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Das negative Bild psychischer Krankheiten hat sich durch die Jahrzehntelange stigmatisierende Darstellung in Film, TV, Zeitung und neu auch Onlinemedien etabliert. Zu Häufig werden diese unausgewogen oder stigmatisiert dargestellt. Dies trägt zum Prozess der Stigmatisierung bei, welches erhebliche negative Auswirkung auf Einzelne sowie die Gesellschaft hat.
In den letzten Jahren, vor allem während der Covid-19 Zeit, hat die psychische Belastung der Schweizer Bevölkerung sowie die Nutzung von Unterstützungsangeboten und professioneller Behandlungen zugenommen. Auch die mediale Präsenz psychischer Erkrankungen ist in diesem Zeitraum angestiegen.
In meiner Bachelorarbeit bin ich daher der Frage nachgegangen, wie das Thema psychische Krankheiten in zwei Schweizer Onlinezeitungen behandelt wird. Dabei wurden Artikel von den zwei Seiten blick.ch und tagesanzeiger.ch anhand einer Inhaltsanalyse analysiert. Da mich auch interessiert, ob die Coronapandemie einen Einfluss auf die Stigmatisation der Krankheiten hatte, habe ich die Berichterstattung vom Jahr vor der Pandemie mit der Berichterstattung während der Pandemie verglichen.
Um rund um psychische Krankheiten aufzuklären und zu informieren habe ich im Rahmen meines Lehrprojektes einen Instagram-Kanal aufgebaut, der genau dies zum Thema hat. Anhand von Beiträgen, die über die Krankheiten aufklären, Beiträgen, die zeigen, wie man die eigene Psyche stärkt und anderen helfen kann und Beiträgen, die über die Zahlen und Fakten der psychischen Gesundheit in der Schweiz aufklären, soll die Entstigmatisierung angegangen werden.
Filmische Zusammenfassung