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Inspiriert von den positiven Erfahrungen bei der laufenden Projektentwicklung in Zatric haben wir uns entschieden, 2012 eine zweite Windparkentwicklung im Kosovo an einem Standort namens Budakova zu starten. Frühere Windmessungen, die 2009 an einem GSM-Turm durchgeführt und im Herbst 2012 wieder aufgenommen wurden, prognostizierten geeignete Windverhältnisse für eine Windparkrealisierung. Daher wurden im Juni 2013 zwei 60 m lange Masten innerhalb des Projekperimeters installiert.
Das Projektgelände Budakova liegt im Süden des Kosovo nahe der Grenze zu Montenegro und umfasst einen ca. 8 km langen und bis zu 1'600 m.ü.M. hohen Gebirgskamm. Während die Hänge dicht mit Bäumen bewachsen sind, ist die Spitze des Kamms weitgehend frei von jeglicher Vegetation ausser Gras und kleinen Sträuchern. Hier sind bis zu 15 Anlagen der 3 MW-Klasse geplant, denn das Windpotenzial ist hier am grössten. Da die Windmessungen ergeben haben, dass der Wind in der nördlichen Hälfte der Projektregion stärker weht, besteht auch die Möglichkeit, einen kleineren Windpark zu realisieren, der nur aus bis zu 8 Anlagen bestehen würde.
Nach einer Umweltverträglichkeitsstudie im Frühjahr 2013 erhielt das Projekt im Juni desselben Jahres die Umweltgenehmigung und kurz darauf die vorläufige Genehmigung der Energieregulierungsbehörde des Kosovo (ERO). Erste Abklärungen und Gespräche mit dem nationalen Stromnetzbetreiber (KOSTT) ergaben einen geeigneten Einspeisepunkt ins Umspannwerk der nahegelegenen Stadt Suhareka. Ein entsprechender Antrag auf Netzanschluss wurde dort im Herbst 2013 bei den zuständigen Behörden eingereicht, aber auf Eis gelegt, bis einige Aspekte des PPA geklärt werden können.
Wie beim Windpark Zatric beträgt die anwendbare Einspeisevergütung für den vom Windpark Budakova produzierten Strom 8,5 Eurocent / kWh mit einer Gültigkeit von 12 Jahren. Ein entsprechendes Power Purchase Agreement (PPA) muss mit der kosovarischen Energieverteilungs- und Versorgungsgesellschaft KEDS verhandelt werden, vorzugsweise mit einer verlängerten Laufzeit von 15 Jahren. Bis die Aushandlung eines solchen erweiterten PPA abgeschlossen sind, wurde die weitere Projektentwicklung ausgesetzt.