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Wie bei der Premiere 2014 wird auch heuer kein Schweizer Slopestyle-Snowboarder im Olympia-Final dabei sein. Das Männer-Quartett schaffte den Sprung in die Top 12 nicht.
Jonas Bösiger durfte bis zum letzten Manöver des zweiten Qualifikationslaufs darauf hoffen, Teil des unter anderem mit je vier Norwegern und Kanadiern besetzten Finalfelds vom Sonntag zu werden. Eine Böe erwies sich für den 22-jährigen Schwyzer dann als Spielverderber.
Der Gegenwind erlaubte es Bösiger nicht mehr, genügend Tempo für den finalen Sprung aufzubauen. "Ich musste sehr lange tief in den Knien bleiben und konnte auf dem Schanzentisch nicht mehr aufstehen", ärgerte sich der Innerschweizer. Deshalb hätte ihm die Kraft gefehlt, um ans Brett zu greifen und die Rotation fertigzudrehen.
Ähnlich wie Bösiger erging es auf dem wie am Reissbrett konstruierten Slopestyle-Parcours auch anderen, etwa den Teamkollegen Moritz Thönen, Michael Schärer oder Nicolas Huber. Der stetig drehende Wind führte dazu, dass einige Sprünge vorzeitig abgebrochen oder gar nicht erst ausgeführt werden konnten.
Huber suchte nicht nach Ausreden. "Im ersten Run war ich fast zu selbstsicher, im zweiten brachte ich es nicht mehr auf die Reihe", sagte der WM-Zweite von 2017. "Es ist ein mentales Spiel mit sich selber, das ich verloren habe." Der Zürcher kritisierte sich selber dafür, die Bestleistung - atypisch für ihn - bereits im Training und nicht erst im Wettkampf erreicht zu haben.