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3. Klasse, Provinzschulhaus, ich sitze neben meiner besten Freundin. Vor uns liegt eine kurze Comicgeschichte. Wir sollen einen Aufsatz darüber schreiben.
Meine Freundin schreibt: «Ein Puma überfällt einen kleinen Jungen, weil er dem Puma in den Schwanz gehackt hat. Aber weil der Puma hinter einem Busch versteckt war, hat der Junge nur den Schwanz gesehen. Er dachte, der Schwanz sei eine Schlange und wollte sie töten.»
Ich schreibe: «Milou spaziert am Sonntagmorgen fröhlich durch die Savanne. Auf einmal bewegt sich eine Schlange im Gebüsch. Milou - Sohn eines Jägers - zögert nicht, zieht sein Schwert und schlägt der Schlange den Kopf ab. Gleich darauf hört er einen Schrei, ein wütender Puma springt aus dem Gebüsch und hält seine blutende Schwanzspitze in die Höhe. An diesem Tag lernt Milou, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint.»
Auch ich habe an diesem Tag etwas gelernt; ob du deiner Lehrerin in guter Erinnerung bleibst, hängt davon ab, wie du eine Geschichte erzählst.
Wer ich bin:
Meine Liebe gilt:
Wenn Schreiben dir Kopfschmerzen bereitet, dann rette einem Aspirin das Leben und überlass das mir. Meine Arbeit kostet dich nichts – weil du in dieser Zeit in deinem Kerngeschäft Umsatz machst. Einfache, bildhafte Sprache und Leichtigkeit wirken anziehend. Schmunzelnde Kunden kaufen mehr, behalten dich in Erinnerung und bleiben dir treu. Nicht weil sie es müssen, sondern weil sie es wollen.