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Wassermassen in Grossbritannien
- Montag, 7. Dezember 2015, 12:02 Uhr
Im Nordwesten Englands führte der Sturm «Desmond» mit starkem Regen, Überschwemmungen und Erdrutschen zu Evakuierungen in mindestens vier Städten. In der Grafschaft Cumbria mussten mehrere Menschen aus im Wasser steckengebliebenen Fahrzeugen befreit werden.
Grossbritannien setzt angesichts von Überschwemmungen auf die Hilfe des Militärs. «Die Armee ist mobilisiert worden, um denen zu helfen, die vom Unwetter «Desmond» und den Überflutungen betroffen sind», teilte Premierminister David Cameron am Sonntag auf Twitter mit. Eine Krisensitzung des Kabinetts solle sicherstellen, dass alles Notwendige veranlasst werde.
Die Regierung stellte rund 100 schwere Flutwarnungen aus. Im Nordwesten Englands führten starker Regen und Erdrutsche am Wochenende zu Evakuierungen – Hunderte Familien mussten ihre Wohnungen verlassen.
In Carlisle in der Grafschaft Cumbria rief die Polizei die Bewohner dazu auf, in den Gebäuden zu bleiben. Zugverbindungen und Strassen waren blockiert, mehrere Krankenhäuser abgeschnitten. Auch Teile Schottlands und Wales' waren betroffen. Bereits am Samstag war ein 90-Jähriger in London ums Leben gekommen, als ihn offenbar ein Windstoss vom Bürgersteig gegen einen fahrenden Bus gedrückt hatte.
Unwetter in Norwegen
Auch in Norwegen haben heftige Winterstürme für Überschwemmungen gesorgt. Die Wassermassen rissen ganze Häuser mit. Die Behörden ordneten deshalb die Evakuierung mehrerer Ortschaften an. Zahlreiche Strassen mussten gesperrt werden. Über Opfer ist bisher nichts bekannt.