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Bild: unsplash.com/Isabella and Zsa Fischer
Es gibt viele wichtige Aspekte auf die beim Einschlafen geachtet werden sollte: Ein zentraler Punkt ist das allgemeine Wohlbefinden im Raum wie auch die Bequemlichkeit des Liegesystems. Je länger das Wachsein dauert, desto höher steigt der sogenannte Schlafdruck. Die Wahrnehmung der Aussenreize kann je nach Person schwanken und als stärker oder schwächer eingeordnet werden. Der psychische Faktor des Wohlbefindens darf nicht unterschätzt werden. Gedankenkreisen und Gefühle von Unwohlsein zum Beispiel in Bezug auf das Liegesystem (unbequeme Matratze, Schmerzen während langem Liegen) können die Einschlafzeit verlängern und somit die Schlafqualität vermindern. Die Dauer des Einschlafens wie auch Zeitperioden, in welchen die Körperkerntemperatur optimal absinkt, sind weitere wichtige Einflüsse für ein erfolgreiches, gutes Einschlafen.
Die benötigte Zeit, um einzuschlafen und eine optimale Voraussetzung für erholsamen Schlaf zu schaffen, sollte laut wissenschaftlichen Erkenntnissen weniger als 30 Minuten betragen. Der Schlafwissenschaftler Lavie Peretz (1986) bestimmte sogenannte „offene Schlaftore“ in welchen die Körperkerntemperatur tiefe Werte aufweist:
- Am Abend von 20:00 bis 22:00 Uhr und 00:00 bis 02:00 Uhr
- Am Morgen von 09:00 und 10:00 Uhr
- Am Mittag von 12:00 bis 14:00 Uhr
- Am Nachmittag von 16:00 bis 18:00 Uhr
Um individuell das Einschlafen zu optimieren, können die genannten Aspekte berücksichtigt und angepasst werden.