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Forscher des Los Alamos National Laboratory und deren Kollegen von der University of California, Irvine, haben grundlegende elektronische Bauelemente aus winzigen Strukturen, den sogenannten Quantenpunkten, geschaffen und daraus funktionale Logikschaltungen zusammengesetzt.
Die Innovation verspricht einen kostengünstigeren und fertigungsfreundlichen Ansatz für komplexe elektronische Geräte, die sich mit einfachen, lösungsbasierten Techniken in einem Chemielabor herstellen lassen. Sie sind lang gesuchte Komponenten für eine Vielzahl innovativer Elektronikschaltungen.
Vielseitige Einsatzbereiche «Potenzielle Anwendungen des neuen Verfahrens für elektronische Geräte, die auf ungiftigen Quantenpunkten basieren, umfassen unter anderem druckbare Elektronikschaltungen, flexible Displays, Lab-on-a-Chip-Diagnostik, tragbare Geräte, medizinische Tests, intelligente Implantate und die Biometrie», sagte Dr. Victor Klimov, ein auf Halbleiter Nanokristalle spezialisierter Physiker in Los Alamos und Hauptautor eines Berichtes, der diese neuen Ergebnisse in «Nature Communications» erläutert.
Leicht zugängliche, chemische Verfahren
Jahrzehntelang verlässt sich die Mikroelektronik auf besonders reines Silizium, das in einer speziell geschaffenen Reinraumumgebung verarbeitet wird. In letzter Zeit wurde die Silizium-basierte Mikroelektronik jedoch von mehreren alternativen Technologien herausgefordert, die die Herstellung komplexer elektronischer Schaltungen ausserhalb eines Reinraums durch kostengünstige, leicht zugängliche chemische Verfahren ermöglichen.