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Zürich (awp) - Die Swatch Group steht offenbar vor einem Rechtsstreit mit der UBS. Hintergrund sind Millionenverluste, die der Uhrenkonzern mit Absolute-Return-Produkten erleiden musste, schreibt der "Tagesanzeiger" (Ausgabe 02.09.2010). Die Uhrengruppe hat demnach in Absolute-Return-Anlagen investiert. "Nachdem die UBS keinerlei Anstalten zur Lösung des Problems machte, haben wir Klage gegen sie eingereicht. Wir werden auf unserem Recht beharren", sagte CEO Nick Hayek gegenüber der Zeitung.
Die UBS wiederum sieht sich ans Bankgeheimnis gebunden und gibt sich deshalb zurückhaltend. "Wir äussern uns nicht zu hängigen Verfahren." Sie lässt aber verlauten: "Wir bestätigen, dass eine Klage eingegangen ist." Damit zeichne sich ab, dass sich beide Parteien vor dem Richter wiederbegegnen werden, schreibt der "Tagesanzeiger".
Im Frühling dieses Jahres schrieb die Zeitung, dass Swatch gegen die UBS eine Betreibung in Höhe von 30 Mio CHF eingeleitet habe. Zwar decke Swatch weder die Höhe der Anlage noch jene des Verlustes auf, doch dürfte das Minus etwa der Höhe der Betreibungssumme von 30 Mio CHF entsprechen, heisst es in dem Artikel.
ps/cc
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