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Die Quellensteuer mit abgeltender Wirkung (Abgeltungssteuer) wird mit einem pauschalen Satz an der Quelle erhoben und an die Steuerbehörde des Partnerstaates überwiesen. Sie fördert die Steuerehrlichkeit von im Ausland ansässigen Kundinnen und Kunden schweizerischer Zahlstellen. Die Schweiz hat mit dem Vereinigten Königreich und Österreich je ein Quellensteuerabkommen zu diesem Zweck abgeschlossen.
Mit der Einführung des automatischen Informationsaustauschs (AIA) mit der Europäischen Union im Jahr 2017 braucht es die bestehenden Quellensteuerabkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Vereinigten Königreich sowie mit Österreich nicht mehr. Entsprechend wurden mit den zwei Staaten Aufhebungsabkommen unterzeichnet.
Neben der Abgeltungssteuer gibt es in den Quellensteuerabkommen Amtshilfebestimmungen, welche den Informationsaustausch zwischen den Partnerstaaten und der Schweiz regeln. Aktuell besteht ein Abkommen zum Informationsaustausch mit dem Vereinigten Königreich von Grossbritannien und Nordirland. Weiterführende Informationen finden Sie unter: