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In chronlogischer Reihenfolg gibt sie eine Übersicht über Ereignisse im Zusammenhang mit der Geschichte des Bergs der Wahrheit bei Ascona.
Geschichte
1900 begannen die Brüder Karl Gräser und Gusto Gräser, die Schwestern Ida und Jenny Hofmann sowie Lotte Hattemer und Henri Oedenkoven mit dem Aufbau einer vegetarischem Kolonie und eines Naturheilsanatoriums auf dem Monte Verità bei Ascona. Karl Gräser, der Oberleutnant in der österreichischen Armee war, Oedenkoven und die Klavierlehrerin und Frauenrechtlerin Ida Hofmann hatten sich im Jahr davor während eines Aufenthalts in der Naturheilanstalt von Arnold Rikli in Veldes kennengelernt.1
18. bis 22. April 1916 findet auf dem Monte Verità der Congrès végétarien social statt.
Am 16. und 17. Juli 1917 berichteten verschiedene, insbesondere Westschweizer Zeitungen über die Verhaftung von Spionen, die für Deutschland gearbeitetet haben sollen, in Lugano, Locarno und auf dem Monte Verità.
Vom 15. bis 25. August 1917 findet auf dem Monte Verità der Congrès Coopératif Anational mit dem Sonnenfest statt. Das Sonnenfest stellt einen Wendepunkt in der Geschichte des Monte Verità dar, war es doch der Anlass oder zumindest mit ein Anlass zum Bruch zwischen Ida Hofmann und Henri Oedenkoven, in deren Besitz das Kurhaus und die Kolonie auf dem Monte Verità sich befanden, und dem Tänzer Rudolf von Laban und seiner Schule, die seit 1913 in den Sommermonaten auf dem Monte Verità waren, sowie Theodor Reuss und dem O.T.O.
- Arnold Rikli (1823-1906) kam in Wangen an der Aare im Kanton Bern zur Welt. Er gilt als Erfinder der Lufthütte. 1855 gründete er in Veldes (heute Bled) in der sogenannten krainerischen Schweiz in Slowenien die Kuranstalt Mallnerbrunn. [↩]