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Das Wichtigste in Kürze
- Logitech hat laut CEO Darrell mehrere kleine Akquisitionen getätigt.
- Diese seien aber so klein, dass man sie gar nicht offenlegen müsse
Der Computerperipherie-Hersteller Logitech hat seit Jahresbeginn mehrere Übernahmen getätigt, ohne diese offenzulegen. «Die Akquisitionen, die wir in letzter Zeit getätigt haben, waren nicht so gross, dass wir sie offenlegen mussten». Dies sagte CEO Bracken Darrell in einem Interview in der Westschweizer Zeitung «L'Agefi» vom Freitag.
«Wir haben im letzten Quartal drei Projekte mit einem Gesamtvolumen von etwa 42 Millionen Dollar abgeschlossen», erklärte er.
«Sie werden aber bald davon hören, wenn wir sie einsetzen», sagte der Amerikaner. Er deutete an, dass sie «entweder im Bereich Gaming, bei Videokonferenzen, oder bei der Bereitstellung von Inhalten» lägen. Drei Bereiche, die «grosse Chancen» versprächen.
«Bereit, weitere zehn Jahre zu bleiben»
Auf die Frage nach dem Aktienrückkaufprogramm betonte Darrell, dass man mit 1,75 Milliarden Dollar mehr Barmittel habe als je zuvor. «Wir haben im letzten Jahr über 1 Milliarde Dollar erwirtschaftet. Nun erwarten wir, dass wir auch weiterhin überschüssige Barmittel generieren werden», fuhr er fort.
Trotz der weltweiten Verknappung von Halbleitern zeigte sich der Logitech-CEO zuversichtlich: «Wir werden die Versorgung mindestens so gut wie unsere Wettbewerber sicherstellen», insbesondere durch die Diversifizierung der Produktpalette. Rückblickend auf sein zehntes Jahr an der Spitze sagte er, er sei «bereit, weitere zehn Jahre dabei zu bleiben».