Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03104.jsonl.gz/2333

Ich war anfangs echt skeptisch gegenüber diesem Jugend/Dystopie-Roman. Die "Selection" wurde als Mischung aus "die Tribute von Panem" und "dem Bachelor" beschrieben. Ob das mal gut gehen kann? Zumindest liebe ich ja beide Elemente.
America füllt also ein Formular aus. Zu Beginn war sie noch gegen die "Selection", da ihre Liebe Aspen gehört. Weil er aber eine Kaste schlechter ist als sie und er ihr nie ein gerechtes und schönes Leben geben kann, hat er sich ein für alle Mal von ihr getrennt. Nach dem ihre Mutter darauf beharrt, dass sie sich für die "Selection" einschreiben soll, tut sie es endlich. Aus Wut gegen Aspen vielleicht?
Im nächsten Moment findet sich America in den vier Wänden des Palastes wieder. Ob das gut gehen kann?
Die kitschige Idee der "Selection" hat mich von der ersten Seite an sofort gepackt und mitgerissen. Mein frühes Urteil über die Idee der Geschichte war demnach falsch. Wie die Geschichte aufgebaut und erzählt wird, ist echt schön. Es hat wirklich einen Hauch von "die Tribute von Panem" und "dem Bachelor".
Es sind nun 35 Mädchen, die sich mit dem Prinzen zusammen in einem Palast befinden.
Jedes Mädchen ist anders, auf ihre eigene Art und Weise. Viele kommen aus höheren Kasten als America.
America's Charakter gefiel mir von Anfang an sehr. Ihre Bindung zu ihrer Familie und die Liebe zu Aspen, obwohl er in einer schlechteren Kaste ist als sie, geht über die Leidenschaft hinaus und ist sehr stark. Es ist schön, sie als verspieltes Mädchen in einem Palast wiederzufinden. Mit dem Prinzen freundet sie sich schnell an. Dieser ist total höflich und aufrichtig ihr gegenüber. Er versucht möglichst wenige Fehler zu machen und will, dass es den Mädchen gut geht. Was man nicht vergessen sollte, ist, dass keines dieser Mädchen gezwungen wird, dort zu bleiben.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und sehr schnell gelesen. Ich selbst habe das Buch erst gestern zur Hand genommen, da es nun schon eine Weile auf meinem Regal lag. Zuerst dachte ich mir, dass ich nur einige Seiten lesen werde, bis ich feststellte, dass es schon 150 Seiten wurden. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören.
Ich bin in der "Elite" sehr auf diese Dreiecksbeziehung gespannt, da ich denke, dass es sich um keine kitschige handeln wird.
Aspen-America-Maxon
Ein Aspekt, der mir nicht so gut gefallen hat, war der Name der Protagonistin. AMERICAN SINGER. Sie war also sehr stur und hat während der Schwangerschaft gegen den Bauch ihrer Muter geboxt. Sie ist also stark wie das Land. Und singen kann sie gut. Warum nicht dann einfach "American Singer"?? Sehr kreativ -.- Ich habe mich aber nach den ersten 100 Seiten schnell damit abgefunden.
Ich möchte diesen Jugendroman gern weiterempfehlen. AN ALLE DA DRAUßEN! Wenn ihr eine schöne Liebesgeschichte mögt, dann nur zu!!!
Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?