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Der finale Spieltag erbrachte keine Veränderungen auf den noch strittigen Europapokal-Plätzen. "Fergie" bekam zehn Tore in seinem Abschiedsspiel zu sehen; Michael Owens Abschied verlief weitaus unspektakulärer.
Sir Alex Ferguson, dem fleischgewordenen Trophäenhamster - 38 Titelerfolge gingen unter seiner Ägide an die Adresse Manchester Uniteds - wurde während seines letztmaligen Teammanager-Einsatzes einiges geboten: 5:5-Unentschieden spielten seine „Red Devils“ im Gastspiel bei West Bromwich Albion. „Was für ein verrücktes Ergebnis. Aber um ehrlich zu sein, der Boss war bestimmt nicht darauf aus, mit einem langweiligen 0:0 in Rente zu gehen“, meinte United-Abwehrrecke Rio Ferdinand augenzwinkernd. Und die drei noch um CL-Startplatz drei sowie Qualifikationsrang vier streitenden Konkurrenten Chelsea FC (2:1 gegen Everton FC), Arsenal FC (1:0 bei Newcastle United) und Tottenham Hotspur (1:0 gegen Sunderland FC) waren allesamt erfolgreich - ergo blieb die Reihenfolge der Vorwoche auch für die Abschlusstabelle erhalten. Manchester Citys 2:3-Heimniederlage gegen Norwich City markierte lediglich eine weitere Delle im Saisonverlauf der „Citizens“, deren zweiter Rang zuvor bereits gesichert war.
Mit Wigan Athletic (2:2 gegen Aston Villa) konnte sich zumindest einer der drei Absteiger mit einem Teilerfolg aus der Premier League verabschieden. Reading FC (2:4 bei West Ham United) und die Queens Park Rangers (0:1 bei Liverpool FC) verpassten diese Gelegenheit. Im Spiel Southampton FC vs. Stoke City (1:1) endete die seit geraumer Zeit dümpelnde Karriere Michael Owens. Der 89-malige englische Nationalstürmer wurde für die letzte Viertelstunde eingewechselt und nach dem Abpfiff von den Fans beider Teams gefeiert. „Ich bin auch erleichtert dass es vorbei ist“, erklärte der 33-Jährige, der in den letzten Jahren unter erheblichen Verletzungsproblemen litt. „Es macht nicht viel Spaß, wenn du im Spiel keine Zeichen mehr setzen kannst.“ Zum „Zeichen Setzen“ und Toreschießen war definitiv noch Dimitar Berbatov in der Lage. Im Gastspiel des Fulham FC bei Swansea City erzielte der Bulgare den zweiten Treffer der Gäste, die schließlich einen 3:0-Sieg einfuhren. Seine insgesamt 15 Saisontreffer machten Berbatov mit Abstand zum besten Goalgetter der „Cottagers“. Der erfolgreichste Schütze dieser Premier League-Saison war ManUniteds Neuzugang Robin van Persie, der das Leder 26 Mal versenkte.