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Die DEZA hat nach der israelischen Offensive wenig Schäden an Schweizer Projekten festgestellt. Sie bemägelt jedoch die fehlende Bewegungsfreiheit.
"Wir haben einige materielle Schäden wie zerstörte Computer; finanziell ist der Schaden jedoch nicht hoch", erklärte Elisabeth Diethelm nach einem Besuch vor Ort. Sie ist Verantwortliche der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) für die autonomen Palästinensergebiete.
Während zehn Tage untersuchte sie die Auswirkungen der israelischen Offensive auf die Schweizer Projekte.
Diethelm besuchte unter anderem das Flüchtlingslager Dschenin, das durch die israelische Offensive stark zerstört worden war. "Es ist sehr traurig, mitanzusehen, wie die Leute unter den Trümmern noch weiter nach ihrem Hab und Gut suchen", sagte sie.
Keine Infrastruktur-Investitionen
Laut Diethelm halten sich die Schäden an Schweizer Projekten in Grenzen, weil die Schweiz nicht in die Infrastruktur investiert, sondern vorwiegend in der Beratung und in der humanitären Hilfe aktiv ist.
Die Unterstützung geht dabei vor allem an Nicht-Regierungs-Organisationen (NGO) mit Hilfsprogrammen wie die berufliche Wiedereingliederung von Häftlingen. Daneben unterstützt die Schweiz auch das UNO-Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge (UNRWA).
Während ihres Besuchs stellte Diethelm besonders die Einschränkung der Bewegungsfreiheit fest. "Die für Schweizer Projekte zuständigen Leute verlieren Stunden, wenn sie von einer Stadt in die andere wollen", sagte sie. Diethelm selber wurde von der israelischen Armee gehindert, von Dschenin nach Nablus zu fahren.
swissinfo und Agenturen