Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03413.jsonl.gz/1134

Der Erfolg von heute ist der Feind des Erfolgs von morgen. Denn oft vergessen wir im Alltagsstress, an die Zukunft zu denken. Wie können wir - egal ob Einzelunternehmen oder weltumspannendes Konglomerat - auf die Chance und Gefahren unseres Umfelds reagieren? Wie können wir unsere Kräfte bündeln, um uns für die Zukunft zu wappnen? Was für Landkarten brauchen wir, um uns durch den Dschungel zu schlagen?
Das Strategie-Kit schafft den nötigen Raum und die nötige Struktur, um sich ebendiesen Fragen zu widmen. Es ist ein visuelles und spielerisches Hilfsmittel für Meetings, Workshops und stilles Sinnieren. Egal ob Zusammenschluss zweier Abteilungen, die Entwicklung einer unsichtbaren Zahnpaste oder berufliche Neuorientierung: das Kit hilft Individuen, Teams und Organisationen, ihre Strategien, Pläne und Initiativen zu definieren, zu optimieren, zu innovieren und zu diskutieren.
Wer träumt nicht davon, mit Freunden eine eigene Firma zu gründen, ein neuartiges Produkt zu erfinden oder die Welt zu verändern? Das Startup Kit hilft, genau das zu tun. Es unterstützt Teams und Individuen dabei, ihr Denken und Handeln zu strukturieren und großartige Ideen zu kanalisieren. Es schafft eine gemeinsame Grundlage für den Erfolg von morgen.
David Starr Jordan war ein Professor für Taxonomie. Ein Mann, der sich mit der Einordnung der Lebewesen in systemischen Kategorien befasste, der davon besessen war, Ordnung in die natürliche Welt zu bringen. Im Laufe der Zeit wurde ihm die Entdeckung und Benennung von fast einem Fünftel aller Fische zugeschrieben, die den Menschen dieser Zeit bekannt waren. Doch je mehr er Elemente des verborgenen Bauplans des Lebens entdeckte, desto mehr schien das Universum ihn daran hindern zu wollen. Seine Sammlungen wurden durch Blitzschlag, Feuer und schließlich 1906 durch das Erdbeben in San Francisco zerstört, bei dem mehr als tausend in zerbrechlichen Gläsern aufbewahrte Funde zu Boden stürzten. In einem Augenblick war sein gesamtes Lebenswerk zerstört.
Viele hätten in diesem Moment vielleicht aufgegeben und wären verzweifelt. Aber nicht Jordan. Er betrachtete die Trümmer zu seinen Füßen, fand den ersten Fisch, den er damals benannte, und begann zuversichtlich, seine Sammlung wieder aufzubauen.
Als die NPR-Reporterin Lulu Miller diese Anekdote zum ersten Mal im Vorbeigehen hörte, hielt sie Jordan für einen Narren – ein abschreckendes Beispiel für Selbstüberschätzung oder Verleugnung. Doch während sie ihr eigenes Leben langsam entwirrte, begann sie, sich über ihn Gedanken zu machen. Vielleicht war er stattdessen ein Vorbild dafür, wie man weitermacht, wenn alles verloren scheint. Was sie nicht wusste: alles, was sie über sein Leben herausfinden würde, würde ihr Verständnis von Geschichte, Moral und der Welt unter ihren Füßen tiefgreifend verändern.
Teils Biografie, teils Memoiren, teils wissenschaftliches Abenteuer: „Warum es keine Fische gibt: Eine Geschichte von Verlust, Liebe und der verborgenen Ordnung des Lebens“ ist eine wundersame Fabel über das Durchhalten in einer Welt, in der das Chaos immer die Oberhand behalten wird.
Vor 70.000 Jahren gab es eine Art, die aus verstreuten Populationen von einigen Hundert Individuen bestand und weitgehend friedlich in einer Ecke Afrikas lebte. Heute zählt die Art 8 Milliarden und ist dabei, den Planeten grundlegend zu verändern. Die fragliche Spezies sind wir. Was wir der Erde antun, wird auf einer geologischen Zeitskala über hunderttausende von Jahren aufgezeichnet. So umfangreich sind die Emissionen von Treibhausgasen und die Verringerung der natürlichen Vielfalt, für die wir in einem winzigen Moment in der langen Geschichte des Planeten verantwortlich sind.
Dag O. Hessen nimmt deshalb kein Blatt vor den Mund. Basierend auf Recherchen, nicht auf Panikmache, zeigt er, wie es um die Natur und das Klima steht – und wie schlimm es noch werden kann. Das größte Risikoelement sind verschiedene Feedback-Mechanismen, die dazu führen, dass die Änderungen verstärkt werden können. Gleichzeitig verändert sich auch die menschliche Kultur ständig. Vielleicht stehen auch wir, hier und heute, vor einem Wendepunkt? Werden wir in der Lage sein, das Blatt rechtzeitig zu wenden, um die schlimmsten Szenarien abzuwenden? Dieses Buch ist ein starker Appell, dass wir mehr tun müssen – und vor allem, dass wir es schneller schaffen müssen.
In tiefer Liebe beschließen zwei Menschen, das Alltägliche hinter sich zu lassen und sich auf eine Insel zurückzuziehen – weit weg von der Zivilisation. Nur sie beide, einfach so, wie sie sind. Nur ihre Zweisamkeit soll ihnen genügen. Auf das Lieben und Sein wollen sie sich konzentrieren. Sie kommen an, richten und leben sich in ihrem neuen Zuhause ein und lassen sich in der sommerlichen Inselidylle treiben. Doch schon nach kurzer Zeit nehmen sie eigenartige Dinge wahr. Die grimmigen Blicke der Alten, der Nachbarsfrau, die wippend in ihrem Schaukelstuhl herüber starrt. Ein Olivenbaum, der von unsichtbaren Kräften entwurzelt, vor ihren Mietwagen fällt. Ein Flüstern, das bei Neumond durch die Olivenhaine zieht. Ist es die Fantasie der beiden Protagonisten? Was ist real? Und wohin dehnt sich die Realität Schicht um Schicht? In dieser Umgebung, in der immer unheimlichere Ereignisse geschehen, droht die Sphäre dieser Abgeschiedenheit die Liebenden allmählich zwischen Licht und Schatten zu verschlingen und dabei stellen sich eine Menge Fragen. Wie in seiner Novelle Die Liebenden bei den Dünen schreibt Lu Bonauer über die Liebe. In diesem Buch über das Gefühl des Soges einer wahrhaftig empfundenen Liebe. Aber auch, wie dieser wunderbare Sog dazu führen kann, dass sich die Liebenden in sich selbst und in ihrer intensiven Beziehung auflösen.
Auf einem öffentlichen Klavier in der Altstadt von Montreal spielt ein verwirrter Landstreicher virtuos ein Rachmaninow-Konzert. Derselbe Mann, der weder seinen eigenen Namen noch seine Herkunft nennen kann, verwandelt einen einfachen Eintopf in ein göttliches Mahl, löst unmögliche Berechnungen und faselt unzusammenhängende Worte in beinahe jeder Sprache dieser Welt. Außerdem scheint das anonyme Wunderkind in verrufenen Ecken der Stadt schillernde Graffitis zu erschaffen, deren rätselhafte Charakteristik einen schweren Verdacht auf ihn lenkt.
Wer ist dieser unbekannte Mann mit dem Gesicht eines Schiffbrüchigen, der von vielen Bewohnern der Stadt »Phönix« genannt wird? Was verbindet ihn mit einer virtuosen chinesischen Pianistin, einem meisterhaften spanischen Konditor, einer hochbegabten englischen Mathematikerin und vielen anderen Genies auf der ganzen Welt?
Eine engagierte, idealistische Streetworkerin und eine hartnäckige, wissenschaftsgläubige Neuropsychologin begeben sich auf die Suche nach der Geschichte des Mannes mit dem mystischen Namen.
Diese spannende Odyssee, die von einem bildreichen und wortgewandten Schreibstil getragen wird, führt uns von Montreal durch die ganze Welt bis nach Babylon, und überall erfahren wir die Geheimnisse des Genies und die heilende Wirkung der Kunst.
Breiten des Verlangens folgt den miteinander verbundenen Leben von verschiedenen Protagonist:innen, die auf der Suche nach wahrer Intimität und Nähe sind, während sie sich quer über den indischen Subkontinent wagen, um eine epische Liebesgeschichte zu erzählen. Wir folgen einem Wissenschaftler, der Bäume studiert, und einer Hellseherin, die mit ihnen spricht; einem Geologen, der sinnlose Kriege um einen Gletscher beenden will; einem achtzigjährigen Liebespaar; einer Mutter, die darum kämpft, ihren revolutionären Sohn zu befreien; einem Yeti, der menschliche Gesellschaft sucht; einer Schildkröte, die wundersame Verwandlungen erlebt; und dem Geist eines verdunsteten Ozeans, der so ruhelos ist wie die Kontinente. Sie alle verbindet eine Vision des Lebens, die so groß ist wie das Universum selbst.