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Das Foto gehört zu den berühmtesten in der olympischen Geschichte: 200-m-Olympiasieger Tommie Smith und Bronzegewinner John Carlos strecken 1968 in Mexiko-Stadt bei der Siegerehrung ihre schwarz-behandschuhte Faust in die Höhe.
Sie protestierten damit gegen die Diskriminierung von Schwarzen in ihrer amerikanischen Heimat – und bezahlten es teuer: Beide wurden aus dem US-Olympiateam ausgeschlossen. In den USA erhielten sie Berge von Hass-Briefen inklusive Morddrohungen. Carlos' Frau nahm sich einige Jahre später das Leben, Smith' Ehe zerbrach, beide kämpften jahrelang um ihre Existenz.
«Viele ermutigt»
51 Jahre später sind Tommie Smith und John Carlos in die Hall of Fame des amerikanischen Olympischen Komitees aufgenommen worden. «Wir haben unsere Karrieren geopfert, aber viele andere ermutigt», sagte der inzwischen 74-jährige Carlos bei der Zeremonie am Freitag (Ortszeit) in Colorado Springs.
«Ich sage es laut und deutlich: Ich bereue es nicht. Ich bereue es nicht.», sagte Carlos.