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Der US-Ringer Andrew Johnson musste am Donnerstag einen improvisierten Haarschnitt über sich ergehen lassen, um am Kampf teilnehmen zu dürfen.
Schwierige Entscheidung: Der dunkelhäutige US-Ringer Andrew Johnson musste sich am Donnerstag vor Publikum und Team seine Rastas abschneiden lassen, weil er sonst nicht am Kampf hätte teilnehmen dürfen. Der Vorfall ereignete sich vor der Begegnung der Ringer der Buena High School und jenen von Oakrest.
Johnson hatte vor, während dem Kampf eine Kopfbedeckung zu tragen. Denn laut den Regeln muss das Haar, wenn es länger als die Ohrläppchen ist oder die Oberseite des Shirts berührt, in einem Haarschutz stecken. Gemäss Schiedsrichter Alan Maloney entsprach Johnsons Kopfbedeckung aber nicht den Regeln der «National Federation of State High School Associations».
Als Maloney Johnson klarmachte, dass er sich zwischen einem radikalen Haarschnitt oder dem Kampf entscheiden muss, verliess der junge Sportler sichtlich bestürzt den Platz, wie SNJ Today berichtet. Dann liess er sich seine Dreadlocks von einer Trainerin abschneiden.
Das Video vom Vorfall geht auf den sozialen Netzwerken viral. Viele ärgern sich über den Schiedsrichter und werfen ihm vor, ein Rassist zu sein. Es ist nicht der erste Vorfall, in dem Maloney Rassismus vorgeworfen wird. Laut anderen Schiedsrichtern handelte er aber tatsächlich gemäss den Regeln. (kün)