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Das Personal der Wäscherei des Freiburger Spitals (HFR) und Gewerkschaften haben Mitte Monat mit dem Verwaltungsrat eine Vereinbarung getroffen: Eine Studie soll prüfen, ob eine Weiterführung oder eine Auslagerung des Wäschereibetriebs wirtschaftlicher ist (die FN berichteten). Bereits wurde ein aussenstehendes Ingenieurbüro mit diesem Mandat beauftragt. Dies schreibt der Staatsrat in der Antwort auf eine Anfrage der SP-Grossräte David Bonny (Prez-vers-Noréaz) und Xavier Ganioz (Freiburg).
Der Staatsrat betont, dass er ausserhalb der Spitalplanung nicht in die strategischen Entscheide des HFR eingreifen will. Wie er schreibt, werde sich der HFR-Verwaltungsrat aber für seinen definitiven Entscheid auf die Ergebnisse der unabhängigen Studie stützen, und im Falle einer externen Vergabe dem Wäschereipersonal mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag eine gleichwertige Stelle am HFR anbieten.
Da die beiden Grossräte aber bereits vor dieser Übereinkunft Auskunft über Kosten einer internen und einer externen Lösung verlangt hatten, verweist der Staatsrat auf eine Analyse, welche von einem HFR-Steuerungsausschuss überwacht und geleitet wurde. So schreibt der Staatsrat, dass die Auslagerung der Wäscherei 7,5 Prozent günstiger als die interne Variante wäre. Er greift die bisher im Raum stehenden 18,8 Millionen Franken zur Erhaltung der Wäscherei am Standort Freiburg auf: 4,6 Millionen für die Nachrüstung der Wäscherei bis 2018 und 14,2 Millionen für den Bau einer neuen Wäscherei. Im Monat wären die Kosten bei einer externen Lösung um 36 000 Franken günstiger. Diese Zahlen berücksichtigen gemäss Staatsrat auch die Kosten für den Transport.
Die Gewerkschaften ihrerseits hatten Zahlen präsentiert, nach denen die interne Lösung kostengünstiger wäre.