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Bewegungsbasiertes Präventionsprogramm zur Förderung von sozioemotionalen Kompetenzen (Pilotprojekt)
Ausgangslage und Ziele
Je höher die sozioemotionalen Kompetenzen eines Kindes sind, desto tiefer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es im Laufe seiner Schulzeit Verhaltensprobleme zeigen wird. Mit Hilfe von speziellen Programmen lassen sich solche Fähigkeiten wie das Ausdrücken und Steuern der eigenen Gefühle oder Empathie für andere gezielt trainieren. Das Projektteam hat ein eigenes Programm entwickelt, das auf dem Ansatz spielerischer Bewegungsangebote basiert. Dieses Förderprogramm soll nun auf den Prüfstand gestellt werden.
Im Pilotprojekt wird untersucht, inwieweit das neu entwickelte Programm in der Schule durchführbar ist, und mit welchen Instrumenten die Effekte auf die Kinder gemessen werden können.
Methodisches Vorgehen
Es werden 3-4 Interventionsklassen aus der 1. oder 2. Primarstufe rekrutiert, welche das Programm über einen Zeitraum von zehn Wochen (1 Lektion pro Woche) durchführen und bewerten. Zur Evaluierung eines geeigneten Messinstruments wird zusätzlich eine Kontrollgruppe gebildet. Die gesamte Stichprobe wird mittels eines standardisierten Fragebogens zur Erfassung von Verhaltensauffälligkeiten (SDQ-deu) vor und nach der Umsetzung des Programms von ihrer Klassenlehrperson in ihren Kompetenzen eingeschätzt.
Finanzielle Unterstützung