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Die BSI-Angestellten mussten die letzten Monate viele schlechte Neuigkeiten ertragen. Würdig und entschlossen stellten sie sich den Problemen mit Hilfe der Personalkommission und des SBPV-Regionalsekretariats im Tessin. Am 16. Juni 2016 trafen sich mehr als 700 Angestellte gleichzeitig in Zürich, Genf und Zürich zu einer Personalversammlung. Sie hiessen eine Resolution gut, die von den Verantwortlichen der EFG und BSI verlangt, sich für die Erhaltung des BSI-Standorts Lugano mit einem Maximum an Arbeitsplätzen und die Verhandlung eines Sozialplans einzusetzen (siehe Resolution>).
In der Zwischenzeit führte der SBPV Gespräche mit BSI- und EFG-Verantwortlichen. Personalvertreter trafen sich regelmässig mit Bankvertretern, um sich über die Entwicklung des Integrationsprozesses zu orientieren und auch, um Sicherheiten für das Personal zu erwirken: die Verhandlung eines Sozialplans, das Einsetzen einer gemischten EFG/BSI-Arbeitsgruppe als Ansprechpartner der Personalverantwortlichen der beiden Banken und schliesslich die Organisation einer EFG-Personalversammlung in Anwesenheit des SBPV.
Die Zuständigen für den Integrationsprozess der BSI in die EFG waren mit grossen Problemen konfrontiert, eines dringender als das andere, zu lösen innerhalb der von der Finma festgelegten 12-Monate-Frist. Mit dieser Ausgangslage stieg das Risiko, dass Erwartungen des Personals nicht berücksichtigt würden. Der Sozialdialog braucht Zeit. Er garantiert aber langfristig die Identifikation der Angestellten mit der Unternehmenskultur. Er erlaubt, dass Angestellte in die Zukunft der Bank vertrauen. Ein Vertrauen, das sich durch den Halo-Effekt auch positiv auf die Kundenbeziehungen auswirkt. Aufgabe des SBPV ist es sicherzustellen, dass den Fragen zu Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen die notwendige Priorität zugemessen wird. Der SBPV überwacht auch, dass die Personalvertreter in allen Personalfragen miteinbezogen werden. Die Sozialpartner sind angehalten, bis September verlässliche Lösungen zu erarbeiten, die dann im Sommer vorbereitet werden müssen.