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Der Regierungsrat hat mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), den Kantonen St. Gallen und Graubünden und der Interessengemeinschaft Tektonikarena Sardona (IG TAS) im Februar 2020 die Programmvereinbarung 2020–2024 für die Tektonikarena Sardona abgeschlossen. Gemäss Programmvereinbarung erhält die IG TAS aufgrund des eingereichten Programmes einen jährlichen Bundesbeitrag von 400 000 Franken. Der Bundesbeitrag ist an die Erbringung der Leistungen gemäss der Programmvereinbarung gebunden.
Der Bund verlangt eine angemessene Beteiligung der drei Kantone sowie der IG TAS. Diese wird durch die am Weltnaturerbe beteiligten Gemeinden getragen und basiert auf einer Vereinbarung zwischen diesen Gemeinden, die im Juli 2023 ausläuft. Der Kostenteiler von 50 Prozent Bund, 25 Prozent Trägergemeinden und 25 Prozent betroffene Kantone erscheint dem Regierungsrat weiterhin als zweckmässig.
In den Verhandlungen mit dem BAFU haben die drei Kantone Beiträge von je 67 000 Franken pro Jahr, d. h. insgesamt 201 000 Franken pro Jahr in Aussicht gestellt. Das entspricht etwas mehr als 50 Prozent des vereinbarten Bundesbeitrags für die Programmvereinbarungsperiode 2020–2024. Im Budget 2020 und im Aufgaben- und Finanzplan 2020–2024 sind die 67 '000 Franken pro Jahr enthalten.
Der Regierungsrat beantragt nun dem Landrat, den Verpflichtungskredit von 335 000 Franken (5 x 67 000) für das UNESCO-Weltnaturerbe Tektonikarena Sardona zu genehmigen.