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Monogramme nehmen dank ambitionierter Modemarken wie Louis Vuitton, Yves Saint Laurent, Chanel und Gucci einen wichtigen Platz in der modernen visuellen Kultur ein. Bestehende Buchstabenformen miteinander zu kombinieren, scheint nicht schwer zu sein. Aber wenn dein Monogramm-Design professionell aussehen und für deine Marke funktionieren soll, können dir Einblicke in den Entstehungsprozess dabei helfen, ein elegantes Design zu entwickeln.
Was ist ein Monogramm?
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Ein Monogramm ist ein Zeichen, das aus der Kombination mehrerer Buchstaben besteht.
Ein einzelner Buchstabe ist kein Monogramm, sondern wird schlicht Letterform-Logo genannt. Eine Reihe einzelner Initialen ist auch kein Monogramm. Es müssen ein oder mehre Buchstaben (oder Grapheme) zusammengeführt werden, um ein Motiv zu ergeben.
Die LA Dodgers sind ein eindeutiges Beispiel für ein Monogramm, da der horizontale Strich des „L“ den Querstrich des „A“ ergibt. Under Armour erzeugt den Querstrich des „A“ mit der Rundung des „U“.
Wann funktionieren Monogramme am besten?
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Eine gute Sache an Monogrammen ist die Arbeit, die dein Gehirn verrichtet, um sie zu entwirren und jede einzelne Buchstabenform zu erkennen. Dieser „Aha-Moment“ kann das begehrte „innere Lächeln“ hervorrufen, das in allen Formen der grafischen Kommunikation geschätzt wird, wenn der Betrachter oder die Betrachterin „den Witz versteht“.
Wenn ein Unternehmen einen besonders langen Namen hat, ist es empfehlenswert, die Initialen oder eine andere Form der Abkürzung für das Logo zu verwenden. Das London Symphony Orchestra ist ein ziemlicher Zungenbrecher, daher scheint es nur logisch, den Namen zu LSO zu verkürzen. Das Geniale an ihrem gefeierten Monogramm-Design ist, dass es ebenfalls an einen Dirigenten mit Taktstock erinnert.
Auch die Major League Baseball hat einige hochkarätige Beispiele zu bieten. Die New York Yankees natürlich, aber auch die Zeichen auf den Basecaps des Lokalrivalen The Mets sowie der Los Angeles Dodgers, Colorado Rockies, San Diego Padres und San Francisco Giants.
Wenn ein Unternehmen weniger bekannt ist, könnte ein Monogramm zu vage sein, um als Erkennungszeichen zu dienen. Aber ein Monogramm-Design kann eine nützliche Alternative sein, um eine Wortmarke zu ergänzen, besonders an Stellen, an denen nicht viel Platz für ein Logo ist, wie beispielsweise in Social-Media-Logos. Louis Vuitton, Chanel und Gucci nutzen Monogramme als zusätzliches Erkennungszeichen zu ihrer Wortmarke und zeigen, dass sie sich durchaus auch für physische Produkte eignen.
Denke über die Verwendung nach. Wo wird das Logo zu sehen sein? So kannst du feststellen, ob ein Monogramm eine geeignete Wahl ist.
Wie man ein Monogramm-Design kreiert
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1. Schreibe ein Briefing
Jedes erfolgreiche Designprojekt beginnt mit einem Briefing. Noch vor Beginn die Ziele zu kennen, hilft sowohl Designschaffenden als auch der Kundschaft, Spaß am Prozess zu haben, und führt zu großartigen Ergebnissen.
Stelle sicher, dass das Briefing folgende Fragen beantwortet: Was macht das Unternehmen? Wer sind die Kunden und Kundinnen? Gibt es bereits ein Logo oder andere visuelle Materialien? Wo wird das Monogramm verwendet? Wie würdest du die Marke beschreiben? Welches Gefühl möchtest du erzeugen?
2. Wähle, welche Buchstaben das Monogramm enthalten soll
Dieser Punkt ist nicht so selbstverständlich, wie es scheint! Lange Namen können mithilfe von Initialen abgekürzt werden. Du musst nicht unbedingt jeden Buchstaben einarbeiten. Das Monogramm von „Sarah James und Richard Jones‘ Classic Car Repairs and Servicing“ muss beispielsweise nicht S.J.R.J.C.C.R.S. enthalten! „J&J Classics ginge leicht von der Zunge und das Monogramm „JJ“ könnte perfekt dazu passen.
Du könntest die Abkürzung auch anders angehen. Das Unternehmen Minnesota Mining and Manufacturing Company wurde beispielsweise unter 3M weltbekannt. Sei kreativ!
3. Skizzieren
Ideen entstehen nicht am Computer. Ideen entstehen aus der Vorstellungskraft. So verlockend es auch sein mag, sich direkt in das Designprogramm deiner Wahl zu stürzen, solltest du dennoch immer zuerst auf Papier skizzieren.
Verliere dich auch nicht in der Recherche. Endloses Scrollen durch die Arbeiten anderer Designschaffender. Ein Monogramm ist eine simple Angelegenheit. Du kombinierst Buchstaben miteinander. Also spitze deinen Bleistift und beginne mit dem Skizzieren.
Ich beginne immer mit kleinen und groben Skizzen, bevor ich diese dann ausarbeite. Zeichne einfach die infrage kommenden Buchstaben und entwirf innerhalb einer festen Zeit so viele Varianten von ihnen wie möglich. Überlege dir dann unterschiedliche Arten, diese miteinander zu kombinieren.
Sobald du möglichst viele Varianten zu Papier gebracht hast, überlege, welche du zu einem Monogramm-Design weiterentwickeln kannst, das dem Briefing entspricht. Verfeinere dann deine Skizzen und mache aus ihnen größere und detailliertere Versionen, bevor du sie einscannst oder fotografierst, um sie zu digitalisieren.
4. Designen
Wenn eine der Skizzen nahe an der finalen Version ist, kann die Zeichnung in das Designprogramm importiert werden, um eine vektorisierte Version von ihr zu erstellen. Logos müssen als Vektorgrafik erstellt werden, da man sie dann ohne Qualitätsverlust in ihrer Größe verändern kann.
Auf Papier zu skizzieren ist natürlich nicht die einzige Methode. Mithilfe der Software können verschiedene Optionen erkundet werden. Teste vorhandene Schriftarten mit Merkmalen, die zur deiner Marke passen. Versuche, die Buchstaben deines Monogramm-Designs auf verschiedene Arten miteinander zu kombinieren. Überlagere, verschachtele, verbinde, reflektiere. Entferne Teile des Buchstaben, aber achte darauf, dass er noch zu erkennen ist. Behalte Kopien jeder Version.
Wenn du eine vorhandene Schriftart verwendet hast, können ein paar Anpassungen dabei helfen, deinem Monogramm einen unverwechselbaren Look zu verpassen. Du kannst auch deine eigenen Buchstaben entwerfen, indem du das Stiftwerkzeug nutzt oder geometrische Formen miteinander kombinierst. Du könntest auch einschließende Formen oder Verzierungen nutzen, um das Motiv individueller zu machen oder mehr Balance zu erzielen.
Wenn du auf der Suche nach mehr Inspiration bist, schaue dir diese kreativen Monogramm-Logos an.
5. Wähle die Farben
Logos und Symbole sollten immer zuerst in Schwarz-Weiß designt werden, bevor man sie mit Farbe füllt. Das garantiert, dass dein Design in verschiedenen Situationen funktioniert.
Schau, ob dein Design in den Markenfarben funktioniert, oder wähle Farben, die passen. Hin und wieder wird eine separate invertierte Version erstellt, um den optischen Unterschieden entgegenzuwirken, wenn hellere Töne auf einem dunkleren Hintergrund erscheinen. Das ist in der Regel nicht nötig, sollte aber in Erwägung gezogen werden, falls dein Monogramm-Design es erfordert.
Wenn es bereits Markenfarben gibt, stelle sicher, dass dein Monogramm in dieser Farbpalette funktioniert. Ansonsten wähle eine passende Farbe für die Marke und kreiere deine eigene Farbpalette, in der du dein Design zur Geltung bringen kannst.
6. Teste dein Monogramm-Design
Du musst sicherstellen, dass jedes Design auch in der realen Welt funktioniert. Das Monogramm sollte für die häufigsten Anwendungsfälle getestet werden. Mockups können dir helfen, das fertige Produkt zu veranschaulichen, und präsentieren das Monogramm von seiner besten Seite.
Evaluiere deine Monogramm-Design
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Designschaffende und Kunden werden von einigen Kriterien profitieren, nach denen du das Design evaluieren kannst. Stelle dir daher diese Fragen:
- Ist es lesbar? Stelle sicher, dass das Zeichen gut lesbar ist.
- Ist es angemessen? Passt es zur Marke und ihrer Persönlichkeit?
- Ist es simpel? Monogramme dienen hauptsächlich als Erkennungszeichen. Versuche nicht, zu viel wollen. Simple Logos werden eher berühmt und funktionieren besser in verschiedenen Situationen.
- Ist es unverwechselbar? Kopiere niemals die Arbeit anderer Designschaffender. Wenn du eine bestehende Schrift verwendet hast, stelle sicher, dass du sie in irgendeiner Weise modifiziert hast, um ein unverwechselbares Design zu kreieren.
- Ist es ausbalanciert? Erfahrene Designschaffende können dafür sorgen, dass eine Form über elegante Proportionen verfügt und optisch ausbalanciert ist, und dies ihrer Kundschaft erklären.
- Funktioniert es in kleinen Größen? Achte hierbei besonders auf den Negativraum.
- Gibt es irgendwelche Probleme mit der technischen Zeichnung? Stelle sicher, dass die Linien scharf und weich sind und liefere die Datei im Vektor-Format.
- Sind irgendwelche unerwünschten Formen entstanden? Kann man Buchstaben erkennen, die nicht da sein sollen? Gibt es irgendwelche hässlichen oder unangemessenen Formen?
- Funktioniert es in Testanwendungen? Schau dir Mockups an, um auf Nummer Sicher zu gehen.
- Entspricht es dem Briefing? Die wichtigste aller Fragen! Lies dir noch mal das Briefing durch, um zu bestätigen, dass du die richtige Lösung gefunden hast.
Bist du bereit, dein Monogramm-Design zu entwerfen?
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Da du nun alle Schritte kennst und über das nötige Knowhow verfügst, ist es Zeit, dein eigenes Monogramm-Design zu entwerfen. Ein Monogramm könnte die elegante Lösung sein, nach der du die ganze Zeit gesucht hast. Es braucht nicht viel Platz, sieht großartig auf physischen Produkten aus und ist einfach zeitlos.
Nichts geht über das Können erfahrener Designschaffender. Wenn du also nach dem perfekten Monogramm-Design für dein Unternehmen suchst, arbeite mit unserer talentierten Design-Community zusammen.
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Über den Autor
Matt Brunton ist Brand Strategist, Identity Designer und gibt Onlinekurse. Wenn Matt nicht gerade Startups hilft oder an seinem neuen YouTube-Kanal arbeitet, genießt er das Leben mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Nordengland. Du findest mehr seiner Arbeiten unter www.mattbruntondesign.com