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Der hier als Erster Gesandter des Russischen Reiches abgebildete Genfer François Lefort war einer der ersten Schweizer überhaupt, den sein Weg 1675 ins Zarenreich führte, zu einer Zeit, als die Schweiz lediglich als loser Bund der eidgenössischen Orte existierte und Russland im Westen noch Moskowien hiess. Lefort erwarb sich die enge Freundschaft des Zaren Peter des Grossen. Er starb 1699 in Moskau als General, Admiral, Statthalter von Nowgorod und Präsident aller Räte. Der Moskauer Stadtteil Lefortowo erinnert noch heute an diesen Schweizer, der die militärischen Reformideen des jungen Zaren massgeblich mitformte und damit am Anfang einer Entwicklung stand, die Russland von einem rückständigen halborientalischen Staatsgebilde zum Rang einer europäischen Grossmacht führte.Nach Lefort fanden noch über hundertfünfzig weitere Schweizer der ersten beziehungsweise nachfolgender Generationen den Weg in russische Staatsdienste. Über deren Schicksal und historische Bedeutung berichtet das auf diesen Seiten vorgestellte Buch.