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Für eine rasche Abkehr von Plastik.
Plastik ist eine Umweltsünde.
Plastik ist gesundheitsschädlich.
Es gibt verschiedenste Plastiksorten, die auf unterschiedliche Weise gesundheitsgefährdend sind. Problematisch sind insbesondere beigemischte Zusatzstoffe wie etwa Weichmacher, die das Produkt und biegsam machen. Sie können die Fruchtbarkeit reduzieren, ausserdem Brustkrebs oder Entwicklungsstörungen auslösen.
Plastikabfälle landen im Ozean.
Plastikmüll in den Weltmeeren ist ein grosses globales Problem. Auch die Schweizer Bevölkerung hat daran ihren Anteil: Ein Teil des Plastikmülls in den Ozeanen stammt aus der Fischereiindustrie – und auch Schweizerinnen und Schweizer konsumieren gerne Meerestiere. Ausserdem trägt auch die Schweizer Wirtschaft durch den Export von Plastikprodukten zur Verschmutzung der Meere bei.
Plastik gefährdet Wild- und Nutztiere.
Littering wie auch die illegale Entsorgung von Siedlungsabfällen und somit von grossen Mengen an Plastik stellen ein grosses Problem für Wild- und Nutztiere dar. Tiere verheddern sich im Plastik oder nehmen Kunststoffabfälle beim Fressen auf.
Plastik kann substituiert werden.
Plastik wird aus Erdöl hergestellt, einem endlichen Rohstoff. Auf eine Vielzahl an Plastikprodukten kann schon heute verzichtet werden, etwa wenn es um Takeaway-Verpackungen oder Einmalbesteck geht. In Fällen, in denen dies nicht möglich ist, bieten sich ersatzweise auch Materialien aus nachwachsenden, gut abbaubaren Rohstoffen oder Biokunststoffen an.