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Der Beruf Assistentin/Assistent Gesundheit und Soziales (AGS) ist in der Schweiz nicht reglementiert. Es besteht keine Rechtsgrundlage, die vorsieht, dass für die Ausübung dieses Berufs ein bestimmter Ausbildungsabschluss notwendig ist. Dies bedeutet, dass Inhaberinnen und Inhaber eines ausländischen Ausbildungsabschlusses ihren Abschluss nicht anerkennen lassen müssen, bevor sie in der Schweiz eine Arbeit aufnehmen.
Als die frühere Ausbildung in Pflegeassistenz noch bestand, bot das Schweizerische Rote Kreuz den Personen mit einer ausländischen Qualifikation, die eine Äquivalenzbescheinigung für diesen Abschluss wünschten, Ausgleichsmassnahmen an. Als Übergangslösung bietet das Schweizerische Rote Kreuz weiterhin Ausgleichsmassnahmen an, da die ausländischen Ausbildungen nicht mehr mit dem früheren Abschluss in Pflegeassistenz, sondern mit dem neuen Bildungsgang AGS verglichen werden.
Dieses Übergangsangebot gilt bis am 31.12.2015. Alle Vorprüfungen, die bis zu diesem Datum eingereicht werden, werden nach den derzeitigen Kriterien behandelt.
Bedingungen:
Die Vorprüfung muss bis spätestens am 31.12.2015 eingereicht werden.
Die Ausgleichsmassnahmen (Anpassungslehrgang) müssen Sie vor dem 31.12.2016 beginnen.
Seit dem 1.1.2016 ist das Schweizerische Rote Kreuz nicht mehr für die Anerkennung des Berufes AGS zuständig, da es sich gemäss seiner Vereinbarung mit dem SBFI im Wesentlichen nur mit reglementierten Berufen befasst. Ab diesem Datum werden die Anerkennungsgesuche vom SBFI behandelt, das grundsätzlich in Anwendung von Artikel 69b der Verordnung über die Berufsbildung (BBV) Niveaubestätigungen ausstellen wird. Als Voraussetzung für die Abgabe einer Niveaubestätigung wird in dieser Bestimmung verlangt, dass die Dauer der Bildungsgänge vergleichbar ist (im vorliegenden Fall zwei Ausbildungsjahre).