Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03142.jsonl.gz/659

In den Jahren 2004 bis 2006 wurden verschiedene Strategien der Stickstoffdüngung im Anbau von Chicoréewurzeln bei der Sorte Vintor geprüft. Neben der Wurzelentwicklung wurde in der Treiberei die Bildung der Chicoréesprossen aus den unterschiedlich mit Stickstoff versorgten Wurzeln untersucht. Eine erhöhte Stickstoffdüngung führte wiederholt zu Zunahmen im Nitratgehalt der Blattstiele. Während der Wurzeldurchmesser nicht durch die Stickstoffdüngung beeinflusst wurde, führten hohe Stickstoffgaben zu einem erhöhten Stickstoffgehalt in den Chicoréewurzeln.Eine massvolle Stickstoffdüngung während der Wurzelproduktion beeinflusste die Qualität der Chicoréesprossen positiv. Dabei führte eine Düngungsstrategie, bei der zur Saat 30 kg N/ha sowie im weiteren Kulturverlauf 3 Stickstoffgaben zu je 15 kg N/ha zwischen der 5. und 11. Kulturwoche ausgebracht wurden, durchwegs zu den höchsten Erträgen an Chicoréesprossen der Qualitätsstufe 1. Ein erhöhtes Niveau der Stickstoffdüngung verringerte die Kompaktheit der Chicoréesprossen, die zudem in erhöhtem Masse offene Spitzen aufwiesen. Aufgrund der vorliegenden Versuchsresultate können auf sandigen Lehmböden zu düngende Gesamtmengen an Reinstickstoff bis zu 90 kg N/ha empfohlen werden. Bei der Bemessung der Stickstoffdüngung sind die im Boden vorliegenden Nmin-Gehalte zu berücksichtigen. Die Stickstoffdüngung im Anbau von Chicoréewurzeln muss in verschiedene Teilgaben unterteilt werden, die zwischen der Saat und Mitte August ausgebracht werden.
Pflanzenschutzmittel enthalten Wirkstoffe und sogenannte Beistoffe. Agroscope untersuchte erstmals die Rückstände von Beistoffen auf behandelten Pflanzen und liefert damit Grundlagen für die Beurteilung der Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten.
Metschnikowia pulcherrima ist eine natürlich vorkommende Hefe mit Anwendungen in der Landwirtschaft, der Lebensmittelindustrie und der Biotechnologie. Agroscope untersucht diese Hefe insbesondere im Hinblick auf Biocontrol-Anwendungen im Pflanzenschutz.
Pflanzliche Getränke auf der Basis von Soja, Getreide, Samen oder Nüssen werden immer häufiger als Milchersatz konsumiert. Agroscope-Forschende haben Makro- sowie Mikronährstoffe dieser Getränke untersucht und grosse Unterschiede zwischen den Getränken und im Vergleich mit Milch festgestellt.