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Rezept aus Kochbuch von 1920:
Die Zwetschgen, welche für Gelée verwendet werden, dürfen nicht weich sein. Sie werden halbiert und entsteint. Auf 1 kg Zwetschgen gibt man 3-4 Quitten (in Schnitze geschnitten), setzt beides miteinander mit so viel Wasser auf das Feuer, dass sie mit Wasser bedeckt sind und kocht sie weich. Man schüttet sie auf ein Sieb und lässt den Saft ablaufen.
Auf 1 Pfund Saft nimmt man 1 Pfund Zucker. Das Gelée wird unter fleissigem Abschäumen wie folgt eingekocht:
erste Art: Saft und Zucker setzt man auf ein gutes Feuer und kocht es unter fleissigem Abschäumen, bis das Gelée fertig ist.
Gelierprobe: Um zu wissen, ob es fertig sei, setzt man auf einen kalten Teller 1 Tropfen von der kochenden Flüssigkeit; zerfliesst er nicht und ist er nach einigen Augenblicken sulzig, so nimmt man die Pfanne vom Feuer und lässt das Gelée etwas abkühlen und füllt es noch warm in Gläser oder Töpfe.
Gläser und Töpfe sollen peinlich sauber sein, und vor dem Einfüllen sollen sie immer mit heissem Wasser ausgespült werden. Wenn das Eingekochte vollständig erkaltet ist, legt man zuoberst ein mit Kirschwasser getränktes, weisses Papier und verbindet mit Pergamentpapier. Das eingekochte Obst soll an einem trockenen, kühlen Orte aufbewahrt werden.
zweite Art: Der Saft wird auf ein gutes Feuer genommen; sobald er kocht, lässt man den Zucker langsam regenartig einlaufen und rührt unterdessen stetig. Wenn der Zucker eingerührt ist, wird auch das Gelée fertig sein. Um sicher zu sein, macht man die Gelierprobe wie im Rezept oberhalb. Das Eingekochte lässt man in der Pfanne etwas abkühlen und füllt es noch warm in Gläser oder Töpfe.
Die Zwetschgen können zu Konfitüre eingekocht werden.
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