Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03184.jsonl.gz/1366

Buch über das Hölloch
Hölloch -
Naturwunder im Muotatal

Das Hölloch im Muotatal
Faszination des Verborgenen

Urs Möckli u. a.
Hölloch Naturwunder
erschienen Juni 2000
176 Seiten, grosse Karte,
ISBN 3-905111-47-0

Im Jahr 1875 entdeckte der Bergbauer Alois Ulrich bei Stalden im Muotatal den Eingang zu einer Höhle, deren Ende er damals trotz ausgedehnter Exkursionen mit Seil, Pickel, Leiter und einer einfachen Handlaterne nicht bestimmen konnte. Er nannte sie Hölloch, «das dreckige, lehmige Loch». Ulrichs Forschungsfahrten bildeten den Auftakt zur wechselvollen Geschichte des Höhlensystems: Eine belgisch-schweizerische Gesellschaft erschloss es zu Beginn des 20. Jahrhunderts für Touristenbesuche im grossen Stil und erstellte dafür eine umfassende Infrastruktur, scheiterte aber letztlich an der zerstörerischen Gewalt des Wassers in der Höhle.
Das Hölloch im Muotatal (Kanton Schwyz), mit über 200 km bekannter Länge das zweitgrösste Höhlensystem Europas und viertgrösste der Welt, wurde im Jahr 1875 erstbegangen und hat seither eine bewegte Geschichte erlebt.