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Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP) muss laut Gentechnikgesetz in der Schweiz von einem Umweltmonitoring begleitet werden. Das Umweltmonitoring soll dazu beitragen, mögliche negative Auswirkungen auf die Umwelt möglichst frühzeitig zu erkennen und allfällige Massnahmen zu ergreifen. Entsprechend müssen die Behörden in der Lage sein, Umweltveränderungen zu erkennen und als Umweltschaden einzustufen. Aus unserer Sicht ist ein Umweltmonitoring jedoch nur bedingt geeignet, um Unsicherheiten zu reduzieren, die nach der Risikobewertung von GVP noch existieren könnten. Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es vier Schwierigkeiten bei solchen Entscheidungen. Die ersten drei Schwierigkeiten betreffen methodische Einschränkungen bei der wissenschaftlichen Datenerhebung. Die vierte Schwierigkeit resultiert aus der kontroversen Bewertung von Umweltauswirkungen von GVP. So ist heute unklar, welche Umweltveränderungen effektiv als Schaden zu bewerten sind. In diesem Artikel analysieren wir die vier Herausforderungen und schlagen mögliche Strategien vor, wie diesen begegnet werden könnte. Verbleibende Unsicherheiten sollte man besser während der Risikobewertung vor der Zulassung überprüfen. Zulassungsbehörden sollten die Einschränkungen von Umweltmonitoringprogrammen für die Entscheidungsfindung beim Anbau von GVP anerkennen.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.