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Geschichte des FC Allmendingen
Die Gründung :
Hätte alles seinen guten Lauf genommen, wäre der FCA schon 1938 gegründet worden. Es sollte nicht sein, erst fünf Jahre später war es soweit.
Als Tagespräsident amtierte Armin Brosi vom FC Lerchenfeld, der die Anwesenden auf die Pflichten und Rechte eines Mitgliedes aufmerksam machte.
Als Vorstandsmitglieder wählten die Anwesenden:
Küpfer Hans als Präsident
Teutschmann Hans als Vize-Präsident
Stauffenegger Willy als Sekretär
Gilgen Ernst als Kassier
Hiltbrand Werner als Materialverwalter
Kunz Max als Beisitzer
Die ersten 25 Jahre bis 1968 :
Ende Juli 1943 wurden die Vereinsstatuten genehmigt, und der SCA erhielt von der Eidg. Liegenschaftsverwaltung die Zusicherung eines Sportplatzes beim "Zelgli" in Allmendingen.
Als Clubfarben wurde ein rot/gelbes Leibchen mit schwarzer Hose gewählt, das Restaurant Kreuz als Clublokal.
An der ersten ordentlichen Hauptversammlung im Februar 1944 wurde beschlossen, beim SFAV um Aufnahme nachzusuchen, damit der Wettspielbetrieb aufgenommen werden könne. Nach dem zweiten Gesuch wurde der SCA am 23. Juli 1944 von der Delegiertenversammlung des SFAV in Basel aufgenommen.
Die Meisterschaftsspiele der Saison 1944/45 wurden in der 4. Liga bestritten.
Das erste Meisterschaftsspiel gewann der SCA gegen Dürrenast 1b auf dem Grabengut Thun mit 7:1 Toren.
In der Saison 1946/47 zählte der Verein schon 31 Aktiv- und 66 Passiv-Mitglieder.
Im September 1946 organisierte der SCA zum ersten mal einen Unterhaltungsabend, welcher ein grosser Erfolg war und in Zukunft zur Tradition werden sollte.
1948 konnte der Clubkassier auf eine besondere Spende hinweisen: Der Nationaltorhüter Erwin Ballabio hat dem SCA Fr. 20.-- überwiesen
Den ersten Turniersieg erkämpfte sich der SCA in der Saison 1949/50 an einem Turnier in Heimberg.
Unser Präsident Fritz Rüfenacht wurde in den Vorstand des neu gegründeten Fussball-Verbandes Berner Oberland gewählt.
Am 11. April 1952 erfolgter der erste offizielle Auslandstart gegen den RSV Oggenhausen mit einem Sieg und einer Niederlage.
Die Saison 1953/54 wurde mit einem 2. Rang in der 4. Liga und einem 4. Rang in der 5. Liga beendet.
Die erste Juniorenmannschaft (C) des SCA beteiligte sich 1956/57 an der Meisterschaft.
Erstmals in der Saison 1958/59 gelang dem SCA der Aufstieg in die 3. Liga. ein Unentschieden gegen Wynau genügte und der SCA wurde am 21. Juni 1959 von allen Dorfvereinen gefeiert.
Nach nur einer Saison musste 1960 der Abstieg in die 4. Liga hingenommen werden.
1962 verlief eine Auslandreise des SCA nach Schlossberg sehr unglücklich. Bei der Hinfahrt fuhr der Car auf einen Lastwagen auf, dabei wurden einige Insassen verletzt. Die meisten konnten aber die Reise mit einem anderen Autocar fortsetzen.
1963/64 wurde die Saison mit zwei Mannschaften in Angriff genommen. Leider musste nach der Vorrunde eine Mannschaft wegen Spielermangels zurückgezogen werden.
In dieser Saison baute der SCA seine Duschanlage!
Was das bedeutete, wussten wir erst, als wir das erste mal unter den Duschen standen.
Einige Jahre später, auf die Rückrunde der Saison 1966/67 wurde wieder eine Juniorenbteilung ins Leben gerufen.
Die zweiten 25 Jahre bis 1993 :
1968 war es dann soweit, der SCA konnte mit der 1. Mannschaft in die 3. Liga aufsteigen und das nach einer Saison ohne Verlustpunkte und 3 Punkten aus den Aufstiegspielen.
In der Saison 1968/69 meldete der SCA eine 3. Liga, zwei 4. Liga, eine Junioren B und C sowie eine Seniorenmannschaft zur Meisterschaft an.
An der HV 1972 wurden die neu ausgearbeiteten Statuten genehmigt und in Kraft gesetzt.
Bei dieser Gelegenheit wurde auch eine Namensänderung des Vereins durchgeführt: aus SCA wurde FCA.
"Eine grosse Spende der Firma Gerber Käse Thun in Form von 8 Sporttaschen kann verdankt werden."
Probleme mit dem Trainingsbetrieb und Trainer mussten an der HV ebenfalls diskutiert werden.
1974 kannte man beim FCA vermutlich noch keine Personalprobleme für den Vorstand, musste doch an der HV für einen Beisitzer eine Kampfwahl entscheiden.
Aber nur ein Jahr später sah alles anders aus. Eine Saison mit Licht und Schatten ging zu Ende. Es gab keinen Spiko-Präsidenten und Seniorenobmann mehr. Der Trainingsplatz in Thierachern musste aufgegeben werden (Kündigung).
Auf die Saison 1975/76 stösst ein Spielergespann zum FCA, das die nächsten Jahre der 1. Mannschaft entscheidend mitprägte.
Trotz dieser Zuzüge folgte für den FCA eine schlechte Saison. Im Verlauf der Saison gab der Spiko-Präsident auf und es herschte allgemein Spielermangel in den Mannschaften.
Im Sport ist es so, manchmal unten dann wieder oben.
1978 feierte der FCA seinen grössten sportlichen Erfolg. Die 1. Mannschaft stieg in die 2. Liga auf, wurde Kantonalmeister und gewann den Oberländercup!
"Baumeister dieses Erfolges" war Trainer H. Eschler
Das erste Jahr nach dem Aufstieg muss mit einem sehr kleinen Kader bestritten werden. Trotzdem und dank unermüdlichem Einsatz aller Beteiligten konnten sportliche Erfolge gefeiert werden.
Zwei Runden vor Saisonende hatte man aus zwanzig Spielen 11 Punkte erkämpft und lag klar auf einem Abstiegsplatz.
Aber der Ball ist rund und es kam anders: Zwei Spiele - 4 Punkte, Entscheidungsspiel gegen Kirchberg 2:1, zweites Entscheidungsspiel gegen Tramelan, das im Penaltyschiessen gewonnen wurde (4:4 nach Verlängerung).
Das "Sorgenkind" des FCA bleibt die Juniorenabteilung, wo man trotz viel Arbeit nicht weiterkommt (zwei E und eine D Mannschaft).
1979/80 folgte das verflixte 2.Jahr in der 2. Liga. Bis zuletzt kämpfte man gegen den Abstieg, mit altbewährten Spielern konnte dies verhindert werden. Ein Entscheidungsspiel gegen Schüpfen wurde 2:1 gewonnen. Mitte Saison musste auch noch ein Trainerwechsel vorgenommen werden.
"Für den Ausbau der Dusch-Anlagen wird ein Kredit von Fr. 3'000.-- genehmigt. Die Platzprobleme sind dadurch nicht gelöst, im Gespräch ist die Zivilschutz Anlage von Allmendingen, wobei die <Thuner Eisenbahner> an einer Beteiligung Interesse hätten."
1985 hatte sich die Juniorenbewegung wieder erholt, es können eine JuniorenB, C, D und E Mannschaft gemeldet werden. Während der Saison kommt es noch besser: Alle Mannschaften erreichen die Stärkeklassen; dazu kann man allen Beteiligten gratulieren.
1987 gab es für den FCA wieder einen sportlichen Grosserfolg, dank den Senioren, die Kantonalmeister wurden.
Im Februar wurde der Versuch unternommen, ein Info-Blatt zu starten, leider blieb es bei einer Ausgabe.
In der Saison 1987/88 steigt die 1. Mannschaft in die 3. Liga ab. Die Senioren spielen um die Schweizermeisterschaft. Neben dem Sportplatz wird um eine neue Garderobe gekämpft, steht doch der Sportplatz Krengergut mehr oder weniger in der Luft.
1989 meldet der FCA zwei Aktiv-, sechs Junioren- und zwei Altherren- Mannschaften zur Meisterschaft an. Mitten in der Saison fehlt es dann überall an qualifizierten Spielern; man spricht vom Rückzug gewisser Mannschaften, doch auch hier fand man eine Lösung.
Nach der Saison 1990/91 steigt die 2. Mannschaft trotz Mithilfe der A-Junioren, welche speziell zu diesem Zwecke aufgelöst werden, ab.
Stimmen werden laut, dass die Infrastrukturen des FCA nicht mehr zum Besten stehen. Es werden Lösungen gesucht und Sofortmassnahmen eingeleitet.
1991 wird ein fast neuer Vorstand gewählt, der trifft auf kein einfaches Los!
Nach nur kurzer Zeit kann er gewisse Erfolge aufweisen (Clubhaus, Infoblatt) sportlich gesehen stagniert der FCA jedoch ein wenig.
Ende der Saison 1992/93 kann das 50jährige Bestehen des FCA mit einem Fest mit den verschiedensten Aktivitäten wie Plauschturnier für alle Allmendinger, Tanzabend mit den Calimeros, grosses Frühstücksapéro und Spielenachmittag für Familien gefeiert werden.