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Die Schweizer Ruderer liefern an den Weltmeisterschaften im bulgarischen Plovdiv bislang ab. Sowohl der Leichtgewichts-Doppelzweier und der Vierer-ohne qualifizieren sich für die Halbfinals.
Nach Titelverteidigerin Jeannine Gmelin im Einer und Europameister Michael Schmid im Leichtgewichts-Einer, die ohne Umweg weitergekommen sind, haben sich an den Weltmeisterschaften in Plovdiv am Dienstag zwei weitere Schweizer Boote über die Hoffnungsläufe für die Halbfinals qualifiziert. Während vom Leichtgewichts-Doppelzweier mit Frédérique Rol und Patricia Merz der Sprung in die Top 12 erwartet werden konnte, war der Halbfinal-Einzug der Schweizer im Vierer-ohne alles andere als selbstverständlich. In beiden Kategorien finden die Halbfinals am Donnerstag statt.
Rol/Merz lagen bei sämtlichen Zwischenzeiten vorne und distanzierten die zweitplatzierten Japanerinnen Ayami Oishi/Natsumi Yamaryo um 2,77 Sekunden. Auch der Halbfinal soll für die EM-Dritten nur eine Durchgangsstation sein. Alles andere wäre angesichts der bisherigen Leistungen in dieser Saison eine Enttäuschung.
Das Riemenprojekt Vierer-ohne wurde mit dem Fernziel Olympische Spiele 2020 in Tokio lanciert. Im Vergleich zum 10. und drittletzten Rang an den Europameisterschaften in Glasgow sitzt in Plovdiv der nach längerer Verletzungspause zurückgekehrte zweifache Olympia-Teilnehmer Augustin Maillefer anstelle von Joel Schürch im Boot. Er bildet zusammen Benjamin Hirsch, Markus Kessler und Paul Jacquot ein Quartett, das sich im Hoffnungslauf nur um sechs Zehntel den EM-Sechsten aus Tschechien geschlagen geben musste. Der Vorsprung auf die drittklassierten Amerikaner betrug 2,60 Sekunden.
SDA-ATS