Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03206.jsonl.gz/1783

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Zur Unterstützung des demokratischen Wandels in Nordafrika will die EU die Wirtschaft in der Region stärker fördern. Zugleich möchte Brüssel den politischen Dialog mit den Führern der arabischen Länder intensivieren.
Das beschlossen die 27 EU-Aussenminister, ihre Kollegen aus den fünf EU-Kandidatenstaaten und die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton am Samstag bei einem informellen Treffen in Gödöllö bei Budapest. Ashton sagte, sie wolle am Sonntag in Kairo mit dem Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, zusammenkommen, um über weitere Schritte in der Libyen-Krise zu beraten.
Auf die arabische Welt zuzugehen, habe jetzt "eine Schlüsselbedeutung". Alle Optionen, einschliesslich Sanktionen, müssten "vorsichtig geplant" und auf Effizienz geprüft werden.
Die EU wolle sich auf die Förderung der Investitionen in Nordafrika konzentrieren. Studenten und Geschäftsleute sollten freier reisen dürfen, sagte Ashton. Europa solle seine Märkte für Produkte aus dieser Region weiter öffnen.
Demokratie und Freiheit müssten für die Menschen in Nordafrika auch "eine Verbesserung der Lebensverhältnisse bedeuten", fügte der deutsche Aussenminister Guido Westerwelle hinzu. Er habe zur wirtschaftlichen Unterstützung der Region einen "Nord-Süd-Pakt" vorgeschlagen.
SDA-ATS