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Während der schlimmsten Phase der Corona-Krise fanden keine Gottesdienste mehr statt. Als es dann wieder Messen gab, waren die Messebesucher angehalten, nicht mitzusingen, sondern nur zu summen. Dies, weil der Verdacht bestand, dass beim Singen mehr Viren freigesetzt würden. Als Ersatz wurden die Messen in den letzten Wochen durch Kantorengesang musikalisch umrahmt: Ein Vorsänger ersetzte den Gemeindegesang oder vier Chormitglieder sangen die Lieder für die Liturgie laut.
Ab sofort gilt: Messebesucher dürfen wieder mitsingen, wie das Bistum mitteilt. Chöre dürfen nur dann auftreten, wenn auf der Empore der Abstand eingehalten werden kann. Weil dies vielerorts nicht möglich ist, verzichten viele Chöre vor der Sommerpause darauf.