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07.09.2021 19:00 - 21:00
Wegen des Klimawandels haben sich die Gewässer in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten durchschnittlich um rund 2 Grad erwärmt. Zudem verändert sich der Wasserhaushalt, und es ist mit vermehrter Trockenheit, Hitzesommern und stärkeren Winterniederschlägen zu rechnen. Diese Entwicklungen machen insbesondere den kälteliebenden Bachforellen und Äschen zu schaffen, nach denen in der Schweiz bedeutende Fischregionen benannt sind.
Im Rahmen des Pilotprogramms Anpassung an den Klimawandel des Bundes untersucht das Schweizerische Kompetenzzentrum, welche Gegenmassnahmen möglich sind. Zusammen mit dem BAFU, den Kantonen AG, BE, BL, FR, SG und UR sowie dem Schweizerischen Fischerei-Verband erarbeitet das SKF Massnahmen und Empfehlungen. Damit die heimischen Fische dem Klimawandel nicht ausgeliefert sind, muss der Wasserbau künftig die Klimaerwärmung viel stärker berücksichtigen. Dazu gehört zum Beispiel die Schaffung vielfältiger Lebensraumstrukturen entlang der Bäche und Flüsse – vorzugsweise mit Holz und genügend Schatten.
Adrian Aeschlimann präsentiert die Resultate des Pilotprojekts, das Ende 2021 abgeschlossen wird