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BEA bleibt unter Druck
BEA bleibt unter Druck
Den Kampf gegen die Übernahmegelüste von Oracle konnte BEA Systems abwehren – aber nur vorerst. Dies, nachdem BEA
Oracles befristete Übernahmeofferte in den Wind geschlagen hat und statt der gebotenen 17 Dollar pro Aktie mindestens 21 Dollar forderte, was von Oracle aber als «absurd hoch» bezeichnet wurde.
Statt nachzulegen, versucht Oracle nun, BEAs Aktionäre für die eigenen Absichten einzuspannen. So stellt die Firma von Larry Ellison in Aussicht, dass der Aktienkurs von BEA möglicherweise fallen oder Oracle sein Geld anderweitig ausgeben könnte. «Wenn die Aktionäre unzufrieden mit dem Verhalten des Verwaltungsrats sind, ist es an ihnen und nicht an Oracle, in angemessener Art und Weise zu reagieren», merkte Oracle in einer Mitteilung an. Nicht zweimal bitten liess sich BEA-Grossinvestor Carl Icahn, der BEA kurzerhand verklagte und fordert, dass man die Aktionäre über das Oracle-Angebot abstimmen lässt. BEA probiert nun, Icahn zu besänftigen, indem ihm Einblick in vertrauliche Unternehmensdaten gewährt wird. Auf diese Weise soll er erkennen, so die Hoffnung des BEA-Managements, dass die Firma 21 Dollar pro Aktie Wert sei.