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Aus einer Abrechnung aus dem Jahr 1807 geht hervor, dass der Pfarrherr auch die Pfrundgüter, Gotteshausgüter von 3 ½ Jucharten Land und Sigristengüter zu verwalten hatte (Rudolf Stump; Im
Schatten der Marienkirche, 1995, Seite 83.
Der Chilchacher wird wohl bei der Felderregulierung 01.10.1979 der ÖWA (öffentliche Werke – und Analgen) Zone mit Zweckbestimmung Friedhof und Reserve-Gemeinde (ca. 50:50) zugeteilt.
Aus dem Inventar der schützenwerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) von 1986 ist festgehalten: „die spätgotische Kirche ist vor einer Neubebauung freizuhalten“ ist (Inventar Schützenswerter
Ortsbilder der Schweiz 1986).
Die Lage und die Einheit mit der Kirche, Pfarrhaus, Friedhof sind einzigartig. Das alte Pfarrland ist eine der letzten solcher Wiesen am Dorfrand und in dieser Kombination einzigartig.
Das Land dient in Krisenjahren über viele Jahrzehnte als „Pflanzplätz“ und „Obstgarten“. Heute wird das Land von einem Bio-Bauer als Grasland genutzt.
Ganz unter dem Motto der Gemeinde "Das Dorf lebt" ist der Chilchacher ein Lebensraum und Vernetzungsfläche für viele Pflanzen und Tierarten. Die beiden Hecken, wovon eine bald gegen 200
Jahre an Ort und Stelle ist, tragen zur Attraktivität und Biodiversität bei, so dass sich gar Fledermäuse im Dachstock der Kirche (Graues Langohr (Status: vom aussterben bedroht) und Grossen
Mausohr(Status: verletzlich)) wieder heimisch fühlen. Im Winter ist es ein sicherer Schlittel-und Spielplatz, wo in früheren Jahren gar der Ski-Club Tenniken Skirennen abzuhalten pflegte.