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05. November 18
-IAM, News
Marc-Christian Bollet, Head of Client Relationship Management
In den letzten Wochen ging es auf den Aktienmärkten turbulent her und insgesamt verzeichneten sie einen Rückgang von über 5%.
Diese Korrektur erklärt sich durch mehrere Faktoren, nämlich dem Anstieg der Zinssätze in den USA auf 3,25%, dem Problem des italienischen Haushalts, sowie dem Druck des Handelskriegs zwischen den USA und China. Darüber hinaus führt die Fortsetzung des geldpolitischen Straffungsprogramms der FED und der EZB nach Jahren mit reichlich Liquidität zu zunehmender Volatilität. Schliesslich steigen die politischen Risiken mit den Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten, den Verhandlungen über den Brexit und der italienischen Frage.
Der Anstieg der US-Zinssätze spiegelt jedoch die Stärke der US-Wirtschaft wider, und die Märkte können von vierteljährlichen Unternehmensergebnissen gestützt werden. Letztere waren zwar nicht wirklich enttäuschend, vielmehr sind es die Perspektiven, die mit Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Handelskriegs verbunden sind, die die Bewertung der Unternehmen beeinflussen.
Wir sind der Ansicht, dass das für risikobehaftete Vermögenswerte historisch günstige Jahresende die Entwicklung von Aktien unterstützen kann, insbesondere da Anleger ein zentrales Negativszenario auf makroökonomischer, politischer und Marktebene berücksichtigen.