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Ausgangspunkt der Concept-Cartoon-Methode, welche aus dem angelsächsischen Raum stammt (www.concept-cartoons.com), bilden naturwissenschaftliche Konzepte und Phänomene. Diese werden bildlich in Form von Cartoons dargestellt und meist mit einer Frage oder einer Behauptung verbunden. Sie dienen als Diskussionsgrundlage und sollen zum wissenschaftlichen Denken anregen.
Vorbereitung
Concept Cartoons lassen sich gut selber herstellen. Dargestellt wird meist eine Alltags-situation, welcher ein naturwissenschaftliches Phänomen oder Konzept zu Grunde liegt und welche mit einer Frage verknüpft ist. Die Vorstellungen von mehreren Personen zu dieser Frage sind mit wenig Text im Cartoon enthalten. Dabei sind alle Sichtweisen gleichberechtigt aufgeführt, wobei auch das wissenschaftliche Konzept darunter vertreten ist oder sogar auch mehrere richtige Antworten gleichzeitig erwähnt sind.
Durchführung
Die Schülerinnen und Schüler sollen sich zuerst in Einzelarbeit mit der Frage zu einem bestimmten Phänomen und den möglichen Aussagen/Antworten auseinandersetzen und sich überlegen, welche der dargestellten Personen eine korrekte Vorstellung dazu äussert. Anschliessend gilt es in den Austausch zu treten. Dieser kann in Kleingruppen oder auch in der Klasse erfolgen. Die ausgewählten Antworten sollen diskutiert und wenn nötig mit entsprechenden Versuchen oder Experimenten überprüft werden.
Tipps
Concept-Cartoons können zu Beginn einer neuen Thematik zur Erfassung der vorunter-richtlichen Vorstellungen sowie zum Wecken von Interesse eingesetzt werden. Sie eignen sich aber auch sehr gut als formative Lernkontrolle zum Schluss einer Sequenz oder um bereits eingeführte Konzepte zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzufrischen.