Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03130.jsonl.gz/2631

Die Politik der bürgerlichen Parteien ist kompatibel zu wirtschaftlichen, mehr oder weniger liberalen Wirtschaftstheorien von der Klassik, Neoklassik, den Mainstream Theorien bis hin zum Ordoliberalismus.
"Nicht für wenige, sondern für alle" ist kein gutes Konzept für die Wirtschaft.
Wieso ist das so ?
Mein Statement etwas anders formuliert:
Vor ein paar Tage sah ich eine Diskussion im deutschen Fernsehen über Fragen der Steuern etc.
Man war sich einig, dass Deutschland momentan wirtschaftlich in einer Boom Phase ist. Soll man Steuern nun verkleinern oder so belassen ?
Die FDP Vertreterin wollte die Steuern verkleinern, um die Boom Phase zu unterstützen. Wahlversprechen sowieso.
Der SPD Vertreter hingegen trat dafür ein, die Steuern so zu belassen und gleichzeitig jetzt Schuldenabbau zu betreiben. Spare in der Zeit, so hast Du in der Not. (Keynes, antizyklisches Verhalten)
In der Schweiz habe ich derartige Diskussionen noch nie mitbekommen.
Wieso ist das so ?