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Die Homburg wurde um 1100 erbaut. Die Grafen besassen die Obervogt. über die basel-bischöflichen Hoheitsgebiete. Rudolf, 1082 erwähnt, bewohnte mit seiner Gattin Ita von Habsburg die Burg. Aus der Ehe entsprossen Werner und Rudolf. Herrmann IV. von Froburg, der die Erbtochter des letzten Grafen von Alt-Homburg geehlicht hatte, siedelte im 13. Jh. in die Neu-Homburg ob Läufelfingen. Ihr Sohn Ludwig der I., Gemahl der Erbgräfin Elisabeth von Rapperswil, kam im Kampf vor Bern 1289 ums Leben. Die Witwe zog wieder in ihre ehemalige Heimat am Zürichsee. Auf der Homburg wurde es still; nur einige Diener hielten hier treue Wacht. Nach dem Aussterben der Neu-Homburger 1323 kam die Burg an die Gräfin Maria von Oettingen. Am 8. August 1351 kaufte hier auf der Burg Herzog Albrecht von Oesterreich um 400 Mark den ganzen Burgbezirk. Somit waren die Oesterreicher im Besitz der Homburg. Der letzte Hornburger, Graf Werner der III. (gest. 1323) war berühmt als jugendlicher Minnesänger, als Kriegsmann auf den Preussenzügen und noch mehr als kaiserlicher Condottiere in Italien. Am Lukastag, 18. Okt. 1356 wurde beim sogenannten Basler Erdbeben die Burg fast gänzlich zerstört. 1486 ist die Rede von der «öden Burg zu Weitnauw». 1882/84 wurde die Ruine ausgegraben, leider zuwenig fachmännisch. Fundgegenstände befinden sich auf der Lenzburg. Die Beziehungen, die von diesem Punkt ausgegangen waren, reichten von Kaiser Barbarossa bis zum Erzherzog Albrecht sowie zu den meisten grossen Klöstern der damaligen Zeit.
Bibliographie