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Als erste SBB-Lokomotive wurde die B 3/4 bereits bei der Ablieferung mit Überhitzern des Systems Schmidt ausgerüstet. Die daraus resultierende weitaus höhere Dampftemperatur bis 350°C bedingte auch die erstmalige Anwendung von Kolbenschiebern statt der bisher üblichen Flachschieber. Die wegen der Kolbenschieber kleineren Kräfte für die Schiebersteuerung ermöglichten ein etwas leichteres Gestänge für die Steuerung. Zur Verbesserung des Kurvenlaufs wurden die vorlaufende Laufachse und die erste Triebachse zu einem kombinierten Drehgestell des Typs Helmholtz-Winterthur zusammengefasst.
Mit ihrem einfachen Aufbau und der guten Leistung bewährten sich die 69 gebauten Exemplare im mittleren Personen- und Güterzugeinsatz und zeichneten sich auch durch wirtschaftliche Verbrauchswerte aus.
Die Nr. 1367 ist bei SBB Historic betriebsfähig erhalten geblieben.