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Geschichte
Bordeaux ist eine alte Handelsstadt. Dies brachte in der Vergangenheit infrastrukturell eine Reihe von Vorteilen mit sich. Ihre Lage und dazu ihr grosser Hafen war für die Ausfuhr von Weinen von allergrösster Bedeutung. Schon die Römer erkannten, dass das Bordeaux ein wichtiges Weinanbaugebiet ist. Nach ihnen lebten sowohl Franken wie auch Basken in der Region. Diese zeigten ebenfalls grosses Interesse am Weinanbau.
Das erste Goldene Zeitalter des Bordeaux-Weinbaus begann im 12. Jahrhundert, bedingt durch ein Bündnis mit den Engländern. Bordeaux stieg dank vergünstigter Zölle zum bedeutendsten Handelsplatz für Wein auf. 300 Jahre lang beherrschten die Engländer den Handel in der Bordeaux-Weinregion. Nach dem Hundertjährigen Krieg wurden sie durch eine andere Seemacht abgelöst: Holland. Den Holländern ist die Trockenlegung und die landwirtschaftliche Kultivierung des Médocs zu verdanken, die Anfang des 17. Jahrhunderts erfolgte. Die Gründung der bis heute renommierten Châteaus Haut-Brion und Margaux fällt in diese Zeit.