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Sauberes Trinkwasser. Für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit. Wo aber kommt das Trinkwasser her und wie schafft es den Weg zu uns nach Hause? Für die Gemeinde Weisslingen haben wir das Pumpwerk Lendikon saniert. Grund genug also, um diesen Fragen einmal nachzugehen.
Die Wasserversorgung wird in der Gemeinde Weisslingen durch die Gemeindewerke sichergestellt. Dort stammt das Trinkwasser zu ca. 50% aus eigenen Quellen sowie zu ca. 50% aus dem Tössgrundwasser. Eine komplexe Infrastruktur ist erforderlich, damit das Wasser in einwandfreier Qualität den Haushalten, Geschäften, etc. zur Verfügung gestellt werden kann. Mit dazu gehören neben den Wasserrohrleitungen auch Pumpwerke. Sie stellen sicher, dass das Wasser in höher gelegene Zonen gelangt. Reservoire speichern und versorgen das Netz mit dem benötigten Wasser und sorgen für ausreichend Druck in den Wasserleitungen.
Die Gemeinde Weisslingen im Tösstal besitzt nebst dem Hauptort fünf Aussenwachten auf dem Gemeindegebiet. Wasserversorgungstechnisch sind insgesamt fünf Druckzonen (Reservoire) vorhanden, welche jeweils durch Stufenpumpwerke miteinander verbunden sind, um den Wasserbedarf gegenseitig abdecken zu können.
Die höchstgelegene Druckzone Gsang wird aus der Druckzone Lindenberg mit zwei separaten Stufenpumpwerken versorgt: Das Pumpwerk Lendikon wurde im Jahr 1948 gebaut und verfügte über zwei Pumpen mit einer Fördermenge von je 200 l/min. Aufgrund des hohen Alters der Anlage wurde das Pumpwerk Lendikon Ende letzten Jahres saniert.
Ein weiteres Pumpwerk im Reservoir Lindenberg pumpt ebenfalls Wasser in das Reservoir Gsang. Dadurch war es möglich, im Pumpwerk Lendikon nur noch eine Pumpe mit einer Leistung von 200 l/min zu verbauen. Falls diese Pumpe aussteigt, ist die Versorgung weiterhin durch das Pumpwerk Lindenberg sichergestellt.
Nach der Planung und Submission der verschiedenen Arbeitsgattungen starteten die Bauarbeiten im September 2020 für das Pumpwerk Lendikon. Sämtliche Rohrleitungen sowie die Pumpe wurden ersetzt und die Leitungsdisposition optimiert. Es war ein Anliegen der Wasserversorgung, dass neu alle Rohrleitungen und Armaturen gut zugänglich sind, was vorher nicht der Fall war.
Neben den Rohrleitungen und der Pumpe wurde der gesamte Innenraum des Pumpwerks saniert. Die Arbeiten konnten bereits im November 2020 abgeschlossen und die Anlage wieder in Betrieb genommen werden.
ewp hat bei diesem Bauvorhaben die Gesamtleitung in der Projektierung und Ausschreibung sowie während der Bauleitung die Gesamtkoordination aller Handwerker übernommen.
Die Anwohnerinnen und Anwohner haben von alle dem natürlich nichts mitbekommen. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser war jederzeit gewährleistet.
«Mit der Etablierung unseres GIS-Kompetenzzentrums bei ewp wird mein Aufgabengebiet noch spannender und umfassender. Neben der Weiterentwicklung von INVERS habe ich nun die Möglichkeit, im Team kontinuierlich weitere Entwicklungen und Apps für unsere Kundinnen und Kunden voranzutreiben. Motivierend ist dabei, dass ich mir aus allen Fachdisziplinen Wissen aneignen und einbringen kann. Daneben bringen flexible und moderne Arbeitszeitmodelle (z.B. kurze Auszeit am ewp-Pingpongtisch) einen guten Ausgleich zum täglichen Programmieren.»
Fabian Achilles
Projektingenieur