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Das Verfahren für eine Adoption ist lang und manchmal schwierig.
Viele Adoptionsvoraussetzungen sind im Schweizerischen Zivilgesetzbuch festgelegt. Das Walliser Gesetz seinerseits regelt das Verfahren und die Zuständigkeiten in Sachen Adoption.
Für die Adoption eines Kindes müssen einige allgemeine Voraussetzungen erfüllt sein:
Der Altersunterschied zwischen dem Kind und der/den adoptionswilligen Person/en darf nicht weniger als 16 Jahre und nicht mehr als 45 Jahre betragen.
Verheiratete Paare dürfen ein Kind adoptieren, wenn sie seit mindestens drei Jahren einen gemeinsamen Haushalt führen und beide mindestens 28 Jahre alt sind.
Eine Person darf ein Kind adoptieren, mit dessen Mutter oder Vater sie verheiratet ist, in eingetragener Partnerschaft lebt oder eine faktische Lebensgemeinschaft führt und wenn das Paar seit mindestens drei Jahren einen gemeinsamen Haushalt führt.
Eine alleinstehende Person darf ein Kind adoptieren, wenn sie mindestens 28 Jahre alt ist.
Ein Kind kann adoptiert werden, wenn die künftigen Adoptiveltern es mindestens ein Jahr lang gepflegt und für seine Erziehung gesorgt haben. Zudem müssen alle Umstände erlauben, dass die Begründung eines Kindesverhältnisses dem Wohl des Kindes dient, ohne dass dabei eventuelle andere Kinder der Adoptiveltern benachteiligt werden.
Das Kind erhält die Rechtsstellung als Kind seiner Adoptiveltern.
Das bisherige Kindesverhältnis erlischt.
Dem Kind kann ein neuer Vorname gegeben werden.
Ein minderjähriges Kind erhält das Kantons- und Gemeindebürgerrecht seiner Adoptiveltern.
Aktualisierung am 27. Februar 2019