Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03495.jsonl.gz/1634

Die Fachpersonen hatten den heruntergekippten Felsblock zwischen Zug und Arth-Goldau bei einem Kontrollgang entdeckt, wie die SBB in einer Mitteilung vom Freitag schrieben. Die SBB überwachten ihn daraufhin mit ihren elektronischen Systemen, um weitere Bewegungen sofort zu erkennen. Weiter wurde der Felsblock mit einem Netz und Seilen aus Stahl gesichert.
Mitte Juni führten die SBB die ersten Abtragungsarbeiten durch. Mit einer Auflockerungssprengung wurde der 180 Kubikmeter grosse Block in kleinere Felsstücke gesprengt. Diese wurden mit dem Bagger weiter zerkleinert und mit einer Materialseilbahn und Lastwagen ins Tal geführt. Weitere Sprengungen folgten. Am 6. Juli konnten die Arbeiten beendet werden.
Nach dem Blockschlag vom April hatten die Bewohnerinnen und Bewohner dreier Liegenschaften im Gebiet Mülimoos und Färnisbüel vorsorglich evakuiert werden müssen. Zehn Personen waren betroffen, darunter Familien mit Kindern, wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA damals in Erfahrung brachte. Die Betroffenen konnten bei Bekannten, Verwandten und in Hotels untergebracht werden oder sind in die Ferien verreist.
Der Rossberg, eine Bergkette in den Kantonen Schwyz und Zug, sei für seine Gesteinsbewegungen bekannt, hiess in der Mitteilung der SBB weiter. Aus diesem Grund sei die Bahnlinie entlang des Bergs mit Dämmen und Schutznetzen ausgestattet, welche mit Alarmsystemen ausgerüstet sind. Weiter werde das Gebiet regelmässig durch Fachleute überwacht.