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- Die frühere argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner zieht es zurück in die Politik.
- Bei den Vorwahlen zur Parlamentswahl trat die ehemalige Staatschefin (2007 - 2015) am Sonntag mit ihrer neuen Partei Unidad Ciudadana (Bürgerliche Einheit) an.
- Sie wurde hinter dem Spitzenkandidaten der Regierung aber nur Zweite.
- Trotzdem weiss die zweimalige argentinische Präsidentin im grössten Wahlkreis des Landes, der Provinz Buenos Aires, noch jeden dritten Stimmbürger hinter sich.
- Im Oktober will sie sich dann zur Senatorin der Provinz Buenos Aires wählen lassen.
Kirchner will sich für den nächsten Präsidentschafts-Wahlkampf von 2019 positionieren. Falls sie im Oktober für ein Senatsmandat gewählt wird, geniesst die in mehrere Korruptions-Prozesse verwickelte Politikerin auch Schutz vor einer allfälligen Verhaftung.
Als Nachfolgerin ihres inzwischen verstorbenen Mannes Nestor Kirchner hatte sie Argentinien während acht Jahren regiert. Am Ende ihrer Amtszeit war das Land wirtschaftlich ruiniert.
Für den seit anderthalb Jahren amtierenden Präsidenten Mauricio Macri ist der Stimmungstest an den Urnen rundum positiv verlaufen. Macris rechtsliberale Bewegung für den Wandel schnitt landesweit am Besten ab.