Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03230.jsonl.gz/2191

André Holenstein: Transnationale Schweizer Nationalgeschichte: Widerspruch in sich oder Erweiterung
Das Narrativ einer Schweizer Verflechtungsgeschichte wird in diesem 28. Heft der Akademievorträge in mehreren argumentativen Schritten anhand der Frage reflektiert, ob eine transnationale Nationalgeschichte einen Widerspruch in sich oder eine perspektivische Erweiterung für die Schweizer Geschichte darstellt.
Die geläufigen, dem Konzept des Nationalstaats eingeschriebenen Vorstellungen einer klaren Grenze zwischen einem nationalen Innen und einem ausländischen Aussen, dem Eigenen und Fremden, werden dabei historisch hinterfragt.
Das Corpus helveticum wird zum einen im Hinblick auf seine multiplen Verflechtungen mit seinem europäischen Umfeld untersucht und die Nation Schweiz insofern als eine Grösse in Betracht genommen, die wesentlich das Ergebnis von Austausch- und Abgrenzungsbewegungen zu diesem Umfeld war. Zum andern werden die Entstehung des Corpus helveticum und seine Fortbildung zum Schweizerischen Bundesstaat als säkularer Integrations- und Verflechtungsprozess gedeutet.
Die Publikation kann hier heruntergeladen werden und ist kostenlos.
Copyright: © 2018 Akademien der Wissenschaften Schweiz. Dies ist eine Open-Access-Publikation, lizenziert unter der Lizenz Creative Commons Attribution
(http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Der Inhalt dieser Publikation darf demnach uneingeschränkt und in allen Formen genutzt, geteilt und wiedergegeben werden, solange der Urheber und die Quelle angemessen angegeben werden.
André Holenstein, Transnationale Schweizer Nationalgeschichte: Widerspruch in sich oder Erweiterung der Perspektiven? Swiss Academies Communications 13 (6), SAGW, 2018