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Im Jahr 1829 bekamen zwei Jungen in Weimar, Walther und Wolfgang von Goethe (11 und 9 Jahre alt), von ihrem Grossvater (er war übrigens Dichter) ein ganz neumodisches Geschenk, mit dem sie zu Beginn wahrscheinlich nicht viel anzufangen wussten: Eine Modelleisenbahn… Für Enthusiasten und Enthusiastinnen sowie solche, die es werden wollen, hat buchplanet.ch Das grosse Buch der Modelleisenbahnen von Guy R. Williams im Angebot.
Man weiss nicht, wer als erster auf die Idee kam. Aber man weiss, dass es schon bald nach der Erfindung der Eisenbahn die ersten Modelle gab – zunächst als Anschauungsobjekte, nicht als Spielzeug. Irgendwann bastelte dann jemand einen Modellzug mit Kordel zum Hinter-sich-her-ziehen und damit war eine Industrie geboren. Der nächste Schritt waren dann „Selbstfahrer“, kleine Dampfmaschinchen, die man anheizen konnte, damit sie von selbst fuhren. In England, dem Ursprungsland der Eisenbahn, prägten Wenman Bassett-Lowke und Henry Greenly die frühe Welt der Modelleisenbahn, in Deutschland waren es die Brüder Eugen, Wilhelm und Karl Märklin. Dabei galt schon früh ein Motto: Möglichst originalgetreu mit maximaler Detailgenauigkeit!
Einmal kam das Modell vor dem Original: 1911 wurde von den Engländern ein Modell einer geplanten Eisenbahn nach Nigeria geschickt, damit die Einheimischen, die noch nie einen Zug gesehen hatten, sich ein Bild davon machen konnten.