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Die CS habe nun bereits 18 Monate seit der Einführung des Dreijahresplans hinter sich, sagte Thiam vor den Aktionären gemäss Redetext. "Wir sind also bei der Umsetzung unserer Strategie auf halbem Weg angekommen." Die CS-Ergebnisse zeigten, dass die Aktivitäten ein Wachstum verzeichneten und die Profitabilität steige, so Thiam. Die CS habe zudem die Kosten so stark reduziert, dass sie ihre Kostensenkungsziele übertroffen habe, des weiteren habe sie ihre Bilanz und die Kapitalbasis gestärkt.
Der "starke Start ins Jahr" bestätige, dass die CS mit ihrer Strategie auf dem richtigen Weg sei, so Thiam. "Die Strategie hat sich bewährt, und wir werden sie zügig weiter umsetzen."
Der CEO betonte vor den Aktionären auch die Bedeutung des Heimmarkts Schweiz. "Unsere Strategie und unser Engagement für unseren Heimmarkt Schweiz bleiben unverändert", so Thiam. Die Strategie der "Swiss Universal Bank" (SUB) sei für die CS-Strategie von "zentraler Bedeutung", betonte er mit Verweis auf den bedeutenden Beitrag der SUB zum Gruppengewinn im ersten Quartal. Die CS hatte vor zwei Tagen ihre Pläne für einen Teil-IPO der Schweizer Einheit aufgegeben - statt dessen will sie die Kapitalbasis durch eine Kapitalerhöhung über 4 Mrd CHF stärken.
Zu den Steuerermittlungen verschiedener Behörden gegen die Credit Suisse betonte Thiam, dass die Bank alle geltenden Gesetze und Vorschriften in allen Märkten, in denen sie tätig sei, einhalte. "Die Credit Suisse hat in den letzten Jahren in Europa und anderen Märkten umfassende Steuerprogramme und Überprüfungen durchgeführt." Im Zuge dieser Überprüfungen seien Bankbeziehungen zu Kunden aufgelöst worden, wenn diese nicht nachweisen konnten, dass sie ihre Vermögen den Steuerbehörden gegenüber deklariert und ihre Steuern bezahlt hätten.
tp/gab
(AWP)