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Einen aussergewöhnlichen Kontrast zu den anderen Inseln Französisch Polynesiens bilden die touristisch weniger bekannten, unberührten Marquesas. Hier gibt es weder Riff noch Lagune, das Inselinnere gibt sich gebirgig mit tief eingeschnittenen Tälern und Flüssen. Sprache, Kultur und Traditionen unterscheiden sich von den anderen Inseln Französisch-Polynesiens. In versteckten Tälern warten archäologische Fundstätten mit den Tiki, den riesigen Steinfiguren, darauf, entdeckt zu werden. Die Einwohner der Inseln galten schon immer als äusserst kreativ: Seit Jahrhunerten bereits pflegen sie Tatau, die hohe Kunst des Tätowierens und das Schnitzen von Holz und anderen Materialien.
Nuku Hiva ist die grösste Insel des Archipels und bietet Sehenswürdigkeiten wie den schwarzen Strand von Anaho, die Hakaui-Wasserfälle und die Kathedrale Notre Dame, die bekannt ist für ihre aufwändigen Schnitzereien.
Die zweitgrösste Insel Hiva Oa ist die historisch bedeutendste und Heimat der grössten Tiki Französisch-Polynesiens und der riesigen Kultstätte im Tal von Taaoa. Paul Gauguin und Jacques Brel verbrachten ihre letzten Lebensjahre hier.