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Das Zweitrunden-Aus in Monte Carlo gegen Jiri Vesely – die erste reguläre Niederlage von Djokovic in diesem Jahr – scheint beim Serben keine Spuren hinterlassen zu haben. In Madrid kehrte er zu alter Stärke zurück und gewann das Turnier in der spanischen Hauptstadt auf überzeugende Art und Weise. Erst beim 6:1, 3:6, 6:3 im Final gegen Murray musste er seinen ersten Satz abgeben.
Djokovic reagierte auf den Rückschlag jedoch sogleich. Im Entscheidungssatz ging er wieder 2:0 in Führung. Auch wenn er den Schotten nochmals ausgleichen lassen musste, blieb die überlegene Nummer 1 am Drücker. Ein weiteres Break zum 4:2 liess er sich aber nicht mehr nehmen.
Bei empfindlichen tiefen Temperaturen war Djokovic wesentlich besser in die Partie gestartet, obwohl er am Abend zuvor bis nach 22 Uhr seinen Halbfinal gegen Kei Nishikori gespielt hatte (6:3, 7:6). Im ersten Satz liess er Murray, der am Samstag Lokalmatador und Madrid-Rekordsieger Rafael Nadal ausgeschaltet hatte, nicht den Hauch einer Chance. Der Schotte zeigte jedoch seine bekannten Kämpferqualitäten, mehr als der Gewinn eines Satzes lag aber nicht drin. Im letzten Aufschlagspiel musste Djokovic noch einmal sieben Breakchancen Murrays abwehren, ehe er nach 2:06 Stunden seinen dritten Matchball nutzen konnte.
Djokovic sicherte sich den Titel in Madrid zum zweiten Mal nach 2011. Insgesamt feierte der 29-jährige Serbe seinen 64. ATP-Titel, den fünften in diesem Jahr.
(SDA)