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Felssturz bei Gurtnellen: Gotthard-Eisenbahnlinie gesperrt

Bei Gurtnellen brachen am 5 . Juni 2012 rund 2'000 bis 3'000 Kubikmeter Felsmassen ab. Die Erdmassen gerieten bei der benachbarten Hangpartie desjenigens Hanges in Bewegung, der Anfang März 2012 bereits zu einem Unterbruch der Gotthardlinie geführt hatte.
Schutzbauwerk hielt 99 Prozent des Gerölls zurück.
Im warmen Januar sammelte sich zwei bis drei Meter unter dem besagten Fels bei Gurtnellen viel Feuchtigkeit und Wasser an. Wegen des sehr kalten Februars bildete sich unter dem Fels viel Eis, das starken Druck erzeugte und in der Folge zum Felssturz führte.
Die Wirkung des unterhalb des Hanges vorhandenen Schutzbauwerkes hat sich eindrücklich gezeigt: Gegen 99 Prozent der fast 400 Kubikmeter herunterstürzendes Gestein konnten durch den gegen 40 Meter langen Schutzdamm aufgehaltenwerden. Quelle:
SBB, März 2012