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Eintrag aus dem historisch biografischen Lexikon der Schweiz.
von BECHBURG, Grafen, Freiherren, Edelknechte.
Wappen: dreimal geteilt von rot-weiss-schwarz.
Um das Jahr 1100 beschenkte
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KONRAD DE PEHPURC St. Alban in Basel mit Gütern zu Rudolfshausen (Buchsgau), Härkingen und Kienberg.
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RUDOLF, auf den sich die Landgrafschaft Buchsgau als Unterlehen von den Grafen von Froburg vererbte, war der Stammvater der Grafen von Falkenstein.
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KONRAD, der Ahnherr der freiherrlichen Linie von Bechburg. Die Familiengeschichte von Bechburg wickelt sich ab von 1201-1386. Mehrere Glieder wählten den geistlichen Stand. - Die übrigen Glieder der Familie, meist auch mit dem Rittertitel ausgezeichnet, gingen den weltlichen Geschäften nach und haben nur dürftige Spuren ihres Daseins hinterlassen.
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HENMANN, der letzte des Geschlechts, nahm im Kiburgerkrieg eine hervorragende, wenn auch nicht immer ruhmvolle Stellung ein. Gestorben bei Sempach.
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BENEDIKTA, gehörte 1398 zum Konvent des Fraumünsters in Zürich, wo sie 1404 Aebtissin war. Ein Junkergeschlecht von Bechburg lebte von 1308 - 1371 in Solothurn.
Vergl. F. Eggenschwiler: Zur Geschichte der Freiherren, von Bechburg. - GHS I. - ASJ 1910-1911, S 695
Eintrag zur Burg im selben Lexikon
ALT BECHBURG (Kt. Solothurn, Amtei Balsthal, Gem. Holderbank. S. GLS).
Burgruine 2 km südlich von Langenbruck.
Von den Grafen von Bechburg im 11. Jahrhundert erbaut. Die Burg bestand aus zwei getrennten Gebäudekomplexen: aus der östlich gelegenen Vorburg, die mit Beginn des 13. Jahrhunderts an die Grafen von Bechburg-Falkenstein und mit der Burg Falkenstein in der Klus an das Bistum Basel überging, und der älteren Burg im Westen, die wohl durch Agnes von Bechburg gegen Mitte des 13. Jahrhunderts als Heiratsgut an Ludwig von Froburg auf Waldenburg gelangte. Ritter Heinrich lV. von Ifenthal erwarb 1325 die Vorburg, den Burgturm und seinen Anbau vom Grafen Rudolf von Falkenstein und 1336 dazu noch die eigentliche Burg von Johann von Froburg, dem Enkel der Agnes von Bechburg. 1416 verkaufte Margreth von Ifenhal, die Enkelin Heinrichs IV., beide Burgen, die vordere als Lehen, die hintere als Eigen, an Solothurn. Die Burg zerfiel nach und nach und ging 1713 in Flammen auf. Heute stehen davon bloss noch einige Mauerreste.
Vergl. F. Eggenschwiler: Zur Geschichte der Freiherren von Bechburg I .
Vielen Dank an F. Brunner, der uns diesen Text von seiner Homepage zur Verfügung gestellt hat.