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Das Memorandum "550gegen550" (550 Lehrpersonen gegen den 550-seitigen Lehrplan 21) ist seit Dezember 2013 auf der gleichnamigen Webseite aufgeschaltet. Lehrpersonen aus der ganzen Schweiz können sich mit ihrer Unterschrift gegen den geplanten Lehrplan 21 und für die umfassende Überarbeitung desselben aussprechen. Schulleitungen im Kanton Luzern wurden von den Initianten von "550gegen550" angeschrieben und aufgerufen, alle Lehrpersonen entsprechend zu informieren und auf die genannte Webseite aufmerksam zu machen. Der Unterschriftenrückfluss aus dem Kanton Luzern blieb trotz dieses Vorgehens fast aus.
2006 sagten Volk und Stände Ja zur interkantonalen Harmonisierung der Volksschulen. Daraus kann und darf keine Pflicht der Kantone auf Einführung des Lehrplans 21 abgeleitet werden. §62 Absatz 1 der Bundesverfassung besagt: "Für das Schulwesen sind die Kantone zuständig". Der Lehrplan 21 greift aber massiv in die Bildungshoheit der Kantone ein. §62 Absatz 4 der Bundesverfassung verlangt die «Harmonisierung des Schulwesens im Bereich des Schuleintrittsalters und der Schulpflicht, der Dauer und Ziele der Bildungsstufen und von deren Übergängen sowie der Anerkennung von Abschlüssen». Auch dieser Artikel verpflichtet nicht zur Übernahme des Lehrplans 21.
Der Regierungsrat wird beauftragt, das Volksschulbildungsgesetz 400a dahingehend anzupassen, dass Lehrpläne und Änderungen in der Wochenstundentafel (WOST) vom Kantonsrat genehmigt werden müssen. Der Genehmigungsbeschluss des Kantonsrats ist dem fakultativen Referendum zu unterstellen.
Motion zur Anpassung des Gebührengesetzes: "Für mehr Transparenz im Gebührendickicht"
Gebühren sind das Entgelt für eine bestimmte Amtshandlung, die der Staat für einen einzelnen Bürger erbringt. Dahinter steht die Idee des Verursacherprinzips. Derjenige der eine Leistung will, also eine Dienstleistung beansprucht, soll auch dafür zahlen. Dieses Prinzip wankt aber dann, wenn das Prinzip der Kostenwahrheit, was eng mit dem Verursacherprinzip zusammenhängt, nicht mehr eingehalten wird: 50 Franken für eine Unterschrift und Stempel: Was hat das noch mit Kostenwahrheit zu tun?
Mittels einer Medienmitteilung um die Fasnachtszeit, hat die Regierung des Kantons Luzern die Öffentlichkeit darüber informiert, dass der Kanton Luzern 2015 nicht als Gastkanton am traditionellen Zürcher Sechseläuten teilnehmen wird. Dies, nachdem die Regierung im Vorfeld eine positive Antwort gegeben hat.
Als Begründung hat die Regierung verlauten lassen, dass dieser Anlass auf Grund der Sparbemühungen und aus Rücksicht auf die Entnahmen aus dem Sport-Toto-Fonds nicht besucht werden kann.
Nach den Sommerferien beabsichtigt die Stadt Luzern, unterstützt vom VVL, den rechten Fahrstreifen auf der Pilatusstrasse Richtung Bahnhof für den MIV zu sperren und nur noch für den öV befahrbar zu machen.
Bei der Pilatusstrasse handelt es sich um eine Kantonsstrasse; welche sowohl die Erreichbarkeit der Innenstädtischen Quartiere als auch die Transversale zwischen Agglo Süd-West und den rechtsufrigen Stadtquartiere und der Agglo-Ost sicherstellt.
Seit einigen Jahren planen unsere Dienststellen an den Lösungen für den MIV und den öV in der Region Luzern. Während dem der Bypass seit Längerem vorliegt und eigentlich zur Finanzierung und Realisierung seitens Bund bereit wäre wird diese Lösung neusten vom ARE kritisiert.
Obwohl die SVP einzelne Punkte nachvollziehen kann, steht sie voll und Ganz hinter diesem für den auf der Strasse geführten Verkehr relevanten Projekt. Ganz anders die Situation beim Tiefbahnhof; neuerdings bei Durchgangstiefbahnhof.
Anlässlich einer medial inszenierten Sondersession wurde dem Kantonsrat eine Vorlage unterbreitet. Erst im Nachhinein wurde den nüchtern Betrachtern klar, dass dessen Realisierbarkeit nur machbar ist, wenn sich der Kanton Luzern, bzw. die Steuerzahlerin und der Steuerzahler massiv an dessen Finanzierung beteiligen. Aufgrund der aktuellen Finanzsituation des Kantons Luzern, ein mutiges Unterfangen.
Im letzten August hat die Luzerner Regierung den Vorschlag des Lehrplans 21 in die Vernehmlassung geschickt. Dass diese Vernehmlassung auf grosses Interesse stiess, zeigt, dass der Rückfluss mit rund 180 Antworten enorm gross war. Welche Stellungnahme aufgrund dieser Antworten an die EDK abgegeben wurde, ist bis heute nicht bekannt.
Am 5. Dezember 2013 fand die Preisverleihung für den Schulpreis 2013 statt. Die Preisträger wurden für ihre herausragenden pädagogischen Konzepte belohnt. Die Gesamtpreissumme von 225 000 Franken wurde an zehn Schweizer Schulen vergeben. Darunter war auch die Gemeinde Schenkon, welche neben drei anderen Schulen den zweiten Preis im Wert von je 25 000 Franken erhielt.