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Die Gemeinde empfiehlt zudem, nicht mit Leitungswasser die Zähne zu putzen, Salat zu waschen oder Kinderschoppen zuzubereiten. Die Behörden raten, das Wasser abzukochen oder Mineralwasser zu verwenden.
Die Ursache für die Verunreinigung werde von den kantonalen Behörden untersucht, sagte der Fischbacher Gemeindepräsident Josef Vogel auf Anfrage. Möglicherweise spielten die starken Niederschläge der letzten Wochen eine Rolle.
Davon gehen auch die kantonalen Behörden aus. «Die Böden sind nach den starken Niederschlägen bereits gesättigt, weshalb die natürliche Filterwirkung nachlässt», sagt Thomas Kaufmann, stellvertretender Kantonschemiker, gegenüber Radio SRF. Sollte die momentane Trockenheit länger anhalten, werde sich die Situation normalisieren.
Nicht die erste Gemeinde
Fischbach ist nicht die erste Gemeinde im Kanton Luzern, die in den letzten Wochen Probleme mit der Trinkwasserversorgung meldete. Betroffen waren ebenfalls Malters, Beromünster und Meggen. Auch die Gemeinde Malters erklärte, die Verunreinigung sei vermutlich auf intensive Regenfälle zurückzuführen. In Beromünster muss das Trinkwasser seit über einem Monat chloriert werden.