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Ist eine Mittelschule ohne Bauland aus Möhlin möglich?
In der nachfolgenden Bildzusammenstellung wird aufgezeigt, dass die "Mittelschule Fricktal" nur auf Rheinfelder Boden gebaut werden kann.
Die zur Verfügung stehende Fläche erfüllt die Anforderungen des Kantons (der Kanton fordert 3 ha + 1 ha Reserve). Ebenfalls gibt es Erschliessungsmöglichkeiten via Industriezone; sprich ohne Erschliessung via Landwirtschaftsland.
Ein Bau der Mittelschule auf Rheinfelder Boden hätte zudem weitere Vorteile für Möhlin und die Umwelt:
- Möhlin kann eigenständig über eine spätere Landzonierung entscheiden.
- Weniger Wohnbauten auf Rheinfelder Land. Entschärfte Diskussion betreffend Ausgleichzahlung von Rheinfelden an Möhlin.
- Verkehrserschliessung für Autos kann auch mit Einfahrt bei der Saline oder via bestehende Industriezone erfolgen.
- Der Bau einer Fricktaler Mittelschule verbraucht Land, egal ob sie in Rheinfelden, Stein oder Frick zu stehen kommt. In Rheinfelden kann der Landverlust allerdings eigenständig kompensiert werden durch Rückzonung von Industrieland, z.B. im Chleigrüt.
- Weniger Industrieland ergibt weniger Emissionen (Verkehr, Lärm, Licht, Staub, etc.).
Als Vergleichsobjekt wurde das Gymnasium in Muttenz gewählt:
Dieses besteht aus folgenden Komponenten:
Die gestellten Anforderungen des Kanton Aargaus an den Landbedarf für eine Mittelschule wurden mit 3 ha plus 1 ha Reserve beziffert.
Dies sieht am Beispiel Muttenz wie folgt aus:
Situation ESP/WSP Rheinfelden/Möhlin
Platzierung des Gymnasiums Muttenz auf Rheinfelder Boden (Variante 3ha und Variante 3ha plus 1ha). Ohne Optimierung, mit viel "Verschnitt"
In den nachfolgenden Bildern ist der Platzbedarf mit einer leichten Optimierung (immer noch mit viel Verschnitt) aufgezeigt. Erschliessungsmöglichkeiten sind aufgezeigt.
Die Erschliessung erfolgt, wie vom Bundesgesetz gefordert, nicht via Landwirtschaftszone sondern via Saline (Variante 1) oder via Industriezone (Variante2). Bei Variante 2 wurden die benötigten Parkplätze westlich des Bahngeleises platziert. Der Zugang zur Schule kann z.B. durch eine Unterführung erfolgen. Es sind natürlich auch noch weitere Varianten denkbar.
Fazit: Wenn man will, kann man eine Mittelschule auch nur auf Rheinfelder Boden bauen. Man muss nur wollen...