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Derzeit würden Kredite in Rekordhöhe im Land aufgenommen, alleine um die Zinsen für existierende Verbindlichkeiten zu bezahlen, sagte Faber am Mittwoch in einem Gespräch bei Bloomberg TV.
"Eine harte Landung der Aktienmärkte hat es bereits gegeben, und ebenso haben wir die harte Landung gesehen bei Rohstoffen. Jetzt könnte auch die Wirtschaft eine harte Landung erleben", sagte Faber, und er fügte an: "Es gibt eine kolossale Kreditblase in China".
Nach einem heftigen Ausverkauf am ersten Handelstag des Jahres mit einem Indexverlust von sieben Prozent intervenierten die chinesischen Behörden am Markt, um weiteren Kapitalabfluss einzudämmen. Laut informierten Kreisen haben staatliche Fonds in dieser Woche am Markt Aktien gekauft und die Aufsichtsbehörde hat ein Verkaufsverbot für grosse Anleger über das bisherige Enddatum 8. Januar hinaus verlängert.
"Wie es ausgehen wird, wissen wir nicht", sagte Faber. Durchaus könnten Forschung und Entwicklung gekürzt werden. Sein Fazit: "Ich wäre eher bei China zu vorsichtig als übertrieben optimistisch".
(Bloomberg)