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Ein Gericht in San Diego hat den Leadsänger der Metal-Band As I Lay Dying wegen Anstiftung zum Mord zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt. Der 33-jährige Timothy Lambesis hatte zugegeben, im vergangenen Jahr einen Auftragskiller für seine Ehefrau angeheuert zu haben. Tatsächlich hatte es sich jedoch nicht um einen Profimörder gehandelt, sondern um einen Undercover-Agenten.
Der Musiker war eigenen Angaben zufolge wütend darüber, dass seine Frau Meggan ihm nach der Trennung nicht erlauben wollte, die drei gemeinsamen Kinder regelmässig zu sehen. Bei einer Scheidung hätte sie zudem einen Grossteil seines Geldes bekommen.
Vor Gericht behauptete Meggan, noch immer Angst zu haben. Lambesis habe «Anhänger, die alles für ihn tun würden», zitiert der lokale TV-Sender San Diego 6 die Frau. «Die Frage, mit wem Tim noch alles über einen Mord an mir gesprochen hat – oder noch sprechen wird – wird mich immer verfolgen.»
Lambesis Anwalt machte vor Gericht geltend, dass sein Mandant, ein tiefreligiöser Mensch, im Moment des Mordauftrags nicht er selbst gewesen sei. Schuld sei vielmehr dessen Steroid-Missbrauch gewesen. Die Höchststrafe für den Musiker hätte bei neun Jahren gelegen.
Die Band As I Lay Dying – benannt nach dem Roman «Als ich im Sterben lag» von William Faulkner – wurde 2000 im kalifornischen San Diego gegründet. 2008 war sie für einen Grammy nominiert.
(aar/AP)
Niemand ist fehlerfrei. Nicht einmal die Personen, die unsere liebsten Blockbuster produzieren. Immer wieder entgeht den Film-Schneidern eine Kleinigkeit – ganz zur Freude oder zum Ärger der Fans, die natürlich auf solche Sachen achten.