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Tobias Staub (Violine), Livia Unternährer (Violine) und Federico Pulina (Basso continuo) – Werke von J. M. Leclair, J. S. Bach und H. Wieniawski
18. July 2020 @ 8:30 pm - 9:30 pm
Tobias Staub (*1997) begann im Alter von fünf Jahren mit dem Geigenunterricht bei Franziska Pfenninger in Winterthur. Im Alter von 10 Jahren in die Ministrings Luzern unter der Leitung von Herbert Scherz aufgenommen. Kurz darauf wechselte er zu Jens Lohmann an die Musikschule und Konservatorium Zürich MKZ. Dort wurde er auch Teil des neu gegründeten Streichorchesters Stringendo14. In dieser Zeit nahm er auch mehrmals am Schweizerischen Jungendmusikwettbewerb SJMW teil, wo er mehrmals solistisch und in Kammermusikbesetzungen im Finale erste Preise erzielte. Nach dem PreCollege an der MKZ begann er im Herbst 2016 mit dem Bachelor an der Hochschule Luzern bei Prof. Igor Karsko. In dieser Zeit sammelte er viele Kammermusik- und Orchestererfahrungen und begann sich auf das Konzertmeisterspiel zu fokussieren. Wesentlich dafür war das Jugendsinfonieorchester Zürich JSOZ, in welchem er vier Jahre lang als Konzertmeister unter der Leitung von David Bruchez aktiv war. Ebenfalls war er in dieser Zeit Konzertmeister in diversen Studentenorchestern, dem Zentralschweizer Jugendorchester ZJSO und dem Stringendo 2.0. Als Stimmführer der 2. Geige war er im Vienna Imperial Orchestra und mehrmals im Hochschulorchester Luzern tätig. Im Tutti spielt er vermehrt als Zuzüger, wie bei dem 21st Century Orchestra, der Philharmonie Salzburg und dem Mozarteumorchester Salzburg. Solistisch trat er u.a. mit dem Cosmic Percussion Ensemble auf, regelmässig mit Stringendo und im Sommer 2020 mit dem Stadtorchester Frauenfeld und dem Orchester Kriens-Horw. Seit dem Herbst 2019 studiert Tobias Staub für einen Masterabschluss am Mozarteum Salzburg bei Prof. Annelie Gahl. Zusätzlich besucht er regelmässig Meisterkurse, unter anderem bei Ingolf Turban, Esther Hoppe, Klaidi Sahatci und nahm Unterricht bei Sebastian Bohren.
Livia Unternährer wurde 1998 im Kanton Luzern geboren. Ihren ersten Violinunterricht bekam sie im Alter von acht Jahren. Bereits in den ersten Jahren musizierte sie in diversen Ensembles und Orchestern und sammelte so viele wertvolle Erfahrungen. Aktuell studiert sie Violine bei Daniel Dodds im Bachelor an der Hochschule Luzern Musik.
Seit 2020 ist sie Mitglied des Schweizer Jugendsinfonieorchesters (SJSO), welches regelmässig in den grossen Konzerthäusern der Schweiz zu Gast ist. Zudem ist sie Mitglied des Orpheum Supporters Orchestra Zurich, der Jungen Philharmonie Zentralschweiz und des Zentralschweizer Jugendsinfonieorchesters. Auch als Solistin durfte sie bereits früh Erfahrungen sammeln: Beispielsweise mit dem 2. Violinkonzert von W. A. Mozart, welches sie mit dem Orchesterverein Sursee-Sempach an mehreren Konzerten aufführen durfte. In Meisterkursen bei Keiko Wataya, Manuel Oswald, Valeriy Sokolov und weiteren lässt sich Livia Unternährer immer wieder neu inspirieren.
Federico Pulina studierte bei Anna Revel am Konservatorium von Sassari und bei Davide Cabassi am Konservatorium von Piacenza. Derzeit studiert er an der Hochschule Luzern bei Maestro Konstantin Lifschitz. Sein Debüt gab er 2011 mit dem Orchester Marija Judina am Teatro Storchi in Modena. Seitdem wird er häufig als Solist und Kammermusiker zu renommierten Musikfestivals in Italien und im Ausland eingeladen. Dazu gehören die Bocconi- Universität in Mailand, die Belarussische Staatliche Musikakademie in Minsk, Primavera di Baggio und Kawai in Ledro. Seit 2018 tritt er zusammen mit dem Trio Fenice auf. Er ist der Gewinner des Giangrandi-Eggman-Preises 2018. Er wurde unter den Finalisten des AEVEA-Klavierpreiswettbewerbs ausgewählt und nahm im Maffeiana-Saal von Verona die kompletten Etüden von F.Chopin auf.
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