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Die Alterssiedlung Pilatus
In den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstand die Alterssiedlung Pilatusstrasse auf die Initiative hin von sechs verschiedenen Wohngenossenschaften aus dem Gotthelf-Iselin-Quartier. Es sollte attraktiver Wohnraum für ältere Menschen in ihrer gewohnten Umgebung entstehen und gleichzeitig in den Genossenschaften Wohnungen und Häuser für die nachfolgenden Generationen frei werden. Die Siedlung besteht aus vier Gebäuden mit maximal acht Stockwerken.
Die Alterssiedlung wird vom Genossenschaftsverband der sechs Wohngenossenschaften getragen. Die Genossenschaften bestimmen aus ihrem Kreis die erforderlichen Delegierten, diese wählen den Vorstand, der die Geschäfte der Siedlung leitet.
Für die Gestaltung des täglichen Lebens und zur Lösung kleiner Probleme ist weitgehend der Verwalter verantwortlich.
Jede Genossenschaft bekommt entsprechend ihrer Grösse eine Anzahl Wohnungen zugeteilt. Die Vermietung der Wohnungen in der Siedlung erfolgt daher nur an Genossenschafterinnen und Genossenschafter, d. h. Bewerber um eine Wohnung müssen Mitglied einer Wohngenossenschaft sein oder es beim Einzug werden. Dafür werden Anteilscheine, entsprechend der Wohnung, der jeweiligen Genossenschaft gekauft.