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MotoGP-Überflieger und Weltmeister Marc Marquez bot in seinem 100. WM-Rennen eine besondere Show. Nach einem völlig verpatzten Start rollte der 21-jährige spanische Honda-Fahrer das Feld von hinten auf, ging bei Rennhälte in Führung, feierte seinen bereits 36. Sieg und liegt in der« WM mit dem Punktemaximum von 125 Zählern schon fast uneinholbar mit 42 Punkten Vorsprung auf Teamkollege Dani Pedrosa (5.) in Führung.»
Hinter Marquez feierte Yamaha-Fahrer Valentino Rossi im 298. WM-Rennen seinen 185. Podestplatz. Der neunfache Weltmeister verlor als Zweiter 1,486 Sekunden und verwies Honda-Pilot Alvaro Bautista (Sp) um 1,6 Sekunden auf Rang 3.
In der Moto3 baute Jack Miller mit seinem dritten Saisonsieg die WM-Führung deutlich aus, da der erste Verfolger Romano Fenati (It, KTM) ausschied. Am Ende kämpften nicht weniger als acht Piloten um den Sieg. Hinter dem australischen KTM-Piloten belegten Alex Rins (Sp, Honda) und Isaac Viñales (Sp, KTM) die Ehrenplätze. (si/syl)
Im Osten Deutschlands, in der ehemaligen DDR zieht ein Drama herauf. Wird der GP von Deutschland in diesen Tagen zum letzten Mal auf dem Sachsenring herausgefahren?
In diesen sanften Hügeln Sachsens ist die Zeit stehen geblieben. Im Lande von «Indianer-Gotthelf» Karl May (er hat Winnetou erfunden) wähnt sich der Fremde fast so wie einst zu Zeiten des realen Sozialismus von Walter Ulbricht. Das Leben ist bei weitem nicht so hektisch wie im Westen. Die Menschen sind bescheiden, freundlich und hilfsbereit, die Dörfer mit den alten Häusern verschlafen und putzig – fast wie eine «Disney-Version» der untergegangenen DDR.
Denn hier, rund 80 Kilometer ausserhalb …