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Informationen zu den Reisezielen
Vierzehnheiligen / D
Zu der Wallfahrtskirche "Vierzehnheiligen" bei Lichtenfells (auch 14 Nothelfer genannt), gehören die Heiligen Christophorus, Georg, Erasmus, Blasius, Dionisius, Cyrianus, Pantaleon, Achatius, Eustachius, Vitus, Ägidius sowie Barbara, Margaretha und Katharina. Die Geschichte des Wallfahrtsortes geht auf 3 Erscheinungen zurück, welche dem Schäfer Hermann Leicht (1445 und 46) zuteil wurden. Er sah ein Kind mit einem roten Kreuz auf der Brust, umgeben von 14 anderen Kindern, welche von ihm den Bau einer Kapelle verlangten. Als dann im gleichen Jahre 1446 eine todkranke Frau durch die Anrufung der 14 Heiligen gesund wurde, hat man im selben Jahr mit dem Bau einer Kapelle begonnen. Vierzehnheiligen liegt im Erzbistum Bamberg.
Konnersreuth / D
Im Elternhaus-Museum ist das mystische Sühneleiden der stigmatisierten Therese Neumann, die 36 Jahre lang nur von der täglichen Hl. Kommunion lebte, eindrücklich dokumentiert. In der Fastenzeit 1926 stellten sich unerklärliche Phänomene ein: Es traten an den Händen, an den Füssen und an der Seite Stigmata auf, die bis zu ihrem Tod nicht mehr vergingen. Sie hatte Visionen über das Leben, Leiden und Sterben Jesu, das sie selber miterlebt und mitgelitten hat. 2005 wurde ihr Seligsprechungsprozess feierlich eröffnet.
Kaufbeuren / D
Die Weberstochter Anna Höss wurde am 20. Oktober 1682 in Kaufbeuren geboren. Schon bald übernahm Crescentia, wie sie nach dem Eintritt in das Kloster hiess, wichtige Aufgaben und wurde schliesslich 1741 zur Oberin gewählt. Sie führte die Gemeinschaft mit Tatkraft und Umsicht und wirkte stark nach aussen. Kleine Leute wandten sich ebenso an sie wie etwa die bayerische Kurfürstin Maria Amalia usw. Mit dem Tod von Crescentia Höss am 5. April 1744 setzte ein unablässiger Pilgerstrom ein, der Kaufbeuren für lange Zeit zu einem Mittelpunkt des religiösen Lebens in Schwaben machte. Bis zu siebzigtausend Menschen kamen in manchen Jahren, um am Grab von Sr. Crescentia zu beten. Ihre Heiligsprechung am 25. Nov. 2001 war eine Bestätigung ihrer bis heute anhaltenden Verehrung. Im Kloster-Museum ist das interessante Leben und Wirken der Heiligen auf eindrückliche Weise dokumentiet. Prunkstück ist das sog. wächserne Mädele, ein Meisterstück der Wachsbildnerei aus dem Jahr 1778. Ein perfektes Abbild der Maria Anna Bruggmaier, der vollständig von Epilepsie geheilten Tochter des reichen Bräumeisters von Fürstenfeldbruck.