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Eisenmangel durch Stillen
Babys, die gestillt werden, haben ein erhöhtes Risiko für einen Eisenmangel. Laut einer deutschen Studie hatte jedes fünfte Kind, das nur mit Muttermilch ernährt wurde, später einen Eisenmangel.
Die Forscher verglichen 53 Babys, die in den ersten vier Monaten ausschliesslich gestillt wurden, mit 23 Babys, die industriell gefertigte, eisenhaltige Säuglingsnahrung erhielten, wie das Internetportal «Sprechzimmer» schreibt. Die Eisenmenge wurde im Blut nach vier, sieben und zehn Monaten Lebenszeit gemessen.
Nicht gestillte Kinder hatten nach sieben und zehn Monaten keinen Eisenmangel. Zehn Kinder, die gestillt wurden, zeigten nach sieben Monaten einen Eisenmangel und zwei eine Eisenmangelanämie. Letzteres ist eine Blutarmut, die durch Eisenmangel hervorgerufen wird. Nach zehn Monaten waren es elf Kinder mit Eisenmangel und ein Kind mit einer Eisenmangelanämie.
Es scheint daher gut zu sein, Babys zusätzlich zum Stillen noch mit eisenhaltiger Säuglingsnahrung zu füttern.