Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03336.jsonl.gz/1828

Der Belgier Thierry Neuville triumphierte zusammen mit seinem Beifahrer Nicolas Gilsoul klar vor den Duos Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (Fra/Ford Fiesta) und Dani Sordo/Marc Marti (Spa/Hyundai). Nach den Siegen von Sébastien Ogier (M-Sport-Ford) bei der Rallye Monte Carlo, von Jari-Matti Latvala (Toyota) bei der Rallye Schweden und von Kris Meeke (Citroën) bei der Rallye Mexiko hat dank Neuvilles Erfolg bei der Rallye Korsika nun auch der neue Hyundai i20 erstmals in der neuen WRC-Ära gewonnen.
Meekes Pech
Als der zunächst Führende Kris Meeke am zweiten Tag wegen eines Motorschadens aufgeben musste, übernahm Neuville die Spitze. «Nach dem ersten Tag war ich mir gar nicht so sicher, dass wir hier gewinnen können, doch dann hat sich das Blatt gewendet», sagt Neuville. Spannend blieb es dagegen im Kampf um die zweite Position. Weltmeister Sébastien Ogier klagte plötzlich über massive Probleme bei seinem Ford Fiesta WRC. Eigenhändig versuchte er, vor der abschliessenden Power Stage den Schaden zu beheben, und der Einsatz wurde mit dem zweiten Platz belohnt, den er zuvor an Daniel Sordo (Hyundai) verloren hatte. «Es war eine harte Rallye und wir sind froh, im Ziel zu sein», meinte Ogier, der umgehend eine ganze Reihe an Problemen aufzählte. «Wir hatten keine Leistung mehr, kein Anti Lag, das Differenzial machte Ärger und ich konnte auf der letzten Prüfung die Handbremse nicht nutzen.» Trotz der fahrenden Baustelle seines Konkurrenten musste sich Sordo um 1.3 Sekunden geschlagen geben. Aber der Spanier nahm die Niederlage gelassen, schon während der Tage zuvor hatte er festgestellt, dass er mit dem neuen Hyundai auf Asphalt nicht optimal zurechtkommt. «Alles war irgendwie komisch hier. Ich bin mit dem dritten Platz zufrieden», so Sordo.