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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2019.00154 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 5. Mai 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Am 2 7. Juni 2006 verfügte die Suva die Nichteignung von X.___, geboren 1972, für die Tätigkeit als Bauarbeiter und Eisenleger ab 1. September 2006 (Urk. 7/46) und sprach ihm sodann mit Verfügung vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/353) bei einer Erwerbsunfähigkeit von 14 % eine Invalidenrente ab 1. Januar 2011 sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritäts ein busse von 10 % zu. Dagegen erhob der Ver si cherte am 2 8. Juni 2011 Einsprache (Urk. 7/359). Mit Einspracheentscheid vom 2 4. Mai 2012 (Urk. 7/412) hiess die Suva die erho bene Einsprache dahingehend teilweise gut, dass sie dem Ver sicherten eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 15 % zusprach. Im Übrigen wies sie die Einsprache a b. 1.2 Mit Mitteilung vom 4. Dezember 2015 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass die Rente unverändert bleibe ( Urk. 7/536). Am 1 2. September 2018 unterzeichnete der Versicherte einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit der Y.___ AG für ein Vollpensum zu einem monatlichen Bruttolohn von Fr. 5'300.-- mit Beginn ab 1. Oktober 2018 ( Urk. 7/575). Gestützt darauf verfügte die Suva am 1 4. Februar 2019 die Aufhebung der Rente per 1. Februar 2019 mangels berufskrankheitsbedingter Erwerbseinbusse ( Urk. 7/583). Dagegen erhob der Versicherte am 8. März 2019 Einsprache ( Urk. 7/587). Mit Einspracheentscheid vom 9. Mai 2019 wies die Suva die Einsprache ab und bestätigte die Aufhebung der Rente ( Urk. 7/594 = Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 9. Mai 2019 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 6. Juni 2019 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte die Weiterausrichtung der Rente. Mit Beschwerdeantwort vom 6. August 2019 ( Urk. 6) beantragte die Suva die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 7. August 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Mit Gerichtsverfügung vom 1. Oktober 2019 forderte das Gericht den Beschwerdeführer auf, die in der Beschwerde erwähnten medizinischen Berichte einzureichen ( Urk. 9). Am 3 1. Oktober 2019 reichte der Beschwerdeführer diverse medizinische Berichte ein ( Urk. 13/1-2). Diese wurden der Beschwerdegegnerin am 7. November 2019 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 14). 3. Die Eidgenössische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, IV-Stelle Graubünden, wies mit Verfügung vom 2 6. Februar 2013 einen Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente ab ( Urk. 7/481). Mit Verfügung vom 1 2. März 2013 ( Urk. 7/487) schloss die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Arbeitsvermittlung des Beschwerdefüh rers ab. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes ü ber die Unfallversicherung; UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). 1.2 Die Revision einer Invalidenrente der Unfall versicherung richtet sich – vom vor lie gend nicht erfüllten Spezialfall von Art. 22 UVG abgesehen – nach Art. 17 Abs. 1 ATSG (vgl. Art 1 Abs. 1 UVG). Gemäss dieser Norm wird die Rente dann von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbe zügerin oder eines Rentenbezügers erhe blich ändert. Eine revisionsrechtliche Rentenherabsetzung im Sinne von Art. 17 ATSG setzt eine anspruchserhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse voraus, wel che entweder in einer objektiven Verbesserung des Gesundheitszustandes mit ent spre chend gesteigerter Arbeitsfähigkeit oder in geänderten erwerblichen Aus wir kungen einer im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitsbe ein träch ti gung liegen kann. Demgegenüber stellt eine bloss abweichende Be ur tei lung eines im Wesent lichen gleich gebliebenen Sachverhaltes keine revisions rechtlich rele vante Ände rung dar (BGE 112 V 371 E. 2b; Urteil des Bundes ge richts 9C_603/2008 vom 4. Februar 2009 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen). Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beur teilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der ursprüng lichen Rentenverfügung bestanden hat (beziehungsweise der letzten rechts kräf tigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenan spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchfüh rung eines Einkommensvergleichs beruht), mit demjenigen zur Zeit der streitigen Re visionsverfügung (BGE 130 V 71 E. 3.2.3 und 133 V 108; Urteil des Bundes ge richts 8C_348/2014 vom 17. November 2014 E. 2.1). Im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung ist die erforderliche Erheb lich keit der Sachverhaltsänderung gegeben, wenn sich der Invaliditätsgrad um 5 % ändert (BGE 140 V 85 E. 4.3 mit weiteren Hinweisen). 1.3 Eine erhebliche Änderung der erwerblichen Auswirkungen bei an sich gleich ge bliebenem Gesundheitszustand liegt auch dann vor, wenn die versicherte Person eine besser entlöhnte Stelle gefunden hat. Das daraus resultierende höhere In va lideneinkommen ist im Vergleich zum Valideneinkommen als revi sionsrecht liche Tatsachenänderung zu berücksichtigen (SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a, 3c; Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl., 20 20, N 3 7 zu Art. 17 ATSG mit Hin weisen). 1.4 Ist ein Revisionsgrund gegeben, wird die Invalidität neu bemessen. Es besteht keine Bindung an die ursprüngliche Rentenfestsetzung. Die damals ermittelten Vergleichseinkommen sind frei überprüfbar (vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts U 182/04 vom 25. November 2004 E. 2.1). 1.5 Der Gesetzgeber hat in Art. 17 Abs. 1 ATSG die zeitliche Wirkung der Anpas sung von Rentenleistungen offen umschrieben. Aufgrund des Wortlautes „für die Zukunft“ kommt grundsätzlich eine Anpassung ab Eintritt der massgeben den Sachverhaltsänderung, auf den für die Anpassungsprüfung vorgesehen Ter min, auf den Zeitpunkt des Gesuchs der rentenbeziehenden Person, auf den Zeitpunkt des Entscheids über die Anpassung oder auf einen zeitlich dem Anpassungsent scheid folgenden Zeitpunkt in Frage. Anders als im Bereich der In validenver sicherung (vgl. Art. 88a der Verordnung über die Invaliden ver siche rung [IVV]) bestehen im Bereich der Unfallversicherung keine beson deren Anpassungsregeln (BGE 140 V 65 E. 3 mit weiteren Hinweisen). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 1.7 Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Ver siche rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzu nehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) davon aus, dass sich aufgrund der vorliegenden Akten keine Anhaltspunkte für eine wesent liche Veränderung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers ergäben. Gemäss den Berichten des behandelnden Dermatologen zeige sich der Verlauf der berufsbedingten Ekzeme an den Händen des Beschwerdeführers ondulierend, mal seien sie gänzlich verschwunden, mal träten sie wieder auf. Sein Gesundheitszu stand habe sich über die Jahre nicht wesentlich verändert. Gemäss dem Arbeits vertrag vom 1 2. September 2018 betrage der monatliche Bruttolohn des Beschwerdeführers Fr. 5'300.--. Zudem entrichte die Arbeitgeberin eine Jahres endzulage in der Höhe eines durchschnittlichen Monatslohnes. Somit betrage das Einkommen, welches der Beschwerdeführer seit Oktober 2018 als Invalider erziele, Fr. 68'900.-- im Jahr ( Fr. 5'300.-- x 13). Das monatliche Bruttoeinkom men, welches der Beschwerdeführer bei seiner früheren Arbeitgeberin im Jahr 2019 hypothetisch verdienet hätte, wäre er nicht verunfallt, belaufe sich demgegenüber auf Fr. 5'358.--, was im Jahr auf Fr. 69'654.-- ergebe. Vergleiche man diese Einkommen, so resultiere eine berufskrankheitsbedingte Erwerbs einbusse von Fr. 754.-- und damit ein Invaliditätsgrad von lediglich 1.08 %. Mangels Erreichens der gesetzlichen Erheblichkeitsgrenze von 10 % bestehe folglich kein Anspruch auf eine Invalidenrente mehr (S. 5 f.). 2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber beschwerdeweise geltend ( Urk. 1), er habe es seit der Berufskrankheit im Jahre 2006 schwer gehabt, einen Job zu finden. Seit 2011 habe er beim jetzigen Arbeitgeber über vier Jahre temporär gearbeitet, bis er eine Festanstellung erhalten habe. In dieser Zeit habe er weniger verdient und ein Lohnvergleich sei nie durchgeführt worden. Er sehe keinen Grund, weshalb die Invalidenrente aufgehoben werde, da es ihm gesundheitlich immer noch gleich gehe. 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer auch über den 1. Februar 2019 hinaus Anspruch auf die bisherige Invalidenrente be i einem Invaliditäts grad von 15 % hat. 3. 3.1 Den medizinischen Akten kann keine erhebliche Verbesserung oder Verschlech terung bezüglich der berufskrankheitsbedingten Gesundheitsstörung des Beschwerdeführers seit der Rentenzusprache mit Verfügung vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/353) beziehungsweise mit Einspracheentscheid vom 2 4. Mai 2012 ( Urk. 7/412) entnommen werden. So wurden beim Beschwerdeführer ein generalisierte r Pruritus, ein kumulativ- irritativ -toxisches Handekzem bei fortgesetzter manueller Tätigkeit mit Verschmutzung und verletzenden Metall-Kontakten, ein endogene r Pruritus mit follikulären Entzündungen und Kratz-Folgen sowie ein chronische r Juckreiz und eine Ekzem-Bildung der Augenlider diagnostiziert (vgl. Bericht von Dr. med. Z.___ vom 2 4. Februar 2012; Urk. 7/389/4-5), wobei ihm gemäss Suva-Kreisarzt Dr. med. A.___ aufgrund der sehr langen Ekzemvorgeschichte nur noch saubere, trockene und mechanisch wenig belastende Tätigkeiten (in einem vollen Pensum) zumutbar seien (vgl. Bericht vom 3 1. Januar 2011; Urk. 7/337). In seiner erneuten Beurteilung vom 2 7. März 2012 ( Urk. 7/395) bestätigte Suva-Kreisarzt Dr. A.___ seine Einschätzung. Dem Verlaufsbericht des Universitätsspitals B.___, Dermatologische Klinik, vom 1 2. März 2014 ( Urk. 7/494) kann ein stabiler Verlauf entnommen werden, wobei von einem chronisch-rezidivierenden Verlauf auszugehen sei (S. 1). Dem Beschwerdeführer sei die Arbeit zu 100 % zumutbar, jedoch sollten Arbeiten im Feuchtbereich vermieden werden (S. 2). Gemäss Bericht vom 2 8. Juni 2017 über die fachärztliche Untersuchung vom 1 0. Mai 2017 durch die Suva-Kreisärztin Dr. med. C.___ ( Urk. 7/558) leide der Beschwerdeführer wechselnd an Juckreiz an den Händen, dem Hinterkopf, dem Rücken, der Brust und unter den Armen. Gelegentlich zeige sich eine Rötung und kleine Papeln. Diese Befunde seien unterschiedlich stark ausgeprägt vorhan den und im Verlauf der Jahre in etwa stabil geblieben (S. 1). Insgesamt zeige sich ein seit Jahren weitgehen d stabiler Verlauf der Hautbeschwerden. Der Beschwer deführer sei weiterhin beim derzeitigen Arbeitgeber temporär angestellt (S. 2). Med. pract. D.___, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, berichtete über die Sprechstunde vom 2 8. Februar 2019 ( Urk. 7/591), nannte die bekannte Diagnose eines chronischen, degenerative-toxischen Handekzems und erwähnte eine zeitweilige Generalisierungstendenz sowie eine starke, endogene, psychosomatische Komponente. Sie führte aus, in der klinischen Untersuchung zeigten sich an den Handrücken trocken-schuppende ekzematöse Hautverände rungen ohne Entzündungszeichen. Den vom Beschwerdeführer eingereichten Berichten von Dr. med. E.___, Fach arzt für Dermatologie und med. pract. D.___ ( Urk. 13/2) sind denn ebenfalls die bekannten Diagnosen sowie Angaben über einen rezidivierenden Verlauf zu entnehmen und auch die Ärzte der Dermatologischen Klinik des B.___ machten im Bericht vom 1 8. Oktober 2019 ( Urk. 13/1) keine anderslautenden Angaben über den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers. 3.2 Somit ist zw ar aufgrund der medizinischen Berichte in den Akten davon auszu gehen und wird denn vom Beschwerdeführer auch nicht bestritten, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der Rentenzusprache mit Verfü gung vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/353) beziehungsweise Einspracheentscheid vom 2 4. Mai 2012 ( Urk. 7/412) an sich gleich geblieben ist, doch haben sich die erwerblichen Verhältnisse seither erheblich geändert. Mit Rentenverfügung vom 8. Juni 20 11 ( Urk. 7/353) und Einsprachee n t scheid vom 2 4. Mai 2012 ( Urk. 7/412) erwog die Beschwerdegegnerin, dass die Berufs krankheit des Beschwerdeführers durch weitere medizinische Massnahmen nicht gebessert werden könne. Im Rahmen der Rentenberechnung ging die Beschwer degegnerin für die Bestimmung des Invalideneinkommens von den Tabellenlöh ne n gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch aktualisierten Lohnstruk turerhebung (LSE 2010, Tabelle A1, privater Sektor, Anforderungsniveau 4) aus und gewährte dem Beschwerdeführer davon einen leidensbedingten Abzug von 5 %. Sie errechnete ein Invalideneinkommen von Fr. 58'687.30 für das Jahr 2011 (vgl. Urk. 7/412 S. 10 f.). Als die Be schwerdegegnerin mit Verfügung vom 1 4. Februar 2019 (Urk. 7 / 583 ) die Auf hebung der Invali denrente per 1. Februar 2019 verfügte, war der Beschwerde führer in unselb ständiger Stellung für die Y.___ AG als Produk tionsmitarbeiter Rollerei tätig. Er arbeitete seit Juni 201 4 für diese Gesellschaft (vgl. Urk. 7/515), jedoch vorerst in einem temporären Verhältnis, und konnte gemäss Arbeitsvertrag vom 1 2. September 2018 per 1. Oktober 2018 in eine Fest anstellung mit einem Arbeitspensum von 100 % zu einem monatlichen Brutto lohn von Fr. 5'300.-- wechseln (vgl. Urk. 7/575). Der Beschwerdeführer hat sich mit der seit 2014 ausgeübten Arbeit für die Y.___ AG ein erwerbliches Betäti gungsfeld neu erschlossen, in welchem er seine berufskrankheitsbedingte Rest arbeitsfähigkeit verwerten und seit Oktober 2018 gar ein rentenaus schliessen des Ein kommen erzielen kann. Wird d as Einkommen als Pro duktionsmitarbeiter Rollerei bei der Y.___ AG von Fr. 68'900.-- ( Fr. 5'300.-- x 13) pro Jahr dem von der Beschwerdegegnerin ermittelte n, unbestritten gebliebene n hypo the tische n Validen einkommen 2019 von Fr. 69 ‘ 654.-- (Urk. 2 S. 6 Ziff. 2bb ; vgl. auch Urk. 7/135, Urk. 7/345, Urk. 7/523, Urk. 7/578 ) gegenübergestellt, resultiert eine berufskrankheitsbedingte Erwerbseinbusse von Fr. 754.-- und damit ein Invaliditätsgrad von 1.08 %. Mithin liegt bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand eine erhebliche Änderung der erwerblichen Auswirkungen vor. Die Beschwerdegegnerin ist mithin zu Recht von einem Revisionsgrund ausgegangen. 3.3 Nachdem ein Revisionsgrund vorliegt, kann der Rentenanspruch des Be schwer deführers in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend geprüft werden (E. 1. 4 ). In medizinischer Hinsicht hat die Beschwerdegegnerin zu Recht auf das von den Suva-Kreisärzten formulierte Zumutbarkeitsprofil, wogegen der Beschwerde führer keine Einwendungen erhoben hat, abgestellt. Der Ein kom mensvergleich gibt ebenfalls zu keinen Beanstan dun gen Anlass. Bei einem Invaliditätsgrad von 1.08 % statt wie bisher 1 5 % liegt eine erhebliche Sachverhaltsänderung vor und es besteht kein Anspruch auf eine Invaliden rente der Unfallversicherung mehr (E. 1.1, E. 1.2). Demnach ist die Beschwerde abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Suva - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2019.00154 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 5. Mai 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Am 2 7. Juni 2006 verfügte die Suva die Nichteignung von X.___, geboren 1972, für die Tätigkeit als Bauarbeiter und Eisenleger ab 1. September 2006 (Urk. 7/46) und sprach ihm sodann mit Verfügung vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/353) bei einer Erwerbsunfähigkeit von 14 % eine Invalidenrente ab 1. Januar 2011 sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritäts ein busse von 10 % zu. Dagegen erhob der Ver si cherte am 2 8. Juni 2011 Einsprache (Urk. 7/359). Mit Einspracheentscheid vom 2 4. Mai 2012 (Urk. 7/412) hiess die Suva die erho bene Einsprache dahingehend teilweise gut, dass sie dem Ver sicherten eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 15 % zusprach. Im Übrigen wies sie die Einsprache a b. 1.2 Mit Mitteilung vom 4. Dezember 2015 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass die Rente unverändert bleibe ( Urk. 7/536). Am 1 2. September 2018 unterzeichnete der Versicherte einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit der Y.___ AG für ein Vollpensum zu einem monatlichen Bruttolohn von Fr. 5'300.-- mit Beginn ab 1. Oktober 2018 ( Urk. 7/575). Gestützt darauf verfügte die Suva am 1 4. Februar 2019 die Aufhebung der Rente per 1. Februar 2019 mangels berufskrankheitsbedingter Erwerbseinbusse ( Urk. 7/583). Dagegen erhob der Versicherte am 8. März 2019 Einsprache ( Urk. 7/587). Mit Einspracheentscheid vom 9. Mai 2019 wies die Suva die Einsprache ab und bestätigte die Aufhebung der Rente ( Urk. 7/594 = Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 9. Mai 2019 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 6. Juni 2019 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte die Weiterausrichtung der Rente. Mit Beschwerdeantwort vom 6. August 2019 ( Urk. 6) beantragte die Suva die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 7. August 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Mit Gerichtsverfügung vom 1. Oktober 2019 forderte das Gericht den Beschwerdeführer auf, die in der Beschwerde erwähnten medizinischen Berichte einzureichen ( Urk. 9). Am 3 1. Oktober 2019 reichte der Beschwerdeführer diverse medizinische Berichte ein ( Urk. 13/1-2). Diese wurden der Beschwerdegegnerin am 7. November 2019 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 14). 3. Die Eidgenössische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, IV-Stelle Graubünden, wies mit Verfügung vom 2 6. Februar 2013 einen Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente ab ( Urk. 7/481). Mit Verfügung vom 1 2. März 2013 ( Urk. 7/487) schloss die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Arbeitsvermittlung des Beschwerdefüh rers ab. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes ü ber die Unfallversicherung; UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). 1.2 Die Revision einer Invalidenrente der Unfall versicherung richtet sich – vom vor lie gend nicht erfüllten Spezialfall von Art. 22 UVG abgesehen – nach Art. 17 Abs. 1 ATSG (vgl. Art 1 Abs. 1 UVG). Gemäss dieser Norm wird die Rente dann von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbe zügerin oder eines Rentenbezügers erhe blich ändert. Eine revisionsrechtliche Rentenherabsetzung im Sinne von Art. 17 ATSG setzt eine anspruchserhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse voraus, wel che entweder in einer objektiven Verbesserung des Gesundheitszustandes mit ent spre chend gesteigerter Arbeitsfähigkeit oder in geänderten erwerblichen Aus wir kungen einer im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitsbe ein träch ti gung liegen kann. Demgegenüber stellt eine bloss abweichende Be ur tei lung eines im Wesent lichen gleich gebliebenen Sachverhaltes keine revisions rechtlich rele vante Ände rung dar (BGE 112 V 371 E. 2b; Urteil des Bundes ge richts 9C_603/2008 vom 4. Februar 2009 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen). Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beur teilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der ursprüng lichen Rentenverfügung bestanden hat (beziehungsweise der letzten rechts kräf tigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenan spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchfüh rung eines Einkommensvergleichs beruht), mit demjenigen zur Zeit der streitigen Re visionsverfügung (BGE 130 V 71 E. 3.2.3 und 133 V 108; Urteil des Bundes ge richts 8C_348/2014 vom 17. November 2014 E. 2.1). Im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung ist die erforderliche Erheb lich keit der Sachverhaltsänderung gegeben, wenn sich der Invaliditätsgrad um 5 % ändert (BGE 140 V 85 E. 4.3 mit weiteren Hinweisen). 1.3 Eine erhebliche Änderung der erwerblichen Auswirkungen bei an sich gleich ge bliebenem Gesundheitszustand liegt auch dann vor, wenn die versicherte Person eine besser entlöhnte Stelle gefunden hat. Das daraus resultierende höhere In va lideneinkommen ist im Vergleich zum Valideneinkommen als revi sionsrecht liche Tatsachenänderung zu berücksichtigen (SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a, 3c; Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl., 20 20, N 3 7 zu Art. 17 ATSG mit Hin weisen). 1.4 Ist ein Revisionsgrund gegeben, wird die Invalidität neu bemessen. Es besteht keine Bindung an die ursprüngliche Rentenfestsetzung. Die damals ermittelten Vergleichseinkommen sind frei überprüfbar (vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts U 182/04 vom 25. November 2004 E. 2.1). 1.5 Der Gesetzgeber hat in Art. 17 Abs. 1 ATSG die zeitliche Wirkung der Anpas sung von Rentenleistungen offen umschrieben. Aufgrund des Wortlautes „für die Zukunft“ kommt grundsätzlich eine Anpassung ab Eintritt der massgeben den Sachverhaltsänderung, auf den für die Anpassungsprüfung vorgesehen Ter min, auf den Zeitpunkt des Gesuchs der rentenbeziehenden Person, auf den Zeitpunkt des Entscheids über die Anpassung oder auf einen zeitlich dem Anpassungsent scheid folgenden Zeitpunkt in Frage. Anders als im Bereich der In validenver sicherung (vgl. Art. 88a der Verordnung über die Invaliden ver siche rung [IVV]) bestehen im Bereich der Unfallversicherung keine beson deren Anpassungsregeln (BGE 140 V 65 E. 3 mit weiteren Hinweisen). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 1.7 Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Ver siche rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzu nehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) davon aus, dass sich aufgrund der vorliegenden Akten keine Anhaltspunkte für eine wesent liche Veränderung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers ergäben. Gemäss den Berichten des behandelnden Dermatologen zeige sich der Verlauf der berufsbedingten Ekzeme an den Händen des Beschwerdeführers ondulierend, mal seien sie gänzlich verschwunden, mal träten sie wieder auf. Sein Gesundheitszu stand habe sich über die Jahre nicht wesentlich verändert. Gemäss dem Arbeits vertrag vom 1 2. September 2018 betrage der monatliche Bruttolohn des Beschwerdeführers Fr. 5'300.--. Zudem entrichte die Arbeitgeberin eine Jahres endzulage in der Höhe eines durchschnittlichen Monatslohnes. Somit betrage das Einkommen, welches der Beschwerdeführer seit Oktober 2018 als Invalider erziele, Fr. 68'900.-- im Jahr ( Fr. 5'300.-- x 13). Das monatliche Bruttoeinkom men, welches der Beschwerdeführer bei seiner früheren Arbeitgeberin im Jahr 2019 hypothetisch verdienet hätte, wäre er nicht verunfallt, belaufe sich demgegenüber auf Fr. 5'358.--, was im Jahr auf Fr. 69'654.-- ergebe. Vergleiche man diese Einkommen, so resultiere eine berufskrankheitsbedingte Erwerbs einbusse von Fr. 754.-- und damit ein Invaliditätsgrad von lediglich 1.08 %. Mangels Erreichens der gesetzlichen Erheblichkeitsgrenze von 10 % bestehe folglich kein Anspruch auf eine Invalidenrente mehr (S. 5 f.). 2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber beschwerdeweise geltend ( Urk. 1), er habe es seit der Berufskrankheit im Jahre 2006 schwer gehabt, einen Job zu finden. Seit 2011 habe er beim jetzigen Arbeitgeber über vier Jahre temporär gearbeitet, bis er eine Festanstellung erhalten habe. In dieser Zeit habe er weniger verdient und ein Lohnvergleich sei nie durchgeführt worden. Er sehe keinen Grund, weshalb die Invalidenrente aufgehoben werde, da es ihm gesundheitlich immer noch gleich gehe. 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer auch über den 1. Februar 2019 hinaus Anspruch auf die bisherige Invalidenrente be i einem Invaliditäts grad von 15 % hat. 3. 3.1 Den medizinischen Akten kann keine erhebliche Verbesserung oder Verschlech terung bezüglich der berufskrankheitsbedingten Gesundheitsstörung des Beschwerdeführers seit der Rentenzusprache mit Verfügung vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/353) beziehungsweise mit Einspracheentscheid vom 2 4. Mai 2012 ( Urk. 7/412) entnommen werden. So wurden beim Beschwerdeführer ein generalisierte r Pruritus, ein kumulativ- irritativ -toxisches Handekzem bei fortgesetzter manueller Tätigkeit mit Verschmutzung und verletzenden Metall-Kontakten, ein endogene r Pruritus mit follikulären Entzündungen und Kratz-Folgen sowie ein chronische r Juckreiz und eine Ekzem-Bildung der Augenlider diagnostiziert (vgl. Bericht von Dr. med. Z.___ vom 2 4. Februar 2012; Urk. 7/389/4-5), wobei ihm gemäss Suva-Kreisarzt Dr. med. A.___ aufgrund der sehr langen Ekzemvorgeschichte nur noch saubere, trockene und mechanisch wenig belastende Tätigkeiten (in einem vollen Pensum) zumutbar seien (vgl. Bericht vom 3 1. Januar 2011; Urk. 7/337). In seiner erneuten Beurteilung vom 2 7. März 2012 ( Urk. 7/395) bestätigte Suva-Kreisarzt Dr. A.___ seine Einschätzung. Dem Verlaufsbericht des Universitätsspitals B.___, Dermatologische Klinik, vom 1 2. März 2014 ( Urk. 7/494) kann ein stabiler Verlauf entnommen werden, wobei von einem chronisch-rezidivierenden Verlauf auszugehen sei (S. 1). Dem Beschwerdeführer sei die Arbeit zu 100 % zumutbar, jedoch sollten Arbeiten im Feuchtbereich vermieden werden (S. 2). Gemäss Bericht vom 2 8. Juni 2017 über die fachärztliche Untersuchung vom 1 0. Mai 2017 durch die Suva-Kreisärztin Dr. med. C.___ ( Urk. 7/558) leide der Beschwerdeführer wechselnd an Juckreiz an den Händen, dem Hinterkopf, dem Rücken, der Brust und unter den Armen. Gelegentlich zeige sich eine Rötung und kleine Papeln. Diese Befunde seien unterschiedlich stark ausgeprägt vorhan den und im Verlauf der Jahre in etwa stabil geblieben (S. 1). Insgesamt zeige sich ein seit Jahren weitgehen d stabiler Verlauf der Hautbeschwerden. Der Beschwer deführer sei weiterhin beim derzeitigen Arbeitgeber temporär angestellt (S. 2). Med. pract. D.___, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, berichtete über die Sprechstunde vom 2 8. Februar 2019 ( Urk. 7/591), nannte die bekannte Diagnose eines chronischen, degenerative-toxischen Handekzems und erwähnte eine zeitweilige Generalisierungstendenz sowie eine starke, endogene, psychosomatische Komponente. Sie führte aus, in der klinischen Untersuchung zeigten sich an den Handrücken trocken-schuppende ekzematöse Hautverände rungen ohne Entzündungszeichen. Den vom Beschwerdeführer eingereichten Berichten von Dr. med. E.___, Fach arzt für Dermatologie und med. pract. D.___ ( Urk. 13/2) sind denn ebenfalls die bekannten Diagnosen sowie Angaben über einen rezidivierenden Verlauf zu entnehmen und auch die Ärzte der Dermatologischen Klinik des B.___ machten im Bericht vom 1 8. Oktober 2019 ( Urk. 13/1) keine anderslautenden Angaben über den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers. 3.2 Somit ist zw ar aufgrund der medizinischen Berichte in den Akten davon auszu gehen und wird denn vom Beschwerdeführer auch nicht bestritten, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der Rentenzusprache mit Verfü gung vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/353) beziehungsweise Einspracheentscheid vom 2 4. Mai 2012 ( Urk. 7/412) an sich gleich geblieben ist, doch haben sich die erwerblichen Verhältnisse seither erheblich geändert. Mit Rentenverfügung vom 8. Juni 20 11 ( Urk. 7/353) und Einsprachee n t scheid vom 2 4. Mai 2012 ( Urk. 7/412) erwog die Beschwerdegegnerin, dass die Berufs krankheit des Beschwerdeführers durch weitere medizinische Massnahmen nicht gebessert werden könne. Im Rahmen der Rentenberechnung ging die Beschwer degegnerin für die Bestimmung des Invalideneinkommens von den Tabellenlöh ne n gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch aktualisierten Lohnstruk turerhebung (LSE 2010, Tabelle A1, privater Sektor, Anforderungsniveau 4) aus und gewährte dem Beschwerdeführer davon einen leidensbedingten Abzug von 5 %. Sie errechnete ein Invalideneinkommen von Fr. 58'687.30 für das Jahr 2011 (vgl. Urk. 7/412 S. 10 f.). Als die Be schwerdegegnerin mit Verfügung vom 1 4. Februar 2019 (Urk. 7 / 583 ) die Auf hebung der Invali denrente per 1. Februar 2019 verfügte, war der Beschwerde führer in unselb ständiger Stellung für die Y.___ AG als Produk tionsmitarbeiter Rollerei tätig. Er arbeitete seit Juni 201 4 für diese Gesellschaft (vgl. Urk. 7/515), jedoch vorerst in einem temporären Verhältnis, und konnte gemäss Arbeitsvertrag vom 1 2. September 2018 per 1. Oktober 2018 in eine Fest anstellung mit einem Arbeitspensum von 100 % zu einem monatlichen Brutto lohn von Fr. 5'300.-- wechseln (vgl. Urk. 7/575). Der Beschwerdeführer hat sich mit der seit 2014 ausgeübten Arbeit für die Y.___ AG ein erwerbliches Betäti gungsfeld neu erschlossen, in welchem er seine berufskrankheitsbedingte Rest arbeitsfähigkeit verwerten und seit Oktober 2018 gar ein rentenaus schliessen des Ein kommen erzielen kann. Wird d as Einkommen als Pro duktionsmitarbeiter Rollerei bei der Y.___ AG von Fr. 68'900.-- ( Fr. 5'300.-- x 13) pro Jahr dem von der Beschwerdegegnerin ermittelte n, unbestritten gebliebene n hypo the tische n Validen einkommen 2019 von Fr. 69 ‘ 654.-- (Urk. 2 S. 6 Ziff. 2bb ; vgl. auch Urk. 7/135, Urk. 7/345, Urk. 7/523, Urk. 7/578 ) gegenübergestellt, resultiert eine berufskrankheitsbedingte Erwerbseinbusse von Fr. 754.-- und damit ein Invaliditätsgrad von 1.08 %. Mithin liegt bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand eine erhebliche Änderung der erwerblichen Auswirkungen vor. Die Beschwerdegegnerin ist mithin zu Recht von einem Revisionsgrund ausgegangen. 3.3 Nachdem ein Revisionsgrund vorliegt, kann der Rentenanspruch des Be schwer deführers in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend geprüft werden (E. 1. 4 ). In medizinischer Hinsicht hat die Beschwerdegegnerin zu Recht auf das von den Suva-Kreisärzten formulierte Zumutbarkeitsprofil, wogegen der Beschwerde führer keine Einwendungen erhoben hat, abgestellt. Der Ein kom mensvergleich gibt ebenfalls zu keinen Beanstan dun gen Anlass. Bei einem Invaliditätsgrad von 1.08 % statt wie bisher 1 5 % liegt eine erhebliche Sachverhaltsänderung vor und es besteht kein Anspruch auf eine Invaliden rente der Unfallversicherung mehr (E. 1.1, E. 1.2). Demnach ist die Beschwerde abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Suva - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2019.00154 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 5. Mai 2020

UV.2019.00154

UV.2019.00154

UV.2019.00154 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Schüpbach

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Schüpbach

Urteil vom 5. Mai 2020

Urteil vom 5. Mai 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer gegen

gegen Suva

Suva Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Am 2 7. Juni 2006 verfügte die Suva die Nichteignung von X.___, geboren 1972, für die Tätigkeit als Bauarbeiter und Eisenleger ab 1. September 2006 (Urk. 7/46) und sprach ihm sodann mit Verfügung vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/353) bei einer Erwerbsunfähigkeit von 14 % eine Invalidenrente ab 1. Januar 2011 sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritäts ein busse von 10 % zu. Dagegen erhob der Ver si cherte am 2 8. Juni 2011 Einsprache (Urk. 7/359).

1.1 Am 2 7. Juni 2006 verfügte die Suva die Nichteignung von X.___, geboren 1972, für die Tätigkeit als Bauarbeiter und Eisenleger ab 1. September 2006 (Urk. 7/46) und sprach ihm sodann mit Verfügung vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/353) bei einer Erwerbsunfähigkeit von 14 % eine Invalidenrente ab 1. Januar 2011 sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritäts ein busse von 10 % zu. Dagegen erhob der Ver si cherte am 2 8. Juni 2011 Einsprache (Urk. 7/359). Mit Einspracheentscheid vom 2 4. Mai 2012 (Urk. 7/412) hiess die Suva die erho bene Einsprache dahingehend teilweise gut, dass sie dem Ver sicherten eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 15 % zusprach. Im Übrigen wies sie die Einsprache a b.

Mit Einspracheentscheid vom 2 4. Mai 2012 (Urk. 7/412) hiess die Suva die erho bene Einsprache dahingehend teilweise gut, dass sie dem Ver sicherten eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 15 % zusprach. Im Übrigen wies sie die Einsprache a b. 1.2 Mit Mitteilung vom 4. Dezember 2015 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass die Rente unverändert bleibe ( Urk. 7/536).

1.2 Mit Mitteilung vom 4. Dezember 2015 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass die Rente unverändert bleibe ( Urk. 7/536). Am 1 2. September 2018 unterzeichnete der Versicherte einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit der Y.___ AG für ein Vollpensum zu einem monatlichen Bruttolohn von Fr. 5'300.-- mit Beginn ab 1. Oktober 2018 ( Urk. 7/575).

Am 1 2. September 2018 unterzeichnete der Versicherte einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit der Y.___ AG für ein Vollpensum zu einem monatlichen Bruttolohn von Fr. 5'300.-- mit Beginn ab 1. Oktober 2018 ( Urk. 7/575). Gestützt darauf verfügte die Suva am 1 4. Februar 2019 die Aufhebung der Rente per 1. Februar 2019 mangels berufskrankheitsbedingter Erwerbseinbusse ( Urk. 7/583). Dagegen erhob der Versicherte am 8. März 2019 Einsprache ( Urk. 7/587).

Gestützt darauf verfügte die Suva am 1 4. Februar 2019 die Aufhebung der Rente per 1. Februar 2019 mangels berufskrankheitsbedingter Erwerbseinbusse ( Urk. 7/583). Dagegen erhob der Versicherte am 8. März 2019 Einsprache ( Urk. 7/587). Mit Einspracheentscheid vom 9. Mai 2019 wies die Suva die Einsprache ab und bestätigte die Aufhebung der Rente ( Urk. 7/594 = Urk. 2).

Mit Einspracheentscheid vom 9. Mai 2019 wies die Suva die Einsprache ab und bestätigte die Aufhebung der Rente ( Urk. 7/594 = Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 9. Mai 2019 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 6. Juni 2019 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte die Weiterausrichtung der Rente.

2. Gegen den Einspracheentscheid vom 9. Mai 2019 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 6. Juni 2019 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte die Weiterausrichtung der Rente. Mit Beschwerdeantwort vom 6. August 2019 ( Urk. 6) beantragte die Suva die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 7. August 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Mit Gerichtsverfügung vom 1. Oktober 2019 forderte das Gericht den Beschwerdeführer auf, die in der Beschwerde erwähnten medizinischen Berichte einzureichen ( Urk. 9). Am 3 1. Oktober 2019 reichte der Beschwerdeführer diverse medizinische Berichte ein ( Urk. 13/1-2). Diese wurden der Beschwerdegegnerin am 7. November 2019 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 14).

Mit Beschwerdeantwort vom 6. August 2019 ( Urk. 6) beantragte die Suva die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 7. August 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Mit Gerichtsverfügung vom 1. Oktober 2019 forderte das Gericht den Beschwerdeführer auf, die in der Beschwerde erwähnten medizinischen Berichte einzureichen ( Urk. 9). Am 3 1. Oktober 2019 reichte der Beschwerdeführer diverse medizinische Berichte ein ( Urk. 13/1-2). Diese wurden der Beschwerdegegnerin am 7. November 2019 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 14). 3. Die Eidgenössische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, IV-Stelle Graubünden, wies mit Verfügung vom 2 6. Februar 2013 einen Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente ab ( Urk. 7/481).

3. Die Eidgenössische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, IV-Stelle Graubünden, wies mit Verfügung vom 2 6. Februar 2013 einen Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente ab ( Urk. 7/481). Mit Verfügung vom 1 2. März 2013 ( Urk. 7/487) schloss die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Arbeitsvermittlung des Beschwerdefüh rers ab.

Mit Verfügung vom 1 2. März 2013 ( Urk. 7/487) schloss die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Arbeitsvermittlung des Beschwerdefüh rers ab. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes ü ber die Unfallversicherung; UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ).

1.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes ü ber die Unfallversicherung; UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). 1.2 Die Revision einer Invalidenrente der Unfall versicherung richtet sich – vom vor lie gend nicht erfüllten Spezialfall von Art. 22 UVG abgesehen – nach Art. 17 Abs. 1 ATSG (vgl. Art 1 Abs. 1 UVG). Gemäss dieser Norm wird die Rente dann von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbe zügerin oder eines Rentenbezügers erhe blich ändert.

1.2 Die Revision einer Invalidenrente der Unfall versicherung richtet sich – vom vor lie gend nicht erfüllten Spezialfall von Art. 22 UVG abgesehen – nach Art. 17 Abs. 1 ATSG (vgl. Art 1 Abs. 1 UVG). Gemäss dieser Norm wird die Rente dann von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbe zügerin oder eines Rentenbezügers erhe blich ändert. Eine revisionsrechtliche Rentenherabsetzung im Sinne von Art. 17 ATSG setzt eine anspruchserhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse voraus, wel che entweder in einer objektiven Verbesserung des Gesundheitszustandes mit ent spre chend gesteigerter Arbeitsfähigkeit oder in geänderten erwerblichen Aus wir kungen einer im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitsbe ein träch ti gung liegen kann. Demgegenüber stellt eine bloss abweichende Be ur tei lung eines im Wesent lichen gleich gebliebenen Sachverhaltes keine revisions rechtlich rele vante Ände rung dar (BGE 112 V 371 E. 2b; Urteil des Bundes ge richts 9C_603/2008 vom 4. Februar 2009 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).

Eine revisionsrechtliche Rentenherabsetzung im Sinne von Art. 17 ATSG setzt eine anspruchserhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse voraus, wel che entweder in einer objektiven Verbesserung des Gesundheitszustandes mit ent spre chend gesteigerter Arbeitsfähigkeit oder in geänderten erwerblichen Aus wir kungen einer im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitsbe ein träch ti gung liegen kann. Demgegenüber stellt eine bloss abweichende Be ur tei lung eines im Wesent lichen gleich gebliebenen Sachverhaltes keine revisions rechtlich rele vante Ände rung dar (BGE 112 V 371 E. 2b; Urteil des Bundes ge richts 9C_603/2008 vom 4. Februar 2009 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen). Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beur teilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der ursprüng lichen Rentenverfügung bestanden hat (beziehungsweise der letzten rechts kräf tigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenan spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchfüh rung eines Einkommensvergleichs beruht), mit demjenigen zur Zeit der streitigen Re visionsverfügung (BGE 130 V 71 E. 3.2.3 und 133 V 108; Urteil des Bundes ge richts 8C_348/2014 vom 17. November 2014 E. 2.1).

Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beur teilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der ursprüng lichen Rentenverfügung bestanden hat (beziehungsweise der letzten rechts kräf tigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenan spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchfüh rung eines Einkommensvergleichs beruht), mit demjenigen zur Zeit der streitigen Re visionsverfügung (BGE 130 V 71 E. 3.2.3 und 133 V 108; Urteil des Bundes ge richts 8C_348/2014 vom 17. November 2014 E. 2.1). Im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung ist die erforderliche Erheb lich keit der Sachverhaltsänderung gegeben, wenn sich der Invaliditätsgrad um 5 % ändert (BGE 140 V 85 E. 4.3 mit weiteren Hinweisen).

Im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung ist die erforderliche Erheb lich keit der Sachverhaltsänderung gegeben, wenn sich der Invaliditätsgrad um 5 % ändert (BGE 140 V 85 E. 4.3 mit weiteren Hinweisen). 1.3 Eine erhebliche Änderung der erwerblichen Auswirkungen bei an sich gleich ge bliebenem Gesundheitszustand liegt auch dann vor, wenn die versicherte Person eine besser entlöhnte Stelle gefunden hat. Das daraus resultierende höhere In va lideneinkommen ist im Vergleich zum Valideneinkommen als revi sionsrecht liche Tatsachenänderung zu berücksichtigen (SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a, 3c; Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl., 20 20, N 3 7 zu Art. 17 ATSG mit Hin weisen).

1.3 Eine erhebliche Änderung der erwerblichen Auswirkungen bei an sich gleich ge bliebenem Gesundheitszustand liegt auch dann vor, wenn die versicherte Person eine besser entlöhnte Stelle gefunden hat. Das daraus resultierende höhere In va lideneinkommen ist im Vergleich zum Valideneinkommen als revi sionsrecht liche Tatsachenänderung zu berücksichtigen (SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a, 3c; Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl., 20 20, N 3 7 zu Art. 17 ATSG mit Hin weisen). 1.4 Ist ein Revisionsgrund gegeben, wird die Invalidität neu bemessen. Es besteht keine Bindung an die ursprüngliche Rentenfestsetzung. Die damals ermittelten Vergleichseinkommen sind frei überprüfbar (vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts U 182/04 vom 25. November 2004 E. 2.1).

1.4 Ist ein Revisionsgrund gegeben, wird die Invalidität neu bemessen. Es besteht keine Bindung an die ursprüngliche Rentenfestsetzung. Die damals ermittelten Vergleichseinkommen sind frei überprüfbar (vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts U 182/04 vom 25. November 2004 E. 2.1). 1.5 Der Gesetzgeber hat in Art. 17 Abs. 1 ATSG die zeitliche Wirkung der Anpas sung von Rentenleistungen offen umschrieben. Aufgrund des Wortlautes „für die Zukunft“ kommt grundsätzlich eine Anpassung ab Eintritt der massgeben den Sachverhaltsänderung, auf den für die Anpassungsprüfung vorgesehen Ter min, auf den Zeitpunkt des Gesuchs der rentenbeziehenden Person, auf den Zeitpunkt des Entscheids über die Anpassung oder auf einen zeitlich dem Anpassungsent scheid folgenden Zeitpunkt in Frage. Anders als im Bereich der In validenver sicherung (vgl. Art. 88a der Verordnung über die Invaliden ver siche rung [IVV]) bestehen im Bereich der Unfallversicherung keine beson deren Anpassungsregeln (BGE 140 V 65 E. 3 mit weiteren Hinweisen).

1.5 Der Gesetzgeber hat in Art. 17 Abs. 1 ATSG die zeitliche Wirkung der Anpas sung von Rentenleistungen offen umschrieben. Aufgrund des Wortlautes „für die Zukunft“ kommt grundsätzlich eine Anpassung ab Eintritt der massgeben den Sachverhaltsänderung, auf den für die Anpassungsprüfung vorgesehen Ter min, auf den Zeitpunkt des Gesuchs der rentenbeziehenden Person, auf den Zeitpunkt des Entscheids über die Anpassung oder auf einen zeitlich dem Anpassungsent scheid folgenden Zeitpunkt in Frage. Anders als im Bereich der In validenver sicherung (vgl. Art. 88a der Verordnung über die Invaliden ver siche rung [IVV]) bestehen im Bereich der Unfallversicherung keine beson deren Anpassungsregeln (BGE 140 V 65 E. 3 mit weiteren Hinweisen). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 1.7 Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Ver siche rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzu nehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).

1.7 Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Ver siche rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzu nehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) davon aus, dass sich aufgrund der vorliegenden Akten keine Anhaltspunkte für eine wesent liche Veränderung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers ergäben. Gemäss den Berichten des behandelnden Dermatologen zeige sich der Verlauf der berufsbedingten Ekzeme an den Händen des Beschwerdeführers ondulierend, mal seien sie gänzlich verschwunden, mal träten sie wieder auf. Sein Gesundheitszu stand habe sich über die Jahre nicht wesentlich verändert. Gemäss dem Arbeits vertrag vom 1 2. September 2018 betrage der monatliche Bruttolohn des Beschwerdeführers Fr. 5'300.--. Zudem entrichte die Arbeitgeberin eine Jahres endzulage in der Höhe eines durchschnittlichen Monatslohnes. Somit betrage das Einkommen, welches der Beschwerdeführer seit Oktober 2018 als Invalider erziele, Fr. 68'900.-- im Jahr ( Fr. 5'300.-- x 13). Das monatliche Bruttoeinkom men, welches der Beschwerdeführer bei seiner früheren Arbeitgeberin im Jahr 2019 hypothetisch verdienet hätte, wäre er nicht verunfallt, belaufe sich demgegenüber auf Fr. 5'358.--, was im Jahr auf Fr. 69'654.-- ergebe. Vergleiche man diese Einkommen, so resultiere eine berufskrankheitsbedingte Erwerbs einbusse von Fr. 754.-- und damit ein Invaliditätsgrad von lediglich 1.08 %. Mangels Erreichens der gesetzlichen Erheblichkeitsgrenze von 10 % bestehe folglich kein Anspruch auf eine Invalidenrente mehr (S. 5 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) davon aus, dass sich aufgrund der vorliegenden Akten keine Anhaltspunkte für eine wesent liche Veränderung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers ergäben. Gemäss den Berichten des behandelnden Dermatologen zeige sich der Verlauf der berufsbedingten Ekzeme an den Händen des Beschwerdeführers ondulierend, mal seien sie gänzlich verschwunden, mal träten sie wieder auf. Sein Gesundheitszu stand habe sich über die Jahre nicht wesentlich verändert. Gemäss dem Arbeits vertrag vom 1 2. September 2018 betrage der monatliche Bruttolohn des Beschwerdeführers Fr. 5'300.--. Zudem entrichte die Arbeitgeberin eine Jahres endzulage in der Höhe eines durchschnittlichen Monatslohnes. Somit betrage das Einkommen, welches der Beschwerdeführer seit Oktober 2018 als Invalider erziele, Fr. 68'900.-- im Jahr ( Fr. 5'300.-- x 13). Das monatliche Bruttoeinkom men, welches der Beschwerdeführer bei seiner früheren Arbeitgeberin im Jahr 2019 hypothetisch verdienet hätte, wäre er nicht verunfallt, belaufe sich demgegenüber auf Fr. 5'358.--, was im Jahr auf Fr. 69'654.-- ergebe. Vergleiche man diese Einkommen, so resultiere eine berufskrankheitsbedingte Erwerbs einbusse von Fr. 754.-- und damit ein Invaliditätsgrad von lediglich 1.08 %. Mangels Erreichens der gesetzlichen Erheblichkeitsgrenze von 10 % bestehe folglich kein Anspruch auf eine Invalidenrente mehr (S. 5 f.). 2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber beschwerdeweise geltend ( Urk. 1), er habe es seit der Berufskrankheit im Jahre 2006 schwer gehabt, einen Job zu finden. Seit 2011 habe er beim jetzigen Arbeitgeber über vier Jahre temporär gearbeitet, bis er eine Festanstellung erhalten habe. In dieser Zeit habe er weniger verdient und ein Lohnvergleich sei nie durchgeführt worden. Er sehe keinen Grund, weshalb die Invalidenrente aufgehoben werde, da es ihm gesundheitlich immer noch gleich gehe.

2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber beschwerdeweise geltend ( Urk. 1), er habe es seit der Berufskrankheit im Jahre 2006 schwer gehabt, einen Job zu finden. Seit 2011 habe er beim jetzigen Arbeitgeber über vier Jahre temporär gearbeitet, bis er eine Festanstellung erhalten habe. In dieser Zeit habe er weniger verdient und ein Lohnvergleich sei nie durchgeführt worden. Er sehe keinen Grund, weshalb die Invalidenrente aufgehoben werde, da es ihm gesundheitlich immer noch gleich gehe. 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer auch über den 1. Februar 2019 hinaus Anspruch auf die bisherige Invalidenrente be i einem Invaliditäts grad von 15 % hat.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer auch über den 1. Februar 2019 hinaus Anspruch auf die bisherige Invalidenrente be i einem Invaliditäts grad von 15 % hat. 3.

3. 3.1 Den medizinischen Akten kann keine erhebliche Verbesserung oder Verschlech terung bezüglich der berufskrankheitsbedingten Gesundheitsstörung des Beschwerdeführers seit der Rentenzusprache mit Verfügung vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/353) beziehungsweise mit Einspracheentscheid vom 2 4. Mai 2012 ( Urk. 7/412) entnommen werden.

3.1 Den medizinischen Akten kann keine erhebliche Verbesserung oder Verschlech terung bezüglich der berufskrankheitsbedingten Gesundheitsstörung des Beschwerdeführers seit der Rentenzusprache mit Verfügung vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/353) beziehungsweise mit Einspracheentscheid vom 2 4. Mai 2012 ( Urk. 7/412) entnommen werden. So wurden beim Beschwerdeführer ein generalisierte r Pruritus, ein kumulativ- irritativ -toxisches Handekzem bei fortgesetzter manueller Tätigkeit mit Verschmutzung und verletzenden Metall-Kontakten, ein endogene r Pruritus mit follikulären Entzündungen und Kratz-Folgen sowie ein chronische r Juckreiz und eine Ekzem-Bildung der Augenlider diagnostiziert (vgl. Bericht von Dr. med. Z.___ vom 2 4. Februar 2012; Urk. 7/389/4-5), wobei ihm gemäss Suva-Kreisarzt Dr. med. A.___ aufgrund der sehr langen Ekzemvorgeschichte nur noch saubere, trockene und mechanisch wenig belastende Tätigkeiten (in einem vollen Pensum) zumutbar seien (vgl. Bericht vom 3 1. Januar 2011; Urk. 7/337). In seiner erneuten Beurteilung vom 2 7. März 2012 ( Urk. 7/395) bestätigte Suva-Kreisarzt Dr. A.___ seine Einschätzung. Dem Verlaufsbericht des Universitätsspitals B.___, Dermatologische Klinik, vom 1 2. März 2014 ( Urk. 7/494) kann ein stabiler Verlauf entnommen werden, wobei von einem chronisch-rezidivierenden Verlauf auszugehen sei (S. 1). Dem Beschwerdeführer sei die Arbeit zu 100 % zumutbar, jedoch sollten Arbeiten im Feuchtbereich vermieden werden (S. 2).

So wurden beim Beschwerdeführer ein generalisierte r Pruritus, ein kumulativ- irritativ -toxisches Handekzem bei fortgesetzter manueller Tätigkeit mit Verschmutzung und verletzenden Metall-Kontakten, ein endogene r Pruritus mit follikulären Entzündungen und Kratz-Folgen sowie ein chronische r Juckreiz und eine Ekzem-Bildung der Augenlider diagnostiziert (vgl. Bericht von Dr. med. Z.___ vom 2 4. Februar 2012; Urk. 7/389/4-5), wobei ihm gemäss Suva-Kreisarzt Dr. med. A.___ aufgrund der sehr langen Ekzemvorgeschichte nur noch saubere, trockene und mechanisch wenig belastende Tätigkeiten (in einem vollen Pensum) zumutbar seien (vgl. Bericht vom 3 1. Januar 2011; Urk. 7/337). In seiner erneuten Beurteilung vom 2 7. März 2012 ( Urk. 7/395) bestätigte Suva-Kreisarzt Dr. A.___ seine Einschätzung. Dem Verlaufsbericht des Universitätsspitals B.___, Dermatologische Klinik, vom 1 2. März 2014 ( Urk. 7/494) kann ein stabiler Verlauf entnommen werden, wobei von einem chronisch-rezidivierenden Verlauf auszugehen sei (S. 1). Dem Beschwerdeführer sei die Arbeit zu 100 % zumutbar, jedoch sollten Arbeiten im Feuchtbereich vermieden werden (S. 2). Gemäss Bericht vom 2 8. Juni 2017 über die fachärztliche Untersuchung vom 1 0. Mai 2017 durch die Suva-Kreisärztin Dr. med. C.___ ( Urk. 7/558) leide der Beschwerdeführer wechselnd an Juckreiz an den Händen, dem Hinterkopf, dem Rücken, der Brust und unter den Armen. Gelegentlich zeige sich eine Rötung und kleine Papeln. Diese Befunde seien unterschiedlich stark ausgeprägt vorhan den und im Verlauf der Jahre in etwa stabil geblieben (S. 1). Insgesamt zeige sich ein seit Jahren weitgehen d stabiler Verlauf der Hautbeschwerden. Der Beschwer deführer sei weiterhin beim derzeitigen Arbeitgeber temporär angestellt (S. 2).

Gemäss Bericht vom 2 8. Juni 2017 über die fachärztliche Untersuchung vom 1 0. Mai 2017 durch die Suva-Kreisärztin Dr. med. C.___ ( Urk. 7/558) leide der Beschwerdeführer wechselnd an Juckreiz an den Händen, dem Hinterkopf, dem Rücken, der Brust und unter den Armen. Gelegentlich zeige sich eine Rötung und kleine Papeln. Diese Befunde seien unterschiedlich stark ausgeprägt vorhan den und im Verlauf der Jahre in etwa stabil geblieben (S. 1). Insgesamt zeige sich ein seit Jahren weitgehen d stabiler Verlauf der Hautbeschwerden. Der Beschwer deführer sei weiterhin beim derzeitigen Arbeitgeber temporär angestellt (S. 2). Med. pract. D.___, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, berichtete über die Sprechstunde vom 2 8. Februar 2019 ( Urk. 7/591), nannte die bekannte Diagnose eines chronischen, degenerative-toxischen Handekzems und erwähnte eine zeitweilige Generalisierungstendenz sowie eine starke, endogene, psychosomatische Komponente. Sie führte aus, in der klinischen Untersuchung zeigten sich an den Handrücken trocken-schuppende ekzematöse Hautverände rungen ohne Entzündungszeichen.

Med. pract. D.___, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, berichtete über die Sprechstunde vom 2 8. Februar 2019 ( Urk. 7/591), nannte die bekannte Diagnose eines chronischen, degenerative-toxischen Handekzems und erwähnte eine zeitweilige Generalisierungstendenz sowie eine starke, endogene, psychosomatische Komponente. Sie führte aus, in der klinischen Untersuchung zeigten sich an den Handrücken trocken-schuppende ekzematöse Hautverände rungen ohne Entzündungszeichen. Den vom Beschwerdeführer eingereichten Berichten von Dr. med. E.___, Fach arzt für Dermatologie und med. pract. D.___ ( Urk. 13/2) sind denn ebenfalls die bekannten Diagnosen sowie Angaben über einen rezidivierenden Verlauf zu entnehmen und auch die Ärzte der Dermatologischen Klinik des B.___ machten im Bericht vom 1 8. Oktober 2019 ( Urk. 13/1) keine anderslautenden Angaben über den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers.

Den vom Beschwerdeführer eingereichten Berichten von Dr. med. E.___, Fach arzt für Dermatologie und med. pract. D.___ ( Urk. 13/2) sind denn ebenfalls die bekannten Diagnosen sowie Angaben über einen rezidivierenden Verlauf zu entnehmen und auch die Ärzte der Dermatologischen Klinik des B.___ machten im Bericht vom 1 8. Oktober 2019 ( Urk. 13/1) keine anderslautenden Angaben über den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers. 3.2 Somit ist zw ar aufgrund der medizinischen Berichte in den Akten davon auszu gehen und wird denn vom Beschwerdeführer auch nicht bestritten, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der Rentenzusprache mit Verfü gung vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/353) beziehungsweise Einspracheentscheid vom 2 4. Mai 2012 ( Urk. 7/412) an sich gleich geblieben ist, doch haben sich die erwerblichen Verhältnisse seither erheblich geändert.

3.2 Somit ist zw ar aufgrund der medizinischen Berichte in den Akten davon auszu gehen und wird denn vom Beschwerdeführer auch nicht bestritten, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der Rentenzusprache mit Verfü gung vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/353) beziehungsweise Einspracheentscheid vom 2 4. Mai 2012 ( Urk. 7/412) an sich gleich geblieben ist, doch haben sich die erwerblichen Verhältnisse seither erheblich geändert. Mit Rentenverfügung vom 8. Juni 20 11 ( Urk. 7/353) und Einsprachee n t scheid vom 2 4. Mai 2012 ( Urk. 7/412) erwog die Beschwerdegegnerin, dass die Berufs krankheit des Beschwerdeführers durch weitere medizinische Massnahmen nicht gebessert werden könne. Im Rahmen der Rentenberechnung ging die Beschwer degegnerin für die Bestimmung des Invalideneinkommens von den Tabellenlöh ne n gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch aktualisierten Lohnstruk turerhebung (LSE 2010, Tabelle A1, privater Sektor, Anforderungsniveau 4) aus und gewährte dem Beschwerdeführer davon einen leidensbedingten Abzug von 5 %. Sie errechnete ein Invalideneinkommen von Fr. 58'687.30 für das Jahr 2011 (vgl. Urk. 7/412 S. 10 f.).

Mit Rentenverfügung vom 8. Juni 20 11 ( Urk. 7/353) und Einsprachee n t scheid vom 2 4. Mai 2012 ( Urk. 7/412) erwog die Beschwerdegegnerin, dass die Berufs krankheit des Beschwerdeführers durch weitere medizinische Massnahmen nicht gebessert werden könne. Im Rahmen der Rentenberechnung ging die Beschwer degegnerin für die Bestimmung des Invalideneinkommens von den Tabellenlöh ne n gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch aktualisierten Lohnstruk turerhebung (LSE 2010, Tabelle A1, privater Sektor, Anforderungsniveau 4) aus und gewährte dem Beschwerdeführer davon einen leidensbedingten Abzug von 5 %. Sie errechnete ein Invalideneinkommen von Fr. 58'687.30 für das Jahr 2011 (vgl. Urk. 7/412 S. 10 f.). Als die Be schwerdegegnerin mit Verfügung vom 1 4. Februar 2019 (Urk. 7 / 583 ) die Auf hebung der Invali denrente per 1. Februar 2019 verfügte, war der Beschwerde führer in unselb ständiger Stellung für die Y.___ AG als Produk tionsmitarbeiter Rollerei tätig. Er arbeitete seit Juni 201 4 für diese Gesellschaft (vgl. Urk. 7/515), jedoch vorerst in einem temporären Verhältnis, und konnte gemäss Arbeitsvertrag vom 1 2. September 2018 per 1. Oktober 2018 in eine Fest anstellung mit einem Arbeitspensum von 100 % zu einem monatlichen Brutto lohn von Fr. 5'300.-- wechseln (vgl. Urk. 7/575). Der Beschwerdeführer hat sich mit der seit 2014 ausgeübten Arbeit für die Y.___ AG ein erwerbliches Betäti gungsfeld neu erschlossen, in welchem er seine berufskrankheitsbedingte Rest arbeitsfähigkeit verwerten und seit Oktober 2018 gar ein rentenaus schliessen des Ein kommen erzielen kann. Wird d as Einkommen als Pro duktionsmitarbeiter Rollerei bei der Y.___ AG von Fr. 68'900.-- ( Fr. 5'300.-- x 13) pro Jahr dem von der Beschwerdegegnerin ermittelte n, unbestritten gebliebene n hypo the tische n Validen einkommen 2019 von Fr. 69 ‘ 654.-- (Urk. 2 S. 6 Ziff. 2bb ; vgl. auch Urk. 7/135, Urk. 7/345, Urk. 7/523, Urk. 7/578 ) gegenübergestellt, resultiert eine berufskrankheitsbedingte Erwerbseinbusse von Fr. 754.-- und damit ein Invaliditätsgrad von 1.08 %.

Als die Be schwerdegegnerin mit Verfügung vom 1 4. Februar 2019 (Urk. 7 583 ) die Auf hebung der Invali denrente per 1. Februar 2019 verfügte, war der Beschwerde führer in unselb ständiger Stellung für die Y.___ AG als Produk tionsmitarbeiter Rollerei tätig. Er arbeitete seit Juni 201 4 für diese Gesellschaft (vgl. Urk. 7/515), jedoch vorerst in einem temporären Verhältnis, und konnte gemäss Arbeitsvertrag vom 1 2. September 2018 per 1. Oktober 2018 in eine Fest anstellung mit einem Arbeitspensum von 100 % zu einem monatlichen Brutto lohn von Fr. 5'300.-- wechseln (vgl. Urk. 7/575). Der Beschwerdeführer hat sich mit der seit 2014 ausgeübten Arbeit für die Y.___ AG ein erwerbliches Betäti gungsfeld neu erschlossen, in welchem er seine berufskrankheitsbedingte Rest arbeitsfähigkeit verwerten und seit Oktober 2018 gar ein rentenaus schliessen des Ein kommen erzielen kann. Wird d as Einkommen als Pro duktionsmitarbeiter Rollerei bei der Y.___ AG von Fr. 68'900.-- ( Fr. 5'300.-- x 13) pro Jahr dem von der Beschwerdegegnerin ermittelte n, unbestritten gebliebene n hypo the tische n Validen einkommen 2019 von Fr. 69 ‘ 654.-- (Urk. 2 S. 6 Ziff. 2bb ; vgl. auch Urk. 7/135, Urk. 7/345, Urk. 7/523, Urk. 7/578 ) gegenübergestellt, resultiert eine berufskrankheitsbedingte Erwerbseinbusse von Fr. 754.-- und damit ein Invaliditätsgrad von 1.08 %. Mithin liegt bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand eine erhebliche Änderung der erwerblichen Auswirkungen vor. Die Beschwerdegegnerin ist mithin zu Recht von einem Revisionsgrund ausgegangen.

Mithin liegt bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand eine erhebliche Änderung der erwerblichen Auswirkungen vor. Die Beschwerdegegnerin ist mithin zu Recht von einem Revisionsgrund ausgegangen. 3.3 Nachdem ein Revisionsgrund vorliegt, kann der Rentenanspruch des Be schwer deführers in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend geprüft werden (E. 1. 4 ). In medizinischer Hinsicht hat die Beschwerdegegnerin zu Recht auf das von den Suva-Kreisärzten formulierte Zumutbarkeitsprofil, wogegen der Beschwerde führer keine Einwendungen erhoben hat, abgestellt. Der Ein kom mensvergleich gibt ebenfalls zu keinen Beanstan dun gen Anlass. Bei einem Invaliditätsgrad von 1.08 % statt wie bisher 1 5 % liegt eine erhebliche Sachverhaltsänderung vor und es besteht kein Anspruch auf eine Invaliden rente der Unfallversicherung mehr (E. 1.1, E. 1.2).

3.3 Nachdem ein Revisionsgrund vorliegt, kann der Rentenanspruch des Be schwer deführers in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend geprüft werden (E. 1. 4 ). In medizinischer Hinsicht hat die Beschwerdegegnerin zu Recht auf das von den Suva-Kreisärzten formulierte Zumutbarkeitsprofil, wogegen der Beschwerde führer keine Einwendungen erhoben hat, abgestellt. Der Ein kom mensvergleich gibt ebenfalls zu keinen Beanstan dun gen Anlass. Bei einem Invaliditätsgrad von 1.08 % statt wie bisher 1 5 % liegt eine erhebliche Sachverhaltsänderung vor und es besteht kein Anspruch auf eine Invaliden rente der Unfallversicherung mehr (E. 1.1, E. 1.2). Demnach ist die Beschwerde abzuweisen.

Demnach ist die Beschwerde abzuweisen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Suva

Suva - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannSchüpbach