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Zwar sind Plastikflaschen leichter und bruchfester als Glasflaschen, aber sie bestehen aus fossilen Rohstoffen, nicht erneuarbere Ressourcen, bei deren Abbau und Gebrauch enorme Umweltbelastungen entstehen.
Zudem sind Plastikflaschen mit verantwortlich für die immense Plastikverschmutzung. In der Schweiz gehören PET-Flaschen zu den am häufigsten im öffentlichen Raum weggeworfenen Abfallarten, was sich zum Beispiel in Form von Mikroplastik (Kunststoffpartikel, die kleiner als 5 mm sind und sich in Böden und Sedimenten von Seen und Flüssen ablagern) negativ auf die Umwelt, insbesondere auf Flora und Fauna, auswirkt. Deren Entsorgung generiert ausserdem Kosten für die Allgemeinheit.1
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Mehrweg-Glasflaschen im Vergleich zu Einwegflaschen aus Glas, Aluminium und PET die bessere Umweltbilanz haben. Dies gilt unter anderem für die CO₂-Emissionen2, die Umweltbelastungspunkte3 und den angenommenen ökologischen Wert4.