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- Gedächtnisprobleme
- Sprachveränderung, gestörtes Planen und Durchführen alltäglicher Dinge, Probleme mit dem Erkennen von Gegenständen, Personen oder Orten
- Veränderungen von Persönlichkeit und Stimmung
- Vernachlässigung des äusseren Erscheinungsbildes
- Sozialer Rückzug
Im Frühstadium äussert sich eine Demenz oft durch Gedächtnisstörungen. Betroffene verlegen häufig Dinge wie den Hausschlüssel, lassen wiederholt ihren Schirm liegen oder vergessen beim Rausgehen eine Jacke anzuziehen. Der Umgang mit neuen Apparaten, wie etwa einem Telefon oder einer TV-Bedienung, wird zunehmend schwierig. Ein schlechter Zahnstatus und mangelnde Hygiene können ebenfalls Zeichen für eine beginnende Demenz sein. Zudem haben Menschen mit Demenz oft Orientierungsschwierigkeiten und finden beispielsweise beim Hausarzt das Wartezimmer nicht mehr, nachdem sie auf dem WC waren. Oft wiederholen sie Fragen und bekunden Mühe, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Ihnen entfallen Wörter oder sie verwenden diese im falschen Zusammenhang.
Unangemessen heiteres oder distanzloses Verhalten mit einem sprunghaften, nicht logischen Gedankengang kann auf eine Demenz hinweisen. Auch Depressionen können mit einer Demenz zusammenhängen oder diese zu Beginn überlagern. Bei schwerer betroffenen Patienten können Persönlichkeitsveränderungen, aggressives oder auch misstrauisches Verhalten, Wahn und Halluzinationen sowie Schlafstörungen bis zur Tag/Nacht-Umkehr auftreten. Diese Patienten bedürfen ständiger Pflege.