Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03600.jsonl.gz/1446

Am Vormittag herrschte reger Betrieb auf dem 4,318 km langen Red-Bull-Ring, weil die Wettprognosen vor allem für den Nachmittag Gewitter und Regen ankündigt hatten. Die Wolken wurden zwar immer dunkler und dunkler, doch bis auf einige Tropfen blieb es am Ende trocken.
Grosser Dominator war zweimal Max Verstappen. Der Niederländer, der am Sonntag mit einer 131:119-Führung ins 8. Saisonrennen steigen wird, war zuerst um 0,256 Sekunden schneller als der überraschende Franzose Pierre Gasly im AlphaTauri. Am Nachmittag klassierte sich Daniel Ricciardo im McLaren-Mercedes mit 0,336 Sekunden Rückstand im 2. Rang. Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes musste sich mit den Rängen drei und vier begnügen (0,422 und 0,384 zurück).
Auffallend gering waren die Abstände am ersten Trainingstag in der Steiermark. In den ersten 60 Minuten lagen 16 Fahrer innerhalb einer Sekunde, am Nachmittag waren es ebenfalls noch deren 14.
Nicht auf Touren kam Verstappens Teamkollege Sergio Perez, der zuletzt in Baku (1.) und Le Castellet (3.) zweimal auf dem Podest gestanden hatte und am Freitag die Ränge 13 und 9 belegte. Auch Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas konnte nicht restlos zufrieden sein: Vierter und Zwölfter sowie ein Dreher in der Boxengasse (!), der eine Untersuchung nach sich zog und zur Folge hatte, dass Bottas am Samstag im Rennen um drei Plätz zurückversetzt starten wird.
Giovinazzi in den Top Ten
Gut in Szene setzen konnte sich Antonio Giovinazzi vom Hinwiler Team Alfa Romeo-Sauber. Der Italiener klassierte sich zweimal in den Top Ten (9./10.) und liess in beiden Trainings die Ferrari-Stammfahrer Charles Leclerc (11./13.) und Carlos Sainz (12./11.) hinter sich.
Kimi Räikkönen kam nur am Nachmittag zum Einsatz (14.), da er sein Cockpit am Morgen dem polnischen Testfahrer Robert Kubica hatte überlassen müssen (19.).