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Der Historiker Thomas Weber, geboren am 29. April 1974 in Hagen, ist Professor in History and International Affairs und Founding Director des Centre of Global Security and Governance an der University of Aberdeen. Seit 2012 und noch bis 2015 ist Weber Visiting Scholar an der Harvard University. Weber, der an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Geschichte, Anglistik und Jura sowie in Oxford, wo er bei Niall Ferguson promovierte, Modern History studierte, ist Autor von «Hitler’s First War: Adolf Hitler, the Men of the List Regiment, and the First World War» (2010), das als «Hitlers erster Krieg: Der Gefreite Hitler im Weltkrieg – Mythos und Wahrheit» (2011) ins Deutsche übersetzt wurde. Für sein Buch «Our Friend the Enemy: Elite Education in Britain and Germany Before World War I» (2008) wurde er mit dem Duc d’Arenberg History Prize für «the best book on European history and culture» ausgezeichnet. Eine der Thesen von Thomas Weber, der regelmässig in europäischen Zeitungen publiziert, ist, dass Deutschland aus seiner kriegerischen Vergangenheit die falschen politischen Schlüsse für die Gegenwart und Zukunft ziehe.