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Es ist vermutlich fast unmöglich, dieses Buch zu lesen ohne ständig Donald Trump vor Augen zu haben. Und natürlich sind die Gemeinsamkeiten mit dem amtierenden US-Präsidenten gewollt. Behaupte ich zumindest, denn anders ist es kaum vorstellbar. Und um dem Ganzen noch das Sahnehäubchen aufzusetzen, hat der deutsche Verleger beschlossen, ein Profil auf der Titelseite abzubilden, das wohl nahezu jeder als Donald Trump erkennt. Bei der Art, wie Donald Trump regiert, erstaunt es mich eigentlich, dass er den aktuellsten Roman von Sam Bourne nicht verbieten ließ. Aber vermutlich käme das nur einem Eingeständnis gleich: Jawohl, der Autor schildert konkret die Person Trump, deshalb geht das nicht.
Dies ist der erste Band aus der Reihe um Will Robie. Es empfiehlt sich dringend, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen!
Will Robie trifft immer. Er handelt im Auftrag des CIA und stets allein. Und seine Opfer stehen weit oben auf einer Liste mit allen Feinden der USA. Doch bei einem Auftrag zögert Robie kurz vor der Schussabgabe. Dass da ein Kind dabei ist, hat man ihm nicht gesagt. Und er hasst es, wenn ihm nicht alles gesagt wird. Er beschliesst, den Mord entgegen seinen Befehlen nicht auszuführen. Das Kind und seine Mutter sterben Sekunden später trotzdem und Robie sitzt in der Falle.
Auf seiner Flucht wird er durch die Umstände gezwungen, sich einem vierzehnjährigen Mädchen namens Julie anzunehmen. Nun muss Robie nicht nur sich selbst, sondern auch Julie beschützen. Und die, so stellt er nach und nach fest, hat diesen Schutz dringend nötig.