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Sonne, Treibhausgase, Aerosole, Vulkanausbrüche - gibt es einen Favoriten bei Klimaänderungen?
Bericht des Umweltbundesamtes
Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erwärmt sich das Klima auf der Erde erheblich. In der Klimawissenschaft besteht folgender Konsens über die Ursachen dieser Erwärmung (IPCC 2007):
„Der größte Teil des beobachteten Anstiegs der mittleren globalen Temperatur seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist sehr wahrscheinlich durch den beobachteten Anstieg der anthropogenenTreibhausgaskonzentrationen verursacht.“
Diese Erkenntnis, die in der jüngsten Vergangenheit mehr und mehr untermauert wurde, wird dennoch außerhalb der Wissenschaft immer wieder angezweifelt. Die Zweifler bemühen dabei verschiedenste Argumente gegen eine anthropogene Erwärmung.
Besonders häufig hört man das Argument: Die Sonne verursacht die Klimaerwärmung. Andere wiederum argumentieren, dass die globale Erwärmung seit 1998 zum Stillstand gekommen sei und dass deshalb die erhöhten atmosphärischen Treibhausgaskonzentrationen nicht von Bedeutung seien.
Der Bericht diskutiert anhand langer Zeitreihen der Temperatur – seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart – die These vom Stillstand der Klimaerwärmung. Im Anschluss wird der wissenschaftliche Kenntnisstand zum Einfluss der Sonnenstrahlung auf das Klima erörtert.