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Das 1845 für den Bezirkssäckelmeister Joh. Josef Walker erbaute Wohnhaus ging 1900 an den späteren Landammann und Nationalrat Martin Gamma über, der im Nebengebäude eine Druckerei einrichten liess. Dieses Nebengebäude, einst ein Mehrzweck-Ökonomiebau, wurde vor wenigen Jahren im Auftrag von Gammas Enkel, Dr. Max Dätwyler, und der Dätwyler-Stiftung umgebaut und dem Kunst- und Kulturverein Uri zur Verfügung gestellt. Es bietet heute als "Haus für Kunst Uri" auf zwei Geschossen, in einer Erweiterungshalle und im Hof Raum für Ausstellungen.
Das "Haus für Kunst" wird von einem mächtigen Dreiecksgiebel dominiert, der über einer breiten Loggia thront. Es stellt eine bunte Mischung aus vielen klassischen (Apsis, Arkaden, Säulen, Rundbogen usw.) aber auch ländlich anmutenden Elementen dar. Ein originelles Haus, das nicht nur verspielt und gleichzeitig festlich wirkt, sondern auch durch seine anspruchsvolle Grundrisskonzeption auffällt.
Baujahr: 1845, 2004 Renovation
Architektur: Heinz Meier, Altdorf (Renovation)
Baukultur entdecken
Haus für Kunst
AdresseHerrengasse 2, 6460 Altdorf
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz