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Athleten, die für einen olympischen Triathlon rund 2:30 Stunden benötigen, sind oft unsicher und fragen sich: Was soll man in dieser Zeit zu sich nehmen?
Sind Ihre Kohlenhydratspeicher an der Startlinie gut gefüllt, können Sie damit rund 90 Minuten lang eine sehr intensive Leistung (80 bis 85 Prozent der maximalen Leistungsfähigkeit) erbringen ohne Energiezufuhr. Danach aber sinkt die sportliche Leistungsfähigkeit rapide ab, und ohne Nahrungsaufnahme würde es folglich rasch zu einem Hungerast kommen. Damit Sie die Leistungsfähigkeit über die erforderlichen 2:30 Stunden lang ausschöpfen können, brauchen Sie eine gezielte Verpflegung. Bereiten Sie für die Wechselzone eine kleine Flasche mit rund 20 bis 40 Gramm Kohlenhydraten vor, die Sie beim Wechsel in einem Zug trinken können. Auf der Radstrecke führen Sie einen 7-dl-Bidon mit weiteren 50 bis 80 Gramm Kohlenhydraten mit. Diesen können Sie auf gerader oder leicht abfallender Strecke austrinken. Für den zweiten Wechsel sollte noch einmal eine kleine Flasche mit weiteren 20 bis 40 Gramm Kohlenhydraten bereitstehen. Falls es Ihnen in der Wechselzone zu hektisch wird, können Sie diese auch mit auf die Laufstrecke nehmen, Danach braucht es aus physiologischer Sicht nur noch Wasser. Aber auch Cola ist gegen Ende eines Wettkampfs beliebt und sinnvoll, wenn Sie auf dem Rad nicht alles trinken konnten. Insgesamt nehmen Sie so 120 bis 160 Gramm Kohlenhydrate auf, was in etwa der möglichen Aufnahme über eine Zeitdauer von zwei Stunden entspricht. Wichtig dabei ist wie eingangs erwähnt, dass die Speicher vor dem Start optimal gefüllt sind mit einer erhöhten Kohlenhydrataufnahme in den Tagen zuvor und der Einnahme von rund 30 bis 40 Gramm Kohlenhydraten kurz vor dem Start (rund 10 bis 20 Minuten), am einfachsten mittels Gel und etwas Flüssigkeit.
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