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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2021.00432 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Leicht Urteil vom 14. Dezember 2021 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Holger Hügel Schmid Herrmann Rechtsanwälte Lange Gasse 90, 4052 Basel gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1985 geborene X.___ hat am 21. April 2011 die Approbation als Tierärztin erlangt (Urk. 9/1/6) und am 20. Juli 2013 wurde ihr der Doktorgrad der Tierärztlichen Fakultät der Uni versität Y.___ verli e h en (Urk. 9/1/5). Seit dem 1. Januar 2017 war sie bei der Klinik für Kleintiermedizin der Universität Z.___ als Assistenzärztin in Weiterbildung in einem Vollzeitpensum angestellt (Urk. 9/1/11). Das befristete Arbeitsverhältnis wurde jeweils um sechs Monate verlängert, zuletzt bis 30. Juni 2018 (Urk. 9/1/11-13 und Urk. 9/1/ 1-2). Am 19. April 2017 erlitt die Versicherte einen Katzenbis s am rechten Handballen (Urk. 9/10/116). Infolge eines progredienten W eichteilinfekts erfolgte am 23. April 2017 eine chirurgische Exploration un d Revision der Bisswunden (Urk. 9/10/111 f.). Im weiteren Verlauf persistierten Schmerzen im Bereich der rechten Hand und es wurde die D iagnose eine s komplexen regionalen Schmerz syndroms ( CRPS ) Typ I Hand rechts gestellt (Urk. 9/ 10/88 ). Die Unfallversiche rung der Versicherten, die AXA Versicherung AG (nachfolgend: AXA), kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Die Versicherte wurde im Auf trag der AXA rheumatologisch begutachtet (Gutachten der A.___ AG vom 7. September 2018, Urk. 9/25/ 93 ff.). Mit Vorbescheid vom 11. Oktober 2018 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Ablehnung ihres Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 9/27). Dagegen erhob sie mit Eingabe vom 2 4. O ktober 2018 und ergänzender Begründung vom 29. November 2018 Einwände ( Urk. 9/29 und Urk. 9/36). Daraufhin teilte die IV-Stelle der Versicherten am 10. Januar 2019 mit, dass aufgrund des Gesundheitszustandes zurzeit keine Eingliederungs mass nahmen möglich seien (Urk. 9/43). Die AXA stellte die Taggeldleistungen mit Verfügung vom 2. November 2018 per 1. Februar 2019 ein (Urk. 9/33). Die dage gen erhobene Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 15. Juli 2019 ab (Urk. 9/64/22 ff.). Mit Vorbescheid vom 18. November 2020 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Verneinung eines Anspruchs auf Umschulung in Aussicht (Urk. 9/79). Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 23. Dezember 2020 und ergänzender Begründung vom 7. Februar 2021 Einwände (Urk. 9/81 und Urk. 9/85). Mit Verfügung vom 26. Mai 2021 verneinte die IV-Stelle schliesslich einen Anspruch der Versicherten auf Umschulung (Urk. 9/89 = Urk. 2 ). 2. Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 30. Juni 2021 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwerde geg nerin sei zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG zuzu spre chen, namentlich eine Umschulung zu gewähren (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwer de ant wort vom 3. November 2021 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 8), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. Novem b er 2021 mitgeteilt wurde (Urk. 10). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzu gehen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 1.3 1.3.1 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit: a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. 1.3.2 Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wie dereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Als Umschu lung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ) Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vor gängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Ver bes serung der Erwerbsfähigkeit benötigen. 1.3.3 Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen ver sicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der «annähernden Gleichwertigkeit» nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2). Schliesslich setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen auf u.a. AHI 1997 S. 80 E. 1b; ZAK 1984 S. 91 oben, 1966 S. 439 E. 3). Für die Beurteilung der Gleichwertigkeit im Sinne der erwähnten Rechtsprechung ist in erster Linie auf die miteinander zu vergleichenden Erwerbsmöglichkeiten im ursprünglichen und im neuen Beruf oder in einer der versicherten Person zumutbaren Tätigkeit abzustellen. Zwar geht es nicht an, den Anspruch auf Um schulungsmassnahmen – gleichsam im Sinne einer Momentaufnahme – aus schliess lich vom Ergebnis eines auf den aktuellen Zeitpunkt begrenzten Einkom mensvergleichs, ohne Rücksicht auf den qualitativen Ausbildungsstand einerseits und die damit zusammenhängende künftige Entwicklung der erwerblichen Mög lich keiten anderseits, abhängen zu lassen. Vielmehr ist im Rahmen der vorzu nehmenden Prognose (BGE 110 V 99 E. 2) unter Berücksichtigung der gesamten Umstände nicht nur der Gesichtspunkt der Verdienstmöglichkeit, sondern der für die künftige Einkommensentwicklung ebenfalls bedeutsame qualitative Stellen wert der beid en zu vergleichenden Berufe mit zuberücksichtigen. Die annähernde Gleichwertigkeit der Erwerbsmöglichkeit in der alten und neuen Tätigkeit dürfte auf weite Sicht nur dann zu verwirklichen sein, wenn auch die beiden Ausbil dungen einen einigermassen vergleichbaren Wert aufweisen (BGE 124 V 108 E. 3b; AHI 1997 S. 86 E. 2b; Urteile des Bundesgerichts I 826/05 vom 28. Februar 2006 E. 4.1 in fine und I 783/03 vom 18. August 2004 E. 5.2 mit Hinweisen; Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leis tungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 186). 1.3.4 Der Eintritt gesundheitlich bedingter Umschulungsbedürftigkeit ist, entsprechend dem System des leistungsspezifischen Invaliditätseintritts (Art. 4 Abs. 2 IVG), ein besonderer Versicherungsfall. Ob die Voraussetzungen hierfür gegeben sind, das heisst eine Invalidität im Sinne des Art. 17 IVG vorliegt, bestimmt sich nach den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der Verfügung (Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2 mit Hin weisen). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, laut RAD-Stel lung nahme bestehe seit dem 1. Juli 2019 eine 100%- ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Es sei keine direkte Behandlung von Tieren mehr möglich. Zumutbar seien administrative Tätigkeiten, Lehrtätigkeiten, Tätigkeiten als Tier ärztin in der Verwaltung oder im Aussendienst. Eine Umschulung sei somit nicht notwendig. Zudem bestehe keine Erwerbseinbusse von ca. 20 %. Die Beschwerde führerin erziele seit dem 1. März 2020 in einer unbefristeten Anstellung als Ver waltungsassistentin und Adjunktin an der Universität Z.___ ein Invalidenein kommen von Fr. 83'345.6 0. Für das Valideneinkommen werde von einem hypo thetischen Berufsaufstieg ausgegangen und auf den Tabellenlohn gemäss Lohn strukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik abgestützt. Gemäss LSE T17 2018, Ziffer 22, Akademische und verwandte Gesundheitsberufe, Lebensalter Total, betrage das monatliche Einkommen für Frauen F r. 7'817.--. Unter Berücksich tigung der Nominallohnentwicklung ergebe dies für das Jahr 2020 ein Jahresein kommen von F r. 99'517.--. Dies führe zu einer Erwerbseinbusse von F r. 16'171.40 bzw. 16.25 %. Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens korrigierte die Beschwerde gegnerin den Einkomm en svergleich dahingehend, dass das Einkommen gemäss Tabelle T17 Schweiz 2018 Ziffer 22, Frauen, Fr. 7'498.-- betrage, was unter Be rücksichtigung der Nominallohnentwicklung für das Jahr 2020 ein J ahresein kommen von Fr. 95'456.-- ergebe. Dies führe zu einer Erwerbseinbusse von Fr. 12'110.-- bzw. 13 %. Damit liege keine Erwerbseinbusse von ca. 20 % vor, weshalb kein Anspruch auf eine Umschulung bestehe (Urk. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, dass das Postulat, dass ihr eine Tätigkeit als nicht Tiere behandelnde Tierärztin möglich und mithin die verbliebene Resterwerbsfähigkeit als Tierärztin verwertbar sein soll, unrealistisch und lebensfremd sei, da kein hinreichendes Bündel an Ange boten derartiger zumutbarer Arbeitsstellen bestehe. Infolge des wohl massiven Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage solcher Stellen auf dem realen Arbeitsmarkt in der Schweiz könne nicht von einer möglichen sowie sozialpraktisch realistischerweise bestehenden Verwertbarkeit der behaupteten Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ausgegangen werden. Betreffend Valideneinkommen gestützt auf die Lohnstrukturerhebung (LSE) 2018, T17 (monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Berufsgruppen, Lebensalter und Ge schlecht), Ziffer 22 (akademische und verwandte Gesundheitsberufe) sei die Be schwerdeführerin als heute 36-Jährige mindestens in der Lebensaltersstufe 30-49 Jahre einzuklassieren, so dass sich ein Tabellenwert von Fr. 7'872.-- ergebe. Dem nach ergebe sich per 2021 und einer anzunehmenden Nominallohnent wick lung 2021 wie 2020 ein Wert von Fr. 101'463.--. Setze man diesen Wert ins Ver hältnis zu dem von der B e schwerdegegnerin herangezogenen Wert des Invaliden ein kommens in der Höhe von Fr. 83'345.60, errechne sich ein IV-Grad von rund 18 %. Wie bereits die Benennung der Ziffer 22 als «akademische und verwandte Gesundheitsberufe» offenbaren dürfte, seien in dieser Ziffer der Tabelle T17 eben auch nichtakademische Berufe miterfasst, welche im Gegensatz zu Akademikern bekanntermassen niedriger vergütet würden und mithin eine Verfälschung des Medianwertes bedingten. Berücksichtige man vielmehr weitere Faktoren wie die hypothetische Lohnentwicklung, welche sicherlich in einem akademischen Beruf mit universitärem Abschluss mit steigendem Lebensalter zu einer höheren Lohn entwicklung führe als in einer ohne zusätzliche Berufsausbildung noch zumut baren Tätigkeit, sei im vorliegenden Fall bereits heute anzunehmen, dass die Be schwerdeführerin mit ihren bereits vorhandenen fünf Jahre n Berufserfahrung als Tierärztin alsbald nach Abschluss ihrer Facharztausbildung eine Funktion min destens im unteren Kader eingenommen hätte. Mithin würde sie aller Voraussicht nach gemäss LSE TA11 mit ihrem universitären Hochschulabschluss Fr. 10'121.-- pro Monat verdienen, woraus sich ein Wert des hypothetischen Validenein kom mens in Höhe von Fr. 130'450.-- errechne. Damit liege der Invaliditätsgrad weit jenseits der 30 %. Dieser Wert entspreche dem Wert, welcher der Beschwerde führerin vom Tierärzteverband im Hinblick auf die Lohnverhältnisse von Fach tierärztinnen für Kleintiermedizin angegeben worden sei. Aus den Akten des Unfallversicherers ergebe sich, dass die Beschwerdeführerin selbst bei der Uni versität Z.___ heute ab F rühjahr 2021 wohl e in Valideneinkommen von Fr. 103'339.-- erzielt hätte, zu welchem zusatzvergütete Wochenend-, Nacht- und Pikettdienste hinzugekommen wären. Die Voraussetzung einer Erwerbseinbusse von 20 % sei erfüllt (Urk. 1 S. 16 ff.). 2.3 In ihrer Beschwerdeantwort hielt die Beschwerdegegnerin unter anderem ergän zend fest, die Beschwerdeführerin sei in der Fachausbildung zur Kleintierärztin gestanden, was noch nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den von ihr geltend gemachten K arriereweg hindeute (Urk. 8). 2.4 Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf Umschulung verneint hat. 3. 3.1 Im rheumatologischen Gutachten der A.___ AG vom 7. September 2018 nannt e Dr. med. B.___, Facharzt für Rheumatologie und Facharzt für Allge meine Innere Medizin, folgende Diagnosen: - Hyperpathisch-allodyner Handschmerz rechts bei St. n. wahrscheinlichem CRPS I (Synonym: Morbus Sudeck ) nach superinfiziertem Katzenbiss 18.04.2017 - Zustand nach distalen Radiusfrakturen 01/2011, links osteosynthetisch (Metall entfernt), rechts konservativ behandelt - Zustand nach CRPS I links nach Handgelenkskontusion 22.05.2016 Er führte aus, als Folgeerschei nungen eines Kat z enbisses in den linken Thenar habe sich bei der Beschwerdeführerin trotz zeitgerechter Behandlung eine phleg monöse, vermutlich bakteriell infizierte Entzündung des gesamten Daumenbe reiches und in deren Folge eine von verschiedenen Untersuchern angenommene Rege ne rationsstörung im Sinne eines CRPS I entwickelt. Im Verlauf eines Jahres sei es seither zu einem vollständigen Wiedergewinn der sensiblen und moto ri schen Funktionen der rechten Hand gekommen, während für die Beschwerde führerin massiv störend und bisher verbleibend eine Hyperpathie und Allodynie der Hand (inadäquate, übermässige Schmerzempfindung bei nur geringer mecha nischer Einwirkung) mit häufiger Schmerzprojektion bis zur Schulter, zeitweise auch ein Ganzkörperschmerz, bestehe. Die aktuelle Untersuchun g habe durch die extrem erhöhte Schmer z haftigkeit im rechten Handbereich nicht in allen Details wie üblich ausgeführt werden können. Die geschilderten Beschwer d en deckten sich jedoch auf glaubwürdige Weise mit den A kten, den anamnestischen Beurtei lungen und dem trotzdem zu erhebenden lokalen Befund. Wechselnde Haut tro phik mit Blässe und zeitweiliger Rötung, kühler und leicht erhöhter Feuchtigkeit gegenüber der Gegenseite liessen einen Zustand nach CRPS I als hochwahr schein lich annehmen. Soweit prüfbar seien die motorischen Funktionen der Hand, auch gemäss Beurteilung der Beschwerdeführerin selbst, intakt. Am auffälligsten und den Alltag wie auch berufliche Aktivitäten störendsten erweise sich die über schiessende Berührungsempfindlichkeit, besonders des Handrückens, etwas ge rin ger der palmaren Seite. Bei bereits leichten Palpationsversuchen ziehe die Be schwerdeführerin ihre Hand reflexartig zurück, dagegen sei ein vorsichtiger, mit einiger Kraft ausgeführter und von der Beschwerdeführerin erwiderter Hände druck möglich. Dieser Empfindlichkeitsunterschied der Sensibilität bzw. der Über empfindlichkeit von dorsaler zu palmarer Hand habe eine gewisse Auffälligkeit, da nicht aus der nervalen Versorgung erklärbar, wohl auch ein Mitgrund, weshalb das vorliegende Bild in der Handchirurgie der Klinik C.___ (November 2017) als «sehr atypisches CRPS» apostrophiert worden sei. Durch den heutigen klini schen Befund könne die Diagnose eine CRPS als mit überwiegender Wahrschein lichkeit gesichert angenommen werden. Eine Sicherung durch radiologisch erkennbare Veränderungen (oft bei CRPS fleckförmige Osteoporose des betroffe nen Skelettteils) habe bis anhin nicht gemacht werden können, die bisherigen radiologischen Abklärungen hätten keinen Befund dieser Art gezeigt, was aber die Diagnose nicht ausschliesse (Urk. 9/25/ 9 3 ff.). 3.2 Dr. med. D.___, Fachärztin für Neurologie, hielt in ihrem Bericht vom 20. Januar 2020 fest, seit der letzten Untersuchung vom April 2019 habe sich erfreulicherweise eine weitere Besserung des schweren CRPS der rechten Hand ergeben, die Hand sei mehr belastbar. Vor allem am Handrücken dorsal im Be reich der Narben bestehe jedoch noch eine deutliche Allodynie. Die Beschwer deführerin sei aber seit dem 1. Jul i 2019 mit einem Pensum von 100 % wieder berufstätig und könne di e Arbeit gut bewältigen (Urk. 9/56/4). 3.3 In seiner Stellungnahme vom 6. Februar 2020 hielt RAD-Arzt Dr. med. E.___, Facharzt für Chirurgie, fest, die behandelnde Neurologin Dr. med. D.___ berichte von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab dem 1. Juli 201 9. Die Beschwerdeführerin habe eine feste Anstellung im Bereich Administration und Labortierhaltung an der Universität Z.___. Es sei von einem deutlich verbesserten Gesundheitszustand auszugehen und ab dem 1. Juli 2019 von einer 100% - igen Arbeitsfähigkeit in ei ner angepassten Tätigkeit (Urk. 9 /91/6). Am 10. Novem ber 2020 führte RAD-Arzt Dr. E.___ ergänzend aus, angepasst seien Tätigkeiten, bei denen die Beschwerdeführerin keine direkte Behandlung von Tieren vornehme. Vorstellbar seien administrati ve Tätigkeiten, Lehrtätig keiten oder Tätigkeiten als Tierärztin in der Verwaltung (Urk. 9/90/4). 3.4 In ihrem Bericht vom 30. April 2020 hielt Dr. D.___ fest, drei Jahre nach dem erlittenen Katzenbiss am Daumenballen mit ausgeprägtem CRPS Typ 1 habe sich die Symptomatik der rechten Hand gebessert, jedoch nicht vollständig. Die Funk tion der rechten Hand sei weiterhin vorwiegend durch die Berührungsemp find lichkeit und Allodynie mit Betonung am Handrücken eingeschränkt. Aus neuro logischer Sicht sei davon auszugehen, das sich drei Jahre nach der Verletzung vermutlich keine nennenswerte Besserung mehr ergeben werde. Die Funktiona lität der rechten Hand werde somit aller Voraussicht nach dauerhaft einge schränkt sein. Die rechte Hand sei weniger belastbar. Die Beschwerdeführerin sei in ihrer Tätigkeit als Tierärztin zur Versorgung von Kleintieren eingeschränkt und es bestehe insbesondere ein erneutes Verletzungsrisiko mit der Entwicklung eines erneuten CRPS. Leichtere Bürotätigkeiten, wie sie die Beschwerdeführerin aktuell in der Administration der Tierklinik durchführe, könnten jedoch bewältigt werden (Urk. 9/65). 3.5 Im Bericht der Universitätsklinik C.___ (Rheumatologie und Physikalische Medizin) vom 30. April 2020 wurde ausgeführt, aktuell sei von einem CRPS in partieller Remission auszugehen. Aus rheumatologischer Sicht sei von einem funktionellen Endzustand auszugehen (Urk. 9/66). 3.6 Dr. med. F.___, Facharzt für Anästhesie, hielt in seinem Bericht vom 19. Mai 2020 fest, der weitere Verlauf der Erholung der dominanten rechten oberen Extremität sei – wie grundsätzlich beim CRPS – nur schwierig abzu schätzen. Es müsse von einer dauerhaften Einschränkung der Funktion der rechten Hand ausgegangen werden (Urk. 9/71). 3.7 Aus den medizinischen Akten geht übereinstimmend hervor und ist unbe stritten, dass die Beschwerdeführerin aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in ihrem angestammten Beruf als Tierärztin tätig sein kann, i n einer angepassten Tätigkeit ohne direkte Behandlung von Tieren jedoch seit dem 1. Juli 2019 voll arbeitsfähig ist. 4. 4.1 Ob bei der Beschwerdeführerin die Voraussetzungen einer gesundheitlich beding ten Umschulungsbedürftigkeit gegeben sind und damit eine Invalidität im Sinne des Art. 17 IVG vorliegt, bestimmt sich nach den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 26. Mai 2021 (vgl. oben E. 1.3.4.). 4.2 Die Beschwerdegegnerin hat den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Umschu lung mangels einer gesundheitsbedingten erheblichen Erwerbseinbusse von 20 % verneint. 4.3 Rechtsprechungsgemäss setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des eingetre tenen Gesundheits schadens in der bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offenstehenden noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet. Dabei be misst sich die Einbusse an dem vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielten Erwerbseinkommen (BGE 124 V 108 E. 2b). Dieses umschulungsspezifische Erfordernis ist in s besondere dann nicht gegeben, wenn es – bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage – ein genügend breites Spektrum an Tätigkeiten gibt, die dem medizinischen Anforderungs- und Belastungsprofil der versicherten Person entsprechen, von der Ausbildung und beruflichen Erfah rung her zumutbar sind und im Durchschnitt nicht schlechter entlöhnt werden als die zuletzt ausgeübte. Entscheidend ist, dass ein genügend breites Spektrum von dem beruflichen und medizinischen Anforderungs- und Belastungsprofil entsprechenden Tätigkeiten besteht, bei denen die Arbeitsfähigkeit nic ht wesent lich eingeschränkt ist ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_511/ 2015 vom 15. Oktober 2015 E. 3). 4.4 Bei der Ermittlung des hypothetisch erzielbaren Valideneinkommens ist ent scheidend, was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit verdient hätte. Da die Invaliditätsbemessung der voraussichtlich bleibenden oder längere Zeit dauernden Erwerbsunfähigkeit zu entsprechen hat (vgl. Art. 8 Abs. 1 ATSG), ist auch die berufliche Weiter ent wicklung zu berücksichtigen, die eine versicherte Person normalerweise vo llzo gen hätte (BGE 145 V 141 E. 5.2.1, vgl. auch oben E. 1.3.3 ). Die Beschwerdeführerin war im Zeitpunkt des Unfalles ( 19. April 2017) im ersten Jahr in Vollzeit als Assistenztierärztin in Weiterbildung an der Klinik für Klein tiermedizin der Universität Z.___ tätig und erzielte einen Jahreslohn von F r. 65'000.-- brutto (Urk. 9/1/11). Der B rutt o jahres lohn wurde per 1. J an u a r 2018 auf Fr. 67'600.-- erhöht (Urk. 9/1/1). Gemäss Angaben ihrer Arbeitgeberin (Uni versität Z.___ ) vom 20. März 2020 hätte die Beschwerdeführerin ihren Ausbil dung s abschluss als Fachtierärztin FVH für Kleintiere voraussichtlich im Frühjahr 2020 erlangt. Unmittelbar nach dem Abschluss der Ausbildung hätte sie an der Universität Z.___ ein Brutto jahres einkommen von Fr. 98'225.-- erzielt. Nach zwei bis drei Jahren ein solches von Fr. 103'339.-- (Urk. 9/64/12). F ür den hier massgebenden Verfügungszeitpunkt ( 26. Mai 2021) wäre somit von einem Einkommen von F r. 98'225.-- auszugehen. Unter Berücksichtigung der beruf lichen Weiterentwicklung kann jedoch dasjenige von F r. 103'339. -- als Validen einkommen herangezogen werden. Anhaltspunkte für eine Kaderfunktion und eine damit einhergehende Einkommensentwicklung – wie sie die Beschwerde führerin geltend macht – sind nicht ersichtlich. In ihrer Anstellung bei der Universität Z.___ als Verwaltungsassistentin zu 50 % und als Adjunktin zu 50 % erzielt die Beschwerdeführerin seit dem 1. März 2020 ein Jahreseinkommen von Fr. 83'345.60 (Urk. 9/74 und Urk. 9/75). Bei einem Valideneinkommen von Fr. 103'339.-- und e inem Invaliden ein kom men von Fr. 83'345.60 resultiert eine Erwerbseinbusse von gerundet 19 %. Die Mindesterwerbseinbusse von 20 % ist bei diesen Einkommensvergleichs grössen somit k na pp nicht erfüllt. 4.5 In Bezug auf das Invalid e neinkommen stellt sich jedoch die Frage, ob die Be schwerdeführerin durch ihre aktuelle Tätigkeit in zureichender und zumutbarer Weise eingegliedert ist bzw. ob sie in einer anderen Tätigkeit angemessen einge gliedert sein könnte. Insbesondere in ihrer Tätigkeit als Verwaltung sassistentin erscheint sie angesichts ihres Hochschulabschluss es überqualifiziert. Es ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin diese Tätigkeit n ur vorübergehend ausübt. Im Rahmen der vorzunehmenden Prognose ist bei einer Akademikerin auch beim Invalideneinkommen eine berufliche Weiteren twicklung zu berück sichtigen. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend festhält, stehen der Beschwerdeführerin diverse angepasste Tätigkeiten offen. So nennt die Beschwerdegegnerin Lehr tätigkeiten, Tätigkeiten als Produktmanagerin oder Gebietsmanagerin im Aussen dienst bei Fachhandelfirmen, Tätigkeiten als amtliche Tierärztin oder Kantons tierärztin, Tätigkeiten in der Tierseuchenbekämpfung oder Tätigkeiten in einer Fachspezialistenfunktion (Urk. 2 und Urk. 8). Zu nennen sind ausserdem Tätig keiten in der Forschung. Die Beschwerdeführerin gab denn auch anlässlich eines Gesprächs bei der IV-Stelle an, dass sie einen beruflichen Hintergrund in der Forschung habe (Urk. 9/11/5). Denkbar wäre im Übrigen auch eine Weiterbildung bzw. Spezialisierung als Fachtierärztin beispielsweise für Pathologie oder Radio logie oder für andere Fachbereiche, bei welchen der direkte Kontakt mit Tieren entfällt. Insgesamt stehen der Beschwerdeführerin aufgrund ihres Hochschul studiums qualitativ anspruchsvolle Vollzeitbeschäftigungen sowohl in der Privat wirtschaft wie auch in der Verwaltung offen. Diese ermöglichen es ihr, sic h auch in finanzieller Hinsicht in einem mit Blick auf ihren angestammten Beruf zu min dest annähernd gleichwertigen Wirkungsfeld einbringen zu können ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_393/2020 vom 14. Juli 2020 E. 3.2). Es rechtfertigt sich daher für die Ermittlung des Invalideneinkommens Tabellenlöhne heranzuziehen. Gemäss Tabelle TA11 (monatlicher Bruttolohn nach Ausbildung, Stellung und Geschlecht) für das Jahr 2018 könnte die Beschwerdeführerin ohne Kaderfunktion einen Lohn von F r. 8'460.-- pro Monat bzw. F r. 101'520. -- pro Jahr erzielen. Angepasst an die betriebsübliche durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit und unter Berücksichtigung der Entwicklung des Nominallohnindexes würde sogar ein höheres Einkommen als das Valideneinkommen resultieren. Somit würde die Beschwerdeführerin bei einer optimalen Verwertung der verbleibenden Arbeits fähigkeit keine Erwerbseinbusse erleiden. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Ein gliederungszweck angemessenen notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren besteht (BG E 130 V 488 E. 4.2; 124 V 108 E. 3). 4.6 Soweit sich die Beschwerdeführerin auf die Berufs- resp. Berufswahlfreiheit beruft (Urk. 1 S. 11 f.), kann sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. Aus den angerufenen Grundrechten lässt sich grundsätzlich kein unmittelbarer Anspruch auf Sozialver sicherungsleistungen ableiten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_340/2017 vom 9. Februar 2018 E. 4.3 mit weiteren Hinweisen). 4.7 Zusammenfassend erweist sich die angefochtene Verfügung im Ergebnis als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 5. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Holger Hügel - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstLeicht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2021.00432 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Leicht Urteil vom 14. Dezember 2021 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Holger Hügel Schmid Herrmann Rechtsanwälte Lange Gasse 90, 4052 Basel gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1985 geborene X.___ hat am 21. April 2011 die Approbation als Tierärztin erlangt (Urk. 9/1/6) und am 20. Juli 2013 wurde ihr der Doktorgrad der Tierärztlichen Fakultät der Uni versität Y.___ verli e h en (Urk. 9/1/5). Seit dem 1. Januar 2017 war sie bei der Klinik für Kleintiermedizin der Universität Z.___ als Assistenzärztin in Weiterbildung in einem Vollzeitpensum angestellt (Urk. 9/1/11). Das befristete Arbeitsverhältnis wurde jeweils um sechs Monate verlängert, zuletzt bis 30. Juni 2018 (Urk. 9/1/11-13 und Urk. 9/1/ 1-2). Am 19. April 2017 erlitt die Versicherte einen Katzenbis s am rechten Handballen (Urk. 9/10/116). Infolge eines progredienten W eichteilinfekts erfolgte am 23. April 2017 eine chirurgische Exploration un d Revision der Bisswunden (Urk. 9/10/111 f.). Im weiteren Verlauf persistierten Schmerzen im Bereich der rechten Hand und es wurde die D iagnose eine s komplexen regionalen Schmerz syndroms ( CRPS ) Typ I Hand rechts gestellt (Urk. 9/ 10/88 ). Die Unfallversiche rung der Versicherten, die AXA Versicherung AG (nachfolgend: AXA), kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Die Versicherte wurde im Auf trag der AXA rheumatologisch begutachtet (Gutachten der A.___ AG vom 7. September 2018, Urk. 9/25/ 93 ff.). Mit Vorbescheid vom 11. Oktober 2018 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Ablehnung ihres Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 9/27). Dagegen erhob sie mit Eingabe vom 2 4. O ktober 2018 und ergänzender Begründung vom 29. November 2018 Einwände ( Urk. 9/29 und Urk. 9/36). Daraufhin teilte die IV-Stelle der Versicherten am 10. Januar 2019 mit, dass aufgrund des Gesundheitszustandes zurzeit keine Eingliederungs mass nahmen möglich seien (Urk. 9/43). Die AXA stellte die Taggeldleistungen mit Verfügung vom 2. November 2018 per 1. Februar 2019 ein (Urk. 9/33). Die dage gen erhobene Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 15. Juli 2019 ab (Urk. 9/64/22 ff.). Mit Vorbescheid vom 18. November 2020 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Verneinung eines Anspruchs auf Umschulung in Aussicht (Urk. 9/79). Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 23. Dezember 2020 und ergänzender Begründung vom 7. Februar 2021 Einwände (Urk. 9/81 und Urk. 9/85). Mit Verfügung vom 26. Mai 2021 verneinte die IV-Stelle schliesslich einen Anspruch der Versicherten auf Umschulung (Urk. 9/89 = Urk. 2 ). 2. Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 30. Juni 2021 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwerde geg nerin sei zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG zuzu spre chen, namentlich eine Umschulung zu gewähren (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwer de ant wort vom 3. November 2021 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 8), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. Novem b er 2021 mitgeteilt wurde (Urk. 10). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzu gehen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 1.3 1.3.1 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit: a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. 1.3.2 Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wie dereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Als Umschu lung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ) Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vor gängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Ver bes serung der Erwerbsfähigkeit benötigen. 1.3.3 Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen ver sicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der «annähernden Gleichwertigkeit» nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2). Schliesslich setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen auf u.a. AHI 1997 S. 80 E. 1b; ZAK 1984 S. 91 oben, 1966 S. 439 E. 3). Für die Beurteilung der Gleichwertigkeit im Sinne der erwähnten Rechtsprechung ist in erster Linie auf die miteinander zu vergleichenden Erwerbsmöglichkeiten im ursprünglichen und im neuen Beruf oder in einer der versicherten Person zumutbaren Tätigkeit abzustellen. Zwar geht es nicht an, den Anspruch auf Um schulungsmassnahmen – gleichsam im Sinne einer Momentaufnahme – aus schliess lich vom Ergebnis eines auf den aktuellen Zeitpunkt begrenzten Einkom mensvergleichs, ohne Rücksicht auf den qualitativen Ausbildungsstand einerseits und die damit zusammenhängende künftige Entwicklung der erwerblichen Mög lich keiten anderseits, abhängen zu lassen. Vielmehr ist im Rahmen der vorzu nehmenden Prognose (BGE 110 V 99 E. 2) unter Berücksichtigung der gesamten Umstände nicht nur der Gesichtspunkt der Verdienstmöglichkeit, sondern der für die künftige Einkommensentwicklung ebenfalls bedeutsame qualitative Stellen wert der beid en zu vergleichenden Berufe mit zuberücksichtigen. Die annähernde Gleichwertigkeit der Erwerbsmöglichkeit in der alten und neuen Tätigkeit dürfte auf weite Sicht nur dann zu verwirklichen sein, wenn auch die beiden Ausbil dungen einen einigermassen vergleichbaren Wert aufweisen (BGE 124 V 108 E. 3b; AHI 1997 S. 86 E. 2b; Urteile des Bundesgerichts I 826/05 vom 28. Februar 2006 E. 4.1 in fine und I 783/03 vom 18. August 2004 E. 5.2 mit Hinweisen; Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leis tungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 186). 1.3.4 Der Eintritt gesundheitlich bedingter Umschulungsbedürftigkeit ist, entsprechend dem System des leistungsspezifischen Invaliditätseintritts (Art. 4 Abs. 2 IVG), ein besonderer Versicherungsfall. Ob die Voraussetzungen hierfür gegeben sind, das heisst eine Invalidität im Sinne des Art. 17 IVG vorliegt, bestimmt sich nach den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der Verfügung (Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2 mit Hin weisen). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, laut RAD-Stel lung nahme bestehe seit dem 1. Juli 2019 eine 100%- ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Es sei keine direkte Behandlung von Tieren mehr möglich. Zumutbar seien administrative Tätigkeiten, Lehrtätigkeiten, Tätigkeiten als Tier ärztin in der Verwaltung oder im Aussendienst. Eine Umschulung sei somit nicht notwendig. Zudem bestehe keine Erwerbseinbusse von ca. 20 %. Die Beschwerde führerin erziele seit dem 1. März 2020 in einer unbefristeten Anstellung als Ver waltungsassistentin und Adjunktin an der Universität Z.___ ein Invalidenein kommen von Fr. 83'345.6 0. Für das Valideneinkommen werde von einem hypo thetischen Berufsaufstieg ausgegangen und auf den Tabellenlohn gemäss Lohn strukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik abgestützt. Gemäss LSE T17 2018, Ziffer 22, Akademische und verwandte Gesundheitsberufe, Lebensalter Total, betrage das monatliche Einkommen für Frauen F r. 7'817.--. Unter Berücksich tigung der Nominallohnentwicklung ergebe dies für das Jahr 2020 ein Jahresein kommen von F r. 99'517.--. Dies führe zu einer Erwerbseinbusse von F r. 16'171.40 bzw. 16.25 %. Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens korrigierte die Beschwerde gegnerin den Einkomm en svergleich dahingehend, dass das Einkommen gemäss Tabelle T17 Schweiz 2018 Ziffer 22, Frauen, Fr. 7'498.-- betrage, was unter Be rücksichtigung der Nominallohnentwicklung für das Jahr 2020 ein J ahresein kommen von Fr. 95'456.-- ergebe. Dies führe zu einer Erwerbseinbusse von Fr. 12'110.-- bzw. 13 %. Damit liege keine Erwerbseinbusse von ca. 20 % vor, weshalb kein Anspruch auf eine Umschulung bestehe (Urk. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, dass das Postulat, dass ihr eine Tätigkeit als nicht Tiere behandelnde Tierärztin möglich und mithin die verbliebene Resterwerbsfähigkeit als Tierärztin verwertbar sein soll, unrealistisch und lebensfremd sei, da kein hinreichendes Bündel an Ange boten derartiger zumutbarer Arbeitsstellen bestehe. Infolge des wohl massiven Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage solcher Stellen auf dem realen Arbeitsmarkt in der Schweiz könne nicht von einer möglichen sowie sozialpraktisch realistischerweise bestehenden Verwertbarkeit der behaupteten Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ausgegangen werden. Betreffend Valideneinkommen gestützt auf die Lohnstrukturerhebung (LSE) 2018, T17 (monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Berufsgruppen, Lebensalter und Ge schlecht), Ziffer 22 (akademische und verwandte Gesundheitsberufe) sei die Be schwerdeführerin als heute 36-Jährige mindestens in der Lebensaltersstufe 30-49 Jahre einzuklassieren, so dass sich ein Tabellenwert von Fr. 7'872.-- ergebe. Dem nach ergebe sich per 2021 und einer anzunehmenden Nominallohnent wick lung 2021 wie 2020 ein Wert von Fr. 101'463.--. Setze man diesen Wert ins Ver hältnis zu dem von der B e schwerdegegnerin herangezogenen Wert des Invaliden ein kommens in der Höhe von Fr. 83'345.60, errechne sich ein IV-Grad von rund 18 %. Wie bereits die Benennung der Ziffer 22 als «akademische und verwandte Gesundheitsberufe» offenbaren dürfte, seien in dieser Ziffer der Tabelle T17 eben auch nichtakademische Berufe miterfasst, welche im Gegensatz zu Akademikern bekanntermassen niedriger vergütet würden und mithin eine Verfälschung des Medianwertes bedingten. Berücksichtige man vielmehr weitere Faktoren wie die hypothetische Lohnentwicklung, welche sicherlich in einem akademischen Beruf mit universitärem Abschluss mit steigendem Lebensalter zu einer höheren Lohn entwicklung führe als in einer ohne zusätzliche Berufsausbildung noch zumut baren Tätigkeit, sei im vorliegenden Fall bereits heute anzunehmen, dass die Be schwerdeführerin mit ihren bereits vorhandenen fünf Jahre n Berufserfahrung als Tierärztin alsbald nach Abschluss ihrer Facharztausbildung eine Funktion min destens im unteren Kader eingenommen hätte. Mithin würde sie aller Voraussicht nach gemäss LSE TA11 mit ihrem universitären Hochschulabschluss Fr. 10'121.-- pro Monat verdienen, woraus sich ein Wert des hypothetischen Validenein kom mens in Höhe von Fr. 130'450.-- errechne. Damit liege der Invaliditätsgrad weit jenseits der 30 %. Dieser Wert entspreche dem Wert, welcher der Beschwerde führerin vom Tierärzteverband im Hinblick auf die Lohnverhältnisse von Fach tierärztinnen für Kleintiermedizin angegeben worden sei. Aus den Akten des Unfallversicherers ergebe sich, dass die Beschwerdeführerin selbst bei der Uni versität Z.___ heute ab F rühjahr 2021 wohl e in Valideneinkommen von Fr. 103'339.-- erzielt hätte, zu welchem zusatzvergütete Wochenend-, Nacht- und Pikettdienste hinzugekommen wären. Die Voraussetzung einer Erwerbseinbusse von 20 % sei erfüllt (Urk. 1 S. 16 ff.). 2.3 In ihrer Beschwerdeantwort hielt die Beschwerdegegnerin unter anderem ergän zend fest, die Beschwerdeführerin sei in der Fachausbildung zur Kleintierärztin gestanden, was noch nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den von ihr geltend gemachten K arriereweg hindeute (Urk. 8). 2.4 Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf Umschulung verneint hat. 3. 3.1 Im rheumatologischen Gutachten der A.___ AG vom 7. September 2018 nannt e Dr. med. B.___, Facharzt für Rheumatologie und Facharzt für Allge meine Innere Medizin, folgende Diagnosen: - Hyperpathisch-allodyner Handschmerz rechts bei St. n. wahrscheinlichem CRPS I (Synonym: Morbus Sudeck ) nach superinfiziertem Katzenbiss 18.04.2017 - Zustand nach distalen Radiusfrakturen 01/2011, links osteosynthetisch (Metall entfernt), rechts konservativ behandelt - Zustand nach CRPS I links nach Handgelenkskontusion 22.05.2016 Er führte aus, als Folgeerschei nungen eines Kat z enbisses in den linken Thenar habe sich bei der Beschwerdeführerin trotz zeitgerechter Behandlung eine phleg monöse, vermutlich bakteriell infizierte Entzündung des gesamten Daumenbe reiches und in deren Folge eine von verschiedenen Untersuchern angenommene Rege ne rationsstörung im Sinne eines CRPS I entwickelt. Im Verlauf eines Jahres sei es seither zu einem vollständigen Wiedergewinn der sensiblen und moto ri schen Funktionen der rechten Hand gekommen, während für die Beschwerde führerin massiv störend und bisher verbleibend eine Hyperpathie und Allodynie der Hand (inadäquate, übermässige Schmerzempfindung bei nur geringer mecha nischer Einwirkung) mit häufiger Schmerzprojektion bis zur Schulter, zeitweise auch ein Ganzkörperschmerz, bestehe. Die aktuelle Untersuchun g habe durch die extrem erhöhte Schmer z haftigkeit im rechten Handbereich nicht in allen Details wie üblich ausgeführt werden können. Die geschilderten Beschwer d en deckten sich jedoch auf glaubwürdige Weise mit den A kten, den anamnestischen Beurtei lungen und dem trotzdem zu erhebenden lokalen Befund. Wechselnde Haut tro phik mit Blässe und zeitweiliger Rötung, kühler und leicht erhöhter Feuchtigkeit gegenüber der Gegenseite liessen einen Zustand nach CRPS I als hochwahr schein lich annehmen. Soweit prüfbar seien die motorischen Funktionen der Hand, auch gemäss Beurteilung der Beschwerdeführerin selbst, intakt. Am auffälligsten und den Alltag wie auch berufliche Aktivitäten störendsten erweise sich die über schiessende Berührungsempfindlichkeit, besonders des Handrückens, etwas ge rin ger der palmaren Seite. Bei bereits leichten Palpationsversuchen ziehe die Be schwerdeführerin ihre Hand reflexartig zurück, dagegen sei ein vorsichtiger, mit einiger Kraft ausgeführter und von der Beschwerdeführerin erwiderter Hände druck möglich. Dieser Empfindlichkeitsunterschied der Sensibilität bzw. der Über empfindlichkeit von dorsaler zu palmarer Hand habe eine gewisse Auffälligkeit, da nicht aus der nervalen Versorgung erklärbar, wohl auch ein Mitgrund, weshalb das vorliegende Bild in der Handchirurgie der Klinik C.___ (November 2017) als «sehr atypisches CRPS» apostrophiert worden sei. Durch den heutigen klini schen Befund könne die Diagnose eine CRPS als mit überwiegender Wahrschein lichkeit gesichert angenommen werden. Eine Sicherung durch radiologisch erkennbare Veränderungen (oft bei CRPS fleckförmige Osteoporose des betroffe nen Skelettteils) habe bis anhin nicht gemacht werden können, die bisherigen radiologischen Abklärungen hätten keinen Befund dieser Art gezeigt, was aber die Diagnose nicht ausschliesse (Urk. 9/25/ 9 3 ff.). 3.2 Dr. med. D.___, Fachärztin für Neurologie, hielt in ihrem Bericht vom 20. Januar 2020 fest, seit der letzten Untersuchung vom April 2019 habe sich erfreulicherweise eine weitere Besserung des schweren CRPS der rechten Hand ergeben, die Hand sei mehr belastbar. Vor allem am Handrücken dorsal im Be reich der Narben bestehe jedoch noch eine deutliche Allodynie. Die Beschwer deführerin sei aber seit dem 1. Jul i 2019 mit einem Pensum von 100 % wieder berufstätig und könne di e Arbeit gut bewältigen (Urk. 9/56/4). 3.3 In seiner Stellungnahme vom 6. Februar 2020 hielt RAD-Arzt Dr. med. E.___, Facharzt für Chirurgie, fest, die behandelnde Neurologin Dr. med. D.___ berichte von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab dem 1. Juli 201 9. Die Beschwerdeführerin habe eine feste Anstellung im Bereich Administration und Labortierhaltung an der Universität Z.___. Es sei von einem deutlich verbesserten Gesundheitszustand auszugehen und ab dem 1. Juli 2019 von einer 100% - igen Arbeitsfähigkeit in ei ner angepassten Tätigkeit (Urk. 9 /91/6). Am 10. Novem ber 2020 führte RAD-Arzt Dr. E.___ ergänzend aus, angepasst seien Tätigkeiten, bei denen die Beschwerdeführerin keine direkte Behandlung von Tieren vornehme. Vorstellbar seien administrati ve Tätigkeiten, Lehrtätig keiten oder Tätigkeiten als Tierärztin in der Verwaltung (Urk. 9/90/4). 3.4 In ihrem Bericht vom 30. April 2020 hielt Dr. D.___ fest, drei Jahre nach dem erlittenen Katzenbiss am Daumenballen mit ausgeprägtem CRPS Typ 1 habe sich die Symptomatik der rechten Hand gebessert, jedoch nicht vollständig. Die Funk tion der rechten Hand sei weiterhin vorwiegend durch die Berührungsemp find lichkeit und Allodynie mit Betonung am Handrücken eingeschränkt. Aus neuro logischer Sicht sei davon auszugehen, das sich drei Jahre nach der Verletzung vermutlich keine nennenswerte Besserung mehr ergeben werde. Die Funktiona lität der rechten Hand werde somit aller Voraussicht nach dauerhaft einge schränkt sein. Die rechte Hand sei weniger belastbar. Die Beschwerdeführerin sei in ihrer Tätigkeit als Tierärztin zur Versorgung von Kleintieren eingeschränkt und es bestehe insbesondere ein erneutes Verletzungsrisiko mit der Entwicklung eines erneuten CRPS. Leichtere Bürotätigkeiten, wie sie die Beschwerdeführerin aktuell in der Administration der Tierklinik durchführe, könnten jedoch bewältigt werden (Urk. 9/65). 3.5 Im Bericht der Universitätsklinik C.___ (Rheumatologie und Physikalische Medizin) vom 30. April 2020 wurde ausgeführt, aktuell sei von einem CRPS in partieller Remission auszugehen. Aus rheumatologischer Sicht sei von einem funktionellen Endzustand auszugehen (Urk. 9/66). 3.6 Dr. med. F.___, Facharzt für Anästhesie, hielt in seinem Bericht vom 19. Mai 2020 fest, der weitere Verlauf der Erholung der dominanten rechten oberen Extremität sei – wie grundsätzlich beim CRPS – nur schwierig abzu schätzen. Es müsse von einer dauerhaften Einschränkung der Funktion der rechten Hand ausgegangen werden (Urk. 9/71). 3.7 Aus den medizinischen Akten geht übereinstimmend hervor und ist unbe stritten, dass die Beschwerdeführerin aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in ihrem angestammten Beruf als Tierärztin tätig sein kann, i n einer angepassten Tätigkeit ohne direkte Behandlung von Tieren jedoch seit dem 1. Juli 2019 voll arbeitsfähig ist. 4. 4.1 Ob bei der Beschwerdeführerin die Voraussetzungen einer gesundheitlich beding ten Umschulungsbedürftigkeit gegeben sind und damit eine Invalidität im Sinne des Art. 17 IVG vorliegt, bestimmt sich nach den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 26. Mai 2021 (vgl. oben E. 1.3.4.). 4.2 Die Beschwerdegegnerin hat den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Umschu lung mangels einer gesundheitsbedingten erheblichen Erwerbseinbusse von 20 % verneint. 4.3 Rechtsprechungsgemäss setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des eingetre tenen Gesundheits schadens in der bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offenstehenden noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet. Dabei be misst sich die Einbusse an dem vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielten Erwerbseinkommen (BGE 124 V 108 E. 2b). Dieses umschulungsspezifische Erfordernis ist in s besondere dann nicht gegeben, wenn es – bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage – ein genügend breites Spektrum an Tätigkeiten gibt, die dem medizinischen Anforderungs- und Belastungsprofil der versicherten Person entsprechen, von der Ausbildung und beruflichen Erfah rung her zumutbar sind und im Durchschnitt nicht schlechter entlöhnt werden als die zuletzt ausgeübte. Entscheidend ist, dass ein genügend breites Spektrum von dem beruflichen und medizinischen Anforderungs- und Belastungsprofil entsprechenden Tätigkeiten besteht, bei denen die Arbeitsfähigkeit nic ht wesent lich eingeschränkt ist ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_511/ 2015 vom 15. Oktober 2015 E. 3). 4.4 Bei der Ermittlung des hypothetisch erzielbaren Valideneinkommens ist ent scheidend, was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit verdient hätte. Da die Invaliditätsbemessung der voraussichtlich bleibenden oder längere Zeit dauernden Erwerbsunfähigkeit zu entsprechen hat (vgl. Art. 8 Abs. 1 ATSG), ist auch die berufliche Weiter ent wicklung zu berücksichtigen, die eine versicherte Person normalerweise vo llzo gen hätte (BGE 145 V 141 E. 5.2.1, vgl. auch oben E. 1.3.3 ). Die Beschwerdeführerin war im Zeitpunkt des Unfalles ( 19. April 2017) im ersten Jahr in Vollzeit als Assistenztierärztin in Weiterbildung an der Klinik für Klein tiermedizin der Universität Z.___ tätig und erzielte einen Jahreslohn von F r. 65'000.-- brutto (Urk. 9/1/11). Der B rutt o jahres lohn wurde per 1. J an u a r 2018 auf Fr. 67'600.-- erhöht (Urk. 9/1/1). Gemäss Angaben ihrer Arbeitgeberin (Uni versität Z.___ ) vom 20. März 2020 hätte die Beschwerdeführerin ihren Ausbil dung s abschluss als Fachtierärztin FVH für Kleintiere voraussichtlich im Frühjahr 2020 erlangt. Unmittelbar nach dem Abschluss der Ausbildung hätte sie an der Universität Z.___ ein Brutto jahres einkommen von Fr. 98'225.-- erzielt. Nach zwei bis drei Jahren ein solches von Fr. 103'339.-- (Urk. 9/64/12). F ür den hier massgebenden Verfügungszeitpunkt ( 26. Mai 2021) wäre somit von einem Einkommen von F r. 98'225.-- auszugehen. Unter Berücksichtigung der beruf lichen Weiterentwicklung kann jedoch dasjenige von F r. 103'339. -- als Validen einkommen herangezogen werden. Anhaltspunkte für eine Kaderfunktion und eine damit einhergehende Einkommensentwicklung – wie sie die Beschwerde führerin geltend macht – sind nicht ersichtlich. In ihrer Anstellung bei der Universität Z.___ als Verwaltungsassistentin zu 50 % und als Adjunktin zu 50 % erzielt die Beschwerdeführerin seit dem 1. März 2020 ein Jahreseinkommen von Fr. 83'345.60 (Urk. 9/74 und Urk. 9/75). Bei einem Valideneinkommen von Fr. 103'339.-- und e inem Invaliden ein kom men von Fr. 83'345.60 resultiert eine Erwerbseinbusse von gerundet 19 %. Die Mindesterwerbseinbusse von 20 % ist bei diesen Einkommensvergleichs grössen somit k na pp nicht erfüllt. 4.5 In Bezug auf das Invalid e neinkommen stellt sich jedoch die Frage, ob die Be schwerdeführerin durch ihre aktuelle Tätigkeit in zureichender und zumutbarer Weise eingegliedert ist bzw. ob sie in einer anderen Tätigkeit angemessen einge gliedert sein könnte. Insbesondere in ihrer Tätigkeit als Verwaltung sassistentin erscheint sie angesichts ihres Hochschulabschluss es überqualifiziert. Es ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin diese Tätigkeit n ur vorübergehend ausübt. Im Rahmen der vorzunehmenden Prognose ist bei einer Akademikerin auch beim Invalideneinkommen eine berufliche Weiteren twicklung zu berück sichtigen. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend festhält, stehen der Beschwerdeführerin diverse angepasste Tätigkeiten offen. So nennt die Beschwerdegegnerin Lehr tätigkeiten, Tätigkeiten als Produktmanagerin oder Gebietsmanagerin im Aussen dienst bei Fachhandelfirmen, Tätigkeiten als amtliche Tierärztin oder Kantons tierärztin, Tätigkeiten in der Tierseuchenbekämpfung oder Tätigkeiten in einer Fachspezialistenfunktion (Urk. 2 und Urk. 8). Zu nennen sind ausserdem Tätig keiten in der Forschung. Die Beschwerdeführerin gab denn auch anlässlich eines Gesprächs bei der IV-Stelle an, dass sie einen beruflichen Hintergrund in der Forschung habe (Urk. 9/11/5). Denkbar wäre im Übrigen auch eine Weiterbildung bzw. Spezialisierung als Fachtierärztin beispielsweise für Pathologie oder Radio logie oder für andere Fachbereiche, bei welchen der direkte Kontakt mit Tieren entfällt. Insgesamt stehen der Beschwerdeführerin aufgrund ihres Hochschul studiums qualitativ anspruchsvolle Vollzeitbeschäftigungen sowohl in der Privat wirtschaft wie auch in der Verwaltung offen. Diese ermöglichen es ihr, sic h auch in finanzieller Hinsicht in einem mit Blick auf ihren angestammten Beruf zu min dest annähernd gleichwertigen Wirkungsfeld einbringen zu können ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_393/2020 vom 14. Juli 2020 E. 3.2). Es rechtfertigt sich daher für die Ermittlung des Invalideneinkommens Tabellenlöhne heranzuziehen. Gemäss Tabelle TA11 (monatlicher Bruttolohn nach Ausbildung, Stellung und Geschlecht) für das Jahr 2018 könnte die Beschwerdeführerin ohne Kaderfunktion einen Lohn von F r. 8'460.-- pro Monat bzw. F r. 101'520. -- pro Jahr erzielen. Angepasst an die betriebsübliche durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit und unter Berücksichtigung der Entwicklung des Nominallohnindexes würde sogar ein höheres Einkommen als das Valideneinkommen resultieren. Somit würde die Beschwerdeführerin bei einer optimalen Verwertung der verbleibenden Arbeits fähigkeit keine Erwerbseinbusse erleiden. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Ein gliederungszweck angemessenen notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren besteht (BG E 130 V 488 E. 4.2; 124 V 108 E. 3). 4.6 Soweit sich die Beschwerdeführerin auf die Berufs- resp. Berufswahlfreiheit beruft (Urk. 1 S. 11 f.), kann sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. Aus den angerufenen Grundrechten lässt sich grundsätzlich kein unmittelbarer Anspruch auf Sozialver sicherungsleistungen ableiten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_340/2017 vom 9. Februar 2018 E. 4.3 mit weiteren Hinweisen). 4.7 Zusammenfassend erweist sich die angefochtene Verfügung im Ergebnis als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 5. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Holger Hügel - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstLeicht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2021.00432 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Leicht Urteil vom 14. Dezember 2021

IV.2021.00432

IV.2021.00432

IV.2021.00432 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Leicht

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Leicht

Urteil vom 14. Dezember 2021

Urteil vom 14. Dezember 2021 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Holger Hügel

vertreten durch Rechtsanwalt Holger Hügel Schmid Herrmann Rechtsanwälte

Schmid Herrmann Rechtsanwälte Lange Gasse 90, 4052 Basel

Lange Gasse 90, 4052 Basel gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die 1985 geborene X.___ hat am 21. April 2011 die Approbation als Tierärztin erlangt (Urk. 9/1/6) und am 20. Juli 2013 wurde ihr der Doktorgrad der Tierärztlichen Fakultät der Uni versität Y.___ verli e h en (Urk. 9/1/5). Seit dem 1. Januar 2017 war sie bei der Klinik für Kleintiermedizin der Universität Z.___ als Assistenzärztin in Weiterbildung in einem Vollzeitpensum angestellt (Urk. 9/1/11). Das befristete Arbeitsverhältnis wurde jeweils um sechs Monate verlängert, zuletzt bis 30. Juni 2018 (Urk. 9/1/11-13 und Urk. 9/1/ 1-2). Am 19. April 2017 erlitt die Versicherte einen Katzenbis s am rechten Handballen (Urk. 9/10/116). Infolge eines progredienten W eichteilinfekts erfolgte am 23. April 2017 eine chirurgische Exploration un d Revision der Bisswunden (Urk. 9/10/111 f.). Im weiteren Verlauf persistierten Schmerzen im Bereich der rechten Hand und es wurde die D iagnose eine s komplexen regionalen Schmerz syndroms ( CRPS ) Typ I Hand rechts gestellt (Urk. 9/ 10/88 ). Die Unfallversiche rung der Versicherten, die AXA Versicherung AG (nachfolgend: AXA), kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Die Versicherte wurde im Auf trag der AXA rheumatologisch begutachtet (Gutachten der A.___ AG vom 7. September 2018, Urk. 9/25/ 93 ff.). Mit Vorbescheid vom 11. Oktober 2018 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Ablehnung ihres Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 9/27). Dagegen erhob sie mit Eingabe vom 2 4. O ktober 2018 und ergänzender Begründung vom 29. November 2018 Einwände ( Urk. 9/29 und Urk. 9/36). Daraufhin teilte die IV-Stelle der Versicherten am 10. Januar 2019 mit, dass aufgrund des Gesundheitszustandes zurzeit keine Eingliederungs mass nahmen möglich seien (Urk. 9/43). Die AXA stellte die Taggeldleistungen mit Verfügung vom 2. November 2018 per 1. Februar 2019 ein (Urk. 9/33). Die dage gen erhobene Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 15. Juli 2019 ab (Urk. 9/64/22 ff.). Mit Vorbescheid vom 18. November 2020 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Verneinung eines Anspruchs auf Umschulung in Aussicht (Urk. 9/79). Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 23. Dezember 2020 und ergänzender Begründung vom 7. Februar 2021 Einwände (Urk. 9/81 und Urk. 9/85). Mit Verfügung vom 26. Mai 2021 verneinte die IV-Stelle schliesslich einen Anspruch der Versicherten auf Umschulung (Urk. 9/89 = Urk. 2 ).

1. Die 1985 geborene X.___ hat am 21. April 2011 die Approbation als Tierärztin erlangt (Urk. 9/1/6) und am 20. Juli 2013 wurde ihr der Doktorgrad der Tierärztlichen Fakultät der Uni versität Y.___ verli e h en (Urk. 9/1/5). Seit dem 1. Januar 2017 war sie bei der Klinik für Kleintiermedizin der Universität Z.___ als Assistenzärztin in Weiterbildung in einem Vollzeitpensum angestellt (Urk. 9/1/11). Das befristete Arbeitsverhältnis wurde jeweils um sechs Monate verlängert, zuletzt bis 30. Juni 2018 (Urk. 9/1/11-13 und Urk. 9/1/ 1-2). Am 19. April 2017 erlitt die Versicherte einen Katzenbis s am rechten Handballen (Urk. 9/10/116). Infolge eines progredienten W eichteilinfekts erfolgte am 23. April 2017 eine chirurgische Exploration un d Revision der Bisswunden (Urk. 9/10/111 f.). Im weiteren Verlauf persistierten Schmerzen im Bereich der rechten Hand und es wurde die D iagnose eine s komplexen regionalen Schmerz syndroms ( CRPS ) Typ I Hand rechts gestellt (Urk. 9/ 10/88 ). Die Unfallversiche rung der Versicherten, die AXA Versicherung AG (nachfolgend: AXA), kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Die Versicherte wurde im Auf trag der AXA rheumatologisch begutachtet (Gutachten der A.___ AG vom 7. September 2018, Urk. 9/25/ 93 ff.). Mit Vorbescheid vom 11. Oktober 2018 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Ablehnung ihres Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 9/27). Dagegen erhob sie mit Eingabe vom 2 4. O ktober 2018 und ergänzender Begründung vom 29. November 2018 Einwände ( Urk. 9/29 und Urk. 9/36). Daraufhin teilte die IV-Stelle der Versicherten am 10. Januar 2019 mit, dass aufgrund des Gesundheitszustandes zurzeit keine Eingliederungs mass nahmen möglich seien (Urk. 9/43). Die AXA stellte die Taggeldleistungen mit Verfügung vom 2. November 2018 per 1. Februar 2019 ein (Urk. 9/33). Die dage gen erhobene Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 15. Juli 2019 ab (Urk. 9/64/22 ff.). Mit Vorbescheid vom 18. November 2020 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Verneinung eines Anspruchs auf Umschulung in Aussicht (Urk. 9/79). Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 23. Dezember 2020 und ergänzender Begründung vom 7. Februar 2021 Einwände (Urk. 9/81 und Urk. 9/85). Mit Verfügung vom 26. Mai 2021 verneinte die IV-Stelle schliesslich einen Anspruch der Versicherten auf Umschulung (Urk. 9/89 = Urk. 2 ). 2. Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 30. Juni 2021 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwerde geg nerin sei zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG zuzu spre chen, namentlich eine Umschulung zu gewähren (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwer de ant wort vom 3. November 2021 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 8), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. Novem b er 2021 mitgeteilt wurde (Urk. 10).

2. Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 30. Juni 2021 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwerde geg nerin sei zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG zuzu spre chen, namentlich eine Umschulung zu gewähren (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwer de ant wort vom 3. November 2021 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 8), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. Novem b er 2021 mitgeteilt wurde (Urk. 10). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzu gehen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzu gehen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).

1.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 1.3

1.3 1.3.1 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:

1.3.1 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit: a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und

a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. 1.3.2 Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wie dereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Als Umschu lung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ) Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vor gängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Ver bes serung der Erwerbsfähigkeit benötigen.

1.3.2 Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wie dereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Als Umschu lung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ) Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vor gängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Ver bes serung der Erwerbsfähigkeit benötigen. 1.3.3 Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen ver sicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der «annähernden Gleichwertigkeit» nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2). Schliesslich setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen auf u.a. AHI 1997 S. 80 E. 1b; ZAK 1984 S. 91 oben, 1966 S. 439 E. 3).

1.3.3 Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen ver sicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der «annähernden Gleichwertigkeit» nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2). Schliesslich setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen auf u.a. AHI 1997 S. 80 E. 1b; ZAK 1984 S. 91 oben, 1966 S. 439 E. 3). Für die Beurteilung der Gleichwertigkeit im Sinne der erwähnten Rechtsprechung ist in erster Linie auf die miteinander zu vergleichenden Erwerbsmöglichkeiten im ursprünglichen und im neuen Beruf oder in einer der versicherten Person zumutbaren Tätigkeit abzustellen. Zwar geht es nicht an, den Anspruch auf Um schulungsmassnahmen – gleichsam im Sinne einer Momentaufnahme – aus schliess lich vom Ergebnis eines auf den aktuellen Zeitpunkt begrenzten Einkom mensvergleichs, ohne Rücksicht auf den qualitativen Ausbildungsstand einerseits und die damit zusammenhängende künftige Entwicklung der erwerblichen Mög lich keiten anderseits, abhängen zu lassen. Vielmehr ist im Rahmen der vorzu nehmenden Prognose (BGE 110 V 99 E. 2) unter Berücksichtigung der gesamten Umstände nicht nur der Gesichtspunkt der Verdienstmöglichkeit, sondern der für die künftige Einkommensentwicklung ebenfalls bedeutsame qualitative Stellen wert der beid en zu vergleichenden Berufe mit zuberücksichtigen. Die annähernde Gleichwertigkeit der Erwerbsmöglichkeit in der alten und neuen Tätigkeit dürfte auf weite Sicht nur dann zu verwirklichen sein, wenn auch die beiden Ausbil dungen einen einigermassen vergleichbaren Wert aufweisen (BGE 124 V 108 E. 3b; AHI 1997 S. 86 E. 2b; Urteile des Bundesgerichts I 826/05 vom 28. Februar 2006 E. 4.1 in fine und I 783/03 vom 18. August 2004 E. 5.2 mit Hinweisen; Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leis tungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 186).

Für die Beurteilung der Gleichwertigkeit im Sinne der erwähnten Rechtsprechung ist in erster Linie auf die miteinander zu vergleichenden Erwerbsmöglichkeiten im ursprünglichen und im neuen Beruf oder in einer der versicherten Person zumutbaren Tätigkeit abzustellen. Zwar geht es nicht an, den Anspruch auf Um schulungsmassnahmen – gleichsam im Sinne einer Momentaufnahme – aus schliess lich vom Ergebnis eines auf den aktuellen Zeitpunkt begrenzten Einkom mensvergleichs, ohne Rücksicht auf den qualitativen Ausbildungsstand einerseits und die damit zusammenhängende künftige Entwicklung der erwerblichen Mög lich keiten anderseits, abhängen zu lassen. Vielmehr ist im Rahmen der vorzu nehmenden Prognose (BGE 110 V 99 E. 2) unter Berücksichtigung der gesamten Umstände nicht nur der Gesichtspunkt der Verdienstmöglichkeit, sondern der für die künftige Einkommensentwicklung ebenfalls bedeutsame qualitative Stellen wert der beid en zu vergleichenden Berufe mit zuberücksichtigen. Die annähernde Gleichwertigkeit der Erwerbsmöglichkeit in der alten und neuen Tätigkeit dürfte auf weite Sicht nur dann zu verwirklichen sein, wenn auch die beiden Ausbil dungen einen einigermassen vergleichbaren Wert aufweisen (BGE 124 V 108 E. 3b; AHI 1997 S. 86 E. 2b; Urteile des Bundesgerichts I 826/05 vom 28. Februar 2006 E. 4.1 in fine und I 783/03 vom 18. August 2004 E. 5.2 mit Hinweisen; Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leis tungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 186). 1.3.4 Der Eintritt gesundheitlich bedingter Umschulungsbedürftigkeit ist, entsprechend dem System des leistungsspezifischen Invaliditätseintritts (Art. 4 Abs. 2 IVG), ein besonderer Versicherungsfall. Ob die Voraussetzungen hierfür gegeben sind, das heisst eine Invalidität im Sinne des Art. 17 IVG vorliegt, bestimmt sich nach den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der Verfügung (Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2 mit Hin weisen).

1.3.4 Der Eintritt gesundheitlich bedingter Umschulungsbedürftigkeit ist, entsprechend dem System des leistungsspezifischen Invaliditätseintritts (Art. 4 Abs. 2 IVG), ein besonderer Versicherungsfall. Ob die Voraussetzungen hierfür gegeben sind, das heisst eine Invalidität im Sinne des Art. 17 IVG vorliegt, bestimmt sich nach den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der Verfügung (Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2 mit Hin weisen). 2.

2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, laut RAD-Stel lung nahme bestehe seit dem 1. Juli 2019 eine 100%- ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Es sei keine direkte Behandlung von Tieren mehr möglich. Zumutbar seien administrative Tätigkeiten, Lehrtätigkeiten, Tätigkeiten als Tier ärztin in der Verwaltung oder im Aussendienst. Eine Umschulung sei somit nicht notwendig. Zudem bestehe keine Erwerbseinbusse von ca. 20 %. Die Beschwerde führerin erziele seit dem 1. März 2020 in einer unbefristeten Anstellung als Ver waltungsassistentin und Adjunktin an der Universität Z.___ ein Invalidenein kommen von Fr. 83'345.6 0. Für das Valideneinkommen werde von einem hypo thetischen Berufsaufstieg ausgegangen und auf den Tabellenlohn gemäss Lohn strukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik abgestützt. Gemäss LSE T17 2018, Ziffer 22, Akademische und verwandte Gesundheitsberufe, Lebensalter Total, betrage das monatliche Einkommen für Frauen F r. 7'817.--. Unter Berücksich tigung der Nominallohnentwicklung ergebe dies für das Jahr 2020 ein Jahresein kommen von F r. 99'517.--. Dies führe zu einer Erwerbseinbusse von F r. 16'171.40 bzw. 16.25 %. Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens korrigierte die Beschwerde gegnerin den Einkomm en svergleich dahingehend, dass das Einkommen gemäss Tabelle T17 Schweiz 2018 Ziffer 22, Frauen, Fr. 7'498.-- betrage, was unter Be rücksichtigung der Nominallohnentwicklung für das Jahr 2020 ein J ahresein kommen von Fr. 95'456.-- ergebe. Dies führe zu einer Erwerbseinbusse von Fr. 12'110.-- bzw. 13 %. Damit liege keine Erwerbseinbusse von ca. 20 % vor, weshalb kein Anspruch auf eine Umschulung bestehe (Urk. 2).

2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, laut RAD-Stel lung nahme bestehe seit dem 1. Juli 2019 eine 100%- ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Es sei keine direkte Behandlung von Tieren mehr möglich. Zumutbar seien administrative Tätigkeiten, Lehrtätigkeiten, Tätigkeiten als Tier ärztin in der Verwaltung oder im Aussendienst. Eine Umschulung sei somit nicht notwendig. Zudem bestehe keine Erwerbseinbusse von ca. 20 %. Die Beschwerde führerin erziele seit dem 1. März 2020 in einer unbefristeten Anstellung als Ver waltungsassistentin und Adjunktin an der Universität Z.___ ein Invalidenein kommen von Fr. 83'345.6 0. Für das Valideneinkommen werde von einem hypo thetischen Berufsaufstieg ausgegangen und auf den Tabellenlohn gemäss Lohn strukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik abgestützt. Gemäss LSE T17 2018, Ziffer 22, Akademische und verwandte Gesundheitsberufe, Lebensalter Total, betrage das monatliche Einkommen für Frauen F r. 7'817.--. Unter Berücksich tigung der Nominallohnentwicklung ergebe dies für das Jahr 2020 ein Jahresein kommen von F r. 99'517.--. Dies führe zu einer Erwerbseinbusse von F r. 16'171.40 bzw. 16.25 %. Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens korrigierte die Beschwerde gegnerin den Einkomm en svergleich dahingehend, dass das Einkommen gemäss Tabelle T17 Schweiz 2018 Ziffer 22, Frauen, Fr. 7'498.-- betrage, was unter Be rücksichtigung der Nominallohnentwicklung für das Jahr 2020 ein J ahresein kommen von Fr. 95'456.-- ergebe. Dies führe zu einer Erwerbseinbusse von Fr. 12'110.-- bzw. 13 %. Damit liege keine Erwerbseinbusse von ca. 20 % vor, weshalb kein Anspruch auf eine Umschulung bestehe (Urk. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, dass das Postulat, dass ihr eine Tätigkeit als nicht Tiere behandelnde Tierärztin möglich und mithin die verbliebene Resterwerbsfähigkeit als Tierärztin verwertbar sein soll, unrealistisch und lebensfremd sei, da kein hinreichendes Bündel an Ange boten derartiger zumutbarer Arbeitsstellen bestehe. Infolge des wohl massiven Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage solcher Stellen auf dem realen Arbeitsmarkt in der Schweiz könne nicht von einer möglichen sowie sozialpraktisch realistischerweise bestehenden Verwertbarkeit der behaupteten Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ausgegangen werden. Betreffend Valideneinkommen gestützt auf die Lohnstrukturerhebung (LSE) 2018, T17 (monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Berufsgruppen, Lebensalter und Ge schlecht), Ziffer 22 (akademische und verwandte Gesundheitsberufe) sei die Be schwerdeführerin als heute 36-Jährige mindestens in der Lebensaltersstufe 30-49 Jahre einzuklassieren, so dass sich ein Tabellenwert von Fr. 7'872.-- ergebe. Dem nach ergebe sich per 2021 und einer anzunehmenden Nominallohnent wick lung 2021 wie 2020 ein Wert von Fr. 101'463.--. Setze man diesen Wert ins Ver hältnis zu dem von der B e schwerdegegnerin herangezogenen Wert des Invaliden ein kommens in der Höhe von Fr. 83'345.60, errechne sich ein IV-Grad von rund 18 %. Wie bereits die Benennung der Ziffer 22 als «akademische und verwandte Gesundheitsberufe» offenbaren dürfte, seien in dieser Ziffer der Tabelle T17 eben auch nichtakademische Berufe miterfasst, welche im Gegensatz zu Akademikern bekanntermassen niedriger vergütet würden und mithin eine Verfälschung des Medianwertes bedingten. Berücksichtige man vielmehr weitere Faktoren wie die hypothetische Lohnentwicklung, welche sicherlich in einem akademischen Beruf mit universitärem Abschluss mit steigendem Lebensalter zu einer höheren Lohn entwicklung führe als in einer ohne zusätzliche Berufsausbildung noch zumut baren Tätigkeit, sei im vorliegenden Fall bereits heute anzunehmen, dass die Be schwerdeführerin mit ihren bereits vorhandenen fünf Jahre n Berufserfahrung als Tierärztin alsbald nach Abschluss ihrer Facharztausbildung eine Funktion min destens im unteren Kader eingenommen hätte. Mithin würde sie aller Voraussicht nach gemäss LSE TA11 mit ihrem universitären Hochschulabschluss Fr. 10'121.-- pro Monat verdienen, woraus sich ein Wert des hypothetischen Validenein kom mens in Höhe von Fr. 130'450.-- errechne. Damit liege der Invaliditätsgrad weit jenseits der 30 %. Dieser Wert entspreche dem Wert, welcher der Beschwerde führerin vom Tierärzteverband im Hinblick auf die Lohnverhältnisse von Fach tierärztinnen für Kleintiermedizin angegeben worden sei. Aus den Akten des Unfallversicherers ergebe sich, dass die Beschwerdeführerin selbst bei der Uni versität Z.___ heute ab F rühjahr 2021 wohl e in Valideneinkommen von Fr. 103'339.-- erzielt hätte, zu welchem zusatzvergütete Wochenend-, Nacht- und Pikettdienste hinzugekommen wären. Die Voraussetzung einer Erwerbseinbusse von 20 % sei erfüllt (Urk. 1 S. 16 ff.).

2.2 Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, dass das Postulat, dass ihr eine Tätigkeit als nicht Tiere behandelnde Tierärztin möglich und mithin die verbliebene Resterwerbsfähigkeit als Tierärztin verwertbar sein soll, unrealistisch und lebensfremd sei, da kein hinreichendes Bündel an Ange boten derartiger zumutbarer Arbeitsstellen bestehe. Infolge des wohl massiven Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage solcher Stellen auf dem realen Arbeitsmarkt in der Schweiz könne nicht von einer möglichen sowie sozialpraktisch realistischerweise bestehenden Verwertbarkeit der behaupteten Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ausgegangen werden. Betreffend Valideneinkommen gestützt auf die Lohnstrukturerhebung (LSE) 2018, T17 (monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Berufsgruppen, Lebensalter und Ge schlecht), Ziffer 22 (akademische und verwandte Gesundheitsberufe) sei die Be schwerdeführerin als heute 36-Jährige mindestens in der Lebensaltersstufe 30-49 Jahre einzuklassieren, so dass sich ein Tabellenwert von Fr. 7'872.-- ergebe. Dem nach ergebe sich per 2021 und einer anzunehmenden Nominallohnent wick lung 2021 wie 2020 ein Wert von Fr. 101'463.--. Setze man diesen Wert ins Ver hältnis zu dem von der B e schwerdegegnerin herangezogenen Wert des Invaliden ein kommens in der Höhe von Fr. 83'345.60, errechne sich ein IV-Grad von rund 18 %. Wie bereits die Benennung der Ziffer 22 als «akademische und verwandte Gesundheitsberufe» offenbaren dürfte, seien in dieser Ziffer der Tabelle T17 eben auch nichtakademische Berufe miterfasst, welche im Gegensatz zu Akademikern bekanntermassen niedriger vergütet würden und mithin eine Verfälschung des Medianwertes bedingten. Berücksichtige man vielmehr weitere Faktoren wie die hypothetische Lohnentwicklung, welche sicherlich in einem akademischen Beruf mit universitärem Abschluss mit steigendem Lebensalter zu einer höheren Lohn entwicklung führe als in einer ohne zusätzliche Berufsausbildung noch zumut baren Tätigkeit, sei im vorliegenden Fall bereits heute anzunehmen, dass die Be schwerdeführerin mit ihren bereits vorhandenen fünf Jahre n Berufserfahrung als Tierärztin alsbald nach Abschluss ihrer Facharztausbildung eine Funktion min destens im unteren Kader eingenommen hätte. Mithin würde sie aller Voraussicht nach gemäss LSE TA11 mit ihrem universitären Hochschulabschluss Fr. 10'121.-- pro Monat verdienen, woraus sich ein Wert des hypothetischen Validenein kom mens in Höhe von Fr. 130'450.-- errechne. Damit liege der Invaliditätsgrad weit jenseits der 30 %. Dieser Wert entspreche dem Wert, welcher der Beschwerde führerin vom Tierärzteverband im Hinblick auf die Lohnverhältnisse von Fach tierärztinnen für Kleintiermedizin angegeben worden sei. Aus den Akten des Unfallversicherers ergebe sich, dass die Beschwerdeführerin selbst bei der Uni versität Z.___ heute ab F rühjahr 2021 wohl e in Valideneinkommen von Fr. 103'339.-- erzielt hätte, zu welchem zusatzvergütete Wochenend-, Nacht- und Pikettdienste hinzugekommen wären. Die Voraussetzung einer Erwerbseinbusse von 20 % sei erfüllt (Urk. 1 S. 16 ff.). 2.3 In ihrer Beschwerdeantwort hielt die Beschwerdegegnerin unter anderem ergän zend fest, die Beschwerdeführerin sei in der Fachausbildung zur Kleintierärztin gestanden, was noch nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den von ihr geltend gemachten K arriereweg hindeute (Urk. 8).

2.3 In ihrer Beschwerdeantwort hielt die Beschwerdegegnerin unter anderem ergän zend fest, die Beschwerdeführerin sei in der Fachausbildung zur Kleintierärztin gestanden, was noch nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den von ihr geltend gemachten K arriereweg hindeute (Urk. 8). 2.4 Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf Umschulung verneint hat.

2.4 Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf Umschulung verneint hat. 3.

3. 3.1 Im rheumatologischen Gutachten der A.___ AG vom 7. September 2018 nannt e Dr. med. B.___, Facharzt für Rheumatologie und Facharzt für Allge meine Innere Medizin, folgende Diagnosen:

3.1 Im rheumatologischen Gutachten der A.___ AG vom 7. September 2018 nannt e Dr. med. B.___, Facharzt für Rheumatologie und Facharzt für Allge meine Innere Medizin, folgende Diagnosen: - Hyperpathisch-allodyner Handschmerz rechts bei St. n. wahrscheinlichem CRPS I (Synonym: Morbus Sudeck ) nach superinfiziertem Katzenbiss 18.04.2017

Hyperpathisch-allodyner Handschmerz rechts bei St. n. wahrscheinlichem CRPS I (Synonym: Morbus Sudeck ) nach superinfiziertem Katzenbiss 18.04.2017 - Zustand nach distalen Radiusfrakturen 01/2011, links osteosynthetisch (Metall entfernt), rechts konservativ behandelt

Zustand nach distalen Radiusfrakturen 01/2011, links osteosynthetisch (Metall entfernt), rechts konservativ behandelt - Zustand nach CRPS I links nach Handgelenkskontusion 22.05.2016

Zustand nach CRPS I links nach Handgelenkskontusion 22.05.2016 Er führte aus, als Folgeerschei nungen eines Kat z enbisses in den linken Thenar habe sich bei der Beschwerdeführerin trotz zeitgerechter Behandlung eine phleg monöse, vermutlich bakteriell infizierte Entzündung des gesamten Daumenbe reiches und in deren Folge eine von verschiedenen Untersuchern angenommene Rege ne rationsstörung im Sinne eines CRPS I entwickelt. Im Verlauf eines Jahres sei es seither zu einem vollständigen Wiedergewinn der sensiblen und moto ri schen Funktionen der rechten Hand gekommen, während für die Beschwerde führerin massiv störend und bisher verbleibend eine Hyperpathie und Allodynie der Hand (inadäquate, übermässige Schmerzempfindung bei nur geringer mecha nischer Einwirkung) mit häufiger Schmerzprojektion bis zur Schulter, zeitweise auch ein Ganzkörperschmerz, bestehe. Die aktuelle Untersuchun g habe durch die extrem erhöhte Schmer z haftigkeit im rechten Handbereich nicht in allen Details wie üblich ausgeführt werden können. Die geschilderten Beschwer d en deckten sich jedoch auf glaubwürdige Weise mit den A kten, den anamnestischen Beurtei lungen und dem trotzdem zu erhebenden lokalen Befund. Wechselnde Haut tro phik mit Blässe und zeitweiliger Rötung, kühler und leicht erhöhter Feuchtigkeit gegenüber der Gegenseite liessen einen Zustand nach CRPS I als hochwahr schein lich annehmen. Soweit prüfbar seien die motorischen Funktionen der Hand, auch gemäss Beurteilung der Beschwerdeführerin selbst, intakt. Am auffälligsten und den Alltag wie auch berufliche Aktivitäten störendsten erweise sich die über schiessende Berührungsempfindlichkeit, besonders des Handrückens, etwas ge rin ger der palmaren Seite. Bei bereits leichten Palpationsversuchen ziehe die Be schwerdeführerin ihre Hand reflexartig zurück, dagegen sei ein vorsichtiger, mit einiger Kraft ausgeführter und von der Beschwerdeführerin erwiderter Hände druck möglich. Dieser Empfindlichkeitsunterschied der Sensibilität bzw. der Über empfindlichkeit von dorsaler zu palmarer Hand habe eine gewisse Auffälligkeit, da nicht aus der nervalen Versorgung erklärbar, wohl auch ein Mitgrund, weshalb das vorliegende Bild in der Handchirurgie der Klinik C.___ (November 2017) als «sehr atypisches CRPS» apostrophiert worden sei. Durch den heutigen klini schen Befund könne die Diagnose eine CRPS als mit überwiegender Wahrschein lichkeit gesichert angenommen werden. Eine Sicherung durch radiologisch erkennbare Veränderungen (oft bei CRPS fleckförmige Osteoporose des betroffe nen Skelettteils) habe bis anhin nicht gemacht werden können, die bisherigen radiologischen Abklärungen hätten keinen Befund dieser Art gezeigt, was aber die Diagnose nicht ausschliesse (Urk. 9/25/ 9 3 ff.).

Er führte aus, als Folgeerschei nungen eines Kat z enbisses in den linken Thenar habe sich bei der Beschwerdeführerin trotz zeitgerechter Behandlung eine phleg monöse, vermutlich bakteriell infizierte Entzündung des gesamten Daumenbe reiches und in deren Folge eine von verschiedenen Untersuchern angenommene Rege ne rationsstörung im Sinne eines CRPS I entwickelt. Im Verlauf eines Jahres sei es seither zu einem vollständigen Wiedergewinn der sensiblen und moto ri schen Funktionen der rechten Hand gekommen, während für die Beschwerde führerin massiv störend und bisher verbleibend eine Hyperpathie und Allodynie der Hand (inadäquate, übermässige Schmerzempfindung bei nur geringer mecha nischer Einwirkung) mit häufiger Schmerzprojektion bis zur Schulter, zeitweise auch ein Ganzkörperschmerz, bestehe. Die aktuelle Untersuchun g habe durch die extrem erhöhte Schmer z haftigkeit im rechten Handbereich nicht in allen Details wie üblich ausgeführt werden können. Die geschilderten Beschwer d en deckten sich jedoch auf glaubwürdige Weise mit den A kten, den anamnestischen Beurtei lungen und dem trotzdem zu erhebenden lokalen Befund. Wechselnde Haut tro phik mit Blässe und zeitweiliger Rötung, kühler und leicht erhöhter Feuchtigkeit gegenüber der Gegenseite liessen einen Zustand nach CRPS I als hochwahr schein lich annehmen. Soweit prüfbar seien die motorischen Funktionen der Hand, auch gemäss Beurteilung der Beschwerdeführerin selbst, intakt. Am auffälligsten und den Alltag wie auch berufliche Aktivitäten störendsten erweise sich die über schiessende Berührungsempfindlichkeit, besonders des Handrückens, etwas ge rin ger der palmaren Seite. Bei bereits leichten Palpationsversuchen ziehe die Be schwerdeführerin ihre Hand reflexartig zurück, dagegen sei ein vorsichtiger, mit einiger Kraft ausgeführter und von der Beschwerdeführerin erwiderter Hände druck möglich. Dieser Empfindlichkeitsunterschied der Sensibilität bzw. der Über empfindlichkeit von dorsaler zu palmarer Hand habe eine gewisse Auffälligkeit, da nicht aus der nervalen Versorgung erklärbar, wohl auch ein Mitgrund, weshalb das vorliegende Bild in der Handchirurgie der Klinik C.___ (November 2017) als «sehr atypisches CRPS» apostrophiert worden sei. Durch den heutigen klini schen Befund könne die Diagnose eine CRPS als mit überwiegender Wahrschein lichkeit gesichert angenommen werden. Eine Sicherung durch radiologisch erkennbare Veränderungen (oft bei CRPS fleckförmige Osteoporose des betroffe nen Skelettteils) habe bis anhin nicht gemacht werden können, die bisherigen radiologischen Abklärungen hätten keinen Befund dieser Art gezeigt, was aber die Diagnose nicht ausschliesse (Urk. 9/25/ 9 3 ff.). 3.2 Dr. med. D.___, Fachärztin für Neurologie, hielt in ihrem Bericht vom 20. Januar 2020 fest, seit der letzten Untersuchung vom April 2019 habe sich erfreulicherweise eine weitere Besserung des schweren CRPS der rechten Hand ergeben, die Hand sei mehr belastbar. Vor allem am Handrücken dorsal im Be reich der Narben bestehe jedoch noch eine deutliche Allodynie. Die Beschwer deführerin sei aber seit dem 1. Jul i 2019 mit einem Pensum von 100 % wieder berufstätig und könne di e Arbeit gut bewältigen (Urk. 9/56/4).

3.2 Dr. med. D.___, Fachärztin für Neurologie, hielt in ihrem Bericht vom 20. Januar 2020 fest, seit der letzten Untersuchung vom April 2019 habe sich erfreulicherweise eine weitere Besserung des schweren CRPS der rechten Hand ergeben, die Hand sei mehr belastbar. Vor allem am Handrücken dorsal im Be reich der Narben bestehe jedoch noch eine deutliche Allodynie. Die Beschwer deführerin sei aber seit dem 1. Jul i 2019 mit einem Pensum von 100 % wieder berufstätig und könne di e Arbeit gut bewältigen (Urk. 9/56/4). 3.3 In seiner Stellungnahme vom 6. Februar 2020 hielt RAD-Arzt Dr. med. E.___, Facharzt für Chirurgie, fest, die behandelnde Neurologin Dr. med. D.___ berichte von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab dem 1. Juli 201 9. Die Beschwerdeführerin habe eine feste Anstellung im Bereich Administration und Labortierhaltung an der Universität Z.___. Es sei von einem deutlich verbesserten Gesundheitszustand auszugehen und ab dem 1. Juli 2019 von einer 100% - igen Arbeitsfähigkeit in ei ner angepassten Tätigkeit (Urk. 9 /91/6). Am 10. Novem ber 2020 führte RAD-Arzt Dr. E.___ ergänzend aus, angepasst seien Tätigkeiten, bei denen die Beschwerdeführerin keine direkte Behandlung von Tieren vornehme. Vorstellbar seien administrati ve Tätigkeiten, Lehrtätig keiten oder Tätigkeiten als Tierärztin in der Verwaltung (Urk. 9/90/4).

3.3 In seiner Stellungnahme vom 6. Februar 2020 hielt RAD-Arzt Dr. med. E.___, Facharzt für Chirurgie, fest, die behandelnde Neurologin Dr. med. D.___ berichte von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab dem 1. Juli 201 9. Die Beschwerdeführerin habe eine feste Anstellung im Bereich Administration und Labortierhaltung an der Universität Z.___. Es sei von einem deutlich verbesserten Gesundheitszustand auszugehen und ab dem 1. Juli 2019 von einer 100% igen Arbeitsfähigkeit in ei ner angepassten Tätigkeit (Urk. 9 /91/6). Am 10. Novem ber 2020 führte RAD-Arzt Dr. E.___ ergänzend aus, angepasst seien Tätigkeiten, bei denen die Beschwerdeführerin keine direkte Behandlung von Tieren vornehme. Vorstellbar seien administrati ve Tätigkeiten, Lehrtätig keiten oder Tätigkeiten als Tierärztin in der Verwaltung (Urk. 9/90/4). 3.4 In ihrem Bericht vom 30. April 2020 hielt Dr. D.___ fest, drei Jahre nach dem erlittenen Katzenbiss am Daumenballen mit ausgeprägtem CRPS Typ 1 habe sich die Symptomatik der rechten Hand gebessert, jedoch nicht vollständig. Die Funk tion der rechten Hand sei weiterhin vorwiegend durch die Berührungsemp find lichkeit und Allodynie mit Betonung am Handrücken eingeschränkt. Aus neuro logischer Sicht sei davon auszugehen, das sich drei Jahre nach der Verletzung vermutlich keine nennenswerte Besserung mehr ergeben werde. Die Funktiona lität der rechten Hand werde somit aller Voraussicht nach dauerhaft einge schränkt sein. Die rechte Hand sei weniger belastbar. Die Beschwerdeführerin sei in ihrer Tätigkeit als Tierärztin zur Versorgung von Kleintieren eingeschränkt und es bestehe insbesondere ein erneutes Verletzungsrisiko mit der Entwicklung eines erneuten CRPS. Leichtere Bürotätigkeiten, wie sie die Beschwerdeführerin aktuell in der Administration der Tierklinik durchführe, könnten jedoch bewältigt werden (Urk. 9/65).

3.4 In ihrem Bericht vom 30. April 2020 hielt Dr. D.___ fest, drei Jahre nach dem erlittenen Katzenbiss am Daumenballen mit ausgeprägtem CRPS Typ 1 habe sich die Symptomatik der rechten Hand gebessert, jedoch nicht vollständig. Die Funk tion der rechten Hand sei weiterhin vorwiegend durch die Berührungsemp find lichkeit und Allodynie mit Betonung am Handrücken eingeschränkt. Aus neuro logischer Sicht sei davon auszugehen, das sich drei Jahre nach der Verletzung vermutlich keine nennenswerte Besserung mehr ergeben werde. Die Funktiona lität der rechten Hand werde somit aller Voraussicht nach dauerhaft einge schränkt sein. Die rechte Hand sei weniger belastbar. Die Beschwerdeführerin sei in ihrer Tätigkeit als Tierärztin zur Versorgung von Kleintieren eingeschränkt und es bestehe insbesondere ein erneutes Verletzungsrisiko mit der Entwicklung eines erneuten CRPS. Leichtere Bürotätigkeiten, wie sie die Beschwerdeführerin aktuell in der Administration der Tierklinik durchführe, könnten jedoch bewältigt werden (Urk. 9/65). 3.5 Im Bericht der Universitätsklinik C.___ (Rheumatologie und Physikalische Medizin) vom 30. April 2020 wurde ausgeführt, aktuell sei von einem CRPS in partieller Remission auszugehen. Aus rheumatologischer Sicht sei von einem funktionellen Endzustand auszugehen (Urk. 9/66).

3.5 Im Bericht der Universitätsklinik C.___ (Rheumatologie und Physikalische Medizin) vom 30. April 2020 wurde ausgeführt, aktuell sei von einem CRPS in partieller Remission auszugehen. Aus rheumatologischer Sicht sei von einem funktionellen Endzustand auszugehen (Urk. 9/66). 3.6 Dr. med. F.___, Facharzt für Anästhesie, hielt in seinem Bericht vom 19. Mai 2020 fest, der weitere Verlauf der Erholung der dominanten rechten oberen Extremität sei – wie grundsätzlich beim CRPS – nur schwierig abzu schätzen. Es müsse von einer dauerhaften Einschränkung der Funktion der rechten Hand ausgegangen werden (Urk. 9/71).

3.6 Dr. med. F.___, Facharzt für Anästhesie, hielt in seinem Bericht vom 19. Mai 2020 fest, der weitere Verlauf der Erholung der dominanten rechten oberen Extremität sei – wie grundsätzlich beim CRPS – nur schwierig abzu schätzen. Es müsse von einer dauerhaften Einschränkung der Funktion der rechten Hand ausgegangen werden (Urk. 9/71). 3.7 Aus den medizinischen Akten geht übereinstimmend hervor und ist unbe stritten, dass die Beschwerdeführerin aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in ihrem angestammten Beruf als Tierärztin tätig sein kann, i n einer angepassten Tätigkeit ohne direkte Behandlung von Tieren jedoch seit dem 1. Juli 2019 voll arbeitsfähig ist.

3.7 Aus den medizinischen Akten geht übereinstimmend hervor und ist unbe stritten, dass die Beschwerdeführerin aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in ihrem angestammten Beruf als Tierärztin tätig sein kann, i n einer angepassten Tätigkeit ohne direkte Behandlung von Tieren jedoch seit dem 1. Juli 2019 voll arbeitsfähig ist. 4.

4. 4.1 Ob bei der Beschwerdeführerin die Voraussetzungen einer gesundheitlich beding ten Umschulungsbedürftigkeit gegeben sind und damit eine Invalidität im Sinne des Art. 17 IVG vorliegt, bestimmt sich nach den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 26. Mai 2021 (vgl. oben E. 1.3.4.).

4.1 Ob bei der Beschwerdeführerin die Voraussetzungen einer gesundheitlich beding ten Umschulungsbedürftigkeit gegeben sind und damit eine Invalidität im Sinne des Art. 17 IVG vorliegt, bestimmt sich nach den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 26. Mai 2021 (vgl. oben E. 1.3.4.). 4.2 Die Beschwerdegegnerin hat den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Umschu lung mangels einer gesundheitsbedingten erheblichen Erwerbseinbusse von 20 % verneint.

4.2 Die Beschwerdegegnerin hat den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Umschu lung mangels einer gesundheitsbedingten erheblichen Erwerbseinbusse von 20 % verneint. 4.3 Rechtsprechungsgemäss setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des eingetre tenen Gesundheits schadens in der bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offenstehenden noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet. Dabei be misst sich die Einbusse an dem vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielten Erwerbseinkommen (BGE 124 V 108 E. 2b).

4.3 Rechtsprechungsgemäss setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des eingetre tenen Gesundheits schadens in der bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offenstehenden noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet. Dabei be misst sich die Einbusse an dem vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielten Erwerbseinkommen (BGE 124 V 108 E. 2b). Dieses umschulungsspezifische Erfordernis ist in s besondere dann nicht gegeben, wenn es – bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage – ein genügend breites Spektrum an Tätigkeiten gibt, die dem medizinischen Anforderungs- und Belastungsprofil der versicherten Person entsprechen, von der Ausbildung und beruflichen Erfah rung her zumutbar sind und im Durchschnitt nicht schlechter entlöhnt werden als die zuletzt ausgeübte. Entscheidend ist, dass ein genügend breites Spektrum von dem beruflichen und medizinischen Anforderungs- und Belastungsprofil entsprechenden Tätigkeiten besteht, bei denen die Arbeitsfähigkeit nic ht wesent lich eingeschränkt ist ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_511/ 2015 vom 15. Oktober 2015 E. 3).

Dieses umschulungsspezifische Erfordernis ist in s besondere dann nicht gegeben, wenn es – bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage – ein genügend breites Spektrum an Tätigkeiten gibt, die dem medizinischen Anforderungs- und Belastungsprofil der versicherten Person entsprechen, von der Ausbildung und beruflichen Erfah rung her zumutbar sind und im Durchschnitt nicht schlechter entlöhnt werden als die zuletzt ausgeübte. Entscheidend ist, dass ein genügend breites Spektrum von dem beruflichen und medizinischen Anforderungs- und Belastungsprofil entsprechenden Tätigkeiten besteht, bei denen die Arbeitsfähigkeit nic ht wesent lich eingeschränkt ist ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_511/ 2015 vom 15. Oktober 2015 E. 3). 4.4 Bei der Ermittlung des hypothetisch erzielbaren Valideneinkommens ist ent scheidend, was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit verdient hätte. Da die Invaliditätsbemessung der voraussichtlich bleibenden oder längere Zeit dauernden Erwerbsunfähigkeit zu entsprechen hat (vgl. Art. 8 Abs. 1 ATSG), ist auch die berufliche Weiter ent wicklung zu berücksichtigen, die eine versicherte Person normalerweise vo llzo gen hätte (BGE 145 V 141 E. 5.2.1, vgl. auch oben E. 1.3.3 ).

4.4 Bei der Ermittlung des hypothetisch erzielbaren Valideneinkommens ist ent scheidend, was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit verdient hätte. Da die Invaliditätsbemessung der voraussichtlich bleibenden oder längere Zeit dauernden Erwerbsunfähigkeit zu entsprechen hat (vgl. Art. 8 Abs. 1 ATSG), ist auch die berufliche Weiter ent wicklung zu berücksichtigen, die eine versicherte Person normalerweise vo llzo gen hätte (BGE 145 V 141 E. 5.2.1, vgl. auch oben E. 1.3.3 ). Die Beschwerdeführerin war im Zeitpunkt des Unfalles ( 19. April 2017) im ersten Jahr in Vollzeit als Assistenztierärztin in Weiterbildung an der Klinik für Klein tiermedizin der Universität Z.___ tätig und erzielte einen Jahreslohn von F r. 65'000.-- brutto (Urk. 9/1/11). Der B rutt o jahres lohn wurde per 1. J an u a r 2018 auf Fr. 67'600.-- erhöht (Urk. 9/1/1). Gemäss Angaben ihrer Arbeitgeberin (Uni versität Z.___ ) vom 20. März 2020 hätte die Beschwerdeführerin ihren Ausbil dung s abschluss als Fachtierärztin FVH für Kleintiere voraussichtlich im Frühjahr 2020 erlangt. Unmittelbar nach dem Abschluss der Ausbildung hätte sie an der Universität Z.___ ein Brutto jahres einkommen von Fr. 98'225.-- erzielt. Nach zwei bis drei Jahren ein solches von Fr. 103'339.-- (Urk. 9/64/12). F ür den hier massgebenden Verfügungszeitpunkt ( 26. Mai 2021) wäre somit von einem Einkommen von F r. 98'225.-- auszugehen. Unter Berücksichtigung der beruf lichen Weiterentwicklung kann jedoch dasjenige von F r. 103'339. -- als Validen einkommen herangezogen werden. Anhaltspunkte für eine Kaderfunktion und eine damit einhergehende Einkommensentwicklung – wie sie die Beschwerde führerin geltend macht – sind nicht ersichtlich.

Die Beschwerdeführerin war im Zeitpunkt des Unfalles ( 19. April 2017) im ersten Jahr in Vollzeit als Assistenztierärztin in Weiterbildung an der Klinik für Klein tiermedizin der Universität Z.___ tätig und erzielte einen Jahreslohn von F r. 65'000.-- brutto (Urk. 9/1/11). Der B rutt o jahres lohn wurde per 1. J an u a r 2018 auf Fr. 67'600.-- erhöht (Urk. 9/1/1). Gemäss Angaben ihrer Arbeitgeberin (Uni versität Z.___ ) vom 20. März 2020 hätte die Beschwerdeführerin ihren Ausbil dung s abschluss als Fachtierärztin FVH für Kleintiere voraussichtlich im Frühjahr 2020 erlangt. Unmittelbar nach dem Abschluss der Ausbildung hätte sie an der Universität Z.___ ein Brutto jahres einkommen von Fr. 98'225.-- erzielt. Nach zwei bis drei Jahren ein solches von Fr. 103'339.-- (Urk. 9/64/12). F ür den hier massgebenden Verfügungszeitpunkt ( 26. Mai 2021) wäre somit von einem Einkommen von F r. 98'225.-- auszugehen. Unter Berücksichtigung der beruf lichen Weiterentwicklung kann jedoch dasjenige von F r. 103'339. als Validen einkommen herangezogen werden. Anhaltspunkte für eine Kaderfunktion und eine damit einhergehende Einkommensentwicklung – wie sie die Beschwerde führerin geltend macht – sind nicht ersichtlich. In ihrer Anstellung bei der Universität Z.___ als Verwaltungsassistentin zu 50 % und als Adjunktin zu 50 % erzielt die Beschwerdeführerin seit dem 1. März 2020 ein Jahreseinkommen von Fr. 83'345.60 (Urk. 9/74 und Urk. 9/75).

In ihrer Anstellung bei der Universität Z.___ als Verwaltungsassistentin zu 50 % und als Adjunktin zu 50 % erzielt die Beschwerdeführerin seit dem 1. März 2020 ein Jahreseinkommen von Fr. 83'345.60 (Urk. 9/74 und Urk. 9/75). Bei einem Valideneinkommen von Fr. 103'339.-- und e inem Invaliden ein kom men von Fr. 83'345.60 resultiert eine Erwerbseinbusse von gerundet 19 %. Die Mindesterwerbseinbusse von 20 % ist bei diesen Einkommensvergleichs grössen somit k na pp nicht erfüllt.

Bei einem Valideneinkommen von Fr. 103'339.-- und e inem Invaliden ein kom men von Fr. 83'345.60 resultiert eine Erwerbseinbusse von gerundet 19 %. Die Mindesterwerbseinbusse von 20 % ist bei diesen Einkommensvergleichs grössen somit k na pp nicht erfüllt. 4.5 In Bezug auf das Invalid e neinkommen stellt sich jedoch die Frage, ob die Be schwerdeführerin durch ihre aktuelle Tätigkeit in zureichender und zumutbarer Weise eingegliedert ist bzw. ob sie in einer anderen Tätigkeit angemessen einge gliedert sein könnte. Insbesondere in ihrer Tätigkeit als Verwaltung sassistentin erscheint sie angesichts ihres Hochschulabschluss es überqualifiziert. Es ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin diese Tätigkeit n ur vorübergehend ausübt. Im Rahmen der vorzunehmenden Prognose ist bei einer Akademikerin auch beim Invalideneinkommen eine berufliche Weiteren twicklung zu berück sichtigen.

4.5 In Bezug auf das Invalid e neinkommen stellt sich jedoch die Frage, ob die Be schwerdeführerin durch ihre aktuelle Tätigkeit in zureichender und zumutbarer Weise eingegliedert ist bzw. ob sie in einer anderen Tätigkeit angemessen einge gliedert sein könnte. Insbesondere in ihrer Tätigkeit als Verwaltung sassistentin erscheint sie angesichts ihres Hochschulabschluss es überqualifiziert. Es ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin diese Tätigkeit n ur vorübergehend ausübt. Im Rahmen der vorzunehmenden Prognose ist bei einer Akademikerin auch beim Invalideneinkommen eine berufliche Weiteren twicklung zu berück sichtigen. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend festhält, stehen der Beschwerdeführerin diverse angepasste Tätigkeiten offen. So nennt die Beschwerdegegnerin Lehr tätigkeiten, Tätigkeiten als Produktmanagerin oder Gebietsmanagerin im Aussen dienst bei Fachhandelfirmen, Tätigkeiten als amtliche Tierärztin oder Kantons tierärztin, Tätigkeiten in der Tierseuchenbekämpfung oder Tätigkeiten in einer Fachspezialistenfunktion (Urk. 2 und Urk. 8). Zu nennen sind ausserdem Tätig keiten in der Forschung. Die Beschwerdeführerin gab denn auch anlässlich eines Gesprächs bei der IV-Stelle an, dass sie einen beruflichen Hintergrund in der Forschung habe (Urk. 9/11/5). Denkbar wäre im Übrigen auch eine Weiterbildung bzw. Spezialisierung als Fachtierärztin beispielsweise für Pathologie oder Radio logie oder für andere Fachbereiche, bei welchen der direkte Kontakt mit Tieren entfällt. Insgesamt stehen der Beschwerdeführerin aufgrund ihres Hochschul studiums qualitativ anspruchsvolle Vollzeitbeschäftigungen sowohl in der Privat wirtschaft wie auch in der Verwaltung offen. Diese ermöglichen es ihr, sic h auch in finanzieller Hinsicht in einem mit Blick auf ihren angestammten Beruf zu min dest annähernd gleichwertigen Wirkungsfeld einbringen zu können ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_393/2020 vom 14. Juli 2020 E. 3.2). Es rechtfertigt sich daher für die Ermittlung des Invalideneinkommens Tabellenlöhne heranzuziehen. Gemäss Tabelle TA11 (monatlicher Bruttolohn nach Ausbildung, Stellung und Geschlecht) für das Jahr 2018 könnte die Beschwerdeführerin ohne Kaderfunktion einen Lohn von F r. 8'460.-- pro Monat bzw. F r. 101'520. -- pro Jahr erzielen. Angepasst an die betriebsübliche durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit und unter Berücksichtigung der Entwicklung des Nominallohnindexes würde sogar ein höheres Einkommen als das Valideneinkommen resultieren. Somit würde die Beschwerdeführerin bei einer optimalen Verwertung der verbleibenden Arbeits fähigkeit keine Erwerbseinbusse erleiden.

Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend festhält, stehen der Beschwerdeführerin diverse angepasste Tätigkeiten offen. So nennt die Beschwerdegegnerin Lehr tätigkeiten, Tätigkeiten als Produktmanagerin oder Gebietsmanagerin im Aussen dienst bei Fachhandelfirmen, Tätigkeiten als amtliche Tierärztin oder Kantons tierärztin, Tätigkeiten in der Tierseuchenbekämpfung oder Tätigkeiten in einer Fachspezialistenfunktion (Urk. 2 und Urk. 8). Zu nennen sind ausserdem Tätig keiten in der Forschung. Die Beschwerdeführerin gab denn auch anlässlich eines Gesprächs bei der IV-Stelle an, dass sie einen beruflichen Hintergrund in der Forschung habe (Urk. 9/11/5). Denkbar wäre im Übrigen auch eine Weiterbildung bzw. Spezialisierung als Fachtierärztin beispielsweise für Pathologie oder Radio logie oder für andere Fachbereiche, bei welchen der direkte Kontakt mit Tieren entfällt. Insgesamt stehen der Beschwerdeführerin aufgrund ihres Hochschul studiums qualitativ anspruchsvolle Vollzeitbeschäftigungen sowohl in der Privat wirtschaft wie auch in der Verwaltung offen. Diese ermöglichen es ihr, sic h auch in finanzieller Hinsicht in einem mit Blick auf ihren angestammten Beruf zu min dest annähernd gleichwertigen Wirkungsfeld einbringen zu können ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_393/2020 vom 14. Juli 2020 E. 3.2). Es rechtfertigt sich daher für die Ermittlung des Invalideneinkommens Tabellenlöhne heranzuziehen. Gemäss Tabelle TA11 (monatlicher Bruttolohn nach Ausbildung, Stellung und Geschlecht) für das Jahr 2018 könnte die Beschwerdeführerin ohne Kaderfunktion einen Lohn von F r. 8'460.-- pro Monat bzw. F r. 101'520. pro Jahr erzielen. Angepasst an die betriebsübliche durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit und unter Berücksichtigung der Entwicklung des Nominallohnindexes würde sogar ein höheres Einkommen als das Valideneinkommen resultieren. Somit würde die Beschwerdeführerin bei einer optimalen Verwertung der verbleibenden Arbeits fähigkeit keine Erwerbseinbusse erleiden. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Ein gliederungszweck angemessenen notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren besteht (BG E 130 V 488 E. 4.2; 124 V 108 E. 3).

Es bleibt darauf hinzuweisen, dass nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Ein gliederungszweck angemessenen notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren besteht (BG E 130 V 488 E. 4.2; 124 V 108 E. 3). 4.6 Soweit sich die Beschwerdeführerin auf die Berufs- resp. Berufswahlfreiheit beruft (Urk. 1 S. 11 f.), kann sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. Aus den angerufenen Grundrechten lässt sich grundsätzlich kein unmittelbarer Anspruch auf Sozialver sicherungsleistungen ableiten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_340/2017 vom 9. Februar 2018 E. 4.3 mit weiteren Hinweisen).

4.6 Soweit sich die Beschwerdeführerin auf die Berufs- resp. Berufswahlfreiheit beruft (Urk. 1 S. 11 f.), kann sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. Aus den angerufenen Grundrechten lässt sich grundsätzlich kein unmittelbarer Anspruch auf Sozialver sicherungsleistungen ableiten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_340/2017 vom 9. Februar 2018 E. 4.3 mit weiteren Hinweisen). 4.7 Zusammenfassend erweist sich die angefochtene Verfügung im Ergebnis als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.

4.7 Zusammenfassend erweist sich die angefochtene Verfügung im Ergebnis als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 5. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG).

5. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Holger Hügel

Rechtsanwalt Holger Hügel - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

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