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Die rumänische Luftwaffe nahm im Oktober 2020 das Material für ihre erste Patriot-Batterie am Ausbildungsstandort der Luftwaffe in Dienst. Rumänien beschafft von Raytheon sieben Patriot-Batterien im Wert von 3,9 Milliarden Euro.
Im August 2020 war das erste System in Rumänien eingetroffen und im Nationalen Ausbildungszentrum für Luftverteidigung “Brigadegeneral Ion Bungescu” Abnahmetests unterzogen worden. Rumänien hat seine sieben Patriot-Systeme in zwei Losen bestellt:
- Das erste Los von drei Batterien wird von der Luftwaffe betrieben und dann 2021 von der Truppe zugeführt.
- Das zweite Los für vier Batterien im Heer soll ab 2024 geliefert werden.
Die Patriot-Systeme in der Konfiguration 3+ umfassen Radar- und Führungseinheiten, Antennen, Werfer und Energieversorgung sowie 224 Flugkörper (56 MIM-104E GEM-T, 168 PAC-3 MSE). Das Beschaffungsvolumen ist mit 3,9 Milliarden Euro angegeben.
Die seltsame Aufteilung der Batterien auf Heer und Luftwaffe geht auf den eigenartigen Kompromiss zurück, der den langwierigen Streit der beiden Teilstreitkräfte “beenden” sollte. Ob das operativ zweifelhafte Splitting der Weisheit letzter Schluss ist, bleibt zu sehen.