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Geschichte Schloss Maienfeld
Als ehemaliger, bedeutsamer Feudalsitz in Maienfeld stellt die Schlossanlage noch immer ein wichtiges Wahrzeichen der Gegend dar. Und das zu Recht: Der mächtige Schlossturm als ältester Baukörper der Schlossanlage wurde um das Jahr 1247 erbaut. Rund 100 Jahre später wurde das Schloss zum «Alten Schloss» erweitert, in welchem heute das Restaurant und das Bistro untergebracht sind. Gegenüber steht das markante „Toggenburgerhaus“. Benannt wurde dieses nach Graf Friedrich VII. von Toggenburg, der diesen Palas auch erbaut hat. Anschliessend übernahmen die Freiherren von Brandis, welchen das Schloss 150 Jahre lang seinen Namen verdankte, das Zepter. Anfang des 16. Jahrhunderts ging das Schloss samt der Herrschaft Maienfeld an die „Drei Bünde“, welche das Schloss als Wohn- und Amtssitz verschiedener Vögte nutzten. Das Schloss verfiel ab dem 18. Jahrhundert aber in einzelne Gebäudeteile und wurde erst Mitte des 20. Jahrhunderts wieder so aufgebaut, wie es heute ist. Nun umfasst das Schloss verschiedene Gastronomie- und Eventräume, Wohnungen, Büros sowie einen Rebberg und ist im Besitz der einheimischen Familie Zindel.
Ursprünglich wurde das Schloss nach dem Städtchen Maienfeld benannt – je nach Schreibweise Meyenfeld, Mayenfeld oder eben Maienfeld. Um die Geschichte zu ehren aber auch wegen der unrühmlichen Vergangenheit der Freiherren von Brandis, erhält das Schloss ab 2020 wieder seinen ursprünglichen Namen «Maienfeld».