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Wirkung von Spirulina
Doll und Peto bewiesen als erste Wissenschaftler 1981, dass 35% der krebsbedingten Todesfälle mit der Ernährung zu tun haben (siehe Studie 58).
Seitdem wurde dieser Zusammenhang in zahlreichen Studien nachgewiesen. In diesen Studien wurde ausserdem gezeigt, dass bestimmte Stoffe in unserer Nahrung vorbeugende Eigenschaften besitzen und konventionelle Therapien positiv ergänzen und gleichzeitig deren Nebenwirkungen verringern können. Beispielsweise wurde nachgewiesen, dass Obst und Gemüse, das reich an Antioxidantien wie Vitamin C, E und Betakarotin ist, vor verschiedenen Krebsarten schützt (siehe Studie 59-60).
Die physiologische Alterung unseres Immunsystems, insbesondere durch freie Radikale, soll die Entwicklung von Krebs, Autoimmunerkrankungen und eine grössere Infektionsanfälligkeit zur Folge haben (siehe Studie 61).
Mehrere Studien lassen erkennen, dass Spirulina mit ihrer Wirkung auf das Immunsystem einen guten Schutz vor mehreren Krebsarten bietet, und zwar durch eine direkte Reparaturwirkung auf die DNA und durch den Schutz vor freien Radikalen und vor giftigen Substanzen aus unserer Umwelt (siehe Studie 46-62).
Mehrere Pflanzen- und Algenextrakte haben bakterizide und viruzide Eigenschaften. Gesamtextrakte aus Pflanzen enthalten oft mehrere Bestandteile, die synergetisch zusammenwirken und es ermöglichen, ihre Wirkung noch zu verstärken und gleichzeitig das Resistenzrisiko herabzusetzen. Wie bereits erwähnt sind darüber hinaus einige Naturprodukte ebenfalls immunmodulatorisch wirksam und erhöhen damit die Schutzwirkung vor Viren und Bakterien.
In-vitro- und Tierversuche in verschiedenen Modellen zeigen eine antivirale Wirkung von Spirulina (siehe Studie 63-71). Spirulina kann somit eine interessante Rolle bei HIV-Patienten spielen. Es wirkt nicht nur auf den Virus selbst, sondern auch auf andere virale oder bakterielle Infektionen beim HIV-Kranken.
Kardiovaskuläre Erkrankungen sind momentan weltweit die häufigste Todesursache. Der direkte Zusammenhang zwischen einem erhöhten Cholesterinspiegel und kardiovaskulären Erkrankungen wurde in zahlreichen experimentellen und epidemiologischen Studien nachgewiesen.
Verschiedene Studien an Menschen und Tieren zeigen, dass Spirulina den Cholesterinspiegel senkt (siehe Studie 73-82). In diesem Rahmen kann also die Zuführung von Spirulina nützlich sein, einerseits wegen der direkten Wirkung auf das Cholesterin und andererseits wegen der antioxidativen Wirkung.
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