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Im 'Der Weg des Menschen', der auf einen Vortrag aus dem Jahre 1947 zurückgeht, beschreibt Martin Buber, was in seiner Sicht für das Leben der ostjüdischen Chassidim wesentlich war und was für Bubers Werk entscheidend wurde. Ein idealer Einstieg in Bubers Werke und zugleich ein Anstoss zur Selbstbesinnung. Den Grundfragen menschlicher Existenz und Sinngebung nachgehen
Portrait
Martin Buber (1878-1965), Religionsforscher, Religionsphilosoph und Schriftsteller, gehört zu den führenden Persönlichkeiten des Judentums im 20. Jahrhundert und des jüdisch-christlichen Dialogs. Geboren in Wien, aufgewachsen in Lemberg, studierte er Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte und Psychologie in Wien, Berlin, Leipzig und Zürich. 1924-33 war er Professor für Allgemeine Religionswissenschaft in Frankfurt a.M. Buber, der sich früh dem Zionismus angeschlossen hatte, wanderte 1938 nach Palästina aus und lehrte an der Hebräischen Universität von Jerusalem Sozialphilosophie. Nach dem 2. Weltkrieg war er einer der wenigen ehemals deutschen Juden, die in der Öffentlichkeit wieder eine Brücke zu Deutschland zu schlagen versuchten. Albrecht Goes, geb. am 22. März 1908 in Langenbeutingen, absolvierte die theologische Ausbildung in Urach und im Tübinger Stift und wurde 1933 Pfarrer. 1932 erschien sein erster Gedichtband, dem zahlreiche Lyrikbände, Erzählungen und Essays folgten. Der vielfach ausgezeichnete Autor lebte in Stuttgart-Rohr, bis zu seinem Tod am 23. Februar 2000.