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Zur Umsetzung unserer Ziele planten wir verschiedene Anziehungspunkte, die auf dem Hof möglichst gleichmäßig verteilt werden sollten, ohne auf eine ausreichende Freifläche für größere Veranstaltungen zu verzichten. Objekte dieser Art waren ein Streetballfeld, Tischtennisplatten und eine Sitzpyramide. Außerdem sollten genügend Bänke als Sitzgelegenheiten und auch Platz für Erweiterungen z.B. durch Kunstobjekte oder einen Gesteinsgarten vorhanden sein; auch eine bereits vorhande akustische Flüsterstrecke wurde in unsere Planung integriert. Zudem sollte in der Mitte des Hofes als Schmutzsperre und zur Betonung der Formen des Gebäudes ein Teil gepflastert werden, der Rest sollte durch eine wassergebundene Decke ersetzt werden; nur im Bereich des Streetballfeldes sollte aus finanziellen Gründen der vorhandene Asphaltbelag erhalten bleiben.
Auch sollte durch Neupflanzungen und die Versetzung eines Baumes das Schulhaus besser eingebunden werden. Weiterhin sollten eine Verbreiterung der Grünstreifen, besonders zu der benachbarten vierspurigen Hauptverkehrsstraße, als Immissionsschutz dienen; dieser Punkt war für die Schüler besonders wichtig, wie sich in einer später von uns durchgeführten Umfrage bestätigte.
Zudem waren rechts und links des Haupteingangs Beete eingeplant, die von Fünft- und Sechstklässlern im Rahmen des Biologie-Unterrichts betreut und gepflegt werden sollten, um den Zugang zu Natur und Landwirtschaft durch entsprechende Bepflanzung zu erleichtern.
Ein weiteres Objekt, das uns auf einem anderen Schulhof sehr positiv aufgefallen war und das wir deshalb auch in unsere Planung mit aufnahmen, war die Einrichtung eines Brunnens in zentraler Lage auf dem Schulhof. Er sollte quasi als Mittel- und Treffpunkt mit in der Nähe angebrachten Sitzgelegenheiten zur Konversation und zur Entspannung dienen. Der Brunnen sollte mit Regenwasser gespeist und von Solarenergie betrieben werden, um die laufenden Kosten möglichst gering zu halten und den Umweltaspekt an der Schule zu betonen.
Stefan Röhrich <email-pii>