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Oft sind Gartenzäune ein unüberwindbares Hindernis, denn sie müssen mindestens einen Abstand von 15cm ab Boden haben, damit Igel unten hindurch schlüpfen können.
Wenn Gartenzäune einen zu kleinen Abstand vom Boden aufweisen, wird der Zaun an einer oder mehreren Stellen geöffnet: es braucht nur einen Durchschlupf von der Grösse eines Schuhkartons, damit Igel dieses Igeltürchen benutzen können.
Wenn der Gartenzaun auf einem Betonmäuerchen steht, kann man beidseits mit Steinen eine kleine Rampe bauen, damit der Igel zum Igeltürchen gelangen kann.
Igel brauchen viele verschiedene Verstecke, welche überall in ihrem Lebensraum verstreut sind: sie brauchen Tagesverstecke, Nester für ihre Jungen und auch zwei bis drei Winterschlafplätze.
Eine Grenze lässt sich Igelfreundlich gestalten:
- Anstelle eines Gartenzaunes eine gemeinsame frei wachsende Hecke mit einheimischen Sträuchern pflanzen.
- Anstelle eines Gartenzaunes eine geschnittene Hecke aus Weissdorn, Liguster und Hagebuche setzen.
- Anstelle einer Sichtschutzwand eine Holzbeige aufstellen: in der untersten Lage ein Versteck in der Grösse eines Schuhkartons einbauen.
- Zwei geflochtene Wände parallel aufstellen, sodass ein Zwischenraum von 30-40cm entsteht, im Zwischenraum Verstecke für den Igel einbauen und mit Schnittgut auffüllen