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Auch am zweiten Tag der Ruderwettbewerbe hinterliessen die Schweizer Boote einen guten Eindruck. Der Doppelvierer wurde hinter Favorit Italien Zweiter und kam damit direkt in die Halbfinals. Die übrigen Schweizer Boote müssen in die Hoffnungsläufe.Dieser Inhalt wurde am 18. September 2000 - 06:52 publiziert
In den beiden Leichtgewichts-Doppelzweiern wurden die Olympiasieger Michael und Markus Gier ebenso Vorlauf-Zweite wie Kim Plugge/Pia Vogel. Diese Boote bestreiten am Mittwoch die Hoffnungsläufe.
Doppelvierer verbessert
Die Rotsee-Regatta gilt gemeinhin als Hauptprobe für die Titelkämpfe, seien es WM oder Olympische Spiele. In Luzern war der Schweizer Doppelvierer mit Simon Stürm, Christian Stofer, Michael Erdlen und Schlagmann André Vonarburg in den Halbfinals hinter den USA Vierte geworden und musste damit in den B-Final (2. Rang hinter der Ukraine). Auf dem Penrith Lake zeigte das Schweizer Quartett, dass es seit Mitte Juli deutliche Fortschritte gemacht hat. Mit dem schnellsten letzten 500-er-Abschnitt verwies das vom früheren Leichtgewichts-Weltmeister Reto Wyss betreute Boot die USA noch auf Rang 3.
Nach der Weltcup-Regatta in Wien und dem Rotsee waren wir verunsichert. Jetzt wissen wir aber, dass wir wieder bei den Leuten sind", sagte Reto Wyss nach der guten Leistung seiner Ruderer.
Gebrüder Gier im Hoffnungslauf
Auf dem Rotsee waren die Gier-Brüder nur Zehnte geworden. Mit dem 2. Rang hinter den wieder auferstandenen Polen, den Weltmeistern von 1997 und 1998, zeigten die WM-Dritten des Vorjahres und Olympiasieger von Atlanta in Sydney, dass mit ihnen wieder zu rechnen ist: "Es war sicher kein schlechtes Rennen. Wir haben aber noch nicht durchgezogen", sagte Michael (33), der wieder am Schlag sitzt. Der Hoffnungslauf mit den Gebrüdern Gier findet am Mittwoch statt.
Bis 1'500 m gekämpft
Kim Plugge und Pia Vogel schlugen sich gegen das Weltmeister-und Olympiasiegerboot aus Rumänien bravourös. Kurz nach dem Start lagen die beiden Innerschweizerinnen noch eine Luftkastenlänge vor den Rumäninnen. Nachher zogen ihre Gegnerinnen kontiniuerilich davon. "Wir hatten uns vorgenommen, dass wir bis am Ende gekämpft hätten, wenn wir bei 1'500 m noch dran gewesen wären", sagte die zweifache Leichtgewichts-Skiff-Weltmeisterin zur Renntaktik.
Weil dies nicht der Fall war, liessen sie Constanta Burcica und Angela Alupei fahren, da nur das Siegerboot direkt in die Halbfinals kam, und sie so Kraft sparen konnten. Mit Rang 2 schafften sich die beiden Innerschweizerinnen aber eine gute Ausgangslage für die Auslosung der Hoffnungsläufe, werden ihnen doch so einige starke Boote weniger zugeteilt.
swissinfo und Agenturen
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