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Jugendparlamente sind sowohl in Bezug auf Alter, Geschlecht, politische Ausrichtung und Nationalität bunt gemischt und somit repräsentativ für die Schweizer Jugend.
Der DSJ hat 2016 eine Umfrage bei den JugendparlamentarierInnen durchgeführt. Die Ergebnisse können hier eingesehen werden.
Jedes Jugendparlament legt seine Altersgrenzen selber fest. In den Schweizer Jugendparlamenten engagieren sich Jugendliche im Alter von 12 bis 30 Jahren. Die Altersgrenzen sollten sich grundsätzlich in diesem Rahmen bewegen. Im Durchschnitt liegt die untere Altersgrenze bei ca. 14 Jahren, die obere Altersgrenze bei ca. 23 Jahren. Der Grossteil der JugendparlamentarierInnen in der Schweiz ist zwischen 17 und 21 Jahre alt.
In einem Jugendparlament arbeiten Mädchen und Jungen gleichberechtigt zusammen. Eine gleichmässige Aufteilung ist von Vorteil. Bei den bestehenden Jugendparlamenten ist die Durchmischung der Geschlechter nahezu ausgeglichen.
In einem Jugendparlament haben Jugendliche mit allen politischen Ausrichtungen Platz. Eine Umfrage des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ bei den JugendparlamentarierInnen zeigt, dass es oft gerade die Stärke eines Jugendparlaments ist, dass man politisch aktiv sein kann, ohne einer Partei beizutreten. Jugendliche, die Jungparteien angehören und solche, die parteilos sind, arbeiten in einem Jugendparlament zusammen. Ungefähr 25 % der JugendparlamentarierInnen sind Mitglied in einer politischen Partei. Die Hälfte aller JugendparlamentarierInnen strebt eine politische Karriere an. Zwei Drittel aller JugendparlamentarierInnen positionieren sich in der politischen Mitte (Mitte links bis Mitte rechts).
In jedem Dorf und jeder Region gibt es Jugendliche mit unterschiedlichen gesellschaftlichen und sozialen Hintergründen. Für den Erfolg eines Jugendparlamentes ist es entscheidend, aus möglichst allen sozialen und gesellschaftlichen Schichten Mitglieder einzubeziehen. Nach einer Umfrage des DSJ sind in den existierenden Jugendparlamenten Jugendliche aus allen sozialen Schichten vertreten. Nur ein Drittel der Jugendlichen in einem Jugendparlament hat mindestens einen Elternteil mit einem höheren Schulabschluss. Dies entspricht dem Schweizer Durchschnitt.
In der Regel können in einem Jugendparlament alle in einer bestimmten geografischen Region (Gemeinde, Kantone etc.) wohnhaften Jugendlichen mitmachen. Im Gegensatz zum Stimm- und Wahlrecht benötigt man also keinen Schweizer Pass, um bei einem Jugendparlament mitzuwirken.