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In zwei Schritten verbesserten die Briten ihren eigenen Weltrekord, den sie vor vier Jahren in London aufgestellt hatten, um mehr als eine Sekunde auf 3:50,265 Minuten.
Im Final gegen Australien mussten Wiggins und seine Teamkollegen Edward Clancy, Steven Burke und Owain Doull allerdings härter kämpfen als erwartet. Die Weltmeister aus Australien, davor eher zurückhaltend gefahren, hatten sich ihre beste Leistung für das Rennen um die Goldmedaille aufgespart. Sie verloren nur rund 75 Hundertstel auf die Briten, nachdem sie in den Runden davor stets mehrere Sekunden verloren hatten. Bronze ging an Dänemark.
Der Weltrekord der Briten hatte sich angedeutet, nachdem sie bereits im Training so schnell gefahren waren wie noch nie davor. Am Mittwoch in der Qualifikation hatten bereits ihre britischen Landsfrauen einen Weltrekord aufgestellt. Für Wiggins, der 2012 die Tour de France gewonnen hatte und bei den Olympischen Spielen vor heimischem Publikum auf der Strasse und nicht auf der Bahn angetreten war, ist es die insgesamt fünf olympische Goldmedaille.
Vier davon hat er auf der Bahn errungen (zweimal in der Teamverfolgung, zweimal in der nicht mehr olympischen Einzelverfolgung). Im Hinblick auf Rio war Wiggins noch einmal zu seiner seine ursprünglichen Disziplin zurückgekehrt. Nun dürfte er sich endgültig aus dem Radsport zurückziehen.
Ebenfalls einen Weltrekord gab es im Teamsprint der Frauen. Mit den Chinesinnen Gong Jinjie und Zhong Tianshi, die in der Hauptrunde eine Zeit von 31,928 fuhren, blieb erstmals ein Duo unter der magischen Marke von 32 Sekunden.
(SDA)