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Ich komme ab und zu in die Situation, wo es praktisch wäre, ein Mail automatisch zu einer bestimmten Zeit zu versenden. Typisches Beispiel sind meine digitalen Patentrezepte, die vorproduziert und dann am Sonntagmorgen vom Blattmacher auf den Newsnet-Seiten publiziert werden. Das Mail informiert den Blattmacher über das Thema und den Titel des Beitrags.
… aber noch zu retten. Mit den Vorschlägen in diesem Blogpost hier.
Beim Start des Apple App-Store im Sommer 2008 war ich beeindruckt. Die Idee überzeugte. Ein kuratierter Laden, der eine Mindestqualität seines Sortiments garantiert, der das Angebot übersichtlich gliedert, die Auslieferung sehr einfach macht und der eine integrierte Bezahlmöglichkeit bietet: Das war ein entscheidender Fortschritt. Ich hätte mir Während meines kurzen Ausflugs in die Welt der Softwareentwicklung so etwas gewünscht!
Meine Erfahrungen in diesem Bereich waren sehr durchzopgen: Ich habe anfangs der Nullerjahre einige Windows-Programme entwickelt und zum Verkauf angeboten. Namentlich den Game Designer, mit dem sich individualisierte Spieldateien für mein Game Clickomania basteln lassen. Und Address Harvester, ein Utility für das Sammeln von Mailadressen aus lokalen Mailadblagen.
Ich habe diese Software über den Mikropayment-Dienst Kagi.com vertrieben. Das Problem war, dass dieser die gekaufte Software nicht selbst auslieferte. Ich musste das von Hand tun und zwar von Hand (alles andere hätte einen Riesen-Entwicklungsaufwand nach sich gezogen). Allein um diesen Aufwand abzudecken, musste der Verkaufspreis prohibitiv hoch angesetzt werden. Mit dieser Lösung war es insbesondere unmöglich, ein Programm wie das Zwischendurch-Spiel «Clickomania» für einen oder zwei Franken zu verkaufen. Wäre das damals möglich gewesen, dann wäre ich heute wohl Multimillionär – selbst wenn nur jeder zehnte Downloader das Spiel effektiv auch gekauft hätte.
Mit anderen Worten: Der Apple-Store war, trotz seiner Nachteile, eine Riesenchance für unabhängige Softwareentwickler und eine Chance für Gelegenheitsprogrammierer, ihr Hobby zum Beruf zu machen.
An der Astrologie ist so ungefähr alles verkehrt, was an einem pseudowissenschaftlichen Hirngespinst verkehrt sein kann – und trotzdem verwechseln immer mehr Leute sie mit echter Forschung und Theorien, die in der Wirklichkeit verankert sind: Es sei ja bloss Unterhaltung, wiegeln sie ab.
Diese Entschuldigung muss man nicht unbedingt gelten lassen. Man kann die Astrologie auch als Verschwörung gegen die Emanzipation der Frau sehen. Oder als Einstiegsdroge für den harten Unsinn. „Die Anti-Emazipations-Verschwörung“ weiterlesen
iemoji.com: Hier findet sich eine Emoji-Tastatur für den Computer – denn Windows und OS X sind von Haus aus nicht mit der Möglichkeit asugestattet, diese Ideogramme zu tippen. Mit dieser Webapp geht es einfach: Man schreibt den normalen Text über die Tastatur ins Eingabefeld und wählt die Emoji über das nach Kategorien sortierte Raster aus. Es gibt bei Emoji by subject auch eine Suchfunktion, mit der man Emojis über den (englischen) Bezeichner findet. „Drei Links für Emoji-Fans“ weiterlesen
Das Patentrezepte-Video erklärt diese Woche, wie man Macs wieder auf die Schiene bringt, wenn sie komische Dinge tun – was, entgegen des landläufigen Vorurteils, tatsächlich vorkommen kann. „Den Mac Vernunft einbläuen“ weiterlesen
Editorial war letzte Woche Thema im digitalen Patentrezept zur mobilen Textverarbeitung. Für Freunde des geschriebenen Wortes liefere ich hier gerne eine ausführliche Beschreibung dieser App – auch, weil im Video aufgrund der gebotenen Kürze einige der netten Funktionen unerwähnt blieben.
Die per Markdown angewendeten Textauszeichnungen sind schon beim Tippen sichtbar.
Die App des Berliner Entwicklers Ole Zorn ist für 10 Franken im Apple-App Store erhältlich. Das ist für eine mobile App auf den ersten Blick ein stattlicher Betrag. Andererseits – für eine App, die man nur ab und zu produktiv einsetzt, ist das kein Betrag. Und mir ist es lieber, wenn der Entwickler schon von Anfang an eine Ansage macht, als mit seltsamen Freemium-sperenzchen nach dem Herunterladen versucht, mich zu In-App-Käufen zu bewegen. Ich fände es sinnvoll, wenn Apple Testversionen ermöglichen würden, während der man eine kostenpflichtige App eine Woche lang ausprobieren könnte, um sie dann zu kaufen oder zu löschen – aber das ist eine Diskussion, die ich gerne bei einer anderen Gelegenheit führe. „So schreiben Profis am Tablet!“ weiterlesen
In den letzten Jahren ist der Wunsch nach Superhelden beträchtlich gestiegen. Kein Wunder, dass wir in Zeiten des Terrors gerne Lichtgestalten hätten, die auf unseren Strassen patroullieren und uns guten Menschen die Bösewichte vom Leib halten. Und so irreal wie diese übermenschlichen Retter in der Not erscheinen, so wenig nah an der Wirklichkeit sind oft auch die Antipoden. Bei Ex-Heroes von Peter Clines sind es Zombies. Also keine Selbstmordattentäter oder Dschihadisten, sondern Zombies. In Clines Welt hat sich der so genannte Islamische Staat selbst überlebt, so wie auch die meisten anderen Staaten nur noch eine vage Erinnerung sind. Hier hat nämlich ein Virus zugeschlagen, sodass nun Mutanten mit Superkräften auf der einen Seite und untote Hohlbirnen auf der anderen stehen.
«Superman», «Asterix und Obelix»
Superhelden übten auf mich lange Zeit nur eine beschränkte Faszination aus. Comics wie «Super-», «Spider-» oder «Batman» waren mir in meiner Jugend zu … amerikanisch. Sprich: Zu weit weg von meiner Fantasiewelt, die durch europäische und vor allem belgische und französische Comics geprägt war. Nun, klar, in gewisser Weise sind auch Asterix und Obelix Superhelden – aber dass sie nicht so genannt werden, ist gleichzeitig auch ihre Stärke. „Zeit für Superhelden?“ weiterlesen
Im Beitrag Peeken und poppen muss man erst lernen habe ich mich über die Funktion des 3-D-Touch des iPhones ausgelassen. Meine Vorstellung beim Schreiben dieses Beitrags war, dass das iPhone nur relativ Angaben an die Apps weitergibt, wie stark der Nutzer-Finger aufs Display drückt. (Ich hatte am Briefing von Apple explizit danach gefragt, wie fein aufgelöst die Druckinformationen sind, die erhoben und an die Dritt-Apps weitergegeben werden.)
Nun belehrt mich die Website touchscale.co eines Besseren. Sie funktioniert, wie der Name sagt, als Waage. Man kann mit ihr Gegenstände bis zu 400 Gramm wägen – oder sogar 480 Gramm mit der Einstellung fest (firm) unter Allgemein > Bedienungshilfen > 3D Touch. Die Messung ist unter der Bedingung möglich, dass der gewogene Gegenstand eine kapazitive Oberfläche hat. Denn ohne diese Eigenschaft ignoriert sie die Touch-Oberfläche des iPhone-Displays. „Das iPhone als Waage“ weiterlesen
Wie im Tagi-Beitrag So werden Fotos lebendig angedeutet, ist diese App dazu da, selbstgezeichnete Animationsfilme zu erschaffen. Im Kern ist Animation Desk eine Zeichen-App: Mit virtuellem Pinsel, Pleistift, Wachskreide oder Tusche geht man ans Werk und zeichnet und malt, was die Fantasie so hergibt. Sollte es mit der Fantasie nicht so weit her sein, lädt man ein Foto in die Zeichenfläche, um das abzupausen oder als Inspirationshilfe zu nehmen. „Strichen am iPad Leben einhauchen“ weiterlesen