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Frühlingblüher 50–220 cm hoch immergrün mehrjährig
Der harzig-aromatisch riechende, sparrig-verzweigte Strauch ist stark drüsig-klebrig und erreicht eine Höhe bis 220 cm. Die bis 10 cm langen und etwa 2,5 cm breiten Blätter sind gegenständig angeordnet und nahezu sitzend. Sie sind von linealisch-lanzettlicher Form. Unterseits sind sie weißfilzig behaart, oberseits kahl von dunkelgrüner Farbe und glänzend.
Die Blüten stehen einzeln und messen etwa 7 bis 10 cm im Durchmesser. Die drei Kelchblätter sind am Rand bewimpert und drüsig-klebrig. Die fünf Kronblätter sind weiß und am Grund oft gelb mit dunkelpurpurnen Flecken. Die kugelförmige Kapselfrucht ist sechs- bis zehnfächrig. Blütezeit ist von April bis Juni. Die Lack-Zistrose ist im westlichen Mittelmeerraum auf der Iberischen Halbinsel, in Frankreich und Nordwestafrika verbreitet. Auf den Kanarischen Inseln wurde diese Art eingeschleppt.
Als Standort werden Macchien, lichte offene Wälder und kalkfreie, saure Böden bevorzugt.
Frankreich - Spanien - Portugal - Marokko - Algerien
Frühlingblüher, 40–150 cm hoch, immergrün, mehrjährig, kurzlebig
Die Weiße Zistrose stammt aus dem westlichen Mittelmeerraum, wo sie in lichten Wäldern, der Garrigue und in der Macchie wächst, vorwiegend auf Kalk. Sie ist ein immergrüner, dichter, weiß filziger Strauch, der meist nur kurzlebig ist. Die Laubblätter sind eiförmig bis elliptisch, halbstängelumfassend sitzend, nicht gewellt, graugrün, unterseits mit 3 deutlich hervor tretenden Nerven. Die Blütenkronen sind rosarot bis magentafarben, 4–6 cm breit, mit 5–20 mm langem Blütenstiel. Die 5 Kelchblätter sind breit eiförmig und filzig. Später bilden sich 5-fächrige Kapselfrüchte mit zahlreichen hellbraunen Samen.
Frankreich - Spanien - Portugal - Marokko - Algerien
Sommerblüher, 50–250 cm hoch, immergrün, mehrjährig
Die Pappelblättrige Zistrose ist die am weitesten nach Norden vordringende Vertreterin der Art. Sie stammt aus dem Mittelmeerraum und findet sich noch in den Cévennes am Col de Saint-Pierre bis auf 601 m Höhe, einem nicht mehr mediterranen Standort. Es sind immergrüne Sträucher der Macchie bis 2 m Höhe, mit verholzendem, bräunlich-rotem Stamm und mit bis zu 9 cm langen, festen, oval bis herzförmigen Blättern, die unterseitig eine netzartige Nervatur aufweisen. Die Blütenkronen sind hellweiß, bis 5 cm, stehen zu 2–6 in gestielten, traubenartigen Büscheln. Die Kapselfrüchte enthalten zahlreiche kleine, bräunliche Samen, die meist nur auf offenen Böden, beispielsweise nach Brand oder Rodung keimen. DiePflanzen benötigen 3–4 Jahre bis zur ersten Blüte.
Pflanzen bis 80-120 cm, niederliegend, diffus oder selten aufrecht, mit dichten, weißen und zähflüssigen Oberästen.
Eine strauchartige Blütenpflanze aus der Familie der Cistaceae mit weißen Blüten
Die linearen Blätter sind stehend, zähflüssig, mit einer deutlich markierten zentralen Ader, auf der Oberseite kahl und dunkelgrün, aber auf der Unterseite dicht mit Trichomen bedeckt, die pubertierend und weißlich wirken. Die Trichome (Haare) sind sternenklar.
Die Art kommt in xerophyllischen Gebüschen, oft unter der Decke von Pinienwäldern oder Korkeichen, und in küstennahen Sandböden vor, wo sie häufig in Verbindung mit Arten der Gattungen Calicotome, Halimium und Scilla vorkommt. Es ist ein Endemismus des Südwestens der iberischen Halbinsel, in der biogeographischen Provinz Gaditano-Onubo-Algarviense.
Nördlichen Mittelmeergebiet von der Iberischen Halbinsel bis Anatolien - Marokko
Die Lorbeerblättrige Zistrose stammt aus dem Mittelmeerraum, wo sie zerstreut in Wäldern und in der Macchie wächst. Oft tritt sie nur eng lokal begrenzt auf. Sie ist ein immergrüner Strauch mit verholzendem, braun bis gelblich-rot glänzendem Stamm. Die Laubblätter duften intensiv nach Zistöl, sind bis 9 cm lang, kurz gestielt, kahl, eiförmig-lanzettlich, oberseits glänzend grün und unterseits matt grün, meist mit gewellten Blatträndern. Die etwas klebrigen Blätter sind oberseits glänzend dunkelgrün und wirken etwas ledrig, unterseits erhalten sie durch eine Behaarung einen leicht silbrigen Schimmer. Der verholzende kleine Strauch wird 1,5 bis 2 m hoch und wird im Alter von einigen Jahren im unteren Bereich etwas kahl was ihm aber einen malerischen Ausdruck verleiht.
Wie in ihrer Heimat wächst Cistus laurifolius am besten in der vollen Sonne in gut durchlässigen, steinigen Böden.
Cistus heterophyllus wird bis zu 1 m groß und bildet einen aufrechten, stark verzweigten Strauch. Seine Blätter sind elliptisch bis lanzettlich geformt, normalerweise 5-20 mm lang, wobei die oberen Oberflächen dunkelgrün mit sternförmigen und einfachen Haaren und die unteren Oberflächen weißlich mit einer Beschichtung aus kurzen Haaren sind. Die Blattränder sind leicht nach unten gedreht (revolviert) und die Venen sind auf der Unterseite viel deutlicher. Cistus heterophyllus hat eine disjunkte Verteilung. C. h. subsp. heterophyllus stammt aus dem westlichen Nordafrika, entlang des Küstenmeeres von der spanischen Insel Peñón de Alhucemas und Targuist in Marokko bis nach Algier. C. h. subsp. carthaginensis kommt nur an zwei Orten im spanischen Festland vor: bei La Pobla de Vallbona in Valencia und im Parque Regional de Calblanque in Murcia.
Portugal - Spanien - Südfrankreich - Nordwest-Afrika
Blühzeit: April bis Juni Höhe: 40 bis 60 cm Lebensraum: sonnige Standorte.
Cistus crispus ist ein niedriger immergrüner Zwergstrauch mit behaarten, klebrigen, aromatisch duftenden Blättern und unzähligen leuchtend rosa Blüten. Die Blüte haben einen Durchmesser von 3 bis 4 cm mit fünf purpurroten Blütenblättern und fünf mit Haaren bedeckten.
Kanarischen Inseln - Mittelmeergebiet ostwärts bis Zypern
Die Montpellier-Zistrose stammt aus dem Mittelmeerraum, wo sie in der Garrigue und der Macchie wächst, vorwiegend auf sauren Böden. Gefördert wird sie durch Brände und kann dann in Massen auftreten. Sie ist ein immergrüner, dichter, drüsig-klebriger, Strauch, der meist nur kurzlebig ist. Die Laubblätter sind schmal-lanzettlich, 3-nervig, sitzend, oberseits dunkelgrün und runzelig, unterseits dicht sternhaarig und filzig, am Rand oft etwas umgerollt. Die Blüten stehen meist in einseitswendigen Büscheln, die Blütenkronen sind weiß und 2–3 cm breit. Die äußeren 5 Kelchblätter sind am Grund oft breit keilförmig. Später bilden sich 5-fächrige Kapselfrüchte mit zahlreichen hellbraunen Samen.