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Wie läuft der Monat des Ramadans für die Moslems?
Wie lange dauert der Ramadan?
Der Ramadan dauert einen Monat. Man darf während dieser Zeit den ganzen Tag nichts essen und trinken. Im Durchschnitt sind es ca. 14 Stunden, denn am ersten Tag des Ramadans muss man am längsten fasten, da die Sonne noch am längsten scheint. Je länger der Ramadan dauert, je kürzer werden die Tage.
Wie viel mal pro Jahr wird der Ramadan durchgeführt?
Ramadan ist nur einmal pro Jahr und das während 30 Tagen. Nicht immer beginnt der Ramadan am gleichen Tag, sondern es ist verschieden und beginnt an einem anderen Datum. Es besteht also nicht ein genaues Anfangs- und Enddatum für den Ramadan.
Was passiert, wenn man die Fastenzeit nicht gut erträgt?
In so einem Fall ist es am besten, wenn man mit dem Fasten aufhört und schaut, dass man wieder gesund wird. Wenn man meint, man ist wieder bereit zu fasten, dann kann man immer noch neu einsteigen. Die Gesundheit geht aber in jedem Fall vor.
Darf man nur in Saudi Arabien fasten?
Es spielt gar keine Rolle wo man die Fastenzeit durchführt. Wichtig ist es, sich an die Regeln zu halten. Während der ganzen Zeit des Ramadans ist das Einnehmen von Alkohol verboten. Es ist wichtig, dass Menschen, welche nicht an der Fastenzeit teilnehmen, nicht vor anderen Menschen essen, welche den Ramadan praktizieren.
Warum macht man Ramadan?
Die wichtigste Frage, warum man den Ramadan praktiziert, ist einfach zu beantworten. Man macht eine Fastenzeit, weil es eine gute Gelegenheit ist, seinen Sünden wieder gut zu machen. Man macht Ramadan auch noch, weil man sich Gedanken machen soll, wie schwer es für die armen Menschen ist, die zu wenig Essen haben.
Am Ende des Ramadans ist der grösste islamische Feiertag. Dieser Tag heisst Bayram. Wenn es Bayram ist geht man zu Verwandten und Freunden und gratuliert sich gegenseitig zu diesem Feiertag. Am Abend wird man entweder zum Nachtessen eingeladen, oder man lädt die Verwandten ein. Nach dem Abendessen werden sehr viele süsse Spezialitäten zum Dessert aufgetischt.
Die Moslems freuen sich eigentlich auf den Ramadan, weil sie sicher Fehler gemacht haben und so eben eine Gelegenheit bekommen, ihre Sünden wieder gut zu machen. Sie freuen sich auch, weil es der letzte Monat vor dem grössten Islamischen Feiertag ist.