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Die Initianten wollen, dass im Gegensatz zu heute nur noch die Schweizerische Nationalbank ganz allein Geld ausgeben dürfte. Damit würde diese Geldausgabe zentralisiert. Die Macht der Nationalbank würde massiv ausgebaut, ohne demokratische Aufsicht. Aber was wäre, wenn sich die Nationalbank verschätzen würde? Es hätte für die Schweiz gravierende, ja verheerende Folgen; es gäbe eine wahre Katastrophe. Mit der heutigen dezentralen Geldschöpfung sind die Risiken breit verteilt.
Zudem würde das Geld knapper und für KMU und Private erheblich schwieriger, einen Kredit zu erhalten. Entsprechend negativ wären die Folgen für die Schweizer Wirtschaft, die Hauseigentümer und folglich auch für die Mieterinnen und Mieter.
Die Schweiz wäre das erste und einzige Land, das ein solches zentralistisches System einführen würde. Dieses Experiment hat noch kein Land getestet und Niemand weiss, ob es überhaupt funktionieren würde. Das Risiko für ein solches Experiment ist schlicht zu hoch.
Heute hat die Schweiz ein stabiles und leistungsfähiges Geldsystem, das sich über Jahrzehnte eingespielt hat. Lassen wir unser heutiges Geldsystem in Kraft. Das heutige System ist dezentral, kundennah und effizient. Über 130 Parlamentsmitglieder aus sieben Parteien lehnen diese Initiative ab.
Ich empfehle Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, diese Initiative ebenfalls klar abzulehnen.