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Arbeit
Im Jahr 2010 arbeiteten rund 246'000 Menschen Teil- oder Vollzeit in rund 29'000 Arbeitsstätten im Kanton St.Gallen. Im Vergleich zur Gesamtschweiz spielen in St.Gallen die Metallindustrie, der Maschinen- und Fahrzeugbau und die Elektrotechnik eine grosse Rolle. In diesen Branchen wird etwa 16 Prozent der kantonalen Arbeitsleistung erbracht. In der Schweiz liegt dieser Anteil bei rund 10,5 Prozent.
Verarbeitender Sektor überdurchschnittlich bedeutsam
Während Branchen des zweiten Sektors im Jahr 2008 eine überdurchschnittliche Bedeutung für den Kanton St.Gallen hatten, waren sämtliche Dienstleistungsbranchen im Vergleich zur gesamten Schweiz untervertreten. Der zweite Sektor umfasst "verarbeitende" Unternehmen (Industrie, Handwerk, Energiewirtschaft), der dritte umfasst Dienstleistungsbetriebe (Banken, Gesundheitswesen, Informatikdienste usw.).
Etwa 40 Prozent der Arbeit, die im Jahr 2008 in den Sektoren 2 und 3 insgesamt geleistet wurde, entfiel in St.Gallen auf den zweiten Sektor. Im schweizerischen Durchschnitt war dieser Anteil wesentlich tiefer, nämlich rund 30 Prozent.
Lohnniveau im Vergleich zur Ostschweiz überdurchschnittlich
Verglichen mit der Gesamtschweiz war das Lohnniveau 2004 im Kanton St.Gallen unterdurchschnittlich, im Vergleich zur Ostschweiz überdurchschnittlich. In St.Gallen verdiente die Hälfte der Lohnbeziehenden weniger als 5230 Franken brutto, in der Ostschweiz weniger als 5160 Franken brutto. Im schweizerischen Durchschnitt verdiente die Hälfte der Lohnbeziehenden weniger als 5500 Franken brutto.
Dies geht aus einer Studie hervor, die zuletzt 2004 auf die Kantone heruntergebrochen wurde. In der Regel werden in der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung neues Fenster nur die Grossregionen der Schweiz untersucht (zuletzt 2010). Der durchschnittliche monatliche Bruttolohn (Median) beträgt gemäss dieser Erhebung von 2008 in der Ostschweiz 5'439 CHF, in der Gesamtschweiz 5'823 CHF.
Jährlich 600 neue Unternehmen
In den Jahren 2005 bis 2009 wurden jährlich etwa 600 Unternehmen neu gegründet, was 3,4 Neugründungen je 100 bestehender Unternehmen entspricht. Im Jahre der Gründung schufen diese neuen Unternehmen durchschnittlich gut 1200 Arbeitsplätze. Die überwiegende Anzahl der Neugründungen entfiel auf den Dienstleistungssektor. Diese schufen im Gründungsjahr im Schnitt zwischen einer und fünf rechnerischen Vollzeitstellen.