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Das Schleppfischen wird nur vom Boot aus ausgeübt. Dazu ist eine kontinuierliche Bewegung des Bootes erforderlich, indem es das Schleppen des Köders veranlasst.
Ausser der Angelrute gibt es die cavedanéra oder den can (Seehunde), vor allem zum Fangen von Forellen und neuerdings auch von Zander. Es handelt sich um eine Art kleinen Katamaran, der mit einem Draht aus Stahl oder einer starken Nylonschnur ans Boot gebunden wird. Während dieses langsam vorwärts fährt, folgt der Seehunde parallel zur Fahrbahn des Bootes.
Der bürlon (Tiefsee-Rolle) oder tirlindana wird hauptsächlich für den Fischfang auf dem Luganersee verwendet. Es handelt sich um ein Rad mit Kurbel, das erlaubt eine "Mutter-Schnur" aufzurollen, die mit kleinen Haken in bestimmten Abständen platziert versehen ist. An diesen Haken sind die brasciöö (Köderschnüre) angebracht, an deren Ende der Köder befestigt wird. Die tirlindana oder tirlindanín ist eine Schnur, die über die gesamte Länge mit Blei beschwert ist. Die Angelschnur ist in der Regel um eine hölzerne Spule gewickelt, die während des Schleppens in der Hand gehalten wird. Durch mehr oder weniger schnelle und plötzliche Bewegungen regt man mit dem Köder die Neugier der Fische an.
Auf dem Langensee wird die Technik von beiden can (Seehunde) angewendet. Nicht zu vergessen ist die bastarda, d.h. der Fischfang mit tirlindana. In diesem Fall werden Stahl- oder Kupferdrähte auf ein grosses Metallrad gewickelt, daran verschiedene Köderschnüre angebracht sind. Jeder von ca. 10 m Länge ist mit versilberten "Löffelchen" versehen, die dank deren Ballast unter der Wasseroberfläche gehalten werden. Die Angelschnur wird langsam vom Boot gezogen, während die Köderschnüre gestreckt hinter der Mutter-Schnur sind. Das klassische Ziehen der Schnur zeigt an, dass die Forelle angebissen hat.