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Angst muss in Italien wirklich niemand haben. Das Sicherheitssystem des Landes ist so organisiert, dass es im Grunde keine Lücken aufweist. Ganz im Gegenteil, es soll sogar noch ein wenig zurückgefahren werden, wie geplant ist. Wie Sie wahrscheinlich schon in Ihrem Urlaub mitbekommen haben, ist die Polizeipräsenz in Italien deutlich grösser als in manch anderem Land, zum Beispiel in Österreich. Das Polizeiwesen in Italien besteht aus mehreren Teilen und hängt auch mit dem Militär zusammen, mit dem es in enger Verbindung steht. Nicht ein, sondern gleich diverse Ministerien sind für die verschiedenen Organisationen der Polizei zuständig. Somit soll verhindert werden, dass zuviel polizeiliche Macht in einem Ministerium zusammenkommt und in irgendeiner Form missbraucht werden könnte. Dieses System gibt es schon seit Langem, jedoch wird diese Tradition auch beibehalten, da sie sich bewährt hat. Das Innenministerium hat zum Beispiel das Sagen wenn es um die Polizia di Stato, also die Staatspolizei, geht und dem Verteidigungsministerium unterstehen die Carabinieri, sie sind mit den Gendarmerien in Spanien und Frankreich zu vergleichen. Was in Deutschland als eine Art Zollbeamter geläufig ist, das ist in Italien ein Mitglied der Guardia di Finanza, also der Finanzwacht. Sie ist vorwiegend im Grenzbereich zu finden. Um den Strassenverkehr kümmert sich vor allem die Polizia municipale, eine Art „Gemeindepolizei“. Wie bereits erwähnt spielt auch das Militär eine wesentliche Sicherheitsrolle und arbeitet eng mit der Polizei zusammen. Bei der italienischen Armee handelt es sich um eine Berufsarmee mit rund 200.000 Streitkräften, mehr als 100.000 Carabinieri und 40.000 Zivilpersonen. In den nächsten Jahren soll die Zahl der Streitkräfte jedoch verringert werden.
Quelle/Zitat: Italien-lexikon(.)de
Sicherheit wurde von Italien.ch mit Punkten bewertet