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Beurteilung von Sanierungsmassnahmen mittels Ökobilanz und Ökoeffizienzanalyse
Artikel 16 der VVEA verlangt, dass die Bauherrschaft bei Bauarbeiten, bei denen “Bauabfälle mit umwelt- oder gesundheitsgefährdenden Stoffen wie PCB, PAK, Blei oder Asbest“ zu erwarten sind, ein Entsorgungskonzept zu Händen der zuständigen Behörde erstellen muss. In diesem Zusammenhang stellen sich Fragen bezüglich des Umfangs der Untersuchung, der Art und Tiefe der Sanierung sowie der Entsorgung der kontaminierten Baustoffe. Im Rahmen dieses Projektes wurde eine Methode entwickelt, welche es erlaubt die notwendigen Kenngrössen zum Nutzen einer Sanierung und zur Effizienz der eingesetzten finanziellen Mittel als Entscheidungshilfe zu berechnen. Diese Methode wurde anschliessend an einer Auswahl von Schadstoffen und möglichen Veränderungen bei der Untersuchungs- und Sanierungspraxis gegenüber der heutigen Praxis geprüft.
Anhand von 20 möglichen Veränderungen konnte gezeigt werden, dass die im Rahmen des Projektes erarbeitete Methode geeignet ist, eine belastbare Entscheidungsbasis zur Verfügung zu stellen, ob und welche Veränderungen in der Sanierungspraxis sinnvoll sind. Darüber hinaus kann die Methode verwendet werden, um Optimierungspotentiale zu erkennen und zu überprüfen. Im Set der untersuchten Szenarien zeigte es sich, dass nicht jede der angedachten Massnahmen die gewünschte Verbesserung mit sich bringt.