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Christoph Haffter (M.A.) studierte Philosophie und Musikwissenschaft in Basel, Paris und Berlin. Seinen Master in Philosophie schloss er an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit zur Frage der Materialität der Musik ab. Systematisch arbeitet er zu Problemen der Ästhetik, insbesondere der Philosophie der Gegenwartskunst und Musikphilosophie sowie Fragen der Metaphysik und Erkenntnistheorie, historisch interessieren ihn der nachkantische Diskussionszusammenhang um 1800 (Transzendentalphilosophie, Romantik, Idealismus), Kritische Theorie und Hermeneutik sowie die französische Philosophie des 20. Jahrhunderts. Er ist seit 2015 Mitglied der eikones Graduate School und Redakteur der Musikzeitschrift dissonance.
Aus den Fugen
Fragment, Ironie und Reflexion sind die Schlüsselbegriffe der frühromantischen Kunstphilosophie. Sie formulieren eine Theorie des Kunstwerks als negatives Bild des Absoluten. Eine solche Theorie schliesst die Negation des Werks in dessen Begriff mit ein. Deshalb kann eine Philosophie der zeitgenössischen Musik, an einen solchen Begriff anschließen.