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PD Dr. med. Martin Meuli, geb. 1955, absolvierte das Medizinstudium von 1975 bis 1981 an der Universität Zürich und war anschliessend bei der Schweizerischen Rettungsflugwacht REGA und am Departement Anästhesie des Universitätsspitals Zürich sowie von 1983 bis 1984 in der Allgemeinchirurgie am Kantonsspital Münsterlingen als Assistenzarzt tätig. 1984 wurde er an der Universität Zürich promoviert. Es folgten weitere Jahre als Assistenzarzt am Universitätsspital Zürich. Anschliessend setzte Prof. Meuli seine Tätigkeit amUniversitätskinderspital Zürich (KISPI) fort, wo er zunächstin Pädiatrie und Pädiatrischer Intensivmedizin tätig war. 1987 wechselte er in die Kinderchirurgie des KISPI, wo er Assistenzarzt, von 1988 bis 1992 Oberarzt und ab 1989 zudem Leiter des Zentrums für brandverletzte Kinder war. 1989 erlangte er die Facharztprüfung in Kinderchirurgie und 1990 den FMH für dasselbe Fachgebiet. 1993 bis 1995 war Prof. Meuli Research Fellow am Fetal Treatment Center, San Francisco Medical Center der University of California. Danach kehrte er an das KISPI zurück, wo er von 1995 bis 1999 Oberarzt für Kinderchirurgie und Leiter des Zentrums für brandverletzte Kinder war. 1999 erfolgten die Habilitation an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich und die Erteilung der Venia Legendi für das Gebiet der Kinderchirurgie. Seit 1999 ist Prof. Meuli Leitender Arzt des Zentrums für brandverletzte Kinder, der Poliklinik und der Notfallstation der chirurgischen Klinik des KISPI sowie Stellvertreter des Klinikdirektors.
Prof. Dr. Klaus Jonas, geb. 1957, wurde zum ordentlichen Professor für Sozialpsychologie ernannt. Er studierte Psychologie an der Universität Zürich und an der Universität Bielefeld, wo er sein Studium 1980 abschloss. Anschliessend wechselte er an die Universität Tübingen. An der Abteilung für Sozialpsychologie des Psychologischen Instituts hatte er bis 1996 verschiedene Stellen inne, u.a. als wissenschaftlicher Angestellter in Forschungsprojekten und als wissenschaftlicher Assistent. 1987 wurde er an der Universität Tübingen zum Dr. rer. soc. promoviert, und 1995 erhielt er dort die Lehrbefugnis für das Fach Psychologie mit der Habilitationsschrift «Der Beitrag der Einstellungsforschung zur Vorhersage präventiven und riskanten gesundheitsbezogenen Verhaltens». Ab 1996 übernahm er die Vertretung der Professur für Sozialpsychologie an der Technischen Universität Chemnitz-Zwickau und anschliessend jene der Professur für Sozialpsychologie an der Universität Kiel. 1998 folgten die Ernennung zum Hochschuldozenten am Psychologischen Institut der Universität Tübingen und die Übernahme einer weiteren Lehrstuhlvertretung, einer Gastprofessur an der Universität Graz. 1999 erfolgte der Ruf auf den Lehrstuhl für Wirtschafts-, Organisations- und Sozialpsychologie an der Technischen Universität Chemnitz, den Prof. Jonas seit 2000 innehat.
Ebenfalls an der Philosophischen Fakultät wurde Prof. Dr. Shalini Randeria, geb. 1955, zur ordentlichen Professorin für Ethnologie ernannt. Sie studierte von 1971 bis 1977 an der Universität Delhi und erwarb den M. A. in Soziologie. Darauf wechselte sie an die Universität Oxford, wo sie drei Jahre später das Studium mit dem M. Phil. abschloss. Von 1982 bis 1986 absolvierte Prof. Randeria ein Doktoranden-Studium an der Universität Heidelberg in den Fächern Ethnologie, Indologie und Geschichte Südasiens. Nach längeren Feldforschungsaufenthalten in Westindien wurde sie 1992 an der FU Berlin promoviert. Von 1993 bis 1999 war sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Soziologie der FU Berlin. Im Jahr 2001 eröffnete sie dort das Habilitationsverfahren, das kurz vor dem Abschluss steht. Seit 2001 ist Prof. Randeria wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Das Wintersemester 2001/2002 und das anschliessende Sommersemester verbrachte sie an der Universität München. Zunächst war sie Gastprofessorin an der Max-Weber-Professur für Soziologie, dann übernahm sie die Vertretung des Lehrstuhls für Soziologie. Seit dem 1. September 2002 ist Frau Randeria Professorin an der Central European University in Budapest und gleichzeitig Chair of Department.
Prof. Dr. Werner Wirth, geb. 1959, wurde zum ordentlichen Professor für Publizistikwissenschaft mit Schwerpunkt Empirische Kommunikations- und Medienforschung ernannt. Prof. Wirth studierte von 1978 bis 1983 an der Technischen Universität München Informatik. Danach folgte ab 1984 das Studium der Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Soziologie, Statistik und Politologie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, das er 1989 mit dem M. A. abschloss. Von 1989 bis 1994 war Prof. Wirth wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft der LMU. Ab 1990 absolvierte er einen Promotionsstudiengang Kommunikationswissenschaft mit den Nebenfächern Statistik und Psychologie. 1994 wurde er an der LMU promoviert und arbeitete dann bis 1999 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Im gleichen Jahr wechselte er an die Hochschule für Musik und Theater in Hannover, wo er bis 2002 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung tätig war. Seit April 2002 ist Prof. Wirth Professor für Online-Kommunikation und Multimedia am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität München.
An der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät wurde Prof. Dr. Alberto S. Cattaneo, geb. 1967, zum ordentlichen Professor für Mathematik ernannt. Er studierte an der Universität Mailand Physik, schloss das Studium 1991 mit dem Diplom ab und erlangte 1995 den Ph. D. in Theoretical Physics. Danach war er bis 1997 «Post-doc», zunächst am Physics Department der Harvard University in Cambridge, USA, und von 1997 bis 1998 am Mathematics Department der Universität Mailand. In den Jahren 1998 und 2001 folgten Aufenthalte als Gastprofessor an den Universitäten Nantes und Harvard. Seit 1998 ist Prof. Cattaneo Assistenzprofessor für Reine Mathematik unter besonderer Berücksichtigung der Topologie am Institut für Mathematik der Universität Zürich.
Prof. Cattaneo tritt sein Ordinariat am 1.Juni 2003 an, Prof. Meuli, Prof. Jonas und Prof. Wirth folgen am 1. September 2003 und Prof. Randeria am 1. Oktober 2003.
Weitere Ernennungen
Prof. Dr. Peter Bösiger, geb. 1946, zum nebenamtlichen ordentlichen Professor für biomedizinische Technik (Doppelprofessur mit der ETHZ). SeinForschungsschwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Kernspinresonanz-Bildgebung und -Spektroskopie.
PD Dr. Leo Eberl, geb. 1964, zum Assistenzprofessor für Mikrobiologie. Sein Arbeitsgebiet umfasst Pflanzen-Mikroorganismen-Interaktionen und hier vor allem mikrobiologisch-organismische und ökologische Aspekte.