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Zum Wochenbeginn hier einige Gedanken zur Qualität von Geodaten:
Prof. Michael Goodchild hielt letzthin einen Vortrag vor Geografie-Studierenden und zitierte Antoine de Saint Exupéry und seinen Kleinen Prinzen, als er auf den sechsten Planeten traf. Dort wohnt bekanntlich der Geograph und der sagte:
"Es ist nicht der Geograph, der hinausgeht, um die Städte zu zählen (....) Er verlässt seinen Schreibtisch nicht. Aber er empfängt die Entdecker in seinem Arbeitszimmer. Er stellt ihnen Fragen, und er notiert, was sie von ihren Reisen in Erinnerung haben.".
Dies beschreibt schön die Situation der Geodaten-Nutzer sowie der Geodatenerfasser und ich verweise oft gerne ebenfalls darauf, wenn nach der Qualität von amtlichen Daten und von OpenStreetMap gefragt wird.
Professor Goodchild interpretierte diese Geschickte so: "Der Nutzer von Geodaten kann nicht wissen, was in den Daten fehlt, ohne explizite Informationen über Unsicherheit, ohne Zugang zur Realität ("ground truth") und ohne die Erfahrung von geographischem Wissen." (frei übersetzt von [twitter.com/0mgould/status/1070979510084857856
] ).