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«Die Ukraine kann auf dem Schlachtfeld nicht gewinnen.» Dies sagt Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán in einem Interview mit dem staatlichen Radiosender Ungarns. Daher forderte er die Europäische Union auf, einen Plan B für den Umgang mit dem Konflikt vorzubereiten. Die bisherige Strategie sieht er als «gescheitert». Es gebe daher keinen Grund, das Geld ungarischer Steuerzahler für die Hilfe an die Ukraine auszugeben.
Die finanziellen Hilfen und Waffenlieferungen aus dem Westen gelten als entscheidend für die Ukraine, um sich gegen Russland zu verteidigen. Mittlerweile zögern immer mehr westliche Politiker, diese Unterstützung fortzusetzen.
Seit Kiew die ungarische OTP-Bank auf die Liste internationaler Kriegssponsoren gesetzt hat, hat Orbán die Freigabe von EU-Mitteln an die Ukraine blockiert. (Auszug aus Weltwoche vom 1.11.2023)