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Schwedisch ist eine germanische Sprache. Sie entstand aus dem Altnordischen – einer Sprache, die im vor Beginn des Mittelalters im gesamten skandinavischem Raum gesprochen wurde. Im 13. Jahrhundert trennten sich die in Schweden und Dänemark gesprochenen Dialekte dann voneinander und es kam zur Bildung von Altdänisch und Altschwedisch. Aber die Geschichte des modernen Schwedisch beginnt erst mit der Druckerei im 16. Jahrhundert. In dieser Epoche verlangte Gustav Vasa, der König von Schweden, eine Übersetzung der Bibel auf Schwedisch, welche dann 1541 erschien. Diese Initiative führte zu einer Stabilisierung der Sprache bis zum 17. Jahrhundert, als die erste schwedische Grammatik niedergeschrieben wurde. Das moderne Schwedisch etablierte sich dann besonders zu Beginn des 20. Jahrhunderts und trotz der verschiedenen Sprachvarietäten aufgrund von alten ländlichen Dialekten wurde die schriftliche und die gesprochene Sprache uniformiert und standardisiert. Heute haben 85 % der Bevölkerung in Schweden Schwedisch als Muttersprache, obwohl sie in der Verfassung von 1975 nicht zur offiziellen Landessprache erklärt wurde. Schwedisch ist also de facto Landessprache in Schweden (nicht aber de iure) und eine der offiziellen Sprachen in Finnland. Mit 40.000 ausländischen Studierenden, die in den Universitäten von Schweden Kurse in dieser Sprache besuchen, ist Schwedisch jene nordische Sprache, die am meisten Studierende anzieht. Das Unterrichten von Schwedisch ist übrigens besonders in den Vereinigten Staaten und in Deutschland verbreitet. Heute sprechen mehr als 10 Millionen Menschen auf der ganzen Welt Schwedisch.
Einordnung in Sprachfamilien: Indogermanische Sprachen – germanische Sprachen – skandinavische Sprachen – ostgermanische Sprachen – Schwedisch