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Samstag, 8.10.2022
Wir freuen uns auf Madrid! Vom Campingplatz bis zur Metrostation Canillejas sind es 800 m zu Fuss…. kein Problem.
Die Navigation in der Metro de Madrid ist einfach, wir besorgen uns zuerst eine 10er-Karte für 11.00 €, Umsteigen kostet nichts, solange man innerhalb der Barrieren bleibt. Für ist ist erst mal die grüne Linie 5 wichtig…. in die Stadt Richtung Casa de Campo, zurück Richtung Alameda de Osuna….
…. wir wollen in die Stadt und entscheiden uns für die Station Ópera…. kein Problem, die Bahn fährt alle paar Minuten, in einer knappen halben Stunde sind wir da…. ohne umzusteigen.
Madrid ist die Hauptstadt Spaniens und der Autonomen Gemeinschaft Madrid. Die Metropolregion Madrid zählt mit etwa sieben Millionen Einwohnern zu den grössten Metropolen Europas. Madrid ist (ohne Vororte) mit rund 3.3 Millionen Einwohnern nach Berlin die zweitgrösste Stadt der Europäischen Union und die grösste Stadt Südeuropas. Madrid befindet sich im Zentrum Spaniens auf 667 m Höhe und ist damit die zweithöchstgelegene Hauptstadt Europas (nach Andorra la Vella).
Das Teatro Real (dt. Königliches Theater) ist ein renommiertes Opernhaus aus dem Jahr 1850 an der Plaza de Isabel II mit regelmässigen Inszenierungen und prachtvoller Ausstattung. Rechts im Bild steht die Estatua de Isabel II.
Wohin jetzt? Wir lassen uns erst mal treiben und gehen durch die Fussgängerzone Calle del Arenal Richtung Puerta del Sol (dt. Tor der Sonne). Der katalanische Schriftsteller Josep Pla beschrieb die Calle del Arenal 1921 als schönste, eleganteste und bürgerlichste Strasse in Madrid. 2006 und 2007 wurde die Calle del Arenal zur Fussgängerzone umgebaut.
Die Librería San Ginés…. dort gibt’s gebrauchte Bücher….
…. und etwa an dieser Stelle heben die Chronisten den Regenmordversuch hervor, der in der Nacht zum 18. Juli 1872 auf König Amadeo I. de Epaña, seine Frau und General Burgos, der sie in der Kutsche begleitete, verübt wurde und alle unverletzt blieben. Einer der Täter starb bei der Schiesserei mit der Polizei.
An der Puerta del Sol sind wir erst mal enttäuscht…. nichts zu sehen ausser einem riesigen Bauzaun…. der Platz wird gerade neu gepflastert. Wenigstens ist der Blick auf die sicher berühmteste Leuchtreklame Spaniens frei!
Eine der Ikonen, die mit dem Bild der Puerta del Sol in Madrid verbunden sind, die Leuchtreklame Tío Pepe, die sich auf dem Dach des Gebäudes Nr. 1 befindet, wurde von der Stadtverwaltung zum historischen Reklameschild erklärt, wodurch ihr Verbleib an diesem Ort gesichert ist. Auf diese Weise wird dieses Werbeschild, das 1935 an der Puerta del Sol angebracht wurde, weiterhin eines der typischsten Bilder dieses Platzes in Madrid bleiben.
So sieht es hier nachts und ohne Baustelle aus!
Der Diario de Madrid schreibt:
La nueva Puerta del Sol, orden y equilibrio para el corazón de Madrid
Die neue Puerta del Sol, Ordnung und Gleichgewicht für das Herz von Madrid
Einige Visualisierungen zeigen, wie es danach aussehen soll!
Wir sind gespannt…. das schauen wir uns beim nächsten Besuch an! 😀
10 Strassen gehen von der Puerta del Sol in alle Richtungen weg:
Da wir zufällig gerade vor unserem Lieblingskaufhaus El Corte Inglés stehen, nehmen wir halt die Calle de Preciados! 😀
Um es kurz zu sagen…. das ist einfach g i g a n t i s c h !
Wir kennen die Restaurants vom El Corte Inglés aus Granada oder València, dort sitzt man im oberen Stockwerk, hat tolle Aussicht und man isst auch recht gut und zu fairen Preisen…. warum nicht auch in Madrid? Aber…. es dauert etwas und wir finden heraus, hier gibt’s gar kein Restaurant…. das Restaurant ist im anderen Kaufhaus in der Parallelstrasse, der Calle del Carmen! Das Restaurant dort ist ok, sehr viel Auswahl…. die Aussicht ist leider nur in eine Richtung!
Das graue Gebäude in der Mitte ist das Teatro Real, dahinter ist der Palacio Real, der Königspalast.
…. wir gehen durch die Gran Vía dorthin….
…. die bis in die 1960er Jahre die grösste und bedeutendste Einkaufsstrasse Madrids war….. wunderschöne und beeindruckende Hochhäuser…. gebaut 1911-1924 (1. Etappe), 1914-1929 (2. Etappe) und 1927-1952 (3. Etappe)….
Ankündigung für den Dia de la Fiesta Nacional (Nationalfeiertag von Spanien) am 12. Oktober
Die Plaza de España ist eine grosse Parkanlage im Stadtteil Argüelles. In seinem Zentrum steht ein monumentaler Brunnen, der Miguel de Cervantes gewidmet ist. Sie bildet die durchgehende Achse, die die Gran Vía mit der Calle de la Princesa verbindet.
Unter den umliegenden Gebäuden ragen der Torre de Madrid, gebaut 1954-1957, und das Edificio España, gebaut 1948-1953, aufgrund ihrer Höhe heraus, aber auch ein Vertreter des Madrider Modernismus wie das Casa Gallardo und das Edificio de la Real Compañía Asturiana de Minas, derzeit Sitz des regionalen Kulturministeriums.
Monumento a Cervantes
Der Cervantes-Brunnen wurde 1915 auf Veranlassung von König Alfons XIII. im Rahmen der 300-Jahrfeier der Herausgabe des zweiten Teils von Don Quijote errichtet. In den 1920er Jahren wurde der Hauptkörper des Denkmals angehoben, aber die Arbeiten wurden erst in den 1960er Jahren, nach Fertigstellung der seitlichen Skulpturen von Aldonza und Dulcinea, abgeschlossen.
Das imposante Denkmal auf der Plaza de España ist im Wesentlichen in zwei Baukörper unterteilt und mündet in einem oben abschliessenden Teil. Die Statuen von Don Quijote und seinem Knappen Sancho Panza befinden sich auf dem Sockel in der Mitte.
Die Dualität Fantasie / Wirklichkeit wird durch das Bronzematerial beider Figuren ausgedrückt, die sich von den restlichen Figuren aus Stein abheben. Hinter beiden und wie thronend über der ganzen Szene, sitzt Miguel de Cervantes mit einem Exemplar des Don Quijote in der Hand. Seitlich werden die Kapitel aus Das Zigeunermädchen (rechts) und Rinconete und Cortadillo (links) nachgebildet. Die Rückseite wird von der spanischen Literatur gekrönt, die durch eine Frau symbolisiert wird.
Auf dem Platz findet gerade der Markt La Hispanoamericana statt…. es gibt Stände mit Kunsthandwerk und Gastronomie aus Mittel- und Südamerika, Portugal und Spanien.
Ein Video von dem Markt:
Nach der Plaza de España ist in der Calle de la Princesa eine Haltestelle von Madrid City Tour…. eine gute Idee, sich etwas auszuruhen und trotzdem etwas zu sehen! Wir buchen die Busroute Madrid Histórico, es ist die blaue Route, wir steigen bei Haltestelle ⑨ ein….
…. und bei Haltestelle ① beim Museo del Prado steigen wir aus. Wir haben nicht vor, uns die Ausstellung anzuschauen, aber auch von ist der Prado sehenswert, ebenso wir die Parkanlagen aussen herum. Das Museo del Prado ist eines der grössten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Wir entscheiden uns, übermorgen das Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía (MNCARS) anzuschauen, da uns die moderne Kunst dort etwas mehr zusagt, als die Alten Meister im Prado.
Der Eingang zum Prado
Das Monumento a Francisco de Goya steht gegenüber dem Eingang zum Prado und ist ein aus einer überlebensgrossen Statue und einem modellierten Sockel bestehendes Kunstwerk, das dem spanischen Maler Francisco de Goya (1746–1828) gewidmet ist. Es wurde vom Bildhauer Mariano Benlliure angefertigt.
Das Monumento a Velázquez ist eine überlebensgrosse, von dem Bildhauer Aniceto Marinas geschaffene Bronzefigur des spanischen Barockmalers Diego Velázquez(1599–1660). Die Skulptur steht seitlich am Gebäude am Paseo del Prado.
Die Cuatro Fuentes (Vier Quellen), auch bekannt als Las Fuentecillas, befinden sich an der Kreuzung der Plaza de Murillo mit dem Paseo del Prado, in dem Gebiet, das als Madrid de los Borbones (Dynastie Bourbon) bekannt ist, einem der wichtigsten touristischen Brennpunkte der Stadt. Zwei Brunnen befinden sich auf dem Bürgersteig des Museo del Prado und die anderen beiden befinden sich gegenüber der mittleren Fussgängerzone des Paseo del Prado, wobei alle vier ein imaginäres Quadrat bilden, das von einer der Strassen dieser für den Strassenverkehr reservierten Allee durchquert wird.
Der Fuente de Neptuno (Neptunbrunnen) ist ein Brunnen im neoklassizistischen Stil auf der Plaza de Cánovas del Castillo. Dieser monumentale Brunnen wurde vom Bildhauer Juan Pascual de Mena gebaut und 1786 fertig gestellt.
Wir steigen wieder in den Bus von Madrid City Tour ein und fahren zur Haltestelle ⑦ in der Gran Vía zum Edificio Telefónica, gebaut zwischen 1926 und 1929 vom Architekten Ignacio de Cárdenas Pastor als Hauptsitz der Compañía Telefónica Nacional de España.
Wir essen noch etwas in der Calle de la Montera und können direkt bei der Gran Vía in die Metro Richtung Alameda de Osuna einsteigen…. das passt perfekt!
Morgen geht’s zum Parque del Retiro…. und mal schauen, wohin noch! 😀
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