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Er hat nicht weniger als 6'000 Rezepte und Kochbücher zusammengetragen und etliche Anekdoten mit den Mächtigen der Welt in seinem Gedächtnis gespeichert.
«Sarkozys Frau Carla Bruni ass einmal mit ihrem Mann bei mir und sagte, es sei die beste Mahlzeit gewesen, die sie je gegessen hätte», sagt der Schweizer Koch an der Eröffnung seines eigenen Museums zu «G&G». Dann habe sie ihm einen Kuss gegeben. «Was will man mehr?» Mosimann hat es sich auch nicht nehmen lassen, für Bill Clinton zu kochen. Und Muhammad Ali. Der Koch ist wahrlich ein Multitalent, wie ein Blick auf seinen Lebenslauf beweist.
Queen Elisabeth II. verlieh Mosimann «Order of the British Empire»
Nach seiner Kochlehre arbeitete er in verschiedenen Restaurants in der Schweiz, in Belgien, Frankreich, Italien, Japan, Kanada und Schweden sowie an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. 1975 zog es Mosimann nach Grossbritannien, wo er Chefkoch im Dorchester Hotel in London wurde. Ab 1988 führte er das Londoner Clubrestaurant Belfry.
Auch das Schreiben zählt zu den Stärken des Kochs. Für sein Werk «Das grosse Buch der Meeresfrüchte» wurde ihm 1986 die «Goldene Feder» verliehen. Die Spitze der Karriereleiter kam aber erst noch. 2004 verlieh ihm Königin Elisabeth II. den «Order of the British Empire» für seine Verdienste um die britische Gastronomie.