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Von zehn wichtigen Wiesenpflanzen wurde der Energie- (NEL und NEV) und Proteinwert (APDE und APDN) auf der Grundlage der Verdaulichkeit der organischen Substanz berechnet, die nach der Methode von Tilley und Terry bestimmt wurde. Von den untersuchten Arten weist der Wiesenfuchsschwanz den insgesamt tiefsten (5,5 ± 1,0 MJ NEL/kg TS) und der Weissklee den höchsten Energiewert (6,4 ± 0,5 MJ) auf. Bei den Gräsern des ersten Aufwuchses variiert der Energiewert vorab mit dem Alter, dessen Einfluss bei den Leguminosen und den Folgeaufwüchsen kleiner wird. Die NEL-Gehaltsabnahme im ersten Aufwuchs erreicht bei Wiesenfuchsschwanz den Spitzenwert von -0,54 MJ/kg TS und Woche, während bei Weissklee mit -0,19 MJ NEL/Woche die Energieeinbusse am geringsten ausfällt. Der Alterseffekt übt auf die APDE- und APDN-Gehalte einen mit den Energiegehalten beobachteten, analogen Einfluss aus. Der APDN-Gehalt fällt gegenüber dem APDE-Gehalt rascher ab und limitiert dadurch bei den Gräsern recht früh das Milchleistungspotenzial. Hingegen weisen die Leguminosen und besonders Weissklee bis in fortgeschrittene Entwicklungsstadien einen APDN-Überschuss auf. Diese unterschiedlichen Eigenschaften zeigen deutlich die Vorteile einer mit Gräsern und Leguminosen ausgewogenen Wiesenzusammensetzung auf.
Zufferey V., Delabays N., Verdenal T., Reynard J.- S., Dienes A., Belcher S., Lorenzini F., Bieri S., Blackford M., Bourdin G., Spangenberg J.-E., Carlen C., Spring J.-L.
Reynard J.- S., Spring J.-L., Verdenal T., Zufferey V., Bourdin G., Bieri S., Carlen C., Crettenand F., Favre G.