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Am Montag kurz vor 18 Uhr brachte ein 56-jähriger Portugiese seine Frau zum Notfall des Kantonsspitals in Freiburg. Wie die Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte, war sie bewusstlos und wies Würgeverletzungen auf. Ihr Zustand war kritisch. Sie verstarb am nächsten Tag im Spital, ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben. Wie Staatsanwalt Marc Bugnon gegenüber der Nachrichtenagentur sda erklärte, war die Frau bereits hirntot, als sie ins Spital eingeliefert wurde.
Seit 2013 verheiratet
Der Mann gestand gegenüber der Polizei, bei einem Streit am Halstuch seiner Frau gezogen zu haben, worauf sie das Bewusstsein verlor. Dieser Streit sei kurz zuvor an ihrem Arbeitsplatz im Beauregard-Quartier in Freiburg geschehen und eskaliert. Wie Marc Bugnon auf Anfrage erklärt, handelt es sich beim Arbeitsplatz der Frau um ihr eigenes Atelier, denn die Portugiesin war selbstständig. Die beiden hätten sich zum Zeitpunkt des Streits alleine in diesem Raum befunden. Das Paar war seit 2013 verheiratet, habe sich aber vor einem Monat getrennt, so Bugnon. Am Abend vor der Tat war das Opfer von einem Aufenthalt in Portugal zurückgekehrt.
Zum Grund für den Streit kann der Staatsanwalt zurzeit keine weiteren Angaben machen. «Wir haben nur die Version des Ehemannes und dieser ist sehr verwirrt.» Der 56-Jährige, der seit 1989 in der Schweiz lebt, habe jedoch ausgesagt, dass der Streit nichts mit der Trennung zu tun gehabt habe. Er wurde in Untersuchungshaft genommen und dort werde er bis zum Abschluss der Untersuchung wohl auch bleiben, sagt der Staatsanwalt. Das Resultat der Autopsie sowie weitere Untersuchungen und Befragungen sollen Klarheit bringen. ak