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12.04.2024, 15:06 Uhr
Die EU-Staaten haben endgültig grünes Licht für ein neues EU-Gesetz gegeben, wonach bis 2030 alle neu gebauten Gebäude in der EU emissionsfrei sein müssen. Bis 2050 soll zudem der gesamte Gebäudebestand der EU...
Die Schweiz schickte Angaben zu rund 3,6 Millionen Finanzkonten ins Ausland und erhielt von Partnerländern Informationen zu 2,9 Millionen Konten. Zur Summe der betroffenen Vermögen kann die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) aber keine Angaben machen.
Neu auf der Liste der Staaten, mit denen die Schweiz im Rahmen des Automatischen Informationsaustausches (AIA) zusammenarbeitet, stehen Kasachstan, die Malediven und Oman, wie die ESTV mitteilte. Die Schweiz hat im laufenden Jahr mit 104 Ländern Informationen über Millionen von Finanzkonten ausgetauscht respektive vom Ausland erhalten.
Einen Austausch mit Russland gab es nicht. Als Folge des Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 wurde der Austausch im September 2022 ausgesetzt.
Mit 78 Ländern tauschte die Schweiz Informationen aus. Aus 25 weiteren bezog sie zwar Informationen, lieferte aber keine, wie die ESTV mitteilte. Entweder waren die Anforderungen in Sachen Vertraulichkeit und Datensicherheit bei diesen Ländern nicht erfüllt, oder sie wollten freiwillig keine Informationen annehmen.
Bei der ESTV sind zurzeit rund 9000 meldende Finanzinstitute registriert. Zum Beispiel Banken, Trusts und Versicherungen sammelten Daten und übermittelten sie nach Bern. Die Schweiz schickte Angaben zu rund 3,6 Millionen Finanzkonten ins Ausland und erhielt von Partnerländern Informationen zu 2,9 Millionen Konten.
Die gesetzlichen Grundlagen für die Umsetzung des AIA traten in der Schweiz am 1. Januar 2017 in Kraft. Dank dem Informationsaustausch können Steuerbehörden der Kantone überprüfen, ob Steuerpflichtige ihre Finanzkonten im Ausland korrekt deklariert haben.