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ECUVILLENS
Von den Herren von Ecuvillens, die 1173 zum ersten Male urkundlich zu belegen sind mit „Uldricus miles de Ecuvillens“, während der Ort schon 1138 genannt wird, sind uns fast nur Nachrichten überkommen von ihren Schenkungen an Altenryf. In ihrer Freigiebigkeit hatten sie schliesslich dem Kloster ihren ganzen Besitz übergeben. Die Familie scheint um 1300 schon ausgestorben zu sein. Eines ihrer letzten Glieder war vermutlich Willelmeta, die Witwe des Rodulfus, des Sohnes des dominus Reimundus, die 1290 erwähnt wird.
Auf die Bedeutung dieses Geschlechtes und ihren Reichtum lässt schon die ungewöhnlich grosse Burganlage schliessen. Diese lag nordwestlich des Ortes auf der Flur, die früher „Champ derrey La Vuardaz“ hiess, während der Weg westlich davon in der Bezeichnung „Chemin du vieux chatteau d’Ecuvillens“ deutlich auf die ehemalige Burg hinweist. Auf einem von der Glane umzogenen felsigen Vorsprung mit Steil abfallenden Ufern sind noch Stattliche Reste der Burg erhalten. Schon auf der Ostseite, vom Lande her, war der Zugang durch einen breiten Graben abgeriegelt, der zum grossen Teil, etwas 12 m breit und 6 m tief, erhalten ist. Kurz vor der Spitze Steigt das Gelände in kleinem Hügel an, der wiederum durch Graben gesichert war und auf dem vermutlich die Hauptburg lag. Sie war anscheinend eine quadratische Anlage, deren Aussenmauern teilweise erhalten sind, namentlich längs des Weges, hier wohl auch als Stützmauern dienend, in einer Länge von etwa 20 m und bis zu einer Höhe von 3 m. Oben auf dem Hügel sind noch Reste eines quadratischen Baues festzustellen, vielleicht des ehemaligen Bergfrieds. Etwa 50-60 m westlich und ein wenig tiefer sind nahe am Abhang weitere starke Mauerreste erhalten in einer Länge von etwa 20 m. Doch genügen alle diese Reste nicht, um daraus ein in etwa geschlossenes Bild der Gesamtanlage zu gewinnen. Sie lassen nur auf die Grösse und Bedeutung dieser verschwundenen und vergessenen Feste schliessen.
Bibliographie