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Kuriose Szenen beim olympischen Eishockey-Turnier der Frauen: Beim Spiel zwischen Kanada und Russland liefen die Spielerinnen beider Teams mit Masken auf.
Dabei kam es schon zu Beginn der Partie zu speziellen Szenen. Während die russischen Frauen wie geplant aufs Eis fuhren, tauchten die Kanadierinnen auch nach mehreren Minuten nicht auf.
Als nach 40 Minuten nach wie vor nur die Russinnen beim Warm-Up waren, wurde bekanntgegeben, das Spiel werde verschoben. Gut eine Stunde später wurde dieses schliesslich doch noch gestartet, wobei alle Spielerinnen gleich zu Beginn mit einer Maske aufs Eis kamen.
Erst nach dem Spiel wurde klar, warum genau diese Massnahme getroffen worden war. «Russlands Corona-Tests vom Morgen waren noch nicht da», erklärte Stürmerin Natalie Spooner. «In den letzten Tagen hatten sie einige positive Tests und wir wollten einfach sicher gehen.»
Nach dem zweiten Drittel trafen die Resultate dann doch noch ein, weshalb die Russinnen das Schlussdrittel ohne Maske absolvierten. Kanada hingegen beendete das Spiel mit Maske. «Wir haben es schon zwei Drittel lang getan und fanden, wir verhalten uns nun extra-sicher», so Spooner. Vom ungewohnten Zusatzschutz liessen sich die Kanadierinnen nicht beirren: Die Favoritinnen setzten sich souverän mit 6:1.(dab)
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