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Manchmal führen die Hausaufgaben zu Konflikten zwischen Eltern und Kindern. In diesem Beitrag vermitteln wir Ihnen verschiedene Tipps und Tricks. So können Sie gute Lösungen finden, um Ihr Kind zu motivieren, seine Aufgaben zu erledigen.
Verstehen, weshalb das Kind seine Hausaufgaben nicht machen will
Ein Schultag fordert von einem Kind viel Energie und Konzentration. In der Schule muss es die meiste Zeit stillsitzen und kann seinen Bewegungsdrang nicht ausleben. Das führt zu Anspannung und Erregung, die es wieder abbauen muss.
Nehmen Sie sich ein wenig Zeit, um herauszufinden, was Ihr Kind beschäftigt: Versuchen Sie zu verstehen, weshalb es sich weigert, seine Aufgaben zu erledigen. Das hilft Ihnen, Lösungen zu finden, und gleichzeitig kann das Kind etwas zur Ruhe kommen.
Eine kurze Auszeit vor den Hausaufgaben
Es ist wichtig, dass Ihr Kind nach der Rückkehr von der Schule eine Pause macht, in der es sich entspannen und ein bisschen auftanken kann. Bieten Sie ihm ein Zvieri an, erlauben Sie ihm bei Bedarf, sich auszuruhen oder zu spielen, um seine Energie loszuwerden.
Bei kleineren Kindern sind auch ein paar Minuten Ausmalen eine gute Entspannungsmethode. Weitere Möglichkeiten sind ein kleines Konzentrationsspiel oder gemeinsames Stretchen, bevor das Kind mit den Aufgaben beginnt. So können Sie als Familie kurz etwas gemeinsam unternehmen.
Ein motivierendes Umfeld für die Hausaufgaben schaffen
Ihr Kind benötigt einen geeigneten Rahmen, in dem es ohne Ablenkung arbeiten kann. Um nicht in Versuchung zu kommen, sollte es lernen, seine Aufgaben nicht auf dem Sofa oder auf dem Bett, sondern an einem Pult oder in der Küche zu erledigen. Schalten Sie auch Fernseher, Radio, Computer und alle anderen Geräte aus, die das Kind ablenken könnten.
Die Hausaufgaben spielerisch gestalten
Bei völlig unmotivierten Kindern kann es hilfreich sein, die Hausaufgaben als spielerische Aktivität zu gestalten. Vermeiden Sie es, Arbeitsbedingungen wie in der Schule zu schaffen, ohne dass Ihr Kind die Möglichkeit hat, sich zu bewegen oder laut zu sprechen. Im Gegenteil, weshalb brechen Sie nicht mit den Normen und benutzen vertraute Objekte, um komplexe Begriffe zu veranschaulichen?
Sie können zum Beispiel mit einigen Requisiten oder mit Marionetten eine Geschichtslektion inszenieren. Rechnungen lassen sich mit Hilfe von Bonbons oder kleinen Spielsachen erklären… Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Ihr Kind wird leichter und rascher lernen. Zudem können Sie so zusammen eine gute Zeit verbringen und Ihrem Kind näherkommen.
Eine Zeitlimite setzen
Ihr Kind sollte nicht zu lange an den Hausaufgaben sitzen. Denn Kinder können sich weniger lang konzentrieren als Erwachsene. Wenn Sie dem Kind im Voraus das Programm für den Abend präsentieren und ihm erklären, dass die Hausaufgaben zum Beispiel nur 30 Minuten dauern werden, ist dies eine gute Möglichkeit, um es zu bestärken und zu motivieren.
Diese Tipps richten sich an die Eltern, aber natürlich auch an Babysitter, die Kinder bei den Hausaufgaben betreuen. Besuchen Sie den Babysitting-Kurs SRK: So sind Sie auf verschiedene Situationen vorbereitet und die Eltern wissen, dass sie Ihnen vertrauen können.