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Karan Batta, Vice President Product bei Oracle, hat in einem Blogpost einige neue Features angekündigt, welche der Software-Riese in den nächsten Monaten aus seiner Cloud anbieten will. Oracle glaubt, im Bereich der cloud-basierten High-Performance-Computing-Services (HPC) bereits einen Vorsprung gegenüber der Cloud-Konkurrenz zu haben. Dieser soll nun durch die Neuerungen weiter ausgebaut werden.
Oracle habe eng mit Intel zusammengearbeitet, so Batta, um neue HPC-Instanzen zu entwickeln. Diese basieren auf Intels Ice-Lake-Prozessoren und werden laut Batta "früh" im nächsten Jahr erhältlich werden. Batta verspricht mindestens 30% mehr Leistung im Vergleich zu den existierenden X7-HPC-Instanzen. Wie sie schreibt, können Kunden diese Instanzen auf Bare-Metal-Infrastruktur betreiben und NVMe-Storage als Zusatzoption wählen. Kunden werden die Instanzen zudem zu Clustern zusammenfassen und auf dem Oracle-Cluster-Netzwerk betreiben können.
Bereits ab Ende September 2020 wird laut Batta im EMEA-Raum, in den USA sowie in der asiatisch-pazifischen Region eine neue Generation von GPU-Instanzen verfügbar. Sie basieren auf je 8 A100 GPUs von Nvidia. Auch diese Bare-Metal-Instanzen können zu Clustern mit bis zu 512 GPUs zusammengefügt werden. Pionierkunden sprechen von rund 35% mehr Leistung im Vergleich zur bisherigen Generation.
Batta hat des Weiteren eine Partnerschaft mit dem HPC-Spezialisten Rescale bekannt gegeben. 450 Rescale-Applikationen seien nun in der Oracle Cloud verfügbar. Dies mache es für Rescale-Anwender leicht, ihre Workloads in die Oracle Cloud zu verschieben.
Weitere Ankündigungen von Batta sind Instanzen, die auf ARM-Prozessoren basieren, sowie Instanzen mit AMDs neusten "Rome"-CPUs. Beide soll im kommenden Frühjahr erhältlich werden.