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Auf die etwas hypothetische Frage, ob man sich auch von der Swissair trennen könnte, sagte SAir Verwaltungsrat-Präsident Eric Honegger im Schweizer Radio DRS: "eine Trennung wird als völlig undenkbar eingestuft.
Die SAir stehe auf zwei Beinen, dem Fluggeschäft und den flugverwandten Aktivitäten.Die beiden Geschäfte seine nur denkbar durch die Zusammenarbeit mit einer Airline in der gleichen Gruppe, sagte der SAir-Chef am Samstag (10.02.) im Schweizer Radio DRS.
Die SAirGroup, Muttergesellschaft von Swissair und Crossair, hatte Ende Januar einen abrupten Kurswechsel vollzogen. Alle Airline-Beteiligungen sollen überprüft werden.
Allianz-Gespräche
Allenfalls denkbar wäre eine Swissair-Minderheits-Beteiligung von einem ausländischen Partner im Rahmen einer grossen Flugallianz. Die SAir werde aber niemals die Mehrheit an Swissair abtreten, sagte Honegger.
Am meisten Verbindungen habe man derzeit mit Mitgliedern der OneWorld-Allianz. SAir führe aber auch Gespräche mit der von der Lufthansa dominierten Star Alliance, mit Air France und Delta Air Lines. Derzeit ist die Swissair Mitglied in der von SAir initiierten Qualiflyer-Allianz.
Sabena: Keine weiteren Konzessionen
Mit Bezug auf die Verhandlungen zum Erhalt der belgischen Sabena, an der SAir neben dem belgischen Staat mit 49,5 Prozent beteiligt ist, erteilte Honegger potenziellen neuen Forderungen eine Absage. Die SAirGroup sei nicht bereit, zur Rettung der Sabena "auch nur die kleinsten weiteren Konzessionen zu machen", sagte er. Verhandlungen zur Restrukturierung der angeschlagenen Sabena waren am Donnerstag in Brüssel zunächst auf den 23. Februar vertagt worden.
swissinfo und Agenturen