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Uefa diskutiert über EM-Auschluss von Russland-Supporter Belarus
Zahlreiche Politikerinnen und Politiker forderten in einem offenen Brief an die Uefa, dass Belarus von der Teilnahme an der Europameisterschaft 2024 ausgeschlossen wird. Der Grund für die Forderung ist die Unterstützung des russischen Angriffkriegs in der Ukraine durch Belarus.
Am Samstagabend treffen die Schweizer in Serbien auf die Belarussen. Ein Spiel im eigenen Land war aufgrund des Krieges nicht möglich und so wurde Serbien als neutraler Austragungsort gewählt. Es wäre möglich, dass das Spiel am Ende gar keine Bedeutung haben könnte.
Belarus soll ausgeschlossen werden
Wie die «Sportschau» schreibt, heisst es in einem Schreiben des Verbandes: «Es ist seit Langem die Absicht der Uefa, die Situation von Belarus bei der kommenden Sitzung unseres Exekutivkomitees zu erörtern.» Dabei soll es um den Ausschluss des Teams gehen.
Auch im Schweizer Parlament wurde die Forderung geäussert, Belarus die Teilnahme an der EM zu untersagen. 30 Nationalräte und Ständeräte aus 13 Kantonen stellten sich hinter diese Forderung.
«Nicht stillschweigend hinnehmen»
«Dass die Schweizer Nationalmannschaft in einem EM-Qualifikationsspiel gegen die Mannschaft eines Landes antreten soll, das für schwerste Menschenrechtsverletzungen verantwortlich ist und den russischen Angriffskrieg in der Ukraine unterstützt, können wir nicht stillschweigend hinnehmen», heisst es in dem Schreiben, das unter anderem Fabian Molina, Nicolas Walder und Eva Herzog unterschrieben.
Am 4. April könnte aus der Forderung eine Tatsache werden. Dann findet die nächste Uefa-Sitzung in Lissabon statt.
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(roa)