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Das Frischknechthaus steht an der Käshaldenstrasse 20. Unter dem Haus befindet sich eine Quelle. Das Wasser lief früher in den Köschenrütibach und belebte diesen sehr, da der Bach nur das ablaufende Wasser vom Köschenrütibrunnen als regelmässigen Wasserlieferanten hatte, da dieser ebenfalls von einer Quelle gespiesen wurde. Ansonsten lief der Bach jeweils nur, wenn es regnete sowie ein paar Tage danach, bis die Käshaldenquellen wieder versiegten. Das Frischwasser von Frischknecht war letztlich während langer Zeit verantwortlich, dass sich Bachforellen bis zum Buchholzweiher hinauf wohl fühlten. Daraus kann auch geschlossen werden, dass die Frischknechts sich auch bewusst waren, der Reinheit des Wassers Sorge zu tragen, sonst hätten die Fische im nahen Weiher nicht überlebt.
Die Anwesenheit der vielfach belegten Forellen im Buchholzweiher beweisen, dass die Frischknechtquelle zusammen mit den übrigen dortigen Quellen noch in der Lage war, den Weiher ausreichend mit frischem Wasser zu versorgen. Forellen benötigen sehr frisches, sauerstoffreiches Wasser, was dieser Weiher nur dank der sauberen Frischknechtquelle bieten konnte. Die Forellen wurden noch 1932 von Fredi Wettstein gesichtet.
Nach Erstellen der Kanalisation und der Trockenlegung des Buchholzweihers im Jahre 1933 wurde die Quelle direkt in die Kanalisation geleitet und hatte dort die Aufgabe, für regelmässigen Wasserfluss und gute Spülung zu sorgen. Im Keller des Frischknechthauses konnte man noch 1980 nach dem Heben eines Deckels das Wasser fliessen sehen. Diese Quelle ist eine typische Schichtquelle. Von allen Asphölzliquellen ist es die ergiebigste gewesen. Gewesen deshalb, weil durch den Autobahneinschnitt im Gebiet Ruhbank ein Teil des Einzugsgebietes verloren ging.
Was mit der Quelle geschah, als der Autobahneinschnitt erstellt wurde, ist noch offen. Solche Quellen entstehen z. B. wenn Regenwasser wie im vorliegenden Fall im oberen weichen und wasserdurchlässigen Sandstein auf eine härtere Mergelschicht stösst. Diese bildet einen Stauhorizont und zwingt das Wasser über der Mergelschicht seitlich auszuweichen, bis es an einer geeigneten Stelle austreten kann.