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Im Aarauer Zelgliquartier plante die Familie Schärer den Neubau eines Einfamilienhauses. Im Untergeschoss ist neben den Keller- und Technikräumen ein grosszügiger Autoeinstellplatz angeordnet. Im EG liegen die Küche und der Wohnbereich mit grosszügigen Fensterfronten. Das OG mit diversen Zimmern und zwei Sanitärräumen kragt über das EG hinaus. Sämtliche Innenwände wurden in gelblichem Kalkstein-Sichtbeton ausgeführt. Im Aussenbereich gibt es einen Pool und eine Sichtschutzwand in Sichtbeton.
Das Haus ist mit einem hohen Standard an technischen Einrichtungen wie kontrollierter Lüftung, Brandmeldeanlage, Gebäudeautomation, Gegensprechanlage, Sicherheitsanlagen, Videoüberwachung, Wireless LAN, Zutrittskontrolle und zentraler Staubsaugeranlage ausgerüstet.
Das Obergeschoss kragt auf sämtlichen Seiten über die beiden Ortbetonkerne aus, welche zusammen mit zwei Stahlstützen die tragenden Elemente des Erdgeschosses darstellen. Sämtliche Lasten aus dem Obergeschoss müssen über dessen Aussenwände, welche als Vierendeelträger wirken, und vereinzelten Innenwänden auf die tragenden Bauteile im Erdgeschoss geleitet werden. Vom Erdgeschoss werden die Lasten über Stützen und Wände im Untergeschoss in die Fundation abgetragen.
Neben der speziellen Tragstruktur mussten dem hohen Standard an technischen Einrichtungen mit vielen Leitungseinlagen in den Betondecken und -wänden sowie den hohen Sichtbetonansprüchen Beachtung geschenkt werden.
Aufgrund der ästhetischen und chemischen Anforderungen wurde der Pool als weisse Wanne in chloridbeständigem Beton ausgeführt. Die Arbeitsfugen wurden mit eingelegten Dichtungsbändern und erdseitiger Abklebung abgedichtet.