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|- Der Suchtpatient tauscht seine Abhängigkeit von einer Primärbezihung, d.h. von einer primären Bezugsperson aus gegen die Abhängigkeit vom \"Stoff\", genannt Droge. Offensichtlich hat er schlechte Erfahrungen gemacht in dieser Beziehung und glaubt so seine Abhängigkeit bessere steuern zu können.
- Auch wir Psychiater versuchen häufig, Beziehungsprobleme, die zu psychischem Leiden führen, mit \"Stoff\", d.h. mit chemischen Mitteln, genannt Psychopharmaka, zu heilen. Obwohl dies die Beziehungen überhaupt nicht verändert. Chemische Mittel sind schnelle Problemlöser.
- Der Suchtpatient liegt mit seinem Verhalten also genau im Bereich des allg. heutigen Verhaltens unserer Gesellschaft. Wir leben in einer beziehungslosen Gesellschaft. Dies beginnt schon beim Fernseher als Babysitter.|