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Oskar Reinhart (1885–1965) war einer der bedeutendsten Kunstsammler der Schweiz und Spross einer Winterthurer Handelsdynastie. Im Jahr 1922 liess er die stilvolle Tennis- und Parkanlage mit ihrem pavillionartigen Clubhaus von den damals bekannten Architekten Rittmeyer und Furrer und dem Gartenbaufachmann Otto Froebels Erben erschaffen. Der Tennisclub genoss ab 1925 das Gastrecht auf der neu erstellen Anlage. Diese ging 1966, mit der Auflage, diese dem Tennisclub zur Verfügung zu stellen, als Schenkung in die Volkhardt Stiftung über. Seit dem Jahr 2006 gehört die Anlage gänzlich dem LTC (Lawn Tennis Club) Winterthur. Er wurde vom Bund als Kulturgut von nationaler Bedeutung gelistet und gilt als eine der schönsten Anlagen der Schweiz
Durch die symmetrisch aufgebaute Parkanlage zieht sich von Osten nach Westen eine mit Bäumen gesäumte Allee. Das Ende der Allee wird durch Bronzestatuen (Frauenakte) geziert, die von Herman Hubacher (einem Freund Oskar Reinharts) sowie dem Künstler Hermann Haller stammen. Seit dem Jahr 1988 gibt es im Norden eine weitere Statue von Theo Spinnler, dem Präsidenten der Künstlergruppe Winterthur. Auf dem Areal befinden sich insgesamt sechs Aussen Tennisplätze sowie das pavillionartige Clubhaus. Dieses beherbergt ein eigenständiges Fitnesscenter, zwei unterirdische Hallentennisplätze und eine für die Öffentlichkeit zugängliche Gastronomie im stilvollen Lounge Charakter. Neben dem Restaurant/Barbetrieb im Innengebäude finden besonders im Sommer immer wieder verschiedene Tennis-, Privat- und Firmenevents auf dem Areal statt. Die Gastronomie wird ab Mai 2017 von der gastpunkt GmbH übernommen. Das Areal kann für Seminare, Sportanlässe, Firmen- und Privatanlässe gebucht werden.