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Der Cellist Andreas Brantelid kam 1987 als Sohn dänisch-schwedischer Eltern zur Welt und wuchs in Kopenhagen auf. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er als Vierjähriger von seinem Vater Ingemar, der dem Royal Danish Orchestra angehörte. Mit diesem Klangkörper feierte Andreas Brantelid im Alter von vierzehn Jahren sein Debut als Solist in Elgars Cellokonzert. Seine weitere Ausbildung absolvierte er bei Mats Rondin, Torleif Thedéen und Frans Helmerson. 2006 gewann er die «Eurovision Young Musicians Competition», 2007 die «Paulo International Cello Competition», und 2008 wurde ihm ein Stipendium des «Borletti-Buitoni Trust» zugesprochen. Er wurde im «BBC New Generation Artist Scheme» gefördert und ist Mitglied der Lincoln Centre Chamber Music Society. Andreas Brantelid war als Solist schon bei allen grossen skandinavischen Sinfonieorchestern zu Gast; ausserdem konzertierte er mit dem Mahler Chamber Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Brussels Philharmonic, dem Münchener Kammerorchester und dem Scottish Chamber Orchestra. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Pablo Heras-Casado, Andris Nelsons, Jonathan Nott, Sakari Oramo, Jukka-Pekka Saraste und Robin Ticciati zusammen. Auftritte führten ihn in die New Yorker Carnegie Hall, die Londoner Wigmore Hall, nach Salzburg, Vancouver und Barcelona. Als «Rising Star» der «European Concert Hall Organization» gastierte er im Amsterdamer Concertgebouw, im Wiener Musikverein, im Brüsseler Palais des Beaux-Arts und in der Kölner Philharmonie. Andreas Brantelid hat bereits drei CDs vorgelegt, zuletzt eine Scheibe mit «Encores». Er spielt das «Boni-Hegar»-Stradivarius aus dem Jahr 1707.
August 2014