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Jane Fonda hat immer mal wieder über ihr Sexleben geplaudert. Zuletzt spricht die «Frankie and Grace» -Darstellerin nun darüber, kein grosses Verlangen nach Sex und Intimität zu verspüren. Wenn Sex, dann sei der privat und solo. Offen wie nie spricht sie auch über ihre Fantasien. In denen habe sie ausschliesslich Sex mit einem jüngeren Mann. So antwortete sie 2020 in der «The Ellen DeGeneres Show» auf die Frage, ob sie noch «verrückten Sex» habe, ziemlich deutlich: «Nein, null. Ich bin alt und hatte schon so viel davon. Ich brauche es jetzt gerade nicht, weil ich viel zu beschäftigt bin.»
Im vergangenen Jahr wiederholte sie ihre Aussagen gegenüber dem Magazin «Harper's Bazaar» und gab dort ebenfalls einen offenen Einblick in ihre Sex-Fantasien. Und Obacht: Wissenschaftler stehen ganz oben auf ihrer Liste. Jane Fonda träumt nämlich von einem Forscher oder Professor als Partner — oder von jemandem, der wirklich in der Lage sei, eine Frau zu lieben und wertzuschätzen. Dieser Traum-Professor oder Wunsch-Forscher müsste allerdings noch ein anderes Kriterium erfüllen: Er sollte deutlich jünger als die Schauspielerin sein. Ein gleichaltriger Mann kommt für Fonda nicht infrage; ihr gehe es dabei vor allem um eine schöne Haut des Mannes. Sie sei wahnsinnig eitel — «ist das nicht schrecklich?» findet sie selbst.
Die US-Schauspielerin und Aktivistin smalltalkt auch darüber, wie sich ihre Intimität im Laufe der Jahre verändert hat. Bei einem Auftritt in der SiriusXM-Radiosendung «Andy Cohen Live» teilte die Schauspielerin mit, woraus ihr Sexualleben mit 84 Jahren bestehe. Auf die Frage von Andy Cohen, wie sie ihr derzeitiges Sexualleben charakterisieren würde, ging sie zwar nicht ins Detail, nannte es aber «privat» und «solo».
Auf die Folgefrage des Moderators, ob Menschen im Laufe des Lebens besser im Bett werden, antwortete die Schauspielerin dann aber besonders ehrlich und ausführlich: «Ich glaube, ich bin besser geworden.» Ihrer Meinung nach hätten Frauen im Alter besseren Sex. Dies, «weil sie die Angst davor verlieren, zu sagen, was sie brauchen.» Jüngere Frauen würden viel zu viel Zeit damit verschwenden, nicht sagen zu wollen: «Warte eine Minute, halte hier, halte hier. Nein, nein, nein. Langsamer. Und ein bisschen nach links.» Jane Fonda, die selbst bereits dreimal verheiratet war, fügt hinzu: «Aber wenn wir älter werden, denken wir ‹Nein, ich weiss, was ich will. Gib mir, was ich will.› »
Im Gespräch mit Moderator Andy Cohen, der kürzlich Vater einer Tochter geworden ist, gab die Oscarpreisträgerin - uns selbst Mutter von drei Kindern - auch Erziehungstipps ab. So meint die 84-Jährige: «Wenn sie dich als einen Elternteil sieht, der völlig präsent ist und mit dem Herzen zuhören kann, wird sie stets zu dir kommen, wenn sie Probleme hat. Du wirst die Person sein, zu der sie kommt, um Antworten zu bekommen.»