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Neophyten
Was sind Neophyten?
Viele Flächen in der Schweiz sind von der Ausbreitung von Problempflanzen (sog. Neophyten) überwuchert. Es handelt sich hierbei um fremdländische Pflanzen, welche in den letzten Jahrzehnten bewusst (Gartenbau) oder unbewusst (Transport) eingeschleppt wurden und so zu einer Verringerung der Biodiversität führen.
Da die Pflanzen meist sehr schnell wachsen und wenige Frassfeinde haben, verdrängen sie die einheimischen Arten und führen zu einer Monotonisierung.
Um eine weitere, übermässige Ausbreitung zu vermeiden, müssen die Pflanzen an der Versamung gehindert werden.
Gewisse Neophyten können zudem gesundheitliche Probleme wie Allergien (Ambrosia), oder Verbrennungen (Riesen-Bärenklau) hervorrufen.
Beispiele gebietsfremder Pflanzen:
- Kanadische Goldrute Solidago canadensis [Abbildung hier]
- Sommerflieder/Schmetterlingsflieder Buddleja davidii [Abbildung hier]
- Drüsiges Springkraut Impatiens glandulifera [Abbildung hier]
- Japanischer Staudenknöterich Fallopia japonica [Abbildung hier]
- Riesen-Bärenklau Heracleum mantegazzianum [Abbildung hier]
- Ambrosia Ambrosia artemisiifolia [Abbildung hier]
Art des Einsatzes
Das Aufgabengebiet umfasst die Verhinderung der weiteren Ausbreitung und die Säuberung von bereits überwucherten Flächen. Hierzu ist einerseits Handarbeit gefragt. Wo eine manuelle Bekämpfung nicht möglich ist, kommen zudem Geräte zum Einsatz.