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Zusammen mit den Partnern Streule Consulting und Klaus Oegerle hatdie Stiftung Risiko-Dialog Zusatzfragen aus den Themengebieten Gesundheitswirtschaft, Nachbarschaftseffekte und kumulierte Belastungen beantwortet.
Der Bericht „Beantwortung von Zusatzfragen im Auftrag der Regionalkonferenz Nördlich Lägern“ zeigt auf, welche Implikationen ein Tiefenlager auf die drei Themengebiete Gesundheitswirtschaft, Nachbarschaftseffekte und kumulierte Belastunge hat. Er zeigt Massnahmen auf für die Phasen eines Tiefenlagers («Diskussion», «Bau», «Betrieb» und «Verschluss»), um mögliche negative Auswirkungen zu mildern.
Kurzzusammenfassung:
Der Bericht beantwortet die Zusatzfragen der Regionalkonferenz Nördlich Lägern zu den Auswirkungen eines geologischen Tiefenlagers für radioaktive Abfälle auf Gesundheitswirtschaft, Nachbarschaftseffekte und Zusatzbelastungen. Ziel war es nicht, Argumente für oder gegen ein Tiefenlager zu entwickeln, sondern unvoreingenommen die Bandbreite möglicher Effekte zu erfassen. Mittels mehrerer Befragungsrunden von unterschiedlichen Personengruppen wurde aus der Sammlung und Bewertung von möglichen Auswirkungen Massnahmen entwickelt, welche zur Minimierung von negativen Auswirkungen eines Tiefenlagers verwendet werden können. Die extrahierten 17 Auswirkungen wie bspw. Verschlechterung des Images oder negative Effekte der Bautätigkeit und daraus abgeleiteten 58 Massnahmen sind allgemein und bewusst regionenunabhängig gehalten. Die wichtigsten Massnahmen zur Minimierung möglicher negativer Effekte eines Tiefenlagers sind: Transparente, sachrichtige und offene Kommunikation sowie proaktive Kampagnenmassnahmen zur Schärfung und Profilierung der Region („Marketing“, „Branding“) mit dem Ziel, die Region zu befähigen, mit negativen Effekten umgehen zu können. Um die Massnahmen nutzbringend und zielführend umzusetzen, ist in der Folge ein kontinuierliches Monitoring der weiteren Entwicklungen nötig sowie eine Ausarbeitung und Anpassung der Massnahmen auf lokale Begebenheiten einer möglichen Standortregion.