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40 Jahre Quartierverein Wil West - eine kurze Chronologie
Gründung des Quartiervereins
Am 22. März 1983 wurde der Quartierverein Wil West gegründet. Ende Jahr hatte der Verein schon mehr als 200 Mitglieder. Dies zeigt, als wie virulent die Probleme im Quartier angesehen wurden: - Die Pendler stellten ihre Autos auf allen Strassen ab und verunmöglichten den Quartierbewohner/innen ihr eigenes Parkieren. Zudem wurden die Quartierstrassen, wie heute noch, als Abkürzung benützt. - Die Frauenfeld-Wil-Bahn plante ein neues Depot, den Kauf von neuem Rollmaterial, die Verschiebung des Trassees gegen Norden sowie die Verschiebung des Bahnhofes gegen Westen.
Angehen der Verkehrsproblematik
1992 wurde eine Verkehrsgruppe gebildet, die die Verkehrsproblematik anging. Die Eingabe an den Stadtrat, im Westquartier eine Erweiterte Blaue Zone sowie Tempo 30 einzuführen, war erfolgreich. Im Zusammenhang mit der Vernehmlassung zum Projekt Bahnhofplatz verlangte der Quartierverein 2015 verkehrsberuhigende Massnahmen fürs Quartier. Der Stadtrat reagierte rasch. Zusammen mit der Quartiersentwicklungsgruppe des Quartiervereins schuf er das Betriebs- und Gestaltungskonzept Strassenräume Westquartier.
Geselliges Quartierleben
Das Gesellige nahm immer eine wichtige Rolle im Quartierleben ein. In den Anfangsjahren wurden oft Ausflüge mit der Bahn unternommen und der Chlausanlass in der Frohburg gehörte wie der Brunch zum fixen Datum im Kalenderjahr. Geblieben ist der Quartierbrunch im Spätsommer.
Das Gesellige nahm immer eine wichtige Rolle im Quartierleben ein. In den Anfangsjahren wurden oft Ausflüge mit der Bahn unternommen und der Chlausanlass in der Frohburg gehörte wie der Brunch zum fixen Datum im Kalenderjahr. Geblieben ist der Quartierbrunch im Spätsommer.
Zusammenarbeit Schule und Quartierverein
Ab 2010 setzte der Quartierverein stärker auf die Zusammenarbeit zwischen Schule und Quartierverein. Entstanden sind daraus das Sommerfest sowie Werkenkurse im Winter und die Herstellung von Silvesterlaternen für den Umzug durch die Altstadt.
Entwicklung des Quartiervereins
So wie die Nationen im Westquartier vielfältiger geworden sind, so ist auch das Angebot des Quartiervereins reichhaltiger geworden. 2012 wurde der monatliche Treff eingeführt. 2013 wurden erstmals Führungen durchs Quartier organisiert. Seit 2018 führt der Quartierverein eine Kinderspielgruppe und seit 2020 wird Halloween gefeiert. Seit 2022 wird einmal pro Woche der Chrabbeltreff durchgeführt.
Unser neues Zuhause
Damit alle unsere Interessen unter einen Hut gebracht werden konnten, entschloss sich der Vorstand 2023, einen Quartiertreff einzurichten. Dieser liegt an einer idealen Stelle, an der Pestalozzistrasse gegenüber dem Alleeschulhaus mit seinen grossen Spielplätzen.
40 Jahre alt, also im besten Alter
Die Anforderungen an den Quartierverein sind im Laufe der 40 Jahre vielfältiger und anspruchsvoller geworden. Trotz oder vielmehr wegen den Veränderungen steht der Quartierverein gesund und aufgestellt da. Symbolisch für die Veränderungen stehen die drei Logos des Vereins:
Das erste Logo wurde mit einer Windrose gestaltet, weil der Vorstand des Quartiervereins 1983 davon ausging, dass es vier Quartiervereine in Wil geben würde. Es galt bis 2012. Ab 2012 wurde ein moderneres Logo verwendet. 2021 wurde das Design inklusive Internetseite auf eine aktuelle Erscheinung aktualisiert.
Der Vorstand seit 2019, im Jubiläumsjahr und weiterhin
Seit August 2019 präsentiert sich der Vorstand des Quartiervereins in dieser Form: Johannes Schimmel, Stefan Leutenegger, Jann Döbelin, Livia Bergamin, Guido Bünzli, Ulrike Hintze
Die Präsidenten
Gründungspräsident war Robert Martin, der das Amt von 1983 bis 1989 ausübte. Ihm folgte bis 1991 Eugen Elmer. Von 1991 bis 2001 hatte Urs K. Scheller (rechts aussen) das Amt inne, dann bis 2011 Stefan Leutenegger. Er übergab das Amt 2011 an Guido Bünzli, dem 2021 Jann Döbelin ins Amt folgte.
Die Stadt Wil hat unter anderem den Quartierverein Wil West zur Vernehmlassung über das Inventar der schützenswerten Bauten eingeladen. Die Stadt möchte die im Volksmund genannten Stiefel-Bauten an der Gallusstrasse in das Inventar aufnehmen. Der Vorstand stellt sich dem entgegen und hat die Gründe am 5. Juni 2021 der Stadt mitgeteilt.