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Um 1920 stellte der amerikanische Arzt Albert Abrams bei Untersuchungen seiner Patienten ein reproduzierbares Phänomen fest. Beim Abklopfen hörte er, dass das Klopfgeräusch bei identischen Krankheitsbildern immer dieselbe Tonalität aufwies.
Er hat angenommen, dass (aus heutiger Sicht) sich so Informationen auf der atomaren Ebene manifestieren.
Später stzte er ein Widerstandsmessgerät ein um den Körperwiderstand zu messen und fand zu seinem Erstaunen heraus, dass jedes Krankheitsbild einen charakteristischen Widerstandswert besass.
Weitere Messungen von Gewebeproben, Blutstropfen oder Haaren der Patienten ergaben dieselben Werte.
Ferndiagnosen mit angeblich hoher Trefferquote
Abrams nannte sein Verfahren ERA (Electronic Reaction of Abrams). Seine Schülerin Ruth Drown untersuchte Gewebeproben ohne die dazugehörigen Patienten in Reichweite zu haben und erreichte anfangs eine hohe Trefferquote mit ihren Diagnosen.
Allerdings versagte ihre Kunst bei einer Doppelblindstudie in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts an der Universität Chicago.
Sowohl Abrams wie auch Drown hatten grosse Fangemeinden und eine ebenso grosse Gegnerschaft. Abrams wurde letztendlich in die Gilde der Quacksalber eingereiht und verlor wegen seiner Arbeit Ruf und Reputation. Ruth Drown wurde wegen Scharlatanerie angeklagt und verurteilt.
Der Autor Edward Russell setzte sich mit dem Verfahren auseinander und vermutete, dass Radiowellen da eine Rolle spielen. Er taufte die ganze Geschichte Radionik – ein Name, der sich bis heute erhalten hat.
Radionik – Wissenschaft oder was?
Ich habe mir da meine Gedanken dazu gemacht. Immerhin bin ich einer der ersten ernsthaften Radioniker in der Schweiz.
Am einfachsten wäre es, dass Ganze einfach anzunehmen und die Überzeugung, dass das Verfahren gut funktioniert nicht mit einem „Und was steckt dahinter?“ zu hinterfragen.
Das liegt jedoch weder in meiner Natur noch in der Natur vieler Menschen, die im westlich-analytischen Kulturkreis leben.
Im Internet sind die abstrusesten pseudowissenschafltlichen Erklärungen zu finden. Die lasse ich jetz mal beiseite und stelle ganz einfach mit gesundem Menschenverstand ein paar Verknüpfungen her.
Was wäre wenn…?
Mal angenommen, die Theorien der klassischen Atomphysik wären das, was sie vorgeben zu sein. Dann würde das bedeuten, dass auf Grund der Abmessungen von Atomen, Elektronen & Co und deren „Flugbahnen“ der grösste Teil dessen, was wir an uns (oder Gegenständen) anfassen können, gar nicht existiert.
Hätten wir ein Zaubermikroskop und könnten also ein Stück von uns unendlich vergrössern, so würde sich am Ende zeigen, dass wir lediglich aus mehr oder weniger schnellen Schwingungen bestehen. Also aus reiner Information.
So in etwa postuliert das ja auch Sheldrake und die Forschungen von Roger Nelson und dem PEAR-Lab der Princeton University (im letzten Beitrag habe ich darüber geschrieben) weisen auch in diese Richtung.
Was also müsste ich können, um wie der philippinische Phantomchirurg Tony Agpaoa mit blossen Händen in einen anderen Körper zu greifen oder gar durch Wände gehen zu können?
Das Kraftwerk-Phänomen
Erst mal machen wir einen kleinen Exkurs in die klassische Elektrizitätslehre. Unser Haushaltstrom verändert 50x pro Sekunde seine Polarität. Das sind die berühmten 50 Hertz (benannt nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz).
Bekanntlich kommt der Strom zwar aus der Steckdose, sein Ursprung ist aber in einem oder mehreren Kraftwerken. Wenn nun zwei Kraftwerke zusammengeschaltet werden, müssen erst die beiden 50Hz-Schwingungen so synchronisiert sein, dass sie exakt deckungsgleich sind. Dann erst kann der Schalter umgelegt werden, so dass beide Kraftwerke ins Netz speisen. Stimmen die beiden Schwingungen nicht überein, dann knallts wenn der Hebel umgelegt wird.
Genau so stelle ich mir das Phänomen vor, das ich erzeugen muss, um mit blossen Händen zu operieren oder durch die Tresorwand meiner Hausbank zu spazieren. Nämlich meine Schwingungen exakt mit denen des Patienten oder der Wand synchronisieren. Und schon klappts mit dem Ein- und Durchdringen.
Was hat das mit Radionik zu tun?
Von diesen Schwingungsphänomen angetan haben clevere Tüftler sich die Frage gestellt: „Was wäre, wenn das alles stimmt?“
Dann wären ja Krankheitsinformationen irgendwo als Schwingungsmuster gespeichert und müssten abgerufen werden können. Holen wir nun noch Sheldrake zu Hilfe, so liegt der Schluss nahe, dass solche Schwingungsmuster im individuellen Bewusstseinsfeld abgelegt sind. Und auch von dort aus wirken.
Universitäre Versuche zeigen, dass die „Ursubstanz“ gesprochener Worte – also wenn alles Persönliche rausgefiltert wird – in allen Sprachen die gleichen Schwingungen im Gehirn von Probanden erzeugt. Also beispielweise das Wort „Auto“ zeigt identische Schwingungsmuster – ganz egal, ob ein Schweizer, Italiener oder Russe es ausspricht. Und interessanterweise auch dann, wenn identische Worte in verschiedenen Sprachen gelesen werden.
Es scheint also irgendwo eine kommunikative Ursuppe zu geben und die wäre – Sheldrake lässt grüssen – im Bewusstseinsfeld angesiedelt. Wahrscheinlich hat also jeder von uns – Tiere inklusive – einen „Universaltranslator“ nach dem Bauplan des Raumschiffs Enterprise eingebaut der uns hilft, auf einer subbewussten Ebene miteinander zu kommunizieren.
Jetzt wirds relativ einfach für die Radioniker. Man nehme eine Datenbank und schreibe Begriffe hinein. Dann brauchts als Nächstes ein Interface, um das Bewusstseinsfeld mit der Datenbank zu verbinden. Radioniker orientieren sich da an den „Eggs“ von Roger Nelson – Zufallsgeneratoren, die angeblich in der Lage sind Abweichungen von der Norm zu erspüren und abzubilden.
Diese Zufallsgeneratoren vergleichen nun die Schwingungen der Begriffe in der Datenbank mit den Schwingungen im Bewusstseinsfeld. Deckt sich ein Begriff mit einer Schwingung des Bewusstseinsfeldes, so wir dieser ausgegeben und die Prozentzahl der Übereinstimmung ist in etwa ein Gradmesser für die Wichtigkeit der gefundenen Schwingung.
Kann Radionik Bewusstseinsfelder verändern?
Tun wir mal so, als stimmen die von mir aufgestellte Theorie und meine eigenen Beobachtungen bei der Arbeit mit Radionik.
Dann ist die Chance reell, dass „Heilschwingungen“ in ein Bewusstseinsfeld eingespeist werden können und eine Veränderung bewirken.
Interessanterweise finden die grössten Veränderungen in die gewünschte Richtung bei Kindern, Tieren und Systemen – beispielsweise Firmen und Organisationen – statt. Das mag seinen Ursprung darin haben, dass diese Gruppen das Prinzip weder zerdenken, hinterfragen noch anzweifeln.
Änhliches gilt ja auch für die Schmerzbetäubung in Hypnose. Wenn jemand Zweifel an der Wirkung oder Angst – zum Beispiel vor dem Zahnarzt – hat ist es sehr wahrscheinlich, dass hypnotische Anästhesie nicht zuverlässig funktioniert.
Gerade im Firmenkontext erlebe ich immer wieder erstaunlich präzise Analysen und Reaktionen auf die „Korrektur-Sendungen“.
Vielleicht bin jedoch ich derjenige, der das erzeugt. Und nicht die Maschine…
Jedenfalls geben mir die Erfolge der letzten zwölf Jahre recht.
Halten wir einfach mal fest, dass das Verfahren – Esoterik hin oder her – recht gut funktioniert.
Es stellt sich nur die Frage, ob der ganze technische Aufwand wirklich notwendig ist. Oder ob Bewusstseinsfelder auch ohne dieses Equipment zuverlässig angezapft und beeinflusst werden können.
Geniess also die Vorfreude auf den nächsten Artikel mit
Mehr Lebensfreude!