Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03239.jsonl.gz/2104

Die Schweiz wird in 26 Kantone unterteilt, hat 8,1 Millionen Einwohner und grenzt an fünf Länder: Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich und Liechtenstein.
Es gibt nur zwei quadratische Landesflaggen auf der Welt: Die der Schweiz und des Vatikans.
Es gibt vier Landessprachen (Schweizer-Deutsch (ca.63%), Französisch, Italienisch, Rätoromanisch). Pro Kanton spricht man ausserdem einen Dialekt.
Die Schweiz hat über 1500 Seen und viele tausend Berge. 208 Berge der Schweiz sind über 3000 Meter hoch, 24 sind über 4000 Meter. Der höchste Gipfel, die Dufourspitze, liegt 4634 Meter über Meer.
Währung: Schweizer Franken. Der Schweizer Nationalheld ist Wilhelm Tell, ihn sieht man auch auf dem 5-Liber.
Im Restaurant ist das Trinkgeld bereits im Preis inbegriffen.
Das Abfallsystem ist sehr komplex. Alles wird getrennt und gesammelt. Altpapier, Karton, Grünabfall, Glas, Pet, Plastik, Batterien, Elektronisches, Büchsen/Alu, … generell sammelt der Schweizer gerne so z.B. auch Kaffeerahmdeckel (Kaffirahmdeckeli) oder Briefmarken.
Trinkwasser kommt direkt ab dem Wasserhahn (Das nennen sie dann liebevoll: Hahnenburger).
Man kommt ziemlich überall hin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Zug, Bus/Postauto, Bergbahnen, Taxis. Und meistens pünktlich! So nutzen sehr viele Schweizer die öffentlichen Verkehrsmittel, darum werden sie stetig teurer. In der Schweiz steht man nicht Schlange, sondern drängelt sich hinein und erkämpft sich einen Platz. Ist ein Platz durch einen Koffer oder Rucksack belegt, muss man höflich fragen: Ist dieser Platz noch frei?
Schweizer sprechen nicht gerne mit Fremden. Auch Smalltalk ist eher schwierig. Im Bus spricht man sich nicht an. Oft tragen sie Scheuklappen oder wollen nicht gesehen werden. Hat man allerdings einen Hund oder ein Baby dabei, schmilzt das Eis sehr schnell.
Regierungsform: Halbdirekte Demokratie. Ausserdem herrscht Gleichberechtigung der Geschlechter.
Meist gibt es nur eine Waschmaschine und einen Tumbler für einen Häuserblock. Es wird brüderlich geteilt.
Es heisst die Schweizer seien reich, weil sie verdienen viel. Die Arbeit ist aber auch anspruchsvoll, oft reicht eine normale Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt nicht aus. Die Anforderungen und der Druck sind sehr hoch. Man muss sich stets Weiterbilden. Eine Bewerbung muss ausserdem alles enthalten: Anschreiben, Lebenslauf, Foto, Arbeitszeugnisse und Abschlüsse. Es wird viel von einem erwartet. Jährlich sterben mehr Menschen an Suizid als an Verkehrsunfällen.
Krankenkasse, Steuererklärung, Sozialversicherung, Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), Arbeitslosenversicherung, Invalidenversicherung (IV), Haftpflicht, Unfallversicherung, Autoversicherung… die Liste ist unendlich. Die Schweizer haben für alles ein Formular und einen Einzahlungsschein.
Die Schweiz hat einpaar alte Traditionen und Kulturen, allerdings werden sie verschieden ausgelebt, es unterscheidet sich somit die Kultur in den Bergen von der Kultur im Mittelland, das Leben in einem Gebirgstal verläuft anders als in einer Grossstadt. So gehören Schwingen, Jodeln, Jassen, Hornussen und Fahnenschwingen zwar zur Schweizer Kultur, werden aber nicht überall gelebt.
Manchmal scheint es als möge der Schweizer keine Farben, man sieht nämlich keine, weder an Bauwerken, Autos oder Jacken. Die meisten sind schwarz, grau oder weiss.
Die Basler Taube (1845) war die erste mehrfarbige Briefmarke der Welt und wird derzeit mit einem Wert von etwa CHF 18’000 gehandelt.