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geb. --.--.----
Sunitinib und Amiodaron beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Mechanismus
Additive Verlängerung der QT-Zeit. Zudem hemmt Amiodaron CYP3A4 und P-Glykoprotein und kann daher die Konzentration von Sunitinib erhöhen.
Effekt
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand. Die pharmakokinetische Interaktion wurde zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in klinischen Studien untersucht.
Empfehlung
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Beachte auch, dass das Risiko für diese Interaktion aufgrund der langen Halbwertszeit von Amiodaron auch nach Absetzen weiter besteht.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018