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Ein laufendes Näschen bei Ihrem Kind können Sie mit einigen ganz einfachen Massnahmen aus der Hausapotheke wirksam behandeln.
Tipps und Tricks gegen Schnupfen beim Baby
Bei älteren Kindern sollten Sie darauf achten, dass die Füsse immer warm sind und Ihr Kind nicht barfuss herumläuft. Wirksame Methoden, um dem Kind Wärme zuzuführen, sind ein ansteigendes Fussbad, warme Zwiebelsocken mit ihren entzündungshemmenden Dämpfen oder ein Kopfdampfbad.
Sorgen Sie dafür, dass der Raum, in dem es schläft, nicht zu warm ist.
Hängen Sie zur Luftbefeuchtung nasse Tücher über die Heizung.
Legen Sie Ihr Kind mit etwas erhöhtem Oberkörper ins Bett, indem Sie zum Beispiel ein zusammengerolltes Badetuch unter den oberen Teil der Matratze legen.
Sehr gut befreiend für die Nase wirkt eine aufgeschnittene Zwiebel, die Sie an den Rand des Kopfkissens platzieren.
Sie können auch unbedenklich Nasentropfen mit isotonischer Kochsalzlösung aus der Apotheke oder selbst hergestellte Kochsalznasentropfen oder verwenden. Dazu 1/2 Teelöffel Salz in 1 Tasse (250ml) lauwarmem Wasser auflösen, das zuvor abgekocht wurde. Davon dem Baby mit einer Pipette mehrmals täglich 1 Tropfen in jedes Nasenloch geben. Diese Lösung alle 3 Tage frisch zubereiten, um die Besiedelung mit Bakterien gering zu halten.
Falls Sie Ihr Baby stillen, können Sie ihm auch Muttermilch mehrmals täglich in jedes Nasenloch träufeln.
Auch eine Teelösung kann in die Nase geträufelt werden. Dazu wird in einen starken Kamillentee soviel Zucker eingerührt, bis er sich nicht mehr auflöst. Kamillentee sollte jedoch bei einer familiären allergischen Disposition besser nicht angewendet werden.
Wichtig bei Schnupfen ist es, dem Kind viel zu trinken zu geben, da es Flüssigkeit verliert. Geben Sie ihm dazu Holunderblütentee mit einem Schuss Zitronensaft zu trinken. Überbrühen Sie 1 Teelöffel Holunderblüten mit 1/4 Liter kochendem Wasser und lassen Sie den Tee 10 Minuten ziehen. Seihen Sie ihn dann ab, lassen ihn etwas abkühlen und geben etwas Zitronensaft hinzu. Ihr Kind kann davon 3-mal täglich 1 Tasse zu trinken. Nach dem ersten Lebensjahr darf der Tee mit etwas Honig gesüsst werden.
Ein Expertentipp aus der Apotheke: Engelwurz-Balsam.
Aus der Homöopathie hat sich Sambucus nigra D4 bewährt, 3-4 x 5 Globuli.
Mit ätherischen Ölen sollten Sie vorsichtig sein. Pefferminze zum Beispiel kann bei Babys im Extremfall Atemkrämpfe auslösen.
Wichtig: Wenn die Symptome bei Ihrem Baby oder Kind trotz dieser Hausmittel in absehbarer Zeit nicht besser werden, sollten Sie unbedingt Ihren Kinderarzt aufsuchen.