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Schwyzerörgeli
Die Familie der Tasteninstrumente ist nach den Tasten oder Knöpfen benannt, welche gedrückt werden müssen, um einen Ton erklingen zu lassen. Durch den Druck auf die Taste wird ein Mechanismus ausgelöst, der schliesslich den Ton erzeugt. Der Mechanismus kann dabei sehr unterschiedlich sein; man spricht von Schlagen (Klavier, Keyboard), von Zupfen (Cembalo) oder von Blasen (Akkordeon, Schwyzerörgeli, Orgel). Beim Akkordeon und dem Schwyzerörgeli ist der Spieler ausserdem selber für den Luftstoss verantwortlich, in dem er das Instrument zusammendrückt oder auseinanderzieht.
Das Schwyzerörgeli ist rund hundert Jahre alt. Das Instrument sorgte damals für grosses Aufsehen, denn ein Schwyzerörgeli konnte bis zu drei Instrumente einer Kapelle ersetzen. Man kennt das Schwyzerörgeli vor allem aus der Schweizer Volksmusik. Natürlich kann man dem Instrument aber auch andere Melodien entlocken.
Der klare Klang und die kompakte Grösse sind typisch für das Schwyzerörgeli. Für das Schwyzerörgeli gibt es eine eigens dafür entwickelte Griffschrift, man kann es aber auch nach richtigen Noten im Violinschlüssel erlernen.