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Die Region an der „Stiefelsohle Italiens“ gehört zwar zu den strukturschwächsten Regionen Italiens, doch die Weine, die an den Hängen des längst erloschenen Vulkans Monte Vulture wachsen, sind so gut, dass sie als «Barolos des Südens» gelobt werden. Basilikata ist zumindest für Italien eine recht kleine Region und der Weinbau in diesem Teil Italiens ist eine Herausforderung. Dennoch stehen auf etwa 10.000 Hektar Reben. Die Weingärten sind in unzählige oft nicht einmal eine Hektar grosse Lagen zersplittert. Im Norden der Region Basilikata und im südlichen Apennin ungefähr 150 km sowohl von Neapel als auch von Bari entfernt, auf der selben Breite erhebt sich das Bergmassiv Vulture. Der grösste Teil der Reben liegt im Osten bei Matera in Flusstälern und in der Küstenebene des Ionischen Meeres. Die Böden, auf denen die Reben in den Ausläufern der Apenninen gedeihen sind zum Teil vulkanischen Ursprungs – ein sehr gut für den Weinbau geeigneter Untergrund. Die Weine sind konzentriert und kräftig, aber nie süss oder überextrahiert. Dunkle Fruchtaromen wie Brombeere und Holunder dominieren, dazu kommen kräuterwürzige Noten, eine gut eingebundene, reife Säure und kräftiges Tannin aus den dicken Beerenschalen der Aglianico-Traube.