Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03188.jsonl.gz/1372

Bei einer Flugreise ab dem Flughafen Zürich nahm eine Chinesin neben Peter Gauch aus Schmitten Platz. Wie er in seinem «Aufsteller der Woche» den FN schriftlich schildert, begann sie nach kurzer Zeit mit ihm zu reden und fragte ihn, ob er Schweizer sei. Gauch bejahte dies und erwähnte, dass er in der Nähe von Freiburg wohne. Darob war sie sehr erstaunt und bemerkte, dass sie vor vielen Jahren an der Universität in Freiburg studiert habe. Das Studium habe sie in Peking begonnen, aber aufgrund ihres Fleisses sei ihr nahegelegt worden, doch in Europa weiterzustudieren. Sie packte die Gelegenheit und war ein Jahr an die Universität im deutschen Heidelberg. Anschliessend wechselte sie nach Freiburg und doktorierte dann schliesslich auch an dieser Universität.
Bei Boschung gearbeitet
Völlig überrascht war die Chinesin, als Peter Gauch erwähnte, dass er in Schmitten im Sensebezirk wohne. Stolz und freudig erwähnte sie nämlich, dass sie in Schmitten nach dem Studium eine Stelle gefunden habe. Das sei so gekommen, dass jemand an der Uni in Freiburg nachgefragt habe, ob jemand Interesse habe, in Schmitten eine Stelle anzutreten. Bedingung sei, die chinesische und deutsche Sprache zu beherrschen. So habe sie freudig die Stelle bei der Maschinenfabrik Boschung angetreten. Mehrmals habe sie Dienstreisen nach Übersee für die Firma unternehmen dürfen, erzählte die Frau Peter Gauch.
Mit dieser Bekanntschaft war der rund dreistündige Flug für beide ein Aufsteller, wie der FN-Leser mitteilt. Zudem habe Peter Gauch der Frau noch einen Kugelschreiber mit der Aufschrift «Freiburger Nachrichten» hinterlassen. Über diese Kleinigkeiten habe sie sich ebenfalls sehr gefreut.