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Das Wichtigste in Kürze
- Condor will endlich seine Langstreckenflotte durch neue Modelle ersetzten.
- Dazu soll zusammen mit Eigentümer Attestor rund eine Million Euro ausgegeben werden.
- Über den genauen Zeitplan sind jedoch noch keine weiteren Angaben bekannt.
Das Projekt, seine Langstreckenflotte zu modernisieren, verfolgt Condor schon mehrere Jahre. Doch der Ferienflieger musste die Umsetzung immer wieder verschieben. Nun soll aber endlich die Anschaffung neuer Flugzeuge für die Fernflüge angepackt werden. Dies gab Attestor, der Mehrheitseigentümer der deutschen Fluggesellschaft, an einer Pressekonferenz bekannt.
Mit dem Eigenkapital und zusätzlichem Fremdkapital will Attestor «Flugzeuge im Wert von rund einer Milliarde Euro» finanzieren. Genaue Details sind aber weder über die Bezahlung noch den Zeitplan bekannt. «Normalerweise dauert ein Projekt für die Beschaffung einer Langstreckenflotte sechs bis neun Monate», sagt Condor-Chef Ralf Teckentrup. «Und dann dauert die Lieferung eines ersten Flugzeuges auch nochmals um die 18 Monate.»
Condor hat momentan 15 Boeing 767 mit einem Durchschnittsalter von über 25 Jahren, die alle ersetzt werden müssen. Die Flotte soll mit ähnlichen Modellen ersetzt werden. Dabei scheint eine Mischung aus Kauf und Leasing nicht unwahrscheinlich. Die Airline könnte dabei beim Hersteller auch ein coronabedingtes Schnäppchen ergattern.