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- Die gute Nachricht vorneweg: Roger Federer ist weiterhin im Turnier vertreten
- Die schlechte Nachricht: Der Auftritt des Schweizers hinterlässt Fragezeichen
Der Einbruch kam wie aus dem Nichts. Roger Federer schien sich auf dem Center Court pudelwohl zu fühlen. Er spielte mit Michail Juschni (ATP 101) Katz und Maus, lag in Windeseile mit 6:1, 5:4 in Front und servierte zur 2:0-Satzführung. Doch dann riss urplötzlich der Faden.
Federer baut ab, Juschni legt zu
Federer bewegte sich zusehends schlechter, verlor das Timing komplett und machte Fehler um Fehler. Die Konsequenz: Juschni, der immer stärker wurde, gewann das Tiebreak und wenig später auch den 3. Satz.
Ich habe im 3. Satz völlig das Konzept verloren. Ich bekundete extrem viel Mühe mit seinem Slice. Er konnte mich damit neutralisieren.
Vieles deutete darauf hin, dass die US Open nach den vielen verletzungsbedingten Absenzen ein weiteres Zugpferd früh verlieren würden. Doch Federer gab sich nicht auf und erzwang einen Entscheidungssatz.
Krämpfe bereiten Juschni Probleme
Dort war es dann Juschni, der mit körperlichen Problemen zu kämpfen hatte. Der Russe schien unter Krämpfen zu leiden und krümmte sich zwischenzeitlich vor Schmerzen auf dem Boden. Federer nutzte dies aus und sorgte mit dem Break zum 4:2 für die Vorentscheidung. Nach etwas mehr als drei Stunden verwertete der 36-Jährige seinen Matchball.
In der 3. Runde trifft Federer am Samstag auf den Spanier Feliciano Lopez (ATP 35), der Landsmann Fernando Verdasco (ATP 43) ausschaltete.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.8.17, 21 Uhr