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Der Ausverkauf von Kunstwerken aus der Sammlung von Marina Ruiz-Picasso geht weiter. So kamen im Oktober Drucke bei Sotheby’s unter den Hammer. «Der Verkauf von Kunstwerken meines Grossvaters ist ein Weg, um meine Seele zu heilen», meinte sie einst. Ihr Grossvater, das war Pablo Picasso (1881–1973). In ihrer Biografie «Und trotzdem eine Picasso» beschrieb sie, wie der spanische Jahrhundertmaler die Ehe ihrer Eltern zerrüttete. Bislang stiess sie als eine von fünf erbberechtigten Nachkommen Kunstwerke für wohl einige hundert Millionen Franken ab. Den Erlös steckt die 69-Jährige, die seit Langem bei Genf lebt, in ihre Fondation Marina Ruiz-Picasso.
Ihre Verbitterung über ihren Grossvater scheint sie etwas überwunden zu haben. So strahlte Ruiz-Picasso, als sie im Frühjahr am Festival des Jardins de la Côte d’Azur als Patin auftrat. Weitaus mehr als diese Repräsentationsaufgabe dürfte sie gefreut haben, dass eine Rose auf ihren Namen getauft wurde.
(Stand: November 2019)