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Der Schweizer Eduard Spelterini (1852–1931) zählte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den ersten, die im Gasballon durch die Lüfte reisten. Im Verlaufe seines Lebens unternahm er 570 Fahrten über Europa, Afrika und Asien, darunter zehn Alpenüberquerungen. Bald begann er, aus dem Ballonkorb zu fotografieren und war damit einer der ersten, die Luftaufnahmen realisierten. Aus seinen belichteten Glasplatten liess er kolorierte Glasdias anfertigen, mit denen er in ganz Europa Vorträge hielt.
Die Chemins de fer du Kaeserberg in Granges-Paccot zeigen nun in Zusammenarbeit mit dem Verkehrshaus der Schweiz eine Ausstellung über Spelterini. Dessen Luftaufnahmen lassen die Besucher die Welt aus Spelterinis Perspektive sehen und die damalige Faszination des Blicks von oben nachempfinden. Zu sehen sind ausserdem Originalobjekte wie ein Ballonkorb und ein Ballonanker. Die Mehrzahl der Exponate stammt aus dem Fundus des Verkehrshauses in Luzern, das auch einen grossen Teil von Spelterinis Original-Glasplatten aufbewahrt.
Chemins de fer du Kaeserberg, Granges-Paccot. Bis zum 28. September. Öffnungszeiten: www.kaeserberg.ch