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Taktisch und legal wäre es viel geschickter, bei MANEM, NEKLO oder RINEX zu versuchen, unter die Wolken zu kommen. Dort ist man im Rheintal, hat also nach unten mehr Luft, ist in der perfekten Position für einen Anflug auf Mannheim...
Wenn ich in Mannheim unter die Wolken kommen möchte, fliege ich in EDFM (Mannheim!) einen LOC 27 oder RNAV (GPS) 27 Approach!!!
Frankfurt Radar ist sehr wohl kooperativ und lässt einen bei MISGI oder DONAB auf die MRVA von 2500" sinken.
Das halten ich (und einige andere Kameraden hier am Platz) für erheblich sicherer, als im Tiefflug von Mannheim nach Mainz zu fliegen.
In den ATC-Flugplan schreibst Du rein, was die offiziellen Routings hergeben, beim Fliegen bekommst Du ein "Direct" oder requestest was Du gerade brauchst.
Gruss,
Frank
PS:
Mir scheint, dass sich einige Forumsteilnehmer nicht mit der Realität (z.B. in der Business Aviation) in D auskennen. Leider haben wir hier aus politischen Gründen nicht wie in Frankreich oder den USA üblich für jeden Kleinflugplatz ein Instrumentenanflugverfahren. Dadurch werden viele Piloten in die Illegalität (VIFR-Fliegen) gezwungen, wenn sie bestimmte Plätze anfliegen wollen.
Übrigens wäre der Pilot der D-GHFW in England völlig legal unterwegs gewesen.
Dort ist IFR im unkontrollierten(!) Luftraum G erlaubt und legal. Etwas pragmatischer (als bei uns) und verbunden mit mehr Eigenverantwortung.http://www.fliegen-in-uk.de/ifr.html
Bearbeitet von fieldinsight, 06 September 2017 - 13:00 .