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MachineGames, das derzeit an "Wolfenstein: Youngblood" arbeitet, versucht eine Crunch-Zeit für die Mitarbeiter zu vermeiden.
Zuletzt kamen verstärkt Berichte über dauerhafte Crunch-Zeiten auf, bei denen Entwickler bis zur völlig Erschöpfung arbeiten und ihre Gesundheit gefährden. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem "Red Dead Redemption 2", "Fortnite" und "Mortal Kombat 11" als negative Beispiele genannt. Bei MachineGames ("Wolfenstein: Youngblood") versucht man den Crunch möglichst zu vermeiden.
Laut John Jennings von MachineGames ist Crunch ein schwieriges Thema, da Spiele schwer zu planen sind. Die Arbeitsgesetze in Schweden sind allerdings sehr streng. Gleichzeitig arbeitet man intern daran, die Crunch-Time aus dem Studio zu entfernen. Und das soll keine "blöde PR-Antwort" sein, so John Jennings. "Wir haben in den letzten 12 Monaten eine Richtlinie erarbeitet und bemühen uns sehr, sie einzuhalten, auch wenn dies das Leben für uns im Management aus geschäftlicher Sicht manchmal schwieriger macht," heisst es von ihm.