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Was sind Springspinnen?
Springspinnen sind zwischen 2 mm und 22 mm klein und für den Menschen völlig ungefährlich. Mit ihren Giftklauen vermögen die meisten Arten unsere Haut nicht zu durchdringen. Grössere Arten wie Phidippus können in seltenen Fällen die Haut verletzen, was etwas schmerzhaft ist, jedoch keine bleibenden Schäden verursacht. Sie gehören zu der Ordnung der Webspinnen und bilden darin mit ihren über 5000 Arten die grösste Familie, die "Salticidae".
Im Gegensatz zu den echten Webspinnen bauen Springspinnen keine Netze um Beute zu fangen. Sie nutzen ihre Spinnenseide um Schlafgespinste und Eikokons zu bauen, aber auch als Sicherungsseil bei ihren Sprüngen.
Die Bezeichnung Springspinnen verdanken diese kleinen Kobolde ihrer Beutefangstrategie. Der Beute wird aufgelauert oder sie wird regelrecht gejagt, um mit einem gezielten Sprung gepackt und mit einem Giftbiss getötet zu werden.
Haupterkennungsmerkmale sind die charakteristischen vorderen Augenpaare "oOOo" dieser Spinnenfamilie, der meist gedrungene Körperbau und die eher kurzen, kräftigen Beine.