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Transparenz für Gemeindeaufgaben
Spreitenbach im aargauischen Limmattal wird einerseits charakterisiert durch seinen bekannten Industriegürtel und andererseits durch einen alten Ortskern sowie eine geschützte Auenlandschaft. In den letzten Jahrzehnten ist die Gemeinde stark gewachsen. Seit der Erstellung des alten Gemeindehauses in den 1960er-Jahren hat sich die Bevölkerung versechsfacht. So wurde das Gemeindehaus trotz einiger Anbauten in den 1990er-Jahren zu klein für die anfallenden Verwaltungsaufgaben. In 2018 stimmte die Einwohnerversammlung schliesslich dem Kredit für einen Neubau zu.
Offen und vielseitig nutzbar
Der neue Verwaltungsbau wurde in eine bestehende Anlage aus Werkhof, Feuerwehr und Bauamt integriert, an der Schnittstelle zwischen dem ländlichen und dem urbanen Teil Spreitenbachs. Die Lösung der ortsansässigen fsp Architekten bestand in einem kompakten und gleichzeitig durchlässigen Kopfbau. Durch die Verknüpfung mit dem angrenzenden Freiraum entstand ein grosser, öffentlicher Stadtplatz. Das viergeschossige Gebäude vermittelt das Konzept der Offenheit und Transparenz. Den Innenraum
bestimmt ein offenes Treppen- und Galeriengefüge. Die Büroflächen sind als offene Zonen zur Gebäudehülle hin orientiert. Alle Bereiche sind lichtdurchflutet und optisch miteinander sowie mit dem Aussenraum verbunden. Dafür sorgt die weitgehend transparente Gebäudehülle.