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Die verherende Tornado-Serie in den USA hat ein 40. Todesopfer gefordert. Am Sonntag starb auch ein 14 Monate altes Mädchen, das schwer verletzt in einem Feld nahe des Ortes Salem gefunden worden war, rund 30 Kilometer südlich von Henryville in Indiana.
Angel Babcocks Rettung war zunächst als kleines Wunder gefeiert worden. Die Familie der Kleinen, deren Alter zuerst mit 20 Monaten angegeben worden war, habe sich wegen der Schwere ihrer Verletzungen entschieden, die lebenserhaltenden Massnahmen abzustellen, berichtete der Sender CNN. Die Tornados hatten auch die Eltern, den dreijährigen Bruder und die zwei Monate alte Schwester getötet.
Am Freitag (Ortszeit) hatten rund 100 Wirbelstürme von der Golfküste im Süden bis zur Region der Grossen Seen im Norden der USA eine Schneise der Verwüstung gezogen. Betroffen waren mehrere Bundesstaaten im Mittleren Westen und Südosten des Landes.
Allein im Staat Indiana kamen den Behörden zufolge mindestens 15 Menschen ums Leben. Die 2000-Seelen-Gemeinde Marysville traf es besonders schwer: sie wurde komplett zerstört. Aus Kentucky wurden mindestens 20 Todesopfer gemeldet. So wurde die Innenstadt von West Liberty zerstört. Die Behörden befürchten, dass sich unter Trümmern noch weitere Todesopfer befinden.