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Das Hepatitis-A-Virus wird durch verunreinigtes Trinkwasser, Säfte oder ungenügend gekochte Nahrungsmittel (Salate, ungeschälte Früchte, Meeresfrüchte, Eis) vor allem in Ländern mit ungünstigen hygienischen Bedingungen übertragen (in Asien inkl. Türkei, auf dem gesamten afrikanischen Kontinent, in Mittel- und Südamerika und Osteuropa).
Es wird entsprechend häufig von Reisen aus diesen Ländern in die Schweiz mitgebracht.
In der Schweiz ist das Risiko, an einer Hepatitis A zu erkranken, gering. Ein direkter Kontakt mit einer infizierten Person, welche das Virus im Stuhl ausscheidet, notwendig ist.
Die Hepatitis A verläuft meist gutartig, wenn man im Kindesalter daran erkrankt, obwohl es auch hier schwere Verlaufsformen geben kann.
Bei Erwachsenen verursacht die Hepatitis A Appetitverlust, Übelkeit, Gelbsucht, Fieber und starke Müdigkeit, welche wochen- bis monatelang dauern kann. Ist man dann genesen, gibt es – im Gegensatz zur Hepatitis B – kein Risiko einer chronischen Erkrankung.
In seltenen Fällen kann die Hepatitis A jedoch als aggressive Form verlaufen und eine Lebertransplantation nötig machen oder zum Tod führen.