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Unter dem Namen „Kapellenverein St. Antonius“ besteht seit 1947 in Mahren ein Verein, der ursprünglich den Zweck hatte, im Weiler Mahren, der bis zu diesem Zeitpunkt ohne Gotteshaus war, den Bau einer Kapelle zu Ehren des heiligen Antonius von Padua zu fördern und zu verwirklichen. Die Pläne des Heiligtums stammen vom Lostorfer Architekten Werner Guldimann. Seit der Fertigstellung und Einweihung des schlichten Gotteshauses im Jahr 1950 trägt der Kapellenverein St. Antonius den Unterhalt der Kapelle, bemüht sich um eine zeitgemässe liturgische Anpassung, die Verschönerung und künstlerische Ausgestaltung des Gottesdienstraumes sowie um die Pflege der Umgebung. So wurde 1980 der Altarraum der Liturgiereform angepasst. 1992 konnten die Glasfenster zum Thema „Schöpfung“ und 1995 das Kruzifix eingesegnet werden. Beide Werke wurden vom Oltner Künstler Willi Fust geschaffen. Die 1996 angeschaffte Orgel bereichert die Gestaltung der Gottesdienste. Durch die Verbreitung der Verehrung des grossen Volksheiligen Antonius versucht der Kapellenverein zu einer religiösen Vertiefung beizutragen. Jeden letzten Freitag im Monat findet in der Antonius-Kapelle eine Eucharistiefeier statt, die im grossen Masse auch von Personen aus den Nachbarsgemeinden besucht wird. Ferner bemüht sich der Kapellenverein um die Pflege des religiösen Brauchtums in Mahren. So besucht St. Nikolaus jedes Jahr die Mahrer Kinder im kleinen Antonius-Heiligtum. Die Kapelle steht auch für Hochzeiten und Taufen zur Verfügung.