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Der Biorhythmus richtet sich nach äußeren Licht- und Dunkelheitssignalen. Bei Licht werden mehr den Wachzustand fördernde Hormone wie z. B. Cortisol und bei Dunkelheit mehr Schlafhormone wie z. B. Melatonin produziert und ausgeschüttet. Die Amplitude dieser hormonellen Fluktuation ist wichtig: Nachts sollten die wach machenden Hormone deutlich ab- und die Schlafhormone zunehmen. Je größer die Fluktuation, desto einfacher erreichen Sie die tiefsten und erholsamsten Schlafphasen. Sie können diesen Rhythmus fördern, indem Sie tagsüber möglichst viel Tageslicht tanken. Gehen Sie in der Mittagspause nach draußen, gehen Sie zu Fuß zur Arbeit und öffnen Sie die Vorhänge. Wenn Sie mit jahreszeitlich bedingten Depressionen zu kämpfen haben, setzen Sie in den dunklen Wintermonaten täglich mindestens eine halbe Stunde lang eine Tageslichtlampe ein. Entsprechend sollten Sie nachts helles Licht meiden. Vermeiden Sie abends, wenn Ihre Augen Dunkelheitssignale aufnehmen sollten, das Betrachten von Bildschirmen mit Hintergrundbeleuchtung, wie z. B. von Computern, Laptops, Fernsehgräten, Tablets oder Smartphones. Blaues Licht ist der Schlafqualität besonders abträglich. Ziehen Sie für Ihre Geräte eine Software in Betracht, die blaues Licht ausblendet. In jedem Fall sollten Sie 60-90 Minuten vor dem Schlafengehen das Betrachten elektronischer Bildschirme vermeiden.