Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03463.jsonl.gz/2599

Das trifft sich ja wunderbar: Al Gores Nobelpreis und der Blog Action Day. Dieses Jahr ging nämlich der Friedensnobelpreis an den Amerikaner, der sich sehr für den Klimaschutz einsetzt – und dies auch noch, nachdem er es nicht in das höchste Amt der USA geschafft hat, machte er sich verdient für den äusserst angesehenen Nobelpreis.
His strong commitment, reflected in political activity, lectures, films and books, has strengthened the struggle against climate change. He is probably the single individual who has done most to create greater worldwide understanding of the measures that need to be adopted.
Es ist also wegen seinen Aktivitäte, die zu einer besseren Information der Bevölkerung führten, dass Al Gore den Nobelpreis bekommen hat. Und zwar die Information über die Zusammenhänge zwischen menschlichen Aktivitäten auf dem Globus und deren Einfluss auf die globale Erwärmung. Das Geld, das er vom Nobel-Komitee bekommt, will er gänzlich der Alliance for Climate Protection zukommen lassen.
Mit seinem Film An Inconvenient Truth hat Al Gore ein breites Publikum erreicht. Die Vorlesung über die Klimaerwärmung, die auch schreckliche Auswirkungen zeigt, wurde weltweit ausgestrahlt und gehört wohl bereits jetzt zu den Klassikern der Filme, die über Klimaerwärmung informieren, obwohl er erst kürzlich auf DVD herausgekommen ist. Aber wird Al Gore 2008 sich wieder für die Präsidentschaftswahlen stellen?
Ganz sicher ist aber, dass momentan Klimafragen sehr heiss diskutiert werden. Wichtig in diesen Fragen ist vor allem eine internationale Zusammenarbeit, durch die festgelegt wird, wie man die Klimaerwärmung stoppen kann, damit der Spitz des Matterhorns noch weiterhin Touristenattraktion bleiben kann.
Dafür müssten aber alle Staaten zusammenarbeiten. Und wenn sie dies nicht wollen, kann sie auch niemand zwingen dazu… Aber nicht nur die Staaten haben Einfluss in solchen Belangen; auch die Wirtschaft kann ihre Handelspartner beeinflussen. Schliesslich ist es für eine Imagekampagne gut, wenn Unternehmen berichten können, dass sie die Emissionen in China vermindert haben.
Ein globales Denken ist auch deshalb notwendig, weil mit der Globalisierung und dem internationalen Handel durch relativ günstigen Transport die Produktionsstätten verlagert wurden. So wird heute da produziert, wo Arbeitskräfte günstiger sind und Emissionen in den Ländern, in denen konsumiert wird, sinken dadurch, dass die Schwerindustrie nicht mehr in deren Gebiet sind. Sie werden aber genau aus diesem Grund auch in neue Gebiete verlagert.
Es ist also nicht nur an den Staaten, miteinander abkommen abzuschliessen, wie dies beispielsweise mit dem Kyoto-Protokoll gemacht wurde. Es liegt auch an den privaten Firmen und an jedem einzelnen Menschen, seine eigenen Verbrauch und Konsum so einzurichten, dass er vernünftig ist (was auch immer das heissen mag 😉 ).
Der heutige Blog Action Day zeigt aber gerade diese Bereitschaft: Privatpersonen in der ganzen Welt machen sich Gedanken über Klimafragen und versuchen, diese andern Menschen zu übermitteln. Vielleicht bringt er uns einen Schritt weiter zur Lösung?