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Moskau will die für Sonntag geplanten Wahlen in den von prorussischen Sepratisten kontrollierten ostukrainischen Regionen anerkennen. Dies machte der russische Aussenminister Sergej Lawrow klar.
"Wir hoffen, dass die Wahlen wie vorgesehen stattfinden werden, und wir werden die Ergebnisse selbstverständlich anerkennen", sagte Lawrow gegenüber der russischen Tageszeitung "Iswestija" vom Dienstag. "Wir hoffen, dass die Willensäusserung des Volks frei verläuft und niemand versuchen wird, sie von aussen zu stören", fügte er hinzu.
In der Ukraine hatten am Sonntag Parlamentswahlen stattgefunden, die von den Regierungsgegnern im Osten aber nicht anerkannt werden. Auch die Präsidentschaftswahl vom Mai erkennen sie nicht an.
Stattdessen sollen nun in den selbstproklamierten sogenannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine am Sonntag Präsidentschafts- und Parlamentswahlen stattfinden. Lawrow sagte, die Abstimmungen seien "sehr wichtig, um die Führungen zu legitimieren". Sie stellten "einen der wichtigsten Punkte" der in Minsk getroffenen Waffenstillstandsvereinbarung mit der Regierung in Kiew dar.