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Beirut
«Die Geschichte von ‚Gallipoli‘ beginnt mit einer Lieferung von meinem Elternhaus in Santa Fe, New Mexiko zu meiner Wohnung in New York. Die kostbare Fracht: meine alte Farsifa-Orgel. Ich hatte sie mir damals von meinem ersten Lohn beim Center for Contemporary Arts in Santa Fe gekauft. Ich schrieb die ersten Lieder für ‚Gallipoli‘ Ende 2016, als der Winter langsam Einzug hielt.
Ich fühlte mich inspiriert und produktiv und die Arbeit ging so schnell voran, dass ich schon zum Ende des Winters eine Session im Relic Room buchte, einem recht neuen Start-up-Studio in Chelsea Manhattan.» Bis zur definitiven Fertigstellung des Albums überschlugen sich die Ereignisse im Privatleben von Zach Condon. Er reiste hin und her zwischen New York und Berlin und fand sich zwischen Zwölf- bis Sechzehn-Stunden-Arbeitstagen, Ausflügen an die Küste und einer nicht enden wollenden «Diät» aus Pizza, Pasta und Bhut-Jolokia- Pfeffersnacks.
Trotzdem: Der Künstler ist sehr angetan von dem Ergebnis: «Es fühlt sich an wie eine Katharsis, wie ein Mix aus meinen älteren und meinen neueren Alben. Es bringt mich zurück zur alten Freude, Musik als reinigende Erfahrung zu erleben, die das Innere nach Aussen kehrt und ihm eine Form gibt.»