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Tausende Quallen sind entlang der Atlantikküste von North Carolina an Land gespült worden.
Der Zustrom überrascht nicht – Wetterveränderungen können die Quallen an Land treiben. Quallen lassen sich meist durch Strömungen und Winde durch die Meere treiben. Durch Wetterveränderungen können sie an Land gespült werden. «Kältere Wassertemperaturen, Winde und Strömungen können eine Rolle dabei spielen, dass sie an Land geschwemmt werden», schreibt die Naturschutzorganisation Cape Hatteras National Seashore.
Der plötzliche Zustrom hängt laut der Organisation auch mit der Anwesenheit der Salzwasserfischart Rote Trommel (Sciaenops ocellatus) zusammen, die sich gerade in der Laichzeit befindet. Denn: Die Larven dienen den Quallen als Snack.
Ungewöhnlich ist die Masse, die an Land gespült wurde. Doch auch dies hängt laut den Experten mit diversen Umweltfaktoren zusammen.
Beim riesigen Quallenschwarm handelt es sich um sogenannte Kanonenkugelquallen (Stomolophus meleagris). Mit einem Durchmesser von durchschnittlich 24 Zentimetern ist die Qualle verhältnismässig sehr gross.
Die Kanonenkugelquallen spielen für das Ökosystem eine wichtige Rolle: Sie dienen als Hauptnahrung für stark bedrohte Lebewesen wie Lederschildkröten.
Weiter schreibt die Organisation, dass die Quallen am Ufer zurückgelassen würden, damit die Natur ihren Lauf nehmen könne. Einige der Quallen werden vermutlich mit der Flut zurückgespült oder dienen anderen Lebewesen an der Küste wie Vögeln oder Krebsen als Nahrung.
(cst)
Die beiden vermissten Kaiserschnurrbarttamarine seien in einem verlassenen Haus in Lancaster nahe Dallas im US-Bundesstaat Texas entdeckt, twitterte die Polizei von Dallas am Dienstagabend (Ortszeit).