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90 Prozent aller Italiener besitzen das gute Stück. Über 300’000’000 Einheiten sind seit seiner Erfindung im Jahr 1933 verkauft worden. Der Espressokocher Moka Express der italienischen Firma Bialetti hat das Kaffeekochen in Privathaushalten revolutioniert.
(Bildquelle: Bialettishop.com)
Das Funktionsprinzip ist genial-einfach: Die Moka-Kanne wird mit Wasser gefüllt und direkt auf den Herd gestellt. Das Wasser, das zu dampfen beginnt, steigt auf und passiert einen mit Kaffeepulver gefüllten Filter. In einer oberen Kammer wird der frisch gebrühte Kaffee aufgefangen.
(Bildquelle: Caffe.nu)
Kaffee, der mit der Moka Express gebraut wird, weisst einige Besonderheiten auf: Im Gegensatz zur Kaffeezubereitung mit der klassischen Espressomaschine fehlt beim Moka die Crema. Dies deshalb, weil das heisse Wasser nicht unter hohem Druck durch das Pulver gepresst wird. Kaffee aus der Moka-Kanne hat ausserdem einen deutlich höheren Koffeingehalt als ein Espresso aus der Espressomaschine. Der Grund: Der Wasserdampf bleibt relativ lange mit dem Kaffeepulver in Kontakt. So hat das Wasser viel Zeit, um das Koffein aus dem Pulver zu lösen. Schliesslich muss auf den Mahlgrad des Kaffees geachtet werden. Für Moka-Kaffee verwendet man vorzugsweise grob gemahlenen Kaffee. Ist der Kaffee zu fein gemahlen, besteht die Gefahr, dass er bitter schmeckt.
Viele italienische Kaffeeröster haben spezielle Röstungen für die Kaffee-Zubereitung in der Moka-Kanne im Angebot. Eine klassische Moka-Röstung ist der Caffè Concerto Espresso von Caffè Mauro aus Süditalien – unser Aktionskaffee im April.