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Du hast sicher auch schon von der Rivalität zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel gehört. Die ist nicht erst in den letzten Jahren entstanden und auch nicht erst am 13. Mai 2006, als der FCB in letzter Minute, nämlich der 93. die Meisterschaft an den FCZ verlor.
Diese Rivalität ist bereits in den 1960ern entstanden. Damals hatte der FCB eine sehr gute Mannschaft und einen guten Trainer, nämlich Helmut Benthaus. In dieser Mannschaft spielte auch Karli Odermatt, der heute noch im Verwaltungsrat des FCB ist. In der Zeit war aber auch der FC Zürich ein grosser Verein. Damals spielte beispielsweise Köbi Kuhn beim FCZ. Und weil sich die beiden Vereine ab 1967 immer wieder als Sieger abwechselten in der Meisterschaft und im Cup, entstand eine Rivalität, die viele Zuschauer anlockte, in den Medien diskutiert wurde und die Spieler anstachelte.
Den beiden Vereinen ging es aber nicht immer gut. 1988 stiegen beide in die Nati-B ab, also in die Challenge-League, wie man heute sagt. Beide hatten auch mit finanziellen Problemen zu kämpfen.
Eine zweite Erfolgswelle erlebte der FCB dann ab den 2000er Jahren, die bis zur Ablösung durch YB anhielt im letzten Jahr. Ab 2001 reihten sich Erfolg an Erfolg. Mit wenigen Unterbrüchen – 2006, 2007 und 2009 – als der FC Zürich Meister wurde. Grund für den Erfolg und Aufschwung ist sicher auch die damalige Übernahme des FCB durch eine Frau: «Gigi», Gisela, Oeri zahlte die Schulden des Vereins und baute eine gute Nachwuchsabteilung auf. Ebenfalls zum Erfolg beigetragen hat die Einkaufspolitik: Der FCB kaufte von anderen (damals) erfolgreichen Vereinen wie beispielsweise von den Grasshoppers gute Spieler und integrierte sie in die eigene Mannschaft: So zum Beispiel Pascal Zuberbühler, Murat Yakin und weitere.
Zum Erfolg beigetragen haben dann auch die magischen Nächte der Champions-League. Dem FCB gelangen grossartige Siege gegen bedeutende Mannschaften, was wiederum viel Geld in die Vereinskasse spülte.
Und nun YB, warum eigentlich? Schwierig zu sagen, aber Historiker schauen auch lieber in die Vergangenheit als in die Gegenwart und Zukunft
Ich wünsche dir, lieber Julius, viel Erfolg in der Schule und im Sport und vielleicht wirst du ja selber mal ein bekannter Sportler oder findest Gefallen an der Sportgeschichte.