Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03190.jsonl.gz/1903

Man findet in der OGS Einträge für mehr als 55 Seebacher Fliessgewässer. Ausser der Glatt, dem Katzen-, dem Binzmühle-, dem hinteren Riedenholz-, dem Leutschen- und Schürbach handelt es sich ausschliesslich um ziemlich kleine Gewässer, die in keiner Landkarte eingezeichnet oder benannt wurden. Die hier aufgeführten Bachnamen beziehen sich also teils auf Kindernamen aus der Zeit von 1949 bis 1964 oder auf Namen, welche von Erwachsenen benützt wurden, die zwischen 1900 und 1950 in Seebach lebten. Es sind demnach keine ausreichend gesicherten Bezeichnungen, da die kleinen Rinnsale je nach Quartiergegend verschiedene Namen trugen. Sie sind hier unter jenem Namen zu finden, welcher am ehesten zur durchflossenen Flur passt und somit einigermassen glaubwürdig ist.
Zusätzlich zu den Bächen gab es in Seebach aber auch noch 1 bis 2 Dutzend Gräben, vor allem im Schwanden- und Riedenholz. Diese sind unter den Sammelbegriffen Schwanden- und Riedenholzgräben aufgeführt. Zwar konnten für einzelne Gräben Namen erschlossen werden, doch gelang das nicht für alle Gräben, sodass diese aus systematischen Gründen unter dem Sammelnamen zu suchen sind. Dort sind dann, wenn vorhanden, die Namen im Einzelnen angegeben.
Weitere Gräben sind der Hürstringgraben, der Geroldsgraben, der Andreasgraben, der Riedgraben, der Köschenrütigraben und der ehemalige Birchgraben. Um Missverständnisse zu vermeiden sei daran erinnert, dass Gräben künstlich erstellte Wasserrinnen waren, die die Aufgabe hatten, ein Gebiet zu entsumpfen. Daneben gab es aber auch noch als Gräben bezeichnete Bäche, die diese Bezeichnung erhielten, weil sie als natürliche Quellbäche begradigt oder abgeteuft wurden, um eine Versumpfung der Umgebung zu verhindern. Solche Gräben sind hier unter ihrem Namen aufgeführt.