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Sie soll multilaterale Organisationsmodelle des nuklearen Brennstoffskreislaufs (Anreicherung, Wiederaufarbeitung und Entsorgung) im Hinblick auf Proliferation, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit untersuchen. Die internationale Expertengruppe wird von Dr. Bruno Pellaud, Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Atomenergie, geleitet. Pellaud war von 1993 bis 1999 stellvertretender Generaldirektor und Leiter des Safeguards-Departments der IAEO.
Die Gruppe wird industrielle und kommerzielle Modelle prüfen, die im Rahmen einer multilateralen Zusammenarbeit die Proliferations-Risiken beschränken, die aber gleichzeitig die Rechte zur friedlichen Nutzung der Kernenergie in den Mitgliedsstaaten des Atomwaffensperrvertrags respektieren. Die Gruppe besteht aus 23 Mitgliedern aus ebenso vielen Ländern, mit der Unterstützung von weiteren Fachleuten und bekannten multinationalen Unternehmungen.
Der Atomwaffensperrvertrag wird alle fünf Jahre geprüft. Das nächste internationale Treffen findet im April 2005 in New York statt. Die Expertengruppe will rechtzeitig vor diesem Treffen einen Bericht an EIBaradei übermitteln.
Quelle
D.S. nach Angaben Bruno Pellaud