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|Reports|

Ausser der Reihe
|Ausflüge in den Bereich des Sports unter offiziellem Suzuki-Engagement blieben mit der DR Big – wenn auch nicht vom Stellenwert her, so doch die Anzahl betreffend – bescheiden. Gaston Rahier, der frühere zweifache Paris-Dakar-Sieger, fuhr mit einer DR Big noch zweimal nach Dakar: 1989 auf den elften Platz, 1990 auf den neunten Rang.

Ebenfalls 1989 war noch ein anderer erfolgreicher Sportfahrer mit der grossen Einzylinder-Suzuki aktiv: Richard Schalber bestritt mit einer unter viel Eigeninitiative völlig überarbeiteten DR Big die Rallye Tanspaña und Pharaonen-Rallye. Dieses Rallye-Gerät entsprach im Grunde nur noch im Motor der Serie, während Rahmen, Schwinge und sogar das komplette Federungssystem völlig umgestaltet waren. Immerhin brachte die Kur eine Gewichtsreduzierung von 27 Kilogramm und eine drastische Verlängerung der Federwege. Schalber meinte damals sogar, noch einige Kilo könnte man einsparen, wobei er an den Umbau von Elektro- auf Kickstarter dachte.
In eine ganz andere Richtung zielte eine Aktion, die Suzuki 1990 startete. Während die DR Big bereits 1988 neben dem Basismodell auch als Touringversion mit allerlei nützlicher Zusatzausstattung zu haben war, galt dieses Komplettangebot für die folgenden Jahrgänge nicht mehr. Die damalige Touring-Ausstattung wurde deshalb als Set offeriert, bestehend aus grösserer Windschutzscheibe, Tankschutzbügel, Mittelständer und Koffern mit Befestigungsteilen.
Ungeachtet dieser Aktivitäten und Varianten hatte sich die Verkaufslage bei der DR Big schon ein Jahr nach der Markteinführung stabilisiert. Seit 1989 pendeln ihre jährlichen Zulassungszahlen um die 1000er-Marke.
Enduro • Norbert Bauer