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Die sexuelle Erregung, Lust, Bedürfnisse und Verhaltensweisen in Zusammenhang mit der Sexualität sind sehr vielfältig und ihre Interaktionen komplex. Im Sinne der Embodiment Perspektive wird angenommen, dass die Art, wie der Körper in der Sexualität eingesetzt wird, das Erleben bestimmt. Als theoretische Grundlage dient das Modell Sexocorporel, welches von Jean-Yves Desjardins am Département de séxologie der Universität Québec entwickelt wurde.
Das Ziel dieser Studie war es, die Wechselwirkung von psychischen, körperlichen und sozialen Ressourcen in der Sexualität und ihre Bedeutung für Gesundheit und Wohlbefinden zu untersuchen.
Die Erhebung wurde nach einem Jahr Laufdauer im Juni 2019 abgeschlossen. Es haben 1’100 Personen im Alter zwischen 18 und 77 Jahren den Fragebogen vollständig ausgefüllt. Ein erster Ergebnisbericht mit einer Beschreibung der erhobenen Daten liegt vor.