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Die aufgeführten Besucherzahlen stellen dar, was für diesen Film seit dem Starttag bei ProCinema gemeldet und erfasst wurde.
Ed Lachmann
Tiffany Limos
Stephen Jasso
Seit 1.1.2013 werden alle Filme, welche in Kinos öffentlich vorgeführt werden von der "Schweizerischen Kommission Jugendschutz im Film" nach Alterskategorien eingestuft. Das Alter "Zugelassen ab" bedeutet, dass ein Kind/Jugendlicher durch das anschauen des Films keinen Schaden erleiden sollte. Ein Kind/Jugendlicher, welches(r) dieses Alter erreicht hat, wird alleine zugelassen. In Begleitung einer erziehungsberechtigten Person, kann dieses Alter um maximal zwei Jahre unterschritten werden (z.B. Zugelassen ab: 10, ein(e) 10-jährig(e)r wird alleine zugelassen. ein(e) 8-jährig(e)r wird in Begleitung einer Erziehungsberechtigen Person zugelassen.
"Empfohlen ab" bedeutet, dass Ein Kind/Jugendlicher den Inhalt des Films verstehen kann.
Weitere Informationen unter: filmrating.ch
INHALT
In meinem ersten Film "Kids" ging es um die geheime Welt der Kinder, zu der Erwachsene keinen Zutritt haben. In KEN PARK begeben wir uns nun in die Intimsphäre von vier Familien und lassen auch die Eltern zu Wort kommen. Die Geschichte spielt in Visalia, einer kleinen, abgelegenen kalifornischen Stadt irgendwo auf dem Land zwischen Los Angeles und Fresno. Ihre Hauptfiguren sind drei Knaben und eine Jugendliche, die seit ihrer frühen Kindheit Freunde sind, sowie deren Eltern. Der Film ist geprägt von der ungeschminkten Darstellung ihres Zusammenlebens und zeigt schonungslos den Ausbruch von Gewalt, Sex, Hass, Liebe und die emotionalen Entgleisungen, die an Wahnsinn grenzen.
KEN PARK wurde in den USA und in den meisten englischsprachigen Ländern zensuriert. Die offizielle Begründung für das Verbot ist wahrscheinlich die Gewalt im Film (vor allem in einer Szene) und die so genannt "expliziten" Sexszenen. Aber wie meistens in solchen Fällen stört der Film von Larry Clark und Ed Lachman, weil er der Gesellschaft ihre eigene moralische Scheinheiligkeit vorhält. Larry Clark ist so explizit, wie er es schon immer in seinen Fotografien war (die weltweit Anerkennung finden): Er nennt die Dinge bei ihrem (pornografischen) Namen.
KEN PARK ist um zwei Kernereignisse herum aufgebaut. Einer Einleitung, in der ein junger Skater mit Übernamen Ken Park seinem Leben ein plötzliches Ende setzt und sich dabei sein zerstörerisches Lächeln bewahrt. Und einem Ende in Form einer unbekümmerten Sexparty.
"Beispielhaft für den Erfolg dieses Films sind die Sexszenen, die schönsten und erregendsten der jüngeren Kinogeschichte, einfach weil Clark und Lachman sie genau anders, als in den üblichen Pornos, in Szene setzen." (Serge Kaganski - Les Inrockuptibles).
BILDER
© Mont-Blanc Distribution SA