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Zusammen mit seinem Nachfolger hat der im Exil lebende honduranische Ex-Präsident Manuel Zelaya am Sonntag ein Abkommen unterzeichnet, das seine Rückkehr nach Honduras und die Wiederaufnahme des mittelamerikanischen Landes in die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) erlaubt.
Gemeinsam mit dem amtierenden Präsidenten Honduras', Porfirio Lobo, setzte er am Sonntag in der kolumbianischen Stadt Cartagena seine Unterschrift unter das Dokument. Zelaya war durch einen Staatsstreich im Juni 2009 aus dem Amt vertrieben worden. Honduras wurde in der Folge aus der OAS ausgeschlossen.
Das Abkommen war unter Vermittlung des kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos und des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez zustande gekommen. Es sieht unter anderem vor, dass die Strafverfahren gegen Zelaya und seine Anhänger eingestellt werden und sie nach Honduras zurückkehren können.
Ausserdem garantiert es, dass Zelayas Anhänger am politischen Leben in Honduras teilhaben und bei den Wahlen 2014 als politische Partei antreten können.
Lobo nannte die Unterzeichnung "einen sehr wichtigen Tag für Honduras. Das Abkommen sei "für die Millionen Honduraner, die ein Leben in Frieden und Harmonie gewählt haben". Zelaya sagte er, könne ohne Angst nach Honduras zurückkehren und ihm werde der Respekt gezollt werden, der einem ehemaligen Präsidenten zustehe.
Santos war bei der Unterzeichnung zugegen. Chavez, der sich noch von einer Knieverletzung erholt, wurde von seinem Aussenminister Micolas Maduro vertreten. Aus Caracas liess er aber wissen, Venezuela werde "die Einhaltung des Abkommens sehr genau überwachen".
Im Anschluss an die Unterzeichnung sollte Lobo nach Nicaragua weiterreisen, wo er bei einem Treffen in Managua mit den Präsidenten Nicaraguas, El Salvadors und Guatemalas über Sicherheitsfragen und die Rückkehr Honduras' in die OAS sprechen sollte.
SDA-ATS