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Grossartige Leistung der Grenat, die den FC Thun mit 2-0 schlagen.
Zum ersten Mal seit der Gründung der Super League gewinnt der Servette FC viermal in Folge. Noch besser: die Grenat waren in den letzten neun Begegnungen die beste Mannschaft des Landes, denn sie holten 22 von 27 möglichen Punkten. Das ist ein Punkt mehr als der FC Sankt-Gallen, der neue Tabellenführer, welcher am nächsten Sonntag Gegner der Genfer ist.
Am Sonntag lieferten die Spieler von Alain Geiger eine ausgezeichnete Leistung im Stade de Genève. Mit derselben Startelf wie eine Woche zuvor in der Maladière erstickten sie einen FC Thun, der die Reise nach Genf antrat, um mit einem Punkt davon zu kommen.
20 Schüsse, 12 davon auf das Tor, der gegnerische Torhüter Guillaume Faivre hatte alle Hände voll zu tun. Der Berner Torhüter schob lange das Unvermeidbare hinaus. Er parierte einen Kopfball von Stevanovic in der 36. Minute sowie auch einen Schuss von Tasar in der 45. Minute. Zur Halbzeit stand es 0-0, fast ein Wunder, wenn man die Überlegenheit der Grenat betrachtet.
In der zweiten Halbzeit machte der Servette FC weiter und setzte sich logischerweise durch. Ondoua schoss die Genfer in der 53. Minute in Führung, er lenkte einen Schuss von Park ins Tor ab. Zweites Tor der Saison für den Kameruner. Einziger Wermutstropfen: er bekam in der ersten Halbzeit eine gelbe Karte, somit ist er beim Spitzenkampf gegen Sankt-Gallen gesperrt.
Nach dem 1-0 spielten die Thuner etwas mehr nach vorne und so ergaben sich mehr Räume für die Genfer Stürmer. Kyei, Tasar und Park erarbeiteten sich Torchancen, ohne jedoch den Ball ins Netz zu bringen. Der Südkoreaner erlöste dann die Grenat mit einer gewohnten Aktion: Dribbling, um auf seinen rechten Fuss zurückzukommen und Schlenzer in die lange Ecke. Faivre war geschlagen und es stand 2-0.
Am Ende des Spiels würdigte der gesamte Verein den abtretenden Präsidenten Didier Fischer. Viereinhalb Jahre führte er den Servette FC. Pascal Besnard übernimmt das Präsidentenamt, aber Didier Fischer bleibt Präsident der Stiftung 1890, welche den Verein besitzt.
Danke für alles Präsident!