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Alain Brügger: Grundsätzlich denke ich, dass die zwei wichtigsten Argumente für das Teilen von Verkehrsmitteln universell auf alle Fahrzeuge anwendbar sind: 1.) Positive Umwelteffekte durch bessere Auslastung vorhandener Ressourcen und Reduktion des Verbrauchs neuer Ressourcen und 2.) die Reduktion des Platzverbrauchs im öffentlichen Raum zur Verbesserung der Lebensqualität.
Beim Cargo-Bike kommt hinzu, dass in den meisten Fällen die Nutzung komplementär zum herkömmlichen Zweirad stattfindet, d.h. dass viele Haushalte in der Schweiz bereits eines oder mehrere Fahrräder besitzen und nutzen. Der Zusatznutzen des Cargo-Bikes kommt also besonders dann zum Tragen, wenn zum eigenen Fortbewegungsbedürfnis ein Transportbedürfnis hinzukommt. Man greift also für die Beförderung der eigenen Person auf das in der Regel bereits vorhandene eigene Fahrrad zurück und nutzt das Cargo-Bike, um Waren oder Kinder zu transportieren. Dieses Bedürfnis ist oft nicht täglich, sondern eher unregelmässig vorhanden, was die Möglichkeit, ein Cargo-Bike nicht selbst anzuschaffen, sondern es im Rahmen eines Sharing-Programms wie carvelo2go zu nutzen oder eines im privaten Kreis mit anderen zu teilen, besonders spannend macht.
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