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Auf einem Lehmboden im Versuchsgebiet «Chaiblen» in Tänikon wurden ortsüblich intensive und integrierte Produktion in drei Fruchtfolgen miteinander verglichen. Die Ergebnisse von zwei fünfjährigen Fruchtfolgeperioden zwischen 1991 bis 2000 zeigten im integrierten Verfahren bei Kunstwiese keine, bei Silomais geringe und bei Getreide und Raps bedeutende Ertragseinbussen. Die reduzierten Kosten bei der Düngung und dem Pflanzenschutz kompensierten aber zusammen mit den Extensobeiträgen die Mindererlöse weitgehend. Die Fruchtfolgen beeinflussten die prozentualen Ertragseinbussen bei der Extensivierung des Weizen- und Silomaisanbaus nur wenig.
Pflanzenbau
Stucky T., Hochstrasser M., Meyer S., Segessemann T., Ruthes A. C., Ahrens C. H., Dahlin P., Pelludat C.
Der Wurzelgallennematode Meloidogyne incognita verursacht Schäden in Feld- und Gewächshauskulturen. Agroscope-Forschende entwickelten einen neuen Screening-Test, um Bakterien zur Bekämpfung dieser Agrarschädlinge zu identifizieren.
Bei der CULTAN-Düngung wird Stickstoff als Ammoniumlösung in den Boden injiziert. Mehrjährige Versuche von Agroscope zeigen, dass das Verfahren die Stickstoffauswaschung um durchschnittlich 38 % reduziert, ohne die Erträge zu beeinträchtigen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.