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Fast jeder hat schon das Tanzbein zu «Superstition» geschwungen oder ist mit seinem Schwarm in der Schuldisco zu «I Just Called To Say I Love You» über die Tanzfläche geschwebt. Doch reisen wir zurück ins New York Ende der 1960er-Jahre:
Die Musikszene in Harlem und South-Bronx hat einen neuen Liebling. Er heisst Stevland Morris – besser bekannt als Stevie Wonder. Passender könnte der Name nicht sein. Denn im Alter von neun Jahren beherrscht der blinde Junge Klavier, Mundharmonika und Schlagzeug. Unterschreibt zwei Jahre später seinen ersten Vertrag mit dem Label «Motown».
So dauert es nicht lange, bis seine Musik ausserhalb der Tanzkeller im Big Apple Anklang findet. In den frühen 1970er-Jahren gründet er sein Label, entwickelt einen ganz eigenen Stil und beeinflusst so die Soulmusik nachhaltig. Radiostationen auf der ganzen Welt spielen seine Hits. Kaum eine Single erreicht nicht mindestens Silberstatus. Unzählige Musikpreise werden ihm verliehen. Der Musiker wird zu einer lebenden Legende.