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Die Verwaltungsräte der Credit Suisse wie auch die Geschäftsleitung verzichten offenbar freiwillig auf einen Teil ihres Honorars. Bei Präsident Urs Rohner macht dieser Betrag eine Million Franken aus.
Credit-Suisse-Präsident Urs Rohner (Bild) hat im vergangenen Jahr auf eine Million Franken an Honorar verzichtet, wie dem am Freitag publizierten Geschäftsbericht für 2014 zu entnehmen ist. Seine Gesamtvergügung beträgt somit 3,629 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte er noch 4,903 Millionen Franken verdient.
Der Grund für diesen frappanten Rückgang ist eine «freiwillige Kürzung», wie es im Geschäftsbericht 2014 heisst. Die freiwillige Kürzung entspricht einer 50-prozentigen Reduktion des Aktienanteils im Verwaltungsratshonorar. Sie ist gemäss weiteren Angaben eine Folge der Einigung zwischen der Credit Suisse und den US-Behörden im Zusammenhang mit dem Rechtssteit im vergangenen Jahr.
Zur Erinnerung: Die Credit Suisse war im Mai 2014 dazu verurteilt worden, in den USA eine Busse von 2,6 Milliarden Dollar zu bezahlen. Die Schweizer Grossbank wurde wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung bei Kunden verurteilt.
Bei den übrigen Verwaltungsräten variiert die Kürzung zwischen 62'500 Franken (Jassim Bin Hamad J.J. Al Thani) und 350'000 Franken (Richard E. Thornburg und John Tiner).
Der Mitte 2015 ausscheidende Konzernchef Brady Dougan verdiente im vergangenen Jahr 9,7 Millionen Franken, wie am Freitag weiter zu erfahren war. Das ist leicht weniger als im Jahr 2013. Damals erhielt er 9,79 Millionen Franken.
Laut Geschäftsbericht verzichten auch die elf Mitglieder der Geschäftsleitung auf einen Teil ihres (variablen) Lohnes, nämlich auf 20 Prozent jenes Betrags, der ihnen sonst gewährt worden wäre.
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