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Was bleibt von ihrem Flug? Vielleicht der Wind, der jene trifft, die auf ihn warteten. Weht er ihnen aus Chaneh siah ast entgegen? Wer weiss. Es ist schwer für diesen einzigen Film Farrochzads, die richtigen Worte zu finden. Man kann sagen: Er ist ein Meisterwerk des iranischen Kinos, ein Essayfilm zur Leprakolonie Behkadeh Raji, eine Studie übers menschliche Dasein. Das stimmt, verkennt aber, dass diese groben Hinweise seinen dezenten Charakter bloss verdecken. Die Verszeilen der Dichterin, die Koransuren der Kranken, das Lachen der Kinder in Kombination mit den schwarz-weissen Bildern der Leprakolonie münden in einen Film, der sich dagegen sperrt, jenen, die ihn sahen, aus dem Gedächtnis zu gehen.
Chaneh siah ast ist online auf archive.org unter dem Titel «Khaneh siah ast (The House Is Black)» abrufbar. Der Film ist Englisch untertitelt. Wer eine Übersetzung des Skriptes will, kann mich anschreiben auf
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Julius Schmidt ist Filmliebhaber.