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MMS Symposium 2014
Wann: Mittwoch, 5. November 2014, 8.30 bis 16.45 Uhr
Wo: Kongresszentrum des Hotels Hilton, Aeschengraben 31, Basel
Dieses Jahr ist es zwanzig Jahre her, dass die Bevölkerungskonferenz von Kairo neue Massstäbe und Prinzipien bezüglich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte gesetzt hat. Diese Konferenz (International Conference on Population and Development, ICDP) hat aufgezeigt, dass Fragen des Bevölkerungswachstums und der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung nur mit einem rechtebasierten Ansatz vorwärts gebracht werden können.
Wo stehen wir 20 Jahre nach der Verabschiedung des Aktionsplanes von Kairo, der freiwillige Framilienplanung, Entwicklungspolitik und Stärkung der Frauenrechte miteinander verknüpft hat? Noch immer fehlen aber 220 Millionen Frauen weltweit der Zugang zu Verhütungsmitteln – und noch immer verlassen 25 Prozent der Mädchen im südlichen Afrika aufgrund von ungewollten Schwangerschaften die Schule. Offensichtlich bestehen schwerwiegende Hindernisse im Zugang zu Diensten der sexuellen und reproduktiven Gesundheit.
Das diesjährige Symposium beschäftigt sich mit diesen Hindernissen und will deutlich machen, dass die Ergebnisse von Kairo 1994 noch immer für die internationale Gesundheitszusammenarbeit höchst relevant sind.
Ins Zentrum der Diskussion stehen Jugendliche – sie sind die zentrale gesellschaftliche Gruppe, um Fortschritte für die Gesundheit von Frauen und Mädchen, Müttern und Kindern zu erreichen. Welche Barrieren müssen für Jugendliche abgebaut, damit sie Zugang zu Gesundheitsdiensten erhalten? Wie müssen jugendfreundliche Gesundheitsdienste der sexuellen und reproduktiven Gesundheit gestaltet sein? Wie kann das gesellschaftliche Umfeld so gestaltet werden, damit die Jugendlichen selbst für ihr Recht auf Gesundheit einstehen können?