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Postkartenset – Umbren
Set aus 7 Postkarten
– 6 verschiedene Aufstriche nach handgemachten Ausmalungen von Stefan Muntwyler
– Umbra natur hell, Italien
– Umbra gebrannt bräunlich, Zypern
– Umbra gebrannt schwarzbraun, Zypern
– Umbra gebrannt Typ B, Zypern
– Umbra natur grünlich dunkel, Deutschland
– Umbra natur, Zypern
– Johannes Vermeer, Christus bei Maria und Martha, 1654/55, Scottish National Gallery Edinburgh
Der Name bedeutet nicht, dass diese Erden aus Umbrien stammen. Der Name kommt aus dem Lateinischen: umbra = Schatten. Umbren sind Gemische verschiedener geologischer Komponenten, welche hauptsächlich das Mineral Goethit, aber auch Quarz, Calcit, Dolomit und Glimmer enthalten, im Weiteren gelbe oder rote Eisenverbindungen.
Der Name Umbra taucht in der europäischen Ölmalerei etwa im 16. Jahrhundert auf. Caravaggio in der Renaissance und Rembrandt in der Barockzeit haben mit Vorliebe Umbren für die dunklen Teile ihrer Bilder eingesetzt. Seither haben sich die Umbren in der Kunst als Schattenfarben profiliert: Für die Darstellung von Schattenpartien wurden andere Pigmente mit Umbra abgetönt oder leicht gebrochen – nie mit Schwarz.
Die braune Wand im Hintergrund des Gemäldes von Johannes Vermeer ist mit Umbra mit kleineren Beimischungen von Smalte und Bleiweiss gemalt.