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Provisorisches Asylzentrum in ZSA Eichhof-Areal
Archiv: 12. März 2012
Asylzentren haben in den letzten Wochen und Monaten vielerorts Widerstand erfahren, die Schweiz ist aber verpflichtet, den Asylsuchenden Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Die Grünen und Jungen Grünen begrüssen es darum, dass die Zivilschutzanlage auf dem Eichhof-Areal befristet als Asylzentrum benutzt werden kann. Sie betrachten dies aber nur als Zwischenlösung und fordern die Abklärung eines oberirdischen Aufenthaltsraumes.
Die Schweiz hat das Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge unterzeichnet, weshalb der Bund, die Kantone und Gemeinden in einer Zusammenarbeit die Aufnahme bzw. die Unterbringung von Asylsuchenden ermöglichen müssen. Die Debatte um die Asylunterkünfte in den letzen Monaten zeigt, dass ein massiver Widerstand seitens verschiedener Gemeinden und politischen Kräften vorhanden ist. Es wurde von verschiedenen Kreisen nicht nur die Solidarität mit Asylsuchenden in Frage gestellt, sondern auch die Solidarität zwischen den Gemeinden, dem Kanton und dem Bund.
Die Grünen und Jungen Grünen Luzern begrüssen es sehr, dass durch die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Luzern und dem Kanton Luzern die Zivilschutzanlage Eichhof-Areal befristet bis Ende September 2012 als Asylzentrum benutzt werden kann. Die Zivilschutzanlage Eichhof-Areal bietet aber keine definitive Lösung. Wir fordern die Abklärung eines oberirdischen Aufenthaltsraumes. Für eine Lösung ist weiterhin eine kooperative Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, dem Kanton und dem Bund vorausgesetzt, damit nicht nur weitere und nachhaltige Asylzentren zustande kommen, sondern auch die Bedingungen für ein menschenwürdiges Leben garantiert sind.