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Im Jahr des Reformationsjubiläums wird eine Gruppe von Märtyrern in den Kreis der Heiligen aufgenommen, die im 17. Jahrhundert in Brasilien von Protestanten - calvinistischen Söldnern aus den Niederlanden - getötet worden ist. Der Jesuit Andre de Soveral und der Priester Ambrosio Francisco Ferro sowie 28 Laien waren bereits von Papst Johannes Paul II. 2000 selig gesprochen worden.
Heilig gesprochen wurden auch drei Kindermärtyrer aus Mexiko. Dort sind Cristóbal, Antonio und Juan Schutzpatrone für die Kinder. Ausserdem wurden der spanische Ordensmann Faustino Míguez und der italienische Kapuzinermönch Angelo da Acri in den Kreis der Heiligen aufgenommen. An den Feierlichkeiten nahmen auch Delegationen der Länder teil, aus denen die neuen Heiligen stammten.
Der Argentinier kündigte ausserdem an, in zwei Jahren in Rom mit Bischöfen über die katholische Kirche im Amazonas-Gebiet beraten zu wollen. Die Region des Regenwaldes in Südamerika stecke in einer Krise, gerade die indigene Bevölkerung werde vergessen und habe wenige Zukunftsperspektiven.
Bei der Sonderversammlung der Bischofssynode für Oktober 2019 soll es um "neue Wege der Evangelisierung" gehen - sprich, wie der katholische Glaube in der Region verbreitet werden kann.
(SDA)