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Im Sommer letzten Jahres traten in Pakistan die stärksten Monsunregenfälle der letzten 30 Jahre auf: ein Drittel des Landes wurde überflutet, mehr als 1’700 Personen verloren ihr Leben und über 30 Millionen Menschen waren auf Hilfe angewiesen. Die Glückskette sammelte bis heute über 5,3 Millionen Franken an Spenden, finanzierte neun Projekte in der Höhe von mehr als 3,7 Millionen Schweizer Franken und erreichte über 415’000 Menschen mit Hilfe.
Am 31. August 2022 lancierte die Glückskette mit der Unterstützung der SRG und privater Medien einen Spendenaufruf für die vom Klimawandel verursachten verheerenden Überschwemmungen in Pakistan, die ein Drittel des Landes unter Wasser setzten und mehr als 30 Millionen Menschen von Hilfe abhängig machten. Dank der Solidarität der Schweizer Bevölkerung sammelte die Glückskette bis heute mehr als 5,3 Millionen Franken an Spenden, die sie in kurzfristige Nothilfe-, aber auch in Wiederaufbauprojekte einsetzte. Die Stiftung unterstützt mit den Spenden neun Projekte ihrer Schweizer Partnerorganisationen, die bereits vor der Katastrophe in Pakistan tätig waren. Dank dieser bereits etablierten Strukturen konnte die Nothilfe von Helvetas, Save the Children Schweiz, Solidar Suisse und der Stiftung Terre des hommes unmittelbar nach den Überschwemmungen beginnen und in längerfristige Wiederaufbauprojekte übergehen. Die Hilfe der Glückskette erreichte bisher über 415’000 Menschen, die von den Überschwemmungen betroffen waren.
Miren Bengoa, Direktorin der Glückskette sagt: «Angesichts des Ausmasses der Katastrophe war unsere Hilfe unerlässlich. Dank unserer im Land bereits tätigen Schweizer Partnerorganisationen konnte die humanitäre Hilfe innerhalb kürzester Zeit anlaufen und besonders verletzliche Personen wie Frauen und Kinder unterstützen.»
Die Hilfe der Glückskette über ihre Schweizer Partnerorganisationen konzentrierte sich in der ersten Phase nach der Naturkatastrophe auf vier Bereiche: Nahrungsmittelverteilung, Trinkwasserversorgung, medizinische Versorgung und die Versorgung mit dringend benötigten Hilfsgütern wie Hygieneartikel oder Kochutensilien. In einer zweiten Phase wurden Projekte finanziert, die sanitäre Infrastruktur und Trinkwasserversorung instandsetzten.
Als Beispiel führte Helvetas in den Regionen Khyber Pakhtunkhwa und Belutschistan ein Projekt für über 185’000 Menschen durch, welches nebst Nahrungsmittel-, Trinkwasser und Hilfsgüterverteilung auch Wasserfiltrationsanlagen und Medikamente beinhaltet. Dank der wichtigen Hilfe vor Ort konnte nicht nur der Zugang zu sauberem Trinkwasser und medizinischer Grundversorgung langfristig sichergestellt werden, sondern auch die Bewirtschaftung der Landwirtschaft nachhaltiger verankert werden.
In den kommenden Monaten finanziert die Glückskette deshalb weitere Projekte zur Bewältigung der Auswirkungen der Überschwemmungen.