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Forster und Wildhaber in den Top 20
Weltcup Namur (Bel)
Top 20 Resultate bei den Elite Herren
Bei trockenen Bedingungen, jedoch aufgeweichter Strecke von den Niederschlägen in den Vortagen, starteten Lars Forster und Marcel Wildhaber bei den Elite Herren. Beide Athleten erwischten einen guten Start und entkamen zum Glück dem Massencrash auf der Startgerade. Sie reihten sich schon bald in den Top 20 ein. Forster zeigte in den folgenden Runden seine Power vor allem in den Aufstiegen, wo er viel Druck auf die Pedale brachte und immer wieder Konkurrenten stehen liess. Forster arbeitete sich so Rang für Rang nach vorne und erreichte das Ziel auf dem sehr guten 14. Rang. „Für meinen ersten Weltcupeinsatz dieses Jahr bin ich sehr zufrieden, in den Aufstiegen hatte ich viel Power, ein wenig Mühe hatte ich dafür in den Laufpassagen.“
Ein gutes Rennen zeigte auch Marcel Wildhaber. Er fuhr konstante Rundenzeiten und erreichte das Ziel auf dem 18. Rang, dies ist bis jetzt das beste Weltcup Resultat in dieser Saison. „Ich bin zufrieden mit diesem Top 20 Ergebnis, das Rennen war extrem lang und mir ging gegen Rennende die Kraft ein wenig aus und so musste ich auf der letzten Runde noch 2 Konkurrenten ziehen lassen.“
Gewonnen wurde das Rennen von Wout van Aert (BEL) in 1:07:47. 2. Toon Aerts (BEL), 3. Mathieu van der Poel (NED). Die weiteren Schweizer: 27. Nicola Rohrbach, 30. Simon Zahner, 33. Severin Sägesser
Kevin Kuhn bei den U23 Herren
Bei den U23 Herren startete der Gibswiler Kevin Kuhn. Kuhn erwischte nicht den besten Start, konnte dann aber aufdrehen und sich bis auf Rang 16 vorarbeiten. In der letzten Runde unterliefen ihm leider einige Fehler und so wurde er noch von einer Gruppe ein- und überholt. Im Ziel resultierte der 22. Rang. „Mein Start und die letzte Runde waren heute nicht gut, grundsätzlich stimmt aber die Form.“
Première für Andrin Gees
Bei den Junioren startete Andrin Gees zu seinem ersten Weltcuprennen. Gees musste weit hinten starten, da er noch keine Weltranglistenpunkte hat. Dementsprechend steckte er in der ersten Runde an einigen Passagen im Stau. Ab der 2. Runde konnte er dann aber zufahren und einige Konkurrenten ein- und überholen. Mit einer starken letzten Runde erreichte er das Ziel auf dem guten 33. Rang.
An den Weihnachtsfeiertagen geht es bereits am 26.12.2017 mit dem nächsten Weltcup in Zolder weiter. Gleichzeitig wird dann auch in der Schweiz gefahren, es findet zum letzten Mal das traditionelle Radquer in Dagmersellen statt.