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Der Gamewinner folgte kurz nach einer erfolglos gebliebenen Überzahlsituation der Amerikanerinnen. Diese hatten davor in der Overtime selbst zwei Unterzahl-Situationen schadlos überstanden.
Es war der 17. Final in Folge zwischen den beiden Frauen-Grossmächten seit der erstmaligen WM-Austragung 1990 in Ottawa. Sieben der letzten neun WM-Goldmedaillen gingen an die USA. Kanada triumphierte auf WM-Ebene letztmals im Jahre 2012, hat dafür aber an den letzten vier Olympischen Spielen seit 2002 ausnahmslos Gold geholt.
Christine Hüni-Meier (29) wurde als erste Schweizer Feldspielerin in ein WM-Allstar-Team gewählt. Die ZSC-Stürmerin hatte in Kamloops nach vier Jahren Pause ein imponierendes Nationalmannschafts-Comeback gegeben. Sie war mit vier Toren und fünf Assists die zweitbeste Skorerin des Turniers und trug damit einen grossen Teil zum Klassenerhalt der Schweizerinnen bei.
Hüni-Meier ist die dritte Schweizerin, die in ein WM-Allstar-Team gewählt wurde. Zuvor schafften dies erst die beiden Torhüterinnen Patricia Sautter (WM 1997) und Florence Schelling (WM 2012). Schelling war zudem auch beim historischen Gewinn von Olympia-Bronze 2014 in Sotschi ins Allstar-Team jener Olympischen Spiele gewählt worden.
(SDA)