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Als erste Schweizerin nominiert – Titel als Weltsportlerin knapp verpasst
Daniela Ryf verpasste an den Laureus World Sports Awards den Titel als Weltsportlerin des Jahres 2018 knapp. An der Gala in Monaco wurde die vierfache Turn-Olympiasiegerin Simone Biles (21) aus den USA ausgezeichnet. Die 31-jährige Solothurnerin war die erste Schweizerin und Triathletin überhaupt, die als Weltsportlerin des Jahres nominiert wurde.
«Ich glaube, das ist eine grosse Sache für den Triathlon», sagte Ryf, die die Nominierung im Vorfeld bereits als riesige Ehre bezeichnete. «Ich freue mich, meinen Sport repräsentieren zu können. Es ist toll, dass Triathlon so wahrgenommen wird und ich bin nicht enttäuscht, dass ich nicht gewonnen habe. Es ist schon grossartig, gegen solch grosse Athletinnen antreten zu können.»
Die vierfache Ironman-Gewinnerin Daniela Ryf gehörte neben Biles, Simona Halep (Tennis), Angelique Kerber (Tennis), Mikaela Shiffrin (Ski alpin) und Ester Ledecka (Ski/Snowboard) zum illustren Kreis der sechs Sportlerinnen, die für ihre herausragenden Leistungen 2018 nominiert wurden. Ryf reiste für den Gala-Abend in Monaco direkt aus dem Trainingslager auf Gran Canaria an.
Nach den Laureus World Sports Awards weilt Daniela Ryf eine Woche in der Schweiz. Danach ist ein weiterer Trainings-Block von drei Wochen auf Gran Canaria geplant.
Die Spirit Multisport GmbH kündigt eine Serie mit professionellen Triathlon-Teams an, die an Wettkämpfen der europäischen Liga teilnehmen.