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Die neu gegründete Zusammenarbeit zwischen dem belgischen Kernforschungszentrum SCK-CEN, der italienischen Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (Enea), der ebenfalls in Italien ansässigen Ansaldo Nucleare, der rumänischen Technologies for Nuclear Energy State Owned Company (RATEN), und der amerikanischen Westinghouse Electric Company will schrittweise die Machbarkeit kommerzieller LFR-SMRs aufzeigen. Dies werde umfangreiche Forschungsarbeiten und intensive Tests erfordern, so SCK-CEN.
Belgische und rumänische Vorläufer
Bis 2035 soll ein kleiner Demonstrationsreaktor in Mol in der belgischen Provinz Antwerpen errichtet werden. Er soll zeigen, dass das Projekt technisch möglich ist. Bis dahin wird das Konsortium ebenfalls auf die nächste Entwicklungsphase hinarbeiten, nämlich den Bau des Advanced Lead Fast Reactor European Demonstrator (Alfred) in Pitești, Rumänien, und sich dabei auf die technische und wirtschaftliche Machbarkeit künftiger kommerzieller SMRs konzentrieren. Dieses Projekt wird die in den letzten zehn Jahren von Ansaldo Nucleare, Enea und RATEN geleistete Arbeit nutzen und weiterführen. Zudem stützt es sich auf die LFR-Auslegung von Westinghouse.
Die Unterzeichnung der Absichtserklärung fand in Anwesenheit des belgischen Premierministers Alexander De Croo, des rumänischen Staatspräsidenten Klaus Iohannis und von Vertretern der italienischen und der amerikanischen Botschaft in Belgien statt. Die Zusammenarbeit positioniere die nachhaltige Kernenergie als eine Schlüsselkomponente der globalen Energiewende, schrieb SCK-CEN in einer Mitteilung.
Quelle
M.A. nach SCK-CEN, Medienmitteilung, 8. November 2023