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Social Entrepreneurship in der Entwicklungszusammenarbeit
Ein neues Tätigkeitsfeld für die Soziale Arbeit?
Die Entwicklungszusammenarbeit setzt vermehrt auf die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor und die Förderung von Unternehmertum. Wegweisend sind die Sustainable Development Goals der Agenda 2030. Diese können nur erreicht werden, wenn verschiedenste Akteure und Akteurinnen daran beteiligt sind. Die Soziale Arbeit, welche sich an den Grundwerten der Menschenrechte und sozialer Gerechtigkeit orientiert, kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Eine Möglichkeit besteht im Social Entrepreneurship, womit versucht wird, soziale Probleme mit unternehmerischen Tätigkeiten zu lösen. Die Soziale Arbeit kann sich im Tätigkeitsfeld Social Entrepreneurship in der Entwicklungszusammenarbeit für die Verbesserung und Förderung ihrer Grundwerte einsetzen und somit ihre Ziele verfolgen. Sie verfügt über spezifische Handlungstheorien zu sozialen Problemen, welche zu deren Lösung beitragen können. Anhand der Ressourcenerschliessung kann die Soziale Arbeit auf verschiedenen Ebenen eine bessere Bedürfnisbefriedigung ihrer Adressat*innen erreichen. Durch die spezielle Handlungstheorie zum Umgang mit Machtstrukturen und Machtquellen kann sie auf gesellschaftliche Ungleichheitsordnungen einwirken, indem sie versucht, behindernde in begrenzende Machtstrukturen umzuwandeln. So kann durch interdisziplinäre Zusammenarbeit eine Grundlage zur Lösung sozialer Probleme geschaffen werden. Die vorliegende Arbeit greift diese Thematik auf und beschäftigt sich mit den drei Tätigkeitsfeldern Soziale Arbeit, Entwicklungszusammenarbeit und Social Entrepreneurship, deren Gemeinsamkeit in der Bearbeitung sozialer Probleme liegt. Es wird herausgearbeitet, welche Beiträge die Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession für Social Entrepreneurship in der Entwicklungszusammenarbeit einbringen kann.