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Vom 2. bis 4. Februar 2016 findet in Manila die zweite internationale Konferenz der «Global Action Against Mass Atrocity Crimes» statt. Ziel ist, Bedürfnisse und Herausforderungen in der Prävention von Gräueltaten zu identifizieren und Präventionsstrategien weiterzuentwickeln.
Die zweite internationale Konferenz der «Global Action Against Mass Atrocity Crimes» (GAAMAC II) findet zum Thema «Preventing atrocities: How to strengthen national atrocity prevention architectures» statt. Ziel ist, aktuelle Bedürfnisse und Herausforderungen in der Prävention von Gräueltaten auf nationaler Ebene zu identifizieren und sowohl nationale Präventionsstrategien als auch Präventionsarchitekturen zu stärken und damit zu verhindern, dass Krisensituationen zu Gräueltaten führen.
Präventionsbeispiele auf nationaler und regionaler Ebene geben unter anderen das Lateinamerikanische Netzwerk für Genozid- und Gräueltatenprävention und das Regionale Komitee für die Verhütung und Bestrafung von Völkermord, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und alle Formen von Diskriminierungen in der Region der Grossen Seen.
Die Schweiz ist gegenwärtig GAAMAC-Vorsitzende
GAAMAC ist ein Zusammenschluss von Staaten, Nicht-Regierungsorganisationen und akademischen Institutionen, die sich gemeinsam in der Prävention von Gräueltaten engagieren.
An der Konferenz vertreten sind unter anderem Staaten, UNO-Agenturen, internationale und regionale Organisationen und NGOs. Die Schweiz, die gegenwärtig den GAAMAC-Vorsitz innehat, organisiert die Konferenz in Zusammenarbeit mit der philippinischen Regierung.
Konferenzsprache ist Englisch.