Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03553.jsonl.gz/941

Die Frage, ob die Trainer genug verdienen ist interessant. Allerdings wäre es in diesem Zusammenhang sinnvoller, nicht einfach das obere Ende anzuschauen.
Wenn ich wissen will, ob z.b. die Leute in der Schweiz genug verdienen, schaue ich mir ja auch nicht nur Brady Dougan an und komme zum Schluss: für eine warme Mahlzeit wird es reichen. Wie viel verdient denn der schlechtestbezahlte Trainer?
Vom Mindestlohn betroffen ist vor allem der Detailhandel, eine Branche, die Hochprofitabel ist. Zahlreiche Firmen, welche keinen Mindestlohn zahlen wollen (Tally Weijl, Benetton, Chicorée, Sutter Beck) weisen einen hohen Reingewinn aus und schütten diesen als Dividende grosszügig an ihre Aktionäre aus.
Diese Beispiele zeigen, dass genug Geld vorhanden ist. Dass die angeblichen "Gesetze" des Marktes den Wohlstand nicht so verteilen, dass er allen zugute kommt, zeigt lediglich ihre Ineffizient.
JA zum Mindestlohn!
Mit etwas bösem Willen könnte man der BKW ja fast Erpressung vorwerfen...
Diese Stellungnahme zeigt deutlich, wie dieses System funktioniert: Gewinne fliessen in die Taschen von einigen wenigen, aber wenns knallt, dann darf die Bevölkerung dafür gerade stehen.
So gesehen schliesse ich mich Herrn Leder an: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!
Ich weiss nicht, welche Löhne in der TaWo-Redaktion bezahlt werden. Ich weiss nicht, was der Durchschnittslohn bei Novartis ist. Offenbar wäre es lukrativer, wenn ich mein Studium abbreche und stattdessen in die Medienbranche einsteige. Bei einem mittleren Gehalt von 1 bis 2 Mio. würde sich das definitiv lohnen.
Aber ich weiss, dass 3.8 Mio immer noch knapp 80 mal mehr ist, als die Forderung der Mindestlohn-Initiative, über die am 18. Mai abgestimmt wird. Joe Jimenez verdient in der Zwischenzeit ca. 275 Mal den geforderten Mindestlohn.
Wenn gewisse Leute denken, 3.8 Millionen sind eine Mässigung, dann liegt das daran, dass Daniel Vasella die Latte sehr hoch gelegt hat.
@Georg: Dass die Forschung wichtig ist, wird nirgends bestritten.
Hier geht es darum, dass die Öffentlichkeit ein Recht hat, zu erfahren, wer was sponsert und welche Bedingungen an die Gelder geknüpft sind. Dass sich Herr Loprieno gegen ein Transparenz-Reglement stellt, ist schade, aber auch wenig überraschend.
Wenn Sie schon Sparpaketen erwähnen: In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, sich in Erinnerung zu rufen, dass Kantone sparen müssen weil sie sich einen Steuerwettbewerb liefern und zur Korrektur des "struturellen Defizits" wichtige Investitionen (z.B. in Bildung) streichen.
Die Parteifinanzierung ist auf der ganzen rechten Seite sehr intransparent (vgl. http://www.tageswoche.ch/de/2013_22/basel/546945/tabuzone-parteifinanzen.htm). Ob VP, DP oder SVP spielt da gar keine Rolle.
ausserdem: Firmen dürfen selbst entscheiden, ab welchem Betrag sie ihre Spenden offenlegen wollen? Witzig...
Die 4 Mio. Erhöhung des Budgets macht 0.6% des Globalbudgets aus.
Die Studiengebühren steigen um 20%.
Für Studierende eine unnötige Belastung, für alle die es noch werden wollen ein Hindernis. Denn selbst Studierende aus armen Verhältnissen müssen den vollen Betrag am Anfang des Semesters vorschiessen.
Der Universitätsrat hat sich völlig unnötig dem Druck aus BL gebeugt, ohne alternative Finanzierungsmöglichkeiten in Erwägung zu ziehen, wie sie von den Studierenden vorgeschlagen wurden!
könnte eigentlich das Motto sämtlicher Weltklimagipfel sein, wenn man sich ansieht was dabei jeweils rauskommt.
Die Konsequenz ist, nicht darauf zu warten, bis irgendwelche Leute, die halt zufälligerweise gewählt wurden, eine Lösung aus dem Hut zaubern.