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Im Tagesverlauf sei es zu weiteren Ausbrüchen gekommen. Das Institut riet der Bevölkerung, Masken zum Schutz vor der Asche zu tragen. Menschen mit Allergien oder Asthma sollten zu Hause bleiben. Der Flughafen der Hauptstadt San José wurde Medienberichten zufolge vorerst geschlossen.
— Gustavo Retana (@GARA28) 20. September 2016
Der 3340 Meter hohe Turrialba liegt im Zentrum des mittelamerikanischen Landes, rund 60 Kilometer nördlich von San José. Der letzte grosse Ausbruch ereignete sich 1863. Damals gelangte seine Asche bis nach Nicaragua. Erst seit 40 Jahren ruhte der Vulkan völlig, so dass es sogar möglich wurde, zum Hauptkrater aufzusteigen.
In der zentralen Region von Costa Rica, wo rund 50 Prozent der Bevölkerung lebt, stehen vier Vulkane: neben dem Turrialba der Poas, der Irazú und der Barba. Im vergangenen Jahr hatte der Poas in unmittelbarer Nähe zu San José eine grössere Eruption. Weiter nördlich befindet sich der immer noch aktive Arenal, bei dessen Ausbruch 1969 rund 90 Menschen ums Leben kamen.
— elperiodicocr.com (@elperiodicocr) 19. September 2016
(SDA)