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Exotherme Experimente im Chemieunterricht
Die Klasse S2c führt im NT Unterricht gerade chemische Experimente durch. Bisher haben sie bereits erfolgreich die sogenannte «Elefantenzahnpasta» (dabei entsteht einen Schaumschlauch aus Wasserstoffperoxid) und Zucker in Schwefelsäure aufgelöst.
Der Versuch vom letzten Mal war nicht ungefährlich. Dabei wird Zink und Schwefel vorsichtig miteinander vermischt (das Pulvergemisch darf dabei unter keinen Umständen mit grosser Krafteinwirkung gemischt werden, da es dabei explodieren könnte). Danach legt man das Gemisch in eine Feuerschale und zündet einen Magnesiumstreifen an. Dieser dient als Katalysator und entzündet das Pulvergemisch. Es entsteht eine gelblich - gefärbte Explosion mit einer grossen Rauchwolke. Das entstandene Produkt nennt sich «Zinksulfid». Bei diesem Versuch müssen unbedingt Schutzbrille und Schutzhandschuhe getragen werden. Danach kann der Spass losgehen!
Als nächstes werden wir eine Elektrolyse durchführen. Dabei wird Wasser in seine beiden Atome «Wasserstoff» und «Sauerstoff» zerlegt. Den Wasserstoff kann man entzünden und wäre daher auch eine emissionsfreie Alternative zum Erdöl. Bereits heute gibt es verschiedene Wasserstoffautos, die mit einer Brennstoffzelle betrieben werden. Beim Auspuff kommen dabei nicht mehr stinkende Abgase raus, sondern Wasser!