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Bei diversen gesundheitlichen Beschwerden bekommt man zu wenig Unterstützung bei der Arbeitslosen- und Invalidenversicherung.
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Herr F., 61 jährig, verlor vor gut zwei Jahren wegen diversen gesundheitlichen Beschwerden (chronische Schmerzproblematik an Rücken und Schulter) seine Arbeitsstelle. Es folgte die Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung und gleichzeitig auch bei der Invalidenversicherung. Die Arbeitslosenversicherung beschreibt Herrn F. als «nicht vermittelbar», gleichzeitig lehnt die Invalidenversicherung Rentenleistungen ab. Das IV-Gutachten hat ergeben, dass eine Tätigkeit in leichter Arbeit zumutbar sei. Eine Arbeitsstelle ist trotz Arbeitsbemühungen und hoher Motivation nicht zu finden. Die «Risiken» seien zu hoch. Herr F. wird in die Sozialhilfe abgeschoben, wo er vom Existenzminimum leben muss. Die fehlende Koordination der Sozialversicherungen und die Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt machen Herrn F. täglich stark zu schaffen.