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Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" am Montag veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe stieg im November auf 53,1 (Oktober: 52,4) Punkte und damit den höchsten Stand seit fast eineinhalb Jahren. In der vergangenen Woche war bereits der staatliche Einkaufsmanagerindex für diesen Sektor ebenso wie die beiden Indikatoren für Industrieunternehmen veröffentlicht worden.
Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Industriebereich, der stärker Staatsbetriebe reflektiert, stieg dabei unerwartet stark von 51,2 im Vormonat auf 51,7 Punkte Damit liegt der Index so hoch wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr. Der Index des Wirtschaftsmagazins "Caixin", der stärker kleinere und private Firmen erfasst, lag bei 50,9 Punkten. Das war zwar etwas niedriger als im Vormonat mit 51,2 Punkten, aber immer noch der zweithöchste Stand seit zwei Jahren.
Über der kritischen Grenze von 50 Punkten ist von einer Expansion der industriellen Tätigkeit auszugehen, darunter von einer Kontraktion. Angekurbelt durch den boomenden Wohnungsmarkt, die steigenden Infrastrukturausgaben und das Kreditwachstum ist Chinas Wirtschaft in den ersten neun Monaten des Jahres um 6,7 Prozent gewachsen.
Der staatliche Indikator für das Dienstleistungsgewerbe zog auf 54,7 (Oktober: 54,0) Punkte an. Da China mitten im Wandel von einer verlängerten Werkbank der Welt hin zu einer stärker auf Dienstleistungen gestützten Wirtschaft steckt, rückte der an sich weniger interessante Bereich zuletzt stärker in den Fokus.
(AWP)