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Der Schauspieler Denzel Washington war schon immer in der Lage, bedrohliche Rolle zu übernehmen. In «Equalizer 3», dem neuen Spielfilm von Regisseur Antoine Fuqua, spielt er Robert McCall, einen pensionierten US-Geheimdienstler, der mit seinen Agenten-Fähigkeiten normalen Bürgern hilft. Der Film beginnt mit einem Massaker in einem Landhaus in Sizilien, für das Robert verantwortlich ist. Als er das Gebäude verlässt, wird er selbst angeschossen und verwundet, aber von einem freundlichen älteren Arzt gerettet, der ihn in eine bezaubernde kleine Stadt am Meer bringt.
Dort erholt sich Robert von seiner Verletzung und freundet sich schnell mit den Bewohnern an, für die er wachsende Sympathie entwickelt. Er beschliesst, sich dort für den Rest seines Lebens niederzulassen. Doch die örtliche Mafia hat Pläne für den Ort und bedroht die Idylle. Sie schüchtert alle ein, die ihren Besitz nicht an sie abtreten wollen. Das versetzt Robert in Wut, und es folgen epische Gewaltausbrüchen.
Der Film hat besonderen Charme, weil er langsam beginnt und sich zu einem lohnenden Finale aufbaut, in dem die Rache die zum Tode verdammten Schergen trifft. Die Mimik des Hauptdarstellers und die Ausdrucksweise seines Charakters sind überzeugend. Von den drei «Equalizer»-Filmen ist dies der zweitbeste und auf jeden Fall einen Kinobesuch wert. (as)