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|Schweizer Team mit 3 Medaillen in Libourne|
An beiden Wettkampftagen jeweils die Silbermedaille des Doppelzweiers Laura Bitterli und Andrea Fürholz sowie ein 3. Platz am Samstag durch Pascal Ryser und Alessandro Morra waren die stärksten Resultate der Schweizer Delegation. In der von den Italienern dominierten Mannschaftswertung resultierte für die Schweiz Rangierung 9 unter 12 Nationen.
>> Fotos Coupe de la Jeunesse (Bilder: Ch. Wirz)
Im südwestfranzösischen Libourne, im Département Gironde gelegen, wurde auf der neu angelegten Ruder- und Kanuanlage Pôle nautique des Dagueys am ersten August-Wochenende zum 30. Mal die Coupe de la Jeunesse − der wichtigste U19-Bewerb nebst Junioren-Weltmeisterschaft und seit 4 Jahren auch Junioren-Europameisterschaft − ausgetragen. Alle 12 Mitglieder-Nationen (Belgien, Frankreich, Grossbritannien, Irland, Italien, Holland, Österreich, Spanien, Polen, Portugal, die Schweiz und Ungarn) hatten Delegationen in die Nähe von Bordeaux geschickt.
Schweizer Medaillen...
Mit drei Medaillen, zwei Silber- und eine in Bronzeausführung, hat die Schweizer Delegation die minimalen Zielsetzungen nicht ganz erreicht. Sechs Boote in den Top 5, davon 4 Medaillenplatzierungen waren die Verbandszielsetzung. Am Ende der Regatta waren es fünf Rangierungen in den Top 5 (exkl. Vierer mit Stm. Junioren, wo nur vier Boote am Start waren) und drei Medaillen. Der Doppelzweier mit Laura Bitterli (SC Richterswil) und Andrea Fürholz (RC Uster) gewann an beiden Wettkampftagen die Silbermedaille und sorgte damit für die herausragenden Schweizer Klassierungen. Ebenfalls − zumindest einmal − konnte der Doppelzweier mit Pascal Ryser (RC Thalwil) und Alessandro Morra (SC Küsnacht) mit dem 3. Rang eine Medaillenposition auf dem Podest einnehmen. Am Sonntag reichte es noch für Platz 5. Der Juniorinnen-Doppelzweier Fürholz/Bitterli präsentierte sich in ausgezeichneter Verfassung und machte am Samstag eine Grenzerfahrung. Nachdem die Schweizerinnen über weite Strecken das Rennen anführten, schlug der „Hammermann“ gnadenlos zu, dennoch konnten sie den zweiten Platz bis ins Ziel verteidigen.
...und Klassierungen
Je einmal in den A-Final schafften es die Einerruderer. Für Amanda Lüscher (RC Hallwilersee) resultierte ein 4. und für Raphael Eichenberger (RC Bern) ein 6. Platz. Zweimal im Final war der Vierer-mit in der Besetzung Manuel Baumann (SC Luzern), Diego Dos Santos Lima (SC Biel), Andrin Gulich (SC Küsnacht), Dominic Condrau (RC Rapperswil-Jona) und Stm. Andreas Heiniger (SC Biel). In der allerdings am schwächsten besetzten Kategorie resultierte zweimal der 4. Platz für die ganz junge Mannschaft. Die weiteren Vierer-Crews ruderten in den B-Finals und erzielten als beste Klassierungen die Ränge 7 (Junioren-Vierer ohne Steuermann) und jeweils 8 (Juniorinnen- und Junioren-Doppelvierer).
Mannschaftswertung
Die Gesamtwertung gewann − sowohl bei den Juniorinnen als auch bei den Junioren klar überlegen − Italien. Nicht weniger als 14 Medaillen nahmen die Italiener im Gepäck mit nach Hause. Dieser Verband stellte zusammen mit den zweitkassierten Briten denn auch die grössten Delegationen, welche alle 13 ausgeschriebenen Kategorien bestritten. Nach dem letztjährigen 3. Mannschaftsrang musste sich die SRV-Delegation mit dem 9. Platz bescheiden. Erwähnenswert, dass alle 12 Coupe-Nationen am Medaillensegen partizipieren konnten.
Text: Jürg Trittibach/Christian Stofer