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RIDE
This Is Not A Safe Place
Wichita
Nach dem Ende von Ride 1996 raufte sich die Band 2001 wieder zusammen. Der Vierer um Andy Bell und Mark Gardener wurde für eine Dokumentation über Sonic Youth angefragt, die Verwendung von Feedback und Effektgeräten zu demonstrieren. Diese Reunion stand aber auf wackligen Füssen. Andy Bell lehnte eine permanente Wiedervereinigung kategorisch ab. 2014 sah das Ganze aber wieder anders aus. Ride spielte im Rahmen einer Tour durch Europa und Nordamerika zehn Konzerte. 2017 folgte das Album «Weather Diaries». Und jetzt legt das Quartett «This Is Not A Safe Place» nach. Im Song «Repetition» heisst es: «Repetition Is A Form Of Change». Etwas weiter dann: « It’s Funny, People Hate You To Change. They Want You Just To Repeat And Stay The Same. They Want You Just To Repeat And Stay The Same.» Ist das jetzt eine Rechtfertigung, einen Feststellung oder einfach Ironie? Dazu reichen Ride raue Beats und kratzige Gitarren. Von Wiederholung kann nur bedingt die Rede sein. Obwohl die zwölf Songs auf «This Is Not A Safe Place» etwas gespalten, offen und vielschichtig sind. Auf der einen Seite gibt es experimentelle Songs wie den Auftakt «R.I.D.E», das bereits erwähnte «Repetition» oder «15 Minutes». Oftmals orientieren sich Ride dabei an Sonic Youth. Und dann gibt es da poppige, fast süsse Songs wie «Future Love», «Clouds Of Saint Marie» und «Eternal Recurrence». Gegen Schluss klingt «This Is Not A Safe Place» dann wieder anders. In «Dial Up» meint man gar die Kinks zu hören. «This Is Not A Safe Place» bestätigt, dass es doch gut war, dass Ride wieder zusammenfanden.