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Der Regen machte den Cross-Country-Wettbewerben der equissima® in Lausanne (SUI) am Samstagmorgen einen Strich durch die Rechnung. Da die Sonne jedoch am Nachmittag wieder schien, gab es keine nennenswerten Veränderungen in den Ranglisten des Eventing European Cup und der 3*-S-Prüfung. Dies galt jedoch nicht für den 2*-L-Wettbewerb, bei dem die Klassifizierung ziemlich verändert wurde.
pd. Im Eventing European Cup platziert Deutschland drei seiner Teilnehmer auf dem vorläufigen Podium. Nicholas Goldbeck/Chintano 7 und Brandon Schäfer-Gehrau/Fräulein Frieda blieben an der Spitze und wurden von ihrer Landsfrau Elisa Abeck/Cambion dank eines fehlerfreien Geländeritts eingeholt. Die Schweizerinnen Kerstin Häusermann/Isselhook’s Iroko und Christine Lang/Cooper haben beide dank ihres fehlerfreien Ritts eine gute Leistung bei diesem Cross erzielt und liegen derzeit auf den Rängen fünf und sechs.
In der Mannschaftswertung dominiert weiterhin Deutschland mit einem komfortablen Vorsprung vor Belgien und Italien. Die Schweiz bleibt auf dem fünften Platz und muss im Springreiten am Sonntag eine gute Leistung zeigen, wenn sie einen Platz auf dem Podium erreichen will.
Auch in der 3*-S-Prüfung gab es keine Veränderungen. Der Schweizer Reiter Robin Godel platzierte seine beiden Pferde Big Diamond und Damaso dank zweier fehlerfreier Runden auf den ersten beiden Plätzen. Die junge Nadja Minder (SUI) auf Toblerone komplettiert das vorläufige Podium vor der abschließenden Springprüfung.
Im 2*-L-Wettbewerb hingegen wurden die Karten mit einem Viertel der Abwürfe völlig neu gemischt, darunter auch die beiden Erstplatzierten des Vortages, der Schweizer Beat Sax und der Deutsche Linus Weiss. Es stimmt, dass der Parcours aufgrund der starken Regenfälle rutschig geworden war. Dank einer fehlerfreien Runde übernahm die Französin Julie Bonnet auf Casting Boidore die Führung in der 2*-L-Wertung. Die Schweizerin Kerstin Häusermann mit Lassban Arion verbesserte sich auf den zweiten Platz und ihre Landsfrau Alexandra Kuki Schaerer und Lady Baboom wurden vorläufig Dritte.
Der Wettbewerb wurde durch den Sturz der Schweizer Reiterin Valentine Ray gestört, der eine medizinische Notfallversorgung und einen Transport ins Krankenhaus erforderlich machte. Ihr Pferd, Demoiselle Peccau, wurde bei dem Vorfall nicht verletzt und es geht ihr gut. Der Zustand der Reiterin hat sich inzwischen stabilisiert, sie bleibt jedoch noch 48 Stunden unter Beobachtung.
Auf dem Bild: Robin Godel platzierte seine beiden Pferde Big Diamond und Damaso dank zweier fehlerfreier Runden in der 3*-S-Prüfung auf den ersten beiden Plätzen. (equissima® – Alice de Laromiguière)