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Aufgrund eines Rückganges der Anzahl Sömmerungstiere laufen in der Schweiz viele Bergweiden Gefahr, in den nächsten Jahren nicht mehr bestossen zu werden. Um ihre drohende Verbuschung zu verhindern, werden als eine Möglichkeit Alternativnutzungen entwickelt und die Flächen extensiviert. Das Ziel des vorliegenden Versuches bestand darin, die Auswirkung einer reduzierten Besatzstärke einer Bergweide auf die Mastleistung Ochsen zu untersuchen. Drei Mastserien mit je 60 Kreuzungstieren der Rassen Limousin x Fleckvieh aus Milchviehherden wurden im zweiten Lebensjahr auf einer ungedüngten Alp im Jura (1126 m.ü.M.) gesömmert. Innerhalb jeder Serie wurden 3 Besatzstärken untersucht: 1,8 (Kontrolle), 1,2 und 0,6 GVE/ha. Die unterschiedlichen Besatzstärken hatten einen deutlichen Effekt auf die während der Alpung erbrachten Leistungen. Mit der Reduktion der Besatzstärke konnte die Sömmerungsdauer verlängert und die Wachstumsraten signifikant verbessert werden. Die Weideproduktivität, ausgedrückt in kg Zuwachs pro ha, konnte mit einer Besatzstärke von 1,8 und 1,2 GVE/ha auf vergleichbarem Niveau gehalten werden. Hingegen bei 0,6 GVE/ha haben die verbesserten Wachstumsleistungen auf Einzeltierbasis die tiefere Besatzstärke nicht voll kompensieren können. Am Ende der Alpzeit erfüllte die Schlachtkörperqualität die Marktanforderungen bezüglich Fettabdeckung im allgemeinen nicht. In vermindertem Ausmass gilt das gleiche für die Fleischigkeit. Zusammenfassend kann die Schlussfolgerung gezogen werden, dass die Extensivierung von Bergweiden und ihre Nutzung für die Ochsen- oder Rindermast eine interessante Alternative anstelle der Aufgabe als Milchviehweide darstellt. Eine an die Alpung anschliessende Ausmast der Masttiere ist in der Regel nötig.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.