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Bischof Amédée Grab, emeritierter Bischof von Chur, wurde am 3. Februar 1930 in Zürich geboren und legte am 8. September 1950 die erste Ordensprofess in der Benediktinerabtei Einsiedeln ab. Am 12. Juni 1954 wurde er zum Priester geweiht. Von 1955 bis 1958 wirkte er als Lehrer an der Stiftschule Einsiedeln und von 1958 bis 1978 am Collegio Papio in Ascona (TI). Während dieser Zeit wirkte er unter anderem auch bei der Synode 72 des Bistums Lugano mit. Nach einem Weiterstudium an der Universität Freiburg und einer weiteren Lehrtätigkeit an der Stiftschule Einsiedeln wurde er im Jahre 1983 zum Sekretär der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) ernannt. Am 3. Februar 1987 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof von Lausanne-Genf-Freiburg. Die Bischofsweihe empfing er am 12. April 1987 in Freiburg. Am 9. November 1995 wurde er zum Diözesanbischof von Lausanne-Genf-Freiburg ernannt. Dieses Mandat endete mit seiner Einsetzung als Diözesanbischof von Chur, welche am 23. August 1998 erfolgte. Er leitete die Diözese Chur bis zum 5. Februar 2007 als Diözesanbischof und vom 5. Februar bis 16. September 2007 als Apostolischer Administrator. Von 1998 bis 2006 amtete er zudem als Präsident der Schweizer Bischofskonferenz und von 2001 bis 2006 als Präsident des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE). Nach seiner Emeritierung als Bischof von Chur lebte er im Priesterseminar St. Luzi in Chur und ab dem Jahr 2017 in der Casa per Anziani Immacolata in Roveredo (GR). Dort verstarb er am 19. Mai 2019. Das Pontifikalrequiem fand am 27. Mai 2019 in der Kathedrale Mariä Himmelfahrt in Chur statt. Anschliessend erfolgte die Beisetzung auf dem Bischofsfriedhof vor der Kathedrale.