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Valesburg
Das Haus Valesburg ist ein sehr altes Adelsgeschlecht aus Oberbergen. Der Stammsitz der Familie ist seit über 800 Jahren die Valesburg nordöstlich von Murn. Von dort aus startete die Expansion und die grosse Erfolgsgeschichte des Hauses. Die Valesburger hatten das Glück, zwischen den Alpen und dem fruchtbaren Flusstal ihren Machtbereich zu etablieren. Durch eine schlaue Heiratspolitik, konnten sie sich noch zur Zeit der Erbteilung grosse Gebiete sichern. Sie bauten viele Burgen und gründeten kleine Städte. Eine davon war Murn, welche ungefähr im Jahre 640 entstand aus einer kleinen Burgsiedlung. Auf dem Zenit ihrer Macht, konnten sie sich beinnahe die Fürstenwürde sichern, doch das Haus Navida wurde schlussendlich erwählt. Die Valesburger büssten mit den Jahren immer mehr Macht ausserhalb der Grafschaft ein. Zwei Generationen schwacher Grafen führte zu einer beispiellosen Untätigkeit und einem Machtschwund. Als der damalige Fürst, der Grossvater der Felicitas von Oberbergen, den Adelsrat schuf, stellten sich die Valesburger neutral, aber mit einer Tendenz zur fürstlichen Macht. Während der Valesburger Fehde intervenierte der Graf nicht, stellte sich sogar passiv auf die eine Konfliktseite. Diese Fehde dauert vier Jahre und kostete der Grafschaft einiges an Kraft. Die Wolfsberger tilgten die Schulden der Fehdezeit, forderten aber die Stimme der Valesburger im Rat. Das führte zum Bündnis mit Wolfsberg und zu den Adelskriegen.