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Computer: Jugendliche
Ihre Herausforderung: Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Webseiten irreführend und unzuverlässig sein können. Das kann schwierig sein, wenn Ihr Kind sich in Ihrem Haushalt mit Technik am Besten auskennt.
Letzten Endes wird Ihr Kind sehen, dass es nicht nur eine Informationsquelle gibt; um ein Thema wirklich zu verstehen muss es viele Quellen durchforsten. Es ist nicht damit getan, eine Quelle anzugeben oder zu erklären: "Das habe ich im Internet gelesen, also muss es wahr sein." Wenn man zu einer unabhängigen Meinung gelangen will, muss man Aussagen hinterfragen und prüfen, woher diese Aussagen stammen.
6 Wege, das Beste aus Online-Informationen zu machen
1) Ermuntern Sie Ihr Kind dazu, alle Websites zu hinterfragen
Fragen Sie Ihr Kind: "Woher kommt diese Information?" "Wie beeinflussen die Informationen dieser Website (Text, Bilder, Gesamteindruck) meine Meinung?" "Welcher Standpunkt wird vertreten?" "Welche Informationen fehlen?" "Sind bestimmte Menschen oder Meinungen nicht vertreten?" "Versucht jemand mir etwas zu verkaufen?"
2) Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Art und die Quelle von Online-Informationen
Klicken Sie auf "Über uns"- und andere "Wer wir sind"-Links; diese liefern Hintergrundinformationen über Websites. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Kluft zwischen belegten Fakten und nicht geprüften Aussagen. Sie können sagen: Welche Recherche steht zur Verfügung, um diesen Standpunkt zu begründen? Woher weißt du das?
3) Lassen Sie Jugendliche verschiedene Quellen/Seiten über das gleiche Thema besuchen
Eine Gegenüberstellung von Webseiten kann die Grenzen einer Seite zeigen und Voreingenommenheit entlarven. Dies kann auch den Sponsor der Seite enthüllen und wie der Inhalt dadurch beeinflusst wurde.
4) Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Kluft zwischen dem, wie etwas aussieht und ob man ihm trauen kann
Ansprechend ist nicht gleich zuverlässig: Eine gut gestaltete Webseite ist keine Garantie für zuverlässige Information. Helfen Sie Ihrem Kind zu verstehen, dass Webdesigner markantes Design, klare Navigation und überzeugende Empfehlungen erstellen können, ohne richtige Inhalt zu bieten.
5) Animieren Sie Ihr Kind, Fakten mittels Recherche zu überprüfen
Seiten, die "moderne Märchen" entlarven, können dabei helfen Gerüchte und Behauptungen, die zu schön sind, um wahr zu sein und "Nachrichten" von vermeintlichen Computerviren zu zerstreuen. Geben Sie "Moderne Märchen" oder "Großstadtlegenden" in eine Suchmaschine wie zum Beispiel Google ein, und besuchen Sie den Viren- und Hoax-Bereich vom Symantec's Anti-Virus Research Center.
6) Weisen Sie Ihr Kind darauf hin, Gesundheitsinformationen aus dem Internet skeptisch zu begegnen
Scheinwahrheiten über Gesundheit - schnelle Infos, die man im Internet findet - können praktisch sein, aber sie entbehren oft eines Kontextes oder Hintergrunds. Helfen Sie Ihrem Kind, Gesundheitsthemen zu untersuchen: Statt sich mit der ersten Antwort auf eine Suchanfrage zufrieden zu geben, besuchen Sie eine Vielzahl an Quellen und wägen Sie verschiedene Ansichten ab.