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Der Kopfsalat (Gartensalat) gehört zur Gattung Lattich (Lactuca) und ist eine ein- bis zweijährige krautige Pflanze, die zunächst nur als sogenannte Grundblatt-Rosette wächst. In dieser Form wird der Salat denn auch gegessen. Im Juli und August wächst («schiesst») die Pflanze kräftig in die Höhe und wird zu einem seltsamen, turmartigen Gebilde von 30 bis mehr als 100 cm – gleichzeitig bildet sie einen Blütenstand aus. Die Blätter entwickeln dann Bitterstoffe, der Salat wird deshalb nicht mehr gegessen. In Europa wird Gartensalat im Freien und während der kalten Jahreszeit auch unter Glas angebaut. Der Gartensalat soll vom Zaun-Lattich (Lactuca serriola) abstammen, einer von Südeuropa bis Nordindien verbreiteten Steppenpflanze. Schon in der Antike wird Gartensalat in vielen Sorten kultiviert.
Salat wird of in Plastikfolie verpackt angeboten – er bleibt so länger frisch. Besonders empfindlich reagiert Salat auf Ethen, wie es auf reifendem Obst ausströmt. Legt man Salat neben Äpfel, Birnen etc. dann wird er schneller welk und bekommt braune Flescken.
Gartensalat hat, genetisch bedingt, die Fähigkeit, Nitrat zu speichern – je nach Sorte etwas mehr oder weniger. Besonders hoch ist der Nitratgehalt im Winter, wenn der Salat in Gewächshäusern kultiviert wird und also weniger Licht abbekommt als draussen. Im Dunkeln gezogener Gartensalat kann mehr als 4 g Nitrat pro kg enthalten.
Familie: Asteraceae (Korbblütler)
Wissenschaftlich: Latuca sativa
First Publication: 14-2-2010
Modifications: 5-10-2011