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Das Podest
- 1. Mikaela Shiffrin (USA)
- 2. Veronika Velez Zuzulova (SVK) +3,07
- 3. Frida Hansdotter (SWE) +3,26
Mit Mikaela Shiffrin konnte in Aspen keine mithalten. Schon nach dem ersten Lauf führte sie mit 1,38 Sekunden Vorsprung auf den Rest. Doch damit nicht genug: Diesen enormen Vorsprung baute sie auf 3,07 Sekunden aus.
Das ist ein Rekord: Noch nie hat eine Fahrerin einen Weltcup-Slalom so klar dominiert. Den bisherigen Bestwert hielt die Französin Florence Steurer. Im März 1968 gewann sie einen Weltcup-Slalom in Abetone mit 3 Sekunden Vorsprung. Für Shiffrin ist es der erste Sieg in ihrem Heimatland.
Die Beste der restlichen Konkurrenz war die Slovakin Veronika Velez Zuzulova vor der Schwedin Frida Hansdotter. Auf Platz vier folgt Sarka Strachova, die zeitlich noch einigermassen mit der Zweit- und Drittplatzierten mithalten konnte.
Die Zeitabstände waren in diesem Rennen so gross, dass Maria Pietilä-Holmner auf Rang fünf schon mehr als fünf Sekunden hinter Shiffrin zu liegen kam. Viele Fahrerinnen hatten mit dem schwierigen Hang in Aspen Mühe.
Die Schweizerinnen
- 7. Wendy Holdener +5,27 Sekunden
- 13. Michelle Gisin +5,75
- 22. Denise Feierabend +6,36
- Nicht im 2. Lauf: 44. Rahel Kopp, Charlotte Chable, Chiara Gmür (beide ausgeschieden)
Auch die Schweizerinnen konnten nicht mit Mikaela Shiffrin mithalten. Wendy Holdener mit der Startnummer fünf verlor schon im ersten Lauf über 3 Sekunden. Im zweiten Durchgang trat sie etwas mutiger auf und konnte sich vom 11. Zwischenrang auf den 7. Schlussrang verbessern.
Denise Feierabend schaffte trotz eines enormen Zeitrückstands von über 4,5 Sekunden den Sprung in den zweiten Lauf. Dort zeigte sie eine solide Leistung und stellte sogar die sechstschnellste Laufzeit auf. Darüber freute sie sich im Ziel. Nach einer frustrierenden letzten Saison, in der sie den zweiten Durchgang oft verpasst hatte, ist diese Rangierung eine grosse Erleichterung.
Charlotte Chable ging das Rennen etwas zu wild an. Im ersten Lauf schied sie schon ziemlich weit oben aus. Ebenfalls ausgeschieden ist Weltcup-Debütantin Chiara Gmür.
Die Neuerung
Beim ersten Slalom der Saison wurden die Fahrerinnen gleich mit einer Neuerung konfrontiert. Zum ersten Mal wurden die Richtungsänderungen nicht mit zwei Flaggen, sondern mit einer einzigen Torstange markiert. Man nennt dies «Single Pole». Für die Fahrerinnen ist das keine grosse Umstellung: Für sie ist es nun gleich wie im Training.
Das weitere Programm
Am Sonntag findet am gleichen Ort noch ein Slalom statt. Weil die Rennen von Levi Mitte November wegen Schneemangels hatten abgesagt werden müssen, bekommen die Schweizerinnen in Aspen eine zweite Chance.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.11.2015, 18.15 Uhr.