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Die Geschichte des High-Tech-Centers
1990 wurde die Geschäftsüberbauung High-Tech-Center 1 eröffnet. In einer zweiten Etappe kam das High-Tech-Center 2 dazu, welches 1995 fertiggestellt wurde. Damit war eine vermietbare Fläche von total 8'000 m2 entstanden. Insgesamt wurden 88 Firmen betreut und aufgebaut, wodurch inner- und ausserhalb des High-Tech-Centers mehrere hundert Arbeitsplätze geschaffen werden konnten. Gerade im Bereich von Innovations- und Technologiepreisen waren die HTC-Firmen über die Jahre besonders stark als Gewinner vertreten. Die Geschichte fängt aber früher an: Nicht mit dem Spatenstich, nicht mit dem Erwerb des Landes, sondern mit einer Vision.
Die Vision und deren Verwirklichung von Dr. Jan Larsson
Ende der 80er Jahre nahm der grosse Technologie-Boom in Silikon-Valley, Kalifornien USA seinen Anfang. Hier entstanden neue, innovative Technologiefirmen, die viele Arbeitsplätze generierten. In dieser Zeit kam der «Personal Computer» als günstiger Einzelcomputer für zuhause auf den Markt, die „Garagenfirma“ Microsoft von Bill Gates startete durch und die Mobiltelefonie mit den Firmen Ericsson und Nokia hatten ihren grossen Durchbruch. In Skandinavien und Deutschland wurden Technologieparks nahe Universitäten gebaut und in Baden-Württemberg (DE) die Steinbeis-Stiftung gegründet. Ein neues Zeitalter war geboren: High-Tech.
Für Jan Larsson war somit eine Vision geboren. Warum gab es in der Schweiz keine Technologieparks? Hier waren schliesslich einige der weltweit führenden Universitäten angesiedelt. Ausserdem verfügte die Schweiz über eine Dichte an Unternehmen, welche in der Technologie-Branche weltweit tätig waren. Warum setzte die Schweiz nicht auf Startup-Unternehmen in diesem Segment? In den USA und in Skandinavien schien es eindeutig, dass diese jungen Startup-Unternehmen, ausser technischer Innovation, auch neue Arbeitsplätze schaffen würden.
Aus Vision wird Wirklichkeit: Das erste und erfolgreichste privatwirtschaftliche Technologiecenter der Schweiz entstand aus dieser Vision. Das High-Tech-Center konnte nach seiner Gründung immer „schwarze Zahlen“ schreiben. Alle später gebauten Technologieparks wurden durch Kantone, Gemeinden oder mit staatlichen Geldern unterstützt.