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Migration
Häusliche Gewalt im Migrationskontext
Statistische Erhebungen zeigen, dass ausländische Personen überdurchschnittlich stark von Häuslicher Gewalt betroffen sind (vgl. Informationsblatt 19 des EBG - Häusliche Gewalt im Migrationskontext).
Aus Angst vor dem Verlust der Aufenthaltsbewilligung scheuen sich viele der betroffenen Migrantinnen und Migranten davor, Hilfe zu holen und sich von dem/r gewaltausübenden Partner/in zu trennen. Häufig kommt erschwerend hinzu, dass entsprechend dem typischen Mechanismus bei Häuslicher Gewalt diese Ehen geprägt sind von Abhängigkeiten und ungleichen Machtverhältnissen. So werden unter anderem die Kontakte ausserhalb der Familie, die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder das Erlernen der Sprache verboten, wodurch es den Betroffenen kaum möglich ist, sich zu integrieren oder Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Der Aufenthalt ausländischer Personen in der Schweiz ist im Ausländergesetz geregelt. Das Erleben von Häuslicher Gewalt kann hinsichtlich der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung einen Härtefall begründen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter den Ausführungen zum Ausländergesetz.