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Zur Berechnung der Emissionen von Ammoniak (NH3) aus der Rindviehhaltung für die Jahre 1990 bis 2020 dienten jährliche Tierzahlen, die Verbreitung von Stallsystemen und NH3-Emissionsfaktoren. Emissionsfaktoren für den Laufstall mit Laufhof wurden anhand einer modellbasierten Kalkulation basierend auf Emissionsmessungen von sechs Milchviehställen, Milchharnstoffgehalten, Temperaturen sowie typischen Windgeschwindigkeiten berechnet. Die modellierten NH3-Emissionsfaktoren variierten von 22 bis 25 g pro Grossvieheinheit (GV) und Tag (d). Für die Anbindehaltung wurde ein NH3-Emissionsfaktor von 16,4 g GV−1 d−1 aus Literaturdaten abgeleitet. Von 1990 bis 2000 waren die NH3-Emissionen zunächst leicht rückläufig, während sie im Jahr 2005 bereits wieder zugenommen hatten. Bei einer Stagnation der Tierzahlen auf dem Niveau von 2008 werden für das Jahr 2020 um 4 bis 12 % höhere NH3-Emissionen als im Jahr 1990 erwartet. Grund dafür ist die stärkere Verbreitung von Laufställen mit grösseren verschmutzten Flächen.
Der Landwirtschaftsraum der Schweiz beherbergt eine grosse Vielfalt an teils gefährdeten Arten und Lebensräumen. Die Studie beleuchtet verschiedene direkte und indirekte, positive und negative Faktoren mit Einfluss auf die Biodiversität.
Umwelt
Blacken sind problematische Unkräuter in Dauerwiesen und -weiden. Eine europäische Studie unter der Leitung von Agroscope zeigt die Risikofaktoren auf und empfiehlt Präventionsmassnahmen.
Pflanzenschutzmittel enthalten Wirkstoffe und sogenannte Beistoffe. Agroscope untersuchte erstmals die Rückstände von Beistoffen auf behandelten Pflanzen und liefert damit Grundlagen für die Beurteilung der Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten.