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Zürich - Die im Juni aufgenommenen Direktflüge der Swiss nach San Francisco sind gut gebucht. Die Auslastung der Maschinen beträgt über 80 Prozent, wie der Chef der Fluggesellschaft, Harry Hohmeister, in einem Interview mit dem Branchenmagazin "travel manager" sagte.
Eine so hohe Auslastung sei in der Hauptsaison notwendig, damit die Gesellschaft die schwierige Nebensaison überstehen könne, erklärte Hohmeister. Noch keine Angaben konnte er zur Rentabilität der Strecke (Yield) machen. Er erwartet aber "einen vernünftigen Wert".
Die Swiss hatte die Direktflüge nach San Francisco erst Anfang Juni aufgenommen. Die Metropole wird sechsmal wöchentlich mit einem Airbus A340 angeflogen. Die San Francisco Bay Area, zu der auch das Silicon Valley gehört, zählt zu den wohlhabendsten Regionen der USA und gewinnt zunehmend an Bedeutung als Wirtschaftsstandort.
Im Unterschied zum Langstrecken-Geschäft erwartet Hohmeister im Europa-Verkehr eine verhaltenere Entwicklung: "Im Gegensatz zum Rest der Welt stottert der Flugmarkt in Europa." Die Folgen der Finanzkrise mit der Verschuldung von Staats- und Privathaushalten beschäftige die Branche über die nächsten Jahre.
"Der Heimmarkt Schweiz hat die Krise im europäischen Vergleich gut bewältigt", sagte Hohmeister. Hier sei ein Aufwärtstrend festzustellen. "So gesehen sind wir in einer glücklicheren Lage als andere Fluggesellschaften. Wir haben wieder sämtliche Flugzeuge in der Luft, ohne dass daraus neue Overhead-Kosten entstehen."
SDA-ATS