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Das brauchst du:
- eine schöne Glasflasche
- Pflanzenöl
- Wasser
- Lebensmittelfarbe
- Brausetabletten (z. B. Alka-Seltzer oder Vitamintabletten)
Eine Glasflasche, Öl, Wasser, Lebensmittelfarbe und eine Brausetablette. So wenig braucht es, um eine Lavalampe zu basteln. Bild: Tamara Bucher
Besonders schön ist der Effekt, wenn die Flasche von unten mit einer Lampe beleuchtet wird.
Gib nicht zu viele Stücke der Brausetablette auf einmal in die Flasche, sonst könnte deine Lavalampe überlaufen.
Die Stücke der Brausetablette fallen langsam durch die Ölschicht in die Wasserschicht, wo sie zu sprudeln beginnen. Farbige Wasserblasen steigen nun nach oben und sinken wieder ab.
Die Lavalampe kannst du immer wieder verwenden – einfach neue Brausetabletten hineinwerfen. Gebrauchtes Öl gehört in die Altölsammlung, schütte es bitte auf keinen Fall ins Waschbecken.
Selbstgebaute Lavalampe. Video: Tamara Bucher
Öl und Wasser vermischen sich nicht. Wenn beide Flüssigkeiten zusammen in die Flasche gegeben werden, bleibt das Pflanzenöl oben, da es eine geringere Dichte hat als Wasser.
Die Brausetabletten enthalten Zitronensäure und Natriumhydrogencarbonat (Natron), die erst im Wasser zusammen reagieren und Kohlensäure bilden. Die Kohlensäure ist ein Gas und bildet kleine Bläschen, ähnlich wie du es vom Cola kennst. Die kleinen Gasbläschen steigen nach oben und ziehen farbige Wasserblasen mit sich. Sobald die Gasbläschen platzen oder das Gas entweicht, sinken die Wasserblasen wieder ab.
Lavalampen waren vor allem in den 70er Jahren sehr beliebt. Im Handel gekaufte Lavalampen enthalten zwei Flüssigkeiten, die eine ähnliche Dichte haben und ineinander nicht löslich sind. Häufig werden eingefärbte Wachse oder Öl (hydrophobe Flüssigkeiten) zusammen mit Isopropanol oder Ethylenglycol (hydrophile Flüssigkeiten) verwendet. Eine Glühlampe unter dem Gefäss beleuchtet und erwärmt den Inhalt. Das Wachs oder Öl wird leichter als die umgebende Flüssigkeit, wenn es erwärmt wird, und steigt in Blasen langsam auf. Oben angekommen kühlt es sich wieder ab. Dadurch wird die Dichte des Wachses oder Öls wieder grösser, es wird also schwerer, und sinkt langsam wieder ab. So entsteht das unablässige Auf und Ab der grossen, farbigen Blasen, das so schön anzuschauen ist.