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Lymphdrainage
Schon im 6. Und 5. Jahrhundert vor Christus wurde in pythischen Orakeln das Lymphsystem als „weisses Blut“ erwähnt. Der Durchbruch
kam um 1950 herum, als der Physiotherapeut Emil Vodder begann die manuelle Lymphdrainage einzusetzen. Seine Methode wurde aufgegriffen und von Földi, Asdonk und einigen anderen
weiterentwickelt.
Durch neue Untersuchungsmethoden in der heutigen Zeit, konnte die Wirkung der manuellen Lymphdrainage weiter verbessert werden.
Bei der ersten Behandlung wird durch Befragung und begutachten des Ödems die Ursache evaluiert und nachher mit dem Patienten ein adäquater Therapieablauf besprochen.
Die Lymphdrainage wird primären und sekundären Lymphödemen angewandt. Primäre Lymphödeme sind Ödeme, die ihre Ursachen beim Lymphsystem haben.
Sekundäre Lymphödeme haben eine andere Ursache, sie entstehen z.B. nach Operationen, Verletzungen oder bei venösen Problemen.