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Teppichkäfer sind unscheinbare kleine Käferchen, deren Larven in der Lage sind, unangenehme Schäden anzurichten. Die Imagines ernähren sich normalerweise von Pollen und Nektar verschiedener Blüten.
Der buntfleckige Teppichkäfer hat elfgliedrige Fühler. Das befruchtete Weibchen dringt im Mai/Juni in Gebäude ein und legt dort rund 30 Eier. Aus dem Ei schlüpft nach etwa 15 Tagen eine Larve , die sich bis zu 12mal häuten kann, ehe sie erwachsen ist. Größtenteils verpuppen sich die Larven noch im Herbst. Binnen 10-19 Tagen schlüpft die Imago, doch verbleibt sie in der Puppenhaut und kommt erst im Frühjahr heraus.
Der kleinere Teil der Larven überwintert, setzt im Frühjahr den Mastfraß fort und ist erst danach reif. Die Larven sind gefährliche Schädlinge an Teppichen, wollenen Textilien und Pelzwerk, schaden aber auch an Leder, Seide, Federn, Horn, in Insekten- sammlungen und anderen naturkundli- chen Schaustücken einschließlich Her- barien. In freier Natur verläuft ihre Entwicklung in Vogelnestern, auf den Kadavern von Vögeln und Säugern sowie in den Nestern wilder Bienen.
Vorbeugung:
Teppiche auf glatte, fugenlose Fußböden verlegen (nicht kleben, nicht bis an den äußersten Rand verlegen), oft saugen und ausklopfen; aturkundesammlungen in gut abgedichteten Kästen oder Containern unterbringen und evtl. präventiv mit geeigneten Chemikalien behandeln; konsequente Beseitigung von Schmutzteilchen, die sich hinter Möbeln, Kücheneinrichtungen und in Fußbodenritzen ansammeln;
Beseitigung von verlassenen Vogel-, Mäuse- und Wespennestern, von ausgetrockneten Mäusekadavern in-und außerhalb der Gebäude. Weitere Maßnahmen wie bei der Kleidermotte.