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Die Kantonsstrasse ins Walliser Dorf Les Crosets bleibe wegen der Gefahr von Erdrutschen noch länger gesperrt, sagte Emmanuel Perrin, Chef des interkommunalen Führungsstabs für Katastrophen des Val d'Illiez, am Mittwoch der Nachrichtenagentur sda.
Aufräumarbeiten am oberen Genfersee
Rund 20 der etwa 80 Einwohner entschieden sich, im Dorf zu verbleiben. Es handle sich vor allem um Rentner, denen es an nichts fehle, sagte Perrin. Die anderen Einwohner kamen bei Freunden oder Familie in der Region oder der Talebene unter. Man konzentriere sich nun darauf, kleine Nebenstrassen befahrbar zu machen. So könne das Dorf am Freitag frühestens wieder erreicht werden. Am oberen Ende des Genfersees gehen die Aufräumarbeiten in Saint-Gingolph, welches von Schutt verwüstet wurde, zu Ende.
Die Vièze in Monthey stieg trotz der Regenfälle in der Nacht nicht mehr an. Im Kanton Waadt, wo die Unwetter bisher keine Gewässer über die Ufer treten liessen, bereitet den Behörden vor allem der steigende Pegel des Neuenburgersees Sorgen.
Gefahr von Überschwemmungen in Yverdon
In Yverdon-les-Bains erwartet man, dass der Pegel im Verlauf des Mittwochs oder Donnerstags noch bis auf 430,5 oder sogar 430,7 Meter über Meer steigen könnte, was zu Problemen führen würde, sagte Denis Froidevaux, Leiter des Kantonalen Führungsstabes der Waadt.
Obwohl Überschwemmungen drohen, sind derzeit keine Evakuierungen vorgesehen. Die Behörden erwägen jedoch, die Schifffahrt zu verbieten. Diese Massnahme gilt bereits für den Bielersee.