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Die bilateralen Bemühungen zur Beilegung der Krise zwischen der Schweiz und Libyen gehen weiter. Eine hochrangige libysche Delegation führte mehrtägige Gespräche in der Schweiz.Dieser Inhalt wurde am 22. August 2008 - 15:29 publiziert
Die Delegation weilte bis Samstag vergangener Woche während vier Tagen in der Schweiz, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Freitag mitteilte.
Sie führte Gespräche in Genf und Bern. Dabei traf die Delegation unter Leitung von Khaled M. Kaim, Generalsekretär des libyschen Aussenministeriums, unter anderem mit EDA-Staatssekretär Michael Ambühl zusammen.
Es war das erste Mal, dass eine offizielle Delegation aus Libyen im Zusammenhang mit der Affäre Gaddafi die Schweiz besucht hatte. Von Schweizer Seite war bereits zwei Mal eine Delegation in Libyen.
Die zwei von der libyschen Justiz beschuldigten Schweizer dürfen weiterhin nicht ausreisen. Sie waren gegen Zahlung einer Kaution am 29. Juli auf freien Fuss gesetzt worden.
Auslöser der Krise war die Festnahme von Hannibal Gaddafi - Sohn des libyschen Staatschefs Muammar Gaddafi - und dessen Ehefrau am 15. Juli in Genf. Zwei Hausangestellte hatten Anzeige gegen die beiden erstattet wegen einfacher Körperverletzung, Drohung und Nötigung.
Libyen verlangt von der Schweiz eine offizielle Entschuldigung für die Behandlung der Gaddafis sowie die Einstellung des Genfer Verfahrens.
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