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Junge Bieler-Schwimmer überzeugen mit guten Leistungen
Vier Tage dauerten die Nationalen Meisterschaften in Genf. Wie jedes Jahr am nationalen Höhepunkt im März kämpften die Schwimmerinnen und Schwimmer nicht nur um Titel und Medaillen, sondern auch um Startplätze für die kommenden internationalen Meisterschaften. Nebst der Europameisterin über 200m Brust Lisa Mamié und dem Vize-Europameister über 100m Schmetterling Noè Ponti waren mit Jérémy Desplanches, Roman Mityukov, Nils Liess, Thierry Bollin und Nina Kost die aktuell besten Schweizer Schwimmer am Start.
Das Swim Team war mit einer Delegation von 11 Sportlern angereist. Nicht am Start waren die beiden Routinier Noah und Ian Hermann. Beide treten etwas kürzer und erledigen ihre Wehrpflicht.
Mit Ben und Neo waren immer noch zwei Vertreter der Familie Hermann in Genf am Start. Vor allem Ben konnte, trotz reduziertem Trainingsumfang, mit den Besten mithalten und sich dreimal für einen Final qualifizieren. Über 50m Delfin gewann er den B Final mit 25.22 und wurde 9. In den Rückenrennen, kam er nicht ganz an seine Bestzeiten heran, konnte sich aber über 50m Rücken mit pers. Saisonbestzeit trotzdem für den B-Final qualifizieren. Sehr erfreulich auch sein Rennen über 100m Delfin wo er mit 57.24 den B-Final als Sechster beendete und seine pers. Bestzeit nur knapp verfehlte.
Straub und Cueni ganz stark
Die beiden Jüngsten, normalerweise noch in der Juniorenkategorie startenden Flavio Straub (2007) und Cyrille Cueni (2008) überzeugten mit hervorragenden Leistungen.
Straub hatte sich zum Ziel gesetzt, sich über 100m Rücken, für einen Internationalen Wettkampf zu qualifizieren. Bereits im Vorlauf schwamm er eine neue per. Bestzeit. Da gleich drei Schwimmer die gleiche Zeit erreichten, kam es um den letzten Final B Platz zu einem SwimOff mit Ben Hermann, Flavio Straub und Clément Bonnet von den Limmat Sharks. Straub konnte sich mit erneuter pers. Bestzeit um fast 1. Sek., durchsetzen. Leider fehlten ihm zur Qualifikation für die Multinations Jugend, am Schluss der Hauch von 6/100 Sek. Auch über die 200m Rücken konnte er sich für den B-Final qualifizieren. Der 13. Rang in pers. Bestzeit von 2.13,58 kann sich sehen lassen.
Erstmals an einer offenen Schweizermeisterschaft startend, konnte sich Cyrille Cueni durchwegs pers. Bestzeiten notieren lassen. Beachtlich seine Zeiten über 200m und 100m Freistil von 2.01,19 resp. 54,64. Mit den gezeigten Leistungen, steht er in der aktuellen Bestenliste seines Jahrgangs unter den besten Fünf.
Alicia Straub hatte ein recht anstrengendes Programm. Dies auch, weil sie sich dreimal für einen B-Final qualifizieren konnte. Das Beste Resultat gelang der Romand über 50m Delfin, wo sie den B-Final mit 28,20 für sich entscheiden konnte. Trotz Matur-Stress, konnte sie über 200m Delfin mit neuer pers. Bestzeit brillieren.
Sehr gut präsentierte sich auch Lara Emma De Carli. Sie konnte sich in allen Rückenrennen neue pers. Bestzeiten gutschreiben lassen. Teamkollegin Chloé Schmied blieb in ihren Rennen knapp über den pers. Bestzeiten.
Weitere gute Resultate mit pers. Bestzeiten realisierte Bruno Weidner in allen Rückenrennen, sowie David Diserens über 200m Rücken.
Neo Hermann blieb in den Brustrennen knapp unter seinen Bestzeiten. Sehr erfreulich war seine Bestzeit über 50m Freistil wo er erstmal unter 26 Sek. blieb.
Auch Xavier Winkelmann blieb über 50m Freistil und 50m Delfin knapp über seinen Bestzeiten.
In der abschliessenden 4x100m Freistil Staffel, wollte Cueni noch einmal versuchen, seine Zeit aus dem Einzel zu unterbieten, was ihm mit 54,49 sehr gut gelang. Auch die anderen Sportler (Hermann, Winkelmann und Straub) legten sich noch einmal ins Zeug und blieben mit 3.38,51 deutlich unter 3.40.