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Hintergrundinformationen
zum Motiv:
Der
Heilige Martin teilt seinen Mantel
Eines
Tages, als Martin nichts außer Waffen und dem einfachen Soldatenmantel
bei sich trug, begegnete er mitten im Winter, der von so außergewöhnlicher
Härte war, dass viele erfroren, am Stadttor von Amiens einem nackten
Armen. Dieser flehte die Vorbeigehenden um Erbarmen an. Doch alle liefen
an dem Elenden vorüber. Da erkannte Martin, von Gott erfüllt,
dass der Arme, dem die anderen keine Barmherzigkeit schenkten, für
ihn da sei.
Aber
was sollte er tun? Außer seinem Soldatenmantel hatte er ja nichts.
Also nahm er sein Schwert und teilte den Mantel mitten entzwei. Den einen
Teil gab er dem Armen, in den anderen Teil hüllte er sich wieder selbst.
Etliche der Umstehenden begannen zu lachen, denn Martin sah mit dem halben
Mantel kümmerlich aus. Viele jedoch, die mehr Einsicht hatten, bedauerten
sehr, dass sie nicht selbst geholfen hatten, zumal sie viel wohlhabender
als Martin waren und den Armen hätten bekleiden können, ohne
sich selbst eine Blöße zu geben.