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Die Schweizer Sopranistin Sarah Maeder studierte parallel zum Sologesang Rechtswissenschaften an der Universität Zürich - entschied sich dann jedoch für das Musikstudium, welches sie 2003 mit dem Lehrdiplom und 2004 mit dem Konzertdiplom - beide mit Auszeichnung - bei Dorothea Bamert-Galli in Zürich abschloss.
2004 und 2005 war sie Ensemblemitglied des Schweizer Opernstudios Biel der Hochschule der Künste Bern, wo sie unter anderem die Cleopatra in G.F. Händels Giulio Cesare und Beth in The Tender Land von A. Copland sang. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie am Theater Biel-Solothurn, wo sie den Bubikopf im Kaiser von Atlantis von V. Ullmann sang und in W.A. Mozarts Nozze di Figaro mitwirkte. Mit dem Jungen Theater Graz sang sie die Partie der Gräfin in Figaros Hochzeit und jene der Donna Anna in Don Giovanni. Auf der Operettenbühne war sie als Franzi in Wienerblut, als Kurfürstin Marie im Vogelhändler und als Gräfin Carlotta in Gasparone zu sehen. Jüngst gab sie sehr erfolgreich ihr Rollendebüt als Königin der Nacht in der Zauberflöte.
Die Künstlerin belegte Meisterkurse bei Juliette Bise und Laura Sarti an der Académie de Musique in Sion, bei Ernst Häfliger in Zürich und Klesie Kelly an der Bach Akademie Stuttgart sowie einen Liedkurs bei Daniel Fueter am Konservatorium Zürich.
Während ihrer Zeit am Opernstudio Biel bildete sie sich im Sologesang bei Janet Perry und Hanspeter Blochwitz weiter. Die Zusammenarbeit mit Professore Vincenzo Antonio Manno (Accademia Teatro alla Scala, Milano) führt sie regelmässig nach Mailand.
Eine erste CD „Après un rêve“ mit dem renommierten Liedbegleiter Gérard Wyss wurde im Herbst 2011 herausgegeben. Ihre grosse Leidenschaft für den Liedgesang lässt sie immer wieder mit den bekannten Pianisten und Liedbegleitern Hanny Schmid Wyss und Gérard Wyss auftreten.
Ihre Vorliebe für geistliche Werke (Oratorien, Passionen, Kantaten und Messen) öffnet ihr ein grosses Repertoire von Barock bis Romantik. Es umfasst unter anderem die Johannes- und Matthäuspassionen sowie das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, G.F. Händels Messias, Belshazzar, Josua und Esther, die Schöpfung und die Jahreszeiten von J. Haydn, W.A. Mozarts Krönungsmesse, die c-moll Messe, das Requiem und das Exsultate Jubilate; von F. Mendelssohn Elias und den Lobgesang, die Requiems von J. Brahms und G. Fauré, sowie jene von J. Rutter und A.L. Webber aus dem 20. Jahrhundert.
Neben ihrer pädagogischen Tätigkeit pflegt sie eine rege Konzerttätigkeit, welche sie bisher nach Österreich, Deutschland, ins Fürstentum Liechtenstein, Italien und Spanien führte.