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Urs Krebs begann seine Kampfkunst-Laufbahn als Siebenjähriger im Judo. In sieben Jahren Judo-Training brachte er es immerhin zum braunen Gürtel (1. Kyu) und unternahm dann einen kurzen Ausflug ins Boxen. Bald schon war ihm klar, dass Boxen nicht seiner Mentalität und Philosophie entsprach und beendete deshalb das Training wieder. Schliesslich machte ihn ein Jugendfreund mit der chinesischen Kampfkunst bekannt und liess sich von ihm in erste Grundübungen einführen.
Im Jahr 1988 begann Urs Krebs seine Grundausbildung bei Jing Lianzhen in der Chinasportschule Bern. Bereits im darauf folgenden Jahr reiste er erstmals nach China und lernte dort standardisiertes Wushu bei der Provinzmannschaft von Henan, traditionelles Shaolin-Kung Fu im Shaolin Si Wushu Guan und traditionelles Chen-Stil Taiji bei Wang Xian in Chenjiagou. Kurz nach seiner Rückkehr in die Schweiz lernte er Sifu Wu Meiling und ihren Bruder Wu Runjin (1953 –2007) aus Konstanz kennen. An vielen Wochenenden bildete er sich von da an in südlichem Kung Fu der Familie Wu weiter, eine Verbindung die bis heute anhält.
Das ganze Jahr 1991 verbrachte Urs Krebs wiederum in China und lernte dort während eines Jahres Wushu bei Xie Xiaojuan (heute Zhong Hua Wushu Guan Bern), traditionelles Shaolin Kung Fu bei Wang Bin (Shi De Shui) und Chen-Stil Taijiquan bei Wang Xian (Chenjiagou) und Wang Erping (Henan Wushu Team, heute Trainer der Provinzmannschaft von Guangdong). In dieser Zeit lernte er auch seine frühere Ehefrau Wu Yongmei kennen, die er ein Jahr später heiratete.
Mitte der neunziger Jahre startete Urs Krebs seine Wettkampfkarriere in der Schweiz und wurde bald Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft und gewann zahlreiche Medaillen an Schweizer Meisterschaften. Parallel dazu wurde er im Jahre 1996 auch Vorstandsmitglied der Swiss Wushu Federation welche er die letzten 3 Jahre bis zum Rücktritt im Februar 2007 auch präsidierte.Im März 1997 gründete er zusammen mit seiner Ex-Frau Wu Yongmei das Wushu-Zentrum Bern, gemessen an den sportlichen Erfolgen eine der erfolgreichsten Wushu-Schulen der Schweiz. Im Jahr 2000 erfolgte die Erweiterung auf Luzern, seither sind beide Schulen ein Begriff für qualifiziert hochstehenden Unterricht auf beständig hohem Niveau.
Nach 10 Jahren erfolgreichen Wirkens im Wushu-Zentrum entschloss sich Urs Krebs, nochmals eine neue Herausforderung zu suchen und anzunehmen. Mit der Gründung seiner Kampfkunstschule möchte er sein in vielen Jahren erworbenes Wissen in den traditionellen chinesischen Kampfkünsten Interessierten weitergeben. Dabei konzentriert er sich bewusst auf die traditionellen Künste des südlichen Kung Fu in der Familientradition seiner Meisterin Wu Meiling, des traditionellen Shaolin-Kung Fus und des traditionellen Chen-Stil Taijiquan.
Weitere detaillierte Auskünfte gibt der Lebenslauf von Urs Krebs.
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