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Steigender Meeresspiegel: Mit Mangroven Fluten trotzen
Während der Meeresspiegel steigt, nehmen Sturmfluten und Hochwasser zu. Ihre Auswirkungen könnten mit Hilfe von künstlichen, wie Mangrovenwälder angelegten Strukturen gelindert werden. Dies ist die Idee von Wissenschaftlern der Florida Atlantic University. Im Rahmen einer Studie erforschen sie Möglichkeiten, mit denen sich durch das Meer ausgelöste Erosionen an der Küste eindämmen lassen.
Quelle: treegrow, Flickr, CC BY 2.0
Die Wurzeln von Mangroven könnten als Vorbild für Infrastrukturen dienen, mit denen sich die Folgen steigenden Meeresspiegels eindämmen lassen.
"Mangroven konnten aufgrund ihrer starken Struktur über 8000 Jahre überleben", sagt Studienautor Amirkhosro Kazemi. "Das wirklich Erstaunliche ist aber, dass sie sich an die verändernden Meeresspiegel anpassen, indem sie mit ihrem Wurzelsystem dafür sorgen, dass der Schlamm, den die Gezeiten anspülen, aufgeschichtet wird." Darum seien die Pflanzen besonders widerstandsfähig gegenüber veränderten Lebensbedingungen. Dies habe ihn dazu inspiriert, die mit den Mangroven verbundene komplexe Hydrodynamik zu untersuchen. Bei ihren Untersuchungen konzentrieren sich Kazemi und seine Kollegen vor allem auf die Rote Mangrove, weil sie ein besonders robustes Wurzelwerk aufweist, das einem extremen Umfeld standhalten kann. (mai)