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Verregneter Start in die neue Kanu-Saison – Juniorinnen-Siege in Mantova (It)
Die Schweizer Regatta-Kanuten starteten in Manova (It) in die neue Saison. Die Romanshorner Kanuten Nicole Rutishauser und David Gubser starteten mit unterschiedlichen Resultaten in die neue Saison. Während Rutishauser zufrieden war, hätte sich Gubser mehr erhofft.
Die Schweizer Juniorinnen brillierten mit hervorragenden Leistungen.
Regnerischer Start in die neue Kanu-Saison: Die Romanshornerin Nicole Rutishauser (Bahn 7 hinten) mit der Schaffhauserin Ramona Haslebacher in Mantova.
Als Dritter im Halbfinal qualifizierte David Gubser (Bahn 4) für den Final.
Bereits im November beginnen die Kanuten mit dem Wintertraining und der Vorbereitung der neuen Saison. Zahllose Trainings auf dem Wasser und im Kraftraum werden aufgelockert durch Joggingrunden und Biketouren, oft im Ausland in Trainingslagern. Rutishauser war dazu in Italien, Kroatien und Slowenien, Gubser in Kalifornien und Florida. In Tests konnte der Formstand überprüft werden, doch erst jetzt bei den ersten Rennen bekamen sie die Antwort für ein halbes Jahr Arbeit.
Bei beiden Thurgauer Kanuten, die den Kanu-Rennsport profimässig betreiben ist, waren mit weiteren Mitgliedern des Schweizer National-Kaders an diesem Wochenende in Mantova in Norditalien. Nicole Rutishauser ging sowohl im Kajak-Einer wie im -Zweier an den Start. Im Zweier mit der Schaffhauserin Ramona Haslebacher konnte sie sich über positive Resultate freuen. Über den Halbfinal qualifizierten sie sich über 500 Meter für den Final und belegten dort den guten 5. Rang in genau 2 Minuten. Im schwächer besetzten Zweier über 200 Meter belegten sie Rang 4. Auch im Einer lief es Rutishauser gut. Sie qualifizierte sich über 500 Meter für den Final und belegte da den 8. Rang, wenige Hundertstel hinter ihrer Teamkollegin. Über 200 Meter schied sie im Vorlauf aus.
Ein guter Finallauf über 1000 Meter war das erklärte Ziel dieses Wettkampfs von David Gubser. Nach einem ungefährdeten Sieg im Vorlauf qualifizierte er sich im Halbfinal mit einem 3. Rang für den Final vom Sonntag. Da kam es zum Duell um das schnellste Schweizer Boot mit dem für Rapperswil startenden Nidwaldner Fabio Wyss auf den Bahnen 1 und 2. Mit einem fulminanten Start setzte sich Gubser an die Spitze des ganzen Feldes. Bis zur Mitte des Rennens holte Wyss aber auf und überholte. 200 Meter vor dem Ziel zog Gubser nochmals an, doch Wyss konterte und entschied das Duell für sich, allerdings hinter den mittlerweile führenden Serben und Slowenen. Im Sprint über 200 Meter wurde Gubser ebenfalls 4. im Halbfinal, was aber nur für den B-Final reichte. Trotzdem war er da der schnellste Schweizer und empfahl sich für weitere internationale Aufgaben.
Die Schaffhauser Juniorin Noemi Brüschweiler setzte aus schweizerischer Optik die Glanzpunkte am Saisonstart des Nationalteams in Norditalien. Im Einer über 500 Meter gewann Brüschweiler und Livia Haudenschild wurde Vierte. Zusammen im Zweier, nur 50 Minuten später, mussten sie sich um lediglich 7 Hunterstelsekunden von den Italienerinnen schlagen lassen. Den guten 6. Rang belegten da Selina Zimmermann und Franziska Widmer. Auch über 200 Meter belegten die beiden Schweizer Boote die Ränge 2 und 6. Die Junioren konnten nicht mit so guten Resultaten glänzen, obwohl auch Andri Summermatter mit dem 4. Platz im Einer über 1000 Meter eine sehr gute Klassierung errreichte. Alister Smorthit und Till Zander im Zweier über die Langdistanz zeigten einen guten Vorlauf, schieden dann aber im Halbfinal aus.
[Peter Gubser]