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Untertitel: Die KUB Freiburg zeigt eine Fotoausstellung über Verliebte
«Vier grossartige Poeten laden uns ein, Verliebte neu zu entdecken, denen das Glück ins Gesicht geschrieben steht.» Die Verantwortlichen des Projekts wecken Erwartungen, die passender nicht sein könnten zu einer Ausstellung über Verliebte, die just am Valentinstag eröffnet wird.
60 Fotografien werden gezeigt, aufgenommen von drei Fotografen und einer Fotografin im Zeitraum zwischen 1945 und 1992, grösstenteils – wie könnte es anders sein – in Paris, der Stadt der Verliebten.
Spiel mit Licht und Komposition
Alle vier Fotografen arbeiteten für die französische Fotoagentur Rapho, darunter mit Sabine Weiss auch eine Schweizerin: Sie wurde 1924 in Saint-Gingolph VS geboren und studierte in Genf Fotografie. 1946 zog es sie nach Paris, wo sie zuerst für den Modefotografen Willy Maywald arbeitete. Später setzte sie zahlreiche Modereportagen und Porträts für die Zeitschrift Vogue um und veröffentlichte mehrere Bücher.
In ihrer Arbeit bewegt sich Sabine Weiss zwischen Realismus und Poesie, stellt sich einerseits ganz in den Dienst des Menschen und begeistert sich andererseits für die Qualitäten des Lichts und der Komposition.
Willy Ronis (Jahrgang 1910), Robert Doisneau (1912) und Edouard Boubat (1923) wurden alle drei in Paris geboren, wo auch ihre künstlerischen Wurzeln liegen. Alle drei stellten unzählige Male in ihrer Heimat und imAusland aus, arbeiteten für verschiedene Zeitschriften, publizierten Bücher und gewannen diverse Fotografie-Preise.