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1. Aufruf (Originalquelle: https://www.facebook.com/events/1629808417297858/)
Wir laden euch ein, am 11. September 2015 zusammen mit MultiWatch auf der Schützenmatte den Luciano-Romero-Platz einzuweihen.
Luciano Romero setzte sich als Gewerkschafter für die Rechte der Nestlé-Arbeiter in Kolumbien ein. Am 11. September 2005 wurde er verschleppt und brutal ermordet. Ein Monat später hätte er als Zeuge an einer öffentlichen Anhörung zu Nestlé-Kolumbien in Bern auftreten sollen.
Wir werden im Gedenken an seinen 10. Todestag die Schützenmatte in den Luciano-Romero-Platz umbenennen und eine Gedenktafel für den Menschenrechtsverteidiger anbringen. Bringt Kerzen oder andere symbolische Geschenke (Blumen, Karten mit Wünschen, etc.) für Luciano Romero mit!
2. Medienbericht (Originalquelle: https://www.derbund.ch/bern/nachrichten/Kein-LucianoRomeroPlatz-in-Bern/story/28132048)
Kein «Luciano-Romero-Platz» in Bern
Der Berner Gemeinderat will die Schützenmatte nicht in «Luciano-Romero-Platz» umbenennen.
Kein «Luciano-Romero-Platz» auf der Schützenmatte: Der Gemeinderat empfiehlt ein entsprechendes Postulat der GB/JA-Fraktion zur Ablehnung.
Der Gewerkschaftsführer Luciano Romero war 2005 in Kolumbien entführt und ermordet worden. Als ehemaliger Angestellter einer Nestlé-Tochter sei er kurz vor einer öffentlichen Anhörung zu Nestlé in Bern gestanden, schreibt Leena Schmitter (Grünes Bündnis) in dem Vorstoss. Mit der Umbenennung der Schützenmatte könne Bern ein Zeichen gegen Menschenrechtsverletzungen setzen.
Der Gemeinderat erinnert in seiner am Montag publizierten Antwort daran, dass die Schützenmatte umgestaltet werden soll. In diesem Zusammenhang könne die Namensfrage durchaus geprüft werden.
Die Bezeichnung «Luciano-Romero-Platz» lehnt die Stadtregierung aber ab. Der Name habe für einen derart zentralen Platz zu wenig direkten Bezug zu Bern. Die Kommission für Strassenbenennung werde Luciano Romero aber auf die Warteliste der potenziellen Namen für Strassen- und Platzbenennungen setzen.
Zu ihrem Namen kam die Schützenmatte, weil sie von 1530 bis 1862 als Platz für Schiessübungen diente. Heute wird der Platz vor der Reitschule als Parkplatz genutzt. Das Konzept für die künftige Nutzung soll im ersten Halbjahr 2016 präsentiert werden.