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Stress & Sexualität
Stress reduziert das sexuelle Interesse bei Frauen wie Männern (Testosteron - 40%). Abnehmende Libido bei Paaren ist also nicht nur eine Willensfrage, sondern hat auch eine Entsprechung auf der hormonellen Ebene.
Unter Stress sind Männer und Frauen weniger offen für erotische Signale. Es kommt schneller zu kurzem Sex oder Männer brauchen den Sex zur eigenen Stressbewältigung, wodurch bei der Partnerin schnell einmal das Gefühl entsteht, ‚gebraucht’ zu werden.
Bei Frauen nimmt unter Stress die sexuelle Appetenz um ca. 30% ab. Dabei reagieren sie sowohl auf eigenen Stress, wie auch auf denjenigen des Partners. Die Folge sind Erregungsstörungen, Zunahme sexueller Aversionen wie Ekel u.a.
Männer reagieren hingegen meist nur auf den eigenen Stress, nicht auf den Stress ihrer Partnerinnen. Stress korreliert bei Männern kaum mit sexuellen Störungen.
Stressbewältigung in der Partnerschaft hat verschiedene Ebenen. Vereinfacht kann man sagen, dass die Partnerschaftszufriedenheit langfristig markant verbessert wird, wenn die Partner
- einander emotional unterstützen
- besser kommunizieren
- Probleme gemeinsam lösen.