Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03461.jsonl.gz/1765

Wahrsagen und Hellseherin Maharaa
Wenn jemand mich fragt:”Was ist Hellsehen/Wahrsagen?”so antworte ich oft: “Hellsehen/Wahrsagen ist nichts anderes, als das Dolmetschen von der geistigen Welt in die materielle Welt”.
Herkunft des Wahrsagens/Hellsehens
Wahrsagen und das Hellsehen wird nicht erst seit 20 oder 30 Jahren praktiziert, sondern es kommt aus dem alten Orient und man schätzt die Ursprünge auf ca. Mitte de 3. Jahrtausend vor dem Christentum. Damals, im alten Orient, hat man ein Tier den Göttern geopfert, wenn man etwas wichtiges vorhatte. Aus der Leber eines Opfertieres konnte man feststellen, ob ein Vorhaben gut oder schlecht ausgehen würde. Das Wahrsagen und das Hellsehen wurde, je nach dem in welcher Kultur man sich bewegte, verschieden praktiziert. Allerdings sind die Ursprünge tatsächlich im alten Orient zu finden. Im alten Griechenland waren beispielsweise die Vogelschau (Deutung des Vogelsflugs), die Leberschau, die Traumdeutung und das Orakelwesen vor allem verbreitet.
Es ist auch bekannt, dass man in Königshäusern das Wahrsagen und das Hellsehen praktizierte. Viele Könige hatte ihre persönlichen Wahrsagerinnen und Hellseher. Ein anderes großes Beispiel ist das Römische Reich. Sie hatten Priester und diese Priester wurden in politischen Angelegenheiten befragt. Also waren die Priester die offiziellen Wahrsager und Hellseher des Römischen Reichs. Nicht nur das Römische Reich, sondern fast alle Königreiche hatten ihre persönlichen Wahrsager und Hellseherinnen.
Wie ich zum Wahrsagen und Hellsehen gekommen bin
Nicht ich bin zum Wahrsagen bzw. zum Hellsehen gekommen, sondern Wahrsagen bzw. das Hellsehen war immer in mir. Ich glaube ich erlebte diese Gabe als etwas natürliches. Es kam mir immer so selbstverständlich vor und deshalb brauchte ich wohl auch nie jemandem zu beweisen, dass ich anders war als andere, da ich gar nichts anderes kannte. Durch mein ganzes Leben hindurch wurde ich in meiner Gabe unterstützt. Sogar in der Freikirche wurde Prophetie betrieben und dies ist ja auch nichts anderes als das Wahrsagen. Die Wahrsagerei bzw. das Hellsehen gehörte also immer zu mir und war stets ein Teil meines Lebens. Es ist auch unmöglich diesen Arbeit hier zu machen, wenn man die Gabe des Wahrsagens und Hellsehens nicht hat, diese Gabe ist ein “Muss” in meiner Arbeit. Bereits wenn ich die Karten mische, erhalte ich hellseherisch ganz viele Informationen. Eines der häufigsten Phänomene ist das Empfangen von Bildern. Wenn ich mit einem Klienten spreche, empfange ich sehr oft Bilder. In der Deutung der Bilder liegt dann die große Herausforderung. Da die Bilder nicht mich, sondern meine Klienten betreffen, ist mir deren Sinn häufig nicht auf Anhieb klar. Wenn ich nun meinen Klienten erzähle, welche Bilder ich für sie erhalten habe, können sie mir meist die Zusammenhänge in ihren Leben erläuter und gemeinsam können wir daraus Schlussfolgerungen ziehen. Das Wahrsagen und Hellsehen ist genauso wichtig wie das Kaffeesatz lesen, das Kartenlegen oder die Numerologie.
Wahrsagen und Hellsehen: Technik und Hintergründe
Es gibt Menschen die behaupten, jeder Mensch könne Wahrsagen bzw. das Hellsehen betreiben. Damit bin ich nicht ganz einverstanden. Genauso wie meine Gabe nicht in technischem Verständnis liegt, ist auch nicht die Gabe des Wahrsagens bzw. des Hellsehens die Gabe von allen anderen Menschen. Ansonsten könnten ja alle Menschen das gleiche erlernen oder tun, was nicht der Fall ist.
Es gibt weder eine Technik noch Hintergrundinformationen um das Wahrsagen bzw. das Hellsehen zu praktizieren. Es ist wirklich etwas was in dir steckt und lebt. Es möchte aus dir heraus kommen und sich über deine Lippen manifestieren. Menschen die diese Gabe haben und sich nicht trauen es auszusprechen, empfehle ich niederzuschreiben, was sie empfangen. Was sicher auch zu Empfehlen ist, ist eine Kristallkugel an der Hand zu halten, weil es ungemein unterstützen kann.
Was eine(n) professionelle(n) Wahrsager/in bzw. Hellseher/in ausmacht
Wichtig ist es einen gesunden Abstand zu den Klienten zu haben. Es ist wichtig, dass wir das Empfangene an die Klienten ohne ein Verschönen oder Verdrehen weiter geben. Wir müssen ihnen immer wieder sagen, dass es ist meine Aufgabe ist es dir zu sagen. Auch wenn du es vielleicht gerade nicht hören möchtest. Manchmal ist das gar nicht so einfach, weil wir mögen ja unsere Klienten und wissen genau, wann die Tränen fliessen werden. Es gibt viele Situationen in denen ich mindestens genauso fühle wie meine Klienten. Viele Gespräche gehen mir sehr nah und auch dann ist es ganz wichtig das Empfangene weiter zu geben. Wir dürfen nicht vergessen was unsere Berufung ist. Ansonsten würden wir diese Gabe verlieren, weil wir es missbraucht haben für menschliche zwecke. Genau dieser Punkt macht eine professionelle Wahrsagerin bzw. Hellseherin aus.
Wie ich mit dem Wahrsagen und dem Hellsehen arbeite
Meistens durch Kartenmischen oder während eines Gesprächs mit Klienten erhalte ich Bilder oder Informationen. Diese gebe ich sofort an die Klienten weiter. Manchmal kann es sein, dass ich die Informationen oder Bilder, als das Hellsehen bzw. zu wahr sagende selber nicht verstehe. Aber die Klienten wissen so gut wie immer, um was es geht. Die meißten bedanken sich bei mir und sagen genau diese Antwort auf diese Frage habe ich gebraucht und du hast es mir gegeben Maharaa.