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Monsteinerthal
(Kt. Graubünden, Bez. Ober Landquart).
2400-1330 m. Linksseitiges Nebenthal zum Thal des Landwassers (Davos), auf das es beim Schmelzboden, am obern Ende der Schlucht der «Züge» und 2,5 km unterhalb Davos Glaris ausmündet.
Teilt sich 1 km oberhalb der Mündung in zwei Arme, das Oberalpthal und Inneralpthal, die beide bis zu dem über dem Ducan- und Stulserthal aufragenden Kamm (Strehl, Krachenhorn, Mäschengrat, Bühlenhorn) hinaufreichen.
Unter den Gipfeln des
Monsteinerthales
ist besonders das
Aelplihorn (3010 m) hervorzuheben, das als einer der schönsten Aussichtsberge der ganzen Landschaft
Davos
viel Besuch erhält.
In den obern Verzweigungen finden sich Alpweiden, im Thal tiefer unten dagegen viel Wald (meist Lärchen und z. T. auch Arven).
Von den 19 km2 des ganzen Thales entfallen 11% auf Wald, 54% auf Wiesen und Alpweiden und 35% auf Schutthalden und Fels.
Das in 1624 m auf einer sonnigen Terrasse rechts über dem Thalausgang stehende Dorf Monstein hat eine Pfarrkirche und ein Schulhaus und ist durch eine gute Strasse mit Davos Glaris verbunden.
Ein steiler Fussweg führt zum Schmelzboden hinab.
Monstein entwickelt sich immer mehr zu einem besuchten klimatischen Kurort.
Aus dem
Monsteinerthal führen die
Bühlenfurka nach
Stuls und
Bergün und die
Vanezfurka ins
Ducanthal und nach
Sertig.