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1:12 stärkt die Wirtschaft
12. November 2013
Gegner der 1:12-Initiative behaupten, Sie sei nicht umsetzbar. Das ist total falsch, 1:12 funktioniert nicht nur, nein, es stärkt die Wirtschaft sogar.
Bis in die 90er Jahre wurde 1:12 auch von den Grossunternehmen eingehalten, Lohnexzesse sind eine ziemlich neue Entwicklung. Es gab zudem schon mehrere Fälle, in welchen Grossunternehmen trotz überrissener Managerlöhne Stellen strichen, Löhne kürzten oder Verluste schrieben. Das Paradebeispiel dafür lieferte die UBS, welche 2006 2.5 Milliarden Franken Boni ausbezahlte, aber gleichzeitig auch 2.5 Milliarden Verlust machten. Dies beweist auch, dass diese hohen Löhne nicht leistungs- oder erfolgsbezogen sind, sondern Gier für solche Exzesse verantwortlich ist.
1:12-Gegner behaupten zudem, dass durch das Senken der obersten Löhne Steuersubstrat verloren gehe, was reine Angstmacherei ist. Ein Rückgang der Löhne des Managements würde nämlich bedeuten, dass mehr Geld im Unternehmen bleibt, und auch wenn dieses nicht in ein Anheben der unteren Löhne investiert wird, so wird das Geld zumindest durch die Unternehmenssteuer dem Staat zu Gute kommen. Jedoch macht ein Anheben der unteren Löhne durchaus Sinn, da dies dem Management ermöglichen würde, sich selbst mehr Geld auszuzahlen. In diesem Idealfall käme dann der Wirtschaft eine höhere Kaufkraft der breiten Masse wiederum zu Gute.
Legen Sie deshalb am 24. November ein JA zur 1:12-Initiative in die Urne und helfen Sie mit, die Schweizer Wirtschaft weiterhin auf Erfolgskurs zu halten.