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Zentralthailand ist eine Region in Thailand, die
durch das Tal des Flusses Chao Phraya bestimmt wird. Der
Chao Phraya wird durch den Zusammenfluss der Flüsse Nan,
Ping, Wang und Yom bei Nakhon Sawan südwärts nach
Bangkok. In Nakhon Sawan befindet sich auch die
angenommene Grenze zum Norden. Nach Süden hin reicht die
Zentralregion bis zur Provinz Prachuap Khiri Khan auf
der Malaiischen Halbinsel.
Hier bildet Thailand nur einen schmalen Landstreifen
zwischen Birma und den Golf von Thailand. Nach
Nordosten hin wird die Region von den Phetchabun-Bergen
begrenzt, von wo aus dann die Khorat-Hochebene beginnt.
Im Westen bildet die Grenze zu Myanmar das zerklüftete
Tenasserim-Gebirge.
Nach Norden geht Zentral-Thailand allmählich in eine
immer hügeliger werdende Landschaft über. Von
Zentralthailand aus bestimmte über 400 Jahre das
Königreich Ayutthaya die Geschicke Siams. Auch heute
noch ist in der Region die Macht konzentriert, die
Thailand beherrscht. Kaum verwunderlich ist es also,
dass die Zentralregion reich an historischen Stätten
ist. Neben den zahlreichen wichtigen Bauwerken in der
heutigen Hauptstadt Bangkok und der wieder erstandenen
alten Hauptstadt Ayutthaya sind dies Lopburi und Nakhon
Pathom.
Bangkok
Bangkok, kurz Krung Thep, กรุงเทพฯ – meist übersetzt mit
Stadt der Engel ist seit 1782 die Hauptstadt des
Königreichs Thailand und ein besonderes
Verwaltungsgebiet. Es hat den Status einer Provinz
(Tschangwat) und wird von einem Gouverneur regiert. Die
Hauptstadt hat 6,64 Millionen Einwohner (2005).
In der Bangkok Metropolitan Region (BMR), der grössten
Agglomeration in Thailand, leben insgesamt 11,23
Millionen Menschen (2005), davon 9,79 Millionen beim
Einwohnermeldeamt mit Hauptwohnsitz registrierte
Personen.
Die Stadt liegt an der Nahtstelle der Indochinesischen
und der Malaiischen Halbinsel am Chao-Phraya-Strom (in
der westlichen Welt als Maenam bezeichnet, was wörtlich
übersetzt Mutter des Wassers heisst, eigentlich aber
ganz allgemein Fluss bedeutet) und nördlich des Golfs
von Thailand durchschnittlich 20 Meter über dem
Meeresspiegel. Der Chao Phraya hat eine Breite von etwa
400 Metern.
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Bangkok
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Ayutthaya
Etwa 70
Kilometer stromaufwärts von Bangkok liegt inmitten einer
ländlichen Umgebung von Reisfeldern, Shrimps- und
Obstfarmen die ehemalige Hauptstadt Siams.
Prachtvolle Ruinen von Tempeln, Palästen und
Festungsanlagen in der ganzen Provinz legen breites
Zeugnis ab vom verblichenen Glanz der ehemaligen
Ayutthaya-Periode.
Die Stadt
ist von drei Flüssen umgeben, die vierte Seite wird
durch einen künstlichen Kanal geschützt. Die
vermeintliche Sicherheit einer von Wasser umgebenen
Stadt half aber nicht viel, auch die zweite Hauptstadt
Thailands wurde von den Burmesen im Jahr 1767 völlig
zerstört. Mehr über
Ayutthaya
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Chainat
Chainat liegt etwa 180 km nördlich von Bangkok in der
Zentralebene des Maenam Chaophraya. Das meiste Land
liegt etwas höher als die benachbarten Provinzen und
ist als landwirtschaftlich genutzt ausgewiesen.
Im Süden befindet sich Thailands erster fertig
gestellter Staudamm, der Chaophraya-Staudamm, früher
Chainat-Staudamm genannt.
Der Damm dient sowohl der Steuerung des Wassers in die
landwirtschaftlich genutzte Fläche als auch als
Steuerung des alljährlichen Hochwassers. Der Chaophraya-Staudamm wurde 1957
eingeweiht.
Kanchanaburi
Die
Provinz liegt an der Grenze zu Myanmar (Birma). Die
Landschaft besteht hauptsächlich aus Regenwaldgebieten,
zerklüfteter Berglandschaft, Wasserfällen und Höhlen.
Hier liegt auch das Quellgebiet der beiden Flüsse Khwae
Yai ("River Kwai") und Khwae Noi, die nahe der
Provinzhauptstadt zusammenfliessen, und von dort an den
Maenam Mae Klong bilden.
Die
fruchtbare Landschaft ermöglicht eine intensive
Landwirtschaft: Reis, Zuckerrüben und Obst. Im Gebirge
liegen viele Minen für Erze und Halbedelsteine.
Die Gegend um Kanchanaburi ist ein beliebtes
Ausflugsziel der Bevölkerung von Bangkok und wird auch
von vielen Touristen besucht, die sich die
Naturschönheiten und die berühmte Brücke des River Kwai
anschauen. Mehr
über River Kwai »
Wat Pha
Luang Ta Bua - bestens bekannt durch
Fernsehdokumentationen als Tiger Tempel liegt er ca. 40
km ausserhalb der Stadt am Highway 323. Mehr über
den Tigertempel »
Samut Sakhon
Samut
Sakhon (auch Mahachai genannt, früher Tha Chin und
Sakhon Buri,) ist die Hauptstadt der gleichnamigen
Provinz (Changwat) im südwestlichen Bereich der
Zentralregion von Thailand.Samut
Sakhon liegt an der Mündung des Maenam Tha Chin, der in
den Golf von Thailand fliesst. Die Entfernung zur
Hauptstadt Bangkok beträgt etwa 28 km.
Die Stadt wurde 1548 gegründet. Samut Sakhon war früher
ein wichtiger Umschlagplatz für Waren aus China.
Sing Buri
Sing Buri wurde wahrscheinlich bereits während der
Dvaravati-Zeit gegründet. Die Provinz hat bis hin zur
Ayutthaya-Periode eine Rolle gespielt, zuletzt beim
Feldzug der Burmesen im Jahre 1765 gegen das
siamesischen Reich, das von König Ekatat regiert wurde.
Als das birmanische Heer nördlich von Ayutthaya rastete,
griffen elf Bewohner des Dorfes Bang Rachan die Armee
an.
Sie schafften es, den Angriff auf die Hauptstadt um fünf
Monate hinauszuzögern, bevor sie letztendlich geschlagen
wurden. Trotzdem konnten sie den Fall von Ayutthaya nicht aufhalten.
Saraburi
Saraburi liegt am östlichen Rand der Chao
Phraya-Tiefebene. Der östliche Teil der Provinz besteht
aus schroff aufragenden Bergtürmen und fast ebenen
Flächen, den Ausläufern des mittelthailändischen
Berglands, während der westliche Teil meist flach und
fruchtbar ist.
In der Provinz gibt es zwei Nationalparks. Namtok Chet
Sao Noi ist ein geschütztes Gebiet von 28 km² um einen
Wasserfall herum.
Der Khao Sam Lan Wald liegt im Phra
Phutthachai Park. Er besteht aus einer 44,57 km² großen,
hügeligen Landschaft, ein Quellgebiet zahlreicher Flüsse
mit mehreren Wasserfällen.
Lopburi
Lopburi liegt am gleichnamigen Fluss und umfasst ein
sehr grosses Stadtgebiet inmitten der fruchtbaren Ebene
des Maenam Lopburi. Nördlich der Stadt ragt der Khao
Wong Phra Chan mit drei spitzen Zacken eindrucksvoll
hervor. Die Entfernung zur Hauptstadt Bangkok beträgt
etwa 150 km. Die Stadt lebt von einer ertragreichen
Landwirtschaft: Reis, Baumwolle und Mais sind die
Hauptprodukte.
Die Stadt wird geplagt von Gibbons, die sich vor allem
beim Prang San Yod herumtreiben. Sie
werden nur geduldet, da sie zahlreiche Touristen
anlocken.