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Podium für Kris Richard!
Yes!! Es geht doch, Kris stand am Sonntag auf dem Podest!
Aber beginnen wir von vorne. Kris fuhr am Freitag erstmals auf dem anspruchsvollen Sachsenring, „Ich bin lediglich ein paar Runden auf dem Simulator gefahren, um die Streckenführung kennenzulernen.“
Das erste freie Training am Freitagmorgen fand unter schwierigen feuchten Bedingungen statt. Das Ziel dieses Trainings war für Kris, dass das komplett neu aufgebaute Auto unversehrt blieb und die Strecke kennenzulernen. Seine schnellste Runde reichte nur für P19.
Das zweite freie Training fand dann unter trockenen Bedingungen statt. Das Team testete an den Autos verschiede Setups. Kris kam sehr gut zurecht und beendete das Training auf P7.
Um 18.00h stand dann das Qualifying an. Kris war in der Gruppe B. Zur Erklärung: Das Starterfeld wird in zwei Gruppen (A und B) aufgeteilt, jede Gruppe fährt 20 Minuten. Die schnellsten sechs Fahrer aus beiden Gruppen kommen in die zweite Qualifikations-Session, welche 10 Minuten dauert. Die 12 Fahrer kämpfen um Startplatz 1 – 12 im ersten Rennen. Für das zweite Rennen gilt für die Fahrer 1 – 10 die umgekehrte Startaufstellung.
Kris konnte sich mit dem 6. Platz für die zweite Qualifikations-Session durchsetzen, dort sicherte er sich den 10. Startplatz mit einem Vorsprung von 0.006 Sek. auf seinen Teamkollegen Josh Files. Das bedeutete, dass Kris im 2. Rennen von der Pole-Position aus ins Rennen startet. Es kam aber anders. Der 5. Platzierte wurde auf Grund eines Regelverstosses disqualifiziert und Kris und Josh rutschten einen Platz nach vorne. Das führte dazu, dass Josh Files im 2. Rennen auf Pole startete und Kris auf P2.
Am Samstag startete Kris von P9 ins Rennen. „Ich hatte einen guten Start, war dann aber zu wenig risikobereit und habe dadurch sicherlich Plätze eingebüsst. P8 als Schlussrang war sicherlich ok aber ich wollte klar mehr. Mein Fokus liegt jetzt auf dem morgigen Rennen. Ich will einen Podestplatz. “
Gesagt, getan. Am Sonntag startete Kris von P2, direkt hinter Titelverteidiger Josh Files. Der Start war super, Kris konnte sich direkt hinter Josh einreihen. „Leider hatte ich mit meinen kalten Reifen noch etwas mehr Mühe als mein direkter Verfolger und ich musste mich zähneknirschend überholen und die beiden ziehen lassen. Den dritten Rang gab ich aber bis zum Schluss nicht mehr ab. Mit meinem Auto war ich sehr zufrieden und ich konnte mit schnellen Rundenzeiten brillieren.“ Es ist ein super Gefühl auf dem Podest zu stehen – das ist die grosse Belohnung für den grossartigen Einsatz von vielen Leuten! Herzlichen Dank meinem Team, meinen Sponsoren und Fans und meiner Familie, die mir das ermöglicht haben.“
Somit ist Kris auf P9 in der Gesamtwertung vorgerückt und ist der beste Schweizer im Klassement.
„Nun gilt es in Hockenheim voll anzugreifen, ich will nochmal aufs Podest, ganz klar!“
Anbei einige Impressionen vom Wochenende.