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Die Ablehnung der Sanierung und Umgestaltung der Hörnliallee, des Otto Wenk-Platzes und des Kohlistiegs wird vom Komitee Ja zum Hörnli bedauert. Damit wurde eine grosse Chance verpasst, die notwendige Sanierung der Strasse zeitnah zu realisieren und den Baumbestand am Hörnli-Vorplatz zu erweitern, die behindertengerechte Umgestaltung der ÖV-Haltestellen verzögert sich weiter.
Neue Vorlage von der Regierung erwartet
Das Komitee erwartet nun vom Regierungsrat schnellstmöglich eine neue Vorlage. Auch die neue Vorlage muss eine sichere und komfortable Infrastruktur für alle Verkehrsteilnehmenden schaffen und einen hindernisfreien Zugang zum Friedhof ermöglichen. Ausserdem braucht es eine Lösung, wie der Vorplatz attraktiver gestaltet und mehr Grünflächen geschaffen werden können.
Anliegen von Anwohnenden nicht erfüllt
Das Komitee bedauert, dass die seit Jahrzehnten bestehenden Bestrebungen von Riehener Anwohnenden zur Belebung und Begrünung des Hörnli-Vorplatzes, bei dieser Abstimmung keine Mehrheit fanden. Dies ist kaum darauf zurückzuführen, dass Begrünung und Belebung von Plätzen grundsätzlich keinen Rückhalt in der Bevölkerung haben.
Abstimmungsdebatte enttäuschend
Das Komitee zeigt sich enttäuscht über die Art und Weise, wie die Abstimmungsdebatte geführt wurde. Obwohl der Friedhof weiterhin mit rund 300 Parkplätzen, einer S-Bahn, 4 Bus-Linien, einem Ruftaxi und neuen Velomassnahmen gut erschlossen gewesen wäre, empörte sich die Gegnerschaft über die Aufhebung von ein paar Parkplätzen. Die emotional geführte Debatte hat einen vermeintlichen Konflikt zwischen Riehen und Basel heraufbeschworen, der so nicht existiert: Die ersten Ideen zur Umgestaltung des Friedhof-Vorplatzes kamen nämlich von Riehener Grossrät*innen.