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Der Pianist, Dirigent und Komponist Olli Mustonen, der 1967 im finnischen Vantaa geboren wurde, studierte Klavier bei Ralf Gothóni und Eero Heinonen sowie Komposition bei Einojuhani Rautavaara. Nachdem er 1984 den Zweiten Preis beim «Concours de Genève» gewonnen hatte, siegte er 1987 bei den «Young Concert Artists Auditions» in New York und begann seine internationale Karriere mit einem Rezital in der Carnegie Hall. Als Solist war er seither bei den Berliner und den Münchner Philharmonikern, beim Cleveland Orchestra, beim New York Philharmonic und beim Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam zu Gast. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Valery Gergiev, Nikolaus Harnoncourt, Kent Nagano und Esa-Pekka Salonen zusammen. Früh schon erweiterte Olli Mustonen sein Spektrum auf das dirigentische Metier. Neben den grossen finnischen Orchestern leitete er die Deutsche Kammerphilharmonie, das Estnische Nationale Sinfonieorchester, das Melbourne Symphony Orchestra, die Camerata Salzburg und das Scottish Chamber Orchestra. Zentraler Bestand seines Repertoires sind auch eigene Werke: So dirigierte Mustonen die Uraufführungen seiner Sinfonien Nr. 1 Tuuri mit dem Tampere Philharmonic (2012) und Nr. 2 Johannes Angelos mit dem Helsinki Philharmonic (2014), bei dem er als «artist-in-residence» verpflichtet war. In der vergangenen Saison hob er überdies in Stockholm sein Klavierquintett aus der Taufe. Olli Mustonens CD-Aufnahmen wurden mit zahlreichen Preisen bedacht: Für seine Interpretation der Präludien von Schostakowitsch und Alkan erhielt er zum Beispiel den Edison-Preis und den «Gramophone Award». Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählt Respighis Concerto in modo misolidio, das er mit Sakari Oramo und dem Finnischen Radio-Sinfonieorchester eingespielt hat.
Bisher ein Auftritt bei LUCERNE FESTIVAL (IMF): Am 22. August 1987 stellte sich Olli Mustonen hier im Rahmen der Reihe «Junge Künstler» mit Werken von Bach, Debussy und Schumann vor.
August 2015