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Wie der Gemeinderat Kerzers gestern mitteilte, hat sich eine Delegation der Gemeindebehörde Kerzers am 23. Januar mit dem für die Verkehrsplanung zuständigen Staatsrat Maurice Ropraz zu einem Gespräch getroffen. Die Vertreter der Gemeinde, bestehend aus der Gemeindepräsidentin, dem zuständigen Gemeinderat und Vertretern der temporären Kommission Verkehr, haben Ropraz laut einem offenen Brief des Gemeinderats an den Staatsrat über die prekäre Verkehrssituation auf der Kantonsstrasse Fräschels–Kerzers in Richtung Murten informiert und begründet, weshalb für die Gemeinde Kerzers eine Lösung mittels einer Westumfahrungsstrasse unerlässlich und vordringlich ist. Die Delegation habe drei Umfahrungsvarianten präsentiert, welche die bereits bestehende Umfahrung von der Murtenstrasse zur Müntschemierstrasse um das noch fehlende Verbindungsteilstück nach Fräschels vervollständigten.
Im Sinne einer kurzen Aktennotiz zählt der Rat im Brief zudem Punkte auf, die «die zwingende Realisierung respektive Vollendung der Westumfahrungsstrasse» begründen sollen. So ist unter anderem von einer als «unhaltbar erkannten Situation» um die Barriere an der Murtenstrasse die Rede. Die Kerzerser Kommission Verkehr habe den Auftrag erhalten, Lösungen zu erarbeiten, bevor es zu Unfällen oder zu einem Verkehrskollaps komme.
Wie Ropraz laut dem Brief an der Unterredung mit der Kerzerser Delegation gesagt hat, folgt Ende April eine unabhängige Studie über die Projekte zu verschiedenen Umfahrungsstrassen im Kanton Freiburg. emu