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Das Wichtigste in Kürze
- Stephen Hawking ist heute Morgen in seinem Haus in Cambridge gestorben.
- Der britische Astrophysiker litt an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit ALS.
Stephen Hawking starb am frühen Mittwochmorgen friedlich in seinem Haus in Cambridge (GB).
Ursprung des Kosmos und Schwarze Löcher
Hawking gehört zu den grössten Wissenschaftlern aller Zeiten. Die Fachwelt schätzte ihn wegen seiner Theorien zum Ursprung des Kosmos und zu Schwarzen Löchern. «Ich möchte das Universum ganz und gar verstehen», sagte er einmal. «Ich möchte wissen, warum es so ist, wie es ist, und warum es überhaupt existiert.» Sein 1988 erschienenes Buch «Eine kurze Geschichte der Zeit» machte ihn auch bei Laien populär.
Zwei Ehen und drei Kinder
«Wir sind tief betrübt, dass unser geliebter Vater heute gestorben ist», zitierte die britische Nachrichtenagentur Press Association eine Mitteilung seiner Kinder Lucy, Robert und Tim.
Der Astrophysiker litt an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) und sass seit 1968 im Rollstuhl. Schon seit langem konnte er sich nur noch mühsam mit Hilfe eines Computers verständigen. Zuletzt nahmen seine Kräfte immer mehr ab.
Das Privatleben kam trotz seiner Karriere nicht zu kurz. Hawking war zweimal verheiratet und hatte drei Kinder. 30 Jahre lang war er mit seiner Jugendliebe verheiratet, doch die Ehe scheiterte - später bezeichnete sie ihn als einen «Haustyrannen». 1995 heiratete Hawking seine Pflegerin, die Verbindung dauerte elf Jahre.