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Erasmus
Mr. Erasmus Bond ist für alle ein bisschen ein Rätsel. Obwohl er 1858 das erste Tonic erfunden hat, war Chinin schon vor über 100 Jahren populär. Lesen Sie die ganze Geschichte! Es waren die spanischen Eroberer, die im 17. Jahrhundert entdeckten, dass die indigenen Stämme im heutigen Peru die Rinde des Chinchona-Baumes benutzten, um verschiedene „Fieber“ zu heilen. Die „Jesuitenrinde“ wurde in Europa schnell zur beliebten Malaria-Kur und nicht viel später auch als Präventivmedizin eingenommen. Obwohl der äussert bittere Wirkstoff der Rinde, das Chininpulver, sehr effizient war, so war er nicht besonders angenehm zum Konsumieren. Die britischen Beamten, die in den verschiedenen tropischen Aussenbezirken des Britischen Reiches stationiert waren, mischten das Pulver mit Zucker und Wasser. Dies machte die Aufnahme ihrer täglichen Dosierung des bitteren „Fieber-Killers“ ein wenig angenehmer. Oft half auch ein Spritzer Gin. Jeder braute seine „tonischen Gewässer“ zu Hause nach eigenem Rezept und Gutdünken. Dies ändere sich aber schlagartig, als im Jahr 1858 ein Mann namens Erasmus Bond seine „verbesserte belüftete tonische Flüssigkeit“ patentieren liess. Er war somit der erste, der das Chinin mit einer ganzen Reihe anderer Aromastoffe kombinierte – das Tonic Wasser war geboren. Seitdem hat sich das Tonikum von der Medizin gegen Fieber und Malaria zum Durstlöscher gewandelt. Das Aufkommen von erstklassigen Spirituosen steigerte auch die Nachfrage nach qualitativen Mixern. Hinzu kommt, dass je nach Spirituose sich ein anderes Tonikum empfiehlt. Aus diesem Grund gibt es von Erasmus Bond drei verschiedene Tonic Wasser; jedes mit eigenem ausgeprägtem Aroma und Geschmack. Dies ermöglicht die perfekte Harmonie von Spirituose und Tonic, im Namen des Vaters aller modernen Tonikums, ERASMUS BOND.
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