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Der gewohnte Lebensstandard soll auch nach dem Ende des Erwerbslebens fortgesetzt werden können. Dies wird durch die erste und zweite Säule der Alterssicherung, sowie durch die Ergänzungsleistungen sichergestellt. Die zunehmende Lebenserwartung und der Eintritt der Baby-Boomer ins Rentenalter führen allerdings dazu, dass die finanziellen Aufwände dafür grösser werden. Allerdings brauchen die Leute nicht weniger zum Leben, nur weil sich die Anzahl an Rentnerinnen und Rentnern erhöht hat und die Lebenserwartung gestiegen ist. Die Sicherung der Altersleistungen für die AHV erfordert deshalb in erster Linie mehr finanzielle Mittel. Die tiefen Zinsen entlasten den allgemeinen Bundeshaushalt und schaffen dafür auch die entsprechenden Mittel. Eine Zusatzfinanzierung der AHV schränkt die Lebensqualität der Bevölkerung weit weniger ein als Rentenkürzungen und Rentenaltererhöhungen.
Gegen alle Kritik: Entwicklungshilfe kann erfolgreich sein
Rund um den G8-Gipfel in Schottland und um die von Bob Geldof organisierten Live Aid Konzerte zugunsten Afrikas erschienen anfangs Juli in einigen Medien Kommentare, welche die Entwicklungshilfe in Frage stellten. Trotz jahrelanger Anstrengungen und riesigen Beträgen an Hilfsgeldern stehe beispielsweise Afrika heute schlechter da als vor 30 Jahren, war etwa zu lesen. Vom Schuldenerlass würden nur korrupte Regierungen profitieren, hiess es weiter.
Neue Bildungsverfassung und Fachhochschulen: Gleichartig, aber minderwertig
In der Herbstsession wird sich der Nationalrat mit dem Bildungsrahmenartikel auseinandersetzen. Von diesem neuen Verfassungstext werden auch die Fachhochschulen betroffen sein. Travail.Suisse ruft den Nationalrat auf, darauf zu achten, dass der Slogan „gleichwertig, aber andersartig“, der die Verhältnisbestimmung zwischen Universitäten/ETH und Fachhochschulen beschreibt, nicht der Gleichung „gleichartig, aber minderwertig“ weicht.