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"Ich hoffe entweder auf Ende dieses oder Anfang kommenden Jahres", sagte der Republikaner Mike Crapo am Donnerstag bei einer Veranstaltung der US-Handelskammer. Er wolle dabei über eine Neufassung des Dodd-Frank-Gesetzes von 2010 hinausgehen, um das Wirtschaftswachstum und die Kapitalbildung zu fördern. Allerdings erforderten wirkungsvolle Reformen eine Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg, sagte Carpo. Er prüfe daher mit dem ranghöchsten Demokraten in seinem Ausschuss, Sherrod Brown, wo Gemeinsamkeiten bestünden.
Die Dodd-Frank-Reformen waren unter Präsident Barack Obama erlassen worden und sind die zentrale Konsequenz, die die USA aus der Finanzkrise von 2008 gezogen haben. Präsident Donald Trump hat im Wahlkampf Korrekturen an den Bankenregeln in Aussicht gestellt. Die Arbeit von Crapos Ausschuss wird an der Wall Street mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt, weil er eine Schlüsselrolle bei neuen Gesetzen spielen wird. Zwar dürfte in den kommenden Tagen ein Entwurf zur Schwächung von Dodd-Frank ins Repräsentantenhaus eingebracht werden. Es wird jedoch bezweifelt, dass die Vorlage des Republikaners Jeb Hensarling den Senat passieren kann.
(Reuters)