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Die Zahl der Touristen ist zwischen Januar und April 2018 im Vergleich zur Vorjahresperiode weltweit um 6 Prozent gestiegen. Dies teilt die Welttourismusorganisation (UNWTO) mit. Aufs ganze Jahr gesehen, rechnet die Organisation mit einem Anstieg von vier bis fünf Prozent. Davon ausgehend, dass der Zeitraum Januar bis April laut UNWTO 28% des Jahresaufkommens an Touristen ausmacht, wird bereits damit gerechnet, dass der totale Anstieg 2018 höher als prognostiziert liegen könnte.
In Asien und im Pazifischen Raum war das Wachstum mit 8% am grössten, gefolgt von Europa (+7%), Afrika (+6%), Naher Osten (+4%) und Nord- sowie Südamerika (+3%). Die einzige Region, welche mit einem Rückgang der Touristenzahlen zu kämpfen hatte, war die Karibik (-9%). Wie es im Bericht weiter heisst, haben einige der karibischen Destinationen immer noch mit den Folgen der Hurrikan-Katastrophen vom vergangenen August und September zu kämpfen.
«Der internationale Tourismus weist weltweit weiterhin ein erhebliches Wachstum auf, was in vielen Volkswirtschaften zur Schaffung von Arbeitsplätzen führt», sagte Zurab Pololikashvili, Generalsekretär der UNWTO, «dieses Wachstum bewegt uns dazu, die nachhaltige Entwicklung und Verwaltung des Tourismus, die Schaffung von neuen Reisezielen und die optimale Nutzung von Technologie und Innovation weiter voranzutreiben.»
Die Welttourismusorganisation blickt zudem zuversichtlich auf die Zeit-Periode Mai bis September. Bereits jetzt lässt sich sagen, dass die Zahl der Touristen im Vergleich zur Vorjahrperiode wiederum deutlich steigen dürfte. Vor allem in Afrika, Europa und dem Nahen Osten wird ein starkes Wachstum erwartet.