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Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) erhöht sein Budget für das kommende Jahr. Das Budget belaufe sich auf 1,16 Mrd. Franken, dem höchsten Betrag seit acht Jahren, teilte das IKRK am Mittwoch mit.
Die Schwächsten seien ganz besonders von den Auswirkungen der bewaffneten Konflikte, der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie der Naturkatastrophen, wie zum Beispiel Trockenheit, betroffen. Dies sagte IKRK-Präsident Jakob Kellenberger.
Die Organisation plant ein Budget von 997 Mio. Franken für ihre Tätigkeiten auf dem Feld. 168,6 Mio. Franken sind für die Aktivitäten am Hauptsitz in Genf vorgesehen.
Der Sudan wird auch nächstes Jahr die Schwerpunkt-Operation des IKRK bleiben. Das dafür vorgesehene Budget beläuft sich auf 102 Mio. Franken. An zweiter Stelle befindet sich der Irak mit 96 Mio. Franken, vor Afghanistan mit 73 Mio. Franken. Für Israel und die palästinensischen Gebiete werden 67,3 Mio. Franken aufgewendet.
Versorgungsaktivitäten (Nahrungsmittel, Gesundheit, Hygiene) beanspruchen in Zukunft 58% des Budgets. Dies ist eine Erhöhung von 12%, auf 547 Millionen Franken.