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Ein unhaltbarer Zustand ist endlich korrigiert: Ueli Schwarz (55) wird zum Liga-Direktor zurückgestuft und neu amtiert Raeto Raffainer (33) als Chef der Nationalteams
Der rührige Ueli Schwarz hat ganz einfach zu viele Hüte getragen. Als Sportdirektor des Verbandes sollte er die Nationalliga führen, die Nationalmannschaften managen und für die Schiedsrichter war er auch noch verantwortlich. Interessenskonflikte und Überforderung waren programmiert.
Das Fass zum Überlaufen brachte die missglückte U-20-WM. Die Delegation taumelte zeitweise führungslos durchs Turnier und konnte gerade noch den Abstieg vermeiden. Zudem hatte sich Ueli Schwarz zuletzt immer mehr in die Arbeit von Nationaltrainer Glen Hanlon eingemischt. Er war, wie die Klubs monierten, auch noch «Schatten-Nationaltrainer» und mischte sich in die Aufgebote ein.
Nun sind diese unhaltbaren Zustände korrigiert. Ab sofort ist Ueli Schwarz nicht mehr Sportdirektor des Verbande, sondern «nur» noch Ligadirektor und kümmert sich ausschliesslich um die umfangreichen Belange der Nationalliga. Der ehemalige Nationalliga-Spieler Raeto Raffainer (577 NLA-Spiele für Davos, ZSC, Bern, Lakers und Ambri) übernimmt die Führung der Nationalmannschaften. Seine erste Amtshandlung: Er muss einen Nachfolger von U-18-Nationaltrainer Manuele Celio (wechselt in die Organisation der ZSC Lions) finden. Kandidat Nummer 1: Thierry Paterlini, zurzeit Trainer beim Erstligisten Bülach.