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Metal Factory since 1999
Zeitgleich mit KISS in "Meets The Phantom Of The Park" und so zeitlos wie klassischer Heavy Metal, gab es "Stunt Rock". Das Low-Budget B-Movie aus dem Jahr 1978 vereinte Hard Rock, Magie, gefährliche Stunts und eine frühe Form des Mockumentary-Films zu einem epischen Spielfilm über einen australischen Stuntman, der in L.A. seinen amerikanischen Cousin (und Sorcery-Mitglied) wieder trifft, und die Hölle bricht nun audiomässig, 42 Jahre später (!), wieder los.
Gibt es das Genre Post-Doom eigentlich schon? Falls nicht, dann sollte man über dessen Einführung vielleicht mal ernsthaft nachdenken.
Ursprünglich dachte ich noch, Deathchant wären eine coole Truppe - alles da, was man so braucht, um ordentlich die Lauscher durch zu rocken.
Hmm..., joa doch, also generell kann man die Chose als Punk Rock bezeichnen. Da haben wir die eingängigen, repetitiven Riffs, das aggressive Drumming, plus ein Sänger, der gerne mal ins Mikro schreit, mit derb viel Verzerrung und Hall drin - man könnte meinen, der gute Brian Warner hätte damals nicht auf die Goth/Industrial-Schiene gesetzt.
Ein Bass und eine Gitarre hauen über zweieinhalb Minuten lang ein Riff raus, tonnenschwer, zäh wie Lava, bedrohlich, bis sich endlich ein Schlagzeug im Zeitlupentempo diesem Höllentrip anschliesst.