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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AL.2014.00083 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Meier-Wiesner Urteil vom 16. September 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Markus Krapf Sintzel Hüsler Krapf Herzog, Rechtsanwälte Löwenstrasse 54, Postfach 2028, 8021 Zürich gegen Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Brunngasse 6, Postfach, 8405 Winterthur Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1968 geborene X.___ ist Mutter von zwei 1998 und 200 1 geborenen Kindern (Urk. 7/2 0 ). Vom 17. September 2007 bis 3. September 2013 absolvierte sie ein Bachelorstudium Journalismus/Organisationskommunikation im Teilzeitmodus (Urk. 7/14, Urk. 7/20, Urk. 7/31). Am 9. Oktober 2013 meldete sie sich zur Arbeitsvermittlung für ein Teilpensum von 80 % und stellte bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Antrag auf Arbeits losentaggelder im ent sprechenden Umfang (Urk. 7/28, Urk. 7/34). Mit Verfügung vom 14. Februar 2014 verneinte die Kasse den Anspruch der Versicherten auf Arbeitslosenent schädi gung mangels Erfüllung der Beitragszeit beziehungsweise mangels eines Grundes für die Befreiung davon (Urk. 7/13) und bestätigte dies mit Einsprache entscheid vom 1. April 2014 (Urk. 2, Urk. 7/12). 2. Dagegen erhob X.___ am 9. Mai 2014 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren um Feststellung ihrer Befreiung von der Erfüllung der Beitrags zeit sowie Feststellung ihres Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 30. Mai 2014 schloss die Verwaltung auf Abwei sung der Beschwerde (Urk. 6), worüber die Beschwerdeführerin am 3. Juni 2014 orien tiert wurde (Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenent schä digung besteht darin, dass die ver si cherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenver si cherung und die Insolvenzentschädigung; AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rah men frist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person erstmals sämtliche Anspruchsvorausset zungen er füllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Die Beitragszeit muss bei Teilzeitbeschäftigten in Bezug auf den Teil der Zeit er füllt sein, für den ein Arbeitsausfall geltend gemacht wird (BGE 121 V 341 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 1.2 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Per sonen, die innerhalb der Rahmenfrist ( Art. 9 Abs. 3) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen: a. einer Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung, sofern sie während mindestens zehn Jahren in der Schweiz Wohnsitz hatten; b. Krankheit ( Art. 3 ATSG), Unfall ( Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft ( Art. 5 ATSG), sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten; c. eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsan stalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung. Der gesetzliche Befreiungstatbestand muss also massgebender Grund für die Nichterwerbstätigkeit und damit für die Nichterfüllung der Beitragszeit sein (BGE 131 V 279 E. 1.2, 283 E. 2.4, 130 V 229 E. 1.2.3). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin anerkennt zwar, dass die Beschwerdeführerin vor Auf nahme des Studiums wegen der Betreuung ihrer Kinder lediglich teilze itlich er werbstätig gewesen sei und dass es ihr während des Teilzeitstudiums nicht möglich gewesen sei, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Jedoch verneint sie den zur Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit erforderlichen Kausalzu sam menhang zwischen der Ausbildung und der fehlenden Beitragszeit mit der Begründung, dass es der Beschwerdeführerin nicht wegen des Teilzeitstudiums nicht möglich gewesen sei, die Beitragszeit zu erfüllen, sondern wegen der da neben vorgenommenen Betreuung ihrer Kinder. Weiter sei eine Verlängerung der Rahmenfrist für die Beitragszeit bei Erziehungszeiten nicht möglich, weil keines der Kinder im Zeitpunkt der Anmeldung bei der Arbeitslosenversiche rung unter 10 Jahre alt gewesen sei (Urk. 2 S. 3). 2.2 Demgegenüber stellt die Beschwerdeführerin klar, k eine Verlängerung der Rah menfrist für die Beitragszeit beanspruchen zu wollen. Vielmehr macht sie neben ihren familienrechtlichen Pflichten einen Grund zur Befreiung von der Erfül lung der Beitragszeit geltend. Denn sie habe mindestens 50 % ihrer Zeit für die Ausbildung aufgewendet. Im letzten Semester habe der Aufwand für das Stu di um wegen der Bachelorarbeit den Umfang eines Vollpensums angenommen, was für die letzten zwölf Monate ein durchschnittliches Pensum von 75 % erge be n habe. Die restliche Zeit habe sie für die Betreuung ihrer beiden Kinder auf ge wen det, weshalb es ihr nicht zumutbar gewesen sei, nebenher einer Teil zeit er werbstätigkeit nachzugehen (Urk. 1). 3. 3.1 Vorliegend steht fest, dass die Beschwerdeführerin während der vom 9. Oktober 2011 bis 8. Oktober 2013 laufenden Rahmenfrist für die Beitragszeit infolge der Wahrnehmung von Erziehungspflichten und des Teilzeitstudium s keiner bei trags pflichtigen Beschäftigung nachgegangen war, weshalb zu prüfen ist, ob bezüg lich jenes Teils der Zeit, für die sie einen Arbeitsausfall geltend macht (80 %), die Voraussetzungen einer Befreiung von der Erfüllun g der Bei tragszeit (Art. 14 Abs. 1 AVIG) erfüllt sind. 3.2 Dabei ist zwischen der Tätigkeit, die der Beitragspflicht unterliegt, und der an de ren Beschäftigung zu unterscheiden. Versicherte, welche ihre Tätigkeit erwei tern wollen, erfüllen bezüglich der gewünschten Ausdehnung ihrer Tätigkeit die Voraussetzungen der Beitragszeit nicht, obwohl sie während mindestens sechs (heute: zwölf) Monaten eine beitragspflichtige Teilzeitbeschäftigung ausgeübt haben. Des weiteren können Personen, die nie erwerbstätig waren und daher keine Beiträge an die Arbeitslosenversicherung entrichtet haben, (unter Vorbe halt von Befrei ungsgründen ) keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung geltend machen, wenn sie eine Anstellung suchen; genauso wenig kann somit derjenige, der bis her lediglich auf der Basis einer Teilzeitbeschäftigung Beiträge entrichtet hat, Leistungen für den Verdienstausfall einer Vollzeitstelle bean spru chen ( BGE 121 V 336 E. 4). 3.3 Unbestrittenermassen war die Beschwerdeführerin bis zur Aufnahme des Teil zeit studiums im Jahre 2007 in einem Teilzeitpensum er werbstätig (Urk. 7/12). Ihre restliche Zeit widmete sie der Erziehung der beiden Kinder. Mit Aufnahme des Teilzeitstudiums musste sie das zur Ausübung einer Erwerbstä tigkeit zur Ver f ügung stehende Zeitfenster nunmehr in die Weiterbildung ein setzen. 3.4 H insichtlich der zeitlichen Beanspruchung durch das Studium neben dem (im vorliegenden Fall teilzeitlich möglichen) Besuch von Vorlesungen, Kursen, Se minaren und Übungen ist der Beschwerdeführerin zwar eine gewisse Zeit vor den Prüfungen eine Vorbereitungszeit von mehr als 50 % eines Vollpensums zu zu gestehen. Es ist jedoch nicht davon auszugehen, dass diese Vorbereitungszeit die gesamte vorliegend massgebende Zeitspanne vom Beginn der Rahmenfrist für den Leistungsbezug am 9. Oktober 2011 bis zum Studienabschluss am 3. September 2013 in Anspruch genommen hat te. Denn die Beschwerdeführerin machte offenbar von der Möglichkeit Gebrauch, die Module jedes Vollzeit-Stu dien jahres auf zwei Jahre aufzuteilen, womit ihr Studium insgesamt sechs Jahre anstatt deren drei gedauert hatte. Die Beschwerdeführerin sel ber bezifferte den Zeitaufwand mit mindestens 50 % (Urk. 1 S. 3). 3.5 3.5.1 Nach der Praxis des Bundesgerichts ist es in der Tat möglich, eine Kausalität für eine Verhinderung von der Arbeitsleistung (aus einem beitragszeitbefreienden Grund) für ein Teilpensum anzunehmen. Im von der Beschwerdeführerin er wähn ten Urteil 8C_318/2011 vom 5. März 2012 erkannte das Bundesgericht auf Bei tragsbefreiung eines im Umfang von 30 % arbeitstätigen Versicherten, wel cher im Umfang von 70 % eine Weiterbildung absolvierte. Dies mit der Begrün dung, der Versicherte habe versucht, sein früheres Arbeitspensum (von 100 %), welches er zufolge Vorbereitung auf das beabsichtigte berufliche Weiterkommen vorübergehend nicht habe halten können, wieder zu erreichen (E. 4.3). Die Bei tragsbefreiung wurde für den Teil der Weiterbildung (70 %) gewährt. 3.5.2 Die vorliegende Konstellation unterscheidet sich indes vom Vorerwähnten, da die zeitliche Belastung der Beschwerdeführerin für die Weiterbildung nur 50 % be trug und es ihr durchaus möglich gewesen wäre, in ihrem verbleibenden Pen sum einer Arbeitstätigkeit nachzugehen. Ob die Kinderbetreuung als Grund für die Unmöglichkeit einer Arbeitstätigkeitsausübung im übersteigenden Ausmass an zu erkennen oder aber mit der freiwilligen Wahl einer verminderten (ausser häus lichen Arbeits-) Belastung zu vergleichen ist, braucht nicht abschliessend geklär t zu werden: Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin keineswegs - wie sie gel tend macht (Urk. 1 S. 4 Ziff. 11) - stets im Umfang von 50 % mit der Kinder be treuung befasst war, zumindest nicht während der üblichen Arbeitszeit. So ab sol vierte sie während der Weiterbildung während fünf Monaten (vom 28. Febru ar bis 31. Juli 2011, Urk. 7/30) ein Praktikum bei der Y.___ GmbH in einem Pensum von 80 %. Auch im letzten Semester ihres Studiums war die Arbeitsbelastung mit 75 % (Urk. 1 S. 3 Ziff. 5) derart, dass (rechnerisch bezogen auf ein Vollzeitpensum währen der üblichen Arbeitszeit) keine entsprechende Betreuung möglich war. Damit aber hat die Beschwerdeführerin dokumentiert, dass sie durchaus in der Lage war, die Betreuung der Kinder so zu organisieren, dass ihre Anwesenheit nicht im Ausmass von 50 % erforderlich war, sondern lediglich von 20 bis 25 %, was sie auch mit der Anmeldung zum Leistungsbezug im Ausmass von 80 % zum Ausdruck gebracht hat. Damit verblieb ihr (abgesehen vom letzten Semester) ne ben ihrem Studium von 50 % jedenfalls eine Kapazität von 25 bis 30 % für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit. Da die Vermittlungsfähigkeit für Personen bejaht wird, die bereit und in der Lage sind, eine zumutbare Arbeit im Umfang von mindestens 20 % eine r Vollzeitbeschäftigung anzunehmen (BGE 120 V 385), hätte die Beschwerdeführerin im erwähnten Umfang tätig sein und damit die Beitragszeit erfüllen können. 4. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die einem 50%-Pensum entsprechende Weiterbildung (während der Dauer von mindestens einem Jahr) keinen Grund für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit setzt. Ob die Kinder be treu ung im ergänzenden Umfang von 50 % die Weiterbildung als kausal für die Nicht erfüllung der Beitragszeit erscheinen lässt, kann offen bleiben, da die Be schwerdeführerin die Kinder nachgewiesenermassen nicht dauernd in diesem Um fang betreute und es ihr mithin möglich gewesen wäre, einer Beschäftigung im Umfang von 25 bis 30 % nachzugehen. Damit aber hat die Beschwerdegegnerin einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 9. Oktober 2013 zu Recht ab gelehnt, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Markus Krapf - Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich - seco - Direktion für Arbeit - Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubMeier-Wiesner

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AL.2014.00083 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Meier-Wiesner Urteil vom 16. September 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Markus Krapf Sintzel Hüsler Krapf Herzog, Rechtsanwälte Löwenstrasse 54, Postfach 2028, 8021 Zürich gegen Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Brunngasse 6, Postfach, 8405 Winterthur Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1968 geborene X.___ ist Mutter von zwei 1998 und 200 1 geborenen Kindern (Urk. 7/2 0 ). Vom 17. September 2007 bis 3. September 2013 absolvierte sie ein Bachelorstudium Journalismus/Organisationskommunikation im Teilzeitmodus (Urk. 7/14, Urk. 7/20, Urk. 7/31). Am 9. Oktober 2013 meldete sie sich zur Arbeitsvermittlung für ein Teilpensum von 80 % und stellte bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Antrag auf Arbeits losentaggelder im ent sprechenden Umfang (Urk. 7/28, Urk. 7/34). Mit Verfügung vom 14. Februar 2014 verneinte die Kasse den Anspruch der Versicherten auf Arbeitslosenent schädi gung mangels Erfüllung der Beitragszeit beziehungsweise mangels eines Grundes für die Befreiung davon (Urk. 7/13) und bestätigte dies mit Einsprache entscheid vom 1. April 2014 (Urk. 2, Urk. 7/12). 2. Dagegen erhob X.___ am 9. Mai 2014 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren um Feststellung ihrer Befreiung von der Erfüllung der Beitrags zeit sowie Feststellung ihres Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 30. Mai 2014 schloss die Verwaltung auf Abwei sung der Beschwerde (Urk. 6), worüber die Beschwerdeführerin am 3. Juni 2014 orien tiert wurde (Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenent schä digung besteht darin, dass die ver si cherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenver si cherung und die Insolvenzentschädigung; AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rah men frist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person erstmals sämtliche Anspruchsvorausset zungen er füllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Die Beitragszeit muss bei Teilzeitbeschäftigten in Bezug auf den Teil der Zeit er füllt sein, für den ein Arbeitsausfall geltend gemacht wird (BGE 121 V 341 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 1.2 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Per sonen, die innerhalb der Rahmenfrist ( Art. 9 Abs. 3) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen: a. einer Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung, sofern sie während mindestens zehn Jahren in der Schweiz Wohnsitz hatten; b. Krankheit ( Art. 3 ATSG), Unfall ( Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft ( Art. 5 ATSG), sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten; c. eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsan stalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung. Der gesetzliche Befreiungstatbestand muss also massgebender Grund für die Nichterwerbstätigkeit und damit für die Nichterfüllung der Beitragszeit sein (BGE 131 V 279 E. 1.2, 283 E. 2.4, 130 V 229 E. 1.2.3). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin anerkennt zwar, dass die Beschwerdeführerin vor Auf nahme des Studiums wegen der Betreuung ihrer Kinder lediglich teilze itlich er werbstätig gewesen sei und dass es ihr während des Teilzeitstudiums nicht möglich gewesen sei, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Jedoch verneint sie den zur Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit erforderlichen Kausalzu sam menhang zwischen der Ausbildung und der fehlenden Beitragszeit mit der Begründung, dass es der Beschwerdeführerin nicht wegen des Teilzeitstudiums nicht möglich gewesen sei, die Beitragszeit zu erfüllen, sondern wegen der da neben vorgenommenen Betreuung ihrer Kinder. Weiter sei eine Verlängerung der Rahmenfrist für die Beitragszeit bei Erziehungszeiten nicht möglich, weil keines der Kinder im Zeitpunkt der Anmeldung bei der Arbeitslosenversiche rung unter 10 Jahre alt gewesen sei (Urk. 2 S. 3). 2.2 Demgegenüber stellt die Beschwerdeführerin klar, k eine Verlängerung der Rah menfrist für die Beitragszeit beanspruchen zu wollen. Vielmehr macht sie neben ihren familienrechtlichen Pflichten einen Grund zur Befreiung von der Erfül lung der Beitragszeit geltend. Denn sie habe mindestens 50 % ihrer Zeit für die Ausbildung aufgewendet. Im letzten Semester habe der Aufwand für das Stu di um wegen der Bachelorarbeit den Umfang eines Vollpensums angenommen, was für die letzten zwölf Monate ein durchschnittliches Pensum von 75 % erge be n habe. Die restliche Zeit habe sie für die Betreuung ihrer beiden Kinder auf ge wen det, weshalb es ihr nicht zumutbar gewesen sei, nebenher einer Teil zeit er werbstätigkeit nachzugehen (Urk. 1). 3. 3.1 Vorliegend steht fest, dass die Beschwerdeführerin während der vom 9. Oktober 2011 bis 8. Oktober 2013 laufenden Rahmenfrist für die Beitragszeit infolge der Wahrnehmung von Erziehungspflichten und des Teilzeitstudium s keiner bei trags pflichtigen Beschäftigung nachgegangen war, weshalb zu prüfen ist, ob bezüg lich jenes Teils der Zeit, für die sie einen Arbeitsausfall geltend macht (80 %), die Voraussetzungen einer Befreiung von der Erfüllun g der Bei tragszeit (Art. 14 Abs. 1 AVIG) erfüllt sind. 3.2 Dabei ist zwischen der Tätigkeit, die der Beitragspflicht unterliegt, und der an de ren Beschäftigung zu unterscheiden. Versicherte, welche ihre Tätigkeit erwei tern wollen, erfüllen bezüglich der gewünschten Ausdehnung ihrer Tätigkeit die Voraussetzungen der Beitragszeit nicht, obwohl sie während mindestens sechs (heute: zwölf) Monaten eine beitragspflichtige Teilzeitbeschäftigung ausgeübt haben. Des weiteren können Personen, die nie erwerbstätig waren und daher keine Beiträge an die Arbeitslosenversicherung entrichtet haben, (unter Vorbe halt von Befrei ungsgründen ) keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung geltend machen, wenn sie eine Anstellung suchen; genauso wenig kann somit derjenige, der bis her lediglich auf der Basis einer Teilzeitbeschäftigung Beiträge entrichtet hat, Leistungen für den Verdienstausfall einer Vollzeitstelle bean spru chen ( BGE 121 V 336 E. 4). 3.3 Unbestrittenermassen war die Beschwerdeführerin bis zur Aufnahme des Teil zeit studiums im Jahre 2007 in einem Teilzeitpensum er werbstätig (Urk. 7/12). Ihre restliche Zeit widmete sie der Erziehung der beiden Kinder. Mit Aufnahme des Teilzeitstudiums musste sie das zur Ausübung einer Erwerbstä tigkeit zur Ver f ügung stehende Zeitfenster nunmehr in die Weiterbildung ein setzen. 3.4 H insichtlich der zeitlichen Beanspruchung durch das Studium neben dem (im vorliegenden Fall teilzeitlich möglichen) Besuch von Vorlesungen, Kursen, Se minaren und Übungen ist der Beschwerdeführerin zwar eine gewisse Zeit vor den Prüfungen eine Vorbereitungszeit von mehr als 50 % eines Vollpensums zu zu gestehen. Es ist jedoch nicht davon auszugehen, dass diese Vorbereitungszeit die gesamte vorliegend massgebende Zeitspanne vom Beginn der Rahmenfrist für den Leistungsbezug am 9. Oktober 2011 bis zum Studienabschluss am 3. September 2013 in Anspruch genommen hat te. Denn die Beschwerdeführerin machte offenbar von der Möglichkeit Gebrauch, die Module jedes Vollzeit-Stu dien jahres auf zwei Jahre aufzuteilen, womit ihr Studium insgesamt sechs Jahre anstatt deren drei gedauert hatte. Die Beschwerdeführerin sel ber bezifferte den Zeitaufwand mit mindestens 50 % (Urk. 1 S. 3). 3.5 3.5.1 Nach der Praxis des Bundesgerichts ist es in der Tat möglich, eine Kausalität für eine Verhinderung von der Arbeitsleistung (aus einem beitragszeitbefreienden Grund) für ein Teilpensum anzunehmen. Im von der Beschwerdeführerin er wähn ten Urteil 8C_318/2011 vom 5. März 2012 erkannte das Bundesgericht auf Bei tragsbefreiung eines im Umfang von 30 % arbeitstätigen Versicherten, wel cher im Umfang von 70 % eine Weiterbildung absolvierte. Dies mit der Begrün dung, der Versicherte habe versucht, sein früheres Arbeitspensum (von 100 %), welches er zufolge Vorbereitung auf das beabsichtigte berufliche Weiterkommen vorübergehend nicht habe halten können, wieder zu erreichen (E. 4.3). Die Bei tragsbefreiung wurde für den Teil der Weiterbildung (70 %) gewährt. 3.5.2 Die vorliegende Konstellation unterscheidet sich indes vom Vorerwähnten, da die zeitliche Belastung der Beschwerdeführerin für die Weiterbildung nur 50 % be trug und es ihr durchaus möglich gewesen wäre, in ihrem verbleibenden Pen sum einer Arbeitstätigkeit nachzugehen. Ob die Kinderbetreuung als Grund für die Unmöglichkeit einer Arbeitstätigkeitsausübung im übersteigenden Ausmass an zu erkennen oder aber mit der freiwilligen Wahl einer verminderten (ausser häus lichen Arbeits-) Belastung zu vergleichen ist, braucht nicht abschliessend geklär t zu werden: Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin keineswegs - wie sie gel tend macht (Urk. 1 S. 4 Ziff. 11) - stets im Umfang von 50 % mit der Kinder be treuung befasst war, zumindest nicht während der üblichen Arbeitszeit. So ab sol vierte sie während der Weiterbildung während fünf Monaten (vom 28. Febru ar bis 31. Juli 2011, Urk. 7/30) ein Praktikum bei der Y.___ GmbH in einem Pensum von 80 %. Auch im letzten Semester ihres Studiums war die Arbeitsbelastung mit 75 % (Urk. 1 S. 3 Ziff. 5) derart, dass (rechnerisch bezogen auf ein Vollzeitpensum währen der üblichen Arbeitszeit) keine entsprechende Betreuung möglich war. Damit aber hat die Beschwerdeführerin dokumentiert, dass sie durchaus in der Lage war, die Betreuung der Kinder so zu organisieren, dass ihre Anwesenheit nicht im Ausmass von 50 % erforderlich war, sondern lediglich von 20 bis 25 %, was sie auch mit der Anmeldung zum Leistungsbezug im Ausmass von 80 % zum Ausdruck gebracht hat. Damit verblieb ihr (abgesehen vom letzten Semester) ne ben ihrem Studium von 50 % jedenfalls eine Kapazität von 25 bis 30 % für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit. Da die Vermittlungsfähigkeit für Personen bejaht wird, die bereit und in der Lage sind, eine zumutbare Arbeit im Umfang von mindestens 20 % eine r Vollzeitbeschäftigung anzunehmen (BGE 120 V 385), hätte die Beschwerdeführerin im erwähnten Umfang tätig sein und damit die Beitragszeit erfüllen können. 4. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die einem 50%-Pensum entsprechende Weiterbildung (während der Dauer von mindestens einem Jahr) keinen Grund für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit setzt. Ob die Kinder be treu ung im ergänzenden Umfang von 50 % die Weiterbildung als kausal für die Nicht erfüllung der Beitragszeit erscheinen lässt, kann offen bleiben, da die Be schwerdeführerin die Kinder nachgewiesenermassen nicht dauernd in diesem Um fang betreute und es ihr mithin möglich gewesen wäre, einer Beschäftigung im Umfang von 25 bis 30 % nachzugehen. Damit aber hat die Beschwerdegegnerin einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 9. Oktober 2013 zu Recht ab gelehnt, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Markus Krapf - Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich - seco - Direktion für Arbeit - Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubMeier-Wiesner

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich AL.2014.00083 AL.2014.00083

AL.2014.00083 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Annaheim

Sozialversicherungsrichterin Fehr

Gerichtsschreiberin Meier-Wiesner

Urteil vom 16. September 2014

Urteil vom 16. September 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Markus Krapf

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Markus Krapf Sintzel Hüsler Krapf Herzog, Rechtsanwälte

Sintzel Hüsler Krapf Herzog, Rechtsanwälte Löwenstrasse 54, Postfach 2028, 8021 Zürich

Löwenstrasse 54, Postfach 2028, 8021 Zürich gegen

gegen Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich

Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Brunngasse 6, Postfach, 8405 Winterthur

Brunngasse 6, Postfach, 8405 Winterthur Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die 1968 geborene X.___ ist Mutter von zwei 1998 und 200 1 geborenen Kindern (Urk. 7/2 0 ). Vom 17. September 2007 bis 3. September 2013 absolvierte sie ein Bachelorstudium Journalismus/Organisationskommunikation im Teilzeitmodus (Urk. 7/14, Urk. 7/20, Urk. 7/31). Am 9. Oktober 2013 meldete sie sich zur Arbeitsvermittlung für ein Teilpensum von 80 % und stellte bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Antrag auf Arbeits losentaggelder im ent sprechenden Umfang (Urk. 7/28, Urk. 7/34). Mit Verfügung vom 14. Februar 2014 verneinte die Kasse den Anspruch der Versicherten auf Arbeitslosenent schädi gung mangels Erfüllung der Beitragszeit beziehungsweise mangels eines Grundes für die Befreiung davon (Urk. 7/13) und bestätigte dies mit Einsprache entscheid vom 1. April 2014 (Urk. 2, Urk. 7/12).

1. Die 1968 geborene X.___ ist Mutter von zwei 1998 und 200 1 geborenen Kindern (Urk. 7/2 0 ). Vom 17. September 2007 bis 3. September 2013 absolvierte sie ein Bachelorstudium Journalismus/Organisationskommunikation im Teilzeitmodus (Urk. 7/14, Urk. 7/20, Urk. 7/31). Am 9. Oktober 2013 meldete sie sich zur Arbeitsvermittlung für ein Teilpensum von 80 % und stellte bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Antrag auf Arbeits losentaggelder im ent sprechenden Umfang (Urk. 7/28, Urk. 7/34). Mit Verfügung vom 14. Februar 2014 verneinte die Kasse den Anspruch der Versicherten auf Arbeitslosenent schädi gung mangels Erfüllung der Beitragszeit beziehungsweise mangels eines Grundes für die Befreiung davon (Urk. 7/13) und bestätigte dies mit Einsprache entscheid vom 1. April 2014 (Urk. 2, Urk. 7/12). 2. Dagegen erhob X.___ am 9. Mai 2014 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren um Feststellung ihrer Befreiung von der Erfüllung der Beitrags zeit sowie Feststellung ihres Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 30. Mai 2014 schloss die Verwaltung auf Abwei sung der Beschwerde (Urk. 6), worüber die Beschwerdeführerin am 3. Juni 2014 orien tiert wurde (Urk. 9).

2. Dagegen erhob X.___ am 9. Mai 2014 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren um Feststellung ihrer Befreiung von der Erfüllung der Beitrags zeit sowie Feststellung ihres Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 30. Mai 2014 schloss die Verwaltung auf Abwei sung der Beschwerde (Urk. 6), worüber die Beschwerdeführerin am 3. Juni 2014 orien tiert wurde (Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenent schä digung besteht darin, dass die ver si cherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenver si cherung und die Insolvenzentschädigung; AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rah men frist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person erstmals sämtliche Anspruchsvorausset zungen er füllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG).

1.1 Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenent schä digung besteht darin, dass die ver si cherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenver si cherung und die Insolvenzentschädigung; AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rah men frist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person erstmals sämtliche Anspruchsvorausset zungen er füllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Die Beitragszeit muss bei Teilzeitbeschäftigten in Bezug auf den Teil der Zeit er füllt sein, für den ein Arbeitsausfall geltend gemacht wird (BGE 121 V 341 E. 4 mit weiteren Hinweisen).

Die Beitragszeit muss bei Teilzeitbeschäftigten in Bezug auf den Teil der Zeit er füllt sein, für den ein Arbeitsausfall geltend gemacht wird (BGE 121 V 341 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 1.2 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Per sonen, die innerhalb der Rahmenfrist ( Art. 9 Abs. 3) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen:

1.2 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Per sonen, die innerhalb der Rahmenfrist ( Art. 9 Abs. 3) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen: a. einer Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung, sofern sie während mindestens zehn Jahren in der Schweiz Wohnsitz hatten;

a. einer Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung, sofern sie während mindestens zehn Jahren in der Schweiz Wohnsitz hatten; b. Krankheit ( Art. 3 ATSG), Unfall ( Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft ( Art. 5 ATSG), sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten;

b. Krankheit ( Art. 3 ATSG), Unfall ( Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft ( Art. 5 ATSG), sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten; c. eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsan stalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung. c. eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsan stalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung. Der gesetzliche Befreiungstatbestand muss also massgebender Grund für die Nichterwerbstätigkeit und damit für die Nichterfüllung der Beitragszeit sein (BGE 131 V 279 E. 1.2, 283 E. 2.4, 130 V 229 E. 1.2.3).

Der gesetzliche Befreiungstatbestand muss also massgebender Grund für die Nichterwerbstätigkeit und damit für die Nichterfüllung der Beitragszeit sein (BGE 131 V 279 E. 1.2, 283 E. 2.4, 130 V 229 E. 1.2.3). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin anerkennt zwar, dass die Beschwerdeführerin vor Auf nahme des Studiums wegen der Betreuung ihrer Kinder lediglich teilze itlich er werbstätig gewesen sei und dass es ihr während des Teilzeitstudiums nicht möglich gewesen sei, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Jedoch verneint sie den zur Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit erforderlichen Kausalzu sam menhang zwischen der Ausbildung und der fehlenden Beitragszeit mit der Begründung, dass es der Beschwerdeführerin nicht wegen des Teilzeitstudiums nicht möglich gewesen sei, die Beitragszeit zu erfüllen, sondern wegen der da neben vorgenommenen Betreuung ihrer Kinder. Weiter sei eine Verlängerung der Rahmenfrist für die Beitragszeit bei Erziehungszeiten nicht möglich, weil keines der Kinder im Zeitpunkt der Anmeldung bei der Arbeitslosenversiche rung unter 10 Jahre alt gewesen sei (Urk. 2 S. 3).

2.1 Die Beschwerdegegnerin anerkennt zwar, dass die Beschwerdeführerin vor Auf nahme des Studiums wegen der Betreuung ihrer Kinder lediglich teilze itlich er werbstätig gewesen sei und dass es ihr während des Teilzeitstudiums nicht möglich gewesen sei, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Jedoch verneint sie den zur Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit erforderlichen Kausalzu sam menhang zwischen der Ausbildung und der fehlenden Beitragszeit mit der Begründung, dass es der Beschwerdeführerin nicht wegen des Teilzeitstudiums nicht möglich gewesen sei, die Beitragszeit zu erfüllen, sondern wegen der da neben vorgenommenen Betreuung ihrer Kinder. Weiter sei eine Verlängerung der Rahmenfrist für die Beitragszeit bei Erziehungszeiten nicht möglich, weil keines der Kinder im Zeitpunkt der Anmeldung bei der Arbeitslosenversiche rung unter 10 Jahre alt gewesen sei (Urk. 2 S. 3). 2.2 Demgegenüber stellt die Beschwerdeführerin klar, k eine Verlängerung der Rah menfrist für die Beitragszeit beanspruchen zu wollen. Vielmehr macht sie neben ihren familienrechtlichen Pflichten einen Grund zur Befreiung von der Erfül lung der Beitragszeit geltend. Denn sie habe mindestens 50 % ihrer Zeit für die Ausbildung aufgewendet. Im letzten Semester habe der Aufwand für das Stu di um wegen der Bachelorarbeit den Umfang eines Vollpensums angenommen, was für die letzten zwölf Monate ein durchschnittliches Pensum von 75 % erge be n habe. Die restliche Zeit habe sie für die Betreuung ihrer beiden Kinder auf ge wen det, weshalb es ihr nicht zumutbar gewesen sei, nebenher einer Teil zeit er werbstätigkeit nachzugehen (Urk. 1).

2.2 Demgegenüber stellt die Beschwerdeführerin klar, k eine Verlängerung der Rah menfrist für die Beitragszeit beanspruchen zu wollen. Vielmehr macht sie neben ihren familienrechtlichen Pflichten einen Grund zur Befreiung von der Erfül lung der Beitragszeit geltend. Denn sie habe mindestens 50 % ihrer Zeit für die Ausbildung aufgewendet. Im letzten Semester habe der Aufwand für das Stu di um wegen der Bachelorarbeit den Umfang eines Vollpensums angenommen, was für die letzten zwölf Monate ein durchschnittliches Pensum von 75 % erge be n habe. Die restliche Zeit habe sie für die Betreuung ihrer beiden Kinder auf ge wen det, weshalb es ihr nicht zumutbar gewesen sei, nebenher einer Teil zeit er werbstätigkeit nachzugehen (Urk. 1). 3.

3. 3.1 Vorliegend steht fest, dass die Beschwerdeführerin während der vom 9. Oktober 2011 bis 8. Oktober 2013 laufenden Rahmenfrist für die Beitragszeit infolge der Wahrnehmung von Erziehungspflichten und des Teilzeitstudium s keiner bei trags pflichtigen Beschäftigung nachgegangen war, weshalb zu prüfen ist, ob bezüg lich jenes Teils der Zeit, für die sie einen Arbeitsausfall geltend macht (80 %), die Voraussetzungen einer Befreiung von der Erfüllun g der Bei tragszeit (Art. 14 Abs. 1 AVIG) erfüllt sind.

3.1 Vorliegend steht fest, dass die Beschwerdeführerin während der vom 9. Oktober 2011 bis 8. Oktober 2013 laufenden Rahmenfrist für die Beitragszeit infolge der Wahrnehmung von Erziehungspflichten und des Teilzeitstudium s keiner bei trags pflichtigen Beschäftigung nachgegangen war, weshalb zu prüfen ist, ob bezüg lich jenes Teils der Zeit, für die sie einen Arbeitsausfall geltend macht (80 %), die Voraussetzungen einer Befreiung von der Erfüllun g der Bei tragszeit (Art. 14 Abs. 1 AVIG) erfüllt sind. 3.2 Dabei ist zwischen der Tätigkeit, die der Beitragspflicht unterliegt, und der an de ren Beschäftigung zu unterscheiden. Versicherte, welche ihre Tätigkeit erwei tern wollen, erfüllen bezüglich der gewünschten Ausdehnung ihrer Tätigkeit die Voraussetzungen der Beitragszeit nicht, obwohl sie während mindestens sechs (heute: zwölf) Monaten eine beitragspflichtige Teilzeitbeschäftigung ausgeübt haben. Des weiteren können Personen, die nie erwerbstätig waren und daher keine Beiträge an die Arbeitslosenversicherung entrichtet haben, (unter Vorbe halt von Befrei ungsgründen ) keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung geltend machen, wenn sie eine Anstellung suchen; genauso wenig kann somit derjenige, der bis her lediglich auf der Basis einer Teilzeitbeschäftigung Beiträge entrichtet hat, Leistungen für den Verdienstausfall einer Vollzeitstelle bean spru chen ( BGE 121 V 336 E. 4).

3.2 Dabei ist zwischen der Tätigkeit, die der Beitragspflicht unterliegt, und der an de ren Beschäftigung zu unterscheiden. Versicherte, welche ihre Tätigkeit erwei tern wollen, erfüllen bezüglich der gewünschten Ausdehnung ihrer Tätigkeit die Voraussetzungen der Beitragszeit nicht, obwohl sie während mindestens sechs (heute: zwölf) Monaten eine beitragspflichtige Teilzeitbeschäftigung ausgeübt haben. Des weiteren können Personen, die nie erwerbstätig waren und daher keine Beiträge an die Arbeitslosenversicherung entrichtet haben, (unter Vorbe halt von Befrei ungsgründen ) keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung geltend machen, wenn sie eine Anstellung suchen; genauso wenig kann somit derjenige, der bis her lediglich auf der Basis einer Teilzeitbeschäftigung Beiträge entrichtet hat, Leistungen für den Verdienstausfall einer Vollzeitstelle bean spru chen ( BGE 121 V 336 E. 4). 3.3 Unbestrittenermassen war die Beschwerdeführerin bis zur Aufnahme des Teil zeit studiums im Jahre 2007 in einem Teilzeitpensum er werbstätig (Urk. 7/12). Ihre restliche Zeit widmete sie der Erziehung der beiden Kinder. Mit Aufnahme des Teilzeitstudiums musste sie das zur Ausübung einer Erwerbstä tigkeit zur Ver f ügung stehende Zeitfenster nunmehr in die Weiterbildung ein setzen.

3.3 Unbestrittenermassen war die Beschwerdeführerin bis zur Aufnahme des Teil zeit studiums im Jahre 2007 in einem Teilzeitpensum er werbstätig (Urk. 7/12). Ihre restliche Zeit widmete sie der Erziehung der beiden Kinder. Mit Aufnahme des Teilzeitstudiums musste sie das zur Ausübung einer Erwerbstä tigkeit zur Ver f ügung stehende Zeitfenster nunmehr in die Weiterbildung ein setzen. 3.4 H insichtlich der zeitlichen Beanspruchung durch das Studium neben dem (im vorliegenden Fall teilzeitlich möglichen) Besuch von Vorlesungen, Kursen, Se minaren und Übungen ist der Beschwerdeführerin zwar eine gewisse Zeit vor den Prüfungen eine Vorbereitungszeit von mehr als 50 % eines Vollpensums zu zu gestehen. Es ist jedoch nicht davon auszugehen, dass diese Vorbereitungszeit die gesamte vorliegend massgebende Zeitspanne vom Beginn der Rahmenfrist für den Leistungsbezug am 9. Oktober 2011 bis zum Studienabschluss am 3. September 2013 in Anspruch genommen hat te. Denn die Beschwerdeführerin machte offenbar von der Möglichkeit Gebrauch, die Module jedes Vollzeit-Stu dien jahres auf zwei Jahre aufzuteilen, womit ihr Studium insgesamt sechs Jahre anstatt deren drei gedauert hatte. Die Beschwerdeführerin sel ber bezifferte den Zeitaufwand mit mindestens 50 % (Urk. 1 S. 3).

3.4 H insichtlich der zeitlichen Beanspruchung durch das Studium neben dem (im vorliegenden Fall teilzeitlich möglichen) Besuch von Vorlesungen, Kursen, Se minaren und Übungen ist der Beschwerdeführerin zwar eine gewisse Zeit vor den Prüfungen eine Vorbereitungszeit von mehr als 50 % eines Vollpensums zu zu gestehen. Es ist jedoch nicht davon auszugehen, dass diese Vorbereitungszeit die gesamte vorliegend massgebende Zeitspanne vom Beginn der Rahmenfrist für den Leistungsbezug am 9. Oktober 2011 bis zum Studienabschluss am 3. September 2013 in Anspruch genommen hat te. Denn die Beschwerdeführerin machte offenbar von der Möglichkeit Gebrauch, die Module jedes Vollzeit-Stu dien jahres auf zwei Jahre aufzuteilen, womit ihr Studium insgesamt sechs Jahre anstatt deren drei gedauert hatte. Die Beschwerdeführerin sel ber bezifferte den Zeitaufwand mit mindestens 50 % (Urk. 1 S. 3). 3.5

3.5 3.5.1 Nach der Praxis des Bundesgerichts ist es in der Tat möglich, eine Kausalität für eine Verhinderung von der Arbeitsleistung (aus einem beitragszeitbefreienden Grund) für ein Teilpensum anzunehmen. Im von der Beschwerdeführerin er wähn ten Urteil 8C_318/2011 vom 5. März 2012 erkannte das Bundesgericht auf Bei tragsbefreiung eines im Umfang von 30 % arbeitstätigen Versicherten, wel cher im Umfang von 70 % eine Weiterbildung absolvierte. Dies mit der Begrün dung, der Versicherte habe versucht, sein früheres Arbeitspensum (von 100 %), welches er zufolge Vorbereitung auf das beabsichtigte berufliche Weiterkommen vorübergehend nicht habe halten können, wieder zu erreichen (E. 4.3). Die Bei tragsbefreiung wurde für den Teil der Weiterbildung (70 %) gewährt.

3.5.1 Nach der Praxis des Bundesgerichts ist es in der Tat möglich, eine Kausalität für eine Verhinderung von der Arbeitsleistung (aus einem beitragszeitbefreienden Grund) für ein Teilpensum anzunehmen. Im von der Beschwerdeführerin er wähn ten Urteil 8C_318/2011 vom 5. März 2012 erkannte das Bundesgericht auf Bei tragsbefreiung eines im Umfang von 30 % arbeitstätigen Versicherten, wel cher im Umfang von 70 % eine Weiterbildung absolvierte. Dies mit der Begrün dung, der Versicherte habe versucht, sein früheres Arbeitspensum (von 100 %), welches er zufolge Vorbereitung auf das beabsichtigte berufliche Weiterkommen vorübergehend nicht habe halten können, wieder zu erreichen (E. 4.3). Die Bei tragsbefreiung wurde für den Teil der Weiterbildung (70 %) gewährt. 3.5.2 Die vorliegende Konstellation unterscheidet sich indes vom Vorerwähnten, da die zeitliche Belastung der Beschwerdeführerin für die Weiterbildung nur 50 % be trug und es ihr durchaus möglich gewesen wäre, in ihrem verbleibenden Pen sum einer Arbeitstätigkeit nachzugehen. Ob die Kinderbetreuung als Grund für die Unmöglichkeit einer Arbeitstätigkeitsausübung im übersteigenden Ausmass an zu erkennen oder aber mit der freiwilligen Wahl einer verminderten (ausser häus lichen Arbeits-) Belastung zu vergleichen ist, braucht nicht abschliessend geklär t zu werden:

3.5.2 Die vorliegende Konstellation unterscheidet sich indes vom Vorerwähnten, da die zeitliche Belastung der Beschwerdeführerin für die Weiterbildung nur 50 % be trug und es ihr durchaus möglich gewesen wäre, in ihrem verbleibenden Pen sum einer Arbeitstätigkeit nachzugehen. Ob die Kinderbetreuung als Grund für die Unmöglichkeit einer Arbeitstätigkeitsausübung im übersteigenden Ausmass an zu erkennen oder aber mit der freiwilligen Wahl einer verminderten (ausser häus lichen Arbeits-) Belastung zu vergleichen ist, braucht nicht abschliessend geklär t zu werden: Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin keineswegs - wie sie gel tend macht (Urk. 1 S. 4 Ziff. 11) - stets im Umfang von 50 % mit der Kinder be treuung befasst war, zumindest nicht während der üblichen Arbeitszeit. So ab sol vierte sie während der Weiterbildung während fünf Monaten (vom 28. Febru ar bis 31. Juli 2011, Urk. 7/30) ein Praktikum bei der Y.___ GmbH in einem Pensum von 80 %. Auch im letzten Semester ihres Studiums war die Arbeitsbelastung mit 75 % (Urk. 1 S. 3 Ziff. 5) derart, dass (rechnerisch bezogen auf ein Vollzeitpensum währen der üblichen Arbeitszeit) keine entsprechende Betreuung möglich war.

Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin keineswegs - wie sie gel tend macht (Urk. 1 S. 4 Ziff. 11) - stets im Umfang von 50 % mit der Kinder be treuung befasst war, zumindest nicht während der üblichen Arbeitszeit. So ab sol vierte sie während der Weiterbildung während fünf Monaten (vom 28. Febru ar bis 31. Juli 2011, Urk. 7/30) ein Praktikum bei der Y.___ GmbH in einem Pensum von 80 %. Auch im letzten Semester ihres Studiums war die Arbeitsbelastung mit 75 % (Urk. 1 S. 3 Ziff. 5) derart, dass (rechnerisch bezogen auf ein Vollzeitpensum währen der üblichen Arbeitszeit) keine entsprechende Betreuung möglich war. Damit aber hat die Beschwerdeführerin dokumentiert, dass sie durchaus in der Lage war, die Betreuung der Kinder so zu organisieren, dass ihre Anwesenheit nicht im Ausmass von 50 % erforderlich war, sondern lediglich von 20 bis 25 %, was sie auch mit der Anmeldung zum Leistungsbezug im Ausmass von 80 % zum Ausdruck gebracht hat. Damit verblieb ihr (abgesehen vom letzten Semester) ne ben ihrem Studium von 50 % jedenfalls eine Kapazität von 25 bis 30 % für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit. Da die Vermittlungsfähigkeit für Personen bejaht wird, die bereit und in der Lage sind, eine zumutbare Arbeit im Umfang von mindestens 20 % eine r Vollzeitbeschäftigung anzunehmen (BGE 120 V 385), hätte die Beschwerdeführerin im erwähnten Umfang tätig sein und damit die Beitragszeit erfüllen können.

Damit aber hat die Beschwerdeführerin dokumentiert, dass sie durchaus in der Lage war, die Betreuung der Kinder so zu organisieren, dass ihre Anwesenheit nicht im Ausmass von 50 % erforderlich war, sondern lediglich von 20 bis 25 %, was sie auch mit der Anmeldung zum Leistungsbezug im Ausmass von 80 % zum Ausdruck gebracht hat. Damit verblieb ihr (abgesehen vom letzten Semester) ne ben ihrem Studium von 50 % jedenfalls eine Kapazität von 25 bis 30 % für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit. Da die Vermittlungsfähigkeit für Personen bejaht wird, die bereit und in der Lage sind, eine zumutbare Arbeit im Umfang von mindestens 20 % eine r Vollzeitbeschäftigung anzunehmen (BGE 120 V 385), hätte die Beschwerdeführerin im erwähnten Umfang tätig sein und damit die Beitragszeit erfüllen können. 4. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die einem 50%-Pensum entsprechende Weiterbildung (während der Dauer von mindestens einem Jahr) keinen Grund für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit setzt. Ob die Kinder be treu ung im ergänzenden Umfang von 50 % die Weiterbildung als kausal für die Nicht erfüllung der Beitragszeit erscheinen lässt, kann offen bleiben, da die Be schwerdeführerin die Kinder nachgewiesenermassen nicht dauernd in diesem Um fang betreute und es ihr mithin möglich gewesen wäre, einer Beschäftigung im Umfang von 25 bis 30 % nachzugehen. Damit aber hat die Beschwerdegegnerin einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 9. Oktober 2013 zu Recht ab gelehnt, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

4. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die einem 50%-Pensum entsprechende Weiterbildung (während der Dauer von mindestens einem Jahr) keinen Grund für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit setzt. Ob die Kinder be treu ung im ergänzenden Umfang von 50 % die Weiterbildung als kausal für die Nicht erfüllung der Beitragszeit erscheinen lässt, kann offen bleiben, da die Be schwerdeführerin die Kinder nachgewiesenermassen nicht dauernd in diesem Um fang betreute und es ihr mithin möglich gewesen wäre, einer Beschäftigung im Umfang von 25 bis 30 % nachzugehen. Damit aber hat die Beschwerdegegnerin einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 9. Oktober 2013 zu Recht ab gelehnt, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Markus Krapf

Rechtsanwalt Dr. Markus Krapf - Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich

Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich - seco - Direktion für Arbeit

seco - Direktion für Arbeit - Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)

Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubMeier-Wiesner