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Frau Staatsrätin Demierre möchte, dass sich die Freiburger im Kanton behandeln lassen? Ich denke, sie war noch nie in der Situation, in der ich mich befand. Und ich bin mir sicher, da pflichten mir viele andere Patienten aus dem deutschsprachigen Teil des Kantons bei.
Ich musste vor einigen Jahren notfallmässig ins Kantonsspital Freiburg und wurde am gleichen Tag operiert. Die Person an der Notaufnahme, die Krankenschwestern, die mich empfangen haben, und die Ärzte, die mich operiert haben, sprachen alle ausschliesslich Französisch! Dazu wurde ich quasi wie ein «Tubeli» behandelt, weil ich die Aussprache meiner Krankheit nur auf Deutsch kannte und nicht in Französisch. Nein danke, da gehe ich lieber nach Bern und kann mich wenigstens in meiner Muttersprache verständigen.
Mein Französisch ist nicht gerade schlecht, aber wenn es um einen Notfall geht, und gerade im medizinischen Bereich, wer kann schon all die Begriffe, die schon im Deutschen schwierig zu bezeichnen sind, noch in einer Fremdsprache? Es gibt sicher Ausnahmen, wenn gerade jemand im Dienst ist, der Deutsch spricht, aber das ist wohl eher selten der Fall. Das Kantonsspital hat in diesem Bereich sicherlich noch Ausbaupotenzial.