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Für Investoren
Privates Beteiligungskapital ist eine der ältesten uns Menschen bekannten Formen von Unternehmensbeteiligungen. So waren es bereits im 13. Jahrhundert Beteiligungspapiere einer schwedischen Kupfermine, welche durch privates, ausserbörsliches Kapital in Form von Aktien, urkundlich gehandelt wurden. Diese Art von Unternehmensbeteiligung prägte unsere Geschichte beinahe drei weitere Jahrhunderte. Erst im Jahre 1612 schliesslich, entstand mit der Amsterdam Stock Exchange in Holland die erste registrierte Aktienbörse.
Inzwischen haben sich Privatmarktanlagen zu einer immer wichtiger werdenden Anlageklasse der sogenannten Alternativanlagen entwickelt. Diese überzeugen nicht nur durch überdurchschnittlich attraktive Renditen. Ein weiteres wichtiges Schlüsselargument für Privatmarktanlagen ist, dass sie aufgrund der geringeren Korrelation zu den Aktienmärkten als krisenresistenter einzustufen sind. So haben insbesondere die heftigen Krisen der letzten Jahre an den Kapitalmärkten gezeigt, dass Aktien von ausserbörslich gehandelten Unternehmungen nicht in unmittelbare Mitleidenschaft von Panikverkäufen gezogen werden, da sie entkoppelt von Aktienmärkten auftreten. Kommt hinzu, dass sich Unternehmen immer öfter entscheiden, privat zu bleiben und Börsennotierungen zu verzögern oder ganz zu vermeiden. Für Investoren bedeutet dies, dass ein Teil der Wertschöpfung, von der früher öffentliche Märkte profitierten, heute ausschliesslich privaten Kapitalgebern zugutekommt.