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Auch in zweiter Instanz ist der Fotograf Jean-Claude Arnault (72) wegen Vergewaltigung verurteilt worden.
Das Gericht Svea hovrätt bestätigte das Urteil am Montag und erhöhte das Strafmass auf zweieinhalb Jahre Gefängnis und 215`000 Kronen Schmerzensgeld für zwei Fälle von Vergewaltigung. Die Richter sahen es als erweisen an, dass er eine Frau 2011 zweimal vergewaltigt hat.
Der Theaterregisseur und ehemalige Leiter des Kulturzentrums Forum in Stockholm hat mit verschiedenen Fällen von sexueller Belästigung die schwedische Akademie in eine schwere Krise gestürzt.
Sie waren unter anderem Auslöser für einen Streit in der Akademie, die den Literaturnobelpreis vergibt. Auf die Vergabe des Literaturnobelpreises ist 2018 verzichtet worden, was weltweit für grosses Aufsehen und Konsternation gesorgt hat.
Arnault hat das Kulturforum mit seiner Ehefrau, der schwedischen Dichterin und Schriftstellerin Katarina Frostenson, betrieben, die wiederum Mitglied der Akademie ist. Zudem hat das Forum Geld der Akademie angenommen, über das seine Ehefrau mitentscheiden konnte. Das Forum wurde Ende 2017 geschlossen.