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Bei der Manchestercodierung wird jedes Bit als ein Pegelwechsel codiert. Ein postiver Wechsel ist dabei ein Wert "0" und ein negativer Wechsel den Wert "1". Zwischen den Bitzeiten findet wenn notwendig ein zusätzlicher Pegelwechsel statt (Bild 123).
Bild 123: Manchester - Code
Dieser Manchestercode hat den Vorteil, dass der Bittakt direkt aus dem Signal gewonnen werden kann und somit jedes Bit neu synchronisiert wird. Damit wird es möglich ein ganzes Telegramm ohne zusätzliche Synchronisationssignale zu übertragen. Es handelt sich um eine synchrone Übertragung.
Da jedes Bit immer aus einem gleich grossen positiven wie negativen Signalanteil besteht, ist der Mittelwert dieses Signals immer konstant. Dieser Mittelwert wird nun für die Speisung der Geräte verwendet. Daraus ergibt sich der Name MBP: Manchestercodiert Bus Powered.
Der Rahmen beginnt immer mit einer Präambel eingeleitet und beginnt mit dem Startdelimiter und wird mit einem Enddelimiter beendet. Innerhalb von diesem Rahmen wird das FDL Telegram eingefügt. Dabei wird der Prüfsumme des FDL durch die Prüfsumme des MBP ersetzt.