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Vor einem Jahr kam ich mit Christopher Davies, Edinburgh, ins Gespräch. Er beauftragte mich, einige seiner Gedichte zu illustrieren. Bei seinen Texten geht es um philosophische Gedankengänge. Das hat mich bewogen, den Inhalt des Wortes durch das Wort selbst darzustellen.
- Krieg: Das Bild erklärt sich selbst.
- Didi Dada: Dadaismus und Konkrete Poesie (Gomringer) haben mich immer interessiert. Bei einem Gesangsvortrag hörte ich das Lied „Riessnägeli“. Dies führte zur Darstellung von Didi Dada.
- Tolstois Bienen: Ich bin Imker. Seit Jahren betreue ich sechs bis acht Bienenvölker. Tolstoi ist stark in seinen bildhaften Vergleichen. In zwei seiner Romane kommen Vergleiche mit Bienen vor, die er punktgenau auf Personen überträgt. Dies kann nur, wer die Bienen aus eigener Erfahrung kennt.
- Einsam: An einem Strand, am Bahnhof,… , unter vielen Leuten kann eine Einzelperson einsam sein.
- Ich schweige: Bei Recherchen in meinem Lebensbereich und durch das Lesen des Buches: Florian Huber „Hinter den Türen warten Gespenster“ bin ich zum Thema „SCHWEIGEN“ gekommen. Das Buch behandelt das Verschweigen der Nazivergangenheit in Familien der Nachkriegszeit. Schweigen kann so stark sein, dass daraus ein Schreien wird. Warum? Das Ich ist unter einem enormen Druck. Deshalb habe ich es in eine Schraubzwinge gesetzt.