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Beschreibung
2007 wurde das Spiel Pendur von Arte Ludens für den Deutschen Lernspielpreis 2007 nominiert. Und bis heute begeistert es zahlreiche Kinder ebenso wie ihre Eltern. Geeignet ist Pendur für zwei bis sieben Spieler ab einem Alter von neun Jahren. Ein einzelnes Spiel dauert in der Regel ungefähr eine halbe Stunde.
Pendur – die Regeln
Das Spiel Pendur besteht aus Spielsteinen. Jeder Spielstein hat jeweils zwei Symbole auf einer Seite wie beispielsweise einen blauen Kreis, der ein schwarzes Quadrat umschliesst. Am Anfang liegen alle Steine mit der unbedruckten Rückseite nach oben und jeder Spieler erhält eine bestimmte Anzahl. Der Rest wird in Stapeln um das Spielfeld herum gelegt.
Der Zentrumsstein mit dem Loch in der Mitte kommt auf das Spielfeld. An allen vier Seiten dieses Steins wird ein Stein von einem der Stapel mit der Symbolseite nach oben gelegt. An diese Steine können die Spieler nun einen eigenen anlegen. Bedingung: Das innere oder äussere Symbol des Steins muss mit dem inneren oder äusseren Symbol desjenigen Steins übereinstimmen, an den der Stein angelegt wird.
Legt man einen eigenen Stein an nur einen bereits liegenden Stein an, muss man einen neuen Stein von einem der Stapel nehmen. Wird ein eigener Stein so angelegt, dass er die Seiten von zwei oder mehr bereits liegenden Steinen berührt, muss die oben beschriebene Übereinstimmung des neu gelegten Steins mit allen bereits liegenden bestehen. Das ist schwieriger, aber wenn es gelingt auch besser. In diesem Fall muss der Spieler nämlich keinen neuen Stein aufnehmen und hat nun einen Stein weniger.
Ist ein Spielstein so von anderen umgeben, dass er nur noch maximal eine freie Seite besitzt, an die man einen anderen Stein anbauen kann, darf man auf diesem Spielstein in die Höhe bauen. Der Spieler, der am Zug ist, kann einen passenden eigenen Spielstein auf ihn legen, wenn dessen inneres Symbol mit dem des unteren Steins übereinstimmt. Einen neuen Stein vom Stapel muss er auch dann nicht nehmen.
Kann ein Spieler keinen eigenen Stein an einen oder mehrere der bereits liegenden anlegen, muss er einen zusätzlichen Stein vom Stapel nehmen und der nächste Spieler kommt dran. Am Ende gewinnt derjenige Spieler, der als Erstes alle eigenen Steine losgeworden ist.
Pendur wird vom kleinen Spieleverlag Arte Ludens aus dem Appenzellerland herausgegeben. Das Unternehmen entwickelt „Holzspiele für clevere Köpfe“ und legt dabei grossen Wert auf Qualität und künstlerische Gestaltung der Spiele.
Arte Ludens erklärt die Regeln von Pendur nochmals ausführlich in der Spielanleitung in deutscher und französischer Sprache sowie in diesem Video, in dem sie ganz einfach verständlich sind: