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Das berichtet "Daily News Egypt". Am deutlichsten traf es Sharm El Sheikh am Roten Meer. Dort mussten 54 Hotels ihren Betrieb einstellen. Hurghada ist von 34 Hotelschliessungen betroffen, in Marsa Alam mussten 35 Herbergen ihre Pforten schliessen. Auch Luxor oder Aswan im Landesinnern sind betroffen.
"Daily News Egypt" zitiert einen Geschäftsmann, wonach kein einziges Hotel in der Region "mit voller Kapazität" arbeite. Im ersten Halbjahr ist die Zahl der Touristen in Ägypten um 2,5 Millionen im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Grund dafür war hauptsächlich der mutmassliche Anschlag auf ein russisches Flugzeuges im Oktober 2015, das von Sharm El Sheikh gestartet war und im Sinai abstürzte. Den Angaben zufolge fehlen heuer vor allem Touristen aus Russland, Italien und Grossbritannien.
Die deutsche FTI Group, die mit ihrer Tochtergesellschaft FTI Touristik auch auf dem Schweizer Reisemarkt tätig ist, sah in einer Pressemitteilung von Ende Juni allerdings wieder positive Signale im Markt Ägypten: "Die Nachfrage während der Sommersaison steigt kontinuierlich", so Ralph Schiller, Managing Director der FTI Group. Die ägyptische Tourismusindustrie versucht seit Ausbruch der Krise mit Tiefstpreisen, ausländische Badegäste anzulocken.