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Curriculum Vitae
Oliver Nachtwey hat an der Universität Hamburg Volkswirtschaftslehre studiert und wurde
2008 an der Universität Göttingen mit einer Arbeit in politischer Soziologie promoviert.
Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Jena, Trier und
Darmstadt tätig. Er war Fellow am Hamburger Institut für Sozialforschung, dem Kolleg
Postwachstum in Jena sowie am Institut für Sozialforschung Frankfurt.
Professor Nachtwey forscht zu gesellschaftlichen Modernisierungs- und Individualisierungs-
prozessen sowie zum Wandel der Arbeit. Ferner beschäftigt er sich mit der Entwicklung
sozialer Konflikte, politischer Repräsentation, Protesten und sozialen Bewegungen. In seiner
jüngeren Forschung fokussiert er insbesondere auf die gesellschaftlichen Auswirkungen der
Digitalisierung.
Für sein Buch «Die Abstiegsgesellschaft. Über das Aufbegehren in der regressiven Moderne»
erhielt Professor Nachtwey mehrere Preise. Sein Buch «Gekränkte Freiheit. Aspekte des
libertären Autoritarismus» (zusammen mit Carolin Amlinger) stand auf der Shortlist für den
Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch. Seine Bücher und Texte sind in
zahlreiche Sprachen übersetzt worden. Professor Nachtweys Texte werden in internationalen
wissenschaftlichen Zeitschriften und Periodika wie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der
New York Times, der ZEIT und dem New Statesman veröffentlicht. Über seine Forschung
wurde unter anderem in der NZZ, dem Guardian, SPIEGEL, El Pais, Le Monde, Profil und der
BBC berichtet.