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Systematik
|Ordnung||Cypriniformes|
|Familie||Cyprinidae|
|Unterfamilie|
|Gattung||Balantiocheilus|
|Art||Balantiocheilus melanopterus|
Beschreibung
Dieser robuste Fisch, der 35 cm erreichen kann, erhält seinen Namen dank seiner Morphologie, die fürs Schwimmen optimiert wurde, und welche an jene eines Haifisches erinnert. In der Tat ist sein Körper spindelförmig und der Rücken leicht konvex. Zusätzlich sind die Rücken- und Afterflossen lang und dreieckig zugespitzt und erinnern stark an Haifischflossen. Der Körper wird von silbernen, metallisch reflektierenden Schuppen bedeckt. Der Bauch ist heller. Die Flossen sind gelborange mit dunkelbraunem bis schwarzem Rand. Der Schwanz ist stark zweigeteilt, ein wenig wie eine Gabel. Der Kopf ist dünn mit einer spitzigen Nase und mit dicken, fleischigen Lippen.
Biologie
Die Haibarbe ist ein Allesfresser und ernährt sich von Phytoplankton, kleinen Schalentieren, Rädertierchen, Insekten und Insektenlarven. Die Haibarbe ist ein friedlicher Fisch mit ängstlichem, aber sehr geselligem Charakter. Sie lebt im Übrigen immer in Gruppen. Sie ist ein unermüdlicher Schwimmer, der immer in Bewegung ist. Sie kann sogar leicht aus dem Wasser springen. Sie hat eine Lebensdauer von 5-10 Jahren.
Lebensraum
Das Verbreitungsgebiet der Haibarbe wird auf drei Länder Südostasiens eingeschränkt: Thailand, Indonesien und Malaysia. Man begegnet diesem Fisch in den Flüssen und den Seen mit steinigem Grund. Die Temperatur des Wassers muss zwischen 22 und 28°C sein. Er hält sich häufig in mittlerer Tiefe oder in der Nähe der Oberfläche auf.
Bedrohung
Die Haibarbe ist eine seltene Art, die in zahlreichen Wasserläufen ausgestorben ist. In der roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird sie als «gefährdet» eingestuft.