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Deutsche Sprache, schwere Sprache. […] Es gäbe viele Möglichkeiten der Vereinfachung […]. So könnte man wenigstens alles kleinschreiben. Radikal oder wie bei den meisten Sprachen gemässigt, nur Satzanfang und Namen gross. Die idee einer sprache ist es, mit- und vor allem übereinander kommunizieren zu können. […] Das feministische geschrei nach gendergerechter grammatik verkompliziert die sprache nur und stört den lesefluss.
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Schönbächler, Urs
Im Gegensatz zur Schweiz und Österreich haben die grossen deutschen Verlage und viele senile Schriftsteller damals die Reform leider nicht ganzheitlich akzeptiert, obwohl sie viel zu wenig weit ging. Sie beharrten sogar auf dem unsäglichen Doppel-S (nichts weiter als ein verkrüppeltes grosses «B») und auf unseren Tastaturen zum Glück oberflächlich nicht vorhanden.
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