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Ranandeh Va Roobah
Arash Lahooti
Iran | 2012 | 78 min
Sprache : Persisch
Untertiteln : Englisch, Französisch
Manchmal scheint eine Story beinahe zu perfekt vorgefunden, um wahr zu sein. Zum Beispiel Ranandeh Va Roobah : Mahmood Kiani Falavarjani ist ein iranischer Lastwagenfahrer und Filmemacher, deren experimentelle Tierfilme vor einigen Jahren an internationalen Filmfestivals gezeigt wurden. Nun ist er davon besessen einen Fuchs zu zähmen und eine Liebesgeschichte mit Eseln zu drehen. Seine Frau möchte das Haus nicht mehr länger mit einem Kleinzoo teilen, ebenso klagt der Lastwagenunternehmer über mangelnde Arbeitsmoral. Nur Falavarjanis Psychiater glaubt an sein Talent, obschon er gegen eine manisch-depressive Erkrankung kämpft und schon mehrmals in der Klinik war. Dort beginnt Arash Lahooti dieses Making-Of eines geplanten Tierfilms und Portrait eines beharrlichen und liebenswürdigen Künstlers. Beobachtend fängt der Film unvergessliche Szenen ein – bei der Fuchsjagd etwa oder das Gespräch eines Filmkritikers mit Falavarjani nach einer Open Air-Filmprojektion seines Films. Ein wunderschönes und eigenwilliges Plädoyer für das Recht auf die Erfüllung künstlerischer Träume.