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Nouméa Reisen | Grüne Hügel und artenreiche Korallenriffe
Bis 1998 war Neukaledonien ein Teil des Überseeterritoriums von Frankreich, ehe der Südsee-Staat die Autonomie erhielt. Über einen langen Zeitraum der Geschichte verband man mit Neukaledonien die Strafkolonie für politische Gefangene, die nach dem Ende ihrer Haftzeit nicht nach Frankreich zurück durften sondern in ihrer nicht ganz freiwilligen Wahlheimat ein Stück Land bearbeiten konnten. Heute ist Neukaledoniens Bevölkerung ein Gemisch aus zahlreichen Nationen - und das spürt der Gast in der Hauptstadt Nouméa auf Schritt und Tritt. Die Metropole, gelegen auf einer Halbinsel, ist eingebettet in eine grüne hügelige Landschaft. Sie ist die grösste Stadt auf der Hauptinsel Grande Terre, die vierhundert Kilometer lang und sechzig breit ist. Vor der Insel befindet sich das reizvolle neukaledonische Barriereriff mit tollen Bedingungen zum Tauchen.
Nouméa - Ein einzigartiges Korallenriff mit einer grandiosen Unterwasserwelt
Die sechs Lagunen mit den prächtigen Korallenriffen wurden im Jahre 2008 zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt. Das einzigartige Riff mit seiner grandiosen Unterwasserwelt ist ein Eldorado für Taucher und Schnorchler, und mit seiner Ausdehnung von mehr als 1'500 Kilometern ist dieses Korallenriff eines der grössten der Welt. Markant ist auf der Insel aber auch der Mont Panié, der sich bis in die Höhe von 1'629 Metern erhebt und an der Ostküste Grande Terres ein Teil des Massif du Panié ist. Zu den touristischen Highlights Nouméas zählt der alte Leuchtturm Phare Amédée auf der vorgelagerten Insel gleichen Namens, die sehenswerte Kathedrale der Stadt und der lebhafte Yachthafen. Surfer bevorzugen den Strandabschnitt in Ilot Ténia bei Moindou.