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1882 wird in Basel die erste Berufsfeuerwehr der Schweiz ins Leben gerufen. Am 1. April versehen zum ersten Mal sechs Mann und ein Unteroffizier abwechselnd rund um die Uhr ihren Dienst. Die Gerätschaften, die der Mannschaft 1888 nachweislich zur Verfügung stehen, sind: Eine Abprotzspritze, die auch als Luftpumpe verwendbar ist, ein Gerätewagen mit Schiebeleiter, Hakenleiter, Hydranten-Armatur, drei Blecheimer und neun Hanfschläuche, die eine Länge von über 130 Metern ergeben. Was der Feuerwehr fehlt, sind die Pferdestärken. Diese liefert zuerst die Fuhrhalterei von Louis Herdener und ab 1892 Julius Settelen. Denn als er das Geschäft von der Witwe Herdener kauft, übernimmt er auch den Vertrag mit dem Kommando der Feuerwehr Basels. Darin verpflichtet sich «Julius Settelen die zur Bespannung der in den Feuerwehr Magazinen der 1. Komp. Schneidergasse und 3. Komp. Petersplatz untergebrachten Löschgerätschaften nötigen Pferde im Brandfall rechtzeitig zu liefern und zwar unter persönlicher Leitung od. unter der Leitung von zuverlässigen Knechten.» Settelen werden für jedes Ausrücken für je zwei Pferde Fr. 20.- vergütet. Zur Bekleidung der Führer der Löschgerätschaften erhält er leihweise aus dem Depot der Feuerwehr Mäntel und Mützen. Bis wann genau der Vertrag mit der Feuerwehr läuft, ist nicht dokumentiert. Aber spätestens als die Feuerwehr 1926 ihre erste Benzin-Automobilspritze anschafft, dürfte sie auf die Pferde verzichtet haben.