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Kurt Bäumen
Kurt Bäumen ist ein Mitglied der Stadtwache von Trutz.
Für den eiligen Leser
Kurt Bäumen ging zur Stadtwache damit seine Schwester deren wesentlich jüngeren Bruder - sie sind mittlerweile Waisen - mit Kurts Sold ohne weitere Reibereien im Elternhaus aufziehen und aufs harte Leben vorbereiten kann. Sein bester Freund Bastian Winter wurde eines verhängnisvollen Tages im Geisterwald von der Cendarischen Innung der Abenteurer getötet. Seither ist er nicht mehr derselbe.
Leben
Das Torfstechen lag seit mehreren Generationen in der Familie Bäumen und war bisher stets lukrativ genug, um einen zufriedenstellenden Lebensunterhalt zu garantieren. Doch der Beruf wurde mit dem schnell breiter werdenden Familienbaum immer gesättigter. Kurts Vater entschied sich dahernach einigen harten Winterwochen dazu, als Kurt noch lange nicht geboren war, ins Jagdgeschäft umzusteigen. Das war noch ganz praktisch, da sein bis anhin guter Freund und Leder-Gerber Herr Winter da einige Kontakte kannte, welche mit dem Jagen aufhörten und ihm deren Ausrüstung für wenig Geld abkaufen würden. Das funktionierte eine Zeit lang sehr gut.
In der Mitte seines Lebens heiratete er eine Bäckerstochter und hatte einen Sohn, eine Tochter, dann Kurt und nochmals einen Sohn. Mit dem Alter übernahm der Älteste immer mehr das Jagen. Die Tochter half der auch schon von wiederkehrenden Krankheiten angeschlagenen Mutter beim Haushalt, wobei Kurt stets freudig mitkochte.
Eines Tages wurden der Vater und der Älteste bei einem verhängnisvollen Missverständnis mit Amazonen so stark verletzt, dass der Vater an Ort und Stelle und der Sohn letztendlich an einer Infektion verendeten. Die Mutter kam darüber nie hinweg und die einzige Tochter übernahm den Haushalt. Das Geld wurde immer knapper, aber die Mutter liess Kurt und sein jüngerer Bruder nicht jagen, damit sie nicht auch ein solches Schicksal erleiden.
An einem regnerischen Abend klopften drei Stadtwachen bei ihnen an, um den knapp erwachsenen zwei jetzt ältesten Kindern die tragische Nachricht mitzuteilen, dass ihre Mutter sich von dem Klosterturm stürzte. Bei dem Begräbnis war wie bei dem von Kurts Vater auch wieder der Leder-Gerber und erklärte Kurt und seiner Schwester, dass sie gut auf den Jüngsten aufpassen sollten, der als einziger noch ein junges Kind war. Herr Winter erzählte davon, wie sein Sohn in die Stadtwache geht und so entschieden Kurt und seine Schwester, dass Kurt auch beitreten würde, seinen Sold so weit es geht der Schwester überlässt und diese damit den Jüngsten aufzieht.
Da Kurt schon einige Erfahrungen im Kochhandwerk gesammelt hatte, wurde er der Feldkoch seiner Truppe. Weil es aber nicht immer einen Feldkoch braucht, übernimmt er meistens die üblichen Aufgaben eines neuen Rekruten, wobei er sich auch schon ein wenig mit Bastian Winter anfreunden konnte, dem er hin und wieder eine Extrawurst bietet, damit dieser ihn von dem Spott eines manchen Anderen in der Stadtwache beschützt.
Eines Tages wurde Kurt Bäumen mit Bastian Winter, einer anderen Stadtwache und ihrem Korporal von einem Kristall befohlen, in den Geisterwald westlich der Stadt Trutz zu gehen und ihr altes Leben hinter sich lassen. Es folgten die Geschehnisse im Geisterwald bei Trutz bei denen Kurts bester Freund Bastian von Mitgliedern der kurz zuvor gegründeten Cendarischen Innung der Abenteurer getötet wurde. Danach trat Kurt wieder seinen Dienst in der Stadtwache an, doch die Geschehnisse lassen ihn seit jeher nicht in Ruhe...
OT-Infos
Kurt Bäumen wurde an der Con Archenwall und Trutz 1 als NSC von Hermann Eichhorn gespielt.