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Verhandlungsführer im Basler Ausschuss für Bankenaufsicht haben unterrichteten Kreisen zufolge letzte Woche einen Plan ausgearbeitet, um einen jahrelangen Stillstand zu durchbrechen, der die Vollendung der Basel-III-Kapitalstandards verzögert hat. Eine endgültige Vereinbarung muss von den Zentralbankpräsidenten und Aufsichtsbehörden im Aufsichtsgremium des Basler Ausschusses gebilligt werden.
Der letzte grosse Stolperstein in den Gesprächen ist eine Messgrösse, die begrenzt, wie niedrig Banken ihren Kapitalbedarf durch die Messung des Aktiva-Risikos mit ihren eigenen statistischen Modellen steuern können. Europa drängt auf 70 Prozent des Ergebnisses, das mit einer von den Aufsichtsbehörden festgelegten Standardformel erzielt wird; die USA wollen 75 Prozent. Die Verhandlungsführer teilten die Differenz auf und einigten sich auf einen Output Floor von 72,5 Prozent, sagte einer der Befragten.
Ob das genügt, um Frankreich - den stärksten Gegner der Untergrenze - zufriedenzustellen, bleibt abzuwarten. Der nächste Schritt könnte bereits in dieser Woche erfolgen, wenn Zentralbanker einschliesslich des französischen Notenbankgouverneurs Francois Villeroy de Galhau sich in Washington für eine Reihe internationaler Tagungen treffen, sagten die informierten Personen, die um Anonymität baten, weil die Überlegungen vertraulich sind.
(Bloomberg)