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Das erste Kräftemessen der gesamten internationalen Elite seit rund eineinhalb Jahren endete damit aus Schweizer Sicht alles andere als gewünscht. Ärgerlich war das Aus vor allem für Mirco Gerson und Adrian Heidrich, die im Kampf um die Olympia-Qualifikation auf jeden Punkt angewiesen sind. In den Sechzehntelfinals zogen Gerson/Heidrich gegen die amerikanischen Altmeister Nicholas Lucena/Phil Dalhausser trotz einer guten Leistung mit 18:21, 22:24 den Kürzeren.
Das Schweizer Duo wird damit im Olympia-Ranking keinen Sprung nach vorne machen. Zudem zogen gleich mehrere unmittelbar vor ihnen klassierte Konkurrenten in die Achtelfinals ein. Nach aktuellem Stand würden Gerson/Heidrich die Olympia-Qualifikation (direkt via Weltrangliste) knapp verpassen.
Die als Nummer 4 gesetzten Nina Betschart/Tanja Hüberli hatten das Pech, bereits in den Achtelfinals auf die mehrfach gekrönten Olympia-Zweiten Agatha/Duda zu treffen. 19:21, 18:21 unterlagen die Zentralschweizerinnen den beiden Brasilianerinnen. Enttäuschend verlief der Achtelfinal auch für die Europameisterinnen Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré, die gegen das deutlich tiefer eingeschätzte Duo Xenia Dabischa/Daria Rudych 19:21, 17:21 verloren.
Zufrieden durfte dagegen Vergé-Déprés jüngere Schwester Zoé sein, die zusammen mit Esmée Böbner bei der Premiere auf dieser Stufe gleich in die Sechzehntelfinals einzog. Dort war für die beiden Qualifikantinnen dann aber Schluss.
Drei Turniere am selben Ort
Derweil hat der internationale Verband FIVB den Plan für den weiteren Saisonverlauf veröffentlicht. Demnach dislozieren die Beachvolleyballer im April nach Cancun in Mexiko, wo am selben Ort vom 16. April bis am 2. Mai gleich drei Turniere stattfinden werden - ein Novum in der Sportart.
Anschliessend folgen Events in Sotschi (RUS) und Ostrava (CZE), an denen noch Punkte für die Olympia-Qualifikation gesammelt werden können.
Olympia-Hauptprobe in Gstaad
Die Hauptprobe vor den Olympischen Spielen in Tokio findet in Gstaad statt. Das Turnier im Berner Oberland, in diesem Jahr ebenfalls «nur» mit vier Sternen und einem entsprechend tieferen Preisgeld dotiert, ist vom 6. bis 11. Juli angesetzt.
Die FIVB hat nach eigenen Angaben drei Millionen Dollar investiert, um die nationalen Veranstalter zu unterstützen und trotz Corona eine Saison auf die Beine zu stellen. Der Verband behält sich vor, den Kalender mit weiteren Turnieren zu ergänzen.