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Klavier
Die Familie der Tasteninstrumente ist nach den Tasten oder Knöpfen benannt, welche gedrückt werden müssen, um einen Ton erklingen zu lassen. Durch den Druck auf die Taste wird ein Mechanismus ausgelöst, der schliesslich den Ton erzeugt. Der Mechanismus kann dabei sehr unterschiedlich sein; man spricht von Schlagen (Klavier, Keyboard), von Zupfen (Cembalo) oder von Blasen (Akkordeon, Schwyzerörgeli, Orgel). Beim Akkordeon und dem Schwyzerörgeli ist der Spieler ausserdem selber für den Luftstoss verantwortlich, in dem er das Instrument zusammendrückt oder auseinanderzieht.
Beim Klavier werden die Saiten von Hämmerchen angeschlagen, die der Pianist mit dem Anschlag der Tasten unterschiedlich zum Klingen bringt. Das Klavier weist einen grossen Tonumfang auf, weshalb die Noten gleichzeitig im Violin- und Bassschlüssel gelesen werden.
Nebst dem Alleinspiel macht das Musizieren vier- oder sechshändig, im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten oder in der Begleitung von Soloinstrumenten und Gesang grossen Spass. Es ist wichtig, dass die Schüler auf einem wohlklingenden Klavier üben können; Keyboards sind nicht dazu geeignet.