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Viele Männer sind mit zunehmenden Alter von einer gutartigen Prostatavergrösserung betroffen. Daher ist es hilfreich Anzeichen und Symptome einer gutartigen Prostatavergrösserung zu kennen. Gerne informieren wir Sie über die verschiedenen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten einer gutartigen Prostatavergrösserung. In unserem Zentrum haben wir uns auf die Diagnose und Therapie der gutartigen Prostatavergrösserung spezialisiert. Gemeinsam mit unseren Patienten können wir Wege aufzeigen, potentiellen Problemen einer gutartigen Prostatavergrösserung vorzubeugen oder bereits bestehende Symptome zu verbessern.
Eine gutartige Prostatavergrösserung, auch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bekannt, ist eine häufige Erkrankung, von der viele Männer betroffen sind. Es handelt sich dabei um eine gutartige Veränderung der Prostata, deren genaue Ursachen bisher nicht vollständig geklärt sind. Typische Symptome einer gutartigen Prostatavergrösserung sind häufiger Harndrang, Urinverlust und nächtliches Wasserlassen. Startschwierigkeiten, schwacher Harnstrahl und Unterbrechungen des Harnflusses sind weitere Anzeichen. Zu unangenehmen Komplikationen einer gutartigen Prostatavergrösserung zählen ein akuter, schmerzhafter Harnverhalt ("nichts geht mehr") oder wiederkehrende Harnwegsinfektionen (z.B. Blasenentzündung, Prostataentzündung). Die Diagnose einer gutartigen Prostatavergrösserung stellt die Fachärztin oder der Facharzt für Urologie. Diese führen eine körperliche Untersuchung sowie spezifische Tests wie Urinuntersuchungen und einen Ultraschall durch. Eine weitere wichtige diagnostische Massnahme ist die Messung des Urinflusses mittels Uroflowmetrie, einem speziellen Gerät zur Harnstrahlmessung. Die rechtzeitige Behandlung kann helfen, das Fortschreiten einer gutartigen Prostatavergrösserung zu stoppen und die Symptome zu lindern.
Definition der gutartigen Prostatavergrösserung
Bei einer gutartigen Prostatavergrösserung handelt es sich um ein übermässiges Wachstum von Prostatagewebe. In der Fachsprache wird eine gutartge Prostatavergrösserung auch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bezeichnet. Diese gutartige Erkrankung tritt häufig bei Männern im fortgeschrittenen Alter auf.
Unsere Experten zum Thema Prostatavergrösserung
“In frühen Stadien verursacht eine gutartige Prostatavergrösserung oft keine spürbaren Symptome. Daher ist es wichtig, regelmässige Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen, um Veränderungen rechtzeitig zu erkennen.”
Was verursacht eine gutartige Prostatavergrösserung?
Die genauen Ursachen einer gutartigen Prostatavergrösserung sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird vermutet, dass verschiedene Faktoren dazu beitragen. Eine Schlüsselrolle scheinen jedoch die männlichen Geschlechtshormone (Androgene) zu spielen. Neben Hormonen beeinflussen auch andere Faktoren wie Entzündungen, Genetik, Arteriosklerose, Mikroorganismen, Lebensstil, Begleiterkrankungen und das Alter die Enstehung einer gutartigen Prostatavergrösserung.
Zunehmendes Alter
Ein Hauptfaktor bei der Entstehung einer gutartigen Prostatavergrösserung ist das Alter. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an einer gutartigen Prostatavergrösserung zu erkranken. Ab dem 40. Lebensjahr kann die Prostata allmählich an Grösse zunehmen. Im Laufe der Zeit kann dies zu Beschwerden führen.
Testosteron
Ein weiterer Faktor, der eine Rolle spielen kann, ist das Geschlechtshormon Testosteron. Die Umwandlung von Testosteron in das stärkere Dihydrotestosteron (DHT) in der Prostata kann das Wachstum der Prostata stimulieren. Ein Ungleichgewicht zwischen Testosteron und DHT kann zu einer übermässigen Zellteilung in der Prostata führen und somit zu einer gutartigen Vergrösserung der Prostata beitragen.
Genetische Faktoren
Genetische Faktoren spielen eher eine untergeordnete Rolle bei der gutartigen Prostatavergrösserung. Die Wahrscheinlichkeit einer genetischen Komponente als Ursache der gutartigen Prostatavergrösserung ist höher, wenn die Prostatavergrösserung bereits in relativ jungen Jahren klinisch relevant wird.
Symptome und Anzeichen einer gutartigen Prostatavergrösserung
Die Symptome einer gutartigen Prostatavergrösserung (BPH) können vielfältig sein und variieren von Patient zu Patient. Zu den ersten Anzeichen gehören oft ein verzögerter Beginn des Wasserlassens und ein schwacher Harnstrahl. Häufiger Harndrang ist ein weiteres typisches Symptom dieser Erkrankung. Betroffene Männermüssen besonders nachts öfter zur Toilette zu gehen. Aufgrund des schwachen Harnstrahls fällt es oft schwer, die Blase vollständig zu entleeren. Es ist nicht ungewöhnlich, dass nach dem Wasserlassen noch Resturin im Harntrakt verbleibt und später „nachtröpfelt“.
Häufiges Wasserlassen
Starker Harndrang
Nächtliches Wasserlassen
Schwacher Harnstrahl
Nachtröpfeln des Urins
Eine gutartige Prostatavergrösserung kann zu verschiedenen Komplikationen führen, darunter Harnverhalt, Blutungen und Infektionen, Blasensteine und ein Nierenstau. Ein Harnverhalt tritt auf, wenn das Wasserlassen nicht mehr möglich ist. Dieser Zustand ist äusserst schmerzhaft und erfordert sofortige ärztliche Behandlung. Blasensteine können den Harnfluss aus der Blase blockieren und Reizbeschwerden verursachen. Ein Nierenstau tritt auf, wenn der Urin meist dauerhaft nicht richtig abfliessen kann und sich in den Nieren ansammelt. Es ist wichtig, diese Komplikationen frühzeitig zu erkennen und angemessen zu behandeln.
Bei alta uro ist die Therapie der gutartigen Prostatavergrösserung einer unserer Schwerpunkte.
Diagnose und Untersuchungsmethoden
Körperliche Untersuchung
Urin- und Blutuntersuchungen
Bildgebende Verfahren
Behandlungsmöglichkeiten der gutartigen Prostatavergrösserung
Für die Behandlung der gutartigen Prostatavergrösserung stehen verschieden Therapieansätze zu Verfügung. Die Auswahl der richtigen Behandlungsoption hängt von individuellen Faktoren ab und sollte mit Ihrer Fachärtin oder Ihrem Facharzt besprochen werden. Im Vordergrund stehen bei der Behandlung die Beschwerden des Patienten. Bei geringen Beschwerden ist eine Anpassung des Lebensstils wie des Trinkverhaltens oft ausreichend. Sind die Beschwerden nicht sehr störend und finden sich in der durchgeführten Untersuchung keine Hinweise auf eine schwerwiegende Schädigung, ist eine Therapie mit Medikamenten möglich. Hier stehen mittlerweile unterschiedliche Präparate zur Verfügung, die je nach Grösse der Prostata und Beschwerden individuell auch kombiniert werden können.
Medikamentöse Therapie
Alpha-Blocker
Die am häufigsten verordnete Gruppe an Medikamenten zur Therapie der gutartigen Prostatavergrösserung. Alpha-Blocker zeichnen sich durch einen raschen Wirkungseintritt aus.
PDE-5-Hemmer
Ursprünglich zur Therapie von Erektionsstörungen entwickelt, ist ein Wirkstoff dieser Gruppe (Tadalafil) auch zur Therapie von Beschwerden beim Wasserlassen zugelassen. Dieses Präparat eignet sich insbesondere, wenn begleitend eine Erektionsstörung vorliegt.
5-alpha-Reduktase-Hemmer
Im Gegensatz zu anderen Wirkstoffgruppen können diese Präparate das Wachstum der Prostata sowie das Voranschreiten der Beschwerden bremsen. Der Wirkungseintritt ist jedoch verzögert.
Pflanzliche Präparate
Als Alternative zu synthetischen Präparaten stehen auch pflanzliche Präparate zur Verfügung. Hervorzuheben ist das geringe Spektrum an Nebenwirkungen.
Antimuskarinika
Antimuskarinika gehören zur Standardtherapie der überaktiven Blase. Dies resultiert in einer Reduktion unfreiwilliger Blasenkontraktionen, weniger Harndrang und einem erhöhten Blasenvolumen.
Beta-3-Agonist Mirabegron
Mirabegron ist ein Medikament zur Behandlung der überaktiven Blase. Neuere Daten zeigen einen Nutzen in der Behandlung von erhöhtem Harndrang und häufigem Wasserlassen bei Patienten mit einer gutartigen Prostatavergrösserung.
Kombinationstherapien
Durch die Kombination von Alpha-Blockern mit 5-alpha-Reduktase-Hemmern kann eine schnelle Verbesserung der Symptome erreicht werden, während gleichzeitig eine langfristige Verkleinerung der Prostata erzielt wird. Bei Patienten, bei denen eine Einzeltherapie keine ausreichende Verbesserung gebracht hat, kann die Kombination von Alpha-Blockern mit Antimuskarinika effektiv sein.
Sprechen Medikamente nicht zufriedenstellend an oder liegt eine schwerwiegende Schädigung der Harnwege vor, so ist eine operative Therapie in Betracht zu ziehen.
Bei alta uro steht betroffenen Männern eine umfassende Auswahl an minimal-invasiven und innovativen Operationsverfahren zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrösserung zur Verfügung. Die Wahl des Operationsverfahrens ist eine individuelle Entscheidung. Deshalb nehmen wir uns viel Zeit, um die Wünsche und Erwartungen unserer Patienten zu kennen. Bei der Entscheidung für eine operative Therapie legen wir grossen Wert darauf, dass das gewählte Verfahren den Bedürfnissen und Präferenzen jedes einzelnen Patienten gerecht wird.
Die Auswahl der operativen Behandlung bei alta uro
Um das für unsere Patienten am besten geeignete Verfahren auswählen zu können, werden die individuelle Situation sowie die Präferenzen und Erwartungen unserer Patienten in die Entscheidung einbezogen. Gemeinsam wählen wir das ideale Verfahren aus. Folgende Aspekte werden hierzu in Betracht gezogen:
Ausprägung der Beschwerden und Einschränkung der Lebensqualität
Die Grösse der Prostata, welche mittels Ultraschall bestimmt wird
Neben- und Vorerkrankungen bzw. die Einnahme von Medikamenten
TAH: Thrombozytenaggregationshemmer I OAK: Orale Antikoagulantien I NOAK: Neue orale Antikoagulantien
Bipolare TUR-Prostata (TUR-P)
– die «klassische» Prostataresektion, durchgeführt mit moderner Technik Die Operation erfolgt über die Harnröhre und benötigt eine Spinal- oder Vollnarkose. Durch ein Endoskop wird mittels einer von Strom durchflossenen Schlinge das Prostatagewebe entfernt. Das die Blasenentleerung beeinträchtigende Prostatagewebe wird abgetragen, so dass anschliessend die Harnblase wieder ungehindert entleert werden kann.
Für wen ist das Verfahren geeignet?
Die TUR-Prostata oder kurz TUR-P ist für Patienten mit einem Prostatavolumen bis etwa 100 ml nach wie vor eines der Standardverfahren. Das Verfahren ist sehr etabliert und die Technik wurde in den vergangenen Jahren weiter entwickelt. Alta uro führt die Operation ausschliesslich mit einem sogenannten bipolaren Resektionsinstrumentarium durch, so dass das Blutungsrisiko minimiert ist. Des Weiteren kann das sogenannte Einschwemmsyndrom, eine teils lebensbedrohliche Veränderung des Salzgehalts des Blutes, verhindert werden, da die Spüllösung einen mit dem Blut identischen Salzgehalt hat.
Welche Vorteile bietet dieses Verfahren?
Der Vorteil der bipolaren TUR-Prostata ist, dass sie eines der am etabliertesten OP-Verfahren der Urologie überhaupt darstellt. Es liegen zahlreiche Studien zur langfristigen Wirkung der Technik sowie zu ihrer Sicherheit vor.
Welche Risiken und Nachteile sind bekannt?
Jegliches Verfahren, bei dem Gewebe der Prostata abgetragen wird, ist mit einem gewissen Blutungsrisiko verbunden. Darüber hinaus kommt es oftmals zu einem Ausbleiben des Samenergusses. Es besteht zudem ein geringes Risiko der Verengung der Harnröhre als Reaktion auf die Operation. Ferner kann das abgetragene Gewebe wieder nachwachsen, so dass in seltenen Fällen nach einem gewissen Zeitraum nochmals eine Operation notwendig wird. Das Risiko eines unwillkürlichen Urinverlusts (Inkontinenz) nach der OP ist sehr gering.
Greenlight Laservaporisation der Prostata
– ein besonders schonendes und sicheres Operationsverfahren Die Greenlight Laservaporisation ist eine bewährte Technik zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrösserung. Das durch die Harnröhre in Narkose durchgeführte Verfahren nutzt die Technologie eines Hochleistungslasers, um das vergrösserte Prostatagewebe schnell und präzise zu verdampfen. Wenn der Operateur den Laserstrahl an die Prostata leitet, werden die Lichtimpulse des Lasers vom Gewebe der Prostata aufgenommen. Innerhalb von Millisekunden wird die Temperatur des Wassers im Gewebe so hoch, dass das Gewebe verdampft ... mehr erfahren
Für wen ist das Verfahren geeignet?
Welche Vorteile bietet dieses Verfahren?
Welche Risiken und Nachteile sind bekannt?
Aquablation
– das erste robotische OP-Verfahren der gutartigen Prostatavergrösserung. Ideal für Patienten, für die eine Schonung des Samenergusses wichtig ist Das AquaBeam-System stellt eine Neuheit zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrösserung dar. Hierbei wird mittels eines computergesteuerten Wasserstrahls das überschüssige Prostatagewebe abgetragen. Auch dieses Verfahren wird über die Harnröhre endoskopisch unter Narkose durchgeführt. Beim Abtrag des Gewebes wird auf elektrischen Strom oder Hitze verzichtet und das umliegende Gewebe wird optimal geschont ... mehr erfahren
Für wen ist das Verfahren geeignet?
Grundsätzlich ist die Aquablation der Prostata für Patienten mit mittelgrossen bis grossen Prostatavolumen geeignet. Blutgerinnungshemmer sollten nicht eingenommen werden.
Welche Vorteile bietet dieses Verfahren?
Das Verfahren wurde in verschiedenen Studien wissenschaftlich untersucht und unter anderem mit den Resultaten der TUR-Prostata verglichen. Es zeigt sich bei vergleichbarer Verbesserung des Wasserlassens mit Aquablation insbesondere eine hohe Rate an Patienten, bei denen der Samenerguss und die Sexualfunktion erhalten werden.
Ein Höchstmass an Präzision wird durch den Operationsroboter gewährleistet, der den zuvor durch den Operateur mittels Ultraschall festgelegten Bereich abträgt. Die Präzision, die verhältnismässig zurückhaltende Abtragung des Gewebes und der Verzicht auf Hitze sind Gründe dafür, dass der Samenerguss in vielen Fällen erhalten werden kann.
Welche Risiken und Nachteile sind bekannt?
Bei der Aquablation handelt es sich um ein neuartigeres OP-Verfahren. Daher fehlen aktuell noch Langzeitdaten von mehr als fünf Jahren aus vergleichenden Studien zur TUR-Prostata. Das Auftreten von Nachblutungen ist auch nach Aquablation möglich, aufgrund der routinemässig während der OP durchgeführten endoskopischen Kontrolle und Blutstillung jedoch gering. Das Risiko eines unwillkürlichen Urinverlusts ist nach der Aquablation sehr gering.
Adenomenukleation mit dem Da Vinci Operationsroboter
– insbesondere für Patienten mit sehr grosser Prostata Liegt eine sehr ausgeprägte Vergrösserung der Prostata vor, so kann eine Operation mit dem Da Vinci Roboter durchgeführt werden. Hierzu wird über kleine Schnitte am Bauch mit den Instrumenten des Operationsroboters die Harnblase eröffnet und anschliessend das gutartige Gewebe der Prostata entfernt ... mehr erfahren
Für wen ist das Verfahren geeignet?
Welche Vorteile bietet dieses Verfahren?
Welche Risiken und Nachteile sind bekannt?
Rezum
– ein minimalinvasives Verfahren für Patienten, die keine Beeinträchtigung der Sexualität wünschen Bei dieser minimalinvasiven Therapie erfolgt unter endoskopischer Kontrolle eine Einspritzung von sterilem Wasserdampf in das zu behandelnde Prostatagewebe. Behandelt wird die innere Zone der Prostata, welche die Vergrösserung der Prostata und somit die Beschwerden verursacht. Durch Kontakt mit dem Gewebe geht der Wasserdampf in seinen flüssigen Zustand zurück und gibt dabei die gespeicherte Wärme frei. Durch die abgegebene Wärme werden die Zellen im Behandlungsgebiet geschädigt und abgebaut. Dies führt zur Schrumpfung der Prostata, so dass nach einigen Wochen der Weg für den Harnfluss wieder frei ist. Nach der Behandlung erhalten die Patienten einen Harnblasenkatheter, der nach wenigen Tagen entfernt werden kann ... mehr erfahren
Für wen ist das Verfahren geeignet?
Das Verfahren eignet sich insbesondere für Patienten mit kleinerem und mittlerem Prostatavolumen bis ca. 80 ml. Da kein Gewebe abgetragen wird, ist der Eingriff auch in lokaler Betäubung oder in Sedation möglich. Eine Spinal- oder Vollnarkose ist somit nicht unbedingt erforderlich. Aufgrund der in den meisten Fällen möglichen Schonung des Samenergusses so wie der Minimalinvasivität ist das Verfahren auch für jüngere Patienten geeignet. Das Verfahren bietet einen Mittelweg zwischen Medikamenten und den gewebeabtragenden Verfahren.
Welche Vorteile bietet dieses Verfahren?
Da eine Wärmeausbreitung über die Prostata hinaus nicht stattfindet, ist eine Inkontinenz nahezu ausgeschlossen. Der Samenerguss ist ebenfalls nahezu unbeeinträchtigt. Zudem handelt es sich um einen sehr kurzen Eingriff, der in den meisten Fällen nicht länger als 10 - 15 Minuten dauert. Da kein Gewebe abgetragen wird, ist auch das Risiko von Nachblutungen oder Beeinträchtigungen durch die Wundheilung minimal.
Welche Risiken und Nachteile sind bekannt?
Für Rezum liegen mittlerweile Langzeitdaten zur Wirksamkeit über 5 Jahre vor. Diese konnten zeigen, dass die Rate der Patienten, welche eine erneute Operation benötigten, bei etwa 5 % lag. Die Zahl der Patienten, welche erneut Medikamente benötigen, beträgt etwa 10 %. Der Effekt der OP tritt im Gegensatz zu anderen Techniken nicht unmittelbar ein, sodass teilweise erst nach einigen Wochen eine Verbesserung bemerkt wird. Zudem ist nach der Operation für wenige Tage ein transurethraler Katheter erforderlich.
Prävention, Vorbeugung und Vorsorge
Regelmässige Vorsorgeuntersuchungen
Bewegung und körperliche Aktivität
Ernährung und Flüssigkeitszufuhr
FAQs
Wen betrifft eine gutartige Prostatavergrösserung?
Die gutartige Prostatavergrösserung betrifft mit zunehmenden Alter fast jeden Mann. Die Ausprägung der Beschwerden ist jedoch sehr unterschiedlich.
Welche Symptome treten bei einer gutartige Prostatavergrösserung auf?
Die Beschwerden können vielfältig sein. Ein verzögerter Beginn des Wasserlassens, ein schwacher Harnstrahl, Pressen beim Wasserlassen oder auch das Gefühl der unvollständigen Entleerung der Harnblase sind typische Beschwerden. Hinzu kommt häufig auch nächtliches Wasserlassen, ein erhöhter Harndrang oder ein Nachträufeln des Urins.
Wie entsteht eine gutartige Prostatavergrösserung?
Die genauen Mechanismen der Entstehung der gutartigen Prostatavergrösserung sind noch ungeklärt. Man geht von einer Kombination aus hormonellen Veränderungen sowie einer chronischen Entzündung aus. Hierdurch vermehren sich die Zellen der Prostata und es kommt zur Vergrösserung.
Wie wird eine gutartige Prostatavergrösserung diagnostiziert?
Hinweise liefert ein Gespräch mit den Betroffenen. Eine Messung des Harnstrahls, eine Urinuntersuchung sowie eine Ultraschalluntersuchung von Harnblase, Prostata und Nieren führen dann zur Diagnose.
Ist eine gutartige Prostatavergrösserung gefährlich?
Eine gutartige Prostatavergrösserung ist keine Vorstufe von Krebs. Die Beschwerden sind zwar oftmals störend, jedoch fast nie gefährlich. Nur selten können durch eine Schädigung der Harnwege schwerwiegendere Beeinträchtigungen der Nierenfunktion oder gefährliche Harnwegsinfekte auftreten.
Wie behandelt man eine gutartige Prostatavergrösserung?
Ganz wichtig: Die Vergrösserung allein bedeutet nicht, dass behandelt werden muss. Nur wenn störende Beschwerden bestehen, ist eine Behandlung notwendig. In Abhängigkeit der Beschwerden und der erhobenen Befunde reicht das Spektrum von Veränderungen des Lebensstils über Medikamente bis zu Operationen.
Welche Behandlungen bietet alta uro zur Therapie der gutartigen Prostatavergrösserung?
Im Vordergrund stehen bei der Behandlung die individuellen Beschwerden des Patienten. Sind die Beschwerden nicht sehr störend und finden sich in der urologischen Untersuchung keine schwerwiegenden Befunde, so ist eine Therapie mit Medikamenten möglich. Hier stehen heutzutage verschieden Präparate zur Verfügung, die je nach Grösse der Prostata und Beschwerden individuell auch kombiniert werden können.
Sprechen Medikamente nicht zufriedenstellend an oder liegt etwa ein wiederholter Harnverhalt vor, so ist eine Operation erforderlich. Hier bietet alta uro ein grosses Spektrum minimalinvasiver und innovativer Therapien an. Die Auswahl des Verfahrens wird den individuellen Gegebenheiten und Wünschen unserer Patienten angepasst.