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Die Untersuchung der spanischen Justiz im Zusammenhang mit Steuerhinterziehung setzte Lionel Messi in den Jahren 2013, 2014 offenbar so sehr zu, dass er Spanien fast verlassen hätte.
In einem Interview mit «Mundo Deportivo» äussert sich Lionel Messi kritisch gegenüber der spanischen Justiz und verrät, dass er Spanien während des Steuerhinterziehungsverfahrens gegen ihn am liebsten verlassen hätte.
«Während dem Durcheinander mit dem Finanzministerium fühlte ich mich so sehr misshandelt, dass ich abreisen wollte. Nicht weil ich Barça verlassen wollte, sondern weil ich Spanien verlassen wollte», so der sechsfache Weltfussballer, der im Jahr 2017 vom obersten spanischen Gerichtshof zu einer Busse von 3,7 Millionen Euro und einer 21-monatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt wurde.
4,1 Millionen Euro hinterzogen
Das Gericht war zu dem Entschluss gelangt, dass Lionel Messi, in Zusammenarbeit mit seinem Vater, dem Staat 4,1 Millionen Euro vorenthalten hatte. Der Stürmer des FC Barcelona argumentierte damals, «von nichts gewusst» und seinem Vater und seinen Anwälten vertraut zu haben.
«Es war sehr schwierig für mich und meine Familie, weil die Leute nicht viel darüber wussten und die Presse hat auch dazu beigetragen. Zum Glück waren meine Kinder noch klein und haben davon nichts mitbekommen», so der 32-Jährige.
Der öffentliche Unmut gegenüber Messi und seinem Vater hätte also beinahe katastrophale Folgen für den FC Barcelona gehabt. Wohin es den argentinischen Zauberfuss bei einem allfälligen Wechsel gezogen hätte, verrät er aber nicht: «Ich hatte nie ein offizielles Angebot, weil jeder wusste, dass ich eigentlich hier bleiben wollte.»