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Björn Christen macht Schluss. - facebook.com/Björn-Christen
Stürmer Björn Christen vom EV Zug beendet nach der Meisterschaft 2014/15 seine Karriere als Eishockeyspieler. Nach reiflicher Überlegung hat sich Björn Christen gemeinsam mit seiner Familie entschlossen, seine 19-jährige Karriere als Eishockeyspieler am Ende der laufenden Saison zu beenden. Der 34-jährige EVZ-Stürmer und Ex-Internationale nennt gesundheitliche und berufliche Gründe für seine Entscheidung: "Mein Fussgelenk hat sich nach dem Bruch in der Saison 2012/2013 nicht mehr vollständig erholt. Diese "Behinderung" beeinflusst die Belastbarkeit, Leistungsfähigkeit und meine weitere Gesundheit. Zudem habe ich mich während der Sportkarriere ständig weitergebildet und zuletzt die Ausbildung zum Betriebswirtschafter HF abgeschlossen. Dadurch eröffnet sich jetzt die Möglichkeit im Bereich der Prüfung von Versicherungsunternehmen meine berufliche Karriere zu starten. Gleichzeitig werde ich das Studium zum Wirtschaftsprüfer in Angriff nehmen." Debüt für den SCB Björn Christen bestritt in der Saison 1996/1997 beim SC Bern sein erstes NLA-Spiel und konnte Ende Saison seinen ersten Meistertitel feiern. Nach fünf Saisons in Bern, wo er auch seine ganze Juniorenzeit verbracht hatte, wechselte er 2001 zum HC Davos. Mit den Bündnern gewann er zwei weitere Meistertitel (2002 und 2005) und zweimal den Spengler Cup. 2006 unterschrieb er beim EVZ, für den er jetzt seine neunte Saison spielt. In seinen bisher 421 Einsätzen für die Zuger erzielte der torgefährliche Flügelstürmer 245 Scorerpunkte (113 Tore/132 Assists). Mit der Schweizer Nationalmannschaft nahm er an drei Weltmeisterschaften (2002, 2003, 2010) und an den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City teil. Insgesamt bestritt er 52 Länderspiele und buchte dabei 18 Scorerpunkte. Christen will in seiner letzten Saison nochmals alles für den EVZ geben: "Ich verdanke dem Eishockey viele positive und auch ein paar negativen Erfahrungen. Jetzt freue ich mich auf die positiven Erlebnisse, die in dieser Saison noch dazukommen werden."