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Eine bewegende Familien- und Gefühlschronik. Ein Porträt eines Landes, das in die Zukunft blickte und vergass, der Generation zu danken, die es möglich machte.
PREMIO PRIMAVERA DE NOVELA 2021
"Uns wurde gesagt, dass mein Bett vier kleine Ecken hat und dass vier kleine Engel es bewachen, aber mein Bett hatte mindestens fünf. Und eine von ihnen war eine Landfrau, die dich stach, als sie dich küsste.
1975. Die neue Lehrerin kommt mit ihren Kindern in einem Dorf in einem Spanien an, das sich zu leeren beginnt. Der Jüngste ist David. Das Leben des Jungen besteht darin, zur Tenne zu gehen, sich die Knie zu häuten, in einen Brunnen ohne Randstein zu schauen und mit geschlossenen Augen im Krämerladen zu reisen. Bis ein Betreuer nach Hause kommt und ihr Leben für immer verändern wird. Von Emérita erfährt David alles, was es über die Narben des Körpers und die Wunden der Seele zu wissen gibt. Dank des Jungen wird sie etwas zurückgewinnen, von dem sie dachte, dass sie es schon lange verloren hat.
Los ingratos ist ein bewegender Roman über eine Generation, die in jenem Spanien lebte, in dem die Menschen ohne Sicherheitsgurte in einem Simca reisten und Lebensmittel nicht weggeworfen wurden, weil es noch nicht so lange her war, dass die Menschen gehungert hatten. Ein Tribut, zwischen Zärtlichkeit und Schuld, an diejenigen, die uns bis hierher begleitet haben, ohne eine Gegenleistung zu verlangen.