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Was kann man dazu noch sagen? Ryan Reaves, Flügel der St.Louis Blues wird am Ostersonntag volle Kanne von Chicagos' Brent Seabrook in die Bande gecheckt. Reaves wankt darauf benommen zur Bank zurück. Kaum hat er seine Sinne wieder beisammen, greift er sich in den Mund und entfernt eigenhändig einen Schneidezahn, der beim Zusammenprall in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Reaves überreicht das überflüssige Körperteil dem Teamarzt und spielt danach sofort weiter – er verpasst keinen Wechsel. Und man fragt sich wieder einmal: Wie hätte in einer solchen Situation wohl Cristiano Ronaldo, Philipp Degen oder Lionel Messi reagiert? (cma)
Es ist eine kitschige Geschichte mit Luca Sbisa mittendrin. Der Zuger Verteidiger kann mit den Vegas Golden Knights als vierter Schweizer den Stanley Cup gewinnen. Die erste Finalpartie gegen die Washington Capitals findet schon in der Nacht auf morgen statt.
Bislang durften aus der Schweiz erst die Torhüter David Aebischer (2001 mit den Colorado Avalanche) und Martin Gerber (2006 mit den Carolina Hurricanes) sowie Verteidiger Mark Streit (2017 mit den Pittsburgh Penguins) den Stanley Cup in die Höhe stemmen. Dennoch würde Luca Sbisa bei einem Triumph der Golden Knights wohl für eine Premiere sorgen.
Denn das oben genannte Trio kam in den jeweiligen Finals während keiner Sekunde zum Einsatz. Sbisa dagegen ist bei Las Vegas, das seine erste NHL-Saison …