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Begriffsklärung
Im deutschen Sprachraum existiert eine breite Vielfalt an Begriffen, um die Lernschwierigkeiten im schriftsprachlichen Bereich zu bezeichnen.
Legasthenie (die Wortblindheit) ist der älteste Begriff und stammt aus dem medizinischen Fachbereich.
Gegen Mitte des letzten Jahrhunderts wurde die Bezeichnung Dyslexie auch in unserem Sprachraum übernommen (vgl. auf Englisch «dyslexia», Französisch «dyslexie», Italienisch «dislessia»). Der Name «Verband Dyslexie Schweiz» enthält diesen international verbreiteten Begriff.
Lese-und/oder Rechtschreibstörung, kurz LRS, wurde zunehmend geläufig. Diese Begriffe werden auch in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten ICD-10 verwendet, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben wird.
Eher selten wird von Teilleistungsstörungen oder Lernstörungen gesprochen.
Bei Eltern, Betroffenen und oft auch bei Lehrpersonen steht nach wie vor die Bezeichnung Legasthenie an erster Stelle.
Für die Texte der VDS-Homepage gilt: Legasthenie/Dyslexie/LRS werden gleichbedeutend verwendet.