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Stellen Sie sich vor sie leben in einer Vorortsgemeinde der Stadt Basel an einer schönen Strasse mit Einfamilienhäusern. Die Nummern 1-30 gehören zur Gemeinde Arlesheim die Nummern 31-60 zur Gemeinde Dornach. Obwohl die Nummern 30 und 31 Nachbarn sind haben die Bewohner der Nummer 31 doppelt so viel zu sagen wie die Bewohner der Nummer 30 nur weil sie im Kanton Basel-Landschaft und nicht im Kanton Solothurn wohnen. In einer so stark verflochtenen und mobilen Zeit wie heute darf es solche Einschnitte in die politischen Rechte nicht mehr geben. Was gibt uns heute das Recht zu sagen, dass ein Nidwaldner weniger Schweizer ist als ein Luzerner. Bezahlt der Baselbieter heute weniger Bundessteuern als der Aargauer? Leistet der Appenzell-Ausserrodner weniger Militärdienst wie der St. Galler? Fakt ist, dass heute die Halbkantone die gleichen Pflichten gegenüber der Eidgenossenschaft haben jedoch nicht die gleichen Rechte geniessen wie die Vollkantone. In einer Gesellschaft welche von sich behauptet die grösste und beste Demokratie der Welt zu sein darf eine solch ungleichmässige Behandlung von Menschen nicht mehr stattfinden und muss daher abgeschafft werden.