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1386: Ritter Jacques, der beste Freund von Jean, vergewaltigt dessen Ehefrau, bestreitet dies aber vehement. Doch Marguerite schweigt nicht, denn sie will Gerechtigkeit. Der darauffolgende Zweikampf auf Leben und Tod legt das Schicksal aller drei in Gottes Hand. Aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt der Film von diesem Verbrechen und verhandelt Fragen, die uns bis heute beschäftigen. Denn es steht nicht die Glaubwürdigkeit des Opfers zur Debatte, sondern diejenige der Täter.
Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt der Film über das letzte in Frankreich gerichtlich angeordnete Duell zwischen Jean de Carrouges (Matt Damon) und Jacques Le Gris (Adam Driver).
Denn Jacques hat nicht damit gerechnet, dass sich Marguerite (Jodie Comer) nicht nur während der Vergewaltigung wehrt, sondern auch danach. Statt zu schweigen, wie es die Konventionen von ihr verlangen, will Marguerite Gerechtigkeit. Aber darauf kann sie nur hoffen, wenn ihr Mann Jean das auch will, denn sie ist sein Besitz.
Ben Affleck und Matt Damon schrieben im Drehbuch die Sicht der beiden Männer, Filmemacherin Nicole Holofcener diejenige von Marguerite.