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Wir erinnern uns: Bereits als das kanadische Explorationsunternehmen noch GO COBALT MINING CORP. hieß (WPKN A2JN3N), lief im Unternehmen und an der Börsenplätzen nicht viel zusammen - abzulesen am damaligen Aktienkurs, der bei etwa 0,12 € stand - Tendenz fallend. DGAP-Media faselte indessen gleichzeitig in einer Mitteilung vom 14.3.2019 (unter ARIVA-News eingestellt) skrupellos von einem mittelfristigen Kursziel von 1,00 € und einem langfristigen Kursziel von 1,50 €.
Am 3.7.2019 gab man sich mit GO METALS CORP. einen neuen Namen und wechselte die Wertpapier-Kennnummer (A2PNLZ) - bei gleicher Anzahl von Aktien. Der Namens- und Kennnummernwechsel hatte an der Börse einen weiteren Kurseinbruch zur Folge. Der Tiefpunkt lag dann zwischen März 2020 und Ende August 2020 um die 0,01 € pro Aktie.
Ende August / Anfang September 2020 gelang es durch diverse Pusheraktionen von FIRST MARKETING und DGAP , den Aktienkurs kurzfristig auf ein Niveau um die 0,085 € zu treiben, bevor die Nachricht vom 9.9.2020, dass die Bohrarbeiten auf IOCG Monster beendet seien, den nächsten Kurseinbruch bescherte. Danach kamen vom Unternehmen keinerlei Nachrichten oder Info´s mehr. Der Kurs pegelte sich an Börse - ereignislos - bei etwa 0,03 € ein.
Am 9.6.2021 gab die National Securities Administrators Ltd. in der Eigenschaft des Transfer Agent und Registrar für die GO METALS CORP. bekannt, dass am 14.6.2021 eine Zusammenlegung der Stammaktien im Verhältnis 15:1 erfolgen wird. So ist es geschehen. Die Zusammenlegung erfolgte erneut unter Vergabe einer neuen Wertpapier-Kennnummer (A3CRF0).
Zur Kursstellung an den Börsenplätzen: Der letzte gehandelte Aktienkurs v o r der Zusammenlegung war 0,025 € auf Tradegate. Der Kurs hätte sich also n a c h der Zusammenlegung im Verhältnis 15:1 bei etwa 0,375 € bewegen müssen oder sollen. Tatsächlich war der erste nach dem Split gehandelte Aktienkurs am 14.6.2021 = 0,252 € auf Tradegate. Das bedeutet einen weiteren Buchverlust von 32,8 % - das ist fast ein Drittel des vorherigen Börsenwertes. Heute erfolgten an den inländischen Börsenplätzen zwar Kursstellungen (Tax-Kurse), jedoch keinerlei Umsätze (Stand 16:30 Uhr).
Damit dürfte jedem Anleger eindrücklich vor Augen geführt sein, was von dieser kanadischen Minenbude und seinen Managern zu halten ist.
Was anderes kann man aus dem Kursverlauf nicht ableiten. Auch dieser kanadische Explorationsschuppen wird dann wohl demnächst in die Binsen gehen und vom Kurszettel verschwinden wie so manch anderer. Irgendein Lebenszeichen in punkto Betriebs- oder Geschäftstätigkeit gibt es ja schon über ein Jahr nicht mehr. Aber das ist ja gerade das Risiko bei diesem Geschäftsmodell: Entweder man findet die erhofften Bodenschätze in abbaurentabler Menge - oder eben nicht. Bei GO METALS hat man einfach Pech gehabt.