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Letzte Woche war im Magazin ein Interview mit dem mir bisher unbekannten Autoren William Skidelsky abgedruckt, der ein Buch über Roger Federer geschrieben hat. Eine Hymne, natürlich. Auf die Frage, warum Federers Spiel derart mühelos aussieht, antwortete er:
Es ist ungeheuer schwer zu sagen, wodurch dieser aristokratische Eindruck des mühelosen Gelingens entsteht. Federer ist kräftig, aber nicht muskulös. Seine Bewegungen sind flüssig, nie gehetzt. Und dann ist da seine Körperspannung – er überspielt keinen Schwung, verliert nie die Balance, stolpert nie. Und mehr als andere dreht er den Kopf zum Ball. Auf Fotos erkennt man, dass er den Ball fast zärtlich betrachtet; er spielt erhobenen Hauptes, wie ein König.
Wie ein König.
Vielleicht gelingt dem König dieses Wochenende nochmals ein Grand Slam Triumph. Das wäre eine schöne Sache.
Zur Vorbereitung hier ein GOAT Video.