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Die Welt weist im Artikel «Dieser Spieler heißt Man-well Noy-ah» auf das UEFA-Wörterbuch «How to pronounce EURO players› names correctly» hin. Hier wir Engländern erklärt, wie schwierige Namen von EM-Fussballern korrekt ausgesprochen werden:
«Die Seite ist ganz offensichtlich von jemandem verfasst worden, der über sprachwissenschaftliche Grundkenntnisse verfügt. Das Ungarische, so belehrt er etwa den Leser, sei eine der wenigen nicht indoeuropäischen Sprachen auf dem Kontinent. Aber er hat auch Humor. Beispielsweise instruiert er die Fans, dass ich in Kimmich müsse man eher aussprechen wie in Ich bin ein Berliner – und nicht wie in Baby, you’re a rich man. (…)
Krassere Herausforderungen stellt das Albanische: «Getting it spot on is hard for English speakers.» Wir können die Engländer trösten, dass sich auch Deutsche damit schwertun. Unbekannt war uns bisher die Regel, dass ein ë ausgesprochen wird wie ein u, also Mërgim Mavraj in Wirklichkeit ein Mur-gim ist. (…)
Auch Deutsche wissen vielleicht nicht, dass das gestrichene Ł im Namen des polnischen Torhüters Łukasz Fabiański zu artikulieren ist wie ein w; aber Woo-cash, das der Uefa-Sprachtrainer empfiehlt, kommt uns ein wenig bargeld-orientiert vor.
Trotzdem ist das Glossar ein Füllhorn an linguistischem Basiswissen. Im Russischen, so erfährt man, ändere die Vokalaussprache sich, je nachdem, ob der Laut betont oder unbetont sei. Die türkische Binnen-ğ werde nicht wie ein gewöhnliches g ausgesprochen. Und im Gegensatz zu dem, was die meisten Engländer glauben, klänge Portugiesisch ganz anders als Spanisch. Manche dieser Erläuterungen könnten auch für deutsche Nachrichtensprecher und Sportreporter erhellend sein.»