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Nach fast zweijähriger Vorarbeit steht der Text des neuen Schwerpunkteprogramms der EVP Schweiz nun so weit, dass er den Delegierten vorgelegt werden kann. Fünf Themen werden am Morgen des 25. Februars ausgiebig debattiert werden, bevor am Nachmittag zuerst über ausformulierte Einzelanträge und schliesslich über das Programm als Ganzes befunden wird. Es handelt sich dabei um die Themen Familiensplitting, Sterbehilfe, Einheitskrankenkasse, Cannabis-Konsum sowie die Ablösung der allgemeinen Dienstpflicht durch einen obligatorischen (nicht zwingend im Militär zu leistenden) Gemeinschaftsdienst.
Der Programmprozess hat vor mehr als 1½ Jahren mit einer Basisumfrage begonnen. Ebenfalls wurde im September 2004 ein so genannter Fokusabend mit Diskussionen in Kleingruppen durchgeführt. Anschliessend hat eine Programmkommission unter der Leitung von Dr. Ueli Bolleter aus Seuzach alle Inputs bearbeitet, auf wichtige Themen reduziert, eine Grundstruktur festgelegt und einen Entwurf in eine parteiinterne 3-monatige Vernehmlassungsphase geschickt. Nachdem das Dokument noch einmal bearbeitet wurde, verabschiedete der Zentralvorstand in einer minutiösen Detaildiskussion im November 2005 die definitive Version zuhanden der Delegiertenversammlung.
Das Schwerpunkteprogramm wird dann gemeinsam mit dem Grundlagenprogramm aus dem Jahre 1979 (eine Art Verfassung) in ein Dokument zusammengefasst und auf Deutsch und Französisch veröffentlicht. Es ist Bestandteil der Strategie der EVP für die Nationalratswahlen 2007.
Zürich, den 22. Februar 2006