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Gepostet durch Admin am Samstag, 12. September, 2009
Eine andere Theorie – welche dirket mit dem Thema Energie verbunden ist – ist diejenige über die Mensch-gemachte globale Erwärmung, welche durch Kohlendioxid verusacht sei und vertreten wird vom IPCC, the Intergovernmental Panel on Climate Change, gegründet durch das United Nations Environment Programme (UNEP). Bald findet die United Nations Climate Change Conference vom 7. bis zum 18. Dezember in Kopenhagen statt, wo Denker und Redner eine weitere Runde der Klimawandel Debatte hinter sich bringen und über Massnahmen zur Senkung des Kohlendioxid Ausstosses und zur Verminderung dessen Folgen diskutieren werden. Die Theorie der “menschgemachten globalen Erwärmung” verursacht durch CO2 Ausstoss aus Verbrennung von fossilen Brennstoffen und durch menschliches Ausatmen, ist kontrovers. Währene es unbestritten ist, dass in vielen Regionen der Welt Klimawandel tatsächlich stattfindet mit plötzlichen und zum Teil anhaltenden katastrophalen Ereignissen, wie Zyklonen, Dürre und Fluten, ist es nicht erwiesen, ob diese Veränderungen einen allgemeinen Trend hin zu global erhöhten durchschnitts-Temperaturen zeigen, und ob solche Veränderungen tatsächlich durch den menschlichen CO2 Fussabdruck ausgelöst werden (Anmerkung: der englische “Carbon Footprint” heisst zu deutsch “ökologischer Fussabdruck” – eine wahrscheinlich treffendere Bezeichnung, wie die nachstehenden Ausführungen darlegen werden). Gewisse Zukunfts Voraussagen, welche auf Computermodellen basieren, zeigen eine mögliche Erwärmung des Klimas zwischen 1.4 und 5.8 Grad Celsius bis 2100. Andere warnen vor “schnelleren, stärkeren und früher eintretenden Klimaveränderungen” und vor düsteren Konsequenzen, wähend wieder andere erst einmal eine vorübergehende Abkühlung erwarten. John Cristy’s umfassendes Temperatur-Datenset, gemessen von Satelliten, unterstützt den mutmasslichen allgemeinen Erwärmungstrend nicht, obwohl es eine messbare geringfügige Erhöhung der Oberflächentemperatur, verursacht durch menschliche Aktivität, aufzeigt. Dem Laien mag die ganze Debatte eher als ein Konflikt von Meinungen vorkommen, welcher auf Ängsten, vagen Vermutungen und Hochrechnungen basiert, statt auf wissenschaftlicher Analyse, die auf Beobachtung und exaktem Messen beruht – selbst subjektives Empfinden wie “es wird Jahr um Jahr wärmer” kann von den meisten Individuen nicht ohne weiteres nachvollzogen werden.
Menschgemachtes Kohlendioxid wird in der gängigen Klimadiskussion als das Hauptübel betrachtet, welches für das Abschmelzen von Eiskappen und Gletschern verantwortlich gemacht wird, aber viele angesehende Wissenschafter pflichten dieser Theorie nicht bei (!). John Cristy, ein bekannter Professor für atmosphärische Wissenschaft und führender Verfasser des 2001 IPCC Berichtes, hat in einem Interview mit dem National Public Radio erklärt: “Es ist wissenschaftlich kaum zu erklären, dass, nachdem Wäder in Städte umgewandelt, Millionen von Aaren in bewässertes Farmland konvertiert, enorme Mengen von Russ und Staub in die Luft entlassen, und zusätzliche Treibhausgase in die atmosphäre verpufft wurden, der natürlich Lauf des Klimas sich nicht zumindest in irgendeiner Art verändert hat” und er bestätigte, er sei “nach wie ein starker Kritiker von Wissenschaftern, die katastrophale Voraussagen über massive globale Temperaturzunahmen und enorm ansteigende Meeresspiegel machen.”
Es gibt gundsätzlich zwei Hauptfraktionen in der Diskussion über die globale Erwärmung: Die Befürworter der “offiziellen” Version, welche auf der menschgemachten globalen Erwärmung beharren, und diejenigen, welche die globale Erwärmung als Auswirkung von normalen Fluktuationen, wie zum Beispiel der erhöhten Sonnenaktivität während des elfjährigen Sonnezyklus sehen. Letztere verneinen eine signifikante Rolle von Kohlendioxid in diesem Geschehen. Einige sind sogar überzeugt, dass ein Anstieg des Kohlendioxids jeweils einem Anstieg der Temperatur folgt – und nicht umgekehrt.
Der Gehalt des Kohlendioxids in der Luft beträgt heute etwa 387 ppm (parts per million – dt: Teile pro Millionen Einheiten), was einem volumenmässigen Anteil von 0.0387 Prozent entspricht. Sollte dieser nun auf 350 ppm reduziert werden, wie es einige Vertreter der IPCC Einschätzung als “zwar ambitiös aber machbar” bezeichnen, würde das heutige Niveau um gerade mal 9.5% (sprich: ein Zentel von rund 0,04%) oder in absoluten Werten um 0,0037 Volumenprozente verringert werden, und es ist sehr schwer nachvollziehbar, wie eine so geringfügige Reduktion einen nachweisbaren ökologischen Einfluss haben könnte. (Um es für Nichtmathematiker etwas nachvollziehbarer zu machen: Stellen Sie sich vor, sie haben einen Kubus aus Luf mit einer Seitenlänge von 1 Meter. Das darin enthaltene CO2 wäre dann ein viel kleinerer Kubus von ungefähr 7,29 Centimeter Seitenlänge – vielleicht vergleichbar mit einem neuen flauschigen Tennisball. Wenn Sie nun dieses CO2 auf die vorgeschlagenen 350 ppm verringern möchten, müssten Sie diesen kleineren Körper um 2,4 Millimeter schrumpfen auf 7,05 cm Seitenlänge – um beim Bild des Tennisballs zu bleiben: es wäre als rasierten Sie diesen glatt, sodass Sie nun einen Ball mit geingfügig kleinerem Durchmesser haben. Oder um das sich noch klarer vor Augen zu führen können Sie die Werte auf einem Messband nachschauen).
Kohlendioxid Konzentrationen verändern sich mit der Jahreszeit, da die Photosynthesie der Pflanzenwelt – die Umwandlung von CO2 in pflanzlichen Zucker (Kohlenhydrate, Stärke) und Herstellung von Sauerstoff – in den Kohlenstoff Zyklus involviert ist: Im Frühling und im Sommer, wenn die Pflanzen wachsen, ist die CO2 Konzentration in der Luft der nördlichen Hemisphäre geringer, und sie erhöht sich im Herbst und im Winter, wenn die Pflanzen diesen Umwandlungsprozess einstellen, zerfallen und verrotten. Das spezifische Gewicht von Kohlendioxid ist etwa 1,5 mal höher als dasjenige von Luft. Deshalb lagert sich Kohlendioxid in Bodennähe oder in Senken ab und steigt kaum auf in die obere Atmosphäre, wo es angeblich den “Treibhaus Effekt” bewirken soll. Sie können das ausprobieren, indem Sie einen Lufballon mit CO2 füllen – er wird nicht steigen…
Apropos Ballon: Es wird behauptet, CO2 verlagere sich wie ein Ballon von Gebieten mit hohem menschlichem Ausstoss in weniger dicht besiedelte Gebiete, die davon am meisten betroffen würden, wie zum Beispiel der indische Ozean und die Sahel Zone. Aber wenn Sie eine Karte mit atmosphärischem CO2 mit einer NASA Karte der Wüstenregionen der Welt vergleichen, werden Sie eine erstaunliche Übereinstimmung feststellen.
Das könnte als gültiger Nachweis betrachtet werden, dass erhöhte CO2 Werte vorallem in Gebieten ohne viel aktive Vegetation existieren und daraus könnte geschlossen werden, dass einfache Methoden, wie zum Beispiel das Aufforsten von Wüstengebieten solche Konzentrationen einfach reduzieren könnte. Eritrea – ein kleines unterentwickeltes Land in der Sahelzone – stellt sich der Herausforderung durch den Klimawandel, indem es Dürre durch Wiederaufforstung vermindert – und beweist damit, dass solche Methoden hoch effizient sind.
Aber während solche einfachen und praktischen Methoden wie die Wiederaufforstung sehr vielversprechende Resultate in der Lösung von Klimaveränderungen für weite Gebiete zeigen, scheinen sich die Theoretiker – darunter ein mächtiger Teil der sogenannten wissenschaftlichen Gemeinschaft, Myriaden von Politikern und Wirtschaftsvertretern und eine noch grössere Anzahl von Umweltschützern – in einem ideologischen Nebel verloren zu haben und sie proklamieren die Gefährlichkeit und Giftigkeit von Kohlendioxid und empfehlen jede Art von finaziellem, administrativem und technologischem Krimskrams, um die menschliche Zivilisation vor dem Ertrinken im ansteigenden Meeresspiegel zu retten.
Die Sache, welche mich am meisten erstaunt an der ganzen Debatte, ist die starke Fokussierung auf das CO2 als beinahe exklusiver Verursacher des Klimawandels. Täglich hören und lesen wir nur Kohle (Carbon). Und das Wort Kohlendioxid ist inzwischen mit einem so negativen Beiklang behaftet durch diese ganze Debatte, dass wir alle langsam zu Kohlofobiker werden. Die Luft, die Sie ausatmen besteht zu 4 Volumenprozenten aus Kohlendioxid. Es gibt gewisse wissenschaftliche Studien, die behaupten, dass Kohlendioxid in einer Konzentration von 0,5 % (die Konzentration in einer Flasche Pepsi) ungesund sei und dass 5 Volumenprozent für das Tierreich gefährlich seien (sofern über einen längeren Zeitabschnitt eingeatmet). Wie ich mich erinnern mag, haben wir im Chemiunterricht während meiner Gymnasialzeit gelernt, Kohlendioxid sei ungiftig, Kohlensäure allenfalls irritierend – es ist nur potentiell gefährlich, da es zum Erstickungstod führen kann, wenn man ohne angemessene Belüftung in einer Grube sitzt. Kohlenstoff ist eines der wichtigsten Bauteile aller lebenden Organismen – Ihr Körper besteht zu 18% aus Kohlenstoff – und Kohlendioxid ist eine essentieller Bestandteil der Luft, ohne den es keine Photosynthese – also keine Pflanzen geben würde.
Und Kohlendioxid ist nur gerade eines der bekannten “Treibhausgase”. Es gibt viele andere Gase und Faktoren, die das globale Klima mitbestimmen: Wasserdampf (Menge in der Atmosphäre über 1 %) und Wolken spielen sicherlich eine viel bedeutendere Rolle darin, Sonnenwärme in unserer Atmosphäre zurückzuhalten. Und Methan, ein Gas, welches durch sein geringes Gewicht leicht in die obere Atmosphäre aufsteigt, wo es für 8.5 Jahre aktiv bleibt, bevor es durch Oxidation zu CO2 zerfällt und welches ebenfalls eine enorme Zunahme in der Atmosphäre während der letzten 200 Jahre durch menschlichen Einfluss erfuhr, vorallem aus Mülldeponien in Landaufschüttungen und durch Rinderzucht, kann etwa das 20 fache an Wärme zurückhalten verglichen mit CO2. Aber es findet kaum Erwähnung in der Theorie. Niemand sagt je: “Hört auf mit dem Fleischkonsum aus Massentierhaltung, weil solches Verhalten zur globalen Erwärmung beiträgt.” Auch findet der Flugverkehr kaum Erwähnung als mögliche Quelle erhöhter CO2 Werte in der oberen Atmosphäre, obwohl Flugzeuge dieses Gas in bedeutend grösserer Höhe (und grösserer Menge) ausstossen als – sagen wir, ein Auto. Und schliesslich: Luftverschmutzung durch Russ- und Staubpartikel hat ebenfalls einen beachtlichen Einfluss auf die Sonnenstrahlung.
Bleibt die Frage: Ist die gesamte gloabale Erwärmungstheorie bloss eine Ente? Gibt es wissenschaftliche Nachweise für menschgemachte globale Erwärmung oder befassen wir uns lediglich mit einem Haufen Spekulation, Medienrummel und Angstmache? Diskutieren wir ein Glaubenssystem und produzieren dabei eine menge heisser, mit Kohlendioxid angereichterter Luft (welche wiederum zur Erwärmung nach Theorie beitragen würde)? Bauen wir eine neu enstehende gründe Wirtschaft auf das Fundament von Fantasie? Und weshalb? Wir werden sicher auf diesen Punkt zurückkommen zu einem späteren Zeitpunkt.
Kein Zweifel: wir haben allen Grund verschmutzende Praktiken aufzugeben und nach ökologische Lösungen zu suchen – nicht weil wir für unere Wirtschaft ein neues Farbschema brauchen, sondern weil wir unsere ureigene Lebensgrundlage bewahren müssen, und weil wir nachfolgenden Generationen einen ordentlichen Planeten überlassen sollen. Ich fürchte, dass die gigantischen Mengen an hochgiftigen Abfällen, welche ständig in unsere Umgebung “entsorgt” werden, eine viel höhere Gefährdung für unser Überleben darstellen und uns viel mehr beunruhigen sollten, als geringfügig erhöhte CO2 Werte. Und bitte erinnern Sie sich: Um letztere wirksam zu verringern gibt es eine einfache Lösung: das Abholzen von Wäldern zu stoppen und mehr Bäume zu pflanzen. Wissenschaftliche Methoden müssen nicht immer kompliziert sein, um wirksam zu sein (und ein intelligenter Ansatz muss auch nicht unbedingt von den Klima-”Wissenschaftern” sanktioniert sein, um eine praktikable Lösung herzugeben!)