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Die Spielregeln
Das offizielle Regelbuch beinhaltet die Internationalen Eisstock-Regeln (IER) sowie die Internationale Spiel-Ordnung (ISpO). Am 1. Oktober 2014 ist die 9. Auflage mit der Farbe grün vom International Federation Icestocksport herausgegeben worden.
Der Weitenwettbewerb
Diese Spielart - auch Königsdisziplin im Eisstock genannt - verlangt eine athletische Konstitution. Hier wirft jeder Teilnehmer den gleichen Stock möglichst pfeilgerade, also ohne seitliche Abweichung, auf die grösstmögliche Weite. Der Weltrekord auf Natureis liegt bei 560m!
Der Mannschaftswettbewerb
Das Ziel beim Eisstocksport nennt sich Daube und ist ein im Durchmesser 12cm grosser Gummiring. Diese Daube befindet sich zu Beginn des Spiels auf einem eingezeichneten Kreuz in der Mitte des 6x3 Meter grossen Zielfeldes. Die Daube kann innerhalb dieses Feldes mit dem Stock verschoben werden. Sollte sie das Feld verlassen, wird sie wieder auf das Mittelkreuz gesetzt. Eine Mannschaft eröffnet das Spiel und spielt den Stock zum Zielpunkt "Daube". Die gegnerische Mannschaft versucht nun durch Verschieben, Setzen oder Schiessen näher an die Daube zu gelangen. Gelingt dies nicht, müssen es die anderen Spieler dieser Mannschaft weiter versuchen. Jede Mannschaft hat 4 Spieler mit je einem Stock zur Verfügung. Beim Triowettbewerb spielen in jeder Mannschaft drei Spieler mit je einem Stock und im Duowettbewerb sind es zwei Spieler mit je 2 Stöcken. Jedes Spiel besteht aus 6 Kehren (3mal hin und 3mal zurück auf einer 28m langen Bahn). Am Ende jeder einzelnen Kehre gibt es Punkte für die näher platzierte Mannschaft. Für die Bestlage gibt es 3 Punkte und für jeden weiteren näher an der Daube stehenden Stock weitere 2 Punkte. Maximale Punktzahl pro Kehre ist 9.
Der Zielwettbewerb
Der Zielwettbewerb ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin bei der es hauptsächlich darum geht, die bzw. den vielseitigsten SportlerIn zu ermitteln. Im Vordergrund stehen also nicht Kraft bei der Stockabgabe sondern vielmehr Gefühl, Konzentration und Berechnung. Hier geht es darum, Stöcke präzise zu setzen, andere zu treffen oder zu verschieben. Durch ein differenziertes Punktesystem wird die Siegerin resp. der Sieger ermittelt.
Der Schnellwettbewerb
Beim Schnellwettbewerb gewinnt, wer den Stock am schnellsten über eine Messstrecke von 40m spielen kann. Der Wettbewerb wird in drei Durchgängen ausgetragen.