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Sprich: was mit Ihrem Browser toll aussieht, muß noch
lange nicht toll mit anderen Browsern aussehen! Testen
Sie Ihre Seite unbedingt mit den verschiedenen Browsern aus.
Wir übernehmen keinerlei Garantien und können auch
keine Hilfe leisten, bitte um Verständnis.
Klein und
fein
Ohne JavaScript kommen Webdesigner kaum noch aus.
Die kleinen Programme werten Ihre Seiten nicht nur durch
nette Effekte, sondern auch durch Zusatzfunktionen auf,
die Sonst kaum zu realisieren sind.
Zur Geschichte von JavaScript
JavaScript wurde von Netscape zunächst unter dem Code-Namen
mocha, dann unter dem Namen Live-Script entwickelt. Dabei
hat man sich stark an der Programmiersprache Java von Sun
orientiert. Nachdem Netscapes Entwicklung von Sun als "legitimer"
Ableger von Java anerkannt wurde, hat man als endgültigen
Namen JavaScript gewählt. JavaScript Version 1.0 wurde
von Netscape erstmals 1995 in der Browser-Version 2.00 auf
den Markt gebracht. Die weiterentwickelte Version 1.1 ist
mit der Browser-Version 3.0 verfügbar. Mit Netscape
4.0, der sich derzeit im Betatest-Stadium befindet, folgt
JavaScript Version 1.2 .
Auf Basis von JavaScript 1.0 hat Microsoft ebenfalls einen
Interpreter in den Internet Explorer integriert. Von Microsoft
wird die Sprache als JScript bezeichnet.
Leider sind die Sprachumfänge nicht vollkommen deckungsgleich.
Derzeit gibt es noch keine offizielle Norm für JavaScript.
Nach neuesten Pressemeldungen (Ende '96) soll eine solche
Normung jedoch bis Mitte 1997 erfolgen.
Bis dahin gibt es JScript/JavaScript Incompatibilities.
Brandneu: laut Meldung vom 26.06.97 ist der Standard verabschiedet:
ECMA-262 !
JavaScript ist nicht Java
Die folgende Gegenüberstellung ist eine (freie) deutsche
Übertragung des Originaltextes von Netscape.
JavaScript wird zur Laufzeit interpretiert, Java wird bei
der Entwicklung compiliert.
JavaScript ist objekt-basierend und kennt keine Vererbung,
Java ist objekt-orientiert, Objekte vererben ihre Eigenschaften.
JavaScript-Code ist in das HTML-Dokument integriert und
kann auf die (meisten) HTML-Elemente zugreifen. Java-Applets
sind getrennt von der HTML-Seite.
In JavaScript müssen die Typen der verwendeten Variablen
nicht deklariert werden, in Java ist dies erforderlich.
In JavaScript werden Objekt-Referenzen erst zur Laufzeit
geprüft, in Java bereits während der Compilierung.
JavaScript ist objekt-basierend
Bei einem Objekt handelt es sich um die Zusammenfassung
von Werten und Funktionen, die auf diese Werte angewendet
werden können. Im Zusammenhang mit dem Objekt werden
die Werte als Eigenschaften und die Funktionen als Methoden
bezeichnet.
Sicherheitsaspekte
Von Anfang an galt: JavaScript kann nicht auf die Festplatte
des Anwenders schreiben. In der im Netscape 2.00 enthaltenen
Version war es allerdings noch möglich, mit JavaScript
die Verzeichnisse auf der Festplatte zu lesen. Außerdem
war es möglich, die History-Liste (also die Liste der
bisher vom Anwender besuchten URL's) des Browsers auszulesen.
Und schließlich war es in dieser ersten Version möglich,
ohne Zutun des Anwenders Mail's - unter dem Namen des Anwenders
- an beliebige Adressen zu verschicken.
Mit Netscape 2.01 wurden diese drei Möglichkeiten beseitigt.
Über ein gravierendes Sicherheitsloch sowohl in einigen
Netscape- als auch MSIE-Versionen wird unter dem Namen Bell
Labs Privacy Bug berichtet.
Nachdem für diesen Bug Patches von Microsoft und Netscape
vorliegen, geht es weiter mit dem Singapore Privacy Bug.
Und dann war da noch der Santa Barbara Privacy Bug...