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Research on Religion and Spirituality by Scholars at Risk
Pop-up Conference
Zürich, 1.12.–3.12.2022
Die ‘Pop-Up Konferenz’, die von der Theologischen Fakultät der Universität Zürich organisiert wird, richtet sich an Scholars at Risk aller Fachdisziplinen, die zu Religion oder Spiritualität forschen, und an alle, die sich für die Forschungen und Erfahrungen dieser Forschenden interessieren.
Als Scholars at Risk gelten Forschende aus Ländern, die von Kriegen betroffen sind, aus Staaten mit diktatorischen Regimen, aber auch solche, die einer unterdrückten Minderheit angehören, die Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt sind. Sie erleben Angriffe staatlicher und nichtstaatlicher Akteure, welche die Zerstörung von Forschungsmaterial, Freiheitsberaubungen, physische und psychische Misshandlungen oder sogar Todesfälle zur Folge haben. Ihre Arbeit erfolgt daher unter äußerst schwierigen Bedingungen.
Die Leidtragenden sind jedoch nicht nur die direkt angegriffenen Personen und Einrichtungen – solche Angriffe schränken den gesellschaftlichen Raum zu denken, zu hinterfragen und zu diskutieren ein. Darüber hinaus mindern sie die Qualität der Lehre, der Forschung und des wissenschaftlichen Diskurses, verunmöglichen den Zugang zu Forschungsarbeiten und den Austausch mit der wissenschaftlichen Community und verhindern soziale, politische, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklungen.
Die Konferenz soll eine Plattform bieten, um sich zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen sowie um Forschungsprojekte und -ergebnisse vorzustellen.
Call for Papers
Eingereicht werden können:
a) Präsentationen von abgeschlossenen, laufenden oder geplanten Forschungsprojekten
→ 20-30 Minuten Präsentationszeit und 15-25 Minuten Diskussionszeit
b) Beiträge, die davon berichten, was es heisst, als Wissenschaftler:in Forschung zu Religion und Spiritualität in einer gefährdeten Situation zu treiben
→ 15-20 Minuten Präsentationszeit und 20-30 Minuten Diskussionszeit
Die Abstracts können bis spätestens am 13.11.2022 per E-Mail an <email-pii> geschickt werden. Sie sollten 5000 Zeichen für die Projektpräsentationen (a) und maximal 3000 Zeichen für die Beiträge zu den Herausforderungen als Scholar at Risk (b) nicht überschreiten. Die Abstracts können in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden. Bitte senden Sie auch einen kurzen Lebenslauf.
Da der Schwerpunkt auf der Vernetzung und dem Austausch liegt, sind die Teilnehmenden eingeladen, vor Ort anwesend zu sein; je nach Interesse werden wir auch ein Online-Panel für die Vortragenden einrichten. Das Publikum kann die Präsentationen vor Ort oder online verfolgen.
Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung werden für die Referent:innen übernommen.