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"Das ist eine komplizierte Frage (die Endlichkeit der Ressourcen und Unmöglichkeit eines sogenannt "nachhaltigen Wachstums"), die wir heute (hier, jetzt) nicht beantworten können."

Vielleicht ist diese Antwort tatsächlich der Ansatz eines Eingestehens. Blossgestellt in einem Publikumsforum ist die Person beinahe gezwungen, ihren Standpunkt zu verteidigen. Ein sofortiges Zugeben bedeutet für sie oder ihn wahrscheinlich einen Gesichtverlust.
Die quasi sofortige Anerkennung, dass die Wachstumspolitik unter unseren heutigen Bedingungen schlecht ist, erfordert eine grosse geistige Beweglichkeit und einen ausserordentlichen Mut.
In Tat und Wahrheit ist die Frage sehr einfach. Wenn etwas beschränkt vorhanden ist, muss mann haushälterisch damit umgehen und nicht erst noch den Verbrauch steigern (=Wachstum").