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Peaks
Da die Schwachstellen der SRTM-Daten bekannt waren, wollte man einen Teilbereich genauer
betrachten, um zu sehen wie gross das die eventuellen Löcher (Ansammlung von NaNs) sind.
Dabei konnte festgestellt werden, dass auch Peaks vorhanden sind. Da man nun einen Peak
gefunden hatte, musste untersucht werden, ob es sich dabei tatsächlich um einen "richtigen"
Peak handelt.
Bei dem gefundenen Peak konnte man in den SRTM-Daten seine Höhe genau auf 4142 NN bestimmen.
In derselben Zeile befinden sich zwei Nachbarpixel mit 3704 NN und 3587 NN. Da nun einen Peak
in den SRTM-Daten eindeutig lokalisier wurde, muss davon ausgegangen werden, dass in den
SRTM-Daten noch weitere Peaks zu finden sind.
Abb. 6 Peak im Saasertal
Der oben erwähnte und in Abb. 6 dargestellte Peak kann im File N46E007.hgt lokalisiert werden.
Dazu verwendet man den Bereich 46° 08’ 14.22" bis 46° 14’ 3.85" für die Latitude und 7° 50’ 13.63"
bis 7° 58’ 37.93" für die Longitude.
Um den Peak genauer zu betrachten, kann man den folgenden Bereich betrachten: 46° 08’ 30.0" bis
46° 09’ 30.0" für die Latitude und 7° 52’ 30.0" 7° 54’ 30.0" für die Longitude. Es ergibt sich
folgendes Bild:
Abb. 7 Peak im Saasertal (detaillierter)
Der Peak stellt sich als "Scheibe" mit einer Länge von ca. 180m dar. Würde ein solcher Peak in
der Realität existieren, müsste er sich auf einer Landeskarte finden lassen, er wäre bekannt
und wahrscheinlich schon wieder durch Erosionen abgebaut. Betrachtet man einen kleineren
Ausschnitt aus der Datenmenge von Abb. 7, so kann man den ersichtlichen Peak sogleich erkennen:
Tabelle 1 Datenausschnitt von einem Peak
Definition von Peak
Ein Peak ist ein Messwert (ein Pixel), welcher eine falsche Höhe aufweist. Diese falsche
Höhe ist in der Regel in positiver Richtung, versteht sich aber auch in negativer Richtung.
Peaks in den SRTM-Datenm finden
Um ein Peak in den SRTM-Daten finden zu können, müssen pro Pixel seine direkten umliegenden
Nachbarpixel auf ein bestimmtes Delta () überprüft werden. Man berechnet die Differenz
zwischen zwei Pixel, ergibt sich daraus ein > Grenzwert so muss angenommen werden, dass
es sich dabei um ein Peak handelt. Die gefundenen Pixel, welche das ) überschreiten müssen
in ein externes File geschrieben werden (mit Angabe der genauen Position des Pixels) um
später Kontrolliert zu werden.
Der Grenzwert für kann nicht einfach so bestimmt werden, da man derzeit keine genauen
Kenntnisse über den Inhalt der SRTM-Daten besitzt. Aus den bisherigen Versuchen kann man
aber sagen, dass man > 250 als Peak betrachten muss.
Kontrolle gefundener Peaks
Werden vermutliche Peaks in ein File geschrieben, so kann mit Hilfe einer eigenen Methode
das umliegende Gebiet angezeigt werden. Anschliessend muss von Hand (3D-Ansicht in Matlab
und unter Verwendung einer entsprechenden Landeskarte) entschieden werden, ob es sich dabei
um einen gültigen Peak handelt oder nicht.
Elimination von Peaks
Gefundene, gültige Peaks müssen eliminiert werden, d.h. nicht das man die betroffenen Pixel
löscht, sondern das man die betreffenden Pixel als NaN definiert.
In einem späteren Verfahren werden die NaNs mit geeigneten Methoden interpoliert.