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1886 wurden in Balimore (Maryland) Karten eingesetzt, die jeweils an den beiden Längsseiten drei Lochreihen mit insgesamt 192 Lochpositionen hatten. Es wurde mit einer Lochzange gelocht.
Eine Lochkarte ist ein Spezialpapier gefertigter Datenträger, auf dem Datenerfassung und Speicherungen gemacht wurden. Im Papier wurden die Dateninhalte mit einem Lochcode abgebildet, die von elektro-mechanischen Geräten erzeugt und verarbeitet wurden.
In den Anfangszeiten der elektronischen Datenverarbeitung konnten viele Computersysteme ihre Eingabedaten ausschliesslich auf Lochkarten speichern.
Solange die Speicherung auf magnetischen Datenträgern nicht günstiger wurden, wurden Lochkarten auch zur Speicherung von Daten in Banken verwendet.
Sogar zum Laden von Programmen wurden Lochkarten verwendet.
Weitere Informationen auf Wikipedia/Lochkarte