Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03644.jsonl.gz/1521

Usain Bolt ist beim Diamond-League-Meeting in Monaco seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Der 30-jährige Jamaikaner siegte in 9,95 Sekunden und blieb damit erstmals in dieser Saison unter der magischen 10-Sekunden-Marke.
Bolt erwischte wie so oft keinen guten Start. Am Ende siegte er knapp vor dem Amerikaner Isiah Young (9,98) und Akani Simbine aus Südafrika (10,02).
Jetzt folgt nur noch die WM
Für den Weltrekordhalter über 100 m und 200 m sowie in der Staffel war es der letzte Auftritt im Rahmen der Diamond League. Bolt wird nach den Weltmeisterschaften vom 4. bis 13. August in London, wo er über 100 m und in der Staffel antreten wird, zurücktreten.
Die weiteren Highlights von Monaco:
- 800 m Frauen: Für die beste Leistung des Abends sorgten die Läuferinnen über die doppelte Bahnrunde. Caster Semenya wurde in der Jahresweltbestzeit von 1:55,27 Minuten ihrer Favoritenrolle gerecht. Die 26-jährige Südafrikanerin wurde auf der Zielgeraden von Francine Niyonsaba aus Burundi und der Amerikanerin Ajee Wilson allerdings hart gefordert.
- 400 m Männer: Wayde van Niekerk, der als potenzieller Nachfolger von Bolt gehandelt wird, feierte einen Favoritensieg. Der 25-jährige Südafrikaner gewann in 43,73 Sekunden. qualifizierte sich damit für den Final am 24. August in Zürich.
- 800 m Männer: Der Kenianer Emmanuel Korir stellte in 1:43,10 Minuten eine neue Jahresweltbestleistung auf.
- 1500 m Männer: Auch in dieser Disziplin sorgte ein Kenianer für eine neue Bestmarke in dieser Saison. Elijah Manangoi kam nach 3:28,80 Minuten ins Ziel. Kenia feierte einen Dreifach-Sieg.
- 3000 m Frauen: Schliesslich stellt mit Hellen Obiri noch eine Kenianerin eine Jahresweltbestzeit auf. Die 27-Jährige überquerte die Ziellinie nach 8:23,14 Minuten.
Sendebezug: Radio SRF 3, Nachrichten, 21.07.2017, 22:00 Uhr