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Dieses Forschungsprojekt hat analysiert, inwiefern die Nutzung von Sharing-Angeboten für Velos, E-Bikes und E-Trottinette zu Gewohnheitsänderungen im Mobilitätsbereich bei den Nutzern/innen führt. Die Ergebnisse mündeten zusätzlich in einer Potenzialabschätzung dazu, inwiefern Sharing-Angebote als effiziente und suffiziente Fortbewegungsart einen Beitrag zu den übergeordneten Zielen der Verkehrs- und Klimapolitik der Stadt Zürich leisten können.
Sharing-Angebote für E-Scooter, E-Bikes und Velos werden in der Stadt Zürich und in angrenzenden Gemeinden vor allem für Freizeitzwecke und zum Pendeln genutzt. Kurzfristig ersetzen sie insbesondere Fusswege und Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Sharing-Angebote wurden bei rund 4 Prozent der befragten Nutzer/innen für letzte Wegstrecken genutzt, die mit dem Auto gefahren worden wären, führten aber bei rund 7 Prozent der letzten Wege zu zusätzlichem Verkehr. Längerfristig besteht ein grösseres Potenzial der Sharing-Fahrzeuge für Beiträge zur multimodalen Mobilität, womit sie als Ergänzung statt als Konkurrenz zum öffentlichen Verkehr fungieren würden, sowie zu einer nachhaltigen städtischen Verkehrs- und Klimapolitik. Neben der positiven Wirkung durch die Substitution von Autofahrten ist längerfristig vor allem auch die Ökobilanz der Sharing-Fahrzeuge ein zentraler Hebel für eine positive Klimawirkung.