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Der dreifache Saison-Sieger Daniel Yule belegt nach dem ersten Lauf des Nachtslaloms in Schladming den 4. Rang. Österreich hofft dank Marco Schwarz auf den ersten Slalom-Triumph des Winters.
Nicht gewohnt pickelhart und eisig, sondern für Weltcup-Verhältnisse eher auf der weichen Seite, so präsentierte sich die Schladminger Planai für das 23. Night Race. Profiteure dieser Pisten-Bedingungen waren im ersten Lauf die Fahrer mit den ganz tiefen Startnummern. Mit der «1» fuhr Marco Schwarz zur Bestzeit. Der Österreicher distanzierte den Norweger Henrik Kristoffersen (Nummer 3) um 0,14 und den Franzosen Alexis Pinturault (2) um 0,32 Sekunden.
Als Daniel Yule, vor zwei Tagen der grosse Sieger im Slalom von Kitzbühel, mit Startnummer 7 ins Rennen ging, war die Piste bereits leicht gezeichnet von den vorherigen sechs Fahrten. Zudem beging der Unterwalliser den einen oder anderen kleinen Fehler. In Anbetracht dessen ging Platz 4 nach halbem Pensum in Ordnung, doch mit 0,75 Sekunden war sein Zeitverlust bereits beträchtlich. 2018 und 2019 war Yule beim Nachtslalom in Schladming jeweils Dritter geworden.
Ramon Zenhäusern, der vor allem im langen Steilhang viel Zeit verlor, reihte sich als Neunter ein (1,43 zurück). Loïc Meillard zeigte als 17. einen soliden Lauf. Hingegen Tanguy Nef schied im achten Slalom des Winters zum vierten Mal aus, auch Sandro Simonet fädelte ein.
Der Franzose Clément Noël, im Januar Sieger in Zagreb und Wengen, muss nach einem grossen Fehler um die Teilnahme am zweiten Durchgang bangen.