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Im internationalen Vergleich sind die ÖV-Preise in Südamerika tief. Dennoch: Wer mit sehr kleinem Budget als Backpacker durch den Kontinent reist, ist froh zu wissen, wo er auf seiner Reise Geld sparen kann und in welchen Ländern die Ausgaben eher höher sein dürften.
Aufschluss darüber gibt die Studie eines britischen Internet-Vergleichsdiensts, der die Preise im öffentlichen Nahverkehr untersucht hat. Sie zeigt auf, in welchen Ländern Südamerikas die ÖV-Preise am höchsten und wo die Passagiere am günstigsten unterwegs sind.
Das teuerste ÖV-Land ist Uruguay. Das habe mit einer Kombination aus verschiedenen wirtschaftlichen und verkehrspolitischen Faktoren zu tun, schreibt das Portal «Latina Press». Uruguay sei zuletzt mit wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert worden, die sich direkt auf die Betriebs- und Wartungskosten des öffentlichen Verkehrs ausgewirkt hätten. Das habe die Preise für die ÖV-Tickets in die Höhe getrieben.
Eher teuer ist der öffentliche Verkehr im kontinentalen Vergleich auch in Brasilien und Chile. Im Mittelfeld des südamerikanischen Preis-Rankings liegen Reiseländer wie Peru und Kolumbien. Am günstigsten kommen ÖV-Passagiere in Bolivien und Argentinien davon.