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Das Wichtigste in Kürze
- Blinken hatte als Kind in Paris gelebt.
«Mein lieber Tony, ich freue mich wirklich sehr, Dich in Paris willkommen zu heissen», sagte Le Drian am Freitag zu Beginn ihres Treffens im französischen Aussenministerium. Blinken sei ja in der Stadt «ein bisschen zu Hause», fügte er hinzu: «Ich wäre versucht zu sagen: Willkommen zu Hause!».
Der in New York geborene Blinken ging als Kind in Paris zur Schule, wo sein Stiefvater wohnte, der Holocaust-Überlebende Samuel Pisar. Später arbeitete er in der französischen Hauptstadt als Anwalt, Blinken spricht fliessend Französisch. Le Drian begrüsste der 59-Jährige auf Französisch, sprach aber dann im Interesse seiner US-Delegation in Englisch weiter.
Blinken und Le Drian kennen sich bereits seit 2012. Unter dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama gehörte Blinken zu den aussen- und sicherheitspolitischen Beratern, Le Drian war damals Verteidigungsminister von Präsident François Hollande.
Wie zuvor schon bei seinem Berlin-Besuch am Mittwoch und Donnerstag betonte der US-Aussenminister die Bedeutung der Zusammenarbeit im Kampf gegen Krisen und Konflikte weltweit. «Wir sind stärker und effektiver, wenn wir zusammenarbeiten», sagte Blinken. «Gemeinsam haben wir die Chance zu zeigen, dass unsere Demokratien echte Ergebnisse liefern können». Am Nachmittag sollte der US-Aussenminister den französischen Präsidenten Emmanuel Macron treffen.