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Während meines einmonatigen Aufenthaltes in Athen im März 2017, recherchierte ich über Strukturen, die innerhalb von physischen und psychischen, aber auch philosophischen Grenzen existieren. Die gesellschaftlichen und sozialen Räume, die sich durch Grenzlinien ergeben – vor allem in Bezug auf historische Begebenheiten in unserer Gesellschaft, und in unserem privaten Umfeld – sind evident, wenn auch meist nicht sichtbar. Diese Grenzen, von denen ich spreche, können auch als Linien beschrieben werden, die sich auf vielfältigste Art und Weise durch unsere gesellschaftlichen, historischen, politischen, etc, Systeme verlaufen; sich berühren, verknüpfen, traktieren..
Meine neu gewonnenen Erkenntnisse arrangierte ich während meiner Residency in einer Versuchsanordnung, in Form eines Dinner-Happenings. Dieses fand statt innerhalb einer flüchtigen Installation aus Seidenbändern, die ich miteinander verknüpfte, sodass daraus ein riesiges Netz entstand, welches sich quer durch den Raum zog.
Hier einige Bilder dieser Struktur, die sich fotografisch nur schwer festhalten liess. Der Moment des ‚In-der-Struktur-Stehens‘ und des Eintauchens in die visuell nicht auf einmal fassbare Installation kann dokumentarisch nicht wiedergegeben werden.