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Ursache
Die Ursache der primären Form ist nicht bekannt, gehäuft tritt diese in Verbindung mit Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen auf. Die sekundäre Form kann Folge einer anderen Schultererkrankung (z. B. Kalkeinlagerung, Sehnenverletzung, Impingement, Arthrose, postoperative Folge oder Infektionen) sein.
Symptome und Verlauf
Typisch ist ein langsamer Beginn mit anfänglichem Schmerz (Tag und Nacht). Anschliessend entwickelt sich eine Bewegungseinschränkung, vor allem das Heben des Armes und die Aussenrotation ist betroffen. Die Erkrankung verläuft in 3 Stadien: Entzündungsphase, Einsteifungsphase und Auftauphase. Der Zeitraum der einzelnen Phasen ist individuell sehr unterschiedlich und kann 12 bis 36 Monate dauern.
Diagnose
Durch gezielte Fragen und Untersuchungstechniken können Physiotherapeuten die Diagnose des Arztes bestätigen. Mittels eines MRI besteht die Möglichkeit die Gelenkkapselschrumpfung und -entzündung darzustellen.
Ziele der Physiotherapie in der Entzündungsphase
- Erkennen der Symptomatik durch gezielte Untersuchungstechniken
- Information des Patienten
- Schmerzreduktion durch feine Gelenkbewegungen
- Erhalten und Verbesserung der Beweglichkeit und Instruktion eines Heimprogrammes Mittels Einnahme von entzündungshemmenden Schmerzmedikamenten oder gar einer Cortisonspritze kann die Entzündungsphase verkürzt werden.
Ziele der Physiotherapie in der Einsteifungsphase
- Mobilisieren des Schultergelenkes und somit Verbesserung der Beweglichkeit und Optimierung der Alltagsaktivität
- Verhindern oder minimieren der Inaktivitätsatrophie (=Muskelschwund durch mangelnde Aktivität)
Ziele der Physiotherapie in der Auftauphase
- Verbesserung der Koordination des Schultergelenkkomplexes
- Verbesserung der Kraft und Beweglichkeit
Die Mitarbeit und Motivation des Patienten ist eine wichtige Voraussetzung für den Therapieverlauf und deren Erfolg. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie das für Sie zusammengestellte Übungsprogramm regelmässig durchführen.
Operative Behandlung
Falls die konservative Therapie zu keinem zufriedenstellenden Resultat führt und die anhaltende Bewegungseinschränkung ohne Schmerzen bestehen bleibt, ist eine operative Therapie (arthroskopische Kapselspaltung) möglich.