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«zwölfnachzwölf»
25. Feb 2019 - 26. Feb 2019 12:12 Uhr bis 12:24 Uhr Peterskapelle
Die «Misa Criolla» von Ariel Ramírez zählt zu den bedeutendsten Werken argentinischer Sakralmusik.
Während eines Aufenthaltes im Deutschland der fünfziger Jahre lernte Ramírez zwei Schwestern kennen, die während der Naziherrschaft Gefangene eines Konzentrationslagers heimlich mit Lebensmitteln versorgt hatten. Ihnen wollte er ein geistliches Werk widmen.
Seine Planungen nahmen zur Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils Gestalt an. 1963 und 1964 komponierte er eine Messe in der Muttersprache und mit musikalischen Formen seiner argentinischen Heimat. Dabei ist jeder der klassischen Messteile (Kyrie - Gloria - Credo - Sanctus - Agnus Dei) von den Rhythmen einer jeweils anderen Region Argentiniens geprägt.
Das gross dimensionierte Werk gilt mit seinem Einsatz von zwei Solostimmen, gemischtem Chor, Klavier, Schlagzeug und traditionellen Instrumenten aus den Anden als besonders gelungene Symbiose von südamerikanischer Kultur und christlicher Spiritualität.
Die Aufführung unter der Leitung des jungen Luzerner Sängers und Chorleiters Ruben Banzer stellt der «Misa Criolla» mit ihren lateinamerikanischen Rhythmen und ihrer ausstrahlenden Lebensfreude Werke aus dem kirchenmusikalischen Schaffen des spanischen Renaissancekomponisten Tomás Luis de Victoria gegenüber, die ihrerseits einen gewissen Einfluss auf die Entwicklung der lateinamerikanischen Sakralmusik hatten.
Ein Konzert im Rahmen des Bachelorabschlusses von Ruben Banzer an der Hochschule Luzern für Musik.
mit: Chelsea Zurflüh, Serafina Giannoni (Solistinnen) | Instrumentalensemble «Aruma de Bolivia» | Chor.
Leitung: Ruben Banzer.
freiwillige Kollekte
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