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Vor zwei Monaten wurde Nicaragua von zwei tropischen Stürmen heimgesucht, darunter der Hurrikan Iota, der mit Rekordwindstärken von 260 km/h auf Land traf. Die starken Winde und massiven Regenfälle verursachten eine enorme Zerstörung in den betroffenen Gebieten. Solidar Suisse unterstützt den Wiederaufbau und hilft 300 Menschen, die ihr Zuhause verloren haben.
Umfassende und genaue Informationen über das Ausmass der Zerstörung in Nicaragua gibt es auch zwei Monate nach der Katastrophe keine. Doch verschiedene Quellen gehen von 1,8 Millionen Betroffenen aus. Mindestens 21 Menschen kamen aufgrund von Überschwemmungen und Erdrutschen ums Leben und mehr als 62’000 Personen mussten evakuiert werden. Der finanzielle Schaden wird auf etwa 750 Millionen Dollar geschätzt.
Sichere Unterkünfte für 300 Personen
Auch die Menschen in der Gemeinde Santa Teresa waren von starken Überschwemmungen betroffen. Hier baut Solidar Suisse in Zusammenarbeit mit der lokalen Partnerorganisation Sofonic Unterkünfte für rund 300 Personen. Im Vergleich zu den einfachen Holzhütten, die zerstört wurden, bieten die neuen Häuser einen deutlich besseren Schutz vor weiteren Hurrikanen und Erdbeben, die in der Gegend ebenfalls häufig sind. Ihr Bau erfolgt unter der Einhaltung von Schutzmassnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus.
Unterstützung der lokalen Wirtschaft
Mit dem Wiederaufbau unterstützen wir auch die lokale Wirtschaft. Wir setzen lokale Arbeiter*innen ein und beschaffen die Baumaterialien möglichst lokal. Zudem werden ungelernte Arbeitskräfte involviert, die insbesondere im Maurerhandwerk geschult werden. Aufgrund des Erlernten haben diese Arbeiter*innen in Zukunft bessere Jobaussichten.