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Die Wanderung von Pflanzen um den Globus ist eine wichtige Basis für unser Leben. Mit der Globalisierung des Handels und Tourismus stört der Mensch diese Migration. Aus anderen Kontinenten stammende Pflanzen – wie auch andere Lebewesen – können sich am neuen Ort anpassen und wegen fehlender Feinde das bestehende Gleichgewicht der Biodiversität empfindlich stören. Solche Pflanzen werden invasive Neophyten genannt. Die intensive Landnutzung des Menschen beschleunigt in vielen Fällen die Pflanzeninvasion.Seit Menschen die Erde bebauen, gibt es Problempflanzen. Der Bauer muss seine Bekämpfungsmethoden stetig anpassen. Ähnlich sollte die Gesellschaft angepasste Methoden zur Kontrolle von invasiven Pflanzen akzeptieren. Kleine Gruppen von Spezialisten sollten nach Anpassung der bestehenden Konventionen für die Bekämpfung Massnahmen durchsetzen können, die an die Pflanzenart angepasst sind. Gelöste Probleme (Ambrosia) ermuntern, bestehende Probleme (Japanknöterich) und zukünftige Probleme (Erdmandelgras) beherzt anzupacken.
Bender S.F., Schulz S., Martínez-Cuesta R., Laughlin R.J., Kublik S., Pfeiffer-Zakharova K., Vestergaard G., Hartman K., Parladé E., Römbke J., Watson C.J., Schloter M., van der Heijden M.G.A.
Gilgen A., Felder R., Baumgartner S., Herzog F., Jeanneret P., Séchaud R., Paunovic S., Merbold L.