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LieberTee
Ich muss noch etwas ergänzen, das ist mir jetzt doch ein Anliegen. Schau mal hinter die vermeintlich negativen Gefühle.Keine Vergleiche. Kein Neid. Kein Geiz.
Zum Beispiel willst Du nicht neidisch sein. Warum nicht? Neid kann sowohl Negatives als auch Positives in sich bergen. Neid als Mißgunst - Du gönnst jemand etwas nicht, weil Du es selber nicht hast- ist zerstörerisch. Neid - Du möchtest es gerne auch - birgt einen Wunsch, ein Bedürfnis in sich.
Dann kannst Du Dich immer noch fragen, wieviel es Dir bedeutet, was Du einsetzen willst, um diesen Wunsch zu erreichen.
Vielleicht kommst Du zu dem Ergebnis, Dein Wunsch ist nicht den Einsatz wert, oder Du findest ihn so wichtig für Dich, dass Du alles (möglichst Positive) daransetzt, um ihn zu erfüllen. Also eigentlich eine Energie, die Du auch für Dich nutzen kannst.
Genauso kannst Du mit dem Vergleich verfahren. Setzt Du Dich im Vergleich in der Wertigkeit höher oder niedriger, bewertest Du Dich selbst oder den anderen? Oder ist der birgt der Vergleich den Versuch, zu verstehen in sich, Dich selbst oder Dein Gegenüber?
Geiz, das gleiche in grün Birgt dieser Gedanke Habsucht, Gier und Festhalten in sich oder das Bedürfnis nach Sicherheit (s.o...verständliches menschliches Grundbedürfnis)?
Immer kannst Du Dich fragen: entspricht es meinen wirklichen Bedürfnissen oder sind es Ideen, Werte, Normen, die ich kritiklos übernommen habe. Und was bin ich bereit, einzusetzen?
Alles Gute und viel Energie!
LieberTee