Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0067.jsonl.gz/549

Bundesgericht Tribunal fédéral Tribunale federale Tribunal federal 1B_418/2019 Urteil vom 18. September 2019 I. öffentlich-rechtliche Abteilung Besetzung Bundesrichter Chaix, Präsident, Gerichtsschreiber Forster. Verfahrensbeteiligte A.________, Beschwerdeführer, angeblich vertreten durch Advokat Dr. B.________, gegen Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, Postfach 1348, 4001 Basel. Gegenstand Untersuchungshaft, Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, vom 22. Juli 2019 (HB.2019.43 HB.2019.47). In Erwägung, dass Advokat Dr. B.________ am 26. August 2019 im Namen von A.________ eine Beschwerde gegen den Entscheid vom 22. Juli 2019des Appellationsgerichtes des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, beim Bundesgericht einreichte; dass Parteivertreter und -vertreterinnen sich im Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht durch eine entsprechende Vollmacht ihrer Klientschaft auszuweisen haben ( Art. 40 Abs. 2 BGG ); dass das Bundesgericht Advokat Dr. B.________ mit prozessleitender Verfügung vom 27. August 2019 (gestützt auf Art. 42 Abs. 5 BGG ) eine peremptorische Frist bis zum 4. September 2019 ansetzte zur Nachreichung seiner schriftlichen Vollmacht; dass Advokat Dr. B.________ in der Verfügung vom 27. August 2019 ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass seine Ernennung als amtlicher Verteidiger im kantonalen Strafverfahren keine hinreichende Vollmacht zur Erhebung einer Beschwerde an das Bundesgericht bildet und dass mangels Behebung des Mangels bis spätestens 4. September 2019 seine Rechtsschrift vom 26. August 2019 unbeachtet bleiben werde; dass die mit eingeschriebener Post zugestellte Verfügung vom 27. August 2019 seitens der Kanzlei von Advokat Dr. B.________ am 28. August 2019 (08.07 Uhr) entgegen genommen wurde; dass einzelrichterlich und im vereinfachten Verfahren über das Nichteintreten auf offensichtlich unzulässige Beschwerden zu entscheiden ist (Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2-3 BGG); dass innert der angesetzten peremptorischen Frist keine Vollmacht nachgereicht worden ist; dass die Beschwerdeschrift vom 26. August 2019 androhungsgemäss unbeachtet bleibt und auf die formell ungültige Beschwerde im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 42 Abs. 5 BGG sowie Art. 71 BGG i.V.m. Art. 18 Abs. 3 Satz 1 BZP ; vgl. BGE 117 Ia 440 E. 1c S. 445; Urteil 1B_371/2015 vom 19. Januar 2016); dass hier ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 3 BGG i.V.m. Art. 18 Abs. 3 Satz 2 BZP und Art. 71 BGG ) und keine Parteientschädigung zuzusprechen ist ( Art. 68 BGG ). erkennt der Präsident: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, schriftlich mitgeteilt. Lausanne, 18. September 2019 Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts Der Präsident: Chaix Der Gerichtsschreiber: Forster

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_418/2019

Urteil vom 18. September 2019

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Gerichtsschreiber Forster.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

angeblich vertreten durch Advokat Dr. B.________,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, Postfach 1348, 4001 Basel.

Gegenstand

Untersuchungshaft,

Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, vom 22. Juli 2019

(HB.2019.43 HB.2019.47).

In Erwägung,

dass Advokat Dr. B.________ am 26. August 2019 im Namen von A.________ eine Beschwerde gegen den Entscheid vom 22. Juli 2019des Appellationsgerichtes des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, beim Bundesgericht einreichte;

dass Parteivertreter und -vertreterinnen sich im Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht durch eine entsprechende Vollmacht ihrer Klientschaft auszuweisen haben ( Art. 40 Abs. 2 BGG );

Art. 40 Abs. 2 BGG dass das Bundesgericht Advokat Dr. B.________ mit prozessleitender Verfügung vom 27. August 2019 (gestützt auf Art. 42 Abs. 5 BGG ) eine peremptorische Frist bis zum 4. September 2019 ansetzte zur Nachreichung seiner schriftlichen Vollmacht;

Art. 42 Abs. 5 BGG dass Advokat Dr. B.________ in der Verfügung vom 27. August 2019 ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass seine Ernennung als amtlicher Verteidiger im kantonalen Strafverfahren keine hinreichende Vollmacht zur Erhebung einer Beschwerde an das Bundesgericht bildet und dass mangels Behebung des Mangels bis spätestens 4. September 2019 seine Rechtsschrift vom 26. August 2019 unbeachtet bleiben werde;

dass die mit eingeschriebener Post zugestellte Verfügung vom 27. August 2019 seitens der Kanzlei von Advokat Dr. B.________ am 28. August 2019 (08.07 Uhr) entgegen genommen wurde;

dass einzelrichterlich und im vereinfachten Verfahren über das Nichteintreten auf offensichtlich unzulässige Beschwerden zu entscheiden ist (Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2-3 BGG);

dass innert der angesetzten peremptorischen Frist keine Vollmacht nachgereicht worden ist;

dass die Beschwerdeschrift vom 26. August 2019 androhungsgemäss unbeachtet bleibt und auf die formell ungültige Beschwerde im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 42 Abs. 5 BGG sowie Art. 71 BGG i.V.m. Art. 18 Abs. 3 Satz 1 BZP ; vgl. BGE 117 Ia 440 E. 1c S. 445; Urteil 1B_371/2015 vom 19. Januar 2016);

Art. 42 Abs. 5 BGG Art. 71 BGG Art. 18 Abs. 3 Satz 1 BZP dass hier ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 3 BGG i.V.m. Art. 18 Abs. 3 Satz 2 BZP und Art. 71 BGG ) und keine Parteientschädigung zuzusprechen ist ( Art. 68 BGG ).

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 3 BGG Art. 18 Abs. 3 Satz 2 BZP Art. 71 BGG Art. 68 BGG erkennt der Präsident:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. September 2019

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Forster