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Zhuasbaev Alibek
Omarova Gulnazid
Ihtimbaev Nurzhuman
Seit 1.1.2013 werden alle Filme, welche in Kinos öffentlich vorgeführt werden von der "Schweizerischen Kommission Jugendschutz im Film" nach Alterskategorien eingestuft. Das Alter "Zugelassen ab" bedeutet, dass ein Kind/Jugendlicher durch das anschauen des Films keinen Schaden erleiden sollte. Ein Kind/Jugendlicher, welches(r) dieses Alter erreicht hat, wird alleine zugelassen. In Begleitung einer erziehungsberechtigten Person, kann dieses Alter um maximal zwei Jahre unterschritten werden (z.B. Zugelassen ab: 10, ein(e) 10-jährig(e)r wird alleine zugelassen. ein(e) 8-jährig(e)r wird in Begleitung einer Erziehungsberechtigen Person zugelassen.
"Empfohlen ab" bedeutet, dass Ein Kind/Jugendlicher den Inhalt des Films verstehen kann.
Weitere Informationen unter: filmrating.ch
INHALT
Ein als «Wolfskind» verrufener Junge und seine verführerische Mutter sowie ein Jäger und Schamane stehen im Mittelpunkt dieser elegischen, zum Teil burlesken Erkundungen menschlicher Begierden, Fähigkeiten und Einsamkeiten. Nachdem der Junge einen Überfall begangen hat, bricht er mit dem Jäger und Liebhaber seiner Mutter zu einer Initationsreise auf. Serik Aprymov gelingt eine spannende genreübergreifende Erzählweise, eine reizvolle Mischung aus Legende, Epos und sozialem Realismus. In einem abgelegenen kasachischen Bergdorf wohnt der 12-jährige Erken mit seiner Mutter. Der schweigsame, verschlossene Junge gilt als gefühlskaltes Wolfskind. Eines Nachts, als seine Mutter einen Jäger empfängt, stiehlt Erken dessen Pferd und Gewehr, um einen Laden zu überfallen. Die Polizei ist ihm auf den Fersen, doch der Jäger findet ihn und stellt ihn vor die Wahl: entweder Gefängnis oder ein Leben mit ihm in den Bergen. Während der folgenden Initiationsreise versucht der Jäger, dem Jungen seine Lebensfreude und Erkenntnisse zu vermitteln, indem er ihm die Schönheit der Natur nahe bringt und ihn Freundschaft und Tod entdecken lässt. Seine Probe besteht Erken, als er seine Mutter findet, die auf der Suche nach ihrem Sohn in den Bergen vor Kälte in Ohnmacht fällt. In diesem Film verknüpfte ich mythische Elemente und eine realistische Erzählweise miteinander, um die Komplexität und die Widersprüche zwischen zwei Welten aufzuzeigen: diejenige der Menschen und die weitaus harmonischere der wilden Tiere. Dabei habe ich eine poetische und eine burleske Symbolsprache gewählt, da die Begriffe von Gut und Böse nicht universell sind. Der Jäger repräsentiert die Menschen, genauer steht er an der Grenze zwischen Mensch und Tier. Folglich macht das Kind dank ihm eine Erfahrung, die in der modernen Welt so nicht mehr möglich ist. Am Ende fügen sich die beiden Welten zu einem Ganzen. (Serik Aprymov)