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Schweizer Curlerinnen bezwingen Olympiasiegerinnen
Nach deutlichen Siegen gegen die Aussenseiter Italien und Tschechien bezwingen die Schweizer Curlerinnen an den Europameisterschaften in Tallinn auch Topfavorit Schweden. Sie siegen 7:4.
Die von Skip Anna Hasselborg angeführten Schwedinnen aus Sundbyberg bei Stockholm stellen das weltbeste Frauenteam. Sie sie Olympiasiegerinnen und aktuelle WM-Zweite und führen die Team-Weltrangliste an. Dass Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Skip Silvana Tirinzoni und Alina Pätz die überragenden Gegnerinnen besiegen würden, war nicht abzusehen, auch wenn Tirinzoni gegen Hasselborg letzten Saison sowohl an der EM in St. Gallen als auch an den Olympischen Spielen in Pyeongchang nur knapp verloren hatte.
Anfangs deutete vieles auf einen weiteren schwedischen Sieg hin, denn die Schweizerinnen liessen sich in einem veritablen Fehlstart in den ersten zwei Ends drei Steine zum 0:3-Rückstand stehlen. Von dort weg jedoch regierten nur noch die Curlerinnen des CC Aarau. Sie stahlen ihrerseits bis zum Schluss fünf Steine und fuhren einen beachtenswerten Sieg ein, mit dem sie im Zwischenklassement mit dem Punktemaximum die Spitze behaupten.
Beim vorangegangenen 8:5 gegen die von Anna Kubeskova angeführten Tschechinnen erarbeiteten sich die Schweizerinnen dank einem Dreierhaus im 3. End eine deutliche Führung. Von dort weg gaben sie die Kontrolle nicht mehr ab. Wie schon beim Auftaktsieg gegen Italien erreichten die Schweizerinnen eine sehr gute Quote von ungefähr 90 Prozent an gelungenen Steinen.