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Das Königreich steht in Flammen (Böttger)
CHF28,00
Paris und Versailles 1789
Es ist das erste Jahr der Großen Französischen Revolution. Ein eiskalter Winter wie seit Jahrzehnten nicht herrscht nach einer schweren Dürre des Vorjahres in ganz Frankreich. Misernten, Hungersnot, Arbeitslosigkeit und Armut bedrohen die Menschen in den Städten und auf dem Lande. Dazu kommt die Ausbeutung vorallem derBauern, auf denen ein ungerechtes Abgabe- und Steuersystem lastet. Ein einst reiches Land steht durch Kriegsausgaben, Privilegien von Adel und Klerus und durch Verschwendung des Hofes unter Ludwig XVI. vor dem Staatsbankrot. Mehr als Dreiviertel der französischen Bevölkerung fürchtet um notwendige Lebensgrundlagen. Dagegen empört sich das Volk. Es kommt zu Widerstand und Aufständen im Königreich. Gegen die wachsende Unruhe geht die königliche Regierung mit militärischer Gewalt vor. Klerus, Adel und Dritter Stand vereinen sich schließlich zur Französischen Nationalversammlung. Diese verabschiedet im August des Jahres die „Erklärung der Menschen- und Bürgerechte“. Eine bürgerkriegsähnliche Revolution stürzt die Monarchie. Das Volk wird der neue Souverän inFrankreich. Mit der endgültigen Abschaffung aller Privilegien wird eine jahrhunderte alte Tradition hinweggefegt.