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Engelbergerthals, gehört dasselbe doch drei verschiedenen Kantonen an: das eigentliche
Engelberg mit 1973 Einwohnern zu Obwalden,
der
untere Teil des
Thals mit
Wolfenschiessen,
Altzellen u. einigen kleineren Weilern zu Nidwalden,
die oberste Thalstufe gegen den
Surenenpass
hin, wie bereits erwähnt, zu Uri.
Letztere Stufe hat aber keine ständige Bevölkerung mehr, sondern dient
nur als Alp und ist also nur im Sommer von einigen Sennen und Hirten bewohnt. Zu der einheimischen Bevölkerung gesellt sich
im Sommer auch eine beträchtliche Fremdenkolonie, denn
Engelberg hat sich zu einem der ersten Kurorte der Zentralschweiz
entwickelt.
Seine ruhige, windgeschützte Lage, seine reine, staubfreie und relativ milde Luft lassen es vor allem
als Luftkurort geeignet erscheinen. Sein herrlicher Gebirgskranz zieht aber auch zahlreiche Touristen an, so dass hier während
der Sommermonate ein recht reges Leben sich entfaltet.
Engelberg ist denn auch mit
Stans u. dem
Vierwaldstättersee durch eine
elektrische Bahn verbunden. Näheres über
Engelberg als Kurort siehe im Artikel
Engelberg, über seine
Bevölkerung im Artikel Obwalden.
(Vergl. Fleiner, Albert.
Engelberg; Streifzüge durch Gebirg und Thal.Zürich
[1890.]).
723 m. Pfarrdorf, über dem romantischen Sittertobel, am
O.-Hang des Hohen
Tannenbergs,
an der Strasse
Waldkirch-St.
Gallen u. 5 km nw. vom Bahnhof St. Gallen. Postbureau, Telegraph, Telephon. 45
Häuser, 402 kathol.
Ew. Das Dorf hat sich seit der Einführung der Maschinenstickerei sichtlich gehoben.
z. T. bewaldet, z. T. mit
Bauernhöfen (so z. B. denen von
Hinter und Ober Engelstock) bestanden.
Früher Engistock genannt nach seinen
Eigentümern, den
Herren von
Engiberg, deren einstiger Sitz (die sog. Burg) als Ruine heute noch auf einem Ausläufer des
Berges
steht und weithin die Gegend beherrscht.
680 m. Zwei Bauernhöfe, auf einer Terrasse mit schöner Aussicht, 4 km sw.
der Station
Nottwil der Linie
Luzern-Olten und 1,4 km nö.
Buttisholz. 15 kathol. Ew. In der Nähe hat man
Mauerreste gefunden, die als römischen
Ursprungs gedeutet worden sind, wahrscheinlicher aber die letzten Ueberbleibsel der
Stammburg des Geschlechtes Engelwart oder Engelwartingen sind, dessen Glieder als Stifter religiöser Anstalten und als freigebige
Förderer religiöser Bestrebungen bis zum 14. Jahrhundert urkundlich erscheinen.
(Kt. und Bez. Neuenburg).
816 m. Gem. und kleines Dorf, auf einem
Vorberg des
Chaumont, 10 km nö. über Neuenburg
und 3 km n. der Station
Cornaux der Linie
Olten-Biel-Neuenburg. Postablage, Telephon. Gemeinde, mit dem
MeierhofLordel: 31
Häuser, 204 Ew.,
wovon 50 Katholiken; Dorf: 13
Häuser, 87 Ew. Enges eine ursprünglich katholische Gemeinde, die der Bürgergemeinde
Le Landeron
zugeteilt war.
Kapelle vom katholischen Pfarrer von
Cressier ministriert; die Reformierten des Dorfes Enges gehören zur Kirchgemeinde
Cornaux, die des
MeierhofesLordel zur Kirchgemeinde
Lignières. Ackerbau und Viehzucht. Schöne Aussicht;
Sommerfrische. Der
Vallon d'Enges ist die Fortsetzung desjenigen von
Voëns und wie dieser in die Schichten des Neocom, Hauterivien
und Valangien eingeschnitten. Unterhalb des Dorfes ein sehr schön sichtbares kleines Valangiengewölbe. Bedeutende Moränenablagerungen.