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Von Bildbearbeitung über Typografie-Tools bis hin zu Sounddesign bietet der Branchenstandard Adobe Creative Suite Kreativen aller Art alles, was sie benötigen, um schnell professionelle Arbeit zu erledigen – für buchstäbliches jedes Designprojekt.
Lass uns fürs Erste beim Grafikdesign bleiben. Sei es ein Logodesign, eine Grafik für die sozialen Medien oder eine Broschüre, Adobe hat mit Photoshop, Illustrator und InDesign die perfekte Lösung parat.
Diese Programme sind unglaublich leistungsstark und jedes ist vollgepackt mit Dutzenden Funktionen, die für bestimmte Arten von Projekten optimiert sind. Das richtige Programm für das richtige Projekt zu verwenden, verbessert den Designprozess. Punkt.
Design wird immer effizienter, weil Designer schneller arbeiten können, um in weniger Zeit mehr Optionen für ihre Kunden zu kreieren. Und Designer können hochwertigere Arbeit mit Tools produzieren, die auf das Projekt zugeschnitten sind (du könntest eine Wand mit einer Schaufel anmalen, aber wirst es nicht tun). Das richtige Tool zu verwenden, macht dich flexibler und gibt dir die Möglichkeit, Designs nach Wunsch zu bearbeiten und zu verändern.
Woher weißt du nun also, welches Programm du nutzen musst? Photoshop, Illustrator oder InDesign? Die meisten Jobs im Grafikdesign können an diesen 3 Kategorien festgemacht werden:
1. Print oder Digital
Ein Print-Projekt wird physisch auf ein Medium gedruckt (z. B. Visitenkarten, Flyer, T-Shirts, Verpackung, Aufkleber und mehr). Digitale Projekte werden auf einem Bildschirm dargestellt (z. B. Social-Media-Grafiken, Banneranzeigen, Webseiten, eBooks, Präsentationen und mehr).
2. Bild oder Text
Projekte mit Bildern enthalten visuelle Elemente wie Fotos, Illustrationen, Formen und Muster. Projekte mit Text konzentrieren sich auf Worte, egal ob es wenige (Visitenkarten) oder viele (Broschüren und Booklets) sind. Häufig kommt in Projekten beides vor.
3. Vektor oder Raster
Ein Vektor-Projekt ist ein Bild, das mithilfe von Linien und Kurven erstellt wird und auf jede beliebige Größe vergrößert oder verkleinert werden kann (z. B. Logos). Ein Raster-Projekt ist ein Bild, welches mithilfe einer festen Anzahl an Pixeln erstellt wird und dessen Qualität sich verändert, wenn man die Größe verändert (z. B. Fotos).
Also wähle ein Programm, egal welches. Schauen wir uns an, wann du welches verwenden solltest.
Wann solltest du Photoshop verwenden?
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Wofür eignet sich Photoshop? Ziemlich einfach (Hinweis: Es steckt schon im Namen). Genau, für Fotos. Das Programm wurde ursprünglich als umfangreiche Lösung entworfen, um jede Form von Rasterbild zu erstellen, zu bearbeiten und zu retuschieren. Seitdem hat Photoshop eine ganze Reihe an Tools entwickelt, die es dem Nutzer ermöglichen, weitaus mehr zu machen. Bildende Künstler nutzen es, um zu zeichnen, zu skizzieren und sogar, um digital zu malen. Fotografen nutzen es, um ihre Fotos mit Farbe und Beleuchtung zu korrigieren und umzugestalten. Produktionsdesigner nutzen es, um webfähige digitale Bilder zu erstellen.
Die meisten Menschen denken bei Grafikdesign an Photoshop. Und es stimmt: Photoshop ist das leistungsstärkste Programm zum Erstellen und Verbessern von Bildern. Ebenen machen es leicht, Vorlagen zu entwickeln, die mit einem Klick bearbeitet und neu angeordnet werden können. Die Anpassungswerkzeuge sind wesentlich besser als die anderer Programme und ermöglichen kleinste Optimierungen bei Farbe, Kontrast, Helligkeit und mehr.
Aber Photoshop ist nicht immer die beste Lösung. Hier ist eine Übersicht, wann Photoshop am besten geeignet ist, und einige Fälle, in denen es mehr Sinn ergibt, Illustrator oder InDesign zu verwenden.
Verende Photoshop, wenn…
- es Zeit ist, Fotos zu retuschieren. Musst du bei einem Foto eine Farbkorrektur vornehmen? Oder widerspenstige Haare bändigen? Oder einen Pickel verschwinden lassen? Photoshop = Fotos. Es gibt kein besseres Tool.
- du ein Werk für die digitale Nutzung oder den Druck bearbeiten musst. Das könnte ein Foto, ein Gemälde, eine Zeichnung oder sonstiges sein. Photoshop ist das richtige Tool, um sicherzustellen, dass jede Linie, jeder Schatten und jede Textur an der richtigen Stelle ist. Dann kannst du dieses Werk überall verwenden, entweder für sich oder in einem Illustrator- oder InDesign-Projekt.
- du digitale Bilder für das Internet willst, beispielsweise Social-Media-Bilder, Werbebanner, E-Mail Header, Videos etc. Diese Bilder in Photoshop zu erstellen garantiert, dass sie die richtige Größe haben und für das Internet optimiert sind.
- du eine Website oder ein Mockup einer App erstellen musst. Mit Ebenen lassen sich die UI-Elemente problemlos verschieben und da Photoshop ein auf Pixeln basierendes Bearbeitungsprogramm ist, kannst du sicher sein, dass dein Design die richtige Größe für jeden Bildschirm haben wird.
- du schicke Animationen und Videos möchtest. Heutzutage können Kameras nicht nur fantastische Fotos schießen, sondern auch großartige Videos aufnehmen. Mit Photoshop kannst du mühelos einfache Videoclips zusammenschneiden und Grafiken, Filter, Text, Animationen und mehr hinzufügen.
Verwende ein anderes Programm, wenn…
- du ein Logo erstellen musst. Da sie an so vielen unterschiedlichen Stellen verwendet werden, muss die Größe von Logos veränderbar sein. Photoshop ist nicht dafür optimiert, Vektorgrafiken zu erstellen, daher werden deine Bilder nur in einer Größe existieren, sofern du dich nicht mit ein paar Workarounds rumschlagen willst. Wenn du sie vergrößern musst, werden sie verpixelt und „unscharf“ und somit unzumutbar für den Druck.
- du viel Text anordnen musst. Sei es Print oder digital, Photoshop kann nicht gut mit großen Textmengen umgehen. Überschriften und kurze Sätze für Bilder wie Werbebanner und Social-Media-Grafiken sind okay, aber wenn du es mit ganzen Textabsätzen zu tun hast, versuche es mit Illustrator oder InDesign.
Wann solltest du Illustrator verwenden?
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Illustrator ist Adobes magische Vektorgrafik-Maschine. Das bedeutet, dass alles, was in Illustrator erstellt wird, zu winzig kleinen Thumbnails verkleinert oder auf die Größe einer Werbetafel am Times Square vergrößert werden kann – ohne dabei an Qualität zu verlieren oder du komisch an den Pixeln herumdoktern musst. Ein in Illustrator erstelltes Design wird auf einer Visitenkarte genauso aussehen wie auf einer Werbung an einem Bus. Und dadurch wird es zum besten Freund eines Logos.
Wenn du an Druck denkst, denke an Illustrator. Mit den Tools dieses Programms kannst du problemlos Layouts designen, Schrift setzen, Designelemente kreieren und sogar mit Photoshop erstellte Rasterbilder platzieren. Es ist wirklich das Beste aus beiden Welten. Außerdem macht es die flexible Zeichenfläche einem leicht, sich Ideen zu erträumen und mit ihnen zu experimentieren, noch bevor man sie fertigstellt – und das alles an einem Ort.
Illustrator ist stark, aber genau wie Photoshop hat es seine Grenzen. Schau dir an, wann Illustrator dein bester Freund ist und wann du besser mit jemand anderem abhängen solltest.
Verwende Illustrator, wenn…
- du ein Logo, Symbol oder Markenmaskottchen erstellen musst. Jede in Illustrator erstellte Vektorform und -linie kann beliebig vergrößert werden, wodurch es ideal für Bilder ist, die auf viele verschiedene Arten genutzt werden.
- du einen einseitigen Druck möchtest. Illustrator eignet sich perfekt für Poster, Visitenkarten, Flyer und Karteikarten. Die leistungsstarken Vektor-Tools helfen dabei, visuell ausdrucksstarke Überschriften zu kreieren, die mit anderen Rasterbildern kombiniert werden können.
- du Schrift für ein Logo setzen musst. Illustrators Schriftsatz-Funktionen sind unglaublich beeindruckend und ermöglichen es, jeden Text in eine veränderbare Form umzuwandeln, die gestreckt, verdreht und auf jede erdenkliche Weise umgeformt werden kann. Du bist auf der Suche nach der perfekten Logoschrift? Beginne hier.
Verwende ein anderes Programm, wenn…
- du Bilder bearbeiten musst. Wenn ein Rasterbild (Foto oder Illustration) in einer Komposition verwendet wird, hat Illustrator nur wenig Werkzeuge, um das Bild direkt zu bearbeiten. Photoshop kann umfangreichere Anpassungen vornehmen, beispielsweise bei Farbe, Kontrast und Helligkeit.
- du ein mehrseitiges Dokument erstellen musst. Illustrator hat überhaupt kein Problem mit einseitigen Dokumenten, aber für alles Weitere ist InDesign das Mittel der Wahl, da es Funktionen wie Seitennummerierung, Templates für Masterseiten und bessere Textlayout-Funktionen hat.
Wann solltest du InDesign verwenden?
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Adobe hat InDesign für den Desktop Publishing Markt entwickelt. Es wird hauptsächlich genutzt, um Layouts für Zeitungen, Magazine, Bücher, Poster und Flyer zu erstellen. So ziemlich alles mit viel Text sollte direkt zu InDesign gehen.
Aber mit Illustrator kann man doch auch Layouts für Texte erstellen, oder? Ja, aber InDesign legt noch eine Schippe drauf – und dann noch eine. InDesign ermöglicht es dir, Vorlagen für Masterseiten einzurichten, damit die Seitendesigns im gesamten Dokument einheitlich sind. Die Seiten werden automatisch nummeriert und können mühelos neu angeordnet, dupliziert und getauscht werden. Textstile, Spalten, Abstände und andere Funktionen speziell für das Verlagswesen sind ebenfalls weitaus besser. Vereinfacht gesagt: Wenn Text enthalten ist, kommt InDesign damit klar.
Bei der Entwicklung von InDesign hatte man ganz bestimmte Nutzer im Sinn. In diesen Fällen solltest du dich für InDesign entscheiden:
Verwende InDesign, wenn…
- du ein Layout für ein mehrseitiges Werk mit viel Text erstellen musst. Sei es Print oder digital, InDesign wurde entworfen, um Layouts für Texte zu erstellen. Wenn du ein Magazin, eine Broschüre oder ein Booklet designst, sollte dies deine erste Wahl sein. Von allen drei Programmen hat InDesign die besten Schriftsatz-Funktionen und lässt sich in Adobe Digital Publishing Solution integrieren. So kannst du vollständig interaktive eBooks, Magazine oder andere digitale Schriften kreieren.
Verwende ein anderes Programm, wenn…
- du für kleinere Aufträge designen musst (z. B. Visitenkarten und Flyer). Illustrator funktioniert genauso gut.
- du Bilder bearbeiten musst. InDesign hat wenig bis gar keine Möglichkeiten, Bilder zu bearbeiten. Photoshop kann umfangreichere Anpassungen vornehmen, beispielsweise bei Farbe, Kontrast und Helligkeit.
- du ein Logo designen musst. InDesign kann begrenzte Formen erstellen, aber wenn du ein Logo für dein Dokument benötigst, designe es zuerst in Illustrator und importiere es dann.
Das richtige Logo für den richtigen Job
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Du möchtest ein tolles Ergebnis? Dann nutze das richtige Tool. Du möchtest ein richtig krasses und fantastisches Ergebnis? Dann lerne, wie man alle Funktionen von Photoshop, Illustrator und InDesign miteinander kombiniert. Diese Programme können alle nahtlos zusammenarbeiten, um Designs zu kreieren, die jeden von den Socken hauen.
Sobald du das richtige Programm für dein Projekt gefunden hast, werde zum Experten im Umgang mit ihm, damit du effizienter arbeiten und vielseitigere, hochwertige Designs kreieren kannst. Ein guter Anfang ist Lynda.com. Eine großartige Website mit Kursen für Anfänger und Experten zu jeder einzelnen Funktion der Adobe Creative Suite.
Und vergiss nicht, dir die Designtutorials auf unserem Blog anzusehen. Hier sind ein paar hilfreiche Artikel zu Photoshop, Illustrator und InDesign:
Photoshop Tutorials & Tools
- Wie man ein animiertes GIF in Photoshop erstellt
- Erstelle einen Photoshop Button in 15 Minuten
- Photoshop-Aktionen zum Verbessern deines Arbeitsablaufs
- Merkblatt für Photoshop
Illustrator Tutorials & Tools
- Mache mit Illustrators Stiftwerkzeug aus Skizzen ein Kunstwerk
- Erstelle ein typografisches Poster in Illustrator
- Nutze Schnittmasken und zusammengesetzt Pfade in Illustrator
- Merkblatt für Illustrator