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Vor mehr als 140 Jahren liess sich der Ur-Ur-Grossvater des augenblicklichen Firmeninhabers in Zürich-Riesbach nieder. Adolf Gucker-Lüscher gründete im Riesbach am Zürichsee eine Schreinerei. Er legte damit die Grundlage für die heutige Schreinerei Adolf Gucker.
Nachdem sich Adolf Gucker-Lüscher als fleissiger Handwerker bewährt hatte, erhielt seine Familie am 6. Juli 1876 das Bürgerrecht von Riesbach.
Adolf Gucker-Bertschinger lernte bei seinem Vater Schreiner und Glaser. Nach Wanderjahren durch Deutschland und Oesterreich kehrte er 1886 nach Zürich zurück.
Im Jahr 1887 erbaute Adolf Gucker-Bertschinger an der Alderstrasse 26 das Wohnhaus und die Werkstatt, die nach verschiedenen Umbauten und Erweiterungen noch heute den Geschäftssitz bilden.
1914 übernahm Adolf Gucker-Morgenthaler die Leitung der Schreinerei. Der Betrieb hatte in einem äusserst ungünstigen Zeitpunkt den Meister verloren. Adolf Gucker-Morgenthaler trug weit mehr die schweizerische Uniform als die Berufskleidung. Es gelang durch den Einsatz der ganzen Familie das Geschäft durch die wirtschaftlich gespannten Jahre des Krieges zu bringen. Nach dem Weltkrieg blühte das Geschäft wieder auf. Der Chef arbeitete auch in verschiedenen Chargen für den Schreinermeister-Verband.
Adolf Gucker-Keller hatte seine Lehre als Möbelschreiner in der Lehrwerkstätte der Stadt Zürich absolviert. Am 1. Januar 1947 ging die Führungs-Verantwortung an ihn über. Neben der beruflichen Belastung widmete er sich auch der gewerblichen Politik, welche er zuerst als Gemeinderat von Zürich und anschliessend als Kantonsrat vertrat. Als Präsident des Gewerbeverbandes der Stadt Zürich setzte er sich stark für das Gewerbe ein.
Adolf Gucker-Stirnemann lernte den Beruf des Möbelschreiners ebenfalls in der Lehrwerkstätte der Stadt Zürich. Er durfte die Schweiz am Internationalen Berufswettbewerb in Portugal vertreten und gewann die Goldmedaille in der Kategorie Möbelschreiner. Nach dem Bestehen der eidgenössischen Meisterprüfung konnte am 1. Januar 1978 Adolf Gucker-Stirnemann die Leitung der Schreinerei übernehmen.
Eleonore Gucker ist Verwaltungsrätin in der am 2. Dezember 1998 neu gegründeten Adolf Gucker Schreinerei AG. Sie ist die gute Seele des Betriebes. Als Bildhaurerin bearbeitet sie am liebsten harte Steine, woraus sie grosse Skulpturen meisselt.
Die nächste Generation hat die Führungsaufgaben übernommen. Christoph Gucker hat die Lehre als Möbelschreiner in der Lehrwerkstätte der Stadt Zürich abgeschlossen. In Kursen am schweizerischen Institut für Unternehmensschulung und an der Meisterschule in Bern schafft er die Grundlage für die Zukunft der Schreinerei Gucker. Als eidgenössisch diplomierter Schreinermeister leitet er die Adolf Gucker Schreinerei AG.
Eveline Gucker kümmert sich um die rechtlichen Belange der Schreinerei.