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Das Aufsichtsgremium müsse insbesondere prüfen, ob eine geplatzte Überwachungsaktion der Bank gegen Khan gerechtfertigt war, schreibt die "NZZ am Sonntag".
Aus dessen Umfeld kämen nun neue Vorwürfe gegen die CS-Führung an die Öffentlichkeit. Die Zeitung beruft sich dabei auf Insiderinformationen. Demnach sei es bei den Auseinandersetzungen zwischen den beiden Managern um weit mehr als nur um einen privaten Streit um Baulärm gegangen. Khan habe den Verwaltungsrat auf Probleme aufmerksam gemacht, welche die Führungsstruktur der Bank betreffen.
Im Zentrum habe die Machtfülle von Thiam gestanden. Khan habe daher eine Aufwertung der von ihm damals geführten internationalen Vermögensverwaltung verlangt. Die "Sonntagszeitung" und "Le Matin Dimanche" schreiben zudem, dass sich bei der CS aufgrund des Skandals die Personalabgänge beschleunigen würden. Die Informationen kämen von anderen Geldinstituten, die mit Bewerbungen von der CS regelrecht überhäuft würden.
Und der "SonntagsBlick" berichtet, dass die von der CS mit der Untersuchung beauftragten Wirtschaftskanzlei Homburger unter einem Interessenkonflikt leide. Ein Anwalt der Kanzlei sei der langjährige Lebenspartner eines Verwaltungsratsmitgliedes der UBS. Die CS reagierte in der Zeitung auf die Situation und erklärte, dass die Untersuchung von einem erfahrenen Anwaltsteam und nicht von dem betroffenen Advokaten alleine geführt werde.
(SDA)