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Die australische Polizei hat den grössten Kokainfund in ihrer Geschichte gemacht. Sie beschlagnahmte 1,4 Tonnen von dem weissen Pulver auf einer Jacht. Unter den Festgenommenen war ein Schweizer Doppelbürger.
Die australische Polizei hat den grössten Kokainfund ihrer Geschichte gemacht. Auf einer neuseeländischen Jacht, die die Drogen von einem Schiff im Südpazifik abgeholt hatte, fanden die Polizisten 1,4 Tonnen Kokain im Wert von 237 Millionen Franken. Verhaftet wurden zwei Männer: Ein 63-jähriger Neuseeländer und ein 54-jähriger schweizerisch-fidschianischer Doppelbürger. Vier weitere Männer wurden in Sydney verhaftet.
Die Beschlagnahmung ist das Resultat einer zweieinhalbjährigen Ermittlung der australischen Bundespolizei und des neuseeländischen Zolls. «Diese Männer kennen sich seit Jahrzehnten», sagt der stellvertretender Chef der australischen Polizei Neal Gaughan gegenüber dem Sydney Morning Herald. «Niemand sieht das Blut, den Schweiss und die Tränen, die in diese Art von Ermittlungen fliessen», betonte Gaughan.
Den Männern, denen Drogenschmuggel vorgeworfen wird, droht bei einer Verurteilung lebenslange Haft. Den bisher grössten Kokainfund in Australien in einer einzigen Aktion gab es 2001 in Westaustralien. Damals wurden 938 Kilogramm der Droge beschlagnahmt. (sem)