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Saufang,
eine fest umzäunte Fläche im Wald, mit einer Vorrichtung (Stellung), in welcher die Sauen sich fangen. Ein vollständiger S. besteht aus dem Fang, dem Beigarten und dem Hetzplatz, die durch Palissadenzäune, in welchen Fallthüren angebracht sind, eingefriedigt und voneinander getrennt werden. Der Fangplatz muß mit wenig, der Beigarten dagegen mit dichtem Buschwerk bewachsen und der Hetzplatz möglichst holzfrei sein. Für den Fang legt man eine Laufkirre durch Ausstreuen von Eicheln, Kartoffeln etc. bis zur Fallthür des Fangplatzes an und richtet auf letzterm einen größern Kirrplatz her, damit die Sauen, wenn sie der erstern folgen, durch die Thür auf den letztern gelockt werden.
Die Thür fällt herab, sobald die eingewechselten Sauen die über den Kirrplatz gespannte Druckleine berühren; man postiert aber auch auf einer Kanzel in der Nähe der Fallthür einen Wärter, welcher die Fallthür herabläßt, wenn die Sauen auf den Fangplatz gelangt sind. Die gefangenen Sauen werden durch die in dem Zwischenzaun angebrachten Fallthüren in den Beigarten gebracht und können dort gefüttert und gehalten werden, bis eine hinreichende Zahl vorhanden ist, um darauf Jagd zu machen, zu welcher sie auf den Hetzplatz getrieben werden.