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«Tianwa Yang ist die stärkste junge Geigerin, weit und breit», kommentierte Eleonore Büning 2014. An Lobeshymnen aus berufenem Mund hat sich Tianwa Yang zwischenzeitlich gewöhnt. So konzertierte sie mit europäischen Orchestern wie dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Christoph Eschenbach und Pekka Saraste, der Dresdner Philharmonie unter Ariane Matiakh, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Antoni Wit u.v.m. Darüber hinaus gastierte sie beim Hong Kong Philharmonic Orchestra unter Jaap van Zweden, den britischen Orchestern London, Royal und BBC Philharmonic Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, dem Helsinki Philharmonic Orchestra und bei bedeutenden Orchestern Nordamerikas (Vancouver, Baltimore, Seattle und Detroit). Beim Label Naxos sind mehrere preisgekrönte Aufnahmen erschienen, darunter eine spektakuläre CD mit den Solosonaten von Eugène Ysaÿe, die Gesamteinspielung der Violinwerke von Pablo Sarasate (Diapason d’Or), das Gesamtwerk für Violine und Klavier von Wolfgang Rihm (Diapason d’Or) und eine CD mit beiden Violinkonzerten Mendelssohn Bartholdys (Choc de Classica). 2003 kam die gebürtige Chinesin zum Kammermusikstudium nach Deutschland und legte damit den Grundstein für ihre Karriere in Europa, wo sie von Jörg-Wolfgang Jahn und Anner Bylsma gefördert wurde. Sie spielt eine Violine von Guarneri del Gesù (1730), eine freundliche Leihgabe der Rin Collection Singapur.