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Thermoelektrischer Lack fängt Abwärme ein
Beim Betrieb von Motoren und Aggregaten entsteht Abwärme, die – wenn sie nicht genutzt wird – einen erheblichen Energieverlust bedeutet. Es gibt zwar Materialien, die diese Abwärme auffangen können, sie besitzen aber häufig den Nachteil, dass sie steif und wenig formbar sind. Dadurch können nicht alle Stellen, wo Abwärme entsteht, abgedeckt werden.
Es gibt Schätzungen, wonach bis zu zwei Drittel der gesamten Energieproduktion durch nicht aufgefangene Abwärme wieder verloren gehen. Eine thermoelektrische Lackierung, die von koreanischen Forschern entwickelt worden ist, könnte hier Abhilfe schaffen. Das Material bietet den Vorteil, dass es sich ganz genau an die Form des Objekts anpasst – im Gegensatz zu bestehenden thermoelektrischen Elementen.
Anderen thermoelektrischen Elementen überlegen
Die Farbe, mit der zum Beispiel Motoren oder Kühlschränke angestrichen werden könnten, wurde in Zusammenarbeit von mehreren koreanischen Forschungseinrichtungen entwickelt: Dem Ulsan National Institute of Science and Technology (UNIST), dem Korea Institute of Science and Technology (KIST) und dem Korea Electrotechnology Research Institute (KERI).
Die Lackierung basiert auf Bismuttellurid, das bereits in der Vergangenheit für Thermoelemente eingesetzt wurde. Durch Sintern wird das Material verdichtet, so dass es auf verschiedene Oberflächen wie Glas, Aluminium oder Kunststoff aufgetragen werden kann. Die Lackierung wird dann bei hoher Temperatur für zehn Minuten gehärtet. Dadurch verbessert das Material seine Eigenschaft, Hitzeenergie in Elektrizität umzuwandeln. Die ersten Tests zeigen, dass die Methode besser funktioniert als bisherige thermoelektrische Elemente auf Tinten- oder Pastenbasis.
Artikel von: pressetext.redaktion
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