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Es sind harte Zeiten in der Familie Podlesnaja gekommen. Anastasia studiert Psychologie an einer Nikolajewer Universität. Monatliche Studiengebühren und kostspielige Medikamente leeren die Tasche der zweiköpfigen Familie, die aus ihr und ihrem Vater Wladimir (geb. 1967) besteht. Der Mann ist schon 22 Jahre ein Invalide. Bei der Hausrenovierung fiel er aus einer Höhe von etwa 7-10 Metern und erlitt 9 Brüche und eine Wirbelkompressionsfraktur. Er wurde schwer verletzt und war klinisch tot, überlebte aber. Während der rettenden Operation wurde er infiziert, und es entwickelte sich eine Blutvergiftung, die sich in Form eines trophischen Geschwürs am Bein zeigte. Die Mutter Anastasias wollte nicht mehr mit einem Invaliden leben und verliess ihn und ihre Tochter. Seitdem leistet sie ihnen keinerlei Unterstützung mehr.
Anastasia jobbte früher, musste jedoch mit der Arbeit aufhören, um mehr Zeit und Kräfte dem Studium zu widmen. Die einzige Einkommensquelle der Familie ist die niedrige Invalidenrente ihres Vaters, der immer nach wenn auch kleinen Nebenjobs sucht, um die Kosten für die medizinische Behandlung seines Beines zu tragen und daneben noch die Tochter zu ernähren, ganz abgesehen davon, dass er an Venen und am Herzen operiert werden muss, weil er immer ein Engegefühl im Herzbereich hat. Anastasia möchte ihrem Vater finanziell helfen, deswegen geht sie Schweizer Wohltäterinnen und Wohltäter mit der Bitte um Unterstützung an.