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Deutsche Stimmen
Ariela Sarbacher, geboren 1965, ist Schriftstellerin, Schauspielerin, Moderatorin, Präsenztrainerin. Absolvierte 1983–1986 die Schauspielakademie Zürich und war bis 1997 unter anderem am Stadttheater Heidelberg und an der Bremer Shakespeare Company tätig. Im Frühjahr 2020 ist ihr erster Roman, Der Sommer im Garten meiner Mutter, im Bilgerverlag erschienen und wurde für den Rauriser Literaturpreis 2021 als bestes deutschsprachiges Debüt nominiert. Der gebremste, der bewegte Frühling, und jetzt ist es Sommer – ein Tagebuch ist im Herbst 2020 im Telegramme Verlag erschienen. Derzeit arbeitet sie an ihrem neuen Roman. Ab Juni 2022 wird sie als Writer in Residence in Arosa sein.
Thomas Sarbacher arbeitet als freischaffender Schauspieler in Deutschland und in der Schweiz. Nach langjähriger Zugehörigkeit zur Bremer Shakespeare Company hatte er diverse Gastengagements an Theatern in Österreich, Deutschland und in der Schweiz. Neben zahlreichen Produktionen für Fernsehen und Kino ist die Beschäftigung mit Literatur zu einem wesentlichen Arbeitsfeld geworden; Einlesen von Hörbüchern, u. a. für die Schweizer Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte, Lesungen für fremdsprachige Autorinnen und Autoren. Seit einigen Jahren gestaltet er zudem die eigene Lesereihe «Thomas Sarbacher erzählt» am Theater Winkelwiese, Lesungen ganzer Romane in Fortsetzungen, und er bringt Theaterproduktionen auf der Grundlage literarischer Werke zur Aufführung.
Carmen Grau, geboren und aufgewachsen in Süddeutschland, Studium in Rom und Mainz, Abschluss als Diplom-Dolmetscherin für Italienisch, Englisch und Französisch. Seit 1996 freiberufliche Tätigkeit als Konferenzdolmetscherin, hauptsächlich in Deutschland und in der Schweiz. Unterrichtet seit 1997 Konsekutiv- und Simultandolmetschen an der Universität Mainz / FTSK Germersheim. Sie leitete viele Jahre als erste Vorsitzende den Verein für Literatur und Musik e.V. in Germersheim, sie dolmetscht unter anderem regelmässig bei Buchmessen und Literaturfestivals in der ganzen Welt. Seit 2017 dolmetscht sie für das Literaturfestival in Leukerbad.
Michaela Wendt, geboren in Mexiko Stadt, aufgewachsen in Deutschland, Schauspielstudium an der Hochschule Saarbrücken. Engagements als Schauspielerin an etlichen Bühnen in Deutschland und der Schweiz, letztes festes Engagement am Stadttheater Bern. Danach Arbeit als Sprecherin für verschiedene Medien, als Vorleserin bei Lesungen aller Art, mit Musikerinnen, Tänzern, bei Bühnen- und Performanceprojekten, pädagogische Arbeit und Leitung von Schreibwerkstätten und als Kommunikationstrainerin. Schwerpunkt: Kunst und Literatur – literarische Führungen in Schweizer Kunstmuseen. Lebt in Bern.
Christian Zehnder geboren 1983 in Bern, studierte Slawistik und Philosophie in Fribourg und München. Er ist Lehrbeauftragter im Bereich Slawistik der Universität Fribourg. Nach Studienaufenthalten Warschau und Chicago lebt er heute in Bern. Arbeiten zu russischer und polnischer Literatur; im Herbst 2022 erscheint Handlungsspielraum. Neuschreibungen des romantischen Aktivismus in der polnischen Literatur. Bisheriger Romane: Julius, Die Welt nach dem Kino und Die verschobene Stadt.