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Nach den Plänen des Finanzministeriums müssen die größten Banken und Bausparkassen in Großbritannien neue Vorschriften einhalten, um den Zugang zu kostenlosem Bargeld sicherzustellen.
Diese Banken riskieren Geldbußen, wenn sie Verbrauchern und Unternehmen nicht innerhalb eines Dreimeilen-Radius (ca. 5 Km.) kostenlose Bargeldabhebungen ermöglichen.
Nach Informationen von Sky News wird das Finanzministerium in den kommenden Tagen Richtlinien veröffentlichen, die die künftigen Erwartungen an die Bereitstellung von Bargelddiensten durch die Banken festlegen.
Eine informierte Quelle sagte, dass Finanzminister Andrew Griffith eine politische Erklärung abgeben wird, die auf einer Ankündigung der Regierung aus dem Mai des letzten Jahres basiert.
Unter den neuen Vorschriften wird die Finanzaufsichtsbehörde (Financial Conduct Authority, FCA) die Befugnis haben, Geldstrafen gegen Banken zu verhängen, die keinen kostenlosen Zugang zu Bargeld bieten.
Inhaber von Privatgirokonten werden nicht mehr mit versteckten Gebühren für Bargeldabhebungen konfrontiert.
Trotz der zunehmenden Dominanz digitaler Zahlungsdienste sind Millionen von Menschen immer noch auf Bargeld angewiesen.
Die Schließung Tausender Bankfilialen seit der Finanzkrise von 2008 hat Sorgen geweckt, dass besonders schutzbedürftige Menschen ohne garantierten Zugang zu Bargeld in eine schwierige Lage geraten könnten.
In den letzten Jahren wurden verschiedene Pilotprojekte gestartet, um Kunden unterschiedlicher Banken einen gemeinsamen Zugang zu Filialen zu ermöglichen.
Es bleibt unklar, wie sich die neue Drei-Meilen-Regel auf ländliche Gemeinden in Großbritannien auswirken wird.
Der ehemalige UKIP-Vorsitzende Nigel Farage, dessen Probleme mit der NatWest-Tochter Coutts aufgrund des „Debanking“ für politische Aufregung sorgten, hat angeblich Hunderttausende Unterschriften für eine Petition gesammelt, die darauf abzielt, den Rückgang der Bargelddienste durch Banken zu stoppen.
Das Finanzministerium hat sich bisher nicht zu diesem Thema geäußert.