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Häufig gestellte Fragen
Mein Kind hat bereits einige Impfungen erhalten. Kann ich einfach mit dem Impfen aufhören?
Mit dem Impfen kann man jederzeit aufhören. Jede Impfung, die ein Kind nicht erhalten hat, ist ein Plus für seine Gesundheit. Die Schulmedizin sagt dazu: Es gibt keine unzulässig grossen Abstände zwischen den Impfungen. Jede Impfung zählt. Auch eine für viele Jahre unterbrochene Grundimmunisierung muss nicht neu begonnen werden. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie den Impfausweis aufbewahrt haben.
Tetanus
Wir leben auf dem Land, wo es auch viele Pferde gibt. Unser Arzt drängt uns zur Tetanusimpfung. Was sollen wir tun?
Der Tetanuserreger, ein Bazillus, benötigt anaerobe Bedingungen, damit er sich entwickeln kann, d. h., die Wunde muss unter Luftabschluss sein. Das sind nur nicht blutende, tiefe, verklebte Wunden. Die richtige Wundversorgung ist hier besonders wichtig, von ihr hängt es ab, ob man an Tetanus erkrankt oder nicht. Jede Wunde muss bluten, damit der Erreger ausgeschwemmt wird. Anschliessend unter fliessendem Wasser oder mit Calendula-Essenz desinfizieren.
Zur Sicherheit ist eine homöopathische Behandlung mit Arnika bei einer groben Verletzung, Hypericum bei einer Nervenverletzung und mit Ledum bei einer Stichverletzung empfehlenswert. Bitte fragen Sie Ihren Homöopathen. Die Erkrankung hinterlässt keinen Schutz vor einer erneuten Erkrankung, somit kann auch die Impfung keinerlei Schutz verleihen.
Die Tetanusimpfung ist eine Toxoidimpfung, d. h., es wird das „entgiftete Gift“ der Tetanusbakterien verimpft. Da der menschliche Körper aber nicht immun gegen Gifte werden kann, ist eine Schutzwirkung durch die Tetanusimpfung illusorisch. Dies bezeugen auch die Erkrankungszahlen z. B. in Mitteleuropa. (Siehe auch Impuls Nr. 17.)
Hib
Soll ich mein Kind gegen Gehirnhautentzündung (Hib) impfen lassen?
Hib ist keine Gehirnhautentzündung, sondern eine grippeartige Erkrankung, die bei bereits vorgeschwächten Kindern in den beiden ersten Lebensjahren eine Gehirnhautentzündung als Komplikation verursachen kann und im 3. und 4. Lebensjahr eine Kehlkopfdeckelentzündung. Die absolute Mehrzahl aller Kinder durchläuft die Hib-Erkrankung ohne Probleme. Dass die schweren Hib-Erkrankungen durch die Impfung zurückgegangen sind, stimmt nicht, da es vor Einführung der Impfung (1990) keine Meldepflicht für die Erkrankung an Hib gab, d. h., es sind keine Vergleichszahlen vorhanden. Es gibt Studien, die eindeutig belegen, dass bei Kindern, die 6 Monate voll gestillt werden, Hib-Erkrankungen unwahrscheinlich sind. Nach einer Hib-Erkrankung besteht die Möglichkeit einer Zweiterkrankung, d. h., die Impfung kann auch hier keinen Schutz verleihen. In Deutschland erkranken sogar vermehrt die gegen Hib geimpften Kinder (siehe auch Impuls Nr. 8).
Diphtherie
Unser Arzt sagt, wegen der vielen Ausländer bei uns wird die Diphtherie bald wieder ausbrechen, wenn wir mit dem Impfen aufhören. Stimmt das?
Diphtherie ist eine Krankheit, die bestimmte sozioökonomische Bedingungen benötigt, um auszubrechen, d. h. Krieg, Not und Elend. Diese Bedingungen gibt es bei uns nicht. Damit Diphtherie nicht mehr auftreten kann, braucht es nach Aussagen der Wissenschaftler eine Durchimpfungsrate von 80 %. In der Schweiz, Österreich und in Deutschland sind aber lediglich 20 bis 30 % der Erwachsenenpopulation gegen Diphtherie geimpft, und trotzdem tritt die Krankheit hier nicht auf. In Russland und der Ukraine sind mehr als 90 % der Bevölkerung durchgeimpft und es brechen immer wieder Diphtherieepidemien aus. Diphtherie ist ebenso wie Tetanus eine Krankheit, die bei uns keine Immunität aufbaut, d. h., wir können öfters an Diphtherie erkranken. Wie will dann die Impfung uns einen Schutz verleihen? (Siehe auch Impuls Nr. 5.)
Thiomersal
Wir möchten einen Impfstoff ohne Thiomersal (Quecksilber) für unser Kind, da er nicht so gefährlich ist.
Impfstoffe ohne Thiomersal sind nicht gesünder für die Kinder. Sie enthalten immer noch genügend andere krankheitserregende Stoffe wie Aluminiumhydroxid, Phenol, Formaldehyd, Antibiotika, artfremde Eiweisse, Azeton etc. Heute versuchen die Impfstoffhersteller auf Druck der Ärzte und Eltern, Thiomersal in den Impfstoffen durch andere Produkte zu ersetzen. Hierzu kommt allerdings nur 2-Phenoxyethanol in Frage. Es ist gegen einige Bakterien aber nicht so wirksam und wird in der medizinischen Literatur auch bereits als nerven- und nierenschädigend beschrieben. Oft wird auch in den Beipackzetteln Thiomersal nicht mehr unter seinem geläufigen Namen aufgeführt, sondern es gibt in der Zwischenzeit mehr als 30 andere Bezeichnungen für Quecksilberverbindungen.
Röteln
Unsere Tochter kommt in die Pubertät. Soll sie sich gegen Röteln impfen lassen?
Röteln sind eine harmlose Kinderkrankheit. Erkrankt jedoch eine schwangere Frau in den ersten drei oder vier Monaten der Schwangerschaft an den Röteln, so kann ihr Kind missgebildet und/oder geistig behindert zur Welt kommen (Rötelnembryopathie). Die Rötelnimpfung schützt nicht vor einer Erkrankung an Röteln. Es gibt immer wieder vorschriftsmässig geimpfte Schwangere, die ein Kind mit einer Rötelnembryopathie gebären, dies belegen wissenschaftliche und medizinische Daten.
In der medizinischen Literatur spricht man auch nicht von einer Rötelnembryopathie, sondern von einer Virusembryopathie, weil man weiss, dass jede Viruserkrankung (Masern, Mumps, Röteln, Husten, Schnupfen etc.) im ersten Drittel der Schwangerschaft zu einer sogenannten Rötelnembryopathie führen kann. Aber nur, wenn gleichzeitig ein Vitamin-A-Defizit vorliegt. Der Embryo benötigt in den ersten Monaten vermehrt Vitamin A, weil dann die inneren Organe gebildet werden. Das heisst, wenn die werdende Mutter genügend Vitamin A im Körper hat, bleibt das Kind gesund. Bitte nur Vitamin A aus der natürlichen Nahrung zu sich nehmen, nicht als Nahrungsergänzung, weil Vitamin A ein fettlösliches Vitamin ist und ein Überschuss nicht ausgeschieden werden kann.
In der Schweiz gab es von 1995 bis 2006 vier gemeldete Fälle von einer Rötelnembryopathie, wovon zwei Frauen vorschriftsmässig geimpft waren. (Siehe Impuls Nr. 12.)
Reiseimpfungen
Wir fahren im Urlaub in ein afrikanisches Land, welche Impfungen sollen wir vornehmen lassen?
Die meisten Erkrankungen in den afrikanischen Ländern sind Durchfallerkrankungen und/oder kommen von einer mangelnden Hygiene (z.B. Typhus, Cholera, Hepatitis A etc.). Hier gilt das alte englische Sprichwort: Peel it, cook it or leave it. Gelbfieber und Malaria werden von Stechmücken übertragen. Hier sollten auch geeignete Massnahmen getroffen werden, wie z. B. helle geschlossene Kleidung, Moskitonetze etc. Alle Reiseimpfungen sind gut entbehrlich.
Empfehlenswert ist eine homöopathische Reiseapotheke, die Ihr Homöopath gerne auf Ihre Bedürfnisse und die des Reiseziels passend zusammenstellt. Die einzige Pflichtimpfung ist die Gelbfieberimpfung. Sie gilt jedoch nur für bestimmte Länder und dort oft nur für bestimmte Landesteile oder Jahreszeiten. Ihr Reisebüro und AEGIS können Ihnen hierzu Auskunft geben. (Siehe auch Impuls Nr. 16, 20, 21, 22 und 23.)
Kinderlähmung
Kann die Kinderlähmung (Polio) bei uns heute noch ausbrechen?
In der Schweiz ist der letzte Fall von Wildpoliovirus verursacht 1982 aufgetreten, in Österreich Mitte der sechziger Jahre und in Deutschland 1978. Seitdem hat es in diesen Ländern trotzdem etliche Fälle von Kinderlähmung gegeben, die aber alle durch das Impfpoliovirus verursacht waren, d. h., die Schluckimpfung hat Kinderlähmung ausgelöst. Das ist auch mit ein Grund, warum seit 1998 die Schluckimpfung durch die Spritzimpfung ersetzt wurde.
Die Polio-Spritzimpfung ist in den deutschsprachigen Ländern Ende der 1950er Jahre eingeführt worden. Wenige Jahre nach Einführung der Polioimpfung hat es in all diesen Ländern eine Polioepidemie gegeben. Erkrankt sind fast ausschliesslich Geimpfte. Dies sieht man besonders gut an den offiziellen Statistiken der einzelnen Länder (siehe auch: „Impfen, das Geschäft mit der Angst“ von Dr. G. Buchwald).
Heute gibt es nach Auskunft der WHO nur noch Wildviren in Indien und einem Teil von Afrika. Es gibt seit 2001 weltweit ca. 300 Poliofälle. Polio als Epidemie wird bei uns nicht mehr auftreten, mit oder ohne Impfung. (Siehe Impuls Nr. 7, 17.)
Mumps
Mein Sohn hat noch keinen Mumps gehabt, nun mache ich mir Sorgen wegen einer Sterilität, wenn er Mumps als Erwachsener bekommt.
Nur rund die Hälfte der Angesteckten erkrankt sichtbar an Mumps, d. h., Ihr Sohn hat vielleicht ohne Ihr Wissen doch Mumps gehabt. Man geht davon aus, dass zwischen 65 und 75 % aller Buben immun gegen Mumps sind, weil sie ihn unbemerkt hatten. Das schweizerische Bundesamt für Gesundheit (BAG) sagt, dass eine Zeugungsunfähigkeit nach Mumps wissenschaftlich nicht nachgewiesen sei, weil beide Hoden sich gleichzeitig entzünden müssen. (Siehe Impuls Nr. 11.)
FSME
Wir wohnen in einem Zeckenendemiegebiet und unser Arzt drängt auf die FSME-Impfung.
Zecken benötigen zur Eiablage und zur Weiterentwicklung eine Blutmahlzeit. Nur sehr wenige Zecken sind Virenträger. Sie können aber auch die Lyme-Borreliose übertragen, diese kommt viel häufiger vor.
Zecken übertragen diese Krankheitserreger fast ausschliesslich erst gegen Ende ihres Saugaktes, da sich die Erreger in der Darmwand befinden. Somit sollte eine Zecke so schnell wie möglich entfernt werden. Bei rechtzeitiger und vor allem aber vorschriftsmässiger Entfernung und anschliessender Desinfektion kommt es so gut wie nie zu Problemen. Eine Zecke darf nie bei der Entfernung gedrückt werden. Nach dem Aufenthalt im Freien sollte man sich, vor allem aber die Kinder, nach Zecken absuchen.
Die FSME-Impfung hat markante Nebenwirkungen, die in hohem Masse auftreten und von einer Lähmung bis hin zum Tode führen können. (Siehe Impuls Nr. 10, 26, 30, 34.)
Titerbestimmung
Sollen wir vor der Impfung eine Titerbestimmung durchführen lassen?
Bei einer Titerbestimmung werden die Antikörper im Blut gemessen. In der Immunologie ist bekannt, dass Antikörper weniger als 5 % unserer Immunität ausmachen.
Antikörper sagen lediglich aus, dass der Körper Kontakt mit einem Erreger hatte, nicht mehr und nicht weniger. Auf keinen Fall ist von der Höhe der Antikörper auf einen Schutz vor der Erkrankung zu schliessen.
Zudem sind Titerbestimmungen nicht standardisiert, d. h., je nach Hersteller fällt das Ergebnis anders aus. Da dies in der Medizin ebenfalls bekannt ist, wird auch meist von einer Titerbestimmung abgeraten. Oftmals muss der Titerbestimmung der Impfausweis beigelegt sein, damit man im Labor das Ergebnis besser „interpretieren“ kann (z. B. bei der FSME-Titerbestimmung).
HPV – Gebärmutterhalskrebsimpfung
Unsere Kinderärztin drängt uns, unsere Tochter gegen HPV impfen zu lassen.
Diese neue Impfung ist bereits kurz nach ihrer Zulassung stark in die Kritik geraten, weil sie viele und starke Nebenwirkungen verursacht hat, bis hin zu etlichen Todesfällen, auch bei uns im deutschsprachigen Raum.
Es ist nicht belegt, dass ein Virus die Ursache für diese Krebserkrankung ist. Selbst die US-amerikanische Krebsgesellschaft gibt zu, dass es bisher keinen Beweis eines Zusammenhangs gibt.
Der Beweis eines Schutzes vor der Krankheit ist nicht erbracht. Dazu fehlen Langzeitstudien, denn die Studien zu dieser Impfung wurden nach zwei bzw. vier Jahren abgebrochen. Man geht davon aus, dass die Entstehung einer Krebserkrankung aber eine Dauer von mindestens zehn Jahren hat.
Die Studien zu dieser Impfung sind nicht aussagekräftig, da bei den geimpften Teilnehmerinnen alle 6 bis 12 Monate Zellabstriche vorgenommen und bedenkliches Gewebe entfernt wurde. Tumoren konnten so erst gar nicht entstehen. Die Impfung wurde an 16–23-Jährigen getestet und heute werden bereits 9-Jährige geimpft. Der Impfstoff ist gentechnisch hergestellt. Was für Folgen er im Geimpften zeigt, ist unklar. Zudem sind einige Tausend Probanden nicht aussagekräftig. Jede Geimpfte wird also unfreiwillig zum Versuchskaninchen und die wirklichen Schäden dieser Impfung werden sich erst im Laufe ihrer Anwendung zeigen. (Siehe Impuls Nr. 26, 30, 31, 33, 35.)
Weitere gefunden auf www.impffrei.at
Wann sollte auf keinen Fall geimpft werden?
Gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts in Deutschland sollte eine Impfung nicht durchgeführt werden, wenn:
1. der Impfling erkrankt ist: In diesem Fall sollte frühestens zwei Wochen nach der Genesung geimpft werden.
2. eine bekannte Allergie gegen Impfzusatzstoffe (z. B. Antibiotika, Hühnereiweiß) vorliegt: In diesem Fall muss auf andere Impfstoffe ausgewichen oder auf die Impfung verzichtet werden.
3. ein angeborener oder erworbener Immundefekt besteht: Ob eine Impfung möglich ist, muss von einer immunulogisch spezialisierten Ärztin / einem immunologisch spezialisierten Arzt geklärt werden. Lebendimpfungen sind in solchen Fällen ausgeschlossen.
4. eine Schwangerschaft besteht: Grundsätzlich sollen Impfungen nicht während der Schwangerschaft durchgeführt werden. Das gilt vor allem für Impfungen mit Lebendimpfstoffen.
5. eine Operation geplant ist: Totimpfstoffe sollten mindestens eine Woche, Lebendimpfstoffe mindestens zwei Wochen vor einer geplanten Operation verabreicht werden. Auch nach einer Operation sollte der Impfabstand mindestens zwei Wochen betragen.
Ist die Hepatitis-B-Impfung für Säuglinge sinnvoll?
Hepatitis B kann nur über vier Wege übertragen werden:
1. die Mutter ist HBV-positiv und überträgt das Virus auf das Kind (ein Test wird in Österreich während der Schwangerschaft gemacht! Ist die Mutter negativ, besteht keine Gefahr für das Kind.)
2. durch nicht sterile Nadeln (v. a. beim Drogenkonsum)
3. durch Geschlechtsverkehr
4. durch Blutkonserven
Das Risiko für Säuglinge, an Hepatitis B zu erkranken, ist also äusserst gering.
Wie wehre ich mich gegen Impf-Mobbing?
Am zielführendsten ist es, die japanische Verteidigungsstrategie AIKIDO anzuwenden. Das bedeutet im übertragenen Sinne, du erklärst dich prinzipiell mit allen vorgeschlagenen Impfungen einverstanden, bittest aber den Arzt, vor der Impfung, eine Ärztliche Impferklärung zu unterzeichnen, die dich im Schadensfalle schützt. (Der Hersteller haftet für Impfschäden nämlich nur, wenn du eindeutig beweisen kannst, dass die Impfung den Schaden verursacht hat, was im Nachhinein meistens schwer möglich ist.)
Sind Impfgegner eigentlich eine Sekte?
Nein! Impfgegner sind Menschen, die sich meist jahrelang und intensiv mit dem Thema Impfungen auseinandergesetzt haben. Viele von ihnen liessen sich früher selber impfen. Einige von ihnen haben schlechte Erfahrungen mit dem Impfen gemacht oder Impfreaktionen im Bekanntenkreis erlebt. Es gibt sehr viele Ärzte und Wissenschaftler unter den Impfgegnern. Bisher gibt es keine seriösen wissenschaftlichen Studien, die beweisen könnten, dass irgendeine Impfung wirksam und sicher wäre. So lange das der Fall ist, wird die Zahl der Impfgegner wachsen, denn die einzige Möglichkeit, gesund zu bleiben, ist, nicht zu impfen.
Werde ich krank, wenn ich nicht impfe?
Dazu muss man wissen, dass die meisten Krankheiten, gegen die geimpft wird, in Europa schon lange nicht mehr vorkommen, wie etwa Kinderlähmung (Polio) oder Diphterie. In Europa ist bei diesen Krankheiten also das Risiko eines Impfschadens bei weitem grösser als das der Erkrankung. Daneben gibt es Krankheiten wie etwa Hepatitis B, welche nur sehr schwer übertragbar sind. Dazu wird heute gegen harmlose Kinderkrankheiten geimpft, wie etwa die Masern, Röteln oder neuerdings sogar Windpocken.
Sterben jährlich wirklich tausende Menschen an Grippe?
Laut Statistik Austria sterben in Österreich jährlich zwischen 10 und 30 Menschen an Influenza. Die Zahlen sind hier sehr genau, da bei mutmasslichem Tod durch Influenza ein Virennachweis gemacht werden muss. Die oft unglaublich hohen Zahlen an „Grippetoten“ in manchen Publikationen kommen nur deshalb zustande, weil in manchen Statistiken Influenza, grippale Infekte und Lungenentzündung in einen Topf geworfen werden.
Wurden die Pocken wirklich durch die Impfung ausgerottet?
Ohne Zweifel, die Pocken waren eine furchtbare Krankheit und es ist den Forschern der damaligen Zeit nicht zu verdenken, dass sie alles versucht haben, die Epidemien einzudämmen. Allerdings gelang die Eindämmung mittels Impfung nicht. Gerade nach den grossen Impfaktionen (Zwangsimpfungen waren seit Beginn des 19 Jh. üblich) gab es die weitaus grössten Zahlen an Erkrankten zu vermelden. Nach fast jeder Massenimpfaktion gab es Unzählige, die an den Pocken starben. Der letzte Pockenkranke der Welt war der Koch Ali Moaw Maalin. Er selbst war laut Aufzeichnungen mindestens 6 Mal gegen Pocken geimpft worden. Durch sorgfältige Quarantänemassnahmen konnten die Pocken schliesslich ausgerottet werden.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, durch einen Zeckenbiss an FSME zu sterben?
In einem sog. „Hochrisikogebiet“ ist eine von 20 000 Zecken mit FSME infiziert. Nach dem Biss einer infizierten Zecke zeigen 60–70 % der Betroffenen keine Symptome, Antikörper sind nachweisbar. (Diese Menschen sind lebenslang gegen FSME immun!) 20–30 % zeigen Symptome einer Sommergrippe, die nach wenigen Tagen ausheilen. In ca. 10 % der Fälle kommt es zu einer Beteiligung des Zentralnervensystems (Meningitis und Enzephalitis). Von diesen 10 % heilen 90–95 % vollständig aus, bei 3–10 % bleiben Restsymptome zurück, 1–2 % der Fälle verlaufen tödlich. Rechnet man diese Zahlen hoch, kann man kurz sagen, dass das Risiko für schwere Schäden und Tod bei ca. 1 : 80 000 liegt. (Aus „Impfen – das Geschäft mit der Angst“ von Dr. med. Gerhard Buchwald.)
Genauere Infos zu Zecken findest du HIER.
Muss ich Angst vor Viren und Bakterien haben?
Nein! Der menschliche Körper besitzt weit mehr Bakterien und Viren als Körperzellen. Diese sind wichtige Bestandteile des „Ökosystems Mensch“. Ohne diese Bakterien und Viren würden wir sofort sterben. Grob gesagt kann man also sagen, die meisten Bakterien und Viren sind unsere Freunde. Manche bezeichnen sie auch als „Gesundheitserreger“.
Sind Geimpfte gesünder als Ungeimpfte?
Dazu gibt es nicht viele Studien, allerdings wurden in der letzten KIGGS-Studie sowohl die Gesundheitsdaten als auch der Impfstatus aufgenommen. Leider hat die STIKO diese Daten nicht in Zusammenhang gebracht. Angelika Müller (ehem. Kögel-Schauz), die Betreiberin der EFI hat die Originaldaten der Studie noch einmal neu ausgewertet und ist zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen: Ungeimpfte sind gesünder als Geimpfte.
Gibt es gesetzlich verpflichtende Impfungen?
Nein, in Österreich gibt es weder für Menschen noch für Tiere verpflichtende Impfungen. Hunde müssen allerdings eine Grundimmunisierung gegen Tollwut nachweisen können, wenn sie ins EU-Ausland mitgenommen werden. HIER findet Ihr die Länder, in denen es verpflichtende Impfungen gibt. Dies gilt allerdings nur, wenn man in diesem Land wohnt und nicht für Reisende.
Sind die „Gratis-Impfungen“ eigentlich wirklich gratis?
Die für Kinder gratis angebotenen Impfungen sind natürlich nicht umsonst. Wir alle zahlen sie mit unseren Kassenbeiträgen bzw. Steuern. Hier eine kurze Auflistung über die Kosten der „Gratis-Impfstoffe“ laut Impfplan in Österreich: Infanrix Hexa: 78,24 € (wird 3× verimpft = 234,72 €), Rotateq (Rotaviren): 45,27 € (wird 3× verimpft = 135,81 €), Prevenar 13 (Meningokokken): 72,40 € (wird 3× verimpft = 217,20 €), Priorix (MMR-Impfung): 21 € (wird 3× verimpft = 63 €)
Die Kosten für die sogenannten „Gratis-Impfungen“ betragen pro Kind 650,73 €.
In den letzten zehn Jahren kamen in Österreich laut Statistik Austria 77 500 Kinder pro Jahr zur Welt. Wird jedes Kind nach Plan „gratisgeimpft“, ergibt das eine jährliche Summe von mehr als 50 Mio. Euro!
Warum gibt es keine Impfung gegen Scharlach?
Scharlach gilt als ansteckende Krankheit, welche durch Streptokokken ausgelöst wird. Die Behandlung erfolgt mit Penicillin. Gegen zahlreiche Bakterien, wie etwa gegen Diphteriebakterien oder Meningokokken, wurden bereits Impfstoffe entwickelt, wieso also nicht gegen Streptokokken? Die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, wird auf dieser Seite aber von Dr. med. Johann Loibner genau behandelt.