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Nun, die 330 Meilen Fahrt vom Teton Village nach Salt Lake City waren über weite Strecken ein „Kilometerfressen“. Am frühen Morgen besuchten wir noch Jackson Hole, um den Stadtplatz mit seinen bekannten Hirschgeweihbögen zu sehen. Die Hirschherden aus dem Norden überwintern nördlich von Jackson und so kann man im Frühjahr Tonnen von Hirschgeweihen sammeln. Jackson ist vollständig auf den Tourismus eingestellt und irgendwie kommt mir als Vergleich Interlaken in den Sinn. Ziemlich viel Touristen-Kitsch…
Die Fahrt über Land ist wenig ereignisreich. Wir kommen am ziemlich schönen Bear Lake vorbei und überqueren mehrere Bergkämme. Interessant sind lediglich die Namen einiger Weiler, beispielsweise fahren wir durch Geneva, Paris und Montpelier. Der Besuch auf dem gottverlassenen Friedhof von Geneva bestätigt mir, dass nicht alle Auswanderer sehr erfolgreich waren. Die Dörfer und Kleinstädte haben nichts mit ihren grossen Namensgebern gemeinsam.
Salt Lake City lassen wir aus Zeitgründen links liegen. Die Mormonentempel interessieren mich nicht besonders. Dafür fahren wir noch auf den Antelope Island State Park im Great Salt Lake hinaus. Die Idee war, den Kindern den Korkenzieher-Effekt beim Schwimmen im hochsalzigen Wasser zu zeigen. Leider war der See ziemlich enttäuschend. Niedriger Wasserstand verunmöglichte das Baden und drohende Gewitter sowie sehr viele Mücken machten die Situation nicht besser. Der Great Salt Lake ist wenig sehenswert und der State Park sein Eintrittsgeld kaum wert.
Statistik: 330 Meilen, 6:56h Fahrzeit, Übernachtung in Salt Lake City