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Das durchschnittliche verfügbare Einkommen der reichsten 10 Prozent der Bevölkerung stieg im OECD-Raum demnach auf über das Neunfache des Einkommens der ärmsten 10 Prozent. Vor einem Vierteljahrhundert war es nur siebenmal so hoch.
Der Anteil der Jobs für mittelqualifizierte Arbeitskräfte fiel zwischen 1995 und 2015 um 7,6 Prozentpunkte. Der Anteil an Arbeitsplätzen für Hoch- und Geringqualifizierte stieg dagegen im selben Zeitraum um 5,3 beziehungsweise 2,3 Punkte, wie ein neuer OECD-Beschäftigungsausblick zeigt. Viele Fabrikarbeiter hätten schlechter bezahlte Dienstleistungsjobs annehmen müssen. Neun Prozent der Arbeitsplätze in den OECD-Ländern könnten in den kommenden Jahren automatisiert werden.
Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) zeigte sich optimistisch, "dass der Transformationsprozess der Digitalisierung und Globalisierung gut gemeistert werden kann". Wegen der schnellen technischen Entwicklung sei die Zeit aber knapp. "Es geht nicht immer ohne Ruckeln."/bw/DP/zb
(AWP)