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Höckerschwan
Das rhythmische Fluggeräusch des Höckerschwand kann man von Weitem hören.
Höckerschwan
CYGNUS OLORA
Der Höckerschwan hat seinen Namen wegen dem Höcker über seinem Schnabel – beim Männchen ist dieser deutlich ausgeprägter als beim Weibchen. Der Schnabel ist orange-rötlich gefärbt und nicht gelb wie bei Singschwan. Auch am Hals kann man die beiden Schwäne auseinanderhalten, den der Hals vom Höckerschwan ist S-förmig, während der Hals vom Singschwan gerader ist.
Höckerschwäne wurden schon im Mittelalter aufgrund ihres majestätischen Aussehens als Ziervögel genutzt. Die Haltung und Zucht war ein Privileg von Kaisern und Königen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden dann auch Exemplare im Parkanlagen und Zoos gehalten. Von dort aus verbreiteten sie sich rasch.
Die Höckerschwäne führen eine Dauerehe, wobei das Männchen jeweils nach einem geeigneten Brutplatz sucht und mit dem Nestbau beginnt. Wenn es keine Störungen gibt, wird das Nest zum Teil über mehrere Jahre genutzt. Das Weibchen stösst etwas später dazu. Die 6 – 8 Eier werden zu Beginn sowohl vom Männchen wie auch vom Weibchen bebrütet, später nur noch vom Weibchen. Das Männchen verteidigt das Nest und die Küken vehement mit seiner Drohstellung und kräftigen Flügelhieben. Die Jungvögel bleiben im Familienverband bis zur nächsten Balz. Der Höcker ist im ersten Jahr noch kaum sichtbar, wird dann aber von Jahr zu Jahr grösser. Auch das Gefieder ändert sich ständig durch die Mauser.
Im Natur- und Tierpark kann dieser majestätische Vogel auf dem Rundgang um den Blauweiher bestaunt werden.