Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03623.jsonl.gz/1126

Interlaken: Benützungsverbot für acht Wohnungen
Für die Etagen 4 bis 6 mit insgesamt acht Wohnungen der Liegenschaft Résidence National Interlaken an der Centralstrasse 29 in Interlaken hat die Baupolizeibehörde der Gemeinde Interlaken am Samstag ein Benützungsverbot verfügt.
pd/bns. Betroffen von dieser Massnahme sind laut einer Medienmitteilung acht Wohnungen, wovon zwei Ferienwohnungen. Den neun ständigen Bewohnern des Hauses sei von der Gemeinde Interlaken im Falle, dass sie keine Ersatzunterkunft finden, Hilfe angeboten worden. Die Baupolizeibehörde von Interlaken habe am 23. März Kenntnis von einem Gutachten von Professor Andreas Müller von der Berner Fachhochschule, Abteilung Holz und Bau, das im Rahmen eines hängigen Zivilprozessverfahrens erstellt wurde, erhalten: «Das Gutachten führt aus, dass der Zustand der Tragkonstruktion des Deckenaufbaus im vierten, fünften und sechsten Obergeschoss der Liegenschaft Centralstrasse 29 als versagensgefährdet eingeschätzt wird.» Entsprechend werde das Gebäude in diesem Teil als erheblich gefährlich für die Bewohner bewertet. Deshalb wurden laut der Medienmitteilung die Bewohner der Obergeschosse 4 bis 6 von den Gemeindebehörden und der Verwaltung des Hauses über das Benützungsverbot informiert und aufgefordert ihre Wohnungen zu verlassen: «Das Benützungsverbot bleibt in Kraft, bis die Gefahr mit geeigneten Massnahmen gebannt ist. Das Vorgehen erfolgte in Absprache mit dem Regierungsstatthalteramt Interlaken-Oberhasli.»