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Chorologie
(griech.), s. v. w. Pflanzen- und Tiergeographie.
(griech.), s. v. w. Pflanzen- und Tiergeographie.
Pflanzenreich, gewöhnlich erklärt als lebende Wesen, die sich ernähren, wachsen und sich fortpflanzen, dabei aber keine willkürlichen Bewegungen besitzen. Diese Definition ist jedoch nicht zutreffend (s. Pflanzenbewegung), und eine scharfe Grenze zwischen Tierreich und Pflanzenreich läßt sich in den niedern Stufen beider Reiche nicht ziehen. Die Gruppe der Myxomyceten unter den Pilzen und die der Diatomeen unter den Algen haben mit den Flagellaten und andern Gruppen des Tierreichs so viele Berührungspunkte, daß es eigentlich mehr konventionell ist, wenn man die erstern den Pflanzen, die letztern den Tieren zurechnet.
Manche Naturforscher bilden aus jenen und andern niedern Gruppen ein besonderes Reich, das Protistenreich. Das Elementarorgan jedes pflanzlichen Körpers, mit dem Wachstum und Vermehrung zusammenhängt, ist die Zelle (s. d.), von solchen Kryptogamen (s. d.), die nur aus einer einzigen Zelle besteben, bis zu den entwickeltsten, aus unzähligen Zellen zusammengesetzten Phanerogamen (s. d.). In demselben Maße wie die Zusammensetzung ist auch die Differenzierung der einzelnen Organe verschieden; nur die Phanerogamen haben sämtliche Hauptteile, wie Wurzel (s. d.), Stamm (s. d.), Blatt (s. d.) und Blüte (s. d.). Die Art der Fortpflanzung ist ebenso vielartig wie bei den Tieren (s. Zeugung). (Vgl. auch die Artikel: Ernährung der Pflanze, Wachstum der Pflanzen und Systematik.) Die Wissenschaft, die sich mit den Pflanzen beschäftigt, ist die Botanik (s. d.).
kosmopolitische, s. Kosmopoliten.