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«Ich musste kämpfen. Er musste kämpfen. Wir haben beide geschwitzt und mussten oft das T-Shirt und die Shorts wechseln», sagte Novak Djokovic nach seinem Dreisatzsieg gegen Federer-Bezwinger John Millman. Zwar waren die Temperaturen während der Viertelfinal-Partie in der New Yorker Nacht nicht mehr allzu hoch, die Luftfeuchtigkeit betrug aber über 80 Prozent.
Egal, ob Tag oder Nacht, wir haben da unten keine Luft.
Laut Djokovic fühle es sich im riesigen Arthur Ashe Stadium an «wie in einer Sauna». Durch die Dachkonstruktion komme unten auf dem Platz kein Luftzug mehr an. «Darüber sollte nachgedacht werden. Egal, ob Tag oder Nacht, wir haben da unten keine Luft», sagte Djokovic.
Wegen der extremen Bedingungen bat Djokovic die Organisatoren zudem, sich über Lösungen wie Ventilatoren Gedanken zu machen. «Ich persönlich habe noch nie so viel geschwitzt wie hier. Unglaublich», sagte der 31-jährige Serbe. «Ich habe an gar nichts gedacht. Nur daran, wie lange es dauert, bis ich mein Handtuch bekomme und wie ich genug Luft kriege.»
Ich würde ein Viertelfinale bei einem Grand Slam auch in einem Swimmingpool spielen.
Auch Millman hatte mit der Schwüle zu kämpfen und quälte sich «ein bisschen». Im 2. Satz musste sich der 29-jährige Australier in der Kabine von Kopf bis Fuss umziehen, weil er dermassen durchgeschwitzt war. «Man zerfliesst, aber das soll keine Entschuldigung sein. Ich würde einen Viertelfinal bei einem Grand Slam auch in einem Swimmingpool spielen», sagte Millman.
Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 05.09.2018, 22:40 Uhr