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Die Friedenskirche in Bern wurde während des Ersten Weltkriegs entworfen und 1917-1920, auf der markanten Erhebung des Veielihubel errichtet. Architekt war der damalige Berner Münsterbaumeisters Karl Indermühle, der aufgrund der wirtschaftlichen Lage gezwungen war, sein siegreiches Wettbewerbsprojekt stilistisch und umfangmässig stark zu modifizieren. Dabei entschied er sich für die damalige Strömung des Neoklassizismus und fand zu einer eigenwilligen Vereinigung von antikem Tempel, Wohnhaus und bernischen Traditionen. Indermühle entwarf aber nicht nur eine Kirche, sondern gestaltete gleichsam den gesamten Hügel wie eine kleine Akropolis: Nahezu erstmalig gelang es hier, einen Sakralbau nicht nur mit dem Pfarrhaus, sondern auch mit benachbarten Wohnbauten zu einer harmonischen Gesamtanlage zu vereinigen, die man auch aufgrund ihrer spannungsvollen Aussenräume und Aussichtspunkte gerne aufsucht.
eBook: Die Friedenskirche in Bern