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Anne-Sophie Mutter, geboren im badischen Rheinfelden, begann ihre Karriere bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern, dem Vorläufer des heutigen LUCERNE FESTIVAL: 1976 debutierte die damals 13-Jährige im Rahmen der Reihe «Junge Künstler». Schon ein Jahr später trat sie in Salzburg mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung Herbert von Karajans auf. Seither konzertiert sie weltweit in allen bedeutenden Musikzentren und stellt neben dem klassischen Repertoire auch immer wieder neue Werke vor: Insgesamt 25 Partituren hat Anne-Sophie Mutter zur Uraufführung gebracht, darunter Kompositionen von Sebastian Currier, Henri Dutilleux, Sofia Gubaidulina, Witold Lutosławski, Krzysztof Penderecki, André Previn, Wolfgang Rihm und zuletzt, beim Tanglewood Festival 2017, von John Williams. Ihre Popularität setzt sie gezielt für Benefizprojekte und die Förderung des musikalischen Spitzennachwuchses ein: Zu diesem Zweck hat sie 2008 die «Anne-Sophie Mutter Stiftung» gegründet und präsentiert sich mit ihrem Stipendiaten-Ensemble «Mutter’s Virtuosi» in aller Welt. Höhepunkte der vergangenen Monate bildeten eine Europatournee mit der Philharmonia Zürich, auf der sie Bruchs Erstes Violinkonzert und Takemitsus Nostalghia spielte, das Brahms-Konzert mit den Berliner Philharmonikern unter Riccardo Muti sowie mit der Filarmonica della Scala unter Riccardo Chailly und ein Jubiläumskonzert bei den Salzburger Pfingstfestspielen. Zu den Würdigungen, die Anne-Sophie Mutter zuteilwurden, zählen der «Ernst von Siemens Musikpreis» und der Leipziger Mendelssohn-Preis. Viermal erhielt sie den begehrten «Grammy». Sie ist Trägerin des Grossen Bundesverdienstkreuzes, des französischen Ordens der Ehrenlegion, des Bayerischen Verdienstordens und des Grossen Österreichischen Ehrenzeichens. 2013 wurde sie zum Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences ernannt.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 23. August 1976 in der Reihe «Junge Künstler» mit Werken von de Falla, Paganini und Sarasate, am Klavier Christoph Mutter.
Juni 2017