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Maria Bachmanns Drehbuch beginnt mit dem Ende. Der Brief, den Johanna Thamsen (Nicole Heesters) erhält, kommt aus der Vergangenheit, aber aufgegeben wurde er im Jenseits. Der Umschlag enthält eine Todesanzeige sowie eine grüne Glasscherbe. In langer Rückblende erzählen Bachmann und Regisseur Matthias Steurer von einem Ereignis, dass sich vier Jahrzehnte zuvor zugetragen hat, zur Zeit der Mondlandung: 1969 bekommt die winzige Nordseehallig, auf der Johanna (Aglaia Szyszkowitz) mit ihrem Mann Ole (Stephan Kampwirth) und den zwei Kindern lebt, Besuch von einem Geologen (Klaus J. Behrendt). Anton Brunner hat die besten Absichten: Er will den Boden testen, denn demnächst sollen endlich Wasserrohre verlegt werden. Eigentlich eine schöne Sache. Bloss Fiete Petersen (Michael Lott) und seine Frau (Petra Kleinert) sind nicht begeistert, denn Fiete transportiert das Trinkwasser vom Festland und wäre arbeitslos, wenn das Wasser plötzlich aus der Leitung kommt. All das ist Johanna völlig egal, denn während der Gatte mit den Kindern unterwegs ist, bringt der weltgewandte und vielgereiste Gast eine Saite in ihr zum Klingen, die schon lange verstummt ist. Als der Abschied naht, beschwört er sie mitzukommen. Sie jedoch entscheidet sich für ihre Familie, legt ihm aber jene Glasscherbe in die Brotdose, auf die sie barfuss getreten ist, bevor sie sich zum ersten Mal geküsst haben.