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Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), eines der führenden Wirtschaftsinstitute in Deutschland, gab bekannt, dass der Produktionsausfall der deutschen Wirtschaft im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (Kovid-19) in den Jahren 2020 und 2021 390 Milliarden Euro betragen wird.
Das IfW hat seinen Sommer-Wachstumsprognosebericht für die deutsche Wirtschaft nach Covid-19 veröffentlicht.
Während das Institut seine Schrumpfungsprognose für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für dieses Jahr aufgrund des Ausbruchs von Covid-19 mit 6,8 Prozent in diesem Jahr bekannt gab, prognostizierte es die Wachstumserwartung für 2021 mit 6,3 Prozent.
In dem Bericht wurde festgestellt, dass das Konjunkturpaket der Bundesregierung in der Covid-19-Krise nicht wesentlich das Bild sehen könne, und es wurde festgestellt, dass das Paket nicht auf der Grundlage der Wirtschaftskrise ausgerichtet sei.
Der Bericht stellte fest, dass das BIP im zweiten Quartal voraussichtlich um 12 Prozent schrumpfen werde, und wies darauf hin, dass das Schlimmste der Krise überstanden sei, aber die Erholung der Produktion länger dauern werde als der Rückgang.
Der Bericht, der die Zahl der Beschäftigten in Deutschland in diesem Jahr voraussichtlich von 45,2 Millionen auf 44,5 Millionen verringern wird, schätzt, dass die Exporte des Landes im nächsten Jahr um 8,7 Prozent steigen werden, nachdem sie in diesem Jahr um 12,5 Prozent zurückgegangen waren.
In dem Bericht des IfW wurde geschätzt, dass die durch Covid-19 verursachte Krise in den Jahren 2020 und 2021 einen Produktionsausfall von 390 Milliarden Euro in der deutschen Wirtschaft verursachen wird.
Der Bericht erinnerte daran, dass der Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands in diesem Jahr und im Jahr 2021 von 7 Prozent auf 5 Prozent zurückgehen wird, während Schätzungen zufolge die Ausrüstungs- und Softwareinvestitionen der Unternehmen in diesem Jahr um 22 Prozent zurückgehen werden.
In dem Bericht, der das Haushaltsdefizit voraussichtlich auf 6 Prozent dieses BIP oder 192 Milliarden Euro erhöhen wird, wurde auch daran erinnert, dass dieses Defizit im nächsten Jahr auf 3 Prozent oder 111 Milliarden Euro sinken wird.
AA