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RPG 1: Anspruchsvolle Umsetzung der Siedlungsentwicklung nach innen
Hauptanliegen der ersten Etappe der Teilrevision des RPG ist die Siedlungsentwicklung nach innen. Die anspruchsvollen Umsetzungsarbeiten in den Kantonen und Gemeinden sind in vollem Gange. Erste überarbeitete Richtpläne konnte der Bundesrat schon genehmigen.
Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) - 2. Etappe
Der Bundesrat will das Kulturland besser schützen, Verkehrs- und Energieinfrastrukturen frühzeitiger auf die Raumentwicklung abstimmen und die grenzüberschreitende Raumplanung fördern, um gegen die Zersiedelung der Schweiz vorzugehen. Die Vernehmlassungsfrist dazu ist am 15. Mai 2015 abgelaufen.
Eine zweckmässige Raumordnung setzt Planung und Koordination voraus. Die Sachpläne sind für den Bund das wichtigste Planungsinstrument, um seine raumwirksamen Tätigkeiten aufeinander abzustimmen und mit den Bestrebungen der Kantone harmonisieren zu können.
Das Instrument des kantonalen Richtplanes ist mit dem Raumplanungsgesetz (RPG) vom 22. Juni 1979 eingeführt worden. Danach sind kantonale Richtpläne in der Regel alle 10 Jahre gesamthaft zu überprüfen und nötigenfalls zu überarbeiten.
Der Artikel 75 der Bundesverfassung und das Bundesgesetz über die Raumplanung (RPG) sind die rechtlichen Pfeiler der Raumentwicklung. Ein zentrales Thema ist die Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet.