Kenner des Legteren die Holzmann'sche Schrift einiges Interesse bieten, besonders durch die Darstellung der Krönig-Clausius'schen Theorie des Druckes der Gase.
Einige kleine Mängel dürfen wohl dem Umstande zugeschrieben werden, daß es dem Verf. nicht vergönnt gewesen ist, die Herausgabe des Schriftchens nach einer leßten Durchsicht selbst zu be= forgen. Wenn z. B. S. 14 das Wesen der gleichen Temperatur zweier Körper darin gefunden wird, daß die Atome derselben gleich lang dauernde und gleich weite Schwingungen machen, somit die lebendigen Kräfte, mit denen die Atome ihre Gleichgewichtslagen passtren, sich wie die Massen dieser Atome verhalten, so beruht es offenbar auf einem Irrthüme, daraus den Dulong'schen Sag zu folgern, wonach die Atomgewichte den specifischen Wärmen (der Gewichtseinheit) umgekehrt proportional sind; nach jener Annahme würden vielmehr die Atomwärmen den Atomgewichten proportional, somit im Gegensage mit der Erfahrung die specifischen Wärmen constant sein. G.
Mathematik.
Fünfstellige gemeine Logarithmen der Zahlen und der Winkelfunctionen von 10 zu 10 Secunden nebst den Proportionaltheilen 8. ihrer Differenzen. Von August Gernerth. VIII und 144 S. Wien, 1866. Friedrich Beck's Verlagsbuchhandlung. Vorstehende Tabellen sind unter den mir bekannten (und ich hoffe fast sämmtliche zu kennen) 5 stelligen die vorzüglichsten der Einrichtung nach. Die Prüfung auf Correctheit habe ich unterlassen in dem Vertrauen, daß der Verf. der Bemerkungen über ältere und neuere mathematische Tafeln, Wien, Gerold's Sohn 1863" für dieselbe ebenso gewissenhaft gesorgt hat. Nur einige wesentliche Vorzüge will ich hier kurz bemerken:
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1) Die Erhöhung der lezten Decimalziffer ist durch eine durchstrichene Ziffer angegeben im Gegensaße zu den in neueren Werken üblichen unterstrichenen; Ref. hat selbst in seinem Werke „Mathematische Tabellen, Formeln und Constructionen" die lezte Methode adoptirt und erst zu spät bemerkt, daß wirklich einzelne Striche auf den Stereotypplatten weggebrochen find, ohne daß man den gedruckten Ziffern diesen Mangel ansteht.
2) Die goniometrischen Logarithmentabellen sind für alle Winkel von 10 zu 10 Secunden angegeben, wodurch unangenehme zeitraubende Zwischenrechnungen ganz vermieden werden.
3) Die ausführliche Darlegung der Rechnungsregeln mit Rücksicht darauf, ob die lezten Ziffern durchstrichen sind oder nicht.
Es werden alle Diejenigen, welche derartige Werke häufig benußen müssen,*auf dieses insbesondere aufmerksam gemacht, und fügt Ref. zu dem Ende noch das Inhaltsverzeichniß bei:
Die gemeinen Logarithmen der dekadischen Zahlen von O bis 10,000 mit 5 und von 10,000 bis 10,800 mit 6 Decimalstellen nebst Hülfstafeln zur Berechnung der gemeinen Logarithmen der Sinus, Tangenten und Cotangenten der Winkel von 0° bis 3°. Verwandlung der gemeinen Logarithmen in natürliche und umgekehrt. Verwandlung der Grade und Minuten in Secunden. Verwandlung der Grade und Minuten in Decimaltheile des Grades. Die gemeinen Logarithmen der Sinus, Tangenten, Cotangenten und Cosinus aller Winkel von 10 zu 10 Secunden mit 5 Decimalstellen. Länge der Kreisbogen für alle Grade,
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Unter diesem Titel bietet uns der Verf. eine vortreffliche Arbeit, welche, auf dem Boden strenger Wissenschaftlichkeit fußend, dem Chemiker und Techniker diejenigen Hülfsmittel vorführt, welche der Gebrauch des Mikroskopes ihnen zur Zeit zu gewähren vermag. Nach seinen eigenen Worten faßt er die Aufgabe der tech= nischen Mikroskopie dahin zusammen, auf dem Wege der mikroskopischen Beschauung unter Anwendung geeigneter Nebenhülfs= mittel gewerbliche Waren (Rohproducte, Halbfabricate und fertige Waren) nach Abstammung und Beschaffenheit zu erforschen und jene Fabricationsprocesse, welche die Verarbeitung organistrter Producte zum Zwecke haben, zur Erzielung eines möglichst gründ= lichen Verständnisses mit bewaffnetem Auge zu studiren."
Mit Recht betont er, daß jeder Untersuchung eine eracte wissenschaftliche Methode zu Grunde liegen muß, und daß für alle die Fälle, welche in das bezügliche Gebiet einschlagen, neben genauer Kenntniß der Physik und Chemie eine solche der Pflanzenanatomie und der Lehre von den thierischen Geweben erforderlich ist. Von dieser Ueberzeugung durchdrungen, bleibt er jeder populären Verwässerung fern, führt allerdings in die Wissenschaft ein, fordert aber von dem Leser im Ganzen mancherlei Vorkenntnisse, giebt neben einer wohlgesichteten Auswahl der Resultate, welche bis dahin in anderen Sammelwerken oder Monographieen sich niedergelegt finden, eine größere Reihe auf eigener Forschung ruhender Beobachtungen.
Das Buch zerfällt in folgende Abschnitte:
1. Das Mikroskop und die mikroskopische Beobachtung.
2. Die Zelle im Allgemeinen.
Der erste Abschnitt läßt verhältnißmäßig zu wünschen übrig. Wohl immer wird Derjenige, welcher mit dem ernsten Willen, Etwas zu lernen, an das Buch herantritt, den beschriebenen Theil der Dioptrik bereits kennen und aus diesem Grunde sofort darüber hinweggehen; im entgegengesezten Falle bleibt die Beschreibung durchaus unzureichend. Die Entstehung der Bilder ist ohne genügende Erklärung geblieben; auch fehlen alle Abbildungen des Mikroskopes selbst, die der Immerslonsobjective, der Blend- und Beleuchtungsvorrichtungen, der Mikrometer u. s. w. Wohl wird der Leser auf andere, eine nähere Beschreibung enthaltende Bücher hingewiesen; allein unserer Ansicht nach müßten die Construction und der Gebrauch des Instrumentes in einer Einleitung in die technische Mikroskopie" eingehender besprochen werden, als es hier geschehen ist.
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In jeder Art vortrefflich sind die Abschnitte 2 bis 7 abge= handelt. Die klare Darstellung wird unterstüßt durch sauber in Holzstich ausgeführte Zeichnungen, welche in richtiger Würdigung das Unwesentliche von dem Wesentlichen getrennt halten und die Aufmerksamkeit nur auf den eben abgehandelten Stoff lenken. Ganz besonders gelungen ist Abschnitt 2, die Pflanzenzelle im Allgemeinen besprechend, sodann auch die Abhandlung über die Hefe im Abschnitte 6, welche die neueren Ansichten über die Unselbstständigkeit der Hefenpflanze vertritt und bezüglich der Präciston des Ausdruckes und lichtvollen Schärfe musterhaft genannt zu werden verdient.
Das gleiche Lob ist dem Abschnitte 8 leider nicht zuzuerkennen. Allerdings verweist der Verf. auf ein anderes Buch: "Harting, das Mikroskop 2c."; allein es bleibt im hohen Maße zu bedauern, daß er die Methode der Bestimmung des Brechungsinder von Flüssigkeiten so unzulänglich behandelte. Auch der Beschreibung der mikrochemischen Probe mußte größere Ausführlichkeit gewidmet werden, um so mehr, als die Mikrochemie bis jezt noch nicht die gebührende Beachtung fand.
Die Abhandlungen über mikroskopisch-technische Untersuchungen einiger wichtiger Stoffe bieten zunächst Belege für die Art und Weise der Ausführung und Ausführbarkeit derartiger Arbeiten. Jede Specialität bildet ein in sich abgeschlossenes, wohl durchgearbeitetes Ganzes, aus welchem sich kaum ein Auszug geben läßt, da sich der Verf. unbeschadet der Deutlichkeit durchweg einer Lobenswerthen Kürze befleißigt. Die erste beschäftigt sich zunächst mit dem unterschiedlichen Verhalten der Stärkemehlkörner verschiedener Pflanzen, dann mit dem ächten Sago, der Tapioca und ähnlicher Fabricate, den Stärkesorten des Handels und endlich mit den verschiedenen Mehlsorten und vorkommenden Verfälschungen. Bei der Unmöglichkeit, auf rein chemisch-analytischem Wege die wahre Natur der bezüglichen Handelsware festzustellen, gegenüber den so überaus häufigen Anforderungen, welche nach dieser Seite an den Analytiker gestellt werden, ist jede Verschärfung der Methode ein willkommenes, weil wesentliches Hülfsmittel. Und ein solches liefert uns der Verf. nicht nur hier, sondern auch in der zweiten Abhandlung über das Papier, welche die wichtigsten Sorten desselben nach Fasersubstanz, Leimung, Füllung und Färbung bes handelt.
Die dritte und lehte Abhandlung hat zunächst wohl nur wissenschaftlichen Werth; allein ste ist nichtsdestoweniger die hervortretendste Arbeit des ganzen Buches. An der Hand strenger Beobachtung studirt der Forscher alle Einzelfragen, welche die Zuckerfabrication, namentlich aus der Rübe, ihm bietet; er läßt nicht den Theoretiker, nicht den Praktiker ohne Antwort, bekämpft bisher geltende Vorurtheile und seßt eine rationelle Methode an die Stelle bisher üblicher irrationeller; das Preßverfahren verwerfend, redet er dem Macerationsverfahren das Wort.
Alles in Allem genommen ist das besprochene Werk eine werthvolle und seinen Verf. ehrende Bereicherung unserer Literatur, und wir zollen diesem deshalb gern den Dank, welchen die Technik willig allen Denjenigen entgegenbringt, die der Praris nährende, auf dem Felde gründlicher Forschung gezeitigte Früchte darreichen. F. B.
Chemische Technologie.
Löslicher Copal. - Violette hat gefunden, daß Copal, Bernstein und die ähnlichen Harze, welche sich nicht in Aether, Terpentinöl, Benzin und anderen Kohlenwasserstoffen, sowie in den
fetten Delen auflösen, durch Erhigen in verschlossenen Gefäßen auf 350 bis 400 darin löslich werden und alsdann wirklichen Firniß liefern.
Schon 1862 hatte Violette die Beobachtung veröffentlicht, daß Copal durch Destillation bei 350° in einen löslichen Zustand übergeht. Hierbei findet aber ein Gewichtsverlust von 25 bis 50 pCt. statt, während beim Erhizen im verschlossenen Raume nicht der geringste Verlust stattfindet. Der durch Destillation umgewandelte Copal ist schon Handelsproduct geworden.
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Violette hat die Umwandlung des Copales sowohl in zugeschmolzenen Glasröhren, wie in einem Kupferrohre von 0, Länge und 0,06 innerem Durchmesser und 0,01 Wandstärke ausgeführt und beobachtet, daß die Spannung dabei auf 20 Atmo= sphären steigt. Durch vorläufiges Austreiben des Wassergehaltes kann die Spannung vermindert werden.
Bernstein erfordert für die Umwandlung eine Temperatur von 400°.
Ls.
Bauwesen.
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Asphaltfilz und Pappdächer. tfilz. Im Anschlusse an unser Referat auf S. 217 d. Bd. über Dachpappe und Dachfilzbedachungen" geben wir im Nachstehenden einige Notizen aus einem Artikel von W. Hirschfeld über Asphaltfilz- und Pappdächer, welcher in der „Zeitschrift des Architekten- und Ingenieurvereines in Hannover", Jahrgang 1866, veröffentlicht ist und hauptsächlich Angaben über einen guten und dauerhaften Anstrich dieser Dächer enthält.
Nachdem die Pappe oder der Filz gehörig sorgfältig und glatt auf die Verschalung des Daches befestigt ist, schreitet man bei trockenem Wetter zu dem Anstreichen der Dächer mit der Vorsicht, daß die Arbeiter, welche dieses Geschäft verrichten, nicht durch ihre Ungeschicklichkeit Löcher oder Riffe darin verursachen. Um dieses zu vermeiden, bedient man sich bei dem Anstreichen leichter Leitern, welche an der unteren Fläche mit dünnen Brettern verschalt sind, und an deren oberem Ende man leichte eiserne Bügel anbringt, welche man über die Firste des Daches hängt. Indeffen können, wo diese Leitern nicht zu haben sind, die Arbeiter bei dem Anstreichen der Dächer auch Filzschuhe anziehen.
Das Dach wird mit dünnflüssigem, etwas erwärmtem Steinkohlentheer, der aber nicht gekocht, sondern nur durch erhizte Steine flüssig erhalten wird, bestrichen; gleich darauf erfolgt ein Anstrich mit gelöschtem, gebranntem Kalk, zu welchem etwas Schwefelsäure gemischt ist. Das Zusehen der Schwefelsäure zu der kauftischen Kalkmilch muß aber mit großer Sorgfalt geschehen. Man macht die Kalkmilch so dünnflüssig, daß sie das Aussehen abgerahmter Milch hat; dann wird die Schwefelsäure unter starkem, fleißigem Umrühren sehr langsam hinzugefügt, damit der Kalk nicht in Klümpchen gerinnt, sondern die Consistenz von fettem Rahm bekommt, welches als Zeichen des richtigen Mischungsverhältnisses dient. Da nun die auf diese Weise mit Schwefelsäure behandelte Kalfmilch die Neigung zeigt, Gypskrystalle zu bilden, so muß man eilen, den Theeranstrich damit zu überpinseln, um recht bald einen neuen Anstrich mit warmem, dünnflüssigem Theer_nachfølgen zu lassen. Es wird sich bei diesem Verfahren ein schöner blauschwarzer Lacküberzug bilden, welcher elastisch ist, nicht ab= blättert oder springt und weder bei Hize noch bei Kälte von seiner Güte einbüßt. Später wird das Dach bei den zu wiederholenden Anstrichen immer zuerst mit der beschriebenen schwefelsauren Kalklösung und darauf mit dem erwärmten Theer ge= strichen.
Man vermeide aber ja das gewöhnliche Uebersieben von Sand, Mauersteinmehl und anderen körnigen Substanzen, weil man damit nur den lackfirnißartigen Ueberzug verderben würde.
In den ersten Jahren ist es gut, wenn der Anstrich einmal jährlich wiederholt wird, wozu man am liebsten recht schönes Wetter erwählen möge.
Ein Versuch, das Dach nur mit schwefelsaurer Kalkmilch anzuftreichen und erst im Herbste den Theeranstrich folgen zu lassen, gab keine guten Resultate. Hier mußte aber der Kalkanstrich vor dem Theeren erst ausgebessert werden, weil dieser durch Regen zu sehr abgewaschen war. R. 3.
Eisenbahnwesen.
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Eisenbahnwagenachsen. Unter dem Titel: Ein auf praktische Erfahrungen sich stüzender Beitrag zur Theorie der Eisenbahnwagenachsen" vergleicht Hr. Maschineningenieur Georg Meyer zu Hannover in Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens “ (1864, S. 187) die Resultate des in derselben Zeitschrift (Jahrg. 1854, Nr. 28) befindlichen Auffahes von Th. Büte Ueber die rationelle Form der Achsen für Eisenbahnfahrzeuge" mit_den_Umständen, unter welchen die seit 1857 auf den hannöverischen Eisenbahnen vorgekommenen Achsbrüche stattfanden, woraus eine sehr gute Uebereinstimmung jener theoretischen Resultate mit der Erfahrung sich ergiebt.
Unter Berücksichtigung der verschiedenen Einwirkungen, denen die Achse im Betriebe ausgesezt ist, und bei Vorausseßung der mittleren Länge a = 11 Zoll engl. gleich ca. 300mm fand nun Hr. Büte, daß, wenn die ganze Achse möglichst ein Körper von gleichem Widerstande sein soll, der Radius BD=r, ihres Querschnittes an der Nabe 17r zu machen sei, daß aber gegen die Mitte der Achse hin dieser Radius allmälig bis r abzunehmen habe, während der Durchmesser des Achsschenkels selbst so zu bestimmen ist, daß die Meridianlinie seiner Oberfläche die Curve AC berührt. Da nun bei einer im Dienste befindlichen Achse nur der Schenkel sich abnußt, so wird die schwächste Stelle nach und nach am Schenkelansaze hervortreten, somit auch hier voraussichtlich der Bruch erfolgen, ein Umstand, den der Verf. eben als relativ erwünscht bezeichnet, indem dann bei einem etwa eintretenden Bruche sich der innere Theil der Achsbüchse auf den vor der Nabe vortretenden stärkeren Theil der Achse, der dabei gleichsam als Nothachsschenkel dient, auflegt. G.
Kraftmaschinen.
Die Berechnung der Dampfmaschinen mittelst praktisch eingerichteter Tabellen, welche ohne Anwendung algebraischer Rechnungen die effective Leistung, den Dampfverbrauch und den vortheilhaftesten Expansionsgrad doppeltwirkender Dampfmaschinen leicht bestimmen lassen. Zum Gebrauche für lassen. Maschinenconstructeure, Fabrikbefizer, Maschinenleiter, Geschäftsmänner, technische Beamte und Studirende technischer Bildungsanstalten aus Beobachtungsresultaten bearbeitet von G. Jentsch, Ingenieur. Leipzig, 1867. Commissionsverlag von Gebhardt & Reisland.
Dem Vorwort" folgen 5 Tabellen *) zur Berechnung der effectiven Leistungen von doppeltwirkenden Nichtcondensations- und Condensationsmaschinen, und Woolf'schen Maschinen mit verschiedenen Inhaltsverhältnissen der beiden Cylinder: als: 1, † und . Eine fechste Tabelle enthält eine Zusammenstellung der Spannung, der Temperatur und des Gewichtes von 1 Cubiffuß Dampf und Producte des Lezteren mit verschiedenen Kolbengeschwindigkeiten. Tabelle 7 liefert Zahlen, vermittelst deren die Dampfverluste zu berechnen sind. Eine Tafel für Kreisinhalte ist noch angehängt.
Mit N wird die effective Leistung in Pferdekräften ausgedrückt. Mit O der Cylinderquerschnitt in Quadratzollen, mit s der Hub in Fußen und mit n die Umdrehungen pro Minute.
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Man findet nun einer Anleitung zum Gebrauche der Tabellen. zufolge N vermittelst der Formel
N = Ons X 2, indem man einer der Tabellen I bis V die Zahl z entnimmt, je nach der angenommenen Dampfspannung und dem Füllungsgrade =, unter s, den Weg des Kolbens bis zum Dampfabschnitte verstanden.
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Als Grundlage zur Berechnung der Tabellenwerthe hat der Verf. die Formeln benußt, welche in dem vortrefflichen Werke von J. Völckers „Der Indicator"**) aufgeführt sind.
sphären verstanden *). Nach diesen Formeln sind ebenfalls Tabellen ausgerechnet.
Die Gewichtsmenge Dampf, welche eine Maschine von N Pferdekraft pro Pferdekraft und Stunde verbraucht: das Consumverhältniß, wird nach Nr. IV der Erläuterungen berechnet aus der eigentlichen Füllung, wobei der schädliche Raum auf des vom Kolben zu durchlaufenden Raumes veranschlagt wird, und aus den unvermeidlichen Dampfverlusten. Die aus undichtigkeit von Schieber und Kolben entspringenden Dampfverluste sind zwar nicht absolut unvermeidlich, aber in der Regel doch vorhanden. Will man sie überhaupt in Rechnung ziehen, so wird man selbstverständlich von einem durch Versuche bestimmten Mittelwerthe ausgehen müssen. Die Richtigkeit der Völckers'schen Annahme, daß der zeiteinheitliche Dampfverlust dem Gewichte nach dem Kolbendurchmeffer und der Wurzel aus der Druckdifferenz des Hinter- und Vorderdampfes, also DVp-p. proportional zu sehen ist, findet der Verf. durch seine Versuche bestätigt, und hat durch dieselben einen constanten Dichtigkeitscoefficienten er= mittelt, vermittelst dessen er die Werthe der Labelle VII zur Be= rechnung der Dampfverluste gewinnt. Die Differenz Pm-p, wird hier mit Charakteristik bezeichnet. Daß außer dem Dampfverluste durch Undichtigkeit der durch Condensation an den Cylinderflächen ein recht bedeutender, wirklich unvermeidlicher und auch ein im Allgemeinen berechenbarer ist, wurde im Bb. VII, S. 423 näher dargethan **). In wie weit es gerechtfertigt ist, jenen undichtigkeits coefficienten so groß zu nehmen, daß er auch den Condensations coefficienten involvirt, ist Bd. VII, S. 431 angedeutet. Unter XI geht der Verf. auf diesen Gegenstand näher ein. In Nr. VI ist ferner durch Tabellen nachge= wiesen, wie dampfökonomisch die hohen Dampfspannungen und großen Kolbengeschwindigkeiten, wie die der Locomotiven, sind. Auch hier wie überall find die Erläuterungen durch Beispiele vervollständigt.
Die Erklärungen unter VII über Condensationsmaschinen und über die Superiorität der Dampfmaschinen über die Heißluft= maschinen halten wir für recht belehrend für diejenigen Leser, welche immer noch auf einen Messtas unter den Kraftmaschinen warten, der berufen ist, die Herrschaft des Dampfes zu stürzen.
Den von den Woolf'schen Maschinen handelnden Abschnitt übergehend, gelangen wir zur IX. Nummer über den vortheilhaftesten Expansionsgrad mit Tabellen zur Ermittelung desselben. Als eines der wichtigen Ergebnisse dieses Abschnittes möge hier nur das hervorgehoben werden, daß, den vortheilhafteften Füllungsgrad ein- und für allemal vorausgeseßt, der Dampf in einer Condensationsmaschine sich so viel mehr erpandiren muß, als in einer Nichtcondensationsmaschine, daß unter sonst gleichen Umständen der Cylinderdurchmesser für beide Fälle derselbe sein muß. Sehr interessant ist dann der Vergleich sub X zwischen der Drosselung des Dampfes und der selbstthätig variablen Expansion. Die Verstellung der Erpansion durch den Regulator ist hiernach im Allgemeinen vortheilhafter, als die der Drosselklappe ***). In besonderem Maße gilt dies aber für Nichtcondensationsmaschinen.
Unter XII, XIII und XIV sind noch Tabellen gegeben, welche sich auf die Consumverhältnisse bei vortheilhafteftem Füllungsgrade für einchlindrige und Woolf'sche Maschinen bes ziehen. Nach einer Berechnung der Heizflächen der Dampfkessel und einer Anweisung zum Gebrauche der Tafeln für andere Maßsysteme schließt das Werkchen mit einigen vergleichenden Nachrechnungen von Versuchen, welche an Schiffsmaschinen und an Locomotiven angestellt worden find.
Schließlich können wir dieses Buch sowohl Technikern, als Nichttechnikern (für Lestere ist es elementar und verständlich genug gehalten) als ein recht nügliches empfehlen. Auch Druck und Papier lassen nichts zu wünschen übrig.
R. W.
*) Für D_und_s in Metern gehen diese Formeln über in a) ns = 1,57 (8 + 12, ; D + 2p) und b) ns = 1,57 (6 + 12,7 D+2p).
D. Reb. (L.)
**) Siehe auch Bd. VI, S. 225 d. 3.
***) Zu demselben Resultate gelangt Völckers, S. 98, in seinem Werke „Der Indicator". Berlin, 1863. Verlag von Rudolph Gärtner.
Die Ursachen der Dampfkesselerplosionen und das Dampfkeffelthermometer als Sicherheitsapparat. Von Dr. H. Scheffler, Baurath. 72 S. 8. Berlin, 1867. Ernst & Korn.
Ter bekannte Name des gelehrten Hrn. Verfassers macht jede weitere Empfehlung überflüssig. Der Verf. sagt S. 4: „Ich bin der Ansicht, daß keine Festigkeitstheorie die gewöhnlichsten Effecte der Explosion zu erklären im Stande ist, selbst wenn eine noch so hohe Steigerung des Druckes angenommen wird. Jeder Dampfkessel hat nämlich nach Maßgabe seiner Form, seiner Zusammen= seßung und der von Punkt zu Punkt variirenden Beschaffenheit seines Materiales eine Bruchlinie, welche seine schwächste Stelle unter dem Angriffe der fraglichen Kräfte bezeichnet. In Wirklichkeit wird diese Bruchlinie nicht in allen Punkten gleiche Stärke haben, sondern in einem Punkte am schwächsten sein. Dies ist der Bruchpunkt.
Wenn die Dampfspannung ein gewisses Maß überschreitet, erfolgt die Zerreißung des Kessels in der Bruchlinie und in keiner anderen Linie, und zwar beginnt die Trennung im Bruchpunkte und schreitet von hier aus vor, indem sich der Kessel nach der Bruchlinie aufschligt. Nun können unmöglich die bald longitu= dinal, bald transversal, bald gerade, bald krumm, bald durch eine Nietreihe, bald durch das volle Blech laufenden Trennungslinien eines explodirenden Dampfkessels, welche den Kessel in mehrere, oft in viele Stücke von großem und kleinem Umfange und von den mannigfaltigsten Figuren zerlegen und oftmals ein gesundes Stück von kleinem Umfange aus dem vollen Fleische reißen, Bruchflächen nach der Festigkeitstheorie sein.
Hierzu kommt, daß vom ersten Augenblicke des erfolgenden Bruches Ter Dampfdruck rasch herabsinken muß. Das Aufschligen längs der Bruchlinie müßte also bald aufhören; der Dampf müßte in der Regel durch die in der Nähe des Bruchpunktes sich bildende Deffnung herausfahren. Wenn sich dabei auch die Ränder dieser Oeffnung umbiegen, so können doch nicht füglich dieselben Stücke, welche keine Spur von Biegung zeigen, aus dem Kesselmantel ge= rissen werten, und wenn der entweichende Dampf auch wie eine aus einem Gefäße strömende Flüssigkeit einen Reactionsdruck nach entgegengesetter Seite äußert, so kann dies doch nicht das Ab= reißen, Zertrümmern und Fortschleudern vieler Stücke, sondern nur eine Pressung und allenfalls eine Verbiegung des aus elastischem Materiale bestehenden Kessels, sowie möglicherweise eine Fortrückung des Keffels zur Folge haben.
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Allerdings kommen auch Erplostonen vor, bei welchen der Kessel nur aufgerissen und nicht fortgeschleudert wird; allein der Hauptcharakter der meisten Erplosionen sind nicht Verbiegung und Reactionsdruck, sondern Zertrümmerung und Fortschleuderung. Die Explosionen erscheinen also im Wesentlichen nicht als statische, sondern als dynamische Effecte, nicht als Wirkung von Druckkräften, sondern von Stoß- oder eigentlichen Explosions kräften."
Der Hr. Verf. ertheilt dann der Kayser'schen Theorie das unbedingteste Lob, erwähnt der Dufour'schen jedoch nur insoweit, als er angiebt, daß ihm deren Eristenz bekannt geworden.
Ref. will nochmals den Unterschied der beiden Theorieen hervorheben *); gemeinschaftlich ist vielleicht beiden, daß sie eine Druckverminderung als Veranlassung der Explosion ansehen, Hr. Kayser ohne auf das Wasser Rücksicht zu nehmen, während Hr. Dufour die Explosion nur dem Wasser zuschreibt, welches sich im Zustande eines Siedverzuges befindet. Es wäre zuverlässig ein Unglück, wenn jeder übelgelaunte Keffelwärter durch Aufreißen des Sicherheitsventiles im Stande wäre, zu jeder Zeit eine Explosion zu veranlassen und die Eristenz jeder gewerblichen Anlage in Frage zu stellen.
Der Verf. der vorliegenden Broschüre huldigt jedoch auch vollständig der Dufour'schen Theorie, wie schon der Titel errathen läßt: „Gegen den schleichenden und gefährlichsten Feind, welcher unvermerkt den Siedepunkt des Wassers festhält, indem er die Lemperatur desselben allmälig erhöht, um dann bei einer mehr dem Zufalle anheimgestellten günstigen Anregung plöglich mit einer massenhaften Verdampfung hervorzubrechen, bieten die erwähnten Maßregeln nicht den nöthigen Schuß. Ein Instrument, welches über die Verrückung des Siedepunktes Rechenschaft giebt, ist hiernach von Wichtigkeit; dieses Instrument ist das Thermo
meter." Es wird dann auf die Construction und Anbringung desselben näher eingegangen.
Ref. hat schon früher hervorgehoben, daß thermometrische Beobachtungen unbedingt nöthig seien, um die Dufour'sche und die Kahser'sche Theorie auseinander zu halten, findet jedoch das Thermometer für den Dampfkesselbetrieb nicht so unentbehrlich. Der Hr. Verf. dehnt aber die Möglichkeit eines Siedverzuges oder der Ueberhitung des Wassers weit über die Grenzen aus, welche Dufour dafür gezogen. Da nun der Siedverzug zur Erklärung der Explosionen nicht jedesmal benutzt werden kann, so hat Ref. schon die Vermuthung ausgesprochen (S. 345 d. Bd. d. 3.), daß nicht allein der Siedverzug gefahrdrohend sei, sondern daß die Umstände, welche Dufour als die Veranlassung des Siedverzuges erkannte, zugleich diejenigen sind, welche dem Wasser eine plößliche Verdampfungsfähigkeit (Explodirbarkeit) verleihen; diese Umstände sind vorzugsweise der Mangel an Luft, in zweiter Reihe der Gehalt an Säuren und Fetten.
Den 6. Abschnitt: „physikalische Betrachtungen über die Verdampfung" leitet der Hr. Verf. mit den Worten ein: „Da die Spannung in einem Dampfkeffel vermöge der im Betriebe liegen= den Wechsel einer fast ununterbrochenen Schwankung unterworfen ist, so könnte bei der im Vorstehenden geschilderten Gefahr einer jeden Druckermäßigung die verhältnißmäßige Seltenheit der Erplosionen auffallend erscheinen. Man sollte hiernach, und da die bisherige Unkenntniß dieser Gefahr den Maschinenführern keine sonderliche Aufmerksamkeit hinsichtlich der Verhütung einer plößlichen Druckermäßigung auferlegt hat, häufigere Explosionen vermuthen oder auf den Gedanken kommen, daß noch ein besonders erschwerender und darum selten vorkommender Umstand eintreten muß, um aus einer plöglichen Druckermäßigung eine Explosion zu erzeugen. So scheint es allerdings der Fall zu sein. Ein über die Wirksamkeit der obigen Vorsichtsmaßregeln hinausgehender absolut wirksamer Schuß gegen Kesselerplosionen, welcher doch andererseits die praktische Maschinenführung nicht zu sehr erschwert, kann nur durch ein eingehendes Studium des Siedproceffes mit allen dabei in Frage kommenden physikalischen und chemischen Nebenumständen erwartet werden. Ich bin weit davon entfernt, diese umfassende Aufgabe vollständig hier lösen zu wollen, was ohnehin auf dem Papiere ohne entsprechende Experimente ganz unmöglich sein würde."
Ref. macht noch besonders auf den Abschnitt aufmerksam, unter der Ueberschrift: „Das Leidenfrost'sche Phänomen", worin auch das Schwimmen des festen Eisens im flüssigen seine Erklärung findet.*)
Das Wesentlichste, was in der Kesselerplosionsfrage noch zu thun bleibt, ist die Vornahme entsprechender Erperimente, deren Ausführung der Verein deutscher Ingenieure vor längerer Zeit beschlossen hat.
Froning.
Heißluftmaschinen.
Heißluftmaschinen. Zur Theorie und Praris derselben sind in den lezten Jahren so mancherlei Beiträge in technischen Zeitschriften zerstreut erschienen, daß es ein sehr wünschenswerthes, die Sache wesentlich förderndes Unternehmen sein würde, wenn Jemand sich der Arbeit unterziehen wollte, auf Grund des vor= handenen Materiales die historische Entwickelung und den zeitigen Stand dieses technischen Problems vollständig, aber in möglichst gedrängter übersichtlicher Form, erläutert durch nur das Wesentliche der verschiedenen Anordnungen berücksichtigende Skizzen, darzustellen. Ueber vereinzelte, aus dem Zusammenhange dieses gan= zen Gebietes herausgegriffene Vorschläge und Erfahrungen zu referiren, hat kaum einen Werth, da alle jene Bestrebungen bisher nur als mehr oder weniger gelungene Versuche zur Erreichung eines vorgesteckten Zieles betrachtet werden konnten.
Bei einer solchen zusammenfassenden kritisch-referirenden Arbeit wird, wenn sie ihren Hauptzweck als Leitfaden zur Orien= tirung und zur weiteren Ausbildung dieser Maschinengattung erreichen soll, vor Allem eine zutreffende Classificirung und eine entsprechende, das Wesen kurz und deutlich bezeichnende Benennung der einzelnen Systemsclaffen Bedürfniß werden, in welcher Bezie=
*) Siehe Bd. VII, S. 510 d. 3.
D. Red. (L.)