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Silomais gilt als leicht silierbar, doch bei der Entnahme gibt es in der Praxis oft Probleme mit warmer Silage und Schimmelbildung. Hinsichtlich Einfluss auf die aerobe Stabilität haben wir in den Jahren 2000 und 2001 untersucht, inwieweit auch Unterschiede zwischen verschiedenen Sorten bestehen. Dazu wurden vier Maissorten mit unterschiedlichem Abreifeverhalten (konventionelle und stay green Typen) an drei Orten angebaut und zwischen August und Oktober in Laborsilos einsiliert. Die Untersuchungen zeigten, dass die Silagen der ersten Erntetermine bei allen drei Standorten anfälliger für Nachgärungen waren als die später einsilierten. Entgegen der allgemeinen Annahme wirkte sich der hohe Zuckergehalt stärker negativ auf die aerobe Stabilität aus als der hohe Trockensubstanz(TS)-Gehalt. Zwischen den Sorten konnten auch einige Unterschiede festgestellt werden. So erwärmte sich die Sorte Goldmeru im Vergleich zu den übrigen Sorten im Jahr 2000 an allen drei Standorten in den meisten Fällen später. Im Weiteren war die stay green Sorte Monopol nicht weniger anfällig für Nachgärungen. Beim Einsilieren nahmen die Hefen mit zunehmendem Erntetermin in der Regel zu. Während der Lagerung ging der Hefekeimbesatz zum Teil zurück. Durch die verzögerte Entnahme nahmen die Hefen und Schimmelpilze stark zu und führten zu einer raschen Erwärmung.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.