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Ihr Ziel war es, die Äbtissin und Visionärin im Dialog mit den kirchlichen und politischen Entscheidungsträgern ihrer Zeit zu zeigen. Sie lebte von 1098 bis 1179 und suchte ihre autoritative Stimme unter den gegebenen, für eine Frau nicht günstigen Bedingungen zu erheben. Visionen waren damals wie heute ein Weg in die öffentliche Relevanz, auch wenn man im 12. Jahrhundert etwas Anderes darunter verstand als heute. Solche Unterschiede wollten wir szenisch verlebendigt vor Augen führen.
Skript, Dramaturgie und Projektionen: Hildegard Elisabeth Keller
Sprecher: Klaus-Henner Russius und Hildegard Elisabeth Keller
Aufführungen (Oktober bis Dezember 1999): Theater Ticino, Wädenswil; Casino-Theater Burgdorf; Stiftung Sunnehus Wildhaus.