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Am 10. Dezember wurde der Tag der Menschenrechte gefeiert. Dieser Tag dient als Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Es war ein historischer Moment, als das Dokument mit dem berühmten Satz «Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren» erstmals vorgelesen wurde. Amnesty International organisiert an diesem Tag und den Tagen darauf jedes Jahr Anlässe, welche die Menschenrechtssituation weltweit kritisch betrachten und aktuelle Brennpunkte aufweisen. Heute, am 12. Dezember, findet beispielsweise an der Universität Bern eine Podiumsdiskussion anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums der Erklärung der Menschenrechte statt. Es wird die Frage diskutiert, ob die Menschenrechte und die Religion einen gemeinsamen Wertekompass bilden, ob sie sich ergänzen oder ob gar Widersprüche bestünden. Andere Anlässe fanden bereits statt, so z.B. am 8. Dezember in Basel, wo an der Universität ein Livekonzert unter dem Motto der Menschenrechte stattfand. In Zürich fand vom 5. Bis zum 10. Dezember das Human-Rights-Filmfestival statt. Etliche Filme, die Menschenrechtsverletzungen thematisieren, wurden gezeigt. Teilweise fanden anschliessend auch Podiumsdiskussionen statt, z.B. mit Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss oder Menschenrechtsanwältin Fanny de Weck.