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Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund werden in eine Regelklasse aufgenommen und können gleichzeitig von folgenden Massnahmen profitieren:
- Sprachkurse während des Schuljahres;
- Pädagogischer Stützunterricht;
Es werden Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK-Kurse) angeboten, in denen die Schülerinnen und Schüler die Kompetenzen in ihrer Erstsprache und ihre Kenntnisse über die Herkunftskultur bewahren und erweitern können. Die Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) richten sich an Kinder, deren Vater- oder Muttersprache eine andere ist als die Unterrichtssprache. Sie werden von den Landesvertretungen oder privaten Organisationen (z.B. Migrationsgemeinschaften) organisiert und erteilt. Diese Kurse werden in der Regel während der gesamten obligatorischen Schulzeit angeboten
Es gibt auch Sommersprachkurse in Französisch / Deutsch als Zweitsprache, die für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund bestimmt (neuankommende sowie eingeschulte Kinder mit anderer Muttersprache) sind. Damit sie ihre Kenntnisse in der Unterrichtssprache (Deutsch oder Französisch) vertiefen und erweitern können. Je nach Verfügbarkeit für neuankommende sowie eingeschulte Kinder mit anderer Muttersprache und sprachlichem Förderbedarf in der deutschen Unterrichtssprache.
Die Lehrerin oder der Lehrer ist die erstverantwortliche Person, welche die Schülerin oder den Schüler in der Schule betreut. Stellt sie fest, dass eine Schülerin oder ein Schüler Unterstützungsmassnahmen benötigt, so meldet sie ihre Beobachtungen der Schulleitung. Diese entscheidet anschliessend im Rahmen der von der Direktion festgelegten Vorgaben über die Gewährung und den Umfang der Unterstützungsmassnahmen.
Die Sprachkurse während des Jahres oder der pädagogische Stützunterricht werden von der Schulleitung entsprechend dem Bedarf der Schülerinnen und Schüler organsiert. Sie werden zu Beginn intensiv angeboten und dann entsprechend der Fortschritte beim Sprachenlernen reduziert.