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Nokia engagiert sich immer stärker im Bereich des mobilen E-Mail-Zugriffs für Unternehmen. Nun will der Handyhersteller das US-Unternehmen Intellisync für rund 430 Millionen Dollar herstellen. Intellisync beschäftigt momentan rund 450 Angestellte.
Intellisync entwickelt und implementiert Lösungen für den mobilen Zugriff auf E-Mail-Konten und andere Unternehmensapplikationen und ist damit zum Beispiel ein Konkurrent des bei uns noch wesentluch besser bekannten BlackBerry-Herstellers RIM. Im gegensatz zu RIM stellt Intellisync allerdings keine eigene Hardware her, sondern entwickelt seine Lösungen für verschiedenste Endgeräten anderer hersteller. Zusammen mit der eigenen, kürzlich lancierten "Nokia Business Center" Server-Software hätte man durch die Übernahme von Intellisync, so Nokia, ein durchgehendes Angebot auf Lager um "praktisch jedes Gerät mit jeder Datenquelle oder Applikation und mit jedem Netzwerk" verbinden zu können.
Der Deal muss noch von den zuständigen Wettbewerbsbehörden und den Intellisync-Aktionären akzeptiert werden und soll im ersten Quartal 2006 abgeschlossen sein. (hjm)