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Die Dynastie der Haschimiten stellt seit 1921 die Königsfamilie von Jordanien. Von 1921 bis 1958 waren sie auch die Königsfamilie des Iraks. Der Legende nach stammen sie vom Propheten Mohammed ab, der im 6. und 7. Jahrhundert lebte und den Islam gründete.
Thronbesteigungen
Ab dem Jahr 1851 stellte die Familie den Scherif (Herrscher) der Stadt Mekka. Mekka gilt als die Geburtsstadt des Islamgründers Mohammed. Die Nachkommen Mohammeds herrschten seit dem 10. Jahrhundert über die Stadt. Mekka liegt im Hedschas im Westen des heutigen Saudi-Arabiens. Im Hedschas liegt auch Medina, die für Muslime ebenfalls als eine heilige Stadt gilt. Die Haschimiten herrschten wie gesagt ab 1851 über die Region. Allerdings stand ihr Land unter der Kontrolle des Osmanischen Reiches. Hussein ibn Ali (1854-1931), aus der Dynastie der Haschimiten, war ab 1908 Scherif von Mekka. Im Ersten Weltkrieg verbündete er sich mit den Briten gegen das Osmanische Reich. So wurde die Region unabhängig von den Osmanen.
1916 gründete Hussein ibn Ali das Königreich Hedschas und war fortan dessen König. Während des Ersten Weltkrieges stand er im Briefkontakt mit Henry McMahon. McMahon war ein wichtiger Diplomat der britischen Kolonialelite und Hochkommissar für Ägypten. Er war Freimaurer und gründete eine Freimaurerloge in Pakistan (Quelle: 1 und 2). Er nahm den afghanischen Herrscher Habibullah Khan in die Freimaurerei auf (Quelle). McMahon soll von den MacMahons von Oriel abstammen, ein irischer Clan, der früher über das irische Königreich Oriel/Airgíalla herrschte (Quelle).
1925 wurde das Königreich Hedschas von der saudischen Herrscherfamilie eingenommen und Hussein ibn Ali musste abdanken. Seither gehört der Hedschas zu Saudi-Arabien.
Die beiden Söhne von Hussein ibn Ali stiegen nach dem Ersten Weltkrieg zu Königen auf. Der Sohn Faisal wurde 1921 König des Iraks. Seine Familie besetzte den irakischen Thron bis 1958. Faisal war 1920 auch kurzzeitig König von Syrien. Die beiden Thronbesteigungen wurden von der britischen Kolonialelite unterstützt. 1932 wurde der Irak unabhängig vom britischen Königreich. Das Gebiet, das die Staaten Irak und Syrien ausmacht, hatte davor lange Zeit zum Osmanischen Reich gehört.
Faisals Bruder Abdullah gründete 1921 Jordanien und wurde zu dessen Herrscher. Seine Familie besetzt den jordanischen Thron bis heute. Seine Thronbesteigung wurde ebenfalls von der britischen Kolonialelite unterstützt. 1946 wurde Jordanien unabhängig vom britischen Königreich. Das Gebiet, das den Staat Jordanien ausmacht, hatte davor lange Zeit zum Osmanischen Reich gehört.
Freimaurerei
Die Freimaurerei wurde während der Kolonialisierung von Briten und Franzosen in die muslimischen Länder gebracht. Über die Freimaurerei in den muslimischen Ländern ist wenig bekannt und es gibt so gut wie keine Literatur darüber. Ein Freimaurer sagte in einem Interview im Jahr 2003, die Freimaurerei sei in der Türkei, in Syrien, im Libanon und in Israel sehr gut etabliert. In Jordanien, Algerien und Tunesien hätten sie ebenfalls einen guten Stand. Bis zur Islamischen Revolution 1979 hatten sie grossen Einfluss im Iran. (Quelle) Früher waren die Freimaurer vermutlich auch in Ägypten und Afghanistan sehr einflussreich, da die Könige der beiden Länder der Freimaurerei beitraten. Die Freimaurerei hat einen sehr schlechten Ruf in den muslimischen Ländern. Daher werden die meisten einflussreichen muslimischen Freimaurer sich nicht öffentlich als solche zu erkennen geben. Die jordanischen Könige haben sich auch nicht als Freimaurer geoutet, aber Freimaurer bestätigten ihre Mitgliedschaft im Freimaurerbund.
Nach Angaben der Linford Lodge of Research, einer freimaurergeführten Forschungsloge in Australien, waren folgende Familienmitglieder ebenfalls Freimaurer:
- Der dritte jordanische König Hussein I. (1935-1999). Er war Grossmeister der jordanischen Freimaurer. Im Freimaurer-Wiki steht auch, dass er Freimaurer war (Quelle). Freimaurer aus England bestätigten ebenfalls seine Mitgliedschaft (Quelle).
- Der vierte und derzeitige jordanische König Abdullah II. (*1962). Freimaurer aus England bestätigten ebenfalls seine Mitgliedschaft (Quelle: Seite 37).
- Prinz Hassan bin Talal (*1947). Er ist ein Bruder von Hussein I. und ein Onkel des derzeitigen Königs. Er war von 2000 bis 2006 Präsident des Club of Rome.
(Quelle)
Der irakische Prinz Abd ul-Ilah (1913-1958) aus der Haschimiten-Dynastie führte die Freimaurerei im Irak (Quelle).
Die jordanische Königsfamilie war oder ist noch immer mit der libanesischen Politikerfamilie Chamoun befreundet (Quelle). Camille Chamoun war Präsident des Libanons. Er war Freimaurer und erreichte den 33. Grad (der höchste Freimaurergrad). Chamouns Onkel Auguste Adib Pacha war Ministerpräsident des Libanons. Sie sind eine christliche Familie und Pacha war auf einer Jesuitenschule (der Libanon wird im Gegensatz zu anderen Ländern in der Region von einer multireligiösen Elite geführt). Die jordanischen Könige Abdullah I. und Hussein I. wurden von Honein Kattini/Hanin Qatini in die Freimaurerei aufgenommen. Kattini war der damalige Grossmeister der libanesischen Freimaurer. Er war ein hochrangiger Freimaurer und erreichte den 33. Grad. Er erhielt eine Ausbildung im Jesuitismus. Er war Ehrengrossmeister des Grossorients von Italien (die Grossloge von Italien). In den 1960er Jahren war Kattini die oberste Autorität des Memphis-Misraïm-Ritus* für den Libanon und die arabischen Länder. Er war auch Präsident des Memphis-Misraim-Ritus in den USA. Er war bei der Zeremonie dabei, bei der US-Präsident Nixon mit dem 33. Freimaurergrad geehrt wurde. Der jordanische König Hussein I. (1935-1999), der Grossmeister der jordanischen Freimaurer war, trat ebenfalls dem Memphis-Misraïm-Ritus* bei. König Hussein I. erreichte den 33. Grad im schottischen Ritus. Er traf Jan Onderdenwijngaard, ein hochrangiger niederländischer Freimaurer. Die hier genannten Angaben standen bis vor kurzem auf der Website einer libanesischen Freimaurerloge, aber inzwischen wurde die Website scheinbar gelöscht. Die Loge wird derzeit von einem hochrangigen Freimaurer der muslimischen Länder geführt. Er erreichte den 33. Grad im schottischen Ritus (herkömmliche Freimaurerei) und den 96. Grad im Memphis-Misraïm-Ritus sowie den 7. Grad im Œcuménique-Ritus (ein jüdisch-christlich-muslimischer Ritus, der sich darum bemüht, mehr Muslime in die Freimaurerei einzuführen). Viele der hier genannten Angaben sind aber immer noch auf einer Facebook-Seite zu finden.
* Der Memphis-Misraïm-Ritus wurde 1872 von Giuseppe Garibaldi gegründet. Garibaldi war ein führender italienischer Freimaurer und Revolutionär. Der Memphis-Misraïm-Ritus entstand durch den Zusammenschluss des Misraïm-Ritus mit dem Memphis-Ritus. Beides sind freimaurerische Riten, die sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts bildeten. Der Misraïm-Ritus wurde in Italien und der Memphis-Ritus in Frankreich gegründet. Beide Riten hatten ägyptische sowie templerische Elemente. Der Misraïm-Ritus war in 90 Initiationsgrade aufgeteilt, also viel mehr als bei der herkömmlichen Freimaurerei. Der Memphis-Ritus war in 95 Grade aufgeteilt und wurde von einem Obersten Rat aus neun Personen geführt. (Quelle) Durch den Zusammenschluss der beiden Riten entstand der Memphis-Misraim-Ritus. Giuseppe Garibaldi war der erste Gross-Hierophant (Grossmeister) des Memphis-Misraim-Ritus. Der englische Hochgrad-Freimaurer John Yarker, ein Bekannter von Giuseppe Garibaldi, war Mitgründer und der zweite Gross-Hierophant des Ritus. (Quelle) John Yarker war Mitglied des Obersten Rates des Martinistenordens in Frankreich, ein okkulter Rosenkreuzerorden. Yarker war Ehrenmitglied der „Societas Rosicruciana in Anglia“ (SRIA). (Quelle) Die SRIA ist der englische Zweig der Rosenkreuzer. 1888 gründeten drei SRIA-Mitglieder, die auch Freimaurer waren, den okkulten Geheimbund „Hermetic Order of the Golden Dawn“, der zur wohl wichtigsten Okkultisten-Bewegung im angloamerikanischen Raum wurde (Quelle). 1902 wurde die deutsche Grossloge des Memphis-Misraïm Ritus gegründet. Mitglieder dieser Loge, darunter Freimaurer und Rosenkreuzer, gründeten kurze Zeit darauf den Ordo Templi Orientis (OTO), der ebenfalls zu einer wichtigen Okkultisten-Bewegung wurde (Quelle).
Der Freimaurer König Hussein I. stand dem israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin nahe, der ebenfalls Freimaurer war. (Quelle)
König Hussein I. traf mehrfach den palästinensischen Führer Jassir Arafat (Fotos. 1, 2, 3). Der derzeitige König Abdullah II. traf ebenfalls Arafat (Quelle). Arafat war Freimaurer (Quelle: 1 und 2). Er gründete eine Terrororganisation, aus der sich die heutige palästinensische Partei Fatah entwickelte. Arafat erhielt 1994 den Friedensnobelpreis.
König Hussein I. traf mehrfach den syrischen Diktator Hafez al-Assad. Das Verhältnis zwischen Jordanien und Syrien ist aber schon lange angespannt. Hafez war der Vater des heutigen syrischen Diktators Baschar al-Assad. Hafez al-Assad war Freimaurer (Quelle).
Freimaurer engagieren sich für Abtreibungen, Verhütung und Familienplanung in muslimischen Ländern. (Quelle) Ich geh davon aus, dass es dabei nicht nur um Frauenrechte geht (die allermeisten Freimaurer sind Männer), sondern auch um Bevölkerungskontrolle. Viele muslimische Länder haben eine hohe Geburtenrate und ein hohes Bevölkerungswachstum. Die jordanische Regierung gründete den Higher Population Council und die dazu gehörende „Jordanian Association for Family Planning and Protection“. Die beiden Organisationen setzen sich für Bevölkerungsplanung in Jordanien ein. Die jordanische Prinzessin Basma bint Talal (*1951) engagiert sich bei den beiden Organisationen. Die Prinzessin beteiligte sich an der Einführung der ersten nationalen Bevölkerungsstrategie für Jordanien im Jahr 1996. Sie ist Botschafterin beim Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen. (Quelle)
Heutige Königsfamilie von Jordanien
Der derzeitige König Abdullah II. regiert wie seine Vorgänger autoritär. Der Staat ist der grösste Arbeitgeber des Landes und beschäftigt fast die Hälfte der Erwerbstätigen. Jordanien gilt als das stabilste Land in der Region. (Quelle)
Das Vermögen von König Abdullah II. wird auf 750 Millionen US-Dollar geschätzt (Quelle). Er ist auch Oberbefehlshaber der Jordanischen Armee (Quelle). Die Währung des Landes ist der Jordan-Dinar. Dieser ist derzeit die viertstärkste Währung der Welt.
Die Medien in Jordanien werden vom Staat gelenkt. Journalisten müssen Mitglied des staatlich kontrollierten Presseverbands sein und Medien benötigen eine Lizenz vom Staat. Es gibt Nachrichtensperren zu bestimmten Themen. Medienschaffende werden vom Geheimdienst überwacht. Seit 2013 haben die Behörden Hunderte Websites gesperrt. Ein äusserst weit gefasstes Anti-Terror-Gesetz dient oft als Grundlage, um Journalisten wegen angeblicher Gefährdung der nationalen Sicherheit vor Gericht zu bringen. Ein Gesetz gegen Internetkriminalität ermöglicht Haftstrafen für Veröffentlichungen in Online-Zeitungen oder sozialen Medien. (Quelle)
Mehrere Familienmitglieder arbeiteten für die Vereinten Nationen (UNO) und sind dort scheinbar sehr angesehen. Darunter auch Seid Al Hussein (*1964). Er war von 2014 bis 2018 Hoher Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte (Quelle). In Jordanien gibt es aber Menschenrechtsverletzungen. Kritik am König ist strafbar. (Quelle) Seid Al Hussein ist derzeit im Kuratorium der „Carnegie Endowment for International Peace“. Die US-amerikanische Denkfabrik gilt als eine der mächtigsten der Welt. Im Kuratorium der Denkfabrik sind derzeit auch Mitglieder der Milliardärsfamilien Oppenheimer, Tata, Birla und Pritzker (Stand: 4.8.2021).
Die jordanische Königsfamilie besitzt zwar nicht so einen grossen Reichtum und wirtschaftlichen Einfluss wie die anderen muslimischen Monarchen, aber sie sind vermutlich die best vernetzten muslimischen Herrscher. Sie trafen Mitglieder von fast allen oder sogar allen noch amtierenden Königsfamilien der Welt. Sie erhielten sehr viele Orden von Königsfamilien. Sie verliehen selbst viele Orden an europäische Hochadlige. Sie trafen und treffen viele Staatschefs.
Die derzeitige Königin Rania arbeitete für den Technologiekonzern Apple und für die Citibank, eine der grössten Banken der USA (Quelle). Sie ist eine Millionärin. Sie gilt als eine der grössten Philanthropinnen der muslimischen Welt. Sie wurde 2008 mit dem „David Rockefeller Bridging Leadership Award“ ausgezeichnet. Der US-amerikanische Milliardär David Rockefeller und seine Tochter Peggy überreichten ihr persönlich die Auszeichnung. (Quelle) Rania traf viele Staatschefs oder deren Frauen. Sie ist sehr gut vernetzt:
- Rania kennt Lynn de Rothschild, die in die Rothschild Familie geheiratet hatte (Foto). Rania und Lynn kennen auch Christine Lagarde (Foto). Lagarde ist derzeit Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB).
- Rania kennt den US-amerikanischen Milliardär George Soros (Fotos). Soros traf auch den jordanischen König (Quelle). Der König kennt auch den Sohn von Soros (Quelle).
- Das Königspaar kennt den US-amerikanischen Multimilliardär Bill Gates (Fotos: 1 und 2).
- Das Königspaar traf den US-amerikanischen Multimilliardär Jeff Bezos und besprach wirtschaftliche Themen mit ihm (Quelle).
- Das Königspaar kennt den US-amerikanischen Multimilliardär Michael Bloomberg (Fotos: 1 und 2).
- Rania kennt Prinzessin Gabriele zu Leiningen, die in den deutschen Hochadel heiratete. Gabrieles Stiefvater kam aus der deutschen Milliardärsfamilie Thyssen. Gabriele heiratete in zweiter Ehe Karim Aga Khan IV., das derzeitige geistliche Oberhaupt der Nizariten (die weltweit zweitgrösste schiitische Glaubensgemeinschaft). Die Aga Khan Familie soll wie die jordanische Königsfamilie vom Propheten Mohammed abstammen. Königin Rania und Gabriele kannten die Französin Liliane Bettencourt, die zu Lebzeiten als die reichste Frau der Welt galt. (Foto)
- Das Königspaar traf viele Königsfamilien.
Der derzeitige König Abdullah II. traf den marokkanischen König Mohammed VI.. Jordanien und Marokko haben ein gutes Verhältnis. Die marokkanische Königsfamilie soll wie die jordanische Königsfamilie vom Propheten Mohammed abstammen. König Abdullah II. bezeichnet zudem den marokkanischen König als seinen Bruder und Cousin (Quelle). Die jordanische Königin Rania ist mit Lalla Salma befreundet (Quelle). Sie ist die Frau des marokkanischen Königs.
Neben dem Königspaar trafen auch viele der noch lebenden Prinzen und Prinzessinnen aus dem jordanischem Königshaus Mitglieder der britischen Königsfamilie (Fotos: 1, 2, 3, 4). Mitglieder der jordanischen Königsfamilie hatten neben diplomatischen auch persönliche Kontakte zu den britischen Royals (Quelle: 1 und 2). Übrigens hat die britische Königsfamilie womöglich ebenfalls Blut des Propheten Mohammed in sich (Quelle). Der jordanische König Hussein I. heiratete in zweiter Ehe eine Engländerin.
Die jordanische Königsfamilie hat seit 1924 das Sorgerecht für die heiligen muslimischen Stätten in Jerusalem. Der derzeitige König Abdullah II. ist auch der Hüter der heiligen christlichen Stätten in Jerusalem. Die Königsfamilie traf übrigens alle Päpste der letzten 40 Jahre (Fotos findet man über Google). Die jordanische Königsfamilie ist die säkularste amtierende muslimische Herrscherfamilie.
König Abdullah II. traf den italienischen Prinzen Lorenzo Borghese (Quelle). Dieser kommt aus der päpstlichen Adelsfamilie Borghese und war Botschafter des Malteserordens in Jordanien. Der Malteserorden ist ein alter Vatikanorden, der seit 900 Jahren besteht und von den Kreuzfahrern in der heiligen Stadt Jerusalem gegründet wurde.
König Abdullah II. besuchte 2005 ein Treffen des Economic Club von New York (Quelle). Der Club lädt erlesene Gäste zum Essen ein, um über Wirtschaft und Politik zu diskutieren. Bemerkenswerte Besucher wären Rockefeller, Botín, Roosevelt, Agnelli, Bush, Jeff Bezos und Bill Gates.
Königin Rania ist im Kuratorium des Weltwirtschaftsforums (WEF). Zum Kuratorium gehören derzeit auch Klaus Schwab, der Schweizer Milliardär André Hoffmann, der indische Multimilliardär Mukesh Ambani, Laurance Fink (Gründer und Chef von BlackRock), Christine Lagarde (Präsidentin der Europäischen Zentralbank), Al Gore (ehemaliger Vizepräsident der USA sowie Schwiegervater von Andrew Schiff) und der US-amerikanische Milliardär David Rubenstein (Präsident des Alfalfa Club). (Stand: 13.1.2022) (Quelle)
Die ehemalige Königin Nūr (Noor) besuchte die Weston Familie, eine der reichsten Familien Kanadas. David Mayer de Rothschild war ebenfalls beim Treffen dabei. (Quelle) Exkönigin Noor ist derzeit Treuhänderin des Aspen Institut, eine der einflussreichsten Denkfabriken der USA. Der derzeitige Vorsitzende des Aspen Institute kommt aus der Milliardärsfamilie Crown. Miguel Bezos, der Vater des Multimilliardärs Jeff Bezos, ist Treuhänder des Aspen Institute. Zu den Treuhändern gehören Mitglieder der Milliardärsfamilien Lauder, Pritzker, Bass und Tisch. (Quelle) (Stand: 14.5.2022)
Prinz Hassan bin Talal (Freimaurer) war von 2000 bis 2006 Präsident des Club of Rome (Quelle). Der Club of Rome ist eine internationale Denkfabrik, die sich für Umweltschutz und Nachhaltigkeit einsetzt. Der Club setzt sich für Bevölkerungskontrolle ein und sieht die Überbevölkerung als eine grosse Bedrohung für die Menschheit und die Umwelt an (Quelle: 1, 2, 3). Prinz Hassan bin Talal war im Vorstand der International Crisis Group (Quelle). Die Denkfabrik besteht seit 1995 und konzentriert sich auf globale Krisen. Sie wird seit Anbeginn von George Soros gefördert (Quelle). Prinz Hassan gehört zur Trilateralen Kommission, eine der mächtigsten Denkfabriken der Welt. Dort war er ein Kollege des irischen Managers Peter Sutherland. (Quelle) Der verstorbene Peter Sutherland war einer der mächtigsten Akteure der britischen Elite. Er war Ehrenvorsitzender der Trilateralen Kommission und gehörte zum Lenkungsausschuss der Bilderbergtreffen. Prinz Hassan wurde von Alain Elkann interviewt (Quelle). Elkann heiratete in die italienische Milliardärsfamilie Agnelli. Prinz Hassan und die US-Politikerin Madeleine Albright sind derzeit Ehrenvorsitzende des „World Refugee & Migration Council“.
Viele Familienmitglieder studierten an britischen und US-amerikanischen Universitäten. Mehr als zehn Familienmitglieder waren an der Royal Military Academy Sandhurst in Grossbritannien. Sie ist die wohl elitärste Militärakademie der Welt. Neben vielen britischen Adligen waren fast alle noch amtierenden Königsfamilien der Welt an der Akademie vertreten. Hier eine nicht vollständige Liste der bemerkenswerten Absolventen. Vermutlich erlernen sie dort Kenntnisse über Kriegsführung sowie Verwaltung und Kontrolle von Militär und Geheimdiensten.
Sharif Ali bin al-Hussein (*1956) gehört zum Familienzweig, der früher über den Irak herrschte. Nachdem 2003 der irakische Diktator Saddam Hussein gestürzt wurde, gründete er eine monarchistische Partei. Sie setzt sich dafür ein, dass Sharif den irakischen Thron besteigen soll.
Bemerkenswerte Heiraten
Die Frau des ersten jordanischen Königs war eine Zwillingsschwester von Huzaima bint Nasser. Diese heiratete den ersten irakischen König Faisal I., der wie bereits erwähnt ein Bruder des ersten jordanischen Königs war.
Der letzte irakische König war Faisal II. (1935-1958). Erst wollte er eine Prinzessin aus der iranischen Herrscherfamilie Pahlavi heiraten, aber sie lehnte den Heiratsantrag ab. Dann verlobte er sich mit einer Prinzessin aus der ägyptischen Herrscherfamilie (Muhammad Ali Dynastie). Die Herrscherdynastie brachte ebenfalls mehrere Freimaurer hervor. Faisals Verlobte kam mütterlicherseits aus der osmanischen Herrscherfamilie, die mindestens einen Freimaurer hervorbrachte (der osmanische Herrscher Murad V.). Da Faisal 1958 bei einem Putsch ermordet wurde, fand die Heirat niemals statt.
Bemerkenswerte Heiraten der jordanischen Königsfamilie
Der Freimaurer Prinz Hassan bin Talal (*1947) heiratete Sarvath Ikramullah. Sie gilt als eine Freundin der britischen Queen. Ihr Vater Mohammed Ikramullah war an der Gründung Pakistans beteiligt und wurde der erste Aussenminister des Landes. Sein Bruder Mohammad Hidayatullah war Präsident und oberster Richter von Indien. Prinzessin Sarvath kommt auch mütterlicherseits aus einer einflussreichen Familie. Ihr Onkel mütterlicherseits war der pakistanische Premierminister Huseyn Shaheed Suhrawardy. Die Suhrawardy Familie stammt der Legende nach vom Propheten Mohammed ab, wie die jordanische Königsfamilie. Zu den Vorfahren der Suhrawardys soll Shahab Suhrawardi gehören, ein persischer Philosoph aus dem 12. Jahrhundert.
Prinz Muhammad bin Talal (1940-2021) heiratete in erster Ehe Firyal Irshaid. Sie hatte ein romantisches Verhältnis mit dem griechischen Unternehmer Stavros Niarchos, der einer der reichsten Männer der Welt war (Quelle). Sie war eine gute und langjährige Bekannte des US-amerikanischen Investors Lionel Pincus (Quelle). Dieser gründete zusammen mit Eric M. Warburg das Finanzunternehmen „Warburg Pincus“, eines der grössten Private-Equity-Unternehmen der Welt. Firyal Irshaid besuchte ein Treffen der Royal Oak Foundation, bei dem der britische Baron Jacob Rothschild geehrt wurde, der auch anwesend war. Firyal Irshaid sagte beim Treffen, sie sei nur wegen Jacob gekommen. Daher werden sie vermutlich gute Bekannte sein. Beim Treffen waren auch folgende Personen anwesend:
- Der US-amerikanische Milliardär Henry Kravis. Er ist Gründer und Vorsitzender von KKR, eine grosse Beteiligungsgesellschaft. Er besuchte in den letzten Jahren immer das Bilderberg-Treffen.
- Die Kanadierin Marie-Josée Kravis. Sie ist die Frau von Henry Kravis. Sie ist die derzeitige Vorsitzende des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Treffen und leitet somit das Elitentreffen.
- Lady Henrietta Spencer-Churchill. Sie ist die Tochter eines britischen Herzogs. Ihre Familie war mit dem früheren britischen Premierminister und Freimaurer Winston Churchill verwandt.
- Der kanadische Milliardär Galen Weston.
- Der US-amerikanische Milliardär Sid Bass.
(Quelle)
Firyal Irshaid war auf einer Feier in London, die von Scheich Hamad bin Abdullah Al Thani veranstaltet wurde. Der Scheich kommt aus der katarischen Herrscherfamilie. Zu den Gästen der Feier gehörten:
- Der britische Prinz Charles.
- Mitglieder der Familien Rothschild und Spencer-Churchill.
- Drei britische Grafen (darunter der Clan-Chef des schottischen Ogilvy Clans).
- Der indische Milliardär Lakshmi Mittal.
- Die deutsche Gräfin Maya von Schönburg.
(Quelle)
Firyal Irshaid war auf einer Party, bei der folgende Personen anwesend waren:
- Mitglieder der französischen Bankiersfamilie David-Weill.
- Ezra Zilkha aus der irakisch-britischen Bankiersfamilie Zilkha.
- Die US-amerikanische Milliardärin Anne Cox Chambers.
- Blaine Trump. Sie war die Ehefrau von Robert Trump (Bruder von Donald Trump).
- Evelyn Lauder. Sie ist die Ehefrau des US-amerikanischen Milliardärs Leonard Lauder. Ihr Schwager Ronald Lauder ist derzeit Präsident des Jüdischen Weltkongresses.
- Alexandra von Fürstenberg. Sie heiratete Alexander von Fürstenberg, der in den USA lebt. Er kommt aus der deutschen Uradelsfamilie Fürstenberg und seine Grossmutter väterlicherseits kam aus der Agnelli Familie, die wohl mächtigste Familie der italienischen Wirtschaftselite. Alexandras Vater ist der britische Milliardär Robert Warren Miller. Alexandras Schwestern heirateten in die griechische Königsfamilie und die britisch-amerikanische Milliardärsfamilie Getty.
- Alannah Weston aus der kanadischen Milliardärsfamilie Weston.
- Die US-Amerikanerin Nan Kempner. Zum Verwandtenkreis der Kempner Familie gehörten die Familien Guggenheim und Lehman.
- Annette de la Renta. Sie ist die Tochter des deutsch-niederländischen Bankiers Fritz Mannheimer.
(Quelle)
Firyal Irshaid war auf einer Hochzeit in London, bei der die griechische Unternehmerfamilie Livanos in die griechische Unternehmerfamilie Vardinogiannis heiratete. Unter den Gästen der Hochzeit und des darauffolgenden Dinners waren Mitglieder der Familien Rothschild, Hannover, Aga Khan, Safra, Hearst, Hambro, Russell, Niarchos, Flick, Radziwiłł, Fürstenberg, Spencer-Churchill, Brandolini d’Adda und Zilkha sowie Mitglieder der Königsfamilien von Griechenland und Serbien. (Quelle)
Prinz Muhammad bin Talal heiratete in zweiter Ehe die Tochter des jordanischen Ministerpräsidenten Hazza‘ Majali.
Prinzessin Maqbula (1921-2001) heiratete den jordanischen Ministerpräsidenten Hussein ibn Nasser.
Prinzessin Sumaya bint Hassan (*1971) heiratete den jordanischen Aussenminister Nasir Dschuda.
Prinzessin Rahma bint Hassan (*1969) heiratete den jordanischen Politiker Alaa Batayneh, der mehrere Ministerposten besetzte.
Die Frau von König Talal (1909-1972) war mit Kamil Pascha (1833-1913) verwandt, der ein hochrangiger Staatsmann im Osmanischen Reich war.
Ra’ad bin Zeid (*1936) heiratete eine Schwedin. Auf Wikipedia und ähnlichen Seiten steht, dass sie eine Nachfahrin der schwedischen Wasa-Dynastie ist, die im 16. und 17. Jahrhundert die Königsfamilie von Schweden und Polen war. Dafür fand ich aber keine Quellen.
Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.