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Im aktuellen Pwn2Own Hacker-Wettbewerb konnte Charles Miller, wie in den Jahren zuvor, seinen Titel als schnellster Hacker verteidigen und gewann ein Preisgeld von rund 10000 Dollar. Gehackt hat er ein MacBook Air in nur zwei Minuten. Dazu musste er den Benutzer auf eine Website lotsen mit schadhaftem Code. Kurz darauf hatte er die Kontrolle über das ganze MacBook. Aber keine Angst:
Sofort nach seinem Auftritt erhielt Miller eine Nichtveröffentlichungs-Vereinbarung zur Unterschrift, die ihm untersagt, Einzelheiten zu der Lücke zu diskutieren oder zu veröffentlichen, bis der Sponsor des Events, Tipping Point, Apple über das Problem informiert hat.
Jetzt, ein paar Tage nach dem Pwn2Own Wettbewerb, verriet Miller in einem exklusiven Interview, dass er Mac dennoch für sicherer hält als Windows-PCs. Damit er seinen Hack so schnell ausführen konnte, dafür habe er eine lange Planungsphase gebraucht. Weiter erkannte der Hacker, dass im Momentan die richtigen Massnahmen gegen Exploits fehlen und derzeitige Lösungen sein Eindringen nicht hätten verhindern können.
Charles Miller macht auch für die Zukunft Hoffnung, dass die Macs sicherer sein werden als die PCs:
Ein Vorteil des Macs ist die Tatsache, dass so gut wie keine schadhaften Viren existieren und diese auch nicht so schnell zu programmieren sind. Das Nutzen von Anti-Virensoftware oder Firewalls macht laut ihm derzeit deshalb auf dem Mac keinen Sinn. Mit Snow Leopard werde sich die Sicherheit weiter verbessern, da es schwieriger ist die Systemdateien im 64bit-Speicherbereich zu finden.
(via)