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Ist die Diagnose aufgrund Anamnese und Diagnostik gesichert, kann mit der Therapie begonnen werden. Um einen schnellen und effektiven Erfolg zu erzielen, ist die intravenöse Gabe mittels Eiseninfusion vorteilhaft.
Die Gesamt-Dosierung einer intravenösen Aufsättigungstherapie muss individuell berechnet werden.
Die SIHO arbeitet nach den Richtlinien des seit 2005 vorhandenen Swiss Iron System SIS. Dabei werden bei einem Eisenmangelsyndrom bis zum Erreichen der berechneten Gesamtdosis 2 Infusionen pro Woche mit einer jeweiligen Einzeldosis von 200 mg Eisensaccharose verabreicht.
Erste Therapiekontrolle: 2 Wochen nach der letzten Infusion
Im Durchschnitt liegt dann der SIS-Durchschnittswert von Ferritin bei 200 ng/ml.
Zu diesem Zeitpunkt und mit diesen Werten fühlen sich die meisten Patienten erfolgreich behandelt.
Zweite Therapiekontrolle: 3 Monate nach der 1. Kontrolle
Die Ferritinwerte liegen bei Patienten, zu diesem Zeitpunkt bei ca. 140 ng/ml.
Zu diesem Zeitpunkt ist es angebracht, aufgrund des sinkenden Ferritinwertes eine Sekundärprävention (Erhaltungstherapie) zu planen. Jetzt muss berechnet werden, in welchen Zeitintervallen ein Risikopatient wieder eine Eiseninfusion benötigt, damit ein (vorprogrammierter) Rückfall vermieden werden kann.
Aus dem bisherigen Therapieverlauf und den erhobenen Blutwerten bei den Kontrolluntersuchungen kann eine Sekundärprävention (Erhaltungstherapie) geplant werden. Ziel ist es dabei, in regelmässigen Abständen Eisen zu verabreichen, um insbesondere bei Risikopatienten einen (vorprogrammierten) Rückfall zu vermeiden.