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Preuss erzählt die Geschichte eines Kameruners, den er 2014 in einem Waldgebiet nahe der marokkanischen Küste kennengelernt hat. Dass sich beide dort aufhielten, war kein Zufall: Paul wollte nach Europa, Preuss einen Film über die Flüchtlingskrise drehen. Ihre Begegnung war jedoch nicht geplant; und sie sollte beider Leben verändern. Während Preuss Paul auf seiner Reise nach Europa filmisch begleitet, stellt er sich immer wieder die Frage, ob es rechtens ist, wenn er als Filmemacher in die Handlung eingreift, indem er ihm hilft und ob es ethisch vertretbar ist, wenn er es nicht tut. Sein Film berührt uns nicht zuletzt darum, weil er sich nicht an die Maxime des «Nicht- Eingreifens» hält.
91min Min, de, digital
Regie: Jakob Preuss