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- Nevin Galmarini setzt sich im Final des Parallel-Riesenslaloms gegen den Südkoreaner Lee Sangho durch.
- Nach Silber in Sotschi 2014 ist es die zweite Olympiamedaille für den Engadiner.
- Bei den Frauen siegt Favoritin Ester Ledecka und feiert nach Gold im Super-G bei den Skifahrern ihren zweiten Olympiasieg.
Nevin Galmarini liess im Final von Beginn weg keine Zweifel aufkommen, wer die Ziellinie als Erster überqueren wird. Der 31-Jährige lag gegen Lokalmatador Lee Sangho von Beginn weg in Führung und brachte den Lauf souverän zu Ende.
Bereits in der Quali der Schnellste
Galmarini erwischte einen beinahe perfekten Wettkampftag und überzeugte bereits in der Qualifikation als Schnellster. Dies brachte ihm den Vorteil ein, bei den K.o.-Läufen jeweils den Kurs wählen zu können. Der Engadiner profitierte schliesslich auch davon, dass der rote Parcours etwas schneller war als der blaue.
Den einzigen Schreckmoment hatte Galmarini im Viertelfinal zu überstehen, als er gegen Roland Fischnaller (It) sechs Hundertstel ins Ziel rettete.
Die beiden weiteren Schweizer Kaspar Flütsch und Dario Caviezel waren bereits in der Qualifikation gescheitert.
Schweizerinnen ohne Chance
Die Schweizerinnen hatten mit der Medaillenvergabe nichts zu tun. Julie Zogg erreichte als einzige die Viertelfinals, wo sie gegen Alena Zavarzina aus Russland chancenlos blieb.
Patrizia Kummer, die vor vier Jahren in Sotschi noch Gold gewonnen hatte, erreichte die K.o.-Phase als 16. und letzte. Im Achtelfinal hatte die Walliserin gegen Ester Ledecka (Tsch) das Nachsehen. Die überraschende Super-G-Olympiasiegerin holte sich souverän ihre zweite Goldmedaille in Pyeongchang.
Ladina Jenny, die dritte Schweizerin am Start, scheiterte ebenfalls im Achtelfinal.
Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung