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Der Chrüzlistreich ist ein Aneinanderreihen von einzelnen Streichen mit der Fuhrmannsgeissel, woraus ein regelmässiges, in kurzen Abständen hörbares Knallen entsteht. Dazu wird mit der geisselführenden Hand über dem Kopf die Bewegung in Form einer Acht nachgezeichnet. Die Schlinge der Geissel wird dabei in rascher Folge nach vorn und hinten geschleudert. Der ganz am Ende der Schlinge befestigte Zwick bekommt so eine enorme Geschwindigkeit. Beim Richtungswechsel durchbricht er für einen ganz kurzen Moment die Schallmauer, was den Knall auslöst. Der Zuschauer erfasst die Handbewegung als Kreuz über dem Kopf, was zusammen mit dem Knall im Volksmund als Chrüzlistreich bezeichnet wird.
Anja Schnüriger, Die Voraussetzungen für das Schwyzer Priis-Chlepfä. In: Maturaarbeit, Seite 14