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|:: Geschichte des Hardturmstadions|

Die
ersten Kickversuche erfolgten nach der Vereinsgründung
auf dem Areal des Sihlhölzli. Danach spielte man auf dem Grundstück
des heutigen Kongresshauses direkt am See, auf einem Platz direkt
an der Bahnhofstrasse und im Quartier Seefeld. Anfangs 20. Jahrhundert
wechselte man an die Hardstrasse. 1907 konnte ein Terrain auf der
Hardau gemietet werden. Diese neue Heimat sollte allerdings nicht
lange zur Verfügung stehen. Bereits zwei Jahre später mussten
die Hoppers das Areal verlassen. Die Suche nach einem neuen Platz
stellte sich als schwierig heraus und man sah sich sogar gezwungen,
sich deswegen aus dem Meisterschaftsbetrieb zurückzuziehen.
Am 11. April 1956 fand das erste Spiel bei Flutlich auf Schweizer Boden bei der Begegnung zwischen der Schweiz und Brasilien auf dem Hardturm statt. (Bild1) (Bild2) Im Jahre 1968 sollte die Haupttribüne ein weiteres Mal bis auf die Grundmauern niederbrennen. Auch bei diesem Brand konnte die Ursache nie ermittelt werden. Durch den Beginn der Präsidentschaft Karl Oberhozlers in den 70er-Jahren erkannte man die Wichtigkeit eines komfortablen Fussballstadions. Die Pläne Oberholzers wurden schrittweise umgesetzt. Es sollte eine komfortable Gegentribüne mit Logen und Platz für die Geschäftsstelle, sowie eine neue Tribüne in der Ostkurve erstellt werden. 1985 konnte die Gegentribüne eingeweiht werden. (Bilder) Zum 100-Jahr-Jubiläum 1986 wurde auch die neue Ostkurve fertiggestellt. (Bilder) Auch der Neubau der Westtribüne und der Haupttribüne waren geplant. Schlussendlich sollte das Stadion 38'000 Zuschauer fassen.
Aus Kostengründen wurde der Neubau der Haupttribüne und Treml-Tribüne verschoben. Erst 1998 konnte die neue Westtribüne fertiggestellt werden. Um Kosten zu sparen, entschied man sich aber für eine günstigere Variante als beim Neubau der Gegenkurve. (Bilder) Die letzte Etappe der Modernisierung des Hardturms wird aber nie fertiggestellt werden. Denn durch die Vergabe der EM-Endrunde 2008 an die Schweiz und Österreich ist ein kompletter Neubau des Hardturms geplant, welcher bis dato durch Einsprachen verhindert worden ist. Die drei EM-Spiele in Zürich haben in der Zwischenzeit im komplett neugebauten Letzigrund stattgefunden. Da auch ein Jahr nach dem letzten Spiel keine Baubewilligung für den neuen Hardturm vorgelegen ist, blieb der alte, mit der Ausnahme einer kurzen Besetzungsaktion, ungenutzt stehen. Mitte November 2008 wurde ein Gesuch gutgeheissen, das Stadion vorzeitig abzubrechen. Am 4. Dezember 2008 wurde mit den Arbeiten begonnen. Bis im März 2009 soll vom alten Hardturm nichts mehr zu sehen sein.