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Die Genossenschaft Tarifverbund OSTWIND schliesst das Geschäftsjahr 2019 mit einer ausgeglichenen Erfolgsrechnung, Ergebnis «null» ab.
Am Ende des Geschäftsjahres 2019 betrug die Bilanzsumme TCHF 3'112 und ist gegenüber dem Vorjahr um TCHF 279 tiefer.
Während die Genossenschaft Tarifverbund OSTWIND umsatzgetrieben ist, sind die beteiligten Transportunternehmungen eher anlagenlastig. Die Bilanzsumme ist beim OSTWIND bescheiden und besteht auf der Aktivseite zur Hauptsache aus dem Umlaufvermögen und auf der Passivseite hauptsächlich aus kurzfristigen Verpflichtungen. Das Umlaufvermögen hat sich im Berichtsjahr um TCHF 338 verringert und beträgt am 31.12.2019 TCHF 3'008, während das Anlagevermögen um TCHF 59 auf TCHF 104 zugenommen hat. Die Abnahme des Umlaufvermögens hängt hauptsächlich mit der Abnahme der kurzfristigen Verpflichtungen zusammen. Die Veränderungen sind in der Mittelflussrechnung im Detail ersichtlich.
Die Sachanlagen sind um die ordentlichen Abschreibungen von TCHF 4 tiefer als im Vorjahr und betragen per 31.12.2019 TCHF 10. Bei den immateriellen Anlagen wurden im Geschäftsjahr 2019 TCHF 56 in die App «OSTWIND-Tickets», TCHF 15 in den WebShop und TCHF 62 in das neue Tool «Colecto» für die Erfassung der Konsumdaten investiert. Die immateriellen Anlagen wurden im Berichtsjahr um TCHF 70, davon TCHF 53 ausserordentlich, abgeschrieben. Im vergangenen Jahr wurde die Onlineplattform Freizeitideen ausser Betrieb genommen. Die Summe von TCHF 135 wurde bei den Aktiven und den Wertberichtigungen eliminiert. Die immateriellen Anlagen weisen per 31.12.2019 einen Wert von TCHF 94 auf.
Die Passiven bestehen zur Hauptsache aus kurzfristigem Fremdkapital. Zur Tilgung dieser kurzfristigen Verpflichtungen wird das Umlaufvermögen benötigt. Der Rückstellungsbedarf für Geschäftsfälle, die das Jahr 2019 betreffen, beträgt TCHF 1'709 und hat gegenüber dem Vorjahr um TCHF 481 abgenommen. Das gesamte Fremdkapital ist um TCHF 277 tiefer und weist per 31.12.2019 einen Saldo von TCHF 3'049 aus.
Das Eigenkapital ist im Geschäftsjahr 2019 um TCHF 2 auf TCHF 63 gesunken. Nach der Fusion zwischen den Verkehrsbetrieben Schaffhausen und den Regionalen Verkehrsbetrieben Schaffhausen wurde ein Anteilschein à TCHF 2 im Berichtsjahr zurückbezahlt.
|Genossenschaftskapital||CHF||60’000|
|Bilanzgewinn||CHF||3’037|
|Total Eigenkapital||CHF||63’037|
Der Betriebsertrag hat gegenüber dem Vorjahr um 3.3 Prozent auf TCHF 231'500 zugenommen und ist hauptsächlich auf die höheren Verbundeinnahmen zurückzuführen. Vor dem Beginn des Geschäftsjahres wurde im Kanton TG ein ausserordentlicher Angebotsausbau realisiert. Die Mehreinnahmen gegenüber dem Vorjahr, die teilweise auf den Angebotsausbau zurückzuführen sind, betragen bei den OTV-Fahrausweisen TCHF 7'473 oder 4.56 Prozent. Die Anteile aus dem Z-Pass und dem Halbtax waren leicht tiefer als im Vorjahr. Das budgetierte Umsatzziel wurde um 5.74 Prozent übertroffen.
Neue Mobilitätsformen beeinflussen das Kundenverhalten. Der Kunde von heute wägt ab, ob der öffentliche- oder Individualverkehr vorteilhafter ist. Die neuen Distributionssysteme mit App, WebShop usw. tragen dazu bei, dass Fahrausweise sehr kurzfristig und optimiert nachgefragt werden. Während bei den Einzelfahrausweisen, die um 5.37 Prozent über dem Vorjahr lagen, die Wetterbedingungen am ehesten zum Erfolg beigetragen haben, trägt die gute Wirtschaftslage sicher zum Mehrumsatz bei den Abo gegenüber dem Vorjahr bei. Erfreulich ist die Zunahme bei den Firmenabo, welche hautsächlich durch den neuen Vertrag mit den Kantonen SG entstanden ist.
Die Geschäftsstelle der Genossenschaft Tarifverbund OSTWIND hat im Geschäftsjahr 2019 neben den eigenen Leistungen auch Drittleistungen für die einfache Gesellschaft der öV-Verbünde Schweiz erbracht.
Die Verbundeinnahmen, die Einnahmenausfälle und die Verkaufsprovisionen sind nach gültigen Schlüsseln an die beteiligten Transportunternehmen verteilt worden. Sie decken sich mit den entsprechenden Ertragspositionen.
Der Personalbestand hat im Geschäftsjahr 2019 ca. 760 Stellenprozente betragen. Vom gesamten Personalbestand sind 270 Stellenprozente bei der Geschäftsstelle öV-Verbünde Schweiz angefallen. Leider mussten im Geschäftsjahr 2019 wieder längere Personalausfälle, im Umfang von 80 Tagen durch die übrigen Mitarbeitenden aufgefangen werden. Die Sozialversicherer haben die Ausfälle mit TCHF 24 entschädigt.
Neben den Aufgaben im Basismarketing war vorgesehen, verstärkte Marketingmassnahmen an Firmen und Pendler zu richten. Leider haben technische Hürden bei den Vertriebssystemen die Stossrichtung blockiert. Die Marketingkommission hat deshalb Vorarbeiten für das Schülermarketing, welches im 2020 vorgesehen ist, beschlossen und vorgezogen. Für das Basismarketing wurden TCHF 293 und für die Schwerpunktmassnahmen TCHF 258 ausgegeben. Im Geschäftsjahr 2019 wurde das Nachfolgeprojekt für die Freizeitideen angestossen. Die «Allianz» wir sind 1 von 31 zeigt Wirkung. Die Visibilität hat im Perimeter des OSTWIND im vergangenen Jahr deutlich zugenommen.
In den übrigen Gemeinkosten sind die Aufwendungen für die zentralen Distributions- und Abrechnungssysteme, für die Produktion und Werbemassnahmen des SwissPass, für den automatisierten Bestellprozess der Jahresabos, für die Vertriebskanäle App und WebShop, für das Erfassungstool Colecto und für die Projekte aus der vertieften Zusammenarbeit zwischen der Genossenschaft und den Bestellern enthalten.
Die Umsätze der Ticket App „OSTWIND-Tickets“ haben gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent zugenommen und betragen TCHF 1’031. Ein Blick in die Statistik zeigt deutlich, dass die Umsätze bei Grossanlässen und bei schlechtem Wetter deutlich höher sind als an normalen Wochentagen. Am Donnerstag werden am meisten Umsätze erzielt, der Umsatzstärkste Monat war der Januar. Im Geschäftsjahr 2019 wurden über den WebShop Abos im Betrag von TCHF 5'395 verkauft, die eingesparten Verkaufsprovisionen betragen ca. TCHF 537. Im WebShop werden am Sonntag am meisten Abos gekauft.
Im ausserordentlichen Ergebnis sind die Differenzen zwischen den im Geschäftsjahr 2018 gebildeten Rückstellungen und den im Geschäftsjahr 2019 angefallenen Kosten enthalten.
Die Genossenschaft Tarifverbund OSTWIND schliesst das Geschäftsjahr 2019 mit einer ausgeglichenen Erfolgsrechnung ab.
Die digitalen Vertriebssysteme lösen die analogen Systeme zusehends ab. Sie lassen neue Möglichkeiten bei der Sortiments- und Preisgestaltung zu. Aktionen wie Sparbillette haben ein grosses Echo ausgelöst. Die Verbünde sehen sich mit Ansprüchen der Reisenden konfrontiert. Diese stehen teilweise im Widerspruch zu den Erwartungen der Besteller an die Entwicklung der Abgeltung für den öffentlichen Verkehr. In diesen Bereichen steht die Branche vor grossen Herausforderungen, die sie gemeinsam lösen muss.
Das künftige Wachstum steht in direktem Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Erfolg in der Region und der Bevölkerungsentwicklung. Dem Grossraum St. Gallen steht zudem die Sanierung der Stadtautobahn bevor, die weitreichende Auswirkungen beim Individualverkehr haben wird. Der öffentliche Verkehr muss die Chance nutzen und einen grösstmöglichen Umsteigeeffekt erzielen.
Die Angebotsausbauten der vergangenen Jahre fassen Fuss. Die Fahrplanstabilität ist zu optimieren, um die Kundenzufriedenheit hoch zu halten.
Im vergangenen Jahr wurden die Verbünde und der direkte Verkehr in die neue Organisation Alliance SwissPass überführt. Die neuen Strukturen greifen ab dem 01.01.2020. Der OSTWIND ist im Strategierat, der Kommission Markt sowie in verschiedenen Arbeitsgruppen vertreten und ist ein wichtiger Akteur in der Alliance SwissPass.
Die digitalen Vertriebskanäle, der SwissPass und das nationale Programm öV-Ticket 2020 verändern den öV im Bereich des Vertriebs und der Kontrolle massiv. Das Personal ist gefordert, die neuen Prozesse umzusetzen. Das neue Entschädigungsmodell im nationalen direkten Verkehr (NDV) steht bereits unter Druck. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die Umsetzung vorerst gestoppt. Die Verbundorganisationen, die meist am bisherigen Modell festgehalten haben, müssen sich nach Einigung zwischen dem NDV und dem BAV mit dem Thema befassen.
Im kommenden Jahr sind alle Partner gefordert, das neue Tool für die Erfassung der Konsumdaten, Colecto, von den Kinderkrankheiten zu befreien. Die erfassten Daten müssen raschmöglichst verarbeitet werden können. Weiter steht die Überführung des Firmenabos auf den SwissPass bevor. Die zusätzlichen Prozesse, die im Hintergrund anfallen, müssen institutionalisiert werden. Beide Massnahmen führen bei den Transportunternehmen und der Geschäftsstelle zu effizienteren Abläufen.
Im Allgemeinen
Die Rechnungslegung erfolgt in Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (Swiss GAAP FER) und vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Berichtsjahr.
Die Bewertung erfolgt zu historischen Anschaffungskosten. Die Anschaffungswerte für die Anlagespiegel sind aufgrund der historischen Werte ermittelt worden.
Für die Rechnungslegung gilt grundsätzlich das Anschaffungs- bzw. Herstellkostenprinzip. Dieses richtet sich nach dem Grundsatz der Einzelbewertung von Aktiven und Passiven. In Bezug auf die wichtigsten Bilanzpositionen bedeutet dies Folgendes:
|Flüssige Mittel||Die Flüssigen Mittel beinhalten Post- und Bankguthaben mit einer Restlaufzeit von höchstens 90 Tagen. Diese sind zu Nominalwerten bewertet.|
|Forderungen aus Lieferungen und Leistungen||Forderungen werden zum Nominalwert eingesetzt. Es sind keine Wertberichtigungen auf dem Bestand notwendig.|
|Finanzanlagen||Die Finanzanlagen sind zu Nominalwerten erfasst.|
|Sachanlagen||Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungsdauer beträgt:

Büromobiliar: 5 Jahre
EDV-Hardware: 4 Jahre
Elektrische Installationen: 5 Jahre
Werbeeinrichtungen: 5 Jahre
|Immaterielle Anlagen||Die immateriellen Anlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungsdauer beträgt:

Software: 3-5 Jahre
Projekte: 5 Jahre
|Wertbeeinträchtigungen||An jedem Bilanzstichtag wird geprüft, ob Aktiven in ihrem Wert beeinträchtigt sind. Als erzielbarer Wert gilt der höhere der beiden Werte Netto-Marktwert oder Nutzwert. Ein Verlust aus Wertbeeinträchtigung wird erfolgswirksam verbucht.|
|Personalvorsorge||Die Genossenschaft trägt die Kosten der beruflichen Vorsorge sämtlicher Mitarbeiter sowie ihrer Hinterbliebenen mindestens im Rahmen der gesetzlichen Vorsorge. Alle Vorsorgepläne des OSTWIND unterstehen dabei ausschliesslich schweizerischem Recht. Die Vorsorgeverpflichtungen sowie das der Deckung dienende Vermögen sind in einer Sammelstiftung einer Versicherungsgesellschaft ausgegliedert. Die Organisation, die Geschäftsführung und die Finanzierung der Vorsorgepläne richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften sowie den gültigen Vorsorgereglementen. In der Jahresrechnung wird jährlich beurteilt, ob aus einem Vorsorgeplan aus Sicht des Unternehmens ein wirtschaftlicher Nutzen oder eine wirtschaftliche Verpflichtung besteht. Als Basis dienen Verträge oder Jahresrechnungen, welche nach Swiss GAAP FER 26 erstellt werden. Davon ausgehend wird ein allfälliger wirtschaftlicher Nutzen oder eine wirtschaftliche Verpflichtung ermittelt und bilanziert. Die Differenz zum entsprechenden Wert der Vorperiode wird in der Erfolgsrechnung als Personalaufwand erfasst. Allfällige Arbeitgeberbeitragsreserven werden als Aktivum erfasst.|
|2019||2018|
|2019||2018|

|Im Geschäftsjahr wurden Aktivierungen in den Softwareprojekten Mobile TicketApp, WebShop und Colecto vorgenommen. Die Plattform Freizeitideen wurde im Geschäftsjahr vom Netz entfernt und aus den Geschäftsbüchern eliminiert.||

Im Vorjahr wurde weitere Software-Kosten für das Projekt «WebShop» aktiviert.
In der Position «gegenüber Bestellern» sind die Verbindlichkeiten der Kantone SG, TG, AR, AI und SH seit Einführung des Tarifverbundes respektive nach der Integration des Flextax in den OSTWIND enthalten.
2019
2018
Sämtliche Rückstellungen sind durch Ereignisse in der Vergangenheit begründet.
Seit 2012 sind sämtliche übrigen Gemeinkosten gemäss den Vorschriften V512 für Preis/Sortiment, Marketing, Vertrieb, Abrechnung, IT/Service und nationale Projekte wie ZPS, SwissPass, öV Ticket 2020 etc. zurückgestellt worden. Im Geschäftsjahr 2019 belaufen sich diese geschätzten Kosten auf CHF 1'679'400.
Eine weitere Position betrifft ausgegebene, aber noch nicht eingelöste RailBons, die aus verschiedenen Marketingaktionen des Tarifverbund OSTWIND stammen. Der Bon berechtigt den Besitzer zum Bezug eines vergünstigten Fahrausweises. Per 31.12.2019 befinden sich rund 96'000 Gutscheine im Umlauf. Wir rechnen aktionsbezogen mit einer Einlösequote von 5%-20%. Nach Abzug der bis 31.12.2019 bereits eingelösten Gutscheine verbleibt eine zu erwartende Summe von CHF 29’500.
Das ist der Gesamterlös der verkauften OSTWIND-Produkte, der Anteile aus dem Z-Pass und dem Verteiltopf der Halbpreisabo. Der Verkauf erfolgt über die eigenen Vertriebskanäle TicketApp und WebShop und hauptsächlich über die Vertriebskanäle der einzelnen Transportunternehmen. Der Gesamterlös wird mittels Verteilschlüssel verteilt.
Die Städte und Gemeinden decken die berechneten Einnahmenausfälle, die via Verteilschlüssel an die Transportunternehmen weitergeleitet werden.
Die Verkaufsprovisionen erhält das Transportunternehmen, das die OSTWIND-Produkte verkauft hat. Die Ansätze entsprechen den allgemein gültigen Abmachungen. Die Einnahmen des Geschäftsjahres 2019 wurden mit berechneten Verteilschlüsseln an die TU belastet.
Die Geschäftsstelle des Tarifverbundes erbringt verschiedene Dienstleistungen in den Bereichen Geschäftsführung, Abrechnung und Vertrieb von Fahrausweisen, der Verkehrserhebung und zahlreicher anderer Themen. Die Kosten werden den Transportunternehmen anhand des Verteilschlüssels belastet.
Die Geschäftsstelle erbringt Dienstleistungen im Bereich von Drittaufträgen für Besteller, Transportunternehmen und weitere Organisationen. Im Berichtsjahr betragen die anderen betrieblichen Erträge CHF 551’691 (Vorjahr CHF 538’268). Wichtigster Auftrag ist die Führung der Geschäftsstelle öV-Verbünde Schweiz.
Die Währungsdifferenzen entstehen aus den Vereinbarungen mit dem Verkehrsverbund Hegau Bodensee und dem Verkehrsverbund Vorarlberg zwischen den fix vereinbarten Umrechnungskursen für die Fahrausweisverkäufe und den tatsächlichen Umrechnungskursen am Stichtag des Liquiditätsausgleichs zwischen den Vertragspartnern.
Die Genossenschaft ist einer Sammelvorsorgeeinrichtung (ASGA Pensionskasse, St.Gallen) angeschlossen. Dabei handelt es sich um eine rechtlich selbständige Vorsorgeeinrichtung, welcher alle fest angestellten Mitarbeitenden angehören. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Vorsorgeeinrichtung auf die Gesellschaft werden wie folgt dargestellt: Die Aktivierung eines wirtschaftlichen Nutzens aus Überdeckung in der Vorsorgeeinrichtung erfolgt nicht, da weder die Voraussetzungen dafür erfüllt sind noch die Gesellschaft beabsichtigt, diesen zur Senkung von Arbeitgeberbeiträgen einzusetzen. Eine wirtschaftliche Verpflichtung wird erfasst, wenn die Voraussetzungen für die Bildung einer Rückstellung erfüllt sind. Die auf die Periode abgegrenzten Beiträge, die Differenz zwischen dem jährlich ermittelten wirtschaftlichen Nutzen aus Überdeckungen in der Vorsorgeeinrichtung und den Verpflichtungen werden als Personalaufwand in der Erfolgsrechnung erfasst.
Die Ermittlung der wirtschaftlichen Auswirkungen aus Vorsorgeeinrichtungen erfolgt auf der Basis der finanziellen Situation der Vorsorgeeinrichtung. Die ASGA Pensionskasse hat ihr letztes Geschäftsjahr am 31.12.2019 abgeschlossen und wies einen Deckungsgrad von 114.2% (Vorjahr 108.1%) aus.
Per Bilanzstichtag bestanden offene, nicht fällige Verbindlichkeiten gegenüber der ASGA Pensionskasse von CHF 40’653.
Es besteht ein längerfristig laufender Bestellervertrag mit den Kantonen SG, TG, AR, AI, GL und SH.
Für die Büroräumlichkeiten besteht ein Mietvertrag mit einer festen Laufzeit von 5 Jahren. Der Vertrag dauert bis 2023.
Es gibt keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die auf die Jahresrechnung 2019 einen wesentlichen Einfluss haben.
Die Verwaltung hat die Jahresrechnung am 30. März 2020 genehmigt.
Transaktionen mit nahestehenden Personen, Gesellschaften, Bestellern und Transportunternehmen werden zu marktkonformen Konditionen abgewickelt.
Um die Übersicht zu erhöhen stellen wir die Erträge und Aufwände der einzelnen Sparten nachstehend tabellarisch dar.