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FC Luzern – FC St. Gallen 1879 1:1 (1:1)
Beide Fankurven machten von Beginn an Dampf, was sich auch sofort aufs Spiel übertrug. Innert drei Minuten erarbeitete sich der FCL erste Chancen durch Meyer und Dräger.
Nach knapp sieben Minuten meldeten sich auch die Gäste an. Maglicas Freistoss wurde durch einen Luzerner zur Ecke abgefälscht. Nach einer Viertelstunde schloss Guillemenot von ausserhalb des Sechzehners ab, sein Versuch landete jedoch über dem Tor. Nur wenige Sekunden später lenkte Vasic einen Distanzversuch Görtlers an die Latte. Es brennte in diesen Minuten im eigenen Strafraum, Beka konnte eine weitere Gelegenheit vereiteln.
Etwas entgegen dem Spielverlauf markierte der FCL nach 24 Minuten den Führungstreffer. Villiger unterlief einen zu kurz geratenen Rückpass, zog an Zigi vorbei und schob die Kugel ins Netz. Nach dem Führungstreffer übernahm auch sogleich der FCL wieder das Spieldiktat.
Fünf Minuten vor der Pause versuchte es Meyer mit seinem starken linken Fuss aus rund sechzehn Metern, sein Versuch wurde noch zu einem Corner ablenkt. Bereits in der Nachspielzeit fasste sich Frydek ein Herz und verfehlte mit seinem Distanzversuch nur knapp. Auf der Gegenseite kam St. Gallen über Von Moos, der beinahe unbedrängt flanken konnte und Latte Lath im Zentrum fand, der nur noch einnicken musste.
Die erste Gelegenheit nach dem Seitenwechsel gehörte Dräger, der erstmals als Stürmer eingesetzt wurde. Sein Schuss verfehlte jedoch das Tor. Nach knapp einer Stunde gab es einen vielversprechenden Freistoss für St. Gallen aus etwa 20 Metern Entfernung. Guillemenots Schuss landete nur in der Luzerner Mauer. Die zweite Halbzeit konnte in Bezug auf das Tempo nicht mit dem ersten Durchgang mithalten.
In der 73. Minute wurde Latte Lath auf die Reise geschickt. Simani konnte ihn nur mit einem regelwidrigen Tackling als letzter Mann stoppen. Nach einer kurzen VAR-Konsultation wurde Simani direkt des Feldes verwiesen. Den anschliessenden Freistoss konnte Vasic parieren.
In Unterzahl konnte der FCL die St. Galler Angriffe mehrheitlich gut wegverteidigen. Es gab sogar noch eine eigene Chance, als der eingewechselte Abubakar Zigi aus der Distanz zu überlisten versuchte. Aber auch hier blieb der Torhüter Sieger. So blieb es beim 1:1-Unentschieden.