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Im Jahr 1899 erwies die Vereinskasse ein so hohes Defizit, das auszugleichen man sich nicht im Stande fühlte. Also organisierte das bereits bestehende Damenkomitee kurzerhand einen Basar, der am 7./8. März 1900 stattfand.
„Tische stehen da und darauf Waren in solcher Menge, dass es einem ordentlich heiss wird, beim Gedanken, dass diese alle verkauft werden sollen.“
Bereits am ersten Tag ist die Zwischenbilanz gut: „Der Vereinssekretär machte ein recht vergnügtes Gesicht, hatte er doch am Abend schon die Gewissheit erlangt, dass das Defizit gedeckt sei und noch stand ein zweiter Tag bevor.“ (Mitteilungsblatt April 1900)
Der Erlös des Basars nach Abzug der geringen Ausgaben betrug 9600 Franken.
Solch ein grosser Aufwand wurde das nächste Mal erst im Jahr 1923 betrieben, bei diesem Basar lag der Erlös bei 13000 Franken, wurde allerdings nicht zur Deckung des Defizites verwendet, sondern zum Ausbau der Jugendarbeit.
Und schliesslich wurde anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Glockenhofes im Jahr 1936 ein Basar veranstaltet, der einen Erlös von fast 17000 Franken brachte.
Ab jetzt fand sich regelmässig eine Frauenarbeitsgruppe zusammen, die Handarbeiten fertigte und in der Vorweihnachtszeit verkaufte, diese Verkaufsaktion wurde früher oder später auch Basar genannt, das Angebot veränderte sich über die Jahre, der Basar blieb bis zum grossen Vereinshausumbau in den Jahren 1995/96.
Dann war eine zeitlang Pause, bevor im Jahr 2011 wieder ein Basar durchgeführt wurde.