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Die ENSI-Richtlinie über Lager für radioaktive Abfälle und abgebrannte Brennelemente wird grundlegend überarbeitet. Die Anhörung ist öffentlich und dauert bis zum 31. März 2019.
Aktuelle News
Im KKW Leibstadt waren in der zweiten Hälfte des Aprils 2018 drei der insgesamt fünf Teilsysteme des Notstand- und des Kernnotkühlsystems nicht oder nur eingeschränkt betriebsbereit.
Das ENSI hat bei der Sicherheitsvorsorge eine Änderung vorgenommen, welche geplante Massnahmen zur Beherrschung oder Linderung der Auswirkungen auslegungsüberschreitender Störfälle stärkt.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 7. Dezember 2018 die Teilrevision der Kernenergieverordnung genehmigt. Er präzisiert damit die Vorgaben zu den Störfallanalysen von Kernkraftwerken und regelt die Abklinglagerung von radioaktiven Abfällen aus der Stilllegung von Kernanlagen. Die neuen Bestimmungen treten am 1. Februar 2019 in Kraft.
Die ENSREG hat den Schweizer Länderbericht im Rahmen der internationalen Überprüfung zum Thema Alterungsmanagement in Kernkraftwerken geprüft. Die in den Schweizer Kernkraftwerken implementierten Programme für das Alterungsmanagement wurden im Abschlussbericht mit zahlreichen „Good Practices“ bewertet.
Der Reaktordruckbehälter wird durch das Containment als dritte Barriere umschlossen. Dieses besteht aus einem Primärcontainment aus Stahl und einem Sekundärcontainment aus Beton.
Die Schweizer Kernanlagen haben ihre flüssigen radioaktiven Abgaben in den letzten Jahren erfolgreich reduziert. Dies zeigt der siebte Bericht zur Implementierung des OSPAR-Abkommens, den die Schweiz eingereicht hat.
Thema
Der Grenzwert für einen Störfall in einem Schweizer Kernkraftwerk aufgrund eines Ereignisses, das statistisch einmal in 10’000 Jahren zu erwarten ist, beträgt 100 Millisievert. Tatsächlich ist die Strahlendosis, der die betroffene Bevölkerung bei einem solchen Störfall ausgesetzt wäre, um ein Vielfaches geringer: durchschnittlich 0,3 Millisievert. Es wären keine Verletzten oder Toten zu erwarten. Eine Evakuierung wäre nicht nötig.
Thema
Vorerst unbemerkt von der nationalen und internationalen Öffentlichkeit ereigneten sich am 26. April 1986 um 01.23 Uhr im vierten Block des sowjetischen Kernkraftwerkes Tschernobyl kurz nacheinander zwei Explosionen. Sie waren die Auslöser des bislang folgenreichsten Reaktorunfalls der Geschichte.
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