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Brief vom 20.07.1859 der Standeskommision des Kantons Glarus an den Generalagenten Meurikofer der schweizerischen Eidgenossenschaft in Neapel vom 29.07.1859. Der Brief wurde über Basel nach Marseille geleitet, von wo zweimal wöchentlich ein sardinisches Paketboot die Post nach Neapel brachte. Es war ein glücklicher Umstand, dass das Porto für solch einen normalgewichtigen Brief in der Zeit vom 01.01.1857 bis zum 01.07.1862 75 Rappen betrug. Das war der Grund, warum dermassen reizvolle Strubel-Frankaturen überhaupt möglich wurden.
Von Glarus sind etliche In - und Auslandsbriefe mit sehr sauber entwerteten Marken bekannt. Das gilt durchaus auch schon für normale Briefe mit Einzelfrankaturen. Vierfarbenfrankaturen jedoch sind als sehr selten zu bezeichnen. Das gilt allgemein, nicht nur für solche von Glarus! Und wenn dazu auch noch ein recht ordentlicher bis sehr guter Schnitt und ein herrlich sauberer Brief dazukommt, so bewegt man sich bald einmal im höchsten Bereich der (philatelistischen) Gefühle eines sehr weit fortgeschrittenen Sammlers!
Wir sind am Ankauf ähnlich spektakulärer Briefe aus dem Bereich aller ungezähnten Schweizer Marken nach wie vor interessiert und erbitten diesbezügliche Preisofferten.