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Die Schweizer sind ja wohl eine Minderheit im deutschen Sprachraum, und da ist es sozusagen ein entsprechender „Kompromiss“, wenigstens die Hälfte aller Wörter mit ß „schweizerisch“ zu schreiben. Die Minderheit der Schweizer erhält darüber hinaus eine besondere Anerkennung dadurch, als sie selbst keinerlei Änderungen der ss/ß-Schreibung verordnet bekommt, also etwa die Auflage, ihrerseits den ss/ß-„Kompromiss“ umzusetzen. (So schwer kann das doch nicht sein, wenn es die anderen können, oder sind die Schweizer nach Meinung der Reformer dumm?)
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Wrase, Wolfgang
[…] Augst, Sitta, Zabel, Nerius und wie diese machtgierigen Flaschen alle heißen? Komischerweise werden sie immer respektvoll als Experten und Linguisten bezeichnet, und ihre propagandistischen Stellungnahmen werden zitiert, als seien sie der Weisheit objektiver Schluß. Es mutet seltsam an, daß sogar die FAZ sich eine solche Schlagseite leistet.
Dieser Text [Drosdowski über die Rechtschreibreform] ist sicher einer der wichtigsten, die es zur Rechtschreibreform gibt. Jeder sollte ihn kennen, der mit der Reform zu tun hat […].
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