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Fauna, Bakterien und anderes
Auf Anregung von Alfred Bögli hat sich Urs Groner für seine Doktorarbeit »Die Palynologie der Karsthöhlensedimente im Hölloch, 1985« während beinahe 7 Jahren mit Pollenkörnern in Höhlensedimenten des Höllochs auseinandergesetzt. Bei der Beschaffung der Sedimentproben wurde er von Mitgliedern der AGH unterstützt. Die Hoffnung war, dass die Palynologie (Lehre der Sporen und Pollen) zur Datierung von Höhlensedimenten eingesetzt werden könne. Seine Forschungen ergaben aber, dass sich diese Methode dafür nicht eignete - unter anderem wegen der schlechten Konservierung der Pollenkörner in den Ablagerungen.
Im Rahmen einer Seminararbeit untersuchten Roman Schelbert und Richard Weber im Zeitraum Juni 1990 bis Juni 1991 neunzig Wasserproben aus dem Hölloch und der Gütschtobelhöhle. Sie bestimmten den pH-Wert, Gesamt- und Carbonathärte, Temperatur, die Anzahl messbarer aerober mesophiler Keime und die Anzahl E.Coli- und Enterokokkenbakterien. Die Resultate zeigten einen Zusammenhang zwischen der Wassermenge und dessen Härte. Bei der bakterologischen Auswertung war eine Abhängigkeit der Bakterienzahl von der Wettersituation und Jahreszeit nachweisbar.
Obwohl das Hölloch bis jetzt nie systematisch nach biospeläologischen Gesichtspunkten untersucht wurde, fanden in der Vergangenheit Tiere Eingang in verschiedene wissenschaftliche Publikationen. Bereits 1903 erwähnte K. Bretscher verschiedene Arten von Ringelwürmern. Bis 1916 kamen verschieden Wassertiere dazu. Im Laufe der Zeit wurden mehrere Tier-Verzeichnisse des Höllochs entworfen und ergänzt. Die Zusammenstellung von Pascal Moeschler für die Höllochnachrichten 7 (1990) enthielt 51 Tierarten, unterteilt nach Land- und Wasserfauna. Davon hatte man sieben Arten weltweit erstmals im Hölloch gefunden.
Mitte der 90-er Jahre konnte der Spinnenfachmann Andreas Rohner einige Höhlenforscher der AGH motivieren, Spinnen zu sammeln. Bis 1996 konnten sechs bisher im Hölloch nicht bekannte Arten nachgewiesen werden.
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Neben dem wissenschaftlichen Aspekt gab es viele individuelle Beobachtungen von Forschern, die nie im Detail ausgewertet wurden. So zum Beispiel die Biwak-Mückenbeobachtung von Fuchs oder Nünlists Bergfink im Finkengang.