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Das taube Herz
Gefangen in einem Keller soll der Schweizer Uhrmacher Jean-Louis Sovary den raffiniertesten Automaten des 18. Jahrhunderts konstruieren. Mit dessen Hilfe will der Orgelbauer Blaise Montallier vor dem Pariser Hof den berühmten Schachautomaten des Barons von Kempelen besiegen. Doch das kann nur mit der Hilfe des Mädchens Ana gelingen.
Ein geistreicher Roman über die Zerrissenheit des modernen Menschen zwischen Maschinengläubigkeit und Aberglauben sowie eine Parabel über den Traum des Menschen, Intelligenz künstlich zu erschaffen.
Urs Richle
Urs Richle, geboren 1965 im Toggenburg, lebt mit seiner Familie in Genf. Er ist diplomierter Medieningenieur und veröffentlichte in den 90er Jahren eine Reihe von Romanen (u.a. „Das Loch in der Decke der Stube“, „Mall oder das Verschwinden der Berge“, „Fado Fantastico“), die in mehrere Sprachen übersetzt und mit Preisen ausgezeichnet wurden.
Neben dem Schreiben arbeitet Urs Richle in Forschungsprojekten an der Universität Genf und als Dozent am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel.