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Für die US-Bank JPMorgan ist der Streit mit den Behörden über mögliche Manipulationen am Energiemarkt trotz der Zahlung von 410 Millionen Dollar möglicherweise noch nicht ausgestanden.
US-Ermittler prüften derzeit, ob Bankmitarbeiter versucht hätten, Untersuchungen der Aufseher zu behindern, sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. So werde geprüft, ob tatsächlich alle benötigten Informationen zur Verfügung gestellt wurden. Sollten die JPMorgan-Mitarbeiter etwas zurückgehalten haben, wäre das strafbar. Die Behörden, darunter das FBI, wollten sich nicht zu den Insiderinformationen äussern.
Die US-Energieaufsicht FERC hatte Ende Juli ihre Untersuchungen gegen JPMorgan eingestellt, nachdem sich die Bank in einem Vergleich auf die Zahlung von 410 Millionen Dollar verpflichtet hatte. Händler von JPMorgan sollen in Kalifornien und dem Mittleren Westen der USA versucht haben, mit einer nicht sauberen Angebotstaktik Gewinne nach oben zu treiben.
Anfang des Jahres hatte die Deutsche Bank einen ähnlichen Streit mit der FERC mit der Zahlung von 1,5 Millionen Dollar beigelegt. Die britische Barclays soll 470 Millionen Dollar zahlen.
(reuters/muv)