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Details
Im Jahre 1959 schuf der damals bekannte US-Designer Raymond Loewy in einer spontanen Aktion einen optisch vollkommen neuen Wagen auf Basis eines käuflichen Cadillac Coupé de Ville. Sein Entwurf war als Ausstellungsstück für die Messe Pariser Salon im Oktober 1959 vorgesehen.
Zum Umsetzen seiner geistigen Vorstellung benötigten die französischen Karrossiers von Pichon-Parat nur zwei Tage! Die Bodengruppe, die Türen und die Frontscheibe wurde dabei vom Serienmodell weiterverwendet, der Rest jedoch musste neu modelliert werden. In dieser außerordentlichen kurzen Zeit entstand ein äußerlich sehr ansprechender neuer Cadillac in der Farbe eines hellen grün-blau-Metallictons mit einem weiß abgesetzten Dach. Markanter Blickfang des Straßenkreuzers war unstrittig seine einzigartige, mittig orientierte Front. Der Designer selbst fuhr nach dem Messeauftritt den eleganten Straßenkreuzer während seines Aufenthalts in Europa selbst, überführte ihn anschließend in seine US-amerikanische Heimat und veräußerte ihn im Jahre 1970 an seinen Nachbarn in Palm Springs - den Autosammler Mimo Zaccuri. Dieser verlor aber auch das Interesse daran und verkaufte das Einzelstück 1989 nach Europa weiter.
Lange Zeit danach als verschollen geltend, wurde der dem Zahn der Zeit ausgesetzte Wagen im Jahre 2010 wiederentdeckt und in einer Auktion in Scottsdale fand das Unikat mit dem Zuschlag von 161.700 US$ einen neuen Eigentümer, der den Wagen aufwändig restaurierte.