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Das Vertrauen in die Länder und die Unternehmungen in Südeuropa ist angeschlagen. Damit wird eine Abwärtsspirale der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung in Gang gesetzt, welche nur durch eine konzertierte Aktion der EU aufgehalten werden kann. Statt lediglich Hilfskredite an die darbenden Länder und Banken zu vergeben, sollte die EU die führenden Industrie- und Handelsbetriebe Europas mit Gesprächen und Anreizen dazu verhalten, Produktionsanlagen in Südeuropa weiter zu betreiben, auszubauen oder neu anzusiedeln sowie die Exporte dieser Länder in den Norden zu unterstützen. Gleichzeitig haben die Regierungen Südeuropas dafür zu sorgen, dass die Rahmenbedingungen für die Unternehmungen in ihren Ländern denjenigen der erfolgreichen Länder Europas angeglichen werden.