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Die Landwirtschaft verursacht Treibhausgasemissionen durch Bewirtschaftung und Nutzungswandel. Dies wirkt sich insbesondere auf den Kohlenstoffgehalt der Böden und die Lachgas- und Methanemissionen aus. Eine Veränderung dieser Grössen hat Auswirkungen auf unser Klima, die Ressource Boden, und die Umweltleistungen der Landwirtschaft.
Landwirtschaftliche Ökosysteme emittieren Lachgas (N2O) aus Böden und Tierhaltung, Methan (CH4) aus der Tierhaltung, und regulieren den Kohlenstoffgehalt der Böden über die Aufnahme und Abgabe von CO2 (Kohlenstoffquellen- und Senken). Ein Grossteil dieser Emissionen ist somit anthropogen.
In der Schweiz tragen die landwirtschaftlichen Lachgas- und Methanemissionen ca. 10 % zu den gesamten Treibhausgasemissionen bei. Hinzu kommen variable Anteile von CO2 aus der Landnutzung und Landnutzungsänderung.
Das Verständnis der wichtigsten Prozesse und die genaue Erfassung und Modellierung dieser Emissionen sind wichtige Voraussetzungen für die Beurteilung von Minderungsmassnahmen. Die Emissionen und, bei CO2, mögliche Kohlenstoffsenken in Böden sind räumlich und zeitlich nicht gleichmässig verteilt. Daher sind die Identifizierung sogenannter hot spots und hot moments sowie die Hochskalierung der Emissionen auf die regionale Ebene wichtige Ziele.