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Die Tierhaltung im Zoo Basel entwickelt sich laufend. Neben der auffälligeren Arbeit an Grossprojekten verbessert und modifiziert der Zolli regelmässig bestehende Tieranlagen. 2013 wurde die Haltung der Schottischen Hochlandrinder aufgegeben und die Bisonherde erhielt eine zweite Aussenanlage.
Dank der grosszügigen finanziellen Unterstützung von CHF 170'000 des Freundevereins konnten jetzt weitere Verbesserungen vorgenommen werden.
Willkommene Unterstände
Neu haben die Bisons einen Unterstand erhalten. Die aus Nordamerika stammenden Bisons sind zwar recht winterhart und robust, die Unterstände sind trotzdem sehr willkommen. Im Winter liegen sie dort bequem und warm auf einer Strohmatte und an heissen Sommertagen auf dem angenehm kühlen Boden. Mit dem Bau der Unterstände konnten die alten Futterraufen ersetzt werden. Sie waren zwar zweckmässig, boten aber nicht allen Tieren zu jeder Jahreszeit sauberes Futter, wie es heute möglich ist.
Gefährdete Tierart
Der Bison ist das grösste Landsäugetier Nordamerikas. Sein Lebensraum ist das offene Grasland der nordamerikanischen Prärie. Bisonkühe bilden grosse Verbände, die geschlechtsreifen und optisch recht imposanten Bullen leben nur während der Paarungszeit direkt mit den Kühen zusammen. Der Bestand der Bisons zählte vor der Ankunft der ersten Siedler in Nordamerika noch über 30'000'000 Tiere, wurde aber durch exzessive Bejagung so stark reduziert, dass sie heute nur durch Schutzmassnahmen überleben können. Laut der Weltnaturschutz-Organisation (IUCN) wird der Bestand erwachsener Individuen auf 11'000 – 13'200 Tiere geschätzt. Der Bison gilt als gefährdete Tierart. Im Zoo Basel leben derzeit ein junger Bulle und fünf Kühe.