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Ein Team von vier Mitarbeitenden war nachts auf dem Heimweg nach Nairobi. Sie kamen von einem Friedensseminar, welches sie unter verfeindeten Stämmen in Nordkenia abgehalten hatten. In der Dunkelheit wollte ein Auto auf der Gegenfahrbahn überholen und übersah das Auto von Phyllis, GOA-Mitarbeiterin, welche am Steuer sass. Frontal knallten die beiden Autos zusammen.
"Bitte betet!", war die Bitte, die wir gemeinsam mit dieser Nachricht aus Kenia erhielten. Und das taten wir.
In Kenia aber auch hier in der Schweiz wurden alle Gebetsnetzwerke informiert, die zur Verfügung standen, um für die Situation einzustehen und um für die vier Verletzten zu beten. Es dauerte einige Stunden, bis die Nachricht bei uns ankam, dass alle vier noch am Leben seien. Gott sei Dank! GOA hatte einen Krankenwagen organisiert, der sich von Nairobi aus auf den dreistündigen Weg zum Unfallort machte, da in der Nähe keine Krankenwagen verfügbar waren. Zum Glück erhielt aber auch ein GOA-Waisenhausleiter diese Nachricht und da er nur wenige Kilometer von der Unfallstelle weg war, machte er sich mit seinem Auto auf um zu sehen wie er in der Zwischenzeit helfen könne. Da die Verletzten transportfähig waren brachte er sie sogleich selbst ins nächste Spital. Dieses war aber so klein, dass es dort keine Möglichkeit gab, innere Verletzungen oder Knochenbrüche festzustellen oder sonst irgendwelche grösseren Untersuchungen zu machen. So wurden die vier GOA-Mitarbeitenden in ein nächstes Spital verlegt, wo dann wenigstens die Wunden versorgt werden konnten. Am nächsten Morgen war es dann möglich, sie nach Nairobi in ein gutes Krankenhaus zu bringen, wo genaue Untersuchungen möglich waren. Zwei von ihnen waren nach dem Unfall bewusstlos, kamen aber bald wieder zu sich. Alle vier hatten offene Verletzungen im Gesicht, zwei an den Beinen und jemand hatte einige Finger gebrochen. Zudem gab es Prellungen und Verstauchungen, aber wie durch ein Wunder gab es keine inneren Verletzungen, kein ernsteres Schleudertrauma und keine bleibenden Einschränkungen. Wer ein Bild der Unfallstelle gesehen hat weiss, dass dies längst nicht selbstverständlich ist. Alle vier sind nun wieder zuhause und teilweise schon wieder arbeitsfähig. Herzlichen Dank für all eure Gebete! Wir und auch unsere Partner in Kenia sind von Herzen dankbar für dieses grosse Wunder.
Um die Behandlungskosten zu bezahlen und um das Auto von Phyllis wieder zu ersetzen, damit sie weiterhin ihren wertvollen Dienst tun kann, sammelt GOA Kenya nun Spenden. Wenn jemand von euch dieses Projekt auf dem Herzen hat, nehmen wir auf unserem Schweizer Konto gerne zweckgebundene Spenden dafür entgegen.