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Die Autorin – Als Wüstenkind geboren, als Sklavin gehandelt und als Mädchen verheiratet.
Aicha Laoula wurde als Berberin bereits im Kleinkindalter Opfer des afrikanischen Sklavenhandels. Ihre Mutter verkaufte sie über zehn Jahre hinweg immer und immer wieder an reiche Leute – anfangs zum Preis von nur einem Stück Brot. Sklaverei, tödliche Intrigen und Folter gehörten für sie zur Tagesordnung.
”Ich roch mein eigenes Fleisch, welches sie mir mit einem glühendem Eisen verbrannte. Als sie mit mir fertig war, ließ sie mich auf dem Boden liegen, durchnässt von meinem eigenen Urin, voller Brandmale, und einen Schmerz verspürend, den ich noch bis heute mit Worten nicht beschreiben kann.“
Aicha Laoula klärt über die unhaltbaren, aber aus europäischer Perspektive kaum wahrnehmbaren Zustände Afrikas auf. Sie ermutigt sich selbst und damit die Leser(innen), an ein glückliches und erfülltes Leben zu glauben. Heute lebt die gebürtige Marokkanerin mit ihrem Ehemann glücklich in der Schweiz.