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Der Jahresschnellste McLeod setzte sich in 13,05 Sekunden souverän durch. Auch der für Spanien startende Ortega freute sich über Silber. Der gebürtige Kubaner war eine Zeit lang von internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen gewesen, weil er nach seiner Flucht aus Kuba keine Freigabe von seinem früheren Verband erhalten hatte. Ortega war in 13,17 Sekunden 7 Hundertstel schneller als der Europameister Bascou. Der Weltrekordhalter Aries Merritt, der in den Kampf um Gold hätte eingreifen können, war wegen eines verpatzten Auftritts an den US-Trials nicht am Start.
In den vergangenen Jahren war der Hochsprung geprägt durch das Duell zwischen dem Katari Mutaz Essa Barshim und dem Ukrainer Bogdan Bondarenko. Die beiden griffen sogar den Uralt-Weltrekord des Kubaners Javier Sotomayor an. Im letzten Jahr tauchte der Kanadier Derek Drouin auf und kürte sich in Peking zum Weltmeister. Diesen Erfolg bestätigte er nun mit Gold in Rio de Janeiro. Er überquerte 2,38 m und verwies somit Barshim (2,36) und Bondarenko (2,33) auf die weiteren Plätze.
Im 1500 m der Frauen gab es kaum taktische Fesseln. In den letzten zwei Runden wurde nur noch aufs Tempo gedrückt. Gold ging nach Kenia. Die 22-jährigen Faith Kipyegon setzte sich in 4:08,92 Minuten vor der Weltrekordhalterin Genzebe Dibaba aus Äthiopen durch. Im Vorjahr an den Weltmeisterschaften war der Einlauf in umgekehrter Reihenfolge erfolgt.
Darja Klischina, die einzige für Rio 2016 zugelassene Russin in der Leichtathletik, schaffte im Weitsprung die Qualifikation für den Final.
(SDA)