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Kinderspitäler Kantha Bopha,
Dr. med. Beat Richner, Kambodscha
Im Jahr 1992 eröffnete der Zürcher Kinderarzt Dr. Beat Richner im bürgerkriegsversehrten Kambodscha eine erste Kinderklinik “Kantha Bopha” in Phnom Penh. Mittlerweile sind es fünf Kinderspitäler, in denen mehr als 85% der kranken Kinder Kambodschas kostenlos eine hochqualitative medizinische Behandlung erhalten. Im Jahr 2001 wurde in Siem Reap Angkor auch eine Maternité eröffnet.
Was Dr. Richner in diesem von Korruption und bitterer Armut geprägten Land aufgebaut hat, ist für die internationale Entwicklungszusammenarbeit beispielhaft. Die von seiner Stiftung gegründeten und finanzierten Spitäler sind heute Universitätskliniken, in denen medizinisches Personal für ganz Kambodscha ausgebildet wird.
Die Bedeutung dieses Hilfswerks ist unschätzbar – die Zahlen und Fakten sprechen für sich. Die fünf Kinderspitäler (in Phnom Penh und Siem Reap Angkor) und die Maternité in Siem Reap Angkor haben allein im Jahr 2016 folgende Leistungen erbracht:
- Ambulante Behandlungen kranker Kinder in den Polikliniken: 848’393
- Hospitalisationen schwer kranker Kinder: 155’338
- Schwangerschaftskontrollen: 145‘080
- Chirurgische Operationen: 24’348
- Geburten: 23’643
Die Kantha-Bopha-Spitäler sind so effizient, dass sie weltweit das beste Verhältnis Kosten/Heilungsrate aufweisen. Die Sterblichkeitsrate in den Kinderspitälern lag 2016 bei 0,22%.