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Gut 2 von 10 Vorsorgeeinrichtungen berücksichtigen gemäss der neusten Umfrage des Swiss Institutional Survey (SIS) bei ihrer Anlagetätigkeit Kriterien der nachhaltigen Entwicklung. Am höchsten ist der Anteil bei den Pensionskassen der öffentlichen Hand. Jene Institutionen, die Kriterien der nachhaltigen Entwicklung berücksichtigen, realisieren nahezu ein Viertel ihrer Anlagen in dieser Form. Der Anteil der nachhaltigen Anlagen verzeichnete in den vergangenen 5 Jahren einen kräftigen Anstieg, der sich auch in den nächsten 5 Jahren fortsetzen dürfte und diesen Bereich zu einem Wachstumsmarkt macht. Zu den auf Grundlage von Nachhaltigkeitskriterien vorgenommenen Anlagen zählen vor allem die Aktien, gefolgt von den Immobilien und den Obligationen.
Die wichtigsten Anlageländer bleiben die Schweiz und die OECD-Staaten. Hauptgründe für die Vornahme nachhaltiger Anlagen sind zu gleichen Teilen finanzielle Kriterien, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in den Industrie- und Entwicklungsländern, Menschenrechte, ethische Grundsätze und Umwelt. Zur Messung der Anlageresultate verwenden die Vorsorgeeinrichtungen hauptsächlich quantitative Indikatoren, vor allem klassische Börsen- und Finanzindizes; Qualitative Indikatoren spielen eine geringere Rolle. Die Umfrageteilnehmer beurteilen das Ergebnis ihrer auf Grundlage von Nachhaltigkeitskriterien getätigten Anlagen insgesamt moderat positiv.