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Überschwemmungen und Evakuierungen bei Unwetter im Tessin
Die Kantonspolizei teilt mit, dass im Zusammenhang mit den Unwettern, die in den letzten Stunden das Tessin, insbesondere die Region Malcantone, heimgesucht haben, Überschwemmungen und Erdrutsche zu verzeichnen waren, die zu Strassensperrungen und zur Evakuierung von Personen geführt haben.
In diesem letztgenannten Gebiet wurden in der Nacht in Manno, in der Via Mondadiscio, etwa 20 Personen aus fünf Häusern evakuiert, weil der Bach Vallone über die Ufer getreten war.
Es wurden keine Verletzten gemeldet, die Schäden an den Gebäuden sind jedoch erheblich. Beamte der Kantonspolizei und der Stadtpolizei Lugano, die Feuerwehr Lugano, Rettungskräfte des Croce Verde di Lugano (als Vorsichtsmassnahme), der kantonale Geologe für die notwendigen Untersuchungen und Techniker der Gemeinde waren vor Ort. Der Zivilschutz stellte Einrichtungen zur Unterbringung der evakuierten Personen zur Verfügung.
Was die Strassensituation betrifft, so ist die Via Grumo derzeit vollständig gesperrt und wird es mindestens den ganzen Vormittag bleiben.
Die Via Vedeggio und die Via Cantonale, von der A2-Ausfahrt Lugano Nord in Richtung Lamone, sind teilweise gesperrt, und es sind Reparaturarbeiten im Gange, die voraussichtlich einige Stunden dauern werden.
Die Kantonspolizei bittet die Bevölkerung, sich nicht in die besonders betroffenen Gebiete zu begeben, sofern dies nicht unbedingt notwendig ist, um die laufenden Arbeiten nicht zu behindern.
Quelle der Meldung: Polizia cantonale TI