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Es war einmal... Miège
Am Anfang unserer Geschichte wurde Miège (deutscher Name: Miesen) im Jahr 1226 Mieio, 1444 Miegio und 1554 schliesslich Miezoz genannt, wie der Name im Dialekt heute noch lautet. Er bedeutet «in der Mitte des Berges».
Die frühesten nachweisbaren Archivdokumente stammen aus dem 13. Jahrhundert, und die ältesten Gebäude wurden Ende des 15. Jahrhunderts erbaut. Die Geschichte von Miège und des Wallis sind untrennbar miteinander verbunden.
In Miège beruhte das Leben auf oft wechselhaften Ernten. Es wurden vor allem Getreidesorten wie Weizen, Roggen und Gerste angebaut. Die Arbeit war hart, und der Boden auf den kleinen Parzellen wurde ausgelaugt. Ab dem 13. Jahrhundert entstanden im Dorf einige Schmieden. Der Name «Faverges» geht auf die älteste Schmiede am Dorfeingang zurück.
Im Laufe der Zeit gewann der Weinbau in den weit verstreuten, schwer zugänglichen kleinen Parzellen immer grössere Bedeutung.
1973 erlebte das Weinbaugebiet Miège mit den Güterzusammenlegungen eine tiefgreifende Umgestaltung.
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