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Der Bundesrat hat am 3. April 2020 den Geschäftsbericht der Schweizerischen Exportrisikoversicherung (SERV) genehmigt. Die SERV erzielte im Jahr 2019, trotz eines merklichen Rückgangs bei den Neugeschäften, einen Unternehmensgewinn von 55,4 Millionen Franken. Die SERV gewährleistet die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Exportwirtschaft und trägt zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Schweiz bei. Künftig wird die SERV zusammen mit Switzerland Global Enterprise (S-GE) ihre KMU-Kunden bei der Identifizierung von Exportchancen bei Grossprojekten im Ausland unterstützen.
Der Bundesrat will den Zugang der Schweizer Wirtschaft zu ausländischen Infrastrukturgrossprojekten verbessern. Im Fokus steht eine enge Koordination zwischen der Industrie und den relevanten Stellen der Bundesverwaltung. Ab dem 13. November 2019 steht beim Staatsekretariat für Wirtschaft (SECO) eine zentrale Stelle zur Verfügung, um die optimisierten bestehenden Instrumente besser zu koordinieren . Bis Ende 2020 wird der Bundesrat entscheiden, ob weitergehende Massnahmen notwendig sind.
Der Bundesrat hat am 6. November 2019 die strategischen Ziele der Schweizerischen Exportrisikoversicherung (SERV) für die Periode 2020 - 2023 genehmigt. Die Organisation soll auf der bisherigen Basis weitergeführt werden. Der Bundesrat legt Wert darauf, dass die SERV den Zugang zu Grossprojekten für Schweizer Exporteure erleichtert und neben den Grossunternehmen insbesondere auch die KMU weiterhin effizient und effektiv unterstützt.