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Das ursprüngliche Parga befand sich nicht am Meer. Wenn man mit dem Auto von Aiga nach Anthousa fährt so sieht man am Hang noch die Ruinen des einztigen Pargas. Aber wie kam Parga ans Meer hinunter? Dazu gibt es eine interessante Geschichte:
Wie in jedem Dorft, befand sich auch in Parga eine Ikone mit der heiligen Jungfrau Maria in der Dorfkirche. Eines Tages war plötzlich die Ikone verschwunden und niemand wusste wo sie ist. Die Einwohner waren sehr traurig darüber. An einem Morgen befand sich ein Fischer auf dem Heimweg und sah unten am Strand die Ikone mit der Jungfrau Maria darauf, welche, so sagt er, sehr geweint hat.
Die Bewohner von Parga waren überglücklich darüber, dass sie ihre heilige Jungfrau Maria wieder hatten und nahmen das Wiederauftauchen der Ikone als Zeichen, dass sie ans Meer hinunter ziehen müssen. Als Gedenken an diesen Tag feiern seither die Einwohner von Parga alljährlich am 15. August ein riesengrosses Volksfest mit Feuerwerk, Musik und Tanz.