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Lexikon
Kopfschmerzen
Es wird zwischen primären Kopfschmerzen (als eigenständige Erkrankung) und sekundären Kopfschmerzen (als Folge von anderen Erkrankungen) unterschieden. Es gibt eine Vielzahl von Kopfschmerzen, welche die WHO ausführlich definiert. Für weitere Informationen können Sie gerne weiterlesen unter: www.who.int.
Zu den primären Formen gehören Migräne, Spannungs-Kopfschmerzen, Cluster-Kopfschmerzen und Kopfschmerzen ohne strukturelle Läsionen z.B. durch Kälte, Husten, grosse Anstrengungen etc.
Migräne
Die Migräne (altgriechisch „halber Kopf“) tritt typischerweise als halbseitiger, pulsierender Kopfschmerz auf, der anfallartig und periodisch wiederkehrend auftritt und mit zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit oder Geräuschempfindlichkeit den Patienten belasten kann.
Spannungskopfschmerzen
Die Kopfschmerzen sind drückend, ziehend, nicht pulsierend, beidseits des Kopfes lokalisierbar (schläfengegend) und erreichen eine leichte bis mässige Schmerzintensität, wobei körperliche Aktivitäten meist noch gut möglich sind. Selten treten Beschwerden wie Schlafstörungen, Schwindel, Übelkeit und/oder Sehstörungen auf.
Cluster Kopfschmerzen
Regelmässige „Cluster“ (in Serien auftretende heftige Kopfschmerzattacken) die während Minuten bis Stunden, ja sogar über Tage bis Wochen hinweg auftreten können und meist immer zum genau gleichen Zeitpunkt auftreten, beispielsweise am Mittag oder kurz nach dem Einschlafen.
Zerivikale Kopfschmerzen treten häufig zusammen mit Beschwerden im Nacken auf. Bei solchen Beschwerden ist eine genaue Abklärung der Beschwerdeursache durch einen Neurologen oder Rheumatologen wichtig. Craniosakral therapie, und Manualtherapie sind sehr wirksame Behandlungsmethoden bei zervikalen Kopfschmerzen und können auch bei Migrainebeschwerden Linderung verschaffen.