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|Nobelpreisträger und ID (Intelligent Design)|
Von naturwissenschaftlichen Nobelpreisträgern wird sehr häufig angenommen, dass sie ausnahmslos Atheisten seien (bestenfalls noch Pantheisten), die grundsätzlich die Auffassung von einem intelligenten Ursprung des Universums und des Lebens als "völlig unwissenschaftlich", "rückständig" und "kreationistisch" ablehnen würden. Um eventuelle Missverständnisse zu vermeiden, sollte ich jedoch schon vorweg anmerken, dass es sich bei keinem der folgenden zitierten Nobelpreisträger um "Kreationisten" sensu stricto handelt. Meines Wissens glaubt keiner dieser Forscher, dass das Universum, die Erde und das Leben darauf in 6 buchstäblichen 24-Stundentagen erschaffen wurden und maximal 10 000 Jahre alt seien. Die meisten akzeptieren hingegen das Big-Bang-Modell in Kombination mit dem teleologischen Anthropischen Prinzip ("divine plan" - Eccles) samt den dazugehörigen Milliarden Jahre. Wenn auch die generelle Evolutionstheorie in mehreren Fällen akzeptiert wird, so werden doch häufig die heutigen Modelle zur Entstehung des Lebens und die Synthetische Evolutionstheorie als unzureichend abgelehnt.
Wenn jedoch jeder Naturwissenschaftler, der aus wissenschaftlich-logischen Gründen einen intelligenten Ursprung des Universums akzeptiert, auf Grund dieser Tatsache allein schon ein "Kreationist" ist, und wenn jeder, der das Faktorensystem der herrschenden Abstammungslehre aus klaren naturwissenschaftlichen Gründen für unzulänglich hält und deshalb einer sachlichen Kritik unterzieht, ebenfalls schon ein Kreationist ist - ganz zu schweigen von denjenigen, die einen intelligenten Ursprung des Lebens direkt postulieren oder zumindest für möglich halten - dann handelt es sich bei den nachstehend aufgeführten Nobelpreisträgern allerdings fast durchweg um "Kreationisten" und ich befinde mich mit meinen Auffassungen zur Ursprungsfrage tatsächlich in bester naturwissenschaftlicher Gesellschaft. Dass die Auffassungen der verschiedenen Autoren dabei nicht auf einer einzigen Linie liegen, tut der Sache keinen Abbruch.
Meine Konzentration auf die naturwissenschaftlichen Nobelpreisträger tangiert in keiner Weise die Tatsache, dass es Hunderte weitere hervorragende Naturwissenschaftler gibt, die man ebenfalls in diesem Sinne zitieren könnte. Der daran interessierte Leser findet in dem Band von Henry Margenau und Roy Abraham Varghese dazu viele Beispiele. Bei nur drei naturwissenschaftlichen Nobelpreisen im Jahr mit jeweils maximal drei Preisträgern unter Tausenden von erfolgreich arbeitenden Wissenschaftlern gibt es auch fast jedes Jahr Stimmen, welche fragen, ob die Vergabe der Preise auch tatsächlich immer völlig gerecht gewesen sei. Wenn sich auch diese Frage stellen kann, so ist mir jedoch bisher nicht bekannt, dass jemand völlig zu Unrecht diese Auszeichnung bekommen hätte. Sie ist also in aller Regel ein gut geprüftes Prädikatsurteil, und aus praktischen Gründen beschränke ich mich hier hauptsächlich auf die so ausgezeichneten Personen.
Was beweisen die Zitate? Diese Zitate beweisen, dass auch unter den besten und erfolgreichsten Naturwissenschaftlern der Welt die Fragen nach einem intelligenten Ursprung des Universums und des Lebens nicht nur niemals verstummt sind, sondern dass eine nicht unbeträchtliche Anzahl dieser Forscher diese Fragen sogar deutlich und unmissverständlich positiv beantwortet! Die hier wiedergegebenen Zitate stammen zum großen Teil aus dem Bestseller von Henry Margenau und Roy Abraham Varghese (1992/1994): Cosmos, Bios, Theos und sind somit leicht nachprüfbar. Zusätzliche Aussagen habe ich aus Henry F. Schaefers Buch (2003/2004): Science and Christianity: Conflict or Coherence sowie einer ganzen Anzahl weiterer Arbeiten entnommen (siehe insbesondere die Zusammenhänge und Ergänzungen unten). Wenn die von naturwissenschaftlichen Nobelpreisträgern als 'Oberpriestern der einzigen universalen Religion unserer Zeit' erörterten Themen für die Legitimität von Fragen und Antworten in den Naturwissenschaften stehen, dann gehört Intelligent Design ganz klar in den Bereich der naturwissenschaftlichen Fragestellungen und auch der legitimen Antwortmöglichkeiten.
Selbstverständlich sollen und können diese Zitate nicht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Ursprungsfragen ersetzen (das wäre jedenfalls ein schweres Missverständnis, denn es gibt bekanntlich keinen "Autoritätsbeweis" in den Naturwissenschaften (auch wenn Vertreter der Synthetischen Evolutionstheorie häufig mit dieser Methode arbeiten). Jeder Mensch muss sich seine eigene Meinung zum Thema Intelligent Design bilden. Genauso selbstverständlich ist, dass man ebenso gut die Meinung von evolutionistisch geprägten Nobelpreisträgern zitieren könnte - wenn auch zur Frage des Ursprungs des Universums wohl nicht in dieser Häufigkeit. Aber darum geht es nicht. Die Evolutionstheorie gilt ja schon in weiten Kreisen als richtungweisende Standardauffassung unserer Zeit.
Es geht hier also ausschließlich um die Auffassungen von Nobelpreisträgern, die den generellen atheistischen Trend unserer Zeit verneinen und um ihre Hypothesen und Überzeugungen, von denen weithin behauptet wird, dass sie nicht nur völlig illegitim seien, sondern meist sogar, dass sie de facto in den Naturwissenschaften überhaupt nicht mehr existieren würden und daher generell auch nicht mehr zur Diskussion stünden, schon gar nicht bei den führenden Naturwissenschaftlern. Mit anderen Worten: Hier wird gezeigt, dass zur Weltspitze gehörende Naturwissenschaftler die Intelligent-Design-Frage als völlig legitim einstufen, sie gar positiv beantworten. Für die besten, erfolgreichsten und genialsten Forschern unseres Zeitalters gehört Intelligent Design eindeutig in den Bereich der Naturwissenschaften.Sowohl als Motivation sowie als indirektes und direktes Ergebnis ihrer Forschung.
Ich hoffe, dass mit den Aussagen dieser Naturwissenschaftler denjenigen Mut gemacht werden kann, die es, von den häufig mit Absolutheitsanspruch vorgetragenen Behauptungen autoritärer Evolutionisten entmutigt* und vielleicht sogar eingeschüchtert, kaum mehr wagen, sich mit der Idee eines Intelligenten Urhebers des Universums und des Lebens einmal gründlich zu beschäftigen.
Gian Luca Carigiet, ProGenesis, 27. April 2005, Text wurde aus der folgenden Homepage von Dr. W.-E. Loennig übernommen: http://www.weloennig.de/Nobelpreistraeger1a.html. Dort sind auch die erwähnten Zitate von Nobelpreisträgern zu finden.
* Geringfügige Veränderungen von uns. Im Original heisst es: "....von den häufig mit Absolutheitsanspruch vorgetragenen Behauptungen materialistischer Autoritäten entmutigt..."