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Der Ort Wengen wurde im Jahre 1268 erstmals als «uf Wengen» erwähnt. Die Herkunft des Namens ist nicht sicher zu bestimmen, es könnte sich um Wangen (Berghang wie eine Wange) oder Wengen (wässrige Wiesen) handeln. Die Bewohner lebten ein abgeschiedenes, einfaches Leben. Trotzdem erreichte die grosse Pestwelle 1669 auch das Bergdorf Wengen. Die ersten «Touristen» kamen im 18. Jahrhundert auf der Durchreise von Lauterbrunnen über die Wengernalp und die Kleine Scheidegg nach Grindelwald am Bergdorf Wengen vorbei. 1859 wurde in Innerwengen ein erstes Gasthaus eröffnet. In den 1890er Jahren wurde die Bahn auf die Wengernalp gebaut, damals das modernste Verkehrsmittel: Kraftfahrstrassen gibt es bis heute nicht als Zufahrt von außen, sondern nur innerhalb von Wengen. Im Zweiten Weltkrieg waren hier britische und amerikanische Flieger sowie polnische Soldaten interniert. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es mit dem Tourismus wieder aufwärts. Seit Jahrhunderten bekannt und bewundert wird das Kriegsloch, das anzeigen soll, ob bald ein Krieg ausbrechen wird.