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17 Ziele, das mag auf den ersten Blick viel erscheinen. Bei genauerer Betrachtung muss diese Zahl jedoch als eher bescheiden bezeichnet werden, war dies doch, wie bereits erwähnt, das Resultat eines weltweiten partizipativen Prozesses mit Tausenden Personen. Die Agenda 2030 ist allen Unterzeichnerstaaten gemein, doch wird sie regional unterschiedlich umgesetzt. Während beispielsweise gewisse Länder im Süden für das "Sustainaible Development Goal" or SDG 2 «Den Hunger beenden» Massnahmen gegen das Verfaulen der Kulturen oder gegen Hungersnöte treffen, wird die Schweiz den Schwerpunkt eher auf die Verringerung der Lebensmittelverschwendung legen.
Mit diesen 17 Zielen, die eine mobilisierende Wirkung haben und für alle – Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft – gültig sind, wird erreicht, dass die Initiativen auf lokaler Ebene Teil der weltweiten Bemühungen sind. Ausserdem können alle zur Erreichung der Ziele beitragen, ob Kantone, Gemeinden, Unternehmen oder Bürgerinnen und Bürger. Bereits gibt es mehrere Initiativen im Sinne der Agenda. Als Beispiele können die Integration der SDGs in die Tätigkeitsberichte von Unternehmen sowie das Projekt Coord21, das zum Ziel hat, die Umsetzung der Agenda 2030 auf kommunaler und kantonaler Ebene zu unterstützen, genannt werden.
Im Juni 2018 hat die Schweiz ihren ersten Länderbericht zur Umsetzung der 17 SDGs des Agenda 2030 veröffentlicht. Parallel dazu hat ein Zusammenschluss von rund 40 zivilgesellschaftlichen Akteuren sich entschieden, einen eigenen Bericht zu präsentieren, der Empfehlungen zur Umsetzung des Agenda 2030 enthält. Die Internetseite sdgindex.org veröffentlicht ihrerseits einen jährlichen Bericht zum Stand der einzelnen Länder.
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