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Stauseen: Energiespeicher in den Alpen
Im Gegensatz zu den erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne lässt sich Wasser als Rohstoff zur Stromproduktion speichern. Da zeitweise zu wenig Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, ist es sinnvoll, solche Wasserspeicher zu bauen und damit möglichst viel Lagervolumen für Energie zu schaffen.
Die Kernpunkte:
- Stauseen sind Langzeitspeicher für Energie und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit.
- Schmelz- und Regenwasser der Alpen werden im Sommer in Speicherseen gesammelt und stehen in Zeiten knapper Stromversorgung über längere Zeit (Wochen, Monate) für die Stromerzeugung zur Verfügung.
- Lücken in der Stromproduktion aus Wind und Sonne können durch Speicherseen gedeckt werden. Der Ausbau der erneuerbaren Energien braucht viel Speicher.
- Stauseen gewinnen in Zukunft an Bedeutung: Prognosen sagen, dass aufgrund des Klimawandels die Schwankungen der Zuflüsse noch grösser werden.
- Grosse Speicherseen, deren Pegel auch bei intensiven und andauernden Niederschlägen nur langsam steigen, mindern die Gefahr von Hochwasserschäden für ganze Talschaften.