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1810 äussert Napoleon den Auftrag, eine Methode zur Konservierung zu erfinden, um seine Truppen im Krieg besser mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Daraufhin wird die Einmach- bzw. die "Einweck"-Methode populär. Damit Gemüse, Obst, Suppen und anderes eingemacht werden kann, benötigt es (Weck®-)Gläser: Während des Einkoch-Vorgangs entsteht im Glas ein Vakuum, dieses verschliesst das Glas steril. Dadurch werden die Speisen haltbar, ohne dass sie gekühlt werden müssen. Äusserst praktisch, wenn wir daran denken, dass der erste kommerzielle Kühlschrank erst im Jahr 1834 auf den Markt kam.
Doch woher stammt nun der Name Weck®-Glas?
Ganz einfach. Dr. Rudolf Rempel patentierte 1892 die Idee, Lebensmittel in Gläsern einzumachen. Unglücklicherweise verstarb er kurz darauf und Albert Hüssener kaufte das Patent, welches er wiederum an Johann Weck weiterverkaufte. Dieser machte schliesslich daraus eine der ersten Marken Deutschlands populär. Das Besondere am Weck®-Glas ist sein Retro-Stil: Orangener Ring auf das Glas, Deckel mit Klammern verschliessen und fertig.