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21.11.2016 – Enfants du Monde und die Stiftung éducation21 haben das Spiel «Mystery Plastikmüll im Meer» entwickelt. Dieser neue Unterrichtsbaustein ermöglicht es Lehrern, die Problematik von Plastikabfällen in Ozeanen sowie die daraus resultierende Bildung eines Plastikkontinenten zu behandeln. In kleinen Gruppen diskutieren die Schüler über das Thema und stellen dadurch einen Bezug zum gegenwärtigen Konsumverhalten her. Das Spiel ist für Kinder im Primarschulalter von 6 bis 9 Jahren geeignet.
Das «Mystery»-Spiel ist eine Unterrichtsmethode, die das systematische Denken der Kinder fördert – mit dem Ziel, sie dazu zu befähigen, komplexe Situationen des alltäglichen Lebens verstehen und analysieren zu können. Die Methode wurde Ende der 1990er Jahre in Grossbritannien von David Leat entwickelt. Das «Mystery» fokussiert auf eine Problematik (beispielsweise Plastikabfälle), bei der die Schüler Wissen anwenden, das sie aus eigenen Erfahrungen besitzen, neue Informationen erhalten, Abhängigkeiten zwischen den Situationen herstellen und Lösungsansätze finden. Dieses Spiel besteht aus drei Hauptelementen: Ein Bericht zur Einführung in das Thema, eine allgemeine Fragestellung und Informationskarten.