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Die Entstehung des Begriffes Zivilcourage
Nachgewiesen wird der Begriff Zivilcourage erstmals 1835 in Frankreich als „courage civil“: Mut des Einzelnen zum eigenen Urteil und „courage civique“: staatsbürgerlicher Mut.
Der deutsche Begriff Zivilcourage – der beides umfasst – wird schon 1864 von Otto von Bismarck erwähnt. Beschrieben ist eine Szene, in der Bismarck einem Verwandten vorwarf, ihn in einer Debatte des Preußischen Landtags nicht unterstützt zu haben. Er wird mit den Worten zitiert:
„Mut auf dem Schlachtfelde ist bei uns Gemeingut, aber Sie werden nicht selten finden, dass es ganz achtbaren Leuten an Zivilcourage fehlt.“
– Robert von Keudell, 1901: Fürst und Fürstin Bismarck. Erinnerungen aus den Jahren 1846 bis 1872
Aktuelles Verständnis
Heute wird unter Zivilcourage das Auftreten des Einzelnen für soziale Werte oder die Werte der Allgemeinheit, von denen er selbst überzeugt ist, ohne Rücksicht auf sich selbst, verstanden.
Nach Gerd Meyer ist Zivilcourage „ein spezifischer Typus sozialen Handelns, das sich in spezifischen Situationen, in unterschiedlichen sozialen Kontexten, und Öffentlichkeiten vollzieht, indem eine Person (seltener eine Gruppe) freiwillig eintritt für die legitimen, primär nicht-materiellen Interessen und die personale Integrität vor allem anderer Personen, aber auch des Handelnden selbst, und sich dabei an humanen und demokratischen Prinzipien orientiert.“ (Gerd Meyer et. al: Zivilcourage lernen.)
In westlich orientierten Gesellschaften zeigt derjenige Zivilcourage, der die Wertorientierungen der jeweiligen Gesellschaften, wie z. B. die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“, offen und ohne Rücksicht auf eigene Nachteile vertritt. Dies erfordert Mut, da derjenige, der Zivilcourage zeigt, möglicherweise mit Repressionen durch Autoritäten, Vertreter der herrschenden Meinung oder sein soziales Umfeld zu rechnen hat. Als zivilcouragiert gelten auch Whistleblower, also Individuen, die Fehlverhalten innerhalb von Institutionen und insbesondere Firmen aufdecken.
10 Lessons From People Who Lived Through The Depression
from: www.businessinsider.com

It isn’t difficult to see shades of the Great Depression in the Great Recession, and in today’s volatile economy. High unemployment, staggering debt, and stocks that, well, see the August 10th cover of The New York Post, who put it best.Still, the hardship of the late 1920s and the 1930s has yet to be replicated on such a grand scale. The 25% unemployment rate was a reality back then. But corners were cut, ends were met, and the generation that lived through it still stands as a testament to getting past tough times.
Some of the men and women of the Great Depression are still around today, and perhaps it’s time to turn to them for inspiration.
Here’s a list of 10 ideas that were formed during that era that may help us recover, as well as remind us that, hey, it could be worse.