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Venezuela hatte die Grenze nach einem Zwischenfall im August vergangenen Jahres geschlossen und dafür Sicherheitsgründe angeführt. Die linksgerichtete venezolanische Regierung beschuldigte damals rechtsgerichtete kolumbianische Paramilitärs, einen Grenzposten angegriffen zu haben.
Zuletzt hatten die Regierungen der beiden südamerikanischen Länder die Grenze bereits für einzelne Tage geöffnet, damit Venezolaner in Kolumbien einkaufen können. Zehntausende deckten sich bei diesen Gelegenheiten mit Lebensmitteln, Medikamenten und Dingen des täglichen Bedarfs ein.
Venezuela leidet seit Monaten unter einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise. Wegen des niedrigen Ölpreises verfügt das extrem vom Energiesektor abhängige Land nicht über genügend Devisen, um Rohstoffe und Importwaren einzuführen.
(SDA)