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Normierung und Standardisierung sind wichtige Voraussetzungen für die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Firmen oder Geschäftspartnern.
Normen, Standards und Üblichkeiten sind wichtige Voraussetzungen für die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Unternehmen. Vereinfacht heisst dies: Es braucht eine gleiche "Sprache" bezüglich Art und Weise, Beschaffenheit, Fertigungsmethoden, Qualität, Gewährleistung etc. eines Produkts oder einer Dienstleistung, damit Handelspartner miteinander Geschäfte machen können.
ISO
Historisch betrachtet spielte die 1947 gegründete Internationale Organisation für Normung (ISO) eine wesentliche Vorreiterrolle in der sogenannten Standardisierung. Die Vereinigung von Normierungsorganisationen erarbeitet weltweit gültige Standards, die sogenannten ISO-Normen. Zusammen mit der für die Sparte Elektrik und Elektronik zuständigen Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) und der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) bilden diese drei Organisationen die World Standards Cooperation (WSC).
Freiwilliger Beitritt
Bei der ISO machen die Länder freiwillig mit. Die Schweiz ist mit der Schweizerischen Normen-Vereinigung (SNV) vertreten. Der SNV können wiederum alle am Normenwesen interessierten schweizerischen Firmen, Branchenverbände, Behörden, Prüfinstitute, Konsumentenorganisationen usw. beitreten.
Abbau von Handelsbarrieren
Eine Norm ist kein Gesetz. Normen können zwar von einer Regierung zum Gesetz erklärt werden, grundsätzlich basieren sie aber auf Freiwilligkeit. Normen sind den Gesetzen untergeordnet. Die internationalen Normen sowie die Welthandelsabkommen haben auch die Funktion, globale Handelsbarrieren abzubauen.
Quelle: Schweizerische Akkreditierungsstelle SAS, letzte Änderung 29.06.2016