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Das Konkubinat endet bei Trennung des Paares, im Todesfall eines der Partner oder wenn die Partner heiraten.
Bei einer Trennung ist kein Gerichtsverfahren nötig. Es gibt auch keine besonderen Bestimmungen, welche die Aufteilung der Vermögenswerte unter den Partnern regeln. Natürlich können die Konkubinatspartner diese Frage in einem Konkubinatsvertrag regeln. Besteht jedoch keine besondere Vereinbarung zwischen den Konkubinatspartnern und kommt es bei der Trennung zu Streitigkeiten, bezieht sich das Gericht häufig auf das Recht der sogenannten einfachen Gesellschaft. Diese ist nämlich eine vertragsmässige Verbindung von zwei Personen zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks mit gemeinsamen Kräften oder Mitteln – was einem Konkubinat ähnelt. Jeder der beiden Partner übernimmt dann seine eigenen Vermögenswerte (daher die Nützlichkeit von Belegen: Rechnungen, Inventar). Gewinn und Verlust des Konkubinats werden danach zu gleichen Teilen aufgeteilt (während der Lebensgemeinschaft erworbene Güter, Ersparnisse, Schulden). Gemeinsam gekaufte Güter werden durch zwei geteilt.
Mis à jour le 09.05.2016