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Alexa Feser tritt heute beim ESC-Vorentscheid an, sowohl mit diesem Titel als auch mit "Das Gold von morgen", das bereits vor einigen Monaten auf den Markt kam. Denke auch, dass die Entscheidung gut war, diesem Song die Priorität zu geben. Stimmiger Pop-Song, der schnell ins Ohr geht - im Falle einer ESC-Teilnahme allerdings um eine Minute gekürzt werden müsste.
Das ist ein Lied wie ein 1993er Ford Mondeo in langweiligem Silber, der sich an einem grauen Dienstagnachmittag im April zwischen Walldürn-Süd und Buchen/Odw.-Nord auf der schnurgerade ausgebauten, baulich absolut uninteressanten B27 fortbewegt, jämmerlich klappert, jault und im Innenraum nach Sprit und nach Kippen stinkt, während der langweilig in Graubraun gekleidete Fahrer mit hässlicher Trapez-Hornbrille auf der Nase und selbst gesteckter Zigarette im Mund gerade aus schlechten Lautsprechern seines Mondeo (der natürlich das pfeilförmige Stufenheck hat, was ihn optisch noch unattraktiver macht) mit viel Knacksen und Krachen dieses mittelmäßige Lied und andere recht durchschnittliche Schlager dieser Machart anhört.
Oder, kurz und knapp: Frau Sauer springt vor Freude im Quadrat, wenn sie seelen- und gehaltlosen Deutsch-Pop dieser Machart vernimmt. So geht es mir, wenn ich 'ne schöne alte Mercedes E-Klasse aus den 90er-Jahren sehe. Gern in Aquamarinblau.