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Agaporniden eignen sich schlecht für die gemeinsame Haltung mit anderen Vögeln wie Kanarien, Wellensittiche und grössere Sittiche. Bei entsprechendem Platzangebot hat sich in der Praxis die Haltung mit chinesischen Zwergwachteln – diese leben am Boden – bewährt. Das dürfte daran liegen, dass die Böden nicht zu den bevorzugten Aufenthaltsorten von Agaporniden gehören und dadurch keine Konkurrenzsituation entsteht. Vor allem die Rosenköpfchen können gegenüber anderen Vogelarten recht aggressiv auftreten. Es soll schon vorgekommen sein, dass sie anderen Vögeln ganze Beine abgebissen haben. Sogar innerhalb der Agaporniden-Familie bereiten Rosenköpfchen mit anderen Arten Probleme. Die Gruppenhaltung von verschiedenen Personata-Arten Gruppen (Bild) hat sich aber bewährt. Und, je grösser die Voliere, desto weniger Probleme entstehen grundsätzlich. Allerdings sollte man dort auf der Hut vor unerwünschten "Kreuzungsprodukten" sein. Die natürlichste Art der Agaporniden-Haltung ist die Gruppenhaltung der gleichen Art. Besteht die Gruppe aus verschiedenen Agaporniden-Arten muss ständig darauf geachtet werden, dass nicht einzelne – schwächere – Vögel ausgegrenzt und zu Tode gequält werden.