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Situation CH
Im Gebiet des italienischen Nationalparks Adamello-Brenta im Trentino ist seit 1999 ein Wiederansiedlungsprojekt im Gang. Die dort ansässige Restpopulation wurde zwischen 1999 und 2002 durch die Aussetzung von insgesamt 10 Braunbären aus Slowenien, 7 Weibchen und 3 Männchen, verstärkt. Das Verschwinden dieser Population konnte damit vorerst verhindert werden und es wurden wieder Jungtiere gesichtet. Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass auch in der Schweiz geeignete Habitate zur Verfügung stehen. Der Raum zwischen dem Trentino und den Bündner Alpen ist durchgehend gebirgig, waldreich und naturnah und bildet einen Korridor zwischen dem schweizerischen und dem italienischen Nationalpark. Es war deshalb von Beginn an denkbar, dass einzelne Bären aus diesem Gebiet mittelfristig in die Schweiz einwandern werden. Seit 2005 konnten jährlich Bären im Engadin und der Nationalpark Region nachgewiesen werden, bisher besteht aber keine residente Population.
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