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Der Direktor des British Museum, Hartwig Fischer, tritt vorzeitig zurück, aufgrund einer Kontroverse um den Diebstahl von Objekten aus der Sammlung des Museums durch einen leitenden Kurator. Der niederländische Antiquitätenhändler Ittai Gradel behauptet, er habe vor zwei Jahren das Museum auf die Diebstähle aufmerksam gemacht, wurde jedoch ignoriert. Anfangs nahm Fischer Gradel’s Anschuldigungen ernst, änderte jedoch seine Meinung in einer Stellungnahme, in der er das unzureichende Vorgehen des Museums eingestand und Bedauern über seine früheren Äußerungen zu Gradel äußerte. Fischer bot seinen Rücktritt an, welcher vom Vorstand des Museums angenommen wurde. Die Diebstähle wurden am 16. August bekannt gegeben, nachdem der erfahrene griechische Antiquitätenkurator Peter Higgs entlassen wurde, weil er über 1500 Gegenstände auf eBay angeboten hatte. Auch der stellvertretende Direktor Jonathan Williams hat sich freiwillig von seinen Aufgaben zurückgezogen, bis eine unabhängige Überprüfung der Diebstähle abgeschlossen ist. Nigeria und Griechenland haben die Rückführung der Benin-Bronzen und der Parthenon-Marbles gefordert, aufgrund von Bedenken hinsichtlich ihrer Sicherheit.
Einführung
Dieser Artikel beleuchtet die jüngste Kontroverse rund um das British Museum, insbesondere den Diebstahl von Objekten aus seiner Sammlung durch einen leitenden Kurator. Er geht auf den Alarm hin ein, der von einem niederländischen Antiquitätenhändler ausgelöst wurde, die Reaktion des Direktors und die anschließenden Maßnahmen des Museums. Darüber hinaus wird auf die Forderungen nach Rückführung von Kulturgütern von Nigeria und Griechenland eingegangen.
Diebstahlsvorwürfe und erste Reaktionen
Ein niederländischer Antiquitätenhändler namens Ittai Gradel behauptet, er habe das British Museum vor zwei Jahren über den Diebstahl von Objekten aus deren Sammlung informiert. Er behauptet, dass seine Warnung vom Museum ignoriert wurde. In diesem Abschnitt werden die Einzelheiten von Gradels Vorwürfen und deren anfänglicher Rezeption thematisiert.
Ittai Gradels Vorwürfe
Ittai Gradel behauptet, er habe das British Museum über den Diebstahl von Objekten aus deren Sammlung informiert.
Erste Reaktion des Museums
Als Gradels Vorwürfe erstmals bekannt wurden, nahm das British Museum diese ernst und untersuchte den Vorfall.
Anerkennung und Rücktritt des Direktors
In diesem Abschnitt geht der Artikel auf die Anerkennung des damaligen Direktors des British Museum, Hartwig Fischer, ein, dass das Museum unzureichend auf die Diebstahlsvorwürfe reagiert habe. Es wird auch sein Rücktritt und dessen Annahme durch den Verwaltungsrat des Museums beleuchtet.
Die Anerkennung von Hartwig Fischer
Direktor Hartwig Fischer erkennt an, dass das Museum unzureichend auf die Diebstahlsvorwürfe reagiert habe, und bedauert seine früheren Äußerungen zu Ittai Gradel.
Rücktritt und Annahme
Hartwig Fischer bietet seinen Rücktritt als Direktor des British Museum an, der daraufhin vom Verwaltungsrat des Museums angenommen wird. Damit tritt er von seinem Posten zurück.
Folgen und interne Überprüfung
In diesem Abschnitt wird auf die Konsequenzen des Diebstahls eingegangen, insbesondere die Entlassung des langjährigen griechischen Antiquitätenkustos Peter Higgs und der freiwillige Rückzug des stellvertretenden Direktors Jonathan Williams. Es wird auch auf die laufende unabhängige Überprüfung der Diebstähle eingegangen.
Entlassung von Peter Higgs
Peter Higgs, der griechische Antiquitätenkurator, wird nach der Behauptung, über 1.500 auf eBay gelistete Gegenstände gestohlen zu haben, vom British Museum entlassen.
Freiwilliger Rückzug von Jonathan Williams
Jonathan Williams, der stellvertretende Direktor des British Museum, zieht sich freiwillig von seinen Aufgaben zurück, bis die unabhängige Überprüfung der Diebstähle abgeschlossen ist.
Unabhängige Überprüfung
Eine unabhängige Überprüfung wird eingeleitet, um die Diebstähle im British Museum zu untersuchen und das Ausmaß des Fehlverhaltens sowie eventuelle Mängel im internen System des Museums festzustellen.
Forderungen nach Rückführung von Kulturgütern
Der letzte Teil des Artikels konzentriert sich auf die Forderungen von Nigeria und Griechenland nach Rückführung von Kulturgütern, insbesondere der Benin Bronzes und der Parthenon Marbles, mit Verweis auf Sicherheitsbedenken.
Nigerias Forderung nach Rückführung
Nigeria äußert Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Benin Bronzes und fordert deren Rückführung aus dem British Museum.
Griechenlands Forderung nach Rückführung
Griechenland äußert Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Parthenon Marbles und fordert deren Rückführung aus dem British Museum.
Schlussfolgerung
Zusammenfassend betont der Schluss des Artikels die Bedeutung der Diebstahlkontroverse, die vom British Museum ergriffenen Maßnahmen und die Forderungen nach Rückführung von Nigeria und Griechenland. Es wird auf die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen und Maßnahmen zum Schutz von Kulturgütern hingewiesen.[ad_2]
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