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Die Wertewerkstatt befragt die Passanten im Einkaufszentrum nach ihren Wertvorstellungen. Was macht Ihr Leben wertvoll? Was bräuchte mehr Wertschätzung? Was ist überbewertet? Für jeden abgegebenen Wertesatz durfte ein bereits gedruckter Wert mitgenommen werden. So entstand ein Werteaustausch.
Orte:
Wankdorf-Center, Bern, 5 Tage, 2012
Diplomausstellung, Hochschule der Künste Bern, 7 Tage, 2012
Generalversammlung der alternativen Bank, Zürich, 2015
Open Albizke, Atelier-Jubiläum, Zürich, 2016
PROJEKTBESCHRIEB
Die Wertewerkstatt ist ein partizipatives Kunstprojekt, das die Menschen nach ihren persönlichen Werten befragt. Die erste Version der Wertewerkstatt fand im Wankdorf-Einkaufszentrum in Bern statt. Einerseits zeigte ich die an einem vorangegangenen Workshop erarbeiteten Wertaussagen in einer Diaprojektion und auf Sitzkissen. Andererseits hatte ich auf einer Messestandfläche eine temporäre Druckwerkstatt eingerichtet.
Was macht Ihr Leben wertvoll? Was bräuchte mehr Wertschätzung? Was ist überbewertet? Die Passanten konnten mir eine dieser Fragen beantworten. Die von den Passanten abgegebenen Werte setzte ich mit Bleilettern und druckte sie auf Stofftaschentücher und Servietten. Die Werkstatt schuf einen Kontrast zu diesem Ort, an dem nur noch verkauft, aber nichts mehr produziert wird. Die gedruckten Sätze installierte ich auf Bettdecken im Raum und machte sie für alle sichtbar. Nach und nach entstand eine tiefsinnige Sammlung von Wertaussagen. Für jeden abgegebenen Wert durften sich die Personen ein Exemplar eines bereits gedruckten Wertes aussuchen und mit nach Hause nehmen. In dieser Weise entstand ein Werteaustausch.