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der Pfarrei Bürglen
Die Geschichte endet nicht mit uns. - Sokrates
Ein kurzer Blick auf die Geschichte der Pfarrei.
Über die Anfänge eines christlichen Lebens in Bürglen wissen wir wenig. Die erste Erwähnung einer Kapelle in Bürglen findet sich in einer Schenkungsurkunde an einen Priester Berold durch den König Ludwig den Deutschen im Jahr 857.
Das Land Uri kannte drei Pfarreien: Altdorf, Bürglen und Silenen. Diese Ländereien waren im Besitz des Fraumünsters in Zürich, das auch den Zehnten einzog. Der Meierturm ist Zeuge dieser Verwaltung. Die erwähnte Kapelle wurde vermutlich Opfer des Vierschröt. Eingangs Riedertal ist die Abbruchstelle des Berges gut sichtbar. Im 12. Jahrhundert wurde eine romanische Kirche gebaut, um 1430 eine gotische und weil das Gebäude zu klein wurde begann 1682 der Bau der jetzigen Kirche.
Bei der Renovation der Pfarrkirche in den Jahren 1996/97 wurde der Taufbrunnen in der Mitte des Chores platziert. Unterhalb des sakralen Steins befindet sich die Krypta, die vermutlich auf die erste Pfarrkirche zurückgeht. Mit dieser baulichen Anordnung wird die Verbundenheit mit all den Getauften und in die Vollendung Heimgegangener hergestellt und das Pfarreileben gewürdigt.