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ref. Kirche - Umgebung
An und um die Kirche sind einige Gedenktafeln und -steine zu finden: An der nordöstlichen Chorwand ist die Grabstätte Pfarrer Ernst Müllers, der eine markante und für Langnau wichtige Persönlichkeit war. Er initiierte zahlreiche Sozialwerke, so das damalige Asyl Gottesgnad und den Spitalneubau. Er war verantwortlich für die Erneuerung der damaligen Armenanstalt Bärau, half aber auch kulturellen Projekten auf die Beine. Der Ilfischor Langnau wurde mit seiner Hilfe gegründet.
An der Turmwand neben dem Choreingang ist eine Tafel für die junge Frau des Pfarrers Bernhard Emanuel Lauterburg angebracht. Sie starb im Jahr 1843 im Kindbett.
Auf der westlichen Seite des Turms findet sich eine ovale Platte. Sie erinnert an Jakob Frisching, Sohn des Schultheissen Samuel, der 1688 mit 43 Jahren in Langnau verstarb.
Östlich der Kirche steht das Soldatendenkmal mit den gekreuzten Gewehren und dem Helm. Es wurde von Münsterbaumeister Ernst Indermühle geschaffen und 1921 zur Erinnerung an den 1. Weltkrieg und die 37 verstorbenen Emmentaler Wehrmänner erstellt. Nach dem 2. Weltkrieg wurden weitere 22 Namen von während des Aktivdiensts verstorbenen Soldaten eingraviert.
Westlich der Kirche, nahe des überdachten Tores zum Kirchhof, steht das Denkmal des Sonderbundskrieges 1847. Es ist in Form eines Obelisken mit klassizistischem Dekor gestaltet. Auch hier wird der gefallenen Berner gedacht, allerdings ist darunter niemand aus der Region zu finden.
Unterhalb der Kirchmauer steht ein Findling, der an den Bauernführer Niklaus Leuenberger erinnert und 1898 aufgestellt wurde.