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Benoît Gilligmann
Dipl. Telekomingenieur, MS HEC Paris
Qualifizierter europäischer, schweizerischer und französischer Patentanwalt
Benoît Gilligmann wuchs in Strassburg auf und studierte von 1996 bis 1999 Ingenieurwesen, zuerst am Nationalen Institut für Telekommunikation (INT) in Paris und danach, zusammen mit der Abteilung für Kommunikationssysteme der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), am Institut Eurécom in Sophia Antipolis, Frankreich, wo er sich auf Breitbandnetzwerke spezialisierte. Nach seinem Ingenieursstudium bildete er sich weiter zum Master in Unternehmensstrategie und -finanzen an der HEC Paris und arbeitete danach bis 2006 im Forschungs- und Entwicklungszentrum eines Schweizer Telekomanbieters in Bern, zuerst bei Forschungsprojekten im Bereich der Dienstqualität und anschliessend bei der Entwicklung von Lösungen für Remote-Zugang bei mobilen Netzwerken. Ab 2003 gehörte er dem CTO-Team an und wirkte bei der Ausarbeitung von strategischen Berichten zur Beurteilung der Auswirkungen von neuen Technologien aus dem Blickwinkel von Telekommunikationsanbietern mit, insbesondere auf dem Gebiet der Breitbandzugangsnetzwerke. Parallel dazu nahm er als Berater in verschiedenen Technologie- und Wirtschaftsbeurteilungen teil, welche im Rahmen der Projekte der Unternehmensentwicklung durch organisches Wachstum und externe Akquisitionen durchgeführt wurden.
Benoît wurde in diversen Patentanmeldungen als Erfinder genannt und, dank seinem Interesse am Geistigen Eigentum, befasste er sich zwischen 2004 und 2006 auch mit Patentmanagement und begann anschliessend seine Tätigkeit als Patentingenieur in einer Privatkanzlei in Neuenburg, um Ende 2008 zu einer grossen Schweizer Uhrengruppe zu wechseln. Während dieser Zeit war er sowohl im Bereich der mechanischen Uhrmacherei (Komplikationen, Steuerorgane, Habillage, etc.) als auch der Elektronik tätig, namentlich bei der Zeitmessung oder anderen Produkten im Zusammenhang mit der Informationstechnologien.
Im Rahmen seiner Berufsausbildung besuchte er 2009 die beschleunigte Ausbildung beim CEIPI (Centre d’Etudes Internationales de la Propriété Intellectuelle) und bestand die Qualifikationsprüfung zum Europäischen Patentanwalt in 2011. Er gehörte 2013 zu den ersten Patentanwälten, welche die schweizerische Patentanwaltsprüfung machten und bestanden, und bestand danach im Jahr 2014 auch die Qualifikationsprüfung für Patentanwälte in Frankreich. Seither ist er Mitglied des Prüfungsausschusses III für die Europäische Zulassungsprüfung (die sich um den Prüfungsteil D, den «juristischen Teil» kümmert).
Dank seiner Ausbildung als Ingenieur der Kommunikationssysteme betreut Benoît insbesondere Mandate im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien, Software und Geschäftsverfahren.
Fachgebiete
- Informations- und Kommunikationstechnologien
- Software- und Geschäftsverfahren
- Uhrmacherei
Mitgliedschaften
- Institut der beim Europäischen Patentamt zugelassenen Vertreter (EPI)
- Verband der freiberuflichen Europäischen und Schweizer Patentanwälte (VESPA)
- Licensing Executive Society (LES)
- Association Romande de la Propriété Intellectuelle (AROPI)