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Die Credit Suisse (CS) will offenbar den Ende Jahr auslaufenden Sponsor-Vertrag mit dem Formel 1-Team BMW Sauber nicht verlängern, schreibt die "SonntagsZeitung".Dieser Inhalt wurde am 23. März 2008 - 13:16 publiziert
Mario Theissen, der Teamchef von BMW-Sauber, mochte zum möglichen Ende der Partnerschaft keine Stellung beziehen. "Spekulationen kommentieren wir nicht." Bei der Grossbank soll der Ausstieg indessen beschlossene Sache sein; gemäss interner Quellen müsse der Beschluss lediglich noch formell von der Konzernleitung verabschiedet werden.
Mit dem Wechsel an der Spitze des Konzerns hat offenbar auch ein Umdenken betreffend Engagement in der Formel 1 stattgefunden. Der neue Credit Suisse CEO Brady Dougan hat mit dem Autorennsport deutlich weniger am Hut als sein Vorgänger Oswald Grübel.
Dougan hat sich, im Gegensatz zu Grübel, bislang weder an den Sauber-Standorten Hinwil und München noch an einem Grand Prix blicken lassen.
Erst Sponsor, dann Teilhaberin
Die Credit Suisse war vor sieben Jahren beim damaligen Sauber-Team eingestiegen - vorerst als Sponsor, dann auch als Teilhaberin.
2001 erwarb die Bank für rund 70 Mio. Franken den von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz abgestossenen Zwei-Drittel-Anteil an der Sauber-Holding.
Mit dem Verkauf des Teams an BMW ging auch die schrittweise Übergabe des von der Credit Suisse erworbenen Anteils einher. Dieses über drei Jahre gestaffelte Geschäft wird 2008 abgeschlossen sein.
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