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Angefangen hat alles am 16. April beim Spiel zwischen den beiden Windhoeker Mannschaften African Stars und den Orlando Pirates. Bei diesem Spiel fiel in der 82. Minute beim Stand von 2:0 für die Pirates das Flutlicht im Sam-Nujoma-Stadion aus.
Die African Stars wollten, dass das Ganze Spiel wiederholt wird, die Namibia Premier League (NPL) entschied, dass nur die letzten 8 Minuten wiederholt werden. Die African Stars weigerten sich daraufhin zuerst, die Partie nachzuholen. Letztendlich wurde die restliche Spielzeit am 2. Juli nachgeholt. Die Stars verloren und so war Black Africa, ebenfalls aus Windhoek, nun endlich definitiv Meister.
So weit so gut. Nun entschied aber die Liga am 28. Juli die Stars wegen unsportlichen Verhaltens für 2 Jahre aus dem Ligabetrieb auszuschliessen und sie mit einer Busse von 200000 Namibia Dollar (entspricht etwas mehr als 17'000 Schweizer Franken) zu bestrafen. Am 27. August ergriff nun der Namibische Fussballverband (NFA) Partei für das ausgeschlossene Team und entschied, dass die Verantwortlichen der NPL schwere Verfahrensfehler begangen hätten und sprach die Stars frei.
Die African Stars verkündeten ihrerseits am 1. September, dass sie gegen die NPL vorgehen möchten und dass sie ihre Klage betreffend des Spiels gegen die Pirates vor ein Zivilgericht bringen wollen. Würden die Stars dort gewinnen und müsste das Spiel wiederholt werden, könnten die African Stars ihren Rückstand von einem Punkt auf Black Africa aus der letzten Saison eventuell noch wettmachen. Wegen der geplanten Klage vor einem Zivilgericht hat sich mittlerweile übrigens auch die FIFA eingeschaltet. Eine Fortsetzung der Posse ist also sehr wahrscheinlich.
Im Oktober soll die neue Meisterschaft mit erstmals 16 Teams - davon 9 aus Windhoek - starten, ob es dann soweit kommt, steht wohl noch in den Sternen.