Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/233867

<h2>SubmittedText<h2><p>Namentlich für Kinder &amp; Jugendliche sind die Corona-Krise, insbesondere die Lockdown-Massnahmen, eine grosse Belastung.</p><p>1. Engpässe bei der Behandlung psychischer Probleme nehmen zu. Gibt es eine Übersicht der Zunahme der Anfragen bei kant. (schul)psych. Diensten?</p><p>2. Welche Lösungen sieht der Bundesrat vor, um temporäre Versorgungsengpässe rasch zu beseitigen?</p><p>3. Wann will er Kindern &amp; Jugendlichen endlich wieder mehr Freiheiten zurückgeben, um weitere negative Einflüsse auf die Psyche zu verhindern?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Dem Bundesrat liegen keine Zahlen zu den kantonalen (schul-) psychologischen Diensten vor.</p><p>2. Der Bund hat seine Unterstützung für niederschwellige telefonische Angebote (Dargebotene Hand, Pro Juventute/147, Pro Mente Sana) seit Beginn der Krise erhöht. Die Nutzung dieser Angebote ist deutlich gestiegen. Die Sicherstellung der psychiatrischen Versorgung liegt primär in der Verantwortung der Kantone.</p><p>3. Der Bundesrat hat am 22. Dezember 2020 die Sportbetriebe geschlossen, er hat jedoch Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre von dieser Schliessung ausgenommen. Ab dem 1. März 2021 wurden die Altersgrenze von 16 auf 20 Jahre erhöht und auch Wettkämpfe für Kinder und Jugendliche zugelassen. Dieselben Regeln gelten auch für die Kultur und die offene Jugendarbeit. Auch wurde die Maximalanzahl Personen, die sich im öffentlichen Raum treffen können, auf 15 erhöht; Diese Massnahme soll es Jugendlichen ermöglichen, wieder vermehrt ein Sozialleben zu führen. Ausserdem ist der Bundesrat bemüht, Schulschliessungen, wenn immer möglich zu vermeiden.</p>