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Wie viele MigrantInnen verlassen die Schweiz im Laufe der Zeit?
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Die einzelnen ausländischen Bevölkerungsgruppen unterscheiden sich hinsichtlich der Dauer ihres Aufenthalts in der Schweiz.
Der Anteil der Migrantinnen und Migranten, die 1998 aus Schweden, Japan, China oder den USA in die Schweiz einreisten und das Land nach fünfzehn Jahren wieder verlassen haben, ist sehr hoch (mehr als 75 %). Besonders niedrig (unter 10 % Rückkehrende) ist er dagegen bei den Personen, die aus dem Kosovo, aus Serbien und aus Sri Lanka – in der Regel im Rahmen der Familienzusammenführung – einreisten.
Zu den Personen aus den grössten Einwanderungsgruppen des Jahres 1998 ist zu sagen, dass 61 % der Deutschen, 53 % der Italienerinnen und Italiener sowie 33 % der Portugiesinnen und Portugiesen die Schweiz im Lauf der auf ihre Einreise folgenden fünfzehn Jahre wieder verlassen haben. Nachdem die Schweiz die bilateralen Abkommen mit der EU, insbesondere über die Personenfreizügigkeit unterzeichnet hatte, reisten mehr EU-Bürgerinnen und EU-Bürger als zuvor aus. Die Personenfreizügigkeit hat demzufolge zur Steigerung der internationalen Mobilität beigetragen.
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Quelle: Bundesamt für Statistik, Zentrales Ausländerregister (1998–2007), SYMIC-Register (2008–2010), STATPOP-Statistik (2010–2014)
Hinweis zum Verfahren: Die Anteile der Personen, die die Schweiz verlassen haben, wurden für die Kohorte von 1998 berechnet – dies sind die 1998 in die Schweiz eingereisten Ausländerinnen und Ausländer, die am 31.12. des gleichen Jahres noch in der Schweiz lebten (ausgenommen die Personen, die als Asylsuchende in die Schweiz kamen). Die Anteile der Ausreisenden wurde für jede Nationalität wie folgt berechnet: Anzahl der Personen, die am Ende eines Jahres nicht mehr in der Schweiz lebten, geteilt durch die Gesamtzahl der 1998 eingewanderten Personen. Die Anteile können – entsprechend der Anzahl der aus der Schweiz ausgereisten oder in die Schweiz zurückgekehrten Personen – von einem Jahr zum anderen nach oben oder unten schwanken.
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