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Michael Albasini gewinnt nach der ersten auch die zweite Etappe an der Tour de Romandie im Endspurt. Damit fährt der Thurgauer mindestens die Königsetappe im gelben Trikot.
Trotz einem hügeligen zweiten Teil und einem anspruchsvollen Finish wurde die Etappe über 167 km eine Beute der Sprinter. Doch wie schon in Sitten erwischte Albasini mit seinem Antritt den richtigen Zeitpunkt und düpierte den Rest des Feldes. Dank den zehn Bonussekunden für den Sieg übernimmt der 33-Jährige auch die Führung im Gesamtklassement, fünf Sekunden vor Kwiatkowski.
Die Etappe wurde lange geprägt von den beiden Schweizern Martin Kohler und Pirmin Lang, die bereits nach dem Start in Sitten ausgerissen waren. Die beiden fuhren einen Vorsprung von bis zu einer Viertelstunde heraus, wurden aber drei Kilometer vor dem Ziel vom Feld wieder gestellt. Kohler gelang es zum Trost immerhin, die Führung im Sprint-Klassement zu übernehmen. Mit Johann Tschopp im rosa Trikot des Bergpreis-Führenden wird ein dritter Schweizer ein Spezialtrikot tragen.
Am Freitag bestreiten die Fahrer die Königsetappe von Le Bouveret nach Aigle. Dabei gilt es auf 180 km vier Bergpreise der ersten Kategorie zu überwinden. (si/qae)
1. Michael Albasini (Sz)
2. Tony Hurel (Fr)
3. Giacomo Nizzolo (It)
Das Stimmvolk hat sich in die Verfassung geschrieben, das Velo als Fortbewegungsmittel zu fördern. Das ist gut, reicht aber nicht. Jetzt sind die Bürgerlichen gefragt, überall!
Von Eddy Merckx stammt das schöne Zitat: «Fahre so viel oder so wenig, wie du magst. Fahre so lange Strecken oder so kurze, wie du magst. Aber fahr!»
Es ist ein romantisches Zitat, aber es ist in politischer Hinsicht falsch.
Für den belgischen Radstar der sechziger und siebziger Jahre war die Parole natürlich leicht umzusetzen. Merckx' Heimatgemeinde war ein flandrisches Land-Kaff von 10'000 Einwohnern, ideal für Aus- und Trainingsfahrten, egal ob lange oder kurze.
Anders sieht …