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Die Normannen gelten zu Recht als eines der Völker, das die mittelalterliche Geschichte entscheidend geprägt hat. Die normannische Eroberung Englands im Jahr 1066 war ein epochales Ereignis. Die "Nordmänner" plünderten im 9. Jahrhundert die Küsten des Frankenreiches und der britischen Inseln, ehe sie sich in der Normandie ansiedelten. Nach einer Phase der Konsolidierung nahm von hier aus die normannische Ausbreitung über weite Teile Europas ihren Ausgang, die sich von Süditalien bis nach Irland erstreckte. Im 13. Jahrhundert gingen die Normannen endgültig in den eroberten Völkern auf. Bestehen blieb nur der Mythos der Normannen als eines militärisch ungemein erfolgreichen, ehrgeizigen, aber auch skrupellosen Volkes, das die Geschichte Europas entscheidend beeinflusste. Die Geschicke der Normannen werden von ihren seeräuberischen Aktivitäten bis zum Verlust der Normandie an den französischen König im Jahr 1204 behandelt, wobei insbesondere der Frage nachgegangen wird, was zu Recht als "normannisch" bezeichnet werden kann.
Das Buch lässt den Leser alle Arten von Feuerwehreinsätzen unter einem völlig neuen Blickwinkel betrachten. Bisher Selbstverständliches wird in Frage gestellt. Anhand von zahlreichen Beispielen wird aufgezeigt, wie die Qualität der Arbeit der Feuerwehr erheblich gesteigert werden kann. Das Buch versteht sich nicht als Fachbuch, sondern eher als provozierende Lektüre, die dem Leser schonungslos und eindringlich Defizite in der Einsatzentwicklung offenbart. Die konkreten Beispiele und Lösungsansätze sind leicht verständlich und lassen sich so im Einsatz anwenden.
In pädagogischen Debatten ist die Rede von Strafen, Sanktionen und Grenzen eher verpönt, bisweilen sogar tabuisiert. Dabei gehören insbesondere im Bereich der stationären Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe Grenzsetzung und Strafe für Praktikerinnen und Praktiker zum Alltag. Das Buch stellt den aktuellen Diskurs über Strafe, Grenzen und Erziehung in diesen Handlungsfeldern exemplarisch dar und gibt Einblicke in konkrete Sanktionspraxen sowie ihre Ambivalenzen. Aus den unterschiedlichen Perspektiven der Sozialen Arbeit und Sonderpädagogik heraus werden Ansätze aufgegriffen und weiterentwickelt, wie mit Grenzen, Grenzsetzungen und Strafe in der Praxis reflektiert und professionell umgegangen werden kann.
Das Buch bereitet die aktuellsten Befunde der Lehr- und Lernforschung für die berufliche Praxis von Lehrern als Handlungswissen auf. Dabei zielt es auf die Gesamtheit der für die Lehrerprofesssionalität relevanten Bereiche: Es werden also nicht nur lerntheoretische und methodisch-didaktische Aspekte berücksichtigt, sondern die Schule auch als Institution behandelt sowie die psychosoziale Dimension des Lehrberufs (Umgang mit Stress, Classroom Management) dargestellt. Das Buch ist dabei nicht nur an den Bedürfnissen und der Praxis der Lehrer fokussiert. Es gibt vielmehr praxisbasierte Anregungen für die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in professionelles Handlungswissen für den Unterricht.
Das Buch gibt einen aktuellen Überblick über Theorie und Praxis der Unterstützten Kommunikation. Dargestellt werden Diagnose der Verständigungsfähigkeit und besondere Aspekte des Spracherwerbs nichtsprechender Kinder sowie Angebote der Unterstützten Kommunikation in der Frühförderung, in der Sonderschule, in Integrationsklassen und im Wohnheim. Dabei beziehen sich die beschriebenen Hilfen auf Menschen mit geistiger Behinderung, mit Körperbehinderung oder mit Autismus. Die Beiträge dieses Bandes, die auch kontroverse Auffassungen einschließen, ermöglichen es dem Leser, sich ein differenziertes eigenes Bild von den vielfältigen Förderansätzen und Konzepten zu machen. Alle Autorinnen und Autoren haben langjährige Erfahrung mit Unterstützter Kommunikation in Theorie und Praxis.
Um die Presse- und Meinungsfreiheit wird Tag für Tag gerungen - auch in Deutschland, wo sie im Grundgesetz verankert ist. Was darf man sagen? Wie weit geht die Meinungsfreiheit? Wo endet die Toleranz? Diese Fragen müssen immer wieder auf ein Neues beantwortet werden. Auch in der Demokratie wird die Meinungsfreiheit bedroht. Politscher Populismus und verrohte Kommunikation im Internet stellen das Grundrecht auf die Probe. Rechtsextremisten inszenieren sich als Opfer einer vermeintlichen Meinungsdiktatur, Hasskommentare zerstören die Streitkultur und provozieren neue Gesetze, die im schlechtesten Fall ihrerseits die Meinungsfreiheit aushöhlen. Gut verständlich beschreiben Experten unterschiedlicher Disziplinen die Dimensionen und Herausforderungen der Meinungsfreiheit. Daraus ergibt sich eine facettenreiche Darstellung zu einem der großen Themen unserer Zeit.