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Jetzt ist es Zeit für grosse Wünsche: Wer diese Nacht zum Himmel schaut, wird mit grösster Wahrscheinlichkeit Sternschnuppen sehen. Diese entstehen, wenn die Erde die Staubspur eines Kometen durchquert. Diese Teilchen treffen mit hoher Geschwindigkeit auf die Erdatmosphäre und leuchten beim Verglühen hell auf. Mit 60 Kilometern pro Sekunde, das sind 216'000 Kilometer pro Stunde, sind die Perseiden recht schnell. Hellere Objekte, sogenannte Boliden oder Feuerkugeln, sind nicht selten.
Der Komet 109P/Swift-Tuttle beschert die Sternschnuppen
Da die Erde gewisse Staubspuren immer wieder kreuzt, treten Sternschnuppennächte regelmässig auf. Neben den Perseiden im August, gibt es ausserdem die Leoniden (November), die Geminiden (Dezember) und die Lyriden (April).
Zu sehen sind die Sternschnuppen schon seit dem 17. Juli und bis am 24. August werden sie unseren Nachthimmel bereichern. Am 11. und 12. August kreuzt die Erde den dichtesten Teil der Staubspur des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde kann man sehen, allerdings muss es dazu dunkel sein.
Wo kann man die Sternschnuppen sehen?
Die besten Chancen, etwas zu sehen, hat man nach der Dämmerung, aber noch bevor der Mond aufgeht. Ab 23 Uhr ist das Phänomen für eineinhalb Stunden am sichtbarsten
Von einem dunklen Platz aus sind die Sternschnuppen von blossem Auge am Nachthimmel zu sehen. Ihren Ursprung nehmen sie nach Sonnenuntergang im Nordosten, wo der Namensgeber des Sternschnuppenschauers, das Sternbild Perseus, liegt.
Der Komet 109P/Swift-Tuttle wurde 1862 von Lewis Swift und Horace Tuttle unabhängig voneinander entdeckt. Für seine Reise um die Sonne benötigt er jeweils 133 Jahre. Das nächste Mal wird er nach Berechnungen von Astronomen im Jahr 2126 von der Erde aus sichtbar sein.