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Die rationale Rasterung ist zwar relativ schnell und effizient, jedoch wirkt sich das Runden der irrationalen Rasterwinkel von 15° und 75° auf die Winkelgenauigkeit und die Rasterweite aus. Aus diesem Dilemma heraus wurde die Methode der Superzelle entwickelt. Eine Superzelle ist die Zusammenfassung mehrerer Rasterzellen zu einer Rasterzellenmatrix. Die Eckpunkte der Superzelle werden auf die Schnittpunkte der Belichtermatrix gelegt. Es wird eine höhere Winkelgenauigkeit erreicht.
Solange alle vier Ecken der Superzelle die Belichtermatrix an den Ecken der Rekorderelemente schneiden, haben die Rasterzellen eine identische Form.
Da die Superzelle wesentlich grösser ist als eine einzelne Rasterzelle entstehen deutlich mehr Stellen, wo die Ecken der Superzelle die Belichtermatrix schneiden. Dadurch ist eine höhere Annäherung an die Idealwinkel möglich.
Superzellen erlauben zwar eine höhere Genauigkeit, jedoch geht dies auf Kosten der Leistung. Zur Beschreibung einer Superzellen ist logischerweise mehr Rechenleistung nötig, als für eine einzelne Zelle. Jedoch geht es bei der digitalen Rasterung in Farbe praktisch nie ohne diesen Kompromiss: Je grösser die Superzelle, umso höher die Genauigkeit, umso langsamer der Rechenprozess – leider.