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Marco Decurtins studierte an der Universität Zürich Medizin. Nach Beendigung seiner Dissertation war er von 1979 bis 1983 Assistent von Prof. Ake Senning an der Chirurgischen Klinik des Universitätsspitals Zürich. Es folgten Tätigkeiten in Forschung und Klinik an den Universitätskliniken Köln und Cambridge. 1986 trat Marco Decurtins als Oberassistent in die Klinik für Viszeralchirurgie des USZ ein, wo er 1987 zum Oberarzt und 1992 zum Leitenden Arzt ernannt wurde. 1991 habilitierte er sich mit einer Arbeit zum Thema «Das chirurgische Management der anhepatischen Phase während der orthotopen Lebertransplantation» an der UZH und wurde zum Privatdozenten ernannt. 1999 wurde er zum Titularprofessor für Chirurgie befördert. Gleichzeitig wirkte Decurtins erfolgreich am Kantonsspital Winterthur, wo er bis zu seinem krankheitsbedingten Rücktritt 2012 unter anderem als Direktor am Departement Chirurgie und als Chefarzt Viszeral- und Thoraxchirurgie tätig war.
Marco Decurtins machte sich einen hervorragenden Namen auf dem Gebiet der komplexen Viszeralchirurgie und galt als hochbegabter Chirurg mit einem scharfen analytischen Verstand und kreativen Ideen. Zudem wurden ihm ausserordentliche didaktische Fähigkeiten in der Ausbildung von Studierenden und Assistierenden attestiert.