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Namhafter Gegner für den Schweizer Mountainbike-Star Nino Schurter: Der Slowake Peter Sagan verzichtet an den Olympischen Spielen auf das Strassenrennen und tritt im Cross Country an. Schurter bereitet das nicht allzuviel Kopfzerbrechen.
Zurück zu den Wurzeln
Sagan gehört zur Elite der Strassenfahrer. In diesem Jahr gewann er unter anderem mit der Flandern-Rundfahrt eines der sogenannten «Monumente des Radsports». Der Strassenkurs in Rio ist ihm aber zu bergig, weshalb der 26-Jährige beschloss, aufs Mountainbike umzusatteln. Ganz neu ist die Disziplin für Sagan indes nicht: 2008 war er Junioren-Weltmeister im Cross Country, ehe er sich ab 2009 auf die Strasse konzentrierte.
Er hat null Komma null Chancen.
Dem vierfachen Weltmeister Schurter bereitet die Entscheidung keine Sorgen: «Er hat im Moment null Komma null Chancen. Ich freue mich, dass er startet. Aber es ist ein komplett anderer Sport.» Sagan war Ende April bei zwei Mountainbike-Rennen gestartet. In Graz schied er nach spektakulärem Sturz aus, in Tschechien wurde er bei einem schwach besetzten Feld Vierter.