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Die US-Wirtschaft ist im Sommer etwas schwächer gewachsen als bisher bekannt. Im dritten Quartal stieg das Bruttoinlandprodukt zum Vorquartal auf das Jahr hochgerechnet um 4,9 Prozent, wie das Handelsministerium am Donnerstag mitteilte.
Eine zweite Schätzung hatte einen Zuwachs um 5,2 Prozent ergeben, eine erste Erhebung hingegen das jetzige Plus von 4,9 Prozent. Die leichte Abwärtskorrektur des Wachstums geht laut Ministerium vor allem auf etwas schwächere Konsumentenausgaben zurück.
Konsumausgaben und Aussenhandel
Der Aussenhandel stützte die Entwicklung dagegen etwas stärker, weil die Einfuhren nach unten revidiert wurden. Die Importe belasten das Wirtschaftswachstum rechnerisch über den Aussenbeitrag, der Aus- und Einfuhren gegenüberstellt.
US-Wachstumszahlen werden annualisiert, also auf das Jahr hochgerechnet. Sie geben an, wie stark die Wirtschaft wachsen würde, wenn das aktuelle Tempo ein Jahr lang anhielte. In Europa wird auf diese Vorgehensweise verzichtet,
Vergleichbarkeit mit europäischen Zahlen
weshalb die Wachstumszahlen nicht direkt miteinander vergleichbar sind. Um auf eine mit Europa vergleichbare Wachstumsrate zu kommen, müsste man die US-Rate durch vier teilen.