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Anno dazumal
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts muss in Sellenbüren eine wilde
Sommerwirtschaft in einem Holzschopf bestanden haben. Erst
nachdem der besagte Holzschopf ausgebaut und aufgestockt
worden war, wurde dem damaligen Wirt Albert Huber am
10. Dezember 1921 ein ordentliches Wirtepatent erteilt.
Aus den 40er Jahren ist eine Besonderheit des "Burestübli" überliefert:
Jeden Sonntag Morgen fand sich in der Wirtsstube der Stör-Coiffeur ein,
bei dem sich die Gäste, vor oder nach dem Kirchengang,
während des Frühschoppens Bart und Haare schneiden lassen konnten.
Gegen Ende der 50er Jahre entstand ein Erweiterungsbau mit Säli und
Kegelbahn. Am 3. Juli 1974 übernahmen Trudy und Fredy Steck das
Restaurant als Pächter von Trudy's Eltern. Anfangs Juli 1999 wurden
die 25. Jahre mit einem rauschenden Jubiläumsfest gefeiert.
Am 31. Dezember 2014 endete die Wirtezeit der Familie Steck.
Ab 1. Juli 2016 öffnete das Burestübli seine Türen mit Maria und
Niko Blazevic.
(Auszug: Säuliämtler "Wirtschaftskunde", 2. Teil
Neujahrsblatt der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern 2000)