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Kleingewässer
Kleingewässer sehen harmlos aus. Jedoch kann schon eine geringe Wassertiefe eine tödliche Gefahr darstellen. Jedes Jahr ertrinken Kleinkinder, meist im Alter zwischen 1–4 Jahren, oder Menschen ab 65 Jahren. Sehr oft könnten solche Unfälle durch entsprechende Schutzvorrichtungen vermieden werden. Wichtig ist es, Eltern, Kinder und Besitzer von Gewässern für die Gefahren zu sensibilisieren. Am besten schützen technische Massnahmen.
Tipps
- Eine Umzäunung ist oft die wirksamste Lösung, um ein Gewässer zu sichern.
- Kleingewässer im Spielbereich dürfen eine Wassertiefe von maximal 20 cm aufweisen.
- Bei Feuchtbiotopen und Schwimmteichen sollte am Rand eine mindestens 1 m breite Flachwasserzone mit einer Tiefe von maximal 20 cm sein.
- Bei mobilen Pools (Kunststoffbecken) Einstiegsleitern entfernen oder Wasser entleeren, wenn sie nicht gebraucht werden.
- Bei Swimmingpools solide Abdeckungen montieren, die rundum stabil abgestützt sind.
- Bei Brunnen im Bereich von Kleinkindern sollte die Wassertiefe nicht mehr als 20 cm betragen und der Brunnenrand mindestens 75 cm über der begehbaren Fläche liegen. Ein Gitter kann bis maximal 10 cm unter der Wasseroberfläche montiert werden.
- Wasserfässer mit abschliessbaren Deckeln sichern.
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