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Im Rahmen der dreistufigen Strategie des Bundesrates zur Aufhebung des Lockdowns können die Massnahmen ihren Betrieb wieder aufnehmen, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:
- Die Massnahme wird in einer Branche angeboten, die nicht mehr von einer Schliessung betroffen ist.
- Der Betrieb verfügt über ein Schutzkonzept, mit welchem die Vorgaben des BAG erfüllt werden können.
- Die Gruppe besonders gefährdeter Personen wird definiert. Für sie ist eine Einhaltung der besonderen Vorgaben des BAG oder Home-Office garantiert, sonst sind sie von der Teilnahme zu suspendieren.
Anbietenden von Massnahmen sollen weiterhin die Programmkosten entschädigt werden, wenn sie aufgrund Einschränkungen des Bundes keine Teilnehmenden mehr rekrutieren können. Die Entschädigung soll subsidiär sein und die laufenden Grundkosten abdecken, aber keine Aufwendungen, die nur bei effektiver Durchführung entstehen. Damit soll ein Beitrag dazu geleistet werden, dass Anbietende von Massnahmen nicht in finanzielle Schwierigkeiten geraten.
Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt für bestimmte Situationen Masken oder anderes Schutzmaterial, z.B. für Fahrten mit dem öffentlichen Verkehr während der Stosszeiten oder für Arbeitsplätze, bei denen die Distanzregeln nicht eingehalten werden können. Wenn möglich sollen die nötigen Schutzmaterialien durch die Anbieter von Integrationsprogrammen oder die Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden. Wenn die Schutzmaterialien von der sozialhilfebeziehenden Person selber beschafft werden müssen, sollen die Kosten dafür als situationsbedingten Leistungen (SIL) übernommen werden.