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Lewis Hamilton siegte vor dem Niederländer Max Verstappen im Red Bull und Daniel Ricciardo im Renault. Der Australier bescherte der französischen Equipe den ersten Podestplatz seit deren Wiedereinstieg als eigenständiges Team in die Formel 1 vor gut vier Jahren.
Den Spitzenplatz auf dem Nürburgring übernahm Hamilton nach 12 der 60 Runden. Der Weltmeister stiess nach einem missratenen Bremsmanöver seines aus der Pole-Position gestarteten Teamkollegen Valtteri Bottas an die Spitze vor. Für den Finnen kam es danach noch schlimmer. Nach einem Drittel der Distanz wurde er durch ein Motorproblem zur Aufgabe gezwungen.
Einmal in Führung, kontrollierte Hamilton das Geschehen auf dem Nürburgring sicher. Auch eine durch den ausgefallenen Briten Lando Norris im McLaren ausgelöste Safety-Car-Phase, während der die Reifen bei einer Aussentemperatur von neun Grad deutlich abkühlten und deshalb bei der Wiederfreigabe des Rennens besondere Vorsicht geboten war, änderten an der Reihenfolge an der Spitze nichts mehr.
Mit seinem siebenten Sieg in dieser Saison und nach dem Ausfall von Bottas tat Hamilton einen grossen Schritt Richtung den siebenten WM-Titel und damit die Egalisierung der nächsten Bestmarke von Schumacher. Sechs Rennen vor Schluss liegt der führende Brite in der Gesamtwertung 69 Punkte vor dem zweitplatzierten Finnen. Das heisst, dass Bottas aus eigener Kraft nicht mehr Weltmeister werden kann.
Antonio Giovinazzi lieferte im Alfa Romeo zum zweiten Mal in dieser Saison ein zählbares Ergebnis ab. Der Italiener, der beim Auftakt Anfang Juli in Spielberg Neunter geworden war, wurde Zehnter. Kimi Räikkönen, mit 324 bestrittenen Grands Prix nunmehr alleiniger Rekordteilnehmer, klassierte sich als Vierzehnter.