Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03436.jsonl.gz/2283

Mit dieser Massnahme reagieren die Behörden auf vermehrte Berichte über grosse Feiern, die während der Pandemie eigentlich verboten seien, sagte Bürgermeister Eric Garcetti am Mittwoch (Ortszeit).
«Werden alles tun, um Leben zu retten»
Bei wiederholtem Verstoss gegen die Sicherheitsanordnungen könne Party-Veranstaltern binnen 48 Stunden Strom und Wasser abgedreht werden. Die grossen Feiern fänden vor allem in leerstehenden Häusern oder Unterkünften statt, die kurzzeitig gemietet werden können.
Bars und Nachtklubs in der kalifornischen Stadt sind derzeit geschlossen.«Wir werden nicht leichtfertig handeln», sagte Garcetti. «Aber wir werden handeln und alles tun, um Leben zu retten und die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten.»
Anwohner verstossen gegen Zusammenkunftsverbot
Die neuen Massnahmen richteten sich gegen Anwohner, die entschlossen seien, gegen die geltenden Zusammenkunftsbeschränkungen zu verstossen. «Diese grossen Partys sind nicht sicher und können die Einwohner von Los Angeles das Leben kosten», sagte Garcetti über die hohe Ansteckungsgefahr, wenn viele Menschen ohne Schutzmaske dicht zusammengedrängt stehen.
Kleine Zusammenkünfte sind nicht betroffen
Kleine, gewöhnliche Zusammenkünfte in den Privathäusern der Menschen betreffe die Regelung nicht. In den USA mit rund 330 Millionen Einwohnern sind bislang mehr als 158 000 Menschen am Virus gestorben, wie aus den Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervorgeht.
Bislang gibt es mehr als 4,8 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 – in absoluten Zahlen mehr als in jedem anderen Land der Welt. Gemessen an der Gesamtbevölkerung schneiden Länder wie Italien, Spanien und Grossbritannien schlechter ab.