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Corona hat die Sportwelt praktisch zum Erliegen gebracht. Die Stadien sind leergefegt, die Sport-Events abgesagt und die neuen Sportausrüstungen verstauben in den Verkaufsregalen. Was dem Sportlerherz noch bleibt, ist der eine oder andere gute Film, der von unvergessenen Taten vergangener Athleten und Athletinnen erzählt. Wir haben für euch 20 sehenswerte Filme ausgesucht, die alle – mal mehr, mal weniger – auf wahren Begebenheiten basieren.
Wer sich nicht spoilern lassen möchte, sollte sich die Texte unter «Über den Hintergrund» nicht durchlesen. Teilweise verraten diese das Ende.
Als erste Amerikanerin vollzog Tonya Harding innerhalb eines Wettbewerbs gleich zwei sogenannte Dreifach-Axel – der anspruchsvollste Sprung im Eiskunstlauf. Ihr Name wird jedoch für alle Zeiten mit dem schlecht geplanten und stümperhaft durchgeführten Attentat auf ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan in Verbindung bleiben, das ihre Erzrivalin trainingsunfähig machen und Tonya den Sieg in den amerikanischen Meisterschaften sichern sollte.
Die Geschichte des Anschlags auf Nany Kerrigan vor den Olympischen Spielen 1994 sorgte weltweit für Schlagzeilen. Harding wurde wegen Behinderung der Ermittlungen mit drei Jahren Freiheitsentzug, 500 Stunden gemeinnütziger Arbeit sowie einer Busse von 160'000 Dollar bestraft. Trotz allem bestritt Harding lange, etwas von den Plänen gewusst zu haben. Erst im Jahr 2018 gab sie zu, sie habe mal mitbekommen, was los sei.
1964 wird Cassius Clay Boxweltmeister im Schwergewicht und sonnt sich im Glanz des Erfolgs. Das ändert sich, als er sich zur Nation of Islam bekennt und sich fortan Muhammad Ali nennt. Als er sich auch noch weigert, in die US-Armee einzutreten und in Vietnam zu kämpfen, hat er seine Sympathien vollends verspielt. Die Empörung gipfelt schliesslich in der Aberkennung seines Weltmeistertitels. Trotz allem bleibt sich Ali selbst treu und erkämpft sich nach und nach die Sympathien der Öffentlichkeit und Presse zurück.
Michael «Eddie» Edwards träumt seit seiner Kindheit von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen, doch scheitert in jeder Disziplin, in der er sich versucht. Seine letzte Hoffnung ist Skispringen. Da die Sportart in England kaum ausgeübt wird, sind die Quali-Anforderungen entsprechend niedrig. Also versucht Eddie sich selbst Skispringen beizubringen, eine Sportart, mit der Profiathleten bereits mit vier Jahren beginnen. Schliesslich lernt er Bronson Peary kennen, einen grummeligen ehemaligen Skispringer, der ihn widerwillig unter seine Fittiche nimmt. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit versucht er, Eddie für die Olympischen Winterspiele 1988 fit zu machen.
Ende der 1980er-Jahre erlangte Michael Edwards Kultstatus, als er als er sich als erster britischer Skispringer für die Olympischen Spiele qualifizieren konnte. In Calgary landete «Eddie» sowohl auf der Normalschanze als auch auf der Grossschanze auf dem letzten Platz.
Das Frühjahr 1954: Die vom Krieg unversehrte Schweiz ist bald Austragungsort der fünften Fussball-WM. Auch Spieler Helmut Rahn, der für Deutschland spielt, wird mit dabei sein. Die Deutschen gelten als absolute Aussenseiter. Ganz besonders freut sich auf dieses Event der Junge Mattes Lubanski. Er ist als Rahns persönlicher Taschenträger für dessen Wohl und Glück verantwortlich. Doch Mattes Vorfreude wird abrupt gestoppt, als sein Vater Richard ihm eröffnet, dass er andere Pläne mit ihm habe. Richard ist erst gerade aus seiner 12-jährigen Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt und hat Mühe, mit dem ihm fremd gewordenen Alltag zurechtzukommen.
Das Wunder von Bern gehört auch heute noch zu den bekanntesten Fussball-Märchen an Weltmeisterschaften. Während die vom Krieg gebeutelten Deutschen mit wenig Ambitionen ans Turnier gereist waren, zählte Ungarn damals zu den besten Teams der Welt. Am Ende setzte sich der Aussenseiter im Final sensationell mit 3:2 durch – nachdem Ungarn in der Vorrunde noch mit 8:3 gewonnen hatte.
Südafrika 1995: Francois Piennar ist Rugby-Spieler und Kapitän der fast ausschliesslich weissen Nationalmannschaft. Diese gilt daher vor allem bei der schwarzen Bevölkerung als Symbol für die weisse Vorherrschaft. Kurz vor der WM im eigenen Land wird Piennar vom neuen Präsidenten Nelson Mandela zum Gespräch eingeladen. Beim Treffen eröffnet ihm Mandela, dass er die Rugby-Mannschaft als Schlüssel sieht, um bei der Einigung des Landes endlich Fortschritte zu machen. Mandela wünscht sich von Piennar nicht weniger als den WM-Sieg, denn ein solcher Erfolg könnte Weisse und Schwarze zusammenrücken lassen. Das Problem: Südafrika gilt alles andere als Favorit für den WM-Titel.
Der Sieg Südafrikas an der Rugby-WM 1995 ist ein historisches Ereignis – nicht nur für den Sport. Die «Springbocks» traten erstmals überhaupt mit einem gemischten Team aus Schwarzen und Weissen an. Dass es dann gleich zum Sieg reichte, sorgte für ein neues Gefühl der Einheit in einem zuvor durch die Apartheid gespaltenen Land.
Jake La Motta hat es geschafft: Als Boxprofi konnte er sich aus der Bronx bis ganz hoch zum Weltmeister im Mittelgewicht boxen. Dabei lernen Jake und sein Bruder Joey, der ihn managt, aber auch schnell die dunklen Seiten des Sports in Form der Boxmafia kennen. Hinzu kommt, dass Jake nur schlecht mit dem Ruhm umgehen kann. Immer häufiger wird ihm seine Gewalttätigkeit ausserhalb des Boxrings zum Verhängnis und drängt ihn mehr und mehr in eine traurige Abwärtsspirale.
Der Film ist extrem nahe an der Realität, da er stark auf La Mottas Autobiographie «Raging Bull: My Story» beruht. Zudem arbeitete La Motta selbst intensiv mit Schauspieler Robert De Niro, welcher ihn porträtieren sollte. So gab ihm La Motta selbst professionelle Box-Trainings.
Die Formel 1 Mitte der 70er-Jahre: Mit James Hunt und Niki Lauda fahren zwei Piloten vorne mit, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Hunt ist ein Lebemann, der wilde Partys bis zum Umfallen feiert und ein Modell als Freundin hat. Er ist der Liebling der Medien, der jeden Tag lebt, als wäre es sein letzter. Ihm gegenüber steht Lauda. Seinen Mangel an Charisma macht er durch sein unglaubliches Talent wieder wett. Er verblüfft alle, indem er technisch als auch fahrerisch immer wieder alles aus seinem Auto herausholt. Beide haben nur ein Ziel: den Weltmeistertitel.
Die Rivalität zwischen Hunt und Lauda prägte in den 70er-Jahren tatsächlich die Formel 1 – allerdings rein sportlich. Anders als im Film dargestellt verband die beiden neben der Strecke sogar eine Freundschaft.
Der ehemalige Rennfahrer Carroll Shelby hat sich Anfang der 1960er-Jahre erfolgreich als Ingenieur von Sportwagen etabliert. Als Gewinner von Le Mans geniesst er in der Branche einen tadellosen Ruf. Das ist auch der Grund, weshalb Ford ihn beauftragt, einen konkurrenzfähigen Rennwagen zu entwerfen. Mit ihm soll die jahrelange Dominanz von Ferrari beim 24-stunden-Rennen von Le Mans endlich gebrochen werden. Als Fahrer engagiert Shelby den Engländer Ken Miles. Dieser ist ein genialer Fahrer, aber auch ein Hitzkopf, der nur schwer mit Fords Firmenpolitik zurechtkommt.
In den 60er-Jahren revolutionierte Carroll Shelby mit seiner AC Cobra den Auto-Rennsport. Das Auto war so schnell, dass er bei Ford zu einem der wichtigsten Männer wurde. Auch deshalb schaffte Ford beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1966 die Überraschung und gewann vor dem grossen Rennstall Ferrari.
Bobby Riggs war in den 30er- und 40er-Jahren ein Tennis-Ass. Nun ist er 55 Jahre alt und im Ruhestand, findet aber immer noch, dass er seinen Tenniskolleginnen überlegen ist. Das kann Frauenrechtlerin und Tennisspielerin Billie Jean King nicht auf sich sitzen lassen. Sie ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, Mitbegründerin der WTA und setzt sich für Gleichberechtigung im Tennis ein. Also fordert sie den inzwischen Spielsüchtigen Ex-Champion Riggs zu einem Tennisduell um 100'000 US-Dollar heraus.
Der Kampf der Geschlechter zwischen Riggs und King zählt noch heute zu den populärsten Tennis-Spielen aller Zeiten, obwohl es nur ein Schaukampf war. Über 30'000 Zuschauer waren in Houston vor Ort, mehr als 90 Millionen Menschen schauten das Spiel am TV – damit ist es eines der meist geschauten Spiele der Geschichte.
Im Jahr 1980 stehen sich im Finale von Wimbledon zwei Spieler gegenüber, deren Duell in die Geschichte eingehen wird. Auf der einen Seite der Schwede Björn Borg. Er ist bereits eine Tennisikone, steht auf Platz eins der Weltrangliste und hat seit 1976 durchgehend in Wimbledon gewonnen. Sein Herausforderer ist der US - Amerikaner John McEnroe. Er hat zwar grosses Talent, gilt aber als Hitzkopf, dessen Wutausbrüche ihn und sein Spiel unberechenbar machen.
Der Wimbledon-Final 1980 gilt als eines der spektakulärsten und besten Tennis-Spiele der Geschichte. McEnroe wehrte im dramatischen vierten Satz sieben Matchbälle ab, ehe sich Borg am Ende doch durchsetzte und sich seinen fünften Wimbledon-Titel holen konnte.
1924 kämpfen Harold Abrahams und Eric Liddell bei den Olympischen Spielen in Paris als Sprinter um die Krone. Einfach nur dabei sein ist für sie keine Option, denn zuhause sind die beiden Briten Aussenseiter. Harold ist der Sohn neureicher Juden, der beweisen will, dass er zur Gesellschaft in Cambridge gehört. Liddell wiederum ist ein gläubiger schottischer Missionar, der läuft, weil er so Gott gefallen möchte.
Der Film dokumentiert die Ereignisse der Olympischen Spiele 1924. Die Leichtathleten Harold Abrahams und Eric Liddell holten beide eine Goldmedaille, obwohl sie während der Spiele Kritik entgegennehmen mussten.
Der jamaikanische Sprinter Derice Bannock hat einen Traum: Er will sich für die Olympischen Spiele 1988 in Seoul qualifizieren. Dieser Traum platzt aber jäh: Ein Konkurrent stürzt im entscheidenden Qualifikationslauf und bringt auch Bannock zu Fall. Daraufhin erfährt Bannock aber, dass der ehemalige erfolgreiche Bobpilot Irv Blitzer auf Jamaika lebt. Und so fasst Bannock zusammen mit seinem Kollegen Sanka Coffie einen kühnen Plan – sie wollen als erstes jamaikanisches Team in der Geschichte an einem olympischen Bob-Wettbewerb teilnehmen.
1988 nahm in Calgary tatsächlich zum ersten Mal in der Geschichte eine jamaikanische Mannschaft am Bob-Wettbewerb Teil. Die Film-Hauptperson Derice Bannock ist allerdings erfunden. Das Bob-Team von 1988 bestand aus Devon Harris, Dudley Stokes, Michael White und Chris Stokes.
Die Richmond Oilers sind die Bad Boys des Highschool-Basketballs – sie sind erfolglos, frech und respektlos. Ken Carter will das ändern: Der Coach, selbst einmal Spieler der Oilers, übernimmt das Team und fordert viel von seinen Spielern. Nicht nur der Trainingsplan wird strikt durchgeführt, auch in der Schule haben die Spieler gewisse Vorgaben zu erfüllen, um im Team bleiben zu dürfen. Daraufhin gewinnen die Oilers zwar wieder Spiele. Doch als Carter erfährt, dass die schulischen Leistungen nach wie vor schlecht sind, greift er noch härter durch.
College-Baskelball-Coach Ken Carter sorgte Ende der 90er-Jahre in den USA mit seinen harten Forderungen an die Spieler landesweit für Schlagzeilen. Carter reichten gute Leistungen im Basketball nicht, auch in der Schule sollten seine Spieler gut sein. Der Film «Coach Carter» erzählt die Ereignisse realistisch, wenn auch etwas überspitzt nach.
1971 sorgt das Kultusministerium der Kleinstadt Alexandria im Süden der USA für Wirbel: Das schwarze und das weisse Football-Team der T. C. Williams High School sollen als Zeichen gegen die Rassentrennung zusammengelegt werden. Den Trainerjob kriegt der Afro-Amerikaner Herman Boone, der Weisse Bill Yoast wird nur Assistent. Auf Boone wartet eine schwierige Aufgabe: Er soll aus den zwei zu Beginn gänzlich verschiedenen Gruppen ein erfolgreiches Team formen.
Für die Dramaturgie wurden einige Tatsachen im Film etwas gar angepasst: In «Gegen jede Regel» ist zum Beispiel die T. C. Williams High School die einzige mit weissen und schwarzen Schülern, was die Integration erschwert – in Wahrheit war dies hingegen nicht der Fall.
Micky Ward ist begeisterter Hobby-Boxer, der davon träumt, einst vom Kämpfen leben zu können. Unterstützt wird er dabei von seinem Halbbruder Dicky Eklund, der selbst einst ein lokal bekannter Boxer war, sowie von seiner Mutter Alice. Doch es läuft nicht – Micky verliert immer wieder, da seine Mutter Kämpfe gegen Boxer aus anderen Gewichtsklassen organisiert. Eines Tages lernt Micky Charlene kennen und verliebt sich. Und Charlene überzeugt Micky: Will er erfolgreich werden, muss er sich von seiner Familie trennen.
Die Geschichte der Familie Ward-Eklund wurde schon vor «The Fighter» verfilmt – 2010 erschien eine Dokumentation, welche das Leben Dicky Eklunds zeigt. Die Produzenten von «The Fighter» haben sich davon inspirieren lassen, weshalb der Film ebenfalls ziemlich realitätsnah ist. Allerdings wurden gewisse Details überspitzt dargestellt, etwa einzelne Kämpfe, die in Realität durch die Kampfrichter und nicht durch K.O. entschieden wurden.
Im amerikanischen Baseball haben die Oakland Athletics einen schweren Stand. Aufgrund ihres beschränkten Budgets können sie nicht mit den besten Teams der Liga mithalten. Trotzdem will der neue Manager, das ehemalige Talent Billy Beane, das Team zum Erfolg führen. Dafür schlägt er ungewohnte Wege ein: Beane engagiert den jungen Wirtschaftswissenschaftler Peter Brand. Gemeinsam versuchen sie, das Team anhand von Computer-Statistiken zum Erfolg zu führen.
Nach der Jahrtausend-Wende verwunderten die Oakland Athletics die Sport-Welt, als sie sich trotz vergleichsweise winzigem Budget viermal in Serie für die Playoffs qualifizieren konnten. Möglich machte dies Manager Bill Beane, indem er sich intensiv mit Sabermetrics, also detaillierten Computer-Statistiken, auseinandersetzte.
Leigh Anne Tuohy ist Mutter und erfolgreiche Innenarchitektin. Nach einer Thanksgiving-Feier sieht die auf der Strasse den jungen Michael Oher im Dunkeln, der vor Kälte zittert. Leigh Anne hat Mitleid mit ihm und bietet ihm an, bei ihnen zu übernachten. Doch die Familie schliesst Michael schnell ins Herz, er bekommt sein eigenes Zimmer und darf bei den Tuohys bleiben. In seiner neuen Familie fühlt sich Michael immer besser und blüht auf – bis plötzlich klar wird, dass in ihm ein riesiges Football-Talent schlummert.
Der Film erzählt das Leben des mittlerweile zurückgetretenen Football-Stars Michael Oher und basiert auf Ohers Autobiographie «The Blind Side: Evolution of a Game». Trotz schwieriger Kindheit konnte sich Oher im Profisport etablieren und im Jahr 2012 sogar den Super Bowl gewinnen.
Mark und David Schulz sind zwei der erfolgreichsten Ringer der 80er Jahre. Nach ihren Erfolgen werden sie vom exzentrischen Milliardären John du Pont kontaktiert. Dieser bittet die beiden Brüder, Teil seines neuen Teams «Foxcatcher» zu werden. Während David ablehnt, akzeptiert Mark das Angebot. Zu Beginn verstehen sich Mark und John du Pont gut, der Milliardär wird zu einer Vaterfigur. Doch mit der Zeit entstehen immer grössere Spannungen zwischen den beiden. Auch, als sich David doch auch entscheidet, Teil des Teams zu werden.
In den USA sorgte im Frühjahr 1996 der Mord des Milliardärs John E. du Pont am Ringer David Schulz, Olympiasieger von 1984, für Schlagzeilen. Der Film «Foxcatcher» zeigt die Ereignisse, die zum Drama geführt haben.
1947 ist in den USA die Rassentrennung noch an der Tagesordnung. Auch im Baseball spielen Weisse und Schwarze in zwei getrennten Ligen. Doch eines Tages entdeckt Branch Rickey, Manager der Brooklyn Dodgers, den afroamerikanischen Spieler Jackie Robinson. Rickey ist derart angetan von Robinsons Fähigkeiten, dass er sich dazu entscheidet, ihn in sein Team aufzunehmen. Ein richtiger Skandal damals – nicht nur die Medien und Fans, auch die eigenen Teamkollegen wollen den Tabubruch nicht akzeptieren.
«42» ist eine Filmbiografie über Jackie Robinson, der als erster schwarzer MLB-Baseballspieler einen wichtigen Schritt in Richtung Rassengleichheit im US-Sport gemacht hat. Der Film entspricht fast ganz der Realität, nur wenige Details wurden abgeändert.
Der nigerianische Mediziner Dr. Bennet Omalu macht in den USA eine schockierende Entdeckung: Bei der Untersuchung des Gehirns eines toten Football-Spielers stellt er fest, dass dieser aufgrund der vielen Gehirnerschütterungen an CTE leidet – eine Krankheit, die etwa Demenz oder Depression zur Folge haben kann. Omalu will mit seinen Erkenntnissen an die Öffentlichkeit. Doch damit macht er sich einen mächtigen Feind: Die Football-Liga NFL will es nicht akzeptieren, etwas mit den Kopfverletzungen zu tun haben.
Bennet Omalu entdeckte bei mehreren ehemaligen Football-Spielern Hirnschäden, was vor allem in den USA viel mediale Aufmerksamkeit erhielt. Damit wurde eine Debatte um den Schutz der Profi-Sportler entfacht.