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Von 6b
Ähnlich wie ein gelandetes Riesen-Ufo steht das Yanomami-Dorf im Bergregenwald zwischen Venezuela und Brasilien. In diesem Dorf wohnen 100 bis 200 Menschen und alle sind gleichberechtigt Die Yanomami wohnen in Gemeinschafts-häusern die Yanos, Maloca oder Shabonos genannt werden. Diese Gemeinschaftshäuser sind rund oder oval, sodass in der Mitte ein Platz entsteht, wo Feste, Rituale und Spiele stattfinden. Ihr Territorium ist 17‘800 Quadratkilometer gross und darin lebten bis heute 10’00 Yanomami. Doch die Zukunft der Yanomami ist schon lange in Gefahr, vor allem wegen Goldgräbern und Holzfällern.
Bei den Yanomami ist es üblich, dass die Männer jagen gehen und die Frauen die Gärten pflegen und in Stand halten. Das Fischen jedoch macht die ganze Familie gemeinsam.
Die dünnen Stöcke im Gesicht des jungen Mädchens sind Zierstäbe, die bei den Yanomami Schmuck sind.
Die Yanomami haben für uns ein ziemlich barbarisches Totenritual. Sie verbrennen die Leiche und die Asche der Leiche wird dann mit Bananenbrei vermischt. Anschliessen wird dieser Brei dann aufgegessen, sodass die verstorbene Person in den Lebenden weiter leben kann.