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Wendy Holdener, die Kombinations-Weltmeisterin und Slalom-WM-Zweite von St.Moritz, schaffte damit gleichzeitig auch ihr mit Abstand bestes Resultat in einem Weltcup-Riesenslalom. Zuvor war sie in dieser Disziplin noch nie besser als im 13. Rang klassiert gewesen. Nun in Sölden fehlten ihr zu einem Podestplatz weniger als sechs Zehntel.
Mélanie Meillard schied hingegen im zweiten Durchgang aus. Am Morgen hatte die 19-jährige Walliserin als Siebente noch um fünf Positionen vor ihrer Teamkollegin Holdener gelegen. Neben Holdener und Meillard hatte es keine weitere Schweizerin in den zweiten Lauf geschafft. Lara Gut schied bei ihrem Comeback am Morgen nach rund 40 Fahrsekunden aus. Im zweiten Lauf erreichte auch die Liechtensteinerin Tina Weirather das Ziel nicht.
14. Weltcupsieg von Rebensburg
Der Sieg in Sölden ging an Viktoria Rebensburg, die im Weltcup zum 14. Mal gewann. Zwölf dieser Siege waren im Riesenslalom. Die Deutsche triumphierte mit 0,14 Sekunden Vorsprung vor Tessa Worley. Die Französin, die Disziplinensiegerin der vergangenen Saison und Weltmeisterin von St.Moritz, hatte nach dem ersten Lauf an sechster Stelle gelegen.
Dritte wurde die nach halbem Pensum führende Manuela Mölgg (0,53 Sekunden zurück). Hätte die 34-jährige Italienerin gewonnen, so wäre sie zur ältesten Siegerin eines Weltcup-Rennens geworden. Auch die Amerikanerin Mikaela Shiffrin fiel am Nachmittag zurück. Die Gesamtweltcupsiegerin der letzten Saison büsste wegen eines groben Fehlers drei Positionen ein und wurde nur Fünfte.
Lara Guts 40-sekündiges Comeback
Lara Gut war bei ihrem Comeback bereits im ersten Lauf am Morgen ausgeschieden. Das Comeback von Lara Gut beim Weltcup-Riesenslalom in Sölden dauert nur kurz. Nach 40 Fahrsekunden scheidet die Tessinerin aus.
Erst am Freitag hatte sich Lara Gut nach einem gut verlaufenen Training auf der vereisten Diavolezza zur Rückkehr bereits in Sölden entschlossen. Die Tessinerin war sich dabei bewusst, dass sie auf dem Rettenbachgletscher kaum um den Sieg würde mitreden können.
Tatsächlich war der 26-jährigen Tessinerin bei ihrer Fahrt der beträchtliche Trainingsrückstand noch etwas anzusehen. Schon bei der ersten Zwischenzeit nach rund 30 Fahrsekunden betrug ihr Rückstand mehr als eine Sekunde auf die Spitze. Gut zehn Fahrsekunden später schied sie aus: Als sie von der Ideallinie abkam, insistierte Gut nicht heftig und fuhr am nächsten Tor vorbei.
Nun hat Gut, die sich im Februar am linken Knie einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, wieder einen Monat Zeit zur Verfügung, um sich auf ihren wohl nächsten Weltcup-Einsatz (in Killington) vorzubereiten.
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