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Photodynamische Therapie
Die photodynamische Therapie ist ein modernes und schonendes Therapieverfahren, speziell geeignet für chronische Lichtschäden der Haut (Hautkrebsvorstufen) und den sich potentiell daraus entwickelnden oberflächlichen Hauttumoren.
Bei der PDT wird eine Crème (Methyl-Aminolävulinat/5-Aminolävulinat), welche die erkrankten Hautstellen lichtempfindlich macht, auf das betroffene Areal aufgetragen, mit einer Folie abgedeckt und so zunächst vor Licht geschützt.
Drei Stunden später wird die Folienabdeckung abgenommen und jedes Areal während 10 Minuten mit einer speziellen Lampe belichtet. Während dieser Belichtung kann es zu sonnenbrandähnlichen Schmerzempfindungen kommen. Sie können deshalb, bei besonderer Empfindlichkeit und etwa eine halbe Stunde vor der Belichtung, ein leichtes Schmerzmittel einnehmen.
Nach der Behandlung ist die Haut gerötet und kann etwas brennen. Die Rötung hält üblicherweise 1-2 Wochen an. Selten kann es auch zu einer stärkeren Entzündungsreaktion mit Schwellung kommen, die dann mit einer Wundheilsalbe gepflegt werden sollte.
Ungefähr zwei Wochen nach der Behandlung schuppt sich die oberste Hautschicht ab. Tragen Sie allenfalls entstandene Krusten nicht selbst ab. Nach zwei weiteren Wochen kann ein zweiter Behandlungsdurchgang mit dem selben Ablauf erforderlich sein, was sich anlässlich der Nachkontrolle entscheidet.