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Bis jetzt habe ich versucht, Übungseinheiten von der Rolle zu beschreiben, bei denen während einer bestimmten Zeit, mit einem bestimmten Gefälle, eine virtuelle Strecke gefahren werden muss. Je nach Kondition, Lust und Laune, werden dabei natürlich mehr oder weniger Kilometer bewältigt.
Die andere Möglichkeit, dass eine bestimmte Strecke vorgegeben ist und dabei auch das Gefälle bereits fix ist, gibt es ebenfalls als Trainingsmöglichkeit. Bei meinem Modell sind zwei solcher Strecken programmiert. Beide stellen Bergfahrten dar, die eine hat eine Länge von 36 Kilometern und die andere von 60 Kilometern.
Heute Abend habe ich die 36 Kilometer lange Bergstrecke gewählt. Nach fünf Kilometern leichtem einrollen, meist bergab, kommt die erste kurze Rampe. Alle fünfhundert Meter wird es um 1% steiler, bis die Strecke nach vielleicht sechs Kilometern in eine rassige Abfahrt kippt. Man kommt sozusagen wieder auf Meereshöhe an.
Der zweite Anlauf ist bedeutend happiger. Beginnt er doch gleich mit 10% während einem Kilometer, dann ein Kilometer flaches Stück. Anschliessend 9% bei neunhundert Meter und anschliessend neunhundert Meter flaches Stück. Weiter geht das Spiel mit 8%, 7% und 6% bevor ein längeres ebenes Stück folgt.
Der dritte Teil der Übung besteht dann in jeweils zwei Kilometer langen Strecken mit Gefällen um 6% bis 9%, dazwischen immer wieder kürzere ebene Strecken.
Nach der virtuellen Passhöhe geht es dann nochmals während vielleicht fünf Kilometern leicht bergab ins Ziel. Auch diese Übung ist ganz schön schweisstreibend.
Diese Strecke bin ich nicht zum ersten Mal gefahren. Als Vergleich dazu meine frĂĽheren Fahrten:
- am 23.11.07, in 95 Minuten gefahren
- am 15.01.08, in 90 Minuten gefahren
- am 25.11.08, in 86 Minuten gefahren
Im Gegensatz zum gestrigen Vergleich, scheint hier tatsächlich eine kontinuierliche Steigerung vorhanden zu sein.
HM