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Beschreibung
Die Bengalkatze ist eine mittelgrosse bis grosse Katze, ausgewachsen zwischen 3kg und 7kg, welche vor Allem für ihr liebenswertes und neugieriges Wesen sowie für ihre Fellzeichnung geliebt wird. Ursprünglich entwickelt von Kreuzungen zwischen Hauskatzen und der asiatischen Leopardenkatze ist der Bengal die einzige Hauskatze, welche eine Fellzeichnung mit Rosetten haben kann, wie die Zeichnungen bei Leoparden, Jaguaren oder Ozelots. Die heutige Bengalenkatze stammt ausschliesslich von anderen Bengalen ab, welche keine spezielle Betreuung mehr braucht. Seit ihrer Anfangszeit um 1986 machte ihre Schönheit und auch ihr verführerischer Charme die Bengalenkatze zu einer der beliebtesten Rassen.
Geschichte
Im Laufe der Geschichte gab es viele Anzeichen der menschlichen Faszination an grossen und kleinen Wildkatzen. 1963 wurde eine Hauskatze mit einer asiatischen Leopardenkatze, eine scheue Wilkatze aus dem asiatischen Dschungel, gekreuzt. Dies war der erste Versuch mit dem Ziel, eine Hauskatze zu züchten, welche die markante Optik eines Leoparden, Jaguars oder Ozelots besitzt. Seit 1986 ist die Katze als offizielle Rasse bei TICA registriert und darf seit 1991 auch an Wettkämpfen teilnehmen.
Persönlichkeit
Bengalkatzen sind sehr aktiv, neugierig und lieben es, in der Höhe zu sein. Sie können zu 'guten Manieren' erzogen werden, sind sehr zärtlich und und können eine 'Schosskatze' sein, wenn SIE es wollen. Normalerweise ist ihre Art im Spass zu spielen, zu rennen, sich gegenseitig zu jagen, zu klettern und zu untersuchen. Vielen Bengalen gefällt das Wasser und möchten ihnen beim Zähneputzen oder Duschen Gesellschaft leisten. Einige Bengalkatzen sind sehr gesprächig, während andere eher stiller sind. Ausserdem möchten Bengalen IMMER dort sein, wo sie sind, weil dort ja die Action stattfindet. Egal ob für Alleinstehende oder Familien, wenn sie eine turbulente, lustige, wunderschöne und dynamische Begleitung möchten, sollten sie die Bengalkatze in Betracht ziehen.
Eigenschaften
Die Bengalkatze ist hauptsächlich bekannt für ihr luxuriöses, kurzes und weiches Fell, welches entweder gepunktet oder marmoriert sein kann. Die Punkte der Fellzeichnung können grösser oder kleiner sein und beinhalten oftmals Rosetten, wie die Punkte von Leoparden oder Jaguaren.
Einge gesunde Bengalkatze hat eine starke Muskulatur und hat eine Erscheinung, welche ihre Athletik zeigt. Sie sind normalerweise sehr selbstbewusst und anhängliche Begleiter.
Die Fuzzy-Phase
Die Fellentwicklung bei der Bengalkatze ist im Vergleich zu allen anderen Hauskatzen einzigartig und das Erbe ihrer wilden Vorfahren. Fuzzy (engl.) heisst in Deutsch verschwommen oder unscharf. In der Wildnis dient die Fuzzy-Phase (zum Beispiel bei Leoparden) während der Babyzeit zur Tarnung und somit zum Schutz vor Feinden. Diese Eigenschaft hat die Bengalkatze beibehalten.
Die Kitten kommen mit einem relativ klaren Fell zur Welt, welches sich in den ersten Wochen ändert. Es wird lang und steht vom Körper ab. Die Folge ist, dass die Zeichnung verschwommen wirkt und
die Kitten in dieser Zeit grau und farblos erscheinen. Um in dieser Zeit die wahre Fellfarbe zu erkennen, muss man das Fell hinter den Ohren und an den Pfoten beobachten. Diese Farbe nimmt die
Bengalkatze im erwachsenen Alter an, wenn nach 10-16 Wochen das Fell wieder klar und glatt wird.