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Nino, 14, wohnt seit der Scheidung der Eltern bei der Mutter. Den Kontakt zu seinem Vater hat er abgebrochen. Der Vater zahlt keine Alimente. Die Mutter arbeitet viel, oft auch nachts, um finanziell über die Runden zu kommen – physisch und psychisch ist sie am Anschlag.
Nino ist häufig allein zu Hause und verbringt seine Zeit mit Gamen, bis er eines Tages gar nicht mehr zur Schule geht. Die Schulleitung macht eine Meldung an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) – und die prüft eine Fremdplatzierung von Nino.
Die Eltern von Dita, 9, sind seit zwei Jahren getrennt. Dita wohnt bei der Mutter, der Vater hat ein ausgedehntes Besuchsrecht. Im Scheidungsverfahren beantragt die Mutter, mit der Tochter nach Tschechien zurückkehren zu dürfen. Sie hat Familie und Freundinnen dort, und hier in der Schweiz findet sie auch keine Stelle. Ditas Vater ist vehement dagegen.