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Bereits seit frühester Zeit wurden die Malediven von Reisenden besucht. Allein der Handels-Kontakt zu Ländern wie Arabien, Persien, Malaysia, Indonesien und China prägte die Menschen und die Kultur des Landes. Der berühmte Reisende Ibn Batuta besuchte schon 1343 die Inseln und blieb für einige Jahre als Richter dort. Francois Pyrad de Laval aus Frankreich und H.C.P. Bell aus England müssen ebenfalls in diesem Zusammenhang erwähnt werden. Heute zieht es Gäste aus aller Welt in dieses Insel-Paradies. Mit seinem einzigartigen blauen Meer, den herrlichen, weissen Sandstränden und angenehmem Klima, bieten diese kleinen Inseln jede für sich eine "Oase" der Ruhe und Entspannung vom Alltag. So wurden die Malediven bekannt als Platz für "The art of doing nothing".
Obwohl die Malediven in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung hinter sich haben, ist dieses Land immer noch ein relativ junges Touristen-Ziel. Das erste Hotel-Resort (Kurumba Village) wurde 1972 auf einer unbewohnten Insel nahe der Hauptstadt Male eröffnet. Damals hatte diese Insel gerade für 60 Gäste Betten. Das zweite Resort war Bandos mit 280 Betten. Der Service in diesen beiden Anlagen war damals relativ einfach, es gab nur einheimische Küche und die Anreisemöglichkeiten waren sehr zeitaufwendig. Die einzige Flugverbindung zu den Malediven gab es von der damaligen Air Ceylon mit einem kleinen Flugzeug, das nur 48 Sitzplätze hatte und 2 Flugstunden von Colombo nach Male benötigte. Trotz dieser Schwierigkeiten besuchten 1972 bereits 1000 Touristen die Malediven, um die natürliche Schönheit der Inseln und der Resorts mit ihrem ursprünglichen Flair kennenzulernen. Durch diese ersten "Pioniere" kam es zu einer damals kaum für möglich gehaltenen Entwicklung des Tourismus auf den Malediven.