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Geschichte
Die Südweine Port, Sherry, Madeira oder einfach auch Likörweine genannt werden hauptsächlich im südlichen Europa produziert. Dies kommt daher, dass die Ernten in diesen Ländern einen hohen Mostgehalt aufweisen und mit einer hohen Umgebungstemperatur währen der Vergärung schwierig zu kontrollieren sind. Zu alten Zeiten waren die Weine durch diese Faktoren schwierig herzustellen, da es zu einem raschen Einsetzung der Gärung kam und die Gefahr barg die Gärung nicht stoppen zu können. Dadurch wurden die Weine schwierig zum konservieren und der Wein hatte oft eine sogenannten Essigstich. Die Lösung fand man mit der Zugabe von Alkohol währen der Gärung. Dadurch konnte man auch die Restsüsse des Weines bestimmen und er wurde gleichzeitig konserviert. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten, wie der Kühlung der Gärbehälter und dem Wissen wann die beste Zeit zum ernten ist, wir das Zufügen von Alkohol überflüssig. Das neue Produktionsverfahren von Südweinen hat eine höhere Qualität der Weine als Ergebnis, jedoch werden noch beide Methoden angewandt.
Was gehört zu den Süssweinen/Likörweinen
Je nach Land haben die Weinen eine andere Bezeichnung. In Frankreich werden sie als „Vin de Liqueur“ bezeichnet. In Spanien ist der Überbegriff „Vino generoso“, dies beinhaltet alle Sherrys, Manzanillas und Mistelas. In Portugal sind es die „Vinho generoso“, wie Madeira, Porto und Setubal. In Italien werden sie „Vino liquoroso“ genannt.
Richtlinien
Die Südweine müssen laut EU-Normen einen Mindestgehalt von 12% Vol. Alkohol beinhalten. Das Mostgewicht liegt damit bei mindestens 84° Öchsle. Nach der Vollendung des Südweines, muss dieser einen Alkoholgehalt zwischen 15 und 22% Vol. Alkohol aufweisen. Der Zusatz für die Spritung der Weine muss entweder ein neutraler Weinbrand sein oder ein anderes Destillat aus Wein. Bei der Zugabe des Alkohols, muss der Südwein bereits einen Alkoholgehalt von 4%Vol. haben.