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Messen, Tauschen, Weitergeben. Äquivalenz- und Wertverhältnisse im Theater der Gegenwart
Abstract
Das Theater der Gegenwart ist zunehmend projektbezogen organisiert. Ausgehend von einer Neukontextualisierung des Begriffs des Ökonomischen sollen im Beitrag Logiken des Messens, des Tauschens, des Zirkulierens einer Kunstform erörtert werden, die sich einer herkömmlichen Vorstellung vom Warentausch entzieht: Welche ökonomischen Wertvorstellungen korrelieren mit oder divergieren zu je bestimmten ästhetischen Konzepten? Treten bestimmte Produktionsstrukturen in ein Äquivalenzverhältnis zu der von ihnen generierten Ästhetik? Bedienen oder unterlaufen diese Entwicklungen die Rede von einer ›Kapitalisierung der Theaterlandschaft‹, oder zielt eine solche Einschätzung an der Realität vorbei?
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