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Die 26-jährige Sanitäterin Rebecca gehört zu einem Team der Luftrettung, das dem reichen Amerikaner Marty auf einer Bergstrasse im Schwarzwald das Leben rettet. Zum Dank lädt der Millionär das ganze Team zu seiner Hochzeit in Khao Lak in Thailand ein. Nach einigem Zögern reist Rebecca zwei Wochen vor der Hochzeit nach Thailand. Lukas, ein Freund von Marty, ist ebenfalls schon dort.
Eine zarte Romanze beginnt sich zwischen Lukas und Rebecca zu entwickeln. Doch eines Tages bricht ein Sturm über das Paradies herein: Während die fröhlichen Urlauber den Sonnentag am Strand geniessen, baut sich draussen auf dem Meer nach einem Seebeben eine riesige Welle auf und nimmt Kurs auf die Küste ...
„Das Leben war zum Stillstand gekommen. All das vormals Wichtige, das anscheinend Drängende, das sie hatten erledigen wollen, versank in einer von Angst und Qual beherrschten Nichtigkeit. Vom Christbaum fielen raschelnd Nadeln zu Boden, die niemand wegkehrte, die heruntergebrannten Kerzen wurden weder ersetzt, noch weggeräumt. Der Glanz der roten... „Das Leben war zum Stillstand gekommen. All das vormals Wichtige, das anscheinend Drängende, das sie hatten erledigen wollen, versank in einer von Angst und Qual beherrschten Nichtigkeit. Vom Christbaum fielen raschelnd Nadeln zu Boden, die niemand wegkehrte, die heruntergebrannten Kerzen wurden weder ersetzt, noch weggeräumt. Der Glanz der roten Kugeln schien verblasst, der Zauber der Weihnacht war verloren, weggewischt von einem Wort, das neu in den Sprachschatz der Familie aufgenommen worden war: TSUNAMI!“ Mit ihrem neuesten Roman „Sturm im Paradies“ ist es der Bestsellerautorin Elisabeth Büchle im wahrsten Sinne des Wortes gelungen, einen Sturm zu entfachen. Verwoben in die Geschichte ihrer beider Protagonisten Rebecca Siebeck und Lukas Becker ist das zentrale Thema dieses Buches der zerstörerische Tsunami, der im Dezember 2004 die Küsten der Anrainerstaaten des Indischen Ozeans dem Erdboden gleichmachte und vielen Menschen das Leben kostete. Ein grauenvolles Schreckensszenario, das die Autorin mit sehr viel Feingefühl, Emotionen und Akribie beschrieben hat. Den Einstieg in die Geschichte bildet der tragische Autounfall des schwerreichen US-Amerikaners Marty Jason und der rasche, professionelle Einsatz des Rettungsteams, das sein Leben rettet. Um seinen Rettern seine unendliche Dankbarkeit zu zeigen, lädt der großzügige Mann die Mitglieder des Rettungsteams, darunter auch die fünfundzwanzigjährige Protagonistin des Buches, zu seiner Hochzeitsfeier nach Khao Lak in Thailand ein. Das vermeintliche Paradies mit den weißen Sandstränden mutiert jedoch zu einem höllischen Inferno, als ein Erdbeben im Indischen Ozean die tödlichen Flutwellen auslöst, die in rasender Geschwindigkeit Gebäude dem Erdboden gleich machen und den Menschen in Küstennähe den Tod bringen… Elisabeth Büchles Schilderung dieser Szenarien war atemberaubend und so realitätsnah, dass man einige Zeit nach dem Zuschlagen dieses Buches immer noch die schrecklichen Bilder vor Augen hat. Im ersten Teil des Buches wird das Umfeld der Protagonistin Rebecca beschrieben, die zwar kinderlos und alleinstehend ist, sich aber im Umfeld ihrer großen Familie geliebt und geschätzt weiß. In Marty Jasons Freund Lukas Becker begegnet der dynamischen jungen Frau der Mann ihres Lebens, er muss jedoch hart um Rebeccas Liebe kämpfen und ihre widerspenstige harte Schale erst noch durchbrechen. Wie gewohnt sind die handelnden Personen dieses Buches äußerst lebendig und realitätsnah geschildert, meine Favoriten waren in diesem Fall drei Nebenfiguren, und zwar der verständnisvolle und gütige Vater der Protagonistin sowie das ältere Ehepaar Nathaniel und Annalisa-Marie Seefeld, denen meine größte Sympathie galt. Die liebevoll beschriebenen Figuren, der hoch spannende Inhalt und der einnehmende Schreibstil trugen dazu bei, dass man dieses Buch schlichtweg nicht mehr aus der Hand zu legen vermag. Fazit: Mit „Sturm im Paradies“ ist Elisabeth Büchle meiner Meinung nach erneut ein Bestseller gelungen. Der durch die schrecklichen Begebenheiten in Thailand konstant hoch gehaltene Spannungsbogen und die Schilderung der grauenhaften Ereignisse machten diese Katastrophe im Dezember 2004 in ihrem Buch erneut lebendig und zutiefst bewusst. Ein packender, mitreißender und sehr emotionaler Roman aus der Feder einer großartigen Autorin… unbedingt lesen!
Selten hat mich ein Buch so erschüttert, so berührt. Ich bin immer noch fassungslos und zittere noch vor Anspannung. Worum geht es? Rebecca arbeitet als Sanitäterin in einem Luftrettungsteam. Bei einem ihrer Einsätze auf einer Bergstraße im Schwarzwald rettet sie und das Team dem Amerikaner Marty das Leben. Dieser revanchiert... Selten hat mich ein Buch so erschüttert, so berührt. Ich bin immer noch fassungslos und zittere noch vor Anspannung. Worum geht es? Rebecca arbeitet als Sanitäterin in einem Luftrettungsteam. Bei einem ihrer Einsätze auf einer Bergstraße im Schwarzwald rettet sie und das Team dem Amerikaner Marty das Leben. Dieser revanchiert sich Monate später und lädt Rebecca und Lara, die behandelnde Ärztin zu seiner Hochzeit nach Thailand, nach Khao Lak zu Weihnachten 2004 ein. Alles was dann kommt, kann jeder ahnen. Gut gefallen hat mir die Aufteilung der Story. So lernt der Leser erst einmal die Protagonisten kennen. Das sind Rebecca mit ihrer großen Familie, das ist der verrückte Marty und auch Lukas, den Freund von Marty, der Rebecca unbedingt für sich gewinnen möchte. Aber Rebecca ist gewohnt sich durchzusetzen und lässt sich nicht so leicht um den Finger wickeln. Auch die beginnende Freundschaft mit Marty und Lukas, sowie die nachfolgende Einladung nach Thailand sieht sie kritisch. Letztlich entscheidet sie sich dann doch für den Besuch in Thailand. Konsequent fährt sie aber allein bereits zwei Wochen vor der Hochzeit nach Thailand. Mir hat es als Leser Spaß gemacht mit ihr gemeinsam die Urlauber im Hotel kennenzulernen. Zu allen baut Rebecca eine herzliche Beziehung auf. Und dann im anderen Teil, kurz nach der Hochzeit, kommt der Tsunami. Mit einer Grausamkeit beschreibt Elisabeth Büchle sowohl die Erlebnisse von Lukas, der sich gerade auf dem Meer befindet und dort von der Welle in Mitleidenschaft gezogen wird, als auch der Moment als Rebecca von der Welle erfasst wird. Rebecca versucht sogar noch Sven, eines der Kinder der mitreisenden Urlauber aus dem Hotel, zu retten. Dazwischen erfahren wir in einzelnen Abschnitten mit wissenschaftlicher Genauigkeit, was sich dort gerade genau ereignet und zuträgt, von Beginn des ersten Seebebens, dem verschieben der tektonischen Platten bis hin zu dem Tsunami. Das dramatische Ende, wie alles ausgeht, was passiert - lest es bitte selbst. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen. Die Spannung, die von dem Buch ausgeht, resultiert zum Einen schon aus der Gewissheit das der Tsunami kommt, aber auch darin, dass man schon wissen wollte, wie genau alles endet. Ich bin immer noch betroffen von dem Unglück, dass die Menschen damals ereilt hat und hoffe, dass es zumindestens diejenigen, die alles überlebt haben, wieder glücklich werden konnten. Von mir für dieses ergreifende Buch 5 Lesesterne.
Thailand, Khao Lak, Weihnachten 2004. Das dürfte bei vielen Erinnerungen wachrufen, und das neue Buch von Elisabeth Büchle, „Sturm im Paradies“ findet vor diesem Hintergrund statt. Rebecca ist Sanitäterin und arbeitet in einem Team der Luftrettung, eines Tages rettet ihr Team einem reichen Amerikaner, Marty, das Leben, der sie daraufhin... Thailand, Khao Lak, Weihnachten 2004. Das dürfte bei vielen Erinnerungen wachrufen, und das neue Buch von Elisabeth Büchle, „Sturm im Paradies“ findet vor diesem Hintergrund statt. Rebecca ist Sanitäterin und arbeitet in einem Team der Luftrettung, eines Tages rettet ihr Team einem reichen Amerikaner, Marty, das Leben, der sie daraufhin zu einer Hochzeit in Thailand einlädt. Rebecca entschließt sich nach einigem Zögern, hinzufahren und schließt gleich ihren Urlaub an, zu dem sie zwei Wochen vor der Hochzeit aufbricht. Lukas, Martys bester Freund, der sich sehr für Rebecca interessiert, reist daraufhin ebenfalls früher an und gemeinsam genießen sie ihren Urlaub und lernen sich langsam kennen. Doch am zweiten Weihnachtsfeiertag kommt es zur Katastrophe, zwei riesige Wellen entstehen nach einem Seebeben und rasen auf die Küste zu... Rebecca ist eine starke junge Frau, der es aber schwer fällt, sich auf Menschen einzulassen und so entwickelt sich auch nur sehr langsam eine Beziehung zu Lukas, was mir ganz gut gefiel, weil meiner Meinung nach in vielen Romanen die Beziehung unrealistisch schnell entstehen, so völlig Hals über Kopf. Lukas ist bereit, Rebecca die Zeit zu geben, die sie braucht und so öffnet sie sich auch mit der Zeit. Elisabeth Büchle hat einen wunderbaren Schreibstil, eine mitreißende Art, Geschichten zu erzählen. Gerade die Szenen, wo die Wellen die überraschten und entsetzten Menschen überrollen, werden sehr wortgewaltig und bildlich beschrieben, das man sich das sehr gut vorstellen konnte. (Das wurde bei mir noch ein wenig verstärkt dadurch, dass mir die Bilder aus dem Film „The Impossible“, der ja auch eine Geschichte erzählt, die sich während diesem Tsunami ereignet hat, in Erinnerung kamen und so hatte ich das wirklich vor Augen.) Die Geschichte zog mich in seinen Bann, ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und wollte nur noch wissen, was weiter geschieht, ob Rebecca und Lukas und all die anderen Charaktere, die man im Laufe der Geschichte kennengelernt hat, überleben und wenn ja, ob und wie sie sich wiederfinden. Man erlebt mit, man leidet mit und man hofft und bangt mit. Eine Geschichte über Hoffnung und Liebe. Wenn man liest, wie die Menschen sich einander geholfen haben, ohne sich zu kennen, weil sie alle dasselbe erlebt haben und alle auf der Suche nach ihren Lieben sind, ist das ungeheuer berührend – da wurde nicht darauf geachtet, wer der andere ist, welche Nationalität und welchen Glauben er hat, es wurde einfach geholfen! Fazit: Eine fesselnde und emotional mitnehmende Geschichte, die einen nicht so schnell wieder loslässt. Absolute Leseempfehlung von mir!