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Trotz eines grippalen Infekts – sie hatte sich bei ihren Kindern angesteckt – gibt die amerikanische Pop-Sängerin Pink vor dem Super Bowl die US-Hymne zum Besten. Die dreifache Grammy-Gewinnerin vergisst aber beinahe, ihr Hustonbonbon aus dem Mund zu nehmen, bevor sie loslegt. Gerade noch rechtzeitig geht ihr ein Licht auf: Sie nimmt das «Zältli» eiligst aus dem Mund und lässt es schmunzelnd zu Boden fallen.
Zunächst glaubten alle, es handle sich um einen Kaugummi, doch die Sängerin stellte noch während des Spiels via Twitter klar, dass es sich um ein Hustenbonbon gehandelt habe.
It was a throat lozenge— P!nk (@Pink) 5. Februar 2018
Das kleine Missgeschick bringt die Sängerin aber nicht aus der Fassung. Pink intoniert die amerikanische Hymne so gefühlvoll wie schon lange niemand mehr an einem Super Bowl.
Anders als bei einigen Spielen der Regular Season knien die Footballer beim Super Bowl nicht aus nieder, die kompletten Teams der New England Patriots und der Philadelphia Eagles bleiben stehen. Unmittelbar vor dem Spiel hatte US-Präsident Donald Trump in einer Grussbotschaft indirekt angemahnt, während der Nationalhymne zu stehen. Ausdrücklich dankte er in einer vom Weissen Haus veröffentlichten Mitteilung den Soldaten der USA.
In der Halbzeitpause begeistert US-Entertainer Justin Timberlake das Publikum in Minneapolis und an den Bildschirmen. Timberlake gibt einen Hit nach dem anderen zum Besten und gedenkt während seiner Show auch noch dem verstorbenen Sänger Prince.
Timberlake singt dazu ein Cover des Liedes «I Will Die 4 U». Dazu nimmt er an einem weissen Flügel Platz, auf einer Leinwand dahinter werden Bilder eines Auftritts von Prince gezeigt. Der im April 2016 gestorbene Sänger kam ursprünglich aus Minneapolis, wo der Super Bowl stattfand. (pre/sda)
In der US-College-Meisterschaft qualifiziert sich North Dakota dank eines 5:2-Siegs gegen Michigan für das «Frozen Four»-Finalturnier. Der Schütze des Führungstreffers wird die Partie aber nicht nur des Erfolgs wegen in Erinnerung behalten: Drake Caggiula prallt nach seinem sehenswerten Tor mit dem Schiedsrichter zusammen und knallt aufs Eis. Der Ref drückt beide Augen zu und verzichtet darauf, sich selber auf die Strafbank zu schicken. (ram)