Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03314.jsonl.gz/3327

Der richtige Sturz wird über das Reifenbild und die Temperaturverteilung am Reifen eingestellt.
Mehr negativer Sturz = bessere Seitenführungskraft in der Kurvenmitte. Sturz wird über die Reifentemperatur und das Reifenbild richtig eingestellt. Der Sturz spannt das Rad respektive die Räder an der Achse vor - was den Geradeauslauf und das Einlenkverhalten verbessert.
Der Sturz sollte nicht als Einstellung der Fahrzeugbalance dienen, indem man z.B an einer Achse den negativen Sturz verringert! Als Beispiel: Damit das Fahrzeug mehr übersteuert --> den Sturz an der HA von -2° auf -1° verringern - das ist ein No-Go.
Radialreifen brauchen mehr Sturz als
Diagonalreifen, diese sind sturz-sensitiver (reagieren auf wenig Sturz schon mit einem grösseren Seitenkraftaufbau).
Bei nicht einstellbarem Sturz kann das unpassende Reifenbild/Temperaturfenster mit einer anderen Vorspureinstellung korrigiert werden.
Grundregel 5 : 1
Beispiel: 1°30' zu wenig negativer Sturz kann durch 18' Nachspur ausgeglichen werden.
Artikel aus dem Heft auto-wissen.ch von Andreas Schranz