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Ein Ablufttrockner gibt die feuchte Luft über einen Abluftschlauch oder eine fest installierte Leitung ab. Um feuchte Räume zu vermeiden, sollte die Abluft immer ins Freie geführt werden. Neben der Feuchtigkeit werden auch feine Flusen ausgetragen. Damit der Staudruck nicht unnötig erhöht wird, hat die Abluftleitung einen Durchmesser von 10 cm, die Leitungslänge sollte 3 Meter nicht überschreiten. Damit Kondenswasser nicht in der Abluftleitung stehenbleibt, empfiehlt sich ein leichtes Gefälle von etwa 2° zum Austritt hin.
Der Schornsteinfeger ist zu Rate zu ziehen, wenn sich im Aufstellungsraum oder in angrenzenden Räumen Feuerstätten (Öfen, Heizkessel, Gasthermen) befinden, da der Unterdruck, den der Wäschetrockner im Raum erzeugt, dazu führen kann, dass die Feuerstätten nicht ziehen, also Vergiftungsgefahr durch Abgase besteht. Es muss dann (z. B. durch ein spaltweit geöffnetes Fenster) sichergestellt sein, dass Zuluft von aussen nachströmen kann, so dass im Raum kein Unterdruck entsteht. Auch der Trockner funktioniert dann besser.
Da bei diesem Gerät die Raumluft zum Trocknen genutzt wird und wieder durch Aussenluft ersetzt werden muss, ist dieses Gerät im Gesamtenergieverbrauch weniger günstig als ein Raumluft-Wäschetrockner oder Kondensationstrockner.