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Am Abstimmungs-Sonntag wurde die Initiative «für erschwingliche Parkgebühren» mit 55,8 Prozent abgelehnt. Somit hat über die Hälfte der Basler Nein gesagt zur Initiative, die günstigere Parkplätze in Basel gefordert haben. Auch schon vorherige Initiativen, welche ähnliche Forderungen gestellt haben, sind in Basel abgeschmiert.
Für die Befürworter der Initiative ist dies zwar ein Ergebnis, welches Unzufriedenheit auslöst, nicht jedoch Unmut. Für Daniel Seiler, Vorsteher der ACS und Mitglied der FDP sind es nur 5 Prozent von der Mehrheit, die fehlen, um ein positives Ergebnis für die Auto-Initiative zu erzielen. Auch müsste man noch berücksichtigen, dass im bürgerlichen Lager nicht alle hinter dieser Initiative standen. Deswegen sei dies ein sehr gutes Ergebnis, welches die Unzufriedenheit der Bevölkerung aufzeigen würde hinsichtlich der Parksituation, so Seiler.
Mit einem 45 Prozent Ja-Stimmenanteil, der nicht gereicht hat, um die Initiative anzunehmen, zeigt sich aber kein eindeutiges, sondern ein eher knappes Wahlergebnis ab. Jérôme Thiriet, Grossrat und Mitglied der Grüne Partei Basel, erklärt sich dieses knappe Ergebnis dadurch, dass vor allem eine Forderung der Initiative die Leute zum Ja-Stimmen motiviert habe. So sei dies die rückwirkende Zahlung der Parkgebühren gewesen, welche die Initiative versprochen hätte. Laut Thiriet wäre die Initiative ansonsten mit einem deutlichen Ergebnis abgeschmettert worden.