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Roger Köppel, geboren 1965, startete seine journalistische Laufbahn 1988 bei der NZZ und arbeitete dort während sieben Jahren in unterschiedlichen Ressorts, unter anderem im Sport und in der Filmredaktion. 1995 schloss Köppel sein Studium der Politischen Philosophie und Wirtschaftsgeschichte in Zürich ab. Beim Tages-Anzeiger war er ab 1994 Kulturredaktor. Drei Jahre später wurde er zum Chefredaktor des Tages-Anzeiger-Magazins berufen, 2000 wurde er stellvertretender Chefredaktor des Tages-Anzeigers. 2001 nahm Köppel das Angebot an, die Weltwoche als Chefredaktor zu führen. Unter seiner Ägide erfuhr das Traditionsblatt sowohl eine inhaltliche wie auch formale Neuausrichtung. Das klassische Zeitungsformat der Weltwoche wurde in ein Zeitschriftenformat überführt. 2004 wechselte Köppel in der Funktion des Chefredaktors zur Tageszeitung «Die Welt» in Berlin. Ende 2006 schliesslich übernahm er die von ihm neu gegründeten Weltwoche Verlags AG und amtet seither als deren Verleger und Chefredaktor. Köppel erhielt 2010 den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik in Deutschland und wurde vom Branchenmagazin Schweizer Journalist zum «Journalisten des Jahres 2006» gewählt.
«Schreiben, was ist.»