Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/229031

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über die Auswirkungen der Coronakrise auf die Vitalität des internationalen Netzwerks in der Schweiz (Vereinte Nationen [UNO], internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen [NGOs]) zu erarbeiten.</p><p>Ebenfalls sollen die Möglichkeiten zur proaktiven und kreativen Stärkung der Gaststaatpolitik als Grundpfeiler der Schweizer Aussenpolitik und zur Anpassung der Infrastruktur- und Dienstleistungsangebote an die Bedürfnisse der multilateralen Welt von morgen untersucht werden. Die Untersuchung soll unter anderem folgende Fragen beantworten:</p><p>- Können allfällige Standortverlagerungen und die Entwicklung von virtuellen Arbeitswerkzeugen und der Telearbeit die Dichte an internationalen Akteuren, die eine der Stärken der Schweiz ausmacht, beeinträchtigen?</p><p>- Über welche Mittel verfügt die Schweiz, um die Qualität der Konferenzen und Treffen vor Ort im Wissen zu verbessern, dass die Anforderungen sich schnell entwickeln? Verfügt sie über die nötigen Infrastrukturen und das nötige Knowhow, um die Entwicklung von virtuellen und von hybriden Formen zu antizipieren und zu begleiten?</p><p>- Wie kann die Schweiz ihr Dispositiv im Rahmen ihrer Gaststaatpolitik erweitern, um die Entwicklungen bei den Modalitäten der internationalen Zusammenarbeit zu begleiten?</p><p>Vertreter des Hochschulbereichs, staatliche und nichtstaatliche Akteure und die am meisten betroffenen Kantone und Städte sollen bei der Erstellung des Berichts mitwirken.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat die Instrumente seiner Gaststaatpolitik in der Botschaft vom 20. Februar 2019 zu den Massnahmen zur Stärkung der Rolle der Schweiz als Gaststaat 2020-2023 (FF 2019 2283) definiert. Der Bundesrat wird im Rahmen der nächsten Botschaft (2024-2027) zu den im Postulat aufgeworfenen Fragen Stellung nehmen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.