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Weil die 1. Liga-Frauenfussballerinnen in der Schweiz von Swiss Olympic als dritthöchste Liga der Schweiz als semiprofessionelle Liga eingestuft werden und auch eine kantonale Bewilligung vorliegt, dürfen die Damen des FC Appenzell über die Ostertage auf dem Sportplatz Wühre im Schweizer Cup-Achtelfinal Balerna aus dem Tessin empfangen. Gemäss dem Covid-Schutzkonzept muss diese Partie aber ohne Zuschauer ausgetragen werden und alle Türen des Gitterzaunes bleiben während der ganzen Partie leider geschlossen. Noch nicht ganz klar ist ob die Partie vom Tessiner Sender TV Marga auf "www.youtube.com/c/MargaTV" direkt übertragen wird oder nach dem Spiel "nur" als Zusammenfassung zu sehen ist.
Obwohl es sich mit Balerna um einen Ligakonkurrent handelt, gehen die Innerrhoderinnen eher als Aussenseiter ins Spiel (in der Meisterschaftsvorrunde gelang Balerna in Appenzell ein zu hoch ausgefallener 6:1 Erfolg) wollen die Appenzellerinnen aber die eher kleine Chance nutzen, um eine Runde weiterzukommen. Der Cup hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze. "Wir müssen schauen, dass jede Einzelne "120 Prozent" gibt und über sich hinauswächst", sagen die Trainer Juan und Bruno Isler zur Ausgangslage. Die Vorbereitungsspiele gegen die 1. Liga-Teams Bühler und Staad verliefen nicht ganz optimal. Bei einem Sieg im Cup könnten die Einheimischen dann endlich auf einen "grossen" Gegner aus der höchsten Liga der Schweiz, der Axpo Women’s Super League (AWSL), treffen und mit dem Einzug in das Viertelfinale Geschichte schreiben. In den ersten beiden Cuprunden der Saison 20/21 bezwangen die Innerrhoderinnen die 2. Liga-Teams Romanshorn und Renens, während Balerna beim 3. Liga-Team Kickers Luzern gewann und anschliessend zuhause den FC Walperswil aus der Nationalliga B ausbootete.