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Wäre Barbie ein Mensch, er wäre nicht überlebensfähig. Bei der extrem schmalen Taille wären die Organe gequetscht. Viele stossen sich deshalb an der Puppe mit dem fragwürdigen Schönheitsideal so auch der Grafikdesigner Nickolay Lamm.
Statt sich allerdingsnur zu Ärgern, hat der US-Amerikaner gehandelt. Er beschloss, eine alternative Barbie-Puppe auf den Markt zu bringen und lancierte dafür im März 2014 eine Crowdsourcing-Kampagne. Die Reaktionen waren nach eigenen Angaben «überwältigend». Innert kürzester Zeit meldeten sich 13'000 Unterstützer, die insgesamt mehr als 19'000 Puppen vorbestellten. Nun, ein gutes halbes Jahr später, kommt «Lammily» auf den Markt.
«Ich wollte zeigen, dass Durschnitt schön ist», erklärt Lamm. So ist die Puppe einer durchschnittlichen Frau in den USA nachempfunden: 68 Kilo verteilt auf 1,63 Meter, mit einer Oberweite von 85 Zentimetern. «Lammily» hat langes braunes Haar, ist gebräunt und sportlich gekleidet.
Bei der Produktion der Puppe bekam Lamm übrigens Hilfe von einem ehemaligen hochrangingen Mitarbeiter der Barbie-Firma Mattel. «Er hat seine Erfahrung und Expertise bei der Auswahl eines qualifizierten Herstellers angeboten», erzählt Lamm.
Publiziert am 22.11.2014, Blick.ch