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Familie
Wie entstehen Wolken?
Durch Wasser, das in den Himmel steigt.
Übrigens! Hier erfährst du mehr
Es gibt verschiedene Wolkenfamilien. Die erste Gruppe sind die Wolken mit grosser vertikaler Erstreckung, welche ganz knapp uber der Erde schweben. Wenn man diese Wolken allerdings von der Seite ansieht, zeigt sich, dass sie weit hinauf in den Himmel reichen. Zu dieser Familie gehören Cumulus-Wolken (Cu), das sind Schönwetter-Haufenwolken. Die Cumulonimbus (Cb) sind Gewitterwolken und die Nimbostratus (Ns) bringen langen starken Regen. Die zweite Wolkenfamilie sind die tiefen Wolken. Das sind Wasserwolken, in denen sich aus dem Wasserdampf viele kleine Wassertröpfchen gebildet haben, aus denen wiederum Regentropfen werden. Hier unterscheiden Experten zwei Wolkenarten: Stratocumulus (Sc), also Haufenschichtwolken, die Niederschlag ankundigen. Zudem Stratus (St), also tiefe Schichtwolken, die Spruhregen bringen. Die dritte Wolkenfamilie sind die mittelhohen Wolken. Sie bestehen aus vielen kleinen Eiskristallen und Wassertröpfchen. Auch hier gibt es zwei Arten: Altocumulus (Ac), auch Schäfchenwolken genannt. Wenn es aus ihnen regnet, verdunstet das Wasser auf dem Weg zur Erde, sodass der Regen nie den Boden beruhrt. Altostratus (As) sind Schichtwolken, aus denen langanhaltender, meist leichter Regen fällt. Die vierte Wolkenfamilie sind die hohen Wolken, die vollumfänglich aus Eiskristallen bestehen. Sie schweben bei schönem Wetter in 6000 bis 10 000 Meter Höhe. Meteorologen teilen sie auf in Cirrus (Ci) oder Federwolken, in Cirrocumulus (Cc) oder kleine Schäfchenwolken sowie in Cirrostratus (Cs) oder hohe Schleierwolken.