Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03506.jsonl.gz/994

Am 23. Oktober, nach einer schönen und kalten Nacht, auf 2’650 Metern, am Posey Lake, erreichten wir Escalante. Das Städtchen ist seit unserem ersten Besuch 2008 gewachsen, doch hat es seinen Wildwest-Charakter nicht verloren. Dazu passt, dass die einzige Bank vor Ort vor einigen Tagen geschlossen wurde. War es wegen Überfällen von Butch Cassidy oder Billy the Kid?
Die Pizzeria im Escalante Outfitters wird im LP USA, Ausgabe 2004, (die haben wir von der ersten Reise dabei!) wie folgt erwähnt: «The best homemade Pizza you will find anywhere in this State». Was wir serviert bekamen, war keine Pizza wie in Neapel; aber für amerikanische Verhältnisse war sie sehr gut! Dazu gab es ein gutes Amber Bier vom Fass. Wir liessen uns von der sympathischen Kellnerin, Brigitte, aus Deutschland, verwöhnen. Ein Espresso rundete das Mahl ab. Ein Dessert? Nein, das wäre unvernünftig!
Wer einen so guten Pizza-Teig macht, kann sicher auch gutes Brot backen, dachte ich mir. So war es! Für US 6.- verkaufte man uns ein grosses Sauerteig-Brot. Endlich wieder ein Brot, das diesen Namen verdient!
PS. «Do you like Elvis?» fragte mich heute eine grauhaarige Amerikanerin! Weshalb? Weil ich das Elvis T-Shirt trug, das ich in Graceland kaufte!
(Geschrieben ausserhalb von Escalante, Utah)