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Die stimulierende und energiespendende Acerolabeere wird oft als “Superfrucht” bezeichnet. Die Kirsche ist in den Antillen, Zentralamerika und der Karibik heimisch und mittlerweile weltbekannt. Was ist die Geschichte dieser Vitamin C-reichen Beere und was sind insbesondere ihre gesundheitlichen Vorzüge, die sie so berühmt gemacht haben?
Der immergrüne Acerola-Strauch (Malpighia glabra) wächst in warmen, tropischen Klimazonen. Ursprünglich stammt dieser dem Ahorn ähnliche Baum aus Yucatan, einer mexikanischen Provinz, er findet sich aber auch auf Höhe des tropischen Gürtels von Zentralamerika, im nördlichen Südamerika, in Jamaika und in den Antillen. Kürzlich wurde er in den subtropischen Zonen der ganzen Welt wie Indien eingeführt.
Nach der Blüte von April bis November reift die Frucht einen Monat lang und erreicht dann durchschnittlich einen Durchmesser von 2cm und ein Gewicht von 9 Gramm. In ihrer Naturmedizin benutzten die Ureinwohner von Südamerika und insbesondere von Brasilien diese hellrote Beere mit dem sauren Geschmack, um Verdauungsbeschwerden (Durchfall, Ruhr) und Leberprobleme zu behandeln.
Ihren Namen verdankt sie den spanischen Eroberern, die im 16. Jahrhundert ihre belebenden Kräfte entdeckten und sie auf Spanisch “Ahornkirsche” nannten, also Acerola. Dennoch brachten erst im Jahr 1946 puertorikanische Forscher den ungewöhnlich hohen Vitamin C-Gehalt der Acerola ans Licht: 20 bis 30 Mal höher als in einer Orange!
Acerola: eine Frucht, die Energie spendet
Acerola wird als “Superfrucht” bezeichnet, weil es die Frucht mit dem höchsten Vitamin C-Gehalt (Ascorbinsäure) ist, 1000 bis 2000mg pro 100 Gramm. Die Beere enthält hauptsächlich die Vitamine B6, B1 (Thiamin) und A (Beta-Carotin), antioxidative Faktoren (Flavonoide, Phenolsäuren und Pigmente) sowie Mineralien wie Eisen, Kalzium, Phosphor, Kalium und Magnesium.
Ihr Verzehr wird empfohlen bei vorübergehender Erschöpfung oder Asthenie (allgemeiner Kraftlosigkeit trotz Ruhepausen), bei Stress und Überlastung. Ihre antioxidativen Eigenschaften tragen ebenfalls zur guten Funktionsweise des Immunsystems, also des Abwehrsystems des Organismus bei. So wird der Verzehr von Acerola klar empfohlen, um sich vor Wintererkrankungen wie Grippe oder Erkältung zu schützen.
Eine Acerola-Kur kann auch beim Jahreszeitenwechsel oder während der Wiederaufnahme einer intensiven oder gemässigten sportlichen Betätigung ins Auge gefasst werden. Ihr hoher Anteil an Eisen, Magnesium und Kalzium fördert die Entwicklung und Stärkung von Knochen und Zähnen.
Nun ist die Acerolakirsche Ihnen nicht mehr unbekannt, werden Sie diese kleine Frucht also einmal austesten?