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Weltmeister Sebastian Vettel hat vor dem Grossen Preis von Italien am Sonntag (14 Uhr) gelassen auf provokante Äusserungen seines Rivalen Fernando Alonso (Ferrari/Spanien) reagiert.
"Wenn er das so gesagt hat, finde ich das okay", sagte Vettel mit einem Grinsen. Alonso, mit 24 Punkten Vorsprung WM-Spitzenreiter vor Vettel (164:140), hatte im Vorfeld Lewis Hamilton als seinen Hauptkonkurrenten bezeichnet.
Der Brite liegt nach 12 von 20 Rennen mit 117 Punkten auf Rang fünf.
"Die Top-Teams sind leistungsmässig sehr nah beieinander, es ist schwer irgendetwas vorauszusagen", sagte Vettel: "Wir schauen nur auf uns und versuchen, das Maximum aus dem Auto herauszuholen."
Derweil rechnet der 25-Jährige auch in Monza mit einem schwierigen Rennen.
"Letztes Wochenende war vieles unvorhersehbar, aktuell sehe ich keinen Grund, warum das diesmal anders sein sollte", sagte der Red-Bull-Pilot: "Es gibt noch immer ein Fragezeichen, warum es in Spa im Qualifying nicht geklappt hat."
In Belgien war Vettel nach Problemen am Samstag als Zehnter ins Rennen gegangen und holte am Ende einen starken zweiten Platz. "Wir hoffen natürlich, dass es hier von Anfang an besser läuft", sagte Vettel.