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Sieber tödlich verunglückt
Der österreichische Ski-Rennläufer Björn Sieber ist am Freitag tödlich verunglückt.
Der 23-Jährige kam bei einem Autounfall im Bundesland Vorarlberg ums Leben.
"Wir sind natürlich alle sehr bestürzt", sagte Mathias Berthold, Cheftrainer des österreichischen Herrenteams.
Sieber war gemeinsam mit seinem Bruder in einem Kleinbus unterwegs zum Weltcup-Auftakt in Sölden, wo er im Rennen der Männer am Sonntag als Vorläufer vorgesehen war. Vermutlich beim Versuch, einem stehenden Bus auszuweichen, stürzte das Fahrzeug rund 70 Meter einen Abhang hinunter.
Beide Insassen wurden nach Polizeiangaben aus dem Kleinbus geschleudert, beide waren offenbar nicht angeschnallt. Sieber war sofort tot, sein Bruder Marc wurde mit schweren Verletzungen in das Landeskrankenhaus in Feldkirch geflogen.
Sieber gehörte seit 2006 zur Mannschaft des Österreichischen Ski-Verbandes (ÖSV). Er hatte 18 Weltcup-Rennen bestritten, die beste Platzierung war dabei im Februar 2011 ein siebter Rang bei der Super-Kombination im bulagrischen Bansko.
Kurz zuvor war Sieber bei der WM in Garmisch-Partenkirchen in der Super-Kombination (13.) und im Riesenslalom (22.) gestartet.