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Videoformate können nicht per se als archivtauglich oder nicht archivtauglich klassifiziert werden. Vielmehr ist je nach Entstehungszusammenhang, Archivauftrag und Bewertungsentscheid jeweils ein bestimmtes Format das in diesem Fall am besten geeignete.
Uncompressed Video benötigt sehr viel Speicherplatz, was sich bei der Archivierung negativ auf die Kosten auswirkt.
Digital Video (DV) ist der Oberbegriff für den DV-Standard, der 1994 eingeführt wurde.
FFV1 oder FFmpeg Videocodec 1 ist ein verlustfreier Intra-frame-Videocodec (d.h. jedes Einzelbild wird komprimiert), der speziell für die Archivierung entwickelt wurde.
MPEG-2 ist ein Codec und Containerformat, das primär für die Komprimierung von Video- und Audioinhalten auf DVD-Videos und für das digitale Fernsehen entwickelt wurde.
Unter dem Namen MPEG-4 sind verschiedene Multimedia-Technologien standardisiert. Für Video ist Part 10 des Standards relevant, der unter dem Begriff H.264 Advanced Video Coding (AVC) bekannt ist.
MJPEG2000 ist im Teil 3 des JPEG2000-Standards definiert als Sequenz von JPEG2000-Bildern. Der Standard umfasst verlustlose spatiale Datenkompression.
Der Codec wurde speziell für die Postproduktion entwickelt, mit dem Ziel, die Bitrate möglichst ohne Qualitätsverlust für die Nachbearbeitung zu reduzieren.
Bei einem Containerformat handelt es sich um ein Dateiformat, das verschiedene Dateien in unterschiedlichen Formaten, in der Regel zusammen mit einem Metadatensatz, enthalten kann. Generell enthalten Audio-/Video-Containerformate Audio- und Videostreamdateien, die so miteinander verbunden sind, dass ein abspielbarer Film als Ganzes entsteht.