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Der US-Anbieter von Tools für Softwareentwickler Pagerduty geht an die Börse. Das Unternehmen wurde vergangenes Jahr nach einem Investment mit 1,3 Milliarden Dollar bewertet. Die Finanzierungsrunde wurde angeführt von T. Rowe Price Group und Wellington Management. Zu den weiteren Investoren gehören Andreessen Horowitz, Bessemer Venture Partners und Accel.
Das 2009 gegründete Unternehmen Pagerduty zählt eigenen Angaben zufolge rund 500 Mitarbeitende sowie knapp 11'000 Kunden in 90 Ländern, darunter ein Drittel der Fortune-500-Unternehmen. Auf der Website des Unternehmens sind unter anderem IBM, Cloudflare, Verivox oder Flixbus als Kunden gelistet. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in San Francisco und unterhält Niederlassungen in den USA, Kanada, Australien und London.
"Wir wenden Machine Learning auf die von unserer Plattform gesammelten Daten an, um unseren Kunden zu helfen, Vorfälle aus den Milliarden von digitalen Signalen zu identifizieren, die sie jeden Tag sammeln", beschreibt sich Pagerduty im SEC-Dokument. Dies geschehe durch die automatische Konvertierung von Daten aus praktisch jedem softwarefähigen System oder Gerät in ein gemeinsames Format und durch die Anwendung von Machine Learning, um Muster und Korrelationen zwischen diesen Daten in Echtzeit zu finden. Damit mischt Pagerduty in einem ähnlichen Markt wie Atlassian und Splunk mit. Die Software soll IT-Mitarbeitenden helfen, schnell auf IT-Vorfälle reagieren zu können und andererseits solche Vorfälle auch antizipieren zu können.
In den neun Monaten bis Ende Oktober 2018 verzeichnete Pagerduty einen Umsatz von 84 Millionen Dollar und einen Nettoverlust von 34,5 Millionen Dollar, wie aus den Dokumenten hervorgeht. Im Vorjahreszeitraum fielen sowohl Umsatz als auch Verlust geringer aus. (kjo)