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Immer schön blinzeln
Die Hornhaut ist als äusserste Zellschicht des Auges mit einem Flüssigkeitsfilm überzogen, dem Tränenfilm. Dieser stammt grösstenteils aus der Tränendrüse und wird durch eine Lipidschicht «versiegelt», um ein Verdunsten zu verhindern. Die Lipidschicht ist eine fettähnliche Substanz, die von den Meibom-Drüsen produziert wird. Immer, wenn sich die Lider schliessen, erneuert sich der Tränenfilm und verhindert so das Austrocknen der Augen.
Müde, überanstrengte Augen, ein Brennen, ein Sandkorngefühl, ständiges Tränenträufeln sowie Entzündungen der Lidränder oder Rötungen der Bindehaut – solche unangenehmen Symptome deuten auf trockene Augen hin. Dies kann auftreten, wenn die Tränendrüsen zu wenig Tränenflüssigkeit herstellen, was verschiedene krankhafte Ursachen haben kann. Das trifft bei rund 8 Prozent der betroffenen Menschen zu. In den meisten Fällen (78 Prozent) entsteht das trockene Auge durch eine erhöhte Verdunstung der Flüssigkeit als Folge eines instabilen Tränenfilms. Dadurch wird die Salzkonzentration erhöht, was zu Reizungen und Entzündungen führen kann.