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Väterliche Beteiligung an der Familienarbeit – Chancen und Hindernisse in der Schweiz
Die Bedeutung der väterlichen Beteiligung innerhalb der Familie und Möglichkeiten ihrer Förderung durch die Soziale Arbeit
Gemäss medialer Berichte, haben sich traditionelle Familienrollenbilder in der Schweiz in den vergangenen Jahren immer mehr aufgelöst. Dennoch sind aktuell rund 80 % der Väter Vollzeit erwerbstätig, im Gegensatz zu lediglich 12 % der Mütter, welche weiterhin den grössten Anteil der Familienarbeit übernehmen. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Familienstrukturen es Vätern in deutlich geringerem Masse ermöglichen, sich nach einer Geburt der Familie zu widmen. Auch liegt die hiesige Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit deutlich unter dem europäischen Durchschnitt. In der vorliegenden Arbeit wird daher an Hand einer Literaturrecherche der Frage nachgegangen, worauf diese Situation zurückzuführen sein könnte und wie die väterliche Beteiligung an der Familienarbeit gefördert werden kann, wobei insbesondere Handlungsoptionen für die Soziale Arbeit aufgezeigt werden. In einem ersten Schritt wird anhand der derzeit vorhandenen Fachliteratur zu diesem Themenbereich aufgezeigt, welche positiven Effekte sich durch die väterliche Beteiligung an der Familienarbeit zeigen. Dabei wird festgestellt, dass diese die Unabhängigkeit der Mutter, die Gesundheit des Vaters und die psychosoziale Entwicklung des Kindes förderlich unterstützt. Die väterliche Beteiligung an der Familienarbeit wird weiter wesentlich durch Familienstrukturen und insbesondere einen Vater- oder Elternurlaub beeinflusst. Bezüglich dieser strukturellen Gegebenheiten, ist in der Schweiz eine andere historische Entwicklung als beispielsweise in Deutschland und Schweden zu beobachten, worauf in dieser Arbeit eingegangen wird und daraus resultierend, Schlüsse für die derzeitige Situation in der Schweiz gezogen werden.