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Das Endgerät, beispielsweise ein Smartphone, stellt eine Funkverbindung zur nächsten Mobilfunkbasisstation her. Diese leitet die Signale zur Zentrale der Mobilfunkbetreiber weiter. Von dort werden die Verbindungen entweder ins Festnetz oder zu einer anderen Mobilfunkbasisstation und schliesslich zu einem anderen Endgerät weitergeleitet.
Das Mobilfunknetz ist ein Netz im wörtlichen Sinne. Es ist geografisch in viele Funkzellen unterteilt, die nicht nur an einander grenzen, sondern sich aus Gründen der Funktion gar ein wenig überlappen müssen. Jede Funkzelle verfügt über eine Mobilfunkbasisstation, die gleichzeitig eine Sende- und Empfangsanlage ist. Diese kann innerhalb ihrer Funkzelle eine bestimmte Anzahl von Endgeräten verbinden und ein bestimmtes Datenvolumen übertragen. Je nach Intensität der Nutzung und eingesetzten Mobilfunkfrequenzen sind die Funkzellen (Netzmaschen) unterschiedlich gross. So hat es beispielsweise in dicht besiedelten Gebieten mehr Antennen mit kleineren Funkzellen, die teilweise nur 100 Meter weit reichen. In ländlichen Gebieten hingegen können Funkzellen mehrere Kilometer umfassen. Das übertragene Datenvolumen nimmt stark zu. Damit das Netz diese Kapazität bewältigen kann, werden ständig neue Mobilfunkbasisstationen errichtet und neue Mobilfunktechnologien entwickelt und zum Einsatz gebracht.