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Riesen-Zyklon «Phailin» hat mit heftigen Regenfällen grossflächige Überflutungen verursacht. Etwa 250'000 Menschen im Bundesstaat Orissa seien betroffen, weil ihre Häuser unter Wasser stünden oder sie von der Aussenwelt abgeschnitten seien, sagte ein Mitarbeiter der staatlichen Rettungskräfte. Die Fluten forderte erneut drei Menschen das Leben. Damit stieg die Zahl der Toten durch den Wirbelsturm auf insgesamt 26.
Insgesamt war eine Million Menschen evakuiert worden. Die meisten konnten unterdessen wieder nach Hause zurückkehren.
Indische Medien lobten die gut organisierte und schnelle Evakuierung riesiger Landstriche. Rund 230'000 Häuser wurden nach offiziellen Angaben beschädigt. Die Regierung versprach finanzielle Hilfen zum Wiederaufbau.
«Die haben alles verloren»
Das Indische Rote Kreuz erklärte, es habe Zehntausende Zeltplanen ausgegeben und Schutzunterkünfte errichtet. «Die Lage ist für viele Leute schlimm. Es sieht düster aus für diejenigen, die alles verloren haben», sagte der Vorsitzende für den Bundesstaat Orissa. Die Felder seien grossflächig zerstört.
Die meisten Strassen an der Küste konnten nach offiziellen Angaben bereits freigeräumt werden. Für die Menschen, die weiter landeinwärts von Wasser eingeschlossen waren, warfen Helikopter der Luftstreitkräfte Essenspakete ab. Laut Meteorologen schwächte sich der Zyklon mittlerweile ab und erreichte noch Windgeschwindigkeiten von 55 Stundenkilometern. Allerdings soll es weiter regnen, im Bundesstaat Bihar wurden die Flutwarnungen aufrechterhalten.