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Der schwedische Pharmazulieferer PolyPeptide treibt die Vorbereitungen für einen Börsengang im kommenden Jahr voran. Bank of America und UBS dürften die Transaktion organisieren, wie zwei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Als Alternative zu einem IPO an der Schweizer Börse sei auch ein Verkauf der in Familienbesitz stehenden Firma möglich.
Informationspakete dürften noch vor Weihnachten an Interessenten gehen, sagte eine der Personen. Die schwedische Gesellschaft könnte auf einen Gesamtwert von 1,5 Milliarden Franken kommen. PolyPeptide konnte für eine Stellungnahme nicht erreicht werden. Die beiden Banken wollten keinen Kommentar abgeben.
Ein Konkurrent der Schweizer Bachem
PolyPeptide entwickelt und produziert mit über 850 Mitarbeitern Peptide für Pharma-, Biotechnologie-, Diagnostik- und Kosmetikfirmen. Peptide sind Wirkstoffe, die etwa in Krebsmedikamenten, Antibiotika, Impfstoffen oder Anti-Faltenmitteln zum Einsatz kommen. PolyPeptide ist in einem ähnlichen Gebiet wie die Schweizer Bachem tätig. Bachem oder auch der wesentlich grössere Arzneimittel-Auftragsfertiger Lonza haben im laufenden Jahr an der Börse kräftig zugelegt.
(reuters/mbü)