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28. September - 8. Oktober 2015
Reiseroute
Marignano - Ravenna - Patras - Piräus - Alt-Korinth - Athen - Akropolis - Kap Sounion - Thessaloniki - Igoumenitsa - Loreto
Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Theodor Zimmermann / in Athen: Pfr. Hans Brabeck
Preise
Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'680.00
Zuschlag Einzelzimmer: CHF 285.00
Zuschlag Einzelkabine : CHF 180.00
inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 - 3 Essen fakultativ)
Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise
Montag, 28. Sept. Fahrt durch den Gotthard, das Tessin (Mittagslunch aus dem Car) und Mailand in die Po-Ebene nach Marignano. Hl. Messe in der Schlachtkapelle beim Denkmal. Anschl. Besuch der Beinhauskapelle wo einige wenige der ca. 14000 Gefallenen Eidg
Informationen zu den Reisezielen
Athen, Korinth, Thessalonich / GR
Um 44/45 unternahm der hl. Apostel Paulus zus. mit Barnabas eine Kollektenreise für die in der Hungersnot leidenden Brüder in Jerusalem. Ein Jahr später begann er seine 3 großen Missionsreisen, auf denen er systematisch in allen wichtigen Städten Kleinasiens, Mazedoniens u. Griechenlands Zentren des christlichen Glaubens gründete (Apg 13-21). Seine 4. Reise führte ihn als Gefangener der röm. Staatsgewalt nach Rom (Apg 27-28). Nach dem 1. Clemens-Brief (Clemens I., + 101) und dem Muratorischen Fragment (8. Jh., Mailand) unternahm er auch seine geplante Reise nach Spanien. Im Sommer 64 brach die Verfolgung unter Nero aus. In dieser Gefangenschaft, im Angesicht des nahen Todes schrieb er den 2. Brief an Timotheus. Er wurde vor der Stadtmauer Roms enthauptet.
Patras / GR
Der hl. Apostel Andreas erlitt, nach einem Rundschreiben der Priester von Achaia (4. Jh.), in Patras unter dem Statthalter Aegeates am 30.11.60 den Tod am schrägen Kreuz (Andreaskreuz). Deshalb ist er Patron von Achaia. Seine Gebeine kamen 356 nach Byzanz (Apostelkirche, 1208 nach Amalfi (südl. von Neapel) das Haupt kam 1462 nach Rom und wurde 1964 von Papst Paul VI. nach Patras zurückgesandt.
Thessaloniki / GR
Saloniki / Thessalonich (600‘000 Einw.) ist Griechenlands zweitgrösste Stadt (nach Athen) und sein zweitgrösster Hafen. Es liegt am Ende des Golfs von Saloniki an den Abhängen der Chortiatis-Berge. Die Hauptstadt von Griechisch-Mazedonien ist ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel zwischen Europa und dem Nahen Osten. Vor allem ihre byzantinischen Kirchen machen sie zu einer Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Sanloniki wurde im Jahre 315 v. Chr. von dem mazedonischen König Kassandros gegründet, und nach einer Schwester Alexanders des Grossen benannt. Die Blütezeit der Stadt brach jedoch erst nach der Eroberung durch die Römer (146 v. Chr.) an, als sie zu einem bedeutenden Knotenpunkt an der Via Egnatia wurde, dem Hauptverkehrsweg der Adria über den Balkan nach Byzanz. Der Apostel Paulus gründete hier die erste christliche Gemeinde Europas. Die bedeutendsten byzantinischen Kirchen der Stadt, deren Besuch kein Fremder versäumen sollte, sind die Georgskirche, die Agia Sofia, die Panagia ton Chalkeon, die Apostelkirche und die Dimitrios-Kirche.
hl. Demetrios „Myrovlytis“:
Einer der am meisten verehrten Heiligen in Griechenland ist der hl. Demetrios „Myrovlytis“. In keiner anderen byzant. Stadt hat der Schutzpatron eine so entscheidende Bedeutung wie hier. In der Basilika Hagios Demetrios (5.Jh.) werden auch seine Reliquien verwahrt. Der röm. Soldat und Sohn einer einflussreichen Familie wurde um 306, unter Diokletian oder Maximinus Daia, in Thessaloniki mit Speeren durchbohrt, weil er sich weigerte, seine Glaubensbrüder zu verfolgen. An seinem Festtag, dem 8 Nov. wird der Schrein geöffnet und die ganze Kirche duftet vom Wohlgeruch - daher sein Beiname „der Myrrhe verströmende“. Anschliessend wird eine Prozession durch die Stadt abgehalten, dabei erfüllen sich die Gassen von diesem Duft. Noch heute sind ihm allein in Griechenland über 200 Kirchen geweiht. Demetrios gehört zu den Heiligen Rittern, die in verschiedener Zusammenstellung vorkommen und ist der volkstümlichste Heilige der Orthodoxen Kirchen. Im 9. Jh. führten die Slawenlehrer Cyrillus und Methodius die Verehrung von Demetrios in Mähren und Pannonien ein, Methodius verfasste einen Hymnus auf ihn. Der altserbische Name von Sirmium erinnerte an den Heiligen: er lautete Dimitrovce, ungarisch Szava Szent-Demeter, civitas S. Demetrii in lateinischen Quellen des 13. bis 15. Jh.
Loreto / I
Loreto ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte Italiens. In der Mitte der riesengrossen, mit Kunstwerken namhafter Künstler reich ausgestatteten Basilika, befindet sich das Haus der Heiligen Familie. Es wurde der Legende nach vor gut 700 Jahren von Engeln oder wie andere Quellen berichten, von frommen Adelsfamilien namens "degli Angeli" im Jahre 1291 zuerst von Palästina nach Trsat bei Rijeka (Kroatien) und dann, im Jahre 1294, von Trsat nach Italien gebracht. Das sog. "Loreto Oel", das die Ewig-Licht Lampen in der Casa Santa speist, hat schon vielen Heilung gebracht. Es ist rechts beim Aufgang zum Heiligen Haus gegen ein freiwilliges Almosen erhältlich.