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Diese Zusammenstellung von vier französischen sinfonischen Werke ist nicht ohne Grund eine der gesuchtesten Decca-Aufnahmen. Das Orchestre du Conservatoire de Paris unter der Leitung von Jean Martinon spielt mitreissend und wird jeder darzustellenden Stimmung gerecht. Die Aufnahme bietet wesentlich mehr als blossen Unterhaltungswert, der spontan beim Hören mancher Passagen in Jacques Iberts „Divertissement“ aus der Bühnenmusik Le Chapeau de paille d‘Italie aus dem Jahre 1931 entstehen könnte. Ein plötzliches Zitat von Mendelssohns Hochzeitsmarsch, aber auch tänzerische Elemente und kompositorisch bedingte musikalische Kontraste sind klar gestaltet.
George Bizets „Jeux d’Enfants“, die Petite suite d‘orchestre aus dem Jahre 1871, stellt eine Bearbeitung von fünf Klavierstücken dar, deren unterschiedliche Charaktere deutlich durch das Orchester gezeichnet sind. Umrahmt werden sie hier von zwei der vier grossen symphonischen Dichtungen Camille Saint-Saëns’: „Danse Macabre“ aus dem Jahre 1875 ist die bekannteste dieser Dichtungen. Sie bezieht ihre phantastische Wirkung aus Rhythmus, Thematik, Harmonik und äusserst sicher gehandhabten Klangfarben. „Le Rouet d’Omphale“, 1872 entstanden, ist die früheste seiner vier symphonischen Dichtungen. Pittoreske Effekte und das zu damaliger Zeit kühn erscheinende Orchesterkolorit beeindrucken auch heute noch.
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