Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/258822

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Studie in Auftrag zu geben, welche die Ursachen für den in einem kürzlich erschienenen Bericht beschriebenen Rückgang des Nahrungsangebots benennt, der den Rückgang der Fischpopulationen, allen voran der Bestände des Aprons in der jurassischen Doubs-Schleife erklären könnte.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Der Zustand des Doubs wurde erst unlängst bewertet: in den Jahren</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">2018 und 2022 durch den Kanton Jura (Bericht zur Quantität und Qualität der Wasserinsekten respektive die Ergebnisse eines Monitorings der Oberflächengewässerqualität); in den Jahren</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">2016 und 2021 durch den Kanton Neuenburg (Bewertung der Quantität und Qualität der Wasserinsekten); in den Jahren</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">2015 und</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">2019 durch das biologische Zusatzprogramm, Teil Makrozoobenthos, der Nationalen Beobachtung der Oberflächengewässerqualität (NAWA TREND Biologie) und zwischen 2017 bis 2021 über das Umweltmonitoring des schweizerisch-französischen Abschnitts des Doubs (Synthesebericht im Jahr</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">2023). Desgleichen haben die Kantone Jura und Neuenburg 2023 eine Studie in Auftrag gegeben, die eine Bilanz der letzten Jahre über den Zustand des Doubs liefern soll. Die Ergebnisse werden zum Ende dieses Jahres erwartet. </span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial; -aw-import:ignore">&#xa0;</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Parallel zu diesen Untersuchungen ist seit</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">2016 der Nationale Aktionsplan zur Rettung des Doubs in Kraft, der darauf abzielt, den ökologischen Zustand des Doubs nachhaltig zu verbessern. Der vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie (BFE) und den Kantonen Neuenburg und Jura ausgearbeitete Aktionsplan enthält Massnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität (Abwasserreinigung, Behandlung von Mikroverunreinigungen) und der Gewässerstruktur (Revitalisierung) sowie zur Regulierung der Wassermenge (Nutzung und Bewirtschaftung der Wasserkraft). Neben weiteren Massnahmen, beispielsweise zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, ist auch das Monitoring des Apron </span><span style="font-family:Arial; font-style:italic">(Zingel asper)</span><span style="font-family:Arial"> Teil des Aktionsplans, dessen Wirkung zurzeit vom BAFU in einem Zwischenbericht untersucht wird. </span><br /><span style="font-family:Arial">Der Zwischenbericht über diese Untersuchung soll 2023 veröffentlicht werden, der Schlussbericht ist für 2025 vorgesehen. Der Doubs ist demnach ein Fluss, der engmaschig überwacht und dokumentiert wird. Auf die Lancierung weiterer paralleler Studien kann folglich zum jetzigen Zeitpunkt verzichtet werden.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.