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Viele von uns haben den falschen Eindruck, Krebs zu bekommen ist Pech, und es gibt wenig, was wir tun können, um diese tödliche Krankheit zu verhindern. Die Wahrheit ist jedoch, dass die große Mehrheit der Krebserkrankungen durch einfache Änderungen des Lebensstils vermieden werden kann, wie zum Beispiel die Aufrechterhaltung eines gesunden Gewichts, Rauchen, Alkoholkonsum in Maßen, regelmäßiges Sporttraining und eine organische, nährstoffreiche Ernährung.
Aber was ist mit genetischen Krebserkrankungen? Stimmt es nicht, dass es einige Krebsarten gibt, die durch bestimmte Genmutationen verursacht werden und bestimmte Familien anfälliger für Krankheiten machen und fast zwangsläufig Krebs verursachen?
Zwar haben Wissenschaftler Mutationen bei bestimmten Genen wie den BRCA1- und BRCA2-Genen entdeckt, die bestimmte Frauen für Brustkrebs, Eierstockkrebs und andere Krebsarten zu interessieren scheinen. Eine in der Zeitschrift Oncotarget veröffentlichte bahnbrechende Studie hat kürzlich herausgefunden, dass Brustkrebs in erster Linie eine Stoffwechselstörung ist, keine genetische Krankheit. (Link Englisch: Eine bahnbrechende Studie untersucht das regenerative Potenzial von Vitamin C für die Hormongesundheit und die Krebsprävention.)
Nährstoffentzug von Zellen Schlüssel zur Entstehung von Krebs
Die Studie wurde von einem internationalen Team von 35 Forschern aus 17 Forschungseinrichtungen in Europa, Brasilien und den Vereinigten Staaten mit über 1.200 Teilnehmern durchgeführt.
Seit Jahrzehnten sind Wissenschaftler davon überzeugt, dass Krebszellen metabolisch anders sind als andere Zellen. Vor dem Aufkommen von Massenspektrometrie-Tests - mit denen Forscher Substanzen aus der Blutchemie genau analysieren, messen und quantifizieren können - konnten sie jedoch ihre Theorie nicht nachweisen.
Das Team verwendete die Massenspektrometrie, um unglaublich kleine Mengen an Aminosäuren, Zuckern und Lipiden im Blut von Krebspatienten und Kontrollpersonen zu messen. Sie konnten mit einer Genauigkeit von 95 Prozent eine spezifische metabolische Signatur bei Krebspatienten identifizieren. Dies weist darauf hin, dass Brustkrebspatienten Stoffwechselveränderungen erfahren, die sie für die Entwicklung der Krankheit „prädisponieren“.
Im Wesentlichen stellten die Forscher fest, dass Krebs entsteht, weil Krebszellen Energie anders nutzen als normale, gesunde Zellen.
Robert Nagourney, MD, der Hauptautor der Studie, erklärte: "Dies legt nahe, dass Krebs keine genetische Erkrankung ist, die wie wir alle lehren, ausschließlich aus Mutationen herrührt, sondern ein Stoffwechselzustand, der sich unter dem Stress des Nährstoffmangels der Zellen entwickelt." Er fügte hinzu: „Zellen, die aufgrund von Sauerstoffmangel, Zuckern oder Proteinen, die bei vielen Krebsarten üblich sind, nicht genug Energie erzeugen können, verwenden veränderte Stoffwechselwege, um ihr Überleben zu sichern. Der Erfolg dieser Krebszellen geht leider zu Lasten des Krebsbetroffenen.“
Dies deutet darauf hin, dass Brustkrebs nicht durch genetische Mutationen verursacht wird, sondern sich entwickelt, wenn sich Zellen aufgrund von Einschränkungen in ihrer Nährstoffversorgung mutierte Pfade schaffen. Es ist eine ernüchternde Warnung, dass Krebs noch mehr mit Ernährung, Gewichtskontrolle und Lebensstil zusammenhängt, als wir vielleicht gedacht haben.
Medical Life Sciences berichtet:
Da Krebs in zunehmendem Maße mit Fettleibigkeit in Verbindung gebracht wird, liefert diese Studie einen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass Ernährung und Lebensstil zu den Belastungen beitragen, die bei Menschen mit einer Prädisposition zu bösartigen Veränderungen und zum Tod führen können. (Link Englisch: Die Aufrechterhaltung eines optimalen Vitamin-D-Spiegels ist der Schlüssel zur Verhinderung von Krebs )
Frühere, genauere Diagnose
Das Forschungsteam geht davon aus, dass die Studie neue Hoffnung für die Prävention und frühzeitige Diagnose von Brustkrebs bietet. Derzeit wird bei mehr als einer Viertelmillion Amerikanerinnen jedes Jahr diese Krankheit diagnostiziert, was zu über 40.000 Todesfällen führt. Leider können die derzeitigen Screening-Protokolle wie Mammographie und Ultraschall die Krankheit nicht im frühesten und heilbarsten Stadium erkennen. Das Forschungsteam hofft, dass ihre Studie die Grundlage für eine frühere, genauere Vorhersage sein wird, welche Frauen für diese tödliche Krankheit prädisponiert sein könnten.
Quelle: Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche aus 'Natural News'
Link: https://www.natural.news/2018-11-24-medical-myth-cancer-is-a-metabolic-disorder.html?fbclid=IwAR2q8kN9RGXPoaoKEBYnxB4IDUGSu_7yuab0RHJiQyeR7LKyWbzcrUs-LTA
Kontakt:
Cornelia Schumacher
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