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Die „Hüttner
Schanz“. Einzige Darstellung, auf der ersichtlich ist, dass die Schanz gestuft
ist. Der Bildauftraggeber ist auch der Erbauer der Schanz, deshalb kann man
annehmen, dass die Darstellung realistischer ist als manch andere überlieferte
Zeichnung. Noch heute ist auf der Schanz die Stufung erlebbar. Gönnen Sie sich
einen Spaziergang und geniessen Sie den Rundblick. Schwach erkennbar ist der
Pallisadenzaun rund um die Schanz, die aus Erdwall und –graben (und vermutlich
mit Kalk stabilisiert) im Mai 1712 gebaut wurde. Im Vordergrund sehen sie die
Kapelle Hütten, die als Ersatz der im ersten Villmergerkrieg 1656 durch die
Innerschwyzer geplünderten und abgebrannten Hüttner Kapelle gebaut wurde. Hinter
der Hüttner Schanz ist eine Truppe von beobachtenden Zugern (erkennbar an der
Fahne), die eigentlich die ebenfalls altgläubigen Schwyzer von der
Finsterseebrugg her hätten unterstützen sollen, aber wegen der gleichzeitig
stattfindenen Truppenmassierung im Raum Villmergen zuwenig Zulauf weiterer
katholischer Kämpfer erhielten.
Die offiziellen Zürcher
Militärfahnen (nicht das Hauptbanner) waren bis 1842 weiss und blau geflammt.
Kompaniefahnen und Fahnen von grösseren Ortschaften konnten auch andere Farben
haben, z.B. Bülach, weiss und rot geflammt.