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Travail en mutation | Arbeit im Wandel
La révolution numérique occupe une place centrale dans les débats publics au début du 21e siècle. Les nouvelles technologies changent d’une manière radicale les conditions, les perceptions et la nature même du travail. Si les uns prônent l’efficacité et la souplesse d’un système fondé sur l’échange mondial de données, de personnes, de biens et d’idées, d’autres s’interrogent sur les limites écologiques et les coûts sociaux de ce système économique global. Les sciences sociales constatent que les mondes du travail sont devenus fragiles. Bien que les études de Robert Castel, par exemple, se penchent sur Les métamorphoses de la question sociale (1995) dans une perspective de la longue durée, il n’y a que peu de perspectives historiques différentiées dans ces discussions. C’est pourquoi, 20 ans après la première journée annuelle consacrée aux mutations du travail, la journée annuelle 2020 invite à réexaminer l’histoire du travail.
Das Reden von der digitalen Revolution nimmt einen zentralen Stellenwert in den öffentlichen sozialpolitischen Debatten zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein. Neue technische Möglichkeiten wie digitale Plattformen, Roboter oder Blockchain verändern auf radikale Art und Weise die Bedingungen, die Wahrnehmung und die Charakteristiken von Arbeit. Während die einen die Effizienz und die Flexibilität eines Systems betonen, das auf dem weltweiten Austausch von Daten, Personen, Gütern und Ideen beruht, verweisen andere auf die ökologischen Grenzen und die sozialen Kosten von globalen Arbeitsmärkten. Die Sozialwissenschaften konstatieren, dass die Arbeitswelten brüchig geworden sind. Obwohl z.B. Robert Castels Studien zu Metamorphosen der sozialen Frage (1995) einen längeren Zeitraum in den Blick nehmen, kommen in diesen Diskussionen selten differenzierte historische Perspektiven vor. Deshalb nimmt sich die SGWSG – ein Vierteljahrhundert nachdem sie ihr Jahrbuch der Arbeit im Wandel gewidmet hatte – dieser Frage nochmals an.
Vereinsexkursion des VSGS (inkl. GV)
Itinera-Vernissage | Vernissage d’Itinera
Kriegsmaterial im Kalten Krieg. Rüstungsgüter in der Schweiz zwischen Militär, Industrie, Politik und Öffentlichkeit | Le matériel de guerre pendant la guerre froide. L’armement en Suisse – entre l’armée, l’industrie, la politique et le public
Im Kalten Krieg galt die Schweiz als ein der Neutralitätspolitik verpflichtetes Land, das sich für humanitäre Zwecke engagierte. Der genaue Blick auf die Geschichte der Rüstungsindustrie zeigt jedoch ein anderes, ambivalenteres, hochpolitisches und direkt mit weltweiten Konfliktlagen verbundenes Bild. Die Schweiz agierte als exportorientierte Industrienation, verschiffte weltweit Waffen und importierte militärisches Grossgerät. Ihre Kriegsmaterialpolitik wurde wesentlich vom internationalen Kalten Krieg bestimmt, war aber auch durch innenpolitische Faktoren beeinflusst. Vorstellungen von schweizerischer Autarkie und Unabhängigkeit trafen auf die konstitutive Abhängigkeit von westlichen Technologietransfers und ökonomischen Verflechtungen. Rüstungskontrolle und Kriegsmaterialexporte waren gesellschaftlich umkämpfte Themen, die von Auseinandersetzungen und Skandalen begleitet wurden.
Begrüssung: Daniel Nerlich (stv. Leiter Archiv für Zeitgeschichte)
Schweizer Kriegsmaterial im Kalten Krieg: Einführung in den Band: Sibylle Marti
«it's not science fiction»: Eine Topologie der deutschen und schweizerischen Waffenproduktion: Claude Bühler
Podium: Monika Dommann (Moderation), Matthieu Leimgruber, Sibylle Marti und Michael Olsansky
Publikumsfragen: Twitter: #kriegsmaterial, YouTube: https://www.youtube.com/user/AfZETHZurich
Live Stream Archiv für Zeitgeschichte ETH Zürich
Vernissage Itinera 47 - Veranstaltung abgesagt! Évenément annulé!
Archiv für Zeitgeschichte
Hirschengraben 62
8001 Zürich
Exklusive Führung durch die Ausstellung «Homo Migrans»
Bernisches Historisches Museum
Helvetiaplatz 5
3005 Bern
Generalversammlung
Schweizerische Nationalbibliothek
Raum Friedrich Dürrenmatt
Hallwylstrasse 15
3003 Bern
SGG-Generalversammlung 2019
Ort: Schweizerische Nationalbibliothek, Hallwylstr. 15, 3003 Bern, Raum Friedrich Dürrenmatt
Fünfte Schweizerische Geschichtstage
Die Fünften Schweizerischen Geschichtstage finden im Juni 2019 in Zürich statt. Sie werden vom Historischen Seminar der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte organisiert und schliessen an die bereits erfolgreich durchgeführten Geschichtstage in Bern (2007), in Basel (2010) und Fribourg (2013) und Lausanne (2016) an.
Das Thema der Tagung ist «Reichtum» und die rund 70 Panels versprechen ein Programm, in dem dieses Thema aus vielzähligen Perspektiven behandelt und analysiert wird. Derzeit werden die Panelprogramme erstellt, gegen Ende des Jahres finden Sie das Gesamtprogramm der Geschichtstage an dieser Stelle.
Mary O’ Sullivan, Beshara Doumani und Joel Kaye werden die Keynote Speaker der Fünften Schweizerischen Geschichtstage sein. Wir freuen uns, sie in Zürich begrüssen zu dürfen.
Neue Dauerausstellung im Landesmuseum Zürich – exklusive Führung für Mitglieder der SGG
Die neue Dauerausstellung «Geschichte Schweiz» wurde vor Kurzem eröffnet und beschreibt das Werden der Schweiz über einen Zeitraum von 550 Jahren. Ein besonderer Fokus liegt auf der neuen und neuesten Geschichte. Am Samstag, 11. Mai, um 13 Uhr lädt die SGG ihre Mitglieder zu einer Führung mit der Kuratorin Erika Hebeisen ein. Eintritt frei, Platzzahl beschränkt, Anmeldungen bis am Mittwoch, 8. Mai auf <email-pii>.