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Patagonien, das immens grosse, fast menschenleere Land des lateinamerikanischen Kontinents kennt keine klaren Grenzen; Geografen bezeichnen ganz allgemein alles Land südlich des chilenischen Flusses Bio Bio und des Rio Colorado in Argentinien als Patagonien. Dazu zählen Küstenstriche des Atlantiks und Pazifiks, unendlich weite Halbwüsten und Steppen, der immer flacher werdende Andenkamm, Fijorde, Nationalparks, Estancias, Gauchos, Schafe, Rinder, Pferde, Asados und Wein, gottverlassene Orte und mondäne Turismuszentren, riesige Distanzen und immer viel Wind. Patagonien mit Tierra del Fuego galt lange als finis terrae, als das Ende der Welt.
Patagonien in knapp fünf Wochen zu bereisen, ist für jeden Reiseanbieter, aber auch für jeden Reisenden überhaupt, eine ziemliche Herausforderung: Man wird nie alles sehen und besuchen können. Ich bin ein Freund von Reisen, die von einemOrt A nach einem Punkt B führen. Und nach Möglichkeit möchte ich das Flugzeug als Transportmittel vermeiden.
Zwar bereiste ich Patagonien schon einige Male, erstmals 1981, dann wieder 2009 und 2010 mit dem Velo. Unsere Reise dieses Mal werde ich kommenden Winter (2023) wieder neu rekognoszieren und zusammenstellen. Denn ich möchte Ihnen, ganz im Sinne meiner Reisephilosophie, eine Reise anbieten, die anderswo so kaum angeboten wird.
Viele der heute angebotenen Patagonienreisen beinhalten in den meist 21-tägigen Reisen ein fünftägiges Paket mit einem Expeditionsschiff, das zum Kap Horn und in diverse Kanäle und Buchten führt, was sich auch auf den Preis auswirkt; allein diese fünf Tage schlagen mit ca. CHF 3700 pro Person zu Buche. Vielleicht werde ich es so machen, dass ich zwei Möglichkeiten anbiete.