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Einmal mehr ist Mikaela Shiffrin in ihrer Paradedisziplin nicht zu schlagen. Die Amerikanerin setzt sich mit einem grossen Vorsprung vor Veronika Velez Zuzulova und Sarka Strachova auf den ersten Rang. Wendy Holdener zeigt eine solide Leistung und wird Siebte, ein Fehler kurz vor dem Ziel kostet sie eine bessere Klassierung.
Bereits im ersten Lauf mit klarer Bestzeit, legt die erst 20-jährige Mikaela Shiffrin im zweiten Durchgang gar noch eine Schippe drauf und distanziert ihre Konkurrentinnen um mehr als eineinhalb Sekunden. Die Amerikanerin erreicht als erste Athletin drei Slalomsiege in Are und zieht im Kampf um den Disziplinenweltcup davon. Weil mit Frida Hansdotter ihre ärgste Konkurrentin nur auf Rang 6 fährt, baut sie mit dem heutigen Sieg den Vorsprung auf 90 Punkte aus. Im letzten Slalom in Meribel würde ihr somit ein 20. Platz zum Gewinn der kleinen Kristallkugel reichen.
Die Einzige, die einigermassen mit Shiffrin mithalten kann ist Veronika Velez Zuzulova. Sie verliert «nur» 1,41 Sekunden auf die überragende Siegerin. Dritte, mit bereits mehr als zwei Sekunden Rückstand, wird Sarka Strachova aus Tschechien. Interessant wird es aber abseits des Podests. Tina Maze wird 16., gewinnt lediglich 15 Punkte und liegt im Gesamtweltcup nun 30 Punkte hinter Anna Fenninger zurück. Spannung pur also für die letzten Rennen.
Fünf Schweizerinnen treten in Åre zum Slalom an. Drei von ihnen schaffen es in den zweiten Durchgang. Michelle Gisin kann die tiefe Startnummer im zweiten Lauf nicht nutzen und scheidet aus. Denise Feierabend zeigt zwei ansprechende Läufe und beendet das Rennen auf dem 18. Schlussrang. Wendy Holdener nutzt im ersten Durchgang die Startnummer 2 optimal aus und fährt auf den siebten Zwischenrang. Im zweiten Lauf unterläuft der Schwyzerin kurz vor dem Ziel ein ärgerlicher Fehler, weshalb sie sich leider nicht weiter zu steigern vermag. Dennoch ist der 7. Rang ein Ergebnis, mit dem sie zufrieden sein kann.
Für einen positiven Aufreger sorgt Nastasia Noens, die das Podest als Vierte nur um neun Hundertstelsekunden verpasst. In dieser Saison noch nie besser als auf dem 13. Schlussrang klassiert, bringt sie sich im ersten Durchgang mit der fünftschnellsten Zeit in eine gute Ausgangslage und überrascht im zweiten Durchgang weiter. Weil Erin Mielzynski weit zurückfällt, macht die Französin gar noch einen Platz gut und wird schlussendlich starke Vierte.