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Zürich, 25. November 2021 - Anlässlich des Welttags gegen Stopfleber lanciert die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN ihre Kampagne «Stopfmast ist grausam, wie die Tierschutzorganisation Vier Pfoten berichtet.
Stopp Foie Gras», um die Schweizer Bevölkerung davon zu überzeugen, auf den Verzehr dieser immer mit Tierleid verbundenen Delikatesse zu verzichten. Im Rahmen der Foie Gras Produktion werden die Enten vor dem Schlachten zwei Wochen lang gestopft.
Das bedeutet, dass ihnen zweimal täglich innerhalb von drei Sekunden bis zu 1 kg Maispüree durch die Speiseröhre gepresst wird. Zum Vergleich: Diese unter Zwang verabreichten Mengen würden bei einem Menschen 12 kg Spaghetti pro Tag entsprechen.
Die Herstellung von Foie Gras sei in der Schweiz seit über 40 Jahren verboten: Wann folgt endlich das Importverbot? Die Schweizerinnen und Schweizer seien wichtige Konsumenten von Stopfleber. Jedes Jahr werden etwa 200 Tonnen in unser Land importiert, was 600`000 Enten und Gänsen entspricht, die im Namen der Gastronomie gequält werden.
Obwohl die grausame Realität der Produktion von Foie Gras bekannt ist, geht der Verbrauch nicht zurück. Es sei daher wichtig, die Menschen immer wieder an das Leid zu erinnern, das die Tiere für die Herstellung erleiden müssen.
Zudem werde die Stopfmast leider nicht nur für Foie Gras, sondern auch für Entenbrust (Magret de canard) und Entenconfit angewandt. Das Leid der Gänse und Enten könne verringert werden.
Livie Kundert, Verantwortliche für die Kampagne gegen Stopfleber bei VIER PFOTEN Schweiz, meint: «Wenn Sie auf Stopfleber verzichten, tragen Sie dazu bei, dass sich etwas ändert. Wenn Sie Foie Gras dennoch auf der Speisekarte behalten möchten, gibt es tierfreundliche Alternativen auf pflanzlicher Basis.
Und wenn Sie weiterhin Produkte von Gänsen oder Enten essen möchten, achten Sie darauf, dass das Tier nicht gestopft werde und dass es unter Bedingungen gehalten wird, die seinen natürlichen Bedürfnissen entsprechen, insbesondere im Freien und mit Zugang zu Wasser.»Auch auf politischer Ebene werde der Kampf fortgesetzt. Die Motion Haab, die im März 2020 im Nationalrat eingereicht wurde, fordert ein Importverbot für Stopfleber, da deren Herstellung tierquälerisch ist.
Die Zeit drängt: Die Motion steht nicht auf der Agenda der kommenden Wintersession und wenn sie nicht bis im Frühjahr 2022 traktandiert wird, werde sie leider verfallen.Weiter prüft der Bundesrat die verbesserte Deklaration von Produkten, die mit Produktionsmethoden hergestellt wurden, die vom Schweizer Recht abweichen. Produkte wie Stopfleber, deren Herstellung in der Schweiz verboten ist, sollen einer Deklarationspflicht unterstellt werden.
Die damit verbundene höhere Transparenz würde es den Konsumentinnen und Konsumenten ermöglichen, bewusstere Kaufentscheide zu treffen.Im November und Dezember werde ein Team der Tierschutzorganisation in den Städten der Romandie unterwegs sein und auf die Bevölkerung zugehen, um sie davon zu überzeugen, auf diese veraltete Tradition zu verzichten. Die Tour beginnt am 25. November in Lausanne und werde in mehreren Städten der Romandie fortgesetzt.
VIER PFOTEN erweitert die Kampagne mit Spots im öffentlichen Raum und in den sozialen Netzwerken. Das Thema Stopfmast werde in abstrakter Form dargestellt, um zum Nachdenken anzuregen: Die Botschaft werde nicht durch schockierende Bilder, sondern durch eine eindringliche visuelle Darstellung vermittelt.
Ein Ballon mit der Aufschrift «Stopfmast sei grausam» werde immer mehr aufgeblasen, bis er schliesslich platzt und den Aufruf zum Handeln enthüllt: «Stopp Foie Gras».Fotos und Filmmaterial dürfen kostenfrei verwendet werden. Sie dürfen nur für die Berichterstattung über diese Medienmitteilung genutzt werden.
Für diese Berichterstattung werde eine einfache (nicht-ausschliessliche, nicht übertragbare) und nicht abtretbare Lizenz gewährt. Eine künftige Wiederverwendung der Fotos und des Filmmaterials sei nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung von VIER PFOTEN gestattet.Filmmaterial: Der Sender sei verpflichtet, das VIER PFOTEN Copyright bei der Ausstrahlung zu verwenden.
Der Urheberrechtshinweis könne entweder durch Einblendung des Originallogos, durch Einblendung der Schrift «VIER PFOTEN - globale Tierschutzorganisation» oder durch eine mündliche Information, dass der Eigentümer des Materials «VIER PFOTEN – globale Tierschutzorganisation» ist, erfolgen. .
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