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Nach Angaben der Schweizerischen Zentralstelle für Gemüsebau wurde in den ersten vier Monaten dieses Jahres 29,8 Prozent mehr inländisches Frühgemüse angeboten als in der gleichen Periode des Vorjahres. Dementsprechend tiefer fielen die Preise aus, welche die Produzenten lösen konnten. Der gesamte Erlös konnte nur um 6,6 Prozent gesteigert werden.
Freier Markt im Gemüsesektor
Die Gemüseproduzenten sind mehr als die anderen Landwirte den Gesetzen des Marktes ausgesetzt. Deshalb bewirken höhere Produktionsvolumen sehr schnell tiefe Preise. "Schuld" am Überangebot im Frühling waren - mit Ausnahme des dürregeschädigten Kantons Tessin - u.a. die idealen äusseren Bedingungen im Frühling, die hohen Bestände an Lagergemüsen sowie neue Gemüsesorten, die höhere Erträge erzeugen.
1997 weniger Getreide erwartet
Das überdurchschnittlich warme Frühlingswetter hat für einen sehr frühen ersten Weidegang der Kühe gesorgt. Wegen einer Kälteperiode im April wird aber nicht nur bei den Naturwiesen mit einer kleineren Erntemenge gerechnet. Eine Ertragsabnahme wird auch beim Getreide erwartet. Im Monat Mai rechnete der Schweizerische Bauernverband (SBV) noch mit 68 Prozent einer Grossernte.