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- hoher Magerfleischanteil
- homogene Schlachtkörper
- reinerbig stressstabil
Die Rasse stammt ursprünglich aus Brabant (Belgien) und soll von fleischreichen Bayeux-Schweinen abstammen. Seit ca. 1970 hat sich die Rasse zu einer wichtigen Vaterrasse in der europäischen Schweinezucht entwickelt. Seit 1.1.2008 wird die Rasse im schweizerischen Herdebuch geführt. Durch ihre besondere Fleischfülle, vor allem an den Vorder- und Hinterschinken wird es auch als das "Schwein mit 4 Schinken" bezeichnet.
Typische Merkmale: Mittelrahmig mit bester Bemuskelung (hoher Magerfleischanteil bei geringster Fettauflage), kurz, breit, tiefrumpfig, Haufarbe schwarzscheckig; reinweiß oder Grundfarbe weiß bzw. hellgrau mit unregelmäßigen verteilten schwarzen oder dunkelbraunen Flecken, kurze Stehohren. Kräftige und korrekt gestellte Gliedmassen.
Leistungseigenschaften und Einsatz: Die Rasse Pietrain ist zur Produktion von reinrassigen und gekreuzten Endprodukteebern und in Kombination mit Sauen der weissen Rassen für die Erzeugung von Mastferkeln bestimmt. Gute Mastleistung bei sehr hoher Fleischigkeit, mittlerer Fleischbeschaffenheit (höherer Tropfsaftverlust) und tiefere Werte an intramuskulärem Fett. In der Schweiz werden nur reinerbig stressresistente Piétrain eingesetzt, was beim Endprodukt zu einer besseren Fleischbeschaffenheit führt, als heterozygote oder reinerbig stressanfällige Piétrain.