Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03455.jsonl.gz/1142

FID will die Produktionskapazität von Pilgangoora erhöhen!
ENDGÜLTIGE INVESTITIONSENTSCHEIDUNG ZUR ERHÖHUNG PRODUKTIONSKAPAZITÄT VON PILGANGOORA GENEHMIGUNG DES VORSTANDS FÜR EIN P680-PROJEKT ZUR ERHÖHUNG VON 100.000 tpa PRODUKTIONSKAPAZITÄT DER ANLAGE PILGAN
SCHLÜSSELPUNKTE
- Endgültige Investitionsentscheidung (FID) zur Erhöhung der Produktionskapazität der Pilgangoora Produktionskapazität von ~ 580.000 auf 680.000 Tonnen pro Jahr Spodumen Konzentrat (Projekt P680).
- Bau eines Kreislaufs für die Abtrennung von Schwermedien mit primärem Rückhalt (Primary Ausschleusung), der die Ausschleusung von minderwertigem Abfallmaterial ermöglicht und eine zusätzliche Produktionskapazität von 100.000 tpa Spodumenkonzentrat zu geschätzten Kapitalkosten von 103,0 Mio. $.
- Bau einer integrierten Brech- und Erzsortieranlage (Crushing and Ore Erzsortierung), die einen Erzdurchsatz von bis zu 5mtpa verarbeiten kann und die weitere Prozessverbesserungen und die Konzentratqualität zu geschätzten Kapitalkosten von $194,5 Millionen.
- Das Projekt P680 umfasst sowohl die Primärausscheidung als auch das Brechen und die Erbsortierung, um Gesamtproduktionskapazität des Betriebs Pilgangoora von zwischen 640.000 und 680.000 tpa bei einer geschätzten Gesamtinvestition von 297,5 Mio. $, einschließlich 50 Mio. $ an Vorinvestitionskapital für künftige Erweiterungen auf bis zu 1 Mio. tpa an Spodumenkonzentratproduktion (P1000-Projekt).
- Die Inbetriebnahme der Primärausscheidung wird voraussichtlich ab dem September Quartal 2023 beginnen, wobei die zusätzliche Produktionskapazität drei Monate später folgen soll.
- Das Downstream-Joint-Venture mit POSCO und die anhaltend starke Marktnachfrage, unterstützen das P680-Projekt.
- Unterstützt die Dekarbonisierungsstrategie, indem mehr Abfälle am vorderen Ende des Verarbeitungskreislaufs, wodurch die Gesamtenergieintensität und der Kohlenstoff pro Tonne Konzentrat.
..., dann kann man davon ausgehen, das die Erweiterung P1000 bereits feststeht, man aber natürlich Schritt für Schritt geht.
Gesamtproduktionskapazität des Betriebs Pilgangoora von zwischen 640.000 und 680.000 tpa bei einer geschätzten Gesamtinvestition von 297,5 Mio. $, einschließlich 50 Mio. $ an Vorinvestitionskapital für künftige Erweiterungen auf bis zu 1 Mio. tpa an Spodumenkonzentratproduktion (P1000-Projekt).
Das bedeutet, das man von nun an erst einmal bis 580k t geht, `23 dann die nächsten 100k t drauflegen will und dann in `24 ab die Lussi in Richtung 1.000 k t gehen wird. Das allein schon ist natürlich klasse, wenn man bedenkt, das man den großteil dann noch aus dem laufen Cashflow generieren kann, ist das noch viel besser. Man ist eigentlich auf Fremdkapital dann nicht angewiesen, es sei denn, es lohnt sich steuerlich.
Nichts desto trotz denke ich, gibt es 2 Faktoren, die uns in die Suppe spucken können. Zum eine der Ukraine Konflikt, der sich wohl noch sehr lange ziehen wird wie ich denke, und zum anderen, was macht der der Lithiumpreis. Klar ist, mittelfristig dürften wir einen Rückgang sehen, 7000$ t sind dauerhaft denke ich nicht haltbar. Selbst auf einem Niveau bei 4000$ t sind wir noch sehr gut dabei. Kosten im jetzigen Quartal sind zwar gestiegen ( 680$ t?), aber das passt ja trotzdem noch.
Es bleibt spannend, aber ich freue mich durchaus auf 2023 und hoffe ehrlich gesagt, das wir durchaus wieder bei 2,50 Euro als Kurs landen. Unrealistisch ist das nicht....
wage ich keine Kursprognosen (!), da das Umfeld unberechenbar ist. Deutlich klarer ist der langfristige Ausblick - durch alle Ereignisse hindurch und da stimme ich allem zu :) Wenn der Markt weiterhin abschmiert und die größeren wash-out Abverkäufe noch kommen sollten (konjunktiv), dann können wir durchaus noch ein wenig bis deutlich tiefere Kurse sehen.
Ich finds super, dass PLS an der oberen Grenze seiner prognostizierten Produktion in dmt gelandet ist. In den Vorträgen von Ken B. klingt es für mich ohnehin schon so, dass P1000 eine Frage der Zeit ist. Keine Batterie-Technologie wird innerhalb kurzer Zeit alles ablösen, das ist immer ein langer Prozess, der aber durchaus auch eine Rolle spielen wird.
Milchmädchen-Rechnung: Aktuelles KGV, aktuelle jährliche Gesamtmenge in dmt und nun mal auf P1000 hochgerechnet, dann kann man ungefähr erahnen wo zumindest eine faire Bewertung landen könnte (konjunktiv) :-)
Ganz so pessimistisch würde ich die Lage nicht sehen? Denn es gibt schon einige Gründe für einen Anstieg in nächster Zeit, Pilbara ist nachhaltig erfolgreich, die Zahlen am 28.7 werden ziemlich sicher gut, eventuell sensationell sein. Möglicherweise werden am 28.7. auch weitere Pläne zum "überflüssigen" Cash mitgeteilt ( z.b. Aktienrückkauf,...?). Die nächste Auktion könnte wieder ein sensationelles Ergebnis erzielen. In Folge müssen Shortseller immer dringender covern.
Zudem soll ein australischer Pensionsfond in der letzten Zeit übermäßig Pilbara verkauft haben um seine Verluste auszugleichen?
Letztendlich ist Pilbara aber ein überschaubares Projekt, das Geschäft ist transparent, das Produkt auf die nächsten zehn Jahre begehrt und rar, das Invest somit ziemlich sicher und dies wird sich vermutlich schnell durchsetzen, denn andere Invests sind mit sehr viel mehr Unsicherheit behaftet.
Deshalb bin ich auch mittelfristig ziemlich zuversichtlich, was PLS angeht. Doch die gesamte Mengenlage bereitet, mir Sorgen.
Nimm zB tesla. Die konnten sich (scheinbar) lange aus dem Sog der Lieferkettenproblem raushalten. Nun nicht mehr, auch hier Produktionskürzungen und -aussetzungen. Auch die anderen produzieren weniger als vielleicht erhofft und gedacht, sprich, sowas könnte dazu verwendet werden, um eine etwaige Abschwächung der Nachfrage nach Lithium zu begründen. Das dies nicht ganz so einfach ist, wissen wir denke ich alle.
Ich bleibe aber trotzdem optimistisch, alle drehen drehen auf EV um. VW will in naher Zukunft 4 Batteriefabriken hochziehen, sagen sogar, das für Europa gesamt 30 Stck. nötig seien, um den Bedarf zu decken und eine Abhängigkeit gegenüber China zu vermeiden. (Aber woher wollen denn die das Material für das batteriefähige Lithium bekommen? Weiss einer was von Convertern in Europa?) Der Krieg bremst das Ganze jetzt aus, aber die Richtung wird bleiben...
Schön wären 2,40 Euro wieder zu sehen, dann wär ich schon ganz zufrieden...
wäre natürlich erstmal super, dennoch würde das nur etwa den Stand von Anfang 2022 abbilden und ich finde, der Wert von Pilbara hat sich seitdem verbessert und wird dies in naher Zukunft noch deutlicher tun.
Hinken wegen Chips und Kabelbäumen hinterher und könnten eigentlich weit mehr absetzen, also ja das stimmt zum Teil, aber siehe dir BYD an. Die übertreffen ihr Vorjahr um Längen und sind was EV Verkäufe betrifft auf einem sehr sehr guten Weg (Im Juni setzte BYD insgesamt 134.036 Fahrzeuge ab, was einem Wachstum von 224 Prozent zum VJ entspricht)
Also alles gut, die Quartalszahlen werden unglaublich werden.
Lithium im Auge: Bis 2030 wird der Lithiumverbrauch auf 2,3 Mt steigen, aber die "wahre Nachfrage" liegt bei 1 Mt mehr, sagt Morningstar..!!
Der US-Marktstratege von Morningstar, Dave Sekera, sagte gegenüber Reuters, dass er erwartet, dass der Lithiumverbrauch bis 2030 2,3 Millionen Tonnen erreichen wird.
Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr wurden rund 473.000 Tonnen Lithium verbraucht.
Aber Sekera sagte auch, dass die "wahre Nachfrage" nach Lithium noch einmal 1mt darüber liegt.
"Die wahre Nachfrage nach Lithium, die Menge, von der wir glauben, dass sie verbraucht würde, wenn es da draußen genug Angebot gäbe, würde tatsächlich etwa 3,3 Millionen Tonnen betragen", sagte er.
"Angesichts der Unterversorgung im Laufe des Jahrzehnts glauben wir, dass Lithium bis 2030 sehr profitabel sein wird."
Sekera wies darauf hin, dass 2025 wahrscheinlich das Spitzenjahr sein wird, in dem wir die größte Unterproduktion sehen, dass es sich aber nach diesem Zeitpunkt abflachen sollte, wenn mehr Minen online gehen und ihre volle Kapazität erreichen.
Coolhawk
: So lagnsam würde ich mir aber wünschen...
...das durch die geförderten mengen von Plant 2 auch mehr in diesen Auktionen ankommt. Entweder verkauft man die Menge bereits so und nutzt die Auktionen einfach, um öffentlichkeitswirksam den Preis für Lithium anzuzeigen. So kommt es mir langsam vor...
Ich gehe davon aus dass wir jetzt monatlich zwei BMX Auktionen haben werden. Da wir in diesem Monat beide Anlagen immer besser in Betrieb bekommen und wohl knapp 100 Mio. $ mit BMX Auktionen verdient haben zwei A
Es ist derzeit sehr interessant, die Diskussionen im HotCopper Forum in Australien zu verfolgen. Ich werde den Eindruck nicht los, das dort zum einen mit überzogenen Erwartungen spekuliert wird und zum anderen viele Gedanken der Hoffnung als mögliche Zukünftige Ereignisse prognostiziert werden.
Übernahmen, Kursziele von 10A$ und mehr, Dividenden, steigende Lithium-Preise, Billionen an jährlichen Gewinnen oder ähnliches...
Ich weiss nicht so recht was ich davon halten soll oder was davon realistisch ist. Persönlich finde ich das meiste für überzogen. Dividenden zB., total wünschendwert, doch glaube ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht daran. Wir haben 2 Erweiterungen vor der Brust (P680 und P1000), hier unabhängig vom Finanzierungsbedarf agieren zu können ist sicher in diesen Zeiten auch nicht von der Hand zu weissen.
Steigende Lithiumpreise? Mhh, ich denke, die 6000$ sind für uns äußerst auskömmlich, und scheinbar können auch die Konverter noch damit was anfangen, also warum dann auf 7-8.000$ hoffen und die Konverter gehen kaputt? Bei Kosten von 6-800$ je Tonne geht das immer noch gut aus für uns derzeit. Im gleichen Maße sind Analystenmeinungen zu Preisen von 1500 bis 1800 eher zu belächeln, die Nachfrage nach dem Weißen Gold ist einfach NOCH zu stark. Auf lange Sicht geht der Preis aber zurück, auf wieviel, das wird derzeit keiner wirklich wissen können.
10A$ Shareprice??? Nur her damit, ich wäre der letzte der sich darüber aufregt, aber fast 30 Mrd. A$ Marktkapitalisierung ? Derzeit halte ich 12-14 Mrd, bei derzeitigen Preisen für ambitioniert aber machbar auf mittlere Sicht. Solange die weltpolitische Lage weiter so bleibt, wird aber nicht viel am Kurs passieren, das Thema UNSICHERHEIT ist einfach zu groß und erzeit kaum kalkulierbar. Das merkt man den Börsen einfach an, auch eine PLS kann sich da ´nicht wirklich drüber setzen... Wären die Zeiten "normal", wären wir evtl bereits bei 3-4 Euro...
Spannend ist es auf alle Fälle, allen ein gutes Händchen...