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Lorena Mermelstein – Präsidentin
Cecil Drack – Vize- Präsidentin
Sara Ciccone – Aktuariat
Alejandra Wakuluk – Finanzen
Lorena Mermelstein, Tango-Tänzerin und Tanzlehrerin, Leiterin der Tangoschule Mermelstein in Winterthur seit 2005. Geboren in Buenos Aires, Argentinien im Jahr 1974 in einer Familie mit gemischter Herkunft. Ihr Stammbaum weist einige besondere Mitglieder auf, die sie in ihrer Liebe zur Kultur beeinflusst haben: Die russisch-jüdische Grossmutter, die Sarah Bernhardt bewunderte und Tolstoi las, der Vater, der davon träumte, ein klassischer Theaterschauspieler zu werden und Beethoven-Liebhaber war, die italienischen Grosseltern mütterlicherseits, die wie in der Geschichte von der Landmaus und der Stadtmaus sehr unterschiedlich waren, aber harmonisch vereint in einer arrangierten Ehe 50 Jahre miteinander lebten, und schliesslich die Mutter die, inspiriert von Isadora Duncan, unermüdlich durch das Haus zog.
Lorena studierte an der nationalen Schule für klassisches Ballett ‘Maria Ruanova’ in Buenos Aires und mit dem Meister Basil Tupin. In Alter von 14 Jahren begann sie Tango zu tanzen. Das Leben dieser leidenschaftlichen Tradition und das Studium bei grossen Maestros in Buenos Aires haben bei ihr zu einem tiefen Verständnis der Essenz des Tangos geführt. Durch den Tango fand sie ihre ausdrucksstarke Sprache.
Im 1995 wurde sie eingeladen bei der Stiftung ift-Tango in Zürich mitzuwirken, um die Tangokultur in der Schweiz zu fördern. Einige der wichtigsten Früchte ihrer organisatorischen Arbeit bei der Stiftung sind: Die Auftritte traditioneller Orchester von Buenos Aires in der Schweiz, darunter Color Tango, das große Mosalini-Orchester, das Maestro Jorge Dragone Orquesta Típica und das Orchester von Beba Pugliese. Die Öffnung der Schauplätze junger Künstler mit einem avantgardistischen Vorschlag, wie z.B. Tangata Rea mit Ramiro Gallo, Astillero von Julián Peralta und Narcotango von Libedinsky. Veranstaltungen vom Tango-Aktionen am ZüriFest, Bahnhof Zürich, Festival Tango en Flor und Albanifest in Winterthur.
Zwischen 2007 und 2016 beteiligte sie sich an der Produktion, Organisation und künstlerischen Co-Leitung vom Tangofestival Tango Woche in Zürich. Als Co-Leiterin und Tanzlehrerin in der Tangoschule Zürich und im Club Silbando in Zürich arbeitete sie bis 2017.
Für die Bühne wirkte sie bei der Produktion und Realisation von Tango Shows u. a. Estacion Tango‘ mit originaler Tangomusik, die für das Werk exklusiv komponiert wurde.
Seit 2004 ist Winterthur ihr Zuhause geworden. Den Raum der alten Backstube von Bosshard, renovierte sie mit eigenen Händen zusammen mit ihrem damaligen Ehemann und Tanzpartner zu ihrer Tanzschule, die bis 2018 unter dem Namen ‘Panaderia’ aktiv war. Damals schon als Kulturraum und Tanzschule für die Menschen in Winterthur entwickelt, ist sie nun die Heimat der Tangoschule Mermelstein. Der Wind drehte und entwickelte neue Lebensabschnitte für sie. Als Mutter einer 11-jährigen Tochter, Inhaberin und Leiterin der Tanzschule, setzt sie sich weiterhin für die Förderung von Musik, Tanz und interkulturellen Begegnungen ein. Das ist ihre Motivation für die Mitgründung des Projekt Lo Que Local.
Cecil Drack, geboren in Zürich, später zwischen Wald, Wiesen und Felder mit Sicht auf die Stadtlichter und die Berge, ist sie zusammen mit zwei Schwestern, in einem Haus voller Bilder, Zeichnungen und Skulpturen aufgewachsen.
Der Vater war Illustrator, und Kunstmaler und die Mutter Dekorateurin.
Gestalterisches Tun war/ist die „Familiensprache“, bis hin zu der jüngsten Generation.
Als Modedesignerin hat sie massgeschneidert, Mode illustriert, Kollektionen entworfen, in Paris und Zürich gearbeitet und gelebt.
1996 wechselte sie mit ihrer jungen Familie nach Winterthur und zog zusammen mit Ihrem Mann drei Kinder gross.
Seit 2010 ist sie Inhaberin des Zweithandkleiderladens „combien“ am Holderplatz.
Die Grosseltern stammten aus mindestens vier verschiedenen Ländern und emigrierten in die Schweiz, um der Armut zu entfliehen.
Vergleichbare Geschichten, wie jene der Menschen, die es zeitgleich nach Buenos-Aires zog.
Kleine Erfolgsgeschichten, grosse Tragödien.
Fremdartiges und Nostalgie ist im Blut.
Mit dem Tango hat sie eine Art Heimat entdeckt,
weil er alles verbindet, was in ihr steckt.
In Buenos Aires hat sie im Februar 2020 das Tango tanzen vertieft, den Chacarera kennengelernt und ist voller Inspirationen im Gepäck zurückgekehrt.
Die Vorstellung, dass gerade in Winterthur, als Arbeiterstadt mit Migrationsgeschichte viele Menschen ähnlich reagieren und empfänglich wären für die Kultur rund um den Tango, motiviert sie, diese Begeisterung dafür zu teilen.
Mit der argentinischen Kultur wird die vielseitige Kulturlandschaft Winterthurs um eine Facette reicher.
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