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Mit seinem autobiographisch gefärbten Roman «Die Regenbogentruppe» wurde Andrea Hirata zum meistgelesenen Schriftsteller Indonesiens. Er erzählt darin von den Kindern einfacher Fischer und Minenarbeiter, die für ihr Recht auf Schulbildung und somit auf ein besseres Leben kämpfen. In unmittelbarer, sinnlicher Sprache berichtet der Nachfolgeroman «Der Träumer» (Hanser Berlin 2015, aus dem Indonesischen von Peter Sternagel) den weiteren Lebensweg von Ikal und seinen Freunden – von der Arbeit als Hafenarbeiter, um die Oberschule besuchen zu können, dem Leben in Elend und Obdachlosigkeit in Jakarta bis zur Ankunft als Student in Paris. «Der Träumer» gibt Einblicke in ein zerrissenes Land, vor allem aber ist es ein literarisches Plädoyer für Mut, Lebensfreude und den Glauben an die eigenen Träume.
Andrea Hirata wurde auf der Insel Belitung, Indonesien, geboren, wo er auch heute lebt. Er studierte u.a. in Paris und Sheffield, «Die Regenbogentruppe» (Hanser Berlin 2013) wurde in 25 Sprachen übersetzt und in Indonesien verfilmt.
Indonesien ist 2015 Gastland an der Frankfurter Buchmesse.