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Das Zusatzprogramm umfasst Rüstungsvorhaben im Umfang von 874 Millionen Franken, wie das Verteidigungsdepartement (VBS) mitteilte. Das zusätzliche Programm hat mit dem Nein des Stimmvolks zum Kauf der Gripen-Kampfflugzeuge zu tun.
Das Parlament wollte den Bundesrat nach der Abstimmung beauftragen, mit den Gripen-Geldern umgehend anderes Armeematerial zu kaufen. Da es nicht genügend reife Beschaffungsvorhaben gab, verzichteten die Räte aber schliesslich auf diesen Auftrag. Bundesrat Ueli Maurer kündigte an, dass der Bundesrat in der zweiten Jahreshälfte ein zusätzliches Rüstungsprogramm vorlegen würde.
Am Mittwoch hat der Bundesrat die Botschaft zuhanden des Parlaments verabschiedet. Er beantragt den Räten die Beschaffung von vier Rüstungsvorhaben.
118 Millionen Franken will der Bundesrat in den Ersatz von Komponenten der mobilen Kommunikation investieren. Die heute im Einsatz stehenden Telekommunikationsmittel näherten sich ihrem Nutzungsende, schreibt das VBS.
Für 100 Millionen Franken soll die Armee Munition kaufen, um die Bestände zu ergänzen. Die Beschaffung der Sturmgewehrmunition entspreche seit 2001 nicht dem jährlichen Verbrauch, hält das VBS dazu fest. Aus technischen Gründen sei zudem der Zünder der Handgranate 85 zu ersetzen.
Weiter soll das 35-mm-Mittelkaliber-Fliegerabwehrsystem länger genutzt werden können, damit bis zur Einführung eines Nachfolgesystems keine Lücke entsteht. Dazu sind Umrüstungen nötig. Für das Nutzungsverlängerungsprogramm will der Bundesrat 98 Millionen Franken investieren.
558 Millionen Franken kostet schliesslich die Werterhaltung von geländegängigen leichten Lastwagen.
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Der Munitionsverbrauch seit 2001 unvollständig gedeckt? Wir mussten in der RS (2004/5) ohne ausbildnerischen Grund mehrmals etliche Magazine Munition verballern. Begründung der Vorgesetzten: "Wir müssen das verbrauchen, sonst bekommen wir nächstes Jahr zu wenig Munition". Ich habe dasselbe auch von anderen RS gehört.
Am besten dafür bei der Bildung sparen -.-
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So was macht – u.a. angesichts des heutigen Staatshaushaltes oder der Flüchtlingssituation und dazugehörenden «Diskussion» ... – mich einfach nur hässig. Millionen für Bullshit (yeah, geil, ballern!) verlochen, während tausenden Menschen mit viel weniger schon sehr viel geholfen wäre.
... Und was genau soll eigentlich der Sinn davon sein?
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Ich lege dir nahe, dich mal über die Aufgaben unserer Armee zu informieren. Diese hat ein Pflichtenheft, welches ohne eine einzige Ausnahme erfüllt werden muss. Und das hat nunmal seinen Preis.
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Der Munitionsverbrauch seit 2001 unvollständig gedeckt? Wir mussten in der RS (2004/5) ohne ausbildnerischen Grund mehrmals etliche Magazine Munition verballern. Begründung der Vorgesetzten: "Wir müssen das verbrauchen, sonst bekommen wir nächstes Jahr zu wenig Munition". Ich habe dasselbe auch von anderen RS gehört.
Am besten dafür bei der Bildung sparen -.-
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Das ist eine der üblen Urban legends, die sich bis ins mittlere Kader der Armee festgesetzt haben, leider kaum auszumerzen, aber absolut falsch und unwahr.
Leider folgen doch viele dieser Devise und vergeuden damit Unsummen an Versorgungsmaterial, sei das Munition, Treibstoff oder sonstige Verbrauchsgüter.
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Ach so; ein Duro, welcher bei der Neuanschaffung 144'000 Fr. gekostet hat, kostet nun in der Reparatur 263'000 Fr. Da scheint mir der Sparfuchs zu wüten (Ironie). Es wird sicher in allen Departementen ein wenig mit dem Budget getrickst, aber So? Da bin ich doch sehr erstaunt.
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CHF 500'000'000.- geteilt durch die c.a. 3000 Fahrzeuge macht unter dem Strich CHF 166'667.- pro Fahrzeug. Scheint mir sehr viel Geld für die Werterhaltung eines einzelnen DURO's zu sein. Offensichtlich ist die Schweizer Armee unter SVP-Protektorat echt weltmeisterlich in der Kunst der Geldverschwendung!
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