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Er sass da, neben ihm zwei dicke Frauen in Strapsen und Netzshirt. Die eine drückte ihm ihre Brüste ins Gesicht. Susanne Bigler*, gerade mal zehn Jahre alt, starrte ihren Vater nur an. Was machte er da? Die Mutter hatte sie in den Stripklub geschickt. Sie sollte den Vater nach Hause holen, bevor das ganze Monatseinkommen verpufft.
Heute ist Susanne Bigler 53, gross, sportlich. Die lockigen Haare hat sie zu einem Pferdeschwanz gebunden. Doch die kurzen Fransen lassen sich nicht bändigen. Sie stehen ab in alle Richtungen. Sie sind wie ihr Leben. Der stetige Versuch, alles zusammenzuhalten und das Chaos in geordnete Bahnen zu lenken. In der achtköpfigen Familie war sie es, die das Schiff auf Kurs bringen musste, wenn die Dinge aus dem Ruder gelaufen waren. Und das taten sie oft.