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Zwei Flugzeugkatastrophen haben Malaysia Airlines schwer getroffen: Jetzt wird der Handel der Aktie gestoppt. Die Fluggesellschaft soll verstaatlicht werden.
Nach den zwei Flugzeugkatastrophen soll die nationale malaysische Fluggesellschaft Malaysia Airlines komplett umgebaut und von der Börse genommen werden. Nach einer Mitteilung des Mehrheitsaktionärs, des Malaysias Investitionsfonds Khazanah Nasional Berhad, wird eine vollständige Neuaufstellung der Fluggesellschaft angestrebt. Der Staatsfond kündigte laut «Spiegel Online» an, er werde die Airline komplett übernehmen.
Die Aktie der Airline wurde am Freitag vom Handel suspendiert. Das Management der Fluggesellschaft betonte am Freitag, der laufende Betrieb werde unverändert fortgeführt, eine Erklärung folge.
Täglich ein bis zwei Millionen Dollar Verlust
Schwer getroffen wurde Malaysia Airlines von dem Absturz einer Maschine in der Ukraine mit 298 Menschen an Bord, die mutmasslich abgeschossen wurde. Im März war Flug MH370 der Airline mit 239 Menschen an Bord auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking spurlos verschwunden.
Die Airline macht derzeit täglich ein bis zwei Millionen Dollar Verlust. Khazanah Nasional will das Unternehmen nun von der Börse nehmen und «Geschäftsmodell, Finanzen, Personal sowie den gesetzlichen Rahmen» überprüfen. Nur so könne die nationale Fluggesellschaft wieder profitabel werden und weiterhin eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Landes spielen.
Malaysia Airlines schrieb schon vor den beiden schweren Unglücken Verluste. Gründe sind die hohen Personalkosten und die aggressive Konkurrenz in Asien.
(sda/me/ama)