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Normalerweise starten die frischen Schweizer Meister jeweils im März (Frauen) respektive Anfang April (Männer) an den Weltmeisterschaften. Diesmal ist es anders. Die Genfer um Skip Peter De Cruz und die von Silvana Tirinzoni angeführten Aarauerinnen sind noch nicht qualifiziert. Die letztjährigen Meister Bern Zähringer (Yannick Schwaller) und Oberwallis (Elena Stern) konnten letzten Frühling ihre nationalen Titel nicht verwerten, weil die Weltmeisterschaften infolge der Coronavirus-Pandemie ersatzlos gestrichen wurden. Jetzt bekommen sie die Möglichkeit, das Verpasste nachzuholen.
Swiss Curling lässt in der kommenden Woche die alten und die neuen Schweizer Meister - Genf und Bern Zähringer respektive Aarau und Oberwallis - im Verbandsstützpunkt Biel zu einem Best-of-5 gegeneinander antreten. Die Sieger werden WM-Turniere bestreiten können, falls diese stattfinden können. Die für Mitte März in Schaffhausen geplante WM der Frauen wurde infolge der Pandemie abgesagt. Der Weltverband ist auf der Suche nach einem anderen Austragungsort. Die WM der Männer soll in Calgary durchgeführt werden.
In den Best-of-3-Finalserien der Schweizer Meisterschaften waren die vier genannten Teams im Einsatz. Aarau siegte gegen Oberwallis ebenso in zwei Spielen wie Genf gegen Bern Zähringer. Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und die Nummer 4 Alina Pätz, die Weltmeisterinnen 2019, beeindruckten während der gesamten Woche. Sie gewannen ihre elf Partien allesamt.