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Zwei Tage nach dem Turniersieg in Stuttgart bekundete Roger Federer in seinem Auftaktspiel in Halle keinerlei Probleme. Der Titelverteidiger des Rasenturniers in Westfalen bezwang den Slowenen Aljaz Bedene in 73 Minuten 6:3, 6:4.
Bedene, im aktuellen Ranking die Nummer 72, kassierte im ersten Satz gleich bei erster Gelegenheit das Break. Im zweiten Durchgang hielt er immerhin bis zum Stand von 4:4 mit dem 20-fachen Grand-Slam-Sieger mit, welchem er schon zu Beginn des Jahres beim Australian Open unterlegen gewesen war.
Bedene spielt seit Beginn des Jahres wieder für sein Heimatland. Nachdem er im Frühling 2015 die britische Staatsbürgerschaft erlangt hatte, trat er für das Land an, das während neun Jahren sein Lebensmittelpunkt war. Den neuerlichen Nationenwechsel begründet Bedene mit dem Ziel, in zwei Jahren bei den Olympischen Spielen in Tokio antreten zu können. Unter britischer Flagge wäre dies gemäss Reglement des Internationalen Tennisverbandes ITF ebenso wenig möglich gewesen wie die Teilnahme an Davis-Cup-Begegnungen.
Federer, der Bedene keinen einzigen Breakball zugestand, trifft in der 2. Runde des ATP-500-Turniers in Halle auf Benoît Paire (ATP 48). Gegen den Franzosen gewann er alle fünf bisherigen Direktbegegnungen ohne Satzverlust. Um die vergangene Woche in Stuttgart bei seinem 98. Turniersieg errungene Position als Weltranglistenerster zu behalten, muss der 36-Jährige den Event in Westfalen zum zehnten Mal gewinnen. (pre/sda)