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Geschichte Visperterminen
Gemeinde im Bezirk Visp; Pfarrei des Dek. Visp. Schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Der obere Teil des heutigen Visperterminens gehörte im Mittelalter zur Pfarrei Naters, soll aber 1221 von dieser abgetrennt worden sein und durch Austausch gegen Eggerberg an die Pfarrei von Visp gekommen sein. Im 12. Jahrhundert dem Domkapitel von Sitten zehntenpflichtig; gehörte zum äusseren Viertel des Zendens Visp, liess sich 1335 am Landrat vertreten. Abkommen über Wald- und Weidrechte mit Visp 1360.
Land(wirt)schaft
Visperterminen hat eine vielfältige Landschaft, die seit jeher von fleissigen Händen gehegt und gepflegt wird. Das Gemeindegebiet von Visperterminen umfasst 5162 ha, davon können 700 ha (ohne Nanztal und Alpen) landwirtschaftlich genutzt werden.
Jung & Alt
Leben im Alter Damit die Betagten und Kranken von Visperterminen ihren letzten Lebensabschnitt im Kreise der Familie und in vertrauter Umgebung erleben dürfen, wurde 1994 eine betreute Alterswohnung eröffnet.
Nomadentum
Die Berggemeinde Visperterminen liegt über dem Eingang ins Seitental, welches nach Zermatt und Saas-Fee führt.
Auswanderung aus dem Oberwallis
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ist ein Viertel der Bevölkerung von Visperterminen ins Ausland abgewandert. Die meisten Leute von Visperterminen wanderten aus nach San Jerónimo Norte oder Santa Fe in Argentinien.