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Beim Darmverschluss (mechanischer Ileus) kommt es zu einem teilweisen oder vollständigen Verschluss des Dünn- oder Dickdarmes. Der Darmverschluss wird meistens durch eine Abknickung des Darmes durch Verwachsungen nach vorhergehenden Operationen verursacht, kann aber auch durch eine Verlegung des Darmes von innen, z.B. durch einen Tumor, bedingt sein.
Bestehen keine Zeichen für eine Minderdurchblutung des Darmes oder einen Darmdurchbruch, wird der Darmverschluss meistens zuerst konservativ, d.h. ohne Operation behandelt. Insbesondere beim Darmverschluss aufgrund von Verwachsungen wird möglichst auf eine Operation verzichtet, da jede weitere Operation zu neuen Verwachsungen führt. Bei der konservativen Behandlung wird der gestaute Darm über eine Magensonde entlastet und die Darmtätigkeit wird medikamentös angeregt. Falls der Darmverschluss unter diesen Massnahmen nicht behoben werden kann, muss trotzdem operiert werden. Dabei kann eventuell die Entfernung eines Abschnitts des Darmes notwendig sein. Der Darmverschluss ist kein einheitliches Krankheitsbild. Entsprechend der unterschiedlichen Ursachen, variiert auch die Behandlung und Aufenthaltsdauer im Spital.
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