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Liest man sich im Internet unter Google in die vielen Einträge von Urs Heri ein, kommt viel Interessantes zum Vorschein. So erfährt man etwa, dass Urs bereits in der dritten Klasse in den Klarinettenunterricht an der Musikschule Biberist ging, wo er aufgewachsen ist. Gefördert wurde er vom damaligen Dirigenten der Musikgesellschaft Harmonie Biberist, Kurt Burri. Bereits im Alter von 13 Jahren leitete Urs Heri das «Zusammenspiel», so der Name der damaligen Jugendmusik Biberist. Für diese Formation musste er jeweils die passende Literatur finden und die Musikstücke von Hand auf die Besetzung anpassen.
Nach der Matur startete Urs Heri sein Mathematik-Studium an der Uni Bern. 1979 wechselte er zur musikalischen Ausbildung. Er studierte Klarinette, Dirigieren und Saxophon. Von 1979 bis 1997 war Urs Dirigent der Musikgesellschaft Deitingen. Mehrere Vereine wurden auf den jungen Dirigenten aufmerksam. So leitete Urs die Stadtmusik Burgdorf und später die Stadtmusik Bern. Es folgten weitere verschiedene Dirigate.
Eine Folge war die Berufung in diverse Gremien. So ist er beispielsweise Mitglied der Musikkommission des Schweizer Blasmusikverbandes SBV und «Chef Musik» beim Schweizerischen Blasmusik-Dirigentenverband BDV. Daneben ist Urs Heri als Musiklehrer, Kammermusiker und Komponist tätig und hat dabei über 100 Werke für verschiedene Besetzungen geschaffen. Urs wird regelmässig als Juror für Musikwettbewerbe engagiert und ist Träger des Kulturpreises «Fach Musik» des Kantons Solothurn.
«Ich habe sehr, sehr Freude», sagte Urs Heri im 2015 dem Radio SRF. Dies nachdem er als Komponist und Dirigent den Stephan Jaeggi-Preis für sein grosses Engagement zu Gunsten der Schweizer Blasmusik erhielt. Es ist die höchste Auszeichnung im Bereich Blasmusik und nach dem bekannten Solothurner Komponisten Stephan Jaeggi (1903 – 1957) benannt.