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Afrika-Zibetkatze - Civettictis civetta
Kleinfleck-Ginsterkatze - Genetta genetta
© 2008 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)
Die Ordnung der Raubtiere (Carnivora) umfasst etwa 270 Arten in fünfzehn Familien. Zwar ist sie damit keineswegs die kopfstärkste aller Säugetierordnungen, jedoch bezüglich der Grösse, der Gestalt und der Lebensweise ihrer Mitglieder zweifellos die vielfältigste. Das Spektrum reicht vom winzigen Mauswiesel (Mustela nivalis), welches als erwachsenes Tier bloss 50 bis 100 Gramm schwer wird, an Land bis hin zum Eisbären ¡, welcher in Ausnahmefällen mehr als eine Tonne wiegen kann, und im Wasser sogar bis hin zum Südlichen See-Elefanten (Mirounga leonina), bei dem die Männchen gut dreieinhalb Tonnen schwer werden können. Im Übrigen sind längst nicht alle Raubtiere «Karnivoren», also Fleischesser, wie der wissenschaftliche Ordnungsname besagt. Zahlreiche sind Gemischtköstler, manche sogar Vegetarier.
Die Raubtierordnung wird heute in zwei Unterordnungen gegliedert: erstens die katzenartigen Raubtiere (Feliformia oder Feloidea) und zweitens die hundeartigen Raubtiere (Caniformia oder Canoidea). Innerhalb der Unterordnung der katzenartigen Raubtiere werden derzeit im Allgemeinen sieben Familien unterschieden: die «eigentlichen» Katzen (Felidae), die Asiatischen Linsangs (Prionodontidae), die Pardelroller (Nandiniidae), die Mangusten (Herpestidae), die Hyänen (Hyaenidae), die Madagaskar-Raubtiere (Eupleridae) und die Schleichkatzen (Viverridae).
Die Familie der Schleichkatzen umfasst etwa 35 Arten von Zibetkatzen, Ginsterkatzen, Rollern und Linsangs. Sie alle sind in der Alten Welt zu Hause. Die Artenvielfalt ist in Süd- und Südostasien ähnlich gross wie in Afrika. In Europa kommt hingegen nur eine, wahrscheinlich vom Menschen hier eingebürgerte Art vor. Zwei in Afrika heimische Schleichkatzenarten sind die Afrika-Zibetkatze (Civettictis civetta) und die Kleinfleck-Ginsterkatze (Genetta genetta). Von ihnen soll hier berichtet werden.
Die Afrika-Zibetkatze
Die Afrika-Zibetkatze ist das einzige Mitglied der Gattung Civettictis und die grösste aller afrikanischen Schleichkatzen. Sie ähnelt weit mehr den süd- und südostasiatischen Echten Zibetkatzen (Gattung Viverra, 4 Arten) als den anderen in Afrika heimischen Schleichkatzen, welche entweder der Gattung der Ginsterkatzen (Genetta, 17 Arten) oder der Gattung der Afrikanischen Linsangs (Poiana, 2 Arten) angehören. Dies ist kein Wunder, denn gemäss neueren DNS-Analysen ist die Afrika-Zibetkatze mit ihren asiatischen Kusinen weit näher verwandt als mit ihren afrikanischen. Dieser ungewöhnliche Sachverhalt lässt sich folgendermassen erklären: Die Familie der Schleichkatzen hatte sich zu Beginn des Oligozäns, vor rund 35 Millionen Jahren, in Asien herausgebildet, und zwar als Seitenzweig eines stammesgeschichtlichen Raubtierasts, der zu den heutigen Hyänen, Mangusten und Madagaskar-Raubtieren geführt hat. Sie gedieh in Asien prächtig und brachte mehrere Entwicklungslinien hervor, darunter jene, aus welchen die heutigen drei in Afrika heimischen Gattungen hervorgegangen sind.
Als während des späten Oligozäns und der ersten Hälfte des Miozäns, vor rund 28 bis 12 Millionen Jahren, wiederholt Landverbindungen zwischen Asien und Afrika via die Arabische Halbinsel bestanden, wanderten sowohl die Vorfahren der heutigen Ginsterkatzen und Afrikanischen Linsangs als auch jene der Afrika-Zibetkatze auf den Schwarzen Kontinent ein. Sie taten dies jedoch zu sehr unterschiedlichen Zeiten. Die Vorfahren der Ginsterkatzen und Afrikanischen Linsangs trafen sehr früh ein und entwickelten sich in der Folge zu mehreren eigenständigen, von ihren asiatischen Verwandten deutlich verschiedenen Formen weiter. Die Vorfahren der Afrika-Zibetkatze wanderten hingegen erst spät ein und hatten in der Zwischenzeit offensichtlich noch keine Gelegenheit, neue Formen hervorzubringen, weshalb die Afrika-Zibetkatze ihren asiatischen Verwandten weiterhin sehr ähnlich ist.
Die Afrika-Zibetkatze ist eine eher gedrungen gebaute Schleichkatze. Erwachsene Individuen erreichen eine Kopfrumpflänge zwischen 70 und 85 Zentimetern und ein Gewicht von gewöhnlich 12 bis 14 Kilogramm. Ihr Schwanz ist gut halb so lang wie ihr Leib. Die Fellzeichnung ist sehr variabel, weshalb keine zwei Individuen gleich ausschauen. Die Fellgrundfärbung reicht von weisslich bis rötlichbraun, die Flecken von braun bis schwarz. In einigen Bereichen des Verbreitungsgebiets kommen nicht selten so genannt «melanistische» Individuen, also Schwärzlinge, vor.
Die Afrika-Zibetkatze ist ein sehr anpassungsfähiges und darum weit verbreitetes Tier. Zwischen dem südlichen Rand der Sahara und der Südspitze Afrikas fehlt sie einzig in Teilen Südwestafrikas. Innerhalb dieses Areals kann man ihr - von Meereshöhe bis in Lagen von 5000 Metern ü.M. (beim Kilimandscharo) - sowohl in bewaldeten als auch in offenen Landschaften begegnen, wobei letztere eingestreute Gehölze oder Hochgrasinseln aufweisen müssen, welche sich als feindsichere Orte zum Ruhen und Schlafen eignen. Wie die meisten ihrer Verwandten ist die Afrika-Zibetkatze ein Dämmerungs- und Nachttier. Ihre Hauptaktivitätszeit erstreckt sich von einer bis zwei Stunden vor Sonnenuntergang bis etwa Mitternacht, eine gelegentliche Nebenaktivitätszeit von kurz vor bis kurz nach Sonnenaufgang.
Die Kost der Afrika-Zibetkatze setzt sich aus einem breiten Spektrum von tierlichen und pflanzlichen Stoffen zusammen, besteht aber in den meisten Regionen hauptsächlich aus drei Sorten von Nahrungsdingen: Früchten, Tierleichen und kleinen bis mittelgrossen Nagetieren. Bei der Nahrungssuche stöbert die grosse Schleichkatze die meiste Zeit am Boden umher und ernährt sich von auf dem Boden lebenden bzw. befindlichen «Happen». Im Unterschied zu den Pfoten der Kleinfleck-Ginsterkatze sind die ihren nämlich zum Klettern nicht sonderlich gut geeignet, ebenso wenig zum Graben.
Ihre Beutetiere schleicht sie entweder an oder überfällt sie aus einem Versteck heraus. Die Opfer fängt sie nicht mit den Krallen, sondern packt sie jeweils mit den Zähnen. Ist ein Opfer überwältigt und getötet, so drückt sie es mit den Vorderpfoten auf den Boden. Dann beisst sie mundgerechte Stücke heraus, die sie gründlich zerkaut, bevor sie sie verschluckt. Früchte hingegen verschlingt sie meistens nach minimalem Zerkauen.
Wie viele Raubtiere führt die Afrika-Zibetkatze ein einzelgängerisches und sesshaftes Leben. Über die Grösse ihres Wohngebiets ist nichts bekannt. Ob sie sich territorial verhält, ihr Wohngebiet also zur alleinigen Nutzung beansprucht, ist ebenfalls nicht geklärt. Wie alle Schleichkatzen verfügt sie zwar über gut ausgebildete Duftdrüsen in der Analregion, mit welchen sie anlässlich ihrer Streifzüge des Öfteren Duftmarken setzt. Diese Marken müssen aber nicht zwingend ein Zeichen von territorialer Intoleranz gegenüber Artgenossen sein. Sie können auch, wie wir dies von vielen anderen Säugetieren her kennen, einfach der Verständigung der Nachbarn untereinander dienen.
Die Fortpflanzung ist - klimatisch bedingt - in einigen Bereichen des Verbreitungsgebiets saisonal geprägt, in anderen nicht. Die Wurfgrösse beträgt ein bis vier, normalerweise aber zwei oder drei Junge. Die Tragzeit dauert gewöhnlich etwa zehn Wochen.
Das Weibchen bringt seine Jungen in einem sicheren Versteck zur Welt, oft zwischen den Wurzeln eines grossen Baums, unter Felsen oder in einem Erdbau, der von einem anderen Tier gegraben wurde. Im Vergleich zu den Jungen vieler anderer Raubtiere sind die jungen Afrika-Zibetkatzen bei der Geburt weit fortgeschritten: Sie tragen bereits ein Fell und können kriechen. Auch sind ihre Augen bereits offen oder öffnen sich wenig später. Dennoch wagen sie sich erst im Alter von etwa zweieinhalb Wochen aus ihrer Kinderstube hervor, um die nähere Umgebung auszukundschaften. Bis im Alter von etwa sechs Wochen ernähren sie sich vollständig von der mütterlichen Milch. Danach beginnen sie, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Dazu gehören Insekten, die sie selbst fangen, vor allem aber Bissen, die ihnen die Mutter herbeiträgt. Die Entwöhnung von der Muttermilch erfolgt im Alter von etwa vier Monaten.
Die jungen Weibchen bringen gewöhnlich im Alter von ungefähr 14 Monaten ihren ersten Wurf zur Welt. Die Männchen erreichen die Geschlechtsreife zwar ähnlich früh wie die Weibchen, doch die Gelegenheit zur Fortpflanzung erhalten sie in der freien Wildbahn normalerweise erst in ihrem zweiten oder dritten Lebensjahr, wenn sie ganz ausgewachsen und somit «konkurrenzfähig» sind. In Menschenobhut sind einzelne Afrika-Zibetkatzen 14 Jahre alt geworden. In der freien Wildbahn mit all ihren Unwägbarkeiten dürfte die durchschnittliche Lebenserwartung tiefer liegen.
Die Kleinfleck-Ginsterkatze
Die Kleinfleck-Ginsterkatze ist eine von mehreren Arten innerhalb der Gattung Genetta. Deren genaue Zahl ist unklar. In der Vergangenheit wurden meist zehn bis zwölf Arten unterschieden. Neuere DNS-Untersuchungen deuten nun aber auf etwa siebzehn Arten hin.
Wie die anderen Mitglieder der Gattung unterscheidet sich die Kleinfleck-Ginsterkatze mit ihrem schlanken, geschmeidigen Körper äusserlich stark von der kompakt gebauten Afrika-Zibetkatze. Sie ist auch deutlich kleiner als diese: Erwachsene weisen normalerweise eine Kopfrumpflänge von 45 bis 50 Zentimetern auf und wiegen um 2 Kilogramm. Der Schwanz ist fast ebenso lang wie der Leib.
Die Kleinfleck-Ginsterkatze hat ein weiteres, jedoch weniger zusammenhängendes Verbreitungsgebiet als die Afrika-Zibetkatze. Sie bewohnt vornehmlich trockene, gebüschreiche Lebensräume und fehlt beispielsweise in den grossflächigen Regenwaldgebieten im zentralen und westlichen Afrika, wo andere Arten von Ginsterkatzen heimisch sind. Sie kommt jedoch in den meisten Bereichen Südwestafrikas vor, wo die Afrika-Zibetkatze fehlt. Ferner ist sie in Nordafrika weit verbreitet, kommt auch in Teilen des Nahen Ostens vor, und ist interessanterweise sogar im südwestlichen Europa heimisch, nämlich auf der Iberischen Halbinsel, auf den Balearen und im südlichen und westlichen Frankreich.
Die Tatsache, dass fossile Knochen und Zähne in Ablagerungen aus dem Pleistozän, also dem erst vor 10000 Jahren zu Ende gegangenen Eiszeitalter, in verschiedenen Teilen Afrikas gefunden wurden, jedoch keine in Europa, lässt vermuten, dass die Kleinfleck-Ginsterkatze hier nicht von Natur aus vorkommt, sondern vom Menschen eingebürgert worden ist. Man geht allgemein davon aus, dass die elegante Schleichkatze zwischen dem 8. und 15. Jahrhundert nach Europa gelangte, als die aus Nordafrika stammenden arabisch-berberischen Mauren weite Teile Spaniens besetzt hielten. Zahme Ginsterkatzen wurden damals im nördlichen Afrika nicht selten in menschlichen Siedlungen gehalten, um Mäuse und andere Vorratsschädlinge in Schach zu halten.
Obschon die Kleinfleck-Ginsterkatze scharfe, halb rückziehbare Krallen hat und weit besser klettern kann als die Afrika-Zibetkatze, scheint auch sie bei der Nahrungssuche die meiste Zeit am Boden herumzustöbern. Sie ist ferner ebenfalls nachtaktiv und allesessend. Allerdings scheint sie eine ausgeprägte Vorliebe für Nagetiere und kleine Vögel zu haben. In Teilen ihres europäischen Verbreitungsgebiets jedenfalls besteht zu gewissen Jahreszeiten der Grossteil ihrer Nahrung aus Waldmäusen (Apodemus sylvaticus).
Als erwachsenes Tier lebt die Kleinfleck-Ginsterkatze einzelgängerisch. Die Wohngebiete gleichgeschlechtlicher Nachbarn zeigen eine sehr geringe, diejenigen verschiedengeschlechtlicher eine sehr starke Überlappung. Die Grösse der Wohngebiete kann sehr unterschiedlich sein: In einigen Gegenden Afrikas bemessen sie sich teils auf bloss 0,25 Quadratkilometer, in Spanien hingegen gebietsweise auf bis zu 8 Quadratkilometer. Verstreut finden sich in jedem Wohngebiet sichere Unterschlupfe in Dickichten, in hohlen Baumstämmen oder unter Felsen. Dort verbringen die Kleinfleck-Ginsterkatzen den Tag, wobei sie ihr Versteck fast täglich wechseln.
Wie bei der Afrika-Zibetkatze ist das Fortpflanzungsgeschehen bei der Kleinfleck-Ginsterkatze in einigen Bereichen des Verbreitungsgebiets saisonal geprägt, in anderen nicht. Die Tragzeit dauert ungefähr siebzig Tage, und je Wurf kommen gewöhnlich zwei oder drei Junge zur Welt. Diese wiegen bei der Geburt 60 bis 85 Gramm. Ihre Augen öffnen sich etwa sechs Tage nach der Geburt. Im Alter von ungefähr sieben Wochen beginnen sie, feste Nahrung zu sich zu nehmen, und alsbald üben sie sich im Beute erjagen. Noch bis zum Alter von etwa vier Monaten werden sie jedoch von ihrer Mutter gesäugt. Zur Fortpflanzung schreiten die jungen Kleinfleck-Ginsterkatzen erstmals im Alter von zwei Jahren. In Menschenobhut sind einzelne Individuen über zwanzig Jahre alt geworden.
Zibet für schwere Parfüms
Die Afrika-Zibetkatze wird regional wegen ihres Fleischs bejagt, ferner weil sie mitunter in Pflanzungen und Hühnerhöfe eindringt und dort ihr nächtliches «Unwesen» treibt. In der Vergangenheit wurde ihr gebietsweise auch intensiv nachgestellt, um ihr Zibet zu gewinnen, ein salbenartiges Sekret, das in ihren Analdrüsen produziert wird und einen dem Moschus ähnlichen, wohlriechenden Duftstoff enthält.
Das Zibet wurde einst in der Heilkunde eingesetzt, später vor allem für die Herstellung von Parfüms mit schweren orientalischen Duftnoten. Oft wurde es von lebenden, zu diesem Zweck in Menschenobhut gehaltenen Individuen gewonnen. Beispielsweise gab es in Äthiopien und auf Sansibar entsprechende Farmen. Diese wurden aber mittlerweile alle aufgegeben, denn heute werden in der Parfümindustrie kostengünstigere synthetische Ersatzstoffe verwendet.
Den genannten Nachstellungen zum Trotz weisen die Afrika-Zibetkatze und auch die Kleinfleck-Ginsterkatze heute eine weite Verbreitung und gesunde Bestände auf. Keine der beiden Arten gilt gegenwärtig als in ihrem Fortbestand bedroht.
Legenden
Die in Afrika südlich der Sahara weit verbreitete Afrika-Zibetkatze (Civettictis civetta) gehört zu den grössten der etwa 35 Mitgliedern der Schleichkatzenfamilie (Viverridae). Erwachsene Individuen weisen gewöhnlich eine Kopfrumpflänge von 70 bis 85 Zentimetern und ein Gewicht von 12 bis 14 Kilogramm auf.
Die Nahrung der Afrika-Zibetkatze setzt sich aus einem breiten Spektrum tierlicher wie pflanzlicher Stoffe zusammen, wobei kleine bis mittelgrosse Nagetiere sowie Früchte und Tierleichen die Hauptanteile ausmachen. Dieses im Gola-Regenwaldreservat in Sierra Leone fotografierte Jungtier hat direkt vor seinem Unterschlupf eine kleine Echse erlegt.
Die Kleinfleck-Ginsterkatze (Genetta genetta) ist mit einer Kopfrumpflänge von gewöhnlich 45 bis 50 Zentimetern und einem Gewicht von ungefähr 2 Kilogramm deutlich kleiner und vor allem schlanker als die Afrika-Zibetkatze. Wie alle Schleichkatzen führt sie ein einzelgängerisches und nachtaktives Leben. Diese in der südwestafrikanischen Kalahari-Sandwüste entstandene Aufnahme einer Kleinfleck-Ginsterkatze im Sonnenlicht ist eher untypisch.
Die weiblichen Kleinfleck-Ginsterkatzen bringen nach einer Tragzeit von etwa zehn Wochen gewöhnlich zwei oder drei Junge zur Welt. Diese wiegen bei der Geburt zwischen 60 und 85 Gramm. Im Alter von etwa vier Monaten werden sie entwöhnt.
Die Afrika-Zibetkatze - hier eine Aufnahme aus dem Kruger-Nationalpark in Südafrika - erzeugt in ihren Analdrüsen einen dem Moschus ähnlichen, wohlriechenden Duftstoff namens Zibet. Dieser war früher für die Parfümherstellung sehr begehrt, weshalb die stattliche Schleichkatze gebietsweise intensiv verfolgt und beispielsweise in Äthiopien auch in Farmen gehalten wurde. Heute werden in der Parfümindustrie kostengünstigere synthetische Ersatzstoffe verwendet.
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