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Dart
Q. Wurfabstand
Höhe des Bulls-Eye: 1,73 m
Abstand zw. Wurflinie (Oche) u. Bord: 2,37 m
Diagonale zw. Bulls-Eye u. Fußanschlag der Oche: 2,93 m
Punkte: Siehe: Das Dartboard und seine Felder
Höchster Wurf mit 1 Dart: 60 Punkte (3x20 = T20, und nicht Bulls-Eye wie von vielen vermutet wird)
Höchster Wurf mit 3 Darts: 180 Punkte (3 x T20)
Höchstes Finish (Double Out): 170 Punkte (T20 - T20 - Bulls-Eye)
Schnellstes Spiel: 9 Darts ("Perfect Game" - 501 Punkte - Double Out)
Die Abbildung oben kann für einige Leute verwirrend wirken, daher an dieser Stelle noch einmal der Hinweis, alle Maßangaben zur Wurflinie (Oche) beziehen sich selbstverständlich auf den Punkt der Abwurflinie, an der der Fußanschlag erfolgt.
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Q. Der richtige Griff
Entscheidend für den richtigen Griff des Dartpfeils ist die Kontrolle über den Dartpfeil. Hierzu gibt es eine einfache Regel: Je mehr Finger den Pfeil am Barrel führen bzw. berühren, je mehr Kontrolle besitzt man über den Pfeil und umso besser sollte man zielen können. Aber selbstverständlich gibt es (wie zu jeder Regel auch) die berühmten Ausnahmen zu dieser Regel. So sieht man immer wieder ungewöhnliche Wurfstile, z.B. Dartspieler die den Pfeil nur mit 2 Fingern festhalten und trotzdem in der Lage sind den Pfeil zu kontrollieren oder Spieler welche den Dart in der ganzen Hand liegend in Richtung Scheibe werfen wie z.B. bei Ronnie Baxter. Diese Spieler können aber auch sehr erfolgreich sein.
Aber die Mehrzahl der Dartspieler hält den Dartpfeil ähnlich wie einen Stift beim schreiben, wobei die meisten Spieler den Pfeil zwischen Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger fixieren um den Dart durch leichte Korrekturen der Wurfrichtung kurz vor dem Verlassen der Hand steuern zu können. Wichtig ist anschließend, daß nach den letzten Korrekturen alle Finger gleichzeitig den Pfeil los lassen, da er ansonsten in eine ungewollte Richtung abgelenkt werden kann.
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Q. Die Wurftechnik
Das Wichtigste an der eigentlichen Wurfbewegung ist, daß sie konstant (also immer mit der gleichen Geschwindigkeit) und flüssig erfolgen sollte. Wenn bereits jeder einzelne Wurf einer Aufnahme unterschiedlich feste und auf eine andere Art und Weise geworfen wird, ist es schier unmöglich durch Übung den eigenen Wurfablauf zu erlernen bzw. zu automatisieren. Beim "idealen" Wurf sollte auch der Wurfarm das einzige sein was sich beim Wurf bewegt. (siehe Video unten) Ansonsten gilt es für den Anfang, sich darauf zu konzentrieren die einfachen, großen Felder (oder Flächen mit Gruppen von 3 bzw. 5 Felder zu treffen, z.B. 5-20-1) zu treffen, um die grobe Wurfrichtung zu erlernen.
Später dann, wenn die großen Bereiche der Dartscheibe bzw. die einfachen Felder regelmäßiger getroffen werden kann man sich an die Treble und Doppel heran wagen. Sehr wichtig ist auch der Tip, daß man die ersten Spiele ruhig Single Out spielen sollte (also so, daß ein Spiel mit einfachen Feld beendet werden kann), damit der Frustrationsfaktor die Doppel nicht zu treffen nicht so hoch ist und dadurch die Freude sowie die Erfolgserlebnisse auch nicht zu kurz kommen.
Hier noch ein interessantes Video mit einer Super Zeitlupen Wurfanalyse des Rekord Weltmeisters Phil Taylor:
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Q. Die Fussstellung:
Wenn man einmal eine Menge Dartspieler beobachtet hat, wird man feststellen, daß letztendlich die meisten Spielern eine Fußstellung bevorzugen, bei welcher der Fuß Ihrer Wurfhand nach vorne gestellt wird. Dieses bedetuet wer mit der rechten Hand wirft, stellt normalerweise auch seinen rechten Fuß nach vorne. Das Gewicht sollte man dabei auf den vorderen Fuß verlagern, der andere Fuß wird ein Stück nach hinten gestellt und dient lediglich zum ausbalancieren des Gleichgewichts.
Wichtig hierbei ist daß man locker und nicht verkrampft steht, aber dennoch einen stabilen Stand hat und nicht umher schwankt. Einige Spieler stellen z.B. auch beide Füße nebeneinander an die Oche, jedoch ermöglicht dieser Stand in den Augen der meisten Dartspieler keine flüssige Wurfbewegung und bietet auch nicht soviel Stabilität wie die oben erwähnte Fußstellung. Fortgeschrittene Darter passen ihren Stand am Oche (der Abwurflinie) je nach Spielsituation nach rechts bzw. links an, damit sich der Einfallwinkel des Wurfs ändert. Dieses hängt jeweils davon ab wie die vorherigen Pfeile im Board stecken.
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Q. Wie kann man richtig "zielen"?
Da man im Gegensatz z.B. zum Schießen beim Dart keine 2 Punkte Peilung wie bei "Kimme und Korn" vornehmen kann ist es auch nicht möglich beim Dart zu zielen. Viel mehr wird sich mit fortgeschrittenem Training die erforderliche Wurfbewegung, um ein bestimmtes Ziel zu treffen, immer mehr in eurem Gehirn festsetzen. Ein erfahrener Dartspieler "weiß" einfach bereits bevor der Dart auf das Board trifft ob der Dart das Ziel treffen wird oder nicht, er "spürt" das einfach. Dieses kann man auch öfters bei sog. Exhibition Spielen der Profis (z.B. Eric Bristow) beobachten, welche sich gerne mal nach dem Abwurf des letzten Darts auf das Doppel bereits zu ihrem Gegner umdrehen um ihm die Hand zu geben bevor der Dart das Doppel trifft. Man kann Dart also eher z.B. mit Tischtennis vergleichen, wo die Spieler auch nicht zielen um den Ball in einen bestimmten Bereich des gegnerischen Spielfeldes zu spielen.
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