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Yann Marti hat sich nach seiner Nichtnominierung für das Einzel entschieden, das Davis-Cup-Team zu verlassen und ins Wallis zurückzureisen. «Ich kann solche Entscheidungen nicht mehr akzeptieren», sagte der Romand gegenüber «Le Nouvelliste».
Bei Swiss Tennis will man von einer freiwilligen Abreise nichts wissen. Davis-Cup-Captain Severin Lüthi habe entschieden, ihn aufgrund unsportlichen Verhaltens aus dem Team auszuschliessen.
Captain Lüthi stellte Marti aber nicht für die Einzel vom Freitag auf und nominierte stattdessen den 32-jährigen Michael Lammer (ATP 576). «Ich will am Freitag soviel Erfahrung und Routine wie nur irgend möglich auf dem Platz haben», begründete Lüthi.
Man dürfe zudem nicht vergessen, dass Lammer mal die Nummer 150 der Welt war. «Eine so gute Klassierung haben alle anderen Teammitglieder nie erreicht», so Lüthi.
Neben Lammer, der am Freitag die zweite Partie gegen Steve Darcis bestreitet, hat Lüthi für das Eröffnungsspiel Henri Laaksonen (ATP 344) nominiert. (pre/si)
Er wurde von über 20'000 Zuschauern ausgebuht, wurde von Serena Williams als «Dieb» und «Lügner» beschimpft, musste vom Platz eskortiert werden und sich als Sexist bezeichnen lassen. Jetzt bricht Carlos Ramos, Schiedsrichter im US-Open-Final der Frauen, sein Schweigen.
Er hatte im Final der US Open drei Regelverstösse von Serena Williams geahndet: wegen Coachings, wegen des Zertrümmern eines Rackets und zuletzt wegen Beleidigung, nachdem die Amerikanerin von ihm zuerst eine Entschuldigung verlangt und ihn danach als «Dieb» und «Lügner» bezeichnet hatte. Danach bezeichnete Serena Williams Schiedsrichter Carlos Ramos, der unter Buhrufen vom Platz eskortiert werden musste, auch noch als Sexisten.
Vier Tage lang wurde der Portugiese, der bei allen …