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Sitten VS - Im Wallis sind am Freitag bei Bergunfällen ein 63-jähriger Wanderer und eine 49-jährige Alpinistin ums Leben gekommen. Beide Opfer sind deutsche Staatsangehörige.
Der erste Unfall passierte um 16.30 Uhr bei Rosswald, wie die Walliser Polizei am Samstag mitteilte. Eine Gruppe von Wanderern war in Richtung Stafel unterwegs und bemerkte nach rund 1,5 Kilometern, dass der Schlussmann fehlte.
Der 63-jährige Mann wurde kurz darauf von Dritten auf einer Forststrasse leblos aufgefunden. Der Wanderer war rund 60 Meter in die Tiefe gestürzt und verstarb noch vor Ort.
Rund eine Stunde später stürzte eine Alpinistin im Vallon d'Arpette oberhalb von Orsières ab. Die 49-jährige Frau gehörte zu einer Zweierseilschaft, die von der Cabane d'Orny Richtung Vallon d'Arpette aufgebrochen war.
Nachdem die beiden um 17.30 Uhr den Col des Ecandies überquert hatten, wollten sie sich anseilen. Dabei verlor die Frau das Gleichgewicht und stürzte rund 200 Meter in die Tiefe. Sie war sofort tot. Bei beiden Unfällen wurde eine Untersuchung eingeleitet.
SDA-ATS