Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03588.jsonl.gz/2380

In der Anfangszeit der Funk(en)telegraphie waren Akkumulatoren und Batterien nahezu die einzige brauchbare Spannungsquelle, vor allem wenn ein Gerät ausser hauses zum Einsatz kommen sollte.
Die Uraltgeräte werden von Heizakumulatoren für die Röhrenheizung versorgt, meist sind hohe Ströme mit Spannungen von 6,3 Volt vonnöten. Des weiteren benötigen die Röhren unterschiedlich hohe Anodenspannungen, welche von Anodenbatterien, batterie- oder netzbetriebenen Umformern oder „Netzanoden“ bezogen werden konnten.
In den klassischen netzbetriebenen Röhren-Geräte der Vierziger- bis Sechzigerjahre kommen Netztransformatoren mit einer Heiz- und einer Anodenspannungswicklung mit entsprechenden Gleichrichtern zum Einsatz. Für die tragabren Geräte der genannten Zeitperiode nutzte man meist Heizbatterien (oft 1,5 Volt) und Anodenbatterien (spezielle Formate, oft 51 und 103 Volt).
Die Transistorgeräte ab den Siebzigern sind batteriebetrieben und verlangen meist nach Standardbatterien, die gern auch eingesetzten wieder aufladbaren NiCd-Akkumulatoren liefern mit 1,2 V pro Zelle eine niedrigere Spannung, so dass im Einzelfall abgeklärt aus ausprobiert werden muss, ob ein Gerät mit 1,2 V NiCd-Akkumulatoren anstelle von Batterien im Batteriefach funktioniert und die optimale Empfangsleistung erbringt.