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Ehlers kennt das Schweizer Eishockey bestens. Vor den Tigers trainierte er bereits Biel (2007 bis 2009), Langenthal (2009 bis 2013) und Lausanne (2013 bis 2016). Bei sämtlichen drei Stationen hatte der Vater von NHL-Spieler Nikolaj Ehlers Erfolg. Mit Biel stieg er 2008 in die NLA auf, mit Langenthal gewann er 2012 den Meistertitel in der NLB, und Lausanne führte er in drei Jahren zweimal in die Playoffs.
In der vergangenen Qualifikation verpassten die Waadtländer die Playoffs nur wegen der schlechteren Bilanz in den Direktbegegnungen mit dem punktgleichen SC Bern. Trotz der hervorragenden Arbeit und eines weiterlaufenden Vertrages mit Lausanne wurde Ehlers auf diese Saison hin durch Dan Ratushny ersetzt. Seither war er arbeitslos.
Ehlers ist ein äusserst smarter Trainer, der es versteht, das Maximum aus einer Mannschaft herauszuholen. Lausanne verdankte die Erfolge in erster Linie einer nahezu perfekten Organisation in der Defensive. Genau in diesem Bereich gilt es bei den Tigers anzusetzen. Der Tabellenletzte hat in den ersten zehn Saisonspielen (ein Sieg) 38 Gegentore kassiert, so viele wie keine andere NLA-Mannschaft.
In Langnau wird Ehlers Nachfolger von Scott Beattie, der das Amt erst in diesem März übernommen hatte. Auch Assistent Rolf Schrepfer muss den Verein verlassen. Ehlers bildet zusammen Juhani Suomalainen, der von den Elitejunioren kommt, das Trainergespann.
(SDA)