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Bis zu 500 000 Dollar soll Teilnehmern eines Dialogforums geboten worden sein, wenn sie für den reichen Geschäftsmann Abdulhamid al-Dbaiba stimmen. Ein vertraulicher Uno-Bericht stellt seine Wahl Anfang Februar unter Korruptionsverdacht.
Ministerpräsident Abdulhamid al-Dbaiba gilt als politisch unabhängig, doch wurde dem Bauunternehmer schon früher Korruption vorgeworfen.
Die Wahl von Abdulhamid al-Dbaiba zum libyschen Regierungschef Anfang Februar galt als wichtiger Durchbruch zur Überwindung der Spaltung des Landes. Doch die Entscheidung des Dialogforums in Genf für den reichen Geschäftsmann hat viele Beobachter auch überrascht. Eigentlich war damit gerechnet worden, dass die Liste des mächtigen Innenministers Fathi Bashagha aus Tripolis und des einflussreichen Parlamentspräsidenten Aguila Saleh aus Tobruk das Rennen um die Leitung der neuen Einheitsregierung machen würde.