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Wie “Der Spiegel” schreibt, misst ein Mann die Entfernung des Elfmeterpunktes auf Berliner Amateur-Plätzen nach. Und merkt dabei, dass der Penalty in der Regel aus elf Metern und elf Zentimetern getreten wird. Der Grund für diese Abweichung: Ursprünglich wurden die Elfmeter von einer dünnen Linie aus geschossen, heute gibt es einen Punkt. Und die Mitte dieses Punktes ist elf Meter vom Tor entfernt. Die Hälfte des Balldurchmessers, der auf diesem Punkt liegen soll, ist rund elf Zentimeter. Der Spieler tritt den Ball also aus einer Entfernung von 11,11 Metern.
Zur Erinnerung: Auch elf Meter wären laut Regelwerk falsch. Die Masse sind natürlich nicht metrisch erfasst worden. Es wären zwölf Yards oder 10,97 Meter. Und jeder halbwegs interessierte Fussballfan weiss, dass die Strafstoss-Schützen diesen Elfmeterpunkt sowieso nicht ernst nehmen. Sie legen sich den Ball irgendwo am Rande des Punktes zurecht. Wirklich aus zwölf Yards schiesst also höchstens zufällig jemand.
Trotzdem spricht der Deutsche Fussball Bund von “einem interessanten Sachverhalt” und das International Football Association Board, das für die Regeln zuständig ist, will laut Welt Online bereits bei den Reformen 2016 die Entdeckungen des Berliner Fussballfans berücksichtigen. Wie genau das gemacht wird, ist jedoch völlig unklar. Spannend ist die Entdeckung allemal und vielleicht sollten wir ja für einen Enthüllungsbericht mal alle Fussballplätze der obersten und zweitobersten Schweizer Liga nachmessen gehen. Wir bleiben dran.
(rr)