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Als Ursula Schwaller an den Paralympics in London zwei Medaillen holte, dachte wohl niemand, dass sie bereits neun Monate später wieder auf dem Olympiagelände einen internationalen Wettkampf bestreiten würde – allerdings in einer anderen Sportart. An ihrem Geburtstag realisierte sie diese verrückte Idee am World Rowing Cup ll in Eton (GBR) unter dem Applaus vieler ausländischer Ruderdelegationen und der FISA-Delegierten für das Para-Rowing.
Schwaller auf Rang 5
Wie bereits vor fünf Wochen an ihrem Ruderdebüt im italienischen Gavirate war auch dieses Rennen hoch besetzt. Erschwerend gesellte sich der in Eton berühmt-berüchtigte starke Seitenwind hinzu, und Schwaller startete auf der besonders ungünstigen Bahn 1.
Die mehrfache Weltmeisterin und amtierende Paralympics-Siegerin Alla Lysenko (Ukr) wurde wie in Gavirate auf Platz 2 hinter die Russin Natalia Bolshakova verwiesen. Schwaller erreichte den 5. Rang direkt hinter der Israelin Moran Samuel (5. an den Paralympics 2012 auf derselben Wettkampfstrecke) und eine knappe halbe Minute vor der Ungarin Monika Lengyel (12. an den Paralympics). mk