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März 1945, zwei Monate vor Kriegsende: Florian lauscht an der Wohnzimmertür. Wenn der Krieg verlorengeht, hört er, wollen seine Eltern ihn und sich selber vergiften. Florian ist dreizehn und will leben. Bald rollen amerikanische Panzer ins Dorf. Werden seine Eltern es jetzt wahrmachen?
In wenigen Monaten wird aus dem dreizehnjährigen Kind ein dreizehnjähriger Mann. Den Frieden, den die Erwachsenen leben, gibt es für ihn nicht. Dieser Friede, der bedeutet, dass alles beim alten bleibt, «als seien die Jahre für alle bestens verlaufen». War er selbst ein Nazi? Und sein Vater? Was ist Lüge und was ist Wahrheit?
Portrait
Gerd Fuchs, geb. 1932 in Nonnweiler/Saar, studierte Germanistik und Anglistik, war nach dem Referendariat Kulturredakteur bei «Welt» und «Spiegel», lebte dann als freiberuflicher Autor in Hamburg. Dort starb er 2016.