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2 Runden vor Schluss fiel die Entscheidung: Andrea Dovizioso riskierte am Heck von Marc Marquez zu viel und rutschte ins Kiesbett und damit aus der WM-Entscheidung. Marquez fuhr in der Folge problemlos das Rennen und seinen insgesamt 7. Titel nach Hause.
Nur 2 Runden davor hatte sich Marquez' ständiger Druck auf seinen Kontrahent ausgezahlt und er war an Dovizioso vorbeigezogen. Der Spanier wusste: Nur wenn er vor dem Italiener ins Ziel kommt, wäre der Titel gesichert.
Das Gefühl, in Japan Weltmeister zu werden, kennt der Honda-Werkfahrer bereits. Schon in seinem zweiten MotoGP-Jahr 2014 sowie zwei Jahre später machte er auf der Heimstrecke von Honda alles klar.
Heikler Angriff zur Rennhälfte
Nach 11 Runden war der Spanier bereits für 5 Sekunden virtuell Weltmeister gewesen, als er den bis dahin souveränen Leader Dovizioso erstmals abgefangen hatte. Doch Marquez übertrieb es, geriet etwas neben die Strecke und musste kurz zittern.
Ansonsten gingen es die Fahrer auf den vorderen Plätzen ruhig an. Der Brite Cal Crutchlow und Marquez' Landsmann Álex Rins komplettierten das Podest im japanischen Motegi, Dovizioso fiel noch auf den 18. Rang zurück.
Lüthi ohne Punkte
Wie bereits zuletzt in Thailand fuhr Tom Lüthi auf seiner Honda auf den 20. Platz und verpasste damit die Punkte einmal mehr. Immerhin konnte sich der von Platz 23 gestartete Berner im Verlauf des Rennens etwas verbessern.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 21.10.18, 06:30 Uhr