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Schapel
(Schappil, Schappelin), Name eines im 12. Jahrh. in Deutschland [* 2] aufgekommenen reifenförmigen Kopfschmuckes der Männer wie der Frauen aus Metall oder gesteiftem Zeug oder aus kranzartig geflochtenen Blumen.
Die metallenen S. bestanden in vergoldeten oder auch goldenen, glatten und gewundenen Reifen, welche mit blumenförmigen Rosetten oder kronenförmigen Zinken verziert und mit Edelsteinen und Perlen besetzt waren.
Bis in den Anfang des 16. Jahrh. im Gebrauch.