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Präsidenten: Nico Levy und Pascal Mäder
Vizepräsident: Sergio Casillo
Kasse: Natascha Pilawa
Interclub/Turniere: Corina Heizmann
Juniorentrainer: Patrik Keiser
KONTAKT:
...wurde zwar nicht schon um Christi Geburt gegründet, aber es gibt uns immerhin schon seit 1977. Das verschafft uns den Vorteil, dass wir nicht mehr mit Maiskolben spielen, sondern mit den heutigen Standard-Federshuttles.
Auch spielen wir mit richtigen Hi-Tech-Rackets, doch sind wir noch Meilenweit vom neuen Weltrekord entfernt.
Nichts desto trotz jagen wir jedem Shuttle nach, hetzten von einer Ecke in die andere und verlieren dabei viele, viele Schweissperlen...
...apropos Perlen, nach den Duschperlen gönnen wir uns ein erfrischend Kühles, bei einem gemütlichen Schwatz....und das hat Tradition!
Die primitivste Form des Federballes ist bei den Indianern zu finden, sie spielten mit “Federbällen“ aus den Umhüllungsblättern des Maiskolben.
Das “Di-Dschiän-Dsi“ aus China ist das erste Federballspiel, das wir kennen und wurde um 618 n.Chr. vom Fussball verdrängt. Der Federball bestand aus zwei Hühnerfedern, die dem Kiel nach längs durchschnitten wurden, so dass man vier Teile erhielt. Diese Federn wurden durch das viereckige Loch einer Münze gesteckt und befestigt.
In Europa war Federball als «Coquantin» oder «Jeu volant» seit der Renaissance vor allem ein Spiel des Adels. Unter anderem sollen Franz I. von Frankreich, Christine von Schweden und Friedrich Wilhelm III. von Preussen den Bällen nachgejagt haben.
Doch nicht nur blaues Blut wurde in Wallung versetzt, während der Französischen Revolution verbreitete sich das Spiel auch in bürgerlichen Kreisen und galt als erster Trendsport der Geschichte.
Die Namensgebung lag aber wiedermal in britischen Händen – sie geht auf das von englischen Offizieren aus Indien importierte «Poona» zurück. 1872 führte der Duke of Beaufort an einer Gartenparty das Spiel erstmals seinen Gästen vor. Spielort war der Landsitz «Badminton» in Gloucestershire. Seitdem trägt das Spiel diesen Namen. 1887 führte der Bath Badminton Club in London das erste (englische) Regelwerk ein.
Heute wird Badminton in mehr als 160 Ländern von über 14 Millionen Menschen wettkampfmässig gespielt…
Übrigens, der älteste Club ist der Newcastle Badminton Club, der am 24 Januar 1900 als Armstrong College gegründet wurde.
Die erste Badminton Weltmeisterschaft fand 1977 in China statt.
Zu einer olympischen Disziplin wurde der Badmintonsport erst im Jahre 1992 in Barcelona.
Schnellste Ballsportart der Welt. Einen sensationellen neuen Weltrekord erreichte der Japaner Naoki Kawamae im Vorfeld der Japan Open in Tokio im September 2009. Weltmarkführer Yonex lud zum großen Speedtest anlässlich der Vorstellung eines neuen Schlägermodells. Kawamae, Sieger der Austrian International in Wien im Herrendoppel mit Partner Sato, setzte in dem Speedtest mit insgesamt 414 km/h eine sensationelle Bestmarke. Bislang lag der offizielle Weltrekord bei 332 km/h. Der Däne Jim Laugesen erreichte im Jahr 2001 bei den Swiss Open immerhin 364 km/h. Da bei den professionellen Radar-Tests der Weltverband nicht anwesend war, zählte der damalige Bestwert nicht.
weitere Rekorde:
Den weitesten Schlag erzielte Frank Rugani bei einem Hallenwettbewerb am 29. Februar 1964 in San Jose, Kalifornien (USA), mit einer Weite von 24,29 m.
Das längste Einzelmatch bestritten mit 80 Stunden und 21 Minuten Graham D. Nel und Jannie E. Vasloo in Komga (Südafrika). Die beiden standen sich vom 26. bis zum 29. Juni 1987 gegenüber!
Den Federball-Rekord sicherten sich Willi Bachorz und Wolfgang Lumme aus Lippstadt (Deutschland). Die spielten am 2. Mai 1981 nämlich in einem einzigen ununterbrochenen Ballwechsel (also ohne dass der Ball den Boden berührte) 3 Stunden 13 Minuten und 49 Sekunden, die Schiedsrichter registrierten dabei 9.246 Schläge!
Quellen:
Wikipedia
webnews.de
badminton-emsland.de
Monika Krucker, Der Federball und die Menschen, die mit ihm spielten, ISBN 3-906-365-20-7