Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03448.jsonl.gz/650

Walnüsse
Walnussbaum oder Walnuss
Tipp des Tages / ObstSanddorn
Der Sanddorn ist in den nördlichen Bundesgebieten und auf den Nord- und Ostseeinseln zuhause. Es gibt, wie bei der Kiwi auch, männliche und weibliche Pflanzen. Um reichlich Früchte ernten zu können benötigen Sie männliche (Pollmix) und weibliche (Leikora) Pflanzen. Die kleinen, eiförmigen, gelben Früchte sind zwar sehr sauer aber auch wahre Vitaminbomben (das 10 fache an Vitamin C wie Zitronen) und eignen sich sehr gut für den Frischverzehr und für die Weiterverarbeitung. Rückschnitt ist nicht nötig kann aber in den Wintermonaten durchgeführt werden. Der Standort sollte unbedingt in voller Sonne sein. Es ist zu beobachten das an den männlichen Sträuchern vereinzelt Beeren ausgebildet werden - dies liegt wohl daran dass auch bei den männlichen Pflanzen ein paar weibliche Blüten erscheinen (nicht in einer relevanten Menge).
Tipp des Tages / ObstNektarine und Pfirsich mit Kräuselkrankheit:
Seit einigen Wochen beobachte ich, dass die Blätter meiner Nektarine eigenartig gelb oder gelblich grün, manchmal auch rot gefärbt sind. Außerdem sind sie in der Form völlig verändert, teilweise blasig aufgetrieben und verkrüppelt. Handelt es sich bei dieser Erscheinung um eine Krankheit und was kann ich jetzt unternehmen, um dieser Krankheit Einhalt zu gebieten?
Nach der Schilderung des Schadbilds handelt es sich um eine ganz typische Erkrankung der Pfirsichbüsche (Prunus persica) und verwandter Arten. Verursacht wird die Kräuselkrankheit durch den Pilz Tophrina deformans, der schon im zeitigen Frühjahr während des Austriebs die Pfirsichblätter infiziert. Er lebt im Innern des Blattes und verursacht die geschilderten Symptome.
Unter Umständen können sogar bei einem sehr starken Befall die Früchte abfallen. Solche Schäden sind in den letzten Jahren immer wieder beobachtet worden. Nun hängt die mögliche Bekämpfung von der Stärke des Befalls ab. Sind nur einige Blätter befallen, sollte man den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel nicht erwägen. Ansonsten kann man mit zugelassenen Mitteln eine Infektion verhindern. Im Sommer ist es aber bereits zu spät. Eine Behandlung der Bäume oder Büsche hat nur einen Sinn, wenn sie bereits zu Beginn des Knospenschwellens, und zwar vor dem Knospenaufbruch durchgeführt wird. Das kann in kli
matisch günstigen Gebieten schon Ende Februar oder Anfang März der Fall sein. In niederschlagsreichen Gebieten empfiehlt der Pflanzenschutzdienst eine weitere Behandlung nach etwa 10 bis 14 Tagen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Pflanzenschutzdienst nach zugelassenen Präparaten. Die Anwendung erfolgt dann genau nach Gebrauchsanweisung.