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«Sintflutartige Regenfälle haben in den frühen Morgenstunden des 1. Aprils im Süden Kolumbiens die Flüsse Mocoa, Sangoyaco und Mulato anschwellen lassen. Dadurch wurde eine enorme Lawine ausgelöst, die Felsen, Bäume und Schlamm mit sich führte und alles zerstörte, was in ihrem Weg lag.» So beschreibt die kolumbianische Caritas das katastrophale Unwetter.
Fünf von 17 Quartieren von Mocoa liegen komplett in Trümmern, alle Viertel sind von der Naturkatastrophe direkt betroffen. Mindestens 550 Familien haben ihre Häuser verloren, Brücken, Zufahrtsstrassen und Geschäfte wurden verschüttet. Die Stromversorgung der Stadt ist unterbrochen, zwei für die Wasserversorgung wichtige städtische Aquädukte sowie ein Krankenhaus wurden zerstört. Der Zugang zu Trinkwasser ist kaum mehr möglich, es fehlt an medizinischer Versorgung. Humanitäre Helfer erreichen die Region hauptsächlich mit Booten und für die Bevölkerung ist es ohne externe Hilfe kaum möglich, die Region zu verlassen.
Caritas Kolumbien hat umgehend ein Katastrophenteam aus der Hauptstadt Bogotá nach Mocoa entsendet, das zusammen mit der örtlichen Caritas und in Absprache mit der Regierung sofortige Hilfe für die Opfer des Unwetters leistet.