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Wird Sir Alfred Joseph Hitchcock erneut Regie führen, wenn die besten Schweizer Standardpaare erneut in Wallisellen antreten, um ihre nationalen Meister zu küren? Vor einem Jahr waren drei Paare nach vier Tänzen gleichauf. In einem mitreissenden Finale setzten sich die mittlerweile getrennten Jure Bergant/Luana Valentino erst im Quickstep hauchdünn gegen Davide Corrodi/Maja Kucharczyk und Volodimyr Kasilov/Yulia Dreier durch.
Die beiden knapp Geschlagenen stehen auch am Samstagabend, des 2. Oktober, im Fokus, wenn im Saal zum Doktorhaus getanzt wird. Schon an der WM in Brünn waren sie nur um einen Wimpernschlag getrennt. Zuletzt hatten die dynamisch tanzenden Zuger die Nase stets leicht vorne. Ihr Meistertitel im Zehntanz, den sie sich noch vor den Sommerferien in Uetikon zurückerobert hatten, dürfte ihnen zusätzlichen Schub gegeben haben. Die etwas älteren Berner Kasilov/Dreier, die für den DUZ starten, werden aber alles daransetzen, die sieben Wertungsrichter mit ihrer Eleganz und Reife zu überzeugen.
Dahinter könnte es schliesslich zu einem weiteren Zweikampf um Bronze kommen. Federico Antonini/Benedetta Castaldi (DUZ) und David Büchel/Flavia Landolfi (TDSC) lieferten sich im Vorjahr ebenfalls einen engen Fight.
Auch in den Kategorien Schüler, Junioren und Jugend werden neue Schweizer Meister erkoren. Leider sind die Teilnehmerfelder enttäuschend klein.