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|Gefährdet?

In einigen Kantonen sind Leuchtkäfer geschützt.
Man hört und liest immer wieder, dass die einheimischen Leuchtkäfer seltener werden. Es gibt aber keine seriösen Bestandeserhebungen und auch keine anerkannten Methoden, wie man Leuchtkäfer zählen könnte.
Niemand bestreitet, dass sich die Landschaft in der Schweiz seit Mitte des letzten Jahrhunderts massiv verändert hat. Und viele sind davon überzeugt, dass wir aktuell Zeugen eines Insektensterbens sind. Im Dezember 2018 wurde die Petition "Insektensterben aufklären" mit 165’512 Unterschriften den eidgenössischen Räten und dem Bundesrat überreicht.
Leuchtkäfer halten sich erstaunlich gut, wenn man ihnen die Dunkelheit lässt und ihr Futter, die Schnecken, nicht vertreibt.
Dunkelheit: Doch bis jetzt kennen wir keine Stelle in der Schweiz, wo öffentliche Beleuchtungen zugunsten von Leuchtkäfern nachhaltig ausgeschaltet wurden.
Schnecken: Schnecken lieben feuchte Umgebung, die sie zum einen in Feuchtgebieten, Riedwiesen und Mooren, zum andern im Unterholz von Laubwäldern finden.
Aber: 100 der 220 Landschneckenarten (www.cscf.ch) sind auf der Roten Liste. "Besonders hoch ist der Anteil an bedrohten Lebensräumen und Arten in den Gewässern und Feuchtgebieten" schreibt das BAFU 2016 im Bericht "Biodiversität in der Schweiz: Zustand und Entwicklung", während die Waldfläche in der Schweiz mindestens über Jahre gleich gross bleibt oder stellenweise grösser wird.