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Der «Grosse Türligarten» in Chur wird restauriert. Er soll in eine Kindertagesstätte und eine Aula umgebaut werden. Der Kanton unterstützt das Projekt finanziell.
Die Regierung sichert der Stadt Chur einen Kantonsbeitrag in der Höhe von rund 82 000 Franken für die Restaurierung und Umnutzung des «Grossen Türligartens» zu, wie die Standeskanzlei des Kantons Graubünden am Donnerstag mitteilte. Das Ensemble aus Wohnhaus und Ökonomiebauten zählt zu den wenigen erhaltenen Churer Herrschaftshäusern des 17. Jahrhunderts ausserhalb der Stadtmauern. Es wurde im Jahr 1606 von Johann Simeon de Florin, ehemals Landeshauptmann im Veltlin, erbaut. Der «Grosse Türligarten» besticht durch seinen malerischen Ausdruck und den stark ortsbildprägenden Charakter am Ufer der Plessur.
Im Rahmen der Restaurierung soll das Ökonomiegebäude «Türligarten» als Kindertagesstätte und Schulaula umgenutzt werden. Der bestehende gedeckte Durchgang zur Schulanlage bleibt dabei erhalten. Die Stadt plant, sofern die Projektierungs- und Bauarbeiten optimal verlaufen, die neuen Räumlichkeiten Ende 2024 zu beziehen. Die Gesamtkosten des Projekts betragen 4,7 Millionen Franken. In Zusammenhang mit der Zusicherung des Kantonsbeitrags an die baulichen Massnahmen wird das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt.
(Bilder: zVg/Jaromir Kreiliger)