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Phase zwei
Richtig durchstarten will "PUBG" als E-Sport dann aber erst in den Jahren 2019 und 2020 – und zwar immer mit dem Bestreben, spätestens 2021/2022 finanziell selbsttragend zu sein. Mittel zum Zweck sind Ingame-Item-Verkäufe (an denen jedes teilnehmende Team beteiligt wird) sowie ein ausgeklügeltes Turniersystem, dessen Eckpunkte in Berlin präsentiert wurden. Demnach stellt man sich die kommende PUBG E-Sport-Szene am besten wie eine in drei Ebenen aufgeteilte Pyramide vor. Auf der untersten Ebene tummeln sich die Amateur- und Grassroot-Veranstaltungen, welche vorrangig von Dritten organisiert und in der Mehrzahl der Fälle online ausgetragen werden.
Die mittlere Ebene der Pyramide umfasst regionale Pro-Turniere. Hier gelten globale, von der PUBG Corporation vorgegebene Bestimmungen, die dann wiederum festgelegte Partner in die Tat umsetzen. Hinzu kommt: Regionale Pro-Turniere folgen einem vorgegebenen, in zwei Saisons unterteilten Kalender. Saison 1 soll ab 2019 zwischen Januar und April stattfinden und aus mindestens zwei grossen Turnieren bestehen. Saison 2 wiederum startet im Juni und endet im September, wobei auch hier zwei grosse Turniere geplant sind.
Wichtig: Dank eines „Path-to-Pro“ genannten Systems sollen besonders gute Spieler stets die Möglichkeit haben, von der Amateur-Szene in die Szene der Semi-Profis zu wechseln. Schafft man es hier wiederum unter die Top-Teams, darf man die Absteiger der regionalen Pro-Liga herausfordern und erhält auf diese Weise – sofern man denn gewinnt – ein Ticket für die Königsklasse. Verlierende Pro-Teams steigen dagegen in die Semi-Pro-Liga ab.
An der Spitze der eingangs erwähnten Pyramide steht natürlich die Weltmeisterschaft. Sie soll den krönenden Abschluss des E-Sport-Jahres bilden, im November stattfinden und den vorher qualifizierten Teams ermöglichen, einen Champion zu ermitteln. Klingt nachvollziehbar? Finden wir auch. Blöd nur, dass die finalen Turnierregeln noch auf sich warten lassen. Sie sollen jedoch bis spätestens Ende 2018 basierend auf Feedback vom PGI und anderen PUBG-Events ausgearbeitet und kommuniziert werden.