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Unsere besondere Aufmerksamkeit galt im Berichtsjahre der Rechtschreibung der jungen Soldaten. Es lag nahe, zu einer Zeit, da die sogenannte Orthographiereform nicht bloß die Schulwelt beschäftigt, die schriftlichen Arbeiten der Rekruten etwas genauer im Hinblick auf Wort- und Zeichenfehler zu mustern. […] Unsere Erhebung bei den Rekruten zeigt, daß die Schule ihrer Aufgabe, der Jugend das Fundament der Rechtschreibung zu vermitteln, doch einigermaßen gerecht wird. Sozusagen alle beherrschen die Großschreibung der eigentlichen Substantive; die Unsicherheit beginnt erst bei den dingwörtlich gebrauchten Tätigkeits- und Eigenschaftswörtern. […] Was am wenigsten befriedigt, ist die Interpunktion. […] Es gibt so vieles in der Rechtschreibung, das die Schüler lernen müssen, daß wir das, was im Hinblick auf die Gebrauchssprache entbehrlich erscheint, in der Schule auch als entbehrlich behandeln. […] Es gibt auch in der Rechtschreibung eine eiserne Ration, ein Notgepäck. Die direkte Rede gehört nicht dazu. Es gehören ebenfalls nicht dazu die verzwackten Bestimmungen über die Groß- oder Kleinschreibung von Adjektiven und Adverbien, wie das Beste, am besten, aufs neue, etwas Neues, etwas anderes.
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Bürki, Fritz
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