Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03585.jsonl.gz/1615

Am 24.02.2022 ist russisches Militär in die Ukraine eingefallen. Die Schweizerische Physikalische Gesellschaft verurteilt die militärische Attacke der russischen Regierung auf die Ukraine und verlangt ein sofortiges Ende dieser skrupellosen Greueltaten. Unsere Gemeinschaft ergreift Maßnahmen, Studenten und Forscher aus der Ukraine zu unterstützen. Wir schließen ebenfalls russische Wissenschaftler ein, welche sich klar von militärischen Lösungen dieses Konflikts distanzieren.
Wir stehen hinter ähnlichen Erklärungen des Schweizerischen Nationalfonds, der SCNAT und der Europäischen Physikalischen Gesellschaft.
Wir haben Sympathie mit und unterstützen russische Wissenschaftler welche entschieden gegen die Feindseligkeiten protestieren, welche von russischen bewaffneten Kräften auf das Territorium der Ukraine gestartet wurden.
Die nächste Jahrestagung findet vom 27. - 30. Juni 2022 an der Universität Fribourg statt. Als Organisationspartner beteiligen sich dieses Jahr das Schweizerischen Institut für Teilchenphysik (CHIPP), des NFS Bio-inspirierte Materialien und der Schweizerischen Gesellschaft für Neutronenforschung (SGN). Ein interessantes und abwechslungsreiches Programm ist damit garantiert.
Am 01. Juli 2022 findet als Satellitenanlass das "Frauen in der Physik Karriere-Symposium" statt.
Die Tagung ist, wie in 2021, als Präsenzveranstaltung vorgesehen. Etwaige Einschränkungen oder Änderungen werden rechtzeitig hier bekanntgegeben.
9. April 2022, 10:15h – 17:15h
Universität Bern, Gebäude UniS, Hörsaal S003, Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern
Im November 1922 wurde bekanntgegeben, daß Einstein den Nobelpreis für das Jahr 1921 erhält. Der Preis wurde ihm "für seine Verdienste in der theoretischen Physik, und insbesondere für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts" verliehen. Interessanterweise findet sich keine Erwähnung der beiden Relativitätstheorien; der Hauptgrund für die Ehrung ist Einsteins Erklärung des photoelektrischen Effekts in 1905. Es brauchte mehr als 10 Jahre, seine kühnen Hypothesen experimentell zu bestätigen. Einstein konnte nicht zur Preisverleihung nach Stockholm kommen und erhielt den Preis erst im Juli 1923 an einem Treffen skandinavischer Naturforscher in Göteborg.
Das Symposium erinnert zunächst an den historischen Hintergrund und präsentiert dann moderne Entwicklungen in der Photonik im Ausgang von Einsteins Arbeiten.