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Sollte das amerikanische Handelsembargo gegen Kuba fallen, rückt das Doppelmarken-Problem wieder in den Fokus. Die Marke «Cohiba» hat, wie weitere kubanische Marken, in den USA einen anderen Inhaber als in Kuba, mit der Folge, dass heute in den USA Cohibas aus der Dominikanischen Republik verkauft werden, welche mit dem Original aus Kuba nichts zu tun haben.
Einen kleinen Erfolg hat Habanos heute im Streit um die Cohiba-Markenrechte erzielt: Die Kubaner dürfen vor die US-Behörde für Patent- und Markenrechte gelangen, wie die NZZ schreibt. Inhaltlich ist damit allerdings noch nichts gewonnen und der amerikanische Cohiba-Inhaber sollte durch das Embargo eigentlich geschützt sein.
Realistisch dürfte eher eine Verhandlungslösung zwischen den verschiedenen Markeninhabern sein, um die sich die Parteien wohl bemühen werden, sobald das Embargo tatsächlich fällt.