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Nachdem er mit einem 6:1, 6:1 gegen Albert Ramos-Viñolas gestartet war, deklassierte er auch den zweiten spanischen Gegner. Gerademal 51 Minuten benötigte der Einheimische gegen Carreño Busta (ATP 43), der immerhin in diesem Jahr schon zwei Finals auf Sand erreicht hat.
Schon nach sieben Minuten führte Wawrinka, der mit einigen spektakulären Ballwechseln begeistern konnte, mit 3:0. Bei eigenem Service blieb er über den gesamten Match unantastbar. Gerademal sieben Punkte gab er bei seinen acht Aufschlagspielen ab. Im Halbfinal trifft er nun am Freitag im Parc des Eaux-Vives auf den Tschechen Lukas Rosol (ATP 68). Gegen Rosol gewann er die bisherigen drei Begegnungen, unter anderem jene in Genf im letzten Jahr und beim Australian Open im vergangenen Januar.
Zum fünften Mal erreichte Wawrinka in der Schweiz den Halbfinal eines ATP-Turniers. In den letzten Jahren waren Erfolgsmeldungen des Waadtländers bei Heimturnieren aber eher selten geworden. Seit Anfang 2012 gewann er nur vier Partien, keine in Basel, eine in Gstaad und nunmehr drei in Genf. Auf dem Weg zu seinem womöglich ersten Turniersieg auf heimischen Boden warten die schwierigsten Aufgaben aber noch.
Im anderen Halbfinal stehen sich mit Marin Cilic (ATP 11) und David Ferrer (ATP 12) die Nummer 2 und 3 der Setzliste gegenüber. Cilic hinterliess auch bei seinem zweiten Einsatz nach siebenwöchiger Wettkampfpause wegen einer Knieverletzung einen überzeugenden Eindruck und setzte sich gegen den Argentinier Federico Delbonis (ATP 33) 6:4, 6:3 durch.
Einen Tag nach seinem lockeren Auftaktsieg gegen den Letten Ernests Gulbis (ATP 74) liess der 1,98 m grosse Kroate auch dem 25-jährigen Delbonis, dem Bezwinger von Stan Wawrinka im letzten Jahr, keine Chance. Zweimal pro Satz nahm er seinem Kontrahenten den Aufschlag ab und zog nach 76 Minuten in den Halbfinal ein.
Auch Ferrer gewann im Viertelfinal gegen seinen spanischen Landsmann Guillermo Garcia Lopez (ATP 55) ohne Probleme in 75 Minuten mit 6:2, 6:2.
(SDA)