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Bei einer Explosion in einer vietnamesischen Feuerwerkfabrik sind mindestens 24 Menschen getötet worden. Mehr als 20 weitere wurden verletzt, als am Samstag die erste Detonation auf einem Militärkomplex ein Feuer und eine Explosionsserie verursachte.
Dies sagte ein Polizeivertreter der Provinz Phu Tho der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag. In den Stunden nach dem Unglück füllten sich die örtlichen Spitäler mit Opfern, die teilweise entsetzliche Verbrennungen erlitten hatten. Die schlimmsten Fälle wurden zur Behandlung in ein Spezialzentrum bei Hanoi gebracht.
Bislang seien 16 Tote identifiziert worden, sagte der Polizeibeamte weiter. Nach dem Unglück am Samstag war zunächst von 21 Toten und knapp hundert Verletzten die Rede gewesen.
Die Fabrik befindet sich in einem Militärkomplex im Distrikt Thanh Ba. Auf dem Gelände wurden den Polizeiangaben zufolge sowohl Feuerwerkskörper als auch Sprengstoff gelagert.
Stundenlange Explosionen
Ersten Ermittlungen zufolge habe sich Sprengstoff selbst entzündet und den Grossbrand ausgelöst. Daraufhin explodierten stundenlang Feuerwerkskörper. Über der Anlage, die sich etwa 120 Kilometer nördlich von der Hauptstadt Hanoi befindet, standen dichte schwarze Wolken. Erst nach Stunden konnte der Brand gelöscht werden.
Rund 2000 Menschen wurden nach den Explosionen in Sicherheit gebracht. Die meisten von ihnen konnten am Sonntag wieder in ihre Häuser zurückkehren. Verteidigungsminister Phung Quang Thanh sagte bei einer Besichtigung des Unglücksorts am Samstagabend, die Angehörigen der Opfer müssten schnelle Hilfen erhalten.
SDA-ATS