Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/152960

<h2>SubmittedText<h2><p>Herr Franz-Karl Reinhart, ehemaliger Professor für Physik in den USA und an der ETH Lausanne, bemängelte, dass die Energiestrategie auf mangelnden physikalischen und ökonomischen Grundlagen beruhe.</p><p>- Warum hat das zuständige Bundesamt den Kontakt mit ihm abgebrochen?</p><p>- Sollten nicht verfügbare Fachleute im Land zwingend konsultiert werden, um eine energiesichere Zukunft der Schweiz zu bewerkstelligen?</p><p>- Oder haben im Bundesamt für Energie keine kritischen Stimmen Platz?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Kritische Stimmen haben in unserer Demokratie sehr wohl Platz, und selbstverständlich ist es wichtig, dass die Öffentlichkeit über die Vorhaben des Bundes informiert ist. Der Bundesrat hat die Energiestrategie 2050 von Beginn an transparent erläutert und stets auch die Grundlagen dazu zugänglich gemacht. Im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens wurde die Energiestrategie, wie alle Vorhaben des Bundes von erheblicher Tragweite, auf ihre sachliche Richtigkeit, Vollzugstauglichkeit und Akzeptanz hin geprüft. Interessierte Personen konnten sich direkt zur Vorlage äussern.</p><p>Bundesrat und Verwaltung haben in den vergangenen Jahren mehrere Briefe zur Kernenergie und zur allgemeinen Energiepolitik von Professor Reinhart erhalten. Dessen Äusserungen wurden stets zur Kenntnis genommen. Dies wurde Herrn Professor Reinhart so mitgeteilt. Die Vielzahl der Zuschriften an den Bundesrat erlaubt es aber teilweise nicht, dass zu jeweils gleichen Themen ohne neue inhaltliche Erkenntnisse die Korrespondenz mit Einzelpersonen weitergeführt wird.</p>