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Kombucha
Einleitung
Kombucha ist ein natürliches Gärgetränk unter Verwendung des sogenannten Kombucha-pilzes oder Teepilzes. Kombucha ist eigentlich kein Pilz, sondern eine symbiotische Verbindung verschiedener Hefen und einiger Bakterien. Der Teepilz ernährt sich von Grüntee und Zucker. Während des Gärprozesses gibt es komplexe biochemische Reaktionen. Dabei wird der Teeansatz umgesetzt.
Geschichte
Bereits vor mehr als 2’200 Jahren galt das Naturprodukt Kombucha im chinesischen Kaiserreich der Tsin-Dynastie (221 v. Chr.) als bewährtes Volks- und Heilmittel. Man schrieb ihm Lebenskraft und heilende Wirkung etwa bei chronischen Magenleiden zu.
Die asiatische Lebenslehre Zen vertraute auf die entschlackende Wirkung des vergorenen Teegetränks, um Reinheit und Gleichklang von Körper und Seele zu erreichen. Die chinesische Tradition schliesslich sah in Kombucha sogar einen Weg zur «Unsterblichkeit» und verstand darunter ein langes, gesundes Leben voll Vitalität und Wohlbefinden bis ins hohe Alter.
Die Medizingeschichte berichtet von einem koreanischen Wanderarzt namens KOMBU, der 414 nach Christus den japanischen Kaiser Inkyo von einem chronischen Magenleiden (Gastritis) heilte. Der erfolgreich heilende Trank, den er für die Behandlung des Monarchen braute, trägt seither seinen Namen: Kombucha bedeutet nichts anderes als „Tee des Kombu“.