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Die Soziale Krankenversicherung (KV) sowie die Invalidenversicherung (IV) finanzieren zahlreiche Mittel- und Gegenstände (kurz Hilfsmittel), die der Untersuchung oder Behandlung dienen. Dazu gehören z.B. Atemtherapiegeräte, Bandagen, Rollstühle, Inkontinenzhilfen oder Hörgeräte. Der Umfang der Finanzierung von Hilfsmitteln durch diese Sozialversicherer ist in der sog. Mittel- und Gegenständeliste (KV) sowie in separaten Verträgen (IV) geregelt.
Die Preisüberwachung gibt zu kostenträchtigen Hilfsmittelkategorien formelle Preisempfehlungen zuhanden des Departements des Innern (EDI) sowie der Invalidenversicherung ab. Preissenkend haben sich bis heute Interventionen des Preisüberwachers bei Hörgeräten und Inkontinenzhilfen ausgewirkt.
Im MiGel-Bereich fordert die Preisüberwachung vom EDI die Einführung einer jährlichen Überprüfung der Höchstvergütungsbeträge (HVB), die Verstärkung von Auslandpreisvergleichen bei der Festsetzung dieser Höchstvergütungsbeträge, die Integration der zwischen Krankenversicherern und Abgabestellen für Mittel und Gegenstände abgeschlossenen Verträge in den gesetzlichen Rahmen der KVG-Tarifverträge sowie die Einführung einer Vergütungspflicht der im Ausland (z. B. online) erworbenen MiGeL-Artikeln von der sozialen Krankenversicherung.
Weiterführende Informationen
Studien
Atemtherapiegeräte: nCPAP-Geräte zur Behandlung von Schlafapnoe und Geräte für die mechanische Heimventilation (PDF, 234 kB, 20.12.2016)Eine Untersuchung des Schweizer Marktes und Auslandpreisvergleich
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