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Das Haus, seine Geschichte und die Brücke von Hasle-Rüegsau
Um 1840
Nachdem das Jahrhundert-Hochwasser die alte Jochbrücke zwischen Hasle und Rüegsau zerstört hatte, wurde eine neue Holzbogenbrücke gebaut. Gleichzeitig gab es eine neue Verkehrsführung, die Brücke wurde an neuer Stelle ca. 70 m flussaufwärts gebaut. Sie ist mit 60 m die längste Brücke dieser Art in Europa und das Wahrzeichen der Gemeinden Hasle und Rüegsau. In den 50er Jahren wurde die Holzbrücke abgebaut und an neuer Stelle wieder aufgebaut.
An ihrer Stelle steht die heutige zweispurige Betonbrücke.
Um 1850
Ein gewisser Sterchi erkannte die Zentrale Lage der Brücke an der Kreuzung Richtung Huttwil/Langenthal, Lützelflüh/Langnau und auf der Hasle Seite Richtung Thun/Bern/Burgdorf. Er baute neben der Brücke den Gasthof zur Sonne. Zur Wirtschaft gehörte das Land des heutigen Fussballplatzes, auf dem zusätzlich Landwirtschaft betrieben wurde.
Später übernahm der Wirt und Metzger Gottfried Blau (Foto), welcher der Sonne weitherum einen vorzüglichen Ruf verschaffte.
Um 1910
Der alte Gasthof wird durch ein Feuer zerstört.
Das heutige Haus wird gebaut.
bis 2013
Über 100 Jahre war das Haus Treffpunkt des Dorfes. Der grosse Saal wurde von den Vereinen gerne für Anlässe und Aufführungen genutzt. Viele Jahrzente führte die Familie Moser als engagierte Gastgeber die Wirtschaft und verwöhnte die Gäste mit gutem Essen. Nachfolger konnten an den Erfolg nicht anknüpfen, die Wirtschaft wurde geschlossen und an den heutigen Besitzer verkauft.
2014
Die Liegenschaft wird komplett renoviert und entsprechend den Bedürfnissen der Wohngemeinschaft Housy umgebaut.
Das Haus besitzt eine grosse Gemeinschaftsküche und einen Essraum in der ehemaligen Gaststube. Die Einzelpersonen besitzen ein Schlafzimmmer und benutzen die Gemeinschaftsräume. Vier Familien besitzen selber eine Wohnung, Es gibt verschiedene Aufenthaltsräume, ein Gästezimmer, eine Werkstatt, einen Gewölbekeller, ein Musikzimmer und eine Waschküche.
Ein spannender Artikel über die Geschichte des Gasthofes erschien 2018 in der Berner Zeitung,