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Im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) und in Zusammenarbeit mit der Universität der italienischen Schweiz haben ETH-Ökonomin Silvia Banfi und ihr Team am Centre for Energy Policy and Economics der ETH den ökonomischen Wert einer Verbesserung der Umweltqualität am Wohnort erforscht. In den Städten Zürich und Lugano wurden Mieterinnen und Mieter aus 405 bzw. 253 Haushalten zu ihrer aktuellen Wohnsituation befragt. Die Forschenden legten ihnen hypothetische Alternativen vor, die sich in den Ausprägungen der Umweltmerkmale Lärmbelastung, Luftbelastung, Nähe zu Mobilfunkantennen sowie in Bezug auf den Mietpreis unterschieden. Die Mieterinnen und Mieter wurden auch nach einem Betrag gefragt, den sie für bessere Umweltqualität an zusätzlicher Miete zu zahlen bereit sind. Zürcher würden für den Wechsel von einer stark in eine schwach lärmbelastete Wohnung monatlich 241 Fr. (Lugano: 168 Fr.) mehr Miete bezahlen. Eine Wohnung mit mittlerer Luftqualität statt einer mit schlechter Luftqualität ist ihnen 128 Fr. (Lugano: 94 Fr.) mehr wert. Die Zahlungsbereitschaft, um zu vermeiden, in der Nähe einer Mobilfunkantenne (Umkreis 150 m) zu wohnen, liegt in Zürich bei 35 Fr. (Lugano: 50 Fr.) monatlich.
Hier kann die Studie heruntergeladen werden.
Interview mit Silvia Banfi in der Zeitschrift ETH Globe Nr. 4/2007.