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Unter Stress erzeugen Pflanzen chemische Verbindungen, um sich zu schützen. Diese Moleküle helfen ihnen, sich an Veränderungen in ihrer Umwelt anzupassen und sich, unter anderem, gegen Pilzkrankheiten zu verteidigen. Gewisse pflanzenpathogene Pilze, insbesondere jene, die zur Gruppe der Fusarien gehören, sind fähig, auch beim Menschen Krankheiten hervorzurufen. Um neue, pilzabtötende Moleküle zu entdecken welche im agronomischen und medizinischen Bereich nutzbar wären, wurden etwa dreissig Pflanzenarten einem Lichtstress durch Behandlung mit UV-C unterworfen. Die Arten der Familie Vitaceae reagieren besonders gut auf diese Stimulation indem sie neue Substanzen mit Wirkung gegen Fusarien produzieren.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.