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Die Zentralschweizer Regierungskonferenz wurde 1966 als Koordinationskonferenz der Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug gegründet mit dem Ziel, bei der Lösung öffentlicher Aufgaben zusammenzuarbeiten. Die Kantone Zürich und Aargau sind seit 2001 bzw. 2006 und der Kanton Tessin seit 2016 assoziierte Mitglieder der Konferenz.
Als Beispiele der erfolgreichen Zusammenarbeit seien gemeinsame Einrichtungen wie die Hochschule Luzern oder die Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht genannt, im Umweltbereich das interkantonale Luftmessnetz oder die gemeinsame Beschaffung der Polizeiuniformen. Die Liste der laufenden Projekte umfasst rund 40 Vorhaben.
Zwei Mal pro Jahr treffen sich die Gesamtregierungen der sechs Kantone zu einer Plenarversammlung. Sie dient der Meinungsbildung, dem Meinungsaustausch sowie der Aussprache und Bereinigung der Vorlagen.
Das geschäftsführende Organ ist der ZRK-Ausschuss, der aus je einem Regierungsmitglied der sechs Kantone besteht. Er bereitet die Plenarversammlungen vor und vollzieht die Beschlüsse.
Unterstützt wird der ZRK-Ausschuss von einem Konferenzsekretariat, das seinen Sitz in Stans hat.
Die einzelnen Projekte werden von den Direktorenkonferenzen ausgearbeitet und unter ihrer Leitung umgesetzt. Sie sorgen zudem für die Information und Koordination in ihren Zuständigkeitsbereichen. Es bestehen acht ständige Direktorenkonferenzen:
- Bildungsdirektorenkonferenz der Zentralschweiz BKZ
- Zentralschweizer Baudirektorenkonferenz ZBDK
- Zentralschweizer Finanzdirektorenkonferenz ZFDK
- Zentralschweizer Gesundheits- und Sozialdirektorenkonferenz ZGSDK
- Zentralschweizer Konferenz des öffentlichen Verkehrs ZKöV
- Zentralschweizer Polizeidirektorenkonferenz ZPDK
- Zentralschweizer Umweltdirektorenkonferenz ZUDK
- Zentralschweizer Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz ZVDK
Operativ werden die Direktorenkonferenzen von Arbeitsgruppen, Fachgruppen, Amtsleiterkonferenzen etc. aus den sechs Kantonsverwaltungen unterstützt.