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Der fünfte Juni, neunter Tag der Massenbewegung gegen die autoritäre und reaktionäre Regierung Erdogans, war gekennzeichnet durch gemeinsame Streikaktionen der Gewerkschaften KESK und DISK. Gleichzeitig waren einige Regierungsmitglieder damit beschäftigt, von Zugeständnissen zu reden, um die Bewegung einzudämmen.
Noch am letzten Wochenende gab es viele Diskussionen über Notwendigkeit, einen Generalstreik einzuberufen. Die Menschen auf den Plätzen verstanden instinktiv, dass dies der logische nächste Schritt für die Bewegung sein würde. Dank glücklicher Fügung hatte die Gewerkschaftskonförderation des öffentlichen Sektors KESK für den fünften Juni schon zu einem 24-stündigen Generalstreik aufgerufen, um das Recht auf kollektive Tarifverhandlungen, das von der rechten muslimischen Regierung unter der AKP angegriffen wird, zu verteidigen. Eine Notfallsitzung der KESK-Führung entschied, den Streik auszuweiten und ihn schon auf den 4. Juni um 12 Uhr mittags vorzuverlegen. Die Konförderation der revolutionären Gewerkschaften, DISK, schloss sich, angesichts der brutalen Repression der Regierung, dem Aufruf zu Streikaktionen an.
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Video: Die KESK marschiert am 4.Juni auf den Taksim
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