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Prämierungen
Externe Prämierung
Dieses Jahr wurden bei der externen Prämierung folgende Arbeiten mit einem Anerkennungspreis gewürdigt:
In der Maturarbeit von Alexandre Kordzaia, Klasse 6a, mit dem Titel „Produktion von elektronischer Tanzmusik“ gelingt Alexandre in seiner Arbeit ein Spagat zwischen hohem künstlerischem Anspruch und Kommerz. Die Musik ist auf hohem Niveau produziert und unterscheidet sich qualitativ kaum von einer im Handel erhältlichen Audio-CD.
Selina Schneider, ebenfalls Klasse 6a, macht in ihrer malerisch/zeichnerischen Arbeit mit dem Titel „Darstellung verdrängter Gefühle“ verborgene Gefühle auf eindrückliche Art sichtbar.
Interne Prämierung
Ein Hauptpreis geht an Noora Juvälä, Klasse 6d, für ihre Arbeit „I understand only trainstation“. Noora hat fünf deutsche Kurzgeschichten ausgewählt und auf Englisch übersetzt. Ihre Arbeit besteht aus einem theoretischen Teil, in dem sie sich mit der Geschichte und der Bedeutung von Uebersetzungen beschäftigt und sich vertieft mit dem Uebersetzungsbegriff auseinandersetzt. Nooras übersetzte Texte zeichnen sich durch ein ausgezeichnetes Englisch und einem souveränen Umgang mit der Sprache aus.
Der zweite Hauptpreis geht an Livia Hofmann, Klasse 6a, mit dem Titel „Du bist Du“ Herbstlager für Kinder mit mehrfacher Behinderung. Die Beschreibung der Vorbereitungen und Durchführung des Lagers im Oktober 2011 in Richterswil sowie einfühlsame Beschreibungen von zwei Teilnehmerinnen und der besonderen Rolle der Betreuerinnen machen den Hauptteil der schriftlichen Arbeit aus. Darauf folgt eine detaillierte Reflexion und die Beantwortung der Fragestellung. Das soziales Engagement, die Eigeninitiative und die Selbstständigkeit waren sehr gross. Für Leute, die künftig ein ähnliches Lager organisieren wollen, hat Livia Hofmann eine umfangreiche Dokumentation angelegt.
Der Anerkennungspreis geht an Nadine Bitterli, Klasse 6b, für ihre Arbeit „Fluchtwelten“ – ein Experimentalfilm. Experimentell filmen hiess für Nadine: -etwas auf neue Art ausdrücken, -dies mit bewegten Bildern tun, -dabei keine Geschichte erzählen, -dafür aber mit den filmeigenen Möglichkeiten spielen und experimentieren. Der 5-minütige Film besteht aus einer losen Abfolge kurzer Aktionen und Bilder um eine Jugendliche in einem undefinierbaren Innenraum. Bilder und Szenen wirken ambivalent und lassen viel Raum für Assoziationen. Bild und Ton zusammen erzielen eine tranceartige Stimmung und ziehen dabei den Betrachter in die Räume und die scheinbar still stehende Zeit des Films.