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Konzerte
Dienstag
25. Dezember 2018
16.00 Uhr
Flyer
Traditionelles Weihnachtskonzert in der Deutschen Kirche Murten
Sinfonisches Blasorchester Bern
Leitung: Rolf Schumacher
Solist: Simon Blatter, Trompete
ALLELUIA! LAUDAMUS TE
Alfred Reed (1921 – 2005)
KONZERT FÜR TROMPETE
Allegro con spirito
Andante
Rondo
Johann Nepomuk Hummel (1778 – 1837)
Arr. John Corley
4. SLAVISCHE RHAPSODIE
Carl Friedemann (1862 – 1952)
FEUERWERKSMUSIK
Ouverture
Bourrée
La Paix
La Réjouissance
Menuet I – II
Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Arr. Anthony Baines, Charles Mackerras
Simon Blatter, Trompete
Simon Blatter (*1995) erhielt seinen ersten Trompetenunterricht im Alter von neun Jahren bei Amadé Schnyder und später bei Tobias Salzgeber an der Allgemeinen Musikschule Oberwallis. Während dieser Zeit war er Mitglied der Nationalen Jugend Brass Band der Schweiz und der Brass Band Berner Oberland. Anschliessend wurde er Jungstudierender an der Zürcher Hochschule der Künste und erhielt fortan Unterricht bei Corrado Bossard.
Seit 2017 studiert er als Bachelor-Student an der Hochschule für Musik Basel in der Trompetenklasse von Prof. Klaus Schuhwerk. Weitere musikalische Impulse erhielt er unter anderem von Frits Damrow, Guillaume Jehl, Stefan Ruf, Huw Morgan, Immanuel Richter, Laura Vukobratovic, Kristian Steenstrup und Reinhold Friedrich.
Simon ist aktuell Trompeter der Sinfonietta de Lausanne, des Schweizer Jugendsinfonieorchesters (SJSO), sowie Solo Trompeter des Repräsentationsorchesters der Schweizer Armee (Swiss Army Central Band), des Sinfonischen Blasorchesters Bern (SIBO) und dem Aulos Blasorchester.
Weitere Orchestererfahrung konnte er an internationalen Orchesterprojekten bei der Deutsch-skandinavischen Jugendphilharmonie und der Jungen Norddeutschen Philharmonie sammeln, mit denen er in namhaften Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie in Hamburg konzertierte.
Im Sommer 2018 wurde Simon eingeladen, am renommierten Aspen Music Festival and School (Colorado/USA) teilzunehmen, wo er mit dessen Festival Orchestra unter der Leitung von Robert Spano (Atlanta Symphony Orchestra), Hugh Wolff (National Orchestra of Belgium), Ludovic Morlot (Seattle Symphony Orchestra), Nicholas McGegan, Kerem Hasan und George Manahan spielte. Während des Festivals studierte er bei Raymond Mase, Kevin Cobb und Louis Hanzlik, Professoren an der Juilliard School New York, sowie Tom Hooten (Solo Trompeter Los Angeles Philharmonic).
Samstag
22. September 2018
19.30 Uhr
Flyer
Sinfonisches Blasorchester Bern
Leitung: Rolf Schumacher
Erwachsene: 30.–
Jugendliche (bis 25): 15.–
Kinder (bis 16): Gratis
Reformierte Kirche Bethlehem, Eymattstrasse 2, 3027 Bethlehem (Tram Linie 8 bis Station Bethlehem Kirche).
Jubelhymnus
Paul Huber (1918 – 2001)
Der Schweizer Komponist Paul Huber widmete diese Komposition aus dem Jahre 1970 seinem „[…] Freunde Heinrich Menet zu seinem 25-Jahr-Jubiläum als Direktor des Harmonie-Musikvereins Verena Stäfa […].“
Catedrales
Bert Appermont (*1973)
Kathedralen sind beeindruckende Zeugnisse von Architektur und Geschichte und eine reiche Inspirationsquelle für Komponisten. Der belgische Komponist Bert Appermont verarbeitet in seinem gleichnamigen Werk akustische Echo-Effekte, die gregorianische Melodie „Salve Regina“ und Choralthemen für Orgel zu einem imposanten Klangbild.
Fanfares Liturgiques
1. Annonciation
2. Evangile
3. Apocalypse
4. Procession du Vendredi-Saint
Henri Tomasi (1901 – 1971)
Die vier Sätze der Fanfares Liturgiques des französischen Komponisten Henri Tomasi sind Auszüge aus seiner 1944 komponierten Oper „Don Juan de Mañara“, einer Wiedererzählung der Legende des Don Juan. Das Werk ist für drei Trompeten, vier Hörner, vier Posaunen, Tuba, Timpani und Perkussion komponiert, und wird wegen seiner musikalischen Tiefe und traditionellen sinfonischen Form auch als „Sinfonie für Blechbläser“ bezeichnet. Die Komposition feierte bereits Ende der 1940er-Jahre Premiere, noch vor der Erstaufführung der Oper. Die Avantgardisten der 1950er-Jahre kritisierten das Werk wegen seines ausgesprochen tonalen Charakters als neoklassizistisch.
Marsch aus Symphonische Metamorphose
Paul Hindemith (1895 – 1963)
Vierter Satz aus dem Orchesterstück „Symphonische Metamorphose von Themen Carl Maria von Webers“ vom deutschen Komponisten Paul Hindemith. Ab 1936 war die Aufführung der Werke Hindemiths in Deutschland verboten. Zusammen mit seiner Frau ging er 1938 zuerst in die Schweiz, 1940 in die USA ins Exil. Hindemith komponierte das Werk 1943 in Amerika.
Vetrate di Chiesa
1. La Fuga in Egitto
2. San Michele Arcangelo
3. Il Mattutino di Santa Chiara
4. San Gregorio Magno
Ottorino Respighi (1879 – 1936)
Arr. José Schyns
„Kirchenfenster“ vom italienischen Komponisten Ottorino Respighi ist eine Bearbeitung seiner 1919 komponierten „Three Piano Preludes on Gregorian Melodies“ für Orchester, ergänzt um einen vierten Satz. Diese Vier Sinfonischen Impressionen sind keine eigentliche Programmmusik. Die Titel und Themen der einzelnen Sätze wurden vom Komponisten zusammen mit Claudio Guastalla nach Fertigstellung des Werks hinzugefügt:
1. La Fuga in Egitto (Die Flucht nach Ägypten)
„ … in sternenklarer Nacht zog die kleine Karawane durch die Wüste und trug mit sich den Schatz der Welt.“ (frei nach Matthäus 2,14)
2. San Michele Arcangelo (Erzengel Michael)
„Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften, aber sie hielten nicht stand und sie verloren ihren Platz im Himmel.“ (Offenbarung 12,7-8)
3. Il Mattutino di Santa Chiara (Die Frühmette der Heiligen Klara)
„Aber Jesus Christus, ihr Bräutigam, wollte sie nicht tieftraurig zurücklassen, und liess sie auf wundersame Weise von Engeln in die Kirche des Heiligen Franziskus tragen, damit sie der ganzen Morgenmesse beiwohnen konnte.“ (Blümlein des Heiligen Franziskus, XXXV)
4. San Gregorio Magno (Sankt Gregor der Grosse)
„Ecce Pontifex Maximus! … Gesegnet sei der Herr … Singet eine Hymne an Gott. Halleluja!“ (Graduale Romanum, Comm. Sanct. 33)
Samstag
18. August 2018
19.00 Uhr
Flyer Meisterkurs
Schlusskonzert Meisterkurs Dirigieren der Hochschule der Künste Bern
Brass Band Berner Oberland
Leitung: Corsin Tuor
Solist: Thomas Rüedi, Euphonium
Sinfonisches Blasorchester Bern
Leitung: Rolf Schumacher
Solist: Thomas Rüedi, Euphonium
Mehrzweckhalle Lenk i. S.
Eintritt frei, Kollekte zugunsten der Stiftung Kulturförderung Lenk
Revolutionary March
Bedrich Smetana (1824 – 1884)
Whatsoever Things (1996)
Mark Camphouse (*1954)
Concerto for Euphonium
Oliver Waespi (*1971)
Lincolnshire Posy
1. Lisbon
2. Horkstow Grange
3. Rufford Park Poachers
4. The Brisk Young Sailor
5. Lord Melbourne
6. The Lost Lady Found
Percy Aldridge Grainger (1882 – 1961)
Thomas Rüedi, Euphonium
Thomas Rüedi wurde 1969 in Oberwil bei Büren, in der Nähe von Bern, geboren und begann im Alter von elf Jahren, Euphonium zu spielen. Seine Ausbildung als Berufsmusiker auf diesem Instrument erhielt er ab 1991 im Mutterland der Blechblasmusik, in England. An der Sheffield University studierte er unter anderem bei Phillip McCann und Peter Parkes. Daneben belegte er die Fächer Dirigieren, Arrangieren und Komposition, die seinen Werdegang ebenfalls entscheidend prägen sollten. In dieser Zeit wirkte Thomas Rüedi zudem in zahlreichen britischen Top-Brass Bands mit. Als wichtiger Meilenstein seiner Karriere darf 1999 die Auszeichnung mit dem Ersten Preis des Europäischen Solistenwettbewerbs für Blechbläser in München gelten.
Seine Auftritte als Solist führten Thomas Rüedi durch ganz Europa, Afrika, Asien und die USA, dabei arbeitete er mit zahlreichen wichtigen Sinfonieorchestern, Blasorchestern und Brass Bands zusammen. Auf der fortwährenden Suche nach neuen Klangideen gründete Thomas Rüedi mit dem bekannten Marimbaphon-Virtuosen Raphael Christen das Duo «Synthesis». Dabei gelingt den beiden Musikern eine unerhört schlüssige Verbindung der Solo-Instrumente Euphonium und Marimba zu einem neuen Ganzen. Die gemeinsame CD-Produktion «Synthesis» erlangte ebenso wie die Thomas Rüedis Solo-CD «Elégie» internationale Anerkennung.
Ein grosses Anliegen ist Thomas Rüedi die pädagogische Tätigkeit. So leitet er die Euphonium-Klassen der Hochschule der Künste Bern und der Hochschule Luzern und gibt als Gastdozent Meisterkurse an zahlreichen Musikhochschulen in Europa und Übersee. Schliesslich spielt er als Orchestermusiker regelmässig im Tonhalle Orchester Zürich und in anderen renommierten Sinfonieorchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayrischen Rundfunks oder dem Orchester der Oper Zürich.
Seine Fähigkeiten als Dirigent stellte er unter anderem mit der Brassband Bürgermusik Luzern (A-Band) unter Beweis, deren musikalischer Leiter er von 1995 bis 2002 war. Von 1997 bis 2006 dirigierte er zudem das Ensemble «Seeland Brass». Als Gastdirigent gewann er 2004 mit der Brass Band Berner Oberland den «Swiss Open» und den «European Open Wettbewerb» in Luzern.
Auch als Arrangeur und Komponist hat sich Thomas Rüedi einen Namen gemacht. Sein Oeuvre umfasst über fünfzig Werke für Blasmusik. Insbesondere seine zahlreichen Bearbeitungen aus dem Schweizer Volksliedgut haben einen festen Platz im Blasmusik-Repertoire.
Brass Band Berner Oberland
Die Brass Band Berner Oberland (BBO) ist ein ambitionierter und innovativer Musikverein, welcher im Berner Oberland und in der Stadt Thun verwurzelt ist. Die BBO wurde 1969 von Markus S. Bach gegründet und von ihm zu einer international anerkannten Brass Band aufgebaut. Sie ist seit langem eine der bekanntesten und erfolgreichsten Brass Bands der Schweiz. Durch unzählige Konzerte, Wettbewerbe, CD- und Schallplattenaufnahmen sowie Radio- und Fernsehauftritte hat sich die BBO einen Ruf als vielseitige Konzert- und Wettbewerbsband geschaffen.
Die Breite des Repertoires reicht von anspruchsvollen Originalwerken über Transkriptionen bekannter klassischer Werke bis zu Arrangements aus Jazz und Rock. Unsere Konzertprogramme bieten für jeden Geschmack etwas und wer zu Hause noch weiter geniessen will, kann aus mehr als einem Dutzend CD’s wählen.
Die Brass Band Berner Oberland trägt mit ihrer Höchstklass-Formation (BBO) und der Nachwuchs-Formation (BBOJunior) beträchtlich zur kulturellen Vielfalt im Kanton Bern bei. Die rund 60 Mitglieder der beiden Formationen sind zwischen 14 und 35 Jahre alt und gehören zur nationalen Spitze in ihrer jeweiligen Leistungsstufe. Beide Formationen nehmen regelmässig und erfolgreich an nationalen Wettbewerben teil.
Die Förderung des Nachwuchses ist ein zentrales Anliegen der BBO. Mit der Organisation und Durchführung der «BBO-Week», einer jährlich stattfindenden Lagerwoche, betreibt die BBO aktive Jugendförderung. Die Mitglieder der BBO tragen massgeblich zum erfolgreichen Gelingen des Jugendlagers bei als Dirigenten, Registerlehrer oder in der Administration.
Das traditionelle Matinée-Konzert am Pfingstmontag ist mittlerweile Schweiz weit bekannt. Die BBO und die BBOJ begeistern somit im KKThun jedes Jahr das zahlreiche Publikum mit anspruchsvollen und unterhaltsamen Programmen. Die alljährliche Konzertvielfalt wird seit 2012 mit einem Adventskonzert abgerundet, welches jeweils am zweiten oder dritten Advent in Bern stattfindet.
Sonntag
24. Juni 2018
10.30 Uhr
Flyer
Matineekonzert an der Hochschule der Künste Bern HKB
Sinfonisches Blasorchester Bern
Leitung: Rolf Schumacher
Grosser Konzertsaal HKB, Papiermühlestrasse 13d, 3014 Bern. Eintritt frei – Kollekte
Revolutionary March
Bedrich Smetana (1824 – 1884)
Whatsoever Things (1996)
Mark Camphouse (*1954)
Per la Flor del Lliri Blau
Joaquín Rodrigo (1901 – 1999)
Lincolnshire Posy
1. Lisbon
2. Horkstow Grange
3. Rufford Park Poachers
4. The Brisk Young Sailor
5. Lord Melbourne
6. The Lost Lady Found
Percy Aldridge Grainger (1882 – 1961)