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Ein Frosch mit eigener Sonnencreme. Ein Frosch, der aussieht wie eine Schildkröte. Und ein Frosch, der die Jungen ausspuckt. Gibt es nicht? Doch! Unter den Tausenden Froscharten auf der ganzen Welt gibt es viele aussergewöhnliche.
Wenn das Weibchen des Darwin-Nasenfrosches die Eier gelegt hat und sich die Larven im Ei zu bewegen beginnen, schlucken die Männchen die Eier. Sobald die Jungen sich im Kehlsack des Männchens fertig entwickelt haben, spuckt das Männchen sie aus.
Wenn es Frühling wird in Westaustralien, suchen die Schildkrötenfroschmännchen ihre Partnerinnen. Gemeinsam vergraben sie sich im Sand. Sie paaren sich aber erst nach etwa vier Monaten. Wahrscheinlich deshalb, damit die Jungen schlüpfen, wenn es regnerischer ist. So trocknen sie weniger aus.
Der Warzige Makifrosch lebt in Südamerika. Meist sitzt er hoch oben im Baum an der Sonne. Damit seine Haut nicht austrocknet, macht er seine eigene Sonnencreme aus Wachs und reibt seinen Körper damit ein.
Der Goliath-Frosch lebt in Afrika und ist der grösste aller Frösche. Allein sein Körper ist etwa 30 cm gross , also etwa so lang wie ein Lineal. Er verschluckt ganze Wasservögel. Für seine Jungen baut er an Flussufern kleine Teiche, indem er grosse Steine heranschleppt, die bis zu zwei Kilo schwer sind.
Der Schreckliche Pfeilgiftfrosch ist bedroht und lebt in Regenwäldern von Kolumbien. Sein Gift gehört zu den stärksten Giften überhaupt. Obwohl der Frosch nur etwa fünf Zentimeter gross ist, könnte sein Gift bis zu 20'000 Mäuse töten.
Dieser Frosch sieht nicht nur eigenartig aus – er hat auch einen fast unaussprechbaren wissenschaftlichen Namen: Nasikabatrachus sahyadrensis. Er kommt in Indien wahrscheinlich nur an zwei Orten vor und ist bedroht. Weiter unten kannst du ihn dir in einem Video anschauen.
Die Männchen der Rotaugenlaubfrösche zittern, um Weibchen anzuziehen. Wenn sich eins nähert, springen mehrere gleichzeitig auf seinen Rücken. Gewinner ist, wer Arme und Beine um den Bauch des Weibchens klammern kann. Manchmal bleiben aber mehrere Männchen tagelang auf dem Weibchen, bis es die Eier legt. Dann versucht jedes Männchen als erstes, die Eier zu befruchten.
Afrikanische Ochsenfrösche sind in trockenen Savannen zu Hause. Die meiste Zeit ihres Lebens bleiben sie unter der Erde, um nicht auszutrocknen. In der Regenzeit kommen sie heraus, brüten in Tümpeln und fressen jedes Tier, das sie erwischen können: von anderen Fröschen über kleine Säugetiere bis zu kleinen Vögeln.