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Forschung
Klopfen wirkt! Das ist das zentrale Ergebnis zahlloser wissenschaftlicher Studien, die sich mit der Anwendung von EFT oder anderen Klopfakupressur-Methoden beschäftigen. Sie weisen nach, dass diese Anwendungen trotz einem auf den ersten Blick trivialen Ansatz überraschende Ergebnisse erzielen.
Speziell in Amerika und Australien wurden in den vergangenen Jahren verstärkte Anstrengungen unternommen, um die Wirksamkeit von EFT und anderen meridian-orientierten Methoden wissenschaftlich zu untersuchen. Der internationale Fachverband ACEP (Association of Comprehensive Energy Psychology) hat die Zielsetzung, weltweit Forschungsprojekte zu unterstützen, zu koordinieren, auszuwerten und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
„Besuch von EFT-Workshop vermindert nachhaltig Stressbelastungen”
Eine im etablierten „Counseling and Clinical Psychological Journal” veröffentlichte empirische Studie von Dr. Jack Rowe untersuchte die Langzeiteffekte auf die psychische Befindlichkeit und das subjektive Stressempfinden von Teilnehmenden die an einem EFT-Seminar teilnahmen, bei welchem in der Gesamtgruppe persönliche Themen mit EFT behandelt wurden (Borrowing Benefits). Die Teilnehmenden wurden mithilfe des standardisierten SCL-90 Tests hinsichtlich subjektiv empfundener Beeinträchtigung durch körperliche und psychische Symptome befragt: 1 Monat vor, zu Beginn und am Ende des Workshops, einen Monat und sechs Monate danach. Bei den 102 untersuchten Personen führte der Seminarbesuch im Vergleich zu den Stresswerten vor dem Seminar zu einer hoch signifikanten Verminderung (p <.0005, d.h. mit einer Chance von 5:10000, dass die erreichten Verbesserung zufällig sein könnten). Sämtliche in der Studie erfassten psychologischen Stressparameter zeigten bei den EFT-Seminarbesuchern signifikante Verbesserungen – und die erreichten Verbesserungen der psychischen Befindlichkeit konnten selbst 6 Monate nach dem Seminar noch festgestellt werden: EFT wirkt – und dies nicht nur kurzfristig sondern mit Nachhaltigkeit. Hier können Sie die ausführliche englisch-sprachige Studie lesen
„EFT-Behandlungen sind hoch effektiv bei Depressionserscheinungen
In dieser Meta-Analyse zu 20 veröffentlichten Studien aus den Jahren 2005 und 2015 wurde die Wirkung von EFT bei Depressionserscheinungen untersucht. Insgesamt konnte ein hoch signifikanter positiver Effekt direkt nach der EFT-Behandlung festgestellt werden – und dass selbst nach drei Monaten die meisten der erzielten positiven Ergebnisse angehalten haben. Die Meta-Studie zeigt, dass mit EFT eine durchschnittliche Symptomreduktion eine 41%-ige Verbesserung der Depressionserscheinungen erreicht wird. EFT-Behandlungen zeigten sich damit meist wirkungsvoller als die heutzutage üblichen Behandlungsansätze (pharmakologische Behandlung in Kombination mit traditioneller Psychotherapie, Zwerchfell-Atemtechniken, supportive Gesprächstherapie) – einzig EMDR (nach Francine Shapiro) zeigte eine gleich hohe Wirksamkeit wie EFT. Die Autoren Jerrod Nelms PhD und Liana Castel PhD kommen zum Schluss , dass EFT hoch effektiv bei der Reduzierung von depressiven Symptomen ist – ungeachtet ob die EFT Behandlung in der Gruppe oder im Einzelsetting erfolgt.
Hier können Sie die Zusammenfassung der englisch-sprachigen Studie lesen
„EFT hilft sehr rasch bei Angst vor öffentlichem Sprechen (Redeangst)”
36 Freiwillige mit Angst vor öffentlichem Sprechen (PSA – PublicSpeakingAnxiety) wurden in zufällig einer Behandlungsgruppe (d.h. diese Personen erhielten eine EFT-Sitzung) und einer Kontrollgruppe (d.h. diese Personen kamen auf eine Warteliste und erhielten in dieser Zeit keinerlei Behandlung) zugewiesen. Bei den mit EFT behandelten Personen wurden vor, während und nach Abschluss der 45-minütigen EFT-Sitzung die subjektiven Angstbelastungswerte erfasst. Selbstberichtsmaßnahmen wurden vor, während, und nach einer fünfundvierzigminutigen Behandlungssitzung mit Emotionalen Freiheitstechniken (EFT) ergriffen. Nach Abschluss der Behandlung wurden die Verhaltensveränderungen mittels einer 4-minütigen Rede vor Publikum erfasst. Im Gegensatz zu der Kontrollgruppe erreichten alle mit EFT Behandelten eine signifikante Verminderungen der gefühlten und gezeigten Angstsymptome. Die Forscher kommen zum Schluss, dass EFT eine rasche und sehr wirksame Behandlung von Ängsten hinsichtlich öffentlichem Reden (z.B. bei Vorträgen, Präsentationen, Referaten aber auch Auftritten vor der Kamera oder vor grossem Publikum) darstellt.
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“EFT hilft Schülern mit starken Prüfungsängsten mehr als doppelt so schnell, wie traditionelle kognitive Verfahren”
In dieser kleinen Methoden-Vergleichsstudie von Dr. Dan Benor wurde die Wirksamkeit von EFT, WHEE (Kombinationsmethode von EFT und EMDR) und traditioneller Kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) bei starken Prüfungsängsten von Schülern untersucht. Als klinische Untersuchungsinstrumente wurden “Test Anxiety Inventory TAI” und “Hopkins Symptom Checklist HSCL-21” gewählt. Alle Verfahren erreichten hoch-signifikante Verbesserungen der Prüfungsangstsymptomatik (p< 0.0001-.0027). Während für die Verbesserung bei der traditionellen kognitiven Verhaltenstherapie 5 Sitzungen eingesetzt werden mussten, benötigte EFT (gleich wie auch WHEE) nur 2 Behandlungseinheiten. Zusätzlich gaben die mit EFT behandelten Schüler in einer Nachfolgebefragung an, dass Sie dank der erhaltenen Behandlung die EFT-Methode für sich selbst auch in anderen stressvollen Situationen in Ihrem Leben erfolgreich einsetzen konnten.
Hier können Sie die Zusammenfassung der englisch-sprachigen Studie lesen
“EFT verbessert Performance von Leistungssportlern”
In dieser Studie wurde die Wirkung von EFT auf die athletische Leistung von 26 Basketball-SpitzensportlerInnen untersucht. Die Behandlungsgruppe erhielt eine 15-minutige EFT Sitzung, während die Kontrollgruppe zu 15-minütigem Intensivtraining angehalten wurde, bei welchem Freiwürfe, Rennen, Sprünge und Dribbeln trainiert wurden. Als Referenz wurde die Leistung erfolgreicher Freiwürfe und die jeweilige vertikale Sprung-Höhe gemessen. Ein statistisch bedeutender Unterschied zwischen den zwei Gruppen wurde bei den erfolgreichen Freiwürfen (p <.03) festgestellt. Die mit EFT behandelten BasketballspielerInnen verbesserten ihre Freiwurfquote um 20,8% während dem die TeilnehmerInnen, die in der Kontrollgruppe ihre athletischen Fähigkeiten trainierte die erfolgreiche Freiwurfquote im Durchschnitt um 16.6 % verminderte (Dies wohl aufgrund der muskulären und mentalen Ermüdung und der körperlichen Dehydration aufgrund des Trainings). Hinsichtlich der gemessenen Sprunghöhe, gab es keinen Unterschied zwischen Behandlungsgruppen zu verzeichnen. Dies zeigt, dass eine EFT-Intervention im Gegensatz zu üblichem Training, viel effektiver ist, um eine sportliche Leistung (wie bei erfolgreichen Freiwürfen) zu erhöhen.
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“EFT steigert erfolgreiche Penalty-Torschüsse bei Freizeitsportlern um 80%”
In dieser kleinen Erfahrungsstudie von Sam Smith wurde untersucht, inwiefern EFT einer Gruppe von freiwilligen normalen Freizeitsportlern im Alter von 12 bis 54 Jahren helfen kann, die Zielgenauigkeit bei Freistössen mit dem Rugby-Ball zu erhöhen. Die Teilnehmer wurden nach einer kurzen Aufwärmphase gebeten den Rugby-Ball jeweils 10 Schüsse aus fünf verschiedenen Distanzen zwischen 20 bis 40 Metern auf das Tor zu schiessen. Die Erfolgstorquote lag durchschnittlich bei 19% (plus ~1% Pfosten- und Lattenschüsse). Danach wurden die Teilnehmer gebeten, zwei einschränkende Überzeugungen hinsichtlich ihren gezeigten Torschussqualitäten zu formulieren (z.B. “Ich bin kein Rugby-Player”, “Ich hatte nicht die geeigneten Schuhe an”, “Es ist Jahre her, seit ich einen Ball gekickt habe”, “Ich war nie gut in diesen Dingen”, “Ich verfüge nicht über die benötigte Technik”, “Ich wusste, dass ich es nicht schaffen würde”…). Im folgenden wurden die beiden einschränkenden Überzeugungen jeweils mit einer Runde EFT behandelt – und danach nochmals jeweils die fünf mal 10 Freistösse wiederholt. Im zweiten Durchgang erhöhte sich die Torquote auf 34% (plus ~9% Pfosten- und Lattenschüsse). Mithilfe von EFT konnte somit eine Steigerung der Torabschlussquote um gut 80% erreicht werden – und dies innert weniger Minuten ohne zusätzliches Training!
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“EFT hilft bei schweren (Kriegs-)Traumatisierungen und Begleitsymptomen”
In dieser Studie wurde die Wirkung von EFT auf die posttraumatische Stresssymptomatik von 59 Kriegsveteranen untersucht. Die unter PTBS (Post-Traumatische-Belastungs-Störung) leidenden Personen wurden zufällig entweder der EFT-Behandlungsgruppe oder der Kontrollgruppe (welche erst nach Abschluss der Studie mit EFT behandelt wurden) zugewiesen. Die Behandlungsgruppe erhielten jeweils sechs Einzelsitzungen à 60 Minuten. Bei beiden Gruppen wurden jeweils vor und nach der Behandlung die klinischen Belastungsindikatoren für PTBS und die jeweilig subjektiv-psychologische Stressbelastung ermittelt. Die subjektiven Stressbelastungen der traumatisierten Kriegsveteranen, die mit EFT behandelt wurden, nahmen nach Abschluss der sechs EFT-Sitzungen hoch signifikant ab (p <0.0002) – und 90% der Behandelten entsprachen danach nicht mehr den klinischen Kriterien für eine PTBS-Diagnose. Die Nachfolgeuntersuchung zeigte, dass die erreichten Verbesserungen auch 3 Monate nach Behandlungsabschluss noch konsistent waren. Die in dieser Forschung erzielten Ergebnisse schliessen an andere veröffentlichte wissenschaftliche Studien zu diesem Thema an – und zeigen, dass EFT eine äusserst wirkungsvolle Methode in der Behandlung von Traumatisierungen und dessen Begleiterkrankungen darstellt.
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“Reduktion der Belastung aus Missbrauchserfahrung nach 1 EFT-Sitzung”
In dieser randomisierten Kontrollstudie untersuchten Church, Piña & Brooks 16 junge Männer, die per richterlichen Beschluss in eine geschützte Institution für Missbrauchsopfer eingewiesen wurde. Die Probanden wurden zufällig zwei Untersuchungsgruppen zugewiesen und bei jedem wurden mittels IES (Impact of Events Scale) die subjektiven Belastungswerte ermittelt, hinsichtlich den erlebten Missbrauchserlebnissen und der damit zusammenhängenden Vermeidungsreaktionen. Die Personen der ersten Gruppe wurden jeweils in einer einzelnen EFT -Sitzung behandelt, während die andere Gruppe keine Behandlung erhielt. 30 Tage später wurden erneut bei allen Versuchsteilnehmern die subjektiven Belastungswerte ermittelt. Bei der zweiten Gruppe zeigte sich nach wie vor eine mittelgradige Traumatisierung (IES Mittelwerte-Veränderung von 32 auf 31), wobei bei den mit EFT behandelten Personen eine hochsignifikante Entlastung (IES Mittelwerte-Veränderung von 36 auf 3, bei p<0.0001) erreicht wurde, die einem normalisierten, nicht-klinischen Erleben gleichgesetzt werden kann. Diese Forschung weist darauf hin, dass psychologische Belastungen aus Missbrauchserlebnissen auch dann sehr hilfreich sind, wenn nur die Ressourcen für eine einzige EFT-Behandlung vorhanden sind.
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“EFT-Gruppenbehandlung von depressiven College-Studenten wirkt”
Mithilfe des “Beck Depression Inventory” (BDI) wurden 238 Erstsemester-Studenten getestet und 30 Personen mit mittelgradigen bis starken Depressionen (BDI-Mittelwert ~21) für die Studie gewonnen. Die Studenten wurden zufällig der Behandlungs- bzw. Kontrollgruppe zugewiesen. Die Teilnehmer der ersten Gruppe wurde in vier 90-minütigen Gruppensitzungen mit EFT behandelt, die Kontrollgruppe erhielt keine Behandlung. In den Nachtests nach drei Wochen konnte zwar bei der Kontrollgruppe eine minimale Verbesserung festgestellt werden (BDI ~18, mittelgradige Depression), aber bei den EFT-Behandelten stellte sich eine hoch signifikante Verbesserung (p=0.001) hin zu nicht-klinischen Depressionswerten (BDI ~6)
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„EFT hilft nachhaltig bei Heisshungerattacken”
Eine neue Studie von Stapleton, Sheldon, Porter und Whitty, welche im Fachjournal “Behaviour Change”(2011, Vol. 28) publiziert wurde, untersuchte die Auswirkung von EFT-Behandlungen auf Heisshungerattacken von 96 fettleibigen Personen. Die Grundhypothese der Forscher bestand darin, dass Heisshungerattacken ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung von Übergewicht darstellt. Die Probanden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei die erste eine vierwöchige EFT-Behandlung erhielten, die anderen Personen wurden in dieser Zeit nicht behandelt. Die Forscher stellten fest, dass die mit EFT behandelten Personen eine signifikante Verbesserung (p<0.05) hinsichtlich Vorkommen von Heisshungerattacken und der Fähigkeit den Konsum der Nahrungsmittelzufuhr zu kontrollieren. Die erreichten Verbesserungen blieben aber nicht nur unmittelbar nach der jeweiligen EFT-Behandlung konsistent, sondern die verminderten Heisshungerattacken und die subjektive Kontrollfähigkeit der Nahrungsaufnahme konnte auch noch 6 Monate nach Behandlungsende festgestellt werden. EFT kann somit Heisshunger dauerhaft reduzieren und so das Abnehmen übergewichtiger Personen positiv unterstützen.
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„EFT hilft bei Tierphobien besser als entspannende Zwerchfell-Atmung”
Die aus wissenschaftlichen Kreisen wohl anerkannteste Untersuchung (Wells, Polglase, Andrews, Carrington & Baker, 2003), da im renommierten Journal of Clinical Psychology publiziert, wurde von einem internationalen Forschungsteam um den australischen Psychologen Steve Wells durchgeführt. Untersucht wurde die Wirkung einer einmaligen EFT-Sitzung zwecks Behandlung von irrationalen Ängsten vor Spinnen, Mäusen und anderen Kleintieren. EFT wurde hinsichtlich Behandlungswirksamkeit mit einer bewährten, speziell auf Angststörungen zugeschnittenen Tief-Atmungs-Entspannungsmethode (Zwerchfell-Atmung) verglichen. Die Gruppe der EFT-Anwender zeigte im Vergleich zur Kontrollgruppe eine signifikante Besserstellung hinsichtlich des selbstbewerteten Angst-Stress-Levels, wie auch der Fähigkeit, sich dem Angstobjekt körperlich anzunähern. Mittels strukturierter Nachbefragung konnten die Forscher weiter nachweisen, dass die verbesserte Angstbewältigung mittels EFT auch noch 6 bis 9 Monate nach der Untersuchung angehalten hat.
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“Methoden-Vergleichsstudie zur Behandlung von PTSD”
Carbonell & Figley (1999) untersuchten im sogenannten “Active Ingredients”-Forschungsprojekt an der State University of Florida die Effektivität verschiedenster Verfahren für die Behandlung von Symptomen posttraumatischer Störungen (PTSD). Verglichen wurde Callahan´s Klopfakupressur-Verfahren Thought Field Therapy (TFT) mit drei anderen, im klinischen Umfeld als wirkungsvoll erachteten Verfahren: Visuell/Kinästhetische Dissoziation (V/KD), Shapiro´s Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) und das strukturierte Debriefing-Verfahren Traumatic Incident Reduction (TIR). Trotz der grossen zahlenmässigen Unterschiede in den vier Kontrollgruppen konnten die Forscher feststellen, dass sich drei Verfahren (TFT, EMDR und TIR) als ähnlich hoch wirksam herausstellen, dass sich jedoch signifikante Unterschiede hinsichtlich der eingesetzten Behandlungszeit zeigten. Callahan´s TFT, welches wir als „Mutter” von EFT ansehen können, benötigte für die Reduktion der emotionalen Belastung nur durchschnittlich 63 Minuten Behandlungszeit. Um die Stressbelastung in gleichem Masse zu reduzieren, musste bei EMDR dreimal mehr (172 Minuten) und beim TIR-Debriefingverfahren gar viermal mehr (254 Minuten) Therapiezeit eingesetzt werden.
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“2 Sitzungen EFT helfen bei Unfall-Trauma-Patienten”
Eine Studie von Swingle, Pulos & Swingle (2000) beschäftigte sich mit der Wirksamkeit von EFT (und dessen Einsatz als Selbsthilfemittel) bei der Behandlung posttraumatischer Störungen (PTSD). Die Forscher untersuchten Probanden, welche nach einem Autounfall typische Anzeichen des Stresssyndroms zeigten (Angst- und Panikattacken, posttraumatische Backflashs und allgemeine Stresssymptome). Das Forscherteam fand heraus, dass die Unfallopfer, welche EFT in nur 2 Sitzungen zur weiteren Selbstanwendung erlernt hatten, nicht nur eine massive subjektive Verminderung der Stresswerte hinsichtlich dem Unfallerlebnis angaben, sondern dass sich diese subjektiven Verbesserungen auch mittels bildgebenden EEG-Verfahren objektivieren liessen: Die gemessenen Hirnwellenstrukturen zeigten eine signifikant positive Veränderung.
http://www.energypsych.org/?page=PainandPhysical&hhSearchTerms=%22swingle%22Hier können Sie die Zusammenfassung der englisch-sprachigen Studie lesen
“Vergleichsstudie EFT und Kognitive Verhaltenstherapie bei Angststörungen”
Andrade & Feinstein (2003) untersuchten in einer gross angelegten Langzeit-Meta-Studie den Behandlungsverlauf von rund 5000 Angst-Patienten. Bei einer der Unterstudien wurden die Patienten beim Behandlungsbeginn zufällig einer anerkannten Standardbehandlung (Kombinationstherapie mit Kognitiver Verhaltenstherapie und Psychopharmaka) oder der Behandlung mit Klopfakupressur-Methoden wie EF, zugeführt. Untersucht wurde sowohl die kurzfristige Wirksamkeit der beiden Behandlungsformen, wie auch deren Nachhaltigkeit über den Zeitraum von bis zu einem Jahr nach Behandlungsabschluss bzw. Klinikaustritt. Während sich die Kontrollgruppe mit der klinischen Standardbehandlung in 63% der Fälle verbesserte, erreichten 90% der EFT-Anwender eine Besserung! Dies darf als besonders beeindruckend gewertet werden, da die Standardbehandlung mit Kognitiver Verhaltenstherapie und medikamentöser Unterstützung durchschnittlich fünfmal länger dauerte (15 Sitzungen), als die ausschliessliche Behandlung mit Klopfakupressur (3 Sitzungen). Erwähnenswert, wenngleich nicht sonderlich überraschend, ist zudem die Tatsache, dass die Probanden aus der EFT-Versuchsgruppe die Behandlung als signifikant sanfter und stressfreier erlebten, als diejenigen, die eine Verhaltenstherapie durchliefen.
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“Klopfakupressur wirkt bei Ängsten noch besser als Nadel-Akupunktur”
In einer weiteren Unterstudie untersuchten Andrade & Feinstein auch, die Unterschiede zwischen Klopfakupressur und der inzwischen auch in der Allgemeinmedizin für wirkungsvoll erachteten Akupunkturverfahren, bei welchem die Akupunkturpunkte mit Nadeln stimuliert werden. Zur eigenen Überraschung der Forscher zeigte sich bei der Behandlung der 78 Angstpatienten das Beklopfen der Punkte sogar viel wirksamer (77,5% Erfolgsquote) als die traditionelle Stimulation mit Nadeln (50% Erfolgsquote).
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“Neuro-humoraler Mechanismus von EFT”
In diesem Artikel von Dr. Joaquin Andrade wird auf der Grundlage des aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstandes der Neurobiologie und der Neurobiochemie eine Wirkhypothese für die EFT-Klopfakupressur vorgestellt. Dr. Andrade zeigt auf, dass die Berührung von emotional neutralen Körperpunkten (so wie dies bei EFT beim Beklopfen der spezifischen Akupunkturpunkte geschieht) die stressbedingte Überaktivität im emotionalen Gehirnteil (limbisches System) nachweislich gesenkt wird und gleichzeitig die ursprünglich vorhandene Unteraktivität des Denkgehirns (frontaler Kortex) erhöht wird. Durch das Beklopfen der Punkte nehmen so die Stressemotionen ab und die Person kann so die vormals stressauslösenden Erfahrungsinhalte bewusst verarbeiten.
Der Originalartikel ist in englischer Sprache verfasst – und dank der grosszügigen Erlaubnis von Servatia Gessner-von Kersbergen (www.gessner-vankersbergen.de) dürfen wir Ihnen den übersetzten Artikel zum freien Download anbieten.