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Berufung: Tina Freyburg Prof. Dr. Tina Freyburg ist seit 1. August 2015 Ordinaria für Politikwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der vergleichenden Politikwissenschaft (Comparative Politics) an der School of Economics and Political Science (SEPS). 1. August 2015. Tina Margarete Freyburg wurde am 15. November 1979 in Stuttgart geboren und ist deutsche Staatsbürgerin. Sie absolvierte ihr Studium der Politikwissenschaft an den Universitäten Mannheim und Heidelberg und schloss 2006 den Magister in Politikwissenschaft mit Psychologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften in den Nebenfächern ab. Anschliessend nahm sie an der ETH Zürich das Promotionsstudium auf. Das Thema ihrer Dissertation lautet «Transnational influences and democratic socialization in authoritarian contexts». Die Arbeit wurde mit dem Preis des Schweizerischen Instituts für Auslandforschung für die beste Dissertation in den Sozialwissenschaften ausgezeichnet. Stationen in Florenz, Bonn, Zürich und Warwick Im Anschluss an ihre Promotion im Jahr 2011 wechselte Tina Freyburg zunächst für ein Jahr als Max Weber Fellow an das Europäische Hochschulinstitut in Florenz. Nach einem kürzeren Studienaufenthalt am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik in Bonn ging sie nach England, wo sie an der Universität Warwick drei Jahre lang forschte und lehrte, zunächst als Postdoc mit einem Stipendium der Leverhulme Trust (2011/2), dann als Assistenzprofessorin (2012/3) und schliesslich als ausserordentliche Professorin (2013/4). In Warwick leitete Tina Freyburg auch das Zentrum für Demokratisierung und war federführend an der Einführung eines methodenorientierten Bachelor- und Masterprogrammes im Rahmen der Q-Step Initiative beteiligt. Während ihrer Auslandsaufenthalte blieb Tina Freyburg der Schweizerischen Hochschullandschaft stets verbunden. So lehrte sie Europäische Politik an der Universität Bern und blieb an der ETH Zürich als assoziierte Forscherin. Schwerpunkt: Demokratisierung in Zeiten zunehmender Vernetzung Prof. Dr. Tina Freyburg verfolgt ein innovatives Forschungsprogramm, das an der Schnittstelle der vergleichenden, der internationalen sowie der Europapolitik liegt. Der Fokus ihrer Forschung liegt im Bereich der Demokratie- und Demokratisierungsforschung. Schwerpunktmässig analysiert Tina Freyburg derzeit die Effekte von staatenübergreifenden Netzwerken auf Demokratisierungsprozesse, vor allem im Kontext der Beziehungen zwischen der Europäischen Union und den arabischen Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas, aber auch die demokratische Qualität und Legitimität dieser Netzwerke selbst. Sie veröffentlichte Artikel in wichtigen deutsch- und englischsprachigen Fachjournalen und wurde mit internationalen Forschungspreisen ausgezeichnet, unter anderem von der International Studies Association, der European Union Studies Association, und dem European Consortium for Political Research. Prof. Dr. Tina Freyburg ist international sehr gut vernetzt und nimmt aktiv an nationalen und internationalen Debatten zur Staatswissenschaft teil. Lehrveranstaltungen zur vergleichenden Politikwissenschaft Tina Freyburg bringt Lehrerfahrung im Kernbereich der Vergleichenden Politikwissenschaft mit. Sie wird künftig Lehrveranstaltungen im Feld der Vergleichenden Politikwissenschaft auf allen Stufen in englischer und deutscher Sprache halten. Zusätzlich hält sie Kurse in quantitativer und qualitativer Datenanalyse. Prof. Dr. Tina Freyburg wird formal die Nachfolge von Prof. Daniele Caramani, Ph.D. antreten, der die HSG nach dem Sommer 2014 verlassen hat.