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Die Libertarians stehen für einen schlanken Staat, aber auch für soziale Gerechtigkeit und aussenpolitische Zurückhaltung – sie liegen politisch also irgendwo zwischen Demokraten und Republikanern. Ihr Kandidat Johnson war als Republikaner von 1995 bis 2003 Gouverneur von New Mexico.
Unter den Drittparteien in den USA sind die Libertarians die grösste. In der öffentlichen Wahrnehmung spielen sie aber üblicherweise kaum eine Rolle.
Der Wahlkampf, der überwiegend vom umstrittenen Republikaner Donald Trump dominiert wird, treibt ihnen allerdings ungeahnte Sympathien und Aufmerksamkeit zu. Trump und die demokratische Favoritin Hillary Clinton haben in Umfragen historisch schlechte Beliebtheitswerte.
Die Libertarians werden aktuell in 32 Staaten auf dem Stimmzettel für die Präsidentschaftswahl am 8. November aufgelistet. Die Partei versucht noch, auch in den übrigen auf die Wahlzettel zu kommen.
(SDA)