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Zusammenfassung
Die mittelägyptisch-koptischen Bibelübersetzungen stammen aus dem vierten und fünften Jahrhundert. Inzwischen ist erwiesen, dass ihr eigentümlicher Text nicht archaischen Vorlagen geschuldet ist. Vielmehr haben die Übersetzer durch Auslassungen, Modifikationen und Additionen versucht, den Text ihren Lesern und Hörern zugänglich zu machen. Ihre Arbeit geschieht nicht leichtfertig, vielmehr vergleichen sie verschiedene Vorlagen und ziehen Parallelstellen zurate. Die Übersetzer zeigen sich so als Tradenten eines Evangeliums, das (noch) nicht an einen statischen Text gebunden ist.
Abstract
The Middle-Coptic Bible translations date from the 4th and 5th century. In the meantime it is proven that their peculiar text is not due to archaic prototypes. The translators have much rather tried to make the text accessible to their readers and auditors through omissions, modifications and additions. Their work was not done carelessly. Rather did they compare different prototypes and draw parallel texts to their aid. The translators show themselves to be tradents of a Gospel which is not (yet) bound to a static text.
Zusammenfassung