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Aufgrund von Probebohrungen hat der ungarische geologische Dienst die Eignung des Granits und damit Untersuchungen aus den Jahren 2002 und 2003 bestätigt, wie die Kernenergie-Aufsichtsbehörde HAEA mitteilte. Die für die Lagerung von radioaktiven Abfällen verantwortliche staatliche Gesellschaft Puram soll nun, noch im laufenden Jahr, weitere Untersuchungen vor Ort starten. Damit wird der genaue zukünftige Standort eines Endlagers in der Granitformation festgelegt. Wenn die ungarische Regierung dem Projekt zustimmt und der Zeitplan eingehalten werden kann, könnte das Lager bis Ende 2008 fertiggestellt werden.
Das Lager soll in einer Tiefe von ungefähr 250 Metern erstellt werden. Seine Kapazität beträgt 40'000 m3. Es ist für schwach- und mittelaktive Abfälle aus dem Kernkraftwerk Paks bestimmt. Die Baukosten werden auf EUR 106 Mio. geschätzt.
Quelle
H.R. nach HAEA und NucNet, 18. März 2004