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Forscher der Carnegie Mellon University (CMU) haben den ersten auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierten Piloten entwickelt, der autonome Flugzeuge sicher durch einen überfüllten Luftraum navigieren kann. Er vermeidet Kollisionen, vermag vorherzusagen, was andere Flugzeuge als nächstes tun und kommuniziert über Funk mit anderen Piloten und Fluglotsen. Ziel der Forscher ist es, die KI so zu entwickeln, dass das Verhalten ihres Systems nicht von dem eines menschlichen Piloten zu unterscheiden ist.
Forschung & Entwicklung
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS haben im Projekt "Pneumo.Vest" eine Technologie entwickelt, bei der Akustiksensoren in einer Textilweste Lungengeräusche erfassen. Eine Software setzt die Signale in eine visuelle Darstellung um. So lassen Patienten auch ausserhalb von Intensivstationen fortlaufend überwachen.
Wissenschaftler des Structural Biology Center der Universität Montpellier haben einen Nanoroboter entwickelt, der ausschliesslich aus biologischem Material aufgebaut ist. Er ist so winzig, dass er in Zellen eindringen und vor Ort die Kräfte analysieren kann, die dort auftreten. Menschliche Zellen sind mechanischen Kräften ausgesetzt, die auf mikroskopischer Ebene ausgeübt werden und biologische Signale auslösen, die für viele Zellprozesse unerlässlich sind.
Forscher der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben eine durch Wasser aktivierbare Einwegbatterie aus Papier entwickelt. Damit liesse sich eine breite Palette von kleinen Einweg-Elektronikgeräten mit geringem Stromverbrauch betreiben, etwa intelligente Etiketten zum Tracking von Objekten, Umweltsensoren oder medizinische Diagnosegeräte.
Spinnenbeine lassen sich als mechanische Greifer von Soft-Robotern nutzen, wie Daniel Preston und Faye Yap von der Rice University festgestellt haben. Prestons Labor ist auf weiche Robotersysteme spezialisiert, die nicht-traditionelle Materialien verwenden, im Gegensatz zu harten Kunststoffen, Metallen und Elektronik. "Wir verwenden alle Arten von interessanten neuen Materialien wie Hydrogele und Elastomere, die von chemischen Reaktionen, Pneumatik oder Licht bewegt werden können", sagt er.
Grossbritannien "baut" eine 165 Meilen (265,5 Kilometer) lange Drohnen-Autobahn. Der "Skyway" soll Städte und Gemeinden verbinden und zunächst zur Überwachung von Infrastrukturen wie Strassen und Häfen eingesetzt werden, später zum Transport von Menschen und Waren. Das Projekt werde sich auf die Stadt Reading konzentrieren und andere Städte in der Region einbeziehen, darunter Oxford, Cambridge und Milton Keynes, heisst es. Der in Reading angesiedelte britische Drohnen-Spezialist Altitude Angel führt die Initiative an.
Forscher der TU Chalmers um Tomas Grönstedt haben ein Drohnensystem entwickelt, das völlig autonom unterwegs sein kann. Es handelt sich um einen Quadrocopter, Starrflügler und Marinedrohnen, ein vollautomatisches System für Such- und Rettungseinsätze. Es stützt sich auf wasser- und luftgestützte Drohnen, die zusammenarbeiten und ein Kommunikationssystem verwenden, um ein Gebiet selbstständig zu durchsuchen, Behörden auf Menschen in Not aufmerksam zu machen und Hilfe zu leisten, bevor bemannte Rettungsfahrzeuge eintreffen.