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Opferhilfe-Kommission beider Basel
Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft setzen seit 1993 eine gemeinsame Opferhilfe-Kommission ein. Diese begleitet und überwacht die Umsetzung und Anwendung des Bundesgesetzes über die Hilfe an Opfer von Straftaten (Opferhilfegesetz, OHG). Die Kommission arbeitet Richtlinien aus für die Beratungstätigkeit und für finanzielle Belange, erteilt Kostengutsprachen, erlässt Verfügungen betreffend längerfristige Hilfe und beaufsichtigt die Beratungsstelle im Bereich der finanziellen Leistungen.
Jeder Kanton bestellt drei Mitglieder in die Opferhilfe-Kommission beider Basel.
Die Mitglieder aus dem Kanton Basel-Stadt sind:
- Miriam Gantner (Justiz- und Sicherheitsdepartement)
- Claudia Stähelin (Amt für Sozialbeiträge)
- Frank Köhnlein (Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik)
Die Mitglieder aus dem Kanton Basel-Landschaft sind:
- Doris Oechslin (Sicherheitsdirektion)
- Christina Spörk (Kinder- und Jugendpsychiatrie)
- Urs Geier (Staatsanwaltschaft)
Der Vorsitz über die Opferhilfe-Kommission wechselt alle zwei Jahre zwischen den beiden Basel. In den Jahren 2019 und 2020 hat der Kanton Basel-Landschaft das Kommissionspräsidium (Doris Oechslin) inne.