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Laurien van der Graaff und Nadine Fähndrich, die WM-Zweiten im Team-Sprint, verpassten einen weiteren Coup klar. Zum Podestplatz fehlten rund 50 Sekunden. Insbesondere Laurien van der Graaff hatte zu kämpfen. Auf jeder ihrer drei Teilstrecken wurde der Rückstand auf die Spitze grösser, nachdem ihre Kollegin das Loch jeweils zugelaufen hatte.
Beim letzten Einsatz brach die Davoserin ein und schickte Fähndrich mit einem Handicap von 48 Sekunden an Position 8 ins Rennen. Der Team-Sprint wurde diesmal in der klassischen Technik gelaufen, was den Schweizer Frauen nicht sonderlich behagt.
Gold ging völlig überraschend an Deutschland mit der Ersatzfrau Victoria Carl. Diese rang im Schlussspurt sogar die Sprint-Olympiasiegerin Jonna Sundling aus Schweden nieder, Bronze ging an die Russinnen. Deutschlands Frauen hatten schon in der Staffel mit dem 3. Rang verblüfft.
Klaebo gewinnt erneut
Jonas Baumann und Jovian Hediger schlossen den Team-Sprint in der klassischen Technik im 8. Rang ab. Der Bündner und der Romand bewegten sich auf identischer Leistungsstufe. Beide mussten auf ihrer Schlussrunde die Top-Nationen ziehen lassen.
Gold ging an die Norweger mit Schlussläufer Johannes Hösflot Klaebo. Der Sprint-Dominator hatte bereits 2018 das Sprint-Double geschafft. Silber gewann Finnland, Bronze holten die Russen.