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Nach einem Wasserschaden entstehen Folgeschäden, wenn nicht schnell gehandelt wird. Der betroffene Raum muss geleert, d.h. das Wasser entfernt werden. Mit einer Schmutzwasserpumpe ist es möglich, den Grossteil des Wassers abzupumpen.
In der Regel ist die Pumpe mit Ablaufschläuchen versehen, durch die das Wasser ins Freie geführt wird. Wichtig ist dabei die Länge des Schlauches, damit das Wasser bis zum gewünschten Punkt abgeleitet werden kann. Das Stromkabel sollte lang genug sein, um die Pumpe an eine Steckdose im trockenen Erdgeschoss oder sogar im ersten Stock anzuschliessen. Ist das Wasser stark verschmutzt – zum Beispiel bei einer Überschwemmung – reicht eine normale Tauchpumpe nicht aus. Stattdessen kommt eine Schmutzwasserpumpe zum Einsatz. Schmutzwasserpumpen sind merklich unempfindlicher gegen grössere Partikel und Fremdkörper im Wasser. Durch sie wird das schmutzige, übel riechende Wasser schnell nach draussen befördert.
Anwendung der Schmutzwasserpumpe
Die Pumpe sollte in der Mitte des Raumes platziert werden. Weist der Boden Unebenheiten auf, so ist sie an der tiefsten Stelle zu platzieren. Um einem wiederholten Eindringen des Wassers vorzubeugen, ist darauf zu achten, den Ablauf der Schmutzwasserpumpe so zu legen, dass das abgepumpte Wasser draussen bleibt.
Ein Rechenbeispiel
In einem 5 x 5 m grossen Keller steht das Wasser 70 cm hoch. Wie lange benötigen die Pumpen, um die 17.5 m³ Wasser auf eine Höhe von 2.5 m wegzupumpen?
Die Zeiten gelten bei Verwendung eines passenden Schlauches.
Ihr Faserplast-Team