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Benachteiligte Bevölkerungsgruppen wappnen
Ein Programm zur Verringerung des Katastrophenrisikos stärkt Bolivien darin, das Land und seine Bevölkerung, Infrastruktur und Volkswirtschaft besser vor den Folgen von Naturkatastrophen zu
schützen.
Projekt DRR (Disaster Risk Reduction)
Verringerung der Folgen von Naturkatastrophen in Zentralasien
Das "Regional Disaster Risk Reduction Program Central Asia" umfasst verschiedene Projekten, die gemeinsam mit den Regierungen und lokalen Gemeinden in Kirgisistan und Tadschikistan durchgeführt
werden.
Projekt DRR in Zentralasien
Prävention: Das Ausmass von Katastrophen reduzieren
Mit dem Klimawandel haben extreme Wetterereignisse wie Hochwasser, Zyklone und Dürren zugenommen – punkto Häufigkeit wie auch Intensität. 2011 forderten Naturkatastrophen 30‘000 Tote, 200 Mio. Menschen waren betroffen, und die Schäden beliefen sich auf CHF 370 Mia. Entwicklungsländer sind Natur- und Umweltkatastrophen meist schutzlos ausgesetzt.
Erhöhung der Widerstandsfähigkeit zur Verringerung der Risiken
Widerstandsfähigkeit ist das Vermögen eines Systems, Störungen zu überwinden oder vereinfachter gesagt die Fähigkeit eines Staates oder einer Gemeinschaft, nach einer Katastrophe wieder auf die Beine zu kommen. Die Verringerung von Katastrophenrisiken stellt einen wichtigen Beitrag zur Armutsreduktion und zur dauerhaften Wirksamkeit von Entwicklungsprojekten dar. Planerische und technische Präventions- und Vorbereitungsmassnahmen tragen dazu bei, die Wirkung von Naturkatastrophen zu vermindern und die humanitären Folgen abzufedern. Notwendig sind auch geeignete politische Rahmenbedingungen auf nationaler und globaler Ebene, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Katastrophen zu erhöhen.
Verbessert werden müssen insbesondere die Vorbereitung und die Massnahmen in Bezug auf Umweltkatastrophen in humanitären Krisen. Zudem muss die internationale Gemeinschaft die notwendigen Investitionen tätigen, um die Frühwarnsysteme sowie die Erhebung und Analyse der zur Verringerung der Risiken notwendigen soziodemographischen Daten zu verbessern. Jedes Land muss in die Lage versetzt werden, Katastrophen möglichst selbständig und ohne internationale Hilfe zu bewältigen.
|Engagement der DEZA

Das Engagement der DEZA zielt darauf, die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen zu fördern, die lokalen Selbsthilfemechanismen zu stärken und das System der internationalen Katastrophenvorsorge zu verbessern. Die humanitäre Hilfe setzt sich für die vermehrte Berücksichtigung des humanitären Kontexts bei der internationalen Umweltpolitik ein.