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Weniger depressiv dank Folsäure?
Das Wichtigste in Kürze:
- Botenstoffe spielen bei der Ursache von Depressionen eine zentrale Rolle
- Für die Bildung dieser Botenstoffe braucht es B-Vitamine wie Folsäure
- Studien zeigen, dass Personen mit Depressionssymptomen einen tieferen Folatspiegel aufweisen als Personen ohne Symptome
- Bei der Behandlung von Depressionen wird begleitend oft Folsäure abgegeben
Verschiedene Untersuchungen belegen, dass Folsäure eine präventive und zum Teil auch therapeutische Wirkung bei Depressionen hat.
Botenstoffe brauchen B-Vitamine
Depressionen sind die häuﬁgste seelische Erkrankung im Erwachsenenalter. Sie entstehen in der Regel aus dem Zusammenwirken mehrerer Faktoren, wobei Botenstoffe wie Serotonin oder Dopamin eine zentrale Rolle spielen. Für die Bildung dieser Botenstoffe werden Vitamine benötigt – insbesondere B-Vitamine wie Folsäure (B9).
Tiefer Folatspiegel, höheres Depressionsrisiko
Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass zwischen Folsäure und Depressionen ein Zusammenhang besteht. So konnte gezeigt werden, dass Menschen mit einem tiefen Folatspiegel ein höheres Depressionsrisiko aufweisen. Ein positiver Folsäure-Effekt zeigte sich auch bei der Wirksamkeit von Antidepressiva, weshalb bei der Behandlung von Depressionen immer öfter begleitend auch Folsäure eingesetzt wird.