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Ein junges Paar in Ostafrika erwartete das erste Kind. Während der Schwangerschaft kamen beide zum Glauben an Jesus Christus. Sie bekamen einen kleinen Jungen, den sie Abu Shafia nannten. Bald stellte sich heraus, dass seine Beine gelähmt waren. Abu Shafia wuchs heran, aber war nicht in der Lage zu gehen. Die Jesusnachfolger beteten häufig für ihn, dass er geheilt werden möge und gehen könne.
Als Abu Shafia etwa vier Jahre alt war, hatte eine der gläubigen Frauen des Dorfes in der Nacht einen Traum. In diesem Traum kam während der Nacht jemand an die Tür ihres Hauses und sagte zu ihr: «Geh morgen früh hinaus und suche nach einem kleinen Vogel. Fang ihn ein und bringe ihn zu Abu Shafia. Zeige ihm das Vögelchen aus einer Entfernung von etwa zwei Metern.» Als sie aufwachte und sich an den Traum erinnerte, wusste sie zunächst nicht, was sie davon halten sollte. Sie erzählte ihn den anderen Nachfolger von Jesus. Manche sagten: «Und wenn es nun Gott war, der in diesem Traum zu dir gesprochen hat?» Sie beteten zusammen, und die Frau entschied, das zu tun, was ihr in diesem Traum aufgetragen worden war.
Sie fand einige Kinder, die bereit waren, auf einen Baum zu steigen und dort einen kleinen Vogel aus seinem Nest zu holen. Mit diesem Vögelchen vorsichtig in ihrer Hand verborgen, machte sie sich auf zum Haus von Abu Shafia. Als sie dort ankam, zeigte sie den Vogel dem Jungen. Sie war etwa zwei Meter von ihm entfernt. Da stand Abu Shafia auf und ging auf die Frau zu. Er konnte plötzlich wieder gehen. In diesem Augenblick wurde er geheilt.
Für alle Jesusnachfolger, die so lange für Abu Shafia gebetet hatten, war das eine grosse Ermutigung. Wie wunderbar hatte Gott eingegriffen und diesen kleinen Jungen geheilt!
Ostafrika