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Jürg Marti hat sich entschlossen, seinen Posten als Direktor des Bundesamts für Statistik BFS per sofort zur Verfügung zu stellen. Grund dafür ist das angespannte Arbeitsklima (Mitarbeitende beklagten sich über seine frauenfeindlichen Witze), wie das Eidg. Departement des Innern (EDI) bekannt gab. Er verlässt das Amt in gegenseitigem Einvernehmen, um sich beruflich neu zu orientieren und erhält hierfür die übliche Abgangsentschädigung in der Höhe eines Jahreslohns; wohlverstanden auf Kosten des Steuerzahlers.
Sind frauenfeindliche Witze ein gutes Rezept, um Arbeitsverträge in gegenseitigem Einvernehmen aufzulösen und obendrein ein ganzes Jahr gut bezahlten Urlaub zu erhalten? Würde ein normaler Büezer ebenfalls eine übliche Abgangsentschädigung in der Höhe eines Jahreslohnes erhalten?