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Die KESB, Beiständ*innen, Gerichte und die Polizei sind da um dir zu helfen, dich zu unterstützen und deine Rechte sicherzustellen. Es kommt aber auch vor, dass es nicht so verläuft wie es sollte. Für dich ist es manchmal auch schwierig zu verstehen, was die Fachleute von dir und deiner Familie möchten. Oder du bekommst überhaupt keine Antworten auf deine Fragen.
Dann hast du vielleicht solche Fragen:
- Was sind meine Rechte?
- Was darf die KESB, das Gericht und die Polizei?
- Wie kann ich mich wehren, wenn ich mit einer Entscheidung nicht einverstanden bin?
- Wo kann ich mich informieren, wenn ich etwas nicht verstehe?
Oder du hast vielleicht solche Gefühle:
- Niemand hört mir zu.
- Ich kann nicht sagen, was ich will.
- Ich werde nicht ernst genommen.
- Ich habe Angst davor, was passiert.
- Niemand unterstützt mich.
Wir von der Ombudsstelle für Kinderrechte sind für dich da, wenn du solche Fragen oder Gefühle hast. Wir besprechen mit dir die Situation und überlegen, welche Unterstützung du brauchst. Wir geben dir Antworten auf deine Fragen. Oder wir sagen dir, wo du Antworten bekommst. Wir versuchen zwischen dir und den Fachleuten zu vermitteln. Wir bereiten dich auf Gespräche vor und erklären dir deine Rechte. Das Gespräch mit uns ist kostenlos und vertraulich.
Das bedeutet: Wir erzählen niemandem, was du gesagt hast, wenn du das nicht willst. Wir unternehmen auch nichts, ohne das mit dir zu besprechen. Du bestimmst, was du sagen und fragen möchtest. Und welche Hilfe du willst. Wir möchten immer gerne zuerst mit dir sprechen. Denn es geht um dich! Wenn du das willst und es dir weiterhilft, sprechen wir dann auch mit anderen Personen. Zum Beispiel mit deinen Eltern, deiner Beiständ*in oder anderen Personen aus deinem Umfeld.