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Während der Debatte zur Fair-Food-Initiative ist es im Bundeshaus zu einem Eklat gekommen. Der Grüne-Nationalrat Jonas Fricker wollte auf die prekären Verhältnisse bei der Massentierhaltung aufmerksam machen und verglich dabei Schweine-Transporte mit der Deportation von Juden.
Als er das letzte Mal eine Dokumentation von einer Transportation von Schweinen gesehen habe, so Fricker, da seien ihm unweigerlich «die Bilder der Massendeportation nach Auschwitz aus dem Film Schindler's List hochgekommen».
Fricker führte aus: «Die Menschen, die dort deportiert wurden, die hatten eine kleine Chance zu überleben, die Schweine fahren in den sicheren Tod.»
Diese Aussagen lösten umgehend Kritik aus:
Ich entschuldige mich in aller Form für diese unangebrachte, unüberlegte Aussage, wie ich es schon im Rat gemacht habe. Ein Fehler.— Jonas Fricker 💚 (@FrickerJonas) 28. September 2017
Gut zwei Monate nach seiner Wiederwahl hat Premierminister Justin Trudeau den Kanadiern einen verstärkten Kampf gegen die Klimakrise und eine Aussöhnung mit der indigenen Bevölkerung versprochen. Die Regierungserklärung vom Dienstag wurde, wie es Tradition ist, von der indigenen Generalgouverneurin Mary Simon von ihrem Thron aus verlesen. Die liberale Regierung erhob zudem die Bewältigung der Pandemie und eine bessere Versorgung von Kindern zu ihren Prioritäten der neuen Legislatur.