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Den VBL wird vorgeworfen, von 2010 bis 2017 im subventionierten öffentlichen Verkehr Gewinne erwirtschaftet und diese gegenüber den Subventionsgebern nicht ausgewiesen zu haben. Möglich gemacht haben dies Verrechnungen zwischen den einzelnen VBL-Gesellschaften.
Um Transparenz zu schaffen und die Zahl der Verrechnungen zwischen den Gesellschaften zu verkleinern, halbieren die VBL rückwirkend auf Anfang 2021 die Zahl ihrer Gesellschaften, wie sie am Mittwoch mitteilten. Die VBL Verkehrsbetriebe AG fusioniert mit der Verkehrsbetriebe Luzern AG, die Thepra AG mit der VBL Transport AG.
Die Konzession für den öffentlichen Verkehr wird neu die Muttergesellschaft Verkehrsbetriebe Luzern AG innehaben. In dieser wird in einer steuerbefreiten Sparte der öffentliche Verkehr und in einer gewinnorientierten und steuerpflichtigen Sparte das Nebengeschäft laufen. Für das Reisebusgeschäft zuständig ist neu die VBL Transport AG.
Die Subventionsaffäre erschütterte die VBL, ihr gesamter Verwaltungsrat trat zurück und wurde durch einen Übergangsverwaltungsrat ersetzt. Der Verkehrsverbund Luzern und das Bundesamt für Verkehr fordern von den VBL 16 Millionen Franken zu viel bezogene Subventionen zurück.