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Labels mit Geschichte
Anna interessierte sich schon immer für Kleidung, aber es gab vor Ort, in Mora in Schweden nicht viel zu kaufen, also fertigte sie ihre eigenen an. "Meine Mutter und meine beiden Grossmütter brachten es mir bei." Mit fünf Jahren lernte ich stricken und nähen und mit neun Jahren fertigte ich meine ersten Kleider an.
Bleu de Chauffe ist die Bezeichnung für die blaue Jacke, die die Eisenbahner zu trugen, um in den frühen Dampflokomotiven Wasser zu erhitzen und Druck aufzubauen. Inspiriert von den Handwerkstaschen der Arbeiter und Handwerker sind die heutigen Bleu de Chauffe Taschen entstanden.
Die 1929 von Peter Harley Buchan – Urgrossvater und Grossvater der heutigen Besitzer – gegründete Harley of Scotland's Fabrik befindet sich noch immer auf dem ursprünglichen Fabrikgelände, einer alten Heringsfisch-Werft. Das Unternehmen begann ursprünglich mit dem Stricken traditioneller Fischerstrümpfe für den lokalen Markt.
Diese Geschichte beginnt um die Jahrhundertwende im kleinen Dorf Izeaux am Fusse der Alpen. Hier gründete Remy Richard-Pontvert seine Werkstatt. Dieser Schuster entwarf zunächst die Chaussure-Extra-Kollektion. Ein sehr robuster Arbeitsschuh. Aufgrund des wachsenden Erfolgs seines Unternehmens entschied er sich, die Arbeit auf etwa zwanzig Handwerker aufzuteilen, so entstand die erste industrielle Herstellung im regionalen Schuhmacherhandwerk.
Seit 1873 fertigt Shoes Like Pottery in ihrem Atelier in Kurume, Fukuoka, in Handarbeit Turnschuhe aus Canvas. Das Markenzeichen von Shoes Like Pottery ist der Vulkanisierungsprozess, oder Ka-Ryu auf Japanisch, dieser Prozess wird nur von einer Handvoll Schuhherstellern auf der ganzen Welt durchgeführt.
Jo Gordon sagt: "Meinen ersten Strick habe ich als Teenager in Auftrag gegeben. Eine Kopie einer viel geliebten und oft getragener Mütze, die meinem Vater gehörte. Sie wurde von der Freundin meiner Mutter, Vilma, originalgetreu reproduziert. Ich war 16 und in Schottland war es kalt. Die Mütze sah perfekt aus und funktionierte wunderbar. Vaters Mütze war neu erfunden worden."
Das Feld zwischen Form und Funktion interessiert Jan Machenhauer. So wie der Raum nur durch die Anwesenheit des Menschen erfahrbar ist, so wird Jans Kleidung erst am menschlichen Körper lebendig und schafft einen luxuriösen Raum mit reicher und vielfältiger Textur und detaillierten Strukturen, wie gemacht für Bewegung. Dies verleiht Jans Entwürfen eine architektonische Qualität.
Hände kommen bei Hestra zuerst. Seit 80 Jahren entwickeln sie Handschuhe, die Wärme, Schutz und Fingerspitzenempfindlichkeit unter den unterschiedlichsten Bedingungen bieten. Alles, was wir heute tun, ist aus den Holzwäldern der Hochebenen der schwedischen Provinz Småland entstanden.
Seldom steht für höchste Ansprüche an Materialeinsatz und Qualität der Verarbeitung, sowie Innovationen im Strickbereich – für die Synthese von Kreativität und Ingenieurskunst. Dem deutschen Familienunternehmen steht dabei der Gedanke der Nachhaltigkeit (GOTS zertifizierte Garne) und die Transparenz der Lieferketten im Vordergrund.
Gegründet wurde das Unternehmen Red Wing Shoe Company 1905 von Charles H. Beckman, einem 1873 in die USA eingewanderten Schuhmacher. Sein erstes Paar Schuhe verkaufte er für $1.75. Seit jeher werden die Red Wing Arbeitsschuhe, die für ihre ausgezeichnete Passform und ihre lange Lebensdauer berühmt sind, in Red Wing/Minnesota hergestellt.
Henry David Lee gründete 1889 die H.D Lee Mercantile Company in Kansas. Aufgrund der schlechten Qualität der importierten Stoffe verwendete er Baumwolle aus den USA. 1911 wurden die ersten Lee-Overalls aus Jeansstoff hergestellt. 1921 entwickelte die Marke Lee eines ihrer ikonischen Werke, die Jeansjacke "Loco Jacket", die speziell für Arbeiter im Eisenbahngewerbe produziert wurde.
Das Hartford-Projekt, das Yves Chareton 1979 in den Vereinigten Staaten ins Leben rief, greift die Klassiker der amerikanischen Garderobe wieder auf und verleiht ihnen einen Hauch von Modernität. Ein entscheidendes Treffen war der Beginn des Abenteuers, als ihm ein New Yorker Hersteller alte Bestände an Oxford- und Chambray-Stoffen verkaufte, die auf dem Markt nicht mehr zu finden waren und die ideal waren, um die ersten Vintage-inspirierten Hartfordhemden herzustellen.
Die Schuhe, die den amerikanischen Geist verkörpern, werden seit Generationen getragen und sind zu einem Symbol der Ausdauer und Selbstdarstellung geworden. Ganz besonders prägen sie die Film- und Popkultur. Weejuns haben die Füsse von James Dean und John F. Kennedy bis hin zu den coolen Punks aus London geschmückt. Der klassische Penny Loafer ist aus der Mode nicht mehr wegzudenken.
Emmanuelle Plescoff und Timothée Pic lernten sich bei der Arbeit für Christian Lacroix kennen, Tim als Designer, Emmanuelle als Sammlungsleiterin. Sie verstanden sich gut und beschlossen, 2011 die Firma Royalties zu gründen. Das erste Ziel von Royalties war es, eine edle, hochwertige Sockenkollektion zu entwerfen und diese ebenfalls in Frankreich herzustellen.
Die Geschichte der slowakischen Marke begann 1939, zusammen mit dem Bau der Schuhfabrik Bata. Damals produzierte das Werk einfache Schuhe, die bei den Arbeitern vor Ort sehr beliebt waren. Eine der wichtigsten Regeln der Geschichte ist, dass es nicht wichtig ist, schnell zu gehen, sondern weit zu gehen. Und es scheint, dass der Schöpfer einer kleinen Schuhfabrik, der Slowake Jan Antonin Batia, darüber nachgedacht hat, als er in der kleinen Siedlung im Westen der Tschechoslowakei den Grundstein für sein künftiges Werk legte.
Mit einem Office in Brüssel und einer Fabrik in Indien hat sich Dragon Diffusion auf handgefertigte Taschen aus gewobenen Leder spezialisiert. Der Designer Craig Wright beschäftigt ein kleines Team von Kunsthandwerkern, die traditionelle Web- und Stricktechniken verwenden, um wunderbare Taschen in allen Grössen und Formen zu kreieren. Die Fertigstellung einer Tasche kann bis zu 2 Tagen dauern.
Gianluigi genannt Captain Santors ist in Italien geboren, im Süden, mit dem Meer vor den Augen. Das Label ist 2014 aus dem Bedürfnis entstanden, die Art und Weise sich zu kleiden, neu umzusetzen. Inspiriert von seinen Wurzeln, seinem Land und dem Meer. Seine Heritage Collection ist ein Produkt, das die Arbeitsbekleidung von Seeleuten, Fischern und Segelpionieren neu interpretiert.
The Suitcase Clothing ist eine eine wunderbare Bekleidungsidee. Mit Ihrem Label bricht Gründerin Agnes mit den in der Modebranche üblichen Regeln der saisonalen Kollektionen. Sie kreiert lieber Lieblingsstücke für Frauen, die sich über die Jahre damit ihre ganz persönlichen Kollektionen zusammenstellen können. The Suitcase Clothing ist eine Lebensphilosophie: Step by step, piece by piece.
Im März 1858 taucht erstmalig das bretonische, blau-weiss-gestreifte Shirt in der Berufskleidung der Französischen Marine auf. Die ursprünglich 21 Streifen sollten helfen, einen über Bord gegangenen Seemann besser im Wasser erkennen zu können. Seit der Gründung 1939 bekleidet Orcival die bretonischen Fischer und ist seit mehreren Jahrzehnten offizieller Ausstatter der französischen Marine. Die authentischen Orcival Breton Shirts erkennt man an der blauen Fliege, ihrem Markenzeichen.
Im Jahr 1160 gründete Wilhelm der Eroberer das Dorf Saint-James an der Bucht des Mont Saint-Michel. Die in den örtlichen Salzsümpfen gezüchteten Schafe liefern die ideale Wollsorte zum Stricken von Pullovern, Hüten und nautischer Ausrüstung, um die einheimischen Seeleute und Fischer auf stürmischen Expeditionen warm zu halten. In Fortführung einer tausendjährigen Textiltradition begann die Geschichte von Saint James um 1850 in der Stadt, die der Marke ihren Namen gab.
AnonymousInm ist ein japanischer Sockenfabrikant. Die Socken werden auf alten Maschinen gewoben oder gestrickt, die in den 1970er Jahren gebaut wurden. Die Maschinen sind nicht sehr effizient, so können nur weniger als 50 Paare pro Tag produziert werden. Dass ist nur mit natürlichen Materialien und einzigartigen, hochwertigen Garnen zu erreichen.
VETRA wurde 1927 von EDOUARD BEERENS in Paris kreiert. Er entwarf das rote VETRA-Logo mit einer Manufaktur auf der Rückseite, wie es auf dem heutigen Etikett abgebildet ist. Die Markennamen der Arbeitskleidung wurden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in roter Tinte geschrieben, weil sie sich auf das Emblem der Arbeiterklasse bezogen. Der Name VETRA ist die Abkürzung VETements de TRAvail.