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In der Tat verpflichtete der damalige FCB-Präsident Peter Epting den mit einem sehr guten Namen als Ausbildner und Scout versehenen Oldrich Svab in die Technische Kommission, in der er die Rolle eines Sportchefs inne hatte. Als am 25. Oktober 1995 Aufstiegstrainer Didi Andrey entlassen wurde, übernahm Svab für ein Spiel samt Vorbereitung das Amt des Interimstrainers. Dieses Spiel gegen den FC Zürich in der Qualifikationsrunde der NLA ging für den in jenem Herbst sportlich kriselnden FCB 0:3 verloren, ohne dass Svab die Möglichkeit hatte, in nur einem Match massgeblichen Einfluss auf die Mannschaft zu nehmen. In der Folge trat Karl Engel das Amt des Cheftrainers an.
Svab blieb dem FCB weiterhin als Scout und Spielebeobachter verbunden, aber Fakt ist, dass sein Name in erster Linie mit dem Grasshopper Club in Verbindung gebracht wird. Er arbeitete in den 1980er und 1990er Jahren als Cheftrainer wie auch als Assistenz-, Nachwuchstrainer, als technischer Leiter und als Scout für GC. Zudem trainierte er 1985/86 für eine Saison den soeben in die NLA aufgestiegenen FC Baden (AG).
Nach mehreren Jahren im Ausland, unter anderem 1993 als Nationaltrainer von Bangladesh, war er an der Gründung einer Football Academy in Zürich mitbeteiligt und leitete bis vor kurzem eine Fussballschule – eine weitere Aufgabe, die diesem kompetenten, bescheidenen und ruhigen Ausbildner wie auf den Leib geschnitten war.
Am 23. Dezember 2020 ist Oldrich Svab an seinem Wohnort Aadorf verstorben. Auch wenn seine FCB-Zeit nicht sehr lange dauerte, bleibt Svab bei all jenen als liebenswertiger Mensch in Erinnerung, die ihn kannten oder gar mit ihm zusammenarbeiten durften. Dazu gehören auch die Spieler jener Epoche wie etwa Stefan Huber, Massimo Ceccaroni, Marco Walker, Alex Nyarko, Hakan Yakin, Dario Zuffi, Mario Cantaluppi, Samir Tabakovic oder Alexandre Rey.
Sie alle und der gesamte heutige FCB sprechen der Trauerfamilie ihr aufrichtiges Beileid aus. Oldrich Svab wird uns in bester Erinnerung bleiben.