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DSP System Toolbox

Mit der DSP System Toolbox lässt sich das Verhalten von Systemen mathematisch modellieren und dann das Modell zur präzisen Vorhersage und Optimierung seiner späteren Leistung simulieren. Die Toolbox erlaubt die Simulation digitaler Systeme sowohl in MATLAB als auch in Simulink. In Simulink lassen sich mit der Toolbox auch komplexe Systeme wie Mixed-Signal- und Mehrdomänensysteme modellieren.
Die Algorithmen der DSP System Toolbox eignen sich als Komponenten zum Aufbau der Signalverarbeitungs-Anteile von Systemen für die Daten- und Sprachübertragung, die Bild- und Videoverarbeitung, die Medizintechnik, industrielle Anwendungen sowie von Audio- und RADAR-Systemen.
Alle Algorithmen der System Toolbox – ob als MATLAB-Funktionen, MATLAB System Objects™ oder Simulink-Blöcke implementiert – können Fließkommawerte mit einfacher und doppelter Genauigkeit verarbeiten. Die meisten Algorithmen unterstützen außerdem Ganzzahl- und Festkommadatentypen (hierfür ist die Fixed-Point Designer™ erforderlich).
Die Toolbox enthält folgende Algorithmentypen:
Die DSP System Toolbox unterstützt die Multiratenverarbeitung und damit die Abtastratenkonvertierung sowie die Modellierung von Systemen, in denen Komponenten mit unterschiedlichen Abtast- oder Taktraten zusammenarbeiten. Die Multiratenfunktionalität umfasst Multiratenfilter und ermöglicht Signaloperationen wie Upsampling, Downsampling, Interpolation, Dezimierung und Resampling.
Die DSP System Toolbox unterstützt Signaleingaben, deren Größe und Werte sich während der Ausführung verändern. Eine Teilmenge der System Objects und Simulink-Blöcke unterstützt Signale variabler Größe, deren Größe während der Simulation oder während definierter Modiwechsel, wie sie bei der Initialisierung bedingt ausgeführter Subsysteme auftreten, veränderlich ist. Durch die Unterstützung für Signale variabler Größe lassen sich Systeme modellieren, die auch veränderliche Ressourcenverfügbarkeiten, Beschränkungen und Umgebungen berücksichtigen.