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Bereits seit mehr als hundert Jahren werden die Kleine Schliere und ihre Nebenbäche ausgebaut und damit gezähmt. Der Meisibach ist ein Nebengewässer der Kleinen Schliere. Der Abschnitt Meisi bis Hostett wurde von Dezember 2007 bis im Juni 2008 saniert. Dabei wurden Erkenntnisse aus dem Integralprojekt Kleine Schliere und Auswertungen des Hochwassers vom August 2005 berücksichtigt. Das Projekt beinhaltete den Bau eines Geschiebesammlers und einen Gerinneausbau. Der Geschiebesammler mit Holzrückhalt wurde im Gebiet Meisi realisiert. Der Sammler hat eine Kapazität von rund 3000 Kubikmetern. Der Ablagerungsraum wurde bis zu einem Meter über der erwarteten Ablagerungshöhe mit Wuhrsteinen ausgekleidet.
Der Bachlauf unterhalb des Geschiebesammlers wurde bis zur Abzweigung Grundstrasse als Rauhbettrinne ausgestaltet und die Böschung naturnah mit Blocksätzen ausgebildet. Bereits bestehende Uferbefestigungen wurden so weit wie möglich integriert und wo nötig saniert. Unterhalb der Abzweigung Grundstrasse bis zur Hostettlibrücke musste die Sohle im Abstand von rund 15 bis 20 Metern mit Sohlenschwellen aus Blocksteinen gesichert werden. In den Zwischenräumen wurde die Sohle mit losen Schroppen abgedeckt. Die Uferböschung konnte mit Blocksätzen naturnah und möglichst flach ausgeführt werden.
Unterhalb der Hostettlibrücke galt es die Sohle mit Holzschwellen und die Uferböschung mit Blocksätzen zu sichern. Das Projekt wurde zwischen Dezember 2007 und Juni 2008 ausgeführt. Die Kosten belaufen sich auf gut 1,6 Millionen Franken.