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Vermarktet werden sollen die Tiere bei Agrial, Eureden, Elpor, Evel’Up, Porcinéo, Porélia, Syproporcs, Porvéo, Porc Armor évolution und dem Schweineerzeugerverband West (GRPPO) dann über einen Durchschnittspreis, der Sauen und unkastrierte Eber umfasst.
Zusammen erzeugen die genannten Unternehmen jährlich fast 12 Millionen Schweine und damit die Hälfte der französischen Produktion. Kastrierte Schweine sollen indes auch noch vermarktet werden, um den spezifischen Bedürfnissen bestimmter Märkte gerecht zu werden. Finanziert werden soll der Verzicht auf die Kastration durch eine spezielle Abgabe auf Schlachtschweine aus Betrieben, die keine kastrierten Ferkel mehr mästen.
Die betäubungslose Ferkelkastration wird in Frankreich zum Ende des kommenden Jahres verboten. Einige Betriebe, darunter mit der Genossenschaft Cooperl auch einer der grössten Schweineerzeuger, verzichten bereits seit längerem darauf. Cooperl setzt unter anderem auf Systeme, die den Ebergeruch am Schlachtkörper erkennen. Mittlerweile verzichten Medienberichten zufolge 85% der angeschlossenen Schweinehalter auf eine betäubungslose Kastration. Im Jahr 2016 hatte die Genossenschaft rund 5,8 Millionen Schweine gemästet.