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Die Produktion in Mexiko könnte schon im Mai beginnen, wie Russlands staatlicher Direktinvestmentfonds RDIF im Twitter-Konto, das den Namen des Impfstoffes trägt, schrieb. In Mexiko werden bisher die Impfstoffe von Astrazeneca und Cansino – für den Gebrauch in Lateinamerika beziehungsweise in Mexiko – abgefüllt. Insgesamt sechs Präparate sind in dem nordamerikanischen Land für den Notfallgebrauch zugelassen.
Als erstes Land Lateinamerikas begann Argentinien vor wenigen Tagen mit der Herstellung von Sputnik V. In Brasilien hingegen, dem bevölkerungsreichsten Land Lateinamerikas, untersagte am Montag die zuständige Behörde die Einfuhr des russischen Mittels, weil es an Daten zu Qualitätskontrolle, Sicherheit und Wirksamkeit fehle. Sputnik ist nach Angaben aus Moskau bereits in 62 Ländern zugelassen. Auch Deutschland führt Gespräche über mögliche Lieferungen des Impfstoffs.
Mexiko bestellte Ende Januar 24 Millionen Dosen Sputnik V von Russland. Mehr als eine Million Dosen des Vakzins – von insgesamt knapp 17 Millionen in Mexiko verabreichten Impfdosen – wurden bereits eingesetzt. Etwa 4,7 Prozent der rund 126 Millionen Einwohner Mexikos sind bislang vollständig gegen das Coronavirus geimpft – in Deutschland sind es 7,4 Prozent der Bevölkerung.