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I n der Schweiz können sich mehr als zwei Drittel der Bevölkerung ein Hauskauf nicht mehr leisten. Der durchschnittliche Preis bei Einfamilienhäusern ist in den letzten 5 Jahren um 3% pro Jahr gestiegen. Trotz der tiefen Zinsen bei den Hypotheken ist die Nachfrage im Immobilienmarkt bei weitem nicht gedeckt. Auch die überfüllte Auftragslage bei den Bauunternehmen verteuert den Hausbau. Nebst einem grossen Eigenkapitalanteil von mindestens 20% wird heutzutage auch ein sehr gutes Einkommen für die Vergabe von Krediten verlangt. Bei der Tragbarkeitsüberprüfung darf maximal ein Drittel des Einkommens für die laufenden Unterhalts- und Nebenkosten anfallen. Aufgrund des politischen Drucks wird dabei mit einem fiktiven Zinssatz von rund 5% gerechnet, trotz effektiv tieferen Zinsen. Der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA dient der verordnete hohe Zinssatz als Sicherheit. Die Gefahr besteht, dass bei steigenden Zinsätzen sich tausende von Eigenheimbesitzern ihr eigenes Haus nicht mehr leisten könnten.
Bei einem Hauskauf von 1 Million Schweizer Franken muss mindestens ein Eigenkapital von 200'000.- CHF eingebracht werden. Die restlichen 800'000.- CHF werden mittels einer 1. und 2. Hypothek durch eine Bank finanziert. Mit dem kalkulatorischen Tragbarkeitszins von 5% muss mindestens ein Einkommen von rund 180'000.- CHF vorliegen um die 1/3 Regel nicht zu überschreiten.