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Das Stadion mit dem Namen «La Tuilière» wird die altehrwürdige Pontaise ersetzen. Im Gegensatz zur Pontaise wird das neue Fussballstadion nach englischem Vorbild erbaut und verfügt über keine Tartanbahn mehr. Es wurde so konzipiert, dass es den Anforderungen der Schweizerischen Fussballliga und der UEFA entspricht.
In der Spielstätte sollen rund 12.000 Menschen Platz finden. Für das Bauvorhaben sind 18 Monate angesetzt und im Sommer 2019 soll das Stadion eröffnet werden. Die Kosten für das Projekt liegen bei rund 65,8 Mio. Euro.
Ausserdem wird ein Solarkraftwerk mit einer Fläche von 4.380 Quadratmetern installiert, das pro Jahr 760.000 Kilowattstunden Strom produzieren soll. Dank einer Rasenheizung sind auch im Winter Spiele auf europäischem Niveau möglich. Besonders markant ist das neue Eingangsportal am Eck.
Auf dem Gelände des Tuilière sollen ein Fussball- und Leichtathletik-Trainingszentrum, ein Business-Center und eine öffentliche Verkehrsanbindung entstehen.
Die 4 markanten, um 38° schräg stehenden Eck-/ bzw. Portalwände (Sichtbeton) müssen frei stehend in mehreren Höhenetappen betoniert werden. Hierbei sind zum Teil sehr hohe Flächen-/ sowie Punktlasten von bis zu 900 kN abzutragen. Die betonierten Bereiche müssen unterstützt werden.
Dentan Frères SA
Avenue de Tivoli 27 A
Case Postale 28
1000 Lausanne 20
Das technische Büro der PERI AG lieferte ein durchdachtes Schalungskonzept, das den hohen konstruktiven, sowie statischen Anforderungen gerecht wird.
Eine versetzbare Schalung auf einer Unterkonstruktion, die nach dem Ausschalen, als Unterstützung der betonierten Etappen, eine neue Funktion übernimmt.
Es ist ein Zusammenspiel verschiedener System-/ und Sonderkonstruktionslösungen.