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Autor: Jean Ammann/La Liberté
Fragt man Michael Page, was sein Wechsel vom CA Belfaux zur GG Bern gebracht hat, antwortet er in Zahlen: «40 Hundertstel.» 14,58 Sekunden über die 110 Meter Hürden lief er 2009, 14,18 Sekunden in diesem Jahr, ohne die 13,88 Sekunden mit etwas zu viel Rückenwind (+2,9 m/s) dazuzuzählen. Ein Müsterchen seines Könnens zeigte Page auch am vergangenen Samstag in Düdingen anlässlich der Regionalmeisterschaften der Westschweiz. Der 190 Zentimeter grosse Hürdensprinter realisierte eine Zeit von 14,33 Sekunden und distanzierte seine Konkurrenz um zehn Meter.
Mehr erhofft
«Es ist eine mittelmässige Zeit und ich hatte nicht viel Gegenwehr», sagt Michael Page. «Ich habe mir ein wenig mehr erhofft, aber ich spürte das vorherige 200-Meter-Rennen in den Beinen.» Die 200 Meter lief er in 22,38 Sekunden, sechs Hundertstel langsamer als sein Rekord. «Ich habe dieses Rennen bestritten, um mich auf die Schweizer U23-Meisterschaft vorzubereiten, wo ich zweimal laufen muss. Aber über die 110 Meter Hürden habe ich dann meine Hüfte gespürt, weil ich es mir nicht gewohnt bin, Kurven zu laufen.» Page wird von Raphaël Monachon trainiert, der mit 13,48 Sekunden die zweitbeste Zeit eines Schweizers über die 110 Meter Hürden gelaufen ist (im Jahr 2000 in Freiburg). «Ich war an diesem Tag im Stadion», erzählt Page. «Ich war zwölf Jahre alt. Ich trug die Wäschekörbe der Athleten und sah Monachon laufen.»
Mit Monachon an seiner Seite hofft Page, am 5. September in Bern Schweizer U23-Meister zu werden. «Ich habe mit 14,18 Sekunden die beste Zeit der Startenden. Aber es wird ein harter Kampf, weil eine ganze neue Generation von Hürdenläufern nachstösst.»
Bearbeitet von fs/FN