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Nach dem Ende des meteorologischen Winters Ende Februar fällt an den Stationen nördlich und südlich der Alpen immer wieder messbarer Neuschnee (Schneedecke von 1 cm oder mehr). Es können sogar massive Schneefälle sein.
Ein typisches Beispiel dafür war das Wochenende vom 4./5. März 2006, als in der Nordwest-, der Nord- und der Nordostschweiz vielerorts zwischen 40 cm und über 50 cm Neuschnee fielen. An mehreren Messstandorten wurde bei diesem Ereignis die höchste 1-Tages Neuschneesumme in der Messreihe bis 2020 registriert, so zum Beispiel in Basel, Delémont, Zürich und St. Gallen.
Massive Schneefälle im März wurden schon früher beobachtet. So lag zum Beispiel in Bern am 11. März 1931 eine 96 cm mächtige Schneedecke. Das ist der höchste Wert in der gesamten Messreihe.
Im langjährigen Durchschnitt treten im Mittelland der Alpennordseite im März 2-3 Tage mit Neuschnee und im April 1-2 Tage mit Neuschnee auf. Schneefälle ab Mitte April sind selten. Die folgende Tabelle zeigt die Termine des letzten Tages mit messbarem Neuschnee. Ausgewertet wurden die Originaldaten der Periode 1931-2020.