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Die letzten zwei Tage im Südwesten der USA verbringen wir im Grand Canyon Nationalpark. Diese Schlucht ist rund 450 km lang, zwischen 6 und 30 km breit und bis zu 1’800 m tief. Der Grand Canyon zählt den Wundern dieser Welt. Es ist rund vier bis fünf Millionen Jahre alt und gibt einen eindrücklichen Eindruch in eine der vollständigsten Schichtabfolgen unseres Planeten. Über den eigentlichen Canyon gibt es keine Brücken. Der Süd- und der Nordrand sind über Strassen erschlossen. Wir sind in der Loge im Zentrum des Nordrandes untergebracht. Leider ist das Wetter winterlich mit Schneefall, tiefen Temperaturen und dichten Wolken. Nur gelegentlich sind Blicke in die Tiefe des Canyons möglich. Auf den geplanten Maultierritt verzichten wir.Das Hauptgebäude der Grand Canyon Lodge mit rund 350 Betten in stilvollen HolzhüttenMaggie mit ihren MaultierenDie Kaibabhörnchen mit ihrem auffälligen weissgrauen Schwanz leben nur in einem sehr begrenzten Gebiet am Nordrand des Grand Canyons.Vor gut einem Monat blickte ich vom Südrand hinunter auf den Colorado River. Der Nordrand ist im Hintergrund am rechten Bildrand sichtbar.Mit dem Aufenthalt im Grand Canyon Nationalpark geht leider auch meine knapp viermonatige Reise von Patagonien über die Antarktis und in die Nationalparks im Südwesten der USA zu Ende. Glücklich und dankbar blicke ich auf unzählige unvergessliche Erlebnisse und Begegnungen zurück.