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Als Drittschnellster der ersten Qualifyinggruppe musste sich di Grassi als bester Fahrer eines Audi e-tron FE06 mit Startplatz 13 begnügen. Im Rennen zeigte der Formel-E-Champion der Saison 2016/2017 einmal mehr eine kämpferische Leistung. Mit sehenswerten Überholmanövern machte der Audi-Pilot insgesamt sieben Positionen gut. Dabei schnappte er sich in der letzten Runde noch den von Startplatz drei ins Rennen gegangenen Porsche von André Lotterer.
"Danke an das gesamte Team, mein Auto war im Rennen richtig gut", sagte Lucas di Grassi. "Mehr ist im Augenblick mit unserem Package von einer solchen Startposition nicht möglich. Dafür ist die Konkurrenz in der Formel E zu stark."
Teamkollege Daniel Abt kämpfte im Freien Training und im Qualifying mit einem unberechenbaren Fahrverhalten seines Autos. Das Team wechselte daraufhin zum Rennen den kompletten Hinterwagen seines Audi e-tron FE06. Von Startplatz 18 kam der Deutsche auf Rang 14 nach vorn. "Trotzdem war es ein extrem frustrierendes Rennen", sagte Abt. "Wir waren hier einfach viel zu langsam."
"Es ist offensichtlich, dass wir etwas Arbeit vor uns haben", bilanzierte Teamchef Allan McNish. "Zum Glück haben wir bis zum nächsten Rennen etwas Zeit, um uns Gedanken zu machen, wie wir uns verbessern können. Daniel hatte schon im Qualifying Probleme. Mit Lucas haben wir zumindest Punkte geholt und Platz fünf in der Fahrermeisterschaft verteidigt."