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Studie zur Wahrnehmung von geistigem Eigentum
Im Rahmen einer Reihe von detaillierten Studien hat das vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) die erste EU-weite Bewertung der Wahrnehmung von geistigem Eigentum durch EU-Bürger vorgenommen und die entsprechenden Triebkräfte für das Verbraucherverhalten analysiert.
Dieser Erhebung zufolge halten es 97% aller EU-Bürger für wichtig, dass Erfinder, Kunstschaffende und darstellende Künstler ihre Rechte schützen können und für ihre Arbeit entlohnt werden. So erklärten 70 % der Befragten, der Erwerb gefälschter Waren sei durch nichts zu rechtfertigen, während 78 % der Meinung waren, dass sich der Kauf von Fälschungen negativ auf Unternehmen und Arbeitsplätze auswirkt. Die Erhebung zeigt aber auch, dass offenbar insbesondere junge Menschen dem Erwerb von Fälschungen zunehmend tolerant gegenüberstehen. So gaben 15% der 15 - bis 24-Jährigen an, in den vorangegangenen 12 Monaten wissentlich ein gefälschtes Produkt erworben zu haben; das bedeutet einen Anstieg um 9 Prozentpunkte gegenüber 2013. 83% der Befragten erklärten, lieber über legale oder zugelassene Dienste auf digitale Inhalte zuzugreifen, wann immer eine preiswerte Option verfügbar sei, wobei 71% der Befragten, die zugaben, illegale Quellen zu nutzen, darauf verzichten würden, wenn sie Zugang zu erschwinglichen Alternativen hätten.