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Alfred Gloor Engineering

Radiästhesie - Was ist das?

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
Und ist doch rund und schön.
So sind gar manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehen.
Diese Worte des Dichters Matthias Claudius (1740-1815) können mit Recht auf die Strahlenfühligkeit mit den Instrumenten Rute und Pendel angewandt werden;
"hinterwäldlerischen Aberglauben"
und Magie ansehen. Es gibt auch noch viele andere, die sie "getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen".
Das Wort Radiästhesie bedeutet:
Strahlenfühligkeit mit den Instrumenten Rute und Pendel.
Der Begriff Radiästhesie ist halb lateinischen (radius = Strahl) und halb griechischen (ästhesie = Fühligkeit) Ursprungs.
Radiästhet ist die Bezeichnung für Rutengänger und Pendler.
Pendler (im radiästhetischen Sinn) ist eine Person, die mit Hilfe eines Pendels Strahlenfühligkeit nach aussen hin zeigen kann, und zwar auch in Bezug darauf, ob ein Ding nützlich oder schädlich ist.
Die empfindsame Hand: Manche Menschen spüren Strahlen durch Kribbeln in der Hand oder durch eine Art Ziehen in den Muskeln der Finger.
Radiästhetisches Feld wird eine Stelle genannt, über der der Rutenausschlag und die Pendelzeichen in der Hand des Radiästheten zu beobachten sind. Weitere Bezeichnungen dafür sind: bestrahltes Feld, Kraftfeld, Reizstreifen, Reizzone, Störzone, geopathogene Zone usw.
Radiästhetische Arbeit bezeichnet Rutengehen und Pendeln. Ein anderer prägnanter und allgemein gebräuchlicher Ausdruck dafür ist Muten.
Mit dem Wort "Muten" will der Radiästhet in aller Bescheidenheit aussagen, dass seine Arbeit mit Rute und Pendel
Strahlenfühligkeit ist für uns Menschen eine natürliche Veranlagung.
Rute und Pendel in der Hand des feinfühligen Menschen sind also zu vergleichen mit einem Anzeigegerät, mit dem er nach außen hin zeigen kann, was ihm nützt oder schadet.
Jeder, auch der erfahrenste Rutengänger und Pendler, sollte sich bewußt sein, daß sein Arbeiten mit Rute und Pendel viele Möglichkeiten zur Fehldiagnose beinhaltet.
Er darf deshalb nie sein erstes Resultat als endgültig ansehen; vielmehr soll er es überprüfen, und oft kann er dabei feststellen, daß Tücken der Natur, seiner eigenen Phantasie oder der Umwelt, ihm ein Fehlurteil zukommen ließen.
Und nun noch ein Wort zur Pendelfähigkeit.
Es ist uns allen bekannt, dass wir nicht jeden Tag in guter Form sind, sei dies durch Krankheit, Wetterumschwung oder persönlichem Stress.
Genau so hat ein Pendler oder Rutengänger nicht jeden Tag dieselbe Pendelfähigkeit. Wenn jemand auf eine Pendelfähigkeit von 95% kommt ist er ausserordentlich gut. Damit sind aber bereits 5% Fehlerquelle vorhanden.
Ein guter Pendler besitzt in der Regel je nach der jeweiligen persönlichen Verfassung eine Fähigkeit von 85 - 90%, demnach ist in der Regel eine Fehlerquelle von 10 - 15% völlig normal.