Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03342.jsonl.gz/577

Pump For Peace Racing erhält Zuwachs aus Südafrika
Pump for Peace ist ein professionelles Mountainbike-Team, das etwas Besonderes ist. Das Team holt seine Fahrer aus marginalisierten Ländern und Gemeinschaften, um ihnen den Weg zum Profiradsport auf der Weltbühne zu ebnen. Das Ziel ist es, seinen Fahrern dabei zu helfen, Führungspersönlichkeiten zu werden und durch sie ihre Gemeinschaften zu inspirieren, grosse Träume zu verwirklichen und gleichzeitig den gesunden Lebensstil, den der Radsport fördert, anzunehmen. Das Team wird sich auf die Cross-Country-Rennen der UCI World Cup Series, Kontinentalmeisterschaften und ausgewählte Etappenrennen konzentrieren, darunter das Cape Epic 2023.
Das Team wurde im Jahr 2022 als Erweiterung der Initiative «Pump for Peace» des Pumptrack-Bauunternehmens Velosolutions gegründet und hat bereits hart daran gearbeitet, Barrieren für zukünftige Generationen von Mountainbikern aus schwierigen Verhältnissen abzubauen.
Unathi Nxumalo greift nach den Sternen
Der 20-Jährige stammt aus Hammarsdale, einem ländlichen Dorf ausserhalb von Durban, KwaZulu-Natal. Der talentierte Nxumalo belegte bei den afrikanischen kontinentalen Mountainbike-Meisterschaften 2022 in Windhoek, Namibia, den fünften Platz und hat zahlreiche Top-10-Platzierungen bei den südafrikanischen Elite Cross-Country-Rennen erreicht. Er ist ein vielseitiger Radsportler, der sowohl auf dem Mountainbike als auch auf der Strasse und in Gravel-Rennen gut zurechtkommt.
Nxumalo studiert Landwirtschaft beim AgriColleges International und sein Studium wird vom KZN-Department of Sports and Recreation gefördert. Er nimmt an einem Radsport-Entwicklungsprogramm teil, das von Absolute Motion und seinem Trainer Johann Wykerd geleitet wird. «Ich freue mich, dem Pump For Peace Team beizutreten», sagt Nxumalo vor dem ersten Trainingslager des Teams in Stellenbosch, Südafrika. «Die Zusammenarbeit mit dem Team und allen Sponsoren wird mir helfen, alle meine Ziele zu erreichen. Ich möchte südafrikanischer Meister werden, Weltmeisterschaften fahren und auch die Olympischen Spiele.»
«Unathi ist genau der Fahrer, den wir gesucht haben», freut sich Pump For Peace Team Managerin Ariane Lüthi. «Er ist hoch motiviert und hat genug Erfahrung, um Cross-Country-Rennen auf Weltcup-Niveau zu fahren. Er hatte das Glück, dass er bereits von seinem Trainer Johann so gut betreut wurde. Wir hoffen, dass er sich weiterentwickelt, wenn er durch unser Team mehr Kontakt zu internationalen Rennen bekommt.»
Endura und Orbea verstärken das Team
Die schottische Radsportbekleidungsmarke Endura ist in Radsportkreisen bestens bekannt und wird von einigen der weltbesten Rennrad-, Mountainbike- und Triathlon-Teams und Fahrern getragen. Das Team wird eine massgeschneiderte Ausrüstung von Endura tragen und durch den FS260-PRO Helm mit MIPS Brain Protection System geschützt sein. Ein spezielles Trikot für Faranak wird ihr helfen, der iranischen Hitze zu trotzen, in der sie trainiert, mit einem extra leichten Langarmtrikot und Leggings.
Der bekannte Fahrradhersteller Orbea aus dem spanischen Baskenland unterstützt ebenfalls das Pump For Peace Racing Team. Die Fahrer werden mit dem jüngst präsentierten Orbea Oiz 2023 an den Start gehen. Das neue Oiz ist eine kompromisslose Cross-Country-Rennmaschine, die über 120 Millimeter Federweg verfügt. Es bringt zusätzlichen Spass bei jeder Fahrt ohne Kompromisse bei Gewicht oder Effizienz.
Endura und Orbea schliessen sich den bestehenden Sponsoren Sram, Vittoria, Rockshox, Crankbrothers und Wahoo an.
Die kommende Saison
Für das Team Pump For Peace Racing stehen dieses Wochenende in Südafrika die ersten Rennen auf dem Programm. Das Team ist auf der Jagd nach UCI-Punkten bei den Rennen des South-African- und Western-Province-XCO-Cups in Stellenbosch. Vom 9. bis 12. Februar werden Unathi und Tumelo beim viertägigen Tankwa Trek-Etappenrennen Beine und Material testen, um sich auf das Cape Epic vorzubereiten. Faranak wird beim Tankwa-Event mit der südafrikanischen U23-Fahrerin Andrea Schöfmann zusammenarbeiten. Die berüchtigt heisse und raue, aber spektakuläre Tankwa-Karoo-Region wird dazu beitragen, die Ausdauer vor der Cross-Country-Saison zu verbessern.
Das Team 2023 ist bei verschiedenen Rennen am Start, wobei der Schwerpunkt auf dem Cape Epic vom 19. bis 26. März und dem Cross-Country-Weltcup von Juni bis September liegt. Weiter gilt es bei den Kontinentalmeisterschaften in Afrika im April und in Asien Ende August sowie bei den Asienspielen im September ein Auge auf die Pump-For-Peace-Fahrer werfen.
Mark Sampson