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Die Andromeda ist ein Sternbild des nördlichen Sternhimmels. Sie ist ähnlich wie der Große Bär ganzjährig am Himmel zu finden. Für Astronomen ist die Andromeda ein bekannter Begriff, denn sie enthält mit M 31, dem der Milchstraße ähnlichen großen Andromedanebel, die nächstgelegene Spiralgalaxie. Die Andromeda ist eines der populärsten Sternbilder für eine Sterntaufe.
Form und Position:
Das Sternbild Andromeda ist über den Stern Alpheratz (im Bild rechts unten zu sehen) mit dem Rechteck des Pegasus verbunden. Die drei hellsten Sterne der Andromeda Alamak, Mirach und Sirrah, befinden sich auf einer nahezu geraden Linie. Unter günstigen Beobachtungs¬bedingungen ist nördlich von δ Andromedae ein schwach leuchtender Nebelfleck zu erkennen. Dieser Nebelfleck ist nichts anderes als die Galaxie M 31, der Andromedanebel.
Rektaszension: 22h 57m bis 2h 33m
Deklination: +21 bis +53 Grad
Hellster Stern: Alpha Andromedae (auch Alpheratz oder Sirrah)
Mythologie:
Der Äthiopierkönig Kepheus und seine Gemahlin Kassiopaia hatten den Frevel der Eitelkeit begangen. Kassiopeia behauptete, die Meeresgöttinen der Nereiden an Schönheit zu übertreffen. Diese beschwerten sich eilig beim Meeresgott Poseidon, der das Seeungeheuer Ketos schickte. Um das Monster zu besänftigen wurde Andromeda, die Tochter des Königspaares, auf Grund eines Orakelspruchs an einen Felsen am Meer gekettet. Sie sollte dem Ungeheuer geopfert werden. Zum Glück rief dies den Helden Perseus auf den Plan. Er besiegte das Ungeheuer, befreite Andromeda und vermählte sich mit ihr.
Beste Jahreszeit zur Beobachtung: Ganzjährig
Nachbarsternbilder: Kassiopeia, Eidechse, Pegasus, Fische, Dreieck, Perseus