Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03387.jsonl.gz/1214

Neurochirurg Professor Leif G. Salford von der Universität Lund in Schweden legte eine Studie vor. Er setzte Ratten zwei Stunden lang der Strahlung von Handys aus. Die Untersuchung zeigt deutlich: DECT-Strahlung schädigt die Hirnzellen von Ratten.
Die Strahlung öffnete zudem die Blut-Hirn-Schranke der Tiere, die Schadstoffe abwehrt. Jetzt aber konnten Eiweisse ins Gehirn eindringen, was eine verminderte Hirnleistung zur Folge habenkann. Da Rattenhirne dem menschlichen Gehirn sehr ähnlich sind, schliessen die Forscher nicht aus, dass die Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind.
Wer elektrosensibel ist, sollte sich deshalb in jedem Fall auch in Schulen und bei Hotelbesuchen absichern. Fragen Sie, ob DECT-Telefone oder WLAN-Sender im Haus installiert sind, und lassen Sie sich ein Zimmer geben, das den möglichst grössten Abstand zu einer solchen Antenne aufweist (von oben, aber auch von unten und seitlich).