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In der vergangenen Woche traf die British Darts Organisation (BDO) eine historische Entscheidung. Der neue BDO-Chairman Des Jacklin verkündete in einem Statement einen “radikalen U-Turn“ in den Beziehungen zur PDC.
So hebt die BDO ab dem 1. Oktober 2018 die Sanktionen für eigene Spieler auf, die bei PDC-Turnieren antreten. Bislang mussten beispielsweise Teilnehmer der BDO-Lakeside-WM vertraglich zusichern, dass sie ihr Preisgeld nicht erhalten, sollten sie mindestens ins Viertelfinale kommen und anschließend zur PDC-Q-School antreten. In Zukunft ist es BDO-Spielern möglich, bei der Q-School anzutreten und ohne negative Auswirkungen wieder zur BDO zurückzukehren, sollten sie sich keine Tour Card erspielen.
Die ersten Profiteure der neuen Regelung werden die Damen sein, denen die BDO damit vorbehaltlos erlaubt, am Qualifier um die neu eingeführten Damen-Startplätze für die PDC-WM teilzunehmen.
Die Spieler äußerten sich ebenso erfreut über diese Meldung wie PDC-Chairman Barry Hearn, der ebenfalls einen Schritt auf die BDO zuging und vorschlug, enger mit der BDO zusammenzuarbeiten. Er zeigte sich aber nicht bereit, nun umgekehrt die vertraglichen Verpflichtungen für PDC-Spielern fallen zu lassen, die an PDC-Turniere gebunden sind, sofern sie im Besitz einer Tour Card sind. Dies begründet Hearn mit der Exklusivität seines Produkts, der PDC.