Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03243.jsonl.gz/64

Dass die an das Tessin angrenzende Region der nördlichen Lombardei sehr dicht bevölkert ist, dürfte allseits bekannt sein.
Ebenso der Umfang der von dort (noch) täglich Pendelnden. Nicht vergessen sollte man das Pendeln aus Richtung Domodossola ins Wallis sowie in das Puschlav und das Oberengadin.
Genf und auch Lausanne (mit den Schiffs-Pendlern aus Evian und Thonon) zählen grosse Pendlerströme. Auch die Situation in Baseldürfte bekannt sein.
Weniger weiss ich über die Lage im Thurgau sowie in Schaffhausen. Dort, so vermute ich, halten sich die Pendlerströme insofern in relativ kleinerem Rahmen, weil sowohl Konstanz als auch die Region nördlich von Schaffhausen (mit Singen) wirtschaftlich gut aufgestellt bis prosperierend sind. Was längst auch für Vorarlberg gilt.
Bleibt noch ein Blick auf den Jurabogen. Von St- Cerque über Sainte-Croix, Le Locle, La-Chaux-de-Fonds bis Saignelégier strömen Pendler in die Fabriken der Uhren- und Präzisionsindustrie. Aus dünn besiedelten und schwach entwickelten Regionen.
Was sich, jedenfalls was die Bevölkerungsdichte betrifft, rund um den Pruntruter Zipfel, radikal ändert. Die Region um Montbéliard/Belfort ist sehr stark industrialisiert (Stichworte Peugeot in Sochaux und Alstom in Belfort). Trotzdem bewegt sich auch aus dieser Region täglich ein starker Pendlerstrom in den Jura.