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Marker
Firmenportrait
1952 entwickelt Hannes Marker, Skilehrer und Editor aus Garmisch-Patenkirchen, seine erste Ski Sicherheitsbindung, die Marker Duplex. Zur gleichen Zeit gründet er das Unternehmen Marker Deutschland GmbH. Das besondere damals, an der Duplex-Bindung waren zwei kleine keilförmige Metallklammern, die über die Schuhspitze des Schuhs passten, ihn festhielten und eine Feder, die den Schuh zentriert hielt. Während eines Sturzes wurden die Klammern nach aussen gegen ihre Zentrierfedern gedrückt, wodurch sie die Schuhspitze freigaben und somit die Sturzbelastung vom Körper wegnahmen. Marker wurde schnell zu einer der erfolgreichsten Skibindungen der Welt.
In den kommenden Jahren brachte Marker weitere Modelle auf den Markt und 1980 wird eine US-Niederlassung gegründet. 1984 ist Marker Deutschland das erste Unternehmen in der Wintersportindustrie, welches mit CAD/CAM arbeitet. Bis 1995 etabliert sich Marker als Marktleader in den wichtigsten Ländern wie USA und Deutschland. 1996 wagt sich Marker mit einem Snowboard in den aufkommenden Markt. Wie bei vielen kleinerne Marken ist das Eigenkapital nicht ausreichend, um auf dem Markt zu bestehen. 1999 wird die Firma schliesslich von der Tecnica Group und Völkl übernommen. 2004 wird die Marke von K2 übernommen. Ein Jahr später lanciert Marker die erste richtige Freeride-Bindung, The Duke, welche den Freeride-Markt revolutioniert. Sie wird mit dem ISPO & Outdoor Award und dem SIA Skipress Award prämiert. 2010 steigt Marker mit den Rahmenbindungen F10/12 in den Skitouren-Markt ein. Die U.V.O. (Ultimate Vibration Objected) beeinflusst den Rennzirkus und wird später in die Völkl Skicollection übernommen. 2012 erhält Marker einen ISPO Award für den Ampire Otis Helm. Die einzigartige MAP Technology, welche in Helme, Rückenprotektoren und Skibrillen integriert ist, erhält 2014 den ISPO Award Gold Winner. Im gleichen Jahr lanciert Marker die King Pin, die erste Pin-Tech Tourenbindung der Firma, eine neue Kraft im Bereich Skitouring.
Seit 2002 findet die Produktion der Bindungen in der Tschechische Republik statt. Das Headquarter, die Entwicklung und das F&E Test Labor Center sind in Penzberg, Deutschland beheimatet.
Hauptsitz:
Marker Deutschland GmbH
Dr.-Gotthilf-Näher-Straße 6
82377 Penzberg, Deutschland
Fertigung in:
eigenen Produktion Marker CZ s.r.o., Penzberg, Deutschland
Marker erfüllt alle gesetzlichen Bestimmungen in der Tschechischen Republik, welche mit denen in Deutschland oder in der Schweiz vergleichbar sind. Dies wird durch externe Parteien überprüft. Die eigene Produktionsstätte von Marker wurde nach Deutschen Standards aufgebaut.
Die Produkte werden streng auf Qualität überprüft und entsprechen allen produktrelevanten Normen (ISO 9462; ISO 9465; ISO11087; ISO 13992; AfPS GS 2014:01 PAK 3.1). Die Zertifizierung der Produktion erfolgt durch TÜV Süd (München). Die Produktion ist seit 2003 nach ISO 9001 zertifiziert, eine Zertifizierung nach ISO 9001/2015 ist ebenfalls erfolgt.
Marker CZ ist ein Montagebetrieb ohne eigene Teilefertigung. Die Entwicklung, Materialauswahl, Lieferantenauswahl, Teilefreigaben, Systemfreigaben, Prüfanweisungen, TÜV Baumusterprüfungen, Zertifizierungen und Überwachung wird durch Marker Deutschland durchgeführt. Marker verwendet Materialien wie Stahl, Kunststoffe und Aluminium. Die Materialien stammen aus Zentraleuropa (Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Tschechien und Grossbritannien). Alle Produktionsstoffe erfüllen die Limits für SVHC nach Article 33 der REACH – Regulation (EC) No 1907/2006 (Reach).
Produkte für Kinder sind zusätzlich zertifiziert nach dem Consumer Product Safety Improvement (CPSIA) Act of 2008 Sec.101, dies wird durch eine dritte Partei geprüft.
Marker verwendet keine Materialien, welche Conflict Minerals enthalten. Die Bindungsteile, insbesondere Kunststoffteile sind wo möglich mit der Materialbezeichnung gekennzeichnet. Marker versucht, die Produktion möglichst nachhaltig auszurichten, indem Materialien sortenrein getrennt werden und Umlaufverpackungen verwendet werden, das Packmaterial also wieder verwendet wird. Zudem achtet die Unternehmung auf möglichst kurze Wege oder Sammeltransporte in der Supply Chain.