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Neubau Schulhaus Berg TG
Projektwettbewerb mit Präqualifikation 2013, 2. Rang
Bauherrschaft: Volksschulgemeinde Berg-Birwinken
Das Areal der Schulen in Berg ist ein Konglomerat von Schulbauten aus verschiedenen Dekaden des letzten und vorletzten Jahrhunderts. Die ortsbaulichen Bezüge dieser einzelnen Bauten spiegeln die dörfliche Baustruktur. Sie sind grossteils als Solitärbauten angelegt und fokussieren sich auf die Funktionalität ihrer einzelnen Bereiche.
Trotz dieser Haltung spannen die bestehenden Bauten Zwischen- und Freiräume auf, welche es zu klären gilt.
Der Projektvorschlag besetzt den Bauort der ausrangierten Turnhalle im Zentrum zwischen Kindergarten, Unter- und Mittelstufenschulhaus. Dieser Standort ist für die vorgegebene, vielfältige Nutzungslandschaft im Schulhaus prädestiniert. Die mit dem Neubau aufgespannten, präzisen Aussenräume lassen sich in selbstverständlicher Art und Weise den einzelnen Nutzungen zuordnen. Die Durchbildung des Baukörpers folgt dem einfachen statischen Rastersystem, welches auch die Fassadengestalt widerspiegelt. In Anlehnung an die bestehenden Bauten wird die Fassade mit Lisenen strukturiert, in welchen Felder für Friese und Fensteröffnungen aufgespannt werden. Im Osten wird der Baukörper mit dem Singsaal überhöht. Dies bezweckt eine vorteilhafte Proportion des Innenraums und hilft dem Gebäude einen Abschluss gegen die östlich gelegenen Bauten der Sekundarschule zu bilden. Der Aufbau als Massivbau in verputztem Einsteinmauerwerk steuert dazu bei ein kosteneffizientes, solides und dauerhaftes Bauwerk zu erstellen.