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Als ich mich mit Ajmal traf, war er bereit. Er hatte das Evangelium zuerst durch einen Satellitenfernsehsender gehört. Um mehr zu erfahren, begann Ajmal, die Bibel online zu lesen. Aber er hatte Fragen. Also schickte er eine E-Mail an die Fernsehstation.
Mein Team lebt in der gleichen Stadt wie Ajmal. Also hat uns die Station Ajmals Kontaktdaten zukommen lassen. Bald darauf trafen Ajmal und ich uns in einem Café. Zum ersten Mal in seinem Leben hatte er Gelegenheit, mit einem Nachfolger Jesu auszutauschen.
Wir sind sofort auf das Wort Gottes zu sprechen gekommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits einen grossen Teil der Bibel gelesen. Aber er hatte viele Fragen, die er noch nie zuvor stellen konnte. Wir sprachen so viele wie möglich davon an und diskutierten auch einige der Einwände, die viele Muslime gegen unseren Glauben haben, wie z. B. die Gottheit Christi.
Was muss ich jetzt noch tun?
Wir unterhielten uns dort ziemlich lange. Nach zwei Stunden sagte Ajmal: «Ich glaube das alles. Ich weiss, dass das wahr ist. Aber es scheint einfach so, als sollte es etwas geben, was ich tun muss, um einzutreten. Gibt es nicht etwas, das ich jetzt tun muss?»
Also lasen wir Apostelgeschichte 2 und unterhielten uns über Pfingsten und die Predigt von Petrus über den gekreuzigten Christus. In Vers 37 lasen wir, dass Petrus‘ Zuhörer Mitten ins Herz getroffen wurden. «Brüder, was sollen wir tun?», fragten sie. Petrus antwortete: «Bereut und lasst euch alle taufen im Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen» (Vers 38).
Ajmal und ich sprachen über Reue und den Bruch mit vergangenen Sünden. Wir lasen einige von Paulus' Schriften über die Taufe. Dann sagte Ajmal: «Ich bin bereit dazu!» Nur drei Stunden nachdem wir uns getroffen hatten, bereiteten wir uns am Strand auf eine Taufe vor – Ajmals Taufe.
Der Austausch mit Gläubigen ist wichtig
Schon bevor ich ihn traf, hatte Ajmal Dutzende Begegnungen mit dem Evangelium. Gott benutzte diese, um ihn auf das Reich Gottes vorzubereiten. Als ich ihn traf, war er bereit. Er wusste, dass er etwas tun musste, um sein Engagement zu unterstreichen. Alles, was er brauchte, war eine persönliche Begegnung mit einem Nachfolger Jesu, der ihm half zu erkennen, was das war.
Durch seine Bekehrung wurde das Leben für Ajmal nicht einfacher. Sein ganzes bisheriges Leben hatte er an einem Ort verbracht, an dem Jesus nicht angebetet wurde ― unter Menschen, die die Gabe der Erlösung nicht kannten. Wenn man so lange in dieser Situation lebt und dann als Einzelner ins Licht kommt, kann das ziemlich desorientierend sein.
Aber Ajmals Vertrauen in Jesus wächst. Und er lernt, seinen Freunden und seiner Familie von Jesus zu erzählen, so dass sie die Botschaft hören und darauf reagieren können.
Naher Osten