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Wo komme ich her?
Anfang der 1990er-Jahre übernahm ich das Präsidium der vom Rotary-Club Sissach-Oberbaselbiet anno 1974 ins Leben gerufenen Stiftung Ortssammlung Gelterkinden (OSG). Deren Stiftungszweck lautet«... in Gelterkinden eine Ortssammlung historischer Werte zu bilden und zu erhalten und sich zu bemühen, das Ortsbewusstsein zu fördern».
Bei meiner Amtsübernahme galt es vorerst, die Stiftung aus dem Schlaf, in den sie gefallen war, zu wecken. Als Aktivitäten meiner OSG-Jahre seien erwähnt: ... Erweitern der Sammlung der musealen Objekte sowie sammeln von Bildern und Fotos mit Bezug zum Dorf.... Sammeln von – vor allem – historischen Dokumenten aller Art sowie von Schriften, Büchern etc.... Und als «Chefsache»: Publikation von zwei bis vier Pressebulletins pro Jahr.
Kurz vor seinem Tod machte der alleinstehende, ledige Hermann Jundt (1911-1998) die Stiftung zur Universalerbin seines Nachlasses; das heisst, des anno 1855 erbauten Kleinbauernhauses, mit dessen grossem Baum- und dem denkmalgeschützten Hausgarten.
Die Stiftung wurde auf einen Schlag um rund eine Million Franken «reicher». Nur: Es fehlten ihr die Mittel, die Liegenschaft dem Stiftungs- und Spender-Zweck entsprechend zu sanieren und zu restaurieren. Immerhin konnte der Ökonomieteil des Hauses so aus- und umgebaut werden, dass Räume dieses Hausteils seit dem Jahr 2005 für Konzerte, Ausstellungen, Kleintheater und Lesungen sowie für private und kommerzielle Anlässe zur Verfügung stehen.
Nach fünfzehn Jahren intensiver Tätigkeit als Präsident der «Ortssammlung Gelterkinden» verzichtete ich auf eine weitere Tätigkeit in deren Stiftungsrat. Ich hatte nun Zeit und Musse, die eine oder andere Publikation zum Thema «Gelterkinden» zu verfassen und in Form von Presseartikeln sowie in Buchform zu publizieren. Von den in Buchform vefassten Arbeiten ist je ein Exemplar auch der Nationalbilbiothek in Bern übergeben worden. Sie sind dort unter «helveticat erich buser gelterkinden» inventarisiert und abrufbar.
Seit Anfang August 2015 sind meine Frau und ich Mieter einer Kleinwohnung im Altersheim Gelterkinden. Hier habe ich die vor einigen Monaten bereits begonnene und provisorisch konzipierte Arbeit zum Thema «Alt Gelterkinden» zum Abschluss gebracht. Das rund 350 A4-Seiten starke Werk ist kein Ersatz für die bis heute erschienenen zahlreichen heimat- und ortskundlichen Schriften und Publikationen von und über Gelterkinden; viel eher eine Ergänzung zu diesen. Ich denke da vor allem an die Heimatkunden von 1864, 1966 und 2003. Das Gleiche gilt für meine eigenen Schriften. Das Buch ist gegliedert in Texte der Zeit bis zur Zeitenwende und der ersten tausen Jahre danach, sowie solchen über das zweite Jahrtausend. Dem bebilderten Textteil sind ein Stichwortverzeichnis und ein Personenlexikon angefügt. Den Abschluss bildet eine Auswahl der Fotos von «mobilen und immobilen Kulturgütern», die mein Cousin Ernst Rüdin «entdeckt und geknipst» hat.