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Wer mag sich erinnern? Vor ein paar Jahren machte die News-Meldung die Runde, Alt-Star Burt Reynolds versteigere sein Hab und Gut. Unter anderem den Trans Am aus «Smokey and the Bandit». Öh, Pardon, «Ein ausgekochtes Schlitzohr» heisst das ja hierzulande.
Ein. Ausgekochtes. Schlitzohr.
Wie bitte? Was hat das mit Smokey und seinem Widersacher, dem Banditen, zu tun? Ziemlich genau nichts, ausser dass Reynolds' Filmfigur ein wenig ein – ahaaaa – ausgekochtes Schlitzohr ist. Aber damit reiht sich der Streifen in die lange Tradition dämlicher deutscher Filmtitel-Übersetzungen ein.
Nicht überzeugt? Na, versuch doch mal unser Quiz:
Walter Krämer erzählt, wie mit fragwürdigen Studien Panik gemacht wird, während wir uns eigentlich vor ganz anderen Dingen fürchten sollten.
Herr Krämer, Sie sind Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik und entlarven als solcher gern zwielichtige Datenanalysen. Haben Sie derzeit eine Lieblingsstatistik? Walter Krämer: Ja. Das ist die Tabelle der Fussball-Bundesliga. Ich wohne direkt neben dem BVB-Stadion und bin seit mehr als einem Dutzend Jahren BVB-Aktionär.
Sie haben die Deutschen mal als «Volk von Innummeraten» (Zahlen-Analphabeten) bezeichnet und ihre bedauerliche Schwäche Goethe, dem dichtenden …