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2021 haben die Regierungen der Kantone Zürich und Thurgau beschlossen, die Adoptionspraxis in ihren Kantonen im Zeitraum 1973–2002 wissenschaftlich untersuchen zu lassen. Die Forschung soll klären, unter welchen Umständen die Adoptionen stattfanden und inwiefern es dabei zu Unregelmässigkeiten kam. Jetzt ist der Lenkungsausschuss, in dem auch PACH vertreten ist, das Forschungsteam bestimmt, das den entsprechenden Fragen nachgehen und auch Stimmen leiblicher Mütter aus den Herkunftsländern einbeziehen wird. Prof. Rita Kesselring, St. Gallen, Dr. Andrea Abraham, Bern, und lic. phil. Sabine Bitter, Basel, erarbeiten bis 2024 eine historisch-kritische Studie in Buchform und eine Website zum Thema «(Ausland-)Adoptionen in den Kantonen Zürich und Thurgau 1973–2002».