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Inhalt deutsch / Synopsis francais |
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Technische Angaben | Equipe | Auswertung
Schweiz, 2002, 16 mm Magnetton, Farbe, 100 Minuten /
140 Minuten (lange Version)
Plakat
u.s.w. erzählt vom heutigen Alltag einer Gruppe von 30-jährigen in Liechtenstein und geht der Frage nach, wie diese Generation zu dem geworden ist, was sie heute ist.
Ausgangspunkt ist eine Schulklasse zu der auch Isolde Marxer gehörte, die sich nach 15 Jahren wieder trifft. Sie sieht ihre ehemaligen MitschülerInnen als 30-jährige wieder. Der Schulalltag ist ersetzt durch ein Dasein als Hausfrau und Mutter, Bankangestellter, Prokuristin, Kosmetikerin, Planer oder Installateur.
Ihre Geschichte hat im 1951 begonnen. Das Heute, in dem sie leben, ist gemacht worden, ist das Resultat von Entscheidungen. Die heute 30-jährigen sind seit 1951 Teil dieser Geschichte. Wie sind sie zu dem geworden, was sie heute sind? In welchen Moment der Geschichte sind sie geboren worden? Welche Bilder haben sie beim Aufwachsen begleitet? Kann der Blick in die Vergangenheit Linien in die Zukunft sichtbar machen?
etc., c'est l'histoire de la vie quotidienne de gens qui ont 30 ans aujourd'hui et c'est différentes histoires qui forment la trame de ce quotidien dans le Liechtenstein.
A l'originale du film, les élèves d'une classe, les condisciples d'Isolde Marxer, qui se retrouvent quinze ans après. Ils ont 30 ans à présent. Au lieu du train-train scolaire, ils mènent une existence de femme d'intérieur et de mère, d'employé de banque, de fondé de pouvoir, d'esthéticienne, d'urbaniste ou de technicien.
Leur histoire a commencé en 1951. Le présent dans lequel ils vivent, est un produit, il est l'aboutissement de choix qui ont été faits. Depuis 1951, ils existent dans cette histoire. Comment sont-ils devenus ce qu'ils sont aujourd'hui? A quel moment de l'histoire sont-ils venus au monde? Quelles images ont accompagné leur jeunesse? L'interrogation du passé peut-elle permettre de repérer des orientations pour le futur?
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• einer Beteiligten:
" ... Jetzt ist er da, unser Film. Und? Meine erste Reaktion war das Bedürfnis, mich zu wehren, klarzustellen. Wir Frauen zeigen uns liebevoll-geduldig mit unseren Kindern, hausfraulich geschickt, dezent - gewöhnlich. Alles durchaus positive Eigenschaften. Trotzdem zeigen wir uns im Gesamtbild so, wie wir nie werden wollten... "
• eines liechtensteinischen Freundes:
" u.s.w. als deine Recherche nach der ‚Zeit', der geschichtlichen Zeit im unzeitlichen FL-Kontinuum, als Versuch deine geschichtslose Herkunft mit deiner anderweitigen erweiterten Geschichte zu verbinden."
• einer deutschen Freundin:
"Ein Film, der auch die elementare Frage aufwirft, ob nicht andere Möglichkeiten bestünden, das alltägliche Leben zu meistern. Die dargestellten Schicksale der heute 30jährigen scheinen in ewigen Wiederholungen des Gleichen zu ersticken: Schule - KV-Lehre - Heirat - Kinder. ... Ausserdem gewinnt man den Eindruck, dass alle Personen in ihrer Alltagsbeschäftigung so isoliert leben - ob die Hausfrauen mit ihren Kleinkindern oder die Berufsleute an ihren Arbeitsplätzen. So haben die abendlichen Freizeitbeschäftigungen zum Teil etwas Tragisch-Komisches an sich."
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"Isolde Marxer kommt nahe an die Leute heran, versteht es, sie zum Reden und Handeln zu bringen."
Wochenzeitung
"Der Film bleibt konsequent bei seinen Personen. Er schildert den Alltag. Die gesellschaftliche Umwelt wird nur soweit einbezogen, als sie das alltägliche Leben der Protagonisten betrifft. In den Alltagsproblemen und -freuden spiegelt sich der liechtensteinische Wohlfahrtsstaat. Die ehemaligen Mitschüler geben Auskunft über ihren Lebenslauf, ihre Arbeit, ihre Lebensziele. Sie werden bei ihren Hobbies gezeigt, bei der Ausübung ihrer politischen Rechte, in den Ferien. Anhand dieses Films kann sich der ausländische Zuschauer ein Bild über das Leben der liechtensteinischen Bürger und Bürgerinnen machen. Der Film kann nicht beanspruchen, ein umfassendes Liechtensteinbild zu vermitteln, was sicher auch nicht die Absicht der Regie gewesen ist. Er ist jedoch authentisch und zeigt Liechtenstein aus dem Blickpunkt der Mehrzahl seiner Bewohner."
Liechtensteiner Vaterland
"... so ist ihr 100minütiges Dokument doch mit charakteristischen Momenten durchsetzt. Bezeichnend sind diese wiederum nicht zwangsläufig für Liechtenstein; sie sammeln allgemein zentraleuropäischen Mittelstand."
Tages-Anzeiger
"Gewollt oder ungewollt zeigt der Film als Generationenbild die Entwicklung Liechtensteins vom Bauern- zum anerkannten Industriestaat. Er ist frei von bekannten Klischees und Tendenzen und will auch kein neuer Film über Liechtenstein sein, sondern ein Film über eine Generation in Liechtenstein, die sich gemausert hat! Diese jungen Leute sind nicht in einer untergeordneten Position anzutreffen. Sie haben es durch Fleiss und Können zu einem Wohlstand gebracht. Der Film zeigt die Höhen dieser Generation; die Tiefen sind vielleicht im historischen Kontext zu finden oder zu suchen. Die Frauen als Mütter sind idealisiert dargestellt. Vielleicht ergeben sich hier kritische Ansatzpunkte. Ganz allgemein kann auch durch diesen Film die Frage vieler Jugendlicher aktuell werden: ‚Lebe ich, um zu arbeiten, oder arbeite ich, um zu leben?'
So sind denn auch die Bilder in diesem Film nicht Selbstzweck. Sie dienen einer übergeordneten, grenzenüberschreitenden Idee, sie weisen über das primär Sichtbare hinaus in geistige Bereiche hinein. Sie dienen als Anlass zum Fragen, zum Suchen, zum Antworten. Im Vordergrund steht dabei die Achtung vor dem Menschen."
Liechtensteiner Volksblatt
"Das Thema des Entwicklungsromans (Fielding, Keller) mit den Mitteln des Dokumentarfilms - ohne Erklärungen, ohne Rechtfertigungen, ohne Moral. Das ist am Anfang spannend, sogar noch durch die etwas hilflosen Montagen, die graphisch unbeholfen sind, und verliert das Interesse erst da, wo - Widerspruch oder nicht- die Kamera im Heute nur noch sammelt und nicht mehr wertend geführt wird."
Basler Zeitung
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|Format 16 mm Magnetton, Farbe, Länge 100 Minuten / 140 Minuten (lange Version)|
|Kamera||Hans-Toni Aschwanden2. Kamera Helena Vagnières|
|Ton/Licht||André Pinkus|

Technische

Assistenz
|Elsbeth Kuchen|
|Musik||Max Frei|
|Historische

Beratung
|Vroni Marxer|

Realisation,

Schnitt
|Isolde Marxer|
|Produktion||Rauten Produktion|
|Labor||Cinégram, Zürich|
Tournee durch die Dörfer von Liechtenstein
Solothurner Filmtage
Internationales Dokumentarfilmfestival Nyon
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