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Komplizierte Diagramme und ein Wirrwarr von Begriffen machen das Verständnis für den Markt der strukturierten Produkte nicht eben einfach. Zudem ist das Angebot mit inzwischen über 17 000 börsenkotierten Produkten allein in der Schweiz nicht mehr zu überblicken und die Suche des geeigneten Produkts für die Anleger entsprechend schwierig. Im Frühling 2006 hat der neu gegründete Verband für strukturierte Produkte etwas Licht ins Dunkel gebracht, indem er zusammen mit Partnern eine Kategorisierung schuf, die sich unter dem Begriff «Swiss Derivative Map» rasch als Standard etabliert hat.
Die Derivatespezialisten der Bank Wegelin definieren strukturierte Produkte als Kombination von Derivaten und Basiswerten wie Aktien und Obligationen, Rohstoffen oder Indizes. Die Einbindung von Derivaten führt zu einer Verstärkung oder auch zu einer Abschwächung des Risikos und der Ertragschancen gegenüber der Direktanlage in die Basiswerte. Der Markt wird in vier Kategorien mit Unterkategorien unterteilt, wobei sich die Unterkategorien mit der Marktentwicklung verändern können. Im Folgenden wird zu jeder Hauptkategorie ein typisches Produkt dargestellt.
Hebelprodukte
Partizipationsprodukte
Renditeoptimierungs-Produkte
Kapitalschutzprodukte
Mehr Informationen, Artikel und Links zum Thema: BILANZ-Spezial Finanzprodukte