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Nach dem Spiel wurde Matt D'Agostini zum besten Spieler seines Teams gewählt. Etwas anderes wäre auch nicht in Frage gekommen. Denn schliesslich schoss der Kanadier die ZSC Lions im Alleingang ab. Er erzielte sämtliche drei Tore in der regulären Spielzeit (11./33./60.) und versenkte auch noch den entscheidenden Versuch im Penaltyschiessen.
Zürcher Penalty-Misere
Die Verlängerung hatte D'Agostini mit einem Slapshot 58 Sekunden vor dem Ende erzwungen, als Genf ohne Torhüter, dafür aber mit 6 gegen 3 Feldspielern spielte. In der Overtime besassen beide Teams riesige Chancen zum Sieg, dennoch ging die Partie ins Shootout.
Dort stand es nach je 5 Schützen 1:1 (Romain Loeffel und Robert Nilsson hatten getroffen), ehe D'Agostini seinen 2. Versuch zwischen den Schonern von Niklas Schlegel versenkte. Weil anschliessend Nilsson scheiterte, verlor der Leader auch sein 3. Penaltyschiessen der Saison. Insgesamt haben die mit zahlreichen Edeltechnikern besetzten Zürcher nur 4 ihrer letzten 20 Shootouts gewinnen können.
Keine ZSC-Rehabilitation
Die Lions, die das 1. Duell mit Servette im Hallenstadion gleich mit 0:4 verloren hatten, hätten die Verlängerung vermeiden können. Denn nach Jeremy Wicks wüstem Check gegen den Kopf von Ryan Shannon (48.) konnte der ZSC beim Stand von 3:2 fünf Minuten in Überzahl agieren – er tat dies aber äusserst harmlos. Und in der vorletzten Minute verpassten die Gäste bei einer 2-gegen-1-Situation das verlassene Genfer Tor.
Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 12.11.15, 22:20 Uhr