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Luzerner Landvogtei, welche im Wesentlichen das Gebiet der heutigen Gem. Malters, Schwarzenberg und Littau umfasste. Die Ämter Malters und Littau, ehem. Murbacher Dinghöfe, befanden sich ab der 1. Hälfte des 14. Jh. als habsburg. Lehen oder Pfand in der Hand von Luzerner Adeligen und Bürgern und wurden 1389 sowie 1416 von Luzern besteuert. 1480 bzw. 1481 erwarb Luzern Hoch- und Niedergericht von Malters (mit Schwarzenberg) und Littau und vereinte die beiden Ämter durch Personalunion des Landvogts; Malters wurde zum Amtsvorort. Der erste Landvogt erscheint 1481. M. galt als kleine Vogtei, der in der Stadt Luzern residierende Vogt wurde dem Gr. Rat entnommen. Nach der Übernahme durch Luzern 1480 weigerte sich das Amt Malters, das Stadtrecht anzunehmen und blieb beim alten Recht; 1598 wurde das Amtsrecht kodifiziert. 1798 lösten sich die beiden ehem. Ämter wieder voneinander und wurden zu Gemeinden. In der Helvetik wurden sie dem Distrikt, 1803 dem Amt Luzern einverleibt.
Literatur
– F. Glauser, J.J. Siegrist, Die Luzerner Pfarreien und Landvogteien, 1977
Autorin/Autor: Waltraud Hörsch