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In einer ersten Untersuchung hat das Planungsteam acht Lösungskonzepte überprüft und bewertet. Die Süd-Umfahrung und die Zentrumsentlastung schnitten dabei bezüglich Entlastungswirkung und Kosten gut ab. Die Konzepte mit zwei Umfahrungsabschnitten erwiesen sich als wenig zielführend und wurden wieder ausgeschlossen. Auch der Ausbau der Renggstrasse wird nicht weiterverfolgt, da die Nutzung der Renggstrasse zu gering ist für eine effektive Zentrumsentlastung.
Die Lösungskonzepte Süd-Umfahrung und Zentrumsentlastung hat das Planungsteam in der Folge zu fünf Süd-Umfahrungsvarianten und vier Zentrumsentlastungsvarianten weiterentwickelt. Davon werden in der zweiten Phase der ZMB drei näher untersucht und optimiert. Diese werden ergänzt mit der Aufhebung des Niveauübergangs Hackenrüti und der Variante Null+.
Somit umfasst der Variantenfächer mit Abschluss der Phase 1 fünf Lösungsvarianten:
- Süd-Umfahrung 1 (SU1) als beste Süd-Umfahrungsvariante
- Süd-Umfahrung 2 (SU2) als Reserve, sollte die SU1 nicht machbar sein
- Zentrumsentlastung (ZE) als Zentrumsentlastungsvariante
- Aufhebung Bahnübergang Hackerüti als eigenständige Verkehrslösung und als Kombination mit einer Süd-Umfahrung oder einer Zentrumsentlastung
- Variante Null+ als Variante ohne Umfahrung, stattdessen mit dem Fokus einer verbesserten Nutzung der bestehenden Strasseninfrastruktur sowie der Fuss- und Velowege
Ausblick ZMB Phase 2
Die fünf Lösungsvarianten aus der Phase 1 werden nun in der zweiten Phase weiter konkretisiert, deren technische und umweltrechtliche Machbarkeit geprüft und die Investitionskosten berechnet. Kann die Machbarkeit einer Variante nicht nachgewiesen werden, wird sie verworfen. Der öffentliche Informationsanlass über die Ergebnisse der Phase 2 findet am 16. Mai 2022, 19.00 Uhr im Rössli Wolhusen statt.