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Das bestehende Gemeinschaftsgrab im Friedhof Hönggerberg kann die Nachfrage nach Gemeinschaftsgrabplätzen für die kommenden Jahrzehnte nicht abdecken. Der Friedhof Höngg soll mit einer gemeinschaftlichen Grabstätte reaktiviert werden. Drei Gruppen von mehrstämmigen Hirschgeweihbäumen erweitern die Randbepflanzung der Friedhofterrasse und schaffen ruhige, beschattete Aufenthalts- und Besammlungsorte. Mit ihrer Belaubung schützen sie an heissen Tagen vor intensiver Sonneneinstrahlung und schaffen einen visuellen Vordergrund, von dem sich der Blick auf die Stadt mit Albiskette und Alpen im Hintergrund öffnet. Erdbeeren wachsen innerhalb der 120 bronzenen Rahmen, die als Trägerplatten später die definitiven Inschriftenplatten aufnehmen. Leicht zueinander versetzt und gegeneinander abgewinkelt, erinnern sie an menschliche Skelettfunde archäologischer Ausgrabungen und generieren eine Art Bildergalerie. Mit zunehmender Anzahl von namentlichen Bestattungen verschwinden die Erdbeerbilder unter den bronzenen, grünlich patinierten, auf die Trägerplatten aufgesteckten Schriftplatten. Einfassungen aus Tessiner Granit in unterschiedlichen Breiten rahmen die beiden erhöht liegenden Grabmale, die mit Stauden und niedrig wachsenden Gehölzen wie Zwerggamander, Storchenschnabel, Silberwurz und Stachelnüsschen bepflanzt sind.