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Zutaten für 30 bis 40 Stück
- 150 Gramm Butter
- 150 Gramm Zucker
- das Ausgekratzte einer Vanilleschote
- 4 Eiweiss
- 1 Prise Salz
- 150 Gramm Weissmehl
- Butter oder Nussfett
Zubereitung
- Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
- Vier Backbleche mit Butter oder Nussfett grosszügig ausstreichen.
- Vanillesamen aus der aufgeschlitzten Vanilleschote in den Zucker geben und so lange mischen, bis sich die Vanillesämchen gut im Zucker verteilt haben.
- Die zimmerwarme Butter mit dem Handmixer schaumig schlagen und nach und nach den Zucker darunter rühren. So lange mixen, bis sich die körnige Struktur des Zuckers aufgelöst hat.
- Das Eiweiss salzen und mit einem Schlagbesen zu grossblasiger Konsistenz anschlagen. Es soll auf keinen Fall Eischnee entstehen.
- Dieses Eiweiss in drei Teilen nach und nach in die Buttermasse einrühren. Nach jeder Eiweisszugabe einen Drittel des Mehls dazuschütten und ebenfalls darunter geben.
- Einen Kaffeelöffel der Masse auf das vorgefettete Backblech geben und leicht mit dem Löffelrücken zu einem runden Flecken verreiben.
- Im Backofen in fünf bis sieben Minuten backen. Wenn sich die Ränder hellbraun verfärben, das Blech aus dem Ofen nehmen, die Waffeln mit einer Paletteschaufel ablösen und abgekaltet in einer Blechdose aufbewahren.
Die Tricks
- Buttermassen können nur dann gut gelingen, wenn sie zimmerwarm aufgerührt werden. Nur so entsteht eine luftige Masse, in der sich der relativ grobkörnige Zucker auflösen kann.
- Verwenden Sie auf gar keinen Fall Puderzucker. Dieser lässt die Buttermasse zwar feiner erscheinen, gibt dem fertigen Gebäck aber nicht die stabile Struktur, die es zum perfekten Genuss besitzen muss.
- Ersetzen Sie «Ausgekratztes von der Vanilleschote» niemals durch Vanillezucker. Dieser kommerzielle Zucker wird mit dem künstlichen Vanillin parfümiert und färbt das Gebäck nicht nur vanillig ein, sondern gibt ihm auch einen merklich metallischen Beigeschmack.
- Mischen Sie den Vanillesamen lange und gründlich mit dem Zucker. Nur so verteilen sich die Vanillesämchen gleichmässig im Teig. Ärgerlich, wenn sich die dunklen Sämchen an einem einzigen Ort versammeln und der Rest der Waffeln nicht nach der köstlichen Vanille riecht.
- Damit Eiweiss dem Gebäck die zuckrig-zähe Struktur verleihen kann, darf es keinesfalls zu Schnee aufgeschlagen werden. Nur leicht angeschlagen, liefert es das allein richtige Endresultat.
- Wie alles Eiweissgebäck dürfen auch die Genfer Waffeln nicht lange gebacken werden. Zeigen sich die Guetsliränder leicht bräunlich und reagieren die Waffeln auf Fingerdruck noch leicht weich und damit «ungebacken», müssen sie aus dem Backofen genommen und sofort abgelöst werden.
- Lassen Sie die Waffeln auf einer Kuchenunterlage abkalten. Versorgen Sie sie anschliessend sofort in einer Blechdose, bevor sie weich und gummig werden können.