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Die stoffliche und energetische Verwertung von biogenen Abfällen liefert einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz der Schweiz.
Biogene Abfälle spielen auch eine wichtige Rolle als Rohstoffe für hochwertige Produkte sowie als Energieträger. Dazu zählen beispielsweise Kompost, Gärgut, Biogas oder Biodiesel. Bei der Energieproduktion stehen die Holzabfälle an erster Stelle. Bei ihrer Verbrennung wird Wärme und teilweise auch Elektrizität gewonnen.
Von 1985 bis 2014 ist die Menge der separat gesammelten und verwerteten biogenen Abfällen stark angestiegen. Während im Jahr 1985 umgerechnet 200`000 Tonnen stofflich und energetisch verwertet wurden, stieg die Menge auf über 1.2 Million Tonnen im Jahr 2013. Mengenmässig an erster Stelle steht bei der stofflichen Verwertung die (Co-) Vergärung biogener Abfälle, wobei bei der Vergärung zusätzlich ein energetischer Nutzen anfällt. Fast die Hälfte der stofflich verwerteten biogenen Abfällen stammte von den kommunalen Sammeldiensten. Deutlich kleiner waren die Mengen aus dem Gartenbau und der Industrie. Das zeigen die vom BAFU herausgegebene Studie "Biogene Güterflüsse der Schweiz 2006" sowie Folgeuntersuchungen. Die BAFU Studien haben auch gezeigt, dass die vermehrte Nutzung biogener Abfälle zur Biogasproduktion nur teilweise auf Kosten der Kompostierung stattfindet, welche ebenfalls steigende Mengen aufweist.
Letzte Änderung 10.06.2016