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Im Gebiet einer lokalen, lästigen Rutschung wurde die Kantonsstrasse instandgesetzt. Die Deformationen blieben und gefährdeten eine Lehnenbrücke. Seismische Untersuchungen kombiniert mit Bohrungen schafften Klarheit über das bisher diffuse, geologische Modell der Rutschung. Über dem Flimser Bergsturzmaterial lagen verschürfte Moränen und Bergsturzablagerungen, gefolgt von sandig-siltigen Ablagerungen des nach dem Flimse Bergsturz zurückgestauten Ilanzer Sees sowie Bachablagerungen.
Ein erstes Massnahmenkonzept verdeutlichte, dass aufwendigere Sicherungsmassnahmen erforderlich sind, um diese bis in eine Tiefe von ~ 15 m u.T. gleitende Rutschung zu stabilisieren (Auftraggeber Tiefbauamt Graubünde).