Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03641.jsonl.gz/2863

Metalor unter Verdacht
Peru ist ein rohstoffreiches Land und gehört weltweit zu den grössten Goldproduzenten. Im letzten Jahrzehnt haben das rapide Wachstum der Rohstoffförderung und der gestiegene Goldpreis dem Goldhandel in Peru zu einem Boom verholfen. Organisierte kriminelle Strukturen kontrollieren den illegalen Goldhandel, der einhergeht mit einer Reihe weiterer Delikte wie Geldwäscherei, Zwangsarbeit, Steuerhinterziehung und Menschenhandel.
Metalor im Verdacht, Gold aus dubioser Herkunft zu beziehen
Ab dem Jahre 2008 kommen verschiedene Massnahmen und neue Gesetze gegen den wuchernden illegalen Goldhandel zur Anwendung. Ende Februar 2012 unterzeichnete der Staatspräsident eine neue Verordnung, die den gesamten illegalen Rohstoffabbau und deren Finanzierung, also auch den Kauf von Gold aus illegaler Quelle, unter Strafe stellt. Die peruanischen Behörden beginnen mit der Beschlagnahmung von Goldlieferungen sowie gegen dubiose Firmen aufgrund des Verdachts auf Steuerhinterziehung und Geldwäscherei strafrechtlich zu ermitteln.
Eine Abnehmerin des Goldes ist unter anderen die Schweizer Raffinerie Metalor.
Medienauskünfte
: Christoph Wiedmer, 079 679 01 24
Mehr im neusten Bericht