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RDB/BlickSport/Risch
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Am 30. September 1980 wurde Martina Hingis in der heutigen Slowakei geboren. Bereits als zweijähriger Knirps soll sie mit dem Tennisspielen begonnen haben - früh übt sich eben.
Nachdem sie mit zehn Jahren an den Interclubmeisterschaften in der zweiten Mannschaft mitspielte, war sie zwei Jahre später die jüngste Spielerin, die einen «Junioren Grand Slam»-Titel gewonnen hat. 1994 wurde sie die Nummer eins ihrer Altersklasse.
Als Nummer 387 auf der Weltrangliste startete sie 1994 - beendete das Jahr dann auf Rang 87. Nach zahlreichen Tournieren rückte Martina ein Jahr später auf Platz 16 der Weltrangliste vor. Aber: Auch sie kämpfte mit ganz normalen Teenie-Problemen, wie die Zahnspange zeigt.
Doch der Ex-Tennis-Profi machte nicht nur auf dem Platz eine gute Figur - als Teenie nahm Hingis Tanzunterricht. Im Jahr 2009 übrigens tanzte sie in «Strictly Come Dancing», einer britischen Tanzshow.
1997 erreichte die damals 17-Jährige den Höhepunkt ihrer Karriere: Nach drei «Grand-Slam»-Siegen im Einzel kletterte Martina auf den ersten Platz der Weltrangliste.
Martina 1998 mit ihrer Mutter und Trainerin Melanie und ihrem Manager Mario Widmer. Obwohl Martina Im selben Jahr das «Australian Open» gewann und vier «Grand Slam»-Siege im Doppel holte, beendete sie das Jahr als Nummer zwei.
Entspannen mit Roger: Auch an einem Turnier, wie hier in Perth, mussten Profis einmal durchschnaufen.
Ein Jahr danach gewannen die beiden den «Hopman Cup». Daraufhin aber folgten für Martina zwei Niederlagen. Sie unterlag der Amerikanerin Jennifer Capriati und enthob ihre Mutter kurzzeitig als Trainerin.
Nach einigen Misserfolgen dann auch noch dies: 2001 musste ihren Fuss operieren und schlitterte auf Rang vier der Weltrangliste zurück - ihr Abschied von der Spitze.
Zusammen mit Anna Kurnikowa, mit der Martina ein Jahr zuvor in Bad Ragaz eine Trainingsgemeinschaft gründete.
Oh la la! Martina tauscht den Schläger gegen ein Marilyn-Monroe-Kostüm: 2002 verkündete sie ihren vorläufigen Rückzug. An einer Pressekonferenz informierte die 22-Jährige, dass sie unter chronischen Fussproblemen leide.
Im Februar 2003 folgte der definitive Rücktritt. Martina schaute sich - hier mit Mirka Federer (l.) - die Spiele von nun an aus der VIP-Loge an.
Sie konnte es nicht lassen: Anfangs 2006 startete Hingis einen Comeback-Versuch. Doch dieser war nicht von langer Dauer...
... am 1. November 2007 trat sie erneut zurück. Nicht ganz freiwillig: Bei den «Wimbledon Championships» wurde sie positiv auf Doping getestet. Hingis bestritt zwar die Vorwürfe, konnte jedoch nie das Gegenteil beweisen.
Insgesamt war Hingis 209 Wochen Weltranglistenerste. Anfangs 2010 eröffnete die Pferdeliebhaberin den «CSI» Basel.
Im Dezember 2010 heiratete sie heimlich ihren französischen Freund, den Springreiter Thibault Hutin, 24, in Paris.