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Soufrol
Schwefeltherapie als Unterstützung bei rheumatischen und muskulären Beschwerden sowie bei Hautirritationen
Geschichte von Schwefel
Schwefel als Heilmittel war schon im antiken Griechenland bekannt. Schon in Homers «Odyssee» findet Schwefel Erwähnung. Später nutzten die Römer Sulfur, so der lateinische Name, als Zusatz bei Mineralbädern für Rheuma-Geplagte und verbreiteten die Kultur des heilenden Badens und Trinkens über ganz Europa. Aber erst mit Aufkommen eines wohlhabenden Bürgertums entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts zahlreiche Kurorte, die zum grössten Teil heute noch existieren.
Bedeutung von Schwefel im menschlichen Körper
Schwefel ist ein lebenswichtiges Element – der menschliche Körper besteht zu 0.2% aus Schwefel. Zudem ist er Bestandteil zahlreicher Eiweisse und Enzyme und dadurch an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Der Körper enthält fünf Mal mehr Schwefel als Magnesium und vierzig Mal mehr Schwefel als Eisen.
Medizinischer Nutzen von Schwefel
Gelenke
Schwefel und die Schwefelverbindung Methylsulfonylmethan (MSM) werden bei Arthrose zur Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Erhöhung der Gelenkbeweglichkeit eingesetzt. Organischer Schwefel (MSM) ist in der Gelenkschmiere enthalten und in der Innenschicht der Gelenkkapseln eingelagert. Bei gesunden Gelenken genügt die Aufnahme von natürlichem Schwefel über die Nahrung. Bei arthrotischen Gelenken kann es aber zur Unterversorgung kommen. Die Schwefelkonzentration in einem von Arthrose geschädigte Gelenk ist tiefer als in einem gesunden Gelenk.
Muskulatur
Schwefel (MSM) fördert die Regeneration von Muskeln und Gelenken. MSM wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und antioxidativ, weshalb Muskelkrämpfe, Sportverletzungen und Muskelkater unter MSM-Einfluss erträglicher sind und schneller abheilen.
Haut
Schwefelbäder werden gegen Schuppenflechte und chronische Ekzeme eingesetzt, denn das schwefelhaltige Wasser löst die obersten Hautschichten ab und fördert die Durchblutung. Der in den Bädern gelöste Schwefelwasserstoff kann Körperzellen und -gewebe sehr schnell durchdringen. In der Haut beeinflusst er Abwehr- und Entzündungsvorgänge, was die Wirkung bei Gelenkbeschwerden und entzündlichen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Akne oder seborrhoischer Dermatitis erklärt.