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Weil das Holz in den Schweizer Wäldern zu wenig genutzt wird, dehnt sich die Waldfläche laufend aus.
Über 30 Prozent der Landesfläche sind heute bewaldet. In den Kantonen Jura und Tessin beträgt der Waldanteil sogar annähernd 40 Prozent.
Der Prozess der Waldausdehnung schreitet mit einem jährlichen Wachstum von fast 10 Mio. Kubikmetern Holz weiter voran. Das ergibt pro Sekunde einen Würfel mit einer Kantenlänge von beinahe 70 Zentimetern.
Verwertbar wären jährlich 7,4 Mio. Kubikmeter Holz. Diese Menge würde reichen, um praktisch den ganzen Inlandverbrauch mit einheimischem Holz zu decken. Die effektive Holznutzung liegt jedoch bloss bei etwa 4,5 Mio. Kubikmeter.
Der Wald als ökologischer Schutzfilter: Von 1990 bis 2002 absorbierte der Wald im Durchschnitt 5 Prozent der gesamtschweizerischen CO2-Emmissionen. Ohne Sturm Lothar würde der Wald rund 10 Prozent des einheimischen CO2-Ausstosses aufnehmen.
Der Wald als Energielieferant: Holz deckt derzeit bloss 2,3 Prozent des Schweizer Energieverbrauchs und 5 Prozent des Wärmebedarfs. Einheimisches Holz könnte jedoch einen Viertel aller Schweizer Gebäude heizen, ohne dass der Wald geplündert würde.
Würde der Holzeinsatz für die Energie verdoppelt und entsprechend weniger Erdöl verfeuert, brächte dies eine Reduktion der CO2-Emmissionen um circa 1,5 Mio. Tonnen.
swissinfo und Agenturen