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Zum Ende des Jahrhunderts war Dvo?ák dank der Bewunderung und der Unterstützung, welche ihm durch Brahms zuteil wurde, einer der bekanntesten Komponisten Europas. Die Konzerte in Klosters werden von der Deutschen Kammerphilharmonie unter der Leitung des russischen Dirigenten Maxim Emelyanychev aufgeführt. Emelyanychev gilt weltweit als einer der gefragtesten Dirigenten der jüngeren Generation. Das erste Konzert des zweiten Wochenendes eröffnet mit Smetanas unvergesslichem und innigen Anruf an seine Heimat, der «Moldau» aus «Mein Vaterland». 1874 komponiert, folgt das Werk dem Lauf des grossen Flusses, der durch Wälder, Weiden und wilde Stromschnellen führt, bis er Prag erreicht und sich schliesslich in der Ferne verliert. Mozarts brausendes Violinkonzert Nr. 5 in A-Dur (KV219), auch genannt das «Türkische», lässt uns, gespielt von Christian Tetzlaff aus der Ferne wieder nach Klosters zurückkehren.