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Die Robiniengallmücke
Gallen in Form von nach unten geklappten Rändern der Teilblätter an Robinien sind ein Befallssymptom der Robiniengallmücke (Obolodiplosis robiniae). Der ökonomische und ästhetische Wert der Pflanzen wird aber kaum geschmälert.
Wirtspflanzen und Symptome
Bislang ist einzig die Robinie (Falsche Akazie, Robinia pseudoacacia) als Wirtspflanze bekannt. Der Befall zeigt sich in Form von nach unten eingerollten, nekrotischen Gallen an den Blatträndern. Sie sind blasig aufgetrieben und gelblich / rötlich verfärbt. Mit der Zeit werden sie bräunlich und das Gewebe stirbt ab. Jedes Fiederblatt kann mehrere Gallen aufweisen.
Biologie
Über die Biologie der Robiniengallmücke ist nur wenig bekannt. DieTiere legen ihre Eier im Mai an die austreibenden Blätter ab. Die Frasstätigkeit der Larven am Gewebe verursacht die Gallenbildung in Form von nach unten gerollten und verdickten Blatträndern. In einer Gallebefinden sich eine bis mehrere Larven (= Maden). Die Verpuppung erfolgt ebenfalls in der Galle und erst die adulten Mücken verlassen diese. Es kann bis drei Generationen pro Jahr geben, die letzte von September bis November. Die Gallen sind zuerst grün und verfärben sich später gelblich / rosa oder braun.
Quelle: die Gärtner-Fachzeitschrift 14/2011