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EDI ist eine Technologie, bei der eine Verbindung von Ionenaustauscherharzen, ionenselektiven Membranen und Gleichstrom eingesetzt wird, um Ionen aus dem Wasser zu entfernen.
Die weitere Entwicklung dieser Technologie und ihre Einsatzmöglichkeiten bei der Wasseraufbereitung haben dabei geholfen, einige Einschränkungen von Ionenaustauscherharzbetten zu überwinden. So werden vor allem bei zunehmender Abnutzung des Materials keine Ionen mehr freigesetzt, was früher einen Austausch oder eine Regeneration der Harze erforderlich machte.
Die Entfernung von Ionen aus dem Wasser durch EDI
Der Ionenaustauschprozess wechselt ionisierte Komponenten gegen H+ und OH- Ionen aus und entfernt sie so effizient aus dem Wasser. Wasser wird durch eine oder mehrere Kammern geleitet, die mit Ionenaustauscherharzen gefüllt sind, die zwischen selektiven Kationen- oder Anionenmembranen festgehalten werden.
Ionen, die von den Ionenaustauscherharzen gebunden werden, wandern durch Einwirkung eines extern erzeugten elektrischen Feldes in eine separate Kammer. Auf diese Weise entstehen die H+ und OH- Ionen, die erforderlich sind, um die Harze in ihrem regenerierten Zustand zu halten. Die in die separate Kammer abgewanderten Ionen werden ausgespült.
Die Ionenaustauscherbetten in EDI-Anlagen werden fortlaufend regeneriert, sodass deren Lebensdauer erheblich verlängert wird.
Vorzüge und Einschränkungen
Vorzüge
Einschränkungen
- Entfernt aufgelöste Ionen, 5-17 MΩ/cm, TOC <20 ppb
- Keine Chemikalien zur Harzregeneration erforderlich
- Keine Entsorgung von chemischen Stoffen oder Harzen
- Entfernt nur eine eingeschränkte Anzahl geladener Teilchen und kann kein Wasser des Reinheitsgrads Typ 1 mit einem Widerstand von 18,2 MΩ/cm erzeugen.
- Erfordert in der Regel mit Umkehrosmose behandeltes Wasser