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Bedenkliche Auftaktniederlage von Wawrinka
Der Waadtländer verliert gegen den Niederländer Tallon Griekspoor (ATP 259) mit 6:4, 3:6 und 2:6.
Als Griekspoor im Entscheidungssatz mit dem zweiten Break zum 5:2 erhöhte, war die Entscheidung gefallen. Wawrinka schien sich im Laufe der Partie nicht wirklich gegen die Niederlage zu stemmen.
Entschlossenheit, Koordination und Timing fehlten. Der Waadtländer offenbarte ab dem zweiten Satz, dass er noch ein weites Stück von seiner Bestform entfernt ist. Wawrinka war fahrig, kassierte im zweiten und dritten Satz jeweils schon früh ein Break und geriet gegen den krassen Aussenseiter in Rückstand.
Über drei Dutzend unerzwungene Fehler leistete sich Wawrinka in seinem sechsten Spiel nach sechsmonatiger Verletzungspause mit Knieoperation. Vorab auch mit seiner sonst so starken Rückhand schnitzerte Wawrinka wiederholt.
Damit platzte auch das möglich gewesene Schweizer Viertelfinal-Duell zwischen Wawrinka und Roger Federer. "Ich befinde mich nach meiner Verletzungspause immer noch im Aufbau. Deshalb gilt meine volle Konzentration immer nur der nächsten Partie", betonte Wawrinka (ATP 13) schon vor Turnierbeginn in Rotterdam.
Der Deutsche Philipp Kohlschreiber (ATP 36) steht derweil bereits als Achtelfinal-Gegner von Federer fest, falls der 20-fache Schweizer Grand-Slam-Gewinner am Mittwochabend gegen den belgischen Qualifikanten Rubens Bemelmans (ATP 116) gewinnt. Gegen Kohlschreiber weist Federer eine makellose Bilanz von 12:0 Siegen auf.