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In der Netzherstellung können verschiedene Techniken angewendet werden. Sowohl die klassische Knüpftechnik, wie auch die Wickel- und Schlingtechnik, führen zu einem netzartigen Gewebe. Letztere sind gut geeignet zur Herstellung von Taschen oder kleineren Netzen. Die ursprüngliche Technik des Knüpfens hat in der menschlichen Kultur eine lange Geschichte und geht auf die Jagd und Sammlerkultur zurück.
Einfaches Maschennetz
Die Grundlage zur Netzherstellung ist ein diagonaler Trägerfaden. Mit einer Netznadel, einem Schiffchen oder einer einfachen Spule, wird die erste Maschenreihe am Trägerfäden angebracht. Mit der gleichen Technik folgt danach die zweite Reihe, in welche die Maschen eingearbeitet werden.
Fischernetz
Das Netzen mit Hilfe von Knoten eignet sich vor allem für robustere Netze, die grösseren Belastungen standhalten müssen. Die geknüpften Netze haben den grossen Vorteil, dass sie bei einer Beschädigung wenig aufgehen und leichter repariert werden können.
Geschlungene Netzmaschen
Die geschlungenen Netze haben den Vorteil, dass sie weit dehnbar sind. Obwohl die doppelt verschlungene Netzmasche an die Sprangtechnik erinnert, ist das Gewebe aber bei weitem nicht so dehnbar. Nicht zu vergessen, sind die farblichen Gestaltungsmöglichkeiten mit dieser Maschentechnik.