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Adam Yates hat die Tour de Romandie 2023 gewonnen. Der Brite bekundete auf der Schlussetappe über 172 km nach Genf keine Probleme, um mit dem UAE-Team das Gelbe Trikot erfolgreich zu verteidigen.
Den Tagessieg sicherte sich der Kolumbianer Fernando Gaviria im Sprint. Der 28-jährige Movistar-Fahrer überraschte die Konkurrenz, in dem er vor der letzten Kurve angriff und den Vorsprung ins Ziel rettete.
Gino Mäder klassierte sich als bester Schweizer in der Overall-Wertung auf Platz 15 mit 2:48 Minuten Rückstand. Diese Rangierung entspricht nicht den Erwartungen des Vorjahres-Zweiten. Mäder muss nun im Hinblick auf Giro d’Italia ruhig bleiben und hoffen, dass es ab kommenden Samstag besser klappt. Der Schweizer konnte vereinzelt seine Form unter Beweis stellen, aber am Samstag in der Königsetappe hatte er einen schwachen Tag eingezogen.
Neben Adam Yates auf dem Podest standen der Amerikaner Matteo Jorgenson (19 Sekunden Rückstand) und der Italiener Damiano Caruso (27 Sekunden), Teamkollege von Mäder bei Bahrain Victorious.
Der 30-jähriges Adam Yates, nicht zu verwechseln mit seinem etwas erfolgreicheren Zwillingsbruder Simon Yates, dem Sieger der Vuelta 2018, holte bei seiner ersten Teilnahme an der Tour de Romandie gleich den Gesamtsieg. Adam Yates setzte sich schon mehrmals in Rundfahrten durch, allerdings nicht auf dem Level der Top-3-Events: 2019 gewann er die Kroatien-Rundfahrt, 2020 die UAE-Tour, 2021 die Katalonien-Rundfahrt und 2022 die Deutschland-Tour.
Tudor Pro Cycling, das Team von Fabian Cancellara, setzte am Sonntag in der Schlussphase einen Akzent. Sébastien Reichenbach und der Luxemburger Arthur Kluckers reagierten auf einen Angriff des Franzosen Geoffrey Bouchard. Das Trio holte eine halbe Minute Vorsprung heraus und wurde erst zwei Kilometer vor dem Ziel gestellt.