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Lateinische Bezeichnung
Acipenser sturio
Biosystematik
Klasse: Strahlenflosser
Ordnung: Störartige
Familie: Störe
Körpermerkmale
Störe besitzen eine haifischartige, langgestreckte Körperform. Das Maul ist stark unterständig und ähnelt einer Schnauze, die spitz ausgezogen ist. Vor der Mundöffnung befinden sich 4 Barteln, die in einer Querreihe angeordnet sind. Die Schuppen sind auf 5 Reihen von Knochenschildern reduziert. Auf dem Rücken befinden sich 11 bis 13, an den Körperseiten 24-40 enge Knochenplatten. Hinzu kommen zwei Reihen mit Bachschildern und eine Reihe mit gehöckerten Rückenschildern. Eine schiefe (heterocerke) Schwanzflosse, in der im oberen Teil die Wirbelsäule endet, gibt dem Stör ein haiähnliches Aussehen. Bis auf die Brustflossen sind alle Flossen des Störes weit nach hinten verlagert. Die Färbung ist bräunlich-grün bis bläulich. Die Seiten und Unterseite sind heller.
Vorkommen
Störe leben im Nordatlantik. Manche Bestände findet man auch in der Nord- und Ostsee und im Schwarzen Meer.
Lebensweise
Der Stör ist ein Wanderfisch. Zur Laichzeit steigt er weit in die Flüsse auf, um die Eier abzulegen. Meistens laichen die Störe im stark strömenden Wasser mit steinig-kiesigem Untergrund. Die Jungfische halten sich bis zum vierten Jahr im Brackwasser auf, bevor sie wieder ins Meer auswandern.
Ernährung
Störe ernähren sich hauptsächlich von verschiedenen Würmern, Weichtieren, Garnelen, Krebsen und kleinen Fischen.
bearbeitet von Viola