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Le Corbusier pflegte nicht von «Mobiliar» (franz. «mobilier») zu sprechen, sondern von der «Ausrüstung der Wohnung» (franz. «équipement de l’habitation»). Fest eingebautes Mobiliar war ein individuell formbarer Bestandteil des architektonischen Projekts, das bewegliche Möbel dagegen ein Standardprodukt.
Im Zürcher Pavillon bilden die Einbauten ein zur Stahlkonstruktion komplementäres System. In einem frühen Planungsstadium definierten sie sogar die auf dem Obergeschoss vorgesehenen Schlafräume. Die mit Eichenfurnier belegten Tischlerplatten sind besonders in den Verkaufs- und Bürozonen zu plastisch durchgeformten Mini-Architekturen verdichtet. Im Gegensatz dazu wurden die ebenfalls eichenfurnierten mobilen Bänke als seriell herstellbare Modelle konzipiert.
Diese Bänke, die fest montierten Tischplatten in Atelier und Bibliothek sowie die Tribüne im Untergeschoss sind exakte Nachbauten. Die Originale befinden sich im Besitz von Heidi Weber.