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Stellungnahme der CSP Schweiz zur Legalisierung von weichen Drogen
Die CSP Schweiz ist sich bewusst, dass zwischen der aktuellen Rechtsprechung, den Gesetzestexten und dem Umgang mit weichen Drogen für weite Teile der Bevölkerung eine grosse Diskrepanz besteht.
Im Zentrum einer zukunftsgerichteten Politik im angesprochenen Bereich steht für die CSP Schweiz
· Die Suchtmittelprävention und die Hilfe an Suchtkranke
· Die Entflechtung der Versorgungskanäle von harten und weichen Drogen
· Die Entkriminalisierung des Erwerbs weicher Drogen zum Eigenkonsum
· Die Straffreiheit des Konsums weicher Drogen
Für die Probleme im weiteren Umfeld einer Legalisierung sieht die CSP Schweiz nachfolgende Lösungsansätze:
· Der gewerbsmässige Anbau und die Herstellung in der Schweiz sowie die Einfuhr von weichen Drogen ist einer Bewilligungspflicht zu unterstellen
· Die Ausfuhr ist zu verbieten
· Der Handel und Verkauf weicher Drogen ist einem vertrauenswürdigen Netz von Verkaufsstellen zu übergeben, in Frage kommen beispielsweise Apotheken und Drogerien.
· Der Verkauf an Jugendliche unter 16 Jahren ist zu verbieten
· Die Menge für den Eigenkonsum ist klar zu begrenzen (5g, oder 10g)
· Der Konsum in öffentlichen Gebäuden und im öffentlichen Verkehr ist zu verbieten
· Wer unter Drogeneinfluss ein Motorfahrzeug führt, untersteht den gleichen Strafandrohungen wie Personen, die betrunken ein Fahrzeug führen
Unter Einhaltung dieser Rahmenbedingungen setzt sich die CSP Schweiz für die Legalisierung weicher Drogen in der Schweiz ein.