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FreiburgDie beiden Vorfälle ereigneten sich im Jahr 2000, wie Raphaël Brenta, Sprecher des zuständigen Untersuchungsrichteramtes, am Mittwoch eine Meldung der Zeitung «La Liberté» bestätigte.
Brenta sagte, dass für den Priester die Unschuldsvermutung gelte. Das Alter des Priesters und des Opfers gab Brenta nicht bekannt. Die Vorfälle ereigneten sich in Neuenburg, wo der Priester tätig war. Wegen eines Abkommens der Kantone Neuenburg und Freiburg kümmert sich nun die Freiburger Justiz um den Fall.
Die Justiz war von einer Drittperson auf die Vorfälle aufmerksam gemacht worden. Nachdem das Opfer von der Polizei befragt worden war, entschied sich die betroffene Frau in diesem Frühjahr, Klage einzureichen.
Die Verantwortlichen des Bistums Freiburg, Lausanne, Genf ergreifen während des laufenden Verfahrens keine Massnahmen gegen den betroffenen Priester. Sollte die Justiz die Vorwürfe bestätigen, werde man entsprechende Sanktionen erlassen, sagte Bischofsvikar Marc Donzé am Mittwoch auf Anfrage. Er kenne den Priester bereits seit mehr als 30 Jahren und sei von seiner Unschuld überzeugt.
Der Vorfall hat sich zwar im Kanton Neuenburg abgespielt, wird aber von den Freiburger Behörden untersucht. Dies, weil das Opfer hier Strafklage eingereicht habe. Das Vorgehen ist mit den Behörden des Nachbarkantons abgesprochen. sda