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Mit der Drei-Berge-Aufgabe wird folgendes Phänomen untersucht:
A. Egoismus
B. Kreativität
C. Perspektivübernahmefähigkeit
D. Problemlösen in Gruppen
E. Tiefenwahrnehmung
Wer postuliert, dass aus sozialer, gesprochener Sprache „innere Sprache“ und damit
Denken wird?
A. Bowlby
B. Bronfenbrenner
C. Piaget
D. Simmel
E. Vygotsky
Das Lebensalter spielt in der Entwicklungspsychologie eine große Rolle. Welche der
folgenden Aussagen ist zutreffend?
A. Alter ist als eine Trägervariable für verschiedene zugrundeliegende Entwicklungsfaktoren zu verstehen.
B. Alter wird in entwicklungspsychologischen Studien zumeist als abhängige Variable definiert.
C. Unter bestimmten Rahmenbedingungen kann das Lebensalter als eine „echte“ unabhängige Variable verstanden werden.
D. Das Lebensalter „erklärt“ als nicht-psychologische Variable Entwicklung.
E. Alter und Kohorten- bzw. Generationszugehörigkeit sind in Querschnittdesigns nicht konfundiert.
Welche der folgenden Aussagen ist zutreffend:
Die Entwicklungspsychologie beschäftigt sich nicht mit psychopathologischen Phänomenen.
Entwicklung muss immer als qualitativer Veränderungsprozess im Sinne von Stufen oder Stadien betrachtet werden.
C. Aus Perspektive eines „modernen“ Entwicklungsbegriffs wird Entwicklung als zielgerichteter und irreversibler Prozess betrachtet.
D. Entwicklungspsychologische Theorien sind frei von impliziten Menschenbildannahmen.
Die Entwicklungspsychologie beschreibt und erklärt 1. intraindividuelle Veränderung über die Zeit hinweg und 2.interindividuelle Unterschiede in intraindividueller Veränderung.
Entwicklungspsychologische Untersuchungen
A. versuchen zumeist, das Zustandekommen qualitativer Veränderungen auf ontogenetischer Ebene durch die Betrachtung weiterer Zeitebenen (Mikro, Meso) zu erklären.
B. sind grundsätzlich so gestaltet, dass durch eine Kombination von Längs- und Querschnitt Veränderungen auf Entwicklung zurückgeführt werden können.
C. über einen großen Altersbereich hinweg müssen das interessierende Merkmal mit exakt derselben Methode erfassen.
D. in der Form von Querschnittuntersuchungen liefern Daten über mittlere Unterschiede zwischen Altersgruppen.
E. sind in der Regel so angelegt, dass Veränderung tatsächlich erfasst und analysiert werden kann (wiederholte Untersuchung der gleichen Individuen über den interessierenden Veränderungszeitraum hinweg).
Der „Fremde-Situation-Test“
A. wurde von Inge Bretherton entwickelt.
B. wird heute nicht mehr in der Bindungsforschung verwendet.
C. gibt unmittelbar direkte Auskunft über die Ursachen (z.B. mütterliche Feinfühligkeit)
D. klassifiziert die Bindungssicherheit oder -unsicherheit eines Kindes vor allem in Abhängigkeit von seinem Verhalten in den Trennungsepisoden.
E. kann, wenn er einmal mit Vater/Kind, ein zweites Mal mit Mutter/Kind durchgeführt wird, zu zwei unterschiedlichen Bindungsklassifikationen des Kindes führen.
Welche Aussage ist falsch?
A. Das Längsschnittdesign ist im Gegensatz zum Querschnittdesign methodisch gesehen der Königsweg der Entwicklungspsychologie.
B. Vygotsky betrachtete Spiel als eine „Zone der nächsten Entwicklung“.
C. Von aggregierten (gemittelten) Daten auf Individuen zu schließen ist nach Valsiner ein zentraler Fehler der Psychologie.
D. Die Entwicklungspsychologie war in ihren Anfängen eher eine „Kinderpsychologie“.
E. Die Forschung innerhalb der Psychologie ist in erster Linie idiographisch orientiert.
Die Entwicklungspsychologie der Lebensspanne nach Paul Baltes lässt sich
folgendermaßen charakterisieren:
A. Entwicklung ist irreversibel.
B. Entwicklung verläuft universell.
C. Entwicklung ist gleichzusetzen mit Lernen.
D. Entwicklung sollte mit geisteswissenschaftlichen Methoden erforscht werden.
E. Entwicklung ist durch eine hohe intraindividuelle Plastizität gekennzeichnet.