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Die Sense ist sauber, aber teilweise zu warm für Bachforellen. Zu diesem Schluss kommen Studien der Kantone Bern und Freiburg. Die Bewirtschaftung des Flusses soll deshalb 2019 geändert werden.
Die Kantone Bern und Freiburg führten in den letzten Jahren mehrere eigene Studien durch, um den Rückgang der Bachforellenpopulation in der Sense zwischen Zollhaus und der Einmündung in die Saane bei Laupen zu finden.
Fazit gemäss Communiqué vom Mittwoch: An der Wasserqualität liegt es nicht, die ist sehr gut. Doch den Bachforellen ist es bei mehr als 18 Grad Celsius zu warm - und dieser Wert wurde allein 2017 bis zu 50 Mal überschritten. Die höheren Temperaturen haben negative Auswirkungen auf die Brut, das Wachstum und die Gesundheit der Fische. Die Bachforellen wanderten in kühlere Gewässer ab.
Die Kantone Bern und Freiburg haben aufgrund der Studien beschlossen, die Sense nur noch bis Zumholz FR mit Bachforellen zu besetzen. Die Zuflüsse der Sense werden wie bisher auf der gesamten Flusslänge bewirtschaftet.
Das Ziel besteht darin, herauszufinden, wie sich die einzelnen Fischarten im Abschnitt zwischen Zollhaus und der Einmündung in die Saane entwickeln werden. Ein Monitoring werde die neue Bewirtschaftung begleiten, teilten die beiden Kantone mit.