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Sun übernimmt MySQL
Nachdem sich MySQL den Avancen von Oracle erwehrt und eigentlich für 2008 einen Börsengang angestrebt hat, wurde das Unternehmen hinter der gleichnamigen Open-Source-Datenbank nun von Sun Microsystems aufgekauft. Sun legt für die schwedisch-amerikanische Firma rund 1 Milliarde US-Dollar auf den Tisch und erhält damit einen der Hauptbestandteile des LAMP-Stack (Linux, Apache, MySQL, PHP/Perl/Python). Sun engagiert sich schon länger in diesem Bereich und versucht, mit OpenSolaris eine Alternative zu Linux zu bieten. Da Sun selber bislang eine Datenbank fehlte, wurde Software von Drittherstellern wie Oralce und PostgreSQL, unterstützt. Dies soll auch fortgesetzt werden. Die Angestellten von MySQL werden in Suns Software, Sales und Service Organization eingegliedert. CEO Marten Mickos wird Teil von Suns Management.
Sun möchte die Datenbank MySQL, die hinter vielen Web-2.0-Seiten wie Wikipedia oder Facebook und auch bei Google zum Einsatz kommt, fit für Mission-Critical-Umgebungen machen und in die eigenen Authentifizierungsservices integrieren.
BEA ergibt sich Oracle
Oracle hat die Übernahme von BEA Systems bekannt gegeben. 8,5 Milliarden Dollar (19,375 Dollar pro Aktie) oder 7,2 Milliarden Dollar abzüglich der BEA-Barmittel von 1,3 Milliarden Dollar soll der Kaufpreis im zweiten Anlauf betragen. Oracle hatte bereits letzten Oktober ein Kaufangebot an BEA Systems abgegeben, was der Übernahmekandidat allerdings als viel zu niedrig ablehnte. Oracle bot damals 17 Dollar pro Aktie, BEA Systems forderte 21 Dollar.