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Abstract
Das Programm reBrain ist ein Engagement der Gebert Rüf Stiftung zur Thematisierung der Abwanderung von hochqualifizierten Nachwuchswissenschaftern an ausländische Forschungsstätten und Universitäten unter dem Aspekt der “Brain Circulation”: Welche Faktoren beeinflussen die Migration von “Brains”? Wie können diese Faktoren beeinflusst werden?
Das Teilprojekt “Studie Brain Circulation” (Autorin Katja Schaer, katjaschaer@hotmail.
) will im Sinne eines State of the Art das Phänomen Brain Drain vor allem quantitativ beschreiben, und zwar unter Nutzung virtueller Netzwerke: “L’étude est une recherche qualitative, qui porte sur le phénomène de la fuite des cerveaux. Si elle n’ambitionne pas d’établir si oui ou non, quantitativement, il y a une fuite des cerveaux de la Suisse vers les Etats-Unis, cette recherche ambitionne toutefois de refléter, partiellement tout au moins, la perspective des scientifiques suisses aux Etats-Unis. Elle s’appuie essentiellement sur des interviews et un questionnaire électronique, qui ont permis de recueillir les opinions de plus de 240 scientifiques suisses expatriés. Ce projet ambitionne de donner la parole aux personnes concernées ; aussi le questionnaire électronique a-t-il été conçu de manière à permettre aux scientifiques de nous faire partager leurs points de vue. Ce sont ces témoignages qui rendent ce projet particulièrement intéressant.” com
Das Teilprojekt “Swiss Scientists Abroad” soll im Rahmen der Website swiss-science.org das Portal “swissbrains” aufbauen, das Dienstleistungen an im Ausland tätige Schweizer Forscher anbietet und als Kommunikationsplattform unter anderem auch das Phänomen Brain Circulation thematisiert - dies in Abstimmung mit der bestehenden Internet-Plattform swisstalents.org, welche ebenfalls von der Gebert Rüf Stiftung unterstützt wird.
What is special about the project?
Der sogenannte Brain Drain wird seit Jahrzehnten in regelmässigen Abständen als Gefahr für die Nachhaltigkeit des Forschungsplatzes Schweiz heraufbeschworen. Verlässliche Zahlen und Fakten sind allerdings kaum vorhanden. Das Programm reBrain umfasst verschiedene miteinander vernetzte kleinere Teilprojekte und Initiativen. Es will aber nicht nur Grundlagen bereitstellen, sondern dem Thema eine Plattform und damit die notwendige Publicity verleihen.
Status/Results
Das kleine, aber unter seinen verschiedenen Teilprojekten vernetzte Programm (siehe auch das Projekt reBrain-Kleinstipendien) hat die Debatte um den Brain Drain neu lanciert.
In enger Zusammenarbeit mit dem Swiss House in Boston und dem künftigen Swissnex in San Francisco konnte nach aussen dargestellt werden, dass die Frage nach der Zahl der abwandernden Schweizer für den Wissenschaftsstandort Schweiz nicht wirklich relevant ist - die Frage nach dem roten Pass ist nicht zentral. Vielmehr stellt sich die Frage, wie im Rahmen der internationalen Braincirculation der Forschungsplatz Schweiz auch in Zukunft eine positive Migrationsbilanz ausweisen kann - und zwar insbesondere qualitativ. Im Zentrum steht dabei die Attraktivität von Stellenangeboten für Hochqualifizierte. Wenn in den USA mit erleichterten Einbürgerungsverfahren für Hochqualifizierte eine offizielle Immigrationspolitik offiziell den internationalen “war for talents” eröffnet, so tut auch die Schweiz gut daran, ihre Position als attraktiver Standort für “Brains” zu erhalten und sich auf einen härter werdenden Wettbewerb vorzubereiten.
Publications
Schaer, Katja: Swiss Brains in the United States; Les Scientifiques Suisses aux Etats-Unis; Résumé, Fondation Gebert Rüf, San Francisco/Basel 2002
Schaer, Katja: Swiss Brains in the United States; Schweizer Wissenschaftler in den USA; Kurzversion, Gebert Rüf Stiftung, San Francisco/Basel 2002
Die Vollversion der zweiteiligen Studie (Separatum: Ce qu’ils en disent; propos des Scientifiques Suisses aux Etats-Unis) ist bei der Geschäftsstelle der Gebert Rüf Stiftung erhältlich
Cédric Van der Poel: La Swiss House, un transnationalisme “par le haut”; Entre “production” de transmigrants et transfert de valeurs; Université de Neuchâtel 2002
Media
Die Studie “Swiss Brains” wurde während Monaten in über 30 Medienberichten immer wieder aufgegriffen, in Printmedien wie in Radio und TV.
Links
Persons involved in the project
siehe links
Last update to this project presentation 23.01.2012