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Der Pudel / Geschichte
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- Kategorie: Unkategorisiert
- Geschrieben von Sandra Mattioli
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Schweizerischer Pudelclub SPC
Gründerversammlung 9. Oktober 1927
Regionalgruppe Bern
Der Ursprung des Pudels
Der Ursprung des Pudels
Der Pudel gehört zu den ältesten Hunderassen, die schon jahrhundertelang bekannt sind. Die Wissenschaftler sind sich jedoch über die Abstammung des Pudels nicht einig.
L. Fitzinger vertrat die Ansicht, dass der Pudel vom Seidenhund abstammt. Dem stand jedoch die Meinung des Berner Professors Theodor Studer entgegen, der sich in seinem Werk "Die prähistorischen Hunde in ihren Beziehungen zu den gegenwärtigen Rassen" am ausführlichsten mit der Frage der Abstammung des Pudels beschäftigte. Seine Vermutung, dass der Pudel aus einer Kreuzung des zotthaarigen Hütehundes mit einem Jagdhund hervorgegangen sei, wurde durch die Geschichte des Pudels bestätigt.
Seine Vorliebe für das nasse Element erinnert uns noch heute an seine Verwandtschaft mit dem Wasserhund, der erstmals im 6. Jahrhundert während der Besetzung der Iberischen Halbinsel durch die Mauren von Nordafrika nach Europa gebracht wurde. Auf dem westlichen europäischen Kontinent wird der Pudel im Mittelalter noch nirgends genannt; erst an dessen Ende trifft man auf einige Spuren, wie z.B. eine Pudeldarstellung von Tilman Riemenscheider auf dem Grabmal von Heinrich II. Auch Albrecht Dürer hat um 1500 mehrfach Pudel im Bild festgehalten.
In den Jahren 1989, 1990 und 1991 nahm der amerikanische Musher John Sutor an dem härtestens Schlittenhundrennen der Welt, dem Iditarod, teil mit einem Gespann, das aus sechs Großpudeln bestand. Er gewann zwar nicht das 1.600 km lange Rennen, aber erreichte mit seinen Pudeln immerhin das Ziel und konnte damit beweisen, dass diese Rasse zu viel mehr imstande ist als gemeinhin von ihr angenommen wird.