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Im Projekt Optimilch (2000–2004) wurde die produktionstechnische Umsetzbarkeit der Vollweidestrategie mit saisonaler Abkalbung für Milchwirtschaftsbetriebe im schweizerischen Mittelland aufgezeigt. Die betriebswirtschaftlichen Perspektiven der Strategie können erst in der vorliegenden Arbeit mit einer Analyse der Vollkosten-Ergebnisse dieser Milchproduktionsbetriebe über den Zeitraum von 1999–2010 Jahren beschrieben werden. Die Strategie erlaubte eine deutliche Senkung der Produktionskosten pro kg Milch, die massgeblich durch die konsequente arbeitstechnische Vereinfachung mittels saisonaler Abkalbung der Herden im Frühjahr und der damit entscheidend verbesserten Arbeitsproduktivität erreicht wurde. Bei kleiner Vergrösserung der Milchmenge lag der Arbeitsverdienst am Ende des Beobachtungszeitraums bei acht von neun Vollweidebetrieben deutlich über dem Schweizer Durchschnitt. Die Strategie stellt im Schweizer Talgebiet eine wirtschaftlich sehr interessante, sozial und ökologisch nachhaltige Alternative zu den etablierten Milchproduktionsstrategien dar.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.