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Die Richemond-Kreuzung soll zur Begegnungszone werden, und das Beauregard-Quartier soll durch eine Unterführung im Bahnhof mit der Innenstadt verbunden werden. Das Projekt ist ab dem 12. November öffentlich aufgelegt.
Das Projekt zur Neugestaltung der Richemond-Kreuzung in der Stadt Freiburg wird ab Freitag, dem 12. November, öffentlich aufgelegt, wie die Stadt Freiburg mitteilt. Das Projekt sieht eine neue Unterführung im Bahnhof Freiburg vor und eine Begegnungszone rund um die Richemond-Kreuzung. Letzteres soll ein besseres Zusammenleben zwischen Fussgängerinnen und Fussgängern und dem motorisierten Verkehr ermöglichen, steht in der Mitteilung weiter.
Die zukünftige Transagglo – die neue Veloachse – soll über die Kreuzung führen, und die sanfte Mobilität habe Vorrang. Aus Sicherheitsgründen werde der Bereich für die Fahrzeuge und der für die Fussgängerinnen und Fussgänger voneinander abgegrenzt. Ein Projekt zur Begrünung der Begegnungszone soll ebenfalls lanciert werden.
Teil von etwas Grösserem
Die Entwicklung der Richemond-Kreuzung ist eine Begleitmassnahme des Gesamtprojekts zur Neugestaltung des Bahnhofsplatzes. Dieses umfasst insbesondere die neue Unterführung vom Beauregard-Quartier, die unter den Bahngleisen hindurchführen soll.
Mit der Unterführung möchte die Stadt das Beauregard-Quartier mit dem Bahnhof und der Innenstadt besser verbinden. Der Bahnhof werde dadurch zugänglicher, und sie fördere den Fussverkehr zwischen dem westlichen und östlichen Stadtteil.
Die jetzige Bushaltestelle Beauregard wird für das Projekt an den Anfang der Beauregard-Allee verschoben und an die Bestimmungen des Behindertengleichstellungsgesetzes angepasst. Durch die Verschiebung wird eine direkte Verbindung zur Begegnungszone und der Unterführung hergestellt.
Die Bauarbeiten sind für 2023 und 2024 vorgesehen.