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Landwirtschaft.
Säge. N. vom Dorf, an der Stelle der heutigen Kirche, stand einst eine alte Burg, die von den
Eidgenossen
gleich bei Beginn der Burgunderkriege zerstört worden ist. Kirche 1702 erbaut; ihr
Turm soll noch ein Ueberrest der Burg
sein. Das Stift
Notre Dame zu
Lausanne besass seit dem 12. Jahrhundert das Eigentumsrecht auf die Bodenerzeugnisse
von Essertines und der umliegenden Siedelungen, die zusammen ein bedeutendes Mandament bildeten. Eine Reihe von Streitigkeiten
mit den in der Nähe sitzenden
Herren von
Belmont endeten meist zu Gunsten des Stifts. Seit dem 12. Jahrhundert
taucht ein Feudalgeschlecht derer von Essertines auf. Zur Zeit der Reformation haben sich hier aus ihrer Heimat vertriebene
Waldenser
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angesiedelt. Beim Dorf und bei den Weilern Nonfoux u. Épautheyres hat man 1826 Ueberreste aus der Römerzeit (Spuren von Bauwerken,
Säulenschäfte, Münzen etc.) aufgedeckt.
Kleiner rechtsseitiger Zufluss zur Aubonne; entspringt im
"Marais"
sw. Saint Oyens, fliesst unter dem Namen Les Rottières oder Ruisseau des Rottières zunächst in ö. Richtung zwischen Saint Oyens und Essertines durch, biegt gegen NO. ab und erreicht nach 6 km langem Lauf die Aubonne 2,5 km ö. Saubraz. Im Unterlauf durchschluchtet. Wenig wasserreich.