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Weihnachtsmann und Christkind erhielten Rekordmenge an BriefenSchreiben Sie einen Kommentar
Seit Jahren stammen die meisten Briefe aus der Romandie (59 Prozent). Dort haben Briefe an den Père Noël, die meist Wunschlisten und gute Vorsätze enthalten eine lange Tradition, wie die Post am Donnerstag weiter mitteilte. Aus der Deutschschweiz kamen knapp ein Fünftel und dem Tessin 15 Prozent der Briefe.
«Wir haben festgestellt, dass die Themen Corona und Gesundheit die Kinder sehr beschäftigen», wurde Irene Russo zitiert, die als Postwichtel arbeitet. Die Kinder befürchteten etwa, dass sich das Christkind mit dem Virus infiziert und hätten sogar Masken geschickt, die das Christkind oder den Weihnachtmann schützen sollen.
Kinder schrieben auch, dass sie traurig seien, weil sie die Grosseltern aufgrund Corona nicht sehen konnten. Aber auch, dass sie geliebte Menschen verloren hätten und deswegen traurig seien. Neben diesen bewegenden Briefen erreichten die Wichtel wie bereits in den Vorjahren zahlreiche materielle Wünsche wie etwa ein IPhone oder eine Playstation. Und wie jedes Jahr sammelten sich bei den Postwichteln auch ausgediente Nuggis.
Seit 1950 hat die Zahl der Kinderbriefe an den Weihnachtsmann und das Christkind mächtig zugenommen: Zählten die Postwichtel in der Schweiz in den ersten Jahren rund 450, waren es 2004 bereits 17’522 Kinderbriefe.