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Die kleine Skulptur mit rötlicher Oberfläche mag an einen Bogen erinnern. Bei genauem Hinschauen wird erkenntlich, dass es sich nicht um ein rein symmetrisches Objekt handelt, das Mariann Gruber aus Schilfsandstein kreiert hat. Vielmehr beinhaltet das Werk auch organische Formelemente, wobei das Material diesen Eindruck zu unterstützen vermag. So rührt der Name des Materials von Abdrücken fossiler Pflanzenreste im Stein. Auch wenn die Künstlerin in den 1970er-Jahren für kurze Zeit mehrere Kunst-am-Bau-Projekte realisiert, liegt ihr künstlerisches Interesse verstärkt auf freieren Arbeiten. In den 1980er-Jahren setzt sie sich mit modularen Prinzipien auseinander und erstellt skulpturale Gruppierungen, die in Innen- oder Aussenräumen installiert werden. Es entstehen Arbeiten, die auf ihre frühere Schaffensphase in den 1950er-Jahren erinnern, in der sie die Formen von Körpergliedern assoziativ behandelt.
Katrin Sperry
Mariann Grunder ist Bildhauerin.
Für dieses Kunstwerk hat sie
einen rötlichen Stein genommen.
Der Stein hat hellere und dunklere Streifen.
Das Kunstwerk ist fast gleichmässig.
Aber links und rechts gibt es ein paar Unterschiede.
Schauen Sie das Kunstwerk genau an.
Sehen Sie die Unterschiede?