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Die Europäische Synchrotronstrahlungsanlage ESRF stellt den Wissenschaftern Röntgenstrahlen mit einer bisher unerreichten Energie, Intensität und Genauigkeit zur Verfügung. Solche Strahlen werden für Strukturanalysen in der Festkörperphysik, der Molekularbiologie, der Materialwissenschaft, für Diagnose und Therapie in der Medizin sowie für spezielle Experimente in der Radiobiologie, der Grundlagenphysik und der physikalischen Chemie benötigt.
Mitglieder der Organisation sind Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Schweiz, Spanien und die Konsortien BENESYNC (Belgien und Niederlande) und NORDSYNC (Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden). Wissenschaftliche Zusammenarbeitsverträge bestehen mit Portugal, Israel, Österreich und dem Konsortium CENTRALSYNC (Tschechische Republik, Ungarn und Polen).