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In manchen Konfliktregionen der Welt sterben mehr Kinder an Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser verursacht werden, als durch direkte Gewalt. Anlässlich des heutigen Weltwassertags hat UNICEF einen Bericht mit eindrücklichen Geschichten veröffentlicht.
Wo bewaffnete Konflikte ausgetragen werden, ist meistens auch die Trinkwasserversorgung beeinträchtigt. Infrastrukturen werden durch die Kampfhandlungen beschädigt, Stromausfälle legen die Pumpen lahm, und niemand kümmert sich um die Instandsetzung alter Leitungen. Besonders kritisch ist die Situation dort, wo Menschen in grosser Zahl vor der Gewalt fliehen und sich im Niemandsland in behelfsmässigen Lagern niederlassen.
Tatsächlich sterben in langjährigen Konflikten fast dreimal so viele Kinder unter fünfzehn Jahren an Durchfallerkrankungen wie durch direkte Gewalt. Noch viel grösser ist die Gefahr für die kleinen Kinder unter fünf Jahren: Fast zwanzigmal so viele sterben an Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser verursacht werden, wie durch Waffengewalt.
UNICEF ist in einigen der gefährlichsten Regionen der Welt im Einsatz, um Kinder in Not mit sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen zu versorgen. Was das bedeutet, zeigt der Bericht «Water under Fire», den das Kinderhilfswerk heute anlässlich des Weltwassertags veröffentlicht hat, anhand von Beispielen aus drei Ländern.
Digitale Kluft: Zwei Drittel der schulpflichtigen Kinder haben kein Internet daheim
Zwei Drittel aller Kinder im schulpflichtigen Alter weltweit haben laut einem neuen gemeinsamen Bericht von UNICEF und der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) zu Hause keinen Internetanschluss.
Im Jahr 2019 hat sich alle 100 Sekunden ein Kind mit HIV infiziert
Im Jahr 2019 haben sich 320 000 Kinder und Jugendliche mit HIV infiziert. UNICEF warnt vor Unterbrechungen bei HIV-Gesundheitsdiensten aufgrund von Covid-19.