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Leserbrief von Corina Hemmi-Pleisch: Sachpolitik=Verhinderungspolitik?
Sachpolitik=Verhinderungspolitik?
Nun haben sich die Grün-Liberalen für eine Listenverbindung mit der SP und der Verda entschieden. Schlussendlich muss jede Partei selber wissen, mit wem sie eine Listenverbindung eingehen wollen. Wenn sich die GLP bei den „Roten“ wohlfühlt, dann zeigt dies nur auf, wo die Grün-Liberalen in Wirklichkeit politisch stehen, nämlich links. Die Aussage des Parteipräsidenten Jürg Kappeler, dass sie die einzigen seien, die etwas unternommen haben, um einen Bündner SVP Sitz im Nationalrat zu verhindern, erstaunt mich doch sehr. Diese Aussage hat zuvor bereits ein anderen Bündner Parteipräsident gemacht, der sich wie Kappeler für die „Sachpolitik“ seiner Partei rühmt, welche sich ja anscheinend darauf beschränkt, einen SVP-Nationalratssitz zu verhindern. Zukünftig sollten diese Parteiexponenten den Terminus „Verhinderungspolitik“ verwenden. Dies wäre ehrlicher. Ich bin überzeugt, dass das Volk mündig genug ist um festzustellen wer eine klare Linie verfolgt. Ebenso gehe ich davon aus, dass das Volk weiss, wie wichtig es ist dass Graubünden auch in der SVP-Fraktion als grösster Fraktion im Nationalrat in Bern mit einer Stimme vertreten ist und dort ihre Anliegen einbringen kann.
Corina Hemmi-Pleisch, Nationalratskandidatin, Chur