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Im Hotel Schweizerhof geht es drunter und drüber. Die Zimmer sind heillos überbucht. Ein Musikfestival brachte die Reservierungen durcheinander. Zudem möchte ein Arzt und seine Praxisassistentin ihre Liebesnacht im Hotel verbringen. Die Managerin – Frau Meier – übergab ihnen das Zimmer 12a. Später und im selben Zimmer wird ein junges Ehepaar einquartiert. Das Hotelpersonal ist bemüht, die verworrene Situation zu regeln. Trotzdem; die Hotelmanagerin – Frau Meier – und ihr Portier – Herr Bölsterli – nahmen sich für ein Interview Zeit.
Ein Tonschnipsel
Herr Bölsterli; seit wann arbeiten Sie beim Schweizerhof?
Anno 1980 fing ich hier an. Eine Arbeit, die ich schon viel zu lange ausübe.
Frau Meier – (ungefragt)
Angefleht haben sie mich, einen Portier wie sie einer sind, anzustellen. Andernfalls stünden sie noch heute auf der Strasse.
Frau Meier – liege ich richtig in der Annahme, dass Sie den Schweizerhof seit 1980 führen? Wieviele Mitarbeitende haben Sie?
Das Hotel Schweizerhof ist ein Generationenunternehmen. Bereits meine Mutter führte das Hotel. Rund 25 Mitarbeitende beschäftigen wir in diesem Haus.
Herr Bölsterli, beschreiben Sie uns Ihre Aufgabe?
Man darf mich als leitende Führungsperson betrachten. Immerhin versuche ich alles im Griff zu behalten. Ein kleiner Tipp am Rande – das Hotel sollte renoviert werden. Zudem trage ich meine Portier-Uniform seit….
Frau Meier – (ungefragt)
…das kostet. Schliesslich erwarten Sie am Ende des Monats ihren Lohn. Das Trinkgeld behalten sie ja sowieso. Die Uniform ist London-Style.
Herr Bölsterli – (ungefragt)
Eine Lohnerhöhung wäre das mindeste.
Frau Meier; ihr Schlusswort:
Dazu sage ich nichts!