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Formia (in der Antike Formiae) ist eine italienische Hafenstadt und ein Seebad in der Provinz Latina in der Region Latium mit 38.121 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013). Sie liegt 134 km südöstlich von Rom, 84 km nordwestlich von Neapel und 74 km südöstlich von Latina.
Formia liegt am Golf von Gaeta, am Tyrrhenischen Meer. 6 km südlich von Gaeta, an der alten Römerstraße Via Appia zwischen Fondi und Minturno. Das Gemeindegebiet hat im Norden Anteil am Naturpark der Monti Aurunci. Formia ist Mitglied der Comunità Montana dei Monti Aurunci. Die Stadtteile Castellonorato, Gianola, Maranola, Penitro und Trivio liegen teilweise schon in den Monti Aurunci. Die Nachbargemeinden sind Esperia (FR), Gaeta, Itri, Minturno, Spigno Saturnia.
Formiae gehörte seit 338 v. Chr. zur römischen Republik, zunächst als civitas sine suffragio (ohne Stimmrecht). 188 v. Chr. wurden seine Einwohner römische Vollbürger. In der Kaiserzeit wurde es unter Hadrian zur Colonia als Colonia Aelia Hadriana Augusta. 859 wurde Formiae von den Sarazenen zerstört. Die Einwohner zogen sich in zwei Hügelsiedlungen zurück, die 1863 unter den Namen Formia vereinigt wurden.
Das an der Via Appia gelegene Formiae war ein beliebter Ort für die Villen reicher Römer. In der späten Republik hielt Marcus Tullius Cicero sich wiederholt auf seinem Formianum auf, in dessen Nähe er während der Proskriptionen 43 v. Chr. ermordet wurde. Weitere Villenbesitzer dort waren Gnaeus Pompeius Magnus und Manius Aemilius Lepidus.
Die Reste mehrerer solcher Villen sind in der Nähe von Formia zu sehen. Entlang der Via Appia gibt es einige monumentale Grabbauten, von denen der größte willkürlich den Namen Tomba di Cicerone („Grab Ciceros“) erhalten hat.