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Berlin: Tickets für das DDR-Museum
- Gültigkeit: 1 Tag
Ab
US$ 11.68
pro Person
28 Jahre lang symbolisierte die Berliner Mauer den Konflikt zwischen Ost und West im Kalten Krieg. Kurz nach ihrem Fall brach auch die Sowjetunion zusammen. Die Mauer hat Berlin und seine Einwohner stark geprägt. Wir haben für Ihren Besuch einige geschichtliche Fakten zusammengestellt.
Vor 1961 wanderten 3,5 Millionen Ostdeutsche über Berlin nach Westdeutschland aus. Die 155 Kilometer lange Mauer sollte dem zunehmenden Mangel an Arbeitskräften entgegenwirken.
Nach dem Bau der Mauer gelang es schätzungsweise 100.000 Bürgern der DDR, in den Westen zu flüchten. In den ersten zwei Jahren gehörten 1300 Grenzpolizisten zu den Flüchtlingen.
Über die Grenze zu flüchten war ein schwieriges Unterfangen. Mindestens 98 Menschen wurden bei Fluchtversuchen getötet. Manche Quellen sprechen gar von 200 Toten.
In Ost-Berlin wurden viele wagemutige Pläne geschmiedet, um in den Westen zu gelangen. Es wurden Fluchtversuche auf Hochseilen, über eine Seilrutsche und im Heißluftballon unternommen. 1961 rasten mehrere Familien sogar mit einem Dampfzug in den Westen.
Am Tag des Mauerfalls wurden Fehlinformationen zu einer neuen, gelockterten Reiseregulierung in den Nachrichten gesendet. Das veranlasste unzählige Ost-Berliner dazu, sich an den Übergangsstellen zu versammeln. Der Ansturm war so groß, dass die Grenzpolizisten die Grenzübergänge öffnen mussten.
Der Großteil der Mauer wurde vernichtet, aber es wurden mehrere Abschnitte als Denkmal erhalten. In Berlin können Touristen beispielsweise das längste erhaltene Teilstück der Mauer, die East Side Gallery, besichtigen. Der Mauerabschnitt zwischen Kreuzberg und Friedrichshain wurde 1990 von 118 Künstlern bemalt. An der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße kann man auch ein Reststück der Grenzanlage sehen. Stadtführungen decken normalerweise die meisten Standorte der Mauer ab, inklusive des berühmten Checkpoint Charlie.
Berlin ist im Sommer am schönsten. Es gibt kaum etwas Besseres, als die Stadt an einem sonnigen Tag zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden. Falls Sie aber Pech mit dem Wetter haben und es kalt ist oder regnet, besichtigen Sie am besten die Gedenkstätte Berliner Mauer. Hier können Sie die Mauer vom obersten Geschoss des Besucherzentrums aus betrachten. Zusätzlich erfahren Sie Interessantes über die Geschichte der deutschen Teilung.
Das DDR Museum ist ein "Muss". Ich selbst bin kein Kind der DDR, habe aber viele Verwandte dort und bin als Kind mit meinen Eltern oft zu Besuch dort gewesen. Ich habe viele Sachen wiedererkannt aber auch meinen Kindern hat der Besuch viel Spaß gebracht. Vieles kennt man ja heute nur aus der Schule und es ist schwer zu begreifen was das Regime dort damals gemacht hat. Sehr schön dazu die Ausstellung "eines Verhörs" oder ein Einblick in die Arbeit der Staatssicherheit. Ein Stück deutscher Geschichte, die teils nicht immer so leicht war, aber man hatte ja nicht die Wahl ......
Eine sehr interessante und in keiner Sekunde langweilige Statdrundfahrt durch berlin, durch kleine alte Fime und Anekdoten bereichert mit einem sehr sympathischen, engagierten und motivierten Guide. Auch als Berliner hat man noch viel Neues entdeckt und sehr gut erklärt bekommen.
Man kann die Zeit doch kurz zurückdrehen. Die Fahrt mit dem Trabbi war ein Erlebnis, wenn man den Schleifpunkt der Kupplung gefunden hat. Die Führung war interessant, wenn man aufgrund des Innengeräuschpegels etwas verstanden hat. Das war Nostalgie pur!
Sehr schönes Erlebnis, DDR hautnah erfahren und sehen, wundervolle Exponate, Geschichten und Darstellungen. Sehr gut für Kinder geeignet, wunderbar ist auch die Garderobe bzw Schließfächer, sehr freundliches Personal
Wir hatten eine erlebnissvolle und unvergessliche Führung mit Carlo Cimmino. Er ist durch und durch Berliner und konnte uns für seine Stadt und deren Geschichte begeistern. Vielen Dank dafür!