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Tissue-Engineering könnte die Lösung sein für zwei grosse Probleme der Transplantationsmedizin: den Mangel an Spenderorganen und die chronische Abstossung. Für diesen Traum müsste es gelingen, patientenspezifische Gewebe und Organe im Labor zu züchten. Dies funktioniert bei einfachen Strukturen wie Haut, Knorpel und Knochen schon recht gut, nicht aber bei komplexen Organen wie der Leber oder dem Herzen. Eine Zwischenstellung nehmen die röhrenförmigen Blutgefässe ein. In diesem Bereich haben Ärzte der Universität Göteborg soeben einen beachtlichen Fortschritt erzielt.