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Vor allem ältere Menschen betroffen
Der grösste Risikofaktor, an Demenz zu erkranken, ist das Alter. Vor dem 60. Lebensjahr ist das Demenzrisiko äusserst gering. Danach verdoppelt sich das Risiko ungefähr alle fünf Jahre. Von den 70- bis 79-jährigen Personen sind rund 5% an Demenz erkrankt, von den 80- bis 89-jährigen etwa 16%. Ab 90 Jahren betrifft es jede dritte Person. In der Schweiz leben rund 151'000 Menschen mit Demenz. Gemäss Prognosen wird sich die Zahl der Betroffenen bis 2040 verdoppeln.
Krankheitsverlauf
Der Abbau im Gehirn führt dazu, dass nach und nach verschiedene Hirnfunktionen nachlassen. Die Medizin unterscheidet drei Phasen: Eine beginnende, leichte Demenz, eine mittelschwere Demenz und eine schwere Demenz. Die leichte Demenz äussert sich durch Vergessen von aktuellen Ereignissen oder neuen Informationen, Stimmungsschwankungen, Beeinträchtigung der zeitlichen und örtlichen Orientierung oder Schwierigkeiten bei der Bewältigung des Alltags. Betroffene brauchen in dieser Phase nur punktuell Hilfe. Bei einer mittelschweren Demenz können weitere Symptome wie Angst, Unruhe, Aggression, Überreaktion, Wahnvorstellungen oder Weglaufen dazukommen. In der letzten Krankheitsphase, einer schweren Demenz, sind die intellektuellen Fähigkeiten und die Mobilität massiv eingeschränkt und die Sprache geht verloren. Die Betroffenen werden pflegebedürftig. Der Verlust von lebenswichtigen Körperfunktionen führt schliesslich zum Tod.