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Die Klimaerwärmung macht es immer mehr Pflanzenarten möglich, auch höhere Lagen zu besiedeln.
So ist die Artenvielfalt laut Wissenschaftlern der Universität Lausanne auf den Schweizer Berggipfeln zwischen 2800 und 3400 Metern während des 20. Jahrhunderts um 86 Prozent gestiegen. Vor allem Arten wie der Alpen-Löwenzahn, die über effiziente Mechanismen zur Samenverbreitung verfügen, besiedeln demnach hochalpines Terrain. Darunter leiden möglicherweise Pflanzen, die an die bislang harschen Bedingungen in der Höhe angepasst sind und durch die Erwärmung nun ihren Konkurrenzvorteil verlieren.
Foto: zvg