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Gary Anderson und Adrian Lewis treffen nach 2011 zum zweiten Mal in einem WM-Final aufeinander. Diesmal behält Anderson das bessere Ende für sich.
Der Titelverteidiger behält die Oberhand. In einem packenden Endspiel über zwölf Sätze setzt sich «The Flying Scotsman» gegen Adrian Lewis durch. Damit sichert er sich ein Preisgeld von über 400'000 Euro.
Bis zum 3:3 gestaltet sich der Final äusserst ausgeglichen. Dann kann Anderson aber auf 5:3 und 6:4 davonziehen. Als Lewis noch einmal auf 5:6 herankommt, scheint es, als müsse ein dreizehnter Satz über Sieg und Niederlage entscheiden. Dazu lässt es Anderson aber nicht kommen. Im entscheidenden Satz gelingt ihm ein 170er-Finish.
Bestechend war der Auftritt des alten und neuen Weltmeisters allerdings bei weitem nicht. «Ich habe gut gespielt, hatte aber auch schlechte Phasen», räumt er beim Fernsehinterview ein. Zum Glück, für ihn, konnte sein Kontrahent davon aber nicht profitieren. «Ich habe am Schluss wirklich gut gespielt und gedacht, es komme zu einem Entscheidungssatz», gibt dieser zu Protokoll und freut sich, dass er trotz Niederlage auf Platz drei der Weltrangliste vorstösst.
Gary Anderson ist nach Phil Taylor und Finalgegner Adrian Lewis erst der dritte Spieler, dem es gelingt, den Titel zu verteidigen. (ole)