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Bei den Wahlen zum Grossen Rat beteiligten sich auch zwei rechtsextreme Gruppierungen, einerseits die Parti National Suisse PNS, andererseits die Alternative Populaire Suisse APS. Die PNS kandidierte in drei Bezirken mit jeweils einem Kandidaten, die APS ausschliesslich im Bezirk Lausanne, wo die vier Kandidaten Bruno Dupont, Remy Delalande, Fabien Friederich und Raphaël Henry insgesamt 660 Stimmen erreichten, also fast nichts. Gerade einmal 19 Stimmende legten die APS-Liste in die Urne, der Rest sind Panachierstimmen. Ähnlich mickrig die Resultate der PNS, in der Hauptstadt Lausanne holte die PNS ingesamt 704 Parteistimmen (0,13%), der einziger Kanidat, der Informatiker Stanislas Marquis gerade 189 Stimmen, im Wahlbezirk Riviera-Pays d'Enhaut die Partei 853 (0.40%) und der einzige Kandidat Jérémy Oguey 275 Stimmen und im Wahlbezirk Jura-Nord vaudois erreichte die PNS 2548 Parteistimmen (0,87%) und der einzige Kandidat, PNS-Präsident Philippe Brennenstuhl 720 Stimmen. Nur 234 Stimmende legten kantonsweit eine PNS-Liste ein. Nichtsdestotrotz mag Brennenstuhl im Ergebnis zukunftsverheissende Perspektiven abzugewinnen, in einigen Gemeinden des Nordjuras habe die Partei mehr als 4 Prozent erreicht. In der Tat sind es genau drei kleine Dörflis, nämlich Agiez, Chêne-Pâquier und Cuarny.
Von den vier APS-Kandidaten gehören zwei (Bruno Dupont, Raphaël Henry ) auch der rechtsextremen Gruppe Résistance Helvétique RH an. Am Tag nach der Wahl beklagt die RH die "traurigen Resultate" und kündigt an, bei den nächsten Wahlen (2022) ebenfalls teilzunehmen.Es sei Zeit, dass die Widerständigen ( résistants) auch ihre Stimme vernehmen liessen. (Wir werden ja sehen!).