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Jeremy Finello mit Schweizer Bestresultat ausserhalb der Top 10
Die Schweizer Männer überzeugen an der WM in Pokljuka im Einzel im Gegensatz zu den Frauen am Dienstag nicht. Das Bestresultat schafft Jeremy Finello mit Platz 17 nach drei Strafminuten.
In der schiesslastigsten aller Disziplinen wurde die fehlende Treffsicherheit von Benjamin Weger und Co. hart bestraft. Die Strafrunde, deren Durchlaufen etwas über 20 Sekunden dauert, bleibt im Einzel geschlossen. Stattdessen wird pro Fehlschuss eine Minute zur Laufzeit addiert. Finello, Weger und Serafin Wiestner patzten jeweils dreimal, Martin Jäger gar fünfmal. Unter diesen Voraussetzungen ist keine starke Klassierung möglich. Finello hielt den Schaden mit einer Laufleistung nahe den Top Ten immerhin in Grenzen. Dass er auf den 20 km bloss 1:24 Minuten auf Johannes Thingnes Bö verlor, ist einer der wenigen positiven Aspekte aus Schweizer Sicht.
Bitter verlaufen die Titelkämpfe bislang für Weger. Der Walliser war als Team-Leader angereist und wird nun sogar den Massenstart verpassen. Der Routinier büsste im Laufen 1:30 Minuten auf Finello ein und belegte Rang 47. Im Sprint, bei dem er die Qualifikation für die Verfolgung verpasst hatte, und im Einzel lieferte Weger auf der Hochebene in Slowenien die beiden schwächsten Wettkämpfe in diesem Winter ab. Wiestner und Jäger beendeten das Rennen auf den Positionen 43 und 75.
Der Dominator Johannes Thingnes Bö bleibt in Pokljuka ohne Titel in einer Einzeldisziplin. Zwei Strafminuten stiessen den Norweger vom Podest. Sein junger Landsmann Sturla Holm Laegreid und der Deutsche Arnd Peiffer räumten alle 20 Scheiben ab und gewannen Gold respektive Silber. Bronze holte mit Johannes Dale ein weiterer Norweger.
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