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Das PhD Projekt verfolgte zwei Ziele:
(i) mittels Sedimenten aus 3-4 Seen im Nationalpark Cajas (SW Ecuador) erstellen wir quantitative Klimarekonstruktionen in hoher zeitlicher Auflösung für die letzten 2000 Jahre. Im Vordergrund steht die Variabilität des Hydroklimas, insbesondere von Statistik von Startniederschlägen. Die zentrale Frage ist, ob Starkniederschläge in diesem Raum mit dem Phänomen des El Niño zusammenhängen und, falls ja, ob Flutlagen in den Sedimenten eine zuverlässige El Niño Rekonstruktion ergeben. Ebenfals wollten wir testen ob Hyperspectral-Daten zur quantitativen Analyse von sedimentären Photopigmenten (als Indikator für aquatische primärproduktion) verwendet werden können.
(ii) mit andern Proxy-Daten aus dem tropischen Pazifik und Atlantik erstellen wir eine Regionale Synthese, die einen Baustein in der globale PAGES 2k Synthese darstellt.
Wir erstellten aus Sedimenten von drei Seen eine Rekonstruktion der Häufigkeit von Flutlagen für die letzten 2000 Jahre. Die Flutlagen sind Indikatoren für Starkniederschläge. Aus unseren Untersuchungen geht hervor, dass diese Starkniederschläge keinen Zusammenhang mit El Niño Ereignissen haben sondern eher mit Easterly Waves in Verbindung stehen.
Wir erstellten in Kooperation mit rund hundert Forschungsgruppen eine Datenbank mit 692 Temperaturreihen aus allen Kontinenten und den grössten Ozeanbecken für die letzte 2000 Jahre. Diese Daten bilden die Grundlage, um die aktuele Erderwärmung gemessen in der Instrumentenperiode in den grösseren Kontext zu stellen.
Auf der methodischen Seite konnten wir zeigen, dass räumlich und spektral hochaufgelöste Hyperspektraldaten kalibriert werden können und damit quatitativ sedimentäre Photopigmente (Chlorophyll a und Pheophytin a) im hoher räumlicher Auflösung (Pixelgrösse um 50 um) gemessen werden können.