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Hormone aus dem Lot
Nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tieren können Probleme mit der Schilddrüse auftreten. Hunde erkranken häufiger an einer Schilddrüsenunterfunktion, Katzen an einer Schilddrüsenüberfunktion. Beide Erkrankungen sind gut therapierbar.
Eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) tritt meist bei Katzen auf, die schon etwas älter sind. Ursache ist meist eine gutartige Vergrösserung der Schilddrüse. Sie bewirkt, dass die Schilddrüsenhormone unkontrolliert und in hohem Masse produziert und ausgeschüttet werden. Die vergrösserte Schilddrüse ist bei der Untersuchung oft spürbar.
Katzen, die an einer Überfunktion leiden, zeigen oft Heisshunger und deutlichen Gewichtsverlust, aber auch Verdauungsstörungen wie Erbrechen oder Durchfall sind häufig. Sie trinken zudem sehr viel und müssen deshalb deutlich mehr Harn absetzen. Die hohen Schilddrüsenhormone führen überdies zu einer hohen Herzfrequenz. Die Tiere sind sehr unruhig und miauen vermehrt. Oft suchen sie zum Schlafen auch kühle Plätze auf.
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