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Die Gegner der Familieninitiative sprechen gerne von einer „Herdprämie“, welche die Initianten an die Mütter oder Väter verteilen wollen, die sich entschieden haben zu Hause bei den Kindern zu bleiben. Dieser Begriff ist ein Affront gegenüber all jenen Elternteilen, die den Job aufgegeben haben, um sich selbst um ihre Kinder zu sorgen. Dieser Begriff ist genau so unnötig wie die Diskussion, ob man jetzt “Staatskinder“ oder “Staatsmütter“ heranzüchtet.
Statt darüber zu sprechen, ob es gerecht ist, dass heute ein Teil der Familien einen Steuerabzug machen kann und der andere Teil nicht, spielen wir das eine Modell gegen das andere aus. Wir sprechen mehr darüber, ob es für ein Kind besser ist zu Hause erzogen zu werden oder aber in einer Krippe untergebracht zu werden. Dies lenkt nur ab und verkennt über was wir am 24. November abstimmen: Sollen Familien, die ihre Kinder zu Hause erziehen den gleichen Steuerabzug machen dürfen wie jene Familien, welche ihre Kinder in die Krippe schicken?
Das Argument der Gegner, dass man keinen Abzug machen kann, wenn keine Kosten entstehen ist meiner Meinung nach nicht zu Ende gedacht. Es ist doch so, dass Familien in welcher ein Elternteil den Job aufgibt, auf den zusätzlichen Lohn, der erwirtschaftet werden könnte, verzichtet.
Ich bitte Sie deshalb im Namen der Gleichberechtigung und der Wahlfreiheit der Familienmodelle Ja zur Familieninitiative zu stimmen!
Luca Strebel, Rüttenen, Co-Präsident Junge CVP Solothurn