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In der Saison 2023-24 wird Dmitry Smirnov unter anderem Max Regers Symphonische Rhapsodie mit dem Dirigenten Jakub Przybycien und The Lucerne Collective, Strawinskys Violinkonzert mit Delyana Lazarova und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin sowie Tschaikowskys Violinkonzert mit Johannes Schlaefli und dem Collegium Musicum Basel aufführen.
Auf ständiger musikalischer Suche ist Dmitry Smirnov immer bereit, sich mit seiner Geige auf Abenteuer einzulassen, die seine Kunstfertigkeit bis an die Grenzen testen. Seine jüngste Zusammenarbeit mit dem Schweizer Dirigenten Heinz Holliger und dem Kammerorchester Basel (erschienen bei Prospero Classical) umfasst Konzerte der französischen Romantik (Lalo und Saint-Saëns), die er auf Darmsaiten spielte, sowie Smirnovs eigene Bearbeitungen von Volksmusik und Liedrepertoire.
Sein erstes Soloalbum (Bach, Bartok, Schneeberger, First Hands Record, 2021) erforscht die vielfältigen Farben der Violine und das Improvisieren in Werken wie Bela Bartoks ikonischer Sonate für Solovioline. Kritiker loben die Fähigkeit des jungen Geigers, "die extreme Virtuosität des Werks mit erstaunlicher Kühnheit zu beherrschen und mit dem Reichtum einer scheinbar unbegrenzten Fantasie zu fesseln" (Diapason, Avril 2021).
Bei der Ausarbeitung seiner Programme und Projekte berücksichtigt Smirnov gerne menschliche und politische Kontexte. Sein zweites Projekt mit FHR umfasst Werke für Violine solo von Eugene Ysaÿe zusammen mit einigen Freunden des Meisters aus dem 20. Jahrhundert - weniger bekannte Komponisten der Vergangenheit, deren Werke ins Rampenlicht gerückt werden. Obwohl Smirnov dafür bekannt ist, sich von populären Musikern wie Thom Yorke, Jonny Greenwood, Justin Vernon, Pat Metheny oder James Blake inspirieren zu lassen, hatte er vor allem das Glück, mit einigen seiner Lieblingskünstler aus der Klassikszene zu arbeiten.
Sein Geigenlehrer in Basel, Rainer Schmidt vom Hagen Quartett, vermittelte Smirnov die Grundlagen des kammermusikalischen Schaffens. Zu Smirnovs jüngsten Live-Auftritten gehören Camille Saint-Saëns' Le Carnaval des animaux mit Katia und Marielle Labèque, Salonmusik von Niccolò Paganini mit dem Lautenisten Luca Pianca, Violinkonzerte von Locatelli, Haydn und Beethoven unter der Leitung von Giovanni Antonini sowie Kammermusikkonzerte mit Ilya Gringolts, Sol Gabetta und L'Ensemble Fratres.
Die enorme Inspiration durch die Arbeit mit Gruppen wie Il Pomo d'Oro und Il Giardino Armonico hat Smirnov auch dazu ermutigt, sich ganz neuen Ensembles wie M.A.D, "Trio Infernale" "Blattspiel Quartett" und "Hypocantus" anzuschließen.