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Das Flimser Hotel-Flagschiff, wo 2006 die Auswärtssession der eidgenössischen Räte stattfand, hatte Anfang April dieses Jahres die Bilanz deponiert. Seither führt eine Auffanggesellschaft den Betrieb, welche das Hotel vom Konkursamt mietete.
Wie das Konkursamt Imboden in Trin am Montag bekanntgab, belaufen sich die Grundpfandforderungen auf 28,1 Millionen Franken, die nicht pfandgesicherten Forderungen auf 12,7 Millionen Franken, was unter dem Strich den Gesamtbetrag von 40,8 Millionen Franken ergibt. Der aktuelle Verkehrswert des Hotels von 69,2 Millionen Franken beruht auf kantonaler Schätzung.
Die Konkursverwaltung geht eigenen Angaben zufolge davon aus, dass die Forderungen der ersten und zweiten Klasse, also Löhne sowie Sozialversicherungsbeiträge, vollständig erfüllt werden können. Die Dividende der Drittklassgläubiger sei derzeit schwierig abzuschätzen und hauptsächlich abhängig vom Verwertungserlös der Hotelliegenschaften und Anlagen, hiess es.