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Schweinehirt Hansel findet, von einem seiner Tiere ausgebuddelt, eine goldene Schüssel. Man rät ihm, sie dem König zu bringen und dafür zur Belohnung Hof und Vieh zu wünschen. Der König will aber vor allem Hansels Ehrlichkeit belohnen und verspricht, ihm jeden Wunsch zu gewähren. Schon will Hansel seine Vorschläge vortragen, da sieht er die Prinzessin, und jetzt ist sein einziges Begehr, sie zur Frau zu bekommen. Diese will nun aber absolut keinen Schweinehirten zum Mann, das Versprechen jedoch ist auch da, und es folgt nach bekannter Märchenmanier die „letzte Probe“ vor der Einlösung des Versprechens. Hansel darf von sieben Küken in einem Korb keines verkaufen, muss auch attraktivsten Kaufangeboten widerstehen. Natürlich wird Hansel mehrmals schwach, aber die ihn liebende Gänsemagd Liesel warnt ihn hinter dem Busch jedesmal mit einem Kuckucksruf. So besteht Hansel die Prüfung und noch eine weitere dazu. Aber inzwischen ist er einsichtig geworden, entschliesst sich für seine Liesel und bekommt aus Dank für den Verzicht auf die Prinzessin erst noch das, was er ursprünglich wollte, nämlich einen Hof und Vieh dazu.