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Mekoniumileus vs. Neugeborenenileus, Morbus Hirschsprung
Links im Bild: Hier liegt als Ursache des Darmverschlusses ein Mekoniumileus vor (man beachte Hautfarbe und Ernährungszustand im Vergleich zum Fallbeispiel der anderen Seite). Zweite und dritte Abbildung von oben: Proximal ist das Ileum durch das dicke und zähflüssige Mekonium aufgeweitet, und distal der Passagebehinderung ist das terminale Ileum enggestellt und enthält weisse Sekretkügelchen (letzteres im dritten Bild von oben). Rechts im Bild: Es handelt sich auf Grund der Klinik und eines Abdomenleerbildes mit stark geblähten, bis zum Rektum reichenden Darmschlingen um einen Ileus bei Morbus Hirschsprung. Ein Darmrohr ohne und mit Spülung ermöglicht reichlich Luftaustritt und Abgang von übelriechendem Muttermilch-Stuhl, was im zusätzlichen Bild unten erkennbar ist.
Links im Bild: Neugeborenes mit akutem Abdomen mit ausbleibendem Mekoniumabgang, Nicht-Ernährbarkeit (Magensonde zur Sekretableitung), aufgetriebenem Abdomen (Diskrepanz der Grösse des Abdomens im Verhältnis zum Thorax, in der Mittellinie leicht vorstehende Darmschlingen). Was liegt hier vor? Rechts im Bild: Neugeborenes mit akutem Abdomen mit sehr grossem Abdomen (im Moment symmetrische Ausbuchtung ohne vorstehende Darmschlingen), Atembehinderung (deswegen Monitorisierung des Neugeborenen), mit nach anfänglicher Nahrungsaufnahme galligem Erbrechen, mit ausbleibendem Mekoniumabgang. Woran denken Sie?