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Wasserversorgung
In der Schweiz müssen rund 53’000 Kilometer Trinkwasserleitungen in einwandfreiem Zustand gehalten werden. Bei einer Lebensdauer von rund 50 Jahren werden im Durchschnitt etwa 2% der Leitungen pro Jahr ersetzt, was rund 1’000 km Erneuerung pro Jahr ausmacht.
Die Schweizerischen Wasserversorgungen haben 2001 1.04 Milliarden Kubikmeter Wasser gefördert. Dies entspricht ungefähr der Menge des Bielersees oder einem Wasserwürfel der Kantenlänge von 1 km. Das Trinkwasser der Schweiz setzt sich je zu 40% aus Grund- und Quellwasser zusammen. Die restlichen 20% stammen aus den Seen. Die Qualität des Wassers ist ausgezeichnet, knapp 40% erfordern keinerlei Aufbereitung, die restlichen 60% werden schonend und naturnah aufbereitet.
Seit gut 20 Jahren ist der Wasserverbrauch in der Schweiz rückläufig. 1981 verbrauchte die Schweizer Bevölkerung noch über 500 Liter Trinkwasser pro Einwohner und Tag. Seither sank die Wasserabgabe um mehr als 100 Liter auf 391 Liter pro Einwohner und Tag. Davon werden nur wenige Prozente getrunken. Der Grossteil wird für das Gewerbe, die Industrie und die tägliche Körperhygiene gebraucht.