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"Geschichte der Kunstausstellung Trubschachen"
Walter Berger (1906-1981), Lehrer in Trubschachen, wollte die Kunst seinen Schülern und einem Kreis von Mitmenschen zugänglich machen.
Dabei liess er sich vom Satz leiten, dass nur das Beste gut genug ist, um jemanden für die Kunst zu begeistern. So begann er im alten Dorfschulhaus neben Werken seines Freundes Cuno Amiet auch Gemälde von Anker, Hodler und Koller zu zeigen.
1964 folgte die erste grosse Ausstellung im neu erbauten Schulhaus Hasenlehn. Sie war der Beginn einer langen Erfolgsgeschichte. Eine wichtige Rolle spielte dabei das Engagement der Familie Kambly.
In regelmässigen Abständen gingen Ausstellungen mit Gemälden von Albert Anker, Giovanni Segantini, Ferdinand Hodler, Giovanni Giacometti, Cuno Amiet, Félix Vallotton u.a. über die Bühne. Mit der Zeit durften nur noch Fachleute mit den Bildern hantieren, und vieles wurde aufwändiger. Doch immer wieder gelang es, bedeutende Kunst einem breiten Publikum zu zeigen.
2017, an der 20. Kunstausstellung, kamen so viele Besucherinnen und Besucher wie nie. Ein Riesenerfolg, die Organisation hingegen stiess an ihre Grenzen. Danach sprach man vom Aufhören, auch weil der Präsident und viele Vorstandsmitglieder zurücktreten wollten. Doch neue Leute konnten gewonnen werden, welche die Tradition auf machbare Weise und mit neuen Ansätzen weiterführen wollen.