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Wer an YB-Gegner Partizan denkt, denkt automatisch auch an Roter Stern. Die Feindschaft der beiden Belgrader Klubs macht sie unzertrennlich, ihr «ewiges Derby» ist so heissblütig wie legendär.
Dabei sind die Vereine gar nicht so alt: Roter Stern wurde im März 1945 von Mitgliedern der antifaschistischen Jugend Serbiens gegründet. Partizan kam 7 Monate später, von Offizieren der Volksarmee initiiert.
Totengräber und Helden
In den 70ern verschärfte sich ihre Rivalität. Bei Partizan formierten sich die Grobari (Totengräber), bei Roter Stern die Delije (Helden). Zwei bis heute gefürchtete Fangruppen.
Auch im Basketball, Wasserball, Handball und Volleyball wird leidenschaftlich um die Vorherrschaft gekämpft. Das wichtigste aber bleibt der Fussball, wo seit der Auflösung Jugoslawiens 1992 mit Olibic nur ein anderer Verein den Titel holen konnte: Partizan gewann 16-mal, Roter Stern 8-mal.
Das höchste aller Belgrader Gefühle in dieser Saison? Ein Treffen in der Europa League, kämpft doch Roter Stern in der Gruppe H um den Einzug in die K.o.-Phase.