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Die globale Erwärmung der Atmosphäre beeinflusst den Wasserkreislauf entscheidend: Der Wassergehalt in der Atmosphäre erhöht sich und der Wasserkreislauf beschleunigt sich, was sich in einer Zunahme der globalen Niederschläge und der globalen Verdunstung zeigt. Die Veränderungen erfolgen in speziellen geographischen und saisonalen Mustern, die sich mit fortschreitender Erwärmung immer deutlicher zeigen. Bis Ende des Jahrhunderts werden die Niederschläge in Europa im Norden zunehmen und im Süden abnehmen.
Die Schweiz befindet sich im Übergangsbereich dieser zwei Niederschlagszonen. Die Änderungen im Niederschlag werden wesentlich durch diese grossräumigen Entwicklungen bestimmt. Die Klimamodelle projizieren für die gesamte Schweiz eine Abnahme der mittleren Niederschläge im Sommer und für Teile der Schweiz eine Zunahme in den anderen Jahreszeiten, wobei diese Trends von kurz- und mittelfristigen natürlichen Schwankungen überlagert und für einige Jahrzehnte dominiert werden. Wie ausgeprägt diese Veränderungen bis zum Ende des Jahrhunderts ausfallen, hängt stark von der künftigen Belastung durch Treibhausgase und Aerosole (Feinstaub) ab.