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Die Schweiz hat sich gegenüber dem letztjährigen ICT-Ranking der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) im weltweiten Vergleich um einen Platz auf Rang 4 verbessert. Damit liegt die Schweiz hinter dem erstplatzierten Korea und dem zweitplatzierten Island. Letzteres Land konnte sich gegenüber Vorjahr ebenfalls um einen Platz verbessern und hat damit Dänemark auf den dritten Rang verwiesen.
Die bessere Platzierung der Schweiz ist dem höheren ICT Development Index (ID) von 8,68 geschuldet, mit dem man sich dieses Jahr gegen Grossbritannien (8,57) beweisen konnte. Letztes Jahr lag Grossbritannien mit einem IDI von 8,54 noch vor der Schweiz, die damals einen IDI von 8,5 verzeichnete. Für die Kalkulation des IDI werden der Zugang zu Technologien, deren Nutzung sowie die Bildung als Indikatoren für die ICT-Kompetenz berücksichtigt. Die Schweiz schloss dabei mit einem Wert von 8,95 besonders im Bereich Zugang gut ab. Bei der Nutzung lag der Wert bei 8,67 und am schwächsten beurteilt wurde die Bildung mit einem Wert von 8,15.
Schweiz landet im weltweiten ICT-Ranking auf Platz 4
Schweiz landet im weltweiten ICT-Ranking auf Platz 4
(Quelle: ITU)
23. November 2016 - Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) hat den diesjährigen ICT Development Index (IDI) veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass inzwischen 47 Prozent der weltweiten Bevölkerung Zugang zum Internet hat. Zudem attestiert der IDI der Schweiz im weltweiten ICT-Ranking Platz 4.
Neben dem Ranking der Länder ist dem in Genf publizierten Report auch zu entnehmen, dass der allgemeine Zugang zum Internet gestiegen ist. So können heuer 47 Prozent der weltweiten Bevölkerung vom Internet Gebrauch machen. Damit diese Zahl weiter ansteigt, müssten aber gemäss Generalsekretär Houlin Zhao die sozioökonomischen Ungleichheiten reduziert werden – dies beziehe sich mitunter auf die Kosten für einen privaten Breitband-Anschluss sowie mobile Geräte wie Smartphones und Tablets. Die detaillierten Resultate des ICT Development Index 2016 findet man hier. (af)