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Prinz Andrew scheitert mit Antrag gegen Klage
12.1.2022
Prinz Andrew ist mit dem Versuch gescheitert, eine US-Klage wegen Missbrauchsvorwürfen im Fall Epstein gegen ihn zu stoppen. Ein Gericht in New York wies Einwände von Andrews Anwälten zurück.
Lange war nicht klar, ob Prinz Andrew sich im Zivilprozess in New York um den Missbrauchsfall Epstein/Maxwell verantworten muss, hatte der britische Blaublüter doch eine aussergerichtliche Vereinbarung getroffen. Bei dem Deal wurde vereinbart, dass keine weiteren Personen im Zusammenhang mit den Missbrauchsvorwürfen zivilrechtlich belangt werden können. Im Gegenzug erhielt Giuffre 500'000 Dollar. Dieser Deal ist allerdings nichtig, hat das Gericht in New York jetzt entschieden.
Zur Erinnerung: Dem drittgeborenen Sohn der Queen wird vorgeworfen, Virginia Giuffre im Jahr 2001 mehrfach sexuell missbraucht zu haben, sie war damals erst 17 Jahre alt. Der Prinz hat dies immer abgestritten.
Es könnte Andrew Millionen kosten
Sollte der 61-Jährige verlieren, könnte seine Anklägerin eine Entschädigung erhalten, die sich nach Einschätzung von Rechtsexperten auf bis zu 3 Millionen Pfund, also rund 3,6 Millionen Euro, belaufen könnte.
Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Andrew in letzter Minute ein Angebot für eine aussergerichtliche Einigung in beträchtlicher Höhe eingeht, schreibt die englische Zeitung «Mirror». Gespräche darüber hätten allerdings noch nicht stattgefunden.
SDA/che