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Heller Honig ist mild im Geschmack. Er entsteht aus Blütennektar.
Dunkler Honig ist eher stark. Er entsteht aus sogenanntem Honigtau, dem zuckrigen Sekret von Nadeln oder Blättern, die von Zikaden, Blattläusen usw. angebohrt worden sind. Dieser Saft von Nadeln und Blättern, sog. Miellât, ist flüssig und dunkel.
Honig kristallisiert von selbst aus. Während dieses Prozesses rühren wir mehrmals, damit das Korn fein und weich bleibt. So schmilzt es auf der Zunge und kann auch mehr Geschmack abgeben.
Reiner Akazienhonig bleibt immer flüssig, Waldhonig ebenfalls während langer Zeit.
Achtung: Bleibt Honig aus Blütennektar immer flüssig, ist er stark erhitzt worden: ab 40 Grad ist Honig tot. Billiger Honig ist meist eine Mischung aus verschiedenster geografischer Herkunft; er ist häufig pasteurisiert, homogenisiert oder gar mikrofiltriert. Dabei wird die Kristallstruktur grundlegend zerstört, der Geschmack ist leicht mehlig und vage.
Bild: Rosmarinhonig (hell) und Waldhonig (dunkel)