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Bern/Lausanne, 13. Dezember 2013. SWISSAID freut sich über den Entscheid des Bundesrats, den Goldhandel ab dem 1. Januar 2014 in der Aussenhandelsstatistik wieder nach Herkunftsland aufzuführen. SWISSAID engagiert sich seit langem in der Schweiz und in Entwicklungsländern für mehr Transparenz im Rohstoffhandel, weil die Bevölkerung in den Ländern des Südens häufig kaum von den Bodenschätzen profitiert.
Mit dem Entscheid, die Ein- und Ausfuhren von Gold ab dem 1. Januar 2014 in der Aussenhandelsstatistik nach Ländern aufzuschlüsseln, kommt die Schweiz internationalen Forderungen nach höherer Transparenz entgegen.
SWISSAID ist erfreut über diese Entwicklung. Die Aufschlüsselung nach Herkunftsländern wird es den von SWISSAID unterstützten Organisationen der Zivilgesellschaft im Niger, in Tansania und in Kolumbien ermöglichen, die Exportmenge abzuschätzen und die eigenen Behörden in die Pflicht zu nehmen, damit die Erlöse aus dem Goldhandel in die Armutsbekämpfung und Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung fliessen.
SWISSAID machte sich für die Schweizer Unterstützung von EITI stark, der „Extractive Industry Transparency Initiative“. Das Hilfswerk ist auch Mitglied der internationalen Kampagne „Publish What You Pay“, die für den Rohstoffhandel mehr Transparenz sowie die Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards fordert.
Für weitere Informationen :
Catherine Morand, SWISSAID, Tel. 078 707 26 04