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Die Proteste in Brasilien während des Confed Cup beschäftigte nun erneut die FIFA mit Hinblick auf die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Die Sicherheit müsse unter allen Umständen gewährleistet werden, dies sei aber Angelegenheit Brasiliens, wie FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke erneut unterstrich.
“Es ist nicht meine Sache, über die Sicherheit zu entscheiden, sondern Sache der Regierung“, erklärte Jerome Valcke der Associated Press am Montag. Der Weltverband wolle sich nicht in die Problemlösung der Brasilianer einmischen: “Ich fordere, dass sie die Sicherheit gewährleisten, die wir zur Organisation der WM brauchen. Aber wir haben kein Recht ihnen vorzuschreiben, wie sie es machen. Es ist ihr Problem und ihre Verantwortung.“
Damit schloss Valcke aus, der brasilianischen Polizei erneute Einsätze von Gummigeschossen, Blendgranaten oder Tränengas in der Nähe der Stadien zu verbieten. Während der “Mini-WM“ soll Tränengas auch in die Stadien geweht worden sein. So sollen angeblich einige Spieler der brasilianischen Nationalmannschaft beim Finale am vergangenen Sonntag beeinträchtigt worden sein.
Solche Vorkommnisse werde es bei der Weltmeisterschaft nicht geben. Hier würden solche Spiele sofort abgebrochen werden. “Wenn die 22 Spieler auf dem Feld nicht spielen können, musst du aufhören“, erklärte der Generalsekretär. Er selbst habe bei einem Spiel den Einfluss von Tränengas bemerkt. Gegenmassnahmen seien allerdings nur bedingt möglich.
“Was willst du machen? Freiwillige um das Stadion stellen? Sollen wir grosse Ventilatoren aufstellen, um es wegzublasen? Es gibt ein Limit, was wir machen können. Es gibt ein Limit, was wir verlangen können. Manchmal müssen wir dem leben, mit was wir haben“, so Valcke.
Nur die Organisation ist Aufgabe der FIFA
Sicherheit sei für die FIFA nur dann ein Thema, wenn die Organisation der Veranstaltung davon beeinträchtigt würde: “Wenn es die Organisation nicht beeinträchtigt, fällt es in die Zuständigkeit der Regierung.“
Der Confederations Cup in Brasilien fand vom 15. bis zum 30. Juni statt und galt als Generalprobe für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Diese wird am 12. Juni in Sao Paulo eröffnet und findet am 13. Juli mit dem Finale im Maracanã in Rio de Janeiro ihren Abschluss.