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Seit meiner Kindheit rede, schreibe und lese ich leidenschaftlich gerne. Je älter ich wurde, desto bewusster wurde mir, dass das Wort, sei es nur gesprochen oder
geschrieben, immer wieder unterschätzt wird.
Meine ersten politischen Leserbriefe verfasste ich im zarten Alter von 14 Jahren. Das Thema war damals ein Urnengeschäft über den Einsatz von Schneekanonen. Die
Reaktionen der "erwachsenen" Welt waren damals, zumindest was die Fähigkeit Texte zu verfassen betrifft, durchwegs positiv. Über den Inhalt politischer Schreibergüsse lässt sich bekanntlich
stundenlang streiten.
Im Jahre 1998 fragte mich der damalige Präsident der Spielkommission der Sportvereinigung Meiringen (Fussball) an, ob ich nicht die Spielberichte der ersten
Mannschaft schreiben könnte. Während fünf Jahren erledigte ich das mit grosser Freude und Leidenschaft.
In all den Jahren sind unzählige Berichte über Sportereignisse meiner Heimat, politische Pressecommuniques sowie Leserbriefe entstanden.
In den Jahren 2015 bis 2017 durfte ich auch die Kolumne im "Berner Oberländer" und eine Sportkolumne im "Oberhasler / Jungfrau Zeitung" schreiben. Die Kolumne im
"Berner Oberländer" wurde aus Spargründen gestrichen, da mit der Zusammenlegung von "Thuner Tagblatt" und "Berner Oberländer" nur noch die halbe Anzahl Kolumnisten benötigt wurden.
In all den Jahren verfolgte ich meine Freude am Schreiben hauptsächlich auf freiwilliger und unentgeltlicher Basis. Meiner Feder entsprangen Zeitungsberichte für
Kollegen, ich war als "Ghostwriter" tätig und das eine oder andere unveröffentlichte Manuskript entstand.
Obwohl ich beruflich eher zahlenlastig arbeite, war es mir immer ein grosses Anliegen, die Sprache nie zu vernachlässigen und so konnte ich meine Fähigkeiten und
Leidenschaft immer vereinen.
Nun folgt ein Schritt, der sich in meinem Kopf schon lange abzeichnete. Ich versuche mich in der teilweisen Selbständigkeit und gründe meine eigene Textfabrik, die
Buchstabensuppe.
Als "Schnuri" habe ich auch unzählige Sportevents moderiert, kommentiert und gespeakert. Auch diese Tätigkeit wird neu in die Buchstabensuppe ausgelagert.
Schlussendlich sind Worte auch nur Worte. Ob nun gesprochen oder geschrieben.