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Der Sci-Fi-Thriller von Christopher Nolan beginnt mit opulenten Bildern in einer Oper. Gleichsam das Sinnbild für den opernhaft aufgebauten Film. Die Idylle wird jäh durch Terroristen zerstört. Sie haben es auf den (namenlosen) amerikanischen Geheimagenten abgesehen. Doch dieser entkommt und wird von seinen Auftraggebern für eine geheime Mission eingesetzt, welche zum Ziel hat, den dritten Weltkrieg zu verhindern. Somit wechseln sich die Schauplätze ab. In Indien muss der Protagonist eine Munition beschaffen, die es erst in Zukunft geben wird. Die etwas verschachtelte Handlung nimmt zusehends an Spannung zu. Wem ist noch zu trauen? Der junge Neil wird dem Protagonisten zur Seite gestellt. Aber auch er ist ein Unsicherheitsfaktor. Industriebrachen und Luxusjachten, Verfolgungsjagden mit Autos und zu Fuss, wechseln sich in der Folge bis zum Finale ab. Der Sohn von Denzel Washington, John David Washington, kann überzeugen, sowohl was die Actionszenen als auch die ruhigeren Momente betrifft. Robert Pattinson als Neil tritt völlig aus dem Schatten seiner Jungensrollen. Zum achten Mal ist Michael Caine in einem Film von Christopher Nolan zu sehen.