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Aufgrund der angespannten Gesundheitssituation (COVID-19) bieten wir alle unsere Assessment-Dienstleistungen per sofort auch via Videokonferenz an.
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Nantys-Kompetenzmodell
Definition des Begriffes «Kompetenz»:
Eine Kompetenz umfasst immer ein Bündel an unterschiedlichen (a) Fähigkeiten/Skills, (b) Erfahrungen und (c) Potenzialen zu einem bestimmten Themenschwerpunkt, der in der beruflichen Realität und in einer bestimmten Position eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielt. Eine Kompetenz umfasst also immer unterschiedliche Facetten und sollte möglichst wenig Überschneidungen mit anderen Kompetenzen aufweisen und sich grundsätzlich in nachfolgende Kompetenzbereiche untergliedern lassen, die hierarchisch zueinander in Beziehung stehen.
Die Kompetenzen sind in der Nantys™ Kompetenz-Pyramide hierarchisch geordnet und die Lage in der Pyramide gibt an, wie komplex (im Sinne von vielschichtig) die jeweiligen Fähig-/Fertigkeitsbündel sind. Kompetenzebenen (Stufen der Pyramide) bauen aufeinander auf.
Um also z.B. über eine Kompetenz 2. Ordnung zu verfügen, muss eine Person bestimmte Fähig-/Fertigkeiten 1. Ordnung beherrschen. Kompetenzen einer höheren Ordnung dürften also anspruchsvoller zu erreichen sein, da sie immer auch voraussetzen, dass bestimmte Kompetenzen einer darunter liegenden Ordnung vorhanden sind.
Kompetenzordnung in der Pyramide
Bei den Kompetenzen 3. Ordnung handelt es sich vor allem um Fertigkeiten und Fähigkeiten, die eine Person bezogen auf sich selbst erworben hat. Dazu gehören z.B. Ausbildungen, die eine Person besucht/abgeschlossen hat, intellektuelle Grundvoraussetzungen, die sie mitbringt, ein Handwerk/eine Technik, welche die Person erlernt hat, etc.
Kompetenzen 2. Ordnung betreffen Fähigkeiten/Fertigkeiten, die im Umgang mit anderen Menschen zum Tragen kommen. Dazu zählen z.B. die Verhandlungsfähigkeit, das Konfliktmanagement oder die Kommunikation, etc.
Auf der höchsten Ebene der Pyramide befinden sich die Kompetenzen 1. Ordnung, welche besonders anspruchsvoll zu erreichen sind, da sie immer auch persönliche/methodische und soziale Kompetenzen voraussetzen. Dazu zählen etwa die Projektmanagement, die Leadership-Kompetenz oder das strategische Denken und Handeln.
Dieser Zusammenhang kann graphisch wie folgt dargestellt werden:
Bestimmung des Anforderungslevels
Bei der Beurteilung der Anforderungen zur Bewältigung einer bestimmten Aufgabe in einer bestimmten Rolle gilt es zu bestimmen: a) welche Schlüsselkompetenzen notwendig sind und b) wo das jeweilige Anspruchsniveau für die ausgewählten Kompetenzen angesetzt werden soll.
Die Anforderung für eine bestimmte Kompetenz lässt sich durch die Berücksichtigung zweier Ebenen beurteilen. Anand des nachfolgenden Schemas lässt sich also definieren, welches Level erreicht werden muss, um einer Anforderung an eine bestimmte Kompetenz zu genügen. Dabei kommt es also immer a) darauf an, wie frequent oder häufig eine bestimmte Kompetenz zur erfolgreichen Bekleidung einer Rolle notwendig ist (Frequenz) und b) wie anspruchsvoll die Aufgaben ausfallen, die mit der jeweiligen Kompetenz verbunden sind (Intensität).
Muss eine Person in einer Zielposition als z.B. sehr häufig (Frequenz), sehr komplexe Sachverhalte einer kritischen Zuhörerschaft (Intensität) präsentieren, dann würde bei der Kommunikationsfähigkeit ein Erwartungswert von A-B dem notwendigen Level entsprechen.
Nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der in der Nantys™ Kompetenz-Pyramide enthaltenen Kompetenzen für die auch Kriterien definiert wurden, welche die jeweiligen Kompetenzen im Begriffsraum beschreiben sollen.
Falls Sie eine Abklärung bestimmter Schlüsselkompetenzen im Rahmen eines Nantys-Assessments (Assessment Centers) vornehmen möchten, dann empfehlen wir für folgende Assessmenttypen die Auswahl folgender Anzahl an Kompetenzen:
Selbstkompetenz
Methodenkompetenzen
Sozialkompetenzen
Führungskompetenzen
Gerne unterbreiten wir Ihnen unverbindlich ein massgeschneidertes Angebot.
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