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Glukokortikoide: Akute Pankreatitis und venöse Thromboembolien
|Autor(in): Urspeter Masche|
|Datum: 24. April 2013|
Zwei skandinavische Fall-Kontroll-Studien liefern Hinweise, dass Glukokortikoide das Risiko sowohl einer akuten Pankreatitis als auch einer venösen Thromboembolie signifikant erhöhen.
In der einen Studie befasste man sich mit über 6100 Personen, bei denen erstmalig eine akute Pankreatitis aufgetreten war. Es zeigte sich, dass sie signifikant häufiger orale Glukokortikoide verwendeten als das Kollektiv der Kontrollgruppe. Die «Odds Ratio» lag je nach Berechnungsmodell zwischen 1,5 und 2,4.
In der anderen Studie, die über 38’000 Fälle von Venenthrombosen und Lungenembolien mit einer Kontrollgruppe verglich, ergab sich, dass unter systemischen Glukokortikoiden das Risiko einer venösen Thromboembolie um einen Faktor von 2 bis 3 zunimmt. Absolut gesehen entspricht dies bis zu 11 zusätzlichen Fällen venöser Thromboembolien pro 1000 Personen und Jahr.
Kurzfassungen der Studien aus dem «JAMA Internal Medicine»: Association of Oral Glucocorticoid Use With an Increased Risk of Acute Pancreatitis – A Population-Based Nested Case-Control Study und Use of Glucocorticoids and Risk of Venous Thromboembolism – A Nationwide Population-Based Case-Control Study
Glukokortikoide: Akute Pankreatitis und venöse Thromboembolien (24. April 2013)
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