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Die junge Frau war körperlich und geistig behindert. Sie hatte es aber über die Jahre geschafft, immer autonomer zu werden. So lebte sie als 20-Jährige in einer betreuten Wohnung, konnte selber den Bus benutzen und in die Stadt gehen. An einem Sonntagabend ging sie in die Disco. Dort lernte sie einen heute 31-Jährigen kennen. Sie dachte, er sei ihr Freund. Er lud sie in die Wohnung eines Kollegen ein; dort schlief er mit ihr. Sie hatte eingewilligt – weil er ja ihr Freund war. Danach drängte er seine beiden Kollegen, ebenfalls mit ihr zu schlafen. Der eine lehnte ab, der andere versuchte es, hörte aber auf, als sie «Stopp» sagte. Am nächsten Tag bot er sie einem Bekannten an, der die junge Frau brutal vergewaltigte. Bis heute ist die Identität dieses Mannes nicht geklärt.
Die beiden Männer standen gestern vor dem Kantonsgericht. Dieses bestätigte die Haftstrafen, welche bereits das Gericht des Saanebezirks ausgesprochen hatte.
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