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Entwässerung im Siedlungsraum
Im Bereich der öffentlichen Kanalisationen, müssen die Gemeinden, als Inhaberin der öffentlichen Kanalisationen, ihre Pflichten erfüllen und dafür sorgen, dass die privaten Sanierungsanlagen nach den Regeln der Kunst geplant, realisiert, gewartet und betrieben werden. Die Gemeinden beraten und unterstützen die Inhaber von privaten Anlagen, die Arbeiten vornehmen möchten, sowie die Planer und die Firmen, welche diese Arbeiten ausführen.
Der generelle Entwässerungsplan (GEP) legt die allgemeinen Richtlinien des Entwässerungskonzepts auf dem Gemeindegebiet fest und schreibt die geeignete Abwasserentsorgung, die für private Anlagen gilt, vor. Der GEP erstellt ebenfalls das Inventar sämtlicher bestehenden öffentlichen Anlagen und bestimmt die erforderlichen Anpassungen um einen effizienten Gewässerschutz zu gewährleisten; für die Gemeinden dient er als Grundlage zur finanziellen Planung ihrer Infrastruktur.
Das Abwasserreglement der Gemeinde muss die gesamten erforderlichen Kosten für den Bau, den Unterhalt und die Aufrechterhaltung des Wertes der öffentlichen Einrichtungen unter den Grundstückeigentümern, gemäss dem Verursacherprinzip, aufteilen.
Die mit der Planung, Beratung, Überwachung und Kontrolle der Grundstückentwässerung betrauten Personen, müssen über Fachkenntnisse verfügen. Der Verband Schweiz Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) bietet diesbezüglich eine Schulung an, um den Ausweis zur Fachperson Grundstückentwässerung zu erlangen.
Das Amt für Umwelt hat dieses Dokument ausgearbeitet, um den Gemeinden, den Architekten sowie den Ingenieuren eine Hilfe für die Bearbeitung von Entwässerungskonzepten zu bieten.