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Die Gründung des Klosters und der dazugehörigen Kirche geht auf das Jahr 1450 zurück. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Kloster geschlossen und dem Verfall preisgegeben. In den Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts erwachte das Kloster im Zuge einer Gesamtrenovation des Dorfkerns unter der Leitung des bedeutenden Tessiner Architekten Luigi Snozzi wieder zu neuem Leben.
Anstelle der ursprünglich vorgesehenen Dezentralisierung sah Snozzis Projekt eine Aufwertung des historischen Dorfkerns vor. Das ehemalige Kloster wurde zum modernen Gemeindezentrum mit verschiedenen öffentlichen und religiösen Institutionen – ein wegweisendes Beispiel der Planung im öffentlichen Raum. Das Projekt wurde deshalb auch mit dem Wakkerpreis 1993 und dem Preis «Prince of Wales 1993» ausgezeichnet. Einzelne Räume des Klosters können heute auch für Seminare gemietet werden.
Ebenfalls einen Besuch wert: die weiter oben gelegene Kirche San Bernardo mit bemerkenswerten Fresken aus dem 15. bis 17. Jahrhundert – der Schlüssel zur Kirche kann bei der Talstation der Seilbahn nach Mornera bezogen werden.