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Vieles was wir über Frühgeschichten wissen, stammt von Bilder und Symbolen, die vor Jahrtausenden irgendwohin geschmiert wurden. Als die Menschheit sich weiter- entwickelte und das Papier sich als wichtigstes Kommunikations- mittel durchsetzte, wurde das beschmieren von Wänden tabu. Mauern mit Worten zu verzieren galt als Rückfall in unzivilisierte Zeiten, was sicherlich ein Grund ist, warum sich Graffiti so lange gehalten hat. Graffiti wird niemals verschwinden, denn es ist zu wichtigi, und macht den Leuten zu viel Spass. Als Amerika Ende des zweiten Weltkriegs versuchte sich ein blütenreines Äusseres zu verschaffen, begann der Aufstieg von Graffiti. Zuerst war es nur ein Ärgernis für die Bevölkerung. Erst mit der explosionsartigen Zunahme in den siebziger Jahren begannen die ersten Sprayer, sich als Künstler zu verstehen.
Tags waren verwegene Namen, welche die Teenager sich gaben, um sich vor Strafverfolgungen zu schützen. Diese Tags wurden auf jede Mauer, die zu sehen war, gesetzt. So wurde der Bekanntheitsgrad deses Sprayers grösser und grösser. Die meisten Sprayer waren Weisse, doch ein schwarzer Clinton-Schüler, Lonny Wood war einer der ersten, der in ganz New York berühmt wurde.
Diese Kunstform verlor allerdings auch wieder an Interesse und Trendsucher, die versuchten, Graffiti von einem Ärgernis zu einem Luxusprodukt zu verwandeln, suchten nun einen neuen Trend. HipHop ist mit Sicherheit unverwüstlich. Nach dem Graffiti so auf Ablehnung stiess, fand HipHop schnell neue Anhänger.
HipHop wurden und wird auch heute noch oft mit Graffiti vermarktet, zum Beispiel, um Flyer oder Poster zu gestalten. Es gibt auch heute noch einen Bezug zur Kunst, wenn Magic Marker und Spraydosen zum Einsatz kommen, zum Beispiel die Schriftzüge gelangweilter reicher Teenager in Zürich.
HipHop begann also nicht als neue Karrieremöglichkeit, sondern als eine Art, der Welt mitzuteilen, dass man existierte.