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Der Liegenschaftsertrag von Plazza schrumpfte um knapp ein Fünftel auf 14,8 Mio zusammen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt. Die Leerstandsquote ging allerdings über das gesamte Portfolio auf 16,9% am Jahresende zurück bzw. bei den Büroliegenschaften auf 44,9%. Ende 2015 hatte die Quote noch bei 28,8% respektive 76,8% gelegen.
Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT brach auf 24,7 Mio CHF ein von 43,8 Mio im Vorjahr, wobei hier ein im Vergleich zu 2015 deutlich tieferer Neubewertungserfolg von 15,0 Mio enthalten ist. Unter dem Strich resultiert ein Gewinn von 19,5 Mio CHF nach 33,4 Mio im Vorjahr. Der für die Ausschüttung relevante Gewinn unter Ausklammerung des Neubewertungserfolgs kam bei 7,70 Mio CHF nach 8,57 Mio zu liegen.
Der Verwaltungsrat schlägt die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 3,00 CHF pro Namenaktie Kategorie A und von 0,60 CHF pro Namenaktie Kategorie B vor.
Für das laufende Jahr rechnet die Gesellschaft mit einem leicht steigenden Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung. Gleichzeitig wird eine weitere Reduktion des Leerstands bei den Geschäftsliegenschaften angestrebt. Die Erfolge aus der Neubewertung der Liegenschaften dürften das Niveau des Berichtsjahres nur in Ausnahmesituationen überschreiten, wie es heisst. Das Wohnsegment bleibe eine zuverlässige Ertragsquelle, auch wenn eine weitere Senkung des Referenzzinssatzes die Mietzinsen im Wohnbereich 2017 leicht sinken lassen könnte.
Insgesamt sieht sich das Unternehmen strategisch "sehr gut" positioniert und für die Zukunft "hervorragend" gerüstet. Vor allem für die Entwicklungsprojekte sind den Angaben zufolge Investitionen im laufenden Jahr in der Grössenordnung von 40 Mio CHF eingeplant.
(AWP)