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IAEO-Generaldirektor Mohamed EIBaradei rief in seiner Antwort Nordkorea dazu auf, in der gespannten Situation vorsichtig vorzugehen. Nordkorea hatte die IAEO aufgefordert, die Versiegelungen und die Überwachungskameras aus allen Nuklearanlagen zu entfernen, eine Forderung, welche von der IAEO sofort zurückgewiesen wurde.
Nordkorea hatte 1994 auf internationalen Druck die Atomanlagen des Landes stillgelegt, weil Inspektoren der IAEO auf dem Gelände von Yongbyon nördlich der Hauptstadt Piöngjang ein Jahr zuvor ein geheimes Kernwaffenprogramm vermutet hatten. Im Gegenzug zur Stilliegung verpflichtete sich ein internationales Konsortium mit dem Namen "Kedo", dem Land jährlich grosse Mengen schweren Heizöls zu liefern und in Kumho zwei Leichtwasser-Reaktoren zu bauen. Ri Je Son begründete die nun geplante Wiederaufnahme der Aktivitäten in den Kernanlagen mit dem Bedarf nach Elektrizität.
Quelle
H.R. nach NucNet, 13. Dezember 2002