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Valentina Smajli nënkryetare e Forumit për një islam përparimtar
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Verweigerung des Handschlags entspricht nicht der albanischen Tradition
Der Imam Mustafë Mehmeti ist gegen die Verweigerung des Handschlages. Unsere Kultur und unsere Religion müssen wir im Schweizerischen Kontext und nicht im asiatischen oder afrikanischen Kontext ausleben, sagt Mehmeti für albinfo.ch.
Auf der Suche nach der Einstellung von Subjekten und Autoritäten mit albanischem Hintergrund sprach albinfo.ch mit dem Imam Mustafë Mehmeti und mit der Aktivistin Valentina Smajli.
Aus theologischer Sicht gibt es keine Argumente und Fakten, wonach man den Handschlag verweigern kann, sagt Mustafë Mehmeti, Imam der Berner Moschee und Vorsitzender der Union Albanischer Imame in der Schweiz.
“Wir Muslime, die in Europa leben, müssen unsere Spiritualität so ausleben, dass sie nicht im Widerspruch zum Klima der Länder steht, in denen wir leben”, so Mehmeti füralbinfo.ch. Unsere Kultur und Religion müssten wir im Schweizerischen Kontext und nicht im asiatischen und afrikanischen Kontext ausleben, sagt Mehmeti.
“In der letzten Zeit gibt es eine Art Expansion, die unsere Werte und Traditionen, die wir im Rahmen unserer Religion seit jeher ausleben, in Frage stellt. Wir werden aber weiterhin im Sinne der Toleranz und Akzeptanz des Landes, in dem wir Leben, handeln”, sagt Mehmeti, mit Bezug auf die zwei syrischstämmigen Schülern, die ihrer Lehrerehin aus religiösen Gründen den Handschlag verweigert haben. Es sind wohl nicht Einzelfälle, sagt Mehmeti.
“Es handelt sich um zwei verschiedene Kulturen. Und wir müssen im Rahmen eine Kulturdebatte diese Unterschiede überwinden”, erklärt Mehmeti.
Das Phänomen der Verweigerung des Handschlages gibt es auch unter den Albanern. Auch dies muss man in einem historisch-geographischen Kontext betrachten. “Wir sollten uns nicht von der Geschichte der anderen Kulturen beeinflussen lassen”, betont entschieden Mehmeti. Er gebe jeder Person die Hand, die ihm sie reicht. “Der Handschlag symbolisiert Verständnis und Akzeptanz”.
“Wir sollten kein Phänomen akzeptieren, das uns als Gesellschaft in die Schienen einer Parallelgesellschaft treibt; wir sollten uns nicht isolieren, denn so würden wir nur uns selbst schaden”. Theologen und Imame sollten in der Schweiz einen gemässigten Islam vertreten. Die ist leicht zu erreichen, wenn man die Diversität als Reichtum ansieht, betont Mehmeti.
Smajli kritisiert den Islamischen Zentral der Muslime der Schweiz, der die zwei muslimischen Jugendlichen unterstützt, die ihrer Lehrerehin den Handschlag aus religiösen Gründen verweigern. Der Zentralrat hat die zwei Jugendlichen in Schutz genommen und vertritt sie nun.
Eine solches Verhalten des Zentralrates ist bekannt. Denn “der Zentralrat baut auf Probleme bzw. schürt sie. Der Zentralrat unterstützt politische Forderungen von Fundamentalisten und baut sich so zum Helfer auf, damit es mit seiner Weltanschauun die muslimische Gemeinde durchdringt”, so Smajli.
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