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Das Austrian Classics hat sich als zweitgrösstes Turnier Europas entwickelt. Auf 12 Kampfflächen und 2 Rings wurde am Wochenende nonstop gekämpft. Die Wohler waren wiederum erfolgreich. Und Rocco Cipriano wurde für sein Lebenswerk geehrt.
Über 2000 Kämpfer aus 29 Nationen kämpften um Rangplätze und um die begehrten «Wako Kickboxing»-World-Series-Punkte. Mehrere Kämpfer vom Kickboxing Klub Wohlen waren für die Nationalmannschaft nominiert und durften die Schweiz repräsentieren. Wohlen war auch als Klub mit weiteren Kämpfern und einigen Newcomern dabei. Im Teamkampf waren für die Schweiz gleich drei von vier Kämpfern aus Wohlen am Start. Antonio Lo Prete, Danylo Mancari und Stefanie Richner. Das Schweizer Team überraschte alle und kämpfte sich bis in den Halbfinal durch. Im Halbfinal musste sich das Team aus der Schweiz knapp gegen das Team aus England geschlagen geben und erkämpfte sich eine ehrenhafte Bronzemedaille.
Drei Medaillen für Lo Prete,Roy Cipriano im Final
In den Einzelkategorien kämpften sich die Wohler ebenfalls würdig durch. Danylo Mancari holte sich Bronze in der Kategorie Point bis 63 kg, Toni Lo Prete gewann ebenfalls Bronze. Inklusive Mannschaftkampf gewann Lo Prete drei Medaillen. Er gewann Bronze auch in den Kategorien Point bis 69 kg und Leichtkontakt bis 69 kg.
Am weitesten brachte es Roy Cipriano. Er bestritt sein erstes Turnier in der Kategorie der ältesten Junioren und wurde erst im Final, nach der Verlängerung mit einem Punkt Unterschied, von einem Mitglied der russischen Nationalmannschaft geschlagen. Auch bei den Newcomern konnten die Wohler mit Alessandra Pfäffli eine Bronzemedaille nach Hause nehmen. Insgesamt waren die Trainer Andrea Faggiano, der das Nationalteam mit 18 Kämpfern betreute, und Rocco Cipriano, der das Wohler Team betreute, sehr zufrieden. Die beiden Wohler ergänzten sich gut und konnten den intensiven Ablauf der Kämpfe reibungslos sichern.
Ein spezieller Höhepunkt war, dass Rocco Cipriano vor Hunderten von internationalen Verbandsvertretern während der Eröffnungszeremonie für sein sportliches Lebenswerk sowie für die geleistete Verbandsarbeit in der Schweiz geehrt wurde und den 6. Meistergrad entgegennehmen durfte. Cipriano war sichtlich berührt und bedankte sich auf Englisch für die grosse Ehre bei allen Beteiligten und bei den Verbandskollegen, die dies in die Wege geleitet hatten. Eine Anerkennung, die Rocco Cipriano für seinen gigantischen und unermüdlichen Einsatz für den Kickboxsport verdient hat.