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Nach dem Erdrutsch im Südosten Chinas sind 35 Leichen geborgen worden. Ein Mensch werde noch in den Geröllmassen vermisst, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. Mehr als 600 Helfer suchten nach den Opfern.
100'000 Kubikmeter Geröll
Nach ungewöhnlich schweren Regenfällen hatte der Erdrutsch am frühen Sonntagmorgen eine vorübergehende Unterkunft an der Baustelle eines Wasserkraftwerkes im Kreis Taining in der südostchinesischen Provinz Fujian unter sich begraben. Die Geröllmassen wurde auf 100'000 Kubikmeter geschätzt.
Paramilitärische Polizeikräfte unterstützten die Bergungstrupps, die mit Spürhunden nach Lebenszeichen unter den Erdmassen, Felsen und Trümmern suchten. Auch dutzende Bagger waren im Einsatz.
Im Schlaf überrascht
«Wir schliefen noch, als der Berg anfing, stark zu beben, und ehe wir uns versahen, flossen Sand und Schlamm in unser Zimmer», berichtete der Arbeiter Deng Chunwu. Er überlebte, in dem er sich mit drei Arbeitskollegen unter einen Stützpfeiler rettete. Ihr Raum sei zehn Meter zur Seite verschoben worden.
Die starken Regenfälle in Südchina hatten in der Region seit Mittwoch mehrere Überflutungen und Erdrutsche ausgelöst. Auch die Ernte vieler Bauern wurde zerstört. In der Provinz Hubei starb ein drei Jahre altes Kind, nachdem es mit seiner Grossmutter von den Fluten erfasst wurde. Die Frau wird noch immer vermisst.