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Überarbeitet und durch neue Aussagen von Zeitzeugen ergänzt, ist der Titel endlich wieder greifbar. Von ungebrochener Aktualität sind die Fragen, die das Buch am Beispiel der beiden Schweizer Grenzdörfer Riehen und Bettingen aufwirft: Wie erlebte die Bevölkerung die Jahre des Nationalsozialismus? Wie ging sie mit der Bedrohung und den zahlreichen Flüchtlingen um, die versuchten, die rettende Grenze zu überqueren? Die schweizerische Flüchtlingspolitik wird direkt aus der Perspektive betroffener Menschen dargestellt. Die Erinnerungen der Zeitzeugen sind ein bewegendes Zeitdokument. Einleitende Kapitel liefern historische Hintergründe zur restriktiven Flüchtlingspolitik der Schweiz in jenen Jahren.
Portrait
Lukrezia Seiler-Spiess: Die Journalistin und Publizistin Lukrezia Seiler-Spiess wurde 1934 in St. Gallen geboren. Nach der Handelsmatura arbeitete sie als Verlagsmitarbeiterin im Walter-Verlag, Olten, und als Redaktorin bei der Illustrierten ' Die Woche '. Sie lebt seit 1965 in Riehen. Von 1971 bis 1994 wirkte sie als leitende Redaktorin des Jahrbuches ' z'Rieche '. Zusammen mit einer Arbeitsgruppe richtete sie das Dorf- und Rebbaumuseum Riehen neu ein. Für ihre Arbeiten erhielt sie 1988 den Kulturpreis der Gemeinde Riehen. - Lukrezia Seiler-Spiess ist verheiratet und Mutter zweier Töchter. Jean-Claude Wacker: Der Historiker Jean-Claude Wacker wurde 1956 in Basel geboren und lebt heute in Muttenz. Nach dem Studium der Geschichte und der Germanistik an der Universität Basel besuchte er das Kantonale Lehrerseminar. Zurzeit ist er als Schulleiter und Lehrer am Bildungszentrum kvBL in Reinach tätig. Daneben widmet er sich weiteren Studien zur schweizerischen Flüchtlingspolitik im Zweiten Weltkrieg. 1992 erschien die gedruckte Fassung seiner Lizentiatsarbeit unter dem Titel ' Humaner als Bern! ' - Jean-Claude Wacker ist verheiratet und Vater zweier Söhne.