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Alkohol im Strassenverkehr
Wer fährt, trinkt nicht.
Alkohol reduziert die Fahrfähigkeit. Bereits ein Glas Alkohol beeinträchtigt die Fahrfähigkeit (wie Reaktionszeit, Selbstüberschätzung, Wahrnehmung usw.). Bei einem Wert von 0,25 mg/l ist das Risiko eines tödlichen Unfalls für den Fahrer doppelt so hoch wie bei einem Wert von Null. Zudem sind Alkoholunfälle rund doppelt so schwerwiegend wie die restlichen Unfälle.
Sie verursachen rund 1/8 aller schwer oder tödlich verletzten Strassenverkehrsopfer und ereignen sich grösstenteils nachts bei Selbstunfällen, speziell an Wochenenden. Insbesondere Männer, junge Erwachsene und Gewohnheitstrinker überschreiten die gesetzliche Limite von 0,25 Milligramm.
Rund 1/5 aller Ausweisentzüge geht auf das Konto von Fahren in angetrunkenem Zustand. Seit 2014 gilt ein Alkoholverbot für Neulenkende.
Tipps:
Trinken Sie grundsätzlich keinen Alkohol, wenn Sie fahren.
Wenn Sie Alkohol geniessen möchten: Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel und Taxis oder bestimmen Sie eine Person, die auf Alkohol verzichtet.
Kombinieren Sie Alkohol nicht mit Medikamenten oder gar Drogen.
Seit Oktober 2016: neue Messmethode bei Alkoholkontrollen.
Seit 2016 wird die Blutprobe weitgehend durch die Atemalkoholmessung ersetzt.
Die neuen Geräte messen die Alkoholkonzentration in der Atemluft (in mg/l Atemluft) statt wie bisher im Blut (in Promille). 0,5 Promille entsprechen 0,25 Milligramm pro Liter.
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