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Familientherapie ist ein psychotherapeutischer Ansatz mit dem Ziel, Interaktionen zwischen mehreren Familienmitgliedern anzuschauen und zu verändern. Dabei sollen die gut funktionierenden für alle Beteiligten gewinnbringenden Verhaltensweisen beibehalten bzw. verstärkt werden, die problematischen Interaktionen hingegen sollen dahingehend verändert werden, damit das Leiden einzelner Familienmitglieder oder dasjenige der Gesamtfamilie gelindert werden kann.
Themenbeispiele aus der Praxis
- Trennung oder Scheidung der Eltern
- Erziehungsthemen, Belastungen im Zusammenhang mit (pubertierenden) Jugendlichen (Ablösung, Identitätsfindung, etc.)
- gemeinsamer Umgang mit Krankheit oder Tod eines Familienangehörigen
- Verhaltensauffälligkeiten von Kindern
- Schulschwierigkeiten und Leistungsprobleme
- Selbstschädigende Verhaltensweisen
- (Suchtmittelkonsum, Selbstverletzung, etc.)
- Gewalt und aggressives Verhalten
- usw.