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Dolly hockte da. Sie machte Sudoku. Und nervte sich, weil die Sache nicht aufging.
Dolly hockte da. Sie machte Sudoku. Und nervte sich, weil die Sache nicht aufging.
SIE BADETE IN SELBSTMITLEID:
Weshalb schenkt Werner mir immer nur einen Migros-Hasen! Weshalb bin ich dick? Weshalb kann Huldi, diese dünne Dreckschleuder alles problemlos in sich reinschaufeln? Huldi war Werners Schwester. Und eh ein giftig geiferndes Ärgernis.
Er spielte den «Donauwalzer. Auf dem Piano stand ein Glas mit Weisswein. «Er trinkt nur Riesling», sagten die Kellner, wenn die Gäste dem Pianisten ein Getränk spendierten. Die Menschen im Restaurant plauderten. Flüsterten Liebesworte. Keiner hatte ein Auge für den Klavierspieler.
«FÜR MICH?»
Der Ausläufer der Blumenboutique Flora grinste sie an: «Jawolle Madame… schönes Rose für schönes Signora…»
Rosa war überrumpelt. Sie streckte dem jungen Mann einen Fünfliber hin. Dann zupfte sie das Kärtchen vom Papier: «DU BIST MEINE SONNE!» – las sie.
Mina war sauer.
ABER SO WAS VON…
Sie hatte auf dem Markt eingekauft. Man konnte hier noch zwei Karotten, eine Lauchstange und einen halben Sellerie bekommen. Das Gemüse wurde von Monsieur Runser liebevoll in ein verwelktes Blatt des Journal d’Alsace gewickelt.
«Max sitzt dort!»
Elke stupfte Susi an: «…er sieht immer noch heiss aus!»
Es war nach dem Morgenstraich.
Die kleine Frauen-Gruppe gönnte sich eine Verschnaufpause.
Seit einigen Jahren wurden es immer mehr solche Pausen.
Carlo stand am Strassenrand.
Die kleine Mimma streckte beide Händchen nach dem riesigen Waggiswagen. Carlo nahm seine Enkelin auf die Arme.
Der Waggis bückte sich. Und streckte Mimma ein rosafarbiges Plüsch-Elefäntchen entgegen.
« NONNO!»
Timur schaute die Kindergärtnerin finster an:
«Meine Leyla nicht trommeln …Leyla sein Frau …nicht Bub. Frau nicht trommeln…»
Myggy seufzte.
Sie wünschte, Bea wäre hier.
Die kannte sich in sowas aus.
Milli griff an ihr Herz. Dieses war gross. Und aufgeregt:
«SUSI – EIN PRINZ! EIN ECHTER ARABISCHER PRINZ!»
Die Freundin linste über Millis Tablet.