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«Es war ein perfektes Rennen», sagte Michal Kwiatkowski, der seine Gegner um 4 Sekunden und mehr distanzierte. Er sei etwas langsam gestartet, doch gegen Ende habe er ans Limit gehen können.
Martin und Froome geschlagen
Während die Favoriten mit dem aufkommenden Wind zu kämpfen hatten, profitierte Frühstarter Kwiatkowski von perfekten Bedingungen. Der Pole absolvierte den 5,57 km langen Parcours mit einem Stundenmittel von über 50 km/h. Weltmeister und Topfavorit Tony Martin (De) büsste als Fünfter 5 Sekunden ein. Tour-Favorit Christopher Froome (Gb) verlor 10 Sekunden und wurde 13.
Schurters ansprechende Premiere
Die Schweizer vermochten beim Prolog nicht ganz zu überzeugen. Bester der einheimischen Profis war Reto Hollenstein, der mit 15 Sekunden Rückstand auf den 26. Rang fuhr. Mathias Frank, der Leader des Schweizer Rennstalls IAM Cycling, büsste als 54. 20 Sekunden ein.
Dafür zeigte Nino Schurter, der dreifache Mountainbike-Weltmeister, bei seiner Premiere an der Tour de Romandie als 88. (0:26 zurück) ein ansprechendes Kurz-Rennen. «Es ist schon etwas anderes hier, ich bin aber zufrieden. Ich bin nicht gestürzt, das ist die Hauptsache», sagte der Orica-Greenedge-Fahrer.
Verlegung der ersten Etappe
Die 1. Etappe über den Simplon nach Sitten findet nicht wie vorgesehen statt. Weil am Pass in der Nacht auf Mittwoch starke Schneefälle erwartet werden, hat sich das Organisationskomitee entschieden, den Start vom Tessin nach Brig zu verlegen. Von dort kommt es nun zu einer verkürzten Etappe nach Sitten, der Startschuss fällt um 15.15 Uhr.