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Dieser im Industrie- und Gewerbegebiet En Chamard in Montagny liegende Gebäudekomplex wurde in drei Phasen entwickelt.
Die erste Phase umfasst ein Verwaltungsgebäude und ein halb unterirdisches Parkhaus aus dem Jahr 1990.
Im Rahmen der 2016 bzw. 2018 eingeleiteten Phasen 2 und 3 muss CCHE mit einem linearen Gebäude auf dem bestehenden Parkplatz (Montagny I) und einem dritten Gebäude, das das medizinische Zentrum des Ballungsgebietes Yverdon (Montagny II) beherbergen soll, auf die starke Nachfrage nach medizinischen und paramedizinischen Räumen in der Region Nord-Waadt reagieren. (Montagny
Jahr
Montagny I : 2016, Montagny II : 2018
Entwickelt von
CCHE Lausanne SA
Bauherr
Gonset Immeubles d'entreprises SA
Typologie
Verwaltungs und Geschäftsgebäude
Programm
Montagny I: Bürofläche 4.500 qm, Depotfläche 400 qm
Montagny II: Bürofläche 2.850 qm, Depotfläche 200 qm, Innenparkplatz 23 Stellplätze
Geschossfläche (BGF)
Montagny I : 5.700 qm
Montagny II : 4.860 qm
Volumen (SIA)
Montagny I : 19.300 m³
Montagny II : 16.100 m³
Realisierung
CCHE Lausanne SA
In der Nähe der Autobahnausfahrt Yverdon West, im Industrie- und Gewerbegebiet En Chamard in der Gemeinde Montagny, befindet sich das 4-stöckige Verwaltungsgebäude für medizinische und paramedizinische Praxen. Der auf dem Parkplatz des bestehenden Gebäudes errichtete Neubau ist der erste Schritt zur Erweiterung des Anfang der 90er Jahre entstandenen Geländes.
Zwei vertikale Gänge verleihen Zugang zu den verschiedenen Etagen. Das Haupttreppenhaus mit seinen zwei Aufzügen ist innenliegend, während das äußere Treppenhaus mit seinem Lastenaufzug über Stege mit dem Gebäude verbunden ist. Es wird auch den Bau der zweiten Etappe durch die Erweiterung der Fußgängerbrücken verbinden.
Die Stockwerke, mit einer Fläche von 1.100 bis 1.400 qm, können bis zu 4 Mieter pro Geschoss beherbergen.
Der Haupteingang befindet sich an der Nordseite des Gebäudes und ist mit der Zufahrtsstraße zum Stadtteil En Chamard verbunden. Dieser Zugang ist durchgängig und verbindet das Gebäude mit dem zentralen Hof, der den Zugang zu den Eingängen des bestehenden Gebäudes und des zukünftigen Gebäudes der Phase 2 ermöglicht.
Das Gebäude hat die Form eines 85 Meter langen Häuserblocks, dessen Fassade dank des zufälligen „Strickcode“-Themas mehrere Lesarten bietet. Das Farbenspiel der Glaslamellen in verschiedenen Blautönen, die beliebig und senkrecht zur Fassade angeordnet sind, verleiht der Fassade durch ihre Reflexion auf den grauen Eloxalplatten Tiefe und Lebendigkeit. Je nach Blickwinkel kann die Fassade vom Grau des Aluminiums bis zum Dunkelblau der Glaslamellen variieren. Die Lüftungsöffnungen sind hinter perforierten Aluminiumblechen in Form eines Strichcodes verborgen.
Trotz der Verstärkung der Tragkonstruktion des bestehenden Parkhauses mussten die Bodenplatten mit einem Cobiax-System entlastet werden.
Dieses neue 4-geschossige Verwaltungsgebäude ist die zweite und letzte Ausbaustufe auf dem Grundstück, das aus einem Bestandsgebäude aus den frühen 1990er Jahren und der ersten Erweiterung aus dem Jahr 2016 besteht.
Wie in Phase 1 wurde der Boden mit 74 Pfählen verstärkt und die Bodenplatten mit einem Cobiax-System entlastet. Im Untergeschoss bietet eine neue Tiefgarage, die mit dem bestehenden Gebäude verbunden ist, 23 Stellplätze. Ein Depotbereich vervollständigt den in der ersten Stufe gebauten.
Jedes Stockwerk kann mit einer Oberfläche von 750 qm bis zu 4 Mieter aufnehmen. Die zentrale vertikale Zirkulation wird durch ein Treppenhaus und zwei Aufzüge gewährleistet.
Die Stockwerke der Gebäude 1 und 2 sind mit Fußgängerübergängen verbunden. Der Haupteingang befindet sich im Osten des Gebäudes und ist mit dem zentralen Hof verbunden.
Als einziges punktuelles Gebäude auf dem Gelände hat es die Form eines Würfels. Obwohl die Konstruktion der Fassade aus eloxiertem Aluminium mit der Gestaltung der Lochbleche an die Fassade des ersten Bauabschnitts erinnert, behält das Gebäude seine eigene Identität. Die Fassade zeichnet sich durch die Ordnung ihrer Zusammensetzung und die Entfernung der blau getönten Glaslamellen aus. Die Fensterflügel hinter den Lochblechen sind blau pulverbeschichtet und erinnern subtil an das Blau der Fassade des ersten Bauabschnitts. Die Intensität der blauen Tönung hinter den Fensterflügeln variiert je nach Helligkeit des Außenbereichs.