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Viele Menschen in der Schweiz beschweren sich bei Preisüberwacher Rudolf Strahm über die hohen Benzinpreise. Er könne jedoch kaum etwas dagegen tun, sagte er in einem Zeitungsinterview.Dieser Inhalt wurde am 02. August 2008 - 15:59 publiziert
"Ich als Preisüberwacher bin nur dort zuständig, wo von der Wettbewerbskommission festgestellt wird, dass der Wettbewerb nicht funktioniert", sagte der Ende August abtretende Preisüberwacher gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung. Die Wettbewerbskommission habe aber befunden, im Benzinmarkt spiele
der Wettbewerb.
Aber auch wenn er zuständig wäre, gäbe es kaum wirksame Massnahmen, sagte Strahm. "Denn Öl ist ein zu 100% importiertes Produkt." Deswegen beeinflusse der Weltmarktpreis die Preise in der Schweiz. Der hohe Benzinpreis sei importierte Teuerung.
Strahm vermutet, dass die Ölgesellschaften durch die hohen Preisschwankungen mitprofitieren. "Steigt der Ölpreis, erhöhen die Ölmultis auch umgehend den Preis an der Zapfsäule." Wenn die Ölpreise aber sänken, falle die Reaktion nur mit Verzögerung aus. Dadurch entstünden "massive Zusatzgewinne".
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