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Das Podest
- 1. Federica Brignone (ITA) 1:25,33 Minuten
- 2. Sofia Goggia (ITA) +0,20
- 3. Joana Hählen (SUI) +0,34
- 4. Corinne Suter (SUI) +0,42
«Das Gefühl war alles andere als optimal. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es reicht», meinte Corinne Suter nach ihrer Fahrt im Super-G von Sotschi, die sie auf Zwischenrang 1 gebracht hatte. Das Gefühl sollte die Schwyzerin nicht täuschen.
Nacheinander zogen Federica Brignone, Sofia Goggia und Joana Hählen noch an Suter vorbei. Brignone schuf die Differenz im obersten und untersten Teil und gewann, obwohl sie sich im Mittelteil einen zeitraubenden Fehler erlaubte.
Meine Super-G-Saison war bislang wirklich sehr schlecht.
Hinter dem italienischen Duo fuhr mit Hählen eine andere Schweizerin auf das Podest. Für die Bernerin war es der zweite Podestplatz ihrer Karriere – und der zweite innert 9 Tagen, war sie doch schon bei der Abfahrt in Bansko 3. geworden.
«Das bedeutet mir sehr viel, denn meine Super-G-Saison war bislang wirklich sehr schlecht», strahlte Hählen im Zielraum in die Kamera. Heuer war die 28-Jährige im Super-G nicht über den 17. Platz hinausgekommen.
Die weiteren Schweizerinnen
- 6. Lara Gut-Behrami +0,68
- 16. Jasmine Flury +2,19
- 26. Nathalie Gröbli +3,53
- DNF Priska Nufer
Hinter Hählen und Suter zeigte auch Lara Gut-Behrami eine gute Leistung. Die Tessinerin bestätigte die Aufwärtstendenz der letzten Wochen und fuhr auf den 6. Platz. Sie habe grosse Schwierigkeiten mit der Dosierung des Kantendrucks gehabt, die Bedingungen auf der Olympia-Strecke von 2014 seien alles andere als einfach gewesen, gab die 28-Jährige zu Protokoll.
Jasmine Flury konnte nicht mit den Besten mithalten und verlor kontinuierlich Zeit; sie wurde 16. Mit Nathalie Gröbli holte eine 5. Schweizerin Punkte. Priska Nufer schied aus.
Das weitere Programm
Für die Frauen geht es in einer Woche mit einem klassischen Speedwochenende in Garmisch weiter. Nach der Abfahrt am Samstag ist am Sonntag ein Super-G geplant.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 02.02.20, 08:45 Uhr