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Fehlende Beweise für gesundheitliche Risiken durch 5G
Der Bericht analysiert die aktuellen Forschungsergebnisse zu potenziellen Gesundheitsrisiken von 5G und beleuchtet die öffentlichen Bedenken in Bezug auf die Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern.
Der steigende Bedarf an Mobilfunkantennen, insbesondere für den Datenverkehr von Videoinhalten, hat zu einem Anstieg der 5G-Mobilfunkanlagen in der Schweiz geführt, wobei aktuell 10’359 Anlagen in Betrieb sind.
In und um den Genfer Stadtteil Petit-Saconnex haben Anwohner Bedenken gegenüber der Installation weiterer 5G-Antennen geäussert, da sie gesundheitliche Auswirkungen befürchten, die von Kopfschmerzen bis hin zu Krebs reichen. Bisher gibt es jedoch keine wissenschaftlichen Belege für derartige gesundheitsschädliche Auswirkungen von 5G.
Die verwendeten Frequenzen für 5G liegen im ähnlichen Bereich wie bei früheren Mobilfunktechnologien wie 4G und WLAN. Es gibt keine objektive Diagnose für die sogenannte Elektrosensibilität, und anerkannte medizinische Diagnosekriterien existieren nicht. Die Weltgesundheitsorganisation hat bisher keinen Zusammenhang zwischen 5G-Strahlung und Gesundheitsbeschwerden nachweisen können.
Die Forschung zu nichtionisierender Strahlung, zu der auch 5G gehört, ist umfangreich, aber Studien können keine generelle Unbedenklichkeitserklärung abgeben. Es wird betont, dass in der Medizin keine absoluten Aussagen möglich sind, und die Grenzen wissenschaftlicher Studien werden von Experten sowie der WHO anerkannt.