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Dies war das letzte Rennen der Saison und ich wollte meinen dritten Platz in der Gesamtwertung des Argovia-Cups verteidigen. Schon am Vortag ging ich wieder auf die Strecke, aber dieses Mal nicht nur mit meinem Vater, sondern auch noch mit meiner Schwester, welche sich entschieden hatte, das letzte Rennen auch noch zu fahren.
Da die Runden in Hochdorf sehr kurz waren, mussten wir sieben von diesen Runden bewältigen. Es hatte einen kurzen Anstieg und der Rest war mehrheitlich flach. Ich wusste genau, dass an diesem Anstieg das Rennen entschieden wird, denn alle wollten als Erster in die Abfahrt.
Am Start konnte ich gleich in Führung gehen und mit vier anderen Fahrern aus der Nati ausreissen. Diese Gruppe wurde schon beim ersten Aufstieg wieder auseinander gerissen, bei welchem wir jede Runde hinauf sprinteten. Ich konnte mit einem Freund vom Mittellandkader an dieser Stelle schon einen Abstand von 10 Metern herausfahren. Da ich merkte, dass ich gute Beine hatte und ich nicht wollte, dass uns die Verfolgergruppe wieder einholt, machte ich immer die Führungsarbeit. Diesen Vorsprung konnten wir dann bis in die zweitletzte Runde halten, aber dann konnte Jan wieder aufschliessen. Er attackierte dann am Aufstieg, ich konnte mithalten, aber mein Freund leider nicht. Diese zwei Runden konnten wir dann zusammen fertigfahren. Da wir bis kurz vor dem Ziel noch zusammen fuhren, wusste ich, dass ein Zielsprint das Rennen entscheiden würde. Ich hoffte natürlich diesen zu gewinnen. Leider konnte ich mich nicht gut positionieren und somit verlor ich den Sprint um etwa 10cm. Mit diesem 2. Rang konnte ich meinen dritten Platz in der Gesamtwertung verteidigen. Nach der Rangverkündigung merkte ich, dass wenn ich diesen Sprint gewonnen hätte, ich im Schlussklassement auf den zweiten Platz vorgerückt wäre.
Nach meinem Rennen konnte ich nicht duschen gehen, da ich das erste Rennen meiner Schwester schauen wollte. Sie beendete das Rennen trotz einem Sturz auf dem zehnten Rang. Sie wird hoffentlich im nächsten Jahr auch wieder einige Rennen bestreiten. Jetzt werde ich mich ein wenig erholen und mich dann für die nächste Saison vorbereiten, um bei den Junioren auch Top-Resultate zu erzielen.