Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03174.jsonl.gz/2378

Für Félicien Du Bois ist die WM in Tschechien zu Ende. Die Fingerverletzung an der linken Hand, an welcher der Davoser Verteidiger seit den letzten Testspielen leidet, lässt keine weiteren Einsätze zu. Damit stehen Glen Hanlon noch sechs Verteidiger zur Verfügung.
Du Bois hatte beim HCD auf dem Weg zum Schweizer Meistertitel eine wichtige Rolle eingenommen und war von Hanlon als «bester Verteidiger der NLA-Saison» gelobt worden. Allerdings kämpfte der Routinier bereits im Final gegen die ZSC Lions mit einer Verletzung an der Schulter. Er rückte nicht nur angeschlagen ins Camp des Nationalteams ein, sondern verletzte sich im Testspiel gegen Frankreich zusätzlich am Finger. Trotzdem erhielt er am Tag des WM-Startspiels gegen Österreich von den Ärzten grünes Licht.
Im Spiel gegen Frankreich wurden die Schmerzen am Finger aber offenbar wieder grösser. Gegen die Österreicher hatte er noch das 1:0 geschossen und in den beiden Partien erhielt er nach Roman Josi am zweitmeisten Eiszeit aller Schweizer Spieler. Du Bois wird heute in die Schweiz zurückreisen, um seine Verletzung behandeln zu lassen und sich auf die neue Saison vorzubereiten. (cma/si)
27 Jahre lang hat René Fasel (71) den internationalen Eishockeyverband erfolgreich und skandalfrei geführt. Morgen geht seine Amtszeit in der alten russischen Hauptstadt St.Petersburg zu Ende.
In seinem Büro im stilvollen Hauptsitz in der Villa Freigut zu Zürich liegen immer ein paar Bücher zu historischen Themen. René Fasel ist einer der einflussreichsten Sportdiplomaten der Welt geworden, weil er aus der Geschichte lernt. Ende der 1970er-Jahre schreibt ein Inspizient in seinem Rapport über Schiedsrichter René Fasel: «Er leitete das Spiel wie ein kleiner Napoléon auf dem Feldherrenhügel.» Napoléons Untergang war sein Krieg gegen Russland (1812). René Fasel aber macht die …