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Haben Sie sich bei einem Unfall die Wirbelsäule verletzt?
Hier müssen wir unterscheiden, ob die Verletzung auf Grund einer Osteoporose, also niedriger Knochendichte, nach einer minimalen Krafteinwirkung, wie Bücken oder Heben eines sonst nicht zu schweres Gegenstandes oder bei normaler Knochendichte nach einer starken Krafteinwirkung wie zum Beispiel einem Sturz von grösserer Höhe oder einem Verkehrsunfall entstanden ist.
Die Art von Behandlung entscheidet sich nach dem Ausmass der Verletzung.
Kyphoplastie ggf. Vertebroplastie
Durch kleinste Öffnungen in der Haut (minimalinvasiv) wird der gebrochene Wirbel mit einem Ballon aufgerichtet und dann zementiert.
Minimalinvasive Stabilisation
Die minimalinvasive Stabilisation sorgt für eine Stabilisierung der Wirbelsäule durch Schrauben und Stäbe durch einen Hautschnitt von ungefähr 1,5 Zentimetern.
Offene Aufrichtung und Stabilisation der verletzten Wirbelsäule
Wenn durch starke Krafteinwirkung eine schwere Instabilität und Deformität entsteht und das Rückenmark und/oder die Nerven befreit werden müssen, ist eine offene, deutlich grössere Operation notwendig.