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tgaun
m, 1. (eigtl.). – a). – a) ~ ravgiau, tollwütiger Hund; ~ sepiars, verlaufener Hund; morsa, murdida da ~s, Hundebiss m. – b) tgaun-casa, Haushund m; ~ luf, Wolfshund m. – g) ~ da catscha, Jagdhund m, Spürhund m; ~ da nuorsas, Schäferhund m; ~ da pasturs, Hirtenhund m; ~ da tais, Dachshund m; ~ d'utschals, Vorstehhund m. – d) il ~ giappa, uorla, der Hund bellt; endridar il ~ encunter enzatgi, den Hund auf jem. hetzen. – b) fig. – a) (vergl.) esser sco ~ e gat, wie Hund und Katze, unversöhnlich sein; esser staunchels sc'in ~, hundemüde sein; luvrar sc'in ~, sich wie ein Hund abrackern; star mal sc'in ~, sich schämen, bereuen. – b) buca puder cuir in ies ad in ~, jdm. nichts gönnen mögen. – g) sedispitar per la launa dil ~, sich um des Kaisers Bart streiten. – d) ir en ~s, zugrunde gehen, verderben; esser ora sils ~s, mit seinen Kräften am Ende sein. – e) (kinderspr.) tuccar pils ~s, mit den Beinen während des Essens unter dem Tisch baumeln. – z) (sprichw.) ~ endamen e ~ dad esch en, spricht man vom Teufel, so sieht man seinen Schwanz. – 2. (meton.). – a). – a) Hund m, armer Kerl; ti eis era buc in ~! du bist auch kein Hund! – b) in ~ da tuts, Aschenbrödel n, Helfershelfer m. – g) ina veta da ~, ein Hundeleben. – b) Schurke m, Hund m. – c) Geizhals m, Geizkragen m, Filz m. – 3.a) Stütz-, Verbindungsbalken m (an Gebäuden). – b) Querbalken m, Zwinge f (unter der Tenne). – c) Sperrvorrichtung an alten Wagen; Radschuh m. – d) Hobelbankeisen n. – e) Holzklotz mit Pflöcken für den Aufzug von Garben auf die Kornhiste. – Sy: botsch II. – 4. (nach dem Calender Romontsch) ils dis tgaun, die Hundstage (die heissesten Tage des Jahres vom 16. Juli bis 27. August); ils 16 da fenadur entscheivan ils dis tgaun, ils 27 d'uost fineschan els, am 16. Juli beginnen die Hundstage, am 27. August gehen sie zu Ende. – 5. (bot.) lieunga ~, Spitzwegerich m (Plantago lanceolata).
wie Hund und Katze, unversöhnlich sein, jdm. nichts gönnen mögen, sich um des Kaisers Bart streiten, zugrunde gehen, mit seinen Kräften am Ende sein, spricht man vom Teufel, so sieht man seinen Schwanz
[lat. canis, -e ‘Hund'; it. cane, frz. chien].