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Die Medien berichten derzeit, der Ethikrat habe sich gegen Sonderrechte für Geimpfte ausgesprochen. Ein Grund zum Aufatmen? Nein, denn im Kleingedruckten spricht sich der Ethikrat bereits für Sonderrechte für Geimpfte aus.
Der Spiegel titelt “Corona-Pandemie – Ethikrat spricht sich gegen Sonderrechte für Geimpfte aus” und schreibt:
“Können nicht wenigstens alle Geimpften wieder tun, was vor Corona normal war? Der Ethikrat hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, ob für Geimpfte besondere Regeln gelten sollen und eine Ad-hoc-Empfehlung veröffentlicht. In der Stellungnahme spricht sich der Ethikrat gegen entsprechende Sonderregeln aus.
»Zum gegenwärtigen Zeitpunkt verbietet sich die individuelle Rücknahme staatlicher Freiheitsbeschränkungen nach Ansicht des Ethikrates schon deshalb, weil die Möglichkeit einer Weiterverbreitung des Virus durch Geimpfte nicht hinreichend sicher ausgeschlossen werden kann«, heißt es in einer Mitteilung.”
Das klingt beruhigend. Aber die Begründung sind für den Ethikrat nicht die angeblich unveräußerlichen Grundrechte, sondern nur die Frage, ob eine Impfung auch tatsächlich die Verbreitung von Corona verhindert. Sollte morgen festgestellt werden, dass die Impfung die Verbreitung von Corona