Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03180.jsonl.gz/898

Erbrechtliche Begriffe zusätzlich und ausführlich unter https://www.fachanwalt-erbrecht.ch/erbrecht-von-a-z
Durch den Schuldbrief wird eine persönliche Forderung begründet und durch Grundpfand gesichert.
Für diese Forderung haftet der Schuldner mit seinem gesamten persönlichen Vermögen. Die Schuldbriefforderung tritt neben die zu sichernde Forderung, die dem Gläubiger gegenüber dem Schuldner aus dem Grundverhältnis gegebenenfalls zusteht (Sicherungsübereignung), wenn nichts anderes vereinbart ist. Der Schuldner kann sich bezüglich der Schuldbriefforderung gegenüber dem Gläubiger sowie gegenüber Rechtsnachfolgern, die sich nicht in gutem Glauben befinden, auf die sich aus dem Grundverhältnis ergebenden persönlichen Einreden berufen.
Auf Antrag der Parteien wird der Schuldbrief entweder als Register-Schuldbrief oder als Papier-Schuldbrief ausgestaltet.
Beschränkte dingliche Rechte (Personaldienstbarkeiten), insbesondere das Baurecht, welches zugunsten einer bestimmten Person lautet, frei übertragbar und vererblich (selbständig) ist und (dauernd) auf 30 Jahre oder unbestimmte Zeit (jedoch höchstens 100 Jahre) begründet wird.
Sie können als Grundstücke in das Grundbuch aufgenommen werden.
Öffentlich zu beurkundende Bürgschaft, bei welcher der Bürge sich solidarisch mit dem Hauptschuldner zur Begleichung der Hauptschuld verpflichtet.
Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Solidarbürgen ist einzig die erfolglose Mahnung des Hauptschuldners oder dessen offenkundige Zahlungsunfähigkeit.
Juristische Person, welche gemäss Stiftungsurkunde einen dauerhaft festgelegten Zweck mit dem hierzu gewidmeten Vermögen eines Stifters verfolgt.
Die Stiftungsurkunde bezeichnet ausserdem die Organe (Stiftungsrat) und die Art der Verwaltung.
Die Stiftungen stehen unter der Aufsicht des Gemeinwesens, dem sie gemäss ihrer Bestimmung angehören. Dies kann entweder der Bund, Kanton oder die Gemeinde sein.