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In einem CNBC-Interview verrät Marc Faber, wann er beim Gold erneut zuschlagen will. Einen Auftrag habe er bereits erfasst. Die USA als Aufbewahrungsort jedoch meidet er.
Wie der Verfasser und Herausgeber des Gloom, Boom & Doom Report, Marc Faber, die aktuelle Goldpreischwäche nutzen will, verrät er im Interview mit dem US-Wirtschaftssender CNBC: «Ich kaufte Gold bei 1'400 Dollar. Ich kaufe jeden Monat Gold. Und ich kaufe mehr davon. Das nächste Mal bei 1'300 Dollar», so Dr. Doom. Bei 1'300 warte bereits ein Kauforder.
Der Börsenguru bevorzugt statt Gold-ETFs lieber reales, echtes Gold – solches, das er in seinen Händen halten kann. Es gibt jedoch einen Fleck auf der Erde, wo er das gelbe Edelmetall nicht aufbewahren will: In den USA. Auf die Aussage des Interviewers, dass die USA für Vermögenswerte eines der sichersten Länder der Welt sei, meinte Faber: «Sicheres Land? Da bin ich mir nicht so sicher.»
Preis auf 1'000, dann auf 10'000
Der Grund liegt seiner Ansicht nach an der gegenwärtigen Regierung. 1933 nahm die Regierung den Amerikanern das Gold weg, indem man ihnen 25 Dollar bezahlte, um es im Anschluss auf 35 Dollar aufzuwerten, erklärte Faber. Dieser Schritt könnte die Regierung auch heute vollziehen.
Im Interview verdeutlicht er, wie das geht: Die Regierung könnte den Preis künstlich drücken, nach unten manipulieren und dann mitteilen, Gold zu halten sei illegal, sie müsste das Gold deshalb einsammeln. «Sagen wir es so, wenn die Regierung den Preis auf 1'000 Dollar manipuliert hat, dann könnten sie es bei 1'000 Dollar einsammeln und dann auf 10'000 Dollar aufwerten», meint Marc Faber.
Doch eher unwahrscheinlich
Trotz allem glaubt er dennoch weniger an einen solchen, doch eher unwahrscheinlichen Schritt, wie er weiter ausführt. «Ich glaube weder an Manipulationstheorien noch an Verschwörungstheorien».
Der Goldpreis sei gegenwärtig einfach in einer technischen Pause – auch auf Grund des starken Aktienmarktes. Alle Marktteilnehmer seien heutzutage «Momentum-Player»: «Was steigt, dem rennen sie hinterher. Was sinkt, verkaufen sie», so Faber.