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Mit allen Mitteln in den Nationalrat: Der Zuger Politiker Stefan Thöni hat im Sommer ein 15-jähriges Mädchen damit beauftragt, Untersichften für ihn zu sammeln. Blöd nur, dass die Staatskanzlei des Kantons Zug herausgefunden hat, dass zwei Drittel der Unterschriften gefälscht waren.
Die vier Jugendlichen aus Zug haben teilweise für frei erfundene oder bereits verstorbene Personen unterschrieben. Als Motivationsgrund gaben sie das Geld an. Vereinbart war nämlich ein fixer Betrag pro Unterschrift. Stefan Thöni, Präsident der Partei Parat, konnte im wegen der gefälschten Unterschriften im vergangenen Herbst nicht an den Nationalratswahlen teilnehmen.
Sollen Jugendliche Unterschriften sammeln?
Dennoch würde er wieder Jugendliche mit der Unterschriftensammlung beauftragen:
"Für das haben wir ihnen ja Material zur Verfügung gestellt. Und natürlich ist es auch das Ziel, die Jugendlichen zu involvieren, sie vielleicht auch für Politik zu interessieren."
Die Staatskanzlei des Kanotns Zug sagte heute auf Anfrage von Radio Pilatus und Tele 1 nichts zu dem Thema. Auf Anfrage bei der Bundeskanzlei hiess es lediglich, es sei erlaubt, Personen zu bezahlen, um Unterschriften zu sammeln.