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Die Annäherung zwischen Yves Kleins Werk und seinen „Seelenverwandten“ am anderen Ende der Welt, findet auf mehreren Ebenen statt. Seit den ersten öffentlichen Präsentationen der Anthropometrien − jener Abdrücke von Körpern, die mit Farbe getränkt und anschliessend auf die Leinwand aufgetragen wurden − wurde Kleins Arbeit mit Felsbildern in Verbindung gebracht: Geht das Anfertigen eines farbigen Abdrucks, z. B. einer Hand, nicht bis in die graue Vorzeit zurück?
Erst kürzlich wurden schamanistisch anmutende Zeichnungen aus seiner Jugend, die in den Yves-Klein-Archiven in Paris aufbewahrt werden, mit denen die Historiker bislang nicht viel anzufangen, wussten nach sorgfältiger Prüfung als Reproduktionen von Werken der australischen Ureinwohner eingestuft. Ausgehend von diesem neuen Verständnis möchte die Ausstellung RÊVER DANS LE RÊVE DES AUTRES einen merklichen, poetischen Weg zu dieser ursprünglichen geistigen Verbindung öffnen, die nur von Künstlern sichtbar gemacht werden kann.