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Das Wichtigste in Kürze
- Die Beziehungen zwischen Russland und Tschechien waren schon vor dem Krieg angespannt.
- Nun wurde in Prag die Strasse vor der Russen-Botschaft den «ukrainischen Helden» gewidmet.
- Eine nahe gelegene Brücke wird nach dem ukrainischen Soldaten Witalij Skakun benannt.
Das habe der Gemeinderat der tschechischen Hauptstadt beschlossen, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Eine nahe gelegene Brücke über eine Bahnstrecke werde zudem nach dem ukrainischen Soldaten Witalij Skakun benannt.
Der Pionier soll mit der Sprengung einer Brücke im Süden der Ukraine den russischen Vormarsch verzögert haben. Dabei kam er selbst ums Leben. Der Rest der Allee, der nicht an die russische Botschaft grenzt, behält den bisherigen Namen «Korunovacni» (Krönungsstrasse).
Tschechisch-russische Beziehungen schon vor Ukraine-Krieg angespannt
Vor zwei Jahren wurde bereits ein Platz beim Botschaftsgelände nach dem 2015 ermordeten russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow benannt. Eine Allee im nahen Stromovka-Park wurde zudem der 2006 getöteten Journalistin Anna Politkowskaja gewidmet.
Die Beziehungen zwischen Tschechien und Russland waren schon vor dem Krieg in der Ukraine äusserst angespannt.
Die tschechische Regierung beschuldigte Russen-Geheimdienstagenten 2021, für eine Munitionslager-Explosion mit zwei Toten 2014 verantwortlich zu sein. Der Kreml bestritt dies. Beide Länder wiesen gegenseitig zahlreiche Diplomaten aus.