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Fast geschlossen hat das portugiesische Parlament zwei Vorlagen zur Öffnung der Ehe für Männerpaare und Frauenpaare abgelehnt.
Grund der haushohen Ablehnung war vermutlich der Absender. Beide Vorlagen stammten von kleinen Parteien (Grüne und Linker Block) und wurden von der Sozialistischen Partei, stärkste Partei im Parlament nicht unterstützt. Sie argumentierte, dass zuvor eine gesellschaftliche Debatte nötig sei. Schliesslich erhielten die Vorlagen nur 17, beziehungsweise 11 von 230′ möglichen Stimmen.
Diese vernichtende Absage widerspiegelt die Stimmung im Land aber offenbar nicht. Laut einer Erhebung der Universität von Coïmbra, die am Freitag (10. Oktober) in der Zeitung Jornal de Noticias“ veröffentlicht wurde, sind zwar 53% der Bevölkerung gegen die Öffnung der Ehe, aber immerhin auch 42% dafür.
Quelle: Newsletter Pink Cross