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Und zur kulturellen Abgrenzung ist sie auch längst nicht mehr nötig. Daher, liebe Schweizerinnen und Schweizer: Bitte lernt endlich Hochdeutsch.
Im Winter 2005 beschlich mich das erste Mal die Ahnung, dass mein Gaumen deformiert war. Ich stand im Untergeschoss eines zum Radiostudio umgebauten Einfamilienhauses im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst. Hier hatte ich mich einen zugeschneiten Sonntag lang verschanzt, um die Vertonung meines ersten TV-Beitrags für einen Lokalsender allein zu bewältigen. Mit Kopfhörern stand ich vor einem Mikrofon, zeichnete den immer gleichen Satz auf und spielte ihn gleich darauf wieder ab.