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Der Wasserturm ist zusammen mit der Kapellbrücke das Wahrzeichen von Luzern. Seine Bauzeit lässt sich nicht mit Sicherheit bestimmen. Zum ersten Mal erwähnt wird er 1367. Der 35 m hohe, achteckige Turm ergänzte die Stadtbefestigung gegen den See hin. Seine Nutzung war vielfältig. Er diente als Gefängnis, Verhörlokal und Folterkammer, war bis 1759 Aufbewahrungsort des Luzerner Staatsschatzes und des Staatsarchivs und beherbergte 1804 bis 1919 das städtische Archiv. Seit 1939 wird der Turm an den Luzerner Artillerieverein vermietet und ist deshalb für die Öffentlichkeit nur selten zugänglich.