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Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Nach einem Standard landete die Kugel bei Adrian Winter, welcher sich brillant um Djuricin drehte und herrlich zum 1:0 für seine Mannschaft traf. Der FCZ nahm den Schwung des Führungstreffers gleich mit, hatte aber zweimal Pech, als sowohl Schönbächler als auch Marchesano am Pfosten scheiterte. Mit der Einwechslung von Shani Tarashaj konnte GC doch nochmals gefährlich werden, Brecher zeigte aber zweimal seine Klasse und hielt seinen Kasten sauber. Die letzten 15 Minuten liessen die Zürcher den Ball dann ruhig in den eigenen Reihen zirkulieren, die Mannschaft von Trainer Fink konnte nicht mehr reagieren. Der FCZ steht nun mit sechs Punkten an der Tabellenspitze, GC belegt den letzten Platz.
Dann ist die Partie aus, der FCZ gewinnt gegen GC mit 2:0.
GC gibt sich bis zum Ende nicht geschlagen, den letzten Torversuch kann Brecher aber um den Pfosten lenken.
Shani Tarashaj nochmals mit dem Abschlusversuch, sein versuch wird aber geblockt.
Kolloli versucht einen Freistoss direkt im Tor zu versenken, sein Versuch rauscht aber in den Zürcher Abendhimmel.
Vier Minuten werden nachgespielt.
Maren Haile-Selassie kommt für Adrian Winter in die Partie.
Djuricin kommt über rechts, seine Hereingabe kann Brecher aber ohne Probleme sichern.
Lattenknaller. Kolloli lässt erst einen Gegner mittels Tunnel gekonnt stehen und pfeffert die Kugel dann an den Querbalken.
Der FCZ lässt den Ball nun in den eigenen Reihen laufen, GC findet kein Rezept gegen die Mannschaft von Trainer Magnin.
Und auch Fink wechselt nochmals, Petar Pusic ersetzt Jeffrén.
Magnin tätigt den zweiten Wechsel, Alain Nef kommt für Antonio Marchesano in die Partie.
Es gelingt dem Team von Ludovic Magnin wieder mehr Ruhe in das Spiel zu bringen. Seit der Doppelchance von GC wurde es nicht mehr gefährlich vor dem Gehäuse von Yannick Brecher.
GC zeigt Moral und kämpft beherzt weiter. Der Anschlusstreffer müsste jedoch in den nächsten paar Minuten fallen.
Nun wechselt auch Magnin, er bringt Kolloli für Schönbächler, welcher eine starke Partie zeigte.
Und erneut muss Brecher eingreifen. Nach dem anschliessenden Eckball kommt Rúnar Sigurjónsson zum Abschluss, der Schlussmann des FCZ pariert den Schuss aber brillant.
GC erobert sich den Ball an der Mittellinie, das Leder landet vor den Füssen von Shani Tarashaj, welcher Brecher mit einem Distanzversuch überlisten möchte. Sein Versuch aus 40 Meter kann Brecher aber gerade noch über die Latte lenken.
Der zweite Wechsel folgt sogleich, Lucas Andersen ersetzt Bujar Lika.
Fink muss reagieren, er bringt den Neuzugang Shani Tarashaj für Raphael Holzhauser.
Und schon steht es 2:0 für die Mannschaft von Trainer Magnin. Rüegg mit dem feinen Zuspiel an die Strafraumsgrenze, wo Domgjoni gekonnt weiterleitet für ODEY, welcher Lindner mit seinem Geschoss keine Chance lässt.
Bei den anschliessenden Rudelbildungen hat Rüegg sich etwas zu fest beschwert und sieht ebenfalls den gelben Karton.
Die Emotionen kochen über. Nach einem Freistoss von Holzhauser kann der FCZ befreien, Rüegg schnappt sich das Leder und will losziehen, als Rúnar Sigurjónsson herangesprungen kommt und Rüegg von den Beinen holt. Das ist eine dunkelgelbe Karte.
Dann wenigstens mal im Ansatz eine Reaktion der Grasshoppers. Raphael Holzhauser sieht seinen Abschluss von Brecher pariert, Toni Domgjoni konnte noch entscheidend stören.
Wieder rettet der Pfosten für GC. Aleksandar Cvetkovic unterläuft einen langen Ball in die Spitze, Schönbächler nimmt Tempo auf und legt quer für Marchesano, dessen Abschluss kann Lindner gerade noch an den Pfosten lenken.
Pfostenknaller. Rüegg und Winter mit dem herrlichen Doppelpass am rechten Flügel, die Hereingabe landet dann bei Schönbächler, dessen Schuss wird noch leicht abgefälscht und landet am rechten Pfosten. Pech für den FCZ.
Hekuran Kryeziu sieht gelb für seine Intervention gegen Holzhauser.
Der FCZ geht in Front. Antonio Marchesano spielt eine Freistossflanke auf den zweiten Pfosten, Rüegg legt per Kopf in die Mitte, wo Mirlind Kryeziu etwas glücklich zu WINTER weiterleitet. Der Flügelflitzer dreht sich gekonnt um Djuricin und hämmert das Leder in die Maschen. Nichts zu halten für Lindner.
Weiter gehts.
Die erste Halbzeit bot nicht gerade viel Spektakel. Beide Mannschaften standen unheimlich kompakt und liessen kaum Torszenen zu. Im Verlauf der ersten 45 Minuten vermochten sich die Grasshoppers dann immerhin etwas zu steigern. Vor allem Bahoui und Djuricin sorgten ab und zu für Gefahr vor dem Kasten von Brecher. Wirklich eingreifen musste der Schlussmann des FCZ aber nicht. Die Mannschaft von Magnin war bemüht, über die Flügel zu agieren, erspielte sich aber lange keine wirkliche Möglichkeit. In der 43 Minute musste Lindner dann aber doch noch eingreifen, eine Flanke von Winter landete bei Schönbächler, welcher mit seinem Direktversuch am gut reagierenden Schlussmann der Grasshoppers scheiterte.
Eine Sekunde wird nachgespielt, dann bittet Schiedsrichter Klossner zum Pausentee.
Doch noch die erste grosse Chance für den FCZ. Wieder geht es über den rechten Flügel, Winter bringt den Ball zur Mitte, Odey verpasst die Kugel bei seinem Fallrückzieherversuch, am zweiten Pfosten lauert aber Schönbächler, welcher das Leder direkt mit rechts im Gehäuse versenken will. Doch Lindner ist zur Stelle und kann den Abschluss parieren.
Fünf Minuten noch bis zur Halbzeit, kaum vorstellbar, dass hier noch etwas passieren wird.
Heinz Lindner mit einem etwas unkonventionellen Ausflug aus seinem Kasten, Odey will davon profitieren, seine Flanke fliegt aber durch den Strafraum, ohne dass sich auch nur ein Mitspieler in der Nähe befinden würde.
Jeffrén mit dem wunderbaren Zuspiel auf Bahoui, dessen Flanke findet Djuricin. Sein Kopfball wird aber noch leicht abgelenkt und geht über dem Gehäuse von Brecher vorbei. Der anschliessende Eckball sorgt nicht für Gefahr.
Cédric Zesiger kommt viel zu spät gegen Hekuran Kryeziu, weshalb er die gelbe Karte gezeigt bekommt.
GC kommt zum nächsten Eckball, die Flanke findet aber keinen Abnehmer.
Nabil Bahoui kann sich gegen Pàlsson durchsetzen und schliesst mit links ab, sein Schuss geht aber am Kasten von Brecher vorbei. Der Schlussmann war aber noch mit den Fingerspitzen dran, darum entscheidet Klossner auf Eckball. Dieser bringt aber nichts ein.
Wie im Pingpong geht es hin und her. Da versucht erst Winter zu enteilen, kann aber vom Ball getrennt werden. Auf der anderen Seite ist dann Victor Pálsson zur Stelle, um den Konter der Hoppers zu unterbinden.
Schönbächler rauscht mit viel Tempo über links, doch auch seine Hereingabe findet das Ziel nicht.
Jeffrén mit dem Abschluss aus spitzem Winkel, gefährlich ist das nicht gerade, aber immerhin mal ein Versuch.
Erste Halbchance für die Mannschaft von Trainer Fink. Rúnar Sigurjónsson und Nabil Bahoui lassen die Kugel wunderbar laufen und spielen Marco Djuricin, dessen Zuspiel in die Mitte wird aber angefangen.
Nedim Bajrami mit dem Foul an Adrian Winter, dafür sieht er den Karton.
15 Minuten sind gespielt, wirklich viel passiert nicht im Moment. Beide Mannschaften spielen ein hohes Pressing und so werden sämtliche Angriffsversuche im Keim erstickt.
Winter hat rechts am Flügel viel Platz, vertändelt aber die Situation. Der FCZ bleibt aber im Ballbesitz, Rüegg kann eine Flanke schlagen, doch GC vermag die Situation zu klären.
Stephen Odey geht im Strafraum zu Boden und fordert Elfmeter, der Kontakt war vielleicht ganz leicht vorhanden, aber sicher richtig, dass da Klossner nicht auf den Punkt zeigt.
GC ergattert sich den Ball in der Defensive und schaltet dann schnell um, Raphael Holzhauser sucht mit einem langen Ball Marco Djuricin, welcher aber etwas zu früh gestartet ist, weshalb die Situation zurecht wegen einer Offsideposition abgepfiffen wird.
Unheimlich viele Fehlpässe zu Beginn auf beiden Seiten, die Spielqualität lässt noch zu wünschen übrig. Einen Spielfluss ist noch nicht zu erkennen.
Der FCZ wirkt in diesen Anfangsminuten bissig, vehement werden die Gegner unter Druck gesetzt. Einen gelungenen Angriff wurde aber noch nicht herauskombiniert.
Der Ball rollt.
Die Spieler kommen auf den Platz. Die Partie wird geleitet von Schiedsrichter Stephan Klossner.
Shani Tarashaj muss vorerst auf der Bank Platz nehmen. Der Neuzugang wird aber wohl im Verlauf des Spiels noch seine Chance erhalten. Beim FCZ fehlt Dwamena im Aufgebot, der Stürmer wird den Verein wohl verlassen. Auch sonst hat Magnin ein paar Änderungen vorgenommen, da ihm die verletzten Khelifi und Frey nicht zur Verfügung stehen.
Die Stimmung im Letzigrund ist super, es scheinen sich doch einige Zuschauer eingefunden zu haben. Dank Werbeaktionen und Gratistickets sind geschätzt 15'000 Besucher gekommen. In wenigen Minuten geht es los.
Das letzte Direktduell endete 1:1 unentschieden, davor gewannen die Grasshoppers zweimal in Folge. Der FCZ wird das heute sicherlich ändern wollen.
Dem FCZ gelang ein etwas glücklicher 2:1-Erfolg gegen Thun. Vor allem die Effizienz der Zürcher war unglaublich stark. Gegen GC muss sich die Mannschaft von Trainer Magnin aber spielerisch steigern.
GC startete mit einer 0:2-Niederlage gegen Meister YB in die neue Saison. Der Auftritt der Mannschaft von Trainer Fink war aber durchaus positiv und wird den Spielern sicher auch Selbstvertrauen gegeben haben.
Herzlich willkommen zum 2. Spieltag der Super League 2018/2019. Im Letzigrund duellieren sich die beiden Zürcher Vereine im 248. Meisterschafts-Derby.