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Jedes Jahr am 20. April um 16:20 Uhr kommen auf der ganzen Welt Kiffer zusammen und ziehen gemeinsam an ihren Joints. Pünktlich zu diesem feierlichen Tag verkündete US-Präsident Barack Obama in einer Dokumentation auf CNN seine Unterstützung für einen lockeren Umgang mit medizinischem Cannabis.
Ob er die Bestrebungen des Senats zur Entkriminalisierung von Cannabis unterstütze, wird Obama gefragt. In seiner gewohnt zurückhaltender Manier erklärt der Präsident: «Wissen Sie, ich denke, ich muss zuerst die Details anschauen.» Er sei aber der Meinung, dass der Gebrauch von medizinischem Cannabis durchaus angemessen sei.
«In dieser Angelegenheit sollten wir der Wissenschaft folgen, nicht einer Ideologie», sagt Obama und macht sich gleichzeitig für eine präventivere anstelle einer repressiven Drogenpolitik stark.
Der US-Präsident, der nach eigenen Angaben als Jugendlicher selbst hin und wieder zum Joint gegriffen habe, strebt seit längerem eine pragmatische und wissenschaftsorientierte Entkriminalisierung von Marihuana an.
Erst im Februar sprach sich Obama gegen die Bestrafung von gewaltfreien Drogenkonsumenten aus und äusserte seine Zuversicht, dass bald weitere Bundesstaaten Cannabis legalisieren werden.
Bis im April 2015 ist medizinisches Cannabis in 23 US-Bundesstaaten erlaubt, 9 weitere haben Gesetze in der Pipeline. Gänzlich legalisiert ist das Kiffen bisher in vier Bundesstaaten. (jas)