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Im folgenden Dokument finden Sie praktische Tipps zur Ausführung des Antwortpsalms und des Rufes zum Evangelium.
- Nach der Lesung unbedingt eine kurze Stille einhalten. Nicht sofort mit der Orgel intonieren!
Praktische Tipps
- Ansagen der KG-Nummer des Leitverses oder des Halleluja/Ruf zum Evangelium sollten vermieden werden. Die Leitverse/Halleluja sind eher kurz gehalten, so dass nach einer Orgelintonation und dem Vorsingen die Gemeinde leicht einstimmen kann.
Grund: Die Gemeinde und auch der/die Liturg/in sollte über das soeben Gehörte nachdenken können. Diese Zeit sollte nicht durch unnötige Ansagen und durch zu viel Aktivismus wie z.B. das Blättern im KG oder durch singen eines Liedes gestört werden. Man kann aber durchaus die Nummer mit dem Liedanzeiger nach der gebotenen Stille einblenden oder an der Liedtafel anschlagen lassen.
- Falls kein/e Kantor/in vorhanden, so konnte der/die Lektor/in den Psalm vortragen (ggf. mit Klangteppich der Orgel). Der/die Organist/in oder eine andere Person könnte den Leitvers/Ruf zum Evangelium vorsingen, die Gemeinde antwortet.
- Als Leitverse eignen sich viele Taizé-Gesänge (im KG 92, 418, 519) in Verbindung mit dem 6. Psalmton (bei KG 519 6. Psalmton auf Es, Tenor G).
- Beim Halleluja handelt es sich um eine Begrüssung des Herrn, der im Evangelium zu uns spricht. Dementsprechend darf auch die Orgelintonation ausfallen.
Ausführung Ruf zum Evangelium:
Orgelintonation
Halleluja/Christusruf (in der Fastenzeit) wird vorgesungen
Alle wiederholen den Ruf
Evangelienvers
Alle wiederholen den Ruf
- Das Halleluja kann mit einer Coda des Chores abgerundet werden (besonders in festlich geprägten Zeiten).
Ablauf I: oder Ablauf II:
Orgelintonation Orgelintonation
Halleluja V/A Halleluja V/A
Coda Vers
Vers Halleluja A
Halleluja A Coda
Coda
- Der Vers zwischen dem Ruf zum Evangelium kann entweder gesprochen (Lektor, Diakon, Liturgievorsteher/in) oder gesungen werden (evtl. eine gesungene mehrstimmige Vertonung ausgeführt vom Chor).
- Das Halleluja kann nach dem Evangelium wiederholt werden ggf. mit der Coda des Chores (wäre besonders an den Sonntagen der Osterzeit angebracht, um den festlichen Charakter dieser österlichen Zeit herauszustellen).
Stand: 25.02.2015