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Systematik
|Ordnung||Lepidoptera|
|Familie||Nymphalidae|
|Unterfamilie||Nymphalinae|
|Gattung||Siproeta|
|Art||Siproeta epaphus|
Sein lateinischer Name „epaphus“ stammt von einer Figur aus der griechischen Mythologie, Epaphos. Dieser war der Sohn von Zeus und Io und der Gründer der Stadt Memphis in Ägypten.
Beschreibung
Der Schokoladenfalter ist ein Schmetterling mit einer Flügelspannweite von 7 bis 8,5 cm. Die Vorderflügel sind zweifarbig: dunkelbraun zur Basis hin und hellbraun-orange in der oberen Hälfte. Die beiden Farben sind durch einen cremeweißen Streifen voneinander getrennt. In dem braunen Teil befinden sich kleine bläuliche Punkte. Die Hinterflügel sind dunkelbraun mit einem cremeweißen Band, welches das Band der Vorderflügel fortsetzt. Die Unterseite der Flügel ist hellbraun und weist die gleiche Musterung wie die Rückenfläche auf. Die Hinterflügel weisen zusätzlich eine feine orangebraune Linie auf, die entlang des weißen Streifens verläuft, sowie eine zweite weiße Linie, die vom äußeren Rand ausgeht und nach oben hin verblasst. An der Spitze der Hinterflügel befindet sich ein kleiner Schwanz.
Die Raupen sind braun mit orange-gelben, verzweigten Dornen. Sie haben drei Dornen pro Segment. Der Kopf ist schwarz mit einem Paar nach hinten gebogenen Hörnern.
Die Puppen sind blassgrün mit vielen schwarzen Punkten. Sie haben orangefarbene Dornen an der Basis und schwarze an der Spitze.
Biologie
Der Schokoladenfalter ist ein tagaktiver Schmetterling. Bei schönem Wetter ist er besonders aktiv. Sein Flug ist schnell und leicht, unterbrochen von Phasen, in denen er segelt. Er patrouilliert in der Regel 1-2 m über dem Boden auf der Suche nach Blumen, von denen er sich ernähren kann. Er wird oft von Vögeln gejagt.
Dieser Schmetterling ernährt sich vom Nektar verschiedener Pflanzen. Am liebsten besucht er Blumen der Gattungen Cordia, Stachytarpheta, Impatiens, Lantana und Croton. Er ernährt sich auch von fermentierten Fruchtsäften. Es kommt vor, dass die Männchen Wasser und Mineralsalze aus feuchtem Sand trinken.
Die Raupen ernähren sich von den Blättern verschiedener Pflanzen aus der Familie der Akanthusgewächse (Acanthaceae), wie z. B. Ruellia sp, Blechum sp, Acanthus sp, Justicia sp und Hygrophila sp.
Bei den Schmetterlingen aus der Familie der Edelfalter (Nymphaliden) ist das vorderste Beinpaar verkürzt und wird zur Reinigung es Kopfes benutzt. Sie benutzen also nur vier Beine für die Fortbewegung.
Lebensraum
Das Verbreitungsgebiet des Schokoladenfalters erstreckt sich von Mexiko bis Peru und Brasilien.
Man findet ihn in feuchten Wäldern und gestörten Lebensräumen in Höhenlagen zwischen 400 und 1’800 Metern. Er ist häufig an Waldrändern, entlang von Straßen, auf Weiden und an Flussufern anzutreffen, wenn die Vegetation dort dicht ist.
Bedrohung
Nicht definiert