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Das ist der Studie «Taxing Wages 2015» zu entnehmen, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Dienstag veröffentlichte. Die Belastung stieg für Familien mit zwei Kindern und einem Einkommen um 0,1 Prozentpunkt auf 9,8 Prozent und für Alleinstehende um 0,1 Prozentpunkt auf 22,2 Prozent.
Im OECD-Durchschnitt lag die Belastung für Familien mit einem Einkommen bei 26,9 Prozent. Bei den Alleinstehenden lag der Durchschnitt bei 36,0 Prozent. In 23 der 34 OECD-Staaten wurde die Abgaben-Last im vergangenen Jahr schwerer, in neun Ländern wurde sie leichter und in zwei blieb sie unter dem Strich gleich. Die stärksten Anstiege gab es in Irland, Finnland und den Niederlanden, den grössten Rückgang in Griechenland.
Die in den vergangenen Jahren gestiegene Belastung ist laut OECD allerdings nur selten auf höhere Steuern zurückzuführen. Meist seien Löhne schneller gestiegen als Steuerabzüge oder Steuergutschriften. Deshalb mussten für einen grösseren Teil des Einkommens Steuern entrichtet werden. Laut OECD stieg der durchschnittliche Jahres-Bruttolohn in der Schweiz von 89'743 im Jahr 2013 auf 90'522 Franken im Jahr 2014.