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Im Sommer reisen Daniel Rutschmann aus Andelfingen, Stefanie Zbinden aus Glarus, Pascal Sommer aus Ittigen und Joël Mathys aus Hünenberg ins russische Kazan an die internationale Informatik-Olympiade. Zwölf der ursprünglich 80 zur Schweizer Informatik-Olympiade (SOI) angetretenen Kantonsschüler bestritten am letzten Wochenende an der Universität Bern das Finale, um sich dort für den weltweiten Ausscheidungskampf zu qualifizieren.
Für den europäischen Wettbewerb, die in Rumänien stattfindenden "Central European Olympiad in Informatics", haben sich Ian Boschung aus Düdingen, Kevin de Keyser aus Oberkirch, Jan Schär aus Schönenwerd und Florian Gatignon aus Vernier qualifiziert.
Die Kämpfer um den Weltmeistertitel hatten 16 Programmieraufgaben zu lösen, bei denen es galt, spezielle Reiserouten zu programmieren und Frisbeespiele zu simulieren, wie es in einer Mitteilung heisst. Laut SOI-Präsident Daniel Graf habe man sich "deutlich schwierigere Aufgabenstellungen ausgedacht als letztes Jahr" und sei überrascht gewesen, so "grossartige Leistungen" bewerten zu können. Der Gewinner der diesjährigen Schweizer Goldmedaille, Joël Mathys, nahm bereits zum dritten Mal an den Ausscheidungskämpfen teil. Für ihn ist klar, dass wer erfolgreich sein will, "viel Übung, Zeit und die Fähigkeit braucht, eine Problemstellung aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten". Das habe das Spitzenteam bewiesen und die Chancen auf eine Medaille in Kazan seien intakt. (vri)