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Der einflussreiche Stimmrechtsberater ISS empfiehlt zwei mit der Situation vertrauten Personen zufolge, die bis zu 2,8 Milliarden Franken schwere Kapitalspritze abzulehnen. Sunrise scheine zu viel zu bezahlen für eine Übernahme, deren langfristiger strategischer Nutzen fragwürdig erscheine, begründete ISS einem der Insider zufolge die Ablehnung.
Damit ist fraglich, ob die insgesamt 6,3 Milliarden Franken schwere Übernahme über die Bühne gehen kann. Bereits andere wichtige Aktionäre hatten angekündigt, bei der für 23. Oktober geplanten außerordentlichen Generalversammlung gegen die geplante Kapitalerhöhung zu stimmen. Die Empfehlung des Stimmrechtsberaters Glass Lewis steht noch aus. Sunrise war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. ISS will den Bericht am Freitag veröffentlichen.
(Reuters)