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Die Kanadier erwiesen sich im ersten Finalspiel des World Cup of Hockey in Toronto als zu starker Gegner für die europäische Auswahl. Dank dem 3:1-Sieg führen die Ahornblätter in der Best-of-3-Serie 1:0.
Kanada erwischte den besseren Start und ging bereits nach zweieinhalb Minuten in Führung. Brad Marchand erzielte den ersten Treffer, nachdem er kurz zuvor von der Strafbank zurückgekehrt war. Nino Niederreiter, der Bündner in Diensten der Europäer, versuchte defensiv sein Bestes, war aber knapp zu langsam, um Marchands Abschluss zu verhindern.
Einfacher fiel dem Heimteam das 2:0 in der 14. Minute. Ryan Getzlaf eroberte eine Scheibe und bediente den den freistehenden Steven Stamkos.
Trotz dem Rückstand steckten die Europäer nicht auf und wurden dafür im zweiten Drittel belohnt: Tomas Tatar, bereits zweifacher Torschütze im Halbfinal, erzielte den Anschlusstreffer.
Die Kanadier waren letztlich aber dann doch zu stark. in der 50. Minute entwischte Sidney Crosby dem Schweizer Verteidiger Mark Streit und konnte sich beim finalen 3:1 durch Patrice Bergeron seinen zweiten Assist des Abends gutschreiben lassen.
Trotz der Niederlage ist aus Schweizer Sicht noch zu notieren, dass Roman Josi, der das Spiel als einziger der drei Schweizer im Einsatz mit einer neutralen Bilanz beendete, wieder die meiste Eiszeit aller Spieler erhielt (24:52). Luca Sbisa war dagegen überzählig.
Gewinnen die Kanadier auch das zweite Finalspiel am Donnerstag, so ist der World Cup of Hockey zu ihren Gunsten entschieden. (drd)