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Einstellen auf neue Thematik... 20.9.08
Sehr geehrte Frau Birkenbihl.
Vor längerem schrieb ich bereits meine erste E-mail an Sie. Für die
"herausfordernde" und schnelle Antwort von Ihnen will ich mich vorab
bedanken. In Ihrer Antwort-E-mail baten Sie mich um nomalige Zusendung einer
"einfachen" Frage. Ich will gestehen, dass ich mittlerweile mehr über
die Thematik weiß als zu damaliger Zeit [zu der ich meine erste E-Mail
verfasste].
Vorab das, was ich mir an
Wissen bis jetzt aneignen habe können. Durch einen "Test" in
dem Buch "Effektiv Lesen" von Brigitte Clavier habe ich einen Denkanstoß
bekommen, dass ich bis dato bevorzugt meine rechte Gehirnhälfte benutze.
Ich glaube, dass Sie noch folgendes auch in einem Ihrer Bücher geschrieben
haben.
Nach Clavier ist die rechte
Gehirnhälfte unter anderem der Sitz der menschlichen Gefühle.
Wenn ich meine Art und Weise
meiner bisherigen Lern-Mißerfolge und mein Lernverhalten versuche, zu
analysieren, dann muss ich mir folgendes eingestehen. Am Besten habe ich bisher
gelernt, wenn ich mich wohlfühlte.
Dass das aber nicht immer
so ist, dass ich mich "wohlfühle" bei manchen Lehrern, Lernstoff,
usw. habe ich die letzten Jahre leider erleben dürfen. Nun zu meiner Frage/Bitte
aus meiner ersten E-mail. Hätten Sie bitte Tipps/Ratschläge/Vorschläge/Denkanstöße,
wie ich mich gefühlsmäßig auf was Neues [Neue Thematik, neue
Situation, vglb.] einstelle bzw.ein-denken und nicht ein-fühlen kann?
Sie schrieben in "Psycho-logisch
richtig verhandeln", dass das Reptiliengehirn [ca. 2/3 unseres Gehirns]
den analytischen Anteil unseres Gehirns sehr leicht aushebeln kann. Und - so
befürchte ich - das ist mein Problem. Zu dominater Reptilienanteil, woraus
ich sehr unflexibel bin.
Desweiteren würde ich
gern noch eine weitere Frage zu der Reihenfolge -falls es eine gibt - Ihrer
Bücher stellen. Empfehlen Sie eine solche? Denn ich habe vergangenes Wochende
eine neue Auflage von "Stroh im Kopf?", "Das innere Archiv"
[4. Auflage] und "Birkenbihl's Denkwerkzeuge" erhalten.
Kann ich mit irgendeinem
Buch anfangen? Oder wie bereits gefragt?
Zu Schluß möchte
ich mich bei Ihnen noch einerseits für etwas entschuldigen, andererseits
mich für etwas bedanken. Entschuldigen möchte ich mich für die
Tatsache, einfach Ihre Art der Wortspielerei übernommen zu haben, ohne
konkrete Frage um Erlaubnis gefragt zu haben. Andererseits möchte ich mich
bei Ihnen bedanken, dass ich durch diese Art und Weise Spaß hatte, das
Wort zu zerpflücken, das ich verwendet habe. Es handelte sich um das Wort
Glückstagebuch [das ich nicht näher ausführen will, da diese
E-mail sowiso schon zu lang ist].
Statt Glückstagebuch
schrieb ich Glücks-Tagebuch und konnte so viel eher mitdem Wort "spielen",
umgehen, usw.
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian