Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03421.jsonl.gz/464

Bild: © Reuters / Siphiwe Sibeko
Während der Testphase mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca ist eine weitere Person erkrankt, schreibt die New York Times. Nach Angaben der Zeitung handelt es sich erneut um einen Fall mit schweren neurologischen Nebenwirkungen, insbesondere einer Entzündung des Rückenmarks. Anfang dieses Monats zwang dieser Zustand die Tests vorübergehend einzustellen.
Mehrere Experten zeigen sich besorgt darüber, dass in beiden Fällen ein Muster neurologischer Schäden bei Testpersonen vorliegt. In einem dritten Fall wollen sie, dass die Tests ganz eingestellt werden.
AstraZeneca veröffentlichte am Samstag Einzelheiten über die Studie, nachdem dem Unternehmen vorgeworfen wurde, nicht transparent genug zu sein. Die erste Versuchsperson erkrankte im Juli, nachdem sie eine Dosis des experimentellen Impfstoffs erhalten hatte. Später wurde bei der Frau eine Transverse Myelitis, eine entzündliche Erkrankung des Rückenmarks, diagnostiziert.
Eine Sprecherin sagte den Medien, dass die Frau an MS leide, woraufhin die Untersuchung wieder aufgenommen wurde. Die zweite Versuchsperson litt nach einer zweiten Dosis unter schweren Nebenwirkungen. Eine Quelle sagte gegenüber der New York Times, dass es sich dabei ebenfalls um eine transversale Myelitis handele.
Die Transverse Myelitis ist eine ernste und seltene Erkrankung. Die Problemfälle können dazu führen, dass AstraZeneca das Rennen um den Corona-Impfstoff verliert, schreibt RT.