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Die Schweiz liegt nach dem ersten Tag der Erstrunden-Partie im Davis Cup gegen Russland mit 0:2 hinten. Henri Laaksonen und Marc-Andrea Hüsler verlieren ihre Einzel.
Laaksonen spielte gegen Medwedew (ATP 16) als klarer Aussenseiter zwei Sätze lang stark auf, musste sich aber mit 6:7 (8:10), 7:6 (8:6), 2:6 geschlagen geben. Der 26-Jährige war fast zwei Stunden lang der bessere Spieler. Er dominierte die Ballwechsel oft, machte viel Druck und leistete sich dabei wenig Fehler. Der Lohn war der Gewinn des zweiten Satzes, nachdem er im Tiebreak einen Matchball abgewehrt hatte.
Hätte er seine Chancen konsequenter genutzt, wäre schon der erste Umgang an ihn gegangen. Laaksonen führte 3:1 und besass zwei Möglichkeiten zu einem zweiten Servicedurchbruch. Später im Tiebreak vergab er einen 3:0-Vorsprung und bei 8:7 einen Satzball.
Im Entscheidungssatz konnte Laaksonen sein Niveau nicht halten. Die Fehlerquote stieg, und er agierte nicht mehr mit der Überzeugung, die ihn lange Zeit ausgezeichnet hatte. Er musste seinen Aufschlag zweimal abgeben und sich nach zweieinhalb Stunden geschlagen geben.
Im zweiten Einzel kassierte Marc-Andrea Hüsler (ATP 337) gegen Karen Chatschanow (ATP 11) die erwartete Niederlage. Der 22-jährige Zürcher unterlag 3:6, 5:7. Im ersten Satz musste Hüsler seinem gleichaltrigen Gegner zwei Breaks zugestehen, im zweiten gab er seinen Service zum 5:7 ab. Selber kam der Aussenseiter zu keiner Breakchance.