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Um die Lichtreflexion einer Glasoberfläche stark herabsetzen können, wird die Oberfläche mit einer dünnen Schicht aus transparentem Material mit geeignetem Brechungsindex überzogen. Die an den Schichtgrenzen reflektierten Wellen (r1,r2,..) können sich praktisch aufheben. Damit wird die Reflexion vermindert und die Transmission vergrößert, weil alles was nicht reflektiert wird durch die Linse durch geht. Dadurch werden unerwünschte sekundäre Doppelreflexionen unterdrückt.
Die Farben von Perlmutt entstehen durch Interferenzen an dünnen Schichten. Es handelt sich dabei um hauchdünne Schichten aus Kalk und Eiweiß-Chitin.
Das einfallende weiße Licht trifft auf die dünnen Eiweiß-Chitin-Schichtem im Perlmutt. Je nach Schichtdicke werden bestimmte Wellenlängen durch destruktive Interferenz ausgelöscht bzw. durch konstruktive interferenz verstärkt. Dadurch werden nur bestimmte Farben zurückreflektiert. (auf dem Bild sind die Strahlen zum Beispiel jeweils blau bzw. rot)
Inkohärent bedeutet, dass die Wellensysteme über einen längeren Zeitraum in keiner festen Phasenbeziehung zueinander stehen.
Das liegt daran, dass natürliche Lichtquellen niemals Licht mit Einzelwellen der immer gleichen Wellenlänge aussenden, sondern zufällige und immer andere Wellenlängen. Hinzu kommt, dass die Einzelwellen einer Lichtwelle niemals in Parallelität abstrahlen, sondern in unterschiedliche und zufällige Richtungen ausgesandt werden.
Warum ist die Aussage: „Rosen haben die Farbe Rot“ eigentlich falsch?
Die Oberfläche der Rose reflektiert nur das Licht bestimmter Spektralfarben, wobei der Blau-&Grünanteil absorbiert wird. Deshalb ist die Rose selber auch eigentlich farblos und die vom Menschen wahrgenommene Farbe ist nur das von der Rose reflektierte Licht.