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Omnivore war ein Dokumentmanager, der seine Zwecke für kleinere Datenmengen recht gut erfüllte. Allerdings war die Scan-Funktion nie wirklich befriedigend. Die Fähigkeiten moderner Dokumentenscanner wurden nicht genutzt. Durchsuchen von Dokumenten war überhaupt nicht möglich. Und mit steigenden Datenmengen wurde die Speicherung in der Datenbank entgegen meiner ursprünglichen Annahme immer unpraktischer. Nicht, weil mysql überfordert gewesen wäre, aber Backups der Datenbank dauerten immer länger und das Aufbewahren braucht immer mehr Platz.
Zwar gab es eine hastig dazugestrickte Alternative, “speichern im Dateisystem”, aber auch diese war unpraktisch, da sie auf manchmal unzuverlässigen Dateifreigaben auf Betriebssytemebene beruhte und nicht merkte, wenn versehentliche Speicherung an verschiedenen Orten stattfand.
Der Ersatz in Elexis Ungrad heisst Lucinda
Das Laborblatt habe ich schon in der ersten Fassung von Elexis 2005 geschrieben. Es erwies sich schon bald als unbefriedigend. Der Aufbau der Parameter erfolgt langsam, und die Darstellung am Bildschirm, und mehr noch beim Ausdruck, ist übel. Mit zunehmender Praxisdauer wird es auch immer aufwändiger, zu früheren Daten zurückzublättern.
In Elexis Ungrad gibt es eine komplett erneuerte Version.
Das Artikelsystem scheint in Elexis OpenSource nicht korrekt zu funktionieren. Hier gab es keine Neuentwicklung, sondern nur Recherche und ein paar Anpassungen.