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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00622 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Meierhans Urteil vom 29. August 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1972, meldete sie sich erstmals am 2 7. April 2010 unter Hinweis auf psychische Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 5/1). Nachdem d ie Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die medizinische und erwerbliche Situation ( Urk. 5/6, Urk. 5/9-10, Urk. 5/12-13) ab geklärt hatte, teilte sie der Versicherten am 28. Juni 2010 mit, dass berufliche Eingliederungsmassnahmen nicht möglich seien und mangels erfüllter Wartezeit zurzeit auch kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe ( Urk. 5/16-17). Die IV-Stelle tätigte daraufhin weitere Abklärungen der medizinischen Situation ( Urk. 5/ 21, Urk. 5/24-25, Urk. 5/38, Urk. 5/41-42, Urk. 5/46-47, Urk. 5/54-56, Urk. 5/61 ), zog die Akten der z uständigen Pensionskasse ( Urk. 5/20 ) sowie der Schweizerischen Unfallve rsicherungsanstalt (SUVA, Urk. 5/32 ) bei und veran lasste eine orthopädisch-psychiatrische Begutachtung, über welche am 2 2. Juni 2011 berichtet wurde ( Urk. 5/36). Mit Verfügung vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 5/84) sprach sie der Versicherten sodann eine befristete ganze Rente für die Zeit vom 1. September 2011 bis 3 0. Juni 2012 zu. Die SUVA richtet der Versicherten seit dem 1. Januar 2013 ausgehend von einer Erwerbsunfähigkeit von 30 % eine Rente aus ( Urk. 5/92-95). 1.2 A m 1. März 2015 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an ( Urk. 5/97). Nach Abklärungen der medizinischen und erwerblichen Situation ( Urk. 5/100-101, Urk. 5/103-108, Urk. 5/111, Urk. 5/114-116, Urk. 5/118-119, Urk. 5/121, Urk. 5/123, Urk. 5/127) veranlasste die IV-Stelle ein bidisziplinäres rheumatologisch-psychiatrisches Gutachten, welches im Dezember 2015 sowie Januar 2016 erstattet wurde ( Urk. 5/132-13 4). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 5/138-139, Urk. 5/141) ver neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 6. April 2016 ( Urk. 5/146 = Urk. 2) einen Rentenanspruch der Versicherten. 2. Die Versicherte erhob am 2 7. Mai 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 6. April 2016 ( Urk. 2) und beantragte sinngemäss, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Invalidenrente zuzusprechen ( Urk. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 8. Juni 2016 ( Urk. 4) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 4. Juli 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 6). Mit Ein gabe vom 2. August 2016 ( Urk. 7 ) reichte die Beschwerdeführe rin weitere Berichte ( Urk. 8/1-4) ein, welche der Beschwerdegegnerin am 5. August 2016 zur Kenntnisnahme zugestellt wurden ( Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unt erbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit k önnen in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wi rd dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welch em Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeits markt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundhe itsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.4 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzuge hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Ver änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.5 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 1.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht in den ange stammten sowie anderen angepassten Tätigkeiten uneingeschränkt arbeitsfähig sei. Aus psychiatrischer Sicht werde eine 40 % Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten attestiert. Die Arbeitsfähigkeit könne allerdings durch eine intensive Behandlung verbessert werden und die Beschwerdeführerin pflege einen regen Tagesablauf mit zahlreichen Alltagsaktivitäten. Es lägen demnach zahlreiche Ressourcen vor. Ein negativer Einfluss der Persönlichkeitsstörung zeige sich in der Erwerbsbiographie nicht. Es sei folglich von einem objektiv überwindbaren psychischen Leiden auszugehen, weshalb kein invalidisierender Gesundheits schaden vorliege ( Urk. 2 S. 2; Urk. 4 S. 1 f.). 2.2 Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin den Standpunkt, sie sei seit drei Jahren krankgeschrieben und könne nicht mehr arbeiten. Das eigene Geschäft werde von der Mutter geführt. D ie Arbeitsunfähigkeit sei durch die psychische Störung bedingt ( Urk. 1, Urk. 7). 2.3 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung der Beschwerdeführerin vom 1. März 2015 ( Urk. 5/97) eingetreten. Demnach ist zu prüfen, ob sie eine anspruchsbegründende Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der erst maligen Verfügung vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 5/84) zu Recht verneint hat. Umstritten ist dabei insbesondere, ob ein invalidisierender psychischer Gesund heitsschaden vorliegt. 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin sprach der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 5/84) eine befristete ganze Rente für die Zeit vom 1. September 2011 bis 3 0. Juni 2012 zu. Dieser Verfügung lagen die folgenden wesentlichen Arztberichte zugrunde: 3.2 Dr. med. Y.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, klärte die Beschwerdeführerin mehrmals im Auftrag der zuständigen Pensionskasse vertrauensärztlich ab, letztmals am 4. Juli 2007 ( Urk. 5/9/8-12). Dabei diagno sti zierte sie eine Panikstörung (ICD-10 F41.0) bei normothymer Stimmungslage (S. 1 Ziff. 1). Es liege keine depressive Symptomatik mehr vor. Die Beschwerde führerin sei seit dem 1. Juli 2007 in ihrem Pensum von 80 % wieder voll arbeits fähig (S. 2 f. Ziff. 2, Ziff. 6). 3.3 Am 8. Oktober 2009 erfolgte eine vertrauensärztliche Begutachtung der Beschwer deführerin durch Dr. med. Z.___, Fachärztin für Physika lische Medizin und Rehabilitation ( Urk. 5/9/2-7 ). A ls Diagnose hielt Dr. Z.___ einen Status nach operativer Versorgung einer mehrfragmentären dislozierten Fraktur des O s metatarsale V rechts aufgrund eines am 8. Juni 2009 erfolgten Unfalls fest (S. 1 Ziff. 1). Die Beschwerdeführerin sei seit dem 5. Oktober 2009 zu 50 % arbeitsfähig (S. 2 Ziff. 3). Ab dem 2. November 2009 könne mit einer Arbeitsfähigkeit von 75 % gerechnet und ab dem 1 6. November 2009 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden (S. 3 Ziff. 7). 3.4 Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, gab mit Bericht vom 2 5. Mai 2010 ( Urk. 5/13) an, dass sie die Beschwerdeführerin seit September 2004 behandle (S. 2 Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.1, S. 6 Ziff. 1.1): - abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7) - Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F41.2) Die Prognose sei gut (S. 3 Ziff. 1.4). Die depressive Symptomatik habe sich gebes sert (S. 6 Ziff. 1.4). Dr. A.___ attestierte der Beschwerdeführerin nach zuvor schwankender Arbeitsunfähigkeit seit März 2010 eine 100%ige Arbei ts unfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit (S. 7 Ziff. 1.6). Die Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei erst in zirka zwei Monaten absehbar (S. 4 Ziff. 1.7). 3.5 Mit Austrittsbericht vom 1 5. Juli 2010 ( Urk. 5/21/14-18) informierten die Ärzte der B.___ über die stationäre Hospita lisation der Beschwerdeführerin vom 3. Juni bis 1. Juli 201 0. Als Diagnosen führten sie eine Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F41.2), sowie einen Status nach schädlichem Gebrauch von Alkohol (ICD-10 F10.1) auf (S. 1). Die Beschwerdeführerin habe in einem gebesserten, teilremittierten psychischen Zustand entlassen werden können (S. 3). 3.6 Eine weitere vertrauensärztliche psychiatrische Begutachtung erfolgte durch Dr. med. C.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho therapie. Mit Bericht vom 2 0. September 2010 ( Urk. 5/20 /2-8 ) führte di ese fol gende Diagnosen auf (S. 1 Ziff. 1): - Panikstörung (ICD-10 F41.0) mit depressiven Episoden mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.11) - anamnestisch Phasen von Alkoholmissbrauch, seit einigen Jahren absti nent - abhängige Persönlichkeitsproblematik (ICD-10 F60.7) Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen T ätigkeit als Chauffeurin dauerhaft vollständig arbeitsunfähig. Die beruflich geplante Neuorientierung als Podol o gin sei ihr zu 100 % zumutbar (S. 4 Ziff. 10, S. 6 ). 3.7 Mit Austrittsbericht vom 2 0. September 2010 ( Urk. 5/21/12-13) informierten die Ärzte des Spitals D.___ über die stationäre Hospitalisation der Beschwerde führerin vom 1 7. b is 2 0. Septembe r 201 0. Die Beschwerdeführerin habe sich anlässlich eines Distorsionstraumas am 1 5. März 2009 eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB) links zugezogen, wobei am 3 0. Juli 2010 eine Kniegelenks arthroskopie links mit Teilmeniskektomie mediales Hinterhorn und Débridement der VKB- Rupt ur durchgeführt worden sei. Im Rahmen des stationären Auf enthaltes sei nun am 1 7. September 2010 eine VKB-Plastik links erfolgt (S. 1; vgl. auch Operationsbericht vom 20. September 2010, Urk. 5/21/10-11). 3.8 Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, gab mit Bericht vom 5. Oktober 2010 ( Urk. 5/21/1-5) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit an (S. 2 Ziff. 1.1): - Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F41.2) - Status nach v orderer Kreuzbandruptur und medialer Meniskusläsion linkes Knie - Status nach Kreuzbandplastik im September 2010 Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er einen Status nach Osteosynthese der mehrfragmentäre n Fraktur des Os Metatarsale V rechts im Juni 2009 sowie eine Adipositas (S. 2 Ziff. 1.1). Die Belastbarkeit hinsichtlich des linken Knies sei zurzeit nicht gegeben. Bei normalem Heilungsverlauf sollte diese innert einige r Monaten wieder erreicht werden (S. 3 Ziff. 1.7). Die Beschwerdeführerin sei seit März 2010 in der bisherigen Tätigkeit in der Strassenreinigung zu 100 % arbeitsunfähig (S. 3 Ziff. 1.6). Eine Tätigkeit mit mittelschwerer Belastung sollte in einigen Monaten wieder möglich sein (S. 4 Ziff. 1.7). Mit Bericht vom 2 5. Januar 2011 ( Urk. 5/25/6-9) bestätigte Dr. E.___ die zuvor von ihm gestellten Diagnosen (S. 1 Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit in der Strassenreinigung weiterhin zu 100 % arbeits unfähig. In einer leichten Tätigkeit im Sitzen oder mit Wechselbelastung sei die Beschwerdeführerin hingegen aus somatischer Sicht voll arbeitsfähig (S. 2 f. Ziff. 1.6-1.7). 3.9 Am 2 9. März 2011 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung der Beschwerde führerin durch Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates. Mit Bericht vom 1. April 2011 ( Urk. 5/32/1-4) führte Dr. F.___ aus, d ie Beschwerdeführerin habe vor einiger Zeit eine Fraktur des Os Metatarsale V rechts erlitten, wovon sie sich gut erholt habe. Noch längere Zeit zurück liege eine Malleolarfraktur. Auch davon seien keine funktionellen Einschränkungen zurückgeblieben. Ein im März 2009 erfolgter Sturz auf das l inke Knie habe zu einer VKB-Ruptur und zu einem plastischen Ersatz der Struktur im September 2010 nach vorgängiger Arthro skopie mit Teilmeniskektomie medial geführt. Das linke Knie sei aktuell stabil und gut beweglich. In maximal zwei Monaten sollte eine 50%ige Arbeitsfähig keit erreicht werden. Aus orthopädischer Sicht sei die Tätigkeit als Podologin ein geeignetes Berufsfeld (S. 3 f. Ziff. 5). 3.10 Im orthopädisch-psychiatrische n Gutach ten des G.___ vom 3 1. Mai 2011 ( Urk. 5/36) wurden folgende Diag no sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten (S. 23 f. Ziff. 8.1): - kleines Knorpelulkus lateral am lateralen Femurcondylus bei Status nach medialer Teilmeniskektomie im Juli 2010, vorderer Kreuzbandersatz plastik im September 2010 und Varusalignement links - Adipositas - Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F4 1.2), bestehend seit etwa 2005 - a bhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7), bestehend seit Jahren Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führten die Ärzte Fol gendes auf (S. 24 Ziff. 8.2): - p osttraumatische Schmerzen im rechten oberen Sprunggelenk - Senk-/Spreizfüsse - Status nach Alkoholabusus (ICD-10 F10.1), seit etwa 2005 abstinent - Status nach Benzodiazepinabusus (ICD-10 F13.1), seit Juni 2010 absti nent Aus gesamtmedizinischer Sicht sei die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit in der Stadtreinigung seit Januar 2011 zu 70 % arbeitsfähig. Grund hierfür sei, dass der Beschwerdeführerin vorwiegend gehende und häufig sitzende Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten über 10 kg nicht mehr vollumfänglich zugemutet werden könn t en und die emotionale Belastbarkeit, die geistige Flexibilität, die Durchsetzungsfähigkeit und die Dauerbelastbarkeit beeinträchtigt seien (S. 24 Ziff. 9.1). In körperlich leichten Tätigkeit en in temperierten Räumen, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden könn t e n, ohne dass dabei häufig gelaufen werden müsse, insbesondere auf Treppen, Leitern, schrägen Ebenen sowie unebene m Boden und die nicht mit häufig knienden Positionen sowie Heben und Tragen von Lasten über 5 kg verbunden seien, sowie Arbeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne Lenken eines Kraftfahrzeuges und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung sei die Beschwer deführerin seit März 2011 zu 80 % arbeitsfähig (S. 24 f. Ziff. 9.2). 3.11 Am 2 0. Juni 2011 erfolgte im Spital D.___ eine Kniegelenksarthroskopie links mit Meniskustoilette und Resektion einer partiellen Plica mediopatellaris sowie Resektion von gereiztem Synoviagewebe und Lösen von Verwachsungen im ventralen Kniegelenksbereich (vgl. Operationsbericht vom 2 0. Juni 2011, Urk. 5/38/9-10). Ein Lateral Release des linken Knies wurde schliesslich am 1 0. Oktober 2011 durchgeführt (vgl. Berichte vom 2 3. November und 2 8. Dezember 2011; Urk. 5/46, Urk. 5/47/5-6). 3. 12 Mit Bericht vom 2. M ai 2012 ( Urk. 5/56/7) erachtete Dr. A.___ die Beschwerde führerin in einer behinderungsangepassten Tätigkeit als zu 100 % arbeitsfähig. Aufgrund der phobischen und rezidivierend panischen Symptomatik seien vor allem die Anfahrtswege zum Arbeitsplatz betroffen. Diese Symptomatik könne auf längere Sicht kaum verbessert werden und werde die Erwerbsfähigkeit negativ beeinflussen. 3.13 Dr. Z.___ diagnostizierte mit Bericht vom 2 0. April 2012 ( Urk. 5/54 /5-6 ) per sistierende Knieschmerzen links bei einem Status nach Distorsion am 1 5. März 2009 und vier Operationen bedingt durch eine ausgep rägte muskuläre Dysba lance (S. 1 Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführerin sei eine leichte Arbeit mit kurzen Gehstrecken und ohne repetitives Bücken sowie Treppensteigen sowie ohne Belastungen auf Leitern oder Ä hnlichem zu 100 % zumutbar (S. 2 Ziff. 1.8-1.9). 4. 4.1 Seit der letztmaligen materiellen Prüfung sind die folgenden, wesentlichen Berichte zu den Akten genommen worden: 4.2 Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie des Bewegungsapparates, I.___ Klinik, diagnostizierte mit Bericht vom 1 1. Juni 2014 ( Urk. 5/93/31-32) eine posttraumatisc he Gonarthrose links (S. 1). Die aktuelle Magnetresonanztomographie ( MRI ) des linken Knies zeige im Vergleich zum MRI- Befund aus dem Jahr 2012 eine deutliche Verbes serung des lateralen Kompartiments. Das Knochenmark ödem im lateralen Femurkondylus sei vollständig verschwunden. Auch habe sich im Bereich der lateralen chondralen Läsion ein Regenerat gebildet. Es liege ein medialseitig relevanter Knorpelschaden mit Gelenkspaltverschmälerung vor. Das Transplan tat sei nur noch teilweise erhalten (S. 2). 4.3 Mit Austrittsbericht vom 1 3. Oktober 2014 ( Urk. 5/103/4-6) informierten die Ärzte der J.___ über die stationäre Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 1 4. August bis 2 1. September 2014 und diagnostizier ten Folgendes (S. 1): - Erschöpfungssyndrom - Angst- und Panikattacken - Agoraphobie - Phobien - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) - Kniearthrose links Während des Aufenthaltes sei es zu einer erfreulichen Stabilisierung sowie einer zufriedenstellenden Teilremission der Symptomatik gekommen. Die Beschwer deführerin sei vom 1 4. August bis 3 0. September 2014 arbeitsunfähig. Anschliessend werde die schrittweise Wiedereingliederung empfohlen (S. 3). 4.4 Dr. med. K.___, Facharzt für Radiologie, berichtete mit Schreiben vom 1 2. Dezember 2014 ( Urk. 5/106) über d as erfolgte MRI sowie die radiologische Untersuchung der Lendenwirbelsäule (LWS). Es läge eine aktivierte Osteo chondrose L4/5 und etwas ausgeprägter L5/S1 mit Knochenmarköde m in den korrespondierenden Deck- und Bodenplatten vor. Zudem seien Bandscheiben hernien L4/5 und L5/S1 ohne Neurokompression, jedoch mit Kontakt zur Ner venwurzel L5 beidseits neuroforaminal, ersichtlich gewesen. Eine Irritation der Nervenwurzel L5 beidseits sei möglich. Schliesslich habe eine leichte bis mässige Fazettengelenksarthrose L3-S1, akzentuiert L4/5 rechts, festgestellt werden können (S. 1). 4.5 Die Ärzte des L.___ informierten mit Austrittsbericht vom 1 0. Februar 2015 ( Urk. 5/103/9-12) über die am 6. Februar 2015 erfolgte notfallmässige Zuweisung der Beschwerdeführerin aufgrund einer Xanax -Into xikation. Die Beschwerdeführerin habe am nächsten Tag in deutlich gebesser tem Zustand entlassen werden können (S. 1). 4.6 PD Dr. med. M.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, B.___, gab mit Bericht vom 1 3. April 2015 ( Urk. 5/104) an, dass er die Beschwerde führerin seit Februar 2015 behandle (S. 1). Als Diagnosen gab er Folgendes an (S. 2): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, jedoch im Februar 2015 schwere Episode (ICD-10 F33.1/F33.2) - generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) - kombinierte Persönlichkeitsstörung mit dependenten depressiven und emo tional instabilen Zügen (ICD-10 F61.0) - Störung d urch Sedativa oder Hypnotika: Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.2) Die generalisierte Angststörung sei hauptursächlich für die Arbeitsunfähigkeit. Die diesbezügliche Arbeitsunfähigkeit betrage 20 % und könne frühestens in zwei bis drei Jahren verbessert werden. Die kombinierte Persönlichkeitsstörung führe zu einer Arbeitsunfähigkeit von 15 %, wobei hier eine Verbesserung erst in drei bis fünf Jahren wahrscheinlich erscheine. Die rezidivierende depressive Störung trage aktuell noch zu 25 % der Arbeitsunfäh igkeit bei. Diesbezüglich sei eine Verbesserung am Wahrscheinlichsten, weshalb mittelfristig von einer Einschränkung von 5 % auszugehen sei. Gesamthaft sei aus psychiatrischer Sicht eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit in den nächsten zwei bis drei Ja hren realistisch (S. 3). 4. 7 Dr. med. N.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheuma tologie, nannte mit Bericht vom 1. Juni 2015 ( Urk. 5/115) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.1): - chronisches Lumbovertebralsyndrom rechtsbetont mit/bei - Diskopathie L4/5 und L5/S1 - Fazettengelenksarthros e beidseits L3-S1 rechtsbetont - Gonarthrose links - beginnende Coxarthrose rechts Die Prognose bezüglich des Bewegungsapparates sei gut (S. 3 Ziff. 1.4). Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit als Fusspflegerin zu 100 % sowie in der bisherigen Tätigkeit als Verkäuferin zu 50 % arbeitsfähig. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei zu 50 % möglich, das heisse fünf Stunden für leichte und mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten ohne ständiges Heben von schweren Lasten und andauerndem Knien (S. 3 Ziff. 1.7). 4.8 Prof. Dr. med. O.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothe rapie sowie für Neurologie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 1 3. Dezember 2015 ( Urk. 5/133). Dabei konnte er folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen (S. 63 lit. E Ziff. 1): - rezidivierende depressive Störung, im Verlauf seit Sommer 2014 schwan kend von mittelgradig bis schwer (ICD-10 F33.1-33.2), gegen wärtig unter psychopharmakologischer Behandlung remittiert (ICD-10 F33.4) - generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) - abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7), Differentialdiagnose (DD): kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen und emotio nal-instabilen Anteilen (ICD-10 F61.0) Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte er eine Störung durch Sedativa und Hypnotika: Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.24) sowie Probleme in Verbindung mit Wohnbedingungen und ökonomischen Faktoren (ICD-1 0 Z59) auf (S. 63 lit. E Ziff. 2 ). Es liege eine das psycho pathologische Bild verstärkende und unterhaltende Inter aktion durch die psychiatrischen Mehrfachdiagnosen vor, wobei insbeson dere die abhängige Persönlichkeitsstörung die Angststörung verstärke. In Kom bination mit der rezidivierenden depressiven Störung müsse daher von einer erhöhten Vulnerabilität und anhaltenden Reduktion der Dauerbelastbarkeit aus gegangen werden, welche sich auf die mittel- und langfristige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auswirke. Der Gesundheitsschaden sei als mässiggradig einzustufen. Die persönlichen Ressourcen würden nicht ausgeschöpft. Die Beschwerdeführerin habe weiterhin eine psychosoziale Teilhabe. Schliesslich sei eine ungewöhnliche Diskrepanz zwischen dem privaten Aktivitätsniveau und der privaten Belastbarkeit sowie der beruflichen Leistungsfähigkeit zu erkennen (S. 60 ff.). Aus psychiatrischer Sicht sei von einer mittel- und langfristigen Arbeits un fähig keit in den bisherigen sowie behinderungsangepassten Tätigkei ten von schätzungsweise 40 % auszugehen. Dies gelte vermutlich seit Spät sommer 2015, jedoch spätestens seit dem Begutachtungstermin. Das psychische Störungsbild sei als chronifiziert anzusehen. Dennoch könne von einer Verbes serung durch konsequente psychotherapeutische Behandlung und psychophar makologischer Intervention ausgegangen werden. Eine Verbesserung sei inner halb eines Zeit raumes von zwei bis fünf Jahren zu erwarten (S. 63 f. lit. F-G). Das Belastungs profil einer angepassten Tätigkeit sollte keine Nachtschichten und keine stress besetzten Tätigkeiten sowie Tätigkeiten in engen Räumen bein halten (S. 65 unten). 4.9 Dr. med. und Dr. sc. nat. ETH P.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, erstattete ihr rheumatologisches Gut achten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 2 3. Dezember 2015 ( Urk. 5/132/2-137) und führte die nachfolgend gekürzt angeführten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 123 Ziff. 9.1): - verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der LWS bei - degenerativen Veränderungen mit mässigen Osteochondrosen L4/5 und L5/S1 mit Diskushernien L4/5 und L5/S1 mit neuroforaminalen Kontakten zu den Nervenwurzeln L5 beidseits mit möglicher Irritation der Nervenwurzel L5 beidseits ohne Kompression - ohne radikuläre Zeichen - verminderte Belastbarkeit und Beschwerden des linken Knies bei - Status nach Sturz auf das linke Knie am 1 5. März 2009 mit Ruptur des vorderen Kr euzbandes und Destruktion des Hi nterhorns des medi alen Meniskus mit mehreren Operationen - l eichten degenerativen Veränderungen vor allem medial mit Gelenk spaltverschmälerung und Status nach vorderer Kreuzbandplastik mit nur noch teilweise erhaltenem Tr ansplantat bei intaktem hinterem Kreuzband und deutlicher bildgebender Besserung im Verlauf Zudem nannte sie die folgenden – gekürzt angeführten – Diagnosen ohne Aus wir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 123 Ziff. 9.2): - Nikotinabusus - Adipositas Grad I - arterielle Hypertonie mit medikamentöser Therapie - Hypercholesterinämie - repetitive Kontusions- und Distorsions-Traumata am linken Handgelenk ; ohne wesentliche strukturelle Läsion - Status nach Verletzung des rechten Vorfusses am 8. Juni 2009 mit dislo zierte r mehrfragmentärer Fraktur des O s Metatarsale V - Status nach laparo skopischer Hysterektomie am 6. März 2012 bei zervika ler intraepithelialer Neoplasie (CIN) Grad III Die ab Juli 2015 aufgetretenen repetitiven Kontusions- und Distorsions-Trau mata am linken Handgelenk seien ohne wesentliche strukturelle Läsionen geblieben. Die klinische Untersuchung habe eine Hypokyphose der Brustwir belsäule (BWS) gezeigt. Alle drei Wirbelsäulenabschnitte seien normal beweg lich und radikuläre Zeichen seien nicht vorhanden. Alle grossen peripheren Gelenke seien normal beweglich, auch das linke Handgelenk und das linke Knie. Es bestehe ein minimer Erguss im linken Kniegelenk ohne Überwärmung. Ansonsten seien nirgends Gelenksergüsse, Synovitiden oder überwärmte Gelenke vorhanden. Die Handkraft sei beidseits aussergewöhnlich gut. Die Bioimpendanz -Analyse zeige trotz Adipositas eine erfreulich grosse Muskel masse von 42 %, welche den Normwert von 40 % übertreffe. Eine lang andau ernde Schonung könne daraus nicht abgeleitet werden. Das MRI des linken Knies vom Juni 2014 zeige leichte degenerative Veränderungen vor allem medial mit Gelenkspaltverschmälerung und noch teilweise erhaltenem Trans plantat des vorderen Kreuzbandes bei intaktem hintere n Kreuzband. Die bildge benden Befunde hätten sich im Vergleich zum MRI-Befund vom September 2012 deutlich gebessert, dies vor allem im laterale n Kompartiment. Das Knochenmark ödem im lateralen Kondylus sei vollständig verschwunden. Aus serdem habe sich in der Hauptbelastungszone im Bereich der lateralen chondralen Läsion ein Regenerat gebildet. Die Untersuchungen der LWS vom Dezem ber 2014 würden degenerative Veränderungen mit mässigen Osteochon drosen L4/5 und L5/S1 mit Diskushernien L4/5 und L5/S1 mit neuroforaminalen Kon takten zu den Nervenwurzeln L5 beidseits mit möglicher Irritation beidseits ohne Kompression zeigen. Da keine Kompression neuraler Strukturen vorhan den sei, seien diese Befunde nicht besonders gravierend (S. 124 f. Ziff. 10). Die Beschwerdefüh rerin könne eine knieschonende sowie LWS-schonende Tätig keit, wobei sie Lasten bis zu 12.5 kg hantieren könne, zu 100 % ausüben. Die angestammten Tätigkeiten als Fusspflegerin sowie als Chauffeurin und Ver käuferin seien angepasste Tätigkeiten. Es habe nie eine langandauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden (S. 127 f. Ziff. 11.1-11.4 ; S. 135 Ziff. 14 ). 4. 10 In der bidisziplinären Zusammenfassung vom 7. Januar 2016 ( Urk. 5/134) wieder holten Dr. P.___ und Prof. O.___ die in den beiden Teilg utachten genannten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und hielten fest, dass d ie Beschwerdeführerin eine kniebelastende beziehungsweise LWS be lastende Tätigkeit nicht ausüben könne. Die angestammten oder andere angepasste Tätigkeiten seien ihr seit der psychiatrischen Untersuchung am 1 0. Dezember 2015 zu 60 % zumutbar. Die psychischen Störungen und da durch die Arbeitsfähigkeit könnten durch eine intensivierte fachärztliche Behandlung innert zwei bis fünf Jahren verbessert werden. 4.11 Mit Stellungnahme vom 1 8. Januar 2016 empfahl Dr. med. Q.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs appa rates, Regionaler Ärztlicher Dienst ( RAD ), für die Beurteilung auf das bidiszipli näre Gutachten von Dr. P.___ und Prof. O.___ abzustellen ( Urk. 5/136 S. 6 ff.). 4.12 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte die Beschwerdeführerin zwei Aus trittsberichte ein, wonach sie vom 1. Mai bis 7. Juni 2016 in stationärer Behandlung in den Spitäler R.___ und vom 8. b is 2 9. Juni 2016 in der B.___ hospitalisiert gewesen sei (vgl. Urk. 8/ 2, Urk. 8/4). 5. 5.1 Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass die beiden Gutachten von Dr. P.___ sowie P rof. O.___ (vorstehend E. 4.8 - 4. 10 ) die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden in angemessener Weise berücksich tigen, in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet wur den und der konkreten medizinischen Situation Rechnung tragen. Die Beurtei lungen leuchten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfä higkeit werden ausführlich begründet. Die Beurteilungen sind nach dem Gesag ten für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend. Die beiden Gutach ten erfüllen damit die praxisgemässen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidu ngsgrundlagen (vorstehend E. 1.7 ) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestel lt werden kann. Dies empfahl überdies auch der RAD-Arzt Dr. Q.___ (vorstehend E. 4.11 ), wobei die Beweiskraft der Gutachten auch von Seiten der Parteien unbestritten blieb ( Urk. 2 S. 2; Urk. 4; Urk. 5/139 ). 5.2 Aus somatischer Sicht leidet die Beschwer deführerin demnach weiterhin an Beschwerden des linken Knies. Nachdem sie sich bei einem im März 2009 erfolgten Sturz auf das besagte Knie eine VKB- Ruptur und Destruktion des Hi nterhorns des medialen Meniskus zugezogen hatte, wurde das Knie bereits mehrmals operiert ( vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 123 Ziff. 9.1). A nlässlich der klini schen Untersuchung durch Dr. P.___ konnte einzig ein minimer Erguss ohne Überwärmung festgestellt werden (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 120 ). Zudem gab Dr. P.___ an, dass eine langandauernde körperliche Schonung aufgrund der - trotz Adipositas - erfreulich grossen Muskelmasse nicht abgeleitet werden könne ( Urk. 5/132/2-137 S. 124 unten). Schliesslich hätten sich die im Juni 2014 erhobenen bildgebenden Befunde im Vergleich zum MRI-Befund vom September 2012 deutlich gebessert. Es seien lediglich leichte degenerative Ve r änderungen festzustellen. Insbesondere sei das Knochenmarködem im lateralen Kondylus vollständig verschwunden und in der Hauptbelastungszone im Bereich der lateralen chondralen Läsion habe sich ein Regenerat gebildet (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 125 oben). Der Beurteilung durch Dr. P.___ lassen sich somit keine Hinweise entnehmen, dass sich die Befunde bezüglich des linken Knies verschlechtert hätten. Seit der letztmaligen Beurteilung hinzugekommen sind zwar degenerative Verän derungen an der LWS mit mässigen Osteochondrosen L4/5 und L5/S1 mit neuroforaminalen Kontakten zu den Nervenwurzeln L5 beidseits mit möglicher Irritation der Nervenwurzel L5 beidseits, allerdings ohne Kompression. Auf grund der fehlenden r adikuläre n Zeichen erachtete Dr. P.___ die struktu rellen Veränderungen der LWS als nicht besonders gravierend (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 125 Ziff. 10; S. 130). Auch traten ab Juli 2015 repetitive Kontusions- und Distorsions-Traumata am linken Handgelenk auf, welche – mit Verweis auf die Beurteilung durch Dr. med. S.___ (vgl. hierzu dessen Bericht vom 1 4. Oktober 2015, Urk. 5/132 / 252-253 ) - ohne wesentliche strukturelle Läsionen geblieben seien (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 124 Ziff. 10). Entsprechend konnte Dr. P.___ beidseitig auch eine aussergewöhnlich gute Handkraft feststellen ( Urk. 5/132/2-137 S. 119). In Anbetracht der erhobenen klinischen und radiologischen Befunde (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 118 ff. S. 124 f. ) sowie des von der Beschwerdeführerin täglich absolvierten Sportprogramms – sie spaziere zwei Stunden mit dem Hund, verwende den Hometrainer regelmässig und mache eine halbe bis eine ganze Stunde gymnastische Übungen (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 124) – ist die von Dr. P.___ attestierte 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsan gepassten Tätigkeit plausibel und nachvollziehbar. Dabei sollte es sich um eine knieschonende und LWS-schonende Tätigkeit ohne Tragen und Heben von Lasten schwerer als 12.5 kg handeln. Die bisherige Tätigkeit als Podologin sei eine angepasste Tätigkeit (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 126 ff. Ziff. 11.1-11.4 ). Folglich ergibt sich aus somatischer Sicht keine für die Annahme einer Invali dität massgebende Veränder ung. 5.3 Im Vordergrund stehen vorliegend die psychischen Beschwerden der Beschwer de führerin, wie sie dies auch selbst mehrmals erwähnte (vgl. Urk. 5/139 S. 1; Urk. 7 ). Der psychiatrische Gutachter Prof. O.___ diagnosti zierte eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig unter psychophar makologischer Behandlung remittiert (ICD-10 F33.4), eine generalisierte Angst störung (ICD-10 F41.1) sowie eine abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7) als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 5/133 S. 63 lit. E Ziff. 1). Dabei hielt er fest, dass eine das psychopathologische Bild verstärkende und unterhaltende Interaktion durch die psychiatrischen Mehrfachdiagnosen vorliege, wobei insbesondere die abhängige Persönlichkeitsstörung die Angst störung verstärke. In Kombination mit der rezidivierenden depressiven Störung müsse daher von einer erhöhten Vulnerabilität und anhaltenden Reduktion der Dauerbe lastbarkeit ausgegangen werden, welche sich auf die mittel- und lang fristige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdefü hrerin auswirke ( Urk. 5/133 S. 60 ). Dem zufolge ging er von einer 40%igen Ar beitsunfähigkeit in den bisherigen sowie angepassten Tätigkeiten aus ( Urk. 5/133 S. 63 lit. F ). Dies e Beurteilung von Prof. O.___ steht überdies im Einklang mit der Ein schätzung des behandelnden Psychi aters PD Dr. M.___ (vgl. Urk. 5 /104 S. 2 f.). 5.4 Dabei gilt es allerdings zu berücksichtigen, dass bei Beeinträchtigungen des psy chischen Gesundheitszustandes stets eine objektive Betrachtung des Forder baren vorzunehmen is t (vorstehend E. 1.1, 1.3) und die Beurteilung, ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt, eine Rechtsfrage ist und damit nicht den Ärztinnen und Ärzten obliegt, sondern den rechtsanwendenden Behörden. Der Umstand, dass das Gutachten bezüglich der Darlegung der medi zinischen Situation voll beweiskräftig ist, bedeutet nicht, dass auch die dortige Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit für die Belange der Invalidenversicherung ohne weiteres massgeblich ist. Es ist folglich mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vereinbar, einem Gutachten vollen Beweiswert zuzuerkennen, jedoch von der medizinischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit unter Berück sichtigung sozialversicherungsrechtlicher Aspekte abzuweichen (BGE 140 V 193 E. 3.1 f., 130 V 352 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 9C_636/2007 vom 2 8. Juli 2008 E. 3.3.1). 5.5 Die Beschwerdeg egnerin verneinte das Vorliegen eines invalidisierenden psychi schen Gesundheitsschadens mit der Begründung, dass eine Verbesserung unter intensivierter fachärztlicher Behandlung anzunehmen sei, die Beschwerdeführe rin einen regen Tagesablauf pflege, über zahlreiche Ressourcen verfüge, der Gesundheitsschaden lediglich als mässiggradig einge stuft werde und die Per sönlichkeitsstörung in der bisherigen Erwerbsbiographie keinen negativen Ein fluss gezeigt habe (vgl. Urk. 4 S. 2 ). Dem psychiatrischen Gutachten von Prof. O.___ ist ein hauptsächlich unauffäl liger Psychostatus zu entnehmen. So könne der Rapport während der gesamten Exploration gut hergestellt und durchgehend gehalten werden. Es lägen keine quantitativen oder qualitativen Bewusstseinsstörungen vor und Störungen des Kurz- oder Langzeitgedächtnisses seien nicht objektivierbar. Obwohl die Beschwerdeführerin Konzentrationsstörungen beklage, könne die Aufmerksamkeit und Konzentration während der gut zweistündigen am Spät nachmittag stattfindenden Exploration gut gehalten werden. Zudem könne die Beschwerdeführerin auch regelmässig selbst ein Fahrzeug lenken. Der formale Gedankengang sei in Kohärenz und Stringenz ungestört. Das inhaltliche Denken sei auf die psychosozialen Probleme konzentriert, könne jedoch frei flottieren. Es lägen keine Hinweise für Wahn oder Sinnestäuschung sowie Ich-Störungen vor. Soweit dies feststellbar sei, liege die kognitive Begabung im Normbereich. Schliesslich sei die Beschwerdeführerin im Affekt gut spürbar und die Schwin gungsfähigkeit sei nicht eingeschränkt. Auch die Freudfähigkeit und die Inte ressen der Beschwerdeführerin seien nicht wesentlich eingeschränkt. Hingegen sei das Selbstwerterleben reduziert, wobei die subjektiven Klagen über Energie losigkeit und Müdigkeit im Untersuch allerdings nicht nachvollzogen werden können. Auch die von der Beschwerdeführerin angegebenen täglichen Panik attacken – es komme täglich zu etwa drei bis fünf Panikattacken während zirka fünf bis zehn Minuten, schwere Attacken träten dreimal pro Woche in der Dauer von zirka 45 Minuten auf (S. 49 f.) - seien während der Untersuchung nicht zu beobacht en gewesen (vgl. Urk. 5/133 S. 53 ff. lit. C Ziff. 1). Prof. O.___ hielt entsprechend auch lediglich einen mässiggradigen Gesundheits schaden fest, wobei die Beschwerdeführerin infolge der psychischen Störungen eine verminderte Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit aufweise. Die Funk tionseinschränkungen seien krankheitsbestimmt und nicht auf die vorhandenen psychosozialen Belastungsfaktoren zurückzuführen (vgl. Urk. 5/133 S. 61 oben). Die Beschwerdeführerin verfügt zudem nach eigenen Angaben über ein gutes soziales Netzwerk und gute Freunde, wobei sie sich nicht sozial isoliert fühle (vgl. Urk. 5/133 S. 4 6 unten). Auch schildert sie einen geregelten Tagesab lauf ohne wesentliche Einschränkungen. So stehe sie jeden Morgen um 6.30 Uhr auf, frühstücke und nehme ihre Tabletten ein. Danach gehe sie für zirka 30 Minuten mit ihrem Hund spazieren. Anschliessend dusche sie und fahre mit ihrer Mutter zu den Klienten zur Fusspflege, wobei sie das Auto selbst lenke. Die Fahrzeit zum ersten Klienten betrage zirka 30 Minuten. Die Behandlung werde von der Mutter ausgeführt, währenddessen sie sich mit den Kunden unterhalte. Sie erle dige dann die Desinfektion und spreche neue Behandlungstermine ab. Nach zirka 3.5 Stunden Arbeit fahre man nach Hause und nehme gemeinsam mit dem Vater das Mittagessen ein. Nachdem die Küche aufgeräumt sei, gehe sie mit dem Hund eine Stunde spazieren und lege sich danach für 1.5 Stunden hin. Anschliessend erledige sie für zwei bis drei Stunden die Haus- und Büroarbeit. Sie gehe danach erneut für etwa 30 Minuten mit dem Hund spazieren. Nach dem gemeinsamen Abendessen ziehe sie sich zurück, mache für zirka 45 Minuten Krafttraining und gehe gegen 20.00 bis 20.30 Uhr ins Bett (vgl. Urk. 5/133 S. 51 Ziff. 2.3). Prof. O.___ wies daher im Hinblick auf die Konsistenz auch auf eine ungewöhnliche Diskrepanz zwischen dem privaten Aktivitätsniveau und der privaten Belastbarkeit sowie der beruflichen Leis tungsfähigke it hin ( vgl. Urk. 5/133 S. 62 unten) und hielt des Weiteren fest, dass die Beschwerdeführerin mit ihrer unterstützenden Familie, dem erlernten Beruf und der mindestens durchschnittlichen Intelligenz über grosse Ressourcen verfüge, welche sie allerdings ungenutzt lasse (vgl. Urk. 5/13 3 S. 52 Ziff. 2.4). Dem rheumatologischen Gutachten von Dr. P.___ ist überdies zu ent nehmen, dass die Beschwerdeführerin im Oktober 2015 zwei Wochen mit ihren Eltern in der Türkei in den Ferien gewesen sei, wobei das Baden im Mittelmeer ihre Kniebeschwerden gelindert h abe. Zudem plane sie während Sil vester/Neu jahr 2016 mit ihren Eltern mit dem Bus nach T.___ zu reisen und ihr Knie mit Fango behandeln zu lassen (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 115). Demgegenüber ging Prof. O.___ allerdings auch von einem chronifizierten Störungsbild aus, wobei er diese Aussage wiederum dadurch relativierte, dass von einer Besserungsmöglichkeit durch eine konsequente psychotherapeutische Behandlung und psychopharmakologische Intervention ausgegangen werden müsse (vgl. Urk. 5/133 S. 64 lit. G). Die Behandelbarkeit eine r psychischen Stö rung sagt für sich allein betrachtet indessen nichts über deren invalidisierenden Charakter aus (BGE 127 V 294 E. 4c). Da die psychiatrischen Konsultationen nur zweim al im Monat stattfänden ( Urk. 5/133 S. 52 Ziff. 2.5), empfahl Prof. O.___ eine Intensivierung der Psychotherapie mit anfänglich wöchentli cher Frequenz sowie eine Steigerung der Einnahmemenge des Lamotrigin s, da der diesbezügliche Blutserumspiegel unter dem Wirkungs bereich liege ( Urk. 5/133 S. 62; vgl. auch Urk. 5/132/2-137 S. 122 unten). Es lägen allerdings keine Hin weise für eine Malcomplianc e vor ( Urk. 5/133 S. 64 lit. G), weshalb die allfällig noch auszubauende und zu optimierende Therapie nicht der Beschwerdeführerin angelastet werden kann. Angesichts der objektiv unauffälligen Befundlage, dem hohen Aktivitätsniveau sowie der ungenutzten Ressourcen ist es indessen nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin das Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsscha dens verneinte. Der Beschwerdeführerin ist es demnach bei objektiver Betrach tungsweise trotz des psychischen Leidens zumutbar, ihre Arbeitsfähigkeit voll umfänglich zu verwerten. 5.6 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass in somatischer Hinsicht gestützt auf die gutachterliche Beurteilung durch Dr. P.___ von einem im Wesentli chen unveränderten Gesundheitszustand auszugehen und die Beschwerdeführe rin sowohl in der bisherigen Tätigkeit als Podologin als auch in einer behinde rungsangepassten, knieschonenden sowie LWS-schonenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Dem psychischen Leiden kommt kein invalidisierender Charak ter zu. Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt. 6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde führerin aufzuerle gen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannMeierhans

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00622 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Meierhans Urteil vom 29. August 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1972, meldete sie sich erstmals am 2 7. April 2010 unter Hinweis auf psychische Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 5/1). Nachdem d ie Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die medizinische und erwerbliche Situation ( Urk. 5/6, Urk. 5/9-10, Urk. 5/12-13) ab geklärt hatte, teilte sie der Versicherten am 28. Juni 2010 mit, dass berufliche Eingliederungsmassnahmen nicht möglich seien und mangels erfüllter Wartezeit zurzeit auch kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe ( Urk. 5/16-17). Die IV-Stelle tätigte daraufhin weitere Abklärungen der medizinischen Situation ( Urk. 5/ 21, Urk. 5/24-25, Urk. 5/38, Urk. 5/41-42, Urk. 5/46-47, Urk. 5/54-56, Urk. 5/61 ), zog die Akten der z uständigen Pensionskasse ( Urk. 5/20 ) sowie der Schweizerischen Unfallve rsicherungsanstalt (SUVA, Urk. 5/32 ) bei und veran lasste eine orthopädisch-psychiatrische Begutachtung, über welche am 2 2. Juni 2011 berichtet wurde ( Urk. 5/36). Mit Verfügung vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 5/84) sprach sie der Versicherten sodann eine befristete ganze Rente für die Zeit vom 1. September 2011 bis 3 0. Juni 2012 zu. Die SUVA richtet der Versicherten seit dem 1. Januar 2013 ausgehend von einer Erwerbsunfähigkeit von 30 % eine Rente aus ( Urk. 5/92-95). 1.2 A m 1. März 2015 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an ( Urk. 5/97). Nach Abklärungen der medizinischen und erwerblichen Situation ( Urk. 5/100-101, Urk. 5/103-108, Urk. 5/111, Urk. 5/114-116, Urk. 5/118-119, Urk. 5/121, Urk. 5/123, Urk. 5/127) veranlasste die IV-Stelle ein bidisziplinäres rheumatologisch-psychiatrisches Gutachten, welches im Dezember 2015 sowie Januar 2016 erstattet wurde ( Urk. 5/132-13 4). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 5/138-139, Urk. 5/141) ver neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 6. April 2016 ( Urk. 5/146 = Urk. 2) einen Rentenanspruch der Versicherten. 2. Die Versicherte erhob am 2 7. Mai 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 6. April 2016 ( Urk. 2) und beantragte sinngemäss, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Invalidenrente zuzusprechen ( Urk. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 8. Juni 2016 ( Urk. 4) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 4. Juli 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 6). Mit Ein gabe vom 2. August 2016 ( Urk. 7 ) reichte die Beschwerdeführe rin weitere Berichte ( Urk. 8/1-4) ein, welche der Beschwerdegegnerin am 5. August 2016 zur Kenntnisnahme zugestellt wurden ( Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unt erbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit k önnen in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wi rd dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welch em Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeits markt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundhe itsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.4 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzuge hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Ver änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.5 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 1.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht in den ange stammten sowie anderen angepassten Tätigkeiten uneingeschränkt arbeitsfähig sei. Aus psychiatrischer Sicht werde eine 40 % Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten attestiert. Die Arbeitsfähigkeit könne allerdings durch eine intensive Behandlung verbessert werden und die Beschwerdeführerin pflege einen regen Tagesablauf mit zahlreichen Alltagsaktivitäten. Es lägen demnach zahlreiche Ressourcen vor. Ein negativer Einfluss der Persönlichkeitsstörung zeige sich in der Erwerbsbiographie nicht. Es sei folglich von einem objektiv überwindbaren psychischen Leiden auszugehen, weshalb kein invalidisierender Gesundheits schaden vorliege ( Urk. 2 S. 2; Urk. 4 S. 1 f.). 2.2 Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin den Standpunkt, sie sei seit drei Jahren krankgeschrieben und könne nicht mehr arbeiten. Das eigene Geschäft werde von der Mutter geführt. D ie Arbeitsunfähigkeit sei durch die psychische Störung bedingt ( Urk. 1, Urk. 7). 2.3 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung der Beschwerdeführerin vom 1. März 2015 ( Urk. 5/97) eingetreten. Demnach ist zu prüfen, ob sie eine anspruchsbegründende Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der erst maligen Verfügung vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 5/84) zu Recht verneint hat. Umstritten ist dabei insbesondere, ob ein invalidisierender psychischer Gesund heitsschaden vorliegt. 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin sprach der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 5/84) eine befristete ganze Rente für die Zeit vom 1. September 2011 bis 3 0. Juni 2012 zu. Dieser Verfügung lagen die folgenden wesentlichen Arztberichte zugrunde: 3.2 Dr. med. Y.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, klärte die Beschwerdeführerin mehrmals im Auftrag der zuständigen Pensionskasse vertrauensärztlich ab, letztmals am 4. Juli 2007 ( Urk. 5/9/8-12). Dabei diagno sti zierte sie eine Panikstörung (ICD-10 F41.0) bei normothymer Stimmungslage (S. 1 Ziff. 1). Es liege keine depressive Symptomatik mehr vor. Die Beschwerde führerin sei seit dem 1. Juli 2007 in ihrem Pensum von 80 % wieder voll arbeits fähig (S. 2 f. Ziff. 2, Ziff. 6). 3.3 Am 8. Oktober 2009 erfolgte eine vertrauensärztliche Begutachtung der Beschwer deführerin durch Dr. med. Z.___, Fachärztin für Physika lische Medizin und Rehabilitation ( Urk. 5/9/2-7 ). A ls Diagnose hielt Dr. Z.___ einen Status nach operativer Versorgung einer mehrfragmentären dislozierten Fraktur des O s metatarsale V rechts aufgrund eines am 8. Juni 2009 erfolgten Unfalls fest (S. 1 Ziff. 1). Die Beschwerdeführerin sei seit dem 5. Oktober 2009 zu 50 % arbeitsfähig (S. 2 Ziff. 3). Ab dem 2. November 2009 könne mit einer Arbeitsfähigkeit von 75 % gerechnet und ab dem 1 6. November 2009 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden (S. 3 Ziff. 7). 3.4 Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, gab mit Bericht vom 2 5. Mai 2010 ( Urk. 5/13) an, dass sie die Beschwerdeführerin seit September 2004 behandle (S. 2 Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.1, S. 6 Ziff. 1.1): - abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7) - Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F41.2) Die Prognose sei gut (S. 3 Ziff. 1.4). Die depressive Symptomatik habe sich gebes sert (S. 6 Ziff. 1.4). Dr. A.___ attestierte der Beschwerdeführerin nach zuvor schwankender Arbeitsunfähigkeit seit März 2010 eine 100%ige Arbei ts unfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit (S. 7 Ziff. 1.6). Die Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei erst in zirka zwei Monaten absehbar (S. 4 Ziff. 1.7). 3.5 Mit Austrittsbericht vom 1 5. Juli 2010 ( Urk. 5/21/14-18) informierten die Ärzte der B.___ über die stationäre Hospita lisation der Beschwerdeführerin vom 3. Juni bis 1. Juli 201 0. Als Diagnosen führten sie eine Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F41.2), sowie einen Status nach schädlichem Gebrauch von Alkohol (ICD-10 F10.1) auf (S. 1). Die Beschwerdeführerin habe in einem gebesserten, teilremittierten psychischen Zustand entlassen werden können (S. 3). 3.6 Eine weitere vertrauensärztliche psychiatrische Begutachtung erfolgte durch Dr. med. C.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho therapie. Mit Bericht vom 2 0. September 2010 ( Urk. 5/20 /2-8 ) führte di ese fol gende Diagnosen auf (S. 1 Ziff. 1): - Panikstörung (ICD-10 F41.0) mit depressiven Episoden mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.11) - anamnestisch Phasen von Alkoholmissbrauch, seit einigen Jahren absti nent - abhängige Persönlichkeitsproblematik (ICD-10 F60.7) Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen T ätigkeit als Chauffeurin dauerhaft vollständig arbeitsunfähig. Die beruflich geplante Neuorientierung als Podol o gin sei ihr zu 100 % zumutbar (S. 4 Ziff. 10, S. 6 ). 3.7 Mit Austrittsbericht vom 2 0. September 2010 ( Urk. 5/21/12-13) informierten die Ärzte des Spitals D.___ über die stationäre Hospitalisation der Beschwerde führerin vom 1 7. b is 2 0. Septembe r 201 0. Die Beschwerdeführerin habe sich anlässlich eines Distorsionstraumas am 1 5. März 2009 eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB) links zugezogen, wobei am 3 0. Juli 2010 eine Kniegelenks arthroskopie links mit Teilmeniskektomie mediales Hinterhorn und Débridement der VKB- Rupt ur durchgeführt worden sei. Im Rahmen des stationären Auf enthaltes sei nun am 1 7. September 2010 eine VKB-Plastik links erfolgt (S. 1; vgl. auch Operationsbericht vom 20. September 2010, Urk. 5/21/10-11). 3.8 Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, gab mit Bericht vom 5. Oktober 2010 ( Urk. 5/21/1-5) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit an (S. 2 Ziff. 1.1): - Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F41.2) - Status nach v orderer Kreuzbandruptur und medialer Meniskusläsion linkes Knie - Status nach Kreuzbandplastik im September 2010 Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er einen Status nach Osteosynthese der mehrfragmentäre n Fraktur des Os Metatarsale V rechts im Juni 2009 sowie eine Adipositas (S. 2 Ziff. 1.1). Die Belastbarkeit hinsichtlich des linken Knies sei zurzeit nicht gegeben. Bei normalem Heilungsverlauf sollte diese innert einige r Monaten wieder erreicht werden (S. 3 Ziff. 1.7). Die Beschwerdeführerin sei seit März 2010 in der bisherigen Tätigkeit in der Strassenreinigung zu 100 % arbeitsunfähig (S. 3 Ziff. 1.6). Eine Tätigkeit mit mittelschwerer Belastung sollte in einigen Monaten wieder möglich sein (S. 4 Ziff. 1.7). Mit Bericht vom 2 5. Januar 2011 ( Urk. 5/25/6-9) bestätigte Dr. E.___ die zuvor von ihm gestellten Diagnosen (S. 1 Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit in der Strassenreinigung weiterhin zu 100 % arbeits unfähig. In einer leichten Tätigkeit im Sitzen oder mit Wechselbelastung sei die Beschwerdeführerin hingegen aus somatischer Sicht voll arbeitsfähig (S. 2 f. Ziff. 1.6-1.7). 3.9 Am 2 9. März 2011 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung der Beschwerde führerin durch Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates. Mit Bericht vom 1. April 2011 ( Urk. 5/32/1-4) führte Dr. F.___ aus, d ie Beschwerdeführerin habe vor einiger Zeit eine Fraktur des Os Metatarsale V rechts erlitten, wovon sie sich gut erholt habe. Noch längere Zeit zurück liege eine Malleolarfraktur. Auch davon seien keine funktionellen Einschränkungen zurückgeblieben. Ein im März 2009 erfolgter Sturz auf das l inke Knie habe zu einer VKB-Ruptur und zu einem plastischen Ersatz der Struktur im September 2010 nach vorgängiger Arthro skopie mit Teilmeniskektomie medial geführt. Das linke Knie sei aktuell stabil und gut beweglich. In maximal zwei Monaten sollte eine 50%ige Arbeitsfähig keit erreicht werden. Aus orthopädischer Sicht sei die Tätigkeit als Podologin ein geeignetes Berufsfeld (S. 3 f. Ziff. 5). 3.10 Im orthopädisch-psychiatrische n Gutach ten des G.___ vom 3 1. Mai 2011 ( Urk. 5/36) wurden folgende Diag no sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten (S. 23 f. Ziff. 8.1): - kleines Knorpelulkus lateral am lateralen Femurcondylus bei Status nach medialer Teilmeniskektomie im Juli 2010, vorderer Kreuzbandersatz plastik im September 2010 und Varusalignement links - Adipositas - Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F4 1.2), bestehend seit etwa 2005 - a bhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7), bestehend seit Jahren Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führten die Ärzte Fol gendes auf (S. 24 Ziff. 8.2): - p osttraumatische Schmerzen im rechten oberen Sprunggelenk - Senk-/Spreizfüsse - Status nach Alkoholabusus (ICD-10 F10.1), seit etwa 2005 abstinent - Status nach Benzodiazepinabusus (ICD-10 F13.1), seit Juni 2010 absti nent Aus gesamtmedizinischer Sicht sei die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit in der Stadtreinigung seit Januar 2011 zu 70 % arbeitsfähig. Grund hierfür sei, dass der Beschwerdeführerin vorwiegend gehende und häufig sitzende Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten über 10 kg nicht mehr vollumfänglich zugemutet werden könn t en und die emotionale Belastbarkeit, die geistige Flexibilität, die Durchsetzungsfähigkeit und die Dauerbelastbarkeit beeinträchtigt seien (S. 24 Ziff. 9.1). In körperlich leichten Tätigkeit en in temperierten Räumen, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden könn t e n, ohne dass dabei häufig gelaufen werden müsse, insbesondere auf Treppen, Leitern, schrägen Ebenen sowie unebene m Boden und die nicht mit häufig knienden Positionen sowie Heben und Tragen von Lasten über 5 kg verbunden seien, sowie Arbeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne Lenken eines Kraftfahrzeuges und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung sei die Beschwer deführerin seit März 2011 zu 80 % arbeitsfähig (S. 24 f. Ziff. 9.2). 3.11 Am 2 0. Juni 2011 erfolgte im Spital D.___ eine Kniegelenksarthroskopie links mit Meniskustoilette und Resektion einer partiellen Plica mediopatellaris sowie Resektion von gereiztem Synoviagewebe und Lösen von Verwachsungen im ventralen Kniegelenksbereich (vgl. Operationsbericht vom 2 0. Juni 2011, Urk. 5/38/9-10). Ein Lateral Release des linken Knies wurde schliesslich am 1 0. Oktober 2011 durchgeführt (vgl. Berichte vom 2 3. November und 2 8. Dezember 2011; Urk. 5/46, Urk. 5/47/5-6). 3. 12 Mit Bericht vom 2. M ai 2012 ( Urk. 5/56/7) erachtete Dr. A.___ die Beschwerde führerin in einer behinderungsangepassten Tätigkeit als zu 100 % arbeitsfähig. Aufgrund der phobischen und rezidivierend panischen Symptomatik seien vor allem die Anfahrtswege zum Arbeitsplatz betroffen. Diese Symptomatik könne auf längere Sicht kaum verbessert werden und werde die Erwerbsfähigkeit negativ beeinflussen. 3.13 Dr. Z.___ diagnostizierte mit Bericht vom 2 0. April 2012 ( Urk. 5/54 /5-6 ) per sistierende Knieschmerzen links bei einem Status nach Distorsion am 1 5. März 2009 und vier Operationen bedingt durch eine ausgep rägte muskuläre Dysba lance (S. 1 Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführerin sei eine leichte Arbeit mit kurzen Gehstrecken und ohne repetitives Bücken sowie Treppensteigen sowie ohne Belastungen auf Leitern oder Ä hnlichem zu 100 % zumutbar (S. 2 Ziff. 1.8-1.9). 4. 4.1 Seit der letztmaligen materiellen Prüfung sind die folgenden, wesentlichen Berichte zu den Akten genommen worden: 4.2 Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie des Bewegungsapparates, I.___ Klinik, diagnostizierte mit Bericht vom 1 1. Juni 2014 ( Urk. 5/93/31-32) eine posttraumatisc he Gonarthrose links (S. 1). Die aktuelle Magnetresonanztomographie ( MRI ) des linken Knies zeige im Vergleich zum MRI- Befund aus dem Jahr 2012 eine deutliche Verbes serung des lateralen Kompartiments. Das Knochenmark ödem im lateralen Femurkondylus sei vollständig verschwunden. Auch habe sich im Bereich der lateralen chondralen Läsion ein Regenerat gebildet. Es liege ein medialseitig relevanter Knorpelschaden mit Gelenkspaltverschmälerung vor. Das Transplan tat sei nur noch teilweise erhalten (S. 2). 4.3 Mit Austrittsbericht vom 1 3. Oktober 2014 ( Urk. 5/103/4-6) informierten die Ärzte der J.___ über die stationäre Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 1 4. August bis 2 1. September 2014 und diagnostizier ten Folgendes (S. 1): - Erschöpfungssyndrom - Angst- und Panikattacken - Agoraphobie - Phobien - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) - Kniearthrose links Während des Aufenthaltes sei es zu einer erfreulichen Stabilisierung sowie einer zufriedenstellenden Teilremission der Symptomatik gekommen. Die Beschwer deführerin sei vom 1 4. August bis 3 0. September 2014 arbeitsunfähig. Anschliessend werde die schrittweise Wiedereingliederung empfohlen (S. 3). 4.4 Dr. med. K.___, Facharzt für Radiologie, berichtete mit Schreiben vom 1 2. Dezember 2014 ( Urk. 5/106) über d as erfolgte MRI sowie die radiologische Untersuchung der Lendenwirbelsäule (LWS). Es läge eine aktivierte Osteo chondrose L4/5 und etwas ausgeprägter L5/S1 mit Knochenmarköde m in den korrespondierenden Deck- und Bodenplatten vor. Zudem seien Bandscheiben hernien L4/5 und L5/S1 ohne Neurokompression, jedoch mit Kontakt zur Ner venwurzel L5 beidseits neuroforaminal, ersichtlich gewesen. Eine Irritation der Nervenwurzel L5 beidseits sei möglich. Schliesslich habe eine leichte bis mässige Fazettengelenksarthrose L3-S1, akzentuiert L4/5 rechts, festgestellt werden können (S. 1). 4.5 Die Ärzte des L.___ informierten mit Austrittsbericht vom 1 0. Februar 2015 ( Urk. 5/103/9-12) über die am 6. Februar 2015 erfolgte notfallmässige Zuweisung der Beschwerdeführerin aufgrund einer Xanax -Into xikation. Die Beschwerdeführerin habe am nächsten Tag in deutlich gebesser tem Zustand entlassen werden können (S. 1). 4.6 PD Dr. med. M.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, B.___, gab mit Bericht vom 1 3. April 2015 ( Urk. 5/104) an, dass er die Beschwerde führerin seit Februar 2015 behandle (S. 1). Als Diagnosen gab er Folgendes an (S. 2): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, jedoch im Februar 2015 schwere Episode (ICD-10 F33.1/F33.2) - generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) - kombinierte Persönlichkeitsstörung mit dependenten depressiven und emo tional instabilen Zügen (ICD-10 F61.0) - Störung d urch Sedativa oder Hypnotika: Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.2) Die generalisierte Angststörung sei hauptursächlich für die Arbeitsunfähigkeit. Die diesbezügliche Arbeitsunfähigkeit betrage 20 % und könne frühestens in zwei bis drei Jahren verbessert werden. Die kombinierte Persönlichkeitsstörung führe zu einer Arbeitsunfähigkeit von 15 %, wobei hier eine Verbesserung erst in drei bis fünf Jahren wahrscheinlich erscheine. Die rezidivierende depressive Störung trage aktuell noch zu 25 % der Arbeitsunfäh igkeit bei. Diesbezüglich sei eine Verbesserung am Wahrscheinlichsten, weshalb mittelfristig von einer Einschränkung von 5 % auszugehen sei. Gesamthaft sei aus psychiatrischer Sicht eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit in den nächsten zwei bis drei Ja hren realistisch (S. 3). 4. 7 Dr. med. N.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheuma tologie, nannte mit Bericht vom 1. Juni 2015 ( Urk. 5/115) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.1): - chronisches Lumbovertebralsyndrom rechtsbetont mit/bei - Diskopathie L4/5 und L5/S1 - Fazettengelenksarthros e beidseits L3-S1 rechtsbetont - Gonarthrose links - beginnende Coxarthrose rechts Die Prognose bezüglich des Bewegungsapparates sei gut (S. 3 Ziff. 1.4). Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit als Fusspflegerin zu 100 % sowie in der bisherigen Tätigkeit als Verkäuferin zu 50 % arbeitsfähig. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei zu 50 % möglich, das heisse fünf Stunden für leichte und mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten ohne ständiges Heben von schweren Lasten und andauerndem Knien (S. 3 Ziff. 1.7). 4.8 Prof. Dr. med. O.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothe rapie sowie für Neurologie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 1 3. Dezember 2015 ( Urk. 5/133). Dabei konnte er folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen (S. 63 lit. E Ziff. 1): - rezidivierende depressive Störung, im Verlauf seit Sommer 2014 schwan kend von mittelgradig bis schwer (ICD-10 F33.1-33.2), gegen wärtig unter psychopharmakologischer Behandlung remittiert (ICD-10 F33.4) - generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) - abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7), Differentialdiagnose (DD): kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen und emotio nal-instabilen Anteilen (ICD-10 F61.0) Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte er eine Störung durch Sedativa und Hypnotika: Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.24) sowie Probleme in Verbindung mit Wohnbedingungen und ökonomischen Faktoren (ICD-1 0 Z59) auf (S. 63 lit. E Ziff. 2 ). Es liege eine das psycho pathologische Bild verstärkende und unterhaltende Inter aktion durch die psychiatrischen Mehrfachdiagnosen vor, wobei insbeson dere die abhängige Persönlichkeitsstörung die Angststörung verstärke. In Kom bination mit der rezidivierenden depressiven Störung müsse daher von einer erhöhten Vulnerabilität und anhaltenden Reduktion der Dauerbelastbarkeit aus gegangen werden, welche sich auf die mittel- und langfristige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auswirke. Der Gesundheitsschaden sei als mässiggradig einzustufen. Die persönlichen Ressourcen würden nicht ausgeschöpft. Die Beschwerdeführerin habe weiterhin eine psychosoziale Teilhabe. Schliesslich sei eine ungewöhnliche Diskrepanz zwischen dem privaten Aktivitätsniveau und der privaten Belastbarkeit sowie der beruflichen Leistungsfähigkeit zu erkennen (S. 60 ff.). Aus psychiatrischer Sicht sei von einer mittel- und langfristigen Arbeits un fähig keit in den bisherigen sowie behinderungsangepassten Tätigkei ten von schätzungsweise 40 % auszugehen. Dies gelte vermutlich seit Spät sommer 2015, jedoch spätestens seit dem Begutachtungstermin. Das psychische Störungsbild sei als chronifiziert anzusehen. Dennoch könne von einer Verbes serung durch konsequente psychotherapeutische Behandlung und psychophar makologischer Intervention ausgegangen werden. Eine Verbesserung sei inner halb eines Zeit raumes von zwei bis fünf Jahren zu erwarten (S. 63 f. lit. F-G). Das Belastungs profil einer angepassten Tätigkeit sollte keine Nachtschichten und keine stress besetzten Tätigkeiten sowie Tätigkeiten in engen Räumen bein halten (S. 65 unten). 4.9 Dr. med. und Dr. sc. nat. ETH P.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, erstattete ihr rheumatologisches Gut achten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 2 3. Dezember 2015 ( Urk. 5/132/2-137) und führte die nachfolgend gekürzt angeführten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 123 Ziff. 9.1): - verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der LWS bei - degenerativen Veränderungen mit mässigen Osteochondrosen L4/5 und L5/S1 mit Diskushernien L4/5 und L5/S1 mit neuroforaminalen Kontakten zu den Nervenwurzeln L5 beidseits mit möglicher Irritation der Nervenwurzel L5 beidseits ohne Kompression - ohne radikuläre Zeichen - verminderte Belastbarkeit und Beschwerden des linken Knies bei - Status nach Sturz auf das linke Knie am 1 5. März 2009 mit Ruptur des vorderen Kr euzbandes und Destruktion des Hi nterhorns des medi alen Meniskus mit mehreren Operationen - l eichten degenerativen Veränderungen vor allem medial mit Gelenk spaltverschmälerung und Status nach vorderer Kreuzbandplastik mit nur noch teilweise erhaltenem Tr ansplantat bei intaktem hinterem Kreuzband und deutlicher bildgebender Besserung im Verlauf Zudem nannte sie die folgenden – gekürzt angeführten – Diagnosen ohne Aus wir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 123 Ziff. 9.2): - Nikotinabusus - Adipositas Grad I - arterielle Hypertonie mit medikamentöser Therapie - Hypercholesterinämie - repetitive Kontusions- und Distorsions-Traumata am linken Handgelenk ; ohne wesentliche strukturelle Läsion - Status nach Verletzung des rechten Vorfusses am 8. Juni 2009 mit dislo zierte r mehrfragmentärer Fraktur des O s Metatarsale V - Status nach laparo skopischer Hysterektomie am 6. März 2012 bei zervika ler intraepithelialer Neoplasie (CIN) Grad III Die ab Juli 2015 aufgetretenen repetitiven Kontusions- und Distorsions-Trau mata am linken Handgelenk seien ohne wesentliche strukturelle Läsionen geblieben. Die klinische Untersuchung habe eine Hypokyphose der Brustwir belsäule (BWS) gezeigt. Alle drei Wirbelsäulenabschnitte seien normal beweg lich und radikuläre Zeichen seien nicht vorhanden. Alle grossen peripheren Gelenke seien normal beweglich, auch das linke Handgelenk und das linke Knie. Es bestehe ein minimer Erguss im linken Kniegelenk ohne Überwärmung. Ansonsten seien nirgends Gelenksergüsse, Synovitiden oder überwärmte Gelenke vorhanden. Die Handkraft sei beidseits aussergewöhnlich gut. Die Bioimpendanz -Analyse zeige trotz Adipositas eine erfreulich grosse Muskel masse von 42 %, welche den Normwert von 40 % übertreffe. Eine lang andau ernde Schonung könne daraus nicht abgeleitet werden. Das MRI des linken Knies vom Juni 2014 zeige leichte degenerative Veränderungen vor allem medial mit Gelenkspaltverschmälerung und noch teilweise erhaltenem Trans plantat des vorderen Kreuzbandes bei intaktem hintere n Kreuzband. Die bildge benden Befunde hätten sich im Vergleich zum MRI-Befund vom September 2012 deutlich gebessert, dies vor allem im laterale n Kompartiment. Das Knochenmark ödem im lateralen Kondylus sei vollständig verschwunden. Aus serdem habe sich in der Hauptbelastungszone im Bereich der lateralen chondralen Läsion ein Regenerat gebildet. Die Untersuchungen der LWS vom Dezem ber 2014 würden degenerative Veränderungen mit mässigen Osteochon drosen L4/5 und L5/S1 mit Diskushernien L4/5 und L5/S1 mit neuroforaminalen Kon takten zu den Nervenwurzeln L5 beidseits mit möglicher Irritation beidseits ohne Kompression zeigen. Da keine Kompression neuraler Strukturen vorhan den sei, seien diese Befunde nicht besonders gravierend (S. 124 f. Ziff. 10). Die Beschwerdefüh rerin könne eine knieschonende sowie LWS-schonende Tätig keit, wobei sie Lasten bis zu 12.5 kg hantieren könne, zu 100 % ausüben. Die angestammten Tätigkeiten als Fusspflegerin sowie als Chauffeurin und Ver käuferin seien angepasste Tätigkeiten. Es habe nie eine langandauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden (S. 127 f. Ziff. 11.1-11.4 ; S. 135 Ziff. 14 ). 4. 10 In der bidisziplinären Zusammenfassung vom 7. Januar 2016 ( Urk. 5/134) wieder holten Dr. P.___ und Prof. O.___ die in den beiden Teilg utachten genannten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und hielten fest, dass d ie Beschwerdeführerin eine kniebelastende beziehungsweise LWS be lastende Tätigkeit nicht ausüben könne. Die angestammten oder andere angepasste Tätigkeiten seien ihr seit der psychiatrischen Untersuchung am 1 0. Dezember 2015 zu 60 % zumutbar. Die psychischen Störungen und da durch die Arbeitsfähigkeit könnten durch eine intensivierte fachärztliche Behandlung innert zwei bis fünf Jahren verbessert werden. 4.11 Mit Stellungnahme vom 1 8. Januar 2016 empfahl Dr. med. Q.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs appa rates, Regionaler Ärztlicher Dienst ( RAD ), für die Beurteilung auf das bidiszipli näre Gutachten von Dr. P.___ und Prof. O.___ abzustellen ( Urk. 5/136 S. 6 ff.). 4.12 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte die Beschwerdeführerin zwei Aus trittsberichte ein, wonach sie vom 1. Mai bis 7. Juni 2016 in stationärer Behandlung in den Spitäler R.___ und vom 8. b is 2 9. Juni 2016 in der B.___ hospitalisiert gewesen sei (vgl. Urk. 8/ 2, Urk. 8/4). 5. 5.1 Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass die beiden Gutachten von Dr. P.___ sowie P rof. O.___ (vorstehend E. 4.8 - 4. 10 ) die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden in angemessener Weise berücksich tigen, in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet wur den und der konkreten medizinischen Situation Rechnung tragen. Die Beurtei lungen leuchten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfä higkeit werden ausführlich begründet. Die Beurteilungen sind nach dem Gesag ten für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend. Die beiden Gutach ten erfüllen damit die praxisgemässen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidu ngsgrundlagen (vorstehend E. 1.7 ) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestel lt werden kann. Dies empfahl überdies auch der RAD-Arzt Dr. Q.___ (vorstehend E. 4.11 ), wobei die Beweiskraft der Gutachten auch von Seiten der Parteien unbestritten blieb ( Urk. 2 S. 2; Urk. 4; Urk. 5/139 ). 5.2 Aus somatischer Sicht leidet die Beschwer deführerin demnach weiterhin an Beschwerden des linken Knies. Nachdem sie sich bei einem im März 2009 erfolgten Sturz auf das besagte Knie eine VKB- Ruptur und Destruktion des Hi nterhorns des medialen Meniskus zugezogen hatte, wurde das Knie bereits mehrmals operiert ( vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 123 Ziff. 9.1). A nlässlich der klini schen Untersuchung durch Dr. P.___ konnte einzig ein minimer Erguss ohne Überwärmung festgestellt werden (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 120 ). Zudem gab Dr. P.___ an, dass eine langandauernde körperliche Schonung aufgrund der - trotz Adipositas - erfreulich grossen Muskelmasse nicht abgeleitet werden könne ( Urk. 5/132/2-137 S. 124 unten). Schliesslich hätten sich die im Juni 2014 erhobenen bildgebenden Befunde im Vergleich zum MRI-Befund vom September 2012 deutlich gebessert. Es seien lediglich leichte degenerative Ve r änderungen festzustellen. Insbesondere sei das Knochenmarködem im lateralen Kondylus vollständig verschwunden und in der Hauptbelastungszone im Bereich der lateralen chondralen Läsion habe sich ein Regenerat gebildet (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 125 oben). Der Beurteilung durch Dr. P.___ lassen sich somit keine Hinweise entnehmen, dass sich die Befunde bezüglich des linken Knies verschlechtert hätten. Seit der letztmaligen Beurteilung hinzugekommen sind zwar degenerative Verän derungen an der LWS mit mässigen Osteochondrosen L4/5 und L5/S1 mit neuroforaminalen Kontakten zu den Nervenwurzeln L5 beidseits mit möglicher Irritation der Nervenwurzel L5 beidseits, allerdings ohne Kompression. Auf grund der fehlenden r adikuläre n Zeichen erachtete Dr. P.___ die struktu rellen Veränderungen der LWS als nicht besonders gravierend (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 125 Ziff. 10; S. 130). Auch traten ab Juli 2015 repetitive Kontusions- und Distorsions-Traumata am linken Handgelenk auf, welche – mit Verweis auf die Beurteilung durch Dr. med. S.___ (vgl. hierzu dessen Bericht vom 1 4. Oktober 2015, Urk. 5/132 / 252-253 ) - ohne wesentliche strukturelle Läsionen geblieben seien (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 124 Ziff. 10). Entsprechend konnte Dr. P.___ beidseitig auch eine aussergewöhnlich gute Handkraft feststellen ( Urk. 5/132/2-137 S. 119). In Anbetracht der erhobenen klinischen und radiologischen Befunde (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 118 ff. S. 124 f. ) sowie des von der Beschwerdeführerin täglich absolvierten Sportprogramms – sie spaziere zwei Stunden mit dem Hund, verwende den Hometrainer regelmässig und mache eine halbe bis eine ganze Stunde gymnastische Übungen (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 124) – ist die von Dr. P.___ attestierte 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsan gepassten Tätigkeit plausibel und nachvollziehbar. Dabei sollte es sich um eine knieschonende und LWS-schonende Tätigkeit ohne Tragen und Heben von Lasten schwerer als 12.5 kg handeln. Die bisherige Tätigkeit als Podologin sei eine angepasste Tätigkeit (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 126 ff. Ziff. 11.1-11.4 ). Folglich ergibt sich aus somatischer Sicht keine für die Annahme einer Invali dität massgebende Veränder ung. 5.3 Im Vordergrund stehen vorliegend die psychischen Beschwerden der Beschwer de führerin, wie sie dies auch selbst mehrmals erwähnte (vgl. Urk. 5/139 S. 1; Urk. 7 ). Der psychiatrische Gutachter Prof. O.___ diagnosti zierte eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig unter psychophar makologischer Behandlung remittiert (ICD-10 F33.4), eine generalisierte Angst störung (ICD-10 F41.1) sowie eine abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7) als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 5/133 S. 63 lit. E Ziff. 1). Dabei hielt er fest, dass eine das psychopathologische Bild verstärkende und unterhaltende Interaktion durch die psychiatrischen Mehrfachdiagnosen vorliege, wobei insbesondere die abhängige Persönlichkeitsstörung die Angst störung verstärke. In Kombination mit der rezidivierenden depressiven Störung müsse daher von einer erhöhten Vulnerabilität und anhaltenden Reduktion der Dauerbe lastbarkeit ausgegangen werden, welche sich auf die mittel- und lang fristige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdefü hrerin auswirke ( Urk. 5/133 S. 60 ). Dem zufolge ging er von einer 40%igen Ar beitsunfähigkeit in den bisherigen sowie angepassten Tätigkeiten aus ( Urk. 5/133 S. 63 lit. F ). Dies e Beurteilung von Prof. O.___ steht überdies im Einklang mit der Ein schätzung des behandelnden Psychi aters PD Dr. M.___ (vgl. Urk. 5 /104 S. 2 f.). 5.4 Dabei gilt es allerdings zu berücksichtigen, dass bei Beeinträchtigungen des psy chischen Gesundheitszustandes stets eine objektive Betrachtung des Forder baren vorzunehmen is t (vorstehend E. 1.1, 1.3) und die Beurteilung, ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt, eine Rechtsfrage ist und damit nicht den Ärztinnen und Ärzten obliegt, sondern den rechtsanwendenden Behörden. Der Umstand, dass das Gutachten bezüglich der Darlegung der medi zinischen Situation voll beweiskräftig ist, bedeutet nicht, dass auch die dortige Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit für die Belange der Invalidenversicherung ohne weiteres massgeblich ist. Es ist folglich mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vereinbar, einem Gutachten vollen Beweiswert zuzuerkennen, jedoch von der medizinischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit unter Berück sichtigung sozialversicherungsrechtlicher Aspekte abzuweichen (BGE 140 V 193 E. 3.1 f., 130 V 352 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 9C_636/2007 vom 2 8. Juli 2008 E. 3.3.1). 5.5 Die Beschwerdeg egnerin verneinte das Vorliegen eines invalidisierenden psychi schen Gesundheitsschadens mit der Begründung, dass eine Verbesserung unter intensivierter fachärztlicher Behandlung anzunehmen sei, die Beschwerdeführe rin einen regen Tagesablauf pflege, über zahlreiche Ressourcen verfüge, der Gesundheitsschaden lediglich als mässiggradig einge stuft werde und die Per sönlichkeitsstörung in der bisherigen Erwerbsbiographie keinen negativen Ein fluss gezeigt habe (vgl. Urk. 4 S. 2 ). Dem psychiatrischen Gutachten von Prof. O.___ ist ein hauptsächlich unauffäl liger Psychostatus zu entnehmen. So könne der Rapport während der gesamten Exploration gut hergestellt und durchgehend gehalten werden. Es lägen keine quantitativen oder qualitativen Bewusstseinsstörungen vor und Störungen des Kurz- oder Langzeitgedächtnisses seien nicht objektivierbar. Obwohl die Beschwerdeführerin Konzentrationsstörungen beklage, könne die Aufmerksamkeit und Konzentration während der gut zweistündigen am Spät nachmittag stattfindenden Exploration gut gehalten werden. Zudem könne die Beschwerdeführerin auch regelmässig selbst ein Fahrzeug lenken. Der formale Gedankengang sei in Kohärenz und Stringenz ungestört. Das inhaltliche Denken sei auf die psychosozialen Probleme konzentriert, könne jedoch frei flottieren. Es lägen keine Hinweise für Wahn oder Sinnestäuschung sowie Ich-Störungen vor. Soweit dies feststellbar sei, liege die kognitive Begabung im Normbereich. Schliesslich sei die Beschwerdeführerin im Affekt gut spürbar und die Schwin gungsfähigkeit sei nicht eingeschränkt. Auch die Freudfähigkeit und die Inte ressen der Beschwerdeführerin seien nicht wesentlich eingeschränkt. Hingegen sei das Selbstwerterleben reduziert, wobei die subjektiven Klagen über Energie losigkeit und Müdigkeit im Untersuch allerdings nicht nachvollzogen werden können. Auch die von der Beschwerdeführerin angegebenen täglichen Panik attacken – es komme täglich zu etwa drei bis fünf Panikattacken während zirka fünf bis zehn Minuten, schwere Attacken träten dreimal pro Woche in der Dauer von zirka 45 Minuten auf (S. 49 f.) - seien während der Untersuchung nicht zu beobacht en gewesen (vgl. Urk. 5/133 S. 53 ff. lit. C Ziff. 1). Prof. O.___ hielt entsprechend auch lediglich einen mässiggradigen Gesundheits schaden fest, wobei die Beschwerdeführerin infolge der psychischen Störungen eine verminderte Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit aufweise. Die Funk tionseinschränkungen seien krankheitsbestimmt und nicht auf die vorhandenen psychosozialen Belastungsfaktoren zurückzuführen (vgl. Urk. 5/133 S. 61 oben). Die Beschwerdeführerin verfügt zudem nach eigenen Angaben über ein gutes soziales Netzwerk und gute Freunde, wobei sie sich nicht sozial isoliert fühle (vgl. Urk. 5/133 S. 4 6 unten). Auch schildert sie einen geregelten Tagesab lauf ohne wesentliche Einschränkungen. So stehe sie jeden Morgen um 6.30 Uhr auf, frühstücke und nehme ihre Tabletten ein. Danach gehe sie für zirka 30 Minuten mit ihrem Hund spazieren. Anschliessend dusche sie und fahre mit ihrer Mutter zu den Klienten zur Fusspflege, wobei sie das Auto selbst lenke. Die Fahrzeit zum ersten Klienten betrage zirka 30 Minuten. Die Behandlung werde von der Mutter ausgeführt, währenddessen sie sich mit den Kunden unterhalte. Sie erle dige dann die Desinfektion und spreche neue Behandlungstermine ab. Nach zirka 3.5 Stunden Arbeit fahre man nach Hause und nehme gemeinsam mit dem Vater das Mittagessen ein. Nachdem die Küche aufgeräumt sei, gehe sie mit dem Hund eine Stunde spazieren und lege sich danach für 1.5 Stunden hin. Anschliessend erledige sie für zwei bis drei Stunden die Haus- und Büroarbeit. Sie gehe danach erneut für etwa 30 Minuten mit dem Hund spazieren. Nach dem gemeinsamen Abendessen ziehe sie sich zurück, mache für zirka 45 Minuten Krafttraining und gehe gegen 20.00 bis 20.30 Uhr ins Bett (vgl. Urk. 5/133 S. 51 Ziff. 2.3). Prof. O.___ wies daher im Hinblick auf die Konsistenz auch auf eine ungewöhnliche Diskrepanz zwischen dem privaten Aktivitätsniveau und der privaten Belastbarkeit sowie der beruflichen Leis tungsfähigke it hin ( vgl. Urk. 5/133 S. 62 unten) und hielt des Weiteren fest, dass die Beschwerdeführerin mit ihrer unterstützenden Familie, dem erlernten Beruf und der mindestens durchschnittlichen Intelligenz über grosse Ressourcen verfüge, welche sie allerdings ungenutzt lasse (vgl. Urk. 5/13 3 S. 52 Ziff. 2.4). Dem rheumatologischen Gutachten von Dr. P.___ ist überdies zu ent nehmen, dass die Beschwerdeführerin im Oktober 2015 zwei Wochen mit ihren Eltern in der Türkei in den Ferien gewesen sei, wobei das Baden im Mittelmeer ihre Kniebeschwerden gelindert h abe. Zudem plane sie während Sil vester/Neu jahr 2016 mit ihren Eltern mit dem Bus nach T.___ zu reisen und ihr Knie mit Fango behandeln zu lassen (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 115). Demgegenüber ging Prof. O.___ allerdings auch von einem chronifizierten Störungsbild aus, wobei er diese Aussage wiederum dadurch relativierte, dass von einer Besserungsmöglichkeit durch eine konsequente psychotherapeutische Behandlung und psychopharmakologische Intervention ausgegangen werden müsse (vgl. Urk. 5/133 S. 64 lit. G). Die Behandelbarkeit eine r psychischen Stö rung sagt für sich allein betrachtet indessen nichts über deren invalidisierenden Charakter aus (BGE 127 V 294 E. 4c). Da die psychiatrischen Konsultationen nur zweim al im Monat stattfänden ( Urk. 5/133 S. 52 Ziff. 2.5), empfahl Prof. O.___ eine Intensivierung der Psychotherapie mit anfänglich wöchentli cher Frequenz sowie eine Steigerung der Einnahmemenge des Lamotrigin s, da der diesbezügliche Blutserumspiegel unter dem Wirkungs bereich liege ( Urk. 5/133 S. 62; vgl. auch Urk. 5/132/2-137 S. 122 unten). Es lägen allerdings keine Hin weise für eine Malcomplianc e vor ( Urk. 5/133 S. 64 lit. G), weshalb die allfällig noch auszubauende und zu optimierende Therapie nicht der Beschwerdeführerin angelastet werden kann. Angesichts der objektiv unauffälligen Befundlage, dem hohen Aktivitätsniveau sowie der ungenutzten Ressourcen ist es indessen nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin das Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsscha dens verneinte. Der Beschwerdeführerin ist es demnach bei objektiver Betrach tungsweise trotz des psychischen Leidens zumutbar, ihre Arbeitsfähigkeit voll umfänglich zu verwerten. 5.6 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass in somatischer Hinsicht gestützt auf die gutachterliche Beurteilung durch Dr. P.___ von einem im Wesentli chen unveränderten Gesundheitszustand auszugehen und die Beschwerdeführe rin sowohl in der bisherigen Tätigkeit als Podologin als auch in einer behinde rungsangepassten, knieschonenden sowie LWS-schonenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Dem psychischen Leiden kommt kein invalidisierender Charak ter zu. Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt. 6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde führerin aufzuerle gen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannMeierhans

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.00622 IV.2016.00622

IV.2016.00622 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Käch

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiberin Meierhans

Urteil vom 29. August 2016

Urteil vom 29. August 2016 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1972, meldete sie sich erstmals am 2 7. April 2010 unter Hinweis auf psychische Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 5/1). Nachdem d ie Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die medizinische und erwerbliche Situation ( Urk. 5/6, Urk. 5/9-10, Urk. 5/12-13) ab geklärt hatte, teilte sie der Versicherten am 28. Juni 2010 mit, dass berufliche Eingliederungsmassnahmen nicht möglich seien und mangels erfüllter Wartezeit zurzeit auch kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe ( Urk. 5/16-17).

1.1 X.___, geboren 1972, meldete sie sich erstmals am 2 7. April 2010 unter Hinweis auf psychische Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 5/1). Nachdem d ie Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die medizinische und erwerbliche Situation ( Urk. 5/6, Urk. 5/9-10, Urk. 5/12-13) ab geklärt hatte, teilte sie der Versicherten am 28. Juni 2010 mit, dass berufliche Eingliederungsmassnahmen nicht möglich seien und mangels erfüllter Wartezeit zurzeit auch kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe ( Urk. 5/16-17). Die IV-Stelle tätigte daraufhin weitere Abklärungen der medizinischen Situation ( Urk. 5/ 21, Urk. 5/24-25, Urk. 5/38, Urk. 5/41-42, Urk. 5/46-47, Urk. 5/54-56, Urk. 5/61 ), zog die Akten der z uständigen Pensionskasse ( Urk. 5/20 ) sowie der Schweizerischen Unfallve rsicherungsanstalt (SUVA, Urk. 5/32 ) bei und veran lasste eine orthopädisch-psychiatrische Begutachtung, über welche am 2 2. Juni 2011 berichtet wurde ( Urk. 5/36). Mit Verfügung vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 5/84) sprach sie der Versicherten sodann eine befristete ganze Rente für die Zeit vom 1. September 2011 bis 3 0. Juni 2012 zu. Die SUVA richtet der Versicherten seit dem 1. Januar 2013 ausgehend von einer Erwerbsunfähigkeit von 30 % eine Rente aus ( Urk. 5/92-95).

Die IV-Stelle tätigte daraufhin weitere Abklärungen der medizinischen Situation ( Urk. 5/ 21, Urk. 5/24-25, Urk. 5/38, Urk. 5/41-42, Urk. 5/46-47, Urk. 5/54-56, Urk. 5/61 ), zog die Akten der z uständigen Pensionskasse ( Urk. 5/20 ) sowie der Schweizerischen Unfallve rsicherungsanstalt (SUVA, Urk. 5/32 ) bei und veran lasste eine orthopädisch-psychiatrische Begutachtung, über welche am 2 2. Juni 2011 berichtet wurde ( Urk. 5/36). Mit Verfügung vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 5/84) sprach sie der Versicherten sodann eine befristete ganze Rente für die Zeit vom 1. September 2011 bis 3 0. Juni 2012 zu. Die SUVA richtet der Versicherten seit dem 1. Januar 2013 ausgehend von einer Erwerbsunfähigkeit von 30 % eine Rente aus ( Urk. 5/92-95). 1.2 A m 1. März 2015 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an ( Urk. 5/97). Nach Abklärungen der medizinischen und erwerblichen Situation ( Urk. 5/100-101, Urk. 5/103-108, Urk. 5/111, Urk. 5/114-116, Urk. 5/118-119, Urk. 5/121, Urk. 5/123, Urk. 5/127) veranlasste die IV-Stelle ein bidisziplinäres rheumatologisch-psychiatrisches Gutachten, welches im Dezember 2015 sowie Januar 2016 erstattet wurde ( Urk. 5/132-13 4).

1.2 A m 1. März 2015 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an ( Urk. 5/97). Nach Abklärungen der medizinischen und erwerblichen Situation ( Urk. 5/100-101, Urk. 5/103-108, Urk. 5/111, Urk. 5/114-116, Urk. 5/118-119, Urk. 5/121, Urk. 5/123, Urk. 5/127) veranlasste die IV-Stelle ein bidisziplinäres rheumatologisch-psychiatrisches Gutachten, welches im Dezember 2015 sowie Januar 2016 erstattet wurde ( Urk. 5/132-13 4). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 5/138-139, Urk. 5/141) ver neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 6. April 2016 ( Urk. 5/146 = Urk. 2) einen Rentenanspruch der Versicherten.

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 5/138-139, Urk. 5/141) ver neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 6. April 2016 ( Urk. 5/146 = Urk. 2) einen Rentenanspruch der Versicherten. 2. Die Versicherte erhob am 2 7. Mai 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 6. April 2016 ( Urk. 2) und beantragte sinngemäss, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Invalidenrente zuzusprechen ( Urk. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 8. Juni 2016 ( Urk. 4) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 4. Juli 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 6). Mit Ein gabe vom 2. August 2016 ( Urk. 7 ) reichte die Beschwerdeführe rin weitere Berichte ( Urk. 8/1-4) ein, welche der Beschwerdegegnerin am 5. August 2016 zur Kenntnisnahme zugestellt wurden ( Urk. 9).

2. Die Versicherte erhob am 2 7. Mai 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 6. April 2016 ( Urk. 2) und beantragte sinngemäss, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Invalidenrente zuzusprechen ( Urk. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 8. Juni 2016 ( Urk. 4) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 4. Juli 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 6). Mit Ein gabe vom 2. August 2016 ( Urk. 7 ) reichte die Beschwerdeführe rin weitere Berichte ( Urk. 8/1-4) ein, welche der Beschwerdegegnerin am 5. August 2016 zur Kenntnisnahme zugestellt wurden ( Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unt erbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unt erbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit k önnen in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wi rd dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welch em Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeits markt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundhe itsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).

1.3 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit k önnen in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wi rd dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welch em Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeits markt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundhe itsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.4 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzuge hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Ver änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).

1.4 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzuge hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Ver änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.5 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).

1.5 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 1.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht in den ange stammten sowie anderen angepassten Tätigkeiten uneingeschränkt arbeitsfähig sei. Aus psychiatrischer Sicht werde eine 40 % Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten attestiert. Die Arbeitsfähigkeit könne allerdings durch eine intensive Behandlung verbessert werden und die Beschwerdeführerin pflege einen regen Tagesablauf mit zahlreichen Alltagsaktivitäten. Es lägen demnach zahlreiche Ressourcen vor. Ein negativer Einfluss der Persönlichkeitsstörung zeige sich in der Erwerbsbiographie nicht. Es sei folglich von einem objektiv überwindbaren psychischen Leiden auszugehen, weshalb kein invalidisierender Gesundheits schaden vorliege ( Urk. 2 S. 2; Urk. 4 S. 1 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht in den ange stammten sowie anderen angepassten Tätigkeiten uneingeschränkt arbeitsfähig sei. Aus psychiatrischer Sicht werde eine 40 % Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten attestiert. Die Arbeitsfähigkeit könne allerdings durch eine intensive Behandlung verbessert werden und die Beschwerdeführerin pflege einen regen Tagesablauf mit zahlreichen Alltagsaktivitäten. Es lägen demnach zahlreiche Ressourcen vor. Ein negativer Einfluss der Persönlichkeitsstörung zeige sich in der Erwerbsbiographie nicht. Es sei folglich von einem objektiv überwindbaren psychischen Leiden auszugehen, weshalb kein invalidisierender Gesundheits schaden vorliege ( Urk. 2 S. 2; Urk. 4 S. 1 f.). 2.2 Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin den Standpunkt, sie sei seit drei Jahren krankgeschrieben und könne nicht mehr arbeiten. Das eigene Geschäft werde von der Mutter geführt. D ie Arbeitsunfähigkeit sei durch die psychische Störung bedingt ( Urk. 1, Urk. 7).

2.2 Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin den Standpunkt, sie sei seit drei Jahren krankgeschrieben und könne nicht mehr arbeiten. Das eigene Geschäft werde von der Mutter geführt. D ie Arbeitsunfähigkeit sei durch die psychische Störung bedingt ( Urk. 1, Urk. 7). 2.3 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung der Beschwerdeführerin vom 1. März 2015 ( Urk. 5/97) eingetreten. Demnach ist zu prüfen, ob sie eine anspruchsbegründende Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der erst maligen Verfügung vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 5/84) zu Recht verneint hat. Umstritten ist dabei insbesondere, ob ein invalidisierender psychischer Gesund heitsschaden vorliegt.

2.3 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung der Beschwerdeführerin vom 1. März 2015 ( Urk. 5/97) eingetreten. Demnach ist zu prüfen, ob sie eine anspruchsbegründende Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der erst maligen Verfügung vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 5/84) zu Recht verneint hat. Umstritten ist dabei insbesondere, ob ein invalidisierender psychischer Gesund heitsschaden vorliegt. 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin sprach der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 5/84) eine befristete ganze Rente für die Zeit vom 1. September 2011 bis 3 0. Juni 2012 zu. Dieser Verfügung lagen die folgenden wesentlichen Arztberichte zugrunde:

3.1 Die Beschwerdegegnerin sprach der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 5/84) eine befristete ganze Rente für die Zeit vom 1. September 2011 bis 3 0. Juni 2012 zu. Dieser Verfügung lagen die folgenden wesentlichen Arztberichte zugrunde: 3.2 Dr. med. Y.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, klärte die Beschwerdeführerin mehrmals im Auftrag der zuständigen Pensionskasse vertrauensärztlich ab, letztmals am 4. Juli 2007 ( Urk. 5/9/8-12). Dabei diagno sti zierte sie eine Panikstörung (ICD-10 F41.0) bei normothymer Stimmungslage (S. 1 Ziff. 1). Es liege keine depressive Symptomatik mehr vor. Die Beschwerde führerin sei seit dem 1. Juli 2007 in ihrem Pensum von 80 % wieder voll arbeits fähig (S. 2 f. Ziff. 2, Ziff. 6).

3.2 Dr. med. Y.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, klärte die Beschwerdeführerin mehrmals im Auftrag der zuständigen Pensionskasse vertrauensärztlich ab, letztmals am 4. Juli 2007 ( Urk. 5/9/8-12). Dabei diagno sti zierte sie eine Panikstörung (ICD-10 F41.0) bei normothymer Stimmungslage (S. 1 Ziff. 1). Es liege keine depressive Symptomatik mehr vor. Die Beschwerde führerin sei seit dem 1. Juli 2007 in ihrem Pensum von 80 % wieder voll arbeits fähig (S. 2 f. Ziff. 2, Ziff. 6). 3.3 Am 8. Oktober 2009 erfolgte eine vertrauensärztliche Begutachtung der Beschwer deführerin durch Dr. med. Z.___, Fachärztin für Physika lische Medizin und Rehabilitation ( Urk. 5/9/2-7 ). A ls Diagnose hielt Dr. Z.___ einen Status nach operativer Versorgung einer mehrfragmentären dislozierten Fraktur des O s metatarsale V rechts aufgrund eines am 8. Juni 2009 erfolgten Unfalls fest (S. 1 Ziff. 1). Die Beschwerdeführerin sei seit dem 5. Oktober 2009 zu 50 % arbeitsfähig (S. 2 Ziff. 3). Ab dem 2. November 2009 könne mit einer Arbeitsfähigkeit von 75 % gerechnet und ab dem 1 6. November 2009 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden (S. 3 Ziff. 7).

3.3 Am 8. Oktober 2009 erfolgte eine vertrauensärztliche Begutachtung der Beschwer deführerin durch Dr. med. Z.___, Fachärztin für Physika lische Medizin und Rehabilitation ( Urk. 5/9/2-7 ). A ls Diagnose hielt Dr. Z.___ einen Status nach operativer Versorgung einer mehrfragmentären dislozierten Fraktur des O s metatarsale V rechts aufgrund eines am 8. Juni 2009 erfolgten Unfalls fest (S. 1 Ziff. 1). Die Beschwerdeführerin sei seit dem 5. Oktober 2009 zu 50 % arbeitsfähig (S. 2 Ziff. 3). Ab dem 2. November 2009 könne mit einer Arbeitsfähigkeit von 75 % gerechnet und ab dem 1 6. November 2009 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden (S. 3 Ziff. 7). 3.4 Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, gab mit Bericht vom 2 5. Mai 2010 ( Urk. 5/13) an, dass sie die Beschwerdeführerin seit September 2004 behandle (S. 2 Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.1, S. 6 Ziff. 1.1):

3.4 Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, gab mit Bericht vom 2 5. Mai 2010 ( Urk. 5/13) an, dass sie die Beschwerdeführerin seit September 2004 behandle (S. 2 Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.1, S. 6 Ziff. 1.1): - abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7)

abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7) - Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F41.2)

Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F41.2) Die Prognose sei gut (S. 3 Ziff. 1.4). Die depressive Symptomatik habe sich gebes sert (S. 6 Ziff. 1.4). Dr. A.___ attestierte der Beschwerdeführerin nach zuvor schwankender Arbeitsunfähigkeit seit März 2010 eine 100%ige Arbei ts unfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit (S. 7 Ziff. 1.6). Die Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei erst in zirka zwei Monaten absehbar (S. 4 Ziff. 1.7).

Die Prognose sei gut (S. 3 Ziff. 1.4). Die depressive Symptomatik habe sich gebes sert (S. 6 Ziff. 1.4). Dr. A.___ attestierte der Beschwerdeführerin nach zuvor schwankender Arbeitsunfähigkeit seit März 2010 eine 100%ige Arbei ts unfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit (S. 7 Ziff. 1.6). Die Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei erst in zirka zwei Monaten absehbar (S. 4 Ziff. 1.7). 3.5 Mit Austrittsbericht vom 1 5. Juli 2010 ( Urk. 5/21/14-18) informierten die Ärzte der B.___ über die stationäre Hospita lisation der Beschwerdeführerin vom 3. Juni bis 1. Juli 201 0. Als Diagnosen führten sie eine Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F41.2), sowie einen Status nach schädlichem Gebrauch von Alkohol (ICD-10 F10.1) auf (S. 1). Die Beschwerdeführerin habe in einem gebesserten, teilremittierten psychischen Zustand entlassen werden können (S. 3).

3.5 Mit Austrittsbericht vom 1 5. Juli 2010 ( Urk. 5/21/14-18) informierten die Ärzte der B.___ über die stationäre Hospita lisation der Beschwerdeführerin vom 3. Juni bis 1. Juli 201 0. Als Diagnosen führten sie eine Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F41.2), sowie einen Status nach schädlichem Gebrauch von Alkohol (ICD-10 F10.1) auf (S. 1). Die Beschwerdeführerin habe in einem gebesserten, teilremittierten psychischen Zustand entlassen werden können (S. 3). 3.6 Eine weitere vertrauensärztliche psychiatrische Begutachtung erfolgte durch Dr. med. C.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho therapie. Mit Bericht vom 2 0. September 2010 ( Urk. 5/20 /2-8 ) führte di ese fol gende Diagnosen auf (S. 1 Ziff. 1):

3.6 Eine weitere vertrauensärztliche psychiatrische Begutachtung erfolgte durch Dr. med. C.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho therapie. Mit Bericht vom 2 0. September 2010 ( Urk. 5/20 /2-8 ) führte di ese fol gende Diagnosen auf (S. 1 Ziff. 1): - Panikstörung (ICD-10 F41.0) mit depressiven Episoden mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.11)

Panikstörung (ICD-10 F41.0) mit depressiven Episoden mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.11) - anamnestisch Phasen von Alkoholmissbrauch, seit einigen Jahren absti nent

anamnestisch Phasen von Alkoholmissbrauch, seit einigen Jahren absti nent - abhängige Persönlichkeitsproblematik (ICD-10 F60.7)

abhängige Persönlichkeitsproblematik (ICD-10 F60.7) Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen T ätigkeit als Chauffeurin dauerhaft vollständig arbeitsunfähig. Die beruflich geplante Neuorientierung als Podol o gin sei ihr zu 100 % zumutbar (S. 4 Ziff. 10, S. 6 ).

Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen T ätigkeit als Chauffeurin dauerhaft vollständig arbeitsunfähig. Die beruflich geplante Neuorientierung als Podol o gin sei ihr zu 100 % zumutbar (S. 4 Ziff. 10, S. 6 ). 3.7 Mit Austrittsbericht vom 2 0. September 2010 ( Urk. 5/21/12-13) informierten die Ärzte des Spitals D.___ über die stationäre Hospitalisation der Beschwerde führerin vom 1 7. b is 2 0. Septembe r 201 0. Die Beschwerdeführerin habe sich anlässlich eines Distorsionstraumas am 1 5. März 2009 eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB) links zugezogen, wobei am 3 0. Juli 2010 eine Kniegelenks arthroskopie links mit Teilmeniskektomie mediales Hinterhorn und Débridement der VKB- Rupt ur durchgeführt worden sei. Im Rahmen des stationären Auf enthaltes sei nun am 1 7. September 2010 eine VKB-Plastik links erfolgt (S. 1; vgl. auch Operationsbericht vom 20. September 2010, Urk. 5/21/10-11).

3.7 Mit Austrittsbericht vom 2 0. September 2010 ( Urk. 5/21/12-13) informierten die Ärzte des Spitals D.___ über die stationäre Hospitalisation der Beschwerde führerin vom 1 7. b is 2 0. Septembe r 201 0. Die Beschwerdeführerin habe sich anlässlich eines Distorsionstraumas am 1 5. März 2009 eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB) links zugezogen, wobei am 3 0. Juli 2010 eine Kniegelenks arthroskopie links mit Teilmeniskektomie mediales Hinterhorn und Débridement der VKB- Rupt ur durchgeführt worden sei. Im Rahmen des stationären Auf enthaltes sei nun am 1 7. September 2010 eine VKB-Plastik links erfolgt (S. 1; vgl. auch Operationsbericht vom 20. September 2010, Urk. 5/21/10-11). 3.8 Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, gab mit Bericht vom 5. Oktober 2010 ( Urk. 5/21/1-5) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit an (S. 2 Ziff. 1.1):

3.8 Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, gab mit Bericht vom 5. Oktober 2010 ( Urk. 5/21/1-5) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit an (S. 2 Ziff. 1.1): - Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F41.2)

Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F41.2) - Status nach v orderer Kreuzbandruptur und medialer Meniskusläsion linkes Knie

Status nach v orderer Kreuzbandruptur und medialer Meniskusläsion linkes Knie - Status nach Kreuzbandplastik im September 2010

Status nach Kreuzbandplastik im September 2010 Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er einen Status nach Osteosynthese der mehrfragmentäre n Fraktur des Os Metatarsale V rechts im Juni 2009 sowie eine Adipositas (S. 2 Ziff. 1.1). Die Belastbarkeit hinsichtlich des linken Knies sei zurzeit nicht gegeben. Bei normalem Heilungsverlauf sollte diese innert einige r Monaten wieder erreicht werden (S. 3 Ziff. 1.7). Die Beschwerdeführerin sei seit März 2010 in der bisherigen Tätigkeit in der Strassenreinigung zu 100 % arbeitsunfähig (S. 3 Ziff. 1.6). Eine Tätigkeit mit mittelschwerer Belastung sollte in einigen Monaten wieder möglich sein (S. 4 Ziff. 1.7).

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er einen Status nach Osteosynthese der mehrfragmentäre n Fraktur des Os Metatarsale V rechts im Juni 2009 sowie eine Adipositas (S. 2 Ziff. 1.1). Die Belastbarkeit hinsichtlich des linken Knies sei zurzeit nicht gegeben. Bei normalem Heilungsverlauf sollte diese innert einige r Monaten wieder erreicht werden (S. 3 Ziff. 1.7). Die Beschwerdeführerin sei seit März 2010 in der bisherigen Tätigkeit in der Strassenreinigung zu 100 % arbeitsunfähig (S. 3 Ziff. 1.6). Eine Tätigkeit mit mittelschwerer Belastung sollte in einigen Monaten wieder möglich sein (S. 4 Ziff. 1.7). Mit Bericht vom 2 5. Januar 2011 ( Urk. 5/25/6-9) bestätigte Dr. E.___ die zuvor von ihm gestellten Diagnosen (S. 1 Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit in der Strassenreinigung weiterhin zu 100 % arbeits unfähig. In einer leichten Tätigkeit im Sitzen oder mit Wechselbelastung sei die Beschwerdeführerin hingegen aus somatischer Sicht voll arbeitsfähig (S. 2 f. Ziff. 1.6-1.7).

Mit Bericht vom 2 5. Januar 2011 ( Urk. 5/25/6-9) bestätigte Dr. E.___ die zuvor von ihm gestellten Diagnosen (S. 1 Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit in der Strassenreinigung weiterhin zu 100 % arbeits unfähig. In einer leichten Tätigkeit im Sitzen oder mit Wechselbelastung sei die Beschwerdeführerin hingegen aus somatischer Sicht voll arbeitsfähig (S. 2 f. Ziff. 1.6-1.7). 3.9 Am 2 9. März 2011 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung der Beschwerde führerin durch Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates. Mit Bericht vom 1. April 2011 ( Urk. 5/32/1-4) führte Dr. F.___ aus, d ie Beschwerdeführerin habe vor einiger Zeit eine Fraktur des Os Metatarsale V rechts erlitten, wovon sie sich gut erholt habe. Noch längere Zeit zurück liege eine Malleolarfraktur. Auch davon seien keine funktionellen Einschränkungen zurückgeblieben. Ein im März 2009 erfolgter Sturz auf das l inke Knie habe zu einer VKB-Ruptur und zu einem plastischen Ersatz der Struktur im September 2010 nach vorgängiger Arthro skopie mit Teilmeniskektomie medial geführt. Das linke Knie sei aktuell stabil und gut beweglich. In maximal zwei Monaten sollte eine 50%ige Arbeitsfähig keit erreicht werden. Aus orthopädischer Sicht sei die Tätigkeit als Podologin ein geeignetes Berufsfeld (S. 3 f. Ziff. 5).

3.9 Am 2 9. März 2011 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung der Beschwerde führerin durch Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates. Mit Bericht vom 1. April 2011 ( Urk. 5/32/1-4) führte Dr. F.___ aus, d ie Beschwerdeführerin habe vor einiger Zeit eine Fraktur des Os Metatarsale V rechts erlitten, wovon sie sich gut erholt habe. Noch längere Zeit zurück liege eine Malleolarfraktur. Auch davon seien keine funktionellen Einschränkungen zurückgeblieben. Ein im März 2009 erfolgter Sturz auf das l inke Knie habe zu einer VKB-Ruptur und zu einem plastischen Ersatz der Struktur im September 2010 nach vorgängiger Arthro skopie mit Teilmeniskektomie medial geführt. Das linke Knie sei aktuell stabil und gut beweglich. In maximal zwei Monaten sollte eine 50%ige Arbeitsfähig keit erreicht werden. Aus orthopädischer Sicht sei die Tätigkeit als Podologin ein geeignetes Berufsfeld (S. 3 f. Ziff. 5). 3.10 Im orthopädisch-psychiatrische n Gutach ten des G.___ vom 3 1. Mai 2011 ( Urk. 5/36) wurden folgende Diag no sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten (S. 23 f. Ziff. 8.1):

3.10 Im orthopädisch-psychiatrische n Gutach ten des G.___ vom 3 1. Mai 2011 ( Urk. 5/36) wurden folgende Diag no sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten (S. 23 f. Ziff. 8.1): - kleines Knorpelulkus lateral am lateralen Femurcondylus bei Status nach medialer Teilmeniskektomie im Juli 2010, vorderer Kreuzbandersatz plastik im September 2010 und Varusalignement links

kleines Knorpelulkus lateral am lateralen Femurcondylus bei Status nach medialer Teilmeniskektomie im Juli 2010, vorderer Kreuzbandersatz plastik im September 2010 und Varusalignement links - Adipositas

Adipositas - Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F4 1.2), bestehend seit etwa 2005

Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F4 1.2), bestehend seit etwa 2005 - a bhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7), bestehend seit Jahren

a bhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7), bestehend seit Jahren Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führten die Ärzte Fol gendes auf (S. 24 Ziff. 8.2):

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führten die Ärzte Fol gendes auf (S. 24 Ziff. 8.2): - p osttraumatische Schmerzen im rechten oberen Sprunggelenk

p osttraumatische Schmerzen im rechten oberen Sprunggelenk - Senk-/Spreizfüsse

Senk-/Spreizfüsse - Status nach Alkoholabusus (ICD-10 F10.1), seit etwa 2005 abstinent

Status nach Alkoholabusus (ICD-10 F10.1), seit etwa 2005 abstinent - Status nach Benzodiazepinabusus (ICD-10 F13.1), seit Juni 2010 absti nent

Status nach Benzodiazepinabusus (ICD-10 F13.1), seit Juni 2010 absti nent Aus gesamtmedizinischer Sicht sei die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit in der Stadtreinigung seit Januar 2011 zu 70 % arbeitsfähig. Grund hierfür sei, dass der Beschwerdeführerin vorwiegend gehende und häufig sitzende Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten über 10 kg nicht mehr vollumfänglich zugemutet werden könn t en und die emotionale Belastbarkeit, die geistige Flexibilität, die Durchsetzungsfähigkeit und die Dauerbelastbarkeit beeinträchtigt seien (S. 24 Ziff. 9.1). In körperlich leichten Tätigkeit en in temperierten Räumen, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden könn t e n, ohne dass dabei häufig gelaufen werden müsse, insbesondere auf Treppen, Leitern, schrägen Ebenen sowie unebene m Boden und die nicht mit häufig knienden Positionen sowie Heben und Tragen von Lasten über 5 kg verbunden seien, sowie Arbeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne Lenken eines Kraftfahrzeuges und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung sei die Beschwer deführerin seit März 2011 zu 80 % arbeitsfähig (S. 24 f. Ziff. 9.2).

Aus gesamtmedizinischer Sicht sei die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit in der Stadtreinigung seit Januar 2011 zu 70 % arbeitsfähig. Grund hierfür sei, dass der Beschwerdeführerin vorwiegend gehende und häufig sitzende Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten über 10 kg nicht mehr vollumfänglich zugemutet werden könn t en und die emotionale Belastbarkeit, die geistige Flexibilität, die Durchsetzungsfähigkeit und die Dauerbelastbarkeit beeinträchtigt seien (S. 24 Ziff. 9.1). In körperlich leichten Tätigkeit en in temperierten Räumen, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden könn t e n, ohne dass dabei häufig gelaufen werden müsse, insbesondere auf Treppen, Leitern, schrägen Ebenen sowie unebene m Boden und die nicht mit häufig knienden Positionen sowie Heben und Tragen von Lasten über 5 kg verbunden seien, sowie Arbeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne Lenken eines Kraftfahrzeuges und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung sei die Beschwer deführerin seit März 2011 zu 80 % arbeitsfähig (S. 24 f. Ziff. 9.2). 3.11 Am 2 0. Juni 2011 erfolgte im Spital D.___ eine Kniegelenksarthroskopie links mit Meniskustoilette und Resektion einer partiellen Plica mediopatellaris sowie Resektion von gereiztem Synoviagewebe und Lösen von Verwachsungen im ventralen Kniegelenksbereich (vgl. Operationsbericht vom 2 0. Juni 2011, Urk. 5/38/9-10).

3.11 Am 2 0. Juni 2011 erfolgte im Spital D.___ eine Kniegelenksarthroskopie links mit Meniskustoilette und Resektion einer partiellen Plica mediopatellaris sowie Resektion von gereiztem Synoviagewebe und Lösen von Verwachsungen im ventralen Kniegelenksbereich (vgl. Operationsbericht vom 2 0. Juni 2011, Urk. 5/38/9-10). Ein Lateral Release des linken Knies wurde schliesslich am 1 0. Oktober 2011 durchgeführt (vgl. Berichte vom 2 3. November und 2 8. Dezember 2011; Urk. 5/46, Urk. 5/47/5-6).

Ein Lateral Release des linken Knies wurde schliesslich am 1 0. Oktober 2011 durchgeführt (vgl. Berichte vom 2 3. November und 2 8. Dezember 2011; Urk. 5/46, Urk. 5/47/5-6). 3. 12 Mit Bericht vom 2. M ai 2012 ( Urk. 5/56/7) erachtete Dr. A.___ die Beschwerde führerin in einer behinderungsangepassten Tätigkeit als zu 100 % arbeitsfähig. Aufgrund der phobischen und rezidivierend panischen Symptomatik seien vor allem die Anfahrtswege zum Arbeitsplatz betroffen. Diese Symptomatik könne auf längere Sicht kaum verbessert werden und werde die Erwerbsfähigkeit negativ beeinflussen.

3. 12 Mit Bericht vom 2. M ai 2012 ( Urk. 5/56/7) erachtete Dr. A.___ die Beschwerde führerin in einer behinderungsangepassten Tätigkeit als zu 100 % arbeitsfähig. Aufgrund der phobischen und rezidivierend panischen Symptomatik seien vor allem die Anfahrtswege zum Arbeitsplatz betroffen. Diese Symptomatik könne auf längere Sicht kaum verbessert werden und werde die Erwerbsfähigkeit negativ beeinflussen. 3.13 Dr. Z.___ diagnostizierte mit Bericht vom 2 0. April 2012 ( Urk. 5/54 /5-6 ) per sistierende Knieschmerzen links bei einem Status nach Distorsion am 1 5. März 2009 und vier Operationen bedingt durch eine ausgep rägte muskuläre Dysba lance (S. 1 Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführerin sei eine leichte Arbeit mit kurzen Gehstrecken und ohne repetitives Bücken sowie Treppensteigen sowie ohne Belastungen auf Leitern oder Ä hnlichem zu 100 % zumutbar (S. 2 Ziff. 1.8-1.9).

3.13 Dr. Z.___ diagnostizierte mit Bericht vom 2 0. April 2012 ( Urk. 5/54 /5-6 ) per sistierende Knieschmerzen links bei einem Status nach Distorsion am 1 5. März 2009 und vier Operationen bedingt durch eine ausgep rägte muskuläre Dysba lance (S. 1 Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführerin sei eine leichte Arbeit mit kurzen Gehstrecken und ohne repetitives Bücken sowie Treppensteigen sowie ohne Belastungen auf Leitern oder Ä hnlichem zu 100 % zumutbar (S. 2 Ziff. 1.8-1.9). 4.

4. 4.1 Seit der letztmaligen materiellen Prüfung sind die folgenden, wesentlichen Berichte zu den Akten genommen worden:

4.1 Seit der letztmaligen materiellen Prüfung sind die folgenden, wesentlichen Berichte zu den Akten genommen worden: 4.2 Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie des Bewegungsapparates, I.___ Klinik, diagnostizierte mit Bericht vom 1 1. Juni 2014 ( Urk. 5/93/31-32) eine posttraumatisc he Gonarthrose links (S. 1). Die aktuelle Magnetresonanztomographie ( MRI ) des linken Knies zeige im Vergleich zum MRI- Befund aus dem Jahr 2012 eine deutliche Verbes serung des lateralen Kompartiments. Das Knochenmark ödem im lateralen Femurkondylus sei vollständig verschwunden. Auch habe sich im Bereich der lateralen chondralen Läsion ein Regenerat gebildet. Es liege ein medialseitig relevanter Knorpelschaden mit Gelenkspaltverschmälerung vor. Das Transplan tat sei nur noch teilweise erhalten (S. 2).

4.2 Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie des Bewegungsapparates, I.___ Klinik, diagnostizierte mit Bericht vom 1 1. Juni 2014 ( Urk. 5/93/31-32) eine posttraumatisc he Gonarthrose links (S. 1). Die aktuelle Magnetresonanztomographie ( MRI ) des linken Knies zeige im Vergleich zum MRI- Befund aus dem Jahr 2012 eine deutliche Verbes serung des lateralen Kompartiments. Das Knochenmark ödem im lateralen Femurkondylus sei vollständig verschwunden. Auch habe sich im Bereich der lateralen chondralen Läsion ein Regenerat gebildet. Es liege ein medialseitig relevanter Knorpelschaden mit Gelenkspaltverschmälerung vor. Das Transplan tat sei nur noch teilweise erhalten (S. 2). 4.3 Mit Austrittsbericht vom 1 3. Oktober 2014 ( Urk. 5/103/4-6) informierten die Ärzte der J.___ über die stationäre Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 1 4. August bis 2 1. September 2014 und diagnostizier ten Folgendes (S. 1):

4.3 Mit Austrittsbericht vom 1 3. Oktober 2014 ( Urk. 5/103/4-6) informierten die Ärzte der J.___ über die stationäre Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 1 4. August bis 2 1. September 2014 und diagnostizier ten Folgendes (S. 1): - Erschöpfungssyndrom

Erschöpfungssyndrom - Angst- und Panikattacken

Angst- und Panikattacken - Agoraphobie

Agoraphobie - Phobien

Phobien - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) - Kniearthrose links

Kniearthrose links Während des Aufenthaltes sei es zu einer erfreulichen Stabilisierung sowie einer zufriedenstellenden Teilremission der Symptomatik gekommen. Die Beschwer deführerin sei vom 1 4. August bis 3 0. September 2014 arbeitsunfähig. Anschliessend werde die schrittweise Wiedereingliederung empfohlen (S. 3).

Während des Aufenthaltes sei es zu einer erfreulichen Stabilisierung sowie einer zufriedenstellenden Teilremission der Symptomatik gekommen. Die Beschwer deführerin sei vom 1 4. August bis 3 0. September 2014 arbeitsunfähig. Anschliessend werde die schrittweise Wiedereingliederung empfohlen (S. 3). 4.4 Dr. med. K.___, Facharzt für Radiologie, berichtete mit Schreiben vom 1 2. Dezember 2014 ( Urk. 5/106) über d as erfolgte MRI sowie die radiologische Untersuchung der Lendenwirbelsäule (LWS). Es läge eine aktivierte Osteo chondrose L4/5 und etwas ausgeprägter L5/S1 mit Knochenmarköde m in den korrespondierenden Deck- und Bodenplatten vor. Zudem seien Bandscheiben hernien L4/5 und L5/S1 ohne Neurokompression, jedoch mit Kontakt zur Ner venwurzel L5 beidseits neuroforaminal, ersichtlich gewesen. Eine Irritation der Nervenwurzel L5 beidseits sei möglich. Schliesslich habe eine leichte bis mässige Fazettengelenksarthrose L3-S1, akzentuiert L4/5 rechts, festgestellt werden können (S. 1).

4.4 Dr. med. K.___, Facharzt für Radiologie, berichtete mit Schreiben vom 1 2. Dezember 2014 ( Urk. 5/106) über d as erfolgte MRI sowie die radiologische Untersuchung der Lendenwirbelsäule (LWS). Es läge eine aktivierte Osteo chondrose L4/5 und etwas ausgeprägter L5/S1 mit Knochenmarköde m in den korrespondierenden Deck- und Bodenplatten vor. Zudem seien Bandscheiben hernien L4/5 und L5/S1 ohne Neurokompression, jedoch mit Kontakt zur Ner venwurzel L5 beidseits neuroforaminal, ersichtlich gewesen. Eine Irritation der Nervenwurzel L5 beidseits sei möglich. Schliesslich habe eine leichte bis mässige Fazettengelenksarthrose L3-S1, akzentuiert L4/5 rechts, festgestellt werden können (S. 1). 4.5 Die Ärzte des L.___ informierten mit Austrittsbericht vom 1 0. Februar 2015 ( Urk. 5/103/9-12) über die am 6. Februar 2015 erfolgte notfallmässige Zuweisung der Beschwerdeführerin aufgrund einer Xanax -Into xikation. Die Beschwerdeführerin habe am nächsten Tag in deutlich gebesser tem Zustand entlassen werden können (S. 1).

4.5 Die Ärzte des L.___ informierten mit Austrittsbericht vom 1 0. Februar 2015 ( Urk. 5/103/9-12) über die am 6. Februar 2015 erfolgte notfallmässige Zuweisung der Beschwerdeführerin aufgrund einer Xanax -Into xikation. Die Beschwerdeführerin habe am nächsten Tag in deutlich gebesser tem Zustand entlassen werden können (S. 1). 4.6 PD Dr. med. M.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, B.___, gab mit Bericht vom 1 3. April 2015 ( Urk. 5/104) an, dass er die Beschwerde führerin seit Februar 2015 behandle (S. 1). Als Diagnosen gab er Folgendes an (S. 2):

4.6 PD Dr. med. M.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, B.___, gab mit Bericht vom 1 3. April 2015 ( Urk. 5/104) an, dass er die Beschwerde führerin seit Februar 2015 behandle (S. 1). Als Diagnosen gab er Folgendes an (S. 2): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, jedoch im Februar 2015 schwere Episode (ICD-10 F33.1/F33.2)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, jedoch im Februar 2015 schwere Episode (ICD-10 F33.1/F33.2) - generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1)

generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) - kombinierte Persönlichkeitsstörung mit dependenten depressiven und emo tional instabilen Zügen (ICD-10 F61.0)

kombinierte Persönlichkeitsstörung mit dependenten depressiven und emo tional instabilen Zügen (ICD-10 F61.0) - Störung d urch Sedativa oder Hypnotika: Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.2)

Störung d urch Sedativa oder Hypnotika: Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.2) Die generalisierte Angststörung sei hauptursächlich für die Arbeitsunfähigkeit. Die diesbezügliche Arbeitsunfähigkeit betrage 20 % und könne frühestens in zwei bis drei Jahren verbessert werden. Die kombinierte Persönlichkeitsstörung führe zu einer Arbeitsunfähigkeit von 15 %, wobei hier eine Verbesserung erst in drei bis fünf Jahren wahrscheinlich erscheine. Die rezidivierende depressive Störung trage aktuell noch zu 25 % der Arbeitsunfäh igkeit bei. Diesbezüglich sei eine Verbesserung am Wahrscheinlichsten, weshalb mittelfristig von einer Einschränkung von 5 % auszugehen sei. Gesamthaft sei aus psychiatrischer Sicht eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit in den nächsten zwei bis drei Ja hren realistisch (S. 3).

Die generalisierte Angststörung sei hauptursächlich für die Arbeitsunfähigkeit. Die diesbezügliche Arbeitsunfähigkeit betrage 20 % und könne frühestens in zwei bis drei Jahren verbessert werden. Die kombinierte Persönlichkeitsstörung führe zu einer Arbeitsunfähigkeit von 15 %, wobei hier eine Verbesserung erst in drei bis fünf Jahren wahrscheinlich erscheine. Die rezidivierende depressive Störung trage aktuell noch zu 25 % der Arbeitsunfäh igkeit bei. Diesbezüglich sei eine Verbesserung am Wahrscheinlichsten, weshalb mittelfristig von einer Einschränkung von 5 % auszugehen sei. Gesamthaft sei aus psychiatrischer Sicht eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit in den nächsten zwei bis drei Ja hren realistisch (S. 3). 4. 7 Dr. med. N.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheuma tologie, nannte mit Bericht vom 1. Juni 2015 ( Urk. 5/115) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.1):

4. 7 Dr. med. N.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheuma tologie, nannte mit Bericht vom 1. Juni 2015 ( Urk. 5/115) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.1): - chronisches Lumbovertebralsyndrom rechtsbetont mit/bei

chronisches Lumbovertebralsyndrom rechtsbetont mit/bei - Diskopathie L4/5 und L5/S1

Diskopathie L4/5 und L5/S1 - Fazettengelenksarthros e beidseits L3-S1 rechtsbetont

Fazettengelenksarthros e beidseits L3-S1 rechtsbetont - Gonarthrose links

Gonarthrose links - beginnende Coxarthrose rechts

beginnende Coxarthrose rechts Die Prognose bezüglich des Bewegungsapparates sei gut (S. 3 Ziff. 1.4). Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit als Fusspflegerin zu 100 % sowie in der bisherigen Tätigkeit als Verkäuferin zu 50 % arbeitsfähig. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei zu 50 % möglich, das heisse fünf Stunden für leichte und mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten ohne ständiges Heben von schweren Lasten und andauerndem Knien (S. 3 Ziff. 1.7).

Die Prognose bezüglich des Bewegungsapparates sei gut (S. 3 Ziff. 1.4). Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit als Fusspflegerin zu 100 % sowie in der bisherigen Tätigkeit als Verkäuferin zu 50 % arbeitsfähig. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei zu 50 % möglich, das heisse fünf Stunden für leichte und mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten ohne ständiges Heben von schweren Lasten und andauerndem Knien (S. 3 Ziff. 1.7). 4.8 Prof. Dr. med. O.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothe rapie sowie für Neurologie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 1 3. Dezember 2015 ( Urk. 5/133). Dabei konnte er folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen (S. 63 lit. E Ziff. 1):

4.8 Prof. Dr. med. O.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothe rapie sowie für Neurologie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 1 3. Dezember 2015 ( Urk. 5/133). Dabei konnte er folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen (S. 63 lit. E Ziff. 1): - rezidivierende depressive Störung, im Verlauf seit Sommer 2014 schwan kend von mittelgradig bis schwer (ICD-10 F33.1-33.2), gegen wärtig unter psychopharmakologischer Behandlung remittiert (ICD-10 F33.4)

rezidivierende depressive Störung, im Verlauf seit Sommer 2014 schwan kend von mittelgradig bis schwer (ICD-10 F33.1-33.2), gegen wärtig unter psychopharmakologischer Behandlung remittiert (ICD-10 F33.4) - generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1)

generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) - abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7), Differentialdiagnose (DD): kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen und emotio nal-instabilen Anteilen (ICD-10 F61.0)

abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7), Differentialdiagnose (DD): kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen und emotio nal-instabilen Anteilen (ICD-10 F61.0) Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte er eine Störung durch Sedativa und Hypnotika: Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.24) sowie Probleme in Verbindung mit Wohnbedingungen und ökonomischen Faktoren (ICD-1 0 Z59) auf (S. 63 lit. E Ziff. 2 ).

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte er eine Störung durch Sedativa und Hypnotika: Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.24) sowie Probleme in Verbindung mit Wohnbedingungen und ökonomischen Faktoren (ICD-1 0 Z59) auf (S. 63 lit. E Ziff. 2 ). Es liege eine das psycho pathologische Bild verstärkende und unterhaltende Inter aktion durch die psychiatrischen Mehrfachdiagnosen vor, wobei insbeson dere die abhängige Persönlichkeitsstörung die Angststörung verstärke. In Kom bination mit der rezidivierenden depressiven Störung müsse daher von einer erhöhten Vulnerabilität und anhaltenden Reduktion der Dauerbelastbarkeit aus gegangen werden, welche sich auf die mittel- und langfristige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auswirke. Der Gesundheitsschaden sei als mässiggradig einzustufen. Die persönlichen Ressourcen würden nicht ausgeschöpft. Die Beschwerdeführerin habe weiterhin eine psychosoziale Teilhabe. Schliesslich sei eine ungewöhnliche Diskrepanz zwischen dem privaten Aktivitätsniveau und der privaten Belastbarkeit sowie der beruflichen Leistungsfähigkeit zu erkennen (S. 60 ff.).

Es liege eine das psycho pathologische Bild verstärkende und unterhaltende Inter aktion durch die psychiatrischen Mehrfachdiagnosen vor, wobei insbeson dere die abhängige Persönlichkeitsstörung die Angststörung verstärke. In Kom bination mit der rezidivierenden depressiven Störung müsse daher von einer erhöhten Vulnerabilität und anhaltenden Reduktion der Dauerbelastbarkeit aus gegangen werden, welche sich auf die mittel- und langfristige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auswirke. Der Gesundheitsschaden sei als mässiggradig einzustufen. Die persönlichen Ressourcen würden nicht ausgeschöpft. Die Beschwerdeführerin habe weiterhin eine psychosoziale Teilhabe. Schliesslich sei eine ungewöhnliche Diskrepanz zwischen dem privaten Aktivitätsniveau und der privaten Belastbarkeit sowie der beruflichen Leistungsfähigkeit zu erkennen (S. 60 ff.). Aus psychiatrischer Sicht sei von einer mittel- und langfristigen Arbeits un fähig keit in den bisherigen sowie behinderungsangepassten Tätigkei ten von schätzungsweise 40 % auszugehen. Dies gelte vermutlich seit Spät sommer 2015, jedoch spätestens seit dem Begutachtungstermin. Das psychische Störungsbild sei als chronifiziert anzusehen. Dennoch könne von einer Verbes serung durch konsequente psychotherapeutische Behandlung und psychophar makologischer Intervention ausgegangen werden. Eine Verbesserung sei inner halb eines Zeit raumes von zwei bis fünf Jahren zu erwarten (S. 63 f. lit. F-G). Das Belastungs profil einer angepassten Tätigkeit sollte keine Nachtschichten und keine stress besetzten Tätigkeiten sowie Tätigkeiten in engen Räumen bein halten (S. 65 unten).

Aus psychiatrischer Sicht sei von einer mittel- und langfristigen Arbeits un fähig keit in den bisherigen sowie behinderungsangepassten Tätigkei ten von schätzungsweise 40 % auszugehen. Dies gelte vermutlich seit Spät sommer 2015, jedoch spätestens seit dem Begutachtungstermin. Das psychische Störungsbild sei als chronifiziert anzusehen. Dennoch könne von einer Verbes serung durch konsequente psychotherapeutische Behandlung und psychophar makologischer Intervention ausgegangen werden. Eine Verbesserung sei inner halb eines Zeit raumes von zwei bis fünf Jahren zu erwarten (S. 63 f. lit. F-G). Das Belastungs profil einer angepassten Tätigkeit sollte keine Nachtschichten und keine stress besetzten Tätigkeiten sowie Tätigkeiten in engen Räumen bein halten (S. 65 unten). 4.9 Dr. med. und Dr. sc. nat. ETH P.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, erstattete ihr rheumatologisches Gut achten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 2 3. Dezember 2015 ( Urk. 5/132/2-137) und führte die nachfolgend gekürzt angeführten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 123 Ziff. 9.1):

4.9 Dr. med. und Dr. sc. nat. ETH P.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, erstattete ihr rheumatologisches Gut achten zuhanden der Beschwerdegegnerin am 2 3. Dezember 2015 ( Urk. 5/132/2-137) und führte die nachfolgend gekürzt angeführten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 123 Ziff. 9.1): - verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der LWS bei

verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der LWS bei - degenerativen Veränderungen mit mässigen Osteochondrosen L4/5 und L5/S1 mit Diskushernien L4/5 und L5/S1 mit neuroforaminalen Kontakten zu den Nervenwurzeln L5 beidseits mit möglicher Irritation der Nervenwurzel L5 beidseits ohne Kompression

degenerativen Veränderungen mit mässigen Osteochondrosen L4/5 und L5/S1 mit Diskushernien L4/5 und L5/S1 mit neuroforaminalen Kontakten zu den Nervenwurzeln L5 beidseits mit möglicher Irritation der Nervenwurzel L5 beidseits ohne Kompression - ohne radikuläre Zeichen

ohne radikuläre Zeichen - verminderte Belastbarkeit und Beschwerden des linken Knies bei

verminderte Belastbarkeit und Beschwerden des linken Knies bei - Status nach Sturz auf das linke Knie am 1 5. März 2009 mit Ruptur des vorderen Kr euzbandes und Destruktion des Hi nterhorns des medi alen Meniskus mit mehreren Operationen

Status nach Sturz auf das linke Knie am 1 5. März 2009 mit Ruptur des vorderen Kr euzbandes und Destruktion des Hi nterhorns des medi alen Meniskus mit mehreren Operationen - l eichten degenerativen Veränderungen vor allem medial mit Gelenk spaltverschmälerung und Status nach vorderer Kreuzbandplastik mit nur noch teilweise erhaltenem Tr ansplantat bei intaktem hinterem Kreuzband und deutlicher bildgebender Besserung im Verlauf

l eichten degenerativen Veränderungen vor allem medial mit Gelenk spaltverschmälerung und Status nach vorderer Kreuzbandplastik mit nur noch teilweise erhaltenem Tr ansplantat bei intaktem hinterem Kreuzband und deutlicher bildgebender Besserung im Verlauf Zudem nannte sie die folgenden – gekürzt angeführten – Diagnosen ohne Aus wir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 123 Ziff. 9.2):

Zudem nannte sie die folgenden – gekürzt angeführten – Diagnosen ohne Aus wir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 123 Ziff. 9.2): - Nikotinabusus

Nikotinabusus - Adipositas Grad I

Adipositas Grad I - arterielle Hypertonie mit medikamentöser Therapie

arterielle Hypertonie mit medikamentöser Therapie - Hypercholesterinämie

Hypercholesterinämie - repetitive Kontusions- und Distorsions-Traumata am linken Handgelenk ; ohne wesentliche strukturelle Läsion

repetitive Kontusions- und Distorsions-Traumata am linken Handgelenk ; ohne wesentliche strukturelle Läsion - Status nach Verletzung des rechten Vorfusses am 8. Juni 2009 mit dislo zierte r mehrfragmentärer Fraktur des O s Metatarsale V

Status nach Verletzung des rechten Vorfusses am 8. Juni 2009 mit dislo zierte r mehrfragmentärer Fraktur des O s Metatarsale V - Status nach laparo skopischer Hysterektomie am 6. März 2012 bei zervika ler intraepithelialer Neoplasie (CIN) Grad III

Status nach laparo skopischer Hysterektomie am 6. März 2012 bei zervika ler intraepithelialer Neoplasie (CIN) Grad III Die ab Juli 2015 aufgetretenen repetitiven Kontusions- und Distorsions-Trau mata am linken Handgelenk seien ohne wesentliche strukturelle Läsionen geblieben. Die klinische Untersuchung habe eine Hypokyphose der Brustwir belsäule (BWS) gezeigt. Alle drei Wirbelsäulenabschnitte seien normal beweg lich und radikuläre Zeichen seien nicht vorhanden. Alle grossen peripheren Gelenke seien normal beweglich, auch das linke Handgelenk und das linke Knie. Es bestehe ein minimer Erguss im linken Kniegelenk ohne Überwärmung. Ansonsten seien nirgends Gelenksergüsse, Synovitiden oder überwärmte Gelenke vorhanden. Die Handkraft sei beidseits aussergewöhnlich gut. Die Bioimpendanz -Analyse zeige trotz Adipositas eine erfreulich grosse Muskel masse von 42 %, welche den Normwert von 40 % übertreffe. Eine lang andau ernde Schonung könne daraus nicht abgeleitet werden. Das MRI des linken Knies vom Juni 2014 zeige leichte degenerative Veränderungen vor allem medial mit Gelenkspaltverschmälerung und noch teilweise erhaltenem Trans plantat des vorderen Kreuzbandes bei intaktem hintere n Kreuzband. Die bildge benden Befunde hätten sich im Vergleich zum MRI-Befund vom September 2012 deutlich gebessert, dies vor allem im laterale n Kompartiment. Das Knochenmark ödem im lateralen Kondylus sei vollständig verschwunden. Aus serdem habe sich in der Hauptbelastungszone im Bereich der lateralen chondralen Läsion ein Regenerat gebildet. Die Untersuchungen der LWS vom Dezem ber 2014 würden degenerative Veränderungen mit mässigen Osteochon drosen L4/5 und L5/S1 mit Diskushernien L4/5 und L5/S1 mit neuroforaminalen Kon takten zu den Nervenwurzeln L5 beidseits mit möglicher Irritation beidseits ohne Kompression zeigen. Da keine Kompression neuraler Strukturen vorhan den sei, seien diese Befunde nicht besonders gravierend (S. 124 f. Ziff. 10).

Die ab Juli 2015 aufgetretenen repetitiven Kontusions- und Distorsions-Trau mata am linken Handgelenk seien ohne wesentliche strukturelle Läsionen geblieben. Die klinische Untersuchung habe eine Hypokyphose der Brustwir belsäule (BWS) gezeigt. Alle drei Wirbelsäulenabschnitte seien normal beweg lich und radikuläre Zeichen seien nicht vorhanden. Alle grossen peripheren Gelenke seien normal beweglich, auch das linke Handgelenk und das linke Knie. Es bestehe ein minimer Erguss im linken Kniegelenk ohne Überwärmung. Ansonsten seien nirgends Gelenksergüsse, Synovitiden oder überwärmte Gelenke vorhanden. Die Handkraft sei beidseits aussergewöhnlich gut. Die Bioimpendanz -Analyse zeige trotz Adipositas eine erfreulich grosse Muskel masse von 42 %, welche den Normwert von 40 % übertreffe. Eine lang andau ernde Schonung könne daraus nicht abgeleitet werden. Das MRI des linken Knies vom Juni 2014 zeige leichte degenerative Veränderungen vor allem medial mit Gelenkspaltverschmälerung und noch teilweise erhaltenem Trans plantat des vorderen Kreuzbandes bei intaktem hintere n Kreuzband. Die bildge benden Befunde hätten sich im Vergleich zum MRI-Befund vom September 2012 deutlich gebessert, dies vor allem im laterale n Kompartiment. Das Knochenmark ödem im lateralen Kondylus sei vollständig verschwunden. Aus serdem habe sich in der Hauptbelastungszone im Bereich der lateralen chondralen Läsion ein Regenerat gebildet. Die Untersuchungen der LWS vom Dezem ber 2014 würden degenerative Veränderungen mit mässigen Osteochon drosen L4/5 und L5/S1 mit Diskushernien L4/5 und L5/S1 mit neuroforaminalen Kon takten zu den Nervenwurzeln L5 beidseits mit möglicher Irritation beidseits ohne Kompression zeigen. Da keine Kompression neuraler Strukturen vorhan den sei, seien diese Befunde nicht besonders gravierend (S. 124 f. Ziff. 10). Die Beschwerdefüh rerin könne eine knieschonende sowie LWS-schonende Tätig keit, wobei sie Lasten bis zu 12.5 kg hantieren könne, zu 100 % ausüben. Die angestammten Tätigkeiten als Fusspflegerin sowie als Chauffeurin und Ver käuferin seien angepasste Tätigkeiten. Es habe nie eine langandauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden (S. 127 f. Ziff. 11.1-11.4 ; S. 135 Ziff. 14 ).

Die Beschwerdefüh rerin könne eine knieschonende sowie LWS-schonende Tätig keit, wobei sie Lasten bis zu 12.5 kg hantieren könne, zu 100 % ausüben. Die angestammten Tätigkeiten als Fusspflegerin sowie als Chauffeurin und Ver käuferin seien angepasste Tätigkeiten. Es habe nie eine langandauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden (S. 127 f. Ziff. 11.1-11.4 ; S. 135 Ziff. 14 ). 4. 10 In der bidisziplinären Zusammenfassung vom 7. Januar 2016 ( Urk. 5/134) wieder holten Dr. P.___ und Prof. O.___ die in den beiden Teilg utachten genannten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und hielten fest, dass d ie Beschwerdeführerin eine kniebelastende beziehungsweise LWS be lastende Tätigkeit nicht ausüben könne. Die angestammten oder andere angepasste Tätigkeiten seien ihr seit der psychiatrischen Untersuchung am 1 0. Dezember 2015 zu 60 % zumutbar. Die psychischen Störungen und da durch die Arbeitsfähigkeit könnten durch eine intensivierte fachärztliche Behandlung innert zwei bis fünf Jahren verbessert werden.

4. 10 In der bidisziplinären Zusammenfassung vom 7. Januar 2016 ( Urk. 5/134) wieder holten Dr. P.___ und Prof. O.___ die in den beiden Teilg utachten genannten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und hielten fest, dass d ie Beschwerdeführerin eine kniebelastende beziehungsweise LWS be lastende Tätigkeit nicht ausüben könne. Die angestammten oder andere angepasste Tätigkeiten seien ihr seit der psychiatrischen Untersuchung am 1 0. Dezember 2015 zu 60 % zumutbar. Die psychischen Störungen und da durch die Arbeitsfähigkeit könnten durch eine intensivierte fachärztliche Behandlung innert zwei bis fünf Jahren verbessert werden. 4.11 Mit Stellungnahme vom 1 8. Januar 2016 empfahl Dr. med. Q.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs appa rates, Regionaler Ärztlicher Dienst ( RAD ), für die Beurteilung auf das bidiszipli näre Gutachten von Dr. P.___ und Prof. O.___ abzustellen ( Urk. 5/136 S. 6 ff.).

4.11 Mit Stellungnahme vom 1 8. Januar 2016 empfahl Dr. med. Q.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs appa rates, Regionaler Ärztlicher Dienst ( RAD ), für die Beurteilung auf das bidiszipli näre Gutachten von Dr. P.___ und Prof. O.___ abzustellen ( Urk. 5/136 S. 6 ff.). 4.12 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte die Beschwerdeführerin zwei Aus trittsberichte ein, wonach sie vom 1. Mai bis 7. Juni 2016 in stationärer Behandlung in den Spitäler R.___ und vom 8. b is 2 9. Juni 2016 in der B.___ hospitalisiert gewesen sei (vgl. Urk. 8/ 2, Urk. 8/4).

4.12 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte die Beschwerdeführerin zwei Aus trittsberichte ein, wonach sie vom 1. Mai bis 7. Juni 2016 in stationärer Behandlung in den Spitäler R.___ und vom 8. b is 2 9. Juni 2016 in der B.___ hospitalisiert gewesen sei (vgl. Urk. 8/ 2, Urk. 8/4). 5.

5. 5.1 Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass die beiden Gutachten von Dr. P.___ sowie P rof. O.___ (vorstehend E. 4.8 - 4. 10 ) die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden in angemessener Weise berücksich tigen, in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet wur den und der konkreten medizinischen Situation Rechnung tragen. Die Beurtei lungen leuchten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfä higkeit werden ausführlich begründet. Die Beurteilungen sind nach dem Gesag ten für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend. Die beiden Gutach ten erfüllen damit die praxisgemässen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidu ngsgrundlagen (vorstehend E. 1.7 ) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestel lt werden kann.

5.1 Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass die beiden Gutachten von Dr. P.___ sowie P rof. O.___ (vorstehend E. 4.8 4. 10 ) die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden in angemessener Weise berücksich tigen, in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet wur den und der konkreten medizinischen Situation Rechnung tragen. Die Beurtei lungen leuchten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfä higkeit werden ausführlich begründet. Die Beurteilungen sind nach dem Gesag ten für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend. Die beiden Gutach ten erfüllen damit die praxisgemässen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidu ngsgrundlagen (vorstehend E. 1.7 ) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestel lt werden kann. Dies empfahl überdies auch der RAD-Arzt Dr. Q.___ (vorstehend E. 4.11 ), wobei die Beweiskraft der Gutachten auch von Seiten der Parteien unbestritten blieb ( Urk. 2 S. 2; Urk. 4; Urk. 5/139 ).

Dies empfahl überdies auch der RAD-Arzt Dr. Q.___ (vorstehend E. 4.11 ), wobei die Beweiskraft der Gutachten auch von Seiten der Parteien unbestritten blieb ( Urk. 2 S. 2; Urk. 4; Urk. 5/139 ). 5.2 Aus somatischer Sicht leidet die Beschwer deführerin demnach weiterhin an Beschwerden des linken Knies. Nachdem sie sich bei einem im März 2009 erfolgten Sturz auf das besagte Knie eine VKB- Ruptur und Destruktion des Hi nterhorns des medialen Meniskus zugezogen hatte, wurde das Knie bereits mehrmals operiert ( vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 123 Ziff. 9.1). A nlässlich der klini schen Untersuchung durch Dr. P.___ konnte einzig ein minimer Erguss ohne Überwärmung festgestellt werden (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 120 ). Zudem gab Dr. P.___ an, dass eine langandauernde körperliche Schonung aufgrund der - trotz Adipositas - erfreulich grossen Muskelmasse nicht abgeleitet werden könne ( Urk. 5/132/2-137 S. 124 unten). Schliesslich hätten sich die im Juni 2014 erhobenen bildgebenden Befunde im Vergleich zum MRI-Befund vom September 2012 deutlich gebessert. Es seien lediglich leichte degenerative Ve r änderungen festzustellen. Insbesondere sei das Knochenmarködem im lateralen Kondylus vollständig verschwunden und in der Hauptbelastungszone im Bereich der lateralen chondralen Läsion habe sich ein Regenerat gebildet (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 125 oben). Der Beurteilung durch Dr. P.___ lassen sich somit keine Hinweise entnehmen, dass sich die Befunde bezüglich des linken Knies verschlechtert hätten.

5.2 Aus somatischer Sicht leidet die Beschwer deführerin demnach weiterhin an Beschwerden des linken Knies. Nachdem sie sich bei einem im März 2009 erfolgten Sturz auf das besagte Knie eine VKB- Ruptur und Destruktion des Hi nterhorns des medialen Meniskus zugezogen hatte, wurde das Knie bereits mehrmals operiert ( vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 123 Ziff. 9.1). A nlässlich der klini schen Untersuchung durch Dr. P.___ konnte einzig ein minimer Erguss ohne Überwärmung festgestellt werden (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 120 ). Zudem gab Dr. P.___ an, dass eine langandauernde körperliche Schonung aufgrund der trotz Adipositas erfreulich grossen Muskelmasse nicht abgeleitet werden könne ( Urk. 5/132/2-137 S. 124 unten). Schliesslich hätten sich die im Juni 2014 erhobenen bildgebenden Befunde im Vergleich zum MRI-Befund vom September 2012 deutlich gebessert. Es seien lediglich leichte degenerative Ve r änderungen festzustellen. Insbesondere sei das Knochenmarködem im lateralen Kondylus vollständig verschwunden und in der Hauptbelastungszone im Bereich der lateralen chondralen Läsion habe sich ein Regenerat gebildet (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 125 oben). Der Beurteilung durch Dr. P.___ lassen sich somit keine Hinweise entnehmen, dass sich die Befunde bezüglich des linken Knies verschlechtert hätten. Seit der letztmaligen Beurteilung hinzugekommen sind zwar degenerative Verän derungen an der LWS mit mässigen Osteochondrosen L4/5 und L5/S1 mit neuroforaminalen Kontakten zu den Nervenwurzeln L5 beidseits mit möglicher Irritation der Nervenwurzel L5 beidseits, allerdings ohne Kompression. Auf grund der fehlenden r adikuläre n Zeichen erachtete Dr. P.___ die struktu rellen Veränderungen der LWS als nicht besonders gravierend (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 125 Ziff. 10; S. 130). Auch traten ab Juli 2015 repetitive Kontusions- und Distorsions-Traumata am linken Handgelenk auf, welche – mit Verweis auf die Beurteilung durch Dr. med. S.___ (vgl. hierzu dessen Bericht vom 1 4. Oktober 2015, Urk. 5/132 / 252-253 ) - ohne wesentliche strukturelle Läsionen geblieben seien (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 124 Ziff. 10). Entsprechend konnte Dr. P.___ beidseitig auch eine aussergewöhnlich gute Handkraft feststellen ( Urk. 5/132/2-137 S. 119).

Seit der letztmaligen Beurteilung hinzugekommen sind zwar degenerative Verän derungen an der LWS mit mässigen Osteochondrosen L4/5 und L5/S1 mit neuroforaminalen Kontakten zu den Nervenwurzeln L5 beidseits mit möglicher Irritation der Nervenwurzel L5 beidseits, allerdings ohne Kompression. Auf grund der fehlenden r adikuläre n Zeichen erachtete Dr. P.___ die struktu rellen Veränderungen der LWS als nicht besonders gravierend (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 125 Ziff. 10; S. 130). Auch traten ab Juli 2015 repetitive Kontusions- und Distorsions-Traumata am linken Handgelenk auf, welche – mit Verweis auf die Beurteilung durch Dr. med. S.___ (vgl. hierzu dessen Bericht vom 1 4. Oktober 2015, Urk. 5/132 252-253 ) - ohne wesentliche strukturelle Läsionen geblieben seien (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 124 Ziff. 10). Entsprechend konnte Dr. P.___ beidseitig auch eine aussergewöhnlich gute Handkraft feststellen ( Urk. 5/132/2-137 S. 119). In Anbetracht der erhobenen klinischen und radiologischen Befunde (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 118 ff. S. 124 f. ) sowie des von der Beschwerdeführerin täglich absolvierten Sportprogramms – sie spaziere zwei Stunden mit dem Hund, verwende den Hometrainer regelmässig und mache eine halbe bis eine ganze Stunde gymnastische Übungen (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 124) – ist die von Dr. P.___ attestierte 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsan gepassten Tätigkeit plausibel und nachvollziehbar. Dabei sollte es sich um eine knieschonende und LWS-schonende Tätigkeit ohne Tragen und Heben von Lasten schwerer als 12.5 kg handeln. Die bisherige Tätigkeit als Podologin sei eine angepasste Tätigkeit (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 126 ff. Ziff. 11.1-11.4 ). Folglich ergibt sich aus somatischer Sicht keine für die Annahme einer Invali dität massgebende Veränder ung.

In Anbetracht der erhobenen klinischen und radiologischen Befunde (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 118 ff. S. 124 f. ) sowie des von der Beschwerdeführerin täglich absolvierten Sportprogramms – sie spaziere zwei Stunden mit dem Hund, verwende den Hometrainer regelmässig und mache eine halbe bis eine ganze Stunde gymnastische Übungen (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 124) – ist die von Dr. P.___ attestierte 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsan gepassten Tätigkeit plausibel und nachvollziehbar. Dabei sollte es sich um eine knieschonende und LWS-schonende Tätigkeit ohne Tragen und Heben von Lasten schwerer als 12.5 kg handeln. Die bisherige Tätigkeit als Podologin sei eine angepasste Tätigkeit (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 126 ff. Ziff. 11.1-11.4 ). Folglich ergibt sich aus somatischer Sicht keine für die Annahme einer Invali dität massgebende Veränder ung. 5.3 Im Vordergrund stehen vorliegend die psychischen Beschwerden der Beschwer de führerin, wie sie dies auch selbst mehrmals erwähnte (vgl. Urk. 5/139 S. 1; Urk. 7 ). Der psychiatrische Gutachter Prof. O.___ diagnosti zierte eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig unter psychophar makologischer Behandlung remittiert (ICD-10 F33.4), eine generalisierte Angst störung (ICD-10 F41.1) sowie eine abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7) als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 5/133 S. 63 lit. E Ziff. 1). Dabei hielt er fest, dass eine das psychopathologische Bild verstärkende und unterhaltende Interaktion durch die psychiatrischen Mehrfachdiagnosen vorliege, wobei insbesondere die abhängige Persönlichkeitsstörung die Angst störung verstärke. In Kombination mit der rezidivierenden depressiven Störung müsse daher von einer erhöhten Vulnerabilität und anhaltenden Reduktion der Dauerbe lastbarkeit ausgegangen werden, welche sich auf die mittel- und lang fristige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdefü hrerin auswirke ( Urk. 5/133 S. 60 ). Dem zufolge ging er von einer 40%igen Ar beitsunfähigkeit in den bisherigen sowie angepassten Tätigkeiten aus ( Urk. 5/133 S. 63 lit. F ).

5.3 Im Vordergrund stehen vorliegend die psychischen Beschwerden der Beschwer de führerin, wie sie dies auch selbst mehrmals erwähnte (vgl. Urk. 5/139 S. 1; Urk. 7 ). Der psychiatrische Gutachter Prof. O.___ diagnosti zierte eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig unter psychophar makologischer Behandlung remittiert (ICD-10 F33.4), eine generalisierte Angst störung (ICD-10 F41.1) sowie eine abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7) als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 5/133 S. 63 lit. E Ziff. 1). Dabei hielt er fest, dass eine das psychopathologische Bild verstärkende und unterhaltende Interaktion durch die psychiatrischen Mehrfachdiagnosen vorliege, wobei insbesondere die abhängige Persönlichkeitsstörung die Angst störung verstärke. In Kombination mit der rezidivierenden depressiven Störung müsse daher von einer erhöhten Vulnerabilität und anhaltenden Reduktion der Dauerbe lastbarkeit ausgegangen werden, welche sich auf die mittel- und lang fristige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdefü hrerin auswirke ( Urk. 5/133 S. 60 ). Dem zufolge ging er von einer 40%igen Ar beitsunfähigkeit in den bisherigen sowie angepassten Tätigkeiten aus ( Urk. 5/133 S. 63 lit. F ). Dies e Beurteilung von Prof. O.___ steht überdies im Einklang mit der Ein schätzung des behandelnden Psychi aters PD Dr. M.___ (vgl. Urk. 5 /104 S. 2 f.).

Dies e Beurteilung von Prof. O.___ steht überdies im Einklang mit der Ein schätzung des behandelnden Psychi aters PD Dr. M.___ (vgl. Urk. 5 /104 S. 2 f.). 5.4 Dabei gilt es allerdings zu berücksichtigen, dass bei Beeinträchtigungen des psy chischen Gesundheitszustandes stets eine objektive Betrachtung des Forder baren vorzunehmen is t (vorstehend E. 1.1, 1.3) und die Beurteilung, ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt, eine Rechtsfrage ist und damit nicht den Ärztinnen und Ärzten obliegt, sondern den rechtsanwendenden Behörden. Der Umstand, dass das Gutachten bezüglich der Darlegung der medi zinischen Situation voll beweiskräftig ist, bedeutet nicht, dass auch die dortige Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit für die Belange der Invalidenversicherung ohne weiteres massgeblich ist. Es ist folglich mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vereinbar, einem Gutachten vollen Beweiswert zuzuerkennen, jedoch von der medizinischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit unter Berück sichtigung sozialversicherungsrechtlicher Aspekte abzuweichen (BGE 140 V 193 E. 3.1 f., 130 V 352 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 9C_636/2007 vom 2 8. Juli 2008 E. 3.3.1).

5.4 Dabei gilt es allerdings zu berücksichtigen, dass bei Beeinträchtigungen des psy chischen Gesundheitszustandes stets eine objektive Betrachtung des Forder baren vorzunehmen is t (vorstehend E. 1.1, 1.3) und die Beurteilung, ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt, eine Rechtsfrage ist und damit nicht den Ärztinnen und Ärzten obliegt, sondern den rechtsanwendenden Behörden. Der Umstand, dass das Gutachten bezüglich der Darlegung der medi zinischen Situation voll beweiskräftig ist, bedeutet nicht, dass auch die dortige Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit für die Belange der Invalidenversicherung ohne weiteres massgeblich ist. Es ist folglich mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vereinbar, einem Gutachten vollen Beweiswert zuzuerkennen, jedoch von der medizinischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit unter Berück sichtigung sozialversicherungsrechtlicher Aspekte abzuweichen (BGE 140 V 193 E. 3.1 f., 130 V 352 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 9C_636/2007 vom 2 8. Juli 2008 E. 3.3.1). 5.5 Die Beschwerdeg egnerin verneinte das Vorliegen eines invalidisierenden psychi schen Gesundheitsschadens mit der Begründung, dass eine Verbesserung unter intensivierter fachärztlicher Behandlung anzunehmen sei, die Beschwerdeführe rin einen regen Tagesablauf pflege, über zahlreiche Ressourcen verfüge, der Gesundheitsschaden lediglich als mässiggradig einge stuft werde und die Per sönlichkeitsstörung in der bisherigen Erwerbsbiographie keinen negativen Ein fluss gezeigt habe (vgl. Urk. 4 S. 2 ).

5.5 Die Beschwerdeg egnerin verneinte das Vorliegen eines invalidisierenden psychi schen Gesundheitsschadens mit der Begründung, dass eine Verbesserung unter intensivierter fachärztlicher Behandlung anzunehmen sei, die Beschwerdeführe rin einen regen Tagesablauf pflege, über zahlreiche Ressourcen verfüge, der Gesundheitsschaden lediglich als mässiggradig einge stuft werde und die Per sönlichkeitsstörung in der bisherigen Erwerbsbiographie keinen negativen Ein fluss gezeigt habe (vgl. Urk. 4 S. 2 ). Dem psychiatrischen Gutachten von Prof. O.___ ist ein hauptsächlich unauffäl liger Psychostatus zu entnehmen. So könne der Rapport während der gesamten Exploration gut hergestellt und durchgehend gehalten werden. Es lägen keine quantitativen oder qualitativen Bewusstseinsstörungen vor und Störungen des Kurz- oder Langzeitgedächtnisses seien nicht objektivierbar. Obwohl die Beschwerdeführerin Konzentrationsstörungen beklage, könne die Aufmerksamkeit und Konzentration während der gut zweistündigen am Spät nachmittag stattfindenden Exploration gut gehalten werden. Zudem könne die Beschwerdeführerin auch regelmässig selbst ein Fahrzeug lenken. Der formale Gedankengang sei in Kohärenz und Stringenz ungestört. Das inhaltliche Denken sei auf die psychosozialen Probleme konzentriert, könne jedoch frei flottieren. Es lägen keine Hinweise für Wahn oder Sinnestäuschung sowie Ich-Störungen vor. Soweit dies feststellbar sei, liege die kognitive Begabung im Normbereich. Schliesslich sei die Beschwerdeführerin im Affekt gut spürbar und die Schwin gungsfähigkeit sei nicht eingeschränkt. Auch die Freudfähigkeit und die Inte ressen der Beschwerdeführerin seien nicht wesentlich eingeschränkt. Hingegen sei das Selbstwerterleben reduziert, wobei die subjektiven Klagen über Energie losigkeit und Müdigkeit im Untersuch allerdings nicht nachvollzogen werden können. Auch die von der Beschwerdeführerin angegebenen täglichen Panik attacken – es komme täglich zu etwa drei bis fünf Panikattacken während zirka fünf bis zehn Minuten, schwere Attacken träten dreimal pro Woche in der Dauer von zirka 45 Minuten auf (S. 49 f.) - seien während der Untersuchung nicht zu beobacht en gewesen (vgl. Urk. 5/133 S. 53 ff. lit. C Ziff. 1). Prof. O.___ hielt entsprechend auch lediglich einen mässiggradigen Gesundheits schaden fest, wobei die Beschwerdeführerin infolge der psychischen Störungen eine verminderte Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit aufweise. Die Funk tionseinschränkungen seien krankheitsbestimmt und nicht auf die vorhandenen psychosozialen Belastungsfaktoren zurückzuführen (vgl. Urk. 5/133 S. 61 oben).

Dem psychiatrischen Gutachten von Prof. O.___ ist ein hauptsächlich unauffäl liger Psychostatus zu entnehmen. So könne der Rapport während der gesamten Exploration gut hergestellt und durchgehend gehalten werden. Es lägen keine quantitativen oder qualitativen Bewusstseinsstörungen vor und Störungen des Kurz- oder Langzeitgedächtnisses seien nicht objektivierbar. Obwohl die Beschwerdeführerin Konzentrationsstörungen beklage, könne die Aufmerksamkeit und Konzentration während der gut zweistündigen am Spät nachmittag stattfindenden Exploration gut gehalten werden. Zudem könne die Beschwerdeführerin auch regelmässig selbst ein Fahrzeug lenken. Der formale Gedankengang sei in Kohärenz und Stringenz ungestört. Das inhaltliche Denken sei auf die psychosozialen Probleme konzentriert, könne jedoch frei flottieren. Es lägen keine Hinweise für Wahn oder Sinnestäuschung sowie Ich-Störungen vor. Soweit dies feststellbar sei, liege die kognitive Begabung im Normbereich. Schliesslich sei die Beschwerdeführerin im Affekt gut spürbar und die Schwin gungsfähigkeit sei nicht eingeschränkt. Auch die Freudfähigkeit und die Inte ressen der Beschwerdeführerin seien nicht wesentlich eingeschränkt. Hingegen sei das Selbstwerterleben reduziert, wobei die subjektiven Klagen über Energie losigkeit und Müdigkeit im Untersuch allerdings nicht nachvollzogen werden können. Auch die von der Beschwerdeführerin angegebenen täglichen Panik attacken – es komme täglich zu etwa drei bis fünf Panikattacken während zirka fünf bis zehn Minuten, schwere Attacken träten dreimal pro Woche in der Dauer von zirka 45 Minuten auf (S. 49 f.) - seien während der Untersuchung nicht zu beobacht en gewesen (vgl. Urk. 5/133 S. 53 ff. lit. C Ziff. 1). Prof. O.___ hielt entsprechend auch lediglich einen mässiggradigen Gesundheits schaden fest, wobei die Beschwerdeführerin infolge der psychischen Störungen eine verminderte Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit aufweise. Die Funk tionseinschränkungen seien krankheitsbestimmt und nicht auf die vorhandenen psychosozialen Belastungsfaktoren zurückzuführen (vgl. Urk. 5/133 S. 61 oben). Die Beschwerdeführerin verfügt zudem nach eigenen Angaben über ein gutes soziales Netzwerk und gute Freunde, wobei sie sich nicht sozial isoliert fühle (vgl. Urk. 5/133 S. 4 6 unten). Auch schildert sie einen geregelten Tagesab lauf ohne wesentliche Einschränkungen. So stehe sie jeden Morgen um 6.30 Uhr auf, frühstücke und nehme ihre Tabletten ein. Danach gehe sie für zirka 30 Minuten mit ihrem Hund spazieren. Anschliessend dusche sie und fahre mit ihrer Mutter zu den Klienten zur Fusspflege, wobei sie das Auto selbst lenke. Die Fahrzeit zum ersten Klienten betrage zirka 30 Minuten. Die Behandlung werde von der Mutter ausgeführt, währenddessen sie sich mit den Kunden unterhalte. Sie erle dige dann die Desinfektion und spreche neue Behandlungstermine ab. Nach zirka 3.5 Stunden Arbeit fahre man nach Hause und nehme gemeinsam mit dem Vater das Mittagessen ein. Nachdem die Küche aufgeräumt sei, gehe sie mit dem Hund eine Stunde spazieren und lege sich danach für 1.5 Stunden hin. Anschliessend erledige sie für zwei bis drei Stunden die Haus- und Büroarbeit. Sie gehe danach erneut für etwa 30 Minuten mit dem Hund spazieren. Nach dem gemeinsamen Abendessen ziehe sie sich zurück, mache für zirka 45 Minuten Krafttraining und gehe gegen 20.00 bis 20.30 Uhr ins Bett (vgl. Urk. 5/133 S. 51 Ziff. 2.3). Prof. O.___ wies daher im Hinblick auf die Konsistenz auch auf eine ungewöhnliche Diskrepanz zwischen dem privaten Aktivitätsniveau und der privaten Belastbarkeit sowie der beruflichen Leis tungsfähigke it hin ( vgl. Urk. 5/133 S. 62 unten) und hielt des Weiteren fest, dass die Beschwerdeführerin mit ihrer unterstützenden Familie, dem erlernten Beruf und der mindestens durchschnittlichen Intelligenz über grosse Ressourcen verfüge, welche sie allerdings ungenutzt lasse (vgl. Urk. 5/13 3 S. 52 Ziff. 2.4). Dem rheumatologischen Gutachten von Dr. P.___ ist überdies zu ent nehmen, dass die Beschwerdeführerin im Oktober 2015 zwei Wochen mit ihren Eltern in der Türkei in den Ferien gewesen sei, wobei das Baden im Mittelmeer ihre Kniebeschwerden gelindert h abe. Zudem plane sie während Sil vester/Neu jahr 2016 mit ihren Eltern mit dem Bus nach T.___ zu reisen und ihr Knie mit Fango behandeln zu lassen (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 115).

Die Beschwerdeführerin verfügt zudem nach eigenen Angaben über ein gutes soziales Netzwerk und gute Freunde, wobei sie sich nicht sozial isoliert fühle (vgl. Urk. 5/133 S. 4 6 unten). Auch schildert sie einen geregelten Tagesab lauf ohne wesentliche Einschränkungen. So stehe sie jeden Morgen um 6.30 Uhr auf, frühstücke und nehme ihre Tabletten ein. Danach gehe sie für zirka 30 Minuten mit ihrem Hund spazieren. Anschliessend dusche sie und fahre mit ihrer Mutter zu den Klienten zur Fusspflege, wobei sie das Auto selbst lenke. Die Fahrzeit zum ersten Klienten betrage zirka 30 Minuten. Die Behandlung werde von der Mutter ausgeführt, währenddessen sie sich mit den Kunden unterhalte. Sie erle dige dann die Desinfektion und spreche neue Behandlungstermine ab. Nach zirka 3.5 Stunden Arbeit fahre man nach Hause und nehme gemeinsam mit dem Vater das Mittagessen ein. Nachdem die Küche aufgeräumt sei, gehe sie mit dem Hund eine Stunde spazieren und lege sich danach für 1.5 Stunden hin. Anschliessend erledige sie für zwei bis drei Stunden die Haus- und Büroarbeit. Sie gehe danach erneut für etwa 30 Minuten mit dem Hund spazieren. Nach dem gemeinsamen Abendessen ziehe sie sich zurück, mache für zirka 45 Minuten Krafttraining und gehe gegen 20.00 bis 20.30 Uhr ins Bett (vgl. Urk. 5/133 S. 51 Ziff. 2.3). Prof. O.___ wies daher im Hinblick auf die Konsistenz auch auf eine ungewöhnliche Diskrepanz zwischen dem privaten Aktivitätsniveau und der privaten Belastbarkeit sowie der beruflichen Leis tungsfähigke it hin ( vgl. Urk. 5/133 S. 62 unten) und hielt des Weiteren fest, dass die Beschwerdeführerin mit ihrer unterstützenden Familie, dem erlernten Beruf und der mindestens durchschnittlichen Intelligenz über grosse Ressourcen verfüge, welche sie allerdings ungenutzt lasse (vgl. Urk. 5/13 3 S. 52 Ziff. 2.4). Dem rheumatologischen Gutachten von Dr. P.___ ist überdies zu ent nehmen, dass die Beschwerdeführerin im Oktober 2015 zwei Wochen mit ihren Eltern in der Türkei in den Ferien gewesen sei, wobei das Baden im Mittelmeer ihre Kniebeschwerden gelindert h abe. Zudem plane sie während Sil vester/Neu jahr 2016 mit ihren Eltern mit dem Bus nach T.___ zu reisen und ihr Knie mit Fango behandeln zu lassen (vgl. Urk. 5/132/2-137 S. 115). Demgegenüber ging Prof. O.___ allerdings auch von einem chronifizierten Störungsbild aus, wobei er diese Aussage wiederum dadurch relativierte, dass von einer Besserungsmöglichkeit durch eine konsequente psychotherapeutische Behandlung und psychopharmakologische Intervention ausgegangen werden müsse (vgl. Urk. 5/133 S. 64 lit. G). Die Behandelbarkeit eine r psychischen Stö rung sagt für sich allein betrachtet indessen nichts über deren invalidisierenden Charakter aus (BGE 127 V 294 E. 4c). Da die psychiatrischen Konsultationen nur zweim al im Monat stattfänden ( Urk. 5/133 S. 52 Ziff. 2.5), empfahl Prof. O.___ eine Intensivierung der Psychotherapie mit anfänglich wöchentli cher Frequenz sowie eine Steigerung der Einnahmemenge des Lamotrigin s, da der diesbezügliche Blutserumspiegel unter dem Wirkungs bereich liege ( Urk. 5/133 S. 62; vgl. auch Urk. 5/132/2-137 S. 122 unten). Es lägen allerdings keine Hin weise für eine Malcomplianc e vor ( Urk. 5/133 S. 64 lit. G), weshalb die allfällig noch auszubauende und zu optimierende Therapie nicht der Beschwerdeführerin angelastet werden kann.

Demgegenüber ging Prof. O.___ allerdings auch von einem chronifizierten Störungsbild aus, wobei er diese Aussage wiederum dadurch relativierte, dass von einer Besserungsmöglichkeit durch eine konsequente psychotherapeutische Behandlung und psychopharmakologische Intervention ausgegangen werden müsse (vgl. Urk. 5/133 S. 64 lit. G). Die Behandelbarkeit eine r psychischen Stö rung sagt für sich allein betrachtet indessen nichts über deren invalidisierenden Charakter aus (BGE 127 V 294 E. 4c). Da die psychiatrischen Konsultationen nur zweim al im Monat stattfänden ( Urk. 5/133 S. 52 Ziff. 2.5), empfahl Prof. O.___ eine Intensivierung der Psychotherapie mit anfänglich wöchentli cher Frequenz sowie eine Steigerung der Einnahmemenge des Lamotrigin s, da der diesbezügliche Blutserumspiegel unter dem Wirkungs bereich liege ( Urk. 5/133 S. 62; vgl. auch Urk. 5/132/2-137 S. 122 unten). Es lägen allerdings keine Hin weise für eine Malcomplianc e vor ( Urk. 5/133 S. 64 lit. G), weshalb die allfällig noch auszubauende und zu optimierende Therapie nicht der Beschwerdeführerin angelastet werden kann. Angesichts der objektiv unauffälligen Befundlage, dem hohen Aktivitätsniveau sowie der ungenutzten Ressourcen ist es indessen nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin das Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsscha dens verneinte. Der Beschwerdeführerin ist es demnach bei objektiver Betrach tungsweise trotz des psychischen Leidens zumutbar, ihre Arbeitsfähigkeit voll umfänglich zu verwerten.

Angesichts der objektiv unauffälligen Befundlage, dem hohen Aktivitätsniveau sowie der ungenutzten Ressourcen ist es indessen nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin das Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsscha dens verneinte. Der Beschwerdeführerin ist es demnach bei objektiver Betrach tungsweise trotz des psychischen Leidens zumutbar, ihre Arbeitsfähigkeit voll umfänglich zu verwerten. 5.6 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass in somatischer Hinsicht gestützt auf die gutachterliche Beurteilung durch Dr. P.___ von einem im Wesentli chen unveränderten Gesundheitszustand auszugehen und die Beschwerdeführe rin sowohl in der bisherigen Tätigkeit als Podologin als auch in einer behinde rungsangepassten, knieschonenden sowie LWS-schonenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Dem psychischen Leiden kommt kein invalidisierender Charak ter zu.

5.6 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass in somatischer Hinsicht gestützt auf die gutachterliche Beurteilung durch Dr. P.___ von einem im Wesentli chen unveränderten Gesundheitszustand auszugehen und die Beschwerdeführe rin sowohl in der bisherigen Tätigkeit als Podologin als auch in einer behinde rungsangepassten, knieschonenden sowie LWS-schonenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Dem psychischen Leiden kommt kein invalidisierender Charak ter zu. Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt.

Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt. 6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde führerin aufzuerle gen.

6. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde führerin aufzuerle gen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannMeierhans