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Ohne Hunger lässt sich besser Frieden schliessen
Blutrache, Clankonflikte, separatistische Bewegungen und eine Regierung welche ihre Landtitel nicht anerkennt, nahmen den Menschen im bergigen Hinterland von Illigan City, auf der Insel Mindanao (Philippinen) jede Hoffnung auf ein würdiges Leben. Sie zogen herum und mussten oft fliehen, bevor geerntet werden konnte.
Heute profitieren rund 9000 Menschen vom Projekt Biolandbau und Frieden. Die Bauern betreiben ökologischen Landbau mit Getreide, Gemüse, Früchte, Fischzucht und Kleintierhaltung. Gemeinsam werden wieder Dorfstrukturen aufgebaut und Konflikte friedlicher gemäss ihren Traditionen beigelegt.
Neben
Kursen für Dorfentwicklung, eigene Traditionen oder Marketing werden Frauen und
Männer in ökologischer Landwirtschaft ausgebildet und begleitet, wenn sie Reisterassen
anlegen, Brunnen fassen oder Bananen an Grossabnehmer in der Stadt liefern.
Projektpartnerschaft
Dieses Projekt Biolandbau und Frieden wird von der Schweizer NGO EcoSolidar in Zusammenarbeit mit der lokalen NGO PAILIG betreut. Es wird im 2013 mit CHF 9'453 aus dem share for food - Hilfsfonds für die Produktion und Zucht von Mais, Gemüse, Schweinen, Ziegen und Hühnern auf einer vorbildlichen Demo-Farm unterstützt.
Mehr Info auf http://www.wfp.org/countries/philippines