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Untertitel: Arbeitgeber unterstützen Referendum
Als Ganzes betrachtet, korrigiert das Steuerpaket nach Meinung der Arbeitgeber «endlich eine Ungerechtigkeit, welche die Ehepaare belastet». Heute sei der Satz zur Berechnung der direkten Bundessteuer stark progressiv und die Einkommen der Ehepaare würden kumuliert. Die Reform dränge sich auf und die Bürger des Kantons würden davon profitieren.
Die Revision der Stempelabgaben sei vor einigen Jahren als Notmassnahme erfolgt. Mit dem vom eidgenössischen Parlament verabschiedeten Steuerpaket werde sie ins ordentliche Recht überführt. Eine Ablehnung hätte nun aber einen Verlust der Konkurrenz-Vorteile des Finanzplatzes Schweiz zur Folge.
Vorteile überwiegen Nachteile
Die Freiburger Arbeitgeber weisen darauf hin, dass die Reform der Wohneigentumsbesteuerung von den Wirtschaftsorganisationen nicht unterstützt wurde. Die ganze Wirtschaft unterstütze hingegen die vorgesehenen Steuerreformen, den «die Vorteile überwiegen die wenigen Nachteile ganz klar». Eine Steuererleichterung käme nämlich gerade zum richtigen Zeitpunkt, um den wirtschaftlichen Wiederaufschwung zu fördern.
Zudem wird die finanzielle Analyse des eidgenössischen Finanzdepartements angefochten. Die Berechnungen ruhten einzig auf den Steuereinnahmen des Jahres 2000. Aufgrund der Durchschnittswerte der letzten drei Jahre ergeben sich aber, dass die Steuerausfälle sich nicht auf zwei, sondern auf eine Millarde Franken belaufen werden. Die Belastung wäre somit für die Kantone tragbar und die Senkung der Einnahmen würde die Behörden zwingen, «das wirkliche Problem anzupacken, nämlich eine Senkung der Ausgaben».