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Die Farben sind ein recht grosses Thema,
welches ausser naturwissenschaftlichen auch geisteswissenschaftliche Aspekte
umfasst.
Im Internet stehen bereits viele Informationen zur Verfügung. So lassen sich ausführliche Texte durch Links ersetzen, welche sich beinahe beliebig erweitern liessen.
Wichtige Anwendungen der Farben sind heute die Farbfotographie, Computer-Displays und der Farbdruck.
Farbensehen:
Man kann darüber streiten, ob die Farben auch ohne Menschen vorhanden sind. Die Art des Spektrum, welches wir sehen, beschränkt sich offenbar auf Primaten. Hunde oder Katzen sehen eine andere Farbigkeit. Bei Insekten (Honigbienen) verschiebt sich das sichtbare Spektrum ins Ultraviolette.
Siehe auch: Vierteljahrsschrift: Zollinger,H.: Zusammenhänge zwischen Farbbenennung und Biologie des Farbsehens beim Menschen. 118,227-255;1973.
RAL-Normierung (RAL 840): Diese Adresse wechselt dauernd
Für käufliche Farben gibt es Normen. Es braucht jahrelange Übung um einen Farbton ohne das exakte Mischrezept später wieder exakt zu treffen. Das alte System mit Farbenkarten hat zudem den Vorteil, dass Farben fehlen, welche nur im Regenbogen vorkommen.
Internationale
Beleuchtungs-Kommission; DIN 6174
Eine ausführliche Einführung in die Problematik der Farben.
Theoretische
oder Reale Farben(Polemik):
Reine Farben kann man nicht kaufen. Zudem scheint es ein Murphy-Grundgesetz zu geben, nach welchem die brilliantesten Farben im Licht am schnellsten verblassen. Sowohl die Farben eines Computer Displays, die Farben eines Druckers, wie auch eine Farbfotografie können nur einen Teil der möglichen Farben abdecken. Dies erklärt mindestens teilweise die entäuschenden Fotos von Regenbogen.
Versuchen Sie einmal das Cyan (Hellblau) eines Bildschirms in der Palette eines Herstellers von Aquarellfarbe zu finden!
Aquarellfarben:
http://www.carandache.ch , http://www.schmincke.com/data/content/de/de_index.htm , http://www.talens.com/mainrembrandtwaterchart.html (161 kBytes)
http://www.lukas-online.com/e/produkte/aquarell.htm , http://www.winsornewton.com , http://www.pebeo.ch ff.
Ein fundamental anderer Zugang zu den Farben wurde von Gabriel Lippmann erfunden, wofür er 1908 den Nobelpreis erhielt. Er zerlegt das einfallende Licht fotografisch mit einer ähnlichen Methode wie ein Schmetterlingsflügel. Lippmanns Verfahren wird heute aus verschiedenen Gründen nicht mehr verwendet: nur Unikate möglich, Belichtungszeit zu lang, Verwendung von Quecksilber und Details des Verfahrens sind vergessen (Quelle: http://www.dumag.ch).
Aus der selben Quelle stammen Sprüche wie:
Es wäre Zeit, dass die Farbfotografie erfunden würde!
oder
Die Farben einer Kodak-Fotografie halten sich gleich lange, wie eine durchschnittliche US-Ehe.
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