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Habe gerade die Partitur seines neuen Klavier-Orchesterwerks abgeschlossen, als der Brief des E.s angekommen sei. Das "Schimpfen" übelwollender oder unintelligenter Leute tue ihm niemals weh, da es ihm besser gehe, als er je geträumt habe und ganz und gar der Kunst leben dürfe. Peinlich berühre ihn das Verkennen von Seite solcher Leute, die ihm Wohlwollen zeigen. Heisst den E. in Wiesbaden willkommen. Frau und Kind haben sich höchlichst darüber gefreut. Sie seien, nachdem seine Frau gestern noch auf Wunsch des Kaisers in "Den zärtlichen Verwandten" von Benedix gespielt habe, heute morgen nach Weimar abgereist. Diese Reise könne nicht später stattfinden, da Prinz Karl komme und alle Tage Theater haben möchte. Freut sich über die Neuigkeiten über Hartvigson. Es sei schwierig, in St. Petersburg oder Moskau aufzukommen, wenn Rubinsteins [Anton und Nikolai] zugegen seien. Der E. werde über die musikalischen Neuigkeiten unterrichtet sein, u. a. Kalliwodas Pensionierung, das Auszischen des Kaisermarsches bei Bilse, den grössten Erfolg Rubinsteins, das Klavierspielen Liszts in Hannover u. s. w. Es werde immer so weiter gehen, und Langbein mit seinem dummen Liede werde jedenfalls Unrecht gehabt haben.