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Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag vergangener Woche berichtete, sehen die für die Provinz Shandong geltenden Richtlinien unter anderem vor, das stressmindernde Maßnahmen beim Fangen, dem Transport und dem Be- und Entladen der Tiere ergriffen werden müssen. Die Arbeiter seien angehalten, die Hühner mit beiden Händen und nicht nur an einem Flügel zu ergreifen. Verboten sei das Ziehen und Schleppen der Tiere. Im Schlachthaus solle das Geflügel vor dem Töten mit Gas oder Elektroschocks betäubt werden. Shandong ist Chinas Hochburg für die Erzeugung und den Export von Geflügelfleisch.
Führende Unternehmen der Region waren laut Xinhua in Zusammenarbeit mit der Agrarfakultät der Universität Qingdao daran beteiligt, die Tierschutzstandards zu entwickeln. Sie versprächen sich davon auch bei ihren internationalen Kunden zu Punkten, bei denen das Thema Tierwohl eine große Rolle spiele. Im Bereich der Schweineschlachtung seien bereits 2009 die ersten Standards festgelegt worden, die mittlerweile in fast allen Städten der Volksrepublik gelten würden. Beim Verband der chinesischen Veterinärmediziner wird laut Xinhua gegenwärtig an Tierwohlkriterien für die Haltung und Schlachtung von Schweinen, Rindern, Schafen und Geflügel gearbeitet.