Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03464.jsonl.gz/2573

Der Kommentar reagierte auf die Pläne der G7, Position zu den Territorialstreitigkeiten zu beziehen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus diplomatischen Kreisen erfuhr, soll die Erklärung die Bedeutung einer "friedlichen" Beilegung der Dispute betonen. Sie decke sich weitgehend mit der Stellungnahme der G7-Aussenminister im April, die heftigen Protest in Peking ausgelöst hatte.
Ohne China namentlich zu erwähnen, lehnt die G7 darin entschieden jegliche "einschüchterende, zwangsweise oder provokative einseitige Massnahmen" ab, die den Status quo verändern und Spannungen erhöhen könnten. China erhebt fast auf das gesamte Südchinesische Meer Anspruch und streitet sich mit den Philippinen, Brunei, Malaysia, Vietnam und Taiwan um die fisch- und rohstoffreichen Gewässer. Peking schüttete unter anderem künstliche Inseln auf und legte Landebahnen sowie Militäranlagen an, um seine Ansprüche zu untermauern./lw/DP/stk
(AWP)