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Auf europäischer Ebene sind Umweltqualitätsnormen im Bereich Wasser festgelegt, die dem Schutz der menschlichen Gesundheit dienen. Darin werden 63 chemische Verbindungen mit hoher zu überwachender Priorität genannt. Aufgrund fehlender adäquater Massnahmen ist es jedoch schwierig, eine relevante, gesundheitsverträgliche Obergrenze festzulegen. Kontrollen werden von zugelassenen Labors an Quellen und in Trinkwasserproduktionsanlagen durchgeführt. Die Häufigkeit der Kontrollen hängen von der gesammelten Wassermenge und der belieferten Bevölkerung ab. Im Rahmen dieses Projekts werden drei Hauptschadstoffe behandelt: Glyphosat, Atrazin und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Die vorgeschlagene Lösung kann jedoch aufgrund einer sehr allgemeinen Konzeption leicht an andere Schadstoffe angepasst werden. Durch das Projekt soll der Region eine kostengünstige und nachhaltige Kontrolle auf Schadstoffe im Trinkwasser gewährleistet werden.
Das Hauptziel des Projektes ist die Entwicklung und Erprobung eines fortlaufenden und automatisierten Systems zur Überwachung der Konzentration mehrerer Schadstoffe im Trinkwasser mittels Sensortechnologie. Sie stellt einen Durchbruch zu herkömmlichen Methoden zur Erkennung von Schadstoffen dar.