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Mit der Aufklärung im 18. Jahrhundert begannen sich die Naturwissenschaften in der heutigen Form zu entwickeln. Kritisches Hinterfragen und selbständiges Entscheiden wurden wichtig. 1815 gründeten renommierte Naturwissenschaftler die Schweizerische Naturforschende Gesellschaft, die heutige Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT), um ihre bisherigen Formen des Wissensaustauschs (Publikationen, Vorlesungen und persönliche Briefwechsel) zu erweitern. Bereits zwei Jahre später folgte die Gründung der Naturforschenden Gesellschaft in Basel..
1882 gruppierte sich im Baselland um den pensionierten Bezirkslehrer Karl Kramer unter dem Namen „Natura“ ein Kreis von naturinteressierten, zukünftigen Studenten, welche am 13. Januar 1900 schliesslich die Naturforschende Gesellschaft Baselland ins Leben riefen. Noch im selben Jahr wurde die neu gegründete Gesellschaft als kantonale Sektion in die SCNAT aufgenommen.
Die NGBL hat sich den zeitlichen Veränderungen laufend angepasst. Das Vermitteln von aktuellem naturwissenschaftlichem Fachwissen an ein breites Publikum gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Bibliothek der Gesellschaft wurde in die Bestände der Kantonsbibliothek überführt und dort öffentlich zugänglich. Der grundlegende Zweck der Gesellschaft ist auch heute noch gleich geblieben: Die Natur zu erforschen und das Wissen darüber in Vorträgen, Exkursionen und Diskussionen auszutauschen und zu vermitteln.
Wichtige Stationen der Entwicklung unserer Gesellschaft können in den im Staatsarchiv Basel-Landschaft hinterlegten Vereinsakten und in den „Notizen zur Geschichte der Naturforschenden Gesellschaft Baselland“ von Karl Martin Tanner (mit einem Beitrag von Daniel Scheidegger) in den Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaften beider Basel Vol. 5 (2001), nachgelesen werden (-> pdf ansehen).