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Weitere Festnahmen nach Ausschreitungen
Basel/BS. Mittwoch, 27. April 2016. Im Anschluss an die Ausschreitungen des Fussballspiels FC Basel gegen FC Zürich vom Sonntag, 10. April 2016, konnte die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft weitere Tatverdächtige ermitteln.
Nachdem das Zwangsmassnahmengericht bereits über einen 21-jährigen Deutschen Untersuchungshaft verfügt hat und der Fall eines 17-Jährigen zuständigkeitshalber an die Jugendanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft abgetreten wurde, ordnete das Gericht in den vergangenen Tagen über drei Schweizer im Alter von 19, 27 und 28 Jahren ebenfalls Untersuchungshaft an.
Am Dienstag, 26. April 2016, wurden zudem weitere Tatverdächtige festgenommen. Es handelt sich um drei Schweizer im Alter von 22, 25 und 29 Jahren. Sie werden auch dem Zwangsmassnahmengericht zugeführt.
Am 12. April 2016 hatte die Staatsanwaltschaft aufgrund eines Hinweises, dass eine Person bei den Ausschreitungen schwer verletzt worden sei, ein Verfahren wegen Verdachts der schweren Körperverletzung eröffnet.
Zwischenzeitlich konnte das Opfer, ein 27-jähriger Mann, identifiziert und befragt werden. Er wurde durch ein Gummischrotgeschoss am Auge schwer verletzt. Wie es dazu kam, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich ebenso heraus, dass sich beim St. Jakobs-Park, auf der Treppe beim Sektor D (ausserhalb des Stadions), eine Frau mit zwei Kindern im Alter von ca. 3 und ca. 5 Jahren aufhielt. Plötzlich wurde sie von einem FCB-Fan so angerempelt, dass eines der Kinder die Treppe herunter fiel und sich leicht verletzte.
Die ca. 30 bis 40-jährige Frau konnte bis anhin nicht ausfindig gemacht werden. Sie wird ersucht, sich bei der nächsten Polizeistelle zu melden.