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Der dritte «Tunnel Combe-Convers» mitten in La Chaux-de-Fonds ist mit ca. 250 m zwar der kürzeste, wird aber einer Totalsanierung unterzogen. Hier befindet sich auch der zweitgrösste Installationsplatz, mit Containern für die Mitarbeitenden und zusätzlichem Platz für Maschinen und Material. La Chaux-de-Fonds gehört zum Unesco-Welterbe, deshalb durften die Portale hier keiner optischen Veränderung unterzogen werden. Also mussten diese sorgfältig abgebaut werden, neu gesichert und danach mit den Originalblöcken Stein für Stein wieder aufgebaut werden. Auch dieser Tunnel wird aufgeweitet, Rohrschirme werden gebohrt und Spritzbeton aufgebracht. Die Arbeiten in diesem Tunnel konnten erst in der zweiten Phase, der Vollsperrung, aufgenommen werden.
Die Linie 224 soll im Jahr 2035 aufgehoben werden, die zwei bisherigen längeren Tunnel durch eine Direktverbindung ersetzt werden, einzig der «Tunnel Combe-Convers» wird danach weiterhin im Einsatz bleiben. Deshalb wird aktuell nur diese Minimalsanierung innerhalb eines knappen Zeitfensters durchgeführt. Das erfordert einen Baubetrieb in drei Schichten rund um die Uhr. Der Zeitplan ist sehr eng, die Wetterumstände sind bisweilen sehr rau, die Logistik mit den verschiedenen Installationsplätzen und parallelen Abläufen eine grosse Herausforderung für Mensch und Maschine.