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Ich muss immer an dieses Lied denken, wenn ich die Erdkugel in Google Earth betrachtend drehe. Es ist schon erstaunlich, welche Mittel uns heute im digitalen Cloud Zeitalter zur Verfügung stehen. Während sich die Skipper zu Kolumbus Zeiten noch an markante Landmassen orientierten, die ungefähr in die handgefertigten Routenplaner skizziert wurden, lassen sich mit aktuellen Apps Distanzen bereits Meter genau berechnen. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Google Maps und Google Earth ist, wie in der Bezeichnung schon dargelegt wird, Google Earth bietet die Möglichkeit zur Anschauung der Erdrundung bis hin zur gesamten Erdkugel, während sich Russland auf der zweidimensionalen Landkarte in Google Maps in die Länge zieht und so die Optik verzerrt.
Um diesen Blog nun noch etwas auszuschmücken, hol ich jetzt schön weit aus und ziehe einige wissenschaftliche Berichte mit ein. Da war diese eine These, in der vor geraumer Zeit ein irdischer Tag gerade mal 18 Stunden andauerte. So soll es vor etwa 65 Millionen Jahren der Fall gewesen sein. Das würde bedeuten, dass sich die damals kleinere Erde in diesen kürzeren Tagen aufgrund weniger Erdmasse schneller gedreht haben muss. Weniger Erdmasse bedeutet auch niedrigere Erdanziehungskraft, wodurch der Argentinosaurus auf ganze 30 Meter Länge heranwachsen konnte. Die niedrigere Schwerkraft würde auch die mögliche Fortbewegung seiner geschätzten 73 Tonnen erklären. Wissenschaftler sind sich einig, dass ein Asteroid vor ca. 65 Millionen Jahren in die Erde einschlug und infolgedessen die Dinosaurier ausstarben.
Google Earth zeigt die Erde mit Blick auf Französisch-Polynesien in ausschliesslich blauer Farbe. Könnte der Asteroid dahingehend in dieser Ozean-Gegend eingeschlagen sein? Die Verwässerung an der Oberfläche deutet klar auf eine Vertiefung der festen Masse.
|In dieser Ansicht ist die Erde beinahe vollständig mit Wasser bedeckt und wirkt dadurch blau.|
Direkt auf der gegenüberliegenden Erdhalbkugel wurde das Auseinanderdriften der Kontinentalplatten festgestellt und am zentralen Punkt, wo sich die Sahara befindet, ist das Land karg als wäre sie für einen Moment pulverisiert und dem Vakuum ausgesetzt worden. War der Einschlag des Asteroiden auf der anderen Seite so gewaltig, dass sich die Sahara bis in den Weltraum erhob und deshalb noch bis heute nur geringfügig fruchtbar ist?
|Im Kontrast dazu erhebt sich die Sahara auf der gegenüberliegende Seite mit ihrer trockenen Landmasse.|
Ist an dieser Stelle möglicherweise die Masse ausgetreten, die wir heute als Erdmond wahrnehmen? Dieses Puzzle würde ordentlich zusammen passen. Die für uns heute selbstverständlichen Apps helfen uns Erkenntnisse zu sammeln und Zusammenhänge zu visualisieren, um sie dadurch besser zu verstehen. Darum frag ich diesbezüglich in die Runde: Hat bereits jemand diesen Ground Zero für den Asteroideneinschlag in Erwägung gezogen? Wenn nicht, würde ich mich über konforme Kommentare, wie auch sachbezogene Kritik gleichermassen erfreuen.