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Damit war der Finne fast dreieinhalb Sekunden schneller als Lewis Hamilton bei seiner Pole-Position im vergangenen Jahr. Auf den absoluten Rekord von Felipe Massa in der Qualifikation 2008 fehlten nur 0,295 Sekunden. Am Ende des Tages musste Räikkönen nach einem Dreher während einer Rennsimulationsphase seinen Ferrari allerdings neben der Strecke stehen lassen.
Am Vortag war Räikkönens Teamkollege Sebastian Vettel ebenfalls deutlich schneller als das erfolgsverwöhnte Mercedes-Team gewesen. Das heisst, dass in dieser Saison Ferrari auf Augenhöhe mit den Silberpfeilen zu liegen scheint. Die Mercedes-Fahrer Hamilton und Valtteri Bottas, der Weltmeister Nico Rosberg ersetzt, erreichten am Freitag die Ränge 5 und 4.
Als drittstärkstes Team während den vier Testtagen präsentierte sich Red Bull-Renault, das Mittelfeld wird angeführt von Williams-Mercedes, gefolgt von Toro Rosso-Renault und Renault.
Der Hinwiler Rennstall Sauber-Ferrari erreichte in den vergangenen vier Tagen zwar in Sachen Zuverlässigkeit gute Werte, aber die Rückstände auf die Bestzeiten nährten die Hoffnung nur wenig, dass die Fahrer Marcus Ericsson und Pascal Wehrlein, der Nachfolger von Felipe Nasr, mit dem neuen C36 den Anschluss ans Mittelfeld schaffen können.
Der Schwede und der Deutsche, der am Freitagnachmittag anstelle der geplanten Rennsimulation an der Aerodynamik feilte, belegten in der Gesamtrangliste über die vier Testtage mit 20 Teilnehmern die letzten zwei Ränge mit über drei Sekunden Rückstand. Angeführt wird diese Rangliste von Räikkönen vor Vettel, Bottas und Hamilton.
Der Formel-1-Tross reist nun nach Melbourne, wo am 26. März mit dem Grand Prix von Australien die WM-Saison beginnt.