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Inhalt und Ziel des Forschungsprojekts
Dysfunktionen des serotonergen Neurotransmittersystems, inklusive Serotoninrezeptor 2A (HTR2A) und 1A (HTR1A), sind involviert in OCD. Das Ziel des vorliegenden Projektes ist es in Lymphozyten von OCD Patienten und gesunden Kontrollen, Genexpressionsunterschiede, posttranslationelle Modifikationen und epigenetische Veränderungen in Abhängigkeit ihrer Diagnose und der HTR2A Rezeptorpolymorphismen, zu bestimmen. Die Menge an Messangermolekühlen des HTR2As und HTR1As soll bevor und nach der Behandlung der Zellen mit dem SSRI Fluoxetin und mit Serotonin gemessen werden. Im Fokus sollen hierbei Messangermolekühlen stehen, die wir zuvor innerhalb einer neuronalen Zellkultur identifiziert haben. Zusätzlich sollen Unterschiede in mitochondrialer Funktion und epigenetischen Modifikationen der Lymphozyten, basierend auf der OCD Diagnose oder des HTR2A Polymorphismus, detektiert werden.
Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext
Das vorliegende Projekt soll dazu beitragen, wichtige Informationen über mögliche periphere Biomarker in OCD zu erhalten und die funktionale Signifikanz des HTR2A Genpolymorphismus zu erforschen. Auf längere Sicht betrachtet, werden spezifische Biomarker die OCD Diagnose und Behandlung vermutlich verbessern, vor allem durch die Identifizierung und Kombination genetischer und epigenetischer Biomarker.