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Die Abhängigkeit der Schweiz von der Europäischen Union für einen stetigen Fluss von Arbeitskräften und Stromversorgung wird laut UBS Group AG zunehmen und weist auf zwei Risiken hin, die sich aus der Entscheidung des Landes ergeben, die Verhandlungen über einen neuen Vertrag zu beenden.
Die Ökonomen Daniel Calt und Alessandro P. sehen, dass die Demografie den Arbeitsmarkt weiter unterbietet, wobei bis 2040 fast eine halbe Million Arbeitsplätze verloren gehen von Strom.
Während die Schweiz in den kommenden Jahrzehnten beim Export weniger abhängig von der EU wird, bleibt die EU wichtig. Andererseits dürfte ihre Abhängigkeit hinsichtlich der Versorgung mit Arbeitskräften und Energie zunehmen. Dies muss bei der Gestaltung der Wirtschaftsbeziehungen zur Europäischen Union berücksichtigt werden.“
– Internationale Programmübersicht: „Braucht die Schweiz die Europäische Union?
Die Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union erlitten in diesem Jahr einen Schlag, als Bern beschloss, einem Abkommensentwurf den Stecker zu ziehen, der praktisch alle seine Beziehungen zum Block, dem wichtigsten Exportziel, beeinflusst hätte. Die Schweizer Regierung sagte, die beiden Seiten seien nicht in der Lage, die Differenzen über ihre “Hauptanliegen” in Bezug auf staatliche Beihilfen und Lohnschutz zu verringern.
Laut UBS haben Arbeitnehmer aus der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich seit 2010 fast 60 % der in der Schweiz geschaffenen Stellen besetzt. “Diese Lücke auf dem Arbeitsmarkt wird es der Schweizer Wirtschaft wahrscheinlich erschweren, ihr Potenzial auszuschöpfen”, sagt sie sagte. Manche Unternehmen müssen im Extremfall ganze Geschäftsbereiche in andere Länder verlagern.
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