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Die Nachfrage nach containerisierten Rechenzentrumsmodulen nimmt weltweit langsam zu. Da mittlerweile die meisten grösseren Serverhersteller wie Sun, IBM, Dell, HP oder Bull erste Modelle auf den Markt gebracht haben, dürfte nun auch eine Differenzierung der Produktelinien eine Rolle im Konkurrenzkampf spielen. HP hat Mitte 2008 das erste Modell seines "PODs" (Performance-Optimized Data Center) lanciert
und schiebt nun eine kleinere Version nach.
Die ersten HP-PODs hatten die Masse eines 40-Fuss-Standardfrachtcontainers, die zweite Version ist halb so gross und entspricht einem 20-Fuss-Container (6,1 x 2,4 x 2,6 Meter). Ohne "Inhalt" kostet der kleinere POD auch genau halb so viel wie der grössere, nämlich (in den USA) 600'000 Dollar statt 1,2 Millionen Dollar. Die neuen PODs sind mit 10 statt 22 Server-Racks ausgerüstet, dafür verkraftet die interne Stromversorgung mit bis 29 Kilowatt pro Rack etwas mehr, als die früheren Modelle (27 Kilowatt). Für Kunden ausserhalb der USA beträgt die Lieferfrist gemäss HP rund 12 Wochen.
Die PODs können im Prinzip mit Hardware jedes Hersteller bestückt werden, aber HP zieht es natürlich vor, wenn der Kunde HP-Produkte einsetzt. Wie Produktmanagerin Jean Brandau gegenüber 'CRN' erklärte, konnte HP in den vergangenen anderthalb Jahren PODs der ersten Version an Kunden aus aller Welt und aus fast allen Branchen verkaufen. Es gebe aber potentielle Kunden, die nie alle 22 Racks des 40-Fuss-Modells nutzen könnten, und darum habe man sich zur Entwicklung des kleineren Modells entschlossen. Auch für den kleineren POD habe HP bereits im letzten November einen ersten Kunden gefunden. (hjm)