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Raffael Spielmann machte bereits als Schüler in der Oberstufe erste Erfahrungen mit Drogen. Deren Einnahme nahm in der Rekrutenschule zu und gipfelte an einer Arbeitsstelle in der Textil- und Modebranche im Kokainkonsum. Mit vielen Lügen kämpfte sich Spielmann durchs Leben und konnte seine Sucht so versteckt befriedigen. Es fiel ihm aber immer schwerer und neue Lügen zu finden wurde herausfordernd.
Alles änderte sich, als ihn seine Tochter in eine Freikirche mitnahm. Dort fühlte er sich angesprochen, angenommen und entschied sich mit 50 Jahren, einen radikalen Neustart zu wagen.