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Damit war die Plattenfirma hinter Stars wie Lady Gaga, Taylor Swift und The Weeknd 46 Milliarden Euro wert und stemmte den grössten Börsengang in Europa in diesem Jahr.
Der Pariser Medienkonzern Vivendi gliedert UMG aus, um Kasse zu machen. Rund 60 Prozent wandern in die Hände von Vivendi-Aktionären. Vivendi selbst wird letztlich rund zehn Prozent halten. Grossaktionäre sind zudem der US-Investor Bill Ackman wie auch der chinesische Technologieriese Tencent. Ackman hatte zunächst geplant, über seinen Spac bei Universal Music einzusteigen, damit jedoch die US-Börsenaufsicht auf den Plan gerufen.
Universal Music setzt ähnlich wie die Konkurrenten Warner und Sony Music darauf, dass der durch Streaminganbieter wie Spotify ausgelöste Boom noch eine Weile anhält. Die Nachfrage nach Streaming-Diensten - vor allem auch in der Corona-Krise, in der keine Live-Konzerte stattfanden - kurbelte auch die Umsätze der Plattenfirmen an. Um neue Hörer zu gewinnen, arbeitet Universal etwa mit TikTok und YouTube zusammen.