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Orts-Lexikon des Kantons Appenzell, beyder Rhoden (1819). «Fast der ganze Kanton besteht aus zahllosen Hügeln und Bergen.»
«Fast der ganze Kanton besteht aus zahllosen Hügeln und Bergen.» Mit diesen Worten umschreibt der St. Galler Stadtgerichtsschreiber Ulrich Rietmann 1819 in seinem Ortslexikon die beiden Appenzeller Rhoden.
Nach einem einleitenden Kapitel kommt er zu seinem «Kerngeschäft»: eine rund 50 Seiten umfassende, alphabetische Auflistung von Orts- und Flurnamen beider Kantone. Diese reicht von ‹Akerli› (Gegend mit einigen Häusern in der Gemeinde Schwellbrunn) bis zu ‹Zellweg› (Gegend mit einigen Häusern zwischen Gais und Meistersrüte). Und dazwischen: ‹Brumern›, ‹Kalberweid› und ‹Lauftegg› – unter vielen anderen mehr. Jedenfalls zahlreiche Töbel und Höger, für Rietmann «mit den schönsten Wiesen bedeckt».
Da lockt auch ein Vergleich mit dem aktuellen Portal der schweizerischen Ortsnamenforschung ortsnamen.ch >. Welche Ortsnamen haben den Sprung über zwei Jahrhunderte geschafft?
Abbildung: Anfang des Registers N mit der Nennung der Flurnamen ‹Naas›, ‹Nageltach›, ‹Nasen› und ‹Neyen›. >