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Aktualisiert: 7. Dez 2020
Dies ist ein Test-Blogbeitrag:
Die UN-Kinderrechtskonvention geht davon aus, dass grundsätzlich die Familie die natürliche Umgebung “für das Wachsen und Gedeihen ihrer Mitglieder, insbesonders der Kinder”, ist; dort soll den Kindern “der erforderliche Schutz und Beistand gewährt werden”, vgl. Präambelabsatz 5. Ein Kind, das nicht—oder nicht mehr—in seiner Familie aufwachsen kann, ist darum besonders schutzbedürftig. Nach Artikel 20 Absatz 1 der UN-Kinderrechtskonvention soll das Kind dann “Anspruch auf den besonderen Schutz und Beistand des Staates” haben. Es ist somit die KESB, die die Rechte der Eltern einschränkt und die Aufgaben der Beistandschaft beschliesst und festschreibt. Für die Pflegefamilien ist es wichtig über diese Entscheide informiert zu sein, um zu wissen, worüber sie sich mit den Eltern absprechen müssen, bzw. ob und wann sie das Pflegekind den Eltern mitgeben dürfen. Verschiedene Formen von Beistandschaften sind im ZGB 306-310 geregelt.
Fachlich ist zu betonen, dass der Einbezug der Eltern und das Einverständnis der Eltern für die Platzierung eine grosse Rolle für das Gelingen der Unterbringung in einer Pflegefamilie ist. In der Regel ist es Aufgabe eines Beistandes mit den Eltern zu arbeiten.