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Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise stockt Frankreich sein Massnahmenpaket auf rund 100 Milliarden Euro auf. Bisher waren 45 Milliarden Euro geplant, unter anderem für die Finanzierung von Kurzarbeit, wie Budgetminister Gérald Darmanin am Donnerstag mitteilte.
Darmanin und Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire sagten der Wirtschaftszeitung «Les Echos», dass sie mit einer schweren Rezession rechnen. Die Minister machten sich die frühere Schätzung der Nationalbank zu eigen, wonach die Wirtschaftsleistung des hoch verschuldeten Landes wegen der Covid-19-Pandemie im laufenden Jahr um rund sechs Prozent schrumpfen dürfte.
Le Maire hatte bereits vor der schlimmsten Rezession seit Ende des Zweiten Weltkriegs gewarnt. Dem Blatt sagte er, dass er im laufenden Jahr eine Neuverschuldung von 7.6 Prozent erwarte; der Schuldenstand der zweitgrössten Volkswirtschaft der Eurozone könnte auf 112 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen. (sda/awp/dpa)