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Zur Zeit der ersten Christen war der heilige Kuss unter Glaubensgeschwistern das stärkste Zeichen der Zugehörigkeit zur Familie Gottes. Zum Beispiel ein Sklave und ein Freier, die den Bruderkuss austauschten, unerhört! Was zeigt bei uns, dass alle auf der gleichen Stufe stehen?
BIBLE
ENERGY
FOKUS
KISS,
KISS
#3
Brüder und Schwestern, betet auch für uns! Grüßt alle Brüder und Schwestern mit dem heiligen Kuss!
// Stefan "Sent" Fischer
Dass es mit dem Bruder- und Schwesternkuss nicht immer unproblematisch zu- und herging, erzählt uns Alan Kreider ins einem Buch „The patient Ferment of the early Church“ (in eigener Übersetzung):
Athenagoras bezieht sich auf Christen im späten zweiten Jahrhundert, die sich am Ende des Friedensgrusses im Gottesdienst „zweimal küssten, weil es genussvoll war.“ Im frühen dritten Jahrhundert beklagte sich Clemens über Gläubige in Alexandria, deren Küssen sehr geräuschvoll war. Er beschwerte sich: „Es gibt einige, die übertönen mit ihren Küssen alles in der Versammlung.“ Er sagte weiter, sie sollen sich doch „mit einem keuschen und selbstkontrollierten Mund“ grüssen.
🙂