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Es gibt Hinweise, dass eine COVID 19-Infektion zu temporären Zyklusstörungen führen kann. In Studien haben Frauen nach der Covid-19 Impfung über einen durchschnittlich ca. 1 Tag verlängerten Zyklus, stärkere Blutung und andere Menstruationsbeschwerden berichtet. Diese Änderungen waren aber im Vergleich zur natürlichen Variabilität der Zykluslänge eher klein und vorübergehend. (Edelman et al. 2022).
Letztlich ist wahrscheinlich der Einfluss einer COVID 19-Infektion respektive einer Impfung auf die Menstruation zu werten wie jede andere Infektion und Impfung auch. Somit ist es möglich, dass die Impfung den Zyklus kurzfristig beeinflussen kann, längerdauernde Effekte sind jedoch nicht bekannt, Die verfügbaren Daten weisen darauf hin, dass die Impfung keine negativen Auswirkungen auf die Fertilität hat (Zaçe et al. 2022).
Für spezifische Fragen verweisen wir Fachpersonen an die Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) und die Schweizerische Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (SGRM).