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Muttenz hat in den letzten 60 Jahren eine von Wachstum und Prosperität gekennzeichnete Entwicklung erlebt, begleitet auch von Belastungen
aus Produktion und Verkehr. Mit Schwerpunkt 1950–70 entwickelten sich Kriegacker und Bizenen stark. Firmen wie Florin, Bertrams, Moser-Glaser, Spedag und Wild stehen stellvertretend für die damals expandierende Wirtschaft.
Wirtschaftliche Rezession und Strukturprobleme in den 1990er Jahren führten zu einem Verlust von Firmen. Fabrikgebäude stehen seither leer. Moser-Glaser galt als Vorzeigeunternehmen, das sich aus der Produktion von Transformatoren zu einem
Hightech-Unternehmen entwickelte. Noch 1990 wurde ein Plasma-Ofen zur Verbrennung toxischer Abfälle gebaut. 2003 ging die Firma in Nachlassliquidation über.
Andere Firmen entwickeln sich dynamisch vorwärts. Wild hat zum 75. Geburtstag 2007 ein neues Gebäude für Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von pharmazeutischen, zahnärztlichen und kosmetischen Produkten gebaut. Daneben sind auch Firmen zugezogen, wie 1994 die Kiosk AG (Valora AG) mit ihrem Verteilzentrum.
Heute steht oft alt und neu gegenüber. Die Gemeinde Muttenz versucht durch eine gezielte Planung die Attraktivität des Gewerbegebietes zu steigern.