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QXP 2017: zur Textschattierung
Hallo zusammen,
Die Einführung der Textschattierung hat mich begeistert, da ich oft Texte mit Flächen hinterlegen muss.
Ich habe mir auch für die Absatzschattierung des aktuellen Auftrags die passenden Abstände für die obere und untere Schattierung eingestellt und bin dabei auf zwei unerwünschte Verhaltensweisen gestoßen:
– Wenn der schattierte Absatz an der Oberkante des Textrahmens steht, ragt er über dieselbe hinaus. Es gibt nur die Möglichkeit, den Überstand zu kappen, was nicht schön aussieht.
– Der Abstand der oberen Schattierung kann sich abhängig von der im vorausgehenden Absatz verwandten Schrift ändern.
Geht dem schattierten Absatz ein Absatz mit Absatzlinie unten voraus, verändert sich der Abstand der oberen Schattierung möglicherweise auch. Mit dieser Absatzlinie bleibt der Abstand der oberen Schattierung jedoch konstant, gleich welche Schrift im vorausgehenden Absatz verwandt wird.
Um beide unerwünschten Verhaltensweisen zu verhindern, habe ich dem schattierten Absatz eine gleichfarbige Absatzlinie oben gegeben, deren Oberkante mit der gewünschten Textschattierung abschließt.
Es gibt eine Tendenz, dass sich die Größe der Unterlänge der Schrift des vorausgehenden Absatzes auf die obere Schattierung auswirkt. Nur eine von 17 getesteten Schriften mit einer Unterlänge von bis zu 2,12 pt bewirkte eine Abweichung des oberen Schattierungsabstandes; dagegen bewirkten alle 12 getesteten Schriften mit größerer Unterlänge eine Vergrößerung der oberen Textschattierung des nachfolgenden Absatzes. Ganz besonders auffällig: Zapfino mit einer Unterlänge von 10,28 pt vergrößerte den mit 0,7 mm eingegebenen oberen Schattierungsabstand auf 2,571 mm.
Die wirkliche Ursache würde mich brennend interessieren.
Ein unerwünschtes Verhalten der unteren Schattierung konnte ich nicht provozieren.
Die Tabfolge in der Maßpalette für die Textschattierung gefällt mir nicht. Statt waagerecht durch die Eingabefelder zu springen fände ich es logischer, wenn man sich spaltenweise durchtabben könnte, dann könnte man den oberen und unteren Abstand nacheinander und anschließend die Abstände links und rechts definieren; entsprechend für die Ränder.
Der Abstand für die Textschattierung wird oben ab Oberkante Oberlänge gerechnet, unten ab Unterkante Unterlänge.
Für Versalsatz z. B. wäre es praktisch, zusätzlich ab Oberkante Versalhöhe aufwärts und ab Schriftlinie abwärts einstellen zu können.
Gibt man der Textschattierung einen Rand, so springt der ganze Absatz nach unten; wenn ich es richtig gesehen habe, entspricht der Abstand dem Abstand vor, gerechnet ab Unterkante Unterlänge des vorausgehenden Absatzes.
Die oben erwähnte Unwägbarkeit (oberer Abstand der Textschattierung) in Abhängigkeit von der im vorausgehenden Absatz verwandten Schrift besteht weiter; die obere Randlinie verspringt gleichermaßen.
Wird ein Versprung der Textschattierung »erzielt«, weil der vorausgehende Absatz eine Absatzlinie unten hat, verspringt die Randlinie nicht, so dass unter Umständen ein Blitzer zwischen Randlinie und Textschattierung entsteht.
Allerdings bleibt die Textxschattierung mit Rand im Textrahmen, falls sie dort an der Oberkante steht.
Folgen zwei Absätze mit identischer Textschattierung aufeinander, wird die Textschattierung zu einer durchgehenden Fläche zusammengezogen. Ist das nicht gewünscht, reicht es, bei einem der beiden Absätze eine Eingabe minimal zu ändern, z. B. den Abstand des oberen Randes von 1,3 mm auf 1,301 mm zu ändern; lästig, wenn das öfter vorkommt. Da wäre doch ein Knopf »von der nächsten Textschattierung trennen« hilfreich.
Mehr habe ich nicht ausprobiert.
Ich hoffe, es gibt Nachbesserung zu dieser komfortablen Programmfunktion und etwas Hintergrundwissen im Handbuch, damit man sie kontrolliert einsetzen kann, ohne vorher lange herumzuexperimentieren.
Freundlich grüßt
Goar
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> iMac 3,2 GHz Intel Core i5, 8 GB, MacOS 10.11.6, QXP 2017 <