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Georg Bossong beschreibt anschaulich Geschichte und Kultur der spanischen Juden von den Anfängen in der Antike bis heute. Er schildert die glanzvolle Zeit unter islamischer Herrschaft sowie die Bildung neuer kultureller Zentren nach der Vertreibung aus Spanien im Jahre 1492. Saloniki avancierte nun zum „Jerusalem des Balkans“. Im 20. Jahrhundert traf der Holocaust die Sepharden bis ins Mark. Israel und andere Länder nahmen die Überlebenden auf, die bis heute an ihrer faszinierenden jüdisch-spanischen Sprache und Kultur festhalten.
Portrait
Georg Bossong ist Professor für romanische Philologie an der Universität Zürich. Bei C.H.Beck liegen von ihm vor: "Das Maurische Spanien" (2007) sowie die Anthologie "Das Wunder von al- Andalus. Die schönsten Gedichte aus dem Maurischen Spanien" (2005).