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Sie wollte das perfekte Selfie machen. Und dafür musste der Schwan zuerst aus dem mazedonischen Ohridsee gezogen werden. Die Frau – offenbar eine bulgarische Touristin – zerrte den armen Vogel an einem Flügel aus dem Wasser, damit sie mit ihm posieren konnte. Danach liess sie ihn einfach liegen. Der Schwan erlag seinen Verletzungen.
Das ist nicht der erste Fall, bei dem die Selfie-Versessenheit der Menschen ein Tier das Leben kostet. Mitte Februar wurde ein Baby-Delfin an den Strand des Badeorts Santa Teresita in Argentinien gespült.
Doch anstatt den kleinen Meeressäuger zurück ins Meer zu bringen, machten die Touristen Fotos mit ihm. Sie reichten ihn so lange herum, bis er unter den Sonnenstrahlen im Sand allmählich austrocknete und verendete. (rof)