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Erster Turniersieg des Jahres von Alexander Zverev
Der Weltranglisten-Fünfte Alexander Zverev gewinnt das Geneva Open - nach einem Kampf auf Biegen und Brechen.
Der 22-jährige Deutsche setzte sich in einem zweimal von Regen unterbrochenen Final 6:3, 3:6, 7:6 (10:8) gegen den Chilenen Nicolas Jarry (ATP 75) durch. Zverev wehrte im Tiebreak des dritten Satzes zwei Matchbälle ab. Für den zuletzt seine Form suchenden Masters-Champion ist es der erste ATP-Titel des laufenden Jahres.
Er musste sich diesen lange erdauern. Die Partie, die um 15.40 Uhr begonnen hatte, endete nach dem sechsten Matchball - vier für Zverev, zwei für Jarry - um Viertel nach neun. Zverev hatte hervorragend begonnen und den ersten Satz souverän 6:3 für sich entschieden. Nach dem ersten Games des zweiten Satzes kam es allerdings zu ersten, rund eineinhalbstündigen Pause.
Diese bekam dem Deutschen nicht gut. Nach der Wiederaufnahme fand sich der 1,98 m grosse und ein Jahr ältere Chilene wesentlich besser zurück. Plötzlich gelang es ihm, den Aufschlag Zverevs zu lesen. Als der Regen zum zweiten Mal zu stark wurde, hatte er den zweiten Satz mit 5:2 schon fast in der Tasche.
Der dritte Satz entwickelte sich zum Nervenspiel, das in einem äusserst umstrittenen und nervös geführten Tiebreak gipfelte. Zverev lag schnell 4:0 und dann 6:3 in Front, musste aber bis zum Ende um den Sieg zittern. Der erste Titel des Jahres - im erst zweiten Final nach Acapulco (Niederlage gegen Nick Kyrgios) - könnte für den Schützling von Ivan Lendl die Wende zum Guten bringen. Das damit gewonnene Selbstvertrauen kann die Nummer 5 der Welt beim French Open, in das er wohl am Dienstag startet, jedenfalls gut gebrauchen.