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Der Kurzfilm wurde auf der 57. Etage des Four World Trade Centers in Lower Manhattan bei Sonnenaufgang gedreht und zeigt eine außergewöhnliche und bewegende Darbietung von Christopher Wheeldons “After the Rain”. Es ist ein Zeugnis für die Widerstandskraft des menschlichen Geistes und ein Tribut an die Zukunft der Stadt, die das New York City Ballet sein Zuhause nennt. Am 11. September 2001 befand sich das New York City Ballet auf Europatournee, die die Balletkompanie von Edinburgh, Schottland, über Athen, Griechenland, bis nach
Das NYC Ballet präsentiert “New Beginnings”
Parma, Italien, führte, wo die Balletkompanie an jenem Abend im Rahmen des Verdi-Festivals im Tetro Reggio auftreten sollte. Als die Nachrichten über die Geschehnisse in New York irgendwann auch den Tänzern des New York City Ballets zu Ohren kamen, war die allgemeine Angst und der Schmerz um den Verlust so überwältigend, dass Ballet-Chef Peter Martins sich schließlich dazu entschloss, die Abendvorstellung abzusagen.
“Es ist ein Zeugnis für die Widerstandskraft des menschlichen Geistes und ein Tribut an die Zukunft der Stadt, die das New York City Ballet sein Zuhause nennt.”
Als es Zeit war, mit der Vorstellung zu beginnen, erhob sich das Publikum im ausverkauften Tetrao Reggio zu einem Schweigemoment, um mit der Balletkompanie und dem Rest der Welt zu trauern. Martins wandte sich von der Bühne aus mit den Worten an das Publikum: “Wir sind hergekommen, um zu tanzen, das ist das, was wir machen, aber uns bricht im Moment das Herz und es ist uns einfach nicht möglich, heute Abend aufzutreten. Aber wir werden morgen wiederkommen und es wäre uns eine große Ehre, dann vor Ihnen allen aufzutreten.” Das New York City Ballet trat am nächsten Abend, dem 12. September 2001, im Tetrao Reggio auf,
und zwölf Jahre nach dem Tag danach schenkt uns das New York City Ballet NEW BEGINNINGS, ein Film, an dem ein internationales Team zusammengearbeitet hat, unter anderem Regisseur Davi Russo, ein waschechter New Yorker, der britische Choreograph Christopher Wheeldon, die amerikanische Tänzerin Maria Kowroski, der dänische Tänzer Ask la Cour und der estnische Komponist Arvo Pärt, dessen Musik diesem Film von so tiefgründiger und kraftvoller Schönheit eine bewegende Kulisse verschafft.