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Das Flüchtlingscamp Rwamwanja liegt im Südwesten Ugandas und beherbergt rund 68'000 Flüchtlinge aus der Demokratischen Republik Kongo. Viele Flüchtlinge haben Mühe, genügend Einkommen zu erzielen, weil sie nur über ein begrenztes Wissen über landwirtschaftliche Praktiken verfügen und Sprachbarrieren den Zugang zum Markt erschweren. Zusätzlich führen Stammesfehden und Misstrauen zu Konflikten innerhalb des Camps. Das Projekt fördert deshalb die Verbesserung von traditionellen Strukturen zur Konfliktlösung und gemeinsame Aktivitäten zur Friedensförderung. Zudem unterstützt das Projekt die Verbesserung der Wertschöpfungskette der Landwirte, von der Anbaupraxis bis hin zu Sprachkenntnissen.
Begünstigte:
Vom Projekt profitieren insgesamt 9892 Menschen, von denen 8855 Flüchtlinge sind und 1037 aus den Gemeinden rund um das Camp stammen.
Ziele:
Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, die zunehmenden Spannungen und Konflikte innerhalb der Flüchtlingsgemeinschaft sowie zwischen Flüchtlingen und den Dörfern in der Umgebung anzugehen. Im Vordergrund steht Stärkung des sozialen Zusammenhalts zwischen diesen Dörfern und den verschiedenen Interessen- und Identitätsgruppen sowie die Steigerung des Haushaltseinkommens durch eine verbesserte Wertschöpfungskette für Reis im Flüchtlingscamp Rwamwanja.