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Der Aktivismus aufseiten der BoE und die aufgeschobene Zeitachse für den Brexit trugen dazu bei, dass bei Anlegern die Ängste nachliessen. Parallel dazu sorgte eine geduldige US-Notenbank für anhaltenden Druck auf den Dollar und die Renditen. Die Wirtschaftskennzahlen waren durchwachsen, belegten aber die Widerstandsfähigkeit der Verbraucher in Industrieländern. Schliesslich unterstützten die sich erholenden Ölpreise Vermögenswerte aus Schwellenländern sowie Anleihen. Obwohl die Zurückhaltung weiter hoch und die Handelsvolumina gering sind, bewirkten bessere Anlagerenditen eine gewisse Entlastung bei den Anlegern. Dies zeigte sich auch in den Portfolios von Hedgefonds, die seit dem britischen Referendum in erheblicher Weise umgestaltet worden sind. Die folgenden Veränderungen verdienen besondere Erwähnung:
Den Sommer über verdoppelten CTAs ihr Nettoengagement in Aktien. Sie neutralisierten ihre Rohstoffpositionen mit einer Long-Position in Metallen, die durch Short-Positionen im Energie- und Agrarsektor aufgewogen wurde. Sie hielten an ihren Short-Positionen im Dollar und ihren Long-Positionen in Euro-Anleihen fest, reduzierten ihre Long-Positionen in US-Anleihen aber deutlich.
Macro-Fonds sind in Aktien nach wie vor leicht long positioniert (in US-Indizes aber short). Sie nahmen relative Trades in Edelmetallen und Energie wieder auf. Sie blieben einhellig bei Short-Positionen in US-Anleihen und Long-Positionen im USD, insbesondere gegenüber EUR und GBP. Die grössten Unterschiede bestehen bei europäischen und japanischen Positionen.
Event-Driven-Fonds erhöhten sukzessive das Risiko. Merger-Fonds stockten ihr Engagement in europäischen Transaktionen sowie ihre Aktivitäten im Technologie- und Kommunikationssektor auf. Special-Situation-Fonds hoben ihre Positionen in Rohstoffen, nicht zyklischen Konsumgütern und Technologie an.
Bei L/S Equity-Fonds wurden die Engagements leicht erhöht. US-Manager verstärkten ihre Positionen im Grundstoff- und Finanzsektor. Europäische Manager bevorzugten Aktien mit hohen Renditen. Japanische Fonds kehrten inmitten nachlassender Aussichten auf eine Negativzinspolitik zu Finanzwerten zurück.
In ihren Portfolioveränderungen spiegeln sich sowohl eine geringere Risikoscheu als auch eine anhaltende abwartende Haltung wider. Die rückläufigen Positionen in US-Anleihen stehen mit zunehmenden Fed-Bedenken im Einklang.