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Als Vorreiter der Paralympics gelten die Stoke Mandville Wheelchair Games, welche erstmals 1948 in Übereinstimmung mit den Olympischen Spielen in London für verletzte Kriegsveteranen ausgetragen wurden. Ausgehend von diesem Anlass entwickelte sich im Laufe der Jahre ein attraktives Wettkampfprogramm für Athleten mit einer Behinderung.
Die ersten offiziellen Paralympics fanden 1960 in Rom statt, an welchen ca. 400 Athleten aus 23 Ländern teilnahmen. In Peking 2008 waren es über 4'000 Athleten aus 146 Nationen.
Das Wort Paralympic stammt vom Wort parallel ab, was nichts anderes bedeutet als die Spiele neben den Olympischen Spielen. Die Paralympics sind der grösste Sportanlass für Athleten mit einer Körper- oder Sehbehinderung.
Seit 1988 besteht eine Vereinbarung zwischen dem IOC und dem International Paralympic Committee (IPC), dass die Olympiastadt im Anschluss an die Olympischen Spiele auch die Paralympics beherbergt. 2001 wurde eine weiterführende Vereinbarung unterzeichnet, dank welcher die Synergien auf allen Ebenen und speziell im sporttechnischen Bereich sinnvoll genutzt werden.
Die paralympischen Sommerspiele finden zum ersten Mal in Südamerika statt.
Es werden 4'200 Athletinnen und Athleten erwartet. In Rio de Janerio werden neu 22 Sportarten ausgeübt, das sind zwei mehr als in London. Neu sind Para-triathlon und Para-canoe im paralympischen Sommersport-Programm.