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Geschützt durch einen Kilometer langen Zaun und einer Polizeieinheit. Es kommt immer mal wieder zu Protesten der lokalen Bevölkerung.
Das so gewonnene Material wird nach China zu Weiterverarbeitung transportiert.
Auch Einheimische verdienen Geld im Tagebau.
Das funktioniert so, dass die stark kupferhaltige Erde von der Mutter in der Hocke mit einem einfachen Handkratzer aus einer Vertiefung gekratzt wird – was aussieht, als sammle sie die sandfarbene Erde mit blossen Händen.
Diese wird anschliessend in die linke Hälfte des obersten Beckens gefüllt, bis dicht unter den Rand.
Dann beginnt die Kupfergewinnung.
Die Tochter schüttet stetig Wasser in dieses Becken, so dass das Kupfer ausgeschwemmt wird.
Das kupferhaltige Wasser fliesst am Beckenboden durch ein dünnes Rohr in ein mit Plastikplanen ausgelegtes Zwischenbecken.
Von dort wird die dunkelblaue Brühe in ein drittes Becken geleitet, wo sich das Metall an alten Messingdosen ansammelt.
Das noch immer kupferhaltige Wasser wird in einem vierten Becken aufgefangen und von der Tochter in zwei 10-Liter Plastikkanistern wieder den kleinen Hügel hochgeschleppt und ins ersten Becken zurückgeschüttet.
Die Mutter kratzt derweil erneut kupferhaltige Erde vom Boden und füllt damit das rechte Becken.
Und so weiter und so fort.
Nach gut drei Tagen ist das Kupfer dieser Schüttung ausgewaschen.
Die rotbraune Kupferpaste wird von den Büchsen geschabt und an Zwischenhändler verkauft.
Der Verdienst für die mühselige Arbeit: Rund 25 Dollar. Als Arm gilt gemäss UNO-Definition, wer lediglich 1.25 USD pro Tag verdient.
Es reiht sich hier Bergwerk an Bergwerk.
Die Lebenserwartung von Frauen liegt in Myanmar bei 65 Jahren, Männer werden im Schnitt 55.