Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03127.jsonl.gz/2254

Nach drei Jahren ersetzte die Pferdezuchtgenossenschaft Sensebezirk den Stationshengst Don Ovan mit dem dreijährigen Rappen Hoby-Wan. «Stehen bleiben bedeute rückwärtsgehen», erklärte Präsident Reto Rietmann. Das gelte auch für die Hengstenauswahl. Der vielversprechende Hengst wurde am Samstag vor der Generalversammlung der Pferdezuchtgenossenschaft in Düdingen präsentiert.
Der Präsident schaute an der Versammlung auf ein erfolgreiches Züchterjahr. Die Genossenschaft dürfe sehr zufrieden sein mit den Nachkommen der beiden Stationshengste Calypso du Padoc und Don Ovan, denn 22 der 51 aufgeführten Fohlen erreichten 22 Punkte und mehr. Das sei vielversprechend für die weitere Entwicklung der Pferdezucht. 30 dreijährige Pferde bestanden den Feldtest erfolgreich. An den Freibergertagen vom 21. und 22. Mai mit den Disziplinen Springprüfung, Holzrücken, Gymkhana und Fahren konnten 160 Starts verbucht werden. Mit 91 Stuten sei auch die Decksaison erfolgreich verlaufen. Der fuchsfarbige Hengst Calypso du Padoc und Hoby-Wan sind für die neue Decksaison bei Hanspeter Piller in Brünisried stationiert.
Hans Bielmann konnte eine positive Rechnung präsentieren. Bielmann, der auch Präsident des Freiburgischen Pferdezuchtverbandes ist, soll an der nächsten Delegiertenversammlung des Schweizerischen Freiberger Zuchtverbandes anstelle von Roland Bovet als neues Vorstandsmitglied vorgeschlagen werden.
Pferdesportler, die schweizweit an offiziellen Prüfungen wie Fahren oder Gymkhana teilnehmen wollen, müssen einem Pferdesportverband angeschlossen sein. Damit sich die einzelnen Teilnehmer nicht um die Lizenz kümmern müssten, schliesse sich die Pferdezuchtgenossenschaft des Sensebezirks dem Verband als Mitglied an. Weiter informierte Bielmann, dass der Feldtest am 25. März stattfindet. Die Freibergertage sind auf den 27. und 28. Mai angesetzt, und am 9. September werde die Pferdeschau durchgeführt.