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Wer in seiner Sportart schon zu den Besten der Welt gehört, kann sich kaum mehr steigern. Es sei denn, er oder sie beschliesst, es noch in einem anderen Sport zu versuchen – und es auch da an die Spitze zu schaffen.
25.12.2021, 19:3726.12.2021, 15:27
Der Norweger Ole-Einar Björndalen gilt als erfolgreichster Biathlet der Geschichte. Manchmal trat er auch bei den Langläufern an – und gewann auch bei den Spezialisten ein Weltcuprennen.
Dass Athleten in zwei Sportarten erfolgreich sind, die sich ähnlich sind, gibt es häufiger. Langläufer reüssierten auch im Biathlon oder in der Nordischen Kombination, Footballer sind auch gute Rugby-Spieler, Boxer schlagen in anderen Kampfsportarten kräftig zu, Schwimmer versuchen sich im Wasserball – so wie Bud Spencer, der als Schwimmer bei Olympia teilnahm und Mitglied der italienischen Wasserball-Nationalmannschaft war.
Um sie geht es hier weniger, es würde den Rahmen sprengen. Wir fokussieren uns überwiegend auf Sportlerinnen und Sportler, die in zwei Disziplinen Erfolge feierten, die sich nicht ganz so nahe stehen. Eine nicht abschliessende Auswahl:
Die stürmende Torhüterin
🇨🇭 Kathrin Lehmann
Bild: Keystone
Bild: IMAGO / Contrast
242 Länderspiele (206 Skorerpunkte) als Stürmerin für die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Gewinn der WM-Bronzemedaille als Höhepunkt.
32 Länderspiele als Torhüterin für die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Zweifache Schweizer Meisterin, Fussballerin des Jahres 1999.
Hinunter springen, hinauf fliegen
🇸🇮 Primoz Roglic
Bild: keystone
Als Skispringer 2007 bei den Junioren Weltmeister mit dem slowenischen Team. Rücktritt nach einem schweren Sturz (Video oben) beim Skifliegen in Planica.
Umstieg aufs Velo, mit dem er die Berge hinauffliegt. Zeitfahr-Olympiasieger 2020, dreifacher Sieger der Spanien-Rundfahrt, Zweiter an der Tour de France, Dritter beim Giro d'Italia.
Schlagkräftig
🇦🇺 Ashleigh Barty
Bild: keystone
Bild: IMAGO / AAP
Zunächst eine der besten Doppel-Spielerinnen der Welt, ehe sie das Tennis satt hatte. Nach der Rückkehr vom Cricket gut wie nie: Siegerin der French Open 2019 und in Wimbledon 2021, mehr als 100 Wochen die Nummer 1 der Weltrangliste.
2015 nahm sie sich eine Auszeit vom Tennis, sie war ausserhalb der Top 200 der Welt. Ein Team-Sport sollte neue Erfüllung bringen, Barty war aus dem Stand auch im Cricket erfolgreich und kehrte ein Jahr später in den Tennis-Zirkus zurück.
Der Einzige
🇺🇸 Eddie Eagan
(nein, nicht Eddie «The Eagle»)
Bild: wikipedia
Bild: IOC
Der Amerikaner wuchs als Halbwaise auf, kämpfte im Ersten Weltkrieg und studierte anschliessend in Yale. Als Boxer wurde er 1920 in Antwerpen Olympiasieger im Halbschwergewicht …
… und er wurde 1932 Olympiasieger als Anschieber im Viererbob. Die vier Läufe in Lake Placid waren Eagans einzige in einem Bob. Ein Teammitglied war ausgefallen und so fragte der Bremser seinen Freund,
ob er wohl aushelfen könne. Er konnte.
Eagan ist bis heute der einzige Sportler, der sowohl bei Sommer- wie auch bei Winterspielen Olympiasieger wurde. (Auch wenn das technisch gesehen nicht stimmt, weil dies auch Gillis Grafström gelang. Aber dem schwedischen Eiskunstläufer kam zugute, dass seine Sportart 1920 Teil der Sommerspiele war und ab 1924 zu den Winterspielen gehörte.)
Bretter, die ihr die Welt bedeuten
🇨🇿 Ester Ledecka
Bild: IMAGO
Bild: IMAGO
Die Tschechin fuhr seit 2016 im Ski-Weltcup, der Durchbruch liess auf sich warten. Er kam dann zum bestmöglichen Zeitpunkt: Sensationell wurde Ledecka 2018 Olympiasiegerin im Super-G. Seither gewann sie auch im Weltcup, sie mauserte sich zu einer der besten Speedfahrerinnen der Welt.
Auf dem Snowboard war sie zu dieser Zeit bereits die beste der Welt, zwischen 2016 und 2019 gewann sie vier Mal in Folge den Gesamtweltcup. Und in Pyeongchang 2018 gelang ihr ein historisches Double: Eine Woche nach Gold im Super-G gewann sie auch Gold im Parallel-Riesenslalom auf einem Brett.
Der Oben-ohne-Exot
🇹🇴 Pita Taufatofua
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Bild: EPA
2016 in Rio de Janeiro war der Athlet aus Tonga eine Attraktion der Sommerspiele: nicht wegen seiner Leistung als Taekwondo-Kämpfer (Aus in der 1. Runde), sondern wegen seines nackten, eingeölten Oberkörpers bei der Eröffnungsfeier.
Diesen präsentierte Taufatofua auch zwei Jahre später – an den kalten Winterspielen. Der Athlet vom pazifischen Inselstaat schaffte es, sich als Langläufer zu qualifizieren. Er belegte beim Sieg von Dario Cologna über 15 Kilometer
Rang 114 von 119 Teilnehmern.
On the rocks
🇨🇭 Ivo Rüegg
Bild: Keystone
Der Schwyzer riss den Kantonalrekord im Zehnkampf an sich, war als Europacup-Skifahrer Vorfahrer bei der Lauberhorn-Abfahrt und wurde zehnfacher Schweizer Meister im Steinstossen.
Parallel dazu lancierte Rüegg eine Karriere im Bobsport, zunächst als Anschieber, später als Pilot. Er wurde Weltmeister im Vierer (2007) und im Zweier (2009), zudem gewann er 2010 im Zweier den Gesamtweltcup.
21,09 und 49
🇺🇸 Michael Carter
Bild: imago
Bild: IMAGO / ZUMA Wire
Seine erste Karriere führte Carter in den Kugelstossring, wo er seinen Höhepunkt 1984 in Los Angeles mit dem Gewinn der olympischen Silbermedaille erlebte. 2016 wurde auch seine Tochter Michelle Carter Kugelstoss-Olympiasiegerin.
Schon drei Monate vor den Spielen drafteten ihn die San Francisco 49ers und sie sollten ihre Entscheidung nicht bereuen. Als Nose Tackle war Carter wichtiges Mitglied bei drei Super-Bowl-Triumphen und dreifacher All-Star.
Bei Carters Silber-Gewinn 1984 belegte Werner Günthör Rang 5. Dem Thurgauer wurde zwei Jahre später angeboten, bei den San Francisco 49ers ein Probetraining zu absolvieren, was «Chugel-Werni» ablehnte. Er blieb dem Kugelstossen treu – und wurde drei Mal Weltmeister.
Günthör besass eine solche Sprungkraft, dass er trotz seiner fast 130 Kilogramm im Hochsprung über zwei Meter hoch sprang. Bild: imago
Einer mit ganz viel Biss
🇷🇴 Alfred Eisenbeisser
(Geboren als Rumäne deutscher Herkunft in Österreich-Ungarn und in Rumänien auch als Fredi Fieraru bekannt)
bild: keystone
bild: imago
Mit Rumänien spielte der Mittelfeldspieler an der WM 1930 in Uruguay, doch auf der Schiffsreise zurück nach Europa erlitt der vierfache rumänische Fussballmeister eine schwere Lungenentzündung
und kämpfte mit dem Tod.
Drei Jahre nachdem er so schwer krank war, gewann Eisenbeisser seinen ersten von sechs Meistertiteln im Eiskunstlauf. Gemeinsam mit Irina Timcic nahm er 1936 an den Olympischen Spielen im Paarlauf teil.
Eisenbeisser?! Klar, wer einem da in den Sinn kommt:
Eingestiegen, abgestiegen, umgestiegen
🇨🇦 Clara Hughes
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Bild: IMAGO / ZUMA Wire
Als Tochter eines Alkoholikers hatte sie eine schwere Kindheit,
sie rauchte und trank als Jugendliche, nahm Drogen, schwänzte häufig die Schule. 1988 bei den Olympischen Spielen von Calgary machte es bei der 16-Jährigen «klick»: Sie wollte auch Sportlerin werden. Im Radsport schaffte sie es an die Weltspitze, gewann 1996 Bronze im Strassenrennen und im Zeitfahren und fuhr zahlreiche weitere Erfolge ein.
Mit den Erfolgen kam die Frage: Was kommt noch? Hughes stürzte in ein Loch, griff wieder zur Flasche, zur Zigarette und mehr. Der Sport rettete sie ein weiteres Mal. Sie versuchte es im Eisschnelllauf, das sie damals 1988 in den Bann gezogen hatte. 2002 gewann sie Olympia-Bronze, 2006 wurde sie Olympiasiegerin und 2010 zuhause in Vancouver errang Clara Hughes zwei weitere Bronzemedaillen.
Eisschnellläufer Eric Heiden nahm später an der Tour de France teil:
The Iceman
🏴 Gerwyn Price
Bild: www.imago-images.de
Bis er 29 Jahre alt war, spielte Gerwyn Price wie so viele Landsleute in Wales Rugby. Der frühere Junioren-Nationalspieler schaffte es in die höchste Liga, war Halbprofi, arbeitete nebenbei auf dem Bau
– und spielte immer öfter Darts.
Price realisierte, dass er mit seinem Talent als Pfeilwerfer mehr verdienen kann. Also sattelte er um, wurde Darts-Profi. Er gilt in der Szene als Rüpel, doch das kümmert den «Iceman» wenig. Er wurde über die Jahre besser und besser – und 2021 erstmals Weltmeister.
Eiskalt und doch soft
🇨🇦 Hayley Wickenheiser
Die Kanadierin gilt als eine der besten Eishockeyspielerinnen der Geschichte. Vier Mal gewann sie Olympia-Gold – und sie wurde 2003, als sie in Finnland für Kirkkonummi Salamat spielte, zur ersten Frau, die sich in einer Profi-Liga der Männer in die Skorerliste einschrieb.
Zu diesem Zeitpunkt hatte sie auch schon an Sommerspielen teilgenommen: im Softball. Sie brachte es in diesem Sport bis zum All Star. Nach den Olympischen Spielen 2000 beendete sie die Softball-Karriere und konzentrierte sich ganz aufs Eishockey.
Auf der Überholspur
🇬🇧 John Surtees
Bild: IMAGO / ZUMA Press/Keystone
Bild: IMAGO / agefotostock
Zwischen 1956 und 1960 hamsterte der Brite in zwei Klassen (350 ccm und 500 ccm) insgesamt sieben Weltmeistertitel. Er gewann 38 Grands Prix – und wechselte anschliessend von zwei auf vier Räder.
Die Formel-1-Karriere begann grandios: Schon im zweiten Rennen fuhr Surtees auf Platz 2. Den ersten Sieg feierte er dann jedoch erst in seinem dritten Jahr und in seinem vierten, 1964, wurde er im Ferrari Weltmeister.
Bis heute ist John Surtees der einzige Rennfahrer, der in der Motorrad- und in der Formel-1-WM den Weltmeistertitel gewinnen konnte. Folgt eines Tages Valentino Rossi? Dem 2021 zurückgetreten italienischen Töff-Gott werden regelmässig Ambitionen als Autorennfahrer nachgesagt, nächstes Jahr wird er voraussichtlich erste Rennen auf vier Rädern fahren.
Flucht ins neue Glück
🇨🇿 🇪🇬 Jaroslav Drobny
Bild: IMAGO / CTK Photo
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Als Eishockeyspieler führte der Stürmer die Tschechoslowakei 1947 zu ihrem ersten WM-Titel. Drobny erzielte einen Hattrick gegen die USA und insgesamt 15 Treffer. Er war so gut, dass er von den Boston Bruins das Angebot erhielt, als erster Europäer in die NHL wechseln zu können. Er lehnte es wegen seiner zweiten Leidenschaft ab.
Und die war das Tennis. Schon 1938 als 16-Jähriger nahm er erstmals in Wimbledon teil, er spielte Tennis im Sommer und Eishockey im Winter. Als die Kommunisten an die Macht kamen, floh er am Tennisturnier von Gstaad in den Westen. Ägypten gab ihm einen Pass und so gewann Drobny als Afrikaner 1950 und 1952 das French Open und 1954 Wimbledon.
In beiden Sportarten ist Drobny Mitglied der Hall of Fame. Die ausführliche Story:
Der Herr der Ringe
🇺🇸 Deion Sanders
Bild: Wikipedia/Jim Accordino
Bild: IMAGO / ZUMA Wire
Dass junge College-Sportler in den USA in mehreren Sportarten brillieren, kommt sehr oft vor. So wurden etwa die NFL-Quarterbacks Tom Brady und Kyler Murray auch als Baseballer gedraftet. Deion Sanders spielte beides auf höchstem Niveau. Er nannte das Baseball eine «gute Freundin» …
… und sagte, dass Football seine «wahre Liebe» sei. Er gewann zwei Mal den Super Bowl (1995 mit den San Francisco 49ers und 1996 mit den Dallas Cowboys) und erreichte als Baseballer 1992 mit den Atlanta Braves die World Series. Er ist der einzige, der in den Finals der beiden US-Sportarten stand.
Mit viel Schub
🇺🇸 Lauryn Williams
Bild: IMAGO / Allstar
Bild: IMAGO / ZUMA Wire
2004 sprintete sie über 100 m zu Silber hinter der überraschenden Belarussin Julija Neszjarenka. Olympiasiegerin wurde Williams acht Jahre später als Mitglied der US-Sprint-Staffel.
Es blieb nicht ihr letztes olympisches Edelmetall. Williams wechselte in den Bobsport und gewann 2014 in Sotschi als schnelle Anschieberin von Elana Meyers die Silbermedaille.
Keine Medaille gab es 2014 im gleichen Wettkampf für eine andere Umsteigerin: Lolo Jones, zweifache Hallen-Weltmeisterin über 60 m Hürden, belegte als Anschieberin von Jazmine Fenlator im Bob USA 3 den elften Rang. Jones ist weiter aktiv und wurde 2021 (mit Kaillie Humphries an den Steuerseilen) Weltmeisterin.
Der Überlebende
🇮🇹 Alessandro «Alex» Zanardi
Bild: IMAGO / Motorsport Images
Bild: IMAGO / Kyodo News
In der Formel 1 holte der Italiener bei 41 Starts nur einen einzigen WM-Punkt, dafür gewann er 1997 und 1998 den Titel in der amerikanisch geprägten Champ Car World Series. 2001 verunglückte er bei einem schrecklichen Unfall auf dem Lausitzring – ein anderes Auto fuhr in seines, so dass dieses entzwei brach
– so schwer, dass er seither beinamputiert ist. Das hinderte Zanardi nicht daran, in einem für ihn umgebauten Auto wieder Rennen zu bestreiten – und in der Tourenwagen-WM Siege zu feiern.
Zanardi begann nach seinem Rücktritt 2009 eine zweite Karriere mit dem Handbike. 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro gewann er an den Paralympics insgesamt vier Gold- und zwei Silbermedaillen. Im Sommer 2020 erlitt er bei einem Unfall schwere Kopfverletzungen und befindet sich nach wie vor in einer Klinik. Ehefrau Daniela sagte im Juli,
ihr Mann könne noch nicht wieder sprechen: «Es ist eine sehr lange Reise und derzeit können noch keine Vorhersagen getroffen werden, wann er nach Hause zurückkehren kann.»
In Italien ist Zanardi eine grosse Figur:
Das x-fache Lottchen
🇬🇧 Charlotte «Lottie» Dod
Drei Monate vor ihrem 16. Geburtstag gewann die Britin 1887 in Wimbledon
– bis heute ist sie damit die jüngste Siegerin auf dem heiligen Rasen. Die Tochter aus wohlhabendem Haus (der Vater hatte ein Vermögen im Baumwollhandel verdient) gewann das Turnier vier weitere Male und zeichnete sich durch einen für die damalige Zeit modernen Spielstil aus.
Dod brillierte auch mit anderen Schlägern. Sie spielte im britischen Feldhockey-Nationalteam und gewann als Golferin zahlreiche Turniere, darunter die British Ladies Amateur Championship. Sie bestieg 4000er-Berge, nahm am Cresta Run in St.Moritz teil und holte zum Abschluss ihrer Laufbahn 1908 Olympia-Silber im Bogenschiessen.
Einfach überall dabei
🇧🇬 Aleksandar Shalamanov
Bild: IMAGO / Sven Simon
Bild: IMAGO / Sven Simon
1960 nahm Aleksandar Shalamanov als 19-Jähriger in Slalom, Riesenslalom und Abfahrt an den Olympischen Winterspielen teil. Vier Jahre später war der Bulgare an den Sommerspielen Mitglied des olympischen Volleyballteams.
Mehr Erfolg hatte er eindeutig als Fussballer. Da brachte es Shalamanov 1966 und 1970 auf zwei WM-Teilnahmen und er wurde zweifacher bulgarischer Fussballer des Jahres. Das Stadion von Slavia Sofia trägt seinen Namen.
Der Adrenalin-Junkie
🇫🇷 Luc Alphand
Bild: AP Photo
Bild: IMAGO / Latinphoto/Amorim
Mitte der Neunziger-Jahre war der Franzose der beste Abfahrer der Welt: 1995, 1996 und 1997 gewann er die Disziplinenwertung, 1997 wurde er sogar Gesamtweltcupsieger. Mit Grossanlässen stand Alphand auf Kriegsfuss, Abfahrts-Bronze von der WM 1996 blieb sein einziges Edelmetall.
Vom Schnee ging es nach dem Rücktritt in den Sand: Alphand wurde Ralley-Fahrer, gewann 2006 die berühmte Ralley Dakar. Auch auf Asphalt drückte er aufs Gaspedal, er nahm neun Mal am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil. 2010 beendete er seine Motorsport-Karriere wegen einer Verletzung der Wirbelsäule.
Der König der Wegwerfer
🇺🇸 Walter Ray Williams jr.
Sieben Mal wurde er als Bowling-Spieler des Jahres auf der PBA Tour ausgezeichnet, er gewann 47 Turniere und damit mehr als jeder andere. In seiner Karriere glückten dem dreifachen Weltmeister über hundert perfekte Spiele, bei denen die maximal möglichen 300 Punkte erreicht werden. Er bowlt längst auf der Seniorentour und siegt auch dort oft.
Präzision ist auch beim anderen «Sport» gefragt, bei dem Williams höchst erfolgreich war: dem Hufeisenwerfen. Er gewann sechs Mal die Weltmeisterschaften und wurde 1989 von US-Präsident George Bush eingeladen, um seine Kunst im Weissen Haus zu zeigen. Als er 2005 statt mit der rechten Hand mit links warf, gewann er immerhin noch WM-Silber.
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