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Die internationale Gemeinschaft hat dem Südsudan 600 Millionen US-Dollar versprochen. Mit der Zusage werden die Mittel für Hilfe fürs Land verdoppelt.
Der norwegische Aussenminister Børge Brende bleibt dennoch besorgt, denn das Geld reicht nicht ganz – es fehlen weitere 200 Millionen US-Dollar, um den dringenden Bedarf zu decken. Die grössten Geber sind die USA, Grossbritannien und die EU, die zusammen 75 Prozent der Mittel bereitstellten.
Kampf zwischen zwei Volksgruppen
Dem Südsudan droht eine Hungersnot, die durch den blutigen Konflikt zwischen Regierungstruppen und Aufständischen mit verursacht wird. Präsident Salva Kiir und sein früherer Stellvertreter Riek Machar kämpfen um die Macht. Sie gehören zwei unterschiedlichen Volksgruppen an.
Bei Kämpfen wurden in den vergangenen Monaten tausende Menschen getötet. Die Vereinten Nationen schätzen den Hilfsbedarf des nordostafrikanischen Landes auf 1,8 Milliarden Dollar.
Der Südsudan ist der jüngste Staat der Erde. Erst im Jahr 2011 erlangte er seine Unabhängigkeit vom Sudan. Derzeit sind etwa vier Millionen Menschen und damit etwa ein Drittel der Bevölkerung von Hunger bedroht.