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Um die Wasserversorgung in ariden Gebieten zu gewährleisten, wird Wasser häufig während den nassen Monaten in Wasserreservoirs gespeichert. Beträchtliche Mengen des gespeicherten Wassers können in heissen Monaten aber verdunsten und können nicht mehr genutzt werden. Um diese Wasserverdunstung aus Reservoirs zu vermeiden, gibt es zwar verschiedene technische Möglichkeiten, die Lösung einer Abdeckung durch Schwimmkörper scheint aber besonders effizient. Dazu werden viele schwimmende Objekte (oft Kugel- oder Linsenförmig) auf der Wasseroberfläche verteilt, um den Anteil der unbedeckten Wasserfläche zu minimieren. Zwar ist das Wirkungsprinzip der Abdeckung durch Schwimmkörper (Reduzierung der verdunstenden Wasseroberfläche) sehr direkt und einfach, die genauere Quantifizierung der Verdunstungsverluste wird aber durch folgende physikalische Sachverhalte erschwert: (1) zwischen den sich berührenden Schwimmkörpern hat es kleine Lücken, aus denen überproportional viel Wasser verdunsten kann (über jedem kleinen Loch hat es einen grossen Bereich trockener Luft, in dem sich Wasserdampf verteilen kann); (2) die Farbe und Beschaffenheit der Schwimmkörper verändert den Energiehaushalt des Reservoirs und es besteht die Möglichkeit, dass Energie durch die Schwimmkörper nicht zurückgestrahlt sondern aufgenommen wird und so die Temperatur und die Verdunstungsrate erhöht. Diese Vorgänge werden in diesem Projekt nun erstmals systematisch und unter Feldbedingungen quantifiziert. Das Ziel der Projektes besteht darin, Richtlinien auszuarbeiten, wie Schwimmkörper konstruiert werden müssen, um für ein bestimmtes Klima die Verdunstungsverluste zu minimieren.