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Im Winter ist der Polarfuchs mit seinem weissen Fell perfekt getarnt, wenn er durch den Schnee läuft. Der dichte Pelz schützt ihn vor der Kälte. Polarfüchse halten Temperaturen bis zu minus 50 Grad aus.
Im Sommer wechselt das Fell seine Farbe. Es wird graubraun.
Der Polarfuchs, auch Eisfuchs genannt, lebt auf der nördlichen Erdhalbkugel; in Kanada, Alaska, Grönland, Island, Nordskandinavien und im Norden von Russland. Dort ist es im Winter extrem kalt. Der Polarfuchs ist perfekt an die kalten Temperaturen angepasst. Im Winter wächst ihm ein dichtes, weisses Winterfell. Das hält ihn warm und tarnt ihn im Schnee.
Damit der Polarfuchs nicht an die Füsse friert, wachsen ihm sogar Haare an den Fusssohlen. Im Winter wickelt er seinen buschigen Schwanz wie einen kuschligen Schal um sich. So überlebt er Temperaturen bis zu minus 50 Grad.
Polarfüchse bevorzugen Lemminge als Beute. Aber wenn keine Lemminge vorhanden sind, fressen sie auch Mäuse, Schneehasen, Vögel und deren Eier, Muscheln, Seeigel oder tote Robben.
Der Polarfuchs jagt meistens aus dem Hinterhalt: Er springt auf das Beutetier und drückt es zu Boden. Dank seinen guten Ohren kann der Polarfuchs auch Beutetiere aufspüren, die sich unter der Schneedecke in unterirdischen Gängen aufhalten.
Oft folgt der Polarfuchs einem jagenden Eisbären. Der Eisbär frisst von seiner Beute normalerweise nur das Fett, die Haut und die Eingeweide. Das Fleisch lässt er zurück. So bleibt genügend Fleisch für den Polarfuchs übrig.
Während der sogenannten Ranzzeit im Frühling sucht sich das Polarfuchsmännchen ein Weibchen. Polarfuchspaare bleiben ein Leben lang zusammen.
Nach rund 50 Tagen bringt das Polarfuchsweibchen in einem Bau oder einer Felsspalte fünf bis zehn Junge zur Welt. In den ersten Tagen haben die Jungen ihre Augen geschlossen. Die Mutter säugt die Jungen, und der Vater bringt ihr in dieser Zeit Nahrung in den Bau.
Nach zwei Wochen öffnen die Jungen ihre Augen und fangen an, mit ihren Eltern die Umgebung zu erkunden. Nun muss auch die Mutter wieder auf die Jagd.
Werden die Tage wieder kälter und kürzer, verlassen die jungen Polarfüchse ihre Eltern. Sie machen sich selbst auf die Suche nach Nahrung in der Tundra, die bald schneebedeckt ist.
Früher haben die Menschen Polarfüchse wegen ihres extrem dicken Fells gejagt und fast ausgerottet. Heute ist die Jagd auf Eisfüchse in vielen Ländern verboten oder eingeschränkt. Diese Bedrohung ist noch nicht ganz verschwunden.
Dem Polarfuchs macht vor allem der Klimawandel zu schaffen. Auf unserer Erde wird es immer wärmer, und der Lebensraum des Polarfuchses verändert sich. Die verwandten Rotfüchse kommen immer weiter in den Norden. Sie vertreiben die kleineren und schwächeren Polarfüchse.
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