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Wildseide
Die Fasern aus den Kokons bereits geschlüpfter Seidenspinner wird als Wildseide bezeichnet. Wildseide ist ein Überbegriff für weitere Seidenarten wie Tussahseide oder Fagaraseide, die jeweils von speziellen Seidenspinnern stammen.
Zentral ist dabei, dass im Gegensatz zur Maulbeerseide die Larven nicht abgetötet werden, sondern die Kokons erst nach dem Schlüpfen weiterverarbeitet werden. Dadurch ist die Seidenfaser nicht mehr unendlich und weist leichte Verdickungen im Gewebe auf, da die einzelnen Seidenfäden zusammengesponnen werden müssen.