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Die verbale Entwicklungsdyspraxie äussert sich als ein Problem auf der Ebene der Sprechbewegungsplanung bzw. -programmierung. Sie zeigt sich in dem Unvermögen, die Artikulationsorgane für geplante Äusserungen willkürlich und kontrolliert in korrekter räumlicher und zeitlicher Beziehung zueinander einzusetzen. Die Produktion isolierter Laute verläuft meist störungsfrei. Allgemein weist die Sprachproduktion manchmal "Inseln" auf, Phasen in denen das Sprechen ungestört verläuft.
In der Arbeit beleuchtet die Autorin den Begriff und das Störungsbild der verbalen Entwicklungsdyspraxie näher. Sie versucht einen "roten Faden" durch dieses umstrittene, unklar umrissene Thema zu ziehen. Das Hauptaugenmerk widmet sie dem Bereich der Diagnostik, dem ihrer Meinung nach bisher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.
Meike Brinkmann, geborene Schröder, wurde 1980 in Bremen geboren. 1999 begann sie das Studium der Behindertenpädagogik mit dem Schwerpunkt Sprachheilpädagogik an der Universität Bremen. Schon während ihres Studiums machte sie viele Praktika und arbeite nebenbei in einer sprachheilpädagogischen Praxis. Mitte 2005 schloss sie ihr Studium als Diplom-Sprachheilpädagogin ab und arbeitet seit August 2005 in einer logopädischen Praxis in Bremen-Huchting. Dort lernte sie ein breit gefächertes Störungsspektrum kennen, dass sie zu dieser Arbeit motivierte.