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Im Jahr 1960 hat Oskar Läubli-Leutwiler das Schicksal der Familie Läubli in die Feuerwerkerei gelenkt. Sein Glück war es damals, dass er mit Rosa Läubli-Leutwiler eine Frau an seiner Seite hatte, die sein ungewöhnliches Vorhaben tatkräftig unterstützte.
Schon damals war logisch, dass der Bau einer Feuerwerksfabrik ausserhalb eines Dorfes realisiert werden musste. Die Wahl fiel auf Aesch und der Bau konnte einen Kilometer vom Dorfkern entfernt, beginnen. Der Sicherheit wegen wurden die Arbeitsstätten in mehrere kleine Häuschen aufgegliedert, die aus der Vogelperspektive wie Kettenglieder angeordnet sind. Als flankierende Massnahmen entschied man sich für die Anpflanzung eines Waldes, der nun heute, fast 60 Jahre später, die ganze Angelegenheit sicherer und nicht zuletzt geheimnisvoller macht.
Das Sortiment war riesig. Produziert wurden Vulkane, Raketen, Sonnen und viele andere pyrotechnische Artikel, denn der Import, speziell aus China, kam erst vor in den 70er Jahren.
Nach 15 Jahren übergab Oskar Läubli-Leutwiler, nachdem seine Frau Rosa 1972 gestorben war, die Firma an Anna Lisa und Oskar Läubli-Renggli. Diese starteten aber unter einem schlechten Stern. Die Rezession war gnadenlos und eine Trockenperiode tat ihr übriges. Zum Glück aber konnte es nur besser kommen und mit grossem Einsatz und Verzicht wurden die darauffolgenden Jahre angenehmer.
Da es mit den Jahren und den Gesetzen immer schwieriger wurde, das umfangreiche Sortiment aufrecht zu erhalten, entschieden die Beiden, sich auf die Produktion von Vulkane zu spezialisieren.
Heute liegt unser Schwerpunkt auf der Produktion und dem Verkauf von Vulkanen. Wir exportieren in diverse Länder Europas und haben einen sehr interessanten Kundenkreis aufgebaut. Ende der 1970er Jahre war Oskar Läubli-Renggli der erste, dem es gelang, einen Minuten-Vulkan herzustellen. Dieser geniesst sogar heute noch eine überdurchschnittliche Beliebtheit, so dass er im Aus- aber sogar auch im Inland kopiert wird.
Seit einigen Jahren ist es nun Anna Lisa Läubli-Renggli, die das Unternehmen als Inhaberin erfolgreich führt. Der Sohn Oskar ist technischer Leiter und Entwickler. Er hat sich ein beeindruckendes Wissen angeeignet und mit Stolz können wir sagen, dass es ihm gelungen ist, einen Vulkan mit einer Brenndauer von 2 Minuten zu entwickeln. Dies ist nach Einschätzung von Experten die längste Brenndauer weltweit.
Da die Transportvorschriften in den letzten Jahren immer strenger wurden, hat Tochter Tamara 2013 das Amt der Gefahrgutbeauftragten übernommen. Dies ist ein Amt, das vom Gesetz vorgeschrieben wird. Ihre Aufgabe ist es, den reibungslosen und sicheren Transportprozess zu garantieren.
Die Unternehmung wird von der Inhaberin Anna Lisa Läubli-Renggli erfolgreich geführt.
Sohn Oskar ist technischer Leiter und Entwickler.
Tochter Tamara hat die Aufgabe der Gefahrgutbeauftragten übernommen.
Ergänzt werden wir von einem grossartigen, 12-köpfigen Team aus der ganzen Welt!