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Ein Kreis initiativer Frauen traf sich am 28. Juni 1920 im Zunfthaus zur Wirthen in Solothurn zur Gründung des Solothurnischen Katholischen Frauenbundes. Im zweiten Jahr pilgerten 600
Solothurnerinnen nach Einsiedeln. Bereits nach zehn Jahren zählte der Kantonalverband 4'800 Mitglieder in 29 Ortsvereinen und 405 Einzelmitgliedern.
1925 wurde die "Katholische Mütterfürsorge - heutiger Fonds für Frauen - und 1928 ein katholischer Kindergarten in Olten gegründet. 1933 wurden erstmals Exerzitien für Frauen und wiederholt Wallfahrten nach Mariastein und Einsiedeln durchgeführt. Bildungstage werden auch heute weiterhin angeboten.
Der Frauenbund trat 1940 der neutralen Frauenzentrale bei und engangiert sich seither für die Rechte der Frau.
Der KFS ist heute in 44 Pfarreien aktiv mit ca. 4'000 Mitgliedern und ca. 200 Einzelmitgliedern. Seit fast 20 Jahren feiern die Frauen alle zwei Jahre ein ökumenisches Frauenkirchenfest.
Dreimal jährlich erscheint das Periodikum Forum Salodurum und informiert die Vorstände der Ortsvereine wie auch die Einzelmitglieder über die Aktivitäten des Frauenbundes.
Der Frauenbund bleibt seinen christlichen Werten treu, nutzt die Erfahrung der Frauen über Generationen hinweg, ist katholisch, offen, ökumenisch ausgerichtet und parteipolitisch neutral.