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Rente des überlebenden Ehegatten (Artikel 20) Kurz gefasst --> Merkblatt
Stirbt der Bezüger einer Alters- oder Invalidenrente, so hat der überlebende Ehegatte oder eingetragene Lebenspartner Anspruch auf eine Rente, falls:
- er für eines oder mehrere Kinder aufkommt oder
- das 40. Altersjahr vollendet hat und die Ehe oder die Partnerschaft mindestens zwei Jahre gedauert hat.
Betrag der Rente:
Der Jahresbetrag der Rente entspricht 60 % der vollständigen jährlichen Rente des Verstorbenen.
Einmalige Abfindung für den Ehegatten oder eingetragenen Partner, der keinen Anspruch auf eine Rente hat
Erfüllt der überlebende Ehegatte oder der eingetragene Partner keine der im Reglement festgelegten Bedingungen, so hat er Anspruch auf eine einmalige Abfindung, die höchstens drei Jahresrenten des überlebenden Ehegatten entspricht, sofern die Ehe oder die Partnerschaft drei Jahre oder länger gedauert hat. Ansonsten wird die Abfindung im Verhältnis zur Dauer der Ehe in Monaten berechnet.
Tod eines geschiedenen Versicherten (Artikel 21)
Der geschiedene Ehegatte hat Anspruch auf eine Ehegattenrente, sofern:
- die Ehe mindestens zehn Jahre gedauert hat, und
- ihm im Scheidungsurteil wurde ihm eine Rente oder eine Kapitalabfindung für eine lebenslängliche Rente zugesprochen worden ist.
Der Betrag der ausbezahlten Jahresrente entspricht dem entgangenen Unterstützungsbetrag abzüglich allfälliger durch andere Versicherungseinrichtungen erbrachten Leistungen höchstens jedoch dem Betrag der Ehegattenrente gemäss den BVG-Mindestanforderungen.
Kinderrenten (Artikel 22)
Renten für Kinder von Rentnern oder Invaliden werden bei Altersrücktritt oder Invalidität fällig.
Waisenrenten werden beim Tod eines Bezügers einer Alters- oder Invalidenrente fällig.
Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik «Leistungen für Kinder».