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Die Landwirtschaft und der Hitzesommer 2003
Der August 2003 brachte der Schweiz die höchsten je gemessenen Temperaturen seit Beginn der instrumentellen Aufzeichnungen im Jahr 1753 und, zusammen mit dem sehr warmen Juli, einen ausserordentlich seltenen Hitzesommer. Die Niederschlagswerte waren vom Februar an sehr gering. Dies führte zusammen mit den hohen Temperaturen im Juni und August zum Austrocknen der Böden. Bei verschiedenen Ackerkulturen und im Futterbau wurden im Vergleich zur Periode von 1991 bis 1999 Ernterückgänge von durchschnittlich bis zu 20 % festgestellt. Die grössten Ausfälle betrafen die West- bis Nordschweiz. In der Zentralschweiz waren die Ausfälle geringer. Der Schweizerische Bauernverband rechnet mit Verlusten von insgesamt bis zu 500 Million Franken. Im Verlauf des Jahres ergriffen Bund und Kantone wirksame Massnahmen, um die Engpässe speziell bei der Tierversorgung zu mildern. Solche Notmassnahmen könnten langfristig zur Regel werden, denn ein Sommer mit solcher mediterraner Witterung könnte laut Klimaprognosen gegen Ende dieses Jahrhunderts jedes zweite Jahr eintreten.
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Die Landwirtschaft und der Hitzesommer 2003