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Die Reallöhne sind im vergangenen Jahr trotz der stärksten Zunahme der Nominallöhne seit sechs Jahren leicht gesunken. Schuld daran ist die hohe Inflation, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte.Dieser Inhalt wurde am 27. April 2009 - 11:27 publiziert
2008 entwickelten sich die Real- und Nominallöhne sehr unterschiedlich. Bei den Reallöhnen zeigte sich die Situation eher düster. Sie gaben um 0,4% nach, da die Nominallohnerhöhung von 2,0% von der hohen Inflation (2,4%) zunichte gemacht wurde.
Zwischen 2004 und 2008 wuchsen die Reallöhne jedes Jahr durchschnittlich um 0,1%. Im sekundären Sektor stagnierten sie im Jahresmittel. Im tertiären Sektor wuchsen die Reallöhne im Schnitt um 0,2%.
Eine deutlich bessere Situation gab es bei den Nominallöhnen: 2008 nahmen sie gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 2% zu. Damit setzte sich der Trend stetiger Nominallohnanstiege fort, wie das Bundesamt schreibt.
Im Jahr 2008 wurde die höchste Steigerung seit 2002 gemessen. Die Löhne profitierten vom kräftigen Wirtschaftswachstum. Spitzenwerte bei den Lohnerhöhungen verbuchten die Finanzgesellschaften und die exportorientierten Branchen.
swissinfo und Agenturen
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