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Bei schweren Formen der Unfruchtbarkeit gibt es die Chance durch eine operative Entnahme von Hodengewebe befruchtungsfähige Samenzellen zu finden. Diese können zur Durchführung eines assistierten Reproduktionsverfahrens (künstliche Befruchtung) verwendet werden und im Idealfall den Kinderwunsch erfüllen.
Die (mikrochirurgische) testikuläre Spermienextraktion ist ein operatives Verfahren, bei dem kleine Gewebeproben aus dem Hoden zur Gewinnung von befruchtungsfähigen Spermien (Samenzellen) entnommen werden.
Dieses Verfahren kann bei Männern mit fehlenden Spermien in der Samenflüssigkeit (Azoospermie), mit nur sehr wenigen Spermien (Kryptozoospermie) oder mit sehr eingeschränkter Spermienqualität durchgeführt werden.
Neben den klassischen Symptomen wie reduzierte sexuelle Lust (Libido), Erektionsstörungen, Antriebslosigkeit und depressive Verstimmungen können auch Probleme wie Knochenschwund (Osteoporose), Gewichtszunahme und Blutarmut (Anämie) resultieren.
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