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Wann das Gebäude der heutigen Säge erstellt wurde ist nicht bekannt. Erstmals schriftlich erwähnt wird die Säge in einem Rodel vom 14. Juni 1833. Die Einfachgattersäge wurde zuerst mit einem Wasserrad und von 1882 bis 1930 mit einer Wasserturbine angetrieben.
Zur Unterstützung des Wasserantriebes wurde an der Gemeindeversammlung vom 23. Mai 1909 ein Kredit von Fr. 2’500.- bewilligt, für den Einbau eines Benzinmotors. Es handelte sich um einen 6 PS-Motor, Marke Deutz, Modell E-12.
Der Wasserantrieb gab immer wieder zu Problemen Anlass, weil kein genügender Wasserzufluss vorhanden war. Auch der Benzinmotor vermochte das Antriebsproblem nicht zur Zufriedenheit zu lösen. Die damaligen Benzinmotoren waren, der Leistung entsprechend, sehr gross und machten einen robusten Eindruck. Der Betrieb war aber recht heikel, besonders weil die Technik der elektrischen Gemischzündung noch in den Kinderschuhen steckte. All diese Probleme führten dazu, dass man bereits 1930 den ersten Elektromotor einbaute, welcher dann das Antriebsproblem endgültig löste.
Die Restauration wurde unter dem Titel Industriearcheologie von der kantonalen Denkmalpflege unterstützt.
Auf dieser Säge werden heute pro Jahr nur noch ca. 70 m3 Blockholz für die EinwohnerInnen von Fanas und für den Eigengebrauch der Gemeinde eingeschnitten.