Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03097.jsonl.gz/785

Musik Tipps und Toolsdas Wort kommt aus dem griechischen
"Kunst der Musen", über lat. "ars" musica, „Tonkunst“ ist die Kunst, Schall zu klanglichen Kunstwerken zusammenzufügen.
Kunstgattung, deren Ausgangspunkt und Selbstzweck im Klang liegt. Musik, in der diese Bestimmung vollständig entwickelt und herausgearbeitet ist,
die also eine in sich konsequente Ästhetik besitzt, ist tonale Musik.
Klang:
Das Hörbare als Objekt der ästhetisch interessierten Wahrnehmung. Die ästhetische Zweckbestimmung unterscheidet den Klang von anderen akustischen Objekten
wie sprachlichem Laut oder Geräusch.
Sie zeigt sich schon an der einfachsten Form des Klangs selbst, am Ton.
Ton, Teilton, Oberton, Schwingung
Der musikalische Ton ist das hörbare Resultat von regelmäßigen akustischen Schwingungen.
Das Schwingen von Stimmbändern, Saiten, eingeschlossenen Luftsäulen usw. wird über Schallwellen der Luft an das Ohr getragen,
das die Schwingungen aufnimmt und der Wahrnehmung zugänglich macht.
Ein Ton erscheint um so höher, je höher die Frequenz der Schwingungen ist.
Eine solche Schwingung ist prinzipiell aus einer ganzen Reihe von Teilschwingungen zusammengesetzt, die auf doppelter, dreifacher, vierfacher usw.
Frequenz der Grundschwingung mitschwingen.
Je nach ihrem relativen Anteil an der Gesamtschwingung prägen diese Oberschwingungen die Klangfarbe eines Tons.
In ähnlicher Weise wird die Art eines Geräuschs am Zusammenwirken von vielerlei Schwingungen kenntlich.
Aber während das Geräusch ein wirres Gemisch aus Schwingungen ist, deren Zusammensetzung beständiger Veränderung unterliegt,
beruht der Ton auf einem regelmäßigen und kontinuierlichen Schwingen mit einer klar erkennbaren Grundschwingung.
Der klangvolle Ton zeichnet sich dann dadurch aus, dass er besonders reich an Obertönen ist.
In dieser Hinsicht ist der musikalische Ton ein ausgefeiltes Produkt des Instrumentenbaus, der diese Klangfülle mit entsprechenden Resonanzkörpern
und anderen technischen Mitteln hervorgebracht hat. Auf dieser Grundlage entwickelt sich einerseits eine Vielfalt von Klangfarben, andererseits
aber auch die Harmonie der Töne.
Musik:
Ist im wesentlichen gestaltete Zeit (im Gegensatz etwa zur bildenden Kunst, die Raum gestaltet).
Musik wird vorwiegend als Ablauf in der Zeit erlebt. Aus der Historie kennt man die Organisation durch Rhythmus, Melodie (die Abfolge verschiedener Tonhöhen),
Harmonie (die Gleichzeitigkeit bestimmter Tonhöhen) und Dynamik (die Abfolge der Lautstärke).
Diese Kategorien werden musikalische Parameter genannt. In Einzelfällen wird auch ein räumlicher Effekt,
der dadurch entsteht, dass jedes Instrument an einer Stelle erklingt und somit (begrenzt) ortbar ist, gezielt eingesetzt, etwa in mehrchöriger Musik
mit entsprechender räumlicher Aufstellung der einzelnen Gruppen.
Eine genaue Bestimmung, was Musik ist und was nicht, ist schwierig. Die meisten Musiktheoretiker gehen davon aus, dass Musik nur Musik ist,
wenn sie absichtlich von Menschen als solche gemacht wird. Abgesehen von Ausnahmen wie dem gedankenverlorenen Vor-sich-hin-pfeifen,
wird Musik meistens auch für Menschen (Publikum) gemacht.
Damit steht fast jede Musik in einem bestimmten gesellschaftlichen Kontext und hat einen konkreten Zweck.