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Herausragende Solothuner Architektur wie die Kantonsschule, das Fegetzschulhaus und das Hafterhaus von Fritz Haller zeichnet die Fegetz-Allee als sensibles Gebiet aus.
Der Haupteingang einer der grössten Kantonsschulen der Schweiz erbaut 1945 erfolgt von der Fegetz-Allee. Der ruhige, langgestreckte Hauptbau, steht im schönen Kontrast zur hoch aufragenden Fegetz-Allee und bildet eine angenehme Horizontale, über der sich die Jurahöhen erheben.
Die Erschliessung des 1965 fertiggestellten Fegetz-Schulhaus erfolgt durchgehend von der Fegetz-Allee zur Frank-Buchser-Strasse. Zwischen Schulhaus und Turnhalle liegt der offene Pausen- und Eingangshof. Die beiden Gebäudekörper stehen im gegenseitigen Dialog und schaffen einen räumlich stimmigen Ort.
Fritz Haller realisierte 1977 an der Fegetz-Allee ein Gebäude mit öffentlichem Charakter. Diese Ausgangslage hat uns motiviert, ein Baukörper mit öffentlichem Charakter vorzusehen, dessen Fassade den Benutzern der Fegetzallee als Banknischen dienen sollen. Der Bauherr goutierte die Idee, die Fassade und den Zwischenraum der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Das Baumrindenfarbene Klinkerkleid lässt den Baukörper in der Allee verschwinden. Fenster wurden bewusst in Nischen integriert, um den öffentlichen Raum und die Bewohner nicht zu stören. Lauben und zwei Terrassen bieten den Bewohnern genügend von Einsicht geschützten Aussenraum.