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Wakeboard
Wakeboards zeichnet eine sehr lange Lebensdauer aus. Wakeboards verlieren im Vergleich zu Snowboards weder an Härte noch werden die Kanten stumpf. Die Form der Wakeboards hat sich unterdessen auf ein Standardmass eingependelt. Die Boards sind zwischen 120 und 145 cm lang und im Schnitt 42 cm breit. Wakeboards sind so genannte TwinTipps, was bedeutet, dass sie vorne und hinten (Nose und Tail) gleich sind. Im Gegensatz zum Snowboard sind sie negativ tailliert, sprich die Boards an den Enden schmäler als in der Mitte. An den Enden kann man die Unterschiede feststellen: Boards mit gerundeten Nose und Tails (so genannte Fun Shapes), Schwalbenschwanzartige Ausformungen und fast rechteckig abgeschnittene Enden. Grundsätzlich sind Fun Shapes (gerundete Enden) gut für Anfänger geeignet. Sie sind Fehler verzeihend und releasen schnell. Release bezeichnet jene Eigenschaft, wie schnell oder langsam, schwer oder leicht ein Board das Wasser oder die Wake (Bootswelle) verlässt. Eine grosse Boardbreite bedeutet viel Auftrieb, - ein breites Tail viel Pop zum Abheben.
Wirklich grosse Unterschiede finden sich in der Konstruktion der Unterseite. Heute gibt es zwei bis drei Finnensysteme. Die zusätzlichen Finnen werden aussen neben den Rails (Kanten) platziert. Am Boot verzichten viele Fahrer mittlerweile ganz auf die Mittelfinne und verlassen sich auf die Side Fins.
Einige Unterschiede im Fahrverhalten bedingt der so genannte Rocker. Das ist die Aufbiegung des Boards. Man unterscheidet hier zwischen 3-Stage Rocker und Continous Rocker. Continous bedeutet eine durchgehende gleichmässige Biegelinie. 3-Stage bedeutet, dass die Biegelinie zweimal unterbrochen ist und somit ein Flatspot in der Mitte entsteht.