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Schlimmer kann ein Japaner kaum das Gesicht verlieren: Fernando Alonso wirft beim GP im japanischen Suzuka 2015 dem Honda-Konzern vor einem Millionenpublikum vor, er sei unfähig, einen konkurrenzfähigen Motor zu bauen. «GP 2 engine! GP 2! Aaah!», ruft der Spanier in seinem McLaren-Honda bei Rennhälfte ins Funkgerät.
Der Vorwurf der Zweitklassigkeit (GP2 war damals die zweithöchste Rennserie) kam nicht von ungefähr. Der McLaren-Rennstall war auf 2015 hin vom Motorenlieferanten Mercedes zu Honda gewechselt. Für WM-Punkte reichte es selten. Auch in Suzuka blieben Alonso (11.) und Teamkollege Jenson Button (14.) ohne Zähler. Die Konstrukteurs-Wertung 2015 schloss man auf dem zweitletzten Rang ab.
Rückkehr nach 15 Jahren
Honda räumte später ein, sich nach 15 Jahren Formel-1-Abwesenheit ungenügend vorbereitet zu haben. Und Doppel-Weltmeister Alonso war wohl mit zu hohen Erwartungen zu seinem früheren Arbeitgeber zurückgekehrt. Seinen Vertrag bei McLaren-Honda bis 2017 erfüllte er – nicht ohne wiederholte Spitzen gegen die Japaner (siehe Video unten).
«Honda struck»
Alonsos «GP2»-Spruch ist auch künstlerisch verarbeitet worden, etwa in dieser Adaption von AC/DCs «Thunderstruck», Link öffnet in einem neuen Fenster