Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/74378

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Zwischenergebnisse zum Nachrüstfilterversuch an der ART zeigen ein eindeutig negatives Zwischenresultat.</p><p>Warum will der Bundesrat unbedingt eine Filterpflicht zwei Jahre vor der EU einführen, obwohl er weiss, dass dies die (Landmaschinen)-Industrie und damit die Bauern vor grosse Probleme stellt und hohe Nachrüstkosten verursacht?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die vom Bundesrat im Rahmen des Aktionsplanes Feinstaub beschlossene Massnahme sieht vor, dass alle ab 2009 neu in die Schweiz importierten Traktoren und Motorkarren entweder mit Partikelfiltern oder gleichwertigen Systemen ausgerüstet sein oder der europäischen Richtlinie 2005/13/EG entsprechen müssen. Der Aktionsplan sieht also keine Nachrüstpflicht für in Betrieb stehende Traktoren und Motorkarren vor.</p><p>Der Bundesrat hat der WTO und der EU/Efta notifiziert, dass er so vorgehen will. Der Bundesrat wird nach Auswertung der drei Stellungnahmen Anfang 2007 definitiv über das weitere Vorgehen entscheiden.</p><p>Das Bafu und die landwirtschaftliche Forschungsanstalt ART führen zusammen ein mehrjähriges Projekt zur Nachrüstung mit Partikelfiltern von Traktoren durch. Das Ziel ist, ein wirksames und wirtschaftlich tragbares Partikelfilter-Nachrüstsystem zu finden. Wenn dies gelingt, soll auch eine finanzielle Förderung der Partikelfilter-Nachrüstung geprüft werden.</p><p>Es gibt bereits heute Anbieter von landwirtschaftlichen Traktoren und Motorkarren, welche ihre Produkte ausgerüstet mit Partikelfilter auf den Markt bringen.</p>