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im Gemeinschaftszentrum, Hottingersaal, Gemeindestrasse 54, 8032 Zürich
ab 10.30 Uhr Begrüssung mit Kaffee und Gipfeli
«Great American Songbook»
Thomas Dobler, Vibraphon
Adam Taubitz, Violine
Bänz Oester, Kontrabass
Programm nach Ansage
Kompositionen u.a. von George Gershwin (1898–1937), Cole Porter (1891–1964) und Duke Ellington (1899–1974)
Eintritt frei, Kollekte
Thomas Dobler
Thomas Dobler wurde 1978 am Zürichsee geboren. Nach einem klassischen Schlagzeugstudium an den Musikhochschulen von Zürich und Strasbourg sowie einem Jazzstudium in Paris spezialisierte er sich auf das Vibraphon als sein Hauptinstrument.
Er fokussierte auf eine modernisierte Vier-Schlegel-Technik und entwickelte so eine besonders expressive Art des Vibraphon-Spiels. Thomas Dobler machte sich einen Namen in der Welt des Jazz sowie in der Klassik und zählt heute zu den besten Vibraphonisten Europas. 1998 gewann er den internationalen CHAIN Wettbewerb für Interpretation zeitgenössischer Musik und 2009 den Swiss Jazz Award. 2011 wurde er bei den US-amerikanischen Jazz Station Polls unter die Top Ten Vibist gewählt.
Von 1995 bis 2009 arbeitete er als Orchestermusiker mit verschiedenen Schweizer Sinfonieorchestern wie dem Tonhalle Orchester Zürich und bedeutenden Dirigenten (Mariss Jansons, Georg Solti, Armin Jordan, Valdimir Ashkenazy, Charles Dutoit, Gennadij Rosdetwiensky, Vladimir Fedoseyev, David Zinman), mit welchen er diverse CD-Aufnahmen realisieren durfte.
Gleichzeitig spielte er in verschiedenen Jazz, Rock und Pop Bands als Vibraphonist oder Schlagzeuger und komponierte Musik für zahlreiche Hörspiele von Radio DRS.
Von 1998 bis 2005 spielte er als Spezialist für Vibraphon und Marimbaphon mit führenden Kammermusikensembles.
Der amerikanische Jazz bildet einen anderen wichtigen Pfeiler. Als Bandleader und Gastsolist spielte er zahlreiche Tourneen in ganz Europa. Dabei pflegt er insbesondere die Interpretation des «Great American Songbook», vom Swing der 30er Jahre bis Bebop und Postbop.
Bänz Oester
Auf seine Bassfundamente und seine Musikalität haben sich schon Dutzende von grossen Jazzmusikern verlassen können. Er hat mit Leuten wie Dewey Redman, Joe Lovano, Michael Brecker, Ray Anderson, Arthur Blythe, Ellery Eskelin oder Chris Potter gearbeitet. In der Schweiz zählt er ohnehin seit mehr als 20 Jahren zu den gefragtesten Bassisten, als Co-Leader in kollektiven Projekten ebenso wie als Sideman. Zurzeit spielt er mit seinem Quartett The Rainmakers, im WHO-Trio mit Michel Wintsch und Gerry Hemingway, im Duo mit dem Sänger Andreas Schaerer und im Donat Fisch Quartett. Aber Bänz Oester ist auch ein grossartiger Solist. Er kennt sein Instrument bis in die Poren und lotet es mit Zupfen, Streichen und perkussiven Spieltechniken doch immer wieder neu aus. Der Kontrabass wird zum Klangkörper, das Resultat überschreitet stilistische Grenzen. Die Musik ist Melodie, Emotion, Groove, Klangarchitektur. Sie schwelgt, swingt und tanzt. Und der warme Sound, ein Markenzeichen von Bänz Oester, hat sich schon längst ins Herz geschlichen.
Adam Taubitz
Ab 1997 war Adam Taubitz bei den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado engagiert. Seine musikalische Neugier führte ihn schon als Jugendlicher in verschiedene Musikrichtungen, wobei Jazz immer an erster Stelle stand.
1999 gründete er The Berlin Philharmonic Jazz Group, mit der er als Violinist und Trompeter in ganz Europa, Asien und Südamerika auftritt.
Taubitz machte zahlreiche CD-Einspielungen sowohl als klassischer Solist wie auch als Jazzmusiker. Er spielte unter anderem mit Kirk Lightsey, Philip Catherine. Julio Barreto, Daniel Schnyder, Jean-Paul Brodbeck, Andy Scherrer, Stephan Kurmann und Nigel Kennedy.
Zu den Festivals, auf denen Adam Taubitz aufgetreten ist, zählen unter anderem das Lucerne Festival, das Menuhin-Festival Gstaad, die Salzburger Festspiele, das Bremer Musikfest-Preis, das Jazz Festival Willisau, das Zelt-Musik-Festival, das JazzFest Berlin, das Festival da Jazz und das Montreux Jazz Festival.