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Torpedoförmiger Körper mit Fettflosse; Seiten blaugrau oder grünlich mit kleinen runden, roten oder orangegelben Flecken; Vorderrand der paarigen Flossen sowie der Afterflosse milchig weiss gesäumt; winzige Schuppen; während der Laichzeit sind die Flossen der Männchen blutrot und der Bauch lachsrot gefärbt.
Raubfisch, der bei uns standorttreu lebt. Jungfische ernähren sich von Plantkon. Grössere Tiere ernähren sich überwiegend von kleineren Fischen.
Stammt ursprünglich aus dem nördlichen Eismeer. Dort wandert der Seesaibling im Herbst aus dem Meer in Seen zur Laichablage.
Die am weitesten gegen Norden vorstossende Süsswasserfischart besiedelt weite Teile des Eismeeres, vor allem zwischen Norwegen und Grönland. Die Vorkommen im Alpenraum sind von den anderen europäischen Beständen völlig isoliert und werden als Relikte der letzten Eiszeit betrachtet.
Zürichsee, Walensee, Bodensee. In Bergseen vereinzelt eingesetzt.
Gefährdet. Beliebter Anglerfisch.
Eine Dienstleistung des Naturmuseums St.Gallen