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Wo war ich denn? Ich sitze gerade im Hostel in Buenos Aires und erinnere mich zurück an meine Zeit in Peru. Irgendwie ist das schon ganz schön lange her. Und sooo viel ist seither passiert. Ich war in Chile, habe einen kurzen Abstecher nach Argentinien gemacht, bin dann wieder zurück nach Chile und bin nun wie gesagt in Buenos Aires angekommen. Ich war die letzten paar Wochen mit Dana unterwegs und mir war unsere gemeinsame Zeit einfach zu schade, um sie vor dem Computer zu verbringen, deshalb war hier auf dem Blog so lange nichts los. Ich hoffe, ihr verzeiht mir den Verzug.
Aber zurück nach Peru. Nach Arequipa genauer gesagt. Die zweitgrösste Stadt Perus liegt im Süden des Landes und wird auch Ciudad Blanca (die Weisse Stadt) genannt, da das historische Zentrum fast ausschliesslich aus weissem Vulkangestein gebaut wurde. Wunderschön. Seht selbst.
Aber Arequipa ist nicht nur bekannt für das Vulkangestein und den Froschsaft, sondern auch für das Monasterio de Santa Catalina, ein riesiges Kloster, das sich mitten in der Stadt befindet. Das Kloster wurde 1579, nicht einmal 40 Jahre nach der Ankunft der Spanier in Arequipa, gegründet. Wie ihr auf den Fotos unten sehen könnt, ist das Kloster eine Stadt in der Stadt, in der die Dominikanernonnen komplett von der Aussenwelt isoliert lebten. Auch heute noch leben Schwestern in einem Teil des Baus, der der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.
In einer so wunderschön gestalteten Anlage könnte wohl noch manch eine/r von uns zurückgezogen leben, oder? 😉
Übrigens, der Name Arequipa kommt entweder vom Ausspruch Ari quepay (Quechua für „Lasst uns einfach hier bleiben.“), den der vierte Inka gesagt haben soll, als er mit seinem Gefolge in dieser Gegend durchkam. Es kann aber auch sein, dass er aus dem Aymara, der anderen indigenen Sprache dieser Region, kommt, darin bedeutet er nämlich „hinter den Bergen“.