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C’est ce moment que nous aimerions retenir dans ce cahier, car maintes positions qui prévalent aujourd’hui en Suisse ne seraient pas pensables sans expériences à l’étranger, sans échanges par-delà les frontières. Vu la réputation de l’architecture suisse dans le monde, les nombreuses imbrications internationales et leur énorme potentiel d’apprentissage, on peut s’étonner du fait que les bureaux suisses participent rarement à des concours internationaux ou même construisent si peu à l’étranger. On pourrait ;presque dire que la balance suisse du commerce extérieur en architecture est quelque peu unilatérale. Car celui qui construit ailleurs doit se mettre au diapason de conditions-cadres, de lois, de cultures architecturales et commerciales non familières et s’adapter à des contraintes financières. On a l’impression que cela en retient beaucoup de s’engager à l’étranger. Beaucoup de jeunes architectes du monde entier étudient et travaillent en Suisse, on organise d’innombrables voyages d’études à destination de la Suisse, et pourtant, on ne peut pas vraiment parler d’une architecture suisse. Et cette dernière peut encore moins se référer à quelque chose de spécifiquement propre, sauf si on désignait comme typiquement suisse la structure micro-cellulaire de la branche et des métiers exécutants. Parfois, mais assez rarement, une espèce de crédibilité se développe en référence à une région, qui trace la voie à une carrière internationale. On en connait des exemples au Tessin, dans les Grisons, à Bâle et plus récemment peut-être également à Zurich. Et pourtant, cet aspect local est tout autant défini par des éléments autres ou étrangers que par des éléments propres. L’Architecture suisse n’existe pas: l’architecture suisse est de l’architecture européenne qui est de l’architecture mondiale.
Das Habitat Marocain in Casablanca kann als typische Architektur des Kolonialismus gesehen werden. Ein genauer Blick auf seine Entstehung und spätere Nutzung zeigt, wie diese Zuschreibung ebenso versagt wie die Bezeichnung als marokkanische oder Schweizer Architektur. Und umgekehrt: Schnell stellt sich die Frage, ob nicht auch Letztere mehr marokkanisch geprägt ist als gemeinhin angenommen.
Was bewegt zwei junge Schweizer Architekten dazu, in Holland zu arbeiten? Die dortige Architektur genoss in den 1990er Jahren einen guten, staatlich geförderten Ruf, der grosse Projekte und konzeptionelle Abenteuer versprach. Nach der Rückkehr in die Schweiz haben Daniel Niggli und Urs Primas versucht, den holländischen Geist in ihrer Arbeit weiter zu pflegen. Projekte wie das Toni- oder das Zwicky-Areal wären ohne die Erfahrungen im Ausland nicht denkbar.
Das Genfer Büro Jaccaud Zein baute am Shepherdess Walk in London ein Wohnprojekt. Ihr «kontinentaler Blick» führte zu einer Wiederbelebung der Tugenden des georgianischen Hauses. Dass dabei typologisch vom bekannten Schema abgewichen wurde, macht die Sache erst recht interessant.
Tanya Zein und Jean-Paul Jaccaud, die Architekten der Häuser am Sheperdhess Walk, haben die Genfer Beschaulichkeit hinter sich gelassen und ihr Büro nach London verlegt. Seit 2015 sind sie wieder zurück in der Schweiz. Ein Erfahrungsbericht.
Zeitgenössische Architektur schmückt Norwegens Landschaftsrouten. Die Kuratoren des Projekts gewannen Peter Zumthor als einzigen ausländischen Architekten. Seine Arbeit am Memorial für die Zinkmine in Allmannajuvet hat sechzehn Jahre gedauert.
Die Architektur einer Region verspricht immer wieder mal eine «neue Tendenz». So geschehen vor 40 Jahren im Tessin, später in Graubünden, dann in Basel und jüngst vielleicht in Zürich, Vorarlberg oder Flandern. Ob allem internationalen Ansehen geht schnell vergessen, dass die regionalen Phänomene stets Einzelfälle der Architekturproduktion herausstellen. Der Jargon der Authentizität täuscht dabei schnell über Stereotypen und Nachwuchsprobleme hinweg.
Mit einer spiegelnden Raumintervention gewannen Rodet & Truwant aus Basel den Schweizer Kunstpreis in der Kategorie Architektur. Und: Die Fotografen Ariel Huber und Georg Aerni reagieren auf unser Heft 5–2017 Starke Bilder.
Der Genfer Stadtbaumeister Francesco della Casa moniert eine zu sehr auf das Bild fixierte Diskussion in der Hochhausdebatte. Ihm zufolge sind Hochhhäuser vor allem Ausdruck verborgener Notwendigkeiten. Und doch tut man gut daran, die formenden Kräfte einer Stadt um Perspektiven auf die Architektur zu erweitern. Originaltext Französisch
Unter der Bastion St-Antoine in Genf wurden bedeutende archäologische Spuren gefunden. Im Wettbewerb ging es um die Frage, welche Art von Zugangsbauwerk auf der Bastion angemessen ist. Originaltext Französisch
Bäume können im öffentlichen Interesse einzeln oder in Gruppen erhalten werden oder unter natur-, landschafts- und ortsbildschützenden Gesichtspunkten. Doch der Baumschutz gilt nicht absolut, denn es besteht ein Bewilligungsvorbehalt für das Fällen oder eingreifende Rückschnitte.
Susanne Kohte, Hubertus Adam und Daniel Hubert führten Gespäche mit namhaften Architekten in Japan und versammelten lesenswerte Aufsätze in einem Buch über japanische Architektur. Eine prägnante Einführung für Reiselustige.
Together! Eine Ausstellung zu gemeinschaftlichen Wohnprojekten in Lörrach ebnet der Partizipation den Weg zum Mainstream, und die Werkschau über Assemble Studio in Wien zeigt, was dies mit Architektur zu tun hat.
Am schattigen Fuss des Bürgenstocks, da steht – ein ganz normales Haus. Naja, fast. Der Erstling von Marion Clauss und Marco Merz vermählt einen vernakulären Bautyp mit der Moderne und das Satteldach mit dem Langfenster.
Das neue Naturmuseum St. Gallen von Michael Meier, Marius Hug mit Armon Semadeni schafft unter symmetrisch gestaffelten Oblichtern und hinter kannelierten Fassaden einen Ort für verschiedene Ausstellungen. Auch ein Nilkrokodil fehlt nicht.