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Für jeden Webentwickler ist erhöhter Traffic ein besonderer Nervenkitzel. Wer ist nicht stolz darauf zu wissen, dass gutes Webdesign, das er geschaffen hat, mehr Leute auf seine Website gelockt hat? Es ist der Beweis dafür, dass du eine kluge Entscheidung getroffen hast.
Während sich hoher Traffic gut anfühlt, sollten wir uns darauf nicht zu sehr verlassen. Sofern du nicht ausschließlich Geld damit verdienst, Werbung anzuzeigen, bedeuten mehr Besucher auf deiner Seite nicht zwingend, dass dein Unternehmen mehr Geld macht.
Du musst aus den Besuchern Käufer machen, was oftmals ziemlich schwierig ist, es sei denn, du kannst von Designelementen profitieren, die deine Besucher dazu verleiten, mehr Geld auszugeben. Es gibt eine Menge Theorien darüber, wie Designer dies anstellen können, aber die folgenden 5 stechen als besonders simple Optionen heraus, von denen wir wissen, dass sie für viele Firmen Wunder bewirken.
1. Halte dein Webdesign so einfach wie möglich
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Unordnung macht es Besuchern schwer zu verstehen, was sie vor sich haben, also solltest du dein Design so schlicht wie möglich halten. Natürlich bedeutet das nicht, dass du typischen Layouts folgen sollst, die Millionen von anderer Seiten verwenden. Du willst ebenfalls einen einzigartigen, frischen Look haben!
Es gibt unzählige Wege, ein starkes Design zu erreichen. Allerdings sollte das Design, das du wählst, etwas über deine Marke sagen. Wenn deine Seite Musik oder Filme verkauft, kannst du einen frechen Ansatz wie die Seite von The Lobster wählen. Indem du ein textbasiertes, interaktives Design verwendest, kannst du deinen Besuchern Songs, Filme und andere Produkte anbieten. Wenn deine Seite Handarbeiten verkauft, solltest du eher einen visuellen Ansatz wählen, welcher gut gemachte Ästhetik nutzt, um die Qualität deiner Produkte zu betonen.
2. Erstelle eine intuitive Navigation
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Nur wenige Dinge vertreiben potenzielle Käufer so schnell wie eine schlechte Navigation. Du kannst deiner Kreativität bei der Navigation freien Lauf lassen, aber sie muss für Leute, die das erste mal auf deiner Seite sind, Sinn ergeben. Wenn sie nicht intuitiv ist, werden sie deiner Marke nicht vertrauen.
Ziehe eine freche Farbe in Erwägung, welche die Navigations-Buttons vom Rest der Seite unterscheidet. Du kannst ihnen auch eine bestimmte Form verpassen, die sich von anderen Designelementen abgrenzt.
Klare Beschriftungen zu nutzen, ist vielleicht das Wichtigste, wenn du die Navigation gestaltest. Verwende Worte, mit denen jeder sofort etwas anfangen kann. Meistens lohnt es sich nicht, etwas besonders Ausgefallenes zu tun. Wenn ein Button auf eine Seite führt, auf der es um Shirts geht, nutze einfach das Wort „Shirts“. Je deutlicher du es machst, um so wahrscheinlicher ist es, dass die Leute es verstehen.
3. Vergiss die mobilen Besucher nicht
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Mobilgeräte werden mit jedem Jahr beliebter, also musst du daran denken, wie deine Website auf diversen Bildschirmen aussieht. Laut Pew Research Center besitzen 10% der Amerikaner ein Smartphone, aber haben keine schnelle Internetverbindung zu Hause. Wenn diese Leute online shoppen, nutzen sie nicht ihren Desktopcomputer. Wenn du deine Website nicht für kleinere Bildschirme optimierst, verlierst du automatisch 10% deiner potenziellen Kunden.
Da Google viel Wert auf Mobiloptimierung legt, wird sich auch dein Suchmaschinenranking verbessern, wenn du deine Seite für mobile Geräte anpasst.
Idealerweise solltest du dein Design auf mehreren Geräten testen, einschließlich Tablets und Smartphones von verschiedenen Herstellern. Diese Tests werden Probleme aufzeigen, die Käufer davon abhalten, deine Seite zu nutzen.
4. Lenke die Aufmerksamkeit auf Sonderangebote
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Viele Designer haben aufgehört, Pop-ups zu verwenden. Hauptsächlich weil sie nervig und aufdringlich sind. Deine Besucher wollen sie nicht sehen, also willst du sie nicht verwenden.
Die Regeln ändern sich ein wenig, wenn du dem Kunden etwas sagst, was er wissen will. Wenn dein Store zum Beispiel kostenlose Lieferung für Bestellungen über 50 € anbietet, kannst du ein Pop-up nutzen, um die Käufer wissen zu lassen, wie sie von diesem Angebot profitieren können. Wenn du 25% Rabatt an einem bestimmten Feiertag bietest, sind Pop-ups ein guter Weg, es die Leute wissen zu lassen.
Wenn du ein angeborenes Misstrauen gegenüber Pop-ups hast, zeige die relevante Information in großer Schrift und umschließe sie mit einem auffälligen farbigen Rahmen.
5. Empfiehl andere Produkte an der Kasse
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Sobald du aus einem Besucher einen Käufer gemacht hast, gehe noch einen Schritt weiter, um den Betrag zu erhöhen, den die Person auf deiner Seite ausgibt. Schlage andere Produkte vor, die dem Käufer möglicherweise auch gefallen könnten. Deshalb empfiehlt Amazon alles von Büchern bis Rasenmähern, basierend auf dem Profil des Käufers.
Du wirst wahrscheinlich nicht die Zeit und das Geld in ein Tool investieren wollen, welches das Kaufverhalten deiner Besucher analysiert. Das ist okay. Du kannst ihnen immer noch Dinge empfehlen, die zu dem passen, was sie gerade gekauft haben. Wenn er oder sie beispielsweise das Buch „Ein ganz neues Leben“ von Jojo Moyes gekauft hat, sollte deine Website andere Bücher vorschlagen, die die Person mögen könnte.
Mache diese Vorschläge direkt, bevor du sie zur Kasse schickst. Es ist die letzte Chance, Werbung für ein paar Produkte zu machen, die eventuell noch im Warenkorb landen.
Die meisten E-Commerce-Plattformen haben Add-ons, die Käufern Produkte vorschlagen. Wenn du Shopify nutzt, versuche Optionen wie Recomatic Related Products oder Linkcious Related Products. Andere Plattformen haben ähnliche Apps.
Gutes Webdesign kann Einfluss darauf haben, wie viel Geld Besucher ausgeben. Wir haben alle schon Seiten gesehen, die uns schaudern lassen. Sie sehen amateurhaft und nicht vertrauenswürdig aus. Wenn du diese Ratschläge befolgst, werden mehr deiner Käufer mehr Geld ausgeben.