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José Mourinho ist bestrebt, wieder als Coach zu arbeiten. Der Portugiese betont aber, dass er auf die passende Gelegenheit wartet und ein Job als Nationaltrainer nicht in Frage kommt.
Im Dezember entliess Manchester United José Mourinho. Auf «Sky Sports» sinniert der Portugiese über seine Zukunft: «Ich habe etwas Zeit zum Nachdenken, Umdenken und Analyse und ich denke, dass "Ze" (Mourinhos Spitzname als Junge) voller Feuer ist.»
«Meine Freunde sagen mir: "Geniesse deine Zeit, geniesse den Juli, August, geniesse, was du nie hattest". Ehrlich gesagt, kann ich es nicht geniessen. Ich bin nicht glücklich genug, um es zu geniessen. Ich vermisse meinen Fussball, ich habe das Feuer», betont der 56-Jährige.
«Das Schwierigste für mich ist, "Nein" zu sagen zu den Möglichkeiten, die ich hatte, um zu arbeiten. Ich muss geduldig sein und auf das Richtige warten,was das Schwierigste war, weil ich in dieser Zeit so oft den Impuls hatte, irgendwo anzufangen.»
Mourinho lernt zwar Deutsch, dies hätte aber nichts mit einem Angebot aus der Bundesliga zu tun, wie er festhält: «Kein Klub wartet auf mich, niemand klopfte an meine Tür.»
Eine der fünf grossen europäischen Ligen müssten es aber schon sein, auch wenn der ehemalige Porto-, Chelsea-, Inter- und Real-Boss nichts ausschliessen will: «Wenn man mir einen Verein in einem anderen Land zeigt, der Champion werden will, etwas Besonderes aufbaut, um diesen Klub in diesem Land auf ein anderes Niveau zu bringen – vielleicht, wer weiss. Aber ich konzentriere mich auf die grossen Ligen. »
Eine Anstellung als Nationalmannschaftstrainer ist hingegen kein Thema für ihn: «Ein Spiel pro Monat? Viel Büro. Keine Spiele. Zwei Jahre auf eine Europameisterschaft warten, zwei Jahre auf eine Weltmeisterschaft ... Aber eines Tages – wenn nicht Portugal, dann ein anderes Land. Denn wenn ich bei einer WM oder EM mittendrin bin, habe ich das Gefühl, dass ich es eines Tages tun will. Andererseits ist nicht der richtige Job für mich ist. Aber vielleicht mache ich es trotzdem eines Tages – und wenn es Portugal ist, wäre ich natürlich sehr stolz.»