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Tijuana ist das Resultat eines Selbstexperiments, in das sich der mexikanische Autor, Regisseur und Schauspieler Gabino Rodríguez begab. Während sechs Monaten gibt er seinen Alltag auf und lebt als Fabrikarbeiter in Tijuana. Dazu nimmt er eine neue Identität an, bricht sämtlichen Kontakt zu seinem alten Umfeld ab und verlässt sich ausschliesslich auf den gesetzlichen Mindestlohn, den er in der Fabrik verdient. Der geübte Schauspieler schlüpft mühelos in diese Rolle, doch schon bald beginnt er seine Position als Armutstourist zu hinterfragen. Darf er seine neu gewonnenen Freund*innen um der Kunst Willen belügen?
Tijuana ist der erste Teil eines gross angedachten politischen und gesellschaftlichen Panoramas mit dem Titel «La democracia en México (1965-2015)», welches 32 Teile umfassen soll - einen für jeden mexikanischen Staat. Es ist das jüngste Projekt des 2003 gegründeten Kollektivs Lagartijas Tiradas al Sol, das mit verschiedenen theatralen Formen die Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion auslotet.
Sprache: Spanisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Beginn: 19:00 Uhr
Altersbegrenzung: Keine.
Rollstuhlplätze: Rollstuhlplätze werden ausschliesslich über den Veranstalter unter der Telefonnummer 031 318 62 16 verkauft.