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Sika erklärte seinen Erfolg mit seiner lokalen Managementstruktur, die eine schnelle Anpassung an neue Marktbedingungen erlaube. Man werde als stärkeres Unternehmen aus der Covid-19-Krise hervorgehen, teilte der Konzern anlässlich eines Investorentages mit.
Für das zweite Halbjahr geht das Unternehmen von besseren Marktbedingungen aus. Bei höheren Umsätzen erwartet es eine überproportionale Ebit-Steigerung. Konzernchef Paul Schuler bestätigte bei dieser Gelegenheit auch die strategischen Mittelfristziele.
Wegen der Coronakrise musste Sika aber bei Firmenkäufen auf die Bremse stehen. Bis jetzt hat der Bauzulieferer im laufenden Jahr erst eine kleinere Übernahme getätigt. Normalerweise generiert er einen guten Teil des Wachstums durch Akquisitionen.
Schuler sagte, es fehle nicht attraktiven Zielen, aber die Reisebeschränkungen würden Sika zurückbinden. «Wir wollen denjenigen, den wir kaufen, sehen und kennenlernen», erklärte er.
Übernahmen blieben aber Teil der Sika-DNA. Nach der Coronakrise seien «drei bis fünf Akquisitionen pro Jahr sicherlich möglich», betonte der Sika-Chef.