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In Stockholm traf sich die Leichtathletik-Elite zum 5. Diamond-League-Meeting des Jahres. Die wichtigsten Ergebnisse:
Die Schweizerinnen und Schweizer
- 100 m Frauen
Die Sprinterin Salomé Kora erwischte zwar keinen optimalen Start, nahm aber dennoch rasch Fahrt auf. Mit einer Zeit von 11,31 Sekunden (Gegenwind 1,3 m/s) blieb die St. Gallerin in Stockholm 19 Hundertstel über ihrer persönlichen Bestleistung. Das reichte in einem eher schwach besetzten Feld für Platz 2. Geschlagen wurde Kora einzig von der US-Amerikanerin Kayla White (11,23).
- 400 m Frauen
Für Lea Sprunger gab es über 400 m Hürden nichts zu holen. Für die Schweizerin resultierte in 55,27 Sekunden der 8. und letzte Rang. Die Konkurrenz war allerdings auch bärenstark. Den Sieg holte sich Femke Bol in einer persönlichen Bestzeit von 52,37. Die Niederländerin setzte sich in einem hochklassigen Lauf hauchdünn vor der US-Amerikanerin Shamier Little (52,39) durch. Auch die Ukrainerin Hanna Ryschykowa auf Rang 3 lief eine Zeit unter 53 Sekunden.
- Stabhochsprung Frauen
Eine ansprechende Leistung zeigte Angelica Moser. Die Stabhochspringerin meisterte die Höhen 4,36 m, 4,51 m und 4,61 m, ehe sich die Hallen-Europameisterin an der 4,71-m-Marke vergeblich die Zähne ausbiss. Weil die Russin Polina Knoroz als einzige Athletin die 4,71 m knackte, gewann sie den Wettkampf. Moser wurde 5.
- Hochsprung Frauen
Vor 2 Wochen hatte Salome Lang die 1,96-m-Marke noch geknackt und damit einen neuen Schweizer Rekord aufgestellt. In Stockholm blieb die Baslerin an ebendieser Höhe hängen. Die 1,93 m, die Lang gleich bei ihrem 1. Versuch übersprang, reichten der 23-Jährigen für Schlussrang 5. Den Tagessieg holte sich die Ukrainerin Jaroslawa Mahutschich (2,03 m).
- Weitsprung Männer
Bei seinem ersten Diamond-League-Meeting in dieser Saison erreichte Benjamin Gföhler vom LC Zürich den 5. Platz. Sein bester Versuch ging 7,80 m weit. Gewonnen wurde der Wettkampf vom Jamaikaner Tajay Gayle (8,55 m).
Das internationale Highlight
- Stabhochsprung Männer
Gegen Armand Duplantis war auch in Stockholm kein Kraut gewachsen. Der Lokalmatador verwies seine ärgsten Rivalen Sam Kendricks aus den USA und den Franzosen Renaud Lavillenie einmal mehr auf die weiteren Podestplätze. Während Kendricks und Lavillenie bei der 6,02-m-Marke scheiterten, meisterte Duplantis die Höhe gleich im 1. Versuch. Im Anschluss versuchte der Schwede seinen eigenen Weltrekord von 6,18 m zu überbieten. Die 6,19 m waren aber nicht zu erreichen.
So geht's weiter
Bereits am kommenden Freitag geht die Diamond League in die nächste Runde. Am Freitag duellieren sich die besten Leichtathleten in Monaco. SRF überträgt das Meeting im Fürstentum live.