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Vor allem im 1. Satz überfuhr Wawrinka seinen Kontrahenten richtiggehend. Der Weltnummer 17 gelangen nicht weniger als 3 Breaks.
Im 2. Durchgang schaffte der Waadtländer die Entscheidung mit dem Servicedurchbruch zum 4:2. Durch die frühe Niederlage wird Murray, der im Vorjahr noch die Viertelfinals erreicht hatte, 90 Punkte in der Weltrangliste verlieren und muss ab Montag Rang 2 wieder Roger Federer überlassen.
Murray schwächelt beim Aufschlag
Die Statistik unterstreicht Wawrinkas Dominanz: 5:0 Asse, 23:7 Winner, 81 Prozent gewonnene Punkte bei 1. Aufschlag (Murray: 48 Prozent).
Durch Murrays Serviceschwäche kam Wawrinka zu nicht weniger als 10 Breakbällen, von denen er die Hälfte nutzte. Die beiden einzigen Gelegenheiten des schottischen Olympiasiegers zum Servicedurchbruch wehrte Wawrinka ab. «Auf Sand spielt Murray etwas langsamer als sonst, so habe ich mehr Zeit und kann meine Schläge besser platzieren», erklärte Wawrinka nach dem Sieg über Murray.
Wieder ein grosser Sieg gegen Murray
Für Wawrinka ist der Erfolg über Murray in Monte Carlo gleichbedeutend mit einem seiner grössten Siege überhaupt. Erst zum 5. Mal setzte sich der Romand gegen einen Spieler aus den Top 4 durch. Letztmals hatte er dies in der 3. Runde der US Open 2010 geschafft, ebenfalls gegen Murray.
Wawrinka sprach nach der Partie von einem «idealen Spiel». Er liebe es, in Monte Carlo zu spielen. «Die Bedingungen sind auf mich zugeschnitten.» Murray haderte: «Es ist enttäuschend. Aber diese Niederlage motiviert mich, noch härter zu arbeiten.» Der Schotte wartet noch immer auf seinen 1. Sand-Final.
3. Sieg auf Sand
Im Head-to-Head verkürzte Wawrinka damit auf 5:8. Auf Sand war es hingegen der 3. Sieg im 3. Direktduell.
Im Viertelfinal trifft Wawrinka auf den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga, der seinerseits Jürgen Melzer (Ö) mit 6:3, 6:0 vom Platz fegte.