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Sergej Lagutin hatte auf dem 8,5 Kilometer langen Schlussanstieg hinauf zum Alto de La Camperona die meisten Kraftreserven. Der Russe aus dem Katjuscha-Team lancierte auf den letzten Metern einen Angriff und liess seine verbliebenen Fluchtgefährten stehen.
Lagutin hatte ursprünglich einer elfköpfigen Spitzengruppe angehört, die auf der vorwiegend flachen Etappe zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als 10 Minuten herausgefahren hatte.
Quintana stärker als Valverde und Froome
Mit über vier Minuten Rückstand erreichte Nairo Quintana als erster der Favoriten auf den Gesamtsieg das Ziel. Damit übernahm der kolumbianische Kletterspezialist das rote Trikot von seinem Landsmann Darwin Atapuma.
Quintana hatte seine ärgsten Widersacher Chris Froome und Alejandro Valverde auf dem Schlussanstieg in eindrücklicher Manier abgehängt.