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Im Gegensatz zum trockenen und heissen Rekordjahr 2018 verlief 2019 verhältnismässig normal. Ende April fielen die Temperaturen in der Nacht und sorgten für Frostschäden an den Reben. Wegen den tiefen Temperaturen im Frühling war der Austrieb allgemein spät. Das Wachstum der Reben verzögerte sich. In Erinnerung bleiben auch die beiden Hitzeperioden im Sommer. Dies führte vereinzelt zu Sonnenbrand auf den Beeren. Die betroffenen Beeren verdorrten. August und September brachten Regen, aber auch schöne Perioden. Die Trauben reiften nun sehr schnell. Die Ernte war qualitativ gut, aber um 30 % kleiner als im Vorjahr. Die gemessenen Oechslegrade waren nicht viel tiefer als 2018. Die Weine sind aber eleganter, frischer und besitzen mehr Säure als im letzten Jahr.