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Beschreibung
Gehäuse und Mantelrohr aus gepresstem Stahlblech, brüniert. Rückstosslader mit Rollenverschluss. Leitkurvenvisier, einstellbar bis 2000m. Kolben aus geschwärztem Holz, schwarze Kunststoffgriffschalen. Zweibeinstütze aus gepresstem Stahlblech. Auf dem Gehäusedeckel ist das Wappen von Jugoslawien eingeprägt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in der damaligen Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien das MG 42 aus Wehrmachtsbeständen weiterverwendet. Mitte der 50er Jahre, wurde eine neue Fertigungslinie bei Zastava in Kragujevac gebaut. Diese Fertigungslinie nahm 1954 den Betrieb auf.
Das Maschinengewehr MG 53 „Sarac“ ist nahezu identisch mit dem MG 42, weist aber doch einige wenige Unterschiede auf. So wurde das bereits in den Kriegsjahren von Mauser entwickelte Verschlusssperrstück serienmässig eingebaut und weist keine Möglichkeit zur Anbringung von Fliegerabwehr-Visieren auf. Weiter wurde die Bohrung im Rückstossverstärker auf Ø13.5mm vergrössert. Die grössere Bohrung im Rückstossverstärker reduzierte die Feuerkadenz auf ca. 1000 Schuss pro Minute.
Grosse Mengen an MG 53 sind nach dem Zerfall Jugoslawiens in den nachfolgenden Balkankonflikten von allen Seiten verwendet worden. Nach den Unabhängigkeitserklärungen der nördlichen Teilstaaten Slowenien und Kroatien kamen verhältnismässig viele MG 53 auf den Surplus-Markt.