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Snowdens russischer Anwalt Anatoli Kutscherena nannte an einer Medienkonferenz in Moskau weitere Details zu Edward Snowdens Aufenthalt in Russland.
Dieser könne sich in Russland frei bewegen. Zudem dürfe der 31-Jährige ins Ausland reisen – aber nicht länger als für drei Monate. «Er hat Arbeit und führt ein bescheidenes Leben», betonte Kutscherena. Snowden lebe von seinem Gehalt und den Privatspenden, die auf seinem Konto eingingen. Der IT-Experte lerne aktiv die russische Sprache.
«Es werden noch mehr ‹Snowdens› kommen»
«Es war meine Idee, die Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen, denn das zeitweilige Asyl hätte eine alljährliche Verlängerung nötig gemacht», sagte Kutscherena. Die Genehmigung könne erneut um drei Jahre verlängert werden. Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter könne auch nach fünf Jahren Aufenthalt die russische Staatsbürgerschaft beantragen.
«Ich gehe davon aus, dass noch mehr ‹Snowdens› kommen – weil vielen Menschen die weltweite Spionage der USA missfällt», sagte Kutscherena.
Snowden hatte die Überwachungspraktiken des US-Geheimdienstes NSA enthüllt und lebt seit Juni 2013 an einem geheimen Ort in Moskau. Die USA fordern seine Auslieferung wegen Geheimnisverrats. Russland lehnt eine Abschiebung ab.