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Häufig gestellte Fragen (FAQ) bezüglich der Anwendung der schweizerischen Missbrauchsbestimmungen auf Zahlungen von Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren, die aus der EU an verbundene Kapitalgesellschaften in der Schweiz fliessen (Artikel 15 ZBstA)
Unsere Gesellschaft erhält Erträge von einer in der EU ansässigen Gesellschaft. Diese Erträge wurden auf Grund von Artikel 15 des Zinsbesteuerungsabkommens mit der EG an der Quelle entlastet. Gelten die schweizerischen Missbrauchsvorschriften auch für diese Einkünfte? Muss in Fällen, wo auf Grund des Artikels 15 des Zinsbesteuerungsabkommens mit der EG eine Steuerentlastung auf Dividenden, Zinsen oder Lizenzgebühren erreicht wurde, die Erklärung R-Mb KS 1999 *) eingereicht werden? Unsere Gesellschaft erhält auch Erträge aus Belgien, Frankreich und Italien, die auf Grund des Artikels 15 des Zinsbesteuerungsabkommens mit der EG an der Quelle entlastet wurden. Müssen die Ergänzungsblätter R-Ba, R-Fa bzw. R-Ia auch in diesem Fall ausgefüllt und eingereicht werden? Wir haben gehört, dass der BRB 1962 auch für Erträge, die auf Grund von Artikel 15 des Zinsbesteuerungsabkommens mit der EG (ZBstA) an der Quelle entlastet werden, anwendbar ist. Aber wie gelangt unsere Gesellschaft in den Genuss dieser Entlastungen (Verfahren, Gesuche, Formulare, usw.)?
Letzte Änderung 03.10.2016