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Der grösste Brocken in der Höhe von 6,1 Millionen Franken entfällt auf das Asyl- und Flüchtlingswesen. Weil weniger Asylsuchende im Kanton leben als erwartet, fallen die Abgeltungen des Bundes tiefer aus. Weniger Geld gibt es auch für die Flüchtlinge, weil für eine wachsende Zahl nicht mehr der Bund, sondern der Kanton zuständig ist. Zudem wurde vergessen, für die Mitarbeiter der Asylzentren den Nacht- und Wochenendzuschlag zu budgetieren.
4,2 Millionen Franken der Nachtragskredite entfallen auf die Volksschulbildung. Bei der Budgetierung der Normkosten sei man von zu optimistischen Annahmen ausgegangen, schreibt der Regierungsrat.
Bei der Hochschulbildung wuchs die Zahl der Studentinnen und Studenten stärker als erwartet. Bei der Polizei konnten die budgetierten Einsparungen beim Personalaufwand nicht erreicht werden. Mehr Mittel benötigt der Regierungsrat ferner für die Sozialversicherungen und das Veterinärwesen.
Die beantragten Nachtragskredite in der Höhe von 14,8 Millionen Franken entsprächen einem halben Prozent des im Voranschlag vorgesehenen betrieblichen Aufwandes von 2,9 Milliarden Franken, schreibt die Regierung. Die Mehraufwendungen könnten voraussichtlich innerhalb des kantonalen Finanzhaushalts kompensiert werden.
(sda)