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Tradition lebt weiter.
Geschichte
Im Jahr 1937 gründete Adolf Bircher das Bircher Grabsteingeschäft und trotzte den harten Kriegsjahren, indem er die Firma mit großem Fleiss und starkem Engagement aufrechterhielt.
Sein Sohn Werner Bircher führte das Geschäft erfolgreich weiter und konnte es sogar erweitern. Peter Bircher, der Sohn von Werner, wurde nach seiner Ausbildung ebenfalls in das Unternehmen eingeführt. Leider verstarb er bei einem tragischen Bergunglück, was dazu führte, dass die Zukunftspläne vorerst zurückgestellt werden mussten.
Dank Fritz Steiner, einem langjährigen und treuen Mitarbeiter, gelang es jedoch, das Unternehmen aufrechtzuerhalten.
Paul Bätscher, der Schwiegersohn von Werner Bircher, lebte zu dieser Zeit mit seiner Familie im Geschäftshaus und entwickelte Interesse am Beruf des Bildhauers. Obwohl er eigentlich als gelernter Maschinenzeichner TS tätig war, begann er mit einem Arbeitspensum von 20% im Unternehmen mitzuarbeiten. Schritt für Schritt wurde er in alle Bereiche eingeführt und erlernte so den Beruf des Steinbildhauers. Zudem übernahm er auch Verwaltungsarbeiten, bis er schließlich im Jahr 1998 das Unternehmen komplett übernahm.
Sein Sohn Manuel Bätscher absolvierte eine Berufslehre als Steinbildhauer bei der Bildhauerei Hefti in Thun und arbeitete zunächst in Teilzeit im Unternehmen, bevor er im Jahr 2008 in Vollzeit einstieg. Im Jahr 2018 übernahm er schließlich die Leitung des Betriebs und benannte ihn in Bildhauerei Bätscher um.
Fabian Bätscher, der jüngste Bruder von Manuel und gelernter Informatiker, begann von da an, an seinem freien Tag beim Setzen der Grabsteine auszuhelfen. Immer mehr fand er Gefallen an der handwerklichen Arbeit. Zudem merkte er, dass ihm der Beruf des Informatikers immer weniger Freude bereitete und mehr und mehr zur Last wurde. Daher erhöhte er kontinuierlich seinen Einsatz bei der Bildhauerei, bis er schließlich ab dem Jahr 2023 zu 60% angestellt ist.
Nun ist er, wie einst sein Vater dabei, der Beruf des Steinbildhauers nach und nach zu erlernen.