Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/175201

<h2>SubmittedText<h2><p>Mit dem Postulat 15.4050 verlangte ich vom Bundesrat einen Bericht zum Umfang und zum Wert der Grosselternarbeit. Der Bundesrat stellte in seiner Antwort in Aussicht, dass im Rahmen der für das Jahr 2016 geplanten Erhebung der Daten zur unbezahlten Arbeit der Umfang der Grosselternarbeit erfasst werde und deren monetäre Bewertung vorgesehen sei. Mit dieser Begründung beantragte der Bundesrat Ablehnung des Postulates. Der Rat folgte am 15. Juni 2017 diesem Antrag. Am 11. Dezember 2017 wurden nun die eindrücklichen Zahlen der unbezahlten Arbeit publiziert. Die in Aussicht gestellten Zahlen zur Grosselternarbeit fehlen in der Publikation. </p><p>Wann ist mit der Publikation dieser Zahlen zu rechnen? Wird, wie in Aussicht gestellt, nicht nur der Umfang erhoben, sondern auch eine monetäre Bewertung vorgenommen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat im Jahr 2016 erstmals das zeitliche Volumen, welches Grosseltern pro Jahr für die Betreuung ihrer Enkelkinder aufwenden, erhoben. Für die Erfassung der Enkelkinderbetreuung musste die Fragebogenstruktur zur informellen Freiwilligenarbeit in der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (Sake) allerdings umfassend revidiert werden. Die Datenaufbereitung und Konstruktion der neuen Variablen gestalteten sich aufwendiger als ursprünglich angenommen. Wie angekündigt wird das BFS zusätzlich eine monetäre Bewertung dieser unbezahlten Arbeit vornehmen.</p><p>Aus diesen Gründen konnte das BFS die Resultate zur Enkelkinderbetreuung anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse zum Satellitenkonto Haushaltsproduktion 2016 am 11. Dezember 2017 noch nicht präsentieren. Die Ergebnisse werden Anfang März 2018 veröffentlicht.</p>  Antwort des Bundesrates.