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Einer zeitlichen Beschränkung von zwei Jahren für die Verhandlungen, wie im Vertrag von Lissabon vorgesehen, wollen sich die Brexit-Befürworter nicht unterwerfen. Auch automatische rechtliche Folgen wie ein sofortiges Ausscheiden aus dem Binnenmarkt oder ein Stopp von EU-Fördergeldern hätte ein Brexit-Votum nicht, heisst es.
Dennoch sollen verschiedene EU-Regeln in Grossbritannien nach dem Willen der Brexit-Befürworter schon früher nicht mehr gelten. Beispielsweise solle ein Gesetz "unverzüglich die 'schurkische' Kontrolle des Europäischen Gerichtshofs über die nationale Sicherheit beenden". Zitiert wird auch der Fraktionschef der Konservativen im Parlament, Chris Grayling, der "echte Schritte zur Begrenzung von Einwanderung" forderte.
Am 23. Juni stimmen die Briten über den Verbleib ihres Landes in der EU ab. Jüngsten Umfragen zufolge liegen die Brexit-Befürworter vorne. Von Seiten der EU-Kommission sind bislang keine konkreten Pläne für den Fall eines Austritts bekannt geworden./cmy/DP/das
(AWP)