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Neue Konzertprogramme von Basler Orchestern und Ensembles gefördert
Die Basler Orchester können für ihre Konzertprogramme Fördergelder beantragen. Für die Saison 2023 bis 2027 hat der Regierungsrat von Basel-Stadt vier renommierten Orchestern und Ensembles und einem Neuling eine Programmförderung zugesprochen. Gefördert werden die Basel Sinfonietta, das Kammerorchester Basel, das La Cetra Barockorchester, das Ensemble Phoenix Basel und erstmals das KlangLab Ensemble. Die Camerata Variabile erhält einmalig einen Beitrag für die Saison 2023 bis 2024. Gesamthaft wurden Beiträge von 10'047'024 Franken gesprochen.
Der Regierungsrat von Basel-Stadt vergibt bereits zum dritten Mal Beiträge aus der Programmförderung Orchester. Er folgte den Empfehlungen einer beratenden Fachjury. Diese empfahl die Förderung von fünf Orchestern und Ensembles, die mit ihrem vielfältigen Musikschaffen und einer ausgereiften Programmplanung zu einem breiten Konzertangebot in Basel beitragen. Die Basel Sinfonietta, das Kammerorchester Basel, das La Cetra Barockorchester, das Ensemble Phoenix und neu das KlangLab Ensemble erhalten vom 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2027 Beiträge an die künstlerischen und administrativen Kosten, die es ihnen ermöglichen, jeweils sechs Projekte zugunsten eines Basler Publikums umzusetzen und die Tarifempfehlung des Schweizerischen Musikerverbands einzuhalten. Damit werden erstmals Beiträge für eine vierjährige Periode vergeben, wodurch sich die Planungssicherheit für die Orchester und Ensembles erhöht. Um eine Programmförderung beworben hatten sich insgesamt acht Instrumentalensembles und Orchester.
Die geförderten Klangkörper überzeugen durch ihre hervorragende künstlerische Qualität und ihre Fähigkeit, die Konzertreihen in Basel professionell umzusetzen. Im Einzelnen wurden folgende Beiträge vergeben:
- Basel Sinfonietta: 4’044‘600 Franken
- Kammerorchester Basel: 2’913’996 Franken
- La Cetra Barockorchester: 1’581‘412 Franken
- Ensemble Phoenix Basel: 1’066’616 Franken
- Klang Lab Ensemble: 379’920 Franken
Die Camerata Variabile, die seit 2016 aus der Programmförderung Orchester gefördert wurde, erhält letztmalig einen Beitrag zur Übergangsfinanzierung von 60'480 Franken für die Saison 2023 bis 2024. Sie erfüllte die Vorgaben der Ausschreibung nicht mehr vollumfänglich.
Erstmals werden auf Grundlage der 2022 in Kraft getretenen Verordnung über die Programm- und Strukturförderung Orchester bei zwei Klangkörpern besondere Leistungen über die übliche Programmplanung hinaus gewürdigt. Im Förderbeitrag der Basel Sinfonietta sind Mittel von jährlich 60'000 Franken enthalten, mit denen Massnahmen wie abendliche Kinderbetreuung, Nachwuchsförderung und Kinderkonzerte anteilig unterstützt werden. Die Bemühungen des Kammerorchesters Basel, Musik einfach zu vermitteln und bestimmte Angebote niederschwellig zu konzipieren, wurden von der Jury ebenfalls als aussergewöhnlich eingestuft und mit 40'000 Franken pro Jahr im Förderbeitrag abgebildet.
Unabhängige Jury
Die fünf unabhängigen Jurorinnen und Juroren stammen aus verschiedenen Bereichen des Konzertwesens: Beat Fehlmann, Intendant Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Ludwigshafen; Norbert Graf, Musikjournalist und Musikproduzent bei SRF 2 Kultur, Schüpfen; Rico Gubler, Fachbereichsleiter Musik an der Hochschule der Künste Bern; Lisa Nolte, Künstlerische Leitung Festival und Online-Forum SONIC MATTER, Zürich; Lena-Lisa Wüstendörfer, Dirigentin, Zürich. Beisitz ohne Stimmrecht hatten: Dominika Hens, Beauftragte für Kulturprojekte Basel-Stadt, und Dr. Katrin Grögel, Leiterin Abteilung Kultur Basel-Stadt.