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Die Bezeichnung Wagyu entstammt der japanischen Sprache. "Wa" bedeutet soviel wie japanisch oder Japan und "gyu" steht für Rind.
Die klein- bis mittelrahmige Rasse hat ihre Herkunft, wie der Name verrät, in Japan. Die Wagyu wurden ursprünglich als Arbeitstiere gehalten, bis eines Tages die herausragende Fleischqualität entdeckt wurde. Weltweite Berühmtheit erlangte die Wagyu-Rasse insbesondere durch die japanische Region Kobe, die das Fleisch als geschützte Marke "Kobe-Beef" vermarktet. Im Jahre 1994 wurde einmalig eine Herde Lebendtiere zu Forschungszwecken in die USA und nach Australien exportiert. Abgesehen von dieser Ausnahme sind die Grenzen Japans für die Ausfuhr dieser Tiere geschlossen.
Wagyufleisch gilt als das schmackhafteste, gesündeste und zarteste, aber auch als das teuerste Rindfleisch auf dem Weltmarkt.
Das sehr langsame Wachstum der Tiere ist verantwortlich für die einzigartige, feinfasrige und zarte Fleischbeschaffenheit. Der hohe Anteil an intramuskulärem Fett hat einen sehr tiefen
Schmelzpunkt und verflüssigt sich somit bei der Zubereitung und macht das Fleisch besonders saftig und schmackhaft. Das im Wagyufleisch enthaltene Fett hat von allen Rindfleischarten den
höchsten Anteil an gesunden ungesättigten (Omega-3) Fettsäuren.
Dies bestätigen Studien der University of Washington (1995, Lipid content and Composition of Wagyu and Domestic Breeds of Beef)
Ein Rindfleischliebhaber sollte in seinem Leben unbedingt einmal ein Stück Wagyu probiert haben, ansonsten fehlt ihm definitiv etwas in seinem Palmarès der Geschmackserlebnisse.