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Um das Verhalten von Zwischenkulturen bei verschiedenen Umweltbedingungen besser zu verstehen, wurde ein Netzwerk von Versuchsparzellen entlang der Achse Genf- Zürich und im Jura eingerichtet. Einige der untersuchten Arten vermochten den Boden im Herbst schnell zu bedecken (z.B. Sareptasenf). Andere Arten produzierten eine bedeutende Biomasse oberirdischer Pflanzenteile (z.B. Sonnenblume). Wieder andere, im Herbst weniger leistungsfähige Arten, stellten eine gute Bodenbedeckung Ende Winter sicher, wie der Rauhafer. Mit einer multifaktoriellen Analyse konnten die Beziehungen zwischen den Leistungen der verschiedenen Zwischenkulturen und den Umweltbedingungen untersucht werden. Keine Art vereinigt alle über die gesamte Zwischenkultur erwünschten Eigenschaften, Mischungen verschiedener Arten sind jedoch vielversprechend.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.