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Zwischen der Anzahl Zigaretten und dem Risiko für Lungenkrebs besteht eine klare, linear dosisabhängige Beziehung. Anders sieht es beim kardialen und zerebrovaskulären Risiko aus.
In einer grossen Metaanalyse konnte gezeigt werden, dass das Risiko für koronare Herzerkrankungen und Schlaganfälle bei Wenigrauchern (1-4 Zigaretten täglich) im Vergleich mit starken Rauchern (20 Zigaretten täglich) überproportional erhöht ist. Bei einer Zigarette pro Tag entspricht das kardiovaskuläre Risiko bei Männern 46% und bei Frauen 31% von demjenigen starker Raucher. Bezüglich Schlaganfall sind es 41% bei Männern und 34% bei Frauen.
Der Anteil an Wenigrauchern nimmt zu, vor allem bei den unter 35-Jährigen. Hier sollte entsprechend über das erhöhte kardiovaskuläre Risiko informiert und Ausstiegshilfen angeboten werden. Die Wirksamkeit von Nikotinersatzpräparaten und Bupropion konnte bei Wenigrauchern gezeigt werden.
Quelle:
_Revue médicale suisse 634/2018/p130