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Erbschafts- und Schenkungssteuern
Erbschaften, Erbvorbezüge und Schenkungen unterliegen der Erbschafts- und Schenkungssteuer.
Die Steuer wird von dem Kanton erhoben, in dem der Schenkende beziehungsweise der Erblasser im Zeitpunkt der Erbschaft oder Schenkung lebt. Immobilien werden immer an ihrem Standort besteuert.
Die Höhe der Erbschafts- und Schenkungssteuer richtet sich nach dem Verwandtschaftsgrad. Die Ehepartner sind in der ganzen Schweiz von der Steuer befreit, in den meisten Kantonen auch die direkten Nachkommen.
Nichtverwandte müssen dagegen nach wie vor sehr hohe Steuern zahlen, wenn sie erben oder beschenkt werden. Bei hohen Beträgen fällt oft ein Viertel oder sogar die Hälfte der Erbschaft an den Staat.
Einige Kantone besteuern Konkubinatspartner, die seit mehr als fünf oder zehn Jahren im gleichen Haushalt leben, im Vergleich zu den übrigen Nichtverwandten relativ milde. Nur im Kanton Schwyz gehen alle Erben steuerfrei aus.
Wenn Sie Erben vorsehen, die hohe Erbschaftssteuern zahlen müssen, sollten Sie Möglichkeiten zur Optimierung der Steuerbelastung für die Erben prüfen.
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