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Das Wichtigste in Kürze
- Picassos Beziehung zu seiner Tochter Maya ist auch in seine Werken verbildlicht.
- Diese sind in dem Museum in Paris zu sehen.
- Obwohl sie nicht sein erster Kind war, hat sie seine Kunst stark beeinflusst.
«Maya mit Puppe», «Maya mit Boot», «Maya im Matrosenanzug»: María de la Concepción Ruiz-Picasso, kurz Maya, war die Tochter von Pablo Picasso. Mit der 28 Jahre jüngeren Marie-Thérèse Walter hat der Künstler das Kind gezeugt.
Am 5. September 1935 wurde sie geboren. Sie hat ihn stark beeinflusst, war aber nicht das erste Kind des spanischen Künstlers. Rund 200 Zeichnungen, Gemälde, Gedichte, Skulpturen und Fotos des Künstlers zeugen nun im Pariser Picasso-Museum von der engen Vater-Tochter-Beziehung.
Keines ihrer drei Halbgeschwister (Pablo, Claude und Paloma) hat so viel Zeit mit Pablo Picasso verbracht wie sie. Allein zwischen 1938 und 1939 hat er vierzehn Porträts von ihr gemalt. Da war Maya zwischen drei und vier Jahre alt.
Die Werkschau «Maya Ruiz-Picasso, die Tochter von Pablo» wurde von Diana Widmaier-Picasso mitkuratiert, der Tochter Mayas. Viele sehr persönliche Objekte sind Leihgaben von ihr, darunter Haarsträhnen und Fingernägel von Picasso.
In der bis zum 31. Dezember dauernden Ausstellung werden auch die Papier- und Pappfiguren präsentiert, zu denen Maya ihren Vater inspiriert hat.
Picasso brach den Kontakt zu ihr abrupt ab, als sie mit rund 20 Jahren entschied, auf eigenen Füssen zu stehen. Von seinem Tod am 8. April 1973 erfuhr sie aus dem Fernsehen.