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Cassidy streift durch die Geschichte des amerikanischen Westens und ist zur Stelle, wo man seine Hilfe benötigt. Cassidys Wirkung auf Frauen verleiht seinen Abenteuern zusätzlich erotische Spannung, die man in Western so bisher nicht kannte. 1874, in Westtaxas. An einem warmen Frühlingstag führte Cassidys Weg nach Peacock, einer kleinen Stadt in Westtexas. Während er, scheinbar lässig, seinen Schwarzen über die staubüberzogene Main Street lenkte, wanderten seine Blicke aufmerksam nach links und rechts. Jede Kleinigkeit nahm er in sich auf, und schien sie noch so unbedeutend oder nichtig. Denn gerade Kleinigkeiten waren es, die oft, unterschätzt, entscheidend über Tod oder Leben werden konnten. Der Conestoga-Wagen vor dem Store fiel ihm deshalb sofort auf. Er hatte schon bessere Tage gesehen. Die Plane war verwittert und an mehreren Stellen bereits notdürftig geflickt worden. Dennoch war es nicht der Wagen, der Cassidys Interesse erregte, sondern vielmehr die Frau, die auf dem Bock sass und deren wallendes Haar wie Kupfer in der Sonne glänzte. Sie trug einen flachkronigen Hut auf dem Kopf, den sie weit aus der Stirn geschoben hatte. Das verschaffte Cassidy einen guten Blick in ihr Gesicht.