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Im letzten Quartal 2020 führten die Schweizer Salinen im Konzessionsgebiet der Kantone Baselland und Aargau seismische Messungen durch, um den geologischen Untergrund genauer zu untersuchen. Mit den gewonnenen Daten können die Schweizer Salinen die Planung anstehender und künftiger Projekte zur Salzgewinnung verfeinern.
Aufgrund der bisherigen Ergebnisse der seismischen Messungen, die sich noch in der Auswertung befinden, werden in den kommenden Monaten zwei Standorte im Kanton Baselland bestimmt, an welchen Sondierbohrungen vorgenommen werden. Dies entspricht demselben Vorgehen wie im Kanton Aargau.
Sondierbohrungen gehören zum üblichen Vorgehen im Rahmen der Erschliessung von neuen Salzgewinnungsgebieten. Während mit den seismischen Messungen flächendeckende Informationen generiert werden, liefern Sondierbohrungen sehr detaillierte, punktgenaue Informationen. Dadurch sind noch genauere Tiefen- und Mächtigkeitsangaben zu den Salzschichten möglich. Die Kombination beider Messverfahren erlaubt zusätzliche Erkenntnisse, welche beim Einsatz nur der einen oder anderen Methode nicht im gleichen Mass möglich wären.
Sobald die Standorte der beiden Sondierbohrungen identifiziert sind, werden die Schweizer Salinen in einem weiteren Schritt mit den betroffenen Gemeinden und Grundeigentümern Kontakt aufnehmen. Wenn deren Einverständnis vorliegt, erfolgt voraussichtlich im Februar 2022 eine Baueingabe, die von den kantonalen Behörden bewilligt werden muss. Die Schweizer Salinen informieren bei neuen Erkenntnissen weiterhin zum Thema.