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Der internationale Schiesssportverband ISSF hat am Weltcup in Peking im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2020 ein neues Mixed-Format getestet. Statt je 40 Schuss hatten die Zweierteams je ein 25-Schuss-Programm zu absolvieren. Auch der Final wird angepasst: Statt wie bis anhin fünf sind neu acht Teams für die sogenannten Medal Matches qualifiziert. Trotz des minim grösseren Finalfelds blieben die beiden Schweizer Duos in Peking chancenlos. Für einen Rang unter den ersten Acht wäre ein Schnitt von fast 10.45 Punkten pro Schuss nötig gewesen. 522.2 Punkte war die Marke von Russland 1 mit Anastasiia Galashina und Vladimir Maslennikov auf Rang 8. Die Qualifikationssieger Liu Ruxuan und Yang Haoran aus China schossen gar 524.1 Zähler.
An diese Werte kamen die beiden Schweizer Duos nicht heran. In einem hochklassigen Teilnehmerfeld mit 62 Teams klassierte sich Schweiz 1 mit 517.5 Punkten auf dem 38. Rang. Christoph Dürr (Gams SG) steuerte 259.1 Punkte bei, Nina Christen (Wolfenschiessen NW) lieferte 258.4 Punkte ab. Schweiz 2 folgte mit nur 0.6 Zählern weniger auf dem 43. Rang. Petra Lustenberger (Rothenburg LU) gelang mit 259.5 das beste Schweizer Einzelresultat in diesem Mixed-Wettkampf. Jan Lochbihler (Holderbank SO) blieb mit 257.4 etwas unter den Erwartungen.
In den Viertelfinals setzten sich mit China 2 (1. der Qualifikation), Russland 2 (2.) und USA 1 (4.) drei der vier Erstklassierten durch. Rumänien (3.) zog gegen Indien 2 (6.) den Kürzeren. Das indische Duo Anjum Moudgil und Divyansh Singh Panwar zog die Siegesserie bis am Schluss durch. In einem hochspannenden Final setzten sie sich gegen die Lokalmatadoren Liu Ruxuan/Yang Haoran durch. Bronze ging an Russland 2 mit Yulia Karimova und Grigorii Shamakov. (van)