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Auch wenn er es eigentlich besser wissen sollte, glaubt der Mensch gerne, dass teurer besser heisst.
Und hat dabei nicht einmal Unrecht. Zum Beispiel in der Medizin. Bekannt ist, dass der Placeboeffekt die Freisetzung von Dopamin fördert, besser bekannt als Glückshormon. Nun haben amerikanische Forscher festgestellt, dass dieser Effekt noch stärker wirkt, wenn die Studienteilnehmer ein vermeintlich teures Präparat bekommen (www.medical-tribune.ch). Parkinsonpatienten wurde je eine Spritze eines 100 Dollar und eines 1500 Dollar teuren Medikaments gegeben. In Wahrheit waren es Kochsalzlösungen. Beide Mittel verbesserten die motorischen Funktionen: Wurde jedoch zuerst das «teure» Medikament gegeben, war der Effekt fast ein Drittel stärker.