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Die Schweizer Alpinen hielten bei den Paralympics in Sotschi nach der «Schlappe» in der Abfahrt auch am Sonntag im Super-G nicht mit den Besten mit. Michael Brügger fuhr als bester Schweizer bei den Stehenden erneut auf den fünften Rang.
Brügger ballte nach seiner Fahrt die Faust, doch die Freude über den zwischenzeitlichen 2. Rang war nur von kurzer Dauer. «Ich wusste, dass dies keine Medaillenfahrt war, es war wie bereits in der Abfahrt wieder eine schlechte Leistung», sagte er. Der Freiburger war zwar bei den Geschwindigkeitsmessungen wieder bei den Schnellsten dabei, wie bereits in der Abfahrt brachte er aber keinen sauberen Zug auf den Ski. Erneut keine Chance auf eine Medaille hatte Thomas Pfyl. Der Schwyzer stand nach einem Fehler vor dem Flachstück praktisch still und war aus dem Medaillenrennen.
Bei den Sitzenden riskierte Christoph Kunz deutlich mehr als am Vortag, wurde aber nicht belohnt. Bereits im oberen Abschnitt verlor er Zeit, im unteren Teil schied er nach einem Sprung aus. «Will man vorne dabei sein, muss man einfach alles riskieren», sagte Kunz. (si)