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Perlwein/Secco weist lediglich einen Druck von 1 bis 2,5 Bar (Atmosphären) auf, zeigt sich also weniger aufbrausend, während Sekt einen Druck von mindestens 3,5 Bar haben muss und kräftiger sprudelt. Je feiner und kleiner die emporsteigenden Bläschen sind, in der Fachsprache "die Perlage", desto teurer und aufwendiger produziert ist das Getränk im Glas.
So gärt zum Beispiel Champagner traditionell mindestens zwölf Monate in der Flasche auf der Hefe und bildet Kohlensäure. Während des Lagerns in einem Rüttelpult werden die Flaschen meist per Hand hin und her gedreht und immer weiter geneigt, sodass nach Wochen und Monaten die von der Gärung erschöpfte Hefe zum Flaschenhals hin absinkt. Am Ende der Lagerzeit wird degorgiert: Der Kronkorken kommt weg, der Flaschenhals wird tiefgekühlt, und die angesammelte Kohlensäure treibt das gefrorene Hefegemisch am Flaschenhals nach aussen. Die Flüssigkeit, die nun in der Flasche fehlt, wird mit einer Dosage, einer Mischung aus Wein und Zucker, aufgefüllt. Und genau diese Dosage entscheidet über die Süsse des Schaumweins. Nachdem die Dosage zugesetzt ist, werden die Flaschen mit dem richtigen Korken gut verschlossen, mit Draht, der "Agraffe", umwickelt und etikettiert.
Ab hier gehen die Sektflaschen in den Verkauf und sind trinkreif. Lagere einen Sekt oder Champagner nicht zu lange, sondern trink ihn möglichst frisch!