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Die Nagra hat gemäss den Vorgaben des Sachplans und des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (ENSI) die Standortgebiete aus der Etappe 1 untersucht und sicherheitstechnisch verglichen. Als Resultat werden die Standortgebiete Zürich Nordost und Jura Ost für die weiteren Untersuchungen für Etappe 3 des Sachplans vorgeschlagen.
Die Standortgebiete Zürich Nordost und Jura Ost weisen für ein SMA-Lager im die günstigsten Bedingungen auf.
Wie geht es weiter?
Das BFE hat die Berichte der Nagra mit den Vorschlägen der Standortgebiete für Etappe 3 Anfang 2015 veröffentlicht. Es folgt die fachtechnische Prüfung durch die Behörden, bevor alle Unterlagen 2016 in eine breite öffentliche Anhörung gehen. Voraussichtlich 2017 entscheidet der Bundesrat über die Aufnahme der Vorschläge der Nagra in den Sachplan. Für Etappe 3 werden die vorgeschlagenen Standortgebiete mittels 3D-Seismik und Sondierbohrungen vertieft untersucht. Die Nagra gibt gestützt auf diese erdwissenschaftlichen Untersuchungen gegen 2020 bekannt, für welche Standortgebiete sie Rahmenbewilligungsgesuche für ein HAA- und ein SMA Lager oder ein Kombilager ausarbeiten wird. Danach reicht die Nagra die Rahmenbewilligungsgesuche voraussichtlich 2022 ein.
Für die weitere Konkretisierung ist erneut eine Zusammenarbeit mit den Standortkantonen, Regionen und Gemeinden vorgesehen. Es folgen wieder eine behördliche Prüfung, eine breite öffentliche Anhörung und der Bundesratsentscheid, der zirka 2027 erwartet wird. Das Parlament muss diesen Entscheid genehmigen. Der Parlamentsentscheid wiederum untersteht dem fakultativen Referendum. Sofern dieses ergriffen wird, entscheidet das Schweizer Stimmvolk etwa 2029 über die Standorte für geologische Tiefenlager.
(Quelle: Nagra)