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Alexei Ogrintchouk
Alexei Ogrintchouk kam als Sohn einer Musikerfamilie in Moskau 1978 zu Welt. Er studierte Oboe an der Musikschule «Gnessin» bei Ivan Poushechnikov und trat 1995 mit einem Stipendium der
französischen Regierung am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris in die Klasse von Maurice Bourgue, Jean-Louis Capezzali und Jaques Tys ein. Er ist Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Bereits im Alter von 20 Jahren wurde er Solo-Oboist des Rotterdam Philharmonischen Orchesters. Seit August 2005 hat er die gleiche Position im Royal Concertgebouw Orchester in Amsterdam inne. Alexei Ogrintchouk wurde von 2005 bis 2007 zum BBC New Generation Artist ernannt. Als Solist und in Kammerformation tritt er an Konzerten und auf Festivals in ganz Europa, in Israel, in den USA und in Japan auf. Seit mehreren Jahren hat sich Alexei Ogrintchouk ebenfalls einen Namen in der Orchesterleitung von barocken wie auch symphonischen Repertoires des 18., 19. und 20. Jahrhunderts gemacht. Dirigate führten ihn u. a. ans Mariinsky Theater, zum Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, zum Brussel Philharmonic, zum Orchestre National des Pays de la Loire, zum Lahti Symphony, zur Camerata Royal Concertgebouw, zur Saint Petersburg Symphony, zum Orchestre de Besancon, zum Orquesta Barocca de Sevilla, zum Schwedish Chamber Orchestra, zum Orchestre de Chambre de Lausanne, zum Orchestre de Chambre de Genève und zum Verbier Festival Chamber Orchestra. Alexei Ogrintchouk ist Professor für Oboe an der Haute École de Musique in Genf, aber auch am Königlichen Konservatorium von Den Haag.