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In einem Turnier vor den Olympischen Spielen von Sydney im Jahr 2000 ringt die polnische Judoka Anna Zemla-Krajewska mit einer Italienerin um den Sieg. In diesem ausgeglichenen Kampf entscheiden Kleinigkeiten über Erfolg oder Niederlage. Die Mattenrichter erklären Anna Zemla-Krajewska zur Siegerin. Sie ist jedoch überzeugt, dass ihre Gegnerin sie mit einem erfolgreichen Wurf besiegt hat. Anna Zemla-Krajewska will nicht unfair gewinnen. Nach kurzer Beratung mit ihrem Coach Radoslaw Laskowski teilt sie ihre Meinung der Jury mit. Die faire Polin erreicht, dass die Jury die Entscheidung korrigiert und den Sieg der Italienerin zuspricht. Das «International Fair-Play Committee» würdigt ihre Geste. Sie und ihr Coach werden mit einem Diplom für besonders faires Verhalten ausgezeichnet.