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Gerne wäre ich von Esquel nach Futaleufu in Chile gefahren und von dort weiter auf der Carretera Austral in den Süden.
Wegen des weiterhin schlechten Wetters in Chile kippe ich diese Planung und verschiebe meine Reise auf der Carretera Austral auf den Januar, wenn ich in Richtung Norden fahre.
Auf der argentinischen Seite führt die Route 40 nach Patagonien. Bevor ich morgen auf diese legendäre Strasse wechsle, schottere ich heute auf Nebenstrassen in den Süden.
Der erste Abschnitt der Piste ist gut und ich komme flott voran bis zur Ortschaft Corcovado. Von hier verläuft eine weitere Piste nach Chile, weshalb es eine Tankstelle im Ort gibt, die ich nutze.
Mein Tagesziel, die Ortschaft Rio Pico, liegt weitere 100km südlich. Die dahin verlaufende Schotterpiste entpuppt sich als so einsam, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich begegne nämlich nur einem Auto.
Je weniger eine Piste befahren wird, je schlimmer ist ihr Zustand. Das trifft auf die Piste ebenfalls zu. Oft geht es steil hoch oder runter, was bei Regen dazu führt, dass sich Wasserrinnen bilden.
Die sind zwar nicht tief, lenken mein Vorderrad aber trotzdem in ihre Richtung anstatt in diejenige, die ich möchte.
Hinzu kommt, dass Kies darüber geschüttet wird, was die Rinnen abdeckt, aber nicht glättet. Deshalb sehe ich
die Linien kaum, spüre aber ihre Auswirkungen.
Es dauert deshalb fast doppelt so lange, bis ich zum Lago Paleno gelange. Ungefähr die Hälfte des Sees gehört zu Argentinien und die andere zu Chile.
Eine großartige Landschaft wäre da nicht dieser eisige Wind, der mir die Pause gehörig verkühlt.
Gegen 18.00 Uhr sehe ich die ersten Häuser von Rio Pico und halte alsbald an der Tankstelle.
Der Tankwart schaut mich erstaunt an, als ich ihm erzähle, dass ich über die Schotterstrasse von Esquel hierher gefahren bin.
Er fragt, wieso ich nicht über die Routa 40 fuhr und von dort auf der Teerstrasse zu Ihnen.
Es ist nicht das erste Mal, dass mich Einheimische fragen, wieso ich die Piste gewählt habe, anstatt die geteerte Strasse. Meine Erklärungsversuche, dass die Piste mehr Spass macht und die Landschaft meist schöner ist, können sie meist nicht nachvollziehen. Für sie ist es wichtiger über die geteerte Strasse unkomplizierter und schnell vorwärtszukommen.
Im einzigen Gasthaus im Ort bekomme ich anschliessend ein Zimmer.
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Frühstück fällt heute aus, weil die Unterkunft keines anbietet und es im Dorf kein Restaurant oder Panaderia hat.
Einmal mehr knabbere ich von meinen bescheidenen Essvorräten und mache mich auf den Weg.
Morgens versteckt sich der Wind irgendwo hinter den Bergen, was mir zu einer angenehmen Fahrt bis zur Routa 40 verhilft. Dazwischen muss ich einen kurzen Stopp einlegen, um eine Schicht mehr anzuziehen. Ganz schön frisch am Morgen.
Eine Stunde später biege ich zur Tankstelle in der kleinen Ortschaft Gdor. Costa ab und bekomme nach dem Tanken meinen ersten heissen Kaffee und leckeren Toast mit Käse.
Am Ortsausgang werde ich von einer Militärkontrolle angehalten. Er fragt, wie es mir geht, ob ich friere und
wohin ich fahre. Danach verabschiedet er sich freundlich und wünscht mir gute Fahrt. Angenehem diese Small Talks, die als Kontrolle getarnt sind.
Zwischen mir und der nächsten Ortschaft liegen einsame 230km. Auf geht’s.
Die erste Abwechslung erschein in Form von Vikunjas, die friedlich auf der verkehrslosen Strasse rumstehen. Kaum hören sie mich, rennen sie in alle Richtungen davon.
Ein Stück später flattert es plötzlich vor mir am Strassenrand und zwei junge Vögel rennen wie wild herum. Ich kann gerade noch ausweichen und bremsen.
Ich drehe mich um und sehe ein Rudel junger Nandus herumrennen.
Ihre Mutter oder Vater steht wachsam auf der anderen Strassenseite. Schön, sehe ich sie für einmal so nahe.
Nach etwas der Hälfte der Strecke erscheint ein Haus auf der rechten Seite. Von anderen Reisenden habe ich gehört, dass dies ein kleines Museum mit Kaffee und frischen Obstkuchen ist.
Ich halte an und betrete den Laden. Die Gastgeberin kommt aus der Küche und begrüsst mich und fragt, was ich gern möchte.
Ich zeige auf den duftenden Obstkuchen vor mir auf der Theke und bestelle dazu einen Kaffee. Danach setzte ich mich in den Nebenraum, der aussieht, als ob es ihr Wohnzimmer sei, jedoch das Museum ist. Ausgestellt sind Bilder von den Anfängen dieser kleinen Siedlung und unzählige verschiedene Gegenstände.
Der Kuchen schmeckt so lecker, wie er aussieht. Beim Kaffee bin ich zuerst argwöhnisch, weil dieser in einem Beutel wie beim Te ist.
Auf der Packung lese ich, dass je länger der Beute im Wasser ist, je stärker der Kaffee wird. Das stimmt und nach ein paar Minuten breitet sich ein feiner Kaffeegeruch aus und er schmeckt richtig gut.
Auf dem zweiten Teil der Strecke läuft nicht mehr viel und bevor es mir richtig langweilig wird, gelange ich nach Rio Mayo, wo ich Benzin, Zimmer und ein gutes Nachtessen bekomme.
Obwohl die Wettervorhersagen nicht berauschend sind, breche ich auf. Einen Ruhetag in meinem kleinen Zimmer macht keinen Spass und ausser dem kleinen Laden bei der Tankstelle hat es nichts weiter in der Siedlung.
Und so pflatschen bald die ersten Regentropfen nach mehr als einem Monat auf mein Visier. Etwas ungewohnt, wische ich diese nach und nach mit meinen Handschuhen weg oder bewege den Kopf nach links oder rechts damit der Fahrtwind die Tropfen auf die Seite bläst.
Meine Regenhandschuhe sehen ebenfalls das erste Mal Tageslicht auf dieser Reise.
Mit Perito Moreno erreiche ich nach 100km die nächste grössere Siedlung.
Ab hier wird es nochmals eine Spur einsamer auf der Routa 40, weshalb ich zusätzlich zu meinen Kanistern eine grosse PET-Flasche mit Benzin abfülle. Das sollte reichen bis zur nächsten Zapfsäule nach 360 Kilometern.
Leider tropft es weiterhin vom Himmel und trübt die Landschaft in eine graue Farbe ein.
Den roteingefärbten Felsen kann das Grau jedoch nichts anhaben und sie leuchten weiterhin in die Landschaft
hinaus.
Weit vor mir erblicke ich ein Motorrad am Strassenrand und denke mir, kein angenehmer Platz für eine Pause.
Als ich näher komme, bemerke ich, dass das Hinterrad fehlt.
Ich halte an und frage, wie es geht und was passiert ist.
Er hat einen Plattfluss, den er mit seinem Schlauchlos-Kit nicht reparieren konnte. Seine Kollegen sind deshalb mit dem Hinterrad zurück in die grössere Ortschaft gefahren, um es reparieren zu lassen.
Ich plaudere noch etwas weiter mit ihm und fahre dann weiter, weil ich ihm nicht weiterhelfen kann und seine Kollegen bald zurück sind.
Auch auf dieser Strecke liegt in etwa in der Mitte eine Kleinsiedlung mit Verpflegungsstation.
Diese erreiche ich am frühen Nachmittag. Etliche Lastwagen und Motorräder stehen vor dem Haus und als ich hineintrete, sind alle Tische besetzt.
Ein Biker winkt mir zu und offeriert mir einen freien Stuhl an seinem Tisch. Nachdem ich einen Kaffee bestellt habe, unterhalte ich mich mit ihm. Nicht ganz einfach, weil er aus Brasilien kommt und portugiesisch spricht.
Die Station bietet Zimmer an und ich überlege mir hierzubleiben. Irgendwie zieht es mich aber weiter, weshalb ich kurz darauf wieder auf der Honda sitze und für weitere 250km ins Niemandsland hinausbrause.
Zum Regen hat sich der Wind gesellt, was die Fahrt nicht einfacher macht. Zudem braucht die Honda durch den Gegenwind einiges mehr an Benzin, als ich berechnet habe. Das könnte knapp werden.
Wie üblich in solchen Situationen muss ich gerade dort Benzin aus meinen Kanistern und PET-Flasche nachfüllen, wo der Wind und Regen am stärksten ist.
Trotzdem höre ich das Brummen auf mich zukommen und ich drehe mich um. Aus der grauen Masse schälen sich drei Motorradfahrende.
Damit sie nicht unnötig anhalten, weil sie denken, ich hätte eine Panne, winke ich ihnen zu mit dem Daumen hoch.
Sie reduzieren ihr Tempo und rollen langsam an mir vorbei und grüssen. Den hintersten Fahrer erkenne ich, ist es doch derjenige von vorhin ohne Hinterrad am Strassenrand. Gut, konnten sie sein Problem lösen.
Um den Fahrtwind zu reduzieren und dadurch Benzin zu sparen, lehne ich mich nach vorne in die Rennfahrerstellung.
Fühlt sich an, wie in den jungen Jahren, wo wir mit unserer Zweigangmöfis rumgedüst sind und mit dieser Stellung ein bis zwei Kilometer an Geschwindigkeit zulegen wollten.
Kurz vor meinem Ziel stehen zweit weiter Motorräder am Strassenrand. Ich halte an und erkundige mich, ob ich helfen kann.
Dieses Mal sind es die beiden anderen der KTM-Gruppe, die an mir vorbeigerollt ist. Bei der einen KTM ist die Batterie ausgestiegen und sie versuchen das Motorrad mittels Überbrückungskabel und der anderen Maschine wieder zu starten.
Funktioniert leider nicht. Ich krame deshalb meine Starhilfe hervor, die ebenfalls keinen Erfolg bringt
Von weitem ist ein Auto erkennbar und die beiden winken den Fahrenden zu, damit sie anhalten, was sie tun.
Ich packe zwischenzeitlich meine Sachen wieder zusammen und verabschiede mich, weil ich nicht weiterhelfen kann und sie zu zweit sind und jederzeit in der Nahen Ortschaft Hilfe anfordern können.
Meine Unterkunft liegt direkt neben der Tankstelle. Nach einer warmen Dusche laufe ich rüber, um im angehängten Restaurant einen Kaffee zu trinken.
Schon von weitem sehe ich alle drei KTM-Maschinen dort stehen plus das Motorrad des Brasilianers von der Verpflegungsstation heute Nachmittag.
Lachend begrüssen wir uns und alle freuen sich, dass wir es bei diesen Wetterbedingungen und Motorradproblemen hierher geschafft haben.
Die KTM-Gruppe wird ihre Reise bis El Calafate mit einem Abschleppwagen fortsetzen. Die Batterie und das Hinterrad machen weiterhin Probleme und die nächste Werkstatt befindet sich in El Calafate. Zum Glück wollten sie sowieso dahin.
Bin gespannt, ob ich alle wieder dort treffen.
Auf dem kommenden Streckenabschnitt sind in etwa 70km nicht geteert und ein Teil davon soll bei Nässe nur mit Schwierigkeiten passierbar sein.
Ich frage deshalb beim Frühstück die Inhaberin meiner Unterkunft, ob sie etwas über die Strassensituation wisse.
Daraufhin antwortet sie, dass es richtig regnen müsse, damit der Abschnitt unpassierbar sei und dass der gestrige Regen kein Problem darstelle.
Nun gut, dann probiere ich es.
Nach dem Frühstück packe ich meine sieben Sachen zusammen und fülle die PET-Flasche erneut mit Benzin aus einem meiner Kanister ab. Mit diesem marschiere ich danach rüber zur Tankstelle, um ihn wieder aufzufüllen.
Dabei sehe ich den brasilianischen Biker wieder. Ich frage ihn, wo er geschlafen hat, und er deutet auf sein Zelt hinter dem Tankstellenhaus und erzählt mir, dass er alle seine Kleider anbehielt, weil es so kalt und nass war.
Ich kann mir gut vorstellen, dass dies keine angenehme Nacht für ihn war. Hut ab für seinen Durchhaltewillen.
Wir verabschieden uns im Wissen, dass wir uns vermutlich erneute auf der Strecke bis nach Ushuaia begegnen. Mich würde es freuen.
Den heiklen Steil der ungeteerten Strecke erreiche ich kurz vor Mittag und kann ihn mit wenigen Schlenkern passieren. Die seit mehreren Stunden scheinende Sonne trocknete den Boden bereits aus. Gut für mich.
Den anschliessenden viel längeren Teil mit Unmengen von Kies hat niemand erwähnt, obwohl er fahrtechnisch ebenfalls einiges einfordert. Dabei stehen links und rechts der Piste immer wieder Guanakos und schauen mir zu, wie ich mich durch den Kies pflüge.
Vor der Ortschaft Tres Lagos wechselt der Belag zurück auf Asphalt und ich rolle gemächlich durch die kleine Siedlung.
Mitten im Dorf werde ich von einem Polizisten angehalten. Ich stoppe und sehe den Motorradfahrer, der hinter einem parkenden Auto steht.
Sie fragen, ob ich von Norden herkommen und als ich nicke fragen sie, wie der Zustand der Piste ist. Ich erzähle, wie es für mich war und dass die schlammigen Passagen kein Problem sind. Darauf bedanken sie sich und wünschen mir eine gute Reise.
Die Tankstelle liegt für einmal nicht im Dorf, sondern einige Kilometer ausserhalb im Niemandsland. Eine kleine Schotterstrasse führt zu ihr hin.
Bevor ich zur Kreuzung gelange, biegen zwei Motorräder von Süden herkommend zur Tankstelle ab, wobei der zweite Motorradfahrende in der Kurve umfällt, weil er das viele Kies unterschätzt hat.
Den Vordermann interessiert das wenig und er fährt zur Zapfsäule und lässt sich Benzin einfüllen.
Was für ein super Kollege denke ich mir und halte an. Ich frage den Fahrer, ob er sich verletzt hat, was er verneint, worauf wir zusammen sein Motorrad aufstellen.
Danach fahren wir zusammen zur Tankstelle und lassen uns ebenfalls die Tanks füllen. Für mich gibt es dann noch einen Kaffee.
Wieder auf der Routa 40 erscheint der himmelblaue Lago Viedma vor mir und dahinter die schneebedeckten Anden.
Hier biegt die Strasse nach El Chalten ab. Die Ortschaft liegt im Nationalpark Los Glaciares und am Fusse des markanten Berges Fitz Roy.
Laut Beschreibungen sieht man der Berg nur an wolkenlosen Tagen, was heute nicht der Fall ist. Das soll sich laut Wettervorhersagen in den nächsten Tagen nicht ändern.
Ich verschiebe deshalb meinen Besuch auf meine Rückfahrt nach Norden und gleite auf der makelosen Teerstrasse weiter nach El Calafate.
Einige Kilometer entfernt von der Ortschaft liegt eine der grössten Sehenswürdigkeiten Südamerikas. Der Gletscher Perito Moreno.
Dafür verlasse ich die Routa 40 beim Lago Argentino und biege in Richtung El Calafate ab. Die Stadt liegt ebenfalls an diesem See liegt.
Bei der Kreuzung stehen zwei weitere Motorradfahrende am Strassenrand. Ich halte erneute an und frage, ob alles in Ordnung ist.
Sie verneinen und zeigen auf den Plattfuss beim einen der Motorräder, welches ein amerikanisches Nummernschild hat.
Es stellt sich heraus, dass die Fahrerin des Motorrades aus den Staaten ist und sich vor ungefähr 20km den Plattfuss eingefangen hat. Der Biker neben ihr ist Argentinier und kam ihr zu Hilfe.
Sie fährt mit schlauchlosen Reifen, der sich nach den Erklärungen des Bikers weder mit dem dafür geeigneten Flickzeug noch mit einem Dichtungsspray flicken lässt.
Deshalb haben sie ihr Gepäck auf sein Bike umgeladen und sie fährt jetzt im Schritttempo bis nach El Calafate in die nächste Werkstatt.
Da das Fahren mit einem platten Hinterreifen trotz Schritttempo anstrengend ist, legen sie alle paar Kilometer eine Pause ein, weshalb sie hier stehen.
Nachdem klar ist, dass ich ihnen nicht weiterhelfen kann und sie eine Lösung haben, setze ich meine Fahrt fort.
Ganz schon was los auf der Routa 40 in Patagonien.
Meine Unterkunft liegt ausserhalb der Stadt und wie sich herausstellt, gehört das Gasthaus einer Familie mit Schweizer Wurzeln.
Der Inhaber spricht einige Worte Schweizerdeutsch und war schon etliche Male in der Schweiz und erst noch in Zürich.
Durch die vielen Gemeinsamkeiten plaudern wir eine ganze Weile, weshalb ich erst eine Stunde später auf dem Bett liege, und etwas relaxe.
Dabei ertönt der Ton einer eingehenden Nachricht auf meinem Handy. Es ist Ulrik, der Motorradfahrer aus Dänemark, der sein Motorrad ebenfalls mit dem gleichen Container verschickt hat wie ich.
Mit etlichen aus der Gruppe, die ihre Bikes gleichzeitig abholten, stehe ich in Kontakt und wir wissen daher ungefähr, wo sich jeder befindet.
Er fragt, wo ich bin und schreibt hinzu, dass er morgen in El Calafate ankomme. Ich schicke ihm dem Gasthausnamen und am nächsten Tag steht er bereits um 12.00 Uhr am Empfang.
Wir plaudern eine Weile und gehen anschliessend ins Stadtzentrum. Dort habe ich mich mit einem amerikanischen Biker verabredet, der sich bei einem Sturz vor drei Wochen auf der Routa 40 das Fussgelenk gebrochen hat.
Über eine Facebook Gruppe habe ich von ihm gelesen und ihm geschrieben, dass ich in einigen Tagen in El Calafate bin und wir uns treffen können, wenn er möchte.
Er ist auf einer Weltumrundung unterwegs und hat sich entschlossen, seine Reise wegen dem Bruch nicht abzubrechen, sondern hier in El Calafate für zwei bis drei Monate eine Genesungspause einzulegen. Operiert wurde er im neuen Stadtspital und gemäss seinen Erzählungen lief alles gut und professionell ab.
Sein Motorrad hat die Polizei nach dem Unfall zu seiner Unterkunft bringen lassen, die er über Airbnb gebucht hat.
Auf mich macht er den Eindruck, dass er sich gut mit der Situation arrangiert hat, was mich für ihn freut.
Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie unangenehme es ist, wenn man auf der Reise durch ein gebrochenes Fussgelenk gestoppt wird.
Das anschliessende Abendessen schmeckt lecker. Dabei geniessen wir jeden Bissen doppelt, weil die Preise in dieser Touristenhochburg drei Mal so hoch sind wie normal.