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Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Chinas ist die Zahl der Toten staatlichen Medien zufolge auf fast 400 gestiegen. Die Behörden teilten mit, es seien Tausende Polizisten, Soldaten und Feuerwehrleute in die schwer zugängliche Region in der Provinz Yunnan entsandt worden, um die Suche nach Überlebenden fortzusetzen. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, auch Ministerpräsident Li Keqiang habe das Katastrophengebiet besucht, um sich einen Überblick zu verschaffen.
Bis Sonntag waren 367 Leichen aus den Trümmern gezogen worden. Die Zahl der Verletzten wurde mit fast 1900 beziffert. Die Erdstösse der Stärke 6,3 hatten Tausende Häuser zum Einsturz gebracht, darunter auch Schulen.
Die Region wird immer wieder von schweren Erdstössen erschüttert. In der Provinz Sichuan, die ebenfalls im Südwesten Chinas liegt, kamen 2008 annähernd 70'000 Menschen bei einem Erdbeben um.
(reuters/chb)