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Man erwerbe das Schweizer Bürgerrecht durch Abstammung.
Man lasse sich über 20 Jahre lang vom Rhytmus der angeblich langsamsten Schweizer Stadt treiben.
Man habe einen Grossvater, der standhaft behauptet, man sei intelligent.
Man verwechsle in seinem frühkindlichen Erfahrungsdrang Telekommunikationseinrichtungen und Raubvögel.
Man leiste einem einsamen Wachmann unter dem Vorwand Gesellschaft, sich zu seinen Eltern zurückbringen zu lassen.
Man überrasche die Tochter einer Schriftstellerin mit einem Kuss.
Man betreibe Strassenbau im Sandhaufen des elterlichen Betriebs.
Man pflege bereits als Kind diplomatische Beziehungen zur thailändischen Botschaft.
Man knacke in der vierten Klasse den angeblich unentschlüsselbaren Geheimcode einer Schulkollegin.
Man stelle, kaum lesen gelernt, Besuchsprogramme für die weltgrösste Baukeramikmesse auf.
Man lerne früh, zerbrechliche Waren mit dem Gabelstapler zu verschieben.
Man gebe seinen Eltern und Lehrern jeden nur erdenklichen Anlass zu behaupten, man sei handwerklich nicht begabt.
Man verbringe die halben Ferien damit, das Ferienfahrzeug fahrtüchtig zu machen.
Man lasse sich im südlichsten Schweizer Kanton im Winter zusammen mit seinem besten Freund draussen von Nebel und Dunkelheit überraschen.
Man wehre sich mit viel Einfühlungsvermögen, aber ab und zu auch handgreiflich gegen die verbalen und körperlichen Übergriffe des Banknachbars in der Schule.
Man drehe einen Film darüber, wie eine ganze Schulklasse schweissgebadet durch die Berge marschiert.
Man behaupte, es handle sich beim gegrabenen Erdloch um eine Waldhütte.
Man haue an einem Schulkonzert auf einem Schlagzeug herum.
Man versuche mit seinem Trainingspartner auf dem Fahrrad jeden zweiten Abend, die gleiche Strecke noch etwas schneller zu absolvieren.
Man wage das gefährliche Unterfangen, einen Radfahrer mit Reifenpanne im Regen auf Zelluloid zu verewigen.
Man lerne in der Mittelschule Maschinenschreiben und Stenografie zu beschwingter Musik.
Man lasse sich in der gleichen Schule von den Banknachbarinnen mit Papierschnipseln bewerfen.
Man setze am Rennrad die Kette nicht richtig zusammen, um bei einem nationalen Rennen seine Mitkonkurrenten von unten bewundern zu können.
Man schreibe eine Kurzgeschichte über seinen Französischlehrer und trage diese vor versammelter Elternschaft vor.
Man lerne in einem Reisebüro, dass Verträge, insbesondere die Abmachungen bezüglich der Höhe des Lohnes, nicht immer eingehalten werden.
Man mobilisiere in einer Nacht seine letzten Kraftreserven, damit im Büro auch nicht einer der Computerviren vor dem Datenjenseits verschont bleibt.
Man stelle in braun-grünem Gewand fürs Vaterland Antennen in Sekundenschnelle auf.
Man kämpfe in der Bundesverwaltung mit zwei Kubikmetern mehr oder weniger unsortierten Papiers.
Man verbringe eine Nacht kartenspielend mit drei anderen Europäern in einer Bahnstation an der serbisch-mazedonischen Grenze.
Man schreibe eine Zusammenfassung von Überlebenstechniken, ohne je auszuprobieren, ob diese auch wirklich funktionieren.
Man schaffe es, auch in das bereits volle eigene Zimmer noch einen Computer zu stellen.
Man überlasse sowohl in Warschau wie auch in Malaga nie gesehenen Personen einen Rucksack.
Man investiere hunderte von Stunden, um für eine Handvoll Teilnehmer eine perfekte Laufveranstaltung mitzuorganisieren.
Man befrage seine Mitstudentinnen und -studenten an der Hochschule über farbige Rechtecke.
Man bringe unspektakuläre Ideen so in den Filosofieunterricht ein, dass diese schräg wirken.
Man freue sich am Unterricht von beleibten und langsam sprechenden Dozenten sowie von solchen mit herunterhängendem Gurt.
Man lade seine Freundinnen an einem Open-Air-Popkonzert auf ein paar Colas mit Wodka ein.
Man feile unzählige Stunden an der Web-Präsentation für die Kunsthalle herum.
Man koche Gerüchte für die Mitteilungen des Fahrradvereins.
Man gerate in den Machtkampf zwischen zwei verschiedenen nationalen Ausländerbehörden.
Man lasse sich zusammen mit einem Freund auf dem Fahrrad in den Alpen einschneien.
Man presse während der Einladung bei einer Sportskollegin unnötigerweise Orangen.
Man gebe seine Stelle auf, suche sich einen Gutgläubigen, welcher die Arbeit für den Fahrradverein erledigt, und fliege mit dem Fahrrad nach Amerika.
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