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Dieses Zitat von Augustinus über die Glückssuche des Menschen hat mich getroffen:
Während er aber dabei stehenbleiben sollte, um ihn zu genießen, wendet er sich, da er das Schöne sich selbst zuschreiben und nicht von Gott her Gott ähnlich sein, sondern aus sich selbst heraus sein will, was jener ist, von ihm ab, wird fortgetrieben und gleitet in das Weniger und Weniger, während er es für Mehr und Mehr hält, immer tiefer ab, während er vermeint, immer höher und höher zu steigen. Eskann ja weder er noch irgend etwas ihm genügen, wenn er sich von dem entfernt, der allein genügt. Deshalb verlegt er sich, von seiner Not und seinem Mangel getrieben, allzu sehr auf das eigene Handeln und auf die Vergnügungen mit ihrer Unruhe, die er aus dem Handeln gewinnt; und so verliert er in der Gier, Wissen zu erwerben aus den Dingen, die draußen sind, deren Art er kennt und liebt und von denen er doch fühlt, daß sie verlorengehen können, wenn man nicht alle Sorge auf sie verwendet, so verliert er das Gefühl der Geborgenheit und denkt um so weniger an sich selbst, je sicherer er ist, daß er sich nicht verlieren kann.
Aurelius Augustinus. De Trinitate. (10,5)