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Apple vs. Samsung: die dritte Woche
Eine weitere Woche im Patentprozess zwischen Apple und Samsung neigt sich dem Ende zu. Wir fassen die wichtigsten Entwicklungen zusammen.
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Diese Woche waren im Patentprozess zwischen Apple und Samsung hauptsächlich die Koreaner am Zug. Noch bis am nächsten Dienstag, 21. August, haben sie Zeit, ihre Beweise vorzubringen. Samsung versucht in erster Linie, zu beweisen, dass Apple das wesentliche Design von iPhone und iPad auch nicht selbst erfunden hat, sondern dass es schon früher entsprechende Produkte gab. Das Zauberwort dazu heisst «Prior Art», das eben Produktdesigns bezeichnet, die es schon zuvor gegeben hatte.
Samsung: Auch Apple hat abgeguckt
So soll beispielsweise der US-Verlag Knight Ridder (nicht zu verwechseln mit der legendären TV-Serie Knight Rider) schon in den 90er-Jahren Konzepte für eine Tablet-Zeitung entwickelt haben, die aber nie gebaut wurde. Apple, das eine Zeit lang mit dem Knight-Ridder-Verlag zusammengearbeitet hat, habe sich von diesen Konzepten inspirieren lassen, so Samsung.
Samsung führte ausserdem seinerseits Patentverletzungen auf Seiten von Apple ins Feld. Apple soll mit den iPhone-Modellen sowie dem iPad 2 drei Samsung-Patente verletzen, schrieb golem.de. Dabei geht es um Betriebssystemfunktionen bezüglich des Hörens von Musik, des Speicherns des zuletzt angesehenen Fotos und des Versendens eines Fotos per E-Mail. Samsung verlangt dafür rund 23 Millionen US-Dollar von Apple.
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