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Die kleinen unscheinbaren Nager sind weltweit verbreitet. Sie besetzen trockene Räume, Dachböden oder Keller. Sobald in einem Gebäude Nistmöglichkeiten und Nahrung vorhanden sind, lassen sich Mäuse nieder. In Sommermonaten können Mäuse auch vermehrt in Gärten und auf Feldern angetroffen werden. In der Schweiz sind viele verschiedene Mäusearten heimisch. Darunter gehören die Hausmaus (Mus musculus), die Waldmaus (Apodemus sylvaticus), sowie die Familie der Wühlmäuse (Arvicolinae). Dabei sorgen vor allem die Hausmaus und Waldmaus für Ärger, wobei Wühlmäuse nur in ländlichen Gebieten auftreten und dort Gärten, Felder etc. beschädigen.
Generell sind Mäuse sehr gute Kletterer und können ohne Schwierigkeiten vertikale Oberflächen wie Kabelführungen, Holz, Betonelemente etc. erklimmen. Dabei verlassen sich die Mäuse vor allem auf ihren Geruchsin. Mäuse sind Allesfresser und mögen Nahrungsmittel, welche auch wir Menschen geniessen: Fleisch, Brot, Getreide, Käse, Schokolade, Nüsse und vieles mehr.
Im Gegensatz zu Ratten sind Mäuse sehr Neugierig und erkunden jeden Zentimeter ihres Gebiets. Neuigkeiten in einem Mäusegebiet werden sehr schnell festgestellt und erforscht. Dabei sind Mäuse am liebsten in der Nacht unterwegs, können jedoch durchaus auch am Tag beobachtet werden.
Mäuse sind im Vergleich deutlich kleiner als Ratten. Untenstehend finden Sie eine Auflistung der Mäuse, welche in der Schweiz für den meisten Ärger sorgen.
Hausmaus: Die Hausmaus ist der am häufigsten auftretende Störenfried. Hausmäuse werden bis zu 10 cm lang, wobei der dünne Schwanz in der Regel genau so lang ist wie der Körper. Ihren Kopf schmückt eine spitze Schnauze, ziemlich grosse, kahle Ohren und grosse, dunkle Knopfaugen. Ihr Fell ist braun bis braun-grau, wobei die Bauchseite heller ist als der Rest des Fells.
Waldmaus: Waldmäuse sind leicht grösser als Hausmäuse und können bis zu 11 cm lang werden, wobei auch ihr Schwanz etwa so lang wird wie der Körper. Ihr Kopf schmücken dabei besonders grosse Ohren und Augen. Die Fellfarbe der Waldmaus ist gleichmässig braun und der Bauch weiss, wobei eine klare Trennlinie zwischen Bauch- und Rückenfarbe vorhanden ist.
Feldmaus: Da es sich bei Feldmäusen um eine andere Gattung handelt als bei Haus- und Waldmaus, hat die Feldmaus einige signifikanten Unterschiede. Vorab, ihr Schwanz ist deutlich kürzer und wird nur knapp ein Drittel so gross wie der Körper. Die Körpergrösse liegt dabei zwischen 9 - 11.5 cm. Ihr Fell ist an der Oberseite bräunlich grau, wobei die Unterseite eher ocker erscheint. Anstelle von Häusern besiedelt die Feldmaus Äcker, Wiesen und Gärten.
Durch ihre Niedlichkeit und ihren kleinen Körperbau werden Mäuse oft unterschätzt. Jedoch können die Nager verheerende Schäden anrichten und Menschen und Material gefährlich werden.
Materialschäden: Durch Nagen - um ihre Zähne zu schärfen oder Nistmaterial zu gewinnen - beschädigen Mäuse Holz, Kleidung, elektrische Kabel und vieles mehr. Beim Annagen von Kabeln können sie sogar Brände auslösen, was verheerende Folgen mit sich bringt.
Verunreinigung von Lebensmitteln: Mäuse beschädigen nicht nur durch ihren Frass Lebensmittel. Ihr Kot und Urin verunreinigt Lebensmittel und macht sie für den Menschen ungeniessbar. Zusätzlich können so Krankheiten an den Menschen übertragen werden.
Durch die erheblichen Schäden, welche Mäuse verursachen können, lohnt es sich diese zu meiden. Gerne geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Mäuse in Ihrem Haus vermeiden können:
Schliessung von Rissen und Spälten: Durch ihre geringe Grösse können Mäuse durch sehr kleine Spälte oder Risse in ein Gebäude oder einen Raum eindringen. Falls Sie solche Schlupflöcher entdecken, verschliessen Sie diese. Dabei gilt die Faustregel: Sobald ein Kugelschreiber in ein Loch passt, kann sich auch eine Maus durchquetschen.
Lebensmittel luftdicht verpacken: Offenstehend Lebensmittel (auch in Plastik- oder Papierverpackungen) sind leichte Beute für Mäuse und locken diese an. Verschliessen Sie diese Luftdicht, damit den Mäusen den Zugang verwehrt bleibt. (z.B. durch Glasbehälter). So können auch Kontaminationen durch Kot und Urin verhindert werden.
Abfall nicht offen stehen lassen und vom Haus entfernt aufbewahren: Lassen Sie Abfälle und Essensreste offen stehen lockt dies Mäuse auf Nahrungssuche an. Achten Sie darauf, dass Abfälle verschlossen sind und diese nicht in der Nähe von Eingängen (Türen, Fenster etc.) gelagert werden.
Haustiere als Schädlingsbekämpfer: Natürliche Feinde der Mäuse wirken als idealen Schutz und halten diese fern. Besonders effizient sind Katzen, welche Mäuse seit langer Zeit äusserst erfolgreich jagen.
Bei der Bekämpfung von Mäusen arbeiten wir mit ökologischen Methoden, um die Umwelt zu schonen und zu garantieren, dass die Tiere nicht an ungewollten Orten verenden. Bei uns im Einsatz sind Schlagfallensysteme, welche eine erfolgreiche Tilgung gewährleisten. Mehr über unser Vorgehen erfahren Sie, indem Sie auf die untenstehende Box klicken.