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Anna Maria Chappuis-Koechlin, Donatorin des Alters- und Pflegeheims Sunneziel
Am 8. Mai 1972 wurde mit Annemarie Chappuis-Koechlin erstmals eine Frau zur Megger Ehrenbürgerin ernannt. Sie wurde am 10. November 1899 geboren und war Bürgerin von Basel, Rivaz und Puidoux. Ihr Mann, Francois Chappuis-Koechlin, erwarb 1946 das Gut Rippertschwand. Nach seinem Hinschied 1965 ging dieser Herrschaftssitz an seine Frau über. Die Familie Chappuis war in Meggen sehr geachtet und beliebt. Da Meggen dringend ein neues Altersheim brauchte, führten die Verhandlungen der Familie Chappuis mit den Gemeindebehörden von Meggen zur Gründung der Stiftung Alterssiedlung Sunneziel Meggen. Die Gemeinde kaufte das 20'000 Quadratmeter grosse Grundstück am Balmweg und trat es schenkungsweise an diese Stiftung ab. Frau Chappuis-Koechlin übernahm sämtliche Baukosten des grossen Altersheims, das 1974 eröffnet werden konnte. In Würdigung ihrer Verdienste für das «Sunneziel» verlieh die Gemeinde Meggen der grosszügigen Spenderin und Donatorin das Ehrenbürgerrecht. Annemarie Chappuis-Koechlin starb am 25. März 1975 und wurde im Englischen Friedhof in Meggen beigesetzt.
Grundsteinlegung im September 1972 – der Grundstein wurde über all die Jahre und Umbauten hinweg erhalten und ist am Haupteingang links zu erkennen.
Das Alters- und Pflegeheim Sunneziel wird eröffnet. Entstanden ist es nach Plänen des Zürcher Architekten Rudolf Mathys.
Die Altersabteilung des Sunneziels wird umgebaut. 40 Zimmer mit Balkon werden vergrössert und mit rollstuhlgängigen Nasszellen ausgerüstet. Für demenzerkrankte Menschen wird die Wohngruppe Rosegarte errichtet. Im Weiteren wird der Eingangsbereich umgebaut und das Restaurant Au Premier vergrössert.
Die Residenz Siesta mit Alterswohnungen im gehobenen Standard wird eröffnet. Zudem wird die Parkanlage erneuert.
Die Stiftung Sunneziel beabsichtigt, das Alters- und Pflegeheim zu erweitern. Geplant sind der Umbau der Pflegeabteilung mit Einzelzimmern, Erweiterung und Modernisierung im Zentrumsbau sowie ein Neubau mit Alterswohnungen.
Am 23. September 2012 stimmt die Megger Bevölkerung mit über 90 Prozent Ja-Stimmen einer entsprechenden Teiländerung des Zonenplans für diese bauliche Erweiterung zu.
Im Dezember wird das Baugesuch für die Umbauten im Zentrumsbau sowie für den Neubau der Alterswohnungen an die Gemeinde eingereicht. Im Juli wird die Baubewilligung erteilt.
Der Stiftungsrat beschliesst, die Bewohnerinnen und Bewohner – mit Ausnahme der Residenz Siesta – während der Bauzeit an provisorischen Standorten unterzubringen. Nach verschiedenen Evaluierungen geeigneter Standorte entscheidet man sich für die Standorte Weggis (zwei Hotels), Luzern (Sonnmatt) und Ebikon (Demenzabteilung).
Im Oktober ziehen die Bewohnerinnen und Bewohner an die provisorischen Standorte um.
Am 3. November findet der Spatenstich statt. Am 4. November erfolgt der Baustart für den Umbau und Erweiterung des Zentrums sowie den Neubau der Alterswohnungen.
Nach anderthalb Jahren Bautätigkeit erfolgt der Rückumzug am 2. April in das neu umgebaute Sunneziel, das den neuen Namen Alters- und Pflegezentrum Sunneziel erhält.
Im August Übernahme und Vermietung der Alterswohnungen Wohnhaus im Park. Somit bietet der Betrieb Sunneziel Meggen mit dem Alters- und Pflegezentrum Sunneziel, der Wohngruppe Rosegarte, der Residenz Siesta sowie das Wohnhaus im Park sämtliche Wohnformen fürs Alter an.
Eröffnung der Arztpraxis im Park unter der Führung von Dr. Nader Massali.