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Mit einer Exportquote von 80 Prozent ist die Bedeutung des Exportgeschäftes für die MEM-Industrie noch viel ausgeprägter als in vielen anderen Branchen. Der Heimmarkt ist viel zu klein, um den Fortbestand der MEM-Betriebe und deren Arbeitsplätze in der heutigen Grösse zu sichern.
Die exportierenden Unternehmen können aber nur dann ihr volles Potenzial entfalten, wenn sie ihre Produkte möglichst hindernisfrei auf den Weltmärkten verkaufen können. Das erfordert einen Abbau von Zollschranken und nicht-tarifären Handelshemmnissen in den Zielmärkten. Damit gewinnen die Exportfirmen in den jeweiligen Absatzmärkten an Wettbewerbsfähigkeit. Das schafft neue Marktchancen und sichert Arbeitsplätze in der Schweizer Exportindustrie sowie in ihren zahllosen Zulieferbetrieben.
Vorteil für KMU
Vom Freihandel profitieren vor allem KMU. Sie sind auf einen möglichst diskriminierungsfreien Marktzugang aus der Schweiz heraus angewiesen, um ihre Produkte und Dienstleistungen konkurrenzfähig anbieten zu können. Grosse Unternehmen sind hingegen meist international aufgestellt. Sie haben Ausweichmöglichkeiten, wenn in einem wichtigen Zielmarkt hohe Zugangsschranken bestehen. In solchen Fällen fahren sie im Zielmarkt eine eigene Produktion hoch. Dazu sind KMU oft nicht nicht in der Lage.
Netz der Freihandelsabkommen verdichten
Weil die Fortschritte innerhalb der WTO blockiert sind, muss die Schweizer Aussenwirtschaftspolitik das Netz der Freihandelsabkommen verbreitern und vertiefen. Swissmem unterstützt den Bund darin, neue Freihandelsabkommen abzuschliessen. Im Vordergrund stehen vor allem neue Abkommen mit den USA, dem Mercosur und Indien.