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Die ehemalige Bundesrätin Doris Leuthard übt seit 2019 Verwaltungsratsmandate in der Coop-Gruppe und bei Stadler Rail AG aus. In den Bundesrat wurde sie 2006 als Nachfolgerin für Joseph Deiss gewählt. Sie war zunächst Volkswirtschaftsministerin, ab 2010 stand sie dem Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vor.
Die politische Karriere von Doris Leuthard begann 1993, als sie Schulrätin des Bezirks Muri wurde. Im Jahr 2000 gab sie das Mandat ab und wurde Vizepräsidentin sowohl der Kantonalpartei als auch der CVP Schweiz. Zur CVP Parteipräsidentin wurde sie 2004 gewählt und erhielt dadurch grosse nationale Bekanntheit.
Ursprünglich absolvierte sie ihre juristische Ausbildung an der Universität Zürich und erwarb 1989 das Lizenziat und 1991 das Anwaltspatent. Als ehemalige Studentin der Universität Zürich wurde sie 2019 zur Ehrensenatorin ernannt.