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Max Verstappen konnte es nicht fassen. «Ich fühle mich beraubt», sagte der Red-Bull-Pilot mit rotem Kopf: «Wir hatten ein wirklich tolles Rennen, aber diese bescheuerten Entscheidungen zerstören den Sport.» Sein Vater Jos, selbst 107-maliger Grand-Prix-Teilnehmer, setzte via Twitter noch einen drauf: «Das ist Bullshit! Schämt euch, FIA! Offensichtlich weiss die Formel 1 nicht, was Racing ist.»
Überholmanöver bestraft
Von Platz 16 gestartet, stand Verstappen nach dem Rennen als vermeintlicher Dritter schon in einem Raum neben Sieger Lewis Hamilton und Sebastian Vettel, um sich auf die Siegerehrung vorzubereiten. Doch dann wurde der 20-Jährige herausgeschickt. Zeitstrafe von 5 Sekunden, plötzlich nur noch Platz 4, Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen nahm seinen Platz ein.
Bei seinem Überholmanöver gegen den Finnen in der viertletzten Kurve der Schlussrunde soll sich Verstappen durch Verlassen der Strecke einen unerlaubten Vorteil verschafft haben.
Verstappen-Clan empört
Verstappen witterte am Ende dann gar eine Verschwörung. «Es ist ein Idiot, der immer gegen mich entscheidet», sagte er bitter enttäuscht. Alle Fahrer hätten an dieser Stelle am Wochenende die Strecke verlassen, «warum werde ich bestraft?»
Auch sein Vater Jos will hinter dem umstrittenen Urteilsspruch ein System erkannt haben. Er postete eine Grafik mit dem FIA-Logo und dem Schriftzug «Ferrari International Assistance» - also «Ferraris internationale Unterstützung».
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.10.2017, 20:25 Uhr