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Die Feinstaubsaison 2007/08 hat heute begonnen. Der zugelassene PM10-Grenzwert von 50ug/m3 wurde laut dem VCS nicht nur in etlichen Städten überschritten, sondern auch auf dem Lande. Dies ist der Fall in Lausanne, Bern, Zürich und Härkingen. Auch das Tessin bleibt nicht verschont.
Im Rahmen der Kampagne «Kein Diesel ohne Filter» hat der VCS zudem 36 Städte in der Schweiz danach klassifiziert, welche Massnahmen ergriffen werden, um die durch den Verkehr verursachten PM10-Emissionen zu senken. Dafür wurden zwischen null und vier Sterne verteilt. Es zeigt sich, dass die eingeführten Massnahmen sehr ungleich und ziemlich bescheiden sind. Je grösser die Stadt und die damit verbundene Luftproblematik ist, umso eher werden Massnahmen umgesetzt. Genf, Zürich und Bern liegen bei der Umfrage deshalb wenig überraschend an der Spitze, ohne dass aber mit den getroffenen Massnahmen die Luftreinhalteziele erreicht werden.
Ziel der Umfrage war es, die Gemeinden zum Handeln anzuhalten. Der VCS fordert, dass sie ihre Bemühungen weiterführen, um die Luftqualität zu verbessern. Das Spektrum an Massnahmen ist gross: Die Luftqualität kennen und eine aktive Informationspolitik betreiben, die sanfte Mobilität und den öffentlichen Verkehr fördern, Zonen mit limitiertem Zugang für die am stärksten verschmutzenden Fahrzeuge einführen und somit dem Beispiel vieler Städte in Nordeuropa und Norditalien folgen. (sb)
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- www.pm10.ch