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Ältester Eisbohrkern
2,7 Millionen Jahre: So alt ist das Eis, das ein Forscherteam der Universität Princeton in der Antarktis aus dem Gletscher gebohrt hat. Es ist der erste Eisbohrkern, der die gesamte Geschichte des Eiszeitalters, des sogenannten Pleistozäns, abdeckt, wie das renommierte Science Magazine meldet. Vor dieser Zeit gab es auf der Erde kaum vereiste Gebiete. Mit dem Beginn des Eiszeitalters begannen sich Kalt- und Warmzeiten in Abständen von mehreren 1000 Jahren abzuwechseln. Die letzte dieser Kaltzeiten endete erst vor 12 000 Jahren. Während ihres Höhepunkts reichten die Alpengletscher bis an den Jurasüdfuss. Die Forscher hoffen nun, Aufschluss darüber zu erhalten, wie es zu den ersten Kaltzeiten kam. Denn im Eis sind kleinste Luftblasen eingeschlossen, die einen Einblick in die urzeitliche Erdatmosphäre geben. Eines steht schon fest: Als die Gletscher vor 2,7 Millionen Jahren erstmals zu wachsen begannen, lag der CO2-Gehalt der Atmosphäre deutlich tiefer als heute: bei unter 300 Teilchen pro Million Luftmoleküle (ppm). Heute sind es rund 400 ppm.