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Die Szenerie ist lieblich. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. So beginnt der Animationsfilm, der die letzten Stunden Pompejis zeigt. Die römische Stadt am Fusse des Vesuvs wurde im Jahr 79 n. Chr. von einem Ausbruch des Vulkans zerstört und unter einer bis zu sechs Meter dicken Asche- und Steinschicht begraben. In der Animation erleben wir, wie zunächst Erdbeben das Idyll stören und die Lage danach immer bedrohlicher wird – bis zum tödlichen Finale.
(dhr)
Der Fall der Berliner Mauer war vor 30 Jahren der Höhepunkt eines denkwürdigen Jahres. Ein Rückblick auf wichtige Weichenstellungen beim Zerfall des Ostblocks.
Nach dem Ende der Wende kursierte ein Bonmot: In Polen dauerte die Revolution zehn Jahre, in Ungarn zehn Monate, in der DDR zehn Wochen, in der Tschechoslowakei zehn Tage und in Rumänien zehn Stunden.
Sinngemäss stimmt dies sogar, denn was 1980 mit dem Streik auf der Danziger Lenin-Werft begonnen hatte, entwickelte 1989 eine nie für möglich gehaltene Dynamik. Innerhalb weniger Monate lösten sich die Ostblockstaaten aus dem Einflussbereich der Sowjetunion, und dies erst noch auf überwiegend …