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Nomophobie betrifft in manchen Ländern mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Betroffene fürchten ohne Mobiltelefon nicht erreichbar zu sein und den gesellschaftlichen Anschluss zu verlieren. Das Leiden ist so alt wie das Mobiltelefon. Doch wie alt ist eigentlich das «Handy»?
Seit wann nutzen wir Mobiltelefone?
Das ist Greta, 87. Sie war gerade 5 Jahre alt als die Mobiltelefonie das Laufen lernte.
Es herrschte der 2. Weltkrieg. US-Truppen kommunizierten mit dem sogenannten «Handie-Talkie».
Die ersten zivilen «Handys» waren Autotelefone. Allerdings waren die alles andere als «handy» (Dt. handlich).
Erst das 1973 lancierte Motorola DynaTAC 8000X war im wahrsten Sinne des Wortes ein «handheld wireless phone».
Es war 800 Gramm schwer, kostete 4000 US-Dollar und hatte eine Akkulaufzeit von 30 Minuten.
Ab den 1990er-Jahren wurden Handys nicht nur kleiner und leichter, sondern auch digital und SMS-fähig.
Die nächste grosse Mobile-Revolution stellte Apple-Gründer Steve Jobs 2007 vor.
Das iPhone 2G gilt als die «Mutter» der modernen Smartphones. Es hatte sich weltweit 6 Millionen mal verkauft.
Seit dem iPhone 2G hat sich die Anzahl der Mobile-Verträge mehr als verdoppelt.
Heute gibt es mehr Mobile-Verträge als Menschen auf der Erde.