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Busolini Emilio
* Triest 1910 + Triest 16.02.2010
Seine Eltern stammten aus Friaul. Er studierte bei Eusebio Curellich und bei Vittorio Menassé Klavier, bei Nives Luzzatto und Marino Baldini Violine sowie bei Antonio Illersberg, Vito Levi und Salvatore Dolzani die Nebenfächer.
Nachdem er 1928 ein Klavier- und Violine-Diplom am Konservatorium „G. Verdi“ in Triest erworben hatte, studierte er in Rom bei Raffaele Manari und Ferruccio Vignanelli Orgel, bei Raffaele Casimiri kirchliche Komposition und bei Abt Ferretti am Päpstlichen Institut für Kirchenmusik Gregorianischen Choral.
1934 erlangte er an der Regia Accademia (Königliche Akademie) S. Cecilia in Rom den Abschluss Magister für Klavier und 1935 am Konservatorium S. Cecilia in Rom den für Orgel und Orgelkomposition.
Von 1930 bis 1939 war er Organist der Musikkapelle Prinz Filippo Doria Pamphilj in der Kirche S. Agnese in Agone (Piazza Navona), Rom. Zudem von 1936 bis 1938 arbeitete er als Organist mit EIAR ( Abkürzung für Italienische Rundfunkanstalt) zusammen.
1944 wurde er auf die Stelle des Organisten und Vizekapellmeisters der Cappella Civica- Kathedrale San Giusto in Triest berufen. Das war ein Auftrag, den er bis 1978 ausführte, als er die Altersgrenze erreichte. Professor für Orgel und Orgelkomposition am Staats-Konservatorium „G. Tartini“ in Triest, bei zahlreichen Orgelneubauten und -renovierungen wurde er als Orgelspezialist hinzugezogen.
Als Solist und Komponist instrumentaler und vokaler Kirchenmusik genoss er große Popularität. Unter seinen zahlreichen Werken befinden sich die Messe auf Lateinisch „Missa ad Catacumbas“ und die Messe auf Italienisch „Ehre sei Gott in der Höhe“, die er auf Einladung von dem damaligen Bischof von Triest Mons. Santin dem Zweiten Vatikanischen Konzil entsprechend komponierte. Bei den Triestern Gläubigen ist er bekannt und beliebt für seine 1943 uraufgeführte Hymne auf San Giusto, die jährlich am 3. November, dem Triester Schutzpatron Tag, die Pontifikalmesse schließt.
Er hat mehrere Würdigungen erhalten: 1964 wurde er Cavaliere dell’Ordine al Merito della Repubblica Italiana (Ritter des Verdienstordens der Italienischen Republik. Der Orden ist zur Belohnung für Verdienste bestimmt, die der Nation gegenüber auf dem Gebiet der Wissenschaft, der Literatur, der Künste, der Wirtschaft und der Erfüllung öffentlicher Aufgaben und sozialen, philantropischen und humanitären Zwecken zugewandten Tätigkeiten erworben sind.)
1981 wurde er Cavaliere Ufficiale (Ritter Offizier) und wurde an ihn ein Sigillo Medaglia d‘oro( Siegel Goldmedaille) von der Stadt Triest vergeben.
1997 erhielt er den Komturtitel und von SIAE (italienische Gesellschaft der Urheber und Verleger) ein Sigillo Medaglia d’oro (Siegel Goldmedaille).
1979 wurde ihm der päpstliche Ehrentitel Equitem Ordinis Sancti Gregorii Magni vom Heiligen Stuhl durch den Bischof von Triest Mons. Lorenzo Bellomi als Zeichen der Dankbarkeit der Triester Kirche verliehen.