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Papageifische
Papageifische bewohnen in grossen Gruppen ausschliesslich tropische Meere. Die meisten Arten leben als Weidegänger an Korallenriffen. Einige bewohnen Seegraswiesen und die oberen Zonen an Felsriffen.
Mit ihren schnabelartigen Zähnen weiden sie die niedrige Pflanzendecke an den freien Kalkoberflächen der Korallenriffe ab. Dabei wird auch das Sediment entfernt.
Auf unseren Tauchausflügen um Koh tao wirst Du sicher Papageienfische sehen.
Andere Arten lassen das Sediment stehen und ernähren sich nur von den Pflanzen, wie den Fadenalgen.
Durch diese Ernährungsweise tragen Papageifische erheblich zur natürlichen Erosion der Korallenriffe bei, sodass das Gleichgewicht zwischen Korallen, Seetang und Algen erhalten bleibt, gleichzeitig schaffen sie die Grundlage für das Wachstum neuer Korallen.
Arten der Gattungen Sparisoma, Scarus sowie der Büffelkopf-Papageifisch (Bolbometopon muricatum) ernähren sich vor allem von lebenden Korallen, sie gelten daher als „schädlich“.
In der Nacht scheiden einige Arten einen Schleimkokon aus, in dem sie sich zur Ruhe begeben. Der Kokon ist vorne und hinten offen, damit das Wasser durchfließen kann. Andere Arten schlafen in Spalten.
Neueren Untersuchungen von Alexandra Grutter et al. von der University of Queensland zufolge dient der Schleimkokon der Abwehr blutsaugender Meeresasseln.
(Quelle: Wikipedia)