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Männchen über 150 cm, Weibchen über 120 cm lang; glänzend, gelblich-braun bis dunkelbraun, vorne aufgehellt und oft mit hellen Punkten; Kopf meist gelblich, relativ klein und schmal; Jungtiere ca. 25 cm, mit zwei hellen Flecken am hinteren Kopfende.
Die Äskulapnatter ziert das Emblem der Heilberufe.
Paarung im Frühling und im Herbst. Im Juli oder August legt das Weibchen 5–12 weiche, längliche Eier, gerne in Laub- oder Komposthaufen oder in anderem verrottendem Material ab. Die Jungen schlüpfen nach ca. 2 Monaten. Vorwiegend bodenbewohnend, klettert aber gerne auf Bäume oder in das Gebälk von alten Gebäuden. Lauert einem Beutetier auf oder sucht aktiv nach Nahrung und dringt dabei in Nagetierbauten ein.
An Waldrändern, in buschigen Habitaten am Rande von Geröllhalden oder in Brombeerhecken. Lichtes Unterholz mit einer dichten Kraut- oder Farnschicht. Verkriecht sich gerne in altes, unverfugtes Mauerwerk, aber auch unter alten Brettern oder Blechen.
In Teilen Mittel-, Ost- und Südeuropas, von Nordspanien bis Russland. In der Nordtürkei und in Teilen des Kaukasus. In der Schweiz im Südwesten und Süden verbreitet. Im Tessin bis 1300, im Wallis bis 1600 m ü. M.
Bei uns nicht heimisch und nicht geschützt.
Eine Dienstleistung des Naturmuseums St.Gallen