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Idiome der romanischen Sprache
Wegen der früheren Abgeschiedenheit vieler Orte und Täler des Kantons Graubünden haben sich verschiedene Idiome entwickelt, die sich in fünf Gruppen gliedern lassen:
Verbreitungsgebiet der romanischen Sprache
Die Aufreihung entspricht der Verbreitung von West nach Ost. Putér und Vallader werden von den Romanen auch als Rumantsch Ladin zusammengefasst.
Jedes dieser fünf Idiome hat eine eigene Schriftsprache entwickelt, die allerdings selbst einen Kompromiss zwischen verschiedenen Orts- und Regionaldialekten darstellt. Solche Regionaldialekte sind etwa im Surmeirischen das Sursès (gesprochen im Oberhalbstein) und das Sutsès (gesprochen u. a. im Albulatal) sowie im Unterengadinischen das Jauer (gesprochen im Münstertal).
Schriftidiome
Fünf Schriftidiome gibt es im Rätoromanischen. Daneben gibt es noch zahlreiche lokale Mundarten.
Zurzeit gibt es keine aktualisierten Daten. Seit 2010 hat sich die Volkszählung grundlegend geändert. Die neue Volkszählung kann nicht mehr so genaue Informationen über die Rumantschia geben wie diejenigen aus den Jahren 1990 und 2000. Es ist nun Sache des Kantons Möglichkeiten zu finden, um diese statistischen Informationen trotzdem erhalten zu können.
Die Karten illustrieren die gravierende Verschlechterung der statistischen Lage des Romanischen seit der Zeit der ersten Volkszählung, die eine Frage zum Sprachengebrauch enthielt. Für die heutige Lage illustrieren die betreffenden Karten einerseits den Kern der romanischsprechenden Bevölkerung, andererseits das weiteste romanischsprachige Gebiet, das die Volkszählung wegen der Eingrenzung zur zweiten Frage (Romanisch als bestbeherrschte und/oder in wenigstens einem der erhobenen Gebiete gesprochene Sprache) zu dokumentieren vermag.
Die Tabelle zeigt, wie sich die Bevölkerung, die sich gemäss Volkszählung 2000 zum Romanischen bekennt, auf die einzelnen Sprachregionen verteilt:
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