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Am Shell Eco-Marathon kreieren Studenten aus aller Welt Vehikel, die mit möglichst wenig Kraftstoff auskommen.
iel des Shell Eco-Marathon ist es, ein Fahrzeug zu konstruieren, das eine bestimmte Distanz mit möglichst wenig Kraftstoff zurücklegt. Gefahren wird in zwei Kategorien: Im Gegensatz zur Kategorie der Prototypen, bei der den Teams in der Konstruktion kaum Grenzen gesetzt sind, müssen die Fahrzeuge der Kategorie UrbanConcept auch für den Strassenverkehr geeignet sein. Es gibt jeweils zwei Hauptarten von Motoren: Verbrennungs- und Elektromotor. Beim Verbrennungsmotor können die Teilnehmer zwischen Benzin, Diesel, Ethanol, synthetischem Diesel aus Erdgas (GTL) oder Erdgas (CNG) wählen, beim Elektromotor zwischen Batterie und Wasserstoff-Brennstoffzelle.
Resultat wird hochgerechnet
In die Wertung kommt, wer zehn Runden à 1659 Meter des Londoner Parcours in maximal 39 Minuten absolviert. Danach wird der Kraftstoffverbrauch ermittelt und hochgerechnet, wie weit das Fahrzeug gekommen wäre, wenn es einen ganzen Liter Kraftstoff oder dessen Äquivalent in Kilowattstunden verbraucht hätte. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beim Fahren beträgt 25 km/h.
Schweizer dieses Jahr unterlegen
In der hart umkämpften Kategorie der Prototypen mit Verbrennungsmotor siegten einmal mehr die französischen Serienfavoriten «Microjoule-La Joliverie» aus Nantes, die mit ihrem Erdgasfahrzeug hochgerechnet 2504 Kilometer schafften, damit aber hinter ihr Vorjahresergebnis von 2606 Kilometern zurückfielen.
Im letzten Jahr konnten die Studenten der Fachhochschule Haute école Arc aus Neuchâtel ihre Streckenergebnisse und damit die Gesamtplatzierung noch mit beiden Teams verbessern. Entsprechend hatten sie die Erwartungen für dieses Jahr noch einmal höher gesteckt – wurden aber enttäuscht. Bei den Prototypen mit Verbrennungsmotor fuhr der «ConsominiEvoIII»mit einer hochgerechneten Reichweite von 1094 km/l auf den achten Platz. In der Kategorie der UrbanConcept-Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor schaffte es der «ConsominiUrban» mit 317 km/l auf Platz fünf.
24 Länder
Der Eco-Marathon fand im Rahmen des «Make the Future Live»-Festivals vom 25. bis 28. Mai traten insgesamt 171 Teams aus 24 Ländern Europas und Afrikas im weltweit grössten Spritspar-Wettbewerb im Queen Elizabeth Olympic Park von London an.
Text: Pressedienst / Koray Adigüzel
Bild: Shell