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Im Jahre 1926 zählte Reykjavik gerade mal 21 000 Einwohner, während heute im Grossraum mit den angrenzenden Vorstädten ungefähr 200 000 Personen leben. Damals wurde die Stadt noch überwiegend mit Kohle und Torf (Grassoden) beheizt und die geothermalen Heizungen hielten erst ab den 40er Jahren Einzug. Heute sind sämtliche Haushalte geothermisch geheizt und Waschmaschine und Tumbler sind ebenso verbreitet wie bei uns. Auch das war nicht immer so. Bis 1930 kamen viele Frauen ins Laugardalur (übersetzt Badetal) um dort ihre Wäsche mit dem heissen Wasser in der für diesen Zweck eingerichteten Waschanlage zu reinigen. Neben Fussballstadion, Schwimmbad, Fitnesscenter, Handball- und Eishalle, Tier- und Botanischem Garten kann noch heute im Laugardalur die alte Waschanlage mit Infotafeln besichtigt werden. Dort steht auch die Skulptur „Thvottakonan“ (Waschfrau) des Bildhauers Asmundur Sveinsson (1893-1982) aus dem Jahre 1937.
Impressionen von Reykjavik aus dem Jahre 1926 zeigt das Video von Morgunbladid.