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Trotz des Trends zum Arbeiten von Zuhause steckt Google über zwei Milliarden Dollar in den Kauf eines Bürogebäudes in New York. Es soll das Herzstück von einem Gebäudekomplex des Internet-Konzerns im Südwesten Manhattans werden, schrieb Finanzchefin Ruth Porat in einem Blogeintrag. Das Gebäude mit dem Namen St. John's Terminal – ein ausgebauter früherer Güterbahnhof – ist schon von Google gemietet. Jetzt kauft es der Konzern für 2,1 Mrd. Dollar. New York ist mit 12.000 Beschäftigten der zweitgrösste Google-Standort ausserhalb der Zentrale im kalifornischen Mountain View.
Die Wettbewerbshüter in Indien werfen Google einem Untersuchungsbericht zufolge den Missbrauch seiner marktbeherrschenden Stellung mit seinem Betriebssystem Android vor. Der US-Internetriese habe seine enorme Finanzkraft genutzt, um Konkurrenten unrechtmässig zu schädigen, heisst es in dem Bericht der indischen Kartellbehörde (CCI) zu ihrer zweijährigen Untersuchung.
Die US-amerikanischen IT-Giganten Apple und Google haben eine Wahlempfehlungs-App der russischen Opposition gemäss eigenem Bekunden aufgrund von "beispiellosem" Druck aus Moskau gelöscht. Mit der Unternehmensentscheidung bei Apple vertraute Kreisen lassen wissen, die russische Regierung habe mit der Festnahme von lokalen Apple-Mitarbeitenden gedroht.
Der US-Technologieriese Google muss in Südkorea eine Strafe von umgerechnet 177 Millionen Dollar zahlen. Die Wettbewerbshüter verhängten das Bussgeld, weil Google individualisierte Versionen seines Betriebssystems Android blockierte. Die Kartellbehörde KFTC entschied, dass der Konzern damit seine dominierende Stellung ausnutzt, welche wiederum den Wettbewerb auf dem Markt für Handy-Betriebssysteme verhindert.
Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat Google einem Insider zufolge eine Reihe von E-Mail-Konten der bisherigen Kabuler Regierung vorläufig gesperrt. Ein ehemaliger Mitarbeiter eines afghanischen Ministeriums sagte, die Taliban versuchten, an E-Mails der bisherigen Regierung zu gelangen, die von den USA unterstützt worden war. Die Taliban hätten ihn aufgefordert, auf dem Ministeriumsserver gespeicherte Daten zu sichern. Er habe das nicht befolgt und sei untergetaucht, sagte der Mann.
Die Alphabet-Tochter Google muss sich in den USA laut einem Insider womöglich auf ein zweites Kartellverfahren einstellen. Das US-Justizministerium beschleunigt seine Untersuchungen des Geschäfts mit digitaler Werbung und könnte noch im laufenden Jahr Klage einreichen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person. Noch sei aber keine Entscheidung gefallen.
Google wird in den kommenden Jahren eine Milliarde Euro in den Bau von zwei neuen Rechenzentren in Hanau und im Grossraum Berlin investieren. Das kündigte der US-Internetkonzern am heutigen Dienstag in Berlin an. Der Investitionsplan reicht bis ins Jahr 2030. Die Cloud-Anlage in Hanau sei nur 20 Kilometer vom weltgrössten Internetknoten DE-CIX entfernt, sagte Philipp Justus, Googles Zentraleuropa-Chef. Das vierstöckige Gebäude mit einer Nutzungsfläche von rund 10.000 Quadratmetern werde im kommenden Jahr voll betriebsbereit sein.
Wie Analysten herausgefunden haben wollen, wird Google auch weiterhin das "Ab Werk"-Suchwerkzeug von Safari bleiben – und lässt sich das nicht wenig kosten. Freilich wirft Google wohl schon länger Geld bei Apple dafür ein, der Sonnenplatz bei der Suchmaschinenvorauswahl verzeichnet allerdings eine stabile Wertsteigerung. Heuer dürfte dabei wohl ein Betrag von 15 Milliarden Dollar erreicht werden, der dafür den Besitzer wechselt. Zu diesem Schluss kommt das Marktforschungsunternehmen Bernstein.
Die US-amerikanische Kartellbehörde (FTC) unternimmt einen neuen Anlauf, um Facebook wegen Missbrauch der Marktmacht vor Gericht zu zerren. Dazu habe die FTC jetzt eine nachgebesserte Fassung ihrer zuletzt abgewiesenen Klage gegen die Monopolstellung des weltgrössten sozialen Netzwerkes bei einem Bundesgericht eingereicht, heisst es in einer Aussendung dazu.
Der US-amerikanische Internetgigant Google ist in Russland zu einer Geldstrafe von insgesamt 14 Millionen Rubel (umgerechnet 174'000 Franken) verurteilt. Grund dafür ist, dass sich die Alphabet-Tochter geweigert habe, "verbotene Inhalte" zu löschen, wie ein Gerichtssprecher gegenüber der Agentur Interfax verlauten liess. Zuvor hatte das Gericht mehrere Einzelentscheidungen getroffen. Die Gesamtsumme belief sich dann auf 14 Millionen Rubel.