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Ärzte Über 95 Prozent der Frauen, die vor fünf Jahren eine Abtreibung hatten, sagten, es sei die richtige Entscheidung für sie – laut einer neuen Studie. Die Studie wurde in der Zeitschrift Social Science & Medicine veröffentlicht. Lesen Sie auch – 5 Jahre nach der Abtreibung halten über 95% der Frauen dies für die richtige Entscheidung
Die Forscher fanden keine Hinweise darauf, dass Frauen ihre Entscheidungen im Laufe der Jahre bereuten. Im Gegenteil, die Frauen berichteten, dass sowohl ihre positiven als auch ihre negativen Gefühle bezüglich der Abtreibung im Laufe der Zeit abnahmen. Mit fünf Jahren hatte die überwiegende Mehrheit (84 Prozent) entweder positive oder gar keine Gefühle. Die Studienergebnisse haben die Idee entlarvt, dass die meisten Frauen emotional unter einer Abtreibung leiden. Lesen Sie auch – Nach Auswirkungen der Abtreibung, von denen Sie nichts wussten
Diejenigen, die anfänglich mit ihren Entscheidungen zu kämpfen hatten, waren kurz nach der Abtreibung eher traurig, schuldbewusst und wütend. Im Laufe der Zeit nahmen diese negativen Emotionen jedoch dramatisch ab, insbesondere im ersten Jahr nach ihrer Abtreibung. Lesen Sie auch – 4 Anzeichen, die nach einer klinischen Abtreibung nicht normal sind
Dieser Befund ist jedoch kein grünes Licht für die Verwendung von Abtreibungspillen.
Abtreibungspille und ihre häufigen Nebenwirkungen
Eine ungeplante Schwangerschaft lässt die meisten Frauen die Entscheidung treffen, die Schwangerschaft abzubrechen, und eine Abtreibungspille erweist sich als ihre erste Wahl. Aber wie diese Pille funktioniert und hat sie Nebenwirkungen. Lesen Sie weiter, um die Antworten zu finden –
Wenn wir Abtreibungspille sagen, ist es tatsächlich die Kombination von zwei Abtreibungsmedikamenten, Mifepriston und Misoprostol.
Mifepriston Oral Doctors verschreiben dieses Medikament normalerweise in den ersten sieben bis zehn Schwangerschaftswochen, um die Wirkung von Progesteron zu blockieren. Was ist Progesteron? Sie können fragen. Es ist eines der Hormone, die der Uterus benötigt, um eine Schwangerschaft zu unterstützen.
Misoprostol Dieses Medikament vervollständigt den Abtreibungsprozess, bei dem der sich entwickelnde Fötus entfernt wird. Es bewirkt, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht und den Embryo, den Embryosack und die Gebärmutterschleimhaut ausstößt, wodurch schließlich der Fötus entfernt wird. Dies ist ein 24-48 Stunden langer Prozess, und bei Frauen, die das Medikament einnehmen, können während dieser Zeit starke Blutungen und starke Uteruskrämpfe auftreten.
Abtreibungspille ist ein extrem starkes Medikament und kann viele Nebenwirkungen haben. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind Blutungen, Uterus- und Magenkrämpfe, Rückenschmerzen, Kaliummangel und schwere allergische Reaktionen. Bei Frauen, die eine Abtreibungspille einnehmen, können auch weniger schwerwiegende Nebenwirkungen wie Bluthochdruck, Gelenk- und Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Flüssigkeitsretention und ein Überwachsen der Gebärmutterschleimhaut auftreten.
Laut Gesundheitsexperten sind chemische oder medizinische Abtreibungen gefährlicher als chirurgische Abtreibungen. Schwere Reaktionen auf Abtreibungsmedikamente können lebensbedrohlich sein. Auch eine unvollständige Abtreibung kann eine Infektion verursachen und zu bleibenden Schäden führen.
Veröffentlicht: 14. Januar 2020, 17:31 Uhr