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Petition:
Der Einsatz von pyrotechnischen Gegenständen zur Unterstützung des Sportvereins stellt einen essentiellen Teil der Fankultur dar. Der mediale Fokus verschob sich aufgrund von einzelnen missbräuchlichen Handlungen auf die negativen Aspekte der Verwendung von pyrotechnischem Material. Die daraus resultierenden Restriktionen haben die Situation weder entspannt noch verbessert. Die momentane Situation verlangt nach einer umsetzbaren Lösung, welche von allen beteiligten Parteien akzeptiert werden kann.
Wir fordern deshalb von der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) in Zusammenarbeit mit der Fanarbeit Schweiz (FaCH) die Einführung eines Pilotprojektes, welches den Fangruppierungen die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen in einem kontrollierten und verantwortungsvollen Rahmen erlaubt.
Diese temporär begrenzte und bei Verstössen auflösbare Vereinbarung dient als Ersatz für die bestehende Regelung bezüglich pyrotechnischen Gegenständen und ihrer Verwendung im revidierten Hooligankonkordat. Die Fangruppierungen werden aktiv in die Bestimmung der Rahmenbedingungen einbezogen, so dass diese sowohl akzeptiert als auch umgesetzt werden. Die kontrollierte Übertragung der Verantwortung an die Fangruppierungen symbolisiert den Willen zur Zusammenarbeit und dient der Entschärfung der angespannten Lage.
Die vorliegende Projektidee berücksichtigt sowohl die kulturelle Rolle der Fangruppierungen als auch das Sicherheitsbedürfnis der restlichen Bevölkerung.
Dieser Petitionstext wurde auf Basis des Dossiers Fangewalt bei Sportanlässen erarbeitet.