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In der Meisterschaft hat Dortmund – trotz dem 4:2-Sieg im Borussen-Duell gegen Mönchengladbach am Samstag – bereits einen deutlichen Rückstand auf Leverkusen (zehn Punkte) und Bayern München (acht Punkte). In der Champions League hingegen führt der BVB die «Hammergruppe F», in der mit Gregor Kobel (Dortmund), Noah Okafor (Milan) und Fabian Schär (Newcastle) drei Schweizer Nationalspieler involviert sind, etwas überraschend vor Paris Saint-Germain an.
Die Dortmunder, die nach zwei Runden mit einem Punkt und null geschossenen Toren noch an letzter Stelle lagen, machten dank der zwei Siege gegen Newcastle United den Sprung nach oben. Nun ist sogar der grosse Coup möglich: Gewinnt der BVB heute auswärts bei Milan, das unter anderem ohne den verletzten Okafor antritt, stünde die vorzeitige Achtelfinal-Qualifikation fest. Andernfalls ist in dieser Gruppe noch alles möglich: Zwischen den benachbarten Tabellenplätzen liegt jeweils nur ein Punkt.
Die Partie im legendären San Siro in Mailand läutet für den BVB eine Serie von drei wichtigen Auswärtsspielen ein. Am Sonntag reist das Team von Trainer Edin Terzic nach Leverkusen, wo es auf die in dieser Saison noch ungeschlagene Equipe mit dem Schweizer Granit Xhaka trifft. Am Mittwoch darauf kommt es zum Pokal-Duell in Stuttgart, wo die Dortmunder zuletzt bereits in der Liga unterlagen.
Innert acht Tagen kann also viel passieren: Im für den Verein besten Fall zieht Dortmund in den Champions-League-Achtelfinal sowie in den Pokal-Viertelfinal ein und meldet sich im Titel-Rennen in der Meisterschaft zurück. Ebenso könnte der BVB in einer Woche im Pokal ausgeschieden sein, in der Liga vollends den Anschluss verloren und in der Champions League die gute Ausgangslage verspielt haben. Es sind mitten in der Saison schon Tage der Wahrheit für den Klub.
In den anderen Champions-League-Gruppen, in denen heute gespielt wird, ist mit Ausnahme der Gruppe der Young Boys an der Spitze noch alles offen. In der Gruppe E würde sich Atlético Madrid mit einem Auswärtssieg gegen Feyenoord Rotterdam das Achtelfinal-Ticket sichern, Lazio Rom kann sich mit einem Heimerfolg gegen das abgeschlagene Celtic Glasgow zumindest in eine hervorragende Ausgangslage bringen.
In der Gruppe H strebt Schachtar Donezk beim in Hamburg stattfindenden «Heimspiel» gegen Royal Antwerp den dritten Sieg an. Damit würden die Ukrainer, die bereits ab 18.45 Uhr im Einsatz stehen, nach Punkten vorübergehend zu Barcelona und Porto aufschliessen, die sich im späteren Spiel gegenüberstehen. (ram/sda)
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