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Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges blieben zahlreiche US-Soldaten in Deutschland, Frankreich und Italien stationiert. Damals bot das Oberkommando der US-Armee in Europa Reisen in die Schweiz an. Zwei Reiserouten führten nach Zermatt und auf den Gornergrat.
Urlaubsreisen in die Schweiz
Im Rahmen der «United Stations Leave Action» entschieden der Oberkommandierende für Europa und der Oberkommandierende für den Mittelmeerraum, amerikanischen Armeeangehörigen Ferienreisen in die Schweiz zu ermöglichen. Offiziere, Unteroffiziere, Soldaten und Angehörige des Hilfsdienstes konnten so als Anerkennung für ihre Pflichterfüllung eine Woche gemeinsam verreisen. Die Kosten übernahm die amerikanische Regierung.
Attraktive Reiserouten
Zu Beginn wurden ausschliesslich siebentägige Rundreisen angeboten. Eine Route startete in Basel und beinhaltete folgende Reiseziele: Basel, Kandersteg, Zermatt (mit Ausflug auf den Gornergrat), Visp (mit der Visp-Zermatt-Bahn) Siders, Sitten oder Montana, Montreux, Vevey oder Villars (mit diversen Ausflugsmöglichkeiten), Lausanne, Biel und zurück nach Basel. Eine andere Route startete in Chiasso und führte auch nach Zermatt und auf den Gornergrat.
Betriebserfolg im Sommer 1945
Die fantastischen Wetterbedingungen im Sommer 1945, die generelle Zunahme der Urlaubsreisen sowie die Reisen der amerikanischen Armeeurlauber kamen der Gornergrat Bahn zugute. Die Betriebseinnahmen stiegen von CHF 353’161.-– auf CHF 564’053.-–. Aufgrund des ausgezeichneten Resultats konnte die Bahn die Dividende von CHF 5.-– auf CHF 12.-– pro Aktie erhöhen.