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Bereits die Anlage A1 widmet sich ausführlich dem Thema "Wohngesundheit" und gibt sich nicht mit Forderungen nach Obergrenzen generell für Schadstofffemissionen (Summenwerte) zufrieden, sondern listet dezidiert eine Reihe von "empfohlenen" Einzelstoffgrenzwerten in Gebäuden auf. Im Leitfaden wird dazu gefordert:
"Zur Sicherstellung der Raumluftqualität sind für die zur Ausführung kommenden Bauprodukte geeignete Nachweise zum Emissionsverhalten mit Angebotsabgabe beizubringen." (Seite 78 des Berichtes)
Damit können sich künftig Baustoffe mit umfassenden Schadstoffprüfberichten (z.B. von "natureplus") hervorragend von all jenen Bauprodukten abheben, die bisher bestenfalls mit der Einhaltung von "selbstdefinierten" Emissions- Summen- Höchstwerten industrieinitiierter "Gütezeichen", aber nicht mit den eigentlichen Informationen (Einzelstoff - Emissionsberichte) geworben haben.
Nur damit ist es nämlich Planer möglich, auch die Einhaltung der Einzelhöchstwerte in der diesbezüglichen Summenbewertung sämtlicher eingesetzter Materialien zu "kalkulieren".