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Jogger, meidet die Strassen!
Wer sich für einen Dauerlauf vielbefahrene Strassen aussucht, tut Herz und Lunge keinen Gefallen. Das zeigt eine Untersuchung des Imperial College in London.
Die Wissenschaftler liessen ihre Probanden einen zwei Stunden langen Spaziergang unternehmen. Die eine Hälfte machte das in der Oxford Street, einer viel von dieselbetriebenen Taxen und Bussen befahrenen Hauptverkehrsstrasse im Westen Londons. Die anderen durften ein paar Kilometer weiter südwestlich promenieren, im Hyde Park. Nach ein paar Wochen gab es einen weiteren zweistündigen Spaziergang an der jeweils anderen Stelle, berichtet die Ärztezeitung.
Gemessen wurden verschiedene Funktionen von Herz, Arterien und Lunge. Gleichzeitig wurden während der Spaziergänge die aktuellen Feinstaubkonzentrationen ermittelt. Die Ergebnisse beim Joggen an der Oxford Street waren eindeutig schlechter als nach einem langen Spaziergang im Hyde Park. Besonders anfällig für die Feinstaubbelastung waren Patienten mit chronisch obstruktiver Bronchitis. Sie zeigten auf der Strassenetappe nicht nur eine Zunahme der Gefässsteifigkeit, sondern auch mehr klinische Symptome als bei der Parketappe, darunter Husten, Auswurf und Kurzatmigkeit.