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Diese Meinung vertritt übereinstimmend ein Panel des in Washington ansässigen privaten Center for Strategic and International Studies (CSIS) in einem Bericht, der unlängst der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist. Das CSIS setzte das Panel auf Anregung aus Kongresskreisen ein. Unter der Leitung von John F. Ahearne, früherer Vorsitzender der NRC, wirkten rund 30 Persönlichkeiten mit, darunter zwei Senatoren, zwei Mitglieder des Repräsentantenhauses, Industrievertreter, Umweltorganisationen und frühere Mitglieder der NRC.
Der Bericht hält als Schlussfolgerung fest, angesichts des grossen Einflusses der NRC-Tätigkeit auf die Kosten im Nuklearsektor sei eine klare und effiziente Abwicklung der Bewilligungsverfahren von hoher volkswirtschaftlicher Bedeutung. Zur Verbesserung der Verfahren schlägt das Panel 13 konkrete Massnahmen vor. Sie sollen die Verantwortlichkeit der NRC besser fassen und ihre Tätigkeit ganz auf das eigentliche Ziel, den Schutz der Öffentlichkeit, ausrichten. Der Bericht bemängelt, dass der NRC bis jetzt eine klar definierte Sicherheitsphilosophie fehlt. Als Folge laufe der Dialog mit der Industrie und der Öffentlichkeit immer wieder darauf hinaus, zu diskutieren, wie sicher nun sicher genug sei. Habe die NRC dies durch eine anerkannte Philosophie mit eindeutigen Schutzzielen einmal geklärt, könne sie sich auf allen Ebenen auf ihre Hauptaufgabe konzentrieren, den Dialog mit der Öffentlichkeit verbessern und effizienter arbeiten.
Quelle
P.B. nach CSIS: The Regulatory Process for Nuclear Power Reactors, Washington DC, August 1999