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In Ungarn nicht weit entfernt von der Hauptstadt Budapest wurde vom 23-25. September der vierte lauf der GT4 European Series ausgetragen.
Letztes Wochenende war die Sommerpause endlich vorbei und es konnte wieder so richtig losgehen. Gut vorbereitet (Die normalen wöchentlichen Fitnesseinheiten mind. 3x Wöchentlich und Simulatorarbeiten) und mit einem hohen Selbstbewusstsein reiste ich nach Budapest.
Am Donnerstag fand der Trackwalk und natürlich auch das Scrutineering statt.
Am Freitag folgten dann zwei offizielle Trainings (FP1, FP2).
FP1
Das erste Training startete ich und ich konnte auch gleich anfangen ein paar schnelle Runden hinzulegen, weil ich mich lange zuvor schon mit der Strecke und ihren Eigenschaften auseinandersetzen konnte.
Ich fühlte mich von Anfang an extrem wohl und das Setup vom Auto passte auch schon zu 95%.
Somit konnte ich das erste Training mit nur sechs Hundertstelsekunden Rückstand auf die Spitze auf P3 beenden ( P1 für mich in unserer Wertung RYS).
FP2
Das zweite Training startet meine Teamkollegin und übergab mir dann in der Mitte der Session das Fahrzeug.
Ich konnte wiederum sehr schnelle Runden erzielen und damit wichtige Daten für das Qualifying sammeln.
Das zweite Training beendete ich wiederum auf P3 mit zwei Zentelsekunden Rückstand auf P1 (P1 für mich in unserer Wertung RYS).
Am Samstag morgen fand das Qualifying statt.
Meine Teamkollegin fuhr das erste Qualifying und ich sollte dann das zweite Qualifying fahren, doch dazu kam es leider nicht.
Meine Teamkollegin verunfallte mit unserem Auto #74 in ihrer ersten fliegenden Runde und zerstörte somit das ganze Auto.
Es war ein ziemlich heftiger Einschlag in einen Reifenstapel mit rund 160 km/h (ungebremst).
Dank einem sehr stabilen Monocoque ist meiner Teamkollegin zum Glück nicht viel (ausser eine Prellung am Schienbein) passiert.
Zugleich bedeutete das für mich, dass das Wochenende somit beendet war und die Chancen auf den Meistertitel rückten in Weite ferne.
Ich konnte trotzdem in den Rennen mit einem Ersatzwagen teilnehmen, welcher aber leider nicht Konkurrenzfähig war und konnte deshalb nur noch Schadensbegrenzung betreiben.
Es ist ziemlich bitter mit so einem Zwischenfall für welchen man nichts dafür kann, aus einem Meisterschaftkampf gerissen zu werden, doch ich werde bis zum letzten Rennen alles geben und werde mein Ziel nicht aus den Augen verlieren, denn eine winzige theoretische Chance auf den Titel besteht noch.
Vom 7-9. Oktober findet in Zandvoort (NED) das letzte Rennwochenende statt.