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Wer ist der Verbrecher und wodurch ward er zum Verbrecher?
Im Jahr 1868 sorgte der Ebergenyi-Prozess für Aufsehen, als Julie v. Ebergenyi, Geliebte von Graf Chorinsky, wegen des Giftmordes an dessen Ehefrau angeklagt wurde, gestützt auf ihr zunächst gegebenes, aber dann widerrufenes Geständnis und weitere belastende Indizien. Duri Bonin interessiert sich für die Verteidigungsstrategie von Dr. Max Neuda: Mit welcher Strategie versucht dieser die Todesstrafe für Julie v. Ebergenyi zu verhindern? Weshalb lässt er die Solidarität der Schuld zu, die Solidarität der Motive aber nicht? Wie nähert er sich der Motivfrage? Wie geht er mit der Motivthese der Staatsanwaltschaft um? Welche eigene These stellt er in den Raum: Was hat diese zur Mörderin werden lassen? Und wie schliesst er sein Plädoyer?
Links zu diesem Podcast:
- Das Buch zum Podcast: In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung
- Giftmordprozess gegen Julie v. Ebergenyi wegen Giftmordes in Wien vom 22.- 25. April 1868
- #564 Die Verteidigung einer Mörderin – Wie plädieren, wenn die Einlassung der Klientin keine Aussicht auf Erfolg hat?
- Anwaltskanzlei von Duri Bonin
Die Podcasts ‚Auf dem Weg als Anwält:in‘ sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören 🎧. Dort einfach nach ‚Duri Bonin‘ suchen und abonnieren.