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Als Grünabfälle werden pflanzliche Abfälle bezeichnet, die im Wesentlichen aus Gemeinden, privaten Haushalten und der Landwirtschaft stammen. Zu den Grünabfällen zählen beispielsweise Baum-, Strauch- und Rasenschnitt oder Abfälle aus der Pflege von Straßenrändern und Parks.
Der grösste Teil des Grünabfalls stammte 2012 mit einem Anteil von rund 60 Prozent aus den Gemeinden, dem Gartenbau und der Landschaftspflege. Bei den kompostierbaren Abfällen stehen die Grünabfälle mit über 270'000 Tonnen (vorläufiges Ergebnis, 2013) an zweiter Stelle.
Die Menge an Grünabfall, die stofflich verwertet wurde, ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen: im Vergleich zu 2012 um 10 Prozent und um 30 Prozent gegenüber 2011. Diese Zunahme resultiert einerseits rein rechnerisch aus einer verbesserten Erfassung der kompostierbaren Grünabfälle, andererseits aber auch durch eine abfallwirtschaftliche Optimierung zwecks Ressourcenschutz: Immer mehr Grünabfälle werden stofflich verwertet. Bereits 85 Prozent der gesamten Grünabfallmenge wird in über 368 Kompostier- und Vergärungsanlagen verarbeitet und kann damit in Form von Kompost oder festem Gärgut in der Landwirtschaft wieder verwendet werden.
Letzte Änderung 10.06.2016