Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03648.jsonl.gz/1257

Einer von sechs der fast 50’000 Betriebe in der Schweiz hat laut einer Volkszählung von 2022 auf biologischen Landbau umgestellt. Die Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe ist im vergangenen Jahr um 550 auf 48.344 gesunken, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag, den 9. Mai, mit. Diese Betriebe umfassten zusammen 1.042.000 Hektar und beschäftigten 149.600 Menschen, wobei eine steigende Anzahl von Betrieben (7,2%) von Frauen geführt wird.
Am stärksten sank die Zahl der Unternehmen in den Kantonen Nidwalden, Tessin und Zürich, heisst es in dem Bericht. Kleinere Betriebe mit weniger als 30 Hektar werden am ehesten verschwinden; Im Gegensatz dazu hat die Anzahl der Betriebe mit 30 Hektar oder mehr zugenommen. Im Durchschnitt bewirtschaftete ein Unternehmen 21,6 Hektar.
Der ökologische Landbau ist laut Statistischem Amt auf dem Vormarsch. Im vergangenen Jahr gab es in der Schweiz 7819 solcher Unternehmen, 149 mehr als im Vorjahr. Der biologische Landbau war in der Westschweiz besonders beliebt. Die durchschnittliche Fläche eines Bio-Bauernhofs betrug 23,8 Hektar.
Die Sojaproduktion stieg um 30%, während der Anteil von Getreide, Kartoffeln und Zuckerrüben mehr oder weniger stabil blieb. In der Tierhaltung nimmt Geflügel zu, während die Anzahl der Rinder und Schweine nahezu gleich blieb und die Anzahl der Milchkühe leicht zurückging.