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Memories
15.03.2023 - 8.04.2023
Wir freuen uns, Sie auf unsere kommende Ausstellung aufmerksam zu machen. In «Memoires» zeigen wir die neuesten Arbeiten der Künstlerin Mónica Ferreras De la Maza und Ernesto Rodriguez Ramos.
Mónica Ferreras De la Maza ist eine dominikanische Künstlerin mit Sitz in Basel, Schweiz mit einer Karriere von mehr als 25 Jahren. Sie hatte verschiedene Einzelausstellungen und Gruppenausstellungen in der Schweiz und im Ausland. Mónica hat mehrere wichtige Anerkennungen und Preise erhalten, wie zum Beispiel den Preis "Specialized Publication / Book 2018" für ihr Buch YOU NEVER KNOW, der von der Dominikanischen Vereinigung der Kunstkritiker (ADCA) verliehen. 2017 wurde sie von der Cisneros Fontanals Foundation im Rahmen des Programms "Grants and Commissions" in der Kategorie "mid-career artist" nominiert (2017-2018). 2016 war Ferreras Empfängerin eines zweimonatigen Stipendiums/Aufenthalts in Shanghai, das von der Australia China Art Foundation (ACAF) vergeben wurde. Im Jahr 2013 erhielt sie den ersten dreimonatigen Aufenthalt der Davidoff Art Initiative (DAI) im International Studio & Curatorial Program (ISCP), Brooklyn, NY. Im Jahr 2010 gewann sie einen der drei gleichberechtigten Preise des renommierten dominikanischen Wettbewerbs für visuelle Kunst "XXIII Concurso de Arte E. León Jimenes", der alle zwei Jahre in Santiago, Dominikanische Republik, stattfindet. Die Tropen... die Karibik... sind Themen, die seit Jahren und aktuell mehr denn je behandelt werden, wenn auch fast immer von zwei Extremen aus: dem kolonialen oder dem dekolonialen. Mit Tropicaribastral schlägt Mónica eine andere Sichtweise vor, eine abstraktere, subtilere, intimere und emotionalere. Ein Blick aus ihren Erinnerungen, ihren Gefühlen und aus ihrem Heute. Vom "Lokalen" als karibische Frau zum Universellen als Seele. «Ich versuche auch, die Arbeit von jeglichem "Hyperkonzeptualismus" und sozio-geopolitischen analytischen Anspruch der Region zu distanzieren, um so einen direkten, leicht verdaulichen und transparenten Dialog zwischen den Betrachtern und den Werken herzustellen. Ich möchte eine Verbindung auf der Ebene des Unterbewusstseins ermöglichen, eine Verbindung, die fliesst und eine fröhliche Atmosphäre verbreitet und so die Seele erfrischt.» Tropicaribastral enthält eine Art karibisch-tropische DNA mit einer Prise Nostalgie, die für jeden, der auswandert, unvermeidlich ist. Diese Nostalgie trübt jedoch nicht den enormen und grossartigen Beitrag, den die Migration ihr gegeben hat und der in jedem Kunstwerk, auf die eine oder andere Art sichtbar wird. Mit diesen Werken versucht Mónica, diese ursprünglichen Komponenten zum Ausdruck zu bringen, die zu ihrem Ursprung als Mensch gehören, und dann, von diesem Punkt der Konvergenz aus, bekräftige Sie:
ICH BIN KÖRPER. ICH BIN SEELE. ICH BIN GEIST. ICH BIN LIEBE.
ICH BIN KARIBISCH. ICH KOMME AUS DEN TROPEN UND ICH BIN EINE EINWANDERERIN.
Ernesto Rodriguez Ramos absolvierte die Kunsthochschule in Santo Domingo und blickt auf eine lange Karriere im Bereich der bildenden Kunst im Kulturmanagement zurück. Er ist multidisziplinär tätig und arbeitet mit unterschiedlichen Medien, unter anderem mit Keramik, Holz, Metall und Kunststoff. Er hat in nationalen und internationalen Wettbewerben Anerkennung erhalten. Seine Arbeit "Habitat" von 2003 ist Teil der Kunstsammlung der Abgeordnetenkammer der Dominikanischen Republik. Ernesto lebt und arbeitet heute in der Schweiz und hat seine Arbeiten in zahlreichen Solo- und Gruppenausstellungen in Südamerika und Europa. Seit seinen Anfängen in den Bildenden Künsten hat sich Ernesto Rodriquez Ramos immer zu allen möglichen Materialien hingezogen gefühlt. «Ich erinnere mich daran, wie ich als Kind zusammen mit meinen Spielkameraden meine Fantasie zugunsten unserer Bedürfnisse einsetzte, um mit Holzstücken und einigen Metallgegenständen als Verbindungselementen Spielzeuge zu basteln und Mobilität zu erreichen. Lange bevor ich das Konzept des Recyclings verstand, ordnete ich alles nach seiner Natur und Funktion. Papier, Keramik, Holz, Stoff .... einige wiederverwertete Materialien. Ohne ihren Stellenwert zu katalogisieren, sondern aufgrund ihres ästhetischen Wertes, bilden sie den physischen und konzeptionellen Körper meiner neuen Vorschläge». Daher die Nähe zum Objekt – Kunst, die die Dreidimensionalität sucht. Im Ausstellungskonzept "Habitat de la piedra al papel" wird durch die innere Metapher der Dinge und des Raums, den sie bewohnen, ein Universum rekonstruiert. Es ist, als ob Ernesto durch Türen und Fenster eine Art unabhängigen Zauber inszenieren würde, den der Blick webt, wenn er sie entdeckt. Das Publikum ist eingeladen, die Geheimnisse eines jeden Innenraums zu entdecken, zu durchschauen.
Vernissage:
16.03.2023, ab 17:00
Die Künstler werden persönlich anwesend sein)
Ausstellungsdauer:
15.03.2023 – 8.04.2023
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 14:00 – 18:30
Samstag 11:00 – 16:00
Weitere Auskünfte:
Galerie Katapult, Diana Vogel
Wegen Umbauarbeiten vorübergehenden an der St. Johanns-Vorstadt 33, 4056 Basel
Tel: 0041 76 339 82 81 - Email: <email-pii>