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Zum Franken blieb die US-Währung knapp über 97 Rappen und notierte am Abend bei 0,9705 CHF nach 0,9723 CHF am späten Nachmittag. Dagegen blieb der Kurs der Euro zum Schweizer Franken mit 1,0891 CHF (Nachmittag 1,0888) praktisch unverändert.
"Die Probleme europäischer Banken und die Verwerfungen an den Aktienmärkten lasten auf dem Euro", sagte Stephan Rieke, Devisenexperte bei der BHF-Bank. "Allerdings darf man die Kursausschläge am Devisenmarkt am Nachmittag auch nicht überbewerten".
Nicht aus der Diskussion kommt die Deutsche Bank , die sich einer hohen Strafforderung wegen früherer Finanzgeschäfte auf dem US-Immobilienmarkt gegenüber sieht. Allerdings stabilisierten sich der Deutsche-Bank-Kurs am Dienstag im Handelsverlauf nach Aussagen aus dem US-Justizministerium. Laut Bill Baer, dem Leiter der Kartellabteilung können straffällig gewordene Banken die Höhe ihrer Strafe durch Kooperation reduzieren.
Die erste Fernsehdebatte im Wahlkampf um die US-Präsidentschaft zwischen Hillary Clinton und Donald Trump in der Nacht zum Dienstag hatte keinen nennenswerten Einfluss auf den Euro-Dollar-Handel. Allerdings hat sich der Kurs des mexikanischen Peso von einem Rekordtief erholt. Experten hatten die Fernsehdebatte als einen Punktsieg für Clinton gedeutet. "Der Peso ist derzeit ein guter Indikator für die Wahlchancen von Trump", sagte Rieke. Schliesslich könnte ein Wahlsieg von Trump den Handel mit Mexiko beeinträchtigen. Trump hatte sich im Wahlkampf mehrfach für eine Abgrenzungspolitik gegenüber dem südlichen Nachbarstaat der USA ausgesprochen. ^
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(AWP)