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Enno Schmidt in einer pro und contra Debatte mit Lukas Rühli von Avenir Suisse:
Lukas Rühli:
Das Grundeinkommen emanzipiert nicht, es entmündigt. Zudem ist es ungerecht: Es belohnt jene, die nicht arbeiten wollen, und bestraft jene, die nicht arbeiten können. Die Aufgabe des Anspruchs, leistungsunwillige und leistungsunfähige Personen zu unterscheiden, widerspricht dem gesunden Menschenverstand und stellt eine Verletzung des Subsidiaritätsprinzips dar.
Enno Schmidt:
Warum sollten wir nicht Geschichte schreiben und fragen: In welcher Gesellschaft wollen wir leben? «Arbeitslosigkeit» ist der Erfolg von Kreativität und Rationalisierung. Ist es so schwer, mit Erfolg umzugehen? Güter haben wir genug. Weltweit. Wieso fehlt es an Geld? Wieso fragen wir als Erstes bei einer neuen Idee, wie sie denn zu finanzieren sei? Kümmert mich
der Preis einer Reise, solange ich sie gar nicht antreten will?