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Du sagst, es geht dir nicht gut. Du hast Probleme beim Einschlafen. Gedanken quälen dich. Erinnerungen, Ängste, Sehnsucht. Du fragst, ob es mir ähnlich geht.
Ich frage: Meinst du sowas wie nachts heulen und stumm schreien und aufs Kissen einprügeln und noch mehr heulen, bis man merkt, dass sich auch dadurch nichts ändert?
Ist es so, dass das Ganze dann immer mehr an Bedeutung verliert, je mehr du darüber nachdenkst, weil du Dafür und Dagegen solange gegeneinander aufhetzt, bis sie sich ungewollt einfach im Nichts auflösen?
Hast du dann nur noch feuchte Augen, kannst aber nicht mehr weinen, weil der Grund zwar da, aber mit einem Mal einfach verschwunden ist, vielleicht verdrängt vom Unterbewusstsein?
Und du den Kopf wieder aufs nasse Kissen legst, schlafen willst und die Gedanken kreisen sich nur noch um diesen feuchten Fleck, auf dem deine Wange liegt?
Und der einzige Grund, warum du noch nicht schlafen kannst, der ist, dass das dumme Kissen nass geworden ist?
Meinst du das, frage ich?
Du nickst.
Ich verneine.