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Michel Mayerle behandelt im Publishing-Blog das Problem, dass der PDF-Export des Affinity Publishers alles 4-farbig macht (inkl. einem einfachen Schwarz), wenn der Quellfarbraum und der Zielfarbraum nicht identisch sind. In einem ausführlichen Video (10’36”) demonstriert er die Situation:
Michel Mayerle hofft auf «Fortschritte im Colormanagement seitens Serif».
M.E. ist das nicht ein Fehler des Affinity Publishers, sondern Serif hält sich einfach an die Grundregel des Color Managements. Bei Abweichung des Quellfarbraums vom Zielfarbraum wird der Quellfarben mit einer ICC-Konvertierung an den Zielfarbraum angepasst. Die ICC-Konvertierung geht über einen Zwischenfarbraum (Profil Connection Space, PCS). Dieser ist i.d.R. Lab – ein 3-Kanal-Farbraum. D.h. Quellfarben in CMYK (4-Kanal) werden zu Lab (3-Kanal) und danach in den Zielfarbraum (CMYK, 4-Kanal) konvertiert. Dabei geht u.a. der Aufbau von reinen Farben verloren. Dadurch wird z.B. reines Schwarz zu einer 4-C-Farbe, was beim Drucken zu Problemen (und höheren (Farb-)Kosten) führt.
Das kann man verhindern, indem man dafür sorgt, dass die platzierten Abbildungen bereits im Zielfarbraum vorliegen. So wie man es (hoffentlich) einmal gelernt hat… 😉