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Erstmals seit der Gründung von iChange war es allen Vorstandsmitgliedern möglich, einige Wochen gemeinsam in Sambia zu verbringen. Zudem konnte das Team sieben weitere Freiwillige aus fünf verschiedenen Nationen vor Ort begrüssen. Einerseits waren die Freiwilligen an eigenen Projekten tätig oder führten solche fort, die durch Freiwillige zu Beginn des Jahres gestartet wurden. Andererseits halfen sie aktiv bei Tätigkeiten mit, die durch das iChange Team durchgeführt wurden. Im Folgenden werden die Haupttätigkeiten und -projekte kurz dargelegt.
Während den ersten Wochen war das Team vor allem damit beschäftigt, Organisationen und Regierungsvertreter zu treffen, welche in der Mackenzie Community tätig sind. Es ging darum, sich gegenseitig kennenzulernen, eine Übersicht über aktuelle Projekte zu erhalten und zukünftige Aktivitäten zu koordinieren. So können Doppelspurigkeiten vermieden und Synergien erzielt werden.
Gesamthaft wurden ca. acht vor allem lokal tätige Organisationen getroffen. Es konnten gute Beziehungen geknüpft werden und erste Partnerschaften für gegenwärtige Projekte sind zustande gekommen. Auch mit der lokalen Verwaltung sind produktive Gespräche geführt worden und die gegenseitige Unterstützung für zukünftige Aktivitäten konnte zugesichert werden.
Die Klinik ist letztes Jahr als eines der grössten Bedürfnisse der Bewohner Mackenzies genannt worden. Während dem Jahr wurden viele Planungen vorgenommen und diesen Sommer konnte nach weiteren Gesprächen endlich mit der Umsetzung begonnen werden. Momentan befindet sich in Mackenzie, trotz hoher Einwohnerzahl, keine medizinische Versorgung. Ziel der Klinik ist, die medizinische Grundversorgung der Mackenzie Community sicherzustellen.
Um die Mittel möglichst effizient einzusetzen, wurde mit der lokalen Verwaltung eine Vereinbarung getroffen, dass das kaum genutzte Community Center für diese Zwecke umgebaut werden darf. iChange stellte für den Umbau alle benötigten Materialien zur Verfügung und die Community sicherte im Gegenzug die Arbeitskräfte zu. Zukünftig soll die Klinik durch Personal von der Regierung unterhalten werden.
Im Rahmen dieses Umbaus mussten auch Toiletten bereitgestellt werden, um den Anforderungen der Regierung gerecht zu werden. Aus diesem Grund bot sich eine Zusammenarbeit mit der Organisation "Doors of Hope" an, welche eine Ausbildungsstätte für Jugendliche in Mackenzie betreibt und bereits mit dem Bau von Toiletten begonnen hatte.
Die Community Schule ist auf Unterstützung von gemeinnützigen Organisationen angewiesen. Nur so kann ein kostenloser Schulbesuch und eine gewisse Qualität sichergestellt werden. Seit 2010 unterstützt iChange die Lehrpersonen finanziell und stellt der Schule die nötigsten Materialien zur Verfügung. Neben iChange wird die Schule vor allem von einer anderen lokalen Organisation unterstützt.
Da diese ihre Aktivitäten in den letzten Monaten teilweise eingestellt hat, hat das Team nach Möglichkeiten gesucht, wie die Schule sich zukünftig selbständig unterhalten kann. Nach Gesprächen mit den Lehrpersonen und der lokalen Verwaltung kam die Idee einer Mühle auf. Einerseits würde die Mühle der Gemeinde helfen, ihr Hauptanbauprodukt Mais weiter zu verarbeiten ohne weite Strecken auf sich zu nehmen und andererseits könnten Gewinne für den Unterhalt der Schule genutzt werden. Momentan wartet iChange noch auf den definitiven Zuspruch des Grundstückes, auf dem die Mühle gebaut werden soll.
Des Weiteren hat das Team Vorbereitungen getroffen, um ab nächstes Jahr fünf Schülern den Übergang an eine öffentliche Schule zu ermöglichen. Die Community Schule geht nur bis zum vierten Schuljahr und die Fortführung der Schulbildung ist für die meisten nicht finanzierbar. Bei erfolgreichem Gelingen soll das Programm in den nächsten Jahren ausgebaut werden.
Ausserdem wurde die Community Schule komplett neu gestrichen. Die Farbe ist von einer lokalen Person gespendet worden. Die Arbeit wurde durch Freiwillige und der lokalen Gemeinde verrichtet.