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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2019.00242 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Wilhelm Urteil vom 2 9. Januar 2021 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter F. Siegen Stadtturmstrasse 10, Postfach, 5401 Baden gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1981, war bei der Y.___ AG als Lastwagenführer angestellt und dadurch bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert ( Urk. 12/1). Er kollidierte am 2. März 2018 auf der schnee bedeckten Strasse als Fahrer eines Schneepfluges mit einem entgegenkommenden Lastwagen, dessen H eck während der Fahrt ausbrach und dabei das vom Ver sicherten gelenkte Fahrzeug beschädigte sowie von der Fahrbahn abdrängte (vgl. Urk. 3/2, Urk. 12/1, Urk. 12/20 /8 ). Noch am Unfalltag suchte der Versicherte die Notfallstation des Kantonsspitals Z.___ auf. Die dortigen Ärzte diagnostizierten eine Kontusion der Schulter links, Kontusion en an den Knien beid seits und am rechten oberen Sprunggelenk (OSG), eine Beckenkontusion und Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule (HWS). Die Entlassung nach Hause erfolgte gleichentags ( Urk. 12/9/2). Die Ärzte des Kantonsspitals Z.___ respektive hernach der nachbehandelnde Hausarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, attestierten ab dem Unfalltag zunächst eine v ollständige Arbeits unfähigkeit, ab dem 9. April 2018 eine solche von 50 %, ab dem 9. Mai 2018 eine Arbeitsunfähigkeit v on 2 0 % und ab dem 4. Juni 2018 wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit ( Urk. 12/8 -9, Urk. 12/11, Urk. 12/13-16, Urk. 12/27/4, Urk. 12/32 /3 ). Dr. A.___ verordnete überdies mehrere Serien Physiotherapie ( Urk. 12/22/1, Urk. 12/33 f., Urk. 12/39/1, Urk. 12/39/1, Urk. 12/47/1, Urk. 12/60/1, Urk. 12/66/1, Urk. 12/88 f., Urk. 12/97, Urk. 12/99). Ab dem 2 9. Mai 2018 liess sich der V ersicherte durch p ract. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, behandeln. Dieser diagnostizierte eine rezidivie rende depressive Störung und attestierte ab dem 8. Juni 2018 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab dem 2 5. Juni 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 70 %, ab dem 2 3. Juli 2018 eine solche von 60 %, ab dem 1 3. August 2018 eine solche von 50 % und ab dem 2 1. September 2018 eine solche von 30 % ( Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38 /2, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12 /58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/64/2, Urk. 12/91/2, Urk. 12/92 /2, Urk. 12/118/2). Auch Dr. A.___ verwies im Verlauf auf die Limitierung der Arbeitsfähigkeit als Folge der psychischen Symptomatik ( Urk. 12/56/2, Urk. 12/ 70, Urk. 12/108 ). Im Okto ber 2018 untersuchten die Ärzte des Spitals C.___ den Versicherten neu ro psychologisch, da dieser über Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten berichtet hatte ( Urk. 12/62, Urk. 10/69, Urk. 12/71 ). Zusätzlich klagte der Ver sicherte auch über weiterhin bestehende Nackenschmerzen, über Kopfschmerzen, belastungsabhängige Schulterschmerzen und über gelegentliche Schmerzen im Bereich des rechten Sprunggelenks ( Urk. 12/62/2, vgl. auch Urk. 12/72/2). Am 2 4. Oktober 2018 führten die Ärzte der Rehaklinik D.___ mit dem Versicherten e in ambulantes Assessment durch ( Urk. 12/72). Ferner nahm die Suva von der Unfallversicherung Stadt Zürich die Unterlagen zu einem früheren Unfall des Versicherten aus dem Jahr 2010 zu den Akten ( Urk. 12/79 ). Am 1 4. Januar 2018 und am 1 0. April 2019 berichtete Dr. B.___ je über den Verlauf der psy chiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung des Versicherten ( Urk. 12/92, Urk. 12/118 ) und die Suva-Ärzte Dr. med. E.___, Fachärztin für Chirurgie, und Dr. med. F.___ äusserten sich in verschiedenen Stellung nahmen zur Sache ( Urk. 12/77/2, Urk. 12/93 f., Urk. 12/105, Urk. 12/115 ). In ihrer Verfügung vom 9. Mai 2019 stellte die Suva fest, die aktuell noch geklagten Beschwerden seien organisch nicht hinreichend erklärbar. Der Prüfung der Adä quanz komme daher eine besondere Bedeutung zu. Die für die Folgen nach einem Schleudertr auma beachtlichen Kriterien seien indessen nicht in genügender Anzahl erfüllt, weswegen der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen sei. Mangels Vorliegen von adäquaten Unfallfolgen seien die bisher erbrachten Leistungen daher per 3 1. Mai 2019 einzustellen und es bestehe weder Anspruch auf eine Invalidenrente noch auf eine Integritätsentschädigung ( Urk. 12/123 ). Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am 1 5. Mai 2019, ergänzt am 1 2. Juni 2019, Einsprache ( Urk. 12/126, Urk. 12/129). Diese Einsprache wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 2. September 2019 ab ( Urk. 2 = Urk. 12/137). 2. Gegen den Einspracheentscheid erhob der Versicherte am 2. Oktober 2019 Beschwerde mit dem Antrag, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es seien ihm über den 3 1. Mai 2019 hinaus die gesetzlichen Versicherungs leis tungen zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zur Vornahme weiterer Abklä rungen und zum Neuentscheid an die Suva zurückzuweisen ( Urk. 1). Die Suva beantragte in der Beschwerdeantwort vom 2 7. Januar 2020 die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des Einspracheentscheides ( Urk. 11). In Replik ( Urk. 18) und Duplik ( Urk. 22) hielten die Parteien an den gestellten Anträgen fest. Am 2 2. Dezember 2020 äusserte sich der Versicherte u nter Beilage eines Berichtes der Klinik G.___ vom 2 6. November 2020 erneut zur Sache ( Urk. 25 f.). Diese Eingabe wurde der Suva am 2 9. Dezember 2020 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 27). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSG ) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat. 1.2 Die Kollision zwischen dem vom Beschwerdeführer am 2. März 2018 gelenkten Winterdienstfahrzeug (Lastwagen mit Schneepflug und Salzstreugerät) und einem weiteren, mit einer Abrollmulde belade nen Lastwagen (vgl. Urk. 12/20 /8 ) zog eine notfallmässige Behandlung des Beschwerdeführer s im Kantonsspital Z.___ nach sich. Die Ärzte der Notfallstation diagnostizierten aufgrund der erhobenen Be funde eine Kontusion der Schulter links, eine Kontusion der Knie beidseits, eine Beckenkontusion und eine Kontusion am rechten oberen Sprunggelenk (OSG). Eine CT-Untersuchung von Schädel, Halswirbelsäule (HWS), Thorax und Abdo men sodann ergab keine Anhaltspunkte für eine Organverletzung oder für frische ossäre Läsionen. Stattdessen zeig t en sich leichte degenerative Veränderungen im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS). Mit der Empfehlung einer analgetischen Therapie wurde der Beschwerdeführer gleichentags wieder nach Hause entlassen ( Urk. 12/9 f.). Die Beschwerdegegnerin ging richtigerweise von einem Unfall im Rechtssinne aus. 2. 2.1 Liegt ein Unfall im Rechtssinne vor, erbringt die Unfallversicherung die gesetzlich vorgesehenen Leistungen ( Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallver sicherung; UVG). Da ab dem Unfalltag ärztlich zunächst eine vollständige und im weiteren Verlauf eine Teila rbeitsunfähigkeit attestiert war ( Urk. 12/8- 9, Urk. 12 /11, Urk. 12/13- 16, Urk. 12/27/4, Urk. 12/32/3, Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12/58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/ 64/2, Urk. 12/68, Urk. 12/91/2, Urk. 12/102/2, Urk. 12/109 ), richtete die Beschwerdegegnerin Taggelder aus ( vgl. Art. 16 ff. UVG) und kam für die Kosten der Heilbehandlung auf ( Art. 10 UVG). Mit Verfügung vom 9. Mai 2019 stellte die Beschwerdegegnerin die vorübergehenden Versicherungsleistungen per Ende Mai 2019 ein und verneinte gleichzeitig den Anspruc h auf weitergehende Leis tungen ( Urk. 12/123). 2.2 Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber gehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärzt lichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der ver sicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs mass nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bun desgerichts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf BGE 134 V 109, vgl. auch Urteil 8C _ 454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Be griffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erho ffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). 2.3 Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, der Fallabschluss sei verfrüht erfolgt. Er macht geltend, er sei weiterhin in ärztlicher Behandlung, wobei eine konti nuierliche Besserung stattfinde, aber ein Endzustand noch nicht erreicht sei. Es bestehe nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Seit dem Unfall bestün den behandlungsbedürftige somatische Beschwerden, insbesondere in der Form von Schulterbeschwerden, deren Vorhandensein inzwischen auch die Beschwer degegnerin anerkannt habe. Bezüglich der Schulterbeschwerden sei eine opera tive Intervention erforderlich. Es treffe somit nicht zu, dass nur noch aus psy chischen Gründen eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vorgelegen habe. Die Beschwerdegegnerin fokussiere zu Unrecht ausschliesslich auf die psychi schen Beschwerden. Die anhaltenden somatischen Beschwerden hätten zu einer Verlängerung der psychischen Beeinträchtigung geführt. Eine ungünstige Wech s el wirkung sei nicht ausgeschlossen ( Urk. 1 S. 6 Rz 10, Urk. 18 S. 3 ff. Rz 3 ff. ). Am 2 2. Dezember 2020 reichte der Beschwerdeführer den Bericht über die Schul teroperat i on vom 2 6. November 2020 und Ausführungen seitens von Dr. A.___ vorab zu den Schulterbeschwerden ( Urk. 26/1-2) zu den Akten und machte dies bezüglich eine unfallbedingte Verletzung geltend ( Urk. 25). Die Beschwerdegegnerin führte aus, der Beschwerdeführer habe sich beim Unfall unter anderem auch Verletzungen an der Schulter zugezogen. Jedoch hätten diese keinen Einfluss a uf die Arbeitsfähigkeit. Der somatische Endzustand sei erreicht. D ie psychische Verfassung des Beschwerdeführers sei durch ein gelegentliches Grübeln beeinträchtigt und es sei eine minimale neuropsychologische Störung mit einem Aufm erksamkeitsdefizit festgestellt worden. Zweimal pro Monat f änden eine psychologische Gesprächstherapie und ein autogenes Training statt. Die Weite rführung der Psychotherapie und die Teilnahme an einer Entspannungs gruppe sowie eine sportliche Betätigung seien empfohlen worden. Bei den be schriebenen Massnahmen (Gesprächstherapie, Entspannungstherapie, autogenes Training, Sport) handle es sich in erster Linie um eine Erhaltungsbehandlung und nicht um eine medizinische Heilbehandlung im engeren Sinne, die einem Fallab schluss entgegenstünde ( Urk. 2 S. 6 f. Ziff. 3.1, Urk. 1 1 S. 4 f. Ziff. 6 ). In der Duplik ergänzte die Beschwerdegegnerin, am 1 4. Februar 2020 habe der Versicherte einen Rückfall vom 3 0. Dezember 2019 gemeldet ( Urk. 20/1). Dieser sei Gegenstand eines neuen Verwaltungsverfahrens ( Urk. 22). 2.4 2.4.1 Die mit der Untersuchung und Behandlung des Beschwerdeführers nach dem Ereignis vom 2. März 2018 betrauten Ärzte äusserten sich in verschiedenen Be richten. Zu den anlässlich der Erstbehandlung vom 2. März 2018 im Kantons spital Z.___ erhobenen Befunde n und den gestellten Diagnosen ist auf die Dar stellung in vorstehender E. 1.2 zu verweisen. Die Ärzte der Rehaklinik D.___ sodann, die mit dem Beschwerdeführer am 2 2. Oktober 2018 ein ambulantes Assessment durchführten, nannten im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 2. März 2018 als Diagnosen eine HWS-Distorsion mit gemäss CT-Befund unauf fälliger Traumaspirale ohne Anhaltspunkt e für eine Organverletzung oder frische ossäre Läsionen, eine Kontusion der Schulter links bei Status nach hinterer Schul terluxation und eine Kontusion der Knie beidseits, des OSG und des Beckens. Sodann hielten die Ärzte fest, der Beschwerdeführer habe über intermittierend auftretende, im Bereich des Hinterkopfes betonte und ziehende Kopfschmerzen mit Ausstrahlung in den rechtsseitigen Schulter- und Thoraxbereich, über belas tungsabhängige Schmerzen in der linken Schulter und über gelegentlich stech ende Schmerze n im rechten Sprung gelenks bereich geklagt. Beim Assessment habe der Beschwerdeführer eine gute Leistungsbereitschaft gezeigt und die minimale Performance erreicht. Unmittelbar nach dem Unfall sei mit einer ambulanten Trainingstherapie begonnen worden. Diese habe vorwiegend klassische Massa g en, manuelle Therapie, aktive Bewegungsübungen und gelegentlich auch Krafttrai ning beinhaltet. Gelegentlich habe der Beschwerdeführer auch Heimübungen absolviert. Damit habe sich der Zustand nach Einschätzung des Beschwerde führers deutlich gebessert. Aufgrund der erhobenen Befunde sei eine intensivierte ambulante Trainingstherapie angezeigt. Zur Erweiterung der aktivierenden Mass nahmen sei dem Beschwerdeführer eine Anleitung für Heimübungen mitgegeben worden. In Hinblick auf den bisherigen Verlauf und die erreich t en Resultate sei von einer schrittweisen Steigerung der Arbeitsfähigkeit auszugehen. Die aktuelle psychische Verfassung sei vom Beschwerdeführer als in Ordnung beschrieben worden. Gelegentlich müsse er noch über das Geschehene grübeln. Eine psycho logische Gesprächstherapie und ein autogenes Training f änden etwa zweimal pro Monat statt. Insgesamt seien das Schmerzverhalten und die Leistungsbereitschaft adäquat und die Prognose günstig ( Urk. 12/72/1-4). 2.4.2 Die neurologische Untersuchung des Beschwerdeführers am 3. Oktober 2018 dur ch die Ärzte des Spitals C.___ ergab keine auffälligen Befunde ( Urk. 12/62/2 f.) und eine MRI-Untersuchung des Schädels vom 1 7. Oktober 2018 ergab keinen Nachweis von posttraumatischen zerebralen Veränderungen und insbesondere keine Hinweise auf axonale Scherverletzungen ( Urk. 12/69/1). Die zusätzliche neuropsychologische /verhaltensneurologische Abklärung vom 1 7. Oktober 2018 sodann hatte die Diagnose einer minimalen neuropsychologischen Störung mit/ bei Aufmerksamkeitsdefiziten zur Folge. Die Ärzte hielten dazu fest, in der Untersuchung hätten sich vordergründig Defizite im Bereich der Aufmerksam keitsfunktionen gezeigt. Aufgefallen sei en eine erhöhte Ablenkbarkeit sowie eine reduzierte Konzentrationsleistung. Abgesehen davon habe die Untersuchung alters- und bildungs abhängig ein insgesamt unauffälliges kognitives Leistungs profil gezeigt. Affektiv habe der Beschwerdeführer stabil und schwingungsfähig gewirkt. Ein Selbstbeurteilungsfragebogen zur depressiven Symptomatik habe eine minimale Depression gezeigt. Auf der Verhaltensebene sei der Beschwerde führer kooperativ, motiviert und anstrengungsbereit gewesen. Die Aufgabenbear beitung sei teilweise etwas impulsiv und überhastet erfolgt, was zu Flüchtig keitsfehlern geführt habe. Diese habe der Beschwerdeführer allerdings selber erkannt. Die beschriebenen Defizite entsprächen in ihrer Art und Ausprägung einer minimale n neuropsychologischen Störung ( Urk. 12/7 1 /1-4). 2.4.3 Pract. med. B.___, der den Beschwerdeführer ab dem 2 9. Mai 2018 psy chotherapeutisch behandelt e, nannte in seinem Bericht vom 1 2. Juni 2018 als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung, ge genwärtig mittelgradige Epi sode, und führte aus, d er Beschwerdeführer habe eine erste depressive Episode im Jahr 2010 beschrieben, dies aufgrund einer Belastungssituation im Zusam men hang mit einer Verletzung und der dadurch bedingten Beeinträchtigung seiner Leistungsfähigkeit sowie wegen einer nicht bestandenen Prüfung für die Polizei schule. Im Anschluss an das Ereignis vom 2. März 2018 sei es schleichend erneut zu einer depressiven Entwicklung mit innerer Unruhe, Dünnhäutigkeit, redu zierter Belastbarkeit und Ängsten, insbesondere am Steuer, gekommen. Damit verbunden sei eine Störung der Ein- und der Durchschlaffähigkeit. Zur Entlastung sei zu Beginn eine vollständige Krank schreibung angezeigt gewesen. Eine Prog nose sei noch nicht möglich. Geplant sei eine regelmässige ambulante Behand lung und bei verbesserter Befindlichkeit ein schrittweiser Wiedereinstieg in die Arbeit ( Urk. 12/38/1-2). Am 1 4. Januar 2019 berichtet pract. med. B.___, als Folge der regelmässigen psychotherapeutischen Behandlung sei das Zustandsbild deutlich gebessert. Der Beschwerdeführer sei aktuell noch im Ausmass von 30 % arbeitsunfähig. Die Prognose sei günstig und es sei mit einer weiteren Steigerung der Arbeitsleistung zu rechnen ( Urk. 12/92/2). Im Bericht vom 1 0. April 2019 ergänzte pract. med. B.___, die Behandlung daure weiterhin an. Es bestehe nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Die Prognose sei günstig und es könne mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit gerechnet werden. Ein deutlich positiver Impuls sei durch den Abschluss des Strafverfahrens gegen den Unfallverursacher zu erwarten ( Urk. 12/118/2). 2.4.4 Im Sprechstundenbericht der Klinik G.___ vom 3 0. Dezember 2019 wurde festgehalten, nach der Kollision am 2. März 2018 habe der Beschwerdeführer in der linken Schulter einen heftigen Schmerz bemerkt. Durch einen Zug am linken Arm habe er ein Einschnappen durchführen können. Hernach sei, wenn auch unter Schmerzen, wieder eine gewisse Beweglichkeit vorhanden gewesen. Die anschliessende Untersuchung im Kantonsspital Z.___ habe keine Anzeichen für eine Fraktur ergeben. Bei anhaltenden Sch merzen sei am 2 0. März 2018 ein Arthro -MRI durchgeführt worden (vgl. Urk. 12/24). In der Folge sei der Be schwer deführer physiotherapeutisch behandelt worden und es sei wieder zu eine r gute n Funktion und Kraft in der linken Schulter gekommen. Nur bei gewissen Bewe gungen seien Krepitationen (Knirschen) und einschiessende Schmerzen aufgetre ten. Die Arbeit könne aktuell unter Beschwerden durchgeführt werden. In der Freizeit betreibe der Beschwerdeführer gerne Schwimmen und Radfahren. Die bildgebende Untersuchung vom 2 0. März 2018 habe folgenden Befund ergeben: posteroinfer iore Labrumläsion, Reverse-Hill- Sachs- Läsion loco tipico, Rotatoren manschette intakt, Bizepssehnenanker intakt, Bizepssehne im Sulcus zentriert. Die bildgebende Abklärung vom 3 0. Dezember 2019 sodann habe die folgenden Be funde ergeben: kein Verdacht auf eine Fraktur, keine wesentlichen degenerativen Veränderungen sichtbar, axial und koronar zentriertes Gelenk. Die Ärzte fassten zusammen, beim Beschwerdeführer bestehe nach stattgehabter Schulterluxation eine schmerzhafte Labrumläsion. Die Klinik korreliere mit den MR-tomo grafi sche n Befunden. Bei traumatischer Labrumläsion empfehle sich nach längerer k onser vativer Therapie eine arth r o skopisch assistierte Refixation der posteroinferioren Kapsel des Labrums ( Urk. 19/3 S. 1 u. 2). Unter Bezugnahme auf diesen Bericht der Klinik G.___ und das ursprüngliche Unfallereignis erstattete der Be schwerdeführer am 1 4. Februar 2020 eine Schadensmeldung ( Urk. 23/1), welche die Beschwerdegegnerin als Rückfallmeldung entgegennahm. Die Kreisärztin Dr. med. E.___, Fachärztin Chirurgie, führte am 2. März 2020 die gemeldeten Beschwerden an der linken Schulter mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 2. März 2018 zurück ( Urk. 23/3). Dem Sprechstundenbericht der Klinik G.___ vom 1 0. Februar 2020 ist zu entnehmen, es sei die Durchführung der Schulteroperation im November 2020 in Aussicht genommen worden. Weiterhin bestünden ähnliche Beschwerden mit einem schmerzhaften Einschnappgefühl bei hohen Rotationen. Zu einer erneuten Luxation sei es hingegen nicht gekommen ( Urk. 19/4 S. 1). Die Operation an der linken Schulter fand am 2 0. November 2020 statt. Als Operationsdiagnose ist ein Status nach Kollisionstrauma im Strassenverkehr mit hin terer Schulterluxation und Selbstreposition am 2. März 2018 mit Revers e-Hill- Sachs-Läsion und postero inferiorer Labrumläsion an der Schulter links angege ben. Die Operation habe die Refixation des dorsalen Labrums bezweckt, was in der Folge auch gelungen sei. Postoperativ sei die Fixation in Orthese für vier Wochen erforderlich. Nach sechs und nach zwölf Wochen erfolge je eine Kon trolle ( Urk. 26/1 S. 1-2). 2.4.5 Am 2 6. Mai 2020 hielt Dr. A.___ fest, nach erstmaliger traumatischer Schul tergelenksluxation sei es zu einer Hill-Sachs Läsion und einer Labrumläsion gekommen. Dies habe eine Bewegungseinschränkung der Schulter mit Schmerzen zur Folge. Dadurch komme es bei gewissen Bewegungsabläufen zu Kraftverlusten und es sei eine Unterstützung mit dem rechten Arm erforderlich. Durch das Schulterleiden sei die Arbeitsfähigkeit zwischen 25 und 30 % gemindert. Des Weiteren bestünden posttraumatische Beschwerden am rech t en Fuss ( Urk. 26/2). 2.5 2.5.1 Zur Beurteilung der Frage, ab wann von der Fortsetzung der ärztlichen Behand lung keine namhafte Besserung mehr erwartet werden konnte, ist zunächst der Verlauf der somatischen Unfallfolgen zu würdigen. Die erstbehandelnden Ärzte des Kantonsspitals Z.___ hatten den Beschwerdeführer nach bildgebenden Unter suchungen (Rönt g en Knie links und OSG rechts, CT Schädel, Thorax, HWS, Abdo men, Achsenskelett) ohne pathologische Befunde noch am Unfalltag, das heisst am 2. März 2018, nach Hause entlassen ( Urk. 12/9/2 f., Urk. 12/10). Hernach war vom nachbehandelnden Hausarzt Dr. A.___ als weitere Massnahme Physio the rapie verordnet ( Urk. 12/22/1, Urk. 12/33 f., Urk. 12/39/1, Urk. 12/39/1, Urk. 12/47 /1, Urk. 12/60/1, Urk. 12/66/1, Urk. 12/88 f., Urk. 12/97, Urk. 12/99 ) und aus somatischer Sicht wie folgt eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden: 100 % ab dem 2. März 2018, 50 % ab dem 9. April 2018, 20 % ab dem 9. Mai 2018 ( Urk. 12/8-16, Urk. 12/27/4 ). Ab dem 4. Juni 2018 sodann bestand nach seiner Beurteilung wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit ( Urk. 12/32/3 ). Dr. B.___ bescheinigte im Unfallschein ab dem 7. Juni 2018 eine zunächst ganze und im Verlauf abnehmende Arbeitsunfähigkeit, welche Zumutbarkeits beurteilung med. pract. A.___ ab 1 6. August 2019 jeweils bestätigte ( Urk. 12/73 /2). 2.5.2 Die Besserung der somatischen Unfallfolgen mit im Verlauf geringerer Arbeits unfähigkeit wird durch die Ergebnisse des ambulanten Assessments vom 2 2. Okto ber 2018 in der Rehaklinik D.___ bekräftigt. Die Klinik- Ärzte ge langten im Bericht vom 2 4. Oktober 2018 zum Schluss, es sei ein günstiger Ver lauf festzu stellen und weitere Abklärungen seien allein auf neurologische m und neuropsy chologischem Gebiet angezeigt. Konkret hielten sie fest, der Beschwer deführer arbeite trotz anhaltender Beschwerden (vgl. Urk. 12/72/5) inzwischen wieder im zeitlichen Umfang von 70 % ( Urk. 12/72/3 ). Es seien aktive und passive Bewe gungen für Nacken, Schulter und BWS durchgeführt worden. V or allem bei Bewe gungen mit der linken Schulter über der Horizontalen seien Schmerzen an ge ge ben worden. Die Beschreibung der Schmerzen sei differenziert erfolgt, das Schmerz verhalten sei adäquat und das Leistungsverhalten sei gut gewesen, eben so die Konsistenz. Mithin sei k eine Symptomausweitung vorhanden ( Urk. 12/72/8 f.). Der Beschwerdeführer sei zuversichtlich gewesen, seine Arbeitsleistung wieder auf 100 % zu steigern zu können ( Urk. 12/72/3). 2.5.3 A uch Suva-Ärztin Dr. E.___ gelangte zum Schluss, dass von keiner ins Gewicht fallenden organischen Problematik auszugehen sei. Nach Einsicht in die Akten hielt sie i n der Stellungnahme vom 2 7. Nove mber 2018 zunächst fest, es sei noch ein MRI des OSG geplant. Auch im Übrigen lägen keine aktuellen somatischen Befunde vor. Es bestehe allerdings der Eindruck, dass die Psyche im Vordergrund stehe ( Urk. 12/77/2). Am 2 1. Januar 2019 hielt Dr. E.___ fest, das MRI vom OSG habe gezeigt, dass keine traumatische strukturelle Läsion nachweisbar sei. Soma tische Folg en stünden nicht im Vordergrund; führend sei die Psyche ( Urk. 12/93/1). Erst auf die erneute Meldung der Schulterbeschwerden vom 1 4. Februar 2020 hielt Dr. E.___ diese für unfallkausal ( Urk. 23/3 ; vgl. dazu nachfolgend E. 2.5.6 ). 2.5.4 Anlässlich eines Telefonats der Sachbearbeiterin der Beschwerdegegnerin mit dem Beschwerdeführer vom 1. März 2019 gab dieser an, er sei psychisch bedingt weiterhin im Umfang von 30 % arbeitsunfähig. Dem Fuss und der Schulter gehe es besser. Die Schulter sei bei Überkopfbewegungen noch ein wenig einge schränkt. Es finde weiterhin regelmässig eine physiotherapeutische Behandlung statt ( Urk. 12/100). 2.5.5 Nach Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2019 ( Urk. 12/123 ) wies der rechtskundig vertretene Beschwerdeführer in seiner Einsprache vom 1 2. Juni 2019 ausschliess lich auf die psychische Problematik und ihre Auswirkungen auf die Arbeits fähig keit hin ( Urk. 12/129/6). Erst i n der Beschwerde machte er sodann geltend, er leide auch unter körperlichen Restbeschwerden und es finde auch weiterhin eine ärztliche Behandlung statt ( Urk. 1 S. 6 Rz 10). Mit der Replik reichte der Be schwerdeführer d i e Sprech stundenbericht e der Klinik G.___ vom 3 0. Dezem ber 2019 und 1 0. Februar 2020 ein, worin die Ärzte auf den MRI-Befund einer Labrumläsion und Hill-Sachs Läsion hinwiesen und festhielten, es sei eine opera tive Intervention erforderlich ( Urk. 19/3 S. 2, Urk. 19/4 S. 1). Der operative Ein griff in Form einer Refixation des Labrums fand am 2 0. November 2020 statt ( Urk. 26/1). 2.5.6 Zusammenfassend steht fest, dass der Beschwerdeführer nach der Erstbehandlung im Kantonsspital Z.___ einzig in hausärztlicher Behandlung stand, wobei Dr. A.___ zwecks Förderung der Abheilung der Unfallfolgen ausschliesslich Physiotherapie verordnete. Ab dem 4. Juni 2018 sodann attestierte Dr. A.___ wieder eine volle Arbeitsfähigkeit. Die Visa und Eintragungen auf dem Unfall schein ab dem 1 6. August 2018 erschöpfen sich in der Bestätigung der Arbeits unfähigkeitsatteste von Dr. B.___ und geben keine Anhaltspunkte für eine Verschlechterung in somatischer Hinsicht (vgl. dazu auch Bericht von Dr. A.___ vom 1 0. September 2018, Urk. 12/56/2). Die Ärzte der Rehaklinik D.___ wiesen im Oktober 2018 auf die intakte Leistungsbereitschaft und die adäquate Schmerz schilderung des Beschwerdeführers hin und hielten fest, es seien lediglich b ei den Schulterübungen über der Horizontalen mit Belastung Beschwerden aufgetreten. Dies wird untermauert durch die Telefonnotiz, wonach d er Beschwerdeführer selber im März 2019 an gab, die fortdauernde Arbeitsunfähigkeit habe psychische Gründe. Dem Fuss und der Schulter hingegen gehe es besser. Nur die Schulter sei bei Überkopfbewegungen noch ein wenig eingeschränkt. Die somatischen Unfallfolgen waren somit bei Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2019 weitestgehend abgeklungen. Die verbliebenen Restbeschwerden, die sich bei Überkopfbewegungen an der Schulter bemerkbar machten, wurden physiothera peu tisch behandelt. Die letzte aktenkundige ärztliche Verordnung zur Physio therapie datiert vom 1 4. Januar 2019 und diente der Analgesie, der Verbesserung der Gelenks- und der Muskelfunktion und trägt Vermerke des Physiotherapeuten H.___ vom 2 3. Februar, 6. März und 2 2. April 2019 ( Urk. 12/99, Urk. 12/103, Urk. 12/112, Urk. 12/119). Am 1 6. April 2019 fasst dieser zusammen, der Beschwerdeführer sei praktisch voll im Arbeitsprozess bei noch unterschiedlichem Erfolg. Sehr gute Tage wechselten mit Tagen, an denen er Schmerzen verspüre und Schmerzmittel brauche. Sinnvoll sei weiterhin eine wöchentlich zweimalige Behandlung ( Urk. 12/114/2). Zuvor hatte der Beschwer deführer im Dezember 2018 angegeben, körperlich leide er noch unter Kopf schmerzen und auf der linken Schulter könne er nicht schlafen ( Urk. 12/80) und im März 2019 ergänzt, dem Fuss und der Schulter gehe es besser und beim Arbeiten gehe es gut, nur bei Überkopfarbeiten sei die Beweglichkeit der Schulter noch ein wenig eingeschränkt ( Urk. 12/100). Damit steht fest, dass die orga ni schen Unfallfolgen vor dem am 9. Mai 2019 verfügten Fallabschluss per Ende Mai 2019 weitestgehend abgeheilt waren. Im Vordergrund standen zu diesem Zeitpunkt Beschwerden psychischer Natur (vgl. nachstehende E. 2.7). Dr. A.___ hielt am 1 0. September 2018 fest, die psychische Verarbeitung verlaufe schlep pend ( Urk. 12/56/2). A m 5. November 2018 führte er aus, im Geschäft mache der Beschwerdeführer wieder praktisch alles, aber die psychische Komponente sei sehr gewichtig ( Urk. 12/70). Am 1 4. März 2019 ergänzte Dr. A.___, im Vor dergrund stehe die psychische Verarbeitung mit fachärztlicher Begleitung ( Urk. 12/108). Die Ärzte der Klinik G.___ bekräftigten noch am 3 0. Dezember 2019, dass aktuell die Arbeit ausgeführt werde ( Urk. 19/3). Dass der Beschwerdeführer so dann weiterhin, mithin auch nach Ende Mai 2019, von der Fortsetzung der phy siotherapeutischen Behandlung profitieren konnte, genügt praxisgemäss nicht, um von einer ärztlichen Behandlung mit dem Ziel einer namhaften Besserung im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG ausgehen zu können (Urteil des Bundesgerichts 8C_39/2018 vom 1 1. Juli 2018 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen). Die Empfehlung einer chirurgischen Intervention ergab sich erst durch die Abklärungen der Ärzte der Klinik G.___ im Dezember 2019 ( Urk. 19/3 f.), wobei die operative Behandlung selber erst im Novem ber 20 2 0 stattfand ( Urk. 26/1). Diesbezüglich sprach die Beschwerdegegnerin richtigerweise von eine r (allfälligen) Leistungspflicht im Rahmen eines Rückfalles gestützt auf die Schadensmeldung vom 1 4. Februar 2020 ( Urk. 22 S. 1 f., Urk. 23/1, Urk. 23/4). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psy chische Veränderungen bewirkt, die zu einem andersgearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen). Über die Einzelheiten der Leistungspflicht in diesem Zusammenhang ist nicht in diesem Verfahren zu befinden. Die Voraussetzungen zur Ausdehnung des Streitgegenstandes sind nicht erfüllt, da die Frage de s erneuten Leistungs anspruches nicht derart eng mit der Einstellung der Leistungspflicht zusammenhängt, dass von einer Tatbe stands gesamtheit zu sprechen ist (vgl. BGE 130 V 501, 122 V 34 E. 2a mit Hinweisen ). 2.6 Die neuropsychologischen Defizite schränken den Beschwerdeführer gemäss den Feststellungen der Ärzte des Spitals C.___ nur in geringem Ausmass ein (vgl. vorstehende E. 2.4.2). Eine Arbeitsunfähigkeit wurde in diesem Zusammenhang nicht attestiert und wird vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Ebenso wenig bedarf der Beschwerdeführer diesbezüglich einer ä rztlichen Be hand lung. Für den Fa llabschluss ist dieser Aspekt somit nicht von Relevanz. 2.7 Im we iteren Verlauf nach dem Ereignis vom 2. März 2018 trat beim Beschwer deführer eine depressive Störung in der Form einer mittelgradigen Episode auf, derentwegen der behandelnde Arzt, pract. med. B.___, und ebenso Dr. A.___ ab dem 8. Juni 2018 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab dem 2 5. Juni 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 70 %, ab dem 2 3. Juli 2018 eine solche von 60 %, ab dem 1 3. August 2018 eine solche von 50 % und ab dem 2 1. September 2018 eine solche von 30 % andauernd bis zur Einstellung der Leistungen per Ende Mai 2019 und darüber hinaus attestierte n ( Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12/58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/ 64/2, Urk. 12/68, Urk. 12/91/2, Urk. 12/102/2, Urk. 12/109). Der natür li che Kausalzusammenhang (vgl. nachstehende E. 3.1.1 ) zwischen de r psychi sche n Fehlentwicklung und dem Ereignis vom 2. März 2018 ist als gegeben zu erachten. Suva- Arzt Dr. med. F.___ hielt in der Stellungnahme vom 2. Februar 2019 fest, die psychischen Beschwerden seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom 1. März 2018 zurückzuführen. Der Beschwerdeführer habe bereits 2010 aufgrund eines Unfalles mit Verletzungsfolge und wegen des Nicht bestehens der Prüfung für die Polizeischule eine depressive Episode durchge macht, allerdings sei diese seit Jahren wieder abgeklungen gewesen. Mit der am bulanten psychiatrisc hen Behandlung habe bisher eine Arbeitsfähigkeit von 70 % in der bisherigen Tätigkeit als Chauffeur eines LKW erreicht werden können. Es sei davon auszugehen, dass mit der Fortsetzung dieser Behandlung erheblich dazu beigetragen werden könne, innerhalb von maximal sechs Monaten wieder eine volle Arbeitsfähigkeit zu erlangen ( Urk. 12/94/3). A uch p ract. med. B.___ ging in seinen Berichten vom 1 4. Januar und vom 1 0. April 2 0 19 von einer durch das Unfallereignis vom 2. März 2018 hervorgerufenen depressiven Reaktion aus, stellte unter dem Vorbehalt der Fortführung der ambulanten psychiatrisch-psy chotherapeutischen Behandlung eine günstige Prognose und erachtete eine Stei gerung der von ihm zuletzt noch attestierten Arbeitsunfähigkeit von 30 % als möglich ( Urk. 12/92/1 f., Urk. 12/118/ 1 f. ). Dem Fallabschluss steht die Arbeitsunfähigkeit aufgrund der psychische n Fehl ent wicklung allerdings nicht ohne Weiteres entgegen. Bei den psychischen Fehl entwicklungen nach einem Unfall, wovon hier auszugehen ist (vgl. nachstehende E. 3.3), sind die vor übergehenden Leistungen einzustellen, wenn von der Fort setzung der auf die somatischen Unfallfolgen gerichteten Behandlungen keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann (T homas Flückiger, in: Basler Kommentar UVG, Basel 2019, Art. 19 Rz 22 mit Hinweisen). Dies ist hier, wie dargelegt wurde, per Ende Mai 2019 der Fall (vgl. vorstehende E. 2.5.6 ). Der Fallabschluss auf diesen Zeitpunkt hin ist demnach nicht zu beanstanden. 3. 3.1 3.1.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali di tät, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 3.1.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau sal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfall fol gen deckt sich die adäquate, das heisst rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1). 3.1.3 Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Ge sundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergangenen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psychische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut verkraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versicherungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b). Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine ge wisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – aus ge hend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenom men wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle ander seits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/ aa ; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2). Für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden Arbeits- bezie hungsweise Erwerbsunfähigkeit, die nicht auf organisch nachweisbare Funktions ausfälle zurückzuführen ist, rechtfertigt es sich, im Einzelfall analog zur Methode vorzugehen, wie sie für psychische Störungen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c, 117 V 359 E. 5d/ bb, vgl. auch 115 V 133 E. 6). 3.2 3.2.1 Im Einspracheentscheid prüfte die Beschwerdegegnerin den adäquaten Kausal zusammenhang zwischen den klinisch ausgewiesen en, aber organisch nicht hin reichend nachweisbaren Beschwerden anhand der Schleudertraumapraxis und kam zum Schluss, von den hierbei massgeblichen Kriterien seien zwei, nämlich das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit und dasjeni ge der fortgesetzt spezifischen, aber belastenden ärztlichen Behandlung erfüllt, jedoch weder in auffallender noch sehr ausgeprägter Weise, weswegen die Adäquanz zu verneinen sei ( Urk. 2 S. 7 ff. Ziff. 3.2 f ). In der Beschwerdeantwort ergänzte die Beschwer degegnerin, d a im Verlauf die für ein Schleudertrauma typischen Beschwerden im Vergleich zu den psychischen Beschwerden in den Hintergrund getreten sei en, sei die Adäquanz entsprechend den Grundsätzen der Psychopraxis zu beurteilen. Jedoch seien die zum Nachweis der Adäquanz erforderlichen Kriterien nicht in der genügenden Zahl respektive nicht im erforderlichen Ausmass erfüllt ( Urk. 11 S. 3 ff.). 3.2.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, b ei der Prüfung der Adäquanzkriterien sei das Verhalten des Unfallverursachers zur beachten. Anfänglich habe dieser sein Fehlverhalten eingestanden und sinngemäss erklärt, er übernehme die Verant wortung. Im Laufe des Strafverfahrens aber habe er begonnen, alles zu bestreiten, und habe versucht, ihm (dem Beschwerdeführer) die Schuld zuzu schieben, ob schon die Spurenlage eindeutig ein anderes Bild zeig t e. Er (der Beschwerdeführer) habe dies als verletzend empfunden und das belastende Strafverfahren sei dadurch in die Länge gezogen worden. Dies habe eine Verzögerung der Heilung bewirkt. Das Kriterium der schwierigen Heilung sei demnach erfüllt. Zusammen mit diesem und den beiden von der Beschwerdegegnerin anerkannten Adäquanz kriterien seien insgesamt deren drei erfüllt, weswegen der Kausalzusammenhang zu bejahen sei ( Urk. 1 S. 6 ff. Rz 10 ff.). Auch ohne weitere Abklärungen stehe fest, dass die Kausalitätskriterien erfüllt seien. Seit mehr als zwei Jahren be stün den hartnäckige körperliche Beschwerden, die mindestens bis nach der anstehen den Operation bestehen bleiben würden ( Urk. 18 S. 3 ff.). 3.3 Zur anwendbaren Methode der Adäquanzprüfung ist zu beachten, dass im Zeit punkt der Einstellung der Leistungen Ende Mai 2019 nicht die somatischen Unfallfolgen (vgl. vorstehende E. 2.5 ) und auch nicht die gering fügigen Aufmerk sam keitsdefizite (vgl. vorstehende E. 2.6), sondern psychische Symptome im Vor dergrund st anden (vgl. vorstehende E. 2.7). Damit fehlt aber das typische bunte Beschwerdebild nach einem Schleudertrauma (Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, De pres sion, Wesensveränderung; BGE 117 V 359 E. 4b ). Ergeben die Abklärungen, dass die versicherte Person ein Schle udertrauma der Halswirbelsäule erlitten hat (vgl. Urk. 12/72/1), das hierfür typische Beschwerdebild aber im Vergleich zur psychischen Problematik ganz in den Hintergrund tritt, sind für die Adäquanz beurteilung bei Fällen aus dem mittleren Schwereb ereich der Unfälle die in BGE 115 V 133 E. 6c/ aa für Unfälle mit psychischen Folgeschäden festgelegten Krite rien (und nicht jene für Fälle mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule, äquiva lenter Verletzung oder Schädel-Hirntrauma gemäss BGE 117 V 359 E. 6a und 382 E. 4b) massgebend (BGE 127 V 102 E. 5b/ bb, 123 V 98 E. 2a). 3.4 3.4.1 Bei der Einteilung der Unfälle mit psychischen Folgeschäden in leichte, mittel schwere und schwere Unfälle ist nicht das Unfallerlebnis des Betroffenen mass gebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/ aa, 115 V 133 E. 6; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237, 1995 Nr. U 215 S. 91). 3.4.2 Der Beschwerdeführer war am 2. März 2018 mit einem Schneepflug unterwegs, wobei sein Fahrzeug durch das ausbrechende Heck eines entgegenkommenden Lastwagens getroffen wurde. Die Wucht d e r Kollision schleuderte das Fahrzeug des Beschwerdeführers von der Fahrbahn, wo es nach mehreren Metern in eine r Baumschule zum Stillstand kam. Gemäss den Fahrtenschreibern der unfall be teiligten Fahrzeuge wies das vom Beschwerdeführer gelenkte unmittelbar vor der Kollision um 15:01:38 eine Geschwindigkeit von 74 km/h auf und das andere um 15:01:42 Uhr eine solche von 64 km/h. Unmittelbar danach fiel bei beiden Fahr zeugen die Geschwindigkeit markant ab. Beim Fahrzeug des Beschwerdeführers wurde n die Führerkabine, insbesondere die Windschutzscheibe und die Fahrertür, beschädig t. Er konnte die Führerkabine mit Hilfe einer Drittperson verlassen ( Urk. 1 2/20/8 -11 ). Der äussere Unfallablauf und der Umstand, dass keiner der an der Kollision Beteiligten gr avierende Verletzungen erlitt oder gar einer konkreten Todesgefahr ausgesetzt war, spricht für einen Unfall im mittelschweren Bereich, und zwar mittelschwer im engeren Sinne. Ein Unfall in diesem Sinne lag auch vor, als ein Fahrzeug bei einem Überholmanöver mit rund 100 km/h abrupt abge bremst wurde, ins Schleudern geriet, gegen einen Strassenwall prallte, sich über schlug und auf der Fahrerseite zu liegen kam (Urteil des Bundesgerichts 8C_169/2007 vom 5. Februar 2008 E. 4.2). Ebenso, als ein Fahrzeug beim Über holen einen Lastwagen touchiert e und sich überschlug (Urteil des Bundesgerichts 8C_743/2007 vom 1 4. Januar 2008 Sachverhalt und E. 6). Ferner war von einem mittelschweren Unfall im engeren Sinne auszugehen, als ein Personenwagen auf der Autobahn mit einer Geschwindigkeit von etwa 90 km/h sich über die Mittel leitplanke auf die Gegenfahrbahn hin überschlug und dabei die versicherte Pe rson hinausgeschleudert wurde (Urteil des Bundesgerichts U 492/06 vom 1 6. Mai 2007 E. 4.2). Die Vergleichsbeispiele aus der Praxis lassen die Beurteilung der Beschwer degegnerin als angemessen erscheinen. 3.5 3.5.1 Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Un falles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamt würdi gung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen: - besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklic hkeit des Unfalles; - die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; - ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; - körperliche Dauerschmerzen; - ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; - schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; - Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/ aa ). Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beur tei lung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auf fal lend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwie ri gen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungs wei se ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Krite rien her angezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenz bereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berück sichti gen den Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adä quanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicher weise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/ bb, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/ aa ; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2). 3.5.2 Ausgehend von den bei einer psychischen Fehlentwicklung nach einem Unfall zu beachtenden Kriterien kam die Besch werdegegnerin zum Schluss, keines der erforderlichen Kriterien sei erfüllt, weswegen der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen sei ( Urk. 11 S. 7). Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Stand punkt, er leide seit mehr als zwei Jahren unter körperlichen Beschwerden, die hartnäckig seien und mindestens bis zur Schulteroperation noch anhalten wür den. Die Schmerzproblematik werde durch die psychische Symptomatik unterhal ten und z wischen somatischen und psychischen Beschwerden bestehe ein Zusam menhang im Sinne einer Wechselwirkung ( Urk. 18 S. 4 f. Rz 7 u. 9 f. ). In der Beschwerdeschrift hatte d er Beschwerdeführer zudem geltend gemacht, es liege eine verzögerte Heilung vor, weswegen zusätzlich auch das Kriterium des schwie rigen Heilungsverlaufs erfüllt sei ( Urk. 1 S. 6 f. Rz 11 f.). 3.5.3 Nicht bestritten ist, dass die Kriterien der besonders dramatischen Begleit um stände oder der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalles, der Schwere oder der besonderen Art der erlittenen Verletzungen, das Kriterium der ärztliche n Fehlbe handlung und dasjenige der b ezüglich Grad und Dauer ins Gew icht fallenden Arbeitsunfähigkeit als nicht erfüllt zu betrachten sind. Die Beschwerdegegnerin hat zu diesen im Einzelnen Stellung genommen ( Urk. 11 S. 6 f.) und diesen Darlegungen ist beizupflichten. 3.5.4 Zum Verlauf der Beschwerden im Zusammenhang mit den somatischen Unfall folgen lässt sich den Akten F olgendes entnehmen: Die erstbehandelnden Ärzte des Kantonsspitals Z.___ hielten in ihrem Bericht vom 3. März 2018 fest, der Beschwerdeführer habe über Schmerzen im Bereich der linken Schulter, am Becken links, a n beiden Knie n und im Bereich des rechen OSG sowie über leichte muskuläre Verspannungen im HWS-Bereich geklagt ( Urk. 12/9/2). Am 7. Mai 2018 gab der Beschwerdeführer an, er habe weite rhin Schmerzen am Knie links, an der Schulter links, am linken Fuss und im Bereich des Nackens. In der Schulter sei die Beweglichkeit eingeschränkt ( Urk. 12/25). Ab dem 4. Juni 2018 attestierte Dr. A.___ aus somatischer Sicht wieder eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit ( Urk. 12/32). Die hernach von pract. med. B.___ attestierte Arbeitsfähigkeit hatte psychische Gründe ( Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38 /2, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12/58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/64/2, Urk. 12/92 /2, Urk. 12/118/2 ). Auch der Beschwerdeführer wies im weite re n Ver lauf darauf hin, seiner Tätigkeit als Chauffeur aus psychischen Gründen nur ein geschränkt nachzugehen ( Urk. 12/80 ). Am 2 3. Juli 2018 gab der Beschwerde füh rer an, er leide weiterhin unter gelegentlichen Schmerzen a m rech t en Fussgelenk, einer eingeschränkten Beweglichkeit und unter Schmerzen in der linken Schulter, unter einem selten auftretenden Stechen im linken Knie sowie unter einer leichten Beweglichkeitseinschränkung und an Verspannungen im Schulter- und Nacken be reich, die in den Hinterkopf ausstrahlten ( Urk. 12/41/3). Am 2 0. September 2018 schilderte der Beschwerdeführer, die Beschwerden an der Schulter und der HWS würden stetig besser. Er habe noch belastungsabhängige Beschwerden am Fuss ( Urk. 12/57/1). Anlässlich des ambulanten Assessments in der Rehaklinik D.___ berichtete der Beschwerdeführer den Ärzten über aktuell rezidivierend auftretende und in den HWS - und Schulterbereich ausstrahlende Hinterhaupt schmerzen, wobei die Schmerzen nur intermittierend vorhanden seien und er bisweilen auch schmerzfrei sei. Die Schmerzen in der linken Schulter hätten deutlich gebessert und würden nur noch bei körperlicher Belastung auftreten. Belastungsabhängig träten auch noch Schmerzen im Bereich des rechten OSG auf ( Urk. 12/72/5). Am 1 5. Dezember 2018 führte der Beschwerdeführer zu seinen Beschwerden aus, die Arbeitsunfähigkeit sei psychisch bedingt ; k örperlich leide er noch unter Kopfschmerzen und auf der linken Schulter könne er noch nicht schlafen ( Urk. 12/80). U nd am 1. März 2019 ergänzte der Beschwerdeführer, dem Fuss und der Schulter gehe es besser. Beim Arbeiten gehe es gut. Die Beweg lichkeit der Schulter bei Überkopfarbeiten sei noch ein wenig eingeschränkt ( Urk. 12/100). Die Angaben zeigen, dass die Beschwerden im Zusammenhang mit den soma tischen Unfallfolgen bis zum Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2019 fortlaufend abklangen und der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht wieder arbeitsfähig war. Erst nach dem Fallabschluss begab sich der Beschwerdeführer im Dezember 2019 aufgrund einer erneuten Schmerzzunahme an der linken Schulter wieder in ärztliche Behandlung, wobei er darauf hinwies, seine Arbeit, wenn auch unter Schmerzen, weiterhin verrichten zu können ( Urk. 19/3 S. 1). Die erneuten Schul ter schmerzen wird die Beschwerdegegnerin unter dem Blickwinkel des Rückfall s behandeln (vgl. Urk. 22). Inwieweit der Beschwerdeführer davor gänzlich frei von Schmerzen war, bedarf keiner näheren Klärung. Die angegebenen Schmerzen lassen aufgrund des kontinuierlich abnehmenden Ausmasses bis zum Fallab schluss das Kriterium jedenfalls nicht als besonders ausgeprägt erscheinen, was aber bei einem mittelschweren Unfall im engeren Sinne erforderlich wäre, wenn, wie vorliegend, nur einzelne der Adäquanzk riterien (vgl. vorstehende E. 3.5.1) konkret zu prüfen sind. Offenbleiben kann auch, inwieweit die Schmerz symp to matik durch ein psychisches Geschehen beeinflusst wird. Psychische Beschwerden sind auch dann nicht in die Beurteilung einzubeziehen, wenn sie als körperlich imponieren (Urteil des Bundesgerichts 8C_825/2008 vom 9. April 2009 E. 4.6). 3.5.5 Betreffend d en Standpunkt, es liege eine verzögerte Heilung vor, berief sich der Beschwerdeführer auf das gegen den Unfallverursacher geführte Strafverfahren, in dessen Verlauf dieser versucht habe, ihm (dem Beschwerdeführer) die Schuld zuzuschieben. Wenngleich entsprechende Verhaltungen den Beschwerdeführer getroffen haben mögen, ist den medizinischen Unterlagen nicht zu entnehmen, dass die Vorwürfe die psychische Fehlentwicklung massgeblich beeinträchtigt hätt en. Vielmehr hat Dr. B.___ die Gerichtsverhandlung an sich als belas tendes Ereignis beschrieben (Urk. 12/118/2), was zwar verständlich, aber nicht als besonderer Gr und im Sinne der Rechtsprechung zu fassen ist, der die Genesung bis zum Fallabschluss beeinträchtigt oder verzögert ha t. Im Weiteren ist a u fgrund der Akten ausgewiesen, dass die somatischen Unfall folgen im Anschluss an die Erstbehandlung durch die Ärzte des Kantonsspitals Z.___ lediglich noch einer hausärztlichen Betreuung und einer physiothera peu tischen Behandlung bedurften (vgl. vorstehende E. 2.5). Aus der ärztlichen Be handlung und den vorhandenen Beschwerden allein kann nicht schon auf einen schwierigen Heilungsverlauf oder auf Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf hierzu besonderer Gründe, die die Heilung beeinträchtigt haben. Auch die Einnahme von Medikamenten oder die Durchführung verschiedener Therapien genügen noch nicht. Gleiches gilt auch, wenn trotz regelmässiger Therapie keine gänzliche Beschwerdefreiheit gewonnen werden konnte (Alexandra Rumo-Jungo / André P. Holzer, in: Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl., Zürich 2012, S. 72 f. mit Hinweisen). 3.6 Zusammenfassend ergibt sich, dass weder das Kriterium des verzögerten Hei lungsverlaufs respektive der ärztlichen Fehlbehandlung noch dasjenige der kör perlichen Dauerschmerzen und auch keines der übrigen erfüllt ist. Somit ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den einem psychischen Geschehen zu zuschreibenden Beschwerden und dem Ereignis vom 2. März 2018 zu vernei nen. Da auch der Zeitpunkt des Fallabschlusses per Ende Mai 2019 nicht zu bean standen ist (vgl. vorstehende E. 2 ), hat die Beschwerdegegnerin zu Recht die bis dahin ausgerichteten Leistungen eingestellt und den Anspruch auf weitere ver neint. Der Entscheid der Beschwerdegegnerin beruht auf einem hinreichend abge klärten Sachverhalt. Die Beschwerde erweist sich bei dieser Sachlage als unbe gründet und ist daher abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Peter F. Siegen - Suva - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber FehrWilhelm

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2019.00242 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Wilhelm Urteil vom 2 9. Januar 2021 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter F. Siegen Stadtturmstrasse 10, Postfach, 5401 Baden gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1981, war bei der Y.___ AG als Lastwagenführer angestellt und dadurch bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert ( Urk. 12/1). Er kollidierte am 2. März 2018 auf der schnee bedeckten Strasse als Fahrer eines Schneepfluges mit einem entgegenkommenden Lastwagen, dessen H eck während der Fahrt ausbrach und dabei das vom Ver sicherten gelenkte Fahrzeug beschädigte sowie von der Fahrbahn abdrängte (vgl. Urk. 3/2, Urk. 12/1, Urk. 12/20 /8 ). Noch am Unfalltag suchte der Versicherte die Notfallstation des Kantonsspitals Z.___ auf. Die dortigen Ärzte diagnostizierten eine Kontusion der Schulter links, Kontusion en an den Knien beid seits und am rechten oberen Sprunggelenk (OSG), eine Beckenkontusion und Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule (HWS). Die Entlassung nach Hause erfolgte gleichentags ( Urk. 12/9/2). Die Ärzte des Kantonsspitals Z.___ respektive hernach der nachbehandelnde Hausarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, attestierten ab dem Unfalltag zunächst eine v ollständige Arbeits unfähigkeit, ab dem 9. April 2018 eine solche von 50 %, ab dem 9. Mai 2018 eine Arbeitsunfähigkeit v on 2 0 % und ab dem 4. Juni 2018 wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit ( Urk. 12/8 -9, Urk. 12/11, Urk. 12/13-16, Urk. 12/27/4, Urk. 12/32 /3 ). Dr. A.___ verordnete überdies mehrere Serien Physiotherapie ( Urk. 12/22/1, Urk. 12/33 f., Urk. 12/39/1, Urk. 12/39/1, Urk. 12/47/1, Urk. 12/60/1, Urk. 12/66/1, Urk. 12/88 f., Urk. 12/97, Urk. 12/99). Ab dem 2 9. Mai 2018 liess sich der V ersicherte durch p ract. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, behandeln. Dieser diagnostizierte eine rezidivie rende depressive Störung und attestierte ab dem 8. Juni 2018 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab dem 2 5. Juni 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 70 %, ab dem 2 3. Juli 2018 eine solche von 60 %, ab dem 1 3. August 2018 eine solche von 50 % und ab dem 2 1. September 2018 eine solche von 30 % ( Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38 /2, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12 /58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/64/2, Urk. 12/91/2, Urk. 12/92 /2, Urk. 12/118/2). Auch Dr. A.___ verwies im Verlauf auf die Limitierung der Arbeitsfähigkeit als Folge der psychischen Symptomatik ( Urk. 12/56/2, Urk. 12/ 70, Urk. 12/108 ). Im Okto ber 2018 untersuchten die Ärzte des Spitals C.___ den Versicherten neu ro psychologisch, da dieser über Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten berichtet hatte ( Urk. 12/62, Urk. 10/69, Urk. 12/71 ). Zusätzlich klagte der Ver sicherte auch über weiterhin bestehende Nackenschmerzen, über Kopfschmerzen, belastungsabhängige Schulterschmerzen und über gelegentliche Schmerzen im Bereich des rechten Sprunggelenks ( Urk. 12/62/2, vgl. auch Urk. 12/72/2). Am 2 4. Oktober 2018 führten die Ärzte der Rehaklinik D.___ mit dem Versicherten e in ambulantes Assessment durch ( Urk. 12/72). Ferner nahm die Suva von der Unfallversicherung Stadt Zürich die Unterlagen zu einem früheren Unfall des Versicherten aus dem Jahr 2010 zu den Akten ( Urk. 12/79 ). Am 1 4. Januar 2018 und am 1 0. April 2019 berichtete Dr. B.___ je über den Verlauf der psy chiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung des Versicherten ( Urk. 12/92, Urk. 12/118 ) und die Suva-Ärzte Dr. med. E.___, Fachärztin für Chirurgie, und Dr. med. F.___ äusserten sich in verschiedenen Stellung nahmen zur Sache ( Urk. 12/77/2, Urk. 12/93 f., Urk. 12/105, Urk. 12/115 ). In ihrer Verfügung vom 9. Mai 2019 stellte die Suva fest, die aktuell noch geklagten Beschwerden seien organisch nicht hinreichend erklärbar. Der Prüfung der Adä quanz komme daher eine besondere Bedeutung zu. Die für die Folgen nach einem Schleudertr auma beachtlichen Kriterien seien indessen nicht in genügender Anzahl erfüllt, weswegen der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen sei. Mangels Vorliegen von adäquaten Unfallfolgen seien die bisher erbrachten Leistungen daher per 3 1. Mai 2019 einzustellen und es bestehe weder Anspruch auf eine Invalidenrente noch auf eine Integritätsentschädigung ( Urk. 12/123 ). Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am 1 5. Mai 2019, ergänzt am 1 2. Juni 2019, Einsprache ( Urk. 12/126, Urk. 12/129). Diese Einsprache wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 2. September 2019 ab ( Urk. 2 = Urk. 12/137). 2. Gegen den Einspracheentscheid erhob der Versicherte am 2. Oktober 2019 Beschwerde mit dem Antrag, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es seien ihm über den 3 1. Mai 2019 hinaus die gesetzlichen Versicherungs leis tungen zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zur Vornahme weiterer Abklä rungen und zum Neuentscheid an die Suva zurückzuweisen ( Urk. 1). Die Suva beantragte in der Beschwerdeantwort vom 2 7. Januar 2020 die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des Einspracheentscheides ( Urk. 11). In Replik ( Urk. 18) und Duplik ( Urk. 22) hielten die Parteien an den gestellten Anträgen fest. Am 2 2. Dezember 2020 äusserte sich der Versicherte u nter Beilage eines Berichtes der Klinik G.___ vom 2 6. November 2020 erneut zur Sache ( Urk. 25 f.). Diese Eingabe wurde der Suva am 2 9. Dezember 2020 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 27). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSG ) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat. 1.2 Die Kollision zwischen dem vom Beschwerdeführer am 2. März 2018 gelenkten Winterdienstfahrzeug (Lastwagen mit Schneepflug und Salzstreugerät) und einem weiteren, mit einer Abrollmulde belade nen Lastwagen (vgl. Urk. 12/20 /8 ) zog eine notfallmässige Behandlung des Beschwerdeführer s im Kantonsspital Z.___ nach sich. Die Ärzte der Notfallstation diagnostizierten aufgrund der erhobenen Be funde eine Kontusion der Schulter links, eine Kontusion der Knie beidseits, eine Beckenkontusion und eine Kontusion am rechten oberen Sprunggelenk (OSG). Eine CT-Untersuchung von Schädel, Halswirbelsäule (HWS), Thorax und Abdo men sodann ergab keine Anhaltspunkte für eine Organverletzung oder für frische ossäre Läsionen. Stattdessen zeig t en sich leichte degenerative Veränderungen im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS). Mit der Empfehlung einer analgetischen Therapie wurde der Beschwerdeführer gleichentags wieder nach Hause entlassen ( Urk. 12/9 f.). Die Beschwerdegegnerin ging richtigerweise von einem Unfall im Rechtssinne aus. 2. 2.1 Liegt ein Unfall im Rechtssinne vor, erbringt die Unfallversicherung die gesetzlich vorgesehenen Leistungen ( Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallver sicherung; UVG). Da ab dem Unfalltag ärztlich zunächst eine vollständige und im weiteren Verlauf eine Teila rbeitsunfähigkeit attestiert war ( Urk. 12/8- 9, Urk. 12 /11, Urk. 12/13- 16, Urk. 12/27/4, Urk. 12/32/3, Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12/58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/ 64/2, Urk. 12/68, Urk. 12/91/2, Urk. 12/102/2, Urk. 12/109 ), richtete die Beschwerdegegnerin Taggelder aus ( vgl. Art. 16 ff. UVG) und kam für die Kosten der Heilbehandlung auf ( Art. 10 UVG). Mit Verfügung vom 9. Mai 2019 stellte die Beschwerdegegnerin die vorübergehenden Versicherungsleistungen per Ende Mai 2019 ein und verneinte gleichzeitig den Anspruc h auf weitergehende Leis tungen ( Urk. 12/123). 2.2 Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber gehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärzt lichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der ver sicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs mass nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bun desgerichts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf BGE 134 V 109, vgl. auch Urteil 8C _ 454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Be griffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erho ffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). 2.3 Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, der Fallabschluss sei verfrüht erfolgt. Er macht geltend, er sei weiterhin in ärztlicher Behandlung, wobei eine konti nuierliche Besserung stattfinde, aber ein Endzustand noch nicht erreicht sei. Es bestehe nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Seit dem Unfall bestün den behandlungsbedürftige somatische Beschwerden, insbesondere in der Form von Schulterbeschwerden, deren Vorhandensein inzwischen auch die Beschwer degegnerin anerkannt habe. Bezüglich der Schulterbeschwerden sei eine opera tive Intervention erforderlich. Es treffe somit nicht zu, dass nur noch aus psy chischen Gründen eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vorgelegen habe. Die Beschwerdegegnerin fokussiere zu Unrecht ausschliesslich auf die psychi schen Beschwerden. Die anhaltenden somatischen Beschwerden hätten zu einer Verlängerung der psychischen Beeinträchtigung geführt. Eine ungünstige Wech s el wirkung sei nicht ausgeschlossen ( Urk. 1 S. 6 Rz 10, Urk. 18 S. 3 ff. Rz 3 ff. ). Am 2 2. Dezember 2020 reichte der Beschwerdeführer den Bericht über die Schul teroperat i on vom 2 6. November 2020 und Ausführungen seitens von Dr. A.___ vorab zu den Schulterbeschwerden ( Urk. 26/1-2) zu den Akten und machte dies bezüglich eine unfallbedingte Verletzung geltend ( Urk. 25). Die Beschwerdegegnerin führte aus, der Beschwerdeführer habe sich beim Unfall unter anderem auch Verletzungen an der Schulter zugezogen. Jedoch hätten diese keinen Einfluss a uf die Arbeitsfähigkeit. Der somatische Endzustand sei erreicht. D ie psychische Verfassung des Beschwerdeführers sei durch ein gelegentliches Grübeln beeinträchtigt und es sei eine minimale neuropsychologische Störung mit einem Aufm erksamkeitsdefizit festgestellt worden. Zweimal pro Monat f änden eine psychologische Gesprächstherapie und ein autogenes Training statt. Die Weite rführung der Psychotherapie und die Teilnahme an einer Entspannungs gruppe sowie eine sportliche Betätigung seien empfohlen worden. Bei den be schriebenen Massnahmen (Gesprächstherapie, Entspannungstherapie, autogenes Training, Sport) handle es sich in erster Linie um eine Erhaltungsbehandlung und nicht um eine medizinische Heilbehandlung im engeren Sinne, die einem Fallab schluss entgegenstünde ( Urk. 2 S. 6 f. Ziff. 3.1, Urk. 1 1 S. 4 f. Ziff. 6 ). In der Duplik ergänzte die Beschwerdegegnerin, am 1 4. Februar 2020 habe der Versicherte einen Rückfall vom 3 0. Dezember 2019 gemeldet ( Urk. 20/1). Dieser sei Gegenstand eines neuen Verwaltungsverfahrens ( Urk. 22). 2.4 2.4.1 Die mit der Untersuchung und Behandlung des Beschwerdeführers nach dem Ereignis vom 2. März 2018 betrauten Ärzte äusserten sich in verschiedenen Be richten. Zu den anlässlich der Erstbehandlung vom 2. März 2018 im Kantons spital Z.___ erhobenen Befunde n und den gestellten Diagnosen ist auf die Dar stellung in vorstehender E. 1.2 zu verweisen. Die Ärzte der Rehaklinik D.___ sodann, die mit dem Beschwerdeführer am 2 2. Oktober 2018 ein ambulantes Assessment durchführten, nannten im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 2. März 2018 als Diagnosen eine HWS-Distorsion mit gemäss CT-Befund unauf fälliger Traumaspirale ohne Anhaltspunkt e für eine Organverletzung oder frische ossäre Läsionen, eine Kontusion der Schulter links bei Status nach hinterer Schul terluxation und eine Kontusion der Knie beidseits, des OSG und des Beckens. Sodann hielten die Ärzte fest, der Beschwerdeführer habe über intermittierend auftretende, im Bereich des Hinterkopfes betonte und ziehende Kopfschmerzen mit Ausstrahlung in den rechtsseitigen Schulter- und Thoraxbereich, über belas tungsabhängige Schmerzen in der linken Schulter und über gelegentlich stech ende Schmerze n im rechten Sprung gelenks bereich geklagt. Beim Assessment habe der Beschwerdeführer eine gute Leistungsbereitschaft gezeigt und die minimale Performance erreicht. Unmittelbar nach dem Unfall sei mit einer ambulanten Trainingstherapie begonnen worden. Diese habe vorwiegend klassische Massa g en, manuelle Therapie, aktive Bewegungsübungen und gelegentlich auch Krafttrai ning beinhaltet. Gelegentlich habe der Beschwerdeführer auch Heimübungen absolviert. Damit habe sich der Zustand nach Einschätzung des Beschwerde führers deutlich gebessert. Aufgrund der erhobenen Befunde sei eine intensivierte ambulante Trainingstherapie angezeigt. Zur Erweiterung der aktivierenden Mass nahmen sei dem Beschwerdeführer eine Anleitung für Heimübungen mitgegeben worden. In Hinblick auf den bisherigen Verlauf und die erreich t en Resultate sei von einer schrittweisen Steigerung der Arbeitsfähigkeit auszugehen. Die aktuelle psychische Verfassung sei vom Beschwerdeführer als in Ordnung beschrieben worden. Gelegentlich müsse er noch über das Geschehene grübeln. Eine psycho logische Gesprächstherapie und ein autogenes Training f änden etwa zweimal pro Monat statt. Insgesamt seien das Schmerzverhalten und die Leistungsbereitschaft adäquat und die Prognose günstig ( Urk. 12/72/1-4). 2.4.2 Die neurologische Untersuchung des Beschwerdeführers am 3. Oktober 2018 dur ch die Ärzte des Spitals C.___ ergab keine auffälligen Befunde ( Urk. 12/62/2 f.) und eine MRI-Untersuchung des Schädels vom 1 7. Oktober 2018 ergab keinen Nachweis von posttraumatischen zerebralen Veränderungen und insbesondere keine Hinweise auf axonale Scherverletzungen ( Urk. 12/69/1). Die zusätzliche neuropsychologische /verhaltensneurologische Abklärung vom 1 7. Oktober 2018 sodann hatte die Diagnose einer minimalen neuropsychologischen Störung mit/ bei Aufmerksamkeitsdefiziten zur Folge. Die Ärzte hielten dazu fest, in der Untersuchung hätten sich vordergründig Defizite im Bereich der Aufmerksam keitsfunktionen gezeigt. Aufgefallen sei en eine erhöhte Ablenkbarkeit sowie eine reduzierte Konzentrationsleistung. Abgesehen davon habe die Untersuchung alters- und bildungs abhängig ein insgesamt unauffälliges kognitives Leistungs profil gezeigt. Affektiv habe der Beschwerdeführer stabil und schwingungsfähig gewirkt. Ein Selbstbeurteilungsfragebogen zur depressiven Symptomatik habe eine minimale Depression gezeigt. Auf der Verhaltensebene sei der Beschwerde führer kooperativ, motiviert und anstrengungsbereit gewesen. Die Aufgabenbear beitung sei teilweise etwas impulsiv und überhastet erfolgt, was zu Flüchtig keitsfehlern geführt habe. Diese habe der Beschwerdeführer allerdings selber erkannt. Die beschriebenen Defizite entsprächen in ihrer Art und Ausprägung einer minimale n neuropsychologischen Störung ( Urk. 12/7 1 /1-4). 2.4.3 Pract. med. B.___, der den Beschwerdeführer ab dem 2 9. Mai 2018 psy chotherapeutisch behandelt e, nannte in seinem Bericht vom 1 2. Juni 2018 als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung, ge genwärtig mittelgradige Epi sode, und führte aus, d er Beschwerdeführer habe eine erste depressive Episode im Jahr 2010 beschrieben, dies aufgrund einer Belastungssituation im Zusam men hang mit einer Verletzung und der dadurch bedingten Beeinträchtigung seiner Leistungsfähigkeit sowie wegen einer nicht bestandenen Prüfung für die Polizei schule. Im Anschluss an das Ereignis vom 2. März 2018 sei es schleichend erneut zu einer depressiven Entwicklung mit innerer Unruhe, Dünnhäutigkeit, redu zierter Belastbarkeit und Ängsten, insbesondere am Steuer, gekommen. Damit verbunden sei eine Störung der Ein- und der Durchschlaffähigkeit. Zur Entlastung sei zu Beginn eine vollständige Krank schreibung angezeigt gewesen. Eine Prog nose sei noch nicht möglich. Geplant sei eine regelmässige ambulante Behand lung und bei verbesserter Befindlichkeit ein schrittweiser Wiedereinstieg in die Arbeit ( Urk. 12/38/1-2). Am 1 4. Januar 2019 berichtet pract. med. B.___, als Folge der regelmässigen psychotherapeutischen Behandlung sei das Zustandsbild deutlich gebessert. Der Beschwerdeführer sei aktuell noch im Ausmass von 30 % arbeitsunfähig. Die Prognose sei günstig und es sei mit einer weiteren Steigerung der Arbeitsleistung zu rechnen ( Urk. 12/92/2). Im Bericht vom 1 0. April 2019 ergänzte pract. med. B.___, die Behandlung daure weiterhin an. Es bestehe nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Die Prognose sei günstig und es könne mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit gerechnet werden. Ein deutlich positiver Impuls sei durch den Abschluss des Strafverfahrens gegen den Unfallverursacher zu erwarten ( Urk. 12/118/2). 2.4.4 Im Sprechstundenbericht der Klinik G.___ vom 3 0. Dezember 2019 wurde festgehalten, nach der Kollision am 2. März 2018 habe der Beschwerdeführer in der linken Schulter einen heftigen Schmerz bemerkt. Durch einen Zug am linken Arm habe er ein Einschnappen durchführen können. Hernach sei, wenn auch unter Schmerzen, wieder eine gewisse Beweglichkeit vorhanden gewesen. Die anschliessende Untersuchung im Kantonsspital Z.___ habe keine Anzeichen für eine Fraktur ergeben. Bei anhaltenden Sch merzen sei am 2 0. März 2018 ein Arthro -MRI durchgeführt worden (vgl. Urk. 12/24). In der Folge sei der Be schwer deführer physiotherapeutisch behandelt worden und es sei wieder zu eine r gute n Funktion und Kraft in der linken Schulter gekommen. Nur bei gewissen Bewe gungen seien Krepitationen (Knirschen) und einschiessende Schmerzen aufgetre ten. Die Arbeit könne aktuell unter Beschwerden durchgeführt werden. In der Freizeit betreibe der Beschwerdeführer gerne Schwimmen und Radfahren. Die bildgebende Untersuchung vom 2 0. März 2018 habe folgenden Befund ergeben: posteroinfer iore Labrumläsion, Reverse-Hill- Sachs- Läsion loco tipico, Rotatoren manschette intakt, Bizepssehnenanker intakt, Bizepssehne im Sulcus zentriert. Die bildgebende Abklärung vom 3 0. Dezember 2019 sodann habe die folgenden Be funde ergeben: kein Verdacht auf eine Fraktur, keine wesentlichen degenerativen Veränderungen sichtbar, axial und koronar zentriertes Gelenk. Die Ärzte fassten zusammen, beim Beschwerdeführer bestehe nach stattgehabter Schulterluxation eine schmerzhafte Labrumläsion. Die Klinik korreliere mit den MR-tomo grafi sche n Befunden. Bei traumatischer Labrumläsion empfehle sich nach längerer k onser vativer Therapie eine arth r o skopisch assistierte Refixation der posteroinferioren Kapsel des Labrums ( Urk. 19/3 S. 1 u. 2). Unter Bezugnahme auf diesen Bericht der Klinik G.___ und das ursprüngliche Unfallereignis erstattete der Be schwerdeführer am 1 4. Februar 2020 eine Schadensmeldung ( Urk. 23/1), welche die Beschwerdegegnerin als Rückfallmeldung entgegennahm. Die Kreisärztin Dr. med. E.___, Fachärztin Chirurgie, führte am 2. März 2020 die gemeldeten Beschwerden an der linken Schulter mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 2. März 2018 zurück ( Urk. 23/3). Dem Sprechstundenbericht der Klinik G.___ vom 1 0. Februar 2020 ist zu entnehmen, es sei die Durchführung der Schulteroperation im November 2020 in Aussicht genommen worden. Weiterhin bestünden ähnliche Beschwerden mit einem schmerzhaften Einschnappgefühl bei hohen Rotationen. Zu einer erneuten Luxation sei es hingegen nicht gekommen ( Urk. 19/4 S. 1). Die Operation an der linken Schulter fand am 2 0. November 2020 statt. Als Operationsdiagnose ist ein Status nach Kollisionstrauma im Strassenverkehr mit hin terer Schulterluxation und Selbstreposition am 2. März 2018 mit Revers e-Hill- Sachs-Läsion und postero inferiorer Labrumläsion an der Schulter links angege ben. Die Operation habe die Refixation des dorsalen Labrums bezweckt, was in der Folge auch gelungen sei. Postoperativ sei die Fixation in Orthese für vier Wochen erforderlich. Nach sechs und nach zwölf Wochen erfolge je eine Kon trolle ( Urk. 26/1 S. 1-2). 2.4.5 Am 2 6. Mai 2020 hielt Dr. A.___ fest, nach erstmaliger traumatischer Schul tergelenksluxation sei es zu einer Hill-Sachs Läsion und einer Labrumläsion gekommen. Dies habe eine Bewegungseinschränkung der Schulter mit Schmerzen zur Folge. Dadurch komme es bei gewissen Bewegungsabläufen zu Kraftverlusten und es sei eine Unterstützung mit dem rechten Arm erforderlich. Durch das Schulterleiden sei die Arbeitsfähigkeit zwischen 25 und 30 % gemindert. Des Weiteren bestünden posttraumatische Beschwerden am rech t en Fuss ( Urk. 26/2). 2.5 2.5.1 Zur Beurteilung der Frage, ab wann von der Fortsetzung der ärztlichen Behand lung keine namhafte Besserung mehr erwartet werden konnte, ist zunächst der Verlauf der somatischen Unfallfolgen zu würdigen. Die erstbehandelnden Ärzte des Kantonsspitals Z.___ hatten den Beschwerdeführer nach bildgebenden Unter suchungen (Rönt g en Knie links und OSG rechts, CT Schädel, Thorax, HWS, Abdo men, Achsenskelett) ohne pathologische Befunde noch am Unfalltag, das heisst am 2. März 2018, nach Hause entlassen ( Urk. 12/9/2 f., Urk. 12/10). Hernach war vom nachbehandelnden Hausarzt Dr. A.___ als weitere Massnahme Physio the rapie verordnet ( Urk. 12/22/1, Urk. 12/33 f., Urk. 12/39/1, Urk. 12/39/1, Urk. 12/47 /1, Urk. 12/60/1, Urk. 12/66/1, Urk. 12/88 f., Urk. 12/97, Urk. 12/99 ) und aus somatischer Sicht wie folgt eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden: 100 % ab dem 2. März 2018, 50 % ab dem 9. April 2018, 20 % ab dem 9. Mai 2018 ( Urk. 12/8-16, Urk. 12/27/4 ). Ab dem 4. Juni 2018 sodann bestand nach seiner Beurteilung wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit ( Urk. 12/32/3 ). Dr. B.___ bescheinigte im Unfallschein ab dem 7. Juni 2018 eine zunächst ganze und im Verlauf abnehmende Arbeitsunfähigkeit, welche Zumutbarkeits beurteilung med. pract. A.___ ab 1 6. August 2019 jeweils bestätigte ( Urk. 12/73 /2). 2.5.2 Die Besserung der somatischen Unfallfolgen mit im Verlauf geringerer Arbeits unfähigkeit wird durch die Ergebnisse des ambulanten Assessments vom 2 2. Okto ber 2018 in der Rehaklinik D.___ bekräftigt. Die Klinik- Ärzte ge langten im Bericht vom 2 4. Oktober 2018 zum Schluss, es sei ein günstiger Ver lauf festzu stellen und weitere Abklärungen seien allein auf neurologische m und neuropsy chologischem Gebiet angezeigt. Konkret hielten sie fest, der Beschwer deführer arbeite trotz anhaltender Beschwerden (vgl. Urk. 12/72/5) inzwischen wieder im zeitlichen Umfang von 70 % ( Urk. 12/72/3 ). Es seien aktive und passive Bewe gungen für Nacken, Schulter und BWS durchgeführt worden. V or allem bei Bewe gungen mit der linken Schulter über der Horizontalen seien Schmerzen an ge ge ben worden. Die Beschreibung der Schmerzen sei differenziert erfolgt, das Schmerz verhalten sei adäquat und das Leistungsverhalten sei gut gewesen, eben so die Konsistenz. Mithin sei k eine Symptomausweitung vorhanden ( Urk. 12/72/8 f.). Der Beschwerdeführer sei zuversichtlich gewesen, seine Arbeitsleistung wieder auf 100 % zu steigern zu können ( Urk. 12/72/3). 2.5.3 A uch Suva-Ärztin Dr. E.___ gelangte zum Schluss, dass von keiner ins Gewicht fallenden organischen Problematik auszugehen sei. Nach Einsicht in die Akten hielt sie i n der Stellungnahme vom 2 7. Nove mber 2018 zunächst fest, es sei noch ein MRI des OSG geplant. Auch im Übrigen lägen keine aktuellen somatischen Befunde vor. Es bestehe allerdings der Eindruck, dass die Psyche im Vordergrund stehe ( Urk. 12/77/2). Am 2 1. Januar 2019 hielt Dr. E.___ fest, das MRI vom OSG habe gezeigt, dass keine traumatische strukturelle Läsion nachweisbar sei. Soma tische Folg en stünden nicht im Vordergrund; führend sei die Psyche ( Urk. 12/93/1). Erst auf die erneute Meldung der Schulterbeschwerden vom 1 4. Februar 2020 hielt Dr. E.___ diese für unfallkausal ( Urk. 23/3 ; vgl. dazu nachfolgend E. 2.5.6 ). 2.5.4 Anlässlich eines Telefonats der Sachbearbeiterin der Beschwerdegegnerin mit dem Beschwerdeführer vom 1. März 2019 gab dieser an, er sei psychisch bedingt weiterhin im Umfang von 30 % arbeitsunfähig. Dem Fuss und der Schulter gehe es besser. Die Schulter sei bei Überkopfbewegungen noch ein wenig einge schränkt. Es finde weiterhin regelmässig eine physiotherapeutische Behandlung statt ( Urk. 12/100). 2.5.5 Nach Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2019 ( Urk. 12/123 ) wies der rechtskundig vertretene Beschwerdeführer in seiner Einsprache vom 1 2. Juni 2019 ausschliess lich auf die psychische Problematik und ihre Auswirkungen auf die Arbeits fähig keit hin ( Urk. 12/129/6). Erst i n der Beschwerde machte er sodann geltend, er leide auch unter körperlichen Restbeschwerden und es finde auch weiterhin eine ärztliche Behandlung statt ( Urk. 1 S. 6 Rz 10). Mit der Replik reichte der Be schwerdeführer d i e Sprech stundenbericht e der Klinik G.___ vom 3 0. Dezem ber 2019 und 1 0. Februar 2020 ein, worin die Ärzte auf den MRI-Befund einer Labrumläsion und Hill-Sachs Läsion hinwiesen und festhielten, es sei eine opera tive Intervention erforderlich ( Urk. 19/3 S. 2, Urk. 19/4 S. 1). Der operative Ein griff in Form einer Refixation des Labrums fand am 2 0. November 2020 statt ( Urk. 26/1). 2.5.6 Zusammenfassend steht fest, dass der Beschwerdeführer nach der Erstbehandlung im Kantonsspital Z.___ einzig in hausärztlicher Behandlung stand, wobei Dr. A.___ zwecks Förderung der Abheilung der Unfallfolgen ausschliesslich Physiotherapie verordnete. Ab dem 4. Juni 2018 sodann attestierte Dr. A.___ wieder eine volle Arbeitsfähigkeit. Die Visa und Eintragungen auf dem Unfall schein ab dem 1 6. August 2018 erschöpfen sich in der Bestätigung der Arbeits unfähigkeitsatteste von Dr. B.___ und geben keine Anhaltspunkte für eine Verschlechterung in somatischer Hinsicht (vgl. dazu auch Bericht von Dr. A.___ vom 1 0. September 2018, Urk. 12/56/2). Die Ärzte der Rehaklinik D.___ wiesen im Oktober 2018 auf die intakte Leistungsbereitschaft und die adäquate Schmerz schilderung des Beschwerdeführers hin und hielten fest, es seien lediglich b ei den Schulterübungen über der Horizontalen mit Belastung Beschwerden aufgetreten. Dies wird untermauert durch die Telefonnotiz, wonach d er Beschwerdeführer selber im März 2019 an gab, die fortdauernde Arbeitsunfähigkeit habe psychische Gründe. Dem Fuss und der Schulter hingegen gehe es besser. Nur die Schulter sei bei Überkopfbewegungen noch ein wenig eingeschränkt. Die somatischen Unfallfolgen waren somit bei Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2019 weitestgehend abgeklungen. Die verbliebenen Restbeschwerden, die sich bei Überkopfbewegungen an der Schulter bemerkbar machten, wurden physiothera peu tisch behandelt. Die letzte aktenkundige ärztliche Verordnung zur Physio therapie datiert vom 1 4. Januar 2019 und diente der Analgesie, der Verbesserung der Gelenks- und der Muskelfunktion und trägt Vermerke des Physiotherapeuten H.___ vom 2 3. Februar, 6. März und 2 2. April 2019 ( Urk. 12/99, Urk. 12/103, Urk. 12/112, Urk. 12/119). Am 1 6. April 2019 fasst dieser zusammen, der Beschwerdeführer sei praktisch voll im Arbeitsprozess bei noch unterschiedlichem Erfolg. Sehr gute Tage wechselten mit Tagen, an denen er Schmerzen verspüre und Schmerzmittel brauche. Sinnvoll sei weiterhin eine wöchentlich zweimalige Behandlung ( Urk. 12/114/2). Zuvor hatte der Beschwer deführer im Dezember 2018 angegeben, körperlich leide er noch unter Kopf schmerzen und auf der linken Schulter könne er nicht schlafen ( Urk. 12/80) und im März 2019 ergänzt, dem Fuss und der Schulter gehe es besser und beim Arbeiten gehe es gut, nur bei Überkopfarbeiten sei die Beweglichkeit der Schulter noch ein wenig eingeschränkt ( Urk. 12/100). Damit steht fest, dass die orga ni schen Unfallfolgen vor dem am 9. Mai 2019 verfügten Fallabschluss per Ende Mai 2019 weitestgehend abgeheilt waren. Im Vordergrund standen zu diesem Zeitpunkt Beschwerden psychischer Natur (vgl. nachstehende E. 2.7). Dr. A.___ hielt am 1 0. September 2018 fest, die psychische Verarbeitung verlaufe schlep pend ( Urk. 12/56/2). A m 5. November 2018 führte er aus, im Geschäft mache der Beschwerdeführer wieder praktisch alles, aber die psychische Komponente sei sehr gewichtig ( Urk. 12/70). Am 1 4. März 2019 ergänzte Dr. A.___, im Vor dergrund stehe die psychische Verarbeitung mit fachärztlicher Begleitung ( Urk. 12/108). Die Ärzte der Klinik G.___ bekräftigten noch am 3 0. Dezember 2019, dass aktuell die Arbeit ausgeführt werde ( Urk. 19/3). Dass der Beschwerdeführer so dann weiterhin, mithin auch nach Ende Mai 2019, von der Fortsetzung der phy siotherapeutischen Behandlung profitieren konnte, genügt praxisgemäss nicht, um von einer ärztlichen Behandlung mit dem Ziel einer namhaften Besserung im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG ausgehen zu können (Urteil des Bundesgerichts 8C_39/2018 vom 1 1. Juli 2018 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen). Die Empfehlung einer chirurgischen Intervention ergab sich erst durch die Abklärungen der Ärzte der Klinik G.___ im Dezember 2019 ( Urk. 19/3 f.), wobei die operative Behandlung selber erst im Novem ber 20 2 0 stattfand ( Urk. 26/1). Diesbezüglich sprach die Beschwerdegegnerin richtigerweise von eine r (allfälligen) Leistungspflicht im Rahmen eines Rückfalles gestützt auf die Schadensmeldung vom 1 4. Februar 2020 ( Urk. 22 S. 1 f., Urk. 23/1, Urk. 23/4). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psy chische Veränderungen bewirkt, die zu einem andersgearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen). Über die Einzelheiten der Leistungspflicht in diesem Zusammenhang ist nicht in diesem Verfahren zu befinden. Die Voraussetzungen zur Ausdehnung des Streitgegenstandes sind nicht erfüllt, da die Frage de s erneuten Leistungs anspruches nicht derart eng mit der Einstellung der Leistungspflicht zusammenhängt, dass von einer Tatbe stands gesamtheit zu sprechen ist (vgl. BGE 130 V 501, 122 V 34 E. 2a mit Hinweisen ). 2.6 Die neuropsychologischen Defizite schränken den Beschwerdeführer gemäss den Feststellungen der Ärzte des Spitals C.___ nur in geringem Ausmass ein (vgl. vorstehende E. 2.4.2). Eine Arbeitsunfähigkeit wurde in diesem Zusammenhang nicht attestiert und wird vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Ebenso wenig bedarf der Beschwerdeführer diesbezüglich einer ä rztlichen Be hand lung. Für den Fa llabschluss ist dieser Aspekt somit nicht von Relevanz. 2.7 Im we iteren Verlauf nach dem Ereignis vom 2. März 2018 trat beim Beschwer deführer eine depressive Störung in der Form einer mittelgradigen Episode auf, derentwegen der behandelnde Arzt, pract. med. B.___, und ebenso Dr. A.___ ab dem 8. Juni 2018 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab dem 2 5. Juni 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 70 %, ab dem 2 3. Juli 2018 eine solche von 60 %, ab dem 1 3. August 2018 eine solche von 50 % und ab dem 2 1. September 2018 eine solche von 30 % andauernd bis zur Einstellung der Leistungen per Ende Mai 2019 und darüber hinaus attestierte n ( Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12/58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/ 64/2, Urk. 12/68, Urk. 12/91/2, Urk. 12/102/2, Urk. 12/109). Der natür li che Kausalzusammenhang (vgl. nachstehende E. 3.1.1 ) zwischen de r psychi sche n Fehlentwicklung und dem Ereignis vom 2. März 2018 ist als gegeben zu erachten. Suva- Arzt Dr. med. F.___ hielt in der Stellungnahme vom 2. Februar 2019 fest, die psychischen Beschwerden seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom 1. März 2018 zurückzuführen. Der Beschwerdeführer habe bereits 2010 aufgrund eines Unfalles mit Verletzungsfolge und wegen des Nicht bestehens der Prüfung für die Polizeischule eine depressive Episode durchge macht, allerdings sei diese seit Jahren wieder abgeklungen gewesen. Mit der am bulanten psychiatrisc hen Behandlung habe bisher eine Arbeitsfähigkeit von 70 % in der bisherigen Tätigkeit als Chauffeur eines LKW erreicht werden können. Es sei davon auszugehen, dass mit der Fortsetzung dieser Behandlung erheblich dazu beigetragen werden könne, innerhalb von maximal sechs Monaten wieder eine volle Arbeitsfähigkeit zu erlangen ( Urk. 12/94/3). A uch p ract. med. B.___ ging in seinen Berichten vom 1 4. Januar und vom 1 0. April 2 0 19 von einer durch das Unfallereignis vom 2. März 2018 hervorgerufenen depressiven Reaktion aus, stellte unter dem Vorbehalt der Fortführung der ambulanten psychiatrisch-psy chotherapeutischen Behandlung eine günstige Prognose und erachtete eine Stei gerung der von ihm zuletzt noch attestierten Arbeitsunfähigkeit von 30 % als möglich ( Urk. 12/92/1 f., Urk. 12/118/ 1 f. ). Dem Fallabschluss steht die Arbeitsunfähigkeit aufgrund der psychische n Fehl ent wicklung allerdings nicht ohne Weiteres entgegen. Bei den psychischen Fehl entwicklungen nach einem Unfall, wovon hier auszugehen ist (vgl. nachstehende E. 3.3), sind die vor übergehenden Leistungen einzustellen, wenn von der Fort setzung der auf die somatischen Unfallfolgen gerichteten Behandlungen keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann (T homas Flückiger, in: Basler Kommentar UVG, Basel 2019, Art. 19 Rz 22 mit Hinweisen). Dies ist hier, wie dargelegt wurde, per Ende Mai 2019 der Fall (vgl. vorstehende E. 2.5.6 ). Der Fallabschluss auf diesen Zeitpunkt hin ist demnach nicht zu beanstanden. 3. 3.1 3.1.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali di tät, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 3.1.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau sal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfall fol gen deckt sich die adäquate, das heisst rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1). 3.1.3 Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Ge sundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergangenen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psychische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut verkraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versicherungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b). Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine ge wisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – aus ge hend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenom men wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle ander seits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/ aa ; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2). Für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden Arbeits- bezie hungsweise Erwerbsunfähigkeit, die nicht auf organisch nachweisbare Funktions ausfälle zurückzuführen ist, rechtfertigt es sich, im Einzelfall analog zur Methode vorzugehen, wie sie für psychische Störungen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c, 117 V 359 E. 5d/ bb, vgl. auch 115 V 133 E. 6). 3.2 3.2.1 Im Einspracheentscheid prüfte die Beschwerdegegnerin den adäquaten Kausal zusammenhang zwischen den klinisch ausgewiesen en, aber organisch nicht hin reichend nachweisbaren Beschwerden anhand der Schleudertraumapraxis und kam zum Schluss, von den hierbei massgeblichen Kriterien seien zwei, nämlich das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit und dasjeni ge der fortgesetzt spezifischen, aber belastenden ärztlichen Behandlung erfüllt, jedoch weder in auffallender noch sehr ausgeprägter Weise, weswegen die Adäquanz zu verneinen sei ( Urk. 2 S. 7 ff. Ziff. 3.2 f ). In der Beschwerdeantwort ergänzte die Beschwer degegnerin, d a im Verlauf die für ein Schleudertrauma typischen Beschwerden im Vergleich zu den psychischen Beschwerden in den Hintergrund getreten sei en, sei die Adäquanz entsprechend den Grundsätzen der Psychopraxis zu beurteilen. Jedoch seien die zum Nachweis der Adäquanz erforderlichen Kriterien nicht in der genügenden Zahl respektive nicht im erforderlichen Ausmass erfüllt ( Urk. 11 S. 3 ff.). 3.2.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, b ei der Prüfung der Adäquanzkriterien sei das Verhalten des Unfallverursachers zur beachten. Anfänglich habe dieser sein Fehlverhalten eingestanden und sinngemäss erklärt, er übernehme die Verant wortung. Im Laufe des Strafverfahrens aber habe er begonnen, alles zu bestreiten, und habe versucht, ihm (dem Beschwerdeführer) die Schuld zuzu schieben, ob schon die Spurenlage eindeutig ein anderes Bild zeig t e. Er (der Beschwerdeführer) habe dies als verletzend empfunden und das belastende Strafverfahren sei dadurch in die Länge gezogen worden. Dies habe eine Verzögerung der Heilung bewirkt. Das Kriterium der schwierigen Heilung sei demnach erfüllt. Zusammen mit diesem und den beiden von der Beschwerdegegnerin anerkannten Adäquanz kriterien seien insgesamt deren drei erfüllt, weswegen der Kausalzusammenhang zu bejahen sei ( Urk. 1 S. 6 ff. Rz 10 ff.). Auch ohne weitere Abklärungen stehe fest, dass die Kausalitätskriterien erfüllt seien. Seit mehr als zwei Jahren be stün den hartnäckige körperliche Beschwerden, die mindestens bis nach der anstehen den Operation bestehen bleiben würden ( Urk. 18 S. 3 ff.). 3.3 Zur anwendbaren Methode der Adäquanzprüfung ist zu beachten, dass im Zeit punkt der Einstellung der Leistungen Ende Mai 2019 nicht die somatischen Unfallfolgen (vgl. vorstehende E. 2.5 ) und auch nicht die gering fügigen Aufmerk sam keitsdefizite (vgl. vorstehende E. 2.6), sondern psychische Symptome im Vor dergrund st anden (vgl. vorstehende E. 2.7). Damit fehlt aber das typische bunte Beschwerdebild nach einem Schleudertrauma (Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, De pres sion, Wesensveränderung; BGE 117 V 359 E. 4b ). Ergeben die Abklärungen, dass die versicherte Person ein Schle udertrauma der Halswirbelsäule erlitten hat (vgl. Urk. 12/72/1), das hierfür typische Beschwerdebild aber im Vergleich zur psychischen Problematik ganz in den Hintergrund tritt, sind für die Adäquanz beurteilung bei Fällen aus dem mittleren Schwereb ereich der Unfälle die in BGE 115 V 133 E. 6c/ aa für Unfälle mit psychischen Folgeschäden festgelegten Krite rien (und nicht jene für Fälle mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule, äquiva lenter Verletzung oder Schädel-Hirntrauma gemäss BGE 117 V 359 E. 6a und 382 E. 4b) massgebend (BGE 127 V 102 E. 5b/ bb, 123 V 98 E. 2a). 3.4 3.4.1 Bei der Einteilung der Unfälle mit psychischen Folgeschäden in leichte, mittel schwere und schwere Unfälle ist nicht das Unfallerlebnis des Betroffenen mass gebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/ aa, 115 V 133 E. 6; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237, 1995 Nr. U 215 S. 91). 3.4.2 Der Beschwerdeführer war am 2. März 2018 mit einem Schneepflug unterwegs, wobei sein Fahrzeug durch das ausbrechende Heck eines entgegenkommenden Lastwagens getroffen wurde. Die Wucht d e r Kollision schleuderte das Fahrzeug des Beschwerdeführers von der Fahrbahn, wo es nach mehreren Metern in eine r Baumschule zum Stillstand kam. Gemäss den Fahrtenschreibern der unfall be teiligten Fahrzeuge wies das vom Beschwerdeführer gelenkte unmittelbar vor der Kollision um 15:01:38 eine Geschwindigkeit von 74 km/h auf und das andere um 15:01:42 Uhr eine solche von 64 km/h. Unmittelbar danach fiel bei beiden Fahr zeugen die Geschwindigkeit markant ab. Beim Fahrzeug des Beschwerdeführers wurde n die Führerkabine, insbesondere die Windschutzscheibe und die Fahrertür, beschädig t. Er konnte die Führerkabine mit Hilfe einer Drittperson verlassen ( Urk. 1 2/20/8 -11 ). Der äussere Unfallablauf und der Umstand, dass keiner der an der Kollision Beteiligten gr avierende Verletzungen erlitt oder gar einer konkreten Todesgefahr ausgesetzt war, spricht für einen Unfall im mittelschweren Bereich, und zwar mittelschwer im engeren Sinne. Ein Unfall in diesem Sinne lag auch vor, als ein Fahrzeug bei einem Überholmanöver mit rund 100 km/h abrupt abge bremst wurde, ins Schleudern geriet, gegen einen Strassenwall prallte, sich über schlug und auf der Fahrerseite zu liegen kam (Urteil des Bundesgerichts 8C_169/2007 vom 5. Februar 2008 E. 4.2). Ebenso, als ein Fahrzeug beim Über holen einen Lastwagen touchiert e und sich überschlug (Urteil des Bundesgerichts 8C_743/2007 vom 1 4. Januar 2008 Sachverhalt und E. 6). Ferner war von einem mittelschweren Unfall im engeren Sinne auszugehen, als ein Personenwagen auf der Autobahn mit einer Geschwindigkeit von etwa 90 km/h sich über die Mittel leitplanke auf die Gegenfahrbahn hin überschlug und dabei die versicherte Pe rson hinausgeschleudert wurde (Urteil des Bundesgerichts U 492/06 vom 1 6. Mai 2007 E. 4.2). Die Vergleichsbeispiele aus der Praxis lassen die Beurteilung der Beschwer degegnerin als angemessen erscheinen. 3.5 3.5.1 Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Un falles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamt würdi gung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen: - besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklic hkeit des Unfalles; - die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; - ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; - körperliche Dauerschmerzen; - ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; - schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; - Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/ aa ). Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beur tei lung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auf fal lend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwie ri gen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungs wei se ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Krite rien her angezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenz bereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berück sichti gen den Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adä quanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicher weise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/ bb, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/ aa ; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2). 3.5.2 Ausgehend von den bei einer psychischen Fehlentwicklung nach einem Unfall zu beachtenden Kriterien kam die Besch werdegegnerin zum Schluss, keines der erforderlichen Kriterien sei erfüllt, weswegen der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen sei ( Urk. 11 S. 7). Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Stand punkt, er leide seit mehr als zwei Jahren unter körperlichen Beschwerden, die hartnäckig seien und mindestens bis zur Schulteroperation noch anhalten wür den. Die Schmerzproblematik werde durch die psychische Symptomatik unterhal ten und z wischen somatischen und psychischen Beschwerden bestehe ein Zusam menhang im Sinne einer Wechselwirkung ( Urk. 18 S. 4 f. Rz 7 u. 9 f. ). In der Beschwerdeschrift hatte d er Beschwerdeführer zudem geltend gemacht, es liege eine verzögerte Heilung vor, weswegen zusätzlich auch das Kriterium des schwie rigen Heilungsverlaufs erfüllt sei ( Urk. 1 S. 6 f. Rz 11 f.). 3.5.3 Nicht bestritten ist, dass die Kriterien der besonders dramatischen Begleit um stände oder der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalles, der Schwere oder der besonderen Art der erlittenen Verletzungen, das Kriterium der ärztliche n Fehlbe handlung und dasjenige der b ezüglich Grad und Dauer ins Gew icht fallenden Arbeitsunfähigkeit als nicht erfüllt zu betrachten sind. Die Beschwerdegegnerin hat zu diesen im Einzelnen Stellung genommen ( Urk. 11 S. 6 f.) und diesen Darlegungen ist beizupflichten. 3.5.4 Zum Verlauf der Beschwerden im Zusammenhang mit den somatischen Unfall folgen lässt sich den Akten F olgendes entnehmen: Die erstbehandelnden Ärzte des Kantonsspitals Z.___ hielten in ihrem Bericht vom 3. März 2018 fest, der Beschwerdeführer habe über Schmerzen im Bereich der linken Schulter, am Becken links, a n beiden Knie n und im Bereich des rechen OSG sowie über leichte muskuläre Verspannungen im HWS-Bereich geklagt ( Urk. 12/9/2). Am 7. Mai 2018 gab der Beschwerdeführer an, er habe weite rhin Schmerzen am Knie links, an der Schulter links, am linken Fuss und im Bereich des Nackens. In der Schulter sei die Beweglichkeit eingeschränkt ( Urk. 12/25). Ab dem 4. Juni 2018 attestierte Dr. A.___ aus somatischer Sicht wieder eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit ( Urk. 12/32). Die hernach von pract. med. B.___ attestierte Arbeitsfähigkeit hatte psychische Gründe ( Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38 /2, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12/58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/64/2, Urk. 12/92 /2, Urk. 12/118/2 ). Auch der Beschwerdeführer wies im weite re n Ver lauf darauf hin, seiner Tätigkeit als Chauffeur aus psychischen Gründen nur ein geschränkt nachzugehen ( Urk. 12/80 ). Am 2 3. Juli 2018 gab der Beschwerde füh rer an, er leide weiterhin unter gelegentlichen Schmerzen a m rech t en Fussgelenk, einer eingeschränkten Beweglichkeit und unter Schmerzen in der linken Schulter, unter einem selten auftretenden Stechen im linken Knie sowie unter einer leichten Beweglichkeitseinschränkung und an Verspannungen im Schulter- und Nacken be reich, die in den Hinterkopf ausstrahlten ( Urk. 12/41/3). Am 2 0. September 2018 schilderte der Beschwerdeführer, die Beschwerden an der Schulter und der HWS würden stetig besser. Er habe noch belastungsabhängige Beschwerden am Fuss ( Urk. 12/57/1). Anlässlich des ambulanten Assessments in der Rehaklinik D.___ berichtete der Beschwerdeführer den Ärzten über aktuell rezidivierend auftretende und in den HWS - und Schulterbereich ausstrahlende Hinterhaupt schmerzen, wobei die Schmerzen nur intermittierend vorhanden seien und er bisweilen auch schmerzfrei sei. Die Schmerzen in der linken Schulter hätten deutlich gebessert und würden nur noch bei körperlicher Belastung auftreten. Belastungsabhängig träten auch noch Schmerzen im Bereich des rechten OSG auf ( Urk. 12/72/5). Am 1 5. Dezember 2018 führte der Beschwerdeführer zu seinen Beschwerden aus, die Arbeitsunfähigkeit sei psychisch bedingt ; k örperlich leide er noch unter Kopfschmerzen und auf der linken Schulter könne er noch nicht schlafen ( Urk. 12/80). U nd am 1. März 2019 ergänzte der Beschwerdeführer, dem Fuss und der Schulter gehe es besser. Beim Arbeiten gehe es gut. Die Beweg lichkeit der Schulter bei Überkopfarbeiten sei noch ein wenig eingeschränkt ( Urk. 12/100). Die Angaben zeigen, dass die Beschwerden im Zusammenhang mit den soma tischen Unfallfolgen bis zum Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2019 fortlaufend abklangen und der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht wieder arbeitsfähig war. Erst nach dem Fallabschluss begab sich der Beschwerdeführer im Dezember 2019 aufgrund einer erneuten Schmerzzunahme an der linken Schulter wieder in ärztliche Behandlung, wobei er darauf hinwies, seine Arbeit, wenn auch unter Schmerzen, weiterhin verrichten zu können ( Urk. 19/3 S. 1). Die erneuten Schul ter schmerzen wird die Beschwerdegegnerin unter dem Blickwinkel des Rückfall s behandeln (vgl. Urk. 22). Inwieweit der Beschwerdeführer davor gänzlich frei von Schmerzen war, bedarf keiner näheren Klärung. Die angegebenen Schmerzen lassen aufgrund des kontinuierlich abnehmenden Ausmasses bis zum Fallab schluss das Kriterium jedenfalls nicht als besonders ausgeprägt erscheinen, was aber bei einem mittelschweren Unfall im engeren Sinne erforderlich wäre, wenn, wie vorliegend, nur einzelne der Adäquanzk riterien (vgl. vorstehende E. 3.5.1) konkret zu prüfen sind. Offenbleiben kann auch, inwieweit die Schmerz symp to matik durch ein psychisches Geschehen beeinflusst wird. Psychische Beschwerden sind auch dann nicht in die Beurteilung einzubeziehen, wenn sie als körperlich imponieren (Urteil des Bundesgerichts 8C_825/2008 vom 9. April 2009 E. 4.6). 3.5.5 Betreffend d en Standpunkt, es liege eine verzögerte Heilung vor, berief sich der Beschwerdeführer auf das gegen den Unfallverursacher geführte Strafverfahren, in dessen Verlauf dieser versucht habe, ihm (dem Beschwerdeführer) die Schuld zuzuschieben. Wenngleich entsprechende Verhaltungen den Beschwerdeführer getroffen haben mögen, ist den medizinischen Unterlagen nicht zu entnehmen, dass die Vorwürfe die psychische Fehlentwicklung massgeblich beeinträchtigt hätt en. Vielmehr hat Dr. B.___ die Gerichtsverhandlung an sich als belas tendes Ereignis beschrieben (Urk. 12/118/2), was zwar verständlich, aber nicht als besonderer Gr und im Sinne der Rechtsprechung zu fassen ist, der die Genesung bis zum Fallabschluss beeinträchtigt oder verzögert ha t. Im Weiteren ist a u fgrund der Akten ausgewiesen, dass die somatischen Unfall folgen im Anschluss an die Erstbehandlung durch die Ärzte des Kantonsspitals Z.___ lediglich noch einer hausärztlichen Betreuung und einer physiothera peu tischen Behandlung bedurften (vgl. vorstehende E. 2.5). Aus der ärztlichen Be handlung und den vorhandenen Beschwerden allein kann nicht schon auf einen schwierigen Heilungsverlauf oder auf Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf hierzu besonderer Gründe, die die Heilung beeinträchtigt haben. Auch die Einnahme von Medikamenten oder die Durchführung verschiedener Therapien genügen noch nicht. Gleiches gilt auch, wenn trotz regelmässiger Therapie keine gänzliche Beschwerdefreiheit gewonnen werden konnte (Alexandra Rumo-Jungo / André P. Holzer, in: Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl., Zürich 2012, S. 72 f. mit Hinweisen). 3.6 Zusammenfassend ergibt sich, dass weder das Kriterium des verzögerten Hei lungsverlaufs respektive der ärztlichen Fehlbehandlung noch dasjenige der kör perlichen Dauerschmerzen und auch keines der übrigen erfüllt ist. Somit ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den einem psychischen Geschehen zu zuschreibenden Beschwerden und dem Ereignis vom 2. März 2018 zu vernei nen. Da auch der Zeitpunkt des Fallabschlusses per Ende Mai 2019 nicht zu bean standen ist (vgl. vorstehende E. 2 ), hat die Beschwerdegegnerin zu Recht die bis dahin ausgerichteten Leistungen eingestellt und den Anspruch auf weitere ver neint. Der Entscheid der Beschwerdegegnerin beruht auf einem hinreichend abge klärten Sachverhalt. Die Beschwerde erweist sich bei dieser Sachlage als unbe gründet und ist daher abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Peter F. Siegen - Suva - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber FehrWilhelm

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2019.00242 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Wilhelm Urteil vom 2 9. Januar 2021

UV.2019.00242

UV.2019.00242

UV.2019.00242 I. Kammer

I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Wilhelm

Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Wilhelm

Urteil vom 2 9. Januar 2021

Urteil vom 2 9. Januar 2021 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter F. Siegen

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter F. Siegen Stadtturmstrasse 10, Postfach, 5401 Baden

Stadtturmstrasse 10, Postfach, 5401 Baden gegen

gegen Suva

Suva Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1981, war bei der Y.___ AG als Lastwagenführer angestellt und dadurch bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert ( Urk. 12/1). Er kollidierte am 2. März 2018 auf der schnee bedeckten Strasse als Fahrer eines Schneepfluges mit einem entgegenkommenden Lastwagen, dessen H eck während der Fahrt ausbrach und dabei das vom Ver sicherten gelenkte Fahrzeug beschädigte sowie von der Fahrbahn abdrängte (vgl. Urk. 3/2, Urk. 12/1, Urk. 12/20 /8 ). Noch am Unfalltag suchte der Versicherte die Notfallstation des Kantonsspitals Z.___ auf. Die dortigen Ärzte diagnostizierten eine Kontusion der Schulter links, Kontusion en an den Knien beid seits und am rechten oberen Sprunggelenk (OSG), eine Beckenkontusion und Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule (HWS). Die Entlassung nach Hause erfolgte gleichentags ( Urk. 12/9/2). Die Ärzte des Kantonsspitals Z.___ respektive hernach der nachbehandelnde Hausarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, attestierten ab dem Unfalltag zunächst eine v ollständige Arbeits unfähigkeit, ab dem 9. April 2018 eine solche von 50 %, ab dem 9. Mai 2018 eine Arbeitsunfähigkeit v on 2 0 % und ab dem 4. Juni 2018 wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit ( Urk. 12/8 -9, Urk. 12/11, Urk. 12/13-16, Urk. 12/27/4, Urk. 12/32 /3 ). Dr. A.___ verordnete überdies mehrere Serien Physiotherapie ( Urk. 12/22/1, Urk. 12/33 f., Urk. 12/39/1, Urk. 12/39/1, Urk. 12/47/1, Urk. 12/60/1, Urk. 12/66/1, Urk. 12/88 f., Urk. 12/97, Urk. 12/99). Ab dem 2 9. Mai 2018 liess sich der V ersicherte durch p ract. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, behandeln. Dieser diagnostizierte eine rezidivie rende depressive Störung und attestierte ab dem 8. Juni 2018 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab dem 2 5. Juni 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 70 %, ab dem 2 3. Juli 2018 eine solche von 60 %, ab dem 1 3. August 2018 eine solche von 50 % und ab dem 2 1. September 2018 eine solche von 30 % ( Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38 /2, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12 /58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/64/2, Urk. 12/91/2, Urk. 12/92 /2, Urk. 12/118/2). Auch Dr. A.___ verwies im Verlauf auf die Limitierung der Arbeitsfähigkeit als Folge der psychischen Symptomatik ( Urk. 12/56/2, Urk. 12/ 70, Urk. 12/108 ). Im Okto ber 2018 untersuchten die Ärzte des Spitals C.___ den Versicherten neu ro psychologisch, da dieser über Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten berichtet hatte ( Urk. 12/62, Urk. 10/69, Urk. 12/71 ). Zusätzlich klagte der Ver sicherte auch über weiterhin bestehende Nackenschmerzen, über Kopfschmerzen, belastungsabhängige Schulterschmerzen und über gelegentliche Schmerzen im Bereich des rechten Sprunggelenks ( Urk. 12/62/2, vgl. auch Urk. 12/72/2). Am 2 4. Oktober 2018 führten die Ärzte der Rehaklinik D.___ mit dem Versicherten e in ambulantes Assessment durch ( Urk. 12/72). Ferner nahm die Suva von der Unfallversicherung Stadt Zürich die Unterlagen zu einem früheren Unfall des Versicherten aus dem Jahr 2010 zu den Akten ( Urk. 12/79 ). Am 1 4. Januar 2018 und am 1 0. April 2019 berichtete Dr. B.___ je über den Verlauf der psy chiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung des Versicherten ( Urk. 12/92, Urk. 12/118 ) und die Suva-Ärzte Dr. med. E.___, Fachärztin für Chirurgie, und Dr. med. F.___ äusserten sich in verschiedenen Stellung nahmen zur Sache ( Urk. 12/77/2, Urk. 12/93 f., Urk. 12/105, Urk. 12/115 ). In ihrer Verfügung vom 9. Mai 2019 stellte die Suva fest, die aktuell noch geklagten Beschwerden seien organisch nicht hinreichend erklärbar. Der Prüfung der Adä quanz komme daher eine besondere Bedeutung zu. Die für die Folgen nach einem Schleudertr auma beachtlichen Kriterien seien indessen nicht in genügender Anzahl erfüllt, weswegen der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen sei. Mangels Vorliegen von adäquaten Unfallfolgen seien die bisher erbrachten Leistungen daher per 3 1. Mai 2019 einzustellen und es bestehe weder Anspruch auf eine Invalidenrente noch auf eine Integritätsentschädigung ( Urk. 12/123 ). Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am 1 5. Mai 2019, ergänzt am 1 2. Juni 2019, Einsprache ( Urk. 12/126, Urk. 12/129). Diese Einsprache wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 2. September 2019 ab ( Urk. 2 = Urk. 12/137).

1. X.___, geboren 1981, war bei der Y.___ AG als Lastwagenführer angestellt und dadurch bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert ( Urk. 12/1). Er kollidierte am 2. März 2018 auf der schnee bedeckten Strasse als Fahrer eines Schneepfluges mit einem entgegenkommenden Lastwagen, dessen H eck während der Fahrt ausbrach und dabei das vom Ver sicherten gelenkte Fahrzeug beschädigte sowie von der Fahrbahn abdrängte (vgl. Urk. 3/2, Urk. 12/1, Urk. 12/20 /8 ). Noch am Unfalltag suchte der Versicherte die Notfallstation des Kantonsspitals Z.___ auf. Die dortigen Ärzte diagnostizierten eine Kontusion der Schulter links, Kontusion en an den Knien beid seits und am rechten oberen Sprunggelenk (OSG), eine Beckenkontusion und Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule (HWS). Die Entlassung nach Hause erfolgte gleichentags ( Urk. 12/9/2). Die Ärzte des Kantonsspitals Z.___ respektive hernach der nachbehandelnde Hausarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, attestierten ab dem Unfalltag zunächst eine v ollständige Arbeits unfähigkeit, ab dem 9. April 2018 eine solche von 50 %, ab dem 9. Mai 2018 eine Arbeitsunfähigkeit v on 2 0 % und ab dem 4. Juni 2018 wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit ( Urk. 12/8 -9, Urk. 12/11, Urk. 12/13-16, Urk. 12/27/4, Urk. 12/32 /3 ). Dr. A.___ verordnete überdies mehrere Serien Physiotherapie ( Urk. 12/22/1, Urk. 12/33 f., Urk. 12/39/1, Urk. 12/39/1, Urk. 12/47/1, Urk. 12/60/1, Urk. 12/66/1, Urk. 12/88 f., Urk. 12/97, Urk. 12/99). Ab dem 2 9. Mai 2018 liess sich der V ersicherte durch p ract. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, behandeln. Dieser diagnostizierte eine rezidivie rende depressive Störung und attestierte ab dem 8. Juni 2018 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab dem 2 5. Juni 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 70 %, ab dem 2 3. Juli 2018 eine solche von 60 %, ab dem 1 3. August 2018 eine solche von 50 % und ab dem 2 1. September 2018 eine solche von 30 % ( Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38 /2, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12 /58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/64/2, Urk. 12/91/2, Urk. 12/92 /2, Urk. 12/118/2). Auch Dr. A.___ verwies im Verlauf auf die Limitierung der Arbeitsfähigkeit als Folge der psychischen Symptomatik ( Urk. 12/56/2, Urk. 12/ 70, Urk. 12/108 ). Im Okto ber 2018 untersuchten die Ärzte des Spitals C.___ den Versicherten neu ro psychologisch, da dieser über Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten berichtet hatte ( Urk. 12/62, Urk. 10/69, Urk. 12/71 ). Zusätzlich klagte der Ver sicherte auch über weiterhin bestehende Nackenschmerzen, über Kopfschmerzen, belastungsabhängige Schulterschmerzen und über gelegentliche Schmerzen im Bereich des rechten Sprunggelenks ( Urk. 12/62/2, vgl. auch Urk. 12/72/2). Am 2 4. Oktober 2018 führten die Ärzte der Rehaklinik D.___ mit dem Versicherten e in ambulantes Assessment durch ( Urk. 12/72). Ferner nahm die Suva von der Unfallversicherung Stadt Zürich die Unterlagen zu einem früheren Unfall des Versicherten aus dem Jahr 2010 zu den Akten ( Urk. 12/79 ). Am 1 4. Januar 2018 und am 1 0. April 2019 berichtete Dr. B.___ je über den Verlauf der psy chiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung des Versicherten ( Urk. 12/92, Urk. 12/118 ) und die Suva-Ärzte Dr. med. E.___, Fachärztin für Chirurgie, und Dr. med. F.___ äusserten sich in verschiedenen Stellung nahmen zur Sache ( Urk. 12/77/2, Urk. 12/93 f., Urk. 12/105, Urk. 12/115 ). In ihrer Verfügung vom 9. Mai 2019 stellte die Suva fest, die aktuell noch geklagten Beschwerden seien organisch nicht hinreichend erklärbar. Der Prüfung der Adä quanz komme daher eine besondere Bedeutung zu. Die für die Folgen nach einem Schleudertr auma beachtlichen Kriterien seien indessen nicht in genügender Anzahl erfüllt, weswegen der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen sei. Mangels Vorliegen von adäquaten Unfallfolgen seien die bisher erbrachten Leistungen daher per 3 1. Mai 2019 einzustellen und es bestehe weder Anspruch auf eine Invalidenrente noch auf eine Integritätsentschädigung ( Urk. 12/123 ). Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am 1 5. Mai 2019, ergänzt am 1 2. Juni 2019, Einsprache ( Urk. 12/126, Urk. 12/129). Diese Einsprache wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 2. September 2019 ab ( Urk. 2 = Urk. 12/137). 2. Gegen den Einspracheentscheid erhob der Versicherte am 2. Oktober 2019 Beschwerde mit dem Antrag, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es seien ihm über den 3 1. Mai 2019 hinaus die gesetzlichen Versicherungs leis tungen zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zur Vornahme weiterer Abklä rungen und zum Neuentscheid an die Suva zurückzuweisen ( Urk. 1). Die Suva beantragte in der Beschwerdeantwort vom 2 7. Januar 2020 die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des Einspracheentscheides ( Urk. 11). In Replik ( Urk. 18) und Duplik ( Urk. 22) hielten die Parteien an den gestellten Anträgen fest. Am 2 2. Dezember 2020 äusserte sich der Versicherte u nter Beilage eines Berichtes der Klinik G.___ vom 2 6. November 2020 erneut zur Sache ( Urk. 25 f.). Diese Eingabe wurde der Suva am 2 9. Dezember 2020 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 27).

2. Gegen den Einspracheentscheid erhob der Versicherte am 2. Oktober 2019 Beschwerde mit dem Antrag, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es seien ihm über den 3 1. Mai 2019 hinaus die gesetzlichen Versicherungs leis tungen zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zur Vornahme weiterer Abklä rungen und zum Neuentscheid an die Suva zurückzuweisen ( Urk. 1). Die Suva beantragte in der Beschwerdeantwort vom 2 7. Januar 2020 die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des Einspracheentscheides ( Urk. 11). In Replik ( Urk. 18) und Duplik ( Urk. 22) hielten die Parteien an den gestellten Anträgen fest. Am 2 2. Dezember 2020 äusserte sich der Versicherte u nter Beilage eines Berichtes der Klinik G.___ vom 2 6. November 2020 erneut zur Sache ( Urk. 25 f.). Diese Eingabe wurde der Suva am 2 9. Dezember 2020 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 27). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSG ) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat.

1.1 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSG ) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat. 1.2 Die Kollision zwischen dem vom Beschwerdeführer am 2. März 2018 gelenkten Winterdienstfahrzeug (Lastwagen mit Schneepflug und Salzstreugerät) und einem weiteren, mit einer Abrollmulde belade nen Lastwagen (vgl. Urk. 12/20 /8 ) zog eine notfallmässige Behandlung des Beschwerdeführer s im Kantonsspital Z.___ nach sich. Die Ärzte der Notfallstation diagnostizierten aufgrund der erhobenen Be funde eine Kontusion der Schulter links, eine Kontusion der Knie beidseits, eine Beckenkontusion und eine Kontusion am rechten oberen Sprunggelenk (OSG). Eine CT-Untersuchung von Schädel, Halswirbelsäule (HWS), Thorax und Abdo men sodann ergab keine Anhaltspunkte für eine Organverletzung oder für frische ossäre Läsionen. Stattdessen zeig t en sich leichte degenerative Veränderungen im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS). Mit der Empfehlung einer analgetischen Therapie wurde der Beschwerdeführer gleichentags wieder nach Hause entlassen ( Urk. 12/9 f.). Die Beschwerdegegnerin ging richtigerweise von einem Unfall im Rechtssinne aus.

1.2 Die Kollision zwischen dem vom Beschwerdeführer am 2. März 2018 gelenkten Winterdienstfahrzeug (Lastwagen mit Schneepflug und Salzstreugerät) und einem weiteren, mit einer Abrollmulde belade nen Lastwagen (vgl. Urk. 12/20 /8 ) zog eine notfallmässige Behandlung des Beschwerdeführer s im Kantonsspital Z.___ nach sich. Die Ärzte der Notfallstation diagnostizierten aufgrund der erhobenen Be funde eine Kontusion der Schulter links, eine Kontusion der Knie beidseits, eine Beckenkontusion und eine Kontusion am rechten oberen Sprunggelenk (OSG). Eine CT-Untersuchung von Schädel, Halswirbelsäule (HWS), Thorax und Abdo men sodann ergab keine Anhaltspunkte für eine Organverletzung oder für frische ossäre Läsionen. Stattdessen zeig t en sich leichte degenerative Veränderungen im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS). Mit der Empfehlung einer analgetischen Therapie wurde der Beschwerdeführer gleichentags wieder nach Hause entlassen ( Urk. 12/9 f.). Die Beschwerdegegnerin ging richtigerweise von einem Unfall im Rechtssinne aus. 2.

2. 2.1 Liegt ein Unfall im Rechtssinne vor, erbringt die Unfallversicherung die gesetzlich vorgesehenen Leistungen ( Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallver sicherung; UVG). Da ab dem Unfalltag ärztlich zunächst eine vollständige und im weiteren Verlauf eine Teila rbeitsunfähigkeit attestiert war ( Urk. 12/8- 9, Urk. 12 /11, Urk. 12/13- 16, Urk. 12/27/4, Urk. 12/32/3, Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12/58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/ 64/2, Urk. 12/68, Urk. 12/91/2, Urk. 12/102/2, Urk. 12/109 ), richtete die Beschwerdegegnerin Taggelder aus ( vgl. Art. 16 ff. UVG) und kam für die Kosten der Heilbehandlung auf ( Art. 10 UVG). Mit Verfügung vom 9. Mai 2019 stellte die Beschwerdegegnerin die vorübergehenden Versicherungsleistungen per Ende Mai 2019 ein und verneinte gleichzeitig den Anspruc h auf weitergehende Leis tungen ( Urk. 12/123).

2.1 Liegt ein Unfall im Rechtssinne vor, erbringt die Unfallversicherung die gesetzlich vorgesehenen Leistungen ( Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallver sicherung; UVG). Da ab dem Unfalltag ärztlich zunächst eine vollständige und im weiteren Verlauf eine Teila rbeitsunfähigkeit attestiert war ( Urk. 12/8- 9, Urk. 12 /11, Urk. 12/13- 16, Urk. 12/27/4, Urk. 12/32/3, Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12/58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/ 64/2, Urk. 12/68, Urk. 12/91/2, Urk. 12/102/2, Urk. 12/109 ), richtete die Beschwerdegegnerin Taggelder aus ( vgl. Art. 16 ff. UVG) und kam für die Kosten der Heilbehandlung auf ( Art. 10 UVG). Mit Verfügung vom 9. Mai 2019 stellte die Beschwerdegegnerin die vorübergehenden Versicherungsleistungen per Ende Mai 2019 ein und verneinte gleichzeitig den Anspruc h auf weitergehende Leis tungen ( Urk. 12/123). 2.2 Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber gehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärzt lichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der ver sicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs mass nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bun desgerichts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf BGE 134 V 109, vgl. auch Urteil 8C _ 454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).

2.2 Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber gehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärzt lichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der ver sicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs mass nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bun desgerichts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf BGE 134 V 109, vgl. auch Urteil 8C _ 454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Be griffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erho ffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).

Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Be griffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erho ffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). 2.3 Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, der Fallabschluss sei verfrüht erfolgt. Er macht geltend, er sei weiterhin in ärztlicher Behandlung, wobei eine konti nuierliche Besserung stattfinde, aber ein Endzustand noch nicht erreicht sei. Es bestehe nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Seit dem Unfall bestün den behandlungsbedürftige somatische Beschwerden, insbesondere in der Form von Schulterbeschwerden, deren Vorhandensein inzwischen auch die Beschwer degegnerin anerkannt habe. Bezüglich der Schulterbeschwerden sei eine opera tive Intervention erforderlich. Es treffe somit nicht zu, dass nur noch aus psy chischen Gründen eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vorgelegen habe. Die Beschwerdegegnerin fokussiere zu Unrecht ausschliesslich auf die psychi schen Beschwerden. Die anhaltenden somatischen Beschwerden hätten zu einer Verlängerung der psychischen Beeinträchtigung geführt. Eine ungünstige Wech s el wirkung sei nicht ausgeschlossen ( Urk. 1 S. 6 Rz 10, Urk. 18 S. 3 ff. Rz 3 ff. ). Am 2 2. Dezember 2020 reichte der Beschwerdeführer den Bericht über die Schul teroperat i on vom 2 6. November 2020 und Ausführungen seitens von Dr. A.___ vorab zu den Schulterbeschwerden ( Urk. 26/1-2) zu den Akten und machte dies bezüglich eine unfallbedingte Verletzung geltend ( Urk. 25).

2.3 Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, der Fallabschluss sei verfrüht erfolgt. Er macht geltend, er sei weiterhin in ärztlicher Behandlung, wobei eine konti nuierliche Besserung stattfinde, aber ein Endzustand noch nicht erreicht sei. Es bestehe nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Seit dem Unfall bestün den behandlungsbedürftige somatische Beschwerden, insbesondere in der Form von Schulterbeschwerden, deren Vorhandensein inzwischen auch die Beschwer degegnerin anerkannt habe. Bezüglich der Schulterbeschwerden sei eine opera tive Intervention erforderlich. Es treffe somit nicht zu, dass nur noch aus psy chischen Gründen eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vorgelegen habe. Die Beschwerdegegnerin fokussiere zu Unrecht ausschliesslich auf die psychi schen Beschwerden. Die anhaltenden somatischen Beschwerden hätten zu einer Verlängerung der psychischen Beeinträchtigung geführt. Eine ungünstige Wech s el wirkung sei nicht ausgeschlossen ( Urk. 1 S. 6 Rz 10, Urk. 18 S. 3 ff. Rz 3 ff. ). Am 2 2. Dezember 2020 reichte der Beschwerdeführer den Bericht über die Schul teroperat i on vom 2 6. November 2020 und Ausführungen seitens von Dr. A.___ vorab zu den Schulterbeschwerden ( Urk. 26/1-2) zu den Akten und machte dies bezüglich eine unfallbedingte Verletzung geltend ( Urk. 25). Die Beschwerdegegnerin führte aus, der Beschwerdeführer habe sich beim Unfall unter anderem auch Verletzungen an der Schulter zugezogen. Jedoch hätten diese keinen Einfluss a uf die Arbeitsfähigkeit. Der somatische Endzustand sei erreicht. D ie psychische Verfassung des Beschwerdeführers sei durch ein gelegentliches Grübeln beeinträchtigt und es sei eine minimale neuropsychologische Störung mit einem Aufm erksamkeitsdefizit festgestellt worden. Zweimal pro Monat f änden eine psychologische Gesprächstherapie und ein autogenes Training statt. Die Weite rführung der Psychotherapie und die Teilnahme an einer Entspannungs gruppe sowie eine sportliche Betätigung seien empfohlen worden. Bei den be schriebenen Massnahmen (Gesprächstherapie, Entspannungstherapie, autogenes Training, Sport) handle es sich in erster Linie um eine Erhaltungsbehandlung und nicht um eine medizinische Heilbehandlung im engeren Sinne, die einem Fallab schluss entgegenstünde ( Urk. 2 S. 6 f. Ziff. 3.1, Urk. 1 1 S. 4 f. Ziff. 6 ).

Die Beschwerdegegnerin führte aus, der Beschwerdeführer habe sich beim Unfall unter anderem auch Verletzungen an der Schulter zugezogen. Jedoch hätten diese keinen Einfluss a uf die Arbeitsfähigkeit. Der somatische Endzustand sei erreicht. D ie psychische Verfassung des Beschwerdeführers sei durch ein gelegentliches Grübeln beeinträchtigt und es sei eine minimale neuropsychologische Störung mit einem Aufm erksamkeitsdefizit festgestellt worden. Zweimal pro Monat f änden eine psychologische Gesprächstherapie und ein autogenes Training statt. Die Weite rführung der Psychotherapie und die Teilnahme an einer Entspannungs gruppe sowie eine sportliche Betätigung seien empfohlen worden. Bei den be schriebenen Massnahmen (Gesprächstherapie, Entspannungstherapie, autogenes Training, Sport) handle es sich in erster Linie um eine Erhaltungsbehandlung und nicht um eine medizinische Heilbehandlung im engeren Sinne, die einem Fallab schluss entgegenstünde ( Urk. 2 S. 6 f. Ziff. 3.1, Urk. 1 1 S. 4 f. Ziff. 6 ). In der Duplik ergänzte die Beschwerdegegnerin, am 1 4. Februar 2020 habe der Versicherte einen Rückfall vom 3 0. Dezember 2019 gemeldet ( Urk. 20/1). Dieser sei Gegenstand eines neuen Verwaltungsverfahrens ( Urk. 22).

In der Duplik ergänzte die Beschwerdegegnerin, am 1 4. Februar 2020 habe der Versicherte einen Rückfall vom 3 0. Dezember 2019 gemeldet ( Urk. 20/1). Dieser sei Gegenstand eines neuen Verwaltungsverfahrens ( Urk. 22). 2.4

2.4 2.4.1 Die mit der Untersuchung und Behandlung des Beschwerdeführers nach dem Ereignis vom 2. März 2018 betrauten Ärzte äusserten sich in verschiedenen Be richten. Zu den anlässlich der Erstbehandlung vom 2. März 2018 im Kantons spital Z.___ erhobenen Befunde n und den gestellten Diagnosen ist auf die Dar stellung in vorstehender E. 1.2 zu verweisen. Die Ärzte der Rehaklinik D.___ sodann, die mit dem Beschwerdeführer am 2 2. Oktober 2018 ein ambulantes Assessment durchführten, nannten im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 2. März 2018 als Diagnosen eine HWS-Distorsion mit gemäss CT-Befund unauf fälliger Traumaspirale ohne Anhaltspunkt e für eine Organverletzung oder frische ossäre Läsionen, eine Kontusion der Schulter links bei Status nach hinterer Schul terluxation und eine Kontusion der Knie beidseits, des OSG und des Beckens. Sodann hielten die Ärzte fest, der Beschwerdeführer habe über intermittierend auftretende, im Bereich des Hinterkopfes betonte und ziehende Kopfschmerzen mit Ausstrahlung in den rechtsseitigen Schulter- und Thoraxbereich, über belas tungsabhängige Schmerzen in der linken Schulter und über gelegentlich stech ende Schmerze n im rechten Sprung gelenks bereich geklagt. Beim Assessment habe der Beschwerdeführer eine gute Leistungsbereitschaft gezeigt und die minimale Performance erreicht. Unmittelbar nach dem Unfall sei mit einer ambulanten Trainingstherapie begonnen worden. Diese habe vorwiegend klassische Massa g en, manuelle Therapie, aktive Bewegungsübungen und gelegentlich auch Krafttrai ning beinhaltet. Gelegentlich habe der Beschwerdeführer auch Heimübungen absolviert. Damit habe sich der Zustand nach Einschätzung des Beschwerde führers deutlich gebessert. Aufgrund der erhobenen Befunde sei eine intensivierte ambulante Trainingstherapie angezeigt. Zur Erweiterung der aktivierenden Mass nahmen sei dem Beschwerdeführer eine Anleitung für Heimübungen mitgegeben worden. In Hinblick auf den bisherigen Verlauf und die erreich t en Resultate sei von einer schrittweisen Steigerung der Arbeitsfähigkeit auszugehen. Die aktuelle psychische Verfassung sei vom Beschwerdeführer als in Ordnung beschrieben worden. Gelegentlich müsse er noch über das Geschehene grübeln. Eine psycho logische Gesprächstherapie und ein autogenes Training f änden etwa zweimal pro Monat statt. Insgesamt seien das Schmerzverhalten und die Leistungsbereitschaft adäquat und die Prognose günstig ( Urk. 12/72/1-4).

2.4.1 Die mit der Untersuchung und Behandlung des Beschwerdeführers nach dem Ereignis vom 2. März 2018 betrauten Ärzte äusserten sich in verschiedenen Be richten. Zu den anlässlich der Erstbehandlung vom 2. März 2018 im Kantons spital Z.___ erhobenen Befunde n und den gestellten Diagnosen ist auf die Dar stellung in vorstehender E. 1.2 zu verweisen. Die Ärzte der Rehaklinik D.___ sodann, die mit dem Beschwerdeführer am 2 2. Oktober 2018 ein ambulantes Assessment durchführten, nannten im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 2. März 2018 als Diagnosen eine HWS-Distorsion mit gemäss CT-Befund unauf fälliger Traumaspirale ohne Anhaltspunkt e für eine Organverletzung oder frische ossäre Läsionen, eine Kontusion der Schulter links bei Status nach hinterer Schul terluxation und eine Kontusion der Knie beidseits, des OSG und des Beckens. Sodann hielten die Ärzte fest, der Beschwerdeführer habe über intermittierend auftretende, im Bereich des Hinterkopfes betonte und ziehende Kopfschmerzen mit Ausstrahlung in den rechtsseitigen Schulter- und Thoraxbereich, über belas tungsabhängige Schmerzen in der linken Schulter und über gelegentlich stech ende Schmerze n im rechten Sprung gelenks bereich geklagt. Beim Assessment habe der Beschwerdeführer eine gute Leistungsbereitschaft gezeigt und die minimale Performance erreicht. Unmittelbar nach dem Unfall sei mit einer ambulanten Trainingstherapie begonnen worden. Diese habe vorwiegend klassische Massa g en, manuelle Therapie, aktive Bewegungsübungen und gelegentlich auch Krafttrai ning beinhaltet. Gelegentlich habe der Beschwerdeführer auch Heimübungen absolviert. Damit habe sich der Zustand nach Einschätzung des Beschwerde führers deutlich gebessert. Aufgrund der erhobenen Befunde sei eine intensivierte ambulante Trainingstherapie angezeigt. Zur Erweiterung der aktivierenden Mass nahmen sei dem Beschwerdeführer eine Anleitung für Heimübungen mitgegeben worden. In Hinblick auf den bisherigen Verlauf und die erreich t en Resultate sei von einer schrittweisen Steigerung der Arbeitsfähigkeit auszugehen. Die aktuelle psychische Verfassung sei vom Beschwerdeführer als in Ordnung beschrieben worden. Gelegentlich müsse er noch über das Geschehene grübeln. Eine psycho logische Gesprächstherapie und ein autogenes Training f änden etwa zweimal pro Monat statt. Insgesamt seien das Schmerzverhalten und die Leistungsbereitschaft adäquat und die Prognose günstig ( Urk. 12/72/1-4). 2.4.2 Die neurologische Untersuchung des Beschwerdeführers am 3. Oktober 2018 dur ch die Ärzte des Spitals C.___ ergab keine auffälligen Befunde ( Urk. 12/62/2 f.) und eine MRI-Untersuchung des Schädels vom 1 7. Oktober 2018 ergab keinen Nachweis von posttraumatischen zerebralen Veränderungen und insbesondere keine Hinweise auf axonale Scherverletzungen ( Urk. 12/69/1). Die zusätzliche neuropsychologische /verhaltensneurologische Abklärung vom 1 7. Oktober 2018 sodann hatte die Diagnose einer minimalen neuropsychologischen Störung mit/ bei Aufmerksamkeitsdefiziten zur Folge. Die Ärzte hielten dazu fest, in der Untersuchung hätten sich vordergründig Defizite im Bereich der Aufmerksam keitsfunktionen gezeigt. Aufgefallen sei en eine erhöhte Ablenkbarkeit sowie eine reduzierte Konzentrationsleistung. Abgesehen davon habe die Untersuchung alters- und bildungs abhängig ein insgesamt unauffälliges kognitives Leistungs profil gezeigt. Affektiv habe der Beschwerdeführer stabil und schwingungsfähig gewirkt. Ein Selbstbeurteilungsfragebogen zur depressiven Symptomatik habe eine minimale Depression gezeigt. Auf der Verhaltensebene sei der Beschwerde führer kooperativ, motiviert und anstrengungsbereit gewesen. Die Aufgabenbear beitung sei teilweise etwas impulsiv und überhastet erfolgt, was zu Flüchtig keitsfehlern geführt habe. Diese habe der Beschwerdeführer allerdings selber erkannt. Die beschriebenen Defizite entsprächen in ihrer Art und Ausprägung einer minimale n neuropsychologischen Störung ( Urk. 12/7 1 /1-4).

2.4.2 Die neurologische Untersuchung des Beschwerdeführers am 3. Oktober 2018 dur ch die Ärzte des Spitals C.___ ergab keine auffälligen Befunde ( Urk. 12/62/2 f.) und eine MRI-Untersuchung des Schädels vom 1 7. Oktober 2018 ergab keinen Nachweis von posttraumatischen zerebralen Veränderungen und insbesondere keine Hinweise auf axonale Scherverletzungen ( Urk. 12/69/1). Die zusätzliche neuropsychologische /verhaltensneurologische Abklärung vom 1 7. Oktober 2018 sodann hatte die Diagnose einer minimalen neuropsychologischen Störung mit/ bei Aufmerksamkeitsdefiziten zur Folge. Die Ärzte hielten dazu fest, in der Untersuchung hätten sich vordergründig Defizite im Bereich der Aufmerksam keitsfunktionen gezeigt. Aufgefallen sei en eine erhöhte Ablenkbarkeit sowie eine reduzierte Konzentrationsleistung. Abgesehen davon habe die Untersuchung alters- und bildungs abhängig ein insgesamt unauffälliges kognitives Leistungs profil gezeigt. Affektiv habe der Beschwerdeführer stabil und schwingungsfähig gewirkt. Ein Selbstbeurteilungsfragebogen zur depressiven Symptomatik habe eine minimale Depression gezeigt. Auf der Verhaltensebene sei der Beschwerde führer kooperativ, motiviert und anstrengungsbereit gewesen. Die Aufgabenbear beitung sei teilweise etwas impulsiv und überhastet erfolgt, was zu Flüchtig keitsfehlern geführt habe. Diese habe der Beschwerdeführer allerdings selber erkannt. Die beschriebenen Defizite entsprächen in ihrer Art und Ausprägung einer minimale n neuropsychologischen Störung ( Urk. 12/7 1 /1-4). 2.4.3 Pract. med. B.___, der den Beschwerdeführer ab dem 2 9. Mai 2018 psy chotherapeutisch behandelt e, nannte in seinem Bericht vom 1 2. Juni 2018 als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung, ge genwärtig mittelgradige Epi sode, und führte aus, d er Beschwerdeführer habe eine erste depressive Episode im Jahr 2010 beschrieben, dies aufgrund einer Belastungssituation im Zusam men hang mit einer Verletzung und der dadurch bedingten Beeinträchtigung seiner Leistungsfähigkeit sowie wegen einer nicht bestandenen Prüfung für die Polizei schule. Im Anschluss an das Ereignis vom 2. März 2018 sei es schleichend erneut zu einer depressiven Entwicklung mit innerer Unruhe, Dünnhäutigkeit, redu zierter Belastbarkeit und Ängsten, insbesondere am Steuer, gekommen. Damit verbunden sei eine Störung der Ein- und der Durchschlaffähigkeit. Zur Entlastung sei zu Beginn eine vollständige Krank schreibung angezeigt gewesen. Eine Prog nose sei noch nicht möglich. Geplant sei eine regelmässige ambulante Behand lung und bei verbesserter Befindlichkeit ein schrittweiser Wiedereinstieg in die Arbeit ( Urk. 12/38/1-2).

2.4.3 Pract. med. B.___, der den Beschwerdeführer ab dem 2 9. Mai 2018 psy chotherapeutisch behandelt e, nannte in seinem Bericht vom 1 2. Juni 2018 als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung, ge genwärtig mittelgradige Epi sode, und führte aus, d er Beschwerdeführer habe eine erste depressive Episode im Jahr 2010 beschrieben, dies aufgrund einer Belastungssituation im Zusam men hang mit einer Verletzung und der dadurch bedingten Beeinträchtigung seiner Leistungsfähigkeit sowie wegen einer nicht bestandenen Prüfung für die Polizei schule. Im Anschluss an das Ereignis vom 2. März 2018 sei es schleichend erneut zu einer depressiven Entwicklung mit innerer Unruhe, Dünnhäutigkeit, redu zierter Belastbarkeit und Ängsten, insbesondere am Steuer, gekommen. Damit verbunden sei eine Störung der Ein- und der Durchschlaffähigkeit. Zur Entlastung sei zu Beginn eine vollständige Krank schreibung angezeigt gewesen. Eine Prog nose sei noch nicht möglich. Geplant sei eine regelmässige ambulante Behand lung und bei verbesserter Befindlichkeit ein schrittweiser Wiedereinstieg in die Arbeit ( Urk. 12/38/1-2). Am 1 4. Januar 2019 berichtet pract. med. B.___, als Folge der regelmässigen psychotherapeutischen Behandlung sei das Zustandsbild deutlich gebessert. Der Beschwerdeführer sei aktuell noch im Ausmass von 30 % arbeitsunfähig. Die Prognose sei günstig und es sei mit einer weiteren Steigerung der Arbeitsleistung zu rechnen ( Urk. 12/92/2).

Am 1 4. Januar 2019 berichtet pract. med. B.___, als Folge der regelmässigen psychotherapeutischen Behandlung sei das Zustandsbild deutlich gebessert. Der Beschwerdeführer sei aktuell noch im Ausmass von 30 % arbeitsunfähig. Die Prognose sei günstig und es sei mit einer weiteren Steigerung der Arbeitsleistung zu rechnen ( Urk. 12/92/2). Im Bericht vom 1 0. April 2019 ergänzte pract. med. B.___, die Behandlung daure weiterhin an. Es bestehe nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Die Prognose sei günstig und es könne mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit gerechnet werden. Ein deutlich positiver Impuls sei durch den Abschluss des Strafverfahrens gegen den Unfallverursacher zu erwarten ( Urk. 12/118/2).

Im Bericht vom 1 0. April 2019 ergänzte pract. med. B.___, die Behandlung daure weiterhin an. Es bestehe nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Die Prognose sei günstig und es könne mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit gerechnet werden. Ein deutlich positiver Impuls sei durch den Abschluss des Strafverfahrens gegen den Unfallverursacher zu erwarten ( Urk. 12/118/2). 2.4.4 Im Sprechstundenbericht der Klinik G.___ vom 3 0. Dezember 2019 wurde festgehalten, nach der Kollision am 2. März 2018 habe der Beschwerdeführer in der linken Schulter einen heftigen Schmerz bemerkt. Durch einen Zug am linken Arm habe er ein Einschnappen durchführen können. Hernach sei, wenn auch unter Schmerzen, wieder eine gewisse Beweglichkeit vorhanden gewesen. Die anschliessende Untersuchung im Kantonsspital Z.___ habe keine Anzeichen für eine Fraktur ergeben. Bei anhaltenden Sch merzen sei am 2 0. März 2018 ein Arthro -MRI durchgeführt worden (vgl. Urk. 12/24). In der Folge sei der Be schwer deführer physiotherapeutisch behandelt worden und es sei wieder zu eine r gute n Funktion und Kraft in der linken Schulter gekommen. Nur bei gewissen Bewe gungen seien Krepitationen (Knirschen) und einschiessende Schmerzen aufgetre ten. Die Arbeit könne aktuell unter Beschwerden durchgeführt werden. In der Freizeit betreibe der Beschwerdeführer gerne Schwimmen und Radfahren. Die bildgebende Untersuchung vom 2 0. März 2018 habe folgenden Befund ergeben: posteroinfer iore Labrumläsion, Reverse-Hill- Sachs- Läsion loco tipico, Rotatoren manschette intakt, Bizepssehnenanker intakt, Bizepssehne im Sulcus zentriert. Die bildgebende Abklärung vom 3 0. Dezember 2019 sodann habe die folgenden Be funde ergeben: kein Verdacht auf eine Fraktur, keine wesentlichen degenerativen Veränderungen sichtbar, axial und koronar zentriertes Gelenk. Die Ärzte fassten zusammen, beim Beschwerdeführer bestehe nach stattgehabter Schulterluxation eine schmerzhafte Labrumläsion. Die Klinik korreliere mit den MR-tomo grafi sche n Befunden. Bei traumatischer Labrumläsion empfehle sich nach längerer k onser vativer Therapie eine arth r o skopisch assistierte Refixation der posteroinferioren Kapsel des Labrums ( Urk. 19/3 S. 1 u. 2). Unter Bezugnahme auf diesen Bericht der Klinik G.___ und das ursprüngliche Unfallereignis erstattete der Be schwerdeführer am 1 4. Februar 2020 eine Schadensmeldung ( Urk. 23/1), welche die Beschwerdegegnerin als Rückfallmeldung entgegennahm. Die Kreisärztin Dr. med. E.___, Fachärztin Chirurgie, führte am 2. März 2020 die gemeldeten Beschwerden an der linken Schulter mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 2. März 2018 zurück ( Urk. 23/3).

2.4.4 Im Sprechstundenbericht der Klinik G.___ vom 3 0. Dezember 2019 wurde festgehalten, nach der Kollision am 2. März 2018 habe der Beschwerdeführer in der linken Schulter einen heftigen Schmerz bemerkt. Durch einen Zug am linken Arm habe er ein Einschnappen durchführen können. Hernach sei, wenn auch unter Schmerzen, wieder eine gewisse Beweglichkeit vorhanden gewesen. Die anschliessende Untersuchung im Kantonsspital Z.___ habe keine Anzeichen für eine Fraktur ergeben. Bei anhaltenden Sch merzen sei am 2 0. März 2018 ein Arthro -MRI durchgeführt worden (vgl. Urk. 12/24). In der Folge sei der Be schwer deführer physiotherapeutisch behandelt worden und es sei wieder zu eine r gute n Funktion und Kraft in der linken Schulter gekommen. Nur bei gewissen Bewe gungen seien Krepitationen (Knirschen) und einschiessende Schmerzen aufgetre ten. Die Arbeit könne aktuell unter Beschwerden durchgeführt werden. In der Freizeit betreibe der Beschwerdeführer gerne Schwimmen und Radfahren. Die bildgebende Untersuchung vom 2 0. März 2018 habe folgenden Befund ergeben: posteroinfer iore Labrumläsion, Reverse-Hill- Sachs- Läsion loco tipico, Rotatoren manschette intakt, Bizepssehnenanker intakt, Bizepssehne im Sulcus zentriert. Die bildgebende Abklärung vom 3 0. Dezember 2019 sodann habe die folgenden Be funde ergeben: kein Verdacht auf eine Fraktur, keine wesentlichen degenerativen Veränderungen sichtbar, axial und koronar zentriertes Gelenk. Die Ärzte fassten zusammen, beim Beschwerdeführer bestehe nach stattgehabter Schulterluxation eine schmerzhafte Labrumläsion. Die Klinik korreliere mit den MR-tomo grafi sche n Befunden. Bei traumatischer Labrumläsion empfehle sich nach längerer k onser vativer Therapie eine arth r o skopisch assistierte Refixation der posteroinferioren Kapsel des Labrums ( Urk. 19/3 S. 1 u. 2). Unter Bezugnahme auf diesen Bericht der Klinik G.___ und das ursprüngliche Unfallereignis erstattete der Be schwerdeführer am 1 4. Februar 2020 eine Schadensmeldung ( Urk. 23/1), welche die Beschwerdegegnerin als Rückfallmeldung entgegennahm. Die Kreisärztin Dr. med. E.___, Fachärztin Chirurgie, führte am 2. März 2020 die gemeldeten Beschwerden an der linken Schulter mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 2. März 2018 zurück ( Urk. 23/3). Dem Sprechstundenbericht der Klinik G.___ vom 1 0. Februar 2020 ist zu entnehmen, es sei die Durchführung der Schulteroperation im November 2020 in Aussicht genommen worden. Weiterhin bestünden ähnliche Beschwerden mit einem schmerzhaften Einschnappgefühl bei hohen Rotationen. Zu einer erneuten Luxation sei es hingegen nicht gekommen ( Urk. 19/4 S. 1).

Dem Sprechstundenbericht der Klinik G.___ vom 1 0. Februar 2020 ist zu entnehmen, es sei die Durchführung der Schulteroperation im November 2020 in Aussicht genommen worden. Weiterhin bestünden ähnliche Beschwerden mit einem schmerzhaften Einschnappgefühl bei hohen Rotationen. Zu einer erneuten Luxation sei es hingegen nicht gekommen ( Urk. 19/4 S. 1). Die Operation an der linken Schulter fand am 2 0. November 2020 statt. Als Operationsdiagnose ist ein Status nach Kollisionstrauma im Strassenverkehr mit hin terer Schulterluxation und Selbstreposition am 2. März 2018 mit Revers e-Hill- Sachs-Läsion und postero inferiorer Labrumläsion an der Schulter links angege ben. Die Operation habe die Refixation des dorsalen Labrums bezweckt, was in der Folge auch gelungen sei. Postoperativ sei die Fixation in Orthese für vier Wochen erforderlich. Nach sechs und nach zwölf Wochen erfolge je eine Kon trolle ( Urk. 26/1 S. 1-2).

Die Operation an der linken Schulter fand am 2 0. November 2020 statt. Als Operationsdiagnose ist ein Status nach Kollisionstrauma im Strassenverkehr mit hin terer Schulterluxation und Selbstreposition am 2. März 2018 mit Revers e-Hill- Sachs-Läsion und postero inferiorer Labrumläsion an der Schulter links angege ben. Die Operation habe die Refixation des dorsalen Labrums bezweckt, was in der Folge auch gelungen sei. Postoperativ sei die Fixation in Orthese für vier Wochen erforderlich. Nach sechs und nach zwölf Wochen erfolge je eine Kon trolle ( Urk. 26/1 S. 1-2). 2.4.5 Am 2 6. Mai 2020 hielt Dr. A.___ fest, nach erstmaliger traumatischer Schul tergelenksluxation sei es zu einer Hill-Sachs Läsion und einer Labrumläsion gekommen. Dies habe eine Bewegungseinschränkung der Schulter mit Schmerzen zur Folge. Dadurch komme es bei gewissen Bewegungsabläufen zu Kraftverlusten und es sei eine Unterstützung mit dem rechten Arm erforderlich. Durch das Schulterleiden sei die Arbeitsfähigkeit zwischen 25 und 30 % gemindert. Des Weiteren bestünden posttraumatische Beschwerden am rech t en Fuss ( Urk. 26/2).

2.4.5 Am 2 6. Mai 2020 hielt Dr. A.___ fest, nach erstmaliger traumatischer Schul tergelenksluxation sei es zu einer Hill-Sachs Läsion und einer Labrumläsion gekommen. Dies habe eine Bewegungseinschränkung der Schulter mit Schmerzen zur Folge. Dadurch komme es bei gewissen Bewegungsabläufen zu Kraftverlusten und es sei eine Unterstützung mit dem rechten Arm erforderlich. Durch das Schulterleiden sei die Arbeitsfähigkeit zwischen 25 und 30 % gemindert. Des Weiteren bestünden posttraumatische Beschwerden am rech t en Fuss ( Urk. 26/2). 2.5

2.5 2.5.1 Zur Beurteilung der Frage, ab wann von der Fortsetzung der ärztlichen Behand lung keine namhafte Besserung mehr erwartet werden konnte, ist zunächst der Verlauf der somatischen Unfallfolgen zu würdigen. Die erstbehandelnden Ärzte des Kantonsspitals Z.___ hatten den Beschwerdeführer nach bildgebenden Unter suchungen (Rönt g en Knie links und OSG rechts, CT Schädel, Thorax, HWS, Abdo men, Achsenskelett) ohne pathologische Befunde noch am Unfalltag, das heisst am 2. März 2018, nach Hause entlassen ( Urk. 12/9/2 f., Urk. 12/10). Hernach war vom nachbehandelnden Hausarzt Dr. A.___ als weitere Massnahme Physio the rapie verordnet ( Urk. 12/22/1, Urk. 12/33 f., Urk. 12/39/1, Urk. 12/39/1, Urk. 12/47 /1, Urk. 12/60/1, Urk. 12/66/1, Urk. 12/88 f., Urk. 12/97, Urk. 12/99 ) und aus somatischer Sicht wie folgt eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden: 100 % ab dem 2. März 2018, 50 % ab dem 9. April 2018, 20 % ab dem 9. Mai 2018 ( Urk. 12/8-16, Urk. 12/27/4 ). Ab dem 4. Juni 2018 sodann bestand nach seiner Beurteilung wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit ( Urk. 12/32/3 ).

2.5.1 Zur Beurteilung der Frage, ab wann von der Fortsetzung der ärztlichen Behand lung keine namhafte Besserung mehr erwartet werden konnte, ist zunächst der Verlauf der somatischen Unfallfolgen zu würdigen. Die erstbehandelnden Ärzte des Kantonsspitals Z.___ hatten den Beschwerdeführer nach bildgebenden Unter suchungen (Rönt g en Knie links und OSG rechts, CT Schädel, Thorax, HWS, Abdo men, Achsenskelett) ohne pathologische Befunde noch am Unfalltag, das heisst am 2. März 2018, nach Hause entlassen ( Urk. 12/9/2 f., Urk. 12/10). Hernach war vom nachbehandelnden Hausarzt Dr. A.___ als weitere Massnahme Physio the rapie verordnet ( Urk. 12/22/1, Urk. 12/33 f., Urk. 12/39/1, Urk. 12/39/1, Urk. 12/47 /1, Urk. 12/60/1, Urk. 12/66/1, Urk. 12/88 f., Urk. 12/97, Urk. 12/99 ) und aus somatischer Sicht wie folgt eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden: 100 % ab dem 2. März 2018, 50 % ab dem 9. April 2018, 20 % ab dem 9. Mai 2018 ( Urk. 12/8-16, Urk. 12/27/4 ). Ab dem 4. Juni 2018 sodann bestand nach seiner Beurteilung wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit ( Urk. 12/32/3 ). Dr. B.___ bescheinigte im Unfallschein ab dem 7. Juni 2018 eine zunächst ganze und im Verlauf abnehmende Arbeitsunfähigkeit, welche Zumutbarkeits beurteilung med. pract. A.___ ab 1 6. August 2019 jeweils bestätigte ( Urk. 12/73 /2).

Dr. B.___ bescheinigte im Unfallschein ab dem 7. Juni 2018 eine zunächst ganze und im Verlauf abnehmende Arbeitsunfähigkeit, welche Zumutbarkeits beurteilung med. pract. A.___ ab 1 6. August 2019 jeweils bestätigte ( Urk. 12/73 /2). 2.5.2 Die Besserung der somatischen Unfallfolgen mit im Verlauf geringerer Arbeits unfähigkeit wird durch die Ergebnisse des ambulanten Assessments vom 2 2. Okto ber 2018 in der Rehaklinik D.___ bekräftigt. Die Klinik- Ärzte ge langten im Bericht vom 2 4. Oktober 2018 zum Schluss, es sei ein günstiger Ver lauf festzu stellen und weitere Abklärungen seien allein auf neurologische m und neuropsy chologischem Gebiet angezeigt. Konkret hielten sie fest, der Beschwer deführer arbeite trotz anhaltender Beschwerden (vgl. Urk. 12/72/5) inzwischen wieder im zeitlichen Umfang von 70 % ( Urk. 12/72/3 ). Es seien aktive und passive Bewe gungen für Nacken, Schulter und BWS durchgeführt worden. V or allem bei Bewe gungen mit der linken Schulter über der Horizontalen seien Schmerzen an ge ge ben worden. Die Beschreibung der Schmerzen sei differenziert erfolgt, das Schmerz verhalten sei adäquat und das Leistungsverhalten sei gut gewesen, eben so die Konsistenz. Mithin sei k eine Symptomausweitung vorhanden ( Urk. 12/72/8 f.). Der Beschwerdeführer sei zuversichtlich gewesen, seine Arbeitsleistung wieder auf 100 % zu steigern zu können ( Urk. 12/72/3).

2.5.2 Die Besserung der somatischen Unfallfolgen mit im Verlauf geringerer Arbeits unfähigkeit wird durch die Ergebnisse des ambulanten Assessments vom 2 2. Okto ber 2018 in der Rehaklinik D.___ bekräftigt. Die Klinik- Ärzte ge langten im Bericht vom 2 4. Oktober 2018 zum Schluss, es sei ein günstiger Ver lauf festzu stellen und weitere Abklärungen seien allein auf neurologische m und neuropsy chologischem Gebiet angezeigt. Konkret hielten sie fest, der Beschwer deführer arbeite trotz anhaltender Beschwerden (vgl. Urk. 12/72/5) inzwischen wieder im zeitlichen Umfang von 70 % ( Urk. 12/72/3 ). Es seien aktive und passive Bewe gungen für Nacken, Schulter und BWS durchgeführt worden. V or allem bei Bewe gungen mit der linken Schulter über der Horizontalen seien Schmerzen an ge ge ben worden. Die Beschreibung der Schmerzen sei differenziert erfolgt, das Schmerz verhalten sei adäquat und das Leistungsverhalten sei gut gewesen, eben so die Konsistenz. Mithin sei k eine Symptomausweitung vorhanden ( Urk. 12/72/8 f.). Der Beschwerdeführer sei zuversichtlich gewesen, seine Arbeitsleistung wieder auf 100 % zu steigern zu können ( Urk. 12/72/3). 2.5.3 A uch Suva-Ärztin Dr. E.___ gelangte zum Schluss, dass von keiner ins Gewicht fallenden organischen Problematik auszugehen sei. Nach Einsicht in die Akten hielt sie i n der Stellungnahme vom 2 7. Nove mber 2018 zunächst fest, es sei noch ein MRI des OSG geplant. Auch im Übrigen lägen keine aktuellen somatischen Befunde vor. Es bestehe allerdings der Eindruck, dass die Psyche im Vordergrund stehe ( Urk. 12/77/2). Am 2 1. Januar 2019 hielt Dr. E.___ fest, das MRI vom OSG habe gezeigt, dass keine traumatische strukturelle Läsion nachweisbar sei. Soma tische Folg en stünden nicht im Vordergrund; führend sei die Psyche ( Urk. 12/93/1). Erst auf die erneute Meldung der Schulterbeschwerden vom 1 4. Februar 2020 hielt Dr. E.___ diese für unfallkausal ( Urk. 23/3 ; vgl. dazu nachfolgend E. 2.5.6 ).

2.5.3 A uch Suva-Ärztin Dr. E.___ gelangte zum Schluss, dass von keiner ins Gewicht fallenden organischen Problematik auszugehen sei. Nach Einsicht in die Akten hielt sie i n der Stellungnahme vom 2 7. Nove mber 2018 zunächst fest, es sei noch ein MRI des OSG geplant. Auch im Übrigen lägen keine aktuellen somatischen Befunde vor. Es bestehe allerdings der Eindruck, dass die Psyche im Vordergrund stehe ( Urk. 12/77/2). Am 2 1. Januar 2019 hielt Dr. E.___ fest, das MRI vom OSG habe gezeigt, dass keine traumatische strukturelle Läsion nachweisbar sei. Soma tische Folg en stünden nicht im Vordergrund; führend sei die Psyche ( Urk. 12/93/1). Erst auf die erneute Meldung der Schulterbeschwerden vom 1 4. Februar 2020 hielt Dr. E.___ diese für unfallkausal ( Urk. 23/3 ; vgl. dazu nachfolgend E. 2.5.6 ). 2.5.4 Anlässlich eines Telefonats der Sachbearbeiterin der Beschwerdegegnerin mit dem Beschwerdeführer vom 1. März 2019 gab dieser an, er sei psychisch bedingt weiterhin im Umfang von 30 % arbeitsunfähig. Dem Fuss und der Schulter gehe es besser. Die Schulter sei bei Überkopfbewegungen noch ein wenig einge schränkt. Es finde weiterhin regelmässig eine physiotherapeutische Behandlung statt ( Urk. 12/100).

2.5.4 Anlässlich eines Telefonats der Sachbearbeiterin der Beschwerdegegnerin mit dem Beschwerdeführer vom 1. März 2019 gab dieser an, er sei psychisch bedingt weiterhin im Umfang von 30 % arbeitsunfähig. Dem Fuss und der Schulter gehe es besser. Die Schulter sei bei Überkopfbewegungen noch ein wenig einge schränkt. Es finde weiterhin regelmässig eine physiotherapeutische Behandlung statt ( Urk. 12/100). 2.5.5 Nach Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2019 ( Urk. 12/123 ) wies der rechtskundig vertretene Beschwerdeführer in seiner Einsprache vom 1 2. Juni 2019 ausschliess lich auf die psychische Problematik und ihre Auswirkungen auf die Arbeits fähig keit hin ( Urk. 12/129/6). Erst i n der Beschwerde machte er sodann geltend, er leide auch unter körperlichen Restbeschwerden und es finde auch weiterhin eine ärztliche Behandlung statt ( Urk. 1 S. 6 Rz 10). Mit der Replik reichte der Be schwerdeführer d i e Sprech stundenbericht e der Klinik G.___ vom 3 0. Dezem ber 2019 und 1 0. Februar 2020 ein, worin die Ärzte auf den MRI-Befund einer Labrumläsion und Hill-Sachs Läsion hinwiesen und festhielten, es sei eine opera tive Intervention erforderlich ( Urk. 19/3 S. 2, Urk. 19/4 S. 1). Der operative Ein griff in Form einer Refixation des Labrums fand am 2 0. November 2020 statt ( Urk. 26/1).

2.5.5 Nach Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2019 ( Urk. 12/123 ) wies der rechtskundig vertretene Beschwerdeführer in seiner Einsprache vom 1 2. Juni 2019 ausschliess lich auf die psychische Problematik und ihre Auswirkungen auf die Arbeits fähig keit hin ( Urk. 12/129/6). Erst i n der Beschwerde machte er sodann geltend, er leide auch unter körperlichen Restbeschwerden und es finde auch weiterhin eine ärztliche Behandlung statt ( Urk. 1 S. 6 Rz 10). Mit der Replik reichte der Be schwerdeführer d i e Sprech stundenbericht e der Klinik G.___ vom 3 0. Dezem ber 2019 und 1 0. Februar 2020 ein, worin die Ärzte auf den MRI-Befund einer Labrumläsion und Hill-Sachs Läsion hinwiesen und festhielten, es sei eine opera tive Intervention erforderlich ( Urk. 19/3 S. 2, Urk. 19/4 S. 1). Der operative Ein griff in Form einer Refixation des Labrums fand am 2 0. November 2020 statt ( Urk. 26/1). 2.5.6 Zusammenfassend steht fest, dass der Beschwerdeführer nach der Erstbehandlung im Kantonsspital Z.___ einzig in hausärztlicher Behandlung stand, wobei Dr. A.___ zwecks Förderung der Abheilung der Unfallfolgen ausschliesslich Physiotherapie verordnete. Ab dem 4. Juni 2018 sodann attestierte Dr. A.___ wieder eine volle Arbeitsfähigkeit. Die Visa und Eintragungen auf dem Unfall schein ab dem 1 6. August 2018 erschöpfen sich in der Bestätigung der Arbeits unfähigkeitsatteste von Dr. B.___ und geben keine Anhaltspunkte für eine Verschlechterung in somatischer Hinsicht (vgl. dazu auch Bericht von Dr. A.___ vom 1 0. September 2018, Urk. 12/56/2). Die Ärzte der Rehaklinik D.___ wiesen im Oktober 2018 auf die intakte Leistungsbereitschaft und die adäquate Schmerz schilderung des Beschwerdeführers hin und hielten fest, es seien lediglich b ei den Schulterübungen über der Horizontalen mit Belastung Beschwerden aufgetreten. Dies wird untermauert durch die Telefonnotiz, wonach d er Beschwerdeführer selber im März 2019 an gab, die fortdauernde Arbeitsunfähigkeit habe psychische Gründe. Dem Fuss und der Schulter hingegen gehe es besser. Nur die Schulter sei bei Überkopfbewegungen noch ein wenig eingeschränkt.

2.5.6 Zusammenfassend steht fest, dass der Beschwerdeführer nach der Erstbehandlung im Kantonsspital Z.___ einzig in hausärztlicher Behandlung stand, wobei Dr. A.___ zwecks Förderung der Abheilung der Unfallfolgen ausschliesslich Physiotherapie verordnete. Ab dem 4. Juni 2018 sodann attestierte Dr. A.___ wieder eine volle Arbeitsfähigkeit. Die Visa und Eintragungen auf dem Unfall schein ab dem 1 6. August 2018 erschöpfen sich in der Bestätigung der Arbeits unfähigkeitsatteste von Dr. B.___ und geben keine Anhaltspunkte für eine Verschlechterung in somatischer Hinsicht (vgl. dazu auch Bericht von Dr. A.___ vom 1 0. September 2018, Urk. 12/56/2). Die Ärzte der Rehaklinik D.___ wiesen im Oktober 2018 auf die intakte Leistungsbereitschaft und die adäquate Schmerz schilderung des Beschwerdeführers hin und hielten fest, es seien lediglich b ei den Schulterübungen über der Horizontalen mit Belastung Beschwerden aufgetreten. Dies wird untermauert durch die Telefonnotiz, wonach d er Beschwerdeführer selber im März 2019 an gab, die fortdauernde Arbeitsunfähigkeit habe psychische Gründe. Dem Fuss und der Schulter hingegen gehe es besser. Nur die Schulter sei bei Überkopfbewegungen noch ein wenig eingeschränkt. Die somatischen Unfallfolgen waren somit bei Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2019 weitestgehend abgeklungen. Die verbliebenen Restbeschwerden, die sich bei Überkopfbewegungen an der Schulter bemerkbar machten, wurden physiothera peu tisch behandelt. Die letzte aktenkundige ärztliche Verordnung zur Physio therapie datiert vom 1 4. Januar 2019 und diente der Analgesie, der Verbesserung der Gelenks- und der Muskelfunktion und trägt Vermerke des Physiotherapeuten H.___ vom 2 3. Februar, 6. März und 2 2. April 2019 ( Urk. 12/99, Urk. 12/103, Urk. 12/112, Urk. 12/119). Am 1 6. April 2019 fasst dieser zusammen, der Beschwerdeführer sei praktisch voll im Arbeitsprozess bei noch unterschiedlichem Erfolg. Sehr gute Tage wechselten mit Tagen, an denen er Schmerzen verspüre und Schmerzmittel brauche. Sinnvoll sei weiterhin eine wöchentlich zweimalige Behandlung ( Urk. 12/114/2). Zuvor hatte der Beschwer deführer im Dezember 2018 angegeben, körperlich leide er noch unter Kopf schmerzen und auf der linken Schulter könne er nicht schlafen ( Urk. 12/80) und im März 2019 ergänzt, dem Fuss und der Schulter gehe es besser und beim Arbeiten gehe es gut, nur bei Überkopfarbeiten sei die Beweglichkeit der Schulter noch ein wenig eingeschränkt ( Urk. 12/100). Damit steht fest, dass die orga ni schen Unfallfolgen vor dem am 9. Mai 2019 verfügten Fallabschluss per Ende Mai 2019 weitestgehend abgeheilt waren. Im Vordergrund standen zu diesem Zeitpunkt Beschwerden psychischer Natur (vgl. nachstehende E. 2.7). Dr. A.___ hielt am 1 0. September 2018 fest, die psychische Verarbeitung verlaufe schlep pend ( Urk. 12/56/2). A m 5. November 2018 führte er aus, im Geschäft mache der Beschwerdeführer wieder praktisch alles, aber die psychische Komponente sei sehr gewichtig ( Urk. 12/70). Am 1 4. März 2019 ergänzte Dr. A.___, im Vor dergrund stehe die psychische Verarbeitung mit fachärztlicher Begleitung ( Urk. 12/108). Die Ärzte der Klinik G.___ bekräftigten noch am 3 0. Dezember 2019, dass aktuell die Arbeit ausgeführt werde ( Urk. 19/3). Dass der Beschwerdeführer so dann weiterhin, mithin auch nach Ende Mai 2019, von der Fortsetzung der phy siotherapeutischen Behandlung profitieren konnte, genügt praxisgemäss nicht, um von einer ärztlichen Behandlung mit dem Ziel einer namhaften Besserung im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG ausgehen zu können (Urteil des Bundesgerichts 8C_39/2018 vom 1 1. Juli 2018 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen).

Die somatischen Unfallfolgen waren somit bei Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2019 weitestgehend abgeklungen. Die verbliebenen Restbeschwerden, die sich bei Überkopfbewegungen an der Schulter bemerkbar machten, wurden physiothera peu tisch behandelt. Die letzte aktenkundige ärztliche Verordnung zur Physio therapie datiert vom 1 4. Januar 2019 und diente der Analgesie, der Verbesserung der Gelenks- und der Muskelfunktion und trägt Vermerke des Physiotherapeuten H.___ vom 2 3. Februar, 6. März und 2 2. April 2019 ( Urk. 12/99, Urk. 12/103, Urk. 12/112, Urk. 12/119). Am 1 6. April 2019 fasst dieser zusammen, der Beschwerdeführer sei praktisch voll im Arbeitsprozess bei noch unterschiedlichem Erfolg. Sehr gute Tage wechselten mit Tagen, an denen er Schmerzen verspüre und Schmerzmittel brauche. Sinnvoll sei weiterhin eine wöchentlich zweimalige Behandlung ( Urk. 12/114/2). Zuvor hatte der Beschwer deführer im Dezember 2018 angegeben, körperlich leide er noch unter Kopf schmerzen und auf der linken Schulter könne er nicht schlafen ( Urk. 12/80) und im März 2019 ergänzt, dem Fuss und der Schulter gehe es besser und beim Arbeiten gehe es gut, nur bei Überkopfarbeiten sei die Beweglichkeit der Schulter noch ein wenig eingeschränkt ( Urk. 12/100). Damit steht fest, dass die orga ni schen Unfallfolgen vor dem am 9. Mai 2019 verfügten Fallabschluss per Ende Mai 2019 weitestgehend abgeheilt waren. Im Vordergrund standen zu diesem Zeitpunkt Beschwerden psychischer Natur (vgl. nachstehende E. 2.7). Dr. A.___ hielt am 1 0. September 2018 fest, die psychische Verarbeitung verlaufe schlep pend ( Urk. 12/56/2). A m 5. November 2018 führte er aus, im Geschäft mache der Beschwerdeführer wieder praktisch alles, aber die psychische Komponente sei sehr gewichtig ( Urk. 12/70). Am 1 4. März 2019 ergänzte Dr. A.___, im Vor dergrund stehe die psychische Verarbeitung mit fachärztlicher Begleitung ( Urk. 12/108). Die Ärzte der Klinik G.___ bekräftigten noch am 3 0. Dezember 2019, dass aktuell die Arbeit ausgeführt werde ( Urk. 19/3). Dass der Beschwerdeführer so dann weiterhin, mithin auch nach Ende Mai 2019, von der Fortsetzung der phy siotherapeutischen Behandlung profitieren konnte, genügt praxisgemäss nicht, um von einer ärztlichen Behandlung mit dem Ziel einer namhaften Besserung im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG ausgehen zu können (Urteil des Bundesgerichts 8C_39/2018 vom 1 1. Juli 2018 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen). Die Empfehlung einer chirurgischen Intervention ergab sich erst durch die Abklärungen der Ärzte der Klinik G.___ im Dezember 2019 ( Urk. 19/3 f.), wobei die operative Behandlung selber erst im Novem ber 20 2 0 stattfand ( Urk. 26/1). Diesbezüglich sprach die Beschwerdegegnerin richtigerweise von eine r (allfälligen) Leistungspflicht im Rahmen eines Rückfalles gestützt auf die Schadensmeldung vom 1 4. Februar 2020 ( Urk. 22 S. 1 f., Urk. 23/1, Urk. 23/4). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psy chische Veränderungen bewirkt, die zu einem andersgearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen). Über die Einzelheiten der Leistungspflicht in diesem Zusammenhang ist nicht in diesem Verfahren zu befinden. Die Voraussetzungen zur Ausdehnung des Streitgegenstandes sind nicht erfüllt, da die Frage de s erneuten Leistungs anspruches nicht derart eng mit der Einstellung der Leistungspflicht zusammenhängt, dass von einer Tatbe stands gesamtheit zu sprechen ist (vgl. BGE 130 V 501, 122 V 34 E. 2a mit Hinweisen ).

Die Empfehlung einer chirurgischen Intervention ergab sich erst durch die Abklärungen der Ärzte der Klinik G.___ im Dezember 2019 ( Urk. 19/3 f.), wobei die operative Behandlung selber erst im Novem ber 20 2 0 stattfand ( Urk. 26/1). Diesbezüglich sprach die Beschwerdegegnerin richtigerweise von eine r (allfälligen) Leistungspflicht im Rahmen eines Rückfalles gestützt auf die Schadensmeldung vom 1 4. Februar 2020 ( Urk. 22 S. 1 f., Urk. 23/1, Urk. 23/4). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psy chische Veränderungen bewirkt, die zu einem andersgearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen). Über die Einzelheiten der Leistungspflicht in diesem Zusammenhang ist nicht in diesem Verfahren zu befinden. Die Voraussetzungen zur Ausdehnung des Streitgegenstandes sind nicht erfüllt, da die Frage de s erneuten Leistungs anspruches nicht derart eng mit der Einstellung der Leistungspflicht zusammenhängt, dass von einer Tatbe stands gesamtheit zu sprechen ist (vgl. BGE 130 V 501, 122 V 34 E. 2a mit Hinweisen ). 2.6 Die neuropsychologischen Defizite schränken den Beschwerdeführer gemäss den Feststellungen der Ärzte des Spitals C.___ nur in geringem Ausmass ein (vgl. vorstehende E. 2.4.2). Eine Arbeitsunfähigkeit wurde in diesem Zusammenhang nicht attestiert und wird vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Ebenso wenig bedarf der Beschwerdeführer diesbezüglich einer ä rztlichen Be hand lung. Für den Fa llabschluss ist dieser Aspekt somit nicht von Relevanz.

2.6 Die neuropsychologischen Defizite schränken den Beschwerdeführer gemäss den Feststellungen der Ärzte des Spitals C.___ nur in geringem Ausmass ein (vgl. vorstehende E. 2.4.2). Eine Arbeitsunfähigkeit wurde in diesem Zusammenhang nicht attestiert und wird vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Ebenso wenig bedarf der Beschwerdeführer diesbezüglich einer ä rztlichen Be hand lung. Für den Fa llabschluss ist dieser Aspekt somit nicht von Relevanz. 2.7 Im we iteren Verlauf nach dem Ereignis vom 2. März 2018 trat beim Beschwer deführer eine depressive Störung in der Form einer mittelgradigen Episode auf, derentwegen der behandelnde Arzt, pract. med. B.___, und ebenso Dr. A.___ ab dem 8. Juni 2018 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab dem 2 5. Juni 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 70 %, ab dem 2 3. Juli 2018 eine solche von 60 %, ab dem 1 3. August 2018 eine solche von 50 % und ab dem 2 1. September 2018 eine solche von 30 % andauernd bis zur Einstellung der Leistungen per Ende Mai 2019 und darüber hinaus attestierte n ( Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12/58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/ 64/2, Urk. 12/68, Urk. 12/91/2, Urk. 12/102/2, Urk. 12/109). Der natür li che Kausalzusammenhang (vgl. nachstehende E. 3.1.1 ) zwischen de r psychi sche n Fehlentwicklung und dem Ereignis vom 2. März 2018 ist als gegeben zu erachten. Suva- Arzt Dr. med. F.___ hielt in der Stellungnahme vom 2. Februar 2019 fest, die psychischen Beschwerden seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom 1. März 2018 zurückzuführen. Der Beschwerdeführer habe bereits 2010 aufgrund eines Unfalles mit Verletzungsfolge und wegen des Nicht bestehens der Prüfung für die Polizeischule eine depressive Episode durchge macht, allerdings sei diese seit Jahren wieder abgeklungen gewesen. Mit der am bulanten psychiatrisc hen Behandlung habe bisher eine Arbeitsfähigkeit von 70 % in der bisherigen Tätigkeit als Chauffeur eines LKW erreicht werden können. Es sei davon auszugehen, dass mit der Fortsetzung dieser Behandlung erheblich dazu beigetragen werden könne, innerhalb von maximal sechs Monaten wieder eine volle Arbeitsfähigkeit zu erlangen ( Urk. 12/94/3). A uch p ract. med. B.___ ging in seinen Berichten vom 1 4. Januar und vom 1 0. April 2 0 19 von einer durch das Unfallereignis vom 2. März 2018 hervorgerufenen depressiven Reaktion aus, stellte unter dem Vorbehalt der Fortführung der ambulanten psychiatrisch-psy chotherapeutischen Behandlung eine günstige Prognose und erachtete eine Stei gerung der von ihm zuletzt noch attestierten Arbeitsunfähigkeit von 30 % als möglich ( Urk. 12/92/1 f., Urk. 12/118/ 1 f. ).

2.7 Im we iteren Verlauf nach dem Ereignis vom 2. März 2018 trat beim Beschwer deführer eine depressive Störung in der Form einer mittelgradigen Episode auf, derentwegen der behandelnde Arzt, pract. med. B.___, und ebenso Dr. A.___ ab dem 8. Juni 2018 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab dem 2 5. Juni 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 70 %, ab dem 2 3. Juli 2018 eine solche von 60 %, ab dem 1 3. August 2018 eine solche von 50 % und ab dem 2 1. September 2018 eine solche von 30 % andauernd bis zur Einstellung der Leistungen per Ende Mai 2019 und darüber hinaus attestierte n ( Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12/58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/ 64/2, Urk. 12/68, Urk. 12/91/2, Urk. 12/102/2, Urk. 12/109). Der natür li che Kausalzusammenhang (vgl. nachstehende E. 3.1.1 ) zwischen de r psychi sche n Fehlentwicklung und dem Ereignis vom 2. März 2018 ist als gegeben zu erachten. Suva- Arzt Dr. med. F.___ hielt in der Stellungnahme vom 2. Februar 2019 fest, die psychischen Beschwerden seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom 1. März 2018 zurückzuführen. Der Beschwerdeführer habe bereits 2010 aufgrund eines Unfalles mit Verletzungsfolge und wegen des Nicht bestehens der Prüfung für die Polizeischule eine depressive Episode durchge macht, allerdings sei diese seit Jahren wieder abgeklungen gewesen. Mit der am bulanten psychiatrisc hen Behandlung habe bisher eine Arbeitsfähigkeit von 70 % in der bisherigen Tätigkeit als Chauffeur eines LKW erreicht werden können. Es sei davon auszugehen, dass mit der Fortsetzung dieser Behandlung erheblich dazu beigetragen werden könne, innerhalb von maximal sechs Monaten wieder eine volle Arbeitsfähigkeit zu erlangen ( Urk. 12/94/3). A uch p ract. med. B.___ ging in seinen Berichten vom 1 4. Januar und vom 1 0. April 2 0 19 von einer durch das Unfallereignis vom 2. März 2018 hervorgerufenen depressiven Reaktion aus, stellte unter dem Vorbehalt der Fortführung der ambulanten psychiatrisch-psy chotherapeutischen Behandlung eine günstige Prognose und erachtete eine Stei gerung der von ihm zuletzt noch attestierten Arbeitsunfähigkeit von 30 % als möglich ( Urk. 12/92/1 f., Urk. 12/118/ 1 f. ). Dem Fallabschluss steht die Arbeitsunfähigkeit aufgrund der psychische n Fehl ent wicklung allerdings nicht ohne Weiteres entgegen. Bei den psychischen Fehl entwicklungen nach einem Unfall, wovon hier auszugehen ist (vgl. nachstehende E. 3.3), sind die vor übergehenden Leistungen einzustellen, wenn von der Fort setzung der auf die somatischen Unfallfolgen gerichteten Behandlungen keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann (T homas Flückiger, in: Basler Kommentar UVG, Basel 2019, Art. 19 Rz 22 mit Hinweisen). Dies ist hier, wie dargelegt wurde, per Ende Mai 2019 der Fall (vgl. vorstehende E. 2.5.6 ). Der Fallabschluss auf diesen Zeitpunkt hin ist demnach nicht zu beanstanden.

Dem Fallabschluss steht die Arbeitsunfähigkeit aufgrund der psychische n Fehl ent wicklung allerdings nicht ohne Weiteres entgegen. Bei den psychischen Fehl entwicklungen nach einem Unfall, wovon hier auszugehen ist (vgl. nachstehende E. 3.3), sind die vor übergehenden Leistungen einzustellen, wenn von der Fort setzung der auf die somatischen Unfallfolgen gerichteten Behandlungen keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann (T homas Flückiger, in: Basler Kommentar UVG, Basel 2019, Art. 19 Rz 22 mit Hinweisen). Dies ist hier, wie dargelegt wurde, per Ende Mai 2019 der Fall (vgl. vorstehende E. 2.5.6 ). Der Fallabschluss auf diesen Zeitpunkt hin ist demnach nicht zu beanstanden. 3.

3. 3.1

3.1 3.1.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali di tät, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

3.1.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali di tät, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 3.1.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau sal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfall fol gen deckt sich die adäquate, das heisst rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).

3.1.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau sal zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfall fol gen deckt sich die adäquate, das heisst rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1). 3.1.3 Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Ge sundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergangenen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psychische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut verkraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versicherungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b).

3.1.3 Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Ge sundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergangenen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psychische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut verkraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versicherungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b). Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine ge wisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – aus ge hend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenom men wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle ander seits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/ aa ; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).

Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine ge wisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – aus ge hend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenom men wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle ander seits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/ aa ; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2). Für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden Arbeits- bezie hungsweise Erwerbsunfähigkeit, die nicht auf organisch nachweisbare Funktions ausfälle zurückzuführen ist, rechtfertigt es sich, im Einzelfall analog zur Methode vorzugehen, wie sie für psychische Störungen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c, 117 V 359 E. 5d/ bb, vgl. auch 115 V 133 E. 6).

Für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden Arbeits- bezie hungsweise Erwerbsunfähigkeit, die nicht auf organisch nachweisbare Funktions ausfälle zurückzuführen ist, rechtfertigt es sich, im Einzelfall analog zur Methode vorzugehen, wie sie für psychische Störungen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c, 117 V 359 E. 5d/ bb, vgl. auch 115 V 133 E. 6). 3.2

3.2 3.2.1 Im Einspracheentscheid prüfte die Beschwerdegegnerin den adäquaten Kausal zusammenhang zwischen den klinisch ausgewiesen en, aber organisch nicht hin reichend nachweisbaren Beschwerden anhand der Schleudertraumapraxis und kam zum Schluss, von den hierbei massgeblichen Kriterien seien zwei, nämlich das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit und dasjeni ge der fortgesetzt spezifischen, aber belastenden ärztlichen Behandlung erfüllt, jedoch weder in auffallender noch sehr ausgeprägter Weise, weswegen die Adäquanz zu verneinen sei ( Urk. 2 S. 7 ff. Ziff. 3.2 f ). In der Beschwerdeantwort ergänzte die Beschwer degegnerin, d a im Verlauf die für ein Schleudertrauma typischen Beschwerden im Vergleich zu den psychischen Beschwerden in den Hintergrund getreten sei en, sei die Adäquanz entsprechend den Grundsätzen der Psychopraxis zu beurteilen. Jedoch seien die zum Nachweis der Adäquanz erforderlichen Kriterien nicht in der genügenden Zahl respektive nicht im erforderlichen Ausmass erfüllt ( Urk. 11 S. 3 ff.).

3.2.1 Im Einspracheentscheid prüfte die Beschwerdegegnerin den adäquaten Kausal zusammenhang zwischen den klinisch ausgewiesen en, aber organisch nicht hin reichend nachweisbaren Beschwerden anhand der Schleudertraumapraxis und kam zum Schluss, von den hierbei massgeblichen Kriterien seien zwei, nämlich das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit und dasjeni ge der fortgesetzt spezifischen, aber belastenden ärztlichen Behandlung erfüllt, jedoch weder in auffallender noch sehr ausgeprägter Weise, weswegen die Adäquanz zu verneinen sei ( Urk. 2 S. 7 ff. Ziff. 3.2 f ). In der Beschwerdeantwort ergänzte die Beschwer degegnerin, d a im Verlauf die für ein Schleudertrauma typischen Beschwerden im Vergleich zu den psychischen Beschwerden in den Hintergrund getreten sei en, sei die Adäquanz entsprechend den Grundsätzen der Psychopraxis zu beurteilen. Jedoch seien die zum Nachweis der Adäquanz erforderlichen Kriterien nicht in der genügenden Zahl respektive nicht im erforderlichen Ausmass erfüllt ( Urk. 11 S. 3 ff.). 3.2.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, b ei der Prüfung der Adäquanzkriterien sei das Verhalten des Unfallverursachers zur beachten. Anfänglich habe dieser sein Fehlverhalten eingestanden und sinngemäss erklärt, er übernehme die Verant wortung. Im Laufe des Strafverfahrens aber habe er begonnen, alles zu bestreiten, und habe versucht, ihm (dem Beschwerdeführer) die Schuld zuzu schieben, ob schon die Spurenlage eindeutig ein anderes Bild zeig t e. Er (der Beschwerdeführer) habe dies als verletzend empfunden und das belastende Strafverfahren sei dadurch in die Länge gezogen worden. Dies habe eine Verzögerung der Heilung bewirkt. Das Kriterium der schwierigen Heilung sei demnach erfüllt. Zusammen mit diesem und den beiden von der Beschwerdegegnerin anerkannten Adäquanz kriterien seien insgesamt deren drei erfüllt, weswegen der Kausalzusammenhang zu bejahen sei ( Urk. 1 S. 6 ff. Rz 10 ff.). Auch ohne weitere Abklärungen stehe fest, dass die Kausalitätskriterien erfüllt seien. Seit mehr als zwei Jahren be stün den hartnäckige körperliche Beschwerden, die mindestens bis nach der anstehen den Operation bestehen bleiben würden ( Urk. 18 S. 3 ff.).

3.2.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, b ei der Prüfung der Adäquanzkriterien sei das Verhalten des Unfallverursachers zur beachten. Anfänglich habe dieser sein Fehlverhalten eingestanden und sinngemäss erklärt, er übernehme die Verant wortung. Im Laufe des Strafverfahrens aber habe er begonnen, alles zu bestreiten, und habe versucht, ihm (dem Beschwerdeführer) die Schuld zuzu schieben, ob schon die Spurenlage eindeutig ein anderes Bild zeig t e. Er (der Beschwerdeführer) habe dies als verletzend empfunden und das belastende Strafverfahren sei dadurch in die Länge gezogen worden. Dies habe eine Verzögerung der Heilung bewirkt. Das Kriterium der schwierigen Heilung sei demnach erfüllt. Zusammen mit diesem und den beiden von der Beschwerdegegnerin anerkannten Adäquanz kriterien seien insgesamt deren drei erfüllt, weswegen der Kausalzusammenhang zu bejahen sei ( Urk. 1 S. 6 ff. Rz 10 ff.). Auch ohne weitere Abklärungen stehe fest, dass die Kausalitätskriterien erfüllt seien. Seit mehr als zwei Jahren be stün den hartnäckige körperliche Beschwerden, die mindestens bis nach der anstehen den Operation bestehen bleiben würden ( Urk. 18 S. 3 ff.). 3.3 Zur anwendbaren Methode der Adäquanzprüfung ist zu beachten, dass im Zeit punkt der Einstellung der Leistungen Ende Mai 2019 nicht die somatischen Unfallfolgen (vgl. vorstehende E. 2.5 ) und auch nicht die gering fügigen Aufmerk sam keitsdefizite (vgl. vorstehende E. 2.6), sondern psychische Symptome im Vor dergrund st anden (vgl. vorstehende E. 2.7). Damit fehlt aber das typische bunte Beschwerdebild nach einem Schleudertrauma (Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, De pres sion, Wesensveränderung; BGE 117 V 359 E. 4b ). Ergeben die Abklärungen, dass die versicherte Person ein Schle udertrauma der Halswirbelsäule erlitten hat (vgl. Urk. 12/72/1), das hierfür typische Beschwerdebild aber im Vergleich zur psychischen Problematik ganz in den Hintergrund tritt, sind für die Adäquanz beurteilung bei Fällen aus dem mittleren Schwereb ereich der Unfälle die in BGE 115 V 133 E. 6c/ aa für Unfälle mit psychischen Folgeschäden festgelegten Krite rien (und nicht jene für Fälle mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule, äquiva lenter Verletzung oder Schädel-Hirntrauma gemäss BGE 117 V 359 E. 6a und 382 E. 4b) massgebend (BGE 127 V 102 E. 5b/ bb, 123 V 98 E. 2a).

3.3 Zur anwendbaren Methode der Adäquanzprüfung ist zu beachten, dass im Zeit punkt der Einstellung der Leistungen Ende Mai 2019 nicht die somatischen Unfallfolgen (vgl. vorstehende E. 2.5 ) und auch nicht die gering fügigen Aufmerk sam keitsdefizite (vgl. vorstehende E. 2.6), sondern psychische Symptome im Vor dergrund st anden (vgl. vorstehende E. 2.7). Damit fehlt aber das typische bunte Beschwerdebild nach einem Schleudertrauma (Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, De pres sion, Wesensveränderung; BGE 117 V 359 E. 4b ). Ergeben die Abklärungen, dass die versicherte Person ein Schle udertrauma der Halswirbelsäule erlitten hat (vgl. Urk. 12/72/1), das hierfür typische Beschwerdebild aber im Vergleich zur psychischen Problematik ganz in den Hintergrund tritt, sind für die Adäquanz beurteilung bei Fällen aus dem mittleren Schwereb ereich der Unfälle die in BGE 115 V 133 E. 6c/ aa für Unfälle mit psychischen Folgeschäden festgelegten Krite rien (und nicht jene für Fälle mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule, äquiva lenter Verletzung oder Schädel-Hirntrauma gemäss BGE 117 V 359 E. 6a und 382 E. 4b) massgebend (BGE 127 V 102 E. 5b/ bb, 123 V 98 E. 2a). 3.4

3.4 3.4.1 Bei der Einteilung der Unfälle mit psychischen Folgeschäden in leichte, mittel schwere und schwere Unfälle ist nicht das Unfallerlebnis des Betroffenen mass gebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/ aa, 115 V 133 E. 6; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237, 1995 Nr. U 215 S. 91).

3.4.1 Bei der Einteilung der Unfälle mit psychischen Folgeschäden in leichte, mittel schwere und schwere Unfälle ist nicht das Unfallerlebnis des Betroffenen mass gebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/ aa, 115 V 133 E. 6; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237, 1995 Nr. U 215 S. 91). 3.4.2 Der Beschwerdeführer war am 2. März 2018 mit einem Schneepflug unterwegs, wobei sein Fahrzeug durch das ausbrechende Heck eines entgegenkommenden Lastwagens getroffen wurde. Die Wucht d e r Kollision schleuderte das Fahrzeug des Beschwerdeführers von der Fahrbahn, wo es nach mehreren Metern in eine r Baumschule zum Stillstand kam. Gemäss den Fahrtenschreibern der unfall be teiligten Fahrzeuge wies das vom Beschwerdeführer gelenkte unmittelbar vor der Kollision um 15:01:38 eine Geschwindigkeit von 74 km/h auf und das andere um 15:01:42 Uhr eine solche von 64 km/h. Unmittelbar danach fiel bei beiden Fahr zeugen die Geschwindigkeit markant ab. Beim Fahrzeug des Beschwerdeführers wurde n die Führerkabine, insbesondere die Windschutzscheibe und die Fahrertür, beschädig t. Er konnte die Führerkabine mit Hilfe einer Drittperson verlassen ( Urk. 1 2/20/8 -11 ). Der äussere Unfallablauf und der Umstand, dass keiner der an der Kollision Beteiligten gr avierende Verletzungen erlitt oder gar einer konkreten Todesgefahr ausgesetzt war, spricht für einen Unfall im mittelschweren Bereich, und zwar mittelschwer im engeren Sinne. Ein Unfall in diesem Sinne lag auch vor, als ein Fahrzeug bei einem Überholmanöver mit rund 100 km/h abrupt abge bremst wurde, ins Schleudern geriet, gegen einen Strassenwall prallte, sich über schlug und auf der Fahrerseite zu liegen kam (Urteil des Bundesgerichts 8C_169/2007 vom 5. Februar 2008 E. 4.2). Ebenso, als ein Fahrzeug beim Über holen einen Lastwagen touchiert e und sich überschlug (Urteil des Bundesgerichts 8C_743/2007 vom 1 4. Januar 2008 Sachverhalt und E. 6). Ferner war von einem mittelschweren Unfall im engeren Sinne auszugehen, als ein Personenwagen auf der Autobahn mit einer Geschwindigkeit von etwa 90 km/h sich über die Mittel leitplanke auf die Gegenfahrbahn hin überschlug und dabei die versicherte Pe rson hinausgeschleudert wurde (Urteil des Bundesgerichts U 492/06 vom 1 6. Mai 2007 E. 4.2). Die Vergleichsbeispiele aus der Praxis lassen die Beurteilung der Beschwer degegnerin als angemessen erscheinen.

3.4.2 Der Beschwerdeführer war am 2. März 2018 mit einem Schneepflug unterwegs, wobei sein Fahrzeug durch das ausbrechende Heck eines entgegenkommenden Lastwagens getroffen wurde. Die Wucht d e r Kollision schleuderte das Fahrzeug des Beschwerdeführers von der Fahrbahn, wo es nach mehreren Metern in eine r Baumschule zum Stillstand kam. Gemäss den Fahrtenschreibern der unfall be teiligten Fahrzeuge wies das vom Beschwerdeführer gelenkte unmittelbar vor der Kollision um 15:01:38 eine Geschwindigkeit von 74 km/h auf und das andere um 15:01:42 Uhr eine solche von 64 km/h. Unmittelbar danach fiel bei beiden Fahr zeugen die Geschwindigkeit markant ab. Beim Fahrzeug des Beschwerdeführers wurde n die Führerkabine, insbesondere die Windschutzscheibe und die Fahrertür, beschädig t. Er konnte die Führerkabine mit Hilfe einer Drittperson verlassen ( Urk. 1 2/20/8 -11 ). Der äussere Unfallablauf und der Umstand, dass keiner der an der Kollision Beteiligten gr avierende Verletzungen erlitt oder gar einer konkreten Todesgefahr ausgesetzt war, spricht für einen Unfall im mittelschweren Bereich, und zwar mittelschwer im engeren Sinne. Ein Unfall in diesem Sinne lag auch vor, als ein Fahrzeug bei einem Überholmanöver mit rund 100 km/h abrupt abge bremst wurde, ins Schleudern geriet, gegen einen Strassenwall prallte, sich über schlug und auf der Fahrerseite zu liegen kam (Urteil des Bundesgerichts 8C_169/2007 vom 5. Februar 2008 E. 4.2). Ebenso, als ein Fahrzeug beim Über holen einen Lastwagen touchiert e und sich überschlug (Urteil des Bundesgerichts 8C_743/2007 vom 1 4. Januar 2008 Sachverhalt und E. 6). Ferner war von einem mittelschweren Unfall im engeren Sinne auszugehen, als ein Personenwagen auf der Autobahn mit einer Geschwindigkeit von etwa 90 km/h sich über die Mittel leitplanke auf die Gegenfahrbahn hin überschlug und dabei die versicherte Pe rson hinausgeschleudert wurde (Urteil des Bundesgerichts U 492/06 vom 1 6. Mai 2007 E. 4.2). Die Vergleichsbeispiele aus der Praxis lassen die Beurteilung der Beschwer degegnerin als angemessen erscheinen. 3.5

3.5 3.5.1 Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Un falles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamt würdi gung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:

3.5.1 Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Un falles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamt würdi gung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen: - besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklic hkeit des Unfalles;

besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklic hkeit des Unfalles; - die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen;

die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; - ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung;

ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; - körperliche Dauerschmerzen;

körperliche Dauerschmerzen; - ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;

ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; - schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;

schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; - Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/ aa ).

Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/ aa ). Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beur tei lung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auf fal lend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwie ri gen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungs wei se ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Krite rien her angezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenz bereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berück sichti gen den Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adä quanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicher weise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/ bb, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/ aa ; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).

Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beur tei lung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auf fal lend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwie ri gen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungs wei se ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Krite rien her angezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenz bereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berück sichti gen den Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adä quanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicher weise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/ bb, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/ aa ; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2). 3.5.2 Ausgehend von den bei einer psychischen Fehlentwicklung nach einem Unfall zu beachtenden Kriterien kam die Besch werdegegnerin zum Schluss, keines der erforderlichen Kriterien sei erfüllt, weswegen der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen sei ( Urk. 11 S. 7). Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Stand punkt, er leide seit mehr als zwei Jahren unter körperlichen Beschwerden, die hartnäckig seien und mindestens bis zur Schulteroperation noch anhalten wür den. Die Schmerzproblematik werde durch die psychische Symptomatik unterhal ten und z wischen somatischen und psychischen Beschwerden bestehe ein Zusam menhang im Sinne einer Wechselwirkung ( Urk. 18 S. 4 f. Rz 7 u. 9 f. ). In der Beschwerdeschrift hatte d er Beschwerdeführer zudem geltend gemacht, es liege eine verzögerte Heilung vor, weswegen zusätzlich auch das Kriterium des schwie rigen Heilungsverlaufs erfüllt sei ( Urk. 1 S. 6 f. Rz 11 f.).

3.5.2 Ausgehend von den bei einer psychischen Fehlentwicklung nach einem Unfall zu beachtenden Kriterien kam die Besch werdegegnerin zum Schluss, keines der erforderlichen Kriterien sei erfüllt, weswegen der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen sei ( Urk. 11 S. 7). Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Stand punkt, er leide seit mehr als zwei Jahren unter körperlichen Beschwerden, die hartnäckig seien und mindestens bis zur Schulteroperation noch anhalten wür den. Die Schmerzproblematik werde durch die psychische Symptomatik unterhal ten und z wischen somatischen und psychischen Beschwerden bestehe ein Zusam menhang im Sinne einer Wechselwirkung ( Urk. 18 S. 4 f. Rz 7 u. 9 f. ). In der Beschwerdeschrift hatte d er Beschwerdeführer zudem geltend gemacht, es liege eine verzögerte Heilung vor, weswegen zusätzlich auch das Kriterium des schwie rigen Heilungsverlaufs erfüllt sei ( Urk. 1 S. 6 f. Rz 11 f.). 3.5.3 Nicht bestritten ist, dass die Kriterien der besonders dramatischen Begleit um stände oder der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalles, der Schwere oder der besonderen Art der erlittenen Verletzungen, das Kriterium der ärztliche n Fehlbe handlung und dasjenige der b ezüglich Grad und Dauer ins Gew icht fallenden Arbeitsunfähigkeit als nicht erfüllt zu betrachten sind. Die Beschwerdegegnerin hat zu diesen im Einzelnen Stellung genommen ( Urk. 11 S. 6 f.) und diesen Darlegungen ist beizupflichten.

3.5.3 Nicht bestritten ist, dass die Kriterien der besonders dramatischen Begleit um stände oder der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalles, der Schwere oder der besonderen Art der erlittenen Verletzungen, das Kriterium der ärztliche n Fehlbe handlung und dasjenige der b ezüglich Grad und Dauer ins Gew icht fallenden Arbeitsunfähigkeit als nicht erfüllt zu betrachten sind. Die Beschwerdegegnerin hat zu diesen im Einzelnen Stellung genommen ( Urk. 11 S. 6 f.) und diesen Darlegungen ist beizupflichten. 3.5.4 Zum Verlauf der Beschwerden im Zusammenhang mit den somatischen Unfall folgen lässt sich den Akten F olgendes entnehmen: Die erstbehandelnden Ärzte des Kantonsspitals Z.___ hielten in ihrem Bericht vom 3. März 2018 fest, der Beschwerdeführer habe über Schmerzen im Bereich der linken Schulter, am Becken links, a n beiden Knie n und im Bereich des rechen OSG sowie über leichte muskuläre Verspannungen im HWS-Bereich geklagt ( Urk. 12/9/2). Am 7. Mai 2018 gab der Beschwerdeführer an, er habe weite rhin Schmerzen am Knie links, an der Schulter links, am linken Fuss und im Bereich des Nackens. In der Schulter sei die Beweglichkeit eingeschränkt ( Urk. 12/25). Ab dem 4. Juni 2018 attestierte Dr. A.___ aus somatischer Sicht wieder eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit ( Urk. 12/32). Die hernach von pract. med. B.___ attestierte Arbeitsfähigkeit hatte psychische Gründe ( Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38 /2, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12/58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/64/2, Urk. 12/92 /2, Urk. 12/118/2 ). Auch der Beschwerdeführer wies im weite re n Ver lauf darauf hin, seiner Tätigkeit als Chauffeur aus psychischen Gründen nur ein geschränkt nachzugehen ( Urk. 12/80 ). Am 2 3. Juli 2018 gab der Beschwerde füh rer an, er leide weiterhin unter gelegentlichen Schmerzen a m rech t en Fussgelenk, einer eingeschränkten Beweglichkeit und unter Schmerzen in der linken Schulter, unter einem selten auftretenden Stechen im linken Knie sowie unter einer leichten Beweglichkeitseinschränkung und an Verspannungen im Schulter- und Nacken be reich, die in den Hinterkopf ausstrahlten ( Urk. 12/41/3). Am 2 0. September 2018 schilderte der Beschwerdeführer, die Beschwerden an der Schulter und der HWS würden stetig besser. Er habe noch belastungsabhängige Beschwerden am Fuss ( Urk. 12/57/1). Anlässlich des ambulanten Assessments in der Rehaklinik D.___ berichtete der Beschwerdeführer den Ärzten über aktuell rezidivierend auftretende und in den HWS - und Schulterbereich ausstrahlende Hinterhaupt schmerzen, wobei die Schmerzen nur intermittierend vorhanden seien und er bisweilen auch schmerzfrei sei. Die Schmerzen in der linken Schulter hätten deutlich gebessert und würden nur noch bei körperlicher Belastung auftreten. Belastungsabhängig träten auch noch Schmerzen im Bereich des rechten OSG auf ( Urk. 12/72/5). Am 1 5. Dezember 2018 führte der Beschwerdeführer zu seinen Beschwerden aus, die Arbeitsunfähigkeit sei psychisch bedingt ; k örperlich leide er noch unter Kopfschmerzen und auf der linken Schulter könne er noch nicht schlafen ( Urk. 12/80). U nd am 1. März 2019 ergänzte der Beschwerdeführer, dem Fuss und der Schulter gehe es besser. Beim Arbeiten gehe es gut. Die Beweg lichkeit der Schulter bei Überkopfarbeiten sei noch ein wenig eingeschränkt ( Urk. 12/100).

3.5.4 Zum Verlauf der Beschwerden im Zusammenhang mit den somatischen Unfall folgen lässt sich den Akten F olgendes entnehmen: Die erstbehandelnden Ärzte des Kantonsspitals Z.___ hielten in ihrem Bericht vom 3. März 2018 fest, der Beschwerdeführer habe über Schmerzen im Bereich der linken Schulter, am Becken links, a n beiden Knie n und im Bereich des rechen OSG sowie über leichte muskuläre Verspannungen im HWS-Bereich geklagt ( Urk. 12/9/2). Am 7. Mai 2018 gab der Beschwerdeführer an, er habe weite rhin Schmerzen am Knie links, an der Schulter links, am linken Fuss und im Bereich des Nackens. In der Schulter sei die Beweglichkeit eingeschränkt ( Urk. 12/25). Ab dem 4. Juni 2018 attestierte Dr. A.___ aus somatischer Sicht wieder eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit ( Urk. 12/32). Die hernach von pract. med. B.___ attestierte Arbeitsfähigkeit hatte psychische Gründe ( Urk. 12/35/4, Urk. 12/37/4, Urk. 12/38 /2, Urk. 12/40/5, Urk. 12/42/5, Urk. 12/50/5, Urk. 12/58/5, Urk. 12/63/2 = Urk. 12/64/2, Urk. 12/92 /2, Urk. 12/118/2 ). Auch der Beschwerdeführer wies im weite re n Ver lauf darauf hin, seiner Tätigkeit als Chauffeur aus psychischen Gründen nur ein geschränkt nachzugehen ( Urk. 12/80 ). Am 2 3. Juli 2018 gab der Beschwerde füh rer an, er leide weiterhin unter gelegentlichen Schmerzen a m rech t en Fussgelenk, einer eingeschränkten Beweglichkeit und unter Schmerzen in der linken Schulter, unter einem selten auftretenden Stechen im linken Knie sowie unter einer leichten Beweglichkeitseinschränkung und an Verspannungen im Schulter- und Nacken be reich, die in den Hinterkopf ausstrahlten ( Urk. 12/41/3). Am 2 0. September 2018 schilderte der Beschwerdeführer, die Beschwerden an der Schulter und der HWS würden stetig besser. Er habe noch belastungsabhängige Beschwerden am Fuss ( Urk. 12/57/1). Anlässlich des ambulanten Assessments in der Rehaklinik D.___ berichtete der Beschwerdeführer den Ärzten über aktuell rezidivierend auftretende und in den HWS und Schulterbereich ausstrahlende Hinterhaupt schmerzen, wobei die Schmerzen nur intermittierend vorhanden seien und er bisweilen auch schmerzfrei sei. Die Schmerzen in der linken Schulter hätten deutlich gebessert und würden nur noch bei körperlicher Belastung auftreten. Belastungsabhängig träten auch noch Schmerzen im Bereich des rechten OSG auf ( Urk. 12/72/5). Am 1 5. Dezember 2018 führte der Beschwerdeführer zu seinen Beschwerden aus, die Arbeitsunfähigkeit sei psychisch bedingt ; k örperlich leide er noch unter Kopfschmerzen und auf der linken Schulter könne er noch nicht schlafen ( Urk. 12/80). U nd am 1. März 2019 ergänzte der Beschwerdeführer, dem Fuss und der Schulter gehe es besser. Beim Arbeiten gehe es gut. Die Beweg lichkeit der Schulter bei Überkopfarbeiten sei noch ein wenig eingeschränkt ( Urk. 12/100). Die Angaben zeigen, dass die Beschwerden im Zusammenhang mit den soma tischen Unfallfolgen bis zum Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2019 fortlaufend abklangen und der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht wieder arbeitsfähig war. Erst nach dem Fallabschluss begab sich der Beschwerdeführer im Dezember 2019 aufgrund einer erneuten Schmerzzunahme an der linken Schulter wieder in ärztliche Behandlung, wobei er darauf hinwies, seine Arbeit, wenn auch unter Schmerzen, weiterhin verrichten zu können ( Urk. 19/3 S. 1). Die erneuten Schul ter schmerzen wird die Beschwerdegegnerin unter dem Blickwinkel des Rückfall s behandeln (vgl. Urk. 22). Inwieweit der Beschwerdeführer davor gänzlich frei von Schmerzen war, bedarf keiner näheren Klärung. Die angegebenen Schmerzen lassen aufgrund des kontinuierlich abnehmenden Ausmasses bis zum Fallab schluss das Kriterium jedenfalls nicht als besonders ausgeprägt erscheinen, was aber bei einem mittelschweren Unfall im engeren Sinne erforderlich wäre, wenn, wie vorliegend, nur einzelne der Adäquanzk riterien (vgl. vorstehende E. 3.5.1) konkret zu prüfen sind. Offenbleiben kann auch, inwieweit die Schmerz symp to matik durch ein psychisches Geschehen beeinflusst wird. Psychische Beschwerden sind auch dann nicht in die Beurteilung einzubeziehen, wenn sie als körperlich imponieren (Urteil des Bundesgerichts 8C_825/2008 vom 9. April 2009 E. 4.6).

Die Angaben zeigen, dass die Beschwerden im Zusammenhang mit den soma tischen Unfallfolgen bis zum Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2019 fortlaufend abklangen und der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht wieder arbeitsfähig war. Erst nach dem Fallabschluss begab sich der Beschwerdeführer im Dezember 2019 aufgrund einer erneuten Schmerzzunahme an der linken Schulter wieder in ärztliche Behandlung, wobei er darauf hinwies, seine Arbeit, wenn auch unter Schmerzen, weiterhin verrichten zu können ( Urk. 19/3 S. 1). Die erneuten Schul ter schmerzen wird die Beschwerdegegnerin unter dem Blickwinkel des Rückfall s behandeln (vgl. Urk. 22). Inwieweit der Beschwerdeführer davor gänzlich frei von Schmerzen war, bedarf keiner näheren Klärung. Die angegebenen Schmerzen lassen aufgrund des kontinuierlich abnehmenden Ausmasses bis zum Fallab schluss das Kriterium jedenfalls nicht als besonders ausgeprägt erscheinen, was aber bei einem mittelschweren Unfall im engeren Sinne erforderlich wäre, wenn, wie vorliegend, nur einzelne der Adäquanzk riterien (vgl. vorstehende E. 3.5.1) konkret zu prüfen sind. Offenbleiben kann auch, inwieweit die Schmerz symp to matik durch ein psychisches Geschehen beeinflusst wird. Psychische Beschwerden sind auch dann nicht in die Beurteilung einzubeziehen, wenn sie als körperlich imponieren (Urteil des Bundesgerichts 8C_825/2008 vom 9. April 2009 E. 4.6). 3.5.5 Betreffend d en Standpunkt, es liege eine verzögerte Heilung vor, berief sich der Beschwerdeführer auf das gegen den Unfallverursacher geführte Strafverfahren, in dessen Verlauf dieser versucht habe, ihm (dem Beschwerdeführer) die Schuld zuzuschieben. Wenngleich entsprechende Verhaltungen den Beschwerdeführer getroffen haben mögen, ist den medizinischen Unterlagen nicht zu entnehmen, dass die Vorwürfe die psychische Fehlentwicklung massgeblich beeinträchtigt hätt en. Vielmehr hat Dr. B.___ die Gerichtsverhandlung an sich als belas tendes Ereignis beschrieben (Urk. 12/118/2), was zwar verständlich, aber nicht als besonderer Gr und im Sinne der Rechtsprechung zu fassen ist, der die Genesung bis zum Fallabschluss beeinträchtigt oder verzögert ha t.

3.5.5 Betreffend d en Standpunkt, es liege eine verzögerte Heilung vor, berief sich der Beschwerdeführer auf das gegen den Unfallverursacher geführte Strafverfahren, in dessen Verlauf dieser versucht habe, ihm (dem Beschwerdeführer) die Schuld zuzuschieben. Wenngleich entsprechende Verhaltungen den Beschwerdeführer getroffen haben mögen, ist den medizinischen Unterlagen nicht zu entnehmen, dass die Vorwürfe die psychische Fehlentwicklung massgeblich beeinträchtigt hätt en. Vielmehr hat Dr. B.___ die Gerichtsverhandlung an sich als belas tendes Ereignis beschrieben (Urk. 12/118/2), was zwar verständlich, aber nicht als besonderer Gr und im Sinne der Rechtsprechung zu fassen ist, der die Genesung bis zum Fallabschluss beeinträchtigt oder verzögert ha t. Im Weiteren ist a u fgrund der Akten ausgewiesen, dass die somatischen Unfall folgen im Anschluss an die Erstbehandlung durch die Ärzte des Kantonsspitals Z.___ lediglich noch einer hausärztlichen Betreuung und einer physiothera peu tischen Behandlung bedurften (vgl. vorstehende E. 2.5). Aus der ärztlichen Be handlung und den vorhandenen Beschwerden allein kann nicht schon auf einen schwierigen Heilungsverlauf oder auf Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf hierzu besonderer Gründe, die die Heilung beeinträchtigt haben. Auch die Einnahme von Medikamenten oder die Durchführung verschiedener Therapien genügen noch nicht. Gleiches gilt auch, wenn trotz regelmässiger Therapie keine gänzliche Beschwerdefreiheit gewonnen werden konnte (Alexandra Rumo-Jungo / André P. Holzer, in: Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl., Zürich 2012, S. 72 f. mit Hinweisen).

Im Weiteren ist a u fgrund der Akten ausgewiesen, dass die somatischen Unfall folgen im Anschluss an die Erstbehandlung durch die Ärzte des Kantonsspitals Z.___ lediglich noch einer hausärztlichen Betreuung und einer physiothera peu tischen Behandlung bedurften (vgl. vorstehende E. 2.5). Aus der ärztlichen Be handlung und den vorhandenen Beschwerden allein kann nicht schon auf einen schwierigen Heilungsverlauf oder auf Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf hierzu besonderer Gründe, die die Heilung beeinträchtigt haben. Auch die Einnahme von Medikamenten oder die Durchführung verschiedener Therapien genügen noch nicht. Gleiches gilt auch, wenn trotz regelmässiger Therapie keine gänzliche Beschwerdefreiheit gewonnen werden konnte (Alexandra Rumo-Jungo André P. Holzer, in: Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl., Zürich 2012, S. 72 f. mit Hinweisen). 3.6 Zusammenfassend ergibt sich, dass weder das Kriterium des verzögerten Hei lungsverlaufs respektive der ärztlichen Fehlbehandlung noch dasjenige der kör perlichen Dauerschmerzen und auch keines der übrigen erfüllt ist. Somit ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den einem psychischen Geschehen zu zuschreibenden Beschwerden und dem Ereignis vom 2. März 2018 zu vernei nen. Da auch der Zeitpunkt des Fallabschlusses per Ende Mai 2019 nicht zu bean standen ist (vgl. vorstehende E. 2 ), hat die Beschwerdegegnerin zu Recht die bis dahin ausgerichteten Leistungen eingestellt und den Anspruch auf weitere ver neint. Der Entscheid der Beschwerdegegnerin beruht auf einem hinreichend abge klärten Sachverhalt. Die Beschwerde erweist sich bei dieser Sachlage als unbe gründet und ist daher abzuweisen.

3.6 Zusammenfassend ergibt sich, dass weder das Kriterium des verzögerten Hei lungsverlaufs respektive der ärztlichen Fehlbehandlung noch dasjenige der kör perlichen Dauerschmerzen und auch keines der übrigen erfüllt ist. Somit ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den einem psychischen Geschehen zu zuschreibenden Beschwerden und dem Ereignis vom 2. März 2018 zu vernei nen. Da auch der Zeitpunkt des Fallabschlusses per Ende Mai 2019 nicht zu bean standen ist (vgl. vorstehende E. 2 ), hat die Beschwerdegegnerin zu Recht die bis dahin ausgerichteten Leistungen eingestellt und den Anspruch auf weitere ver neint. Der Entscheid der Beschwerdegegnerin beruht auf einem hinreichend abge klärten Sachverhalt. Die Beschwerde erweist sich bei dieser Sachlage als unbe gründet und ist daher abzuweisen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Peter F. Siegen

Rechtsanwalt Dr. Peter F. Siegen - Suva

Suva - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

FehrWilhelm