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Auf keinem Blog über Schweizer Möbeldesign darf er fehlen: Der Landi Stuhl. Der Autodidakt Hans Coray hatte ihn einst als offizielles Sitzmöbel für die Aussenbereiche der Schweizerischen Landesausstellung 1939 entworfen. Die Sitzschale des Landi-Stuhls folgt der Kontur des sitzenden Menschen und ist auch in Querrichtung ausgeformt. Zum ersten Mal überhaupt entstand so eine dreidimensional verformte Sitzschale. Die Schale ist mit 91 gestanzten Löchern versehen, die dem Stuhl sein unverkennbares Aussehen geben.
2014 hat Vitra den Landi-Stuhl ins Programm aufgenommen und produziert den Klassiker seither wieder. Vitra hat zudem den jungen Schweizer Möbeldesigner Michel Charlot angefragt, einen Gartentisch zum Landi Stuhl zu entwerfen. Davy heisst der Tisch, benannt nach Humphry Davy, der 1808 das Aluminium entdeckte. Die Beine des Tisches sind wie die des Stuhls aus gebogenen Aluminiumrohren gefertigt und die Abgerundete Tischoberfläche ist in der Mitte mit einem einzelnen gestanzten Loch versehen, welches einerseits die Verbindung zum Stuhl schafft, aber auch als Halterung für einen Sonnenschirm dient.