Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03594.jsonl.gz/2452

Die weltweite Nachfrage nach in China hergestellter Kleidung ist in den ersten vier Monaten des Jahres mit einem Gesamtwert von 44,41 Milliarden US-Dollar (36,48 Milliarden Euro) im Export stark gestiegen. Die Daten wurden von der Zollbehörde in China mitgeteilt, die sagte, dass die Nachfrage um 51,7 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des letzten Jahres gestiegen sei.
Exporte stiegen auf 44 Milliarden US-Dollar
Von Januar bis April belief sich Chinas Export von Textilgarnen, Stoffen und verwandten Produkten auf insgesamt über 43,96 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
„Während die großen westlichen Verbrauchermärkte bereit sind, Geld für Mode und verwandte Kategorien auszugeben“, schreibt Business of Fashion, „spielt die chinesische Lieferkette eine Schlüsselrolle dabei, diese Produkte auf den Markt zu bringen. Aber dieser Nachfrageanstieg, gepaart mit steigenden Rohstoffpreisen und logistischen Engpässen, macht es für verschiedene Akteure schwierig, die Preise unter Kontrolle zu halten.“
Chinas Wachstum findet nicht nur über den Export statt. Die Verkäufe von Kleidung auf dem heimischen Markt sind von Januar bis April um 33,8 Prozent gestiegen, mit einem durchschnittlichen Wachstum von 8,5 Prozent in zwei Jahren, so die Daten des Statistikamtes in China.
Chinesische Textilexporteure könnten jedoch mit Konkurrenz konfrontiert werden, da steigende Arbeitskosten in China und das Zögern größerer Unternehmen, Kleidung auf Lager zu halten, dazu führen, dass der Export von 9,7 Milliarden US-Dollar im März leicht unter den 22 Milliarden US-Dollar liegt, die im Januar und Februar exportiert wurden.
Dennoch sind die Daten beeindruckend, denn China bleibt ein Eckpfeiler für globale Modeexporte und eine führende Drehscheibe der Produktion.
Dieser Artikel wurde zuvor auf FashionUnited.uk veröffentlicht. Übersetzung und Bearbeitung: Barbara Russ