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Das Ramadanfest ist eines der beiden Feste des Islams. Nachdem die Muslime einen Monat lang gefastet haben, begehen sie am ersten Tag des darauffolgenden Monats Schawwal das Ramadanfest.
Als der Gesandte Gottes Muhammad (saw) nach Medina kam, gab es dort zwei Feiertage. Der Prophet sagte: „Allah schenkt euch anstelle eurer beiden Feiertage, zwei bessere Feiertage.“ (Abû Dâwûd) und ersetzte diese durch das Ramadan- und das Opferfest.
Die Muslime haben während eines ganzen Monats Gaben von Allah erhalten. Desto besser sind sie sich dieser bewusst, wenn der Fastenmonat vorüber ist. Durch das gemeinsame Festtagsgebet in der Moschee, die darauf folgenden Besuche, Beschenkungen und die gemeinsame Begehung des Festes wird der Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Zur Stärkung der sozialen Verantwortung innerhalb der Gesellschaft, in der Muslime leben, tragen aber auch die Zakât, die Fitr-Abgabe und andere freiwillige Spenden bei. Das erstere wird meistens im Ramadan entrichtet, obwohl es auch zu einer anderen Zeit gezahlt werden kann. Die Fitr-Abgabe muss im Ramadan, aber spätesten bis zum Festtagsgebet, von jedem Muslim gespendet werden. Die Besonderheit dieser Abgaben liegt darin, dass hier keine Ausnahme zwischen Muslimen und Nichtmuslimen gemacht wird; die Muslime sind angehalten die Zakât an die im Koran bestimmten Menschen zu verteilen, ohne zwischen deren Religion zu unterscheiden.