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Die letzten Meter des letzten Weltcup-Rennens der Skicrosserinnen dieser Saison verrieten zweierlei. Einerseits wurde offenbar, wie sehr sich die Waadtländerin Fanny Smith bei ihrem Sturz im Zielraum anlässlich des Weltcup im russischen Sunny Valley weh getan hatte. Andererseits zeigte sich, wie wichtig der 28-Jährigen in diesem Sport der Einzelkämpfer der Team-Gedanke ist.
Smith hätte auf den Einsatz in Veysonnaz verzichten können, die dritte grosse Kristallkugel für den Gewinn des Skicross-Gesamtweltcup nach 2013 und 2019 wäre ihr ohnehin sicher gewesen. Smith trat an, um der Schweiz zum Gewinn der Nationenwertung zu verhelfen, und wurde Zweite. Einzig der schwedischen Weltmeisterin musste sich die Schweizerin beim Heimweltcup im Wallis geschlagen geben. «Ich war schon nicht bei 100 Prozent», sagte Smith im Zielraum. Anzumerken auf den Skiern war ihr dies erst, als sich das Duell mit ihrer ewigen Rivalin Näslund im Zielhang zuspitzte.
Smith rettete dem Schweizer Team trotz der körperlichen Probleme den Auftritt am Heimweltcup, was ein weiterer Beweis für ihre derzeitige Form ist. Nur in einem der elf Weltcup-Einsätze dieser Saison stand sie nicht auf dem Podest, sechs Mal sicherte sie sich den Sieg. In Veysonnaz verhalf Smith der Schweiz zum Podestplatz, strahlte Smith als Gesamtsiegerin vom Podest und führte Smith die Schweiz zum Nationensieg vor Frankreich. Sie kaschierte damit einen Nachmittag, der für das Schweizer Team nicht planmässig verlaufen war.
Bei den Männern schaffte es einzig Jonas Lenherr in die Halbfinals, wie Sixtine Cousine bei den Frauen beendete er den Wettkampf im kleinen Final im 8. Rang. Der Gamser verteidigte damit seinen 2. Platz im Gesamtweltcup hinter dem souveränen Kanadier Reece Howden. Weltmeister Alex Fiva blieb wie seine Teamkollegen Ryan Regez, Joos Berry, Tobias Baur und Armin Niederer in der ersten K.o.-Runde hängen. Für Marc Bischofberger endete der Wettkampf wie für Talina Gantenbein in den Viertelfinals.