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Mika Seitovirta, CEO der Outokumpu, begründete den Entscheid zur Erhöhung des Fennovoima-Anteils wie folgt: «Die Fennovoima ist für Outokumpu strategisch wichtig. Mit unseren Anlagen in Tornio sind wir der grösste Einzelstromkunde Finnlands. Wir wollen eine stabile, vorhersehbare und kohlenstoffarme Energiequelle zu Gestehungskosten für unseren Betrieb in Finnland sicherstellen.» Die Gesamtinvestitionen des Konzern in die Fennovoima beziffert die Outokumpu mit EUR 210 Mio. (CHF 256 Mio.). Sie werden zwischen 2014 und 2023 fällig, wovon beinahe die Hälfte gegen Ende der Bauphase des Kernkraftwerks Hanhikivi-1. Die Betriebsaufnahme von Hanhikivi-1 ist für 2024 geplant.
Ein Konsortium aus Industrie- und Energieunternehmen gründete die Fennovoima 2007 mit dem Ziel, in Finnland ein neues Kernkraftwerk zu bauen. Diese Pläne sind bereits weit fortgeschritten: Am 21. Dezember 2013 unterzeichneten die Fennovoima und die Rusatom Overseas – eine Tochtergesellschaft des Staatskonzerns Rosatom – einen Vertrag zur Lieferung einer 1200-MW-Druckwasserreaktoreinheit des fortgeschrittenen Typs AES-2006 und am 13. Februar 2014 reichte das Unternehmen den Umweltverträglichkeitsbericht für Hanhikivi-1 beim zuständigen finnischen Ministerium ein.
Quelle
D.S. nach Outokumpu, Medienmitteilung, 19. Februar 2014