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Spekulationen über eine Ausweitung der Öl-Fördermenge durch die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) haben den Ölpreisanstieg am Dienstag zunächst beendet.
Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich um 1,2 Prozent auf 113,67 Dollar. US-Öl der Sorte WTI wurde mit 105,40 Dollar nahezu unverändert gehandelt. Wegen des zuletzt rasant gestiegenen Ölpreises verhandeln die in der Opec zusammengeschlossenen Staaten über eine Ausweitung der Produktion.
"Wir sind in Beratungen über eine mögliche Erhöhung der Fördermenge", sagte Kuwaits Ölminister Scheich Ahmad al-Abdullah al-Sabah am Dienstag zur Nachrichtenagentur Reuters. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Viele Mitglieder des Kartells zeigten sich jedoch davon überzeugt, dass der von den Unruhen in Libyen ausgelöste Preisanstieg lediglich psychologisch bedingt sei und bereits genügend Öl gefördert werde.
SDA-ATS