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Die SP Schweiz empfiehlt ein Ja zur Umsetzung der EU-Waffenrichtlinie bei der Eidgenössischen Abstimmung am 19. Mai. «Weniger Waffen heisst weniger Waffengewalt» sind die Sozialdemokraten überzeugt. Ein Ja stärke auch die Schweizer Mitgliedschaft im Schengen-Raum, ein Nein wiederum könne zum Ausschluss führen mit Konsequenzen für Sicherheit, Wirtschaft und Reiseverkehr.
«Verbesserte Waffenkontrollen und Einschränkungen des Waffenerwerbs schützen Leben», schreibt die SP Schweiz in einer Mitteilung vom Montag. Es bestehe grosser Handlungsbedarf, seit einigen Jahren steige nämlich parallel zum Wiederanstieg der Waffenkäufe die Zahl der Schusswaffentoten wieder an - das erhöhe die Risiken häuslicher Gewalt.
Bei einem Ja am 19. Mai wäre für den Erwerb und den Besitz halbautomatischer Schusswaffen mit grossen Magazinen neu eine Ausnahmebewilligung erforderlich. Schützen, die eine solche Waffe wollen, müssen entweder Mitglied in einem Schützenverein sein oder auf privater Basis regelmässig üben. (aeg/sda)
In Westaustralien suchen die Behörden fieberhaft nach einer radioaktiven Kapsel, die beim Transport aus einem Bergbaugelände verloren gegangen ist. Die nur sechs mal acht Millimeter grosse Kapsel soll sich irgendwo auf einer 1400 Kilometer langen Strecke zwischen einer Mine nördlich der Bergbaustadt Newman und Malaga, einem Vorort der Metropole Perth, befinden. Der Gesundheitsbeauftragte der Region, Andrew Robertson, sprach eine dringende Gesundheitswarnung aus. Wer etwas entdecke, das wie eine winzige Kapsel aussehe, solle mindestens fünf Meter Abstand halten.