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Kometen, auch bekannt unter dem Namen Schweifsterne, sind ein wiederkehrendes Spektakel am Nachthimmel. Manche von ihnen entwickeln weit ausgedehnte Schweife, die sogar von blossem Auge sichtbar sind. Einer war der Komet Hale-Bopp, welcher im Jahre 1997 gut sichtbar den Nachthimmel schmückte.
Kometen sind einige Kilometer grosse Brocken aus Gestein, Staub und Eis. Befinden sie sich weit entfernt von der Sonne, sind sie viel zu unscheinbar, um von der Erde aus sichtbar zu sein. Nähert sich ein Komet jedoch der Sonne, erwärmt er sich und verliert dabei Gas und Staub, welche als Schweif sichtbar werden. Periodische Kometen, welche sich in regelmässigen Zeitintervallen der Sonne nähern, verlieren so bei jeder Annäherung einen Teil ihrer Masse. Wegen ihrer relativ geringen Grösse können Kometen nicht mehr als hundert Umläufe um die Sonne überstehen.
Grosse Herausforderung
Für Wissenschaftler, welche die Phänomene der Natur ohne einen Schöpfer erklären möchten, stellt der Ursprung der Kometen eine grosse Herausforderung dar. Aufgrund ihrer Bahnen scheinen sie Teil des Sonnensystems zu sein, sodass ein Ursprung ausserhalb des Sonnensystems nicht in Frage kommt. Da sich Kometen aber wie erwähnt nicht mehr als etwa hundert Mal der Sonne nähern können und ihre maximale Umlaufdauer nur einige Millionen Jahre beträgt, können sie sich nicht seit dem vermuteten Ursprung des Sonnensystems vor fünf Milliarden Jahren auf ihren heutigen Bahnen befinden. Besonders schwierig zu verstehen ist die Herkunft der langperiodischen Kometen, welche für einen Umlauf um die Sonne mehr als 200 Jahre benötigen und aus allen Richtungen ins Innere des Sonnensystems gelangen. Um ihre Existenz zu erklären, postuliert man, dass es in weiter Entfernung zur Sonne ein grosses Reservoir an Gesteinsbrocken geben muss, aus welchem ab und zu einige Kometen in die Nähe der Sonne gelangen.
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