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Bevölkerungsgruppen, die aufgrund ihrer äusseren Erscheinung, Hautfarbe, Herkunft, Ethnie oder Nationalität den gängigen sozialen Normen nicht entsprechen, sehen sich vor einem grossen Risiko diskriminiert zu werden.
Wenn Menschen aufgrund dieser Eigenschaften benachteiligt und in Worten oder Taten herabgesetzt und/oder angegriffen werden, ist von rassistischer oder ethnischer Diskriminierung die Rede.
Die Diskriminierung von ethnischen Minderheiten ist in vielen Ländern weit verbreitet. Die Bedrohung ihres Lebens und ihrer Kultur sind mit ein Grund für politische Instabilität. Ethnische Diskriminierung führt oft dazu, dass diesen Menschen auch der Zugang zur Bildung, zum Handel und zum wirtschaftlichen Leben erschwert wird und so ihre Existenz bedroht.
Der Faire Handel reduziert Diskriminierung und fördert die Gerechtigkeit, indem er
- ein inklusives Wirtschaften anstrebt, damit möglichst viele Menschen von den Vorteilen des Handels profitieren,
- gezielt Projekte und Handelspartnerschaften mit marginalisierten Bevölkerungsgruppen aufnimmt, um ihnen einen besseren Marktzugang zu ermöglichen,
- Zusammenschlüsse und Kooperativen fördert, um Handlungsmacht der Menschen sowie die Resilienz (Widerstandsfähigkeit) zu stärken,
- Kooperativen beim Ausbau ihrer Fähigkeiten unterstützt, um erfolgreich zu wirtschaften und ihre die Produktionsmöglichkeiten weiterzuentwickeln,
- eine Prämie beinhaltet, welche für Bildungs-, Gesundheits- und Sozialprojekte innerhalb der Gemeinde verwendet werden kann,
- partnerschaftliche Handelsbeziehungen eingeht, die auf eine langfristige Zusammenarbeit ausgelegt sind und den ProduzentInnen damit eine Perspektive gibt.
Projekte unserer Mitglieder zu Chancengleicheit: