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Im Schweizer Berggebiet werden zwischen 2 % und weit über 40 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche einer Gemeinde als ökologische Ausgleichsfläche (öAF) angemeldet. Wie können diese Unterschiede aus klimatischer, agronomischer und sozioökonomischer Sicht erklärt werden? Welche Bedeutung haben die unterschiedlichen Anteile an öAF für die Erreichung der Ziele des ökologischen Ausgleichs? Zur Beantwortung dieser Fragen haben wir im Rahmen des nationalen Forschungsprogramms 48 «Landschaften und Lebensräume in den Alpen» eine flächendeckende Analyse für die Nordalpen und die östlichen Zentralalpen durchgeführt. Der Anteil der ausgewiesenen öAF korrelierte mit klimatischen Faktoren. Der Erfolg des ökologischen Ausgleichsprogramms hängt jedoch nicht nur von dem Anteil öAF ab: In den tiefen Lagen des Berggebietes werden die meist wenigen öAF eher an Grenz-Ertragsstandorten angelegt und haben dadurch ein komplementäres Pflanzenartenspektrum. In den höheren Lagen erlauben die Direktzahlungen eine grossräumige extensive Bewirtschaftung. Hier wirkt das Agrarumweltprogramm der Intensivierung sowie der Nutzungsaufgabe entgegen.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.