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Am schwersten betroffen seien Chiang Mai im Norden und die Hauptstadt Bangkok, berichtete die Zeitung «Bangkok Post». Bei den meisten Fällen soll es sich um die britische Variante des Virus handeln, die als deutlich ansteckender gilt.
Bislang war das südostasiatische Land mit seinen 70 Millionen Einwohnern vergleichsweise glimpflich durch die Krise gekommen: Insgesamt wurden 33 600 Fälle vermeldet, 97 Menschen starben in Verbindung mit Covid-19.
Die Regierung befürchtet nun, dass sich das Virus durch das Songkran-Fest, das von Dienstag bis Donnerstag dauert, weiter ausbreitet. Während des grössten Volksfestes des Jahres kehren viele Thais in ihre Heimatstädte zurück und feiern das neue Jahr im Kreise ihrer Familien. Die ausgelassenen Wasserschlachten, die ein Markenzeichen der Feierlichkeiten sind, wurden allerdings verboten.
Bereits in der vergangenen Woche hatten die Behörden angekündigt, in Bangkok und 40 weiteren Provinzen alle Unterhaltungslokale für zwei Wochen zu schliessen. Betroffen sind Bars, Pubs, Clubs und Karaoke-Lokale. Die meisten neuen Infektionsfälle sollen mit Nachtlokalen in Verbindung stehen.