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Das Bundesgericht rügt die ZürcherBehörden im Fall Carlos erneut. Im Mai hat das Zürcher Obergericht Brian zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und vier Monaten verurteilt. Der 26-Jährige hat das Urteil weitergezogen. Brian argumentierte gegen den Schuldspruch, er habe sich in einersogenannten Notstandsituation befunden. Er werde seit seinem zehnten Lebensjahr von den Behörden «unmenschlich underniedrigend» behandelt. Das Bundesgericht bestätigt,das Gericht in Zürich habe Brians Vorgeschichte zu wenig in das Urteil einfliessen lassen. Deshalb hebt das Bundesgericht das Urteil auf und verlangt, dass der Fall neu verhandelt wird.