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Schreiben Sie 250 Wörter am Tag. Wie bitte, werden Sie vielleicht fragen, wie schreibe ich ein Buch, das Leser magnetisch anzieht? Früher drückte man das anders aus und sagte: Schreiben Sie eine Seite am Tag. Das ist auch der Grund, warum man heute von 250 Wörtern spricht, denn diese 250 Wörter sind genug, um ungefähr eine gedruckte Seite in einem Buch zu füllen. Das Beste daran ist, dass es sich schnell summiert!
Diese eine Seite würde ich als Minimum definieren. Das ist ein eher niedriges Ziel, aber das ist gut so. Ein niedriges Ziel schüchtert Sie nicht ein, sondern hilft Ihnen, mit dem Schreiben anzufangen und Tag für Tag einen Erfolg zu erzielen. Der tägliche Erfolg wird Sie anspornen, weiter zu schreiben.
Manch einem ist das als klassische Verkaufstechnik vielleicht bekannt. Man senkt die Quote, um zum Handeln anzuregen. Das funktioniert auch beim Schreiben. Wenn Sie einen Schritt weiter gehen wollen, dann können Sie sich natürlich auch für jeden Erfolg belohnen. Denken Sie sich etwas aus, was Sie wirklich motiviert und setzen Sie es um.
Ihr Buchthema gekonnt gliedern – damit Leser magnetisch angezogen werden
Überlegen Sie, welche Inhalte Sie in welchen Kapiteln bzw. Unterkapiteln unterbringen wollen, und mit welchen Zwischenüberschriften Sie Ihre Unterkapitel unterteilen möchten. Dadurch können Sie Ihr Buchthema, das anfänglich überwältigend erscheinen mag, in kleinere Happen untergliedern. Erstellen Sie sich eine Übersicht – am besten eine grafische Darstellung. Wie aber nun schreibe ich ein ganzes Buch, werden Sie vielleicht immer noch fragen.
Wenn Sie nun 250 Wörter pro Tag schreiben, können Sie Ihren ersten Entwurf in etwa vier Monaten fertig stellen, denn bis dahin haben Sie ca. 30.000 Wörter geschrieben. Und aus diesen 30.000 Wörtern lässt sich schon ein 150- bis 180-seitiges Buch erstellen, je nachdem wie viele Bilder, Charts und Diagramme Sie noch in Ihr Buch einfügen wollen, um ihre Inhalte zu unterstreichen und anschaulich für Ihre Leser zu präsentieren.
Verdoppeln Sie Ihre Wortzahl pro Tag auf nur 500 Worte, dann halbiert sich die Zeit in der Sie Ihr erstes Manuskript geschrieben haben können auf nur zwei Monate. Wahrlich – ein überschaubarer Rahmen!
Lektorat und Korrektorat – Ein Buch schreiben lassen
Im Anschluß an die erfolgreiche Fertigstellung Ihres Manuskriptes empfiehlt sich ein professionelles Lektorat und Korrektorat. Dadurch erhält Ihr Buch einen Feinschliff, der sich am Ende auszahlt. Immer wieder erlebe ich, dass vor allem angehende Autoren so tief in ihrer Materie stecken, dass sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Sie vergessen einfache Zusammenhänge zu erläutern, springen häufig von einem Punkt zum nächsten und verwenden Fachbegriffe, die für sie zum Alltagswortschatz gehören. All das führt dazu, dass Ihre Leser Ihnen schwer folgen können und mit vielen Fragezeichen im Kopf das Buch ermüdet zur Seite legen, und es vielleicht nicht wieder in die Hand nehmen. Das wäre schade.
Ein Lektor hat einen frischen Blick, entdeckt logische Sprünge in ihrer Struktur und stellt sicher, dass Ihr Buch einfach zu lesen ist und Ihre Botschaft auch ankommt.
Dem roten Faden folgen, wenn Sie ein Buch schreiben
Schreiben Sie weniger als eine Seite am Tag, dann wird es immer schwieriger den roten Faden wieder aufzugreifen. Sie verbrauchen viel mehr Energie, da sie erst an das Vorhergeschriebene anknüpfen müssen, das eben doch schon weiter zurückliegt. Sie müssen Ihre Erinnerung jedes Mal erneut ankurbeln.
Wie schreiben ich nun am besten ein Buch?
Fazit ist, mit einer Seite pro Tag schaffen Sie es mit gefühlt wenig Aufwand und brauchen dafür wirklich nicht so viel Zeit, wie Sie anfänglich wahrscheinlich geglaubt haben. Sie können damit in ca. vier Monaten fertig sein. Wie Sie sehen, geht es um das regelmäßige Tun. Eine oder auch zwei Seiten pro Tag können Sie allemal bewerkstelligen – wenn Ihnen die Veröffentlichung Ihres eigenen Buches wichtig ist und Sie nicht nur eine Vision für Ihr Buch, sondern auch für sich als Autor entwickelt haben.