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Tom Holland & The Shuffle Kings
feat. Omar Coleman
Tom Holland ist einer von „Chicago’s hardest working artists“. Aufgewachsen in Chicago’s Southside, begann er im Alter von 13 Jahren Gitarre zu spielen. Neben Muddy Waters nennt Tom Earl Hooker, John Primer und Magic Slim als seine größten Einflüsse. Mit 19 fing er an, professionell in Chicago zu spielen, seinen ersten Gig hatte er mit L.V. Banks in einem Schönheitssalon! Vier Jahre spielte Tom mit Banks, in dieser Zeit lernte er auch John Primer kennen, Muddy Waters letzten Gitarristen.
Der nahm ihn unter seine Fittiche und wurde während zweiter Jahre Toms Lehrmeister in seiner Real Deal Blues Band. In dieser Zeit um 1998 rief Tom Holland auch die erste Formation seiner Shuffle Kings ins Leben, die Band geniesst bis heute einen ausgezeichneten Ruf für ihren „echten“ Chicago Blues. Ende 1999 stieg er für drei Jahre bei Eddy "The Chief" Clearwater“ als Bandleader ein. Längst galt er als einer der besten Sidemen von Chicago und arbeitete auch mit Carey Bell, Phil Guy, A.C. Reed, Byther Smith, Hubert Sumlin und vielen anderen. 2003 holte ihn Harp-Legende James Cotton in seine Band, wo er 10 Jahre blieb. 2013 wurde Tom Holland in die Blues Hall of Fame aufgenommen.
Omar Coleman (*1973, Chicago, IL) gehört zur jüngeren Garde aus der Windy City – und hat sich auch in Windeseile nach einer eigentlich relativ kurzen Karriere zu einem der führenden Harp Spieler in den Staaten entwickelt. Erst seit 2003 tritt er öffentlich auf. Als er kurz darauf auf der Bühne beiläufig sang, wurde er schliesslich auch noch zum Lead Sänger. Entsprechend seinem Alter fügt er seinem Blues oft eine etwas grössere Dosis von tanzbarem Soul-Funk hinzu als ältere Chicagoer Aushängeschilder.
Aufgewachsen ist Omar Coleman mit der Musik von Muddy Waters, Buddy Guy und Junior Wells, Sam Cooke, oder James Brown. Er verinnerlichte die Talente dieser Künstler und wurde schnell von führenden Bluesern wie Billy Branch und Sugar Blue entdeckt und gefördert. Einen Sprung machte seine Karriere als er ab 2010 die Sean Carney Band auf eine Welttournee begleitete.
Mittlerweile hat Omar auch die Liebe zum Komponieren gefunden und schreibt sein eigenes Material – oft im Stil „Warren Haynes trifft Al Green“. Längst hat er sich etabliert und mit Legenden wie Robert Cray, Buddy Guy, Koko Taylor, Ruth Brown und Robert Randolph brilliert. Mit einer Stimme, die „älter“ klingt als er ist, seinem Können an der Harp und nicht zuletzt durch seine Interaktion mit dem Publikum sorgt Omar regelmässig für Begeisterung.