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Mittwoch, 08.03.2017 / 15:40
Avaya verkauft Netzwerk-Geschäft an Extreme Networks
Avaya will rund 100 Millionen Dollar durch den Verkauf des Netzwerk-Geschäfts an Extreme Networks einnehmen.
Der Hersteller von Switches und Wlan-Lösungen Extreme Networks erwartet laut 'Reuters', dass sich aus der Übernahme Synergien ergeben und sieht ebenso positiven Einfluss auf die Einnahmen und den Cashflow. 200 Millionen zusätzlichen Umsatz nennt Extreme-Networks-CEO Ed Meyercord laut 'IT Pro Portal'
.
Die Übernahme sei Teil der Wachstumsstrategie und werde das Extreme-Portfolio in diversen Verticals verbreitern. Letzten Herbst hatte man bereits das Wlan-Geschäft von Zebra Technologies übernommen.
Laut der Website 'Network World'
gibt es bei Wireless-Lan-Produkten grosse Überschneidungen bei Avaya und Extreme.
Avaya
wolle auf Unified-Communications- und Contact-Center-Lösungen fokussieren, kündigte Avaya-CEO Kevin Kennedy in einer Medienmitteilung an.
Der Telekommunikations- und Netzwerkausrüster hat rund 6,3 Milliarden Dollar Schulden und flüchtete im Januar in das US-Konkursverfahren. Das heisst für diesen Deal offenbar, dass ein Extreme-Konkurrent bis zu einem fixen Datum ein eigenes Angebot machen könnte.
Kürzlich schrieb das 'Wall Street Journal'
, dass die Avaya-Zentrale plane, Kennedy und zehn weiteren Top-Managern bis zu 3,7 Millionen Dollar Bonuszahlungen für das zweite Quartal 2017 auszuzahlen, was unter gewissen Gegebenheiten möglich wäre.
In der Schweiz laufen die Avaya-Geschäfte offenbar wieder gut
und man denkt daran, neue Leute einzustellen. (mag)