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Ein «grosser Müller» vereinbarte mit der Herrschaft Altenklingen, die Energie des Aspibaches zu nutzen. Kurze Zeit nach dem Bau der Mühle am heutigen Standort, wurde diese − vermutlich durch einen Brand − bereits wieder zerstört.
Nach dem Wiederaufbau wechselte die Mühle ihren Besitz zur Familie Zollikofer der Herrschaft Altenklingen und wurde fortan von der Familie Germann geführt.
Im Jahre 1883 wurde die Mühle nach über 300 Jahren an Johann Wahrenberger verkauft und ist nun seit über 140 Jahren im Besitz dessen direkten Nachfahren.
Seither überstand die Mühle dank harter Arbeit und Qualitätsbewusstsein viele Herausforderungen, welche in der ganzen Schweiz zum Verschwinden der meisten kleinen Mühlen geführt haben. Heute wird die Mühle von Urs Wahrenberger – dem Urenkel Johann Wahrenbergers – betrieben.
So mahlt die Mühle in Lamperswil weiterhin unermüdlich als eine der letzten verbliebenen Mühlen im Thurgau.