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Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der Geschichte des Kantonalen Labors Zürich. Wenn Sie mehr wissen möchten, steht Ihnen die ausführlichere Version als pdf zur Verfügung.
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In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gewann der Lebensmittelhandel stark an Bedeutung. Durch die zunehmende Industrialisierung waren immer weniger Menschen in der Lage, sich selbst zu versorgen. Sie waren daher auf gekaufte Lebensmittel angewiesen. Bedingt durch den unerbittlichen Konkurrenzkampf waren unlautere Praktiken, häufig verbunden mit gesundheitlicher Gefährdung der Verbraucher, an der Tagesordnung. Die Kantonsregierung fasste deshalb den Beschluss, einen Chemiker für die Durchführung von Lebensmitteluntersuchungen einzusetzen: Am 15. Februar 1877 trat Dr. Haruthiun Abeljanz als 1. Kantonschemiker des Kantons Zürich sein Amt an.
Am 15. April 1884 trat Dr. Adolf Weber das Amt des Kantonschemikers an; er war vorher als Privatdozent und erster Assistent am chemischen Laboratorium der Universität Zürich tätig.
Als Nachfolger von Dr. Ernst Romann wurde Dr. Rolf Etter bestimmt.
Rolf Etter studierte Chemie an der ETH Zürich und doktorierte zum Thema «Synthese und Untersuchungen an Chlorophyll» unter Prof. Dr. A. Eschenmoser. 1981 trat er nach einem Postdoc am Caltech in Pasadena, USA, ins Kantonale Labor Zürich ein und wurde Abteilungsleiter in der Fleischanalytik mit Schwerpunkt Rückstandsanalytik für Tierarzneimittel und biogene Amine. Bevor Dr. Rolf Etter per 01. April 1995 zum Kantonschemiker gewählt wurde, war er mehrere Jahre als Stellvertreter von Dr. Romann tätig.