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Es sei kein leichter Einstieg, schrieb Gemeindepräsident Markus Hirschi im Vorwort des Magazins «dr Rüschegger», doch er müsse dieses wichtige Thema ansprechen. Das Budget für das Jahr 2020 werde wiederum einen höheren Aufwandüberschuss aufweisen, «allen Massnahmen zur Kosteneinsparung zum Trotz». Die finanzielle Lage und vor allem die Finanzentwicklung der nächsten Jahre würden «nicht gerade rosig» aussehen. Deshalb erachte er eine Steuererhöhung um einen Zehntel als notwendig und forderte die Rüschegger Bevölkerung dazu auf, der Steuererhöhung an der Gemeindeversammlung zuzustimmen. Die 72 anwesenden Stimmberechtigten folgten dem Aufruf ihres Gemeindepräsidenten. Sie genehmigten am Freitag das Budget für das kommende Jahr sowie die Steuererhöhung auf 1,74 Einheiten, wie die Gemeinde mitteilt.
Darüber hinaus stimmte die Gemeindeversammlung der Errichtung eines Fonds zu. Dieser bezweckt die Bereitstellung von Mitteln für die Finanzierung von Neubauten. Damit könnte in Zukunft eine Turn- und Mehrzweckhalle, ein Feuerwehrmagazin sowie der Werkhof gebaut werden.
Ferner genehmigten die Stimmberechtigten mehrere Verpflichtungskredite für Sanierungsprojekte in der Region Eywald-Gustern. So müssen eine Erschliessungsstrasse, die Wassertransportleitung sowie die Sauberabwasserleitung saniert werden.