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Bei der Magnetresonanztomographie, kurz MR(T) oder auch MRI von engl. Magnetic resonance imaging, handelt es sich, wie auch bei der Computertomographie, um ein Schnittbildverfahren, welches einen überlagerungsfreien Einblick in das Körperinnere erlaubt. Allerdings kommen hier keine Röntgenstrahlen zum Einsatz, sondern es wird mit starken Magnetfeldern gearbeitet.
Da der Mensch zu etwa 70% aus Wasser besteht, nutz man den hohen Anteil an Wasserstoffatomen (Protonen) im Körper. Die menschlichen Wasserstoffatome werden in einem starken Magnetfeld ausgerichtet. Wird nun ein Störsignal im Radiofrequenzbereich eingestrahlt, so wirbeln die Wasserstoffatome durcheinander. Sobald das Störsignal unterbrochen wird, richten sich die Wasserstoffatome wieder entlang des Magnetfeldes aus. Wasserstoffatome in gesundem Gewebe verhalten sich hierbei physikalisch und chemisch anders, als Wasserstoffatome in krankem Gewebe. Durch komplizierte Berechnungsverfahren kann dieser Prozess als Bild dargestellt werden.