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NinJo Parallelbetrieb ab Mitte der 2000er-Jahre
Die Visualisierungssoftware NinJo ist das Hauptprognosetool der MeteoSchweiz. NinJo wird in Kooperation vom kanadischen Wetterdienst, dem deutschen Wetterdienst, der deutschen Bundeswehr, dem dänischen Wetterdienst und MeteoSchweiz entwickelt.
Man glaubt es kaum, in den Anfangstagen von NinJo anfangs der 2000er Jahre hatten die Programmprototypen noch auf einer damals handelsüblichen dreieinhalb Zoll Diskette mit 1.4 MB Speichervolumen Platz!
Bei MeteoSchweiz wurden Mitte der 2000er Jahre die ersten NinJo Releases ausgerollt, welche noch im Parallelbetrieb verwendet wurden. So war u.a. die Ausgabe von Warnungen noch nicht mit NinJo möglich.
Der typische Schichtbeginn im Prognosendienst zu jener Zeit bestand darin, dass die verschiedensten zur Arbeit benötigten Tools einzeln aufgestartet werden mussten. So gab es gesonderte
Tools zur Visualisierung von Bodendaten, Satellitenbildern, Radardaten, MOS-Daten, Radiosondierungen, Ausgabe von Warnungen. Modelldaten der Schweizer Modellkette (u.a. COSMO-7) wurden auf einem heute noch operationellen webbasierten Modelldatenbrowser angeschaut. Die GFS-, GME- bzw. EZMWF IFS HRES Globalmodelle standen anfangs nur in ausgedruckter Form zur Verfügung.
Die folgende Bildergalerie präsentiert eine Auswahl jener alten Tools. Leider liegen dem Blogautor nicht mehr zu allen alten Tools Beispielgrafiken vor.