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Die Schweizer Bevölkerung gab 2015 insgesamt 10,27 Mrd CHF für Medien aus. Das Medienbudget sank damit erneut: Seit 2011, als es der Verband Schweizer Medien auf insgesamt 11,29 Mrd CHF bezifferte, wird es kleiner.
Der Schweizer Medienmarkt sei geprägt von einer intensiven Mediennutzung, heisst es in der am Montag veröffentlichten jährlichen Studie. "Der Parallelkonsum der Medien bestimmt den Tagesablauf, die Zahl der Medienangebote nimmt zu."
Dass die Ausgaben für Medien zurückgehen, hat verschiedene Gründe. "Nach der umsatzmässigen Boom-Phase seit der Einführung von Smartphones und Tablets fehlen die Innovationen, die grosse Wachstumsschübe auslösen könnten", heisst es unter anderem in der Studie. Zudem "sanken die Gerätepreise für den Medienkonsum".
Fast die Hälfte des Medienbudgets kommt redaktionellen Inhalten zu und entfällt damit auf Zeitungs-Abos, Bücher, Kinoeintritte, Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen, Games und Internet-Downloads.
Fast 30% wenden die Schweizer Haushalte für den Kauf von Hardware auf. Knapp ein Viertel wird für den sogenannten "Access", für die Zugangskosten zu einem Medium, ausgegeben.
cp/
(AWP)