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Feinstaub hat vielfältige Auswirkungen auf die Gesundheit. Er gelangt durch das Atmen in die kleinsten Verzweigungen der Lungen. Die kleinsten Teilchen gelangen sogar in die Blutbahn und so auch in andere Organe als die Lunge. Am häufigsten sind Lungenbeschwerden, insbesondere Husten, Atemnot und Auswurf. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere und kranke Personen. Feinstaub kann aber auch Herzinfarkte provozieren und längerfristig Lungenkrebs verursachen.
Gemäss einer Studie des Bundesamts für Raumplanung verursacht Feinstaub mehr als 3700 vorzeitige Todesfälle pro Jahr in der Schweiz, davon 300 durch Lungenkrebs und 20 Säuglinge. Bei den gefährdeten Gruppen, insbesondere bei Kindern mit bestehenden Atemwegserkrankungen nimmt zu Zeiten der hohen Feinstaubbelastung das beschwerdefreie Intervall ab. Grosse epidemiologische Studien in der Schweiz haben frühere ausländische Studienresultate bestätigt. Sie zeigen auch in der Schweiz, dass ein Zusammenhang besteht zwischen hoher Feinstaub- und Stickoxidbelastung und der Häufung von Atemwegsbeschwerden, sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern.
Es ist wichtig zu wissen, dass Passivrauch die grösste Feinstaubbelastung in Innenräumen darstellt. Die vorzeitigen Todesfälle und die volkswirtschaftlichen Kosten durch das Passivrauchen übersteigen sogar diejenigen durch den Feinstaub im Freien.
Besonders gefährdete Personengruppen sollten auf Folgendes achten:
- Möglichst keine stark befahrenen Strassen entlang gehen, insbesondere Vermeiden von körperlicher Anstrengung in Agglomerationen.
- An exponierten Lagen Innenräume nur kurz lüften.
- Passivrauchen meiden.
- Die empfohlenen allgemeinen Verhaltensmassnahmen der Umweltämter beachten.