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Monte Cristallo (3221m) (3221m)13.03.2022
Verhältnisse vom 15.08.2021
1 Person
max. 5 Personen
auf gleicher Route
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
ausgezeichnet
Tourenbeginn am Kreuzbergpass um 03:35 Uhr bei 12°C. zur Rif. Carducci. Im Alpinisteig gab es noch 4 bombenfeste kurze Altschneefelder, die zu queren waren. Vorletztes in einer Felsbucht war mit einem Textilseil gesichert. Das letzte in dem spektakulären Spalt, in welchem sogar das vorheige Textilseil vom Schnee noch nicht freigegeben war, hatte noch mal ein neues darüber hängen. Zwar hatte ich Steigeisen dabei (wegen geplanter Fortsetzung über die Ferrata Roghel), benötigte diese aber hier nicht, dank vorhandener Halteseile.
Fortsetzung der Tour nach kurzer Pause ab 10:50 Uhr über die Via Ferrata Cengia Gabriella und Via Ferrata Roghel Sud + Nord über die Rif. al Popera A. Berti und Rif. Selvapiana I. Lunelli zurück zum Kreuzbergpass.
Fortsetzung der Tour nach kurzer Pause ab 10:50 Uhr über die Via Ferrata Cengia Gabriella und Via Ferrata Roghel Sud + Nord über die Rif. al Popera A. Berti und Rif. Selvapiana I. Lunelli zurück zum Kreuzbergpass.
Die Umrundung der Hochbrunner Schneid, des Elfers und der Sextener Rotwand über 3 Klettersteige ist eine sehr lange Tour (18 Std.), auf der es nur am Anfang und am Ende Wasserquellen gibt. Insofern bietet sich an, die Tour auf 2 Tage aufzuteilen und bei der Carducci-Hütte zu übernachten. Zuvor (wenn man diese Laufrichtung wählt) könnte man am Kreuzbergpass beginnend sogar noch die Rotwand überschreiten und Via Ferrata Zandonella Süd hinab und zur Sentinella-Scharte hinauf und über den Klettersteig Sentinella-Nord (Weg-Nr. 101) zum Alpinisteig absteigen.
Am Ende der Ferrata Cengia Gabriella oberhalb des Bivacco begegnete mir ein südtiroler Trailrunner, der diese Route das 5. Mal lief. Er bestätigte mir, dass der Nordabstieg von der Forcella delle Guglie schneefrei wäre, über die er kam. Sicherheitshalber hatte ich die Steigeisen allerdings dabei, weil ich 3 Tage vorher von der A. Berti-Hütte mir die Nordseite anschaute und oben ein Firnfeld sah. In die Schlucht kann man von der Hütte aus, oder von unten her jedoch nicht einblicken, welcher Zustand in der Schlucht herrscht. Insofern wäre es vorteilhafter, man läuft die Tour in umgekehrter Richtung. Dann hat man nicht nur den schweren Teil im Aufstieg, sondern kann ggfs. den Aufstieg abbrechen am Anfang der Tour. Exakt im Sattel delle Guglie passierte es dann: Vom linken Bergschuh scherte die Vibram-Sohle komplett ab bei einem Reibungstritt. Nordseitiger Abstieg und Rückweg dann auf der PUR-Zwischenschicht. Am trockenen Fels hält die Zwischenschicht noch einigermaßen. Zu allem Übel zog dann am Abend Gewitter auf. Ab Rif. Lunelli dann bis zum Kreuzbergpass im Regen. Da entwickelte sich die Sohle zum Schwamm. Wegen dem Gewitter zog ich es vor, nicht über den Sattel Plan della Biscia zu laufen (Weg Nr. 171), sondern Weg Nr. 155 östlich herum durch den Wald. War zwar etwas länger. Aber ich war sowieso schon durchnässt. Und da legt man nicht mehr wert auf zusätzliche Höhenmeter.
Letzte Änderung: 08.09.2021, 14:54Aufrufe: 826 mal angezeigt
Forcella delle Guglie (2570m)
Ferrata Cengia Gabriella & Ferrata Aldo Roghel Süd + Nord
Karte