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Die fotografische Reihe der „monitori“ zeigt Monika Rechsteiners Blick auf die Landschaft. Die Werke sind seit 2005 Teil der Sammlung des Kunstmuseums Thurgau.
Die Landschaftsaufnahmen namens „monitori“ von Monika Rechsteiner zeigen alltägliche Motive wie ein Waldstück, ein einsames Haus auf einem Hügel oder ein Strassenstück. In der Mitte jedes Bildes ist der Inhalt jedoch auf seltsame Weise verzerrt, was die ohnehin nebelige, düstere und verzaubert wirkende Landschaft zusätzlich mystifiziert. Die Bildebenen sind verschoben, das Bild wirkt wie nach aussen gewölbt. An manchen Stellen erscheinen die fotografierten Objekte grösser als an anderen. Es entsteht ein Bild im Bild, das doch nur ein Ausschnitt des Ganzen ist. Es wirkt, als seien die Bilder durch ein Fischaugenobjektiv fotografiert oder nachträglich mit dem Computer bearbeitet worden. Tatsächlich ist Rechsteiners Technik aber viel einfacher: Die stimmungsvollen Landschaftsfotografien hat sie durch die Heckscheibe eines VW-Busses aufgenommen – beziehungsweise durch die darin häufig eingebaute „Lupe“. Sie ist der „Monitor“, durch den sie die Landschaft betrachtet und fotografiert. Auf diese Weise erweitert Rechsteiner ihre Kamera um eine Art Objektiv. Gleichzeitig ist dieses „Objektiv“ aber auch Teil des Bildes, wodurch sie den Akt des Fotografierens selbst thematisiert.