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Modedesigner Armando Forlin | Porträt
Bereits mit jungen 20 Jahren hat Armando Forlin den Appenzeller Kulturpreis gewonnen. Wenig später folgte der Swiss Federal Design Award mit anschliessendem Aufenthalt in New York. Der Designer ist jetzt nach einem Studium in Antwerpen zurück in Trogen. Ein Porträt.
Zwischen Trogen und der weiten Welt
Nach seinem Studium an der Königlichen Modeschule in Antwerpen ist Armando Forlin nach Trogen in Appenzell Ausserrhoden zurückgekehrt. Dort teilt er im Palais Bleu mit seiner Mutter, die selbst Schneiderin ist, ein Atelier. Am liebsten kreiert er zurzeit Kleider für Freunde. Es gibt jedoch nichts, das Armando Forlin an einem Ort festhalten würde. Diese Freiheit will er nutzen und sich überraschen lassen, was die Zukunft mit sich bringt.
New York dank Designpreis
Schon vor dem Swiss Design Award konnte der Künstler mit Niederteufener Wurzeln einen Preis in Empfang nehmen: Im Jahr 2009 wurde ihm von der Ausserrhodischen Kulturstiftung ein Werkbeitrag in der Sparte Angewandte Kunst und Design zugesprochen. 2011 erhielt er von derselben Stiftung für drei Kunstobjekte in eigenwilliger Modesprache zum zweiten Mal einen Werkbeitrag. Dazwischen – im Jahr 2010 – gewann er mit «Antiheroes» – einer weiteren künstlerischen Kleiderkollektion – in der Kategorie Modedesign den Eidgenössischen Designpreis. Dieser ermöglichte Forlin einen halbjährigen Studienaufenthalt in New York. Zuerst arbeitete er in der Grossstadt an einer eigenen Kollektion und bereitete sich auf sein Studium vor. Mit einem dreimonatigen Praktikum bei threeASFOUR, einem kleinen Modelabel, schloss er seinen New Yorker Aufenthalt ab.
Gewinnerprojekt
Das Projekt «Antiheroes-The-Good-And-The-Evil-Women», mit dem Armando Forlin einen Swiss Federal Design Prize gewann, ist eine Weiterentwicklung seiner Abschlussarbeit. Diese umfasste Entwürfe für sechs unterschiedliche Frauentypen, darunter drei «gute» und drei «böse». Unangepasst und widersprüchlich – Antiheldinnen eben – sind sie alle, und sie alle wurden mit einem Entwurf und einem Steckbrief ausgestattet.
Ein Artikel zu Armando Forlin erschien in OBACHT KULTUR Nr. 21/2015.
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