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Von Engeln, vom Himmel, von den Sternen und nicht zuletzt von der Liebe
handelt unser Programm, in dem Musik des Mittelalters und der Renaissance auf den Instrumenten gespielt wird, die uns so oft auf Bildern dieser Zeit begegnen: in den Händen von jubilierenden und musizierenden Engeln. Sie sind sowohl ein Symbol der „Himmelsmusik“, häufig in Verbindung gebracht mit Maria und der Geburt Christi, treten aber auch in der Form von verspielten Putten auf , die dem irdischen Leben durchaus nicht abgeneigt scheinen und eher „Amor“ gleichen als einem strengen Erzengel.
In diesem Sinne haben wir gregorianische Gesänge , Weihnachtslieder und religiöse Lauden neben Frottolen, Madrigale und instrumentale Tänze gestellt. Die geistlichen wie die weltlichen Lieder verwenden oft die gleiche Melodie, nur in der Textierung die Welten wechselnd. Komponisten wie Cipriano de Rore, Bartolomeo Tromboncino, Verdelotto, Cavazzoni, Michael Praetorius , Johann Walther u. a. zeigen uns die Vielfalt der Musik dieser Zeit.