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Aktuelle Freuden und Sorgen in den USA
Zehntausende gerettete Kinder hier – Freigabe der Abtreibung dort
Im Bundesstaat Ohio wird das vermeintliche «Recht» auf Abtreibung in der Verfassung verankert. Am 7. November 2023 haben dies 56,62 % der stimmenden Bevölkerung so entschieden. Sehr bedauerlich! In anderen Bundesstaaten dagegen reduzieren Lebensschutz-Gesetze wirksam die Zahl der Abtreibungen.
«Das Ergebnis war nicht überraschend, wenn man bedenkt, wie die Abtreibungsbefürworter die Abstimmung gekauft haben», kommentierte die amerikanische Lebensschutz-Plattform LifeNews den Volksentscheid von Ohio. Demnach sollen die Abtreibungsbefürworter im Abstimmungskampf dreimal so viel Geld zur Verfügung gehabt haben wie die Lebensschützer. Millionenbeträge stammten von abtreibungsbefürwortenden Milliardären wie dem Amerikaner George Soros und dem Schweizer (!) Hansjörg Wyss.
Solange keine Einschränkung auf Bundesebene beschlossen wird, dürfen ungeborene Kinder in Ohio nun «per Verfassung» bis zum Zeitpunkt ihrer Lebensfähigkeit ausserhalb des Mutterleibs abgetrieben werden. Tausende schwangere Frauen in Not werden so mit ihren Kindern einem verstärkten Druck zur Abtreibung ausgesetzt sein: ein fataler Entscheid, diese Volksabstimmung!
Rückgang der Abtreibungen um fast 100 %
Demgegenüber haben andere Bundesstaaten in den vergangenen Monaten Gesetze eingeführt, welche den Schutz der ungeborenen Kinder verbessern. In 14 Bundesstaaten ist dieser Schutz beinahe total, während der ganzen Schwangerschaft. Und – die Lebensschutz-Gesetze wirken. Laut einem neuen Bericht einer abtreibungsbefürwortenden (!) Gruppe sind die Abtreibungen in Bundesstaaten, die Abtreibungen verbieten, um fast 100 % zurückgegangen. In den 12 Monaten nach dem 24. Juni 2022 – dem Tag, an dem das Oberste US-Gericht das nationale «Recht» auf Abtreibung kippte – gab es in den Staaten, in denen man die Abtreibung verbot oder auf die ersten sechs Schwangerschaftswochen limitierte («Herzschlag-Gesetz»), insgesamt 114 590 Abtreibungen weniger, als auf der Grundlage der Zahlen von vor dem 24. Juni 2022 zu erwarten gewesen wäre. Texas, Georgia, Tennessee und Louisiana sind hier namentlich zu nennen.
Abtreibungsbefürworter behaupten, die Reduktion der Abtreibungszahlen in den Staaten mit restriktiver Reglung werde durch mehr Abtreibungen in Staaten mit liberaler Regelung praktisch zunichtegemacht (Stichwort «Abtreibungstourismus»). Lebensschutz-Organisationen halten dagegen: Diverse Faktoren sprechen deutlich dafür, dass unter dem Strich eine Rettung von Zehntausenden von Kindern resultiert.
Neuer Speaker ist «pro life»
Wichtiger Posten
Der Sprecher des Repräsentantenhauses ist in der Nachfolgeregelung des US-Präsidenten auf der zweiten Nachrück-Position (nach dem Vize-Präsidenten). Am 25. Oktober 2023 schaffte der Republikaner Mike Johnson aus Louisiana die Wahl. Johnson war in seiner Karriere als Rechtsanwalt auch rund zehn Jahre für eine Organisation tätig, die sich für den Lebensschutz einsetzt. Er sagt selbst, er sei heute «für das Leben», weil sich seine Eltern als Teenager für sein Leben entschieden hätten.