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Der Bürgermeister von Cumberland City Council im australischen Bundesstaat New South Wales, Steve Christou, hat die neuen Covidmaßnahmen in seiner Region mit Nazi-Deutschland verglichen.
Christou postete am Freitag ein Bild der neuen Regelungen auf Twitter. Eine der neuen Regeln: Alle Einwohner des Großraums Sydney benötigen von nun an einen Freipass, um die Region zu verlassen, zu dürfen.
Diktatorischer Wahnsinn
„Willkommen in Nazi-Deutschland“, schrieb der Bürgermeister, der den Tweet später wieder löschte. Zuvor hatte er sich kritisch über die Verschärfung des Lockdowns geäußert und von „diktatorischem Wahnsinn“ gesprochen.
Der Minister für Polizei und Notfalldienste von New South Wales, David Elliott, forderte den Bürgermeister nach diesem Tweet zum Rücktritt auf. Er fand die Nachricht „widerwärtig“.
Die großen Städte im bevölkerungsreichsten Bundesstaat des Landes sind bereits seit Ende Juni streng abgeriegelt. Am Sonntag wurden die Maßnahmen weiter verschärft. In ganz New South Wales gilt nun eine verschärfte Abriegelung.
In Sydney dürfen sich die Menschen nur fünf Kilometer von ihrem Wohnort entfernen. Die Menschen dürfen keinen Besuch mehr empfangen, sie können ihre Wohnungen nur noch für eine begrenzte Anzahl von lebenswichtigen Dingen verlassen und alle gastronomischen Einrichtungen sind geschlossen. Wer gegen die Corona-Regeln verstößt, riskiert eine Geldstrafe von 5000 australischen Dollar.