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Leitung
Jonathan Nott
Ehemaliger Chefdirigent des Luzerner Sinfonieorchesters (1997–2002)
Leitung
Ehemaliger Chefdirigent des Luzerner Sinfonieorchesters (1997–2002)
Jonathan Nott wurde in Großbritannien geboren und studierte an der Cambridge Universität Musikwissenschaft, in Manchester Gesang und Flöte und in London Dirigieren. 1989 wurde er Kapellmeister an der Oper Frankfurt und übernahm zwei Jahre später die Stelle des Ersten Kapellmeisters am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.
Parallel begann er seine intensive Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern. In den Jahren 1997 bis 2002 war Nott Chefdirigent des Luzerner Sinfonieorchesters und beim Ensemble Intercontemporain in Paris von 2000 bis 2003 tätig. Mit beiden Orchestern tritt er noch heute regelmäßig als Gastdirigent auf. Seit dem Jahr 2000 war der Brite als Chefdirigent der Bamberger Symphoniker mit dem Orchester bereits mehrfach weltweit auf Tournee. Reisen führten ihn und das Orchester u.a. zu den Weißen Nächten in St. Petersburg, den Festivals in Edinburgh und Salzburg, nach New York, Japan, China, Südamerika und zu den BBC Proms. Im Jahr 2007 ernannte das Lucerne Festival Nott zum „artiste étoile“. Als Gastdirigent trat er mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, dem Gewandhausorchester Leipzig und dem NHK Symphony Orchestra, den London, New York und Los Angeles Philharmonic, den Münchner und den Berliner Philharmonikern auf.
Jonathan Nott war von 2000 bis 2016 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Er ist Musikdirektor des Tokyo Symphony Orchestra und seit 2017 Chefdirigent und Musikdirektor beim Orchestre de la Suisse Romande. Im Juli 2014 wurde Jonathan Nott Erster Dirigent und Künstlerischer Berater der Jungen Deutschen Philharmonie, der Vertrag wurde 2020 bis zum 50-jährigen Jubiläum der Jungen Deutschen Philharmonie im Jahr 2024 verlängert. Nott ist regelmäßiger Gastdirigent bei führenden Orchestern und arbeitete u. a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem Leipziger Gewandhausorchester.