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Es war immer schon heikel, wenn Besitzer von Medien in die Politik einsteigen.
Nach der Ankündigung von Unternehmer Michael Bloomberg (77), der Besitzer der gleichnamigen Nachrichtenagentur und eines TV-Senders ist, sich für das Präsidentenamt zu bewerben, brennen im Weissen Haus die Sicherungen durch.
US-Präsident Donald Trump (73) twitterte am Montagabend: «Mini Mike Bloomberg has instructed his third rate news organization not to investigate him or any Democrat, but to go after President Trump, only. The Failing New York Times thinks that is O.K., because their hatred & bias is so great they can’t even see straight. It’s not O.K.!»
Davor hatte der Nachrichtensender Bloomberg News - nach der Bekanntgabe, dass dessen Besitzer kandidieren wolle - angekündigt, über seinen Wahlkampf und denjenigen seiner demokratischen Mitbewerber zu berichten, hingegen wolle man auf investigative Recherchen zu diesen Kandidaten verzichten - bezüglich Donald Trump gelte dies aber nicht.
Das Wahlkampfteam von Trump reagierte mit dem Ausschluss von Vertretern der Agentur Bloomberg News bei Wahlkampfauftritten und Veranstaltungen des US-Präsidenten. Man werde aber Anfragen einzelner Journalisten von Bloomberg News bezüglich Akkreditierungen von Fall zu Fall entscheiden.
Der Chefredaktor von Bloomberg News, John Micklethwait, wies die Vorwürfe einer Parteinahme unter anderem auf CNN zurück und versprach bezüglich der Berichterstattung über Donald Trump weiterhin gleich fair wie bisher zu verfahren, obwohl Einschränkungen angekündigt seien.