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Gemäss einer Meldung der französischen Agentur AFP wird der gestürzte FIFA-Präsident Blatter gegen den Richterspruch rekurrieren.
“Natürlich werden wir Einspruch einlegen”, liess sich Blatters US-Anwalt Richard Cullen in Frankreich zitieren. Platinis juristisches Lager liess verlauten, womöglich heute Montag mit einer Einsprache nachzukarten.
Mit der Verlängerung der Affäre war zu rechnen. Blatter hatte bereits am Tag der Urteilsverkündung im Dezember in Aussicht gestellt, zur Wiederherstellung der eigenen Reputation notfalls alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen. Blitzt er in zweiter Instanz ab, bliebe der Gang an den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne.
Auch der Weiterzug an ein ziviles Schweizer Gerichten ist nach Auffassung von Blatters Anwälten möglich. Die FIFA hatte im Übrigen Platini darauf hingewiesen, dass er vor einem Gang vor den CAS zunächst vor das FIFA-Berufungskomitee ziehen müsse.
Blatter und Platini im vergangenen Monat für jeweils acht Jahre gesperrt worden. Der Grund war eine umstrittene Prämienüberweisung von zwei Millionen Franken aus dem Jahr 2011 von der FIFA-Administration an Platini. Der Walliser hatte im Nachgang versucht, die eigentümliche Zahlung als Entschädigung für Beraterdienste des Franzosen während seiner ersten Amtsperiode (1998 bis 2002) zu deklarieren.
(SDA)