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Einerseits fehlten die Logiernächte, die aufgrund der Absage des Polos wegfielen, andererseits war die geminderte Nachfrage aus Italien (-31.8%) deutlich zu spüren. Die Region Engadin St. Moritz macht über 80% der Logiernächte aller Italienischen Gäste im Kanton Graubünden aus und ist dementsprechend von dem Nachfragerückgang besonders betroffen. Dies kann auch der Zuwachs aus den neuen Märkten wie Japan, China und den Golfstaaten, die seit der Destinationsbildung bearbeitet werden, nicht kompensieren. Benötigt doch der Aufbau eines neuen Marktes rund sechs bis acht Jahre. Positiv ist der erneute Zuwachs an Hotelübernachtungen von russischen Gästen (+3.7%). Der Kanton Graubünden verzeichnete im Januar ein Minus von 10.62%.
Logiernächte und Vergleiche
Wenn Engadin St. Moritz die Übernachtungszahlen (Logiernächte) publiziert, dann handelt es sich jeweils um die Übernachtungen in den Hotels der Region. Da das Bundesamt für Statistik seit 2004 keine Zahlen von Ferienwohnungen bzw. Parahotellerie erhebt, kann die Destination keine Aussagen über die Übernachtungszahlen in der Parahotellerie machen. Gerne würde Engadin St. Moritz sich jeweils mit den besten Destinationen vergleichen, jedoch liegt von den internationalen Mitbewerbern kein vergleichbares Zahlenmaterial vor, da dort nicht zwischen Übernachtungen in der Hotellerie und der Parahotellerie unterschieden wird. Der Vergleich mit dem Durchschnitt der Destinationen in Graubünden oder anderen Schweizer Mitbewerbern sind die einzigen Vergleiche, welche die Destination monatlich ziehen kann.