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Weitere Teilnehmer des angekündigten Gastmahls tauchten auf. Arigia Wolgmut bog zwitschernd um die Ecke, grüsste links und rechts, machte da einen Knicks und warf dort einen Handkuss. Ihr folgte dicht auf den Versen der Oberbuchhalter, wie er unterdessen im Klatschwald genannt wurde, Kurt Schuster, der die Dame jedoch nicht auf den Händen hielt, sondern minderer Laune wirkte.
Als das ungleiche Paar durch den Menschenkorridor auf den Eingang zustrebte, verwarf Arigia Wolgmut entsetzt – oder vielleicht auch entzückt; in der Menge war man geteilter Ansicht – die Arme und beschleunigte auf den letzten paar Metern zum Eingang ihre Schritte. Sie eilte, trat auf den wartenden Mann zu, der die zweite Kolonne eröffnet hatte.
Diese zweite Reihe brach alsbald zusammen. Denn der Einzelsteher hob die Linie, in der er bisher als Einziger stand, kurzerhand auf und liess sich durch die Frau, welche zu einem Schwall von Entschuldigungen, Ehrbezeugungen und Willkommensrufen anhob, in das Lokal geleiten, wobei die Frau auch dem zweiten Mann im Bunde, dem „Buchhalter“ den Vortritt gewährte, die Frau also als letzte das Trottoir durch die Tür verliess. Dem „Buchhalter“ warf die Strasse sofort vor, dieser sei ungehobelt und tollpatschig, wenn nicht sogar unanständig.
In der ersten Kolonne hatte sich niemand bewegt.
Natürlich geriet im Inneren des Lokals nach der Ankunft der Dreien einiges in Bewegung. Denn mit der Kernmannschaft Arigia Wolgmut, Kurt Schuster und Gründer Schnaptepürä befand sich der zentrale Teil der Organisation im schick, so das Publikum in seiner Beurteilung, aufgemachten Laden. Bedienungspersonal war bisher nicht auszumachen. Und ein erster Gast hatte bereits Einzug gehalten.
Die Neugierigen draussen guckten nach weiteren, illuster wirkenden Persönlichkeiten aus, die da kommen sollten. Das Renommee des Lokals hielt sich im Moment noch in gewissen Grenzen, so dass sich der Andrang vor dem Etablissement auf den Gehsteig beschränkte und darum den Durchgangsverkehr auf der Strasse nicht behinderte. Auf dieser kam es zu keinem Stau, der das Eingreifen der Behörden bedingt hätte.
Die vorbeifahrenden Autos drosselten auf der Höhe des einigermassen begrenzten Menschenauflaufs zwar ihre Geschwindigkeit. Die Fahrer wollten einen Blick auf das Geschehen werfen, um sich auf dem Laufenden zu halten über das, was in der Stadt geschah. Einige Fahrer mussten entgegen ihrer Absicht bremsen, weil das vordere Fahrzeug seine Geschwindigkeit herunter setzte. Es kam zu keinem Unfall. Die Verkehrskawalke floss trotz des Maronengebildes, das die Fassade hinauf wucherte, ungehindert.