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Filmkritik: Industrieschweinereien
Cincinnati im Jahr 1998: Rob Bilott (Mark Ruffalo) ist soeben zum Partner in der renommierten Anwaltskanzlei Taft Stettinius & Hollister aufgestiegen, als er unerwarteten Besuch im Büro bekommt. Zwei Farmer aus Parkersburg, West Virigina, bitten Rob um Hilfe, weil sie glauben, dass der Chemiegigant DuPont ihr Land vergifte und so schon 190 Kühe auf dem Gewissen habe. Obwohl Rob in seiner Karriere schon Chemiekonzerne wie DuPont vor Gericht verteidigt hat, nimmt er den Fall an.
Der hartnäckige Unternehmensanwalt erhält daraufhin Unmengen an DuPont-Dokumenten zugestellt, in denen die Abkürzung «PFOA» immer wieder auftaucht. Als er von DuPont-Anwalt Phil Donnelly (Victor Garber) wissen will, was dies genau bedeutet, erhält Rob nur aggressive Gegenfragen. Rob erkennt, dass er womöglich einem riesigen Umweltskandal auf die Schliche gekommen ist. Für ihn beginnt ein über 15 Jahre andauernder Kampf, in dem er die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen will.