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Der sogenannte Goldschakal tappte in eine für Luchse aufgestellte Fotofalle.
Eine Sprecherin des Nationalparks bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Medienbericht der "Passauer Neue Presse". Es sei nach ihren Informationen erst der zweite Schakal, der in den vergangenen Jahren in Deutschland nachgewiesen worden sei. Dass das Tier im Bayerischen Wald bleibe, sei aber eher unwahrscheinlich.
"Eigentlich sind Schakale ungern in schneereichen und regnerischen Gebieten unterwegs - und der Bayerische Wald ist ein schneereiches Gebiet."
Ursprünglich leben Goldschakale im südlichen Asien, im Nahen und Mittleren Osten, sowie im nördlichen und westlichen Afrika, und auf der Arabischen Halbinsel.
Schakale sehen auf den ersten Blick für den Laien aus wie Wölfe, sind aber wesentlich kleiner. Seit längerem sind die zwischen 80 und 95 Zentimeter langen und etwa acht bis zehn Kilogramm schweren Tiere in Mitteleuropa auf dem Vormarsch. Ein Grund könnte der Klimawandel sein. In Ungarn, Bulgarien, Tschechien und Österreich gebe es regelmässige Nachweise.