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Gletschermessungen sind wichtig für die Wissenschaft, weil die Forscher damit abschätzen können, wie die Eiskörper auf den Klimawandel reagieren. Es gibt in den Alpen und weltweit zahlreiche verschiedene Eismessungen, aber keine wurde so lange ununterbrochen durchgeführt wie die Messung an zwei Punkten auf dem Claridenfirn.
Anfangs führte die Gletscherkommission der Physikalischen Gesellschaft Zürich die Messungen durch. 1947 übernahm dann die meteorologische Zentralanstalt des Bundes, die Vorläuferin der MeteoSchweiz. Seit 1971 wird die Claridenmessung in privater Initiative durchgeführt. Vieles geschieht ehrenamtlich, eine Teilfinanzierung leistet die Schweizerische Akademie der Wissenschaften.