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Die künstliche Befruchtung mit Samen eines Spenders (KBS) war die erste medizinisch assistierte Reproduktionstechnik. Es handelt sich um eine einfache und effektive Technik, die als Kinderwunschbehandlung in Betracht gezogen wird bei männlicher Unfruchtbarkeit oder bei Vorhandensein einer schweren, unheilbaren genetischen Erkrankung. Ausserdem hat die Insemination mit Spendersamen eine Bedeutung für Frauen, die keinen männlichen Partner haben.
Obschon die Technik einfach und erprobt ist, wirft die KBS ein breites Spektrum an gesellschaftlichen, ethischen und rechtlichen Fragen auf, so zum Beispiel mit Blick auf die Trennung zwischen genetischer und rechtlicher Abstammung, das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung sowie den Zugang zu dieser Technik für gleichgeschlechtliche Paare und für alleinstehende Frauen.
Das NEK hat entschieden, sich dieses Themas anzunehmen, da es zahlreiche Herausforderungen auf individueller und kollektiver Ebene mit sich bringt. Zurzeit erarbeitet die Kommission dazu eine Stellungnahme.
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Letztes Update: 08.05.2019