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It’s been two weeks we are touring around in England, to be more precise in the South West of this country. Just to swipe away all prejudices: most of the time we had fantastic weather, a bit colder than expected and only once we had heavy rain. However, we learned that English people do not call it rain when it only lightly drizzle (I would call it fine rain), they make very subtle differences for the amount of rain. The weather was an important element of our journey, as we camped all the time. Continue reading “Our roadtrip through England”
This is a place I definitely need to go from time to time to recharge my batteries, for inspiration, for new trends, for something I enjoy, and just because I love this world of antiques and bric a brac.
When I grew up, our family spent the summer holidays camping. These four weeks together in nature were always a wonderful adventure for me. One of my sisters and me slept in a little, old tent, bought by my father when he was a young adult. That tent was made of thick cotton, closed with cotton strings which had to be interwoven in a complicated way. The cotton was impregnated with a spray and when it was raining, you were not allowed to touch it, otherwise the water would seep through the inside and this was the worst case. I guess, this is unimaginable today. Continue reading “Camping”
Since a few days we are traveling through Jordan. We visited Amman, Jerash and Madaba and now I am sitting in a very posh hotel at the Dead Sea, feeling bizarre when hearing the muezzin calling for the evening prayer and western music from the outside pool at the same time.
Jordan is a very old country, inhabited longer than one can imagine (it says since about 250 000 years) and thus it has rich experiences in living together despite different beliefs and origins.
It’s an interesting journey, not only because of the wonderful places we visited but also because I am really surprised about the way of living here. More than half of the population is from Palestine, original Jordans are more or less a minority taking into account that families have roots in different tribes from the Arabic peninsula.
Of course, I took the opportunity to discuss the current political situation with people I met and got to hear a lot of interesting stories. Everyone said its complicate and lies in the history but tribes and beliefs were never a barrier for living together in peace. The big trouble came with the end of the colonialism and the more or less arbitrary erected borders and countries.
What unifies many is the rejection of the israeli politics and their (from outside) implanted and supported belief that the Israelics have a right to live in the holy land, alone. That belief and the exploitation of resources by foreign powers was and is the source of many wars and causes a lot of struggles until today. There is no easy solution, but the only way is living together by respecting each other. There is no religion better than another, all humans are equal, no matter of their beliefs. People said, that all the leaders of the Arabic countries and Egypt have old, strong bonds and meet regularly in an informal way and discuss all sorts of issues. There is a new generation of leaders trying to overcome differences for a common healthy development. Even Saudi Arabia made a plan for the sustainable development of its country through cooperation with Jordan and Egypt. There is hope: I learned yesterday, that a woman is the CEO of Saudi Arabia`s Commercial Bank 😉
Vor einem Jahr, so ungefähr um die gleiche Zeit, haben wir einen Plan gemacht, wie wir weiterhin arbeiten und leben wollen, und vor allem, wovon 😉
Dieser Plan hat richtig Arbeit gemacht, denn schließlich sind damit ganz essentielle Sachen verbunden die unser heutiges Leben betreffen und außerdem mußten wir einen Blick in die Zukunft werfen und irgendwie versuchen abzuschätzen, wie lange wir womit unsere Zeit verbringen wollen und möglicherweise können.
Der große Lebensplan enthält für die nächsten Jahre viele Aktivitäten, eine davon ist die Welt zu bereisen. Und so haben wir mal aufgelistet, wohin wir überall reisen wollen. Entstanden ist eine Liste mit 31 Ländern! Continue reading “In 27 Jahren um die Welt: Jordanien”
Das Huhn ist das häufigste Haustier des Menschen. Es gibt schätzungsweise 20 Milliarden Hühner auf der Welt, auf einen Menschen kommen also drei Hühner.
Und jetzt habe ich auch eins.
Kein gewöhnliches Huhn, sondern ein ganz besonderes. Ich hab es mir aus Nairobi mitgebracht. Es war zugegebenermaßen nicht ganz einfach, denn die Reise streckte sich über mehrere Stationen und war lang.
Und schon kurz nach dem Kauf hatte das Huhn einen kleinen Unfall mit einem Auto, wobei es sich ein Bein gebrochen hat. Das passierte, als wir fluchtartig den Massai Markt in Nairobi verlassen hatten, um all den Händlern zu entfliehen, die uns permanent ihre Waren feilboten.
Unsere kenianischen Freunde haben uns geholfen, die Dinge zu finden die wir haben wollten und dafür einen halbwegs annehmbaren Preis zu zahlen. Normalerweise zahlt man als weißer Tourist den Mzungu Aufschlag, denn wir sind in den Augen vieler Afrikaner wandelnde Geldbörsen. Das mag für afrikanische Verhältnisse im direkten Vergleich mit westlichen Ländern durchaus stimmen, aber na ja, auch wir müssen unser Geld mit Arbeit verdienen, die meisten jedenfalls.
In unserem Ferienhaus angekommen, haben wir dem Huhn erstmal das Bein gerichtet und es verbunden. Diesen Verband, bestehend aus mehreren Lagen Klopapier hat es bis zu seiner Ankunft in Fitou behalten.
Ihr merkt schon, es kein gewöhnliches Huhn. Sein Körper besteht aus einer harten Schale eines Kürbis und sein Hals ist bemerkenswert beweglich. Viele seiner lebenden Artgenossen, genannt Helmperlhühner, haben wir während unserer Ausflüge beobachtet und ich war immer wieder entzückt sie zu sehen.
Jetzt steht das Huhn bei uns zu Hause im Esszimmer, und wir werden es nicht essen uns aber immer an unser Abenteuer mit ihm erinnern 😉
Wenn ihr in Kenia seid, müßt ihr eine Safari machen. So sprachen Bekannte und so machten wir uns auf die Suche nach einem passenden Angebot.
In Kenia gibt es 22 Nationalparks, die meisten davon wurden zum Ende der Kolonialzeit eingerichtet, was meist mit der Vertreibung der dort ansässigen Bevölkerung einherging.
Da wir inzwischen in Malindi sind, haben wir uns den Tsavo East Nationalpark für unsere Tour ausgesucht. Es gibt Tsavo East und Tsavo West. Die beiden Parks sind durch eine Strasse getrennt und fast so gross wie Belgien.
Ich hab ewig im Internet recherchiert und für eine 2 tägige Safari werden Preise zwischen 500 und 900 € aufgerufen. Das Programm ist dabei immer ähnlich: 3 game drives, Übernachtung in einer Lodge mit Lunch und Dinner, Wasser für unterwegs.
Ein game drive bedeutet eine Pirschfahrt im offenen Geländewagen um die Tiere des Parks zu sehen. Nicht zu verwechseln mit game hunt, eine Pirschfahrt um Tiere zu schießen.
Das Wort Safari kommt übrigens aus dem Arabischen und bedeutet Ausflug. Nur eine Minderheit der Kenianer kann sich einen Ausflug in die Nationalparks leisten, auch wenn der Eintritt mit ca. 5$ (Ausländer zahlen 52 $) eher moderat ist. Es scheitert oft schon an den Kosten für Anreise und Übernachtung.
Wir waren nicht besonders an einer luxuriösen Unterkunft interessiert sondern an der Landschaft und daran, die Wildtiere in ihrem angestammten Lebensraum zu sehen. Am Ende haben wir dann eine Tour vor Ort in Malindi gebucht, auch weil wir einheimische Veranstalter unterstützen wollten. Die meisten Hotels und Touristenprogramme werden von Ausländern betrieben, die Erlöse fließen fast vollständig in die Herkunftsländer zurück.
Andrew, unser Safariveranstalter, war sichtlich überfordert uns die Zusammensetzung des Preises und den Ablauf zu erklären, aber er war sehr freundlich.
Er hatte seinen besten Fahrer, so sagte er, engagiert, denn die Straßenverhältnisse waren etwas schwierig nach dem Regen der vergangenen Wochen. Sie haben uns morgens 06:30 abgeholt und los ging es Richtung Tsavo East. Von Malindi zum nächstgelegenen Eingang in den Park, dem Sala Gate, sind es nur ca. 106 km, aber man braucht dafür schon 2,5 bis 3 Stunden. Denn was hier als Straße bezeichnet wird, würden wir in Europa einen mehr oder weniger gut befahrbaren, breiten Feldweg nennen.
Wir haben Station an einem Community Haus gemacht, wo die üblichen Souvenirs angeboten und wir freundlich genötigt wurden, mit einem Kauf eben diese Community zu unterstützen. Derartig in die Enge getrieben haben wir zwar nichts gekauft, aber etwas Geld gespendet. Derjenige, der das Geld entgegen genommen hat, war übrigens ein sehr wohlgenährter Afrikaner, der rauchend in einer Ecke saß und von dort das Geschehen kommentiert hat. Die übrigen Leute waren eher ärmlich, sehr dünn und bei ihnen hatten wir schon das Gefühl, dass sie jede Zuwendung gut gebrauchen könnten.
Auf der Fahrt zum Park sahen wir viele einfache Siedlungen, Kinder, die am Straßenrand standen, Kunststücke vollführten, in der Hoffnung auf irgendwelche Zuwendungen und Viehirten, die äußerst magere Kühe und Ziegen vor sich her trieben.
Die einfachen Häuser sind eigentlich genial gebaut: ein Gerüst aus relativ dünnen Holzstämmen, verbunden mit Seilen aus Palmen oder Wurzeln, die Gefache dazwischen ausgefüllt mit Steinen und Erde, von außen verputzt mit Erde und einem Palmendach. Die reicheren Hütten hatten ein Blechdach. Ich denke, die Fachwerkbauweise haben wir uns von den Afrikanern abgeguckt 🙂 Die Hütten bestehen aus einem Raum, manche sind unterteilt in eine Küchennische, wo zum Kochen ein offenes Feuer brennt.
Aber zurück zur Safari.
Gleich am Eingang zum Nationalpark, am Ufer des Galana haben wir Krokodile gesehen, und ein paar Minuten später schon eine Elefantenfamilie. Auf dem Weg zu unserer Lodge, die ca. 2 Stunden vom Eingang entfernt liegt, haben wir jede Menge Antilopen, Gazellen, Elefanten, große und kleine Vögel, eine riesigen Strauß, Giraffen, Zebras und Affen gesehen. Das war sehr beeindruckend und irgendwie unwirklich. Die Elefanten zu sehen hat mich froh und auch irgendwie traurig gemacht. Lebten in den siebziger Jahren noch ca. 40.000 Elefanten in Tsavo, sind es heute, durch die Folgen von Wilderei, nur noch ca. 5000. Wilderei wird dazu führen, dass diese Tiere aussterben.
Der Nationalpark ist nicht durch einen Zaun abgegrenzt. Jeder, der das Gelände kennt, kann hinein. Elefanten werden geschossen wegen des Elfenbeins, obwohl der Handel offiziell verboten ist. Aber der Schwarzmarkt blüht, auch wenn nur ein geringer Teil des Elfenbeins derzeit auf den Markt kommt. Der größere Teil wird gelagert in Erwartung weiter steigender Preise auf Grund des Rückgangs der Elefantenpopulation. Einfache Schuldzuweisungen helfen hier nicht wirklich, die Wilderer sehen in ihrer Tätigkeit eine Möglichkeit Geld zu verdienen und ihre Familien zu ernähren. Den großen Reibach machen diejenigen, die den Vertrieb kontrollieren. Die wenigen Patroullien des Wildlife Service können die bandenmäßig organisierten Wilderer kaum stoppen.
Nachdem wir in der Lodge angekommen und gegessen hatten, sind wir zu einem zweiten game drive aufgebrochen. Es hat in Strömen gegossen und wir waren ziemlich naß und hatten schon keine Lust mehr auf dieses Abenteuer. Aber Andrew und unser Fahrer wollten partout nicht umkehren, denn andere Fahrer hatten Löwen erspäht. Die Fahrer kommunizieren per Funk miteinander und helfen sich so gegenseitig beim Aufspüren der Tiere. Entsprechend war der Auflauf von Fahrzeugen an der Stelle, wo die Löwen saßen. Es war eine Familie mit 5 Jungen, die Schutz unter ein paar Sträuchern vor dem Regen gesucht hatte. Sie ließen sich überhaupt nicht von den vielen Beobachtern stören. Die Löwin hat jedoch immer darauf geachtet, dass ihre Jungen weit genug von den Menschen entfernt waren. Als der Regen ein wenig nachließ, tollten die Löwenkinder herum wie kleine Katzen.
Die Nacht in der Lodge war außergewöhnlich. Die Lodge liegt an einem Wasserloch und normalerweise kommen die Tiere in der Dämmerung zum Trinken her. Aber nachdem es soviel geregnet hatte, gab es überall genügend Wasser und kein großes Tier ist zum Wasserloch gekommen. Nach Einbruch der Dunkelheit haben sich stattdessen hunderte Vögel, Lurche und Insekten eingefunden um die ganze Nacht über ein ohrenbetäubendes Konzert zu veranstalten. Naiv wie wir waren, dachten wir, mit offenen Fenstern schlafen zu können, aber eindeutige Hinweise hielten uns davon ab. Das laute Konzert der Tiere haben wir trotzdem gehört, es verstummte erst bei Sonnenaufgang.
Unsere dritte Pirschfahrt war der Weg zurück zum Eingangsgate. Andrew und unser Fahrer waren nicht sehr erpicht darauf, ein paar Schlenker zu machen um möglicherweise noch ein paar Tiere zu sehen. Sie wollten nach Hause. Schließlich hatten sie uns von den Big Five (Elefant, Löwe, Büffel, Giraffe, Nashorn) bis auf das Nashorn alle gezeigt und alles was jetzt noch kam war zusätzlich. (Dem Nashorn widerfährt ein ähnliches Schicksal wie dem Elefanten, es ist beinahe ausgerottet!)
Wir haben erkennen müssen, dass diese einmalige Fauna und Flora für viele Afrikaner nur ein Mittel ist um Geld zu verdienen, aber keinen Wert an sich hat. Sie wundern sich darüber, dass Weiße so gern Tiere anschauen und dafür viel Geld bezahlen.
Die Tourguides sind meist in der Umgebung aufgewachsen und erzählen, was sie so aufgeschnappt haben, aber meistens wissen die Besucher eines Parks mehr als deren Guides. Das Bildungssystem Kenias favorisiert die eher Wohlhabenden. Zwar kann jeder acht Jahre kostenlos die Schule besuchen, aber die Kosten für Schuluniformen, Schuhe, Bücher, Schulmaterialien und Transport sind für viele Familien zu hoch. Daher quittieren nicht wenige Kinder noch vor dem Ende der achten Klasse die Schule. Eine Berufsausbildung kostet Geld, was die meisten wohl eher nicht aufbringen können. Der Staat vergibt zwar Stipendien, aber das Vergabesystem ist recht willkürlich und die Nebenkosten sind für die Auszubildenden oft unerschwinglich. Ich vermute mal dass eine Ausbildung in der Touristikbranche aus diesen Gründen für viele der Safariguides keine Option ist.
Am Ende haben wir wieder Halt am Galana Fluß gemacht und noch einmal das große, alte Krokodil gesehen.
Andrew, unser Guide hat mich dort gefragt, ob es denn in Europa keine Krokodile gibt. Er wollte endlich nach Hause.
Jetzt sind wir schon eine Woche in Nairobi und ich habe so viel gesehen und so viele Geschichten gehört, dass ich erst mal etwas davon aufschreiben muß.
Ich war vor 10 Jahren schon einmal hier und die Stadt hat sich natürlich gewaltig verändert. Es wurde sehr viel gebaut, Wohnhäuser, Geschäftsgebäude, Shopping Malls und auch Straßen, kaum Fußwege. Der Autoverkehr hat sich gefühlt verzehnfacht, man kommt hier kaum ohne im Stau festzustecken irgendwo hin. Entsprechend verschmutzt ist die Luft. Wenn man das als Zeichen des Fortschritts sieht, dann hat sich das Leben hier für viele Menschen zum Positiven verändert. Mehr Menschen wohnen in festen Häusern mit einem relativ guten Standard und haben irgendeine Arbeit. Der Unterschied zwischen arm und reich ist hier sehr drastisch sichtbar und sehr, sehr groß. Es gibt hier Viertel, da glaubt man, sich in irgendeinem Luxus Stadtteil Westeuropas zu befinden und wenn man einmal um die Ecke geht, sieht man Menschen Blechhütten im Schlamm leben und arbeiten.
Die Gegensätze sind hier derartig groß, dass ich mich ernsthaft frage, warum hier keine Revolution ausbricht, warum alle so friedlich nebeneinander leben. Es sei die Einsicht, dass man nichts ändern kann, sagen die einen. Es ist die seit der Kolonialzeit gelernte Anpassung an die Verhältnisse, sagen die anderen. Die Gesellschaft ist korrupt, auf eine offene und manchmal eher subtile Weise. Wenn man etwas erreichen will, muß man entweder mitspielen oder man bleibt draußen und lebt am Rande dieser Gesellschaft.
Massai
Unser Führer durch den Hellsgate Nationalpark ist ein Massai. Sein Stamm lebt im Rift Valley und ist ungefähr 400 Menschen groß. Sie Leben dort schon immer und sind organisiert wie eine Community. Es gibt einen Ältestenrat der den Ältesten wählt. Dieser trifft die Entscheidungen in der Community. Der Älteste bleibt solange er gesundheitlich in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen, die für die Menschen gut sind. Sollte sich dieser Zustand ändern, wird ein neuer Ältester gewählt. In den Rat rückt man auf durch sein Alter und durch besondere Verdienste für die Gemeinschaft. Natürlich sind das immer Männer. Frauen beeinflußen die Geschicke der Community indirekt, über ihre Ehemänner, Väter, Brüder. Nur eine sehr alte, weise Frau darf zu den Ältesten sprechen.
Wer unzufrieden ist und keine einvernehmliche Lösung in der Community für sein Problem erreichen kann verläßt diese und gründet eine neue.
Die Aufgaben in der Community sind klar geteilt: Frauen sind für den Haushalt, Erziehung der jüngeren Kinder und der Mädchen zuständig, sie stellen die typischen Gebrauchsgegenstände her, die auch auf Märkten in der Umgebung verkauft werden. Männer stellen Werkzeuge her, Krieger ziehen mit ihren Viehherden durch die Gegend, die Wege und Gebete sind seit Jahrhunderten festgelegt. Sie verteidigen noch heute mit ihren Speeren die Herden gegen Wildtiere und Viehdiebe. Sie bleiben teilweise 2,3 Jahre weg und kommen erst dann zu ihrem Stamm zurück.
Es gibt eine Schule und bald auch eine Krankenstation, alles eigenverantwortlich gebaut und betrieben von der Community.
Die Regierung Kenias beschneidet die Lebensgebiete der Maasai bzw. entzieht ihnen durch Ansiedlung von Industrie seit Jahren die Lebensgrundlage ohne Kompensation.
Manche arbeiten als Führer in Nationalparks, denn sie kennen sich perfekt in ihrer Heimat aus. Die Erlöse aus aller Arbeit und Verkäufen geht in einen großen Topf und werden von dort entsprechend der Beschlüsse des Ältestenrates verteilt.
Der Eintritt in den Park hat pro Person 26 $ gekostet. Im Park gibt es viele heiße Quellen, die auf eine die Umwelt sehr schädigende Weise für die Energiegewinnung genutzt werden. Ein Netz von Rohrleitungen durchzieht die Landschaft. Um zum Hellsgate zu gelangen braucht man einen Führer (was wirklich notwendig ist, da der Weg ohne erfahrene Hilfe nicht zu gehen ist). Das wird von den Massai für einen Preis von 20 $ übernommen. Die Tour dauert eine Stunde. An diesem Tag hatten die Massai schon drei Touren. Der Erlös daraus kommt in den großen Community Topf.
Ich habe Joe, unseren Führer gefragt, was er an seinem Leben ändern würde wollen, wenn nichts ihn behindern würde. Er brauchte fast die ganze Tour um darüber nachzudenken und am Ende hat er mir darauf geantwortet: Er wollte immer zur Universität gehen, hatte aber niemals das Geld dafür. Er hat zwei Kinder und er würde alles dafür geben, dass sie studieren könnten. Wahrscheinlich reicht sein Geld um seine 14 jährige Tochter zum College zuschicken, wenigstens für ein Jahr.
Blumen aus Kenia
Der Hellsgate Nationalpark liegt am Lake Naivasha, einem ehemaligen Vogel und Nilpferd Schutzgebiet. Am Ufer des Sees gibt es riesige Blumenfarmen, zum Teil in kenianischen, zum Teil in ausländischem Besitz. Die Regierung hat, um die Ansiedlung zu ermöglichen, den Firmen das Wasser des Sees zur kostenlosen Nutzung überlassen. (Der Strom kommt aus dem Nationalpark). Das mit Chemikalien verseuchte Abwasser wird ungeklärt in den See geleitet. Zum einen sinkt der Wasserstand kontinuierlich, zum anderen ist der See derartig verseucht, dass dort kaum noch Vögel, geschweige denn Nilpferde leben. Die Massai haben dort ihre Tiere zum trinken geführt und auch für sich selbst Trinkwasser entnommen. Nachdem viele Tiere nach dem Genuss des Seewasser verendet sind, mußten die Maasai ihre Herden verkleinern bzw. in entlegenere Gebiete ausweichen. Der See wird voraussichtlich in 10-15 Jahren biologisch tot sein. Dann werden auch die Farmen schließen und weiterziehen, nach China wahrscheinlich. Der Umzug hat schon begonnen.
Die Arbeiter in den Farmen verdienen zwischen 100 – 150 $ im Monat, haben keine Arbeitsschutzkleidung (Handschuhe!) und erkranken meist nach 15-20 Jahren an Haut- und/oder Lungen als Folge des Umgangs mit den Chemikalien die für die Blumenzucht verwendet werden.
Kazuri Beads
Kazuri ist Swahili und bedeutet etwas Kleines, Schönes. Und das sind sie auch, die Stücke die Frauen aus Lehm herstellen, und die bunt bemalt zu Ketten, Armbändern und allerlei Schmuckstücken zusammen gebaut werden. Das Projekt wurde in 1975 von Lady Susan Wood gegründet. Sie hat sozial benachteiligte Frauen eingestellt und ihnen so die Möglichkeit gegeben, zu arbeiten, Geld zu verdienen und für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Momentan arbeiten 350 Alleinerziehende Frauen in der Firma. Kazuri Beads werden mittlerweile in viele Länder exportiert, u.a. nach Deutschland, Italien, die Niederlande, Japan und UK.
Kitengela Glass
Es ist für mich eines der Wunder Afrikas, dass man überhaupt zu diesem Ort findet und nicht unterwegs mit einem defekten Auto liegen bleibt. Das letzte Stück Straße, ca. 7 km, verdient es nicht so genannt zu werden. Es ist auch nicht wirklich ein Feldweg, es ist ein mit riesigen Schlaglöchern und Steinen gespickter Weg für den man ca. 45 Minuten einplanen muß. Aber am Ziel angekommen, ist man in einer anderen Welt. In einer Welt, wo aus Altglas nicht nur Gebrauchsgegenstände, sondern auch Lampen, Fenster, Tore, Fußböden und Fliesen hergestellt werden. Die Gebäude sehen aus wie aus einem Märchenfilm, verziert mit allem, was man so auf einem Schrottplatz finden kann, und eben auch mit Glass.
1981 gegründet, ist es Ausbildungsplatz für junge Künstler aller Art, vom Designer, Metallarbeiter bis hin zum Glasbläser. Ich wäre am Liebsten für ein Praktikum dageblieben und hätte mir auch gern einen Riesenkarton gefüllt mit Gläsern, Schüsseln und Krügen gefüllt, aber der Transport nach Hause ist etwas schwierig.
I was not really excited to go to Timisoara at this time of the year because of the cold weather, but the perspective meeting good old colleague-friends kept me warm.
We came together for a doing2learn project meeting, sharing our work we have done, difficulties we had and still have and discussed how to proceed.
I have done these European projects since seven years now and it is very often quite disenchanting and frustrating. There are many players in the ring with different motives which are not always conform with the meaning of the project or the European framework. Mostly, those people who created the project and carried out the work are enthusiastic at the beginning, trying to bring fresh ideas into their organisations and trying to motivate people to broaden their horizon by learning something.
This is the wonderful, idealistic view and seldom realistic enough. The protagonists are often left alone with the work, don’t really get support from their institutions, enough time, staff or management capacities. The money they bring in with the project is the only thing that counts. So in our project, there are three partners which suffer from a lack of help from their institutions. This causes lots of difficulties not only for them, also for our project work.
Somehow we will get the work done with good results (I hope) because the persons involved are believing in the idea of the project and the European education programs.
It is a symbiotic construct: the contracted parties are the (big) institutions, they give their name and use the involvement in such projects as advertisement for the institution. The project work is carried out by single persons who act independently from their companies as long as they do not ask for the project money. As a result, most of the work is done outside their normal working hours, because they often can’t do project work during their normal working hours because of their contracted activities. In a long perspective, this situation leads to demotivation and work overload. That’s ironic, it can’t be in the interest of the European program.
This situation is one reason why we have difficulties in our project group, some of the partners get no or very low support from their own institutions. They don’t want to make it public and therefore, the other partners, wondering what’s going on, become demotivated too.
The recent meeting was a good opportunity to clarify that situation. We are honest and open enough to be able to discuss that, but I am not sure, if that will go into the official reports for evaluating the project.
We have great people on board in this project and that meeting in Romania imparted to me another view of the country. Our host was the Association for the Promotion of Women in Romania (ApoWeR), established in 1999. The biggest, and most spectacular result of their work was the legislation of a law against domestic violence. They run lots of educational programs for women of all ages. Meeting their doing2learn group was a very emotional and motivating event!
As always, I did not have much time to go around for sightseeing, just an hour per day. Even though it was cold, snowy and grey, I could foreshadow the old glory and richness of the city in the 19th century. Timisoara needs a lot of money to restore, educate and skill people to develop their city. The effort is worth it, no question. They are great people!