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Herausforderungen Honduras
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Zügellose Gewalt prägt weite Teile des Landes und eine grassierende Strafflosigkeit herrscht vor. Honduras hat eine der höchsten Mordraten weltweit sowie den niedrigsten menschlichen Entwicklungsindex (HDI 2019: 0,623) in Lateinamerika. Über 60% der Bevölkerung lebt in Armut.
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Durch seine geographische Lage ist Honduras besonders den Folgen des Klimawandels ausgesetzt. In der Regenzeit wird das Land übermässig von Hurrikanen, tropischen Stürmen sowie Überschwemmungen heimgesucht und leidet in der Trockenzeit vermehrt unter Dürren.
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Die Auswirkungen des Klimawandels beeinträchtigen die Landwirtschaft und somit auch die Ernährungssicherheit der Kleinbauernfamilien stark. Die Auswirkungen sind auch in den Bergökosystemen zu spüren, die eine wichtige Rolle bei der Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts und des Wasserhaushalts spielen.
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Ein Grossteil der Bauernfamilien im Projektgebiet lebt in Armut und extremer Armut. Dieser Druck führt dazu, dass sie weiter den Wald für mehr Anbaufläche roden, um ihre Existenz zu sichern. Die Übernutzung der natürlichen Ressourcen Wald, Wasser und Boden verschlimmert die Ernährungssituation gewaltig.
Unsere Projekte in Honduras
Vorschulbildung gegen Bildungslücken: Ganzheitliche Förderung von Kindern in Honduras
Kleinkinder in ländlichen Gebieten von Honduras haben schlechte Startchancen auf eine erfolgreiche Schulausbildung. Die Lehrpersonen der gemeindebasierten Vorschulen sind oft mangelhaft ausgebildet. Die durch die Pandemiebekämpfung bedingten Schulschliessungen haben zu Bildungsrückständen geführt. Das Projekt stellt das Recht auf Bildung und die Bildungschancen von 3'600 Kindern wieder her. Es verbessert die Qualität der Vorschulbetreuung und sorgt dafür, dass Kinder im Vorschulalter unter Einhaltung der nötigen Hygienemassnahmen wieder in Kindergärten gefördert werden.
Kleinbauernfamilien rüsten sich für die Zukunft: Nachhaltige Land- und Wassernutzung in Nord-Honduras
Die Kleinbauernfamilien in den Nebelwäldern der Gemeinde La Masica in Nord-Honduras leben weitgehend als Selbstversorgende. Sie übernutzen jedoch ihre natürlichen Lebensgrundlagen Wald, Boden und Wasser. Wir unterstützten die Gemeinschaften dabei, die Wasservorkommen mit Waldschutz sowie diversifizierten, produktiveren Anbaumethoden zu erhalten. Dank besserer Ernteerträge verbessern wir zudem die Ernährungssicherheit.