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Der Übergang von der obligatorischen Schule in die Sekundarstufe II ist eine komplexe Nahtstelle. Je nach Bildungsweg haben vielfältige Faktoren einen mehr oder weniger grossen Einfluss auf die Zahl der Eintritte in nachobligatorische Ausbildungen. Aus systemischer Sicht gilt dieser Übergang dann als ideal, wenn er direkt in eine zertifizierende Ausbildung der Sekundarstufe II (berufliche Grundbildung, gymnasiale Maturitätsschulen und Fachmittelschulen) erfolgt. Die Quote des sofortigen Übergangs in eine zertifizierende Ausbildung ist somit ein Indikator für einen reibungslosen Übertritt. Der Vergleich der Quoten von verschiedenen Bevölkerungsgruppen gibt Hinweise auf die Chancengleichheit beim direkten Zugang zur Sekundarstufe II.
Tabellen
Definitionen
Die Quote der sofortigen Übergänge in die Sekundarstufe II misst den Anteil der Lernenden, die sofort nach dem letzten Jahr der obligatorischen Schule eine nachobligatorische Ausbildung beginnen. Auf der Sekundarstufe II wird unterschieden zwischen der beruflichen Grundbildung, den allgemeinen Ausbildungen (gymnasiale Maturitätsschulen, Fachmittelschulen) und den (nicht zertifizierenden) Übergangsausbildungen.
Einschränkung bezüglich der Relevanz und Eigenschaften des Indikators: Beim Übertritt in die Sekundarstufe II wechseln relativ viele Schülerinnen und Schüler den Schulkanton. In solchen Fällen fehlen in den statistischen Erhebungen meistens Angaben über das im Vorjahr besuchte Programm, .womit die Quote der sofortigen Übergänge geschätzt werden muss und nicht berechnet werden kann. Diese Situation sollte sich demnächst ändern dank der kürzlich erfolgten Einführung einer individuellen Personenidentifikationsnummer für Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Modernisierung der Erhebungen im Bildungsbereich.