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Beim WM-Qualifikationsspiel für die Basketball-WM in China kam es zu einem Eklat. Bei der Partie zwischen Australien und den Philippinen flogen Fäuste und auch Stühle wurden als Wurfgeschosse eingesetzt.
Der Auslöser: Im dritten Viertel führten die Australier souverän mit 79:48. Eigentlich ein sicherer Vorsprung, den die Aussies sicher über die Zeit bringen sollten. Doch dann kam es zu einem Offensivfoul an Australiens Chris Goulding. Sein Gegenspieler streckte ihn unzimperlich mit einem Ellbogenschlag zu Boden. Zu viel für Chris' Teamkollegen Daniel Kickert, der sofort zur Stelle war und den Filipino schlug.
Ein NBA-Star war ebenfalls in die Schlägerei verwickelt. Thon Maker von den Milwaukee Bucks sprang mit dem Knie voran in einen Gegenspieler.
Nach den hässlichen Szenen unterbrachen die Schiedsrichter das Spiel für eine halbe Stunde und schickten insgesamt 13 Spieler – neun Filipinos und vier Australier – vorzeitig unter die Dusche.
In Unterzahl setzten die Philippinen die Partie mit nur drei Feldspielern vorerst fort. Beim Stand von 89:53 für Australien begingen zwei Filipinos ihr fünftes Foul. das im Basketball gleichbedeutend mit dem Platzverweis ist. Da das Team fortan nicht mehr genügend Feldspieler auf dem Platz hatte, kam es zum Spielabbruch und zum Sieg für Australien.
Der Basketball-Weltverband Fiba hat eine Untersuchung eingeleitet.
(nfr)