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Im Allgemeinen kann man die Ernährung übergangslos umstellen, aber bei einigen Hunden hat es sich bewährt die Umstellung lang-samer anzugehen. Es besteht die Möglichkeit, den Hund einen Tag fasten zu lassen und dann die rohe, artgerechte Nahrung sanft einzuführen; d.h. in den ersten Tagen die Zutaten zu trennen und leichtere Kost zu füttern, z.B. nur wenige und weiche Knochen, leicht gedünstetes Gemüse und helles Fleisch wie Truten oder Lamm. Auch ist es empfehlenswert, mehrere kleine Mahl-zeiten zu füttern.
Ja, das können Sie. Züchter berichten, dass natürlich aufgezogene Welpen langsamer, gleichmäßiger und gesünder wachsen. Sie erscheinen „frischer“ und aufgeweckter und zeigen mehr Aktivität im jüngeren Alter als Welpen, die mit Fertigfutter aufgezogen werden.
Bei älteren Hunden sollte man die Umstellung langsam angehen; d. h. weniger Fett und am Anfang leichtere Kost. Mit Knochen vorsichtig anfangen und nie in großen
Mengen. Es kann bei älteren Hunden hilfreich sein, probiotische Kulturen und Enzyme beizufüttern um der Verdauung zu helfen und das Immunsystem zu stärken.
Ein chronisch kranker Hund kann oft eine deutlich Besserung seines Allgemeinbefindens erleben durch eine Um-stellung auf Rohfutter. Auch hat man den Vorteil, dass man die Ernährung genau auf die besonderen Bedürfnisse des Hundes anpassen kann. Bei einem chronisch kranken Hund sollten Sie sich Rat bei einem Tierheilpraktiker oder Tierarzt holen, der sich mit der Rohernährung auskennt. In bestimmten Fällen ist es ratsam, statt roh zu füttern, das Futter zu kochen.
Die Futtermenge ist sehr unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab: Alter, Rasse, Aktivitäten, Klima, usw. In der Regel benötigt der Hund 2 % seines Körpergewichts an Futter pro Tag. Das wären 600 g Futter für einen 30-kg-Hund (Körpergewicht x 0,02 = Menge in kg, die der Hund benötigt). Davon sollten 60–75 Prozent Fleisch/ Knochen sein und 25-40 Prozent Gemüse, Innereien und andere Zutaten. Das wären für einen 30-kg-Hund 360–450 g Fleisch und RFK (rohe, fleischige Knochen) und 150–250 g Gemüse/Innereien und sonstiges. Dies ist nur eine Richtlinie und muss individuell auf jeden Hund abgestimmt werden!
Es ist empfehlenswert. Sie werden sich sicherer fühlen, wenn Sie die Futterrationen berechnet, aufgeschrieben und den Futterplan wenn möglich von einem erfahrenen Barfer oder von Ihrem Tierarzt haben überprüfen lassen. Ausserdem erleichtert es die Anfangszeit ungemein, wenn man einen Richtplan hat, an den man sich halten kann.
Da gibt es verschiedene Möglichkeiten: es gibt Trockenbarf, das ist getrocknetes Fleisch und Gemüse, das einfach mit warmem Wasser angemacht werden muss. Probieren sie dies aber zu Hause zuerst aus, ob ihr Liebling dies auch frisst!!! Nicht das Sie vor einer bösen Überraschung stehen! Wir nehmen für die ersten Tage das Futter mit. In der Zwischenzeit haben wir bis jetzt immer einen Metzger gefunden, bei dem wir günstiges Hackfleisch und sogar immer auch fleischige Knochen bekommen haben. Sogar in Italien! Für die Hunde die Hasen fressen, ist Italien das Paradies! Unser frisst die nur angebraten in Olivenöl! Als Gemüse nehmen wir das Trockengemüse das einfach mir Wasser eingeweicht wird. Dazu gibt es normalen Getrockneten Pansen einfach als Snack zwischendurch. Zum Frühstück bekommt unser Bloody immer sein Müesli mit Obst, das er auch zuhause hat, in der Abwechslung mit den KaKaLu-Pellets von OLEWO. Dies wird einfach gleich in kleine Säckchen proportioniert pro Tag.
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