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Die Zahl der Brasilianer ist auf über 208 Millionen gewachsen. Laut dem brasilianischen Statistikamt IBGE hat das südamerikanische Land am ersten Juli dieses Jahres 208.494.900 Einwohner gehabt. Im Vergleich zu 2017 wurde damit ein Zuwachs von 0,82 Prozent verzeichnet.
Die neu vorgelegte Statistik zeigt ebenso, dass die meisten Brasilianer in Städten leben. Allein in der Megametropole São Paulo tummeln sich 12,2 Millionen Menschen. Wird die dicht besiedelte Großraumregion der Metropole mit einbezogen, summiert sich die Einwohnerzahl auf 21,6 Millionen.
Rio de Janeiro steht beim Städteranking bei der Bevölkerungsdichte mit 6,7 Millionen Einwohnern an zweiter Stelle. In der Großraumregion der Stadt am Zuckerhut wurden 12,7 Millionen Einwohner gezählt. Die Hauptstadt Brasília teilen sich etwa drei Millionen Menschen.
Etwa ein Viertel (23,8 Prozent) aller Brasilianer haben ihren Wohnort in den Hauptstädten der 26 Bundesstaaten und des Hauptstadtdestriktes.
Von den 5.570 Munizipen des Landes zählen 17 mehr als eine Million Einwohner. Gemeinsam vereinen sie mit 45,7 Millionen knapp 22 Prozent der Gesamtbevölkerung Brasiliens. Neben den Giganten gibt es aber auch Klein- und Kleinststädte.
Die geringste Bewohnerzahl wurde in Serra da Saudade im Bundesstaat Minas Gerais registriert. Dort leben lediglich 786 Männer, Frauen und Kinder.
Am Bevölkerungsreichsten ist die Region des Südostens, zu dem die Bundesstaaten Rio de Janeiro, São Paulo, Minas Gerais und Espírito Santo gehören. Im Bundesstaat São Paulo konzentrieren sich 21,8 Prozent aller Einwohner Brasiliens.
Im Gegensatz dazu steht der im Norden und der Amazonas-Region liegende Bundesstaat Roraima. Er wird von gerade einmal 576.600 Menschen bewohnt. Das entspricht in etwa 0,3 Prozent der Gesamtbevölkerung Brasiliens.