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Das US-Musikerduo Twenty One Pilots und der kanadische Rapper Drake haben bei den American Music Awards erste Preise gewonnen. Twenty One Pilots wurde zum Auftakt der Gala am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles als beliebteste Pop/Rock-Band ausgezeichnet.
Drake gewann mit «Views» in der Sparte bestes Rap/Hip Hop-Album. Der 30-Jährige ging mit zwölf Nominierungen als Favorit in den Abend. Zahlreiche Nominierungen haben auch R&B-Sängerin Rihanna, der kanadische Popstar Justin Bieber und die britische Sängerin Adele.
US-Sänger Prince wurde posthum mit einer Trophäe ausgezeichnet. Sein Soundtrack zu dem Film «Purple Rain» (1984) setzte sich gegen die Filmmusiken für «Star Wars: Das Erwachen der Macht» und «Suicide Squad» durch.
Im vorigen Jahr hatte Prince bei den American Music Awards noch als Preisverleiher auf der Bühne gestanden. Der Sänger wurde im vergangenen April tot in seinem Paisley Park Studio in Minneapolis aufgefunden.
Die American Music Awards werden zum 44. Mal verliehen, die Gala wird live im US-Fernsehen übertragen. Moderiert wird die Veranstaltung von dem US-Model Gigi Hadid und dem Komödianten Jay Pharoah. Über die Gewinner haben Fans per Internet-Abstimmung entschieden. Im vergangenen Jahr holte die englisch-irische Boyband One Direction den Hauptpreis als «Künstler des Jahres». (sda/dpa)