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Im Süden von Chile bestehen seit Jahren Konflikte zwischen der Mapuche-Urbevölkerung, den Siedlern und dem Staat von Chile. In den teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen geht es vor allem um die Zuteilung von Land und um Diskriminierung der Mapuche. Das Volk der Mapuche beansprucht seit Jahren die Anerkennung seiner Rechte als indigene Volksgruppe, seiner Kultur und Traditionen, seines ihm von Alters her zustehenden Landbesitzes und seiner Wasserläufe.
Die Mapuche leben heute auf begrenzte Gebiete zurückgedrängt und der Kampf um Ressourcen und Identität führte zunehmend zu Konflikten.
Internationale Vereinbarungen sollen die Mitglieder indigener Gemeinschaften vor Menschenrechtsverletzungen schützen und ihnen ihre Grundrechte zusichern. Die Bereitschaft der Regierung diese Massnahmen in die Tat umzusetzen, sind jedoch eher gering.
Ein Projektteam der Methodistenkirche in Temuco mit Fachpersonen aus den Bereichen Psychologie, Theologie, Kultur und Recht sucht die verschiedenen Parteien auf und stellt die Idee einer Gesellschaft vor, die auf gegenseitigem Respekt und Anerkennung baut. Es schafft Orte, an denen Dialog möglich wird. Das Projektteam informiert an Workshops Mapuche über ihre Rechte und Pflichten und vermittelt fachliche Begleitung für Menschen, die Gewalt erfahren haben. Es stärkt mit Kursen die handwerklichen Fähigkeiten der Mapuche-Frauen und trägt zur Achtung ihrer Kultur bei.
Danke, dass Sie unsere Partnerkirchen und -organisationen dabei unsterstützen, sich für die Rechte aller Menschen und Bevölkerungsgruppen einzusetzen!