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Der erste Nachweis des Käfers sei in der vergangenen Woche bei Stabio Ti unweit der italienischen Grenze gelungen, teilte das Tessiner Landwirtschaftsamt in dieser Woche mit. In Europa habe die Verbreitung schon in den 1970er Jahren auf den Azoren (Portugal) und 2014 in den italienischen Regionen Piemont und Lombardei nachgewiesen werden können.
Die Larven des Japankäfers ähneln laut dem Landwirtschaftsamt jenen anderer in unseren Breiten lebenden Käfern. Verwechslungsgefahr bestehe auch dann noch, wenn sich der Käfer fertig entwickelt habe. So unterscheide sich der Japankäfer vom Goldgruben-Laufkäfer nur durch seine weissen Punkte an den Seitenrändern.
Eine Gefahr für die Pflanzenwelt stelle der Japankäfer deshalb dar, weil bereits die Larven sich von Wurzeln ernährten. Die ausgewachsenen Käfer fressen dagegen Blätter und Blüten - einen besonderen Appetit haben sie dabei für den Ahornbaum, Linden, Ulmen aber auch für Rosen und Mais.
Um die Verbreitung einzudämmen, ruft das Tessiner Landwirtschaftsamt die Bevölkerung dazu auf, entdeckte Japankäfer zu fotografieren und anschliessend zu fangen.
(SDA)