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Buslinienplanung: Optimierungshilfe mittels GIS
Die für St. Pölten vorliegenden Bevölkerungsdaten sind nur
sehr grob nach Zählsprengeln aufgeschlüsselt. Um das Fahrgastpotential
der einzelnen Buslinien abschätzen zu können, sollte die
Bevölkerungsverteilung differenziert werden.
Dies erreichten wir, indem der ebenfals vorliegende Flächenwidmungsplan einbezogen wurde. Jedem Typus von Flächenwidmung wurde eine aktueller oder geschätzte Bevölkerungsdichte zugewisen.
Dann konnte die Bevölkerung eines Zählsprengels auf die darin liegenden Flächenwidmungs-Stücke verteilt werden, gewichtet nach der Fläche des Widmungsstücks und der Bevölkerungsdichte des Widmungstyps.
Nun liess sich das von einer Buslinie erschlossene
Fahrgastpotential abschätzen:
alle in einem Streifen von 250 m links und rechts wohnenen Personen können mit dem GIS ermittelt werden (sogenannte Pufferbildung).
Eine übertrieben differenzierte Auswertung verbietet sich naürlich, da die Bevölkerungswerte infolge der Umrechnungen zwangsläufig Schätzfehler aufweisen.