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Klapptext:
Als Pia ihm begegnet, weiß sie nicht, wohin sie blicken soll. Diese unglaublich blauen Augen. Die wilden Zeichen, die seinen Körper bedecken. Seine Lippen, die ihren Namen so aussprechen wie niemand zuvor. Pia weiß, dass Eio sterblich ist. Im Gegensatz zu ihr, der ersten und einzigen Unsterblichen. Sie weiß, dass sie zusammen keine Zukunft haben. Doch obwohl alles gegen sie spricht, ist ihre Liebe das Einzige, wofür Pia kämpfen wird.
Cover:
Das Cover zeigt eine Tropenlandschaft mit sehr vielen grünen Blättern. Inmitten dieser Gewächse steht Pia, die Hauptprotagonistin des Buches. Man sieht jedoch nur ihre Konturen, der Rest von ihr ist weiß.
Meine Zusammenfassung und Meinung:
„Perfekt“. Das ist das Wort, das Pia seit ihrer Geburt jeden Tag verfolgt, denn Pia ist kein gewöhnlicher Mensch. Sie ist eine Unsterbliche, die erste ihrer Art. Seit jeher lebt sie unter Forschern in Little Cam. Jede dort lebende männliche Person nennt sie Onkel, selbst ihren Vater Will, der lieber unter seinen Insekten in seinem Labor lebt, als Zeit mit ihr zu verbringen. Von ihrem Onkel Paolo lernt sie alles, was sie später brauchen soll, um eine richtige Wissenschaftlerin zu werden, doch dafür zahlt sie einen hohen Preis. Nie durfte sie die Anlage verlassen, in keinem Buch etwas über Länder oder Städte lesen. Ganze Seiten wurden in ihren Forschungsbüchern geschwärzt und jeder Person wurde verboten, über die Außenwelt zu sprechen. Ein Elektrozaun, der um das ganze Gelände gebaut wurde, verstärkt das Gefühl, nie nach draußen zu dürfen. Doch als an Pias 17. Geburtstag, den sie zum ersten Mal in ihrem Leben auch feiert, ein Baum in den Zaun fällt und ein Loch hineinreißt, nutzt sie die Chance, wenigstens ein einziges Mal, wie sie sich selbst schwört, die Außenwelt zu erkunden. Doch dabei macht ihr Eio einen Strich durch die Rechnung. Eio, der charmante Eingeborene, der zugleich die erste Person in Pias Alter ist, die sie je gesehen hat. Schnell wird aus Pias Versprechen gegen über sich selbst, es bei einem Ausflug zu belassen, ein weiterer Besuch, bei dem sie die Aoianer kennenlernt.
Ich habe jetzt mal versucht, so wenig wie möglich zu verraten, denn das Buch ist in seiner Geschichte von Anfang an sehr komplex. Die Tatsache, dass Pia unsterblich ist, kommt sehr gut zur Geltung und man kann sich gut in sie hinein versetzen. Die jahrelange Gefangenschaft macht sich bei Pia ziemlich schnell bemerkbar: in ihrer Routine ihres Tagesablaufes, denn ihr ganzes Leben bestand aus Unterrichtsstunden in Biologie, Chemie und Mathe. Es dauert für meinen Geschmack ziemlich lange, bis sie dann mal auf Eio trifft, doch die Szene, die der dies passiert, hat mich wirklich überrascht, da ich schon gar nicht mehr damit gerechnet hatte. Alles in allem war es ein wirklich schönes Buch. Leider glaube ich nicht, dass es eine Fortsetzung geben wird, denn das Buch klang für mich ziemlich abgeschlossen. Also für alle, die auf Einzelbände stehen, und von der Realität nicht allzu weit abweichen wollen, dabei doch trotzdem etwas erleben möchten, was es vielleicht irgendwann geben kann oder schon gibt, kann ich dieses Buch sehr empfehlen!
Bewertung:
Vier Sterne von mir für „Die Einzige“, denn dieses Buch ist für mich in seiner Geschichte wirklich sehr einzigartig und nicht wieder ein aufgerolltes Thema wie Vampire oder Werwölfe.
Vielen Dank an den Arena Verlag für das Rezensionsexemplar.