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Nach einem ausgedehnten Balzritual des Männchens klammert sich dieses am Weibchen fest. Durch eine besondere Stellung signalisiert das Weibchen seine Kopulationsbereitschaft. In einigen Fällen wurde beobachtet, dass das Weibchen -noch während der Kopulation- das Männchen aufzufressen begann. Worauf beruht dieser "sexuelle Kannibalismus"?
In der Deutung ist man sich nicht einig. Wahrscheinlich waren dies gar keine Original-Beobachtungen, sondern Labor-Experimente, bei denen sich das Weibchen stark gestört fühlte, was zum Kannibalismus führte. Andere betonen die grosse Bedeutung des Hungers, der dieses Verhalten auslösen könnte. Eine dritte Auffassung hebt hervor, dass eigentlich mit der Kopulation die Aufgabe des Männchens erschöpft sei; mit Hilfe des Kannibalismus könne sich das Weibchen so viele für den Aufbau der Ootheken notwendige Nährstoffe sichern.