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Eine Gedankenanregung von David Sable, Global CEO Y&R.
«Kaufe billig, verkaufe teuer …» – Für dieses berühmte Anlagekonzept, das für zahlreiche Debatten und Diskussionen gesorgt und viel Spott geerntet hat, gibt es inzwischen unzählige Abwandlungen, so beispielsweise «Kaufe teuer, verkaufe noch teurer» oder der berühmte Witz von Will Rogers: «Um Geld zu verdienen, kaufen Sie eine gute Aktie, halten Sie diese, bis sie steigt, und verkaufen Sie dann. Steigt sie nicht, kaufen Sie die Aktie nicht.»
Und natürlich gibt es auch eine Kehrseite – der Umkehrschluss, der lediglich zur Verspottung verwendet wird – «Kaufe teuer, verkaufe billig …».
Doch bevor Sie nun auf mich losgehen – mir sind High-to-Low-Strategien, bei denen man nicht auf, sondern gegen etwas wettet, durchaus bekannt. Sie werden mir jedoch zustimmen, dass die Grundidee, das unabänderliche Gesetz oder die ultimative Strategie darin besteht, etwas für mehr Geld zu verkaufen, als man investiert hat.
Das gilt zumindest solange, bis man sich mit der Ökonomie von Amazon und der sogenannten «Digibabble» auseinandersetzt, über die ich bereits früher berichtet habe und die in der Anleger-Community in Bezug auf Amazon weit verbreitet ist.
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