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„Born to be wild“
Wm 20. Oktober 1971 tritt Peter Fonda in Zürich zusammen anlässlich der Premiere des Films „The Hired Hand“ mit seiner Nanny Emilie Lieberherr zusammen.
Peter Fonda besuchte Zürich mehrmals. 2008 präsidierte er die Jury des Zürcher Filmfestivals. Einmal fuhr er mit seiner Harley-Davidson rund um den Zürichsee und sammelte dabei Geld für „Médecins sans frontières“. Vor fünf Jahren nahm er erneut am Zürcher Filmfestival teil.
Fonda war 1969 mit dem Anti-Establishment-Film „Easy Rider“ schlagartig weltberühmt und zum Idol der Hippie-Bewegung geworden. An der Seite von Jack Nicholson und Dennis Hopper raste er auf einer Harley-Davidson durch die Weiten des Südwestens der USA auf der Suche nach Freiheit und einem anderen Leben.
Der Film, der Kinogeschichte machte, brachte Fonda eine Oscar-Nominierung für das beste Originaldrehbuch. Erfolg hatte er nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Regisseur. So drehte er 1970 „Der weisse Ritt“ und 1973 „Expedition in die Zukunft“.
Ebenfalls eine Oscar-Nominierung erhielt er 1998 als bester Hauptdarsteller im Film „Ulee’s Gold“. Für diesen Film, in dem er einen skurrilen Bienenzüchter spielte, erhielt er auch einen Golden Globe. Auf dem „Hollywood Walk of Fame“ wurde Fonda mit einer Sternenplakette geehrt.
Der 72-jährige amerikanische Regisseur und Produzent Bob Reiner sagte: „Peter Fonda war ein revolutionärer Filmemacher während revolutionären Zeiten.“
Der britische Regisseur Edgar Wright nannte Fonda eine „Legende der Gegenkultur, einen bahnbrechenden Schauspieler und rundherum einen Helden im wirklichen Leben“.
Peter Fonda war der Sohn des Regisseurs Henry Fonda und der jüngere Bruder der Schauspielerin Jane Fonda. Er starb am Freitag in seinem Haus in Los Angeles an Lungenkrebs.
2009, anlässlich des 40. Jahrestages der Première von „Easy Rider“ schwang sich Fonda erneut auf seine Harley-Davidson.
(J21)
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