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Lüthis Manager Daniel Epp, der seinen Schützling seit dessen erstem Grand Prix vor über 15 Jahren eng begleitet, betont, "dass Marc VDS Tom aus sportlichen Überlegungen will. Er ist von all den infrage kommenden Fahrern der klar stärkste. Wir müssen keine Mitgift mitbringen." Ob das Abenteuer ein, zwei oder drei Jahre dauern werde, werde man sehen, so Epp.
Lüthi unterschrieb den Einjahresvertrag mit Option auf Verlängerung am Dienstag, als er sich in der Westschweiz mit seinem zukünftigen Team-Boss Marc van der Straten traf. Der extrovertierte Belgier ist im Bier-Business reich geworden.
Zuvor letzter Schweizer Starter in der Königsklasse des Motorradrennsports war Eskil Suter 1998 in der damals noch unter 500 ccm firmierenden Kategorie. Der Zürcher kam damals für das deutsche MuZ-Team in acht Rennen als Ersatz für den verletzten Stammfahrer zum Einsatz. Suter punktete bei drei Gelegenheiten, bestes Resultat war ein 13. Platz.
Aufstieg nach 244 Grands Prix
Lüthi erreichte auf unterer Stufe 14 GP-Siege und 56 Podestplätze. Zudem wurde er 2005 Weltmeister in der 125-ccm-Kategorie (2005). Heuer gelangen dem WM-Zweiten - hinter dem Italiener Franco Morbidelli, p nächstjährigen Teamkollegen - neun Podestplätze (ein Sieg).
Bis zum Ende der Saison in Valencia gelte sein Fokus zu "hundert Prozent dem Moto2-Titelkampf. Danach muss ich schnell lernen und möglichst schnell den Umstieg schaffen. Die MotoGP ist ein anderes Kaliber, es ist ein anderes Töfffahren. Ohne die elektronische Fahrhilfen wären diese Motorräder nicht fahrbar. Das habe ich letztes Jahr bei meinen Testfahrten mit KTM erlebt. Damals kam ich damit aber schnell gut zu recht."