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Der Tessiner Krebsprofessor zitiert europäische Wissenschaftler, die den «etwas scheinheiligen Amerikanern» vorwerfen, dass sie Raucher bestrafen und zum Aufgeben zwingen wollen, gleichzeitig aber zusehen, wie die grossen angloamerikanischen Tabakkonzerne immer mehr verdienen und Spekulanten von steigenden Kursen der Tabakaktien profitieren. «Das zeugt von einer klaren Doppelmoral», kommentiert Cavalli in der neusten Ausgabe des Schweizer Krebsbulletins.
Statt «scheinheilige moralische Appelle» an die Raucher zu richten, würde «sich viel mehr erzielen lassen», wenn man die Gewinne der Tabakkonzerne «steuerlich so hoch bestraft, dass die Leute nicht mehr in diese Monopole investieren».
Die «Doppelmoral» sei besonders bedenklich, weil die Konzerne ihre Gewinne jetzt vor allem in den armen Ländern erzielen, kritisiert Cavalli.
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Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine