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HONGKONG (awp international) - Die britische Grossbank HSBC hat Kreisen zufolge die Gespräche über einen möglichen Kauf des Asien-Geschäfts der vom Staat gestützten Royal Bank of Scotland (RBS) wieder aufgenommen. Die HSBC sei zudem am asiatischen Privatkundengeschäft des niederländischen Finanzkonzerns ING interessiert, hiess es am Donnerstag in Kreisen in Hongkong, die damit einen Bericht der "Financial Times" zum Teil bestätigten.
Dem Bericht zufolge könnte ING bei dem Verkauf bis zu eine Milliarde Dollar erlösen. Der staatlich gestützte niederländische Konzern hatte sich erst am Mittwoch von seinem Privatkundengeschäft in der Schweiz getrennt und damit zirka 340 Millionen Euro erlöst. Die im EuroStoxx 50 notierte Aktie legte daraufhin deutlich zu. Am Donnerstag stieg das Papier weiter. Auch die Aktien der HSBC und der RBS legten in den ersten Handelsminuten zu.
Die zum Verkauf stehenden Sparten der RBS sind den Kreisen zufolge einige hundert Millionen Dollar wert. Die Gespräche zwischen der HSBC und RBS seien noch in einem frühen Stadium, da erst vor kurzem eine Frist ausgelaufen sei, innerhalb derer die vor allem in Asien, Afrika und dem Nahen Osten tätige Bank Standard Chartered ein Vorkaufsrecht für die Sparten hatte. Standard Chartered sei jetzt zwar noch nicht grundsätzlich aus dem Rennen, hiess es. Doch würden inzwischen der HSBC höhere Chancen für einen Zuschlag eingeräumt./RX/zb/das/wiz
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