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Der Bestand erhöhte sich wiederum um 245 Titel. Die teilzeitbeschäftigte Bibliothekarin, Frau Marianne Koller hat im Verlaufe des Jahres die Ausarbeitung und Revision des gesamten Bestandes der BMAB beendet.
Die Grossloge Alpina überwies uns den jährlichen Betrag von Fr. 3000.- über das Konto. Auch die Loge "Humanitas in Libertate" überwies uns wiederum die Spende von der Sommerjohanni-Feier.
Die Basler Loge "Zum Fels am Rhein" übergab der BMAB ein Exemplar des Librettos von Emanuel Schickaneder der Oper "Zauberflöte" von W.A. Mozart aus dem Jahre 1793 (2. Aufl.) welches sehr gut in unsere Büchersammlung passt.
Eine mögliche Digitalisierung unserer Bestände ist von Kostenseite nicht vertretbar, da sich die Digitalisierung höchstens für selten wertvolle Unikate und Preziosen. lohnt. Auch lohnt es sich noch zuzuwarten um vergriffene Standardwerke zu digitalisieren.
Uns wurde im Verlaufe des Jahres eine grössere Freimaurerbibliothek (hauptsächlich in deutscher Sprache) angeboten. Davon fehlen uns schätzungsweise rund 30% wobei für die BMAB sämtliche Bände der Zeitschrift "Eleusis", inklusive der fünf vorangehenden Jahre von höchstem Interesse sind. Diese Sichtung und Übernahme von Büchern scheiterte bis anhin, da der Besitzer seine finanzielle Abgeltung immer wieder weiter nach oben schraubte. So haben wir auf den Ankauf der gesamten „Eleusis“ verzichtet. Dank der Teilnahme am AMMLA-Kongress in Wien wurde uns ein Gesamtbestand dieser Zeitschrift auf eine CD.ROM übergeben. Der Besuch des AMMLA-Kongresses bescherte unserer Bibliothek auch die gesamte Zeitschriftenreihe „LOGOS“ des Grand Orient von Belgien, sowie das Gratis-Abonnement der Forschungs-Zeitschrift des Grand Orient de France. Von Belgien erhielten wir auch Bücher-Doubletten Unsere Bibliothek beteiligte sich finanziell über die „Freunde der BMAB“ an der Herausgabe des wissenschaftlichen Werkes über den St.Galler Alchemisten Bartholomé Schobinger (1500 bis 1585) als ersten Alchemisten der Schweiz, welches von Dr. Rudolf Gamper, Vadiana St.Gallen erarbeitet wurde. Dies als grossen Dank, da der Autor sich immer wieder um unseren alchemistischen Teil der BMAB bemühte. So erhielten Ende Jahr alle „Freunde der BMAB“ als Gegendank dieses Werk, wie auch jenes das Alchemiehandbuch des Appenzeller Wundarztes Ruosch (1628 bis 1696), je zu einem stark reduzierten Preis.
Leider verliess uns Dr. Cornel Dora auf Ende November, da er zum Leiter der weltbekannten Stiftsbibliothek ernannt wurde. Wir freuen uns mit ihm, dass sein Lebenswunsch in Erfüllung ging und wünschen ihm auf seinem weiteren Berufungswege alles Gute und volle Erfüllung.