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Von Port Lincoln, einer grösseren Hafenstadt auf der Ostseite sind es nur wenige Kilometer an die Westküste mit Coffin Bay, einem Oysters- und Touristenort mit 600 Einwohnern. Hier gibt es viele schöne Wohn- und Ferienhäuser an der Meeresbucht, mit weiteren grossen Buchten bis zum offenen Meer.
Um 1802 von Flinders entdeckt wurden hier später Schafe gezüchtet und sehr intensiv gefischt, daher der Name auch fisherman’s paradise. Erst viel später in den 1950-er Jahren kam die Oyster-Goldgräberstimmung auf. In wenigen Jahren wurden tonnenweise langjährige Austern vom Meer leergefischt und nach Adelaide (in alle Welt) verschifft. Es brauchte mehrere Jahre und viele Versuche bis 1969 pazifische Austern von Tasmanien und Japan hier erfolgreich gezüchtet werden konnten. Zuerst in der ersten Bucht rechts, später in der Mitte und heute viel weiter draussen (Pfeil), wo die Meeresströmung intensiver ist.
Wir machten den Oysters Walk der Küste entlang, genossen den Besuch von zehn Kängurus vor unserm Wohnmobil Abends.
Anderntags unternahmen wir eine Bootstour 15 km hinaus zur Oysternzucht. Spannend, was es alles braucht bis nach 18 Monaten erste Ernten eingefahren werden können.
Gaby wollte immer frische Oystern essen. Geht es noch frischer, Oystern direkt aus dem Meer, vor Ort zubereitet zu geniessen?
Auf der Rückfahrt konnten wir Delfine und Seehunde ganz nah beobachten – eindrücklich!