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Softbank-Chef Son hatte im Jahr 2000 früh in Alibaba investiert und beim vielbeachteten US-Börsengang des chinesischen Ebay- und Amazon -Rivalen im September 2014 zunächst nicht verkauft. Im Vergleich mit dem Ausgabepreis von 68 Dollar haben die Papiere seitdem gut ein Fünftel auf zuletzt 82 Dollar zugelegt. Zwischenzeitlich waren sie bis auf rund 120 Dollar geklettert.
Nun sollen Aktien im Wert von 5 Milliarden Dollar bei institutionellen Anlegern platziert werden, Anteile für 2 Milliarden nimmt Alibaba selbst auf. Der Rest geht an das Alibaba-Management um Gründer Jack Ma und einen Staatsfonds. Durch eine Reihe von Übernahmen hat sich die Nettoverschuldung von Softbank seit 2012 mehr als vervierfacht. Ende März betrug sie 9,2 Billionen Yen - umgerechnet rund 91 Milliarden Euro.
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg aus informierten Kreisen erfahren hat, plant Softbank auch weitere Anteilsverkäufe. Unter anderem hat Softbank Beteiligungen am japanischen Joint Venture mit dem US-Konzern Yahoo sowie an der chinesischen Social-Media-Plattform Renren. Zudem kontrolliert Son den US-Mobilfunker Sprint ./men/nmu/stb
(AWP)