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Sydney - Auf der Flucht vor gefährlichen Krokodilen hat ein Australier zwölf Stunden auf einem Baum verbracht. Während einer Fahrt auf dem Lynne River im Norden des Bundesstaates Western Australia sei sein Boot auf Grund gelaufen und habe sich mit Wasser gefüllt, sagte er.
Da der Fluss von Krokodilen wimmelt, sei er so hoch wie möglich in einen Baum geklettert und habe dort die ganze Nacht lang "wie ein Koalabär gesessen", berichtete Stan Martell im Fernsehsender ABC.
Unter sich habe er zwei grosse Krokodile im Wasser kreisen sehen. "Ich sass da oben, habe auf mein Boot geschaut und konnte nicht glauben, dass mir so etwas passiert ist", berichtete Martell.
Am nächsten Morgen wurde Martell von Rettern gefunden, die seine Funk-Notsignale auffingen. Martell habe zwar nur zwei Krokodile gesehen, "aber es waren garantiert noch haufenweise unter Wasser", sagte der örtliche Polizist John Kazandsis.
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