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«Was für ein Land, wie peinlich, was für ein Land», schrieb der mexikanische Hollywoodstar Gael Garcia Bernal in der Nacht zum 8. November 2016 auf Twitter.
Sängerin Cher fühlte sich gar an das Deutsche Reich erinnert: «So wie in Deutschland in den 30ern haben Ärger und Wut die USA erfasst». Schauspielerin Ariana Grande schrieb: «Das ist total furchteinflössend».
«Will sonst jemand kotzen?», schrieb die Schauspielerin Kristen Bell in der Wahlnacht auf Twitter.
«Wie werden wir das den nächsten Generationen von Frauen erklären? Und den Minderheiten?», lamentierte Schauspieler Will Arnett auf Twitter. Seine Kollegin Amanda Seyfried schrieb im Kurznachrichtendienst: «Vielleicht sind wir nun am absoluten Tiefpunkt angekommen und es gibt keinen anderen Weg als nach oben».
Die Talkshow-Moderatorin Ellen DeGeneres, eine erklärte Unterstützerin von Trumps Konkurrentin Hillary Clinton, wandte sich mit einem Tweet an die Demokratin: «Wie auch immer diese Nacht ausgeht, ich bin so stolz auf dich und so geehrt, deine Freundin zu sein».
Im Wahlkampf hatte die Demokratin Hillary Clinton deutlich mehr Stars auf ihrer Seite als Trump. Mehrere Promis hatten sogar angekündigt, das Land zu verlassen, falls Trump gewinnt – darunter Sängerin Barbra Streisand und Comedian Amy Schumer, wie CNN berichtete.
«Uns wird man niemals zum Schweigen bringen», schrieb Popstar Katy Perry. TV-Sternchen Khloé Kardashian bezeichnete den Verlauf der Wahl als «Geschichte auf eine schlechte Weise». Der frühere Schach-Weltmeister Garri Kasparow, ein ausgesprochener Trump-Gegner, fasste sich kurz: «Winter ist da».
Filmstar Ben Stiller zog einen kuriosen Vergleich – über die CNN-Moderatoren schrieb er: «Es ist, als wäre John King ein Arzt, der mir eine sehr schlechte Prognose überbringt und sagt, ich solle nicht ausflippen. Und Wolf Blitzer ist der Leiter des Spitals».
Frust wie nach Brexit-Votum
Die überraschenden Ergebnisse erinnerten den britischen Entertainer James Corden, der auch im US-Fernsehen erfolgreich ist, an das Brexit-Votum in seiner Heimat. «Brexit feelings», schrieb er. Seine Landsfrau Lily Allen antwortete: «Canada feelings». Berichten zufolge war die Webseite der kanadischen Einwanderungsbehörde während der US-Wahl mehrfach wegen Überlastung nicht aufzurufen.
Trump hatte prominente Unterstützung unter anderem von Wrestling-Ikone Hulk Hogan bekommen. «Ich bete für ein hoch erwünschtes Wunder heute Nacht», schrieb Hogan.
Hollywoodstar Steven Seagal, der kürzlich die russische Staatsbürgerschaft bekommen hatte, gratulierte Trump auf Twitter, ebenso wie Schauspielerin Kirstie Alley, die schrieb: «Du hast es geschafft!».
Über ein anderes Wahlergebnis freute sich Rapper Snoop Dogg: «Wir haben in Kalifornien gerade Marihuana legalisiert». Dazu schrieb er als Hashtag: «Raucht jeden Tag Weed».
(sda dpa)