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Um 1881 herrschte Freude im Hause Imfeld. Endlich eine Tochter nach vier unerzogenen Söhnen. Justine wurde wohlerzogen und besuchte täglich die Schwesternschule. Mit ihren Brüdern hatte sie weniger Kontakt, da diese sich mehr für Kriegsspiele interessierten. Ganz fasziniert war sie von der Kräuterkunde und sie beschloss, dass sie damit Menschen helfen wollte. Ihre Mutter hielt nichts davon und war der Meinung sie soll den Nachbarsjungen heiraten und ihre Leidenschaft beiseitelegen. Justine befolgte die Anweisung ihrer Mutter und schloss Ehe mit dem Jungen, der für sie wie ein Bruder war. Allerdings verstarb dieser bald im Krieg und sie beschloss sich nun mit vollem Einsatz der Heilung, mithilfe Kräuter, zu widmen. Diese kam aber nicht überall gut an und Justine war schnell als die «Dorfhexe» bekannt. Ihre Mutter schämte sich für sie und schlich sich eines Tages in Justines Zimmerchen und erstach sie mit dem Dolch ihres Mannes. Autorin: Louisa, 14
Ort: Historisches Museum Obwalden, Sarnen
Louisa, 14
Klasse 2c der Kantonsschule Obwalden
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