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Rekrut im Kanton St.Gallen bei Patrouillenmarsch gestorbenSchreiben Sie einen Kommentar
Der «Tagesanzeiger» berichtete zuerst darüber. Der Rekrut sei bei einem 2,5 Kilometer langen sportlichen Patrouillenmarsch zusammengebrochen, erklärte Armeesprecher Stefan Hofer auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Danach wurde der junge Mann mit dem Helikopter ins Spital geflogen. Dort sei er gestorben. Der Fall werde nun von der Militärjustiz untersucht. Weitere Informationen gibt es vorerst nicht.
Mehrere Todesfälle
In den letzten Jahrzehnten ist es in Schweizer Rekrutenschulen zu mehreren Todesfällen aus medizinischen Gründen gekommen. 2020 war ein Rekrut in der Grenadierschule in Isone TI auf einem Marsch gestorben. Die Militärjustiz stellte später fest, dass er eines natürlichen Todes gestorben war.
2012 starb ein Rekrut nach einem plötzlichen Herzstillstand während der RS in Bière VD. In Airolo starb 2009 ein 19-jähriger Rekrut beim Fussballspielen. Der Angehörige der Sanitäts-RS war in einer Pause aus ungeklärten Gründen zusammengebrochen.
2003 starb ein Rekrut während eines 12-Minuten-Laufs in Birmensdorf ZH. Er litt an einer Herzerkrankung, die zum Tod führte, wie sich später herausstellte.