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Der Regierungsrat des Kantons Bern hat Aliki Panayides (SVP, Ostermundigen) als in den Grossen Rat gewählt erklärt, wie der Kanton Bern schreibt.
Sie ersetzt Sabina Geissbühler-Strupler (SVP, Herrenschwanden), die per 18. Juni 2021 ihren Rücktritt erklärt hat.Der Regierungsrat des Kantons Bern habe den aktualisierten Strassennetzplan 2022–2037 und den Investitionsrahmenkredit Strasse 2022–2025 von brutto rund 280 Millionen Franken zuhanden des Grossen Rates verabschiedet. Der Strassennetzplan legt das Netz der Kantonsstrassen fest, weist auf die geplanten Veränderungen von strategischer Bedeutung hin und zeigt den Finanzbedarf für den Ausbau und den baulichen Unterhalt auf.
Er werde alle acht Jahre erneuert. Basierend auf dem Strassennetzplan legt der Investitionsrahmenkredit die Stossrichtung bei den Strassenbauprojekten für die nächsten vier Jahre fest.Für die Oberbauerneuerung der Schynige Platte-Bahn (SPB) und die Sanierung der Werkstätte Wilderswil beantragt der Regierungsrat des Kantons Bern dem Grossen Rat einen Beitrag von rund 9,48 Millionen Franken.
Der Grosse Rat hatte den ursprünglichen Kreditantrag in der Frühlingssession 2021 zurückgewiesen mit der Auflage, eine Beteiligung der anderen Eigentümer auszuhandeln. Daraufhin wurden die grösseren Aktionäre um eine Mitfinanzierung angefragt.
Die Firstbahn AG, welche im Besitz der Jungfraubahn Holding AG ist, habe einen Beitrag von 100`000 Franken zugesichert. Der Bund und die Rolly Fly SA Holding als grössere Aktionäre der SPB-Muttergesellschaft «Berner-Oberland-Bahnen» haben eine Beteiligung abgelehnt.
Die historische Zahnradbahn führt von Wilderswil auf die Schynige Platte. Damit der längerfristige Weiterbetrieb der Zahnradbahn sichergestellt werden kann, sei eine Erneuerung der Gleisanlage notwendig.Der Regierungsrat des Kantons Bern beantragt dem Grossen Rat einen Kredit von 4,82 Millionen Franken für ein Hochwasserschutzprojekt an der Zulg.
Im Abschnitt «Zulgboden» bis zur Eisenbahnbrücke über die Zulg beim Bahnhof Steffisburg solle auf einer Länge von knapp vier Kilometer der Hochwasserschutz für das Siedlungsgebiet von Steffisburg verbessert werden. Zudem werden die bestehenden Betonschwellen mit anderen Massnahmen ersetzt, so dass Fische wieder besser passieren können.Für die Ufersanierung der Aare zwischen Eichholz und Dählhölzli habe der Regierungsrat einen Beitrag von 1,56 Millionen Franken bewilligt.
Die Ufer in diesem Bereich seien an vielen Orten stark unterspült. Deshalb sei der Schutz des Uferwegs oder der dem Ufer entlang verlaufenden Wasser- und Abwasserleitungen nicht mehr sichergestellt.
Um das Gebiet und die Infrastrukturanlagen vor Hochwasser und Erosion zu schützen, sollen die Ufer im betroffenen Bereich beidseitig saniert werden. Dazu werden die veralteten Betonverbauungen entfernt und durch Natursteinblöcke ersetzt.
Die Zugänge zur Aare werden teilweise durch breitere Treppen verbessert. Die Arbeiten sollen ab Oktober 2022 ausgeführt werden.
Parallel dazu wollen die beiden Gemeinden Bern und Köniz die Uferwege verbreitern.Im Jahr 2021 unterstützt der Kanton Bern 23 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland mit insgesamt 2,79 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds. Mit den Beiträgen werden beispielsweise ein Projekt für die nachhaltige Landnutzung in Guatemala oder die Minenräumung in Simbabwe mitfinanziert.
Es wurden nur Gesuchsteller mit Sitz im Kanton Bern berücksichtigt..
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