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Das Wichtigste in Kürze
- In Griechenland sind mindestens sieben Menschen bei einem Autounfall gestorben.
- Das Schleuserauto war auf dem Weg nach Westgriechenland, um zu fliehen.
- Der Fahrer wollte einer Polizeikontrolle entkommen.
Bei der Flucht eines Schleuserautos vor der Polizei sind in Griechenland mindestens sieben Migranten ums Leben gekommen. Weitere acht Menschen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Der Unfall ereignete sich in der Nacht zum Freitag.
Das Fahrzeug war auf dem Weg von der türkisch-griechischen Grenzregion nach Westgriechenland.
Der Fahrer habe versucht, einer Polizeikontrolle zu entkommen, berichtete das Staatsradio (ERT). Er habe die Kontrolle über den Wagen verloren. Das Fahrzeug sei auf Absperrungen einer Mautstelle bei der Kleinstadt Iasmos geprallt.
Ohne Registration in Griechenland nach Westeuropa
Die griechische Polizei kontrolliert entlang dieser wichtigen griechischen Ost-West-Autobahn intensiv. Schleuser versuchen immer wieder, mit Minibussen, Pkw oder in Hohlräumen von Lastwagen Migranten aus der Region zu bringen. Das gelingt über den griechisch-türkischen Grenzfluss Evros, von wo aus man nach Westgriechenland kommt.
Alle diese Migranten versuchen anschliessend, nach Mittel- und Westeuropa oder Italien zu gelangen, ohne sich in Griechenland registrieren zu lassen. Sonst könnte man sie zum Beispiel von Deutschland nach Griechenland zurückschicken. Denn ihre Fingerabdrücke würden in der europäischen Fingerabdruck-Datenbank Eurodac hinterlegt.