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In 399 Schweizer Spitälern wurden 1998 rund 1,25 Millionen Patienten behandelt. Durchschnittliche Aufenthalstdauer war 13,7 Tage. Diese Angaben machte am Dienstag (07.03.) das Bundesamt für Statistik (BFS).Dieser Inhalt wurde am 07. März 2000 - 12:35 publiziert
In den 399 Schweizer Spitälern sind 1998 rund 1,25 Millionen Patienten behandelt worden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 13,7 Tagen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag (07.03.) mitteilte. Von den knapp 2'400 sozialmedizinischen Institutionen wurden rund 107'000 Personen betreut.
Wie aus der Übersicht des BFS hervorgeht, entfielen von den 1,25 Millionen Spitalbehandlungen rund 1,1 Millionen auf stationäre und 150'000 auf teilstationäre Aufenthalte. Zwölf Prozent aller Behandlungen wurden dabei in Spitälern ausserhalb des jeweiligen Wonsitzkantons vorgenommen, während der Rest auf Krankenhäuser innerhalb der Kantonsgrenzen entfiel.
Für die Versorgung stellten die Spitäler insgesamt rund 45'000 Betten für die stationäre und 770 Betten für die teilstationäre Behandlung zur Verfügung. Dies ergab gesamtschweizerisch eine Bettendichte von 6,3 pro 1'000 Einwohner.
Bei den Krankenhäusern für die allgemeine Pflege standen 1998 rund 29'000 Betten zur Verfügung, bei den psychiatrischen Kliniken 8'400 und bei weiteren Spezialkliniken rund 8'000 Betten. Die Zahl der Arbeitsplätze lag im stationären Bereich bei über 166'000 Vollzeitstellen, wovon rund 97'000 Arbeitsplätze auf die Spitäler und 69'000 Stellen auf den sozialmedizinischen Bereich entfielen.
In den Spitälern wurden 14 Prozent der Stellen von Ärzten und Akademikern besetzt, 37 Prozent entfielen auf das Pflegepersonal, 22 Prozent auf das Personal anderer medizinischer Fachbereiche, sieben Prozent auf das Verwaltungspersonal und 15 Prozent auf das Ökonomie- und Hauspersonal. Bei den sozialmedizinischen Institutionen setzte sich der Bestand vor allem aus dem Pflegepersonal (47 Prozent), dem Personal der Infrastrukturbetriebe (34 Prozent) und dem Personal der Beratungs- und Sozialdienste (13 Prozent) zusammen.
Die Betriebsausgaben beliefen sich bei den Spitälern auf insgesamt 13 Milliarden Franken und im sozialmedizinischen Bereich auf sieben Milliarden Franken. Die Betriebsausgaben pro Spitalbett wurden 1998 auf 238'600 Franken pro Jahr errechnet.
Gemäss der Statistik wurden im Berichtsjahr die Bewohner der Kantone Basel-Stadt, Tessin, Neuenburg und Jura am häufigsten stationär hospitalisiert. Der teilstationäre Bereich wurde in den Kantonen Jura, Glarus und Waadt amstärksten in Anspruch genommen.
Den höchsten Anteil ausserkantonaler Behandlungen wiesen 1998 die Patienten der Kantone Appenzell-Innerrhoden, Ob- und Nidwalden, Solothurn, Basel-Landschaft, Schwyz, Uri und Thurgau aus. Eine ausserordentliche Bedeutung hat zudem die Behandlung ausländischer Patienten im Kanton Graubünden, was laut BFS auf die zahlreichen Spezialkliniken mit ausländischer Trägerschaft zurückzuführen ist, die fast ausschliesslich Personen mit Wohnsitz im Ausland behandeln.
36 Millionen Pflegetage im sozialmedizinischen Bereich
In den sozialmedizinischen Institutionen wurden 1998 rund 98'000 Bewohner und 7'000 Externe betreut. Die meisten Bewohner lebten in Einrichtungen für betagte und pflegebedürftige Menschen, während externe Betreuungen vor allem von Institutionen für Behinderte geleistet wurden. Insgesamt ergaben sich dadurch rund 34,3 Millionen Pflegetage bei der Unterbringung von Bewohnern und weitere rund 1,8 Millionen Betreuungstage bei den Externen.
swissinfo und Agenturen
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