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Dieses Jahr wird intensiv über die Ausweitung der Kompetenzen für die WHO beraten werden.
Dr. Tedros, Generaldirektor der WHO, sorgt sich angeblich um die Gesundheit der Bewohner der 194 Mitgliedsländer. Eine weltweit einheitliche Gesundheitspolitik mit der WHO als oberstem federführenden Organ soll verbindlich festlegen, wie Pandemien bekämpft werden sollen. Das seien die Lehren aus der letzten Pandemie. Dabei haben Beispiele wie Schweden oder einzelne Bundestaaten in den USA aufgezeigt, dass ein typisch eidgenössisch föderalistisches System gegenüber einem zentralistisch einheitlichen System viele Vorteile hat, da es eine Vielfalt von Ideen und Lösungsansätzen fördert. Nationale Souveränität war aber offensichtlich gestern, die Zukunft gehört der supranationalen Superbehörde.
Bevor wir der WHO jedoch mehr Macht zugestehen, sollten wir uns zuerst die «Erfolgsgeschichte» der WHO seit ihrer Gründung 1948 betrachten und uns fragen, ob eine «Beförderung» überhaupt gerechtfertigt ist:
Asiatische Grippe 1957/58
Weltweit 2 Mio. Tote. «Kaum Anzeichen, dass die WHO einen nennenswerten Einfluss hatte, Frühwarnsystem versagte» (Masterarbeit von Sebastian Meier, Historisches Seminar Uni Bern, 2013/14)
Hongkong Grippe 1969/70
Weltweit zwischen 1 und 4 Mio. Tote. Ein Einfluss der WHO kann wie bereits bei der Asiatischen Grippe nicht nachgewiesen werden.
Vogelgrippe 2005
Dick Thomson (WHO) prognostizierte 2 – 7.4 Mio. Tote, David Nabarro (ebenfalls WHO) ging gar von 5 – 150 Mio. Toten aus. Der Apokalyptiker Neil Ferguson vom Imperial College übertraf mit seiner Prognose alle: 200 Mio. Tote «modellierte» er. An der Vogelgrippe sind weltweit 455 Personen gestorben.
Schweinegrippe April 2009
Die WHO erklärte die Schweinegrippe zur PHEIC (public health emergency of international concern) und prognostizierte 7.5 Mio. Tote. Weltweit starben 16’813 Menschen an der Schweinegrippe. Eine aus dem Boden gestampfte Impfung verursachte mindestens 1300 Narkolepsie Fälle vor allem im Norden Europas. Das von vielen Ländern tonnenweise eingekaufte Grippemittel Tamiflu von Roche hatte vermutlich nicht mehr Nutzen als eine Hühnerbrühe. Die Schweinegrippe zur Pandemie hochzustilisieren war nur möglich, nachdem die WHO den Begriff Pandemie «umdefiniert» hatte: die klassische Definition einer länderübergreifenden Infektionskrankheit mit sehr vielen Toten, wurde zur länderübergreifenden Infektionskrankheit mit sehr vielen Infizierten. Die saisonale Grippe lässt grüssen.
Im Dokumentarfilm Profiteure der Angst wird aufgezeigt, wie der WHO, im Zusammenhang mit der Schweinegrippe, Korruption nachgewiesen wurde.
Ebola 2014 Westafrika
Die WHO brauchte 9 Monate, bis sie das Ausmass der Krise erfasste, obwohl Médecins Sans Frontières (MSF) schon lange vor Ort war und davor warnte.
Ebola 2018 Krise in Uganda
Totalversagen der WHO, MSF sprach von einer «Polizeiaktion» der WHO. Die WHO war dermassen verhasst in der Region, dass mehr als 300 Attacken auf Gesundheitspersonal zu beklagen waren.
COVID-19 2020
Am 11.3.2020 erklärte die WHO SARS-CoV-2 zur PHEIC. Die Krankheit war seit spätestens November 2019, wahrscheinlich schon früher, in China im Umkreis von Wuhan epidemisch aufgetreten und hatte schon sehr viele Todesopfer gefordert. Bis zur Meldung an die WHO, Mitte Januar 2020, unterdrückte die chinesische KP jeglichen Bericht über die «neuartige Lungenkrankheit». Tedros liess sich Zeit bis Mitte März, die PHEIC zu erklären.
Neil Ferguson vom Imperial College prognostizierte für die USA 2.2 Mio. Tote, für England 550’000. Für Afrika prophezeite die Bill & Melinda Gates Stiftung bis zu 10 Mio. Tote. Von 2010 bis 2020 hatte das Imperial College in London von der Gates Foundation $190 Mio. erhalten.
Verbindliche Zahlen über Todesfälle an Covid-19 sind bis heute kaum zu eruieren, da politisch gewollt alle Todesfälle MIT Covid statistisch als Covid-Todesfälle erfasst wurden. Wie sagte doch unser Bundesrat Dr. med. Cassis im Fernsehen: «Wer mit einem positiven PCR Test infolge eines Autounfalls stirbt, ist an Covid gestorben».
Nach einigem Hin und Her begriff Tedros jedoch, dass seine Sternstunde gekommen war: er «copy-pastete» alle drakonischen Massnahmen der KP China, die mit Public Health nicht das Geringste zu tun haben und dem WHO «Pandemie-Handbuch» klar widersprechen: Einsperren der Gesunden, Contact Tracing, Maskentragen, Einteilung in Gesunde und «Kranke» mit einem Test, der von seinem Erfinder explizit nicht für diagnostische Zwecke gedacht war. Dazu kamen Grenzschliessungen und Beschränkungen des Inlandverkehrs. In seltsamer Einmütigkeit folgten ihm alle Industrieländer bis auf Schweden, das ein gnadenloses Bashing über sich ergehen lassen musste.
Mit Public Health hat Tedros nichts am Hut, dafür mehr mit Politik: er sass im Politbüro der kommunistischen Tigray Liberation Front, schaffte es dann zum äthiopischen Gesundheits- und später zum Aussenminister. Trotz seiner nicht ganz makellosen Vergangenheit, wurde er dann Generaldirektor der WHO. Seine Bewunderung für Xi Jinping hat vielleicht nicht nur mit seiner eigenen politischen Vergangenheit zu tun.
Affenpocken Juli 2022
Tedros erklärte die Affenpocken (Monkey Pox, «woke gerecht» M-Pox) im Alleingang gegen eine satte Mehrheit seines Beraterstabs zur PHEIC. Bis Ende Mai waren ausserhalb Afrika 237 Menschen an M-Pox erkrankt. In Nigeria sollen seit 2017 240 laborbestätigte Fälle aufgetreten sein, acht davon seien verstorben.
Aber da wäre doch noch die Eradikation von Polio und Pocken?
Sorry, mit dieser «Erfolgsgeschichte» kann sich die WHO nicht brüsten, obwohl sie das ohne Hemmungen tut.
1979 erklärte sie die Pocken als ausgerottet, ohne auch nur im Geringsten dazu beigetragen zu haben. Wie denn auch?
Und Polio ist nicht «eradiziert». Seit 2014 ist Polio eine PHEIC, trotz Impfkampagnen treten immer wieder neue Polio-Clusters auf. Das dürfte eigentlich Anlass sein, sich über weltweite Impfkampagnen Gedanken zu machen, geniessen doch die «Entdecker» von Pocken- und Polioimpfungen im medizinhistorischen Pantheon Heiligenstatus.
Dazu zwei Buchempfehlungen:
1. «Turtles all the way down, Vaccine Science and Myth», 2022, ISBN 978-965-598-104-9, akribisch von einem anonymen Autorenkollektiv (die wissen wieso) recherchiert und spannend zu lesen.
2. «Dissolving Illusions, Diseases, Vaccines and The Forgotten History», Suzanne Humphries and Roman Bystryanik, 2013, ISBN-13: 978-1480216891
Dieser demokratisch nicht legitimierte, mit sehr vielen Milliarden mehrheitlich privat finanzierte Koloss im Glaspalast in Genf (Budget 2021 $6.4 Mia.) mit weltweit über 7000 Beschäftigten möchte nun «zu unserem Aller Wohl» die Pandemie-Zügel fest in die Hand nehmen. Nicht mehr freiwillig sollen wir uns dem Diktat des Generaldirektors beugen, obwohl wir das folgsam gemacht haben. Seine Direktiven sollen von nun an verbindlich sein. Dafür sorgen sollen ein neues «Pandemic Treaty» und die Nachbesserungen der International Health Regulations.
Aufgrund der vielen geplanten Sitzungen der WHO in Genf zum Thema «Pandemie und Impfung» werden wir an diesem Thema dranbleiben und regelmässig berichten. Zur Vertiefung in die Materie können wir Ihnen vorerst folgende Beiträge empfehlen: