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Videotelefonie ermöglicht, dass Gesprächspartner auch visuell miteinander kommunizieren, also beim Telefonieren etwa den Kopf des Gegenübers erkennen oder sonstige Livebilder übertragen können. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Übertragungsarten.
Die beiden Voraussetzungen für diese Art des Ton- und Bildaustausches sind, dass beide Gesprächspartner in einem mit 3G/UMTS versorgten Gebiet sind und dass sowohl die anrufende wie die angerufene Person über ein Handy mit Videotelefonie-Funktion verfügen. Einzelne Hersteller wie zum Beispiel Samsung integrieren die Funktion „Videotelefonie“ als eine der standardisierten Telefonfunktionen in ihre Geräte. Bei der Videotelefonie über das 3G/UMTS Netz fallen die gleichen Gesprächskosten wie für die Telefonie an.
Videotelefonie übers Datennetz
Eigens für die Videotelefonie entwickelte Dienste und Apps wie z.B. Skype oder Facetime erlauben es, Videotelefonie über ein festes oder mobiles Datennetz zu führen (Video over IP). Erfolgt ein so geführter Videocall über das mobile Datennetz, belastet er das inklusive Datenvolumen.