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«Das Wellisareal liegt an zentraler und gut erschlossener Lage», schreibt die Willisauer Regierung in einer Mitteilung. Zwischen Bahnhofgebiet und Altstadt soll es in Zukunft ein neues Eingangstor bilden. Dafür plant die Regierung eine Verwandlung des Industrieareals in eine «moderne Zentrumszone». Das Areal, auf dem seit den 30er-Jahren Möbel produziert werden, würde danach rund 300 Wohnungen beherbergen. Auch Gewerberäume und Freiräume soll es bieten.
Vierstöckige Wohnblöcke
Die Gebäudestruktur im Norden soll weitgehend erhalten bleiben, im Süden sollen neue Wohnblöcke mit vier Stöcken entstehen. Das Projekt soll unter anderem einen Mehrwert für die Stadt bieten, sowie Raum für zusätzliche Neubauten und Freiräume sichern.
Bereits im Jahr 2021 wurde ein Testplanungsverfahren durchgeführt. Das heisst, dass die Grundeigentümer, die Stadt Willisau und das Planungsteam des Architekturbüros «Herzog und de Meuron» gemeinsam ein Richtprojekt entwickelten.
Nun geht es in die nächste Phase: Bis am 1. Dezember liegen die Pläne «zur öffentlichen Mitwirkung» auf. Das heisst: «Im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung können von der ganzen Bevölkerung Eingaben gemacht werden.» Wer also Anregungen oder Einwände hat, kann sich damit direkt an die Stadt Willisau wenden.
Infoveranstaltung im November
Für das Projekt ist auch eine Umzonung nötig. Ein Teil des Gebiets, der «Perimeter Süd», liegt bereits in einer Kernzone. Dort ist der Wohnungsbau zulässig. Der «Perimeter Nord», also der andere Teil, müsste von einer Arbeitszone in die gleiche Kernzone wie der südliche Teil umgezont werden. Dazu findet am 7. November 2023 eine öffentliche Informationsveranstaltung statt.