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Die Gemeinde Riehen nimmt in der Entwicklungszusammenarbeit eine Vorreiterrolle ein.
1% der Einkommenssteuereinnahmen wird für die Entwicklungszusammenarbeit aufgewendet. 80 % davon fliessen ins Ausland, ein Teil ist für Nothilfe in Katastrophen- oder Krisengebieten reserviert. 20 % werden an Projekte im Inland vergeben. Ausserdem werden Projekte und Infrastrukturkosten in der Partnergemeinde Csikszereda in Siebenbürgen (Rumänien) sowie der Patengemeinde Val Terbi unterstützt. Die restlichen Gelder werden im Rahmen der freien Vergabe für Projekte im In- und Ausland eingesetzt.
Im 2021 wird ein neues Konzept für die Vergabe in der Entwicklungszusammenarbeit erarbeitet. Die Gemeinde Riehen möchte einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen leisten. Sie orientiert sich dabei an den Zielen zur Entwicklungszusammenarbeit und zur humanitären Hilfe, wie sie im Bundesgesetz über die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe definiert sind.
Ziel ist es, ein möglichst breit abgestütztes, professionelles und nachhaltiges Konzept zu entwickeln. Die Vergabe soll künftig in einem Gremium vorberaten werden. Dieses soll sich intensiv mit den zahlreichen Projekteingaben befassen können. Die ausgewählten Projekte sollen nach wie vor dem Gemeinderat zum Entscheid vorgelegt werden.
Das neue Konzept tritt bereits für die Vergabe 2021 in Kraft und wird voraussichtlich im 3. Quartal 2021 aufgeschaltet.