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Gut 5 km vom PSG-Heimstadion Parc des Princes entfernt, im Pariser Vorort Sèvres, wurde Demba Ba geboren. Knapp 29 Jahre später beendete der Senegalese den Traum der Franzosen vom Champions-League-Sieg in diesem Jahr.
Fast tat es dem Chelsea-Stürmer leid: «Das war das erste Mal, dass ich PSG eine Niederlage wünschte. Und unglücklicherweise erzielte ich das Tor», sagte der 17-fache Internationale. «Ich bedauere es umso mehr, weil ich mit Yohan Cabaye einen guten Freund bei Paris St-Germain habe.»
Vom Bankdrücker zum Matchwinner
Dass Demba Ba die Viertelfinal-Begegnung entscheiden würde, hatte wohl kaum jemand erwartet. Zuletzt kam der 1,89-Meter-Mann nicht über die Rolle des Ergänzungsspieler hinaus. Schliesslich ist die Konkurrenz in der Chelsea-Offensive mit Samuel Eto'o, André Schürrle, Fernando Torres und Mohamed Salah gross.
Auch am Dienstag sass Ba zunächst auf der Bank. Erst in der 66. Minute wurde er für Frank Lampard eingewechselt. Es sollte José Mourinhos zweiter Glücksgriff des Abends werden. Erst hatte André Schürrle, der nach 18 Minuten für den verletzten Eden Hazard kam, das 1:0 erzielt. Mit Ba traf auch der zweite Joker.
Mourinhos makellose Viertelfinal-Serie
Mourinho hat damit eine besondere Serie fortgeführt: 8 Mal stand der Portugiese mit seinem Team in einem CL-Viertelfinal, 8 Mal führt er es in einen Halbfinal. Dem 51-Jährigen winkt Historisches: Als erster Trainer könnte er die Champions League mit drei verschiedenen Klubs gewinnen (Porto, Inter, Chelsea).