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Der Carolina Dog ist eine Hunderasse, die nicht vom FCI anerkannt wurde. Er lebt in der Wildnis, kommt aber auch bei Menschen als Haustier vor. Viele Menschen können ihn eher zuordnen unter dem Namen „ American Dingo“ oder „Indian´s Dog“. Mit ihm verbindet man die Natur, das freie Leben und den Wolf. Der Carolina Dog weist deutliche Verhaltensmerkmale eines Wolfes auf. Einerseits jagt er mit seinem Rudel, genauso wie der Wolf, seine Beute und andererseits würgt er nach dem Zerlegen des Tieres das Essen wieder hervor und gibt dies den jungen Welpen zum Frass.
Woher kommt der Carolina Dog und was ist seine Herkunftsgeschichte?
Früher lebte diese Hunderasse gemeinsam mit den Indianern zusammen. Sie erwiesen sich als besonderes treu und herzlich. Als die Indianer vertrieben wurden, flüchteten sie gemeinsam mit den Hunden in ein geheimes Indianerreservat. Ebenfalls waren sie die ersten Hunde, die die Menschen begleiteten, als sie die Being-Landbrücke überquerten. Ihr Ziel war es mehr zu erforschen und ausfindig zu machen. Daher nahmen sie die Route von Asien nach Alaska und hatten jederzeit den Carolina Dog an ihrer Seite.
Wer entdeckte diese Carolina Dogs und brachte sie an das Volk?
Der Zoologe Dr.I.Lehr Brisbin erblickte diese sonderbare Hunderasse das aller erste Mal an einem einsamen Fluss. Er wollte ursprünglich nur das Gewässer überprüfen und Proben entnehmen, als ihm dieses wunderschöne Geschöpf auffiel. Er verfolgte das Objekt seiner Begierde bis zu dem Indianerreservat und erblickte weitere Hunde dieser Rasse. Von Neugierde geweckt nahm er sein neues Forschungsprojekt in die Hand und fand mehr und mehr über diese einzigartige Rasse heraus. Durch DNA-Proben fanden er und sein Forscherteam heraus, dass der American Dingo ein direkter Nachkomme des ostasiatischen Hund in Nordamerika sein muss. Er scheint sich im Laufe der Zeit nur sehr wenig mit anderen Hunderassen vermischt zu haben und ist somit noch fast eine reine Hunderasse und Nachkommen zugleich. Das Gute daran ist, dass diese Hunderasse, im Gegensatz zu anderen stark überzüchteten Rassen, nicht so viele schreckliche vererbbare Krankheiten hat und somit ihm und dem Besitzer viele Besuche beim Tierarzt erspart bleiben.
Wie sieht der Carolina Dog aus?
Die Fellfarbe dieser Rasse ist nicht festgelegt. Da diese Rasse vom FCI (Hunderasseverband) nicht anerkannt wurde, sind dort die Wege offen, wie ein solches Tier aussehen mag. Viele Tiere haben bronzefarbene Töne im Fell, braune Flecken oder einen leichten und wunderschönen orangenen Stich. Wer sich diese hübsche Rasse anschaut, entdeckt dass die Farbe meistens der des Bodens entspricht. Sie strahlt eine besondere Schönheit der Natur aus und lädt jeden ein, sich sofort und bedingungslos in dieses Tier zu verlieben. Daher passen zu ihm sehr schöne rote und gesättigte Farben, wenn man ihm ein Geschenk in Form eines hübschen Halsbandes oder Geschirr machen möchte. Da die Statur dieses Tieres sehr schlank und sportlich erscheint, wird ihm jedes Hundezubehör sehr gut stehen.
Wie ist das Verhalten des Carolina Dogs?
Dieses Tier ist ein geborenes Familienmitglied. Lebensfroh, treu und sehr sensibel kommt diese Rasse sehr gut bei einer Familie an. Er verträgt sich besonders gut mit Kindern und liebt es, in einem Rudel zu leben und sich dort dem Menschen angeschlossen zu haben. Man darf aber niemals vergessen, dass dieses Tier vom Ursprung her wild und ungezähmt ist. Durch eine sehr schlechte Sozialisierung, ist dieses Tier sehr scheu und zurückhaltend Fremden gegenüber. Man sollte genügend Wissen über Hunde im Allgemeinen haben, bevor man sich dazu entscheidet, einen Carolina Dog zu kaufen und mit diesem sehr alt zu werden. Der Carolina Dog hat einen sehr eigenen Charakter und sollte diesen nicht verlieren, nur weil er nun in einen menschlichen Rudel lebt. Da er sehr sensibel ist, sollte man ebenfalls seine eigene Mimik und Gestik genauestens unter Kontrolle haben, um dieses Tier nicht zu verwirren. Auch sollte es an der Tagesordnung liegen, dass die Hunde sehr oft und viel beschäftigt werden. Eine gute Aktivitätsmöglichkeit ist, dass man täglich mit dem Hund spielt und sich gutes Spielzeug kauft, damit der Kopf des Tieres beschäftigt wird und dass es ihm nicht zu langweilig wird. Auch kleine Snacks sollten inklusive sein, damit der Hund auch mal für eine sehr kurze Zeit alleine zu Hause sein kann.
Wer sich für einen American Dingo entscheidet, hat eine sehr gute und liebevolle Entscheidung getroffen. Doch sollte jedem bekannt ein, dass es sich hier nicht um eine gewöhnliche Rasse handelt, sondern um eine, die in der Wildnis aufgewachsen ist und vom Kopf her ebenfalls noch im freien lebt.