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Schon zuvor hatte der Konzern im Rahmen von Quartalszahlen mitgeteilt, Vorkehrungen für den Ausbruch des Virus getroffen zu haben. Man wolle den Händlern dabei helfen, die herausfordernde Situation zu meistern. Dazu sollen Gebühren gesenkt und das Lieferpersonal mit Beihilfen unterstützt werden. Vorstandschef Daniel Zhang sagte, die Händler seien unter anderem von Personalknappheit betroffen. "Das werden kurzfristige Herausforderungen für das gesamte Geschäft von Alibaba", sagte er.
Im dritten Geschäftsquartal (Ende Dezember) steigerte der Konzern den Umsatz um 38 Prozent auf 161,5 Milliarden chinesische Yuan (21,3 Mrd Euro), wie das Unternehmen in Huangzhou mitteilte. Der Zuwachs an Nutzern trieb den Handel über Internetportale weiter an. Allerdings verlangsamte sich das Wachstum im Kerngeschäft in China etwas, was aber durch kräftige Steigerungen des Shopping- und Zahlungsvolumens am stark beworbenen chinesischen "Singles' Day" für Alleinstehende im November ausgebügelt wurde.
Stark zulegen konnten vor allem das Logistiknetzwerk Cainiao und die Cloud-Computing-Sparte, mit der Alibaba gegen Amazon , Google und Microsoft antritt. Unter dem Strich stieg der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um 58 Prozent auf 33 Milliarden Yuan. Beim Umsatz und bereinigtem Gewinn je Aktie schlug Alibaba die Erwartungen leicht./men/eas/he
(AWP)