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Sukhothai wurde auf einer alten Khmer-Siedlung 1239 gegründet. Schon bald stieg es unter Ramkhamhaeng dem Großen zur neuen Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs auf und ist der Vorgänger von Ayutthaya.
Die über 200 Tempelruinen waren lange Zeit sich selbst überlassen und dem Verfall preisgegeben. Pläne, die Ruinen zu restaurieren, gab es schon lange, doch erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde das riesige Projekt in Angriff genommen. Annähernd 40 Jahre dauerten die Restaurierungsarbeiten, welche 1988 abgeschlossen wurden. König Bhumibol eröffnete das Gelände als «Sukhothai Historical Park».
Der Sukhothai Geschichtspark ist in 5 Teile aufgeteilt. Der Kernbereich befindet sich innerhalb der alten Stadtmauer. Jeder der 5 Teile ist eintrittstechnisch ein eigener Bereich.
Wir empfehlen den Besuch der Tempel mit dem Fahrrad. Fahrräder und Schlösser kann man bei den meisten Hotels mieten. Vor jeder Tempelruine gibt es Fahrrad-Abstellplätze.
Die beste Zeit für einen Besuch ist am frühen Morgen, dann ist noch nicht so viel los oder am späten Nachmittag, dann werden die Ruinen in bizarres Licht getaucht.
Wer genügend Zeit mitbringt, kann auch dem Ramkhamhaeng National Museum einen Besuch abstatten. Hier erfährt man Wissenswertes über die Geschichte Thailands und kann die wenigen Fundstücke, die bei der Restauration noch gefunden wurden, bewundern.
Sukhothai befindet sich 430 km nördlich von Bangkok. Die Stadt besteht aus zwei Teilen, die etwa 15 km auseinanderliegen: Alt-Sukhothai mit dem Geschichtspark und Neu-Sukhothai, der eigentlichen Stadt. Man kann die Stadt per Bus sowohl von Bangkok als auch von Chiang Mai erreichen. Will man mit dem Zug fahren, so gibt es in Phitsanulok einen Bahnhof, von wo aus man dann noch eine Stunde mit dem Bus nach Sukhothai fahren muss.
Wir sind mit einem Fahrer und Guide mit einem Kleinbus bequem und mit einiger Abwechslung nach Sukhothai gefahren. Zum Reisebericht geht es hier.
Sukhothai verfügt auch über einen ausgesprochen schönen, etwas abseits gelegenen Flughafen, welcher in einer Art Parkanlage liegt. Wir sind mit dem Flugzeug zurück nach Bangkok geflogen. Steht man aussen vor dem Flughafeneingang mit dem Gesicht zum Flughafen, sieht man linker Hand mehrere Hütten mit festen Küchen, wo man sich zu sehr günstigen Preisen mit Händen und Füssen Essen aussuchen und dann gemütlich im Schatten am See sitzend verspeisen kann. Die Alternative ist ,das Gepäck möglichst schnell abzugeben und in den schönen Warteraum zu gehen. Dort gibt es ein Buffet mit Getränken, Kaffeemaschine, Popcornmaschine und diversen süssen und salzigen Kleinigkeiten und WLAN. Das Passwort wird mit der Bordkarte generiert. Die Bar direkt vor dem Flughafen-Eingang bietet nur überteuerte Getränke und Kleinigkeiten.