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Nimm dir jeden Abend vor dem Einschlafen einen Moment Zeit und notiere fünf Ereignisse, die an diesem Tag für dich erfreulich gewesen waren.
Schau dir dieses rund 5-minütige Video an (ein Ausschnitt aus dem Kurzvideokurs "Die drei Geheimnisse der Kommunikation"):
Mach dir in Konfliktsituationen und Auseinandersetzungen bewusst, dass das Verhalten der beteiligten Personen nichts mit ihrem Wert zu tun hat. Wenn es dir hilft, stell dir dabei das Bild der Holztruhe mit dem Schatz vor.
Notiere dir einige Fragen, die du verwenden kannst, um "verunreinigte" Kommunikation zu klären und wende sie an, wenn du dich in einem Gespräch unwohl fühlst.
Diese Woche stelle ich dir eine sehr grosse Herausforderung: Verzichte auf die Wörter: aber, eigentlich, immer, nie, alles!
Falls du doch einmal einer dieser Begriffe verwendest: nicht so schlimm 😉 . Betrachte die Challenge als Trainingsanleitung und nicht als Gesetz.
Nimm dir eine Herausforderung, vor der du stehst und bei der du nicht weiterkommst. Nimm dir jeden Tag eine Stufe der Problemlösungstreppe vor und beantworte für jede Stufe folgende Fragen:
- Gibt es etwas, das ich auf dieser Stufe nicht wahrnehme?
- Oder gibt es etwas, dem ich zu wenig Bedeutung beimesse?
- Wie gelingt es mir, diesen Aspekt oder diese Aspekte bei der Lösungsfindung miteinzubeziehen?
Überprüfe die Gefühle, die du erlebst:
- Was ist der Auslöser für das aktuelle Gefühl?
- Hat es etwas mit der Vergangenheit, der Gegenwart oder mit der Zukunft zu tun?
- Bringt es dich in der Situation, in der du dich befindest, weiter?
- Wenn nein, welches Gefühl wäre angebracht?
- Wie kannst du dieses ausdrücken?
Wenn du merkst, dass eine Situation für dich nicht zufriedenstellend ist und dich etwas wurmt, dann geh nicht einfach darüber hinweg. Du würdest sonst eine Rabattmarke einkleben. Stelle dir dabei folgende Fragen:
- Was brauche ich, damit die Situation für mich stimmig ist?
- Braucht es Klärung mit einer anderen Person?
- Wenn ja, wie kann ich das Thema auf für mich und mein Gegenüber gute Art und Weise ansprechen?
Gib jeden Tag mindestens drei Personen einen positiven Stroke, den du "normalerweise" nicht geben würdest.
Und beobachte, was geschieht…
- Notiere drei Personen, die dich akzeptieren und mögen, ohne dass du dafür etwas leisten musst.
- Verbringe mit mindestens einer dieser Personen in dieser Woche Zeit.
- Tu dir selbst etwas Gutes - nicht als Belohnung für eine Leistung, sondern weil du wertvoll bist.
- Hast du feste Gewohnheiten? Einen fixen Platz in deinem Wohnzimmer oder am Esstisch? Der Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen? Setz dich diese Woche an einen anderen Platz und nimm einen anderen Weg. Wie geht es dir dabei?
- Nutze in einem Gespräch mit einem Menschen, der möglichst wenig mit dir gemeinsam hat, die Chance, deinen Bezugsrahmen zu erweitern.
Wenn es bei dir aktuell Themen gibt, die eine Entscheidung von dir erfordern, stelle dir folgende Fragen: Welche Gründe hast du, die Entscheidung hinauszuschieben? Was unternimmst du, um dich zu entscheiden?
Achte jeden Tag auf Situationen, in welchen du entscheiden kannst, und nutze die Chancen. (Es geht nicht nur um grosse, folgenschwere Entscheidungen. Auch die "kleinen", unscheinbaren haben ihre Wirkung.)
Nimm dir die bisherigen Wochen-Challenges noch einmal vor und stelle dir folgende Fragen:
- Inwiefern haben sie meine Autonomie gefördert?
- Welche Challenge hat mir geholfen, mehr Bewusstheit zu entwicklen?
- Welche Challenge hat mir geholfen, mehr Spontaneität zu entwicklen?
- Welche Challenge hat mir geholfen, mehr Fähigkeit zu Intimität zu entwicklen?
- Wie werde ich dafür sorgen, dass ich das mir in den letzten Wochen Angeeignete, weiterführen kann?