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<h2>SubmittedText<h2><p>Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung ist aufzulösen und dessen unbedingt wahrzunehmenden Aufgaben sind durch die Bundesverwaltung und andere bestehende Institutionen (Hochschulen, Ethikkommission usw.) wahrzunehmen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung (TA-Swiss) ist als eigenständiges Zentrum dem Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierat (SWTR) angegliedert und trägt zu dessen gesetzlichem Auftrag der Durchführung von Studien zur Technologiefolgen-Abschätzung bei (Art. 5a Abs. 4 FG). Die Aufgabe der Technologiefolgen-Abschätzung wurde vom Parlament wiederholt in Auftrag gegeben, zuletzt mit der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Technologie in den Jahren 2004-2007. Im Übrigen wird die Technologiefolgen-Abschätzung auch im internationalen Vergleich von allen führenden Forschungsnationen als notwendige Aufgabe anerkannt.</p><p>Wie in Zusammenhang mit der Beantwortung der Interpellationen Langenberger 04.3373 und Randegger 04.3391, "Unabhängigkeit des Zentrums für Technologiefolgen-Abschätzung", dargelegt, erfolgt im Kontext der laufenden Arbeiten zur Reform des Hochschulsystems 2008 eine Überprüfung der Aufgaben des SWTR und seiner angegliederten Zentren. Im Falle des TA-Swiss werden zurzeit mehrere Varianten geprüft. Ziel ist es, neben Effizienzgewinnen vermehrt Synergien im Bereich der wissenschaftlichen Expertise zu schaffen, die fortdauernde Bearbeitung von für die Technologiefolgen-Abschätzung wichtigen Themen sicherzustellen sowie die Kommunikation von Ergebnissen einer wissenschaftlich abgestützten Folgenabschätzung zu optimieren.</p><p>Angesichts der unbestrittenen Aufgabe der Technologiefolgen-Abschätzung und der laufenden Überprüfung hinsichtlich ihrer Organisation beantragt der Bundesrat die Ablehnung der Motion. Gestützt auf die erwähnte Prüfung wird er im Rahmen der Botschaft für Bildung, Forschung und Technologie 2008-2011 dem Parlament entsprechende Anträge zur Reorganisation unterbreiten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.