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Herausgegeben von Caroline Arni, Susanna Burghartz, Lucas Burkart u.a.
160 André Schluchter
Das Gösgeramt im Ancien Régime
Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft einer solothurnischen Landvogtei im 17. und 18. Jahrhundert
Im Zentrum der vorliegenden Arbeit stehen Verlauf, Bedingungen und Auswirkungen von Bevölkerungswachstum und wirtschaftlichem Wandel in einer Landregion an der Grenze zwischen Jura und Mittelland. Im Unterschied zum Restkanton verzeichnete der untere Teil des Kantons Solothurn in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine beschleunigte Bevölkerungszunahme, welche durchaus im Bereich anderer schweizerischer Wachstumsregionen lag. Demographisch erklärt sich diese Entwicklung weniger, wie oft angenommen, durch den Rückgang der Sterblichkeit als durch den Geburtenanstieg, der auf eine gesteigerte eheliche Fruchtbarkeit zurückzuführen ist. Weitreichende Veränderungen in der Landwirtschaft und die Ausbreitung der Heimindustrie ermöglichten der anwachsenden Bevölkerung vermehrt ein Auskommen in der Region. Teil dieses Wandels war aber auch ein zunehmender Druck auf die gemeinsam genutzten Ressourcen: Im Kampf um Wald, Pflanz- und Weideland entstanden Konflikte zwischen der stetig anwachsenden Unterschicht auf der einen Seite, der bäuerlichen Oberschicht und der Obrigkeit auf der anderen Seite.
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Bibliographische Angaben
|Reihe||Titel der Reihe - Basler Beiträge zur Geschichtswissenschaft|
|Seitenanzahl||484 arabisch|
|Bindung||Buch, Broschiert|
|ISBN||978-3-7965-1123-3|
|Erscheinungsdatum:||01.01.1990|