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Feuer nahe US-Nationalpark Yosemite bedroht mehr als 1300 Häuser
Ein rasch um sich greifendes Feuer im US-Bundesstaat Kalifornien bedroht mehr als 1300 Gebäude. Das sogenannte Oak Fire brach am Freitagnachmittag (Ortszeit) im Bezirk Mariposa aus und breitete sich binnen weniger Stunden auf einer Fläche von mehr als 17 Quadratkilometern aus, teilte die zuständige Behörde Calfire in der Nacht zum Samstag mit. Die Anwohner im betroffenen Gebiet südwestlich des Nationalparks Yosemite wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Mehr als 380 Einsatzkräfte kämpften mit 43 Löschfahrzeugen und vier Helikoptern gegen die Flammen an. Die Brandursache blieb zunächst unklar.
Die rasche Ausbreitung sei auf „hohe Temperaturen, niedrige Luftfeuchtigkeit und extrem trockenes brennbares Material“ zurückzuführen, erklärte Calfire-Sprecher Robert Foxworthy laut der Zeitung „San Francisco Chronicle“. Für das Wochenende gibt es demnach zunächst keine Entwarnung: Am Samstagmorgen erwarte man sehr heisse und trockene Winde, sagte Foxworthy.
Der Südwesten der USA leidet bereits seit Wochen unter mehreren Waldbränden, die nach Angaben der Behörden durch die anhaltende Trockenheit begünstigt werden.
(text:sda/bild:unsplash-symbolbild)