Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/100476

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Internationale Währungsfonds, das Stabilitätsforum und der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht sind von der G-20 aufgefordert worden, Vorschläge für die Neuordnung der globalen Finanzarchitektur auszuarbeiten. Die Schweiz ist Mitglied in allen drei Gremien.</p><p>- Welche Position vertreten die Schweizer Delegierten bei der Erarbeitung der Vorschläge?</p><p>- Wer hat diese Positionen definiert?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Schweiz beteiligt sich aktiv im Internationalen Währungsfonds (IWF), im Financial Stability Forum (FSF) und im Basler Ausschuss für Bankenaufsicht an den Diskussionen zur Reform der internationalen Finanzarchitektur. Der Rahmen für die globalen Finanzmärkte ist derart zu stärken, dass ein nachhaltiges und ausgewogenes globales Wachstum getragen wird. Diese Arbeiten müssen vorausschauend sein. Vorsicht ist geboten, dass unter dem Eindruck der Krise nicht überstützt gehandelt wird. Auch ist sicherzustellen, dass Länder, die bedeutende Beiträge zur Überwindung der Krise und zur Sicherung der Finanzstabilität leisten, mit in die Entscheide eingebunden sind. Aus Sicht der Schweiz ist der IWF, mit seiner globalen Mitgliedschaft, die zentrale Institution für die Reformdiskussionen.</p><p>Innerhalb der Schweiz werden die entsprechenden Positionen von den zuständigen Stellen im EFD, bei der Finma und der SNB erarbeitet, und die mitinteressierten und mitverantwortlichen Stellen werden konsultiert. Eine umfassende jährliche Berichterstattung dieser Arbeiten erfolgt jeweils in einem gesonderten Kapitel des Aussenwirtschaftsberichts.</p>