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In den USA wollen die Banken UBS, Citigroup und Goldman Sachs eine Klage wegen der Verschleierung von Wertpapier-Risiken gegen Zahlung von 235 Millionen Dollar beilegen. Am Freitag veröffentlichten Gerichtsakten zufolge haben sich die Kläger und die drei Geldhäuser auf einen solchen Vergleich geeinigt.
Die Kläger, angeführt vom dem Investor New Jersey Carpenters Health Fund, haben den Banken vorgeworfen, sie bei der Qualität von hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS) vor der weltweiten Finanzkrise 2008 getäuscht zu haben.
In den MBS waren viele Kredite an Hausbauer gebündelt, die aufgrund schmaler Einkommen eigentlich keine Hypothek hätten bekommen dürfen. Viele Banken nahmen es mit den Risiken im Streben nach Profit aber nicht so genau.
Pandora Papers hin oder her: Viele superreiche Privatinvestoren lassen ihr Geld immer noch gern ausserhalb ihres Domizillandes verwalten. Eine neue Untersuchung des Beratungsunternehmens Deloitte Schweiz schätzt das Volumen des globalen «Offshore»-Vermögensverwaltungsmarktes auf rund 11.2 Billionen Dollar. Das entspricht rund fünf Prozent aller privaten Finanzvermögen im Jahr 2020. Allerdings: Vor zehn Jahren hatte der Anteil der Offshore verwalteten Gelder noch neun Prozent betragen.