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Portrait von Wolfisberg Josef (1901 – 194)
Total 34 Kränze
1 eidgenössischer: Zürich 1931
Josef Wolfisberg, Ermenswil, war im Gründungsjahr des Schwingerverbandes Rapperswil und Umgebung 1931 der erste Eidgenosse des Verbandes, womit er dem Klub einen sportlichen Traumstart bescherte. Im gleichen Jahr gewann er auch den Rigi-Bergschwinget. Am Eidgenössischen Schwingfest vom 15/16. August 1931 in Zürich belegte er mit 75,00 Punkten Rang 8e. Den Königstitel sicherte sich der Berner Hans Roth mit lauter Siegen.
Auf der Rigi siegte Wolfisberg auch in den Jahren 1924 und 1934, wobei er aber nicht immer dem Rapperswiler Verband angehörte. Wie die Rigi verliess er auch das zweite Bergkranzfest auf Innerschweizer Gebiet, den Stoos, drei Mal als Sieger. Dies in den Jahren 1924, 1932 und 1933. Auch siegte er 1925 am Innerschweizerischen Teilverbandsfest in Arth. Dazu kommen vier Siege am Schwyzer Kantonalen: 1924 in Schwyz, 1925 in Wollerau, 1927 Einsiedeln und 1928 in Siebnen. Insgesamt feierte der rassige Draufgänger elf Kranzfestsiege.
Wolfisberg bewirtschaftete in Ermenswil ein Bauernheimetli, das er nach seiner Pensionierung an den Vater des Kranzschwingers und Ehrenmitgliedes vom Schwingerverband Rapperswil, Martin Kälin, verkaufte. Sepp war in seiner Aktivzeit auch Technischer Leiter des Klubs. Mit einer eher bescheidenen Statur, aber guter Technik, holte er viele grosse Erfolge im Sägemehl. Gemeinsam mit Vincenz Felber, Hans Fäh oder Ernst Schubiger feierte Wolfisberg für der Rapperswiler Verband ab deren Geburtsstunde schöne Erfolge.
Wolfisberg erschwang sich diverse Kränze und Festsiege, jedoch nicht alle für den Rapperswiler Verband. So schwang er auch unter Küssnacht für die Schwyzer Farben, weshalb seine Teilnahmen am Schwyzer Ehrentag, später wohnte er auch in Schachen und Malters auf Luzerner Hoheitsgebiet. Der erste Rapperswiler Eidgenosse verstarb 1984.