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Im Jahr 1996 nahm die Idee von Daniela Constantinescu und Robert Frischknecht langsam aber sicher Gestalt an. Sie wollten ein einzigartiges Projekt in der rumänischen Kleinstadt Turda verwirklichen: Eine kleine Siedlung mit 7 Familienhäuser und einem Zentralgebäude. Sie gründeten eine Schweizer und eine Rumänische Stiftung und kauften ein rund 19'000 m2 grosses Gelände am Rande der Stadt.
Man ging in die Planung, begann mit dem Fundraising in der Schweiz, organisierte Schweizer Handwerker, welche sich an den Arbeiten beteiligten. Und so wurde schon bald der Grundstein für das erste Haus gesetzt.
Allerdings war es ein sehr beschwerliches Projekt. Viele Stolpersteine mussten aus dem Weg geräumt werden, die Bautätigkeiten zogen sich in die Länge. Im November 2005 konnnte das fertige Haus dann endlich feierlich eröffnet werden. Stiftungsgründer Robert Frischknecht konnte diesen festlichen Tag leider nicht mehr erleben: er ist im Sommer 2005 einem Krebsleiden erlegen.
Auch nach der Eröffnung ging es nur schleppend weiter: das Haus stand mehrer Monate leer bis dann im 2006 die ersten alten Menschen einziehen konnten. Die Finanzierung der Betriebskosten durch den Staat Cluj-Napoca war sehr schwierig und musste immer wieder erneut erkämpft werden. So musste das Haus nach rund 6 Betriebsjahren vorerst wieder geschlossen werden. Es fehlen die bereits mehrfach zugesprochenen Zahlungen von Stadt und Kanton. Das Haus "Robert Frischknecht" ist leider bis heute nicht wieder bewohnt.