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Die Privatbank Sarasin hat im ersten Halbjahr einen Gewinneinbruch erlitten. Der Konzerngewinn habe gegenüber der "sehr guten" Vorjahres-Periode um 41,6% auf 39,4 Mio. Franken abgenommen, teilte die Bank am Freitag mit.Dieser Inhalt wurde am 17. August 2001 - 08:54 publiziert
Der Betriebsertrag sei um 15,3% auf 184,7 Mio. Franken geschrumpft. Die Gründe für den Ergebnisrückgang sieht die Bank sowohl in den schwachen Finanzmärkten als auch in der eigenen längerfristigen Wachstums-Strategie.
Wegen des schlechten Börsenklimas seien die Erträge aus Kommissionen und Dienstleistungen um 17% auf 136 Mio. Franken gesunken. Das Handelsergebnis gab gar um 41% auf 16 Mio. Franken nach. Damit habe es sich von einem hohen Niveau im Vorjahr auf ein "Normalmass" zurückgebildet.
Die Bilanzsumme ist um 4% auf 3,7 Mrd. Franken gewachsen. Die verwalteten Vermögen beliefen sich Ende Juni 2001 auf 41,9 Mrd. Franken nach 41,4 Mrd. Franken Ende 2000.
Die Bank will nun gemäss eigenen Angaben das Wachstumstempo verlangsamen. Das Kosten/Einnahmen-Verhältnis von 70,3 (Vorjahr: 52,8) Prozent sei zu hoch und solle auf die Marke von 60 Prozent gesenkt werden. Grössere Investitionsprojekte würden zurückgestellt.
swissinfo und Agenturen
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