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Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl) steht vor seinem ersten Triumph bei der Spanien-Rundfahrt. Bei der 19. Etappe am Freitag kam der 22-jährige Belgier zeitgleich mit seinem ärgsten Verfolger Enric Mas (Spanien/Movistar) ins Ziel und wahrte seinen Vorsprung von 2:07 Minuten.
Tagessieger wurde Mads Pedersen (Trek-Segafredo). Der Weltmeister von 2019 musste bereits früh in den Wind, weil sein Anfahrer zu langsam wurde. Doch Pedersen hielt die Konkurrenten, angeführt von Fred Wright, von der Spitze aus in Schach und feierte bereits den dritten Tagessieg in der diesjährigen Spanien-Rundfahrt. Von den Schweizern kam einzig Sébastien Reichenbach (Groupama FDJ) mit dem 55-köpfigen Hauptfeld ins Ziel.
Roglic erhebt Vorwürfe
Primoz Roglic, der die Vuelta am Dienstag nach einem Sturz vorzeitig beenden musste, hat sich auf der Internetseite seines Teams Jumbo-Visma zu Wort gemeldet: Der Slowene beschuldigte Wright, ihn auf «inakzeptable» Weise zu Fall gebracht zu haben. «Fred kam von hinten und riss mir den Lenker aus der Hand, ohne dass ich reagieren konnte», klagte Roglic. «Ich habe keine Augen im Rücken.»
Anspruchsvolle Etappe am Samstag
Für Evenepoel läuft es bei noch zwei zu fahrenden Etappen nach Plan, nur noch Mas kann dem Belgier gefährlich werden. Am Samstag steht die vorletzte Etappe an, die über anspruchsvolle 181 km von Moralzarzal nach Puerto de Navacerrada führt. Die Vuelta endet am Sonntag in Madrid.