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Wenn sich wie behauptet viele Patienten in auswärtigen Spitälern behandeln lassen, muss das sicher einen guten Grund haben. Freiwillig und ohne Grund würde kaum ein Patient einen längeren Spitalweg in Kauf nehmen. Was könnte es sein? Haben sich die Kantonsregierung und das Spital schon einmal Gedanken darüber gemacht? Wenn natürlich die anstehenden Probleme in gleicher Art wie das Sprachenproblem gelöst oder besser gesagt eben ungelöst bleiben, dann ist das nicht verwunderlich. Es scheint mir, dass die Spitalleitung überfordert ist. Einen unsauberen Trick seitens der Regierung anzuwenden, um die Patienten unfreiwillig und gezwungenermassen ins Kantonsspital zurückzuführen, wie dies im FN-Artikel beschrieben wird, ist nicht die sauberere Art, die ich von einer Kantonsregierung erwarte. Besser wäre es, ausfindig zu machen, wieso die oben erwähnten Patienten sich lieber in einem anderen Spital behandeln lassen wollen. Ich bin überzeugt, dass durch die Gleichstellung der Leistungen und Behandlung mit anderen Spitälern die Patienten auch ohne Trickserei durch den Kanton wieder ins Kantonsspital gehen würden.
In unregelmässigen Abständen erscheinen negative Schlagzeilen, die das Kantonsspital betreffen. Mit allerlei fadenscheinigen Ausreden, aber manchmal auch mit dem Versprechen, dies oder jenes zu verbessern, versucht die Spitalleitung die Gemüter zu beruhigen. Gemacht oder geändert wird kaum etwas. Also ist es nicht verwunderlich, dass die Patienten in ein auswärtiges Spital gehen, in dem sie sich verstanden und wohlfühlen.