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Louise Grisebach und ihre Freundin Amalie Hassenpflug waren zwei sehr begabte Frauen, zu deren Umkreis Persönlichkeiten wie die Brüder Grimm, Clemens von Brentano und Annette von Droste-Hülshoff gehörten. Doch sie lebten in einer Gesellschaft, die weiblichen Verstand als ebenso anstössig empfand wie weibliche Sinnlichkeit.
So lebendig wie in dem Bestseller >Eine Frau Jahrgang 13< erzählt Agnes-Marie Grisebach in dieser bewegenden Biographie vom Alltag der Frauen im 19. Jahrhundert, von den Sehnsüchten und dem Korsett aus Zwängen und Verboten, das sie einengte.
(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
Agnes-Marie Grisebach, 1913 in Berlin geboren, besuchte die Schauspielschule in München und arbeitete dort und in Breslau am Theater, 1936 heiratete sie und lebte als Hausfrau und Mutter in Rostock. Ende 1951 floh sie, inzwischen geschieden, mit ihren vier Kindern in den Westen und arbeitete bis 1973 in einer Fabrik in Heidelberg. Erst als Rentnerin konnte sie sich dem Schreiben widmen. Sie starb 2011 in Ahrenshoop.
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24.02.2017
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