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Wie auf der Internetseite der US-Patienten-Organisation Hemophilia Federation of America am Mittwoch zu lesen ist, wurde diese von Genentech über die Todesfälle informiert.
Wie es dort weiter heisst, hat Genentech selbst aktuell nur wenige weitere Informationen darüber, was genau zu den jüngsten Todesfällen geführt habe. Bekannt sei nur, dass die Patienten mit Hemlibra behandelt wurden.
Bei Roche hiess es auf Anfrage, dass nach Ansicht von Ärzten oder Untersuchungsbevollmächtigten in keinem der Fälle die Todesursache etwas mit Hemlibra zu tun gehabt habe. Zwei Patienten erhielten das Arzneimittel bereits während der klinischen Tests, weil sie besonders schwer erkrankt waren.
Ein Todesfall ereignete sich bereits im Jahr 2016, wie es bei Roche weiter heisst. "Wir sind sehr traurig, von diesen Todesfällen zu erfahren und nehmen alle Berichte über Todes- und Sicherheitsfälle sehr ernst." Man informiere die Gesundheitsbehörden, Ärzte und Pflegepersonal sowie die Hämophiliegemeinschaft zeitgerecht und transparent mit Updates über die Sicherheit von Hemlibra. Jeder einzelne Fall von negativen Ereignissen bei einem Menschen, der Hemlibra nehme, beeinträchtige den Gesamtnutzen bzw. das Gesamtrisikoprofil der Medikaments. "Wir werden diese Informationen so schnell wie möglich veröffentlichen."
An der Schweizer Börse gaben die Roche-Papiere zeitweise um 1,7% nach, drehten im weiteren Verlauf jedoch in die Gewinnzone und beendeten den Handel 1,63 % fester bei 221,00 CHF.
hr/rw/jb
Basel (awp)