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Auf den Spuren von Ernest Hemingway
Als Nobelpreisträger Ernest Hemingway gegen Ende der dritten Piaveschlacht des ersten Weltkrieges schwer verwundet wurde, brachte man ihn in ein Bauernhaus um seine Beine zu retten und ihn für den Weitertransport zu stabilisieren. Dies geschah in Fossalta del Piave im Hinterland vom Veneto nahe Venedig. Bei dem hier beschriebenen Gebäude handelte es sich um die Kellerei De Stefani, welche seit 4 Generationen in Familienbesitz ist und schon damals Weinbau betreib. Grossvater Valriano De Stefani nutzte die zum Weinbau hervorragenden geeigneten Böden (Schwemmland) um den ursprünglich aus Refrontolo stammenden Weinbaubetrieb weiter zu vergrössern. Der Familie De Stefani ist es gelungen aus grösstenteils autochthonen Traubensorten Weine zu produzieren welche über eine überdurchschnittliche Lagerzeit verfügen. Durch das Antrocknen der Beeren (ähnlich wie beim Amarone) und dem Ausbau in Barriques sind bei den Spitzenweinen Lagerzeiten von 15 - 25 Jahren keine Seltenheit. Alessandro De Stefani sagte uns dazu: Es ist wie bei guten Büchern, die überdauern die Zeit auch, nur haben wir mehr Hemingweine als Bücher. Und ebenfalls sei es ein Gerücht dass man Hemingway statt Schmerzmittel Wein eingeflösst habe.
Wein ist eines jener Dinge dieser Welt, die in hohem Masse Kultur haben. (Ernest Hemingway)