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Belastete Standorte
Von Abfalldeponien, stillgelegten Betrieben oder Unfallstandorten können umweltgefährdende Stoffe in die Umwelt gelangen. In der Schweiz gibt es etwa 38'000 solcher belasteter Standorte, von denen bereits rund 10'300 auf ihren Sanierungsbedarf hin beurteilt wurden. Dabei ist die laufende Abnahme der untersuchungsbedürftigen Standorte ein Gradmesser für den Fortschritt der Altlastenbearbeitung.
Von den rund 16'000 untersuchungsbedürftigen Standorten wurden bis Ende 2018 bereits rund 10'300 untersucht und von den Behörden klassiert. Hiervon wiederum sind bei fast drei Vierteln der Standorte keine weiteren Massnahmen notwendig. Rund 800 Areale erfordern eine periodische Überwachung und gut 1'900 Standorte sind Altlasten und müssen saniert werden. Ein Vergleich des Jahres 2018 mit dem Jahr 2010 zeigt, dass der Anteil der noch zu untersuchenden Standorte deutlich abgenommen hat. Zustand und Entwicklung werden entsprechend als gut bewertet.
Die Altlastenbearbeitung wird in rund 20 Jahren grösstenteils abgeschlossen sein. In den kommenden Jahren wird der Anteil der untersuchungsbedürftigen Standorte somit laufend zurückgehen. Gleichzeitig nehmen mit der definitiven Klassierung der abgeklärten Standorte die Anteile der anderen Kategorien mittelfristig zu. Langfristig werden auch die Anteile an überwachungsbedürftigen und sanierungsbedürftigen Standorten abnehmen bis zuletzt nur noch Standorte übrig bleiben, die entweder als „ohne schädliche oder lästige Einwirkungen“ oder als „weder überwachungs- noch sanierungsbedürftig“ klassiert werden können.
- Verwandte Indikatoren
- VOC im Grundwasser
Der Indikator ist nicht international vergleichbar, da die Standortklassierungen schweizspezifisch sind.
Statistische Auswertung der jährlich erhaltenen Daten aus den Katastern der belasteten Standorte von Kantonen und Bund (VBS, BAV, BAZL).
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