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geb. 1974 in Bern, aufgewachsen in Biel. Besuch der Schulen in Biel. Nach der Matura Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Fribourg. Er absolvierte die allgemeine Jazzschule in Bern, wo er heute lebt.
Urweider ist Lyriker, der auch als Musiker und Rapper (z. B. veröffentlichte er mit der HipHop-Gruppe LDeeP 4 Alben) auftritt und in seinen Texten häufig von den unterschiedlichsten sprachspielerischen Techniken Gebrauch macht. Urweider war von 2008 bis 2010 künstlerischer Ko-Leiter des Schlachthaus Theater Bern.
Neben Samuel Schwarz war er Co-Autor und Musikalischer Leiter bei „Neue Mitte“ am Maxim-Gorki-Theater Berlin, „Zombies – der Herbst der Untoten“ am Schauspielhaus in Hamburg und 1:1 am Stadttheater Bern.
Er machte unter anderem Regie für „Tante Hänsi – Ein Jenseitsreigen“ von Mela Meierhans mit dem Jodlerclub Wiesenberg im Gare du Nord in Basel.
Raphael Urweiders Werkverzeichnis umfasst u.a. folgende Titel: Guten Tag Herr Gutenberg, Ottensheim an der Donau 1999; Lichter in Menlo Park, Köln 2000; Kobold und der Kunstpfeifer, Ottensheim 2002; Das Gegenteil von Fleisch, Köln 2003; Alle deine Namen. Gedichte von der Liebe und der Liederlichkeit, Köln 2008. Raphael Urweider erhielt 1999 den Leonce- und- Lena –Preis, im Jahr 2000 folgte der Buchpreis des Kantons Bern für seinen Lyrikband "Lichter in Menlo Park", 2002 wurde ihm der 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt zugesprochen, 2004 schliesslich der Clemens-Brentano-Preis. Für „Alle deine Namen“ erhielt er jüngst den Schillerpreis der schweizerischen Schillerstiftung.
– Götter der Stadt oder Die 120 Tage von Sodom
– the holycoaster s(hit) circus
– FIGHT! PALAST #membersonly
– Bye Bye Babel