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Die Bühne 66 spielt dieses Jahr das Stück "Alles im Garten" von Edward Albee unter der Regie von Ruth Feubli-Walker
Eine Einfamilienhaussiedlung im urbanen Gürtel einer Stadt mit schön angelegten Gärten und einer etwas langweiligen Architektur. Hier wohnen Emma und Richard und mühen sich tagtäglich mit den Finanzen ab, da der Traum vom Eigenheim sie doch stark belastet. Emma findet die täglichen Freuden im Garten, während Richard nur widerwillig die notwendige Gartenarbeit verrichtet. Emma sucht nach finanziellen Quellen, die es ihnen ermöglichen sollen, mit der Nachbarschaft gleich zu ziehen. Emma möchte unbedingt einer bezahlten Arbeit nachgehen, was Richard ablehnt, da seine Frau nur für die Tochter und das Haus da sein soll. Nun ergibt sich für Emma plötzlich eine Möglichkeit, den finanziellen Rahmen zu erweitern. Aber wie sag ich es meinem Manne. Sie ist einfallsreich und lässt das verdiente Geld per Postbote ihrem Gatten überbringen. Das löst Verwirrung aus, und auch die Tochter trägt nichts dazu bei, die angespannte Atmosphäre aufzulösen. Doch der unverhoffte und nicht erklärbare Geldsegen lässt die Herzen höherschlagen und man lädt befreundete Ehepaare, denen es schon lange angeblich finanziell besser geht, zu einer üppigen Gartenparty ein. Dass die Ursache der finanziellen Besserstellung bei all diesen Ehepaaren die gleiche Grundlage hat, führt den entnervten Ehemann beinahe zur Verzweiflung und lässt die Party rasant ihrem Höhepunkt entgegengleiten, bis ein großer Knall mit weitreichendem Kollateralschaden die Party beendet.