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Wetterlexikon
Eines der wärmsten Jahre seit Messbeginn
2016 zählt in der Schweiz zu den wärmsten Jahren seit Messbeginn. Hierzulande war es 0,7 Grad wärmer als im langjährigen Schnitt. Der Sommer kam zwar erst im Juli, verweilte dann aber mit ungewöhnlicher Wärme bis im September.
Kurzer Badespass im Jahr 2016. Der Sommer kam erst so richtig im August in die Schweiz. (KEYSTONE/Eddy Risch)
Begonnen hatte das Jahr bereits mit einem zu warmen Winter. Winterliche Kälte mit unterdurchschnittlicher Temperatur und einer Schneedecke in tiefen Lagen gab es nur während weniger Tage Mitte Januar, wie Meteoschweiz in einer Mitteilung vom Donnerstag, 22. Dezember 2016, schreibt. Ähnliche milde Verhältnisse brachten nur der Winter 2006/2007.
Der Frühling präsentierte sich dann insgesamt recht nass. Nur der März war auf der Alpennordseite niederschlagsarm. Besonders im Mai gab es Niederschlagsmengen, die 180 bis 250 Prozent über der Norm lagen. Luzern etwa registrierte mit 270 Millimeter den nässesten Mai seit Messbeginn 1864.
Der Sommer liess dieses Jahr lange auf sich warten. Der Juni war überwiegend trüb. Gewitter brachten kräftige Niederschläge und lokale Überschwemmungen. In der Folge traten der Boden- und der Walensee über die Ufer. [weiter]