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Untertitel: Unklarheiten beim Gericht der Diözese
Der aus Peru stammende Priester ist am 18. Dezember 2003 von seinem Posten als Offizial zurückgetreten. Pfarrer Fernand Emonet, bisher Vize-Offizial, wurde am gleichen Tag zum Offizial ernannt.
Strafklage soll Transparenz schaffen
Bischof Bernard Genoud will mit der Strafklage Transparenz und Klarheit in Bezug auf das Gericht der Diözese schaffen, heisst es in einem Communiqué von Mittwoch. Nachdem mehrere Unregelmässigkeiten in der Administration des Offizialates im Bereich Erstellung von Urkunden und Vermögensverwaltung festgestellt wurden, für die der Zurückgetretene verantwortlich gemacht wird, hat Bischof Genoud nach der Konsultation seines Bischofsrates beschlossen, gegen den ehemaligen Offizial vorzugehen.
Angeschuldigter bleibt Priester
Das Verfahren werde die strikte Vertraulichkeit aller Akten, die vom Offizialat behandelt werden, respektieren, schreibt das Bistum. Das Verfahren soll Schuld oder Unschuld des ehemaligen Offizials erweisen.
Der Angeschuldigte bleibt Priester der Diözese Lausanne-Genf-Freiburg, trägt jedoch vorläufig keine kirchliche Verantwortung.
Der Offizial ist Präsident des kirchlichen Gerichtes, das für die ganze Diözese verantwortlich ist. Es behandelt vorwiegend Ehenichtigkeitsfälle. Der Offizial übt den kirchlichen Dienst eines Gerichtsvikars aus.