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Manuel Bauer, 1966 in Winterthur geboren, wendete sich nach seiner Ausbildung zum Werbefotografen dem Fotojournalismus für internationale Medien zu und spezialisierte sich auf Langzeitprojekte. Seit 1990 fotografiert er in Tibet, Kalkutta und in Indien die Tibetische Diaspora. Internationale Bekanntheit erlangte er durch seine Reportage „Flucht aus Tibet“; als bisher einziger Fotograf gelang es Bauer eine Flucht vollständig von Lhasa bis Dharamsala zu dokumentieren. Seit 20 mehr...
Mustang
Das Tor zu Tibet
Der Kali Gandaki Fluss hat sich zwischen der Annapurna und dem Dhaulagiri das tiefste Tal der Erde gegraben. Hinter den beiden 8000ern liegt das verborgene ehemalige Königreich Mustang. Hier breitet sich eine einzigartige bizarre Landschaft in einem ariden Hochtal aus, abgeschirmt vom Monsunregen durch die Himalayariesen. Der Fotograf Manuel Bauer bereiste über die letzten Jahre das abgelegene Kleinod in Nepal. Er zeigt die atemberaubende Landschaft und buddhistische Kultur in eindrücklichen Bildern und schildert Mustangs Geschichte zwischen Tibet und Nepal. Er erzählt von der Hochblüte des Sakya-Buddhismus im 16. Jahrhundert, den Salzkarawanen, dem Reichtum des Königs, der Flucht des Karmapa, dem tibetischen Widerstand gegen die chinesischen Besetzung Tibets durch die Khampa-Guerilla und von der heutigen Entwicklung in dieser abgeschiedenen Weltengegend. Ein spannender Abend mit tiefen Einblicken in den Himalaya.
Dauer des Vortrages: 2 h plus 20 Min Pause