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Der Gang durch die Kunst-Geschichte automobiler Inspirationen von den Futuristen bis heute wird in der Ausstellung von einem zweiten, thematischen Ausstellungsstrang begleitet. Seinen Zugang zur Ausstellung kann der Besucher wählen zwischen der Kunst im Zeichen des Warenfetischismus (Lack und Chrom, der Autokauf als Kauf von Fiktionen und Ersatzhandlung, Fliessband-Produktion und Akkumulation) mit Arbeiten von Ant Farm, Arman, Edward Burtynsky, Jan Dibbets, Hans Hansen, Peter Keetman, Len Lye, Hendrik Spohler, Peter Stämpfli und Patrick Weidmann, des religiösen Fetischismus (Autodafé, "Déesse", Nagelfetisch und Autofriedhof) mit Arbeiten von Kudjoe Affutu, Chris Burden, Jordi Colomer, Walker Evans, Jitish Kallat, Annika Larsson, Superflex und Dale Yudelman, oder des sexuellen Fetischismus (Phallische Körpererweiterung, Motorenpotenz, weibliche Rundungen, das Auto als Junggesellenmaschine) mit Arbeiten von Liz Cohen, Sylvie Fleury, Wenyu Ji, Allan Kaprow, Richard Prince, Pipilotti Rist, Bruno Rousseaud und Franck Scurti. Weitere Apotheosen automobiler Befindlichkeiten finden sich in Räumen zu Themen des Unfalls mit Arbeiten von Brassaï, James Dean, Robert Frank, Jacques-Henri Lartigue, Mickry 3, Arnold Odermatt, Roman Signer und Wolf Vostell, zur Geschwindigkeit mit Arbeiten von Horst Baumann, Géo Ham, Jacques-Henri Lartigue, Richard Prince, Man Ray und Anton Stankowski, zum Verkehr mit Arbeiten von Andreas Feininger, Robert Frank, Jacques-Henri Lartigue, Julian Opie, June Bum Park, Peter Roehr, Samuel Rousseau, Bruno Ruckstuhl, Michael Sailstorfer, Stefan Sous und Peter Stämpfli.
Ein weiterer Raum ist schliesslich den Themen "Rückzug und Flucht" oder "Wohnzimmer und Weltraum" gewidmet, mit Arbeiten von Michel de Broin, Edward Kienholz, Hans-Peter Feldmann, Zilla Leutenegger, Thomas Mailänder, Ahmet Ögüt, Betsabeé Romero und Andrea Zittel. Im Zentrum, inszeniert als Achse der ganzen Ausstellung, befindet sich Damian Ortegas grosse Arbeit "Cosmic Thing", ein wie als Explosionsdarstellung in den Raum expandierter VW-Käfer. Die Eingangswand empfängt den Besucher mit einer Serie von Autofahrer-Porträts "on the move" von Andrew Bush. Ein von Virgil Widrich als automobile Love-Story aufgebauter Zusammenschnitt berühmter Filmszenen läuft während der Ausstellung permanent im Vortragssaal des Museums.