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Kürzlich erzählte unser Sohn Nathanael einem Mann mittleren Alters, dass er in ein paar Tagen wieder in die USA verreisen werde. Der Mann entsetzte sich über dieses Land und auch darüber, dass jemand freiwillig in ein solches Land gehe. Das hörte sich natürlich nicht so erbaulich an und lud auch nicht unbedingt dazu ein, diese Konversation weiterzuführen.
Nathanael erinnerte sich an Gottes Güte und Liebe für diesen Mann und versuchte, den Frieden und die Liebe Gottes in seinem Herzen zu bewahren. Plötzlich registrierte er, dass sein Gegenüber eine Hand in einem dicken Verband trug. Er fragte, was denn geschehen sei? Er habe sich zwei Finger gebrochen, meinte der Mann, und diese schmerzten an den Fingerspitzen so, dass er sie nicht berühren könne.
Gott heile das gern, meinte Nathanael und fragte, ob er dafür beten dürfe. Ja, schon, war die Antwort des Mannes. Da sah Nathanael einen jungen Freund in der Nähe. Er rief ihn und sagte ihm: „Du hast heilende Hände, kannst du für diese gebrochenen Finger beten?“ Dieser junge Freund wusste nicht, wie ihm geschah, fasste sich ein Herz und betete kurz. Wie es jetzt mit den Fingern sei, wollte Nathanael wissen. Der Mann begann seine Finger zu berühren, wieder und wieder und war äusserst erstaunt: Sie schmerzten überhaupt nicht mehr! Was für ein Erlebnis für alle drei!
Erika Steiner