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Nach rund fünf Monaten hatte ich genügend Material gesammelt, um mit dem eigentlichen Schreiben zu beginnen. Die Mischung aus deduktivem und induktivem Vorgehen bewährte sich. Ich erinnere mich gut an eine lange Zugfahrt, während der ich meine gesamten Notizen auf das Thema „Teleologie“ durchkämmte. Ich versuchte handschriftlich auf mehreren Seiten die Gedanken aufzuschreiben und dann in eine Reihenfolge zu bringen. Die einzelnen Gedankenbündel dienten mir später als Untertitel. Erst fügte ich die einzelnen Gedanken als Stichworte ein und hängte die Zitate in der Originalsprache (niederländisch oder englisch) daran.
Dieses „Skript“ diente mir als Vorlage für das Formulieren. Ich wurde nicht ständig in meinen Gedanken gestoppt, um eine Belegstelle herauszusuchen. Alle Zitate fanden sich bereits im Text vor. Es galt nun, diese in einen zusammenhängenden Text einzubinden. In dieser Phase bewährte es sich, drei und mehr Stunden am Text zu bleiben und grössere Abschnitte zu schreiben. Eine Stunde dauerte jeweils die „Anlaufszeit“, um richtig in den Fluss zu kommen.
Der nächste Schritt bestand darin, die einzelnen Ausschnitte aus Bavincks Werk sinngemäss wiederzugeben und wo nötig wörtlich zu zitieren. Ich merkte, dass ich auch in dieser Phase immer trocken lief. Das bedeutete, dass ich parallel zur Schreibarbeit weiterlas, um zusätzlichen „Schmerstoff“ für das Ausformulieren zu erhalten. Als sehr hilfreich erwiesen sich die Treffen mit einem Studienkollegen, um ihm den Inhalt eines zusammengestellten Teils zu schildern. Was sich über Wochen und Monate in meinem Kopf abgespielt hatte, musste ich nun in einer zusammenhängenden Darstellung weitergeben.