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Der amerikanische Datenbankspezialist Oracle will seine Direktverkäufe für (Sun-) Hardware in den USA erhöhen und stellt insofern selbst fest, dass sich die Beziehungen zu den Hardware-Fachhandelspartnern "verschlechtern könnten".
In einem 10'000 Seiten umfassenden Bericht an die US-Börsenaufsicht SEC hat das Unternehmen seine Ziele dargelegt. Wie die US-amerikanische Ausgabe von 'Computer Reseller News' ausgegraben hat, heisst es in dem Berichtvorwort unter anderem: "Obwohl wir weiterhin Hardware-Systemprodukte über indirekte Kanäle, wie etwa unabhängige Distributoren und Reseller verkaufen, haben wir unsere Direktverkäufe für Hardwareprodukte erhöht und beabsichtigen wir, dass unser Direktvertrieb künftig einen grösseren Anteil unserer Hardwareprodukte verkauft."
Ob und inwiefern die neue Oracle-Direktive auch die Hardwareverkäufe in Europa und in der Schweiz betrifft, wird sich erst zeigen. Wie Marc Meignier, der hiesige Director Alliances & Channels in einem Gespräch mit inside-channels.ch unlängst äusserte
, wolle man den Schweizer Channel im Gegenteil noch ausbauen und die Zahl der spezialisierten Partner bis Ende des Geschäftsjahres zum 31. März 2012 sogar verdoppeln. (kh)