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Kupferstich von Matthäus Merian aus der 1642 publizierten Topographia Helvetiae, Rhaetiae et Valesiae, welche Teil der sechzehnbändigen Topographia Germaniae von Matthäus Merian (Stiche) und Martin Zeiller (Texte) ist.
Das Einsiedler Klostertagebuch der Jahre 1670-1704 von Pater Joseph Dietrich (1645-1704) gehört mit seinen 18 Bänden und insgesamt 12‘000 Seiten zu den wichtigsten und vielfältigsten Quellen der damaligen Zentral- und Ostschweiz. Die digitale Edition erschliesst den Zugang zur detailreichen Beschreibung des klösterlichen Alltags und zum regionalen und überregionalen Geschehen.
Die Edition ist an die Abteilung für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte (WSU) am Historischen Institut der Universität Bern angebunden. Die nun vorliegende Pilot-Version umfasst den Band 6 (ohne Index), der ausgewählt worden war, um die Editionsgrundsätze auf der Basis eines schon gefestigten Tagebuchschreibens zu entwickeln. Die Grundsätze sollen die Erstellung eines diplomatischen und textkritisch kommentierten Transkriptionstextes erlauben, der sowohl mittels Volltextsuche als auch per Schlagwortsuche abfragbar sein wird und somit interdisziplinären Fragestellungen leicht zugänglich ist. Die Interdisziplinarität bedingt aber auch einen lesefreundlichen Text mit einem erhöhten Aufwand an philologischen und sachspezifischen Kommentaren.
Work in Progress!
Alle verfügbaren Inhalte - sowohl auf der Webseite wie auch in der Edition - befinden sich in Entwicklung. Die Publikation des Tagebuchs erfolgt bandweise, wobei allfällige Erweiterungen oder mögliche Veränderungen bei den einzelnen Bänden vermerkt werden.
Die Pilotversion von Band 6 wird interessierten Kreisen zu einer ersten Einsichtnahme und Kommentierung zugänglich gemacht; sie ist aber noch nicht zitierfähig. Die übrigen Bände wurden bereits zu zwei Dritteln transkribiert und formal strukturiert, während die Auszeichnung mit XML sowie die Übersetzung der lateinischen Passagen in Bearbeitung ist.
Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge sind an die operative Leiterin Dr. G. Schwarz-Zanetti zu richten.