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Bejun Mehta
Karten
Bejun Mehta
Countertenor
„Bejun Mehta ist derzeit wohl tatsächlich der beste Countertenor der Welt.“ (Süddeutsche Zeitung, Michael Stallknecht, 11.08.2012) Er singt regelmäßig die wichtigen Partien seines Fachs auf den großen internationalen Opernbühnen wie dem Royal Opera House Covent Garden, der Bayerischen Staatsoper, der Opéra Nationale de Paris, dem Theater an der Wien, der Berliner Staatsoper, dem Théâtre Royal de La Monnaie, der Nederlandse Opera, dem Gran Teatre del Liceu Barcelona, dem Teatro Real Madrid, der Metropolitan Opera, der Chicago Lyric Opera, sowie bei den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Aix-en-Provence.
Orchesterkonzerte und Liederabende mit seinem Klavierpartner Julius Drake und außergewöhnliche Programme mit Repertoire vom Barock bis zu zeitgenössischen Komponisten führten Bejun Mehta in die führenden Konzertsäle der Welt wie beispielsweise Concertgebouw Amsterdam, London Wigmore Hall, Konzerthaus Wien, Carnegie Hall New York, Zankel Hall, the 92nd Street Y, Brüssels Palais des Beaux-Arts, Palau des Arts Valencia, Madrids Teatro de la Zarzuela, Cité de la Musique Paris, außerdem zum Musikfest Bremen, den Festivals in Edinburgh, San Sebastian, Verbier und Schleswig-Holstein, sowie zu den BBC Proms in London.
In der Saison 2014/2015 kehrt Bejun Mehta als First Angel/Boy in George Benjamin’s Written on Skin zurück ans Lincoln Center und reist mit der Akademie für Alte Musik nach Liège und Brüssel sowie nach Prag mit dem Collegium 1704.
Highlights der Saison 2013/2014 waren u. a. die Titelpartie in Glucks Orfeo ed Euridice in Neuproduktionen bei der Salzburger Mozartwoche und den Wiener Festwochen sowie die Titelparte in Händels Orlando beim Hollandfestival. Rezitals mit der Akademie für Alte Musik führten ihn nach München ins Prinzregententheater, die Königliche Oper in Versailles und zum Konzerthaus Berlin. Zusätzlich zu seinen sängerischen Aktivitäten schlug Bejun Mehta einen neuen Pfad seiner Karriere ein, indem er das belgische Barockorchester B’Rock in einer Konzertserie mit Werken von Haydn und Mozart dirigierte.
Die Engagements der letzten Spielzeiten führten Bejun Mehta u. a. nach Wien (Arsamenes in Xerxes und Titelpartie in Telemaco), Brüssel (Titelpartie in Orlando), Salzburg (Titelpartie in Tamerlano) und nach Aix-en-Provence, wo er bei der Uraufführung der neuen Oper Written on Skin von George Benjamin mitwirkte. Außerdem sang er die UK Premiere des Stücks am Royal Opera House Covent Garden (ausgezeichnet als weltbeste Premiere mit dem Opera Award 2013), sowie die Wiederaufnahme in Amsterdam. Er sang Ottone (Agrippina) sowie die Premiere von Helmut Oehrings AscheMond/The fairy Queen an der Berliner Staatsoper und verkörperte die Titelpartie in Orlando in Beaune und Brügge unter der Leitung von René Jacobs. Außerdem nahm er das Stück für die Deutsche Grammophon auf. Höhepunkte im Konzertbereich waren Rezitals an der Berliner Staatsoper und im Cuvilliés-Theater in München, eine Händel- Tournee mit dem Freiburger Barockorchester sowie eine Tour mit der Akademie für Alte Musik, die ihn nach Hamburg, Toulouse, Potsdam und in den Wiener Musikverein führte.
Bejun Mehta hat eine vielfältige Diskografie: Seine Händel-Aufnahme Ombra Cara mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs wurde mit dem Echo Klassik 2011 in der Kategorie „Operneinspielung des Jahres“ ausgezeichnet. Seine CD Down by the Salley Gardens mit englischen Liedern wurde im November 2011 veröffentlicht. Eine neue Aufnahme, Che puro ciel, klassische Arien mit der Akademie für Alte Musik und René Jacobs wurde im Herbst 2013 veröffentlicht. Außerdem sind auf CD und DVD erhältlich: Agrippina (ausgezeichnet mit dem BBC Music Magazine’s 2012 Opera Award) und Belshazzar, beide bei Harmonia Mundi, Theodora (C-Major Entertainment/Unitel, Nominierung für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik), Mitridate (Decca), Messiah (Unitel Classics), Britten’s A Midsummer Night’s Dream (Glyndebourne), und Benjamins Written on Skin (Nimbus).