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Doctor of Business Administration (DBA)
Der Doctor of Business Administration (DBA) wurde ursprünglich von der Harvard University (USA) entwickelt, um einen Wissenstransfer zwischen den Bedürfnissen der betriebswirtschaftlichen Praxis und der universitären Forschung zu erzielen. Der DBA entspricht grundsätzlich einem Doctor of Philosophy (PhD), der Fokus liegt jedoch auf der Anwendung von theoretischem Wissen in der Praxis. Der DBA ist stark in der Welt der Wirtschaft verankert und dadurch für Personen aus der betrieblichen Praxis besonders geeignet. Das US-Bildungsministerium sowie der "British Economic and Social Research Council" erkennen den DBA als gleichwertig zum PhD an.
Der DBA ist ein akademischer Grad, der in der Regel nachgestellt geführt wird (vor allem im angelsächsischen Raum), aber auch als Dr. vor den Namen gestellt werden kann.
Die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen beim Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (www.anabin.de) beschreibt das DBA-Studium wie folgt:
„Es handelt sich um ein anwendungsorientiertes, an den Bedürfnissen von Industrie und Wirtschaft ausgerichtetes Promotionsprogramm, das im Gegensatz zu dem wesentlich stärker forschungsorientierten ‚Doctor of Philosophy (PhD)‘ steht. Zielgruppe sind Manager in Industrie und Wirtschaft mit Berufserfahrung, die über anwendungsorientierte Forschungsarbeit ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zum Zwecke der Betriebsführung und -verwaltung erweitern und ausbauen möchten.