Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03111.jsonl.gz/386

Während des 35. Berner Feriensportlagers in Fiesch sollte «die grösste Seilschaft auf dem längsten Gletscher der Alpen» auf die Beine gestellt werden. Doch Dreiviertel der Eltern verweigerten die Zustimmung zu diesem Weltrekordversuch, der in ihren Augen zu gefährlich sei.
Das Sportamt der Stadt Bern wollte anlässlich des traditionellen Feriensportlagers diesen Herbst in Fiesch einen Weltrekord anstreben: Es sollte die «grösste Seilschaft auf dem längsten Gletscher der Alpen» auf die Beine gestellt werden. Wie das «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF berichtet, wollen jedoch nur ein Viertel der insgesamt 640 Kinder und Jugendlichen beim geplanten Weltrekordversuch mitmachen.
Der Grund dafür ist, dass Dreiviertel der Eltern ihre Zustimmung verweigerten. Der Versuch sei in ihren Augen zu gefährlich, so einige Eltern gegenüber «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis».
Geplant war, dass möglichst viele Teilnehmer und Leiter des Berner Feriensportlagers in Begleitung von Bergführern an den Rand des Grossen Aletschgletschers wandern. Danach wären die Teilnehmer in Seilschaften von je 20 Personen eingeteilt und von Bergführern auf den Gletscher geführt worden. Sobald jede Seilschaft ihre Position erreicht hätte, sollte die ganze Gruppe zur «grössten Seilschaft am längsten Gletscher der Alpen» zusammengeschlossen werden und sich so einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde sichern.