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Michelle Memran, USA 2018, 79 Min., E/d
Sonntag, 11. November, 13.30 Uhr, stattkino
Maria Irene Fornes ist eine visionäre kubanisch-amerikanische Dramatikerin, Pädagogin und eine der einflussreichsten experimentellen Theaterregiseurinnen, aber viele kennen sie nur als Ex-Geliebte von Susan Sontag. Sie konstruierte auf der Bühne erstaunliche Welten, schrieb über vierzig Theaterstücke und gewann neun Obie Awards. An der Spitze der experimentellen Theaterbewegung in New York wird Fornes oft als «Mother Avant-Garde» des nordamerikanischen Theaters bezeichnet. Als sie wegen ihrer Demenz allmählich aufhört zu schreiben, entfacht eine unerwartete Freundschaft mit der Filmemacherin Michelle Memran ihren spontanen kreativen Geist und löst eine jahrzehntelange Zusammenarbeit aus, die dort weitergeht, wo der Stift aufgehört hat. Was als zufällige Zusammenarbeit begann, wird zu einer Geschichte von Liebe, Kreativität und Verbundenheit, die auch angesichts des Vergessens bestehen bleibt.
Vorfilm:
Piscina/Swimming Pool
Leandro Goddinho, BRA 2016, 30 Min., Port./d
Claudia beschliesst, die Vergangenheit ihrer kürzlich verstorbenen Grossmutter zu erforschen. Durch einen Brief lernt sie Marlene kennen, eine alte deutsche Frau, die ihre Erinnerungen in einem alten, leeren Pool aufbewahrt.
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