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Daniel Kehlmann schrieb mit «Die Vermessung der Welt» einen modernen Klassiker. In «Tyll» vermisst er den Dreissigjährigen Krieg, der von 1618 bis 1648 in Europa tobte. Eine schreckliche Zeit, besonders für die Zivilbevölkerung. Für das Stück werden Dialoge aus dem Roman übernommen, erzählende Lieder eines Bänkelsängers treiben die Handlung voran. Eine grosse Theatertruppe in etwa 20 verschiedenen Rollen begleitet mit Tanz und Spiel den Gaukler Tyll, der mitten in einem Religionskrieg gelandet ist.