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Der Pfau, der sich erhebt, wird zum Vorbild jeglichen schützenden Mantels, Kleidungsstück lediglich, Stoff, der für eine gedungene Zeit Wind und Wetter von der Haut weg hält und dabei die Symbolkraft übernimmt, die aus dem organisch gewachsenen Federkleid jenes Geschöpfs erwächst, das aus vorgeschichtlicher Zeit zu uns gefunden hat und nichts Anderes als Schönheit ausstrahlt, unpraktisch veranlagt, so aussieht, als würde sein Federwerk am geringsten Ast, der sich ihm in den Weg stellt, zerbrechen, und trotzdem die Zeit besteht.
Der Pfau wirkt aufgrund seines ganzen Gefieders, als ob er keine Flügel hätte, die man ihm stutzen könnte. Der Pfau wird nicht bewundert, weil er fliegt, sondern wenn er sich breit macht und spreizt. Die Täuschung ist Show. Das Leben will von seinem eigenen Wert überzeugt werden und folgt jeder die Sinne betörenden Verheissung, die knallig und auffällig daher kommt.
Der Pfau ist ein Zauberer, ein Verzauberer, dessen Botschaft unter die Haut geht. Er verfügt souverän über ein überaus schlagkräftiges Argument, das er bei Bedarf als eine vollkommene Reihe von Zauberstäben hoch hält: Die Schwanzfedern des aussergewöhnlichen Vogels namens Pfau stellen die Schönheit des Daseins dar. Der Mensch nimmt ihm diese Botschaft ab.