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Rathaus
Allgemein:
Hat kaum mit Amt und Würden zu tun, umschreibt vielmehr die Warnung an den Träumer, sich psychisch und physisch nicht über die Maßen zu belasten, sondern eher auf sachkundige Ratschläge aus der engeren Umgebung zu hören. Auch hier ist also mit dem Haus unser Körper gemeint. Man achte auf Stockwerke und Zimmer, um daraus Näheres zu ersehen.
Psychologisch:
Symbolort für 'Amt und Würde', den man aufsucht, wenn man etwas erledigen oder bestätigt bekommen möchte. Der Traum teilt mit, daß man etwas Wichtiges bekommt (oder erreichen kann), wenn man es versteht, mit gewissen 'Spielregeln' (gesellschaftlich- sozialer Art) oder mit einer Autorität zurechtzukommen.
Volkstümlich:
(arab. ) :
- sehen: man darf hoffen, in nächster Zeit eine wichtige Aufgabe übertragen zu bekommen, die man gut bewältigen wird und die einem Ansehen und Ruhm verschafft,- auch: ein ehrenvolles Amt erhalten,- auch: du hast einen unangenehmen Gang vor dir,-
- sich selbst hineingehen sehen oder sich darin befinden: Schutz und Beistand gegen seine Widersacher finden,- man wird in beruflicher Hinsicht keine Schwierigkeiten zu erwarten haben,-
- hineingehen: deine Lage wird sich durch die Hilfe fremder Personen bessern,- auch: Schwierigkeiten mit Behörden stehen einem bevor,-
- aus einem herauskommen: du wirst schwerlich einen Entschluß fassen können.
(europ.) :
- sehen: bringt Amt und Würden,- Mahnung, auf einen erhaltenen guten Rat zu hören,- auch: steht für Streitereien und drohende Prozesse,-
- betreten: Verlegenheiten,- Schwierigkeiten mit Behörden sind zu meistern,-
- in einem zu tun haben: man wird durch Schaden klug werden,-
- Für eine junge Frau ist das Rathaus der Vorbote einer Entfremdung von ihrem Geliebten, weil sie ihm nicht treu bleiben konnte.
(ind. ) :
(Siehe auch 'Gebäude', 'Haus')
- sehen: du wirst zu Amt und Würden kommen,-
- darin sein: du wirst durch Schaden klug.