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Dieser Bericht will die Entwicklungen seit der Veröffentlichung des Vorgängerberichts "Energy for Tomorrow's World" im Jahre 1993 überprüfen und die wichtigsten heute anstehenden energiepolitischen Ziele umreissen.
Die Autoren betonen unter anderem: "Es ist eine gesicherte Schlussfolgerung, dass bis zum Jahr 2020 die globale Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und grossen Wasserkraftwerken stark ausgeprägt bleiben wird, wobei allerdings Erdgas und saubere fossile Brennstoffsysteme eine besonders gewichtige Rolle spielen werden. Sich jedoch zur Deckung des wachsenden Strombedarfs völlig und nur auf diese Energieträger zu verlassen, wäre nicht nachhaltig, insbesondere dann nicht, wenn man die zusätzlichen zwei Milliarden Menschen berücksichtigt, die im Jahr 2020 Energie benötigen werden. Die Rolle der Kernenergie muss deshalb stabilisiert werden, mit dem Ziel eines eventuellen künftigen Ausbaus. Parallel dazu müssen Bemühungen zur Entwicklung einer inhärent sicheren, kostengünstigen Kernenergie-Technologie gefördert werden."
Der WEC hat ein Zehn-Punkte-Programm aufgestellt, das helfen soll, im Jahr 2020 die notwendigen Energieressourcen nachhaltig und im benötigten Umfang zur Verfügung zu stellen. Dieses Programm enthält unter anderem die Forderungen, es müssten alle energiepolitischen Optionen offen gehalten und für die Armen müsse eine bezahlbare Energieversorgung sichergestellt werden. Weiter will dieses Programm den Wissensstand und die Information der Öffentlichkeit fördern und die Ethik zum festen Bestandteil des Energiegeschäfts machen.
Quelle
H.R. nach Schweizerischer Energierat, Unterlagen zur Medienkonferenz vom 12. Mai 2000, und nach Bericht "Energy for Tomorrow's World – Acting Now!"