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„Bella Vista“ ist der Name des nachhaltigen Stadtviertels, das im Jahr 2020 auf dem Gelände der ehemaligen Metalor-Fabrik an der Avenue du Vignoble in Neuenburg entstehen wird.
Um aus Bella Vista ein Öko-Viertel zu machen, werden die sieben vierstöckigen Gebäude erneuerbare Energien nutzen. Dieses Projekt plant den Bau von 286 Wohnungen sowie 800 qm Gewerbefläche und will einen sozialen und generationsübergreifenden Mix mit Wohnungen für Familien, Paare oder Singles, sowie für Senioren gewährleisten. Darüber hinaus werden die Wohnungen den neuesten Minergie-Kriterien entsprechen.
Städtische Integration und Aufwertung der Aussicht
INTEGRATION / SOZIALE MISCHUNG
Die Lage der Gebäude schafft zwei Stadträume in der Größenordnung dieses Randbezirks der Stadt Neuenburg, aber auch im Einklang mit dem zukünftigen Stadtteil. Der Eingangsplatz des Viertels am südwestlichen Ende und das Belvedere am nordöstlichen Ende markieren die Verbindungen mit den bestehenden Wegen zur Avenue du Vignoble und zum Chemin de la Favarge. Diese beiden öffentlichen Räume sind durch einen Gehweg unterhalb der bestehenden Grenzmauer im Norden des Geländes verbunden, der die Eingänge zu den Gebäuden von der Basis aus definiert. Direkt mit dem bestehenden Bürgersteig verbundene Fußgängerbrücken komplettieren den Zugang zu den Gebäuden entlang der Avenue du Vignoble. Die durch das Bauvorhaben erwartete Diversifizierung und soziale Mischung ermöglichen die Erschließung von Gewerbe- und Geschäftsbereichen, die sich auf natürliche Weise um den öffentlichen Platz herum entwickeln.
Stadtplatz am Eingang des Bauprojekts - Placette Metalor
ZUSAMMENLEBEN / PRIVATSPHÄRE
Das Projekt schlägt einen Parcours von den öffentlichen Räumen, die mit der Stadt verbunden sind, zu den privaten Eingängen der Wohnungen durch eine Abstufung von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Räumen vor und bietet eine Vielzahl von Begegnungs- und Austauschorten. Bei der Gestaltung der Außenanlagen wird ein Gleichgewicht zwischen der Offenheit gegenüber der Landschaft und der Intimität der Lebensräume angestrebt. Durchlässig und intim zugleich, zeigt das Projekt seinen Wunsch, ein Qualitätsviertel zu entwerfen, das die Bereitschaft zum Zusammenleben sucht und gleichzeitig die Privatsphäre eines jeden bewahrt.
Grundriss Erdgeschoss, Schnitt Südfassade
RATIONALITÄT / AUFWERTUNG
Die verschiedenen Verhältniszahlen des Projekts weisen darauf hin, dass die Rationalisierung des Vorschlags ermöglicht, den Wert der Geschossflächen (GF) zu maximieren und einen interessanten Anteil der Flächen zur Vermietung oder zum Verkauf für die Vermarktung des Projekts anzubieten. BGF/GF = 0.82 Große Flächen mit Terrassen, Gärten und Balkonen erhöhen das Entwicklungspotenzial der Wohnbebauung. Stockwerkeigentum (PPE). Das volumetrische Verhältnis im Verhältnis zur GF zeigt die Kompaktheit des Projekts bei gleichzeitiger Berücksichtigung der dem Bauplan des Auftraggebers inhärenten Serviceräume. Gesamtvolumen / GF = 3,87 Die Gebäude als Ganzes präsentieren 3 große typologische Familien und eine gemeinsame Architektur. Diese Optimierung der Durchführung erlaubt wichtige Baumärkte zu interessieren und vorteilhafte Preise zu erwägen.
NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
Das Projekt wurde aus allen Blickwinkeln einer Kreislaufwirtschaft gedacht, um den gesamten Lebenszyklus der Gebäude mit dieser Methode in Einklang zu bringen (indem die Gebäude beim Abriss vollständig wiederverwendbar gemacht werden). Die kluge Errichtung in die „natürliche“ Vertiefung des bestehenden Plateaus minimiert die Notwendigkeit von Erdarbeiten. Das Recycling des bestehenden Gebäudes zur Minimierung der Abbruchkosten erfolgt durch Wiederverwendung des Schutts und Neuzuweisung der vorhandenen Safes und Schutzräume. Das Gebäudekonzept wird in der Nutzungsphase eine Rationalisierung des Energiebedarfs (z.B. Studie eines CAD) und die Wiederverwendung von thermischem Abfall ermöglichen. Die Konstruktionselemente sind rationell und repetitiv was eine Verkürzung der Arbeitsdauer und eine qualitativ hochwertige Ausführung garantiert. Diese vorgefertigten Elemente werden in der Nähe der Baustelle und unter Berücksichtigung der Materialien mit niedriger grauer Energie hergestellt.
Alle Wohnungen genießen die Aussicht auf den See und die Alpen. Die kleinen Stadthäuschen profitieren von der Aussicht von ihrer Dachterrasse aus.
IM ERDGESCHOSS WOHNEN
Die Schaffung einer qualitativ hochwertigen Vegetation, insbesondere im Freiland, hatte bei der Konzeption des Projekts ein wichtiges Vorrecht. Dies zeigt sich in der Morphologie des Sockels, der die „Stadthäuschen" trägt, die sich zwischen einem bepflanzten Innenhof und südlich angrenzenden Gärten aufteilen. Diese Morphologie ermöglicht, eine klare Antwort auf die Belästigung durch die unterhalb liegenden SBB-Gleise zu geben, was den Lärm als auch die Sicht betrifft. Die „kleinen Stadthäuschen“ sind auf 3 Ebenen angelegt, wobei die meisten Räume zum Innenhof oder privaten Patio hin ausgerichtet sind. Das Dachsolarium ermöglicht, über die Eisenbahnschienen hinwegzusehen.
DIE AUSSICHT LEBEN
Bei der Entwicklung des Projekts Portes Rouges lag der Schwerpunkt auf der Hervorhebung seiner außergewöhnlichen Lage und der unverbaubaren Aussicht auf den Neuenburgersee, die es bietet. Jeder Typ schlägt eine Öffnung der Wohnung nach außen durch einen Balkon, eine Loggia, einen Garten oder sogar ein Dachsolarium vor. Jedes Heim wird durch diese verschiedenen Außenbereiche geprägt, die eine große Vielfalt an Lebensweisen mit sich bringen und die Beziehung zur weiten Landschaft verstärken.