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DirectX 11 schon im April 2009?
Mehr als nur Grafikberechnungen
Moderne Grafikkarten sind nicht mehr nur für die Bilddarstellung zuständig. Mit den leistungsstarken Chips können aufwändige Rechenaufgaben um ein Vielfaches schneller berechnet werden als mit herkömmliche Prozessoren. Doch die Grafikkartenhersteller sind mit dem von Microsoft entwickelten DirectX-Programm extrem eingeschränkt und können so gar nicht das volle Potential der Karten ausschöpfen.
Sowohl nVidia als auch ATI bieten darum den Programmierern Entwicklerkits an, mit denen sich Programme abseits der 3D-Grafik schreiben lassen. Das Besondere daran ist, dass die Programmierung in einfacher Programmiersprache (C/C++) erfolgt. Somit können viele Entwickler die maximale Leistung der Karten besser ausnützen. Auch wäre es zum Beispiel möglich, gewisse Spiele in Linux oder Mac zu portieren und man wäre so nicht mehr zwingend an die Windows- Betriebssysteme gebunden.
Dies scheint aber Microsoft erkannt zu haben und will in der nächsten Version von DirectX den Entwicklern mehr Freiheiten geben. Danach könnten auch Physik-Berechnungen auf den Grafikkarten erfolgen. DirectX 11 soll mit dem Vista-Nachfolger Windows 7 erscheinen, aber auch auf Vista selber laufen. Gerüchten zufolge soll es bereits mit dem auf April 2009 angekündigten Service Pack 2 für Vista geliefert werden. Wahrscheinlich müssen dann aber wieder neue Grafikkarten angeschafft werden und es wird wohl eine ganze Weile dauern bis die ersten Spiele die neue Version unterstützen werden.