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Erneute Terroranschläge am Wochenende auf Förderanlagen in Nigeria hätten die Preise im Vormittagshandel etwas stützen können, hiess es aus dem Handel. Kämpfer der Rebellengruppe Niger Delta Avengers haben nach eigenen Angaben im ölreichen Nigerdelta seit Freitag mehrere Ölplattformen angegriffen. Seit Monaten sprengt die Gruppe wichtige Ölpipelines internationaler Unternehmen in die Luft. Sie fordert eine Beteiligung der örtlichen Bevölkerung an den Gewinnen aus der Erdölförderung und eine selbstbestimmte Verwaltung der Region.
Dagegen konnte ein Anstieg der Bohranlagen in den USA die Preise nicht belasten. Nach Angaben der Ausrüsterfirma Baker Hughes vom vergangenen Freitag war die Zahl der Bohrlöcher zuletzt um elf auf 341 gestiegen. Damit ist die Zahl der Förderanlagen, die sich in Betrieb befinden, in vier der vergangenen fünf Wochen gestiegen. "Bis sich die höhere Bohraktivität in einer steigenden Ölproduktion bemerkbar macht, wird es allerdings noch dauern", kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist dagegen zuletzt gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Montag, dass der Korbpreis am Freitag 45,42 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 85 Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/jsl/fbr
(AWP)