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An warmen Sommerabenden im Juli und August fliegt er in der Dämmerung: Der Sägebock, Prionus coriarius. Manchmal findet man ein Tier am Licht oder als Verkehrsopfer auf der Strasse. Der Sägebock ist mit 20-45 mm Körperlänge einer der grössten einheimischen Bockkäfer. Auffällig sind die gesägten Fühler des Männchens, die der Art den deutschen Namen gaben. Der Käfer entwickelt sich im unteren Stamm- und Wurzelbereich von Nadel- und Laubbäumen, hauptsächlich Fichten und Buchen. Nach einer Entwicklungszeit von mindestens 3 Jahren erfolgt die Verpuppung in einem Kokon aus Erde im Boden. Trotz der plumpen Gestalt hat der Sägebock einen erstaunlich schnellen und wendigen Flug. Der stattliche Bockkäfer kommt in den tieferen Lagen der Schweiz vor und ist im Mittelland noch weit verbreitet.
Beitragsbild: Sägebock (Prionus coriarius), Michael Gilgen, CH-Bangerten. CC BY-SA-NC 4.0