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Am 28. September 1987, also vor ziemlich genau 30 Jahren, erschien das letzte Studioalbum der Kultband The Smiths.
«Strangeways, Here We Come» heisst die Platte, auf welcher legendäre Songs wie «Girlfriend In A Coma» oder «Stop Me» zu finden sind.
Der Gitarrist der Band, Jonny Marr, wollte sich weiterentwickeln und statt Jingle Jangle Sound etwas Anspruchsvolleres machen. Inspiration für diese Entwicklung fand er vor allem im White Album der Beatles.
Und so wurde dann nicht mehr mit einem typischen Rock Outfit produziert, sondern Synths, Saxophon, Streicher und Drum Machines eingesetzt.
Genau wegen diesen Elementen hört sich «Strangeways, Here We Come» auch an, wie das am meisten durchproduzierte Album der britischen Band.
The Smiths sagen, es sei ihr bestes Album, ihre Fans widersprechen. Sicher ist bloss, dass es auf jeden Fall ein Klassiker ist.
Trotz den grossen Songs, welche auf dem Album zu finden sind, wurde schon während den Aufnahmen der Platte klar, dass es sich um das letzte Album der Band handelt.
Während der Sänger Morrissey sich nach den 11 bis 12 stündigen Aufnahmen seinem eigenen Programm widmete, leerten die restlichen drei Bandkollegen eine Alkoholflasche nach der Anderen.
Es war jene Zeit, zu der aus Morrissey mehr und mehr ein Weltretter und Verschwörungtheoretiker wurde.
Kurz gesagt: The Smiths haben sich einfach auseinandergelebt, weshalb «Strangeways, Here We Come» dann auch ihr letztes Album war.
Zum dreissigsten Jubiläum der Platte gibt’s bei uns die Ehrung als Klassiker der Woche.