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Ich bin - wie andere hier auch - der Ansicht, dass vor allem die Erziehungsberechtigten gefragt sind, diesem Problem zu begegnen.
- Ist mein Kind alt, erfahren und psychisch stabil genug um ein Spiel zu spielen, welches seinem Alter entspricht (will heissen, dass das Kind alt genug ist um das Spiel selber im Handel gemäss Jugendfreigabe zu erhalten)?
- Ist mein Kind alt, erfahren und psychisch stabil genug um ein Spiel zu spielen, welches es nach Altersfreigabe noch nicht spielen dürfte?
- Bin ich mir des Risikos bewusst und will ich dieses Risiko in Kauf nehmen, wenn ich meinem Kind den Umgang mit einem solchen Spiel erlaube?
- Nehme ich mir die Zeit, mich hinzusetzen und vielleicht mit dem Kind zusammen das Spiel anzuschauen, darüber zu reden, das Kind nach den Beweggründen zu fragen, wieso genau es dieses Spiel will?
- Reagiere ich und wenn ja, wie reagiere ich, wenn ich eine Verhaltensveränderung beim Kind wahrnehme, welche vielleicht oder vielleicht auch nicht auf das Spiel zurückzuführen ist?
Ich denke, wenn sich Eltern auf diese Weise mit dem "Problem" auseinandersetzen, sollte es möglich sein, einiges erträglicher zu gestalten und einige Probleme zu vermeiden...
Besonders wichtig ist m.E. auch, dass sich Eltern bewusst sind, dass Computer-, Konsolen- und andere Arten von Games keinesfalls als "Babysitter" herhalten sollen und nie den Umgang mit einem Kind ersetzen können!
Es geht nicht an, dass sich Eltern mit der "Ausrede" aus der Affäre zu ziehen versuchen, "das ist die Jugend von heute, das verstehe ich nicht, will und muss ich nicht verstehen", "solange sie das ja nur am Computer machen, gehts ja nocht", etc...
Ein Spiel soll Unterhaltung sein, nicht mehr und nicht weniger. Welche Art der Unterhaltung dem eigenen Kind, Jugendlichen, jungen Erwachsenen oder schon volljährigen (immernoch!!) Kind zukommen soll, ist (AUCH) Sache der Eltern!