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Instagram wirkt sich auf das Selbstbild vieler jungen Frauen aus. Diese Kritik ist nicht neu. Doch neu ist, dass der Mutter-Konzern Facebook dies auch weiss und Daten dazu jahrelang unter Verschluss gehalten hat. Dies wurde nun vom «Wall Street Journal» (WSJ) aufgedeckt.
«Wir verschlechtern das Körperbild bei einem von drei Mädchen im Teenager-Alter.» Dieser Satz stamme aus einer Facebook-internen Präsentation, die dem WSJ zugespielt wurde. Diese Veränderung der Selbstwahrnehmung könne lebensbedrohliche Auswirkungen haben, so Journalist Jeff Horwitz vom WSJ. «Etwa sechs Prozent der Nutzer in den USA, die sich selbst verletzt haben, konnten das direkt auf Instagram zurückführen.»
Auch Psychologen wissen, dass scheinbar perfekte Bilder auf Instagram Druck auf Jugendliche ausüben. Dies führe zu Depressionen und Essstörungen, so Psychologe Brad Klontz in einem Beitrag dazu bei CNBC. «Es wird schlimm, wenn man glaubt, dass das, was man dort sieht, wahr ist.»
Facebook antwortete in Form eines Blogposts auf die laut gewordene Kritik. Darin moniert Facebook, die Journalistinnen und Journalisten des WSJ hätten die Studiendaten in ein zu negatives Licht gerückt. In den Studien soll es auch geheissen haben, dass sich 81 Prozent der befragten Jugendlichen durch soziale Netzwerke stärker mit ihren Freunden verbunden fühlten.
Verbesserungsvorschläge vonseiten Instagram gab es somit bisher noch nicht.