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temperierte Stimmung
Stimmung von Instrumenten mit fixierten Tonhöhen (Klavier, Orgel) durch Einteilung der Oktave in zwölf genau gleiche Tonschritte (Halbtöne). Die temperierte Stimmung trat gegen Ende des 17. Jh. an die Stelle anderer, vor allem durch die Entwicklung der Harmonik unpraktikabel gewordener Stimmverfahren und ermöglichte nunmehr das Musizieren in sämtlichen Tonarten des Dur-Moll-Systems. So konnte Bach erst auf Grund der temperierten Stimmung sein Wohltemperiertes Klavier schreiben, das Präludien und Fugen in allen Tonarten enthält.