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Überwiegend fernbedient wurden der 190 t schwere und 8 m hohe Behälter und sein 63 t schwerer Deckel thermisch zerlegt. Die Arbeiten fanden in einem hierfür errichteten Caisson statt. Gesteuert über eine Videoanlage zerlegten zwei Roboter mit je einem Schneidbrenner, die 200 bis 450 mm starke Stahlwandung des Reaktordruckbehälters in 273 Teile.
Die Gesamtmasse von 253 t Stahl wurde endlagergerecht in 60 spezielle Abschirmbehälter vom Typ Mosaik und 52 abgeschirmte Container verladen. Bis zur Inbetriebnahme des genehmigten Endlagers Schacht Konrad werden die Behälter im standortnahen Zwischenlager für radioaktive Abfälle zwischengelagert.
Das Kernkraftwerk Stade (PWR) nahm 1972 den Betrieb auf und wurde am 14. November 2003 aufgrund wirtschaftlicher Betrachtungen stillgelegt. Seither befindet es sich im Rückbau.
Quelle
M.A. nach E.On. Kernkraft, Pressemitteilung, 12. Oktober 2010