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Milde und kalte Bergwinter
Am Übergang von den 1980er zu den 1990er Jahren haben sich die Schweizer Bergwinter innerhalb sehr kurzer Zeit markant erwärmt. In den anschliessenden zwei Jahrzehnten folgte eine signifikante Abkühlung zurück auf das Temperaturniveau vor der Erwärmung. Solche Wechsel zwischen milden und kalten Bergwinterperioden verlaufen hoch korreliert mit dem Wechsel winterlicher Wetterlagenmuster. Die Variabilität der Schweizer Bergwintertemperatur kann zu 65 bis 70 Prozent mit der Variabilität der Häufigkeit von fünf hochdruck- und fünf tiefdruckbestimmten Wetterlagen erklärt werden. Dabei sind hochdruckbestimmte Wetterlagen für milde, tiefdruckbestimmte Wetterlagen für kalte Bergwintertemperaturen verantwortlich. Die vorliegende Studie zeigt auf, dass das hochalpine winterliche Temperaturregime zu einem überwiegenden Teil durch herantransportierte milde oder kalte Luftmassen bestimmt wird, und dass Änderungen im hochalpinen winterlichen Temperaturregime hauptsächlich durch Änderungen in der Häufigkeit von Warmluft- und Kaltluftwetterlagen verursacht werden.