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NANT
Wo beim Wistenlach oberhalb des Ortes Nant die Ebene buchtartig einschneidet, liegt am Ansatz eines kleinen Tales am Steil abfallenden Hügelrande der Rest eines alten Turmes, des Sarrazenenturmes, wie das Volk ihn nennt. Es war wohl nur ein Wachtturm, quadratisch, von 2,50 Meter Seitenlänge und Mauern von etwa 2 Meter stärke. Also eine starke Anlage, aber zu klein, um als Wohnturm gedient zu haben. Eine Burg hat hier wohl nie bestanden, dafür reicht schon das kleine Gelände von etwa 5 Meter Durchmesser nicht aus. Sie müsste denn getrennt davon weiter aufwärts gelegen haben, doch ist von den Überbleibseln weder etwas bekannt noch festgestellt. Auch handelt es sich wohl nicht um die Reste einer Hochwacht aus späterer Zeit, eines „Chuz“. Das Mauerwerk, unnötig stark für solchen Zweck, weist in seiner Art, aus reinen Kieseln in starker Mörtellage, auf sehr frühe Entstehungszeit.
Bibliographie