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Wir veröffentlichen hier ein bearbeitetes Transkript eines Vortrages von Jorge Martín (von der Internationalen Marxistischen Tendenz) an der «Latin American Political Education School» vom 28. Mai 2021. Er analysiert die Situation in Lateinamerika, das in der COVID-19-Pandemie und der kapitalistischen Krise versinkt, auf die die Massen mit sozialen Explosionen reagieren. In seinem Vortrag untersucht er auch Themen wie die Forderung nach verfassungsgebenden Versammlungen, die «progressiven Regierungen», oder die Rolle der Jugend und der Frauen in diesen revolutionären Bewegungen, welche nun den Kontinent durchziehen. Die Ereignisse überschlagen sich und haben sich in einigen Fällen seit dem Zeitpunkt, als diese Rede gehalten wurde, weiterentwickelt – aber sie bestätigen Jorges Analyse.
Für die Unionsparteien (CDU/CSU) begann das Jahr schon turbulent. Nach 16 Jahren relativ stabiler Kanzlerschaft Angela Merkels wanken die Konservativen. Im Mai verortete die Mehrheit der Wahlumfragen sogar die Grünen an erster Stelle.
Die Lage in Kuba ist sehr angespannt und komplex, und die Informationstage ist etwas widersprüchlich, aber einige Sachen lassen sich klar erkennen und festlegen. Eine erste Einschätzung von Jorge Martin.
Der Sieg des linken Gewerkschafters Pedro Castillo in den peruanischen Präsidentschaftswahlen ist ein politisches Erdbeben. Für wen wird Castillo nun regieren, für die armen und arbeitenden Massen oder für die peruanischen Eliten?