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Am 20. November nahm Junior Nzita im Internationalen Presseclub Genf den Mutter-Theresa Preis entgegen. Dieser Preis wird von der indischen Harmony Stiftung jährlich an verschiedene Menschen vergeben, welche sich tatkräftig für soziale Gerechtigkeit einsetzen. Die Stiftung wurde 2005 im Gedenken an Mutter Theresa gegründet. Der Gründer und Vorsitzende der Harmony Foundation, Dr. Mathai, sagte in seiner Laudatio: Die wirklich bemerkenswerte und inspirierende Geschichte von Junior spendet vielen Kindern, welche von Kriegsherren gefangen gehalten und zu Soldaten gemacht werden, grosse Hoffnung und Zuversicht.
In seiner kurzen Ansprache stellte Junior fest: Ich erlitt die schrecklichsten Dinge, welche einem Kind widerfahren können. Deshalb entschied ich mich nach meiner Demobilisierung für meinen friedlichen Kampf gegen soziales Unrecht und besonders gegen die abscheuliche Rekrutierung von Kindern für den Bewaffneten Konflikt.
Junior Nzita war 1996 im Alter von 12 Jahren gekidnappt worden und mit seinen Klassenkameraden verschleppt um die damalige Regierung von Zaïre (heute Demokratische Republik Kongo) zu stürzen. Nach seiner Entlassung aus zehn Jahren Militärdienst gründete er 2006 die Organisation Paix pour l’enfance, welche heute rund 140 Kinder betreut und ihnen ein Zuhause und Schulbildung ermöglicht.Press-ReleaseHarmonyJunior