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LeichtathletikDie vier Anwärter auf den Golden-League-Jackpot blieben in Paris ungefährdet. Kerron Stewart (100 m), Sanya Richards (400 m), Jelena Isinbajewa (Stab) und Kenenisa Bekele (3000 m) gaben sich auch im Stade de France keine Blösse und blieben am vierten von sechs Meetings unangetastet. Insgesamt fielen die Leistungen aufgrund des Regens bescheiden aus. Nun folgen die WM in Berlin (15.-23. August), ehe Weltklasse Zürich (28. August) und Brüssel die zwölfte und letzte Ausgabe der Golden League abschliessen.
Bolts Antwort
Auch bei seinem dritten Auftritt in Europa in diesem Jahr unterstrich der dreifache Olympiasieger Usain Bolt seine derzeitige Ausnahmestellung. Während viele Athleten unter ihren Möglichkeiten blieben, liess sich der Jamaikaner von den widrigen Verhältnissen nicht beeindrucken und blieb mit 9,79 nur knapp über der Jahresweltbestzeit von Tyson Gay, der vor einer Woche in Rom 9,77 gelaufen war.
Die Szenerie im Stade de France erinnerte an jene auf der Lausanner Pontaise vor zehn Tagen, als Bolt über 200 m 19,59 gesprintet war. Obwohl der Himmel seine Schleusen öffnete und den Sprintern ein leichter Gegenwind (0,2 m/s) ins Gesicht blies, bot der Weltrekordhalter einmal mehr eine eindrückliche Vorstellung. Trotz der zweitschwächsten Reaktionszeit und eines verpatzten Starts lief Bolt eine brilliantes Rennen und deutete an, dass er an den in vier Wochen beginnenden Weltmeisterschaften in Berlin über die Sprintstrecken der grosse Favorit ist. Si