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Ein Löwe für Lausanner
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Bahrain wurde an der Architekturbiennale in Venedig mit dem Goldenen Löwen für den besten nationalen Beitrag geehrt. Mit entworfen und realisiert wurde das Projekt vom Lausanner Laboratoire de la production d'architecture (lapa) der ETH Lausanne (EPFL).
Das Westschweizer Architekturlaboratorium wurde von der Kulturministerin Bahrains, Sheikha Mai Bint Mohammed Al-Khalifa beauftragt, das Ausstellungskonzept zusammen mit den Kuratoren Noura Al Sayeh und Fuad Al Ansari zu erarbeiten. Daneben waren die Lausanner auch für das Design und die Produktion zuständig. Die Schau des Golfstaats präsentiert unter dem Titel „Wiedergewinnung“ selbstgebaute Strandhütten und dokumentierte so den rasanten gesellschaftlichen Wandel in der arabischen Welt. „Bahrain ist es gelungen, Formen flüchtiger Architektur zu präsentieren, die in der Lage sind, die Bedeutung des Meeres als öffentlicher Raum zu unterstreichen“, begründete die Jury ihre Entscheidung.
Preisgekrönte Architektur aus Japan
Den Goldenen Löwen 2010 für den besten Einzelbeitrag erhielt der Japaner Junya Ishigami. Der junge Architekt schlug 42 Konkurrenten mit der zarten Konstruktion eines fast unsichtbaren Wohnhauses aus durchsichtigen Plastikstäben. Ehrenlöwen wurden heuer gleich zwei vergeben: Den Ehrenlöwen für sein Lebenswerk erhielt der niederländische Stararchitekt Rem Koolhaas als einer der wichtigsten Vertreter zeitgenössischer Architektur. Mit einem posthumen Goldenen Löwen wurde er 2006 verstorbene Japaner Kazuo Shinohara geehrt. (mai/sda)