Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03103.jsonl.gz/634

Neubau Trin
Wohnnutzungserweiterung
Die Herkunft des Namens der Fraktion Trin Mulin ist bekannt, standen doch dort früher zwei Mühlen und eine Säge. Ursprünglich war das Dorf vor allem von der Landwirtschaft und von den Mühlen geprägt. So entstand auch die Situation um die Liegenschaft an der Via Cava, mit Haus an der Strasse und Stall im rückwärtigen Raum. In den letzten Jahren hat sich Trin Mulin vermehrt zum Wohnort für Pendler aus Flims und Chur entwickelt.
Die Situierung des Neubaus entspricht nun seiner neuen Nutzung als Wohnhaus. Der Neubau wird parallel zum bestehenden Wohnhaus, jedoch leicht zurückversetzt angeordnet. Im Zwischenbereich der beiden Häuser wird ein gedeckter Platz für Autos und Fahrräder wie auch für den Aufenthalt der Bewohner geschaffen.
Der Garten mit der grossen Linde vor dem Haus ist wie der bestehende private Garten vor dem Wohnhaus der Wohneinheit im Erdgeschoss zugeordnet. Die Proportionen des Neubaus wurden dem bestehenden Wohnhaus angepasst und fügen sich in das Strassen- und Dorfbild ein.
Zwei Wohneinheiten finden im neuen Gebäude Platz. Die grössere Familienwohnung mit den allgemeinen Räumen im Erdgeschoss mit direktem Zugang in den Garten und den privaten Räumen im Obergeschoss. Die kleinere Wohnung wird als altersgerechte Wohnung im Obergeschoss angeordnet und kann in allen Ebenen mit einem Lift erreicht werden. Somit profitieren beide Wohnungen in den Wohnräumen von der Besonnung und der Aussicht.
Der Neubau ist in eine primäre und eine sekundäre Konstruktion unterteilt. Der Gebäudekern wird aus Ortbeton erstellt und übernimmt durch die Form eines Kreuzes die Aussteifung des Gebäudes in alle Richtungen. Im Gebäudekern sind wie bei alten Wohnhäusern die Erschliessung und Nasszellen angeordnet. Die restlichen Zimmer sind um den Gebäudekern angeordnet und werden in Holzbauelementen erstellt. Der Holzbau sowie das Dach haben keine statischen Anforderungen und übernehmen als Hülle des Gebäudes lediglich die Aufgabe als Wetterschutz. Soweit möglich ist die Technik des Gebäudes über den Gebäudekern zu erschliessen, so ist ein einfacher, flexibler und wirtschaftlicher Bau möglich.
Auftraggeber
Privat
Studienauftrag 2018