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Gesang zur Unzeit
Wozu heute noch Gesänge oder Poesie? Die Computerregulierte und Online aufgebahrte Sprache besessener Technologen hat bloss die Funktion von Betriebsanleitungen. Dieter Brumm dagegen verdichtet den Mythos Natur zu anstössiger Zivilisationskritik und öffnet so neue Horizonte: Ein Lebens-Werk.
Dieter J. G. Brumm
DIETER J. G. BRUMM, geboren 1929 in Wentorf als Sohn einer bayerischen Beamtentochter und eines Hamburger Kaufmanns. Kurz vor Kriegsende 1945 wurde er noch in den soldatischen Ersatzdienst 'Volkssturm' gezwungen.
Nach dem Studium von Philosophie - u.a. bei Martin Heidegger - und Kunstgeschichte in Freiburg i.Br. übernahm er 1961 eine Assistentenstelle am Philos.Seminar der FU Berlin.
Von 1968-1972 arbeitete er als Redakteur im Bereich 'Geisteswissenschaften' des Magazins SPIEGEL in Hamburg, später als freier Autor in Medien wie dem Norddeutschen Rundfunk oder der Süddeutschen Zeitung - neben Engagements für gesellschaftliche Mitbestimmung, u.a. bei Amnesty International.
Ab 1982 setzte sich Brumm in München bei der 'Rundfunk-Fernseh-Film-Union'(RFFU) - die dann später in der IG MEDIEN mit Sitz in Stuttgart aufging - für gewerkschaftliche Medienpolitik ein. Als Mitglied im Sprechergremium des Deutschen Kulturrats (1989 Vorsitzender) und Vertreter des DGB bei der Gründung des deutsch-französischen TV Kulturkanals 'ARTE' arbeitete er für gewerkschaftliche Kulturpolitik. Beteiligt war er überdies an den jährlichen 'Grundrechtereports' (Rowohlt), zahlreichen medienpolitischen Publikationen und als Ko-Autor/Herausgeber des Kollage-Romans 'Menschenversuch' (BoD 2000):
www.menschenversuch.de
Publikation erster Poeme 2006.