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Kurz vor dem Wochenende hat sich Russlands Staatspräsident Wladimir Putin in die Diskussion über eine mögliche Obergrenze bei der Ölförderung eingeschaltet. Aus ökonomischer Sicht mache es Sinn, wenn es in der Frage der Fördermengen zu "einer Art von Kompromiss" komme, sagte Putin in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Bei einer Übereinkunft sollte der Iran ausgeklammert werden, sagte der russische Präsident. Nur wenige Monate nach dem Ende der Wirtschaftssanktionen sollte es dem Förderland erlaubt sein, die Ölproduktion weiter zu erhöhen.
Seit Beginn der Woche waren die Ölpreise tendenziell auf Talfahrt. Unterm Strich ist der Preis für US-Öl um acht Prozent und der Preis für Brent-Öl um etwa sieben Prozent gefallen. Im weiteren Handelsverlauf könnten noch wichtige US-Konjunkturdaten für neue Impulse am Ölmarkt sorgen. Am Nachmittag werden mit Spannung erwartete Arbeitsmarktdaten für August veröffentlicht.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist zuletzt erneut kräftig gesunken. Das Opec-Sekretariat meldete am Freitag, dass der Korbpreis am Donnerstag 42,04 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 1,87 Dollar weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/tos/stb
(AWP)