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In der kommenden Nacht nimmt die Bewölkung von Westen her stetig zu, die Temperaturen sinken zuvor aber wieder in den frostigen Bereich. Vor allem in den zentralen und östlichen Landesteilen kann es noch einmal richtig kalt werden.
Am Donnerstagmorgen gibt es in Graubünden die letzten Aufhellungen, sonst überzieht bereits ein einheitlich grauer Wolkendeckel den Himmel. Von Westen her breiten sich zunehmend Niederschläge aus. Diese fallen zunächst noch meist als Schnee bis in tiefe Lagen, in der Romandie steigt die Schneefallgrenze aber rasch an.
Gefrierender Regen möglich
Weiter östlich hält sich die schwere bodennahe Kaltluft hartnäckiger. Auf den Bergen wird es aber immer milder, auf 2'000 Metern liegen die Werte ab Mittag oft schon im Bereich um 0 Grad. In einem kurzen Zeitfenster besteht nun die Gefahr von gefrierendem Regen, auf den kalten Böden besteht akute Glättegefahr - dies vor allem auf ungesalzenen Flächen.
Am Nachmittag räumt leichter Südwestwind den Kaltluftsee mehr und mehr aus, auch in den tiefen Lagen steigen die Temperaturen immer weiter in den Plusbereich. Bis zum Abend klettert die Schneefallgrenze entlang der Voralpen auf 1'500 bis 2'000 Meter, in den geschützten Alpentälern kann sich diese Entwicklung noch bis in die Nacht hinein verzögern.
Artikelfoto: BDE (CC0 Creative Commons) - (Symbolbild)