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Ohne Olympiasieger Steve Guerdat und den Weltranglisten-Ersten Scott Brash beginnt am Donnerstag der 7. Longines CSI Basel. Der Brite Brash sagte kurzfristig ab, Guerdat gönnt Nino de Buissonnets und sich eine Pause und geht skifahren.
«Der CSI Basel passt nicht in meinen Olympia-Fahrplan. Nino wird nach seinem GP-Sieg in Genf in dieser Saison keine Hallenturniere mehr bestreiten. Er wird deshalb auch am CSI Zürich fehlen. Ich bereite ihn gezielt auf den Saisonhöhepunkt, die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro vor», begründet der Olympia- und Weltcupsieger seine Absage. Seine Stute Albfühern's Paille, mit der er im vergangenen Frühjahr in Las Vegas erstmals Weltcupsieger wurde, ist verletzt. Und junge Pferde wie Corbinian oder Kavalier sollen nicht überstrapaziert werden. Für den Jurassier hat das Pferdewohl stets Priorität.
Trotz der kurzfristigen Forfaits zweier Stars ist der CSI Basel mit neun Weltranglisten-Springen und einer Gesamtpreissumme von 731'000 Franken hochkarätig besetzt. Der holländische Welt- und Europameister Jeroen Dubbeldam führt das Teilnehmerfeld von 61 Athleten aus 18 Ländern an. Als GP-Titelverteidigerin wird die für Portugal startende Brasilianerin Lucina Diniz, die erfolgreichste Amazone im letzten Jahr, dabei sein. Mit Christian Ahlmann (GER), Pénélope Leprevost (FRA), Simon Delestre (FRA), Romain Duguet (SUI) und Emanuele Gaudiano (ITA) reiten sämtliche Sieger der Weltcup-Qualifikationen in dieser Saison in der St.Jabobshalle ein. Ahlmann gewann in Stuttgart, Madrid und Mechelen, Leprevost in Oslo und Lyon, Duguet in Helsinki, Delestre in Verona und Gaudiano überraschend in London.
Bis auf Guerdat ist die Schweizer Elite, angeführt vom EM-Bronzequartett mit Paul Estermann, Martin Fuchs, Janika Sprunger und Romain Duguet und EM-Ersatzreiter Niklaus Rutschi, komplett am Start. Insgesamt 20 Schweizer dürfen in Basel teilnehmen. Noch nie gewann aber ein Einheimischer den prestigeträchtigen Longines GP von Base. In die GP-Siegerliste trugen sich bislang Luciana Diniz (2013 und 2015), die Iren Cian O'Connor (2010) und Billy Twomey (2011) sowie die ehemaligen Europameister, der Franzose Roger-Yves Bost (2012) und der Schwede Rolf-Göran Bengtsson (2014) ein.
Nach dem Zweiten Weltkrieg dauerte es mehrere Jahre, bis die Länder im Osten Europas wieder im internationalen Pferdesport mitmachten. Bei den Olympischen Spielen von 1948 in London war niemand aus...
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