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Wirtschaftliche, politische und finanzielle Stabilität, großes Transitpotential, durchgeführte Regionalprojekte, günstiges Investitionsklima gewährleistet Attraktivität als Standort für internationale Investitionen. In den Jahren der Unabhängigkeit wurden insgesamt 260 Milliarden US-Dollar in die Wirtschaft des Landes investiert, von denen mehr als 50 Prozent ausländische Investitionen waren. Aserbaidschan hat bisher 49 bilaterale Investitionsschutzabkommen abgeschlossen.
Die Entwicklung des Nichtölsektors blieb eine der wichtigsten Prioritäten der Regierungspolitik. Industrieparks haben attraktive Rahmenbedingungen für die Entwicklung innovativer und auf Hochtechnologie basierender wettbewerbsfähiger Industrien geschaffen und bieten Anreize zur Unterstützung des Unternehmertums in diesem Bereich.
Gleichzeitig wurden im Rahmen der Industrialisierungspolitik mehrere Industriegebiete eingerichtet, um Investitionen des privaten Sektors, insbesondere von regionalen KMU, zu fördern. Die neue Sika Fabrik ist eine weitere bedeutende Investition der Schweiz in den Nichtölsektor der aserbaidschanischen Wirtschaft.
Die positiven Ergebnisse der von der aserbaidschanischen Regierung durchgeführten Reformen werden auch von internationalen Organisationen und Finanzinstitutionen hoch anerkannt. Laut „Doing Business Report 2019“ der Weltbank zeigte Aserbaidschan anhand der Doing-Business-Indikatoren die bemerkenswerteste Leistungssteigerung und setzte unter den 10 besten Verbesserern eine Rekordzahl von Reformen um. Aserbaidschan ist bei der „Ease of doing business“-Rangliste von 190 Ländern auf Platz 25.
Stärkung der Wirtschaft in Aserbaidschan geben Impulse für aussenwirtschaftliche Beziehungen. Es werden jedoch konsequente Maßnahmen ergriffen, die Handelsbeziehungen weiter zu entwickeln. Eine der Hauptrichtungen der Wirtschaftspolitik ist die Steigerung der Nichterdölexporte, die Erweiterung von Möglichkeiten für den Zugang zu neuen Märkte. Als Ergebnisse der systematischen und nachhaltigen Massnahmen stieg der Export im Nicht-Öl-Sektor im Jahr 2018 um 9,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Eine Exportmission im Jahr 2018 in die Schweiz geschickt worden. Das Ziel der Reise war es, die Marke "Made in Azerbaijan" zu fördern. Delegation besteht aus Haselnussproduzenten. Die Mission hielt bilaterale Geschäftstreffen mit lokalen Händlern, potenziellen Kunden ab und diskutierte über die Exportmöglichkeiten.
Handel ist eine der Hauptrichtungen in unserer bilateralen Zusammenarbeit. Aserbaidschan ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz im Südkaukasus. 52 Prozent des Schweiz-Handels mit der Kaukasus-Region entfallen auf Aserbaidschan.
All diese Faktoren zeigen, dass es ein großes Potenzial für eine Stärkung der Zusammenarbeit gibt und der Schweizer Markt sehr attraktiv für aserbaidschanische Produkte ist.