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Der 55-jährige Ivan Lendl, ehemalige Weltnummer 1 und achtfacher Grand-Slam-Turniersieger, hat seine Arbeit in Florida bereits aufgenommen. Er trainiert dort eine Gruppe von 15- bis 16-jährigen Talenten beiden Geschlechts.
Martin Blackman, einer der Verantwortlichen im amerikanischen Verband USTA, ist von Lendls Arbeit begeistert: “Wir müssen bei uns die Siegermentalität unbedingt kultivieren. Wenn unsere Jungen mit früheren Champions Zeit verbringen, ergibt sich daraus eine Verbindung, die man nicht unterschätzen darf.”
Lendl war zuletzt von 2012 bis 2014 der Coach von Andy Murray. Wie Lendl hat der Verband auch den langjährigen Profi Mardy Fish für die Nachwuchsarbeit rekrutiert. Fish hatte seine Karriere kürzlich beendet.
Das Spitzentennis in den USA macht eine schwierige Zeit durch, besonders das Männertennis. John Isner ist als Nummer 11 der Weltrangliste der am besten klassierte Amerikaner. Bei den Frauen überdeckt Serena Williams mit ihren vielen Erfolgen vorderhand noch einige strukturelle Schwächen.
(SI)