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Die Geschichte besagt, dass der amerikanische Rennfahrer und TVR USA-Importeur Jerry Segerman seinen privaten Rennwagen, einen TVR Grantura Mk3, in der von Jack Griffith betriebenen Werkstatt zur Wartung hatte. Gleichzeitig war dort auch sein TVR Pilotenkollege Mark Donohue mit seiner AC Cobra zu Gast. So kam Griffiths Team auf die Idee, man könnte doch versuchshalber den Ford V8-Motor der Cobra in den Grantura verpflanzen. Die Motor-Transplantation war nicht ganz erfolgreich, aber der Gedanke verfing bei Griffith. So wurde er bei TVR Blackpool vorstellig und bekam Unterstützung durch David Hives das Chassis so umzugestalten, dass der V8-Motor nun reinpasste. Das war die Geburtsstunde des Griffith.
In der Folge wurde die Produktion der Modelle für den amerikanischen Markt aufgeteilt: Blackpool übernahm ab 1963 die Fertigung von Chassis, Fahrwerk und Karosserie und Griffith baute dann, nachdem die Ladung den Neuen Kontinent erreicht hatte, die 289 cui Ford V8 Motoren und Getriebe ein. Verkauft wurden diese Fahrzeuge als Griffith 200. Den Zusatz TVR trugen diese Modelle nicht.
Gleichzeitig baute Blackpool aber auch Fahrzeuge für den britischen Markt wobei hier die Motoren und Getriebe gleich im Werk verbaut wurden. Diese Modelle wurden als TVR Griffith 200 verkauft.
1964 wurde dann der Grantura mit einer neuen Heckpartie stilistisch verändert und sogleich auch von Griffith aufgenommen der daraus, ebenfalls auf einem V8-Motor basierend, den Griffith 400 aus der Wiege hob, dies wiederum ohne den Markenzusatz TVR. TVR zog auch hier mit einer Version für den britischen Markt gleich, entschied aber diesen weiterhin als TVR Griffith 200 zu vermarkten. Als Konsequenz davon gibt es heute eine amerikanische Version des Griffith 200 und zwei britische Versionen des TVR Griffith 200. 1967 wurde die Produktion des TVR Griffith 200 eingestellt.