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Rheinfelden, eine Kleinstadt am Rhein, ist Gewinnerin des Wakkerpreises 2016, verliehen durch den Schweizer Heimatschutz. Die Stadtplaner wurden dafür gelobt, die Lebensqualität in der Stadt "Schritt für Schritt" verbessert zu haben.
Das Aargauer Städtchen wurde auch für seine regelmässigen Kontakte betreffend Planungsfragen mit der gleichnamigen deutschen Schwesterstadt jenseits des Rheins gelobt.
Laut dem Heimatschutz entschied sich Rheinfelden vor rund einem Jahrzehnt, Gebäude nicht mehr isoliert vom Kontext zu bauen, sondern bei jedem Bauprojekt mehr Aspekte der Stadt mit einzuschliessen. Das Resultat sei eine Architektur "über Grundstücks-, Quartier- und gar Landesgrenzen hinweg".
Den Wakkerpreis, der zusammen mit einem Geldpreis von 20'000 Franken verliehen wird, erhält seit 1972 jedes Jahr eine Schweizer Gemeinde, die besondere Innovation in der Stadtplanung erkennen lässt. Bereits zum vierten Mal hat eine Aargauer Gemeinde diesen Preis gewonnen. Letztes Jahr war der Preis an Bregaglia im Kanton Graubünden verliehen worden.
(Fotos: Keystone)