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Geglückter Saisonstart
9. Oktober 2019
Die erste Mannschaft des TTC Wil startet optimal in die neue Saison. Mit zwei deutlichen Siegen über Bulle (6:0) und Lugano (6:2) setzt sich das Team von Elia Schmid auf den 2. Tabellenplatz.
Aufsteiger Bulle chancenlos
Der TTC Wil trat in der ersten Heimdoppelrunde mit Elia Schmid (A20), Christian Hotz (A19) und dem jungen Schweden Oscar Perman (A20) an. Perman entschied sich für einen Wechsel nach Wil, nachdem Wädenswil sein Team freiwillig aus der NLA zurückgezogen hatte. Mit vier Punkten in vier Einzelpartien (davon ein Sieg w.o.) ist ihm der Start in Wil bestens geglückt.
Elia Schmid, der auf diese Saison das Captainamt von Christian Hotz übernommen hatte, sagte bereits im Vorfeld, dass es Bulle als Aufsteiger sehr schwer haben werde. Die Zuschauer in der Lindenhofsporthalle waren dann auch sehr enttäuscht, dass Bulles Nummer 1, Altmeister Thierry Miller, nicht mit nach Wil gereist war. Thierry Miller sammelte in seiner langen Spielerkarriere viele Schweizermeistertitel, davon 14 nur schon im Einzel. Das Ungleichgewicht der beiden Mannschaften zeigte sich relativ schnell. Einzig Christian Hotz brauchte in seinem ersten Spiel gegen Andy Perroud etwas länger, um seinen Spielrhythmus zu finden. Mit einem Fünfsatzsieg holte Hotz den ersten Punkt für sein Team. Danach ging alles bis zum 6:0 sehr schnell. Es war dann nochmals Perroud, dem es gelang, wenigstens noch einen Satz gegen Elia Schmid zu gewinnen.
6:2 gegen Lugano
Die Wiler traten am Sonntag gegen Lugano mit der gleichen Mannschaftsaufstellung an. Für die Tessiner gingen Simone Spinicchia (A20), Csaba Molnar (A20) und Philip Merz (A19) an die Platte. Dank der Neuverpflichtung von Merz verfügt Lugano nun endlich über einen starken dritten Mann im Team und zählt deshalb zu den Titelanwärtern in dieser Saison.
Den Wilern gelang wiederum ein Start nach Mass. Christian Hotz setzte sich gegen Philip Merz mit 3:1 durch. Csaba Molnar, von dem gesagt wurde, dass er sich am Vortag im Spiel gegen Neuhausen verletzt hätte, wurde Elia Schmid einzig im 2. Satz gefährlich, als er eine Satzverlängerung erreichte. Doch Schmid blieb konzentriert und holte sich den 3:0-Sieg. Dem Wiler Neuzuzug, Oscar Perman, ist der Start in Wil bestens geglückt. Seine Siegesserie vom Vortag gegen Bulle setze er gegen den Routinier Spinicchia eindrücklich fort. Obwohl Perman gegen den Luganesi über fünf Sätze musste, liess er sich nicht beirren und setzte seine Spieltaktik souverän um. Angespornt durch die 3:0 Führung, hatte Schmid in seinem zweiten Einzel gegen Merz ein relativ einfaches Spiel. Die Zuschauer sahen es Simone Spinicchia an, dass er mit dem Spielverlauf unzufrieden war. Da er gegen Neuhausen am Vortag auch nur ein Einzel gegen Filip Karin gewinnen konnte, wollte er gegen Christian Hotz unbedingt gewinnen. Hotz setze sich jedoch entschieden zur Wehr, musste ihm dann doch zu seinem Fünfsatzsieg gratulieren. Parallel zu diesem Einzel stand das Spiel Perman gegen Molnar auf dem Programm. Da sich jedoch die Rückenprobleme Molnars bestätigten, trat er nicht mehr zum Spiel gegen Perman an. Lange diskutierten die Wiler über die Doppelaufstellung. Hotz/Perman, die zum ersten Mal zusammen Doppel spielten, fanden gegen Spinicchia/Merz ihren Rhythmus nicht und verloren enttäuschend 0:3. Obwohl der Wiler Endsieg auf Grund Molnars Aufgabe bereits Tatsache war, zeigte Schmid gegen Spinicchia ein spannendes Spiel mit vielen tollen Ballwechseln. Schmid ist mit seinen fünf Einzelsiegen somit der beste Wiler Spieler des Wochenendes. Das Endresultat mit 6:2 ist jetzt zwar deutlich, doch wenn Molnar nicht verletzt und in Topform gewesen wäre, wäre der Spielausgang äusserst knapp geworden und die Wiler hätten auf jeden Fall ihr Bestes geben müssen, um zwei Punkte gegen die Tessiner zu holen.
Der Start ist den Wilern geglückt. Darüber dürfen sich alle freuen. Dank der zwei Siege und der guten Satzverhältnisse belegt das Wiler NLA-Team hinter Neuhausen und vor Schweizermeister Rio-Star Muttenz nach der ersten Doppelrunde den 2. Tabellenplatz.
Monika Frey Mäder
Hier geht es zur Tabelle und den einzelnen Resultaten im Detail: NLA (click-tt)
Saisonvorschau TTC Wil 2019 – 2020
2. Oktober 2019
Auf die neue Saison 2019-2020 ernannte die Führung des TTC Wil Elia Schmid zum Captain des NLA-Teams. Somit tritt er in die Fussstapfen von Christian Hotz, der diese wichtige Funktion in den vergangenen Jahren innehatte. Da die beiden Spieler seit vielen Jahren sehr gut befreundet sind, wird die Amtsübergabe wohl keine grossen Probleme mit sich bringen.
Wie ist es zu diesem Wechsel in der Funktion des NLA-Teamchefs gekommen?
Christian und ich kennen uns schon seit ein paar Jahren und während der letzten Saison hat er mich gefragt, ob ich nächste Saison Captain werden möchte. Ich habe sofort ja gesagt. Diese Aufgabe übernehme ich sehr gerne. Ich bin somit die Ansprechperson der 1. Mannschaft.
Du spielst nun seit einem Jahr beim TTC Wil. Wie gefällt es dir in diesem Verein?
Es gefällt mir ausgezeichnet in Wil. Ich wurde von Beginn weg herzlich empfangen. Die Stimmung in den Mannschaften ist hervorragend. So geht man nach den Trainings gerne noch ins Restaurant und tauscht sich aus.
Nun zur kommenden Saison: Wie setzt sich die erste Mannschaft des TTC Wil zusammen?
Wir spielen mit Christian Hotz, Oscar Perman (Schweden), Matiss Burgis (Lettland), Fredrik Möller (Schweden) und mir. Oscar Perman kommt neu zu Wil. Der junge Schwede spielte letzte Saison bei Wädenswil. Da Wädenswil den Ligaerhalt leider nicht schaffte und Perman unbedingt in der Schweiz weiter in der NLA spielen wollte, antwortete er positiv auf das Angebot aus der Ostschweiz. Der TTC Wil führt so die Tradition fort, schwedische Spieler zu verpflichten.
Welches sind die Stärken und v.a. die Ziele deines Teams in der neuen Saison?
Unser Ziel ist sicherlich der Titelgewinn. Alles andere, als sich dies nicht zum Ziel zu setzen, wäre verkehrt. Natürlich muss dafür die Chemie innerhalb des Teams stimmen. Dies erwarte ich auch als Captain. Jeder muss für jeden gehen, auch nach Niederlagen soll man für seine Teamkollegen da sein. Unsere Stärken liegen in der Ausgeglichenheit der Mannschaft. Jeder von uns kann punkten. Matiss Burgis als ehemaliger Top 100 Spieler, Christian Hotz war 2008 Einzel-Schweizermeister und ich gewann ebenfalls mehrere Schweizermeistertitel.
Wie stufst du das Niveau der NLA ein? Welche Teams gehören zu den Favoriten für den Meistertitel?
Das Niveau der NLA steigt kontinuierlich. Es gibt unzählige ausländische Profis, die das Niveau dieser Liga extrem hochhalten. Ganze fünf von acht Teams treten mit Spielern mit der höchsten Klassierung A20 an. Aus meiner Sicht werden wohl Serienmeister Rio-Star Muttenz, Meyrin, Lugano und Wil um den Meistertitel spielen.
Werden neue junge Spieler in der NLA ihre ersten Erfahrungen machen? Wie stufst du ihr Potential ein?
Ja, so zum Beispiel Elias Hardmeier und Mauro Schärrer; beides sind junge Talente vom Aufsteiger aus Neuhausen. Sie haben meines Erachtens grosses Potential. Und auch der aus Schweden zurückgekehrte Pedro Osiro Shinohara (Rio-Star Muttenz) wird es den Gegnern ganz schön schwer machen.
Wie wird sich der Aufsteiger aus der NLB, CTT Bulle, in der obersten Liga meistern?
Der CTT Bulle, wo ich in jungen Jahren spielte, ist dank Thierry Miller (14 x Schweizermeister im Einzel) in die NLA aufgestiegen. Ich gehe davon aus, dass Thierry Miller, Luca Anthonioz und Andy Perroud keinen Sieg in dieser Saison einfahren können, vorausgesetzt, die anderen Teams spielen in Vollbesetzung. Sie sind klassierungsmässig am schlechtesten aufgestellt.
Welche Teams sind abstiegsgefährdet?
Wie schon gesagt wird es Bulle schwer haben. Veyrier kann es ebenfalls treffen, da es Farid Saidi (O40), der dritte Spieler im Team, gegen die jungen Wilden schwer haben wird.
Die erste Doppelrunde findet am Wochenende vom 5./6. Oktober statt. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag habt ihr Heimvorteil. Wie stufst du eure Gegner (CTT Bulle und TTC Lugano) ein?
Gegen Bulle ist ein Wiler Sieg Pflicht. Es ist immer wieder eine tolle Herausforderung, gegen Altmeister Thierry Miller zu spielen. Luca und Andy haben das NLA-Niveau meines Erachtens (noch) nicht.
Das Spiel am Sonntag gegen Lugano wird wie jedes Jahr ein harter Kampf. Die Luganesi haben mit Philip Merz (A19) zwar eine Schwachstelle auf der dritten Position, doch gegen die beiden Profis Csaba Molnar und Simone Spinicchia wird es für uns alle sehr schwierig werden, da diese zwei sehr erfahren und auch im Doppel sehr schwer zu bezwingen sind. Statistisch gesehen sind wir da eher die Aussenseiter.
Worauf freust du dich am meisten?
Ich freue mich am meisten auf einen guten Teamzusammenhalt und faire Spiele.
Unterstützen Sie am kommenden Wochenende das Tischtennis-NLA-Team von Elia Schmid in der Lindenhofsporthalle.
Samstag, 5. Oktober, Beginn 15h: TTC Wil – CTT Bulle
Sonntag, 6. Oktober, Beginn 14h: TTC Wil – TTC Lugano
Monika Frey Mäder
Souveräner Heimauftakt in der NLC
24. September 2019
Nach der 2:8 Niederlage im ersten Spiel der Saison gegen St. Gallen, war das Wiler NLC-Team heiss auf den ersten Sieg in der noch jungen Saison. Dies gelang gegen Lugano 2 famos. Thomas Wegmann (A16), Daniel Peter (B15) und Fabian Kull (A16) setzten sich gegen die aus dem Tessin angereisten Spieler Guglielmo Pinzoni (B15), Leonardo Sarchi (B13) und Stefan Lazic (A16) mit 9:1 durch.
Hier geht es zur Tabelle und den einzelnen Resultaten im Detail:
NLC Gruppe 4
Das nächste Spiel wird Wil 2 am Sonntag, 06.10.2019, in der heimischen Sporthalle Lindenhof gegen Wädenswil 2 austragen. Parallel dazu spielt das NLA-Team des TTC Wil gegen Lugano.
Fabian Kull
Elia Schmid verteidigt Clubmeistertitel souverän
20. September 2019
Clubmeisterschaft 2019 – Die Favoriten setzten sich durch
Beim traditionellen Clubturnier des TTC Wil teilte der erfahrene Turnierleiter Roger Stöcker die anwesenden Clubmitglieder nach Klassierung in 3er-Gruppen ein. In sämtlichen sieben Gruppen setzten sich die gesetzten Spieler durch. Neben Elia Schmid (A20) erreichten somit auch die übrigen Nationalligaspieler Christian Hotz (A19), Zdenko Prskalo (A18), Fabian Kull (A16), Thomas Wegmann (A16), Patrick Fust (A16) und Daniel Peter (B15) das Viertelfinale.
Und auch in der Schlussphase des Turniers kam es zu keinen grösseren Überraschungen: Mit Titelverteidiger Elia Schmid und Christian Hotz erreichten die beiden bestklassierten Spieler das Endspiel, welches Elia Schmid deutlich mit 3:0 für sich entscheiden konnte. NLA-Teamcaptain Elia Schmid sicherte sich damit den zweiten Eintrag in der Liste der Clubmeister des TTC Wil (seit 1967!). Christian Hotz liegt mit seinen insgesamt 6 Clubmeistertiteln noch immer einen Sieg hinter Rekordclubmeister Stefan Renold.
OnePointChallenge – Stresstest zu Beginn der Saison
Zwischen der Gruppen- und der KO-Phase wurde zum zweiten Mal eine OnePointChallenge ausgetragen. Dieses Spiel ist nichts für schwache Nerven. Ohne Setzungen werden die Paarungen ausgelost. Der erstgenannte hat Aufschlag. Es gibt nur einen einzigen Punkt, welcher entscheidet, ob man eine Runde weiterkommt oder ausscheidet. In der Regel entscheidet somit die mentale Stärke, manchmal auch der Faktor Glück.
Nachdem im letzten Jahr Elia Schmid auch die OnePointChallenge für sich entschieden hatte, kam es in diesem Jahr zu viele Überraschungen. Christian Müller kam mit dem Stresstest am besten zurecht. Der Routinier düpierte bei seinem Comeback unter anderen mehrere Nationalligaspieler und sicherte sich somit verdientermassen den Turniersieg und eine grosse Portion Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in der Regionalliga.
Rangliste Clubturnier 2019
1. Elia Schmid
2. Christian Hotz
3. Thomas Wegmann
4. Zdenko Prskalo
5. Fabian Kull
6. Patrick Fust
7. Daniel Peter
8. Thomas Rosenast
9. Manuel Keel
10. Kata Csikos
11. Manuel Graf
12. Christian Müller
13. Claudio Jaeger
14. Alois Dürmüller
15. Klaus Bredel
16. Leo Meier
17. Sara Bruggmann
18. Daniel Thoma
19. Stephan Pfenninger
20. Leonie Himmelberger
21. Romeo Mirto
Vorschau kommende Nationalligaspiele
Am kommenden Sonntag, 22. September 2019, empfängt Wil 2 in der NLC Lugano 2 in der Sporthalle Lindenhof. Spielbeginn ist um 14 Uhr.
Unser NLA-Team startet am Wochenende vom 5./6. Oktober 2019 mit zwei Heimspielen in die neue Saison. Am Samstag um 15 Uhr empfängt Wil Bulle und am Sonntag um 14 Uhr den letztjährigen Finalisten Lugano.
Thomas Wegmann
NLC-Team verliert zum Saisonauftakt in St.Gallen
10. September 2019
Die zweite Wiler Mannschaft startet mit einer Niederlage beim starken Aufsteiger St.Gallen in die neue NLC-Saison.
Oftmals starten Aufsteiger als Aussenseiter in eine neue Saison. Beim TTC St.Gallen ist dies in dieser Saison allerdings anders. Nach dem direkten Wiederaufstieg in die NLC haben sich die St.Galler mit Nick Rütter (A19) und Josef Ondis (A18) deutlich verstärkt und stellen auf dem Papier zusammen mit Spielertrainer Michal Kubat (A18) damit gleich die stärkste Mannschaft in der Gruppe 4 der NLC.
Das Wiler NLC-Team ging somit trotz des erstmaligen Einsatzes von NLA-Spieler Christian Hotz (A19) mit den Stammspielern Patrick Fust (A16) und Thomas Wegmann (A16) als Aussenseiter in die Partie gegen den Aufsteiger.
Aus Wiler Sicht verlief der Start in die Partie unglücklich. Nachdem es sowohl bei Fust gegen Ondis, als auch bei Hotz gegen Rütter und Wegmann gegen Kubat 1:1 in Sätzen stand, gingen alle weiteren Sätze teilweise trotz deutlichen Führungen verloren, so dass die Wiler gleich mit 0:3 im Hintertreffen lagen. In den restlichen Partien konnte schliesslich einzig Christian Hotz mit zwei Viersatzsiegen gegen Kubat und Ondis Punkte für die Wiler einfahren. So lautete das Schlussergebnis 8:2 für St.Gallen.
Der Auftakt in die neue Saison verlief für den TTC Wil insgesamt durchzogen. Neben Wil 2 in der NLC starteten auch Wil 4 in der 3. Liga, Wil 6 in der 4. Liga mit Niederlagen in die neue Saison. Wil 7 in der 6. Liga eröffnete die Saison mit einem 5:5 Unentschieden. Das Nachwuchsteam gewann eines seiner drei Partien und Wil 3 in der 2. Liga startete mit einem Auswärtssieg in die neue Saison.
Für unser NLA-Team beginnt die Saison am Wochenende vom 5./6. Oktober mit zwei Heimspielen gegen Bulle und Lugano.
Thomas Wegmann