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Commission internationale des Glaciers
Die zwei offiziellen Berichte sind kurz und können auch kurz abgetan werden.
Der Bericht der Gletscherkommission teilt mit, daß die Messungen am Rhonegletscher auch 1902, trotz Erschöpfung der Mittel, durch Eintreten des eidgenössischen topographischen Bureaus von dem Ingenieur H. Wild fortgeführt worden seien, dessen Bericht abgedruckt wird, bespricht die Abhandlungen von Forel, Lugeon und Muret im Jahrbuch S.A.C. XXXVIII und spricht zum Schluß die Hoffnung aus, daß nach Publikation des Rhonegletschervermessungsmaterials eine neue Subskription die Mittel zur Weiterführung der Arbeiten liefern werde. Es sollen auch neue Forschungen hinzugezogen werden, namentlich die Messungen der Eistiefe, aber da der zu diesem Zwecke reservierte Spezialfonds laut Bericht durch das Defizit der allgemeinen Rechnung von 1902/03 fast aufgebraucht ist, so frage ich mich, wie das möglich sein soll.
Der Bericht der internationalen Gletscherkommission umfaßt wieder die gleichen Berichte meist von den nämlichen Referenten, nämlich: Alpes suisses, von F. A. Forel und E. Muret; Alpes orientales, von S. Finsterwalder; Alpes italiennes, von Professor Porro; Alpes françaises et Pyrénées, von Professor Kilian ( ausführliche Beobachtungen, welche die frühern Lücken füllenAlpes Scandinaves von P. A. Oeyen und A. Hamberg; Terres Polaires, von Dr. Steenstrup und Redaktion; Himalaya, von Charles Rabot; Etas-Unis, von H. Fielding-Reid; Russie, von J. de Schokalsky ( auch diese sehr ausführlich und interessant ). Diese internationale Arbeit ist also in guten Händen und bringt gute Früchte.
Redaktion.