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Bei der Präsidentschaftswahl in Ecuador fällt die endgültige Entscheidung aller Voraussicht nach erst in einer Stichwahl. Der Sozialist Lenín Moreno liegt Teilergebnissen zufolge in der ersten Runde am Sonntag in Führung. Für einen Wahlsieg reicht es aber nicht.
Moreno holte rund 38 Prozent der Stimmen, sein Rivale Guillermo Lasso kam auf knapp 30 Prozent, wie die Wahlkommission mitteilte. Für einen Wahlsieg gleich in der ersten Runde sind jedoch mindestens 40 Prozent der Stimmen nötig sowie ein Abstand von mindestens zehn Prozentpunkten vor dem Zweitplatzierten. Die Teilergebnisse basierten auf rund der Hälfte der ausgezählten Stimmen.
Termin für eine mögliche Stichwahl ist der 2. April. Rund 12,8 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, unter acht Kandidaten den Nachfolger von Staatschef Rafael Correa zu bestimmen. Dieser tritt nach zehn Jahren im Amt ab. Parallel wurde am Sonntag eine neue Nationalversammlung gewählt.
Unter Correa hat sich die Lage in dem Andenstaat stabilisiert, Ecuador ist moderner geworden, die soziale Ungerechtigkeit hat sich verringert. Dies gelang Correa mit Hilfe der Öleinnahmen, die aber aufgrund des gefallenen Ölpreises zuletzt stark zurückgegangen sind. (kad/sda/afp)