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GB: Umweltgenehmigungen für Hinkley Point C
Die UK Environment Agency hat der NNB Genco drei Umweltgenehmigungen für Hinkley Point C erteilt. Sie sind für den zukünftigen Betrieb des Kernkraftwerks erforderlich und erlauben:
- Ableitung und Entsorgung schwachaktiver flüssiger, gasförmiger oder fester Stoffe in niedriger Menge
- Ableitung des Kühlwassers und weiterer flüssiger Abwässer in den Bristol-Kanal
- Betreiben der Notstromversorgungsysteme mit Dieselgeneratoren
Brian Payne, Projektmanager für Hinkley Point C bei der Umweltbehörde, erklärte: «Die Umweltgenehmigungen, die wir für Hinkley Point C erteilt haben, beinhalten Grenzwerte und Bedingungen, die dafür sorgen, dass die Menschen und die Umwelt angemessen geschützt werden.» Bei den Entscheidungen seien die während der Vernehmlassung eingegangen Stellungnahmen sorgfältig berücksichtigt worden. Die Vernehmlassung begann im Sommer 2011, nachdem die NNB Genco die Gesuche der Environment Agency vorgelegt hatte.
Baubewilligungsentscheid steht kurz bevor
Es wird erwartet, dass Ed Davey, Secretary of State for Energy and Climate Change, am 19. März 2013 über den sogenannten Development Consent Order – die Baubewilligung für Hinkley Point C – entscheidet. Diese hatte die damalige britische Infrastructure and Planning Commission (IPC) im November 2011 zur Prüfung angenommen. Seit dem 1. April 2012 ist das Planning Inspectorate für Infrastrukturprojekte nationaler Bedeutung zuständig.
Die EDF Energy plant, am Standort Hinkley Point im Südwesten Englands vorerst zwei Kernkraftwerkseinheiten mit einer Gesamtleistung von 3260 MW des Typs EPR zuzubauen. Sie besitzt bereits die Standortbewilligung und die Genehmigung der lokalen Behörden für die vorbereitenden Bauplatzarbeiten. Den endgültigen Investitionsentscheid über Hinkley Point C will die EDF Energy Ende Jahr fällen.