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So treffen die Reichen Anlageentscheidungen
Wie denken und handeln Millionäre? Die Recherchen des National Bureau of Economic Research können Antworten auf Fragen finden, zumindest in Bezug auf Anlageentscheidungen.
Viele Menschen verfolgen den Traum, eines Tages reich zu werden und zum exklusiven Kreis der Millionäre zu werden. Normalverdiener sind geradezu fasziniert vom Entscheidungsverhalten und Auftreten der Superreichen, versuchen finanzielle Entscheidungen zu verstehen und bei Bedarf nachahmen zu können.
Eine Studie des National Bureau of Economic Research zeigt, dass Millionäre ihr Kapital anders anlegen als weniger wohlhabende. Dazu analysierte es die Anlageentscheidungen von mehr als 1.000 vermögenden Personen, die mehr als 1 Million US-Dollar investierten.
Wie die Forschung gezeigt hat, argumentieren die Reichen anders als die gewöhnlichen Einkommensverdiener, wenn es um die Investitionsabsichten ihres eigenen Kapitals geht.
Obwohl Millionäre bei der Aktienallokation unter Berücksichtigung der Ruhestandszeiten und der eigenen Erfahrung unter Abwägung der größten Risiken zunehmend auf die Beratung durch professionelle Anlageberater angewiesen sind, geht es für Nicht-Millionäre um den Schutz von Bargeld in Notsituationen. Der Bedarf kann verwendet werden, um laufende Rechnungen zu begleichen.
Das Verlustrisiko und Medienmeinungen sind noch reicher als bei anderen Millionären und für vermögende Anleger nicht so wichtig.
Trotzdem investieren Millionäre in Bezug auf die Portfolioallokation relativ risikoavers. Im Durchschnitt umfasst das Anlageportfolio 4,1% Staatsanleihen, 5,9% Immobilien, 20,1% Finanzinstrumente und 53,3% Aktien.
Laut Yahoo Finance sagte Nicholas Colas (Nicholas Colas), Mitbegründer von DataTrek Research, dass diese Portfolios viel konservativer sind als bisher angenommen. Auch bei der Asset Allocation ist ein weiteres Phänomen offensichtlich: Die meisten Millionäre investieren in Systeme mit riesigem Potenzial, der andere Teil in sehr sichere Systeme.
Trotz dieser sogenannten Risikoaversionsstrategie ist immer noch zu erkennen, dass einige wohlhabende Anleger auf ein Pferd setzen. 15% der Millionäre investieren 10% ihres Nettovermögens in ein Unternehmen. Dies mag damit zusammenhängen, dass laut Research die meisten vermögenden Anleger glauben, ein besonders gutes Investment bestimmen zu können.
Zudem glauben Millionäre im Allgemeinen nicht, dass ein höheres Renditepotenzial immer mit einem höheren Risiko einhergeht. Der Autor schlussfolgert: «Konzentrierte Aktienanlagen werden normalerweise von der Überzeugung angetrieben, dass übergewichtete Aktien höhere Renditen und geringere Risiken versprechen als andere Aktien.»
Quelle: finanzen.ch