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Die numerische Kompetenz von Vorschulkindern - Theoretische Modelle und empirische Befunde.
Type
02 - Monographie
Primary target group
Sonstige
Created while belonging to FHNW?
ja
Zusammenfassung
Der Beginn des Bildungsgangs verläuft in Deutschland und in der Schweiz bedingt durch die Trennung von Kindergarten und Grundschule gebrochen. In Zuge der Diskussion der Ergebnisse der TIMMS und der PISA Studien stellt sich die Frage, ob diese Trennung der Eingangsstufe in Kindergatten und Grundschule gerechtfertigt ist oder ob eine Neuorganisation dieser Eingangsstufe etwa im Sinne des holländischen Systems oder der Schweizerischen Basis-, resp. Grundstufe mit jahrgangsgemischten Niveaustufen ins Auge zu fassen ist? Nach einer breiten theoretischen Untersuchung zur Zahlbegriffsentwicklung und zur Zählkompetenz werden in dieser Arbeit die mathematischen Kompetenzen von Vorschulkindem erhoben und insbesondere die individuellen Unterschiede bei der Lösung von numerischen und nichtnumerischen Aufgaben untersucht. Zu dieser Kompetenzerhebung wurde der Osnabrücker Test zur Zahlbegriffsentwicklung OTZ" verwendet. Es werden dann die Ergebnisse dieser Schweizerischen Kompetenzerhebung verglichen mit Ergebnissen aus Deutschland und Holland. Weiter wird der Frage nach dem Einfluss der pränumerischen Komponenten im Sinne Piaget's (Vergleichen, Klassifizieren, Zuordnen und Reihenfolgenbildung) auf die Zählkompetenz und auf einfache numerische Aufgaben nachgegangen. Es ergeben sich kognitive Voraussetzungen, die für einen erfolgreichen mathematischen Anfangsunterricht erforderlich sind. Zum Schluss werden praktische Folgerungen abgeleitet für eine optimale Förderung der Kinder im Kindergarten sowie eine Empfehlung zur Gestaltung des Übergangs Kindergarten!/Grundschule als jahrgangsübergreifende Basisstufe abgegeben.