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Die Verkehrssignalisation in der Stadt Zürich sei nach wie vor von Männern dominiert, schreibt die SP in ihrem Vorstoss, der am Donnerstag publiziert wurde.
Dies sei bedauerlich, weil Bilder unsere Vorstellungen von der Welt prägen würden. Der allgegenwärtige «Mann mit Hut» suggeriere indirekt, dass der öffentliche Raum vor allem Männern gehöre.
Schwangere, lesbische Paare, Seniorin am Stock
Geht es nach der SP, soll der «Mann mit Hut» Gesellschaft erhalten. Etwa von einer Schwangeren, einem lesbischen Paar oder einer Seniorin am Stock. Vorbild dafür ist die Stadt Genf, welche die Hälfte ihrer «Mann mit Hut»-Signalisationen bereits im Jahr 2020 durch geschlechtsneutrale Symbole ersetzte.
Auch in Österreich, Deutschland, Finnland und Neuseeland gibt es bereits geschlechtsneutrale Ampeln und Schilder. Der Gemeinderat wird in einer der kommenden Sitzungen über den Vorstoss debattieren. Angesichts der linken Mehrheit hat er durchaus Chancen.