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Der zweite Qualifikations-Run von Markus Malin (Fin) dürfte Iouri Podladtchikov noch einmal gehörig ins Schwitzen gebracht haben. Nachdem der Zürcher seine im ersten Run gesetzte Marke von 81,50 Punkten im zweiten Durchgang nicht mehr verbessern konnte, rückte Malin noch bis auf einen halben Punkt an ihn heran – Podladtchikov lag zu diesem Zeitpunkt auf dem 5. Platz und damit auf dem «Schleudersitz».
«Bin sehr erleichtert»
Die Zitterpartie in der Quali begründete Podladtchikov auch mit seinem Trainingsrückstand: «Es war alles sehr knapp mit dem Zeitmanagement und dem Fuss.» Ende November hatte sich der Zürcher beim Training in Tignes eine Knöchelverletzung zugezogen – sein Comeback in Kreischberg sollte der erste Ernstkampf sein.
Bei einigen Landungen im ersten Run habe er den lädierten Fuss wieder etwas gespührt. «Dann beginnst du sofort zu überlegen», so der Olympiasieger von Sotschi. «Ich bin auf jeden Fall sehr erleichtert, denn die Qualifikation war noch nie meine Stärke».
Scherrer auf Platz 2
Deutlich souveräner als Podladtchikov setzte sich Jan Scherrer gegen die 20-köpfige Konkurrenz durch. Der St. Galler erhielt von der Jury schon im ersten Run 88,50 Punkte und konnte seinem zweiten Durchgang somit relativ entspannt entgegen blicken. Schliesslich beendete er den Heat 2 der Quali auf dem 2. Schlussrang.
Hablützel und Haller ebenfalls mühelos
Auch David Hablützel und Christian Haller überstanden in Heat 1 – der bereits am Nachmittag gestartet wurde – den Cut ohne Mühe. Der Zürcher Hablützel brachte sich für den Final bereits früh in eine aussichtsreiche Position, beendete er doch die 1. Tranche der Qualifikation als Zweitbester. Mit seinen 88,00 Punkten aus dem 1. Run setzte er eine starke Marke, an die er bei der Reprise (63,50) nicht mehr herankam. Nur Scotty James aus Australien wurde mit seinem 2. Versuch von der Jury besser bewertet (92,25).
Haller vermochte sich nach Zwischenrang 5 nach dem ersten Durchgang zu steigern und schaffte so die Final-Qualifikation ebenfalls überzeugend.
Rohrer mit ansprechendem Debüt
Die Halfpipe-Entscheidung der Frauen dagegen wird ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne gehen. Verena Rohrer aus Sattel SZ zeigte in der Ausscheidung eine starke Leistung. Trotzdem verpasste die erst 18-Jährige den Final mit den besten sechs.
Die amtierende Juniorinnen-Weltmeisterin belegte bei ihrer ersten WM auf Profistufe in der Qualifikation den 9. Platz von 22 Klassierten.
Sendebezug: SRF, WebExclusive-Livestream, 16.01.15 14:40 Uhr
TV-Hinweis
Verfolgen Sie die WM-Entscheidung in der Halfpipe am Samstag ab 17:50 auf SRF zwei und im Stream auf srf.ch/sport.