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Meine liebsten Adressen in Dublin
1. The Fitzwilliam Hotel (Design, perfekte Lage in der Nähe der Einkaufsstrasse Grafton Street, bei Falcontravel buchbar ab 149 Franken pro Person). Nach einem fünfminütigen Spaziergang vom «Fitzwilliam» erreicht man das Little Museum, das die Geschichte des modernen Dublins zeigt und sicher einen Besuch wert ist. Günstige Hotelalternative: Trinity Capital zu 85 Franken pro Person (gefunden bei Hotelplan) oder Hotel Arlington zu 67 Franken pro Person (gefunden bei Migros Ferien).
2. Guinness Storehouse (hier erfahren Sie alles über das berühmte Bier, auf Guinness-storehouse.com kostet der Eintritt 14.85 Euro statt 16.50).
3. Restaurant Gallaghers Boxty House (urchiges Lokal mit Kellergeschoss im Viertel Temple Bar, bestellen Sie ein Galway Hooker Irish Pale Ale, weil die Auswahl auf der Weinkarte nicht umwerfend ist) oder Harbour Master Bar & Restaurant im Viertel Docklands (irische Speisen wie Lamm und Black Pudding mit Aussicht auf den Kanal).
4. Powerscourt Centre Nähe Grafton Street (das einstige Stadthaus wurde umgebaut zum Einkaufszentrum mit Läden und Restaurants).
Informationen zur Stadt
Dublin lässt sich grob in folgende Stadtviertel einteilen: Das Wikinger- und Mittelalterviertel umfasst Attraktionen wie die Christ Church Cathedral, das Dublin Castle, die Chester Beatty Library und die St. Audeon’s Church, der Shopping District hat mit der Grafton Street seine berühmteste Attraktion, im historischen Viertel befindet sich das Guinness Storehouse, im georgianischen das Trinity College und die Statue von Molly Malone. Sie soll im 17. Jahrhundert in der Grafton Street mit Fischen gehandelt haben, und über sie singen die Iren das populäre Lied «In Dublin’s fair city, where the girls are so pretty, I first set my eyes on sweet Molly Malone …». Daneben gibt es ein Antiquitätenviertel und Docklands. Dort fallen ähnlich wie in London entlang der Themse oder in Amsterdam moderne Bauten sowie eine Brücke von Santiago Calatrava auf. Docklands bildet einen Kontrast zur Altstadt von Dublin und wird durch den relativ schmalen Fluss Liffey abgetrennt. Spektakulär sind dort die Statuen, die Iren während der Hungersnot Mitte des 19. Jahrhunderts zeigen.
Das bekannteste Viertel hingegen ist Temple Bar. Tatsächlich ist diese Nachbarschaft voll von Pubs und Restaurants, die allerdings meist von Touristen frequentiert sind. Grund: Die Iren mögen irische Volksmusik nicht immer und ziehen es vor, sich in den Pubs zu unterhalten. Zudem kostet ein Pint Bier, also 0,57 Liter, in Temple Bar durchschnittlich einen Euro mehr als ausserhalb des Viertels. Dafür ist abends auch unter der Woche fast immer mächtig viel los, beispielsweise in The Church , wo einst Arthur Guinness geheiratet hat. Das Pub hat auch ein gutes Restaurant. Besonders gefallen hat mir das Pub O’Shea’s Merchant, etwa zehn Fussminuten ausserhalb von Temple Bar und trotzdem im Zentrum von Dublin. Es bietet irische Livemusik und traditionelle irische Tänze – nicht an Touristen gerichtet, sondern an Einheimische.
Autor: Reto Wild
Fotograf: Reto Wild