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Schrepferkapelle Valens
Kapellgeschichte
1750 erhalten wir die erste Nachricht von einer Kapelle in Gassaura-Balen. Der damalige Pfarrer von Valens und Mönch in Pfäfers, P. Antonius Zuber, schenkte mit Erlaubnis des Abtes Bonifaz III. Pfister, der Kapelle der Schmerzhaften Mutter im „Schrefertobel (Schrepfertobel, Schröpfertobel), ohnweit der Saagen“ 20 Gulden.
1855 bewilligte das bischöfliche Ordinariat die Restauration der Kapelle im „Schröpfertobel“, mit der Begründung, die Kapelle solle ein Ort der „religiösen Sammlung und Erhebung des Gemütes“ werden. Die Kapelle wurde an Sonn- und Feiertagen öfters von Andächtigen besucht und an mehreren Tagen fanden dorthin Bittgänge der ganzen Pfarrei statt.
1892 befand sich die Kapelle in einem verlotterten Zustand und musste dem Strassenbau weichen. Auf einem nahen Hügel baute man erneut ein kleines Gotteshaus, das aber eher einem Wasch- oder Pulverhäuschen glich als einer Kapelle.
1930 wurde die Kapelle zu einem würdigen Heiligtum zu Ehren des heiligen Antonius von Padua erweitert.