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Ist ein Schweizer im Ausland wohnhaft, untersteht er den steuerrechtlichen Bestimmungen seines Aufenthaltslands, in dem er auch seine Steuern zu entrichten hat. In bestimmten Fällen bleibt er jedoch in beschränktem Umfang weiterhin in der Schweiz steuerpflichtig. Dies ist der Fall, wenn er in der Schweiz Liegenschaften besitzt. Diese sowie die damit verbundenen Erträge werden in der Schweiz besteuert. Dasselbe gilt für Wertpapiere oder wenn die betreffende Person in der Schweiz gelegentlich eine Erwerbstätigkeit ausübt.
Die Schweiz hat mit verschiedenen Staaten Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen. In diesen ist festgelegt, welcher Staat für welche Steuer zuständig ist. Mit diesen Abkommen soll verhindert werden, dass ein Steuerpflichtiger die gleiche Steuer in mehreren Ländern entrichten muss.
Aus den Doppelbesteuerungsabkommen können einige allgemeine Grundsätze abgeleitet werden:
Werden diese Renten ins Ausland ausgerichtet, erhebt die Schweiz darauf keine Steuern. Die Besteuerung erfolgt in der Regel im Aufenthaltsland.
Diesbezüglich ist zwischen den Renten aus öffentlich-rechtlichen und privatrechtlichen Arbeitsverhältnissen zu unterscheiden:
Diese Renten unterliegen in der Schweiz der Quellensteuer (mit Ausnahme von Australien). Sie werden somit im Allgemeinen im Aufenthaltsland nicht besteuert oder dann unter Anrechnung der in der Schweiz entrichteten Steuer. Hingegen kann es in jenen Ländern, mit denen die Schweiz kein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat, zu einer doppelten Besteuerung kommen, wenn das Aufenthaltsland ebenfalls eine Steuer auf diese Renten erhebt.
Diese Renten unterliegen in der Schweiz der Quellensteuer, sofern die Schweiz mit dem Aufenthaltsland kein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat. Somit kann es zu einer doppelten Besteuerung kommen, wenn das Aufenthaltsland ebenfalls eine Steuer auf diese Renten erhebt. Werden diese Renten in Staaten ausgerichtet, mit denen die Schweiz ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat, erhebt die Schweiz keine Quellensteuer. Die Besteuerung erfolgt somit im Aufenthaltsland. Diese Bestimmungen gelten auch für Renten aus der privaten Vorsorge.
Diese Kapitalauszahlungen unterliegen in der Schweiz der Quellensteuer. In mehreren Doppelbesteuerungsabkommen ist jedoch die Möglichkeit vorgesehen, eine Rückerstattung dieser Steuer zu beantragen. Hingegen besteht in jenen Ländern, mit denen die Schweiz kein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat, die Möglichkeit zur Rückerstattung nicht. Damit kann es zu einer doppelten Besteuerung kommen, wenn das Aufenthaltsland ebenfalls eine Steuer auf diese Kapitalauszahlungen erhebt.
Wenn die betreffende Person ihren Wohnsitz zum Zeitpunkt des Antrags auf Auszahlung des Guthabens in der 2. Säule noch in der Schweiz hat, wird die Kapitalauszahlung zum Satz des Kantons besteuert, in dem die Person wohnhaft ist. Hat hingegen die Person ihren Wohnsitz zum Zeitpunkt des Antrags auf Kapitalauszahlung bereits im Ausland, gelangt der betreffende Steuersatz jenes Kantons zur Anwendung, in dem die Vorsorgeeinrichtung ihren Sitz hat. Die Höhe der Besteuerung ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich. Diese Elemente sind daher bei der Planung der Auswanderung angemessen zu berücksichtigen, weil dies eine beträchtliche Steuerersparnis ermöglichen kann. Dies gilt auch für Kapital aus der privaten Vorsorge.
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