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Dringliche Anfrage zum Asylchaos
Dringliche Anfrage
In der Schweiz somit auch im Kanton Luzern herrscht momentan ein riesiges Asylchaos. Der Kanton Luzern plant die von Bern zugewiesenen Asylanten vorwiegend in privaten Gebäuden unterzubringen. Dazu stellen sich nun folgende Fragen:
- Mit wie vielen Asylanten muss der Kanton Luzern momentan rechnen?
- In welchen Gemeinden im Kanton Luzern werden Unterkünfte für die Asylanten gesucht bzw. geprüft und in welchen sind schon solche vorhanden?
- Warum werden die Asylanten nicht in kantonseigenen Gebäuden untergebracht, zumal der Aufenthalt mit dem neuen Asylverfahren kurz sein wird?
- Beabsichtigt der Kanton etwa, wenn er privat die Asylanten, wegen dem grossen Widerstand in der Bevölkerung, nicht unterbringen kann, Mietern in kantonseigenen Gebäuden zu kündigen und Asylanten dort unterzubringen, weil dann die Rendite höher ist?
- Wie hoch ist die monatliche Miete für das ehemalige Bürgerheim Mettmenegg in Fischbach mit und ohne Investition?
- Wie hoch ist die Miete für die Unterkunft in Weggis, mit und ohne Investitionskosten?
- Wieso muss das ehemalige Bürgerheim in Fischbach für Fr.875’000 saniert werden? Wie werden die einzelnen Zimmer für die Asylanten ausgerüstet?
- Der Vertrag in Fischbach ist auf 10 Jahren ausgelegt. Muss der Eigentümer den Sanierungsbetrag von Fr.875’000 retour zahlen?
- Ist die Regierung nicht auch der Meinung dass es, wenn der Luxus in den Asylunterkünften zu gross ist, den abgewiesenen Asylanten schwer fällt, unser Land zu verlassen und dann untertauchen?
- Wie lange ist der durchschnittliche Aufenthalt eines Asylanten in unserem Kanton?
- Wie viel Asylanten leben z.Z. (Stichtag 31.12.11) in unserem Kanton (aufgenommene, vorläufig aufgenommene, abgewiesene)?
- Was kostet dem Kanton eine Ausschaffung eines Asylanten?
- Welche Massnahmen plant die Regierung, um die Asylentenzahlen zu senken?
- Was hat die Regierung des Kantons Luzern gemacht, um den Druck Richtung Bern zu vergrössern?
Besten Dank für die schnelle Beantwortung unserer Fragen.
Grossdietwil, 3.01.12, Christian Graber (Kantonsrat)