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Eine Verstopfung entsteht dann, wenn der Stuhl sich zu langsam durch den Darm bewegt und zu viel Wasser absorbiert wird. Dadurch wird der Stuhl hart und trocken, was zu einer erschwerten Ausscheidung führt.
Die Häufigkeit einer Darmentleerung ist sehr unterschiedlich und liegt zwischen 3-mal pro Tag und 3- mal pro Woche. Bei einer gesunden, ballaststoffreichen Ernährung ist die tägliche Darmentleerung allerdings die Regel. Eine Verstopfung ist wahrscheinlich, wenn die Stuhlentleerung seltener als 3-mal pro Woche erfolgt, bzw. wenn nur sehr kleine Stuhlmengen täglich oder alle 2 Tage ausgeschieden werden.
Eine chronische Verstopfung entwickelt sich langsam und kann Monate oder Jahre andauern. Man spricht von chronischer Verstopfung, wenn über einen Zeitraum von insgesamt 12 Wochen innerhalb eines Jahres mindestens zwei der folgenden Merkmale auftreten:
Eine chronische Verstopfung kann zu den verschiedensten Komplikationen führen:
Analfissuren entstehen, wenn harter Stuhl den Schliessmuskel überdehnt. Dadurch kann es auch zu Blut im Stuhl kommen.
Eine relativ häufige Folge einer chronischen Verstopfung ist die so genannte Divertikulits. In der Schleimhaut des Enddarms bilden sich Ausstülpungen (Divertikel), die Entzündungen begünstigen.