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Kommentare zu den Variablen
C Zug- und Lasttiere
Allgemeine Bemerkungen zu den Zugtieren
Bei Zugtieren denkt man vielleicht zuerst an Pferde oder allenfalls Ochsen. Die mit Abstand wichtigsten Zugtiere waren jedoch bis in die Zwischenkriegszeit hinein Kühe, wobei bespannte Fuhrwerke zum alltäglichen Strassenbild gehörten. Als Quelle dienten die «Eidgenössischen Viehzählungen», die 1866 bis 1896 in zehnjährigen, danach in fünfjährigen Abständen stattfanden. Auf Kantonsebene sind dazu verschiedene Reihen in der Historischen Statistik enthalten, die wir übernommen haben. Die Zählungen fanden in der Regel im Frühling (April) statt und gelten allgemein als solid. Allerdings unterliegen die Viehbestände starken annuellen und saisonalen Schwankungen. Wir haben für die Kantone Daten aus den Zählungen von 1866–1988 aufgenommen, und zwar einerseits zum Tierbestand an sich, andererseits zu den Besitzverhältnissen. Für Letztere sind nur Angaben bis 1966 vorhanden. Wir beschränken uns generell auf Tiergattungen, die auch tatsächlich als Zug- oder Lasttiere Verwendung finden konnten. Bei den Besitzern von Pferden sind 1866–1886 auch solche von Maultieren oder Eseln inbegriffen, da diese nicht gesondert ausgeschieden wurden. Sieht man von den Kantonen Wallis und Tessin ab, sind die dadurch verursachten Verzerrungen angesichts der geringfügigen Grösse der Tierbestände jedoch von marginalem Gewicht.