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Hl. Maximilian Kolbe
Der heilige Pater Maximilian Maria Kolbe wurde 1894 in
Zdunska Wola in Polen geboren und trat mit 17 Jahren in
den Minoritenorden ein.
Sein unermüdlicher missionarischer Eifer zeigte
sich in der Gründung der apostolischen Bewegung
Militia Immaculatæ.
Zentrum seiner Spiritualität war die gelebte
Ganzhingabe an die Jungfrau Maria, zu deren Ehre er 1927
in der Nähe von Warschau das Kloster
Niepokalanów [= Stadt der Unbefleckten]
gründete. Hier widmete er sich mit bis zu 762
Brüdern der Ausbreitung des Reiches Gottes, wozu er
zahllose Schriften herausgab.
1930 ging er nach Japan, um dort ein zweites
Niepokalanów zu gründen, kehrte aber 1936
auf Geheiss seiner Oberen nach Polen zurück.
Sein hingebungsvolles Leben wurde im Konzentrationslager
Auschwitz gekrönt, als er sich stellvertretend
für einen zum Tod im Hungerbunker verurteilten
Familienvater anbot.
Nach zweiwöchigem Martyrium starb der glühende
Marienverehrer am Vortag des Festes Mariä
Himmelfahrt, dem 14. August 1941.