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Publiziert: 31 Januar 2021
Bei der Reihe "Play & Conduct" dirigiert der Solist auch das Orchester.
Im Januar startete die neue “OSI in Auditorio”-Saison. Coronakonform im Livestream sowie Radio; der Zuschauerraum des Auditorium Stelio Molo blieb leer. Das wird auch bei dem letzten Konzert der aktuellen Reihe der Fall sein. Und noch etwas bleibt wie gehabt, nämlich die bewährte Formel Play&Conduct: Der Gastkünstler ist zugleich Solist und Dirigent des Orchesters der italienischen Schweiz.
Nach Oliver Schnyder (Pianist) und Maurice Steger (Flöte) hat beim am Donnerstag, 4. Februar, stattfindenden Konzert der deutsch-französische Violoncellist Nicolas Altstaedt diese Doppelfunktion inne. Eröffnet wird der Abend mit Franz Joseph Haydns Cellokonzert Nr. 1 in C-Dur. Das in der Zeit der Klassik entstandene, jedoch Zeichen des Spätbarocks tragende Werk galt bis 1961 als verschollen. Von Haydn kommt weiterhin die 60. Sinfonie zur Aufführung, die den Beinamen Il distratto (Der Zerstreute) trägt, ausserdem Sándor Veress' Vier transsylvanische Tänze für Streichorchester und Wilhelm Killmayer Kammerkonzert La joie de vivre.
Auf der Webseite des Orchesters der italienischen Schweiz lassen sich auch vergangene Konzerte abrufen, etwa das von Markus Poschner dirigierte Weihnachtskonzert oder das Silvesterkonzert mit Martha Argerich und Ion Marin.