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König Felipe VI. von Spanien hat mehr Rechtssicherheit für EU-Bürger in Grossbritannien und Briten in der EU nach dem Brexit gefordert. «Diese Bürger haben einen legitimen Anspruch auf stabile Lebensumstände für sich und für ihre Familien», sagte der König.
Felipe sprach am Mittwoch vor dem britischen Parlament. Die Zukunft der 3.2 Millionen EU-Bürger im Vereinigten Königreich und der 1.2 Millionen Briten in der EU ist Topthema für die zweite Verhandlungsrunde über den britischen EU-Austritt kommenden Montag in Brüssel.
Im Streit um das britische Überseegebiet Gibraltar mahnte Felipe VI. eine einvernehmliche Lösung an. Er habe die Zuversicht, dass Spanien und Grossbritannien ihre Differenzen überwinden würden. Die Landzunge im Süden der iberischen Halbinsel ist seit Jahrhunderten Zankapfel zwischen beiden Ländern.
Der spanische König und seine Frau Letizia sind derzeit auf Staatsbesuch in der britischen Hauptstadt. Sie wurden am Mittwoch von Queen Elizabeth II. mit einer pompösen Zeremonie empfangen. Das Treffen am Mittwoch war der erste Staatsbesuch eines spanischen Monarchen in Grossbritannien seit 1986.
Die Königin begrüsste Felipe VI. mit militärischen Ehren auf dem zentralen Exerzierplatz im Londoner Regierungsviertel. Auch Prinz Philip, der Ehemann der Queen, nahm an der Zeremonie teil.
Anschliessend fuhren die Staatsoberhäupter gemeinsam in einer Kutsche in den Buckingham-Palast. Begleitet wurden sie von Hunderten berittenen Gardisten. Prinz Philip und Königin Letizia folgten in einem zweiten Wagen. (sda/dpa)