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L. fil., Gattung aus der Familie der Proteaceen, Joseph Banks zu Ehren benannt, immergrüne Sträucher mit einfachen,
bisweilen nadelförmigen, oft filzigen oder seidenhaarigen Blättern, dichten, zierlichen Blütenkätzchen mit gefärbten
Brakteen, oft weit aus der vierteiligen Blütenhülle hervorragenden Griffeln und holziger, zweifächeriger Frucht mit vielen
geflügelten Samen; sie sind in Australien und Tasmania heimisch und werden in mehreren Arten im Kalthaus
kultiviert. Gegenwärtig sind sie bei uns zurückgedrängt, während sie in Italien, wo sie im Freien aushalten, große Verbreitung
gefunden haben.
L., Gattung austral. Sträucher aus der Familie der Proteaceen (s. d.). Es sind nahezu 50 Arten bekannt mit immergrünen,
lederartigen, einfachen, bisweilen nadelförmigen, oft filzigen oder seidenhaarigen Blättern und paarweise gestellten, von
je drei gefärbten Deckblättern umgebenen Blüten, welche walzenförmige Kätzchen bilden und eine vierteilige
Blütenhülle besitzen, deren hoble Zipfel oft vier Staubbeutel einschließen. Der Griffel ist entweder so lang wie die Blume
oder viel länger, weit aus ihr hervorragend.
Die holzige, zweifächerige Frucht enthält viele geflügelte Samen. Die Banksien sind schon seit lange
Zierden der Gewächshäuser, in denen jetzt viele Arten kultiviert werden. Die gewöhnlichsten sind:
Banksia ericaefolia L. fil.
(s. Textfig. 2 zum Artikel Thymelinen) mit nadelförmigen Blättern, Banksia australis R. Br. mit linealen, abgestutzten
Blättern, Banksia speciosa R. Br. Mit linealen, halbgefiederten,
unterseits schneeweißfilzigen Blättern, u. a. m. Alle verlangen Heideboden und sorgfältige Pflege.