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Die nationale Netzgesellschaft Swissgrid ist gemäss Stromversorgungsgesetz (StromVG) für einen diskriminierungsfreien, zuverlässigen und leistungsfähigen Betrieb des Übertragungsnetzes in der Schweiz zuständig. Dies ist eine wesentliche Grundlage für die sichere Elektrizitätsversorgung der Schweiz. Zur Einhaltung des dafür notwendigen Gleichgewichts zwischen Stromverbrauch und Stromerzeugung sowie zur Gewährleistung der Netzsicherheit im Schweizer Übertragungsnetz ist sie u.a. für die Beschaffung von Systemdienstleistungen (SDL) verantwortlich.
Hierbei fallen Kosten an. Diese werden entsprechend den gesetzlichen Grundlagen verrechnet. Hinzu kommen weitere Kosten, die im StromVG und in der Stromversorgungsverordnung (StromVV) festgehalten sind. Die Weiterverrechnung erfolgt über Tarife und Akonto-Verrechnungssätze, die Swissgrid gemäss den gesetzlichen Vorgaben festlegt. Swissgrid übermittelt jährlich entsprechend den Vorgaben des StromVG die hierbei zugrunde liegende Kostenrechnung der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom.
Seit Anfang 2009 wird in der Schweiz Strom aus erneuerbaren Energien mit der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) gefördert. Alle Stromkonsumentinnen und -konsumenten bezahlen dafür einen Zuschlag pro verbrauchte Kilowattstunde Strom. Seit 2012 wird ausserdem ein neuer Zuschlag von 0.1 Rp./kWh zur Finanzierung von Gewässerschutzmassnahmen erhoben (Revision Gewässerschutzgesetz vom Dezember 2009). Der Zuschlag zur Finanzierung der KEV und von Gewässerschutzmassnahmen wird bedarfsgerecht durch den Bundesrat festgelegt. Der Zuschlag für das Jahr 2014 betrug 0.6 Rp./kWh, also bei 0.5 Rp./kWh für die KEV und 0.1 Rp./kWh für den Gewässerschutz. Für das Jahr 2015 stieg der Zuschlag auf insgesamt 1.1 Rp./kWh, also 1.0 Rp./kWh für die KEV und 0.1 Rp./kWh für den Gewässerschutz.