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Themen
Morgen ist Weltkrebstag
Der 4. Februar ist internationaler Weltkrebstag. Mit diesem Aktionstag versucht man den Kampf gegen Krebs zu fördern und die Unterstützung für die Forschung gegen Krebs zu steigern. Das Hauptanliegen dabei ist Krebserkrankungen zu verhindern und die Lebensqualität von Krebspatienten zu verbessern.
Auch in der Schweiz sind viele Patienten von Krebserkrankungen betroffen. Seit vielen Jahren rangieren in der Schweiz die Krebserkrankungen in der Todesursachenstatistik sogar an zweiter Stelle hinter den Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Häufige Krebserkrankungen in der Schweiz
Häufige Krebserkrankungen bei Männern sind Prostatakrebs (30%), gefolgt von Lungenkrebs (13%) und Dickdarm-Enddarm-Krebs (11%). Frauen erkranken am häufigsten an Brustkrebs (32%), an Dickdarm-Enddarm-Krebs (11%) und Lungenkrebs (8%).
Krebs als zweithäufigste Todesursache
Seit vielen Jahren rangieren in der Schweiz die Krebserkrankungen in der Todesursachenstatistik an zweiter Stelle hinter den Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Jeder vierte Todesfall ist derzeit auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. Zwischen 1980 und 2009 stieg die entsprechende Zahl um 16% von 14 231 auf 16 504. Jeder dritte Mann und jede vierte Frau wird vor dem 75. Geburtstag mit einer Krebsdiagnose konfrontiert.
Für einige Krebsarten stehen Früherkennungsmethoden zur Verfügung. Die Wirksamkeit des Darmkrebsscreenings mittels Test auf okkultes Blut im Stuhl oder der Mammografie bei Brustkrebs sind nachgewiesen. Ebenfalls zeigt sich, dass die Screenings auf Gebärmutterhalskrebs die Mortalitätsraten fortdauernd senken konnten. In der Schweiz wurden das Mammografie- und das Darmkrebsscreening (für definierte Risikogruppen) in den Leistungskatalog der obligatorischen Krankenversicherung aufgenommen.
Früherkennung erhöht die Überlebenschancen
Die Prognose bei einer Darmkrebsdiagnose ist wesentlich abhängig vom Stadium der Tumorentwicklung bei der Erstdiagnose. Eine frühe Erkennung erhöht die Überlebenschancen beträchtlich. Spezielle Risikogruppen für eine Darmkrebserkrankung bilden Menschen, bei denen Eltern oder Geschwister an Darmkrebs erkrankt sind, bei denen frühere Polypen gefunden wurden, oder Patienten, die an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen leiden.