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Ein Diamant, den man noch ein bisschen schleifen muss – so sieht Lawrence Stroll den Sportwagenbauer Aston Martin. Der kanadische Ferrari-Sammler, der am Genfersee lebt, will die darbende Traditionsfirma zu neuem Leben erwecken. Zuerst organisierte Stroll mit einem Konsortium eine Finanzspritze von gut 600 Millionen Franken. Er hält inzwischen knapp 20 Prozent der Aktien. Im April setzte sich der 61-Jährige als VR-Präsident ans Steuer des britischen Unternehmens mit über 2000 Angestellten. Der Mann hat schon einige Diamanten geschliffen. Sein Vermögen machte er mit dem Aufbau von Modemarken wie Tommy Hilfiger oder Ralph Lauren. Allein der Börsengang von Michael Kors spülte Stroll eine Milliarde Dollar in die Kasse. 2018 stieg er bei Racing Point Force India ein, dem Formel-1-Rennstall aus Silverstone. Sohn Lance (22) fährt dort, ab 2021 auch Sebastian Vettel (33). Natürlich künftig unter dem Namen Aston Martin.
(Stand: Dezember 2020)