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Obwohl Chile so lang und schmal ist, unterscheiden sich die Klimazonen nicht nur von Nord nach Süd, sondern auch von West nach Ost. Die Temperaturen der hoch gelegenen Wüste sind trotz der Niederschlagsarmut recht kühl, und nachts fallen die Werte stark. Planen Sie Übernachtungen in der Wüste, müssen Sie also an warme Kleidung denken.
In Küstennähe bildet sich oft Nebel, doch sonst fällt in der Atacama nur selten Niederschlag. In den Jahren, in denen das Wetterphänomen El Niño herrscht (etwa alle sechs bis zehn Jahre), kann auch hier heftiger Regen einsetzen. Dann haben Sie die Gelegenheit, das unvergessliche Schauspiel der blühenden Wüste zu erleben. Zwischental heißt die Region östlich der Küstenkordilleren. Hier erstreckt sich die Atacama-Wüste auf einem Hochplateau, und in dessen Osten erheben sich die Anden. In den Gebirgsregionen herrschen im chilenischen Winter gute Wintersportbedingungen. Planen Sie Wintersport in den Anden, sind die kalten Monate Juni bis August ideal. Hochsaison ist in Zentralchile von Mitte Dezember bis Februar, wenn auch die Chilenen ihren Sommerurlaub verbringen. Kommen Sie also im europäischen Frühling oder Herbst, entgehen Sie der Hochsaison und können mildes Wetter genießen, das sich für Aktivitäten wie Wandern oder Touren durch die Wüste perfekt eignet.
Bei allen anstrengenden Aktivitäten wie Klettertouren oder anspruchsvollen Wanderungen sollten Sie im Gedächtnis behalten, dass Sie die ungewohnte Höhenlage anfangs schnell erschöpfen kann.