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Die Hörschwelle ist die Lautstärke eines Tons, den ein Mensch gerade eben wahrzunehmen beginnt. Der Vergleichswert liegt immer bei 0 dB. Aufgrund individueller Unterschiede gelten alle Ergebnisse bis 20 dB als normal.
Bei dieser Form des Hörverlusts liegt im Innenohr - seltener im Hörnerv - eine Schädigung oder Funktionsschwäche vor. Schallsignale werden verändert wahrgenommen. Meist können in diesem Fall Hörgeräte den Schall verstärken und leise Geräusche wieder hörbar und verständlich machen.
Bei dieser Form der Hörminderung wird die Schallübertragung im Aussen- oder Mittelohr beeinträchtigt und Schallsignale leiser gehört. Dies kann oft medizinisch (Schmalzpfropfen entfernen) oder operativ behandelt werden. Je nach Grad der Schwerhörigkeit kann man mit Hörgeräten die benötigte Schallverstärkung erreichen.
Der Begriff "Tinnitus" stammt vom lateinischen Wort "tinnire" (klingeln) ab. Er beschreibt die Wahrnehmung von Geräuschen, für die es keine externe Quelle gibt - Geräusche also, die im Kopf der Betroffenen entstehen. Tinnitus-Patienten beschreiben ihr Ohrgeräusch manchmal als Klingeln, Brummen, Summen oder Pfeifen. Alle Betroffenen empfinden den Ton im Ohr als äusserst unangenehm.
Einigen Menschen kann mit einer Hörgeräte-Versorgung gut geholfen werden. Anderen dient eine professionelle Beratung, zum Beispiel bei Silvia Hochstrasser.