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Seine Kompositionen mischen die Einflüsse aus Tango, argentinisch/paraguayischer Folklore und Gitarrenmusik mit Jazz. Seine 8saitige Gitarre verfügt über das selbe Tonregister wie die 37saitige Harfe seiner Duo-Gefährtin, und er arbeitet auch mit verschiedenen Stimmungen auf der Gitarre. Gastspiele auf internationalen Gitarren- und Harfen- Festivals.
Richard Schneider wurde am 25. April 1974 in Braunschweig (Deutschland) geboren. Als Schweizer Bürger lebt er seit 2000 in Zug.Nach klassischem Gitarrenunterricht beim Vater und Chor-Aktivität wandte er sich der Jazz-Gitarre zu, worin er zunächst Privatunterricht erhielt.Nach einer studienvorbereitenden Ausbildung an der Städtischen Musikschule Braunschweig studierte er Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Jazz-Gitarre an der Musikhochschule Köln, was er 1998 mit Diplom abschloss. Parallel zur Aufnahme des Studiums wurde Mitglied der Förderinstitutionen Jugendjazzorchester Niedersachsen unter Leitung von Bernhard Mergner und des Bundesjazzorchester unter Leitung von Peter Herbolzheimer. Einige seiner Gitarrenlehrer waren Andreas Becker, Dietmar Osterburg, Peter O´Mara, Eddy Marron und Werner Neumann. Weiteren Unterricht erhielt er im Rahmen von Workshops bei den Gitarristen Thomas Brendgens-Mönkemeier, Frank Nimsgern,Uwe Kropinski, John Stowell und Frank Haunschild so wie anderen Instrumentalisten wie Otto Wolters, Michael Küttner, Martin Classen, Cees Kranenburg, Bruno Castelucci, Tom van der Geld, Manfred Schoof, John Ruocco, Thomas Stabenow, Kenny Werner, Walter Norris,Mike Richmond und David Liebman. Seinem Interesse für Musik verschiedener Kulturen folgend, erlernte Richard Schneider parallel zu seinem offiziellen Musikstudium das türkische Saiteninstrument Baglama. Die Faszination argentinischer Musik brachte ihn später nach Buenos Aires, wo er in den Fächern Tango, Folklore und Jazz ein Aufbaustudium an der „Escuela de música popular de Avellaneda“ absolvierte (1998-99). Ausserdem erhielt er Unterricht in Klassischer Gitarre und argentinischer Musik an dem „Conservatorio superior de música Manuel de Falla“. In Buenos Aires erhielt er unter anderem Unterricht bei den Gitarristen Osvaldo Burucuá, Javier Cohen, José Verdi und Hugo Romero. Privatunterricht in Klassischer Gitarre bei Frank Bungarten und Meisterkurse bei Alvaro Pierri, Carle Domeniconi, Hopkinson Smith und David Russell. Zur Zeit erlernt Richard Schneider das Bandoneón.
Neben der Tätigkeit als Jazz-Gitarrist und Komponist hat sich Richard Schneider vermehrt der klassischen Gitarre und südamerikanischer Musik gewidmet und betätigt sich als Arrangeur. Vor seiner Tätigkeit als hauptberuflicher Gitarrist gewann Richard Schneider erste Preise bei den Bandwettbewerben „Winning Jazz“ und „Jugend kulturell“ in Hannover. Mit verschiedenen eigenen Jazz-Formationen, denen er Eigenkompositionen beisteuerte, unternahm er regelmässig Konzerte in Deutschland und in den Niederlanden. Zwei Jahre in Folge wurde er für Workshop-Konzerte der Youth All Star Big Band des Hessischen Rundfunks zusammen mit den Bandleadern Phil Wilson und Bob Florence ausgewählt. Konzerte frei improvisierter Musik brachten ihn mit Persönlichkeiten wie Mathias Schubert und Georg Gräwe zusammen. Von Komponist Hannes Seidl und Live-Elektroniker Joker Nies als Bühnenwerke zeitgenössischer Musik vertonte Gedichte von Ernst Jandl, William Bourroughs und Julio Cortázar führten ihn auf mehrere Konzertreisen. Als Gastmusiker wirkte er an der Produktion des Tonträgers „Luis Cheul & Band“, im Kindermusical "Im Land der Buntgemischten" so wie an Tourneen und Rundfunkproduktionen anderer Musiker mit (Anke Parghel, Robert Lingnau Jazz Orchestra u.a.). Er unternahm Tourneen in andere Länder, wie zum Beispiel im Auftrag des Goethe-Institutes und des Deutschen Aussenministers nach Rumänien und Moldawien und mehrfach in die U.S.A. 1995 gründete Richard Schneider das Trio Flutango, für welches er sämtliche Arrangements schrieb und mit welchem er Konzerte in Deutschland und in Buenos Aires gab. Seit 1999 arbeitet er als Sologitarrist mit verschiedenen Repertoires, darunter auch selbst arrangierten Titeln argentinischer Gitarrenmusik aus Folklore und Tango. Seit der Gründung des Duo Ramos-Schneider im Jahr 2000 mit Ehefrau Violeta Ramos widmet sich Richard Schneider hauptsächlich dem gemeinsamen Repertoire in der Instrumentation mit der südamerikanischen Harfe, dem neben Eigenkompositionen eigene moderne Arrangements von südamerikanischer Musik angehören, so wie deren um andere Musiker erweiterte grössere Formationen. In den ersten Monaten ihres Bestehens wurde das Duo auf Einladung des serbischen Konzertveranstalters Yugoconcert für Gastspiele in Belgrad, Novi Sad und Zrenjanin engagiert. Mit Regelmässigkeit gibt das Duo Konzerte in Argentinien, so in der Vergangenheit im Theatern Hugo de Carril, im Casa del Chaco, Centro cultural Berazategui etc. Richard Schneider wirkte mit an Rundfunkproduktionen in Argentinien, in Paraguay, in den U.S.A., in Rumänien (auch TV), in den Niederlanden, in Ungarn, in Serbien, in Moldawien, in Dänemark, in der Schweiz und in Deutschland (NDR,WDR,SR,HR,Rias). Zu den CD-Veröffentlichungen unter eigenem Namen zählen „translucide.: Persistence“ (Modern Jazz), „Flutango: Mi Buenos Aires Querido“ (Tango) und im Duo Ramos-Schneider "Tango y Folklore“ und "37 & 8 strings". Richard Schneider teilte gemeinsam die Bühne mit dem Göttinger Symphonieorchester, den Jazz-Musikern Manfred Schoof, Pete York, den argentinischen Sängern Rubén Tolosa,Patricia Parada und Domingo Rey, dem Bandoneonisten Miguel Fernandez, den Harfenisten Su Fengzia und Andrew Lawrence King und anderen. Auftritte auf namhaften internationalen Gitarrenfestivals wie dem Eurofestival Zupfmusik 2006 in Bamberg und 2010 in Bruchsal, dem Festival Guitarras del mundo 2007 in Buenos Aires und 2010 in Biel, dem Festival "Entre cuerdas" 2009 in Chile (Santiago, Rengo und Santa Cruz), den Festivals Kammermusikpodium Braunschweig, Jazz-Woche Hannover, Niedersächsisches Jazz-Festival, Hessen Jazz Festival, Festival der Café- und Salonhausmusik, Jazz-Festival Galati, UHURU-Weltmusikfestival, Tangowoche Zürich, Harfentage Richterswil, European Harp Sypmosium Cardiff, World Harp Congress Amsterdam und anderen. Zu den Konzertorten zählen unter anderem das Landesmuseum Braunschweig, die Stadthalle Braunschweig, das Staatstheater kleines Haus in Braunschweig, der grosse Sendesaal des NDR in Hannover, die EXPO 2000 in Hannover, das Schauspielhaus Hannover, der kleine Sendesaal des NDR in Hamburg, die Volkshochschule Stuttgart, die Jazzclubs B-flat und A-train in Berlin, die Kulturfabrik Berlin, die Reisemesse Köln, der Jazzkeller Frankfurt, der grosse Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt (alle Deutschland), der Jazzclub Bimhuis und das Musiekgebouw in Amsterdam (Niederlande), das Wales Millenium Center, Cardiff (UK), die University of Miami, Das Marriott Marquis Hotel in Atlanta (Konferenz der International Association of Jazz Educators) (U.S.A), die Philharmonie Chisinew (Moldawien), die Sala Filarmonicii in Iasi, die Philharmonie Klausenburg, das Musiklyceum Temesvar, der grosse Sendesaal des rumänischen Rundfunks in Bukarest (Rumänien), das Slavische Kulturzentrum in Moskau, die Petrikriche in St. Petersburg (Russland), das Casa Paraguaya, das Casa del Chaco, die Esquina Osvaldo Pugliese, der Porto Abasto und das Teatro Hugo de Carril, Centro cultural Berazategui (alle Buenos Aires, Argentinien), Benediktinerkloster bei Rengo, Viña Estampa bei Santa Cruz, Centro Cultural Las Condes in Santiago (alle Chile). Zu den Konzerten in der Schweiz zählen die Lokalitäten Unique airport (Zürich), Burgbachsaal (Zug), Casino (Zug), Galerie deArtis (Zug), Gottfried Keller Zentrum (Glattfelden), Schloss Wartegg, Schloss Überstorf, Schloss Haldenstein, Museum für Kommunikation (Bern), Landesmuseum (Zürich), KKL (Luzern), Grand Hotel Bellevue (Gstaad) und viele andere.
Als Musikpädagoge gab Richard Schneider verschiedene Workshops in Deutschland und Ungarn und gab didaktische Konzerte in den U.S.A.und in Argentinien. Er unterrichtete an verschiedenen Musikschulen in Deutschland, darunter die Musikschule Wiehl, die Musicus Musikschule Wolfsburg und die Jazz Haus Schule Köln. In der Schweiz war er Lehrer an den Institutionen Rudolf Steiner Schule Baar und dem Musikatelier am Weiher (Affolten a. Albis) und aktuell an der Musikschule Dottikon und der Musikschule Knonauer Amt. Im Jahr 2002 gründeten Richard Schneider und Ehefrau Ihre eigene Musikschule „stimmen.voices.voces del mundo“ in der Zuger Altstadt. Als Veranstalter haben sie in den Räumlichkeiten über 50 Konzerte mit professionellen Musikern verschiedener Stilistiken realisiert, darunter auch Konzerte mit national bedeutenden Vertretern der Gitarrenmusik Luz Maria Bobadilla (Paraguay), Juan Falú und Quique Sinesi (Argentinien).
Las interpretaciones conjugan la improvisación con las influencias de la música moderna de cámara y se fusionan en forma original en complejas estructuras acústicas, sin que por ello las composiciones pierdan esencia, ritmo, originalidad (Ñane retã, Asunción/Buenos Aires)
Discépolo sagte mal, dass der Tango argentino „ein trauriger Gedanke ist, den man tanzen kann“. Schneider kann ihn musizieren. (Neue Zuger Zeitung)
Die technisch ausgefeilten und virtuosen Passagen sowie die weiten dynamischen Spannungsbögen unterstützen den Fluss der faszinierend individuellen Interpretationen. (Hessisches Staatsbad Bad Wildungen)
Alles hört sich sehr süffig, schön und angenehm an. Nie entsteht der Eindruck von billig oder stereotyp. Alles ist nicht nur gut gemacht, sondern auch wirklich fantasievoll ausgearbeitet! ... Besonders bei den Stücken, in denen Richard Schneider ein 8-saitiges Instrument verwendet, ist nicht immer leicht auszumachen, wer gerade was spielt! Der Vortrag beider Interpreten lässt keinerlei Wünsche offen. Man hört gerne zu und lässt sich von den bewegteren Stücken mitreissen und von den ruhigeren verzaubern. (Zeitschrift Concertino, CD-Rezension)
El grupo alemán que conquistó Argentina! (Esquina Osvaldo Pugliese, Buenos Aires)
Zum tiefen Erlebnis für die Zuhörer wird Schneiders Musizierkunst durch die innige und fruchtbare Verbindung, die die künstlerische Reife des Solisten mit seiner persönlichen Beziehung zum Tango argentino eingeht. Sie äussert sich zunächst in der äusserst sorgfältigen Ausarbeitung der Arrangements, die musikarchitektonisch kleine Meisterwerke darstellen. So genau Schneider das Original aushorcht, so genau nutzt er dafür die spezifischen Möglichkeiten seiner Gitarre. Dass er sich dabei höchste spieltechnische Anforderungen auferlegt, darf der versierte und virtuose Musiker mit gutem Recht in Kauf nehmen. (Neue Zuger Zeitung)
Auffallend bei allen Stücken die musikalische Perfektion, die gelungene Gratwanderung zwischen konzertantem und improvisiertem Spiel. Einfallsreichtum, Ausdrucksstärke, faszinierende Instrumentenbeherrschung und variables Gestaltungsvermögen waren durchweg die Merkmale aller Soli.(Zweibrücker Rundschau)
A very good musical and precise performing of national south American rhythms, was awarded with long and openhearted applause! (Fortune city, Belgrad)
Bestechend ist die Auswahl und individuelle Bearbeitung der Werke und der unverwechselbar eigenständige Klangcharakter der Gruppe, die bei zahlreichen Auftritten und Festivals die Zuhörer in ihren Bann ziehen konnte. Die Besetzung schafft eine ebenso faszinierende wie aussergewöhnliche Klangfarbe, die durch ihr luftiges und athmosphärisches Klangbild überzeugt. (Kunst- und Kulturgemeinde Langen)
Eine der interessantesten Gruppen, die derzeit auf dem deutschen Markt sind! (Deister- und Weserzeitung)
Sympathisch wirkte die Begrüssung, voll professionell und souverän das Spiel. (Neue Zuger Zeitung)
Gestochen saubere Ausführungen, voluminöse Klangbilder und ein grosser melodischer Einfallsreichtum- das waren Dinge, die vor allem sehr begeisterten. (Wunstorfer Stadtanzeiger)
Von den modernen, originellen und supersauber gespielten Eigenkompositionen waren Publikum und die sechsköpfige Jury gleichermassen fasziniert. (Hannoversche Allgemeine Zeitung)
Trotz der Spezialisierung in Sachen Instrumente pflegen die beiden Musiker eine erstaunliche stilistische Bandbreite. (Neue Zuger Zeitung)
Die Rhythmusgruppe mit Richard Schneider (E-Gitarre)... liess keine Wünsche offen. Komplizierte gegenläufige Rhythmen, Tempo- und Taktwechsel, dynamische und Klangliche Varianten wurden mühelos gemeistert. (Braunschweiger Zeitung)
Die Säle und Szenekneipen sind voll, der Funke springt über , das jazzerfahrene Publikum begeistert sich für die ebenso frischen wie bluesig-melancholischen Klangmuster voll spröder Ecken und Kanten und in perfekten Soli bis in feinste Nuancen ausgereizten Schrägen. (Deister- und Weserzeitung)
Der eigene Weg muss nur konsequent weiter verfolgt werden. Dann gibt´s vielleicht noch eine Revolution! (Braunschweiger Zeitung)