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25'000 Franken für ein Handy
Lange bevor das Nokia3310 im Jahr 2000 erschien, das nun wieder in die Läden zurückkehren soll, hatte unser Chef, André Moesch, bereits ein Natel. Es war nicht irgendein Natel, sondern das Natel A, das erste Mobiltelefon, das es überhaupt gab. Dieses Natel hatte aber nicht wirklich etwas mit den Smartphones zu tun, die wir heute in unseren Händen halten und einfach in der Hosentasche verstauen können.
«Das Natel A war ein Koffer, der 25 Kilo wog. Es war ein Riesending, das man damals mit sich herumschleppte», erinnert sich André Moesch. Maximal drei Minuten lang durfte man mit dem Natel A telefonieren, dann wurde das Gespräch automatisch beendet. «Damit auch andere Leute telefonieren konnten», sagt André Moesch. Weil das Natel A so schwer war, wurde es meist im Kofferraum aufbewahrt, wirklich mitgenommen wurde es selten.
Das erste Natel war nicht nur extrem schwer, sondern auch extrem teuer. 25'000 Franken musste man hinblättern, wenn man ein solches Gerät besitzen wollte. «Damals gehörte das Natel meinem Chef, ich durfte es nur mitbenutzen», sagt André Moesch, der bereits dazumals bei einem Radiosender tätig war. Das Natel wurde nur für aussergewöhnliche Dinge benutzt, wirklich oft war es nicht in Betrieb.