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Brunnen in der Köschenrüti. Er bekam sein Wasser von der Köschenrütiquelle, die etwa 30 m vom Brunnen in nordwestlicher Richtung liegt. Sie existiert immer noch, doch speist sie heute die Kanalisation und nicht mehr den Brunnen. Seit 2007 speist sie nun (vermutlich) den wieder geöffneten Käshaldengraben. Noch in den 1950er Jahren aber diente der Brunnen mit seinem Quellwasser auch dazu, die Stallungen des Bauern Albert Kläusli mit Wasser zu versorgen. Die Abzweigung befand sich direkt am Brunnenstock und ist auf einer Foto von Willy Burkhardt von 1957 zu sehen. Diese Zapfleitung führte früher zur ehemaligen Trotte. Man sieht sie auf der Foto unten!
Der Brunnen hatte bis mindestens nach 1957 auch einen Sudeltrog, welchen man auf der Foto von 1957 noch sieht. Er diente dem Tränken der Tiere. Das Abwasser des Brunnens lief früher in den Strassengraben der Käshaldenstrasse, welcher ab dem Brunnen nicht mehr ein Graben, sondern ein Bach war und Köschenrütibach hiess, dies weil er spätestens ab dem Brunnen stets Wasser führte und ab der Frischknechtquelle sogar ganz ordentlich floss. Die Zapfleitung am Brunnenstock wurde zusammen mit dem Sudeltrog entfernt, als die Stadt den Brunnen vom Quellwasser abhängte und ans städtische Wassernetz anschloss. Das war vermutlich zwischen 1960 und 1970.
Quellen: - Heidi Tschudi-Kläusli (Lage der Quelle, Anschluss des Stalls) - «Unser Seebach» 1983, 82 (Brunnen mit Sudeltrog) - Werner Schnellmann (Zapfleitung) - OGS-eigene (alles übrige)