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Ein Geschäftskonzept beschreibt vor allem die Geschäftsidee und dabei insbesondere ihre Umsetzung. Einer der wichtigsten Punkte bei der Erstellung eines Geschäftskonzepts ist, dass dieses immer an den Empfänger bzw. den Leser des Konzepts gerichtet sein sollte. Der Adressat (Investoren, Kreditgeber oder Vermieter) des Konzepts bzw. des Businessplans hat jeweils konkrete Interessen und aus diesem Grund sollte ihnen das gezeigt werden, was sie sehen möchten.
Die TOP 3 der wichtigsten von Investoren gestellten Fragen
Bei der Beantwortung der oben genannten Fragen sollte beachtet werden, dass ein guter Businessplan klar strukturiert sein und die individuellen Charakteristika der Geschäftsidee berücksichtigen sollte.
Typischer Aufbau eines Businessplans
Executive Summary stellt eine kurze Zusammenfassung des vollen Businessplanes dar. In der Regel umfasst eine solche Zusammenfassung bis max. 2 Seiten. In diesem Teil sollte das Wichtigste zusammenfassend auf den Punkt gebracht werden.
In der Praxis wird das Executive Summary vor allem für sehr grosse und ausführliche Businesspläne erstellt, die meistens für kapitelintensive Unternehmungen stehen. Um zu verhindern, dass der Leser bereits aufhört zu lesen, bevor die spannenden Stellen erscheinen, lassen sich bereits im Executive Summary gezielt Schwerpunkte setzen.
Dieser Teil soll die wichtigsten Informationen über die Hauptidee der Geschäftstätigkeit und der Geschäftsentwicklung zeigen. Vor allem werden hier folgenden Fragen geantwortet:
- Wie ist die Idee entstanden?
- Was macht das Geschäft erfolgreich?
- Was sind die Besonderheiten der Geschäftstätigkeit?
- Was sind die Besonderheiten des Produkts oder der Dienstleistung?
- Wie ist die Kostenstruktur?
- Wie sind die Produktpreise und Gewinnspannen?
Die Vorstellung sowohl des Gründers oder des Gründungsteams als auch des Personals ist für die Adressaten des Businessplans von zentraler Bedeutung. Gerade bei Start-up sollte die zentrale Rolle des Gründers nicht untergeschätzt werden. Der potenzielle Erfolg einer Unternehmensgründung wird oft wesentlich von der Persönlichkeit des Gründers bestimmt. Daher sollte ein guter Businessplan eine aussagekräftige Biografie des Gründers sowie die Information über seine Qualifikationen und seine geschäftsrelevanten Erfahrungen enthalten. Bei mangelnder Branchen-Erfahrung des Gründers sollte dargestellt werden, wie dieser Mangel nachgeholt bzw. kompensiert werden kann. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, auch die Mitarbeiter oder die Personalstrategie zu beschreiben.
Jedes Unternehmen soll seine Kunden kennen. Die Zielgruppe und das Preissegment sollten genau definiert werden. Wenn das Unternehmen seinen Kunden kennt, können die Grundbedürfnisse identifiziert und angesprochen werden. Auf dieser Weise kann das Unternehmen die richtige Marketingstrategie wählen und die Kunden zielgenau erreichen.
In der Regel sind beim Start eines Projekts oder einer Unternehmung verschiedenste Marketingmassnahmen notwendig. Diese reichen von der Erstellung der Website über SEO- und Onlinemassnahmen bis hin zu Anzeigen in Zeitungen und der Verteilung von Flyer.
In einem fundierten Businessplan sind die konkreten Schritte und die Mittel für das Marketing zu erwähnen und je nach Detailierungsgrad genauer zu spezifizieren.
Eine Marktanalyse kann notwendig sein, um den Markt besser zu verstehen, bevor man mehr Mittel in gewisse Massnahmen steckt. Es können Konkurrenten bzgl. ihres Angebots und die Nachfragesituation analysiert werden. Auf diese Weise können Marktlücken gefunden werden, auf die sich das Unternehmen spezialisieren kann.
Die Stärken und Schwächen der Konkurrenten können analysiert werden. Basierend auf dieser Analyse kann nun eine Strategie realisiert werden, die Angebotslücken ausnutzt oder preisliche Vorteile gegenüber der Konkurrenz bietet.
Die SWOT-Analyse wird vor allem dazu genutzt, um Situation des Unternehmens zu definieren und die Strategie zur Unternehmensentwicklung auszuarbeiten. Mit diesem Instrument werden sowohl interne als auch externe Faktoren analysiert. Zu den internen Faktoren gehören die Stärken und Schwächen des Unternehmens. Die externen Faktoren berücksichtigen sowohl die Gefahren des Marktes oder der Wettbewerber als auch die potenziellen Chancen, die dieser Markt bieten kann.