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Mitte März 2020 rief der Bundesrat die ausserordentliche Lage aus: Warenhäuser und Fachgeschäfte wurden geschlossen und das öffentliche Leben kam zum Stillstand. Zudem sollten, sofern möglich, Erwerbstätige im Homeoffice arbeiten und der Schulunterricht im Klassenzimmer wurde durch Homeschooling ersetzt.
Familien und Erwerbstätigkeit zu vereinbaren, war für viele Eltern bereits vor der COVID-19-Krise eine Herausforderung. Mit der Schliessung der Schulen und der Ausbildungsstätten verschärfte sich die Situation allerdings deutlich. Nach wie vor übernehmen Frauen einen Grossteil der Kinderbetreuung und des Haushalts, während Männer im Allgemeinen Vollzeit arbeiten (vgl. BFS 2017). Es ist folglich zu vermuten, dass sich die behördlich verordneten Massnahmen unterschiedlich auf das Familien- und Berufsleben von Frauen und Männern in der Schweiz auswirkten. Wer ist von einer höheren beruflichen Arbeitsbelastung und wer von mehr Kinderbetreuungspflichten betroffen? Wie ist der Verlauf über die Zeit? Welche Unterschiede zwischen den sozialen Milieus lassen sich dabei feststellen? Die folgende Auswertung gibt erste Antworten auf diesen Fragen und ordnet die wichtigsten Erkenntnisse ein.
Den gesamten Bericht können Sie hier herunterladen (PDF).