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Gemäss Chinesischer Medizin wird das Qi zum grossen Teil über ein körperweites Netzwerk von Leitbahnen verteilt. An wichtigen Stellen dieses Netztwerkes befinden sich die sogenannten Akupunkte. Indem sie auf bestimmte Weise stimuliert werden, können die damit verbundenen Organe, Strukturen und Funktionskreise positiv beeinflusst werden.
Eine gängige Metapher für das Leitbahnsystem ist ein natürliches Wassersystem, bestehend aus Quellen, Bächen, Flüssen und Seen. Die Akupunkte befinden sich jeweils in anatomischen Mulden oder Erhebungen, in Gelenkspalten, Übergängen von Sehnen zu Muskeln oder Muskelbäuchen. Sie sind vergleichbar mit jenen Stellen in der Landschaft, wo sich das Wasser sammelt, staut oder entleert: Rinnsale, Sammelbecken und Wasserfälle. Sie bilden quasi die Wartungszugänge, Staudämme, Ventile und Schnittstellen, um Unregelmässigkeiten im Fluss zu regulieren.
Krankheiten bzw. Disharmonien entsprechen Störungen dieses regelmässigen Flusses. Durch Akupunktur wird der harmonische Fluss des Qi und damit die Gesundheit wieder hergestellt.
Übrigens, falls Du Angst hast vor Nadeln, zählst Du zur überwiegenden Mehrheit. Die grosse Mehrheit hat schlechte Erfahrungen mit den vergleichsweise schmerzhaften Nadeln von Spritzen gemacht. Sie sind dann überrascht, wie wenig sie vom Einstich der dünnen Akupunkturnadeln merken. Was hingegen spürbar ist, ist der energetische Effekt des Qi-Flusses. Dieser ist aber schwer in Worte zu fassen, am besten probierst Du es einfach mal aus!
Akupunktur eignet sich für Menschen jeden Alters.