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So stieg der Umsatz der Gruppe im Ende Februar abgelaufenen Geschäftsjahr ohne Mehrwertsteuer und den Verkauf von Benzin um 4,3 Prozent auf 49,9 Milliarden Britische Pfund (rund 58,7 Milliarden Euro). Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich um knapp 30 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Pfund.
Tesco befindet sich in einem tiefgreifenden Umbau, nachdem vor allem die deutschen Discounter Lidl und Aldi mit ihrer aggressiven Preisstrategie die britische Supermarktkette in den vergangenen Jahren heftig angegriffen haben. Tesco senkte als Folge seine Preise, mistete das Sortiment aus, führte neue Marken ein und verbesserte seinen Service. Zudem lancierte der Konzern ein Sparprogramm.
Die Kosten für den Umbau drückten jedoch auf das Nettoergebnis. Rund 200 Millionen Pfund fielen dafür an. Zudem musste Tesco im Zusammenhang mit einem Bilanzskandal aus dem Jahr 2014 eine dreistellige Millionenstrafe zahlen, die gesamten 2016/17 dafür verbuchten Einmalkosten lagen bei 235 Millionen Pfund. Unter dem Strich stand daher ein Verlust von 40 Millionen Pfund - nach einem Gewinn von 138 Millionen Pfund im Vorjahr.
Vorstandschef Dave Lewis zeigte sich insgesamt zufrieden. "Unsere Preise sind heute niedriger und das Angebot übersichtlicher", sagte er. Die im vergangenen Jahr eingeführten Frischware-Marken würden das Wachstum vorantreiben. Zudem sei es Tesco gelungen, den Schuldenstand um 27 Prozent auf rund 3,7 Milliarden Pfund zu senken.
Tesco komme beim Umbau schneller voran als erwartet, sagte Lewis weiter. Zudem werde die geplante Fusion mit dem britischen Grosshändler Booker zusätzlichen Wert für die Aktionäre schaffen, erhebliche Synergien bringen und Tesco die Möglichkeit geben, im schnell wachsenden "Ausser-Haus"-Lebensmittelmarkt Fuss zu fassen.
Tesco hatte im Januar die Übernahme von Booker für 3,7 Milliarden Pfund angekündigt./nas/stw/stb
(AWP)