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wohl nach 1430 Sursee, nach 30.3.1501. 1451 immatrikulierte sich M. in Heidelberg, 1458 erwarb er den Magister Artium. Er trat fortan als Konrad Schoch auf. 1460 wurde er rector scholarum, dann Provisor am Stift St. Leodegar im Hof in Luzern. 1467-84 amtierte er als Chorherr. Ab 1467 war er Kaplan des Mailänder Herzogs, den er mit Informationen aus Italien und der Eidgenossenschaft versorgte. 1482 erhielt er als Belohnung die Propstei von Bregnano bei Como und eine Chorherrenpfründe in S. Gilimero in Mailand. Trotz Protesten v.a. von Uri leistete er einen langwährenden Einsatz als Übersetzer und Vermittler im Dienste der Tagsatzung. Nach 1480 zog er sich nach Naters zurück. M. gilt als Frühhumanist. Er pflegte Kontakte zu Francesco Filelfo und Albrecht von Bonstetten. Neben Briefen und vielen Entwürfen ist in Engelberg die Handschrift einer seiner Predigten erhalten.
Literatur
– J. Sidler, Die Bildungsverhältnisse im Kt. Luzern, 1970, 164 f.
– VL 6, 387 f.
Autorin/Autor: Christian Folini