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Durchführung des Standardsetting für die rezeptiven Teile des fide-Tests
Auf einen Blick
Beschreibung
Ausgangslage und Projektziele
Das Institut of Language Competence wurde vom Staatsekretariat für Migration (SEM) mit der Durchführung des Standardsetting für die rezeptiven Teile des fide-Tests beauftragt. Als in der Schweiz anerkannte Sprachprüfung muss der fide-Test die allgemein anerkannten Qualitätsstandards für Sprachtestverfahren (siehe Art. 77d Abs.1 VZAE) erfüllen. Mit einem Standardsetting sollen die Bestehensgrenzen für die einzelnen Niveaus des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (GER) definiert werden. Es soll somit sichergestellt werden, dass der fide-Test zuverlässige Resultate liefert und dass die Aufgaben der verschiedenen Testversionen die gleichen Anforderungen an die Prüfungsteilnehmenden stellen.
Vorgehen
Die Bestehensgrenzen für die Niveaus A1, A2 und B1 werden mithilfe des Bookmark-Verfahrens (Cizek & Bunch, 2007) ermittelt. Grundlage dieses Verfahrens bildet ein «Ordered Item Booklet», in dem die Items nach ihrem statistisch ermittelten Schwierigkeitswert in aufsteigender Reihenfolge angeordnet sind. Ein Panel von Experten aus den Bereichen Sprachbildung, -förderung und -testen diskutiert und entscheidet dann gemeinsam, welches Item ihrer Einschätzung nach eine genügende A1-, A2- und B1-Leistung darstellt.