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Was war dein merkwürdigster Traum?
Da ist ein sehr altes Pferd. Ich füttere es noch mit einer Birne und dann beginnt es — ähnlich einer Bleigiessfigur über einer Kerzenflamme — ähnlich einem Stück Wachs auf einer heißen Fläche — langsam vor meinen Augen zu schmelzen. Am Ende schaut nur noch der Kopf des Pferdes aus einer dunklen Pfütze hervor, bis es sich dann ganz auflöst. Die Pfütze ist jetzt hart und dünn wie Papier. Ich hebe sie an und entdecke darunter zwei sehr kleine Pferde.
Was kontrolliert Dich?
Die Vernunft. Manchmal Angst.
Was lernt man vor allem am Theater?
Dass alles wieder vergeht.
Sind die Ränder der Wirklichkeit diffus?
Auf jeden Fall. Und die interessantesten Dinge entstehen dort.
Foto: © Flavio Karrer