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Bei einem Deport (Abschlag, Diskont, Discount oder negativer Swapsatz) handelt es sich um den Unterschied zwischen dem Devisenkurs einer Währung am Devisenkassamarkt und dem Wechselkurs einer Währung am Terminmarkt. Das Gegenteil: Report.
Ein Deport (oder andererseits ein Report) soll weitestgehend die Zinsdifferenz zwischen vergleichbaren Vermögensanlagen zwischen zwei Ländern ausgleichen. Ein Deport liegt also vor, wenn die Währung eines bestimmten Landes über ein höheres Zinsniveau verfügt. Bei einer erneuten Anlage in einer anderen Währung soll die Mehrverzinsung durch den Abschlag dann ausgeglichen werden. Wird der Deport prozentual auf ein Jahr bezogen, so spricht man von einem so genannten Swapsatz.
Ein Exporteur verkauft am 1. Juni (Kassakurs: 1,25 US-Dollar für 1 Euro) eine auf Dollar festgelegte Forderung zum 15. September zu einem Kurs von 1,22 US-Dollar für 1 Euro (Terminkurs). Der Deport beläuft sich auf 0,03 US-Dollar je Euro und entsteht durch Zinsunterschiede. Denn es wird eine Währung, die über höhere Zinsen (Zinsen auf Euro höher als Zinsen auf US-Dollar) verfügt, per Kasse nachgefragt, aber per Termin angeboten.