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Das Schweizer Aussenministerium ist besorgt über die humanitäre Lage in Sri Lanka: Die Konfliktparteien sollten den Feindseligkeiten ein Ende setzen und die Menschenrechte respektieren.Dieser Inhalt wurde am 05. Februar 2009 - 17:13 publiziert
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ist vor allem auch besorgt über die Lage von rund 200'000 Zivilisten, die zwischen die Fronten geraten sind, wie es in einer EDA-Mitteilung vom Donnerstag heisst.
Die Schweiz rufe alle Beteiligten auf, dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), den UNO-Hilswerken und anderen humanitären Organisationen die Arbeit zu erleichtern, namentlich in der Provinz Vanni.
Die Regierung von Sri Lanka lehnt Verhandlungen ab. Damit erteilt sie auch internationalen Vermittlungsbemühungen eine Absage.
Sie hat den tamilischen Rebellen Straffreiheit angeboten, falls diese sich bedingungslos ergeben.
In der Schweiz leben rund 43'000 Menschen aus Sri Lanka. Der grösste Teil von ihnen gehört der tamilischen Minderheit an.
10'000 haben inzwischen einen Schweizer Pass. Der Zustrom von Tamilen aus dem Bürgerkriegsland begann Mitte der 80er-Jahre.
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