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Der illegale Handel mit afrikanischem Elfenbein blüht weiterhin. Allein im vergangenen Jahr wurden fast 40 Tonnen der wertvollen Stosszähne beschlagnahmt - ein Rekord seit dem Verbot des Elfenbeinhandels im Jahr 1989, wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht der internationalen Artenschutzkonferenz CITES hervorgeht.
Der Rückgang der Wilderei ist dem Bericht zufolge vor allem in Ostafrika bedeutsam. Im südlichen Afrika ist Botswana weiterhin das Land mit der grössten Elefantenpopulation. Namibia und Südafrika verzeichneten einen Anstieg der Bestände. In den Staaten Zentralafrikas sind Massaker an Elefanten dagegen immer noch sehr häufig.
Der Bericht zitiert Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN), wonach die Zahl der afrikanischen Elefanten im vergangenen Jahrzehnt um 111'000 auf 415'000 zurückging. Eine zunehmende Zahl von Elefanten wird während bewaffneter Konflikte in Afrika getötet. Ein weiterer wichtiger Grund für den Rückgang der Bestände ist neben der Wilderei, dass der natürliche Lebensraum der Elefanten abnimmt.
(SDA)