Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03372.jsonl.gz/225

Das Internationale Friedensbüro (wohl bekannter unter seiner englischen Abkürzung IPB) mit Sitz in Genf veranstaltete am ersten Oktoberwochenende in Berlin einen viertägigen Weltkongress. Mehr als 800 Teilnehmende besuchten die Dutzenden von Veranstaltungen, Workshops, Plenumsdiskussionen. Auch die GSoA war vertreten.
Unter dem Titel «Disarm! For a climate of peace» wurden die verschiedensten Aspekte internationaler Friedensarbeit besprochen. Hauptfokus des Anlasses waren die enormen globalen Rüstungsausgaben von mehr als 1600 Milliarden Franken im letzten Jahr. Mit einer Umverteilung dieser enormen Mittel liessen sich globale Probleme wie Hunger, Wasserknappheit und Klimawandel auf einen Schlag lösen. In verschiedensten Veranstaltungen wurden Wege gesucht, um diese Finanzmittel den Händen der Militaristen zu entreissen und der Lösung der globalen Probleme zuzuführen. Am Kongress zeigte sich einmal mehr: Beispiele für die erfolgreiche Verhinderung von Rüstungsprojekten, wie die gewonnene Abstimmung gegen die Beschaffung der Gripen-Kampfflugzeuge in der Schweiz, haben international eine hohe Strahlkraft und geben Menschen in anderen Ländern Hoffnung, sich zu engagieren. Dies zeigt die Bedeutung jeder einzelnen lokalen Aktivität gegen die sinnlose Verschwendung finanzieller Mittel durch die globalen Rüstungswettläufe.