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Fortschritte in Bangladesch
Der Vertrag bietet den beiden Ländern einen Rahmen bei der Durchführung von Untersuchungen, die im Vorfeld des Neubauprojekts ausgeführt werden. Darunter fallen die Umweltverträglichkeitsprüfung sowie technische Analysen. Russland wird das geplante erste Kernkraftwerk in Bangladesch bauen und mit einem Darlehen von über USD 700 Mio. (CHF 660 Mio.) mitfinanzieren. Bangladeschs Ministerpräsidentin Scheich Hasina Wajed hatte mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin im Januar 2013 in Moskau ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet.
Die NIAEP-Atomstroyexport ist ein Holdingunternehmen des russischen Staatskonzerns Rosatom. Es ist letztes Jahr aus dem Zusammenschluss des Ingenieurunternehmens NIAEP und des Exportunternehmens Atomstroiexport entstanden – beide Töchter der Rosatom.
Bangladesch plant am Standort Rooppur nordwestlich von Dhaka den Bau eines Kernkraftwerks mit einer Gesamtleistung von rund 2000 MW. Es ist vorgesehen, dass 2014 vorbereitende Arbeiten am Standort beginnen. Der offizielle Baubeginn ist für 2015 angedacht.