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Diese Bilder wurden zwischen 2021 und 2022 in der Schweiz in einer intensiven Hühnermast der Micarna-Gruppe (Migros) aufgenommen. Wie in allen intensiven Hühnermasten sind auch hier die Tiere zusammengepfercht und haben keinen Zugang nach draussen. Genetisch auf ein raschmöglichstes Wachstum selektiert hinken viele, haben Mühe, aufrecht zu stehen, einige sterben innerhalb weniger Tage. Die, welche in diesem Inferno überleben, werden nach 35 Tagen Eingesperrtsein zum Schlachthof gebracht.
Diese Zustände sind leider repräsentativ für die Hühnermast in der Schweiz, wo jedes Jahr mehr als 72 Millionen Hühner so leben, wie in diesen Aufnahmen gezeigt.
Bis zu 15 Hühner sind pro Quadratmeter zusammengepfercht – jedes Huhn hat einen Platz von etwas mehr als einem A4-Blatt. Hier sind sie auf 5800 pro Halle beschränkt.
Genetisch gezüchtet, um so schnell zu wachsen, haben sie Schwierigkeiten, ihr Gewicht zu tragen, einige bewegen sich nur mühsam. Ihr beschleunigtes Wachstum verursacht grosse Inaktivität und schmerzhafte Deformierung der Beine. Die Kleinsten und die, welche schwer hinken, haben Schwierigkeiten beim Essen und Trinken.
Viele Tiere überleben diese katastrophalen Lebensbedingungen nicht und sterben während der Mast. Die Dokumente bezeugen jede Woche Dutzende Kadaver, welche in Gefrierschränken entsorgt werden… oder auf dem Boden der Halle verwesen.
Die Hühner verbringen ihr kurzes Leben in einer Halle, die nur ihrer Unterbringung und Mast dient, ohne jemals Zugang nach draussen zu haben. Sie verlassen das Gebäude nur für den Schlachthof. In der Schweiz trifft dies auf 93 % der Hühner zu, die wegen ihres Fleisches ausgebeutet werden.
Nach ungefähr 35 Tagen Gefangenschaft werden die Hühner zum Schlachthof gebracht. Diese Vögel, die gerne ihre Flügel ausbreiten, rennen, flattern, sich strecken und viele Stunden damit verbringen, ihre Umgebung zu erkunden, werden nur ein Leben im Elend erlebt haben. Jedes Huhn hat seine eigene Persönlichkeit, empfindet normalerweise Schmerz und Freude, wird aber in der Massentierhaltung zur blossen Handelsware reduziert.
Helft uns, die Realität der Intensivlandwirtschaft in der Schweiz bekannt zu machen
Am 25. September 2022 habt ihr die Möglichkeit zu handeln. Ein Verbot der Massentierhaltung in der Schweiz würde das Leben von Millionen von Tieren, wie ihr sie gerade gesehen habt, verändern.
Stimmt JA zur Initiative für das Ende der intensiven Landwirtschaft.