Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03308.jsonl.gz/1348

Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Erklärung. Darin kann jede urteilsfähige Person festhalten, wie sie gepflegt oder betreut werden möchte, im Fall, dass sie den eigenen Willen nicht mehr äussern kann (Art. 370 ff. ZGB). Sie kann auch eine Privatperson ernennen, die für sie entscheidet, wenn sie selbst nicht mehr in der Lage dazu ist. Die Patientenverfügung sollte überdies ein Datum und eine Unterschrift enthalten und an einem zugänglichen Ort aufbewahrt werden.
Lebt ein Elternteil nicht mehr mit den Kindern zusammen, hat er dennoch das Recht auf Kontakt zu ihnen und sie haben ein Recht auf Kontakt zu ihm (Art. 273 ZGB). Das Schweizerische Zivilgesetzbuch spricht hierbei vom persönlichen Verkehr. Das bedeutet, sie dürfen sich gegenseitig besuchen (Besuchsrecht) und miteinander telefonieren, chatten oder E-Mails schreiben. Der Umfang des persönlichen Verkehrs hängt jedoch von den Umständen und dem Alter des Kindes ab. Mit zunehmendem Alter des Kindes ist auch seine Meinung stärker zu berücksichtigen.
Gibt es zwischen den Eltern Probleme mit dem persönlichen Verkehr, können sie die KESB um Hilfe bitten. Diese kann zum Beispiel das Recht auf persönlichen Verkehr mit einem behördlichen Entscheid regeln. Bei einer Gefährdung des Kindeswohls kann sie ihn beschränken oder nötigenfalls sogar unterbinden.
© 2022 KESCHA
Öffnungszeiten
Montag - Donnerstag
09.00 - 11.30 Uhr
14.00 - 16.30 Uhr
Freitag
14.00 - 16.30 Uhr
Die unverschlüsselte Zusendung von Unterlagen auf diese Mailadresse erfolgt in der Verantwortung des Absenders.