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Unsere Wärmeproduktionsanlagen
Herzstück der Grundlastzentrale und auch des gesamten Wärmeverbundes ist unumstritten die seit 1994 wärmeliefernde Geothermieanlage. Die Anlage besteht aus einem Entnahmebrunnen mit einer Tiefe von rund 1‘547 Meter, der Wärmeauskopplungsanlage und dem Rückgabebrunnen mit einer Tiefe von rund 1‘247 Meter. In dieser Tiefe befindet sich eine Muschelkalkschicht, welche natürlich Wasser führt. Das Geothermiewasser wird mit rund 65°C aus dieser Schicht entnommen und nach der Wärmeauskopplung mit ca. 25°C im zweiten Brunnen wieder in diese Schicht zurückgegeben.
Eine zweite wichtige Wärmequelle sind die beiden gasbetriebenen Blockheizkraftwerke (BHKW). Mit ihren je zwanzig Zylindern gehören sie zu den grössten ihrer Art in der Schweiz. Die durch den motorenbetrieb entstehende Abstrahlungs- und Abgaswärme wird ebenfalls abgefangen und ins Wärmeverbundnetz eingeleitet. Mit den BHKW wird effizient zeitgleich Wärme und Strom produziert. Der Strom wird dabei in das lokale Stromnetz eingespeist.
Die Geothermie-Anlage und die BHKW dienen zur Deckung der Grundlast. In den kälteren Monaten müssen zusätzliche Anlagen zugeschaltet werden. Die sogenannte Spitzenlast wird dabei im Süden durch IWB Fernwärme abgedeckt und dem restlichen Versorgungsgebiet durch Gaskessel-Wärmeerzeugungsanlagen.