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Mit Unfall kann man nicht ins Skilager!
Ich konnte dieses Jahr leider nicht am Skilager teilnehmen, weil ich von meinem Pferd Junior gefallen bin. Dies ging so: Ich ging am Samstag, dem 25. Januar 2003, am Nachmittag so um 15.00 Uhr, mit meiner Kollegin Sara reiten.
Wir suchten im Schachen die Galoppstrecke auf. Mein Pferd war schon im Schritt auf Draht! Wir begannen dann mit dem Galopp. Sara ritt mit ihrem Pferd voraus. Ich merkte dann etwa nach 200 Metern, dass mein Pferd den Kopf immer weiter hinunter nahm. Ich setzte mich voll in den Sattel zurück und probierte, Juniors Kopf wieder hochzunehmen. Aber dann schlug er mit den Hinterbeinen in die Luft, und ich flog im hohen Bogen über den Hals. Er streifte mich mit den Vorderbeinen am Kopf! Zum Glück trug ich wie immer den Helm! Der bekam einen Spalt vom Schlag des Hufs!
Junior galoppierte dann Sara hinterher. Ich rief ihr nach, sie solle still halten. Dies tat sie dann auch, und ich konnte Junior wieder einfangen.
Nach dem Schrecken ritten wir dann noch etwa 2 Stunden. Ich hatte zu dieser Zeit noch nicht so gross Schmerzen, bloss ein wenig Kopfweh.
Erst am Montag Abend, eine Woche vor dem Skilager, konnte ich dann fast nicht mehr sein, denn das Kopfweh wurde immer schlimmer! Mein Vater sagte dann, ich solle am Dienstag zum Arzt gehen.
Ich ging am Dienstag Nachmittag dann zum Arzt. Der sagte mir, ich habe ein Schleudertrauma erlitten und ein Halswirbel sei gestaucht. Er verschrieb mir Medikamente und sagte, ich müsse noch in die Physiotherapie gehen.
Ich muss jetzt zweimal in der Woche zum Physiotherapeuten gehen und viermal zum Hausarzt, Dr. Wüthrich.
Die Schmerzen haben ein wenig nachgelassen, jedoch das Kopfweh ist immer noch gleich. Der Arzt sagte mir dann, ich dürfe nicht mit ins Skilager gehen. Dies war für mich zuerst eine schlimme Nachricht! Aber dann dachte ich, es sei gescheiter, ein wenig zu schonen und dann wider fit zu sein.
Ich ging dann diese Woche, wo sie im Skilager waren, in die Schule. Herr Siegenthaler schrieb mir einen Ersatzwochenplan.
Und ich machte diese Sachen, die er mir aufgeschrieben hatte seriös und es machte mir auch Spass (beispielsweise schreibe ich gerade diesen Bericht, den ich als e-mail abschicken muss)!
Ich hatte so Schule wie die Unterschüler bei Frau Jakob. Es war eine spannende und lehrreiche Woche für mich. Ich freue mich schon wieder, wenn dann meine Kollegen wieder da sind!
Ich hoffe, es war spannend für euch, liebe Leser.
Ich wünsche euch allen alles Gute und gute Gesundheit!!!
Mit freundlichen Grüssen
Lara Grossenbacher
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