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Papst ändert Amtszeiten in Spitzenämtern katholischer Verbände
Papst Franziskus hat mit einem Dekret die Amtszeit für Leiter in internationalen katholischen Verbänden verkürzt, um unter anderem Machtmissbrauch zu verhindern. Das ging aus dem am Freitag vom Heiligen Stuhl veröffentlichten Papier hervor.
Die Regeln gelten für alle Verbände und Institutionen, die der römischen Kurie unterstehen. An den Spitzenämtern sieht das Dekret, das vom Papst genehmigt wurde, alle fünf Jahre einen Wechsel vor. Zehn Jahre darf dieselbe Person nur in diesem Amt bleiben, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
Mit den Neuerungen will der Papst einen "gesunder Wechsel" in den Institutionen sicherstellen und vermeiden, dass Menschen in den Spitzenämtern ihre Macht missbrauchen. Diözesan- und Landesverbände könnten die Regeln des Dekrets beachten, müssten dies aber nicht, schrieb das Medienportal "Vatican News" unter Bezug auf den Kirchenrechtler Pater Ulrich Rhode. Das Dekret soll in drei Monaten in Kraft treten.