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17.) Was trifft auf CTC zu?
A Das Programm unterstützt Praktiker dabei, präventive Arbeit evidenzbasiert anzulegen, anstatt auf politischen und persönlichen Ansichten zu beruhen
B Das Programm dient der Prävention delinquenten Verhaltens und des Drogenmissbrauchs Jugendlicher
C Elterntrainings fanden in der Implementierungsphase bei Programmarbeitern kaum Berücksichtigung
D Innerhalb von Elterntrainings wurden Beschwerden berichtet
E durch das Programm werden Wissenschaft und Praxis zum Thema Präventionsarbeit koordiniert und zusammengefasst
18.) partizipative Forschung, was ist richtig? (Quizfrage?) aus SS19
A Gütekriterien: Reliabilität, interne und externe Validität
B Induktive, Fokus auf Ergebnisse/Outcomes
C konstruktivistische und iterative Generierung von Wissen
D Fokus auf Prozesse
E Ziel: Institutionelle oder strukturelle Veränderungen
19.) Welche Herausforderungen oder Schwierigkeiten müssen bei partizipativen Forschungsprojekten. (quizzfrage 24, 3471) - SS19
A Die Forschenden stammen häufig aus priviligierten Gruppen, was dazu führen kann, dass sie in der Zusammenarbeit mit weniger privilegierten Gruppen (unbeabsichtigt) eine subtile Macht ausüben.
B Situiertes Wissen wird durch externe Geldgebende (z. B. Universitäten, NGOs) häufig nicht wertgeschätzt, was zu methodischen Konflikten führen kann, wenn beispielsweise „traditionelle“ quantitative Wirksamkeitsbelege gefordert werden.
C Es ist schwierig, strukturelle Änderungen auf höheren Ebenen (z. B. Politik, Gesellschaft) zu erreichen.
D Partizipative Forschungsprojekte sollten in sehr armen Communitys auch Projekte zur Einkommensgenerierung bzw. wirtschaftlichen Entwicklung umfassen.
E Die Auswertung der Daten aus partizipativen Forschungsprojekten erfordert komplexe statistische Methoden, die nur wenige beherrschen.
20.) Welche der nachfolgenden Aussagen über Vorurteile gegenüber Migranten sind laut den Ausführungen in dem Vortrag von Oriane Sarrasin korrekt? SS19
A Personen, die in konservativen Regionen leben, äußern zwar tendenziell mehr Vorurteile gegenüber Migrant*innen als Personen, die in liberaleren Regionen leben. Dies liegt aber (nur) daran, dass sich die Einwohner von konservativen vs. liberalen Regionen in ihren Persönlichkeitseigenschaften unterscheiden.
B In einer Metaanalyse konnten in der Mehrheit der Studien (60%)keine signifikanten Auswirkungen der Anwesenheit von Migranten auf die Vorurteile gegenüber Migranten und ähnliche Variablen gefunden werden.
C Der Zusammenhang zwischen dem Anteil Muslime in einer Gemeinde und den individuellen Einstellungen gegenüber dem (muslimischen) Kopftuch wurde durch das in der Gemeinde vorherrschende politische Klima (konservativ vs. liberal/progressiv) moderiert.
D Die wahrgenommene Anzahl von Migranten wirkt sich stärker auf Vorurteile aus als die tatsächliche Anzahl Migranten.
E Veränderungen in der Einwanderungspolitik eines Landes (liberal vs. restriktiv) wirkten sich (zeitverzögert) analog auf die individuellen Einstellungen gegenüber Migranten aus
21.) Welche/s gehört/en nicht zu den Gefühlen gegenüber benachteiligten Gruppen? SS19
A) paternalistisch
B) tolerant
C) hostile
D) revisionistisch
E) konfliktiv
22.) Altklausurfrage. Limitationen Communities That Care von Fagan - SS 18
A) Regressionseffekt, der durch Messwiederholungen auftrat hat möglicherweise die Qualität der Ergebnisse beeinträchtigt
B) Die Stichprobe war nicht repräsentativ, weshalb die Aussagen nicht generalisierbar sind
C) Die Informationen beruhen auf Selbstaussagen von Programm-Mitarbeitern, die möglicherweise sozial erwünscht antworteten
D) ein Abbruch von Programmbestandteilen weist auf selektiven Drop-Out im Rahmen der Studie hin
E) Informationen, die zur Validierung von Selbstaussagen herangezogen wurden, waren ihrerseits möglicherweise wohlwollend
23.) Welches sind keine Cluster interethnischer Einstellungen und Gefühle nach Jackmann, wie in Dixon et al. beschrieben? SS18