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Im vorherigen Kapitel «Verhalten und Doggish» haben wir die Bedürfnisse des Hundes angeschaut, sowie die Wichtigkeit einer differenzierten Betrachtung, wenn es um normales Training oder Neutralisierung von Verhaltensauffälligkeiten geht. Mit den Eckpfeilern Beziehung – Sozialisierung/Erziehung – Ausbildung und dem Kubus sind Sie in der Lage, eine Hundeschule zu prüfen, sollten Sie oder Ihr Hund Training benötigen.
Suchen Sie einen professionellen Trainer – und bitte stellen Sie sicher, dass es sich wirklich um einen professionellen Trainer handelt, bevor Sie anfangen, geschweige Ihren Hund exponieren.
Hier sind ein paar Fragen, welche Sie einem Trainer stellen können, bevor Sie sich für Training mit ihm entscheiden:
- Welches ist Ihre Philosophie in Bezug auf Hundehalter- und Hundetraining?
- Wie viel Erfahrung haben Sie mit Hunden, welche unerwünschtes Verhalten zeigen?
- Welche Ursachen sehen Sie für unerwünschtes Verhalten?
- Welche Rolle spielt die Beziehung zwischen Hundehalter-Hund bei unerwünschtem Verhalten? Warum?
- Wie differenzieren Sie zwischen Ausbildung und Erziehung und welche Rolle spielt die Beziehung Halter-Hund in diesem Zusammenhang?
- Wie neutralisieren Sie unerwünschtes Verhalten bei einem Hund, z.B. Offensiv-/Dominanz-, Defensiv-/Angst-, Frustrationsaggression, nervöse Energie/Hyperaktivität, übermässiges Bellen, mangelnde Leinenführigkeit, Hund ausser Kontrolle an der Leine, alles andere interessanter ist, als mit dem Hundehalter an der Leine zu kooperieren, etc.?
- Wieviel der Arbeit ist typischerweise mit dem Hundehalter und wie viel mit dem Hund, in %?
- Wie korrigieren und belohnen Sie das Verhalten des Hundes?
- An was arbeiten Sie momentan mit Ihrem eigenen Hund und wie?
A. Beziehung & Bindung
B. Sozialisierung & Erziehung
C. Ausbildung
Sind die Antworten zufriedenstellend, dann schauen Sie, wie der Hundetrainer mit seinem eigenen Hund umgeht. Ist die Art und Weise mit dem Hund umzugehen ruhig und souverän? Stimmt die Beziehung? Scheint der Hund glücklich und zufrieden zu sein? Macht der Hund einen ausgeglichenen Eindruck?
Sind Sie auch mit diesen Antworten zufrieden, dann fragen Sie den Hundetrainer, ob er einen ersten Eindruck von Ihrem Hund erhalten und ihn an der Leine führen möchte.
Der Hundetrainer muss Ihnen das Konzept und den roten Faden seiner Ausbildung klar aufzeigen können, wie die einzelnen Ausbildungsmodule zusammenhängen und wie die gesamte Ausbildung grösser ist als die Summe der einzelnen Ausbildungselemente.
Auch sollte er einige der Prinzipien in seiner Ausbildung aufzeigen können, z.B. wann und wie wird belohnt, korrigiert. Sie müssen wirklich in der Lage sein, entscheiden zu können, ob dies der richtige Hundetrainer ist.
Eine solide Grundausbildung, in der die vorhandenen Wissenslücken des Hundehalters reduziert werden, damit der praktische Teil auch Sinn macht. Der Hundehalter lernt, was und wie er dem Hund die Voraussetzungen für eine gute Beziehung geben kann.
Die einzelnen Lernschritte werden umgesetzt und validiert. Erst wenn der Hundehalter und Hund eine harmonische Zusammenarbeit vorzeigen und der Hund freudig Anschluss zeigt, kann eine eventuelle «Aufgabenausbildung» angefangen werden.
Der Hundehalter arbeitet mit seinem Hund und bringt dem Hund in einer Grundstufe das bei, was der Hundehalter gerne sehen möchte.
Der Trainer überwacht die Arbeit und agiert als Mentor und Coach. Er erklärt «warum», «was» und «wie» etwas umgesetzt wird und kann auch Antworten auf die «was ist, wenn es nicht klappt …?» geben.
Das Gelernte verfeinert und weiter ausgebildet, z.B. Geschwindigkeit und Präzision in der Ausführung, bessere Konzentration, besserer Anschluss. Erst in dieser Phase werden ev. Hilfsmittel wie Futter oder Spielzeuge eingesetzt.
Diese Phase in der Ausbildung ist sehr wichtig, wird aber oft vernachlässigt. Ein paar Wochen nach der Ausbildung treffen sich der Hundehalter und Hund mit dem Hundetrainer wieder.
Allfällige Fehler, welche sich seit der Ausbildung eingeschlichen haben, werden identifiziert und korrigiert.
Eine vertrauensvolle Bindung zwischen Hund und Hundehalter ist die unbedingte Voraussetzung für eine artgerechte Hundeerziehung, -Ausbildung und für die Neutralisierung von Verhaltensauffälligkeiten.
Die grösste Belohnung für einen Hund, in der die Beziehung und Bindung zum Halter stimmt, ist es mit seinem Halter zusammen zu sein. Aber nur wenn der Hundehalter es wirklich schafft, sowohl Mentor, Coach und Freund zu sein, d.h. der Hund fühlt sich von ihm beschützt und ist Bestandteil eines stabilen «Rudels», welches richtig geführt wird und artgerecht lebt.
Der Hund will mit seinem Halter eine Einheit bilden und wird es machen, wenn er zum Hundehalter volles Vertrauen hat. Deshalb darf man nicht das eigene authentische «Sein» mit seinem «Handeln» verwechseln, d.h. wenn mein Hund z.B. Leinenaggression zeigt, muss die Ursache dafür zuerst im eigenen Sein gesucht und gefunden werden und nicht im Handeln, d.h. was ich «technisch» möglicherweise falsch mache. In dem Moment, in welchem der Hund dies merkt, verändert sich die Beziehung Hundehalter-Hund blitzartig, wirklich blitzartig.
Der Hund sendet alle Signale und der Hundehalter muss sie «nur» aufschnappen. Hund und Halter müssen auf der gleichen Radiofrequenz senden und empfangen. Oft muss der Hundehalter seine Feinfühligkeit entwickeln, damit er die Sendefrequenz seines Hundes findet und besser kalibrieren kann. Das ist auch der Grund, warum mehrheitlich der Hundehalter Ausbildung benötigt, nicht der Hund.
Ist die Bindung nicht ausreichend vorhanden …
- … orientiert sich der Hund mehrheitlich an der Aussenwelt und nicht am Halter. Andere Hunde, Spielzeuge etc. stehen im Vordergrund.
- … kann der Hundehalter die Aufmerksamkeit vom Hund nur dann bekommen, wenn er Leckerlis oder Spielzeuge einsetzt.
- … probiert der Hund die sozialen Konflikte selbst zu lösen, was dazu führt, dass der Hund als «verhaltensauffällig» eingestuft wird, anstatt zu verstehen, dass er Hilferufe sendet.
Ein Symptom ist niemals die Ursache. Welche Gründe können dafür bestehen, dass mein Hund zu mir kein ausreichendes Vertrauen hat. Was nimmt er von mir wahr? Stress, Unruhe, Hektik, Abgelenktheit, Unsicherheit, mangelnde Konzentration, schlechte Aufmerksamkeit und Fokus, Unzuverlässigkeit? Dem Hund ist Titel, Beruf, Vermögen etc. egal, er will sich auf mich verlassen können und braucht echte und authentische Führungsqualitäten, um das machen zu können. Punkt.
Der Hund verbringt die Mehrheit seiner wachen Zeit damit, zu beobachten, was genau in seiner Umgebung passiert. Schnell lernt er, bei welchen Bewegungen oder Geräuschen aus der Küche, oder bei den Kleiderbügeln es sich lohnt aufzustehen – der Hund ist ein Opportunist. Auch interessiert ihn insbesondere, was der Hundehalter macht und wie er sich dabei verhält, seine Körpersprache, ob er authentisch ist und kongruent wirkt – schliesslich geht es um seine eigene Sicherheit und dass er sich wohl und aufgehoben fühlt. Von seinem Hund darf man nur das erwarten, was man selbst vorlebt.
Man darf die Wichtigkeit von klaren Zielen in der Erziehung und Ausbildung nicht unterschätzen – was genau will ich erreichen und bin ich bereit, die Ziele umzusetzen? Entsprechend muss das Training von Halter und Hund aufgebaut werden.
Wenn ich eine Reise ohne klares Ziel antrete, dann spielt es auch keine grosse Rolle, ob ich bei einer T-Kreuzung nach links oder rechts abbiege. Auch das merkt der Hund und erkennt dies als Schwäche.
- Mit welcher prozentualen Wahrscheinlichkeit soll er kommen, wenn ich ihn rufe? Reichen 70%, auch wenn er sich in der Nähe einer befahrenen Strasse befindet?
- Wie wichtig ist es mir, dass mein Hund sich mit Artgenossen und Menschen anständig benimmt? Reichen hier 80% aus?
- Wie wichtig ist es mir, dass mein Hund sich ruhig und gelassen neben mir läuft, wenn ich z.B. eine Einkaufstasche zu viel nach Hause tragen muss?
- Wenn ich einen Hund möchte, mit dem ich am Samstag ins Stadtzentrum gehen kann, wenn ich schönere Kleider trage, oder zu einem Geschäftsmeeting gehe, im ÖV etc., will ich nicht meine Taschen mit Leckerlis oder Spielzeuge füllen müssen. Hier werden andere Anforderungen gestellt, als wenn ich «nur» mit meinem Hund in der Natur unterwegs bin und Hundekleider mit «Taschen für alle Bedürfnisse» tragen kann.
Diese genauen Ziele muss ich meinem Hundetrainer kommunizieren, bzw. er sollte sie eigentlich herausfinden wollen. Ich muss mir sorgfältig überlegen, wie viel Zeit und Aufwand ich bereit bin, in die artgerechte Beziehung, Sozialisierung/Erziehung und Ausbildung zu investieren und ob ich bereit bin, das zu machen, was benötigt wird, sollte der Hund einen «starken Charakter» zeigen – insbesondere, wenn ich oben eine hohe Prozentzahl als Ziel angegeben habe.
Einen Hund zu einem verlässlichen, sozial angepassten und belastbaren Hund zu entwickeln erfordert ein Minimum von 2 Std/Tag während neun Monaten, mit zielführenden Beziehungs-, Bindungs-, Erziehungs- und Sozialverhaltens-Aktivitäten, Ausbildung, Bewegung und Spiel.
BEZIEHUNG & BINDUNG – SOZIALISIERUNG & ERZIEHUNG – AUSBILDUNG
Eine echte Freundschaft zu meinen Hunden, welche auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen, Liebe und Verständnis aufgebaut ist.
Die Beziehungen zu meinen Hunden fingen an sich zu vertiefen und nahmen in vielen Augen «magische Proportionen» an als ich der wichtige Unterschied zwischen Beziehung und Bindung erkannte. Der Dialog mit dem Hund fing zunehmend an im Stillen stattzufinden und wir lernten, uns blind zu verstehen und vertrauen. Der tägliche Spaziergang wurde zum Genuss, das Zusammenleben eine Wohltat und die gegenseitige Unterstützung Bestandteil des Alltags.
Hier liegt eindeutig mein Fokus in der Begleitung von Hundehaltern ihren Hunden. Hundehalter, welche diese zusätzliche Dimension im Zusammenleben mit einem Hund erleben, wollen nie mehr darauf verzichten.
Unix war ein ganz besonderer Hund und wir erlebten so unglaublich viel zusammen – er war immer dabei. Bei meinen Geschäftskunden war, fragten diese oft «Wo ist Unix?». Als ich sagte, dass er im Auto ist, sagten sie «Hol ihn, er gehört dazu!». In Team-Meetings und Workshops hat er zwischenmenschliche Spannungen erkannt bevor sie für die Teilnehmer wahrnehmbar waren. Die Teilnehmer lernten, seine subtile Körpersprache und Verhalten zu deuten und haben darin ihr eigenes Verhalten erkannt. Eindrücklich. In der Arbeit mit verhaltensauffälligen Hunden war er immer dabei und wusste genau, welche Aufgaben er hatte. Danke Unix!
Im Dezember 2015 habe ich einen 15 Monate alten, stark verhaltensauffälligen Deutschen Schäferhund von einem verantwortungsvollen Züchter adoptiert, der den Hund zurückgenommen hatte. Rox ist auf der Titelseite meiner Website zu sehen. So musste ich «meine eigene Hundehalterausbildungs-Medizin» nehmen …
In den ersten zwei Jahren haben wir ausschliesslich an der Beziehung, Bindung, Sozialisierung und Erziehung gearbeitet, um sein Vertrauen zu Menschen und Umwelt aufzubauen. Keine Sekunde Ausbildungsarbeit! Die Arbeit hat sich sehr gelohnt.
Klar hat Rox auch Sitz – Platz etc. gelernt, er hat es aber im Rahmen der erwähnten Arbeit «natürlich» gelernt, was wunderbar geht. Auch er ist bei der Arbeit mit anderen Hunden immer dabei und hat inzwischen selbst gelernt, welches seine Funktion ist. Es ist jedes Mal ein besonderer Moment, wenn wir als Team zufrieden zum Auto zurückkehren, er ins Auto springt und mich mit einem sichtlich zufriedenen, «lächelnden», Gesicht entspannt anstrahlt. Ein ganz feiner und lieber Kerl, der bereits nach sehr kurzer Zeit keine Spur von Verhaltensauffälligkeiten zeigte.
Es war eine lange Reise und erst als ich genug Puzzleteile beisammenhatte, dass ich das Gesamtbild sehen und verstehen konnte. Das wäre nicht möglich gewesen, wären da nicht ein paar bemerkenswerte Forscher, Wissenschaftler und Hundetrainer gewesen, die ihr Leben den Hunden, Wölfen und ihrem Verhalten gewidmet haben. Zum Glück sind sie bereit, ihr Wissen und Können mit anderen zu teilen!
Erst als ich mir eine robuste Brücke zwischen der Verhaltensforschung/Wissenschaft und dem Verhalten der Hundehalter und deren Hunden bauen konnte, war es mir auch möglich den roten Faden zu finden und die Logik und Zusammenhänge klar zu erkennen.
Hunde mit auffälligem Verhalten wurden meistens nicht so geboren, sondern sind ein Resultat ihrer Umgebung. Sie waren in den Händen von Menschen, welche nicht wissen, wie man auffälliges Verhalten in einem Frühstadium erkennt und neutralisiert. Die professionellen Hundetrainer wissen das – und passen die Ausbildung entsprechend an, was z.T. schwierig zu verstehen ist für Meinungsbildner, Hundetrainer und Hundehalter, die es nicht machen.
Der Hund hat es verdient, dass man sich mit seinem wunderbaren Wesen auseinandersetzt, deshalb nehmen Sie den Aufwand auf sich und lernen Sie mehr über das Verhalten der Hunde. In den letzten 40 Jahren habe ich viele Philosophien zum Thema Hundetraining gesehen. Ohne den geringsten Zweifel kann ich aber feststellen, dass es keinen artgerechteren, erfolgreicheren und schnelleren Weg gibt, als wenn die eigene Sprache der Hunde verwendet wird. So geht es uns ja auch, die Sprache, Körpersprache und Mimik fremder Kulturen sind uns oft fremd. Vielleicht nehmen wir intuitiv ein Wohlwollen einer Person auf, aber wir verstehen sie nicht wirklich. Eine vermeintlich freundliche Geste oder Mimik kann bei uns falsch verstanden werden, oder wir verstehen sie überhaupt nicht. Dem Hund geht es mit uns ebenso.
Es ist nie eine schlechte Investition mehr darüber zu lernen, wie Wölfe und Hunde sich in der Natur verhalten. Lernen Sie über Rudeltiere, beobachten Sie, wie sie sich verhalten, ihre Körpersprache, entwickeln Sie Ihre Feinfühligkeit, die kleinen Signale zu sehen, welche die meisten Menschen nicht sehen. Beobachten Sie das Sozialverhalten, wie sie miteinander agieren und fragen Sie sich, was Sie selbst besser machen könnten in der Beziehung, Bindung, Sozialisierung, Erziehung oder Ausbildung. Es ist die Sprache, welche die Caniden weltweit von Geburt aus verstehen – bitte, lernen Sie «Doggish».
An dieser Stelle möchte ich gerne meine Wertschätzung für die echten Hundespezialisten aussprechen, die ihr Wissen, Können und Erfahrung kontinuierlich erweitern – die meisten davon wissen, wie lang und aufwendig der Weg ist.
Je mehr die professionellen Hundetrainer mit anderen Menschen teilen möchten, was sie für Hunde mit auffälligem Verhalten tun können, desto mehr exponieren sie sich und werden kritisiert und verurteilt. Viele dieser Kritiker haben aber nicht die Kompetenz, oder Mut, mit stark verhaltensauffälligen Hunden zu arbeiten, oder wurden noch nie von einem 55 kg aggressiven Rottweiler mit Laserpräzision fixiert, bei welchem jede Zelle in seinem Körper «nur einer von uns wird diese Begegnung überleben» sagte.
Ein professioneller Hundetrainer betrachtet nicht das Thema Hundetraining als «l’art pour l’art», sondern setzt alles daran, mit Wissen, Können, Logik, Struktur und Umsetzungskraft, nachhaltige Wirkung in der Ausbildung von den Hundehaltern und deren Hunde zu erzielen.
Viele Wege führen nach Rom, auch wenn es darum geht, Hunde zu erziehen, auszubilden, oder Verhaltensauffälligkeiten zu neutralisieren. Aus konzeptueller und prinzipieller Sicht scheinen sich aber die Wissenschaftler, Ethologen, Kynologen und professionellen Hundetrainer einig zu sein. In den Details und in der Umsetzung sind z.T. gewisse Unterschiede vorhanden, aber alle mit dem gleichen Ziel, und das ist auch gut so.
Als verantwortungsbewusste Hund- und Haltertrainer sollten wir unsere Zeit dafür einsetzen, offen zu sein, die Themen differenziert anzuschauen und kommunizieren, sowie jede Möglichkeit, etwas dazu zu lernen schätzen und annehmen. «10 Jahre Hundeerfahrung» hat schliesslich nur jemand, der nicht das erste Jahr neun Mal wiederholt, sondern sich konsequent weiterentwickelt.
Diese Zeilen habe ich nicht geschrieben, um Hundehalter Training zu verkaufen, sondern weil ich täglich sehe, wie viele Hunde unnötigerweise gestresst sind und emotional wirklich leiden.
Vielen Hunden geht es gar nicht gut, den mit auffälligem Verhalten sowieso nicht – und es ist nicht weil sie hungern oder kein Dach über dem Kopf haben.
Nur die Hundehalter und -Trainer haben es in der Hand, dies zu verändern. Hunde sollten nicht auffälliges Verhalten entwickeln müssen bis der Halter oder Trainer realisiert, dass es dem Hund nicht gut geht.
Sollten Sie mit Ihrem Hund Hilfe benötigen, oder Kommentare, Anregungen und Bemerkungen zu meiner Philosophie haben, würde ich mich über eine Rückmeldung sehr freuen.
Meine Konditionen finden Sie untenstehend.
- Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen
– «Hundepsychologie»
– «Ausdrucksverhalten beim Hund»
http://www.uni-kiel.de/zoologie/gorb/dfeddersen.html
Aus meiner Sicht handelt es sich bei diesen zwei Büchern um Pflichtlektüre für jeden Hundehalter und -Trainer
- Günter Bloch
– «Der Wolf im Hundepelz»
– «Wölfisch für Hundehalter»
– «Die Pizzahunde» + DVD
www.hundefarm-eifel.de
- Dr. Erik Zimen
– «Der Wolf. Verhalten, Ökologie und Mythos»
– «Der Hund. Abstammung, Verhalten, Mensch und Hund»
https://de.wikipedia.org/wiki/Erik_Zimen
- Michael Grewe
– Hunde brauchen klare Grenzen
– Hoffnung auf Freundschaft. Das erste Jahr des Hundes
https://www.canis-kynos.de
- Thomas Baumann
– «Ich laufe schon mal vor …»
– «… damit wir uns verstehen»
www.hundezentrum-baumann.de
- Bruce Fogle
– «Was geht in meinem Hund vor?».
Das Buch ist möglicherweise nicht mehr in deutscher Sprache erhältlich. Das englische Original «The Dog’s Mind» ist aber erhältlich.
www.brucefogle.com
- Hans Schlegel
– «Schlegel-Magazin», alle Ausgaben
www.schlegeltraining.ch
- Eine Privatstunde kostet CHF 125/Std, inkl. Kilometerspesen und Fahrzeit bis 5 km Gesamt-Fahrstrecke.
Ab 5 Kilometer Fahrstrecke werden Fahrzeit, sowie Kilometerspesen von CHF 0.80/km + MWST verrechnet.
- Eine Privatlektion dauert normalerweise 1 Std 30 Min.
- Die Zahlung für die erste Lektion hat in Bar, vor Ort, zu erfolgen. Eine Quittung wird unmittelbar per Email oder Post zugestellt.
- Hundehalter-Ausbildung ist in der Schweiz von der MWST befreit.
- Sollte der Hundehalter ausschliesslich von einer AHV oder IV Rente leben und nicht in der Lage sein, die Honorare zu bezahlen, bin ich gerne bereit, im Interesse des betroffenen Hundes, auf mein Honorar zu verzichten.