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Könnsch de Surui au?
Almir Surui ist Häuptling des Ureinwohner-Volkes der Surui im brasilianischen Bundesstaat Matto Grasso. Er war der erste Surui, der an einer Universität studierte und kämpft nun schon seit über 20 Jahren gegen die Abholzung des Regenwaldes. Gemeinsam mit Google schuf er eine geografische Landkarte: Angehörige der Surui sind heute in der Lage, Fotos von jenen Gebieten im Surui-Land zu machen, wo illegal Regenwald abgeholzt wird. Solche Fotos werden als Beweisstücke an die brasilianischen Justizbehörden weitergeleitet, die nun nicht länger behaupten können, sie wüssten nichts von solchen illegalen Aktivitäten.
Doch damit nicht genug. Die Ureinwohner müssen ja auch von etwas leben. Dafür produzieren die Surui unter anderem Kaffee. Mit der Rösterei Rast Kaffee in Ebikon haben sie in der Schweiz einen Partner gefunden, welcher den Surui die Abnahme des Kaffees zugesagt hat.
«Der Verkauf unseres Kaffees wird die Konsumenten in der Schweiz über den Kampf unseres Volkes zur Rettung des Regenwaldes im Amazonasbecken aufklären. Die Familien, die auf dem Stammesgebiet des Surui-Volkes leben, können mit den Einnahmen aus dem Kaffee ihre Grundbedürfnisse decken. So tragen wir dazu bei, den Primärwald zu erhalten», so Almir Surui.
Zu den genannten Konsumenten gehören neu auch alle Gäste der Gastronomie Vierwaldstättersee und in den Tavolago-Betrieben zu Land. Als einer der ersten Gastronomen in der Schweiz hat die Tavolago AG die gesamte von Rast abgenommene Kaffee-Ernte der Surui Ureinwohner gekauft und so einen kleinen Beitrag zum Erhalt des Regenwaldes geleistet.