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Bei der elektrophysiologischen Untersuchung im Katheterlabor werden die Art und der Mechanismus von Herzrhythmusstörungen analysiert.
Am Tag der Untersuchung muss der Patient nüchtern sein.
Eventuell müssen einzelne Medikamente, die den Herzrhythmus beeinflussen, vorher abgesetzt werden.
Nach einer örtlichen Betäubung der Leisten werden unter Röntgendurchleuchtung zwei bis vier dünne Elektrodenkatheter über die Venen bis ins Herz vorgeschoben.
Die Katheter werden an verschiedenen Schlüsselpositionen (im rechten Vorhof, in der rechten Kammer und am His-Bündel) innerhalb der Herzhöhlen platziert.
Die dünnen Katheter mit einer elektrisch leitfähigen Spitze können elektrische Ströme von der Innenseite des Herzmuskels ableiten und können Impulse, ähnlich wie ein Schrittmacher, abgeben.
Durch diese Impulse können Herzrhythmusstörungen ausgelöst, analysiert und anschliessend wieder beendet werden. Treten Herzrhythmusstörungen vor allem unter Belastung auf, wird eine solche durch Abgabe von Stresshormonen simuliert.
Die meisten Herzrhythmusstörungen können in derselben Sitzung mittels Katheterablation behandelt werden.
Nach Entfernung der Katheter aus dem Herzen bekommt der Patient einen Druckverband in der Leistenregion angelegt und muss für vier bis sechs Stunden ruhig auf dem Rücken liegen.