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Hörsäle für die Universität Basel
OBJEKT | Rheinsprung, Basel BS
BAUHERRSCHAFT | Universität Basel, Hochbauamt, Basel-Stadt
PROJEKTLEITUNG | Georg Hümbelin
BEARBEITUNG | 2009
Von der Universitätsgründung im Jahr 1460 bis 1939 war das Kollegiengebäude am Rheinufer der Hauptsitz der Universität Basel. Von 1959 bis 1961 erfolgt die Erweiterung im Gebäudesockel hinter der Stützmauer. Es entstand der grosse Hörsaal, der sich aus dem Sockel heraus zur Rheinfront öffnet. Büchli Pfaff Architekten wurden beauftragt, eine umfassende Machbarkeitsstudie zur Sanierung des grossen Hörsaals und der zwei Seminarräumen sowie den entsprechenden Nebenräumen zu erstellen. Schwergewicht bildet die Zustandsanalyse, die Überprüfung sämtlicher haustechnischen Anlagen sowie die Vorabklärungen von geplanten Interventionen mit allen beteiligten Personen und Ämter.
Die Studie sieht einen Aufzugseinbau vor, damit der Hörsaal im 1. Untergeschoss und der Seminarraum im 2. Untergeschoss behindertengerecht erschlossen werden kann. Die haustechnischen Anlagen müssen altersbedingt erneuert werden und es erfolgt eine wärmetechnische Sanierung der ursprünglichen Gebäudehülle, um den geltenden Energievorschriften gerecht zu werden. Das denkmalgeschützte Gebäude lässt eine Erneuerung der Fassade zu. Diese wird analog des Bestandes rekonstruiert und die Wärmedämmung erfolgt im Gebäudeinnern, um das Erscheinungsbild nicht zu verändern. Die inneren Oberflächen und die Möblierung sollte erneuert werden, zudem erfolgt eine Ausrüstung der Vortragsräume mit zeitgemässer audiovisueller Unterrichtstechnik.