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Bouchard verklagt amerikanischen Tennis-Verband
- Donnerstag, 15. Oktober 2015, 9:39 Uhr
Sechs Wochen nach ihrem Sturz in einer Umkleidekabine an den US Open hat Eugenie Bouchard den Tennisverband der USA wegen Fahrlässigkeit verklagt. Die Kanadierin hofft auf Schadenersatz.
Bouchard war vor ihrer Achtelfinal-Partie bei den US Open in einer dunklen Kabine auf nassem Boden ausgerutscht. Dabei erlitt die 21-Jährige unter anderem eine Gehirnerschütterung und musste danach Forfait erklären.
Zuletzt hatte die letztjährige Wimbledon-Finalistin beim WTA-Turnier in Peking in der ersten Runde gegen die Deutsche Andrea Petkovic wegen Schwindelgefühlen aufgeben müssen.
Bouchard wirft US-Verband Nachlässigkeit vor
In der Anklage macht Bouchard finanzielle Einbussen und Schadenersatzforderungen in unbekannter Höhe geltend. Zudem habe sie in der Weltrangliste wegen des Zwischenfalls am 4. September mindestens 13 Plätze eingebüsst, erklärte die einstige Nummer 5 der Welt.
Die aktuell Weltranglisten-39. macht für den Unfall die angebliche Nachlässigkeit des amerikanischen Tennis-Verbandes beim Grand-Slam-Turnier in New York verantwortlich.
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