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Einheitliche, klare Information zum richtigen Zeitpunkt sicher zu stellen ist eine Herausforderung für ein Unternehmen. Nach längerer Abwesenheit wieder anzufangen ebenfalls. Den beidseitigen Bedarf zu wissen woran man ist, nahm ich zum Anlass für eine Information gleich nach meiner Rückkehr. Mein Vorgesetzter gewährte mir ein Zeitfenster vor der versammelten Mannschaft des Bereichs. Ich brauchte rund fünf Minuten für die Information. Selbstverständlich habe ich den Inhalt überdacht und strukturiert:
- Information: Was ist passiert? Warum ist es passiert?
- Fazit meiner Reflektion: Was blieb auf der Strecke? Was habe ich behalten? Was habe ich hinzu gewonnen?
- Wünsche: Was ich mir wünsche und was ich mir nicht wünsche
Aus eigener Erfahrung präzisiere ich. Ich wünsche mir drei Dinge nicht: Erstens unpassende Vergleiche wie „Mein Onkel ist vor 14 Jahren am Morgen tot im Bett aufgefunden worden.“ Höchstwahrscheinlich existieren einige markante Unterschiede zwischen den beiden Fällen. Zweitens freue ich mich, wenn ich nicht schubladisiert werde im Stil von „Ich habe mir schon immer gedacht, dass…“, „weil er…. darum ist er jetzt…“. Drittens nehmen direktive Ratschläge oft mehr die Gestalt von Schlägen als von Rat an: „Jetzt weisst du, dass du… musst“, „du musst … verändern“. Dass ich solche Bemerkungen dennoch prüfe, habe ich hier (Wie ich mit Ratschlägen umgehe) und hier (Einladung in neue Knechtschaften) dargelegt.