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Das Wichtigste in Kürze
- Die Credit Suisse wurde im Kokain-Prozess vom Bundesstrafgericht schuldig gesprochen.
- Die Bank habe nicht genug getan, um die Geldwäscherei einer Bulgaren-Bande zu verhindern.
- Nun muss die CS eine Geldstrafe von 2 Millionen Franken zahlen.
Die Credit Suisse soll nicht genügend getan haben, um die Geldwäsche einer bulgarischen Kokainhändlerbande zu verhindern. Nun wurde die Bank vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona TI am Montag schuldig gesprochen, wie Reuters berichtet.
Das Gericht hielt in einer Mitteilung vom Montag fest, dass die ehemalige Angestellte der Credit Suisse als Kundenbetreuerin der kriminellen Organisation zwischen Juli 2007 und Dezember 2008 Überweisungsaufträge auf Anweisung der Klientschaft ausführte. Dies, obschon konkrete Verdachtsmomente hinsichtlich der kriminellen Herkunft der Gelder bestanden hätten.
Credit Suisse will Berufung einlegen
Die meisten dieser Aufträge betrafen Auslandsüberweisungen, so das Gericht. Durch ihre Machenschaften habe die Angestellte dazu beigetragen, dass die kriminelle Organisation mehr als 19 Millionen Franken dem Zugriff des Staates entziehen konnte.
Das Gericht stellte bei der Bank Mängel innerhalb der betreffenden Zeitspanne fest, hiess es in einer Mitteilung des Gerichts. Dies betreffe sowohl die Führung der Kundenbeziehungen mit der kriminellen Organisation als auch die Überwachung der Umsetzung der Regeln zur Geldwäschereibekämpfung.
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Gegen den Entscheid des Bundesstrafgericht wird die Credit Suisse Berufung einlegen, wie es in einer Mitteilung der Bank hiess.