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Frage 1291 Rekonstruktion
1. was versteht man genau unter "Geistestaufe "?
Sieben Stellen des Neuen Testamentes sprechen vom "Taufen mit Heiligem Geist". Vier davon beziehen sich auf ein Verheißungswort Johannes des Täufers, das von allen vier Evangelien bezeugt wird (Mt13,11; Mk 1,8; Lk 3,16; Jo 1,33). Im ihm wird mitgeteilt, Johannes der Täufer nur mit Wasser taufe. Nach ihm aber kommt der Messias, der nicht mehr nur mit Wasser, sondern mit Heiligem Geist und Feuer taufen wird.
In einer fünften Stelle (Apg 5,l) nimmt Jesus selbst diese Verheißung wieder auf und betont, dass ihre Erfüllung auch jetzt, nach seiner Auferstehung, noch immer als zukünftiges, nun aber in unmittelbare Nähe gerücktes Geschehen zu erwarten sei. Die Jünger sollen sich (V.4!) nicht von Jerusalem entfernen, bis sie "die Verheißung des Vaters" empfangen haben. Die sechste Stelle, Apg 11,15.16 bezeugt gegenüber Apg 2 einen weiteren heilsgeschichtlichen Fortschritt.
Erstmals empfangen auch Heiden einen vollen Anteil an der "Verheißung des Vaters". Joel 3 ist nun insofern erfüllt, als der Geist jetzt wirklich ausgegossen ist über "alles Fleisch", über Juden, Samariter und Heiden. Zugleich blickt Apg 11 mit mehrfacher ausdrücklicher Erinnerung auf den Pfingsttag in Jerusalem zurück.
1Kor 12,13 ist die letzte Stelle, die wörtlich am das "Taufen mit Geist" erinnert. Die Auslegung von 1.
Korinther 12,13 gibt einen guten Sinn, wenn man dabei an das einmalige Ereignis aus Apostelgeschichte 2 denkt. Damals wurden die Gläubigen zu dem einen Leib geformt und seit dieser Zeit bildet die Versammlung (Gemeinde) den Leib Christi.
Würde man die Geistestaufe auf jeden einzelnen Gläubigen beziehen, so würde
dies im Bild von
1. Korinther 12,13 bedeuten, daß jemand, der an den Sohn Gottes glaubt, ZU dem Leib als neues Glied HINZU-getan würde. Dieses Hinzugetan werden ist beim Bild der Versammlung als "Haus" üblich. Die Versammlung wird aus den einzelnen Gläubigen aufgebaut wie ein Haus aus einzelnen Steinen zusammengesetzt wird. Aber diese Art Hinzugetan werden ist dem Bild des Leibes fremd.
Dieses Bild möchte betonen, daß jedes Glied im Zusammenhang des gesamten Leibes agiert.
Natürlich sollte auch der Leib Christi "wachsen" (vgl.
Eph 4,16). Aber dieses Wachsen geschieht wie beim natürlichen Leib nicht dadurch, daß weitere Glieder an den Leib angefügt werden, sondern indem der Körper in sich wächst. (Der Leib eines neugeborenen Babys ist schon vollständig, aber noch nicht ausgewachsen.) Deshalb wird der Gedanke des Hinzutuns weiterer Gläubiger nicht mit dem Bild des Leibes, sondern mit dem des Hauses verbunden.
Wenn der Apostel Paulus in 1. Korinther 12,13 daran gedacht hätte, daß einzelne Gläubige zum Volk Gottes hinzukommen, dann hätte er nicht das Bild des Leibes verwendet. Nein, Paulus denkt an die gemeinschaftliche Zusammensetzung der Versammlung, die am Pfingsttag geschehen ist.
Viele ernstzunehmende Christen sagen: Pfingsten, das war einmal damals. Ein einmaliges Ereignis; es gilt für uns nicht mehr.
Wir müssen für die Beantwortung dieser Frage zwei Fakten klar auseinanderhalten:
1. Das Pfingstereignis
2. Die Pfingsterfahrung
1. Das Pfingstereignis
Dieses Ereignis als ein einmaliges Datum wird bereits im AT angekündigt: Joel 3. Dieses Geschehen ist einmalig und nicht wiederholbar.
Den erstaunten Zuschauern und Zuhörern sagt Petrus (Apg 2,16f):
“Das ist´s, was durch den Propheten gesagt worden ist:
Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch.”
Der Geist Gottes ist bereits wirksam in dieser Welt.
Das Pfingstereignis ist also ein einmaliges Ereignis.
Aber es will sich multiplizieren in persönlichen Erfahrungen!
2. Die Pfingsterfahrung
Ist die Erfahrung der Jünger zu Pfingsten einmalig?
Nein: Jeder kann und darf und sollte diese Erfahrung machen!
Beispiele:
Apg. 4, 31 (Jerusalemer Gemeinde)
Apg. 8, 16 und 17 (Samaria, die Apostel fahren eigens von Jerusalem nach Samaria, weil die Gläubigen dort diese Erfahrung noch nicht hatten)
Apg. 9, 17 (Paulus soll nach seiner Bekehrung mit dem Heiligen Geist getauft werden)
Apg. 10, 44-46 (Heiden im Hause des Kornelius)
Apg. 19, 6 (Heiden in Ephesus; beachte Vers 2: Paulus fragt direkt nach der Geisterfüllung)
Wir halten fest:
Das Pfingstereignis ist ein einmaliger Termin, aber die Pfingsterfahrung wiederholt sich bei jedem Menschen, der darum betet und sich danach ausstreckt.
So hatte es schon Petrus in seiner “Pfingstpredigt”
gesagt:
Apg. 2, 39
“Denn euch und eueren Kindern gilt diese Verheißung, und allen..., die der Herr noch herbeirufen wird.”
Und die Verheißung hatte Petrus so genannt:
Apg. 2, 38
“Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi aufgrund der Vergebung euerer Sünden, dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen!”
Das heißt, so wie das Angebot zur Wiedergeburt zu neuem Leben durch Christus und Taufe zum Bekenntnis der empfangenen Wiedergeburt allen Menschen offensteht, bietet Gott auch allen Menschen die Pfingsterfahrung an.
WIEDERGEBURT UND GEISTEMPFANG
Jeder wahrhaft gläubige Christ hat durch die Wiedergeburt den Heiligen Geist.
(1 Kor. 12, 3)
Der Heilige Geist wird bei der Wiedergeburt dem Menschen gegeben als:
Anzahlung = arrabón
aparché
Gewißmacher = bebaióo
chríein “salben”
chrisma “Salbung”
Bestätiger des Heils = sfragízein “versiegeln”
Die Vokabel arrabón “Unterpfand, Angeld, Anzahlung”
drückt das Versprechen Gottes aus, als Bundeszusage:
Auf die Anzahlung erfolgt die Vollauszahlung. arrabón ist ein Begriff aus dem juristischen Sprachgebrauch.
Das “Wörterbuch zum Neuen Testament” von W. Bauer erklärt das Wort als “eine Leistung, durch die sich der Betreffende dem Empfänger gegenüber zu weiterer Leistung verpflichtet”. Damit ist “Anzahlung” die Vorwegnahme der Gesamtzahlung im Sinne eines Vorschusses.
Das bedeutet:
Die Wiedergeburt ist Empfang des Heiligen Geistes, aber nicht als ganze Erfüllung, sondern als ein “Angeld”.
Der Heilige Geist wirkt in der Wiedergeburt und führt den Wiedergeborenen zur Heilsgewißheit.
Der Begriff, der dies am deutlichsten macht, ist das Verb bebaióo “festmachen”. “Der Ausdruck bedeutet in der griechischen Rechtssprache eine rechtsverbindliche Dokumentation und meint damit eine innere Heilsgewißheit. Dahinter steht ein juristischer Vorgang, nämlich, daß ein Kaufvertrag rechtsgültig geworden ist und der Vorbesitzer in allen Ansprüchen befriedigt ist. D. h.: Durch die Innewohnung des Geistes empfängt der Gläubige Heilsgewißheit...”
Während das Pfingstereignis einmalig ist, drängt die Pfingsterfahrung auf Vervielfältigung im Leben jedes Wiedergeborenen.
Dem ek pneúmatos = aus dem Geist (Joh. 3, 5. 8) bei der Wiedergeburt = mit Geist steht das en pneúmati = im Geist (Apg. 1, 5 u. a.) der Geistestaufe gegenüber.
In der Wiedergeburt wird die Frage meiner Rettung geklärt, in der Geistestaufe wird die Frage der Rettung anderer geklärt.
2. Kann man die ganze Website von Euch irgendwie runterladen?
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Ich würde diese "Funktion" gerne anbieten - leider fehlt mir dazu das nötige technische Know-how. Wenn Du mir diesbezügl. helfen könntest, würde ich mich sehr
freuen. Selbstverständlich kann ich Dir die HP gerne auf eine CD-ROM brennen. Wenn Du dies möchtest, teile
mir dies doch bitte kurz mit. Herzliche Grüße und GOTTES Segen
Roland
Lieber Hans Peter,
zu dem Schreiben von Roland Odenwald:
1. "Heiliger Geist und Feuer"
Ich persönlich (!) halte das "und" hier für ein "oder"-und, nicht für ein "sowohl-als-auch"-und. Das Feuer kommt in den entsprechenden Abschnitten bei Matthäus und bei Lukas jeweils dreimal vor 1. bei den Bäumen, die keine gut Frucht bringen, 2. Bei der o.g. Taufe mit Heiligem Geist und Feuer, 3. bei der Spreu, die vom Weizen getrennt und verbrannt wird. Insofern drängt sich hier der Verdacht auf, daß hier vom gleichen Feuer, dem Feuer des Gerichts, die Rede ist. Hier wären also nicht in prophetischer Weise die flammenartigen Zungen des Pfingstereignisses angesprochen gewesen. Interessanterweise fehlen bei Markus und Johannes alle drei erwähnten Gesichtspunkte des Feuers. Auch in der Apostelgeschichte verheißt Jesus seinen Jüngern nur die Taufe mit dem heiligen Geist, nicht aber mit Feuer! Wie gesagt, ist das meine private Ansicht und außerdem im hiesigen Zusammenhang nur ein Nebenaspekt. Man hört das mit dem Feuer nur immer wieder gerade im Charismatischen Lager gerne zitiert ("Komm Heiliger geist, mit Feuer fall...").
2. Das mit dem Leib und dem Haus ist mir zu hoch und zu theoretisch, ich verstehe nicht was er damit genau belegen oder widerlegen will.
3. Pfingstereignis und Pfingsterfahrung: Das, was Roland Odenwald aus der Apostelgeschichte als Pfingsterfahrungen zitiert, sehe ich ebenfalls wieder als konkrete, zeichenhafte, nicht zu verallgemeinernde Ereignisse. (Samariter, Cornelius (die Heiden), die Johannesjünger).
Danach wird das Reden in neuen Sprachen nicht mehr im Zusammenhang mit der Taufe mit oder im bzw. der Erfüllung mit dem Heiligen Geist erwähnt.
Daß Gott jedem Menschen die Pfingsterfahrung anbietet, kann ich in der Bibel nicht finden, weder wörtlich noch implizit.
(Das Reden in Sprachen im 1. Korintherbrief hat wiederum mit den Ereignissen der Apostelgeschichte wenig bis gar nichts zu tun. Es wird leider von vielen Befürwortern wie Gegnern immer wieder in einen Topf geworfen. Im übrigen rät Paulus hier wohl eher vorsichtig davon ab und kündigt außerdem das Aufhören der Sprachen an.)
4. Eine Reihenfolge von Anzahlung und Vollauszahlung im Bezug auf den Empfang des Heiligen Geistes kann ich in der Bibel ebenfalls nicht entdecken.
Ich nehme diese Argumentation eher als Wortklauberei wahr, mit der versucht wird, etwas in die Bibel hinein zu interpretieren, was der Text einfach nicht hergibt.
5. Zur Frage nach dem Forum: Eigentlich ist dieses Thema und alle Facetten der Pros und Kontras hinreichend in allen möglichen Medien durchgeackert worden. Nachdem ich aber den Eindruck habe, daß Deine Seite häufiger von im Glauben jungen oder verunsicherten Christen angesteuert wird, halte ich es schon für ein wichtiges Thema. Es gibt aber doch sicherlich auf Deiner Seite schon etliches an Beiträgen zum Thema Geistestaufe? Vielleicht könntest Du einfach einmal wieder auf diese Beiträge hinweisen?
Zum Thema "Charismatisch-Katholische Allianz": Meintest Du einen richtigen fundierten Artikel (dazu würde mir im Moment die Zeit fehlen), oder nur einen Forumbeitrag, sozusagen um einen thematischen "thread" zu eröffnen?
In Jesus verbunden
Martin
Nun zum Mail von Martin:
Zu Punkt 1:
Das Wort GOTTES benutzt den Begriff„Feuer" als Beschreibung für die unterschiedlichsten Situationen.
Daher leuchtet mir die Auslegung von Martin, dass das Feuer sich ausschließlich auf ein Gericht bezieht, nicht ein. Aber ich respektiere natürlich seine persönliche Erkenntnis. Ich gehe mit Martin konform, dass dieser Punkt lediglich ein Nebenaspekt ist.
Martin hat recht, wenn er schreibt, dass das Lied„Komm HEILIGER GEIST, mit Feuerfall..." in charismatischen Kreisen sehr beliebt ist. Ich persönlich lehne das Lied ab, weil ich in der Bibel nicht erkennen kann, dass zum HEILIGEN GEIST gebetet wurde. Und in der Ansprache „Komm HEILIGER GEIST" sehe ich ein gesungenes Gebet.
Zu Punkt 2:
Diese Auslegung stammt übrigens nicht von mir, sondern von einem Bruder aus der Brüderbewegung (Martin Arhelger). Im Ggs. zu Martin finde ich die Erklärung in diesem Zusammenhang äußerst hilfreich.
Zu Punkt 3:
Die Heilige Schrift widerspricht m. E. den Ausführungen von Martin. Wenn man den Kontext berücksichtigt erkennt man, dass die Schrift diese Ereignisse nicht als einmalig hinstellt, sondern diese verallgemeinert. Es gibt keinen einzigen Hinweis, dass diese Gaben nur den damaligen Christen galten. Es gibt sehr viele Bibelstellen, die bezeugen, dass der lebendige GOTT wörtlich bzw. implizit die Pfingsterfahrung anbietet.
Dazu einige Gedanken:
Im AT war die Vokabel ruach (mit den dazugehörigen
Begriffsableitungen) 459mal verwendet worden, davon
60mal theologisch.
Im NT finden wir den griechischen Komplementärbegriff pneuma und den dazugehörigen Begriff pneumatikós "Geistesmensch", für den vom Heiligen Geist erfüllten
Menschen:
407mal (pneuma 379mal/pneumatikos 28mal), davon 300mal theologisch.
Bleiben wir beim NT, wo wörtlich oder implizit bezeugt wird, dass der HERR jedem Gläubigen die Pfinsterfahrung anbietet:
Apg. 4, 31 (Jerusalemer Gemeinde)
Apg. 8, 16 und 17 (Samaria, die Apostel fahren eigens von Jerusalem nach Samaria, weil die Gläubigen dort diese Erfahrung noch nicht hatten) Apg. 9, 17 (Paulus soll nach seiner Bekehrung mit dem Heiligen Geist getauft werden) Apg. 10, 44-46 (Heiden im Hause des Kornelius) Apg. 19, 6 (Heiden in Ephesus; beachte Vers 2: Paulus fragt direkt nach der Geisterfüllung)
Wir halten fest:
Das Pfingstereignis ist ein einmaliger Termin, aber die Pfingsterfahrung wiederholt sich bei jedem Menschen, der darum betet und sich danach ausstreckt.
So hatte es schon Petrus in seiner "Pfingstpredigt"
gesagt:
Apg. 2, 39
"Denn euch und eueren Kindern gilt diese Verheißung, und allen..., die der Herr noch herbeirufen wird."
Und die Verheißung hatte Petrus so genannt:
Apg. 2, 38
"Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi aufgrund der Vergebung euerer Sünden, dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen!"
Das heißt, so wie das Angebot zur Wiedergeburt zu neuem Leben durch CHRISTUS und Taufe zum Bekenntnis der empfangenen Wiedergeburt allen Menschen offensteht, bietet GOTT auch allen Christen die Pfingsterfahrung an.
Während das Pfingstereignis einmalig ist, drängt die Pfingsterfahrung auf Vervielfältigung im Leben jedes Wiedergeborenen.
Warum meint Martin, dass das Reden in Sprachen im 1.
Korintherbrief nichts mit der Apostelgeschichte zu tun hätte? Dass Paulus vorsichtig davon abrät in Sprachen zu beten, halte ich für ein Gerücht. Denn er praktizierte das Sprechen in anderen Sprachen sehr exzessiv (mehr als die gesamte Gemeinde zu Korinth).
Ich stimme Martin zu, dass Paulus über das Aufhören der Sprachen spricht. Die Frage ist nur, von welchem Zeitpunkt Paulus spricht. Dies führt uns unweigerlich zu einer Untersuchung von 1. Kor. 13,8-10. Was ist mit dem„Vollkommenen" gemeint und um welchen Zeitpunkt geht es. Wenn wir dieses Thema weiter erörtern, werden wir um eine Untersuchung dieser Bibelstelle nicht vorbei kommen. Mir sind die Auslegungen der Brüderbewegung hierzu bekannt (kann man ja auch von Deiner runterladen). Wird sicher noch eine spannende Sache!
Zu Punkt 4:
Das Argument, dass es sich hierbei um eine„Wortklauberei" handelt, finde ich äußerst schwach.
Martin geht mit keiner Silbe auf die Wörter ein, die uns der Grundtext bietet.
Zu Punkt 5:
Was eine charismatisch-katholische Allianz mit dem Thema„Geistestaufe" zu tun hat, kann ich nicht nachvollziehen.
Herzliche Grüße und GOTTES Segen
Roland
3.2.04
Leider ist die Frage der "Geistestaufe" vielen nicht klar. Die Pfingstgemeinden hängen daran fest, wie die Kath. Kirche am Papst und Maria. Auch die Zungensprache wird zum Dogma, Gegenargumente sinnlos.
1.Kor.13 sagt, daß die Zungensprache aufhören wird, im
griechischen .bedeutet dieses Wort ein langsames ausklingen. Dies ist
geschehen. Fälschlich wird behauptet, daß die Zungensprache erst aufhört wenn
das Vollkommene da ist. Das steht aber nicht im Text. Das Stückwerk soll dann
aufhören. Stückwerk ist in Vers 9 definiert als unser Wissen und prophetische
Rede (Luther 1984),
teleion
nicht aber das Zungenreden. Es war Alexander
Seibel, der mich darauf aufmerksam machte. Bis dahin habe ich dies übersehen.
Zungensprache war seit
1. Mose 11 als Zeichen von Gott zu sehen. So in Jes.28, Apostelgeschichte, bes. im 1.Kor.14 Vers 21-22 ist dieses Reden als Zeichen für die Ungläubigen Juden bezeichnet, die dadurch erkennen sollten, daß das Evangelium jetzt zu den Heiden geht. Inzwischen ist dieses Zeichen nicht mehr notwendig und daher konnte die Zungensprache aufhören. Hervorragende Literatur habe ich über A.Seibel erhalten. Bes. ein Buch von Randal, ich rede mehr als alle in Zungen. Aber echte Pfingstler sind durch nichts zu überzeugen, leider.
Mit brüderlichem Gruß
Detlef Hach.