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Markus Roduner, Cornelius Hasselblatt und Nicole Nau gehören zu den renommiertesten Übersetzer*innen aus dem Litauischen, Estnischen und Lettischen. Zusammen mit dem TOLEDO-Programm des Deutschen Übersetzerfonds laden wir sie ein, sich über ihre persönlichen Erfahrungen auszutauschen und neue Einblicke in die Sprachwelten des Baltikums mit uns zu teilen. Wo liegen die besonderen Herausforderungen bei der Übersetzung und Vermittlung von zeitgenössischer Literatur aus dem Baltikum? Wie verhalten sich die baltischen Sprachen untereinander? Mit welchen Berührungsängsten sind die Übersetzenden gegebenenfalls konfrontiert – und wie steht es um die Präsenz des Russischen oder Deutschen in der baltischen Literatur?
Markus Roduner, *1967 in der Schweiz, studierte Slavistik-Baltistik und historisch-vergleichende Sprachwissenschaft in Bern und übersetzt seit 2002 litauische, später auch lettische Literatur ins Deutsche (u.a. Laurynas Katkus). Er lebt und arbeitet als Verleger und freier Übersetzer in Vilnius. Cornelius Hasselblatt ist ein niederländischer Finnougrist und Übersetzer estnischer Literatur (u.a. von Maarja Kangro). Neben seiner Tätigkeit als unabhängiger Übersetzer lehrte er an den Universitäten Hamburg und Groningen. Nicole Nau, *1962 in Giessen, ist Professorin für Allgemeine Sprachwissenschaft und Lettische Philologie an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznan (Posen). Sie übersetzt zeitgenössische lettische Prosa, u.a. von Nora Ikstena und Māra Zālīte.
Claudia Sinnig, die ursprünglich auch an diesem Panel mitwirken sollte, musste ihre Teilnahme leider absagen.