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Radmarathon? Jedermann-Rennen? RTF-Tour?
In der Welt des Hobby-Radsports herrscht bisweilen Verwirrung über die Begrifflichkeiten von Radmarathon, Jedermann-Rennen oder RTF-Tour – denn die sind in der Tat von Land zu Land unterschiedlich.
Unter Radmarathon wird in der Regel eine organisierte Langstreckenradfahrt verstanden, die über einen oder mehrere Tage ohne Etappen ausgetragen wird. Ein anderer Begriff hierfür ist Velothon. Meist findet der Radmarathon im öffentlichen Verkehr statt, Strassen werden selten voll, meist nur teilgesperrt. In Deutschland ist die Strecke dabei mindestens 200 Kilometer lang.
Radmarathons lassen sich weiter in Jedermann-Rennen (mit Zeitnahme und Streckensperrung in Deutschland), Radrennen oder in Veranstaltungen ohne Wettbewerbscharakter unterteilen. In Österreich und in Italien bei den Granfondos sind jedoch auch Radmarathons in der Regel mit Zeitnahme.
Eine Radtourenfahrt (RTF, auch Radtouristikfahrt) für Hobbyfahrer ist eine Breitensport-Veranstaltung, bei der ausgeschilderte Strecken im öffentlichen Verkehr abgefahren werden. RTFs werden häufig von Radsportvereinen veranstaltet, so wie beim Bodensee Radmarathon, der vom RV Altenrhein organisiert wird.
Eine RTF-Tour wird in Deutschland dann als Radmarathon bezeichnet, wenn sie mindestens 200 Kilometer lang is. Eine Zeitnahme gibt es dabei nicht.
Die Strassentouren der Swiss Cycling Top Tour-Serie, zu der auch der Bodensee Radmarathon gehört, ist ein Mix aus Jedermann-Rennen, wie die Alpenchallenge, und Radmarathons.
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