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Der Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten soll entgegengewirkt werden. In einem Postulat fordert Nationalrat Karl Vogler, dass eine Strategie zur Eindämmung von invasiven gebietsfremden Arten entwickelt wird. EBP erarbeitet für das BAFU die Grundlage für die Beantwortung des Postulats.
Gebietsfremde Arten sind Pflanzen, Tiere, Pilze oder Mikroorganismen, die durch menschliche Tätigkeiten in Lebensräume ausserhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes eingebracht wurden. Im Jahr 2006 wurden in der Schweiz über 800 etablierte gebietsfremde Arten identifiziert.
Gebietsfremde Arten, von denen bekannt ist oder angenommen werden muss, dass sie sich in der Schweiz ausbreiten und Mensch und Umwelt gefährden könnten, werden als "invasiv" bezeichnet. Invasive gebietsfremde Arten beeinträchtigen nicht nur die natürliche Artenvielfalt, sondern auch die menschliche Gesundheit, die Land- und Waldwirtschaft, die Jagd und die Fischerei, sowie Bauten und Verkehrswege und führen zu hohen gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Schäden.
Nationalrat Karl Vogler fordert im Postulat "Stopp der Ausbreitung von invasiven gebietsfremden Arten", dass eine Strategie der Schweiz zur Eindämmung von invasiven gebietsfremden Arten erarbeitet wird. Diese Strategie soll insbesondere aufzeigen, welche Massnahmen (sowohl Präventions- als auch Bekämpfungsmassnahmen) erforderlich sind, um ökologische sowie gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Schäden zu vermindern. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob bestehende rechtliche Grundlagen geändert werden müssen.
Wir unterstützen das BAFU in der Erarbeitung der Grundlage für die Beantwortung des Postulats.