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Bei den 14-Jährigen haben im Jahr 2014 22% der Schüler und 12% der Schülerinnen, bei den 15-Jährigen rund 40% der Schüler und 16% der Schülerinnen angegeben, mindestens einmal in ihrem Leben gekifft zu haben.
In dieser Altersgruppe hat der Anteil der Jugendlichen, die mindestens eine einmalige Cannabiserfahrung hat, über die letzten zehn Jahre hinweg zugenommen.
Viele Jugendliche kiffen einmal und lassen es dann bleiben.
Die meisten, die kiffen, tun dies nur gelegentlich. Einige aber kiffen sehr oft. Andere gar jeden Tag.
9% der 15- bis 24-Jährigen konsumiert Cannabis täglich. (CoRoIAR-Befragung, 2013)
Junge Männer und junge Frauen
Weibliche Jugendliche probieren Cannabis weniger oft aus. Dafür kann es viele Gründe geben. Vielleicht sind Frauen vorsichtiger und betrachten illegale Drogen generell skeptischer.
Auch bei denjenigen Jugendlichen, die regelmässig kiffen, verhalten sich die männlichen Jugendlichen risikovoller.
Es gibt mehr junge Männer, die häufig kiffen, als junge Frauen. Deshalb bekommen sie mehr Probleme im Zusammenhang mit Cannabis.
Erwachsene kiffen auch... aber seltener
Je älter die Leute sind, desto seltener kiffen sie. Das Kiffen verliert mit dem Alter an Bedeutung.
Vor allem Jugendliche kiffen. Doch für Jugendliche in der Pubertät, wenn sich Körper und Persönlichkeit noch entwickeln, birgt der Cannabiskonsum besondere Risiken.
Körperliche Schäden und psychische Abhängigkeiten wirken sich in dieser Zeit am stärksten aus. Darum ist das Kiffen für Erwachsene etwas weniger risikovoll.