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Vitamine in der Milchviehfütterung
Niacin ist ein Bestandteil von Coenzymen, welche für die Energieverwertung aus Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen unerlässlich sind. Der Energieumsatz wird bei ausreichender Versorgung verbessert, somit hilft Niacin bei der Ketoseprophylaxe. Wird täglich 6 bis 12 g Niacin an hochleistende Milchkühe verabreicht, wirkt es leistungssteigernd und ketosehemmend. Ist zu wenig Niacin im Futter enthalten, führt es zu Störungen des Nervensystems und der Darmbewegung. Ebenfalls führt es zu Entzündungs- und Geschwürbildung auf den Schleimhäuten oder zu Hautveränderungen und Wachstumsverzögerungen.
Vitamin C
Das Vitamin C ist im Grünfutter als auch in Kartoffeln enthalten. Es baut sich in gelagerten Futtermitteln rasch ab, wodurch eine Ergänzung notwendig wird. Als Hauptaufgabe von Vitamin C gilt die Immunabwehr. Zusätzlich hat es positive Eigenschaften auf die Fruchtbarkeit und hilft bei der Förderung der Eisenresorption. Bei Mangelerscheinungen ist eine erhöhte Anfälligkeit gegen Infektionskrankheiten und Parasiten feststellbar. Die Tiere sind anfälliger für Stress, weisen eine schlechtere Fruchtbarkeit auf oder haben ein verzögertes Wachstum.
Schlussfolgerungen
Ist eine verkürzte Nutzungsdauer aufgrund von Erkrankungen und Fruchtbarkeitsstörungen auf einem Betrieb vorhanden, führt dies zu erheblichen finanziellen Verlusten. Durch eine gute Vitaminisierung kann die Fruchtbarkeit, Tiergesundheit, die Leistung und somit die Nutzungsdauer der Milchkühe verbessert werden. Neben der bedarfsgerechten Versorgung der Tiere müssen Genetik, Haltung und Fütterung zusammenpassen, um erfolgreich Milch zu produzieren!