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Johänntgen stammt aus einer musikalischen Familie und begann bereits mit fünf Jahren mit der musikalischen Früherziehung an der Musikschule Sulzbach/Fischbachtal; mit sechs Jahren begann sie mit dem klassischen Klavierspiel, mit zwölf Jahren wechselte sie zum Altsaxophon und wurde durch Candy Dulfer beeinflusst. Bereits nach einem Unterrichtsjahr wirkte sie in der Tanzband ihres Vaters mit. Auch spielte sie in Jazz-Combos sowie im Jugendjazzorchester des Saarlandes. Sie studierte bis 2005 bei Jürgen Seefelder an der Staatlichen Hochschule für Musik Mannheim, wo sie anschließend bis 2006 ein Aufbaustudium in Komposition und Arrangement absolvierte. Daneben erhielt sie Unterricht beim Gastdozenten Phil Woods.
Bereits 1998 gründete sie mit ihrem Bruder Stefan Johänntgen (Keyboards), Christian Konrad (Bass) und Elmar Federkeil (Schlagzeug) die Band Nicole Jo. needs 2B funky, die bereits im März 1999 ein erstes Album vorlegte. Vor der Aufnahme ihrer 5. CD Go on wurde Christian Konrad am Bass durch Phillip Rehm ersetzt. Da sich ihre Musik neben dem Funk immer mehr auch anderen Einflüssen öffnete, benannte sich die Band zudem in Nicole Jo um. Mit ihr tourt Johänntgen regelmäßig in Deutschland, Italien und der Schweiz und legte bisher sechs CDs vor. Das letzte Album Colours erschien im November 2014. Weiterhin war sie mit dem Frauentrio Minou, dem European Swinging Orchestra, Tritonus und den Sisters in Jazz unterwegs. Daneben spielt sie mit dem Trio von Rémi Panossian, das mit Frederik Köster zum Quintett erweitert wird. Mit der Gruppe Respect feat. Lars Danielsson trat sie 2011 beim Festival Women in Jazz in Halle auf. Von Juli 2011 bis September 2013 moderierte sie ihre erste eigene monatliche Radio-Sendung Die rote Sieben bei Radio LoRa.[2] Seit dem Sommer 2014 tritt sie regelmäßig mit dem Schweizer Gitarristen und Singer/Songwriter Peter Finc auf. 2015 traf sie auf dem Ystad Jazz Festival auf Izabella Effenberg, Naoko Sakata, Ellen Andrea Wang und weitere Musikerinnen, mit denen sie die Sisters in Jazz bildete. Während ihres Stipendiumaufenthalts 2016 in New York machte Johänntgen einen Abstecher nach New Orleans, wo sie zusammen mit drei jungen amerikanischen Jazzmusikern auf dem Album Henry modernen New Orleans Jazz einspielte.[3]
Neben ihrem Kompositionsschaffen und ihren Konzertreisen initiierte Johänntgen das Projekt S.O.F.I.A. (Support Of Female Improvising Artists). In diesem Projekt geht es um die Weiterbildung und Förderung junger europäischer Musikerinnen, weniger um musikalische Inhalte an sich, als um die Vernetzung innerhalb der Musikindustrie (Musikern, Veranstaltern, Buchungsagenturen, Plattenlabels u. s. w.) und dem weiten Feld der Selbstvermarktung.
Debora Monfregola ist 1993 in Basel geboren und aufgewachsen. Sie ist Sängerin, gibt Gesangsunterricht, leitet verschiedene Chöre und ist Teil der Theatergruppe Stageproject. Im Jahr 2018 schloss sie ihr Studium am Jazzcampus Basel mit dem Bachelor in Jazzgesang ab. Zurzeit absolviert sie ihr pädagogisches Masterstudium an der ZHdK. Als Tochter einer Italienerin und eines Schweizers ist sie zweisprachig aufgewachsen und hat ein grosses Interesse an verschiedenen Sprachen entwickelt. Sie ist Co-Bandleaderin und Sängerin der Sambaband Café da Manhã und arbeitet derzeit an einem neuen Projekt, das ausschliesslich aus eigenen Kompositionen bestehen wird.
Sonja spielt den Bass! Die Ostschweizerin studierte Jazz an der Musikhochschule Lausanne und fühlt sich im Jazzgefilde genauso wohl wie in der Rock- und Popecke. Sonja Bossart, aufgewachsen in der Ostschweiz, absolviert eine Ausbildung im grafischen Bereich, siedelt aber bald darauf in die Westschweiz über und widmet sich dort hauptsächlich der Musik. Nach dem Vorkurs an der „Ecole de Jazz et de Musique Actuelle“ in Lausanne macht sie ein Bachelor-Studium an der Hochschule Lausanne in der Jazz-Richtung mit dem Hauptinstrument E-Bass. Sie ist als Bassistin sowohl im Jazz- als auch im Pop-Bereich tätig und organisiert aktiv Konzerte an der EJMA Lausanne und im fabriggli werdenberger kleintheater in Buchs SG.
Die Schweizer Saxophonistin und Flötistin Charlotte Lang wurde 1996 in Basel geboren. Im Juni 2019 schloss sie ihren „Bachelor of Arts in Music, Jazz“ bei Domenic Landolf und Daniel Blanc am Jazzinstitut der Hochschule für Musik Basel ab. Seit September 2019 studiert sie Musikpädagogik Jazz-Saxophon am Jazzcampus.
Begonnen hat sie ihre musikalische Ausbildung mit klassischem Saxophon. Schon bald kam der klassische Gesangsunterricht dazu. Ihr Interesse an moderner Musik und Jazz wuchs jedoch stetig. Im Alter von 18 Jahren, nach ihrem Abschluss am Gymnasium Oberwil, startete sie mit dem Vorstudium am Jazzcampus Basel. Sie wurde umgehend für den Bachelor am Jazzinstitut der Hochschule für Musik Basel angenommen. Während ihres Studiums entwickelte sie neben ihrer Liebe zum Altsaxophon auch eine grosse Leidenschaft zum Baritonsaxophon und der Querflöte.
Mareille Merck, Jazz-Gitarristin und Komponistin, wurde 1996 in Stralsund geboren und lebt und arbeitet in Luzern und Zürich.
Mit 15 Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Gitarre und den Jazz. Sie wurde Bundespreisträgerin im Wettbewerb "Jugend Musiziert" in der Kategorie "Gitarre (Pop)" in den Jahren 2011 (3.Preis) und 2014 (1.Preis). Sie nahm an zahlreichen Workshops wie z.B. dem "Blue Boat" Jazz Festival auf der Insel Rügen oder "Young Women for Jazz" in Trossingen teil. Gitarrenunterricht erhielt sie u.a. bei dem finnischen Gitarristen Kalle Kalima in Berlin. Von 2014 bis 2016 war sie Studentin in Weimar bei Prof. Frank Möbus. Seit August 2016 studiert sie an der Hochschule für Musik in Luzern, ebenfalls bei Prof. Frank Möbus und Kalle Kalima, sowie bei Roberto Bossard und anderen. Auf der Bühne überzeugt die virtuose Gitarristin mit ihrem unverwechselbaren Sound und ihrer authentischen Begeisterung, die in jeder feinen Nuance ihres Spiels zu hören ist. Ihre unverwechselbaren Kompositionen nehmen die Zuhörer mit auf eine Reise – mal in ein Land voll Harmonie und Glückseligkeit, mal in ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang.
Geboren 1970, seit dem 10. Lebensjahr Schlagzeugunterricht. Studium am Musicians Institute (PIT) in Kalifornien, Abschluss mit Specialaward „Vocational“, nominiert für Jazzplaying Student of the year 1994. Weiterbildung in Cuba u.a. bei Enrique Pla (Irakere), in Rio bei Pascoal Meirelles, Masterclass mit Lewis Nash. Auftritte und Aufnahmen u. a. mit Barbara Dennerlein, Chico Freeman, Daniel Powter, George Gruntz, Franco Ambrosetti, Jens Winther, Benny Bailey, Gary Scott, Swiss Army Big Band, Pepe Lienhard Band, Jazz Via Brazil, Jimmy Woode, Pat Bianchi, Armen Donelian, Nubya, Krüger Brothers, Zürich Jazz-Orchestra, Swiss Jazz Orchestra, JM Rhythm Four, Herbie‘ Kopf, Bucky Pizzarelli, Othella Dallas, SARDA, Tanja Dankner, Hedreich Nichols, Eigene Projekte wie Convergencia, Influences, P.B.’s Latinworld. Festivals in der Schweiz, u.a. Art on Ice, Caliente, Jazz no Jazz etc. Tourneen im Ausland: Littauen, Griechenland, Deutschland, China, Rumänien, etc.