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Zugang zu den Primarschulen ist Schwerpunkt des Projekts in Nepal. Das ist speziell wichtig für stark ausgegrenzte indigene Gruppen wie die Chepangs und Tamangs.
Das Projektgebiet befindet sich in im Makwanpur Distrikt, in den steilen und wenig fruchtbaren Hügeln Zentralnepals. Das vorliegende Projekt arbeitet mit rund 670 Haushalten und zehn Schulen der vier Gemeinden Kalikatara, Bharta, Khairang und Raksirang zusammen.
Begünstigte sind die indigenen Gruppen der Chepangs und Tamangs, die als sehr ausgegrenzt eingestuft werden. Obwohl sie nicht allzu entfernt von der Hauptstadt leben, liegt ihr Lebensstandard weit unter dem nepalischen Durchschnitt. Es gibt kaum Familien, die allein von ihren Feldern leben können und genug Nahrung für das ganze Jahr haben.
Die Nepal Little Flower Society ist eine ursprünglich in Indien gegründete Ordensgemeinschaft, die sich vor allem im Schulwesen engagiert. Somit ist der Einsatz für eine bessere Ausbildung an den öffentlichen Primarschulen ein Schwerpunkt des Projekts. Dies ist speziell wichtig für indigene Gruppen wie die Chepangs und Tamangs, da sie auch beim Zugang zu Schulbildung sehr ausgegrenzt werden.
In den wenig fruchtbaren Hügeln sind zudem die Erträge für die Grundnahrungsmittel Weizen, Mais und Hirse begrenzt. Dennoch ist es möglich, durch den Anbau von Früchten und Gemüsen die Ernährung wesentlich zu bereichern, in erster Linie für den Eigenbedarf.
Traditionell hat die Bevölkerung dieses Gebiets eine grosse Vielfalt in ihrer Ernährung. Das Projekt knüpft an diese Tradition an und zeigt auf, dass eine Vielfalt von Nahrungsmittel sinnvoll und fortschrittlich ist. Dies ganz im Gegensatz zur als «modern» wahrgenommenen einseitigen Ernährung mit weissem Reis. Im Unterschied zu vielen anderen Gebieten ist auch die Vermarktung von Überschüssen relativ einfach möglich, sind doch die nächsten Strassen und Märkte innerhalb weniger Stunden zu Fuss erreichbar.