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Andy Murray ist in Miami gewissermassen der letzte Mohikaner. Der Schotte ist der einzige im Tableau verbliebene Top-4-Spieler. Während Roger Federer und Rafael Nadal gar nicht erst antraten, scheiterte Novak Djokovic überraschend bereits im Achtelfinal an Tommy Hass.
Kann Murray Federer verdrängen?
Mit dem Out der Weltnummer 1 sind Murrays Chancen auf den Titel in Key Biscaine markant gestiegen. Im Halbfinal trifft er auf Richard Gasquet (ATP 10), in einem allfälligen Endspiel würde der Sieger zwischen Tommy Haas (ATP 18) und David Ferrer (ATP 5) warten.
Mit dem 1. Sieg bei einem Masters-1000-Turnier seit Schanghai 2011 würde Murray in der Weltrangliste Roger Federer von Platz 2 verdrängen. Bereits von Ende November 2011 bis Ende Juni 2012 war der Schweizer - mit Ausnahme einer Woche - hinter Djokovic und Nadal die Nummer 3.
Gute Chancen auf Sand
Sollte Murray der Triumph in Miami verwehrt bleiben, wird sich ihm die nächste Chance schon bald bieten. Während Federer in der Sandsaison insgesamt 2'080 Punkte zu verteidigen hat, sind es bei Murray nur gerade 630.