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Ein unerwartetes Leben und Warten.
«Ein Hologramm für den König», das neueste Werk von Regisseur Tom Tykwer („Cloud Atlas“, „The International“), ist die Verfilmung des Bestsellerromans von Dave Eggers („The Circle“). Hollywood-Star Tom Hanks („Bridge of Spies“, „Captain Phillips“) brilliert in dem packenden und tragisch-komischen Drama als strauchelnder Geschäftsmann, der in einer saudi-arabischen Stadt neu anfängt. Vor sich endlos erstreckenden roten Sanddünen und glitzernden Hochhausfassaden vereint «Ein Hologramm für den König» Elemente eines atmosphärisch dichten Selbstfindungstrips, einer Culture-Clash Komödie sowie einer Globalierungssatire.
Zum Inhalt
Alan Clay, Alter 54, Opfer der Bankenkrise, hat eine letzte Chance. Er soll innovative Hologramm-Kommunikationstechnologie an den Mann - besser gesagt den König - bringen: König Abdullah von Saudi-Arabien lässt mitten in der arabischen Wüste eine strahlende Wirtschaftsmetropole errichten.
Doch der König kommt nicht. Nicht am ersten Tag, nicht am zweiten - und auch nicht in den Tagen danach. In diesen Tagen der Unverbindlichkeit und des Wartens wird der junge Fahrer Yousef Alans Gefährte. Durch ihn erlebt er die Widersprüchlichkeiten eines Landes zwischen Aufbruch und Stillstand, zwischen Tradition und Moderne.
Und er lernt die schöne Ärztin Zahra kennen. Anhand dieser Begegnungen und der neuen kulturellen Eindrücke entwickelt sich Alan Clay vom zielstrebigen und erfolgsgetriebenen Salesman zu einer Person, die sich selbst Perspektiven sucht und für sich einen neuen Platz im Leben findet. So gerät für Alan immer mehr zur Nebensache, ob der König nun kommt oder nicht.
Link zum Trailer.
Fast 2 Millionen Gäste besuchen das 10‘564 km2 grosse Land im iberischen Norden – nicht zuletzt wegen dem herrlichen Klima!
«Taramundi»: Es kommt uns vor wie am Ende der Welt! Luis Legaspi Lastra, 50-jährig, hatte sieben Geschwister, aber nur er ist in Teixos, einem abgelegenen Weiler in einem Seitental bei Taramundi in Asturien geblieben. «Ich war der Dümmste», meint er lakonisch. Doch sein Leben ist vielfältig, ausgeglichen und gesund, so wie sich uns das unbekannte Asturien überraschend präsentiert.
Für die Vorbereitung der Spanien-Reise empfehlen wir vom Verlag Dumont den Reiseführer «Nordspanien und der Jakobsweg» von Marion Golder. Mehr unter www.dumont.de. Nützlich ist auch die Landkarte Spanien/Portugal von Hallwag International (inkl. Free Map on Smartphone)! Infos über www.swisstravelcenter.ch.
Über Asturien könnten wir viel berichten: Von Land und Leuten, von der Kultur und Geschichte, von der wirtschaftlichen Entwicklung bis zu den kulinarischen Köstlichkeiten. Eines wird uns schnell bewusst, Asturien kennt man ausserhalb von Spanien viel zu wenig. Spanien selbst zählt rund 67 Millionen Touristen, davon gehen rund 2 Millionen im Jahr nach Asturien. Aber nur 14.6 Prozent der Gäste stammen aus dem Ausland, die Mehrheit der Touristen sind Landsleute aus dem übrigen Spanien. Die 11-jährigen Leonor de Todos los Santos de Borbón y Grecia, sie ist die Tochter von Spaniens König Felipe VI., ist Prinzessin vom Fürstentum Asturien. Bei unserer Reise trafen wir interessante Menschen, Einheimische mit viel Herz und Freude am Leben und ihrer natürlichen Umgebung. Vier Persönlichkeiten haben uns auf dieser Reise fasziniert und sie nennen sich Luis Legaspi Lastra, Nuria Núñez, Eduardo Martin und Fernando Alonso.
Ein Leben im Ethnografischen Komplex Os Teixos
Luis Legaspi Lastra im Ethnografischen Komplex Os Teixos bei der Schleifarbeit. (c) Fotos: ROPO/MuA.
Das Wort «Unverfälschtheit» fällt uns an diesem Ort ein. Es ist der Ethnografische Komplex Os Teixos, welcher das Leben von Luis Legaspi Lastra und weiteren fünf Familien heute bestimmt. Seit Jahrhunderten ist man hier auf das Wesentliche der Natur fixiert. Wasser ist überlebenswichtig und hält hier alles in Bewegung, so dass in einer kleinen Mühle eigener Weizen, Roggen und Mais für Menschen und Tiere zu Mehl verarbeitet werden.
Zudem lässt das originelle Wasserlaufsystem eine primitiv eingerichtete Schmiede in Hochform «aufknallen». Ja, aufknallen ist das passende Wort, denn hammermässig wird wasserbetrieben das glühende Eisen geklopft und kraftvoll durch Menschenhand geformt.
Das lodernde Feuer und der Rauch verhüllen den dunklen Raum gespenstisch. Es kommt uns vor, dass wir um Jahrhunderte in ein anderes, einfacheres Lebens zurückgesetzt wären. Luis zeigt uns nicht ohne Stolz sein Lebenswerk, so dumm ist er also gar nicht. Wir müssen beide lachen. Daneben prägt ihn die Landwirtschaft, die Tierwelt. In einem kleinen rustikal-kombinierten Laden-Restaurant bietet er Käse und Honig (Miel de Brezo) an. Köstlich! Touristen kommen und staunen über diese idyllische Lebensart. Bestückt mit diesem gekauften feinen Honig (1kg für 8 Euro!) ziehen wir weiter. Diese Süssigkeit soll uns zu Hause beim Frühstück an diesen herrlichen Flecken Erde erinnern. Gleich in der nahen Ortschaft Taramundi finden wir in der berühmten Werkstatt «Cuchilleria Taramundi»spezielle Freizeit- und Küchenmesser … – und für uns ein passendes Messer für den Honigaufstrich. Unweit von hier ist das Messer-Museum Navallas de Taramundi.
Austern brauchen Geduld
«Acueo Ostras del Eo»: Nuria Núñez und Eduardo Martin haben sich in einander und in die Austernzucht verliebt.
Das Profil von Asturien widerspiegelt sich mit tiefen Tälern, sanften Hügeln, hohen Bergen, Seen, Flüssen und Meer. Nuria Núñez und Eduardo Martin sind ein Liebespaar und haben ihr unternehmerisches Herz an die Austern und deren Zucht bei der Flussmündung Eo bei Castropol, übrigens gleich gegenüber von Ribadeo in Galizien gelegen, verloren.
Eduardo ist Biologe und stammt aus Madrid. Sein Fachwissen über Austern steht natürlich in Verbindung zum kulinarischen Genuss. «Wir essen jeden Tag unsere Portion Austern. Frischer geht nicht. Austern brauchen einfach Geduld beim mehrjährigen Heranwachsen», schwärmen die beiden, welche in einem UNESCO Welterbe- und Biosphären-Reservat leben und das Geschäft mit jährlich 20 Tonnen Austern sinnvoll ausbauen wollen. «Wir haben sogar Anfragen aus Russland, sind aber skeptisch nicht zuletzt wegen den Transport- und Zahlungsbedingungen».
Die Austern-Firma «Acueo Ostras del Eo» betreibt eine grosse Zuchtfläche, die mit Booten angesteuert wird. Originell ist der Marketingauftritt mit einem herzig-kleinen, gelb-runden Motorboot, welches in Deutschland gebaut wurde (http://artthink.de/de/). Der runde Tisch ist für die Zubereitung von Austern und Muscheln wie gemacht. Dazu wird das «Apfel-Nationalgetränk», Sidra Natural Solleiro, kunstvoll mit ausgestrecktem Arm und einem schräg stehenden Glas eingeschenkt. Wir geniessen die kulinarische Bootsfahrt unter reduzierter Motorkraft und sehen und spüren dabei die Zufriedenheit sowie Freude im Gesicht von Eduardo, der seine Bestimmung im Leben mit Nuria gefunden hat.
Oviedo’s Weltmeister als neue Attraktion
Oviedo, Gijon und Aviles sind beliebte Touristenorte, aber nur Oviedo ist der Geburtsort von Fernando Alonso Díaz! Der erfolgreichste spanische Automobilrennfahrer hat seit einem Jahr bei Oviedo sein Museum.
Das Museum von F1-Rennfahrer Fernando Alonso ist erst vor einem Jahr in Oviedo eröffnet worden und zeigt über 300 Gegenstände, Rennwagen, Pokale, Helme und Overalls. (c) Fotos: ROPO/MuA.
Mit erst drei Jahren (!) fuhr der kleine, hübsche Knirps die ersten Kartrennen, schnell wurde sein Talent von seinem Vater erkannt. Vater Alonso treffen wir auch im Kult-Tempel seines Sohnes an, aber er gilt in der Szene als vornehm zurückhaltend. Daniel Sandoval Alonso, der Cousin von unserem Fahrer Onofre Alonso Piquero, der bei Asturia Tourismus für Werbung und Medienarbeit zuständig ist, führt uns durch das Alonso-Museum. Einst war Daniel, der wie Onofre über sieben Ecken mit Fernando Alonso verwandt ist, ein erbitterter Renngegner von Fernando. «Aber immer wenn Fernando mitfuhr wurde ich nur Zweiter. War er aber einmal nicht am Start, dann gewann ich die Rennen», erinnert sich Daniel Sandoval Alonso und fügt bei: «Freunde sind wir trotzdem bis heute geblieben und so arbeite ich inzwischen für den Formel-1-Star!».
Im Jahr 2001 begann die Karriere von Alonso und schon vier Jahre später wurde er erstmals auf Renault Weltmeister, 2006 doppelte er nach. Inzwischen ist Alonso in Oviedo mit seinem Museum ein touristisches Anziehungsmagnet und Ehrenbürger der asturischen Hauptstadt. Im Alonso-Museum sind seit seinem dritten Lebensjahr alle Kart- und Rennwagen sowie über 300 Originalgegenstände wie F-1-Boliden, Pokale, Helme, Overalls, Handschuhe und Auszeichnungen zu bestaunen. Es scheint zwar, dass die Glanzzeiten von Fernando Alonso im Formel-1-Zirkus vorbei sind (bei Redaktionsschluss beim GP von Österreich 2016 musste Alonso gar aufgeben, und in der WM-Fahrerwertung liegt er aktuell auf Platz 14, wie übrigens seine Fahrzeug-Nummer lautet!), aber seine packenden Duelle um Platz und Sieg sind unvergesslich.
Der Frage, was für ihn danach kommen werde, wird von den «Experten» diplomatisch ausgewichen. Bis heute muss der 171 cm grosse und 68 kg schwere F1-Fahrer, der am 29. Juli 2016 seinen 35. Geburtstag feiert, streng Diät halten. Vielleicht wird er danach allen Genüssen Asturiens nachleben, die er vorher auslassen musste. Finanziell dürfte er jedoch ausgesorgt haben. Und schon jetzt ist Alonso oft an den freien Rennwochen im Museum anzutreffen. Er ist in jedem Fall ein sympathischer Botschafter für Asturien.
Eine Reise mit vielen Höhepunkten
Aus der Schweiz flogen wir ab Zürich mit Vueling nach Barcelona. Einige Passagiere mussten in der Schweiz bleiben. Vueling sandte bedauerlicherweise eine zu kleine Maschine, die übergebucht war. In einem 90-minütigen verspäteten Anschlussflug von Vueling ging es dann weiter nach Oviedo. Bei dieser letzten Reise-Etappe lernten wir erstmals Zwillinge als Flight Attendants kennen, Raquel und Maria. Zu gerne hätten wir sie fotografiert (sie erinnerten uns in ihrem Aussehen an SRF-Moderatorin Sabine Dahinden Carrel), aber die spontane Art der beiden Frauen gegenüber unserem Reporter war wohl nicht ganz im Sinn der Fluggesellschaft, wie wir jedenfalls von der Maître de Cabine erfahren mussten: Fotoverbot!
Grosses Wissen über Land und Leute: Reiseführerin Elena Borchers beim Besuch der Küstenortschaft Cudillero.
Auf unserer Reise wurden wir von Onofre Alonso Piquero, einem hilfreichen und umsichtigen Vertreter von Asturien Tourismus, und der charmanten Reiseführerin Elena Borchers betreut. Sie zeigten uns die Ortschaft Cudillero, wo gerade der Heilige Peter gefeiert wurde, und die felsige Küstenspitze Cabo Vidio. Abends logierten wir im umgebauten und schön renovierten 3 Cabos Hotel Rural in Valdés, wo Tomas Bernar mit seinem Team Rosa (Küchenchefin), Loreto und Vanesa (Service) die Gäste verwöhnen. Bewusst etwas abgelegen, aber lohnenswert, schöne Zimmer und ausgezeichnete Betten mit herrlichem Ausblick (Zimmer «Peñas»), diese Unterkunft können wir bestens weiter empfehlen!
Luarca’s berühmtester Sohn und weiter nach Oviedo
Dieser gemütliche Küstenort lädt zum Verweilen ein: Luarca mit dem sicheren Hafen.
Oberhalb vom zauberhaften Küstenstädtchen Luarca ist ein imposanter Friedhof, wo die weissen Marmorgrabsteine dominieren. Dort ist unter anderem das vielbesuchte Grab vom Biochemiker und Nobelpreisträger Severo Ochoa Albornoz (1905 – 1993).
Hier führt auch der berühmte Jakobsweg vorbei. Überhaupt ist Luarca besuchenswert. Schon der Anblick zum Hafen hinunter erweckt angenehme Gefühle, unweigerlich fühlt man sich an diesem Ort willkommen und im Hafen ganz sicher, obwohl das weite Meer ruft. Zum Essen wird uns das Restaurant El Barometro empfohlen, doch wir ziehen weiter.
Weiter nach Oviedo und Gijon, die in keinem Touristenausflug fehlen sollten. Geschichte und Meer versprechen keine Langeweile.
Die Kathedrale San Salvador in Oviedo.
In Oviedo begeistert die idyllische Altstadt mit dem Dom, wo das Schweisstuch von Jesus als heilige Reliquie (ein Grabtuch ist in Turin zu finden. Übrigens sollen Untersuchungen belegen, dass es sich um einen identischen Leinenstoff und die gleiche Blutgruppe handeln soll! Über die Echtheit ist man unter Experten weiterhin uneinig.) verehrt wird. Im Verlaufe eines Jahres wird das Schweisstuch dreimal in der Kathedrale San Salvador in Oviedo gezeigt: am Karfreitag, am Tag der Kreuzerhöhung (14. September) und am Tag des Apostels Matthäus (21. September).
Strandleben bei Ebbe in Gijon. Hinten die Kirche San Pedro. (c) Fotos: ROPO/MuA.
Ebbe und Flut …
… sind in Gijon eindrücklich zu beobachten. Spaziergänge am linken oder rechten Meerufer entlang lassen die Grösse erkennen. Auch da ist die Altstadt Lebensmittelpunkt. Wichtige Denkmäler verschmelzen in den modernen Bauten, die zum mehrteiligen Hafen führen und uns schlussendlich ins typische Lokal «Sidreria Tierra Astur Poniente» geleiten. Das In-Restaurant befindet sich in einem Wohnhaus, welches einem Kreuzfahrtschiff ähnelt und gleich neben dem Schornstein steht, was an die industriellen Zeiten an jenem Platz erinnert.
Asturien hat man nicht mit einem Besuch kennengelernt, Land und Leuten würde man damit nicht gerecht. Das 10‘564 km2 grosse Land im iberischen Norden hat noch unbekannte Orte, Mythen und Geschichten, die darauf warten, dass man sie entdeckt. Die herzliche Gastfreundschaft macht das Wiedersehen ganz einfach und angenehm. Speziell ist ja das Klima, während wir bei unserem Besuch um die 23 Grad Celsius in Gijon hatten, schwitzte man Madrid bei 35 Grad Celsius! So lässt sich umgehend der starke Besucherstrom aus dem eigenen Land in Asturien erklären.
Links:
Asturia und Spanien Tourismus
https://www.turismoasturias.es/de/home-de
http://www.spain.info/de_CH/
Fürstentum Asturien und die spanische Königsfamilie (Wikipedia)
https://de.wikipedia.org/wiki/Felipe_VI.
Oviedo
http://www.spain.info/de_CH/que-quieres/ciudades-pueblos/otros-destinos/oviedo.html
Jesus Schweisstuch von Oviedo im Dom
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwei%C3%9Ftuch_von_Oviedo
Zum Vergleich: Grabtuch in Turin(Wikipedia)
https://de.wikipedia.org/wiki/Turiner_Grabtuch
Museum von Formel1-Star Fernando Alonso
Gijon
http://www.spain.info/de_CH/que-quieres/ciudades-pueblos/otros-destinos/gijon.html
Restaurant «Sidreria Tierra Astur Poniente» in Gijon
http://www.tierra-astur.com/restaurante-sidreria-poniente/gijon/la-sidreria_34_1_ap.html
Aviles
http://www.spain.info/de_CH/que-quieres/ciudades-pueblos/otros-destinos/aviles.html
Castropol
http://asturien.net/sternenweg-in-asturien/castropol/
Luarca
http://www.spain.info/de/que-quieres/ciudades-pueblos/otros-destinos/luarca.html
Nobelpreisträger für Biochemiker Severo Ochoa, Friedhof Luarca
https://de.wikipedia.org/wiki/Severo_Ochoa
Restaurant in Luarca
http://www.turismoluarca.com/index.php/establecimientos/restaurantes/47-barometro
Jakobsweg in Asturien
http://jakobsweg-pilgern-spanien.de/asturien
Ethnografische Komplex Os Teixos / Taramundi
https://www.youtube.com/watch?v=sGr0dmHJVV8
https://www.youtube.com/watch?v=OR5jamw0c6Q
Taschenmesser-Fabrik Cuchilleria Taramundi
http://www.cuchilleriataramundi.com/en/
Messer-Museum Navallas de Taramundi
http://www.navallasdetaramundi.com/
Austern-Zucht von Acueo Ostras del Eo
www.acueo.es
Unsere Hotels
3 Cabos Hotel Rural in Valdés
http://www.hotelrural3cabos.com/de/index.html
Hotel de la Rectoral in Taramundi
http://www.larectoral.com/
NH Hotel Gijon
http://www.nh-hotels.de/hotel/nh-gijon.
(Unsere Erfahrung im Zimmer 218: Wenn in der Disco nebenan Party ist, findet man leider erst gegen Morgen seinen Schlaf!).
Alles über Ebbe und Flut.
Karin Egle, Leiterin Human Resources von der Kantonspolizei St. Gallen und
Präsidentin der Freien Erfa-Gruppe Personal Ostschweiz (FEP), bei der Begrüssung
in der Olma-Halle in St. Gallen. (c) Fotos: ROPO/MuA.
Personalmanagement im digitalen Zeitalter – Wohin wird die Reise gehen?
Gleich sechs Fachreferenten präsentierten ihre Ansichten und Erfahrungen über das «digitale Zeitalter» bei komplexen Personalfragen. Eindrücklich die diesbezüglichen Aktivitäten bei der Swisscom: Bianca Gatschet und Petra Schmidhalter, Co-Leader Future Work Experience, skizzierten in faszinierender und charmanter Art und Weise die «Work Smart@Swisscom – Augmented und Virtual Reality». Von der Einstellung «Wissen ist Macht» zur grenzenlosen Zusammenarbeit am Arbeitsplatz oder von unterwegs – all dies bedingt eine klare Bereitschaft und Regelung von der Konzernspitze bis zu den Angestellten.
Link zur Homepage vom Ostschweizer Personaltag.
Karin Egle, Leiterin Human Resources von der Kantonspolizei St. Gallen und Präsidentin der Freien Erfa-Gruppe Personal Ostschweiz (FEP), eröffnete die Tagung. Neue, entscheidende Verhaltensmuster im HR und dem dazu passenden HR-Marketing forderte Jörg Buckmann, ehemaliger Leiter Personalmanagement VBZ und Inhaber der Buckmann GmbH. Er wünschte sich unter anderem eine optimale, sympathische und zielgerichtete Personalwerbung mit Emotionen und Informationen mit direkten, kurzen Wegen (Beispiel «Ask Stefan»), dabei stellte er fünf wichtige Aspekte vor: Dichtstress, «Fast wunschlos glücklich», Werte – Neokonservatismus, Kommunikation und in der Knappheit managen.
Mehr Leidenschaft
Von sinnvoller und zweckdienlicher Arbeit gestern und heute. Buchautorin Anja
Förster brachte ein humorvolles Bild zum Vergleich.
Die Buchautorin Anja Förster, sie bezeichnete sich selber als «Hofnarr», griff auf ihre langjährige, kritische Berufserfahrung zurück. In eindringlichen Worten ging sie auf das Wissenszeitalter ein. Es brauche mehr Leidenschaft, Kreativität, Initiativen, Transparenz («auch bei den Reisespesen!»), Intelligenz, Sorgfalt, aber auch in einem gewissen Sinn Gehorsamkeit. Ihre Ansichten untermalte sie mit konkreten Beispielen aus der Wirtschaft und Gesellschaft.
Weitere Beiträge lieferten Prof. Dr. Sibylle Olbert-Bock, Leiterin Leadership und Personalmanagement an der Fachhochschule St. Gallen, mit «Personalmanagement quo vadis im digitalen Zeitalter» – dies am Beispiel von «Industrie 4.0» in Berücksichtigung vom Funktionswandel – sowie vom Unternehmer Patrick D. Cowden betreffend «Beyond Leadership – Die Kunst des Vertrauensaufbaus». Für die Moderation zeichnete TV-Moderator Marco Fritsche verantwortlich.
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Das neue, spannende Buch «Pilotenseele» vom Ostschweizer Buchautor Werner Alex Walser ist da. (c) Foto: ROPO/MuA.
Ein Roman aus der Seele eines Militärpiloten und Ex-Swissair-Kaptains
Buchautor Werner Alex Walser, geboren 1939, Vater von zwei erwachsenen Kindern, lebt mit seiner Frau in Bronschhofen bei Wil SG. Als gelernter Postbeamter absolvierte er 1960 die Militärfliegerschule und wechselte nach fünf Jahren als Berufspilot im schweizerischen Überwachungsgeschwader zur Swissair. Sein spannendes Pilotenleben hat er in mehreren Fliegerbüchern verarbeitet. Soeben ist ein weiterer Roman, «Pilotenseele», eigentlich ein Fliegerroman, von ihm in der CMS Verlagsgesellschaft publiziert worden. Ein packendes Buch um Fliegen, Lust, Liebe und Leidenschaft!
Einige Informationen zum Roman «Pilotenseele», sie sollen Lust auf mehr machen. Es schneit ohne Unterbruch, das Haslital schlummert im tiefsten Winterschlaf, während eine Fliegerstaffel an einem Montag auf dem Flugplatz Unterbach bei Meiringen einrückt. Wir befinden uns in den 1970er-Jahren, also mitten im »Kalten Krieg«.
Eine hübsche Frau sorgt für Unruhe
Bereits auf der Zugfahrt sorgt eine hübsche Frau unter den Männern für Unruhe, und nun zieht auch noch der Staffelkommandant als schlauer Fuchs einen Joker aus dem Ärmel. Er will seine, für ein paar Tage dem Arbeitgeber entrissenen, teuren Piloten möglichst umfassend auf den Ernstfall trimmen, den diese glücklicherweise nur vom Hörensagen kennen. Das happige Nichtflugwetterprogramm hat viel mit Schnee und in gewisser Weise auch etwas mit der Copacabana zu tun.
Dann funkt jedoch die im Aufbau begriffene Geheimorganisation P27 dazwischen. Nach dem Abzug der Fronten befreit das professionelle Unterhaltsteam den Flugplatz gründlich von Schnee und Eis, damit möglichst bald voll geflogen werden kann.Es wird intensiv auf der Axalp geschossen, und die seit einiger Zeit herrschenden Spannungen zwischen den zwei Top-Piloten entladen sich in einem dramatischen Luftkampf. So richtig um die Wurst geht es aber erst ganz zum Schluss im Simmental.
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