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In dem Buch beschäftigt sich der Forscher unter anderem mit den Fragen: Gibt es einen Gott? Werden wir auf der Erde überleben? Und wird uns künstliche Intelligenz überholen? Das Buch sei aus Hawkings Archiv mit vielen seiner Reden, Interviews, Essays und anderen Stellungnahmen hervorgegangen, schreibt der Londoner Verlag John Murray.
Hawking nähert sich der Beantwortung vieler Fragen humorvoll - das Buch soll jedoch auch eine Warnung sein. Da die Menschheit die Erde in den nächsten tausend Jahren vermutlich zerstören wird, müsse sie einen Weg finden, ausserhalb des Planeten zu überleben, so Hawking. Ob künstliche Intelligenz uns vernichten oder ignorieren wird, könnten wir jetzt noch beeinflussen. Die deutsche Übersetzung ist im Klett-Cotta-Verlag erschienen.
Stephen Hawking war am 14. März im Alter von 76 Jahren in Cambridge gestorben. Er litt an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Seit Jahrzehnten war er fast völlig bewegungsunfähig und sass im Rollstuhl. Er entwickelte Theorien zum Ursprung des Universums und zu Schwarzen Löchern.
Daneben beschäftigte sich Hawking ebenso mit populären Themen wie Zeitreisen und Ausserirdischen. Der Forscher galt als Popstar der Wissenschaft, sein Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" wurde millionenfach verkauft.
(SDA)