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Steigtor
Das Steigtor war ursprünglich eines der Wichtigsten. Mit dem Bau der Zürcherstrasse (1348) verlor es seine Bedeutung für den Fernverkehr. Fortan diente es dem Verkehr zur Steigmühle, zum Heiligenberg und zum Eschenberg. 1835 wurde es abgerissen.
Das „zur Steig“, d.h. zum Bergweg sich öffnende Steigtor, das man später fälschlich „Steintor“ nannte, öffnete den Weg über die Breite/Vogelsang Richtung Zürich. Der Torwächter, dessen Sitz sich im kleinen, nach aussen angebauten Zollhäuschen befand, hatte keinen anstrengenden Dienst, waren doch seine Einnahmen sehr gering. Das mit einer breiten Einfahrt versehene Tor macht einen etwas klotzigen Eindruck. Früher sah es viel stattlicher aus. Es besass einen Oberbau, unter dem vier Wappenschilder angebracht waren, und lief in einen Spitzhelm aus. 1795 wurde der Oberbau entfernt und der Turm geköpft. Bei der Beseitigung der Mauern und Gräben fiel das Steigtor 1835 als erstes.
Das stattliche Haus mit dem schmucken Erker, im Bildvordergrund links, ist der 1718 durch Abraham Brunner erbaute Wollenhof.