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Drohnen einer neuen Generation sind so klein wie Insekten und manövrieren ähnlich artistisch. Entwickelt hat sie ein Team um Kevin Yufeng Chen, Assistenzprofessor für Ingenieurs- und Computerwissenschaften am Massachusetts Institute of Technology (MIT). In einer Zeit, in der Insekten immer seltener werden, könnten sie beispielsweise eingesetzt werden, um Blüten zu bestäuben.
Forschung & Entwicklung
Forscher der City University of Hong Kong (CityU) und der University of Hong Kong (HKU) haben einen weichen taktilen Sensor entwickelt, der über ein aussergewöhnliches Fingerspitzengefühl verfügt. Eine Roboter-Greifhand, die an den Fingern mit dem neuartigen Sensor bestückt wird, kann selbst schwierige Aufgaben wie das vorsichtige Ergreifen und Festhalten von fragilen Objekten wie einem Ei meistern.
Falsche Dokumente, die Feinde in die Irre führen, sind ein klassisches Mittel in der Spionage und Spionageabwehr. Eben darauf setzen Forscher des Dartmouth College mit dem KI-System "We-Forge", um im Informationszeitalter den Diebstahl geistigen Eigentums zu erschweren. Das System kann zu jeglichen technischen Unterlagen eine Reihe plausibel wirkender, falscher Versionen erstellen. Falls IP-Diebe an die Dateien kommen, müssten sie dahinterkommen, welche echt sind - und das ist nicht so leicht.
Forscher der Nanyang Technological University Singapur (NTU) und der Yale University sowie des Trinity College Dublin haben einen neuen abhörsicheren Zahlengenerator für das Online-Banking entwickelt. Dieser besteht aus einem verspiegelten trichterförmigen Hohlraum, in dem sich ein winziger Laser befindet. Er emittiert Licht, das an den Innenwänden reflektiert wird. Zudem interagieren die hindurchflitzenden Lichtstrahlen miteinander. So erzeugen sie ein Muster, das nicht reproduzierbar ist.
Das Design-Studio Carlo Ratti Associati (CRA) und der Drohnen-Spezialist Flyfire haben ein modulares, skalierbares System entwickelt, mit dem sich Schwärme von Drohnen steuern lassen. Möglich wird das mithilfe einer "Flying Blanket", einer halbelastischen Struktur, über die sich die Fluggeräte sowohl mechanisch als auch elektrisch miteinander verbinden lassen. Sie kann bequem in einem Koffer transportiert werden und Formationen von bis zu 10.000 Einheiten steuern.
Eine Künstliche Intelligenz (KI) kann innerhalb von nur 20 Minuten eine zumindest mittelmässige Studien-Seminararbeit verfassen. Das haben Forscher der US-Bildungsplattform Eduref bei einem Experiment mit dem von Open AI entwickelten Sprach-Algorithmus GPT-3 festgestellt. Die Arbeit der KI hat von Professoren die Note C, also eine 3, erhalten.
Forscher am Skolkovo Institute of Science and Technology (Skoltech) haben einen Algorithmus entwickelt, der die Uhren verschiedener Smartphones mithilfe der verbauten Gyroskope auf Mikrosekunden genau synchronisiert. Dadurch können die Geräte mit nahezu perfektem Timing zusammenarbeiten, etwa als Sensornetzwerk oder für eine Panorama-Aufnahme im Fussballstadion, die Bilder mehrerer Smartphones verbindet. Eine Umsetzung als Android-App names "Twist-n-Sync" gibt es quelloffen auf Github.
Zur hygienischen, garantiert virenfreien Zustellung von Essen oder anderen Nahrungsmitteln auf dem Campus der Nanyang Technological University (NTU) haben Forscher der Hochschule mit ihrem Startup Whiz Mobility "Foodbot" entwickelt. Der vierrädrige Lieferant, der bis zu 50 Kilogramm transportieren kann, findet automatisch seinen Weg von der zentralen Kantine zum Ziel.
Ingenieure der University of California San Diego haben einen vierbeinigen Soft-Roboter entwickelt, der komplett ohne Elektronik auskommt. Stattdessen nutzt der in "Science Robotics" vorgestellte die Druckluft sowohl für die Bewegung als auch seine pneumatischen "Schaltkreise". Der Ansatz ermöglicht kostengünstige Spielzeug-Roboter, ist aber auch für ernsthafte Anwendungen interessant - speziell für Roboter in Umgebungen, wo der Einsatz klassischer Elektronik aus technischen Gründen problematisch wäre.
Sorama, eine Ausgründung der Technischen Universität Eindhoven (TU/e), macht Geräusche sichtbar. Mit der Akustik-Kamera, die Sorama-Chef Rick Scholte und sein Team entwickelt haben, lassen sich Geräuschquellen präzise lokalisieren. Autos etwa müssen einen bestimmten Geräuschpegel unterschreiten. Das lässt sich mittels Dezibel-Lautstärkemesser prüfen. Ist ein Fahrzeug zu laut, ist guter Rat teuer. Die Kamera macht nicht nur die Geräusche sichtbar, sondern auch den Ort, an dem sie entstehen.