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Seit der Einführung der Laparoskopie als Operationstechnik hat sich diese zunehmend etabliert und die Vorteile für die Patientinnen sind nicht mehr wegzudenken. Mit der Möglichkeit, die Gebärmutter laparoskopisch zu entfernen, haben sich für die Patientin die Belastungen einer solchen Operation deutlich verringert. Wundheilungsstörungen, Infekte, Operationsschmerzen, Spitalaufenthaltsdauer und Arbeitsausfall — all diese Probleme rund um die Gebärmutterentfernung haben deutlich abgenommen.
Patientinnen stehen heutzutage der Gebärmutterentfernung im allgemeinen kritischer gegenüber als früher. Und dies zu recht, da es oft Alternativen zur Hysterektomie gibt. Andererseits sehen wir in der täglichen Praxis immer wieder Patientinnen, deren Lebensqualität durch das Vorhandensein von Myomen deutlich verringert ist und für welche die Gebärmutterentfernung als Heilungsmethode empfohlen werden sollte. Diese Patientinnen sollten nach Möglichkeit minimal-invasiv operiert werden.
Es können dabei zwei Techniken der laparoskopischen Hysterektomie unterschieden werden:
1) die totale laparoskopische Hysterektomie mit Entfernung des Gebärmutterhalses und Verschluss des Scheidenendes mit einer Naht, sowie die
2) suprazervikale laparoskopische Hysterektomie, bei welcher der Gebärmutterhals belassen wird.
Beide Vorgehensweisen haben Vor- und Nachteile und die Entscheidung, welches das optimale Vorgehen ist, muss in einem ausführlichen Aufklärungsgespräch erfolgen. Es sind die Eierstöcke, die für die Ausschüttung der weiblichen Hormone zuständig sind. Gesunde Eierstöcke werden bei der laparoskopischen Hysterektomie belassen. Somit verändert sich der Hormonhaushalt nicht durch die Operation.