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Das Wandern erfreute sich, obwohl es spätestens seit der Erfindung des Fahrrades jeder zweckmässigen Grundlage entbehrte, so grosser Beliebtheit, dass der Verkauf von Regenjacken zu einer regelrechten Industrie herangewachsen war, die solche Ausmasse erreicht hatte, dass befürchtet wurde, der Planet könnte in Schieflage geraten wenn all diese Funktionsfaserhüllen eines schönen oder eben nicht so schönen Tages gleichzeitig getragen und ausgeführt würden. Doch Professor Zinkweiss konnte, als die Skeptiker bereits begannen, diese populäre Zeitverschwendung als hinterwäldlerisch und asozial zu verketzern und verteufeln, nachweisen, dass keine Gefahr bestand, weil die Anzahl der gekauften Jacken die der wandernden Personen um das Dreizehnkommafünffache überstieg.
Stephan Pörtner ist Krimiautor («Köbi der Held») und lebt in Zürich. Für die WOZ schreibt er Geschichten, die aus exakt 100 Wörtern bestehen.