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Jeder zweite Mann über 50 Jahre hat eine vergrösserte Vorsteherdrüse (Prostata), was teilweise starke Beschwerden verursachen kann. Im Normalfall ist die Prostata nicht grösser als eine Kastanie und macht sich daher nicht bemerkbar. Wenn die Prostata vergrössert ist drückt sie auf die Harnröhre, die mitten durch die Prostata verläuft. Das kann zu häufigem Harndrang und schwachem Harnstrahl führen.
Die Prostata-Embolisation ist eine neue mikrotherapeutische Behandlungsmethode der Prostatavergrösserung als alternatives Verfahren zur Operation (Kontakt: <email-pii>). Die Indikation zur Durchführung und Behandlung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der behandelnden Urologin bzw. dem behandelnden Urologen. Bei der Prostata-Embolisation wird nach örtlicher Betäubung in der Leiste ein kleiner Plastikschlauch (Katheter) über das Beingefäss bis zu den Gefässen vorgeschoben, welche die Prostata versorgen. Danach werden kleinste Plastikkügelchen (kleiner als 0,5 mm) durch den Katheter in diese Gefässe gespritzt, wodurch der Blutfluss zur Prostata verringert wird. In der Folge schrumpft die Prostata und damit auch die Beschwerden. Die Grössenabnahme der Prostata wirkt sich positiv auf deren Druck auf die Harnröhre aus. Erste Ergebnisse sind überwiegend positiv.
Abbildung 1: Eine vergrösserte Prostata drückt auf die Harnröhre, die mitten durch die Prostata verläuft, und kann beispielsweise häufigen Harndrang oder schwachen Harnstrahl verursachen.
Abbildung 2: Bei der Prostata-Embolisation wird nach örtlicher Betäubung ein kleines Plastikschläuchlein (Katheter mit Durchmesser kleiner als 1 mm) über ein Beingefäss bis zu den Gefässen vorgeschoben, welche die Prostata versorgen. Von dort werden kleinste Plastikkügelchen (kleiner als 0,5 mm) durch diesen Plastikschlauch gespritzt und somit der Blutfluss zur Prostata verringert und zu einer Schrumpfung der Prostata führen kann.