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Die Massage ist ein wichtiger Teil der Sportlerpflege. Dank ihr werden Muskeln nach einer Anstrengung schneller wieder leistungsfähig.
Ziele der Massage:
1. Entmüdung der Muskeln
2. Muskeln sind nach einer Anstrengung schnell wieder leistungsfähig
3. Muskeln bleiben weich und elastisch, kleinere Verletzungsgefahr!
Die wahrscheinlich durch den häufigen Gebrauch der Muskulatur bedingte reflektorische Tonuserhöhung kann durch Massage positiv beeinflusst werden. Die Muskulatur bleibt weich und elastisch, die schnelle Reaktion auf Nervenreize bleibt gewährleistet. Besonders nach einer grösseren Leistung ist sie sehr wertvoll, da durch sie die Stoffwechsel-Abfallstoffe schneller abtransportiert werden können. Bei bereits bestehendem Muskelkater ist Massage schon wegen der Schmerzempfindlichkeit nicht mehr angezeigt.
Unmittelbar vor einem Wettkampf sollte keine Massage ausgeführt werden, da die Leistungsfähigkeit der Muskulatur nach einer Massage reduziert ist. Diese Leistungsverminderung erklärt sich vor allem durch die Wirkung de Knetgriffe, bei welchen nicht nur Schlackenstoffe sondern auch gelöste Nährstoffe aus den Muskelzellen ausgepresst werden. Eine Massage vor der sportlichen Leistung sollte also ca. 24 Std. vorher ausgeführt werden. Unmittelbar vor der sportlichen Leistung werden höchstens Lockerungsgriffe angewendet. Ein Aufwärmen (ergibt eine verbesserte Durchblutung) muss der Sportler aktiv durchführen.