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Eine erste Dammerhöhung im Bereich des Zimmerplatzes fand bereits Ende der 1990er Jahre statt. Diese wurde noch hinter den Hütten der Regiegruppe der damaligen Laui-Baugenossenschaft bzw. der heutigen Wasserbaukommission hindurchgezogen. Aufgrund grösserer Probleme mit der Rutschung Talribi wurden 2010 vertiefte Untersuchungen gemacht. Diese zeigten, dass bei einer Verklausung des Gerinnes durch die Rutschung Talribi sowie den Rutsch im Hirzenbadwald bei einem extremen Murgangszenario mit einem Ausbruch der Laui beim Zimmerplatz zu rechnen ist. Bei einer Grossrutschung mit Rückstau wären eine Flutwelle oder Murgänge die Folge. Bei einem solchen Überlastszenario würde die Laui in Richtung Grossteil fliessen. Aufgrund dieser Untersuchungen wurde ein Projekt Lauidamm Zimmerplatz in Auftrag gegeben.
Das Projekt konnte im Januar 2015 bewilligt werden und die Bauarbeiten starteten noch im gleichen Winter. Damit konnte eine wichtige Synergienutzung erfolgen: Aushubmaterial aus dem zeitlich parallel laufenden Hochwasserschutzprojekt der Kleinen Melchaa konnte für die Dammschüttung beim Zimmerplatz verwendet werden. Da das Auengebiet nationaler Bedeutung der Giswiler Laui durch die Bauarbeiten leicht betroffen ist, sind Ersatzmassnahmen nötig. Die hierfür geplanten Weiher werden noch im Winter und Frühling 2016 ausgeführt.
Die Arbeiten werden per Ende März 2016 abgeschlossen.
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