Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03413.jsonl.gz/1013

Dosierspritzen DosierhilfenEine Dosierspritze ist eine spezielle Spritze, welche für die Entnahme eines definierten Volumens eines flüssigen Arzneimittels verwendet wird. Dosierspritzen sind genauer als Messbecher und werden zum Beispiel für Schmerzmittel, Hustensirupe und Antibiotikasuspensionen verwendet.
synonym: DosierpipettenProdukte
Dosierspritzen (Dosierpipetten) sind in den Packungen einiger flüssiger Arzneimitteln enthalten. Dazu gehören zum Beispiel Schmerzmittel wie ein Ibuprofen- und Paracetamolsaft, Hustensirupe, Antibiotikasuspensionen und Antiepileptika. Einzelne Dosierspritzen sind in Apotheken erhältlich.
Beispiele einer Dosierspritze. Es existieren verschiedene Ausführungen. Zum Vergrössern anklicken. Illustration © PharmaWikiDefinition
Dosierspritzen sind spezielle Spritzen, welche für die Entnahme von flüssigen Arzneimitteln aus Flaschen und anderen Behältnissen vorgesehen sind. Sie bestehen aus der Spritze und einem Kolben, der zur Einstellung des Volumens dient. Auf der Spritze ist eine Graduierung aufgedruckt, üblicherweise in Millilitern (ml). Die Abmessung ist genauer als mit einem Messbecher.AnwendungsgebieteVerwendung
Dosierspritzen werden mit oder ohne Flaschenadapter verwendet, also einem Stopfen im Flaschenhals. Der Adapter kann sich auch auf der Spitze der Spritze befinden. Weil sich aufgrund der Gravitation die Flüssigkeit am Boden des Gefässes sammelt, wird die Flasche auf den Kopf gestellt, wenn sie über einen Adapter verfügt. Ansonsten wird sie normal hingestellt. Der Kolben muss beim Einführen bis zum Anschlag in der Spritze stecken. Zur Entnahme wird der Kolben herausgezogen. Es soll keine Luft aufgezogen werden.
Die Flüssigkeit kann zur Einnahme abhängig vom Arzneimittel direkt in den Mund gegeben oder in ein Glas oder auf einen Löffel umgefüllt werden. Dabei muss berücksichtigt werden, dass dadurch gegebenenfalls die Dosis leicht reduziert wird.
Bei der direkten Einnahme wird die Dosierspritze gegen die Wange und nicht in Richtung des Halses gerichtet, damit sich die Patientinnen und Patienten nicht verschlucken. Bei grösseren Volumen erfolgt die Verabreichung in mehreren Portionen, die nacheinander geschluckt werden.siehe auchLiteratur
- Arzneimittel-Fachinformation (CH)
- Europäisches Arzneibuch PhEur
- Fachliteratur
- Produkteinformationen
Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.