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region l Region Zürich l23l Region Basel l8l Innerschweiz l10l Region Bern l6l Region Jura l1l Romandie l12l Wallis l14l Region Tessin l5l Region Graubünden l11l Ostschweiz l1l Fünfte Schweiz l2l gebiet l Chur, Vorderrhein l2l Landquart, Sargans l1l Engadin, Val Müstair l8l fassade l Stein l1l Beton l9l Glas l6l Metall l9l Holz l14l Textilien l1l Bestand l49l Platten l1l Putz l3l jahrzehnt l 2010-19 l25l 2000-09 l56l 1990-99 l11l 1970-79 l1l nach fotograf
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das ehemalige Bauernhaus in ein Gasthaus umgewandelt. 2008 wurde das Dach des Hotels um circa einen Meter angehoben, was den Einbau von sechs weiteren Zimmern und einem Wellbeingbereich ermöglichte. Der beschränkte Lichteinfall von der Fassade wurde durch Einfügen von «Oblichtlaternen» kompensiert, die einen grossen Tageslichteinfall und unterschiedliche Lichtstimmungen ermöglichen. Es wurde durchgehend Massivholz verwendet (Arve, Lärche und Ahorn)
Die Umbauten und Erweiterungen ermöglichten eine intensive Auseinandersetzung mit diesem Haus. Grundlage aller Umbauten im Waldhaus war die Vorstellung, die starke eigene Stimmung des Hotels zu bewahren und mit eigenen Mitteln zu ergänzen. Die neuen Räume und Elemente werden derart in die bestehende Struktur eingefügt, dass sich die Eingriffe mit dem Bestehenden verwischen. Formal bleibt die neue Arbeit jedoch ablesbar und vermeidet eine falsche Anbiederung an vergangene Vorbilder.
Der neue Wohnbau, welcher der Villa zugeordnet wird, liegt an der Stelle des ehemaligen Heustalls. Das Volumen wächst aus der Gartenmauer heraus und wird mit seiner Höhe und Schmalheit zum turmartigen Gebäude. Der neue Wohnbau, welcher der Villa zugeordnet wird, liegt an der Stelle des ehemaligen Heustalls. Das Volumen wächst aus der Gartenmauer heraus und wird mit seiner Höhe und Schmalheit zum turmartigen Gebäude.
Die bestehende, schon einmal erweiterte, steinerne Hütte wurde durch einen über die mächtige Sockelmauer hinauskragenden hölzernen Baukörper ergänzt. Vom neuen Aufenthaltsraum aus präsentiert sich eine einmalige Aussicht auf Gletscher und Berge. Die Lawinenstatik des Neubauteiles wird durch eine Aussenschale aus vertikalen Stahlträgern mit eingeschobenen Lärchenholzbohlen gewährleistet.
Der Raum zwischen den historischen Festungsanlagen ist in fein modulierte Geländekanten ausgefächert. Von dieser Terrainmodellierung bestimmt, ordnen sich die drei neuen Baukörper mit der bestehenden Bausubstanz in die Gesamtanlage ein. Die Neubauten, typologisch mit Sockel und weit auskragenden Obergeschossen als Pavillons formuliert, finden in der Materialisierung aus verschieden strukturiertem Sichtbeton die Massstäblichkeit zur massig konstruierten, historischen Festungsanlage.
Das Hotel Misani befindet sich im Kern von Celerina, an der Hauptstrasse Via Maistra. Das Gebäude spiegelt seine bewegte Geschichte als Hotel und Weinhandlung im Inneren und Äusseren wieder. Ausgangslage war ein sanierungsbedürftiger Altbau mit unsensibel gesetztem Anbau. Zusammen mit Fachplanern, Innenarchitekten und Werbefachleuten wurde ein Gestaltungs- und Erscheinungskonzept, sowie ein ökonomisches Betriebskonzept entwickelt.
Der neu angefügte reine Zimmertrakt aus Tuffstein ist mittels eines, den neuen Haupteingang und das Hallenbad beinhaltenden, niedrigen Zwischengliedes mit dem Hauptbau verbunden. Er bildet den Abschlusstein der imposanten Pontresiner Hotelzeile. Die Geschichte wurde so weitergeschrieben, es entstand ein Spannungsbogen zwischen Alt und Neu. Im bestehenden Altbau wurde das vielfältige Raumangebot praktisch ohne grundrissliche Änderungen erhalten und mit vernünftigem finanziellen Aufwand renoviert.