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Die Weisswangengans wird wegen des Kontrastes zwischen weissem Gesicht zum schwarzen Scheitel, Nacken und Hals, der an die traditionelle Tracht katholischer Nonnen erinnert, auch als Nonnengans bezeichnet.
Die Weisswangengans brütete früher ausschliesslich an der russischen Eismeerküste. Seit den 1970er Jahren hat sie auch den Ostseeraum besiedelt und zählt mittlerweile auch zu den Brutvögeln Mitteleuropas. Sie ist nach wie vor jedoch überwiegend ein Wintergast, der meist als Einzelvogel oder in kleinen Trupps in Gesellschaft von Saat- und Blässgänsen beobachtet werden kann. Zu Beginn des Zuges sammeln sie sich dagegen zu gewaltigen Schwärmen, die bis zu 50.000 Tiere zählen können.
Verbreitungsgebiet der Weisswangengans sind Teile der Westpaläarktis. Insgesamt werden drei Populationen unterschieden: Spitzbergen, Grönland und Russisch-Baltische Population. Letztere brüten in großen Kolonien in einem weiten Areal zwischen Nowaja Semlja, Kolgujew und der Kanin-Halbinsel. Seit den 1970er Jahren sind sie auch auf Gotland und Öland angesiedelt und seit Ende der 1990er Jahre in Schleswig-Holstein (Wattenmeer), Niedersachsen und den Niederlanden. Mitteleuropa ist damit die vierte Region und die einzige der mittleren Breiten, die mit 2.200 bis 2.800 Brutpaaren eine nennenswerte Brutpopulation aufweist.
So, nun wisst ihr fast alles über diese scheuen Vögel (Auszug aus Wikipedia).
Tschü-üss