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Bisher war über die Entwicklung von Threads nur bekannt, dass der Dienst binnen weniger Tage auf 100 Millionen Anmeldungen kam. Danach schätzten Webanalyse-Firmen, dass die Zahl der täglich aktiven Nutzer und die Zeit, die sie auf der Plattform verbringen, zurückging. Zuckerberg machte am Mittwoch keine Angaben zur Zahl der täglich aktiven Nutzer.
Er habe schon lange gedacht, dass es eine Plattform für den öffentlichen Diskurs mit einer Milliarde Nutzer geben sollte, «die positiver ist», sagte Zuckerberg mit einem Seitenhieb gegen den von Tech-Milliardär Elon Musk gekauften und in X umbenannten Platzhirsch Twitter. «Und wenn wir einige Jahre dranbleiben, denke ich, dass wir unsere Vision verwirklichen können.»
Nicht verfügbar in der EU
Seit der Twitter-Übernahme durch Musk versuchen mehrere Dienste, unzufriedenen Nutzern der bekanntesten Kurznachrichten-Plattform ein neues Zuhause zu bieten. Threads ist an Metas Foto- und Video-Dienst Instagram angedockt und kann damit auf bereits bestehende Verbindungen zwischen hunderten Millionen Nutzern zurückgreifen.
Instagram-Chef Adam Mosseri stellte am Mittwoch in Aussicht, dass Threads in wenigen Monaten auch in der EU eingeführt werden könnte. In der EU ist der Dienst bisher nicht an den Start gegangen - der Konzern verweist zur Begründung auf die europäischen Digitalgesetze. Nach Einschätzung von Beobachtern könnte die automatische Verknüpfung der Nutzerdaten von Instagram und Threads Meta Probleme bringen.