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Pflegeroboter mit weichen Greifern massieren ihre Patienten künftig mit kontrollierter Kraft oder messen ihren Puls. Das ermöglicht ein neuartiger Drucksensor von Forschern der Pritzker School of Molecular Engineering (PME) an der University of Chicago, der bei einer Verformung, wie sie bei Fingern üblich ist, seine Empfindlichkeit nicht verliert.
Robotik
Mithilfe eines autonom navigierenden Roboters, zahlreicher Sensoren und Künstlicher Intelligenz (KI) optimieren Forscher der Murdoch University das Pflanzenwachstum. Das ist nötig, um die steigende Weltbevölkerung zu ernähren, sagt Forschungsleiter Chengdao Li, die praktische Arbeit macht sein Schüler Hai Wang.
Mithilfe von künstlicher Intelligenz und vier kooperierenden Robotern entwerfen und fertigen Forschende der ETH Zürich eine 22,5 Meter hohe bepflanzte architektonische Skulptur. Diese besteht aus fünf geometrisch komplexen Holzschalen, die – leicht zueinander versetzt – von acht schlanken Stahlstützen getragen werden. Designt und gefertigt wird die Skulptur, die nach den hängenden Gärten der Semiramis aus der Antike benannt ist, mit neuartigen digitalen Methoden. Diese wurden im Rahmen des Projektes entwickelt
Neuartige weiche Greifer von Forschern der Ingenieursschule der Princeton University, mit denen Roboter empfindliche Gegenstände sanft fassen können, basieren auf dem Prinzip des Luftballons. Sie bestehen aus einem Elastomer, einem gummiartigen Kunststoff, der sich auf eine bestimmte Art verformt, wenn er mit Druckluft befüllt wird.
Ou Ma von der University of Cincinnati und sein Team haben einen autonomen Roboter gebaut, der nicht nur Türklinken mühelos bedienen kann, sondern auch ohne menschliches Zutun die nächste Steckdose zum Aufladen findet. Dieser vermeintlich einfache Fortschritt bedeutet einen grossen Sprung nach vorn für Assistenzroboter, die Bürogebäude, Flughäfen und Krankenhäuser saugen und desinfizieren oder in Hospitälern Medikamente und Essen verteilen sollen.
Ein Forscher-Team um Boris Katz vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen Algorithmus entwickelt, der Roboter untereinander zu sozialen Wesen machen soll. Damit ausgestattet, erkennt die Maschine eigenständig, wann ein "Kollege" Hilfe braucht und muss dazu letztlich nicht extra aufgefordert werden. Er ahnt also, was sein Gegenüber als nächstes tun wird und reagiert entsprechend.
Die Hälfte der Cloud-Rechenzentren wird bis 2025 hochentwickelte Roboter einsetzen, welche mit Künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML)-Fähigkeiten ausgestattet sein werden. Dies soll helfen die Betriebseffizienz um 30 Prozent zu steigern. Dies geht aus einer aktuellen Prognose des Research- und Beratungsunternehmens Gartner hervor.
Zwar dauert es noch ein Weilchen, aber vom 25. bis 27. Oktober 2024 findet die dritte Ausgabe des Cybathlon in Zürich statt, und dies in einem noch inklusiveren, globalen Format. In zwei neuen Disziplinen sollen dabei Menschen mit einer Behinderung mithilfe von intelligenten Sehassistenztechnologien respektive Assistenzrobotern Alltagsaufgaben lösen.
Ein weicher Roboter, der - allerdings nur winzige - Treppen steigen kann, ist die jüngste Attraktion an der Inha University. Er besteht im Wesentlichen aus einem kristallinen Material auf Azobenzol-Basis, das sich bewegt, wenn es mit Licht bestrahlt wird, das es absorbiert. Die so aufgenommene Energie äussert sich in einer mechanischen Bewegung.