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Jeder Muskel besteht aus zahllosen Muskelfasern, die mit feinen Nerven verbunden sind. Über diese Nerven schickt das Gehirn bei einer Muskelbewegung einen Reiz, der die Muskelfasern zum Zusammenziehen anregt. Es kommt zu der gewünschten Muskelanspannung. Normalerweise tritt dann anschließend eine Entspannungsphase ein. Wenn aber ein unwillkürlicher Nervenreiz auftritt, kann sich der Muskel nicht entspannen – er verkrampft sich.
Häufige Ursachen für Wadenkrämpfe im Überblick
Die Ursachen eines Wadenkrampfs sind zumeist harmlos, manchmal können Wadenkrämpfe aber auch auf eine ernsthafte Erkrankung hindeuten. Zu den häufigen Ursachen von Wadenkrämpfen gehören:
Störungen im Elektrolythaushalt wie zum Beispiel Magnesiummangel
- Überanstrengung bei der Arbeit und beim Sport
- Übermüdung
- Langzeiteinnahme von bestimmten Medikamenten
- Durchblutungsstörungen in den Beinen
- Nervenstörungen in den Muskelfasern
- Arthrose im Kniegelenk
Ältere Menschen leiden oft darunter. Im Alter nimmt die Muskelmasse ab und die Muskeln verkürzen sich. Steuert man diesem Prozess nicht mit regelmässiger Bewegung entgegen, verkrampfen sich die Waden. Ausserdem sollte man genügend Flüssigkeit trinken. Zu wenig Flüssigkeit fördert Wadenkrämpfe.