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Der Schweizerische Nationalpark, das Biosphärenreservat Entlebuch und das Moorschutzgebiet Glaubenberg in den Kantonen Obwalden und Luzern werden bezüglich ihrer Verwaltungsstruktur und den bei der Verwaltung anfallenden Kosten verglichen. Zunächst wird deutlich, dass der Nationalpark personalintensiver als die übrigen Schutzgebietskategorien verwaltet wird, da hier verstärkt Informationsdienstleistungen angeboten werden. Für den Nationalpark fallen entsprechend auch höhere Kosten an als für die übrigen Schutzgebietstypen. Im Falle des kostengünstigen Biosphärenreservates dagegen ist zu beobachten, dass die ökologischen Leistungen aufgrund von Gebietsüberschneidungen mit dem Moorschutzgebiet zum Teil komplementär zu schon bestehendem Gebietsschutz erbracht werden. Die Gegenüberstellung wirft die Frage auf, durch welche Schutzgebietskategorie Naturschutz am effizientesten erbracht werden kann.
Die Minderung der Umweltrisiken von Pflanzenschutzmitteln soll vom Bund mit Hilfe eines Risikoindikators überprüft werden. Dieser berücksichtigt auch den Umsetzungsgrad von Risikominderungsmassnahmen in der Praxis. Mittels einer Studie wurde dieser Umsetzungsgrad geschätzt.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren für die Stickstoffdüngung von Winterweizen zeigte, dass sich mittels ortsspezifischer, variabler Stickstoffdüngung die Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren lassen.