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zum gedenken
=Elisabeth Mabboux-Baeriswyl, Tafers
Am 26. Dezember, also am Stephanstag 1925, kam Elisabeth Baeriswyl in Obergeriwil bei Alterswil zur Welt. Ihre Eltern hiessen Johann und Luzia Baeriswyl-Philipona. Der Vater war Kleinbauer und suchte zusätzlichen Verdienst, denn immer mehr Leute sassen am Küchentisch. Zuletzt bestand die Familie aus zwölf Kindern. Sie alle zu ernähren, zu kleiden und grosszuziehen war keine leichte Sache. Die Menschen damals mussten bescheiden und mit dem Notwendigen zufrieden sein. Dennoch verbrachten die Kinder eine glückliche Jugend, sie mussten nicht hungern. Und vor allem konnten sie sich herzlich freuen über kleine Sachen.
Die Familie zog mehrmals um, bis sie 1942 in Obertützenberg ein bleibendes Heim beziehen konnte. Die Lage des Weilers war schön, doch der Fussweg ins Dorf, zur Schule und zur Kirche war lang und mühsam.
Nach der Schulentlassung nahm Elisabeth Baeriswyl verschiedene Stellen an, so zum Beispiel mit ihrer Schwester Marie als Gehilfin im Spital von Schwyz. Am 25. November 1950 gab sie Alfons Mabboux die Hand zum ehelichen Bunde. Fünf Mal durfte sie Mutterglück erleben. Doch dieses wurde getrübt durch den frühen Tod ihres ersten Kindes, Bruno. Viel Zeit verbrachte Elisabeth Mabboux-Baeriswyl mit Haushaltsarbeit und im grossen Garten. Als Näherin arbeitete sie oftmals bis spät in die Nacht hinein. Die Sorge für die Familie, das Wohl des Gatten und der Kinder lagen ihr sehr am Herzen, so blieb ihr keine Zeit, um in den Vereinen mitzumachen. Später konnte sie sich einige Reisen leisten, auch ins Ausland. Dies jedes Mal ein frohes Erlebnis. So war sie unter anderem in Lourdes, Rom, London, Portugal und Rimini. Auch an Jassrunden konnte sie sich erfreuen.
Die Jahre vergingen, die Kinder flogen aus, es wurde stiller und ruhiger in ihrem Hause. Alfons Mabboux begann zu kränkeln. Geduldig und liebevoll pflegte Elisabeth Mabboux-Baeriswyl ihn während zwei Jahren bis zu seinem Tod am 3. November 1990. 2003 übergab Elisabeth ihr Heim der ältesten Tochter. Es wurde umgebaut und erneuert. So war es ihr vergönnt, den Lebensabend in Frieden und Ruhe zu geniessen. Die Gebrechen des Alters bekam sie ebenfalls zu spüren. Vor einigen Monaten verschlechterte sich ihr Zustand. Sie brach sich eine Hand, verletzte sich an der Schulter und es folgte ein kurzer Spitalaufenthalt. Am 3. August 2013 verstarb Elisabeth Mabboux-Baeriswyl. Eing.