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Heutiger Stand
Beim Betrieb der Kernkraftwerke entstehen in den Brennelementen eingeschlossene hochaktive Stoffe.
Nach drei bis fünf Jahren Einsatz sind die Brennelemente verbraucht und müssen ersetzt werden. Dann bewahrt man sie für ca. 5 bis 10 Jahre in Abklingbecken auf, bevor man sie zur Trockenlagerung in ein Zwischenlager bringt, von wo aus sie entweder zur Wiederaufarbeitung oder direkt in ein geologisches Tiefenlager gebracht werden.
Auch alle schwach- und mittelaktiven Abfälle aus Kernkraftwerken, Industrie, Forschung und Medizin werden in Zwischenlagern sicher aufbewahrt, bis ein entsprechendes geologisches Tiefenlager zur Verfügung steht.
Bereits heute sind wichtige Ziele der Entsorgung erreicht: Inventarisierung (Charakterisierung) der Abfälle, Verarbeitung (Konditionierung) und Zwischenlagerung der Abfälle sowie der Nachweis, dass die Entsorgung radioaktiver Abfälle in der Schweiz technisch machbar ist (Entsorgungsnachweis). Noch zu realisieren sind geologische Tiefenlager.