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Bei diesem Landschaftsbild der 1930er Jahre fallen die vielen Obstbäume auf. Jeweils im Oktober, je Dienstag- und Freitagnachmittag, warteten lange Obstfuder-Kolonnen von der Linde bis zur Landi-Waage auf die Obstabnahmen. Gab es für das Mostobst auch nur geringe Kilopreise von wenigen Rappen, so konnten viele Bauern doch auf Martini mit ihrem Obstgeld zinsen. Auch Most wurde früher reichlich und in grossen Fässern gelagert und getrunken. In den frühen 1950er Jahren kam der Süssmost auf. Tafelobst wurde in geringeren Mengen produziert. Erst ab 1956 kam es zu ersten Obstbaum-Ausreiss-Aktionen, indem starke Traktoren älteren Obstbäumen unbarmherzig den Garaus machten. Die nachfolgende Mechanisierung stand zunehmend auf Kriegsfuss mit Obstbäumen, die rationelles Wirtschaften erschwerten. Bei den Birnen standen Gelbmöstler, Grünmöstler (Spätbirnen und Portomenter) und etwas Teilersbirnen (auch zum Dörren geeignet) im Vordergrund. Bei den Äpfeln beliebt waren Erdbeeri-Apfel (Danziger Kant), Gravensteiner, Boskop, Bonapfel, Berner-Rosen und, wenn’s hoch kam, der Leuenapfel. Als Frühäpfel beliebt waren Klarapfel, Joggenberger oder Astrachan. Die Kinder schätzten die frühen Schäfli- oder Zuckerbirnen. Im Spätherbst füllten sich auf der Winde die Stückli-Truhen und die Stoffsäcke mit dürren Zwetschgen.