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«Wir erwarten den Neu-Start in der Primera Division mit Spannung», sagt «Mister Chip». Der Spanier ist in seiner Heimat vor allem mit seinem Spitznamen bekannt (siehe Box). Der Auftakt in die noch verbleibenden 11 Runden am Donnerstagabend sei eine Black Box. Anhaltspunkte zum Formstand gebe es keine, so der 46-Jährige.
Daten aus der Bundesliga als Referenz
«Wir haben keine Testspiele gesehen, rein gar nichts.» Eine Prognose, ob Barcelona oder Real Madrid den Titel holen werde, sei deshalb unprofessionell. Er zieht lieber wissenschaftliche Kriterien heran.
«Mister Chip» glaubt, dass die erhobenen Daten aus der Bundesliga auch für Spanien gelten könnten. Die Spieler absolvierten mehr Kilometer als vorher, es fielen in etwa gleich viele Tore. Auch dass es weniger Heimsiege gebe, sei logisch. «Der Faktor Publikum fällt weg», sagt er.
Dass Liga-Präsident Javier Tebas dort Fans zulassen will, wo es die jeweilige Pandemie-Stufe erlaubt, kritisiert er: «Der Wettbewerb ist ohnehin schon verzerrt, das würde dies nur verschärfen.»
Zur Person
Alexis Martin-Tamayo, besser bekannt als «Mister Chip», wurde am 28. Juni 1973 geboren. Während seines Studiums zum Softwareingenieur machte der Spanier sein Hobby, Fussball-Statistiken zu sammeln, zum Beruf. Er arbeitet seit 2008 für den Radio-Sender Onda Cero, die Sportzeitung AS und ESPN Südamerika und hat über 3'000'000 Follower auf Twitter.