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Die Erde dreht sich innerhalb eines Jahres einmal um die Sonne. Und dann rotiert der Planet auch noch um sich selber. In der Zeit, in der er sich einmal um sich selbst dreht, vergeht ein Tag. Aber die Erde steht nicht senkrecht im Weltraum, sie liegt leicht schräg – die Neigung der Rotationsachse beträgt dabei knapp 23 Grad zur Senkrechten. Durch die Schrägstellung sind bei der Umrundung der Sonne zu bestimmten Zeiten jeweils andere Teile des Planeten der Sonne zugewandt. Die Schweiz befindet sich auf der Nordhalbkugel: Während der Sommermonate ist sie der Sonne näher. Im Winter ist die Nordhalbkugel weiter von der Sonne entfernt. Die Sonnenstrahlen müssen im Sommer einen kürzeren Weg zur Erde zurücklegen als im Winter. Auf der Südhalbkugel sind die Jahreszeiten kalendarisch um ein halbes Jahr versetzt: Ist in der Schweiz Sommer, herrscht in Australien Winter.