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Selbstbestimmte ambulante Wohnbegleitung
Eine Untersuchung zur Unterstützung der Selbstbestimmung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung im Rahmen des ambulant begleiteten Wohnens unter Anwendung verschiedener Methoden
Die vorliegende Arbeit greift den Wandel der Behindertenhilfe auf, der durch Forderungen nach mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Beeinträchtigungen ausgelöst wurde. Selbstbestimmung ist ein zentraler Wert der Sozialen Arbeit und oft Thema in der Literatur und Praxis. In den letzten Jahrzenten konnte ein Ausbau von ambulanten Unterstützungsleistungen in der Behindertenhilfe beobachtet werden. Eine Form davon ist das ambulant begleitete Wohnen, welches nach und nach an Bedeutung gewinnt. Die bekannten Modelle, Konzepte und Ansätze zur Förderung von Selbstbestimmung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung stammen aus einer Zeit, in welcher ambulante Wohnbegleitung noch einen wesentlich geringeren Stellenwert einnahmen. Das Ziel dieser Arbeit ist es aufzuzeigen, wie Professionelle der Sozialen Arbeit die Selbstbestimmung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung im Rahmen des ambulant begleiteten Wohnens unter Einbezug verschiedener Methoden, Ansätze oder Konzepte unterstützen können.
Im ersten Teil der Arbeit werden die Begriffe Kognitive Beeinträchtigung, Selbstbestim-mung und ambulant begleitetes Wohnen genauer erläutert. Der Hauptteil behandelt verschiedene Methoden zur Förderung von Selbstbestimmung bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung, wobei der Fokus darauf liegt, inwiefern diese im Kontext des ambulant begleiteten Wohnens zur Anwendung kommen können. Im Schlussteil werden die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst und es werden Schlussfolgerungen für die ambulante Wohnbegleitung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung formuliert.