Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03378.jsonl.gz/2291

Projekt 2012 - Die Solisten
Nicola Meier Jäggi, Sopran
Die Sopranistin Nicola Meier Jäggi begann ihr Gesangsstudium 2001 an der Musik-Akademie Basel bei Ralf Ernst und setzte ihr Studium ab 2003 bei Prof. Bjørn Waag fort. 2005 absolvierte sie ihr Lehrdiplom; in der Folge studierte sie in der Meisterklasse bei Prof. Bjørn Waag und Prof. Wally Staempfli vertieft Opernpartien ein und schloss 2008 ihr siebenjähriges Gesangsstudium mit dem Konzertdiplom ab.
Nicola Meier Jäggi vertiefte ihre Kenntnisse im Lied- und Opernfach in verschiedenen Meisterkursen, unter anderem bei Malin Hartelius (Schweden), Prof. Peter Schreier (Dresden) und Jennifer Larmore (Atlanta). 2006 spielte sie die Rolle des „Cupido“ in der Oper „King Arthur“ von Henry Purcell im Gundeldinger Feld unter der Regie von Tom Schneider, der auch als Regisseur am Theater Basel tätig war. Ebenfalls widmete sie sich der Neuen Musik in Kursen bei Marcus Weiss (Basel), Roland Moser (Basel) und Alexander van Wijnkoop (Basel) sowie dem Musical und dem Jazzgesang; so erhielt sie in Kursen bei Denise Bregnard (Bern) und Adrienne West (New York) wichtige Impulse für dieses Genre.
Nicola Meier Jäggi ist Trägerin des Aargauischen Gesangsstipendiums für Kammermusik; sie pflegt rege Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin in der Schweiz und im Ausland und arbeitet mit verschiedenen Ensembles, Chören und Orchestern zusammen.
Im zweiten Hauptstudiengang erwarb Nicola Meier Jäggi das Höhere Lehramt für Schulmusik II; neben ihrer Tätigkeit als Sopranistin unterrichtet sie Sologesang an der Musikschule Reinach sowie Musik am Gymnasium Muttenz.
Silke Gäng, Alt
Silke Gäng studierte Gesang an der Musikhochschule Basel in der Klasse von Prof. Verena Schweizer.
2011 sang Sie u.a. die Titelpartie in Vivaldis Juditha Triumphans (Ltg: A. Marcon), Susette Gontard in der Hölderlin - Oper Nacht von G.F. Haas (Ltg: J. Henneberger) am Lucerne Festival und im Gare Du Nord Basel und die Alt-Partie in Bachs Weihnachtsoratorium im Kultur-Casino Bern.
Projekte im Jahr 2012 sind u.a. The Fairy Queen am Theater Basel, die Melissa in der wiederentdeckten Oper La liberazione di Ruggiero von Giulia Caccini mit der Scola Cantorum Basiliensis, die Titelpartie in Boccaccio von F. v. Suppé, Konzerte mit Vivaldi - Arien in Lyon mit dem Ensemble Il delirico fantastico und ein Liederabend im Rahmen der Basler Altstadtserenaden.
Ausserdem wurde sie von Thomas Hampson zur Lied-Akademie des Heidelberger Frühling im April 2012 eingeladen.
Bereits während ihrer Studienzeit sang sie in verschiedenen Produktionen wie Dido and Aeneas (Theater Basel und Berliner Theatertreffen) und die Titelrolle in der Kinderoper "Schaf" am Theater Basel und wirkte in Judith an der Staatsoper Stuttgart und den Salzburger Festspielen mit. Sie belegte Meisterkurse u.A. bei Vesselina Kasarova, Anne Sophie von Otter, Elisabeth Glauser, Kurt Widmer und Margreet Honig.
Silke Gäng ist Stipendiatin der Friedl Wald-Stiftung und Gewinnerin des Studienpreises des Migros Kulturprozent und der Ernst Göhner Stiftung 2009 und 2010. 2011 gewann sie den Studienpreis der Kiefer Hablitzel-Stiftung sowie den Förderpreis der Basler Orchestergesellschaft.
Andreas Gisler, Tenor
Der Tenor Andreas Gisler studierte an der Schola Cantorum Basiliensis und am Konservatorium von Amsterdam bei Margreet Honig. Bereits während seines Studiums machte er zahlreiche Konzertreisen und CD-Aufnahmen mit dem Collegium Vocale Gent unter Philippe Herreweghe und dem Amsterdam Baroque Choir, Leitung Ton Koopman.
Gislers Konzertrepertoire reicht vom 16. bis ins 20.Jahrhundert, wobei ihm vor allem die Oratorien des Barock und der Klassik am Herzen liegen. Er war aber auch in diversen Opernhäusern zu Gast, u.a. in Aix-en-Provence (C. Monteverdi: Ritorno d’Ulisse mit William Christie) und Lyon (H. Purcell: Fairy Queen mit dem Concert de l’Hostel Dieu).
Er unterrichtet seit 2007 an der Kantonsschule Stadelhofen.
Christian Villiger, Bass
Der Bass-Bariton Christian Villiger begann seine musikalische Ausbildung bei den Zürcher Sängerknaben. Vorweg studierte er Klavier bei Prof. Eckart Heiligers an der Zürcher Hochschule der Künste. Danach folgte das Gesangsstudium bei Prof. Hans-Joachim Beyer an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn- Bartholdy Leipzig. In weiterführenden Studien und Meisterkursen arbeitete er mit Prof. Rudolf Piernay, Prof. Klaus Häger und Peter Kooij. Seither bildet sich Christian Villiger bei der Sopranistin Heidi Wölnerhanssen in Basel weiter.
Als Konzert und Oratoriensänger musizierte er in bedeutenden Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie oder dem Gewandhaus Leipzig. Konzertengagements führten ihn u.a. zu den Händelfestspielen Halle, dem Bachfest Leipzig, dem Festival international de musiques sacrée Fribourg und dem Luzern Festival. Er arbeitete mit Orchestern und Ensembles wie der Neuen Düsseldorfer Hofmusik, dem Göttinger Barockorchester, Musica Fiorita Basel, Les Cornets Noirs und Il Delirio Fantastico Lyon. Er ist ein gefragter Solist mit reger Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Eine freie Mitarbeit mit professionellen Vokalensembles verbindet ihn mit dem SWR Vokalensemble Stuttgart, dem Vokalensemble Zürich, dem Ensemble Corund Luzern, den Basler Madrigalisten und den Basler Vokalsolisten. Rundfunk und Fernsehaufnahmen dokumentieren sein musikalisches Schaffen. Christian Villiger ist zudem als Lehrer für Sologesang an der Musikschule Konservatorium Zürich engagiert.