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Was ist EFT und wie hilft es bei Stress, Ängsten und starken emotionalen Gefühlszuständen?
EFT steht für "Emotional Freedom Techniques" und ist eine alternative Therapiemethode, die Elemente aus der Akupunktur, der Klopfakupressur und der psychologischen Gesprächstherapie kombiniert. Diese Technik wurde in den 1990er Jahren von Gary Craig entwickelt und soll dazu dienen, emotionale Belastungen und psychische Beschwerden zu lindern.
EFT wird oft als eine Mischung aus westlicher Psychotherapie und chinesischer Medizin beschrieben, da es Elemente aus beiden Ansätzen kombiniert. Es integriert Verhaltenstherapie, mit dem Klopfen auf Akupunkturpunkten, um emotionale Belastungen zu lindern. Die Idee ist, dass durch das Klopfen auf diese Akupunkturpunkte, die im Energiemeridiansystem der Traditionellen Chinesischen Medizin verankert sind, emotionale Blockaden gelöst und der Energiefluss im Körper harmonisiert wird.
EFT basiert auf der Vorstellung, dass Störungen im Energiefluss im Körper zu emotionalen Problemen und körperlichen Beschwerden führen können. Wie in der traditionellen chinesischen Medizin werden bei EFT die Energiebahnen oder Meridiane des Körpers benutzt, entlang derer die Lebensenergie, das sogenannte "Chi", fließt. Wenn dieser Energiefluss gestört ist, können negative Emotionen und körperliche Beschwerden auftreten.
Die Technik beinhaltet das sanfte Klopfen bestimmter Akupunkturpunkte im Gesicht und am Oberkörper, während man sich auf das Problem oder die belastende Emotion konzentriert. Während des Klopfens spricht man positive Affirmationen oder Sätze, die mit dem emotionalen Problem in Verbindung stehen. Dies soll dazu beitragen, die Störungen im Energiefluss zu lösen und die emotionalen Belastungen zu reduzieren.
EFT ist eine effektive Methode zur Stressreduktion und zur Linderung von Angstzuständen. Sie basiert auf der Annahme, dass bestimmte Akupunkturpunkte am Körper stimuliert werden, um emotionale Belastungen zu lösen.
Hier ist ein einfacher Ablauf von EFT
1.
Identifikation des
Problems: Beginne
damit, das konkrete Problem oder den belastenden Gedanken zu identifizieren, den du ansprechen möchtest. Bewerte auf einer Skala von 1 bis 10, wie es dir aktuell gerade geht.
Zum Beispiel: "Ich fühle mich gestresst wegen meiner Arbeit."
2. Setup-Satz formulieren:
Erstelle einen Setup-Satz, der das Problem anspricht und dabei eine positive Selbstakzeptanz fördert. Der Setup-Satz könnte lauten: "Obwohl ich mich gestresst wegen meiner Arbeit fühle, akzeptiere ich mich und meine Gefühle voll und ganz."
3. Jetzt beginnt die Klopfsequenz auf Akupunkturpunkten: Folgende Positionen der Akupunkturpunkte werden geklopft: Dazu gehören der Handrücken, der äußere Augenbrauenrand, der seitliche Augenrand, unter dem Auge, unter der Nase, das Kinn, die Schlüsselbeine und der Kopf.
4. Wiederholung des Setup-Satzes: Während du auf den Akupunkturpunkt des Handrückens klopfst, wiederholst Du den Setup-Satz mehrmals, um die Selbstakzeptanz zu fördern.
5. Weitere Klopfsequenz an den anderen Punkten: Jetzt geht es darum das Problem und den Stress zu beschreiben währendem du auf den Akupressurpunkten auf deinem Körper klopfst. Dies machst du solange, bis du das Gefühl hast, es ist alles gesagt oder sich ein Gefühl einstellt von «jetzt ist es gut».
6. Bewertung der Intensität: Nachdem du die Klopfsequenz durchgeführt hast, frage dich wie intensiv du das ursprüngliche Problem oder die Belastung jetzt noch wahrnimmst, und bewerte es auf einer Skala von 0 bis 10.
7. Wiederholung der Schritte: Wenn die Intensität noch nicht auf ein akzeptables Maß gesunken ist, wiederhole die Schritte 3 bis 5, bis du eine spürbare Erleichterung fühlst.