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Der Genetic Health Index (GHI) beschreibt das relative Gesundheitsniveau des Hunde-Genoms in Relation zu den Gesundheitsniveaus der anderen getesteten Hunde in der Datenbank, wobei sowohl die Testergebnisse auf Erbkrankheiten als auch die gemessene genetische Diversität (Vielfalt) berücksichtigt werden.
Der GHI des Hundes ist nicht statisch und wird sich wahrscheinlich ändern, wenn die Anzahl der getesteten Hunde zunimmt. Der durchschnittliche Hund hat einen GHI-Wert von 100 – je gesünder der Hund ist, desto höher ist der Index. Zum Beispiel würden schwere Erbkrankheiten sowie eine geringe genetische Vielfalt den Index senken. Der GHI-Wert wird rassespezifisch, wenn eine ausreichende Anzahl von Hunden innerhalb einer Rasse getestet wurde.
Der GHI-Wert sollte nicht für die Zuchtauswahl verwendet werden, weil die Verpaarung von zwei Hunden mit einem hohen GHI nicht notwendigerweise zu gesünderen Nachkommen führt, da die Hunde zu eng verwandt sein könnten. Der GHI-Wert sollte vielmehr dazu genutzt werden, um die genetische Übereinstimmung zu bewerten und die geschätzte genetische Gesundheit der Nachkommen zu sehen.
Der genetische Gesundheitsindex berücksichtigt keine bekannten Erbkrankheiten innerhalb einer Rasse, für die keine DNA-Tests oder Testergebnisse außerhalb der Datenbank der Genoscoper Laboratories vorliegen.

Genoscoper Laboratories

Homepage: www.mydogdna.com
Die beiden vorgenannten Rüden aus meiner Zucht, deren Eigentümer Martina Bärtsch ist, wurden dem GHI-Test der Genoscoper Laboratories in Helsinki/Finland unterzogen.
Das Ergebnis von Evan ist unter https://www.mydogdna.com/crm/animal/en/870032116275/pass und das Ergebnis von Nigel unter https://www.mydogdna.com/crm/animal/en/870024042075/pass veröffentlicht. Beide Whippets haben mit GHI-Werten knapp unter dem Höchstwert 100 hervorragende Werte.
In den Untersuchungsberichten von Evan und Nigel steht u. a., dass beide Whippets frei von rassetypischen Erkrankungen sind, d. h. frei von der Myostatin-Mutation ("Bully"-Whippet-Syndrom), der Phosphofructokinase Defizienz (PFKD) und Faktor VII-Defizienz (Blutgerinnungsstörung) sowie frei von 186 weiteren Mutationen, die diverse Blutkrankheiten, Augenerkrankungen, neurologische Probleme, Hauterkrankungen, Stoffwechselstörungen, Muskel- oder Skelettkrankheiten und Überempfindlichkeiten gegen bestimmte Medikamente u.v.m. auslösen.
Folglich sind auch die Nachkommen der beiden Whippet-Rüden Evan und Nigel väterlicherseits frei von den vorgenannten Erkrankungen und Mutationen.
Ich bedanke mich recht herzlich bei Martina Bärtsch, die weder Kosten noch Mühe für die Bestimmung der GHI-Werte bei ihren Rüden gescheut hat (www.souls-on-paws.com).
Daniela Zingg-Bucher
Vinningen, Juni 2018
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