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Asien erholt sich schneller von der Corona-Pandemie als andere Teile der Welt. Die UBS will vor diesem Hintergrund mehr als 30 Prozent ihres Gruppen-Gewinns in der Region erwirtschaften.
Das berichtet die "Business Times" ausSingapur und zitiert dabei den Präsidenten des Bank-Bereichs Asien-Pazifik der UBS, Edmund Koh. Die asiatische Wealth-Management-Sparte der UBS steuere in diesem Geschäftsjahr auf ein Rekordergebnis zu. Der Halbjahresgewinn des Bereichs von 1,3 Milliarden Dollar vor Steuern habe den Gesamtjahresniveau 2019 um 17 Prozent übertroffen.
Singapur und Indien sind die am stärksten bevorzugten Aktienmärkte der Bank in Asien. Die UBS sieht Chancen in den Bereichen Technologie, Gesundheitswesen, Logistik, aufschiebbare Konsumgüter und E-Commerce.
In den nächsten Monaten sieht Koh überdies eine stärkere Zunahme von Forderungsausfällen, Arbeitslosigkeit und Umstrukturierungen in der Branche. Die Art des UBS-Geschäfts biete gegenüber den Risiken aber ein gewisses Polster, sagte er.
Edmund Koh wurde im Januar 2019 in die Konzernleitung der UBS berufen und zum Präsienten UBS Asia Pacific derernannt. Er war von 2016 bis 2018 Leiter des vermögensverwaltungsgeschäftes Asia Pacific und von 2012 bis 2018 Länderchef Singapur. Zuvor war Koh von 2008 bis 2011 Präsident und Direktor der Ta Chong Bank mit Sitz in Taiwan.
(Bloomberg/cash)