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Montagna dei vivi
Gian Luigi Giustiniani
Italien, 13 min
Weltpremiere
Am 15. August 1778 wagten sieben Jungen aus Gressoney-La-Trinité den Aufstieg auf den Mont Rose auf der Suche nach dem verlorenen Tal über das in Legenden gesprochen wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt waren nur Jäger und Wissenschaftler in die Nähe der Gletscher gekommen. Die Jungen waren somit die Ersten, die aus reiner Entdeckungslust auf einen Berg gestiegen sind und haben auf ihre Art den Grundstein für den modernen Alpinismus gelegt. « Ich bin in Valsesia geboren und aufgewachsen. Das Tal endet an der südöstlichen Seite des Mont Rose, wo der Berg unter den Gletschern zwei zerklüftete Felswände hat. Was sich hinter diesen Felswänden verbirgt, kann kein Mensch wissen. Lange wurde die Legende eines verlorenen Tals erzählt, was einem Versuch gleichkommt, diese unzugänglichen Horizonte zu erweitern » (GLG). Die Geschichte des Alpinismus schneidet sich mit der Legende. Die Stimme des Regisseurs nimmt uns mit auf Reisen. Wir hören die Erzählung, während die Musik mit dem nahenden Gipfel einen Zustand der Sättigung erreicht. Die Aufnahmen der imposanten Berge lassen Bilder des imaginären, von der Gruppe genommenen Wegs entstehen und ziehen vorbei wie die Wolken, die den Bildschirm füllen. Werden wir das verlorene Tal finden?