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Der Leitungskataster oder Kanalisationskataster ist gesetzlich geregelt und ist eine wichtige Grundlage für die Planung, die Überwachung und den Betrieb des gesamten Abwassernetzes.
Er besteht normalerweise aus Übersichtsplänen im Massstab 1:2‘000 und Detailblätter (Massstab 1:500). Neben dem Grundbuchplan sind mindestens alle öffentlichen Schmutz-, Misch- und Regenabwasserleitungen nach speziellen Signaturen dargestellt.
Die Rohrdurchmesser und -materialen sowie die Haltungslängen, Längsgefälle und Fliessrichtungen sind normalerweise angegeben. Die Kontrollschächte und Sonderbauwerken wie Hochwasserentlastungen, Regenbecken, Pumpwerke, Düker usw. sind dargestellt und konzeptgemäss nummeriert. Bestandteil sind auch alle privaten Liegenschaftsentwässerungen zur Abwasserentsorgung; deshalb müssen diese Anlagen auch im Kanalisationskataster ersichtlich sein; sie sind zu den öffentlichen Leitungen differenziert dargestellt und die Eigentumsverhältnisse somit erkennbar.
Die periodische und regelmässige Nachführung des Kanalisationskatasters durch die öffentliche Hand ist wichtig und beim VKA grundsätzlich sichergestellt.