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Geschichte der Pizza
Die Geschichte der Pizza ist unklar. Man geht jedoch davon aus, dass bereits die Griechen und Etrusker flache Teigscheiben auf heissen Steinen in oder am Feuer gebacken haben und sie dann mit Olivenöl und anderen Zutaten gewürzt haben. Pizza war also zunächst einmal nichts anderes als ein flaches Brot mit Olivenöl und Kräutern gewürzt, ähnlich dem heute bekannten Pizzabrot «Focaccia». Die Römer übernahmen das Rezept von den Etruskern und Griechen und verbreiteten es in ganz Italien. Besonders beliebt wurde die ‘Ur-Pizza’ in der Gegend um Neapel.
Pizza war ursprünglich ein Arme-Leute-Essen. Erst mit der Einführung der Tomate um 1520 wurde aus dem trockenen Brot eine saftigere Pizza, die unter den einfachen Leuten in Neapel sehr beliebt wurde. Dort wurde 1830 auch die erste Pizzeria der Welt eröffnet.
1889 schließlich besichtigte der italienische König Umbertto I. mit seiner Frau Margherita sein Reich. In Neapel sahen sie überall auf den Straßen Leute stehen, die das runde flache Brot aßen. Neugierig geworden, orderten sie von Raffaele Esposito, dem Besitzer der Pizzeria Pietro il Pizzaiolo, drei Pizze. Die einfache Variante mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum belegt, die in ihren Farben rot, weiß und grün der italienischen Landesflagge ähnelte, fand besonderen Anklang bei Königin Margherita. Die «Pizza Margherita» war geboren.
Der Ursprung des Wortes ‘Pizza’ ist unklar. Es gibt mehrere verschiedene Theorien über die Herkunft des Wortes: Eine Theorie besagt, dass der Name vom neapolitanisches Verb «piceà» oder «pizzà» herrührt, es beschreibt die “zupfende” Handbewegung mit der die heiße Pizza aus dem Ofen gezogen wird. Es kann aber auch das aus dem Arabischen herrührende Lehnwort «Pita» (Brot) oder das italienische Wort «pizzo» (Spitze, Spitzbart) sein, welches der Pizza ihren Namen gab.