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Die eigentliche Bezeichnung ist Karate-Do. Abgeleitet wird dieser Begriff aus den japanischen Worten Kara = Leer und Te = Hand. Do wird als „Weg“ übersetzt. Also bedeutet Karate-Do: Weg der leeren Hand.
Im Zusammenhang mit der Kampfkunst ist Do zu verstehen als der Weg zur körperlichen und geistigen Meisterung des Ichs.
Karate-Do ist die hohe Kunst des unbewaffneten Kampfes und ein ausgezeichnetes System zur Erlernung von Fitness und Körperbeherrschung. Ein regelmässiges Training fördert die Gesundheit, führt zu Geschmeidigkeit des Körpers, zu Beweglichkeit und Wachheit des Geistes und zur besseren Konzentration.
Das Karatetraining wird in der Schweiz von Kindern, Frauen und Männern betrieben. Der Unterricht wird in Gruppen, getrennt nach Alters-und/oder Gürtelstufen, erteilt. Die einzelnen Lektionen dauern zwischen 60 bis 90 Minuten und umfassen 4 Hauptteile:
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die Gymnastik
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das Kihon – die Grundschule
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das Kumite – die Partnerübungen
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die Kata – der imaginäre Kampf
Welchen Kyu (Schülergrad) oder Dan (Meistergrad) der/die Träger/in erreicht hat, ist an den verschiedenfarbigen Gürteln zu erkennen. Diese Graduierungen wirken sich sehr motivierend auf den Einsatz und Durchhaltewillen des Karateka aus. Neben der Erfüllung der technischen Anforderungen setzen die Graduierungen im Karate-Do auch bestimmte Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale voraus. Traditionsgemäss gewichtet werden Höflichkeit, Selbstsicherheit, Wachheit und Respekt.