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Medaillenflut für den LCR an den Nachwuchs SM
Autor: Ruedi Meier
Düdingen: (Kat. U16 und U18)
Die jüngeren beiden Kategorien bestritten ihre Schweizermeisterschaften in Düdingen.
Die positivsten Ueberraschungen waren sicher die beiden Medaillen von Jessica Reust und Kevin Meierhofer. Kevin Meierhofer errang über 2000m Steeple mit einer kämpferischen Leistung die Silbermedaille und verbesserte seine persönliche Bestzeit um 20 Sekunden. Die Leistung ist umso bemerkenswerter, weil er in der Kategorie U18 dem jüngeren Jahrgang angehört.
Im Dreisprung gewann Jessica Reust, dank einer deutlichen Verbesserung ihrer persönlichen Bestleistung, mit einer Weite von 10.67m die Broncemedaille, die sie sicher über das Ausscheiden in den Vorläufen über 80m und 80m Hürden hinweg tröstete. Ebenfall für eine grosse Ueberraschung sorgte Jasmin Hangartner mit Ihrem siebten Rang über 1500m, in dem sie ihre Bestleistung stark verbessern konnte. Die Leistung erstaunt deshalb, weil Jasmin nach ihrer Rückkehr von Amerika, erst seit einigen Wochen im LCR Runningteam trainiert.
Bianca Lüssi erreichte im Hochsprung mit 1.50m den guten 12. Rang und Alexandra Bosshard wurde mit 4.50m im Weitsprung auf dem 25. Rang klassiert, während Melanie Keller als dritte ihres Vorlaufes über 80m in 10.83 ausschied.
Luzern: (Kat. U20 und U23)
Im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Umfallen kämpften unsere Frauen in Luzern. Sowohl Melina Frei (Sturz vor dem Ziel) wie auch Joëlle Flück gewannen über 1500m die Silbermedaille. Wenngleich Melina und Joëlle über den entgangenen Titelgewinn enttäuscht waren und sich zuerst nicht so richtig über „Silber“ freuen wollten, gingen sie vier Stunden später, auch dank der guten manuellen (Massage) und psychischen Mithilfe von Heidi Lüscher, nochmals hoch motiviert über 800m an den Start.
Während Joëlle über 800m erneut die Silbermedaille gewann, lief Melina auf dem Broncerang ein. War Melina nach dem 1500er (Zielsturz) völlig „tot“, konnte Joëlle dann nach dem 800m-Final ihre totale Erschöpfung nur noch mit Mühe verbergen. Trotzdem freuen sich beide auf die noch ausstehenden Staffel- und Team-SM, wo sie sich bestimmt nochmals voll und ganz „ausko…….“ werden.
Bei strömendem Regen und starkem Wind sorgte Samuel Jost mit dem 5. Rang über 400m der Junioren ebenso für ein gutes Resultat, wie Nadja Hertli im Dreisprung der Juniorinnen mit dem 8. Rang.