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Ein Ausschuss der Beratenden Kommission IZA unternahm Anfang 2011 eine Reise in die Region der Grossen Seen und besuchte unter anderem verschiedene Projekte im psychosozialen Bereich, welche von der DEZA unterstützt werden. Diese Projekte nehmen sich insbesondere Frauen und jungen Mädchen an, die Opfer von sexueller Gewalt waren.
Kommissionsmitglied M. Juvet hat seine Eindrücke in einem bewegenden Fotoband festgehalten. Das Buch kann über den folgenden Link eingesehen und bestellt werden. Der Erlös kommt zu 100% den beiden
Projekten in zugute.
"Selbst der Himmel hat keine Tränen mehr"
Beratende Kommission für internationale Entwicklungszusammenarbeit
Die Beratende Kommission für internationale Entwicklungszusammenarbeit ist beauftragt, den Bundesrat sowie verschiedene Bundesstellen, insbesondere die DEZA und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) zu beraten. Ihre Agenda wird aufgrund der mittelfristigen Planung von Bundesrats- und Parlamentsgeschäften sowie der internationalen entwicklungspolitischen Debatten vereinbart.Hauptaufgaben
Gemäss Verordnung über die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe vom 12. Dezember 1977 hat die Beratende Kommission für internationale Entwicklungs-zusammenarbeit drei Hauptaufgaben zu erfüllen:
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Sie berät den Bundesrat in Fragen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, der humanitären Hilfe und der Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas.
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Sie prüft namentlich Ziele, Prioritäten und Gesamtkonzeption der Zusammenarbeit.
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Sie kann eigene Vorschläge unterbreiten (RS 974.1 Art.25).
Zusammensetzung
Die Beratende Kommission wird zur Zeit von Herrn Peter Arbenz präsidiert und setzt sich aus 22 Personen aus verschiedenen Bereichen zusammen, welche folgenden Gruppierungen angehören:
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Parlament: Jede Fraktion ist durch eine Person vertreten. Die Beteiligung der ParlamentarierInnen bezweckt eine bessere Vernetzung mit den parlamentarischen Kommissionen und dem Parlament.
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Nichtregierungsorganisationen: die VertreterInnen der NRO sind entweder operationell in der Entwicklungszusammenarbeit oder im Bereich der Sensibilisierung in der Schweiz bezüglich der Entwicklungspolitik tätig.
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Privatwirtschaft: VertreterInnen von Banken und international tätigen Unternehmen nehmen in der Kommission Einsitz.
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Medien: Die Präsenz eines Medienvertreters / einer Medienvertreterin garantiert ein Bindeglied zur Presse sowie die Orientierung der Öffentlichkeit über entwicklungspolitisch relevante Themen.
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Universitäten: Bei den VertreterInnen der Universitäten handelt es sich um Personen, die sich thematisch mit der internationalen Entwicklungszusammenarbeit befassen und international tätig sind.
Sitzungen
Die von der Beratenden Kommission behandelten Themen sind vorwiegend Dossiers des Bundesrates und des Parlamentes sowie wichtige entwicklungspolitische Themen. Die Kommission berät ihre Themen in Plenarsitzungen. Für besondere Problemstellungen oder spezielle entwicklungspolitische Themen können auch ad hoc Arbeitsgruppen gebildet werden.
Die Kommission versammelt sich fünfmal pro Jahr in Bern. Sie trifft sich einmal im Jahr zu einer eineinhalbtägigen Klausur ausserhalb der Bundesstadt.