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Buchbesprechungen von Jugendlichen für Jugendliche
Bucbesprechung von Sebastian Leuenberger / Sebastian Leuenberger, 14 Jahre
Der Pianist
Hauptperson/Autor:
Im Buch "Der Pianist" oder auch "Das wunderbare Überleben" ist Wladislaw Szpilman Hauptfigur und gleichzeitig Autor. Er schrieb dieses Buch direkt nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Veröffentlichung nach dem Krieg war leider etwas schwierig.
Als Hauptfigur verrät Wladislaw Szpilman eher weniger über sich selbst. Er ist aber jedenfalls sehr musikalisch. Auch während des Buches erkennt man ziemlich gut, dass er sehr Karrieren bedacht ist, denn er ist als Pianist sehr um seine Finger besorgt. Wladislaw spielt Klavier, arbeitet beim polnischen Rundfunk, hört Klavier, übt Klavier, komponiert selber Stücke und ist immer wieder mit verschiedenen Musikanten auf Tournee.
Zusammenfassung/Thematik
Wladislaw Szpilman ist Jude und wohnt in Warschau, in der Hauptstadt Polens. Zusammen mit seiner Familie muss er zusehen, wie Warschau 1939, trotz verschiedener Abwehrsysteme, von den Deutschen eingenommen wird. Anfangs müssen sich die Juden nur vor den Deutschen verneigen. Doch je länger je mehr, geht es den Juden immer schlechter, bis sie von den Deutschen unschuldigerweise in ein viel zu kleines Ghetto in Warschau gepfercht werden.
Wladislaw Szpilman erzählt seine Eindrücke vom Ghetto. Irgendwann werden seine Familienangehörigen in das Vernichtungslager nach Treblinka geschickt. Er kommt glücklicherweise davon. Nun muss er in Polen arbeiten, hilft beim jüdischen Aufstand mit, wird von polnischen Freunden versteckt und ist irgendwann ganz auf sich selbst gestellt. Wladislaw Szpilman wartet auf den Tod oder auf das Kriegsende.
Die Thematik dieses Buches ist ganz klar "Unterdrückung" und "Judenverfolgung im Zweiten Weltkrieg", es gibt aber auch Nebenthemen wie "Musik" oder "Überleben".
Buchtipp/Kritik
Dieses Buch empfehle ich allen, die Geschichte mögen. Zudem ist es eine wahre Geschichte und ist somit verbindlicher. Das Buch ist eigentlich ein Tagebuch in einer Erzählung eingepackt. Ich finde aber gut, dass Wladislaw Szpilman nicht unbedingt mit Daten um sich schmeisst.
Der Text ist aber ein bisschen kompliziert und sehr nahrhaft. Das Buch würde ich dementsprechend nur guten Lesern und Personen, die schon ein bisschen etwas über den Zweiten Weltkrieg wissen, empfehlen. Wer das etwas dicke Buch nicht lesen möchte, kann sich auch den Film ansehen, der zirka drei Stunden geht, er ist aber sehr tragisch und emotional. Im Buch hat es auch ein paar Bilder aus dem Film "Der Pianist".
Buchbesprechung von Jonas Keller / Jonas Keller, 14 Jahre
Der Pianist ist ein geschichtlicher Roman von Wladislaw Szpilman, der von seinen Erlebnissen aus dem Zweiten Weltkrieg erzählt. Es handelt davon, wie der als Pianist tätige Jude immer wieder den Nationalsozialisten entkommt und durch welch wundersame Umstände er überlebt. Die Geschichte beginnt mit der Verlautbarung des Kriegsbeginnes: Szpilman ist davon wenig beunruhigt, er arbeitet weiter als Pianist beim polnischen Rundfunk. Auch als der Krieg näher nach Warschau rückt, versucht er ein normales Leben zu führen. Ausser der Musik ist ihm auch seine Familie sehr nah. Sie gibt ihm Kraft in schwachen Momenten. Doch alle ausser ihm sind beunruhigt, als die Nationalsozialisten Warschau übernommen haben. Ihm ist nicht klar, was sie vorhaben. Zuerst verlieren die Juden alle Rechte, und schliesslich werden sie alle in ein Ghetto, ein ehemals kleines Viertel, verfrachtet. Dieser Teil des Buches zeigt die unmenschliche Seite der Nationalsozialisten und ihre unglaubliche Brutalität, was Wladislaw zu spüren bekommt. Eines Tages stehen sie auf dem Umschlagplatz, wo sie alle wie Tiere in Züge verladen werden, um in ein KZ abtransportiert zu werden. Er bleibt bis zuletzt bei seiner Familie, wird aber durch einen für uns glücklich erscheinenden Zufall von ihnen getrennt. Für ihn jedoch ist es schrecklich, er bleibt allein zurück. Ein Kampf ums Überleben beginnt.
Das Buch ist spannend und nie langweilig, aber man sollte es nicht als Roman oder Abenteuerbuch sehen. Es sind die Aufzeichnungen aus einer schrecklichen Zeit. Ich war nach dem Buch traurig gestimmt, denn man kann sich vorstellen, auch wenn Szpilman über sich selbst sehr wenig schreibt, was für Qualen er gelitten haben muss. Ich würde das Buch jedem Geschichtsliebhaber oder Interessierten des Zweiten Weltkrieges empfehlen.
Buchbesprechung von Noah Ackermann / Noah Ackermann, 14 Jahre
Hauptperson:
Die Hauptperson des Buches ist zugleich der Autor, denn das Buch, der Pianist, ist ein Tagebuch. Dabei handelt es sich um das Tagebuch von Wladyslaw Szpilman. Es wurde während des Zweiten Weltkrieges geschrieben.
Wladyslaw Szpilman ist Pole. Er lebte in Warschau und war Jude. Szpilman studierte Musik und war später Pianist von Beruf.
Ich würde Szpilman als einen mutigen, positiv denkenden Menschen bezeichnen. Es braucht sehr viel, bis er mal verzweifelt. Als mutig würde ich ihn bezeichnen, weil er nicht floh, als Warschau von den Deutschen angegriffen wurde. Ausserdem wollte er sich selbst für seine Familie opfern.
Zur Geschichte:
Polen wurde von Deutschland angegriffen. Die Deutschen hatten Polen sofort, innerhalb weniger Tage, eingenommen. Dies lag daran, dass Polen eine sehr schwache Wehrmacht hatte.
Alle Juden wurden in Ghettos gesperrt, wo die Lebensbedingungen sehr schlecht waren. Regelmässig wurden Juden aus den Ghettos aussortiert und in Massen in Konzentrationslager gebracht, wo sie alle ihr Leben verloren.
Auch Wladyslaws Familie wurde abtransportiert. Er selber aber konnte wie durch ein Wunder flüchten. Er entwischte den Nazis jedes Mal. Er lebte in ausgebrannten Häusern und wartete das Kriegsende ab, was ihm auch gelang, da er in seinen stätig ändernden Verstecken nie aufgefunden wurde.
Meine Meinung:
Mir gefällt das Buch gut. Szpilman hat die Situationen sehr detailliert erklärt. Vom Inhalt her hatte ich nirgends Mühe zu verstehen, was gemeint ist. Vom grammatikalischen her allerdings schon. Einzelne Sätze sind manchmal etwas kompliziert und ich musste sie zweimal lesen.
Trotzdem finde ich das Buch toll. Man kann den Inhalt nicht kritisieren, da es eine wahre Geschichte ist.
Ich denke, man muss das Buch gelesen haben, um zu verstehen, wie die Lage dazumal für die Juden war.