Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/111492

<h2>SubmittedText<h2><p>Eine Studie von Infras und TNC zeigt, dass die Stromversorgung der Schweiz bis 2035 ohne neue Atomkraftwerke möglich ist und dass Investitionen in neue AKW der Schweizer Volkswirtschaft Verluste bringen würden.</p><p>- Wie beurteilt der Bundesrat die Aussage, dass neue AKW der Schweiz volkswirtschaftliche Verluste bringen werden?</p><p>- Ist er bereit, seine Vier-Säulen-Strategie zu überdenken?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Für die energiewirtschaftliche Beurteilung sowie die politische Beratung der Rahmenbewilligungsverfahren für neue Kernkraftwerke werden die Energieperspektiven 2035 des Bundesamtes für Energie aufdatiert. Die Arbeiten sind zeitlich so determiniert, dass die Ergebnisse in die Botschaft des Bundesrates betreffend Rahmenbewilligungsverfahren für neue Kernkraftwerke zuhanden des Parlamentes einfliessen. Die Überarbeitung wird wiederum verschiedene Angebotsvarianten beinhalten, mit und ohne Kernkraftwerke.</p><p>Verschiedene Unternehmen, Organisationen und auch Kantone oder Gemeinden lassen Studien zu den Perspektiven und Prognosen zum Verbrauch und zur Bereitstellung von Energie erstellen. Diese Studien können einen wertvollen Beitrag zu den energiepolitischen Diskussionen leisten. Der Bundesrat beurteilt die Aussagen dieser verschiedenen Studien aber nicht. Das Bundesamt für Energie prüft jedoch die verschiedenen Erkenntnisse und wird diese in seinen eigenen Energieperspektiven berücksichtigen.</p><p>Aufgrund des heutigen Informationsstandes hält der Bundesrat an seiner Viersäulenstrategie fest, wobei er diese selbstverständliche permanent überdenkt. Nach Abschluss der Aktualisierung wird der Bundesrat die Ergebnisse analysieren und gegebenenfalls seine Strategie überdenken und anpassen.</p>