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Zur geologischen Tiefenlagerung der radioaktiven Abfälle bieten sich nur wenige Alternativen.
Für hochaktive Abfälle (HAA) ist die einzige angemessene Option die geologische Tiefenlagerung. Selbst wenn dereinst die Transmutation funktionieren sollte, wird es dennoch für die Restabfälle ein Tiefenlager brauchen. Immer wieder taucht die Idee auf, man könnte die HAA in den Weltraum schiessen, um sie so definitiv zu entsorgen. Allerdings ist das Risiko eines Unfalles zu gross; die Abfälle könnten unkontrolliert auf die Erde zurückfallen.
Für schwach- und mittelaktive Abfälle (SMA) besteht die Möglichkeit einer Lagerung an der Oberfläche, wie sie unter anderem in Frankreich und Spanien bereits praktiziert wird. In der Schweiz ist aber auch für SMA die geologische Tiefenlagerung gesetzlich vorgeschrieben.
Zum Weiterlesen:
Im Vergleich: Entsorgungskonzepte gestern und heute (1,1 MB)
(Beitrag im Nagra Info 20, Mai 2006)
Teilansicht des spanischen Lagers El Cabril an der Oberfläche für schwachaktive Abfälle. Links im Vordergrund sind noch leere Lagerkompartimente zu erkennen.
(Bild: Enresa)