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Beim Saisonauftakt vor zwei Wochen in Australien war Ferrari der grosse Verlierer. Vettel und Leclerc verpassten als Vierter und Fünfter das Podest. Das Duo blieb damit deutlich hinter den Erwartungen, die nach den guten Testfahrten geweckt wurden.
In der ersten eineinhalbstündigen Übungseinheit auf dem Wüstenkurs von Sakhir hielt Ferrari die Konkurrenz jedoch deutlich auf Distanz. Der Finne Valtteri Bottas, Auftaktsieger in Melbourne, verlor als Dritter im Mercedes fast eine Sekunde auf die Bestzeit von Leclerc. Der 21-jährige Monegasse war rund drei Zehntel schneller als Vettel, der in Bahrain mit vier Erfolgen (2012, 2013, 2017 und 2018) Rekordsieger ist. Weltmeister Lewis Hamilton klassierte sich als Vierter.
Bei Alfa Romeo hielt Kimi Räikkönen seinen Teamkollegen Antonio Giovinazzi in Schach. Der Finne und der Italiener verloren über zwei Sekunden auf die Bestzeit und beendeten das Training im 10. und 16. Rang.
Die zweite Trainingseinheit ist insofern von mehr Bedeutung, weil sie wie das Rennen am Sonntag (17.10 Uhr Schweizer Zeit) unter Flutlicht nach Einbruch der Dunkelheit absolviert wird. Die Strecke wird dann kühler und schneller, Autos und Reifen reagieren anders als in der Nachmittagshitze bei der ersten Session.