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Heutzutage macht ein eigenes Auto unter Umständen nicht mehr viel Sinn – vorausgesetzt, man wohnt in der Nähe eines Mobility-Standorts und nutzt sein Auto nur gelegentlich.
Vor zwei Jahren, als mein Auto 13 Jahre alt war, beschloss ich, anstatt ein neues Auto zu kaufen, während drei Monaten Mobility mit dem von der Genossen-schaft angebotenen Probe-Abonnement zu testen. Sehr rasch habe ich gemerkt, dass sich der Kauf eines neuen Autos für mich nicht mehr lohnt.
Dazu ist zu sagen, dass der nächste Mobi-lity-Standort nur 280 Meter von meinem Wohnort entfernt ist. An diesem Standort verfüge ich über vier Autos, die alle meine potenziellen Bedürfnisse abdecken: eines in der Kategorie Budget (Citroën C1), eines in der Kategorie Economy (Toyota Yaris), ein Combi
(Renault Megane Break) und ein Transportfahrzeug (Mercedes Vito). Es ist nur einmal in zwei Jahren vorgekom-men, dass ich sofort ein Auto benötigte und keines zur Verfügung stand. Ich konnte jedoch auf den Standort am Bahnhof Freiburg ausweichen, der 900 Meter von meinem Wohnort entfernt ist und wo ein Auto frei war – die Fahrzeug-flotte am Bahnhof umfasst 15 Fahrzeuge. Zugegeben, ich bin ein idealer Mobility-Kunde: Ich wohne im Stadtzentrum, habe nur ein Kind und eine Frau, die nicht Auto fährt, bin selbständig und sehr frei bei der Wahl meiner Arbeitszeiten. Seit ich mich für Mobility entschieden habe, habe ich nicht einmal darauf verzichtet, ein Auto zu nehmen, wenn ich eines brauchte. Aber ich bin auch kreativer geworden. Bevor ich ein Auto nehme, überlege ich erst, ob es nicht eine andere Möglichkeit gibt, um von A nach B zu gelangen.
In finanzieller Hinsicht gebe ich heute natürlich weniger für die Nutzung eines Autos aus als zu der Zeit, als ich noch ein eigenes besass. Ich würde sagen, dass ich jedes Jahr unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten meines Privatautos und den Kosten, die ich für meine Transporte mit Mobility – und für ein Mietfahrzeug für zwei Auslandsreisen – bezahle, mindestens 50 % weniger ausgebe. Seit ich ein E-Bike besitze, ist die Differenz nochmals erheblich grösser geworden. Hinzu kommt, dass ich verschiedene Arten von Autos fahren kann, unter anderem ein schnittiges Mini-Cabrio, das wir im Sommer mit grossem Vergnügen für unsere Fahrten nutzen.
Am wichtigsten ist mir jedoch die Nähe der Mobility-Standorte zu meinem Wohnort, denn eine ineffiziente Lösung für den Ersatz meines Autos wäre keine wirkliche Alternative.
Mobility ist sich der Bedeutung dieser Nähe bewusst und bemüht sich, das Angebot weiter auszubauen. Letztes Jahr feierte Mobility ihr 25-jähriges Bestehen und überschritt zum ersten Mal die Marke einer Viertelmillion Nutzerinnen und Nutzer (261’000). Die Genossenschaft bietet ihren Mitgliedern nun fast 3000 Fahrzeuge in der ganzen Schweiz an.
Heute gibt es im Kanton Freiburg 60 Mobility-Autos an 30 Standorten. Die Zahl der Kundinnen und Kunden ist in den letzten Jahren stark gestiegen, von 2440 im Jahr 2016 auf heute 4520. Im Oktober wurde das Angebot am Bahnhof Bulle um zwei Autos erweitert und ab Dezember steht auch am Bahnhof von Châtel-Saint-Denis ein Auto zur Verfügung. Es handelt sich um das erste Mobility-Auto in der Gemeinde. Mobility treibt zudem im grossen Stil die Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotte voran, damit die Autos bis 2030 wie geplant emissionsfrei fahren können.
«Gleichzeitig arbeiten wir intensiv an der Verbesserung des Kundenerlebnisses. Carsharing soll noch intuitiver und digitaler werden», erklärte der CEO von Mobility, Roland Lötscher, in der Medienmitteilung zum Jahresabschluss 2022.
Wie funktioniert Mobility?
Mobility bietet verschiedene Arten von Abonnements an, u.a. ein dreimonatiges Test-Abonnement für die bescheidene Summe von CHF 39.90. Damit können Sie während dieser Zeit die Fahrzeuge von Mobility nutzen, wobei Sie natürlich die Kosten für Ihre Fahrten.