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Bilder: Regula Bochsler
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I. Der Komet
Der Komet. Er würde kommen und alles vernichten. Nur noch dreiunddreissig Tage blieben der Menschheit, dann würde alles vorbei sein.Wieder und wieder las Johannes die Schreckensmeldung auf dem Flugblatt durch. Seine Hände zitterten so stark, dass das Dokument schliesslich seinen Fingern entglitt und auf den schlammbedeckten Boden fiel. Was ...
(Bezugnehmend auf ein historisches Flugblatt, auf dem über die Erscheinung eines Kometen am Himmel berichtet wird)
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II. Der Schlüssel
Die Schlüssel des Stadttors von Zürich waren über Nacht verschwunden. Spurlos. Niemand konnte mehr hinaus und hinein! Was war da bloss passiert? Ein Fall für Magdalena Greif!
(Bezugnehmend auf die Information von Regula Bochsler, dass die Stadt Zürich in der Vergangenheit nur über einen Schlüssel für die Tore verfügte, plus einen Ersatzschlüssel, wenn ich mich richtig erinnere)
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III. Der Sohn des Scharfrichters
Heinrich wusste, dass auch er es eines Tages würde tun müssen.Er würde Menschen den Kopf abschlagen, vor Hunderten von Gaffern, mit dem Schwert seines Vaters. Sein Vater, der Scharfrichter von Zürich. In seine Fusstapfen musste Heinrich treten. Die Tradition verlangte es.Aber Heinrich ...
(Bezugnehmend auf die Information von Regula Bochsler, dass jeweils ein Nachfahre des Scharfrichters dessen Beruf übernehmen musste)
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IV. Das Tier, das gar nicht möglich war
Ein solches Tier hatte man in der Stadt Zürich noch nie gesehen. Ein solches Tier war gar nicht möglich! Seine Farbe: Feuerrot. Der Hals: Sieben Meter lang.Woher war es gekommen? Direkt aus der Hölle? Gut möglich ...
(Bezugnehmend auf die Darstellung einer Giraffe auf einem historischen Sensations-Flugblatt)
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V. Der Zahnarzt
Dreizehn menschliche Backenzähne schmückten die Kette, die Jakob um seinen Hals trug. Er trug sie mit Stolz. Jeder Zahn hatte seine eigene Geschichte zu erzählen. Jede war mit Schmerzen verbunden.Schmerzen gehörten zu Jakobs Beruf, schiesslich war er der gnadenloseste Zahnausreisser von ganz Zürich ...
(Bezugnehmend auf eine historische Zeichnung eines mittelalterlichen Zähneausreissers mit einer Zahnkette um den Hals)
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VI. Eine unmögliche Liebe
„Zürich, 1. Oktober 1509. Pfui! Was für ein Skandal! Eine solche Liebe darf es nicht geben! Man stelle sich so etwas nur einmal vor: Ein Katholik liebt eine Protestantin! Wie ungeheuerlich ist das denn ...“
(Im Stil eines Sensations-Flugblattes geschrieben)
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VII. Aus den Memoiren einer Marktratte
Ihr mögt jetzt denken: Das ist ja nur eine verlauste Marktratte! – aber hey! Was ich schon alles erlebt habe! Davon könnt Ihr Euch keine Vorstellung machen ...Geboren wurde ich ...
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Weitere Ideen:
- Die Geschichte eines dilettantischen Quacksalbers in Zürich
- Eine Gefängnisgeschichte, aber erzählt von einem Gitterstab, der dort schon viele Jahre die Geschehnisse beobachtet hat
- Hinrichtung: Ein Angeklagter überzeugt den ihn anklagenden Mönch, ihn am Leben zu lassen
- Junge im Baum, Gaffer bei Hinrichtung: Gute Figur zum Drüber-Schreiben
- vielleicht kann er die Hinrichtung verhindern, indem er vom Baum aus etwas auf den Scharfrichter wirft? (Bezugnehmend auf eine historische Zeichnung)
- Söldner-Geschichte- Weitere Sensations-Flugblätter
-Geschichten (zweiköpfiges Kalb, siamesische Zwillinge, etc.)
- Astronomen-Geschichte
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Projekt Nr. 87 - St. Anna II "Lifestyle zu Zeiten der Reformation" Klasse 2b Gymnasium Unterstrass (Lehrerin: Barbara Jehle) in Kooperation mit ZH-REFORMATION.CH. Schreibcoach: Gion Mathias Cavelty History Coach: Regula Bochsler Kulinarisches Coaching: Martina Schwaninger