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Schweizerische Exportrisikoversicherung stützt Exportwirtschaft
Der Bundesrat hat am 11. Mai 2011 den Geschäftsbericht der Schweizerischen Exportrisikoversicherung (SERV) 2010 genehmigt und die strategischen Ziele für die nächsten vier Jahre verabschiedet. Die SERV versicherte per Ende 2010 Auslandaufträge von Schweizer Unternehmen in der Höhe von rund 7 Milliarden Franken und ist damit eine wichtige Stütze der Exportwirtschaft. Im Durchschnitt unterstützt die SERV jährlich 16 000 Arbeitsplätze und ermöglicht eine Bruttowertschöpfung von 2,5 Milliarden Franken.
Auch in ihrem vierten Geschäftsjahr arbeitete die SERV erfolgreich: Ein Ertragsüberschuss von rund 123 Millionen Franken ermöglicht eine weitere Stärkung der Kapitalbasis und Risikotragfähigkeit der SERV. Sie hat im Geschäftsjahr 2010 Neuverpflichtungen von 3,6 Milliarden Franken übernommen. Dies ist praktisch gleich viel wie im Vorjahr. Die Anzahl der ausgestellten Policen hat hingegen um 41% auf 714 Policen zugenommen. Das bedeutet, dass die Schweizer Exportunternehmen vermehrt Versicherungen für kleinere Geschäfte abgeschlossen haben. Für Schadenszahlungen wurden 2010 insgesamt 5,8 Millionen Franken aufgewendet.
Als öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes erleichtert die SERV den Schweizer Exporteuren die Übernahme von Auslandaufträgen, bei welchen der Zahlungseingang aufgrund von politisch und wirtschaftlich unsicheren Verhältnissen gefährdet ist. Die strategischen Ziele des Bundesrates für die SERV 2011 - 2014 berücksichtigen den erfolgreichen Abschluss der Aufbauphase der SERV.
Der Sitz der SERV ist in Zürich. Im Oktober 2010 eröffnete sie eine Niederlassung in Lausanne. Der Geschäftsbericht 2010 kann unter www.serv-ch.com/de/downloads eingesehen werden.
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Zusätzlicher Verweis:
(11.05.2011)