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Die Legende besagt, an Kim Jong-ils Geburt sei ein Stern und ein doppelter Regenbogen am Himmel über dem anti-japanischen Camp auf dem Heiligen Berg Paekdu in Korea erschienen. Westliche Experten gehen eher davon aus, dass der ehemalige Diktator in einem Ausbildungslager der sowjetischen Armee bei Chabarowsk in Sibirien geboren wurde. Dort kämpfte sein Vater Kim II-sung gegen japanische Besatzer Koreas.
Kim Jong-il oder die «Grosse Sonne der Nation» habe auch Kampfflugzeuge gesteuert, Opern komponiert und bei international anerkannten Filmen Regie geführt. Und die Kimjongilie, diese eigens für den Führer gezüchteten Begonien, stünden für Weisheit, Liebe, Recht und Frieden – und sie erblühten exakt am 16. Februar, am «Tag des strahlenden Sterns».
(rof)
Die selbst erklärte Atommacht Nordkorea hat Medienberichten zufolge erstmals seit Monaten eine nächtliche Militärparade abgehalten. Machthaber Kim Jong Un habe die Parade zum Staatsgründungstag in Pjöngjang verfolgt, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Donnerstag unter Berufung auf staatliche Medien des Nachbarlandes. Ob dabei strategische Waffen gezeigt wurden, war zunächst unklar.