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Gebrauchshundesport
Gebrauchshundesport
Der Gebrauchshundesport ist die älteste Art Hundesport zu betreiben. Jedes Land hat eine eigene Art diesen Hundesport zu betreiben. In der Schweiz kennen wir drei Hauptrichtungen; den Begleithund, den Schutzhund und den Sanitätshund.
Das gutmütige ruhige Wesen eines Collies muss bei der Ausübung dieser Sportarten berücksichtigt werden. Mit wohlwollender Konsequenz kann der Collie in den Klassen Begleithund und Sanitätshund erfolgreich ausgebildet werden. Während dem ersten Weltkrieg standen Collies an der deutschen Ostgrenze als Sanitätshunde im Einsatz. Sie halfen die Sanitätssoldaten ihre verwundeten Kollegen bei Nacht zu suchen, damit sie zur Verarztung ins Lazarett gebracht werden konnten.
Der Begleithund
Der Begleithund soll, wie sein Name sagt, seinen Menschen ein angenehmer und zugleich nützlicher Begleiter sein. Er soll willig und freudig mit und ohne Leine seinen Menschen folgen. Insbesondere muss er die Leine respektieren und darf nicht an der Leine ziehen. Ohne Leine auf seinen Meister warten gehört ebenso zu den Disziplinen eines Begleithundes wie das Zurückbringen eines Gegenstandes, der Hoch- und Weitsprung, das Zurückkommen trotz Ablenkung, das Folgen einer Fährte und aufsuchen von Gegenständen, sowie das ausarbeiten und aufsuchen von Gegenständen in einem Revier. Insgesamt enthält die Ausbildung zum Begleithund spannende und nützliche Aufgaben, welche trotz einfachem Aussehen viel Disziplin und Arbeit verlangt.
Der Sanitätshund
Vor allem vor und während des ersten Weltkrieges als es noch keine Nachtsichtgeräte gab, suchten Sanitätssoldaten mit ihren Hunden in der Nacht die verletzten Kameraden in den Kampfzonen. Daraus entstand die Sportart Sanitätshund.
Der Hund wird zum suchen von "verletzten" Personen und Gegenständen in unübersichtlichem Gelände und Wäldern ausgebildet. Er soll zielstrebig unter der Anleitung seines Meisters das "Revier" absuchen. Bei dieser Sportart wird grosser Wert auf die Führigkeit des Hundes gelegt. Voraussetzung für diese Sportart ist ein selbstsicherer Hund mit guter Nase, der auch auf weite Distanzen Appell zeigt, von mittlerer Grösse und einer guten Beziehung zum Meister.
Der Suchhund
Der Suchhund sucht in drei verschiedenen unübersichtlichen Waldabschnitten nach "verletzten" Personen, grösseren Gegenständen wie Koffer oder Rucksack und nach einem 10 cm langen Metallröhrchen. Bei dieser Sportart wird der Erfolg innerhalb einer bestimmten Zeit bewertet. Voraussetzung für diese Sportart ist ein selbstsicherer, lauffreudiger Hund mit guter Nase, von mittlerer Grösse und einer guten Beziehung zum Meister.