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3ème quator avec soprano
Darius Milhaud schrieb 18 Streichquartette, wobei sein drittes Werk aus dem Jahre 1916 im 2. Satz mit Gesang nach Texten von Léo Latil aufwartet.
Die zwei Sätze, überschrieben mit „Très lent“, nehmen ganz Bezug auf den Text der sterbenden Natur, die in den Winter überführt.
Das Werk ist durchaus noch tonal komponiert; alles Melodische, Harmonische und Rhythmische wird in grosser Schlichtheit einbezogen, um dadurch „den romantischen Geist zu verbannen“, wie es
der Komponist selber ausdrückte.
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