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Der High Court of Justice hat eine globale Kontensperre für Capoinvest erlassen. In der Offshore-Firma sass Monika Ribar bis 2016 als VR.
Bei Capoinvest handelt sich um jene Gesellschaft mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln, in der SBB-Präsidentin und Sika-Verwaltungsrätin Monika Ribar bis im Frühjahr 2016 als Verwaltungsrätin Einsitz nahm. Die Offshore-Gesellschaft ist indirekt Eignerin eines Tiefseehafen-Projekts namens Caioporto vor der Küste der angolanischen Provinz Cabinda.
Der Gerichtserlass in London, welcher der «Handelszeitung» vorliegt, wurde auf Begehren des angolanischen Staatsfonds FSDEA erwirkt. Die weltweite Kontensperre umfasst jene 3 Milliarden Dollar an Private-Equity-Vermögen, welche der Schweizer Jean-Claude Bastos und seine Quantum-Gruppe betreuen. Basis bildet ein Verwaltungsmandat von 2013 mit der Zuger Gesellschaft namens Quantum Global Investment Management (QGIM). Im Verwaltungsrat der Zuger Bastos-Firma QGIM sitzen die beiden Wirtschaftsanwälte Thomas Ladner und Martin Neese. Letzterer gehört unter anderem der Kontaktgruppe Geldwäschereibekämpfung des Bundes an.