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Freizeitdrogenkonsum, sei dies mittels legalen oder illegalen Drogen, ist in der Schweiz eine Realität. Dabei scheint der Mischkonsum von verschiedenen psychoaktiven Substanzen während einer typischen Partynacht eher die Regel als die Ausnahme zu sein, was für diese Gruppe von Freizeitdrogenkonsumierenden eine Vielzahl an Risiken mit sich bringt. Fast alle Befragten berichteten über negative Konsequenzen, die sie im Anschluss an den Konsum von psychoaktiven Substanzen erlebt haben. Die Auswertung der Nightlife-Daten hat jedoch gezeigt, dass auch eine Gruppe von Freizeitdrogenkonsumierenden existiert, die relativ risikoarm, von Zeit zu Zeit, psychoaktive Substanzen konsumiert, ohne einen problematischen Konsum oder konsumbezogene Probleme aufzuweisen.
Der vorliegende Schlussbericht von Larissa Maier zeigt erstmalig Charakteristika und Konsummuster von Freizeitdrogenkonsumierenden im Schweizer Nachtleben auf und formuliert Empfehlungen für die Partydrogenprävention und Schadensminderung im Nachtleben. Aktuell läuft die Erhebung der weltweit grössten Umfrage zum Konsum von legalen und illegalen psychoaktiven Substanzen. Bis zum 20. Dezember können Interessierte am Global Drug Survey teilnehmen und dort über ihre Erfahrungen mit Tabak, Alkohol, illegalen Drogen und Medikamenten berichten.