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Hallo zämä
Die ältere Tochter meines Mannes wohnt bei ihrer Mutter hat nach einer abgebrochenen Lehre ins Gymnasium gewechselt. Dort wird sie in 3 Jahren ihre Matura abschliessen und danach ein Studium beginnen. Die jüngere Tochter wohnt bei uns und hat nach einem Praktikum eine Lehre begonnen, die sie in 3 Jahren abschliessen wird. Die ältere Tochter wird von den Eltern finanziell unterstützt und macht kleinere Ferienjobs. Die jüngere Tochter verdient ihren Lehrlingslohn, von dem sie nichts zu Hause abgeben muss, die Krankenkasse und alle Dinge wie Essen, Kosmetika, Strom, Wasser, etc. sind bezahlt. Sie muss aber ihre Kleidung, einen Teil der Ferien und ihre Freizeit selber finanzieren. Nun fühlt sie sich benachteiligt, da die Schwester von den Eltern finanziert wird und sie ihren Teil selber bezahlen muss.
Wie erklären wir ihr, dass es nie gerecht sein wird? Hat jemand Erfahrungen mit Kindern in unterschiedlichen Ausbildungen und der Gerechtigkeit?
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Wie können Kinder in unterschiedlichen Ausbildungen gleichbehandelt werden
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Hallo zämä
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Eine Antwort auf Ihre Frage zu finden ist schwierig. Zudem sind die verschiedenen Ausbildungen noch gar nicht absolviert, sondern stecken am Anfang und könnten sich angleichen, wenn Ihre Tochter nach der Lehre z.B. eine Berufs-Matura anstreben würde. Die unterschiedlichen Wege und unterschiedlichen finanziellen Lösungen sind nun mal Fakt, wo nichts oder wenig geändert werden kann und ich kann nachvollziehen, dass Ihre Tochter dies heute als Ungerechtigkeit ansieht, anstatt als verschiedene Wege zu beschreiten.
So wie Sie schreiben, muss auch Ihre Tochter auf nichts verzichten und kann über ihren Lehrlingslohn verfügen. Von aussen kann ich keine Benachteiligung sehen, ausser dass sie dadurch lernt, sich selbständig um ihre Freizeit/Ferien zu kümmern.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Töchtern alles Liebe und Gute!
Boé Nagel
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