Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03479.jsonl.gz/1281

Der Brief befand sich in einem Postsack in einem der beiden Flugzeuge, die am 11. September 2001 in Boston Richtung Los Angeles starteten und von den Terroristen in die beiden Türme des World Trade Centers in New York City gelenkt wurden.
Er überlebte nicht nur das Feuerinferno der Explosion, sondern auch den Einsturz der beiden Wolkenkratzer, als Millionen von Dokumenten durch die verstaubte Luft wirbelten. Einem britischen Geschäftsmann, der um sein Leben rannte, fiel der Brief auf, vielleicht wegen seines roten Umschlags. Er packte ihn und nahm ihn mit nach Hause nach Grossbritannien.
Was danach passierte, erzählt die «New York Times» in diesem Video. Ein kleines Happy End inmitten einer unermesslichen Katastrophe.
(kri)
Egal ob in Russland, den USA, im Pazifik oder im Atlantik: Überall wird Atommüll gelagert. Es gibt jedoch bis heute kein einziges Endlager für hochradioaktive Abfälle. Weltweit. Viel schlimmer noch: Viele dieser provisorischen Stätten sind tickende Zeitbomben für Mensch und Umwelt.
Früher machte man es sich einfach. Nuklearer Abfall wurde verbuddelt, in Seen geworfen oder im Meer versenkt. Klappe zu, Affe tot.
Die Devise war klar: Bloss weg mit dem Atommüll. Doch wohin? Jedes mögliche Lager stösst verständlicherweise immer, zumindest in dicht besiedelten Ländern wie der Schweiz oder Deutschland, auf massiven Widerstand der Bevölkerung. Wer will schon neben einem atomaren Endlager wohnen?
In der Schweiz wird seit Jahren nach einem Standort gesucht, um die radioaktiven …