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Tipps & Tricks 19.05.2000, 00:30 Uhr
Wie bekomme ich meine BMP-Bilder in's Web?
Wie kann ich ein speicherresidentes *.bmp- oder *.gif-Bild zum viel internetfreundlicheren *.jp(e)g-Format konvertieren?
Der Ausdruck "speicherresident" bedeutet, dass ein Programm sich in den Arbeitsspeicher lädt und von dort nicht durch normale Arbeitsschritte wegzubekommen ist. Vermutlich meinen Sie eher "speicherfressend", da ein Bild im BMP-Format normalerweise mehr Platz beansprucht als ein GIF oder ein JPG.
Bildbearbeitung und -kompression sind eine Wissenschaft für sich. Um die Kompliziertheit etwas zu vereinfachen: Bilder und Bildqualität werden im Allgemeinen durch verschiedene Werte definiert.
Bildgrösse:
Ob ein Bild im Original 5 oder 20 cm breit ist, wirkt sich auf die Dateigrösse aus. Sie sollten das Bild in Ihrem Bildbearbeitungsprogramm den Web-Bedürfnissen entsprechend verkleinern. Und Achtung: es ist ein Unterschied, ob Sie das Bild tatsächlich in der Grösse reduzieren oder ob Sie bloss herunter-"zoomen". Wird ein Bild bloss in der Darstellung (im Zoom) verkleinert, wirkt sich dies auf die eigentliche Dateigrösse nicht aus!
Farben:
Allgemein sollten Sie Bilder für's Web in 256-Farben abspeichern. Bei GIF können es sogar noch weniger Farben sein. Beim Speichern als JPG oder GIF wird die Farb-Anzahl aber meist automatisch reduziert. Reduzieren Sie erst am Schluss.
Auflösung:
Bilder im Web sind für die Bildschirm-Anzeige gedacht. Und diese liegt bei 72ppi (Pixel per Inch/Zoll). Eine wesentlich grössere Auflösung führt zu übergrossen Dateien, eine kleinere wird die Qualität der Anzeige verschlechtern.
GIF oder JPG:
Ein Screenshot, ein Logo oder ähnliches enthält kaum Farbverläufe und deshalb auch weniger verschiedene Farben. So etwas ist oft als GIF kleiner. Haben Sie eine Photographie, enthält diese meist mehr Farbverläufe und sollte eher als JPG gespeichert werden. JPG ermöglicht eine wählbare Kompression, die Sie meist in den Speicheroptionen festlegen können. Wie stark Ihr Bild komprimiert sein soll, müssen Sie ein wenig austesten.
Sie werden nicht darum herum kommen, mit Ihren Bild-Dateien herumzuexperimentieren. Stellen Sie aber sicher, dass Sie Ihre Original-Dateien nicht anrühren. Testen Sie nur an Kopien herum und speichern Sie vielversprechende Zwischenresultate.
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