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Die Gäste starteten besser in die Partie. Nach sieben Minuten wurde ihnen ein Treffer aufgrund einer knappen Offsideposition aberkannt, danach rettete der Schweizer Torhüter Amir Saipi gegen Leipzig-Stürmer Brian Brobbey. In der Folge kamen die Schweizer aber besser ins Spiel und übernahmen das Spieldiktat. Nach 28 Minuten köpfelte Noah Okafor eine Flanke von Dan Ndoye ein. Weitere gute Möglichkeiten durch Kastriot Imeri und Jan Kronig blieben jedoch ungenutzt. Nach der Pause waren es wiederum die beiden Offensivspieler, welche die Schweizer jubeln liessen. Nach einem Schuss Ndoyes reagierte Okafor am schnellsten und drückte den Ball über die Linie.
Mit der scheinbar komfortablen Führung im Rücken liess die Schweiz die Niederländer aber wieder besser ins Spiel kommen. Ndoye vergab eine Möglichkeit zum dritten Treffer, nach einer guten Stunde begann aber das Schweizer Unheil. Kronig liess Joshua Zirkzee nach einem Eckball ziehen, und der Stürmer von Anderlecht erzielte den Anschlusstreffer. Nur sechs Minuten später stimmte die Zuordnung bei einer Ecke wiederum nicht, Zirkzee nutzte die Freiräume erneut.
Die Schweiz hatte zwar vorab durch den eingewechselten Felix Mambimbi weitere gute Offensivaktionen, konnte sich aber in der Schlussphase auch bei Torhüter Saipi bedanken, der in der 93. Minute den dritten Gegentreffer verhinderte.
Trotz der vergebenen Führung ist der Punktgewinn gegen den Gruppenfavoriten als Erfolg zu werten. Die Schweiz bleibt vor der nächsten Partie am Dienstag in Bulgarien Leader der Gruppe E.