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Courtepin wird im 14. Jahrhundert das erste mal in den kantonalen Archiven erwähnt, damals unter dem Namen Curtipin. Seit 1595 wird der heutige Namen gebraucht. Courtaman gibt es seit den Römern, zuerst als gallo-romanisches Dorf, später als Lehen der Grafen von Thierstein.
1798 ist die nächste wichtige Jahreszahl : die Invasion durch die Franzosen. Nach der Kapitulation der Stand Freiburg erlischt das Patriziergeschlecht. Courtepin wird zuerst dem Distrikt Freiburg, später de Seedistrikt zugewiesen. Courtaman wird 1830 dem deutschsprachigen Distrikt zugeteilt. Später kommt auch Courtaman zum Seebezirk.
Mit dem Bau der Eisenbahnlinie GFM (Gruyères-Fribourg-Morat) 1898 bekommt Courtepin seine ersten industriellen Impulse. 1903 kommt SADEM, die zukünftige Comadur nach Courtepin. Diese ist allerdings unterdessen wieder weggezogen. Trotzdem bleibt Courtepin bin 1960 hauptsächlich ein ländliches Dorf. Erst der Aufbau des grossen Fleischverarbeitungsbetrieb Micarna verändert das Dorf nachhaltig. Zwischen 1960 und 1970 nimmt die Bevölkerungzahl um 115% zu. In dieser Entwicklung entsteht auch der Schulverband mit den Gemeinden Courtaman und Wallenried.
Im Jahr 2003 fusionieren die zwei Gemeinden Courtepin und Courtaman. Es entsteht eine offiziel zweisprachige Gemeinde. Das Wappen der neuen Gemeinde übernimmt Elemente von beiden : Das Reh von Courtaman und das Kreuz von Courtepin.
Ab 2017 kommen auch die Gemeinden Villarepos, Wallenried und Bärfischen (Barberêche) zu der Gemeinde Courtepin. Im Ganzen werden es dann rund 5000 Einwohner sein.