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Der FDP-Parteipräsident und Aargauer Nationalrat Philipp Müller ist in den Ständerat gewählt worden. Im zweiten Anlauf verteidigte Müller den langjährigen FDP-Sitz gegen den Angriff der SVP. Müller überrundete Nationalrat Hansjörg Knecht (SVP) deutlich.
Der 63-jährige Müller schaffte den Sprung in den Ständerat mit 63'174 Stimmen. Knecht scheiterte mit 53'824 Stimmen. CVP-Nationalrätin Ruth Humbel erhielt 35'909 Stimmen.
Der Generalunternehmer Müller verteidigte in der kleinen Kammer den freigewordenen Sitz von Christine Egerszegi. Die Aargauer FDP ist seit 1948 ohne Unterbruch im Ständerat vertreten. Die SVP hatte ihren Sitz 2011 an die SP verloren.
Im ersten Wahlgang war Müller noch rund 6000 Stimmen hinter Knecht gelegen. Der FDP-Präsident vertritt den Kanton Aargau im Ständerat zusammen mit der im Oktober wiedergewählten Pascale Bruderer (SP).
Nach der Wahl von Müller in den Ständerat wird im Nationalrat voraussichtlich Matthias Jauslin nachrücken. Der 53-Jährige Jauslin aus dem Freiamt ist Unternehmer und FDP-Kantonalpräsident.
SDA-ATS