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1907-1940, geboren in Basel, gestorben in Castel San Pietro
Sohn deutschstämmiger Eltern, der Vater führte eine Lithografenbetrieb. Als Vierjähriger erkrankte Wiemken an Kinderlähmung, blieb zeitlebens behindert und war auf Hilfe angewiesen. Sein Leben verbrachte er in seinem Elternhaus, wo sich auch sein Atelier befand. 1923-1927 besuchte er die Basler Gewerbeschule, 1927 das Sommersemester an der Staatlichen Hochschule für angewandt Kunst in München. 1928 und 1929 reiste er mit seinen Freunden Walter Bodmer und Otto Abt nach Collioure im Roussillon und in den Tessin. Wiemken gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Künstlervereinigung „Gruppe 33“. Im letzten Lebensjahr vollendete Wiemken das Wandbild „Die drei Kleinbasler Ehrenzeichen“ im Treppenhaus des Polizeigebäudes Spiegelhof in Basel. Im Dezember 1940 verunglückte er auf einem Spaziergang in die Breggia-Schlucht tödlich, seine Leiche wurde erst einen Monat später bei Castel San Pietro gefunden. "Er hatte das Grauen der Welt nicht mehr ertragen können" war Meret Oppenheims Kommentar dazu, www.meret-oppenheim.de, „Immer wieder Basel“.