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im allgemeinen leicht brennbare Stoffe, die zur schnellen und leichten Entzündung der Heizstoffe in
Ofen, Dampfkessel- und sonstigen Feuerungsanlagen
[* 5] dienen. Als der älteste und bekannteste Feueranzünder ist, abgesehen
von der Anwendung der Hobelspäne, des Papiers, des Strohes und anderer leicht entzündlicher Stoffe, die
ohne Vorbereitung zu Anzünden eines Feuers benutzt werden, der Kienspan zu bezeichnen. Einen vielfach angewendeten Feueranzünder bilden
Hobelspäne, mit Teer und Pech getränkt; sie werden oft durch Flechten
[* 6] und Zusammenrollen zu kleinen Cylindern fabrikmäßig
verarbeitet.
Ähnlich ist eine andere Art Feueranzünder, die aus mäßig langen, in Petroleum, Terpentin u. s. w. getauchten und
zu Bündeln vereinigten Holzstäbchen bestehen; diese Bündel werden mit einer Schicht trocknen Holzes und einer Lage Harz umgeben,
um die Ausdünstung der zum Imprägnieren verwendeten Flüssigkeit zu bindern. Von der Herstellung dieser Feueranzünder weicht
die der Feueranzünder aus pulverförmigen vegetabilischen Substanzen ab, die, unter hohem Druck zusammengepreßt,
mit Kohlenwasserstoffdämpfen imprägniert und schließlich, um die Verflüchtigung der Dämpfe zu hindern, mit einer Schicht
Harz überzogen werden.
Gegenüber den genannten Vorrichtungen sind die Feueranzünder zu nennen, deren Hauptbestandteil durch einmaligen
Gebrauch nicht zerstört wird, sondern wiederholt verwendet werden kann. Es sind dies meist hohle oder
poröse Körper aus feuerbeständigem Material, die mit leicht entzündlichen Stoffen angefüllt werden, z. B. vielfach durchlöcherte
Cylinder aus feuerfestem Thon, die mit Petroleum getränkten Asbest enthalten; das Ganze wird durch einen Deckel abgeschlossen.
Beim Anzünden brennt die Flamme
[* 7] zu den erwähnten Löchern heraus.