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Bei den Olympischen Winterspielen 2022, die in Peking stattfinden, nimmt die Schweiz mit insgesamt 168 Athleten teil. Die Mannschaft unterteilt sich in 93 Männer und 75 Frauen. Insgesamt kämpfen 1692 Athleten in 50 Sportarten um Medaillen. Die Sportarten, in denen auch die Schweizer Olympioniken an den Start gehen, sind u.a. Biathlon, Curling, Eishockey, Eiskunstlauf, Freestyle Skiing und Rennrodeln, aber natürlich auch die verschiedenen Ski-Rennen in der Abfahrt und auch im Langlauf. Wenn man in den drei Spielabschnitten im Eishockey Mühe hat, bei diesem schnellen Spiel den Überblick zu behalten, kann man in den Drittelpausen bei einem Spielchen im Casino777 Schweiz wieder ein bisschen entspannen. Wenn es dann in den Wettkämpfen wieder spannend wird, dann geht es auch für die Schweizer Olympiateilnehmer natürlich in erster Linie um Bronze, Silber und Gold, wobei viele dann ihre Chancen doch realistisch einschätzen und diese Spiele unter dem Motto genießen: Dabei sein ist alles.
Wo haben die Schweizer Athleten Medaillenchancen?
Ihre größten Erfolge können die Schweizer Athleten auf Skier erzielen. Hier gelang es Beat Feuz, die Abfahrt im Ski Alpin zu gewinnen. Der 35-jährige Skirennfahrer ist nicht das erste Mal bei Olympia angetreten. Bereits 2014 in Sotschi war er dabei, konnte in der Abfahrt aber nur Platz 13, bei der Super-Kombination Platz 15 und im Super-G Platz 27 erreichen. Vier Jahre später, 2018 in Pyeongchang belegte er einen beachtlichen 2. Platz im Super-G und Platz 3 in der Abfahrt. Dieses Jahr nun als Krönung seiner bisherigen Laufbahn erhielt er die Goldmedaille.
Bei den Damen war Lara Gut-Behrami im Super-G mit der schnellsten Zeit im Ziel und konnte auch im Riesenslalom mit einer Bronzemedaille glänzen. Ebenfalls bei den Damen konnte auch eine Schweizerin den Abfahrtslauf gewinnen. Corinne Suter tritt neben der Abfahrt auch im Super-G, in der Kombination und im Riesenslalom an. Bei den Herren konnte noch Marco Odermatt im Riesenslalom wohl den größten Erfolg seiner Laufbahn, die Goldmedaille, feiern.
Eine fünfte Goldmedaille erzielte die 22-jährige Mathilde Gremaud in einer noch recht jungen olympischen Wintersportart, dem Slopestyle aus dem Bereich Freestyle Skiing. Aber damit nicht genug, sie konnte in der Disziplin Big Air auch noch die Bronzemedaille gewinnen.
Nicht unerwähnt bleiben sollen die Bronzemedaillen von Wendy Holdener im Slalom, von Jan Scherrer in der Halfpipe beim Snowboarden und von Michelle Gisin im Super-G beim Ski Alpin. Noch sind die Olympischen Spiele nicht ganz beendet und es ist durchaus möglich, dass sich der Medaillenspiegel für die Schweiz noch verbessert.
Dem Eiskunstläufer Lukas Britschgi unterläuft in seiner Kür ein folgenschwerer Fehler. Nachdem bereits im zweiten Element, einer zweifachen Kombination, der zweite Sprung anstatt vier- nur zweifach ausgeführt wird, läuft der Rest des Programms mit vielen Wacklern. Dadurch, dass der Sprung nur zweifach ausgeführt wurde und er den gleichen Sprung in der Kür noch zweimal zeigte, was nicht erlaubt ist, wurden ihm kurzerhand schon mal vorweg 20 Punkte gestrichen, so dass gar kein passables Ergebnis mehr erzielt werden konnte. Es blieb ihm leider nur der 23. Platz.
Wie erfolgreich sind die Schweizer in den winterlichen Mannschaftssportarten?
Nicht nur einzelne Athleten sind in Peking erfolgreich. Auch die Mannschaften oder Teams können mit guten Ergebnissen aufwarten. Hier sind zunächst die Curling Mannschaften zu nennen. In allen drei Wettbewerben, Männer und Frauen, mit jeweils 4 Spielern pro Mannschaft, und in den Mixed Doubles, gehen Schweizer Teilnehmer an den Start. Die Damenmannschaft um die 4-fache Weltmeisterin Alina Pätze kann mit einem Sieg gegen die USA in das Halbfinale einziehen, also ist hier eine Medaille mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten.
Ebenfalls sehr erfolgreich sind die Schweizer Eishockey Mannschaften. Die Frauen haben leider ihr Halbfinale gegen Kanada mit 3:10 verloren und müssen nun im Spiel um Platz 3 und somit um die Bronzemedaille gegen Finnland antreten. Auch die Herrenmannschaft muss ihr nächstes Spiel gegen Finnland bestreiten, hier steht man allerdings erst im Viertelfinale.
Nicht ganz so erfolgreich verliefen die Olympischen Spiele für die Biathleten. Außer einer Top-10-Platzierung in der Mixed-Staffel waren die Ergebnisse wohl eher nicht das, was man erwartet hatte. Bei den Frauen erzielte zum Beispiel Lena Häcki nur einen 24. Rang, während Amy Baserga und Selina Gasparin sogar nur als 62. bzw. 69. ins Ziel kamen, bei einem Starterfeld von 86 Athleten. Bei den Herren sah es leider nicht viel besser aus.
Die Entscheidungen im Bobfahren stehen noch aus, hier ist sicherlich von Michael Vogt und seinen 3 Mitfahrern noch etwas zu erwarten, was eventuell auch am Ende metallen glänzt.
Ebenfalls nach dem Motto „gemeinsam sind wir stark“ konnte das Team Alexandra Bär, Pirmin Werner und Noé Roth bei den Aerials im Freestyle Skiing einen beachtlichen 4. Platz erreichen, aber der ist ja, wie wir alle wissen, bei so wichtigen Sportereignissen genau der Platz, den keiner haben will.
Ein Schweizer Ausnahmeathlet – Simon Ammann
Wenn es um Schweizer im Sport geht, dann darf eine Betrachtung der Erfolge des jetzt 40-jährigen Simon Ammann nicht fehlen. Der zweimalige Schweizer Sportler des Jahres erzielte in seiner langen Laufbahn insgesamt 4 Goldmedaillen bei Olympischen Spielen für das Schweizer Team. 2002 und 2010 gewann er jeweils die Springen auf der Normal- und der Großschanze. Bei diesen Spielen dürfte ihm aufgrund der zuvor erzielten Ergebnisse wohl bewusst sein, dass vor allem der olympische Gedanke im Vordergrund steht. Seit den Springen bei Olympia 2018 konnte er im Weltcup nur vier Mal eine Platzierung unter den Top 10 erreichen. Somit ist leider bei seinen wohl abschließenden Olympischen Spielen nicht mit einer erneuten Medaille zu rechnen.
Er stellte bei 10 Skisprungschanzen Weitenrekorde auf, von denen er heute noch 4 innehat. Diese bestehen noch in Pragelato/Italien (144 m) seit Dezember 2008, in Lillehammer/Norwegen (146) seit Dezember 2009, in Vancouver/Kanada (108 m) seit Februar 2010 und in Kuopio/Finnland (106 m) seit März 2015.
Wohl zum letzten Mal nahm er dieses Jahr an den Olympischen Winterspielen in Peking teil, seinen siebten, und konnte hier noch einmal einen 25. Platz sowohl auf der Normal- als auch auf der Großschanze erreichen. Mit der Mannschaft erreichte er einen achten Platz.
(Bild: Unsplash)