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Wie wird erneuerbarer Wasserstoff in der EU wettbewerbsfähig?
Der deutsche Thinktank Agora Energiewende zeigt in einer gemeinsamen Studie mit dem Beratungsunternehmen Guidehouse die wichtigsten Politikinstrumente für die Markteinführung von grünem Wasserstoff und ihre Kosten auf.
Damit erneuerbarer Wasserstoff in der EU wettbewerbsfähig wird, fallen bis Ende des Jahrzehnts Fördersummen in Höhe von 10 bis 24 Milliarden Euro jährlich an, zeigt die Studie. Fördermittel sollten zunächst in die Bereiche fliessen, Bedarf an erneuerbarem Wasserstoff entsteht – etwa in der Industrie als Ersatz für Erdgas oder für Flugzeugtreibstoffe. Die Studie empfiehlt Klimaschutzverträge, sogenannte Carbon Contracts for Difference, eine Quote für strombasierte synthetische Kraftstoffe im Luftverkehr, oder Ausschreibungen zur Förderung von mit Wasserstoff betriebenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen.