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Die Wagen mit Verbrennermotoren und die Nutzfahrzeuge erwirtschafteten derweil operative Gewinne von jeweils rund 1,7 Milliarden Dollar.
Insgesamt steigerte Ford den Umsatz im Jahresvergleich um elf Prozent auf 44 Milliarden Dollar. Unterm Strich gab es schwarze Zahlen von 1,2 Milliarden Dollar nach einem Verlust von 827 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Analysten hatten allerdings mehr erwartet. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel am Donnerstag zeitweise um vier Prozent.
Ford nahm unter Verweis auf die gerade erst erzielte Einigung mit der US-Gewerkschaft UAW die Prognosen für das laufende Jahr zurück. Ford einigte sich am Mittwoch als erster der drei grossen US-Autohersteller mit der UAW nach einem knapp sechswöchigen Streik. Der Deal, der eine Einkommenserhöhung von 25 Prozent über die Laufzeit des Tarifvertrags vorsieht, muss noch von der Gewerkschaftsbasis abgesegnet werden.
Konkurrenzkampf um Elektro-Pickups
Dennoch rüstet sich der Autoriese für den Konkurrenzkampf mit Tesla um das lukrative Geschäft mit Pickups in den USA. Die Elektroauto-Firma von Elon Musk will am 30. November erste Fahrzeuge ihres Pickups «Cybertruck» ausliefern. Ford-Chef Jim Farley pries bei der Vorlage von Quartalszahlen die noch nicht fertige zweite Generation seiner Elektro-Pickups als «eines der aufregendsten Fahrzeuge, das ich in meiner Karriere gesehen habe». Der Wagen wird bisher für 2025 erwartet.
Ford hat bereits eine Elektro-Version seines sehr populären Pickups F-150 im Angebot - baut und verkauft jedoch relativ wenige Fahrzeuge davon. In Zeiten hoher Zinsen und wirtschaftlicher Unsicherheit entscheiden sich viele US-Käufer für die günstigeren Modelle mit Verbrennermotoren - manchmal ergänzt durch Hybrid-Antriebe. Ford hofft, zur zweiten Generation seiner Elektromodelle die Produktion zu vereinfachen und die Kosten drastisch zu senken.