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Pop, Berne
– Am Anfang war der Rhythmus. Der Rhythums der Schweizer Band Puts Marie, für die Nick Porsche als Schlagzeuger spielte. Dann kam die Stimme. Porsche...Read Biography
Biography
Am Anfang war der Rhythmus. Der Rhythums der Schweizer Band Puts Marie, für die Nick Porsche als Schlagzeuger spielte. Dann kam die Stimme. Porsche sang zunächst Background Vocals. Und zuletzt kamen die Worte. Als der Lead-Sänger von Puts Marie nach New York ging, versuchte sich Porsche als Songwriter. Die Erfahrung befriedigte ihn nicht, und so streckte er seine Flügel aus und begann eine Solokarriere.
Zwei Jahre später hat der 31-jährige Deutsche eine atemberaubende musikalische Bandbreite entwickelt, zwei EPs und eine 7" produziert und zahllose Konzerte hinter sich. Porsches Songs reichen heute vom lo-fi Soul («Sorrow») über fragilen Folk («Blood» und «Voice») und Reggae-Elementen («This is What I Got») bis hin zum Michael-Jackson-Cover («Billie Jean»). In seiner Experimentierfreudigkeit hat Porsche auch seinen ganz spezifischen Style entwickelt: Er passt in keine Schublade, jongliert mit Stilrichtungen – und bleibt dennoch bei sich. Seine Originalität kommt nicht von ungefähr. Anfangs schlug sein Herz doch für so unterschiedliche Namen wie The Doors, Grace Jones, Sun Ra oder Bob Marley, und seine erste selbstgekaufte Platte war die Roots- LP «Do You Want More ?!!!???!».
Im Verlauf der Jahre hat Nick Porsche seine Musik verfeinert, und seine ureigene Bühnenpräsenz entwickelt. Begleitet von einer fünfköpfigen Band verleiht er seinen Kompositionen eine vibrierende Spannung. Seine Konzerte sind Orgien aus fantastisch-überraschendem Fanfare-Rock, die vor allem eines deutlich machen: die Unerschöpflichkeit musikalischer Kreativität.