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Die höheren Berufsbildungen schliessen an eine mehrjährige, abgeschlossene Ausbildung an, setzen also ein Fähigkeitszeugnis oder ein Mittelschuldiplom voraus. Die höhere Berufsbildung dient vor allem der Kaderausbildung und der Spezialisierung. Die bisher erworbenen theoretischen und praktischen Kenntnisse werden ergänzt und vertieft. Nach Abschluss der tertiären Ausbildung sollen die qualifizierten Personen in der Lage sein, höhere Funktionen in der Arbeitswelt zu übernehmen, sei es in Produktion, Verwaltung, Management oder Ausbildung.
Wer eine Berufsprüfung (BP) erfolgreich abgelegt hat, erhält einen eidgenössischen Fachausweis. Dieser bestätigt, dass der/die Absolvent/in über die nötigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt, um eine Vorgesetztenstellung zu bekleiden oder eine Funktion zu erfüllen, die wesentlich höhere Anforderungen stellt als die Berufslehre. Die (meist berufsbegleitenden) Vorbereitungskurse auf eine bestimmte Berufsprüfung werden von Berufs- und Fachschulen sowie von Berufsverbänden angeboten. Die Vorbereitungskur-se können zunehmend in Modulen mit Teilabschlüssen absolviert werden. Die Zulassungsbedingungen zur Berufsprüfung (u.a. Anzahl Jahre Berufspraxis) sind in den einzelnen Reglementen festgelegt.
Höhere Fachprüfungen (HFP), darunter die sogenannten Meisterprüfungen, stellen Abschlüsse dar, die entweder in Arbeits- und Führungsbereichen mit grösserer Verantwortung gefragt sind oder auf das selbständige Führen eines eigenen Geschäftes vorbereiten. Wer eine Höhere Fachprüfung bestanden hat, erhält ein eidgenössisches Diplom. Diese Diplome haben auf dem Arbeitsmarkt in bestimmten Berufen einen ähnlichen Stellenwert wie Abschlusszeugnisse von Höheren Fachschulen bzw. Fachhochschulen. Die Vorbereitung auf eine Höhere Fachprüfung erfolgt in der Regel berufsbegleitend. Entsprechende Kurse werden von Berufs- und Fachschulen sowie von Berufsverbänden angeboten. Vorbereitungskurse können zunehmend in Modulen mit Teilabschlüssen absolviert werden. Die Zulassungsbedingungen zur Höheren Fachprüfung (u.a. die Anzahl Jahre Berufspraxis) sind in den einzelnen Reglementen festgelegt.
Auch Höhere Fachschulen vermittlen Weiterbildung, die zur höheren Berufsbildung gezählt wird.