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Da die Grosstiere, vor allem die Pferde, in Serbien unter schlimmen Umständen leben müssen, möchten wir vermehrt versuchen, diesen Tieren zu helfen. Die Pferde müssen ihr ganzes Leben hart arbeiten, oft tragen sie hunderte von Kilo Holz auf ihren Rücken, ein vielfaches mehr, als ihr eigenes Körpergewicht. Die Folge davon ist, dass die Pferde zusammenbrechen und sich zum Teil sogar den Rücken brechen. Hilfe bekommen diese Pferde schlussendlich keine. Sie sind unterernährt, mit schlimmen Wunden versehen und haben sehr oft keinen Stall. So leben sie jahrelang bis sie am Schluss meist auf einem Markt an den Schlachter verkauft werden. Wir konnten bis jetzt 3 Pferde und ein Fohlen (vom Herbstbericht 2017) retten.
Jicca, ca. 18-20 Jahre alt, hat vorne ein Beinproblem, war auch bereits auf dem Lastwagen für in den Schlachthof
Piki, ca. 18-20 Jahre alt, vermutlich trächtig, war bereits auf dem Lastwagen für in den Schlachthof
Zuni, ca. 18 Jahre alt. Musste bis sie auf dem Markt verkauft wurde, hart im Wald arbeiten
Und hier ein paar Eindrücke einige Tage nach der Rettung der Pferde bei Georg. Wir konnten sie dort auf einer Art „Zwischenstation“ für eine gewisse Zeit einstellen.
Wir machten uns dann auf die Suche nach einem neuen Zuhause für die Tiere. In der Nähe stand eine Reitschule leer. Wir packten die Gelegenheit und pachteten einen Teil der Reitschule mit dem umliegenden Land. Untenstehend ein paar Eindrücke, wie es dort aussah und wie aufgeräumt und saniert wurde, damit unsere Pferde dann einziehen konnten.
20. November 2017: Zuni, Jicca, Piki und Lajla können einziehen.
27.Februar 2018: Der Winter ist zurück. Toben im Schnee.
April 2018: Einzäunen der Weiden