Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03300.jsonl.gz/1257

Bei hoher Lufttemperatur reguliert der Körper seine Temperatur auf natürliche Weise, indem er die Hautgefässe erweitert und durch Schwitzen Wasser absondert. Aufgrund seiner harntreibenden Wirkung verstärkt Alkohol die Dehydration des Organismus zusätzlich. Wer alkoholische Getränke konsumiert, beschleunigt somit die Ausscheidung von Wasser. Wird dem Körper nicht genügend Wasser zugeführt, kann dies zu Kopfschmerzen, Schwindel, Unwohlsein, Krämpfen und so weiter führen: Alarmzeichen, die auf eine Dehydration hinweisen.
Hinzu kommen die übrigen Gefahren in Verbindung mit akutem Alkoholkonsum – unabhängig davon, ob es heiss ist oder nicht: gestörte Wachsamkeit und Aufmerksamkeit, Schläfrigkeit, Alkoholvergiftung.
Nicht alle vertragen Alkohol gleich gut
Wenn du einem alkoholischen Apéro nicht widerstehen kannst, versuche zumindest, langsam zu trinken. Iss etwas dazu (auf nüchternen Magen wird Alkohol im Verdauungssystem schneller aufgenommen) und trinke ab und zu ein Glas Wasser.
Hartnäckig hält sich der Irrglaube, gewisse Getränke seien «schlechter» als andere. In Wirklichkeit enthält Alkohol immer dasselbe Molekül, nämlich Ethanol. Es führt im Körper durch mehrere aufeinanderfolgende Prozesse zur Dehydration.
In einem Glas Bier (340 ml mit 5 Prozent Alkohol), einem Glas Wein (140 ml mit 12 Prozent Alkohol) und einem Glas Spirituosen (45 ml mit 40 Prozent Alkohol) ist etwa gleich viel Ethanol enthalten. Hingegen reagieren wir Menschen nicht gleich auf den Alkohol. Die Menge, die ins Blut gelangt, wird durch einige Variablen beeinflusst: Geschlecht, Herkunft, Gewicht, Wasservolumen im Körper, allenfalls eingenommene Medikamente.
Männer sollten nicht mehr als drei und Frauen nicht mehr als zwei Gläser trinken, lautet die Empfehlung. Stoppe den Alkoholkonsum bei den ersten Anzeichen einer Dehydration (Unwohlsein, Schwindel), trink Wasser und gehe wenn nötig zum Arzt.
In Zusammenarbeit mit Medbase