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Ja zur Konkordanz – Ja zur SVP
Das uns vertraute Regierungssystem in Bund und Kanton beruht grundsätzlich auf dem bewährten Konkordanzsystem. Dies im Gegensatz zum Ausland mit dem bekannten Wechselspiel zwischen Regierung und Opposition.
Das offensichtlichste Merkmal unseres Systems ist die Aufteilung der Regierungsverant-wortung auf die wichtigsten Parteien nach ihrer proportionalen Wählerstärke. Diese Partei-en sollen somit in den politischen Prozess einbezogen werden. Es gibt keine Partei in der Schweiz und Graubünden, die das Konkordanzsystem grundsätzlich in Frage stellen würde.
Somit ist unbestritten, dass die wichtigsten Parteien in der Bündner Regierung vertreten sein sollen. Bei den letzten Proporzwahlen in Graubünden (Nationalratswahlen 2015) er-reichte die Schweizerische Volkspartei (SVP) Graubünden einen Wähleranteil von 29.7%. Die BDP zum Beispiel erreichte als viertstärkste Partei mit 14.5% praktisch exakt die Hälf-te der SVP-Stimmen!
Es entspricht somit unbestritten Sinn und Geist des Konkordanzsystems, dass die SVP Graubünden mit in der Bündner Regierung vertreten ist. Dies noch vielmehr deshalb, da Walter Schlegel für dieses Amt fraglos sehr qualifiziert ist.
Leserbrief von Valérie Favre Accola, Kleine Landrätin Davos