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Die Meldungen in den MSM über eine angebliche Hinrichtung eines nordkoreanischen Gesandten gehören offenbar wieder in das Reich der «Fake-News».
Fake-News-Medien wie beispielsweise 20min.ch oder Blick.ch hatten gestern berichtet, dass ein nordkoreanischer Gesandter im März am Mirim Flughafen in Pjöngjang hingerichtet worden sei, zusammen mit vier Beamten des Aussenministeriums, nachdem sie wegen Spionage für die Vereinigten Staaten angeklagt gewesen seien.
Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Bericht nicht bestätigen. Zuvor waren zahlreiche nordkoreanische Beamte, von denen die «Fake-News» behaupteten, dass sie hingerichtet worden seien, später mit neuen Titeln wieder aufgetaucht, wie die angeblich hingerichtete ex-Freundin von Kim, die sogar tot noch richtig nett aussieht. Ein Regierungsbeamter Südkoreas in Seoul sagte dazu, es sei unangebracht, zu einem nicht bestätigten Bericht Stellung zu nehmen.
Eine weitere diplomatische Quelle erklärte gegenüber Reuters, dass es Anzeichen gab, dass Kim Hyok Chol und andere Beamte gefeuert wurden, aber es gab keine Beweise, dass sie hingerichtet wurden und sie möglicherweise in ein Arbeitslager zur Umerziehung geschickt wurden.