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Während drei Jahren haben wir überprüft, ob auf typischen Ackerböden des Mittellandes durch Spontanbegrünung vielfältige Pflanzenbestände auf Bracheflächen entstehen. Es traten keine seltenen Arten auf und die Vielfalt an Blütenpflanzen blieb tief. Ausserdem waren auf spontan begrünten Flächen mehr landwirtschaftliche Problemunkräuter zu beobachten als auf Vergleichsflächen, die mit einer Buntbrachemischung angesät worden waren. Erfahrungen aus anderen Projekten zeigen jedoch, dass mit Spontnbegrünungen auf mageren Böden gute Ergebnisse erzielt werden können.
Eine grasbasierte Rindfleischerzeugung ist deutlich weniger produktiv als eine intensive Ganzjahresstallhaltung. Agroscope-Fachleute erforschten deshalb, wie grasbasierte Betriebe sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch produzieren können.
Bei Pflanzenschutzbehandlungen in Obstkulturen mit Drohnen kann es zu Abdrift und somit zu einer Exposition von Anwohnern und Passantinnen kommen. Die Studie zeigt, dass diese potentiellen Risiken im aktuellen Zulassungsverfahren berücksichtigt sind.
FiBL-Versuche haben gezeigt, dass mit der Umstellung auf biologischen Anbau auch gefährdete Arten der Roten Liste, wie der Dreispitzige Kamelläufer (Amara tricuspidata) gefördert werden können. Diese Art und andere samenfressende Arten unterstützten durch Samenfrass von Kräutern und Gräsern die natürliche Unkrautbekämpfung.