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Als Smoking bezeichnet man die in Amerika erfundene moderne Variante des Fracks. Diese moderne Variante verzichtet auf die Frackzipfel (tails) der Jacke und auf die Weste. Sie ist somit eine schlichtere Ausführung der klassischen Frack Jacke.
Dieser Stil wurde erstmals getragen am Herbstball des Tuxedo Parks im Oktober 1886 von Griswold Lorillard, Sohn des Tabakmagnaten Pierre Lorillard IV, und seinen Freunden. Er kürzte die Jacke, weil ihn die Zipfel immer gestört hatten. Die zipfellosen Satin-Jacken waren der Gesprächsstoff des Monats und die kurze „Tuxedo“ Jacke hatte sich in Windeseile etabliert. Zu erwähnen gilt es noch, dass diese innovativen „Tuxedos“ beim Savile Row Traditionshaus, Henry Poole & Co, in Auftrag gegeben wurden. Trotz amerikanischer Inspiration, wurde der Tuxedo in England geschneidert.
Längst ist nun allen klar, dass der Begriff „Tuxedo“ vom Ort der ersten Erscheinung dieses Stils, seinen Namen hat. Doch woher kommt der deutsche Name „Smoking“?
Der klassische Frack wird im Englischen grundsätzlich als Dinner Jacket bezeichnet, die traditionelle Bekleidung für das Abendessen in gehobenen Kreisen während des 19 Jahrhunderts. Für gewöhnlich genossen die Herren nach dem Essen Zigaretten und Zigarren, meist mit Digestifs. Damit das Dinner Jacket nicht nach Rauch roch, zog man sich für das Rauchen ein Smoking Jacket an. Ursprünglich war dieses aus einem schweren Stoff wie Samt und in kräftigen Farben wie Rot oder Grün. Ein Smoking Jacket sollte auch vor Kälte schützen. Die Rauchzimmer, welche nach dem Krim-Krieg in Mode kamen, waren oft nicht beheizt oder man liess Fenster und Balkontüren offen. Somit sahen die einstigen Smoking Jackets eher aus wie die heutigen Hochzeitsanzüge oder wie Festive Black Tie Dress Code.
Im Deutschen bezeichnen wir also die moderne Variante des Fracks, den amerikanischen Tuxedo, als Smoking. Obwohl dessen Ursprung von einer eigentlichen Verwechslung des Smoking Jacket mit dem Dinner Jacket stammt, hat sich der Begriff über ein Jahrhundert hinweg etabliert und ist nicht mehr wegzudenken.
Die Belle Epoque ist längst vorbei und man trägt einen Smoking nur noch zu ganz besonderen Ereignissen. Dennoch glaube ich fest daran, dass ein massgeschneiderter Smoking in den Schrank eines jeden Mannes gehört. Dies nicht, weil er oft gebraucht werden würde. Wenn jedoch ein Smoking angesagt ist, dann will man perfekt aussehen. Ein Smoking muss wie eine zweite Haut sitzen und die Qualität muss stimmen. Dies muss nicht zwingend ein Vermögen kosten. Bereits für CHF 830.- schneidert Collin Suiting Deinen Smoking nach Mass für Schweizer Qualitätsansprüche. Ein komplettes-Set beinhaltet Smoking Anzug, Hemd, Kummerbund, Fliege und Einstecktuch. Nur die Schuhe musst Du noch aussuchen. Es empfehlen sich klassische Lack-Lederschuhe in Schwarz.
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Ob man den Begriff Smoking oder Tuxedo bevorzugt, spielt keine Rolle jeder Mann fühlt sich ein wenig wie James Bond, wenn er ein Dinner Jacket trägt.