Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/153334

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Kirschessigfliege hat 2014 grosse Schäden in Obst-, Beeren- und Rebkulturen angerichtet.</p><p>Mit welchen Massnahmen und welcher Arbeitsverteilung zwischen staatlichen und privaten Akteuren wird sichergestellt, dass bundesweit und kantonal die Zusammenarbeit auf und zwischen den Ebenen Forschung und Beratung bzw. Vollzug optimal und mit engem Einbezug der Praxis koordiniert wird, damit ab Beginn 2015 möglichst effizient und mit praxisnahem Informationsfluss an Lösungen gearbeitet werden kann?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der Tragweite der Schäden, die von diesem neuen Schädling verursacht werden, bewusst. Um die Bekämpfungsmöglichkeiten zu verbessern, hat der Bundesrat beschlossen, die Motion Pezzatti 14.3721 zu unterstützen. Diese schlägt vor, dass die Mittel für die Forschung in diesem Bereich erhöht werden. Agroscope spielt eine wichtige Rolle, die Überwachung dieses Schädlings mit den kantonalen Pflanzenschutzdiensten zu koordinieren. Ausserdem entwickelt Agroscope Bekämpfungstechniken und hat bereits Bekämpfungsstrategien für verschiedene Kulturen publiziert. Diese Arbeiten werden in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Branchenorganisationen durchgeführt.</p><p>Das Bundesamt für Landwirtschaft hat am 25. November 2014 ein Treffen mit den Kantonen, der Forschung und den Berufsverbänden organisiert, um nach diesem schwierigen Jahr eine Standortbestimmung vorzunehmen. Ziel ist es nun, die gesammelten Erfahrungen zu nutzen, um die bestehenden Bekämpfungsstrategien zu verbessern und diese ab dem kommenden Frühjahr über die üblichen Beratungskanäle zu kommunizieren. Darüber hinaus sollen in einer weiter gefassten Strategie Prioritäten in der Forschung und Entwicklung von Bekämpfungsmöglichkeiten gesetzt werden, um rasch über die nötigen Instrumente für einen effizienten Schutz der verschiedenen Kulturen zu verfügen.</p>