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In einer persönlichen Stellungnahme in der «Washington Post» hat Richard Goldstone, der Leiter der UN-Factfinding-Mission zur Untersuchung mutmasslicher Kriegsverbrechen im Gazakrieg, eine der Schlussfolgerungen des Berichts der Mission betreffend vorsätzlicher israelischer Angriffe auf Zivilpersonen in Frage gestellt. Die israelische Regierung hat daraufhin den Rückzug des sogenannten Goldstone-Berichts gefordert.
Amnesty International weist diese Forderung entschieden zurück: Die Stellungnahme Richard Goldstones in der «Washington Post» stellt den Report als Ganzes nicht in Frage, sondern betrifft lediglich eine Schlussfolgerung. Zudem handelt es sich um eine persönliche Stellungnahme Goldstones, der sich die anderen Mitglieder der Mission nicht angeschlossen haben. Vielmehr ist die internationale Gemeinschaft dringend gefordert, auf der Basis der Empfehlungen des Reports endlich für Gerechtigkeit zu sorgen.