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Für die Beurteilung einer arbeitsrechtlichen Klage ist das Gericht am Wohnsitz oder Sitz der beklagten Partei zuständig. Es kann aber auch an dem Ort geklagt werden, an dem die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer gewöhnlich ihre/seine Arbeit verrichtet.
Für die Einleitung eines arbeitsrechtlichen Gerichtsverfahrens muss zunächst das Schlichtungsverfahren beim Vermittler durchlaufen werden. Wenn sich die Parteien vor dem Vermittler nicht einigen können, wird dem Kläger die Klagebewilligung ausgestellt. Diese berechtigt ihn, die Klage beim Kantonsgericht einzureichen. Dort richtet sich die sachliche Zuständigkeit nach der Höhe des Streitwerts. Beträgt dieser nicht mehr als 30'000 Franken, so ist der Einzelrichter bzw. die Einzelrichterin des Kantonsgerichts zuständig. Liegt der Streitwert indessen höher als 30'000 Franken, so wird die Angelegenheit durch eine Abteilung des Kantonsgerichts entschieden.
Für Klagen bis zu einem Streitwert von 30'000 Franken stellt das Kantonsgericht ein Klageformular zur Verfügung. Bei einem höheren Streitwert muss eine ausführliche Klageschrift eingereicht werden.