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In einer Motion hat das Parlament im November 2006 vom Bundesrat verlangt, bis 2009 einen Bericht vorzulegen. Dieser soll eine Beurteilung ermöglichen, ob und wie das Direktzahlungssystem nach 2011 weiterzuentwicklen sei.
Der Bericht wird zurzeit vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) erarbeitet und soll in einigen Wochen veröffentlicht werden. Anlässlich der Hauptversammlung der Westschweizer Vereinigung der Zuckerrübenpflanzer (WVZ) referierte Dominique Kohli, Vizedirektor des BLW, über den Stand der Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems.
Versorgung sichern
Als Hauptziele der Landwirtschaft werden im Bericht laut Kohli die sichere Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, die Erhaltung natürlicher Lebensgrundlagen, die Pflege der Kulturlandschaft, eine dezentrale Besiedlung, die Förderung tierfreundlicher Produktionsformen und die Einkommenssicherung der Landwirte genannt.
Diese Ziele sollen mit verschiedenen Massnahmen durch das Direktzahlungssystems unterstützt werden. Zudem werde eine Entkoppelung der Direktzahlungen von der Produktion angestrebt. Grundsätzlich sollen die Direktzahlungen zielgerichteter eingesetzt, positive Effekte der Landwirtschaft mit finanziellen Anreizen gefördert und an die jeweiligen Produktpreise angepasst werden. luk