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Capsaicin wird aus getrockneten Schoten der Paprikafrucht (Capsicum) gewonnen, welche auch Cayennepfeffer, Chili oder spanischer Pfeffer genannt wird. Das Gewächs findet seinen Ursprung in Südamerika, jedoch findet man es heute auch in Europa, Indien und Asien.
Die Wirkungen des Capsaicins beruhen auf der Stimulierung bestimmter Rezeptoren, die sich an sensorischen Nervenendungen befinden und bei Aktivierung das Gefühl von Hitze beziehungsweise Schärfe vermitteln. Nach einer initialen Phase der Stimulierung werden die sensiblen Nervenfasern durch Capsaicin desensibilisiert, wodurch Muskelverspannungen nachlassen.