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Die Waldkathedrale. Ein Kulturtag.
Im Jahr 1790 liess das Stift auf der Anhöhe über Beromünster einen "Spazierweg" für die Chorherren errichten. Auf 160 Metern Länge wurden dafür 3500 Hagebuchen und 94 wilde Kastanienbäume gepflanzt und in der Mitte ein Rasenparterre in der Art eines französischen Barockgartens angelegt. Da die Anlage aus Kostengründen ab den 1840er Jahren nicht mehr gepflegt wurde, wuchsen die Bäume in die Höhe, und es entstand mit der Zeit ein Wäldchen: der Schlössliwald, heute meist Waldkathedrale genannt.
Nachdem die dringend nötige Erneuerung des Baumbestandes mit Hilfe der Denkmalpflege in Angriff genommen wurde, war es der Wunsch des Chorherrenstiftes, dass die einmalige Anlage mit kulturellen Aktivitäten belebt werde. Der Kulturvermittler Ulrich Suter aus Schongau stellte für den Zeitpunkt der Sommer-Sonnenwende 2012 ein reichhaltiges Programm zusammen, bei dem auch das Haus zum Dolder beteiligt war.
Am 3. November 2012 fand der 2. federleichte Waldkathedralen-Tag statt, wieder unter Mitwirkung des Dolderhauses.