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Die aktuelle Studie korrigiert Statistiken der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO, die seit Jahren stabile Erträge vorspiegeln. "Die Zahlen der UN-Organisation beruhen auf den Angaben der Fischereinationen. China hatte dabei jahrelang zu hohe Fangquoten angegeben und so zu dem falschen Bild beigetragen. Die FAO wiederum kann bestehende Zweifel nicht überprüfen, da ihr dazu die Möglichkeiten fehlen," erklärten Reg Watson und Daniel Pauly von der University of British Colombia Fisheries Centre.
"Die vermeintlich stabilen Fangerträge verhinderten aber bisher, dass wirksame Maßnahmen ergriffen wurden, die eine Überfischung der Meer verhindern und so eine der wichtigsten Nahrungsquellen der wachsenden Weltbevölkerung sicheren," so die Autoren der Studie. (Bild der Wissenschaft, 30. November 2001)