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Als Manuela an ihrem ersten Arbeitstag vor dem Coiffeursalon stand, war die Tür noch verschlossen. Sie blickte auf die Uhr. Noch eine halbe Stunde, dann würde es endlich losgehen. Manuela freute sich riesig auf die neue Stelle, ihre erste Anstellung als Coiffeuse seit Jahren — Claudia, ihrer alten Schulfreundin, sei Dank. «Ich brauche frischen Wind in meinem Salon. Jemanden, der anpackt», hatte sie gesagt. Manuela hatte nicht lange überlegen müssen. Und nun konnte sie wieder auf ihrem Beruf arbeiten, anstatt Wohnungen zu putzen.
Wie die Geschichte an Manuelas erstem Arbeitstag weitergeht, erfahren Sie in der Sprichwörtlich-Kolumne in der aktuellen und neu gestalteten Lebenslust Emmental.
Seit Jahren lebte eine Königin alleine in ihrem Schloss. Ihr Mann war an einer Krankheit gestorben. Fast täglich klopften Ritter an die Tür, die ihr Herz gewinnen wollten. Doch sie konnte sich nicht vorstellen, eine neue Liaison einzugehen.
An einem schönen Wintertag ritt die Königin als Marktfrau verkleidet durch ihre Ländereien. Sie genoss gerne ungestört die Natur und vergass die Zeit, während sie die Eiszapfen an den Wasserläufen bewunderte. Deshalb dämmerte es bereits, als sie heimkehren wollte. Sie war jedoch weit von ihrem Schloss entfernt, und im Dunkeln war der Weg zu gefährlich. Also beschloss die Königin, inkognito in der nahen Stadt zu übernachten.