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Streichinstrumente
Violine
Die Violine, auch Geige genannt, gehört zu den Streichinstrumenten. Innerhalb der Geigenfamilie ist sie das kleinste Instrument und spielt in den höchsten Tonlagen. Die vier Saiten der Violine werden mit einem Bogen gestrichen.
Streichinstrumente kennt man in Europa seit dem Mittelalter. Die heutige Geige wurde 1550 von Andrea Amatti entworfen. Sein Schüler Antonio Stradivari verfeinerte die Konstruktion, was zu einer grösseren Tonqualität führte. Die Stradivarigeigen gelten auch heute noch als die besten und daher kostbarsten Geigen. Geigen findet man in jeder Stilrichtung, bevorzugt aber in der klassischen Musik.
Die Violine ist das häufigste und wohl bekannteste Orchesterinstrument. Sie ist für viele Menschen der Inbegriff der klassischen Musik. Sie spielt aber auch im Jazz, in der Rock-, Pop- und Volksmusik eine überaus wichtige Rolle. Die Möglichkeiten für das Zusammenspiel sind höchst vielfältig.
Cello
Das Cello, eigentlich Violoncello, ist der Tenor-Bass der Geigenfamilie.
Das Cello hat vier Saiten, die mit einem Bogen gestrichen werden. Es wird zwischen den Knien gehalten und erreicht einen Tonumfang von mehr als vier Oktaven. Der Einsatz des Cellos als Soloinstrument erfolgte erst gegen Ende des 17. Jh.
Daniel Möllenbeck baute 1572 das erste Instrument, das etwa unserem Cello entspricht. Damals wurde es mit Bassvioline oder Bassgeige bezeichnet. Antonio Stradivari verkleinerte den Schallkörper und legte so die heute noch gültigen Masse fest.
Durch die Vielfalt der klanglichen Möglichkeiten spielt das Cello auch eine Rolle ausserhalb der klassischen Orchestermusik.
Lehrperson Cello
Johannes Herzog