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In seiner ausserordentlichen Session zur Wirtschaftskrise vom 15. September hat der Nationalrat nur wenige neue Massnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft verlangt. Unter anderem befürwortete er eine Motion von Maya Graf (Grüne/BL), die die Ökologisierung der Landwirtschaft vorantreiben will.
Der Bundesrat wird beauftragt, einen Plan auszuarbeiten, dank dem bis 2015 mindestens 20 Prozent der Landwirtschaftsfläche biologisch bewirtschaftet werden. Dafür soll der Bund jährlich 50 Millionen Franken einsetzen. Heute liegt der Anteil der biologisch bewirtschafteten Landwirtschaftsflächen bei rund zehn Prozent. Angenommen wurde laut der Nachrichtenagentur SDA auch ein Vorstoss, der vom Bundesrat Massnahmen fordert, die den Zugang zu günstigen Finanzierungsinstrumenten für Investitionen in die Entwicklung von Umwelttechnologien erleichtert.
Der Grünliberale Martin Bäumle (ZH) war mit der Forderung erfolgreich, die Finanzdeckel für die kostendeckende Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien aufzuheben. Und Erich von Siebenthal (SVP/BE) fand mit der Forderung Gehör, dass Gelder aus den Konjunkturpaketen, die für die Isolation von Gebäuden verwendet werden, nur in holzhaltige Dämmungsstoffe gesteckt werden dürfen.
Von den 47 Motionen und Postulaten wurden nur gerade 11 gutgeheissen. Die meisten Vorschläge scheiterten am Graben zwischen Links und Rechts.