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Schreiben Sie präzise und faire Texte dank geschlechtergerechten Formulierungen. Denken Sie bereits bei der Konzeption eines Textes an die sprachliche Gleichbehandlung.
Die Paarformen nennen Frauen und Männer explizit. Sie treten als Vollformen (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) und Kurzformen (bspw. Mitarbeiter/-innen) auf. Sonderzeichen wie der Gender_Gap, der Genderstern und der Gender-Doppelpunkt schliessen alle Geschlechter ein.
Geschlechtsneutrale und -abstrakte Ausdrücke sind grammatisch einfach und gut lesbar.
Mit Umformulierungen vermeiden Sie Personenbezeichnungen und komplizierte Formulierungen. Berücksichtigen Sie das Geschlecht auch bei unpersönlichen Pronomen.
Schreiben Sie «Die Universität als Arbeitgeberin …» statt «Die Universität als Arbeitgeber …».
Sprechen Sie alle adressierten Personen unabhängig von ihrem Geschlecht stets mit dem korrekten Namen und der korrekten Funktionsbezeichnung persönlich an.
Geschlechtergerechte Sprache und die Beachtung von Gleichstellungsaspekten sind ein Mittel, um die Qualität der Stellenbesetzung zu erhöhen.
Verwenden Sie Formen, die die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten ansprechen
Der Begleittext soll ebenfalls durchgängig geschlechtergerecht formuliert sein. Hier können Sie Paarformen, Kurzformen und neutrale Formulierungen nebeneinander verwenden.
Wen möchten Sie mit Ihrer Anzeige erreichen? Wie gehen Sie mit geschlechterstereotypen Begriffen um? Überprüfen Sie Ihren Ausschreibungstext.
Neben der sprachlichen Gestaltung spielen für die Gleichbehandlung in Stellenanzeigen eine Reihe anderer Faktoren eine wichtige Rolle. Anbei finden Sie einige Beispiele.
Bilder und Fotos sind wirkungsvolle Kommunikationsmittel. Deshalb ist es wichtig, auch mit Bildern keine Geschlechterstereotype und Vorurteile zu verbreiten. Pflegen Sie eine faire Bildsprache, indem Sie geschlechtergerechte Bilder oder Illustrationen verwenden.
Zeigen Sie in Bildern die Vielfalt der verschiedenen Menschen – aber verfälschen Sie nicht die Realität.
Achten Sie bei der Bildauswahl auch auf die Mimik und die Körpersprache. Während Männer häufig in Körperhaltungen gezeigt werden, die Raum beanspruchen, werden Frauen im Durchschnitt eher in Körperhaltungen abgebildet, die das Gegenteil signalisieren.
Verwenden Sie auch Bilder von Frauen und Männern in «geschlechtsuntypischen» Rollen und Berufen.
Alle wissen, dass es sowohl Frauen in «typischen» Männerberufen gibt und umgekehrt. Dies auf einem Bild vermittelt zu bekommen, hat aber eine viel stärkere Wirkung.
Achten Sie bei Gruppenfotos darauf, dass kein Geschlecht bevorzugt dargestellt wird.
Achten Sie bei Gruppenfotos darauf, wer im Hintergrund und wer im Vordergrund, wer im Zentrum, wer beim Bildrand steht. Die beiden Bilder zeigen zwei gute Lösungen.
Achten Sie bei Bildausschnitt und räumlicher Lage auf eine gleichwertige Abbildung der Geschlechter. Es ist wichtig, dass alle Geschlechter bezüglich Bildgrösse, Bildausschnitt, räumlicher Lage gleichwertig abgebildet werden.