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Sie plädierte vor allem für Massnahmen bei der Rente, im Gesundheitswesen und im Energiebereich. Dies dürfte auch der Bevölkerung zugute kommen. Denn der Konflikt im Osten des Landes sorge zunehmend für Gegenwind.
Die Weltbank traut der Ukraine in diesem Jahr zwei Prozent Wirtschaftswachstum zu, nach 2,3 Prozent 2016. Das Bruttoinlandprodukt dürfte 2018 um 3,5 Prozent zulegen und 2018 um vier Prozent.
Die Ukraine bekommt derweil neue Finanzhilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF). Dieser hatte am Montag grünes Licht für die Auszahlung einer Kredittranche über eine Milliarde Dollar gegeben. Damit hat das Land 8,38 Milliarden Dollar aus einem 17,5 Milliarden Dollar umfassenden Hilfspaket erhalten.
Der stellvertretende IWF-Chef David Lipton sagte, in der Wirtschaft gebe es Anzeichen der Erholung. Allerdings mahnte auch der IWF Strukturreformen an, um Investitionen anzulocken und das Geschäftsklima zu verbessern.
Der IWF hatte die Auszahlung im März zunächst blockiert. Von Russland unterstützte Rebellen kontrollieren den Osten der Ukraine seit 2014. Im gleichen Jahr hatte Russland die ukrainische Halbinsel Krim annektiert.
(AWP)