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Es ist keine echte Neuigkeit mehr, dass Zentralbanken aktiv an der Erforschung und Erprobung von digitalen Zentralbankwährungen arbeiten. Aber die Mechanismen, wie sie ihre Programme durchführen, sind dagegen nicht so bekannt. Das liegt größtenteils daran, dass die entsprechenden Informationen unter banalen Berichten, Reden und Diskussionspapieren begraben sind. In der Finanzpresse werden vielleicht ein paar Schlagzeilen dazu verfasst, aber die technischen Aspekte werden in der Regel nicht berücksichtigt.
Im Januar 2019 veröffentlichte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) ein Papier mit dem Titel “Proceeding with caution – a survey on central bank digital currency (Vorsichtiges Herangehen – eine Umfrage zu digitalen Währungen von Zentralbanken)”. Schon im September 2019 (vgl. hierzu bitte den Repo-Crash vom September 2019 und die nachfolgenden P(l)andemie-Übung Event 201) berichtete die BIZ, dass eine Mehrheit der Banken aktiv an Digitalen Zentralbankwährungen (Central Bank Digital Curriencies, CBDC) forschte, aber noch keine in der Lage wäre, “eine digitale Variante des physischen Geldes einzuführen”.