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- 17.12.2007
- Asien
Das Schicksal von Hunderttausenden von Opfern nach dem verheerenden Wirbelsturm in Bangladesh lässt die Bevölkerung in der Schweiz nicht kalt: Innert weniger als einem Monat erreicht die Sammelkampagne der Glückskette bereits drei Millionen Franken - die Sammlung geht weiter. Noch immer sind mehrere Zehntausend Menschen obdachlos - die Behörden sprechen von 273'000 zerstörten und 650'000 beschädigten Behausungen. Zudem müssen über 75 Schulhäuser neu erstellt werden.
In Bangladesh sind zurzeit mehrere Partner-Hilfswerke der Glückskette aktiv, wie das Schweiz. Rote Kreuz, Caritas, HEKS, Terre des hommes, ADRA, Handicap International, Enfants du Monde oder Co-operaid. Sie helfen mit der Verteilung von Trinkwasser, Entkeimungstabletten, Nahrungsmitteln, medizinischem Material, Hygieneartikeln und erstellen Notunterkünfte.
Der Zyklon «Sidr» hatte am 15. November eine sechs Meter hohe Flutwelle ausgelöst, die bis zu 35 km ins Landesinnere vorgedrungen war. Dörfer in Küstennähe wurden bis zu 90 Prozent zerstört. Dank Schutzbauten, Ausbildung von Helfern und einem gut funktionierenden Alarm- bzw. Evakuationssystem - positive Wirkung von Hilfsaktionen bei früheren Katastrophen - blieb die Zahl der Todesopfer diesmal relativ tief.
Die Glückskette bittet weiterhin um Spenden auf das Konto 10-15'000-6, Vermerk «Asien/Bangladesh».