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Nase: Sauber, ausgeprägte Intensität, eigenwillige Nase – klare Sprache, Waldbeeren, schwarzen Beeren, Rauchnoten; leicht nervig.
Gaumen: Trocken, mittlere Säure, kräftiger Körper, mittlere Tannine von seidiger Textur, Kraft, samtene Textur, rote Früchte, wieder Rauchnoten, unterschwellige Süsse, mittlerer bis langer Abgang mit Tannine und leichter Süsse.
Bemerkungen: Jung; dekantieren
Das Traubengut des Domaine Saint Gayan Cuvée Fontmaria wird vor der langen Gärung nicht entrappt. Der Wein reift anschliessend zu je 50 Prozent nach Traubensorten separiert in einmal beziehungsweise zweimal gebrauchten Fässern von 650 Litern (demi-muid) auf der Feinhefe. Vom Fontmaria 2012 wurden 1000 Flaschen hergestellt.
Die Domaine Saint Gayan ist seit zwölf Generationen in Familienbesitz. Seit 1956 produziert die Domaine ausschliesslich Weine. Davor waren Teile der Domaine mit Olivenbäumen bepflanzt. In den beiden grossen Frostwintern 1929 und 1956 wurden die Pflanzen komplett zerstört. 1956 ist auch das Jahr, in dem Roger Meffre den wein selbst auf die Flasche zog und ihn selbst verkaufte. Sein Sohn Jean Pierre erweiterte die Domaine 1980 um acht Hektaren auf heute total 38. Der Wein von 35 Hektaren wird unter dem AOC-Label verkauft. Seit 2007 arbeitet Christian-Yves Carré de Lusançay, Ehemann der Tochter, auf der Domaine mit.
Der weinblog hat auch den Jahrgang 2010 des Domaine Saint Gayan Cuvée Fontmaria verkostet.