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Bei staatlichen Konzernen solle es verstärkt Überprüfungen geben, um das Ziel zu erreichen. Die Regierung werde im Einklang mit den Gesetzen der Volksrepublik auch mehr Firmenpleiten zulassen. Es werde allerdings auch staatliche Hilfen für Unternehmen und mehr Fusionen sowie Übernahmen geben.
Die Firmen in China stehen mit umgerechnet mehr als 16 Billionen Euro in der Kreide. Dieser Betrag entspricht 169 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Peking wird vor allem vorgeworfen, ineffiziente Staatsbetriebe zu stark und zu lange zu finanzieren. Die jetzt angekündigte Verringerung der Schulden soll viele Unternehmen stabilisieren. Einer Reuters-Analyse zufolge verdiente im ersten Halbjahr fast ein Viertel der Firmen zu wenig, um ihre Schulden bedienen zu können.
Die chinesische Zentralbank teilte mit, die Massnahmen der Regierung zu unterstützen. Es werde weder eine zu scharfe noch zu lockere Geldpolitik geben, sagte Notenbank-Vize Fan Yifei.
Die nach den USA weltweit zweitgrösste Volkswirtschaft wächst nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit und dürfte Experten zufolge weiter an Tempo verlieren. Der Internationale Währungsfonds hatte China im August aufgefordert, das Kreditwachstum zu drosseln und für mehr Finanzstabilität zu sorgen. Die Banken müssten verstärkt auf Kreditrisiken reagieren und ihre Kapitaldecke aufstocken.
(Reuters)