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Vom 28. März bis zum 25. Oktober 2009 zeigte ich unmittelbar beim Schloss Nyon die Arbeit “garder une” (garder, frz. für “anlassen, aufbewahren, aufspeichern, bewachen”). Eine etwas abgewandelte Variante des Projektes “grande rue”, welches ich 2007 in Môtiers gezeigt habe. visarte.vaud als Veranstalterin von “espace d’une sculpure” hatte mich angefragt, meine Arbeit von Môtiers in Nyon zu plazieren. Wie schon in Môtiers benützte ich Bäume um die Wortschilder, welche sich formal an botanische Beschriftungen anlehnen, zu setzen.
Um die Schilder an den Bäumen möglicht schonend und vandalensicher zu fixieren, habe ich für Nyon ein zweiteiliges Stecksystem entwickelt. Neben den neun Bäumen auf dem Zentrum des Platzes, gab es drei weitere Standorte. Einer davon war ein abgesägter Stamm, welchen ich mit einem “blanko-Schild” bestückt hab.