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Andreas Haefliger entstammt einer Musikerfamilie und wird für seine Feinfühligkeit, seine musikalischen Erkenntnisse und sein herausragendes Pianospiel geschätzt. Bekannt für seine innovative Programmgestaltung, bringt er eine allumfassende Leidenschaft und Menschlichkeit in seine Konzertauftritte und Aufnahmen ein. Schon in jungen Jahren war er von aussergewöhnlicher Gesangskunst umgeben; dadurch erwarb er die Grundlagen für einen höchst individuellen Klavierklang sowie ein Gespür für natürliche Lyrik, die sein musikalisches Wirken beeinflussen. Kurz nach Abschluss seines Studiums an der Juilliard School trat Haefliger mit den wichtigsten amerikanischen und europäischen Orchestern auf. Als hervorragender Rezitalist unterhält Haefliger regelmässige Verbindungen zum Wiener Konzerthaus und zur Wigmore Hall sowie zu den Festivals in Luzern und Edinburgh. Haefliger ist ein einzigartig einfühlsamer Beethoven-Interpret. Eingesperrt inmitten der Schweizer Alpen filmte er im Jahr 2020 seine Aufführung von Beethovens monumentaler Hammerklaviersonate op 106 und kombinierte diese mit Interviews des Alpinisten Dani Arnold. 2021 veröffentlichte Haefliger beim Label BIS Records, mit dem der Pianist einen Exklusivvertrag hat, seine Einspielung der Beethoven-Sonaten op 31. Haefliger begann seine Aufnahmekarriere bei Sony Classical und war später bei Decca mit dem Takács Quartett wie auch mit Matthias Goerne zu hören, an dessen Seite er den Preis der Deutschen Schallplattenkritik für Schuberts Goethe-Lieder gewann.