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Pharaoameise
Schäden durch die Pharaoameise
Pharaoameisen sind sehr klein und werden häufig erst dann entdeckt, wenn sich bereits eine Kolonie gebildet hat und die Ameise in Massen auftreten. Diese Ameisenart ist ein gefährlicher Hygieneschädling. Pharaoameisen übertragen zahlreiche Krankheitserreger, wie beispielsweise Salmonellen, gefährliche Bakterien oder Streptokokken.
Die Schädlinge sollten unverzüglich bekämpft werden, um der Verbreitung von Krankheitserregern entgegenzuwirken.
Zudem können sie sich in elektrischen Geräten niederlassen und so einen gefährlichen Kabelbrand verursachen.
Wie leben die Pharaoameisen?
Pharaoameisen lieben es warm und feucht, bei einer Temperatur von 26 Grad fühlen sie sich am wohlsten. Die Ameisenart hat ihren bevorzugten Lebensraum in Wohnungen, Lebensmittelbetrieben, Bäckereien oder Krankenhäusern.
Die Ameisennester werden in Hohlräumen, zum Beispiel im Mauerwerk oder hinter einer defekten Fliese errichtet. Sogar in Infusionsschläuchen, in Krankenhäusern, wurden schon Kolonien der Pharaoameise gefunden.
Nahrung
Die Schädlinge sind in ihrer Nahrungsauswahl ausgesprochen vielseitig. Sie bevorzugen sowohl eiweisshaltige, wie auch kohlenhydratreiche Kost.
Aussehen
Pharaoameisen sind sehr kleine, hellbraun gefärbte Tiere. Mit etwa 2 mm Länge sind sie wesentlich kleiner, als die im Garten lebenden Artgenossen und sie sind mit blossem Auge kaum zu erkennen. Die Männchen haben eine schwarze Färbung und die Königinnen einen dunkelroten Leib, beide haben Flügel.
Fortpflanzung
Das Ameisennest der Pharaoameise besteht aus einer Vielzahl an Arbeiterinnen und etlichen Königinnen. Die Arbeiterinnen leben meist nur wenige Wochen, ihre Aufgabe ist die Futtersuche und die Aufzucht der Larven. Königinnen werden bis zu einem Jahr alt und sind für die Eiablage zuständig. Es wird das ganze Jahr über Nachwuchs produziert.