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Dieser Birnenschnaps wurde bis in die 1920er Jahre vermutlich im Brennereigebäude an der Ausserdorfstrasse 3 oder dann im Brennereigebäude in der Köschenrüti immer im Frühherbst aus Gäälmöschtler-Birnen gebrannt. Es ist allerdings nicht überliefert, in welchem der beiden Brennereigebäude der Gäälmöschtler gebrannt wurde, doch unter Kennern war er äusserst beliebt wegen seinem feinen, aromatischen Geschmack. Über viele Jahre hinweg kam jedes Jahr stets der gleiche Brennmeister vorbei und produzierte neben dem Schnaps, welchen die Bauern für die Desinfektion ihrer Kühe brauchten, auch den eben erwähnten Gäälmöschtler, für den sich der Brennmeister dann etwas mehr anstrengte.
Durch die damalige Gesetzgebung konnten die Bauern nur eine begrenzte Menge steuerfrei für den privaten Konsum in Anspruch nehmen. Dadurch war es nur den besten Freunden der anliefernden Bauernfamilien vergönnt, dieses Produkt zu geniessen. Entsprechend selten waren denn auch die Informationen dazu, als ich der Sache nachging.
In der übrigen Zeit, wenn das Brennereigebäude nicht in Betrieb war, wurde es sowohl von den Gebrüdern Gassmann als auch von der Familie Schnellmann als Remise benützt.