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Das nationale Gericht des italienischen Tennisverbandes (FIT) hat die Profis Potito Starace und Daniele Bracciali wegen Beteiligung an Spielmanipulationen lebenslang gesperrt. Der frühere Weltranglisten-27. Starace muss zudem eine Busse von 20'000 Euro bezahlen, Bracciali wurde zur Zahlung von 40'000 Euro verurteilt, wie der Verband mitteilte.
Den beiden Spielern wird vorgeworfen, Begegnungen manipuliert zu haben und an Wettbetrug beteiligt gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft Cremona ermittelt ebenfalls gegen Starace und Bracciali. Sie wirft ihnen Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung vor.
FIT-Präsident Angelo Binaghi kündigte an, die beiden Spieler im Falle einer Verurteilung auf Schadenersatz verklagen zu wollen. «Wenn sich die Vorwürfe bestätigen sollten, wäre der Schaden für das Bild des italienischen Tennis sehr schlimm», sagte er.
Starace war zu seinen besten Zeiten die Nummer 27 der Weltrangliste, Bracciali schaffte es bis auf Rang 49. Beide waren auch im Doppel stark: Starace gewann zu zweit sechs ATP-Turniere, Bracciali fünf (wovon das Duo zwei Turniere gemeinsam gewann). (ram/si/dpa)
Der Mann sah nicht gerade aus, als hätte er einen schönen Sieg errungen und ein sportliches Ziel erreicht. Wenige Minuten nachdem sich Italien mit einem 2:0 in Budapest gegen Ungarn für das Finalturnier der Nations League qualifiziert hatte, stand Nationaltrainer Roberto Mancini vor den Kameras des TV-Senders Rai Uno und machte ein Gesicht wie auf einer Beerdigung.