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Die Mammographie ist ein bildgebendes Verfahren mit weicher Strahlung zur Diagnostik der weiblichen (ggf. auch männlichen) Brust. Die Untersuchung erfolgt an einem speziellen Röntgengerät auf digitaler Basis.
Die Brust wird aus zwei (oder bei Bedarf mehreren) Richtungen aufgenommen. Während der Aufnahme wird die Brust zwischen einem Objekttisch und einer Plexiglasplatte leicht komprimiert. Dies ist notwendig, um die Brustregion bestmöglich abzubilden.
Durch die erforderliche Kompression der Brust kann die insgesamt ca. 15-20 Minuten dauernde Untersuchung kurzzeitig während der wenigen Sekunden dauernden Kompression als leicht unangenehm empfunden werden, diesbezüglich hat aber in den letzten Jahren mit den modernen Geräten eine deutliche Verbesserung stattgefunden.
Bei der Tomosynthese, welche sowohl in der Diagnostik als auch im Screening zur Anwendung kommen kann, werden aus lückenlosen, niedrig dosierten Einzelschichten dreidimensionale Bilddaten berechnet.