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Die gegenwärtige Lehrmeinung lässt uns glauben, dass altersbedingter Gehörverlust eine ausschliessliche Folge des Alterns, und somit unausweichlich sei. Aber ist das wirklich der Fall? Hunderte weltweiter Studien zeigen einen deutlichen Vitaminmangel derjenigen auf, deren Hörvermögen nachgelassen hat.
Hörverlust mit guter Ernährung verhindern
Was aber in diesem Zusammenhang noch wichtiger erscheint ist die Beobachtung, dass die Zufuhr komplexer, natürlicher Vitamine bei einer grossen Anzahl Betroffener zu einer deutlichen Verbesserung des Hörvermögens geführt hatte.
Das macht deutlich, dass Schwerhörigkeit ebenfalls eines von vielen anderen altersbedingten Störungen ist, die mit einer ausgewogenen, vitaminreichen Ernährung verhindert werden könnten.
Die Ursachen von Hörverlust
Die meisten von uns denken beim Älterwerden an Brillen, Hörgeräte und Gehstöcke. Aber sind diese Dinge wirklich unausweichliche Konsequenzen des Alterns?
Es wird behauptet, dass der einzige Weg, den Gehörverlust einzudämmen darin bestünde, sich von grossem Lärmquellen fernzuhalten.
Der Gehörverlust scheint jedoch weniger mit Lärm, als mit einer denaturierten, vitalstoffarmen Ernährung zu tun zu haben.
Hörverlust kann verhindert werden
Wenn es um die Ursache einer Erkrankung geht, werden Ernährungsdefizite häufig nicht berücksichtigt - so auch im Falle eines Gehörverlustes.
Weltweite, unabhängige Studien - durchgeführt von verschiedenen Forschungsteams - kamen alle zum gleichen Ergebnis:
Gehörverlust kann unter Berücksichtigung einer optimalen Ernährungsweise, in Verbindung mit einem gezielten Einsatz hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel in Lebensmittel-Qualität, verhindert werden.
Bei bereits betroffenen Personen kann die Sensibilität für Geräusche sogar deutlich verbessert werden.
Osteopenie kann zu Taubheit führen
Einige der interessantesten Studien stammen aus der Vitamin D-Forschung. Vitamin-D ist verantwortlich dafür, im Körper die Calcium-Absorption durchzuführen, die zur Knochenbildung benötigt wird.
Das bekannteste Problem das mit Vitamin D-Mangel zusammenhängt, ist die Rachitis, eine Aufweichung der Knochen bei Kindern, die zu gebogenen Beinen führt.
Weniger bekannt ist jedoch ein ähnlicher Vorgang bei Erwachsenen, der Osteopenie, bei der die Knochen porös und demineralisiert werden.
Wenn Vitamin D-Mangel die Osteopenie in den Gehörknöchelchen auslöst, kann dieses zu Gehörverlust und in manchen Fällen sogar zur Taubheit führen.
Magnesium reduziert Gehörverlust
Eine Magnesium-Behandlung wurde wiederholt als effektives Mittel bestätigt, um das Auftreten von Hörverlusten auf Grund von temporärer oder permanenter Lärmbelästigung zu reduzieren.
Es liegen viele Studien vor, in denen lärmausgesetzte Testpersonen auch durch eine vorbeugende Magnesiumbehandlung vor lärminduzierten Gehörverlust geschützt wurden.
Vitamine & Co
Unter dem Begriff "Freie Radikale-Fänger" werden Vitamin C, Liponsäure, Vitamin E und Glutathion in der Prävention und der Behandlung von Schwerhörigkeit genutzt. Schlechtes Hörvermögen konnte innerhalb weniger Wochen entscheidend verbessert werden.
Interessanterweise wurden einige dieser Studien mit Patienten durchgeführt, die bereits alle anderen möglichen Behandlungsmethoden ausprobiert hatten, ohne eine Verbesserung ihres Zustands zu erreichen.
Trotzdem waren signifikante Verbesserung durch die Therapie mit den Freien Radikale-Fängern (Antioxidantien) zu verzeichnen.
Vitamin B12, Folsäure und Zink wurde in verschiedenen Studien die Eignung nachgewiesen, eine bessernde Wirkung auf das Hörvermögen zu besitzen, wobei besonders Zink durch Dr. George E. Shambaugh jr., hervorgehoben wurde.
Eine Studie zeigte sogar, dass der Homocystein-Spiegel im Blut, welcher einen guten Indikator für das Vitamin B-Vorkommen darstellt, eine umgekehrte Korrelation mit dem Verlust des Hörvermögens aufweist.
Das bedeutet, je höher der Homocystein-Spiegel ist umso grösser ist der Vitamin B-Mangel und umso schwerwiegender ist der Gehörverlust
Künstliche Nahrungsergänzungen schaden Ihnen
Die meisten dieser Substanzen werden in chemischen Labors hergestellt und als Nahrungsergänzungemittel angeboten. Aufgrund ihrer einfachen Herstellungsweise sind sie preiswert und überall im Handel erhältlich. Doch Vorsicht!
Sie sollten diese Substanzen ausschliesslich im natürlichen Verbund zu sich nehmen, denn nur dann sind sie für den Köper verwertbar, so dass er den entsprechenden Nutzen daraus ziehen kann.
Im natürlichen Verbund bedeutet, dass beispielsweise die Mineralien und Spurenelemente organisch sind und eine hohe Bioverfügbarkeit haben, oder dass die "Freien-Radikale-Fänger" in gepresstem oder getrockneten Obst und Gemüse als Nahrungsergänzung zugeführt werden.
Sie sollten immer eines berücksichtigen: Unser Körper ist eigentlich ausschliesslich auf die Verstoffwechselung von Lebensmitteln ausgerichtet. Wenn wir ihn über die Ernährung hinaus unterstützen wollen, sollten die zugeführten Nahrungsergänzungen für den Körper auch als Lebensmittel erkennbar sein.
Sämtliche im Labor hergestellten Substanzen sind ihm fremd und können daher nicht - oder zumindest nur zu einem geringen Teil - verwertet werden.
Therapiemöglichkeiten
Organotrope Therapie
Bei der organotropen Therapie geht es darum, geschwächte Organe zu unterstützen.
Immunbiologische und isopathische Therapie
Die immunbiologische und isopathische Therapie der Humanbiologie ist ein ganzheitlich-medizinisches Naturheilverfahren.
Pflanzenheilkunde: es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.
Homöopathisch: aufbereitete mineralische, pflanzliche oder Organbestandteile werden nach einem bestimmten Verfahren potenziert, d. h. aufbereitet, verdünnt und verschüttelt.
Orthomolekulare Therapie: mit den passenden Vitaminen, Mineralstoffen, Amino- und Fettsäuren wird eine Unterstützung der betroffenen Organe angestrebt.
Personotrope Therapie
Anders als bei der organotropen Therapie geht es nicht um die einzelnen Organe, sondern um den ganzen Menschen. Es werden bei der personotropen Therapie die Konstitution und damit die Selbstheilungskräfte des Menschen unterstützt. Die schulmedizinische Diagnose spielt hierbei keine Rolle, sondern die Ausprägungen des körperlichen Abwehrsystems.
Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei der Erkrankung von Hörverlust in Frage kommen.
Homöopathie
Die homöopathische Behandlung:
In einer ausführlichen Anamnese (Krankengeschichte) versucht der Homöopath, den Patienten als Ganzes in all seinen Lebensbereichen zu erfassen und alle Symptome und bisherigen Erkrankungen zu ordnen. Anhand dieser Gesamtheit der Symptome, wird anschließend das homöopathische Mittel bestimmt, das in seinem Arzneimittelbild die beste Übereinstimmung mit den Symptomen des Patienten aufweist. Eine homöopathische Behandlung von chronischen Krankheiten wird auch als Konstitutionsbehandlung bezeichnet.
Phytotherapie
Die phytotherapeutische Behandlung:
Es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.
Bioresonanztherapie (BRT)
Die Bioresonanztherapie (BRT) (Synonyme: Bioinformations-therapie (BIT); biophysikalische Informationstherapie) ist ein energetisches Behandlungsverfahren, dessen Grundlage die Quantenphysik ist. Es geht davon aus, dass jedes biologische System mit einer eigenen Frequenz schwingt, die auf die Eigenschwingung der Elementarteilchen zurückzuführen ist. Die Schwingungsfrequenz vermittelt einen ständigen biologischen Informationsfluss zwischen diesen elektrischen Feldern und der Materie bzw. dem Gewebe. Die Grundlage der Therapie besteht in der gezielten Einspeisung biologisch wirksamer Frequenzen, die z. B. krankes Gewebe, das in seiner Frequenz gestört ist, beeinflussen können. Außerdem wird erkranktes Gewebe mit patienteneigenen Schwingungen behandelt, indem diese in das erkrankte Gebiet geleitet werden.
Die Bioresonanztherapie ist sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen sinnvoll. Bestimmend für die Therapie ist nicht die Erkrankung, sondern das Schwingungszentrum.
Akupunktur
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre.
Wichtig
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und chronischen Beschwerden eine Rolle spielen!
Abraten möchte ich vor Versuchen der Selbstbehandlung. Es geht hier nicht darum, mal eben schnell ein Symptom aus dem Weg zu räumen, sondern um die Stimulierung regulatorischer Prozesse tief im Organismus. Hier ist unbedingt ein Fachmann gefragt, der nach gründlichem, mehrjährigem Studium der klassischen Homöopathie in der Lage ist, das passende Einzelmittel auszuwählen und den Verlauf der Therapie zu beurteilen. Generell gibt es hunderte von potentiell wirksamen Arzneien für diese Krankheit. Davon werden mindestens zwei Duzend besonders häufig mit Erfolg eingesetzt. Aber im jeweiligen Einzelfall ist es immer ein bestimmtes Mittel oder eine ganz bestimmte Mittelfolge, die dem Patienten hilft, seine Schwierigkeiten besser zu meistern. Die Veränderungen, die auf das Mittel eintreten sind oft sehr subtil und für den Laien schwer zu beurteilen.
Bei der homöopathischen Behandlung geht es nicht darum, in die Persönlichkeit des Patienten einzugreifen. Wir alle haben unsere größeren oder kleineren Schwachstellen, die ein Teil unserer Individualität sind und uns von allen anderen Menschen abheben. Nur indem wir lernen, diese zu akzeptieren, können sie unser Leben bereichern. Dagegen beschneidet der Versuch, menschliches Verhalten in Schablonen zu pressen, unser Selbst und macht uns ärmer und kränker. Daher kann es nicht unser Ziel sein, nur ein besseres „Funktionieren“ des Patienten durch reine Symptomenunterdrückung zu erreichen.