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Today there is hardly any architecture monograph that does not include an extensive reference to the photographer; no museum with a photograph collection that does not examine its potential for a special exhibition: everyone is talking about architecture photography. Therefore, why produce an issue about it? Two reasons: firstly, through the new media the circulation of images has grown exorbitantly. Here we are talking about a language that, for the first time, functions purely through pictures, about “image socialism” as Wolfgang Ullrich puts it (NZZ 31. 10. 2016). Pictures respond to pictures and all of us are involved in this flow. Secondly, thanks to digital processing the production of images before the building is erected, the art of rendering, has been professionalized to such an extent that it hardly lags at all behind depictions of reality. Rendering, photography and the built fabric influence each other. Who, when they find themselves surrounded by new buildings, has not felt as if they were in a rendering? The sheer mass of pictures and also the unsuspected possibilities of post-production make it necessary to find a new way of dealing with architecture photography. Information and objective representation can no longer be the only goals. And finally: as editors we are ourselves involved in the production of images. In the function of editor — or art director — of the magazine we influence sovereignty in interpreting architecture via the display of its images. Unfortunately, we are, not infrequently, presented with an unsatisfactory selection: housing without people, museums without exhibits, or cities without life. But — and of this we are completely convinced — in order to be able to assess architecture its suitability for everyday use must be tested. However, use and everyday life are generally banished from the images along with, for the most part, the photographer’s subjective authorship. Therefore we wish for more courage on the part of the architects who give the commissions. By strengthening the photographer as author and consequently arriving at a more subjective view, we hope to be able to trace the invisible qualities of architecture. In communicating architecture only good authors can escape the representation trap by means of an independent narrative in the image.
Für eine Zeitschriftenredaktion wie unsere sind Fotos ein lebenswichtiger Rohstoff. Zu oft sind wir aber nicht zufrieden mit der Ernte. Zu oft zeigen die Bilder Architektur in heroisch erstarrtem Gestus, die Wohnungen leer, die Museen verwaist. Deshalb stellen wir fünf konkrete Punkte für eine bessere Architekturfotografie zur Debatte. Wir fordern mehr Gebrauch, mehr Mensch, mehr Kontext, mehr Wetter und mehr Zeit.
Je enger die Beziehung und die gegenseitige Wertschätzung zwischen Architekt und Fotograf, desto ausgeprägter wird die «Bildfindung». Moritz Küng, Ausstellungsmacher und Publizist, zeigt in fünf Beispielen, wo Kongenialität beginnt und wie Fotografie und Architektur Autonomie bewahren: durch verschiedene Handschriften, die Verfremdung der Präsentationsform oder einen verstörend intimen und abschweifenden Blick.
Das Verhältnis von Architektur und Fotografie war bis anhin kaum ein Feld von grossen Experimenten. Die klare Auftragssituation verhindert das in der Regel. Der Kurator Urs Stahel sieht aber dennoch einen Silberstreif am Horizont: Er zieht Parallelen zur Modefotografie, die in den 1990er Jahren aus einem engen Korsett ausbrach. Ähnliches wäre auch für die Architekturfotografie denkbar.
Wo Auftragsfotografie in freie Arbeit übergeht, bleibt der Fotografin oder dem Fotografen mehr Raum für die Wahl von Fokus und Bildsprache – die Grundstücksgrenze begrenzt nicht länger den Bildausschnitt. Die Bildserien von Peter Bialobrzeski, Erica Overmeer, Istvan Balogh, Arne Schmitt und Jörg Koopmann zeigen einen je eigenen Blick auf die gebaute Welt.
Diese Bilder sind vielleicht auch Ihnen aufgefallen? Redaktion und Art Director haben in den Heften der letzten Jahre gestöbert und ihre persönlichen Lieblingsfotos herausgesucht. Es sind Bilder von Roland Bernath, Katalin Deér, Jérôme Humbert, Roman Keller und Walter Mair, mit denen wir eine besondere Erfahrung verbinden.
Hochhauskonzepte helfen nicht weiter, wenn sie nur Ausschlussgebiete für Hochhäuser definieren. Der Städtebauer Han van de Wetering plädiert daher für Planungen, die Wunsch- Standorte mit städtebaulicher und ökonomischer Ausstrahlung definieren.
Die Stadtgemeinde Grand-Saconnex spannte für den Wettbewerb Carantec mit einem privaten Investor zusammen, um an städtebaulich entscheidender Stelle mit Wohnbauten Städtebau zu schaffen. Group8 hat den Wettbewerb gewonnen. Originaltext Französisch
Nur rechtzeitig und schriftlich abgesetzte Abmahnungen, nicht aber generelle Klauseln im SIA-Vertrag befreien den Architekten vor unabsehbaren Schadenfolgen.
Um die Produktionsbedingungen der Architekturfotografie, um das Zustandekommen und die Auswahl von Bildern geht es im Band Vom Nutzen der Architekturfotografie von Angelika Fitz und Gabriele Lenz.
Mit dem Umbau des ehemaligen Commonwealth Institute hat das London Design Museum einen höchst repräsentativen neuen Sitz bekommen. Claude Lichtenstein berichtet.
Unser Kolumnist versetzt uns in eine atemlose Szene mitten in einem Fussballstadion in Buenos Aires. Die ungeschnittene Filmsequenz, der so genannte Long Take ist für ihn der Anlass, über Raum, Zeit und Kopfkino nachzudenken.
Enge Grundrisse – reicher Aussenraum. Wohnbauten in Barcelona unterscheiden sich von jenen in der Schweiz, wo man sich auf die Grundrisstypologie konzentriert. Seit 2013 fördern Xavier Bustos und Nicola Regusci mit ihren Import–Export-Ausstellungen den Architekturaustausch.
Mit einem erfahrenen Projektpartner realisiert der junge Architekt Franco Pajarola seine erste Schulhauserweiterung. Dies ermöglicht die Umsetzung des Entwurfs ohne schmerzliche Kompromisse.