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Der amerikanische Dirigent Jeffrey Means studierte Schlagzeug und Dirigieren am New England Conservatory in Boston, das ihn mit dem John Cage Award und dem Tourjee Alumni Award sowie bei seinem Abschluss mit der Gunther Schuller Medal auszeichnete. 2005 war er Stipendiat des Tanglewood Music Center. Wichtige Erfahrungen sammelte er zudem im vergangenen Jahr als Assistenzdirigent beim Spoleto Festival USA und in der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY, wo er mit Dirigenten wie Alan Gilbert, John Kennedy, Susanna Mälkki und Matthias Pintscher zusammenarbeiten konnte. Jeffrey Means hat sich auf die zeitgenössische Musik spezialisiert: Er ist Dirigent und Künstlerischer Leiter des Ensembles Sound Icon; seine Aufführung von Georg Friedrich Haas’ in vain wurde vom Boston Globe 2012 zur «best contemporary music performance» gekürt. Daneben hat er viele andere Ensembles in Boston und New York dirigiert, darunter das Firebird, das Ludovico und das East Coast Contemporary Ensemble, das Callithumpian Consort und Dinosaur Annex, das Talea und das Mimesis Ensemble oder die Da Capo Chamber Players. Einladungen führten ihn nach Finnland (Piano Espoo Festival) und Frankreich (Etchings Festival), zum Composit-Festival ins italienische Rieti, zur Fundación Música AntiquaNova nach Buenos Aires sowie zu zahlreichen amerikanischen Festivals. Jeffrey Means hat mit Komponisten wie Pierluigi Billone, Pierre Boulez, Jonathan Harvey, Helmut Lachenmann, Tristan Murail, Steve Reich oder Salvatore Sciarrino zusammengearbeitet und mehrfach amerikanische Erstaufführungen ihrer Werke geleitet. Er ist Mitglied des Fachbereichs Dirigieren am Berklee College of Music und unterrichtete im vergangenen Studienjahr auch am New England Conservatory und am Boston Conservatory.
August 2017