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Grundsätzlich muss man sagen, dass gerade einige grössere Clubs wie Juve, Chelsea oder City grosse Mengen an Spielern gewissermassen auf Vorrat kaufen und sich von 30 Spielern vielleicht 1-2 gewünscht entwickeln. Zudem gibt es sehr grosse Qualitätsunterschiede bei den Scouts der Grossclubs. Gerade im Vergleich zu hochspezialisierten Scoutingvereinen wie Dortmund oder Leipzig/Salzburg sind die geläufigen Topvereine nicht umbedingt auf der selben Qualitätsstufe.
Zudem spielen oft die Berater eine grosse Rolle, je nach dem von wem die Toptalente betreut werden, haben die Grossclubs keine Chance diese zu transferieren. Spieler, welche bei seriösen Beratern unter Vertrag sind, wechseln in der Regel nicht vor 20 ins Ausland. Gerade Juve scheint in der Schweiz öfters auf Talentsuche zu sein, jedoch mit sehr mässigem Erfolg. Zeqiri war am ehesten noch erfolgversprechend, aber auch dieses Projekt wurde nach einem Jahr abgebrochen. Sowohl dieser Transfer, als auch jener von Joel Ribeiro (zuvor Lausanne U16) zu Juve oder Nicky Medja (vorher Sion) zu Fiorentina und Christopher Lungoyi (vorher Servette) zu Porto wurden von demselben Berater abgewickelt. Neben Zeqiri und Ribeiro (welchen ich zwar für einen guten Spieler halte, ihm aber noch gewisse Attribute fehlen, die ihn international attraktiv machen) wechselten auch noch Kameraj von Luzern und Untersee zu Juve, welche heute beide etwa auf Chl niveau sind.
Man sieht es wechselten noch nie die ganz grossen schweizer Talente zur alten Dame.
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Retter des Nachwuchses