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Der Einfluss der typischen Fütterung in den fünf Bergregionen Engadin, Rheinwald, Emmental, Luzerner Hinterland und Toggenburg auf die Fettsäurezusammensetzung der Milch wurde während eines Jahres von Mai 2004 bis April 2005 untersucht. Die durchschnittliche Höhenlage der Grünfutterproduktion betrug 1247 ± 465 m für das Sommerfutter und 1136 ± 310 m für das Winterfutter. Im Vergleich zu Wintermilch wies Sommermilch um 8.6 % signifikant tiefere Konzentrationen an gesättigten Fettsäuren (SFA) auf. Die einfach ungesättigten Fettsäuren (MUFA) waren im Sommer um 19.9 % höher, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFA) um 21.7 %, konjugierte Linolsäuren (CLA) um 70.1 % und trans-Fettsäuren ohne CLA um 56.7 %. Sommer- und Wintermilch unterschieden sich nicht signifikant bezüglich der n-3 und der n-6 Fettsäuren. Trotzdem war die mengenmässig bedeutendste n-3 Fettsäure, die a-Linolensäure, im Sommer signifikant höher als im Winter. Ihr Gehalt war auch positiv korreliert mit dem Grünlandfutteranteil und mit der Höhenlage. Eine Vermarktung der gesundheitlichen Vorteile von Bergmilch ist im Moment in der Schweiz aus rechtlichen Gründen nicht möglich.
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Saisonale Fettsäurezusammensetzung von Schweizer Bergmilch