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L’Isle ist das Dorf, wo der Fluss Venoge entspringt, berühmt geworden durch den Waadtländer Dichter Jean Villard-Gilles. Das Schloss von L’Isle wurde im 17. Jahrhundert erbaut. In der Region von L’Isle gibt es ungefähr 120 km markierte Wanderwege.
L’Isle, ein malerisches Dörfchen am Jurafuss, kann mit dem MBC-Zug von Morges aus erreicht werden. „Kleines Waadtländer-Versailles“ ist der Übernahme, der dem Schloss aus dem 17. Jahrhundert gegeben wurde.
Das Schloss wurde im Jahr 1696 von Charles de Chandieu erbaut, einem Generalleutnant der Schweizergarden von Ludwig XIV. Nachdem es in den Händen verschiedener Familien war, wurde es von der Gemeinde L’Isle in 1876 zurückgekauft und in ein Gemeindehaus mit Schulzimmern verwandelt. Sie können das Schloss nicht besichtigen.
Der Fluss Venoge, der 1954 vom Jean Villard-Gilles verewigt wurde, entspringt oben im Dorf. Die Venoge hat sechs Quellen. Die blau und weiss markierten Wanderwege führen zu den zwei Hauptquellen, Le Chaudron und Le Puits.
"Auf den Schritten von Huguenots": diese Fussstrecke von 76 Km lange ist eine Huldigung an 200'000 Flüchtlinge, die Frankreich, infolge des Widerrufes des Ediktes von Nantes 1685 flüchten mussten. Laizistisch und interreligös, das ist ein Weg von Toleranz, daß man die auf der Geschichte mit geöffneten Augen macht.