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Vorbild sei ein Pilotprojekt für serielles Bauen in Bochum, bei dem Vonovia Wohngebäude zu Baukosten von 1800 Euro pro Quadratmeter errichtet habe. "Eigentlich müssten wir sogar noch günstiger bauen können", sagte Buch. Vonovia plane beispielsweise, ganze Räume serienmässig in Baufabriken herstellen zu lassen. "Mit den früheren Plattenbauten oder gleichförmigen Wohnsiedlungen am Stadtrand hat das nichts zu tun", sagte Buch.
Mit der heutigen industriellen Fertigung könne man wesentlich vielfältiger bauen als früher und auch Fassaden frei gestalten. Bezahlbarer Wohnungsbau sei "schon immer standardisiert" gewesen. Generell hält Buch eine Absenkung der zurzeit hohen Baukosten für notwendig, um bezahlbaren Wohnraum zu errichten. Zusätzliche Steuersubventionen dagegen lehne er ab.
Zuletzt hatte Vonovia im März das österreichische Wohnungsunternehmen Conwert für 2,7 Milliarden Euro übernommen. Der Wohnungsbestand des Konzerns wuchs damit um 24 500 auf 355 000 Wohnungen.
Um von der starken Nachfrage nach Wohnraum in den Grossstädten zu profitieren, will Vonovia in den nächsten Jahren je rund eine Milliarde Euro in Neubau, Dachaufstockungen und Modernisierungen stecken. Das hatte Buch bereits im Mai angekündigt. In diesem Jahr will Vonovia 730 Millionen Euro investieren./dot/DP/he
(AWP)