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Schutz von Minderheiten
Die Schweiz, deren Identität auf Diversität und dem Zusammenleben verschiedener sprachlicher und anderer Gemeinschaften gründet, setzt sich für den Schutz von Minderheiten und verletzlichen Gruppen ein.
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte hält fest, dass alle Menschen «gleich an Würde und Rechten geboren» sind. Eng damit verknüpft ist das Diskriminierungsverbot, das in verschiedenen völkerrechtlichen Verträgen verankert ist.
In allen Weltregionen sind sprachliche, religiöse, ethnische, nationale und andere Minderheiten unter Druck. Teilweise sind Minderheiten systematischer Verfolgung ausgesetzt. Anhaltende Konflikte und politische Instabilität tragen zur Diskriminierung von Minderheiten bei und gehören zugleich häufig zu deren Ursachen.
Die Schweiz verfolgt in ihrem Engagement einen ganzheitlichen Ansatz, der die Rechte aller Minderheitengruppen (sprachlich, religiös, ethnisch und national) auf gleiche Weise respektiert und fördert.
Erklärung über die Rechte von Personen, die nationalen oder ethnischen, religiösen und sprachlichen Minderheiten angehören, UNO (en)
Sonderberichterstatter für Minderheiten der Vereinigten Nationen, UNO (en)
Kombinierter Bericht der Schweiz zur Umsetzung des Rahmenübereinkommens des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten und der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen (PDF, 83 Seiten, 2.2 MB, Deutsch)