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Der Weg führte an Londoner Wahrzeichen wie dem Regierungssitz Downing Street 10 und dem Parlamentsgebäude an der Themse vorbei. Dies solle als Symbol dafür dienen, dass das Schicksal der Flucht zurzeit 60 Millionen Menschen in aller Welt treffe, sagte Kapoor. Beide wollen die Aktion in anderen Städten wiederholen.
Ai Weiwei lobte Deutschland für den "sehr zivilisierten Umgang" mit Flüchtlingen und forderte die britische Regierung auf, sich in der Frage stärker zu engagieren. Der regimekritische chinesische Künstler hatte im Juli Deutschland besucht und dafür erstmals seit 2011 die Erlaubnis zur Ausreise aus China erhalten.
Eine Retrospektive in der Londoner Royal Academy of Arts ("Ai Weiwei", 19. September bis 13. Dezember) zeigt vor allem Werke, die sich mit seiner Inhaftierung und Themen wie Überwachungsstaaten und Menschenrechte auseinandersetzen.
Ai Weiwei nannte die Flüchtlingskrise eine "sehr ernste Situation". Die westlichen Staaten müssten Instrumente entwickeln, wie sie einander helfen könnten. Es sei ein besserer Ansatz notwendig, die Krise zu bewältigen.