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Durch die türkische Militäroffensive im nordsyrischen Kurdengebiet Anfang Oktober haben hunderttausende Menschen die Flucht ergriffen und sind unter anderem in das Departement Deir Ezzor im Osten Syriens geflüchtet. Dadurch hat sich die prekäre Lage in der Region weiter zugespitzt, auch in Bezug auf die Versorgungssituation. Nur ein Fünftel der Bevölkerung verfügt über einen direkten Zugang zu sauberem Wasser. Die Wasserpumpstationen sind nicht mehr funktionsfähig und ein Grossteil der Wasserleitungen wurde zerstört.
Das Schweizerische Rote Kreuz hat in Zusammenarbeit mit dem Syrisch-Arabischen Roten Halbmond ein Projekt zur Sicherung der Trinkwasserversorgung für die ortsansässige Bevölkerung und die intern Vertriebenen ausgearbeitet. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf insgesamt 1,3 Millionen Franken. Die Stadt Zürich will sich mit einem Beitrag von 75 000 Franken beteiligen. Damit können 250 Wassertanks mit einem Volumen von 1000 Liter an rund 2500 Personen geliefert werden. Die Installation der Wassertanks ermöglicht Familien den Zugang zu sauberem Wasser. Weiter werden rund 1400 Hygienekits abgegeben. Die Hygienekits beinhalten Seife, Zahnbürsten, Zahnpasta, Damenbinden und Wasserdesinfektionstabletten. Gemäss der Verordnung über die humanitäre Hilfe im In- und Ausland ist der Stadtrat für die Ausrichtung von Nothilfebeiträgen zuständig. Der Beitrag ist im Budget 2019 enthalten.