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Cholesterin wird in der Regel ebenso wie beispielsweise Triglyceride und Phospholipide zu den Bluttfetten gezählt. Dabei ist Cholesterin eigentlich eher ein fettähnlicher Stoff, dessen Aktivität aber unter anderem auch daraus besteht, Triglyceride oder Neutralfette sowie andere Fettsäuren im Blutplasma zu transportieren. Unterteilt wird das Cholesterin in HDL- und LDL-Cholesterin. Ersteres steht dabei für High-Density-Lipoprotein und weist eine hohe chemische Dichte auf und letzteres bezeichnet Low-Density-Lipoprotein und steht für eine geringe chemische Dichte.
Ohne Cholesterin kein menschliches Leben
Die Bedeutung des Cholesterins für die menschliche Gesundheit aber auch ein Leben in Aktivität wird seit vielen Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Sicher ist, dass Cholesterin ein lebenswichtiger Stoff ist. Es ist daran beteiligt, Vitamin D zu synthetisieren, Gallensäure zu bilden aber auch eine Vielzahl an Hormonen herzustellen. Zudem wäre der Aufbau von Zellwänden ohne Cholesterin nicht möglich.
Cholesterin steht in Zusammenhang mit Krankheitsrisiken
Auf der anderen Seite wird Cholesterin aber auch eine Beteiligung am Entstehen verschiedener Krankheiten attestiert. Dazu gehören Herzkrankheiten, Schlaganfälle sowie Krebserkrankungen. Oftmals wird in diesem Zusammenhang zur groben Orientierung angegeben, dass niedrige HDL-Werte und hohe LDL-Werte sowie ein hoher Gesamt-Cholesterinspiegel - das sind beide Werte zusammen - das Krankheitsrisiko erhöhen können. Dazu werden auch noch die Triglyceride einbezogen. Sie werden über die Nahrung aufgenommen. Viele Triglyceride produziert der Körper aber auch selber. Hier entstehen sie durch eine Umwandlung von Kohlenhydrate und stellen den Hauptanteil an Fetten im Blut dar. Sie bilden eine Energiereserve und sind daher zudem für die Ablagerung in Fettzellen aber auch für die Verfettung bestimmter Organe wie der Leber bedeutsam.