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Zentrum für chronische Schmerzen
(u.a. Sportverletzungen, Migräne, Fibromyalgie)
In der Praxis „Neubad“ befindet sich das „Zentrum für chronische Schmerzen“.
Chronische Schmerzen sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Chronische Schmerzen können zum Beispiel nach Sportverletzungen bestehen bleiben oder zeigen sich auch typischerweise als Migräne oder Fibromyalgiesyndrom.
„Der Schmerz kann mich zu Boden werfen, aber überwältigen kann er mich nicht.“ Johann Christian Friedrich Hölderlin
Eine Migräne verursacht in der Regel schwere pochende Kopfschmerzen oder ein pulsierendes Gefühl, häufig auch nur auf einer Seite des Kopfes. Der Migräneschmerz wird häufig von Übelkeit, Erbrechen und extremer Licht- und Geräuschempfindlichkeit begleitet. Migräneanfälle können stunden- bis tagelang anhalten und den Patienten zwingen, sich in dunklen Räumen aufzuhalten. Die Schmerzattacken können von einer sogenannten Aura begleitet werden. Diese Warnsymptome können vor oder zugleich mit den Kopfschmerzen auftreten. Die Aura kann sich in Form von Lichtblitzen, blinde Flecken oder Kribbeln auf einer Seite des Gesichts, in den Armen oder Beinen präsentieren. Migräneanfälle können bereits im Kindes-, Jugend- oder frühen Erwachsenenalter auftreten.
Die Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom) ist eine nicht-entzündliche Sonderform des Weichteilrheumatismus, bei der Muskelverhärtungen und infolgedessen Symptome wie Schmerzen in der Muskulatur und in den Sehnenansätzen auftreten. Die Schmerzen werden dabei häufig von Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Gedächtnisproblemen und Stimmungsschwankungen begleitet. Nach heutigem Stand der Wissenschaft ist bekannt, dass bei der Fibromyalgie eine Störung der Schmerzwahrnehmung und Schmerzverarbeitung vorliegt.
Die Symptome der Fibromyalgie beginnen manchmal nach einem körperlichen Trauma, einer Operation, einer Infektion oder nach einer erheblichen psychischen Belastung. In anderen Fällen entwickeln sich die Symptome im Laufe der Zeit, ohne dass es ein bestimmtes auslösendes Ereignis gab.
Frauen sind häufiger von einer Fibromyalgie betroffen als Männer. Viele Fibromyalgiepatienten leiden auch zugleich unter chronischem Spannungskopfschmerz, Schmerzen im Kiefergelenk, Reizdarmsyndrom, Angstzuständen und Depressionen.
Die Therapie der Fibromyalgie gestaltet sich häufig schwierig, häufig bedarf es verschiedener Methoden, um die Symptome zu kontrollieren und die Lebensqualität zu verbessern.
Folgende Therapien kommen u. a. zur Anwendung:
Neuraltherapie nach Huneke
Procain-Basen Infusionen
Systemische und lokale Therapie mit 5HT3-Rezeptorantagonisten
Vitamin C Infusionen
PRP (Platelet Rich Plasma) Therapie