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Red Bull feiert wie beim Saisonstart in Bahrain auch im Grand Prix von Saudi-Arabien einen Doppelsieg: Diesmal siegt Sergio Perez vor Max Verstappen. Dritter wird erneut Fernando Alonso im Aston Martin.
Zwei Wochen nach seinem souveränen Start-Ziel-Sieg beim Saisonauftakt in Bahrain gelang Max Verstappen im zweiten Rennen eine starke Aufholjagd. Der Titelverteidiger pflügte sich nach einem Defekt im Qualifying von Startplatz 15 durchs Feld, einzig an seinem Teamkollegen Sergio Perez gab es kein Vorbeikommen. Verstappen behielt dank dem gewonnenen Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde jedoch die Führung in der WM-Wertung.
Perez feierte auf dem Stadtkurs in Dschidda von der Pole-Position aus seinen fünften GP-Sieg in der Formel 1. Der Mexikaner musste nach dem Start zwar Fernando Alonso passieren lassen, zog in Runde 4 von 50 jedoch schon wieder am Spanier im Aston Martin vorbei und gab danach die Führung nicht mehr aus der Hand. Im Ziel betrug sein Vorsprung auf Verstappen gut fünf Sekunden.
Als Dritter kam wie schon beim Saisonstart Fernando Alonso im Aston Martin ins Ziel. Der Spanier darf seinen im Grand Prix von Saudi-Arabien herausgefahrenen 3. Platz nun doch behalten. Der Protest seines Formel-1-Teams Aston Martin gegen die Strafversetzung des Spaniers wurde vom Weltverband FIA gutgeheissen. Die Stewards hatten den zweifachen Weltmeister nach Rennende in Dschidda mit einem Zuschlag von zehn Sekunden auf die Fahrzeit belegt, weil dieser eine Fünf-Sekunden-Strafe beim Boxenstopp nicht reglementskonform abgesessen hatte. Durch die zusätzliche Strafe fiel Alonso hinter Mercedes-Fahrer George Russell auf den 4. Platz zurück.
Nun bekam der 41-jährige Asturier den 100. Podestplatz seiner Karriere zurück. Diese Schallmauer konnten vor ihm erst fünf Fahrer durchbrechen: Kimi Räikkönen (103), Alain Prost (106), Sebastian Vettel (122) sowie die beiden Rekordweltmeister Michael Schumacher (155) und Lewis Hamilton (191).
Somit bleibt George Russell im Mercedes auf dem 4. Platz. Rekordweltmeister Lewis Hamilton im anderen Mercedes belegte den 5. Rang. Dahinter klassierten sich Carlos Sainz und Charles Leclerc in den beiden Ferrari.
Das Team Alfa Romeo ging nach dem 8. Rang von Valtteri Bottas zum Saisonstart diesmal leer aus. Der Finne zog einen schwarzen Tag ein und wurde 18. und Letzter. Zhou Guanyu im anderen Hinwiler Auto verpasste als 13. die Top 10 ebenfalls deutlich. (mom/sda)