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Poröses Gussaluminium ≠ Sinter Aluminium
Poröses Aluminium hat eine poröse Struktur, die sich vom Aufbau und Herstellung von Sintermetallen unterscheidet.
Es ist daher gerade umgekehrt, wo bei Sintermetallen ein Metallkörnchen ist, befindet sich bei porösem Aluminium eine Pore.
Poröse Metalle spielen in der modernen Technik eine bedeutende Rolle. Filter und Filterelemente, Zapfenläger, Schalldämpfer, Feuersperren usw, werden aus verschiedenen Metallpulvern nach der Methode der Pulvermetallurgie (Pulvermetallurgische Werkstoffe), so genannte Sintertechnologie (Sintermetalle), hergestellt.
Wenn man durchlässige Werkstoffe mit hoher Stabilität und hoher Volumenporosität nach der Sintermethode benötigt, verwendet man meist Bronze, Kupfer oder Stahl.
Aluminium hat durch seine geringe Dichte, der guten Korrosionsbeständigkeit sowie der vergleichsweise hohen Wärme- und elektrischen Leitfähigkeit etliche Vorteile gegenüber Bronze, Stahl und Kupfer.. Es ist jedoch schwierig poröse Werkstoffe aus Aluminium nach der Sintertechnologie herzustellen.
Folgende Schwierigkeiten ergeben sich bei der Herstellung von gesintertem Aluminium: Aluminiumpulver reagiert schnell und die Aluminiumkörnchen oxydieren mit dem nicht schmelzbaren Oxyd Al2O3. Die Temperatur bei welcher die Oxydumhüllung sich auflösen würde, ist einiges höher als die Schmelztemperatur des Aluminiums. Diese Temperatur hängt auch von der Grösse der Aluminiumkörnchen und der Dicke der Oxydschicht ab. Theoretisch gibt es einige Methoden um dieses Problem zu lösen, praktisch ist es aber noch nicht realisiert worden, Produkte aus Aluminium mit hoher Volumenporosität und genügender Festigkeit nach Sintertechnologie herzustellen.
Nun bieten wir eine Lösung an – Poröses Gussaluminium!