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Um jederzeit für den Ernstfall vorbereitet zu sein, sind regelmässige Trainings nötig. Deshalb führt der Zivilschutz jährlich Wiederholungskurse von zwei Tagen bis zu einer Woche durch. Kader und Spezialisten können jedes Jahr zu längstens einer weiteren Woche aufgeboten werden. Wiederholungskurse dienen in erster Linie dazu, die Einsatzbereitschaft der Zivilschutzformationen sicherzustellen, d.h. der Mannschaft, des Kaders, des Materials und der Schutzbauten.
Sie ermöglichen dem Kader, die notwendigen Führungserfahrungen zu sammeln. Wiederholungskurse lassen sich auch für Übungen im Verbund mit den anderen Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes nutzen.
Unterschiedlichste Tätigkeiten
Resultierend aus der obengenannten Zielsetzungen können in Wiederholungskursen folgende Tätigkeiten ausgeführt werden:
erworbene Kenntnisse auffrischen, vertiefen und erweitern
neue Kenntnisse aneignen
Planungen und Vorbereitungen für den Einsatz erstellen, überprüfen und testen
die Zusammenarbeit von Formationen schulen
die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen schulen
Material inventarisieren, lagern, instand halten, bereitstellen und entsorgen
Schutzbauten kontrollieren, warten und unterhalten
Ausstellungen und Informationsanlässe für die Bevölkerung, Behörden, Führungsorgane, Partner und Schutzdienstpflichtigen durchführen.