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Dramatische Szenen in Taiwan: Ein abstürzendes Flugzeug mit 58 Menschen an Bord hat in der Hauptstadt Taipeh eine Brücke gerammt und ist in einen Fluss gestürzt. Mindestens 31 Menschen kamen ums Leben. 15 Passagiere konnten gerettet werden, darunter auch ein dreijähriges Kind. Zwölf Insassen werden noch immer vermisst.
Die Maschine krachte kurz nach dem Start vom Songshan-Flughafen in der Innenstadt der Millionenmetropole mit einer Tragfläche gegen eine Verkehrsbrücke und stürzte anschliessend in den Keelung-Fluss. Zur Unglücksursache gab es zunächst keine Angaben.
Schon etliche gerettet
Rettungskräfte versuchten am Abend (Ortszeit) weiterhin, Wrackteile aus dem Wasser zu ziehen und weitere Opfer zu finden. 15 der 53 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden. Sie wurden an Land gebracht und mit Krankenwagen weggefahren.
Behördenchef Lin Chih-ming sagte, dass unter den Passagieren 31 Touristen aus China gewesen seien. Bei der Maschine handle es sich um ein zweimotoriges Turboprop-Verkehrsflugzeug des Typs ATR-72.
Zweites Unglück innerhalb kurzer Zeit
Es ist das zweite Flugzeugunglück für die taiwanesische Airline Transasia innerhalb weniger Monate. Im Juli 2014 war eine Maschine der Fluggesellschaft bei Sturm auf der Insel Penghu in ein Wohngebiet gestürzt, 48 Menschen kamen ums Leben. Damals handelte es sich um eine Maschine desselben Typs wie jene, die in Taipeh abgestürzt ist.
Ein weiteres Unglück mit einem zweimotorigen Turboprop-Flugzeug des Typs ATR-72 hatte sich im Jahr 2002 ereignet. Damals stürzte die Maschine auf dem Weg nach Macao ins Meer; dabei kamen beide Piloten zu Tode. Die Airline besitzt insgesamt elf dieser Flugzeuge, wie die taiwanesische Luftfahrtbehörde mitteilte. Allerdings gebe es bislang keinen Grund, an der Qualität der Maschinen zu zweifeln.