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Soziotherapie
Leiterin des Dienstes:Giovanna Cadei
Der soziotherapeutische Dienst ist ein Rehabilitationsbereich, dessen Hauptziel darin besteht, den Patienten eine weniger strukturierte und medizinisch ausgerichtete Rehabilitationsmöglichkeit zu bieten, die jedoch ebenso nützlich und funktionell ist, um Restfähigkeiten wiederzuerlangen und sie wieder in die Gesellschaft, das Leben und die Arbeit zu integrieren.
Die Rehabilitationsziele sind die Sozialisierung, die Förderung kreativer und spielerischer Aktivitäten, der freie Ausdruck von Emotionen ausserhalb eines therapeutischen Rahmens und die Förderung von Werten wie Teilen, gegenseitiger Respekt, Zusammenarbeit, persönliche Verantwortung im Umgang mit Raum und Zeit und mit sich selbst.
Es werden Aktivitäten mit freiem Zugang angeboten. Die Person kann den ihr gewidmeten Raum selbständig betreten und ihn als „Wohnzimmer“ betrachten: Es ist möglich, einen Kaffee zu kochen, ein Buch oder eine Zeitung zu lesen, in einem Beziehungsumfeld der Ruhe und des Austauschs zu stricken.
Es werden auch themenbezogene Aktivitäten organisiert, um die Entdeckung neuer persönlicher und zwischenmenschlicher Fähigkeiten zu fördern: Schreibgruppe, Koch- und/oder Backgruppe, Selbstpflegegruppe (es werden Methoden zur Herstellung von Kosmetika zu Hause vermittelt), Malgruppe oder Spielaktivitäten (Brettspiele).
Diese Tätigkeit wird ständig angepasst, um den Bedürfnissen der Patienten, die ein breites Spektrum an Betreuung benötigen, besser gerecht zu werden: Es ist möglich, als stationärer Patient in der Klinik oder sogar in der Tagesklinik an soziotherapeutischen Aktivitäten teilzunehmen.