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Eine französische Zeitung hat das Geheimnis um den Urlaubsort des neuen Präsidentenpaars gelüftet. Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte hätten sich für die Sommerfrische nach Marseille zurückgezogen.
Dort hätten sie sich diskret in einer Residenz mit grossem Schwimmbecken einquartiert, berichtete die Sonntagszeitung Journal du Dimanche. Das Anwesen liege in einer Sackgasse auf einem Hügel über der Stadt.
Die Macrons hätten zudem am Prado-Strand gejoggt. Sie hätten eine private Führung durch Schloss Buzine gemacht und einen Spaziergang im Dorf Allauch unternommen, berichtete die Zeitung weiter. Der Urlaub in Südfrankreich solle zwei Wochen dauern.
Das Präsidialamt in Paris wollte den Bericht nicht kommentieren und hielt an seiner Linie fest, nichts über den Ferienort des französischen Präsidenten zu sagen. Im Elysée hiess es lediglich, dass Macron seine Ferien in Frankreich verbringe und «jederzeit einsatzbereit» sei. (sda/afp)
Bei einem Krisentreffen zur Migration über den Ärmelkanal haben Frankreich, Belgien, die Niederlande und Deutschland einen härteren Kampf gegen Schleuser vereinbart. Grossbritannien, das Ziel der mit kleinen Booten übersetzenden Flüchtlinge ist, wurde zur Schaffung legaler Migrationswege aufgerufen, sagte Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin am Sonntagabend nach dem Treffen in Calais. Ausserdem müsse Grossbritannien die illegale Beschäftigung von Flüchtlingen erschweren. Vor einigen Tagen starben im Ärmelkanal 27 Menschen auf dem Weg nach Grossbritannien, weil ihr Boot kenterte.