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Am 2. September 1998 stürzte Swissair-Flug 111 auf dem Flug von New York nach Genf vor der Küste Kanadas ins offene Meer. Keiner der 229 Passagiere und Besatzungsmitglieder überlebte das Unglück, das höchstwahrscheinlich durch einen Kurzschluss in der Verkabelung des Bordunterhaltungssystems ausgelöst wurde.
Im rund 4 1/2 Jahre nach dem Unglück veröffentlichten Untersuchungsbericht ist nachzulesen, dass der Kurzschluss durch die beschädigte Isolierung eines Kupferkabels ausgelöst wurde. Dieses setze brennbare Isoliermatten über der rechten hinteren Seite des Cockpits der MD-11 in Brand. Da damals weder Rauchmelder noch Löschvorrichtungen vorgeschrieben waren, konnten die Piloten das Feuer, das schliesslich zum Ausfall der Fluginstrumente führte, nur riechen. Der letzte Funkspruch der Piloten wurde um 21:25 Uhr aufgezeichnet. Rund sechs Minuten später stürzte die Maschine acht Kilometer vor der Küste von Peggy’s Cove ins Meer.
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