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Anderst als bei den Kiesrohstoffen im Mittelland, die einen natürlichen Ausleseprozess durchgemacht haben, fällt der Gesteinsfestigkeit des Ausbruchmaterials eine besondere Bedeutung zu. Erfahrungen haben gezeigt, dass die Gesteinskörnungen mindestens die doppelte Festigkeit der verlangten Betonfestigkeit aufweisen sollten.
Die Gesteinshärte an Gesteinskörnungen für Beton wird nicht mittels Druckfestigkeitsprüfungen sondern mittels der Los-Angeles-Prüfung bestimmt. Da diese Prüfung nur an Gesteinskörnungen aber nicht an Rohmaterial durchgeführt werden kann und zudem zeitintensiv ist, werden zur Bestimmung der Gesteinsfestigkeit des Rohmaterials, die Punktlast- und die Brechbarkeitsprüfung verwendet. Die Werte der Brechbarkeitsprüfung lassen sich gut mit denjenigen der Los-Angeles-Prüfung korrelieren.
Aus zeitlichen Gründen werden die Prüfungen am Rohmaterial vor Ort in Baustellenlabors durchgeführt.
Die Normen für die Gesteinskörnungen stützen sich falls immer möglich auf die SN 670'102 und der dazugehörigen EN 12620 ab. Zusätzlich zu den
Regelanforderungen gemäss Nationalem Anhang SN 670'102, werden weitergehende Anforderungen, z.B. an die Kornform, Feinanteile, usw. definiert.
Ein zentraler Punkt zur Beurteilung des Rohmaterials ist die petrographische Eigung des Rohmaterials. Die aktuellen Normen eignen sich nicht für die Beurteilung des Rohmaterials und der daraus hergestellten Gesteinskörnungen.
Das B+ G hat - gestützt auf einer 20 jährigen Erfahrung - eine eigene Richtlinie zur petrographischen Beurteilung entwickelt.
Das enwickelte Prüfssystem zur Beurteilung des Gesteinsmaterials kann auch an Oberflächenproben und Bohrkernen durchgeführt werden.
Das B+ G berät sie kompetent über die Verwertungsmöglichkeiten Ihrer Gesteinsmaterialien.