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«Diese Guetzli hat meine Frau nach einem Rezept meiner Mutter gebacken», sagt Richard Schmid, lächelt, zeigt auf die Schale auf dem Tisch und erklärt: «Das Rezept steht übrigens in meinem Buch.»
Bei diesem Buch handelt es sich aber nicht etwa um ein Kochbuch. Unter dem Titel «Ruhn, abtreten!» hat Richard Schmid, der Ende 2008 im Grad des Majors aus der Dienstpflicht entlassen worden war, Erinnerungen an seine 1121 Diensttage in der Schweizer Armee festgehalten.
«Ich habe während dreier Jahre an diesem Buch geschrieben», sagt er. «Ich erzähle aber kein Militärlatein. Sämtliche Episoden habe ich bei ehemaligen Dienstkollegen verifiziert.» Eigentlich habe er das Buch ja für Dienstkollegen schreiben wollen, stellt er fest. Die Lektorin, Elisabeth Oehrli, habe aber gemeint: «Wieso schicken Sie das Manuskript nicht einem Verlag? Die Geschichten sind spannend und authentisch.» Er hätte aber nie gedacht, dass er einen Verlag finden und dass das Buch so gut ankommen würde, sagt Richard Schmid. Immerhin ist bereits beinahe die Hälfte der Auflage von 1600 Exemplaren verkauft. „«Ruhn, abtreten!»: Er hat in drei Armeen Dienst geleistet“ weiterlesen
Mit rund 70 Panzern, 150 Pneufahrzeugen und 900 Mann hat das Panzerbataillon 13 (Pz Bat 13) Anfang September an der Volltruppenübung «PONTE» teilgenommen. Dazu gehörten auch zwei Aare-Überquerungen mittels Schwimmbrücke. Bataillonskommandant Major im Generalstab Kaspar Hartmann, zivil Generalagent bei einer Versicherung, im Interview.
Seit dem 01.01.2014 besteht die Möglichkeit, im Bereich der ausserdienstlichen Tätigkeiten (AT) eine Auszeichnung (Stufen 1 und 2) zu erwerben. Der Chef Schiesswesen und ausserdienstliche Tätigkeiten (SAT) hat hierzu im Auftrag des CdA eine Ergänzung zum Reglement 51.004 “Auszeichnungen” erlassen.
Mit der Verleihung der Auszeichnung soll die absolvierte militärische Weiterausbildung in den Bereichen “Schiessen mit der persönlichen Waffe” sowie “Führungs- und Weiterausbildung” der Allgemeinen Grundausbildung (AGA) und der Funktionsgrundausbildung (FGA) gebührend anerkannt werden. Angehörige der Armee und Verbands- oder Gesellschaftsmitglieder eines militärischen Dachverbandes (wie beispielsweise der SOG) können somit nun besagte Auszeichnung (auch “Sugus” bzw. Neudeutsch “Ribbon” genannt) ab Erfüllung der Rekrutenschule bis zur Vollendung des 65. Altersjahres erwerben.
Piloten und Instruktoren erzählen im Film «FEEL THE REAL», welche unterschiedlichen Vorteile die Simulatoren für die eigene Sicherheit und die Umwelt haben. Als Zuschauer erlebt man eine Verbandsübung mit zwei Helikoptern und begleitet einen Ausbildungsflug im PC-21. Diese Videoproduktion wird hauptsächlich den Besuchern bei Führungen auf dem Flugplatz Emmen gezeigt.
Mit dem Film des ZEM hat das VBS am diesjährigen WorldMediaFestival in Hamburg in der Kategorie «Training: Employee Orientated» der Intermedia-globe GOLD Award gewonnen. An diesem Festival wurden fast 700 Beiträge eingereicht. Am diesjährigen US International Film & Video Festival in Los Angeles ist der Film mit dem Silver Screen ausgezeichnet worden. Eingereicht wurden über 100 Filme aus 22 Ländern.
Ausgerechnet in Basel, der Hochburg der Militäruntauglichen, befindet sich die härteste Offiziersschule der Schweiz. Wer in die Infanterie-OS in der Kaserne Liestal einrückt, ist bereit, ans Äusserte zu gehen: Märsche bis zum Umfallen, Schlafentzug, Aufgabenstress. Die Aspiranten sollen lernen, ihre Einheit auch unter erschwerten Bedingungen zu führen. Der «Report» porträtiert vier junge Männer aus der Region, die sich dieser Herausforderung gestellt haben.
Videos bei TeleBasel.ch – Teil 1 – Teil 2
Der Regierungsrat nimmt das geplante neue Stationierungskonzept der Armee als Gesamtkonzept grundsätzlich zustimmend zur Kenntnis. Demnach soll der Kanton Aargau ein starker Partner im Bereich Militär bleiben. Eine Erneuerung des Waffenplatzvertrages Aarau ab 2030 steht für den Regierungsrat nicht im Vordergrund.
Der Regierungsrat anerkennt die Notwendigkeit der Überarbeitung des aktuellen Stationierungskonzepts aufgrund der Weiterentwicklung der Armee (WEA) und der damit einhergehenden, veränderten Infrastrukturbedürfnisse. Dem vorliegenden Planungsdokument entnimmt der Regierungsrat, dass die Eidgenossenschaft auch in Zukunft auf den Kanton Aargau als starken Partner im Bereich Militär zählen will. Es ist im Interesse des Kantons Aargau, diese Zusammenarbeit auch in Zukunft fortzusetzen. Dafür schafft das geplante neue Stationierungskonzept im Bereich Infrastruktur eine gute Grundlage. „Regierungsrat stimmt dem Stationierungskonzept der Armee zu“ weiterlesen
Im zweiten Semester 2013 findet in Bern eine zweitätige, zweisprachige (deutsch/französisch) Kommunikationsausbildung unter der Leitung SAT statt. Nach erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifikat abgegeben.
Ziele des Kurses:
- Angstabbau vor Medien und Journalisten;
- Praktische Schulung in den Bereichen Print, Radio und Fernsehen;
- Vermittlung von attraktiven Botschaften;
- Aufbau einer Information.
Details auf sog.ch
Die Universität St. Gallen (HSG) ermöglicht Offizieren und höheren Unteroffizieren die Anrechnung der militärischen Kaderausbildung in Form von so genannten Credits. Die Umsetzung erfolgt ab dem Start des kommenden Herbstsemesters am 17. September 2012.
Kommentar des Präsidenten AOG:
„Mit der Universität St. Gallen anerkennt eine international renommierte Wirtschaftshochschule den Wert der militärischen Führungsausbildung. Man mag sich über den Hang zur Zertifizierung und die ‚Industrie‘ dahinter wundern, entziehen kann sich die Armee dieser Entwicklung nicht. Sie sollte jedoch beachten, dass die Koordination mit den Universitäten und Fachhochschulen (Tertiärbildung A) nur einer Minderheit von Offizieren zugutekommt und deshalb ebensogrosse Anstrengungen im Bereich der höheren Berufsbildung unternommen werden sollten (Tertiärbildung B, Berufs- und höhere Fachprüfungen, höhere Fachschulen).“
Mitteilung der VBS