Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03143.jsonl.gz/1554

Zahlemann und Söhne
Spielanleitung Zahlemann und Söhne
Allgemein
für 2 - 4 Spieler von 6-99 Jahren
Inhalt: 36 Karten, 56 Spielmünzen, 1 Spielanleitung
Ziel des Spiels
Jeder versucht, als erster seine Karten loszuwerden. Wem dies gelingt, der kassiert von allen Mitspielern bare Münze. Wer zum Schluss das meiste „Geld" besitzt, gewinnt das Spiel.
Vorbereitung
Zuerst wird das Spielgeld verteilt. Jeder von euch erhält:
1 x 50, 1 x 20, 2 x 10, 2 x5 , 4 x 2, 4 x 1
Dann werden die Karten gut gemischt und an jeden Spieler fünf Karten verdeckt ausgeteilt. Die restlichen Karten legt ihr verdeckt als Stapel in die Mitte des Tisches. Die oberste Karte wird offen daneben gelegt. Jeder hält seine Karten so in der Hand, dass die anderen Mitspieler diese nicht einsehen können.
Spielregel
Jedes Mitglied der Familie Zahlemann hat seinen ganz bestimmten Kartenwert: Das Baby hat immer den Kartenwert 1, der kleine Junge den Wert 2, sein älterer Bruder hat den Wert 5, Vater Zahlemann Wert 10, Grossvater Zahlemann Wert 20 und das älteste Familienmitglied, der Urgrossvater, trägt immer den Wert 50.
Jeder Kartenwert kommt in sechs verschiedenen Farben jeweils einmal vor, nämlich in den Farben rot, blau, gelb, grün, grau und violett.
Der Spielverlauf
Jetzt geht's richtig los. Der Jüngste von euch beginnt die erste Spielrunde. Er muss eine seiner Karten ablegen, die zur bereits offenliegenden Karte passt. Eine Karte darf immer nur dann abgelegt werden, wenn sie eine der beiden folgenden Bedingungen erfüllt. Sie muss entweder
a) den gleichen Kartenwert wie die offenliegende Karte haben
oder
b) eine Karte in derselben Farbe sein.
Mit einem Beispiel ist es leicht zu verstehen: Auf eine blaue Karte mit dem Wert 50 darf entweder eine andere Karte mit dem Wert 50 in beliebiger Farbe oder eine blaue Karte mit beliebigem Wert abgelegt werden. Hat derjenige, der an der Reihe ist, eine passende Karte auf der Hand, legt er diese offen auf der aufgedeckten Karte als Vorgabe für seinen Nachbarn ab. Damit ist sein Spielzug beendet und sein linker Nachbar ist an der Reihe. Hat ein Spieler keine passende Karte, muss er eine Karte vom verdeckten Stapel aufnehmen. Sollte die Karte zufällig passen, darf er diese sofort ausspielen und ablegen. Passt die aufgenommene Karte nicht, muss er diese behalten. Nun ist der Nächste an der Reihe. So wird Runde um Runde weitergespielt, und jeder von euch versucht, möglichst schnell seine Karten loszuwerden.
Wer seine vorletzte Karte ablegt, muss dies mit dem Wort „Zahlemann" ankündigen. Sollte dies jemand vergessen, muss er eine Karte vom Stapel aufnehmen, die er nicht gleich wieder ausspielen darf. Also aufgepasst!
Wer seine letzte Karte ablegt sagt „Zahlemann und Söhne" und beendet damit diese Spielerunde. Der Gewinner dieser Runde darf nun seine Mitspieler zur Kasse bitten.
Abrechnen mit den Spielmünzen
Jetzt heisst es „Zahlemann und Söhne", denn jeder Mitspieler muss dem Gewinner genau die Kartenwerte, die er noch in der Hand hat in Spielmünzen bezahlen. Gleich ein Beispiel, wie die Zahlrunde eines Mitspielers aussehen könnte: Wer z. B. am Ende der Spielrunde eine 50er, eine 20er und eine 5er Karte hat, muss den Gesamtwert von 75 Punkten in Spielmünzen an den Gewinner bezahlen. Wer keine passenden Münzen hat, kann selbstverständlich auch in anderen Münzwerten bezahlen oder wechseln lassen.
Neues Spiel, neues Glück
Haben die Mitspieler an den Gewinner bezahlt, werden alle Karten wieder gemischt und neu ausgeteilt. Wie zuvor wird die oberste Karte des Abhebestapels aufgedeckt. Nun beginnt der Spieler, der in der letzten Runde am meisten bezahlen musste. Vielleicht hat er in dieser Runde mehr Glück und darf die anderen zur Kasse bitten.
Ende des Spiels
Hat einer von euch kein Geld mehr oder reicht sein Geld nicht aus, um seine „Schulden" an den Gewinner zu bezahlen, ist das Spiel beendet. Nun heisst es „Kasse machen". Wer jetzt am meisten Geld hat, gewinnt das Spiel.
Spielvarianten
Wem die Grundregeln im Spiel mit Familie Zahlemann schon klar sind, der kann sich gleich an den Spielregeln für Geübte versuchen.
Die Karte mit dem Wert 1
Wer von euch die Karte mit dem Wert 1 ausspielt, darf gleich noch eine passende Karte ablegen. Diese zweite Karte muss aber entsprechend der Grundregel entweder dieselbe Farbe oder denselben Wert haben. Also kann dies auch wiederum eine Karte mit dem Wert 1 in einer anderen Farbe sein. So kann man hintereinander mehrere Karten mit dem Wert 1 in einem Spielzug loswerden. Wer eine Karte mit dem Wert 1 abgelegt hat, ist nicht gezwungen, nochmals eine Karte auszuspielen. Hat der Spieler keine weitere passende Karte auf der Hand, ist der Nächste an der Reihe.
Die Karte mit dem Wert 50
Keine Frage, Urgrossvater Zahlemann hat viel Erfahrung und lässt keinen so leicht gewinnen. Wer eine Karte mit dem Wert 50 ausspielt, zwingt damit seinen nachfolgenden Mitspieler, eine Karte vom Stapel aufzunehmen. Diese Karte muss man behalten. Man darf in dieser Runde keine Karte ausspielen und der Nächste ist an der Reihe.
Die Karte mit dem Wert 2
Auch der Zweitjüngste der Familie Zahlemann versteht schon einiges vom cleveren Kartenspiel. Wer eine Karte mit dem Wert 2 ausspielt, löst einen Kartentausch aus: Jeder Spieler gibt seine Karten an seinen linken Nachbarn. Alle spielen dann mit den Karten weiter, die sie gerade erhalten haben.