Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03488.jsonl.gz/284

Meine erste Saison in der Kategorie Elite Herren
Aufgrund meines Alters wechselte ich auf diese Saison in die Kategorie Elite. Für mich war von Anfang an klar, dass ich mir nicht allzu grosse Hoffnungen machen könnte, jedoch in den kommenden Jahren noch viel lernen kann. In den ersten Rennen dieses Jahr gab ich mein Bestes und konnte mich dementsprechend auch gut platzieren.
Zu meinem ersten Rennen dieses Jahr ging es ab nach Belgien, direkt an den ersten Lauf der 4x Pro Tour in Houffalize. Nach einer ausführlichen Streckenbesichtigung am Freitagnachmittag ging es auf zur Anmeldung und anschliessend ins Training. Aufgrund der Cross-Country Rennen blieb fast keine Zeit mehr übrig für das 4Cross-Training. Deshalb musste ich mich auf der Strecke mit gut einer Stunde Training begnügen und mit fünf Abfahrten optimal auf die Qualifikation vorbereiten. Mein Qualifikationslauf ging ziemlich gut und ich hatte etwas Glück, dass ich mir noch den letzten Startplatz für die Finalläufe geschnappt habe, den 64. Somit war ich froh die Quali überstanden zu haben und freute mich, am Samstagabend nochmals an den Start gehen zu können.
Im Finallauf war ich mit dem Erstplatzierten aus der Quali und den Plätzen 32 und 33 dran. Nach der ersten Line war ich knapp hinter den dreien, konnte mich jedoch gut ranhalten. Als der Fahrer vor mir auf der Hälfte der Strecke stürzte, konnte ich vorbeiziehen und schlussendlich als dritter ins Ziel kommen. Dieser Zieleinlauf brachte mich dann auf den 48. Schlussrang, mit welchem ich für mein erstes Rennen im internationalen Renngeschehen und in der Kategorie Elite sehr zufrieden sein kann – Ein sehr positiver Saisonauftakt aus meiner Sicht.
Die Saisoneröffnung des schweizer 4cross Cups fand für mich, sowie viele andere des Clubs am Homberg statt.
In der Qualifikation hatte ich einen guten Start, rutschte jedoch in den Kurven des unteren Streckenabteils ziemlich, was mich viel Zeit kostete. Deshalb war ich am Ende der Quali auf Platz 19. Die Finalläufe vermochten für mich spannend zu werden. Im ersten Lauf legte ich einen schnellen Start hin und konnte mich nach der ersten Kurve vor meinen Gegner setzen. Im Achtelfinal war ich dann gegen den Lokalmatador und Gesamtsieger des Vorjahres Adrian Kiener dran. Ich machte mir nicht allzu grosse Hoffnungen und konnte mich leider nicht vor ihn setzen. Jedoch blieb ich auf der gesamten Strecke direkt hinter ihm und griff noch zu einem Schlusssprint an. Leider langte es nicht ganz in die nächste Runde und somit schied ich gegen den schlussendlich Zweitplatzierten aus. Mit dem 15. Rang konnte ich also zufrieden sein.
Am Sonntag den 6. Mai besuchte ich zusammen mit einigen Vereinskollegen die Bike Days in Solothurn. Wir schauten alle Stände an und genossen das Wetter. Gegen Mittag schauten wir mal beim Mini Drome vorbei und fuhren zweimal die Quali. Weil es mir, völlig entgegen meinen Erwartungen, super lief, und ich mich auf dem dritten Platz schon ziemlich sicher für die Finalläufe qualifizierte, fuhr ich noch ein wenig auf dem Pumptrack von Adrian Kiener. Mein Ziel war es eigentlich eine Wildcard für sein Greenhouse Pumptrack Rennen nächstes Jahr zu gewinnen. Leider langte dies nicht ganz und ich kam auf dem 8. Platz hinter vielen schnellen Fahrern wie z.B. David Graf. Anschliessend gings wieder in die Halle zu den Mini Drome Finals. Ich fuhr noch schneller als zuvor in der Quali, konnte mich Runde um Runde steigern und kam bis ins Finale. Dort durfte ich gegen Noel Niederberger antreten. Wir hatten viele spannende Runden zu fahren, bis ein Sieger fest stand. Es war super anstrengend mit Freizeitbekleidung um die 10 Runden vollgas zu fahren. Schlussendlich reichte es nicht ganz für den Sieg. Jedoch war ich sehr glücklich über den 2. Rang.
Das Wochenende darauf war bei mir der 2. Lauf des Swiss 4cross Cups in Winterthur angesagt. Bei windigen Verhältnissen und drehenden Böen war das Training sowie die Qualifikation nicht besonders leicht zu fahren. Trotz einigen Fahrfehlern lief die Quali ganz ordentlich und ich setzte mich auf den 10. Zwischenrang. Nach einer kurzen Mittagspause und einem Warm-Up gings mit den Finalläufen weiter. Dort war ich gleich gegen Simon Waldburger und Mirco Weiss dran. Am Start kam ich gut weg und setzte mich vor einen meiner Konkurrenten. Dieser stiess aber genau im falschen Moment gegen mich und ich rutschte komplett weg. Als ich wieder aufstand und losfuhr waren die beiden leider schon weit weg. Ich konnte noch ins Ziel fahren und mit dem 10. Schlussrang zufrieden sein.
Am Donnerstag den 17. Mai ging es auf nach Winterberg zum Dirtmasters Festival an den Start der Scott 4x Challenge. Am Freitag war hauptsächlich Training angesagt und anschliessend besuchte ich noch die einzelnen Stände ein wenig. Samstagmorgen war noch ein wenig Training vor der Qualifikation. Diese lief mir eigentlich gut und ich platzierte mich auf dem 42. Zwischenrang. In den Finalläufen am Sonntag musste ich direkt gegen Scott Beaumont und noch zwei andere schnelle Fahrer fahren. Am Gate war ich im Training immer schnell und war somit guter Hoffnung, eine Runde weiter zu kommen. In meinem Lauf jedoch drehte ich am Start durch und verlor schon dort einen guten Meter. Damit konnte ich nur noch hinterher fahren und hatte leider keine Möglichkeiten zum Überholen. Schlussendlich kam ich also ungefähr auf den 48. Schlussrang.
Jetzt stehen vorerst nicht mehr so viele Rennen auf dem Programm und kann mich optimal auf das Mountainbike Festival vorbereiten. Ich bin zuversichtlich, dass es ein riesiges Fest mit spannender Rennaction wird.