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Die Minolta X-700 kam 1981 als Nachfolgemodell der XD-7 auf den Markt. Sie war vor allem als Antwort auf die äusserst erfolgreiche Canon A-1 gedacht. Im Gegensatz zur A-1 besass die X-700 jedoch keine Blendenautomatik sondern nur eine Programm- und eine Zeitautomatik. Manueller Betrieb war ebenfalls möglich. Im Zubehör war jetzt, im Gegensatz zur XD-7, ein schneller Motorrantrieb erhältlich, der bis zu 3,5 Bilder pro Sekunde schaffte. Neu bei Minolta war auch eine TTL-Blitzautomatik. Eine sehr fortschrittliche Automatik, die Olympus bereits 1975 bei der OM-2 eingeführt hatte. Passend dazu gabs dann auch neue TTL-fähige Systemblitzgeräte. Das Gehäuse wurde bei der X-700 nicht mehr komplett aus Metall gefertigt, wie bei der XD-7, sondern in einer Metall- Kunststoff Bauweise. Weil die X-700 zu sehr konkurrenzfähigen Preisen angeboten werden konnte, wurde sie schnell zu DEM Verkaufsrenner im Minolta Programm. Sie war auch das letzte Topmodell mit MD Bajonett (basiert nach wie vor am dem seit 1958 gebräuchlichen SR Bajonett) und wurde deshalb bis 1999 hergestellt. Der Nachfolger Minolta 7000 kam 1985 mit einem neuen, zum MD Bajonett inkompatiblen, Anschluss und Autofokus.
Fotos: kleinbildkamera.ch