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Der erste Wetterbericht wurde 1692 in der Londoner Wochenzeitung «Sammlung für den Fortschritt von Landwirtschaft und Handel» abgedruckt. Er enthielt aber lediglich Angaben über Luftdruck und Wind der gleichen Zeit des Vorjahres. Echte Vorhersagen ermöglichte erst die Telegrafie, dank der Messdaten schnell über weite Strecken übermittelt werden konnten.
Wer sie ürsprünglich erfunden hat, ist unklar. Aber sicher ist, dass der Konditor John C. Wharton und sein Freund William Morrison aus den USA 1897 eine Zuckerwattenmaschine patentieren liessen. In ihr wurde Zucker auf 150 Grad erhitzt und dann durch feine Poren geschleudert, wodurch die Zuckerfäden entstanden. Die Erfinder verdienten gut an ihrem Gerät – Morrison gleich doppelt: Er war Zahnarzt.
Gewusst
MENSCHTECH
Wie funktioniert ein Lügendetektor?
Im Grunde gar nicht. Zwar misst ein Lügendetektor zum Beispiel Puls oder Atemfrequenz. Doch allenfalls erhöhte Werte zeigen lediglich, dass die getestete Person nervös ist – nicht aber, ob sie lügt. Trotzdem kann der Detektor zur Wahrheitsfindung beitragen: Wer glaubt, dass das Gerät funktioniert, gibt eine ehrliche Antwort – aus Angst, entlarvt zu werden.
Gewusst
GESELLSCHAFT
Woher kommt das Wort «Kuhnagel»?
Weder Kuh noch Nagel haben etwas damit zu tun. Das Wort bezeichnet im Schweizerdeutschen das schmerzhafte Gefühl beim Aufwärmen kalter Finger. «Chuenagel» setzt sich zusammen aus den alten Mundartwörtern «chue» von «chuon» für kühn, stark und «Agle» für Stachel. Genau so fühlt er sich auch an: ein starker, stechender Schmerz, als greife man in Igelstacheln.
Gewusst
Warum wünscht man sich zu Silvester einen «guten Rutsch»?
Das Wort «Rutsch» stammt von dem jiddischen «rosch» ab – was so viel bedeutet wie «Beginn». Demnach wünschen sich die Menschen zu Silvester einen guten Jahresanfang. Weil die meisten Leute dies aber nicht wissen, wünschen sie ihrem Gegenüber wohl schlichtweg das, was sie sagen: ein gutes Hineinkommen ins neue Jahr.
Gewusst
RAUM & ZEIT
Warum leuchten Sterne in kalten Nächten besonders hell?
Kalte Winterluft kann weniger Wasser aufnehmen als warme. Deshalb kondensiert bei tiefen Temperaturen die Feuchtigkeit in der Luft zu winzigen Wassertröpfchen, die nach unten sinken. Das führt in Bodennähe zu Nebel und Raureif. Doch die Luft darüber wird sauber und klar – perfekt fürs Sternebeobachten.
Gewusst
NATUR
Wohin verschwindet das Meer bei Ebbe?
Das Wasser verschwindet nicht – es verlagert sich nur. Verantwortlich dafür ist der Mond. Seine Masse zieht das Wasser an. Dort, wo er steht, ist Flut, auf der genau gegenüberliegenden Seite der Erde ebenso. Der Rest des Planeten hat Ebbe. Da sich die Erde in 24 Stunden einmal um sich selbst dreht, wechseln sich Ebbe und Flut etwa alle sechs Stunden ab.
Gewusst
TECH
Warum gibt es auf Fotos rote Augen?
Wenn es dunkel ist, sind die Pupillen weit geöffnet. Blitzt es, können sie sich nicht schnell genug an das helle Licht anpassen und sind deshalb auch auf dem Foto noch offen. Der Blitz erhellt den Augenhintergrund und die gut durchblutete Netzhaut wird sichtbar. Die Augen leuchten rot.
Gewusst
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RAUM & ZEIT
Woher stammt die Redensart «durch die Lappen gehen»?
Im 16. Jahrhundert wollten sich die Menschen das Jagen leichter machen: Um den Tieren den Fluchtweg zu verknappen, hängten sie Stofflappen zwischen Bäume. Im Idealfall würden die von den Lappen verschreckte Tiere, direkt vor die Flinten der Lauernden drängen. Gelang einem Tier aber die Flucht, ging es den Jägern buchstäblich «durch die Lappen».
Gewusst
MENSCHRAUM & ZEITTECH
Wem haben wir die Zuckerwatte zu verdanken?
Wer sie erfunden hat, ist unklar. Sicher ist, dass der Konditor John C. Wharton und sein Freund William James Morrison aus den USA 1897 eine Zuckerwattenmaschine patentieren liessen. Sie verdienten gut an ihrem Gerät – Morrison gleich doppelt: Er war Zahnarzt.
Gewusst
RAUM & ZEIT
2
Die kürzeste Horrorgeschichte schrieb der US-Autor Fredric Brown. Sie besteht aus 2 Sätzen und lautet: «Der letzte Mann auf Erden sass allein in einem Zimmer. Da klopfte es an der Tür.»
Die Zahl
RAUM & ZEITTECH
1971
Als Erfinder der E-Mail gilt Ray Tomlinson. Bereits 1971 hat er die erste digitale Nachricht von einem Rechner zu einem anderen verschickt – an sich selbst.
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...und ein grosser Schritt für die Schweiz 🇨🇭
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11’674
Die Betriebstreppe neben den Gleisen der Niesenbahn im Kanton Bern ist mit 11'674 Stufen als längste Treppe der Welt im Guinness-Buch der Rekorde eingetragen.
Die Zahl
GESELLSCHAFTRAUM & ZEIT
1810
Am 17. Oktober 1810 fand zu Ehren des königlichen Brautpaares ein Pferderennen auf der Münchner Theresienwiese statt: Das war die Geburtsstunde des Oktoberfests. Später verlegte man die «Wiesn» wegen des ungemütlichen Oktoberwetters in den September.
Die Zahl
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Sie schrieb Industriegeschichte
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1938
Den ersten Comic-Superhelden erschufen Jerry Siegel und Joe Shuster im Jahr 1938: Superman.
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Wieso alte Instrumente anders klingen als moderne
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NATURRAUM & ZEIT
916
Die in den tropischen und subtropischen Meeren lebende Lederschildkröte ist die grösste Schildkrötenart der Welt. Das beeindruckendste, je gesichtete Exemplar wog satte 916 Kilogramm – mehr als ein Auto der Marke Smart.
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Vom Soldatentee zum Personalrestaurant 🍵
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1979
Pocken töteten noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hunderttausende Menschen. Doch nach einer erfolgreichen Impfkampagne erklärte die Weltgesundheitsorganisation die Krankheit im Jahr 1979 als ausgerottet.
Die Zahl
RAUM & ZEITTECH
Wer entdeckte den Atomkern?
Der Physiker Ernest Rutherford schoss in einem Experiment sogenannte Alphateilchen auf eine Goldfolie. Die meisten Teilchen durchdrangen diese ungehindert, einige aber wurden zurückgeworfen. Rutherford schloss daraus, dass sich im Innern der Goldatome ein massives Zentrum befinden muss, an dem die Teilchen abprallten: Ein Atomkern.
Gewusst
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Warum stösst man beim Zuprosten die Gläser aneinander?
Der Brauch stammt aus dem Mittelalter, als man den Wein aus Tonkrügen trank. Das Anstossen war derart schwungvoll, dass die Flüssigkeit stets überschwappte und sich die Weine so vermischten. Mit Absicht: Denn hätte jemand nicht angestossen, hätte er sich verdächtig gemacht, einen der Weine vergiftet zu haben.
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Pro Jahr nimmt die Weltbevölkerung um etwa 80 Millionen Menschen zu.
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Trugen Wikinger Helme mit Hörnern?
Nein, Helme mit Hörnern wären im Gefecht nur hinderlich gewesen. Das Gerücht mit den behornten Helmen geht auf den deutschen Komponisten Richard Wagner zurück. In seiner Oper «Ring des Nibelungen» im Jahr 1876 setzte er nordischen Geisterwesen Hornhelme auf den Kopf, um sie einschüchternder wirken zu lassen.