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Ausschnitt aus einer Ultraschallsequenz in der dreiunddreissigsten Schwangerschaftswoche bei einer Untersuchung eines Feten mit familiärer Belastung mit Harnwegsmissbildungen. Man sieht retroperitoneal auf Nierenhöhe beidseits unregelmässig geformte, ballonierte und mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume in Beziehung zur Niere.
Es handelt sich um eine bilaterale Hydronephrose. Ursache derselben kann eine Ureterabgangsstenose, eine tiefe Ureterstenose, ein infravesikales Hindernis sein oder ein bilateraler vesikoureteraler Reflux. Beteiligung der Ureteren an der Erweiterung und Verstärkung bei der Miktion sprechen für die letztgenannte Diagnose. Diese Ultraschallsequenz illustriert deutlich, dass die Beurteilung eines Foeten genaue Kenntnisse über eine allfällige Abweichung vom Normalzustand und über die pathologischen Zustandsbilder sowie viel Erfahrung über die Variationen derselben voraussetzt.