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- Im neuen Bieler Parlament haben die linken Parteien eine Mehrheit: Sie erreichen 32 Sitze.
- Die Mitte erhält 8 Sitze, das sind gleich viele wie vorher.
- Die bürgerlichen Parteien holen sich 20 Sitze, das sind 2 weniger als vorher.
Neu sind die Grünen zusammen mit der SVP die grösste Partei. Beide haben je 10 Sitze. Bei den Bürgerlichen hat keine einzige Partei zulegen können, in der Mitte nur die GLP (+1 Sitz).
Die grossen Gewinnerinnen sind die linken Parteien – ausser die SP (-2 Sitze). Die Grünen gewinnen 2 zusätzliche Sitze, die PdA, Juso und Passarelle je 1 Sitz mehr.
Insgesamt kandidierten über 350 Personen für den Stadtrat, also das Bieler Parlament. Das sind mehr als bei den Wahlen 2016 und 2012. Wählbar sind alle seit drei Monaten in Biel wohnhaften Schweizer Bürgerinnen und Bürger, die in kantonalen Angelegenheiten stimm- und wahlberechtigt sind.
Hohe Fluktuation
In der laufenden Legislatur gab es im Bieler Stadtrat 21 Rücktritte. Das heisst, mehr als ein Drittel der gewählten Mitglieder wurde ausgewechselt. Der SP/PSR-Fraktion liefen zudem drei Mitglieder davon: Mohamed Hamdaoui wechselte zur CVP, Niels Arnold zur GLP und Dana Augsburger-Brom kandidiert nun für die Bürgerbewegung Passerelle.
Bei den letzten Wahlen wurden die 60 Sitze im Bieler Stadtparlament so verteilt: 30 Sitze gingen an die Linke, 22 an die Bürgerlichen (SVP, FDP, PRR und EDU) und 8 an die Mitte (GLP, EVP, BDP). Damit hatte die Linke alleine noch keine Mehrheit. Das hat die Bieler Stimmbevölkerung jetzt geändert.