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Alkannin s. Alkannarot. / 3
Alkannin _2 ist der in der Alkannawurzel enthaltene rote Farbstoff; er kommt im unreinen Zustande als breiförmi / 73
Nur
Meyers Konversations-Lexikon, 1888
s.
Alkannarot.
Nur
Merck`s Warenlexikon, 1884
ist der in der Alkannawurzel enthaltene rote Farbstoff;
er kommt im unreinen Zustande als breiförmige Masse
in den Handel und wird durch Extraktion der Wurzel mit Benzol und Abdestillieren des Benzols aus dieser Lösung gewonnen.
In Wasser ist dieser Farbstoff unlöslich, er löst sich aber leicht in fetten und ätherischen
Ölen,
sowie auch in Alkohol mit prächtig roter Farbe, die durch Alkalien in Blau übergeht.
Man benutzt das A. wie die Alkannawurzel.
Verweis zu Alkannarot auf Seite 1.366
Alkaluretika - Alkazar
* 1 Seite 1.366.
Wurzel (botanisch)
* 3
Wurzel.
(
Alkannin, Anchusin, Anchusasäure) C 35H 40O 8 , Farbstoff in der Wurzel
[ * 3] von Alkanna
tinctoria, wird durch Extraktion derselben mit Schwefelkohlenstoff oder Petroleumäther gewonnen, ist amorph, löslich in Alkohol,
Äther, Schwefelkohlenstoff, Petroleumäther, flüchtigen und fetten Ölen, nicht in Wasser, schmilzt bei
60°, kann zum Teil unzersetzt sublimiert werden, bildet mit Alkalien und Erdalkalien blaue, in Wasser lösliche, mit Metallsalzen
unlösliche Verbindungen. Alkannarot dient zum Färben von Haarölen, Firnis, Zahntinkturen etc., seltener in der Zeugdruckerei. Es ist
ein außerordentlich empfindliches Reagens auf Alkalien und Ammoniak, indem es von geringen Spuren derselben
blau gefärbt und die blaue Verbindung umgekehrt von sehr geringer Menge Säure gerötet wird. Man benutzt daher ein mit Alkannarot getränktes
Papier in der chemischen Analyse wie Lackmuspapier.