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Der Staat Freiburg verfolgt seit mehreren Jahren eine Politik der Gleichstellung von Frau und Mann, wie dies auch die Regierungsprogramme der letzten Legislaturperioden aufzeigen.
Der Staatsrat hat 2011 entschieden, einen „Plan für die Gleichstellung von Frau und Mann in der kantonalen Verwaltung“ (PGKV) zu erstellen und umzusetzen. Dieses Projekt hat zur Genehmigung einer Vision und Strategie und zur Erarbeitung eines Aktionsplans geführt, welcher aktuell in Umsetzung ist.
Ausserdem hat der Staat Freiburg im September 2016 die Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor unterschrieben. Mit der Unterzeichnung der Charta bekräftigen Behörden, Lohngleichheit in ihrem Einflussbereich umzusetzen – als Arbeitgebende, bei Ausschreibungen im öffentlichen Beschaffungswesen oder als Subventionsorgane. Das gemeinsame Engagement soll ein Signal an öffentliche und private Arbeitgebende aussenden.
Bezüglich der Situation der Gleichstellung in der Kantonsverwaltung wurden durch das Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann und für Familienfragen (GFB) mehrere Untersuchungen und Analysen veranlasst.
- 1998 hat das GFB eine Mitarbeitendenumfrage zum Thema Chancengleichheit von Frau und Mann in der Kantonsverwaltung Freiburg durchgeführt.
- Die Lohngleichheit in der Kantonsverwaltung ist mithilfe von Logib (durch den Bund zur Verfügung gestellte Software zum Selbsttest) auf der Basis von Daten von 2008 untersucht und 2010 als Bericht mit Ratschlägen und Empfehlungen des GFB publiziert worden.
- Eine statistische Analyse (Daten von 2014) hat die Erstellung des Aktionsplans des PGKV begleitet. Sie hat erlaubt, ein aktuelles Bild der Situation zu erhalten, und hat damit als Basis zur Entwicklung der Massnahmen des Aktionsplans gedient.
Letzte Änderung : 05/03/2019