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Josep Lluís Nuñez, der frühere Präsident des FC Barcelona, ist in Haft. Der 83-jährige Bauunternehmer, der von 1978 bis 2000 während 22 Jahren an der Spitze des Renommierclubs gestanden war, trat zusammen mit seinem gleichnamigen Sohn eine Haftstrafe an. Die beiden waren wegen Beamtenbestechung zu jeweils zwei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt worden.
Die Unternehmer hatten nach einem Gerichtsurteil Finanzbeamte bestochen, um Steuernachlässe zu erhalten. Die Justiz lehnte einen Antrag auf Haftverschonung ab mit der Begründung, dass Núñez keine Reue gezeigt habe. (ram/si)
Von Real Madrid zu Juventus Turin: Professor Sebastian Uhrich spricht im Interview über die wirtschaftlichen Folgen des Wechsels von Cristiano Ronaldo, die Bedeutung von Instagram & Co. und die Klub-Untreue von asiatischen Fussballfans.
Herr Uhrich, Juventus bezahlt 112 Millionen Euro für Cristiano Ronaldo. In den nächsten vier Jahren zahlt ihm der Verein ein Jahresgehalt von 30 Millionen Euro. Kann sich dieser Transfer für Juventus wirtschaftlich überhaupt auszahlen?Sebastian Uhrich: Prinzipiell schon. Man müsste dafür allerdings messen können, welchen Anteil Ronaldo nach seinem Wechsel zu den allfälligen sportlichen Erfolgen von Juventus beiträgt. Diesen Beitrag genau zu beziffern ist allerdings kaum möglich. Es ist …