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AargauTopSport
Kristoff gelingt in Gippingen der Hattrick
Bild: AB SPORTPHOTO, Achim Böckenkrüger
Nach 2015 und 2018 wurde der Grosse Preis des Kantons Aargau der Radprofis, das bedeutendste Eintagesrennen der Schweiz, zum dritten Mal von Alexander Kristoff gewonnen. Der 31-jährige Norweger setzte sich nach 186 km auf der ansteigenden Zielgeraden in Leuggern im Spurt eines grossen Feldes von 50 Fahrern durch.
Kristoff gewann am Donnerstag vor dem Italiener Andrea Pasqualon, der wie 2016 mit dem zweiten Platz vorliebnehmen musste, und dem Südafrikaner Reinhard Janse van Rensburg. Der Sieger bedankte sich nach dem hart und schnell gefahrenen Finale bei seinen Mannschaftskollegen: «Ohne ihre Arbeit hätte ich das Rennen nicht gewinnen können. Sie waren den ganzen Tag an der Spitze des Feldes anzutreffen. Mit meinem Sieg konnte ich ihre Arbeit belohnen». Dieser Spurtsieg war für Kristoff der fünfte Sieg in der laufenden Saison. Der bedeutendste davon war der erste Platz beim Halbklassiker Gent-Wevelgem. Mit dem erneuten Sieg ist Kristoff nun der Rekordsieger von Gippingen, das zu den AargauTopSport-Events gehört. . Vor ihm vermochte kein Fahrer das Rennen dreimal zu gewinnen.
«Ohne ihre Arbeit hätte ich das Rennen nicht gewinnen können. Sie waren den ganzen Tag an der Spitze des Feldes anzutreffen. Mit meinem Sieg konnte ich ihre Arbeit belohnen.»
Als bester Schweizer kam Fabian Lienhard (Steinmaur) auf den siebten Platz. Auch Michael Albasini, der in Gippingen 2011 und 2013 gewinnen konnte, schaffte es als Zehnter noch in die Top Ten. Lukas Rüegg, der letztjährige U23-Schweizermeister, wurde Elfter. Die Renngeschichte wurde von drei Schweizern geschrieben. Der Aargauer Lokalmatador Timo Güller (Döttingen), der Romand Martin Schäppi (Martigny) und der Zürcher Raphael Krähenmann (Meilen) rissen mit dem Startschuss aus und lagen bis 40 km vor dem Ende des Rennens in Front. Man liess dieses Trio an der Spitze zwar gewähren. Da der Vorsprung jedoch nie über die fünf Minutengrenze hinaus ging, war klar, dass dieses Unterfangen zum Scheitern verurteilt war. Als die sechs gestarteten WorldTour-Teams die Nachführarbeit intensivierten und das Finale einläuteten, war es um die drei Animatoren rasch geschehen.