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Die reformierte Kirchgemeinde Töss versammelte sich seit der Reformation in der Kirche des Klosters Töss. Als die Regierung des Kantons Zürich 1833 den Klosterkomplex an den Industriellen Heinrich Rieter verkaufte, war die Klosterkirche vom Verkauf ausgenommen. Der für Gottesdienstlokale zuständige Kanton hätte der Kirchgemeinde ansonsten ein neues Kirchenlokal zur Verfügung stellen müssen. Erst in den 1850er Jahren änderte sich die Lage. Als Rieter den zusätzlichen Platz im Kloster für die Maschinenproduktion benötigte, unterstüzte er das Vorhaben der Kirchgemeinde, zum Bau einer neuen Kirche mit grosszügigen finanziellen Mitteln. Er wünschte, dass das neue Gotteshaus innert zwei Jahren realisiert und unverzüglich mit Planung und Bau begonnen werde. Dieses Anliegen sollte eine rasche Entflechtung von industrieller Produktion und sakraler Nutzung im ehemaligen Kloster Töss ermöglichen.