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Erhalt von wertvollen Exponaten der klassischen Philatelie und der Post-Geschichte
Die Stiftung bezweckt den langfristigen Erhalt von kulturell und postgeschichtlich wertvollen Exponaten bzw. Sammlungen der klassischen Philatelie und macht diese einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich durch geeignete Präsentation (digitalisierte Veröffentlichung auf einer gut vernetzten Website sowie Teilnahme an Ausstellungen) in erster Linie im Inland.
Im März 2017 wurde der "Bauernhof" in Goldau erworben und einer umfangreichen Sanierung unterzogen. Er soll künftig als "Haus für Postgeschichte" dienen, in welchem die Exponate und Sammlungen fachgerecht gelagert und ausgestellt werden können.
Die Stiftung fördert postgeschichtliche Studien als sinnvolle Forschungsarbeit und unterstützt deren Veröffentlichung. Die Stiftung hat gemeinnützigen Charakter und verfolgt keinerlei Erwerbszwecke.
Für die Unterstützung von postgeschichtlichen Studien und von Veröffentlichungen werden jährlich zwei Preise (zwei Goldmünzen Krüger Rand aus dem Stiftungsvermögen) ausgerichtet und samt Diplom im Namen der Stiftung nach einer kurzen Laudatio an die Sieger übergeben, gemäss folgender Bestimmungen:
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Eine Goldmünze (Krüger Rand) an eine/n Aussteller/in eines postgeschichtlichen Exponates mit Schwergewicht aus der Zeit vor 1875, wobei Exponate bevorzugt werden sollen, welche mit den frühest-bekannten Briefen des jeweiligen Gebietes beginnen (Vormarkenzeit) und auch Briefe mit den ersten Briefmarken dieses Gebietes zeigen. Es sollen vorzugsweise Schweizer Aussteller/innen berücksichtigt werden, welche seltene und wertvolle Briefe in einer attraktiven Weise zeigen und die Postgeschichte unter Berücksichtigung des historischen Hintergrundes gut aufarbeiten.
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Eine Goldmünze (Krüger Rand) an eine/n Schweizer Autor/in, von welchem/r eine postgeschichtliche Veröffentlichung herausgegeben wurde; sei es als Buch, digital oder in anderer geeigneter Form. Dabei sollen sowohl neue Forschungsergebnisse als auch die praktische Anwendbarkeit für die postgeschichtlich interessierten Sammler berücksichtigt werden.
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Der Stiftungsrat ist frei, geeignete Aussteller und Arbeiten auszusuchen, ohne dass sich Aussteller und Herausgeber dafür bewerben müssen. Sofern keine in der Schweiz wohnhaften Kandidaten nominiert werden können, so darf der Stiftungsrat ausnahmsweise diese Preise an Ausländer zuteilen.
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Die Sieger werden vom Stiftungsrat mit Mehrheitsentscheid ernannt.
Die bei der Gründung eingelegten 100 Goldmünzen (Krüger Rand) dienen ausschliesslich als Preis für die jährlichen Vergabungen, welche gemäss Reglement durch den Stiftungsrat auszurichten sind. Der Entscheid des Stiftungsrates ist nicht anfechtbar.