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Pyrolyse – Technologie = organischen Abfall und Rest-Stoffe in Wert-Stoffe umwandeln
Was ist Pyrolyse/wie funktioniert es?
Die Pyrolyse bzw. pyrolytische Zersetzung (von altgriechisch: ‚Feuer‘ und ‚(Auf)Lösung‘) ist eine thermo-chemische Spaltung organischer Verbindungen, wobei durch hohe Temperaturen (200–900 °C) und der kontrollierten Zugabe von Sauerstoff, ein Bindungsbruch innerhalb großer Moleküle in kleinere erzwungen wird. Das Wort Pyrolyse wird im engeren Sinne für Vorgänge verwendet, bei denen neben den mineralischen Bestandteilen des Einsatzstoffes auch fester Kohlenstoff zurückbleibt (Pflanzenkohle). Unter Biomassevergasung wird ein Prozess verstanden, bei dem Biomasse in ein Brenngas umgewandelt wird. Dabei wird die Biomasse über einen Pyrolysereaktor verkohlt. Das entstehende Pyrolysegas stellt ein Gemisch aus Kohlenmonoxid (CO), Wasserstoff (H2), Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) sowie einer Reihe von Spurengasen dar. Generell entstehen Gase, Flüssigkeiten und Feststoffe. Die Mengenanteile und die Zusammensetzung hängen nicht nur vom Einsatzstoff, sondern auch von der Pyrolysetemperatur, den zugegebenen Hilfsstoffen, den Druckverhältnissen und der Behandlungsdauer ab.
(versch. Quellen)
Vorteile der Vergasung gegenüber der Verbrennung:
- Die Vergasung kann eine höhere Wertschöpfung aufweisen, da das Gas in Motoren zur Krafterzeugung oder in Spezialfeuerungen zur Erzeugung von Prozesswärme — zum Beispiel in Brennöfen — eingesetzt werden kann.
- Bei der Vergasung besteht die Möglichkeit zur Verminderung der Stickoxidemissionen aus Brennstoffstickstoff, da unter Sauerstoffmangel nur geringer Teil des Brennstoffstickstoffs zu Stickoxiden umgesetzt wird.
- Bei der Vergasung besteht die Möglichkeit, als Koppelprodukt der Energienutzung Holzkohle herzustellen. Die Holzkohle kann die Wirtschaftlichkeit der Anlage verbessern, sofern sie als teure Grill- oder Aktivkohle verkauft werden kann.
- Bei der Verbrennung des Holzgases kann eine annähernd vollständige Verbrennung mit geringen Emissionen an unverbrannten Kohlenwasserstoffen und Kohlenmonoxid erzielt werden, weil eine gute Vermischung der brennbaren Holzgase mit der Verbrennungsluft möglich ist und somit eine Verbrennung bei geringem Luftüberschuss und hoher Temperatur erzielt werden kann.
- Da der Vergasungsprozess unter Sauerstoffmangel durchgeführt wird, herrschen in der Reduktionszone des Reaktors reduzierende Bedingungen. Es ist zu erwarten, dass der Anteil an Metall-Oxiden bei der Vergasung deshalb geringer und der Anteil in metallischer und Form vorliegender Verbindungen hingegen höher ist als bei der Verbrennung. Aus verschiedenen Untersuchungen ist bekannt, dass die Schwermetalle bei Hochtemperatur-Vergasungs- und Pyrolyseprozessen in inerter Form in die Kohle eingebunden werden.
Was sind die Vorteile einer Pyrolyse-Anlage?
Unser Reaktor produziert bis zu einer Tonne hochwertigen Pflanzenkohle pro Tag. Als Nebenprodukte entstehen lagerbares Bio-Öl und sofort verfügbare Energie in der Form von Biogas. Wir brauchen dazu nur organischen Abfall der tagtäglich anfällt: Holzresten, Kompost, Laub, Rasenschnitt…
Alles was organisch ist können wir in Energie umwandeln, ohne dabei der Umwelt zu schaden.
Eine saubere Sache also?
Ja sogar noch besser: verteilt man nämlich die Pflanzenkohle auf den Feldern, erreicht man eine CO2-Senkung, eine notwendige Technologie in Zeiten der Klimaerwärmung. Die Anlage produziert nicht nur Pflanzenkohle. Mit dem Biogas kann man problemlos nachhaltige Wärme oder Strom erzeugen. Ein kleines klimafreundliches Kraftwerk also!
Wir merkten schnell das enorme Potenzial dieser Technologie und haben uns gedacht, jeder sollte von der Pyrolyse Technologie profitieren können. So haben wir uns entschieden, unsere Pyrolyse Anlage zu vermarkten.
Wieso ist die Pyrolysetechnik eine Lösung für das CO2 Problem?
Beim Pyrolysier-Verfahren wird das CO2 in die Pflanzenkohle gebunden. Wird die Pflanzenkohle auf Feldern verteilt, kann man so aktiv CO2 in den Boden fixieren. Das so gelagerte CO2 bleibt in einer wasserunlöslichen Form stabil im Boden. Da beim Vergasen auch Wasserstoff entsteht und dieser ebenfalls mit dem Gas mitverbrennt wird, hilft es Schadstoffe zu neutralisieren, es kommen faktisch keine problematische Verbindungen zum Kamin raus.