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Wehrli-Stiftung des Birsecks
Die Wehrli-Stiftung bezweckt, weniger bemittelten Jugendlichen, mit Wohnsitz in den neun Birseck’schen Gemeinden Aesch, Allschwil, Arlesheim, Ettingen, Oberwil, Pfeffingen, Reinach, Therwil und Schönenbuch, eine finanzielle Ausbildungsunterstützung zu gewähren, damit sie nicht von der Sozialhilfe unterstützt werden müssen.
Gefördert werden soll die Erlernung eines Berufes oder die Absolvierung einer Ausbildung, damit ein eigenständiges Leben möglich ist. In erster Linie werden Beiträge für Erstausbildungen gesprochen. Fortsetzungsausbildungen wie Fachhochschulen oder weiterführende Berufsschulen haben einen logischen Zusammenhang mit einer Erstausbildung. Die Fortsetzungsausbildung sollte in der Regel bis zum 25. Altersjahr begonnen werden. Werden Fortsetzungsausbildungen bei über 25-Jährigen gefördert, wird die Einkommenssituation der Eltern nur bedingt berücksichtigt
Weitere Informationen, inkl. Gesuchsformulare, erhalten Sie direkt bei der obengenannten Kontaktperson oder bei der Gemeindeverwaltung.
Publikation: Stipendienreglement Wehrli-Stiftung
Die Wehrli-Stiftung geht auf den Oberwiler Johann Jakob Wehrli (1734 – 1781) zurück. Er hinterliess ein Testament, mit welchem er seine Liegenschaft an der Hauptstrasse in Oberwil der Gemeinde als Schulhaus vermachte. Daneben liess er Geld in eine Stiftung einfliessen, aus welcher jedes Jahr drei Viertel des Kapital-Ertrages und zusätzliche, nicht zweckgebundene Beiträge, für die Unterstützung „weniger bemittelten Jugendlichen“ als Ausbildungs-Stipendien verwendet werden sollen. Die Wehrli-Stiftung steht nun im 239. Jahr (7. Juli 1781) und gilt somit als eine der ältesten Stiftungen des Kantons. wehrli-stiftung.ch.