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Marco Odermatt und der Riesenslalom, das passt bislang in diesem Olympia-Winter perfekt zusammen. Wie zuvor in Sölden und Val d'Isère triumphiert der Nidwaldner auch beim Klassiker in Alta Badia.
Odermatt fuhr auf der Gran Risa, auf welcher zuletzt 2008 mit Daniel Albrecht ein Schweizer gewonnen hatte, in einer eigenen Liga. Der 24-Jährige holte sich seinen achten Weltcupsieg, den bereits vierten in dieser Saison, mit über einer Sekunde Vorsprung vor Luca De Aliprandini. Der 31-jährige WM-Zweite aus Italien stand damit endlich auch im Weltcup erstmals auf dem Podest.
Dritter wurde in Alta Badia im zweiten Rennen innert 24 Stunden Alexander Schmid (1,09 Sekunden zurück). Der Deutsche war bislang im Weltcup erst in Parallelrennen auf dem Podest gestanden.
Im Gesamtweltcup hat sich Odermatt vor der für ihn so verdienten wie kurzen Weihnachtspause bereits ein schönes Polster erarbeitet. Der Nidwaldner führt nach einem Drittel der Saison mit 228 Punkten Vorsprung vor dem Österreicher Matthias Mayer (633:405). Der ehemalige Gesamtweltcup-Sieger Aleksander Kilde aus Norwegen weist als Dritter schon über 300 Punkte Rückstand auf.
Ebenfalls glänzend präsentiert sich die Ausgangslage von Odermatt, am Sonntag hinter dem Norweger Henrik Kristoffersen Zweiter geworden, im Kampf um die kleine Kristallkugel. Sein Vorsprung beträgt nach vier von acht Riesenslaloms 167 Punkte auf Kristoffersen (380:213). Dritter ist Michelle Gisins Lebenspartner De Aliprandini mit 207 Punkten.
Neben dem schon nach dem ersten Lauf vor De Aliprandini und Schmid führenden Odermatt reichte es in Alta Badia auch Justin Murisier erneut in die Top 10. Der Unterwalliser klassierte sich mit eineinhalb Sekunden Rückstand im 6. Rang. Vor Jahresfrist hatte Murisier auf der Gran Risa seine immer noch einzige Top-3-Platzierung im Weltcup erreicht.
Weltcup-Punkte gab es aus Schweizer Sicht auch für Loïc Meillard (21.) und Daniele Sette (26.).