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Der Swisscanto Pensionskassen-Monitor zeigt für das dritte Quartal 2012 aufgrund der positiven Entwicklung der Finanzmärkte eine erfreuliche Verbesserung der Finanzierungssituation bei den schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen. Die Wertschwankungsreserven erreichen damit den höchsten Stand seit der Finanzkrise 2008.
Bei den erfassten privatrechtlichen Pensionskassen stieg der geschätzte vermögensgewichtete Deckungsgrad gegenüber dem Vorquartal um 2,5 Prozentpunkte auf 107,3%. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung, bei denen sich der vermögensgewichtete Deckungsgrad um 2,2 Prozentpunkte auf 98,9% erhöhte. Diese Kassen müssen, wie privatrechtliche Kassen, eine Schwankungsreserve aufbauen und streben auch einen Deckungsgrad von über 100% an. Bei den erfassten öffentlich-rechtlichen Kassen mit Staatsgarantie ist eine Teilkapitalisierung von 80% zulässig. Diese Kassen wiesen im dritten Quartal einen vermögensgewichteten Deckungsgrad von 74,6% auf.
Die erfassten Vorsorgeeinrichtungen erzielten seit Anfang 2012 eine vermögensgewichtete Rendite von 6,3%. Dadurch sank der Anteil der Kassen in Unterdeckung. Der geschätzte Anteil der privatrechlichen Kassen in Unterdeckung liegt bei 12% im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitaliserung, die eine Unterdeckungsquote von 58% aufweisen.
Grundlage für die aktuellen Schätzungen per 30. September 2012 bilden die effektiven Angaben per 31. Dezember 2011 von 340 Vorsorgeeinrichtungen mit einem Vermögen von insgesamt CHF 437 Mia. Die Schätzungen sind Hochrechnungen aufgrund der Marktentwicklungen und der von den Umfrageteilnehmern zu Beginn des Jahres 2012 gewählten Anlagestrategie.
Weitere Informationen sind unter www.swisscanto.ch/pk-monitor erhältlich.