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- Wie lange dauert der Spitalaufenthalt?
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Abhängig von der Eingriffsgrösse sowie vom Zustand der Patientin/ des Patienten ist mit einem Aufenthalt von zwischen drei bis etwas über zehn Tagen zu rechnen. Die Aufenthaltszeit kann allerdings durch das Same-Day-Surgery (SDS) Verfahren verkürzt werden, bei dem der Eintritt erst am Operationstag und nicht wie traditionell am Vortag erfolgt. Das erforderliche Gespräch mit dem Narkosearzt wird daher einige Tage vor der Operation ambulant durchgeführt.
- Muss ich nach einer Lungenoperation einen Rehabilitationsaufenthalt antreten?
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Nicht jeder Lungeneingriff zieht eine Rehabilitation, bei der es um die Wiedererlangung einer möglichst guten Lungenleistung geht, nach sich. Bei Patientinnen und Patienten mit einer vorbestehenden chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ist jedoch ein stationärer Rehabilitationsaufenthalt in der Regel angezeigt und wird meist auch von den Krankenkassen übernommen. Eine solche stationäre Rehabilitation erfordert eine spezifische Qualifikation, wie sie beispielsweise die Klinik Barmelweid aufweist. Nicht jede Rehabilitation muss jedoch stationär erfolgen, sondern kann auch von dafür zugelassenen Lungenfachärzten und ihren physiotherapeutischen Partnern ambulant angeboten werden.
- Brauche ich für eine Lungenoperation eine Vollnarkose?
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In den meisten Fällen ist eine Vollnarkose erforderlich. Daneben gibt es eher seltene kleinere Eingriffe, die in Lokalanästhesie durchgeführt werden können.
- Wie lange muss ich mich nach einem thoraxchirurgischen Eingriff körperlich schonen?
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Dies ist abhängig von der Grunderkrankung und der erfolgten Operation. Prinzipiell sollte nach einem thorakoskopischen Eingriff (Schlüssellochtechnik) eine körperliche Schonung von mindestens zwei Wochen eingehalten werden, nach einer Thorakotomie (offener Eingriff) verlängert sich diese Frist auf etwa vier Wochen. Danach kann bei gutem Verlauf (abgeheilte Wunden, Schmerzfreiheit) die Belastung nach Massgabe der Beschwerden, also so wie es für Sie möglich ist, kontinuierlich gesteigert werden.
- Braucht es nach einer Lungenoperation weitere Behandlungen?
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Nach einer Operation eines bösartigen Tumors wird in der feingeweblichen Untersuchung das Tumorstadium bestimmt. Die feingeweblichen Untersuchungen und die entsprechende Stadieneinteilung werden schliesslich an unserem interdisziplinären Lunge-Thorax-Board besprochen und es wird eine Empfehlung bezüglich weiterer Therapien beschlossen. Bei frühen Tumorstadien ist keine weitere Therapie notwendig, bei fortgeschrittenen Stadien kann eine Chemotherapie, eine Bestrahlung (Radiotherapie) oder eine Kombinationstherapie (Radio-Chemotherapie) empfohlen werden.
Alle Patienten mit einem bösartigen Tumorleiden werden nach erfolgter Operation und, falls notwendig, nach Abschluss der zusätzlichen Therapie einer Tumornachsorge unterzogen. Diese besteht in regelmässigen klinischen Untersuchungen sowie Bildgebungen (CT der Lunge oder PET-CT). Der Einschluss in diese Nachsorge erfolgt automatisch und Sie werden jeweils durch uns für die Untersuchungen aufgeboten werden.
- Wie lange muss ich nach einem thoraxchirurgischen Eingriff auf Flugreisen verzichten?
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Bei kleineren thoraxchirurgischen Eingriffen (ohne oder mit Entfernung von nur wenig Lungengewebe) ist die Flugfähigkeit normalerweise nach 4 Wochen wieder gegeben. Nach grösseren Eingriffen, insbesondere nach Entfernung eines Lungenlappens, ist von Flugreisen während 8-12 Wochen nach dem Eingriff abzuraten.