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Grosse Ehre für einen Schweizer Architekten: Der in Chur geborene Valerio Olgiati (53) bekommt als erster Architekt überhaupt eine Einzelausstellung im National Museum of Modern Art (MOMA) in Tokyo. Das teilte das Museum am Sonntag mit.
Einige der Exponate, die dort vom 1. November 2011 bis zum 15. Januar 2012 zu sehen sein werden, gastierten zuvor bereits an der Architektur-Biennale in Venedig. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) der ETH Zürich und steht unter der Schirmherrschaft der Schweizer Botschaft in Japan und der Pro Helvetia.
Valerio Olgiati studierte von 1980 bis 1986 Architektur an der ETH Zürich. Von 1993 bis 1995 führte er zusammen mit Frank Escher ein Architekturbüro in Los Angeles. 1996 eröffnete er ein eigenes Büro in Zürich. 2008 dislozierte dieses nach Flims.
Olgiati war unter anderem Gastdozent an der ETH Zürich und an der Architectural Association School of Architecture London, sowie Gastprofessor an der Cornell University in Ithaca im US-Bundesstaat New York. Seit 2002 ist er ordentlicher Professor an der Università della Svizzera italiana in Mendrisio.