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Am 2. Januar 2020 wurde das traditionelle Berchtoldschwinget, organisiert vom Schwingklub Zürich, in der Saalsporthalle Zürich durchgeführt. Die Zuschauer erwarteten am ersten Schwingfest des Jahres spannende Kämpfe, da unter anderem der Ostschweizer Gigant Samuel Giger (Ottoberg) antrat. Wie erwartet wurde er seiner Favoritenrolle gerecht und gewann dieses Schwingfest vor rund 1700 Zuschauern und 116 Schwingern.
Giger qualifizierte sich mit fünf Siegen und 49.25 Punkten für den Schlussgang. Nach dem ersten Kampf gegen den Eidgenossen Michael Gwerder (Brunnen SZ) bodigte er der Reihe nach Corsin Jörger (Domat/ Ems GR), Thomas Koch (Gonten AP), Jonas Burch (Stalden OW) und Michael Scheuner (Bleiken b. Oberdiessbach BE). Sein Schlussganggegner, der Teilverbandskranzer Marco Reichmuth (Cham), qualifizierte sich mit vier Siegen gegen den Glarner Eidgenossen Roger Rychen (Mollis), Marc Jörger (Domat/Ems GR), Parick Rüegg (Rikon) und Reto Koch (Gonten AP) und einem Remis gegen den Teilverbandskranzer Roman Schnurrenberger für den Schlussgang.
Giger entschied den Kampf nach 1.57 Minuten mit Innerem Haken und Eindrücken der Brücke für sich.
Für den Schwingklub Winterthur traten vier Athleten an, zwei davon durften die Auszeichnung mit nach Hause nehmen.
Der Beste unter diesen vier Schwingern war Patrick Rüegg aus Rikon. Er rangierte sich auf dem Schlussrang 6b mit 56.50 Punkten. Nach schon drei gewonnenen Gängen fand man Rüegg zusammen mit Samuel Giger auf dem ersten Rang. Nach dem Mittag konnte Rüegg seine Leistung leider nicht mehr halten und musste sich gleich zwei Niederlagen gegen den späteren Schlussgangteilnehmer Marco Reichmuth und gegen Marcel Räbsamen (Müselbach SG) eingestehen. Den sechsten Kampf konnte er wieder für sich entscheiden.
Christian Lanter aus Kollbrunn landete mit nur einem halben Punkt weniger als Rüegg auf dem Schlussrang 8c. Er startete mit einem Remis in den Tag, konnte aber schon nach dem zweiten Kampf als Sieger vom Platz gehen. Der letzte Gang vor dem Mittag endete nochmals in einem Remis. Lanter erholte sich in dieser Pause wieder etwas und legte den Gegner in der vierten Begegnung direkt mit dem Rücken ins Sägemehl. Leider musste er sich auch einen verlorenen Gang gegen den Teilverbanskranzer Werner Schlegel (Hemberg SG) ins Notenblatt schreiben lassen. Sein Gegner im sechsten Kampf konnte ihm nichts mehr anhaben und so gewann Lanter diesen Gang mit der Höchstnote von 10.00 Punkten.
Für den Turnerschwinger Fabian Plüer reichte es an diesem Schwingfest leider nicht für eine Auszeichnung. Nach dem ersten Gang sah es nicht einmal so schlecht aus für den Zimmermannslehrling, holte er doch immerhin ein Remis aus dem Gang raus. Der zweite Gegner war dann aber doch zu stark für den 2003 geborenen Schwinger und er musste sich das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Die dritte Begegnung endete dann nochmals in einem Unentschieden. Nach dem vierten Gang, welche für den jungen Athleten in einer Niederlage endete, konnte Plüer dann duschen gehen.
Nicht weit hinter Plüer platzierte sich Florian Frauenfelder aus Hofstetten auf dem Rang 26d mit insgesamt 34.50 Punkten. Frauenfelder musste sich gleich nach den ersten beiden Kämpfen das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Nach dem dritten Kampf sah es schon ein wenig besser aus, konnte er doch seinem Gegner standhalten und sich ein Unentschieden erkämpfen. Leider war das Glück an diesem Tag nicht mit Frauenfelder und er verlor die nächste Begenung nochmals.