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Die symptothermale Methode baut auf dem Umstand auf, dass der weibliche Körper während einem Zyklus nur eine begrenzte Zeit empfängnisbereit ist. Die Methode beruht auf der Selbstbeobachtung von Körperzeichen, um fruchtbare und unfruchtbare Tage zu unterscheiden.
Es gibt eine Reihe sog. natürlicher Verhütungsmethoden. Die symptothermale Methode ist die Sicherste. Sie ist z.B. sicherer als die sog. Temperaturkurve, Schleimmethode oder Kalendermethode, welche früher verbreitet waren.
So funktioniert die Methode
Wenn die Körpertemperatur, die Schleimbildung der Gebärmutter sowie der Gebärmuttermund systematisch beobachtet werden, lässt sich der Beginn der fruchtbaren Zeit und damit der nahende Eisprung voraussehen.
Wenn der Eisprung naht, wird der Schleim zunnehmend flüssig. Mit der Temperaturmessung lässt sich feststellen, ob der Eisprung stattgefunden hat. Danach beginnen die absolut sicheren unfruchtbaren Tage. Dann ist die Körpertemperatur der Frau für einige Tage leicht erhöht.
Viele Paare kombinieren die symptothermale Methode während der fruchtbaren Zeit mit dem Gebrauch von Kondomen, eines Diaphragmas oder einer Portiokappe. Weiter gibt es die Möglichkeit die fruchtbare und unfruchtbare Zeit anhand eines Zykluscomputer zu messen.
Die Methode wird auch von Paaren mit Kinderwunsch angewendet, um die fruchtbaren Tage genauer zu bestimmen. Um diese Methode zu erlernen, sind das Studium von Fachliteratur und meist zusätzlich der Besuch auf einer Fachstelle für Familienplanung bzw. einer Sexualberatung erforderlich.
Informationen gibt es bei der Stiftung Sympthotherm Schweiz.
Zu wem passt diese Methode?
Die Methode eignet sich für Frauen und Paare, welche für die Auseinandersetzung mit sich selbst, mit ihrer Sexualität und Fruchtbarkeit motiviert sind.
Von Vorteil für die Verwendung dieser Methode ist ein regelmässiger Zyklus und ausgeglichener Lebensstil, jedoch ist das nicht zwingend erforderlich.
Die Auseinandersetzung mit der symptothermalen Methode, also mit dem eigenen Körper und seiner Fruchtbarkeit, kann auch bei jungen oder sexuell noch nicht aktiven Frauen eine positive Auswirkung auf ihr Gesundheitsbewusstsein haben.