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Präsident Gianni Infantino und der Fifa-Council haben am Donnerstag im Rahmen einer Videokonferenz über die Vergabe der Weltmeisterschaft der Frauen 2023 entschieden. Den Zuschlag erhielt schliesslich die gemeinsame Bewerbung von Australien und Neuseeland.
Australien/Neuseeland galt bereits vor der Wahl als klarer Favorit. Einziger Gegenkandidat war Kolumbien, denn erst am Montag hatte sich Japan zurückgezogen. Begründet wurde dies mit der Verlegung der Olympischen Spiele in Tokio ins Jahr 2021 und den Folgen der Corona-Pandemie.
Erstmals mit 32 Nationen
Das Turnier 2023 wird die 9. Auflage der Frauen-WM sein, die 1991 erstmals ausgetragen wurde. Während damals nur 12 Länder teilnahmen, werden 2023 neu sogar 32 Teams am Start sein. Die WM wird für Australien und Neuseeland daher auch logistisch zu einer Herausforderung.