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Genf (ots/PRNewswire) - Weatherford International Ltd. gab heute bekannt, dass sein US-Tochterunternehmen eine Vereinbarung mit BP getroffen hat, sämtliche Forderungen, die zwischen den Unternehmen im Zusammenhang mit dem Deepwater Horizon-Vorfall und -Ölfleck aufgekommen sind, zu regulieren. Im Rahmen der Abfindungsvereinbarung wird BP an Weatherford Schadensersatz leisten für aktuelle und zukünftige Schadensersatzansprüche aus dem Vorfall und den Auswirkungen des Ereignisses. Gemäss der Vereinbarung wird BP an Weatherford Schadensersatz zahlen für Verluste persönlicher, geschäftlicher und wirtschaftlicher Art sowie in Bezug auf Anlagevermögen, Umwelt und Verschmutzung. Die beiden Unternehmen haben sich auf eine Zusammenarbeit verständigt, um die Sicherheit von Offshore-Bohrungen zu verbessern.
(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/19990308/WEATHERFORDLOGO)
"Wir freuen uns sehr, mit BP, einem geschätzten Kunden, eine einvernehmliche Lösung gefunden zu haben, die unseren Aktionären Bestimmtheit liefert in Bezug auf den Grossteil der potentiellen Risiken, denen Weatherford in Folge des letztjährigen Vorfalls im Golf ausgesetzt sein könnte", sagte Bernard J. Duroc-Danner, Präsident und CEO von Weatherford. "Weatherford freut sich insbesondere angesichts unseres fortdauernden Engagements in den Bereichen Umweltschutz und Arbeiter-Sicherheit, dass die Abfindungsvereinbarung für uns Gelegenheiten bietet, in Partnerschaft mit BP an der Verbesserung der Offshore-Bohrungen zu arbeiten."
Weatherford lieferte Produkte und Dienstleistungen an BP für die Macondo-Ölquelle. Die heutige Abfindungsvereinbarung zwischen Weatherford und BP ist keine Schuldzugabe einer der Parteien.
Die gesamten Kosten dieser Abfindungsvereinbarung werden von Versicherungen finanziert, die Weatherford zur Zeit des Vorfalls abgeschlossen hatte. Im Rahmen der Vereinbarung liefert Weatherford 75 Millionen Dollar an BP für den Gulf Coast Recovery Fund, der für Anwohner, Unternehmen und andere, die Verletzungen oder Schäden in Folge der Ölkatastrophe geltend machen, eingerichtet wurde.
Darüber hinaus glaubt Weatherford, dass jegliche Art von Haftung, die gegen Weatherford gerichtet ist und die nicht in der Schadensersatzpflicht von BP enthalten ist, ebenso durch seine Haftpflichtversicherungen abgesichert ist. Dazu zählen jegliche Schäden, die gegenüber Weatherford geltend gemacht werden im Zusammenhang mit Nicht-BP-Mitarbeitern, die auf der Deepwater Horizon-Bohrinsel verletzt wurden, sowie irgendwelche Busszahlungen, die gegenüber Weatherford geltend gemacht werden könnten. BPs Verpflichtung zu Schadensersatz enthält ausserdem keine zivilen oder kriminellen Bussgelder und Strafen sowie Rechtsanwaltsgebühren.
Weatherford ist ein in der Schweiz ansässiges, multinationales Ölfeld-Service-Unternehmen. Es ist einer der grössten globalen Anbieter von innovativen mechanischen Lösungen, Technologien und Services für die Bohrungs- und Produktionssparten der Öl- und Gasindustrie. Weatherford ist in über 100 Ländern tätig und beschäftigt mehr als 55.000 Menschen weltweit.
Kontakte: Andrew P. Becnel Chief Financial Officer +41-22-816-1502 Karen David-Green Vice President - Investor Relations +1-713-693-2530 Christine Mathers - Medienanfragen Corporate Communications Manager +1-713-297-2689
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