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AMD hat in Warschau seine ersten Vierkern-Desktop-Prozessoren namens Phenom und die 700er-Mainboards offiziell lanciert, nachdem ATI letzte Woche mit den Radeon HD 3800 eine neue Generation von Grafikchips veröffentlichte. Sie alle sind ein Teil der neuen Spider-Plattform, die erstmals die Zusammenarbeit von AMD und ATI in einer kompletten und abgestimmten Produktreihe präsentiert; Grafikkarten, Chipsätzen der 700er-Serie und Vierkern-Phenom-Prozessoren bilden eine Einheit.
Zum Einsatz kommen vorerst die Modelle Phenom 9600 (2,3 GHz) und den Phenom 9500 (2,2 GHz), deren Verkaufspreise starten ab heute bei 320 Franken für den 9500er und 360 Franken für den 9600er. Mainboards mit dem 770-Chipsatz soll es bereits ab zirka 180 Franken geben, den 790er ab 250 Franken.
Warten muss man noch auf den Phenom 9700. Er soll ebenso wie der Phenom FX, mit dem AMD eigentlich Intel Paroli bieten wollte, Anfang 2008 auf den Markt kommen. Die Prozessoren-Generation krankt ab 2,4 GHz noch an einem Bug im Transaction Lookaside Buffer (TLB) des L3-Caches. Der Fehler tritt im B2-Stepping und voller Auslastung auf, deshalb wird AMD schnellere Prozessoren erst mit dem neuen B3-Stepping ausliefern und vorerst die jetzt erhältlichen Prozessoren mit einem Bios-Patch für Übertakter beliefern. (mro/IW)