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Geschichte
Der wichtigste Schritt zur Verwirklichung des Flugtraumes war die Erkenntnis, dass man die Flügel des fliegenden Objekts nicht unbedingt zu bewegen braucht, sondern dass schon der reine Gleitflug genügt.
Um 1900 hatte Otto Lilienthal in Berlin dann erste Erfolge mit einem Gleiter. Danach blieb die Entwicklung des Segelfluges aber eigentlich aus, da man ziemlich schnell zum effizienteren Motorflug überging, wohl der Kriegsvorbereitung wegen. Der Segelflug setzt jedoch die reine Freude am Fliegen voraus, die Freude, mit der Luft zu spielen.
Die eigentliche Entwicklung des Segelfliegens begann dann erst um 1920 in der Rhön in Deutschland. Die Deutschen hatten nach dem 1. Weltkrieg ein Motorflugverbot, nicht aber ein Segelflugverbot. So entwickelte sich der Segelflug dann ziemlich schnell und bereits um 1930 entstanden Flugzeugkonstruktionen, die den heutigen Modellen schon sehr ähnlich sind.
Zu dieser Zeit machte man auch die ersten Versuche, aus dem Hangaufwind in die Thermik zu wechseln. Die Startmethoden verbesserten sich und auch die Materialverwendung für den Flugzeugbau machte Fortschritte. In den 60er Jahren erschienen dann die ersten Flugzeugkonstruktionen aus Glasfaser, die dann nach und nach die aus Holz und Stoff gefertigten Typen ablösten.
Bis heute wurden Flügelprofile verbessert, die Gleitflugleistungen optimiert und auch die Einrichtung im Cockpit ist mit Hilfe von Elektronik und Computern besser geworden. Trotzdem wird noch immer wieder neues entwickelt – Hightech eben!