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Getragen wird diese Entwicklung von einer wirkungsvollen Geldpolitik, der schnellen Rekapitalisierung des Bankensektors und der Schiefergas-Revolution. So rechnet die OECD mit einem US-Wachstum von 2.2% für 2014 und jeweils rund 3% für 2015 und 2016.
Anders sieht es in der Eurozone aus, wo nur mit Mühe ein positives Wirtschaftswachstum erzielt wird. Hier werden für 2014, 2015 und 2016 Wachstumsraten von 0.8%, 1.1% und 1.7% prognostiziert, wobei eine hohe Arbeitslosigkeit und der Sparzwang der Regierungen die Aussichten trüben. Aufgrund der Heterogenität der Eurozone entwickeln sich die Konjunkturen der einzelnen Länder ungleich. Während sich Griechenland und Spanien dank Reformen stärker erholen, hinken Deutschland, Frankreich und Italien hinterher.
Vor diesem Hintergrund könnten die Massnahmen der Zentralbanken nicht unterschiedlicher sein: Während die US-Notenbank (Fed) ihr Anleihenkaufprogramm beendet hat und an den Märkten mit einer ersten moderaten Zinserhöhung in der zweiten Hälfte 2015 gerechnet wird, kämpft die EZB mit Lockerungsmassnahmen gegen eine mögliche Deflation. Um das Ziel der Preisstabilität zu erreichen (Inflationsziel von 2%), muss die EZB indirekt auch das Wirtschaftswachstum fördern, da das Erstere ohne das Letztere kaum zu erreichen ist.