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In dem Siebzigjahren zeigte mir der Picasso-Sammler Georges Bloch ein dünnes handgeschriebenes Gedichtbändchen. Es war eines von ingesamt acht numerierten und signierten Exemplaren. Dichter und Schreiber war Paul Eluard, die künstlerische Ausstattung der acht Exemplare hatte Pablo Picasso besorgt.
Von dieser Zusammenarbeit Eluard/Picasso ausgehend, begann ich 1981 am Instituto Svizzero in Rom eigene Texte mittels Bambusfeder und Chinatusche auf Fabriano-Papier zu schreiben. So entstanden die neun Exemplare des ersten Faszikels von zwanzig Seiten im Format 28 x 38 cm. Der Maler Klaus Born besorgte die künstlerische Ausstattung.
In Zusammenarbeit mit weiteren Künstlerinnen und Künstlern sind seitdem 38 eigenhändig geschriebene Künstlerausgaben in jeweils neun Original-Exemplaren entstanden. Fünf Exemplare verbleiben jeweils bei den Kunstschaffenden, vier gehen in mein Archiv. Alle Faszikel – ich nenne sie Bücher – sind numeriert und datiert.Gerold Späth, 2007