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Frühe internationale Übereinkommen
Im 19. und 20. Jahrhundert wurden eine Reihe von Menschenrechtsproblemen augenfällig und auf internationaler Ebene in Frage gestellt, beginnend mit Themen wie Sklaverei, Leibeigenschaft, grausame Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit. Damals wurden die ersten internationalen Verträge über Menschenrechte geschlossen.
- Die Sklaverei wurde um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert in England und Frankreich verboten. 1814 unterzeichneten die britische und die französische Regierung den Vertrag von Paris mit dem Ziel, bei der Bekämpfung des Sklavenhandels zusammenzuarbeiten. 1890 wurde ein Gesetz gegen die Sklaverei unterzeichnet, das später von 18 Staaten ratifiziert wurde.
- Die ersten Genfer Konventionen (1864 und 1929) waren ein weiteres Feld früher internationaler Kooperation. Sie fixierten Anforderungen für die Versorgung kranker, verwundeter Soldaten.