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Wenn du daran denkst, Yoga zu machen, besteht deine erste Assoziation möglicherweise in der körperlichen Praxis. Also Yoga Posen und Yoga-Atmung. Meditation, also das Konzentrieren des Geistes, ist jedoch auch Teil eines abgerundeten Yoga-Erlebnisses.
Im Yoga meditieren zu lernen, bedeutet mehr, als jeden Tag ein paar Momente still zu sitzen. Yoga ist Bewusstsein 24 Stunden jeden Tag.
Je mehr du in der Lage bist, deine Gedanken durch Yoga-Meditation zu beruhigen, desto mehr spürst du die wahre Präsenz. Und im Moment im Hier und Jetzt zu sein, hilft dabei, die wohltuende Verbindung zwischen Geist und Körper herzustellen, für die Yoga bekannt ist.
Wie meditiere ich im Yoga?
Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Meditation besteht darin, sie oft zu praktizieren. Übung macht den Meister. Es ist besser eine kurze Meditation, welche man gerne macht, als eine lange Meditation, welche man nur mit Mühe anpackt.
Aber selbst in einer Klasse, in welcher der Yogalehrer Zeit für Meditation einplant, kann es eine ziemliche Herausforderung sein, den Überblick über das Meditieren zu behalten.
Unabhängig davon, ob du ein Yoga-Anfänger bist oder schon eine Weile an Yoga-Kursen teilgenommen hast.
Angesichts der Tatsache, dass ernsthafte Yogis ein Leben lang an der Kunst der Meditation feilen, macht es keinen Sinn, sich nach nur wenigen Sitzungen dazu gedrängt zu fühlen, die eigene Meditationstechnik zu perfektionieren.
Yoga Meditation für Anfänger
Eine einfache Möglichkeit, das Meditieren zu erlernen, besteht darin, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.
Wenn du dir bewusst bist, im Moment zu sein, gibt es keinen Raum, um deine Aufmerksamkeit auf ablenkende Gedanken über die Vergangenheit oder die Zukunft zu lenken. Das kann sehr befreiend sein.
Erste Schritte in der Meditation
Ein erster Schritt mit einer Meditation zu beginnen, könnte zum Beispiel sein, dass du deine Gedanken auf etwas Bestimmtes konzentrierst. Die Idee ist, die Aufmerksamkeit auf immer nur eine Sache zu lenken, zum Beispiel auf das Atmen oder das Anschauen einer Kerzenflamme.
Und es ist klar, wenn man diese Meditationstechnik zum ersten Mal ausprobiert, dass die Gedanken immer wieder abhauen und wandern.
Wann immer du bemerkst, dass deine Gedanken abweichen, lenke einfach deinen mentalen Fokus zurück in die Gegenwart.
Hier eine kleine Anweisung für eine erste Meditation
Nimm dir zunächst ein paar Minuten Zeit. Wähle als erstes eine Tageszeit, in der du ohne Unterbrechung meditieren kannst.
Setze dich mit guter Haltung auf den Boden, mit gekreuzten Beinen oder auf einen Stuhl, wenn es bequemer ist. Der Schneidersitz ist kein Muss für eine gute Meditation. Es ist wichtig, dass du entspannt bist und keine Verletzung deiner Gelenke aus der Meditations Stellung hervorgerufen wird.
Betrachte einen einfachen Gegenstand wie eine Kerzenflamme oder einen schwarzen Punkt, der auf ein Stück Papier geschrieben ist. Oder schliesse die Augen und folge dem Rhythmus deiner Atmung.
Nach einiger Zeit, wenn sich die Meditationspraxis etabliert hat, kannst du die Länge der Übung erhöhen und die Übung um jeweils ein oder zwei Minuten verlängern.
Um Frustrationen zu vermeiden, solltest du dich daran erinnern, dass es beim meditieren nicht darum geht, einen leeren Geist zu erlangen. Es geht mehr darum der Versuchung zu widerstehen, auf die Gedanken zu reagieren, die einem in den Sinn kommen.