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Der österreichische Dirigent Franz Welser-Möst, geboren 1960 in Linz, steht seit 2002 als Musikdirektor dem Cleveland Orchestra vor, mit dem er neben den Konzertreihen in der Severance Hall und im Blossom Music Center auch regelmässig in New York, Miami und den europäischen Kulturzentren auftritt. Zuvor hatte Welser-Möst bereits Chefpositionen beim London Philharmonic Orchestra (1990 bis 1996) und am Opernhaus Zürich inne, dem er dreizehn Jahre lang, von 1995 bis 2008, verbunden war; von 2010 bis 2014 amtierte er dann als Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper. Eine enge Zusammenarbeit pflegt Franz Welser-Möst mit den Wiener Philharmonikern: Bereits zweimal, 2011 und 2013, hat er deren berühmtes Neujahrskonzert dirigiert und die Philharmoniker ausserdem bei Tourneen durch die USA, Japan und Skandinavien geleitet. Auch bei den Salzburger Festspielen ist Welser-Möst ein gerngesehener Gast. In den letzten Jahren brachte er dort Neuproduktionen von Strauss’ Rosenkavalier und Die Liebe der Danae, Beethovens Fidelio und Reimanns Lear heraus; 2018 dirigierte er in Salzburg Strauss’ Salome und ein Programm mit den Wiener Philharmonikern. In der vergangenen Saison war Welser-Möst ausserdem mit dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, der Filarmonica della Scala, dem Zürcher Tonhalle-Orchester, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Orchestre de Paris zu erleben. Für seine CD-Einspielungen erhielt er zahlreiche Preise, u. a. den «Gramophone Award», den «Diapason d’or» und den «Japanese Record Academy Award», darüber hinaus im Herbst 2015 den «Echo Klassik» für den DVD-Mitschnitt des Rosenkavaliers aus Salzburg. Franz Welser-Möst ist Ehrenmitglied des Wiener Singvereins und Träger des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst; 2017 wurde er mit dem Pro-Arte-Europapreis ausgezeichnet.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 26. März 1999 mit dem Gustav Mahler Jugendorchester und der Sechsten Sinfonie von Mahler.
Juli 2018