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Einerseits vereinfacht eine fortschreitende Mechanisierung in der Landwirtschaft viele Arbeitsschritte. Andererseits braucht es für eine höhere Schlagkraft auf den Feldern grössere landwirtschaftliche Maschinen. Die Radlast (Last zwischen Fahrbahn und Rad) bei Mähdreschern habe sich zum Beispiel in den letzten 60 Jahren mehr als verfünffacht, und einzelne landwirtschaftliche Fahrzeuge hätten heute Radlasten über 10 Tonnen, schreibt Agroscope in einer Mitteilung.
Forschende aus der Schweiz, Schweden und Deutschland konnten in ihren Analysen zeigen, dass immer schwerere Maschinen den Boden weiter verdichten und die Wurzeln zunehmend am Wachstum hindern. Dies wirke sich negativ auf die Ernteerträge aus, schreibt Agroscope. Zudem habe diese Entwicklung zu einem geringeren Infiltrationsvermögen der Böden geführt, was das Überschwemmungsrisiko erhöhe. Auch erhöhte Treibhausgasemissionen könnten in der Zukunft zu hohen Kosten für die Landwirtschaft führen.