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Beschreibung
Normalerweise sammelt die Pfortader (Vena portae) das Blut aus Magen, Bauchspeicheldrüse, Milz und führt es der Leber zu. Die Pfortaderthrombose ist eine Gefässerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel in der Pfortader der Leber gebildet hat.
Symptome
Meistens verläuft eine Pfortaderthrombose völlig unbemerkt. Folgende Symptome können je nach Lage, Ausdehnung und Dauer der Pfortaderthrombose auftreten:
Ursachen
Eine Pfortaderthrombose entsteht mehrheitlich ohne erkennbare Ursache. Meistens liegt eine andere Erkrankung der Thrombose zugrunde. So kann eine schwere Pankreatitis oder ein Pankreastumor zur Verlegung und Thrombose der Pfortader oder Milzvene führen. Auch Lebertumore und andere Leberkrankheiten können die Ursache sein. Jede vermehrte Blutgerinnungsneigung (Thrombophilie) kann auch zu einer Pfortaderthrombose führen.
Bei Patienten ohne Leber- oder Pankeaskrankheit kann eine Verletzung im Oberbauch zu einer Pfortaderthrombose führen.
Diagnose
Die Diagnose der Pfortaderthrombose erfolgt durch Ultraschall, Computertomographie mit Kontrastmittel oder Kernspintomographie. Oft kann eine Echographie mit Farbdoppleruntersuchung eine Klärung herbeiführen.
Behandlung
Im frischen Stadium wird eine Antikoagulation mit Heparin und anschließender lang andauernder oraler Antikoagulation (Blutverdünnung) durchgeführt. In seltenen Fällen ist eine Fibrinolyse oder eine chirurgische Intervention notwendig.