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Das Schweizer Radio- und Fernsehen (SRF) macht sich ab April auf die Suche nach einer neuen Direktorin oder einem neuen Direktor. Die Wahl des Nachfolgers von Ruedi Matter ist auf Ende des laufenden Jahres geplant, wie der Regionalvorstand der SRG Deutschschweiz am Donnerstag informierte.
Zuletzt berichtete die «NZZ am Sonntag» darüber, dass Matter am liebsten über das Pensionsalter hinaus SRF-Direktor bleiben möchte. An der Sitzung des Regionalvorstands der SRG Deutschschweiz vom Donnerstag wurde nun beschlossen, dass Ruedi Matter per Ende Jahr abgelöst werden soll.
Auf Wunsch von SRG-Generaldirektor Gilles Marchand werde der SRF-Direktor den Sender noch so lange leiten, «bis die Nachfolgerin oder der Nachfolger die Position übernommen hat», schreibt die SRG. Für die Suche zuständig ist der Regionalvorstand der SRG Deutschschweiz, «in Absprache» mit Gilles Marchand.
Die Position werde extern ausgeschrieben, heisst es weiter. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens empfiehlt der Regionalvorstand eine Kandidatin oder einen Kandidaten. Das letzte Wort hat der SRG-Verwaltungsrat.
Matter leitet das SRF seit 2011, als das damalige Schweizer Radio DRS mit dem Schweizer Fernsehen fusioniert wurde. In diesen mehr als sieben Jahren habe er «tiefgreifende und wichtige Reformen für SRF» umgesetzt, so Marchand.
Ruedi Matter: «Besonders wichtig war für mich, dass wir die Herausforderungen um die Abstimmung vom 4. März so gut bewältigt haben.»