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Von einer verdächtigen Hautläsion spricht man, wenn sie eine oder mehrere der folgenden Eigenschaften aufweist: Auffällige Muttermale (welche asymmetrisch oder unscharf begrenzt sind, eine unregelmässige Farbe aufweisen, sich rasch verändern, jucken oder bluten), nicht heilende Wunden an typischen Stellen (besonders an sonnenexponierten Stellen wie Kopf, Glatze, Nacken, Dekolletee, Vorderarme und Hände), auffällige Schuppungen, Jucken. Hautveränderungen, insbesondere verdächtige Hautveränderungen, sollten grundsätzlich von einem Arzt - am besten einem Hautarzt (Dermatologe) - untersucht werden.
Von verdächtigen Hautläsionen spricht man vor allem, wenn man den Verdacht auf Hautkrebs hat. Vor allem zur Beurteilung von Muttermalen gibt es dabei die A-B-C-D-E-Regel, die hilft, harmlose Muttermale von verdächtigen Muttermalen zu unterscheiden. A steht dabei für Asymmetrie, verdächtig sind Läsionen, die also asymmetrisch sind. B steht für Begrenzung, verdächtig sind hier Läsionen, die unscharf in die normale Haut übergehen, als Hilfe könnte man sagen, es sind Läsionen, die man nicht eindeutig mit einem Stift umfahren kann. C steht für Colorit, damit ist die Färbung des Muttermals gemeint. Verdächtig sind hierbei Muttermale, die mehrere verschiedene Farben aufweisen. E steht für Erhabenheit, verdächtig sind Muttermale, die sich über das Hautniveau erheben. Immer wieder blutende oder nicht heilende Wunden, auch ohne dass ein Muttermal vorliegt, sind verdächtig für Hautkrebs, allerdings für den sogenannten weissen Hautkrebs, besonders, wenn sie an den typischen Stellen auftreten. Typische Stellen sind dabei vor allem die Körperregionen, die viel der Sonne ausgesetzt sind, also Gesicht, Hände, Unterarme, bei Frauen vor allem auch das Dekolleté, bei Männern typischerweise auch die Kopfhaut.
Eine verdächtige Veränderung der Haut kann durch eine Infektion in oder auf der Haut, beispielsweise einer Warze, verursacht werden. Das Virus einer Warze wird durch Hautkontakt übertragen. Gürtelrose oder Windpocken, die im ganzen Körper auftreten, können ebenfalls verdächtige Veränderungen der Haut auslösen. Muttermale sind Hautveränderungen, die normalerweise seit der Geburt vorhanden sind. Einige verdächtige Hautveränderungen können auf eine Empfindlichkeit oder eine allergische Reaktion zurückzuführen sein, die durch Krankheiten wie Diabetes oder durch eine schlechte Durchblutung ausgelöst werden. Autoimmunerkrankungen wie Psoriasis können auch Veränderungen auf der Haut auslösen. Die meisten Krebsarten werden durch offensichtliche Anzeichen wie Erkrankung, Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Beulen oder Knoten erkannt. Es ist jedoch schwierig, Veränderungen der Haut zu erkennen, da die Veränderung nicht immer offensichtlich ist. Die Erkennung einer verdächtigen Hautveränderung ist schwierig, da diese Veränderung in der Regel nach und nach ohne deutliche Anzeichen erfolgt. Es wird jedoch empfohlen, immer einen Daumen zu verwenden, um Änderungen auf der Haut zu erspüren und dabei zwischen normalen und ungewöhnlichen Details zu unterscheiden. Eine Person sollte auf Läsionen, Muttermale und Flecken auf dem Körper achten und vor allem Details genau untersuchen, die anders aussehen. Andere verdächtige Anzeichen sind Veränderungen, wie eine Blutung, Absonderung oder das Vorhandensein eines Knotens oder einer Beule, Schmerz, Empfindlichkeit oder Juckreiz auf einem Mol. Weitere Anzeichen, die als Warnung betrachtet werden sollten, sind eine neue Schwellung, die über den Rand hinausgeht, Rötung oder eine Empfindlichkeit, welche schwer zu heilen ist. Ein Pigment, welches sich von dessen abgrenzendem Rand in die Haut überall rundherum verbreitet, sollte auch als Warnzeichen wahrgenommen werden.
Verdächtige Hautläsionen können in jedem Lebensalter auftreten. Sollte eine betroffene Person eine den oben genannten Kriterien entsprechende oder eine die ihm anderweitig Sorgen bereitende Läsion beobachten, so sollte er diese von einem Arzt, am besten einem Dermatologen untersuchen lassen. Hält auch der Arzt die Hautläsion für verdächtig, wird sie in aller Regel chirurgisch entfernt. Das entfernte Gewebe wird dann von einem Pathologen unter dem Mikroskop beurteilt. Bestätigt sich der Verdacht, wird der Arzt das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen. Je nachdem, was der Pathologe dabei festgestellt hat, reicht der bisherige Eingriff zur Behandlung aus, manchmal muss noch ein etwas größerer Bereich um die Läsion entfernt werden oder es ist eine weiterführende Therapie (Chemotherapie, Bestrahlung) erforderlich.
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