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Mehrere Dutzend Läuferinnen und Läufer müssen jeweils wegen Erschöpfungszuständen nach dem Marathon oder Halbmarathon in der Rettungsstation behandelt werden.
Der Rennarzt, Dr. med. K. Birrer, nennt drei Gründe, die zu den Erschöpfungszuständen führen:
Er empfiehlt, dass sogar noch bei Temperaturen unter 10° Celsius mit einer Schicht eines funktionellen Läufer-Leibchens gelaufen werden sollte. Man braucht bei diesen Temperaturen keine Jacke, keine zweite Kleider-Schicht und keine lange Hose. Es ist sogar vorteilhaft, wenn man etwas abgekühlt an den Start geht. Das wird die Laufleistung eher verbessern. Zudem sollte während den ersten 20 - 30 Minuten des Rennens das Tempo bewusst gedrosselt werden. Die ersten Kilometer können zum Einlaufen benützt werden. Einen zu schnellen Start wird man im Verlaufe des Marathons oder Halbmarathons jedoch bitter büssen.
Regelmässiges Trinken von isotonischen Getränken bis knapp 1 Liter pro Stunde wird empfohlen, wobei diese Faustregel je nach Aussentemperatur und Veranlagung zum Schwitzen angepasst werden sollte. Dr. Strupler mit seinem Team von Ärzten und Samaritern ist froh, wenn durch das Beachten dieser Massnahmen weniger Läuferinnen und Läufer medizinische Hilfe benötigen.