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Die Archive der ETH Zürich laden vom 07. bis 11. Juni 2022 im Rahmen der Internationalen Archivwoche und des Archivtags zu vielfältigen Führungen, Podiumsdiskussionen und weiteren spannenden Aktionen ein. Es gibt viel zu entdecken!
Kurz nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs reist Wolfgang Pauli für eine Gastprofessur nach Princeton. Während des Aufenthalts in den USA kommt es zu wachsenden Auseinandersetzungen zwischen der ETH Zürich und dem theoretischen Physiker.
Zwischen dem 18. und dem 20. Juni 1940 passierten 43’000 Mann die schweizerische Westgrenze von Frankreich her. Neben Franzosen und Belgiern umfasste diese von den anrückenden Deutschen fliehende Truppe 13’000 polnische Soldaten der 2. Schützendivision, die auf Umwegen durch den Balkan und die Türkei nach Frankreich und dann in die Schweiz gelangte.
Das Bildarchiv Schweizer Judentum (BASJ)
Aufgrund der andauernden Situation mit Covid-19 hat sich das Archiv dazu entschlossen, in diesem Jahr erstmalig mit einem rein digitalen Angebot am Europäischen Tag der Jüdischen Kultur (s.u.) teilzunehmen.
Vor vierzig Jahren, am 14. August 1980, lieferte der Schriftsteller Max Frisch zwölf Kisten mit Werkmanuskripten, Korrespondenzen und anderen Dokumenten an die ETH Zürich. Damit legte er den Grundstein für das Max Frisch-Archiv, das seit 1983 öffentlich zugänglich ist. Und er fand den Weg zurück an seine Alma Mater, die er 1940 mit dem Architekturdiplom in der Tasche verlassen hatte.
Vor einigen Wochen erhielt das Hochschularchiv die Anfrage, ob in den Akten der ETH Zürich Informationen zu finden seien über einen Mann namens Krause. Es gebe Hinweise auf einen deutschen Studenten in Zürich, der sich während des Zweiten Weltkriegs, ca. 1944, in der Schweiz aufgehalten haben soll und bei dem es sich weder um einen Flüchtling noch einen Internierten handelte.
Keine Hochschule ohne Studierendenverwaltung: Seit Eröffnung des Eidgenössischen Polytechnikums im Jahr 1855 verlangt die Hochschule bei der Einschreibung ihrer Studierenden Informationen, die zum einen die Identifizierung der Person ermöglichen und die zum anderen belegen, dass sie die Zulassungsbedingungen erfüllt. Bis zum Austritt aus der ETH Zürich werden diese Informationen von der Studierendenadministration mit weiteren Daten angereichert, die den Studienfortschritt dokumentieren.
Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist heute in aller Munde. Die Anfänge reichen jedoch weit ins 20. Jahrhundert zurück.
1968 verabschieden die eidgenössischen Räte einstimmig ein neues ETH-Gesetz. Die Studierenden der ETH Zürich ergreifen daraufhin erfolgreich das Referendum. Nun gilt es, die Mehrheit der Stimmberechtigten von ihren Anliegen überzeugen.
Globuskrawalle, Revolten gegen das Establishment – 1968 war auch in der Schweiz ein historischer Wendepunkt. Aber fand 68 auch an der ETH statt?