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Die Umweltorganisation der Algarve, Almargem, vermutet, das die Pflanzungen von genmanipulierten Mais im Kreis Silves, im Hinterland der Algarve, Schuld am Sterben von sieben Bienenvölkern sind. Weitere 18 Bienenvölker seien in einem geschwächten Zustand.
Ähnlich erging es einem Imker aus Poço Barreto, ebenfalls im Hinterland der Algarve, dessen Bienenstöcke sich ebenfalls in der Nähe genmanipulierter Maisfelder befanden. Ca. ein Drittel der Bienenvölker starben.
Die Umweltorganisation Almargem vermutet einen Zusammenhang zwischen dem Erkranken bis hin zum Sterben der Bienen und der Pflanzung von genmanipuliertem Mais.
Die Vermutung basiert auf einer portugiesischen Studie der wissenschaftlichen Fakultät der Universität in Porto. Die Studie belegt, dass genmanipulierter Mais ein Toxin produziert, das Raupen abtötet, die unbenutzte Bienenwaben in den Bienenstöcken reinigen.
Ohne diese Reinigung der Bienenstöcke würden sich pathogene Erreger in den Bienenstöcken ausbreiten und den Bienen schaden.
Der algarvische Umweltschutzverband hat das portugiesische Landwirtschaftministerium aufgefordert, sofort weitere Zulassungen für genmanipulierten Maisanbau zu unterlassen, insbesondere an der Algarve, bis die Ursachen des Bienensterbens geklärt sind, bzw. ein Zusammenhang nicht nachgewiesen wurde.
Ebenso forderte Almargem das Ministerium auf, unabhängige Analysen zu machen. Es sei zu Bedenken, das auch, der im betreffenden Algarve-Kreises produzierte Honig, eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen könnte.
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