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Themenfindung und Fragestellung
Ein gut eingegrenztes Thema und eine möglichst klare → Fragestellung sind eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen eines (wissenschaftlichen) Textes. Wenn dies schwer fällt: Probieren Sie es mal mit der «Kartoffel».
Bestimmt wissen Sie schon das eine und andere über die Kartoffel. Stellen Sie sich nun vor, Sie müssten dazu eine schriftliche Arbeit verfassen.
Gehen Sie nun wie folgt vor:
- Erstellen Sie ein Mindmap oder auch ein Cluster und halten Sie möglichst alles fest, was Sie bereits über die Kartoffel wissen oder gerne wissen würden.
- Wählen Sie einen Zweig aus.
- Dies führt Sie zu einem Thema, das schon um einiges eingeschränkt ist.
- Dies führt Sie zu einem Thema, das schon um einiges eingeschränkt ist.
- Formulieren Sie dazu eine Frage.
- Die W-Fragen können dazu hilfreich sein: Was? Wer? Wann? Wo? Warum? Wozu? Wie?
- Wenn Ihnen mehrere Fragen zum Thema einfallen, wählen Sie wiederum eine einzige Fragestellung aus.
- Formulieren Sie zur Fragestellung Teilfragen.
- Das ausgewählte Thema zusammen mit der Fragestellung bildet die Grundlage für einen (provisorischen) Arbeitstitel: Formulieren Sie einen solchen Titel.
- Die Teilfragen legen fest, wie Sie vorgehen müssen bei der Beantwortung: Das ist gleichzeitig das provisorische Inhaltsverzeichnis.
Dauer: 15–20 Minuten.
Tipp: Wählen Sie wenn immer möglich ein Thema aus, zu dem Sie schon etwas wissen. Wenn Sie sich dennoch für ein Thema interessieren, zu dem Sie nur wenig wissen, lesen Sie eine kleine Einführung: Das kann für das Formulieren einer Fragestellung dann sehr nützlich sein.