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Wie am Vortag im Parallelslalom (6.) ist Julie Zogg auch im Parallel-Riesenslalom der WM im Lachtal (Ö) die beste Schweizerin. Zu einer Medaille reicht es den alpinen Snowboardern aber erneut nicht.
Die fünffache Junioren-Weltmeisterin musste sich im Kampf um Bronze ihrer Trainingskollegin Tomoka Takeuchi aus Japan geschlagen geben. Zogg wurde im kleinen Final die zu direkte Fahrweise im Schlusshang zum Verhängnis, nachdem sie nach Fehlern der Gegnerin lange geführt hatte. Mit der ersten Auszeichnung in der Elite-Kategorie vor Augen wurde die St. Galler Rheintalerin auf den letzten Metern noch abgefangen.
Die Österreicherin Claudia Riegler, mit 41 Jahren die mit Abstand älteste noch aktive Alpinfahrerin, sicherte sich den ersten WM-Titel ihrer langen Karriere. In einer Neuauflage des Endlaufs der WM 2011 setzte sich Riegler im Final gegen die Russin Alena Sawarsina durch. Damit komplettierte sie nach Silber und Bronze vor vier Jahren ihren Medaillensatz. Riegler hatte im Halbfinal das Duell mit Zogg für sich entschieden.
Für die Schweizer Medaillengewinner von Sotschi verlief auch das zweite Alpinrennen enttäuschend. Olympiasiegerin Patrizia Kummer scheiterte im Viertelfinal um sieben Hundertstel an der Russin Alena Sawarsina (Weltmeisterin von 2011) und verpasste als Siebente wie schon tags eine Spitzenklassierung. Für Nevin Galmarini, der im Parallelslalom vom Donnerstag den Cut der Top 16 nicht geschafft hatte, bedeutete bereits die erste K.o.-Runde Endstation. Der Bündner Olympia-Zweite schied gegen den späteren russischen Weltmeister Andrej Sobolew aus und belegte den 15. Rang.
SDA-ATS