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Policy Brief zu Nachhaltige Finanzierung von psychosozialen Diensten für Flüchtlinge
Herzlichen Glückwunsch an Mélanie Stamm zu ihrem Policy Brief, der veröffentlicht wurde! Außerdem wurde ein Stakeholder-Dialog mit den beteiligten Akteuren und Akteurinnen zum Thema psychosoziale Dienste für Flüchtlinge durchgeführt.
Wie können wir eine nachhaltigere Finanzierung der psychosozialen Dienste für Asylbewerber erreichen?
Ein hoher Prozentsatz der Asylbewerbenden leidet aufgrund der Situation in ihrem Herkunftsland, des Migrationsprozesses oder der Stressfaktoren nach der Migration unter psychischen Problemen. Die internationale Literatur zeigt, dass psychosoziale Dienste (ggf. in Kombination mit ambulanter psychiatrischer Therapie) für diese Zielgruppe wesentlich effektiver sind als z. B. eine stationäre Therapie in einer psychiatrischen Klinik. Leider ist oft unklar, wer für solche psychosozialen Dienste aufkommen soll. Dieser Policy Brief beschreibt die Herausforderungen, die sich daraus für die Betroffenen und die verschiedenen Beteiligten ergeben, und formuliert die folgenden Empfehlungen:
i) Förderung von Finanzierungslösungen unter Beteiligung der Kantone
ii) Erhöhung der Transparenz für Leistungserbringende und Case Manager
iii) Transparenz über die Kosten der Gesundheits- und Sozialfürsorge für Flüchtlinge und mögliche Einsparungen schaffen
Wenn es eine wirksamere Art der Behandlung gibt, die auch die Gesundheitskosten senken würde, müssen wir wirklich die administrativen Grenzen überwinden, die uns davon abhalten, diese Art der Behandlung zu wählen. Mélanie Stamm, Autorin des Policy Briefs