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Du schreibst: "Nach allem was ich hier lernen durfte (vielen Dank @David) wendet der BVB regelmäßig mehr Geld auf als er einnimmt."

Das ist aber eine komplett unzureichende Darstellung, denn selbstverständlich geht es bei Bewertungsfragen nicht allein um den BVB. Eine sinnvolle Bewertung leitet man sehr wesentlich von der Peergroup Bewertung ab, aber selbst wenn diese nicht hätte, hätte man immer noch die historische BVB Bewertung in Vor-Coronazeiten.
Die komplette Peergroup hat einen sehr wichtigen Spielerhandel, es gibt davon keine Ausnahme, es ist völlig normal und unverfänglich. Wenn Manchester United als beinahe einziger börsennotierter Fussballverein selten oder gar nicht Spieler verkauft, dann sei Dir gesagt, daß Manchester United dies mit horrenden riesigen Schulden "bezahlt", was nix und wieder nix an der fairen Bewertung an sich ändert. Ansonsten hast Du zum Beispiel Olympique Lyon, die mehrmals die CL verpassten, ganz aktuell 15 Punkte von einem CL Platz entfernt sind und für die Investoren jetzt gerade 800 Mio hinblätterten.
Oder die HSV Bewetung bei 270 Mio, Hertha BSC Bewertung oderoderoder
Zu unterstellen, BVB könne gar nicht fair bewertet werden, weil die Gesellschaftsform dies nicht zuließe, ist komplett unsinnig, es ist jahrelang bei hunderten Millionen Aktien Handelsumsatz längst passiert und da war BVB ggü der Peergroup eben nicht unterbewertet.
Mit Forbes hat all dies sowieso nix zu tun, der Aktienkurs müsste deutlich über 15 Euro stehen, damit BVB wertvoller als Forbes ist, aber niemand unterstellt hier, daß dies in den nächsten Jahren jemals passieren würde müssen.
Unterstellt wird von den Optimisten, daß das Risiko nach unten auf dem gegenwärtigem Niveau, daß noch nicht mal die faire Bewertung eines Zweitligisten reflektiert, so gering ist wie noch nie und daß folglich die Chance im Verhältnis zu diesem geringem Risiko umso größer sein müsse.