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Anteil Frauen in Kaderpositionen am Total der Erwerbstätigen in Kaderpositionen. Die Kaderpositionen umfassen:
- Selbstständige mit Arbeitnehmende
- Arbeitnehmende in eigener Firma mit Arbeitnehmenden
- Arbeitnehmende in Unternehmensleitung
- Arbeitnehmende mit Vorgesetztenfunktion.
Die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt wird beispielsweise durch den ungleichen Zugang zu Führungspositionen behindert, ebenso durch eine unterschiedliche Entlohnung bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit. Der Anteil von Frauen in Kaderpositionen zeigt die Verteilung von Macht und der davon abhängigen finanziellen Ressourcen.
Die Ergebnisse fallen in ein 95%-Vertrauensintervall, dessen Breite je nach Kanton stark variiert. Dies hängt insbesondere von der Grösse der Stichprobe der für die Berechnung ausgesuchten Bevölkerungsgruppe sowie von der erzielten Antwortquote ab. Bei den kantonalen Werten, die auf einer geringen Anzahl Beobachtungen basieren, ist Vorsicht geboten.
Die Vertrauensintervalle sind auf www.cercleindicateurs.bfs.admin.ch verfügbar.
Chancengleichheit ist eine zentrale Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung. Wichtig sind dabei institutionelle Rahmenbedingungen, damit alle Menschen ihr Leben selbst gestalten können, Zugang zu Existenzgrundlagen haben und an gesellschaftlichen Entscheiden teilnehmen können. Von besonderer Bedeutung ist in der Schweiz immer noch die Gleichstellung von Frau und Mann, die unter anderem durch eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefördert werden kann. Auch die soziale Herkunft, die sexuelle Orientierung, die Religionszugehörigkeit, das Alter oder die physische und intellektuelle Leistungsfähigkeit dürfen die Chancen im Bildungsverlauf, auf dem Arbeitsmarkt, im sozialen Beziehungsnetz und in der Politik nicht beeinträchtigen.