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Das MFO-Gebäude ist am Ziel. Der 80 Meter lange und 6200 Tonnen schwere Koloss hat am Mittwoch um 16.03 Uhr unbeschadet den neuen Standort beim Bahnhof Zürich-Oerlikon erreicht. Die Verschiebung um 60 Meter dauerte insgesamt rund 19 Stunden.
Grössere Korrektur nötig
Am Mittwochmorgen war eine grössere Korrektur nötig. Doch laut der Projektleiter sei das bei Hausverschiebungen ganz normal. Die Verschiebung hatte am Dienstag um 11 Uhr begonnen. Nach 10 Stunden wurden kurz nach 20 Uhr die beiden Hydraulikpressen, die das Gebäude auf 500 Stahlrollen zum Ziel bringen, abgestellt. Zu diesem Zeitpunkt war das Haus um 37 Meter nach Westen verschoben und das Soll erreicht.
Verschiebung zum Dessert
Die Verschiebung des MFO-Gebäudes ist die grösste, die es bisher in Europa gegeben hat. Stadelmann ist stolz auf dieses Projekt. Nach dem «Chrampf» bei den Vorbereitungsarbeiten in den letzten 10 Monaten und dem «Chrampf», der noch folgen werde, sei für ihn das Verschieben des Gebäudes das «eigentliche Dessert».
Mit der Verschiebung des MFO-Gebäudes wird für die SBB der Platz frei für zwei neue Gleise der Durchmesserlinie. Das Projekt kostet insgesamt rund 12 Millionen Franken. Den grössten Teil übernimmt die Swiss Prime Site, die Eigentümerin des Gebäudes wird.
(laf/sda)