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Die Schweiz und die Demokratische Volksrepublik Laos unterhalten seit 1963 diplomatische Beziehungen. Die Beziehungen zwischen den zwei Ländern sind gut. Die Schweiz unterstützt im Rahmen ihrer internationalen Zusammenarbeit die Entwicklungsbemühungen von Laos. Der Handel zwischen den beiden Ländern ist marginal.
Bilaterale Beziehungen Schweiz–Laos
Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen
Die Schweizer Botschaft in Bangkok ist auch zuständig für Laos. Seit Sommer 2012 übernimmt das Regionale Konsularcenter in Bangkok alle konsularischen Dienstleistungen. Das Honorarkonsulat in Vientiane wurde in eine Konsularagentur umgewandelt.
Die Schweiz und die Demokratische Volksrepublik Laos unterhalten seit 1963 diplomatische Beziehungen. Die beiden Länder führen zudem seit 2012 einen regelmässigen politischen Dialog.
Der in der Schweiz akkreditierte Botschafter von Laos residiert in Genf.
Das im Herbst 2006 eröffnete Kooperationsbüro der DEZA in Vientiane führte rasch zu einem Ausbau der Programme in Laos. Die Schweiz intensivierte in der Folge die Beziehungen zur laotischen Regierung, die sie seit den 1990er-Jahren unterhält, auch im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit.
Die Schweiz und Laos arbeiten zudem im Rahmen des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN) zusammen, wo die Schweiz seit Juli 2016 den Status als sektorielle Dialogpartnerin innehat. In jenem Jahr leitete Laos den ASEAN-Vorsitz.
Wirtschaftliche und finanzielle Beziehungen
Der Handel zwischen der Schweiz und Laos ist trotz Zunahme seit den 1990er-Jahren nach wie vor bescheiden. Die Schweiz exportiert unter anderem Uhren, Maschinen und Pharmazeutika nach Laos und importiert hauptsächlich Edelsteine und Textilien.
Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation
Forschende und Kulturschaffende aus Laos können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben.
Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe
Die Schweiz unterstützt Laos seit 1995 im Rahmen ihres Mekong-Regionalprogramms. Die Mekong-Strategie 2018–2021 konzentriert sich auf drei thematische Schwerpunkte:
lokale Gouvernanz und Bürgerbeteiligung
Landwirtschaft und Ernährungssicherheit
Berufsbildung und Beschäftigung
Die Humanitäre Hilfe kommt bei Naturkatastrophen zum Einsatz.
Zur Unterstützung der DEZA-Projekte in Südostasien und im Pazifik und zur raschen Intervention bei Naturkatastrophen in diesen Regionen sind seit 2013 zwei regionale Experten für Katastrophenvorsorge und ‑management in Bangkok stationiert. Diese unterstützen zudem die ASEAN beim Kapazitätsaufbau im Bereich Katastrophenvorsorge und rasche Hilfe.
Laos profitiert zudem von gewissen Regionalprogrammen im Bereich Wirtschaftsentwicklung des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO).
Schweizerinnen und Schweizer in Laos
Anfang 2018 lebten 131 Schweizerinnen und Schweizer in Laos.
Geschichte der bilateralen Beziehungen
Die Schweiz anerkannte Laos 1957 als Staat an. Die 1963 aufgenommenen diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern werden von der Schweizer Botschaft in Bangkok (Thailand) unterhalten.