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Howaldt,
Georg, Erzgießer und Kupfertreiber, geb. zu Braunschweig, erlernte anfangs die Goldschmiedekunst unter seinem Vater, ging 1822 nach Nürnberg, wo er unter Burgschmiet die Kunst des Erzgusses erlernte und 1835 Lehrer an der Gewerbschule wurde. Schon im folgenden Jahr wurde er an das Collegium Carolinum seiner Vaterstadt als Professor und Lehrer im Modellieren berufen und goß hier eine bedeutende Reihe bedeutender Denkmäler: die Statue Lessings, nach Rietschel in Braunschweig (1852);
das Denkmal Konrad v. Blüchers, des langjährigen Gouverneurs von Altona, nach Schillers Modell in Blei gegossen und galvanisch verkupfert;
das Denkmal Frankes in Magdeburg, von Bläser (enthüllt 1857);
die Statue des Nationalökonomen List, von Kietz in Reutlingen;
die Brunonia mit dem Viergespann auf dem Schloß in Braunschweig, in Kupfer getrieben zuerst 1858-63, nach dem Brand des Schlosses abermals 1865-1868;
die Statue Arndts in Bonn, von Afinger;
die Statue Heinrichs des Löwen in Braunschweig, von Breymann, und auf dem Schloßplatz daselbst die aus Kupfer getriebenen Reiterstandbilder des Herzogs Karl Wilhelm Ferdinand, von Hähnel in Dresden, und des Herzogs Friedrich Wilhelm, von Pönninger in Wien.
Die Leitung des Gusses seiner neuesten Arbeiten, z. B. die der Statue des Pastors Schläger in Hameln, nach dem Modell von Nassau in Dresden, sowie die der Statue von Gauß in Braunschweig, nach Schaper (1880), besorgte sein Sohn und Schüler Hermann H.