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Timeline
Die Schweiz in der UNO
2023
Am 1. Januar 2023 hat die Schweiz ihr Mandat als nichtständiges Mitglied im Sicherheitsrat angetreten.
2022
Am 9. Juni 2022 wurde die Schweiz von der UNO-Generalversammlung mit 187 von 190 Stimmen für einen Sitz im Sicherheitsrat in den Jahren 2023-2024 gewählt.
2015
Die Schweiz ist eine treibende Kraft hinter der Agenda 2030 und den darin verankerten 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDG). Sie setzt sich dafür ein, dass diese bis 2030 erreicht werden.
2011
Die Schweiz kündigt ihre erste Kandidatur für einen nichtständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat für den Zeitraum 2023–2024 an.
2010-2011
Joseph Deiss, ehemaliger Schweizer Bundespräsident, übernimmt den Vorsitz der UNO-Generalversammlung.
2009
Im Rahmen des Schweizer Engagements für Frieden und Sicherheit übernimmt der Ständige Vertreter der Schweiz in New York den Vorsitz der Burundi-Konfiguration der UNO-Kommission für Friedenskonsolidierung.
2006
Die Schweiz initiiert die Gründung des Menschenrechtsrates.
2002
Beitritt der Schweiz zu den Vereinten Nationen nach einer Volksabstimmung. Mit einer Mehrheit von 54,6 % spricht sich die Bevölkerung für den Beitritt der Schweiz aus. Bis heute ist die Schweiz das einzige Land, das der UNO aufgrund einer Volksabstimmung beigetreten ist.
2000
Nach der Verabschiedung der UNO-Sicherheitsratsresolution 1325 zum Thema Frauen, Frieden und Sicherheit erarbeitet die Schweiz als eines der ersten Länder einen nationalen Aktionsplan, der die Beteiligung von Frauen an Friedensprozessen stärkt.
1990
Entsendung von Schweizer Militärbeobachtern zur Unterstützung von UNO-Friedensoperationen, unter anderem im Nahen Osten, in der Demokratischen Republik Kongo, im Südsudan und in Mali.
1953
Die Schweiz entsendet 146 bewaffnete Armeeangehörige zur Überwachung des Waffenstillstandsabkommens nach Korea. Die Überwachungskommission Neutraler Staaten in Korea (NNSC) ist noch heute in der entmilitarisierten Zone präsent.
1948
Gründung der Weltgesundheitsorganisation. Die Schweiz gehört zu den Gründungsmitgliedern und war bisher zweimal Mitglied des Exekutivrates.
1948
Die Schweiz erhält als erster Staat den Status eines ständigen Beobachters bei der UNO und verfolgt die Aktivitäten der Organisation aufmerksam. Sie kann an den Sitzungen der Generalversammlung und des Sicherheitsrates sowie an anderen öffentlichen Sitzungen der UNO-Gremien teilnehmen.
1946
Auflösung des Völkerbundes und Gründung der Vereinten Nationen. Die UNO richtet ihren europäischen Hauptsitz in Genf ein.
1945
Die Charta der Vereinten Nationen wird von 50 Staaten unterzeichnet. Sie soll eine friedliche Weltordnung schaffen und den sozialen Fortschritt fördern.
1919
Gründung des Völkerbundes mit dem Ziel, den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu gewährleisten. Genf beherbergt den Hauptsitz der Organisation. Die Schweiz tritt dem Völkerbund 1920 nach einer Volksabstimmung bei.