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Die älteste Urkunde,
die den Namen „Husen“ im Zusammenhang mit der Gemeinde erwähnt,
stammt aus dem Jahre 1235.
Herren über Hausen waren in dieser Zeit die Freiherren von Eschenbach,
die ab 1173 zwischen Zürichsee und Reuss
die meisten grafschaftlichen Rechte besassen.
Sie hatten ihren Sitz auf der Schnabelburg und stifteten 1185 die Zisterzienserabtei Kappel.
Weil Walther IV. von Eschenbach
an der Ermordung von König Albrecht beteiligt war,
wurde die Schnabelburg 1309 von den Habsburgern zerstört.
Aus wirtschaftlichen Gründen verpfändeten diese 1339
die Gerichtsrechte über Hausen und Heisch samt einem grossen Teil
des heutigen Bezirks Affoltern an die Herren von Hallwyl,
die sie 1406 der Stadt Zürich verkauften.
Auf dieser Basis konnte Zürich
die ganze Region nach und nach vollständig unter ihre Kontrolle bringen.
Bis 1512 wurde Hausen der Landvogtei Maschwanden,
anschliessend bis zum Einmarsch der napoleonischen Truppen
1798 der Landvogtei Knonau zugeteilt.
Hausen im 19. und 20. Jahrhundert
1825 gründete Jakob Zürrer in Hausen eine Ferggerei
und beschäftigte bis zu 700 Seidenweber und -weberinnen
in der näheren Umgebung und bis in die Innerschweiz.
Die ersten Firmen- und Fabrikationsgebäude entstanden 1840 und 1850.
Bis 2012 produzierte das Unternehmen Weisbrod-Zürrer AG in Hausen Stoffe.
Seither entwickelt sich auf dem Areal ein Gewerbezentrum
mit einem Stoffladen der Firma Weisbrod im Zentrum.
Die in den 1830er-Jahren erbaute Albispass-Strasse
und das Postbüro sorgten für Verbindungen zu den grossen Verkehrswegen.
1839 wurde Hausen sogar zum Kurort
dank der Gründung der „Kaltwasserheilanstalt Albisbrunn“.
Diese ging 1924 an die „Stiftung Albisbrunn“ über,
ein Schul- und Berufsbildungsheim für Jugendliche.
Seit den 1960er- und 1970er-Jahren veränderte sich das Bauern- zum Kleingewerbedorf.
Durch grössere Mobilität und den Trend zum Wohnen auf dem Land
setzte auch in Hausen eine rege Bautätigkeit ein.
Es entstanden neue Wohnquartiere,
ab etwa 1960 im Bifang, später im Rosrain, am Juchweg, am Mitteldorfweg.
Weitere folgten.
Heute ist kaum mehr zu erkennen,
dass Hausen und Heisch früher zwei selbstständige Dörfer waren.
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