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Ein 28-jähriger Franzose steht seit Dienstag wegen des Verkaufs von über 37 Kilogramm Marihuana sowie wegen Geldwäscherei in Lausanne vor Gericht. Er war vermutlich in den Kantonen Waadt, Neuenburg und Freiburg tätig.
Der Angeklagte soll zwischen 2008 und 2012 in der Waadt eine grössere Rolle im Handel mit Marihuana gespielt haben. Er wird beschuldigt, über Strassendealer mehr als 37 Kilogramm Marihuana im Marktwert von über 500'000 Franken unter die Leute gebracht zu haben.
In Verrières im Kanton Neuenburg soll der Franzose zudem Lokalitäten in einer stillgelegten Fabrik gemietet haben, in denen 150 Kilogramm Marihuana geerntet wurden. Deren Marktwert liegt bei über zwei Millionen Franken.
Der Angeklagte räumte vor dem Gericht ein, in den Verkauf von Drogen verwickelt gewesen zu sein. Er bestritt jedoch, die Räume für die Marihuana-Produktion gemietet zu haben. Ihm werden weitere Vergehen vorgeworfen, darunter auch die Miete eines weiteren Lokals in Vuarmarens im Kanton Freiburg, um dort ebenfalls Marihuana anzubauen. Der Franzose gab vor Gericht an, die Taten «enorm zu bereuen».
Der Mann wurde im November 2012 in Lausanne verhaftet, als er in einem Luxusauto unterwegs war. Er war bereits 2009 wegen Betrugs zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Urteil wird am Donnerstag eröffnet. (tvr/sda)