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Quercetin
Quercetin:
Zum einen entfaltet das Flavonoid beim Menschen deutliche anti-entzündliche Aktivitäten, weil es zur direkten Hemmung bei mehreren Prozessen der Entzündung beiträgt. Zum Beispiel schränkt es die Herstellung und die Freisetzung von Histamin und anderen allergischen Entzündungs-Mediatoren, etwa Prostaglandinen und Leukotrienen, ein. Daher wird die Wirkung von Quercetin nicht nur bei unterschiedlichsten Entzündungen, sondern auch bei den damit in Zusammenhang stehenden allergischen Reaktionen untersucht.
Zum anderen schützt Quercetin, dank seines hervorragenden antioxidativen Potentials, außerdem vor der Entstehung verschiedener Krebserkrankungen
Andere Studien legen die Vermutung nahe, dass Quercetin dabei helfen kann, Männer mit chronischer Prostatitis zu unterstützen. Dies wäre eine bessere Alternativ-Methode als die bisher bekannten Verfahren bei Prostata-Problemen.
So kann Quercetin beispielsweise der Entstehung eines Katarakts (Grauer Star) entgegenwirken. Dies lässt sich allerdings nicht ausschließlich auf die Hemmung der Aldosereduktase, sondern sogar auf mehrere Mechanismen zurückführen. Aus diesem Grund scheint Quercetin nicht ausschließlich Diabetiker vor der Bildung des Grauen Stars zu schützen, sondern ebenso einer altersbedingten Linsentrübung vorbeugen.
Quercetin: Studien an Ratten, Mäusen und Hamstern und die Mehrzahl neuerer Untersuchungen, konnten belegen dass Quercetin antikarzinogen auf viele Arten von Krebszellen wirkt. Dies gilt für Brustkrebs, Leukämie, Kolonkarzinom, Ovarialkarzinom, Plattenepithelkarzinom, Endometriumkarzinom, Magenkarzinom, und nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom. Das Enzym Aldosereduktase, das die Umwandlung von Glukose zu Sorbitol katalysiert, spielt eine besonders wichtige Rolle im Auge, wo es an der Entstehung diabetischer Katarakte beteiligt ist.
Quercetin ist ein starker Inhibitor der Aldosereduktase in der menschlichen Linse.
Es hat sich gezeigt, dass Quercetin als natürliches Antihistamin sehr wirksam ist. Dies wurde durch mehrere Studien bestätigt. Eine Studie an Tieren kam zu dem Ergebnis, dass Quercetin die Entzündungen der Atemwege deutlich abmildern konnte. Das Quercetin hemmt die Produktion von Histamin, indem es die Basophile und die Mastozyten stabilisiert. Das Histamin ist direkt verantwortlich für die meisten unangenehmen Symptome, die mit den Allergien assoziiert sind (Niesen, Juckreiz, usw.).
Schutz der Prostata Quercetin kann laut einer Studie bei Prostatitis helfen. In der Untersuchung verbesserten sich bei Einnahme von 500 mg zweimal täglich die Symptome deutlich. Dies liegt wohl an den entzündungshemmenden Effekten des Bioflavonoids. Die Prostata ist in der Regel relativ schlecht durchblutet, sodass Schadstoffe schlecht abgeführt werden. Dadurch entstehen Entzündungen.
Schutz des Gehirns Studien zeigen auf, dass Quercetin aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften schützend auf Nervenzellen im Gehirn einwirken kann. Dadurch schützt das Bioflavonoid möglicherweise vor neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson. Laut jüngster Forschung scheinen diese Krankheiten durch Entzündungen ausgelöst zu werden.