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Jedes Jahr am 6. Januar feiert die katholische Kirche den Dreikönigstag. Es wird vermutet, dass die drei Reisenden Sterndeuter oder Magier gewesen sind. Man nennt sie auch Caspar, Melchior und Balthasar, aber ob sie wirklich so hiessen, ist nicht überliefert.
Dem Jesuskind brachten sie die zu jener Zeit sehr begehrten Geschenke wie: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Weihrauch und Myrrhe sind zwei Düfte, die aus dem Gebiet, aus dem die Reisenden stammen, herkommen.
Im Mittelalter holte der deutsche Kaiser Friedrich Barbarossa Knochen, die man für die Knochen der Heiligen Drei Könige hielt in sein Reich. Sie sind seither im Kölner Dom begraben.
Brauchtum
Die Sternensinger ziehen als Heilige Drei Könige verkleidet heute noch von Haus zu Haus. Sie schreiben mit Kreide an über den Hauseingang einen kurzen Segenswunsch für das neue Jahr.
In der Schweiz werden Dreikönigskuchen gegessen, in welchen eine Königsfigur steckt. Wer sie findet, darf den ganzen Tag König oder Königin sein und die Krone tragen.