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Die Autoren einer retrospektiven Studie bei 2877 erwachsenen Personen berichten über einen möglichen Zusammenhang zwischen IBD und einem erhöhten Pankreaskarzinomrisiko [Abstract 252]: Details siehe IBD (link)
Eine andere Studie konnte nachweisen, dass Patienten, welche mehr intraabdominales Fett haben, eine schlechtere Überlebenschance haben als solche mit wenig viszeralem Fett [Abstract 1681]. Die Mortalität war bei Patienten mit dem höchsten intraabdominalen Fettanteil um 30-400% erhöht.
Endoskopische Drainage von Pseudozysten
Pankreatische Pseudozysten treten bei ungefähr 10% aller Patienten mit einer Pankreatitis auf. Bisher wurden Pseudozysten meistens operativ eröffnet und an den Magen angeschlossen, um die Flüssigkeit ablaufen können zu lassen. Im Rahmen einer Studie wurden nun 36 Patienten mit Pseudozysten mittels endoskopischem Ultraschall (EUS) behandelt und über 30 Monate beobachtet [Abstract 354]. Beim EUS wird vom Magen her endoskopisch eine kleine Inzision gemacht und ein Stent in die Pseudozyste gelegt. Die endoskopische Drainage hat sich als gleich effektiv erwiesen wie die Chirurgie, wobei das neue Prozedere weniger invasiv und damit weniger schmerzhaft ist und die Patienten weniger lang im Spital bleiben müssen (2 Tage versus 6 Tage nach Operation). Rezidive traten nach EUS nicht häufiger auf als nach Operation. Die EUS-Behandlung kostete ca. einen Drittel der Operation (8000 versus 22'000 $)