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In der Agglomerationspolitik des Bundes wird unter "Siedlungsentwicklung nach innen" die Förderung einer konzentrierten Siedlungsentwicklung verstanden. Der Bund und der Kanton achten auch darauf, dass ausserhalb des Agglomerationsperimeters im ländlichen Raum eine Siedlungsentwicklung nach innen unterstützt wird.
Innerhalb des Agglomerationsperimeters stehen die Siedlungsverdichtung, die Siedlungsbegrenzung, die kompakte Siedlungsentwicklung am geeigneten Ort sowie die Verbesserung der Siedlungsqualität im Vordergrund. Im ländlichen Raum ist die Siedlungsbegrenzung mit der Festlegung einer maximalen Siedlungsausdehnung unter Berücksichtigung des Natur und Landschaftsraumes sowie die Identität des Siedlungsraumes prioritär. Eine kompakte Siedlungsentwicklung erhöht generell die Effizienz der Infrastrukturen und gewährt eine gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Verkehr. Die Siedlungsqualität, die Siedlungsarchitektur und insbesondere die Aufenthaltsqualität der Aussenräume sind dabei unter Druck und müssen durch geeignete Verfahren herausgearbeitet werden.