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Unsere Stiftung möchte informieren: Praktizierende Ärzte müssen wissen, welche ihrer Patienten ein Risiko haben, an einem Leberkrebs zu erkranken. Die breite Öffentlichkeit ihrerseits muss verstehen, dass sich das Leberkrebsrisiko über den Lifestyle beeinflussen lässt.
Viele Personen glauben fälschlicherweise, Leberkrebs komme nur bei Alkoholikern und Drogenkonsumenten vor. Das stimmt nicht. Die Stiftung will dieses falsche Bild korrigieren. Die meisten Patienten mit Leberkrebs haben keine Vorgeschichte mit Abhängigkeiten. Ausserdem ist die Vulnerabilität der Leber bezüglich Alkohol sehr individuell und hat nichts mit der Alkoholkrankheit zu tun, welche eine psychiatrische Diagnose ist.
Eine Hepatitis B-Impfung ist eine sinnvolle Vorbeugungsmassnahme, da das Hepatitis B-Virus bei der Entstehung des Leberkrebses oft ein wichtiger Kofaktor ist. Seit 2015 stehen neue und sehr wirksame Medikamente gegen Hepatitis C zur Verfügung und verhindern, dass diese Patienten ein HCC (Leberkrebs) entwickeln. Darüber hinaus werden Tabakkonsum und Fettleibigkeit auch mit Leberkrebs in Verbindung gebracht. Kaffeekonsum und regelmässige körperliche Aktivität hingegen, sollen das Risiko für Leberkrebs vermindern. Die Stiftung setzt sich dafür ein, dass diese präventiven Massnahmen der breiten Öffentlichkeit und den medizinischen Grundversorgern besser bekannt werden.