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Appiāni,
Andrea, ital. Maler, von seinen Zeitgenossen der »Maler der Grazien« genannt, geb. zu Mailand. [* 3] Gestützt auf genaue Studien der Blüteperiode italienischer Wandmalerei, ¶
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besonders der Raffaelschen, schuf
Appiani eine Reihe von Werken in Mailand. Paläste und Kirchen wurden von seiner Hand
[* 5] geschmückt.
Napoleon, dessen Thaten sein Pinsel feierte, zeichnete ihn sehr aus, und sein Sturz wirkte auf
Appianis äußere Verhältnisse
sehr nachteilig ein. Zweimal vom Schlage gerührt, geriet er in tiefes Elend. Er starb in Mailand.
Seine besten Werke sind die Freskogemälde aus dem Mythus von Amor und Psyche in der königlichen Villa zu Monza, die Kuppelgemälde
in der Kirche Santa Maria di San Celso zu Mailand und Apollo mit den Musen
[* 6] in der Villa Bonaparte.