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Diese Woche veröffentlichte David Peyton von der Portland University im New England Journal of medicine eine Studie zur e-Zigarette. In dieser führen Herr Peyton und sein Team auf, dass bei der Verbrennung von Liquids bei höheren Temperaturen grosse Mengen von verstecktem Formaldehyd gebildet werden. Dieses entsteht wenn Propylenglycol, der Hauptbestandteil der Liquids, erhitzt wird und so zu einem Halbacetat reagiert, aus dem es dann freigesetzt wird (deshalb die Bezeichnung „verstecktes“ Formaldehyd. Weiter führen die Wissenschaftler aus, dass dieses womöglich sogar schädlicher als das im Zigarettenrauch enthaltene gasförmige Formaldehyd sei. Formaldehyd ist ein Gas, das als krebserregend eingestuft wird und beim Einatmen grösserer Dosen steigt das Risiko, an einem Tumor im Nase-Rachenraum zu erkranken.
Voraussetzung für diese Freisetzung ist allerdings, dass die e-Zigarette mit hoher Voltzahl (über 5 Volt) gedampft wird.
Gregory Conley, Präsident der American Vapin Association, wehrt sich nun gegen die Aussage dieser Studie. Er führt auf, dass diese Studie lediglich ein Aufguss einer bereits publizierten Studie sei. In dieser habe man unter völlig realitätsfremden Bedingungen getestet, indem man eine Maschine bei 5 Volt Spannung jeweils mehrere sehr lange Züge nehmen liess und dank massiver Überhitzung dann eben diese Reaktion entdeckt habe. Selbst wenn die moderneren Geräte mittlerweile in der Lage seien, solche hohe Spannung zu erzeugen, werde kein Mensch je so dampfen; der Einsatz unter diesen Bedingungen führt nämlich zu „trockenen“ Zügen mit einem sehr unangenehmen, beissenden Geschmack.
Bestimmt werden noch viele Studien ausführen, wie ungesund das Dampfen ist – und ebenso viele werden den Gegenbeweis antreten wollen. Wirklich wissen tun wir nur, dass wir eben noch nicht genug wissen.