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100 Jahre Schützengesellschaft Hausen

Im Jahr:
1897
Bis und mit diesem Jahr zählte die neue Gesellschaft 23 Mitglieder, nämlich 19 aus Hausen, 3 aus Eisenbolgen und 1 aus Meiringen.
Die Schützen waren schon in dieser Zeit sportlich veranlagt, heisst es doch in einem Protokoll von 1897:
«Die geplante Wetterhorn-Tour wurde fallen gelassen und dafür beschlossen, ein Herbstschiessen zu organisieren mit den Stichen:
Rietlistich
Gesellschaftsstich
Meitlistich
Fläschenstich»
Die Entlöhnung für die Zeiger wurde auf Fr. 2.- und für die Kleber auf
1908
An der Versammlung vom 29. März wurde der Beitritt zum Kantonalbernischen Schützenverband beschlossen.
1910
Der Beitritt zum Oberländischen Schützenverband ist an der Versammlung vom 13. März beschlossen worden.
Am 20. Mai erfolgte eine Besprechung betreffend Bau eines Schützenhauses auf dem Platze des damaligen Feldstandes. Die bis dahin jährlich festgelegte Schiessübungen wurden bei schlechter Witterung jeweils auf den nächsten wettergünstigen Sonntag verschoben.
1911
Der Beschluss zur Erstellung des Schützenhauses wurde an der Versammlung vom 19. März gefasst. Der Bau soll im Herbst fertig sein, und zwar galt folgendes Programm:
ein hierfür angebotenes und geeignetes Hüttli in Unterbach soll erworben
- Hüttlikosten total Fr. 600.-, zahlbar bei Abbruch Fr. 200.-, den Rest von
- jeder Schütze leistet drei Tage Gratisarbeit oder bezahlt Fr. 12.-
- bei der Burgergemeinde Meiringen wird ein Gesuch gestellt zur Abgabe von Gratisbauholz. Es wurden 5 M3 bewilligt.
Dieser Bau war ein administrativ aufwendiges Geschäft, waren doch hierfür zehn Vorstandssitzungen und drei ausserordentliche Versammlungen nötig.
1913
Beschluss zur Teilnahme am Eidgenössischen Feldsektionswettschiessen in Innertkirchen mit der Auflage, dass nicht teilnehmende Schützen Fr. 2.- Busse zu bezahlen hätten, dagegen soll jedem teilnehmenden Schützen
1914
Die Gesellschaft zählt 38 Mitglieder.
Am Eidgenössischen Feldsektionswettschiessen haben 30 Schützen teilgenommen. Die Sektion erreichte 46.944 Punkte und war mit diesem Resultat unter 544 Sektionen im 279. Rang.
25 Mann beteiligten sich am Oberländischen Schützenfest in Thun.
Da nun auch ein Schützenstubeli eingerichtet ist, wurde die Verpachtung der Schützenwirtschaft ausgeschrieben. Es gingen Offerten ein von:
Banholzer, Falken Fr. 30.-
Hotel Anderegg Fr. 60.-
Hotel Rössli Fr. 60.-
Die Pacht wurde an das Hotel Anderegg vergeben. Der Pachtzins musste dann aber infolge der Kriegslage reduziert werden. Bis dahin versammelten sich die "Hüsnerschützen" im Falken oder, wie es in verschiedenen Protokollen als Sitzungs- und Versammlungsort angeführt wurde, in der Schenke zu Hausen (heutiges Hüüsner-Lädelli).
1920
Bis in diesem Jahr blieb der Mitgliederbestand stabil.
Neu war nun das Hotel Brünig die Schützenwirtschaft.
In der zweiten Jahreshälfte wurden zwölf Vorstandssitzungen abgehalten. Man hatte Schwierigkeiten in finanzieller Hinsicht mit dem Kassier und dem Munitiönler (Nachkriegs- und krisengeschüttelte Zeit). Es wurde aber auch nur zur Aufnahme eines Mitgliedes eine Vorstandssitzung einberufen.
1921
Anlässlich der Generalversammlung vom 26. Februar wurde beschlossen, den Bundesbeitrag zukünftig der Gesellschaftskasse zu überlassen. Bis dahin wurde dieser den Schützen je nach deren Fleiss und Beteiligung ausbezahlt.
Folgender Antrag fand an dieser Versammlung auch Zustimmung:
"An in Not geratene Mitglieder soll aus der Gesellschaftskasse ein nützlicher Zustupf abgegeben werden, ohne den gespendeten Betrag und dessen Empfänger an die grosse Glocke zu hängen."
Wohl handelte es sich um verhältnismässig kleine Beiträge, aber trotzdem eine noble Geste.
Die Jahre 1920 und 1921 waren, gemessen an den abgehaltenen Vorstandssitzungen und Schützengemeinden, wie sie etwa bezeichnet wurden, schwere Krisenjahre.
1923
Einmal ein Jahresrechnungsabschluss:
Aktiven: Aktivsaldo in bar Fr. 195.56
Kassabuch AEK Fr. 525.95
Bundesbeitrag Fr. 112.-
Munition für Fr. 269.45
Die Schützengesellschaft Balm benützte in diesem Jahr die Schiessanlage in Hausen für ihren ordentlichen Schiessbetrieb. Benützungsentschädigung
1932
Erstes Eidgenössisches Feldsektionswettschiessen in Balm auf dem Feldstand im Talboden.
1935
Neu ist nun das Hotel Adler die Schützenwirtschaft.
Der seit 1921 geltende Beschluss, die durch Krankheit oder Brandschaden finanziell in Bedrängnis geratene Schützenfamilien mit Fr. 5.- bis Fr. 20.- zu unterstützen, wurde in diesem Jahr aufgehoben.
1943
Die Schützengesellschaft Hausen verzeichnete 60 Mitglieder.
1945
In diesem Jahr wurde der Schützengesellschaft Hausen ihre Schiessanlage durch die Schiessplatzkontrollorgane abgesprochen.
Hauptgründe:
- Infolge Bergdruck im Scheibenstand zerfielen die Trockenmauern;
- Der Föhn hatte das Zeigergrabendach weggefegt;
- Es entstehen hohe Wiederherstellungskosten;
- Es hat einen ungeeigneten Kugelfang.
Ab diesem Jahr benützte man die Schiessanlage auf dem Bühlti der Schützengesellschaft Meiringen. Entschädigung 80 Rappen pro obligatorisch Programm.
Erste Verhandlungen zum Bau einer neuen Schiessanlage. Diese soll etwa 100 Meter östlich der bisherigen Anlage mit gleicher Schussrichtung, aber natürlichem Kugelfang, gebaut werden. Die eingeholte Offerte von Baumeister Gerber lautete auf Fr. 16'000.-, vorwiegend Kosten für den Scheibenstand.

Die Präsidenten der ersten 50 Jahre:
ab 1895 Banholzer Peter ab 1919 Egger Arnold
ab 1897 Glatthard Bendicht ab 1922 Huber-Kläy Johann
ab 1903 Brog Kaspar ab 1927 Neiger Heinrich
ab 1905 Abplanalp Heinrich ab 1928 Huggler Johann
ab 1906 Schild Johann ab 1930 Santschi Alfred
ab 1909 Roth Jakob ab 1932 Neiger Ernst
ab 1911 Abplanalp Heinrich ab 1934 Anderegg Hermann
ab 1913 Huber Simon ab 1936 Brügger Ernst
ab 1916 Brügger Emil¨ ab 1944 Duber Walter

1946
Es wurde die erste Kreisleitung für die Organisation zur Durchführung des Eidgenössischen Feldsektionswettschiessens gegründet. Erster Präsident war Brügger Ernst, Eisenbolgen.
1947
In diesem Jahr wurde auf Vorschlag der Gemeinde Meiringen über den Zusammenschluss der Schützengesellschaften Hausen und Meiringen diskutiert, da Hausen noch keine neue Schiessanlage hatte.
Die Bedingung der Meiringer Schützen war, dass die Hausener Schützen zuerst ihre Schulden liquidieren müssen.
Ein Zusammenschluss kam nicht zustande.
Die von der Schützengesellschaft Meiringen neu geforderte Entschädigung von Fr. 1.60 bis Fr. 2.- pro Mitglied für die Benützung ihrer Schiessanlage wurde zu hoch befunden.
Ab diesem Jahr wurde die Schiessanlage der Schützengesellschaft Balm benützt.
Da sich doch langsam die Möglichkeit zum Bau einer neuen Schiessanlage abzeichnete, kauften die Hausener Schützen fünf Geilinger-Scheibenzüge inkl. zehn Scheibenrahmen für 600 Franken von der Schützengesellschaft Berg/TG.
Bedingung laut Kaufvertrag war, dass die Anlage sofort nach Eingang des Kaufbetrages bahnverladen und unfrankiert nach Station Meiringen versandt werde.
Auf Gesuch hin wurde der Schützengesellschaft Hausen an der Frühlingsgemeindeversammlung, dank zahlreichem Aufmarsch und Unterstützung der Schützengilde, an dieser Versammlung ein Beitrag von
In diesem Jahr fand erstmals das Zvierischiessen mit der Schützengesellschaft Balm statt.
1949
Nach langem Hin und Her mit den zuständigen Militär- und Gemeindeinstanzen und auch den Landbesitzern, konnte dann im Frühjahr mit dem Bau der neuen Schiessanlage am heutigen Standort begonnen werden. In den Jahren 1948 und 1949 wurde auf der Schiessanlage in Balm geschossen.
1950
Auf Beginn des Schiessbetriebes konnte die neue Schiessanlage fertig erstellt werden.
Die Gesamtkosten, für die von den militärischen Schiessplatz-Kontrollinstanzen unter dem Jahre 1945 hievor erwähnten Gründen verlangten, Neuanlage betrugen:
Baumeisterarbeiten Fr. 13 390.-
abzüglich Beitrags der Gemeinde Meiringen Fr. 7 000.-
abzüglich Wiederaufbaubeitrag
Baukosten netto Fr. 4 490.--
Der Abbruch des Schiessstandes auf dem alten Platz und dessen Wiederaufbau am neuen Standort (Aushub des Kabelgrabens, Kabel verlegen, einrichten des Schiess- und Scheibenstandes und weitere verschiedene Arbeiten) wurde von den Schützen im Frondienst ausgeführt. Am 22./23. April fand das Standeinweihungsschiessen statt. Es beteiligten sich 329 Schützen, wovon 57 Schützen (17%) das Kranzresultat erzielten. Gruppenauszeichnungen wurden 11 abgegeben.
1954
Das im Jahr 1953 gestellte Gesuch zur Durchführung eines Jubiläumsschiessens wurde abgelehnt. Eigentlich wäre ein Jubiläum im Jahr 1945 fällig gewesen, jedoch hatte damals die Schützengesellschaft Hausen keine Schiessanlage.
Ein neues Gesuch fand dann aber für das Jahr 1954 Gehör. Das Jubiläumsschiessen war für die Gesellschaft finanziell ein ordentlicher Erfolg. Im Schiessen jedoch weniger, denn nur Wiedemeier Edi erzielte das Kranzresultat.
1955
Das Eidgenössische Feldsektionswettschiessen wurde letztmals auf dem Feldstand in Balm durchgeführt. Die betreffenden Grundeigentümer wollten den Vertrag betreffend Überschussrecht nicht mehr erneuern.
1956
Zum ersten Mal fand auf dem Bühlti in Meiringen das Feldschiessen statt.
Die Schützengesellschaft Hausen bezahlte an die Meiringer Schützen einen Kostenanteil von Fr. 250.- zur Herrichtung des Schützenstandes für die Durchführung des Feldschiessens.
Auf möglichst baldiges Glück hoffend und ohne grossen administrativen Aufwand zu etwas Geld zu kommen, um die Schulden zu amortisieren, wurde beschlossen, mit einem Einsatz von Fr. 20.- beim Sport-Toto mitzumachen. Das Glück blieb jedoch aus.
1957
Für das Herbstschiessen-Absenden wurde die Tanzkapelle "Alpeglöggli" aus Giswil für Fr. 160.- engagiert.
Das Anheben der Prellschiene, weiche sich gesenkt hatte, besorgten vorwiegend die Vorstandsmitglieder. Die Gesamtmaterialkosten betrugen
1958
In diesem Jahr wurden folgende drei Ehrenmitglieder ernannt:
Blatter Thomas 1896
Tännler Ernst 1904
Santschi Alfred 1912
Blatter Thomas als Anerkennung seines Verdienstes als entschiedener Verfechter, anlässlich der Frühjahrs-Gemeindeversammlung von 1947, als die Gesellschaft um den Beitrag von Fr. 7'000.- für den Standneubau nachsuchte. Tännler Ernst und Santschi Alfred in Anerkennung ihrer langjährigen Mitarbeit im Vorstand.
Das in Biel stattgefundene Eidgenössische Schützenfest besuchten am 13./14. Juli 22 Männer. Diese erzielten ein Sektionsresultat von 48.561 Punkten. Auszeichnung: Silberkranz mit grosser Bronzeplakette, Durchmesser 25 cm. Bei Benützung der Bahn galt «Einfach für Retour», nämlich Einzelbillett Fr. 14.60, Kollektiv Fr. 14.10.
Die Schützengesellschaft Hausen hat 85 Mitglieder.
1959
Der Schiess- und Scheibenstandumbau wurde gemacht.
Anstelle der abgenutzten Geilinger-Scheibenzüge konnten im gleichen Zeigergraben sieben Moserscheibenzüge montiert werden. Der Kostenvoranschlag inkl. sechs Ersatzscheiben betrug Fr. 2'835.-.
Die Erhöhung der Scheibenzahl benötigte aber im Schiessstand dadurch ein Läger mehr, zudem wurde die Toilette hygienischer eingerichtet. Diese Umbaukosten waren mit Fr. 1'800.- veranschlagt. Durch Fronarbeit der Schützen konnten aber Fr. 1'000.- eingespart werden. Die diesbezüglichen Kosten für die betreffende Projektstudie von Fr. 20.- bezahlte das Ehrenmitglied Brügger Ernst, Eisenbolgen, spontan aus dem eigenen Sack. Die Bäuertgemeinde Meiringen bewilligte für diesen Anbau 1,5 m3 Bauholz, gratis ab Stock.
1960
Da die Gesellschaftskasse infolge Scheiben- und Standumbau wieder höhere Schulden ausweist, verzichtet man auf die finanzielle Unterstützung von Teilnehmern am Kantonalen Schützenfest in Bern. Das Schützenfest wurde nicht besucht.
Dagegen beteiligten sich drei Gruppen am Jubiläumsschiessen in Brienzwiler.
Wegen der Bewilligungspflicht wurde das Zvierischiessen mit Balm nicht mehr durchgeführt.
1961
Am 6./7. Mai fand im Hausenstein ein Standschiessen statt. Dank fleissigem unentgeltlichem Einsatz der Schützen und gesellschaftseigener Führung der Schützenwirtschaft unter Leitung von Kaspar Nägeli konnte ein befriedigender Reinertrag erzielt werden. Dies zur Freude des amtierenden Gesellschaftskassiers Adolf Wiesmann.
1963
Es wurde am Eidgenössischen Schützenfest in Zürich teilgenommen. Die Gesellschaft bezahlt den Sektionsdoppel und Fr. 4.20 Gebühren pro Schütze.
Teilnehmer: 21
Erzieltes Resultat: 35.983 Punkte
1964
Es gab erste Diskussionen über die Anschaffung einer Standarte oder einer Fahne. Anlässlich der Generalversammlung überwog der Entscheid für die Anschaffung einer Fahne, und zwar nach Entwurf Nr. 1 von den drei vorgelegten Entwürfen. Es soll ein Fahnenfonds eröffnet werden. Ehrenmitglied Brügger Ernst spendete nach erfolgtem Beschluss an der Generalversammlung Fr. 20.- als erste Einlage. Man hofft auf weitere Spenden. Er soll auch mit dem Erlös aus dem einzuführenden Fahnenfondsjass geöffnet werden. Die Anschaffung wird auf Frühjahr 1967 vorgesehen, sofern das Geld hierfür bis dahin vorhanden ist. Im Jahr 1967 soll auch das Fahnenweihschiessen stattfinden.
1965
Erster Jungschützenkurs im "Hausenstein" unter der Leitung von Jungschützenleiter Edi Neiger, Balm.
Ende des Jahres 1965 war, durch Spenden und Erlöse aus den verschiedenen Jasset, das Geld im Fahnenfonds für die Fahne bereits beieinander. Somit konnte die Fahne bereits auf Frühjahr 1966 bestellt werden.
1966
Am 21./22. Mai wurde das Fahnenweihschiessen im "Hausenstein" durchgeführt.
Das OK setzte sich wie folgt zusammen:
Präsident: Zumstein Hans
Sekretär: Linder Hans
Kassier: Kohler Walter
Die Fahnenweihe fand am Sonntag, 22. Mai 10.15 Uhr auf dem Schulhausplatz in Hausen statt. Die Patengesellschaft war die Feldschützengesellschaft Unterbach. Als erster Fähnrich stellte sich Wiesmann Adolf zur Verfügung.
Am Fahnenweihschiessen beteiligten sich 888 Schützen, wovon 90 Gruppen. Es wurden 397 Auszeichnungen abgegeben. Das waren 47,37 Prozent der Gesamtbeteiligung.
Am Ost-Dachflügel auf dem Schützenhaus wurde der Knick angehoben und der ganze Dachflügel mit neuen Ziegeln gedeckt.
1967
Die Schützengesellschaft Hausen übernimmt die Patenschaft bei der Fahnenweihe der Schützengesellschaft Nessental.
Der Schiessstand "Hausenstein" ist der Ausweichstand für das Fahnenweihschiessen der Schützengesellschaft Nessental. Die für den Ausweichstand nötigen Funktionäre stellt die Schützengesellschaft Hausen. Die Entschädigung für die Standbenützung beträgt 3 Rp. pro Schuss. An die Funktionäre wurde pro Stunde Fr. 4.- bezahlt.
Ab diesem Jahr war auch der Zeigerlohn Fr. 4.-.
1968
Es wurde der erste Lottomatch im Saal des Hotels Adler durchgeführt.
In der Schützenwirtschaft wird fliessendes Wasser eingerichtet.
1969
Teilnahme mit 30 Schützen am Eidgenössischen Schützenfest in Thun, verteilt auf zwei Schiesstage, am 25. und 27. Juli im Schiessstand Mülimatt. Mit 17 Pflichtresultaten in der 111. Kategorie erreichte die Sektion 35.407 Punkte und den 570. Rang unter 820 Sektionen. Die Auszeichnung war ein Silberlorbeerkranz mit Keramikteller.
Am Eidgenössischen Feldsektionswettschiessen beteiligten sich 81 Schützen, welche den schönen Sektionsdurchschnitt von 77.000 Punkten in der Grössenklasse C 2 erzielten. Sie waren auf dem 51. Rang unter 784 Sektionen.
1970
Am 2./3. Mai wurde das Jubiläumsschiessen 75 Jahre Schützengesellschaft Hausen" durchgeführt. Dank unentgeltlichem Einsatz der Mitglieder konnte ein erfreulicher Reinertrag erzielt werden.
Das OK setzte sich wie folgt zusammen:
Präsident: Wiedemeier Edi
Sekretär: Linder Hans
Kassier: Santschi Alfred, 48
Am 2. Mai steht im Tagebuch vom Schreibenden: "bedeckt, erst Regen, ab Mittag Schneefall wie mitt´s im Winter. Ab 14 Uhr konnte wegen dem starken Schneefall nicht mehr geschossen werden.
Gegen Abend hatte es Schnee genug, um die stark durchnässten Scheiben auf einem "Hori" zum Trocknen ins Schützenhaus zu ziehen. Am 3. Mai war dann das Wetter wieder besser, so dass der Schiessbetrieb nicht mehr beeinträchtigt wurde.
Das Jubiläumsschiessen verzeichnete 876 Teilnehmer, wovon 112 Gruppen. Es konnten 405 Auszeichnungen abgegeben werden. Das waren 46,3 Prozent der Gesamtbeteiligung.
Über dem Scheiben-- und Zeigergraben wurde ein Schiebedach System Moser, Schaffhausen, montiert. Die Kosten betrugen inkl. aller hierfür nötigen Nebenarbeiten Fr. 6'690.-.
In diesem Jahr beteiligten sich am Eidgenössischen Feldsektionswettschiessen 79 Schützen und erreichten in der
"1. Rang Schützengesellschaft Hausen". Ein schöner Mannschaftserfolg im Jubiläumsjahr.
1971
Es wurde ein Luftgewehrstutzer gekauft.
1972
Neubau einer Sylenta-Signalanlage, welche vorwiegend von Mitgliedern montiert wurde und dadurch kostengünstiger kam.
Die Gesellschaft zählt 100 Mitglieder.
Damit die Schützen nicht nur auf dem "Gliger", sondern auch zum Jassen in der Schützenstube Platz haben, erhöhte man das Jasstischangebot um einen Tisch.
Teilnahme am Kantonalen Schützenfest in Bern mit 21 Schützen. Geschossen wurde am 2. und 9. Juli im Stand von Ostermundigen. Die Sektion erreichte in der 2. Stufe mit 53.3 Punkten den 71. Rang
1973
Am Oberländischen Schützenfest in Spiez beteiligten sich 33 Schützen, diese erreichten ein Sektionsresultat von 36.429 Punkten und rangierten damit im 88. Rang. Vierzehn Schützen schossen den Sektionskranz, ein geschnitztes Bräntli war die Sektionsgabe.
Ab diesem Jahr wurde obligatorisch, dass der rot-weisse Warnsack bei Schiessbetrieb an einer Stange aufgehängt werden muss.
1975
Die erste Gruppe der "Hüsnerschützen" gewinnt das Wanderbecherschiessen in Guttannen mit dem Resultat von 442 Punkten.
Die glücklichen Schützen und deren Resultate:
Ammann Viktor 96 Punkte
Hess Werner 89 Punkte
Brog Werner 87 Punkte
Gsteiger Bruno 86 Punkte
Egli Christian 84 Punkte
1976
Mit den Schiesstagen von 8. und 14./15. August wurde im "Hausenstein" ein Standschiessen durchgeführt. An diesem Schiessen beteiligten sich 1154 Schützen, wovon 158 Gruppen.
Dass die Schiessanlage im Hausenstein je nach Witterung, Jahres - und Tageszeit "e trogni" ist, hat sich wieder einmal bewiesen. Erreichten doch nur 451 Schützen, oder 39,1 Prozent der Gesamtbeteiligung die Auszeichnung. Trotzdem schossen fünf Teilnehmer das Maximum von 60 Punkten. Unter diesen war Brog Werner, 36, Mitglied der Hausener-Schützen, im 3. Rang.
1978
Wieder einmal ist ein Standumbau fällig. Die Schützenstube wurde erweitert, ein Office Einbau wurde gemacht und Aussenisolation wurde angebracht. Die Gesellschaftsmitglieder halfen tatkräftig mit.
Am Kantonalen Schützenfest in Thun erreichte die Sektion 36.308 Punkte und rangierte sich im 32. Rang. Als Auszeichnung erhielt sie eine Wappenscheibe.
1979
Die Schützengesellschaft Hausen zählt nun 121 Mitglieder.
Auch am Eidgenössischen Schützenfest in Luzern beteiligten sich die "Hüsnerschützen" und erzielten in der 11. Kategorie 36.141 Punkte. Es konnte ein Silberlorbeerkranz abgeholt werden.
1980
Das Standeinweihungsschiessen im Hausenstein wurde am 30. August und 6./7. September durchgeführt. Es beteiligten sich 842 Schützen, wovon
1981
Der Zeigerlohn wurde auf Fr. 8.- pro Stunde und der Beitrag auf Fr. 15.- erhöht.
Es wurde an einem Schützenfest in Visp, verbunden mit einem Schützenfamilienausflug, teilgenommen. Unter der Obhut von Postwagenführer und Mitglied Paul Howald fuhr die Reisegesellschaft ins Wallis. Die Frauen und Kinder besuchten das Brigerbad.
1982
Das erste Freundschaftsschiessen zwischen den Schützengesellschaften Kienholz und Hausen wurde im Hausenstein abgehalten. Es wurde im Schiessstand eine Schallisolation eingebaut und der Kugelfang wurde saniert durch Einbau von Eisenbahnschwellen.
Auch in diesem Jahr wird der Ausflug ins Wallis, verbunden mit der Teilnahme am Schiessen in Visp, im Rahmen wie im Jahr 1981 durchgeführt.
Am 22. August besuchten einige Schützen, als Solidaritätsakt gegenüber einer kleinen Gesellschaft, das Jubiläumsschiessen in Abläntschen.
1983
Besuch des Kantonalen Schützenfestes in Biel mit 18 Männern. Diese erreichten ein Sektionsresultat von 35.785 Punkten und rangierten damit im 130. Rang. Es fand erstmals ein gesellschaftsinternes 'Wyberschiessen" im Hausenstein statt.
1984
Die Gemeinde Meiringen spricht einen Beitrag von Fr. 1'000.- an die Kosten der Schallisolation im Schiessstand Hausenstein. Es wurde ein Reglement über das Freundschaftsschiessen mit der Schützengesellschaft Kienholz erstellt. Teilnahme am Oberländischen Schützenfest in Unterseen. Die Sektion erreichte in der 11. Kategorie 36.786 Punkte und kam damit auf den 10. Rang. Treuthard Georges, Boudry, stiftet der Schützengesellschaft eine Zinnkanne als "Ewiger Wanderpreis", der jeweils dem Zweiten in der Jahresmeisterschaft übergeben werden soll.
Es wird ein kameradschaftlicher Jassabend, welcher zirka alle 14 Tage während der Sommerszeit im Schützenstubeli stattfinden soll, eingeführt.
1985
Schiessstand Vorplatz wird mit Hartbelag versehen. Die Kosten betragen Fr. 2'800.-. Die Grobplanie wird von der Gesellschaft ausgeführt.
Beteiligung mit 19 Schützen am Eidgenössischen Schützenfest in Chur. Mit 36.362 Punkten erreichten sie in der 11. Kategorie den 358. Rang. Es gab als Auszeichnung den Lorbeerkranz mit Silberblatteinlage. Wegen sehr später Rangeurbestätigung wurde von der Gesellschaft der Boykott dieses Schützenfestes erwogen.
1986
Erstes Freundschaftsschiessen mit der Schützengesellschaft in Sarnen.
Dieses Schiessen soll weiterhin abwechslungsweise auf den Schiessplätzen Samen und Hausenstein stattfinden.
1988
Ab diesem Jahr kam zum vorerwähnten Freundschaftsschiessen die Schützengesellschaft Kägiswil dazu.
Verpflegt werden die Teilnehmer jeweils durch die durchführende Gesellschaft. Verpflegung in Hausen mit Schweinswurst und Kartoffelsalat, in Sarnen mit "Aelplermagroni" und in Kägiswil mit Chäsbrätel. Dieser immer gut gelungene und kameradschaftliche Anlass wurde bisher alle Jahre bis ins Jahr 1995 durchgeführt. In diesem Jahr wurde erstmals über die Anschaffung einer SIUS - Anlage diskutiert.
1989
Beschluss zur Anschaffung der SIUS - Anlage und sofortiger Einbau.
Anlässlich des Amtscups am Hasliberg erreichte die erste Gruppe der "Hüsnerschützen" im Feld B mit 348 Punkten den 1. Rang.
Die glücklichen Schützen:
Hug Werner 73 Punkte
Brog Werner 70 Punkte
Beyeler Otto 69 Punkte
Santschi Fritz 68 Punkte
Ryter Kurt 68 Punkte
1990
Mit 20 Schützen wird das Eidgenössische Schützenfest in Winterthur besucht. Die Anreise erfolgte per Car, wobei die Gesellschaft einen Reisekostenanteil übernahm. In der Sektion erreichten die Schützen ein Resultat von 44.348 Punkten.
1991
Das Bernisch-Kantonale Schützenfest in Huttwil besuchten 19 Schützen. Sie erreichten in der 111. Kategorie 35.583 Punkte und damit den 146. Rang.
1992
Die Gruppe "Adler" der Schützen Hausen beteiligt sich mit sehr gutem Erfolg am Wanderbecherschiessen in Gadmen.
Es haben geschossen:
Franz Bruno 93 Punkte
Otth Andreas 92 Punkte
Hug Werner 91 Punkte
Abplanalp Otto 89 Punkte
Hess Werner 87 Punkte
Mit 452 Punkten erreichten sie den 1. Rang.
stehend vlnr: Franz Bruno, Hug Werner, Hess Werner
kniend: Abplanalp Otto, Otth Andreas
Beteiligung am Zürcher--Kantonalen Schützenfest in Ottelfingen. Dies war das erste Mal, dass die Sektion auf 10er Scheibe geschossen hat. Das erreichte Resultat beträgt 86.800 Punkte. Die Bargabe beträgt Fr. 125.-.
Erweiterung und Ausbau der Stromversorgung von 250 auf 380 V zur Sicherstellung der Stromversorgung für das kommende Oberländische Schützenfest.
1993
Das Oberländische Schützenfest findet im Oberhasli statt.
Es beteiligten sich über 9'000 Schützen, gerechnet wurde mit zirka 5'000.
Dieses Schützenfest wurde zu einem sehr gut gelungenen Grossanlass in unserer Region. Die Schützen Hausen erreichten in der 111. Kategorie mit 40 Teilnehmern 39.145 Punkte und damit den 3. Rang von 46 Sektionen.
Santschi Fritz,
2. Rang: Stich Kunst B
Das Wanderbecherschiessen wurde im Hausenstein durchgeführt.
1994
Es gab folgenden erfreulichen Erfolg im Amtscup, Feld B:
1. Rang Gruppe Balm 1 348 Punkte
2. Rang Gruppe Hausen 1 347 Punkte
Die Schützen: Franz Bruno 74 Punkte
Hug Werner 70 Punkte
Otth Andreas 69 Punkte
Hess Werner 68 Punkte
Abplanalp Otto 66 Punkte
Auch das zarte Geschlecht ist zu beachten, nämlich im 3. Rang
Die Schützinnen: Dellenbach Annelore 71 Punkte
Gerber Theres 71 Punkte
Winterberger Pia 71 Punkte
Zumstein Kathrin 67 Punkte
Hug Rösil 64 Punkte
stehend: Gerber Theres, Dellenbach Annelore, Winterberger Pia
kniend: Zumstein Kathrin, Hug Rösli
Am Jubiläumsschiessen in Lauterbrunnen schossen Franz Bruno und Hug Werner das Maximum. Franz Bruno kam mit einem 100er Tiefschuss auf Rang 2, Hug Werner auf den 19. Rang.
Hug Werner
Franz Bruno
beide Schützen mit dem Maximum von 40 Punkten
Fellerpreise
1981 Hess Werner 71 Punkte
1988 Wiedemeler Edi 71 Punkte
1991 Huber Werner 70 Punkte
1994 Franz Bruno 70 Punkte
Veteranen--Gruppe
stehend: Zenger Christian, Wiedemeier Edi, Egli Christian
kniend: Howald Paul, Huber Werner
1995
Am Eidgenössischen Feldsektionswettschiessen, welches seit dem Jahr 1956 auf dem "Bühlti" der Schützengesellschaft Meiringen durchgeführt wird, beteiligten sich 62 Schützen, wovon 50 Kranzresultate, Die Schützengesellschaft Hausen erreichte in der Kategorie B 1 das Resultat von 63.021 Punkten. Mitbeteiligt an diesem Resultat war auch die "Hüsner-Frauengruppe» nämlich:
Gerber Theres mit 66 Punkten
Dellenbach Annelore mit 66 Punkten
Zumstein Kathrin mit 62 Punkten
Der Durchschnitt beträgt 65,6 Punkte.
Die Schützengesellschaft Hausen zählt im Jubiläumsjahr 150 Mitglieder.
Die Präsidenten der zweiten 50 Jahre:
ab 1946 Frutiger Werner
ab 1948 Zumstein Hans
ab 1952 Johner Fritz
ab 1953 Leuthold Ernst
ab 1957 von Allmen Walter
ab 1960 Kohler Walter
ab 1963 Wiedemeler Edi
ab 1968 Neiger Edi
ab 1970 Kohler Walter (1971 erkrankt und am 5.1.73 gestorben)
ab 1971 Brog Werner (l. Schützenmeister und Vizepräsident)
ab 1974 Wiesmann Adolf
ab 1980 Hess Werner
ab 1986 Howald Paul
ab 1991 Santschi Fritz
ab 2003 Hug Werner
Die Fahnenträger der Schützengesellschaft Hausen seit Anschaffung der Fahne:
ab 1966 Wiesmann Adolf
ab 1974 Wiedemeier Edi
ab 1978 Gsteiger Hermann
Statistik
Beteiligung
Anzahl Gruppen 319
Anzahl Schützen 1708
Auszeichnung
Auszeichnung 1338 in Prozenten78,3 %
Zusammensetzung der Teilnehmer
Damen 51
Senioren 115
Veteranen 279
Junioren 65
Finanzen
Gruppenstich 1708
Doppel Fr. 42 700.-
Total Doppelgeld Fr. 42 700.-
Waffenzusammenstellung
Karabiner 563
Sturmgewehr 90 862
Sturmgewehr 57 283
Munitionsverbrauch Stgw 90 10344
übrige 10152
Munitionsverbrauch total 20496
Organisation
Präsident Werner Brog
Sekretär Kurt Ryter
Kassier Alfred Santschi
Gabenchef Christian Egli
Rangeur Werner Brog