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Die 28-Jährige steht erstmals seit ihrem zweiten Wimbledonsieg 2014 wieder im Final eines Grand-Slam-Turniers und wahrte die Chance, am Montag erstmals die Nummer 1 der Welt zu werden.
Im zweiten Halbfinal trifft die japanische US-Open-Siegerin Naomi Osaka auf die zweite Tschechin Karolina Pliskova. Auch diese beiden können mit dem Turniersieg an die Spitze der Weltrangliste vorstossen.
Weil das Thermometer in Melbourne deutlich über die 35-Grad-Marke kletterte, wurde das Dach der Rod Laver Arena beim Stand von 4:4 geschlossen. Nach der fünfminütigen Pause änderte sich am Spiel zunächst nichts, nach dem gewonnenen Tiebreak war es aber Kvitova, die mit dem veränderten Bedingungen deutlich besser zurecht kam.
Die Nummer 39 der Welt aus den USA hatte zuvor mit den Deutschen Angelique Kerber und Julia Görges sowie der Französin Caroline Garcia drei Top-20-Spielerinnen ausgeschaltet. Gegen die überragend auftretende Kvitova, die am gesamten Turnier noch keinen Satz abgab und auch Belinda Bencic in der 3. Runde keine Chance liess, fand sie aber kein Mittel.
Der Final ist für Kvitova auch deshalb sehr emotional, weil sie erstmals wieder in einem grossen Endspiel steht, nachdem sie kurz vor Weihnachten 2016 von einem Einbrecher in Tschechien schwer an der linken Hand verletzt wurde.