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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00826 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Meier Urteil vom 17. April 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1960 geborene X.___ verfügt über eine Anlehre als Heliograph und war zuletzt bis Ende Mai 2018 (Urk. 8/160) als Küchenassistent im Alters zentrum Y.___ angestellt (Urk. 8/125). Am 6. Juli 2005 (Eingangs datum) meldete er sich erstmals bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 8/5). Nachdem X.___ am 26. Juni 2004 im Badezimmer ausgerutscht war, beklagte er insbesondere Schmerzen im linken Knie, was eine entsprechende Operation nach sich zog. Nachdem die Kniebeschwerden abgeklungen waren, standen Probleme mit der linken Hüfte im Vordergrund (Urk. 8/39). Die IV-Stelle erachtete den Versicherten als vorübergehend arbeitsunfähig, weshalb sie ihm mit Verfügung vom 18. Okto ber 2007 für den Zeitraum vom 1. Juni 2005 bis 31. Mai 2007 eine befristete Rente der Invalidenversicherung zusprach (Urk. 8/49). 1.2 Am 22. April 2008 (Eingangsdatum) meldete sich X.___ erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 8/54). In einer Untersuchung durch den regionalen ärztlichen Dienst (RAD) wurden Beschwerden im Zusammenhang mit beiden Hüften, der Lendenwirbelsäule und dem linken Knie festgestellt (Urk. 8/102). Die IV-Stelle anerkannte deswegen ab dem 1. Oktober 2011 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (Urk. 8/104) und sprach dem Versicherten mit Ver fügung vom 6. März 2013 und Wirkung ab 1. September 2012 eine Dreiviertels rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 8/116 i.V.m. Urk. 8/110). 1.3 Im Jahr 2016 wurde ein Rentenrevisionsverfahren eingeleitet, in welchem der Ver sicherte insbesondere Probleme mit der linken Schulter beklagte (Revisions fragebogen vom 20. Dezember 2016, Urk. 8/122). In der Folge tätigte die IV-Stelle medizinische (vgl. Urk. 8/127, 8/128, 8/129, 8/147, 8/150, 8/151, 8/152, 8/155, 8/157) und erwerbliche (Urk. 8/125) Abklärungen und holte die Akten des Unfall versicherers (Urk. 8/133) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vor be scheid vom 12. Februar 2018, Urk. 8/164, Einwand vom 27. Februar 2018, Urk. 8/170) gelangte die IV-Stelle zur Ansicht, dass drei Monate nach Einsetzen der Schulterprothese (am 11. April 2018) eine Arbeitstätigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit zumutbar sei (Urk. 8/189 i.V.m. Urk. 8/161/7). Mit Verfü gung vom 6. September 2018 sprach sie X.___ für den Zeitraum von Oktober 2016 bis September 2017 eine ganze und ab Oktober 2017 eine Dreivier telsrente der Invalidenversicherung zu (Urk. 2 [=Urk. 8/203 i.V.m. Urk. 8/194 ]). 2. Dagegen erhob der Versicherte am 25. September 2018 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei ihm auch ab Oktober 2017 eine ganze Rente der Invaliden ver siche rung auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 25. Oktober 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7) was dem Be schwer deführer am 29. Oktober 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 9). Mit Beschluss vom 6. März 2019 stellte das Gericht dem Beschwerdeführer eine mögliche reformatio in peius im Sinne der Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung in Aussicht und setz t e ihm eine Frist von 20 Tagen zur Stellungnahme ( Urk. 11). Der Beschwerdeführer liess sich innert der angesetzten Frist nicht vernehmen. 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten an spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Ände rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Fe rner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachver halts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.3 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Pro zess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2. 2.1 In der angefochtenen Verfügung (Urk. 2 [=Urk. 8/203 i.V.m. Urk. 8/194]) erwog die Beschwerdegegnerin, eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheits zu standes sei nicht ausgewiesen. Der Beschwerdeführer sei aufgrund einer Schulter verletzung im Oktober 2016 vorübergehend bis Juni 2017 nicht arbeitsfähig gewesen. Seit dem 1. Juli 2017 sei eine Arbeitstätigkeit von 50 % unter Berück sichtigung des Belastungsprofils zumutbar. Die i m Frühjahr 2018 durchgeführte Operation habe nur kurzfristig zu einer Einschränkung geführt und innert drei Monate n sei der voroperative Zustand wieder erreicht gewesen. 2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend ( Urk. 1), Die Schulter operation liege nun fünf Monate zurück und trotz regelmässiger Physiotherapie seien keine Fortschritte ersichtlich. Innert drei Monaten ab Operation sei nicht, w ie erwartet, eine vollständige Genesung erfolgt. Eine Arbeitsaufnahme sei aktu ell und wohl auch in Zukunft nicht mehr möglich. 2.3 In der Beschwerdeantwort ( Urk. 7) führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, der im Rahmen des Beschwerdever f ahrens aufgelegte Arztbericht ( vom 18. Septem ber 2018 ) lege lediglich dar, dass der Beschwerdeführer prognostisch für körperlich belastende Tätigkeiten nicht einsetzbar sei. Es fehle an einer Begründung, weshalb dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit in einem Pensum von 50 % nicht möglich sein solle. Infolgedessen werde an der Verfü gung festgehalten. 3. 3.1 Ob eine revisionsrechtliche Änderung eingetreten ist, ergibt sich aus dem Ver gleich des Sachverhalts wie er im Zeitpunkt der Rentenzusprache am 6. März 2013 (Urk. 8/116 i.V.m. Urk. 8/110) bestand, mit demjenigen, welcher der hier angefochtenen Verfüg ung (Urk. 2 ) zugrunde liegt. 3.2 Am 16. August 2012 wurde der Beschwerdeführer durch den RAD-Arzt Dr. med. Z.___, Facharzt für Arbeits- und Allgemeinmedizin, untersucht (Urk. 8/102). Dr. Z.___ stellte als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit: - rechte Hüfte mit fortgeschrittener Arthrose - linke Hüfte mit Totalprothese (08.02.2012) - Lendenwirbelsäule mit vorzeitigen degenerativen Veränderungen, Zu stand nach Fenestrierung L3/4 links und Synovialzsystenresektion (19.04.2007) - linkes Knie mit vorzeitigen degenerativen Veränderungen (Unfall 06.2004, Eingriffe 02.2006, 07.2006 und 08.2006) Der Beschwerdeführer klagte über Besch w erden im Rücken und im linken Knie. Das linke Knie sei, insbesondere unter Belastung, schmerzhaft und dessen Bewe gungsumfang sei eingeschränkt. Die Rückenschmerzen hätten seit 2011 wieder zugenommen. In seiner Beurteilung hielt Dr. Z.___ fest, der Beschwerdeführer zeige an ver schiedenen Regionen (Achsenskelett, Hüftgelenke, linkes Kniegelenk) vorzeitige degenerative Veränderungen. Dies bedinge eine reduzierte Belast barkeit in der Lastenhandhabung, in den Zwangshaltungen und im Bücken/Knien. Dazu ko mme, weil mehrere Körperregionen betroffen seien, ein erhöhter Erholungsbe darf von 50 % eines Arbeitstages. Die gegenwärtige Tätig keit (Anm.: Küchen assistent im Alterszentrum Y.___ ) sei optimal angepasst. 3.3 Im Rahmen des Revisionsverfahrens präsentiert sich die medizinische Aktenlage wie folgt: 3.3.1 Vom 2 2. November bis 1 9. Dezember 2016 befand sich der Beschwerdeführer zur Rehabilitation im Rehaz entrum A.___. Im entsprechenden Bericht (Bericht vom 1 3. Januar 2017, Urk. 8/128) wurden als Diagnosen eine partielle Re-Ruptur der Subscapularissehne der linken Schulter sowie ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom links aufgeführt. Der Beschwerdeführer sei im Anschluss an eine Schulterarthroskopie zur Mobilisation der linken Schulter in die Rehabehandlung eingetreten und habe am Ende in gebessertem Allgemeinzustand und mit gesteigerter Mobilisation des linken Schultergelenks entlassen werden können. Bis zum 2. Januar 2017 sei der Beschwerdeführer nicht arbeitsfähig. Die anschliessende Arbeitsfähigkeit sei von den nachbehandelnden Kollegen zu evaluieren. 3.3.2 Am 2 6. Mai 2017 führte Dr. med. B.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, erneut eine Re-Arthroskopie der linken Schulter durch. Er hielt fest (Bericht vom 5. September 2017, Urk. 8/147), der Beschwerdeführer habe ihn nach der Operation im Oktober 2016 aufgrund postoperativer Schmerzen für eine Zweitmeinung aufgesucht. Nach Beginn eines Krafttraining s mit MTT im Dezem ber 2016 seien die Schmerzen in der Schulter wieder vermehrt aufgetreten und hätten sich bewegungseinschränkend ausgewirkt. Infolgedessen sei die erneute Operation vorgenommen worden. Nach dieser seien die Schmerzen nun regre dient, bestünden aber nach wie vor, ebenso wie eine Belastungseinschränkung. Drei Monate postoperativ habe sich im August 2017 eine mögliche persistierende Kapsulitis gezeigt. Der Beschwerdeführer sei seit der Operation im Mai und noch bis zum 8. Oktober 2017 arbeitsunfähig. Es bestünden eine eingeschränkte Belastbarkeit und Schmerzen. Am 2 8. September 2017 berichtete Dr. B.___ ( Urk. 8/150), es bestünden eine persistierende Inflammation und Schmerzhaftigkeit des linken Schultergelenks, wofür ein humeraler Knorpeldefekt verantwortlich sein könne. Eine Steroid-Injek tion vor sechs Wochen habe nur einen temporären Effekt gezeigt. Er emp fehle dem Beschwerdeführer daher, die Physiotherapie vorerst zu sistieren. Eine Arbeitstätigkeit sei dem Beschwerdeführer nach wie vor nicht zumutbar, da die linke Schulter bereits bei leichten Haushaltsarbeiten schmerze ; das Arztzeugnis werde entsprechend verlängert. Am 3 1. Oktober 2017 liess Dr. B.___ verlauten ( Urk. 8/151), die Schmerz problematik habe sich einigermassen stabilisiert. Dies jedoch nur, weil der Be schwerdeführer die linke Schulter nicht mehr oder lediglich leicht belaste. Er habe den Beschwerdeführer auf den humeralen Knorpeldefekt hingewiesen, welcher als einzige mögliche Schmerzursache in Frage komme. Er habe daher dazu geraten, eine Hemiprothese mit einem Humeruskopfersatz zu implantieren. Das Arzt zeug nis werde verlängert. 3.3.3 Dem Bericht der integrierten Psychiatrie C.___ vom 3 1. Oktober 2017 ( Urk. 8/152) ist zu entnehmen, dass sich der Beschwerdeführer dort seit dem 27. April 2017 in ambulanter Behandlung befindet. Die Ärzte diagnostizierten eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig leichter bis mittelgradiger Episode. Aufgrund dessen könne sich der Beschwerdeführer derzeit nicht allzu gut konzentrieren und seine Auffassung sei noch etwas reduziert, sodass er ins gesamt etwas verlangsamt sei. Ausserdem ermüde er schneller und sei dünn häutig. Aus psychiatrischer Sicht bestehe ab dem 1. Juli 2017 eine Arbeitsun fähigkeit von etwa 20 – 40 %. 3.3.4 Dr. B.___ wiederum berichtete am 1 4. November 2017 ( Urk. 8/155), der Beschwerdeführer verspüre unter Belastung weiterhin Schmerzen an der linken Schulter, weshalb er sich für die vorgeschlagene Operation mit Implantation einer Hemiprothese m it Humeruskopfersatz entschieden habe. Die Operation sei für den 1 7. Januar 2018 geplant. Am 1 9. Dezember 2017 teilte Dr. B.___ mit, dass dieser Termin vorerst fallen gelassen werde, da der Beschwerdeführer kürzlich eine Lungenembolie erlitten habe ( Urk. 8/157). Am 1 1. April 2018 wurde dem Beschwerdeführer schliesslich eine Hemiprothese an d er linken Schulter implantiert (vgl. Bericht vom 2 4. Mai 2018, Urk. 8/178-179). Dr. B.___ berichtete, der Beschwerdeführer habe postoperativ bislang fünf Wochen im A.___ zur Rehabilitation verbracht. Die Schmerzen seien initial recht ausgeprägt gewesen, im Verlauf jedoch zurückgegangen. Es zeige sich daher ein positiver postoperati ver Verlauf mit guter Schmerzreg redienz und bereits guter assistiver Mobilität der linken Schulter. In der Physiotherapie könne daher nun mit leichter Kräftigung und weiter aktiv- assistiver Mo bilisation fortgefahren werden. In seinem Bericht vom 1 4. Juni 2018 ( Urk. 8/185) führte Dr. B.___ aus, Mobi lität, Kraft und Funktionalität der linken Schulter seien postoperativ noch eingeschränkt und es bestünden weiterhin Schmerzen im Bereich der Subsca pularissehne. Die Prognose sei fraglich mit wahrscheinlich persistierender Funk tionseinschränkung der linken oberen Extremität. Die Arbeitsfähigkeit schätzte er auf 4 Stunden, im weiteren Verlauf möglicherweise auch 8 Stunden täglich mit einer verminderten Leistungs fähigkeit von 60 %. 3.3.5 Am 1 8. September 2018 berichtete Dr. B.___ ( Urk. 3), die seit Juni 2018 durchgeführten weiteren Verlaufskontrollen hätten ergeben, dass weiterhin pers i stierende und einschränkende Schmerzen in der linken Schulter bestünden, welche schon das Schreiben mit einem Kugelschreiber sehr schwierig machten. Es sei daher von einer minimalen Belastbarkeit der linken Schulter auszugehen. Er führe dies auf eine nicht ausreichende Zentrierung des linken Schultergelenks bei zwar noch vorhandener Subscapularissehne, aber stark verfetteter und insuf fizienter Muskulatur zurück. Aktuell werde mittels Physiotherapie versucht, eine möglichst gute Zentrierung zu erreichen. Sollte dies nicht gelingen, bleibe die linke Schulter voraussichtlich schmerzbedingt nicht belastbar. Es bleibe der weitere Verlauf abzuwarten. Für eine körperlich belastende Tätigkeit bleibe der Beschwerdeführer aber auch bei tendentiell positiver Entwicklung nicht ein setz bar. 3.3.6 In seiner Stellungnahme vom 2 5. Juni 2018 führte Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, RAD, aus ( Urk. 8/189/4-5), dem Beschwerdeführer sei am 1 1. April 2018 eine Schulterpro these implantiert worden. Dr. B.___ beschreibe einen regelrechten Sitz der Prothese mit wenig Schmerzen und guter assistiver Mobilität. Für die Dauer der Rekonvaleszenz von drei Monaten nach der Operation sei eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % zu erwarten. Danach sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit das voroperative Niveau erreicht (vgl. Urk. 8/161/5-7; und der Beschwerdeführer demnach in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig). 4. 4.1 Mit Blick auf die aufliegenden Akten lässt sich erkennen, dass beim Beschwer deführer seit der letztmaligen Prüfung des Rentenanspruchs insbesondere eine Problematik im Zusammenhang mit der linken Schulter (vgl. E. 3.3.1, 3.3.2, 3.3.4, 3.3.5 ) sowie eine psychische Problematik (vgl. E. 3.3.3) hinzugetreten sind. Die Schulterproblematik bedingte im Oktober 2016, Mai 2017 und April 2018 je eine Sch ulteroperation, wobei im April 2018 eine Prothese implantiert wurde. Im Anschluss daran berichtete Dr. B.___ zunächst über einen positiven Verla uf, hielt im Juni 2018 jedoch fest, dass die Prognose noch unklar und ungünstig sei. Die aktuelle und künftige Arbeitsfähigkeit konnte er nicht genau benennen (vgl. E. 3.3.4). Im September 2018 be s tätigte er zuhanden des Beschwerdeführers, dass weiterhin Schmerzen und Belastungseinschränkungen bestünden. Er hielt eine körperlich belastende Tätigkeit zukünftig für nicht zumutbar und wies im Übrigen darauf hin, dass der weitere Verlauf abzuwarten sei (vgl. E. 3.3.5). Den Berichten von Dr. B.___ kann mithin keine abschliessende Beurteilung der Gesund heits schädigung oder dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit entnommen werden. Insbesondere bleibt unklar, ob die von Dr. B.___ geschätzte Leis tungseinschränkung von 60 % die (gesamte) aktuelle Leistungsfähigkeit abbildet oder von der attestierten Arbeitsfähigkeit von aktuell 4 Stunden in Abzug zu bringen ist (E. 3.3.4). Eine abschliessende Beurteilung der Leistungsfähigkeit is t gestützt darauf nicht möglich. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin kann hierfür auch nicht auf die Beurteilung ihres RAD-Arztes (vgl. E. 3.3.6) abgestellt werden. Die Stellungnahme von Dr. D.___ datiert vom 2 5. Juni 2018 und damit rund zwei Monate nach der Operation. Mit Blick auf die Berichte von Dr. B.___ bestehen Hinweise da rauf, dass der von Dr. D.___ prognostizierte postoperative Verlauf (vollständige Rehabilitation innert drei Monaten) nicht eingetreten ist. Weitere Unterlagen, welche über die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers Aufschluss geben könnten, liegen nicht vor – so wurden insbesondere vo m Rehabilitation s auf ent halt des Beschwerdeführers im A.___ im Frühjahr/Sommer 2018 kein Bericht eingeholt. Schliesslich hat sich die Beschwerdegegnerin nicht dazu geäussert, ob sich aus psychiatrischer Sicht eine relevante Veränderung ergeben hat. Vor diesem Hintergrund kann nicht abschliessend beurteilt werden, ob eine an spruchsrelevante Änderung des Gesundheitsschadens respektive der daraus resul tierenden Arbeitsfähigkeit eingetreten ist. 4. 2 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Gesundheitszustand des Beschwer de führers und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit – und mithin die Frage, ob sich seit der Verfügung vom 6. März 2013 eine relevante Veränderung ( Art. 17 ATSG) zugetragen hat – mangels rechtskonformer Sachverhaltsabkärung nicht hinreichend beurteilt werden können. Es sind daher weitere medizinische Abklärungen erforderlich. 5. In Aufhebung der angefochtenen Verfügung ist die Sache demnach an die Be schwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese im Sinne der Erwägungen weitere Abklärungen vornimmt. Danach hat die Beschwerdegegnerin über d en An spruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung neu zu ent schei den. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 6. Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Ver fahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- fest gelegt und vor liegend auf Fr. 6 00.-- festgesetzt. Die Rückweisung an die Verwaltung gilt nach ständiger Rechtsprechung als voll ständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten der Be sch werdegegnerin aufzuerlegen sind. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 6. September 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwer deführers neu ver füge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 6 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstMeier

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00826 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Meier Urteil vom 17. April 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1960 geborene X.___ verfügt über eine Anlehre als Heliograph und war zuletzt bis Ende Mai 2018 (Urk. 8/160) als Küchenassistent im Alters zentrum Y.___ angestellt (Urk. 8/125). Am 6. Juli 2005 (Eingangs datum) meldete er sich erstmals bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 8/5). Nachdem X.___ am 26. Juni 2004 im Badezimmer ausgerutscht war, beklagte er insbesondere Schmerzen im linken Knie, was eine entsprechende Operation nach sich zog. Nachdem die Kniebeschwerden abgeklungen waren, standen Probleme mit der linken Hüfte im Vordergrund (Urk. 8/39). Die IV-Stelle erachtete den Versicherten als vorübergehend arbeitsunfähig, weshalb sie ihm mit Verfügung vom 18. Okto ber 2007 für den Zeitraum vom 1. Juni 2005 bis 31. Mai 2007 eine befristete Rente der Invalidenversicherung zusprach (Urk. 8/49). 1.2 Am 22. April 2008 (Eingangsdatum) meldete sich X.___ erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 8/54). In einer Untersuchung durch den regionalen ärztlichen Dienst (RAD) wurden Beschwerden im Zusammenhang mit beiden Hüften, der Lendenwirbelsäule und dem linken Knie festgestellt (Urk. 8/102). Die IV-Stelle anerkannte deswegen ab dem 1. Oktober 2011 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (Urk. 8/104) und sprach dem Versicherten mit Ver fügung vom 6. März 2013 und Wirkung ab 1. September 2012 eine Dreiviertels rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 8/116 i.V.m. Urk. 8/110). 1.3 Im Jahr 2016 wurde ein Rentenrevisionsverfahren eingeleitet, in welchem der Ver sicherte insbesondere Probleme mit der linken Schulter beklagte (Revisions fragebogen vom 20. Dezember 2016, Urk. 8/122). In der Folge tätigte die IV-Stelle medizinische (vgl. Urk. 8/127, 8/128, 8/129, 8/147, 8/150, 8/151, 8/152, 8/155, 8/157) und erwerbliche (Urk. 8/125) Abklärungen und holte die Akten des Unfall versicherers (Urk. 8/133) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vor be scheid vom 12. Februar 2018, Urk. 8/164, Einwand vom 27. Februar 2018, Urk. 8/170) gelangte die IV-Stelle zur Ansicht, dass drei Monate nach Einsetzen der Schulterprothese (am 11. April 2018) eine Arbeitstätigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit zumutbar sei (Urk. 8/189 i.V.m. Urk. 8/161/7). Mit Verfü gung vom 6. September 2018 sprach sie X.___ für den Zeitraum von Oktober 2016 bis September 2017 eine ganze und ab Oktober 2017 eine Dreivier telsrente der Invalidenversicherung zu (Urk. 2 [=Urk. 8/203 i.V.m. Urk. 8/194 ]). 2. Dagegen erhob der Versicherte am 25. September 2018 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei ihm auch ab Oktober 2017 eine ganze Rente der Invaliden ver siche rung auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 25. Oktober 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7) was dem Be schwer deführer am 29. Oktober 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 9). Mit Beschluss vom 6. März 2019 stellte das Gericht dem Beschwerdeführer eine mögliche reformatio in peius im Sinne der Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung in Aussicht und setz t e ihm eine Frist von 20 Tagen zur Stellungnahme ( Urk. 11). Der Beschwerdeführer liess sich innert der angesetzten Frist nicht vernehmen. 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten an spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Ände rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Fe rner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachver halts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.3 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Pro zess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2. 2.1 In der angefochtenen Verfügung (Urk. 2 [=Urk. 8/203 i.V.m. Urk. 8/194]) erwog die Beschwerdegegnerin, eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheits zu standes sei nicht ausgewiesen. Der Beschwerdeführer sei aufgrund einer Schulter verletzung im Oktober 2016 vorübergehend bis Juni 2017 nicht arbeitsfähig gewesen. Seit dem 1. Juli 2017 sei eine Arbeitstätigkeit von 50 % unter Berück sichtigung des Belastungsprofils zumutbar. Die i m Frühjahr 2018 durchgeführte Operation habe nur kurzfristig zu einer Einschränkung geführt und innert drei Monate n sei der voroperative Zustand wieder erreicht gewesen. 2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend ( Urk. 1), Die Schulter operation liege nun fünf Monate zurück und trotz regelmässiger Physiotherapie seien keine Fortschritte ersichtlich. Innert drei Monaten ab Operation sei nicht, w ie erwartet, eine vollständige Genesung erfolgt. Eine Arbeitsaufnahme sei aktu ell und wohl auch in Zukunft nicht mehr möglich. 2.3 In der Beschwerdeantwort ( Urk. 7) führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, der im Rahmen des Beschwerdever f ahrens aufgelegte Arztbericht ( vom 18. Septem ber 2018 ) lege lediglich dar, dass der Beschwerdeführer prognostisch für körperlich belastende Tätigkeiten nicht einsetzbar sei. Es fehle an einer Begründung, weshalb dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit in einem Pensum von 50 % nicht möglich sein solle. Infolgedessen werde an der Verfü gung festgehalten. 3. 3.1 Ob eine revisionsrechtliche Änderung eingetreten ist, ergibt sich aus dem Ver gleich des Sachverhalts wie er im Zeitpunkt der Rentenzusprache am 6. März 2013 (Urk. 8/116 i.V.m. Urk. 8/110) bestand, mit demjenigen, welcher der hier angefochtenen Verfüg ung (Urk. 2 ) zugrunde liegt. 3.2 Am 16. August 2012 wurde der Beschwerdeführer durch den RAD-Arzt Dr. med. Z.___, Facharzt für Arbeits- und Allgemeinmedizin, untersucht (Urk. 8/102). Dr. Z.___ stellte als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit: - rechte Hüfte mit fortgeschrittener Arthrose - linke Hüfte mit Totalprothese (08.02.2012) - Lendenwirbelsäule mit vorzeitigen degenerativen Veränderungen, Zu stand nach Fenestrierung L3/4 links und Synovialzsystenresektion (19.04.2007) - linkes Knie mit vorzeitigen degenerativen Veränderungen (Unfall 06.2004, Eingriffe 02.2006, 07.2006 und 08.2006) Der Beschwerdeführer klagte über Besch w erden im Rücken und im linken Knie. Das linke Knie sei, insbesondere unter Belastung, schmerzhaft und dessen Bewe gungsumfang sei eingeschränkt. Die Rückenschmerzen hätten seit 2011 wieder zugenommen. In seiner Beurteilung hielt Dr. Z.___ fest, der Beschwerdeführer zeige an ver schiedenen Regionen (Achsenskelett, Hüftgelenke, linkes Kniegelenk) vorzeitige degenerative Veränderungen. Dies bedinge eine reduzierte Belast barkeit in der Lastenhandhabung, in den Zwangshaltungen und im Bücken/Knien. Dazu ko mme, weil mehrere Körperregionen betroffen seien, ein erhöhter Erholungsbe darf von 50 % eines Arbeitstages. Die gegenwärtige Tätig keit (Anm.: Küchen assistent im Alterszentrum Y.___ ) sei optimal angepasst. 3.3 Im Rahmen des Revisionsverfahrens präsentiert sich die medizinische Aktenlage wie folgt: 3.3.1 Vom 2 2. November bis 1 9. Dezember 2016 befand sich der Beschwerdeführer zur Rehabilitation im Rehaz entrum A.___. Im entsprechenden Bericht (Bericht vom 1 3. Januar 2017, Urk. 8/128) wurden als Diagnosen eine partielle Re-Ruptur der Subscapularissehne der linken Schulter sowie ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom links aufgeführt. Der Beschwerdeführer sei im Anschluss an eine Schulterarthroskopie zur Mobilisation der linken Schulter in die Rehabehandlung eingetreten und habe am Ende in gebessertem Allgemeinzustand und mit gesteigerter Mobilisation des linken Schultergelenks entlassen werden können. Bis zum 2. Januar 2017 sei der Beschwerdeführer nicht arbeitsfähig. Die anschliessende Arbeitsfähigkeit sei von den nachbehandelnden Kollegen zu evaluieren. 3.3.2 Am 2 6. Mai 2017 führte Dr. med. B.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, erneut eine Re-Arthroskopie der linken Schulter durch. Er hielt fest (Bericht vom 5. September 2017, Urk. 8/147), der Beschwerdeführer habe ihn nach der Operation im Oktober 2016 aufgrund postoperativer Schmerzen für eine Zweitmeinung aufgesucht. Nach Beginn eines Krafttraining s mit MTT im Dezem ber 2016 seien die Schmerzen in der Schulter wieder vermehrt aufgetreten und hätten sich bewegungseinschränkend ausgewirkt. Infolgedessen sei die erneute Operation vorgenommen worden. Nach dieser seien die Schmerzen nun regre dient, bestünden aber nach wie vor, ebenso wie eine Belastungseinschränkung. Drei Monate postoperativ habe sich im August 2017 eine mögliche persistierende Kapsulitis gezeigt. Der Beschwerdeführer sei seit der Operation im Mai und noch bis zum 8. Oktober 2017 arbeitsunfähig. Es bestünden eine eingeschränkte Belastbarkeit und Schmerzen. Am 2 8. September 2017 berichtete Dr. B.___ ( Urk. 8/150), es bestünden eine persistierende Inflammation und Schmerzhaftigkeit des linken Schultergelenks, wofür ein humeraler Knorpeldefekt verantwortlich sein könne. Eine Steroid-Injek tion vor sechs Wochen habe nur einen temporären Effekt gezeigt. Er emp fehle dem Beschwerdeführer daher, die Physiotherapie vorerst zu sistieren. Eine Arbeitstätigkeit sei dem Beschwerdeführer nach wie vor nicht zumutbar, da die linke Schulter bereits bei leichten Haushaltsarbeiten schmerze ; das Arztzeugnis werde entsprechend verlängert. Am 3 1. Oktober 2017 liess Dr. B.___ verlauten ( Urk. 8/151), die Schmerz problematik habe sich einigermassen stabilisiert. Dies jedoch nur, weil der Be schwerdeführer die linke Schulter nicht mehr oder lediglich leicht belaste. Er habe den Beschwerdeführer auf den humeralen Knorpeldefekt hingewiesen, welcher als einzige mögliche Schmerzursache in Frage komme. Er habe daher dazu geraten, eine Hemiprothese mit einem Humeruskopfersatz zu implantieren. Das Arzt zeug nis werde verlängert. 3.3.3 Dem Bericht der integrierten Psychiatrie C.___ vom 3 1. Oktober 2017 ( Urk. 8/152) ist zu entnehmen, dass sich der Beschwerdeführer dort seit dem 27. April 2017 in ambulanter Behandlung befindet. Die Ärzte diagnostizierten eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig leichter bis mittelgradiger Episode. Aufgrund dessen könne sich der Beschwerdeführer derzeit nicht allzu gut konzentrieren und seine Auffassung sei noch etwas reduziert, sodass er ins gesamt etwas verlangsamt sei. Ausserdem ermüde er schneller und sei dünn häutig. Aus psychiatrischer Sicht bestehe ab dem 1. Juli 2017 eine Arbeitsun fähigkeit von etwa 20 – 40 %. 3.3.4 Dr. B.___ wiederum berichtete am 1 4. November 2017 ( Urk. 8/155), der Beschwerdeführer verspüre unter Belastung weiterhin Schmerzen an der linken Schulter, weshalb er sich für die vorgeschlagene Operation mit Implantation einer Hemiprothese m it Humeruskopfersatz entschieden habe. Die Operation sei für den 1 7. Januar 2018 geplant. Am 1 9. Dezember 2017 teilte Dr. B.___ mit, dass dieser Termin vorerst fallen gelassen werde, da der Beschwerdeführer kürzlich eine Lungenembolie erlitten habe ( Urk. 8/157). Am 1 1. April 2018 wurde dem Beschwerdeführer schliesslich eine Hemiprothese an d er linken Schulter implantiert (vgl. Bericht vom 2 4. Mai 2018, Urk. 8/178-179). Dr. B.___ berichtete, der Beschwerdeführer habe postoperativ bislang fünf Wochen im A.___ zur Rehabilitation verbracht. Die Schmerzen seien initial recht ausgeprägt gewesen, im Verlauf jedoch zurückgegangen. Es zeige sich daher ein positiver postoperati ver Verlauf mit guter Schmerzreg redienz und bereits guter assistiver Mobilität der linken Schulter. In der Physiotherapie könne daher nun mit leichter Kräftigung und weiter aktiv- assistiver Mo bilisation fortgefahren werden. In seinem Bericht vom 1 4. Juni 2018 ( Urk. 8/185) führte Dr. B.___ aus, Mobi lität, Kraft und Funktionalität der linken Schulter seien postoperativ noch eingeschränkt und es bestünden weiterhin Schmerzen im Bereich der Subsca pularissehne. Die Prognose sei fraglich mit wahrscheinlich persistierender Funk tionseinschränkung der linken oberen Extremität. Die Arbeitsfähigkeit schätzte er auf 4 Stunden, im weiteren Verlauf möglicherweise auch 8 Stunden täglich mit einer verminderten Leistungs fähigkeit von 60 %. 3.3.5 Am 1 8. September 2018 berichtete Dr. B.___ ( Urk. 3), die seit Juni 2018 durchgeführten weiteren Verlaufskontrollen hätten ergeben, dass weiterhin pers i stierende und einschränkende Schmerzen in der linken Schulter bestünden, welche schon das Schreiben mit einem Kugelschreiber sehr schwierig machten. Es sei daher von einer minimalen Belastbarkeit der linken Schulter auszugehen. Er führe dies auf eine nicht ausreichende Zentrierung des linken Schultergelenks bei zwar noch vorhandener Subscapularissehne, aber stark verfetteter und insuf fizienter Muskulatur zurück. Aktuell werde mittels Physiotherapie versucht, eine möglichst gute Zentrierung zu erreichen. Sollte dies nicht gelingen, bleibe die linke Schulter voraussichtlich schmerzbedingt nicht belastbar. Es bleibe der weitere Verlauf abzuwarten. Für eine körperlich belastende Tätigkeit bleibe der Beschwerdeführer aber auch bei tendentiell positiver Entwicklung nicht ein setz bar. 3.3.6 In seiner Stellungnahme vom 2 5. Juni 2018 führte Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, RAD, aus ( Urk. 8/189/4-5), dem Beschwerdeführer sei am 1 1. April 2018 eine Schulterpro these implantiert worden. Dr. B.___ beschreibe einen regelrechten Sitz der Prothese mit wenig Schmerzen und guter assistiver Mobilität. Für die Dauer der Rekonvaleszenz von drei Monaten nach der Operation sei eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % zu erwarten. Danach sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit das voroperative Niveau erreicht (vgl. Urk. 8/161/5-7; und der Beschwerdeführer demnach in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig). 4. 4.1 Mit Blick auf die aufliegenden Akten lässt sich erkennen, dass beim Beschwer deführer seit der letztmaligen Prüfung des Rentenanspruchs insbesondere eine Problematik im Zusammenhang mit der linken Schulter (vgl. E. 3.3.1, 3.3.2, 3.3.4, 3.3.5 ) sowie eine psychische Problematik (vgl. E. 3.3.3) hinzugetreten sind. Die Schulterproblematik bedingte im Oktober 2016, Mai 2017 und April 2018 je eine Sch ulteroperation, wobei im April 2018 eine Prothese implantiert wurde. Im Anschluss daran berichtete Dr. B.___ zunächst über einen positiven Verla uf, hielt im Juni 2018 jedoch fest, dass die Prognose noch unklar und ungünstig sei. Die aktuelle und künftige Arbeitsfähigkeit konnte er nicht genau benennen (vgl. E. 3.3.4). Im September 2018 be s tätigte er zuhanden des Beschwerdeführers, dass weiterhin Schmerzen und Belastungseinschränkungen bestünden. Er hielt eine körperlich belastende Tätigkeit zukünftig für nicht zumutbar und wies im Übrigen darauf hin, dass der weitere Verlauf abzuwarten sei (vgl. E. 3.3.5). Den Berichten von Dr. B.___ kann mithin keine abschliessende Beurteilung der Gesund heits schädigung oder dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit entnommen werden. Insbesondere bleibt unklar, ob die von Dr. B.___ geschätzte Leis tungseinschränkung von 60 % die (gesamte) aktuelle Leistungsfähigkeit abbildet oder von der attestierten Arbeitsfähigkeit von aktuell 4 Stunden in Abzug zu bringen ist (E. 3.3.4). Eine abschliessende Beurteilung der Leistungsfähigkeit is t gestützt darauf nicht möglich. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin kann hierfür auch nicht auf die Beurteilung ihres RAD-Arztes (vgl. E. 3.3.6) abgestellt werden. Die Stellungnahme von Dr. D.___ datiert vom 2 5. Juni 2018 und damit rund zwei Monate nach der Operation. Mit Blick auf die Berichte von Dr. B.___ bestehen Hinweise da rauf, dass der von Dr. D.___ prognostizierte postoperative Verlauf (vollständige Rehabilitation innert drei Monaten) nicht eingetreten ist. Weitere Unterlagen, welche über die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers Aufschluss geben könnten, liegen nicht vor – so wurden insbesondere vo m Rehabilitation s auf ent halt des Beschwerdeführers im A.___ im Frühjahr/Sommer 2018 kein Bericht eingeholt. Schliesslich hat sich die Beschwerdegegnerin nicht dazu geäussert, ob sich aus psychiatrischer Sicht eine relevante Veränderung ergeben hat. Vor diesem Hintergrund kann nicht abschliessend beurteilt werden, ob eine an spruchsrelevante Änderung des Gesundheitsschadens respektive der daraus resul tierenden Arbeitsfähigkeit eingetreten ist. 4. 2 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Gesundheitszustand des Beschwer de führers und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit – und mithin die Frage, ob sich seit der Verfügung vom 6. März 2013 eine relevante Veränderung ( Art. 17 ATSG) zugetragen hat – mangels rechtskonformer Sachverhaltsabkärung nicht hinreichend beurteilt werden können. Es sind daher weitere medizinische Abklärungen erforderlich. 5. In Aufhebung der angefochtenen Verfügung ist die Sache demnach an die Be schwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese im Sinne der Erwägungen weitere Abklärungen vornimmt. Danach hat die Beschwerdegegnerin über d en An spruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung neu zu ent schei den. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 6. Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Ver fahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- fest gelegt und vor liegend auf Fr. 6 00.-- festgesetzt. Die Rückweisung an die Verwaltung gilt nach ständiger Rechtsprechung als voll ständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten der Be sch werdegegnerin aufzuerlegen sind. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 6. September 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwer deführers neu ver füge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 6 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstMeier

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2018.00826 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Meier Urteil vom 17. April 2019

IV.2018.00826

IV.2018.00826

IV.2018.00826 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Meier

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Meier

Urteil vom 17. April 2019

Urteil vom 17. April 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Der 1960 geborene X.___ verfügt über eine Anlehre als Heliograph und war zuletzt bis Ende Mai 2018 (Urk. 8/160) als Küchenassistent im Alters zentrum Y.___ angestellt (Urk. 8/125). Am 6. Juli 2005 (Eingangs datum) meldete er sich erstmals bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 8/5). Nachdem X.___ am 26. Juni 2004 im Badezimmer ausgerutscht war, beklagte er insbesondere Schmerzen im linken Knie, was eine entsprechende Operation nach sich zog. Nachdem die Kniebeschwerden abgeklungen waren, standen Probleme mit der linken Hüfte im Vordergrund (Urk. 8/39). Die IV-Stelle erachtete den Versicherten als vorübergehend arbeitsunfähig, weshalb sie ihm mit Verfügung vom 18. Okto ber 2007 für den Zeitraum vom 1. Juni 2005 bis 31. Mai 2007 eine befristete Rente der Invalidenversicherung zusprach (Urk. 8/49).

1.1 Der 1960 geborene X.___ verfügt über eine Anlehre als Heliograph und war zuletzt bis Ende Mai 2018 (Urk. 8/160) als Küchenassistent im Alters zentrum Y.___ angestellt (Urk. 8/125). Am 6. Juli 2005 (Eingangs datum) meldete er sich erstmals bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 8/5). Nachdem X.___ am 26. Juni 2004 im Badezimmer ausgerutscht war, beklagte er insbesondere Schmerzen im linken Knie, was eine entsprechende Operation nach sich zog. Nachdem die Kniebeschwerden abgeklungen waren, standen Probleme mit der linken Hüfte im Vordergrund (Urk. 8/39). Die IV-Stelle erachtete den Versicherten als vorübergehend arbeitsunfähig, weshalb sie ihm mit Verfügung vom 18. Okto ber 2007 für den Zeitraum vom 1. Juni 2005 bis 31. Mai 2007 eine befristete Rente der Invalidenversicherung zusprach (Urk. 8/49). 1.2 Am 22. April 2008 (Eingangsdatum) meldete sich X.___ erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 8/54). In einer Untersuchung durch den regionalen ärztlichen Dienst (RAD) wurden Beschwerden im Zusammenhang mit beiden Hüften, der Lendenwirbelsäule und dem linken Knie festgestellt (Urk. 8/102). Die IV-Stelle anerkannte deswegen ab dem 1. Oktober 2011 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (Urk. 8/104) und sprach dem Versicherten mit Ver fügung vom 6. März 2013 und Wirkung ab 1. September 2012 eine Dreiviertels rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 8/116 i.V.m. Urk. 8/110).

1.2 Am 22. April 2008 (Eingangsdatum) meldete sich X.___ erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 8/54). In einer Untersuchung durch den regionalen ärztlichen Dienst (RAD) wurden Beschwerden im Zusammenhang mit beiden Hüften, der Lendenwirbelsäule und dem linken Knie festgestellt (Urk. 8/102). Die IV-Stelle anerkannte deswegen ab dem 1. Oktober 2011 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (Urk. 8/104) und sprach dem Versicherten mit Ver fügung vom 6. März 2013 und Wirkung ab 1. September 2012 eine Dreiviertels rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 8/116 i.V.m. Urk. 8/110). 1.3 Im Jahr 2016 wurde ein Rentenrevisionsverfahren eingeleitet, in welchem der Ver sicherte insbesondere Probleme mit der linken Schulter beklagte (Revisions fragebogen vom 20. Dezember 2016, Urk. 8/122). In der Folge tätigte die IV-Stelle medizinische (vgl. Urk. 8/127, 8/128, 8/129, 8/147, 8/150, 8/151, 8/152, 8/155, 8/157) und erwerbliche (Urk. 8/125) Abklärungen und holte die Akten des Unfall versicherers (Urk. 8/133) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vor be scheid vom 12. Februar 2018, Urk. 8/164, Einwand vom 27. Februar 2018, Urk. 8/170) gelangte die IV-Stelle zur Ansicht, dass drei Monate nach Einsetzen der Schulterprothese (am 11. April 2018) eine Arbeitstätigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit zumutbar sei (Urk. 8/189 i.V.m. Urk. 8/161/7). Mit Verfü gung vom 6. September 2018 sprach sie X.___ für den Zeitraum von Oktober 2016 bis September 2017 eine ganze und ab Oktober 2017 eine Dreivier telsrente der Invalidenversicherung zu (Urk. 2 [=Urk. 8/203 i.V.m. Urk. 8/194 ]).

1.3 Im Jahr 2016 wurde ein Rentenrevisionsverfahren eingeleitet, in welchem der Ver sicherte insbesondere Probleme mit der linken Schulter beklagte (Revisions fragebogen vom 20. Dezember 2016, Urk. 8/122). In der Folge tätigte die IV-Stelle medizinische (vgl. Urk. 8/127, 8/128, 8/129, 8/147, 8/150, 8/151, 8/152, 8/155, 8/157) und erwerbliche (Urk. 8/125) Abklärungen und holte die Akten des Unfall versicherers (Urk. 8/133) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vor be scheid vom 12. Februar 2018, Urk. 8/164, Einwand vom 27. Februar 2018, Urk. 8/170) gelangte die IV-Stelle zur Ansicht, dass drei Monate nach Einsetzen der Schulterprothese (am 11. April 2018) eine Arbeitstätigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit zumutbar sei (Urk. 8/189 i.V.m. Urk. 8/161/7). Mit Verfü gung vom 6. September 2018 sprach sie X.___ für den Zeitraum von Oktober 2016 bis September 2017 eine ganze und ab Oktober 2017 eine Dreivier telsrente der Invalidenversicherung zu (Urk. 2 [=Urk. 8/203 i.V.m. Urk. 8/194 ]). 2. Dagegen erhob der Versicherte am 25. September 2018 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei ihm auch ab Oktober 2017 eine ganze Rente der Invaliden ver siche rung auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 25. Oktober 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7) was dem Be schwer deführer am 29. Oktober 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 9). Mit Beschluss vom 6. März 2019 stellte das Gericht dem Beschwerdeführer eine mögliche reformatio in peius im Sinne der Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung in Aussicht und setz t e ihm eine Frist von 20 Tagen zur Stellungnahme ( Urk. 11). Der Beschwerdeführer liess sich innert der angesetzten Frist nicht vernehmen.

2. Dagegen erhob der Versicherte am 25. September 2018 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei ihm auch ab Oktober 2017 eine ganze Rente der Invaliden ver siche rung auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 25. Oktober 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7) was dem Be schwer deführer am 29. Oktober 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 9). Mit Beschluss vom 6. März 2019 stellte das Gericht dem Beschwerdeführer eine mögliche reformatio in peius im Sinne der Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung in Aussicht und setz t e ihm eine Frist von 20 Tagen zur Stellungnahme ( Urk. 11). Der Beschwerdeführer liess sich innert der angesetzten Frist nicht vernehmen. 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten an spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Ände rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Fe rner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachver halts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

1.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten an spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Ände rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Fe rner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachver halts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.3 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Pro zess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).

1.3 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Pro zess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2.

2. 2.1 In der angefochtenen Verfügung (Urk. 2 [=Urk. 8/203 i.V.m. Urk. 8/194]) erwog die Beschwerdegegnerin, eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheits zu standes sei nicht ausgewiesen. Der Beschwerdeführer sei aufgrund einer Schulter verletzung im Oktober 2016 vorübergehend bis Juni 2017 nicht arbeitsfähig gewesen. Seit dem 1. Juli 2017 sei eine Arbeitstätigkeit von 50 % unter Berück sichtigung des Belastungsprofils zumutbar. Die i m Frühjahr 2018 durchgeführte Operation habe nur kurzfristig zu einer Einschränkung geführt und innert drei Monate n sei der voroperative Zustand wieder erreicht gewesen.

2.1 In der angefochtenen Verfügung (Urk. 2 [=Urk. 8/203 i.V.m. Urk. 8/194]) erwog die Beschwerdegegnerin, eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheits zu standes sei nicht ausgewiesen. Der Beschwerdeführer sei aufgrund einer Schulter verletzung im Oktober 2016 vorübergehend bis Juni 2017 nicht arbeitsfähig gewesen. Seit dem 1. Juli 2017 sei eine Arbeitstätigkeit von 50 % unter Berück sichtigung des Belastungsprofils zumutbar. Die i m Frühjahr 2018 durchgeführte Operation habe nur kurzfristig zu einer Einschränkung geführt und innert drei Monate n sei der voroperative Zustand wieder erreicht gewesen. 2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend ( Urk. 1), Die Schulter operation liege nun fünf Monate zurück und trotz regelmässiger Physiotherapie seien keine Fortschritte ersichtlich. Innert drei Monaten ab Operation sei nicht, w ie erwartet, eine vollständige Genesung erfolgt. Eine Arbeitsaufnahme sei aktu ell und wohl auch in Zukunft nicht mehr möglich.

2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend ( Urk. 1), Die Schulter operation liege nun fünf Monate zurück und trotz regelmässiger Physiotherapie seien keine Fortschritte ersichtlich. Innert drei Monaten ab Operation sei nicht, w ie erwartet, eine vollständige Genesung erfolgt. Eine Arbeitsaufnahme sei aktu ell und wohl auch in Zukunft nicht mehr möglich. 2.3 In der Beschwerdeantwort ( Urk. 7) führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, der im Rahmen des Beschwerdever f ahrens aufgelegte Arztbericht ( vom 18. Septem ber 2018 ) lege lediglich dar, dass der Beschwerdeführer prognostisch für körperlich belastende Tätigkeiten nicht einsetzbar sei. Es fehle an einer Begründung, weshalb dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit in einem Pensum von 50 % nicht möglich sein solle. Infolgedessen werde an der Verfü gung festgehalten.

2.3 In der Beschwerdeantwort ( Urk. 7) führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, der im Rahmen des Beschwerdever f ahrens aufgelegte Arztbericht ( vom 18. Septem ber 2018 ) lege lediglich dar, dass der Beschwerdeführer prognostisch für körperlich belastende Tätigkeiten nicht einsetzbar sei. Es fehle an einer Begründung, weshalb dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit in einem Pensum von 50 % nicht möglich sein solle. Infolgedessen werde an der Verfü gung festgehalten. 3.

3. 3.1 Ob eine revisionsrechtliche Änderung eingetreten ist, ergibt sich aus dem Ver gleich des Sachverhalts wie er im Zeitpunkt der Rentenzusprache am 6. März 2013 (Urk. 8/116 i.V.m. Urk. 8/110) bestand, mit demjenigen, welcher der hier angefochtenen Verfüg ung (Urk. 2 ) zugrunde liegt.

3.1 Ob eine revisionsrechtliche Änderung eingetreten ist, ergibt sich aus dem Ver gleich des Sachverhalts wie er im Zeitpunkt der Rentenzusprache am 6. März 2013 (Urk. 8/116 i.V.m. Urk. 8/110) bestand, mit demjenigen, welcher der hier angefochtenen Verfüg ung (Urk. 2 ) zugrunde liegt. 3.2 Am 16. August 2012 wurde der Beschwerdeführer durch den RAD-Arzt Dr. med. Z.___, Facharzt für Arbeits- und Allgemeinmedizin, untersucht (Urk. 8/102). Dr. Z.___ stellte als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit:

3.2 Am 16. August 2012 wurde der Beschwerdeführer durch den RAD-Arzt Dr. med. Z.___, Facharzt für Arbeits- und Allgemeinmedizin, untersucht (Urk. 8/102). Dr. Z.___ stellte als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit: - rechte Hüfte mit fortgeschrittener Arthrose

rechte Hüfte mit fortgeschrittener Arthrose - linke Hüfte mit Totalprothese (08.02.2012)

linke Hüfte mit Totalprothese (08.02.2012) - Lendenwirbelsäule mit vorzeitigen degenerativen Veränderungen, Zu stand nach Fenestrierung L3/4 links und Synovialzsystenresektion (19.04.2007)

Lendenwirbelsäule mit vorzeitigen degenerativen Veränderungen, Zu stand nach Fenestrierung L3/4 links und Synovialzsystenresektion (19.04.2007) - linkes Knie mit vorzeitigen degenerativen Veränderungen (Unfall 06.2004, Eingriffe 02.2006, 07.2006 und 08.2006)

linkes Knie mit vorzeitigen degenerativen Veränderungen (Unfall 06.2004, Eingriffe 02.2006, 07.2006 und 08.2006) Der Beschwerdeführer klagte über Besch w erden im Rücken und im linken Knie. Das linke Knie sei, insbesondere unter Belastung, schmerzhaft und dessen Bewe gungsumfang sei eingeschränkt. Die Rückenschmerzen hätten seit 2011 wieder zugenommen.

Der Beschwerdeführer klagte über Besch w erden im Rücken und im linken Knie. Das linke Knie sei, insbesondere unter Belastung, schmerzhaft und dessen Bewe gungsumfang sei eingeschränkt. Die Rückenschmerzen hätten seit 2011 wieder zugenommen. In seiner Beurteilung hielt Dr. Z.___ fest, der Beschwerdeführer zeige an ver schiedenen Regionen (Achsenskelett, Hüftgelenke, linkes Kniegelenk) vorzeitige degenerative Veränderungen. Dies bedinge eine reduzierte Belast barkeit in der Lastenhandhabung, in den Zwangshaltungen und im Bücken/Knien. Dazu ko mme, weil mehrere Körperregionen betroffen seien, ein erhöhter Erholungsbe darf von 50 % eines Arbeitstages. Die gegenwärtige Tätig keit (Anm.: Küchen assistent im Alterszentrum Y.___ ) sei optimal angepasst.

In seiner Beurteilung hielt Dr. Z.___ fest, der Beschwerdeführer zeige an ver schiedenen Regionen (Achsenskelett, Hüftgelenke, linkes Kniegelenk) vorzeitige degenerative Veränderungen. Dies bedinge eine reduzierte Belast barkeit in der Lastenhandhabung, in den Zwangshaltungen und im Bücken/Knien. Dazu ko mme, weil mehrere Körperregionen betroffen seien, ein erhöhter Erholungsbe darf von 50 % eines Arbeitstages. Die gegenwärtige Tätig keit (Anm.: Küchen assistent im Alterszentrum Y.___ ) sei optimal angepasst. 3.3 Im Rahmen des Revisionsverfahrens präsentiert sich die medizinische Aktenlage wie folgt:

3.3 Im Rahmen des Revisionsverfahrens präsentiert sich die medizinische Aktenlage wie folgt: 3.3.1 Vom 2 2. November bis 1 9. Dezember 2016 befand sich der Beschwerdeführer zur Rehabilitation im Rehaz entrum A.___. Im entsprechenden Bericht (Bericht vom 1 3. Januar 2017, Urk. 8/128) wurden als Diagnosen eine partielle Re-Ruptur der Subscapularissehne der linken Schulter sowie ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom links aufgeführt. Der Beschwerdeführer sei im Anschluss an eine Schulterarthroskopie zur Mobilisation der linken Schulter in die Rehabehandlung eingetreten und habe am Ende in gebessertem Allgemeinzustand und mit gesteigerter Mobilisation des linken Schultergelenks entlassen werden können. Bis zum 2. Januar 2017 sei der Beschwerdeführer nicht arbeitsfähig. Die anschliessende Arbeitsfähigkeit sei von den nachbehandelnden Kollegen zu evaluieren.

3.3.1 Vom 2 2. November bis 1 9. Dezember 2016 befand sich der Beschwerdeführer zur Rehabilitation im Rehaz entrum A.___. Im entsprechenden Bericht (Bericht vom 1 3. Januar 2017, Urk. 8/128) wurden als Diagnosen eine partielle Re-Ruptur der Subscapularissehne der linken Schulter sowie ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom links aufgeführt. Der Beschwerdeführer sei im Anschluss an eine Schulterarthroskopie zur Mobilisation der linken Schulter in die Rehabehandlung eingetreten und habe am Ende in gebessertem Allgemeinzustand und mit gesteigerter Mobilisation des linken Schultergelenks entlassen werden können. Bis zum 2. Januar 2017 sei der Beschwerdeführer nicht arbeitsfähig. Die anschliessende Arbeitsfähigkeit sei von den nachbehandelnden Kollegen zu evaluieren. 3.3.2 Am 2 6. Mai 2017 führte Dr. med. B.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, erneut eine Re-Arthroskopie der linken Schulter durch. Er hielt fest (Bericht vom 5. September 2017, Urk. 8/147), der Beschwerdeführer habe ihn nach der Operation im Oktober 2016 aufgrund postoperativer Schmerzen für eine Zweitmeinung aufgesucht. Nach Beginn eines Krafttraining s mit MTT im Dezem ber 2016 seien die Schmerzen in der Schulter wieder vermehrt aufgetreten und hätten sich bewegungseinschränkend ausgewirkt. Infolgedessen sei die erneute Operation vorgenommen worden. Nach dieser seien die Schmerzen nun regre dient, bestünden aber nach wie vor, ebenso wie eine Belastungseinschränkung. Drei Monate postoperativ habe sich im August 2017 eine mögliche persistierende Kapsulitis gezeigt. Der Beschwerdeführer sei seit der Operation im Mai und noch bis zum 8. Oktober 2017 arbeitsunfähig. Es bestünden eine eingeschränkte Belastbarkeit und Schmerzen.

3.3.2 Am 2 6. Mai 2017 führte Dr. med. B.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, erneut eine Re-Arthroskopie der linken Schulter durch. Er hielt fest (Bericht vom 5. September 2017, Urk. 8/147), der Beschwerdeführer habe ihn nach der Operation im Oktober 2016 aufgrund postoperativer Schmerzen für eine Zweitmeinung aufgesucht. Nach Beginn eines Krafttraining s mit MTT im Dezem ber 2016 seien die Schmerzen in der Schulter wieder vermehrt aufgetreten und hätten sich bewegungseinschränkend ausgewirkt. Infolgedessen sei die erneute Operation vorgenommen worden. Nach dieser seien die Schmerzen nun regre dient, bestünden aber nach wie vor, ebenso wie eine Belastungseinschränkung. Drei Monate postoperativ habe sich im August 2017 eine mögliche persistierende Kapsulitis gezeigt. Der Beschwerdeführer sei seit der Operation im Mai und noch bis zum 8. Oktober 2017 arbeitsunfähig. Es bestünden eine eingeschränkte Belastbarkeit und Schmerzen. Am 2 8. September 2017 berichtete Dr. B.___ ( Urk. 8/150), es bestünden eine persistierende Inflammation und Schmerzhaftigkeit des linken Schultergelenks, wofür ein humeraler Knorpeldefekt verantwortlich sein könne. Eine Steroid-Injek tion vor sechs Wochen habe nur einen temporären Effekt gezeigt. Er emp fehle dem Beschwerdeführer daher, die Physiotherapie vorerst zu sistieren. Eine Arbeitstätigkeit sei dem Beschwerdeführer nach wie vor nicht zumutbar, da die linke Schulter bereits bei leichten Haushaltsarbeiten schmerze ; das Arztzeugnis werde entsprechend verlängert.

Am 2 8. September 2017 berichtete Dr. B.___ ( Urk. 8/150), es bestünden eine persistierende Inflammation und Schmerzhaftigkeit des linken Schultergelenks, wofür ein humeraler Knorpeldefekt verantwortlich sein könne. Eine Steroid-Injek tion vor sechs Wochen habe nur einen temporären Effekt gezeigt. Er emp fehle dem Beschwerdeführer daher, die Physiotherapie vorerst zu sistieren. Eine Arbeitstätigkeit sei dem Beschwerdeführer nach wie vor nicht zumutbar, da die linke Schulter bereits bei leichten Haushaltsarbeiten schmerze ; das Arztzeugnis werde entsprechend verlängert. Am 3 1. Oktober 2017 liess Dr. B.___ verlauten ( Urk. 8/151), die Schmerz problematik habe sich einigermassen stabilisiert. Dies jedoch nur, weil der Be schwerdeführer die linke Schulter nicht mehr oder lediglich leicht belaste. Er habe den Beschwerdeführer auf den humeralen Knorpeldefekt hingewiesen, welcher als einzige mögliche Schmerzursache in Frage komme. Er habe daher dazu geraten, eine Hemiprothese mit einem Humeruskopfersatz zu implantieren. Das Arzt zeug nis werde verlängert.

Am 3 1. Oktober 2017 liess Dr. B.___ verlauten ( Urk. 8/151), die Schmerz problematik habe sich einigermassen stabilisiert. Dies jedoch nur, weil der Be schwerdeführer die linke Schulter nicht mehr oder lediglich leicht belaste. Er habe den Beschwerdeführer auf den humeralen Knorpeldefekt hingewiesen, welcher als einzige mögliche Schmerzursache in Frage komme. Er habe daher dazu geraten, eine Hemiprothese mit einem Humeruskopfersatz zu implantieren. Das Arzt zeug nis werde verlängert. 3.3.3 Dem Bericht der integrierten Psychiatrie C.___ vom 3 1. Oktober 2017 ( Urk. 8/152) ist zu entnehmen, dass sich der Beschwerdeführer dort seit dem 27. April 2017 in ambulanter Behandlung befindet. Die Ärzte diagnostizierten eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig leichter bis mittelgradiger Episode. Aufgrund dessen könne sich der Beschwerdeführer derzeit nicht allzu gut konzentrieren und seine Auffassung sei noch etwas reduziert, sodass er ins gesamt etwas verlangsamt sei. Ausserdem ermüde er schneller und sei dünn häutig. Aus psychiatrischer Sicht bestehe ab dem 1. Juli 2017 eine Arbeitsun fähigkeit von etwa 20 – 40 %.

3.3.3 Dem Bericht der integrierten Psychiatrie C.___ vom 3 1. Oktober 2017 ( Urk. 8/152) ist zu entnehmen, dass sich der Beschwerdeführer dort seit dem 27. April 2017 in ambulanter Behandlung befindet. Die Ärzte diagnostizierten eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig leichter bis mittelgradiger Episode. Aufgrund dessen könne sich der Beschwerdeführer derzeit nicht allzu gut konzentrieren und seine Auffassung sei noch etwas reduziert, sodass er ins gesamt etwas verlangsamt sei. Ausserdem ermüde er schneller und sei dünn häutig. Aus psychiatrischer Sicht bestehe ab dem 1. Juli 2017 eine Arbeitsun fähigkeit von etwa 20 – 40 %. 3.3.4 Dr. B.___ wiederum berichtete am 1 4. November 2017 ( Urk. 8/155), der Beschwerdeführer verspüre unter Belastung weiterhin Schmerzen an der linken Schulter, weshalb er sich für die vorgeschlagene Operation mit Implantation einer Hemiprothese m it Humeruskopfersatz entschieden habe. Die Operation sei für den 1 7. Januar 2018 geplant. Am 1 9. Dezember 2017 teilte Dr. B.___ mit, dass dieser Termin vorerst fallen gelassen werde, da der Beschwerdeführer kürzlich eine Lungenembolie erlitten habe ( Urk. 8/157).

3.3.4 Dr. B.___ wiederum berichtete am 1 4. November 2017 ( Urk. 8/155), der Beschwerdeführer verspüre unter Belastung weiterhin Schmerzen an der linken Schulter, weshalb er sich für die vorgeschlagene Operation mit Implantation einer Hemiprothese m it Humeruskopfersatz entschieden habe. Die Operation sei für den 1 7. Januar 2018 geplant. Am 1 9. Dezember 2017 teilte Dr. B.___ mit, dass dieser Termin vorerst fallen gelassen werde, da der Beschwerdeführer kürzlich eine Lungenembolie erlitten habe ( Urk. 8/157). Am 1 1. April 2018 wurde dem Beschwerdeführer schliesslich eine Hemiprothese an d er linken Schulter implantiert (vgl. Bericht vom 2 4. Mai 2018, Urk. 8/178-179). Dr. B.___ berichtete, der Beschwerdeführer habe postoperativ bislang fünf Wochen im A.___ zur Rehabilitation verbracht. Die Schmerzen seien initial recht ausgeprägt gewesen, im Verlauf jedoch zurückgegangen. Es zeige sich daher ein positiver postoperati ver Verlauf mit guter Schmerzreg redienz und bereits guter assistiver Mobilität der linken Schulter. In der Physiotherapie könne daher nun mit leichter Kräftigung und weiter aktiv- assistiver Mo bilisation fortgefahren werden.

Am 1 1. April 2018 wurde dem Beschwerdeführer schliesslich eine Hemiprothese an d er linken Schulter implantiert (vgl. Bericht vom 2 4. Mai 2018, Urk. 8/178-179). Dr. B.___ berichtete, der Beschwerdeführer habe postoperativ bislang fünf Wochen im A.___ zur Rehabilitation verbracht. Die Schmerzen seien initial recht ausgeprägt gewesen, im Verlauf jedoch zurückgegangen. Es zeige sich daher ein positiver postoperati ver Verlauf mit guter Schmerzreg redienz und bereits guter assistiver Mobilität der linken Schulter. In der Physiotherapie könne daher nun mit leichter Kräftigung und weiter aktiv- assistiver Mo bilisation fortgefahren werden. In seinem Bericht vom 1 4. Juni 2018 ( Urk. 8/185) führte Dr. B.___ aus, Mobi lität, Kraft und Funktionalität der linken Schulter seien postoperativ noch eingeschränkt und es bestünden weiterhin Schmerzen im Bereich der Subsca pularissehne. Die Prognose sei fraglich mit wahrscheinlich persistierender Funk tionseinschränkung der linken oberen Extremität. Die Arbeitsfähigkeit schätzte er auf 4 Stunden, im weiteren Verlauf möglicherweise auch 8 Stunden täglich mit einer verminderten Leistungs fähigkeit von 60 %.

In seinem Bericht vom 1 4. Juni 2018 ( Urk. 8/185) führte Dr. B.___ aus, Mobi lität, Kraft und Funktionalität der linken Schulter seien postoperativ noch eingeschränkt und es bestünden weiterhin Schmerzen im Bereich der Subsca pularissehne. Die Prognose sei fraglich mit wahrscheinlich persistierender Funk tionseinschränkung der linken oberen Extremität. Die Arbeitsfähigkeit schätzte er auf 4 Stunden, im weiteren Verlauf möglicherweise auch 8 Stunden täglich mit einer verminderten Leistungs fähigkeit von 60 %. 3.3.5 Am 1 8. September 2018 berichtete Dr. B.___ ( Urk. 3), die seit Juni 2018 durchgeführten weiteren Verlaufskontrollen hätten ergeben, dass weiterhin pers i stierende und einschränkende Schmerzen in der linken Schulter bestünden, welche schon das Schreiben mit einem Kugelschreiber sehr schwierig machten. Es sei daher von einer minimalen Belastbarkeit der linken Schulter auszugehen. Er führe dies auf eine nicht ausreichende Zentrierung des linken Schultergelenks bei zwar noch vorhandener Subscapularissehne, aber stark verfetteter und insuf fizienter Muskulatur zurück. Aktuell werde mittels Physiotherapie versucht, eine möglichst gute Zentrierung zu erreichen. Sollte dies nicht gelingen, bleibe die linke Schulter voraussichtlich schmerzbedingt nicht belastbar. Es bleibe der weitere Verlauf abzuwarten. Für eine körperlich belastende Tätigkeit bleibe der Beschwerdeführer aber auch bei tendentiell positiver Entwicklung nicht ein setz bar.

3.3.5 Am 1 8. September 2018 berichtete Dr. B.___ ( Urk. 3), die seit Juni 2018 durchgeführten weiteren Verlaufskontrollen hätten ergeben, dass weiterhin pers i stierende und einschränkende Schmerzen in der linken Schulter bestünden, welche schon das Schreiben mit einem Kugelschreiber sehr schwierig machten. Es sei daher von einer minimalen Belastbarkeit der linken Schulter auszugehen. Er führe dies auf eine nicht ausreichende Zentrierung des linken Schultergelenks bei zwar noch vorhandener Subscapularissehne, aber stark verfetteter und insuf fizienter Muskulatur zurück. Aktuell werde mittels Physiotherapie versucht, eine möglichst gute Zentrierung zu erreichen. Sollte dies nicht gelingen, bleibe die linke Schulter voraussichtlich schmerzbedingt nicht belastbar. Es bleibe der weitere Verlauf abzuwarten. Für eine körperlich belastende Tätigkeit bleibe der Beschwerdeführer aber auch bei tendentiell positiver Entwicklung nicht ein setz bar. 3.3.6 In seiner Stellungnahme vom 2 5. Juni 2018 führte Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, RAD, aus ( Urk. 8/189/4-5), dem Beschwerdeführer sei am 1 1. April 2018 eine Schulterpro these implantiert worden. Dr. B.___ beschreibe einen regelrechten Sitz der Prothese mit wenig Schmerzen und guter assistiver Mobilität. Für die Dauer der Rekonvaleszenz von drei Monaten nach der Operation sei eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % zu erwarten. Danach sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit das voroperative Niveau erreicht (vgl. Urk. 8/161/5-7; und der Beschwerdeführer demnach in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig).

3.3.6 In seiner Stellungnahme vom 2 5. Juni 2018 führte Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, RAD, aus ( Urk. 8/189/4-5), dem Beschwerdeführer sei am 1 1. April 2018 eine Schulterpro these implantiert worden. Dr. B.___ beschreibe einen regelrechten Sitz der Prothese mit wenig Schmerzen und guter assistiver Mobilität. Für die Dauer der Rekonvaleszenz von drei Monaten nach der Operation sei eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % zu erwarten. Danach sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit das voroperative Niveau erreicht (vgl. Urk. 8/161/5-7; und der Beschwerdeführer demnach in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig). 4.

4. 4.1 Mit Blick auf die aufliegenden Akten lässt sich erkennen, dass beim Beschwer deführer seit der letztmaligen Prüfung des Rentenanspruchs insbesondere eine Problematik im Zusammenhang mit der linken Schulter (vgl. E. 3.3.1, 3.3.2, 3.3.4, 3.3.5 ) sowie eine psychische Problematik (vgl. E. 3.3.3) hinzugetreten sind.

4.1 Mit Blick auf die aufliegenden Akten lässt sich erkennen, dass beim Beschwer deführer seit der letztmaligen Prüfung des Rentenanspruchs insbesondere eine Problematik im Zusammenhang mit der linken Schulter (vgl. E. 3.3.1, 3.3.2, 3.3.4, 3.3.5 ) sowie eine psychische Problematik (vgl. E. 3.3.3) hinzugetreten sind. Die Schulterproblematik bedingte im Oktober 2016, Mai 2017 und April 2018 je eine Sch ulteroperation, wobei im April 2018 eine Prothese implantiert wurde. Im Anschluss daran berichtete Dr. B.___ zunächst über einen positiven Verla uf, hielt im Juni 2018 jedoch fest, dass die Prognose noch unklar und ungünstig sei. Die aktuelle und künftige Arbeitsfähigkeit konnte er nicht genau benennen (vgl. E. 3.3.4). Im September 2018 be s tätigte er zuhanden des Beschwerdeführers, dass weiterhin Schmerzen und Belastungseinschränkungen bestünden. Er hielt eine körperlich belastende Tätigkeit zukünftig für nicht zumutbar und wies im Übrigen darauf hin, dass der weitere Verlauf abzuwarten sei (vgl. E. 3.3.5). Den Berichten von Dr. B.___ kann mithin keine abschliessende Beurteilung der Gesund heits schädigung oder dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit entnommen werden. Insbesondere bleibt unklar, ob die von Dr. B.___ geschätzte Leis tungseinschränkung von 60 % die (gesamte) aktuelle Leistungsfähigkeit abbildet oder von der attestierten Arbeitsfähigkeit von aktuell 4 Stunden in Abzug zu bringen ist (E. 3.3.4). Eine abschliessende Beurteilung der Leistungsfähigkeit is t gestützt darauf nicht möglich.

Die Schulterproblematik bedingte im Oktober 2016, Mai 2017 und April 2018 je eine Sch ulteroperation, wobei im April 2018 eine Prothese implantiert wurde. Im Anschluss daran berichtete Dr. B.___ zunächst über einen positiven Verla uf, hielt im Juni 2018 jedoch fest, dass die Prognose noch unklar und ungünstig sei. Die aktuelle und künftige Arbeitsfähigkeit konnte er nicht genau benennen (vgl. E. 3.3.4). Im September 2018 be s tätigte er zuhanden des Beschwerdeführers, dass weiterhin Schmerzen und Belastungseinschränkungen bestünden. Er hielt eine körperlich belastende Tätigkeit zukünftig für nicht zumutbar und wies im Übrigen darauf hin, dass der weitere Verlauf abzuwarten sei (vgl. E. 3.3.5). Den Berichten von Dr. B.___ kann mithin keine abschliessende Beurteilung der Gesund heits schädigung oder dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit entnommen werden. Insbesondere bleibt unklar, ob die von Dr. B.___ geschätzte Leis tungseinschränkung von 60 % die (gesamte) aktuelle Leistungsfähigkeit abbildet oder von der attestierten Arbeitsfähigkeit von aktuell 4 Stunden in Abzug zu bringen ist (E. 3.3.4). Eine abschliessende Beurteilung der Leistungsfähigkeit is t gestützt darauf nicht möglich. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin kann hierfür auch nicht auf die Beurteilung ihres RAD-Arztes (vgl. E. 3.3.6) abgestellt werden. Die Stellungnahme von Dr. D.___ datiert vom 2 5. Juni 2018 und damit rund zwei Monate nach der Operation. Mit Blick auf die Berichte von Dr. B.___ bestehen Hinweise da rauf, dass der von Dr. D.___ prognostizierte postoperative Verlauf (vollständige Rehabilitation innert drei Monaten) nicht eingetreten ist. Weitere Unterlagen, welche über die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers Aufschluss geben könnten, liegen nicht vor – so wurden insbesondere vo m Rehabilitation s auf ent halt des Beschwerdeführers im A.___ im Frühjahr/Sommer 2018 kein Bericht eingeholt. Schliesslich hat sich die Beschwerdegegnerin nicht dazu geäussert, ob sich aus psychiatrischer Sicht eine relevante Veränderung ergeben hat.

Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin kann hierfür auch nicht auf die Beurteilung ihres RAD-Arztes (vgl. E. 3.3.6) abgestellt werden. Die Stellungnahme von Dr. D.___ datiert vom 2 5. Juni 2018 und damit rund zwei Monate nach der Operation. Mit Blick auf die Berichte von Dr. B.___ bestehen Hinweise da rauf, dass der von Dr. D.___ prognostizierte postoperative Verlauf (vollständige Rehabilitation innert drei Monaten) nicht eingetreten ist. Weitere Unterlagen, welche über die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers Aufschluss geben könnten, liegen nicht vor – so wurden insbesondere vo m Rehabilitation s auf ent halt des Beschwerdeführers im A.___ im Frühjahr/Sommer 2018 kein Bericht eingeholt. Schliesslich hat sich die Beschwerdegegnerin nicht dazu geäussert, ob sich aus psychiatrischer Sicht eine relevante Veränderung ergeben hat. Vor diesem Hintergrund kann nicht abschliessend beurteilt werden, ob eine an spruchsrelevante Änderung des Gesundheitsschadens respektive der daraus resul tierenden Arbeitsfähigkeit eingetreten ist.

Vor diesem Hintergrund kann nicht abschliessend beurteilt werden, ob eine an spruchsrelevante Änderung des Gesundheitsschadens respektive der daraus resul tierenden Arbeitsfähigkeit eingetreten ist. 4. 2 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Gesundheitszustand des Beschwer de führers und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit – und mithin die Frage, ob sich seit der Verfügung vom 6. März 2013 eine relevante Veränderung ( Art. 17 ATSG) zugetragen hat – mangels rechtskonformer Sachverhaltsabkärung nicht hinreichend beurteilt werden können. Es sind daher weitere medizinische Abklärungen erforderlich.

4. 2 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Gesundheitszustand des Beschwer de führers und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit – und mithin die Frage, ob sich seit der Verfügung vom 6. März 2013 eine relevante Veränderung ( Art. 17 ATSG) zugetragen hat – mangels rechtskonformer Sachverhaltsabkärung nicht hinreichend beurteilt werden können. Es sind daher weitere medizinische Abklärungen erforderlich. 5. In Aufhebung der angefochtenen Verfügung ist die Sache demnach an die Be schwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese im Sinne der Erwägungen weitere Abklärungen vornimmt. Danach hat die Beschwerdegegnerin über d en An spruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung neu zu ent schei den. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.

5. In Aufhebung der angefochtenen Verfügung ist die Sache demnach an die Be schwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese im Sinne der Erwägungen weitere Abklärungen vornimmt. Danach hat die Beschwerdegegnerin über d en An spruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung neu zu ent schei den. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 6. Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Ver fahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- fest gelegt und vor liegend auf Fr. 6 00.-- festgesetzt.

6. Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Ver fahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- fest gelegt und vor liegend auf Fr. 6 00.-- festgesetzt. Die Rückweisung an die Verwaltung gilt nach ständiger Rechtsprechung als voll ständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten der Be sch werdegegnerin aufzuerlegen sind.

Die Rückweisung an die Verwaltung gilt nach ständiger Rechtsprechung als voll ständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten der Be sch werdegegnerin aufzuerlegen sind. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 6. September 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwer deführers neu ver füge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 6. September 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwer deführers neu ver füge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 6 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 6 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

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