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Hunde leben besonders eng mit dem Menschen zusammen. Um den richtigen Umgang mit den Tieren zu lernen, müssen Hundehaltende gemäss Tierschutzgesetzgebung eine Ausbildung besuchen. Diese Ausbildung wird in der Fachsprache als Sachkundenachweis (SKN) bezeichnet und muss von allen Hundehaltenden und für alle Hundetypen absolviert werden. Der Sachkundenachweis besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.
Vor dem Kauf oder der Übernahme eines Hundes – Theoriekurs
Wer noch nie einen Hund besass, muss vor dem Kauf eines Hundes einen Theoriekurs besuchen (theoretischer Sachkundenachweis). In diesem Kurs wird vermittelt, welche Bedürfnisse ein Hund hat und wie man mit ihm richtig umgeht. Weiter wird auch darüber informiert, was es an Zeit und Geld braucht, um einen Hund zu halten. Die Dauer dieses Kurses beträgt mindestens vier Stunden. Wer schon früher nachweislich einen Hund besass, muss den Theoriekurs nicht besuchen.
Nach dem Kauf oder der Übernahme eines Hundes – praktischer Kurs
Mit jedem neuen Hund muss ein praktisches Training absolviert werden (praktischer Sachkundenachweis). Dies gilt selbst dann, wenn die Halterin oder der Halter bereits Hunde besitzt. Das Training muss im ersten Jahr nach Erhalt/Übernahme des Hundes erfolgen. Die Hundehaltenden lernen dabei, einen Hund zu führen und zu erziehen. Weiter wird vermittelt, wie man Risikosituationen erkennt und entschärft oder was zu tun ist, wenn der Hund problematische Verhaltensweisen zeigt. Eine Befreiung vom praktischen Sachkundenachweis ist vom Gesetz her nicht vorgesehen.
Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV: