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Der Morgen begann eher ruhig. Ich bereitete wie gestern mein Frühstück zu und las viel über die Great Ocean Road, welche ich in den nächsten zwei Tagen machen werde. Die Strasse soll eine der berühmtesten und schönsten sein. Nicht nur in Australien, sondern auf der ganzen Welt. Mal schauen ob das nicht ein bisschen zu fest hochgestapelt wurde.
Zudem musste ich heute wieder meine Wäsche waschen und hatte so genügend Zeit zu lesen. Mein Zimmernachbar schien auch heute wenig Lust auf Bewegung zu haben. Er lag immer im Bett wenn ich ins Zimmer kam. Nur gestern Abend, als schon zwei von vier Leuten im Bett lagen, stand er auf und kaufte sich irgendwo etwas zu Essen. Der andere im Zimmer fragte ihn, weshalb er nicht die Küche oder den Gemeinschaftsraum aufsuchen würde und dort ässe. Leider hatte ich meine Oropax schon drin und überhörte seine Antwort. Naja, ich war müde und schlief schnell ein.
Nachdem meine ganze Wäsche gewaschen und getrocknet war, lief ich durch die Strassen von Melbourne. Zu Mittag gab es Griechisch, da anscheinend in Melbourne die grösste griechische Gemeinschaft ausserhalb von Griechenland lebt. Der Gyros war gross und sehr lecker. Ich glaube ich rieche jetzt noch danach.
Dann las ich davon, dass es in Melbourne den besten Kaffe geben soll. Den wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Nach dem Mittagessen in einem Bankenviertel einen Kaffe zu trinken, war nicht die beste Idee des heutigen Tages. Es hatte viele Leute, die bereits einen Kaffe bestellt hatten und draußen auf der Strasse warteten. Habe ich bis jetzt noch nicht so erlebt. Der Kaffe war dann auch nicht schlecht, aber ob ich ihn als besten Kaffe bezeichnen würde..?
Das Hostel liegt ganz in der Nähe des Yarra River, welcher durch Melbourne fliesst. An den Ufern des Flusses befinden sich viele Restaurants und Bars. Am Nachmittag lief ich den Fluss entlang und machte beim botanischen Garten eine Pause, las ein wenig und genoss die Sonne. Es waren knapp 25 Grad und schön angenehm.
Gegen Abend gibt es viele Menschen, die nach Feierabend und bei schönem Wetter die Zeit am Fluss verbringen. Entweder treiben sie Sport oder trinken ein Bier/Cocktail. Zudem gibt es überall Strassenmusiker und ich konnte eine Gruppe beobachten, welche Parcours (eine Art von akrobatischer Fortbewegung in der Stadt über Hindernisse) machte. Läuft schon immer was in einer grossen Stadt.