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Die FEI anerkannte auf Basis der von Steve Guerdat vorgelegten Beweise, die von Anfang an vermutete Futterkontaminierung durch Schlafmohnsamen als Ursache für die positiven Befunde bei den drei betroffenen Pferden.
Die positiven Proben stammten vom Turnier in La Baule (Fr) Mitte Mai, bei dem der Jurassier mit Nino des Buissonnets den GP gewonnen hatte und am Tag zuvor mit Nasa angetreten war. Guerdat selbst hatte durch die Dopingsperre seiner Top-Pferde im August die EM in Aachen verpasst. Die Sperre gegen Nino des Buissonnets und Nasa war bis am 19. September ausgesprochen worden.
Guerdat übte Kritik angesichts der faktischen Vorverturteilung gegenüber seiner Person: «Es wird deutlich, dass alle Verantwortlichen überlegen sollten, wie das Verfahren und die aktuell gültigen Richtlinien optimiert werden können, damit künftig einem nachweislichen Nichtverschulden des Reiters, wie in meinem vorliegenden Fall, besser Rechnung getragen wird, bevor ein ungerechtfertigter Vorwurf - mit den entsprechenden Folgen für die Reputation der Betroffenen -, publik gemacht wird.»
Alessandra Bichsel wurde ebenfalls freigesprochen. Bei Bichsels Pferd Charivari wurden ebenfalls Kodein, Oripavin und Morphin nachgewiesen. Die positive Probe datierte von einem Wettkampf in Deauville (Fr) vom 8. Mai.