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Einer der ersten Professoren des neu gegründeten Eidgenössischen Polytechnikums war Oswald Heer (1809 – 1883), Professor für spezielle Botanik. Ein Teil seines Nachlasses befindet sich heute in der ETH-Bibliothek. Darunter befinden sich nicht nur seine veröffentlichten Werke, sondern auch Notizen und Manuskripte. Anhand seines Werks „Die fossile Flora der Polarländer“ soll der Weg vom Manuskript zum gedruckten Buch aufgezeigt werden.
Was haben die sogenannten «Hill Stations» in Holländisch-Ostindien (heutiges Indonesien) mit den Höhenkurorten in der Schweiz gemeinsam?
Heute soll von Pilzen die Rede sein, die Rost hervorrufen – Rost an Pflanzen, allerdings, nicht am Auto. Es handelt sich bei diesen Pilzen um Parasiten, die lebende Pflanzen befallen und häufig rostbraune Sporen bilden, die der ganzen Gruppe ihren Namen gegeben haben. Mehr als 7000 verschiedene Rostpilze (wissenschaftlich «Uredinales») gibt es auf der Welt und alle verursachen Pflanzenkrankheiten und können erheblichen wirtschaftlichen Schaden anrichten, wenn sie Kultur- oder Zierpflanzen befallen.
«Oder Platten und Beschreibungen solcher Pflanzen, die in der Umgebung von London wild wachsen.» Ein Werk im Folioformat, welches die Pflanzenwelt der Londoner Region in der Mitte des 18. Jahrhunderts beschreibt:
Grosse und alte Bäume gibt es nicht nur in den Nationalparks der USA, sondern auch in der Schweiz, wie etwa das Baum-Album von Johann Coaz eindrücklich zeigt.
Nicht im Baum-Album von Coaz erwähnt ist der Dürsrütiwald in Langnau im Emmental. Unsere undatierte Postkarte einer Tanne in diesem Wald wurde vermutlich zwischen 1920 und 1930 gedruckt. Es könnte sich somit um die ehemals mächtigste Weisstanne handeln, die 1947 gefällt wurde. Sie erreichte ein Alter von 320 Jahren und eine Höhe von 53 Metern. Erstmals erwähnt wurde die «Kaisertanne» oder später einfach «Grosse Tanne» im Jahr 1897.
Über das Schiff Erebus, seinen Kapitän, den Entdecker und Seefahrer Sir James Clark Ross (1800-1862) und seine berühmte Forschungsreise in die Antarktis (1839-1843) wurden bereits unzählige Aufsätze, Artikel und Sachbücher geschrieben. So kann man zurecht fragen, was in diesem Zusammenhang noch nicht erforscht und und noch nicht veröffentlicht wurde? Nichtsdestotrotz gibt es auch heute immer noch Überraschungen.
Der sagenumwobene Kastanienbaum der hundert Pferde ist eine uralte Kastanie am Osthang des Ätna in der Nähe der Stadt Sant’Alfio auf Sizilien. Erstmals erwähnt wird sie in Pietro Carreras Il Mongibello von 1636. Carrera spricht von einem Kastanienwald über Mascali,
Das Werk des Comet-Fotografen Heinz Baumann haben wir bereits in einem Porträt gewürdigt. Im Zusammenhang mit dem International Year of Plant Health betrachten wir heute zwei Bilder seiner Weltreise von 1967/68. Baumann setzt den riesigen Mammutbäumen in den USA ein Kind entgegen und erreicht damit eine eindrückliche Wirkung.
Im internationalen Jahr der Pflanzengesundheit werden wir auf ETHeritage sporadisch über Bilder zum Themenkreis Pflanzen und Pflanzengesundheit im Bestand des Bildarchivs berichten. Den Anfang macht der Bärlauch, der ja jeweils ab Mitte Februar zumindest an südlichen Lagen im Mittelland seine ersten zarten Blättchen aus dem Schnee oder heutzutage vielmehr einer Schicht von Herbstlaub herausstreckt.