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Luigi Zanini und der Wein - diese Geschichte begann schon im Jahre 1964. Auf der Suche nach neuen Winzern bereiste er die bedeutendsten Weinbaugegenden in Italien und Frankreich. Nachdem er „Die Aristokratie der italienischen Weine in der Schweiz“ aufgebaut hatte, gründete er 1985 das Weingut „Vinattieri Ticinesi“. Südlich der Alpen, im italienischsprachigen Kanton Tessin, in einer Gegend, die traditionell eng mit Reben und Wein verbunden ist, und die dank des teilweise mediterranen Klimas ausgezeichnet für den Weinbau geeignet ist, gab es schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts etwa 8000 Hektar Rebfläche. Ein Reblausbefall setzte dieser Tradition ein jähes Ende, doch man begann schon kurz darauf erneut Reben zu pflanzen, nun vor allem die edle Merlot-Traube aus Bordeaux, die sich für das Tessiner Klima als besonders geeignet erwies. Heute umfasst die Anbaufläche im Tessin etwa 1000 Hektar. Das Weingut „Vinattieri Ticinesi“ bewirtschaftet etwa 100 Hektar Rebfäche. 1995 wurde ein „ampelographischer“ Garten angelegt, der über 400 verschiedene Rebsorten beherbergt. 1971 unternahm Luigi Zanini einen ersten Versuch, selbst Wein herzustellen, liess dieses Vorhaben aber nach den ersten Erfahrungen zunächst ruhen. 1985 kam er dann - nun optimal vorbereitet - darauf zurück, und nahm die Weinproduktion wieder auf. Mit seiner zwanzigjährigen Erfahrung in der Welt der Weine und zusammen mit seinem Sohn Luigi Jr., begann die Geschichte des Weinguts „Vinattieri“. Sie waren unter den ersten in der Schweiz, die den Wein in Barriquefässern reifen liessen und den Abstich „im freien Fall“ vollzogen. Die Ergebnisse, die nicht lange auf sich warten liessen, erfüllten sie mit tiefer Befriedigung.