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Quartet Berlin-Tokyo
Tsuyoshi Moriya, Violine
Dimitri Pavlov, Violine
Gregor Hrabar, Viola
Ruiko Matsumoto, Violoncello
«Die Aufführung des Quartet Berlin-Tokyo ist aufrichtig, Begeisterung und Liebe zur Musik beeindrucken stark.» Toshio Hosokawa
Das Quartet Berlin-Tokyo erhielt seinen Namen auf Anregung von Toshio Hosokawa im Zuge einer Einladung zum Takefu International Music Festival. Doch steht der Name des Quartetts nicht nur für diese beiden Metropolen, viel mehr verläuft zwischen Ihnen ein Weg – und um diesen geht es den jungen Künstlern. Nicht zufällig fühlen sie sich daher der Musik Béla Bartóks verpflichtet und der von ihm angestrebten Synthese zwischen Osten und Westen.
Das Quartet Berlin-Tokyo gründete sich 2011 aus Studierenden der beiden Berliner Musikhochschulen und konnte bereits wenige Monate später seinen ersten Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München 2012 verbuchen, als es mit dem Förderpreis der Jeunesses Musicales Deutschland ausgezeichnet wurde. Kurz danach, 2014, wurde das Ensemble mit dem 1. Preis und dem Publikumspreis beim Orlando International String Quartet Competition geehrt.
Zu den weiteren Preise zählen der 2. Preis und der Publikumspreis beim Internationalen «Salieri-Zinetti» Wettbewerb in Verona, der 2. Preis der Young Concert Artist Audition in New York, der 3. Preis des Internationalen Wettbewerbs «Franz Schubert und die Musik der Moderne» in Graz, der 2. Preis sowie der Sonderpreis für die beste Interpretation von Carl Nielsen beim Carl Nielsen International Chamber Music Competition in Copenhagen, der 3. Preis der «International Joseph Joachim Chamber Music Competition», und der Sonderpreis «Prix Irène Steels-Wilsing» der «Quatuors à Bordeaux» String Quartet Competition in Frankreich.
Zuvor erhielt das Quartet Berlin-Tokyo verschiedene Stipendien, darunter jenes der Matsuo Academic Foundation Tokyo und der Ottilie-Selbach-Redslob-Stiftung. Im Oktober 2014 wurde das Ensemble zudem mit einem Stipendium der Irene Steels-Wilsing Stiftung ausgezeichnet und wurde 2015 «HSBC Laureates» des Aix en Provence Festivals in Frankreich.
Das Ensemble konzertierte bereits auf vielen nationalen und internationalen Konzertpodien und war unter anderem in der Hamburger Laeiszhalle, der Berliner Philharmonie und dem Concertgebouw Amsterdam zu Gast.
Zudem wurden die vier jungen Musiker von namhaften Festivals eingeladen, wie dem Oslo Kammermusikfestival, dem Takefu International Music Festival, dem Heidelberger Frühling und des Davos Festival in der Schweiz, wo sie u.a. das 5 ½ Stunden lange Streichquartett von Morton Feldman aufgeführt haben.
Musikalische Anregungen erhielt das junge Ensemble von Oliver Wille, David Alberman, András Keller, Gerhard Schulz, Hartmut Rohde, Johannes Meissl, Jean-Guihen Queyras, Heime Müller, Eberhard Feltz, dem Artemis Quartet und dem Arditti Quartet.
Seit 2014 hält das Quartett eine Residenz im Fukinoto Konzert Saal von Rokkatei in Sapporo, Japan. Während dieser Zeit produzierten sie CD-Aufnahmen mit sämtlichen Streichquartetten von Béla Bartók und dem op.76 von Joseph Haydn.