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Geschichte
Mit einem Interessenverein Quartiertreffpunkt Baselstrasse 21 hat es begonnen. Eine Handvoll Quartierbewohnende entwickelte den Traum, aus dem baufälligen Alten Sentispital einen Ort der Begegnung zu schaffen. Die ersten Statuten tragen das Datum 1. September 1983. Um dem Anliegen Gehör zu verschaffen, wurden etwa 300 Unterschriften gesammelt. Doch die Idee sollte nicht Papier bleiben. Die Colonia Libera Italiana stellte ihr Clublokal, das sie seit Jahrzehnten im Parterre betrieb, unentgeltlich zur Verfügung. So liessen sich erste Erfahrungen mit dem Quartiertreffpunkt machen. Der Start war ein Quartierzmorge am 19. November 1983. Es folgte ein offener Weihnachtsabend. Bald kamen zu den regelmässigen Quartierzmorge auch Kindernachmittage und einzelne Feste dazu.
Die Geschichte mit der Giraffe
Weil die Stadt 1985 das von ihr erworbene Haus Baselstrasse 21 aus baupolizeilichen Gründen schloss und mit einem Zaun umgab, war das junge Pflänzchen Quartiertreff – in jener Zeit begann man von Sentitreff zu sprechen – mangels Boden urplötzlich gefährdet. Eines Morgens blickte dann eine muntere Giraffe über diesen Zaun auf die Vorbeigehenden und -fahrenden. Sie trug ein Schild um den Hals, auf dem die Stadt gebeten wurde, mit der Sanierung des Hauses rasch vorwärts zu machen. Und weil die Giraffe die Phase des Provisoriums immer wieder mit überraschenden Botschaften begleitete, wurde sie zum eigentlichen Wappentier des Treffs.
Der Quartiertreff im Provisorium
Der Einzug in die definitiven Räumlichkeiten liess allerdings noch Jahre auf sich warten. In der Zwischenzeit wurde als Provisorium ein Zirkuswagen benutzt. 1987 nahm die Stadtbevölkerung den Sanierungskredit für das Haus an, in der Folge mussten Zirkuswagen und Giraffe dem Baukran weichen. Der Zirkuswagen und mit ihm das provisorische Quartierleben wurden auf den Lädeliplatz verschoben.
Der Umzug in die neuen Räumlichkeiten
Im Spätherbst 1989 konnte der definitiv ins renovierte Haus zur Senti zügeln. Mit der Clairon- Garde St. Karl als Vorspann wurde der Zirkuswagen nochmals durchs Quartier geführt, eskortiert von einer grossen Schar Kinder und Erwachsener. Die neuen Räume erlebten das erste schöne Fest und bekamen bald ihren eigenen Stallgeruch, derweil in der Umgebung noch vieles nach Baustelle aussah. Im folgenden Frühling wurde dann der Innenhof in vielen Freiwilligenstunden (Kooperation der Sentitreff-Kerngruppe mit Facharbeitern der Colonia Libera!) zu einem heimeligen Ort für Spiel und Fest ausgestaltet.