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Der irakische Ölminister Jabbar al-Luaibi sagte er sei optimistisch, dass es auf dem Opec-Treffen an diesem Mittwoch zu einer Einigung kommen könnte. Zudem flogen Minister aus Algerien und Venezuela nach Russland, um das Land zu einer Kooperation der Opec zu bewegen. Ein an diesem Montag geplantes Vorbereitungstreffen von Vertretern der Opec und von Förderstaaten, die nicht dem Kartell angehören, wurde hingegen zuvor abgesagt. Die Organisation müsse sich zuerst selbst zu einer Lösung durchringen, bevor weitere Gespräche sinnvoll seien, hiess es.
Die Gräben innerhalb des Ölkartells scheinen jedoch gross zu sein. So hat das mächtige Opec-Mitglied Saudi-Arabien erklärt, dass das Ölkartell seine Produktion nicht unbedingt kürzen müsse. Wegen einer höheren Nachfrage könne sich der Ölmarkt im kommenden Jahr auch ohne eine Senkung der Fördermenge ausgleichen. Nach wie vor werden die Ölpreise durch ein zu hohes Angebot auf dem Weltmarkt belastet.
Im September hatte die Opec für viele Experten überraschend grundsätzlich eine Kürzung des täglichen Produktionsvolumens auf 32,5 bis 33 Millionen Barrel beschlossen. Zuletzt wurde die Fördermenge des Kartells im Oktober auf 33,6 Millionen Barrel pro Tag geschätzt. Seit der grundsätzlichen Einigung ringen die Ölstaaten um eine Lösung in der Frage der praktischen Umsetzung./jsl/stb
(AWP)