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Frédéric Pajaks «Ungewisses Manifest» (edition clandestin 2016, aus dem Französischen von Ruth Gantert) ist ein aussergewöhnliches Buchprojekt: In insgesamt neun Bänden, von denen vier auf Französisch bereits erschienen sind, verschränkt Pajak Bild und Text zu einem berückend schönen Gesamtkunstwerk. Die Bände verschmelzen in loser Reihenfolge, eher assoziativ als chronologisch dahinmäandrierend, persönliche Erinnerungen des Autors mit den Schicksalen historischer Personen. Im ersten Band des «Manifests» wechselt die Erzählung hin und her zwischen Pajaks Erinnerungen an seine Kindheit und Jugendzeit und der Beschreibung verschiedener Episoden im Leben Walter Benjamins in den 1930er Jahren.
Frédéric Pajak,*1955 in Suresnes in der Nähe von Paris, ist Schriftsteller, Zeichner und Herausgeber. Mit seinen Werken schafft er sein eigenes Genre, das bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, 2015 erhielt er einen der Schweizer Literaturpreise. Bei Buchet-Chastel leitet er die Reihe der «Cahiers dessinés». Er lebt heute in Paris und am Genfersee.
Partner: Mit freundlicher Unterstützung der Oertli Stiftung.