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Phosphatschichten werden durch ein chemisches Verfahren abgeschieden und bieten einen brauchbaren temporären Korrosionsschutz. Der Korrosionsschutz der Phosphatierung kann durch Einölen verbessert werden. Die beiden Verfahren unterscheiden sich aufgrund der unterschiedlich abscheidbaren Schichtdicken und dem Einsatzbereich der Bauteile.
Manganphosphatierung: Dickschichtverfahren, schwarze Schichtabscheidung, Schichtdicke: 10-20 g/m2. Manganphosphatüberzüge werden als Einlaufschutz für Motor- und Getriebeteile verwendet, indem sie eine nichtmetallische Trenn- und Verschleißschicht bildet. Als Haftgrund für Lackierungen wird die Manganphosphatierung dagegen nur selten eingesetzt. Zum besseren Korrosionsschutz können die Teile mit einem Schutzöl versehen werden.