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Abgerechnet wird Ende Saison, nach dem Final in der Champions League. Die neuen Koeffizienten, die dabei für jedes Land herauskommen, werden auf die übernächste Saison wirksam, also für die Saison 2023/24. Diese Verzögerung rührt davon, dass immer schon am Anfang einer Saison klar sein muss, welches Land wie viele Plätze in den drei Wettbewerben der nachfolgenden Saison zugesprochen bekommt.
Sollte die Schweiz den 14. Platz bis Ende Saison halten, wären die besten Mannschaften der Super League für die Saison 2023/24 wesentlich besser gestellt als in der laufenden Saison. Der Schweizer Meister 2022/23 müsste erst in der dritten Qualifikationsrunde in die Champions League eingreifen.
Der Zweite der Meisterschaft bekäme ebenfalls einen Platz in der Qualifikation der Königsklasse. Der Cupsieger stünde in der Europa League bereits in der 3. Qualifikationsrunde. Und in der Conference League könnten zwei weitere Mannschaften den Beginn der Qualifikation überspringen.
Die Chancen auf den 14. Platz am Saisonende wären umso besser, wenn der FC Basel in den K.o.-Duellen der Conference League weiter punkten würde. Die im «Live-Ranking» der UEFA-Koeffizientenliste auf den Plätzen 15 und 16 klassierten Länder – die Türkei und Griechenland – stellen in den K.o.-Phasen noch je zwei Mannschaften (Galatasaray und Fenerbahce bzw. Olympiakos und PAOK Thessaloniki). Dänemark auf Rang 18 ist sogar noch mit drei Mannschaften im Rennen (FC Kopenhagen, Randers und Midtjylland).
Fast alle Punkte der Schweiz haben in dieser Saison Basel und die Young Boys gesammelt. Für die Zukunft könnte alles noch besser werden, wenn weitere Mannschaften massgeblich beitragen, indem sie sich für die Gruppenphasen qualifizieren und dort punkten. Nach den momentanen Stärkeverhältnisse in der Super League könnten oder müssten dies Zürich und Lugano sein. (ram/sda)
Für zahlreiche Menschenrechtsverstösse seit der Vergabe der Fussball-WM im Jahr 2010 müssten mindestens 440 Millionen US-Dollar (394 Millionen Franken) bereitgestellt werden, heisst es in einem am Donnerstag veröffentlichten, offenen Brief mehrerer Organisationen an FIFA-Präsident Gianni Infantino.