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Mohamed Reda Djender
Mohamed Reda Djender, der 1970 in Bab El Oued, einem Arbeiterviertel in Algier, geboren wurde und heute in Berlin lebt, war einer der ersten Musiker in Algerien, der auf subtile Weise lokale Folklore mit modernen Klängen vermischte. 1990 veröffentlichte er sein erstes Album 36 Basta Ali, eine Mischung aus Pop und Chaabi (der algerischen Musik). Als der Bürgerkrieg in Algerien begann, ging Mohamed Reda Djender 1991 ins Exil nach Marokko, wo er sein zweites Album Raiha Ouine (eine Fusion aus Chaabi und Jazz/Rock) vorbereitete. Nach einer langen Zeit, in der sich Mohamed Reda Djender auf Musik für Filme und Theater beschränkte, kehrte er 2003 mit dem Album Experience zurück, auf dem er sich der gesamten Bandbreite der algerischen Musikstile bediente. Von Sting entdeckt, ging er mit ihm auf Welttournee, um das Album Sacred Love zu promoten, wobei er als Backgroundsänger und Perkussionist auftrat. 2006 wurde er von Klaus Doldinger zu dessen Album Passport to Morroco eingeladen und ging auf Promotion-Tour, um mit Grössen wie Randy Brecker die Bühne zu teilen. Er arbeitet mit World-Music-Künstlern wie Houssein Kili, Eda Zari, Ramesh Weeratunga und Hans Lüdemann zusammen und tourt mit ihnen durch vier Kontinente.