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Die Flugzeuge hätten die Fregatte «HNMLS Evertsen» am vergangenen Donnerstag im Südosten der Krim-Halbinsel über einen Zeitraum von fünf Stunden wiederholt bedrängt und dabei Schein-Attacken geflogen, teilte das niederländische Verteidigungsministerium am Dienstag mit.
Moskau widersprach: Die Flugzeuge hätten in sicherem Abstand und in Übereinstimmung mit den internationalen Regeln operiert.
Die russischen Flugzeuge seien mit Bomben und Luft-Boden-Raketen bewaffnet gewesen, teilte das Ministerium in Den Haag mit. Es sei auch zu Störungen an der elektronischen Ausrüstung der ‹Evertsen› gekommen. Verteidigungsministerin Ank Bijleveld-Schouten nannte das Verhalten der russischen Streitkräfte unverantwortlich.
Die «Evertsen» habe sich als Teil eines Flottenverbandes in dem Gebiet befunden, zu dem auch die «HMS Defender» gehört. Auf das britische Schiff waren Moskau zufolge am Vortag Warnschüsse abgegeben worden. London wies diese Darstellung zurück.
Die Ukraine und die USA starteten zusammen mit mehr als 30 weiteren Staaten am Montag eine zweiwöchige Militärübung im Schwarzen Meer. Das Manöver «Sea Breeze» hat seit 1997 bereits 21 Mal stattgefunden. Es gilt im Ukraine-Russland-Konflikt als Rückendeckung des Westens für die Regierung in Kiew und wird von Moskau regelmässig kritisiert.