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An der Studie nahmen 6‘000 Prostatakrebs-Patienten teil. Alle Teilnehmer waren operiert und bestrahlt worden.
Ein Teil der Männer bekam einen Gerinnungshemmer und ein Teil nicht. Nach 10 Jahren waren 8% jener Männer, die keinen Gerinnungshemmer eingenommen hatten gestorben; mit Gerinnungshemmer hingegen waren nur 3% am Prostatakrebs gestorben.
Auch hatten die Männer unter Gerinnungshemmer weniger häufig einen Rückfall und litten weniger häufig unter Knochenmetastasen.
Nach einer Analyse der Forscher zeigte sich, dass der Schutz insbesondere unter dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) ausgeprägt war. Männer mit einem hochriskanten Prostatakrebs profitierten dabei am meisten.
Wie andere Gerinnungshemmer senken ASS die Blutgerinnung, wirken aber gleichzeitig auch entzündungshemmend. Frühere Studien hatten zudem ergeben, dass ASS auch das Tumorwachstum hemmen.