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YB – Luzern 19.00
Basel – Xamax 19.00
Lugano – GC 19.00
Sion – Thun 19.00
Zürich – St.Gallen 19.00
Doch wer wird Dritter der Super League? Der Platz ist begehrt, weil er dank Basels Cupsieg zur direkten Europa-League-Qualifikation führt. Und so zu Einnahmen von mindestens vier bis sechs Millionen Franken.
Die Tabelle vor der letzten Runde:
Luzern scheint die besten Karten zu haben. Aber das ist ein Trugschluss. Denn die Innerschweizer müssen nach Bern, während der erste Verfolger Lugano zuhause das inferiore GC empfängt, das seit sage und schreibe 20 Spielen nicht mehr gewonnen hat.
Die Abschlussplatzierungen 4 und 5 berechtigen zur Teilnahme an der Qualifikation für die Europa League. Wichtig: Sion kann wegen einer UEFA-Sanktion nächste Saison nicht europäisch spielen. Belegen die Walliser einen der Europacup-Plätze, rückt automatisch der nächstbessere Klub nach.
Die Szenarien, welche eintreffen müssen, um Rang 3 zu erreichen:
… mit einem Sieg gegen YB.
… mit einem Unentschieden, wenn weder Lugano noch St.Gallen gewinnt.
… mit einer Niederlage, wenn auch Lugano verliert, wenn St.Gallen und Thun höchstens unentschieden spielen und wenn Zürich bei einem Sieg keine 9 Tore für die Tordifferenz aufholt.
… mit einem Sieg gegen GC, wenn Luzern bei YB nicht gewinnt.
… mit einem Unentschieden gegen GC, wenn Luzern bei YB verliert.
… mit einem Sieg «in normaler Höhe» in Zürich, wenn Luzern und Lugano nicht gewinnen.
… mit einem Sieg mit elf Toren Differenz, wenn Lugano mit einem Tor Differenz gewinnt und Luzern nicht gewinnt.
… mit einem Sieg in Sion, wenn Luzern, Lugano und St.Gallen verlieren.
… mit einem Sieg mit drei Toren Differenz, wenn Luzern verliert und wenn St.Gallen und Lugano höchstens unentschieden spielen.
… mit einem Sieg mit zehn Toren Differenz gegen St.Gallen, wenn Luzern verliert und Lugano und Thun höchstens unentschieden spielen.
Es sind noch mehr Szenarien denkbar. Aber die sind noch abwegiger als ein 10:0-Heimsieg des FCZ gegen St.Gallen, deshalb führen wir sie nicht auf.
Wir wissen, dass YB sich mit einem Heimsieg von seinen Fans verabschieden will und es Luzern deshalb schwer hat, in Bern zu punkten. Und wir wissen, wie unsäglich schlecht GC ist, was Lugano ausnutzen will. Ohne Anwendung mathematischer Formeln, aber mit viel Erfahrung und Bauchgefühl lässt uns dieses Wissen die Chancen, Platz 3 zu erreichen, so verteilen:
Soweit unsere Einschätzung – was denkst du?
2,698
(ram)
Als der FC St.Gallen gegen das unterklassige Winterthur im Cup ausschied, stellten sich seine Fans schon auf die nächste trostlose Übergangssaison ein. Doch dann wendete sich das Blatt. Mit mitreissendem Offensivfussball sorgt eine unerschrockene Ostschweizer Mannschaft derzeit für Furore.
Sechs Siege in den letzten sieben Spielen, unbesiegt seit eineinhalb Monaten: Der FC St.Gallen hat einen Lauf. Bis auf Platz 3 sind sie geklettert, mit YB und dem FC Basel liegen nur noch die Schwergewichte der Super League vor den Ostschweizern. Vier Gründe für die grün-weisse Erfolgswelle:
Zu sagen, dass Sportchef Alain Sutter bei seinem Amtsantritt im Januar 2018 in St.Gallen überall mit offenen Armen empfangen wurde, entspräche nicht der Wahrheit. Der WM-Held von 1994 hat es aber geschafft, …