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Die nach dem Unterwalliser Val d'Hérens benannten schwarzen Eringerkühe haben untereinander eine neue Königin ausgefochten. «Ruby» konnte sich am nationalen Finale in Aproz (VS) durchsetzen. Vor rund 10'000 Zuschauern gewann sie den Titel am Ende kampflos.
Nach einem schnellen Sieg , Link öffnet in einem neuen Fenstergegen «Tzigane» in der zweitletzten Runde wurde «Ruby» kampflos zur Königin erkoren. Der Schlusskampf gegen «Datak» fand nicht statt, weil die beiden Eringerkühe die gleichen Besitzer Jean Moulin und Henri-Bernard Glassey aus Vollèges (VS) haben. «Ruby» dominierte ihre Gegenspielerin in der heimischen Herde bereits klar.
Umstrittener Schiedsspruch
«Datak» hatte sich im Halbfinale im intensivsten Kampf des Finaltags während 20 Minuten gegen «Surprise» gestellt. Rund ein Dutzend Male wandte sich «Datak» von ihrer Gegnerin ab, um dann in einer 180-Grad-Drehung wieder anzugreifen. Die Jury erklärte unter dem Pfeifkonzert des Publikums und unter Protest des Besitzers von «Surprise», Yvo Fux, «Datak» zur Siegerin des Halbfinals.
«Frégate» verpasst Hattrick
Die Top-Favoritin «Frégate», ihres Zeichen Königin in den Jahren 2014 und 2015, zog am «Nationalen» den Kürzeren. Das Tier eines Waadtländer Züchters verpasste damit den Eintrag in die Geschichtsbücher. Lange war unklar, ob die Titelverteidigerin überhaupt antreten wird. Sie leidet unter Arthrose.
Das kühle Wetter war in diesem Jahr mitverantwortlich, dass rund 2000 Personen weniger zum nationalen Finale, Link öffnet in einem neuen Fenster anreisten. Für die rund 150 angetretenen Kampfkühe waren die Kampfbedingungen dagegen ideal.
Dieses Jahr wurde das nationale Finale der Eringerkühe vom Westschweizer Fernsehen RTS, Link öffnet in einem neuen Fenster und dem zweisprachigen Walliser Regional-Fernsehsender Canal 9, Link öffnet in einem neuen Fenster übertragen.