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Optionshandel
Optionshandel
Renditen sind wie Stöckelschuhe - Je höher, desto besser.
So heißt es an der Börse.
Optionen sind sicher eine gute Möglichkeit, hohe Renditen - unter Inkaufnahme eines entsprechenden Risikos - zu erzielen.
Hierzu muß man allerdings einige Termini kennen. Namentlich die Funktionsweise und die Risiken von Optionen.
Wichtig ist auch der Unterschied zwischen (börslich gehandelten) Optionen und (i. d. R. nicht börslich gehandelten) Optionsscheinen.
Optionen sind hochattraktive Instrumente, mit denen auch Privatanleger die Möglichkeit haben, nicht nur an steigenden, sondern auch an sinkenden Kursen zu verdienen oder sich abzusichern.
Spekulation mit Optionen
Optionen gehören zu derivativen Finanzinstrumenten, welche einen großen Hebel aufweisen.
Das heißt, sie bieten nebst enormen Gewinnchancen auch ebensogroße Risiken.
Bewahrheitet sich aber Ihre Marktmeinung, daß z. B. die Aktie, auf die Sie eine Kaufoption (engl. "call option") eingegangen sind steigt, realisieren Sie große Gewinne.
Oder aber bewahrheitet sich etwa Ihre Einschätzung, daß in einer Aktie, auf die Sie eine Verkaufsoption (engl. "put option") haben, einbricht, so erleiden die Besitzer dieser Aktie schmerzhafte Verluste, während Sie profitieren.
Aktienoptionen, Indexoptionen, Devisenoptionen, Optionen auf Edelmetalle oder Nicht-Edelmetalle, auf Rohwaren und auf Rohwaren
Gleiches gilt nicht nur für Aktienoptionen, sondern natürlich auch für Optionen auf andere Basiswerte (engl. "underlyings"), die meist in den USA, etwa über einen US-Broker handelbar sind.
Es gibt etwa Devisenoptionen, mit denen man auf das Ansteigen oder Sinken einer Währung gegen eine andere spekulieren kann. Oder Optionen auf Aktienindizies. Auch Optionen auf Edelmetalle, etwa Gold- oder Silberoptionen gibt es.
Im Optionenhandel werden zu guter letzt auch die absolut hochspekulativen Optionen auf Rostoffe börslich gehandelt.
Hierbei handelt es sich um die sog. Königsklasse der Börsenterminspekulation, bei welcher nur Menschen mit guten Nerven teilnehmen sollten. Denn die Optionen auf Rohwaren bzw. sich meist auf die Futures der jeweiligen Rohware. Der Future ist bereits ein Termingeschäft. Die Rohwarenoptionen stellen also sozusagen ein Termingeschäft auf ein Termingeschäft dar. Hierbei wird also nicht auf einen Aktienkurs spekuliert, sondern auf einen Future, der selbst schon ein Börsentermingeschäft ist.
Optionen - nicht bloß Spekulationsinstrumente, sondern auch Absicherungsinstrumente
Neben der Spekulation kann man mit Optionen auch absichern. Etwa ein Aktiendepot.
Haben Sie ein Aktiendepot in US-Dollar und möchten sich gegenüber den Währungsrisiken zum Euro oder zum Schweizer Franken absichern, können Sie mit einer einzigen Devisenoption bereits die Summe von 125.000 USD absichern.
Oder Sie haben ein breitgestreutes Aktiendepot und möchten dieses nicht auflösen, aber sich dennoch gegen fallende Kurse absichern?
Dies können Sie ganz einfach via Indexoptionen tun. Bricht die Börse bzw. der Aktienindex ein, so sind Sie abgesichert.
Oder Sie haben ein Aktiendepot und halten eine Aktie zwar für besonders interessant aber sind der Meinung, daß die reelle Gefahr besteht, daß diese Aktie nach schönen Gewinnen auch rasch einbrechen könnte.
Dann können Sie mit Aktienoptionen auf diese Aktie sich gegen einen allfälligen sinkenden Kurs absichern.
Wie all dies geht und was zu beachten ist hierbei erfahren Sie auf dieser Webseite.