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Die heterogene und feinkörnige Siedlungsstruktur des Wohngebiets Zürich-Albisrieden gab Anlass, das neu zu erstellende Bauvolumen in mehrere Baukörper zu unterteilen. Die Mehrfamilienhäuser gruppieren sich auf der Parzelle als drei polygonale Volumina mit unterschiedlichen Grundformen. Ihre Materialität verbindet die Bauten, ihre Farbigkeit gruppiert sie zueinander, setzt sie aber auch voneinander ab und erlaubt Allianzen mit umgebenden Gebäuden.
Die Erschliessung der beiden nördlichen Häuser erfolgt direkt von der Strasse aus über das Sockelgeschoss. Zum hinteren, südlichen Haus führt eine Wegverbindung, die als sternförmige Figur mit grossformatigen Platten in die durchgehende Grünfläche gelegt ist. Laubbäume akzentuieren den Grünraum und schaffen im Freien schattige Orte zum Verweilen.
Die Gebäude bieten 3,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen mit unterschiedlichen, polygonalen Grundrissen. Den Wohnbereichen sind grosszügige Balkone angelagert, die sich in unterschiedliche Richtungen orientieren. Die Sonneneinstrahlung und die gewünschte Privatsphäre lassen sich auf den Balkonen mittels Vorhängen «justieren». Die Küchen können zu den Wohn- und Essräumen hin offen belassen oder mit Schiebewänden abgetrennt werden.
Umlaufende Fenster- und Brüstungsbänder gliedern die Volumia horizontal und binden die auskragenden Balkone und rückspringenden Attikabereiche in eine einheitliche Erscheinung ein. Die hinterlüftete Verkleidung mit vorgehängten, farbig emaillierten Gläsern geht im Bereich der Balkon- und Terrassenbrüstungen zu transluzentem Glas gleicher Farbe über.
Die Farbgebung ist in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler Adrian Schiess entwickelt worden. Das Farbenpaar der kleineren, strassennahen Häuser besteht aus einer grünlich gelben Farbe für die Brüstungen und einem lila Farbton für die Wandflächen zwischen den Fenstern. Für das nach hinten versetzte, südliche Haus im Garten wurde das Farbenpaar Rosa / Beige gewählt. Durch die sich überlagernden Spiegelungen der farbigen Gläser verweben sich nicht nur die «Farbschichten» der Häuser, sondern auch die Nachbarbauten, Bäume und Himmelsfarben werden Bestandteil der optischen Wirkung.