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Schadstoffe
Gebäudebezogene Krankheiten
Gebäudebezogene Krankheiten (Building Related Illness) sind klinisch klar definiert und sind Folge einer ganz bestimmten Belastung im Innenraum.
Auch Chemische Substanzen wie Duftstoffe sind Allergene, die in Gebäuden auftreten können. Foto: Pexels
Dazu zählen die typischen Innenraum-Allergien wie z.B. die Allergien auf Hausstaubmilben, Katzenhaare oder Schimmelpilze. Eine weitere gebäudebezogene Krankheit ist die so genannte – durch Legionellenbakterien verursachte – Legionellose. Sie wird wie die Befeuchterlunge (eine Form der allergischen Alveolitis) und das Befeuchterfieber u.a. durch schlecht gewartete, verkeimte Befeuchtungsanlagen verursacht. Von diesen klinisch klar definierten Krankheiten abzugrenzen sind Befindlichkeitsstörungen, zu denen das so genannte Sick Building Syndrome gerechnet wird.
Allergien und Sensibilisierung
Allergien stellen weltweit ein grosses gesundheitliches Problem dar. Sie beeinträchtigen die Lebensqualität eines beträchtlichen Anteils der Bevölkerung und haben erhebliche volkswirtschaftliche Auswirkungen: In der Schweiz leiden rund 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung unter einer Allergie. [weiter]