Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03527.jsonl.gz/1194

Videos
«Und auf einmal war meine linke Seite wie gelähmt.»
Hören Sie die Rega-Geschichte von Manuel Höchli, 11.
«Und auf einmal rutschte ich im Bad aus.»
Hören Sie die Rega-Geschichte von Monika Flückiger, 49, in Bangladesch.
«Und auf einmal wurde mir die Vorfahrt genommen.»
Hören Sie die Rega-Geschichte von Claudia Sonderer, 46.
«Und auf einmal prallte ein Ast gegen meinen Kopf.»
Hören Sie die Rega-Geschichte von Walter Koller, 48.
«Und auf einmal stürzte ich kopfvoran vom Velo.»
Hören Sie die Rega-Geschichte von Matteo Pio-Loco, 18, auf Mallorca.
«Und auf einmal hörte mein Herz auf zu schlagen.»
Hören Sie die Rega-Geschichte von Felix Dingetschweiler, 68.
«Und auf einmal krachte ein Skifahrer in mich.»
Hören Sie die Rega-Geschichte von Sven Löffel, 39.
«Und auf einmal konnte ich nicht mehr bremsen.»
Hören Sie die Rega-Geschichte von Michael Ostertag, 15.
«Und auf einmal fiel ich vom Pferd.»
Hören Sie die Rega-Geschichte von Jolien Helbling, 14.
«Und auf einmal sackte ich vor Schmerz zusammen.»
Hören Sie die Rega-Geschichte von Cindy Essl, 35.
Rega-Geschichten
«Komm schon, steh auf», meinte der Langlauflehrer zu Manuel. Doch der Bub konnte beim besten Willen nicht. Mitten im Skating-Kurs auf der Lenzerheide sackte der Primarschüler plötzlich zusammen. Nun lag er hilflos auf der Loipe, seine linke Seite wie gelähmt. «Wahrscheinlich hat er den Arm gebrochen», dachte Manuels Mutter, als man ihren Sohn in eine nahegelegene Arztpraxis fuhr. Doch die Röntgenbilder zeigten keine Fraktur. Stattdessen fühlte Manuel ein seltsames Kribbeln im linken Arm. Darum hatte der Arzt einen schlimmen Verdacht: Vielleicht war nicht Manuels Arm das Problem – sondern sein Gehirn. Es brauchte also ein MRI. Und das sofort.
Kurze Zeit später landete die Rega auf dem Schneefeld vor der Arztpraxis. Sehr, sehr vorsichtig wurde Manuel in den Heli geschoben, und in Chur kam er direkt ins MRI. Dort zeigte sich, dass der Arzt mit seinem Verdacht richtig gelegen hatte: Die Ursache für Manuels Lähmung war eine Hirnblutung.
Leider hatte sich das Wetter unterdessen so stark verschlechtert, dass der Helikopter nicht mehr fliegen konnte. Darum wurde die zwingend notwendige schnellstmögliche Verlegung ins Kinderspital Zürich mit einem Krankenwagen durchgeführt. Eine monatelange Reha sorgte dafür, dass sich Manuel von der lebensbedrohlichen Situation gut erholen konnte.
So wie im Fall von Manuel Höchli wird die Rega jährlich über 4000 Mal zu Einsätzen aufgrund von akuten Erkrankungen aufgeboten. Diese rasche medizinische Hilfe ist nur möglich, weil uns Gönnerinnen und Gönner finanziell unterstützen. Werden Sie Teil dieser Gemeinschaft und tragen auch Sie dazu bei, dass die Rega verunfallten und erkrankten Menschen schnell und professionell medizinische Hilfe aus der Luft bringen kann. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Retten überall – und bei jedem Wetter
Wegen schlechten Wetters können derzeit in der Schweiz gegen 600 Patientinnen und Patienten pro Jahr nicht aus der Luft versorgt werden. Die Rega will das ändern und künftig noch mehr Menschen in Not helfen.
Erfahren Sie in diesem Video, welche Massnahmen die Rega lanciert, damit ihre Rettungshelikopter schon bald auch bei Nebel und Schneefall fliegen können.
Nur noch rasch unter die Dusche und dann ab ins Bett. Das war der Plan der Fotografin Monika Flückiger, die nach einem anstrengenden Flug in Dhaka – der Hauptstadt von Bangladesch – gelandet war und spät am Abend im Hotel eincheckte. Doch es kam ganz anders. Nach einem schweren Sturz im Badezimmer konnte Frau Flückiger nur mit Mühe Hilfe organisieren. Als sie dann endlich in einem Spitalzimmer lag, stellte der Arzt eine gleich doppelt unerfreuliche Diagnose: Sie habe einen Oberschenkelhalsbruch und der müsse sofort operiert werden. Dank Rückfrage bei der Rega konnte Frau Flückiger sicher sein, dass sie sich in einem guten Spital befand, dessen Ärzte den anspruchsvollen Eingriff professionell durchführen konnten. Eine Woche nach der Operation holte eine Pflegefachfrau der Rega sie in Dhaka ab und begleitete die Patientin in einem Linienflugzeug nach Zürich, wo sie mit der Ambulanz nach Hause gebracht wurde.
So wie Monika Flückiger begleitet die Rega jährlich über 300 Patienten von überall auf der Welt auf einem Linienflug zurück in die Schweiz. Ausserdem starten jeden Tag durchschnittlich zwei unserer drei Ambulanzjets.
Medizinische Hilfe wie im Fall von Monika Flückiger ist nur möglich, weil uns Gönnerinnen und Gönner finanziell unterstützen. Werden Sie Teil dieser Gemeinschaft und tragen auch Sie dazu bei, dass die Rega verunfallte und erkrankte Menschen schnell und professionell aus dem Ausland in die Schweiz holen kann. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Ihre Alarmnummer im Ausland.
Sollten Sie im Ausland einen medizinischen Notfall erleiden, erhalten Sie über folgende Alarmnummer jederzeit Hilfe: +41 333 333 333
Jeder Repatriierung (= Rückführung in die Schweiz) geht eine medizinische Abklärung durch einen erfahrenen Beratungsarzt der Rega voraus. Er steht mit den Ärzten des ausländischen Spitals in Kontakt und entscheidet über die medizinische Notwendigkeit und den optimalen Zeitpunkt eines Rücktransports.
Auch über die beste Art des Transportmittels wird entschieden, denn nicht alle Patienten repatriiert die Rega mit einem Ambulanzjet. Wenn es der gesundheitliche Zustand erlaubt, kann der Transport auch an Bord eines Linienflugzeugs erfolgen. Dann begleitet ein Arzt oder eine Pflegefachperson den Patienten auf seiner Rückreise.
Auch bei weniger gravierenden medizinischen Problemen im Ausland stehen die Rega-Ärzte unseren Gönnerinnen und Gönnern beratend zur Seite.
Im folgenden Video erfahren Sie, wie Ihnen die Rega im Ausland hilft.
Es geschah an einem wunderschönen Sommertag. Claudia Sonderer genoss mit ihrem Motorrad eine Ausfahrt, die 15-jährige Tochter auf dem Sozius, als ihr ein Autofahrer plötzlich die Vorfahrt nahm. Die routinierte Motorradfahrerin reagierte umsichtig, liess den Mann gewähren und konnte so einen Zusammenstoss verhindern. Doch kurz danach bremste der Autofahrer abrupt. So konzentriert die Motorradfahrerin auch unterwegs war – mit diesem Verhalten hatte sie nicht gerechnet. Beim Versuch zu bremsen stürzte sie und der Lenker rammte sich in ihren Bauch. Nachdem Claudia Sonderer mit der Ambulanz ins nächste Spital gefahren worden war, machte ein MRI den Ernst der Lage klar: Sie hatte starke innere Blutungen und musste so schnell wie möglich mit der Rega nach Zürich ins Unispital verlegt werden.
Die Rega wird jährlich bei über 800 Verkehrsunfällen aufgeboten. In den meisten Fällen sind bereits Rettungskräfte vor Ort und entscheiden aufgrund der Situation am Unfallplatz, ob zusätzlich medizinische Hilfe aus der Luft benötigt wird.
Damit wir rund um die Uhr für rasche und professionelle Hilfe aus der Luft sorgen können, sind wir auf Gönnerinnen und Gönner angewiesen. Werden Sie Teil dieser Gemeinschaft und tragen auch Sie dazu bei, dass wir Menschen in medizinischen Notfällen beistehen können. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Wie kann ich an einem Unfallplatz helfen?
Ob als Ersthelfer oder unbeteiligter Verkehrsteilnehmer, jeder kann bei Verkehrsunfällen seinen Teil dazu beitragen, dass die Rettungsmassnahmen maximale Aussichten auf Erfolg haben:
1. Eigenschutz hat höchste PrioritätRuhe bewahren, Auto sicher am Fahrbahnrand parken, Warnblinker einschalten und Warnjacke anziehen. Vorsichtig aussteigen und Warndreieck aufstellen.2. Überblick verschaffenWas ist geschehen, wie viele Verletzte?3. Alarmierung der RettungsdienstePolizei 117, Feuerwehr 118, Sanität 144 oder Rega 1414.4. Umgebung einschätzenWenn keine Gefahren drohen (durch den nachfolgenden Verkehr, umgefallene Gegenstände, brennbare Substanzen), sich dem Unfallauto nähern.5. Gefahren für den Verletzten ausschliessenDroht das Unfallfahrzeug abzurutschen, zu brennen oder zu explodieren? Wenn nicht, dann:6. Lage des Verletzten beurteilenund entsprechend Erste Hilfe leisten.
Die Bäume waren bereits gefällt und Walter Koller musste sie nur noch zersägen. Da brach auf einmal von einem anderen Baum ein grosser Ast ab, traf den Revierförster am Kopf und schleuderte ihn circa vier Meter durch die Luft. Bewusstlos und aus den Ohren blutend lag Walter Koller da, als er gefunden wurde. Die Alarmierung der Rega erfolgte umgehend und der Appenzeller wurde mit der Seilwinde so schonend wie möglich ausgeflogen und ins nächste Zentrumsspital gebracht.
In der Schweiz ereignen sich bei Motorsäge- und Holzerntearbeiten Jahr für Jahr zahlreiche Unfälle, zum Teil mit tödlichen Folgen. Laut Suva handelt es sich bei der Mehrzahl der Verunfallten und Todesopfer der letzten Jahre um Personen ohne forstliche Berufsausbildung.
Überlebenswichtige medizinische Hilfe wie im Fall von Walter Koller ist nur möglich, weil uns Gönnerinnen und Gönner finanziell unterstützen. Werden Sie Teil dieser Gemeinschaft und tragen auch Sie dazu bei, dass die Rega verunfallten Menschen schnell und professionell helfen kann. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Diese Regeln sind Lebensretter.
Die Kampagne der Suva «Risikoverhalten Forst» empfiehlt folgende Regeln, um Unfälle zu vermeiden:
- Nie allein arbeiten.
- Den Baum professionell beurteilen.
- Den Gefahren- und Fallbereich überwachen.
- Rechtzeitig einen Rückzugsort aufsuchen.
- Sich nicht unter ungesicherten Lasten aufhalten.
- Sich gegen Absturz sichern.
- Sichere Arbeitsmittel einsetzen.
- Erste Hilfe sicherstellen.
- Lernende betreuen.
- Schutzausrüstung tragen.
Mehr über das Thema «Risikoverhalten Forst» erfahren Sie auf der Webseite der Suva.
Er war erschöpft vom Training und gab doch erneut Vollgas: Matteo Pio-Loco, ein talentierter junger Triathlet, war auf Mallorca in einem Trainingslager, als er bei einer Bergabfahrt das Hinterrad eines Kollegen touchierte und kopfvoran 20 Meter durch die Luft flog. Mit schweren Verletzungen wurde Matteo in ein Spital auf Mallorca gebracht und nach zwei leidvollen Tagen mit einem unserer Ambulanzjets repatriiert.
So wie Matteo Pio-Loco transportiert die Rega jährlich über 1100 Patienten von überall auf der Welt zurück in die Schweiz. Rechnet man alle zurückgelegten Kilometer zusammen, umrunden unsere drei Ambulanzjets die Erde jedes Jahr 65 Mal. Tag für Tag starten durchschnittlich zwei Jets, und fast täglich bringt die Rega auch Patienten an Bord eines Linienflugzeuges in die Schweiz zurück.
Medizinische Hilfe wie im Fall von Matteo Pio-Loco ist nur möglich, weil uns Gönnerinnen und Gönner finanziell unterstützen. Werden Sie Teil dieser Gemeinschaft und tragen auch Sie dazu bei, dass die Rega verunfallte Menschen schnell und professionell aus dem Ausland zurück in die Schweiz holen kann. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Die Rega-Ambulanzjets sind fliegende Intensivstationen.
In unseren Ambulanzjets können bis zu vier Patienten transportiert werden, auch solche, die intensive Pflege benötigen. Zudem können meistens auch Angehörige mitgenommen werden.
An Bord befinden sich alle Geräte, die sich in der Intensivstation eines Spitals auch finden, z.B. für die Überwachung (Monitoring) oder auch zur künstlichen Beatmung des Patienten. Natürlich führen wir auch alle Medikamente mit, die es braucht.
Ziel der medizinischen Crew ist es, dass sich der Zustand des Patienten während des Fluges nicht verschlechtert.
Gerne laden wir Sie zu einem virtuellen Rundgang in einem unserer Ambulanzjets ein.
Es sollte eine schöne Wanderung in Braunwald werden – und endete mit einem Einsatz der Rega. Zum Glück befand sich Felix Dingetschweiler gerade vor dem Haus einer Krankenschwester, als ihm schwarz vor Augen wurde. Sein Glücksengel zögerte nicht lange und alarmierte die Rega, die Minuten später landete und den Wanderer in ein geeignetes Spital flog. Der Rentner weiss: Ohne die schnelle medizinische Hilfe aus der Luft wäre er nicht mehr am Leben.
In der Schweiz ist der Herzinfarkt bei Menschen über 40 die häufigste Todesursache. Oft kündigt er sich durch vorgängige Beschwerden an. Bei Felix Dingetschweiler handelte es sich aber um einen sogenannten «stillen Herzinfarkt». Das bedeutet, dass der Infarkt überraschend und ohne vorgängige Anzeichen auftrat.
Entscheidend ist in solchen Fällen eine möglichst rasche und spezialisierte medizinische Hilfe. Da die Rega ein dichtes Netz an Helikopterbasen unterhält, kann sie schnell vor Ort sein und akut erkrankte Menschen in ein geeignetes medizinisches Zentrum fliegen.
Hilfe wie im Fall von Felix Dingetschweiler ist nur möglich, weil uns Gönnerinnen und Gönner finanziell unterstützen. Werden Sie Teil dieser Gemeinschaft und tragen auch Sie dazu bei, dass die Rega akut erkrankten Menschen schnell und professionell helfen kann. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Je schneller ein Herzinfarkt erkannt wird, desto schneller kann man Ihnen helfen.
Das sind die vier typischen Infarkt-Symptome, die jedoch manchmal nur einzeln und teils in abgeschwächter Form auftreten:
- Heftiger Druck und klemmende, beengende oder brennende Schmerzen in der Brust, oft verbunden mit Atemnot und Todesangst.
- Manchmal Ausstrahlung des Schmerzes in den ganzen Brustkasten, gegen beide Schultern, Arme, Hals, Unterkiefer oder Oberbauch.
- Mögliche Begleitsymptome: blasse, fahle Gesichtsfarbe, Übelkeit, Schwäche, Schweissausbruch, Atemnot, unregelmässiger Puls.
- Der Schmerz ist unabhängig von Körperbewegungen oder der Atmung.
Was tun: Alarmieren Sie sofort die Notrufnummer 144!
Mehr über das Thema Herzinfarkt und wie Sie einem Infarkt vorbeugen können, erfahren Sie auf der Webseite der Schweizerischen Herzstiftung.
Ob ein Schlittenunfall oder ein Unglück auf der Skipiste – Wintersportunfälle gehören mit zu den häufigsten Gründen, warum ein Rega-Helikopter starten muss. So wie bei Sven Löffel, 39, der bei einem Training im Formationsfahren mit einem Kollegen zusammenstiess und schwer verletzt ins Spital geflogen werden musste.
Gerade bei Verletzungen reagiert der Körper empfindlich auf Kälte, und eine Unterkühlung kann schwerwiegende Folgen haben – bis hin zum Tod. Umso entscheidender ist eine rasche und professionelle medizinische Hilfe aus der Luft. Um diese rund um die Uhr zu ermöglichen, unterstützen uns Gönnerinnen und Gönner finanziell. Werden Sie Teil dieser Gemeinschaft und tragen auch Sie dazu bei, dass wir Menschen in Not beistehen können. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Unsere 10 Tipps gegen Unterkühlung.
So tragen Sie im Notfall dazu bei, die Folgen der Kälteeinwirkung bis zum Eintreffen der medizinischen Hilfe zu minimieren.
- Bewegen Sie sich.
- Legen Sie sich auf isolierendes Material.
- Decken Sie sich mit einer Rettungsdecke zu.
- Ziehen Sie trockene Ersatzwäsche an.
- Kauern Sie sich zusammen.
- Bleiben Sie wach.
- Essen Sie etwas Kalorienhaltiges.
- Schützen Sie sich vor Wind.
- Nehmen Sie ein heisses Getränk zu sich.
- Rauchen Sie nicht.
Es sollte eine coole Fahrt mit einem Gelände-Gokart werden, einen Hang hinunter. Doch auf einmal konnte Michael Ostertag den Gokart nicht mehr bremsen. Sekunden später war das Unglück schon geschehen und der Teenager verletzte sich schwer bei der Kollision mit einem Sicherheitspfosten. Gut, dass die Rega schnell am Unfallort war und Michael in das nächstgelegene Spital fliegen konnte.
Jahr für Jahr bringt die Rega unzähligen Kindern und Jugendlichen schnelle medizinische Hilfe aus der Luft. Dabei sind Minderjährige bis und mit 18 in eine Familiengönnerschaft integriert, unabhängig von der Anzahl Kinder oder vom Zivilstand der beiden Elternteile. Bei Alleinerziehenden gilt die Gönnerschaft für Kleinfamilien.
Schenken Sie schnelle medizinische Hilfe aus der Luft.
Für junge Erwachsene ist eine Einzelgönnerschaft eine sinnvolle Geschenkidee. Und das gleich mehrfach:
- Jeder Gönnerbeitrag unterstützt uns dabei, rund 10’000 Menschen pro Jahr medizinische Hilfe zu bringen.
- Die Rega erlässt ihren Gönnerinnen und Gönnern die Kosten für einen Einsatz, wenn die Versicherung nicht bezahlen muss.
- Auch bei medizinischen Problemen im Ausland können Gönnerinnen und Gönner medizinischen Rat von der Rega-Einsatzzentrale einholen.
- Der Gönnerbeitrag kann fast in der ganzen Schweiz als Spende von den Steuern abgezogen werden. Beachten Sie die Regelung in Ihrem Kanton.
Es war eine Reitstunde wie immer – und endete wie noch nie. Jolien Helbling war vom Training bereits erschöpft. Als ihr Pferd vom Trab in den Galopp wechselte, konnte sich die geübte Reiterin nicht mehr halten. Sie stürzte unter das 700 kg schwere Tier, das ihr in der Folge auf den Brustkorb trat. Dass das 14-jährige Mädchen heute wieder leidenschaftlich reiten und sogar eine Sportschule besuchen kann, verdankt sie ihrem Brustpanzer – und der Rega, die Jolien auf dem schnellsten Weg ins Kinderspital Zürich flog.
Mit der Rettung oder dem Rücktransport eines Patienten ist es oft nicht getan. Denn nicht jeder kann mit einem schlimmen Ereignis so gut umgehen wie Jolien Helbling, die nach ihrer Genesung sofort wieder aufs Pferd stieg.
Der Sozial- und Betreuungsdienst der Rega engagiert sich intensiv in der Nachbetreuung schwer betroffener Patienten und ihrer Angehörigen.
Rasche medizinische Hilfe wie im Fall von Jolien Helbling ist nur möglich, weil uns Gönnerinnen und Gönner unterstützen. Werden Sie Teil dieser Gemeinschaft und tragen auch Sie dazu bei, dass die Rega verunfallten Menschen schnell und professionell helfen kann. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Der Sozialdienst der Rega betreut schwerstverletzte Patienten nach dem eigentlichen Transport im Helikopter oder Jet.
Unsere Mitarbeiterinnen des Sozial- und Betreuungsdienstes informieren sich bei Besuchen im Spital über den Gesundheitszustand der Patienten. Sie stehen aber auch für Fragen und Rückmeldungen im Zusammenhang mit dem Rega-Einsatz zur Verfügung. Oft sind Patienten zum Zeitpunkt der Rettung nämlich bewusstlos und möchten im Nachhinein erfahren, wie sie behandelt und ins Spital geflogen wurden. Vielen ist es zudem ein Bedürfnis, der Crew zu danken.
Um posttraumatischen Störungen vorzubeugen, werden den Patienten auf Wunsch auch Kontakte zu therapeutischen Möglichkeiten, Opferhilfestellen, Sozialdiensten etc. vermittelt. Zudem sind die professionellen Betreuerinnen in Krisensituationen als Care-Team im Einsatz.
Folgender Link informiert Sie im Bedarfsfall über wichtige Anlaufstellen.
Die Schmerzen waren fürchterlich, und sie kamen aus heiterem Himmel. Nach einem Snowboardunfall, bei dem sie sich die Schulter gebrochen hatte, war Cindy Essl in der Physiotherapie, als sie plötzlich zusammensackte. War ein Nerv eingeklemmt? Gar die Schulter erneut gebrochen? Dem erfahrenen Physiotherapeuten war schnell klar, dass hier etwas Schlimmeres passiert sein musste. Sofort fuhr er seine Patientin zu ihrem Hausarzt. Seine Diagnose aufgrund einer Blutdruckmessung und der familiären Häufigkeit von Herzerkrankungen: Aortendissektion, ein Riss in der inneren Schicht der Hauptschlagader. Sofort brachte die Ambulanz Frau Essl ins nächste Spital, wo eine Ultraschalluntersuchung den schlimmen Verdacht bestätigte. Nun zählte jede Sekunde. Die Rega wurde aufgeboten und flog die Patientin in wenigen Minuten in ein spezialisiertes Herzzentrum, wo sie mehrere Stunden operiert wurde – erfolgreich. «Mir war damals nicht bewusst, wie ernst die Situation war. Im Nachhinein betrachtet, hatte ich wirklich sehr viel Glück», sagt Frau Essl heute.
So wie bei Cindy Essl fliegt die Rega jährlich fast 2800 sogenannte Sekundäreinsätze, bei denen sie Patienten von einem Spital in ein spezialisiertes Zielspital verlegt. Am häufigsten bei akuten Erkrankungen, aber auch nach Arbeits-, Verkehrs- und Sportunfällen.
Diese überlebenswichtige medizinische Hilfe ist nur möglich, weil uns Gönnerinnen und Gönner finanziell unterstützen. Werden Sie Teil dieser Gemeinschaft und tragen auch Sie dazu bei, dass die Rega verunfallten und akut erkrankten Menschen schnell und professionell helfen kann. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Erste Hilfe leisten, sicher handeln.
In manchen Fällen zählt eine rasche Erste Hilfe, um Leben zu retten. Dies gilt nicht nur bei Unfällen in den Bergen, auf der Skipiste oder auf der Strasse. Auch bei akuten Erkrankungen kann schnelles, sicheres Handeln den entscheidenden Unterschied ausmachen.
Der Ratgeber «Erste Hilfe leisten, sicher handeln» enthält wertvolle Tipps und gibt Ihnen die Sicherheit, die am häufigsten vorkommenden Notfallsituationen meistern zu können.
Erarbeitet von der Rega, Samaritern, der Lebensrettungsgesellschaft und der Alpinen Rettung. 296 Seiten. Careum Verlag. Rega Shop
Kampagneninfo
Unsere Hilfe beginnt mit Ihrer Solidarität.
Wo immer, wann immer: Im Notfall ist die Rega mit medizinischer Hilfe zur Stelle. Auch für Sie. Jedes Jahr hilft die Rega rund 9000 Patienten mit ihren Rettungshelikoptern und bringt über 1200 Patienten aus dem Ausland in die Schweiz zurück.
Doch wer bezahlt die Rettungs-Crews und Luftfahrzeuge, die Tag und Nacht für den Notfall bereit stehen? Nicht Bund oder Kantone, sondern die Gönnerinnen und Gönner sichern mit ihren Beiträgen die Bereitschaft der Rega. Tragen auch Sie dazu bei, dass wir jedes Jahr unzählige Leben retten können. Im Fall der Fälle auch Ihres. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.