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Im US-Bundesstaat Texas ist am Mittwoch (Ortszeit) eine zum Tode verurteilte Frau hingerichtet worden. Die 38-jährige Lisa Coleman war wegen der Entführung und Tötung des neunjährigen Sohnes ihrer Freundin, mit der sie sich die Wohnung teilte, verurteilt worden.
Die Frau wurde im Gefängnis von Huntsville per Giftspritze hingerichtet und 18.24 Uhr (Ortszeit, 01.24 Uhr MESZ) für tot erklärt.
Der Junge war verhungert, bei seinem Tod im Jahr 2004 hatte er nur noch 15 Kilogramm gewogen. Er wurde nach Überzeugung des Gerichts ausserdem schwer misshandelt, eingesperrt und festgebunden, weshalb die Strafe auch wegen Kidnappings verhängt wurde. Die Mutter des Kindes wurde zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt.
Coleman ist erst die 15. Frau, die seit Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahr 1976 in den USA hingerichtet wurde. In diesem Jahr wurden in dem Land bereits 30 Todesurteile vollstreckt, fast ein Drittel davon in Texas. (sda/afp)
Die Krise um die Migranten an der EU-Aussengrenze zu Belarus ist nach Einschätzung polnischer Helfer noch nicht ausgestanden. «In den ersten drei Januarwochen haben uns 345 Menschen im Grenzgebiet um humanitäre, medizinische oder rechtliche Hilfe gebeten», sagt Monika Matus vom Aktionsbündnis «Gruppe Grenze» der Deutschen Presse-Agentur. Auf der belarussischen Seite warten nach Einschätzung der Hilfsorganisation weiterhin viele Menschen aus Krisengebieten auf eine Gelegenheit, in die EU zu gelangen.