Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03289.jsonl.gz/437

Die ersten 20 Minuten war das Heimteam gar nicht im Spiel. Othmarsingen besass mehr Ballbesitz, ohne jedoch für Torgefahr zu sorgen. Das erste Tor kam deshalb genau zum richtigen Zeitpunkt. Meier tankte sich im gegnerischen Sechszehner durch, spielte den Ball quer zu Della Rossa, der zur 1:0 Führung einnetzte (20.). Durch dieses Tor beflügelt, baute Kolevski, wenige Zeigerumdrehungen später, die Führung aus. Spielertrainer Zahnd düpierte mit einem einzigen Pass die ganze Othmarsinger Hintermannschaft. Kolevski lief mit dem Ball am Fuss in Richtung Tor und spedierte die Kugel eiskalt mit seinem rechten Ausserrist in die linke hohe Torecke (27.). Zehn Minuten später flankte Othmarsingens Murati, dem das Tor zugesprochen wurde, von rechts scharf auf den kurzen Pfosten. Torhüter Schaffner missglückte die Abwehr und lenkte das Leder ins eigene Tor (37.). Kurz vor der Pause stellte Della Rossa die Zwei-Tore-Führung mit seinem zweiten Treffer wieder her. Er verwertete eine Flanke von Hug mit einer Direktabnahme unter die Latte (42.). Die Antwort, beziehungsweise der erneute Anschlusstreffer folgte praktisch mit dem Pausenpfiff. Murati schob den Ball überlegt und unhaltbar an Schaffner vorbei ins Gehäuse (45.).
Die Akteure führten viele harte, aber meist faire Zweikämpfe. Als sich die meisten Zuschauenden aufgrund der ungemütlichen Witterungsverhältnisse unter das Dach des Clubhauses stellten, bekamen die Othmarsinger einen Freistoss, aus rund 20 Metern, zugesprochen. Bushaj führte ihn aus und entschloss sich, das Spielgerät flach auf das Tor zu bringen. Torhüter Schaffner, der die richtige Torecke aufgrund der eigentlichen Flugbahn richtig ahnte, hatte schliesslich doch keine Chance, den Ball abzuwehren. Die von ihm gestellte Mauer lenkte das Geschoss unglücklich ab und der Ausgleich war Tatsache (63.). Nach einem stark getretenen Eckball von Zahnd geschah eine Seltenheit - Hug traf per Kopf. Er nickte die Flanke zur erneuten, vielumjubelten Führung der Platzherren ein (70.). Nur zwei Minuten später gelang Kolevski das schönste Tor des Abends. Er fasste sich aus rund 25 Metern ein Herz und schoss den Ball mit grosser Wucht unter die Latte (72.). Am Schluss kam nochmals Spannung auf. Der Torschützenkönig der letzten Jahre, Gezim Zeqiraj, erzielte mittels Elfmeter den erneuten Anschlusstreffer (87.). Die Gäste versuchten nochmals alles, um doch noch einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Doch die Hausherren brachten den Sieg ins Trockene.