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Yoga, Sport & Co in den Wechseljahren
Überprüft von medizinisch geschultem Personal von Mylan 09 August 2019
Generell und insbesondere in den Wechseljahren empfiehlt sich eine Lebensführung hin zu einer gesunden, abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung sowie regelmässige Bewegung. Daneben können Sport, Ausdauertraining und Yoga zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen.
Studien legen nahe, dass körperlich aktive Frauen eine bessere Stoffwechsel-Situation aufweisen, ihr Gewicht besser kontrollieren und eine insgesamt höhere Gehirnleistung abrufen können. Laut NAMS (North American Menopause Society) leiden Frauen mit Übergewicht stärker unter Hitzewallungen. Aus diesem Grund können die Aufrechterhaltung eines gesunden Gewichts und regelmässige Bewegung zu einer Linderung von Wechseljahrbeschwerden beitragen.
Die Bedeutung von Bewegung in den Wechseljahren
Für Frauen in den Wechseljahren empfiehlt es sich, sich auf unterschiedliche Art körperlich fit zu halten: Beispielsweise durch Ausdauersportarten wie Wandern und Fahrradfahren sowie Krafttraining, zum Beispiel mit leichten Gewichten und Therabändern. Pro Woche sollte mindestens 150 Minuten moderat und 75 Minuten intensiv trainiert werden. Frauen, die dieses Mass an körperlicher Aktivität nicht erreichen, sollten dennoch so aktiv wie möglich sein.
Beobachtungen zufolge leiden Frauen, die häufiger körperlich aktiv sind (mindestens 3-mal pro Woche), weniger unter menopausalen Beschwerden als Frauen, die sich nur gelegentlich bewegen. Herzprobleme, Schlaganfall, Knochenbrüche sowie Brust- und Dickdarmkrebs treten bei körperlich aktiven Frauen weniger häufig auf. Der Nutzen von angemessenem körperlichem Training überwiegt im Allgemeinen bei weitem gegenüber etwaigen negativen Auswirkungen.
Studien zeigen, dass regelmässiges Training, z. B. zügiges Gehen (> 5 km/h) und leichte bis moderate sportliche Betätigung, unter anderem die Knochendichte bei postmenopausalen Frauen steigert und somit zur Vorbeugung von Knochenbrüchen beiträgt.
Die Bedeutung von Yoga in den Wechseljahren
Die Beliebtheit von Yoga hat in den letzten 20 Jahren ständig zugenommen und sich seit 2002 verdoppelt. Bereits das Praktizieren von Yoga kann in den Wechseljahren zur Verbesserung psychischer Beschwerden beitragen und den Schweregrad von Hitzewallungen reduzieren. Es gibt jedoch keinen klassischen Studiennachweis über einen direkten Nutzen von Yoga auf menopausale Beschwerden.
Regelmässiges Yoga kann sich dennoch langfristig positiv auswirken. Yoga-Übungen können das psychische Befinden, vaginale Probleme, die Lebensqualität sowie das soziale und körperliche Wohlbefinden von Frauen in der Menopause verbessern.
Frauen, die an Schlaflosigkeit leiden, berichten bei regelmässigem Yoga über weniger Einschlafprobleme und/oder eine deutlich erhöhte Schlafdauer im Vergleich zu Frauen, die kein Yoga praktizieren.