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Die Regierung stützte ihren Entscheid auf den Bericht eines Lenkungsausschusses. Die Fusion führe mittelfristig zu einer Stärkung der Berufsbildungsregion Südost und zu einer Harmonisierung der Ausbildungen, hiess es. Die Zusammenlegung der Schulleitungen und der Verwaltung spart jährlich 300'000 Franken.
Die Schule heisst nach der Fusion «Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs Sargans (bzbs)». Die beiden Berufsfachschulen arbeiten bereits heute eng zusammen und bieten zum Teil gleiche Ausbildungen an.
Wegen struktureller Veränderungen in verschiedenen Branchen - etwa bei kaufmännischen und technischen Berufen sowie dem Detailhandel - dürften sich die beruflichen Ausbildungen in Zukunft ohnehin verändern, schreibt der Kanton. Dies wäre auch ohne Zusammenlegung in Buchs und Sargans der Fall.
Von den beiden bisherigen langjährigen Rektoren tritt einer auf Ende Schuljahr 2021/2022 zurück, und der andere wird pensioniert. Aktuell läuft die Suche nach einer neuen Rektorin oder einem Rektor für die Gesamtleitung der beiden Schulen. Die Wahl ist für Ende Januar 2022 geplant.
Die Gemeinde- und Stadtpräsidentinnen und -präsidenten der Region Sarganserland-Werdenberg hatten Anfang 2020 gemeinsam eine Zusammenlegung der beiden Berufs- und Weiterbildungszentren angeregt. Auch die Berufsfachschulkommissionen hatten die Prüfung einer Fusion beantragt.