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Norbert Staudacher
|2016||Vita : Norbert Staudacher wurde am 21.Januar 1962, an einem eisigkalten Sonntag in Chur-Schweiz geboren. Vater Staudacher zog mit der Familie aus beruflichen Gründen nach Buchs, wo Norbert mit seinem vier Jahre älteren Bruder aufwuchs. Dr. Rist aus der Nachbarschaft, der ebenfalls kurz zuvor nach Buchs übersiedelt war, behandelte Norbert wegen einer Mittelohrenentzündung als ersten Patienten am neuen Wohnort. Mit Dr. Rists Tochter Elisabeth, heute die berühmte Video-Künstlerin Pipilotti Rist verbrachte Staudacher seine Kindheit. Bereits im Kindesalter gestaltete der kleine Norbert Kunstwerke aus allen möglichen Materialien und wurde wegen seiner Handschrift gelobt. Später wollte er den Beruf des Schriftenmalers erlernen, fand aber keine Lehrstelle und schloss stattdesen als Hochbauzeichner ab. Der ursprüngliche Berufswunsch liess ihn jedoch nicht los und er machte nachträglich eine Anlehre. Zusätzlich legte er sämtliche Fahrprüfungen ab, die für seine selbstständige Tätigkeit wichtig werden sollten. Nach der Ausbildung war Norbert Staudacher eine Zeit lang in unterschiedlichen Berufen beschäftigt. Er unternahm verschiedene Kulturreisen nach Asien, Australien und in die USA und besuchte die internationale Kunstakademie für Bildende Kunst in Salzburg unter Professor Toni Fink. Sein grosses Vorbild war damals Friedensreich Hundertwasser, dessen Bilder Staudacher zur Arbeit mit Airbrush-Technik inspirierten. Zurück in der Schweiz arbeitet er selbstständig als Grafiker und Schriftenmaler, dann als Fahrer. Er belieferte verschiedene Firmen mit Metallplatten, -röhren und -blöcken und kam so in den Kontakt mit der Materie Metall als möglichen Werkstoff. In den Containern entdeckte er den Laserabfall, suchte sich die schönsten Stücke daraus hervor und begann damit zu experimentieren. Was für den Maler der Pinsel ist, ist für Norbert Staudacher die Bohrmaschine. Er ver- und bearbeitet Stahl, Blech, Buntmetalle und verschiedene Metallreste, schleift, fräst und graviert feinste Linien. Die dazu nötigen Kentnisse eignete er sich autodidaktisch an. Seit dem 1.März 2001 ist Norbert Staudacher selbstständiger freischaffender Künstler. 2007 verlagerte Norbert sein Schaffen nach Berlin. Dort arbeitete er intensiv an seiner Metallkunst und erfand eine neue Kunsttechnik. Das Metallbild „die First Lady“ das erste Bild entstand rein zufällig in der Badewanne in Berlin. Dem Künstler gelang ein Werk das es so in der Kunstwelt noch nie gab. Staudacher wurde wie er selbst sagt: „Schüler seiner eigenen Kunst“ 2016 zog es in wieder in die alte Heimat ins Bündnerland (Schweiz) zurück. Mit seiner Lebenspartnerin Karin befasst er sich nun intensiv mit der Metallkunst und setzt der Fotografie neue Massstäbe auf, wir sind gespannt.|
Erotik-GameMetallbild auf Messing gefärbt. Durch die Oberflächenbehandlung wird ein natürlich-chemischer Prozess in Gang gesetzt und anschliessend im Wasserbad in Regenbogenfarben umgewandelt.
First Lady 2010Metallbild mit eigener Kunsttechnik. Was für den Maler der Pinsel ist, ist für Norbert Staudacher sein Ritzwerkzeug. Er schleift, fräst, graviert und skizziert feinste Linien ins Metall. Beim experimentieren entstand rein zufällig das erste Metallbild die "First Lady" in einer Badewanne in Berlin. Durch die Oberflächenbehandlung des Messings wird ein natürlicher-chemischer Prozess in Gang gesetzt und anschliessend im Wasserbad in Regenbogenfarben umgewandelt. Dem Künstler, der Erfinder dieser neuen Technik gelang ein Werk das es so in der Kunstwelt noch nie gab. Staudacher wurde wie er selbst sagt: "Schüler seiner eigenen Kunst".
Metallbilder aus Mesing (neue Kunsttechnik), 2018
DOM Berlin, 2015
Zeitgeist Alexanderplatz, 2015
Berlin Neukölln, 2013
Potsdamer Platz Berlin, 2012
Fotografie Leben , 2011