Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03393.jsonl.gz/870

Hallo liebe Community,
ich bin vorhin auf einen (englischen) Artikel gestossen, den ich spannend fand, und dachte, ich frage Euch mal, wie es Euch damit geht.
Das hier ist der Artikel:
https://www.vchri.ca/stories/articles/2019/01/11/controlling-blood-pressure-protects-cognitive-health-after-spinal-cord
In dem Artikel geht es darum, dass die Forschung zu Rückenmarksverletzungen darauf aufmerksam wird, dass viele Betroffene nach Rückenmarksverletzung auch unter kognitiven Probleme leiden. Im Artikel wird ein Zusammenhang zu schwankendem Blutdruck (durch Fehlregulationen des autonomen Nervensystems) vermutet. Laut der Studie leiden wohl bis zu 60% der Patienten mit Rückenmarksverletzungen auch unter kognitiven Einschränkungen (wie das getestet/erfragt wurde, weiss ich leider nicht). Ich kann leider nicht auf den Volltext der Studie zugreifen; ich fände es sehr spannend, ob die Läsionshöhe einen Einfluss hat, die Schwere der Verletzung,...
Ich finde das sehr spannend. "Brain fog", also Konzentrationsstörungen, erlebe ich in Korrelation zu meinen HWS-Beschwerden. Das Problem fing an, als die HWS-Probleme so ausgeprägt wurden, zeitgleich mit den motorischen/koordinativen Problemen und den vielen Fehlregulationen des autonomen Nervensystems. Aber auch im Kleinen merke ich Korrelationen: Ein Tag mit "gut sortierten" HWS-Wirbeln bedeutet bei mir weniger motorische Probleme, weniger autonome Regulationsstörungen und ein klarerer Kopf.
Wie erlebt Ihr das?
Viele Grüße,
odyssita