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Bei genauerem Hinschauen ist eine durch einen Schuss verursache Delle in der Steinfassade des Gebäudes erkennbar - gekennzeichnet mit einem Pfeil durch die Polizei. In der Eingangshalle des Bürogebäudes liegt Sand am Boden. Dieses dürfte wohl zum Binden des Blutes der Opfer verwendet worden sein.
Blumen und Kerzen für die Opfer hat es keine - noch keine, meinte ein Mann zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das käme schon noch. Dafür stehen viele Journalistinnen und Journalisten mit Kameras vor dem Gebäude und berichten von der Tat, bei der auch ein in der Schweiz lebender Schwede sein Leben verloren hat.
Ansonsten geht das Leben weiter in Brüssel. Auf dem «Grand Place», der 1998 ins Unesco-Welterbe aufgenommen wurde, stehen wie üblich Touristengruppen und lauschen den Erklärungen ihres Reiseführers. Vor dem Königlichen Palast ist die Polizeipräsenz gross. Das sei jedoch wegen des Staatsbesuchs aus Portugal, erklärte ein Polizist.
Im Europaviertel, wo die EU-Kommission und das EU-Ratsgebäude stehen, ist es hingegen wesentlich ruhiger als sonst - auch im dortigen Bahnhof. Wo sonst ein Gewusel ist, hat es kaum Leute. Soldaten, wie nach den Terroranschlägen 2016, sind jedoch keine zusehen.
Vor dem Bahnhof bei einer der Rolltreppen, wo sonst eine Bettlerin sitzt, ist niemand zu sehen. Es sei so ruhig, dass die Frau nach einer gewissen Zeit wieder gegangen sei, sagte ein Angestellter der belgischen Bahn SNCB zu Keystone-SDA.