Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03314.jsonl.gz/69

|Allgemeine Bemerkungen zum Thema Essstörungen:
- Essstörungen sind Krankheiten unserer Ueberflussgesellschaft und sie sind allgemein im Zunehmen.
- Zudem sind es Störungen, die während der Pubertät beginnen und somit die Problematik bzw. Dynamit des Ablösungskonfliktes in sich tragen.
- Da Essen zum normalen Lebenserhaltungstrieb gehört, kann man auch sagen, dass bei den Essstörungen dieser Trieb gestört ist.
- Hirnphysiologisch unterliegen alle Essstörungen einem Suchtmechanismus, weshalb man dies korrekterweise auch in der Sprache zum Ausdruck gebracht hat: die Magersucht, die Essbrechsucht und die Fettsucht.
- Die herkömmliche Medizin hat jedoch grosse Probleme im Umgang mit gestörtem Triebverhalten, pubertierendem Verhalten von Teenagern, sowie mit Suchtverhalten allgemein. Für den Umgang mit solchen Patienten ist sie schlecht gerüstet, denn dieser Patient ist eben kein Patient im Sinne von Patientia, die Geduld, also kein geduldiger, gehorsamer Mensch, sondern zeigt allen Ungehorsam eines pubertierenden Menschen.|