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Bayliss Daniel, Dr.
Nennen Sie uns ein persönliches Zitat oder eines einer bekannten Person (z.b. Albert Einstein), welches Sie und Ihre Arbeit/Ihr Leben beschreibt.
„Ich glaube, der Einfallsreichtum der Natur ist unendlich grosser als der des Menschen; sie wird uns nie in Ruhe lassen.“ (Richard P. Feynman)
Beschreiben Sie Ihren Beruf in einem Satz und sagen Sie uns, was das wichtigste Ziel Ihrer Arbeit ist.
Wir suchen nach Exoplaneten in der Grössenordnung von Super-Erden bis Neptunmasse und -radius, die vor hellen Sternen vorbeiziehen. Ziel ist es, diese Exoplaneten zu finden und zu beschrieben, sodass wir Erkenntnisse über ihre Entstehung, Wanderung und Weiterentwicklung gewinnen können.
Wie sind Sie zu diesem Forschungsgebiet/Arbeitsumfeld gekommen?
Ich habe einmal ein Forschungsprojekt durchgeführt, in dem die Kurven des reflektierten Lichts von Riesenplaneten in exzentrischen Umlaufbahnen modelliert wurde. Das weckte man Interesse an Exoplaneten, und ich begann meine Doktorarbeit mit der Transitmethode nachweisbare Exoplaneten. Zum damaligen Zeitpunkt waren mit dieser Methode zehn Exoplaneten entdeckt worden – heute sind es mehr als 1000.
Welches wäre die grossartigste Entdeckung, die Sie miterleben möchten?
Leben auf einem anderen Planeten – oder anderes Leben (ohne DNA) auf unserem Planeten.
Sie arbeiten für den Nationalen Forschungsschwerpunkt PlanetS. Was glauben Sie wird PlanetS Ihnen ermöglichen, was ohne PlanetS nicht möglich wäre?
Der NFS beschert ein Umfeld, in dem ExpertInnen aus den verschiedensten Disziplinen über Planeten und Exoplaneten forschen. Das erlaubt mir, meine eigene Arbeit in einen breiten Kontext zu stellen und meine Forschungsergebnisse auf andere Wissenschaftsfelder zu übertragen. Insbesondere da wir immer mehr Planetensysteme entdecken und beschreiben, sind wir in der Lage, unsere Daten mit den Theorien zur Planetenentstehung und -wanderung, die von anderen Gruppen innerhalb des NFS entwickelt werden, abzugleichen.