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Dank den fünf Punkten überholte er den am Ende punktgleichen Dänen Casper Pedersen. Die bessere Klassierung im Schlusssprint zählt bei Punktgleichheit für die Rangierung. Europameister in der nicht-olympischen Disziplin wurde der Pole Wojciech Pszczolarski, vor dem französischen Titelverteidiger Benjamin Thomas.
Die ersten beiden Medaillen für die Schweiz – jeweils silbern glänzend – hatten in Grenchen der Vierer in der Mannschaftsverfolgung und Tristan Marguet im Scratch gewonnen. Für Imhof persönlich ist es nicht die erste EM-Medaille: Vor vier Jahren gewann er in Apeldoorn (Ho) zusammen mit Cyrille Thièry Silber im Madison. Die bronzene Auszeichnung vor dem Heimpublikum zu gewinnen, stufte er aber persönlich höher ein.
Für Imhof könnte diese EM-Medaille so etwas wie die Rückkehr in den Fokus werden. Wegen Verletzungen und Krankheit war er in der Vergangenheit mehrmals zurückgeworfen worden. Diese Saison fuhr er ohne Sportgruppe im Rücken. Und er tat dies erfolgreich mit fünf Top-5-Klassierungen in internationalen Omniums. Nun setzte er einer starken Saison die Krone auf.
(SI)