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Logopädie und Legasthenietherapie (Sprachheilunterricht) unterstützt Kinder und Jugendliche mit Störungen und Schwierigkeiten in der Sprache, beim Sprechen oder im Bereich des Lesens und der Rechtschreibung.
Sprachstörungen können durch eine nicht altersgemäss entwickelte Sprache mit nur geringem aktiven und passiven Wortschatz durch dysgrammatisch gebildete Sätze, durch Redestörungen wie Stottern oder Poltern oder durch Stimmstörungen charakterisiert sein. Am häufigsten treten Störungen der Aussprache auf: Laute oder Lautverbindungen werden ausgelassen, fehlgebildet oder durch andere ersetzt. Sprachbeeinträchtigungen treten zum Teil isoliert auf, meistens jedoch in Verbindung mit Einschränkungen der auditiven und visuellen Wahrnehmung, mit motorischen und evtl. auch kognitiven Unzulänglichkeiten.
Therapie und Zuweisung
Der Sprachheilunterricht beginnt frühestens ab dem Eintritt in den Kindergarten und endet in der Regel spätestens mit dem Austritt aus der Volksschule. Er umfasst:
- Abklärungen und Kontrollen
- Logopädie und Legasthenietherapie
- fachliche Beratung und Anleitung der Lehrpersonen
- fachliche Beratung und Anleitung der Eltern
Die Zuweisung zu Logopädie und Legasthenietherapie erfolgt mit dem Einverständnis der Inhaber der elterlichen Sorge durch die Schulpflege am Schulort.