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Der Umfang des Rückkaufprogramms entspreche maximal 10% der ausgegeben Aktien, abzüglich der Titel, die unter dem früheren Programm erworben worden seien und deren Vernichtung an der Generalversammlung beschlossen wurde. Die Rückkäufe werden über eine zweite Handelslinie an der SIX getätigt, auf der GAM als einzige Käuferin auftritt, heisst es.
An der Generalversammlung hatten sich sie die GAM-Aktionäre gegen die Vergütungspolitik des Verwaltungsrats für das Management gestellt. Zudem war der aktivistische Hedgefonds RBR mit seinen Vorschlägen für den Verwaltungsrat gescheitert.
Der Analyst der ZKB wertet das Votum dar Aktionäre an der GV als "gelbe Karte" für das Management. Die vom Hedgefonds RBR geforderte "rote Karte" habe jedoch keine Mehrheit gefunden. Der auszuarbeitende neue Vergütungsplan werde zeigen, inwieweit das Management die Zeichen der Zeit erkannt habe. Solange bei GAM beim Neugeld und bei der Performance bestimmter Flaggschiffprodukte kein Turnaround zu erkennen sei, traut der Analyst der Aktie auch keine Outperformance gegenüber dem Schweizer Markt zu. Die Bewertung lautet Marktgewichten.
Die GAM-Aktien gewinnen am Freitag 4,1% auf 12,75 CHF hinzu. Bereits am Mittwoch hatten die Titel bei 13,35 CHF ein Jahreshoch markiert und zugleich das höchste Niveau seit Anfang Juni 2016 erreicht.
yr/tp
(AWP)