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- Veröffentlicht: 18. Juli 2017
Zwischen Bahnlinie und Hardstrasse begannen Ende 19. Jh. zwei Industrieunternehmen mit ihrer Produktion:
Die Chemisch-Technischen Werke Muttenz (CTW)
1887 eröffnete die damalige «Dachpappi», die Chemisch-Technischen Werke Muttenz, ihren Betrieb. Was mit Teerprodukten begann, fand im Zuge der technischen Entwicklung im Bitumen seine Fortsetzung. 1968 wurde die CTW von der Sika AG übernommen. 1998 fand in Muttenz eine Neugründung unter dem jetzigen Firmennamen statt.
|Dienstag, den 14. November 1905:

Abends ca. 1/2 8 Uhr ertönte das Sturmgeläute. In der Dachpappefabrik war Feuer ausgebrochen. Dasselbe konnte konnte dank der raschen Hülfe der Feuerwehr wenigstens so eingedämmt werden, dass die benachbarten Gebäude verschont blieben. Glücklicherweise herrschte Windstille. Der Brand war entstanden durch Übersieden des Schwefelkessels.
Pfarrer Johann Jakob Obrecht, Chronik von Muttenz 1904-1912, Muttenzer Schriften 4, S. 47
Die Fassfabrik Haass
Im Jahre 1897 gründete Thoma Haass in Muttenz die auf die Produktion von Sperrholz und Fässern für den Transport von Sauerkraut spezialisierte Haass AG. Die säurerestistenten Holzfässer wurden dann vor allem für die chemische Industrie in Basel produziert.
1926 wurde die Sperrholzherstellung mit einer Dampferzeugungsanlage mit Dampfgrube und Schälerei modernisiert.
1931 nahm Haass die Kistenproduktion, u.a. im Rahmen der grossen Auswanderungswelle in die USA, auf.
1935 ergänzte die Herstellung von Kartonverpackungen (Wellpappe und Graukarton) die Produktepalette.
Zwischen 1950 und 1970 wurde die hölzerne Apfelhurde produziert.1957 erfolgte die Umstellung der Fassproduktion auf Serienkisten.
Ab 1968 folgte dann die Umstellung auf Wellpapp-Boxen.
Seite 1970 spezialisierte sich die Firma immer mehr auf das massgeschneiderte Verpacken und Spedieren von Exportgütern jeglicher Art. Dazu gehören auch Kunstgegenstände und hochsensible Maschinen.
2013 erfolgte der Umzug auf das benachbarte Areal.
Zeitreise swisstopo