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Der Japaner Tadashi Kawamata (geb. 1953) schuf von 1996-1999 im Rahmen eines Sammlungsprojekts mit dem Kunsthaus eine Passage durch Zug: "Work in Progress in Zug".
Fünf Interventionen legen eine Spur, die vom Kunsthaus durch die Altstadt und entlang der Seepromenade bis zum Naturschutzgebiet führt. Die beliebten Holzinstallationen erfüllen einen Zweck und treten für viele Benutzer als Kunstwerk gar nicht in Erscheinung: Gehwege mit elastischer Unterlage (Brüggli) oder bequeme Sitzgelegenheiten (Landsgemeindeplatz). Für das Strandbad entstanden Badehäuschen als halbprivate Zonen für Familien und "wilde" Sichtschutzwände. Für das Lagerschiff Yellow baute Kawamata mit Erwerbslosen und dem Schweizer Militär einen unkonventionellen Steg.
Die sensiblen Arbeiten von Kawamata können die Augen öffnen, das Bewusstsein für die jeweiligen Orte schärfen und ein anders Gefühl auslösen.