Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03359.jsonl.gz/1735

- Beschreibung
- Autor/in
- Pressestimmen (0)
Der Strasse nach geht es hier aus der Welt
Die vorliegenden Gedichte sind aus der Begegnung des Autors mit den Briefen von Louise Jacobson entstanden die, 16-jährig, in Frankreich verhaftet und von den Nationalsozialisten in Auschwitz ermordet wurde. Oft spricht das Mädchen ganz unmittelbar aus den Gedichten. Es mischen sich aber immer wieder auch die Stimmen der anderen Toten des Holocausts in die seltsam gegenwärtigen Dialoge. Die Sprache fungiert dabei wie ein Seismograph, der die leisen Beben der anscheinend längst verschwundenen Leben aufzeichnet.
Detlev Arnulf Kruber
Detlev Arnulf Kruber, geb. am 24. Mai 1945 in Eisenberg/Thüringen. Noch im selben Jahr Flucht mit den Eltern nach Westdeutschland. Kindheit und Jugend in Zweibrücken. Studium an der Universität des Saarlandes. Berufstätigkeit als Lehrer und Psychotherapeut. Erste lyrische Veröffentlichungen in den 80er Jahren bei der Edition Thaleia. Nach fast 30-jähriger Pause entschliesst er sich erneut, sein stetig gewachsenes Werk der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die jüngsten Publikationen sind die "Resonanzen" (BoD 2017), "Der Strasse nach geht es hier aus der Welt" ( BoD 2017) und "Mein Vaterland es tat einmal nur weh" (BoD 2018)