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Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) weist häufig auf die Bedeutung der aussenstehenden Perspektive der Auslandschweizer für die Schweiz hin. Am Kongress soll konkret aufgezeigt werden, inwiefern sich die Sichtweise der Auslandschweizer gelegentlich von derjenigen der Inlandschweizer unterscheidet, wie die Inlandschweizer darauf reagieren und welcher konkrete Nutzen durch die besondere Sichtweise entsteht. Hierfür werden verschiedene Standpunkte der Auslandschweizerinnen und -schweizer herangezogen.
Eine Studie aus dem Jahr 2012 hat ergeben, dass die Auslandschweizer bei Abstimmungen, die die Themen Migration und internationale Fragen betreffen, offener abstimmen als ihre Landsleute in der Schweiz.
Die Mitglieder der Fünften Schweiz, die tagtäglich von einer anderen Kultur umgeben sind, sind es gewohnt, Ausländer in ihrem Wohnsitzland zu sein und (in den Medien oder aus ihrer Umgebung) bisweilen sehr unterschiedliche Standpunkte zu bedeutenden Entscheidungen zu hören, die in der Schweiz getroffen werden. Sie haben zwangsläufig ein anderes Verständnis der Schweiz und ihrer aktuellen Fragen.
Zur Erinnerung:
Schliesslich und weil ein Anstieg der internationalen Mobilität festzustellen ist, nehmen kürzere Auslandsaufenthalte zu. Ein Inlandschweizer ist immer häufiger ein künftiger Auslandschweizer. Inwiefern wirkt sich diese Entwicklung auf die «Kluft» – sofern vorhanden – zwischen Ausland- und Inlandschweizern aus? Gibt es zwei Welten? Falls «Ja», werden diese in naher Zukunft miteinander verschmelzen?