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Durch den jährlichen Anstieg der Krankenversicherungsprämien werden vor allem Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien finanziell immer stärker belastet. Die aktuelle finanzielle Situation in den Kantonen führt zudem dazu, dass die Prämienverbilligungen in vielen Kantonen gekürzt werden, was insbesondere für Familien weitere finanzielle Auswirkungen hat. Durch diese Entwicklungen wird die Generationensolidarität stark strapaziert. Daher diskutiert die Politik Modelle, wie Familien und junge Personen künftig finanziell entlastet werden. Die CSS teilt die Ansicht, dass die Generationensolidarität im heutigen System strapaziert wird. Sie spricht sich für Lösungen aus, die es erlauben, den jungen Versicherten (19-25 Jährige) höhere Prämienrabatte zu gewähren. Dies kann über den Risikoausgleich realisiert werden, indem diese Gruppe in einem zu definierenden Umfang von den Solidaritätszahlungen befreit werden. Die CSS regt zudem an, dass Kinder als eigenständige Solidargemeinschaft definiert werden, damit sie weiterhin keine Solidaritätsleistungen an die übrigen Versicherten leisten müssen. Ein Rabatt für die Alterskategorie 26-35 lehnt die CSS jedoch ab, da dieser zu einer Entsolidarisierung im System sowie zu Prämiensprüngen und damit verbunden zu einem unnötigen Vertrauensverlust in das Krankenversicherungssystem führen würde.
Weitere Informationen zum Thema Solidarität finden Sie in unserer gesundheitspolitischen Publikation „im dialog“ 2/2015.