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Am 30. Juli suchte der 21-Jährige das Spital in Lachen im Kanton Schwyz auf. Der Mann soll mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung nach Hilfe gesucht habe. Welcher Art diese Beeinträchtigung ist, konnte die Pressestelle der Polizei Konstanz nicht sagen. Obwohl die Ärzte ihm davon abrieten, verliess der Mann das Spital, noch bevor alle Untersuchungen abgeschlossen werden konnten.
Mittlerweile liegt ein vorläufiger Befund vor, laut welchem der Mann ernsthaft krank ist und sich dringend behandeln lassen müsste. «Der Mann wurde schon in verschiedenen Städten in der Schweiz gesehen», sagt Bernd Schmidt, Pressesprecher der Polizei Konstanz. Zuletzt soll er am 6. August in Biel gesehen worden sein. Laut der Polizei könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Mann sich aufgrund seiner Krankheit in einer hilflosen Lage befindet oder desorientiert ist.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Mann gesehen haben. Er hat eine hagere Statur, läuft sehr langsam, hat braune, kurze Haare und ist etwa 1.80 cm gross. Ausserdem hat er eine Narbe auf der Stirn und trägt einen selbstgenähten Filzrucksack bei sich. Leute, die den Mann gesehen haben, sollen sich bei der Polizei Konstanz melden. Mittlerweile hat auch die Kantonspolizei Thurgau die Fahndung nach dem Mann aufgenommen.
(red.)