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Nach dem Angriff einer Rebellengruppe eines Stammesvolkes im Nordosten Indiens ist die Zahl der Toten nach Polizeiangaben auf 75 gestiegen. Man habe sechs weitere Leichen entdeckt, teilten die Behörden am Donnerstag im Bundesstaat Assam mit.
Zuvor hatte eine Rebellengruppe mehr als 60 Angehörige einer anderen indigenen Gruppe erschossen. Die Regierung hatte noch am Mittwoch Tausende Sicherheitskräfte in die schwer zugänglichen Gebiete entsandt.
Die Polizei geht davon aus, dass die ersten Attacken von Mitgliedern einer Gruppe namens Nationale Demokratische Front von Bodoland (NDFB - Songbijit) ausgeführt wurden. Diese lehnt Friedensgespräche anderer indigener Bodo-Gruppen mit der Regierung ab.
Im Nordosten Indiens leben - zwischen Bangladesch und Myanmar, nur durch einen dünnen Streifen mit dem Rest des Landes verbunden - zahlreiche Stammesvölker, die vielfach mehr Autonomie fordern. (sda/dpa)
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