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Schnell habe ich gemerkt, dass ganz viele Blogger dieses Buch sehnlichst erwarten, weil es auf den englischen Blogs sehr gut angekommen ist. Dann habe ich das Cover gesehen .... und naja .... ich musste mir das Buch auch näher anschauen ....
Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …
(Text- und Bildquelle: cbt Verlag)
Einstieg ins Buch:
"BLOCKEN!"
"Wo?"
"Schnee wie Asche" ist der Auftakt einer Trilogie, die im High Fantasy angesiedelt ist, was uns auch die Karte vorne drin beweist. Die Welt, die Sara Raasch entworfen hat, ist sehr faszinierend. Auf Primoria gibt es acht Länder. Vier davon sind Rhythmusländer, in denen sich die Jahreszeiten wie wir es kennen abwechseln. Die vier Länder im Süden sind je eine Jahreszeit. In diesen Ländern herrscht nur diese eine Jahreszeit und auch die Einwohner passen optisch dazu. So sind die Winterianer sehr hellhäutig, blauäugig und haben weisse Haare.
In "Schnee wie Asche" stehen vor allem Frühling und Winter im Vordergrund. Vor sechzehn Jahren hat nämlich Frühling Winter überfallen, die meisten Winterianer als Arbeiter entführt, die Königin getötet und die Magsignie, ein Amulett mit dem die Magie verstärkt werden kann, zerbrochen und versteckt. Heute sind gerade noch acht Winterianer frei und versuchen verzweifelt, die beiden Hälften des Amuletts zurückzubekommen, um wenigstens einen Teil ihrer Macht wiederzuerlangen.
Eine von ihnen ist Meira, in deren ich-Perspektive wir die Geschichte erleben. Sie ist ein Waisenmädchen, das an der Seite des nächsten Königs aufwächst und eine Kampfausbildung geniesst. Es ist ihr sehr wichtig, auch ihren Beitrag leisten zu können, endlich auch auf Mission geschickt zu werden. Sie ist eine Kämpferin, hat es aber als 'unbedeutendes' Mädchen nicht einfach. So war sie mir auf Anhieb sympathisch und ich fieberte und fühlte mit ihr mit. Sie weiss meistens genau was sie will und setzt alles daran, dies auch zu erreichen. Doch ab und zu blitzt doch noch die Unerfahrenheit ihrer 16 Jahre durch und nicht immer konnte ich ihre Handlungen nachvollziehen. Doch dies macht den Teenager meiner Meinung nach authentischer.
Ich wollte eine Kämpferin sein. Jemand, der sich sein Ansehen verdiente. (Seite 167)
Trotz der vielen Namen und Begriffe kommt man leicht in die Geschichte rein und findet sich auf der Weltkarte zurecht. Schon sehr früh lockt uns Sara Raasch mit Geheimnissen und Mutmassungen, so dass man als Leser schnell anbeisst, um immer mehr herauszufinden: über Meira, den Königssohn Mather, den Anführer Sir und die verschiedenen Königreichen. So entwickelte sich "Schnee wie Asche" für mich schnell zum Pageturner und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Und wenn ein Buch regelrecht verschlungen wird, realisiert man manchmal erst im Nachhinein, dass da der eine oder andere 'Mangel' in der ersten Euphorie überlesen wurde. So hat mir die Autorin richtig tolle Lesestunden beschert. Ich konnte in eine wahnsinnig faszinierende Welt eintauchen, trotzdem gab es die eine oder andere kleine Ungereimtheit. Zudem war für mich die Geschichte recht vorhersehbar, was meinem Lesegenuss aber keinen Abbruch getan hat.
Und wenn ein Buch regelrecht verschlungen wird, realisiert man manchmal erst im Nachhinein, dass da der eine oder andere 'Mangel' in der ersten Euphorie überlesen wurde. So hat mir die Autorin richtig tolle Lesestunden beschert. Ich konnte in eine wahnsinnig faszinierende Welt eintauchen, trotzdem gab es die eine oder andere kleine Ungereimtheit. Zudem war für mich die Geschichte recht vorhersehbar, was meinem Lesegenuss aber keinen Abbruch getan hat.
Die Angst ist ein Samen, der, sobald er gesät ist, nie wieder aufhört zu wachsen. (Seite 57)
So ist dieser erste Band ein sehr gutes Fundament, auf dem nun aufgebaut werden kann. Im Oktober erscheint der zweite Band auf englisch, wir müssen uns also noch ein bisschen gedulden, obwohl ich eigentlich am liebsten gleich weitergelesen hätte. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf mehr Winter, mehr Rhythmus, mehr Eis und Feuer ....
"Schnee wie Asche" ist ein gelungener Auftakt einer neuen High Fantasy Trilogie. Sara Raasch konnte mich mit ihrem ganz eigenen Weltenentwurf begeistern und so habe ich kurzweilige Lesestunden an der Seite einer starken und kämpferischen Protagonistin verbracht.
- Schnee wie Asche
- Ice like Fire (Erscheinungstermin des Originals: 13.10.2015)
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Sara Raasch wusste schon mit fünf Jahren, dass sie für die Bücherwelt bestimmt war. Während ihre Freunde Limonade verkauften, brachte sie ihre handgemalten Bilderbücher an den Mann. Seit damals hat sich nicht viel geändert. Ihre Freunde sehen sie immer noch besorgt an, wenn sie versucht, etwas zu malen, und ihre Begeisterung für das geschriebene Wort verleitet sie oft dazu, etwas Tollkühnes zu tun. Dies ist ihr erster Roman. Er enthält ausdrücklich keine handgemalten Bilder.
(Textquelle: cbt Verlag)