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Am 12. Oktober 2006, gegen 20 Uhr, geht Samuel Gäumann wie gewohnt zum Joggen. Sein Weg führt ihn am Uferweg an der Aare entlang. Auf der Höhe des Lorraine-bades erblickt er dank seiner Stirnlampe einen leblosen Körper, der mit dem Gesicht nach unten im Fluss treibt. Ohne zu zögern zieht Herr Gäumann seine Schuhe aus springt ins ca 14 °C kalte Wasser. Nach wenigen Zügen erreicht er den Ertrinkenden und zieht ihn an die Uferböschung. Sofort beginnt er mit lebensrettenden Sofort-massnahmen, worauf das Opfer zu stammeln beginnt. Dessen Körpergewicht ist indes zu schwer, als dass er ihn allein aus dem Wasser ziehen kann. Deshalb ruft Gäumann um Hilfe. Ein zweiter Jogger eilt zu Hilfe. Zu zweit gelingt es, den an einem epileptischen Anfall befallenen Mann in Sicherheit zu bringen.