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Bestimmte strukturelle Massnahmen im Bereich aktive Mobilität können die Bevölkerung dazu motivieren, vermehrt zu Fuss zu gehen oder Velo zu fahren. Im Jahr 2022 geben 73% der befragten Personen an, dass durchgängige und sichere Velowege ein Anreiz für mehr Bewegung wären. Auch durchgängige und attraktive Fusswege werden von 67% der Befragten als motivierend bewertet. Hingegen finden nur 37%, dass eine nähere Haltestelle von Tram, Bus oder Zug sie dazu motivieren würde, Teilstrecken zu Fuss oder mit dem Velo zurückzulegen.
Dieser Indikator ist Teil des Monitoringsystems Sucht und NCD (MonAM) des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).
Strukturelle Massnahmen streben Verbesserungen des Lebensumfelds der Bevölkerung an. Im Bereich Bewegung haben sie zum Ziel, ein bewegungsfreundliches Umfeld zu schaffen wie z.B. attraktive und sichere Fuss- und Velowege, ausgedehnte Grünflächen in Städten oder gut ausgebaute Wanderwege.
Der Indikator zeigt den Anteil Personen, der sich von bestimmten strukturellen Massnahmen im Bereich aktive Mobilität oder Langsamverkehr unterstützt fühlen würde, sich selber entsprechend mehr zu bewegen.
Die Daten stammen von der Omnibus Erhebung «Gesundheit und Lifestyle» des Bundesamtes für Gesundheit, die 2018 bei rund 5600 und 2022 bei rund 5400 Personen in Form einer Online-Befragung durchgeführt wurde.
Für diesen Indikator wurde folgende Frage berücksichtigt, die mit «ja/nein/bin nicht betroffen» beantwortet werden konnte (die Reihenfolge entspricht derjenigen in der Grafik):
«Würden die folgenden Massnahmen Sie dazu motivieren, vermehrt zu Fuss zu gehen oder das Velo zu benutzen?
Bundesamt für Gesundheit BAG
Tel. +41 58 462 95 05
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