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Der Slowene schloss auf dem kurzen, steilen Schlussanstieg auf den Alto de la Montana de Cullera zu Cort auf, überliess dem Dänen aber den Tagessieg. Jedenfalls ging der Zeitfahr-Olympiasieger auf der kurzen Zielgeraden nicht mit letzter Entschlossenheit ans Werk. Mitte März bei einer Etappe von Paris - Nizza hatte Roglic noch Kritik geerntet, weil er Gino Mäder als letztem Übriggebliebenen in einer ähnlichen Situation den Sieg wegschnappte.
Mäder hielt am Donnerstag nicht mit den Besten mit und büsste knapp anderthalb Minuten ein. Im Gesamtklassement rutschte der Oberaargauer aus den Top Ten und liegt nun mit 2:13 Minuten Rückstand an 16. Stelle. Roglic führt die Vuelta neu 25 Sekunden vor dem Spanier Enric Mas an. Sein Hauptkonkurrent Egan Bernal liegt 41 Sekunden im Hintertreffen.
Auch das siebte Teilstück am Freitag von Gandia nach Balcon de Alicante über 152 km endet mit einer Bergankunft. Die Vuelta läuft bis zum 5. September. Das Finale bildet ein Einzelzeitfahren in Santiago de Compostela.