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Die 21. Klimakonferenz der Vereinten Nationen beginnt am Montag in Paris: Verhandeln für weniger Abgase.
Klima-Experten und Politiker aus aller Welt treffen sich vom 30. November bis 11. Dezember zum Klimagipfel der Vereinten Nationen in Paris. Es ist das 21. Treffen dieser Art. Die Hoffnung auch diesmal: eine neue internationale Klimaschutz-Vereinbarung, um die Abgasemissionen zu senken. Sie gelten als eine Ursache für steigende Durchschnittstemperaturen.
Weltweit schmelzen Gletscher, vor allem in den Polargebieten. Befürchtete Folgen: Anstieg des Weltmeeresspiegels und als Konsequenz Überflutung von Inseln und Küsten sowie zunehmender Verlust an Süsswasser und Aussterben von Tierarten, besonders in den Polargebieten.
Mehrere Regionen der Erde leiden seit langem unter Hitze und Wassermangel. Darunter der Westen der USA, Australien und Südeuropa. Kalifornien erlebt die schlimmste Dürre seit 1200 Jahren, die intensive Landwirtschaft entnimmt ständig zu viel Grundwasser. Die Folgen: Der Wind bläst die fruchtbare, aber trockene Erde weg, Böden senken sich ab.
Das Auftauen der Dauerfrostböden in den Alpen sorgt für Bergrutsche. Bergbahnen müssen neu befestigt werden. In grossen Permafrostgebieten Nordamerikas, Nordeuropas und Russlands drohen Häuser und Strassen im Morast zu versinken. Erdrutsche in Seen können lokale Tsunamis auslösen.
Es gibt aber auch Regionen, die vom Klimawandel profitieren. So ist beispielsweise in Grönland vermehrt eigene Landwirtschaft möglich, und in Alaska werden bisher verschlossene Regionen zugänglich. Auch das kühle, wasserreiche Mitteleuropa gewinnt durch längere Wärmeperioden, die günstig für Landwirtschaft und Sommertourismus sind.