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Laaksonen spielte erst zum fünften Mal gegen einen Top-10-Spieler und zum ersten Mal gegen eine Nummer 1. Selten bekommt der 27-jährige Davis-Cup-Spieler die Möglichkeit, sich auf der ganz grossen Bühne zu präsentieren. Am Donnerstag spielte er vor 10'000 Zuschauern im zweitgrössten Stadion der Anlage. Nach einem harzigen Start und einem ersten Satz, den er in nur 23 Minuten abgab, zeigte Laaksonen phasenweise seine Qualitäten. Vom Exploit war er aber weit entfernt. "Er war zu gut für mich", resümierte der Schweizer mit finnischen Wurzeln trocken. "Ich habe mir aber nichts vorzuwerfen. Ich habe alles gegeben."
In erster Linie mit der Vorhand konnte Laaksonen einige schöne Punkte gewinnen. Im zweiten Satz gelang ihm sein einziges Break zum 3:3. Die Weltnummer-104 hatte seine starken Momente, in denen er Druck machte. Seine Risikobereitschaft wurde aber nicht immer belohnt. Es schlichen sich etwas zu viele Fehler in sein Spiel ein, um Djokovic über längere Zeit zu fordern. Der Serbe konnte auf das Aufbegehren des Aussenseiters immer umgehend reagieren.
Er habe mit dem Vorstoss in die 2. Runde das Maximum erreicht, analysierte Laaksonen das Turnier. Er schaffte mit etwas Glück die Qualifikation für das Haupttableau und überstand dann zum erst zweiten Mal in seiner Karriere dank dem souveränen Sieg gegen den Spanier Pedro Martinez eine Runde bei einem Major. Neben einem Check von 64'000 Euro nimmt Laaksonen aus Paris auch 45 Weltranglisten-Punkte mit, die ihn zurück in die Top 100 bringen. Sein nächstes Turnier bestreitet er Mitte Juni auf der Challenger-Tour in Bratislava.
(sda)