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- Das Referendumsbündnis gegen die AHV-Reform hat 151'782 Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht.
- Damit kommt die AHV-Reform vors Volk.
Noch vor Fristablauf seien dreimal soviel Unterschriften gesammelt worden, als benötigt, teilte das Bündnis mit. Das Bündnis befürchtet einen längerfristigen Abbauplan bei den Renten. Primär würden mit der vorgesehenen AHV-Reform die Interessen der Besserverdienenden, Reichen und Versicherer bedient. Das Ziel der Pläne sei letztendlich «länger arbeiten und weniger Rente bekommen».
Situation der Frauen im Fokus
Das Bündnis «AHV 21» hatte Anfang Januar das Referendum gegen die Reform der Altersvorsorge eröffnet. Mit der geplanten Rentenalterserhöhung solle zu Lasten der Frauen gespart werden, argumentierte das Bündnis. Es gehe um 10 Milliarden Franken, die eingespart werden sollen. Dies bedeute für die Frauen eine Rentenkürzung von jährlich rund 1200 Franken. Und dies, obwohl die «Rentenlücke» der Frauen noch immer rund ein Drittel betrage.
Das Bündnis «AHV 21» hatte Anfang Januar das Referendum gegen die Reform der Altersvorsorge eröffnet. Neben den Gewerkschaften, Verbänden und Parteien engagierten sich auch feministische Frauenstreik-Kollektive für das Referendum.
Eine breite Allianz, bestehend aus Vertreterinnen verschiedener politischer Parteien und verschiedener Wirtschaftsverbände, stellt sich dem Referendum entgegen. Dank der Reform «AHV 21» könne die Altersvorsorge für die nächsten Jahre gesichert werden, ohne dass es zu Rentenkürzungen komme, hiess es in einer Mitteilung.