Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03285.jsonl.gz/2559

Familiengeschichte
Der Name „Beyeler“ wurde aus dem Französischen „abeille“ – die Biene – abgeleitet und stammt aus dem berndeutschem Dialekt. Der „Beyeler“ ist im Berndeutschen der Imker, also derjenige, der die Beyeli (Bienen) pflegt und den Honig gewinnt.
Meine Vorfahren stammen aus Guggisberg im Schwarzenburgerland im Kanton Bern. Im 15. und 16. Jahrhundert verdingten sich die Beyelers in fremde Kriegsdienste und standen sich, so steht es in den Büchern von Guggisberg, bei der Schlacht bei Marignano auf beiden Seiten gegenüber und sollen sich tapfer geschlagen haben. Die Beyelers wurden durch die Kriegsdienste über weite Teile der Schweiz verstreut und sind heute an vielen Orten zuhause.
Meine Familie wohnt seit 25 Jahren im Kanton Aargau, im Bezirk Baden. Meine Frau ist Wettingerin, ich selber bin ein „Wahlaargauer“ mit Herkunft Zürich. Wahlaargauer wählen den Kanton als ihre Heimat, weil sie sich da besonders wohl fühlen und bewusst im Kanton bleiben wollen.
Mein Weg führte von der Stadt Zürich, wo ich die ersten 26 Jahre meines Lebens ver-brachte, über Kapstadt in Südafrika (1972-75) und Aigle im schönen Kanton Waadt (1975-78) zuerst nach Nussbaumen und 1983 nach Baden, genau gesagt in den Stadtteil Rütihof, ein Dorf in der Stadt.
Baden ist eine typische Aargauer Stadt: Überschaubar an Grösse und Einwohnerzahl (17'500), aber gross, was ihre Ausstrahlung anbelangt. Gerade diese Ausstrahlung eines kleinen Orts mit viel Dynamik, Kultur und Entwicklungspotenzial in einem Kanton mit vielen Regionen, welche ihrerseits Orte und Städte mit vergleichbarer Ausstrahlung haben, ist ein Wert, welcher der Kanton Aargau bewahren und fördern muss.
[Das Portrait]