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2 Millionen für Alfred-Escher- und Gottfried-Keller-Projekte
200 Jahre Alfred Escher und Gottfried Keller: Der Zürcher Regierungsrat will Projekte, die das Wirken der beiden Persönlichkeiten beleuchten, mit 2 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds unterstützen. Er hat dem Kantonsrat einen entsprechenden Beitrag beantragt.
Die Geburtstage von Alfred Escher und Gottfried Keller jähren sich im kommenden Jahr zum 200. Mal. Um die beiden Männer mit Geburtsjahr 1819 zu würdigen, sind 2019 verschiedene Veranstaltungen geplant.
Der 2017 formierte gemeinnützige Verein "200 Jahre Alfred Escher & Gottfried Keller" koordiniert die Projekte der unterschiedlichen Akteure und unterstützt die Projektträger finanziell. Nun hat der Verein, in dem die Alfred Escher-Stiftung, die Gottfried Keller-Gesellschaft und die Universität Zürich vertreten sind, 20 der 35 eingereichten Projektskizzen ausgewählt, die finanziell unterstützt werden sollen.
Er hat dafür einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von zwei Millionen Franken beantragt. Der Regierungsrat hiess das Gesuch gut, wie er am Donnerstag mitteilte. Der Betrag liegt allerdings über seinen Kreditkompetenzen. Er hat daher dem Kantonsrat beantragt, den Betrag zu Gunsten der 20 Projekte, die eine breite Bevölkerung und alle Altersschichten ansprechen, an den Verein auszurichten.
Die beiden Männer haben den Kanton Zürich geprägt: Alfred Escher war Politiker auf allen Stufen des Kantons und des Landes, an der Gründung der ETH beteiligt und gründete die Nordostbahn und die heutige Credit Suisse. Zudem lancierte er die Idee und das Projekt der Gotthardbahn. Auch Gottfried Keller war Politiker im Kanton Zürich und dessen erster Staatsschreiber. Weiter kennt man ihn als Schriftsteller ("Der grüne Heinrich" oder "Die Leute von Seldwyla").Zurück zur Startseite