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Das Wichtigste in Kürze
- Die Eishockey WM 2020 in Zürich und Lausanne musste wegen dem Coronavirus abgesagt werden.
- Nun ist klar: Auch im kommenden Jahr gibt es keine WM in der Schweiz.
- Swiss Ice Hockey verzichtet auf eine Bewerbung als Ausrichter.
Wie die Olympischen Spiele, die Fussball-EM und viele weitere Sportanlässe, fiel auch die Eishockey-WM dem Coronavirus zum Opfer. Besonders bitter: Der Hockey-Grossanlass hätte in diesem Jahr in Zürich und Lausanne stattgefunden.
Und nun zerschlägt sich die Hoffnung der Hockey-Fans endgültig. Die WM-Kompensation bleibt aus – die Weltmeisterschaft findet auch im nächsten Jahr nicht in der Schweiz statt. Die Swiss Ice Hockey Federation verzichtet auf eine Bewerbung für das Turnier.
Damit bestätigt der Eishockey-Weltverband, was sich schon angedeutet hat. Denn die Austragungsorte für die kommenden Weltmeisterschaften sind klar. 2021 sind es Lettland und Weissrussland, 2022 Finnland, 2023 Russland und 2024 Tschechien. 2025 tragen Schweden und Dänemark den Grossanlass aus.
Swiss Ice Hockey Federation frühstens 2026 Gastgeber
Und genau da dürfte der Grund liegen, warum sich die Schweiz hinten anstellen muss. Wäre die Schweiz zum Gastgeber 2021 ernannt worden, hätten sich sämtliche Veranstaltungsorte um ein Jahr nach hinten verschoben. So wären Schweden und Dänemark erst 2026, und damit in einem Olympiajahr, Austragungsort der Eishockey WM gewesen. Dies wäre deutlich unattraktiver als in einem Nicht-Olympia-Jahr.
Heisst: Es findet frühstens 2026 eine Eishockey-Weltmeisterschaft auf Schweizer Eis statt. Zuletzt trug die Schweiz die WM 2009 in Bern und Kloten aus.