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WIPO: Neuer Konferenzsaal
Die Generalversammlung der Mitgliedsstaaten der World Intellectual Property Organization (WIPO) genehmigte im Oktober 2009 das Projekt des Stuttgarter Architekturbüros Behnisch für den Bau eines neuen Konferenzsaales.
Dieses Projekt beinhaltet:
- den Bau eines Konferenzsaales mit 900 Plätzen, 9 Dolmetscherkabinen und einem Kontrollraum;
- den Bau mehrerer Sitzungszimmer im Hauptgebäude und eine Vergrösserung des Eingangbereiches;
- den Bau eines neuen Besuchereingangs, in dem WIPO-Delegierte und Besucher empfangen und registriert werden können.
Der neue Konferenzsaal stellt die Nachhaltigkeit ins Zentrum. Für den Bau werden lokale Holzbestände und natürliche Lichtquellen genutzt. Ausserdem sind eine Hybridventilation und – im Rahmen des Projekts Genève – Lac Nations (GLN) – ein Seewasser-Kühlungssystem vorgesehen.
Der neue Konferenzsaal und mehrere neue Sitzungszimmer im Hauptgebäude (dem Arpad-Bogsch-Gebäude) stellen sicher, dass der wachsende Bedarf an entsprechenden Räumlichkeiten für multilaterale und bilaterale Gespräche in Zusammenhang mit internationalen Treffen der WIPO abgedeckt werden kann. Die Mitgliedsstaaten sehen Mittel in der Höhe von 64,2 Millionen Schweizer Franken zur Finanzierung dieses Projekts vor (Baukosten und damit verbundene andere Kosten). Davon sollen 24,2 Millionen aus den Reserven der WIPO und weitere 40 Millionen über die Verlängerung eines bereits bestehenden Baukredites finanziert werden.
Mit dem Bau des Konferenzsaales wird eine ganze Serie von Bauprojekten auf dem WIPO-Gelände in Genf abgeschlossen. Unter anderemwurde ein neuer Bürokomplex mit etwa 500 Arbeitsplätzen fertiggestellt. Die offizielle Einweihung fand am 26. September 2011 statt, dem Eröffnungstag der Jahresversammlung 2011 der WIPO-Mitgliedsstaaten.