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Extrakorporale Stosswellentherapie
Stosswellen sind hochenergetische Druckwellen, die bei Sehnenansatzbeschwerden oder bei einer Kalkschulter eingesetzt wird.
Das Ziel der extrakorporalen Stosswellentherapie (ESWT) ist, dass im Gebiet des Defektes die Durchblutung gefördert wird, der Stoffwechsel sich verbessert und somit das geschädigte Gewebe sich regeneriert und ausheilt.
Bei Kalkablagerungen wird der Kalk durch die Stosswellen in feine Partikel zerkleinert, diese werden vom Körper aufgenommen und über die Blutbahnen abtransportiert und ausgeschieden.
Bevor mit der ESWT gestartet wird, ist eine bildgebende Diagnostik notwendig, um die Indikationen gemeinsam zu besprechen. Die ESWT ist keine Pflichtleistung der obligatorischen Grundversicherung, je nach Zusatzversicherung können die Leistungen übernommen werden).
Eine Stosswellen-Behandlung dauert ca. 30 Minuten. Mithilfe des Ultraschalles wird der Defekt dargestellt und auf der Haut markiert. Je nach Diagnose sind 5 – 8 Sitzungen notwendig.
Eine einzelne Stosswelle ist als ein lauter Ton zu hören und wird als Schlag, etwa wie ein kleiner Hammerschlag, empfunden. Dabei werden pro Gebiet 1500 – 2000 Stosswellen gesetzt.
Es kann zu vorübergehender Rötung der Haut kommen. Ebenso können Blutergüsse, Schwellungen oder oberflächliche Hauteinblutungen entstehen.
Wenn nach 3 - 4 Behandlungen keine Besserung auftritt, sollte die Therapie nicht weiter fortgesetzt werden.