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Signatur:
Ar 628
Für die Konsultation der Unterlagen im Lesesaal vereinbaren Sie bitte telefonisch (043 268 87 50) einen Termin, da die Platzzahl im Lesesaal aufgrund der Corona-Situation beschränkt ist. Der Zugang zum Lesesaal ist nur mit bestätigter Platzreservation möglich.
Ar 628
1971-1977
0.3 m
Die Akten dokumentieren die Aktivitäten der Studentenschaft der Universität Zürich SUZ und die Kontroverse um sie in den Jahren vor ihrer Auflösung 1978. Das eigentliche Archiv der SUZ befindet sich im Staatsarchiv des Kantons Zürich. Die Studentenschaft war eine 1919 gegründete Zwangskörperschaft. In den 1970er Jahren äusserte sie sich zunehmend zu nicht primär universitätspolitischen Fragen, was für Unmut bei nicht links positionierten Studierenden und Politikern sorgte. Zur Reizfigur der linken Studierenden und der Zürcher Jugendbewegung wurde Erziehungsdirektor Alfred Gilgen. Der Regierungsrat verneinte schliesslich die Gesetzmässigkeit einer Zwangskörperschaft.
Artikel mit Hinweisen zur Geschichte der Studentenschaft:
Der Bestand wurde dem Sozialarchiv am 12.07.2016 von H. Marques übergeben.
Der Bestand enthält Unterlagen von drei Hauptaktenbildnern, allesamt dem SUZ zugehörend: Kleiner Studentenrat KStR, Grosser Studentenrat GStR, Kulturstelle KUST [bezweckte die Förderung der Kultur im Universitätsbereich]. Vorhanden sind Protokolle, Korrespondenzen, Broschüren, Flugblätter.
Kassiert wurden vereinzelte Doubletten.
Neuzugänge werden nicht erwartet.
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Der Bestand wurde im August 2017 durch M. Gafner bearbeitet.