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Dies teilte die Nummer eins der südkoreanischen Autobranche am Donnerstag mit. Allerdings wirkte sich auch ein Basiseffekt aus: Infolge der globalen Corona-Krise hatte Hyundai Motor im ersten Quartal des vergangenen Jahres deutliche Gewinneinbussen hinnehmen müssen. Zusammen mit der kleineren Schwester Kia ist Hyundai der fünftgrösste Autohersteller weltweit.
Beim Umsatz verzeichneten die Südkoreaner eigenen Angaben zufolge in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Anstieg um 8,2 Prozent auf 27,39 Billionen Won (22,5 Milliarden Franken). Der weltweite Absatz stieg um 10,7 Prozent auf mehr als eine Million Autos.
Die Marktbelebung und mehr Marktanteile auf dem amerikanischen Kontinent, in Indien und China hätten zur Umsatzsteigerung beigetragen, hiess es in einer Mitteilung. In den USA verlief demnach vor allem die Einführung neuer Modelle der Hausmarke Genesis sowie der Vorstoss in den Markt für Luxus-Stadtgeländewagen erfolgreich. Besonders in den USA hatte sich früher lange Zeit der Mangel an den beliebten SUV im Angebot bemerkbar gemacht.
Hyundai erwartet, dass die weltweiten staatlichen Konjunkturhilfen auch die Nachfrage nach Autos stärken werden. Der Konzern warnte jedoch, dass die Pandemie die Bedingungen für die Chip-Lieferung sowie die Kostenfluktuation bei Rohmaterialien für grössere Unsicherheiten sorgen könnten. Wegen der weltweiten Engpässe bei wichtigen Halbleiter-Produkten wie Chips musste Hyundai in diesem Monat teilweise seine einheimische Produktion stoppen.