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Mit der Installation von Wassertanks, Pumpen und Wasserabgabestellen sowie Massnahmen zur Desinfektion verstärkt die DEZA ihre Soforthilfe für Pakistan in einem besonders dringlichen Bereich, der Trinkwasserversorgung. Für die Projekte werden vorerst fünf weitere Experten des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH) in Pakistan eingesetzt. Zwei der Experten sind bereits am Wochenende in Pakistan eingetroffen. Drei weitere werden am Dienstag, 24. August, abreisen.
In Pakistan werden die von der Flut betroffenen Gebiete mit langfristigen Projekten wieder aufgebaut werden müssen. Im Moment ist aber noch die Phase der Soforthilfe, in der es gilt das Leben der Betroffenen zu retten. Dank der Waserprojekte sollen in der Provinz Sindh im Süden des Landes 50'000, in der Region Punjab 100'000 Personen und im Gebiet südlich des Swat-Tals ebenfalls 100'000 Menschen von verbesserter Trinkwasserqualität profitieren können. Für eine bessere Verfügbarkeit von Trinkwasser in vorstädtischen Gebieten wird der Einsatz von Reinigungs- und Desinfektionskits für die Säuberung von Brunnen vorbereitet.
Ausgedehnt wird auch die Unterstützung der internationalen Organisationen: Die Beträge für das IKRK werden um 2 auf 5 Millionen CHF erhöht. Das Welternährungsprogramm erhält 1 Million CHF. Für bilaterale Soforthilfeaktionen werden rund 1 Million CHF eingesetzt. Zudem sind Experteneinsätze zugunsten von WFP, UNHCR und UNHABITAT in Abklärung.
Im Bereich Notunterkunft werden 1000 Zelte sowie Schlaf-, Haushalts- und Hygiene-Utensilien zugunsten von 5000 Personen beschafft. Der Einkauf erfolgt gemeinsam mit dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK). Die Verteilung wird vom Pakistanischen Roten Halbmond abgewickelt und von SKH-Experten begleitet und unterstützt.
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