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Richie Rude und Cecile Ravanel gewinnen das vorletzte Rennen der Enduro-World-Series im spanischen Ainsa. Während Rude sich knapp mit sieben Sekunden gegen das belgische Multitalent Martin Maes durchsetzt, gewinnt Ravanel mit fast einer Minute Vorsprung. Die Schweizerin Anita Gehrig belegt nach einem starken Rennen Rang vier und Maxime Chapuis fährt belegt den guten 19. Rang in der Hitze Spaniens.
Dieser Hitze trotzen zwei Männer besonders gut: Der US-Amerikaner Richie Rude und der Belgier Martin Maes liegen schon am ersten Tag dicht beisammen – jeder gewinnt zwei Etappen. Am zweiten Renntag vermag Maes zwar noch etwas aufholen, doch am Ende verbleiben sieben Sekunden zwischen ihm und Rude, der seinen zweiten Saisonsieg holt. Auf Rang drei fährt der Franzose Damien Oton der zu Beginn des Rennens noch in Schlagdistanz liegt, dann aber etwas einbüsst.
Schnellster Schweizer ist Maxime Chapuis. Nach einer durchwachsenen Saison kommt der Romand aber doch noch in Form und belegt den 19. Rang. Den Grundstein dafür legt er in der längsten, ersten Etappe. Mit Patrick Lühti fährt ein weiterer Schweizer unter die Top-40 – Rang 37 ist zudem seine Bestleistung.
Bei den Frauen fährt Cecile Ravanel erwartet dominant. Die Französin gewinnt teilt zwar am ersten Renntag die Etappensiege mit ihrer Landsfrau Isabeau Courdurier, doch holt sie ihre mit deutlich mehr Vorsprung. Am zweiten Renntag baut Ravanel ihr Zeitpolster auf 55 Sekunden aus. Courdurier wird abermals Zweite.
Dahinter entflammt der Kampf um Rang drei. Andreane Lanthier Nadeau aus Kanada vermag ihren dritten Rang zu halten, während Anita Gehrig noch einen Sprung macht und an der Israelin Noga Korem vorbei auf Rang vier zieht.
Weniger gut ergeht es Carolin Gehrig. Sie startet zwar gut ins Rennen, doch dann ist der Wurm drin und sie findet nach zwei Stürzen nicht mehr richtig ins Rennen zurück. Rang zwölf ist das ernüchternde Resultat nach dem Rennen.
Zum letzten Mal Finale in Finale
Im Kampf um das Gesamtklassement dürfte es in Finale Ligure nicht mehr so spannend werden. Sam Hill hat einen satten Vorsprung und müsste ein gröberen Ausfall haben, dass Martin Maes noch an ihm vorbeiziehen könnte. Für Damien Oton an dritter Stelle liegt der Gesamtsieg bereits ausser Reichweite. Ebenso bei den Frauen wo Cecile Ravanel ein Polster von 350 Punkten hat – mit einem sicheren Rennen hat sie den Sieg in der Tasche. Zittern muss hingegen die Schottin Katy Winton, die in den letzten Rennen viel an Boden verloren hat. Ein weiteres schlechtes Resultat könnte ihr den dritten Gesamtrang kosten.
In Finale Ligure wird zum letzten Mal das finale Rennen der Weltserie ausgetragen. Im Jahr 2019 wird das grosse Finale das in Zermatt abgehalten. Ebenfalls ein Novum: Das letzte Rennen der Saison geht nur über einen und nicht wie in der Vergangenheit über zwei Renntage.
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