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Die geplante Sanierung der Davoser Eishalle – seit 35 Jahren die Heimat des Rekordmeisters HCD – hat einen wichtigen Schritt genommen. Das Gemeindeparlament, der Grosse Landrat, genehmigte den für die Erneuerung nötigen Gesamtkredit von 25,5 Millionen Franken oppositionslos.
22,1 Millionen Franken vom Gesamtkredit sind gebundene Kosten. Das heisst, diese Kosten fallen an, weil zwingend feuerpolizeiliche Verbesserungen vorgenommen werden müssen. Die kantonale Gebäudeversicherung hatte diese Sicherheitsmassnahmen im Heimstadion des HC Davos verlangt.
Damit das Erneuerungsprojekt wie geplant etappenweise zwischen 2018 und 2020 zur Ausführung gelangen kann, ist am 24. September noch die Zustimmung des Souveräns zu den nicht gebundenen Kosten von 3,4 Millionen Franken erforderlich. In der Saison 2020/21 kann der HC Davos dann sein 100 Jahre-Jubiläum in der erneuerten Eiskathedrale feiern.
Ebenfalls am Donnerstag gab die Bündner Kantonsregierung bekannt, dass sie der Gemeinde Davos an die Gesamterneuerung einen Kostenbeitrag von fünf Millionen Franken gewährt.
Das Projekt umfasst die Erneuerung der Südtribüne, die Erneuerung der bestehenden sowie die Erstellung zusätzlicher Garderoben und Nasszellen unter der Südtribüne, den Umbau der Ost- und Westtribünen und den Einbau einer weiteren Empore. Laut Regierungsangaben bildet das Eisstadion eine zentrale Infrastruktur des touristischen Gesamtsystems von Davos. Das renovierte Stadion umfasst 6577 Plätze – 223 weniger als heute. (ram/sda)