Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03541.jsonl.gz/2732

«Wir haben diese Woche am Podium geschnuppert und werden fortan alles daran setzen, es darauf zu schaffen.» Sébastien Schneiter und sein Teamkollege Lucien Cujean gehören gemeinsam mit Maud Jayet im Laser Radial zu den ersten beiden Booten, die sich für die nächsten Olympischen Spiele qualifiziert haben. Erfahren Sie hier mehr Zwei Jahre vor Tokio erlauben es diese zwei Startplätze, welche das Swiss Sailing Team an der WM in Aarhus ergattert hat, diesen Seglern, entspannt zu segeln, um so ihre Chancen auf bessere Resultate zu erhöhen und noch mehr Erfahrung zu gewinnen. Maud Jayet hatte nach der Qualifikation für das Medal Race zuerst Mühe, das Ausmass ihrer Leistung zu realisieren. Erleichtert meinte sie: «Ich bin wirklich glücklich! Ich war vor zwei Jahren dermassen enttäuscht über die verpasste Qualifikation, dass ich mich sechs Monate lang vor dieser Regatta und ihrem Verlauf gefürchtet habe.» Maud Jayet beendete den Final auf dem ehrenhaften neunten Rang, während Sébastien Schneiter und Lucien Cujean – nachdem sie lange um den vierten Rang herumgesegelt waren – schliesslich Zehnte wurden.
Für die anderen Athleten des Swiss Sailing Team wird der Weg nach Tokio etwas länger sein. Sie müssen sich bis zu den Weltmeisterschaften 2019 gedulden, um die Schweiz in der jeweiligen olympischen Klasse zu qualifizieren. Kurz nach einem fulminanten WM-Auftakt mit dem Sieg im ersten Lauf scheiterten Linda Fahrni und Maja Siegenthaler: Sie verloren bedauerlicherweise einen Protest, so dass der Weg zum Medal Race versperrt war. Dieselbe bittere Pille gab es auch für Mateo Sanz Lanz, der nicht die Leistung erbringen vermochte, die er sich erhofft hatte. Zu unbeständig bei Starkwind bezahlte er teuer für seinen Mangel an Kraft. Grégoire Siegwart und Kilian Wagen zeigten bei den 470er eine super Leistung, darunter gar ein Laufsieg in der Goldfleet. Die Tatsache, dass die beiden es schaffen, einen Wettkampf auf dem 20. Platz zu beenden, zeigt, dass sie über viel Potenzial verfügen und alles möglich ist.
EM-Titel für Monnin
Einen weiteren bemerkenswerten Erfolg erzielte vergangenes Wochenende Eric Monnin. Der Match Racing-Spezialist stand in Estland ganz oben auf dem Podium. Die Teams kämpften bei sehr windigen Bedingungen mit 10 bis 30 Knoten, aber auf flacher See. Einige Läufe wurden sogar ohne Spinnaker ausgetragen! «Wir haben während der Round Robin einen Lauf verloren, aber wir haben es geschafft, jeden Tag stärker zu werden und es schliesslich ins Finale zu schaffen», so Eric Monnin. Dort galt es für das Albert Riele Swiss Match Race Team, den Lokalmatador Matti Sepp zu schlagen. «Er hat es uns wirklich nicht leicht gemacht», sagt Eric Monnin. «Sein Stil ist besonders, er ist nicht aggressiv, aber er ist wirklich sehr schnell!» Nicht schnell genug indes, um Eric Monnin loszuwerden, wie es scheint.