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Bild: Christina Rumpf - unsplash.com
Koffein bringen die meisten Menschen mit Kaffee, Energy Drinks oder Grüntee in Verbindung. Es gilt als wachmachend und gehört völlig selbstverständlich in unsere tägliche Ernährung und Routine. Weltweit werden jährlich rund 200'000 Tonnen Koffein konsumiert. Grund genug, mal einen genaueren Blick darauf zu werfen.
Koffein ist ein chemischer Stoff und eine psychotrope Substanz. Das bedeutet, dass die Einnahme von Koffein unsere Psyche beeinflusst. Dies zeigt sich rund 15 Minuten nach der Einnahme und hält bis zu sechs Stunden an. Im Darm wird der Wirkstoff ins Blut aufgenommen und ins Gehirn transportiert. Dort führt das Koffein zu einer vermehrten Ausschüttung von Dopamin und Adrenalin.
Diese Ausschüttung führt zur typischen aufputschenden Wirkung und teilweise zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten. Jedoch ist dies nur dann der Fall, wenn die kognitiven Leistungen zuvor, beispielsweise durch Müdigkeit, geschwächt waren. Auch die aufputschende und aktivierende Wirkung fällt häufig weg. Dies überwiegend bei Personen, die oft Koffein zu sich nehmen. Grund dafür ist eine Toleranzentwicklung des Körpers.
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Die regelmässige Einnahme von Koffein über Getränke führt oft auch zu Nebenwirkungen. Besonders häufig sind Bluthochdruck und Herzrasen. Oft wird auch von einem Gefühl der inneren Unruhe gesprochen. Da Koffein die Verdauung anregt, kann ein übermässiger Konsum zu Durchfall und starkem Harntreiben führen. Ebenfalls sehr häufig sind Ein- oder Durchschlafprobleme bei Personen, die am Abend oder am späteren Nachmittag Koffein konsumieren. Bei Epileptikern kann Koffein epileptische Anfälle auslösen oder diese verstärken. Nach der Einnahme von Koffein fördern die Botenstoffe Dopamin und Adrenalin die Leistungsfähigkeit, jedoch auch die Risikobereitschaft.
In einer Tasse Kaffee befinden sich rund 100 mg Koffein. Eine tägliche Koffeinaufnahme von maximal 400 mg ist bei erwachsenen Personen unbedenklich. Um dies nicht zu überschreiten, sollten also nicht mehr als vier Tassen Kaffee getrunken werden.
Während Koffein in kleinen Mengen einen positiven Effekt hat, ist eine übermässige Einnahme mit vielen Nebenwirkungen verbunden. Wer regelmässig Koffein zu sich nimmt und dann den Konsum plötzlich stoppt, kann Entzugserscheinungen haben. Zu diesen Entzugserscheinungen gehören Müdigkeit, Gereiztheit und eine schlechte Stimmung. Um diese Symptome umgehen zu können, darf die unbedenkliche Koffeinaufnahme von 400 mg täglich nicht überschritten werden. Ebenfalls ist es empfehlenswert, ab und zu einen Tag lang völlig auf Koffein zu verzichten, um der Toleranzentwicklung entgegenzuwirken.
Quellen:
EFSA Risikobewertung: Koffein