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Zehn Tage nach seinem Triumph in New York gegen Novak Djokovic bekundete Wawrinka gegen Rosol (ATP 85) keinerlei Probleme. Der Tscheche, der über einen starken Aufschlag und eine gefährliche Vorhand verfügt, fand nie ein Mittel, um den dreifachen Grand-Slam-Turniersieger zu fordern. Zum sechsten Mal unterlag er Wawrinka, zuletzt hatte er ihn im Mai in Genf und Paris aber jeweils über die volle Distanz gezwungen.
In der russischen Metropole, wo Wawrinka seit einem Challenger-Turnier 2004 nicht mehr angetreten war, brachte Rosol den topgesetzten Waadtländer nur zu Beginn des zweiten Satzes in Bedrängnis, als er sich drei Breakchancen erspielte. Wawrinka wehrte sie ab und überforderte danach seinen Gegenüber wie schon im ersten Umgang mit viel Variation. Der Match dauerte bloss 58 Minuten. «Mein Niveau war sehr gut», freute sich Wawrinka. «Ich war sehr fokussiert und blieb die ganze Zeit aggressiv.»
Im Viertelfinal am Freitag trifft Wawrinka auf einen Serben, entweder auf Dusan Lajovic (ATP 73) oder Viktor Troicki (ATP 33), die sich am Donnerstag gegenüberstehen. Gegen Lajovic führt er in den Direktbegegnungen 2:0, gegen Troicki 5:0.
(SDA)