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Das Wort Käse stammt vom Wort für gegorenes, sauer Gewordenes.
Als Tiere domestiziert wurden, standen den Menschen grosse Mengen Milch zur Verfügung.
Um diese aufzubewahren wurden verschiedene, doch ähnliche, verfahren entwickelt.
So wurde Käse zu unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen Orten mehrmals erfunden.
Der erste Nachweis stammt aus dem Jahr 5500 vor Christus. In Polen wurden Reste von Käseseihern gefunden, mit Milchfetsäurespuren, die zum Abschöpfen der Molke benutzt wurden.
Die ersten bildlichen und schriftlichen Darstellungen von der Käserei stammen aus dem heutigen Irak, um 3000 vor Christus.
Die Kelten führten die Käserei im 4 Jahrhundert vor Christus über die Alpen ein, wo die Germanen das Handwerk übernahmen und verfeinerten.
Zur selben Zeit wurde Käse im Antiken Griechenland als Delikatesse geschätzt. Später verfeinerten Griechische Sklaven unter den Römischen Herrschern das Handwerk. Die Legionäre hatten als Proviant häufig Käse, Rosinen und Oliven dabei. Die Römer kreierten viele Gerichte mit Käse.
Im 12. Jahrhundert finden sich in Klöstern viele Aufzeichnungen über noch heute bekannte Sorten, wie Gouda, Edamer, Emmentaler oder Appenzeller.
Seit dem 19. Jahrhundert hat die Wissenschaft weitere Fortschritte in der Käseproduktion hervorgebracht.
Inzwischen gibt es ca. 5000 Käsesorten.
Der grösste Käseproduzent ist die USA.