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Das Pariser Abkommen wurde als gemeinsame globale Reaktion auf den Klimawandel geschlossen, um die Emissionen zu reduzieren. Ziel ist es, den globalen Temperaturanstieg auf nur 1,5°C zu begrenzen, was die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels deutlich reduzieren wird. Später beschloss Präsident Donald Trump, die Vereinigten Staaten aus dem Abkommen herauszunehmen und nannte diesen Schritt „eine Bestätigung der Souveränität Amerikas“.
Die Temperaturen brechen Rekorde auf der ganzen Welt.
Im 21. Jahrhundert gab es die höchste Anzahl von Temperaturaufzeichnungen in der Menschheitsgeschichte. 2016 war laut NASA und der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) das heisseste Jahr seit 1880, mit einer Durchschnittstemperatur von 0,99 Grad Celsius mehr als Mitte des 20. Jahrhunderts. Damit war 2016 das dritte Jahr in Folge und stellte einen neuen Weltrekord für die durchschnittliche Oberflächentemperatur auf. Seit den 1950er Jahren sind alle Kontinente deutlich wärmer geworden. Die neuesten NASA-Visualisierungen oben machen diese Realität hart.
Es gibt keine wissenschaftliche Debatte über die Realität des Klimawandels
Zahlreiche Studien zeigen, dass 97 Prozent der Forscher glauben, dass die globale Erwärmung stattfindet, und sind sich einig, dass die Trends des vergangenen Jahrhunderts wahrscheinlich mit menschlichen Aktivitäten zusammenhängen.
Das arktische Meereis und die Gletscher schmelzen.
Seit 1979 ist die arktische Eisbedeckung jedes Jahrzehnt um 3,5-4,1 Prozent zurückgegangen. Gletscher ziehen sich auch zurück, auch in grossen Gebirgszügen wie den Alpen, dem Himalaya und den Rocky Mountains. Im Jahr 2017, so Wissenschaftler des National Snow and Ice Data Centre (NSIDC) und der NASA, erreichte die Eisbedeckung in der Arktis zum dritten Mal in Folge ein Rekordtief.
Der Anstieg des Meeresspiegels ist in erster Linie auf die Zugabe von Wasser aus schmelzenden Gletschern und Gletschern sowie auf die Ausdehnung von Meerwasser zurückzuführen, wenn es wärmer wird. Diese Werte wachsen nun mit der höchsten Rate seit 2000 Jahren und ändern sich nun mit einer Rate von 3,4 mm pro Jahr. Im Juli wich der massive Riss auf dem Larson C-Eisschelf schließlich einem 5800 Quadratkilometer grossen Eismeer. Der neu gebildete Eisberg ist fast viermal so gross wie London.
Der Klimawandel wird zu einer Flüchtlingskrise führen.
Die daraus resultierende Mobilität von Menschen ist nicht direkt hypothetisch, sie geschieht bereits. Nach Angaben des Hochkommissars der Vereinten Nationen für Flüchtlinge wurden seit 2008 durchschnittlich 21,5 Millionen Menschen aufgrund von klimabedingten Gefahren gewaltsam vertrieben. Die Organisation erklärt, dass der Klimawandel auch in Gebieten mit anhaltenden Konflikten ein „Bedrohungsmultiplikator“ ist. „Der Klimawandel sät Samen für Konflikte, aber er verschlimmert auch die Situation der Vertriebenen erheblich, wenn er eintritt“, heisst es dort.