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Historische Fragen vor 27 Jahren ;)>
- Windows 95, OS/2, Win NT, Mac
oder UNIX ?
- Netware oder Windows NT Server ?
- Pentium, Power PC oder andere RISC Mikroprozessoren
?
- AS/400, RS/6000 oder andere UNIX Systeme?
- Zentraliserte Systeme oder Client
- Server Systeme?
- TCP/IP oder IPX für lokale Netzwerke?
- Werden Multi-Mikroprozessoren traditionelle
Grossrechner ersetzen?
- Wie werden sich Netzwerkarchitekturen
entwickeln?
- Zentralisierte oder verteilte
Datenbanksysteme?
- Welches CASE, 4GL oder RAD Tool für
kostensparende Programmierung?
- Zentralisiertes oder verteiltes Netzwerkmanagement,
alternative Kontroll-Software?
- Outsourcing, Pakete oder massgeschniderte
Programme: Entscheidungskriterien
- Wie kann man zu Breitband-Netzwerken
wechseln?
- Wie nützlich ist Internet für
Kommunikation intern in der Firma und zwischen Firmen?
- Wie wird sich der Beruf des EDV-Spezialisten
entwickeln?
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- Win98, OS/2, NT, Mac oder UNIX
im Desktop-Bereich?
· OS/2 hat den Desktop-Bereich definitiv verlassen,
Mac könnte mit Rhapsody wieder Marktanteile gewinnen. ·
Win98 wird allgemein als Übergangslösung zum stabilen
und sicheren NT betrachtet. · Linux ist auch als Client
stark im Kommen und gewinnt seit der Office-Suite-Portierung Star
Office laufend Anteile. Mit einer 64 bit Version kann dieses Betriebssystem
an NT verlorengegangene Marktanteile wieder gut machen.
- Netware oder Windows NT Server ?
· NT hat mit seiner Portierbarkeit auf MIPS, ALPHA,
Power PC, x86 einen grossen Vorteil errungen.· Das Domainkonzept
von NT, das nebst hierarchischen- vor allem auch Workgroupfunktionalität
bietet, hat seine Akzeptanz, bedingt durch seine Komplexität
und Kombinatorik, noch nicht gefunden. Es bietet aber klare Vorteile,
wo Projektorienteriet und oder in autonomen Abteilungen gearbeitet
wird. Dadurch bietet Netware in rein hierarchischen Netzen, was
die Transparenz und somit auch die Verwaltung anbelangt, mit seiner
NDS eindeutig Vorteile. NT5 wird auch NDS beinhalten was momentan
noch für IntraNetware spricht.
- Pentium, Power PC oder andere RISC
Mikroprozessoren ?
· Ausser bei NT ist die Wahl abhängig vom Betriebssystem.
· Die x86 Familie wird auch in Zukunft für den Breitenmarkt
dominant bleiben.· Auf Server-Seite erwartet man die Zusammenarbeit
Intel-HP. Mit der Fusion DEC und Compaq könnte auch der Alpha
an Potential gewinnen.
- AS/400, RS/6000 oder andere UNIX Systeme?
· Für bestehende Systeme ist die Berechtigung gegeben,
da auch diese nicht mehr proprietär sind. Der IBM-Markt wird
stabil bleiben. Bei den anderen UNIX-Systemen hat Sun mit Starfire
eine heisse Maschine im Rennen. Auch im Siemens-Markt gibt es
noch wenig Alternativen.
- Zentraliserte Systeme oder Client
- Server Systeme?
· Die erste Euphorie von Client - Server Systemen wurde
durch den hohen Wartungsaufwand und die Komplexität dieser
Systeme gedämpft. · Um den zuküftigen Systemanforderungen
von Software gerecht zu werden, wird man aber den Technologien
von verteilten Systeme (CORBA, DCOM) nicht ausweichen können.
Kleinere Systeme werden weiterhin zentral verwaltet. ·
Kriterien für Client/Server Systeme sind:·
Portabilität·
Skalierbarkeit· Interoperabilität
- TCP/IP oder IPX für lokale Netzwerke?
· Das vorallem in der PC, respektive Novell Welt etablierte
IPX ist auch heutigen Anforderungen in kleinen und mittleren Netzwerken
gewachsen. · Das aus der UNIX Welt kommende
betriebssystemunabhängige
TCP/IP ist für heterogene Netzwerke gut geeignet.·
Durch Internet und die Unterstützung von neueren Betriebssystemen,
wird dieses Protokoll in Zukunft eine dominante Rolle spielen.
- Werden Multi-Mikroprozessoren traditionelle
Grossrechner ersetzen?
Ja, da Leistung und Sicherheit heutiger am Markt erhältlicher
Server mit Technologien wie RAID Systeme, Server Clustering, Aufbauen
von reduntanten Teilen und Systeme wird in die Bereiche von Grosssystemen
zu einem Bruchteil des Preises vorstossen. An der I/O-Leistung
muss noch gearbeitet werden.
- Wie werden sich Netzwerkarchitekturen
entwickeln?
· Die zukünftige Architektur soll, bei hohen
Datenübtragungsraten,
strukturiert und universell sein. Ein Netzwerkprotokoll sollte
skalierbar sein, wobei die sich momentan stark in Bewegung befindliche
Entwicklung, in den nächsten Jahren neue Standards (FastEthernet,
ATM) setzen wird.
- Zentralisierte oder verteilte Datenbanksysteme?
Der Aufwand zur Synchronisation, Replikation und Verwaltung
von verteilten DB-Systemen ist zur Zeit noch sehr hoch. Aus diesem
Grund haben solche Systeme zur Recht noch keine breiten Anwendungsbasen
gefunden. Auf diesem Gebiet wird noch eine starke Entwicklung
(z.B. MultiTier-Architekturen) stattfinden.
- Welches CASE, 4GL oder RAD Tool für
kostensparende Programmierung?
Das zukünftige Ideal wird die o.g. Technologien möglichste
vereinen. Java wird zum Standard, bei proprietärer Performance
sind DELPHI oder auch C++ Dialekte zukünftige Favoriten.
VisualBasic entwickelt sich zur universellen Makro-Sprache.
- Zentralisiertes oder verteiltes
Netzwerkmanagement,
alternative Kontroll-Software?
Durch die Einführung eines standardisierten,
netzwerkübergreifenden
Überwachungs- und Verwaltungsprotokolls (SNMP) mit ensprechender
Management Software, können die Verwaltungsaufgaben, je nach
Philosopie eines Unternehmens, zentralisiert aber auch verteilt
werden
- Outsourcing, Pakete oder massgeschniderte
Programme: Entscheidungskriterien.
· Dies muss für jedes Unternehmen respektive für
jeden Anwendungsfall unter Berücksichtung von Aspekten wie
internes know-how, verfügbare Ressourcen, Kostenaspekte,
strategische Ziele usw. differenziert entschieden werden. Mit
Komponenten sollten Standardisierungen besser möglich sein.
Beim Outsourcen gilt die Devise: intern ein Koordinator, extern
den Spezialisten.
- Wie kann man zu Breitband-Netzwerken
wechseln?
· Interner Datenverkehr wird heute mit Basisbandnetzerken
bewältigt. · Externe, respektive öffentliche
Kommunikation basiert in der Regel auf der Breitbandtechnologie.
Entsprechende Endgeräte sind am Markt verfügbar und
lassen sich mit dem nötigen Grundlagenwissen in firmeninterne
Netzwerke integrieren. · Dieses zukunftsträchtige
Gebiet ist momentan einer starken Enwicklung unterworfen, wobei
ATM und Satelliten hier richtungsweisend sind.
- Wie nützlich ist Internet für
Kommunikation intern in der Firma und zwischen Firmen?
· Eine zentrale Anwendung die sich stark im Wachstum
befindet ist E-Mail.· Der Abruf von allgemein zugänglichen
Daten auf externen Servern kann je nach Bedürfniss zu
Wettberwerbsvorteilen
und oder Kosteneinsparungen führen. · Im Gegenzug
entwickelt sich Internet mehr auch für den Heimgebrauch und
internationalen Wettbewerbsplatz, in dem gewisse Anbieter ein
riesiges Potential sehen (Teleshopping, banking).
- Wie wird sich der Beruf des EDV-Spezialisten
entwickeln?
· Der EDV - Spezialist wird sich in Zukunft vermehrt
den Bereichen Management und Technik widmen. Ein breites Grundlagenwissen
mit Spezialisierung, wie auch eine gute Allgemeinbildung werden
in Zukunft, bedingt durch die hohe Veranwortung, wichtig sein.
· Hohe Anforderungen an Infrastrukturen und Technologien.
· Miteinbezug kostenbewusstem Denkens und Ausrichtung der
IS-Infrastruktur entlang der Wertschöpfungskette (Business
Process Redesign) erfordern eine hohe Integration von Mensch und
Maschine.