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Kartoffelkrebs (Synchytrium endobioticum) stammt ursprünglich aus der Region der südamerikanischen Anden und wurde in den 1880er-Jahren nach Europa und um 1900 nach Nordamerika eingeschleppt. Seither wurde die Pilzkrankheit auch in einigen Regionen Afrikas, Asiens und Ozeaniens nachgewiesen. Die Hauptwirtspflanze von Kartoffelkrebs ist die Kartoffel (Solanum tuberosum), welche im europäischen Raum inklusive der Schweiz eine wichtige Nutzpflanze darstellt. Typische Krankheitssymptome verursacht durch S. endobioticum sind krebsartige Gewebewucherungen auf den Kartoffelknollen (siehe Abbildung). Verschleppt wird S. endobioticum durch menschliche Aktivitäten wie beispielsweise die Verschiebung von kontaminierter Erde, Pflanzkartoffeln oder Maschinen. In der Schweiz ist Kartoffelkrebs als Quarantäneorganismus geregelt und unterliegt daher der Melde- und Bekämpfungspflicht.
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