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Die USA haben eine Finanz- und Handelspolitik, die man nur als Kopfschuss-Politik bezeichnen kann. Waren die USA 120 Jahre Vorreiter einer liberalen Wirtschaftspolitik, verkümmern sie nun unter Präsident Donald Trump zu einer nationalistischen „Realpolitik“, die jeglicher Substanz entbehrt.
Die USA sind im Begriff, bankrott zu gehen. Gleichzeitig agieren sie aggressiv gegen praktisch alle anderen Staaten, die bis vor kurzem mit ihr befreundet waren.
Wenn die USA sich nun, in falscher Überheblichkeit, isolieren vom Rest der Welt, werden die Handelsströme sich um die USA herum entwickeln. Europa, Indien, Asien und China werden nicht darauf warten, was in diesem provinziellen Washington D.C. entschieden wird.
Die Schweiz hat bereits für 250 Milliarden USD amerikanische Anleihen gekauft. Viele unserer grossen Konzerne, wie Novartis, Roche und Nestlé, sind in hohem Masse vom US-Markt abhängig. Müssen wir nun im Dienst der USA Pleite gehen?
Ich denke, die Welt ist gross. Von Argentinien bis Nigeria öffnen sich grosse Märkte, Schindler, Sika, LafargeHolcim und viele andere Schweizer Unternehmen müssen die Welt als Markt, mehr noch als früher, erkennen. Unsere vermutete Abhängigkeit von den USA müssen wir verkürzen. Das sind „old white men“, von denen wir uns nicht beeindrucken lassen sollten.