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Was ist Cannabis?
Cannabis und Cannabinoide als Arzneimittel bezeichnet den therapeutischen Einsatz der Hanfpflanze (Cannabis, insbesondere Medizinalhanf) und ihrer Wirkstoffe (Cannabinoide). Von diesen stehen THC und CBD im Forschungs- und Behandlungsmittelpunkt. Cannabis ist der lateinische Name der Pflanzengattung Hanf und wird in der Umgangsprache als Marihuana und Haschisch verwendet.
Die Wirksamkeit von Hanf ist in der Schmerztherapie sehr gut dokumentiert und nachgewiesen . Z.B. bei multipler Sklerose, Übelkeit, Erbrechen sowie Kachexie. Darüber hinaus weisen zahlreiche, meist vorklinische Studien an Tiermodellen auf ein mögliches arzneiliches Potential von medizinischem Hanf hin. Z.B. bei:
- Schlafstörungen und Epilepsie,
- psychischen Erkrankungen (z. B. Angststörungen, ADHS, oder Depression),
- entzündlichen Schmerzsyndromen (z. B. Colitis ulcerosa, Arthritis),
- sowie Autoimmunerkrankungen (z. B. Morbus Crohn).
Die medizinische Anwendung von Cannabis und Cannabinoiden wird derzeit weiter erforscht.
Geschichte von Hanf?
Älteste Hinweise auf die medizinische Verwendung datieren in das Jahr 2737 vor Christus. Der chinesische Kaiser Shen Nung hat das Harz von Cannabis als Heilmittel bei Beriberi, Verstopfung, Frauenkrankheiten, Gicht, Malaria, Rheumatismus und Geistesabwesenheit empfohlen. In Ägypten wurde der Papyrus Ebers gefunden. In diesem 3500 Jahre alten Papyrus wird Cannabis als Heilmittel für den Zehennagel empfohlen.
Nach Überlieferung soll die Äbtissin Hildegard von Bingen (1098–1179) Hanf als Medizin in ihren Schriften erwähnt haben. Cannabis fand den Einzug in die europäische Schulmedizin über den 1839 veröffentlichten Bericht des irischen Arztes William Brooke O’Shaughnessy (1809–1890). Dieser stellte im Rahmen seiner ärztlichen Tätigkeit während seiner Stationierung im indischen Kalkutta eine schmerzstillende, krampflösende und muskelentspannende Wirkung nach Anwendung von Cannabis indica (indischer Hanf) fest. O’Shaughnessy empfahl deswegen auf Basis seiner Beobachtungen und Studien die Anwendung von Hanf bei Rheuma, Cholera und Tetanus.
Das Schlafmittel Bromidia war ein populäres Cannabis-Fertigarzneimittel des 19. Jahrhunderts in den USA. Ein Elixier aus Cannabis- und Bilsenkrautextrakten in Kombination mit Kaliumbromid und Chloralhydrat. Ansonsten waren besonders auch ethanolische Extrakte aus Cannabiskraut gängig. Diese wurden aber vor vielen Jahren aus den Arzneibüchern gestrichen.
Im Jahr 1944 erschien in den USA der La-Guardia-Report, dass viele dem Cannabiskonsum zugeschriebene negative soziologische, psychologische und medizinische Auswirkungen nicht bestätigt worden sind.
Die moderne Forschung begann im Jahre 1964 mit der Isolierung des psychotropen Hauptwirkstoffes THC. Selbst das Ministerium für Gesundheitspflege und Soziale Dienste der Vereinigten Staaten ließ am 21. April 1999 das Patent US6630507 B1 als ursprünglich Bevollmächtigter eintragen.
Wieso schreiben wir über Cannabis?
Sie haben es schon oben gelesen. Hanf kann also sehr wirksame Heilefekte haben. Unter anderem auch für Arthritis, was von grosser Bedeutung für die Massage Therapeuten ist. Gerade da er auch schmerzenlindernd wirkt. Sie wissen sicherlich, dass eins unserer Produkte auch das Hanföl (Massageöl Nautral) ist. Wir haben es selbst getestet und müssen gestehen, dass nach den Massagen unsere Haut bedeutend straffer war. Die Schmerzen sind auch bedeutend schneller weggegangen.
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Was ist eigentlich Hanföl?
Es sollte jedoch von anderen öligen Hanfprodukten abgregrenzt werden. Hanföl ist ein Speiseöl und darf daher nicht mit dem ätherischen Hanföl (gewonnen aus destillierten Blättern und Blüten) oder dem Haschischöl (ölartiger, stark THC-haltigem Harzextrakt) verwechselt werden.
Quelle für Texte: Wikipedia.org