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In der Krise um das Golfemirat Katar haben die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Bahrain die Regeln der Luftblockade näher erläutert. Das Landeverbot und die Sperrung des Luftraums gilt nur für Fluggesellschaften aus Katar und in dem Emirat registrierte Flugzeuge.
Das teilten die Luftfahrtbehörden der Vereinigten Arabischen Emirate, von Saudi-Arabien und von Bahrain am Dienstag mit. Am Montag hatte sich der Chef von Qatar Airways, Akbar al-Baker, bei der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) über die Blockade beschwert. Seiner Ansicht nach ist das Embargo eine «illegale Blockade» und ein Verstoss gegen die internationalen Luftverkehrsregeln.
Wegen des Vorwurfs, die Regierung in Doha unterstütze Terrororganisationen, hatten Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate am Montag vergangener Woche die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen und eine umfassende Blockade gegen das Golfemirat verhängt. Am Dienstag wurde auch der Luftverkehr in das Emirat gestoppt und sein Luftraum gesperrt.
Qatar Airways bedient über sein Drehkreuz in Doha zahlreiche Verbindungen von Europa zu Zielen im Nahen Osten, aber auch in Asien, Ozeanien und Afrika. Die Flüge von Doha nach Zürich oder Genf und zurück sind von den Einschränkungen im Luftraum nur insofern betroffen, als dass die Maschinen ihre Flugroute leicht ändern müssen. Zudem werden von Doha Verbindungen nach Nord- und Südamerika angeboten. Das Unternehmen ist Mitglied der Luftfahrt-Allianz oneworld. (viw/sda/afp)