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Den eigenen Schweizer Rekord, den sie bei ihrem letzten Wettkampf vor den Titelkämpfen im US-Bundesstaat Oregon realisiert hatte, verbesserte Nicole Büchler um 5 Zentimeter. Die Bronzemedaille verpasste die 32-jährige Bielerin letztlich nur aufgrund der Tatsache, dass sie sich mehr Fehlversuche notieren lassen musste als die Griechin Ekaterini Stefanidi.
Büchler erlebte in Portland ein Wechselbad der Gefühle. Vor ihrem nationalen Rekordsprung konnte die Athletin des LC Zürich ein Ausscheiden zweimal nur knapp vermeiden. Die Höhe von 4,60 und 4,70 m meisterte sie jeweils erst im dritten Versuch. Und nachdem sie auch bei 4,75 m zwei Fehlversuche hatte hinnehmen müssen, ging Büchler volles Risiko, liess sich die Latte auf 4,80 m legen – und reüssierte. Wie Stefanidi scheiterte die Schweizerin schliesslich bei 4,85 und 4,90, sodass sich die Griechin über Bronze freuen durfte. Im Gegensatz zu Büchler hatte Stefanidi zuvor sämtliche Höhen jeweils auf Anhieb gemeistert.
Gold ging an die Topfavoritin und Jahresbeste Jennifer Suhr aus den USA mit 4,90 m. Zweite wurde mit Sandi Morris (4,85) ebenfalls eine Athletin der Gastgeber-Nation.
Bei den Männern ging der Hallen-WM-Titel im Stabhochsprung zum zweiten Mal nach 2012 an Renaud Lavillenie. Der Olympiasieger aus Frankreich übersprang 6,02 m. Silber und Bronze sicherten sich Sam Kendricks aus den USA (5,80) sowie Piotr Lisek aus Polen (5,75).
(SDA)