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Weltweit sind Rotaviren sind die wichtigsten Erreger schwerer, dehydrierender Gastroenteritiden bei Kindern unter 5 Jahren.
Rotaviren verursachen eine mit Erbrechen, wässeriger Diarrhö und Fieber einhergehende Symptomatik von 3-7 Tage Dauer und 30-80% aller Hospitalisationen wegen Gastroenteritis.
In der Schweiz sind Rotaviren für 20-60% aller Hospitalisationen für Gastroenteritis bei Kindern unter 5 Jahren verantwortlich und verursachen jährlich insgesamt 500-1000 Hospitalisationen.
Dies entspricht einem kumulativen Hospitalisationsrisiko von 1 Kind pro 134.
Auf eine Hospitalisation fallen etwa 10 ambulante Konsultationen für Rotavirus Gastroenteritis (ein Kind pro 12).
Die Letalität ist aber sehr gering (weniger als ein Rotavirus-assoziierter Todesfall pro Jahr) und bleibende Störungen der Gesundheit sind nicht bekannt.
Die Rotavirusimpfung wurde zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht in den Schweizerischen Impfplan aufgenommen. Da Rotavirusgastroenteritiden von kurzer Dauer sind, keine Langzeitschäden hinterlassen und in der Schweiz praktisch nie tödlich verlaufen, ist die Kosteneffektivität dieser vergleichsweise teuren Impfstoffe relativ schlecht.
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