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Der alte Köschenrütiweg begann wie der heutige Köschenrütiweg an der Strassenkreuzung in der Köschenrüti. Auf etwas mehr als der halben Höhe zweigte der Weg von unten gesehen, um 100° nach links ab und führte durch die Reben leicht ansteigend zur Rümlangstrasse, welche aber erst auf Rümlanger Boden erreicht wurde. Dieser Weg bestand noch um 1876, wurde dann aber in den darauf folgenden Jahren, als hier unterhalb des Rebbergs durch die Ziegler der alte Weinbergweg erstellt wurde, aufgehoben und überpflanzt. Der Weg wurde ersetzt durch das bereits von russischen Truppen ausgetretene und später mit Steinen ausgelegte steile Wegstück, welches geradeaus und in der Art eines Bergweges steil bergan zur Rümlangstrasse führte. Dies musste zwischen 1875 und 1900 erfolgt sein.
Die alte Wegführung entstand durch die russischen Truppen, die mit dem Partisanenweg, ursprünglich Kosakenweg genannt, eine direkte, aber gut geschützte Verbindung zwischen dem Kosakenhügel und der Russenküche in der Asp in den Boden stampften. Er war notwendig gewesen, weil die schwer beladenen Pferde nicht so steil aufsteigen konnte. Allerdings haben die Russen diesen Weg nicht mit einer Tiefbauequippe sorgfältig angelegt, sondern sie sind viel mehr, wie das im Krieg eben so üblich ist, recht forsch mit ihren Hunnenrössli einfach durch den Weinberg gestiegen und haben die störenden Stöcke ausgerissen.