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Das Referendum richtet sich gegen den Eintrag der Langmattstrasse als zukünftige Kantonsstrasse im kantonalen
Richtplan.
Der Richtplaneintrag ist für den Regierungsrat verbindlich und verpflichtet ihn, diese Strasse in Oberwil zu bauen. Sie muss kurzfristig, spätestens bis in fünf Jahren, realisiert werden. Dieser Richtplaneintrag geht weit über eine Trassee-Sicherung hinaus, denn er enthält sowohl einen engen Zeitrahmen als auch einen klaren Kostenrahmen.
Die Langmattstrasse soll als Kantonsstrasse am Siedlungsrand von Oberwil in Zukunft bis zu 9000 Fahrzeuge pro Tag aufnehmen können. Damit wird aber der gewünschte Effekt nicht erzielt: Gemäss Landratsvorlage werden weder das Dorfzentrum von Oberwil noch jenes von Therwil entlastet. Die Langmattstrasse bringt somit nichts ausser der Verlagerung des Verkehrs von einer Gemeinde zur Nachbargemeinde.
Bereits im Vorfeld zur Landratsabstimmung wurde sehr viel Geld ausgegeben für die Ausarbeitung eines möglichen Strassenbauprojektes. Dieses wurde vom Landrat abgelehnt mit dem Auftrag, ein billigeres auszuarbeiten. Mit dem Referendum gegen den aktuellen Richtplaneintrag will das Komitee verhindern, dass ein weiteres untaugliches Projekt geplant wird. Billiger wird es höchstens auf Kosten des Fuss- und Veloverkehrs und des Lärmschutzes. Dies lehnt das Komitee ab.
Die Strasse ist nutzlos. Sie löst kein Verkehrsproblem, verbetoniert die Natur und verschandelt ein wichtiges Naherholungsgebiet.