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Die traditionellen belgischen Kartoffelfritten könnten bald drei Zentimeter kleiner sein als normal, warnen die Landwirte. Pierre Lebrun, Leiter des wallonischen Kartoffelanbauer-Verbandes, sagte, dass niedrigere Niederschläge die Erträge der Ernte um 25 Prozent gesenkt hätten, wie BBC am Mittwoch berichtet.
«Weil die Kartoffeln im Moment kleiner sind, werden wir alle kleinere ‹Frites› essen müssen», sagte er der Zeitung Sudpresse. Lebrun sagte, die Trockenheit habe auch die Arbeit der Landwirte in anderen Ländern erschwert: «Es ist dasselbe in Südengland, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland».
«Es ist eine Katastrophe auf den Feldern, die die Bauern nicht bewässern konnten. Wir verzeichnen Verluste von rund 30 Prozent», sagte Romain Cools, der Generalsekretär von Belgapom, dem grössten Kartoffelzüchter des Landes, der Zeitung.
Im vergangenen Monat berichtete die Zeitung «Guardian», dass Belgien bei der EU einen Antrag auf Soforthilfe zur Bewältigung der Dürre gestellt hat.
«Frites» sind ein typisch belgisches Gericht, das oft mit Mayonnaise gegessen wird. Sie sollen ihren Ursprung in Namur im frankophonen Belgien haben, wo die Einheimischen vor allem frittierten Fisch liebten. Als der Fluss Maas im Jahr 1680 über einen kalten Winter gefroren war, sollen die Menschen stattdessen Bratkartoffeln gegessen haben. (whr)
Ein nun aufgedecktes Schleppernetzwerk hat nach Angaben der österreichischen Polizei mehr als 700 Menschen illegal ins Land gebracht. Die meisten davon hätten sich weiter auf den Weg nach Deutschland gemacht, wie ein Polizeisprecher im niederösterreichischen St.Pölten am Samstag berichtete. Innerhalb weniger Tage seien 15 mutmassliche Schlepper festgenommen worden, die Menschen aus Syrien, dem Libanon und Ägypten transportiert hätten.