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SCHWINGEN
Das Schwingen ist eine typische Eigenart der Schweiz und wird in dieser Form vorwiegend in der Eidgenossenschaft praktiziert.
Im Lauf der Zeit hat sich das Nationalspiel zu einer Sportart mit hoher Akzeptanz entwickelt und geniesst einen grossen Rückhalt in der Gesellschaft.
Schwingen ist eine Abart des Ringens, also ein Zweikampf zwischen zwei kräftigen Gestalten, mit eigenen Regeln, Griffen und Schwüngen.
Die «Bösen», so werden die besten Schwinger bezeichnet, messen sich an kleineren und grösseren Schwingfesten und erküren alle 3 Jahre den Eidgenössischen Schwingerkönig an den Eidgenössischen Schwing- und Älplerfesten.
BENOTUNG
An einem Schwingfest scheiden nach vier Gängen, dem sogenanten Ausstich ein Teil der Schwinger aus.
An Eidgenössischen Schwingfesten scheiden nach vier und nach sechs Gängen eine gewisse Anzahl Schwinger aus. Nach fünf Gängen (bei einem «Eidgenössischen» nach sieben Gängen) treten die beiden Schwinger mit der höchsten Punktzahl zum Schlussgang gegeneinander an.
Pro Gang werden dem Sieger und dem Verlierer Noten verteilt. Dabei wird die Notenskala 8.25 bis 10.00 verwendet. Schlussendlich gewinnt der Schwinger mit der höchsten Gesamtpunktezahl das Schwingfest.
Verloren/gewonnen ist ein Gang, wenn der Boden...
...berührt wird