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Um die Ernährungssicherheit in schweren Mangellagen vorausschauend sichern zu können, ist es wichtig, das sich stetig verändernde Umfeld und daraus resultierende mögliche Gefährdungen der Nahrungsmittelversorgung zusammen mit den relevanten Akteuren regelmässig zu beurteilen. In Ergänzung zu den etablierten Prozessen erstellt Agroscope im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung deshalb jährlich eine Übersicht über potenziell versorgungsrelevante Ereignisse und Entwicklungen, basierend auf Literaturanalysen und Expertenbefragungen. Der vorliegende Bericht enthält die Ergebnisse der Analysen mit Stand von Mitte 2021.
Verschiedene Risiken für die Nahrungsmittelversorgung – wie eine Strommangellage, das Fehlen von Produktionsmitteln oder der Klimawandel – könnten zukünftig an Bedeutung gewinnen. Aus den Analysen ergibt sich folgendes Fazit:
• Die COVID-19-Pandemie bestätigte die – auch in Krisensituationen – hohe Ernährungssicherheit in der Schweiz.
• Um die Versorgung in einer schweren Mangellage sicherzustellen, ist die Schweiz auf substanzielle Importe und damit auf die möglichst weitgehende Aufrechterhaltung der Handels- und Transportprozesse angewiesen.
• Die Massnahmen zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit sind vorausschauend hinsichtlich der komplexer werdenden Gefährdungen zu überprüfen.