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Der Carrier und Rechenzentrumsbetreiber Colt, der in Zürich relativ nahe an den Servern der Schweizer Börse ein Rechenzentrum betreibt, hat nach eigenen Angaben die Latenz der Datenverbindungen zwischen London und Zürich verringert. Erreicht hat man dies durch die Optimierung der Glasfaserrouten, also durch die physische Verkürzung der Strecke, auf der die Lichtsignale zwischen London und Zürich zwecks Datentransport flitzen. Ausserem hat Colt die Netzwerke aufgerüstet, so zum Beispiel mit optischen Interferenzfiltern.
Ebenfalls verbessert worden sind gemäss Colt die Verbindungen zwischen London, Frankfurt, Zürich und Mailand. Extrem schnelle Verbindungen sind vor allem für so genannten High Frequency Traders, Firmen die mit grossen Mengen an ultraschnell ausgeführten Börsentransaktionen winzige Preisunterschiede an verschiedenen Börsen ausnützen. Das Geschäftsmodell ist umstritten.
Die schnelle Verbindung zwischen London und Zürich und Frankfurt und Zürich sollen Ende Monat verfügbar sein. (hc)