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21.02.2017 …
Die französische und die finnische Strahlenschutzbehörden berichteten vom Auftreten kleinster Spuren von radioaktivem Jod-131 (I-131) in Luftproben im Januar 2017. In der Schweiz konnte in diesem Zeitraum kein Jod-131 nachgewiesen werden. Die Schweizer Resultate der Spurenmessung von Radioaktivität in der Luft werden fortlaufend unter www.radenviro.ch veröffentlicht.
Die im Januar in verschiedenen europäischen Länder aufgetauchten Jod-131 Konzentrationen sind extrem klein und haben keinerlei Auswirkungen auf die Gesundheit. Ähnliche Messwerte werden regelmässig auch in der Schweiz beobachtet und sind mit der Verwendung von Jod-131 in Spitälern (z.B. zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen) oder mit seiner Produktion in gewissen Forschungszentren erklärbar.
Die Publikation der Jod-131 Daten vom Januar 2017 zielte deshalb nicht darauf ab, auf eine mögliche Gefahr hinzuweisen. Hingegen zeigt dieses Beispiel das gute Funktionieren des „Ring of Five“, einer informellen Gruppe von europäischen Radioaktivitätlabors, zu denen auch das BAG gehört. Zweck dieses Netzwerkes ist es sich gegenseitig rasch über erhöhte Werte von künstlicher Radioaktivität in der Luft zu informieren.