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Die Honig-Kooperative Apicoop in Chile
Ort/Land
Paillaco, Chile CL
FLO-ID
1597
Organisationsform
Kooperative
Produktion
250.00 t
Gründung
1979
Zertifizierung
1993
Bäuerinnen / Bauern
470
Aus Fairtrade-Prämie realisierte ProjekteInfrastruktur:
Erwerb eines Lastwagens für den Transport der Honigbehälter und eines Wagens für die technische Assistenz. Kauf von Computern für die Administration der Kooperative.
Erwerb eines Grundstücks für die Produktion von Heidelbeeren. Damit erhalten die Mitglieder die Möglichkeit, sich zu diversifizieren.
Bildung:
Weiterbildungskurse für die Mitglieder der Kooperative
"Positiv ist vor allem, dass aufgezeigt wird, dass die organisierten Honig-KleinproduzentInnen in der Lage sind, eine produktive Kraft dazustellen", erzählt Juán E. Henriquez Santos von APICOOP, "das ist für ein Land wie Chile höchst interessant, und zwar nicht wegen der Produktionsmenge oder der erwirtschafteten Devisen: Vielmehr geht es um den praktischen Beweis, dass es möglich ist, mit Initiativen wie dieser Armut und Hoffnungslosigkeit zu überwinden. Denn nur wenn sich Menschen organisieren, haben sie die Kraft ihre Anliegen durchzusetzen."
Die FAIRTRADE-PrämieFür Honig, den die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zu FAIRTRADE-Bedingungen verkaufen können, wird die FAIRTRADE-Prämie für Soziales, Infrastruktur und Bildung an die Kooperative bezahlt. Die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern entscheiden demokratisch über die Verwendung der Prämiengelder. Aus den Mitteln der Prämie wurden bereits Weiterbildungskurse für die Mitglieder der Kooperative finanziert. Außerdem wurden Lastwagen für den Transport der Honigbehälter angeschafft und Computer für die Administration der Kooperative. Außerdem haben die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern entschieden, einen Teil der Prämiengelder in den Erwerb eines weiteren Grundstückes zu investieren. Auf dem Grundstück werden Heidelbeeren angebaut und damit ein erster wichtiger Schritt zur Diversifizierung der eigenen Produktpalette gesetzt.
FAIRTRADE-Mindestpreis für HonigHonig wird nicht an der Börse gehandelt, der Preis setzt sich vielmehr aus den unterschiedlichen Produktionskosten, der Herkunft aus verschiedenen Klima- und Vegetationszonen und dem Ertrag je Bienenvolk zusammen. Das weltweite Überangebot lässt die Preise dieses Produkts ständig schwanken. Im Fairen Handel gelten für Honig Mindestpreise, die Produktionskosten decken, die unter menschenwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen entstehen. Sie tragen zur Sicherung der Lebensgrundlage der ImkerInnen und deren Familien bei und geben den Produzentenorganisationen Spielraum für die Verwirklichung gemeinschaftlicher Ziele.
Informationen zur Verfügung gestellt von:
Max Havelaar Schweiz und
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