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Saninastock
und
Piz
Sanina (Kt. Graubünden,
Bez. Glenner).
Als
Saninastock oder Signinagruppe bezeichnet man das n. Endglied der
Kette des
Piz Tomül oder
Weissensteinhorns zwischen
Lugnezer- und
Safienthal. Vom übrigen Teil dieser Kette wird der
Saninastock
durch den
Pass des
Günerkreuz getrennt. Von diesem
Pass nach N. folgen aufeinander die Gipfel
Günerhorn (2842 m),
Piz
Sanina
(2836 m),
Piz Fess (2874 m),
Piz Riein (2752 m) und
La Cauma (2239 m).
Dazwischen finden sich noch verschiedene unbenannte Gipfel und Zacken.
Der ganze Stock stellt wie kaum ein anderer eine wildzerrüttete, gewaltige Ruine aus Bündnerschiefer dar, deren Ausgestaltung die von W. eindringende, fast endlose Verzweigung des Rieinertobels bewirkt hat.
Der ganze Gebirgsstock ist speziell und ausschliesslich das Verzweigungsgebiet dieses Tobels.
Die O.-Seite der Gruppe zeigt zwar bedeutende, ebenfalls arg verwitterte Schieferwände, ist aber doch bei weitem nicht so sehr von immer mehr sich zerteilenden Runsen durchfressen wie die W.-Seite, und die Besteigungen erfolgen darum auch meist von der O.-Seite her.
Speziell der Piz Sanina scheint noch unbestiegen und jedenfalls nicht leicht zu sein.
Noch schwieriger zu erklettern ist aber eine ebenfalls noch unbetretene Felsnadel zwischen ihm und dem Piz Fess.