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Wie wäre es, nur vier Tage zu arbeiten?
Wohl gesund und effektiv! Zumindest sagt eine der dazu erarbeiteten Studien, dass beim Versuch die Mitarbeiter nicht nur zufriedener, sondern auch wesentlich produktiver waren bei der Viertagewoche.
In der Schweiz arbeiten immer mehr Menschen teilzeit. Viele von ihnen 80 Prozent, sprich: 4 Tage die Woche. Es scheint ein gutes Mass zu sein, um neben der Arbeit genügend Zeit für sich selber, die Hobbys und die Familie zu haben.
Zumindest gibt es einige Studien und Experimente, die die Vorteile einer Arbeitszeitverkürzung aufzeigen. Letztes Jahr testete Microsoft in Japan eine Viertagewoche und stellte fest, dass die Mitarbeiter dadurch nicht nur zufriedener, sondern auch wesentlich produktiver waren. Für den Monat August experimentierte das Unternehmen mit einem neuen Projekt namens Work-Life Choice Challenge Summer 2019: Die gesamte Belegschaft von 2300 Mitarbeitern bekam über fünf Wochen hinweg einen Tag pro Woche ohne Lohneinbussen frei.
Produktivität steigt, Strom- und Papierverbrauch nehmen ab.
Die verkürzten Wochen führten zu effizienteren Besprechungen, glücklicheren Arbeitnehmern und einer Produktivitätssteigerung von erstaunlichen 40 Prozent, schloss das Unternehmen am Ende des Prozesses. Neben höherer Produktivität seien in dem Testmonat auch der Stromverbrauch der Büros um rund 23 Prozent gesunken und rund 59 Prozent weniger Papier für Ausdrucke verbraucht worden. Ein anderes Experiment, das 2018 von der Harvard Business Review veröffentlicht wurde, zeigt ebenfalls, dass kürzere Arbeitstage, ein Rückgang von einem durchschnittlichen 8-Stunden-Arbeitstag auf einen 6-Stunden-Arbeitstag, die Produktivität erhöht.
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