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Der zweite Wettkampftag an den Olympischen Spielen ist bereits durch. Hier erfährst du, was in Brasilien lief, während du friedlich schlafen durftest.
Giulia Steingruber legt in der Qualifikation einen überzeugenden Auftritt hin. Die Ostschweizerin kommt mit Ausnahme eines Sturzes am Schwebebalken souverän durch ihr Programm. Steingruber startete am Boden und am Sprung in den Wettkampf und legte mit zwei gelungenen Vorstellungen an ihren besten beiden Geräten die Basis für die Final-Qualifikationen im Mehrkampf, am Boden und am Sprung.
Joana Heidrich und Nadine Zumkehr starten mit einem überzeugenden Sieg ins olympische Beachvolleyball-Turnier. Das erste Gruppenspiel gegen die Deutschen Karla Borger/Britta Büthe gewinnen sie 21:12, 21:16.
Die Schweizerin Danielle Villars kommt über 100 m Delfin nicht über den 28. Rang hinaus.
Mit Adam Peaty (100 m Brust), Katie Ledecky (400 m Crawl) und Sarah Sjöström (100 m Delfin) schwamm am zweiten Finalabend im Olympic Aquatics Stadium ein Trio mit Weltrekord zum Sieg.
Gold in der Männer-Staffel über 4x100 m Crawl ging in 3:09,92 Minuten an die USA. Beim amerikanischen Quartett kam Michael Phelps an zweiter Position zum Einsatz. Der 31-Jährige aus Baltimore, schon seit Peking 2008 der mit Abstand erfolgreichste Olympionike der Geschichte, gewann damit seine 19. Olympia-Goldmedaille.
Kosovos Spitzensportler dürfen in Rio de Janeiro erstmals unter eigener Flagge starten. Das Land ist seit erst 2014 offizielles Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees. Majlinda Kelmendi holt dann für Kosovo auch gleich Gold im Judo bis 52kg und schaltet auf ihrem Weg auch die Schweizerin Evelyne Tschopp aus.
Die Weltnummer 1 Novak Djokovic scheiterte im Einzel bereits in der 1. Runde. Der Serbe verlor sein schwieriges Auftaktspiel gegen den Argentinier Juan Martin Del Potro.
Im Frauen-Doppel scheiterten die schier unschlagbaren Serena und Venus Williams mit 3:6, 4:6 an den Tschechinnen Lucie Safarova/Barbora Strycova. Die Geschwister Williams verloren erstmals an Sommerspielen. 2000 in Sydney, 2008 in Peking und 2012 in London holten sie gemeinsam Gold. 2004 in Athen fehlte Serena Williams wegen einer Knieverletzung.