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Ein fast zehn Kilogramm schwerer Goldklumpen ist in den USA teuer versteigert worden. Der sogenannte «Alaska Centennial Gold Nugget» brachte bei der Auktion am Mittwoch 750'000 Dollar (rund 690'000 Franken) ein, wie das Auktionshaus Heritage Auctions in Dallas auf Twitter mitteilte.
Nach deren Angaben ist das kindskopfgrosse Stück der bislang grösste in Alaska gefundene Goldklumpen. Über den Käufer wurde zunächst nichts bekannt.
Der Goldklumpen war 1998 in einem Bach nahe der Ortschaft Ruby von dem Bergmann Barry Clay entdeckt worden.
Ein privater Sammler erwarb damals von Clay das Fundstück, seine Erben gaben den Goldklumpen nun zur Auktion frei, wie Heritage vorab mitteilte.
Hundert Jahre zuvor hatte der Goldrausch in der Klondike-Region begonnen. Der Klondike-Goldrausch gilt als einer der folgenreichsten unter den zahlreichen als Goldrausch bezeichneten Prozessen. Er lockte ab 1896 mehr als 100'00 als Stampeders bezeichnete Goldsucher an den Klondike River bei Dawson, führte zur Errichtung des Yukon-Territoriums und zur Festlegung der Grenze zwischen Alaska und Kanada.
Das Gold auf der Aussenfläche des nun versteigerten Gesteins wurde nach seiner Entdeckung auf eine durchschnittliche Reinheit von 87,59 Prozent getestet, was einer Bewertung von 21 Karat entspricht, wobei 24 Karat reines Gold ist.
Der Alaska Centennial Gold Nugget gilt als das zweitgrösste jemals in der westlichen Hemisphäre gefundene Nugget – hinter dem «Boot of Cortez» (12 kg) aus Mexiko.
(dsc/sda/dpa)
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