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Podest für die Leichtathletikmannschaft der OSReMa am Schweizerischen Schulsporttag
Die Vorzeichen für eine Topplatzierung der OSReMa-Athleten waren nicht gut: Kurz vor dem Schweizerischen Schulsporttag musste Kevin, der nominell beste Schüler des Teams, wegen einer Verletzung Forfait geben. Glücklicherweise war Farid bereit, spontan auszuhelfen und so konnte dennoch eine schlagkräftige Truppe nach Basel entsandt werden.
Die Mannschaft, bestehend aus Timon (3rb), Ramon (3sa), Manuel, Jonas S., Farid (3sb) und Jonas J. (2rb), reiste am Vortag an, um sich an die klimatischen Bedingungen in Basel zu gewöhnen. Nach einem ausgewogenen Abendessen und einem gemütlichen Spaziergang durch die Basler Innenstadt begab man sich in die äusserst luxuriöse Unterkunft in Form eines Zivilschutzbunkers.
Am nächsten Morgen erwartete die Schüler anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Schweizerischen Schulsporttags eine pompöse Eröffnungsfeier in der Basler St. Jakobshalle, dem „Zuhause" von Roger Federer. Anschliessend fuhr man mit Shuttlebussen zum Leichtathletikstadion Schützenmatte, wo der Wettkampf stattfand. Die Abwesenheit von Kevin schweisste das Team zusammen und man war wild entschlossen, dennoch zu reüssieren.
Die erste Disziplin war der 80m-Sprint. Angeführt von Timon, der eine Fabelzeit von 9.86 Sekunden hinlegte, zeigten sich die Athleten der OSReMa in glänzender Verfassung. Auch im Hochsprung (Ramon, 1.65m) und im Kugelstossen (Jonas S., 11.61m) lieferten die Jungs Topresultate ab. Einziger Schwachpunkt war der Weitsprung, wo viele ihr Potenzial nicht ausschöpfen konnten. Das Highlight des Tages war die 5x80m Staffel, wo man hinter der OMR Heerbrugg das zweitbeste Resultat ablieferte. Auch in der abschliessenden 5x1000m Staffel gingen die Athleten an ihr Limit und kamen in den Top10 ins Ziel.
Gespannt wartete die Gruppe nun auf die Rangverkündigung, die sich aufgrund technischer Probleme verzögerte. Es war klar, dass die OMR unantastbar war - dennoch konnte man mit einem Podestplatz liebäugeln. Als die Siegerehrung endlich stattfand, herrschte Konsternation, denn weder die OMR Heerbrugg noch die OSReMa stand auf dem Podest. Etwas enttäuscht verliessen die Athleten das Stadion, um die Heimreise anzutreten. An der Tramstation klingelte plötzlich ein Telefon, wo ein Schüler der OMR uns mitteilte, dass eine falsche Rangliste verlesen wurde. Die OSReMa wurde Dritte hinter der OMR Heerbrugg und der ISS2 Rothenburg! Die Schüler und der betreuende Sportlehrer fielen sich um den Hals und feierten den unerwarteten Podiumsplatz umso mehr.
Nun warten wir nur noch auf die Medaillen, die uns per Post erreichen werden.