Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03151.jsonl.gz/431

Das war's.
Noch ein Fehler von Federer. Ein grauenhaftes Returngame zum Schluss.Uff, das tut unheimlich weh. Da war Federer tatsächlich dran. Klar, wenn Djokovic auch den Dritten in dieser Weise geholt hätte wie die ersten zwei, dann wäre auch der Schmerz kleiner gewesen. ABER Federer war dran ab dem Dritten.
Der vierte Satz war ausgeglichen. Federer hatte bei Aufschlag Djokovic zwar keine Chance, konnte seinen eigenen Service bis zum Stand von 3:4 aber ebenfalls souverän halten. Dann kam der Passierball von Djokovic, der via Netzkante im Feld landete. Wenig später war es aus.
Somit verliert Federer schon wieder ein grosses Spiel gegen Djokovic. Der Serbe ist einfach sackstark und momentan die unangefochtene Nummer 1 im Männertennis. Was Nole in den ersten beiden Sätze zeigte, war unglaublich, einfach perfekt.
Dass Federer im Dritten einen Weg zurück in die Partie fand, spricht für den Schweizer. Doch alles in allem war Djokovic der bessere und vor allem auch der konstantere Spieler. Die nächste Chance auf einen Grand Slam bietet sich Federer im Juni an den French Open. Djokovic seinerseits wird sich wohl den 11. Grand-Slam-Titel holen.
Im Final am Sonntag gegen Milos Raonic oder Andy Murray. Es sollte nicht sein, doch Roger Federer ist und bleibt der Grösste.