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Anhand von Kosten-/Leistungsrechnungen wird die Wirtschaftlichkeit von vier Betriebszweigen der Paralandwirtschaft (Arbeit für Dritte, Direktvermarktung, Tourismus und Dienstleistungen) untersucht, wobei die Arbeitsverwertung, d. h. der resultierende Stundenlohn, als Kriterium dient. Mit einem Fokus auf Betriebszweige mit einer Rohleistung zwischen Fr. 10 000.– und Fr. 100 000.– stehen 2339 Beobachtungen für die Analyse zur Verfügung. Während das Ausführen von Lohnarbeiten, d. h. Arbeit für Dritte, eine Arbeitsverwertung von Fr. 40.– erzielt, beläuft sie sich bei der Direktvermarktung auf Fr. 25.–. Tourismus erreicht Fr. 24.– und andere Dienstleistungen Fr. 17.–. Im Vergleich zum durchschnittlichen Stundenlohn in der Landwirtschaft (Fr. 16.–) sind paralandwirtschaftliche Aktivitäten wirtschaftlich mehrheitlich attraktiv. Gleichzeitig weisen die Betriebszweigbeobachtungen eine enorme Heterogenität hinsichtlich der erzielten Leistungen beziehungsweise der Kosten auf. Die bedeutendsten Kostenunterschiede sind beim Betriebszweig Arbeit für Dritte die Maschinenkosten, bei der Direktvermarktung die Direktkosten und bei Tourismus und Dienstleistungen die Arbeitskosten.
Wie nehmen Landwirtinnen und Landwirte die soziale Nachhaltigkeit ihrer Betriebe wahr? Eine Agroscope-Studie zeigt, dass die Einschätzung von deren Identität und dem Betriebstyp abhängt.
Käse zählt zu den wichtigsten offensiven Interessen des Schweizer Agrarhandels. Ausserhalb der EU sind die USA ein wichtiges Exportziel. Mit dem CAPRI-Modell lassen sich die Auswirkungen eines Freihandelsabkommens für Käse zwischen den USA und der Schweiz abschätzen.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.