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Forschungsobjekt: die nationalen Wahlen vom 22. Oktober 1995. Das heisst die Nationalratswahlen und – in den meisten Kantonen – die Ständeratswahlen. Ziele: Analyse des Wahlverhaltens – Wahlteilnahme, Wahlentscheid – auf Bundes- und Kantonsebene. Fragestellung: wichtige politische Fragen in bezug auf das Verhalten, die Kenntnisse, die Ansichten und die Motive der StimmbürgerInnen. Die Auswirkungen auf das Wahlverhalten von Faktoren wie Grösse und Zusammensetzung der Parteienlanschaft, Auswahl an Kandidaten, Intensität und Art der Kampagne, institutionelle Besonderheiten usw. Insbesondere werden die folgenden Themen behandelt: die Beweggründe (Parteienwahl, Personenwahl und Issuewahl) eines Wählers (Prof. Linder). Die institutionellen Determinanten des Entscheids (Delgrande). Wandel in der Wählerlandschaft 1979-1995 (Ruth Nabholz).
Im Zentrum der Datenerhebung stand eine telefonische, standardisierte Befragung der Schweizer Bevölkerung, mit welcher die subjektive Sicht der Wahberechtigten erfasst wurde.
Ergänzend zu diesen Interviews wurden Informationen über die institutionellen und sozioökonomischen Gegebenheiten der einzelnen Kantone sowie Informationen über die StänderatskandidatInnen und Wahlkampagnen in ausgewählten Kantonen gesammelt. Dieses breite Spektrum an Hintergrunddaten ermöglicht Analysen unter Berücksichtigung der jeweiligen kantonalen Eigenheiten.