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Sie ist die logische Folge des Abfallverwertungskreislaufs: die Erzeugung von Sekundärbrennstoffen. Aus Abfällen, die in den vorangehenden Schritten nicht sortiert und recycelt werden konnten, wird ein fester und reiner Brennstoff erzeugt.
Dieser Brennstoff kommt in energieintensiven Industrieanlagen (Zementwerke) in Kombination mit anderen, traditionellen Brennstoffen zum Einsatz. Der Energiegewinn ist beträchtlich, kann doch der Anteil an Sekundärbrennstoff bis zu 50% der Endmischung betragen!
Als Ergänzung zu einem genau abgestimmten Recycling können durch die Erzeugung von Sekundärbrennstoffen aus Rückständen aus der Abfallsortierung oder der Getrenntsammlung bis zu 98 % der Haushaltsabfälle oder gewöhnlichen Industrieabfälle verwertet werden. Auf diese Weise wird das Volumen an nichtverwertbarem Endmüll, der gelagert werden muss, bedeutend verringert.
Die Industrie setzt unsere Sekundärbrennstoffe zur Energieerzeugung ein und spart so bis zu 85 % an fossilen Primärenergieträgern wie Kohle, Erdöl oder Erdgas.
Beispiele für EBS Abfälle sind Holz, Kunststoffe und Pneus.
Nach Verlassen der Verwertungskette wird der Sekundärbrennstoff genau unter die Lupe genommen. Es wird geprüft, ob er den strengen Vorgaben entspricht und die physikalischen Eigenschaften des Endprodukts ermittelt. Mit diesen wertvollen Informationen kann der Betreiber der Anlage, in der der Sekundärbrennstoff Verwendung findet, seine Anlagen entsprechend einstellen.