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MicroAnchors by URETEK®
MicroAnchors by URETEK®
Das neue, von URETEK entwickelte und patentierte Verfahren MicroAnchors by URETEK® kombiniert innovative Mikroanker mit expandierenden Kunstharz-Injektionen, um Mauerwerk und Fundamente zu verankern und um Baustrukturen zu konsolidieren.
Der Mikroanker wird durch Bohrungen mit einem der Spitze entsprechenden Durchmesser eingesetzt und durch Einschlagen auf das Ende des Injektionsrohres positioniert. Die Steifigkeit, der Durchmesser und die Form der Spitze ermöglichen es dem Mikrozuganker, auch in engen oder eingeschränkten Passagen die gesamte Länge der Bohrung zu passieren.
Nach dem Einsetzen des Zugankers wird das Ende des Injektionsrohrs ein paar Zentimeter aus dem Bohrloch extrahiert. Dadurch löst sich der vorderste Teil des Injektionsrohrs vom Seilschuh und hinterlässt zwischen Rohr und Seilschuh eine Öffnung für das Austreten des Kunstharzes bei der nachfolgenden Injektion.
Das flüssige Kunstharz wird mittels einer am Injektionsrohr befestigten Injektions-Pistole vom Bohrloch-Rand bis zum Kopf des Zugankers injiziert. Während der Injektion durchfliesst das flüssige Kunstharz die gesamte Rohrlänge, bis es bei den seitlichen Öffnungen und bei der Spitze austritt. Der Polymerisationsprozess beginnt mit einem deutlichen Anstieg des Volumens und dem schnellen Anstieg der Viskosität.
Aus diesem Grund verbleibt das ausgedehnte Kunstharz um die Spitze herum und im vorderen Bereich des Mikroankers. Sobald das Kunstharz ausgetreten und in den Boden gelangt ist, fixiert es den Mikroanker fest im Erdreich.
Sollte der Mikroanker als aktives Element verwendet werden, wird nach der Erhärtung des Kunstharzes im Boden das Injektionsrohr mit einem hydraulischen oder mechanischen System bei der Bohrloch-Öffnung gestreckt und gemäss den in der Planung vorgesehenen Spannungswerten verkeilt. Wird der Mikroanker als passives Element verwendet, wird keine Streckung durchgeführt und die Befestigung findet direkt beim Injektionsrohr statt.
Daten
|Länge:||3.00 bis 8.00 m|
|Spitzen-Durchmesser:||von 18 bis 50 mm|
|Stahlseil-Durchmesser:||von 4 bis 8 mm|
|Aussen-Durchmesser Injektionsrohre:||von 12 bis 26 mm|
|Dicke der Injektionsrohre:||von 1 bis 4 mm|
|Bruchfestigkeit:||25 kN (2500 kg)|
|Mindestspannung:||15 kN (1500 kg)|
Anwendungsgebiete
- Stützwände
- Ufermauern
- Böschungsmauern
- Baugrubensicherung
- Unterführungen
- Tunnel
Vorteile
- Flexibilität der einzelnen Elemente aus denen der Mikroanker zusammengesetzt wird. Alle Teile können per Hand an den Einsatzort gebracht werden.
- Schnelligkeit der Aushärtung des Harzes. Der Einsatz geht schnell und wirkt sofort.
- Kleine Durchmesser der Zugglieder. Die Löcher werden mit Handbohrgeräten hergestellt, was ein Arbeiten an Orten ermöglicht die für traditionelle Ankersysteme zu eng oder nur schwer zugänglich sind.
- Geringe Invasivität wodurch sich diese Technologie auch bei Mauern in schlechtem Zustand oder von geringerer Stärke anwenden lässt, was mit traditionellen Ankersystemen nicht möglich wäre.
- Wirtschaftlichkeit des Einsatzes im Vergleich zu traditionellen Verfahren.
- Unterstützung durch unsere Geotechniker bei der Planung und Durchführung des Projektes.
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MicroAnchors by URETEK®
Unsere Stärken
Da keine Kosten für aufwändige Baustelleninstallationen anfallen und die Sanierung der betroffenen Bodenvolumen schnell erfolgt, sind die Kosten im Gegensatz zu herkömmlichen Technologien sehr konkurrenzfähig.
Aufgrund der schnellen Expansionskraft kann sich das Kunstharz nicht weit über den Injektionspunkt ausdehnen, wodurch Materialverbrauch und damit verbundene Kosten begrenzt werden.
Die URETEK-Technologie braucht keine sperrigen Geräte, denn die Baustelleneinrichtung befindet sich auf dem Lastwagen.
Sofortige Wirkung
Im Vergleich zu Betonmischungen erfolgt die Erhärtung des injizierten Materials in sehr kurzer Zeit. Das Harz erreicht sehr schnell seine endgültigen mechanischen Eigenschaften, und der behandelte Bereich ist bereits nach den Arbeiten benutzbar.
Dank der präzisen Erfassung der Messresultate kann die Wirksamkeit sofort überprüft werden. Ausserdem können vor Ort mittels geotechnischen Vergleichstests (z.B. Rammsondierungen und/oder Pressiometerverfahren) indirekte Überprüfungen vor und nach der Behandlung durchgeführt werden.