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Zusammen lieferten sie einen Viertel der elektrischen Energie. Nachdem 1999 zwei weitere Länder ihre politische Absicht ankündigten, aus der Kernenergie auszusteigen, und wichtige Forschungseinrichtungen vorzeitig stillgelegt wurden, sieht die Kernenergieagentur NEA der OECD der Zukunft mit einiger Sorge entgegen. Wie aus dem soeben erschienen Jahresbericht 1999 hervorgeht, sieht die NEA ihre Aufgabe jetzt vor allem darin, international dazu beizutragen, dass die wissenschaftlichen und technischen Kompetenzen bei den Aufsichtsbehörden sowie die nötige "kritische Masse" bei der Industrie erhalten bleiben, um die bestehenden Kernkraftwerke sicher weiterzubetreiben und die Kernenergie als glaubwürdige Option offen zu halten. An einer entsprechenden Arbeitstagung wurden das Vorgehen diskutiert und Empfehlungen an die Regierungen der Mitgliederländer ausgearbeitet, um die wegen des gegenwärtigen Generationenwechsels nötige grosse Zahl Fachleute ausbilden und einsetzen zu können. Einen weiteren Schwerpunkt der NEA-Tätigkeit bildete die Weiterführung gemeinsamer internationaler Forschungsvorhaben, namentlich des Sicherheitsexperiments Cabri in Cadarache, Frankreich, und des Überwachungsprojekts Plasma am Reaktor Halden der OECD in Norwegen.
Quelle
P.B. nach NEA-Pressemitteilung, 6. Juli 2000