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Mikrostrukturierte Fasern für die Gasanalyse
Gasanalysen mit mikrostrukturierten Glasfasern können mit verschiedensten Messmethoden durchgeführt werden. Das Grundprinzip besteht darin, eine mikrostrukturierte Faser mit einem Hohlkern mit Gas zu befüllen und diese mit Licht zu durchleuchten. Abhängig von der molekularen Zusammensetzung des Gases verändert sich das Ausgangssignal dementsprechend.
Hohlkernfasern haben aufgrund ihrer Geometrie den enormen Vorteil, dass das gesamte zu befüllende Volumen minimal ist. Ihrer Sensitivität auf externe Druckausübung erschwert aber die Handhabung drastisch. Das Ziel dieser Arbeit ist es, eine gasdichte mechanische Fassung zu realisieren. Sie erlaubt eine optimierte Lichteinkopplung in die Hohlkernfasern.
Mit Hilfe mikrotechnischer Prozesse wurden Halterungen gefertigt, die den hohen Genauigkeitsanforderungen im µm-Bereich gerecht werden. Die benötigte Stabilität des Gesamtsystems erforderte eine speziell konstruierte Haltevorrichtung. Das Gesamtsystem widersteht einer Druckbelastung von bis zu 10bar. Es erreicht eine Gesamttransmission von 73% und ermöglicht damit aussagekräftige Messungen zur Gasanalyse.