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Anstieg der Schneefallgrenze
In der Nacht auf Samstag strömt warme Luft vom Atlantik her in Richtung Schweiz. Somit steigt die Schneefallgrenze an und es kann gebietsweise unterhalb von 1000 m regnen. In gewissen Alpentälern, wie zum Beispiel im Churer Rheintal oder im Glarnerland schneit es noch länger bis auf den Talboden.
Voraussichtlich erreicht uns zu Beginn der Woche wieder etwas kältere Luft und somit kann es auch wieder bis in tiefste Lagen schneien.
Bestimmung der Schneefallgrenze
Die Schneefallgrenze bezeichnet die Höhe, unter der nur noch Regentropfen fallen und keine Schneeflocken mehr.
Faustregel
Wenn es schneit, dann setzt der Schnee normalerweise 100 bis 200 Meter oberhalb der Schneefallgrenze an.
Ganz vereinfacht erklärt, kann man davon ausgehen, dass es in höheren Luftschichten immer schneit. Sobald die Schneeflocken unter die Nullgradgrenze fallen, schmelzen sie. In Wirklichkeit ist es aber viel komplexer. Es spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, ab welcher Tiefe die Schneeflocken schmelzen, was eine genaue Prognose der Schneefallgrenze häufig erschwert.
- Der Schmelzprozess ist abhängig von der Luftfeuchtigkeit: Fällt Schnee in trockene Luft, kann es auch mehrere hundert Meter unter der Nullgradgrenze noch schneien.
- Bei hohen Niederschlagsintensitäten und windstillen Verhältnissen sorgt der Effekt der Niederschlagsabkühlung dafür, dass die Nullgradgrenze mit der Zeit absinkt.
- Trotz Null Grad kann es regnen. Dies ist der Fall, wenn in der Höhe wärmere Luft anströmt, aber in der Tiefe noch kalte Luft liegen bleibt. Falls die wärmere Luft mindestens 3 Grad warm ist, dann schmelzen die Schneeflocken bereits in der Höhe.