Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/101955

<h2>SubmittedText<h2><p>Am 16. November 2009 wurde die Abschlusserklärung des Welternährungsgipfels der FAO in Rom verabschiedet. Die Schweiz war an dieser Konferenz mit einer Delegation unter Leitung von BLW-Direktor Bötsch anwesend.</p><p>- Wie wird der Bundesrat die Deklaration des Welternährungsgipfels umsetzen?</p><p>- Was wird er tun, damit das Komitee für Ernährungssicherheit sein Mandat als Gouvernanzorgan umsetzen kann und die klimarelevanten Punkte der Deklaration in das neue Klimaabkommen eingebracht werden können?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Abschlusserklärung des Welternährungsgipfels enthält fünf Grundprinzipien für eine nachhaltige zukünftige globale Ernährungssicherheit, welche die Schweizer Landwirtschafts- und Entwicklungspolitik bereits heute zu einem grossen Teil verfolgt. Das EVD wird in Zusammenarbeit mit dem EDA die weitere Umsetzung dieser Grundprinzipien für die Schweiz im Detail überprüfen. Die Schweiz hat sich für die Reform des Komitees für Ernährungssicherheit (CFS), welche noch nicht abgeschlossen ist, stark engagiert. Sie wird sich weiter dafür einsetzen, dass das CFS praxis- und zielorientiert arbeitet und sich alle Anspruchsgruppen, insbesondere die Zivilgesellschaft und die Privatwirtschaft, aktiv im Komitee beteiligen können. Der Bundesrat wird in diesem Kontext weiterhin den Rat des Schweizerischen nationalen FAO-Komitees in Anspruch nehmen. Im Weiteren unterstützt die Schweiz die UN High Level Task Force on Food Security in ihrer koordinierenden Arbeit im gesamten UN-System. In den Klimaverhandlungen in Kopenhagen wird sich die Schweiz zudem dafür einsetzen, dass die Nahrungsmittelproduktion stärker einbezogen wird, was auch die Ernährungssicherheit stärkt.</p>