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Kennen Sie schon das Chärnehus in Einsiedeln? Hier ein Beschrieb:
Ursprünglich wurde das Kornhaus in Einsiedeln, wie in anderen Landesgegenden in Zeiten von europaweiten Hungersnöten, mit dem Gedanken erstellt, in landwirtschaftlich besseren Jahren für kommende schlechte Ertragsjahre vorsorgen zu können, indem Lebensmittelreserven angekauft und unter Dach angelegt wurden. Über 200 Jahre diente das Gebäude diesem Grundgedanken des gemeinschaftlichen und auch gemeinnützigen Wohles, auf wirtschaftlicher und kultureller Ebene.
Nachdem der Bezirk Anfangs Jahrhundert seinen Unterhaltspflichten nicht mehr pflichtgetreu nachkam und das Interesse am Chärnehus von allen Seiten nachliess, verlotterte das Gebäude zusehends und schlussendlich wollte man es sogar abreissen und an seiner Stelle einen Kindergarten bauen.
Schliesslich konnte die Stiftung ins Leben gerufen werden und das Chärnehus unter teilweise widrigen Umständen renoviert und seinem jetzigen Zweck zugeführt werden.
Folgende Gegenstände von Artur Beul habe ich dem Archiv überlassen:
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Bericht von Artur Beul, den er in den 40er Jahren unter dem Psyeudonym Aloisa Kälin schrieb.
«Turbenstöcke» im ehemaligen Hochmor bei Einsiedeln, das jetzt grössrenteils vom Sihlsee bedeckt ist. Solche Turbenfelder gibt es über 200 in der Schweiz; meist handelt es sich um flache Seen, die in der Nacheiszeit verlandet sind. (Photo: Wilhelmina Marthaler.)
Es war nicht etwa in einem alten Bauernhause ausserhalb des Dorfes, wo ich mein Turbenfraueli aufsuchte. Nein, seit der junge Sihlsee mit seinen Fluten die stillen Turbenlöcher ausfüllt, und das ganze Gebiet unter seinen Wellen zudeckt, wohnt die Mariann im Dorf. Ihre alte Heimat, das verwetterte Holzhaus mitten drin im Turbenland, steht nicht mehr, der See hat es verschlungen. Marianns Wohnung auf der Langerüti ist wahrlich auch kein Palast. Und die Aussicht von der Küche ist nicht mehr zu vergleichen mit dem Panorama im Turbenland.
«Die Leute werden immer gescheiter und Alles wird immer dümmer», beginnt sie mit einem schweren Seufzer.
Im Stubeli ist es heimelig warm. Draussen liegt Schnee zum Vergeuden. «Wissen Sie, ich heize halt noch mit Turben, solange ich noch habe. Es geht einfach nichts über gute Turben. Eine solche Wärme … »
Ich unterbreche die 68jährige Frau.
«Turben! Wir Leute aus der Stadt haben eigentlich recht wenig Kenntnis von diesem Heizmaterial.»
«Aber ich‘ erinnere mich noch gut, dass wir auch schon früher Turben nach Zürich schickten!»
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Vorm Kloster, diesem Wallfahrtsort,
da plätschert der Marienbrunnen.
Da trinkt man Wasser, betet dort.
Als Kinder sind wir reingesprungen.
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