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- Nachdem ein geplanter Verkauf des Unternehmens gescheitert war, will die Weinstein Company Insolvenz beantragen, wie sie am Sonntag ankündigte.
- Der Vorstand habe «keine andere Wahl, als den einzigen Weg zu gehen, der den Restwert der Firma maximiert: Eine geregelte Insolvenz», hiess es in einer Mitteilung.
- Weinstein war im Oktober von seinem Studio entlassen worden. Er hat in der Vergangenheit Fehlverhalten eingeräumt, aber Vorwürfe von nicht-einvernehmlichem Sex wiederholt zurückgewiesen.
Der geplante Verkauf des Studios an eine Investorengruppe war vor zwei Wochen gescheitert, nachdem der oberste New Yorker Staatsanwalt Eric Schneiderman eine erneute Klage gegen die Firma und ihre Chefetage – inklusive Weinstein – angestrengt hatte. Die Führungskräfte des Studios hätten es wiederholt nicht vermocht, die Angestellten vor «unablässiger sexueller Belästigung, Einschüchterung und Diskriminierung» durch Weinstein zu schützen, hiess es in der Klage.
Daraufhin zogen sich die Investoren von den Gesprächen zurück. Sie hatten zuvor rund 500 Millionen Dollar für die Firma geboten.