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Cinéma Beur, das ist salopp gesagt das Immigrantenkino des Maghrebs. Dazu gehören Marokko, Algerien und Tunesien. Thematisch reisen wir diesen Monat in Städte, welche im Maghreb liegen. Wir starten mit «Casablanca», dem Klassiker mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman, zoomen in die Gegenwart mit der Komödie «WWW-What a Wonderful World», hinein ins kontrastreiche Leben des modernen Casablanca. Mit «La Haine» von Mathieu Kassovitz folgt eine Milieustudie über das Leben in den Pariser Banlieues der 90er. Ein explosiver Film über Perspektivlosigkeit, Rassismus und Tristesse. Zum Abschluss begeben wir uns nach Bab El-Oued, einem Stadtteil von Algier, welcher während des Algerienkrieges traurige Berühmtheit erlangte – «Bab El-Oued City» von Merzak Allouache spielt in diesem historischen Quartier zu Beginn des Bürgerkriegs Anfang der 90er-Jahre. Der Film schildert eindrucksvoll die Zusammenhänge von zunehmender Intoleranz und religiösem Eifer, der eine neue Krise am Horizont heraufbeschwört.