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geb. 1981
Die Bilder der US-amerikanischen Malerin und Installationskünstlerin erinnern an geologische Formationen. Die Oberflächen entstehen mit Pigmenten traditioneller Art und zufällig gefundenen Materialien, wie Sepia, Hämatit, Mate-Extrakt, Flechten und Pilze, die verrieben, versprüht, verschmiert, aufgetupft oder in natürlichem Zustand belassen werden. Sie versteht jedes ihrer Werke als Charakter, der in einer rituellen Handlung entsteht, während durch Hinzufügen und Wegnehmen der Substanzen über Wochen diese in organisch-chemische Interaktion miteinander geraten und z.T. erst im Lauf der Zeit ihre Wirkung entfalten. Ihre Werke sind zum Teil Interpretationen der visuellen Formen und Eigenschaften ikonischer Werke der Kunstgeschichte, wie Picassos Guernica. Neuere Arbeiten nehmen eine Symbolik planetarer, kosmologischer und mythologischer Natur an. Teil der Installationen sind nebst den Bildern, die oftmals frei im Raum stehen, zudem Objekte wie Stühle aus eingefärbten gewobenen Textilien.