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An den C-USA Indoor Meisterschaften konnte ich über 5000m und 3000m überzeugen.
Das Meisterschaftswochenende startete für mich am Samstag Abend mit dem 5000m. Da die Rundbahn in der Halle nur gerade 200m lang ist, waren dementsprechend ganze 25 Runden zu absolvieren. Glücklicherweise sind auf der Rundbahn in Birmingham die Kurven leicht erhöht um die engen Kurvenradien etwas angenehmer zu machen.
Der Start lief für mich nach Plan und ich konnte mich auf dem dritten Platz einreihen. Das Rennen war geprägt von kleineren Tempoverschärfungen und taktischen Spielchen. Die Kilometerzwischenzeiten waren aber jeweils sehr regelmässig um 2:55. Ich beendete das Rennen in 14:37.09 auf dem 5. Rang. Somit konnte ich wertvolle Punkte für das Team erlaufen und war nur 9 Sekunden langsamer als meine Outdoor Bestzeit von 2016.
Zweiter Einsatz am Sonntag
Nach dem Zieleinlauf stand die schnelle Erholung im Vordergrund, denn nur 20h nach dem ersten Rennen, galt es bereits zum zweiten Mal ernst. Nach einem etwas unruhigen Schlaf, war ich überaus überrascht, dass sich meine Beine beim Aufstehen den Umständen entsprechend sehr gut anfühlten. Da ich im Vorfeld der Meisterschaft nur die 13. beste Zeit über 3000m vorzuweisen hatte, musste ich dieses Rennen aus der langsamen Serie in Angriff nehmen. Das war aber nicht weiter schlimm, denn in der Endrangliste werden beide Serien zusammen rangiert und dadurch besteht die Chance mit einer schellen Zeit trotzdem in die Top 8, die Punkteränge, zu laufen. Deshalb hatten mehrere Teams einen ihrer Athleten als Pacemaker eingespannt und das Rennen war von Beginn weg schnell. Es war aber gleichzeitig auch sehr hektisch, da doch sehr viele Läufer versuchten in den vorderen Positionen zu laufen. Ich konnte mich gut in die Spitzengruppe eingliedern und es war mir möglich, die etwas schwereren Beine zu akzeptieren und trotzdem die Pace mitzugehen. So lief ich in dieser Serie auf dem 2. Rang und stellte mit der Zeit von 8:25.39 eine neue Persönliche Bestleistung auf. Diese Zeit wurde im schnelleren Lauf noch von 6 Athleten unterboten, so platzierte ich mich am Ende auf dem 8. Schlussrang und konnte auch in diesem Rennen noch einen Punkt für das Team ergattern.
Mit dem ganzen Rennwochenende kann ich sicher sehr zufrieden sein. Ich hatte nicht erwartet, dass ich die Doppelbelastung so gut wegstecken kann und dass ich im zweiten Rennen noch eine Bestzeit laufen kann war sehr zufriedenstellend. Die beiden Rennen geben mir auch sehr viel Zuversicht für die kommende Outdoor Saison, welche in rund vier Wochen beginnen wird. Ich bin bereits in einer guten Form und kann nun auf dieser aufbauen, um weitere Schritte nach vorne machen zu können.