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Ein geübter Investor, der lange bei einer grossen Bank weit oben im Handel tätig gewesen war, wollte am Freitag von den fallenden GameStop-Aktienkursen profitieren.
In solchen Fällen komme es fast immer früher oder später zu einer Gegenbewegung, sagte der Investor im Gespräch. Also habe er drei oder vier Mal versucht, GameStop-Titel über Swissquote zu kaufen.
Dies bei Kursen von 58, 52, 55 und später 61 Dollar. Er habe aber nie Aktien erwerben können. „Mein Wertschriftenbestand blieb leer“, so der Kunde.
Swissquote-Chef Marc Bürki reagierte sofort auf eine entsprechende SMS-Anfrage. „Das ist unmöglich“, meinte er. „Wirklich.“
Einzig wenn ein Kunde gleichzeitig einen Verkaufsauftrag mit einer Limite und einen Kaufauftrag bestens eingibt – oder umgekehrt –, dann würde das System dies ablehnen.
„Selbstverständlich nicht nur bei Gamestop-Aktien, sondern bei allen Titeln“, so Bürki. Es habe zu diesem Thema verschiedene Medien-Anfragen gegeben.
„Wir hatten am Freitag Tausende Abschlüsse in GME-Aktien, ohne dass es zu einem Unterbruch im Handel mit dem Titel gekommen ist.“
Der Privatinvestor und Ex-Banker hält an seiner Version fest.
„Es hat wirklich nicht geklappt“, meinte er am Wochenende. „Mir geht es darum, die Qualität von Swissquote, die ich eigentlich für gut befinde, zu verbessern.“