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Im Dürrgraben, in Kramershaus soll schon zu Beginn des vorletzten Jahrhunderts eine Versammlung bestanden haben. Um 1836-39 wurde im Dürrgraben evangelisiert. Doch später ist diese Versammlung wieder eingegangen.
Um 1870 durch Evangelisation von Burgdorf aus, entsteht wieder eine kleine Versammlung bei Familie Stalder, die aber fast wieder versandet.
Im Jahre 1904 findet eine Evangelisation mit Bruder Bigler bei Familie Arm statt; als Folge vieler Bekehrungen. Es kommt zur Neubildung der Gemeinde, mit Betreuung von Münsingen aus.
Auch auf der Schonegg sollen schon Ende des 19. Jahrhunderts Brüder Versammlungen gehalten haben. Im Jahr 1903 findet bei Familie Grossenbacher eine Evangelisation durch Bruder Bigler statt. Die Gründung der Gemeinde geht ebenfalls auf das Jahr 1904 zurück. Sie wird auch von Münsingen aus betreut.
Erste Betreuung durch die Gemeinde Münsingen (17 Jahre)
Das Vereinshaus wird 1905 durch Familie Leuenberger errichtet.
1910 wird in Winterthur der Bund FEG neu gegründet. Bruder Bigler meldet die Gemeinden Schonegg und Kramershaus zur Aufnahme in den Bund an.
1918 /19 nimmt Prediger Albrecht Jakob (St.Chrischona) seine Tätigkeit im Emmental auf, hauptsächlich im Dürrgraben.
Erste Selbstständigkeit der Gemeinde (5 Jahre)
Von 1921 – 23 wird Albrecht Jakob gemeindeeigener Prediger in Kramershaus. An der Gemeindeversammlung wird die Gemeinde Schonegg, mit Einwilligung der Geschwister von Schonegg, mit der Gemeinde Kramershaus verschmolzen.
Von 1923 – 26 wohnt Prediger Gottfried Heiniger 3 Jahre im Vereinshaus, bis er nach Wichtrach weiterzieht. Die Gemeinde schliesst sich wieder Münsingen an.
Zweite Betreuung durch Münsingen (54 Jahre)
Ab 1926 werden Kramershaus und Schonegg wieder durch Münsingen betreut. Am 27.1.1929 wird der Verein FEG Dürrgraben gegründet. Die Gemeinde wächst in den nächsten Jahren von 25 auf 45 Mitglieder an.
Im Jahr 1951 wird der Saal auf der Schonegg eingeweiht. In der Folge betreuen verschiedene Prediger die Gemeinde, u.a. Paul Maurer, Adolf Schweyer, Hans Schürch und Hans M. Bez.
1968 wird aus Dürrgraben Heimisbach.
Betreuung durch Langenthal (7 Jahre)
Am 1.5.1981 übernimmt die FEG Langenthal die Betreuung der Gemeinde Heimisbach – Schonegg. 1981 -88 werden Claudius Zuber und Stefan Schmid die ersten Praktikanten.
Weitere Brüder (Prakt.) dienen der Gemeinde: Harald Meder, Erwin Imfeld, Richard Schulz, Manfred Sokoll, Raimund Harta (jetzt Missionar in Wien), Christian Forster, Werner Christen.
Es entstehen Kinderstunden im Heimisbach und Wasen und eine Jungschar im Heimisbach. Auch eine Singgruppe entsteht. Evangelisationen und Taufgottesdienste werden durchgeführt.
Zweite Selbständigkeit der Gemeinde (2 Jahre)
Ab 1. September 1988 ist Markus Bärtschi Prediger der Gemeinde.
Im Jahr 1990 verabschiedet sich Markus Bärtschi und zieht weiter nach Japan in die Mission. Daniel Hari wird sein Nachfolger in der Ortsgemeinde.
Von Heimisbach / Schonegg – nach Grünen – die FEG Sumiswald entsteht (9 Jahre)
Der Jahreswechsel 1990/1991 ist historisch: 40 Jahre Versammlung im Säli bei Grossenbachers auf der Schonegg und 86 Jahre im Vereinshaus im Heimisbach gehen zu Ende.
Die Gemeinde hat in Zukunft nicht mehr zwei Treffpunkte, sondern einen zentralen, an der Grünenstr. 1, in Grünen/Sumiswald. Im März 1991 findet die Einweihungsfeier statt.
Von 1992-1997 ist Fritz Schönholzer Prediger der FEG Sumiswald.
Ab 1997 tritt Andreas Graber die Nachfolge für 3 Jahre an.
FEG Sumiswald ohne eigenen Pastor (4 Jahre)
Die Gemeinde ist während den Jahren 2000-2004 ohne Prediger. Ein Team von Brüdern leitet die Gemeinde. Verschiedene Gastprediger helfen uns: Hans Rüfenacht, Richard Salathé, Kurt Scherrer, sowie Missionare der SAM.
Die Jungschar wächst und es entsteht ein Teenieclub. Biblischer Unterricht entsteht durch die Mitarbeit von Studenten der Bibelschule Beatenberg.
Wieder ein eigener Prediger (4 Jahre – bis heute)
Am 1.8.2004 wird Matthias Mauerhofer als Praktikant in der FEG Sumiswald für vorläufig ein Jahr angestellt. 2005 werden Matthias und Heidi Mauerhofer als Pastor-Ehepaar in ihren Dienst eingesetzt.
Zwei Älteste werden gewählt. Eine Jugendgruppe beginnt. Gut 80 Leute (inkl. Kinder) besuchen am Sonntag die Gottesdienste.
Im Jahr 2006 beschliesst die Mitgliederversammlung die Anstellung von Angelika Stark, als Praktikantin, zur Mitarbeit im Kinder- und Seniorenbereich.
Nach 5 Jahren Unterbruch beginnt zudem wieder eine jährliche Kinderwoche.
Die Zahl der Gottesdienstbesucher wächst auf ca. 100 Personen, der Platz wird enger. Feste und spezielle Anlässe finden aus Platzmangel in der Aula statt. 2007 wird Angelika für ein 2. Jahr als Praktikantin gewählt.
Es werden erste Gespräche mit der Katholischen Kirche aufgenommen.
Ein neues Gebäude (die Kath. Kirche) wird gekauft (2008)
Am 18./19.Oktober 2008, nach 104 Jahren seit der Gründung der Gemeinde (Gott sei alle Ehre und Dank) dürfen wir die Einweihung der neuen Räumlichkeiten an der Spitalstrasse 41 feiern. Die Gemeinde wächst in den folgenden Jahren auf 120 Personen an. 2009 kann die Jugendgruppe ihren neu renovierten Raum beziehen.
Im November 2011 wird der neue Kinderhüteraum eingeweiht und bietet nun den vielen Babys und Kleinkindern genügend Platz. Ab September 2012 wird David Jany (mit Ehefrau Katrin) für ein Jahr als Praktikant eingestellt.