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Für den Aufbau seines "Metaversums" schafft der Facebook-Konzern nicht nur viele neue Stellen, sondern tätigte auch eine Reihe von Übernahmen
im VR-Bereich. Während die Zukäufe von VR-Studios problemlos über die Bühne gingen, wird der über 400 Millionen Dollar schwere Supernatural-Deal offenbar von der amerikanischen Kartellbehörde FTC untersucht. Dies berichtete 'The Information' mit Berufung auf mit der Angelegenheit betraute Personen (Paywall
).
Supernatural ist Anbieter einer Fitness-App, die mit einer VR-Brille funktioniert. Dem Bericht zufolge leitete die FTC Ende Oktober eine eingehende Untersuchung der Übernahme von Supernatural ein.
Ein Untersuchungsgrund könnte laut 'The Information' die Frage sein, ob Meta Pläne hatte, eine eigene Fitness-App zu entwickeln, die mit Supernatural konkurriert. Der Fitness-Bereich gilt als einer der wichtigeren bei Virtual Reality, da die Nutzerbasis breiter und vielfältiger ist als etwa im Gaming-Bereich.
Die Kartellbehörde würde zunehmend darauf achten, ob die grossen Tech-Firmen Unternehmen aufkaufen, um nicht mit ihnen konkurrieren zu müssen, heisst es weiter. Gemäss 'The Information' soll die aktuelle Untersuchung auch einen Zusammenhang mit einem laufenden Klageversuch der FTC gegen Meta haben. Die Behörde wirft dem Konzern einerseits die Monopolstellung im Social-Media-Markt vor, andererseits den Versuch, diese Stellung durch strategische Übernahmen auszubauen.
An einer Konferenz im Oktober sagte die FTC-Vorsitzende Lina Khan laut dem Bericht, dass Behörden wie die ihre auf der Hut sein müssten, wenn mächtige Unternehmen in neue Märkte, einschliesslich VR, expandieren.
Die VR-Markt entwickelt sich rasant. Meta habe bereits einen Mehrheitsanteil, berichtete 'The Verge'. Dies liege vor allem am Erfolg des VR-Headsets Quest 2.