Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/235375

<h2>SubmittedText<h2><p>FHM/pharmaSuisse/HIN haben dem Bund ein Angebot für ein Impfzertifikat gemacht, das alle Anforderungen des Bundes (Datenschutz, dezentrale Speicherung der Daten, praxisnah, benutzerfreundlich) erfüllt und schnell umgesetzt werden könnte. Für die Kompatibilität mit dem EU-Zertifikat muss einzig der Signaturschlüssel von HIN durch den Bund anerkannt werden. Dieser könnte beim BIT deponiert werden.</p><p>Wieso hat der Bundesrat diese für alle Akteure optimale und schnell umsetzbare Lösung abgelehnt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das BAG hat rund fünfzig eingegangene Angebote für ein Impfzertifikat geprüft. Die Lösung von FMH/Pharmasuisse kam in die engere Auswahl. Sie wurde schliesslich aus folgenden Gründen nicht weiterverfolgt: Die vorgeschlagene Lösung wurde zwar als gute Teillösung für Aussteller bewertet. Für die beiden anderen, nicht minder relevanten Zielgruppen der Halter und Prüfer, hätte die Lösung jedoch nicht direkt eingesetzt werden können. Weiter war die Bereitschaft von FHM/Pharmasuisse, den Quellcode offenzulegen und publik zu machen, nicht ausreichend. Um die Zertifikatsgenerierung für die Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker so effizient wie möglich zu gestalten, nutzt die Lösung des Bundes zum einen die von FMH/Pharmasuisse ebenfalls vorgeschlagenen HIN-Identitäten, um sich am System anzumelden. Zum anderen wird die HIN-Lösung mittels einer Schnittstelle an den Zertifikatsgenerator des Bundes angeschlossen, so dass die Leistungserbringenden direkt aus ihrem gewohnten System heraus Zertifikate generieren können. </p>