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Geltungsbereich
Das Gesetz soll den Mißbrauch von Waffen, Zubehör und Munition bekämpfen. Es regelt den privaten und kommerziellen Erwerb, die Aufbewahrung, den Transport, das Tragen und den Handeln mit Waffen, Zubehör, Bestandteilen und Munition.
Das Gesetz gilt nicht für Zoll- und Polizeibehörden sowie das Militär. Ebenfalls ausgenommen sind Waffen, die vor 1870 hergestellt wurden.
Als Waffen im Sinne des Gesetzes gelten alle (a) Feuerwaffen aber auch (b) Sprühdosen wie Pfefferspray oder Tränengas, (c) Dolche, Schmetterlingsmesser und Klappmesser, die einhändig bedienbar sind,(d) Schlagringe, Ruten, Stöcke, Wurfsterne und dergleichen. Auch unter das Gesetz fallen (e) Elektroschockgeräte und Elektroschockpistolen ("taser").
Der Erwerb, das Tragen, das Vermitteln sowie die Einfuhr von Waffen nach den Buchstaben c bis e ist verboten.
Die Kantone können in gewissen Rahmen Ausnahmen bewilligen.
Verboten ist auch der Umgang mit Seriefeuerwaffen und zu halbautomatischen Waffen umgebauten Seriefeuerwaffen, ausgenommen umgebaute Ordonanzwaffen (persönliche Waffen der Armeeangehörigen; diese können nach Ende der Dienstzeit für ein geringes Entgelt zu halbautomatischen Waffen umgebaut werden und gehen dann ins Eigentum der Soldaten über.) Nicht verboten ist der Erwerb sämtlicher Waffentypen durch Vererbung.