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2015 haben verschiedene Aktivitäten stattgefunden, um die Anliegen aus der MNA-Charta an die zuständigen Behörden und die breite Öffentlichkeit zu bringen. Dazu fand ein Treffen mit dem Staatssekretariat für Migration und der Sozialdirektorenkonferenz der Kantone (SODK) statt. Weiter organisierten die Projektteilnehmenden Workshops am Anti-Rassismusfestival imagine in Basel, nahmen an der internationalen Jugendkonferenz CATS und an der schweizweiten Jugendaktion 72 Stunden teil. In deren Rahmen haben die Projektteilnehmenden einen Kurzfilm zum Thema Rassismus erarbeitet.
Im Dokumentarfilm von RTS zur Situation der MNA in der Schweiz, der Anfang 2015 erschienen ist, kommen die MNA von Speak out! ebenfalls zu Wort. Es wird über ihre Präsentation der MNA-Charta im November 2014 berichtet.
Im 2014 ist in Zusammenarbeit mit dem UNHCR die Broschüre „Und jetzt?“ mit Beiträgen von Projektteilnehmenden zu ihren Anliegen und Wünschen entstanden. Ein Treffen der Präsidentin der Schweizerischen Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht ermöglichte es den MNA, mit einer Fachperson über ihre offenen Fragen zum Asylwesen in der Schweiz zu diskutieren. Einige Projektteilnehmende engagierten sich ausserdem an der internationalen Konferenz „Children as Actors for Transforming Society“ für die Mitsprachemöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen weltweit.
Um auch die Öffentlichkeit auf ihre Situation in der Schweiz aufmerksam zu machen, wurden last but not least zusammen mit der mit der Radioschule klipp+klang zwei Radiosendungen produziert.
Im Frühjahr 2014 wurde der Speak out! Film fertig produziert. Der Film wurde bei verschiedenen Speak out! Aktivitäten im 2013 in Zusammenarbeit mit Coup d’oeil und den Teilnehmenden von Speak out! gedreht. Dabei ist ein Portrait des Projekts und der teilnehmenden Jugendlichen entstanden.
Von 2010 bis 2012 wurde Speak out! als Pilotprojekt durchgeführt. Auf Grund des Erfolges ist es seither weitergeführt worden und es konnten jedes Jahr mehrere Speak out! Aktivitäten in der ganzen Schweiz stattfinden. Manchmal sind es Workshops, Weekends oder ganze Lager. Dabei wurden Themen wie Kinderrechte, Asylprozess und ihre Situation in der Schweiz mit den MNA diskutiert. Es wurden Gäste aus Migrationsbehörden, der Polizei oder NGO zur Beantwortung der Fragen der MNA eingeladen. Auch andere Aktivitäten haben Platz: es wurde ein Lied aufgenommen, ein Film gedreht, ein Fussballturnier veranstaltet, an der Eidgenössischen Jugendsession und der Aktion 72 Stunden teilgenommen, Theater gespielt und vieles mehr!