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Während Jahrzehnten lag eine grosse Sammlung von Büchern, Dokumenten und Zeitschriften aus älteren Zeiten in den Kellern von pharmaSuisse in Bern. Auch wenn einige Forscher sie konsultieren konnten, war die Sammlung nicht katalogisiert und einem weiten Publikum nicht zugänglich. So war es seit längerer Zeit der Wunsch der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie eine Lösung zu finden, um sie der wissenschaftlichen Welt offen zu legen und der Bibliothek einen höheren Stellenwert zu geben. Die Idee einer Stiftung, von pharmaSuisse und der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie getragen, wurde verwirklicht.
Die Stiftung „Historische Bibliothek der Schweizerischen Pharmazie“ wurde am 25. November 2008 gegründet. Im ersten Stiftungsrat sassen die beiden Präsidenten der Stiftergesellschaften, Dominique Jordan und Prof. François Ledermann, die für die Lancierung der Bibliothek massgeblich beteiligt waren. Als erster Präsident amtete Dr. Andreas Schmid. Die Stiftung verfolgt den Zweck, pharmazeutische Werke wie Bücher und Zeitschriften unterschiedlicher Provenienz aufzubewahren, ihre große Bedeutung für die Forschung zu vermitteln und der Öffentlichkeit für Studien zur Verfügung zu stellen.