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Siedlung Rotherbaum, Hamburg
Wettbewerb 1993, 1.Preis
Fertigstellung: 1998
Auftraggeber: Hanseatische Wohnbau GmbH
Die Wettbewerbsaufgabe forderte eine Stadtergänzung in einem der attraktivsten Wohngebiete Hamburgs mit Hofgevierten aus plastisch durchgeformten Häusern aus der Jahrhundertwende zwischen grosszügigen Alleen.
Es wurde eine Hofbebauung entwickelt, die Analogien herstellt zu den tragenden, dieses Hamburger Quartier prägenden Elementen, wie Vorgärten, herausgeschobenen Vorbauten, darüberliegenden Terrassen und grossen Erkern und auch zu dem überkommenen Muster der Verdichtung mit Häuserzeilen in den Höfen.
Die geforderte, erhebliche Dichte wurde durch vierstöckige Häuserreihen an engen Gassen erreicht. Entlang dieser Gassen sind die Häuser gestaffelt, so dass trotz des geringen Abstands der Zeilen geschützte private Bereiche entstehen und eine gute Besonnung sogar der Gassenseite gewährleistet wird. Gerade auch die an der Baumallee des Turmwegs liegenden Stadthäuser sind eine Neuinterpretation der historischen hanseatischen Umgebung.
Die ganze Anlage beruht auf einem modularen System, mit einem durchgehenden Achsmass von 4,10 Meter, das ein reiches Feld von sinnvollen, aufeinander bezogenen Zuordnungen ermöglicht.