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Risiken
Es liegen kaum Informationen betreffend Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen vor. Daher gelten die allgemeinen Infos zu Benzodiazepinen:
Beim Mischen mit anderen Downern (Alkohol, GHB/GBL, Heroin) besteht die Gefahr einer Atemlähmung!
Durch die Einnahme von Benzodiazepinen können zahlreiche unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Zudem besteht bei einer regelmässigen und langfristigen Einnahme ein sehr hohes Risiko für eine physische und psychische Abhängigkeitserkrankung. Benzodiazepine sollten nur nach Verschreibung von Ärzt*innen und nur für kurze Zeit eingenommen werden (max. 4 - 6 Wochen). Eine länger andauernde Einnahme sollte mit den behandelnden Fachpersonen besprochen werden. Die Dosierungen und Wirkdauern der einzelnen Benzodiazepine unterscheiden sich erheblich voneinander.
Nebenwirkungen von Benzodiazepinen können sich wie folgt zeigen: Länger andauernde Müdigkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Einschränkung des Reaktionsvermögens, Überempfindlichkeitsreaktionen, Kopfschmerzen, Schwindel, motorische Schwierigkeiten, Sehstörungen, verlangsamte Atmung, Muskelschwäche, Verwirrtheit, sexuelle Funktionsstörungen, Aggressivität, Wutausbrüche, Ruhelosigkeit, willkürliche Bewegungen, Allergien, Hautprobleme / Ausschläge und Sprech- und Bewegungsstörungen. Einige Benzodiazepine können bei Epileptiker*innen Krampfanfälle auslösen.
Langzeitrisiken/-folgen
Regelmässiger und langfristiger Konsum kann zu einer psychischen und körperlichen Abhängigkeit führen (sehr hohes Abhängigkeitspotential). Durch das sofortige Absetzen des Medikaments nach längerem Gebrauch kann es zu negativen Entzugssymptomen kommen (u.a. Schwindel, körperliche Schwäche, innere Unruhe, Zittern, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwitzen, Übelkeit, Halluzinationen und Depressionen).
Zudem kann es zu Krampfanfällen und Gedächtnisstörungen/-verlust und Antriebslosigkeit (Hangover-Effekte) kommen. Bei einer möglichen Abhängigkeit sollte ein Entzug vorher mit einer Ärztin/einem Arzt besprochen und der Entzug medizinisch begleitet werden. Es ist enorm wichtig, dass die Verringerung der Dosis schrittweise erfolgt.