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Für das Timotheus Magazin #33 verfasste ich einen einführenden Artikel.
Der heutige gesellschaftliche Umgang mit Leid ist von Vermeidung geprägt. Leid erscheint als ungewünschte Unterbrechung in der dauernden Suche nach dem nächsten erfüllenden Moment. Wie ist mit unliebsamen Störungen umzugehen? Man muss sie ausblenden. Schon der französische Universalgelehrte Blaise Pascal (1623 – 1662) sprach von der ununterbrochenen Ablenkung des Menschen. Umso nötiger wird das Lesen des Buches Hiob. Es gehört zur Weltliteratur.