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Die Bedeutung von Vitamin B12 im Körper
Der Körper benötigt Vitamin B12 (Cobalamin) für die Blutbildung, den Energiestoffwechsel und den Aufbau von Nervenzellen. Da der Körper dieses Vitamin nicht selbst produzieren kann, muss es über die Nahrung aufgenommen werden.
Symptome eines Vitamin-B12-Mangels
Verschiedene Symptome können auf einen Mangel an Vitamin B12 hindeuten, unter anderem Müdigkeit oder Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen oder Haarausfall.
Wenn nicht ausreichend Vitamin B12 für die Bildung von Nervenzellen vorhanden ist, kann ein Kribbeln an Händen und Füssen auftreten. Eine langfristige Unterversorgung führt oft zu Blutarmut (Anämie). Der Vitamin-B12-Wert lässt sich mit einer Blutuntersuchung relativ einfach feststellen.
Erhöhtes Risiko für einen Mangel
Ältere Menschen und Personen mit Magen- oder Darmerkrankungen sind besonders gefährdet, einen Mangel an B-Vitaminen zu entwickeln, da diese im Darm aufgenommen werden.
Vitamin B12 ist hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln enthalten. Daher gehören auch Menschen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren, zur Risikogruppe.
Rasche Erfolge bei passender Behandlung
Wird ein Mangel diagnostiziert, verschreibt die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt ein Nahrungsergänzungsmittel oder eine Vitamin-B12-Injektion.
Die Symptome verbessern sich in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen. Die Behandlung sollte drei bis sechs Monate dauern. Veganern wird empfohlen, Vitamin B12 durchgängig zu ergänzen.
Deckung des täglichen Bedarfs mit der Ernährung
Rotes Fleisch und Fisch sind besonders reich an Vitamin B12. Auch Milch, Milchprodukte und Eier sind wertvolle Lieferanten.
Wer sich vegetarisch ernährt, sollte darauf achten, genügend Eier und Milchprodukte zu konsumieren, um keinen Mangel zu entwickeln. Gewisse Getreidesorten wie Haferflocken enthalten ebenfalls geringe Mengen an Vitamin B12. Bei einer veganen Ernährung ist es jedoch kaum möglich, den täglichen Bedarf von etwa fünf Mikrogramm durch die Nahrungsaufnahme zu decken. Während der Schwangerschaft und der Stillzeit benötigt der Körper sogar noch etwas mehr.