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Der Schweizerische Friedensrat wurde 1945 gegründet und hat sich der Friedensförderung verschrieben. Die Organisation spielte in den 70er- und 80er-Jahren eine wesentliche Rolle innerhalb der pazifistischen Antikriegsbewegung und deren alljährlichen Ostermärschen. Bis heute gibt sie vierteljährlich die Friedenszeitung heraus. In der Ausgabe Nr. 37 von Juni 2021 wurde unter dem Titel „Die Hoffnung der Narren“ ein Artikel von Hagai Dagan veröffentlicht. Dagan lehrt „jüdisches Denken“ am Sapir College in der Ortschaft Sterod nahe des Gazastreifens.
Der Autor tut in seinem Text alles, um den Konflikt kleinzureden und als eine Auseinandersetzung zwischen „Extremisten“ beider Seiten darzustellen. Frau I. R., eine Abonnentin der Friedenszeitung, hat eine Gegenstellungnahme verfasst und deren Veröffentlichung gefordert. Die Verantwortlichen der Redaktion, haben das Begehren zurückgewiesen.
Weil die Art der Verharmlosung des Konflikts und der Gleichstellung von Täter und Opfer eine Konstante in der Palästina-Berichterstattung praktisch aller unserer Medien ist, haben wir uns, mit Erlaubnis von Frau I.R., entschlossen, Interessierten den Disput zugänglich zu machen.
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