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“Wir riefen Arbeitskräfte und es kamen Menschen“. Dieser berühmte Satz von Max Frisch aus dem Jahr 1965 thematisiert, was Luigi Fragale in den 1990er Jahren als verstecktes Kind eines Saisonniers in der Schweiz erlebte. Er hatte Angst, wenn es klingelte, wenn er Lärm machte, wenn er nach draussen ging. Bis zur Einführung der Personenfreizügigkeit 2002 lebten geschätzt 50‘000 Kinder von Gastarbeitern nach dem Saisonnierstatut im Schweizer Untergrund. Rund 500‘000 weitere wurden bei Verwandten, in grenznahen Heimen oder in Pflegefamilien untergebracht, weil Familiennachzug untersagt war. Die Angst vor Überfremdung fand 1970 ihren Höhepunkt in der sogenannten Schwarzenbach Initiative, die vom Stimmvolk verworfen wurde. Zahlreiche Originalaufnahmen
aus der Zeit und Gespräche mit Betroffenen, die ihren Weg trotz aller Schwierigkeiten gegangen sind, machen den Film zu einem wichtigen Zeitdokument, das angesichts heutiger Migrationszahlen neue Aktualität gewinnt.
Credits kommen gelegentlich.
Am dritten Montag im April ! (der zweite ist Ostermontag!)
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