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Abdeckung der Bruchpforte durch entsprechend geformte Pelotte, welche durch Federbandstahl oder elastisches Gurtband stetigen Druck ausübt. Nur bei reponierbaren Hernien anwendbar. Bruchbänder gibt es in verschiedenen Ausführungen und Pelottenformen. Auch für beidseitige Hernien. Wird nur in ganz wenig Fällen, in denen eine Operation aus verschiedenen Gründen nicht mehr oder noch nicht in Frage kommt, angewendet.
Zirkuläre Bandage aus textilem, elastischem Material mit einstellbaren Zügen zur Unterstützung oder Anhebung des ventralen Abschnittes und dorsalem Gegenhalt am Sakrum. Bei unproportionalen Verhältnissen nur nach Mass möglich.
Eine zirkulär umfassende Stoffkonstruktion (2 Lagen Drell, zusätzlich feste Stäbe) mit einstellbaren elastischen Gurtzügen. Das Mieder bewirkt eine Teilfixierung, eine Teilentlastung sowie eine Aufrichtung der Lendenwirbelsäule. Der Kunde wird in seiner Bewegung endgradig eingeschränkt.
Das Dreipunktkorsett (nach Bähler) wirkt reklinierend. Die Belastung der vorderen Wirbelanteile wird durch Lor-dosierung (Hyperextension) auf die Dornfortsätze (Processi Spinosi) verlagert. Die Druckpunkte sind Symphyse, Lenden- Wirbelsäule und Sternum. Nicht geeignet für ältere und adipöse Patienten