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Triggerpunkt-Therapie
Behandlung von Triggerpunkten
Triggerpunkte sind sehr empfindliche Stellen innerhalb eines verhärteten Muskelstranges. Ein einzelner Triggerpunkt hat einen Durchmesser von weniger als 1 mm. Triggerpunkte verursachen Schmerzen und Verspannungen. Die Beschwerden treten meist weit entfernt von der Triggerpunktumgebung an einer ganz anderen Stelle des Körpers auf (referred pain), weshalb eine exakte Diagnostik erforderlich ist. Triggerpunkte können den Muskel schwächen und für Verletzungen anfällig machen. Durch die muskelverkürzende Wirkung der Triggerpunkte entsteht eine mechanische Überlastung der Sehne mit ihrer Sehnenscheide, des Sehnenansatzes, des Gelenkes oder der Bandscheibe, wodurch sich die Entstehung vieler orthopädischer Krankheitsbilder erklären lässt.
Wie entstehen Triggerpunkte?
Behandlung
Die Triggerpunkte werden mit manuellen Techniken behandelt (Ischämische Kompression, Dehnung, Faszientechniken) oder mit Dry Needling. So wird die Blutzirkulation in den Triggerpunkten wieder hergestellt und der Schmerz lässt nach. Ganz wichtig ist es auch die auslösenden Faktoren zu beheben. Mögliche Massnahmen sind zum Beispiel haltungsverbessernde Massnahmen (Kräftigung der Muskulatur), Optimierung der Sitzhaltung bzw. des Arbeitsplatzes (Sitze ich richtig?), Verbesserung der Koordination, Verbesserung der Wahrnehmung, Schulung der Wahrnehmung, etc.
Die erkrankten Muskelstellen sind auch so nach Jahren noch gut behandelbar.