Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03133.jsonl.gz/2142

Das Schicksal des Elefanten Mosha berührt die Menschen weltweit. Zehn Jahre ist es her, dass sie auf eine Landmine trat. Mittlerweile trägt sie die neunte Gehhilfe.
Es geschah an der Grenze zwischen Thailand und Burma. Dort trat Mosha, gerade sieben Monate jung, auf eine Landmine. Das war vor zehn Jahren. Doch Mosha hatte Glück, sie ereilte nicht das Schicksal vieler ihrer Leidensgenossen, sie überlebte.
Ihr Leben verdankte sie dem schnellen Einsatz von Tierschützern und Ärzten. Und nicht nur das, ihre Genesung schritt schnell voran. Mittlerweile brachten Ärzte ihr die neunte Beinprothese an. Jede war anders ausgeformt. Die immer neuen Hilfsmittel, jeweils aus Kunststoff und Stahl, waren notwendig, um das jeweilige Gewicht tragen zu können. Zum Vergleich: Als Mosha auf die Landmine trat, wog sie 600 Kilo, jetzt beträgt ihr Gewicht über 2000 Kilo.
Therdchai Jivacate pflegt sie seit dem Unfall. Die Ärztin stellte kürzlich fest, dass «die Art, wie Mosha ging, sehr unausgewogen war, ihre Wirbelsäule, drohte stark zu leiden». Jivacate reagierte und entwarf eine neue Beinprothese. Mosha kann weiter ein fast ganz normales Elefanten-Leben führen.
msc/Reuters