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Ein Bett, das über der Liegefläche durch den sogenannten „Himmel" nach oben abgeschlossen ist, der meist von vier Säulen an den Ecken getragen ist und an dem oft Vorhänge befestigt sind.
Das Himmelbett ist ähnlich dem normalen Bett, jedoch mit verlängerten Bettpfosten ausgestattet, die einen Himmel aus Stoff und Vorhänge für die Seiten halten. Im Mittelalter war es sehr verbreitet, da nicht nur die Intimität geschützt wird, sondern auch die Wärme im Alkoven gehalten wird. Des Weiteren konnten auch Mücken durch die Vorhänge abgehalten werden.
(wikipedia)
Opiumbett aus Massivholz
Das Opiumbett war im früheren China eine breite, niedrige Plattform mit rundlich gewölbten Beinen, die in den Opiumhöhlen stand. Eine solche Plattform mit Matratze konnte gemietet werden, um darauf liegend und von speziellen Kissen gestützt, die Opium Pfeiffe zu rauchen. In den Kissen konnten auch die Wertgegenstände - sicher vor Diebstahl während dem Rausch - verstaut werden.
Futon
Die sehr alte Form des Futonbettes stammt aus Japan. Sie bezeichnet eine circa zehn Zentimeter hohe Matratze, die auf dem Boden liegt und mit kake-buton, ebenfalls aus Seide oder Baumwolle, bedeckt wird. Diese auch yogi genannten Bettdecken gibt es auch mit Ärmel und Kragen, sodass sie angezogen werden können. Zudem besteht das Bett aus makura, den Kopfkissen.
Hochbett (zB Modell Raja)
Das Hochbett ist ein Bett, dessen Liegefläche deutlich über dem Fußboden liegt, so dass der Raum darunter als Wohnbereich oder Stauraum genutzt werden kann. Auch Betten, die sich in einer Nische über dem Boden befinden, können als Hochbetten bezeichnet werden.
Das Bett: etwas Geschichte
Das Holzbett war in vielen Kuluren weit mehr als ein Möbelstück, auf dem man schläft. Betten und Plattformen waren das wichtigste Element im Haus, den hier wurde gegessen und es war ein Treffpunkt. Vor dem Holzbett mit Rost und Matratze versuchte man mit einem Nezt von in einem Rahmen gespannten Seilen so etwas wie eine gefederte Ruhefläche zu haben.