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Hausgeschichte
Im Jahre 1885 scheitern die Pläne für ein Panorama mit der Schlacht bei Sempach am Löwenplatz in Luzern endgültig. Vier Jahre später aber – 1889 – zieht der Panoramaunternehmer Benjamin Henneberg mit seinem Bourbaki Panorama, das er seit 1881 in Genf präsentiert hat, nach Luzern. Zuerst wird der Rundbau für das Bild realisiert und eröffnet, bald darauf folgen die einstöckigen Magazins, die fortan die Rotunde umfassen.
Wohl unter dem Druck der zunehmenden Konkurrenz des Lichtspiels – des Films – verkauft David Alfred Henneberg 1925 die Liegenschaft an das Luzerner Unternehmen Koch & Söhne. Dieses lässt im Erdgeschoss eine damals topmoderne Garage mit dem heute noch funktionstüchtigen Drehkranz der Firma Schindler einbauen, die 1949 vergrössert wird.
In den frühen 1980er Jahre verkauft die Koch AG die Liegenschaft am Löwenplatz. Seit 1985 benutzen kulturelle Institutionen einen Teil der Garagenräume, bevor die Liegenschaft zwischen 1996-2000 komplett umgebaut und im Jahr 2000 wieder eröffnet wird.
Buchtipp
Andreas Bürgi
Eine touristische Bilderfabrik Kommerz, Vergnügen und Belehrung am Luzerner Löwenplatz, 1850–1914
Unter Mitarbeit von Philipp Flury und Claudia Hermann
Gebunden
2016. 212 Seiten, 38 Farbabbildungen
ISBN 978-3-0340-1296-6
Chronos Verlag, Zürich
Erhältlich an der Museums-Réception im Bourbaki Panorama.