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Geschichte
70er-JahreRegionalplanungsgruppe Mutschellen nimmt den Wunsch nach einer regionalen Sport- und Freizeitanlage in die Planung auf.
1992Gemeindeammännerkonferenz nimmt das Vorhaben aus der Schublade.
1995Die Planungskommission nimmt mit der «Interessensgemeinschaft Regionales Sport-, Freizeit- und Begegnungszentrum Burkertsmatt» (IG-RSM ist ein Zusammenschluss aller interessierten Vereine auf dem Mutschellen) die Arbeit auf. Ein erster Kredit über CHF 60'000 wird bewilligt.
1996 NovemberDie drei Gemeinden Berikon, Rudolfstetten-Friedlisberg und Widen stimmen an ihren Herbstgemeindeversammlungen einem Wettbewerbskredit von CHF 330'000 zu. An den gleichen Versammlungen werden die Satzungen für den als Bauherrschaft und spätere Trägerschaft vorgesehenen Gemeindeverband bewilligt.
Architekt Rolf Mühlethaler gewinnt den Wettbewerb mit dem Projekt «Sport im Park».
1997 September
1997 NovemberDie Gemeinden bewilligen einen Projektierungskredit von CHF 800'000.–
1998 NovemberAn den Gemeindeversammlungen wird über den Landerwerb von CHF 9,1 Mio. und einen Baukredit von CHF 28,5 Mio. abgestimmt. Beide Vorlagen werden in allen drei Gemeinden deutlich gutgeheissen. In Widen und Rudolfstetten-Friedlisberg wird gegen den Baukredit das Referendum ergriffen.
1999 MärzRudolfstetten-Friedlisberg knapp und Widen deutlich, lehnen den Baukredit von CHF 28,5 Mio. ab.
1999 SommerAuf der Basis des gleichen Projektes wird eine reduzierte Variante entwickelt. Gestrichen werden Fitness, Wellness und Sauna. Aus dem Restaurant wird eine Vereinsküche und die Sporthalle wird von 48 x 32 m auf 48,6 x 28 m reduziert.
2000 NovemberAn den Gemeindeversammlungen wird über einen Verpflichtungskredit mit Kostendach von CHF 21,5 Mio. und Bauteuerung abgestimmt. Alle Gemeinden nehmen deutlich an. In Widen wird erneut das Referendum ergriffen.
2001 MärzNach einem heftigen Abstimmungskampf wird das Referendum bei einer Stimmbeteiligung von 75% in Widen klar verworfen und damit der Baukredit angenommen. Nach insgesamt 18 Gemeindeversammlungen oder Abstimmungen (5 in Berikon, 6 in Rudolfstetten und 7 in Widen) von 1995 bis 2001 hat der Souverän der drei Mutschellengemeinden dem Projekt endgültig zugestimmt.
2001 ab AprilDetaillierte Planungsarbeiten werden aufgenommen, das Bewilligungsverfahren und eine Generalunternehmer-Submission durchgeführt.
2002 AprilDie Standort-Gemeinden Rudolfstetten-Friedlisberg und Widen erteilen unter Auflagen die Baubewilligung. Zeitgleich wird auch die Baubewilligung für die Offenlegung des Pflanzerbachs erteilt. Gegen beide Baubewilligungen werden Einsprachen eingereicht. Die juristischen Verfahren beginnen.
2002 SeptemberDie Planungsarbeiten können erfolgreich abgeschlossen werden. Vergabe an einen GU unter Vorbehalt der Baubewilligung wird vorgenommen.
2003 JanuarDer Regierungsrat des Kantons Aargau weist die Beschwerden der Einsprecher ab und bestätigt die Baubewilligung. Die Einsprecher ziehen den Entscheid des Regierungsrates an das Verwaltungsgericht weiter.
2004 FebruarNach Ablauf eines Jahres heisst das Verwaltungsgericht die Beschwerde der Einsprecher teilweise gut und hebt die Baubewilligung auf.
2004 SommerDie Unterlagen zum Projekt werden gemäss den Vorgaben des Verwaltungsgerichtes überarbeitet. Das geforderte Betriebsreglement wird erstellt. Damit die Anliegen der Anwohner optimal berücksichtigt werden können, finden zahlreiche Gespräche mit einer Delegation der Einsprecher statt.
2005 MärzEingabe des Baugesuches an die Gemeinde Widen.
2005 DezemberDie Gemeinden Widen und Rudolfstetten-Friedlisberg erteilen die Baubewilligung.
Einsprache gegen die Baubewilligung von den gleichen Personen, mit denen über ein Jahr Gespräche geführt und das Betriebsreglement überarbeitet wurde.
Die beantragte Sprungbeschwerde, d.h. beide Einsprachen gegen die zwei verschiedenen Projekte werden von der gleichen Instanz behandelt, wird von allen Beteiligten gutgeheissen.