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Meine Schafzucht besteht aus Tieren der Rasse der Schwarzbraunen Bergschafe.
Zuchtziel der Rasse Schwarzbraunes Bergschaf:
Das Schaf sollte
Aufgaben jedes Züchters:
Herdenkontrolle!
Jeder Züchter muss seine Herdenkontrolle alle vier Monate auf Vordermann bringen, dass heisst, alle Tiere, die im Betrieb leben werden aufgeschrieben, neu zugekaufte, verkaufte oder geschlachtete Tiere müssen eingetragen werden, auch wird notiert, welches Schaf in welcher Herde lebt und mit welchem Bock läuftt. Nur so weiss man schlussendlich, wer der Vater der Lämmer ist, die nach fünf monatiger Trächtigkeitsdauer zur Welt kommen.
Jedes neugeborene Lamm wird am ersten Tag gewogen, mit einer Ohrmarke markiert, der Schwanz wird kupiert; die Daten des Lammes werden auf der Geburtsmeldekarte eingetragen.
Darauf steht: die Ohrmarkennummer der Mutter, das Geburtsdatum des Lammes (der Lämmer), wie viele Lämmer geboren wurden, das Geburtsgewicht, das Geschlecht, die Farbe sowie die Ohrmarkennummern der Lämmer.
Diese Karte wird anschliessend dem Zuchtbuchführer abgegeben.
Nach 40 Tagen kommt der Zuchtbuchführer in den Stall oder auf die Weide, um das Lamm zum zweitem Mal in seinem Leben zu wägen. Als Züchter möchte und muss man wissen, wieviel das Lamm in diesen ersten 40 Tagen zugenommen hat.
Das Lamm wird registriert im Schweizerischen Herdenbuch.
Das Lamm muss (wenn Papiere erwünscht werden, was eigentlich das Ziel jedes Züchters sein sollte) an einer Schafschau teilnehmen, bevor es 18 Monate alt ist.
Dort wird es beurteilt auf den Typ, das Fundament und die Wolle.
Die Notenskala geht von 1 (schlecht) bis 6 (sehr gut).
Die Note 1 bedeutet Ausschluss aus dem Herdenbuch, das Lamm hat einen so grossen Fehler, dass es nicht zum weiterzüchten geeignet ist – es wird dem Metzger gebracht werden müssen!
Ist das Lamm gut punktiert, kann man es zur Zucht verwenden, das Schaf kann dann jedes Jahr an der Schafschau teilnehmen und sofern es berechtigt ist, seine Noten steigern.
Das Bocklamm wird ab 4 Monaten zum ersten Mal einem Schauexperten vorgeführt. Wenn das Lamm die Anforderungen erfüllt, kann es später als Zuchtbock eingesetzt werden oder an andere Schafhalter für die Weiterzucht verkauft werden.
Der erste Deckeinsatz des Bockes darf erst erfolgen, wenn er an einer Schau ausgestellt wurde und die Berechtigung zum Decken erhält; dann wird er als Deckwidder zugelassen.
Der Deckwidder muss dann in den folgenden zwei Jahren an einer Schafschau gezeigt werden, damit er nicht aus dem Herdenbuch gestrichen wird.