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Der Gaswechsel erfolgt großteils durch Volumenverdrängung im vierten und ersten Takt (Ausstoßen / Ansaugen), und nur zu einem geringen Teil durch Dynamik der Gassäule während der Ventilüberschneidung. Dadurch werden Frischgas und Abgas über einen weiten Drehzahlbereich gut voneinander getrennt, was den Treibstoffverbrauch verringert und das Abgasverhalten verbessert.
Nachteile 4-Takt gegenüber 2-Takt Motor
Eine geringere Leistungsdichte des Viertakt-Hubkolbenmotors. Grund dafür ist der Leerhub, jeder Zylinder liefert nur bei jeder zweiten Umdrehung einen Arbeitstakt und läuft eine Umdrehung als „Spülpumpe“. Daraus resultiert eine ungleichmäßige Abgabe des Drehmomentes. (Das trifft jedoch nicht auf den Wankelmotor zu.) • Viertaktmotoren besitzen einen mechanisch aufwändigeren Aufbau als Zweitaktmotoren. Der Aufwand erklärt sich aus der Verwendung von gesteuerten Ventilen und der notwendigen Druckumlaufschmierung. • Höhere Herstellungskosten für den Viertaktmotor • Bei gleicher Leistung mehr Platzverbrauch (Hubraum) und mehr Gewicht. (war früher wichtig vor allem bei Motorrädern).
Vorteile des Dieselmotors
Ein günstigerer Wirkungsgrad bis in den Teillastbereich und der daraus resultierende geringere spezifische Kraftstoffverbrauch, welcher die um 12,5 % größere Kohlendioxid-Emission des Diesels pro verbrannter Stoffmengeneinheit wieder ausgleicht. • im Vergleich zu einem Ottomotor ohne Abgasnachbehandlung geringerer Ausstoß von Kohlenwasserstoffen, Kohlenmonoxid und Stickoxid • Einsatz von einfacher herzustellenden, ungefährlicheren – weil langsamer verdampfenden – Kraftstoffen (der Flammpunkt von Dieselkraftstoff liegt deutlich über dem von Benzin) • Notlaufeigenschaft durch das Selbstzünderprinzip (nur bei mechanischer Dieselpumpe) • Die in der Praxis oft beobachtete höhere Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer • Die wirtschaftlichen Vorteile eines Dieselmotors für den PKW-Antrieb hängen teilweise auch von den steuerlichen Randbedingungen ab. In zahlreichen Staaten ist durch Besteuerung Dieselkraftstoff günstiger als Ottokraftstoff, obwohl der Brennwert des Dieseltreibstoffs höher ist als der von Benzin, so dass sich die meist höheren Anschaffungskosten für ein Dieselfahrzeug über die Laufzeit amortisieren.