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Die Genferinnen und Genfer entscheiden über die Abschaffung der Hundesteuer. Der Grosse Rat hatte die Steuer im März abgeschafft. Dagegen hatten Politiker aus verschiedenen Parteien das Referendum ergriffen.
Die Abschaffung hatte die SVP beantragt. Die Hundesteuer sei ungerecht und diskriminierend – insbesondere gegenüber den Besitzern von anderen Tieren, argumentieren die Gegner der Steuer. Zudem sollte der Besitz eines Hundes im Hinblick auf seine soziale Rolle gefördert werden.
Das Referendumskomitee sieht vor allem die Kosten im Vordergrund. Die Sauberkeit der Strassen habe ihren Preis wie die Bereitstellung von «Robidogs», die Reinigung der Bürgersteige, die Überwachung des öffentlichen Bereichs für nicht angeleint gehaltene Hunde, nicht gesammelte Exkremente oder die Kontrolle der Hundemarken, erklären die Befürworter der Hundesteuer.
Die Hundesteuer im Kanton Genf beträgt 50 Franken für den ersten Hund, 70 für den zweiten und 100 für die folgenden Hunde. Zusätzlich zu dieser kantonalen Steuer gibt es Abgaben an die Gemeinden.