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Die USA wollen kommendes Jahr zwischen 5000 und 8000 Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien aufnehmen. Dieses Jahr beträgt die Zahl voraussichtlich zwischen 1000 und 2000. Zum Vergleich: Die Schweiz will dieses Jahr 1000 Syrerinnen und Syrer aufnehmen.
Es würden ausserdem auch die Fälle von 15'000 Flüchtlingen geprüft, die das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR vorgelegt habe, sagte der Sprecher des US-Aussenministeriums, John Kirby, am Montag in Washington.
Nach UNO-Angaben sind wegen des 2011 ausgebrochenen Bürgerkriegs bereits mehr als vier Millionen Syrer aus ihrem Heimatland geflohen. Die meisten von ihnen leben in den Nachbarländern Türkei, im Libanon und in Jordanien. Die USA stehen in der Kritik, weil sie nicht mehr Syrer aufnehmen.
Kirby sagte dazu, die USA gehörten zu den Ländern, die am meisten Syrer aufnehmen und ihre Ansiedlung in sicheren Gebieten finanziell unterstützen. Seit 2011 hätten die USA vier Milliarden Dollar an Hilfen für die syrischen Flüchtlinge bereitgestellt.
Ausserdem stehe für Washington im Vordergrund, zu einem politischen Wandel in Syrien beizutragen, um den syrischen Flüchtlingen die Heimkehr zu ermöglichen.
Die Schweiz will in den nächsten drei Jahren insgesamt 3000 syrische Flüchtlinge aufnehmen, wie der Bundesrat im März angekündigt hatte. 1000 Personen sollen es im laufenden Jahr sein. Eine erste Gruppe dieses Kontingents traf vor einer Woche am Flughafen Zürich ein.
(sda/afp)