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Ein Mann stellt sich mit Keuchen und Atemnot in der Lungenklinik vor. Er hat seit seiner Kindheit Asthma, das bislang medikamentös kontrolliert wurde. Der Patient berichtet von täglichen Symptomen und regelmässigem nächtlichem Aufwachen aufgrund von Atemnot, die vorübergehend durch Bronchodilatatoren gelindert wird.
Diese heterogene Multisystemerkrankung mit immunvermitteltem Pathomechanismus weist in 20–30% der Fälle eine Hautbeteiligung auf, bei 60% sind weitere Organe betroffen. Neben einer histologischen Untersuchung ist ein Differenzialblutbild erforderlich für die Diagnosestellung. Das Spektrum therapeutischer Möglichkeiten reicht von topischen Glukokortikoiden oder Calcineurin-Antagonisten...
22–40% aller COPD-Patienten erleiden jährlich mindestens eine mittelschwere oder schwere Exazerbation. Patienten mit häufigen Exazerbationen haben eine schlechtere Prognose. Ein Forscherteam hat sich mit der Frage beschäftigt, wie die Diagnose, gezielte Behandlung und Prävention von COPD-Exazerbationen in Zukunft mit Biomarkern besser gelingen kann.
Der Grundtenor der Expertenstatements lautet, dass COPD-Patienten ihre Therapie fortführen sollten, um Exazerbationen vorzubeugen und damit auch das Erfordernis eines Arztbesuches oder einer Hospitalisierung zu vermeiden. Als Risikogruppe für schwere Verläufe sollten COPD-Betroffene weiterhin Schutzmassnahmen einhalten.
Bei der Rhinosinusitis werden zwei Gruppen unterschieden: die chronische mit Nasenpolypen (CRSwNP) und jene ohne (CRSsNP). Es handelt sich dabei um eine Volkserkrankung, an der europaweit etwa 11% der Bevölkerung leiden. Die Therapieoptionen waren bislang äusserst dürftig, doch das dürfte sich mit der Zulassung von Biologika ändern.
Die Prävalenz von Asthma bei Kindern hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen. Heute ist es eine der Hauptursachen für chronische Krankheiten in jungen Jahren. Einige kleinere Studien haben bereits nahegelegt, dass geringe Expositionen gegenüber Reizstoffen in Reinigungsmitteln chronische Entzündungen verursachen und Asthmasymptome auslösen können.
Mukolytika sind als Behandlungsoption für Patienten mit häufigen Exazerbationen in mehreren Richtlinien enthalten. Laut GOLD können sie Exazerbationen reduzieren und den Gesundheitszustand geringfügig verbessern. Jedoch fehlt es derzeit noch an Evidenz. Forscher sind dem in einer Übersichtsarbeit nachgegangen und haben versucht, die tatsächliche Wirkung dieser Arzneimittelklasse zu...
Bei autosomal rezessiven Erkrankungen wie der zystischen Fibrose (CF) hat man es mit der Vererbung von zwei mutierten Genen zu tun. Früher wurde angenommen, dass CFTR*-Expressionsniveaus von 50% für die Aufrechterhaltung der Gesundheit ausreichend sind. Einige Studien haben allerdings angedeutet, dass auch Träger nur eines mutierten Gens bereits ein erhöhtes Risiko dafür...
Innovative und digitale Devices für die Schlaf- und Beatmungstherapie ermöglichen die effiziente und klinisch qualitative Versorgung von Menschen mit schlafbezogenen Atmungsstörungen, COPD und anderen chronischen Erkrankungen. Telemonitoring bietet eine Alternative zu Arztterminen, was in der aktuellen Phase der Coronapandemie eine wichtige Schutzmassnahme ist.
Atemnot löst einen sehr hohen Leidensdruck aus – sowohl bei den Betroffenen als auch den Angehörigen sowie dem professionellen Umfeld. Atemnot ist ein häufiges Phänomen und betrifft über 50% der Patienten und Patientinnen am Lebensende. Daten weisen sogar auf eine Zunahme der Symptomlast durch Atemnot bis zum Tod hin. Auch die COVID-19-Erkrankung kann vor allem bei instabilen oder...
Le traitement du NSCLC ALK-positif ou ROS1-positif s’est largement développé au cours des dernières années avec la disponibilité de divers inhibiteurs d’ALK ou de ROS1. Les recommandations de l’ESMO et les données d’études les plus importantes sont récapitulées et discutées dans cette CME.
Wenn es bei COPD-Patienten zu akuten Exazerbationen kommt, sind häufig Antibiotika die Mittel der ersten Wahl. Jedoch ist deren Einsatz immer auch mit der Gefahr von potenziell ungünstigen Effekten verbunden. Forscher haben die Möglichkeit untersucht, mittels CRP-Messung vor dem eventuellen Beginn einer Antibiotikagabe deren Notwendigkeit zu vermindern.
2019 erschien die neue S1-Leitlinie «Prähospitales Atemwegsmanagement». Eine zentrale Bedeutung bekommen darin die Präoxygenierung und die Maskenbeatmung. Zwei Studien haben hierzu eindeutige Antworten geliefert.
Die chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie (CTEPH) ist eine Unterform der pulmonalen Hypertonien (PH). Die Diagnose ist insgesamt sehr selten, wobei die CTEPH auch oft nicht erkannt und somit unterdiagnostiziert ist, und deswegen die Dunkelziffer wahrscheinlich höher liegt.