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Leclerc war nach seiner überzeugenden Rookie-Saison bei Alfa Romeo Sauber in diesem Winter im Tausch mit Kimi Räikkönen zu Ferrari gestossen. Und das Supertalent braucht bei den Roten aus Maranello kaum Anlaufzeit und erweist sich für die Italiener als echte Verstärkung. Bereits im zweiten Anlauf im Ferrari liess Leclerc den vierfachen Weltmeister Sebastian Vettel hinter sich.
Ferrari bestätigte damit die in den Trainings gewonnenen Eindrücke. Der italienische Rennstall stellte schon in allen drei Einheiten die besten Zeiten auf. Dabei hatte Leclerc zweimal knapp die Nase vorne. Im Qualifying gelang ihm in 1:27,866 auf dem Wüstenrundkurs in Sakhir ein Streckenrekord. Vettel komplettierte mit einem Rückstand von knapp drei Zehntel die Startreihe.
Damit schuf sich Ferrari die bestmögliche Ausgangslage, um im Flutlicht-Rennen am Sonntag (17.10 Uhr Schweizer Zeit) den Fehlstart von vor zwei Wochen beim Saisonstart in Australien zu korrigieren. Gleich hinter dem Ferrari-Duo reihten sich die Mercedes-Silberpfeile mit Weltmeister Lewis Hamilton und Auftaktsieger Valtteri Bottas ein.
Bei Alfa Romeo schaffte es Kimi Räikkönen erneut unter die besten zehn Fahrer. Der Finne fährt am Sonntag wie schon in Melbourne von Platz 9 los. Sein italienischer Teamkollege Antonio Giovinazzi geht von Position 16 ins Rennen.