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(22.11.2017) Im Oktober hat sich die Teuerung in der Schweiz fortgesetzt. Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) ist im Vergleich zum September um 0,1% gestiegen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt. Im Vergleich zum Oktober 2016 beträgt der Anstieg 0,7%.
Somit erreicht der LIK einen Wert von 100,9 Punkten. Die 100-Punkte-Marke entspricht dabei dem Wert vom Dezember 2015.
Der Anstieg des Index' lässt sich mit den höheren Preisen für Bekleidung erklären, die um 2,5% über den Preisen des Vormonats lagen und um 4,1% über denen des Vorjahresmonats. Auch Erdölprodukte (Heizöl und Treibstoff) trugen mit +1,7% seit September und +5,4% seit Oktober 2016 zu dieser Aufwärtsbewegung bei.
Dagegen gibt das BFS an, dass die Preise für Pauschalreisen ins Ausland und für Hotelübernachtungen gesunken sind. Für die Reisen beläuft sich der Preisrückgang gegenüber September auf 2,5%. Eine Hotelübernachtung war im Vergleich zum Vormonat um 1,8% billiger.
Die Schweizerische Nationalbank rechnet für das Gesamtjahr 2017 mit einer Inflation von 0,4%. Sie hat ihre Prognosen kürzlich korrigiert. Zuvor war sie von einer Teuerung in Höhe von 0,3% ausgegangen. Zur Erinnerung: Für das Jahr 2016 hatte die SNB einen Preisrückgang um 0,4% beobachtet.
Das BFS publizierte für die Schweiz auch den harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI). Dieser wird von den EU-Ländern nach einer gemeinsamen Methode erstellt und ermöglicht einen Vergleich der Situation in der Schweiz mit derjenigen in den Ländern der Europäischen Union. Im Oktober lag der HVPI um 0,1% über dem Wert des Vormonats und war um 0,8% höher als ein Jahr zuvor.
Letzte Änderung 22.11.2017