Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03149.jsonl.gz/378

Natürlich muss auch ich ab und zu gärtnern und mache so Ableger meiner Korallen. Daneben vermehrte ich auf natürliche Weise diverse Anemonen, Schnecken und die gelbe Seewalze. Bei den Fischen züchte ich in kleinem Rahmen P. kauderni, den Samtanemonenfisch 2, H. abdominalis, H. barbouri, H. comes, H. erectus, H. guttulatus, H. kimmich, H. reidi, H. subelongatus, H. zosterae und Sulu Seenadeln. Versuche laufen bei der Jansis Seenadel, Gebänderten Scherengarnele, Wurdemanns Garnele, beim Kuda Seepferdchen, Schwarzschwanzpreussenfisch, Azur Riffbarsch und LSD Mandarin-Fisch. Allgemeine Infos zur Zucht von Meerwasserfischen. Lesen Sie alles über Seepferdchen in der Meerwasseraquaristik.

Die Nachzucht von Synchiropus picturatus (LSD Mandarin-Fisch)
Synchiropus picturatus, LSD Mandarin-Fische leben paarweise. Die Geschlechter sind gut unterscheidbar. Die Männchen sind etwas grösser und ihr erster Grat der Rückenflosse wird etwa doppelt so gross wie beim Weibchen. Da sie ein ausgeprägtes Revierverhalten zeigen, sollte man niemals 2 Männchen zusammen in einem Becken halten. Gut genährt ist es nur eine Frage der Zeit, bis Synchiropus picturatus zu balzen beginnen. Tagsüber schwimmen sie getrennte Bahnen jedoch gegen den Abend hin finden sie zusammen. In der Dämmerung beginnt dann das Liebesspiel, welches bis zu einer Stunde dauern kann.
Beim Balzen schwimmen die beiden Synchiropus picturatus dicht nebeneinander nah der Wasseroberfläche. Das Männchen bebalzt das Weibchen. Es pickt das Weibchen ab und zu dabei an oder beisst sich sogar kurz an seinen Flossen fest. Das Ablaichen und befruchten erfolgt im freien Wasser knapp unter der Oberfläche. Die Synchiropus picturatus machen dabei nicht selten ein kräftiges Wassergeplätscher im Dunkeln. Anschliessend werden die ca. 100 Eier sich selbst überlassen.
Nun muss schnell gehandelt werden und die Eier müssen mitsamt dem Wasser abgeschöpft und in ein passendes Aufzuchtbecken überführt werden. Dieses sollte relativ klein und schwach belüftet sein.
Nach einer Woche schlüpfen die nur 2mm grossen Larven. Als Futter dienen Nauplien kleiner Copepoden und Rädertierchen.
Synchiropus picturatus laichen mehrmals die Woche ab.
Seitenanfang