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Dort wo die Strassen keinen Namen haben
gibt es eine sonderbare Strasse
mit einem nicht seltsameren Ende.
Sie Strasse wird von ihren Anwohnern Hoghill genannt.
Eigentlich ist sie eine Avenue,
der Highway entlang der weindunklen offenen See.
Sie verläuft geradewegs an den Hütten vorbei,
und endet dort, wo der Makler auf dem Bootssteg steht.
Er setzt offene Regenschirme aufs Wasser.
Diese tanzen wie Enten auf den Wellen,
die von einem Pedalo zerschnitten werden,
das aus dem Sonnenuntergang kommt.
Die Strasse führt am Haus der Ballon aufblasenden Frau vorbei.
Sie steht hinter ihren Geranien auf dem Balkon
und bläst einen gelben Ballon auf.
Gestern war es ein roter,
morgen wird es ein blauer sein.
Wer mag ihr System verstehen?
Das Sommersprossenmädchen überquert die Strasse.
Die Ballonfrau winkt ihm zu.
Es beginnt ein Lied zu singen,
das von einem Rasseln und Summen erzählt.
Das Mädchen legt sich auf die Quaimauer
und wartet auf seine Freunde.
In der rosa Hütte leben der Anarchist und der Kommunist.
Der Anarcho liest «das Kapital»,
der Kommunist die Bibel.
Wo sind heutzutage die Ideale geblieben?
In den auf dem Wasser tanzenden Schirmen
und in der Walkmanspule des Mädchens sind sie zu suchen.
Der verrückte Rentner steigt in einem Taucheranzug aus der Kanalisation.
Wo liegt das Gold von Kapitän Kolumbus?
Nur einer in dieser bizarren Strasse ist normal:
Der schwarze Hilfsarbeiter in seinem Buick,
den er unablässig wäscht.
Sicherlich hat er schon bessere Zeiten gesehen.
Dort wo die Strassen keinen Namen haben,
gibt es eine Strasse entlang der weindunklen offenen See.
Die Sonne geht von Westen nach Osten
und der Mond lacht von Norden.
Der Makler setzt noch immer Schirme ins Wasser,
aus denen Friedenstauben fliegen.
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