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Plantahof
(Kt. Graubünden, Bez. Unter Landquart, Kreis Fünf Dörfer, Gem. Zizers). 525 m. Landwirtschaftliche Schule in der Ebene zwischen dem Rhein und der Landquart; 1,5 km sö. der Mündung der Landquart, 1 km n. der Station Igis der Linie Chur-Landquart-Davos und 1,5 km sö. der Station Landquart. Ein Haus. 56 kathol. und reform. Ew. Kirchgemeinden Zizers. Schönes und grosses Gut, das von Rudolf Alexander von Planta (an den eine Inschrift auf einem Felsen erinnert) dem Kanton vermacht worden ist.
Hiess zuerst Russhof und gehörte einst Thomas Lareda, der in Russland reich geworden war und sein ganzes
Vermögen dem Staat hinterliess mit der Bestimmung, dass es zur Gründung einer Erziehungsanstalt für arme Kinder verwendet
werden solle, worauf man es der Hosangstiftung in
Chur beifügte (s. den Art.
Plankis). Nachdem der Russhof in
der Folge mehrfach seinen Besitzer gewechselt, kam er an
Rud. Alex. von Planta, der ihn beträchtlich vergrösserte und dann
zusammen mit einem Kapital von 500000 Fr. dem Kanton Graubünden
schenkte, damit dieser hier eine Zuchtstation der besten Bündner Rindviehschläge
und wenn möglich auch eine landwirtschaftliche Schule einrichte. Die Regierung nahm die Schenkung an
und taufte das
Gut in
Plantahof um. Die Schule wurde am eröffnet und zählte seither im Durchschnitt an die 40 Zöglinge.
Durch nachträglichen Landankauf hat man dann das
Gut noch weiter vergrössert. Vergl. Meisser, S. Die Bestrebungen behufs
Gründung einer landwirtschaftl. Schule für Graubünden:
der Russhof und das R. A. Planta'sche Legat (im Bündner
Monatsblatt. 1896).
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