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Das erste Förderprojekt der "Werner Stamm-Stiftung zur Erhaltung seltener Einhufer“ galt dem in den 1960er-Jahren ausgestorbenen Przewalskipferd (Equus ferus przewalskii). Die ersten Urwildpferde kamen in unsere neu gebauten Gehege in Oberwil zu Beginn der 1970er-Jahre.
Integriert im EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) und weltweit im SSP (Species Survival Plan) konnte die Werner Stamm-Stiftung 25 Jahre später Przewalskipferde aus ihrer Zucht abgeben zur Auswilderung in der Mongolei. Es war dank gemeinsamer Anstrengungen gelungen, weltweit eine Zoo-Population vom Przewalskipferd zu errichten, die stabil und gross genug war, dass daraus Tiere für die Wiederansiedlung im ursprünglichen Habitat entnommen werden konnten.
Die Werner Stamm-Stiftung war und ist massgeblich am Auswilderungsprojekt in der mongolischen Gobi beteiligt, sowohl durch finanzielle als auch durch personelle Beteiligung und nicht zuletzt durch die Abgabe der wertvollen in Oberwil gezüchteten Urwildpferde.
Dass es so kommen konnte, ist einerseits dem ausserordentlichen Engagement der Stifterin, Frau Dorothee Stamm-Bachmann, und des damaligen Stiftungspräsidenten, Herr Dr. Jean-Pierre Siegfried, zu verdanken, anderseits aber auch ganz besonders der Christian Oswald Stiftung, dessen Gründer, Herr Christian Oswald, mit seinem hervorragenden Beziehungsnetz in der Mongolei und eigenem finanziellen Engagement dem Przewalski-Auswilderungsprojekt in der Gobi den Weg ebnete.
So wurde ein vorbildliches Projekt der Wiederansiedlung einer ausgestorbenen Wildtierart auf die Beine gestellt, das inzwischen auf bestem Wege ist, eine Erfolgsgeschichte auch bezüglich der internationalen Zusammenarbeit zu werden. (www.savethewildhorse.org)
Dieses erste erfolgreiche Förderprojekt dient der Werner Stamm-Stiftung als Modell und Ansporn für die weiteren entstandenen Projekte zugunsten bedrohter Einhuferarten.