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... Eastpak. Dieser Meinung konnte man jedenfalls sein, wenn man Ende der 90er über die Schulhöfe der Nation blickte. Als der Eastpak-Boom in Deutschland gegen Ende 1994 anfing, waren die Kultrucksäcke kaum zu übersehen. In diversen Farben, meistens das Modell Padded Pak'r oder der Wyoming mit dem Lederboden.
Er war schon fast wie eine Uniform. Wer sich trotzdem abheben wollte, hat seinen Eastpak Rucksack mit einem Edding vollgemalt oder Anhänger, wie Dosenlaschen, an den Reißverschluss gehängt. Und natürlich trug man die Rucksäcke mit maximal verlängerten Trägern, sodass sie in den Kniekehlen hingen.
Auch ich kam an diesem Trend nicht vorbei. Meiner war damals braun ohne Schnickschnack, lediglich den unteren Strich beim E vom Logo habe ich mit einem Edding übermalt. FASTPAK - das fand ich wohl damals witzig. Natürlich habe auch ich meinen Rucksack so tief wie möglich getragen, ich wollte ja kein Streber sein. Die ganz coolen haben den Rucksack immer nur auf einer Schulter getragen. Ich weiß sogar noch, dass ich meine Mutter überreden musste mir einen Eastpak Rucksack zu kaufen. Ihrer Meinung nach gab es da bessere Rucksäcke für mich. Doch mit meinem Argument mit der Garantie, das ich aus der Werbung kannte, konnte ich sie dann doch überreden.