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FIFA-Präsident Sepp Blatter hat erneut eine Quotenregelung ins Gespräch gebracht, die den Einsatz sechs einheimischer Spieler zu Beginn jeder Partie im Klubfussball vorsieht. Der Weltverband hatte die sogenannte 6+5-Regel nicht durchsetzen können, weil sie mit dem Arbeitsrecht in der Europäischen Union nicht vereinbar war.
«Das letzte Wort ist allerdings nicht gesprochen», schrieb Blatter in seiner Kolumne für das wöchentliche FIFA-Magazin. Er begründete dies mit einem Gutachten, wonach eine Quotenregelung mit geltendem Recht vereinbar sei.
Blatter erläuterte, welche Vorteile eine 6+5-Regel aus seiner Sicht bieten würde. Er nannte die Verbesserung der Balance zwischen Klub- und Nationalmannschaften, die Wahrung der nationalen Identität der Klubs und die Steigerung der Motivation bei Vereinen, auf eigene Nachwuchsspieler zu setzen.
Wenn es so weit komme, «dass hoffnungsvolle Nachwuchsspieler keine Bewährungschance erhalten, weil ihnen ausländische Arbeitskräfte den Platz im Team wegnehmen, geht es zu weit», schrieb der FIFA-Präsident. (pre/si)
Kurz war die Pressekonferenz, in der Sepp Blatter seinen Abgang ankündigte. Aber markig waren seine Worte. Damit reiht er sich in die illustre Gesellschaft von historischen Figuren ein, die mit weisen (oder weniger weisen) Worten von der Bühne gingen.