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Maladies
Entropium
Entropium
Einige der nachfolgenden Texte wurden von provisu ins Deutsche übersetzt. Für die Korrektheit und Vollständigkeit der originalsprachlichen Texte kann keine Garantie übernommen werden und die Übersetzungen haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern dienen lediglich als Informationsangebot nach bestem Wissen und Gewissen. Sie können aber auf keinen Fall die kompetente Beratung durch einen Facharzt ersetzen.
Definition
Das Entropium bezeichnet die Einwärtsdrehung des Lidrands oder eine anormale Position des Lides gegen Innen, sodass die Wimpern ständig auf der Hornhaut reiben und Beschwerden wie Ulcera oder Hornhauterosionen verursachen.
Quelle : www.clinicavalle.com
Die Kippung der Lidkante und der Wimpernreihe nach innen verursacht Wimpernscheuern am Auge. Ursache ist nicht nur die nachlassende Spannung der Lidbänder, sondern auch eine mangelnde Führung des Orbikularismuskels, der durch seine Kontraktion nach oben über die Wimpernreihe gleitet und das Lid nach innen kippen läßt. Folglich sind die Wimpern zum Augapfel hin gerichtet und verursachen eine mechanische Irritation der Hornhaut.
(Dr. med. Markus J. Pfeiffer)
Quelle : www.lidclinic.info
Symptome
Dieses Augenleiden zeichnet sich durch eine Einwärtsdrehung des Lidrands aus, sodass die Lidkante mit den Wimpern auf den Augapfel gerichtet ist. Dies verursacht Rötungen, Tränenfluss und aufgrund des ständigen Reibens der Wimpern auf der Hornhaut einen weisslichen Ausfluss. In manchen Fällen ändert sich auch die Position des Tränenpunkts, wodurch es zu Epiphora kommen kann. Bei ständigem Kontakt der Wimpern mit der Hornhaut über längere Zeit hinweg kann sich ein Hornhautgeschwür (Ulcus corneae) bilden. Dies kommt hauptsächlich bei Erwachsenen und Kleinkindern über 6 Monaten vor, wenn die Wimpern härter werden.
Quelle : www.clinicavalle.com
Ursachen
Das Entropium tritt in verschiedenen Formen auf, denen unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen. Der häufigste Auslöser für die Einwärtsdrehung des Augenlids ist wie beim auswärts gekehrten Augenlid (bzw. Ektropium) ein Missverhältnis bei der Zugkraft verschiedener Augenlidmuskeln. Dieses Missverhältnis entsteht vor allem im Alter, wenn bestimmte Lidmuskeln erschlaffen (sog. Entropium senile). Auch Narben auf der Bindehaut des Augenlids können zu einem Entropium (sog. Narbenentropium bzw. Entropium cicatriceum) führen. Die Einwärtskehrung des Augenlids kann außerdem angeboren sein (sog. Entropium congenitum) und somit bereits Säuglinge betreffen: Ursache hierfür ist meist ein zu kleines Auge (Mikrophthalmus) mit Einwärtsdrehung des Oberlids oder ein unzureichend entwickelter Aufhängeapparat am Unterlid. Des Weiteren kann ein Lidkrampf, bei dem die lidnahen Fasern des ringförmigen Augenlidmuskels anhaltend zusammengezogen sind, ein vorübergehendes Entropium hervorrufen (sog. Entropium spasticum) oder ein bestehendes Entropium verstärken.
Quelle : www.onmeda.de
Zu den Risikofaktoren für die Ausbildung eines Entropiums gehören:
- Alterung
- Verbrennungen durch chemische Stoffe
- Trachomerkrankung
Quelle : MedlinePlus
Komplikationen
Die Austrocknung und Reizung der Hornhaut können das Risiko für folgende Komplikationen erhöhen:
- Abrasio corneae (Abschabung der Hornhaut)
- Ulcus corneae (Hornhautgeschwür)
- Augenentzündungen
Quelle : MedlinePlus
Prävention
Meistens kann einem Entropium nicht vorgebeugt werden. Die Behandlung eines Trachoms kann jedoch das Risiko senken, an Komplikationen zu erkranken. Personen, die nach einer Reise in ein Gebiet, in dem das Trachom vorkommt (beispielsweise Nordafrika oder Südasien), Augenrötungen aufweisen, sollten einen Augenarzt konsultieren.
Quelle : MedlinePlus
Diagnose
Die Diagnose wird anhand einer physischen Untersuchung des Auges und der Augenlider gestellt; dazu sind in der Regel keine besonderen medizinischen Untersuchungen notwendig.
Quelle : MedlinePlus
Behandlung
Ein Entropium wird fast immer operativ behandelt. Die Prognose des Entropiums nach einer Operation ist gut, insbesondere, wenn die Hornhaut beobachtet wird, um frühzeitig jegliche Hornhautepithelaufbrüche zu erkennen.
Quelle : www.entornomedico.org