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AGFA-Camerawerk, München, Deutschland
Die Agfa AG (heute Agfa-Gevaert AG) ist ein Unternehmen aus der Fotowirtschaft.
„AGFA“ stand ursprünglich als Akronym für `Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation`.
Agfa war über Jahrzehnte einer der größten europäischen Hersteller von fotografischen Filmen und Laborausrüstungen nach den weltweit führenden Konkurrenten Kodak und Fujifilm. Die Agfa-Gevaert AG verkaufte jedoch Mitte 2004 den unrentabel gewordenen Geschäftsbereich Fotografie, der früher das Kerngeschäft der Agfa AG darstellte und nun unter AgfaPhoto GmbH selbstständig ist und einem Insolvenzverfahren unterliegt. Bei der Agfa-Gevaert AG verblieben sind die Unternehmensteile Graphics (u.a. Druckplatten-Herstellung), Materials und HealthCare.
Zur Photokina 2006 startete die AgfaPhoto Holding GmbH, Köln, mit der Lizenzierung von Agfa-Photo-Produkten, darunter Digitalkameras.
In der DDR existierte bis 1964 parallel das Unternehmen VEB Filmfabrik Agfa Wolfen (auch VEB Film- und Chemiefaserwerk Agfa Wolfen), das ursprüngliche Agfa-Werk vor der Neugründung in Leverkusen. Der Standort wurde gegen 1909 von Berlin-Treptow nach Wolfen verlegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Wolfener Werk zunächst von US-Streitkräften, dann von der sowjetischen Militärverwaltung SMAD und zuletzt von der DDR übernommen. Im Jahre 1964 erfolgte die Umstellung des Warenzeichens des VEB Filmfabrik von Agfa zu ORWO (= Original Wolfen).
(Quelle: Wikipedia)