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Das Bezirksgericht Sitten hat den Weinhändler Dominique Giroud wegen Steuerbetrugs zu einer bedingten Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Das Bezirksgericht Sitten ist in seinem Urteil vom 11. Oktober zum Schluss gekommen, dass Dominique Giroud als einziger VerwaItungsrat der Giroud Vins SA für die Steuerperioden 2005 bis 2009 erhebliche Weinverkäufe nicht in der Buchhaltung der Gesellschaft aufgeführt oder aber fiktive Kosten abgerechnet habe. Durch diese widerrechtlichen Handlungen habe Dominique Giroud einen Betrag von rund 8 Millionen Franken der Besteuerung entzogen, wodurch den kantonalen und kommunalen Steuerbehörden mehr als als eine Million Franken an Steuern entgingen.
Im Hinblick auf die Verrechnungssteuer hat das Bezirksgericht festgestellt, dass die Giroud Vins SA ihrem Alleinaktionär Dominique Giroud in den Jahren 2008 und 2009 geldwerte Leistungen im Wert von rund 3 Millionen Franken erbracht habe, ohne diese gegenüber der Eidgenössischen Steuerverwaltung zu deklarieren. Dies führte zu einem Verlust von etwas mehr als einer Million Franken an entgangener Verrechnungssteuer.
Den Parteien steht der Rechtsweg an das Kantonsgericht offen.pd / zen