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Ich versuchte, den Weg aufzunehmen. Brüchiger Teerbelag zwischen Vereinslokal und Hangar. Vor mir ging Sarah. Sie ging nicht, sie wippte. Alles an ihr wippte. Das Haar, jetzt hinter ihrem Kopf mit einer Spange gebändigt. Ich konnte sie nicht einfangen mit der Kamera. Sie wippte mir davon. Einen Schritt nach rechts und schon war sie hinter mir. Sie brauchte nur einen Schritt, wo ich zehn benötigte.
Wir standen vor dem Hangar. Sie spielte wieder Fernsehmoderatorin und streckte theatralisch die Hände zur Schiebetür hin.
«Dahinter steht alles, wofür ich lebe», sagte sie im Fernsehquizmoderationston.
Ich hob die Canon erneut. Aber wieder drehte sie sich weg. Doch ich hatte schon den Auslöser betätigt. Ein Bild in Rot, hätte ich keinen Schwarzweißf ilm eingelegt. Ihr roter Overall, den sie sich beim Verlassen des Lokals übergezogen hatte.
«Willst du ihn sehen?», hatte sie mich mit leuchtenden Augen gefragt, als der Kellner das zweite Glas Bier brachte.
«Wen ihn?» Ich dachte gerade an Sarahs Weltreise mit dem Toyota-Bus.
«Na, den Blériot-Apparat. Sagte man damals so. Nicht die Maschine, sondern der Apparat.»
Sie schmunzelte, und diesmal war ich schnell genug, um ihre Gesichtspartie zu knipsen. Es würde ein sehr klassisches Foto abgeben. Schön geschwungene Lippen, feine Linien zwischen Mund und Nase, der Lidschatten betonte ihre neugierigen Augen.