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Zwei junge Leute, Paul und Virginie, gelangweilt vom Leben in der patriarchalischen Schweiz, verlassen die Welt der Eltern und flüchten immer höher hinauf, «aus dem Flachland des eifersüchtigen und besinnungslosen Konsums in die ‹reinen› Höhen der Berge. Paul liebt seinen bürgerlichen Vater ebenso wenig wie Virginie ihren sozialistischen. Sie improvisieren den schönsten Abenteuerroman, aber im Verlaufe dieses Romans müssen die Alten sterben. Da liegen sie in ihrem Blut (...) und die jungen Elternmörder schreien: ‹Ce n’est qu’un début›.» (Martin Schaub, Vergangenheit und Gegenwart des Schweizer Films 1896-1987, Schweizerisches Filmzentrum 1987)
Nachdem sich Reusser im Mai 1968 bei Protesten in Paris engagiert hatte, übte er in seinem Spielfilmdebüt – direkter und beissender als die älteren Cineasten der Groupe 5 – Kritik an den herrschenden Verhältnissen. Der ironisch-radikale Film polarisierte und erntete sowohl bei seiner Veröffentlichung wie auch 2018 noch, anlässlich der Aufführung der restaurierten Fassung in Locarno, einiges Kopfschütteln. Grund genug für eine Neubetrachtung – nicht zuletzt wegen der beachtenswerten Kameraarbeit von Renato Berta.