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Intel gibt sich eine völlig neue Struktur. Neu orientiert sich die Intel-Organisation an Märkten statt wie bisher an Chip-Familien. Die arg verlustreiche relativ kleine Intel-Organisation für Kommunikationsprodukte wird aufgelöst.
Intell stellt sich in fünf Einheiten auf. Die "Mobility Group" (Leitung Sean Maloney und Dadi Perlmutter), die "Digital Enterprise Group" (Pat Gelsinger), die "Digital Home Group" (Don MacDonald), die "Digital Health Group" (Louis Burns) und die "Channel Products Group" (Bill Siu).
Mit der eigenständigen Einheit "Channel Products Group" fokussiert Intel noch stärker als bisher auf Assemblierer. In der neuen Einheit werden die bestehenden Gruppen, die sich bisher mit der Entwicklung und dem Verkauf von Intel Channel-Produkten befasst haben, zusammengefasst. Damit liessen sich die spezifischen Anforderungen von lokalen Märkten besser erfüllen, lässt Intel mitteilen.
Assemblierer sind für Intel extrem wichtig, da sie in den schnell wachsenden Märkten wie Osteuropa oder Asien mehr Systeme verkaufen als die etablierten Hersteller. Auch in reifen Märkten wie der Schweiz sind die Assemblierer mit einem Marktanteil von etwa 20 % (Quelle: Robert Weiss) immer noch ein gewichtiger Faktor. (Christoph Hugenschmidt)