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Clos du Doubs heisst auf Deutsch etwa: Vom Doubs eingeschlossen. Und tatsächlich gibt es in der Schweiz nur wenige Gebiete, die so ab der Welt sind wie dieser 12 km lange und 4 km breite Bergrücken westlich von St-Ursanne, der drei Seiten vom Doubs umflossen wird – herzliche Feriengrüsse aus dem Clos du Doubs.
Seit 2009 ist Clos du Doubs auch eine Gemeinde, entstanden durch eine Fusion von sieben Gemeinden. Ihr Zentrum ist das mittelalterliche Städtchen Saint-Ursanne, das an der Stelle entstand, wo vermutlich in der Zeit von 612 bis 619 der Eremit Ursicinus, ein Kollege von Kolumban, gewirkt hatte. Heute ist die Gemeinde Clos du Doubs, die eine Fläche von 61,75 km² umfasst und knapp 1300 EinwohnerInnen zählt, mit 20 Einw. pro km² überaus dünn besiedelt. Der Clos du Doubs lebt von der Landwirtschaft, vom Sommertourismus, einigen Dienstleistungsbetrieben und von den Leuten, die nach Delémont und Porrentruy pendeln.
Und dann wird hier seit 25 Jahren auch geforscht: Im Felslabor Mont Terri erforschen 22 Organisationen aus 9 Ländern den Opalinuston, das bevorzugte Wirtgestein der Schweiz für ein geologisches Tiefenlager zur Lagerung von radioaktivem Atommüll. Es ist eigentlich eine bundeseigene Forschungsinstitution mit zahlreichen interessierten Partnern: swisstopo leitet die Forschung und betreibt zusammen mit dem ENSI und der Nagra auch ein Besucherzentrum, das kostenlose Führungen anbietet. Das könnte interessant sein!
Anyway, herzliche Feriengrüsse aus dem Clos du Doubs!