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Tianwa Yang © Friedrun Reinhold
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Debut 5
Tianwa Yang | Nicholas Rimmer
Ravel | Ysaÿe | Rihm | Brahms
Thu, 01.09. | 12.15 | No. 16344
Vergangenes Konzert
Tianwa Yang © Friedrun Reinhold
01.
Sep
Thursday
12.15
Debut 5
Tianwa Yang | Nicholas Rimmer
She has been described as a “new, versatile, standard-setting violinist of international standing” by Harald Eggebrecht in the Süddeutsche Zeitung. And the critic Eleonore Büning also praised her in the Frankfurter Allgemeinen Zeitung: “She radiates an electricity. This violinist is no longer among the ranks of ascending stars. She has reached the top and belongs to that tiny elite group of the world’s best violin virtuosos.” At the age of 13 the Chinese-born Tianwa Yang – a genuine prodigy – recorded Niccolò Paganini’s 24 Caprices. In 2003 she transferred to Karlsruhe to study chamber music, from where she launched her international career. To date she has performed at the Philharmonie in Berlin, London’s Wigmore Hall, the Salle Pleyel in Paris, and New York’s Lincoln Center, and her recordings have garnered such awards as the Annual German Record Critics’ Award as well as two ECHO Klassik Awards. In Lucerne Tianwa Yang will perform Brahms’s Second Violin Sonata as well as finger-breaking works by Eugène Ysaÿe and Maurice Ravel, along with a piece by a composer from our own era: Wolfgang Rihm, who has freshly reimagined the Romantic fantasy as multicolored, iridescent “piece-fantasies.”
Please note: Nicola Benedetti, who had previously been announced as part of the Debut series, unfortunately had to cancel her Debut concert in Lucerne.
Tianwa Yang © Friedrun Reinhold
Tianwa Yang
Die chinesische Geigerin Tianwa Yang,geboren 1987 in Peking, erhielt mit vier Jahren ihren ersten Violinunterricht und wurde als Zehnjährige an das Musikkonservatorium ihrer Heimatstadt aufgenommen. 2003 kam sie über ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes nach Deutschland, um ihr Studium dort fortzusetzen. Rasch entwickelte sich ihre internationale Karriere. Sie konzertierte mit dem London und dem Royal Philharmonic Orchestra, mit dem Bayerischen Staatsorchester und dem Helsinki Philharmonic, mit dem MDR Sinfonieorchester Leipzig und dem Orchestre National de l’Île de France sowie mit den Sinfonieorchestern von Baltimore, Seattle und Detroit. Einladungen führten sie in die Berliner Philharmonie und die Londoner Wigmore Hall, ins New Yorker Lincoln Center und in die Pariser Salle Pleyel, zu den Schwetzinger Festspielen und zum Ravinia Festival. «Heute gibt es kein Vertun mehr: Tianwa Yang ist die stärkste junge Geigerin weit und breit», erklärte Eleonore Büning in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Wertschätzung schlägt sich auch in zahlreichen Plattenpreisen nieder, die Tianwa Yang verliehen wurden: Ihre Einspielungen der Violinwerke von Pablo de Sarasate und Wolfgang Rihm erhielten jeweils den «Diapason d’Or», und für ihre Aufnahme der beiden Violinkonzerte Mendelssohns wurde sie mit dem «Choc de Classica» ausgezeichnet. Schon zweimal durfte Tianwa Yang den «Echo Klassik» entgegennehmen: 2014 als «Nachwuchskünstlerin des Jahres» und 2015 als «Instrumentalistin des Jahres». Ihre jüngste CD, die gemeinsam mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg entstand, ist Konzerten von Mario Castelnuovo-Tedesco gewidmet. Seit 2015 lehrt Tianwa Yang als Professorin an der Hochschule der Künste in Bern. Sie spielt eine «Guarneri del Gesù» aus dem Jahr 1730.
August 2016
Nicholas Rimmer © Irène Zandel
Nicholas Rimmer
Der Pianist Nicholas Rimmer, 1981 im englischen Wigan geboren, stammt aus einer deutsch-britischen Familie. Als Jungstudent am Royal Northern College of Music in Manchester wurde er nicht nur im Klavierspiel, sondern auch in Tonsatz, Komposition und Dirigieren unterrichtet; überdies absolvierte er ein Studium der Musikwissenschaft am Clare College in Cambridge, wo er auch als Organist tätig war. Seine Klavierausbildung setzte er anschliessend bei Christopher Oakden an der Musikhochschule in Hannover fort; Kurse in Kammermusik belegte er bei Wolfram Rieger und dem Alban Berg Quartett. Zweimal, 2006 und 2010, wurde Nicholas Rimmer mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet; gemeinsam mit dem Bratschisten Nils Mönkemeyer erhielt er 2009 in London den «Parkhouse Award». Heute ist er vor allem als Kammermusiker und Liedpianist tätig. Er war Gast bei den Festivals von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Aldeburgh, Schwetzingen, Ludwigsburg und Lockenhaus und konzertierte in der Londoner Wigmore Hall, im Münchner Gasteig, in der Zürcher Tonhalle und in der Berliner Philharmonie. Solokonzerte interpretierte er gemeinsam mit der NDR Radiophilharmonie Hannover, den Hamburger Symphonikern und der Manchester Camerata. Nicholas Rimmer hat diverse CDs eingespielt, allein drei Alben mit Nils Mönkemeyer, aber auch mehrere Aufnahmen mit Tianwa Yang, darunter die kompletten Violinwerke Wolfgang Rihms, für die das Duo mit dem «Diapason d’Or» und dem «Pizzicato Supersonic Award» ausgezeichnet wurde. Er ist Mitglied des Trio Gaspard sowie des Trios Belli-Fischer-Rimmer für die experimentelle Besetzung von Posaune, Schlagzeug und Klavier. In Freiburg ist er Mitbegründer und Pianist der Reihe «Klangwerk Lied». Seit 2013 unterrichtet er Liedgestaltung an der Frankfurter Hochschule für Musik und darstellende Kunst.
August 2016