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Die Malerin Martha Stettler (1870–1945) wurde in Bern geboren, arbeitete aber Zeit ihres Lebens in Paris. Sie blieb unverheiratet, bereiste Europa und stellte 1920 als erste Frau an der Biennale di Venezia aus. Sie war Mitbegründerin und Leiterin der Académie de la Grande Chaumière in Paris, zu deren Schülern Alberto Giacometti und Meret Oppenheim gehörten. Trotzdem geriet sie nach ihrem Tod in Vergessenheit. In dieser Schau kann man ihre Arbeiten, die oft im Jardin du Luxembourg, den Tuilerien oder im Schlosspark von Versailles entstanden, wiederentdecken.
«Martha Stettler. Eine Impressionistin zwischen Bern und Paris», Kunstmuseum Bern, 4. Mai bis 29. Juli.