Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03301.jsonl.gz/28

Ein britisches Ehepaar, Katherine und Alex Joyce, ist in Italien unterwegs, um eine geerbte Luxusvilla in Neapel zu besichtigen und nach Möglichkeit zu verkaufen. Mit ihrem Bentley fahren sie gelangweilt über die Landstraße. Alex meint, dass ihm seine Arbeit - er ist Jurist - fehlen werde. Im Hotel gesellen sie sich abends zu Leuten an der Bar, wo sie Bekannte aus England treffen, und im Restaurant schmeichelt Alex einer attraktiven Dame. Am nächsten Tag spricht Katherine ihn darauf an, er aber reagiert gleichgültig. Sie fahren zusammen mit dem Hauswart der Villa (Tony Burton) zum Anwesen des verstorbenen Onkels. Sie besichtigen die Villa mitsamt ihren Kostbarkeiten und der Terrasse mit Blick auf den Vesuv. Nach dem Essen, beim Sonnenbad auf der Terrasse, erinnert sich Katherine an ein Gedicht: „Oh du wahrer Tempel des Geistes, du schwerelose Höhle der Seele, reines asketisches Bildnis, vor dir verwirrt sich das Denken, wird schwer, unklar und tief.“ Es stammt von Charles, einem alten Freund Katherines, der vor zwei Jahre umgekommen ist. Sie lobt seine Dichtkunst schwärmerisch, während Alex dem Gedicht nicht viel abgewinnen kann und mit Sarkasmus reagiert. Später fährt sie alleine ins Museum (dabei sagt sie zu sich selbst, dass sie Alex wegen seiner Arroganz hasse). Im Museum besichtigt sie griechische und römische Statuen.