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Bei einem anschliessenden Treffen mit Aussenminister Park Jin nannte Stoltenberg Nordkoreas Atomwaffenprogramm und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine als Beispiele für die wachsende Verbundenheit beider Seiten. Zum einen sei die Nato sehr besorgt wegen der "rücksichtlosen" Raketentests und des Atomwaffenprogramms Nordkoreas. Zum anderen habe der Ukraine-Krieg Auswirkungen auf Ostasien. Die Nato wisse auch, dass Nordkorea Russland militärisch unterstütze, indem es Raketen liefere, sagte Stoltenberg.
Er spielte auf Vorwürfe der USA an, wonach Nordkorea die russische Söldnergruppe Wagner mit Waffen versorgt habe. Nordkorea hatte wiederholt bestritten, heimlich Munition und Waffen nach Russland zu liefern.
Bei dem zweitägigen Aufenthalt des Nato-Generalsekretärs in Seoul soll es auch um das zunehmend selbstbewusste Auftreten Chinas in der Region gehen. Die Nato müsse sich den "globalen Bedrohungen und Herausforderungen, einschliesslich der Herausforderungen durch China, stellen", sagte er der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap. Dazu gehöre eine engere Zusammenarbeit mit den Partnern in der Region. Zu den dortigen Nato-Partnern zählen auch Japan, Australien und Neuseeland.
Geplant ist auch ein Treffen mit Südkoreas Präsident Yoon Suk Yeol. Am Montag reist Stoltenberg nach Tokio weiter.
(sda)