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Die Erhebung «Zusammenleben in der Schweiz» (ZidS) wird seit 2016 alle zwei Jahre vom Bundesamt für Statistik (BFS) im Rahmen der Volkszählung durchgeführt.
Sie ermöglicht eine systematische Beobachtung rassistischer und diskriminierender Einstellungen in der Schweiz. In den Zwischenjahren werden mit einem schlankeren Vertiefungsmodul spezifische Themen bearbeitet. Die Ergebnisse der Erhebungen ZidS 2016 und 2018 sowie die Ergebnisse der Module 2019 zur fahrenden Lebensweise und 2017 zu Einstellungen gegenüber schwarzen Menschen in der Schweiz sind auf der Internetseite des BFS aufgeschaltet.
Die vertiefte Umfrage zur fahrenden Lebenweise hat gezeigt, dass 63 Prozent der Bevölkerung die Kultur der Minderheiten der Jenischen und Sinti als kulturelle Bereicherung für das Land betrachten. Allerdings hatte kaum jemand Kontakt zu den Minderheiten. Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung vom 24. März 2020 (PDF, 159 kB, 24.03.2020).
Der kurze Bericht «Auch Menschen mit fahrender Lebensweise brauchen eine Wohnmöglichkeit» (PDF, 320 kB, 24.03.2020) nimmt eine Einschätzung der erhobenen statistischen Daten vor. Dazu sind die im Vorfeld der Erhebung durchgeführten ausführlichen Gespräche und die Einschätzungen von Vertreterinnen und Vertretern der Minderheiten einbezogen worden.
Die Daten der Haupt- und Zwischenerhebungen fliessen in den Bericht «Rassistische Diskriminierung in der Schweiz» ein.
Studien und Beiträge haben der Entwicklung des Instruments gedient.