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mama, wir wollen keine proletarier sein!
lass andre gehn, und uns daheim.
doch auch die andren sollten nicht,
ihr leben opfern für ne schicht.
komm, lass sie alle bei dir bleiben!
die fabrik soll sich doch selbst betreiben.
kein mensch soll müssen schuften, schwitzen,
gesünder wäre liegen, sitzen.
und nun stimmt bitte mit uns ein:
wir wollen keine proletarier sein!
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Stimmt nur bedingt. Zum Beispiel nur, wenn der Gräber extrem unterentwickelte Grabekompetenzen besitzt und gleichzeitig Gleichgewichtsstörungen und Kraftlosigkeit der unteren Extremitäten hat oder aber kognitiv stark beeinträchtigt ist und vergisst, wo sich die Grube befindet oder aufgrund von Orientierungslosigkeit versehentlich in das Buddelloch fällt.
Sollten all die oben genannten Sachverhalte nicht zutreffen, ist das Grubengraben für andere eine relativ ungefährliche Tätigkeit. Außerdem ist das Graben einer Grube für andere ein altruistischer Akt, quasi ein Akt der Nächstenliebe, weil sich ja sonst der andere die Finger schmutzig machen muss und am Ende vielleicht sogar Rückenschmerzen vom Schaufeln hat.
Also: Keep on digging!
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.
Is klar, aber wie verhält sich das, wenn da zufällig noch ein Vierter ist, der gerade (ganz zufällig) vorbeikam und (zufällig) von dem Streit mitbekommen hat und sich jetzt ebenfalls freuen möchte, aber nur noch ausreichend Freude für genau eine Person, also den Dritten übrig ist und diese zwei, also der Dritte und der Vierte jetzt ebenfalls zu streiten anfangen? Freut sich dann der Fünfte? Und was ist, wenn es gar keine fünfte Person gibt? Weil die noch im Stau steht, oder beim Zahnarzt eine Wurzelbehandlung erhält?
Und was ist, wenn der Fünfte dann doch noch kommt, aber von einer weiteren Person begleitet wird, dem Sechsten also? Und was passiert dann, wenn der Sechste jetzt ebenfalls von dem Streit erfährt und dann …
Die aktuelle Lage. Auf den ersten Blick scheint sie aussichtslos und eher wenig “erbaulich”, die Stimmung ist gedrückt. Jedoch bin ich der Überzeugung, dass sich am Ende alles in irgendeiner Form in das Gesamtbild unserer momentan Weltverfassung integrieren lässt, kommt immer ganz drauf an, ob man das Glas eher “halb voll” oder aber “halb leer” sieht.