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Peña will im Falle eines Wahlsiegs vor allem die wirtschaftliche Entwicklung des Landes vorantreiben. Oppositionskandidat Alegre kündigte an, gegen die Korruption vorzugehen und sozialen Ausgleich zu schaffen. Er könnte von den jüngsten Korruptionsvorwürfen gegen hochrangige Mitglieder der Colorado-Partei profitieren. Zuletzt setzten die USA den Parteivorsitzenden und paraguayischen Ex-Präsidenten Horacio Cartes sowie den amtierenden Vizepräsidenten Hugo Velázquez auf die Sanktionsliste.
Ausserdem will Alegre diplomatische Beziehungen zu China aufzunehmen. Die mächtigen Landwirte in Paraguay, das noch Beziehungen zu Taiwan erhält, erhoffen sich dadurch schon lange bessere Exportchancen beispielsweise für Soja und Rindfleisch, eines der wichtigsten Exportgüter des Landes. Paraguay hat knapp sieben Millionen Einwohner. Neben dem Präsidenten werden auch der Senat, die Abgeordnetenkammer und die Gouverneure neu gewählt./dde/DP/he
(AWP)