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Der Staatsrat ist sich der finanziellen Opfer, die seine Angestellten seit über 25 Jahren erbringen, sehr wohl bewusst. Dies schreibt er in seiner Antwort auf eine Anfrage der beiden SP-Grossräte David Bonny (Prez-vers-Noréaz) und Guy-Noël Jelk (Freiburg). Die beiden hatten sich in einer Anfrage über «befremdliche Äusserungen» der Kantonsregierung im Zusammenhang mit den anstehenden Veränderungen bei der Pensionskasse des Staatspersonals beklagt: so etwa darüber, dass der Staatsrat von den Versicherten einen «Effort» verlangt habe. Der Staatsrat weist darauf hin, dass er den Staatsangestellten «in Anerkennung» ihrer Arbeit auch Reallohnerhöhungen gewährt habe, so in den Jahren 2017 und 2018. Auch habe es für das Staatspersonal seit 2010 keine Lohnkürzungen gegeben, obwohl die Preise für Waren und Dienstleistungen in dieser Zeit gesunken seien. Und auch bei der Pensionskasse sei es die erklärte Absicht des Staatsrats, die Einbussen für die Mitarbeitenden zu begrenzen und die Information der Mitarbeitenden so transparent wie möglich zu gestalten. Der Staatsrat sei sich überdies bewusst, dass ein Systemwechsel bei der Pensionskasse in Einzelfällen durchaus Folgen für die persönliche Situation Arbeitnehmender haben könne. Interkantonale Umfragen würden aber bestätigen, dass der Kanton Freiburg «im Durchschnitt arbeitsmarktkonforme Arbeitsbedingungen bietet».