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Die Fluten in Thailand könnten weltweit Technologie-Exporte hemmen, sobald Wasser in den Industriepark 304 vor Bangkok eindringt.
Das Hochwasser in Thailand hat Sorgen geweckt, dass es wie vor zwei Jahren zu einer Unterbrechung der Technologie-Exporte mit weltweiten Folgen kommen könnte.
Der Vize-Präsident des Industrieparks 304 nordöstlich von Bangkok, Poolsak Sutanthavibul, wies Medienberichte zurück, es sei Wasser eingedrungen. «Es sind Dorfbewohner am Flussufer betroffen, aber es hat keine Auswirkungen auf unseren Industriepark», sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. Einige örtliche Medien hätten frühere Bilder von Strassen in der Umgebung verwendet. Das Wasser dort sei jedoch bereits abgepumpt worden. In den Fluten sind neun Menschen gestorben.
110 Industrie-Fabriken bedroht
Im Industriepark 304 in der Provinz Prachin Buri sind 110 Fabriken beheimatet. Viele von ihnen stammen aus Japan, darunter Toshiba, Hitachi und Canon. Die thailändische Regierung beteuert, dass es in diesem Jahr zu keiner Wiederholung der Katastrophe von 2011 kommen werde. So seien die Regenmassen in diesem Jahr geringer und die Deiche nicht so stark belastet.
Vor zwei Jahren waren landesweit 800 Menschen ums Leben gekommen. Die Ausfuhren wurden stark in Mitleidenschaft gezogen, was weltweit zu höheren Preisen für viele High-Tech-Geräte wie Festplatten führte. Das Wirtschaftswachstum fiel auf 0,1 Prozent.
Inzwischen befindet sich das Land sogar in einer leichten Rezession. Aber die Regierung hofft auf eine Rückkehr zum Wachstum im laufenden Quartal dank anziehender Exporte. Die thailändische Wirtschaft hängt zu 60 Prozent von Ausfuhren ab.
(reuters/chb/aho)