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Rissbildung
Ermüdungsrisse sind abhängig von:
- Art und Aufbau des Schichtverbundes
- Dicke des Oberbaus
- Fahrbahngeometrie (Neigungswinkel)
- Klima
- Art der Benutzung und Frequenz
Reifentypen und Reifendruck beeinflussen die Entwicklung und Geschwindigkeit der Rissbildung. Klassische Risspenetration findet in den Binder- und Tragschichten von unten nach oben statt. Neue Reifentypen und hohe Belastungsfrequenzen haben jedoch die Risspenetration umgekehrt.
Folgen
Selbst kleinste Risse im Asphalt haben mittelfristig drastische Folgen: Wassereinbruch, Erosion durch Frost und Auftauen des eingedrungenen Wassers und damit eine schnellere Zerstörung der Oberfläche.
Selbstheilung?
Dank der elastischen Eigenschaften bituminöser Strassenbeläge können sich kleinere Risse während der wärmeren Jahreszeiten selber wieder schliessen. Dieser Dilatationseffekt bildet jedoch längerfristig keine Gewähr für den Zustand der Oberfläche.

Unterschiedliche Scher- und Zugkräfte in den einzelnen Schichten, welche durch die Befahrung ausgelöst werden, führen zu Material- und Strukturverformungen. Die bleibenden Schäden sind Risse in der Materialstruktur.
Eindringendes Wasser gefriert und dehnt sich aus. Beim Auftauen entstehen Hohlräume.
Der Schichtverbund beginnt zu brechen und aus der Oberfläche können sich Teile ablösen: Die berüchtigten Schlaglöcher entstehen.