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Der dreizehnte Roman von John Irving ist erst der zweite, der in der ersten Person erzählt ist – ein sehr persönliches Buch. Es dreht sich um einen bisexuellen Schriftsteller um die sechzig, der auf sein Leben seit den Fünfzigerjahren zurückschaut. Schon auf der Laienbühne seines Großvaters lernt Bill, dass gewisse Rollen sehr gefährlich sind. Und dass Menschen, die er liebt, manchmal ganz andere Rollen spielen, als er glaubt. Bill ist bisexuell, er mag feminine Männer, Transsexuelle und maskulin wirkende Frauen; aber auch männliche Männer. Alle Ingredienzien des Irving’schen Kosmos seit „Garp“ finden sich in diesem Roman wieder (bis auf Bären), doch war Irving nie zuvor so deutlich, eindeutig.