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Abscopaler Effekt - Defintion?
Untergang von Tumorzellen auch außerhalb des bestrahlten Gebiets
Fraktionierung - Definition?
Aufteilung der Gesamtdosis auf mehrere kleinere Teildosen, die an unterschiedlichen Tagen verabreicht werden. Hierdurch wirden gesunde Zellen geschont, die intakte DNA-Reperaturmechnismen haben.
Akzelerierung in der Strahlentherapie
Da der Tumor während der Behandlung weiter wächst und radioresistente Zellklone selektioniert, ist die Heilungschance umso größer, je kürzer die Gesamtbehandlungszeit ist. Unter Akzelerierung versteht man die Verkürzung der Behanlungszeit, indem man zwei oder sogar drei Fraktionen pro Tag einstrahlt.
Bei der IMRT wird nicht nur die Feldbegrenzung, sondern auch die Strahlendosis innerhalb der Feldfläche moduliert. (Fluenzmodulation).
"step and shoot"-Ansatz bei der IMRT - Definition?
Bei der statischen IMRT werden aus jeder geplanten Einstrahlrichtung mehrere, unterschiedlich geformte Felder nacheinander abgestrahlt. Nach jedem Segment (= Einzelfeld aus einer Richtung) wird die Bestrahlung unterbrochen.
Volumetric Intensity Modulated Arc Therapy (VMAT) bei der IMRT?
Bei der VMAT wird das Strahlenfeld während der Rotation der Strahlenquelle um den Patienten moduliert; der Multileaf-Kollimator wird bei eingeschalteter Strahlung kontinuierlich angepasst. Neben der Feldform können auch Rotationsgeschwindigkeit, Kollimatorwinkel und Dosisleistung variiert werden. Das Verfahren erlaubt einen hohen Modulierungsgrad der Strahlung.
Tomotherapie ?
Als Tomotherapie wird ein radiologisches Verfahren bezeichnet, bei dem die Strahlen von allen Seiten auf die zu bestrahlende Stelle gerichtet werden können. Zu diesem Zweck rotiert die Strahlenquelle in einem entsprechenden Ring, während gleichzeitig der Patient gleichmäßig mit dem Tischvorschub durch das Thomotherapiegerät bewegt wird. Das Strahlenfeld ist sehr schmal und wird nur in seiner Länge variiert. Der Therapiestrahl wird auch als Fächerstrahl bezeichnet. Die gewünschte geometrische Präzision der Bestrahlung wird dadurch erreicht, dass ein mit dem Tomotherapie-Gerät kombinierter Computertomograf verwendet wird, um die genaue Lokalisation eines zu bestrahlenden Tumors regelmäßig neu zu bestimmen. Das Ergebnis ist eine hoch konformale Bestrahlung, die Vorteile bei sehr langen Zielvolumina (z. B. Neuroachse) hat.