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Die Audio-Psycho-Phonologie basiert auf den Erkenntnissen und der intensiven Forschungsarbeit von Professor Alfred Tomatis (1920-2001). Tomatis promovierte an der medizinischen Fakultät von Paris und arbeitete in eigener Praxis als Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und Spezialist für Kopfoperationen. Mitte der vierziger Jahre begann seine Forschungsarbeit über die komplexen Auswirkungen von Klängen auf das menschliche Ohr, das Gehirn und den Körper. Auf der Basis langjähriger Studien über die Entwicklung der Wechselbeziehungen zwischen Gehör, Psyche, Stimme, Sprache und Körperbefinden, führte ihn das zu einer neuen wissenschaftlichen Disziplin - der Audio-Psycho-Phonologie.
Es zeigte sich, dass seine Therapie nicht nur das Hören selbst, sondern auch Sprache, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung nachhaltig verbessert. Durch die Stimulation, und eine "Mikrogymnastik" der Mittelohrmuskeln bewirkt dies eine optimale Umsetzung von Schall in Nervenimpulse im Cortischen Organ (Gehörschnecke) die sofort über sehr schnell leitende Nervenfasern in das Gehirn weitergeleitet werden und somit eine vielfältige Neuronale Informationsverarbeitung/Vernetzung in Gang setzen.
„Heutzutage können Wissenschaftler immerhin verfolgen, wie ein Walzer im Ohr „schwingt“ und welche „Feuerwerke“ die Musik Mozarts im Gehirn erzeugt.“ (Robert Jourdain)
Seine Arbeit mit professionellen Sängern erlaubte ihm die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Gehör und stimmlicher Tonbildung. Er konnte nachweisen, dass eine Veränderung der Hörfähigkeit automatisch eine Veränderung der Stimme und des Verhaltens zu Folge hat.
Diese Erkenntnis wurde von der Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Medizin in Paris anerkannt und veröffentlicht.
Wer Mühe damit hat konzentriert zuzuhören, fühlt sich häufig ausgegrenzt und benachteiligt- im Job, in der Familie und in der Freizeit. Die gute Nachricht: Dieses Handicap muss man nicht einfach hinnehmen. Denn mit den richtigen Trainingseinheiten lässt sich das Ohr fitmachen.