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Im Dezember 2019 hatten wir die Gelegenheit, eine geflüchtete Frau aus dem Iran, Mitte 30zig, zu treffen und ihre Geschichte zu hören.
Wie traf ich Somi?
Ich traf Somi das erste Mal im Neubad in Luzern, an dem Tag als wir das Interview machten. Sofort war ich von der Intelligenz dieser Frau ebenso beeindruckt, wie von ihrem warmen Lächeln. Ein Lächeln, das ich bereits bei vielen Frauen aus dem mittleren Osten beobachtet hatte. Wie unten im Video zu sehen ist, stellte sie sich zunächst selbst kurz in ihrer Muttersprache, persisch, vor.
VIDEO 01
Warum hat Somi das Schicksal eines Flüchtlings für sich gewählt?
Somi kam vor 3 Jahren als Flüchtling aus dem Iran in die Schweiz. Sie verliess ihr Land aus politischen Gründen und sie sagt, sie wird nicht wieder nach Hause zurückkehren können. Warum? Weil ihr im Iran die Todesstrafe drohen würde. Im folgenden Video erzählt sie uns ihre Sichtweise über das Leben der Frauen im Iran.
VIDEO 02
Was waren ihre Schritte zur Integration in der Schweiz?
Somi hatte viel Positives, genauso wie Negatives über ihren fortlaufenden Prozess der Integration in Luzern zu erzählen. Ich habe das Wichtigste über ihren Integrationsprozess in der nächsten kurzen Videosequenz zusammengefasst.
VIDEO 03
Wenn ich ein NEGATIVE bekomme, werde ich verurteilt
Während unseres gesamten Gesprächs bemerkte ich, dass Somi konstant einige Begriffe verwendete, die für mich ungewohnt waren. Sie sagte oft, dass sie grosse Angst davor habe “negativ” zu bekommen.Wenn Somi über einige ihrer Flüchtlingsfreunde sprach, benutzte sie oft den Begriff “Finger trocken” für den Fingerabdruck, den die Flüchtlinge direkt nach ihrer Ankunft bei der Polizei abgeben müssen. Ich versuchte besser zu verstehen, was diese Praxis für die geflüchteten Menschen genau bedeutet.
VIDEO 04