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Das Rennen gegen die Uhr. Allein auf dem Sattel. Ohne Windschatten, ohne helfende Teamkameraden neben sich. Das war die Spezialität von Fabian Cancellara. 1998, mit 17 Jahren, setzte er sich erstmals auf ein Zeit-Rennvelo – fünf Jahre, nachdem er begonnen hatte, Radrennen zu fahren, weil sein Vater ihm einst ein Rennvelo schenkte. Der damalige Nationaltrainer Yvan Girard erkannte sofort das junge Talent und riet ihm, auf diese Disziplin zu setzen. Mit Erfolg: Fabian Cancellara holte sich 2006, 2007, 2009 und 2010 den Weltmeister-Titel im Zeitfahren – so oft wie kein anderer Rennfahrer vor ihm. Bei den Olympischen Spielen in Peking holte er ebenfalls Gold im Zeitfahren und Silber im Strassenrennen – und bei den Olympischen Spielen in Rio nochmals Gold im Zeitfahren. All das wäre ohne die Unterstützung der Schweizer Sporthilfe nicht möglich gewesen. Bereits 1998 und 1999 wurde er als Nachwuchsathlet des Jahres geehrt – mit der höchsten Anerkennung der Stiftung. Trotz dieser Erfolge und Ehrungen blieb Fabian Cancellara immer fokussiert und mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Konkurrenten bewundern seine mentale Stärke, seine Beständigkeit – auch bei Rückschlägen. Vielleicht liegt das daran, dass die Radrennlegende aus Wohlen bei Bern noch die alten Radsporttage erlebt hat, als die Fahrer nach dem Rennen in den Raum kamen, duschten, auf die Massage warteten, assen und dann das Licht löschten. Kein Medienrummel, kein Sponsorenzirkus, sondern nur die Nase im Wind, strampeln und kämpfen.
Mehr Informationen über Fabian Cancellara auf seiner Webseite: http://www.fabiancancellara.com/de/