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(Kt. Wallis,
Bez. Visp).
3500-2600 m. Weiter Gletscherzirkus, Hauptnährgebiet des Zmuttgletschers;
von einem prachtvollen Kranz von Hochgipfeln umrahmt: Matterhorn (4482 m), Tête du Lion (3723 m), Dent d'Hérens (4180 m),
Tête de Valpelline (3813 m) und Stockje (3097 m).
Uebergang über den Col de Tournanche nach Breuil im Val Tournanche, sowie
über das Tiefenmattenjoch und den Col de Valpelline nach Prarayé in der Valpelline.
Den besten Standort
für die Betrachtung des wundervollen Gletscher- und Felsenzirkus bietet das Stockje.
(Kt. Uri
und Wallis).
Etwa 3300 m. Passübergang zwischen dem Galenstock und dem Tiefenstock in der Dammastock-Thierbergkette.
Verbindet Realp und die Furkastrasse mit dem Rhonegletscher (6½ Stunden) und der Grimsel und bildet einen nicht sehr schwierigen
Gletscherpass.
(Kt. Uri
und Wallis).
3513 m. Gipfel in der Dammastock-Thierbergkette, zwischen Rhonestock und Galenstock, sowie nw. über
dem Tiefengletscher und an der Stelle, wo die den Dammafirn vom Tiefengletscher trennende Kette Gletschhorn-Spitzberge nach SO.
abzweigt. Bequemster Aufstieg vom Hotel Belvédère über Rhonegletscher und Tiefensattel in 5½ Stunden.
Erste Ersteigung 1882 durch Ingenieur-Topograph Max Rosenmund († 1908 als Prof. am eidg. Polytechnikum) mit zwei Messgehilfen.
435 m. Gemeindeabteilung und Weiler am S.-Ufer des Walensees, an der Strasse Mühlehorn-Murg
und 1,2 km ö. der Station Mühlehorn der Linie Weesen-Sargans. 18 Häuser, 75 reform. Ew. Kirchgemeinde Mühlehorn.
Obst-
und Wiesenbau, Viehzucht.
Bierbrauerei und Säge.
Die Häuser stehen auf dem Schuttkegel des Röthibaches, der früher
oft über seine Ufer getreten ist, bis man ihn 18981901 soweit als nötig verbaut hat.
(Kt. Graubünden,
Bez. Albula).
2270-1077 m. Rechtsseitiges Nebenthälchen des Davoser Landwassers; nimmt seinen
Ursprung südl. des in der Strelakette (Plessurgruppe) anfragenden Sandhubel, verläuft in der Richtung nach SSO. und S. und
mündet unterm Leidboden 2,2 km hinter Schmitten zum Landwasser aus. Das Schmittnertobel im W. und das Brückentobel hinter
Wiesen im O. ziehen mit dem Tieftobel im Ganzen parallel. Länge der Bachfurche 4 km, Gefälle etwa
30%. Die Landwasserstrasse übersetzt das vorn stark durchschluchtete Tobel auf einer Brücke.
Das Tieftobel ist bis über die Mitte hinauf bewaldet; zu seinen Seiten dehnen sich dort die freundlichen Weiden der Wiesener-
und Schmitteneralp (1875 m), in welche mehrere Wege hinaufführen. Der obere Teil enthält Alpweiden. Auf
der rechten Seite des Tieftobels finden sich über der Landstrasse Versuchsbauten zur Ausbeutung von silberhaltigem Bleiglanz.
In die Schmitteneralp wurde noch in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts mit grossen Kosten ein Weg erstellt für die Förderung
der in der Wieseneralp und am Bleiberg westl. des Tiaun gewonnenen Erze (Bleiglanz und Zinkblende). Die
Erze finden sich zum einem Teil im alpinen Muschelkalk, zum andern in der obern Rauhwacke und im Arlbergdolomit vor. Ihre
Ausbeutung schloss sich dem Bergwerksbetrieb am Silberberg auf der andern Seite des Landwasserthales an. Das Tieftobel ist
von unten an bis über die Hälfte in Arlbergdolomit, obere Rauhwacke und Hauptdolomit eingeschnitten;
der oberste Thalteil verläuft in alpinem Muschelkalk, z. T. auch in Verrucano.
(Torrentde) (Kt. Wallis,
Bez. Monthey).
2500-890 m. Rechtsseitiger Zufluss der Vièze; entspringt in der Chaux d'Anthémoz zwei kleinen
Seelein, die am Fuss der Felswände der Haute Cime (Dents du Midi) liegen, durchrauscht eilenden Laufes die Thälchen von Seleyre
und Le Bornay, geht unter der Brücke von Tiers durch und mündet unterhalb des Dorfes Champéry.
Trennt
die Gemeinden Val d'Illiez und Champéry von einander.