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Der französische Industrie-Konzern muss in den USA 772 Millionen Dollar zahlen. Während Jahren hat Alstom Berater und Politiker bestochen.
Wegen eines Bestechungsskandals zahlt der französische Industrie-Konzern Alstom eine Rekord-Busse in den USA. Der Siemens-Rivale lege im Rahmen eines Vergleichs 772 Millionen Dollar auf den Tisch, teilte das US-Justizministerium mit. Alstom bekannte sich der Korruption für schuldig.
Es ist der bislang grösste zwischen einem Unternehmen und dem US-Justizministerium wegen Bestechung im Ausland ausgehandelte Vergleich. Alstom-Manager sollen zwischen 2002 und 2010 weltweit Beträge von mehr als 75 Millionen Dollar an Berater und Politiker gezahlt haben, um Entscheidungsträger zu bestechen.
Milliarden-Übernahme durch General Electric
Die französische Regierung hatte Anfang November grünes Licht für die Übernahme eines Grossteils des Energiegeschäfts von Alstom durch den US-Industriekonzern General Electric (GE) für 12,4 Milliarden Euro gegeben. Alstom will sich künftig auf das Geschäft mit Zügen und Bahntechnik konzentrieren.
(reuters/dbe)