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Die in der Industrie eingesetzten Pumpen sind Grossverbraucher von Energie. Verschleudern Pumpen unnötig viel Energie, schlägt sich dies negativ in der Erfolgsrechnung eines Unternehmens nieder und belastet seine Ökobilanz. Umgekehrt verbessern effiziente Pumpen den ökologischen Fussabdruck und die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens.
Oft laufen Pumpen in der Industrie praktisch durchgehend, und das während Jahrzehnten. So lange sie laufen, gehen Pumpen vergessen – und an die Energiekosten denkt niemand. Dabei machen diese bei einer Pumpe über 90% der Ausgaben während ihrer Lebensdauer aus. Bei der Beschaffung sind neben dem Preis unbedingt auch die Energie-, Reparatur- und Wartungskosten zu berücksichtigen.
Es geht um 4% des Stromverbrauchs der Schweiz
Der Jahresverbrauch der Pumpen, die für den Transport von Flüssigkeiten eingesetzt werden, beträgt 4,7 Terawattstunden. Das entspricht ungefähr der Produktion des Kernkraftwerks Beznau (1 und 2). Fast die Hälfte davon – knapp 4% des jährlichen Stromverbrauchs der Schweiz – fällt in der Industrie und im verarbeitenden Gewerbe an. Dort kommen hauptsächlich Trockenläuferpumpen zum Einsatz, deren Motor sich ausserhalb der gepumpten Flüssigkeit befindet. Bei grossen Pumpen muss der Motor zusätzlich extern gekühlt werden, was wiederum Strom braucht.