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Wohnen in Manhattan
New York als multikulturelle Metropole ist ein idealer Ort als Übungsfeld, um über das moderne Leben und über die Wohnung als privater Lebensraum nachzudenken. Die Verschmelzung vielfältiger Einflüsse in eine neue Form, wie sie diese Stadt darstellt, dient als Leitbild einer auf Komplexität ausgerichteten Architektur, die vom Leben ausgeht und funktionale, aber auch sinnliche Bedürfnisse des Menschen reflektiert.
Der um 1811 in ganz Manhatten festgelegte „grid“ mit fast durchgehend gleichförmigen Blocks, unterteilt in identische Parzellen à 25 x 100 Fuss (ca. 7.6m x 30m) bildet die städtebauliche Ausgangslage für das Semester.
Jeder Student wählt selbständig eine dieser Parzellen in einem beliebigen Block in Manhatten und entwickelt darauf ein Wohngebäude bestehend aus „Stadtvillen“. Die Geschosszahl ist frei wählbar, ebenso die Anzahl der Einheiten, die in Grösse und Geschosszahl variieren sollen. Schwerpunkt des Kurses ist die Entwicklung eines 3-dimensionalen Raumgefüges.
Wohnen soll nicht nur auf einer, sondern auf differenzierten Raumebenen stattfinden. Integrierte gemeinsame und individuelle Außenräume spielen dabei eine zentrale Rolle. Das klassische städtische Mehrfamilienhaus als Summe horizontal gestapelter Einheiten wird revidiert und in einen Typus transformiert, der verschiedene „Haustypen“ in begrenztem Entwurfsperimeter zu einem Konglomerat zusammenfügt.
Urbane Dichte als Umfeld und lokal unterschiedliche Parameter von in der Grundfläche identischen Parzellen bilden einen geeigneten Rahmen, um Komplexität als Grundlage des Entwurfs zu üben und eine differenzierte und vergleichende Wahrnehmung zu fördern.
Anzahl Studierende: 28
Aufgabentyp: O (Objekt)
Einführung: Dienstag 15.9.09, 10h00, Zeichensaal HIL D 15
Kontakt: <email-pii>
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19.08.2009 webmaster@arch