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Small Form-factor Pluggable (SFP, umgangssprachlich auch Mini-GBIC) sind kleine standardisierte Module für Netzwerkverbindungen.
SFP sind eine Spezifikation einer neuen Generation von modularen optischen oder elektrischen Transceivern. Diese Geräte sind als Verbindungsstecker für extrem schnelles Ethernet konstruiert. Die Spezifikation ist für bis zu 8 Gbit/s (Gigabit/Sekunde) definiert.
SFP-Module passen in ein SFP-Cage und sind einfach und schnell austauschbar („hot-swap“). Netzwerkgeräte können daher leicht auf andere Medien umgestellt werden und sind im Falle eines Defektes schnell repariert. SFPs sind kleiner und platzsparender als GBICs und ermöglichen dadurch die Herstellung von Geräten mit deutlich größeren Portdichten.
Je nach Leitungstyp (Multimode- oder Monomodefaser), Wellenlänge (850 nm, 1310 nm, 1550 nm oder CWDM – typischerweise zwischen 1311 und 1611 nm) und Datenrate sind die SFPs in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Standardmäßig wird dabei der LC-Stecker verwendet. Module für Multimode-Faser haben einen schwarzen, manchmal auch beigen Entriegelungshebel, Module für Singlemode-Faser einen blauen. SFPs für Twisted-Pair-Kabel (1000BASE-T) sind ebenfalls verfügbar, werden aber nicht von allen Geräten unterstützt.