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Nach etwas mehr als vier Monaten, in denen ich aufgrund einer Rückenverletzung nicht wirklich trainieren konnte (lediglich Velo und einzelne Übungen), nahm ich im Juni Schritt für Schritt wieder den normalen Trainingsalltag auf. Dies nach etlichen Physio- und Arztbesuchen, sowie nach zwei Kortison Infiltrationen. Da die Saison jedoch schon voll im Gange war, entschied ich mich trotzdem aus dem Training heraus einige Wettkämpfe zu absolvieren, um nicht die Saison 2023 ohne ein einziges Rennen abzuschliessen.
So war ich bereits am 8. Juli mit nur einem Monat Trainings in den Beinen, in Bulle am Meeting de la Gruyère am Start. Dort lief ich die 100m in 11.73sek (-0.9). Natürlich für mich eine sehr langsame Zeit. Jedoch war ich allein mit der Tatsache keine Schmerzen zu fühlen, mehr als zufrieden. Da es keine Saison ohne Schweizermeisterschaften gibt, startete ich am 30. Juli in Bellinzona, wo ich die 200m in 22.86sek (-0.9) absolvierte. Keine Woche später (4. August) lief ich im Heimstadion im Vorprogramm des CITIUS Meetings beide Distanzen: 100m in 11.40sek (1.0) und 200m in 22.61sek (0.2). So konnte ich beide Leistungen bereits verbessern und auch technisch einen Schritt nach vorne machen. Mit den Leistungen bin ich natürlich mässig zufrieden. Jedoch freue ich mich, dass es in dieser Saison für mich überhaupt Wettkämpfe gab. Diese kleine Wettkampfs-Tour werde ich am Mittwoch, 9. August in Langenthal nochmals mit einem 200m beenden. Dann gibt es für mich lediglich noch die Staffel SM in Widen sowie die SVM in Thun, welche beide im September stattfinden.