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In Achtelfinal des ATP-500er-Turniers von Rotterdam stockt den Zuschauern der Atem. Bei der Partie zwischen Borna Coric aus Kroatien und dem Franzosen Gael Monfils fliegt der Ball im dritten Satz gleich 33 mal über das Netz, ehe Coric der erlösende und sehr schön anzuschauende Punkt gelingt.
Ach ja, noch besser läuft es Marcos Baghdatis: Der Zypriote bucht im Sechzehntelfinal von Rotterdam mit einem sogenannten 44er-Rallye den Matchpunkt. Eine Ewigkeit kann Baghdatis sich verteidigen, zu guter Letzt unterläuft Gegner David Goffin aus Belgien der entscheidende Fehler zu viel.
(rst)
10. August 2003: Andy Roddick gewinnt in Montreal seinen ersten Masters-1000-Titel. Auf dem Weg dazu schlägt er – noch eine Premiere – Roger Federer. Doch es ist nur ein Strohfeuer gegen die langsam beginnende Herrschaft des Schweizers.
Die Tennis-Jahre 2002 und 2003 sind Übergangsjahre. Acht Grand Slams, acht verschiedene Sieger: Kein Tennisspieler hat damals zwei grosse Titel in einer Saison gewinnen können. Doch nach dem Ende der Ära um Pete Sampras und André Agassi deutet im Spätsommer 2003 einiges darauf hin, dass ein weiterer Amerikaner für längere Zeit den Tennisthron erklimmen könnte: Andy Roddick.
Der damals 21-jährige Hardhitter verpflichtet nach dem French Open Brad Gilbert als neuen Trainer. Unter dem ehemaligen …