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Die seit Anfang 2020 geltenden Vorgaben werden damit mehrheitlich erfüllt, wie das Bakom mit Blick auf die erste Überprüfung am Donnerstag mitteilte. Wenn ein Privatradio eine Konzession erhalten will, muss es sich verpflichten, täglich während der Hauptsendezeit mindestens eine halbe Stunde Regionalinformationen zu senden. Bei den Regionalfernsehen sind pro Woche 150 Minuten Regionalinformationen während der Hauptsendezeit Voraussetzung für eine Konzession.
Als relevante Regionalinformationsleistungen gelten Informationen zu Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport, sofern sich das Thema im Konzessionsgebiet ereignet oder auswirkt.
Viele Radios bieten ihrem Publikum laut Bakom weit mehr als das verlangte Minimum von täglich 30 Minuten Regionalinformation während der definierten Hauptsendezeit von achteinhalb Stunden. Am meisten Regionalinformation senden fünf Radios der Romandie, vier davon werden aus der Abgabe für Radio und Fernsehen mitfinanziert.
Zehn der 30 gemessenen Radioprogramme erfüllen die Vorgabe gemäss der Programmanalyse allerdings noch nicht, wie das Bakom weiter schreibt. Von den 13 konzessionierten Regionalfernsehsendern erfüllen 11 Stationen die Vorgaben, darunter sämtliche Sender der Romandie und der italienisch-sprachigen Schweiz sowie der zweisprachigen Region Biel/Bienne.
Die Veranstalter, die zu wenig Regionalinformationen senden, erhalten Gelegenheit, zu den Ergebnissen ihres Programms Stellung zu nehmen und ihre Programmleistung mit dem Bakom zu diskutieren schreibt die Behörde. Ziel sei es, dass auch der Bevölkerung in diesen Gebieten ab nächstem Jahr ausreichend Regionalinformationsleistungen geboten würden. Sanktionen seien keine vorgesehen.
Der vollständige Bericht zur Programmanalyse wird voraussichtlich im September 2021 publiziert. (SDA)