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Rendezvous geglückt: Die US-Raumfähre "Endeavour" hat am Mittwoch zum letzten Mal an die Internationale Raumstation ISS angedockt. Der Shuttle brachte zur Abschiedsvisite sechs Astronauten mit, fünf Amerikaner und einen Italiener.
Auf sie kommen nun arbeitsreiche Tage zu. Viermal sollen Crewmitglieder aussteigen, um die ISS aufzumöbeln. Der erste Ausseneinsatz steht am Freitag an. Mit im Gepäck ist auch ein von deutschen Wissenschaftlern mitentwickelter Teilchendetektor, den es zu installieren gilt.
Das 6,8 Tonnen schwere "Alpha Magnetic Spectrometer 2" (AMS-2) wurde unter massgeblicher Beteiligung von Schweizer Forschern entwickelt und gebaut. Das Gerät soll unter anderem Wissenswertes zur Antimaterie, zur Dunklen Materie und zum Ursprung kosmischer Strahlen erkunden.
Nach der Rückkehr von ihrem 25. Flug am 1. Juni wird die "Endeavour" im Wissenschaftszentrum in Los Angeles ausgestellt. Die Nasa hat nur noch einen weiteren Shuttle-Flug geplant: Anfang Juli soll die "Atlantis" ins All starten. Danach ist die drei Jahrzehnte währende Ära der wiederverwendbaren Raumfähren endgültig vorbei.