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Das östliche Mitteleuropa gilt seit dem frühen Mittelalter als slawisch besiedelt. Zuvor kannte man dort germanische Bevölkerungen, über die seit dem 3. Jahrhundert allerdings niemand mehr berichtete. Die Archäologie kann einen deutlichen Kulturwandel im 6. und 7. Jahrhundert beschreiben – von den Objekten bis zu Siedlungs- und Grabformen. Allerdings ist es ihr bislang nicht gelungen, die Veränderungsprozesse direkt zu erfassen. Die Forschungen beeinträchtigt haben zudem die nationalen Erwartungen des 19. und 20. Jahrhunderts.
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