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Asjath war ganz aus dem Häuschen und freute sich riesig über die Box mit Lego Duplos. Er hatte den Dreh gleich raus und baute mit Feuereifer, allerdings nicht ohne immer wieder einen Blick auf Michels Tüte mit Süßigkeiten zu werfen.
Nach 20 Minuten nahm er plötzlich alle Legos auseinander und legte sie säuberlich zurück in die Box. Deckel drauf - und dann machte er sich über die Tüte her. Erst nachdem er den Schokoladenriegel aufgegessen hatte, öffnete er die Box wieder und spielte weiter!
Die Mutter zeigte uns stapelweise Schulhefte, in die Asjath Buchstaben und Zahlen gemalt hatte. Besonders gerührt waren wir von den vielen Heften, die sie selber gestaltet hatte. Jedes war voll geklebt mit Bildern aus Magazinen oder Zeitungen zu einem Thema. Pflanzen, Tiere, Fahrzeuge, Lebensmittel, etc. Damit würde sie mit Asjath sprechen üben. Er hätte im Sommer 2013 in die Schule eintreten sollen. Weil er nicht sprechen würde, sei er zurück gestuft worden. Aber sie sei guten Mutes, dass er dieses Jahr eingeschult würde.
Er versteht jedes Wort, aber spricht nach wie vor nicht. Auch für uns hat er kein Wort, sondern eine Geste: Er ahmt Michel beim Fotografieren nach.
Wir übergaben der Mutter im Auftrag von Margrit Geld mit der Auflage, es für sich selbst auszugeben. Das ist allerdings so wenig wahrscheinlich wie die Aussicht, dass Asjath sprechen lernen wird.
Aber es geht ihm gesundheitlich erfreulich gut. Einzig als er hinter Michel, der auf der Suche nach Kindern war, um seine Süßigkeiten loszuwerden, her lief, ging sein Atem vor Aufregung und Anstrengung hörbar rasselnd.
Die Mutter hat uns noch die neusten Untersuchungsberichte des Spitals in Colombo mitgegeben. Sie bat uns, sie in der Schweiz einem Arzt zu zeigen und um Rat zu fragen.