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Schon auf den ersten Kilometern war das Tempo sehr hoch und Federico schwamm beherzt mit. Er liess sich auch nicht aus dem Konzept bringen, als er gleich bei der ersten Boje einen massiven Schlag auf seine Schwimmbrille erhielt, die ihm einen Cut über dem Auge bescherte. Die erste Runde, 1640m, wurde von der Spitzengruppe, mit Federico mitten drin, in ungefähr 17:53 absolviert. Das heisst, bei 1500m war die Durchgangszeit schneller als seine Bestzeit im 50m Pool.
Federico musste dann nach etwa 6 Kilometern die Spitze ziehen lassen und schwamm in einer Vierergruppe weiter. Kurz vor Schluss überholte er noch einen Kanadier und einen Chinesen im Duell um den 19. Platz.
Die Teilnahme an der Junioren-WM stellt zweifelsohne den bisherigen Höhepunkt der Sportkarriere des Langstreckenschwimmers vom Aarefisch dar. Den angestrebten Platz unter den besten 16 verpasste er zwar knapp, darf aber dennoch mit der Leistung zufrieden sein. Der Wettkampf war gleichzeitig eine ideale Vorbereitung auf die Wettkämpfe bei der Elite, bei der ähnlich schnell geschwommen und mit harten Bandagen gekämpft wird.
Elena Nembrini, Head Coach Open Water von Swiss Swimming, kommentierte das Rennen so: «Der 19. Platz ist sehr in Ordnung für den Schwimmer des SC Aarefisch, Aarau. Er ist mutig geschwommen und uns beeindruckte, dass er trotz der Wunde über dem Auge das Rennen beendet hat. Wenn er noch an seiner Basisschnelligkeit arbeitet und sich bei den Bojen verbessert, ist er bald bereit für die Wettkämpfe bei der Elite».
Gut gemacht Federico, herzliche Gratulation!