Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03115.jsonl.gz/154

Dokument
· Back
Informatik: Datenbankendd4c251b4d7129c7d59ad9d1711410df - 2004-03-30 10:44:43 - Mainberger, Gabriel
Datenbanken
Elemente
Entität
Eine Entität ist ein indviduelles und identifizierbares Exemplar einer Sache, einer Person oder eines Begriffs aus der realen oder gedachten Vorstellungswelt, das abgebildet werden soll.
Kernentität
Eine eindeutig identifizierbare Einheit. Eine Einheit, deren Existenz auf einem geeigneten Speichermedium aufgrund eines Identifikationsmerkmals unabhängig von der Existenz einer anderweitigen Entität darstellbar sein muss.
Eigenschaft
Eine Eigenschaft wird Entitäten zugeordnet und ermöglicht damit deren Charakteristisierung, Klassierung und Identifizierung. Die Eigenschaft hat einen Namen und einen Eigenschaftswert.
Faktum
Ein Faktum ist eine Behauptuung, derzufolge eine Entität für eine Eigenschaft einen bestimmten Eigenschaftswert aufweist.
Beziehung
Eine Beziehung assoziiert wechselseitig zwei (möglicherweise auch mehr) Entitäten.
Entitätsmenge
Eine Entitätsmenge ist eine eindeutig benannte Kollektion von Entitäten gleichen Typs.
Domäne
Eine Domäne stellt eine eindeutig benannte Kollektion der zulässigen Eigenschaftswerte einer Eigenschaft dar.
Beziehungsmenge
Eine Beziehungsmenge ist eine eindeutig bekannte Kollektion von Beziehungselementen gleichen Typs.
Attribut
= Feld
Tupel
= Record
= Datensatz
Notationen
genau ein = 1
kein oder ein = c
ein oder mehrere = m
kein, ein oder mehrere = mc
Datenmodelierung
Bauteile
- Einfach-Mehrfach Beziehung: 1: mc
- Beziehungsmenge: 1:mc mc:1
- Bedingte Auslagerung: 1:c
- Hirarchie: mc:c
- Stückliste: 1:mc/1:mc
Verboten
- 1:1
- mc:mc
Normalisierung
Die Normalisierung sollte in der Praxis vermieden werden, da es nicht die beste Lösung hervorbringt.
Die Normalisierung ist eine Methode, von unnormalisierten Relationen über mehrere Schritte in eine vollnormalisierte Relation zu gelangen.
unnormalisierte FormIn einer unnormalisierten Relation sind Mengen als Attribute zulässig. Dies bedeutet, dass am Kreuzungpunkt einer Kolonne (attribut) und einer Zeile (Tupel/Datensatz) unter Umständen eine Menge von Elementen vorzufinden ist.
1. NormalformIn einer in 1. Normalform befindlichen Relation sind nur einfache (also keine mengenmässigen Attributwerte zulässig. Dies bedeutet, dass am Kreuzungspunkt einer Kolonne (Attribut) und einer Zeile (Tupel/Datensatz) jederzeit höchstens ein Element vorzufinden ist.
2. NormalformEine in 2. Normalform befindliche Relation ist dadurch gekennzeichnet, dass jedes nicht dem Schlüssel Aangehörende Attribut funktional abhängig ist vom Gesamtschlüssel, nicht aber von Schlüsselteilen.
Eine Relation ist in 2. Normalform, falls sie die 1. Normalform respektiert und jedes nicht dem Schlüssel angehörende Attribut vom Schlüssel voll funktional abhängig ist.
3. NormalformEine in 3. Normalform befindliche Relation ist dadurch gekennzeichnet, dass jedes nicht dem Schlüssel angehörende Attribut funktional ist vom Gesamtschlüssel, nicht aber von einzelnen Schlüsselteilen. Ferner sind keine funktionalen Abhängigkeiten zwischen Attributen erlaubt, die nicht als Schlüsselkandidaten in Frage kommen.
Eine Relation ist in 3. Normalform, falls die in 2. Normalform und keine transitiven Abhängigkeiten aufweist.