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Schweden will die WM 2024
Zehn Jahre nach der Weltmeisterschaft der Männer in Göteborg will Schweden an der WM 2024 erneut der Gastgeber sein. Die Skandinavier haben ihre Bewerbung dem IFF abgegeben. Als einziger Konkurrent geht Singapur ins Rennen.
Dreimal fanden die Weltmeisterschaften der Männer bisher im Unihockeymutterland statt. 1996 und 2006 jeweils in Stockholm, acht Jahre später im Göteborger Scandinavium. Immer holten die Gastgeber vor eigenen Publikum Gold. 2014 war der letzte Weltmeistertitel, den die Schweden gewannen. Danach mussten sie in Riga und in Prag Finnland den Vortritt lassen. Nun will der schwedische Verband die Männer-WM von 2024 ins Land holen. Spätestens dann soll es mit dem nächsten Titel gelingen.
Als Austragungsstadt für den neuntägigen interkontinentalen Wettbewerb hat der Verband Malmö auserkoren. Die wichtigen Spiele sollen in der Malmö-Arena ausgetragen werden. Das Stadion ist die Heimstätte des ansässigen Eishockey-Klubs Malmö Redhwaks und war auch Ort der Handball-EM 2020. Bei der Unihockey-WM soll die Kapazität 11'324 betragen. «Malmö hat uns ein Konzept präsentiert, das uns beeindruckt hat. Wir sind überzeugt, dass wir an dieser Austragungsstätte einen tollen internationalen Event durchführen werden», sagt Mikael Ahlerup, Generalsekretär des schwedischen Verbandes, in einer Medienmitteilung.
Als einzige Gegenbewerbung ging beim IFF bisher erst diejenige von Singapur ein. Beim Meeting im Dezember wird darüber entschieden, wer für die WM 2024 den Zuschlag erhält.