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Prey von Arkane Studios aus dem Jahre 2017 haben nicht wenige Spieler in positiver Erinnerung, auch wenn der kommerzielle Erfolg weitgehend überschaubar blieb. Der frühere Arkane-Director Raphaël Colantonio hat eine Ahnung, warum.
Prey von Arkane Studios war fraglos ein gutes Spiel, hatte aber mit dem Namensvorgänger aus dem Jahre 2006 von Human Head Studios herzlich wenig zu tun und war kommerziell nicht gerade ein Riesenerfolg. Der frühere Arkane-Director Raphaël Colantonio plauderte nun im Rahmen einiger Podcasts ein wenig aus dem Nähkästchen und zeigte sich ziemlich sauer.
Dabei zeigte sich nun, dass Arkane Studios bei der Namenswahl für das Spiel keine wWahl hatte. Laut Colantonio sei den Entwicklern Prey als Name für das Spiel von Publisher Bethesda aufgewungen worden.
"Ich wollte dieses Spiel nicht Prey nennen", sagte Colantonio gegenüber AIAS. "Und ich musste vor Journalisten sagen, dass ich es trotzdem wollte. Ich hasse es zu lügen... Es fühlte sich schlecht an, eine Botschaft zu unterstützen, die ich nicht wollte."
Der Gründer und ehemalige Director sagte weiter, dass er und viele andere Arkane-Mitarbeiter die Verwendung des Namens als "ekelhaft" empfanden und es als einen "Tritt ins Gesicht" für die Entwickler hinter dem 2006 erschienenen Prey betrachteten.
Colantonio ist zudem der Meinung, dass die Namenswahl mit verantwortlich für das Ausbleiben des kommerziellen Erfolgs des Spiels war. Fans des 2006er-Spiels könnten sich irregeführt gefühlt haben, da die beiden Spiele nichts miteinander zu tun haben. Kurz nach dem Release von Prey verließ Colantonio das Studio und schloss sich WolfEye Studios an (Weird West).