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Laut Menüplänen des Spitals haben die infizierten Patienten während ihrem Aufenthalt tatsächlich Käse gegessen. Es sei jedoch bisher nicht bestätigt, dass sie von dem betroffenen Käse konsumiert hätten, berichten verschiedene Medien. Die Ansteckung mit Listerien sei bei den betroffenen Patienten zwischen dem 30. März und dem 2. Mai diagnostiziert worden.
Käserei informierte umgehend Abnehmer
Bei einer internen Inspektion anfangs Mai hatte die Käserei Vogel aus Steinerberg SZ in verschiedenen Eigenprodukten Listerien gefunden. Die Käserei informierte umgehend ihre Abnehmer und forderte sie auf, die Produkte aus dem Verkauf zu nehmen. Ebenso alarmierte sie das Labor der Urkantone und das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) über die Kontamination. Dieses gab daraufhin eine Warnung heraus und empfahl, die Produkte nicht zu konsumieren.
Bei Personen mit intaktem Immunsystem verläuft die Infektion mit Listerien meist milde oder sogar ohne Symptome. Doch können sich bei immungeschwächten Menschen aufgrund der Bakterien eine Reihe schwerer Symptome entwickeln, die unter Umständen bis zum Tod führen könnten.