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Ich (Gärschte) habe ja von 1961 bis 1965 in der DMP (Direktion der Militärflugplätze) die Lehre (Stifti) gemacht.
Vermutlich im 1964 habe ich rund eine Woche der knappen Ferien mehr oder weniger auf dem Deck des "Bocks" verbracht, um ein Batterie - Ladegerät zu basteln.
Damals gab es solche noch nicht einfach so für fünfzig oder weniger Franken bei irgend einem Do-it zu kaufen.
Ich hatte den Transformator selbst berechnet und gewickelt und ein Alu-Chassis zusammengeschraubt. Hat noch recht gut ausgesehen. Die notwendigen elektronik-Bauteile (Dioden; Kondensatoren; Buchsen etc) habe ich beim Elektronik-Versand Pusterla in Zürich bestellt und von meinem Stifti-Lohn bezahlt.
Bei der ersten Inbetriebnahme habe ich (vermutlich vor lauter Nervosität) den Plus- und Minus- Draht verwechselt. Es war so ein anderthalb quadrat isolierter Kupferdraht.
Ich schraubte den einen Draht an der Batterieklemme fest (vermutlich war es eine alte Lastwagenbatterie), dann hielt ich den anderen Draht an die andere Klemme (wie gesagt, leider mit verwechselter Polarität) - nun ging es in Sekundenschnelle: PENG PENG PENG, ein Batterie-Deckel nach dem anderen fliegt mit lautem Knall in die Luft, der Draht, den ich nur an die Klemme halten wollte "schweisst" sich an, wird glühend heiss, die Isolation steigt in Rauch auf. Irgendwann nach Sekunden habe ich mich gefasst und zerschneide den glühenden Draht mit einem Seitenschneider. Das gab zitternde Knie...
Ob das Ladegerät, welches nachher (glaube ich) immer noch funktioniert hatte, je richtig zum Einsatz kam, weiss ich nicht mehr. Und ob es die Batterie auch wirklich sauber geladen hätte (und nicht "überladen", da ich bestimmt keinen Überladeschutz vorgesehen hatte), weiss ich auch nicht.
Jedenfalls habe ich viel gelernt bei diesem Projekt.