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Klammheimlich versuchte Herzogin Catherine, 32, über die Tiefgarage ins Hotel zu gelangen. In der Hoffnung, dass niemand sie erkennen würde. Vergeblich. Steigt eine Windsor im umstrittenen «The Dorchester» in London ab, bleibt das eben nicht unerkannt! Da nutzt auch die Begründung nichts: Ihr Cousin, Adam Middleton, heiratete dort. Auch Kates Eltern und ihre Geschwister waren vor Ort.
Das Problem: Seit Tagen protestieren Prominente öffentlich gegen die Dorchester-Hotelgruppe, die einer Investmentgesellschaft aus Brunei gehört. Sie stellen sich damit gegen die neu eingeführten Scharia-Gesetzgebung im Sultanat. Ende des kommenden Jahres soll dort die Todesstrafe durch Steinigung gelten - für «Straftaten» wie Ehebruch und homosexuelle Handlungen.
Grosse Namen wie Oprah Winfrey und Ellen DeGeneres haben bereits zum Boykott der Hotels weltweit aufgerufen. Und wichtige Unternehmer wie Richard Branson und François-Henri Pinault, Chef des Luxusgüterkonzerns Kering, kündigten ebenfalls an, auf ihren Reisen in anderen Unterkünften zu übernachten. Die Proteste haben inzwischen auch Frankreich erreicht: «Vogue»-Chefin Anna Wintour liess in einem Statement in «The New York Times» verlauten, dass sie nicht in ihrem Pariser Lieblingshotel «Le Meurice», das ebenfalls zur Dorchester-Gruppe gehört, einchecken werde. Auch wenn ihr klar sei, dass das «wundervolle Personal» im Pariser Luxus-Hotel nichts für für das fragwürdige Gesetz in Brunei könne.
Und Kate? Die hat sich bislang nicht offiziell zur Sache geäussert. Die britische Zeitung «Daily Mail», die ihren Besuch im «The Dorchester» aufdeckte, weiss aber aus Insider-Kreisen: «Die Hochzeit gab dem Hotel grossen Auftrieb. Es zeigt, dass sich die Royals nicht von der Diskussion um Brunei beeinflussen lassen.»