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Biden hatte bei einem Auftritt am Donnerstag gesagt, die Gefahr einer atomaren Konfrontation mit katastrophalen Folgen sei nach den Drohungen aus dem Kreml so gross wie seit 60 Jahren nicht mehr. "Seit Kennedy und der Kubakrise standen wir nicht mehr vor der Möglichkeit eines Armageddons", sagte Biden laut einer amtlichen Mitschrift.
Er kenne den russischen Präsidenten Wladimir Putin ziemlich gut, er habe ziemlich viel Zeit mit ihm verbracht, sagte Biden demnach. "Er scherzt nicht, wenn er über den möglichen Einsatz taktischer und nuklearer Waffen oder biologischer oder chemischer Waffen spricht, denn sein Militär schwächelt, könnte man sagen."
Zugleich hiess es von der US-Regierung am Freitag erneut, man habe bisher keine konkreten Schritte Russlands zum Einsatz von Atomwaffen gesehen. Die USA hätten auch bislang keinen Grund gesehen, etwas an der Aufstellung ihrer Atomwaffen zu ändern. "Putin kann dies jederzeit deeskalieren, es gibt keinen Grund zur Eskalation", sagte sie.
(AWP)