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Lausanne - Der für die SVP im Stadtparlament von Yverdon VD sitzende Fabien Richard ist aus der Partei ausgetreten. Grund: Journalisten hatten herausgefunden, dass der 26-Jährige "Gang Bangs" gegen Bezahlung organisiert. Bei diesen Sex-Partys wird eine Frau von mehreren Männern "beglückt".
Nachdem die Westschweizer Sonntagszeitung "Matin Dimanche" die Nebeneinkünfte des SVP-Politikers ans Licht gebracht hatte, traf sich am Sonntagabend der Vorstand der SVP-Sektion Yverdon-les-Bains zu einer Krisensitzung.
Noch gleichentags trat der Jungpolitiker per sofort aus der Partei aus, wie es in verschiedenen Medienberichten vom Montag heisst. "Richard hat eingesehen, dass er demissionieren muss", bestätigte Claude-Alain Voiblet, Generalsekretär der SVP Waadt, die Berichte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.
Das Organisieren solcher Veranstaltungen sei nicht mit den von der SVP vertretenen Werten vereinbar, sagte Voiblet weiter. "Das schadet dem Ansehen unserer Partei, obwohl die SVP objektiv gesehen nichts damit zu tun hat."
Der Generalsekretär erinnerte zudem daran, dass alle SVP-Mitglieder, die für ein politisches Amt kandidieren, eine Ethik-Charta unterzeichnen müssen. Fabien Richard war 2006 ins Stadtparlament von Yverdon gewählt worden.
SDA-ATS