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Untertitel: Heute beginnt am Strafgericht des Saanebezirks der Prozess gegen einen Chirurgen
Wie konnte es passieren, dass die damals 29-jährige Patientin S. G. vor vier Jahren während einer Operation gestorben ist? Fest steht, dass mit dem Punktierinstrument zu Beginn der Operation die Hauptschlagader verletzt wurde. Als Folge war S. G. verblutet und an Herzversagen gestorben.
Mit demEingriff sollte der Patientin eine Verdrehung im Bereich des Dünndarms operiert werden. Ein Eingriff mit dem Punktierinstrument hat den Nachteil, dass der Chirurg am Anfang «blind» ein Loch in die Bauchdecke machen muss und dadurch Gewebe im Innern verletzen kann.
Für den heute 52-jährigen Chirurgen, der noch immer am Kantonsspital Freiburg tätig ist, war der Eingriff mit dem Operationsinstrument Routine. Die Urteilsverkündung wird am Freitag erwartet.