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Himmelsleiter
Dass viele Schächentaler Bahnen als Genossenschaften organisiert sind und somit gemeinschaftlich finanziert und getragen werden, lässt sich auch daran ablesen, dass häufig Mittelstationen oder so genannte Masthalte gebaut wurden, um den verstreuten Höfen (und den einzelnen Genossenschaftern) einen persönlichen Zustieg zu ermöglichen.
Viele dieser Masthalte sind nur rudimentär ausgestattet und die hinaufführenden Treppen ragen scheinbar weit in den Himmel. Entscheidend ist jedoch ein Steuerungssystem, die Bahn von diesem Masten aus zu rufen, bzw. in der Gondel drin den Halt beim Masten anzumelden.
Das Schächental mit seinen steilen Flanken, aber dazwischen auch den immer wieder flachen Weiden, eignet sich besonders für diese Bauweise, da die Fahrt meist schnell wechselt zwischen hoch oben und kurz darauf wieder wenig über Boden. Der Nachteil ist, dass so die Bahn auch immer wieder gefährlich tief über Strassen geführt wird, was zahlreiche Hinweisschilder und sogar automatische Rotlichter notwendig macht (Bild unten).