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In einem Wald in Belarus ist ein Massengrab aus dem Zweiten Weltkrieg mit sterblichen Überresten von schätzungsweise 8000 Menschen entdeckt worden. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag mit.
Experten fanden demnach etwa Reste von Knochen, Kleidung, Schuhen und Munition, die nun untersucht werden sollten.
Das Grab liegt nahe eines Truppenübungsplatzes unweit der Hauptstadt Minsk. Dorthin waren der Staatsanwaltschaft zufolge zwischen 1941 und 1944 Zivilisten und Soldaten aus dem Raum Minsk gebracht und dort erschossen worden. Sie seien in bis zu fünf Meter tiefen Löchern begraben worden. «In den Nachbardörfern waren Schüsse und Schreie von Menschen zu hören gewesen», hiess es. In der Nähe der Gräber sei später eine grosse Anzahl von Patronenhülsen entdeckt worden.
Die Generalstaatsanwaltschaft der Ex-Sowjetrepublik rechnet damit, dass es in der Gegend mindestens sieben Massengräber mit den sterblichen Überresten von 38 000 Menschen geben könnte. An der Suche seien Spezialisten des Verteidigungsministeriums beteiligt gewesen.
Vor 80 Jahren überfiel Hitler-Deutschland die Sowjetunion. Das kommunistische Land verzeichnete mit 27 Millionen Toten die grösste Zahl an Opfern in Europa. Allein auf dem Gebiet des heutigen Belarus kam rund ein Viertel der Bevölkerung ums Leben. (aeg/sda/dpa)
Das Leben in Schweden war in den letzten Wochen eigentlich wie immer. Kein 3G, kein 2G, Restaurants, Bars, Läden waren offen, keine Maskenpflicht, weder in Innenräumen noch im öffentlichen Verkehr. Auch in Sachen Todesfällen und Hospitalisierten ist die Lage entspannt.