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Im Vorjahr war noch ein Reingewinn von 1'054 Mio CHF erzielt worden. Das Vorsteuerergebnis beträgt für das Berichtsquartal -484 Mio CHF nach einem Gewinn von 1'511 Mio im Vorjahr. Die Gesamterträge des Konzerns lagen mit 4,64 Mrd unter den Erwartungen.
Insbesondere die Division Global Markets belastete das Ergebnis mit einem Vorsteuerverlust von 635 Mio CHF, aber auch Investment Banking & Capital Markets (IBCM) verzeichnete ein Minus von 103 Mio CHF. Vorsteuergewinne verzeichneten dagegen die Swiss Universal Bank (426 Mio), APAC (251 Mio CHF) sowie International Wealth Management (270 Mio).
Die risikogewichteten Aktiven (RWA) beliefen sich per Ende März 2016 in Global Markets auf 73,1 Mrd USD, und die Leverage-Risikoposition betrug 342,1 Mrd USD - bei einem Ziel von 60 Mrd bzw. 290 Mrd USD bis Ende des Jahres.
Die Bank konnte die Kapitalisierung nicht weiter verbessern: Gemessen an der harten Kernkapitalquote (CET1 nach Basel III, look-through) lag sie bei 11,4% wie Ende 2015. Die Leverage Ratio blieb ebenfalls stabil bei 3,3%.
Im ersten Quartal 2016 seien - auf annualisierter Basis - mehr als die Hälfte der für 2016 angestrebten Netto-Kosteneinsparungen von 1,4 Mrd CHF erreicht worden. Man sei auf "gutem Kurs", um das Brutto-Kostenreduktionsziel von 1,7 Mrd zu erreichen bzw. zu übertreffen, heisst es.
In den ersten drei Monaten habe die Bank sich weiterhin auf die Umsetzung der Strategie konzentriert, heisst es von CEO Tidjane Thiam laut Mitteilung. Die drei Prioritäten seien dabei eine beschleunigte Umsetzung von Kostenreduktionen und Stellenabbau, Sicherstellung von profitablem Wachstum in den auf die Vermögensverwaltung ausgerichteten Divisionen und Aufrechterhaltung einer starken Kapitalbasis. Vor dem Hintergrund des äusserst anspruchsvollen Marktumfelds seien in all diesen Bereichen gute Fortschritte verzeichnet worden.
Für die weitere Zukunft gibt sich Thiam vorsichtig: Insbesondere im Januar und Februar sei die Situation an den Märkten so "schwierig wie selten zuvor" gewesen, wobei Volumen und Kundenaktivität einen "drastischen Einbruch" verzeichnet hätten. Zwar seien im März und April "erste Anzeichen einer vorläufigen Erholung" der Aktivität zu erkennen gewesen; die ungünstigen Marktbedingungen und niedrige Kundenaktivität dürften jedoch auch im zweiten Quartal 2016 und "möglicherweise darüber hinaus" fortbestehen, heisst es.
Der Bankchef gibt sich "nach wie vor überzeugt", dass die auf Vermögensverwaltung ausgerichteten Divisionen mit Unterstützung des Investment Bankings "langfristig attraktive Chancen" böten und dass die Strategie "langfristig Mehrwert" für Kunden und Aktionäre schaffen wird. "Wir konzentrieren uns weiterhin diszipliniert auf die Umsetzung unserer Ziele: Kosteneinsparungen, gezielte Investitionen in profitables Wachstum und Kapitalmanagement", so der Konzernchef wörtlich.
ys/gab
(AWP)