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Beim buddhistischen Zentrum Wat Srinagarindravararam im solothurnischen Gretzenbach war der Tempel viel zu klein, um die mehreren hundert Anwesenden aufzunehmen. Die von den Mönchen des Zentrums im Innern zelebrierte Feier wurde auf eine Leinwand in einen grossen, bis auf den letzten Platz besetzten Saal unter dem Tempel übertragen.
Der monotone Sprechgesang und die Predigt waren zudem dank Lautsprechern auch im Freien zu hören, wo weitere rund 200 überdachte Sitzplätze aufgestellt wurden.
Der Anlass war allerdings auch ein geselliges Zusammensein der Schweizer Thai-Gemeinde bei Speiss und Trank. An meterlangen Verpflegungsständen wurden allerlei Köstlichkeiten angeboten. Geschätzte 90 Prozent der Teilnehmenden waren Frauen. Viele liessen sich vor dem mit weissen Blumen geschmückten Bild Bhumibols fotografieren, das vor dem Tempel aufgestellt worden war.
Etwas kleiner war die Feier in einem buddhistischen Zentrum in Echallens bei Lausanne; die Thai-Gemeinde ist in der Deutschschweiz grösser als in der Westschweiz. Die rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen ebenfalls in schwarz, abgesehen von jenen, die in weisser Beamtenkleidung erschienen. Im Innern des Tempels lief eine Übertragung aus Thailand, im Garten wurde Essen serviert.
Mehr als ein Jahr nach seinem Tod nimmt Thailand endgültig Abschied von König Bhumibol. Mit einer grossen Prozession nach einem jahrhundertealten Ritual wurde eine symbolische Urne am Donnerstag in Bangkok aus dem Grossen Palast zu einem eigens gebauten Krematorium gebracht. Am Abend wird der Leichnam eingeäschert.
Bhumibol hatte sieben Jahrzehnte an der Spitze des Königreichs gestanden. Er starb im vergangenen Oktober im Alter von 88 Jahren, was in seiner Heimat enorme Trauer auslöste.
(SDA)