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Kein Staat, keine internationale Organisation anerkennt sie. Trotzdem beharren die Menschen in Transnistrien darauf, in einem eigenen Staat zu leben. Das zeigt sich auch am einzigen Fremdenführer des Landes.
Als Andrei Smolensky aus seinem schwarzen SUV steigt, erinnert er mehr an einen Bodyguard als an einen Touristenführer: Sonnenbrille, militärischer Kurzhaarschnitt, muskulöser Oberkörper unter einem engen Hemd. Smolensky signalisiert: Ich bin bereit! «Willkommen in Transnistrien», sagt Smolensky in perfektem Deutsch. Der schwere russische Akzent wirkt eher wie ein willkürlich aufgesetztes Accessoire. Sechs Stunden lang wird der 34-Jährige die Besucher durch Transnistrien führen und kein Denkmal auslassen.