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Inhaltsverzeichnis
Erläuterungen
Gemäss § 19 PVO setzt die Rückstufung zwei Mitarbeiterbeurteilungen (MAB) voraus: Bei der ersten MAB ist eine Bewährungsfrist von drei bis sechs Monaten anzusetzen und die Rückstufung anzudrohen (§ 19 Abs. 3 Satz 1 und 2 PVO). In der zweiten MAB bildet die Frage der Bewährung (respektive Nichtbewährung) Beurteilungsanlass. Die Voraussetzungen der Rückstufung sind in § 19 PVO festgelegt. Wird Nichtbewährung festgestellt, so ist zu beachten, dass die oder der Angestellte zur Stellungnahme zum Rückstufungsantrag einzuladen ist (rechtliches Gehör). Die Stellungnahme muss der entscheidenden Instanz mit den Akten vorliegen.
Beispiel für den Aufbau einer möglichen Begründung der Rückstufung:
«Anlässlich der Mitarbeiterbeurteilung vom wurden die Leistungen von Muster Alfred erheblich kritisiert. Insbesondere wurde sein Arbeitstempo als ungenügend beurteilt. Die Gesamtbeurteilung ergab deshalb nur noch ein »genügend«. Muster Alfred beantragte die Überprüfung der Mitarbeiterbeurteilung mit dem nächsthöheren Vorgesetzten. Dies fand am statt. Es wurde ihm eine Bewährungsfrist von sechs Monaten auferlegt und man drohte ihm bei gleichbleibenden Leistungen eine Rückstufung an. Am ergab die neuerliche Mitarbeiterbeurteilung, dass sich die Situation nicht wesentlich verbessert hat. Muster Alfred erhielt Gelegenheit, sich zum Rückstufungsantrag zu äussern. Das rechtliche Gehör wurde ihm somit gewährt. Gestützt auf § 19 Abs. 1 PVO ist Muster Alfred um Lohnstufen zurückzustufen.»