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Ein Bergbauprojekt führte noch vor seiner Umsetzung zu schweren Menschenrechtsverletzungen. Fastenopfer setzt sich für die Bevölkerung der «B’laan» ein.
Das geplante Bergbaugebiet der Kupfer- und Goldmine in Tampakan umfasst 23‘571 ha und beinahe 10‘000 ha Agrarland in vier Provinzen. Es tangiert vier Stammesgebiete. 70 Prozent des geplanten Bergbaugebiets ist Stammesland der indigenen B’laan. Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Identität ist ihre enge Verbundenheit zu ihrem Land und zum Wald.
Durch das vorliegende Projekt wird die Lobbyarbeit gestärkt, die indigenen Gemeinschaften bei der Verteidigung ihrer Lebensgrundlagen unterstützt und somit ihr Lebensunterhalt gesichert.
Die geplanten Grossanlagen für die Mine werden in einem Gebiet gebaut, das mehr als 1000 Meter über dem Meeresspiegel liegt und die Bruchlinie (Erdbebenlinie) durchkreuzt. Im Herzen des Quezon Mountain liegen die Wasserquellen – eine wichtige Ressource für die Landwirtschaft der flussabwärts gelegenen Gemeinden. Dieser Quezon Range liefert Wasser für das Agrarland in drei Provinzen.
Durch die Zerstörung oder Ausbeutung dieses Gebiets könnte die Ökonomie der drei Provinzen stark beeinträchtigt werden und verheerende Auswirkungen für 150’000 Bauern und alle Städte und Dörfer haben, die abhängig sind vom Trinkwasser aus dieser Region.
Das Bergbauprojekt führte bereits in der Vorbereitungsphase zu zahlreichen und schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen, insbesondere gegen die Stammesbevölkerung der B’laan. Stammesführer, die sich gegen das Bergbauprojekt stellten, wurden getötet, eingeschüchtert oder gezwungen, ihre Einwilligung zum Projekt zu geben.