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Simon Gerrans setzte sich im Finale nach 263 Kilometern vor dem Spanier Alejandro Valverde und dem Polen Michal Kwiatkowski durch.
Ein Spitzenduo mit den Italienern Giampaolo Caruso und Domenico Pozzovivo, das sich an der Côte de Saint-Nicolas gebildet hatte, war erst wenige Meter vor der Ziellinie eingeholt worden.
Vorjahressieger Martin im Pech
Pech hatte Vorjahressieger Daniel Martin, der in aussichtsreichster Lage in der letzten Kurve vor dem Ziel stürzte. Philippe Gilbert, Sieger von 2011, musste sich mit Rang 8 begnügen. Der britische Tour-de-France-Sieger Christopher Froome hatte seinen Start kurzfristig absagen müssen.
Zweiter Klassiker-Sieg für Gerrans
Für den 33-jährigen Gerrans, der für den ersten Sieg eines Australiers beim Ardennen-Klassiker sorgte, ist es der erste Triumph in Lüttich. Nach Mailand-Sanremo im Jahr 2012 hat Gerrans nun den zweiten Sieg bei einem der fünf Monumente auf seinem Konto. «Das ist ein unglaublicher Moment. Es war sehr eng, aber ich war zuversichtlich, dass ich den Sprint gewinne», so Gerrans.
Reichenbach bester Schweizer
Bester Schweizer war Sébastien Reichenbach, der als 22. nur 12 Sekunden auf Gerrans verlor. Mathias Frank überquerte die Ziellinie als 27., Michael Albasini hatte nichts mit der Entscheidung zu tun und wurde 94.