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Kevin Downing, härtester Gegner der Schweizer Banken im US-Steuerstreit, verlässt das US-Justizdepartement.
Der 46-jährige Kevin Downing war verantwortlich für das scharfe Vorgehen der USA gegen die Schweizer Bankenindustrie.
Nun gibt er seinen Job als Top-Staatsanwalt beim US-Justizdepartement auf, um zu einer Anwaltskanzlei zu wechseln, wie die «Chicago Tribune» berichtete.
Good oder Bad News für Schweizer Banken?
Der Abgang erfolgt mitten in der intensivsten Phase der Strafverfahren gegen 11 Schweizer Banken, wundert sich die amerikanische Zeitung.
Sie nennt die Credit Suisse und die Bank Wegelin & Co. namentlich. Gegen letztere wurde im Februar Anklage erhoben, wie finews.ch berichete. Der Abgang könnte aber auch als Hinweis für einen nahen Einigung der Schweiz mit den USA gedeutet werden.
UBS-Busse fast der grösste Erfolg
Downing stiess 1997 zum Justizdepartement. Er leitete die Untersuchungen gegen Banken, Revisionsfirmen und Anwaltskanzleien, welche Anlegern Vehikel zur Steuerhinterziehung verkauften.
Er wird in der Juristenzunft als der gefeiert, der das Schweizer Bankgeheimnis knackte. Zu seinen grössten Erfolgen zählt denn die «Chicago Tribune» die 780-Millionen-Dollar-Busse für die UBS einschliesslich Schuldbekenntnis der Schweizer Grossbank.
Weiter gelang es Downing die vier weltgrössten Revisionsfirmen zu einer Busse über 456 Millionen Dollar zu verurteilen, die KPMG hatte sich schuldig bekannt.