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Schwarzstorch
Anders als sein naher Verwandter, der Weissstorch, hält sich der Schwarzstorch von Menschen fern.
Schwarzstorch
CICONIA NIGRA
Der Schwarzstorch hat wie der Weissstorch, der mit ihm nahe verwandt ist, einen langen roten Schnabel und lange rote Beine. Im Gegensatz zu seinem Verwandten klappert der Schwarzstorch aber selten.
Die vom Schwarzstorch bevorzugten, unberührten Wälder gehen immer mehr zurück. Durch den Verlust dieser Lebensräume sind die Schwarzstörche anfangs des 20. Jahrhunderts aus West- und Mitteleuropa weitgehend verschwunden. Allerdings haben sie sich dank verschiedenen Schutzprojekten in einigen west- und mitteleuropäischen Ländern wie Frankreich, Deutschland und Belgien langsam wieder zurückgemeldet.
Am häufigsten brüten die Schwarzstörche in Osteuropa, wobei sie – wie auch ihre weissen Vettern – weit nach Süden ziehen, um dort in kleineren Gruppen zu überwintern. Nur von wenigen Störchen in Spanien und Bulgarien weiss man, dass sie nicht ziehen, sondern im Brutgebiet verbleiben.
Im Natur- und Tierpark Goldau haben die Schwarzstörche im Frühling 2000 zum ersten Mal gebrütet. Seither haben wir fast jeden Frühling erfolgreiche Bruten.
Die Schwarzstörche im Natur- und Tierpark Goldau finden Sie auf dem Rundgang um den Blauweiher.
Weitere Informationen zum Schwarzstorch gibt es im Zootier-Lexikon.