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Mitwirkende:
ALUMNI SINFONIEORCHESTER ZÜRICH
Daniel Dodds, Violine
Johannes Schlaefli, Leitung
Max Bruch mochte sein erstes Violinkonzert in g-Moll von 1867 selbst nicht besonders und fühlte sich zu Unrecht auf ein einziges Werk reduziert. Denn für Geigenvirtuosen gehörte es schon bald zu den absoluten Favoriten und so avancierte das Konzert zu einem Evergreen des romantischen Violin-Repertoires: ein melancholisches Konzert voller Sehnsucht und Weltschmerz.
Am 7. Januar 1868 wurde das Konzert in der heute gültigen Fassung vom Geiger und Widmungsträger Joseph Joachim in Bremen uraufgeführt.
Eine ebenfalls lange Entstehungsgeschichte hatte «Die Alpensinfonie» von Richard Strauss. Bereits 15 Jahre vor der Vollendung hielt Strauss die wichtigsten musikalischen Gedanken zu seiner Komposition fest, und plante sie für eine sinfonische Dichtung mit dem Titel «Ein Künstlerleben» zu verwenden. Seine Zeitgenossen sahen in der «Alpensinfonie» zunächst «nur» eine Naturbeschreibung. Erst ein halbes Jahrhundert später erlangte das Werk durch eingehende Analyse mehr Beachtung.
Mit Werken von Max Bruch und Richard Strauss.
Foto © ZVG Alumni Sinfonieorchester Zürich