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In 70 bis 90 Prozent aller Fälle verläuft eine Infektion mit dem FSME-Erreger unbemerkt und nahezu beschwerdefrei. Kommt es zur Erkrankung, treten die ersten Krankheitsanzeichen durchschnittlich 7 bis 14 Tage nach dem Zeckenstich auf.
Die ersten Symptome der FSME werden häufig nicht mit einem Zeckenstich in Verbindung gebracht. Die Krankheit kann in der Anfangsphase mit einer Grippe verwechselt werden, da die Symptome sehr ähnlich sind: Es zeigen sich meist Anzeichen wie Fieber, Müdigkeit und Kopf- und Gliederschmerzen.
Die Beschwerden verschwinden nach wenigen Tagen von selbst. Die FSME-Erkrankung ist damit für die meisten Patienten bereits überstanden. Sogar eine lebenslange Immunität ist wahrscheinlich. Bei etwa 5 bis 15 Prozent der Patienten kommt es nach einem beschwerdefreien Intervall jedoch zu einer zweiten Krankheitsphase.
In der zweiten Phase geht das FSME-Virus auf das zentrale Nervensystem über. Die mildeste Form ist in diesem Fall eine Hirnhautentzündung (Meningitis). Symptome wie hohes Fieber, starke Kopfschmerzen oder häufig auch ein steifer Nacken können auftreten. Bei schwereren Verlaufsformen tritt eine Meningitis mit Enzephalitis, kurz Meningoenzephalitis, ein. Die Entzündung geht dabei auch auf Gehirn und Rückenmark über. Bewusstseinsstörungen, Lähmungen in Armen und Beinen oder im Gesicht und Krampfanfälle sind die Folge.
Erfahren Sie hier mehr zu den Symptomen bei FSME.