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Die KESB ist richtig und wichtig. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) haben die Aufgabe, den Schutz von Personen sicherzustellen, die nicht selbständig in der Lage sind, die für sie notwendige Unterstützung einzuholen. So beispielsweise wenn sie noch minderjährig sind und die Eltern sich nicht um sie kümmern können, sie geistig behindert, psychisch beeinträchtigt oder schwer suchtkrank sind.
Die Alternative zur KESB ist die Verantwortung wieder an die Gemeinden zu delegieren. In Gemeinden haben jedoch langjährige Mitarbeitende in der Sozialbehörde weniger Möglichkeiten zu helfen, als dies die KESB hat. Diese Mitarbeitende sind direkt oder indirekt einer gewählten politisch agierenden Person unterstellt. Damit ist der Sozialarbeiter oder die Sozialarbeiterin in ihren Entscheidungen nicht unabhängig. Es kann und es wird Druck ausgeübt. Durch diesen politischen Druck würden die zu unterstützenden Personen von Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedliche behandelt/betreut werden. Gemeinden würde versuchen entsprechend unterstützungbedürftige Personen abzuschieben. Die jetzige Diskussion um die Kosten zeigt dies sehr deutlich.
Die Probleme im Zusammenhang mit der KESB ist aber deren Finanzierung. Die Finanzierung ist im Moment den Gemeinden überlassen. Dies kann zu sehr hohen Belastungen führen, welche eine Gemeinde nur schwer oder ggf. gar nicht tragen kann. Würde man die Betreuung wieder in die Hände der Gemeinden legen, so würde diese aus Kostengründen alles Mögliche tun, um die Betreuung einstellen zu können. Dies ist der falsche Weg. Stattdessen braucht es hierfür einen gerechten finanziellen Ausgleich zwischen den Gemeinden.