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Kaum hat Intel Ende April die ersten Quad-Core-Desktop-Prozessoren auf Basis der 22-Nanometer-Fertigung mit Codenamen "Ivy Bridge" lanciert, ist schon der erste entsprechende Xeon-Prozessor in Sicht. Dell will damit als Erster am Start sein und kündigt für den 22. Mai 2012 eine aktualisierte Version des PowerEdge C5220 an. Einen traumhaft geringen Stromverbrauch versprechen die neuen Mikroserver in der Variante mit Dual-Core-Prozessor, denn der kommt mit einer Verlustleistung (TDP) von nur 17 Watt.
Für mehr Power können die extrem flachen Geräte, die sich zu zwölf Einheiten in einem 3-HE-Rack unterbringen lassen, auch mit Quad-Core-Prozessoren der neuen Xeon-Serie E3-1200 v2 bestückt werden. Diese sind mit einer TDP von 45 Watt ebenfalls recht genügsam. Die Bezeichnung Xeon E3-1200 v2 deutet darauf hin, dass es sich noch um reine 1P-Modelle für Einzelsockelsysteme handelt. 2P- und andere Mehrsockel-CPUs sollen noch im Laufe des Jahres folgen. In der Vergangenheit hat es teils ein Jahr und mehr gedauert, bis Intel auf die den Desktop-Vorläufern ähnliche 1P-Xeons Mehrprozessoren-Modelle folgen liess.
Dell zufolge sollen die neuen "Ivy Bridge"-Modelle bei gleichem Platzbedarf in einem 44,8 x 75 cm grossem Rack bis zu 95 Prozent mehr Leistung bieten als ihre Vorgänger. Dazu würden nicht nur höhere Taktraten verhelfen, sondern auch die Unterstützung von schnellem DDR3-1600-Speicher.
Der Preis für die Mikroprozesoren PowerEdge C5220 soll bei 12'207,84 Dollar anfangen. Mehr Details lassen Dell und Intel bis zum offiziellen "Ivy Bridge"-Launch für die neuen E3-Xeon-Prozessoren noch nicht aus dem Sack. (kh)