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"Es ist daher weiterhin - aber nicht auf unbegrenzte Zeit - mit einer expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank zu rechnen", betonte Nowotny. Er forderte die Staaten des gemeinsamen Währungsraums auf, die noch anhaltende Phase niedriger Zinssätze für eine Konsolidierung zu nutzen, also die öffentlichen Defizite zu verringern und den Abbau der Schuldenquoten zu beschleunigen. Dies könne als Grundlage für einen stabilen mittelfristigen Wirtschaftsaufschwung dienen.
Insgesamt sieht der Gouverneur der OeNB die Wirtschaft Österreichs im kommenden Jahr von einem "kontinuierlichen Wachstum" bestimmt. In ihrer Dezember-Prognose ging die Nationalbank für 2017 von 1,5 Prozent BIP-Wachstum in Österreich aus. Das Wirtschaftswachstum soll 2017 damit in etwa dem Euroraum und Deutschland entsprechen. "In der nationalen wie auch in der europäischen Wirtschaftsentwicklung bestehen erhebliche Risiken, wobei allerdings Österreichs Haupthandelspartner, speziell auch die Staaten Zentral-und Osteuropas, überwiegend eine starke Dynamik erwarten lassen", sagte Nowotny./cri/ivn/APA/jkr/mis
(AWP)