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Die renale Osteopathie umfasst Erkrankungen des Knochens, die bei Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen auftreten. Bei mittel- bis hochgradig eingeschränkter Nierenfunktion kommt es zu Störungen im Elektrolythaushalt (eher niedriges Calcium, zu hohes Phosphat, erhöhtes Säurelast) und Hormonhaushalt (zu hohes Parathormon aus der Nebenschilddrüse). Sarkopenie bedeutet ein Abbau von Muskelmasse/-kraft, der Prozess ist altersbedingt, kommt allerdings bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion häufiger vor und verschlechtert die Prognose.
Unsere Patienten haben deshalb ein Risiko für erhöhte Knochenbrüchigkeit, Knochen- und Gelenkschmerzen und relative Muskelschwäche. Es besteht ein Zusammenhang der Knochenproblemen mit verstärkter Arteriosklerose mit hohem Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Was bieten wir an?
Wir klären ab und therapieren sämtliche Formen von renaler Osteopathie. Die frühe Erkennung der Risikofaktoren für Sarkopenie und Osteopathie spielt dabei die wichtigste Rolle. Neben komplexer Labordiagnostik ist manchmal eine Knochenbiopsie erforderlich. Wir korrigieren Störungen vom Elektrolythaushalt und Hormonhaushalt und leiten auch spezifische Therapien für den Knochenaufbau. Die Behandlung erfolgt interdisziplinär, zusammen mit Ernährungsberatung und spezialisierter Pflegeberatung.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Ernährungsberatung
- spezialisierte Pflegeberatung