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Hubert Harry
Geboren 1927 in Dalton-in-Furness, England, gestorben in Luzern im Juni 2010. Erste Klavierstunden mit knapp drei Jahren beim Vater, einem Organisten und Chorleiter. Mit
6 Jahren Unterricht bei Hilda Collens an der Matthay School (später Northern School) of Music in Manchester.
1946 Abschluss der Ausbildung mit dem Performer’s und Teacher’s Diploma an der Royal Academy of Music in London. Auf Empfehlung Sir Clifford Curzons Studien in der Schweiz bei Edwin Fischer und Paul Baumgartner. Später Unterricht beim unvergesslichen Dinu Lipatti, anschliessend bei dessen Assistenten Louis Hiltbrand in Genf. Auszeichnungen: Im Juni 1950 erhält Hubert Harry den selten vergebenen «Prix de Virtousité avec grande Distinction», und er wird erster Preisträger des Concours International de Genève.
1950–1993 am Konservatorium Luzern Lehrtätigkeit mit internationaler Ausstrahlung. Nach der Pensionierung Fortsetzung der Lehrtätigkeit mit der gleichen Begeisterung und Hingabe, die seinen Unterricht am Konservatorium kennzeichneten. 1950–1994 Konzerte und Klavierabende mehrheitlich im Kunsthaus Luzern. 1963 im Rahmen des Lucerne Festival Uraufführung des Triokonzertes (1933) von B. Martinu (Lucerne Trio mit Walter Prystawski, Violine, und Esther Nyffenegger, Violoncello). Konzertreisen in Europa mit dem Lucerne Trio, als Solist mit den Festival Strings Lucerne, ferner Klavierabende in verschiedenen europäischen Städten und in Chile. 1981 Kunstpreis der Stadt Luzern.
1948–50 Begegnung mit Frau Rachmaninoff, die ihn häufig in ihre Villa einlädt. Er spielt auf Rachmaninoffs Steinway und begleitet die Enkelin Sophia, die Lieder ihres Grossvaters vorträgt.