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Das Bundesamt für Energie veröffentlicht heute die "Smart Grid Roadmap". Der Bericht schafft ein einheitliches Verständnis von Smart Grids und was es für ihre Realisierung noch zu tun gibt. Die Roadmap bildet so eine Wegleitung zur künftigen Verbreitung von intelligenten Netzen in der Schweiz.
Der Bundesrat hat eine Totalrevision der Kernenergiehaftpflichtverordnung (KHV) verabschiedet. Diese regelt den Vollzug des vom Parlament 2008 verabschiedeten neuen Kernenergiehaftpflichtgesetzes (KHG), das jedoch noch nicht in Kraft ist. Das neue KHG und die totalrevidierte KHV können erst in Kraft gesetzt werden, wenn das von der Schweiz bereits im Jahr 2009 ratifizierte Pariser Übereinkommen zur Haftung auf dem Gebiet der Kernenergie von genügend Vertragsstaaten ratifiziert ist und in Kraft gesetzt wird. Dies wird frühestens Anfang 2016 der Fall sein.
Am 8. März 2015 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Initiative der Grünliberalen Partei ,Energie- statt Mehrwertsteuer" klar abgelehnt. Diese verlangte die Einführung einer Steuer auf nicht erneuerbaren Energieträgern bei gleichzeitiger Abschaffung der Mehrwertsteuer. Der Bundesrat verfolgt mit der Energiestrategie 2050 einen anderen Weg. Die erste Etappe bis 2021 beinhaltet ein Massnahmenpaket, zu welchem der Bundesrat eine umfassende Gesetzesvorlage ausgearbeitet hat, die derzeit vom Parlament beraten wird. In einer zweiten Etappe der Energiestrategie 2050 sollen Klima- und Energiepolitik gemeinsam neu ausgerichtet werden. Ab 2021 soll ein Übergang vom Förder- zum Lenkungssystem stattfinden. Grundlage für diese zweite Etappe bildet ein Verfassungsartikel. Zu diesem Verfassungsartikel hat der Bundesrat heute die Vernehmlassung eröffnet.
[ Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation ]
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat heute die Anhörung zu einer Revision der Stilllegungs- und Entsorgungsfondsverordnung (SEFV) eröffnet. Die Revision umfasst insbesondere Änderungen der Governance Regeln. Die Anhörung dauert bis zum 8. Mai 2015.
Heute haben die Übertragungsnetzbetreiber des Pentalateralen Energieforums einen gemeinsamen Bericht über die regionale Sicherheit der Stromversorgung veröffentlicht. Es handelt sich um die erste Analyse in Europa, welche einen regionalen Ansatz verwendet.
Um die zunehmende Wind- und Solarstromproduktion technisch sicher, wirtschaftlich und umweltgerecht in den europäischen Strommarkt zu integrieren, braucht es grenzüberschreitende Lösungen ohne neue marktverzerrende Massnahmen. In die Planungen zu solchen neuen europäischen Strommarktdesigns soll die Schweiz als starker Partner zur Sicherstellung der Netzstabilität einbezogen werden. Dies fordern das Bundesamt für Energie (BFE), die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom), die Organisation der grossen schweizerischen Stromverbundunternehmen swisselectric, die Schweizer Übertragungsnetzbetreiberin Swissgrid sowie der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) in ihrer gemeinsamen Stellungnahme zum Grünbuch "Ein Strommarkt für die Energiewende" des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).
Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für Energie und Alicia Barton, CEO des Massachusetts Clean Energy Technology Center in Boston (USA) haben eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) unterschrieben, die den Aufbau einer Zusammenarbeit im Bereich der sauberen Energietechnologien vorsieht. Im Vordergrund stehen dabei die Energieeffizienz, die Strominfrastruktur und die Innovationsförderung.
Gute Fenster lassen im Winter wenig Wärme entweichen und nutzen die Sonneneinstrahlung zur Erwärmung der Wohnräume. Solche energiesparenden Fenster erkennt man in Zukunft an der Energieetikette, die von der Schweizer Fenster-Branche per Anfang 2015 freiwillig eingeführt wurde.