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Sehr Fantasievolles wird oftmals dem Dreiberg in einem Familienwappen zugeschrieben. Er sei als Zeichen für landwirtschaftlichen Besitz in das Wappen der Familie aufgenommen worden, dessen sie leider später wieder verlustig gegangen sei, etc, etc. Es scheint an der Zeit, diese Mär ein für alle Mal richtig zu stellen. Der Dreiberg erscheint im Wappen nicht von Anbeginn. Kein Wappenträger musste ursprünglich seinen Landbesitz im Schilde kundtun, denn ohne Landbesitz wäre zu Beginn des Wappenwesens auch niemand Träger eines Wappens geworden.
Ebenso wie in anderen Kantonen der Schweiz entstanden auch im Kanton Aargau in den letzten Jahren durch Fusionen einige neue Gemeinden. Bei einigen waren die Fusionsbemühungen jedoch auch vergeblich, so wurden beispielsweise durch die Stimmbürger die Fusionen von Klingnau und Döttingen, respektive Oberkulm und Unterkulm nicht goutiert und dort bleibt also alles beim Alten. Erfolgreich war man bei vielen anderen Versuchen.[1] Als Beispiel für ein neugeschaffenes Gemeindewappen soll hier stellvertretend über die Fusion der beiden ehemaligen Gemeinden Schinznach-Dorf und Oberflachs zur neuen Gemeinde Schinznach berichtet werden, welche per 1. Januar 2014 entstanden ist.
Am 23. November 2013 wählte die Klostergemeinschaft für eine Amtsdauer von zwölf Jahren Dr. Urban Federer OSB zum 59. Abt des Klosters Einsiedeln. Für die Wahl zuständig war wie auch schon im Jahre 2001, als Martin Werlen OSB zum 58. Vorsteher des Klosters Einsiedeln gewählt worden war, der Abtpräses der Schweizerischen Benediktinerkongregation, Benno Malfèr von Muri-Gries.[1]
55 der aktuell 59 Mitglieder des Konvents hatten das aktive Wahlrecht. Aus diesem Kreis konnten aber nur 18 Mitglieder auch gewählt werden, denn die Kandidaten müssen jeweils mindestens 35 Jahre alt sein und dürfen das 70. Altersjahr noch nicht erfüllt haben. Zusätzlich müssen sie vor mindestens fünf Jahren die feierliche Profess abgelegt haben und Priester sein.[2]
Die alten Eidgenossen kannten noch kein gemeineidgenössisches Erkennungszeichen. Jeder Ort liess seine Kriegsscharen unter dem eigenen Banner ins Feld ziehen. Mit der Zeit mehrte sich aber das Bedürfnis zur Schaffung eines gemeinsamen Zeichens, um die Bundesgenossen im Krieg für Freund und Feind erkennbar zu machen. Ein solches ist erstmals in der Schlacht bei Laupen 1339 bezeugt, als die Berner den zu Hilfe eilenden Innerschweizern ein schmales Kreuz aus weissem Tuch auf ihre Gewänder nähten. Der Urheber dieser Idee bleibt im Dunkel der Geschichte verborgen, aber von da an ist dieses Kreuzzeichen rund 200 Jahre lang auf Waffenröcken und anderen Kleidungsstücken der Eidgenossen bezeugt. Es ging im weiteren auch auf Hellebarden, Dolche, Feldbinden, Fahnen und Fähnlein über.