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Das Betriebssystem des Amigas ist nahezu beliebig erweiterbar. Die Erweiterungen, um die es an dieser Stelle geht, sind einander ähnlich und teilen sich in drei Gruppen:
Allen drei Gruppen ist gemeinsam, dass die zugehörigen Dateien keine normalen Programme sind, sondern einen speziellen Aufbau aufweisen müssen. Sie können mit dem Linker m2l nicht erzeugt werden, stattdessen müssen Sie M2LibLink verwenden.
Mit Hilfe des Library-Linkers kann man auf relativ einfache Weise Libraries, Devices und Resources für den Amiga erstellen. Diese drei Arten werden im folgenden mit dem Oberbegriff Objekt bezeichnet.
Unter Beachtung der vom Linker verlangten Konventionen schreibt man ein Modul, das aus Definition und Implementation besteht. Die beiden Quelltexte werden kompiliert und daraufhin von M2LibLink zu dem entsprechenden Objekt gebunden. Auf Wunsch erzeugt dieser Linker auch ein Definitionsmodul zur späteren Benutzung in oder auch ein sogenanntes FD-File, um das Objekt in fremden Programmiersprachen benutzen zu können.
Während bei einfachen Funktions-Libraries die Kenntnisse über das Betriebssystem des Amigas noch rudimentär sein dürfen, ist für Resources und besonders für Devices eine sehr gute Kenntnis des Systems vonnöten. Derartige Kenntnisse sollen hier nicht vermittelt werden, sie würden den Umfang dieses Handbuches sprengen.