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Übertritt auf Sekundarstufe II
Nach der obligatorischen Schule beginnen die Lernenden grossmehrheitlich eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II. Der Übergang von der obligatorischen in die nachobligatorische Ausbildung stellt eine wichtige Weichenstellung dar. Je nach Vorbildung, Neigungen und Fähigkeiten stehen im Anschluss an die obligatorische Schulzeit unterschiedliche Ausbildungen zur Auswahl. Während die Bildungsgänge der beruflichen Grundbildung (Lehre) in erster Linie auf die Ausübung eines Berufs vorbereiten, vermitteln die allgemeinbildenden Bildungsgänge (Gymnasium, Fachmittelschule) Wissen im Hinblick auf eine weiterführende Ausbildung auf Tertiärstufe. Für Jugendliche, die im Anschluss an die obligatorische Schulzeit über keine Anschlusslösung verfügen, gibt es verschiedene Brückenangebote.
Stellvertretend für den Übertritt in die verschiedenen Ausbildungswege wird der Übergang von der Sekundarstufe I in die berufliche Grundbildung betrachtet.
Beobachtete Entwicklung

Die Übertrittsquote von der obligatorischen Schulzeit in die berufliche Grundbildung liegt im Jahr 2016 bei 74,5 Prozent, 2,1 Prozentpunkte tiefer als im Vorjahr. Der Anteil der jungen Frauen, die in eine berufliche Grundbildung eintreten, ist mit 67,5 Prozent geringer als der Anteil der jungen Männer (81,2%).
Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Die Übertrittsquote von der Sekundarstufe I in die berufliche Grundbildung liegt im gewünschten Bereich. Die Beurteilung fällt positiv aus.
Definition
Der Indikator zeigt den Anteil der Lernenden, die von der Sekundarstufe I in die betrieblich oder schulisch organisierte berufliche Grundbildung eintreten. Berücksichtigt werden sämtliche Ausbildungsgänge mit Abschluss eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) sowie eidg. Berufsattest (EBA).
Daten
Schweiz: