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Die weisse Pracht, die während der Festtage ausgeblieben war, soll hauptsächlich die Regionen Les Diablerets, das Unterwallis und die Berner Alpen beglücken. Dort werden bis zu 20 Zentimeter Schnee erwartet, im Jura 5 bis 10 Zentimeter, wie Dominique Stussi von MeteoSuisse auf Anfrage mitteilte.
Die Schneefallgrenze sollte im Verlauf des Tages von 1400 auf 1000 bis 800 Meter sinken. Für Sonntagabend wurde ein stärkerer Schneefall erwartet. Die Meteorologen rechneten mit bis zu einem halben Meter Neuschnee im westlichen Teil der Alpen. Im Flachland wird es wegen der wärmeren Temperaturen entsprechend regnen.
Im Süden des Kantons Tessin kam es nach einer 64-tägigen Trockenperiode erstmals zu kleineren Regenfällen. Weiterhin ohne Regen sind die Regionen Monte Ceneri und Locarno.
Der Wetterdienst rechnete für den Samstag mit einer Niederschlagsmenge von 5 Millimetern. “Es ist noch zu früh, um von einem Ende der Trockenperiode zu sprechen”, sagte Stefano Zanini von MeteoSchweiz im Tessin.
Die Waldbrandgefahr im Tessin und im südlichen Teil des Kantons Graubünden bleibt entsprechend hoch – bei einer Warnstufe 4 von 5.
(SDA)