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Die Schweiz unterhält gute Beziehungen zu Sambia. Seit dem 1.November 2015 wird die Schweiz in Sambia durch die Schweizer Botschaft in Dar es Salaam (Tansania) und ihren Honorarkonsul in Lusaka vertreten.
Bilaterale Beziehungen
Schwerpunkte der Beziehungen
Die Schweiz und Sambia haben sich auf eine Zusammenarbeit in den zwei Schwerpunktbereichen Ernährungssicherheit und Bekämpfung von HIV/Aids geeinigt. In Sambia werden insgesamt 13 Projekte zusammen mit Partnern durchgeführt. Jährlich fliesst rund 1 Million Franken in die Projektarbeit. Sambia ist Teil des Regionalprogramms Südliches Afrika der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).
Der wirtschaftliche Austausch zwischen der Schweiz und Sambia ist gering. Die Schweiz importiert Metallprodukte und Agrarerzeugnisse und exportiert pharmazeutische Produkte und Maschinen.
Ein Schweizer Honorarkonsul ist in Lusaka ansässig.
Schweizerinnen und Schweizer in Sambia
Ende 2015 lebten 132 Schweizer Staatsangehörige in Sambia.
Geschichte der bilateralen Beziehungen
Die Schweiz ist seit dem späten 19. Jahrhundert in Sambia präsent. Protestantische Missionare aus der Westschweiz nahmen 1885 in Ost-Sambia ihre Arbeit auf. In der Folge liessen sich schweizerische Staatsangehörige in den Bergbaugebieten im Norden des Landes nieder.
Die Schweiz anerkannte Sambia unmittelbar nach seiner Unabhängigkeit 1964 und nahm zwei Jahre später diplomatische Beziehungen mit dem Land auf. 1969 eröffnete die Schweiz ein Konsulat in Lusaka.