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Getrieben von einer hohen Nachfrage nach Autos, Chips, Halbleiter-Ausrüstung und Kunststoffen sei der Wert der Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr um 16,1 Prozent gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Montag in Tokio mit. Dies ist der stärkste Anstieg seit November 2017.
Im Februar waren die Ausfuhren noch um 4,5 Prozent gefallen. Grund dafür waren vor allem das chinesische Neujahrsfest und das kalte Winterwetter in den USA. Volkswirte hatten im März mit einer Erholung gerechnet, wurden allerdings von der Stärke überrascht. Es legten vor allem die Exporte nach China zu. Die Ausfuhren in das Land des wichtigsten Handelspartners zogen um rund 37 Prozent an.
Ebenfalls deutlich stiegen die Ausfuhren in die Europäische Union (EU), die sich zum Vorjahresmonat um fast 13 Prozent erhöhten. Es war der stärkste Zuwachs seit etwa drei Jahren. Die Ausfuhren in die USA kletterten um knapp fünf Prozent. Die Handelsbilanz Japans wies einen Exportüberschuss von 663 Milliarden Yen (etwa 5,1 Mrd Euro) auf.
Die Daten zeigen, dass der japanische Aussenhandel zum einen von der Erholung der Weltwirtschaft profitiert. Zum anderen sind die Daten verzerrt durch extrem niedrige Werte aus dem Vorjahreszeitraum. Grund ist der scharfe Einbruch des Welthandels infolge der ersten Corona-Welle vor etwa einem Jahr.
(AWP)