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Die beiden wichtigsten Alpprodukte waren Butter und Sauerkäse.
Erzählung der Tochter eines alten Senners:
Nach dem Melken füllte der Senn die rohe Milch in ‚Brennten‘ (Holzgefässe), wo sie für 1-2 Tage stehen blieb. Der obenauf schwimmende Rahm schöpfte er ab und verarbeitete ihn zu Butter: Der Rahm wurde ins Butterfass gegossen und dann lange gedreht, bis sich die Butterknollen bildeten und die Buttermilch ausschied. Dann wurde die sich noch darin befindende Buttermilch herausgeknetet und die Butter in kaltem Wasser gewaschen.
Die abgerahmte Milch wurde zur Herstellung von Sauerkäse verwendet.
Auf einigen Alpsennereien wurde die Butter den ganzen Sommer hindurch zu einem grossen Klotz gefügt und gespeichert. Damit sie lange erhalte, wurde sie in frischem Wasser geknetet und im kalten Keller mit hölzernen Schaufeln an den Stock geschlagen und mit Brettern und Steinen beschwert.