Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03399.jsonl.gz/921

David Bowie war vieles - Musiker, Schauspieler, Entertainer. Als wahres Chamäleon der Musikgeschichte führte er ein aufregendes Leben im Rampenlicht. Doch auch hinter den Kulissen erlebte er so einiges - das sind die interessantesten Fakten zum kürzlich verstorbenen Star.
Als Jugendlicher streitete sich Bowie mit seinem Schulfreund George Underwood um die Gunst eines Mädchens. Bei der Prügelei traf ihn ein Schlag aufs Auge, was dazu führte, dass er seither auf einem Auge eine Pupillenerweiterung hat. Dies verhalf ihm zu seinem berühmtesten Merkmal, den fälschlicherweise als «verschiedenfarben» wahrgenommenen Augen.
Einen seiner grössten Hits, «Fame», schrieb Bowie zusammen mit John Lennon - dieser sang beim Aufnehmen der Platte sogar im Hintergrund mit. Das Lied eroberte 1975 die US-Charts und landete auf Platz 1 der prestigeträchtigen Billboard Hot 100 Liste. Damit gelang Bowie sein Durchbruch in den USA.
Um David Bowie ranken sich zahlreiche Sex-Mythen - es wird zum Beispiel noch heute gemunkelt, dass er mit Mick Jagger, dem Frontsänger der Rolling Stones, im Bett war. Ihm werden aber auch Affären mit der Hollywood-Ikone der 60er, Elizabeth Taylor, und der Schauspielerin Susan Sarandon nachgesagt.
Als seine Single «Telling Lies» 1996 herauskam, veröffentlichte Bowie diese exklusiv auf seiner Webseite. Es war die erste Single überhaupt, die man online herunterladen konnte - Bowie war somit seiner Zeit weit voraus. Als Vergleich: der iTunes Store von Apple ging 2001 online.
2003 weigerte sich Bowie, den Ritterorden, der ihm angeboten worden war, anzunehmen. Damit bildet er eine Ausnahme unter seinen Musiker-Kollegen - Paul McCartney, Bono, Elton John und neuerdings auch Adele liessen sich alle von der Queen adeln.
1982 kaufte Bowie ein Haus in der Nähe von Lausanne, um dort nach seiner Scheidung von Angie Bowie ein ruhigeres Leben zu führen. 10 Jahre später heiratete er dann seine zweite Frau, das somalische Supermodel Iman, in der Westschweiz. 1997 entschied sich das Paar, ihr Haus in der Schweiz zu verkaufen und ihre Zeit zwischen London und New York aufzuteilen.
Bowie veröffentlichte seine Single «Space Oddity» im Juli 1969 - im selben Monat wie die Mondlandung der Apollo 11. Bei der Übertragung des historischen Ereignisses liess BBC unter anderem seinen Song laufen und verhalf ihm so zu einem breiten Publikum, was seine Popularität in Grossbritannien anfeuerte.