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Trotz einem leichten weltweiten Trend hin zu Abrüstung haben die Schweizer Rüstungsausgaben auch 2014 wieder zugelegt: Die Schweiz befindet sich damit in einer Gruppe mit Ländern wie Saudi-Arabien, Bahrain oder Russland. Bezüglich der Pro-Kopf-Militärausgaben ist sie sogar auf Platz 17. Die GSoA fordert ein Ende der Aufrüstung.
Am 13. April erschienen die die Zahlen des Schwedischen Friedensforschungsinstitutes SIPRI zu den weltweiten Rüstungsausgaben. Das dritte Jahr in Folge nehmen die weltweiten Rüstungsausgaben leicht ab. Doch die Schweiz hält dagegen: So betrugen die Militärausgaben der Schweiz im Jahr 2014 insgesamt 5,441 Milliarden US-Dollar. Dies stellt eine signifikante Steigerung gegenüber den Vorjahren dar. Die Schweiz gehört damit zusammen mit Saudi-Arabien, Bahrain oder Russland zu den Ländern mit stabil steigenden Rüstungsausgaben.
Die Militärausgaben für 2014 belaufen sich auf 638 US-Dollar pro Kopf. Damit befindet sich die Schweiz trotz einer sehr stabilen Sicherheitslage weltweit auf Platz 17.
Geradezu absurd muten vor diesem Hintergrund Forderungen aus der bürgerlichen Ecke an, die verlangen, das Armeebudget und die Rüstungsausgaben weiter zu erhöhen. «Wir fordern endlich eine konsequente Abrüstung in der Schweiz. Anstatt das Geld für Waffen zu verschwenden, könnten wir damit die tatsächlichen sozialen und ökologischen Probleme der Schweiz angehen», so GSoA-Sekretärin Meret Schneider.