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Terrorgruppen wie der «Islamische Staat» verüben Anschläge «im Namen des Islam» und rechtfertigen ihre Taten dabei immer wieder mit Suren aus dem Koran. Verherrlicht der Islam deshalb Gewalt stärker als andere Weltreligionen?
Dieser auch öffentlich immer wieder diskutierten Frage ging der Software-Engineer Tom Anderson auf den Grund. Dafür liess er die Texte des Alten und Neuen Testaments sowie des Korans von einer Textsoftware analysieren. Bereits nach zwei Minuten lieferte ihm die Software ein Resultat.
Anderson kategorisierte die Wörter in acht verschiedene Emotionen – Freude, Erwartung, Wut, Ekel, Trauer, Überraschung, Angst und Vertrauen. Laut den Ergebnissen des Computerprogramms ist die Rhetorik in der Bibel um einiges wütender und viel weniger vertrauensvoll als im Koran.
«Tötung und Zerstörung werden im Neuen Testament etwas häufiger erwähnt als im Koran. Aber das Alte Testament führt die Skala deutlich an – darin spielen Tötung und Zerstörung die stärkste Rolle», fasst Anderson das Resultat in seinem Blog zusammen.
«Ich habe mir aber nicht vorgenommen zu beweisen, welche Religion gewalttätiger ist oder nicht», fügt der Software-Engineer seinen Ausführungen an. «Das Alte und das Neue Testament sowie der Koran sind weder die einzigen literarischen Schriften noch die Summe der Lehren des Christentums oder des Islams.» (ohe)
US-Präsident Donald Trump will nach CNN-Korrespondent Jim Acosta möglicherweise auch anderen Journalisten die Akkreditierung für das Weisse Haus entziehen. Journalisten benötigen diese Zulassung, um beispielsweise über Pressekonferenzen des Präsidenten berichten zu können.
«Ich habe die Entscheidung noch nicht getroffen, aber es könnte auch andere betreffen», sagte Trump am Freitag in Washington vor seinem Abflug nach Frankreich. Trump forderte, dass Journalisten das Weisse Haus und den …