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Von verschiedenen Werthaltungen erfahren und sich für Solidarität und Gerechtigkeit einsetzen
Lebensweltbezug / Anforderungssituation
Kinder nehmen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Menschen bewusster wahr. Zugleich sind sie besser in der Lage zu kooperieren. Dabei bemerken Kinder, dass ihr Verhalten positive oder negative Folgen für sich selbst und für andere Menschen hat. Sie erleben, dass Menschen nicht immer gut miteinander umgehen. Was sie unter "gut" verstehen, ist von ihren individuellen Erfahrungen geprägt. In einer Welt mit vielen Meinungen und Perspektiven, suchen sie nach Orientierung und Selbstverortung.
Inhaltsaspekte
- Vertrauen im Leben
- Meinem Gewissen folgen
- Materielle und immaterielle Werte
- Respekt und Toleranz
- Umgang mit fremden Religionen und Kulturen
Biblische Bezugspunkte
- Sabbat und religiöses Gesetz (Mk 2,23-28)
- Von der rechten Sorge (Mt 6,19-34)
- Der Sturm auf dem See (Lk 8,22-25)
- Jüngstes Gericht (Mt 25,31-40)
- Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10,25-37)
Umsetzungsbeispiele
Einstieg mit der Frage: "Was macht mich glücklich und woran habe ich Freude?" Dabei soll Materielles und Nicht-Materielles genannt werden. Anschliessend folgt ein Austausch darüber, was Kinder für ihr Glück und ihre Freude tun.
Anhand von Interviews bekannter Persönlichkeiten herausarbeiten, wonach sie im Leben streben, was sie glücklich macht, und daraus auf ihre Werthaltungen schliessen.
Aus den Ergebnissen erstellt die Lehrperson eine Auflistung der Werthaltungen, zu denen sich die Kinder mit Hilfe einer Skala selbst positionieren können.
Z.B. mit Hilfe von Material der aktuellen Fastenopfer-Kampagne verschiedene Werthaltungen vertiefen.
Wo die Kinder bereit dazu sind, kann eine Solidaritätsaktion entstehen, z.B. einen Verkaufsstand zugunsten des FO-Projekts, in dem alle ihre eigenen Fähigkeiten einbringen können.