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Der durchschnittliche Wasserverbrauch je Schweizer liegt bei 170 l am Tag*. Dieses Trinkwasser wird für die alltäglichen Dinge verwendet, wie Kochen, Waschen und natürlich auch Trinken. Dieses Trinkwasser aus dem Hahn muss frei von krankheitserregenden Keimen sein und darf kein Risiko für Mensch oder auch technische Anlagen sein. In der kompletten Schweiz (mitsamt seinen großen Städten, wie Zürich, Genf, Basel, Bern, Lausanne, Winterthur, Luzern, Biel, Lugano, St. Gallen, Aarau) versorgen weit über 2000 Wasserversorger die Bevölkerung mit Trinkwasser.
Auch wenn immer wieder in den Medien verschiedene Probleme behandelt werden, wie Pestizide, mangelnde Schutzfassungen, Hygieneindikatoren, Legionellen, Nitrat, ist die generelle Wasserqualität sehr hochwertig. Hierfür kann oft das Wasser ohne große Behandlungen genutzt werden, welches durch die unterschiedlichen Quellen gefördert wird. Falls Aufbereitungen notwendig werden, werden z.T. auf u.a. Chlor, UV-Bestrahlung oder Filtrationen zurückgegriffen.
Bei all den Herausforderungen, die an die Versorger bezüglicher der Wasserqualität der Schweiz gestellt werden, liegen oftmals die häufigsten Ursachen für kontaminiertes oder verschmutztes Hahnenwasser in den eigenen Wasserleitungen der betroffenen Objekte und damit nicht im Verantwortungsbereich der Versorger.