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Das Internationale Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ) hat in einer online Datenbank tausende Rohdaten zu den «Panama Papers» publik gemacht. Darin zeigt sich: Ein grosser Teil der Briefkastenfirmen wurden von der Schweiz aus betreut.
Die veröffentlichten Daten der Gruppe decken einen Teil der 11,5 Millionen Unterlagen ab, die von der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca durchgesickert waren. Die Datenbank beinhaltet Informationen von über 200'000 Personen und Firmen, die hinter den von der Kanzlei gegründeten Offshore-Firmen stehen, wie das ICIJ am Montag mitteilte.
Mehr als 38'000 der Offshore-Firmen wurden dabei von der Schweiz aus betreut. Davon war im Jahr 2015 aber nur noch ein Bruchteil aktiv. Persönliche Daten wie Kontoverbindungen, E-Mail-Adressen und Ausweispapiere hält das Konsortium indes weiter zurück.
Zusätzlich zu den Daten aus den «Panama Papers» finden sich in der Datenbank Infos zu über 100'000 zusätzlichen Offshore-Firmen, die das ICIJ bereits 2013 im Rahmen der sogenannten «Offshore Leaks Untersuchung» aufgedeckt hatte.