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Der Grand Basel Film mit Idris Elba
Das kleine Ingenieurunternehmen Automobili Amos, gegründet von Rennfahrer Eugenio Amos, hat dem legendären Lancia Delta Integrale neues Leben eingehaucht - er feiert an der Grand Basel Weltpremiere. Der Integrale Speciale greift das bekannte Design der in Italien gebauten Rallyelegende auf, weist darüber hinaus jedoch über 1000 neue Komponenten auf, darunter eine breitere Karosserie aus handgetriebenen Aluminiumpaneelen und eine massgeschneiderten Frontschürze aus Kohlefaser. Amos zufolge dauert die Herstellung eines solchen Fahrzeugs etwa vier Monate.
Michael Schumacher gilt als einer der grössten Formel-1-Fahrer aller Zeiten. Bis heute besitzt er die meisten Weltmeistertitel (7), hält die Rekorde für die meisten Grand-Prix-Siege (91) und die meisten schnellsten Runden (77). Der Bolide, der ihm seine erste Weltmeisterschaft sicherte, war der 3,5-Liter-V8-Benetton-Ford B194, mit dem er in der Saison 1994 acht von 16 Rennen gewann. Schumi soll der einzige gewesen sein, der den Benetton zähmen konnte. Seine Teamkollegen Jos Verstappen und Johny Herbert sahen sich in der Saison 1994 von der Unberechenbarkeit des Wagens im Grenzwertbereich überfordert. Als Hommage an die Erfolge seines Vaters absolvierte Sohn Mick 2017 beim Grossen Preis von Belgien einige Demorunden mit einem Benetton-Ford B194.
Am 10. März 1966 läutete Lamborghini mit der Enthüllung des Miura eine neue Ära der Sportwagengeschichte ein. Mit seinem wegweisenden, zeitlosen italienischen Design ist der Miura auch heute noch Inbegriff des Dolce Vita und der Swinging Sixties. Der Lamborghini Miura war der Star in der legendären Eröffnungssequenz von «The Italian Job» und erhielt sogar ein identisch lackiertes «Karosserie-Double», das den Anschein erweckte, er sei zerstört worden. Während der Dreharbeiten im Juni 1968 lieh sich die Filmcrew den Miura für die Fahrtszenen aus. Als der Film 1969 in die Kinos kam, veränderte er das Image von Lamborghini radikal.
Die von dem Industriellen und Amateurrennfahrer Piero Dusio gegründete Automarke Cisitalia leitete ihren Namen von Dusios Konzern, Consorzio Industriale Sportivo Italia, ab. Nachdem sich seine Vorstellungen hinsichtlich eines agilen, leichten Fahrzeugs im ersten italienischen Nachkriegsrennen als richtig erwiesen hatten, stellte Dusio 1947 am Villa d’Este und einen Monat später am Pariser Mondial de l’Automobile seinen Sportwagen Modell 202 mit einer massgefertigten Aluminiumkarosserie von Pininfarina vor. Der Wagen war sowohl ästhetisch als auch technisch ein Meisterstück – eine Designleistung, die Form und Stil der Nachkriegsautomobile völlig verwandeln und die Konturierung unzähliger Fahrzeugkarosserien beeinflussen würde. Heutzutage sprechen Fachartikel in diesem Zusammenhang von der «Schöpfungsgeschichte des modernen Automobildesigns», und dies ist keine Übertreibung. Ein Beispiel ist im Museum of Modern Art (MoMa) in New York zu sehen, wo es als «bewegliche Skulptur» und eines der zehn besten Automobildesigns aller Zeiten ausgestellt ist. Das Fahrzeug, das an der Grand Basel gezeigt wird, befand sich bei seiner Entdeckung im «Scheunenzustand» und wurde ausstellungswürdig restauriert.
Der Porsche 550, erstmals vorgestellt am Pariser Mondial de l’Automobile von 1953, war ein traumhaft schöner Strassenrennwagen mit klaren, eleganten Linien und einem hocheffizienten viernockigen Boxermotor mit 1500 cm Hubraum, entwickelt vom Österreicher Dr. Ernst Fuhrmann. Der Mittelmotor-Roadster erwies sich im Wettkampf als äusserst erfolgreich und liess deutlich stärkere oder bewährtere Konkurrenten oft hinter sich. Der Wagen wiegt nur 550 Kilogramm und ist so niedrig, dass es Hans Hermann bei der Mille Miglia 1954 gelang, mit ihm unter einer Schranke hindurchzuflitzen – Sekunden bevor ein Schnellzug durch den Bahnübergang raste. Mehr noch als alle Rennerfolge hat jedoch die Assoziation mit Filmstar James Dean, der auf dem Weg zu einem Strassenrennen in Kalifornien mit seinem «Little Bastard» einen tödlichen Unfall erlitt, für die Berühmtheit des 550 gesorgt. Dieser Porsche 550 1500 Spyder gilt als bedeutendes Stück Automobilgeschichte. Beim Grossen Preis von Deutschland 1956 auf dem Nürburgring wurde er Sieger in seiner Klasse.