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Thierry und Nathalie Beaud, Albeuve, haben auf ihrem Betrieb 80 gämsfarbige Milchziegen und etwa 40 Jungtiere. Im Sommer sind die Ziegen auf der Alp «Les Chaudzes» oberhalb von Lessoc. Um die Milch an beiden Orten verarbeiten zu können, wurde eine fahrbare Käserei entwickelt. Unter dem Namen «Fromachèvre» werden die Spezialitäten aus der Ziegenmilch vermarktet. Die Jury zeichnete dieses Projekt mit dem ersten Preis von 10 000 Franken aus.
Jahrelang getüftelt
Der zweite Preis von 6000 Franken konnten Jakob und Christine Schwab, Kerzers, entgegennehmen. Der Hobbykonstrukteur Schwab hat eine Maschine gebaut, welche die Spargelernte erleichtert. Über vier Jahre tüftelte er am Prototypen. Dank einem ergonomischen Sitz habe er weniger Rückenschmerzen, sagte er. Die nun vierrädrige Maschine steuert er über zwei Pedale. Das Gefährt hebt die Folie über den Damm an und legt sie hinter sich wieder ab.
Die Ernte des Spargels, dem «Kaviar unter den Gemüsen», erfolge in der Regel ab dem 15. April. Die Kultur sei sehr von der warmen Witterung abhängig. Schwab ist überzeugt, dass mit der Arbeitserleichterung der Anbau von Bleichspargeln im Seeland wieder interessanter werden dürfte.
In Schafe investiert
Roland und Chantal Python, Villarsel-le-Gibloux, erhielten für ihren Schafstall und die Käserei in Orsonnens den dritten Preis von 4000 Franken. Sie halten auf ihrem Betrieb 250 Milchschafe der französischen Rasse «Lacaune» und Nachzucht. Für den modernen Betrieb hat der ehemalige Käsermeister gegen eine Million Franken investiert.
Gelder der öffentlichen Hand habe er keine erhalten, weil «der Betrieb zu wenig eigenes Land besitze und er mit 38 Jahren zu alt sei» … Aus der biologisch erzeugten Schafmilch stellt der Betrieb unter dem registrierten Namen «Pastourelle, Le Véritable» eine ganze Palette von Spezialitäten her. ju