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Für das Erbringen von Hilfeleistungen ist in Rumänien ein staatlich anerkannter Verein notwendig. Nach fast einem Jahr unendlicher Formalitäten und Papieren wurde die Gründung des Vereins Fonds Marius Arsene in Rumänien im August 2015 durch das zuständige Gericht als staatlich anerkannte Nonprofit-Hilfsorganisation genehmigt. Alle 5 Jahre muss der Verein neu angemeldet und registriert werden, was im August 2020 wiederum mit grossem administrativem Aufwand erfolgt ist.
Ein Verein muss in Rumänien zwingend auf einem Grundstück eingetragen werden. So ist es naheliegend, dass der Verein seinen Sitz in Mihailesti hat und auf dem Grundstück von Marius Arsene eingetragen ist.
Sämtliche Hilfeleistungen müssen über den Verein abgewickelt und gegenüber dem Staat Rumänien genau ausgewiesen und belegt werden. Die sehr komplexe Führung der Buchhaltung ist an einen professionellen Buchalter übertragen, welcher über die erforderlichen Lizenzen verfügt.
Seit August 2020 ist Francesca Arsene Präsidentin des rumänischen Vereins, Stefan Wagner und der Schweizer Verein die weiteren Verantwortlichen. Marius Arsene ist als Sekretär des Vereins eingetragen und für die Koordination und Organisation der Hilfeleistungen in Rumänien verantwortlich.
Seit Beginn der Corona-Pandemie arbeiten wir eng mit dem rumänischen Verein "Asociatia Inimi de Campioni" (Verein Herzensbrecher) zusammen. Er wurde ebenfalls mit dem Ziel gegründet, prioritär Kindern, aber auch Familien, in den Dörfern auf dem Land zu helfen und sie zu unterstützen. Gründer des Vereins ist Mircea Zamfir. Er ist ein Sportler aus Rumänien und hat an Weltmeisterschaften sechs Medaillen in Aerboic geholt. Nebst ihm arbeitet vor allem Cristina Elena Marin aktiv im Verein mit. Durch die Corona-Pandemie sind die Spendeneingänge beim Verein stark zurückgegangen. Dank der Zusammenarbeit mit dem Fonds Marius Arsene sind die gemeinsamen Hilfsaktionen trotzdem möglich.