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Die ersten geflügelten Transportprototypen, die schwerer als Luft waren, mit einem Motor ausgestattet und in der Lage waren, unter menschlicher Kontrolle stabil zu fliegen, gelten diejenigen von den Brüdern Orville und Wilbur Wright zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts in Ohio (USA). In jenen Jahren gab es jedoch überall auf der Welt zahlreiche Pioniere der Luftfahrt. 1909 gelang es dem Franzosen Louis Blériot erstmals, den Ärmelkanal zu überfliegen, im Jahr darauf glückte dem Peruaner Geo Chavez die erste Alpenüberquerung mit dem Flugzeug von Brig (CH) nach Domodossola (I).
Antoine De Saint-Exupery
Im Laufe weniger Jahrzehnte gelang es der Technik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das Gesellt aus Leinwand und Holz durch Flügel und einen Rumpf aus Metall zu ersetzen. Zur besseren Kontrolle des Flugs wurden immer raffiniertere Querruder und Stabilisatoren entwickelt, somit entstand die Triebwerkstechnik. Es folgten Wasserflugzeuge, Helikopter, Jets: immer grössere und schnellere Flugzeuge.