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Strukturelle Massnahmen statt Leistungsabbau
Archiv: 1. Mai 2004
Dringliche Motion über strukturelle Massnahmen bei der PHZ und FHZ anstelle von Leistungsabbau (BKD 19 und 22)
von Gaby Müller, namens der GB-Fraktion
Mit den Massnahmen BKD 19 und BKD 22 sollen der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) allein vom Kanton Luzern finanzielle Mittel von einer halben Million Franken, sowie der Fachhochschule Zentralschweiz (FHZ) von 1,5 Mio. Franken, vorenthalten werden. Der Effekt wird in der Botschaft grob umrissen: Er führt zu einer Reduktion des Leistungsangebots. Welche Leistungen betroffen sind, wird nicht dargelegt.
Die PHZ und die FHZ befinden sich im Aufbau, resp. in einer Konsolidierungsphase. Wir sehen keinen Sinn darin, diesen neuen Bildungsinstitutionen zu Beginn ihrer Tätigkeit notwendige Mittel zu entziehen. Bildung ist eine unserer wichtigsten Ressourcen. Einschnitte müssen deshalb wohl überlegt sein. Das ist vorliegend nicht der Fall.
Hingegen sehen wir im strukturellen Bereich durchaus Möglichkeiten, Mittel einzusparen, indem mögliche Synergien der PHZ und der FHZ genutzt werden. Wir zweifeln am Sinn, mit den gleichen Partnern zwei Konkordate im FH-Bereich parallel zu führen und gleichzeitig zwei "Apparate" hochzuziehen. Es ist erwiesen, dass dies sehr kostenintensiv ist. Anstelle von Kürzungen bei der PHZ und der FHZ, die negative Auswirkungen auf den Inhalt haben, beantragen wir, das brachliegende Sparpotential durch das Zusammenlegen der zwei Konkordate zu nutzen.
Wir beauftragen den Regierungsrat, dem Grossen Rat eine entsprechende Botschaft zu unterbreiten.