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David Evans, Pastor der «Springfield Baptist Church» in Springfield, Tennessee, beobachtete: «Es geht nicht um das Streitgspräch, es geht nicht um die Debatte.» Sondern darum, wie man lebt.
Immerhin aber verbrachte Evans einen Grossteil der letzten Jahre damit, Apologetik-Konferenzen zu organisieren und durchzuführen und den christlichen Glauben zu verteidigen.
Eigentlich hatte er sich einst angeschickt, Medizin zu studieren. Damals bezeichnete er sich als «praktizierenden Christen, aber ideologisch als Atheisten»; so widersprüchlich das klingen mag... Doch während seines Studiums wurde er von der Wahrheit eines Schöpfers überzeugt. So begann sein Streben danach, durch das Evangelium Antworten auf die Fragen des Lebens zu liefern.
Tiefgründige Antworten finden
Durch Apologetik versucht er, tiefgründig nach Antworten auf schwierige Fragen zu suchen. Sei dies nicht möglich, finden suchende Menschen womöglich nicht, erklärt Evans.
Die Apologetik sollte neben der Evangelisation eine vorrangige Disziplin sein, findet er und fügt hinzu, dass sie sogar eine Methode der Evangelisation sei.
«Bevor Sie zu einer Präsentation des Evangeliums kommen, müssen Sie einige grosse Fragen angehen. Wenn jemand nicht glaubt, dass die Bibel wahr ist, oder ihr gegenüber skeptisch und zynisch ist, ist das Letzte, was er hören möchte, jener Teil der Bibel, die ihn zu Jesus führt.»
«Vorarbeit muss geleistet werden»
Apologetik sei ein Teil des täglichen Lebens und der Evangelisation. Gerade jetzt würden die Menschen Gottes Herrlichkeit ganz dringend brauchen.
Schon früher organisierte er Apologetik-Konferenzen im Nashville Zoo und im Nashville's Adventure Science Center sowie in einem Kindermuseum.
Sich in ein anderes Gebiet zu wagen, sei einfach Teil der Nachfolge Jesu. «Jesus ging für mich an einige sehr schwierige Orte», sagt Evans. «Das Mindeste, was ich tun kann, ist, an Orte zu gehen, von denen ich glaube, dass er dort bekannt werden will.»
«Bildung ist eine Reise»
«Bildung ist eine Reise und das geistliche Leben ist eine Reise», sagt Evans. «Man beginnt das Abenteuer und je weiter man geht, desto mehr Erfahrung gewinnt man.» Es sei wichtig, auf eine Art und Weise zu kommunizieren, die jeder verstehen kann und die zu Fragen führt.
Christen seien relevant, gerade auch in der Corona-Krise. «Wir sind die Botschafter Gottes. Wenn wir zurückweichen, gibt es keine göttliche Botschaft, um die Welt zu besänftigen und ihr durch eine sehr schwierige Situation zu helfen.»
Hoffnung aus Evangelium ist die Antwort
Christen sollen die besten Bürger sein, die die Welt je gesehen hat und es sei wichtig, sich an die «vorgeschriebenen Gesundheitsvorschriften zu halten, wenn sie nicht mit der Heiligen Schrift in Konflikt geraten».
«In dieser Zeit gibt es so viel Unbekanntes. Aber was nicht unbekannt ist, ist, dass die Hoffnung, die im Evangelium gefunden wird, die Antwort ist, die wir alle brauchen. Durch uns müssen die Menschen daran erinnert werden, dass Jesus Christus sie immer noch liebt.»