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Das Büro erlebte seinen ersten Höhepunkt während der Industrialisierung: Gleichzeitig mit der Differenzierung von Büroaufgaben wurden Büros neu strukturiert und hierarchisch organisiert. Zur Effizienzsteigerung wurden zudem immer mehr Maschinen erfunden, allen voran die Schreibmaschine. Damit trat auch die Frau in den Büroalltag ein, Sekretärinnenjobs versprachen Eigenständigkeit und Unabhängigkeit. Eine Auswahl von Plakaten illustriert die Entwicklung von Büros und Bürotätigkeiten. Allen voran sind es die Plakate für Olivetti von namhaften Grafikern wie Walter Ballmer oder Herbert Bayer, die Designgeschichte schrieben. Plakate für die 1928 in der Schweiz durchgeführte internationale Büro-Fachausstellung oder die ab 1930 regelmässig abgehaltene Fachmesse Büfa sind Beweis dafür, dass das Büro einen neuen Markt bediente. Neben Maschinenfirmen und Technologieunternehmen sind es mehr und mehr Möbelfachhändler, die sich auf Büroinventar konzentrieren, ergonomische Sitzmöbel oder funktionales Industriedesign anbieten und plakativ bewerben.
Bereits seit dem Jahr 2000 werden in den Schaufenstern des zentral gelegenen Gebäudes der Schweizerischen Nationalbank in Zürich thematisch ausgewählte Plakate aus den reichen Beständen der Plakatsammlung des Museum für Gestaltung Zürich präsentiert. Die Plakate können in den Fenstern des Erdgeschosses entlang des Stadthausquais, der Börsenstrasse und der Fraumünsterstrasse besichtigt werden.