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Die mittelalterliche Pfarrei Oberburg gehörte zu den Urpfarreien der Region und umfasste ein entsprechend grosses Einzugsgebiet. Dieses reichte im Nordosten bis zum Kaltacker und im Süden bis Gomerkinden und schloss somit Burgdorf, Hasle und Heimiswil mit ein.
Man darf davon ausgehen, dass zur Zeit der ersten urkundlichen Erwähnung von "Obernburg" im Jahr 1139 in dieser Siedlung bereits eine Kirche gestanden hat. 1242 wurde zum ersten Mail eine Kapelle in Oberburg schriftlich erwähnt und fünf Jahre später traten die Mönche von Trub in einer Urkunde als ihre Erbauer auf. Diese und andere Vermerke in Quellen bestätigen einen Vorgängerbau der heutigen Kirche. Erst archäologische Grabungen könnten allerdings Aufschlüsse über die Anzahl der Vorgängerkirchen, über deren Entstehungszeiten, Aussehen und Bauphasen liefern.
Schutzpatron aller Kirchen in Oberburg war der hl. Georg. Georg wurde als christlicher Soldat unter Kaiser Diokletian im Jahr 203 enthauptet. Er gilt als Erzmärtyrer, gehört zur Gruppe der vierzehn Nothelfer und wurde in Legenden des 11. Jahrhunderts erstmals mit der mythischen Gestalt des Drachentöters verbunden, der die schöne Königstochter vor dem Ungetüm rettete.
Im Mai 1910 als Sommerwirtschaft mit Pension im Chaletstil erbaut, wurde es kurze Zeit später zum Kurhaus umgetauft, das bis zu 50 Pensionären Platz bot.
Die Rothöhe bekam bald einmal eine regionale Bedeutung. Als Pension und später als Kurhaus wurde sie weiter über die Kantons- und Landesgrenze hinaus bekannt. Besonders Leute aus Basel, aus dem Elsass und aus Holland waren da häufig zu Gast. Regional war die Rothöhe ein beliebtes Ausflugsziel für ganze Familien. Die kleinen und grösseren Kinder wollten die Rehe, Lamas, Schafe, Ziegen, Affen und Papageien sehen und beim Ponyreiten mitmachen.
Eine weitere Attraktion, die zu dem enormen Ansehen der "Rothöhe" beitrug, war der Tanz, der jeweils am Sonntagnachmittag stattfand.
Die ehrwürdigen Gebäude brannten im Jahre 1972 an einem Sonntagmorgen bis auf die Grundmauern nieder. Im Jahre 1979 wurde die "Rothöhe" wieder aufgebaut.
Heute ist es immernoch ein beliebtes Ausflugsziel mit einer atemberaubenden Aussicht. Am besten sehen Siehier!
Der Staldenhof wurde im Jahre 1772 gebaut und ist ein Kulturgut von nationaler Bedeutung. Es handelt sich hierbei um einen reichen, vollsständig erhaltenen Bau, der die barocke Freude am Dekor zeigt.
Weiter diente der Staldenhof als Kulisse zum ersten mordernen schweizerischen Kriminalroman. Zu den "Schattmattbauern" von Carl Albert Loosli, einer der bedeutendsten Schweizer Autoren und scharfer Kritiker.