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Gil Roberts wurde im März positiv auf Probenecid getestet. Ein Mittel, das auf der Dopingliste der Welt-Antidoping-Agentur Wada steht. Der 400m-Sprinter wurde daraufhin suspendiert.
Roberts liess dies nicht auf sich sitzen und behauptete, dass die Substanz «bei wiederholten und innigen Küssen» mit seiner Freundin in seinen Körper gelangt seien. Diese habe zuvor eine Nasennebenhöhlenentzündung mit dem Mittel Moxylong behandelt. Er habe seinen Schatz halt «vor der Probe oft und leidenschaftlich geküsst».
Der zuständige Richter erklärt: «Roberts hatte keine Ahnung, dass das Küssen seiner Freundin zur Aufnahme einer verbotenen Substanz führen könne. Als er sie küsste, wurde ihm nicht der Geschmack der Medizin in ihrem Mund gewahr. Roberts muss die Erkenntnis wie ein Blitz getroffen haben. Er hat seine Beweislast erfüllt.» (fox)
Die «Erdbebenversicherung» zahlt nicht: Luganos Sportchef Hnat Domenichelli war nicht bereit, die Forderungen von Alessio Bertaggia zu erfüllen. Und so nimmt er das politische Erdbeben in Kauf, das der Abgang seines Nationalstürmers verursacht.