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Im Bild der beste Spieler der Runde bezüglich Pass-, Lauf- und Receiving-Yards.
Das Spiel hätte für die Titans nicht schlechter beginnen können: Gleich der erste Pass von Ryan Tannehill wurde abgefangen. Die Bengals nutzen den Turnover für eine Field Goal durch Evan McPherson, legten wenig später ein weiteres nach. Die Titans fanden erst nach einiger Zeit ins Spiel: Derrick Henry, der nach langer Verletzungspause sein Comeback gab, fand den Weg in die Endzone. Nach der Pause bauten die Bengals einen 10 Punkte-Vorsprung auf, dies auch dank eines schönen Touchdown-Laufes von Joe Mixon. Doch eine Interception von Joe Burrow brachte die Gastgeber wieder ins Spiel und Ryan Tannehill glich die Partie mit einem 33 Yards-Touchdown-Pass zu A.J. Brown aus. Im letzten Viertel dominierte die Defenses. So stoppte die Bengals-Defense etwa Derrick Henry bei einem Fourth Down-Lauf. Und eine Interception durch Logan Wilson gegen Tannehill brachte die Gäste schliesslich auf die Siegesstrasse: Bei auslaufender Uhr kickte Evan McPherson die Bengals aus 52 Yards ins erste AFC Championship Game seit 1988. Joe Burrow passte für 348 Yards und eine Interception, Ryan Tannehill für 220 Yards und einen Touchdown bei drei Interceptions. Ja’Marr Chase kam auf 109 Receiving-Yards, A.J. Brown auf 142 Yards und einen Touchdown. Der Titans-Pussrush erzielte neun Sacks, von denen Jeffrey Simmons drei machte. Cincinnati Bengals @ Tennessee Titans 19:16
Eine veritable Defense-Schlacht, in der zweiten Hälfte im Schneegestöber, sahen die Fans im Lambeau Field von Green Bay. In der ersten Halbzeit resultierte nur ein Touchdown-Lauf durch A.J. Dillon beim allerersten Drive der Gastgeber. Danach folgte ein Punt auf den nächsten. Und beim letzten Spielzug vor der Pause blockten die 49ers-Special Teams ein Field Goal von Mason Crosby. Auch in der zweiten Halbzeit dominierten die Verteidungsreihen: Mehr als ein Field Goal auf beiden Seiten gab es nicht. Im letzten Viertel ging 49ers-Head Coach Kyle Shanahan dann volles Risiko und liess in der gegnerischen Redzone einen vierten Versuch ausspielen. Der Versuch scheiterte, doch die Packers konnten mit dem so gewonnen Ball nichts anfangen. Und schlimmer noch: Der folgende Punt wurde von den 49ers geblockt, Talanoa Hufanga konnte den Ball aufnehmen und ihn zum 49ers-Touchdown und damit zum Ausgleich zurücktragen. Und es kam für die Gäste noch besser: Nach einem weiteren Punt der Packers führte Jimmy Garoppolo sein Team nochmals übers ganze Feld und Robbie Gould kickte die 49ers bei auslaufender Uhr aus 45 Yards zum Sieg. Aaron Rodgers passte für 225 Yards, Jimmy Garoppolo für 131 Yars und eine Interception. Aaron Jones erlief 41 Yards und erzielte mit neun Passfängen zusätzlich 129 Receiving-Yards. San Francisco 49ers @ Green Bay Packer 13:10
2004 verteidigte Tom Brady mit den New England Patriots als letzer Quarterback erfolgreich einen Super Bowl-Titel. Mit den Buccaneers wird ihm dies nicht gelingen, schieden die Bucs doch nach einer spannenden Partie gegen die Rams aus. Diese hatten den klar besseren Start in die Partie: Zwei Touchdown-Pässe von Matthew Stafford zu Kendall Blanton und Cooper Kupp, letzterer ging über 70 Yards, trug den Gästen zur Pause eine 17 Punkte-Führung ein. Die Buccaneers-Offense fand hingegen den Rhythmus nie. Nach der Pause brachten dann Fehler der Rams die Buccaneers wieder zurück ins Spiel: Punkt für Punkt konnten die Gastgeber den Rückstand wettmachen. Besonders sehenswert war ein 55 Yards-Touchdown-Pass zu Mike Evans. Der vierte verlorene Fumble der Rams gab Tom Brady dann nochmals eine Chance und der Veteran nutzte sie und 42 Sekunden vor Schluss erzielte Leonard Fournette den Ausgleich für die Gastgeber. Mit dem Sieg wurde es dennoch nichts, denn auf der Gegenseite fand Matthew Stafford zweimal Cooper Kupp mit zwei langen Pässen und bei auslaufender Uhr kickte Matt Gay die Gäste zum Sieg. Stafford passte für 366 Yards und zwei Touchdowns, Kupp kam auf total 183 Receiving-Yards und einen Touchdown. Tom Brady passte derweil für 329 Yards und einen Touchdown bei einer Interception. Los Angeles Rams @ Tampa Bay Buccaneers 30:27
Ein Duell für die Geschichtsbücher lieferten sich die Bills und die Chiefs: Siebenmal wechselte in diesem Spiel die Führung, davon viermal in den letzten zwei Minuten der regulären Spielzeit und der Overtime. Dort gewannen die Chiefs den Münzwurf und mit dem ersten Drive machte Patrick Mahomes die Sache klar: Er fand Travis Kelce für den siegbringenden Touchdown. Neben der Spannung bot das Spiel auch viele Bigplays: So fand etwa Josh Allen Gabriel Davis mit einem Touchdown-Pass über 75 Yards. Patrick Mahomes auf der Gegenseite Tyreek Hill mit einem solchen über 64 Yards. Wie erwähnt besonders spektakulär waren die letzten zwei Minuten im letzten Viertel: Josh Allen fand hier Gabriel Davis für einen Touchdown, doch Mahomes holte sich nur 52 Sekunden später die Führung mit einem Touchdown-Pass zu Tyreek Hill wieder zurück. Allen fand 13 Sekunden vor Schluss aber erneut Davis für die Führung. Mit zwei langen Pässen zu Tyreek Hill und Travis Kelce führte Mahomes sein Team aber nochmals in Field Goal-Reichweite und Harrison Butker schickte das Spiel dann in der Tat in die Verlängerung. Patrick Mahomes passte für 378 Yards und drei Touchdowns und erlief 69 Yards.. Josh Allen passte für 329 Yards und und vier Touchdowns. Alle gingen zu Gabriel Davis, der damit einen neuen Playoff-Rekord aufstellte, und total 201 Receiving-Yards erzielte. Buffalo Bills @ Kansas City Chiefs 36:42 (OT)