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"Fribourg Sympa" ist ein partizipatives Projekt im Rahmen des kantonalen Programms Communes Sympas - Gemeinsam in der Gemeinde. Es zielt darauf ab, die Lebensqualität zu verbessern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, indem es unter anderem das "Aufeinanderzugehen", den Respekt und die Vernetzung lokaler Akteurinnen und Akteure fördert. Um diese Zielsetzungen zu erreichen, lädt die Stadt ihre Bewohnerinnen und Bewohner ein, im Rahmen einer rund 30 Stunden dauernden Ausbildung, die vom Ausbildungszentrum "L'êtrier" angeboten wird, neue Kompetenzen zu erwerben und/oder bereits vorhandene zu vertiefen. Diese Freiwilligen werden zu "Vernetzerinnen und Vernetzern" ausgebildet, die in der Folge durch ihr Verhalten oder mit konkreten Projekten dazu beitragen, die Lebensqualität zu verbessern und ein besseres Zusammenleben zu fördern.
Ausbildung 2020 im Pérolles-Quartier!
Der vierte Ausbildungszyklus der Vernetzerinnen und Vernetzer beginnt im September 2020. Dieses Jahr konzentriert sich das Projekt auf das Pérolles-Quartier. Die Ausbildung wird gemeinsam mit dem Quartierverein "Habiter Pérolles" durchgeführt und findet nur auf Französisch statt. Deutschsprachige sind willkommen, sofern sie die französische Sprache zumindest mündlich gut beherrschen.
PROGRAMM (auf Französisch)
Was macht eine Vernetzerin/ein Vernetzer?
Vernetzerinnen und Vernetzer sind Personen, die die Ausbildung "Fribourg Sympa" absolviert haben und durch ihr Verhalten oder konkrete Projekte dazu beitragen wollen, die Lebensqualität zu verbessern und ein besseres Zusammenleben zu fördern.
Eine Vernetzerin/ein Vernetzer:
- verbreitet den Geist von "Fribourg Sympa", indem sie oder er die in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse im Alltag, in einer Vereinigung, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft oder anderswo umsetzt;
- setzt ein Projekt, das ihr oder ihm am Herzen liegt, mit der Unterstützung der Projektkoordination um;
- wirkt an Projekten der Stadt Freiburg oder anderen Vereinigungen mit. Die Koordination informiert die Vernetzerinnen und Vernetzer regelmässig über Projekte, an denen sie mitwirken können.
Sie sind über 18 Jahre alt, leben in Freiburg oder haben enge Verbindungen zur Stadt und können sich mit den Werten des Projekts identifizieren? Dann werden Sie Vernetzerin oder Vernetzer! Jedermann ist willkommen. Es zählt einzig der Wunsch, mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Kontakt treten, den Geist von "Fribourg Sympa" verbreiten und sich für ein gemeinsames Ziel engagieren zu wollen.
Aktivitäten
Nach der Grundausbildung werden im Rahmen von Fribourg Sympa im Laufe des Jahres verschiedene Aktivitäten organisiert:
- In der Grundausbildung werden Themen behandelt wie die wichtigen Werte des Projekts, die zwischenmenschlichen Beziehungen, die verschiedenen Lebensarten, das Zusammenleben, die Zusammenarbeit sowie die Kenntnis des sozialen Raums der Gemeinde.
- Jedes Jahr im Frühling wird ein Ausflug organisiert, damit die Vernetzerinnen und Vernetzer von Fribourg Sympa neue Mitglieder kennenlernen und sich austauschen können.
- Jedes Jahr findet ein Treffen mit den Behörden und/oder den Mitgliedern der Kommission Fribourg Sympa und/oder den Akteurinnen und Akteuren eines Quartiers statt.
- Im Herbst organisiert das Ausbildungszentrum "L'êtrier" eine Weiterbildung, die den Vernetzerinnen und Vernetzern aller Gemeinden des Projekts offensteht. Das Programm wird gemeinsam mit den Gemeinden entwickelt und trägt den Vorschlägen und Kompetenzen der Vernetzerinnen und Vernetzer Rechnung.
WEITERBILDUNGSPROGRAMM 2020 (nur auf Französisch)
- Der kantonale Tag "Communes Sympas" findet alle zwei Jahre statt. An diesem vom Ausbildungszentrum "L'êtrier" und der Fachstelle für die Integration der MigrantInnen und für Rassismusprävention IMR gemeinsam durchgeführten zweisprachigen Anlass nehmen sämtliche Gemeinden des Projekts teil.
Unterstützung von Projekten
Zur Entstehung des Projektes
Die Gemeinde Marly hat dieses Konzept unter dem Namen Marly Sympa initiiert. Es wurde 2009 von der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen mit dem Schweizer Migrationspreis ausgezeichnet. Bulle, Estavayer-le-Lac, Düdingen, Villars-sur-Glâne und Wünnewil-Flamatt haben das Projekt anschliessend mit der Unterstützung der kantonalen Fachstelle für die Integration der MigrantInnen und für die Rassismusprävention (IMR) weiterentwickelt. 2015 hat auch Freiburg das Projekt lanciert.
Nachdem sich die Stadt Freiburg 2014 dem kantonalen Projekt angeschlossen hat, wurde eine Kommission eingesetzt, um das Projekt Fribourg Sympa zu begleiten. Sie wird vom Stadtammann präsidiert und setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Gemeindebehörden, Mitgliedern von Vereinen sowie Privatpersonen zusammen.