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Alles hat seinen Preis Während der Nobelpreis-Feierlichkeiten in Stockholm wird ein Attentat verübt: Der Preisträger für Medizin kommt mit dem Leben davon, aber ein Mitglied des Komitees stirbt direkt vor Annika Bengtzons Augen. Als wichtigste Zeugin darf die Journalistin nicht über den Fall berichten und wird vorerst beurlaubt. Doch Annika kann nicht anders, sie muss der Sache auf den Grund gehen. Wer hat den Mord in Auftrag gegeben? Besteht ein Zusammenhang zwischen der Tat und der umstrittenen Auszeichnung des Stammzellenforschers? Bevor Annika weitere Recherchen anstellen kann, geschieht ein neuer Mord im Kreis des Komitees... "Schwedens Krimi-Autorin Nummer eins." (Petra)
Portrait
Liza Marklund:
Liza Marklund, Jahrgang 1962, arbeitete lange als Journalistin für verschiedene Zeitungen und Fernsehsender, bevor sie begann, Romane zu schreiben. Mit ihren Annika-Bengtzon-Krimis wurde sie innerhalb kürzester Zeit zur gefeierten Bestsellerautorin.
Ist bisher das schwächste Buch von Liza Marklund. Die Geschichte ist eher zähflüssig, denn wirklich spannend. Einen Hauptteil nehmen eigentlich die familiären und beruflichen Probleme von Annika Bengtzon ein - die Auflösung des Mordes während der Nobelpreis-Verleihung werden durch diese Dominanz leider ziemlich in den Hintergrund gedrängelt.
Absolut der "Hammer" ist der Show-Down - der übertrifft wirklich alle Erwartungen, und das nicht unbedingt im Positiven. Arg übertrieben. Schade.
Ich habe das Gefühl, die Figur Annika Bengtzon ist ausgereizt. Liza Marklund sollte sich eine/n neue/n, unverbrauchte/n Protagonistin/en für ihre ansonsten durchaus interessant geschriebenen Romane ausdenken.