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Das Projekt gehört zur Grundlagenforschung in der Philosophie. Es setzt sich ein für eine Naturphilosophie, die – wie zur Zeit von Descartes, Leibniz und Newton – Physik und Philosophie als untrennbar betrachtet, im Gegensatz sowohl zu einer positivistischen Metaphysik, die metaphysische Aussagen direkt aus den Formalismen physikalischer Theorien abzuleiten versucht, als auch einer rationalistischen Metaphysik, die metaphysische Aussagen a priori allein durch Reflexion zu begründen versucht. Wie eine solche Naturphilosophie heute konkret aussehen kann, soll anhand von drei Fallstudien gezeigt werden: (1) dem Verhältnis von Relativitätsphysik, Quanten-Nicht-Lokalität und der Metaphysik des Blockuniversums, (2) der Ontologie der Quantenphysik, (3) methodologischen Richtlinien für eine Ontologie der Quantengravitation.