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"The wedding party massacre" erscheine wie ein "dreidimensionaler Videoclip" - so zitiert Fabian Chiquet einen Besucher. Im Stück trifft Konzert auf Tanz und Performance, es entsteht ein kaum kategorisierbarer Abend, der in seiner Form an die Werke von Jean Cocteau erinnert. Auf die Stücke vom grossen französischen Schriftsteller und Regisseur nimmt Fabian Chiquet immer wieder Bezug, zuletzt mit einer Adaption von "Parade", nun mit der Idee zum Titel des Stückes.
Was Cocteau damals verwehrt blieb, setzt Fabian Chiquet nun um: "The wedding party massacre" wird als Aufhänger verwendet, Cocteau musste auf den weniger aufrührerischen Titel "Les mariés de la Tour Eiffel" wechseln und sich damit dem Druck der 1920er Jahre beugen. Trotz der Anlehnung an Cocteau gestaltet Fabian Chiquet neue, kontrastreiche Bilder, die sich mit aktuellen Themen beschäftigen.
Im Interview aus der Sprechstunde hörst du Fabian über seine Faszination für den alten Stoff Cocteaus und über die Verbindung verschiedener Disziplinen in der Kunst.