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Mit dem paradigmatischen Wechsel zur Kompetenzorientierung in der Bildungspolitik und -verwaltung ist auch eine explizite Hinwendung zu einer neuen Aufgabenkultur gefordert. Im Kontext von Pisa und anderen Querschnittsvergleichen sind zahlreiche Konzeptionen zu „guten“ Aufgaben entstanden (z.B. Blömeke, Risse, Müller, Eichler & Schulz 2006; Kleinknecht, 2013 und als Übersicht Keller & Bender, 2012). Für den Sportunterricht gibt es verschiedene erste (theoretische) Ansätze die neue Aufgabenkultur und die damit verbundenen methodischen Veränderungen zu untersuchen und darzustellen. Das hier dargestellte Projekt „Kompetenzorientierte Aufgaben im Sportunterricht 2.0“ befasst sich mit der Untersuchung der Wirksamkeit von kompetenzorientierten Aufgaben im Sportunterricht. Dabei sollen folgende Fragen beantwortet werden: 1) Wie müssen kompetenzorientierte Aufgaben formuliert und gestaltet sein, damit SchülerInnen partizipieren und kognitiv aktiviert werden? 2) Welche Faktoren fördern sowohl die motorische wie auch die kognitive Aktivität im Unterricht, als wesentliche Aspekte von kompetenzorientierten Aufgaben? 3) Wie setzen Lehrpersonen kompetenzorientierte Aufgaben im Unterricht ein? Wie werden neue technologische Medien genutzt? 4) Wie wirkt sich der Unterricht mit kompetenzorientierten Aufgaben auf die fachlichen Kompetenzen der SchülerInnen aus?
Die aus den Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse sollen direkt für die Überarbeitung und Ergänzung des E-Books „Aufgaben im Sportunterricht“ (Fankhauser et al., 2015) mit weiteren Inhalten und Medien genutzt und im Rahmen von Fort- und Weiterbildung Sportlehrpersonen vermittelt werden.