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Ein langer Tunnel, ein leeres Parkhaus, schnell steigt ein Gefühl von Ungewissheit und Bedrohung in einem auf. Architekten versuchen, solche Situationen mit Licht und Farbe zu entschärfen. Eine weitere Möglichkeit bleibt oft ungenutzt: Klang.
In meinem Projekt untersuche ich, wie sich die Wahrnehmung solcher Nicht-Orte (Marc Augé, 2010) im Zusammenhang mit Klang verändert. Ich kombiniere Techniken aus den Disziplinen Interaktions-Design und Sound-Design, um Passanten eines solchen Ortes mit einer interaktiven Klang-Installation zu konfrontieren. In offenen Interviews und Videoaufzeichnungen konnte ich eine bewusstere Auseinandersetzung mit dem Raum beobachten. Die neue Raumwahrnehmung fördert das Wohlsein der Passanten, erhöht somit das Gefühl von Sicherheit, begünstigt die soziale Interaktion und könnte dadurch auch ein Ansatzpunkt für die Planung von urbanen Nicht-Orten sein.