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abi. Knapp die Hälfte (45 Prozent) würde aktuell ein E-Auto nur als Zweitwagen nutzen, 39 Prozent als Erstwagen. Laut der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (Dat) verändern sich diese Anteile je nach verfügbarem Haushaltseinkommen: Je höher das Haushaltsnettoeinkommen ist, desto häufiger wäre das E-Auto ein Zweitwagen. Ab 5000 Euro sind es beispielsweise noch 26 Prozent, die das E-Auto als Erstwagen nutzen würden. Allerdings wird bei diesen Haushalten der Kauf von einem Zweitauto sowieso häufiger in Erwägung gezogen.
Immerhin sehen 33 Prozent ein E-Auto als perfektes Alltagsauto und 56 Prozent sind der Meinung, die Nutzung von E-Autos sei umweltfreundlich. Die Herstellung wird hingegen kritisch betrachtet: 51 Prozent glauben nicht, dass sie umweltfreundlich ist, weitere 29 Prozent äussern sich diesbezüglich neutral. Trotzdem glauben 37 Prozent, dass der Batterieantrieb die Antriebstechnologie der Zukunft ist. 26 Prozent würden diese Aussage nicht unterschreiben.
Spannend ist, dass die Ladegeschwindigkeit wichtiger ist als die Verfügbarkeit von Ladestationen: Bei der Frage nach den wichtigsten Anreizen für den Kauf eines reinen Elektroautos standen an erster Stelle der Kaufpreis, die Reichweite und die Ladegeschwindigkeit. Die Verfügbarkeit von Ladestationen folgte erst danach.
Damit diese Fahrzeuge für den Kauf attraktiv sind, müssten sie zudem 415 Kilometer weit fahren können. Dieser Wert variiert: Bei Vielfahrern mit mehr als 30'000 Kilometern pro Jahr bräuchten E-Autos gar eine Reichweite von 473 Kilometer, damit sie interessant sind. Personen, die weniger als 10'000 Kilometer fahren, genügt eine Reichweite von 365 Kilometern.
Die Basis dieser Analyse bildet neben der Auswertung von Datenbanken des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) und der Dat auch eine repräsentative Stichprobe von 1005 Privatpersonen, die ein Auto kaufen wollen. Die Resultate zum Schwerpunkt «Alternative Antriebe» hat Dat am Donnerstag im Rahmen ihres Diesel-Barometers veröffentlicht.