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Freiburg «Die CSP mischt sich gewöhnlich nicht in Streitereien anderer ein, aber sie stellt mit Bedauern fest, dass Konflikte zwischen Personen, das Image Freiburgs unnötig trüben», schreibt die CSP in einem Communiqué. Gemeint ist der Konflikt zwischen Gemeinderätin Marie-Thérèse Maradan Ledergerber und Generalrat Christoph Allenspach, der zum Austritt von Maradan aus der SP führte (FN vom 27. November). Anstatt zusammenzustehen, um künftig schwie-rige Zeiten zu meistern, würde es eine Partei bevorzugen, sich in persönlichen Attacken zu ergehen. In einem Punkt erwartet die CSP dennoch ein Klärung seitens der Gemeinderätin, und zwar was deren Sitz im Agglo-Rat angeht. Es gehe nicht an, dass Maradan sich weigere, dieses Amt auszuüben, findet die CSP.
Wer A sagt, muss auch B sagen
Wie die «Liberté» berichtete, hat Maradan beim Oberamt des Saanebezirks und beim Kantonsgericht Beschwerde eingereicht, weil sie sich nicht zwingen lassen will, im Agglomerationsrat Einsitz nehmen zu müssen. Maradan gibt den «schlechten Statuten» die Schuld für ihre missliche Lage.
In den Augen der CSP kommt dieses Verhalten einer Missachtung des Systems und des Willens des Volkes gleich, welches die Statuten angenommen hatte. «Die Arbeit in einer Exekutive verlangt, dass alle damit verbundenen Aufgaben akzeptiert werden müssen.» Und die CSP schliesst: «Wenn sich Marie-Thérèse Maradan weiterhin weigert, ihre Pflichten wahrzunehmen, dann sollte sie die Konsequenzen ziehen.» rsa