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Der Rechnungshof, der die Stellungnahme im Auftrag von Europaparlament und den EU-Staaten abgab, begrüsst den Vorschlag grundsätzlich. Kritisch bewertet er jedoch, dass die EU-Staaten freie Hand bei der Nutzung der Krisenhilfen hätten. Zudem fehlten Details, wie dieses Programm mit anderen EU-Instrumenten und nationalen Hilfen koordiniert werde. "Das schafft das Risiko, dass EU-Hilfen fragmentiert oder gedoppelt werden", erklärte der Rechnungshof.
Ausserdem müssten die EU-Staaten die Mittel bis 2022 verplant haben. Das verschärfe den Druck, das Geld rasch einzusetzen. Es könnte damit überstürzt ausgegeben werden. Damit entstünde "ein grösseres Risiko von Unregelmässigkeiten und Betrug", warnt der Rechnungshof. Das gelte vor allem für jene Staaten, die am härtesten von der Pandemie getroffen wurden. Denn dort sei die "Absorptionsrate" geringer, - also die Möglichkeit, sinnvolle Investitionen rasch umzusetzen./vsr/DP/jha
(AWP)