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Neil LaHaye, erfolgreicher amerikanischer Journalist, als Pulitzerpreisträger berühmt für seine systemkritischen Themen, steckt in einer Lebenskrise: seine Leser hat er verloren, seine Frau ihn verlassen. Nach einem gründlich missratenen Liebesabenteuer beschliesst er, einen Bestseller über Aids, die Pest des 21ten Jahrhunderts zu schreiben. Gleich zu Beginn seiner Recherche stösst Neil auf merkwürdige Zusammenhänge, die auf einen gewissen verschollenen Dr. Sanchez und seinen Arbeitgeber, den mächtigen Pharmakonzern Livion hinweisen. Sein journalistischer Instinkt sagt ihm, dass er einem skandalösen Komplott der Pharmaindustrie auf der Spur ist.
Portrait
Tanja Kinkel, geb. 1969 in Bamberg, verfasste bereits im Alter von acht Jahren ihre erste Erzählung. Heute ist die promovierte Germanistin eine der erfolgreichsten Autorinnen historischer Romane, die regelmässig die Bestsellerlisten erobern und in neun Sprachen übersetzt werden. Schon 1992 wurden ihre ersten beiden Bücher mit dem Bayerischen Staatsförderpreis für junge Schriftsteller ausgezeichnet. 'Wenn es nicht wahr ist, dann ist es eine gute Geschichte', so zitiert Tanja Kinkel ein italienisches Sprichwort und umschreibt damit zugleich ihr persönliches Erfolgsrezept.