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Nur aus grossartigen Trauben kann ein grosser Wein entstehen.
Die Lacourtes, auf Vaters Seite, und die Godbillons, auf Seite der Mutter, begannen mit dem Rebbau. Wie Generationen vor ihnen, verkauften sie ihre gesamte Ernte den berühmten Champagner-Häusern. Die erste eigene Ernte erfolgte 1968.
Das Dorf Ecueil, Heimat der Domaine Lacourte- Godbillon, liegt an der westlichen Flanke der «Petite Montagne de Reims». Acht Hektaren Rebland werden dort bewirtschaftet – 85 Prozent Pinot noir und 15 Prozent Chardonnay. Das Klima ist kalt und rau. Das Terroir wird durch einen vielfältigen Boden charakterisiert. Besonders ist jedoch nicht nur der Untergrund: teils Ton, teils Kreide, bedeckt von Sand und Mergel. Besonders ist auch die Lage, welche dem Champagner seine unnachahmliche Typizität verleiht. Fast fürsorglich ist die Arbeit im Weinberg, um die intrinsischen Eigenschaften jeder Parzelle zu verstärken. Qualität steht stets vor Quantität, um das gesunde Wachstum der Trauben zu fördern. Der Einsatz von Pestiziden und Herbiziden gehört längst der Vergangenheit an, der Boden wird mittels Pflug bearbeitet.
Alles wird von der Domaine Lacourte-Godbillon selbst kontrolliert. So werden die Reben selbst bearbeitet, geschieht die Vinifizierung unter dem geübten Auge der eigenen Kellermeister, und die Weine schliesslich reifen vor der Vermarktung in den eigenen Kellern – 30 Monate bis acht Jahre.