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So wurde im 17. Jahrhundert der Grundstein für das heutige Finanzsystem und Bankwesen gelegt. Höchst interessant dabei ist, dass diese Entwicklung Hand in Hand mit dem Beginn der sog. Aufklärung, dem neuzeitlichen Rationalismus, einer vom Schöpfungsglauben losgelösten Naturwissenschaft sowie einer allgemeinen Bibelkritik ging. Losgelöst von Gott und Seiner Weisheit begann die Menschheit, sich einem Geldsystem zu unterwerfen, das letztendlich durch nichts als den ‚vertauensvollen‘ Worten von Politikern und Notenbankern (ein Widerspruch in sich?) hinterlegt ist. Heute ist es so, dass jeder Ausgabe neuen Geldes gleichzeitig im selben Umfang neue Schulden gemacht werden. Diese müssen irgendwann beglichen werden. Die Verschuldungsquote wie auch die Geschwindigkeit, in der neue Schulden aufgehäuft werden, hat weltweit ein nie zuvor gesehenes Ausmass angenommen.
Zudem kommt, dass über die sog. Giralgeldschöpfung derzeit in Mitteleuropa mit jedem Euro, den ein Sparer zu seiner Bank zur Aufbewahrung und Verzinsung (heute kaum oder nicht mehr vorhanden) bringt, die Bank 13 Euro neue Kredite vergibt. Hier wurde ein Finanz-Kartenhaus aufgebaut, unter dem Segen und Schutz der Notenbanken und Regierungen, die so gut es geht Einfluss auf die Preise von Silber und Gold nehmen, um ihr Missmanagement der Wirtschaft und vor allem der Staatsfinanzen, die, wenn es private Unternehmungen wären, längst in den Zwangsvollzug gegeben worden wären, zu übertünchen.