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Die Medienmitteilung im Originalwortlaut:
Der dritte und letzte Rennsonntag des diesjährigen White Turf wurde einmal mehr bei strahlendem Sonnenschein abgehalten. Highlight war die Krönung von Valeria Selina Walther zur neuen Königin des Engadins, nachdem sie die Gesamtwertung in der Credit Suisse Skikjöring Trophy für sich gewinnen konnte. Valeria Walther ist erst die zweite Frau in der Geschichte dieser traditionsreichen Disziplin, der dies gelingt. Der ebenfalls mit Spannung erwartete Evangelos Pistiolis Foundation 83. Grosser Preis von St. Moritz wurde von Moderator nach Hause getragen. Aufgrund der ausserordentlich warmen Temperaturen und damit verbundenen Sicherheitsvorkehrungen ging das Rennen über die verkürzte Distanz von 800 Metern.
Im ersten Flachrennen des Tages schien alles nach Plan zu laufen. Nachdem der Favorit und Vorsonntagssieger Whaze als Nichtstarter erklärt worden war, rückte Identified in die Favoritenrolle auf, ging sofort in Front und galoppierte mit Blazing Comet an seiner Seite an der Spitze durch den letzten Bogen. Doch dort musste Rene Piechulek zu Boden. Jenny Langhard konnte The Iconist aus diesem Zwischenfall heraushalten und das Paar gewann das Rennen vor Ventura Tormenta und Tapeten Toni. In der Folge wurde der Evangelos Pistiolis Foundation 83. Grosser Preis von St. Moritz um eine halbe Stunde verschoben – man wollte versuchen, die Oberfläche an den heiklen Stellen aufzurauen. Doch kurz bevor die Pferde auf die Bahn gebracht wurden, kam der Entscheid, dass die Distanz auf 800 Meter verkürzt werde.
Direkt nach dem Start setzte sich dann Moderator, der im Besitze von Anton und Verena Kräuliger ist, zusammen mit Movin Time an die Spitze. Gegen das Ziel zeichnete sich ein Zweikampf zwischen dem 11:1- Aussenseiter Moderator und Movin Time ab, den Moderator mit einer Kopflänge für sich entschied.
Im letzten Flachrennen der Veranstaltung, das ebenfalls auf 800 Meter verkürzt wurde, setzte sich Mark Hännis Play All Day unter Rene Piechulek durch, der die Angriffe von Saphira Dream und Fiesta souverän
abwies.
Skikjöring voll und ganz in Frauenhand
Das Skikjöring-Rennen, der Grand Prix Credit Suisse, konnte über die reguläre Distanz gelaufen werden. Moonflight hielt mit Valeria Schiergen auf den Skiern allen Angriffen stand. Der von Peter Schiergen trainierte Schimmel im Besitze des Stalles Murezzan Racing Stable verwies Atlantico auf den Ehrenplatz. Dank zwei
zweiten Plätzen am diesjährigen White Turf konnte sich Valeria Selina Walther, die Fahrerin von Atlantico, aber dennoch zum ersten Mal zur Königin des Engadins krönen lassen. Auch der drittplatzierte Los Angeles wurde von einer Frau, Leta Joos, gefahren. Fourteenth of July entthront Kiss Forever H.C. Im Grand Prix Pontresina kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Dominatoren der bisherigen Trabrennen, Fourteenth of July H.C. und Kiss Forever H.C. Letzterer trat zudem als Titelverteidiger an und
Stephanie Theiler platzierte ihn sogleich im Rücken von Fourteenth of July und Jean-Bernard Matthey, der die Spitze übernommen hatte. Zwar griff Theiler im Einlauf an, doch Hedy Schlatters Achtjähriger war stets Herr der Lage und errang den dritten Schneesieg bei ebenso vielen Starts. 38'000 Gäste über alle drei Wochenenden hinweg
Nicht zuletzt war der White Turf 2023 mit Blick auf die Zuschauerzahlen, die Wettumsätze und die Atmosphäre in der Zeltstadt ein grosser Erfolg. Dank strahlendem Wetter und warmen Temperaturen fanden am letzten Renntag ganze 11'000 Zuschauerinnen und Zuschauer auf den gefrorenen St. Moritzersee.
Gemeinsam mit den beliebten, an den Samstagen stattfindenden Family Days besuchten 38'000 Personen den diesjährigen White Turf –Rekord.
Autor: pd
Foto: www.swiss-image.ch