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Die Liniennummer 39 führten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) 1958 für die ab der Haltestelle Im Wasenboden zur Schifflände fahrenden Kurse der Linie 36 ein. Als absehbar war, dass die Linie 36 nie zur Ringlinie zusammengeschlossen werden kann, entfiel die Linienbezeichnung 1968 wieder.
Das von den Basler Strassenbahnen (B.St.B.) ausgearbeitete Liniennummernsystem sah für Tramlinien mit Ergänzungs- oder Verstärkungsfunktion den Nummernbereich ab 21 vor. Die Einerstelle der Nummer sollte dabei einen Hinweis auf die Stammliniennummer geben. Entsprechend diesem Schema war auch die 1932 eingeführte Linie 24 ursprünglich eine Ergänzungslinie zur Linie 4 mit dem Zweck, den stark frequentierten Abschnitt von der Innenstadt nach Kleinhüningen zu entlasten.
Ende 1913 führten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) eine Linie 17 ein, welche an Sonn- und Feiertagen die damalige Linie 7 nach Riehen entlasten sollte. Von Riehen her fuhr der 17er zum Aeschenplatz und absolvierte dann eine grosse Schlaufe via Heiliggeistkirche–Tellplatz–Markthalle–Bahnhof SBB zurück zum Aeschenplatz.
Eine sonntägliche Einsatzlinie mit der Nummer 14 existierte in Basel kurze Zeit im Jahre 1918. Anschliessend fand die Nummer für vier Jahre keine Verwendung mehr. Die 1920 gegründete Basellandschaftliche Ueberlandbahn AG (BUeB) hatte sich als Ziel gesetzt, eine Schmalspurbahn von der Kantonsgrenze beim St. Jakob über Muttenz und Pratteln nach Liestal zu bauen.
Ähnlich wie die Linie 9 war auch die Linie 12 eine Ergänzungslinie, seit 1921 betrieblich verbunden mit ihrer «grossen Schwester», der Linie 14. Der Unterschied zwischen diesen beiden Linien lag lange Zeit einzig bei der Lage des östlichen Endpunkts: Die Linie 12 wendete bereits in Muttenz, während der 14er – wie auch heute noch – bis Pratteln weiterfuhr.
Für die Remisierung und den Unterhalt ihrer Autobusse errichteten die Basler Strassenbahnen 1930 neben dem Strassenbahndepot Wiesenplatz eine Garage.
Nach der Eröffnung des Depots Wiesenplatz anno 1907 konnten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) ihren Depotbetrieb im Depot Klybeck aufgegeben und die Gebäude als reine Werkstätte für Reparaturen und Revisionen nutzen. Die alte Wagenhalle aus dem Jahre 1897 wurde jedoch erst 1909–10 entsprechend angepasst, mit einer Krananlage versehen und fortan als Revisionshalle verwendet.