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Schon in der Jungsteinzeit wurde Gips als Baumaterial verwendet. Bereits 7000 v. Chr. verwendeten die Handwerker in der kleinasiatischen Stadt Catalhöyük Gips zur Verzierung der Innenräume. In den Keilschriften der Sumerer und Babylonier finden sich unzählige Hinweise für die Verwendung von Gips. Die Ägypter verwendeten später Gips, dem sie Kalk oder Steine beimengten, als Mörtel. Die Römer verwendeten Gips nur für Ornamente im Innenbereich, da sie mit dem dauerhafteren Kalk besser vertraut waren. In Europa nahm die Verwendung von Gips ab dem 11. Jahrhundert wieder zu und wurde vorwiegend zum Verfugen und Ausfachen von Wänden und für Stuckarbeiten verwendet.
Gips ist grundsätzlich weiss oder farblos, ihm kann aber durch Beimengungen (Sand, Bitumen, etc.) eine gelbliche, rötliche, graue oder braune Farbe gegeben werden. Seine Strichfarbe bleibt jedoch weiss.