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Eine Gruppe von 14 Propellern werden von Elektromotoren angetrieben, deren Geschwindigkeit mit einem Computer reguliert werden kann. An jedem Propeller ist ein Faden befestigt, der an die Decke gespannt ist. Durch die zirkulare Bewegung des Propellers, wird der Faden in sinusoidale Schwingung versetzt. Die Frequenz dieser Schwingung verändert sich proportional mit der Rotationsgeschwindigkeit des Propellers.
Inmitten dieser Propeller sind drei Beschleunigungssensoren platziert, die an Fäden befestigt von der Decke herunterhangen und frei pendeln können. Die Schwingungen von jeweils vier Propellern werden, mittels weiterer Fäden, die zwischen Propeller und Sensor gespannt sind, auf einen der drei Beschleunigungssensoren übertragen. Auf diese Weise werden die Frequenzen der Propeller, die mit dem gleichen Sensor verbunden sind, addiert. Abhängig der verschiedenen Schwingungsfrequenzen die auf einen Sensor wirken, resultiert dies für die effektive Beschleunigung des Sensors entweder als eine Verstärkung, Abschwächung oder Auflösung, der auf ihn wirkenden Kräfte. Die somit ermittelten Daten, werden in Form einer kartographischen Projektion in Echtzeit wiedergegeben und repräsentieren die agierenden Kräfte im System.
Ein virtuelles Abbild des Systems, in Form eines Computerprogramms, sammelt alle Daten und stellt diese für alle Elemente die sich in der Installation befinden zur Verfügung. Zu jedem Zeitpunkt wird von jedem Propeller aufgrund aller vorliegenden Informationen (Geschwindigkeit der anderen Propeller, Beschleunigungsdaten von Sensoren) die eigene Frequenz bestimmt. Dazu verwenden die Propeller einen Algorithmus, der vergangene Konstellationen des Systems in seine Berechnung miteinbezieht. Je länger das System aktiv ist, je mehr entwickeln die einzelnen Propeller ein individuelles Verhalten. Dies wirkt sich wiederum auf die Formen des projizierten Kräfteabbilds aus.