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Das jährliche Cover der Time mit der "Person of the Year" wird diesmal von einer ganzen Gruppe geziert: "The Silence Breakers", heisst es in der Schlagzeile. Das umfangreiche Portfolio an Aktivisten, Künstlern und Schauspielern - Männer und Frauen, einige anonym -, die ihre persönliche Plattform genutzt haben, um auf die Machtmissbräuche innerhalb ihrer Branche und der Gesellschaft aufmerksam zu machen.
Auch wenn "Person of the Year" wie eine glitzernde Auszeichnung klingt, ist dies nicht so. Stattdessen soll es die Person (oder in diesem Jahr die Menschen) zeigen, die am meisten zum öffentlichen Diskurs oder kulturellen Wandel beigetragen haben. Letztes Jahr ging dieser an Donald Trump, dessen Sieg im November gegen Hillary Clinton eine neue Ära der Politik kennzeichnete. Der ehemalige Reality-Host teilte seinen Anhängern über Twitter mit, Time habe ihm angeboten, wiederholt "Perosn of the Year" zu werden. Die Zeitschrift bestritt solche Behauptungen, zeichneten ihn aber doch als Zweitplazierten aus. Trotz der vielen Anschuldigungen gegen Trump, vor allem angesichts der Coverstory des Magazins, erwähnt Time nichts von den angeblichen Misshandlungen durch den Präsidenten.