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|Begriffe|
|Linearperspektive|
|Die Linearperspektive beschränkt
sich auf die linearen zeichnerischen Mittel (z.B. Bleistift, Filzstift,
Tusche, Computerzeichnung usw.) und kommt ohne Helldunkelwerte, Schraffuren
und Farben aus. Die Gegenstände werden linear durch das Zeichnen der
Umrisse, Konturen und Grenzen dargestellt.

Skizzen, Entwürfe und Pläne werden üblicherweise als lineare Zeichnungen angefertigt.
Skizze aus M.C. Escher
|Parallelperspektive|
|Mit der Parallelperspektive wird
eine konstruierte perspektivische Ansicht einer räumlichen Situation
oder eines Körpers gezeichnet. Diese stammt aus der Vorstellung und
nicht aus der Anschauung.

Die Parallelperspektive wird in erster Linie im technischen Zeichnen gebraucht. Sie ist die perspektivische Ansicht eines Körpers oder Raumes ohne Fluchtpunkte. In der parallelperspektivischen Zeichnung laufen die in Wirklichkeit parallelen Linien ebenfalls parallel zueinander.
Eine Seite des Körpers wird oft frontal und massstabgetreu gezeichnet (a), die anderen Seiten werden mit einem Winkel von 45 oder 30 Grad abgewinkelt und ev. um die Hälfte verkürzt gezeichnet. Da in der Parallelperspektive die Fluchtlinien parallel und nicht auf einen Punkt zulaufen, erscheinen alle Dinge gleich gross. Aus diesem Grund ist diese Perspektive nicht für das Darstellen von Landschaften oder natürlichen Räumen geeignet.

a: rechteckige, frontale Parallelperspektive
b: abgewinkelte Parallelperspektive