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Aufzeigen des Einflusses der hydrogeomorphologischen Umgebung auf die Moorvegetation anhand von 9'361 Flächen mit einheitlicher Vegetation, von welchen die Entwicklung über 5 Jahre dokumentiert (in Anlehnung an "Zustand und Entwicklung der Moore in der Schweiz, BAFU, 2007) und die Umgebung charakterisiert worden ist (siehe Methoden / geo7)
Fragestellung
Der Einfluss der erfassten Variablen (siehe Koncept geo7) auf die Moorvegetation soll aufgezeigt werden. Welche Faktoren sind wichtig? Unter welchen Umständen sind sie wichtig?
Variablen
Es stehen Variablen auf drei Ebenen zur Verfügung:
Berechnungsmethode
Die grosse Anzahl der untersuchten Einheitsflächen ermöglicht das Unterteilen der Stichprobe in mehrere Teildatensätze. Um beispielsweise die Auswirkung der die Probeflächen umgebenden Bewaldung zu untersuchen, wird zuerst der gesamte Datensatz hälftig in stark und schwach bewaldete Bereiche eingeteilt. Dann werden jeweils pro Moor die stark bewaldeten und die schwach bewaldeten Flächen je zusammengefasst (arithmetisches Mittel der Werte). Für alle Moore, wo sowohl ein Sammeldatensatz für die stark bewaldeten als auch für die schwach bewaldeten Bereiche entsteht, können wir Paarvergleiche anstellen.
Die Einflussfaktoren wirken nicht in allen Moortypen (ombgrogen, soligen, fluvio-limnogen) gleich. Deshalb werden die Auswirkungen getrennt nach Moortypen analysiert. Ausserdem wird unterschieden, ob sich das untersuchte Strukturelement im hydrologischen Einzugsgebiet der Probefläche liegt oder nicht.
Prognoseinstrument um kritische Umgebungseffekte zu charakterisieren
Anhand von Regressionsmodellen können auch Moore ohne Vegetationsdaten bezüglich kritischen Umgebungseffekten charakterisiert werden. Es wurden die Effekte von Erschliessungen und von Wald auf die Moore geschätzt.
Dieses Prognoseinstrument kann als Planungshilfe in allen Schweizer Mooren eingesetzt werden.
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