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Im Zeitraffer
1909
Der Platz vor dem Parlamentsgebäude der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Parlamentsplatz) erhält seinen heutigen Namen «Bundesplatz».
1909-1913
Der Bundesplatz nimmt mit dem Bau der umliegenden Gebäude seine heutige Gestalt an.
ab 1945
Mit der rasanten Zunahme des motorisierten Verkehrs wird der Bundesplatz immer mehr zur Verkehrsdrehscheibe und zum Parkplatz.
1970
Die Stadtberner Stimmberechtigten lehnen die sog. «H-Lösung» ab, die unter anderem eine vierspurige Strasse auf der Achse Bundesgasse – Kochergasse vorsah.
1980
Der Stadtrat diskutiert erstmals die Idee eines verkehrsfreien Bundesplatzes, lässt sie aber schliesslich fallen, weil auf die Parkplätze nicht verzichtet werden soll.
1991
Im Jubiläumsjahr lancieren die Stadt Bern und die Eidgenossenschaft gemeinsam einen nationalen Ideenwettbewerb für die Neugestaltung des Bundesplatzes. Ausgewählt wird das Projekt «Platz als Platz» der Basler Gestalter Stephan Mundwiler, Christian Stauffenegger und Ruedi Stutz.
1993
Die Weiterbehandlung des Projektentwurfs wird sistiert: Es fehlt an Geld, und Priorität soll ohnehin die von einer Initiative geforderte Neugestaltung der benachbarten Plätze (Bärenplatz / Waisenhausplatz) haben. Zudem erscheint eine Aufhebung der Parkplätze auf dem Bundesplatz nach wie vor nicht möglich.
1998
Das Stadtparlament verlangt, die Neugestaltung des Bundesplatzes solle nicht mehr länger aufgeschoben, sondern endlich angepackt werden.
1999 / 2000
Von privater Seite wird eine neue Gestaltungsidee zur Diskussion gestellt. Stadt und Bund halten jedoch am Wettbewerbsprojekt fest. Dieses soll aber durch dreidimensionale Elemente ergänzt werden.
2001
Der Stadtrat von Bern bewilligt einen Kredit für die Ausarbeitung eines Bauprojekts auf der Grundlage des Wettbewerbsentwurfs «Platz als Platz».
2002
Mit einer Gemeindeinitiative soll eine Volksabstimmung über den Gestaltungsvorschlag der Basler Künstlerin Bettina Eichin (Bundesplatz als Platz der Menschenrechte) erzwungen werden, doch kommt das Volksbegehren nicht zustande.
2003
Die Parkplätze, bisher das Haupthindernis für eine Neugestaltung des Bundesplatzes, können ins erweiterte Metroparking verlegt werden. Damit wird der Weg für die Ausführung des Gestaltungsprojekts frei. Der Stadtrat bewilligt am 20. März den Baukredit für den neuen Bundesplatz, und am 4. August beginnen die Bauarbeiten mit dem 1. Spatenstich.
2004
Der neu gestaltete Bundesplatz wird am 31. Juli / 1. August eingeweiht.