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01.
Stettler gewinnt Cup, Corona bremst SSL
In Finnland holen sich Classic bei den Männern und PSS mit den Schweizerinen Céline Stettler und Jelena Zurbriggen den Cupsieg. In Schweden bremst Corona den Spielbetrieb in der SSL, zahlreiche Partien mussten verschoben werden.
Am Sonntag standen in Finnland die Cupfinals auf dem Programm. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen setzte sich der amtierende Meister durch - aber jeweils erst in der Verlängerung. Classic drehte dabei einen 1:3-Rückstand aus dem Startdrittel und gewann 5:4 in der Overtime. Im Duell zwischen PSS und TPS mit den Schweizerinnen Céline Stettler, Jelena Zurbriggen (PSS) und Seraina Fitzi (TPS) lag der Meister gar nur ein einziges Mal in Führung, und zwar nach dem Siegtreffer in der Verlängerung. Ella Holmberg war es, die ihre Farben ins Glück schoss, die Schweizerinnen konnten kein persönliches Erfolgserlebnis verbuchen. PSS hält damit anders als Classic alle Titel im finnischen Unihockey: Meister, Supercup-Sieger und Cupsieger.
Zwangspause für Pixbo
Kaum haben Lara Heini und Flurina Marti mit Pixbo den Leaderthron erobert, wurden sie auch schon wieder von Team Thorengruppen überholt. Dies aber nur, weil das Spiel gegen Malmö aufgrund von Corona verschoben werden musste, während der Meister gegen KAIS Mora gleich mit 16:3 gewann. Auch Sirius musste ein Spiel verschieben, konnte am Samstag dann aber gegen Falun antreten und gewann mit 5:2. Michelle Wiki gab kurz nach Spielhälfte den Assist zum 4:1 und schoss 33 Sekunden vor Schluss das 5:2 auf Zuspiel von Chiara Gredig. Tanja Stella stand nicht im Einsatz für Sirius.
Ein Direktduell zweier Nationalspielerinnen gab es beim Spiel Nacka IBK gegen Endre IF. Nadia Cattaneos Team ging dabei im Startdrittel mit 1:0 in Führung, doch Endre drehte die Partie mit drei Toren zwischen der 21. und der 29. Minute, dabei schoss Isabelle Gerig das 1:1. Am Ende unterlag Nacka knapp mit 2:3, Nadia Cattaneo blieb ohne Skorerpunkte.
Linköping und Dalen weiter in Spitzengruppe
Auch bei den Männern mussten einige Partien verschobene werden - erfreulicherweise war davon aber nur einmal ein Schweizer betroffen, nämlich bei Thorengruppen gegen Kalmarsund. Gegen den Leader Mullsjö gab es dann eine 4:8-Heimniederlage, wobei Jan Bürki im ersten Block spielte und weder Skorerpunkte noch Strafen sammelte. Mullsjö nahm aus dem Startdrittel eine 3:2-Führung mit und baute diese langsam, aber kontinuierlich aus und bleibt damit Leader - punktgleich mit Linköping und einen Punkt vor Dalen.
Linköping mit Nicola Bischofberger gewann auswärts gegen Jönköping mit 10:4. Der Toggenburger wurde im ersten Block eingesetzt, trug sich aber ansonsten nicht auf dem Matchblatt ein. Dalen verlor auswärts gegen Storvreta mit 5:6 nach Verlängerung, wobei Michel Wöcke sein Team kurz vor der ersten Pause mit 3:2 in Führung schoss. Nach 107 Sekunden der Overtime traf Robin Nilsberth dann aber zum Sieg für Storvreta. Besser lief es für Dalen vier Tage später im Heimspiel gegen Djurgardens. Gegen den Aufsteiger gab es ein diskussionsloses 7:3, Wöcke blieb diesmal ohne Skorerpunkte.
Definitiv ungemütlich, wenn nicht gar aussichtslos wird die Lage für Sirius. Für das Team aus Uppsala, das von Luca Graf als Captain angeführt wird, setzte es die Niederlagen 12 und 13 in Serie ab. Besonders schmerzhaft war das 5:8 auswärts gegen Djurgardens, das Sirius somit gleich auch auf den letzten Tabellenplatz beförderte. Beide Teams haben aber schon neun und mehr Punkte auf einen Platz, der den Verbleib in der SSL bedeuten würde. Gegen Pixbo gab es schliesslich eine 4:11-Heimniederlage, wobei Claudio Mutter im Schlussdrittel das Tor zum 2:9 schoss. Luca Graf blieb in den beiden Partien ohne Punkte und Strafen.