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Die Geschichte und Sehenswürdigkeiten von Altstetten, dem Quartier von Zürich
Die Geschichte von Altstetten
Bei der Besiedlung um 15 v. Chr. durch die Römer standen nur wenige Bauten in Altstetten. Über den Boden von Altstetten verlief auch die Römerstraße. Der Ortsname Altstetten wurde erstmals 1249 als Altstetin bezeugt. Dies ist aus dem Alemannischen und die Bedeutung lautet bei den alten Wohnstätten.
Durch die Teilung des Zürichgaus und das Aussterben des Hauses Lenzburg gelangt Altstetten im Jahr 1173 unter die Herrschaft der Grafen von Kyburg.
Später gehört Altstetten zum Hause Habsburg. Die Kyburger haben Altstetten an die Herren von Schönenwerd verliehen. Im Jahr 1297 wird das Geschlecht von Altstetten erwähnt. 1351 trat Zürich dem Bund der Alten Eidgenossenschaft bei. Altstetten blieb aber unter der Herrschaft des Hauses Habsburg.
Im Jahr 1410 wird die Taverne Blaue Ente eröffnet. Durch den Verkauf der Vogtei Altstetten kam diese am 17.Januar 1432 zur Stadt Zürich.
1443 wurde Altstetten von den Eidgenossen eingeäschert. Die älteste Darstellung des heutigen Wappens stammt aus dem Jahr 1488. Der Turm auf Dreiberg ist das Wappen der Familie von Altstetten.
Im Jahr 1515 namen 27 bekannte Bürger aus Altstetten an der Schlacht bei Marignamo teil. Vier von ihnen überlebten die Schlacht nicht.Zürich Altstetten
Die Altstetter Rotte zählte 1629 70 Mann. Diese waren mit Musketen und Harnischen ausgerüstet.
1773 wurde der erste Brunnen in Altstetten errichtet. Im Kopf des Brunnenstocks befindet sich das Wegeisen-Wappen. Dies diente der Gemeinde Altstetten als Wappen von 1770 bis 1896. Die französischen Soldaten welche im Jahr 1798 bis 1799 in Altstetten ihr Quartier bezogen verursachten einen grossen Schaden am Brunnen. Diese Schäden konnten erst Jahre später behoben werden.
Altstetten blieb bis 1798 unter der Verwaltung und dem Regiment der Stadt Zürich. Das hohe Gericht blieb bei den Habsburgern und der Grafschaft Baden. Diese wurde bis 1798 von den acht alten Orten verwaltet.
1847 wurde die Eisenbahnstrecke Zürich-Baden in Betrieb genommen. Im gleichen Jahr wurde auch der Bahnhof von Altstetten eröffnet.
Am 13. Juli 1849 kam der Schöpfer des Schweizerischen Zivilgesetzbuches Eugen Huber in Altstetten auf die Welt.
1890 erschien in Altstetten am Samstag der Anzeiger für das Limmattal.
1930 änderte er seinen Namen in Limmattaler Tagblatt. Diese Zeitung wurde jetzt jeden Tag frisch gedrückt.
Am 24.Februar 1934 wurde der Quartierverein Altstetten mit dem Präsidenten Carl Forster gegründet. Die Gemeinde Altstetten gehörte im Jahr 1934 bereits zum Quartier von Zürich.
Sehenswürdigkeiten von Altstetten.
Der Kirchhügel mit alter und neuer reformierter Kirche in Altstetten und dem Pfarrhaus ist eine der Sehenswürdigkeiten von Altstetten. Eine andere Sehenswürdigkeit ist das Studerhaus mit Brunnen. Dies ist das Ortsmuseum von Altstetten und wird auch Städlihaus genannt.
Der Bahnhof Altstetten ist auch eine Sehenswürdigkeit von Altstetten. Die erste Bahnstation von Altstetten wurde 1934 eingemeindet. Am 9. August 1847 wegen der Eröffnung der ersten Eisenbahnstrecke in der Schweiz in Betrieb genommen. Die Verbindung führte von Zürich nach Baden. Das war die Spanisch-Brötli-Bahn.
Am 1. Juni 1864 wurde die Ämterlinie Zürich-Zug über das Knonauer Amt eröffnet. Mit der Eröffnung des Zimmerbergtunnels wurde am 1.Juni 1897 die Verbindung Wiedikon-Altstetten eröffnet. Der Zimmerbergtunnel gehört auch zur Gotthardzufahrt.
Auch die Farbholzmühle mit dem Fabrikantenwohnhaus zählt ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten in Altstetten. Dies ist eine Einrichtung welche zur Herstellung von Farbfasern aus Farbhölzern dient. Diese Farbholzmühle wird zur Gewinnung von Farbstoffen für die Textilindustrie benötigt. Die Farbstoffe werden aus Farbhölzern welche aus den Tropen stammen und natürlich auch aus Farberden gewonnen.