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In einfachen Worten ausgedrückt, kann man eine Blockchain als eine Art Datenbank betrachten, die Informationen nach bestimmten Regeln speichert und die ständig aktualisiert wird.
Dies geschieht durch einen gemeinsamen Konsens aller Netzwerkteilnehmer, die sich auf den aktuellen Status der Blockchain einigen.
Um diesen Konsens zu erreichen, gibt es Mechanismen, die man sich als eine Art «digitalen Super-Notar» vorstellen kann.
Dieser Notar ist neutral und unabhängig und niemand kann ihn kontrollieren oder seine Dienste beanspruchen. Der Zweck dieses Mechanismus besteht darin, die Wahrheit in der Datenbank zu definieren und festzuhalten, ohne dass eine Entität direkten Einfluss darauf hat.
All diese Faktoren tragen dazu bei, dass eine Blockchain ein Konstrukt ist, das Vertrauen zwischen unbekannten Parteien schaffen kann.
Wie der Name «Blockchain» bereits vermuten lässt, besteht sie aus verketteten Blöcken.
Aber was sind Blöcke und wie werden sie miteinander verbunden?
Jeder Block in einer Blockchain besteht aus einem Kopf und einem Körper.
Der Kopf enthält eine Referenz zum vorherigen Block und einen Zeitstempel. Der Körper fasst die Transaktionen zusammen, die über das Netzwerk abgewickelt werden sollen.
Wenn Teilnehmer A beispielsweise eine Transaktion an Teilnehmer B tätigt, wird dies in einem Block vermerkt und allen Netzwerkteilnehmern zur Überprüfung zur Verfügung gestellt.
Um die Blockchain fortzuschreiben und festzulegen wer berechtigt ist einen neuen gültigen Block anzufügen, gibt es verschiedene Mechanismen.
Beim Bitcoin, der bekanntesten Blockchain, ist es der sogenannte «Proof of Work» – welchen man besser unter dem Begriff «Mining» kennt.
Durch die Verwendung von Hashes, die eine Referenzierung des vorherigen Blocks ermöglichen, ist es unmöglich, einen Block zu verändern, ohne alle nachfolgenden Blöcke ungültig zu machen. Denn sobald man eine Transaktion ändert, würde sich auch der Hashwert komplett verändern.
So kann jeder Versuch, eine bereits getätigte Transaktion zu ändern, von allen anderen Netzwerkteilnehmern erkannt werden, da die Referenz (also der Hash) zum «Betrugsblock» nicht mehr passen würde und der Betrüger somit die Kette zerstört.
Du kannst das selbst hier ausprobieren:
https://andersbrownworth.com/blockchain/blockchain
Dort wird euch auffallen, dass hier auch eine «Nonce» vorhanden ist.
Eine Nonce ist der Teil, den die Miner anpassen um einen Block zu finden, der eine genügend hohe «difficulty» erfüllt. Diese wird erhöht, wenn mehr Miner Bitcoin-Blöcke suchen, um sicherzustellen, dass im Schnitt nur alle 10 Minuten ein Block gefunden wird. Oder einfacher gesagt gibt die difficulty an, wie viele Nullen beim Hash an erster Stelle sein müssen.
Checkt eure Mails – Mika meldet sich bei euch mit einem Terminvorschlag.