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Zweieinhalb Wochen nach der Schlammlawine von Nendaz (VS) ist am Freitag (29.12.) ein zweiter Leichenteil gefunden worden. Ein Maschinist entdeckte den Körperteil bei Aufräumarbeiten am rechten Rhoneufer, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte.Dieser Inhalt wurde am 29. Dezember 2000 - 15:59 publiziert
Die Suche nach den drei Vermissten war nach einer Weihnachtspause am vergangenen Mittwoch wieder aufgenommen worden. Rund 150 Meter vom Fundort entfernt war bereits am 20. Oktober ein Leichenteil entdeckt worden.
Abklärungen am Institut für Rechtsmedizin in Lausanne sollen nun zeigen, ob die beiden Körperteile vom gleichen Person stammen und ob es sich dabei um einen der drei nach der Schlammlawine vom vergangenen 12. Dezember Vermissten handelt.
Sollte es sich bei den Funden um Leichenteile der drei Vermissten handeln, so wären sie von der Schlammlawine über die Rhone hinweg bis auf das rechte Ufer des Flusses getragen worden.
Die Schlammlawine war durch den Bruch einer Wasserleitung im Druckstollen des Kraftwerks Cleuson-Dixence auf einer Höhe von 1'240 Metern über Meer ausgelöst
worden und hatte sich bis ins Rhonetal hinuntergewälzt. Mehrere Gebäude wurden weggerissen.
swissinfo und Agenturen
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