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Inhalte und Funktionen mit Card Sorting kategorisieren und strukturieren
Mit Hilfe der Designmethode Card Sorting werden Inhalte und Begriffe sortiert und gegliedert. Die direkte Einbeziehung der Nutzergruppen ist möglich. Die Teilnehmenden erhalten Karten mit aufgedruckten Begriffen und sortieren diese in eine für sie logische Struktur. Das Ergebnis dieser Methode sind «intuitive» Menüstrukturen, Informationsarchitekturen, Workflows oder Navigations-Pfade.
Beschreibung
Offenes Card Sorting
Beim einem offenen Card Sorting werden die Objekte von den Teilnehmenden in einem ersten Schritt zu Gruppen sortiert. Anschliessend werden für die Gruppen Kategorienamen bestimmt.
Das offenen Card Sorting ist generativ und wird zur Erkennung von Mustern bei der Organisation von Inhalten eingesetzt.
Geschlossenes Card Sorting
Beim geschlossenen Card Sorting sind die Kategorien bereits vorgegeben. Die Teilnehmenden sortieren die einzelnen Karten mit den Objekten in diese Kategorien. Das geschlossene Card Sorting ist evaluativ und wird zur Überprüfung von bestehenden Kategorienamen und vorhandenen Inhalten eingesetzt.
Aus der Praxis
Card Sorting mit Nutzervertretern
Beide Varianten lassen sich sowohl mit einzelnen Nutzervertretern oder auch in Gruppen von maximal 8 Personen durchführen. Damit das Card Sorting erfolgreich wird, müssen alle Objekte, die sortiert oder kategorisiert werden sollen, allen teilnehmenden Personen bekannt sein und benannt werden können. Alle Objekte müssen klar und verständlich beschrieben sein, damit die Nutzervertreter sie sinnvoll einsortieren können.