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An den Eishockey-Weltmeisterschaften im finnischen Espoo bedeutete der Viertelfinal gegen Russland für die Schweiz und ihr UNITED-Trio Endstation.
Das Endresultat von 0:3 und das klare Schussverdikt (14:44 abgegebene Schüsse aus Schweizer Sicht) lassen auf den ersten Blick keine Zweifel am Ausgang dieser K.o.-Partie aufkommen. Doch die Schweizerinnen um Torhüterin Andrea Brändli (Abschluss 2017), Verteidigerin Shannon Sigrist (16D) und Offensivkraft Jessica Schlegel (16B) hielten das Geschehen lange Zeit offen. Der erste Gegentreffer fiel erst nach Spielmitte, zuvor liess sich UNITED-Absolventin Andrea Brändli bereits 27 Paraden notieren. Das zweite Russentor fiel dann zu Beginn der Schlussviertelstunde. Ein „Empty-Netter“ in der Schlussminute kam schliesslich dem Endstand gleich.
Trotz der Niederlage im Viertelfinal dürfte die Schweiz auch dank dem Abstieg Schwedens, den Viertelfinal-Niederlagen Deutschlands und Japans und der Niederlage Tschechiens gegen Gastgeber Finnland auf dem 5. Weltranglisten-Platz verbleiben. Das wiederum würde bedeuten, dass die Schweiz voraussichtlich auch im kommenden Jahr in der oberen, stärkeren Gruppe spielen wird und damit für die Viertelfinals bereits gesetzt ist.