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Der internationale Sportgerichtshof (CAS) hob die Nichtbestrafung durch die Disziplinarkommission des Leichtathletik-Weltverbands auf. Damit verpasst die für Bahrain startende gebürtige Nigerianerin die Olympischen Spiele in Tokio und die Weltmeisterschaften im kommenden Jahr in Eugene.
Die Sperre begann am Mittwoch, abgezogen wird der Zeitraum der vorläufigen Suspendierung zwischen dem 4. Juni bis 14. Oktober 2020. Naser wurde zum Verhängnis, dass sie dreimal innert eines Jahres nicht für eine unangekündigte Dopingkontrolle zur Verfügung gestanden hatte und damit gegen den Artikel 2.4 der Anti-Doping-Regeln verstiess. Jedenfalls sah dies der CAS so. Die Disziplinarkommission hatte eine verpasste Kontrolle gestrichen, worauf die WADA und World Athletics Berufung gegen den Freispruch einlegten.
Naser war beim Gewinn der WM-Goldmedaille im Herbst 2019 in Doha mit 48,14 Sekunden nur 54 Hundertstel über dem Weltrekord der DDR-Athletin Marita Koch aus dem Jahr 1985 geblieben.