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Auch nach der Offerte für den Ketchup-Hersteller Heinz ist der Übernahmehunger von Investorenlegende Warren Buffett nicht gestillt. Es sei genügend Bares vorhanden, schrieb Buffett, der eng mit seinem Partner Charlie Munger zusammenarbeitet, in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre.
«Es geht also zurück zur Arbeit: Charlie und ich haben unser Safari-Outfit angezogen und die Jagd nach Elefanten wieder eröffnet.» Welche Unternehmen und Branchen er genau im Blick hat, sagte Buffett nicht. Er bekundete lediglich Interesse an weiteren Zeitungen. Erst vor wenigen Tagen gab er den Kauf der regionalen «Tulsa World» aus dem Bundesstaat Oklahoma bekannt.
Die Beteiligungsgesellschaft von Buffett, Berkshire Hathaway, hatte zum 31. Dezember 47 Milliarden Dollar in der Kasse. Für Heinz steuert Berkshire zwölf Milliarden Dollar bei. Insgesamt kostet die grösste Übernahme der Nahrungsmittelbranche überhaupt 23 Milliarden Dollar. Buffett will sie zusammen mit dem Investor 3G stemmen.
Buffetts jährlicher Brief an die Aktionäre wird von seinen Anhänger mit Spannung erwartet und geradezu zelebriert. Sie halten sich das Wochenende frei, um die Ausführungen von Buffett genau zu studieren.
In diesem Jahr meinten sie eine gewisse Frustration zu erkennen. «Er hat sich von ein paar Dingen verabschiedet, die ihm immer so viel bedeutet haben», sagte Bill Smead, Chef-Investmentstratege bei Smead Capital Management.
(aho/awp)