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Deutschland macht an der WM in Finnland mit einem 1:0-Sieg gegen Dänemark einen grossen Schritt in Richtung Qualifikation für die Viertelfinals.
Den einzigen Treffer der Partie erzielte in der 33. Minute Marc Michaelis im Powerplay mit einem Ablenker. Wie ereignisarm das Spiel war, davon zeugt das Schussverhältnis von 18:13 zu Gunsten der Dänen. Die Deutschen hatten die Skandinavier weitgehend im Griff, weshalb der in der NHL bei den Seattle Kraken tätige Philipp Grubauer relativ einfach zu seinem Shutout kam.
Auffälligster dänischer Spieler war der beim EHC Biel ausgebildete Nikolaj Ehlers, der sein Geld mittlerweile bei den Winnipeg Jets verdient. Er ist der Sohn des dänischen Trainers Heinz Ehlers, der lange in der Schweiz gearbeitet hat. Die Deutschen haben nun neun Punkte auf dem Konto, drei mehr als die Dänen.
Die Partie wurde mit einer Verspätung von 100 Minuten angepfiffen, weil in der Eishalle in Helsinki ein kleines Feuer ausgebrochen war. Die Arena wurde komplett evakuiert, selbstredend mussten auch die Spieler, zum Teil schon in Schlittschuhen, draussen warten. Verletzte gab es keine, jedoch war noch zu Beginn des Spiels Brandgeruch wahrzunehmen.
In Tampere feierte die USA einen 3:0-Pflichtsieg gegen Grossbritannien. Somit gelang dem nachnominierten amerikanischen Keeper Jeremy Swayman (Boston Bruins/17 Paraden) ein perfekter Einstand an diesem Turnier. Kieffer Bellows zeichnete sich im letzten Drittel mit zwei Treffern im Powerplay als Doppel-Torschütze aus. Während die USA im vierten Spiel zum dritten Sieg kamen, blieben die Briten auf einem Punkt sitzen.
sda