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Am Mittwochvormittag sind im Skigebiet von Samnaun drei deutsche Variantenskifahrer abseits der markierten Piste von einer Lawine verschüttet worden. Sie konnten sich selber befreien. Eine Person erlitt leichte Verletzungen.
Die drei Freerider im Alter zwischen 45 und 60 Jahren gehörten zu einer Zwölfergruppe, die mit der Sesselbahn von Salaas auf die Greitspitze (2867 Meter über Meer) gefahren war. Von dort fuhr die Gruppe abseits der Piste Richtung Salaas hinunter. Während der Fahrt wurden die drei Variantenskifahrer von einer Lawine mitgerissen und verschüttet. Alle drei konnten sich selber befreien. Zwei von ihnen blieben unverletzt, einer erlitt leichte Schürfverletzungen. Die restlichen Mitglieder der Gruppe wurden von der Lawine nicht erfasst.
Grosses Aufgebot
Im Einsatz stand ein Grossaufgebot an Rettungskräften, darunter je ein Helikopter der Rega und der Heli Bernina AG, mehrere Hundeführer sowie Retter der SAC-Sektion Engiadina Bassa, der Pistenrettung der Bergbahnen Samnaun und der Kantonspolizei Graubünden. Der Lawinenkegel wurde nach weiteren Verschütteten abgesucht. Nach rund einer halben Stunde konnte die Suche abgebrochen werden.
(Bild: Kantonspolizei Graubünden)
(Bild: Rega)