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Zur Lösung der Flüchtlingskrise am Ärmelkanal hat Frankreich ein EU-Abkommen mit Grossbritannien gefordert. Das Abkommen müsse zu einer Aufgabenverteilung zwischen Grossbritannien und den übrigen Ländern führen, sagte der französische Innenminister Gérald Darmanin. Damit müssten auch legale Migrationsrouten nach Grossbritannien geschaffen werden. Denn bislang übernähmen die Briten zu wenige Asylbewerberinnen und Asylbewerber, so Darmanin weiter. Frankreichs Vorschlag folgt einen Tag nach einem Treffen verschiedener Länder zur Migration über den Ärmelkanal. Vor einigen Tagen starben dort 27 Menschen auf dem Weg nach Grossbritannien, weil ihr Boot kenterte.