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Das Biofeedback beim Beckenboden und die elektrische Stimulation der Beckenbodenmuskeln verstehen sich als Ergänzung zum klassischen Beckenbodentraining.
Einige Menschen können ihren Beckenboden nur unzureichend willkürlich aktivieren, und müssen dies für ein erfolgreiches Training erst erlernen. Hier empfiehlt sich ergänzend zum klassischen Beckenbodentraining eine Biofeedback-Behandlung, bei der die Muskel-Aktivität des Beckenbodens sichtbar gemacht wird. Dabei gibt das Gerät selbst keine Impulse ab, sondern misst und visualisiert lediglich die Aktivität der Muskeln im Beckenboden bei einer Übung.
Biofeedback mit Ultraschall oder Video-Endoskopie für ein gezieltes Beckenbodentraining
Die einfachste Methode ist die Veranschaulichung der Harnröhre im Ultraschall, bei der die richtige Kontraktion der Muskeln im Beckenboden auf dem Bildschirm gezeigt wird. Mit jeder Übung kann die Spannung im Boden des Beckens korrigiert und gesteigert werden.
Biofeedbacktraining mit Hilfe einer Sonde zur Trainingsvisualisierung
Darüber hinaus gibt es spezielle Geräte für das Biofeedback-Training, bei denen eine Sonde in der Scheide oder im Darm die Muskelaktivität der Beckenbodenmuskeln misst und auf einer Skala oder einem Bildschirm anzeigt. Das Gerät ist nicht nur für die Schulung des richtigen Trainings, sondern auch für eine Kontrolle des Trainingserfolges geeignet.