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Charles Leclerc setzte zum Auftakt zum Heimrennen seines Arbeitgebers dort an, wo er am vergangenen Sonntag in Belgien mit seinem ersten Sieg in der Formel 1 aufgehört hatte. Am Nachmittag war er auf seiner besten Runde 68 Tausendstel schneller als der zweitplatzierte Lewis Hamilton im Mercedes.
Vor allem aber vermochte Leclerc erneut seinen Teamkollegen Sebastian Vettel in die Schranken zu weisen. Der Deutsche, der in den letzten Grands Prix mehrfach das Nachsehen gehabt hatte, büsste als Dritter 2 Zehntel ein.
Die Rangliste hatte indes geringe Aussagekraft. Auf nasser Fahrbahn hatte über die Mittagszeit nur eingeschränkter Betrieb geherrscht.
Räikkönen im Reifenstapel
Kimi Räikkönen klassierte sich nach der Mittagspause als Vierzehnter. Antonio Giovinazzi belegte die Plätze 11 und 17. Für Räikkönen endete die Einheit schon nach einer knappen halben Stunde in einem Reifenstapel. Der Finne war nach einem Dreher von der Strecke abgekommen. Zur Bergung des Autos musste das Training für einige Minuten unterbrochen werden.
Rückversetzung auch für Norris
Lando Norris (19) muss als dritter Fahrer in der Startaufstellung für den Grand Prix von Italien vom Sonntag in Monza eine Rückversetzung in Kauf nehmen. Der junge Brite wird für den Einbau neuer Elemente des Antriebsstrangs im McLaren belangt. Wie der Niederländer Max Verstappen im Red Bull und der Franzose Pierre Gasly im Toro Rosso hat Norris das für Komponenten erlaubte Kontingent überschritten.