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Die Handynummer seiner Frau trage er für Notfälle immer bei sich. Denn Sean Connery, 83, vergesse ständig, wo er sich gerade aufhalte, berichten Freunde des Schauspielers. Micheline Roquebrune, 77, muss dann ihren Mann, den ehemaligen «James Bond»-Darsteller, irgendwo abholen. Er leidet offenbar an Alzheimer. «Er ist nicht mehr Herr seiner Sinne», sagt Schauspielkollege Michael Caine, 80, gegenüber «Bild am Sonntag». Er sei nur noch ein Schatten seiner selbst. «Man muss sich ernste Sorge machen.»
Wie schlecht geht es dem 83-Jährigen wirklich? Tatsächlich lässt sich der gebürtige Schotte schon seit Jahren nicht mehr auf dem Roten Teppichen blicken, die Schauspielerei hat er an den Nagel gehängt. Zuletzt lieh er einer Zeichentrickfigur nur noch seine Stimme. Mit der Malerin Micheline Roquebrune - die beiden sind seit über 35 Jahren verheiratet - lebt er abseits des Rampenlichts - zurückgezogen in Spanien und New York.
Sean Connery kann auf eine lange Karriere als Schauspieler zurückblicken: Er hat in fast 50 Jahren über 60 Filme gedreht, seine bekannteste Rolle bleibt die des James Bonds, in der er erstmals 1962 in «007 jagt Dr. No» auftrat. Während seiner Schaffenszeit wurde er gar von Queen Elizabeth zum Ritter geschlagen. Seither darf er sich Sir Sean Connery nennen.