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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Erlass vorzulegen, der die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) zu einem Staatssekretariat umwandelt.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat kann dem Direktor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) gestützt auf Artikel 46 RVOG vorübergehend den Titel eines Staatssekretärs verleihen, wenn er die Schweiz im Auftrag des Bundesrates an internationalen Verhandlungen auf höchster Ebene vertreten muss. Darüber hinaus kann der Bundesrat gemäss Artikel 45a Absatz 1 RVOG (SR 172.010), der 2012 vom Parlament beschlossen wurde, Direktoren und Direktorinnen von Ämtern oder Gruppen, die für wichtige Aufgabenbereiche eines Departementes verantwortlich sind, als Staatssekretäre oder Staatssekretärinnen einsetzen. Diese entlasten die Departementsvorsteherinnen und Departementsvorsteher namentlich im Verkehr mit dem Ausland.</p><p>Vor dem Hintergrund der sich wandelnden internationalen Beziehungen und der zunehmenden Verflechtung prüft der Bundesrat laufend den Bedarf zur Einsetzung zusätzlicher Staatssekretärinnen und Staatssekretäre. Namentlich könnte sich ein entsprechender Bedarf im Nachgang zu der im September 2015 von den Uno-Mitgliedstaaten erfolgten Verabschiedung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ergeben, welche die zunehmende Interdependenz in diesem Bereich widerspiegelt.</p><p>Die Kontinuität der Führungsstruktur der Deza ist unabhängig von der Staatssekretariats-Frage gegeben, da die Wahl des Deza-Direktors durch den Bundesrat unbefristet erfolgt.</p><p>Sollte sich Bedarf für die Einsetzung weiterer Staatssekretärinnen oder Staatssekretäre ergeben, wird der Bundesrat auf Basis des RVOG entscheiden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.