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Mein Freund und ich waren auf unserem Malediven Trip und waren schon auf zwei Inseln. In drei Wochen Urlaub wollten wir insgesamt 3 Inseln sehen und so waren wir nun in unserer dritten Woche des Urlaubs angekommen und bei unserer dritten Inseln nun auch. Mirihi hat mir sehr gefallen. 1989 wurde die Hotelanlage auf der Touristeninsel eröffnet. Zuvor hatten hier nur Einheimische gelebt, aber dann bauten ein reicher Investor auch eine Hotelanlage und so kamen die Touristen auch nach Mirihi. Mirihi ist aber noch ein wenig kleiner als die Insel Bathala, auf der wir zuvor gewesen sind. Hier gibt es nämlich nur 31 Pfahlbauten im Wasser. Wasserbungalows laden zum Verweilen ein und so war es unser erster Wasserbungalow, den wir zusammen bezogen haben. Ich wollte schon immer mal auf dem Wasser schlafen und so war ich vor der ersten Nacht ganz aufgeregt, weil ich mir gar nicht vorstellen konnte, wie das ist. Für mich hat es keinen großen Unterschied gemacht, denn man merkt so gut wie nichts vom Wasser, außer man guckt aus dem Fenster.
Einst kamen vor allem Briten auf die Insel Sri Lanka, um dort die Flora und Fauna zu erforschen oder ihre Männer, Väter oder Großväter zu besuchen, die dort im Zuge der Kolonialherrschaft des britischen Empires stationiert waren. Viele blieben auch. Der Abzug der britischen Armee ist allerdings bis heute nicht vollzogen. Es gibt im Süden der Insel immer noch eine Air Force Base, die auch einen kleinen Urlaubsflughafen beherbergt. Es dürfte allerdings ein schon komisches Gefühl sein auf einer Air Force Base seinen Urlaub zu beginnen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind allerdings im ganzen Land sehr streng. Denn erst 2009 kam es zu einer von der Regierung in Colombo ausgerufenen Waffenruhe, die seither von den einst aufständischen Tamilen im Norden auch tatsächlich eingehalten wird.
Da Sri Lanka Ferien lange Zeit überhaupt nicht möglich waren, weil von 1983 an bis 2009 auf der Insel ein teils blutiger Bürgerkrieg tobte, kamen auch nur wenig Touristen ins Land. Viele wussten nicht, dass der Süden der Insel vom Bürgerkrieg gar nicht betroffen war und die Touristenorte entsprechend geschützt wurden. Viele wunderte es nur, dass in den Läden nach wie vor Ceylon-Tee zu kaufen war. Doch das zentrale Hochland gehörte damals auch nicht zum Kampfgebiet und genau dort wird auch heute noch der leckere und wohlschmeckende Tee angebaut. Dieser bildet im Bezug auf die Wirtschaftseinnahmen des Inselstaates das Rückgrat. Nach dem Beendigung der Kämpfe – einen offiziellen Frieden gab es nicht – herrscht im Land zwar immer noch eine angespannte Situation, doch zu Anschlägen kam es seit 2009 nicht mehr.
Zusammen mit meinem Freund wollte ich eine Malediven Reise planen, denn wir wollten beide einmal unbedingt auf die Malediven fliegen. Da wir drei Wochen auf den Malediven verbringen wollten, haben wir herausgefunden in vielen Internet- Foren zum Thema Malediven, dass es sinnvoll ist, jede Woche des Urlaubs auf einer anderen Insel zu verbringen, um so möglichst viel von den Malediven und den Unterschieden der Inseln mitzubekommen. Zuerst ging es für uns nach Bathala. Das ist eine sehr kleine Insel, die gerade einmal 150 mal 300 Meter groß ist. Vor Ort konnte man sehr gut Tauchen und Schnorcheln gehen, weil es ein riesengroßes Hausriff zu sehen gibt, deswegen waren wir in der einen Woche wirklich oft Tauchen. Wir konnten gar nicht genug davon bekommen. Dann waren wir auf Male und ich muss wirklich sagen, dass mir die kleine Insel Bathala besser gefallen hat. Man konnte zwar nicht viel unternehmen, aber das bisschen, was man konnte, hat vollkommen ausgereicht. Die Atmosphäre dort war einfach einmalig und auf Male waren mir einfach viel zu viele Menschen.
Im Jahr 2016 fällt die Entscheidung wirklich sehr schwer wohin man in Urlaub fahren soll. Länder wie Ägypten oder auch Marokko und Tunesien sowie jüngst auch nun die Türkei fallen für die meisten Verbraucher wegen der dortigen Terrorwarnung auch konkreten Anschläge weg. Dabei sollte man nicht davon ausgehen in der heutigen Zeit, dass man auch in Städten wie Berlin oder München, in Hamburg oder Frankfurt vor Anschlägen sicher wäre. Grund dafür sind die zahlreichen IS-Anschläge in den europäischen Metropolen wie Brüssel und Paris. Ein Topreiseziel 2016 ist sicherlich Mallorca. Doch wer vor den überfüllten Stränden dort fliehen möchte, der kann auch einen Karibik Urlaub buchen. Es sei denn die nötigen finanziellen Mittel sind vorhanden. Denn ganz billig sind Reisen in die Karibik nicht.
Wer 2016 Ferien Karibik bucht, der macht das schon aus einem bestimmten Grund. Denn bisher klassische Reiseziele wie die Türkei, aber auch weiterhin Ägypten, Tunesien und Marokko fallen wegen ständiger Terrorwarnungen und Anschlägen für viele Urlauber gar nicht mehr so in den Bereich des „Traumurlaubs“. Diese Länder leiden natürlich darunter, wobei man aber die Urlauber verstehen muss, weil diese sich wenn sie Ferien machen natürlich nicht auch noch Gedanken machen wollen, ob sie jetzt oder morgen das Opfer von einem Anschlag werden. Aus diesem Grund ist es für die meisten Verbraucher inzwischen schon klar, dass sie diese Länder meiden werden. Stattdessen rücken beim Buchen Länder wie die Dominikanische Republik und hier insbesondere Punta Cana in den Blickpunkt, auch wenn Reisen in die Karibik allgemein nicht günstig sind.
Vor kurzem war ich mit meiner Freundin auf den Seychellen. Wir wollten uns unbedingt die Sehenswürdigkeiten vor Ort anschauen, weil es dort so viele Schöne gibt und natürlich den Sand zwischen den Zehen spüren. Wenn man auf den Seychellen mit dem Flugzeug landet, hat man das Gefühl, im Paradies angekommen zu sein. Allein aus dem Flugzeug heraus sieht die Landschaft fantastisch aus, aber wenn man dann auch noch darin steht, ist alles einfach noch eindrucksvoller. Ein absoluter Wahnsinn! Dass die Natur hier so schön erhalten ist, ist der Regierung und privaten Investoren zu verdanken. Die haben nämlich dafür gesorgt, dass die Inseln nicht mit Hotels verbaut werden und dass es hier recht teuer ist. Luxus steht an oberster Stelle und damit ist nicht nur der Luxus gemeint, den die Menschen hier vor Ort bekommen, sondern auch der Luxus, dass die Natur erhalten bleibt. So ist nicht nur 50 % der Landfläche unter Naturschutz gestellt, sondern auch die Unterwasserwelt. Sie wurde ebenfalls unter Schutz gestellt, weil zu viel gefischt wurde und Korallen im Riff abgestorben sind.
Nach unserer Ankunft in Bel Ombre mit einem kleinen Wasserflugzeug verließen wir das Flugzeug direkt am Strand. Ein Steg führte ins Wasser und so wurden unsere Koffer abgestellt und das Flugzeug flog wieder los. Wir wurden von einer netten Dame begrüßt, die uns gleich nasse Handtücher und ein Getränk gab, damit wir uns frisch machen konnten. Wir checkten ein und bekamen eines von den tollen Bungalows, die im Wasser auf einer kleinen Sandbank liegen. Über eine Brücke gelangt man dann auf die kleinen Inseln, damit man keine nassen Füße bekommt. Ich war total begeistert. Zum Glück bekamen wir beim Check In gesagt, dass wir ein solches Haus bekommen, sonst wäre ich fast ein wenig traurig gewesen, wobei man natürlich sonst auch am Strand gewohnt hätte. Der Strand war ein Traum. Wie im Bilderbuch gab es Palmen und überall verteilt standen richtige Sofas, auf denen man es sich bequem machen konnte. Ein riesengroßer Pool gehörte trotz Privatstrand zur Anlage. Wir schauten uns erst einmal die Anlage an und gingen eine Runde spazieren auf den befestigten Wegen. Der Strand hielt uns dabei natürlich besonders lange gefangen und dort blieben wir dann auch, bis die Sonne unterging.
Ich wollte meiner Freundin einen großen Wunsch erfüllen. Sie wollte unbedingt einmal auf die Seychellen fliegen und so erfüllte ich ihr den Wunsch, als sie 30 geworden ist. Der Schatz der Seychellen ist auf jeden Fall die Natur. Wenn man auf seiner ausgesuchten Insel Urlaub macht, hat man das Gefühl, im Paradies angekommen zu sein und wirklich: Die Palmen wiegen sich sanft im Wind, das Wasser ist glasklar und der Sand so fein und weiß, dass man es nicht für möglich halten kann. Im Hintergrund, wenn man das Meer im Rücken hat, sieht man überall ein wunderschönes Grün. Es kommt vom Inneren der Insel, die wild bewachsen ist und einem Urwald gleich. Ich war total begeistert, als ich zum ersten Mal dieses Bild gesehen habe und konnte mich gar nicht sattsehen. Zudem wollte ich unbedingt im Inneren der Insel Wandern gehen. Ich hatte gehört, dass es dort die Riesenschildkröten geben soll und die wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. So machten wir uns auf zu einer Wanderung zur Inselmitte. Lange dauerte sie nicht, da die meisten Inseln auf den Seychellen eher klein gehalten sind. Bald schon waren wir in der Mitte angelangt und fanden auch sofort die Schildkröten.
Wer nach Mauritius fliegt, denkt an die Traumstrände, das schöne, warme Meer und die Palmen, die den Strand säumen. So wird es zumindest auf Postkarten und Bildern im Internet vermittelt und ich muss sagen, dass diese Karten wirklich der Realität entsprechen. In Wahrheit ist Mauritius natürlich noch viel schöner, wenn man den Sand zwischen den Zehen spürt, eine leichte Brise kommt und man unter den Palmen im Schatten liegen kann. Dann ist man wirklich im Traumurlaub angekommen. Mir ging es so bei meiner letzten Mauritius Reise. Ich habe schon mehrere Mauritius Reisen gemacht und wollte unbedingt auch noch einmal nach Bel Ombre. Das ist ein Teil von Mauritius, der sich im Norden befindet. Ich fand die Bilder immer traumhaft schön, die ich im Internet gefunden habe, denn sie spiegelten genau das Bild von den Traumstränden wieder. Blaues Meer und feiner, weißer Sand in einer schönen Kulisse. Als ich meiner Freundin erzählte, dass ich noch einmal nach Mauritius fliegen wollte, war sie sofort begeistert. Sie hat mich auf den meisten meiner Mauritius Reisen immer begleitet und so war sie wieder Feuer und Flamme für diesen Vorschlag.