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25 Zeichen – ohne Leerzeichen – beinhaltet der längste Name aller WM-Teilnehmer: Lazaros Christodoulopoulos. Für das Platzproblem auf seinem T-Shirt hat der Grieche aber eine Lösung gefunden: Statt des Nachnamens liess er sich den Vornamen auf das Trikot drucken. Eigentlich schade, wir hätten unseren Kommentatoren gerne beim Entziffern zugehört.
Zwei Buchstaben lang ist er, der kürzeste Name der WM. Jô spielt, wie kann das anders sein, für Brasilien und heisst eigentlich João Alves de Assis Silva. Doch der Stürmer von Atlético Mineiro ist nur unter dem Namen Jô bekannt, weshalb er es in unsere Liste geschafft hat.
Der Bubi der WM heisst Fabrice Olinga und trägt die Farben von Kamerun. Olinga ist am 12. Mai 1996 zur Welt gekommen und der einzige WM-Teilnehmer mit diesem Jahrgang. In seinen sechs Spielen für Kamerun hat der Stürmer vom belgischen Verein SV Zulte-Waregem bereits einmal getroffen.
Das Gegenstück zu Olinga ist der Kolumbianer Faryd Mondragón. Mit seinen 42 Jahren auf dem Buckel hat der Torhüter als einziger WM-Spieler die 40 schon überschritten. Mit dem Fussball aufzuhören, kommt bei Mondragón aber noch nicht in Frage. Wieso auch? Immerhin darf er trotz seines Alters an die WM fahren.
Mit einem Altersdurchschnitt von 24,9 Jahren besitzt die ghanaische Nationalmannschaft das jüngste Kader der WM-Teams. Die Schweiz hält mit 25,6 Jahren den 4. Platz.
Knapp vier Jahre höher liegt der Durchschnitt bei den Argentiniern. Mit 28,5 stellt das Land aus Südamerika das älteste Kader. «La Albiceleste» bekundet natürlich viel Pech: Das Kind ganz rechts am Bildrand wurde nicht in die Berechnungen miteinbezogen, der Mann mit der Nummer 15, welcher dem Kleinen die Show stiehlt, dafür schon. Es handelt sich um den zweitältesten Spieler von Argentinien: Martín Demichelis.
Über die Grösse des englischen Ersatztorhüters Fraser Forster scheint man sich uneinig zu sein. Während die freie Enzyklopädie Wikipedia zuerst fälschlicherweise von 1,80 Metern spricht, streiten sich das deutsche Sportheft «Kicker» und das Fussballportal «Transfermarkt» über 2,01 und 2,03 Meter. Die FIFA misst den Keeper mit 2,01 Meter. Egal, kein anderer Mann sonst ragt über die Zweimetermarke hinaus, womit der Celtic-Goalie der grösste Mann in Brasilien sein wird.
Fast 40 Zentimeter kleiner als Forster ist der Brasilianer Bernard. 1,64 klein und doch will er ganz hoch hinaus. Mit Brasilien besitzt er immerhin grössere Chancen auf den WM-Titel als England.
Der Topscorer der WM von 2006 in Deutschland und seit Freitagabend nationaler Rekordtorschütze, Miroslav Klose, ist dank seinen 69 Toren für Deutschland auch Rekordtorschütze aller WM-Spieler von 2014. Bleibt nur noch die Frage, wem Bundestrainer Jogi Löw den Vorzug gestatten wird: Klose oder Bayern-Stürmer Thomas Müller. Torgefährlich sind sie beide.
Er ist die Hoffnung der einheimischen Fans. Superstar Neymar soll der Seleção nach zwölf Jahren endlich den ersehnten WM-Pokal nach Brasilien zurückbringen. Betrachtet man seine vergangenen Leistungen im Dress des Nationalteams, darf das Gastgeberland gespannt sein: Mit 31 Toren in 48 Partien (64,6%) hält Neymar die beste Torquote aller Nationalspieler (nur Spieler mit mehr als 20 Einsätzen betrachtet). Didier Drogba (64,4%) liegt ihm aber dicht auf den Fersen.
Iker Casillas wird in Brasilien bereits zum vierten Mal als Stammtorhüter seine Farben an einer WM vertreten. Der Madrid-Goalie hat in seiner Karriere 153 Mal mit Spanien auf dem Platz gestanden, so viel wie kein Anderer der 736 Anwesenden in Brasilien. Am nächsten kommt ihm der Japaner Yasuhito Endō (143), gefolgt von Italiens Torhüterlegende Gianluigi Buffon mit 139 Einsätzen.
Alle Premier-League-Fans dürfen sich freuen: Keine Liga ist derart gut vertreten wie jene aus England. 114 Söldner beehren die WM in Brasilien. Die Schweizer Liga steht mit 12 von gesamthaft 736 Spielern auf Platz 15, wobei gesagt sein muss, dass sogar der Iran (14) mehr Söldner am Start hat.
Weder Champions-League-Sieger Real noch dessen Finalgegner Atlético Madrid stellt die meisten Spieler an der WM. Es ist mit 14 Nominierten Bayern München, zusammen mit Manchester United, nachdem Franck Ribéry am Freitag für die WM Forfait erklären musste. Der FC Basel rettet die Schweizer Ehre und hat immerhin sechs Kaderspieler nach Brasilien verabschiedet.