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Implantation Herzschrittmacher
- An folgenden Standorten
- St.Gallen
Symptome
Aufgrund von verschiedenen Störungen des Reizbildungs- und Reizleitungssystems kann es vorkommen, dass das Herz zu wenig häufig schlägt und der Patient dadurch Symptome wie Atemnot, Leistungsintoleranz, Schwindel oder plötzliche Bewusstlosigkeit verspürt. Diese langsamen Rhythmusstörungen können heute mittels Herzschrittmachern gut behandelt werden.
Wer benötigt einen definitiven Herzschrittmacher
- Patienten mit Störungen in der Überleitung zwischen den Herzvorhöfen und Herzkammern (sogenannter AV-Block)
- Patienten mit ungenügendem Anstieg ihrer Herzfrequenz während der Belastung
- Patienten, bei denen der Taktgeber des Herzens (Sinusknoten) zu wenige oder zu langsame Impulse abgibt
- Patienten mit sehr langsamem Vorhofflimmern ohne oder unter medikamentöser Therapie
Operationsvorgehen
In einer örtlichen Betäubung wird über dem rechten oder linken Brustmuskel ein etwa 5cm langer Schnitt gesetzt und eine Vene, welche vom Arm zum Herzen läuft, präpariert. Bei sehr kleinen Venen kann zusätzlich eine Punktion einer tiefer gelegenen Vene nötig werden. Anschliessend wird über diese Vene unter Röntgendurchleuchtung eine Elektrode in die rechte Hauptkammer und häufig auch in den rechten Vorhof vorgeschoben und dort verankert. Diese Elektroden werden mit dem Herzschrittmacher verbunden, welcher über dem Brustmuskel unter der Haut implantiert wird. Zur Verhinderung von Infekten wird vor der Intervention ein Antibiotikum verabreicht.
Nachkontrollen
In regelmässigen Abständen muss der Herzschrittmacher kontrolliert werden. Dies erfolgt über ein spezielles Programmiergerät, welches auf die Haut aufgelegt wird (Telemetriekopf). Die Schrittmacher-Kontrolle dauert 15 - 30 Minuten und erfolgt in der Regel 1x jährlich.