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Hilft Aspirin bei schweren Blutvergiftungen?
Aspirin kann bei schweren Blutvergiftungen die Sterblichkeit senken, zu diesem Schluss kommt eine Studie des Basler Universitätsspitals.
Schwere Blutvergiftungen, die durch das Bakterium Staphylococcus aureus verursacht werden, verlaufen bei rund zwanzig Prozent der Patientinnen und Patienten nach wie vor tödlich. Umso verheissungsvoller klingen die Resultate einer Studie an zweimal 157 Patientinnen und Patienten mit Staphylococcus aureus-Blutvergiftung, die zwischen 2001 und 2013 am Universitätsspital Basel behandelt wurden.
Die Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (Wirkstoff von Aspirin) hatte nach 30 Tagen eine Sterblichkeit von 12,1 Prozent zur Folge, während sie bei der Vergleichsgruppe ohne Aspirin-Therapie bei 27,4 Prozent lag – also mehr als doppelt so hoch.
Eine klinische Interventionsstudie muss nun beweisen, ob Patientinnen und Patienten mit einer solchen Blutvergiftung tatsächlich von einer Aspirin-Therapie profitieren können.