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Adolf Muschg, nach Frisch und Dürrenmatt der bedeutendste Schweizer Intellektuelle, schrieb sich in die vordersten Ränge der Literatur. Er wurde ETH-Professor und präsidierte die Akademie der Künste in Berlin. Der biografische Film folgt untern anderem den Spuren seines Romans Heimkehr nach Fukushima ins radioaktive Gebiet und ins Zen-Kloster, wo er sein Anderes gesucht hatte. Der Start ins Leben indes war schwer. Sein Vater starb früh, die Mutter war depressiv. Als Kind weitgehend auf sich gestellt, durchlief er das Internat, dann studierte er in Zürich und Cambridge, lehrte in Tokio, Göttingen und an der Cornell University in den USA, wo er in den Aufbruchjahren von 1967-69 politisiert wurde.