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Wie viele Unternehmen sind neu in der Stadt Freiburg angekommen, wie viele haben die Stadt verlassen? Und welche Möglichkeiten gibt es, um Freiburgs Attraktivität zu erhöhen? Einen Bericht über diese Fragen forderten Claude Schenker (CVP) und 36 weitere Generalräte in einem Postulat.
Wie Syndic Thierry Steiert (SP) erklärte, lassen sich aufgrund von AHV-Daten sowie Informationen des Unternehmensregisters des Bundesamts für Statistik für die Jahre 2011 bis 2013 folgende Erkenntnisse gewinnen: Die Zahl der in Freiburg niedergelassenen Unternehmen hat sich in dieser Zeit um 1,86 Prozent erhöht. Die Zahl der Vollzeitstellen ist dadurch um 3,15 Prozent gestiegen–und damit stärker als in der Agglomeration, die einen durchschnittlichen Wert von 2,73 Prozent aufweist, und im Kanton (2,71 Prozent). Jedoch befindet sich diese Zahl unter dem städtischen Bevölkerungswachstum von 5,06 Prozent. Zur Frage der Attraktivität der Stadt für Firmen verwies Steiert auf früher beantwortete Postulate.
«Diese Antwort ist nur sehr bedingt zufriedenstellend», sagte Claude Schenker. Namentlich die Frage, wie die Stadt neue Firmen anziehen wolle, beantworte der Gemeinderat nicht. «Es fehlt der politische Wille, um auf die Unternehmen zuzugehen. Ich hoffe, der neue Gemeinderat wird diese Haltung ändern.» rb