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«Die leicht überspannte Sängerin Nina Hagen wird aus der DDR ausgewiesen.»
Nein. Trotz seines Titels: nein. ANNO DOMINI fragt nicht nach Jahreszahlen. Beschriebene Ereignisse müssen in die richtige zeitliche Reihenfolge gebracht werden.
Material: 336 Ereigniskarten
Spielregeln: Auf der Vorderseite jeder Karte ist kurz ein geschichtliches Ereignis beschrieben, auf der Rückseite steht das Datum und teilweise weitere Erläuterungen.
Zu Beginn des Spieles erhält jeder Spieler gleich viele Karten. Eine Startkarte wird in die Mitte gelegt. Nun legen die Spieler reihum Karten vor, zwischen oder hinter die Karten in der Mitte und bilden damit eine Zeitreihe. Dies geht solange bis ein Spieler daran zweifelt, dass noch alle Ereignisse in der richtigen Reihenfolge sind. Dann werden die Karten gewendet und anhand der auf den Rückseiten angegebenen Zeitpunkte, wird die Richtigkeit überprüft. Stimmt die Reihe muss der Zweifler neue Karten vom Stapel nehmen, ist sie falsch bekommt sein Vorgänger weitere Karten. (Und zwar auch dann wenn der Fehler schon früher passiert ist, aber bis dahin nicht bemerkt wurde.) Danach wird mit einer neuen Startkarte eine neue Reihe begonnen. Legt ein Spieler seine letzte Karte wird die Zeitreihe sofort überprüft. Ist sie korrekt, gewinnt er das Spiel.
Die auf den Karten beschriebenen Ereignisse stammen selten aus dem geschichtlichen Schulwissen. Daher kann man sie in der Regel nur ungefähr einordnen und geschicktes Bluffen ist oft wichtiger als Geschichtskenntnisse. Und noch etwas: Vor kapitalen Irrtümern ist niemand gefeit. Sie passen übrigens grossartig ins Weltbild von ANNO DOMINI. Die menschliche Kultur ist auf vielen Irrtümern aufgebaut, die oft zur Normalität wurden.