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Heidnischer und christlicher Senatsadel in spätrömischer Zeit
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Der heidnisch-traditionelle Senatsadel
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Quintus Aurelius Symmachus
Symmachus, Relatio 3, 2
Symmachus
appelierte in der Hoffnung auf die Wiederherstellung des Viktoriaaltars
in der Kurie Roms an die Kaiser Gratian, Valentinian II. und Theodosius.
Seinem Einsatz war jedoch kein Erfolfg beschieden. Lediglich während
der kurzen Herrschaft des Eugenius (492-494) kehrte der Altar der
Siegesgöttin noch einmal an seinen Platz in der Kurie zurück.
In der Relatio 3 erklärt Symmachus:
"Mit vollem Recht verfolgt der Senat diejenigen, die ihre Macht
über den Ruhm des Kaisers stellen. Unsere Anstrengung aber
steht Wache für das Wohl Eurer Gnaden. Denn wird durch unser
Eintreten für die Einrichtungen unserer Ahnen, für die
Rechte und das Glück des Vaterlandes nicht vor allem der Ruhm
unserer Zeit gehoben? Und dieser ist um so grösser, als es
Euch einleuchtet, dass es Euch nicht freisteht, den Sitten der Vorfahren
zuwiderzuhandeln."
Symm.
rel. 3, 2, zitiert nach der Übersetzung von J. Wytzes, Leiden
1977.