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Bewirtschaftungsanpassungen zur Regulierung der Farne zielen darauf ab, die betroffenen Flächen frühzeitig, regelmässig und mit ausreichendem Weidedruck zu beweiden. Dies wird vor allem durch eine frühzeitige Alpauffahrt und eine gezielte Weideführung mit möglicherweise zusätzlicher Koppelunterteilung erreicht. Der Tritt des Viehs durch frühe und regelmässige weitere Beweidung schwächt die jungen Farnpflanzen. Bewirtschaftungsanpassungen alleine genügen in der Regel nicht, um bereits flächenhaft auftretende Farne wieder zurückzudrängen. In solchen Fällen ist eine Kombination mit mechanischen Regulierungsmassnahmen notwendig.
Folgende Bewirtschaftungsanpassungen dienen der Regulierung:
- eine frühzeitige Bestossung der Weiden, um durch den Tritt die jungen Kriechtriebe und Blattwedel der Farne zu schwächen.
- Ein angepasst hoher Weidedruck, um die Schwächung durch den Tritt zu gewährleisten.
- Eine gezielte Weideführung, um einen angepasst hohen Weidedruck und eine möglichst vertikale Weideform zu erreichen. Durch die vertikale Weideform wird ein möglichst breitflächiger Tritt der Weidetiere erreicht anstelle der typisch horizontal verlaufenden Viehwege.
- Sorgfältige Düngung mit verrottetem Mist, um durch Nährstoffe gezielt Standorte zu verbessern und sie dadurch weniger ansprechend für Farne zu machen.