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In der vorliegenden Studie wurden die Mastleistungen, der Magerfleischanteil (MFA) und der Anteil von Schlachtkörpern mit Ebergeruch von gemästeten Jungebern unter schweizerischen Produktionsbedingungen untersucht. Zwischen 2005 und 2007 mästete der Gutsbetrieb Juchhof 1094 Jungeber. Die Fütterung erfolgte mit einer Suppe ad libitum (15,5 MJ VES/kg TS). Vom ersten zum zweiten Versuchsjahr wurden das mittlere Schlachtalter (von 165 auf 180 Tage) und das mittlere Schlachtgewicht (von 72 auf 82 kg SG) erhöht. Die durchschnittliche Masttageszunahme betrug 727 g/Tag (2. Jahr). Der mittlere MFA lag bei 57,2 %. Mehr als 90 % der Tiere befanden sich in den optimalen Preiskategorien. Etwa 5,5 % der analysierten Fettproben wiesen höhere Konzentrationen von Androstenon und/oder Skatol im Fett auf als die sensorisch akzeptierten Grenzwerte. Dank angepasster Fütterung und Haltung war es möglich, die Skatolkonzentrationen tief zu halten. Androstenon ist schwieriger zu beeinflussen. Um die Risiken von Schlachtkörpern mit Ebergeruch zu minimieren, musste das Schlachtgewicht auf 100 bis 105 kg LG begrenzt werden, vor allem während der kritischen Periode von Februar bis April. Unsere Studie zeigt, dass die Jungebermast in der Schweiz möglich ist. Aber solange keine automatisierte und objektive Erkennungsmethode der geruchsbelasteten Schlachtkörper auf der Schlachtlinie zur Verfügung steht, bleibt die Jungebermast wahrscheinlich eine Nischenproduktion.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.