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Valentin Roschacher - Grosser Mythen (von Brunnen aus) tiefverschneit am frühen Morgen im Winter, 2009
Öl auf Leinwand
60 x 80 cm
Verso vom Künstler bezeichnet und nochmals sig. u. dat. "Roschacher 15.6.-17.8.2009" Angaben vom Künstler zur Entstehung und welche Musik er dabei gehört hat: "Ch. Gounod: "St. Cecila Messe", G. Bizet: "Te Deum" für Gipfel nur "Agnus Dei""
Der Detailreichtum in Valentin Roschachers „Grosser Mythen…“ wird im ausführenden Titel fortgeführt: „…(von Brunnen aus) tiefverschneit am frühen Morgen im Winter“.
Seine ikonisch anmutenden Werke zeichnen sich durch einen akribischen Malstil aus, den er anhand eines feinen Einhaarpinsels erreicht. Bei näherer Betrachtung fügen sich die Details im Gemälde zu abstrakten Mustern zusammen; durch die winzigen, dichtaneinander gesetzte Pinselstriche erhält selbst der monochrom gehaltene Himmel eine schillernde Ausstrahlung. Vom zentral emporragenden Berggipfel geht eine auratische Erhabenheit aus; seine strahlend überblendende Helligkeit scheint auf den Himmel abzustrahlen.
Trotz der realistischen Präzision und der genauen geografischen Verortung der Werktitel, die dem Betrachter eine Unmittelbarkeit suggerieren, stellt Roschacher die Bergwelt der Schweizer Alpen als hyperrealistische, menschenleere Szenerien dar – als Quelle von Vernunft und Solidarität.