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Ich ging jahrelang walken und letztes Jahr dachte ich: „Ich könnte eigentlich joggen, dann würde ich nur noch die halbe Zeit brauchen.“ Nach etwa zwei Monaten fing das eine Fussgelenk an extrem zu schmerzen, obwohl ich zur Vorbeugung die teuersten Schuhe gekauft hatte. Ich ging zum Arzt und informierte ihn, dass ich vor 19 Jahren nahe beim Gelenk einen schlimmen Knochenbruch erlitten habe. Das Röntgenbild zeigte Arthrose im Gelenk, ausgelöst durch das Joggen. Ich erinnerte mich daran, dass der Arzt im Spital vor 19 Jahren gesagt hatte, ich würde im Alter einmal Arthrose haben und dachte, jetzt ist dieses „Alter“ wohl erreicht. Ich musste Tabletten gegen die Entzündung nehmen und das Joggen einstellen – dabei hatte ich mich für den GP angemeldet und bereits begonnen, darauf hin zu trainieren. Nun musste ich mich aber wieder abmelden.
Etwa zehn Tage später waren mein Mann und ich bei einem Heilungsgottesdienst mit Heidi Baker und Jean-Luc Trachsel. Wir dienen in diesem Team. Ich fragte Gott, was Er an diesem Abend für die vielen Menschen tun wolle. An mich dachte ich überhaupt nicht. Schon zu Beginn des Gottesdienstes sagte Jean-Luc: „Gott will heute Abend einen Fussknöchel heilen. Die Person sitzt auf der rechten Seite in der dritten Reihe.“ Ich zählte immer wieder die Reihen: Ich sass in der dritten Reihe! Der Herr wollte also meinen Knöchel heilen! Ich war sehr ergriffen, spürte einfach, dass die Knochen nicht mehr aufeinander reiben und nahm die Heilung in Anspruch. Als wir spät nachts nach Hause gingen, spürte ich den Schmerz wieder. Ich war enttäuscht und ging etwas frustriert zu Bett. Aber am nächsten Morgen wurde mir bewusst: Ich muss anfangen, die Hausaufgaben zu machen. Nun proklamierte ich täglich, dass dieses Fussgelenk geheilt ist, dass ich keine Arthrose mehr habe, und sprach göttliche Heilungskraft hinein.
Einige Tage traf ich meinen Arzt in der Landi, als ich Gartenbedarf einkaufte. Er schaute mich lange an, woraufhin ich ihm sagte: „Sie haben mir nicht gesagt, dass ich nicht gärtnern darf…“ Es sei gut, dass ich etwas mache, meinte er und fragte, wie es mir gehe. Wie lange ich diese Tabletten noch nehmen soll, fragte ich ihn. Noch 14 Tage, dann solle ich sie absetzen, war die Antwort. Ich befolgte seine Anweisung, zudem proklamierte ich immer wieder Heilung, wenn ich etwas spürte. Aber wie noch nie zuvor machte ich in jenem Sommer Bergwanderungen, bis 1200 Höhenmeter hinauf und hinunter, und ich spürte nichts! Ich spürte nicht einmal eine Müdigkeit. Aber der Feind greift besonders dann an, wenn ich davon erzählen will, und so schmerzt mein Fuss seit gestern Abend wieder. Ich begegne dem mit einem klaren „Das nehme ich nicht an!“ Es ist so wichtig, die „Hausaufgaben“ zu machen, die Heilung zu proklamieren, denn erst dann ändert sich etwas. Ich bin mega dankbar für diese Heilung.
M.W.