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Geschichte
Die Gründung
Am Güdisdienstag, 22. Februar 1968 wurde in Entlebuch der erste Fasnachtsumzug der Neuzeit durchgeführt. Die Vorbereitungen dieser Veranstaltung und der Umzugswagen dauerten fünf Tage. Die Idee dazu hatten die beiden Ehrenchräje Josef Wigger alias Spowi und Max Kaufmann erst am Schmutzigen Donnerstag. Damals war auf einem der Wagen „Chölizunft“ zu lesen, was aber bei der offiziellen Zunftgründung am 9. Oktober gleichen Jahres auf „Chräjezunft“ abgeändert wurde. Die Bezeichnung „Chölizunft“ regte vor allem der Lokalhistoriker und Sprachkenner Julius Aregger, Hasle, an. „Cheli“ für Kaffee Schnaps sei ein Obwaldner Ausdruck, hingegen werde im Entlebuch von „Schwarzem“ oder eben früher von „Chräj“ gesprochen.
Der Zweck
Die Chräjezunft Entlebuch bezweckt die Erhaltung und Förderung der Fasnachts-Kultur in Entlebuch und Umgebung. Dies macht sie mit dem Organisieren von Fasnachtsanlässen aller Art, mit der periodischen Durchführung eines Fasnachtsumzuges (alle zwei Jahre), mit der Mithilfe bei anderen Veranstaltungen, die das Fasnachtsleben fördern, mit der Herausgabe einer Fasnachtszeitung und mit der Förderung der Gemütlichkeit und der zwischenmenschlichen Beziehungen in Entlebuch und Umgebung zu erreichen.
Umzug 1968
Der erste Fasnachtsumzug der Neuzeit vom Güdisdienstag 1968.
Zunftgründung 1968
Ruedi Bieri, Josef Lipp, Ehrenchräj Josef "Spowi" Wigger, Josef Bieri und Ehrenchräj Max Kaufmann beim Chräj.
Zunftmeister 1969
Der erste Zunftmeister Ernst Bieri - Hofstetter mit Gattin und Zunftpräsident Max Kaufmann mit Gattin im Landauer.