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Der Spielablauf
Spielzüge Die beiden SpielerInnen machen abwechselnd einen Spielzug.
Weiss beginnt immer. Bei jedem Spielzug darf man mit einer eigenen Figur
gemäss ihrer Gangart auf ein leeres Feld ziehen oder eine gegnerische
Figur schlagen. Die erste Figur, die man berührt hat, muss man auch
bewegen !
Ziehen Grundsätzlich darf man pro Spielzug nur eine eigene Figur bewegen
(Ausnahmen : Rochade und Damentausch). Der/Die SpielerIn stellt eine
beliebig ausgewählte Figur gemäss der Gangart auf ein leeres Feld. Die
Zugmöglichkeiten und spezielle Züge (Rochade und Damentausch) werden
weiter hinten beschrieben.
Bedrohen und Schlagen Anstatt dass man eine Figur auf ein leeres Feld
zieht, kann man auch eine gegnerische Figur schlagen, also von ihrem
Feld verdrängen. Jede eigene Figur kann gemäss der Gangart jede
gegnerische Figur schlagen (auch Bauer siegt gegen Dame !). Man darf pro
Spielzug aber nur eine andere Figur schlagen. Eine gegnerische
geschlagene Figur wird vom Schachbrett sofort entfernt. Die eigene
schlagende Figur nimmt ihren Platz ein. Eine eigene Figur ist dann von
einer gegnerischen bedroht, wenn sie im nächsten Zug von ihr geschlagen
werden könnte.
Schach und Matt Wer den gegnerischen König bedroht - ihn also im
nächsten Zug schlagen könnte - muss dies mit der mündlichen Warnung
"Schach" anzeigen. Das Spiel ist zu Ende, wenn der gegnerische König
"Matt" oder "Schachmatt" ist. Das heisst, wenn man am Zug ist und mit
einer eigenen Figur den gegnerischen König in diesem Zug schlagen
könnte. Sieht man keinen Ausweg mehr, kann man sich auch selbst ergeben,
indem man den eigenen König hinlegt. Für einen Sieg durch Schachmatt
oder Aufgabe erhält man einen Punkt.
Remis Sehen beide SpielerInnen keine Möglichkeit zum Sieg mehr, so
können beide ein Remis (Unentschieden) vereinbaren. Für ein Remis erhält
jedeR SpielerIn einen halben Punkt.
Zeitlimit Die Zeit, die man zum Überlegen brauchen darf, kann vorher
festgelegt werden (zum Beispiel 1 Minute pro Zug oder 1 Stunde
insgesamt).