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…dass das Wort “copacabana“ aus der Sprache der Quechua-Indianer, die um den Titicacasee an der Grenze zu Peru und Bolivien leben stammt?
Copa bedeutet „leuchtender Ort“ und Caguana bedeutet „blauer Strand“. Als die Spanier im 16. Jahrhundert zum Titicacasee vordrangen, entdeckten sie einen bei den Indianern als heilig geltenden Ort namens Copa Caguana. Die Spanier errichteten dort ihre eigene Kapelle, in der sie das Standbild von Nuestra Senora da Candelária aufstellten. Die Indianer nannten ihren Ort nach ihrer Christianisierung jedoch weiter Copa Caguana, aus dem dann Copacabana wurde. Jahrzehnte später liess ein mit Silber handelnder Kaufmann eine Kopie des Standbildes vom Titicacasee machen und schenkte es der Diözese von Rio.
Es wurde in einer kleinen Kapelle an einem entfernten Strand namens Scopenapa aufgestellt und zog Gläubige aus ganz Rio an. Zuerst sagten die Pilger: „Ich gehe nach Cacopenapa, Nossa Senhora de Copacabana besuchen“, später sagten Sie: „Ich gehe Copacabana“ besuchen. So bewahrten sie Rios wohl bekanntesten Strand davor, für immer Sacopenapa zu heissen, eine Tupi Bezeichnung, die soviel bedeutet wie „der Lärm und das Klatschen der Reiher“.
…welches die älteste Stadt Brasiliens ist?
Sie befindet sich an der paulistanischen Küste (der Küste São Paulos), heisst “São Vicente“ und wurde von Martim Afonso de Souza im Jahr 1532 gegründet, als Portugal begann, Brasilien zu kolonisieren – Hauptgrund dieser Kolonisation war das Interesse der Krone an einer gigantischen Zuckerproduktion, einem in Europa damals hochbegehrten Handelsprodukt.
…dass Diamantenfunde den Namen einer Stadt in Minas Gerais änderten?
Das antike “Arraial do Tijuco“, eine Kleinstadt im Hinterland des Bundesstaates Minas Gerais, änderte ihren Namen angesichts der reichen Diamantenfunde in ihrem Einzugsbereich um in “Diamantina“. Man erzählt sich, dass sich dort ein Goldschürfer mit Namen Bernardo Lobo einst niedergelassen habe, dessen Interesse dem gelben Metall galt, und der sich in seiner Freizeit mit seinen Kumpanen dem Kartenspiel hingab – als Spieleinsatz benutzten sie dabei kleine bunte Steinchen, welche sie am Ufer von Flüssen der Region gesammelt hatten. Eines Tages kam ein Besucher nach “Arraial“ – man lud ihn zum Kartenspiel ein, und er erfreute sich an den bunten Steinchen, welche die Männer als Einsatz benutzten – und füllte mit ihnen seine Reisetaschen, soviel er zu tragen vermochte. Das liess jenen Bernardo Lobo misstrauisch werden, er schickte ein paar dieser “Steinchen“ zur Untersuchung in die Stadt und erfuhr, dass es wertvolle Diamanten waren.