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Clenbuterol und mögliche Lebensmittelverunreinigungen
Am 14. Februar 2011 wurde am „Kölner Workshop für Dopinganalytik“ eine Studie vorgestellt, die kleine Mengen des Dopingmittels Clenbuterol im Urin von Chinareisenden nachwies.
In Europa sind Anabolika in der Tiermast verboten. Entsprechend wurden bei Fleischkontrollen in den letzten Jahren keine Clenbuterolrückstände gefunden.
Clenbuterol ist unter Kapitel S1.2 „andere anabole Wirkstoffe“ in der Dopingliste aufgeführt. Es hat eine aufbauende Wirkung auf die quergestreifte Muskulatur und scheinbar ebenfalls eine anti-katabole Wirkung. Dies heisst, wenn Clenbuterol in einer Phase des Abnehmens eingenommen wird, soll die Skelettmuskulatur ausgespart und nicht ebenfalls abgebaut werden. Clenbuterol wird deshalb im Sport eingesetzt, in der letzten Zeit wurde es bei mehreren Razzien in verschiedenen Ländern in Body-Builder- und Sportlerkreisen beschlagnahmt.
Auf Grund der heutigen Datenlage ist unklar, durch welche Nahrungsmittel (Fleisch, welche Art von Fleisch, Milchprodukte usw.) Clenbuterol aufgenommen wurde. Deshalb verzichtet Antidoping Schweiz auf Warnungen für Sporttreibende vor bestimmten Lebensmitteln in Ländern mit einem geringen Standard zur Nahrungsmittelsicherheit.