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Seelöwen haben große. unbehaarte Flossen. mit denen sie ihre Körpertemperatur regulieren können. Der restliche Körper ist mit dichtem Fell bedeckt. einer Mischung aus dauerhaftem Unterfell und längeren Deckhaaren. die jährlich nachwachsen. Seelöwen können bis zu 200 Meter tief (viel tiefer als andere Robben) tauchen. um nach Fischen wie Heringen. Sardellen und Tintenfischen zu jagen. Sie halten sich überwiegend im Wasser auf. aber während der Paarungszeit herrscht an den dazu aufgesuchten Stränden ein ziemliches Gedränge. Die meisten machen sich im Mai zu den Paarungsgründen auf. und die Jungen kommen im Juni zur Welt. Die Bullen sind polygam. das heißt. sie paaren sich mit mehreren Weibchen. Die Männchen sind deutlich größer als die Weibchen und sehr kraftvolle Tiere. Sie sichern ihr eigenes Territorium gegen andere Bullen und verteidigen ihren Harem. Seelöwen haben eine Lebenserwartung von fast 30 Jahren.
Brillenpinguine sind bis zu 70 cm große flugunfähige Vögel. die ihren Namen durch die charakteristische schwarz-weiße Färbung ihres Gefieders tragen. Vom schwarzen Schnabel geht zu den Augen und darum herum ein rosa Fleck. der ihnen den deutschen Namen gab. Brillenpinguine werden bis zu 20 Jahre alt. Sie sind die einzigen Pinguine Afrikas: man findet sie von der afrikanischen Westküste bis zur südafrikanischen Ostküste.
Der Seehund ist eine in allen nördlich-gemäßigten Meeren verbreitete Robbenart. Seehunde sind kleine. schlanke Tiere. bei denen die Männchen mit einer Länge von 170 cm und einem Gewicht von 100 Kilogramm deutlich größer als die Weibchen werden. Sie kommen auf der Nordhalbkugel im Pazifik und Atlantik vor. Erwachsene Seehunde ernähren sich ausschließlich von Fisch. Sie sind intelligente und geschickte Schwimmer. In manchen Zoos kann man sich ihre Kunststücke in Seehund-Shows ansehen.
Mantas gehören zu den Teufelsrochen. sind aber für den Menschen absolut harmlos. Sie können fünf bis neun Meter lang und bis zu drei Tonnen schwer werden. Sie kommen weltweit in tropischen und subtropischen Meeren bis zu einer Tiefe von 150 Metern vor. Mit ihrer eleganten Fortbewegungsweise sehen sie aus. als würden sie durchs Wasser fliegen.
Meeresschildkröten haben sich an das Leben im Wasser angepasst. Ihre Füße sind zu langen Paddeln umgeformt und ihre Körper sind stromlinienförmiger als die ihrer Verwandten an Land. So können sie sich geschickt unter Wasser fortbewegen. Ihre Fortbewegung sieht aus. als würden sie unter Wasser fliegen. Meeresschildkröten verbringen. bis auf die Zeit der Eiablage. ihr gesamtes Leben im Wasser tropischer und subtropischer Meere. Dort jagen sie nach Kopffüßern. Krebsen und Quallen.
Blauwale sind die größten und schwersten bekannten Tiere. die je auf der Erde gelebt haben. Diese Säugetiere können über 200 Tonnen schwer und über 33 Meter lang werden. Ihr Name kommt von der blau-grauen Färbung ihrer Oberseite. Die Bauchseite ist in der Regel weiß bis gelblich. Blauwale sind Bartenwale. sie filtern mit ihren Barten Plankton aus dem Wasser. In Sommermonaten frisst ein Blauwal bis zu 3.5 Tonnen Plankton pro Tag.
Die meisten Menschen kennen Delfine aus Filmen oder Zoos. Im Meer leben sie in Gruppen. so genannten Schulen. hauptsächlich in warmen Gewässern. Die Schulen können zwischen 15 und 100. in manchen Fällen sogar bis zu 1000 Tiere umfassen. Diese Säugetiere sind im Schnitt 2.40 Meter lang und wiegen ca. 230 Kilogramm. Auf dem Speisezettel des Delfins stehen Krabben. Aale. Tintenfische und andere Fischarten. Bei der Nahrungssuche setzen Delfine Echolokation ein. Sie geben auch Geräusche von sich. um mit Artgenossen zu kommunizieren. Untereinander pflegen diese Meeressäuger einen sehr liebevollen Umgang. Delfine haben oft auch eine gute Beziehung zum Menschen. Die amerikanische Marine trainiert die intelligenten Tiere für die Erkennung von Unterwasserminen und andere gefährliche Missionen.
Die Blauhaie. auch *Seewölfe* genannt. können bis 4 Meter lang werden und zwischen 130und 230 Kilo wiegen. Sie sind oft in Rudeln anzutreffen. Die scheinbar behäbigen Schwimmer ernähren sich von Fischen und Kopffüßern. Sie finden ihre Beute mithilfe eines speziellen Sinnesorgans. den so genannten Lorenzini-Ampullen. Mit diesem Sinnesorgan nehmen sie elektrische Impulse wahr. die von allen Tieren im Wasser erzeugt werden. Blauhaie können bis ins hohe Alter Beute reißen und verzehren. da ihre Zähne im so genannten Revolvergebiss ständig erneuert werden. Im Allgemeinen verbrauchen Haie im Laufe ihres Lebens etwa dreißigtausend Zähne. Weibliche Haie haben dreimal so dicke Haut und können pro Schwangerschaft zwischen 25 und 100 Junge zur Welt bringen.
Dieser Tiefseeräuber. der bis zu neun Meter lang und mehr als zwei Tonnen wiegen kann. frisst gerne Fische. Robben. Kraken und Meeresschildkröten. Weibliche Weißhaie sind im Allgemeinen größer als Männchen. Als größte jagende Haie gehören sie auch zu den schnellsten Fischen im Ozean. die mit ihrem stromlinienförmigen Körper Geschwindigkeiten von bis zu 32 Stundenkilometern erreichen. Beim Beutefang greifen diese Haie mit ihren ca. 50 dreieckigen Zähnen präzise zu. Diese Haie können mit einem einzigen Biss 14 Kilo Nahrung verschlingen. Stumpf gewordene ältere Zähne werden durch rasiermesserscharfe neue ersetzt. Weiße Haie leben einzelgängerisch. Sie können mehr als 65 Kilometer pro Tag zurücklegen und über vierzig Jahre alt werden.
Orkas sind anpassungsfähige. gesellige Tiere. die in fast allen Meeren vorkommen. Ihre Nahrung ist vom jeweiligen Lebensraum abhängig. Orkas fressen mit Vorliebe Robben. Walrosse. Seelöwen und sogar andere Wale. Ihre Familiengruppen gehören zu den stabilsten in der Tierwelt. Bei der Geburt sind die Kälber gelblich oder orange gefärbt. aber im Lauf der Zeit wird ihre Haut weiß. Erwachsene Orkas werden bis zu acht Meter lang und wiegen ca. neun Tonnen. Männliche und weibliche Tiere lassen sich an der Größe und Form der Rückenflosse unterscheiden. Die Rückenflosse des Männchens ist mehr als 1.50 Meter hoch und dreieckig. die des Weibchens nur etwa halb so groß und oft geneigt. Sowohl männliche als auch weibliche Orkas können weit über fünfzig Jahre alt werden.