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Platschkow war bereits 1999 Brennstoff- und Energieminister. Er löst Serhij Tulub ab, der ihm damals nachfolgte und jetzt auch als Vorsitzender der staatlichen Kernkraftwerksbetreiberin Energoatom zurückgetreten ist. Platschkow hat nach seiner Ernennung Mykola Steinberg und Jurij Nedaschkowski als Beraterin Kernenergiefragen berufen. Beide sind keine Unbekannte. Steinberg erfüllt seit rund 30 Jahren wechselnde Aufgaben auf dem Gebiet der Kernenergie, zuletzt bis Juli 2004 als stellvertretender Minister für Brennstoff und Energie. Nedaschkowski übernimmt neben seinen Berateraufgaben ebenfalls den Vorsitz der Energoatom, den er bereits 2001/2002 innegehabt hatte.
Für Kernenergiefragen zuständig sind in der Ukraine zudem das Ministerium für Notfälle und Bevölkerungsschutz, das sich unter anderem mit den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe befasst und neu von David W. Schwanija geleitet wird, sowie das Ministerium für Umweltschutz, jetzt unter Pawlo M. Ihnatenko. Der Vorsitz der unabhängigen Kernenergie-Sicherheitsbehörde bleibt weiterhin bei Wadim Grischtschenko.
Quelle
P.B. nach Mitteilung, ukrainische Regierung, 4. Februar, und NucNet, 14. Februar 2005