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Nasennebenhöhlenentzündung: Medikamente und Hausmittel
Wenn die Nasennebenhöhlen durch die Entzündung zu sind, zielt die Behandlung in erster Linie darauf ab, die Schleimhäute in den Atemwegen beim Abschwellen zu unterstützen. Dadurch kann das Sekret leichter abfließen und die Nasennebenhöhlen werden besser belüftet.
Geeignet bei einer Nasennebenhöhlenentzündung sind beispielsweise Medikamente mit dem gefäßverengendem Wirkstoff Pseudoephedrin-Hydrochlorid. Er hat eine abschwellende Wirkung auf die Schleimhäute der Nase und der Nasennebenhöhlen sowie auf die Ostien, die mit einem herkömmlichen Nasenspray oft nicht erreicht werden. So kann das angestaute Sekret besser abfließen. Pseudoephedrin-Hydrochlorid ist unter anderem in dem Kombinationspräparat Aspirin® SinuComplex enthalten, das mit dem zweiten enthaltenen Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) gleichzeitig die Kopfschmerzen lindert und das Druckgefühl im Kopf und im Bereich der Augen, Wangen, Stirn und Nasenwurzel nimmt. Außerdem hat Aspirin entzündungshemmende Eigenschaften.
Neben Medikamenten kann auch die bei Schnupfen und Husten bewährte Dampfinhalation dazu beitragen, die Sinusitis zu lindern. Viele Betroffene empfinden zudem eine Bestrahlung mit Rotlicht als angenehm, bei der die Entzündung eingedämmt werden kann. Eine leicht erhöhte Luftfeuchtigkeit im Raum trägt zusätzlich dazu bei, das zähe Sekret zu verflüssigen und verhindert ein zu schnelles Austrocknen der Schleimhäute.