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Non-Hodgkin-Lymphom bezeichnet alle malignen Lymphome, welche nicht die Merkmale eines Hodgkin-Lymphoms tragen. Typische Symptome sind schmerzlose Lymphadenopathie, B-Symptomatik, Leistungsminderung, Müdigkeit und erhöhte Infektanfälligkeit.
Die Ausprägung der Symptomatik und der Verlauf sind abhängig von der Form des Non-Hodgkin-Lymphoms. Folgende Symptome kann das Non-Hodgkin-Lymphom hervorrufen:
Die Diagnose wird histologisch nach Biopsie eines betroffenen Lymphknotens gestellt. Zur Erfassung der Manifestationen und zur Stadieneinteilung werden verschiedene bildgebende Verfahren, Knochenmarksbiopsie, sowie verschiedene andere Untersuchungen nach Bedarf angewandt.
Die Stadieneinteilung des Non-Hodgkin-Lymphoms erfolgt mittels der Ann-Arbor-Klassifikation:
|Stadium||Primär nodale Manifestation||Primär extranodale Manifestation|
|I||Befall einer Lymphknotenregion||Befall eines extranodalen Herdes|
|II1||Befall von ≥ 2 benachbarten Lymphknotenregionen auf nur einer Seite des Zwerchfells||Befall von extranodalen Herden auf nur einer Seite des Zwerchfells|
|II2||Befall von ≥ 2 benachbarten Lymphknotenregionen beidseits des Zwerchfells||Befall von extranodalen Herden beidseits des Zwerchfells|
|III||Befall von Lymphknotenregionen auf beiden Seiten des Zwerchfells mit Befall eines extranodalen Herdes und/oder der Milz||Befall von extranodalen Herden auf beiden Seiten des Zwerchfells mit Befall eines weiteren extranodalen Herdes und/oder der Milz|
|IV||Befall von Lymphknotenregionen mit diffusem oder disseminiertem Befall von extralymphatischen Organen||Diffuser oder disseminierter Organbefall mit oder ohne Befall von Lymphknotenregionen|
Zusatz:
Der Internationale Prognostische Index (IPI) dient der Abschätzung der Prognose [4]:
Aus den addierten Punkten lassen sich folgende Risikogruppen einteilen:
Das Non-Hodgkin-Lymphom ist auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen [1] [2] [3]:
Chromosomentranslokationen
Infektionen
Die Inzidenz liegt bei etwa 5 bis 10:100.000. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Ein stark erhöhtes Erkrankungsrisiko besteht bei HIV-Infektion.
Das Non-Hodgkin-Lymphom kann nach der WHO-Klassifikation wie folgt eingeteilt werden:
Non-Hodgkin-Lymphom der B-Zell-Reihe (85 %)
Non-Hodgkin-Lymphom der T-Zell-Reihe (15 %)
Es gibt keine Richtlinien für die Prävention des Non-Hodgkin-Lymphoms.
Non-Hodgkin-Lymphome sind eine Gruppe von malignen Erkrankungen des lymphatischen Systems.
Das Hauptunterscheidungsmerkmal zwischen den Non-Hodgkin-und Hodgkin-Lymphom ist die Abwesenheit von Reed Sternberg-Zellen bei Non-Hodgkin-Lymphom.
Diese Trennung zwischen Morbus Hodgkin und Non-Hodgkin-Lymphom wurde Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts durchgeführt.
Häufige Symptome der Erkrankung sind:
Als Non-Hodgkin-Lymphome bezeichnet man eine Gruppe von bösartigen Erkrankungen, die von lymphatischem Gewebe ausgehen.
Es gibt sehr viele verschiedene Formen des Non-Hodgkin-Lymphoms. Der Verlauf, die Behandlung und die Prognose der Erkrankung hängen stark vom genauen Typ der Erkrankung ab.
Das Leitsymptom ist eine schmerzlose Lymphknotenvergrößerung. Es können auch andere Beschwerden wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, erhöhte Infektanfälligkeit, vermehrte Blutungsneigung, Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsabnahme auftreten.
Fisher RI, Gaynor ER, Dahlberg S. Comparison of a standard regimen (CHOP) with three intensive chemotherapy regimens for advanced non-Hodgkin's lymphoma. N Engl J Med. Apr 8 1993;328(14):1002-6.
Romaguera JE, Fayad L, Rodriguez MA, et al. High rate of durable remissions after treatment of newly diagnosed aggressive mantle-cell lymphoma with rituximab plus hyper-CVAD alternating with rituximab plus high-dose methotrexate and cytarabine. J Clin Oncol. Oct 1 2005;23(28):7013-23.