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Es gibt nicht viele Redensarten und Begriffe, mit „Kaninchen, dafür umso mehr mit „Hase“. Hier werden einige vorgestellt:
Da liegt der Hase im Pfeffer begraben
Früher wurde der Hase als Gericht mit viel Pfeffer geschmort, für den Geschmack und die Weichheit des Fleisches. Lag der Hase also im Pfeffer, gab es kein Entrinnen mehr, der Ursprung allen Übels war also bekannt.
Ein alter Hase
Erfahrene Tiere sind in der Lage, Raubtieren und anderen Gefahren besser auszuweichen. Wird man als alter Hase tituliert, hat man großes (Fach-)Wissen und weiss, „wie der Hase läuft“.
So läuft der Hase!
Das sagt man, wenn man ausdrücken will, dass etwas so passiert und nicht anders.
Als würde ein Kaninchen in der Wanne erdrosselt
Bezeichnung für ein schreckliches, nicht wirklich einzuordnendes Geräusch. Kaninchen sind eher leise Tiere. Haben sie Todesangst, stossen sie einen lauten Schrei aus. Hört man diesen Schrei zum ersten Mal, kann er sich sehr verstörend anhören, vor allem, wenn man nicht weiss, woher er kommt.
Angsthase oder Hasenfuß
So benennt man Menschen, die ohne wirklichen Grund Bedenken oder Angst haben. Kaninchen und Hasen sind Fluchttiere und laufen lieber einmal mehr weg, als einmal zu ihrem Schaden stehenzubleiben.
Mein Name ist Hase, …
… ich weiß von nichts – das war der Ausspruch eines Juristen namens Karl Victor Hase, der, um einem Freund zu helfen, seine Ausweispapiere „verloren“ hatte, damit der Freund damit fliehen konnte. Nachdem die Papiere gefunden wurden, wurde er dazu befragt. Dabei machte er diese Aussage.
Es gibt noch mehr Sprachbilder, bei denen Kaninchen oder Hasen Pate gestanden haben. Auch die Fabel von Hase und Igel soll uns etwas über die Charaktere der beiden Tiere sagen. Am Schluss sei noch die berühmte Hasenpfote erwähnt, die ein Glücksbringer ist.