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Vom 7.-9. März fand die 11. Alpenkonferenz im slowenischen Brdo pri Kranju statt. Die Alpenkonferenz ist das oberste beschlussfassende Organ der Alpenkonvention. Alle zwei Jahre treffen sich die Umweltminister/innen der Alpenstaaten zu dieser Konferenz. Die Ergebnisse sind laut CIPRA jedoch mager. Nun übernimmt die Schweiz für die nächsten zwei Jahre die Präsidentschaft der Konvention von Slowenien. Die Alpenkonvention wurde vor 20 Jahren unterzeichnet, mit dem Ziel den Schutz und die nachhaltige Entwicklung des Alpenraums zu gewährleisten.
An der diesjährigen Alpenkonferenz wurde beschlossen, dass eine Strategie für eine zukünftige europäische Makroregion entwickelt werden soll. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz einer Troika (Schweiz, Slowenien und Italien) eingerichtet. Zum Thema Klimawandel hat die Konferenz bestätigt, dass die Anstrengungen zur Umsetzung des 2009 verabschiedeten Aktionsplans zum Klimawandel in den Alpen fortgesetzt werden; gleichzeitig hat die Konferenz sich dazu verpflichtet, die CO2-Emissionen im Alpenraum so weit wie möglich zu reduzieren. Weiter hat die Alpenkonferenz einen multisektoralen, ganzheitlichen und grenzüberschreitenden Ansatz im Bereich große Beutegreifer und wildlebende Huftiere, in enger Verbindung mit den menschlichen Gesellschaften, befürwortet. An der Konferenz wurden ausserdem Leitlinien für die Kleinwasserkraftnutzung im Alpenraum verabschiedet und eine neue Plattform zum Thema Berglandwirtschaft unter dem Vorsitz von Österreich eingerichtet. An der Konferenz der Alpenregionen wurde ein Netzwerk der Regionen ins Leben gerufen. Hauptziel dieses Netzwerkes ist die regionale Umsetzung der Alpenkonvention.
Der internationalen Alpenschutzkommission CIPRA ist das jedoch zu wenig und vor allem nicht wegweisend genug. Sie hofft, dass die Schweiz während ihrer Präsidentschaft Zeichen setzt und konkrete Umsetzungsprojekte initiiert. Die Schweiz hat sich für ihre Präsidentschaft zum Ziel gesetzt die Zusammenarbeit der alpenweit tätigen Akteure zu stärken und den Anliegen des Alpenraums in Europa mehr Gehör zu verschaffen.