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Wir haben nichts zu verlieren, ausser unseren Appetit. Apfelstrudel und Bienenstich, Gänsebraten und Kalbsragout –sollte man dem allgemeinen Trend folgen und sich das Essen etwa abgewöhnen, nur, um im Schwimmbad eine gute Figur zu machen? Kishon erzählt in Zeiten der Diäten und des Modelwahnsinns höchst amüsant von Gourmettempeln, die keine Salzstangen, aber dafür saftige Rechnungen präsentieren, vom Kleinkind Amir, das jeder Tradition zum Trotz gerne Spinat isst, und vom menschenunwürdigen Umgang mit widerspenstigen Spaghetti.
Portrait
Ephraim Kishon wurde 1924 in Budapest als Ferenc Hoffmann geboren. Er überlebte die Deportation in ein slowakisches Arbeitslager und konnte 1945 auf einem Gefangenentransport fliehen. 1949 gelang ihm die Flucht aus dem kommunistischen Ungarn nach Israel - dort begründete er seine Weltkarriere als Satiriker. Kishon verstarb 2005.