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Das Streichertrio Kimmig-Studer-Zimmerlin, bestehend aus Harald Kimmig (Violine), Daniel Studer (Kontrabass) und Alfred Zimmerlin (Violoncello) erkunden das Feld der Improvisation und werden für dieses Konzert durch den Saxophonisten John Butcher ergänzt. Als Meister der Zirkularatmung und der Überblasetechnik gelingt es ihm, den Zuhörer*innen noch nicht vertraute Töne zu erzeugen, so dass man sich manchmal fragt, welches Instrument schlussendlich für einen bestimmten Klang verantwortlich ist. Die Musik bewegt sich zwischen zeitgenössischer klassischer Musik (die manchmal in düstere, George Crumb-ähnliche Gefilde abdriftet) und Jazz (wenn Studer mit einer Schlagzeugbürste über sein Instrument streicht). Es ergibt sich ein symbiotisches Zusammenspiel, das sich natürlich anfühlt und sich so organisch entwickelt, dass man sich nach wiederholtem Abdriften fragt, wie man jetzt plötzlich dahingekommen ist.
John Butcher begann in den 80ern professionell Saxophon zu spielen. Er arbeitet sowohl mit Jazzformationen, zeitgenössischen Tanzgruppen als auch mit Musiktheaterensembles zusammen. 1984 begann er mit Phil Durrant und John Russell im Trio zu spielen - später kamen dann Radu Malfatti und Paul Lovens dazu. Seine erste LP brachte er 1985 mit dem Pianist Chris Burn heraus. Er spielte u.a. bei Derek Bailey´s Company Weeks, dem Spontaneous Music Ensemble von John Stevens, dem Phil Minton Quartet und bei den London Skyscraper von Butch Morris.