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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00866 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Ryf Urteil vom 27. März 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Pensionskasse Y.___ Beigeladene Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1953, war zuletzt von Februar 2000 bis Oktober 2012 als Kassiererin bei der Firma Y.___ tätig, wobei der letzte Arbeitstag Anfang März 2012 war (vgl. Urk. 6/24 Ziff. 2.1 und Ziff. 2. 7, Urk. 6/24/9, Urk. 6/33/6 Ziff. 9). Unter Hinweis auf eine Bandscheibenproblematik meldete sich die Versicherte am 1 8. Mai 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an ( Urk. 6/7 Ziff. 6 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisch e und erwerbliche Situation ab und holte - nachdem sie der Ver si cher ten am 1 2. Oktober 2012 mitgeteilt hatte, dass zurzeit keine beruf lichen Ein gliederungsmassnahmen möglich seien ( Urk. 6/27) - bei m Zentrum Z.___ ein bidisz i plinäres (rheumatolo gisch-psy chiatrisches) Gutachten ein, das am 3 0. April 2013 erstattet wurde ( Urk. 6/39). Mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 ( Urk. 6/44) auferlegte die IV-Stelle der Versi cher ten eine Schadenminderungspflicht im Sinne der Durchführung einer medi kamentösen Behandlung der Schlafstörung sowie einer psychosomatischen Be handlung, vorzugsweise in einer Rehabilitationsklinik, einschliesslich medika mentöser Therapie. Nach neuerlichen Abklärungen betreffend die medizinische Situation und durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/56-57, Urk. 6/62) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 4. August 2014 einen Rentenan spruch ( Urk. 6/65 = Urk. 2). 2. 2.1 Die Versicherte erhob am 5. September 2014 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 4. August 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, und die Be schwerdegegnerin sei zu verpflichten, die gesetzlich geschuldeten Leistungen zu erbringen, insbesondere eine Invalidenrente, eventuell Eingliederungsmass nah men ( Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. Oktober 2014 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 1 1. Novem ber 2014 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 7). 2.2 Mit Gerichtsverfügung vom 1 2. Februar 2015 ( Urk. 8 ) wurde die zuständige Vor sorgeeinrichtung, die Pensionskasse Y.___, zum Prozess beigeladen. Diese liess sich innert angesetzter Frist nicht vernehmen (vgl. Urk. 10). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All ge meinen Teilt des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit lieg t zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgeset zes über die Invalidenversicher ung, IV G). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit be i ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworde n wäre (sog. Valideneinkommen ). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als Ka ssiererin aus somatischer Sicht zu 25 % arbeitsunfähig sei, womit ein Invaliditätsgrad von 25 % resultiere. Die gesundheitlichen Einschränkungen a us psychiatrischer Sich t hätten keine invalidisierende Auswirkung. Die Diagnose einer mittelgradi gen depressiven Episode weise nach der Rechtsprechung nicht die erforderliche In tensität auf, als dass sie als invalidisierend gelten könn e (S. 2 oben). Aus psy chiatrischer Sicht sei - in Abweichung vo m Gutachten - von keinem IV- rele vanten Gesundheitsschaden auszugehen (S. 2 Mitte). 2.2 Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) demgegenüber gel tend, die im Z.___ -Gutachten fest gelegte Arbeitsfähigkeit aus somat ischer Sicht sei praktisch nicht realistisch, da anlässlich der Begutachtung nur eine Mo ment aufnahme erfolgt sei. Im Gutachten werde nicht berücksichtigt, dass d ie r adiku l ären Reizsymptome fluktuierend seien. Eine r adikuläre Problematik liege nun auch effektiv vor, wie die neusten Abklärungen und die bevorstehende Opera tio n in der Klinik A.___ zeigten. Das Z.___ -Gutachten sei somit über holt ( S. 5 Ziff. 6). Hinsichtlich der psychischen Beschwerden sei auf das von der Beschwer degegnerin eingeholte psychiatrische (Teil-)gutachten abzustellen, wel ch es auch von der Beschwerdegeg n erin als zuver lässig beurteilt worden sei. Daraus ergebe sich zweifelsfrei eine Arbeitsunfähigkeit v on 50 % aufgrund ei nes psychischen Leidens mit Krankheitswert beziehungsweise einer anhaltenden gesundheitli che n Einschränkung. Die B eschwerdegegnerin begründe nicht, wes halb nicht darauf abgestellt werden könne (S. 5 f. Ziff. 7 und Ziff. 7.1). Die Fest stellung zweier un bekannter Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen der Beschwerdegeg nerin, wonach es sich bei der Diagnose einer mit telgradigen depressiven Epis ode nicht um eine ver sicherte Gesundheitsstörung handle, treffe - aus näher darge legten Gründen - nicht zu ( S. 6 f. Ziff. 7. 3). Zudem habe sie (die Beschwerde führerin) die ihr auf erlegte Schadenminderungspflicht erfüllt und die vom Gut achter allenfalls vage formulierte Verbesserung sei nicht eingetre ten ( S. 7 Ziff. 7.4). Abgesehen davon habe die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf rechtliche s Gehör verletzt, da sie sich im angefochtenen Entscheid nicht mit den im Rahmen des Vorbe scheid verfahrens vorgebrachten Einwendungen auseinan dergesetzt (S. 4 Ziff. 5) und sich insbesondere auch nicht z u den beantragten Eingliederungsmassnahmen ge äussert habe (S. 7 f. Ziff. 8). 2.3 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin. Soweit die Beschwerdeführerin eventualiter die Zusprechung von Eingliederungsmass nah men beantragte, ist festzuhalten, dass in der angefochtenen Verfügung nur über den Anspruch auf eine Rente entschieden wurde, womit betreffend Ein gliede rungs massnahmen kein Anfechtungsobjekt vorliegt und insofern auf die Be schwe r de nicht eingetreten werden kann. Mit Vorbescheid vom 9. Januar 2014 ( Urk. 6/56) stellte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Wie sich a us der Übers chrift und auch aus der einleitenden Erwägung („Wir haben den Anspruch auf eine Invalidenrente geprüft“) des Vorbescheids ergibt, bildete Gegenstand der Leistungsprüfung nur die Rentenfrage. Im dagegen erhobenen Einwand vom 2 4. März 2014 ( Urk. 6/62) ersuchte die nunmehr rechtsanwaltlich vertretene Beschwerdeführerin eventualiter zwar wohl um Gewähr ung von Ein gliederungsmassnahmen. Indem sich die Beschwerdeg egnerin in der angefoch tenen Verfügung nicht zum Anspruch auf Eingliederungsmassnahm en äusserte, kann ihr - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin - indes keine Ge hörs verletzung vorgeworfen werden. N achdem Eingliederungsmassnahmen nicht Gegenstand des Vorbescheids vom 9. Januar 2014 waren, hat diesbezüg lich zur Wahrung des Gehörsanspruchs zunächst vielmehr ein (neuer) Vorbe scheid zu ergehen ( Art. 57a Abs. 1 IVG). 3. 3.1 Die Hausärztin der Beschwerdeführerin, Dr. med. B.___, Fachä rztin für Physikalische Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 1 8. Juni 2012 ( Urk. 6/23) fol gende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - chronisches lumboradikuläres Reizsyndrom L5 links bei Diskushernie L4/5 mit di skaler Kompression L5 links sowie ossärer und diskaler Spi nalkanalstenose L4/5 - Retrolisthesis L5 um 3mm - bilaterale Protrusion L5/S1 - Diskusprotrusion L2/3, L3/4 und L4/5, Status nach Facettenge lenksinfiltration L4/5 und L5/S1 links - Status nach traumatischer Aktivierung der Lumboischialgien nach Sturz am 3. Mai 2011 - chronisches Zervikovertebralsyndrom bei Osteochondrose mit medio rechts lateraler Diskushernie C5/6 mit Duralsackimpression - bilaterale Diskushernie C6/7 - mediane Protrusion Th1/2 - Ulcus ventriculi - Ponstanunverträglichkeit - reaktive Depression mit Panikattacken Sie führte aus, aufgrund der Zervikobrachialgien und Lumboischialgien sei die Beschwerdeführerin als Kassiererin seit 1 3. Oktober 2011 zu 50 % arbeitsunfä hig. Davor sei sie vom 4. Mai bis 2 8. August 2011 zu 100 % und vom 2 9. September bis 1 2. Oktober 2011 zu 60 % arbeitsunfähig gewesen ( Ziff. 1.6). Wechsel be l as ten de Tätigkeiten seien ihr im Umfang von 50 % zumutbar ( Urk. 6/23/4). 3.2 Am 1 5. Oktober 2012 ( Urk. 6/28/5-8) berichteten Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. phil. D.___, klinischer Psychologe und Supervisor, und M ag. phil. E.___, Psychologe FSP, Zentrum F.___, die Beschwerdeführerin stehe seit 1 8. Juli 2012 unun ter brochen in ihrer tagesklinischen Behandlung ( Ziff. 1.2). N ebst den be reits von Dr. B.___ ge nannten somatischen Diagnosen nannten sie fol gende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) - Panikstörung ( ICD-10 F41.0 ) Zur Arbeitsfähigkeit führten sie aus, i n der bisherigen Tätigkeit als ehemalige Betriebsmitarbeiterin sei die Beschwerdeführerin seit 6. März 2012 zu 100 % arbeitsunfähig. Die Arbeitsleistung (Konstanz, Ausdauer, Müdigkeit, Leistungs ver minderung ) könne auf dem Hintergrund der mittelgradigen depressiven Episo den mit somatischem Syndrom und den unerwarteten, unkontrollierten, plötzlich auf tretenden Panikattacken nicht im erforderlichen Ausmass erbracht werden ( Ziff. 1.7). Wegen der fortgeschrittenen Chronifizierung und dem unge nügenden Erfolg der bisherigen Therapien sei die Prognose als negativ zu beur teilen ( Ziff. 1.8). 3.3 Am 8. Januar 2013 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag des Krankentag geldversicherers durch Dr. med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, untersucht. In ihrer gleichentags erstatteten psychiatrischen Kurz beurteilung ( Urk. 6/33/4-9) nannte Dr. G.___ als psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mi ttelgradige depressive Episode, ICD-10 F32.1 ( Ziff. 12 ). Sie führte a us, die aktuell anhaltende Arbeitsunfä higkeit habe einige Monate nach einem Sturz in der Badewanne mit Krank schrei bung im Dezember 2011 begonnen. Zur Dekompensation hätten zum ei nen die er schwerenden Arbeitsplatzbedingungen beigetragen, zum andern sei die de pressive Symptomatik aber auch im Rahmen der gesamten unter „ soma tische Dia g n osen“ (vgl. Ziff. 12) verzeichneten objektivierbaren Schmerzsymp tomatik zu begreifen. Aktuell erfülle die Versicherte die Diagnose einer mittel gradige n depressiven Episode. Diese sei jedoch bis anhin noch nicht behandelt worden (die Beschwer deführerin werde weder psychopharmakologisch noch - bei einer Sitz ungsfre quenz von zwei Sitzungen pro Monat - psychiatrisch-psy chothera peutisch aus reichend behandelt). Bei adäquater Behandlung sei inner halb der kom menden drei Monate von einer Besserung auszugehen. Die Diag nose einer Panikstörung erfülle die Beschwerdeführerin nicht. Sie erleide unter anderem be i ihren Enge gefühlen in der Brust keine wiederkehrenden schweren Angst atta cken und auch keine Ängste zu sterben; die Symptomatik sei nicht aus geprägt genug. Die Diag nose ein er somatoformen Schmerzstörung, wie sie die Kollegen des Zentrums F.___ geste llt hätten, könne angesichts der Diagnoseliste mit ob jek tivier ba ren Befunden nicht gestützt werden. Ebenso sei die attestierte 100%ig e Arbeits un fähigkeit als Kassie rerin sowie in angepasster Tätigkeit schwer nach voll ziehbar ( Ziff. 13 zweiter Ab satz). Aus psychiatrischer Perspektive sei zum aktu ell en Zeit punkt aufgrund der unbehandelten depressiven Episode ab Untersuch ungs datum von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Die Einschränk ung en seien dem Mini-IC F (vgl. Ziff. 11) zu entnehmen ( Ziff. 14). 3.4 Am 3 0. April 2013 erstatteten PD Dr. med. H.___, Facharzt für Phy sikali sche Medizin und Rehabilitation/ Rheumatol o gie, Zentrum Z.___, und Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt Klinik J.___, ein Gutachten im Auftra g der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6 /39). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 2 Ziff. 1.1) und Röntgenbilder (S. 4 f. Ziff. 3.1), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 3 f. Ziff. 2), die am 2 5. und 2 6. Februar 2013 erhobenen Untersuchungsbefunde (S. 4 Ziff. 3) inklusive Er geb nisse der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit, EFL (S. 11 ff. ) sowie die am 1 5. Februar 2013 erfolgte psychiatrische Be gutach tung durch Dr. I.___ (Gutachten vom 1 9. Februar 2013, Urk. 6/34; vgl. S. 1 unten). Die Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Ar beits fähigkeit ( S. 6 f. ): - chronisches lumbospondylogenes Syndrom - aktuell ohne radikuläre Reiz- oder sichere Ausfal lkomponente - rechts lokalisierte degenerative Veränderungen L5/S1 deutlich stärker wie L4/5, strukturell stabil über Jahre - ohne sensomotorische Ausfälle - ausgeprägtes dysf unktionales Krankheitsverhalten - aktuell klinisch wenig aktives myofaszial betontes Zervikovertebralsyn drom - gegebenenfalls verbessert durch fehlende Arbeitsbelastung - mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.11) Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter eine psychophysische Erschöpfung bei Klaustrophobie (S. 7 oben). Sie führten aus, aus rein somatischer Sicht bestünden strukturelle Veränderun gen mit episodenhaft verlaufenden Rückenschmerzen sowie belastungsabhängi gen Nackenschmerzen mit Bedarf von vermehrten Pausen bei der Ausübung ei ner statisch-monotonen, überwiegend sitzenden Tätigkeit (S. 9 Ziff. 7.1). Wäh rend die Beschwerdeführerin bei der klinischen Untersuchung ein adäquates Krank heits verhalten gezeigt habe, habe sie sich bei der EFL auf einem sehr tie fen Niveau limitiert, Inkonsistenzen gezeigt und die „Minimal Performance“ bei den Belast barkeitstests nur knapp erreicht. Entsprechend sei die Erstellung eines Zu mut bar keitsprofils erschwert und es müssten medizinisch-theoretische Über leg ungen hinzukommen (S. 6 Mitte). Im psychiatrischen Teilgutachten sei als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symp to men (ICD-10 F32.1) und damit auch eine Einschränkung der zumutbaren Will ens anstrengung bei der Überwindung der Beschwerden zur Ausübung einer be ruf lichen Tätigkeit bestätigt worden. Allerdings habe eine volle Arbeitsun fähig keit im Vergleich zu den Voruntersuchungen auch nicht bestätigt werden können (S. 6 unten). Die Arbeitsfähigkeit sei hauptsächlich durch ein psychisches Leiden einge schränkt, die angestammte Tätigkeit zusätzlich durch eine somatische Proble ma tik. Psy chosoziale Aspekte seien bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nich t berück sichtigt worden. Hier dürften zusätzlich motivationale Faktoren mit wir ken, welche selbstverständlich keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähig keit hätten (S. 9 Ziff. 7.3). Die angestammte Tätigkeit als Kassiererin sei der Beschwerdefüh rerin aus rein rheu matologisch- orthopädischer Sicht einerseits aufgrund der vorhandenen struk turellen Ver änderungen und andererseits der beruflichen Anforderungen einer überwiegend sitzenden Tätigkeit mit statisch-monotonen Anteilen auch der oberen Extremi täten lediglich im Umfang von sechs Stunden (ganztags mit zwei Stunden ver mehrten Pausen) zum utbar. Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit von 50 % seit Mai 201 2. Entsprechend sei inter dis ziplinär von einer 50% igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Kassiere rin auszugehen. Initial sei die Arbeitsfähigkeit stärker somatisch bedingt gewe sen, mit einer vollen Arbeitsunfähigkeit vom 4. Mai bis 2 8. August 2011, einer 60%igen A rbeitsunfähigkeit vom 2 9. September bis 1 2. Oktober 2011 und einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit seit 1 3. Oktober 2011 (S. 8 Ziff. 5.1). E ine wechsel positionierte leichte bis knapp mittelschwere Tätigkeit, in welcher selten mit Lasten bis zu 15 kg und nur manchmal mit Last en bis 10 kg hantiert werden müsse, sei der Beschwerdeführer in grund s ä tzlich ganztags zumutbar. Aus psychiatrischer Sicht bestehe auch in e iner angepassten Tätigke i t eine 50%ige Arbeitsfähigkeit seit Mai 2012, wobei sehr hohe Anforderungen an die Konzen tra tion und die Schnelligkeit sowie ein schneller Wechsel in den Ar beitsab läu fen sowie Nachtarbeit vermieden werden sollten. Eine 50%ige Ar beits tätigkeit in einer angepassten Tätigkeit wäre der Beschwerdeführerin ret rospektiv zu min dest ab 1 3. Oktober 2011 und - bis zu der psychisch bedingten 50%igen Arbeits unfähigkeit ab Mai 2012 - vorübergehend vermutlich auch in einem höheren Umfang zumutbar gewesen (S. 8 Ziff. 5.2). Betreffend die Verbesserungsmöglichk e i t en aus psychiatrischer Sicht verwiesen die Gutachter auf das psychiatrische Teilgutachten (S. 9 Ziff. 6.2). Darin führte Dr. I.___ aus, dass die Beschwerdeführerin primär eine fachgerechte medika men töse Einstellung der Schlafstörungen und der depressiven Störung benötige. Dazu empfehle er dringend eine vier- bis sechswöchige stationäre psychosoma ti s che Rehabilitation zwecks Verbesserung der körperlichen und geistigen Leis tungs fähigkeit, Stabilisierung der Stimmungslage und Wiederherstellung der vollen Arbeitsfähigkeit ( Urk. 6/34 S. 9 Ziff. 8.1-2). U nter intensiven therapeut i schen Massnahmen inklusive fachgerechter Einstellung der Psychopharmako therapie sei mit einer vollständigen Rückbildung der depressiven Symptomatik und der Wiederherstellung einer vollen Arbeitsfähigkeit zu rechnen ( Urk. 6/34 S. 8 unten). 3.5 In seiner Stellungahme vom 1 7. Mai 2013 ( Urk. 6/ 5 4/3 ff.) führte Dr. med. K.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, Rheumatologie und Hämato logie, Regio naler Ä rztlicher Dienst (RAD), aus, das eingeholte Gutachten sei in der Dar legung der medizinischen Zusammenhänge einleuchtend und die gezo genen Schluss folgerungen würden in nachvollziehbarer Weise hergeleitet ( Urk. 6/54/4 oben). I n der bisherigen Tätigkeit als Kassiererin sei seit 1 3. Oktober 2011 aus rheumatologischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von 25 % (ganztä g ige Arbeits tätigkeit mit zwei Stunden Pause pro Tag) und aus psy chiatrischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % und damit zusam mengefasst von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % auszugehen. In angepasster Tätigkeit bestehe seit Mai 2012 eine Arbeits fähigkeit von 50 % ( Urk. 6/54/4 Mitte). Dringend zu emp fehlen sei eine ärztliche medikamentöse Behandlung der Schlafstörun g und eine psychosomatische Beh andlung, vorzugsweise in ei ner Rehabilit ationsklinik, ein schliesslich medikamentöser Therapie. Durch diese Massnahmen könne die Ar beits fähigkeit aus psychiatrischer Sicht wieder voll umfänglich hergestellt werden, was einer Reduktion der Arbeitsunfähigkeit in angepasste r Tätigkeit um 25 % ent spreche ( Urk. 6/54/4 unten). 3.6 Mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 ( Urk. 6/44) teilte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit, die Abklärungen hätten ergeben, dass ihre Erwerbsfä higkeit mit einer ärztlichen medikamentösen Behandlung der Schlafstörung so wie einer psychosomatischen Behandlung, vorzugsweise in einer Rehabilitati ons klinik, einschliesslich medikamentöser Therapie wesentlich verbessert wer den könne. Sie forderte die Beschwerdeführerin auf, diese Massnahme mit ihrem Haus arzt umzusetzen (S. 1 Ziff. 2) und wies sie auf ihre Schadenminderungs pflicht hin (S. 2 Ziff. 4). Sie hielt fest, dass sie das Abklärungsverfahren wäh rend dieser Zeit sistieren und keinen Entscheid bezüglich eines allfälligen IV-Renten anspruchs fällen werde. Nachdem sie (die Beschwerdeführerin) die er wähnte Mass nahme durchgeführt habe, werde sie die Abklärungen wieder auf nehmen und danach entscheiden, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Inva li denrente habe (S. 1 Ziff. 3). Sollte sie sich der Therapie nicht unterziehen, werde ihr Renten anspruch so beurteilt, als ob die Massnahme durchgeführt worden wäre, was zur Ableh nung oder Kürzung der Rente führen könne (S. 2 Ziff. 4). Schliesslich setzte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin eine Frist von zwei Mo naten an, um mitzuteilen, wann und wo sie die erwähnte Massnahme durch führen werde (S. 2 Ziff. 5). Mit Schreiben vom 5. August 2013 ( Urk. 6/46/1) erkundigte sich die Beschwer de gegnerin bei der Beschwerdeführerin, wo sie die angeordne te Behandlung durch führen lasse. Am 1 6. August 2013 teilte die Beschwerdeführerin mit, dass sie im Zentrum L.___ und durch Dr. B.___ be han delt werde ( Urk. 6/46/2). 3.7 Am 1 4. Oktober 2013 berichteten med. pract. M.___, Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie, N.___, MSc Psychologe, und wie de rum Dr. D.___, diesmal Zentrum L.___ ( Urk. 6/51 /6-9), die Beschwerdeführerin stehe seit 1 4. August 2013 ununterbrochen in ihrer ambulanten tagesklinischen Be hand lung ( Ziff. 1.2). Sie nehme am tagesklinischen Behandlungsprogramm, be ste hend aus Einzeltherapie, Gruppentherapien sowie Sport- und Bewegungs the ra pien, teil und werde med ikamentös behandelt ( Ziff. 1.5) Die Arbeitsleistung (Konstanz, Ausdauer, Müdigkeit, Leistungsverminderung) könne auf dem Hintergrund der mittelgradigen depressiven Episoden mit soma tischem Syndrom und den unerwarteten, unkontrollierten, plötzlich auftreten den Panikattacken nicht im erforderlichen Ausmass erbracht werden. Die Be schwerdeführerin habe schon mehrere Rückfälle erlitten, leide an erheblichen Konzentrationsproblemen, Schlafstörungen und Schmerzattacken, was be i ihr Un ruhe und Nervosität verursache und zu schneller Übermüdung und Überfor de rung führe. Aufgrund d ieses Leistungsprofils und ihrer Diagnose, mitte l gra dige depressive Episode, Gelenksrheuma und posttraumatische Belastungsstö rung (PTBS), sei die Beschwerdeführerin in einem stark labilen Zustand und zu 100 % arbeitsunfähig für sämtliche Tätigkeiten in der freien Marktwirtschaft und auch für angepasste Tätigkeiten. Eine Arbeit in angepasster Tätigkeit sei nicht rea lis tisch, die Beschwerdeführerin sei zurz eit mit dem eigenen Haushalt und der Ad mi ni stration bereits am Limit ihrer Belastbarkeit und müsse dabei viele Pausen machen. Der Ehemann unterstütze sie im Haushalt ( Urk. 6/51/6). 3.8 Am 2 4. Oktober 2013 erstatteten Dr. med. O.___, Fachärztin für Psychiat rie und Psychotherapie, und Dr. med. P.___, Facharzt für P sychiatrie und Psychotherapie, eine Aktenbeurteilung im Auftrag des Krankentaggeldversi che rers ( Urk. 6/52/3-9). Darin übten sie Kritik an einem Bericht der Ärzte und Psy chologen des Zentrums F.___ vom 2 8. Dezember 2012 (S. 2 f.) und nahmen Stellung zum Bericht von Dr. G.___ vom 8. Januar 201 3. Den von Dr. G.___ erhobe ne n psy chopathologischen Befund bezeichneten sie als vollständig, nachvoll ziehbar so wie den AMDP-Kriterien entsprechend und die Evaluation und Ein schätzung hin sichtlich der aktuellen, konkreten Arbeitsfähigkeit als korrekt (S. 3 oben). Zu m psychiatrischen Gutachten von Dr. I.___ führten sie aus, dass der psycho pa thologische Befund sehr knapp gehalten sei. Warum die von Dr. I.___ diag nos tizierte mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen zu einer andauernden und bleibenden Einschränkung der Arbeits fähigkeit führen solle, sei nicht nachvollziehbar, denn es handle sich um eine behandelbare Störung. Sofern eine konsequente und adäquate Therapie erfolge, müsste mit einer Voll remission innerhalb von zwei bis drei Monaten gerechnet werden. Für den Be handlungszeitraum weniger Monate könne daher von einer Einschränku ng von 50 % ausgegangen werden (S. 3 f.). Soweit die behandeln den Ärzte des Zentrums F.___ in einem weiteren Bericht vom 2 4. Juni 2012 ausführten, dass nach 26 Sitzungen kein gewünschter Erfolg zu erzielen gewesen sei, sollte die Behandlungs me tho d e dringend neu evaluiert werden. Eine suffizie n te anti depressive Medikation sei anscheinend immer noch nicht etabliert und eine Compliancekontrolle an schei nend nie durchgeführt worden (S. 4 Mitte). D ass - r ea ktiv aufgrund der krankheitsfremden, schwierigen s ozialen Umstände (Spannungen am Arbeitsplatz) - eine depressive Entwicklung entstanden sei, sei wohl möglich, wobei das Sturzereignis in der Badewanne die Situation letzt end lich massiv verschlimmert habe. Ob dazumal tatsächlich eine Depression oder eher eine Anpassungsstörung vorgelegen habe, könne nicht näher diffe renziert werden und erscheine retrospektiv auch nicht massgeblich. Problema tisch sei, dass sich die Beschwerdeführerin nicht sofort in fachärztliche Be handlung be geben habe. Bedenklich sei auch, dass im Zentrum F.___ keine psychophar makologische Medikation etabliert, allerdings kontinuierlich eine Arbeitsunfä higkeit von 100 % attestiert worden sei. Der Therapieerfolg sei ausgeblieben, wie das Zentrum F.___ selber schreibe. Über den gesamten Verlauf der folgenden Monate sei die Be schwer deführerin medikamentös praktisch unbehandelt geblieben, so dass auch Dr. I.___ eine depressive Symptomatologie habe feststellen können (S. 5 Mitte). B ei einer mittelgradigen Depression (mit somatischem Syndrom), an welchem die Beschwerdeführerin gemäss Akten nun leide, handle es sich um eine behan del bare Störung. Es handle sich nicht um eine anhaltende und andauernde Stö rung. Dies bedeute, dass sich die Symptomatologie mit einer Therapie inner halb weniger Monate vollständig zurückbilden sollte. Mit Residuen sollte, je nach Ver lauf, nicht zu rechnen sein. Für den Zeitraum der Behandlung müsste mit einer 50%igen E inschränkung der Arbeitsfähigkeit gerechnet werden. Nach etwa drei Monaten müsste wieder eine vollstän dige Arbeitsfähigkeit vorliegen. Aufgrund des protrahierte n Verlauf s wäre eine stationäre Behand lung in einer psychia tri schen Klinik nun als zwingend anzusehen (S. 5 f.). Im Rahmen der stationären Behandlung sollte eine psychopharmakologische Medi kation eta bliert und an hand der Blutspiegel evaluiert werden (S. 6 Ziff. 6). Al lein auf grund der Akten lage sei der derzeitige Arbeitsunfähigkeitsgrad schwer einschätz bar. Sollte, so wie in den Akten dokumentiert, eine mittelgradige De pression vorliegen, so wäre von einer Einschränkung von etwa 50 % auszuge hen. Eine 100%ige Arbeitsun fähig keit sei versicherungsmedizinisch nicht ge rechtfertigt (S. 6 Ziff. 7.1-2). 3.9 Dr. med. Q.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, führte in seiner Stellungnahme vom 1 2. Dezember 2013 ( Urk. 6/54/5 f.) aus, der zwi schenzeitlich eingegangene Bericht des Zentrums L.___ vom 1 4. Oktober 2013 sei nicht ver wertbar. Weder könne damit eine Verschlechterung des Gesundheitszustands belegt werden, noch sei ein wortwörtlich identischer psychopathologi s cher Be fund nach einem Jahr plausibel. Es könne weiterhin auf das eingeholte Gutach te n abgestellt werden. 3.10 Gemäss einer Notiz im Feststellungsblatt vom 9. Januar 2014 ( Urk. 6/54) ergab eine in der Folge durchgeführte Besprechung zwischen der Kundenberaterin und einem/einer weiteren, nicht bekannten Mitarbeiter/Mitarbeiterin der Beschwer de gegnerin, dass aus psychiatrischer Sicht kein dauerhafter IV-relevanter Ge sundheitsschaden ausgewiesen sei. Bei der Diagnose einer mittelgradigen de pressiven Episode handle es sich um eine Episode und keine Störung, die Epi sode sei nicht versichert/gelte als überwindbar. Aus somatischer Sicht sei somit von einer 25%igen Einschränkung angestammt und angepasst auszugehen ( Urk. 6/54 S. 6 oben). 3. 11 In einem am 2 2. Januar 2014 zu Handen der Hausärztin erstatteten Bericht ( Urk. 6/61) diagnostizierten die Ärzte der Klinik A.___, Wirbelsäulenchirur g i e und Neurochirurgie, ein chronisches lumbospondylogenes und lumboradi ku läres Schmerzsyndrom L5 links mit Spinalkanalstenose L4/5 sowie Osteo chon drose L5/S1 mit Diskusbulging und möglichem Kontakt zu den Wurzeln rezessal (S. 1 Mitte). Sie führten aus, die Beschwerdeführerin habe sich am 1 6. Januar 2014 zur Besprechung des operativen Prozederes vorgestellt. Sie be richte über unveränderte Rückenschmerzen, jedoch mit im Vordergrund stehen den Ausstra h lungen in das linke Bein in das Dermatom L5 beziehungsweise S1 beim Sitzen und beim Liegen sowie über ein zunehmendes Müdigkeitsgefühl im lin ken Bein nach einer halben Stunde Gehen (S. 1 unten). In erster Linie würden sie einen Sakralblock empfehlen, gegebenenfalls im Anschluss an eine Evalua tion einer Schmerzgenese im Segment L5/S1 bei Vakuumphänomen und Osteo chondrose eine Facettengelenksinfiltration L5/S 1. Die s im Hinblick auf eine mögliche Fusion in diesem Segment. Da die Beschwerdeführerin infiltrativen Massnahmen sehr zurückhaltend gegenüber stehe, könnten sie als operative Option eine Dekom pression L4/5 bei Spinalkanalstenose und Claudicatio spina lis empfehlen, wobei mit dieser Operation eine vollständige Regredienz der Rü ckenschmerzen nicht garantiert werden könne ; Ziel wäre in erster Linie eine Verbesserung der radi ku lären Problematik (S. 1 f.). 3.12 Am 2 8. Januar 2014 nahmen med. pract. M.___ und Dr. D.___, Zentrum L.___, Stell ung zur Aktenbeurteilung von Dr. O.___ und Dr. P.___ ( Urk. 6/60). Sie führten aus, in ihrem nach Ergehen der Aktenbeurteilung verfassten Entlassungsbericht vom 2 4. Oktober 2013 hätten sie objektiv mit reliablen neuropsychologischen Tests und einer Langzeitbeobachtung der Beschwerdeführerin festgestellt, dass die se an Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblemen leide, klinisch eine mittel gradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) vorliege und die Depression wäh rend der achtwöchigen tagesklinischen Behandlung sogar deutlich zuge nom men habe. Mit der zusätzlichen Diagnose einer Panikstörung hätten sie gut be grün det, wa rum eine Arbeitsfähigkeit nicht vorhanden sei (S. 2 Ziff. 1-2). Die medi kamen töse Behandlung sei vielfältig versucht worden, zum Beispiel mit Trittico und Gabapentin, von der Beschwerdeführerin aber nicht vertragen wor den (S. 2 Ziff. 3). Die Hospitalisation der Beschwerdeführerin sei vielfältig er wogen wor den, schlussendlich habe sie sich dann für eine tagesklinische Behand lung mit den gleichen Therapiebausteinen wie stationär entschlossen, mit aller dings nur geringem Erfolg und einer deutlichen Verstärkung der Depression wegen den zu hohen Anforderungen. Daher sei eine Hospitalisation ebenfalls keine Lösung (S. 2 Ziff. 5). Ihrer Ansicht nach leide die Beschwerdeführerin nach wie vor an ei nem massivem psychiatr ischen Störungsbild und sei auch für an gepasste Tätig keiten zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 unten). 3.13 In seiner Stellungnahme vom 1 3. August 2014 äusserte sich Dr. Q.___, RAD, dahingehend, dass keine neuen medizinischen Fakten vor lägen, weshalb er auf seine Stellungnahme vom 1 2. Dezember 2013 verweise ( Urk. 6/64/2). 4. 4.1 Ausweislich der medizinischen Akten besteht bei der Beschwerdeführerin ein Rückenleiden mit diversen radiologisch nachgewiesenen degenerativen Verän de rungen sowohl im Bereich der LWS als auch der Halswirbelsäule, HWS (vgl. vor stehend E. 3.1 und E. 3.4). D es Weiteren wird eine zunehmende depressive Ent wicklung aufgrund von schwierigen Bedingungen am Arbeitsplatz sowie den nac h dem Sturzereignis vom 3. Mai 2011 exazerbierten Rückenschmerzen be schrieben (vgl. vorstehend E. 3.3 und E. 3.8), welche dazu führte, dass sich die Beschwerdeführerin im Juli 2012 ins Zentrum F.___ in Behandlung begab (vgl. vorste hend E. 3.2). 4.2 Im Februar 2013 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag der Beschwerdegeg nerin im Rahmen einer bidisziplinären Begutachtung umfassend untersucht (vgl. vorstehend E. 3.4). Im Gutachten wurden die Vorakten berücksichtigt und – so weit möglich - gewürdigt (vgl. Urk. 6/34 S. 7 f., S. 9 Ziff. 8.4.4 und S. 10 Ziff. 8.6, Urk. 6/39 S. 6 unten). Des Weiteren fanden die Angaben der Be schwer deführerin sowie ihr Verhalten anlässlich der persönlichen Untersuchun gen und im Rahmen der EFL Eingang in die gutachterliche Beurteilung. Die im Gutach ten hinsichtlich Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit gezogenen Schlussfolge rungen leuchten in der Darlegung der medizinischen Zusammen hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Davon gingen auch der RAD-Allgemeinmediziner und Rheumatologe Dr. K.___ und der RAD-Psychiater Dr. Q.___ aus. Beide sprachen sich für ein Abstellen auf das Z.___ -Gutachten aus (vgl. vorstehend E. 3.5, E. 3.9 und E. 3.13). D ie Beschwerdegegnerin zweifelt e den Beweiswert des eingeholten Gutachtens nicht an. In Bezug auf den somatischen Gesundheitszustand stellte sie dar a uf ab. D ie im Z.___ -Gutachten aus psychiatrischer - und letztlich auch aus interdis ziplinärer - Sicht für jegliche Erwerbstätigkeit attestie rte Arbeitsunfähigkeit von 50 % bezeichnete sie in Anbetracht der diagnostizierten mittelgradigen depres siven Episode indes als invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant (vgl. vor stehend E. 2.1). Dabei stützte sie sich offensichtlich auf die im Feststellungs bla tt vom 9. Januar 2014 vermerkte Besprechung zwischen zwei ihrer M itar beiter/ Mitarbeiterin nen (vorstehend E. 3.10 ). 4.3 F ür die Annahme eines invalidisierenden Gesundheitsschadens bedarf es grund sätzlich einer fachärztlichen Diagnose, die sich lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abstützt (BGE 130 V 396 E. 6, Urteil des Bundesgerichts 9C_510/2009 vom 3 0. August 2010 E. 3.2.3). Im Rahmen der freien Beweiswürdigung ( Art. 61 lit. c ATSG) darf sich dabei die Verwaltung - und im Streitfall das Gericht - weder über die den beweisrechtlichen Anforde rungen (BGE 125 V 351 E. 3a) genügenden medizinischen Tatsachenfeststellun gen hinwegsetzen noch sich die ärztlichen Einschätzungen und Schlussfolge rungen zur (Rest-)Arbeitsfähigkeit unbesehen ihrer konkreten sozialversiche rungsrechtlichen Relevanz und Tragweite zu eigen machen. Die rechtsanwen denden Behörden haben mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob die ärztliche Ein schätzung der Arbeitsunfähigkeit auch invaliditätsfremde Gesichtspunkte (insbe sondere psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren) mitbe rücksic htigt, welche vom sozialversicherungsrechtlichen Standpunkt aus unbe achtlich sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_176/2011 vom 2 9. Juni 2011 E. 4.2 mit Hinwei sen). Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung kann auch eine diagnos ti zierte mittelschwere depress ive Episode eine IV-rechtlich relevante Be ein träch ti gung der Leistungsfähigkeit und damit eine (Teil-) Invalidität bewirken ( vgl. Ur tei l des Bundesgerichts 9C_ 890/2010 vom 2 0. Juni 2011 E. 5.3, Urteil 9C_1041/2010 vom 3 0. März 2011 E. 5.2). 4.4 Die im Z.___ -Gutachten attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % für jegliche Er werbstätigkeit wurde zur Hauptsache mit dem depressiven Leiden im Sinne ei ner mittelgradigen depressiven Episode begründet, wobei die aus somatischer Sicht attestierte 75%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten und volle Ar beitsfähig keit in einer leidensangepassten Tätigkeit darin aufgeht. Invaliditäts fremde p sy cho soziale und motivationale Faktoren fanden gemäss ausdrückli chem Vermerk der Gutachter bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit keine Be rücksichtigung (vgl. vorstehend E. 3.4). Im psychiatrischen Teilgutachten legte Dr. I.___ in nachvollzieh bar begründeter Weise dar, dass die eingeschränkte Arbeits unfähig keit auf die reduzierte Konzentrationsfähigkeit, die reduzierte geistige Flexi bi li tät aufgrund der formalen Denkstörungen, die reduzierte psy chische Belast bar keit aufgrund der depressiven Störung, die Antriebsstörungen sowie die depressiv be dingte allgemeine Müdigkeit mit konsequentem, ver mehrtem Erholungsbedarf zurückzuführen sei ( Urk. 6/34 S. 9 Ziff. 8.4.1). Rund einen Monat vor der Begutachtung im Zentrum Z.___ hatte auch die Psychiaterin Dr. G.___ nach am 8. Januar 2013 erfolgter Untersuchung der Beschwerde füh rerin eine die Arbeitsfähigkeit um 50 % einschränkende Depressivität im Sinne einer mittelgradigen depr essiven Episode diagnostiziert ( vgl. vorstehend E. 3.3). In ihrer psychiatrischen Aktenbeurteilung vom Oktober 2013 (vorste hend E. 3.8) bezeichneten Dr. O.___ und Dr. P.___ die Einschätzung von Dr. G.___ hinsicht lich der erhoben en Befunde und der im damaligen Zeitpunkt attestierten A r b ei ts fähigkeit als nachvollziehbar und korrekt. Die von Dr. I.___ erhobenen Befunde erachteten sie zwar als knapp, seine in Bezug auf die Arbeit sfähigkeit gezogenen Schlussfolger ungen stellten sie aller dings ebenfalls nicht in Frage und bestätigten, dass bei Vorliegen der in den Akten beschriebenen mittelgradig depressiven Symptomatologie von einer Einschrän kung von e twa 50 % auszu gehen wäre. 4.5 Die von den Ärzten und Psychologen des Zentrums F.___ und Zentrum L.___ genannten Diagnosen einer an haltende n somatoforme n Schmerzstörung und einer Panikstörung (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.7 und E. 3.12) konnten weder Dr. G.___ noch Dr. I.___ bestätigten, wobei sie die Gründe für ihre abweichende Einschät zung darlegten (vgl. vorstehend E. 3.3-4 sowie Urk. 6/34 S. 8 oben), während sich in den Berich ten des Zentrums F.___ und Zentrum L.___ keine nachvollziehbare Herle i tung der genannten Diag nosen findet ; darauf wiesen auch Dr. O.___ und Dr. P.___ hi n ( Urk. 6/52 /3-9 S. 2 f.). Das G leiche gilt für die von den Ärzten und Psychologen des Zentrums F.___ und Zentrums L.___ attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit für jegliche Arten von Tätig keite n. 4.6 Vor dem Hintergrund dieser medizinischen Aktenlage hat das Vorliegen eines fachpsychiatr i sch festgestellten, krankheitswertigen depressiven Leidens als aus gewiesen zu gelten, und es besteht kein Anlass, von der gutachterlich attes tier ten, aus der Depressivität resultierenden Arbeitsunfähigkeit von 50 % abzu weichen und deren invalidisierende Wirkung zu verneinen. D er Umstand, dass Dr. G.___ (vgl. vorstehend E. 3.3), Dr. O.___ und Dr. P.___ (vgl. vorstehend E. 3.8) und - entgegen der Ansicht letztgenannter - auch Dr. I.___ (vgl. vorstehend E. 3.4) über einstimmend davon ausgingen, dass die Depressivität der Beschwerdeführer in behandelbar sei, steht der Annahme einer invalidisierenden Wirkung der im Z.___ -Gutachten diagnostizierten mittelgradi gen depressiven Episode nicht entgegen. G estützt auf die derzeitige Akten lage muss davon ausgegangen werden, dass hinsi chtlich des depressiven Leidens bis zum mass gebenden Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 1 4. Au gust 2014 k eine Verbesserung eingetreten ist und d er d epressive Zustand somit an hält. Dies wird nicht zu letzt durch die Aussage von Dr. O.___ und Dr. P.___ gestützt wird, wonach der Verlauf protrahiert sei ( vgl. vorstehend E. 3.8). 4.7 Mit Blick auf die im Z.___ -Gutachten beschriebene Möglichkeit der Verbesserung der Arbeitsfähigkeit durch eine adäquate psychiatrische Behandlung hat die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 zutreffend auf die sie treffende Schadenminderungspflicht h ingewiesen und sie zu r Durchführung von Behandlungsmassnahmen angehalten (vgl. vorstehend E. 3.6). Nachdem die Beschwerdeführerin ihr innert der mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 angesetzte n Frist mitgeteilt hat te, dass sie sich im Zentrum L.___ therapie ren lassen werde, hat sich die Beschwe rdegegnerin jedoch nicht weiter mit der Scha denminderungspflicht der Beschwerdeführerin befasst. Sie hat nicht über prüft, ob die Beschwerdeführerin der ihr auferlegten Schadenminde rungs pflicht nach gekommen ist und ihr - widrigenfalls - eine angemessene Bedenk zeit ein ge räumt. Insofern kann der Beschwerdeführerin auch nicht der Vorwurf gemacht werden, sie habe ihre Schadenminderungspflicht verletzt. Nachdem nach Lage der Akten aber weiterhin davon auszugehen ist, dass die Depressivität der Beschwerdeführerin einer Behandlung zugänglich und davon eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit zu erwarten ist, wird die Be schwerdegegnerin d ie Beschwerdeführerin unter Angabe der konkret erwar te ten Therapie massnahmen und auch des Therapierahmens (erneut) zur Scha den min derung anzuhalten haben, unter Hinweis auf die Rechtsfolgen bei Nicht ein hal tung u nd unter Einräum ung eine r angemessene n Bedenkzeit ( vgl. Art. 7b Abs. 1 IVG in Verbindung mit 21 Abs. 4 ATSG). 4. 8 Was schliesslich den Bericht der Ärzte der Klinik A.___ vom Januar 2014 (vorstehend E. 3.11) anbelangt, so steht dieser einem Abstellen auf das Z.___ -Gutachten nicht entgegen. Die im genannten Bericht beschriebenen degenerati ven Veränderungen waren den Z.___ - Gutachtern aus den Vorakten bekannt (vgl. Urk. 6/39 S. 2 Mitte, S. 5 oben) und die Ärzte der Klinik A.___ gingen zu dem auch nur von einem möglichen Kontakt zu den Wurzeln rezessal aus. Neue Erkenntnisse bringende klinische und /oder radiologische Befunde, welche mit über wiegender Wahrscheinlichkeit auf eine weitergehende als die von den Z.___ -Gutachtern aus interdisziplinärer Sicht für jegliche Arten von Tätigkeiten attes tierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit schliessen liessen, sind dem Bericht der Ärzte der Klinik A.___ nicht zu entnehmen. Von der in diesem Zusammenhang beantragten Einholung eines Berichts der Hausärztin Dr. B.___ (vgl. Urk. 1 S. 5 Ziff. 6) ist in ant i zipierter Beweiswürdigung (v gl. BGE 131 I 153 E. 3) abzuse hen, nachdem eine bis zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses eingetretene massgeb li che Verschlechterung des Wirbelsäulenleidens gestützt auf den Bericht der Fach spezialisten der Klinik A.___ nicht überwiegend wahrscheinlich er scheint. 4.9 Zusammengefasst ergibt sich, dass bei der Beschwerdeführerin ein somatischer und überdies ein invalidenv ersicherungsrechtlich relevanter psychi scher Ge sund heitsschaden besteh t und ihre Arbeitsfähigkeit für jegliche Erwerbstätig keit um insgesamt 50 % eingeschränkt ist. 5. 5.1 Der von der Beschwerdegegnerin zur Bemessung des Invaliditätsgrades heran ge zogenen Bemessungsgrundlagen (vgl. Urk. 6/53) sind unbestritten ge blieben und nicht zu beanstanden (vgl. Urk. 6/24 Ziff. 2.9 und Ziff. 2.11). Aus gehend von der gutachterlich bescheinigten 50%ige n Arbeits unf ähigkeit in der angestam mten T ätigkeit ergibt die anhand eines Prozentvergleichs vorzuneh mende Invalidi täts bemessung einen eine halbe Rente begründenden Invalidi tätsgrad von 50 %. 5.2 Gestützt auf die medizinischen Akten ist davon auszugehen, dass die Arb e i ts fähig keit der Beschwerdeführerin seit dem Sturzereignis vom 3. Mai 2011 unun terbrochen und massgeblich beeinträchtigt ist (vgl. vorstehend E. 3.1 und E. 3.4). Nachdem die IV-Anmeldung am 1 8. Mai 2012 erfolgte, hat die Be schwerde füh rerin ab 1. November 2012 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente ( Art. 28 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG). Die s führt zur Gut heiss ung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang kann offen bleiben, ob die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung ihre Begründungspflicht verletzt und damit - wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht (vgl. vorstehend E. 2.2) - eine G ehör sverletzung begangen ha t. 6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis I VG sind ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Vorliegend ist die Prozessen t schädigung beim mass geblichen Stundena nsatz von Fr. 200.-- auf Fr. 2‘0 00.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 4. August 2014 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab 1. November 2012 Anspruch auf eine halbe Invali den rente hat. Im Übrigen wird auf die Beschwerde nicht eingetreten. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Kaspar Gehring - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Pensionskasse Y.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannRyf

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00866 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Ryf Urteil vom 27. März 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Pensionskasse Y.___ Beigeladene Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1953, war zuletzt von Februar 2000 bis Oktober 2012 als Kassiererin bei der Firma Y.___ tätig, wobei der letzte Arbeitstag Anfang März 2012 war (vgl. Urk. 6/24 Ziff. 2.1 und Ziff. 2. 7, Urk. 6/24/9, Urk. 6/33/6 Ziff. 9). Unter Hinweis auf eine Bandscheibenproblematik meldete sich die Versicherte am 1 8. Mai 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an ( Urk. 6/7 Ziff. 6 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisch e und erwerbliche Situation ab und holte - nachdem sie der Ver si cher ten am 1 2. Oktober 2012 mitgeteilt hatte, dass zurzeit keine beruf lichen Ein gliederungsmassnahmen möglich seien ( Urk. 6/27) - bei m Zentrum Z.___ ein bidisz i plinäres (rheumatolo gisch-psy chiatrisches) Gutachten ein, das am 3 0. April 2013 erstattet wurde ( Urk. 6/39). Mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 ( Urk. 6/44) auferlegte die IV-Stelle der Versi cher ten eine Schadenminderungspflicht im Sinne der Durchführung einer medi kamentösen Behandlung der Schlafstörung sowie einer psychosomatischen Be handlung, vorzugsweise in einer Rehabilitationsklinik, einschliesslich medika mentöser Therapie. Nach neuerlichen Abklärungen betreffend die medizinische Situation und durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/56-57, Urk. 6/62) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 4. August 2014 einen Rentenan spruch ( Urk. 6/65 = Urk. 2). 2. 2.1 Die Versicherte erhob am 5. September 2014 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 4. August 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, und die Be schwerdegegnerin sei zu verpflichten, die gesetzlich geschuldeten Leistungen zu erbringen, insbesondere eine Invalidenrente, eventuell Eingliederungsmass nah men ( Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. Oktober 2014 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 1 1. Novem ber 2014 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 7). 2.2 Mit Gerichtsverfügung vom 1 2. Februar 2015 ( Urk. 8 ) wurde die zuständige Vor sorgeeinrichtung, die Pensionskasse Y.___, zum Prozess beigeladen. Diese liess sich innert angesetzter Frist nicht vernehmen (vgl. Urk. 10). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All ge meinen Teilt des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit lieg t zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgeset zes über die Invalidenversicher ung, IV G). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit be i ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworde n wäre (sog. Valideneinkommen ). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als Ka ssiererin aus somatischer Sicht zu 25 % arbeitsunfähig sei, womit ein Invaliditätsgrad von 25 % resultiere. Die gesundheitlichen Einschränkungen a us psychiatrischer Sich t hätten keine invalidisierende Auswirkung. Die Diagnose einer mittelgradi gen depressiven Episode weise nach der Rechtsprechung nicht die erforderliche In tensität auf, als dass sie als invalidisierend gelten könn e (S. 2 oben). Aus psy chiatrischer Sicht sei - in Abweichung vo m Gutachten - von keinem IV- rele vanten Gesundheitsschaden auszugehen (S. 2 Mitte). 2.2 Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) demgegenüber gel tend, die im Z.___ -Gutachten fest gelegte Arbeitsfähigkeit aus somat ischer Sicht sei praktisch nicht realistisch, da anlässlich der Begutachtung nur eine Mo ment aufnahme erfolgt sei. Im Gutachten werde nicht berücksichtigt, dass d ie r adiku l ären Reizsymptome fluktuierend seien. Eine r adikuläre Problematik liege nun auch effektiv vor, wie die neusten Abklärungen und die bevorstehende Opera tio n in der Klinik A.___ zeigten. Das Z.___ -Gutachten sei somit über holt ( S. 5 Ziff. 6). Hinsichtlich der psychischen Beschwerden sei auf das von der Beschwer degegnerin eingeholte psychiatrische (Teil-)gutachten abzustellen, wel ch es auch von der Beschwerdegeg n erin als zuver lässig beurteilt worden sei. Daraus ergebe sich zweifelsfrei eine Arbeitsunfähigkeit v on 50 % aufgrund ei nes psychischen Leidens mit Krankheitswert beziehungsweise einer anhaltenden gesundheitli che n Einschränkung. Die B eschwerdegegnerin begründe nicht, wes halb nicht darauf abgestellt werden könne (S. 5 f. Ziff. 7 und Ziff. 7.1). Die Fest stellung zweier un bekannter Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen der Beschwerdegeg nerin, wonach es sich bei der Diagnose einer mit telgradigen depressiven Epis ode nicht um eine ver sicherte Gesundheitsstörung handle, treffe - aus näher darge legten Gründen - nicht zu ( S. 6 f. Ziff. 7. 3). Zudem habe sie (die Beschwerde führerin) die ihr auf erlegte Schadenminderungspflicht erfüllt und die vom Gut achter allenfalls vage formulierte Verbesserung sei nicht eingetre ten ( S. 7 Ziff. 7.4). Abgesehen davon habe die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf rechtliche s Gehör verletzt, da sie sich im angefochtenen Entscheid nicht mit den im Rahmen des Vorbe scheid verfahrens vorgebrachten Einwendungen auseinan dergesetzt (S. 4 Ziff. 5) und sich insbesondere auch nicht z u den beantragten Eingliederungsmassnahmen ge äussert habe (S. 7 f. Ziff. 8). 2.3 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin. Soweit die Beschwerdeführerin eventualiter die Zusprechung von Eingliederungsmass nah men beantragte, ist festzuhalten, dass in der angefochtenen Verfügung nur über den Anspruch auf eine Rente entschieden wurde, womit betreffend Ein gliede rungs massnahmen kein Anfechtungsobjekt vorliegt und insofern auf die Be schwe r de nicht eingetreten werden kann. Mit Vorbescheid vom 9. Januar 2014 ( Urk. 6/56) stellte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Wie sich a us der Übers chrift und auch aus der einleitenden Erwägung („Wir haben den Anspruch auf eine Invalidenrente geprüft“) des Vorbescheids ergibt, bildete Gegenstand der Leistungsprüfung nur die Rentenfrage. Im dagegen erhobenen Einwand vom 2 4. März 2014 ( Urk. 6/62) ersuchte die nunmehr rechtsanwaltlich vertretene Beschwerdeführerin eventualiter zwar wohl um Gewähr ung von Ein gliederungsmassnahmen. Indem sich die Beschwerdeg egnerin in der angefoch tenen Verfügung nicht zum Anspruch auf Eingliederungsmassnahm en äusserte, kann ihr - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin - indes keine Ge hörs verletzung vorgeworfen werden. N achdem Eingliederungsmassnahmen nicht Gegenstand des Vorbescheids vom 9. Januar 2014 waren, hat diesbezüg lich zur Wahrung des Gehörsanspruchs zunächst vielmehr ein (neuer) Vorbe scheid zu ergehen ( Art. 57a Abs. 1 IVG). 3. 3.1 Die Hausärztin der Beschwerdeführerin, Dr. med. B.___, Fachä rztin für Physikalische Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 1 8. Juni 2012 ( Urk. 6/23) fol gende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - chronisches lumboradikuläres Reizsyndrom L5 links bei Diskushernie L4/5 mit di skaler Kompression L5 links sowie ossärer und diskaler Spi nalkanalstenose L4/5 - Retrolisthesis L5 um 3mm - bilaterale Protrusion L5/S1 - Diskusprotrusion L2/3, L3/4 und L4/5, Status nach Facettenge lenksinfiltration L4/5 und L5/S1 links - Status nach traumatischer Aktivierung der Lumboischialgien nach Sturz am 3. Mai 2011 - chronisches Zervikovertebralsyndrom bei Osteochondrose mit medio rechts lateraler Diskushernie C5/6 mit Duralsackimpression - bilaterale Diskushernie C6/7 - mediane Protrusion Th1/2 - Ulcus ventriculi - Ponstanunverträglichkeit - reaktive Depression mit Panikattacken Sie führte aus, aufgrund der Zervikobrachialgien und Lumboischialgien sei die Beschwerdeführerin als Kassiererin seit 1 3. Oktober 2011 zu 50 % arbeitsunfä hig. Davor sei sie vom 4. Mai bis 2 8. August 2011 zu 100 % und vom 2 9. September bis 1 2. Oktober 2011 zu 60 % arbeitsunfähig gewesen ( Ziff. 1.6). Wechsel be l as ten de Tätigkeiten seien ihr im Umfang von 50 % zumutbar ( Urk. 6/23/4). 3.2 Am 1 5. Oktober 2012 ( Urk. 6/28/5-8) berichteten Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. phil. D.___, klinischer Psychologe und Supervisor, und M ag. phil. E.___, Psychologe FSP, Zentrum F.___, die Beschwerdeführerin stehe seit 1 8. Juli 2012 unun ter brochen in ihrer tagesklinischen Behandlung ( Ziff. 1.2). N ebst den be reits von Dr. B.___ ge nannten somatischen Diagnosen nannten sie fol gende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) - Panikstörung ( ICD-10 F41.0 ) Zur Arbeitsfähigkeit führten sie aus, i n der bisherigen Tätigkeit als ehemalige Betriebsmitarbeiterin sei die Beschwerdeführerin seit 6. März 2012 zu 100 % arbeitsunfähig. Die Arbeitsleistung (Konstanz, Ausdauer, Müdigkeit, Leistungs ver minderung ) könne auf dem Hintergrund der mittelgradigen depressiven Episo den mit somatischem Syndrom und den unerwarteten, unkontrollierten, plötzlich auf tretenden Panikattacken nicht im erforderlichen Ausmass erbracht werden ( Ziff. 1.7). Wegen der fortgeschrittenen Chronifizierung und dem unge nügenden Erfolg der bisherigen Therapien sei die Prognose als negativ zu beur teilen ( Ziff. 1.8). 3.3 Am 8. Januar 2013 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag des Krankentag geldversicherers durch Dr. med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, untersucht. In ihrer gleichentags erstatteten psychiatrischen Kurz beurteilung ( Urk. 6/33/4-9) nannte Dr. G.___ als psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mi ttelgradige depressive Episode, ICD-10 F32.1 ( Ziff. 12 ). Sie führte a us, die aktuell anhaltende Arbeitsunfä higkeit habe einige Monate nach einem Sturz in der Badewanne mit Krank schrei bung im Dezember 2011 begonnen. Zur Dekompensation hätten zum ei nen die er schwerenden Arbeitsplatzbedingungen beigetragen, zum andern sei die de pressive Symptomatik aber auch im Rahmen der gesamten unter „ soma tische Dia g n osen“ (vgl. Ziff. 12) verzeichneten objektivierbaren Schmerzsymp tomatik zu begreifen. Aktuell erfülle die Versicherte die Diagnose einer mittel gradige n depressiven Episode. Diese sei jedoch bis anhin noch nicht behandelt worden (die Beschwer deführerin werde weder psychopharmakologisch noch - bei einer Sitz ungsfre quenz von zwei Sitzungen pro Monat - psychiatrisch-psy chothera peutisch aus reichend behandelt). Bei adäquater Behandlung sei inner halb der kom menden drei Monate von einer Besserung auszugehen. Die Diag nose einer Panikstörung erfülle die Beschwerdeführerin nicht. Sie erleide unter anderem be i ihren Enge gefühlen in der Brust keine wiederkehrenden schweren Angst atta cken und auch keine Ängste zu sterben; die Symptomatik sei nicht aus geprägt genug. Die Diag nose ein er somatoformen Schmerzstörung, wie sie die Kollegen des Zentrums F.___ geste llt hätten, könne angesichts der Diagnoseliste mit ob jek tivier ba ren Befunden nicht gestützt werden. Ebenso sei die attestierte 100%ig e Arbeits un fähigkeit als Kassie rerin sowie in angepasster Tätigkeit schwer nach voll ziehbar ( Ziff. 13 zweiter Ab satz). Aus psychiatrischer Perspektive sei zum aktu ell en Zeit punkt aufgrund der unbehandelten depressiven Episode ab Untersuch ungs datum von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Die Einschränk ung en seien dem Mini-IC F (vgl. Ziff. 11) zu entnehmen ( Ziff. 14). 3.4 Am 3 0. April 2013 erstatteten PD Dr. med. H.___, Facharzt für Phy sikali sche Medizin und Rehabilitation/ Rheumatol o gie, Zentrum Z.___, und Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt Klinik J.___, ein Gutachten im Auftra g der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6 /39). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 2 Ziff. 1.1) und Röntgenbilder (S. 4 f. Ziff. 3.1), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 3 f. Ziff. 2), die am 2 5. und 2 6. Februar 2013 erhobenen Untersuchungsbefunde (S. 4 Ziff. 3) inklusive Er geb nisse der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit, EFL (S. 11 ff. ) sowie die am 1 5. Februar 2013 erfolgte psychiatrische Be gutach tung durch Dr. I.___ (Gutachten vom 1 9. Februar 2013, Urk. 6/34; vgl. S. 1 unten). Die Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Ar beits fähigkeit ( S. 6 f. ): - chronisches lumbospondylogenes Syndrom - aktuell ohne radikuläre Reiz- oder sichere Ausfal lkomponente - rechts lokalisierte degenerative Veränderungen L5/S1 deutlich stärker wie L4/5, strukturell stabil über Jahre - ohne sensomotorische Ausfälle - ausgeprägtes dysf unktionales Krankheitsverhalten - aktuell klinisch wenig aktives myofaszial betontes Zervikovertebralsyn drom - gegebenenfalls verbessert durch fehlende Arbeitsbelastung - mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.11) Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter eine psychophysische Erschöpfung bei Klaustrophobie (S. 7 oben). Sie führten aus, aus rein somatischer Sicht bestünden strukturelle Veränderun gen mit episodenhaft verlaufenden Rückenschmerzen sowie belastungsabhängi gen Nackenschmerzen mit Bedarf von vermehrten Pausen bei der Ausübung ei ner statisch-monotonen, überwiegend sitzenden Tätigkeit (S. 9 Ziff. 7.1). Wäh rend die Beschwerdeführerin bei der klinischen Untersuchung ein adäquates Krank heits verhalten gezeigt habe, habe sie sich bei der EFL auf einem sehr tie fen Niveau limitiert, Inkonsistenzen gezeigt und die „Minimal Performance“ bei den Belast barkeitstests nur knapp erreicht. Entsprechend sei die Erstellung eines Zu mut bar keitsprofils erschwert und es müssten medizinisch-theoretische Über leg ungen hinzukommen (S. 6 Mitte). Im psychiatrischen Teilgutachten sei als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symp to men (ICD-10 F32.1) und damit auch eine Einschränkung der zumutbaren Will ens anstrengung bei der Überwindung der Beschwerden zur Ausübung einer be ruf lichen Tätigkeit bestätigt worden. Allerdings habe eine volle Arbeitsun fähig keit im Vergleich zu den Voruntersuchungen auch nicht bestätigt werden können (S. 6 unten). Die Arbeitsfähigkeit sei hauptsächlich durch ein psychisches Leiden einge schränkt, die angestammte Tätigkeit zusätzlich durch eine somatische Proble ma tik. Psy chosoziale Aspekte seien bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nich t berück sichtigt worden. Hier dürften zusätzlich motivationale Faktoren mit wir ken, welche selbstverständlich keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähig keit hätten (S. 9 Ziff. 7.3). Die angestammte Tätigkeit als Kassiererin sei der Beschwerdefüh rerin aus rein rheu matologisch- orthopädischer Sicht einerseits aufgrund der vorhandenen struk turellen Ver änderungen und andererseits der beruflichen Anforderungen einer überwiegend sitzenden Tätigkeit mit statisch-monotonen Anteilen auch der oberen Extremi täten lediglich im Umfang von sechs Stunden (ganztags mit zwei Stunden ver mehrten Pausen) zum utbar. Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit von 50 % seit Mai 201 2. Entsprechend sei inter dis ziplinär von einer 50% igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Kassiere rin auszugehen. Initial sei die Arbeitsfähigkeit stärker somatisch bedingt gewe sen, mit einer vollen Arbeitsunfähigkeit vom 4. Mai bis 2 8. August 2011, einer 60%igen A rbeitsunfähigkeit vom 2 9. September bis 1 2. Oktober 2011 und einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit seit 1 3. Oktober 2011 (S. 8 Ziff. 5.1). E ine wechsel positionierte leichte bis knapp mittelschwere Tätigkeit, in welcher selten mit Lasten bis zu 15 kg und nur manchmal mit Last en bis 10 kg hantiert werden müsse, sei der Beschwerdeführer in grund s ä tzlich ganztags zumutbar. Aus psychiatrischer Sicht bestehe auch in e iner angepassten Tätigke i t eine 50%ige Arbeitsfähigkeit seit Mai 2012, wobei sehr hohe Anforderungen an die Konzen tra tion und die Schnelligkeit sowie ein schneller Wechsel in den Ar beitsab läu fen sowie Nachtarbeit vermieden werden sollten. Eine 50%ige Ar beits tätigkeit in einer angepassten Tätigkeit wäre der Beschwerdeführerin ret rospektiv zu min dest ab 1 3. Oktober 2011 und - bis zu der psychisch bedingten 50%igen Arbeits unfähigkeit ab Mai 2012 - vorübergehend vermutlich auch in einem höheren Umfang zumutbar gewesen (S. 8 Ziff. 5.2). Betreffend die Verbesserungsmöglichk e i t en aus psychiatrischer Sicht verwiesen die Gutachter auf das psychiatrische Teilgutachten (S. 9 Ziff. 6.2). Darin führte Dr. I.___ aus, dass die Beschwerdeführerin primär eine fachgerechte medika men töse Einstellung der Schlafstörungen und der depressiven Störung benötige. Dazu empfehle er dringend eine vier- bis sechswöchige stationäre psychosoma ti s che Rehabilitation zwecks Verbesserung der körperlichen und geistigen Leis tungs fähigkeit, Stabilisierung der Stimmungslage und Wiederherstellung der vollen Arbeitsfähigkeit ( Urk. 6/34 S. 9 Ziff. 8.1-2). U nter intensiven therapeut i schen Massnahmen inklusive fachgerechter Einstellung der Psychopharmako therapie sei mit einer vollständigen Rückbildung der depressiven Symptomatik und der Wiederherstellung einer vollen Arbeitsfähigkeit zu rechnen ( Urk. 6/34 S. 8 unten). 3.5 In seiner Stellungahme vom 1 7. Mai 2013 ( Urk. 6/ 5 4/3 ff.) führte Dr. med. K.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, Rheumatologie und Hämato logie, Regio naler Ä rztlicher Dienst (RAD), aus, das eingeholte Gutachten sei in der Dar legung der medizinischen Zusammenhänge einleuchtend und die gezo genen Schluss folgerungen würden in nachvollziehbarer Weise hergeleitet ( Urk. 6/54/4 oben). I n der bisherigen Tätigkeit als Kassiererin sei seit 1 3. Oktober 2011 aus rheumatologischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von 25 % (ganztä g ige Arbeits tätigkeit mit zwei Stunden Pause pro Tag) und aus psy chiatrischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % und damit zusam mengefasst von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % auszugehen. In angepasster Tätigkeit bestehe seit Mai 2012 eine Arbeits fähigkeit von 50 % ( Urk. 6/54/4 Mitte). Dringend zu emp fehlen sei eine ärztliche medikamentöse Behandlung der Schlafstörun g und eine psychosomatische Beh andlung, vorzugsweise in ei ner Rehabilit ationsklinik, ein schliesslich medikamentöser Therapie. Durch diese Massnahmen könne die Ar beits fähigkeit aus psychiatrischer Sicht wieder voll umfänglich hergestellt werden, was einer Reduktion der Arbeitsunfähigkeit in angepasste r Tätigkeit um 25 % ent spreche ( Urk. 6/54/4 unten). 3.6 Mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 ( Urk. 6/44) teilte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit, die Abklärungen hätten ergeben, dass ihre Erwerbsfä higkeit mit einer ärztlichen medikamentösen Behandlung der Schlafstörung so wie einer psychosomatischen Behandlung, vorzugsweise in einer Rehabilitati ons klinik, einschliesslich medikamentöser Therapie wesentlich verbessert wer den könne. Sie forderte die Beschwerdeführerin auf, diese Massnahme mit ihrem Haus arzt umzusetzen (S. 1 Ziff. 2) und wies sie auf ihre Schadenminderungs pflicht hin (S. 2 Ziff. 4). Sie hielt fest, dass sie das Abklärungsverfahren wäh rend dieser Zeit sistieren und keinen Entscheid bezüglich eines allfälligen IV-Renten anspruchs fällen werde. Nachdem sie (die Beschwerdeführerin) die er wähnte Mass nahme durchgeführt habe, werde sie die Abklärungen wieder auf nehmen und danach entscheiden, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Inva li denrente habe (S. 1 Ziff. 3). Sollte sie sich der Therapie nicht unterziehen, werde ihr Renten anspruch so beurteilt, als ob die Massnahme durchgeführt worden wäre, was zur Ableh nung oder Kürzung der Rente führen könne (S. 2 Ziff. 4). Schliesslich setzte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin eine Frist von zwei Mo naten an, um mitzuteilen, wann und wo sie die erwähnte Massnahme durch führen werde (S. 2 Ziff. 5). Mit Schreiben vom 5. August 2013 ( Urk. 6/46/1) erkundigte sich die Beschwer de gegnerin bei der Beschwerdeführerin, wo sie die angeordne te Behandlung durch führen lasse. Am 1 6. August 2013 teilte die Beschwerdeführerin mit, dass sie im Zentrum L.___ und durch Dr. B.___ be han delt werde ( Urk. 6/46/2). 3.7 Am 1 4. Oktober 2013 berichteten med. pract. M.___, Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie, N.___, MSc Psychologe, und wie de rum Dr. D.___, diesmal Zentrum L.___ ( Urk. 6/51 /6-9), die Beschwerdeführerin stehe seit 1 4. August 2013 ununterbrochen in ihrer ambulanten tagesklinischen Be hand lung ( Ziff. 1.2). Sie nehme am tagesklinischen Behandlungsprogramm, be ste hend aus Einzeltherapie, Gruppentherapien sowie Sport- und Bewegungs the ra pien, teil und werde med ikamentös behandelt ( Ziff. 1.5) Die Arbeitsleistung (Konstanz, Ausdauer, Müdigkeit, Leistungsverminderung) könne auf dem Hintergrund der mittelgradigen depressiven Episoden mit soma tischem Syndrom und den unerwarteten, unkontrollierten, plötzlich auftreten den Panikattacken nicht im erforderlichen Ausmass erbracht werden. Die Be schwerdeführerin habe schon mehrere Rückfälle erlitten, leide an erheblichen Konzentrationsproblemen, Schlafstörungen und Schmerzattacken, was be i ihr Un ruhe und Nervosität verursache und zu schneller Übermüdung und Überfor de rung führe. Aufgrund d ieses Leistungsprofils und ihrer Diagnose, mitte l gra dige depressive Episode, Gelenksrheuma und posttraumatische Belastungsstö rung (PTBS), sei die Beschwerdeführerin in einem stark labilen Zustand und zu 100 % arbeitsunfähig für sämtliche Tätigkeiten in der freien Marktwirtschaft und auch für angepasste Tätigkeiten. Eine Arbeit in angepasster Tätigkeit sei nicht rea lis tisch, die Beschwerdeführerin sei zurz eit mit dem eigenen Haushalt und der Ad mi ni stration bereits am Limit ihrer Belastbarkeit und müsse dabei viele Pausen machen. Der Ehemann unterstütze sie im Haushalt ( Urk. 6/51/6). 3.8 Am 2 4. Oktober 2013 erstatteten Dr. med. O.___, Fachärztin für Psychiat rie und Psychotherapie, und Dr. med. P.___, Facharzt für P sychiatrie und Psychotherapie, eine Aktenbeurteilung im Auftrag des Krankentaggeldversi che rers ( Urk. 6/52/3-9). Darin übten sie Kritik an einem Bericht der Ärzte und Psy chologen des Zentrums F.___ vom 2 8. Dezember 2012 (S. 2 f.) und nahmen Stellung zum Bericht von Dr. G.___ vom 8. Januar 201 3. Den von Dr. G.___ erhobe ne n psy chopathologischen Befund bezeichneten sie als vollständig, nachvoll ziehbar so wie den AMDP-Kriterien entsprechend und die Evaluation und Ein schätzung hin sichtlich der aktuellen, konkreten Arbeitsfähigkeit als korrekt (S. 3 oben). Zu m psychiatrischen Gutachten von Dr. I.___ führten sie aus, dass der psycho pa thologische Befund sehr knapp gehalten sei. Warum die von Dr. I.___ diag nos tizierte mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen zu einer andauernden und bleibenden Einschränkung der Arbeits fähigkeit führen solle, sei nicht nachvollziehbar, denn es handle sich um eine behandelbare Störung. Sofern eine konsequente und adäquate Therapie erfolge, müsste mit einer Voll remission innerhalb von zwei bis drei Monaten gerechnet werden. Für den Be handlungszeitraum weniger Monate könne daher von einer Einschränku ng von 50 % ausgegangen werden (S. 3 f.). Soweit die behandeln den Ärzte des Zentrums F.___ in einem weiteren Bericht vom 2 4. Juni 2012 ausführten, dass nach 26 Sitzungen kein gewünschter Erfolg zu erzielen gewesen sei, sollte die Behandlungs me tho d e dringend neu evaluiert werden. Eine suffizie n te anti depressive Medikation sei anscheinend immer noch nicht etabliert und eine Compliancekontrolle an schei nend nie durchgeführt worden (S. 4 Mitte). D ass - r ea ktiv aufgrund der krankheitsfremden, schwierigen s ozialen Umstände (Spannungen am Arbeitsplatz) - eine depressive Entwicklung entstanden sei, sei wohl möglich, wobei das Sturzereignis in der Badewanne die Situation letzt end lich massiv verschlimmert habe. Ob dazumal tatsächlich eine Depression oder eher eine Anpassungsstörung vorgelegen habe, könne nicht näher diffe renziert werden und erscheine retrospektiv auch nicht massgeblich. Problema tisch sei, dass sich die Beschwerdeführerin nicht sofort in fachärztliche Be handlung be geben habe. Bedenklich sei auch, dass im Zentrum F.___ keine psychophar makologische Medikation etabliert, allerdings kontinuierlich eine Arbeitsunfä higkeit von 100 % attestiert worden sei. Der Therapieerfolg sei ausgeblieben, wie das Zentrum F.___ selber schreibe. Über den gesamten Verlauf der folgenden Monate sei die Be schwer deführerin medikamentös praktisch unbehandelt geblieben, so dass auch Dr. I.___ eine depressive Symptomatologie habe feststellen können (S. 5 Mitte). B ei einer mittelgradigen Depression (mit somatischem Syndrom), an welchem die Beschwerdeführerin gemäss Akten nun leide, handle es sich um eine behan del bare Störung. Es handle sich nicht um eine anhaltende und andauernde Stö rung. Dies bedeute, dass sich die Symptomatologie mit einer Therapie inner halb weniger Monate vollständig zurückbilden sollte. Mit Residuen sollte, je nach Ver lauf, nicht zu rechnen sein. Für den Zeitraum der Behandlung müsste mit einer 50%igen E inschränkung der Arbeitsfähigkeit gerechnet werden. Nach etwa drei Monaten müsste wieder eine vollstän dige Arbeitsfähigkeit vorliegen. Aufgrund des protrahierte n Verlauf s wäre eine stationäre Behand lung in einer psychia tri schen Klinik nun als zwingend anzusehen (S. 5 f.). Im Rahmen der stationären Behandlung sollte eine psychopharmakologische Medi kation eta bliert und an hand der Blutspiegel evaluiert werden (S. 6 Ziff. 6). Al lein auf grund der Akten lage sei der derzeitige Arbeitsunfähigkeitsgrad schwer einschätz bar. Sollte, so wie in den Akten dokumentiert, eine mittelgradige De pression vorliegen, so wäre von einer Einschränkung von etwa 50 % auszuge hen. Eine 100%ige Arbeitsun fähig keit sei versicherungsmedizinisch nicht ge rechtfertigt (S. 6 Ziff. 7.1-2). 3.9 Dr. med. Q.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, führte in seiner Stellungnahme vom 1 2. Dezember 2013 ( Urk. 6/54/5 f.) aus, der zwi schenzeitlich eingegangene Bericht des Zentrums L.___ vom 1 4. Oktober 2013 sei nicht ver wertbar. Weder könne damit eine Verschlechterung des Gesundheitszustands belegt werden, noch sei ein wortwörtlich identischer psychopathologi s cher Be fund nach einem Jahr plausibel. Es könne weiterhin auf das eingeholte Gutach te n abgestellt werden. 3.10 Gemäss einer Notiz im Feststellungsblatt vom 9. Januar 2014 ( Urk. 6/54) ergab eine in der Folge durchgeführte Besprechung zwischen der Kundenberaterin und einem/einer weiteren, nicht bekannten Mitarbeiter/Mitarbeiterin der Beschwer de gegnerin, dass aus psychiatrischer Sicht kein dauerhafter IV-relevanter Ge sundheitsschaden ausgewiesen sei. Bei der Diagnose einer mittelgradigen de pressiven Episode handle es sich um eine Episode und keine Störung, die Epi sode sei nicht versichert/gelte als überwindbar. Aus somatischer Sicht sei somit von einer 25%igen Einschränkung angestammt und angepasst auszugehen ( Urk. 6/54 S. 6 oben). 3. 11 In einem am 2 2. Januar 2014 zu Handen der Hausärztin erstatteten Bericht ( Urk. 6/61) diagnostizierten die Ärzte der Klinik A.___, Wirbelsäulenchirur g i e und Neurochirurgie, ein chronisches lumbospondylogenes und lumboradi ku läres Schmerzsyndrom L5 links mit Spinalkanalstenose L4/5 sowie Osteo chon drose L5/S1 mit Diskusbulging und möglichem Kontakt zu den Wurzeln rezessal (S. 1 Mitte). Sie führten aus, die Beschwerdeführerin habe sich am 1 6. Januar 2014 zur Besprechung des operativen Prozederes vorgestellt. Sie be richte über unveränderte Rückenschmerzen, jedoch mit im Vordergrund stehen den Ausstra h lungen in das linke Bein in das Dermatom L5 beziehungsweise S1 beim Sitzen und beim Liegen sowie über ein zunehmendes Müdigkeitsgefühl im lin ken Bein nach einer halben Stunde Gehen (S. 1 unten). In erster Linie würden sie einen Sakralblock empfehlen, gegebenenfalls im Anschluss an eine Evalua tion einer Schmerzgenese im Segment L5/S1 bei Vakuumphänomen und Osteo chondrose eine Facettengelenksinfiltration L5/S 1. Die s im Hinblick auf eine mögliche Fusion in diesem Segment. Da die Beschwerdeführerin infiltrativen Massnahmen sehr zurückhaltend gegenüber stehe, könnten sie als operative Option eine Dekom pression L4/5 bei Spinalkanalstenose und Claudicatio spina lis empfehlen, wobei mit dieser Operation eine vollständige Regredienz der Rü ckenschmerzen nicht garantiert werden könne ; Ziel wäre in erster Linie eine Verbesserung der radi ku lären Problematik (S. 1 f.). 3.12 Am 2 8. Januar 2014 nahmen med. pract. M.___ und Dr. D.___, Zentrum L.___, Stell ung zur Aktenbeurteilung von Dr. O.___ und Dr. P.___ ( Urk. 6/60). Sie führten aus, in ihrem nach Ergehen der Aktenbeurteilung verfassten Entlassungsbericht vom 2 4. Oktober 2013 hätten sie objektiv mit reliablen neuropsychologischen Tests und einer Langzeitbeobachtung der Beschwerdeführerin festgestellt, dass die se an Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblemen leide, klinisch eine mittel gradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) vorliege und die Depression wäh rend der achtwöchigen tagesklinischen Behandlung sogar deutlich zuge nom men habe. Mit der zusätzlichen Diagnose einer Panikstörung hätten sie gut be grün det, wa rum eine Arbeitsfähigkeit nicht vorhanden sei (S. 2 Ziff. 1-2). Die medi kamen töse Behandlung sei vielfältig versucht worden, zum Beispiel mit Trittico und Gabapentin, von der Beschwerdeführerin aber nicht vertragen wor den (S. 2 Ziff. 3). Die Hospitalisation der Beschwerdeführerin sei vielfältig er wogen wor den, schlussendlich habe sie sich dann für eine tagesklinische Behand lung mit den gleichen Therapiebausteinen wie stationär entschlossen, mit aller dings nur geringem Erfolg und einer deutlichen Verstärkung der Depression wegen den zu hohen Anforderungen. Daher sei eine Hospitalisation ebenfalls keine Lösung (S. 2 Ziff. 5). Ihrer Ansicht nach leide die Beschwerdeführerin nach wie vor an ei nem massivem psychiatr ischen Störungsbild und sei auch für an gepasste Tätig keiten zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 unten). 3.13 In seiner Stellungnahme vom 1 3. August 2014 äusserte sich Dr. Q.___, RAD, dahingehend, dass keine neuen medizinischen Fakten vor lägen, weshalb er auf seine Stellungnahme vom 1 2. Dezember 2013 verweise ( Urk. 6/64/2). 4. 4.1 Ausweislich der medizinischen Akten besteht bei der Beschwerdeführerin ein Rückenleiden mit diversen radiologisch nachgewiesenen degenerativen Verän de rungen sowohl im Bereich der LWS als auch der Halswirbelsäule, HWS (vgl. vor stehend E. 3.1 und E. 3.4). D es Weiteren wird eine zunehmende depressive Ent wicklung aufgrund von schwierigen Bedingungen am Arbeitsplatz sowie den nac h dem Sturzereignis vom 3. Mai 2011 exazerbierten Rückenschmerzen be schrieben (vgl. vorstehend E. 3.3 und E. 3.8), welche dazu führte, dass sich die Beschwerdeführerin im Juli 2012 ins Zentrum F.___ in Behandlung begab (vgl. vorste hend E. 3.2). 4.2 Im Februar 2013 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag der Beschwerdegeg nerin im Rahmen einer bidisziplinären Begutachtung umfassend untersucht (vgl. vorstehend E. 3.4). Im Gutachten wurden die Vorakten berücksichtigt und – so weit möglich - gewürdigt (vgl. Urk. 6/34 S. 7 f., S. 9 Ziff. 8.4.4 und S. 10 Ziff. 8.6, Urk. 6/39 S. 6 unten). Des Weiteren fanden die Angaben der Be schwer deführerin sowie ihr Verhalten anlässlich der persönlichen Untersuchun gen und im Rahmen der EFL Eingang in die gutachterliche Beurteilung. Die im Gutach ten hinsichtlich Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit gezogenen Schlussfolge rungen leuchten in der Darlegung der medizinischen Zusammen hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Davon gingen auch der RAD-Allgemeinmediziner und Rheumatologe Dr. K.___ und der RAD-Psychiater Dr. Q.___ aus. Beide sprachen sich für ein Abstellen auf das Z.___ -Gutachten aus (vgl. vorstehend E. 3.5, E. 3.9 und E. 3.13). D ie Beschwerdegegnerin zweifelt e den Beweiswert des eingeholten Gutachtens nicht an. In Bezug auf den somatischen Gesundheitszustand stellte sie dar a uf ab. D ie im Z.___ -Gutachten aus psychiatrischer - und letztlich auch aus interdis ziplinärer - Sicht für jegliche Erwerbstätigkeit attestie rte Arbeitsunfähigkeit von 50 % bezeichnete sie in Anbetracht der diagnostizierten mittelgradigen depres siven Episode indes als invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant (vgl. vor stehend E. 2.1). Dabei stützte sie sich offensichtlich auf die im Feststellungs bla tt vom 9. Januar 2014 vermerkte Besprechung zwischen zwei ihrer M itar beiter/ Mitarbeiterin nen (vorstehend E. 3.10 ). 4.3 F ür die Annahme eines invalidisierenden Gesundheitsschadens bedarf es grund sätzlich einer fachärztlichen Diagnose, die sich lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abstützt (BGE 130 V 396 E. 6, Urteil des Bundesgerichts 9C_510/2009 vom 3 0. August 2010 E. 3.2.3). Im Rahmen der freien Beweiswürdigung ( Art. 61 lit. c ATSG) darf sich dabei die Verwaltung - und im Streitfall das Gericht - weder über die den beweisrechtlichen Anforde rungen (BGE 125 V 351 E. 3a) genügenden medizinischen Tatsachenfeststellun gen hinwegsetzen noch sich die ärztlichen Einschätzungen und Schlussfolge rungen zur (Rest-)Arbeitsfähigkeit unbesehen ihrer konkreten sozialversiche rungsrechtlichen Relevanz und Tragweite zu eigen machen. Die rechtsanwen denden Behörden haben mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob die ärztliche Ein schätzung der Arbeitsunfähigkeit auch invaliditätsfremde Gesichtspunkte (insbe sondere psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren) mitbe rücksic htigt, welche vom sozialversicherungsrechtlichen Standpunkt aus unbe achtlich sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_176/2011 vom 2 9. Juni 2011 E. 4.2 mit Hinwei sen). Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung kann auch eine diagnos ti zierte mittelschwere depress ive Episode eine IV-rechtlich relevante Be ein träch ti gung der Leistungsfähigkeit und damit eine (Teil-) Invalidität bewirken ( vgl. Ur tei l des Bundesgerichts 9C_ 890/2010 vom 2 0. Juni 2011 E. 5.3, Urteil 9C_1041/2010 vom 3 0. März 2011 E. 5.2). 4.4 Die im Z.___ -Gutachten attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % für jegliche Er werbstätigkeit wurde zur Hauptsache mit dem depressiven Leiden im Sinne ei ner mittelgradigen depressiven Episode begründet, wobei die aus somatischer Sicht attestierte 75%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten und volle Ar beitsfähig keit in einer leidensangepassten Tätigkeit darin aufgeht. Invaliditäts fremde p sy cho soziale und motivationale Faktoren fanden gemäss ausdrückli chem Vermerk der Gutachter bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit keine Be rücksichtigung (vgl. vorstehend E. 3.4). Im psychiatrischen Teilgutachten legte Dr. I.___ in nachvollzieh bar begründeter Weise dar, dass die eingeschränkte Arbeits unfähig keit auf die reduzierte Konzentrationsfähigkeit, die reduzierte geistige Flexi bi li tät aufgrund der formalen Denkstörungen, die reduzierte psy chische Belast bar keit aufgrund der depressiven Störung, die Antriebsstörungen sowie die depressiv be dingte allgemeine Müdigkeit mit konsequentem, ver mehrtem Erholungsbedarf zurückzuführen sei ( Urk. 6/34 S. 9 Ziff. 8.4.1). Rund einen Monat vor der Begutachtung im Zentrum Z.___ hatte auch die Psychiaterin Dr. G.___ nach am 8. Januar 2013 erfolgter Untersuchung der Beschwerde füh rerin eine die Arbeitsfähigkeit um 50 % einschränkende Depressivität im Sinne einer mittelgradigen depr essiven Episode diagnostiziert ( vgl. vorstehend E. 3.3). In ihrer psychiatrischen Aktenbeurteilung vom Oktober 2013 (vorste hend E. 3.8) bezeichneten Dr. O.___ und Dr. P.___ die Einschätzung von Dr. G.___ hinsicht lich der erhoben en Befunde und der im damaligen Zeitpunkt attestierten A r b ei ts fähigkeit als nachvollziehbar und korrekt. Die von Dr. I.___ erhobenen Befunde erachteten sie zwar als knapp, seine in Bezug auf die Arbeit sfähigkeit gezogenen Schlussfolger ungen stellten sie aller dings ebenfalls nicht in Frage und bestätigten, dass bei Vorliegen der in den Akten beschriebenen mittelgradig depressiven Symptomatologie von einer Einschrän kung von e twa 50 % auszu gehen wäre. 4.5 Die von den Ärzten und Psychologen des Zentrums F.___ und Zentrum L.___ genannten Diagnosen einer an haltende n somatoforme n Schmerzstörung und einer Panikstörung (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.7 und E. 3.12) konnten weder Dr. G.___ noch Dr. I.___ bestätigten, wobei sie die Gründe für ihre abweichende Einschät zung darlegten (vgl. vorstehend E. 3.3-4 sowie Urk. 6/34 S. 8 oben), während sich in den Berich ten des Zentrums F.___ und Zentrum L.___ keine nachvollziehbare Herle i tung der genannten Diag nosen findet ; darauf wiesen auch Dr. O.___ und Dr. P.___ hi n ( Urk. 6/52 /3-9 S. 2 f.). Das G leiche gilt für die von den Ärzten und Psychologen des Zentrums F.___ und Zentrums L.___ attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit für jegliche Arten von Tätig keite n. 4.6 Vor dem Hintergrund dieser medizinischen Aktenlage hat das Vorliegen eines fachpsychiatr i sch festgestellten, krankheitswertigen depressiven Leidens als aus gewiesen zu gelten, und es besteht kein Anlass, von der gutachterlich attes tier ten, aus der Depressivität resultierenden Arbeitsunfähigkeit von 50 % abzu weichen und deren invalidisierende Wirkung zu verneinen. D er Umstand, dass Dr. G.___ (vgl. vorstehend E. 3.3), Dr. O.___ und Dr. P.___ (vgl. vorstehend E. 3.8) und - entgegen der Ansicht letztgenannter - auch Dr. I.___ (vgl. vorstehend E. 3.4) über einstimmend davon ausgingen, dass die Depressivität der Beschwerdeführer in behandelbar sei, steht der Annahme einer invalidisierenden Wirkung der im Z.___ -Gutachten diagnostizierten mittelgradi gen depressiven Episode nicht entgegen. G estützt auf die derzeitige Akten lage muss davon ausgegangen werden, dass hinsi chtlich des depressiven Leidens bis zum mass gebenden Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 1 4. Au gust 2014 k eine Verbesserung eingetreten ist und d er d epressive Zustand somit an hält. Dies wird nicht zu letzt durch die Aussage von Dr. O.___ und Dr. P.___ gestützt wird, wonach der Verlauf protrahiert sei ( vgl. vorstehend E. 3.8). 4.7 Mit Blick auf die im Z.___ -Gutachten beschriebene Möglichkeit der Verbesserung der Arbeitsfähigkeit durch eine adäquate psychiatrische Behandlung hat die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 zutreffend auf die sie treffende Schadenminderungspflicht h ingewiesen und sie zu r Durchführung von Behandlungsmassnahmen angehalten (vgl. vorstehend E. 3.6). Nachdem die Beschwerdeführerin ihr innert der mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 angesetzte n Frist mitgeteilt hat te, dass sie sich im Zentrum L.___ therapie ren lassen werde, hat sich die Beschwe rdegegnerin jedoch nicht weiter mit der Scha denminderungspflicht der Beschwerdeführerin befasst. Sie hat nicht über prüft, ob die Beschwerdeführerin der ihr auferlegten Schadenminde rungs pflicht nach gekommen ist und ihr - widrigenfalls - eine angemessene Bedenk zeit ein ge räumt. Insofern kann der Beschwerdeführerin auch nicht der Vorwurf gemacht werden, sie habe ihre Schadenminderungspflicht verletzt. Nachdem nach Lage der Akten aber weiterhin davon auszugehen ist, dass die Depressivität der Beschwerdeführerin einer Behandlung zugänglich und davon eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit zu erwarten ist, wird die Be schwerdegegnerin d ie Beschwerdeführerin unter Angabe der konkret erwar te ten Therapie massnahmen und auch des Therapierahmens (erneut) zur Scha den min derung anzuhalten haben, unter Hinweis auf die Rechtsfolgen bei Nicht ein hal tung u nd unter Einräum ung eine r angemessene n Bedenkzeit ( vgl. Art. 7b Abs. 1 IVG in Verbindung mit 21 Abs. 4 ATSG). 4. 8 Was schliesslich den Bericht der Ärzte der Klinik A.___ vom Januar 2014 (vorstehend E. 3.11) anbelangt, so steht dieser einem Abstellen auf das Z.___ -Gutachten nicht entgegen. Die im genannten Bericht beschriebenen degenerati ven Veränderungen waren den Z.___ - Gutachtern aus den Vorakten bekannt (vgl. Urk. 6/39 S. 2 Mitte, S. 5 oben) und die Ärzte der Klinik A.___ gingen zu dem auch nur von einem möglichen Kontakt zu den Wurzeln rezessal aus. Neue Erkenntnisse bringende klinische und /oder radiologische Befunde, welche mit über wiegender Wahrscheinlichkeit auf eine weitergehende als die von den Z.___ -Gutachtern aus interdisziplinärer Sicht für jegliche Arten von Tätigkeiten attes tierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit schliessen liessen, sind dem Bericht der Ärzte der Klinik A.___ nicht zu entnehmen. Von der in diesem Zusammenhang beantragten Einholung eines Berichts der Hausärztin Dr. B.___ (vgl. Urk. 1 S. 5 Ziff. 6) ist in ant i zipierter Beweiswürdigung (v gl. BGE 131 I 153 E. 3) abzuse hen, nachdem eine bis zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses eingetretene massgeb li che Verschlechterung des Wirbelsäulenleidens gestützt auf den Bericht der Fach spezialisten der Klinik A.___ nicht überwiegend wahrscheinlich er scheint. 4.9 Zusammengefasst ergibt sich, dass bei der Beschwerdeführerin ein somatischer und überdies ein invalidenv ersicherungsrechtlich relevanter psychi scher Ge sund heitsschaden besteh t und ihre Arbeitsfähigkeit für jegliche Erwerbstätig keit um insgesamt 50 % eingeschränkt ist. 5. 5.1 Der von der Beschwerdegegnerin zur Bemessung des Invaliditätsgrades heran ge zogenen Bemessungsgrundlagen (vgl. Urk. 6/53) sind unbestritten ge blieben und nicht zu beanstanden (vgl. Urk. 6/24 Ziff. 2.9 und Ziff. 2.11). Aus gehend von der gutachterlich bescheinigten 50%ige n Arbeits unf ähigkeit in der angestam mten T ätigkeit ergibt die anhand eines Prozentvergleichs vorzuneh mende Invalidi täts bemessung einen eine halbe Rente begründenden Invalidi tätsgrad von 50 %. 5.2 Gestützt auf die medizinischen Akten ist davon auszugehen, dass die Arb e i ts fähig keit der Beschwerdeführerin seit dem Sturzereignis vom 3. Mai 2011 unun terbrochen und massgeblich beeinträchtigt ist (vgl. vorstehend E. 3.1 und E. 3.4). Nachdem die IV-Anmeldung am 1 8. Mai 2012 erfolgte, hat die Be schwerde füh rerin ab 1. November 2012 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente ( Art. 28 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG). Die s führt zur Gut heiss ung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang kann offen bleiben, ob die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung ihre Begründungspflicht verletzt und damit - wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht (vgl. vorstehend E. 2.2) - eine G ehör sverletzung begangen ha t. 6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis I VG sind ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Vorliegend ist die Prozessen t schädigung beim mass geblichen Stundena nsatz von Fr. 200.-- auf Fr. 2‘0 00.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 4. August 2014 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab 1. November 2012 Anspruch auf eine halbe Invali den rente hat. Im Übrigen wird auf die Beschwerde nicht eingetreten. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Kaspar Gehring - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Pensionskasse Y.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannRyf

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2014.00866 IV.2014.00866

IV.2014.00866 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Käch

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiberin Ryf

Urteil vom 27. März 2015

Urteil vom 27. März 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring

vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner

Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich

Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: Pensionskasse Y.___

Pensionskasse Y.___ Beigeladene

Beigeladene Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1953, war zuletzt von Februar 2000 bis Oktober 2012 als Kassiererin bei der Firma Y.___ tätig, wobei der letzte Arbeitstag Anfang März 2012 war (vgl. Urk. 6/24 Ziff. 2.1 und Ziff. 2. 7, Urk. 6/24/9, Urk. 6/33/6 Ziff. 9).

1. X.___, geboren 1953, war zuletzt von Februar 2000 bis Oktober 2012 als Kassiererin bei der Firma Y.___ tätig, wobei der letzte Arbeitstag Anfang März 2012 war (vgl. Urk. 6/24 Ziff. 2.1 und Ziff. 2. 7, Urk. 6/24/9, Urk. 6/33/6 Ziff. 9). Unter Hinweis auf eine Bandscheibenproblematik meldete sich die Versicherte am 1 8. Mai 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an ( Urk. 6/7 Ziff. 6 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisch e und erwerbliche Situation ab und holte - nachdem sie der Ver si cher ten am 1 2. Oktober 2012 mitgeteilt hatte, dass zurzeit keine beruf lichen Ein gliederungsmassnahmen möglich seien ( Urk. 6/27) - bei m Zentrum Z.___ ein bidisz i plinäres (rheumatolo gisch-psy chiatrisches) Gutachten ein, das am 3 0. April 2013 erstattet wurde ( Urk. 6/39).

Unter Hinweis auf eine Bandscheibenproblematik meldete sich die Versicherte am 1 8. Mai 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug an ( Urk. 6/7 Ziff. 6 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinisch e und erwerbliche Situation ab und holte - nachdem sie der Ver si cher ten am 1 2. Oktober 2012 mitgeteilt hatte, dass zurzeit keine beruf lichen Ein gliederungsmassnahmen möglich seien ( Urk. 6/27) - bei m Zentrum Z.___ ein bidisz i plinäres (rheumatolo gisch-psy chiatrisches) Gutachten ein, das am 3 0. April 2013 erstattet wurde ( Urk. 6/39). Mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 ( Urk. 6/44) auferlegte die IV-Stelle der Versi cher ten eine Schadenminderungspflicht im Sinne der Durchführung einer medi kamentösen Behandlung der Schlafstörung sowie einer psychosomatischen Be handlung, vorzugsweise in einer Rehabilitationsklinik, einschliesslich medika mentöser Therapie. Nach neuerlichen Abklärungen betreffend die medizinische Situation und durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/56-57, Urk. 6/62) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 4. August 2014 einen Rentenan spruch ( Urk. 6/65 = Urk. 2).

Mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 ( Urk. 6/44) auferlegte die IV-Stelle der Versi cher ten eine Schadenminderungspflicht im Sinne der Durchführung einer medi kamentösen Behandlung der Schlafstörung sowie einer psychosomatischen Be handlung, vorzugsweise in einer Rehabilitationsklinik, einschliesslich medika mentöser Therapie. Nach neuerlichen Abklärungen betreffend die medizinische Situation und durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/56-57, Urk. 6/62) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 4. August 2014 einen Rentenan spruch ( Urk. 6/65 = Urk. 2). 2.

2. 2.1 Die Versicherte erhob am 5. September 2014 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 4. August 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, und die Be schwerdegegnerin sei zu verpflichten, die gesetzlich geschuldeten Leistungen zu erbringen, insbesondere eine Invalidenrente, eventuell Eingliederungsmass nah men ( Urk. 1 S. 2).

2.1 Die Versicherte erhob am 5. September 2014 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 4. August 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, und die Be schwerdegegnerin sei zu verpflichten, die gesetzlich geschuldeten Leistungen zu erbringen, insbesondere eine Invalidenrente, eventuell Eingliederungsmass nah men ( Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. Oktober 2014 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 1 1. Novem ber 2014 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 7).

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. Oktober 2014 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 1 1. Novem ber 2014 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 7). 2.2 Mit Gerichtsverfügung vom 1 2. Februar 2015 ( Urk. 8 ) wurde die zuständige Vor sorgeeinrichtung, die Pensionskasse Y.___, zum Prozess beigeladen. Diese liess sich innert angesetzter Frist nicht vernehmen (vgl. Urk. 10).

2.2 Mit Gerichtsverfügung vom 1 2. Februar 2015 ( Urk. 8 ) wurde die zuständige Vor sorgeeinrichtung, die Pensionskasse Y.___, zum Prozess beigeladen. Diese liess sich innert angesetzter Frist nicht vernehmen (vgl. Urk. 10). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All ge meinen Teilt des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit lieg t zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All ge meinen Teilt des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit lieg t zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgeset zes über die Invalidenversicher ung, IV G).

1.2 Bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgeset zes über die Invalidenversicher ung, IV G). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit be i ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworde n wäre (sog. Valideneinkommen ).

1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit be i ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworde n wäre (sog. Valideneinkommen ). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als Ka ssiererin aus somatischer Sicht zu 25 % arbeitsunfähig sei, womit ein Invaliditätsgrad von 25 % resultiere. Die gesundheitlichen Einschränkungen a us psychiatrischer Sich t hätten keine invalidisierende Auswirkung. Die Diagnose einer mittelgradi gen depressiven Episode weise nach der Rechtsprechung nicht die erforderliche In tensität auf, als dass sie als invalidisierend gelten könn e (S. 2 oben). Aus psy chiatrischer Sicht sei - in Abweichung vo m Gutachten - von keinem IV- rele vanten Gesundheitsschaden auszugehen (S. 2 Mitte).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als Ka ssiererin aus somatischer Sicht zu 25 % arbeitsunfähig sei, womit ein Invaliditätsgrad von 25 % resultiere. Die gesundheitlichen Einschränkungen a us psychiatrischer Sich t hätten keine invalidisierende Auswirkung. Die Diagnose einer mittelgradi gen depressiven Episode weise nach der Rechtsprechung nicht die erforderliche In tensität auf, als dass sie als invalidisierend gelten könn e (S. 2 oben). Aus psy chiatrischer Sicht sei - in Abweichung vo m Gutachten - von keinem IV- rele vanten Gesundheitsschaden auszugehen (S. 2 Mitte). 2.2 Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) demgegenüber gel tend, die im Z.___ -Gutachten fest gelegte Arbeitsfähigkeit aus somat ischer Sicht sei praktisch nicht realistisch, da anlässlich der Begutachtung nur eine Mo ment aufnahme erfolgt sei. Im Gutachten werde nicht berücksichtigt, dass d ie r adiku l ären Reizsymptome fluktuierend seien. Eine r adikuläre Problematik liege nun auch effektiv vor, wie die neusten Abklärungen und die bevorstehende Opera tio n in der Klinik A.___ zeigten. Das Z.___ -Gutachten sei somit über holt ( S. 5 Ziff. 6). Hinsichtlich der psychischen Beschwerden sei auf das von der Beschwer degegnerin eingeholte psychiatrische (Teil-)gutachten abzustellen, wel ch es auch von der Beschwerdegeg n erin als zuver lässig beurteilt worden sei. Daraus ergebe sich zweifelsfrei eine Arbeitsunfähigkeit v on 50 % aufgrund ei nes psychischen Leidens mit Krankheitswert beziehungsweise einer anhaltenden gesundheitli che n Einschränkung. Die B eschwerdegegnerin begründe nicht, wes halb nicht darauf abgestellt werden könne (S. 5 f. Ziff. 7 und Ziff. 7.1). Die Fest stellung zweier un bekannter Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen der Beschwerdegeg nerin, wonach es sich bei der Diagnose einer mit telgradigen depressiven Epis ode nicht um eine ver sicherte Gesundheitsstörung handle, treffe - aus näher darge legten Gründen - nicht zu ( S. 6 f. Ziff. 7. 3). Zudem habe sie (die Beschwerde führerin) die ihr auf erlegte Schadenminderungspflicht erfüllt und die vom Gut achter allenfalls vage formulierte Verbesserung sei nicht eingetre ten ( S. 7 Ziff. 7.4). Abgesehen davon habe die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf rechtliche s Gehör verletzt, da sie sich im angefochtenen Entscheid nicht mit den im Rahmen des Vorbe scheid verfahrens vorgebrachten Einwendungen auseinan dergesetzt (S. 4 Ziff. 5) und sich insbesondere auch nicht z u den beantragten Eingliederungsmassnahmen ge äussert habe (S. 7 f. Ziff. 8).

2.2 Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Beschwerde ( Urk. 1) demgegenüber gel tend, die im Z.___ -Gutachten fest gelegte Arbeitsfähigkeit aus somat ischer Sicht sei praktisch nicht realistisch, da anlässlich der Begutachtung nur eine Mo ment aufnahme erfolgt sei. Im Gutachten werde nicht berücksichtigt, dass d ie r adiku l ären Reizsymptome fluktuierend seien. Eine r adikuläre Problematik liege nun auch effektiv vor, wie die neusten Abklärungen und die bevorstehende Opera tio n in der Klinik A.___ zeigten. Das Z.___ -Gutachten sei somit über holt ( S. 5 Ziff. 6). Hinsichtlich der psychischen Beschwerden sei auf das von der Beschwer degegnerin eingeholte psychiatrische (Teil-)gutachten abzustellen, wel ch es auch von der Beschwerdegeg n erin als zuver lässig beurteilt worden sei. Daraus ergebe sich zweifelsfrei eine Arbeitsunfähigkeit v on 50 % aufgrund ei nes psychischen Leidens mit Krankheitswert beziehungsweise einer anhaltenden gesundheitli che n Einschränkung. Die B eschwerdegegnerin begründe nicht, wes halb nicht darauf abgestellt werden könne (S. 5 f. Ziff. 7 und Ziff. 7.1). Die Fest stellung zweier un bekannter Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen der Beschwerdegeg nerin, wonach es sich bei der Diagnose einer mit telgradigen depressiven Epis ode nicht um eine ver sicherte Gesundheitsstörung handle, treffe - aus näher darge legten Gründen - nicht zu ( S. 6 f. Ziff. 7. 3). Zudem habe sie (die Beschwerde führerin) die ihr auf erlegte Schadenminderungspflicht erfüllt und die vom Gut achter allenfalls vage formulierte Verbesserung sei nicht eingetre ten ( S. 7 Ziff. 7.4). Abgesehen davon habe die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf rechtliche s Gehör verletzt, da sie sich im angefochtenen Entscheid nicht mit den im Rahmen des Vorbe scheid verfahrens vorgebrachten Einwendungen auseinan dergesetzt (S. 4 Ziff. 5) und sich insbesondere auch nicht z u den beantragten Eingliederungsmassnahmen ge äussert habe (S. 7 f. Ziff. 8). 2.3 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin. Soweit die Beschwerdeführerin eventualiter die Zusprechung von Eingliederungsmass nah men beantragte, ist festzuhalten, dass in der angefochtenen Verfügung nur über den Anspruch auf eine Rente entschieden wurde, womit betreffend Ein gliede rungs massnahmen kein Anfechtungsobjekt vorliegt und insofern auf die Be schwe r de nicht eingetreten werden kann.

2.3 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin. Soweit die Beschwerdeführerin eventualiter die Zusprechung von Eingliederungsmass nah men beantragte, ist festzuhalten, dass in der angefochtenen Verfügung nur über den Anspruch auf eine Rente entschieden wurde, womit betreffend Ein gliede rungs massnahmen kein Anfechtungsobjekt vorliegt und insofern auf die Be schwe r de nicht eingetreten werden kann. Mit Vorbescheid vom 9. Januar 2014 ( Urk. 6/56) stellte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Wie sich a us der Übers chrift und auch aus der einleitenden Erwägung („Wir haben den Anspruch auf eine Invalidenrente geprüft“) des Vorbescheids ergibt, bildete Gegenstand der Leistungsprüfung nur die Rentenfrage. Im dagegen erhobenen Einwand vom 2 4. März 2014 ( Urk. 6/62) ersuchte die nunmehr rechtsanwaltlich vertretene Beschwerdeführerin eventualiter zwar wohl um Gewähr ung von Ein gliederungsmassnahmen. Indem sich die Beschwerdeg egnerin in der angefoch tenen Verfügung nicht zum Anspruch auf Eingliederungsmassnahm en äusserte, kann ihr - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin - indes keine Ge hörs verletzung vorgeworfen werden. N achdem Eingliederungsmassnahmen nicht Gegenstand des Vorbescheids vom 9. Januar 2014 waren, hat diesbezüg lich zur Wahrung des Gehörsanspruchs zunächst vielmehr ein (neuer) Vorbe scheid zu ergehen ( Art. 57a Abs. 1 IVG).

Mit Vorbescheid vom 9. Januar 2014 ( Urk. 6/56) stellte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Wie sich a us der Übers chrift und auch aus der einleitenden Erwägung („Wir haben den Anspruch auf eine Invalidenrente geprüft“) des Vorbescheids ergibt, bildete Gegenstand der Leistungsprüfung nur die Rentenfrage. Im dagegen erhobenen Einwand vom 2 4. März 2014 ( Urk. 6/62) ersuchte die nunmehr rechtsanwaltlich vertretene Beschwerdeführerin eventualiter zwar wohl um Gewähr ung von Ein gliederungsmassnahmen. Indem sich die Beschwerdeg egnerin in der angefoch tenen Verfügung nicht zum Anspruch auf Eingliederungsmassnahm en äusserte, kann ihr - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin - indes keine Ge hörs verletzung vorgeworfen werden. N achdem Eingliederungsmassnahmen nicht Gegenstand des Vorbescheids vom 9. Januar 2014 waren, hat diesbezüg lich zur Wahrung des Gehörsanspruchs zunächst vielmehr ein (neuer) Vorbe scheid zu ergehen ( Art. 57a Abs. 1 IVG). 3.

3. 3.1 Die Hausärztin der Beschwerdeführerin, Dr. med. B.___, Fachä rztin für Physikalische Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 1 8. Juni 2012 ( Urk. 6/23) fol gende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1):

3.1 Die Hausärztin der Beschwerdeführerin, Dr. med. B.___, Fachä rztin für Physikalische Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 1 8. Juni 2012 ( Urk. 6/23) fol gende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - chronisches lumboradikuläres Reizsyndrom L5 links bei Diskushernie L4/5 mit di skaler Kompression L5 links sowie ossärer und diskaler Spi nalkanalstenose L4/5

chronisches lumboradikuläres Reizsyndrom L5 links bei Diskushernie L4/5 mit di skaler Kompression L5 links sowie ossärer und diskaler Spi nalkanalstenose L4/5 - Retrolisthesis L5 um 3mm

Retrolisthesis L5 um 3mm - bilaterale Protrusion L5/S1

bilaterale Protrusion L5/S1 - Diskusprotrusion L2/3, L3/4 und L4/5, Status nach Facettenge lenksinfiltration L4/5 und L5/S1 links

Diskusprotrusion L2/3, L3/4 und L4/5, Status nach Facettenge lenksinfiltration L4/5 und L5/S1 links - Status nach traumatischer Aktivierung der Lumboischialgien nach Sturz am 3. Mai 2011

Status nach traumatischer Aktivierung der Lumboischialgien nach Sturz am 3. Mai 2011 - chronisches Zervikovertebralsyndrom bei Osteochondrose mit medio rechts lateraler Diskushernie C5/6 mit Duralsackimpression

chronisches Zervikovertebralsyndrom bei Osteochondrose mit medio rechts lateraler Diskushernie C5/6 mit Duralsackimpression - bilaterale Diskushernie C6/7

bilaterale Diskushernie C6/7 - mediane Protrusion Th1/2

mediane Protrusion Th1/2 - Ulcus ventriculi

Ulcus ventriculi - Ponstanunverträglichkeit

Ponstanunverträglichkeit - reaktive Depression mit Panikattacken

reaktive Depression mit Panikattacken Sie führte aus, aufgrund der Zervikobrachialgien und Lumboischialgien sei die Beschwerdeführerin als Kassiererin seit 1 3. Oktober 2011 zu 50 % arbeitsunfä hig. Davor sei sie vom 4. Mai bis 2 8. August 2011 zu 100 % und vom 2 9. September bis 1 2. Oktober 2011 zu 60 % arbeitsunfähig gewesen ( Ziff. 1.6). Wechsel be l as ten de Tätigkeiten seien ihr im Umfang von 50 % zumutbar ( Urk. 6/23/4).

Sie führte aus, aufgrund der Zervikobrachialgien und Lumboischialgien sei die Beschwerdeführerin als Kassiererin seit 1 3. Oktober 2011 zu 50 % arbeitsunfä hig. Davor sei sie vom 4. Mai bis 2 8. August 2011 zu 100 % und vom 2 9. September bis 1 2. Oktober 2011 zu 60 % arbeitsunfähig gewesen ( Ziff. 1.6). Wechsel be l as ten de Tätigkeiten seien ihr im Umfang von 50 % zumutbar ( Urk. 6/23/4). 3.2 Am 1 5. Oktober 2012 ( Urk. 6/28/5-8) berichteten Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. phil. D.___, klinischer Psychologe und Supervisor, und M ag. phil. E.___, Psychologe FSP, Zentrum F.___, die Beschwerdeführerin stehe seit 1 8. Juli 2012 unun ter brochen in ihrer tagesklinischen Behandlung ( Ziff. 1.2). N ebst den be reits von Dr. B.___ ge nannten somatischen Diagnosen nannten sie fol gende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1):

3.2 Am 1 5. Oktober 2012 ( Urk. 6/28/5-8) berichteten Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. phil. D.___, klinischer Psychologe und Supervisor, und M ag. phil. E.___, Psychologe FSP, Zentrum F.___, die Beschwerdeführerin stehe seit 1 8. Juli 2012 unun ter brochen in ihrer tagesklinischen Behandlung ( Ziff. 1.2). N ebst den be reits von Dr. B.___ ge nannten somatischen Diagnosen nannten sie fol gende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)

mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)

anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) - Panikstörung ( ICD-10 F41.0 )

Panikstörung ( ICD-10 F41.0 ) Zur Arbeitsfähigkeit führten sie aus, i n der bisherigen Tätigkeit als ehemalige Betriebsmitarbeiterin sei die Beschwerdeführerin seit 6. März 2012 zu 100 % arbeitsunfähig. Die Arbeitsleistung (Konstanz, Ausdauer, Müdigkeit, Leistungs ver minderung ) könne auf dem Hintergrund der mittelgradigen depressiven Episo den mit somatischem Syndrom und den unerwarteten, unkontrollierten, plötzlich auf tretenden Panikattacken nicht im erforderlichen Ausmass erbracht werden ( Ziff. 1.7). Wegen der fortgeschrittenen Chronifizierung und dem unge nügenden Erfolg der bisherigen Therapien sei die Prognose als negativ zu beur teilen ( Ziff. 1.8).

Zur Arbeitsfähigkeit führten sie aus, i n der bisherigen Tätigkeit als ehemalige Betriebsmitarbeiterin sei die Beschwerdeführerin seit 6. März 2012 zu 100 % arbeitsunfähig. Die Arbeitsleistung (Konstanz, Ausdauer, Müdigkeit, Leistungs ver minderung ) könne auf dem Hintergrund der mittelgradigen depressiven Episo den mit somatischem Syndrom und den unerwarteten, unkontrollierten, plötzlich auf tretenden Panikattacken nicht im erforderlichen Ausmass erbracht werden ( Ziff. 1.7). Wegen der fortgeschrittenen Chronifizierung und dem unge nügenden Erfolg der bisherigen Therapien sei die Prognose als negativ zu beur teilen ( Ziff. 1.8). 3.3 Am 8. Januar 2013 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag des Krankentag geldversicherers durch Dr. med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, untersucht. In ihrer gleichentags erstatteten psychiatrischen Kurz beurteilung ( Urk. 6/33/4-9) nannte Dr. G.___ als psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mi ttelgradige depressive Episode, ICD-10 F32.1 ( Ziff. 12 ). Sie führte a us, die aktuell anhaltende Arbeitsunfä higkeit habe einige Monate nach einem Sturz in der Badewanne mit Krank schrei bung im Dezember 2011 begonnen. Zur Dekompensation hätten zum ei nen die er schwerenden Arbeitsplatzbedingungen beigetragen, zum andern sei die de pressive Symptomatik aber auch im Rahmen der gesamten unter „ soma tische Dia g n osen“ (vgl. Ziff. 12) verzeichneten objektivierbaren Schmerzsymp tomatik zu begreifen. Aktuell erfülle die Versicherte die Diagnose einer mittel gradige n depressiven Episode. Diese sei jedoch bis anhin noch nicht behandelt worden (die Beschwer deführerin werde weder psychopharmakologisch noch - bei einer Sitz ungsfre quenz von zwei Sitzungen pro Monat - psychiatrisch-psy chothera peutisch aus reichend behandelt). Bei adäquater Behandlung sei inner halb der kom menden drei Monate von einer Besserung auszugehen. Die Diag nose einer Panikstörung erfülle die Beschwerdeführerin nicht. Sie erleide unter anderem be i ihren Enge gefühlen in der Brust keine wiederkehrenden schweren Angst atta cken und auch keine Ängste zu sterben; die Symptomatik sei nicht aus geprägt genug. Die Diag nose ein er somatoformen Schmerzstörung, wie sie die Kollegen des Zentrums F.___ geste llt hätten, könne angesichts der Diagnoseliste mit ob jek tivier ba ren Befunden nicht gestützt werden. Ebenso sei die attestierte 100%ig e Arbeits un fähigkeit als Kassie rerin sowie in angepasster Tätigkeit schwer nach voll ziehbar ( Ziff. 13 zweiter Ab satz). Aus psychiatrischer Perspektive sei zum aktu ell en Zeit punkt aufgrund der unbehandelten depressiven Episode ab Untersuch ungs datum von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Die Einschränk ung en seien dem Mini-IC F (vgl. Ziff. 11) zu entnehmen ( Ziff. 14).

3.3 Am 8. Januar 2013 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag des Krankentag geldversicherers durch Dr. med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, untersucht. In ihrer gleichentags erstatteten psychiatrischen Kurz beurteilung ( Urk. 6/33/4-9) nannte Dr. G.___ als psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mi ttelgradige depressive Episode, ICD-10 F32.1 ( Ziff. 12 ). Sie führte a us, die aktuell anhaltende Arbeitsunfä higkeit habe einige Monate nach einem Sturz in der Badewanne mit Krank schrei bung im Dezember 2011 begonnen. Zur Dekompensation hätten zum ei nen die er schwerenden Arbeitsplatzbedingungen beigetragen, zum andern sei die de pressive Symptomatik aber auch im Rahmen der gesamten unter „ soma tische Dia g n osen“ (vgl. Ziff. 12) verzeichneten objektivierbaren Schmerzsymp tomatik zu begreifen. Aktuell erfülle die Versicherte die Diagnose einer mittel gradige n depressiven Episode. Diese sei jedoch bis anhin noch nicht behandelt worden (die Beschwer deführerin werde weder psychopharmakologisch noch - bei einer Sitz ungsfre quenz von zwei Sitzungen pro Monat - psychiatrisch-psy chothera peutisch aus reichend behandelt). Bei adäquater Behandlung sei inner halb der kom menden drei Monate von einer Besserung auszugehen. Die Diag nose einer Panikstörung erfülle die Beschwerdeführerin nicht. Sie erleide unter anderem be i ihren Enge gefühlen in der Brust keine wiederkehrenden schweren Angst atta cken und auch keine Ängste zu sterben; die Symptomatik sei nicht aus geprägt genug. Die Diag nose ein er somatoformen Schmerzstörung, wie sie die Kollegen des Zentrums F.___ geste llt hätten, könne angesichts der Diagnoseliste mit ob jek tivier ba ren Befunden nicht gestützt werden. Ebenso sei die attestierte 100%ig e Arbeits un fähigkeit als Kassie rerin sowie in angepasster Tätigkeit schwer nach voll ziehbar ( Ziff. 13 zweiter Ab satz). Aus psychiatrischer Perspektive sei zum aktu ell en Zeit punkt aufgrund der unbehandelten depressiven Episode ab Untersuch ungs datum von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Die Einschränk ung en seien dem Mini-IC F (vgl. Ziff. 11) zu entnehmen ( Ziff. 14). 3.4 Am 3 0. April 2013 erstatteten PD Dr. med. H.___, Facharzt für Phy sikali sche Medizin und Rehabilitation/ Rheumatol o gie, Zentrum Z.___, und Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt Klinik J.___, ein Gutachten im Auftra g der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6 /39). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 2 Ziff. 1.1) und Röntgenbilder (S. 4 f. Ziff. 3.1), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 3 f. Ziff. 2), die am 2 5. und 2 6. Februar 2013 erhobenen Untersuchungsbefunde (S. 4 Ziff. 3) inklusive Er geb nisse der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit, EFL (S. 11 ff. ) sowie die am 1 5. Februar 2013 erfolgte psychiatrische Be gutach tung durch Dr. I.___ (Gutachten vom 1 9. Februar 2013, Urk. 6/34; vgl. S. 1 unten).

3.4 Am 3 0. April 2013 erstatteten PD Dr. med. H.___, Facharzt für Phy sikali sche Medizin und Rehabilitation/ Rheumatol o gie, Zentrum Z.___, und Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt Klinik J.___, ein Gutachten im Auftra g der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6 /39). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 2 Ziff. 1.1) und Röntgenbilder (S. 4 f. Ziff. 3.1), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 3 f. Ziff. 2), die am 2 5. und 2 6. Februar 2013 erhobenen Untersuchungsbefunde (S. 4 Ziff. 3) inklusive Er geb nisse der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit, EFL (S. 11 ff. ) sowie die am 1 5. Februar 2013 erfolgte psychiatrische Be gutach tung durch Dr. I.___ (Gutachten vom 1 9. Februar 2013, Urk. 6/34; vgl. S. 1 unten). Die Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Ar beits fähigkeit ( S. 6 f. ):

Die Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Ar beits fähigkeit ( S. 6 f. ): - chronisches lumbospondylogenes Syndrom

chronisches lumbospondylogenes Syndrom - aktuell ohne radikuläre Reiz- oder sichere Ausfal lkomponente

aktuell ohne radikuläre Reiz- oder sichere Ausfal lkomponente - rechts lokalisierte degenerative Veränderungen L5/S1 deutlich stärker wie L4/5, strukturell stabil über Jahre

rechts lokalisierte degenerative Veränderungen L5/S1 deutlich stärker wie L4/5, strukturell stabil über Jahre - ohne sensomotorische Ausfälle

ohne sensomotorische Ausfälle - ausgeprägtes dysf unktionales Krankheitsverhalten

ausgeprägtes dysf unktionales Krankheitsverhalten - aktuell klinisch wenig aktives myofaszial betontes Zervikovertebralsyn drom

aktuell klinisch wenig aktives myofaszial betontes Zervikovertebralsyn drom - gegebenenfalls verbessert durch fehlende Arbeitsbelastung

gegebenenfalls verbessert durch fehlende Arbeitsbelastung - mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.11)

mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.11) Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter eine psychophysische Erschöpfung bei Klaustrophobie (S. 7 oben).

Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter eine psychophysische Erschöpfung bei Klaustrophobie (S. 7 oben). Sie führten aus, aus rein somatischer Sicht bestünden strukturelle Veränderun gen mit episodenhaft verlaufenden Rückenschmerzen sowie belastungsabhängi gen Nackenschmerzen mit Bedarf von vermehrten Pausen bei der Ausübung ei ner statisch-monotonen, überwiegend sitzenden Tätigkeit (S. 9 Ziff. 7.1). Wäh rend die Beschwerdeführerin bei der klinischen Untersuchung ein adäquates Krank heits verhalten gezeigt habe, habe sie sich bei der EFL auf einem sehr tie fen Niveau limitiert, Inkonsistenzen gezeigt und die „Minimal Performance“ bei den Belast barkeitstests nur knapp erreicht. Entsprechend sei die Erstellung eines Zu mut bar keitsprofils erschwert und es müssten medizinisch-theoretische Über leg ungen hinzukommen (S. 6 Mitte).

Sie führten aus, aus rein somatischer Sicht bestünden strukturelle Veränderun gen mit episodenhaft verlaufenden Rückenschmerzen sowie belastungsabhängi gen Nackenschmerzen mit Bedarf von vermehrten Pausen bei der Ausübung ei ner statisch-monotonen, überwiegend sitzenden Tätigkeit (S. 9 Ziff. 7.1). Wäh rend die Beschwerdeführerin bei der klinischen Untersuchung ein adäquates Krank heits verhalten gezeigt habe, habe sie sich bei der EFL auf einem sehr tie fen Niveau limitiert, Inkonsistenzen gezeigt und die „Minimal Performance“ bei den Belast barkeitstests nur knapp erreicht. Entsprechend sei die Erstellung eines Zu mut bar keitsprofils erschwert und es müssten medizinisch-theoretische Über leg ungen hinzukommen (S. 6 Mitte). Im psychiatrischen Teilgutachten sei als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symp to men (ICD-10 F32.1) und damit auch eine Einschränkung der zumutbaren Will ens anstrengung bei der Überwindung der Beschwerden zur Ausübung einer be ruf lichen Tätigkeit bestätigt worden. Allerdings habe eine volle Arbeitsun fähig keit im Vergleich zu den Voruntersuchungen auch nicht bestätigt werden können (S. 6 unten).

Im psychiatrischen Teilgutachten sei als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symp to men (ICD-10 F32.1) und damit auch eine Einschränkung der zumutbaren Will ens anstrengung bei der Überwindung der Beschwerden zur Ausübung einer be ruf lichen Tätigkeit bestätigt worden. Allerdings habe eine volle Arbeitsun fähig keit im Vergleich zu den Voruntersuchungen auch nicht bestätigt werden können (S. 6 unten). Die Arbeitsfähigkeit sei hauptsächlich durch ein psychisches Leiden einge schränkt, die angestammte Tätigkeit zusätzlich durch eine somatische Proble ma tik. Psy chosoziale Aspekte seien bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nich t berück sichtigt worden. Hier dürften zusätzlich motivationale Faktoren mit wir ken, welche selbstverständlich keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähig keit hätten (S. 9 Ziff. 7.3).

Die Arbeitsfähigkeit sei hauptsächlich durch ein psychisches Leiden einge schränkt, die angestammte Tätigkeit zusätzlich durch eine somatische Proble ma tik. Psy chosoziale Aspekte seien bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nich t berück sichtigt worden. Hier dürften zusätzlich motivationale Faktoren mit wir ken, welche selbstverständlich keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähig keit hätten (S. 9 Ziff. 7.3). Die angestammte Tätigkeit als Kassiererin sei der Beschwerdefüh rerin aus rein rheu matologisch- orthopädischer Sicht einerseits aufgrund der vorhandenen struk turellen Ver änderungen und andererseits der beruflichen Anforderungen einer überwiegend sitzenden Tätigkeit mit statisch-monotonen Anteilen auch der oberen Extremi täten lediglich im Umfang von sechs Stunden (ganztags mit zwei Stunden ver mehrten Pausen) zum utbar. Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit von 50 % seit Mai 201 2. Entsprechend sei inter dis ziplinär von einer 50% igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Kassiere rin auszugehen. Initial sei die Arbeitsfähigkeit stärker somatisch bedingt gewe sen, mit einer vollen Arbeitsunfähigkeit vom 4. Mai bis 2 8. August 2011, einer 60%igen A rbeitsunfähigkeit vom 2 9. September bis 1 2. Oktober 2011 und einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit seit 1 3. Oktober 2011 (S. 8 Ziff. 5.1).

Die angestammte Tätigkeit als Kassiererin sei der Beschwerdefüh rerin aus rein rheu matologisch- orthopädischer Sicht einerseits aufgrund der vorhandenen struk turellen Ver änderungen und andererseits der beruflichen Anforderungen einer überwiegend sitzenden Tätigkeit mit statisch-monotonen Anteilen auch der oberen Extremi täten lediglich im Umfang von sechs Stunden (ganztags mit zwei Stunden ver mehrten Pausen) zum utbar. Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit von 50 % seit Mai 201 2. Entsprechend sei inter dis ziplinär von einer 50% igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Kassiere rin auszugehen. Initial sei die Arbeitsfähigkeit stärker somatisch bedingt gewe sen, mit einer vollen Arbeitsunfähigkeit vom 4. Mai bis 2 8. August 2011, einer 60%igen A rbeitsunfähigkeit vom 2 9. September bis 1 2. Oktober 2011 und einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit seit 1 3. Oktober 2011 (S. 8 Ziff. 5.1). E ine wechsel positionierte leichte bis knapp mittelschwere Tätigkeit, in welcher selten mit Lasten bis zu 15 kg und nur manchmal mit Last en bis 10 kg hantiert werden müsse, sei der Beschwerdeführer in grund s ä tzlich ganztags zumutbar. Aus psychiatrischer Sicht bestehe auch in e iner angepassten Tätigke i t eine 50%ige Arbeitsfähigkeit seit Mai 2012, wobei sehr hohe Anforderungen an die Konzen tra tion und die Schnelligkeit sowie ein schneller Wechsel in den Ar beitsab läu fen sowie Nachtarbeit vermieden werden sollten. Eine 50%ige Ar beits tätigkeit in einer angepassten Tätigkeit wäre der Beschwerdeführerin ret rospektiv zu min dest ab 1 3. Oktober 2011 und - bis zu der psychisch bedingten 50%igen Arbeits unfähigkeit ab Mai 2012 - vorübergehend vermutlich auch in einem höheren Umfang zumutbar gewesen (S. 8 Ziff. 5.2).

E ine wechsel positionierte leichte bis knapp mittelschwere Tätigkeit, in welcher selten mit Lasten bis zu 15 kg und nur manchmal mit Last en bis 10 kg hantiert werden müsse, sei der Beschwerdeführer in grund s ä tzlich ganztags zumutbar. Aus psychiatrischer Sicht bestehe auch in e iner angepassten Tätigke i t eine 50%ige Arbeitsfähigkeit seit Mai 2012, wobei sehr hohe Anforderungen an die Konzen tra tion und die Schnelligkeit sowie ein schneller Wechsel in den Ar beitsab läu fen sowie Nachtarbeit vermieden werden sollten. Eine 50%ige Ar beits tätigkeit in einer angepassten Tätigkeit wäre der Beschwerdeführerin ret rospektiv zu min dest ab 1 3. Oktober 2011 und - bis zu der psychisch bedingten 50%igen Arbeits unfähigkeit ab Mai 2012 - vorübergehend vermutlich auch in einem höheren Umfang zumutbar gewesen (S. 8 Ziff. 5.2). Betreffend die Verbesserungsmöglichk e i t en aus psychiatrischer Sicht verwiesen die Gutachter auf das psychiatrische Teilgutachten (S. 9 Ziff. 6.2). Darin führte Dr. I.___ aus, dass die Beschwerdeführerin primär eine fachgerechte medika men töse Einstellung der Schlafstörungen und der depressiven Störung benötige. Dazu empfehle er dringend eine vier- bis sechswöchige stationäre psychosoma ti s che Rehabilitation zwecks Verbesserung der körperlichen und geistigen Leis tungs fähigkeit, Stabilisierung der Stimmungslage und Wiederherstellung der vollen Arbeitsfähigkeit ( Urk. 6/34 S. 9 Ziff. 8.1-2). U nter intensiven therapeut i schen Massnahmen inklusive fachgerechter Einstellung der Psychopharmako therapie sei mit einer vollständigen Rückbildung der depressiven Symptomatik und der Wiederherstellung einer vollen Arbeitsfähigkeit zu rechnen ( Urk. 6/34 S. 8 unten).

Betreffend die Verbesserungsmöglichk e i t en aus psychiatrischer Sicht verwiesen die Gutachter auf das psychiatrische Teilgutachten (S. 9 Ziff. 6.2). Darin führte Dr. I.___ aus, dass die Beschwerdeführerin primär eine fachgerechte medika men töse Einstellung der Schlafstörungen und der depressiven Störung benötige. Dazu empfehle er dringend eine vier- bis sechswöchige stationäre psychosoma ti s che Rehabilitation zwecks Verbesserung der körperlichen und geistigen Leis tungs fähigkeit, Stabilisierung der Stimmungslage und Wiederherstellung der vollen Arbeitsfähigkeit ( Urk. 6/34 S. 9 Ziff. 8.1-2). U nter intensiven therapeut i schen Massnahmen inklusive fachgerechter Einstellung der Psychopharmako therapie sei mit einer vollständigen Rückbildung der depressiven Symptomatik und der Wiederherstellung einer vollen Arbeitsfähigkeit zu rechnen ( Urk. 6/34 S. 8 unten). 3.5 In seiner Stellungahme vom 1 7. Mai 2013 ( Urk. 6/ 5 4/3 ff.) führte Dr. med. K.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, Rheumatologie und Hämato logie, Regio naler Ä rztlicher Dienst (RAD), aus, das eingeholte Gutachten sei in der Dar legung der medizinischen Zusammenhänge einleuchtend und die gezo genen Schluss folgerungen würden in nachvollziehbarer Weise hergeleitet ( Urk. 6/54/4 oben). I n der bisherigen Tätigkeit als Kassiererin sei seit 1 3. Oktober 2011 aus rheumatologischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von 25 % (ganztä g ige Arbeits tätigkeit mit zwei Stunden Pause pro Tag) und aus psy chiatrischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % und damit zusam mengefasst von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % auszugehen. In angepasster Tätigkeit bestehe seit Mai 2012 eine Arbeits fähigkeit von 50 % ( Urk. 6/54/4 Mitte). Dringend zu emp fehlen sei eine ärztliche medikamentöse Behandlung der Schlafstörun g und eine psychosomatische Beh andlung, vorzugsweise in ei ner Rehabilit ationsklinik, ein schliesslich medikamentöser Therapie. Durch diese Massnahmen könne die Ar beits fähigkeit aus psychiatrischer Sicht wieder voll umfänglich hergestellt werden, was einer Reduktion der Arbeitsunfähigkeit in angepasste r Tätigkeit um 25 % ent spreche ( Urk. 6/54/4 unten).

3.5 In seiner Stellungahme vom 1 7. Mai 2013 ( Urk. 6/ 5 4/3 ff.) führte Dr. med. K.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, Rheumatologie und Hämato logie, Regio naler Ä rztlicher Dienst (RAD), aus, das eingeholte Gutachten sei in der Dar legung der medizinischen Zusammenhänge einleuchtend und die gezo genen Schluss folgerungen würden in nachvollziehbarer Weise hergeleitet ( Urk. 6/54/4 oben). I n der bisherigen Tätigkeit als Kassiererin sei seit 1 3. Oktober 2011 aus rheumatologischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von 25 % (ganztä g ige Arbeits tätigkeit mit zwei Stunden Pause pro Tag) und aus psy chiatrischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % und damit zusam mengefasst von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % auszugehen. In angepasster Tätigkeit bestehe seit Mai 2012 eine Arbeits fähigkeit von 50 % ( Urk. 6/54/4 Mitte). Dringend zu emp fehlen sei eine ärztliche medikamentöse Behandlung der Schlafstörun g und eine psychosomatische Beh andlung, vorzugsweise in ei ner Rehabilit ationsklinik, ein schliesslich medikamentöser Therapie. Durch diese Massnahmen könne die Ar beits fähigkeit aus psychiatrischer Sicht wieder voll umfänglich hergestellt werden, was einer Reduktion der Arbeitsunfähigkeit in angepasste r Tätigkeit um 25 % ent spreche ( Urk. 6/54/4 unten). 3.6 Mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 ( Urk. 6/44) teilte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit, die Abklärungen hätten ergeben, dass ihre Erwerbsfä higkeit mit einer ärztlichen medikamentösen Behandlung der Schlafstörung so wie einer psychosomatischen Behandlung, vorzugsweise in einer Rehabilitati ons klinik, einschliesslich medikamentöser Therapie wesentlich verbessert wer den könne. Sie forderte die Beschwerdeführerin auf, diese Massnahme mit ihrem Haus arzt umzusetzen (S. 1 Ziff. 2) und wies sie auf ihre Schadenminderungs pflicht hin (S. 2 Ziff. 4). Sie hielt fest, dass sie das Abklärungsverfahren wäh rend dieser Zeit sistieren und keinen Entscheid bezüglich eines allfälligen IV-Renten anspruchs fällen werde. Nachdem sie (die Beschwerdeführerin) die er wähnte Mass nahme durchgeführt habe, werde sie die Abklärungen wieder auf nehmen und danach entscheiden, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Inva li denrente habe (S. 1 Ziff. 3). Sollte sie sich der Therapie nicht unterziehen, werde ihr Renten anspruch so beurteilt, als ob die Massnahme durchgeführt worden wäre, was zur Ableh nung oder Kürzung der Rente führen könne (S. 2 Ziff. 4). Schliesslich setzte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin eine Frist von zwei Mo naten an, um mitzuteilen, wann und wo sie die erwähnte Massnahme durch führen werde (S. 2 Ziff. 5).

3.6 Mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 ( Urk. 6/44) teilte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit, die Abklärungen hätten ergeben, dass ihre Erwerbsfä higkeit mit einer ärztlichen medikamentösen Behandlung der Schlafstörung so wie einer psychosomatischen Behandlung, vorzugsweise in einer Rehabilitati ons klinik, einschliesslich medikamentöser Therapie wesentlich verbessert wer den könne. Sie forderte die Beschwerdeführerin auf, diese Massnahme mit ihrem Haus arzt umzusetzen (S. 1 Ziff. 2) und wies sie auf ihre Schadenminderungs pflicht hin (S. 2 Ziff. 4). Sie hielt fest, dass sie das Abklärungsverfahren wäh rend dieser Zeit sistieren und keinen Entscheid bezüglich eines allfälligen IV-Renten anspruchs fällen werde. Nachdem sie (die Beschwerdeführerin) die er wähnte Mass nahme durchgeführt habe, werde sie die Abklärungen wieder auf nehmen und danach entscheiden, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Inva li denrente habe (S. 1 Ziff. 3). Sollte sie sich der Therapie nicht unterziehen, werde ihr Renten anspruch so beurteilt, als ob die Massnahme durchgeführt worden wäre, was zur Ableh nung oder Kürzung der Rente führen könne (S. 2 Ziff. 4). Schliesslich setzte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin eine Frist von zwei Mo naten an, um mitzuteilen, wann und wo sie die erwähnte Massnahme durch führen werde (S. 2 Ziff. 5). Mit Schreiben vom 5. August 2013 ( Urk. 6/46/1) erkundigte sich die Beschwer de gegnerin bei der Beschwerdeführerin, wo sie die angeordne te Behandlung durch führen lasse. Am 1 6. August 2013 teilte die Beschwerdeführerin mit, dass sie im Zentrum L.___ und durch Dr. B.___ be han delt werde ( Urk. 6/46/2).

Mit Schreiben vom 5. August 2013 ( Urk. 6/46/1) erkundigte sich die Beschwer de gegnerin bei der Beschwerdeführerin, wo sie die angeordne te Behandlung durch führen lasse. Am 1 6. August 2013 teilte die Beschwerdeführerin mit, dass sie im Zentrum L.___ und durch Dr. B.___ be han delt werde ( Urk. 6/46/2). 3.7 Am 1 4. Oktober 2013 berichteten med. pract. M.___, Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie, N.___, MSc Psychologe, und wie de rum Dr. D.___, diesmal Zentrum L.___ ( Urk. 6/51 /6-9), die Beschwerdeführerin stehe seit 1 4. August 2013 ununterbrochen in ihrer ambulanten tagesklinischen Be hand lung ( Ziff. 1.2). Sie nehme am tagesklinischen Behandlungsprogramm, be ste hend aus Einzeltherapie, Gruppentherapien sowie Sport- und Bewegungs the ra pien, teil und werde med ikamentös behandelt ( Ziff. 1.5)

3.7 Am 1 4. Oktober 2013 berichteten med. pract. M.___, Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie, N.___, MSc Psychologe, und wie de rum Dr. D.___, diesmal Zentrum L.___ ( Urk. 6/51 /6-9), die Beschwerdeführerin stehe seit 1 4. August 2013 ununterbrochen in ihrer ambulanten tagesklinischen Be hand lung ( Ziff. 1.2). Sie nehme am tagesklinischen Behandlungsprogramm, be ste hend aus Einzeltherapie, Gruppentherapien sowie Sport- und Bewegungs the ra pien, teil und werde med ikamentös behandelt ( Ziff. 1.5) Die Arbeitsleistung (Konstanz, Ausdauer, Müdigkeit, Leistungsverminderung) könne auf dem Hintergrund der mittelgradigen depressiven Episoden mit soma tischem Syndrom und den unerwarteten, unkontrollierten, plötzlich auftreten den Panikattacken nicht im erforderlichen Ausmass erbracht werden. Die Be schwerdeführerin habe schon mehrere Rückfälle erlitten, leide an erheblichen Konzentrationsproblemen, Schlafstörungen und Schmerzattacken, was be i ihr Un ruhe und Nervosität verursache und zu schneller Übermüdung und Überfor de rung führe. Aufgrund d ieses Leistungsprofils und ihrer Diagnose, mitte l gra dige depressive Episode, Gelenksrheuma und posttraumatische Belastungsstö rung (PTBS), sei die Beschwerdeführerin in einem stark labilen Zustand und zu 100 % arbeitsunfähig für sämtliche Tätigkeiten in der freien Marktwirtschaft und auch für angepasste Tätigkeiten. Eine Arbeit in angepasster Tätigkeit sei nicht rea lis tisch, die Beschwerdeführerin sei zurz eit mit dem eigenen Haushalt und der Ad mi ni stration bereits am Limit ihrer Belastbarkeit und müsse dabei viele Pausen machen. Der Ehemann unterstütze sie im Haushalt ( Urk. 6/51/6).

Die Arbeitsleistung (Konstanz, Ausdauer, Müdigkeit, Leistungsverminderung) könne auf dem Hintergrund der mittelgradigen depressiven Episoden mit soma tischem Syndrom und den unerwarteten, unkontrollierten, plötzlich auftreten den Panikattacken nicht im erforderlichen Ausmass erbracht werden. Die Be schwerdeführerin habe schon mehrere Rückfälle erlitten, leide an erheblichen Konzentrationsproblemen, Schlafstörungen und Schmerzattacken, was be i ihr Un ruhe und Nervosität verursache und zu schneller Übermüdung und Überfor de rung führe. Aufgrund d ieses Leistungsprofils und ihrer Diagnose, mitte l gra dige depressive Episode, Gelenksrheuma und posttraumatische Belastungsstö rung (PTBS), sei die Beschwerdeführerin in einem stark labilen Zustand und zu 100 % arbeitsunfähig für sämtliche Tätigkeiten in der freien Marktwirtschaft und auch für angepasste Tätigkeiten. Eine Arbeit in angepasster Tätigkeit sei nicht rea lis tisch, die Beschwerdeführerin sei zurz eit mit dem eigenen Haushalt und der Ad mi ni stration bereits am Limit ihrer Belastbarkeit und müsse dabei viele Pausen machen. Der Ehemann unterstütze sie im Haushalt ( Urk. 6/51/6). 3.8 Am 2 4. Oktober 2013 erstatteten Dr. med. O.___, Fachärztin für Psychiat rie und Psychotherapie, und Dr. med. P.___, Facharzt für P sychiatrie und Psychotherapie, eine Aktenbeurteilung im Auftrag des Krankentaggeldversi che rers ( Urk. 6/52/3-9). Darin übten sie Kritik an einem Bericht der Ärzte und Psy chologen des Zentrums F.___ vom 2 8. Dezember 2012 (S. 2 f.) und nahmen Stellung zum Bericht von Dr. G.___ vom 8. Januar 201 3. Den von Dr. G.___ erhobe ne n psy chopathologischen Befund bezeichneten sie als vollständig, nachvoll ziehbar so wie den AMDP-Kriterien entsprechend und die Evaluation und Ein schätzung hin sichtlich der aktuellen, konkreten Arbeitsfähigkeit als korrekt (S. 3 oben). Zu m psychiatrischen Gutachten von Dr. I.___ führten sie aus, dass der psycho pa thologische Befund sehr knapp gehalten sei. Warum die von Dr. I.___ diag nos tizierte mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen zu einer andauernden und bleibenden Einschränkung der Arbeits fähigkeit führen solle, sei nicht nachvollziehbar, denn es handle sich um eine behandelbare Störung. Sofern eine konsequente und adäquate Therapie erfolge, müsste mit einer Voll remission innerhalb von zwei bis drei Monaten gerechnet werden. Für den Be handlungszeitraum weniger Monate könne daher von einer Einschränku ng von 50 % ausgegangen werden (S. 3 f.). Soweit die behandeln den Ärzte des Zentrums F.___ in einem weiteren Bericht vom 2 4. Juni 2012 ausführten, dass nach 26 Sitzungen kein gewünschter Erfolg zu erzielen gewesen sei, sollte die Behandlungs me tho d e dringend neu evaluiert werden. Eine suffizie n te anti depressive Medikation sei anscheinend immer noch nicht etabliert und eine Compliancekontrolle an schei nend nie durchgeführt worden (S. 4 Mitte).

3.8 Am 2 4. Oktober 2013 erstatteten Dr. med. O.___, Fachärztin für Psychiat rie und Psychotherapie, und Dr. med. P.___, Facharzt für P sychiatrie und Psychotherapie, eine Aktenbeurteilung im Auftrag des Krankentaggeldversi che rers ( Urk. 6/52/3-9). Darin übten sie Kritik an einem Bericht der Ärzte und Psy chologen des Zentrums F.___ vom 2 8. Dezember 2012 (S. 2 f.) und nahmen Stellung zum Bericht von Dr. G.___ vom 8. Januar 201 3. Den von Dr. G.___ erhobe ne n psy chopathologischen Befund bezeichneten sie als vollständig, nachvoll ziehbar so wie den AMDP-Kriterien entsprechend und die Evaluation und Ein schätzung hin sichtlich der aktuellen, konkreten Arbeitsfähigkeit als korrekt (S. 3 oben). Zu m psychiatrischen Gutachten von Dr. I.___ führten sie aus, dass der psycho pa thologische Befund sehr knapp gehalten sei. Warum die von Dr. I.___ diag nos tizierte mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen zu einer andauernden und bleibenden Einschränkung der Arbeits fähigkeit führen solle, sei nicht nachvollziehbar, denn es handle sich um eine behandelbare Störung. Sofern eine konsequente und adäquate Therapie erfolge, müsste mit einer Voll remission innerhalb von zwei bis drei Monaten gerechnet werden. Für den Be handlungszeitraum weniger Monate könne daher von einer Einschränku ng von 50 % ausgegangen werden (S. 3 f.). Soweit die behandeln den Ärzte des Zentrums F.___ in einem weiteren Bericht vom 2 4. Juni 2012 ausführten, dass nach 26 Sitzungen kein gewünschter Erfolg zu erzielen gewesen sei, sollte die Behandlungs me tho d e dringend neu evaluiert werden. Eine suffizie n te anti depressive Medikation sei anscheinend immer noch nicht etabliert und eine Compliancekontrolle an schei nend nie durchgeführt worden (S. 4 Mitte). D ass - r ea ktiv aufgrund der krankheitsfremden, schwierigen s ozialen Umstände (Spannungen am Arbeitsplatz) - eine depressive Entwicklung entstanden sei, sei wohl möglich, wobei das Sturzereignis in der Badewanne die Situation letzt end lich massiv verschlimmert habe. Ob dazumal tatsächlich eine Depression oder eher eine Anpassungsstörung vorgelegen habe, könne nicht näher diffe renziert werden und erscheine retrospektiv auch nicht massgeblich. Problema tisch sei, dass sich die Beschwerdeführerin nicht sofort in fachärztliche Be handlung be geben habe. Bedenklich sei auch, dass im Zentrum F.___ keine psychophar makologische Medikation etabliert, allerdings kontinuierlich eine Arbeitsunfä higkeit von 100 % attestiert worden sei. Der Therapieerfolg sei ausgeblieben, wie das Zentrum F.___ selber schreibe. Über den gesamten Verlauf der folgenden Monate sei die Be schwer deführerin medikamentös praktisch unbehandelt geblieben, so dass auch Dr. I.___ eine depressive Symptomatologie habe feststellen können (S. 5 Mitte).

D ass - r ea ktiv aufgrund der krankheitsfremden, schwierigen s ozialen Umstände (Spannungen am Arbeitsplatz) - eine depressive Entwicklung entstanden sei, sei wohl möglich, wobei das Sturzereignis in der Badewanne die Situation letzt end lich massiv verschlimmert habe. Ob dazumal tatsächlich eine Depression oder eher eine Anpassungsstörung vorgelegen habe, könne nicht näher diffe renziert werden und erscheine retrospektiv auch nicht massgeblich. Problema tisch sei, dass sich die Beschwerdeführerin nicht sofort in fachärztliche Be handlung be geben habe. Bedenklich sei auch, dass im Zentrum F.___ keine psychophar makologische Medikation etabliert, allerdings kontinuierlich eine Arbeitsunfä higkeit von 100 % attestiert worden sei. Der Therapieerfolg sei ausgeblieben, wie das Zentrum F.___ selber schreibe. Über den gesamten Verlauf der folgenden Monate sei die Be schwer deführerin medikamentös praktisch unbehandelt geblieben, so dass auch Dr. I.___ eine depressive Symptomatologie habe feststellen können (S. 5 Mitte). B ei einer mittelgradigen Depression (mit somatischem Syndrom), an welchem die Beschwerdeführerin gemäss Akten nun leide, handle es sich um eine behan del bare Störung. Es handle sich nicht um eine anhaltende und andauernde Stö rung. Dies bedeute, dass sich die Symptomatologie mit einer Therapie inner halb weniger Monate vollständig zurückbilden sollte. Mit Residuen sollte, je nach Ver lauf, nicht zu rechnen sein. Für den Zeitraum der Behandlung müsste mit einer 50%igen E inschränkung der Arbeitsfähigkeit gerechnet werden. Nach etwa drei Monaten müsste wieder eine vollstän dige Arbeitsfähigkeit vorliegen. Aufgrund des protrahierte n Verlauf s wäre eine stationäre Behand lung in einer psychia tri schen Klinik nun als zwingend anzusehen (S. 5 f.). Im Rahmen der stationären Behandlung sollte eine psychopharmakologische Medi kation eta bliert und an hand der Blutspiegel evaluiert werden (S. 6 Ziff. 6). Al lein auf grund der Akten lage sei der derzeitige Arbeitsunfähigkeitsgrad schwer einschätz bar. Sollte, so wie in den Akten dokumentiert, eine mittelgradige De pression vorliegen, so wäre von einer Einschränkung von etwa 50 % auszuge hen. Eine 100%ige Arbeitsun fähig keit sei versicherungsmedizinisch nicht ge rechtfertigt (S. 6 Ziff. 7.1-2).

B ei einer mittelgradigen Depression (mit somatischem Syndrom), an welchem die Beschwerdeführerin gemäss Akten nun leide, handle es sich um eine behan del bare Störung. Es handle sich nicht um eine anhaltende und andauernde Stö rung. Dies bedeute, dass sich die Symptomatologie mit einer Therapie inner halb weniger Monate vollständig zurückbilden sollte. Mit Residuen sollte, je nach Ver lauf, nicht zu rechnen sein. Für den Zeitraum der Behandlung müsste mit einer 50%igen E inschränkung der Arbeitsfähigkeit gerechnet werden. Nach etwa drei Monaten müsste wieder eine vollstän dige Arbeitsfähigkeit vorliegen. Aufgrund des protrahierte n Verlauf s wäre eine stationäre Behand lung in einer psychia tri schen Klinik nun als zwingend anzusehen (S. 5 f.). Im Rahmen der stationären Behandlung sollte eine psychopharmakologische Medi kation eta bliert und an hand der Blutspiegel evaluiert werden (S. 6 Ziff. 6). Al lein auf grund der Akten lage sei der derzeitige Arbeitsunfähigkeitsgrad schwer einschätz bar. Sollte, so wie in den Akten dokumentiert, eine mittelgradige De pression vorliegen, so wäre von einer Einschränkung von etwa 50 % auszuge hen. Eine 100%ige Arbeitsun fähig keit sei versicherungsmedizinisch nicht ge rechtfertigt (S. 6 Ziff. 7.1-2). 3.9 Dr. med. Q.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, führte in seiner Stellungnahme vom 1 2. Dezember 2013 ( Urk. 6/54/5 f.) aus, der zwi schenzeitlich eingegangene Bericht des Zentrums L.___ vom 1 4. Oktober 2013 sei nicht ver wertbar. Weder könne damit eine Verschlechterung des Gesundheitszustands belegt werden, noch sei ein wortwörtlich identischer psychopathologi s cher Be fund nach einem Jahr plausibel. Es könne weiterhin auf das eingeholte Gutach te n abgestellt werden.

3.9 Dr. med. Q.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, führte in seiner Stellungnahme vom 1 2. Dezember 2013 ( Urk. 6/54/5 f.) aus, der zwi schenzeitlich eingegangene Bericht des Zentrums L.___ vom 1 4. Oktober 2013 sei nicht ver wertbar. Weder könne damit eine Verschlechterung des Gesundheitszustands belegt werden, noch sei ein wortwörtlich identischer psychopathologi s cher Be fund nach einem Jahr plausibel. Es könne weiterhin auf das eingeholte Gutach te n abgestellt werden. 3.10 Gemäss einer Notiz im Feststellungsblatt vom 9. Januar 2014 ( Urk. 6/54) ergab eine in der Folge durchgeführte Besprechung zwischen der Kundenberaterin und einem/einer weiteren, nicht bekannten Mitarbeiter/Mitarbeiterin der Beschwer de gegnerin, dass aus psychiatrischer Sicht kein dauerhafter IV-relevanter Ge sundheitsschaden ausgewiesen sei. Bei der Diagnose einer mittelgradigen de pressiven Episode handle es sich um eine Episode und keine Störung, die Epi sode sei nicht versichert/gelte als überwindbar. Aus somatischer Sicht sei somit von einer 25%igen Einschränkung angestammt und angepasst auszugehen ( Urk. 6/54 S. 6 oben).

3.10 Gemäss einer Notiz im Feststellungsblatt vom 9. Januar 2014 ( Urk. 6/54) ergab eine in der Folge durchgeführte Besprechung zwischen der Kundenberaterin und einem/einer weiteren, nicht bekannten Mitarbeiter/Mitarbeiterin der Beschwer de gegnerin, dass aus psychiatrischer Sicht kein dauerhafter IV-relevanter Ge sundheitsschaden ausgewiesen sei. Bei der Diagnose einer mittelgradigen de pressiven Episode handle es sich um eine Episode und keine Störung, die Epi sode sei nicht versichert/gelte als überwindbar. Aus somatischer Sicht sei somit von einer 25%igen Einschränkung angestammt und angepasst auszugehen ( Urk. 6/54 S. 6 oben). 3. 11 In einem am 2 2. Januar 2014 zu Handen der Hausärztin erstatteten Bericht ( Urk. 6/61) diagnostizierten die Ärzte der Klinik A.___, Wirbelsäulenchirur g i e und Neurochirurgie, ein chronisches lumbospondylogenes und lumboradi ku läres Schmerzsyndrom L5 links mit Spinalkanalstenose L4/5 sowie Osteo chon drose L5/S1 mit Diskusbulging und möglichem Kontakt zu den Wurzeln rezessal (S. 1 Mitte). Sie führten aus, die Beschwerdeführerin habe sich am 1 6. Januar 2014 zur Besprechung des operativen Prozederes vorgestellt. Sie be richte über unveränderte Rückenschmerzen, jedoch mit im Vordergrund stehen den Ausstra h lungen in das linke Bein in das Dermatom L5 beziehungsweise S1 beim Sitzen und beim Liegen sowie über ein zunehmendes Müdigkeitsgefühl im lin ken Bein nach einer halben Stunde Gehen (S. 1 unten). In erster Linie würden sie einen Sakralblock empfehlen, gegebenenfalls im Anschluss an eine Evalua tion einer Schmerzgenese im Segment L5/S1 bei Vakuumphänomen und Osteo chondrose eine Facettengelenksinfiltration L5/S 1. Die s im Hinblick auf eine mögliche Fusion in diesem Segment. Da die Beschwerdeführerin infiltrativen Massnahmen sehr zurückhaltend gegenüber stehe, könnten sie als operative Option eine Dekom pression L4/5 bei Spinalkanalstenose und Claudicatio spina lis empfehlen, wobei mit dieser Operation eine vollständige Regredienz der Rü ckenschmerzen nicht garantiert werden könne ; Ziel wäre in erster Linie eine Verbesserung der radi ku lären Problematik (S. 1 f.).

3. 11 In einem am 2 2. Januar 2014 zu Handen der Hausärztin erstatteten Bericht ( Urk. 6/61) diagnostizierten die Ärzte der Klinik A.___, Wirbelsäulenchirur g i e und Neurochirurgie, ein chronisches lumbospondylogenes und lumboradi ku läres Schmerzsyndrom L5 links mit Spinalkanalstenose L4/5 sowie Osteo chon drose L5/S1 mit Diskusbulging und möglichem Kontakt zu den Wurzeln rezessal (S. 1 Mitte). Sie führten aus, die Beschwerdeführerin habe sich am 1 6. Januar 2014 zur Besprechung des operativen Prozederes vorgestellt. Sie be richte über unveränderte Rückenschmerzen, jedoch mit im Vordergrund stehen den Ausstra h lungen in das linke Bein in das Dermatom L5 beziehungsweise S1 beim Sitzen und beim Liegen sowie über ein zunehmendes Müdigkeitsgefühl im lin ken Bein nach einer halben Stunde Gehen (S. 1 unten). In erster Linie würden sie einen Sakralblock empfehlen, gegebenenfalls im Anschluss an eine Evalua tion einer Schmerzgenese im Segment L5/S1 bei Vakuumphänomen und Osteo chondrose eine Facettengelenksinfiltration L5/S 1. Die s im Hinblick auf eine mögliche Fusion in diesem Segment. Da die Beschwerdeführerin infiltrativen Massnahmen sehr zurückhaltend gegenüber stehe, könnten sie als operative Option eine Dekom pression L4/5 bei Spinalkanalstenose und Claudicatio spina lis empfehlen, wobei mit dieser Operation eine vollständige Regredienz der Rü ckenschmerzen nicht garantiert werden könne ; Ziel wäre in erster Linie eine Verbesserung der radi ku lären Problematik (S. 1 f.). 3.12 Am 2 8. Januar 2014 nahmen med. pract. M.___ und Dr. D.___, Zentrum L.___, Stell ung zur Aktenbeurteilung von Dr. O.___ und Dr. P.___ ( Urk. 6/60). Sie führten aus, in ihrem nach Ergehen der Aktenbeurteilung verfassten Entlassungsbericht vom 2 4. Oktober 2013 hätten sie objektiv mit reliablen neuropsychologischen Tests und einer Langzeitbeobachtung der Beschwerdeführerin festgestellt, dass die se an Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblemen leide, klinisch eine mittel gradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) vorliege und die Depression wäh rend der achtwöchigen tagesklinischen Behandlung sogar deutlich zuge nom men habe. Mit der zusätzlichen Diagnose einer Panikstörung hätten sie gut be grün det, wa rum eine Arbeitsfähigkeit nicht vorhanden sei (S. 2 Ziff. 1-2). Die medi kamen töse Behandlung sei vielfältig versucht worden, zum Beispiel mit Trittico und Gabapentin, von der Beschwerdeführerin aber nicht vertragen wor den (S. 2 Ziff. 3). Die Hospitalisation der Beschwerdeführerin sei vielfältig er wogen wor den, schlussendlich habe sie sich dann für eine tagesklinische Behand lung mit den gleichen Therapiebausteinen wie stationär entschlossen, mit aller dings nur geringem Erfolg und einer deutlichen Verstärkung der Depression wegen den zu hohen Anforderungen. Daher sei eine Hospitalisation ebenfalls keine Lösung (S. 2 Ziff. 5). Ihrer Ansicht nach leide die Beschwerdeführerin nach wie vor an ei nem massivem psychiatr ischen Störungsbild und sei auch für an gepasste Tätig keiten zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 unten).

3.12 Am 2 8. Januar 2014 nahmen med. pract. M.___ und Dr. D.___, Zentrum L.___, Stell ung zur Aktenbeurteilung von Dr. O.___ und Dr. P.___ ( Urk. 6/60). Sie führten aus, in ihrem nach Ergehen der Aktenbeurteilung verfassten Entlassungsbericht vom 2 4. Oktober 2013 hätten sie objektiv mit reliablen neuropsychologischen Tests und einer Langzeitbeobachtung der Beschwerdeführerin festgestellt, dass die se an Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblemen leide, klinisch eine mittel gradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) vorliege und die Depression wäh rend der achtwöchigen tagesklinischen Behandlung sogar deutlich zuge nom men habe. Mit der zusätzlichen Diagnose einer Panikstörung hätten sie gut be grün det, wa rum eine Arbeitsfähigkeit nicht vorhanden sei (S. 2 Ziff. 1-2). Die medi kamen töse Behandlung sei vielfältig versucht worden, zum Beispiel mit Trittico und Gabapentin, von der Beschwerdeführerin aber nicht vertragen wor den (S. 2 Ziff. 3). Die Hospitalisation der Beschwerdeführerin sei vielfältig er wogen wor den, schlussendlich habe sie sich dann für eine tagesklinische Behand lung mit den gleichen Therapiebausteinen wie stationär entschlossen, mit aller dings nur geringem Erfolg und einer deutlichen Verstärkung der Depression wegen den zu hohen Anforderungen. Daher sei eine Hospitalisation ebenfalls keine Lösung (S. 2 Ziff. 5). Ihrer Ansicht nach leide die Beschwerdeführerin nach wie vor an ei nem massivem psychiatr ischen Störungsbild und sei auch für an gepasste Tätig keiten zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 unten). 3.13 In seiner Stellungnahme vom 1 3. August 2014 äusserte sich Dr. Q.___, RAD, dahingehend, dass keine neuen medizinischen Fakten vor lägen, weshalb er auf seine Stellungnahme vom 1 2. Dezember 2013 verweise ( Urk. 6/64/2).

3.13 In seiner Stellungnahme vom 1 3. August 2014 äusserte sich Dr. Q.___, RAD, dahingehend, dass keine neuen medizinischen Fakten vor lägen, weshalb er auf seine Stellungnahme vom 1 2. Dezember 2013 verweise ( Urk. 6/64/2). 4.

4. 4.1 Ausweislich der medizinischen Akten besteht bei der Beschwerdeführerin ein Rückenleiden mit diversen radiologisch nachgewiesenen degenerativen Verän de rungen sowohl im Bereich der LWS als auch der Halswirbelsäule, HWS (vgl. vor stehend E. 3.1 und E. 3.4). D es Weiteren wird eine zunehmende depressive Ent wicklung aufgrund von schwierigen Bedingungen am Arbeitsplatz sowie den nac h dem Sturzereignis vom 3. Mai 2011 exazerbierten Rückenschmerzen be schrieben (vgl. vorstehend E. 3.3 und E. 3.8), welche dazu führte, dass sich die Beschwerdeführerin im Juli 2012 ins Zentrum F.___ in Behandlung begab (vgl. vorste hend E. 3.2).

4.1 Ausweislich der medizinischen Akten besteht bei der Beschwerdeführerin ein Rückenleiden mit diversen radiologisch nachgewiesenen degenerativen Verän de rungen sowohl im Bereich der LWS als auch der Halswirbelsäule, HWS (vgl. vor stehend E. 3.1 und E. 3.4). D es Weiteren wird eine zunehmende depressive Ent wicklung aufgrund von schwierigen Bedingungen am Arbeitsplatz sowie den nac h dem Sturzereignis vom 3. Mai 2011 exazerbierten Rückenschmerzen be schrieben (vgl. vorstehend E. 3.3 und E. 3.8), welche dazu führte, dass sich die Beschwerdeführerin im Juli 2012 ins Zentrum F.___ in Behandlung begab (vgl. vorste hend E. 3.2). 4.2 Im Februar 2013 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag der Beschwerdegeg nerin im Rahmen einer bidisziplinären Begutachtung umfassend untersucht (vgl. vorstehend E. 3.4). Im Gutachten wurden die Vorakten berücksichtigt und – so weit möglich - gewürdigt (vgl. Urk. 6/34 S. 7 f., S. 9 Ziff. 8.4.4 und S. 10 Ziff. 8.6, Urk. 6/39 S. 6 unten). Des Weiteren fanden die Angaben der Be schwer deführerin sowie ihr Verhalten anlässlich der persönlichen Untersuchun gen und im Rahmen der EFL Eingang in die gutachterliche Beurteilung. Die im Gutach ten hinsichtlich Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit gezogenen Schlussfolge rungen leuchten in der Darlegung der medizinischen Zusammen hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Davon gingen auch der RAD-Allgemeinmediziner und Rheumatologe Dr. K.___ und der RAD-Psychiater Dr. Q.___ aus. Beide sprachen sich für ein Abstellen auf das Z.___ -Gutachten aus (vgl. vorstehend E. 3.5, E. 3.9 und E. 3.13).

4.2 Im Februar 2013 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag der Beschwerdegeg nerin im Rahmen einer bidisziplinären Begutachtung umfassend untersucht (vgl. vorstehend E. 3.4). Im Gutachten wurden die Vorakten berücksichtigt und – so weit möglich - gewürdigt (vgl. Urk. 6/34 S. 7 f., S. 9 Ziff. 8.4.4 und S. 10 Ziff. 8.6, Urk. 6/39 S. 6 unten). Des Weiteren fanden die Angaben der Be schwer deführerin sowie ihr Verhalten anlässlich der persönlichen Untersuchun gen und im Rahmen der EFL Eingang in die gutachterliche Beurteilung. Die im Gutach ten hinsichtlich Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit gezogenen Schlussfolge rungen leuchten in der Darlegung der medizinischen Zusammen hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Davon gingen auch der RAD-Allgemeinmediziner und Rheumatologe Dr. K.___ und der RAD-Psychiater Dr. Q.___ aus. Beide sprachen sich für ein Abstellen auf das Z.___ -Gutachten aus (vgl. vorstehend E. 3.5, E. 3.9 und E. 3.13). D ie Beschwerdegegnerin zweifelt e den Beweiswert des eingeholten Gutachtens nicht an. In Bezug auf den somatischen Gesundheitszustand stellte sie dar a uf ab. D ie im Z.___ -Gutachten aus psychiatrischer - und letztlich auch aus interdis ziplinärer - Sicht für jegliche Erwerbstätigkeit attestie rte Arbeitsunfähigkeit von 50 % bezeichnete sie in Anbetracht der diagnostizierten mittelgradigen depres siven Episode indes als invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant (vgl. vor stehend E. 2.1). Dabei stützte sie sich offensichtlich auf die im Feststellungs bla tt vom 9. Januar 2014 vermerkte Besprechung zwischen zwei ihrer M itar beiter/ Mitarbeiterin nen (vorstehend E. 3.10 ).

D ie Beschwerdegegnerin zweifelt e den Beweiswert des eingeholten Gutachtens nicht an. In Bezug auf den somatischen Gesundheitszustand stellte sie dar a uf ab. D ie im Z.___ -Gutachten aus psychiatrischer - und letztlich auch aus interdis ziplinärer - Sicht für jegliche Erwerbstätigkeit attestie rte Arbeitsunfähigkeit von 50 % bezeichnete sie in Anbetracht der diagnostizierten mittelgradigen depres siven Episode indes als invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant (vgl. vor stehend E. 2.1). Dabei stützte sie sich offensichtlich auf die im Feststellungs bla tt vom 9. Januar 2014 vermerkte Besprechung zwischen zwei ihrer M itar beiter/ Mitarbeiterin nen (vorstehend E. 3.10 ). 4.3 F ür die Annahme eines invalidisierenden Gesundheitsschadens bedarf es grund sätzlich einer fachärztlichen Diagnose, die sich lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abstützt (BGE 130 V 396 E. 6, Urteil des Bundesgerichts 9C_510/2009 vom 3 0. August 2010 E. 3.2.3). Im Rahmen der freien Beweiswürdigung ( Art. 61 lit. c ATSG) darf sich dabei die Verwaltung - und im Streitfall das Gericht - weder über die den beweisrechtlichen Anforde rungen (BGE 125 V 351 E. 3a) genügenden medizinischen Tatsachenfeststellun gen hinwegsetzen noch sich die ärztlichen Einschätzungen und Schlussfolge rungen zur (Rest-)Arbeitsfähigkeit unbesehen ihrer konkreten sozialversiche rungsrechtlichen Relevanz und Tragweite zu eigen machen. Die rechtsanwen denden Behörden haben mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob die ärztliche Ein schätzung der Arbeitsunfähigkeit auch invaliditätsfremde Gesichtspunkte (insbe sondere psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren) mitbe rücksic htigt, welche vom sozialversicherungsrechtlichen Standpunkt aus unbe achtlich sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_176/2011 vom 2 9. Juni 2011 E. 4.2 mit Hinwei sen). Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung kann auch eine diagnos ti zierte mittelschwere depress ive Episode eine IV-rechtlich relevante Be ein träch ti gung der Leistungsfähigkeit und damit eine (Teil-) Invalidität bewirken ( vgl. Ur tei l des Bundesgerichts 9C_ 890/2010 vom 2 0. Juni 2011 E. 5.3, Urteil 9C_1041/2010 vom 3 0. März 2011 E. 5.2).

4.3 F ür die Annahme eines invalidisierenden Gesundheitsschadens bedarf es grund sätzlich einer fachärztlichen Diagnose, die sich lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abstützt (BGE 130 V 396 E. 6, Urteil des Bundesgerichts 9C_510/2009 vom 3 0. August 2010 E. 3.2.3). Im Rahmen der freien Beweiswürdigung ( Art. 61 lit. c ATSG) darf sich dabei die Verwaltung - und im Streitfall das Gericht - weder über die den beweisrechtlichen Anforde rungen (BGE 125 V 351 E. 3a) genügenden medizinischen Tatsachenfeststellun gen hinwegsetzen noch sich die ärztlichen Einschätzungen und Schlussfolge rungen zur (Rest-)Arbeitsfähigkeit unbesehen ihrer konkreten sozialversiche rungsrechtlichen Relevanz und Tragweite zu eigen machen. Die rechtsanwen denden Behörden haben mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob die ärztliche Ein schätzung der Arbeitsunfähigkeit auch invaliditätsfremde Gesichtspunkte (insbe sondere psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren) mitbe rücksic htigt, welche vom sozialversicherungsrechtlichen Standpunkt aus unbe achtlich sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_176/2011 vom 2 9. Juni 2011 E. 4.2 mit Hinwei sen). Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung kann auch eine diagnos ti zierte mittelschwere depress ive Episode eine IV-rechtlich relevante Be ein träch ti gung der Leistungsfähigkeit und damit eine (Teil-) Invalidität bewirken ( vgl. Ur tei l des Bundesgerichts 9C_ 890/2010 vom 2 0. Juni 2011 E. 5.3, Urteil 9C_1041/2010 vom 3 0. März 2011 E. 5.2). 4.4 Die im Z.___ -Gutachten attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % für jegliche Er werbstätigkeit wurde zur Hauptsache mit dem depressiven Leiden im Sinne ei ner mittelgradigen depressiven Episode begründet, wobei die aus somatischer Sicht attestierte 75%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten und volle Ar beitsfähig keit in einer leidensangepassten Tätigkeit darin aufgeht. Invaliditäts fremde p sy cho soziale und motivationale Faktoren fanden gemäss ausdrückli chem Vermerk der Gutachter bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit keine Be rücksichtigung (vgl. vorstehend E. 3.4). Im psychiatrischen Teilgutachten legte Dr. I.___ in nachvollzieh bar begründeter Weise dar, dass die eingeschränkte Arbeits unfähig keit auf die reduzierte Konzentrationsfähigkeit, die reduzierte geistige Flexi bi li tät aufgrund der formalen Denkstörungen, die reduzierte psy chische Belast bar keit aufgrund der depressiven Störung, die Antriebsstörungen sowie die depressiv be dingte allgemeine Müdigkeit mit konsequentem, ver mehrtem Erholungsbedarf zurückzuführen sei ( Urk. 6/34 S. 9 Ziff. 8.4.1).

4.4 Die im Z.___ -Gutachten attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % für jegliche Er werbstätigkeit wurde zur Hauptsache mit dem depressiven Leiden im Sinne ei ner mittelgradigen depressiven Episode begründet, wobei die aus somatischer Sicht attestierte 75%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten und volle Ar beitsfähig keit in einer leidensangepassten Tätigkeit darin aufgeht. Invaliditäts fremde p sy cho soziale und motivationale Faktoren fanden gemäss ausdrückli chem Vermerk der Gutachter bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit keine Be rücksichtigung (vgl. vorstehend E. 3.4). Im psychiatrischen Teilgutachten legte Dr. I.___ in nachvollzieh bar begründeter Weise dar, dass die eingeschränkte Arbeits unfähig keit auf die reduzierte Konzentrationsfähigkeit, die reduzierte geistige Flexi bi li tät aufgrund der formalen Denkstörungen, die reduzierte psy chische Belast bar keit aufgrund der depressiven Störung, die Antriebsstörungen sowie die depressiv be dingte allgemeine Müdigkeit mit konsequentem, ver mehrtem Erholungsbedarf zurückzuführen sei ( Urk. 6/34 S. 9 Ziff. 8.4.1). Rund einen Monat vor der Begutachtung im Zentrum Z.___ hatte auch die Psychiaterin Dr. G.___ nach am 8. Januar 2013 erfolgter Untersuchung der Beschwerde füh rerin eine die Arbeitsfähigkeit um 50 % einschränkende Depressivität im Sinne einer mittelgradigen depr essiven Episode diagnostiziert ( vgl. vorstehend E. 3.3). In ihrer psychiatrischen Aktenbeurteilung vom Oktober 2013 (vorste hend E. 3.8) bezeichneten Dr. O.___ und Dr. P.___ die Einschätzung von Dr. G.___ hinsicht lich der erhoben en Befunde und der im damaligen Zeitpunkt attestierten A r b ei ts fähigkeit als nachvollziehbar und korrekt. Die von Dr. I.___ erhobenen Befunde erachteten sie zwar als knapp, seine in Bezug auf die Arbeit sfähigkeit gezogenen Schlussfolger ungen stellten sie aller dings ebenfalls nicht in Frage und bestätigten, dass bei Vorliegen der in den Akten beschriebenen mittelgradig depressiven Symptomatologie von einer Einschrän kung von e twa 50 % auszu gehen wäre.

Rund einen Monat vor der Begutachtung im Zentrum Z.___ hatte auch die Psychiaterin Dr. G.___ nach am 8. Januar 2013 erfolgter Untersuchung der Beschwerde füh rerin eine die Arbeitsfähigkeit um 50 % einschränkende Depressivität im Sinne einer mittelgradigen depr essiven Episode diagnostiziert ( vgl. vorstehend E. 3.3). In ihrer psychiatrischen Aktenbeurteilung vom Oktober 2013 (vorste hend E. 3.8) bezeichneten Dr. O.___ und Dr. P.___ die Einschätzung von Dr. G.___ hinsicht lich der erhoben en Befunde und der im damaligen Zeitpunkt attestierten A r b ei ts fähigkeit als nachvollziehbar und korrekt. Die von Dr. I.___ erhobenen Befunde erachteten sie zwar als knapp, seine in Bezug auf die Arbeit sfähigkeit gezogenen Schlussfolger ungen stellten sie aller dings ebenfalls nicht in Frage und bestätigten, dass bei Vorliegen der in den Akten beschriebenen mittelgradig depressiven Symptomatologie von einer Einschrän kung von e twa 50 % auszu gehen wäre. 4.5 Die von den Ärzten und Psychologen des Zentrums F.___ und Zentrum L.___ genannten Diagnosen einer an haltende n somatoforme n Schmerzstörung und einer Panikstörung (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.7 und E. 3.12) konnten weder Dr. G.___ noch Dr. I.___ bestätigten, wobei sie die Gründe für ihre abweichende Einschät zung darlegten (vgl. vorstehend E. 3.3-4 sowie Urk. 6/34 S. 8 oben), während sich in den Berich ten des Zentrums F.___ und Zentrum L.___ keine nachvollziehbare Herle i tung der genannten Diag nosen findet ; darauf wiesen auch Dr. O.___ und Dr. P.___ hi n ( Urk. 6/52 /3-9 S. 2 f.). Das G leiche gilt für die von den Ärzten und Psychologen des Zentrums F.___ und Zentrums L.___ attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit für jegliche Arten von Tätig keite n.

4.5 Die von den Ärzten und Psychologen des Zentrums F.___ und Zentrum L.___ genannten Diagnosen einer an haltende n somatoforme n Schmerzstörung und einer Panikstörung (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.7 und E. 3.12) konnten weder Dr. G.___ noch Dr. I.___ bestätigten, wobei sie die Gründe für ihre abweichende Einschät zung darlegten (vgl. vorstehend E. 3.3-4 sowie Urk. 6/34 S. 8 oben), während sich in den Berich ten des Zentrums F.___ und Zentrum L.___ keine nachvollziehbare Herle i tung der genannten Diag nosen findet ; darauf wiesen auch Dr. O.___ und Dr. P.___ hi n ( Urk. 6/52 /3-9 S. 2 f.). Das G leiche gilt für die von den Ärzten und Psychologen des Zentrums F.___ und Zentrums L.___ attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit für jegliche Arten von Tätig keite n. 4.6 Vor dem Hintergrund dieser medizinischen Aktenlage hat das Vorliegen eines fachpsychiatr i sch festgestellten, krankheitswertigen depressiven Leidens als aus gewiesen zu gelten, und es besteht kein Anlass, von der gutachterlich attes tier ten, aus der Depressivität resultierenden Arbeitsunfähigkeit von 50 % abzu weichen und deren invalidisierende Wirkung zu verneinen.

4.6 Vor dem Hintergrund dieser medizinischen Aktenlage hat das Vorliegen eines fachpsychiatr i sch festgestellten, krankheitswertigen depressiven Leidens als aus gewiesen zu gelten, und es besteht kein Anlass, von der gutachterlich attes tier ten, aus der Depressivität resultierenden Arbeitsunfähigkeit von 50 % abzu weichen und deren invalidisierende Wirkung zu verneinen. D er Umstand, dass Dr. G.___ (vgl. vorstehend E. 3.3), Dr. O.___ und Dr. P.___ (vgl. vorstehend E. 3.8) und - entgegen der Ansicht letztgenannter - auch Dr. I.___ (vgl. vorstehend E. 3.4) über einstimmend davon ausgingen, dass die Depressivität der Beschwerdeführer in behandelbar sei, steht der Annahme einer invalidisierenden Wirkung der im Z.___ -Gutachten diagnostizierten mittelgradi gen depressiven Episode nicht entgegen. G estützt auf die derzeitige Akten lage muss davon ausgegangen werden, dass hinsi chtlich des depressiven Leidens bis zum mass gebenden Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 1 4. Au gust 2014 k eine Verbesserung eingetreten ist und d er d epressive Zustand somit an hält. Dies wird nicht zu letzt durch die Aussage von Dr. O.___ und Dr. P.___ gestützt wird, wonach der Verlauf protrahiert sei ( vgl. vorstehend E. 3.8).

D er Umstand, dass Dr. G.___ (vgl. vorstehend E. 3.3), Dr. O.___ und Dr. P.___ (vgl. vorstehend E. 3.8) und - entgegen der Ansicht letztgenannter - auch Dr. I.___ (vgl. vorstehend E. 3.4) über einstimmend davon ausgingen, dass die Depressivität der Beschwerdeführer in behandelbar sei, steht der Annahme einer invalidisierenden Wirkung der im Z.___ -Gutachten diagnostizierten mittelgradi gen depressiven Episode nicht entgegen. G estützt auf die derzeitige Akten lage muss davon ausgegangen werden, dass hinsi chtlich des depressiven Leidens bis zum mass gebenden Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 1 4. Au gust 2014 k eine Verbesserung eingetreten ist und d er d epressive Zustand somit an hält. Dies wird nicht zu letzt durch die Aussage von Dr. O.___ und Dr. P.___ gestützt wird, wonach der Verlauf protrahiert sei ( vgl. vorstehend E. 3.8). 4.7 Mit Blick auf die im Z.___ -Gutachten beschriebene Möglichkeit der Verbesserung der Arbeitsfähigkeit durch eine adäquate psychiatrische Behandlung hat die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 zutreffend auf die sie treffende Schadenminderungspflicht h ingewiesen und sie zu r Durchführung von Behandlungsmassnahmen angehalten (vgl. vorstehend E. 3.6). Nachdem die Beschwerdeführerin ihr innert der mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 angesetzte n Frist mitgeteilt hat te, dass sie sich im Zentrum L.___ therapie ren lassen werde, hat sich die Beschwe rdegegnerin jedoch nicht weiter mit der Scha denminderungspflicht der Beschwerdeführerin befasst. Sie hat nicht über prüft, ob die Beschwerdeführerin der ihr auferlegten Schadenminde rungs pflicht nach gekommen ist und ihr - widrigenfalls - eine angemessene Bedenk zeit ein ge räumt. Insofern kann der Beschwerdeführerin auch nicht der Vorwurf gemacht werden, sie habe ihre Schadenminderungspflicht verletzt.

4.7 Mit Blick auf die im Z.___ -Gutachten beschriebene Möglichkeit der Verbesserung der Arbeitsfähigkeit durch eine adäquate psychiatrische Behandlung hat die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 zutreffend auf die sie treffende Schadenminderungspflicht h ingewiesen und sie zu r Durchführung von Behandlungsmassnahmen angehalten (vgl. vorstehend E. 3.6). Nachdem die Beschwerdeführerin ihr innert der mit Schreiben vom 3 0. Mai 2013 angesetzte n Frist mitgeteilt hat te, dass sie sich im Zentrum L.___ therapie ren lassen werde, hat sich die Beschwe rdegegnerin jedoch nicht weiter mit der Scha denminderungspflicht der Beschwerdeführerin befasst. Sie hat nicht über prüft, ob die Beschwerdeführerin der ihr auferlegten Schadenminde rungs pflicht nach gekommen ist und ihr - widrigenfalls - eine angemessene Bedenk zeit ein ge räumt. Insofern kann der Beschwerdeführerin auch nicht der Vorwurf gemacht werden, sie habe ihre Schadenminderungspflicht verletzt. Nachdem nach Lage der Akten aber weiterhin davon auszugehen ist, dass die Depressivität der Beschwerdeführerin einer Behandlung zugänglich und davon eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit zu erwarten ist, wird die Be schwerdegegnerin d ie Beschwerdeführerin unter Angabe der konkret erwar te ten Therapie massnahmen und auch des Therapierahmens (erneut) zur Scha den min derung anzuhalten haben, unter Hinweis auf die Rechtsfolgen bei Nicht ein hal tung u nd unter Einräum ung eine r angemessene n Bedenkzeit ( vgl. Art. 7b Abs. 1 IVG in Verbindung mit 21 Abs. 4 ATSG).

Nachdem nach Lage der Akten aber weiterhin davon auszugehen ist, dass die Depressivität der Beschwerdeführerin einer Behandlung zugänglich und davon eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit zu erwarten ist, wird die Be schwerdegegnerin d ie Beschwerdeführerin unter Angabe der konkret erwar te ten Therapie massnahmen und auch des Therapierahmens (erneut) zur Scha den min derung anzuhalten haben, unter Hinweis auf die Rechtsfolgen bei Nicht ein hal tung u nd unter Einräum ung eine r angemessene n Bedenkzeit ( vgl. Art. 7b Abs. 1 IVG in Verbindung mit 21 Abs. 4 ATSG). 4. 8 Was schliesslich den Bericht der Ärzte der Klinik A.___ vom Januar 2014 (vorstehend E. 3.11) anbelangt, so steht dieser einem Abstellen auf das Z.___ -Gutachten nicht entgegen. Die im genannten Bericht beschriebenen degenerati ven Veränderungen waren den Z.___ - Gutachtern aus den Vorakten bekannt (vgl. Urk. 6/39 S. 2 Mitte, S. 5 oben) und die Ärzte der Klinik A.___ gingen zu dem auch nur von einem möglichen Kontakt zu den Wurzeln rezessal aus. Neue Erkenntnisse bringende klinische und /oder radiologische Befunde, welche mit über wiegender Wahrscheinlichkeit auf eine weitergehende als die von den Z.___ -Gutachtern aus interdisziplinärer Sicht für jegliche Arten von Tätigkeiten attes tierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit schliessen liessen, sind dem Bericht der Ärzte der Klinik A.___ nicht zu entnehmen. Von der in diesem Zusammenhang beantragten Einholung eines Berichts der Hausärztin Dr. B.___ (vgl. Urk. 1 S. 5 Ziff. 6) ist in ant i zipierter Beweiswürdigung (v gl. BGE 131 I 153 E. 3) abzuse hen, nachdem eine bis zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses eingetretene massgeb li che Verschlechterung des Wirbelsäulenleidens gestützt auf den Bericht der Fach spezialisten der Klinik A.___ nicht überwiegend wahrscheinlich er scheint.

4. 8 Was schliesslich den Bericht der Ärzte der Klinik A.___ vom Januar 2014 (vorstehend E. 3.11) anbelangt, so steht dieser einem Abstellen auf das Z.___ -Gutachten nicht entgegen. Die im genannten Bericht beschriebenen degenerati ven Veränderungen waren den Z.___ Gutachtern aus den Vorakten bekannt (vgl. Urk. 6/39 S. 2 Mitte, S. 5 oben) und die Ärzte der Klinik A.___ gingen zu dem auch nur von einem möglichen Kontakt zu den Wurzeln rezessal aus. Neue Erkenntnisse bringende klinische und /oder radiologische Befunde, welche mit über wiegender Wahrscheinlichkeit auf eine weitergehende als die von den Z.___ -Gutachtern aus interdisziplinärer Sicht für jegliche Arten von Tätigkeiten attes tierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit schliessen liessen, sind dem Bericht der Ärzte der Klinik A.___ nicht zu entnehmen. Von der in diesem Zusammenhang beantragten Einholung eines Berichts der Hausärztin Dr. B.___ (vgl. Urk. 1 S. 5 Ziff. 6) ist in ant i zipierter Beweiswürdigung (v gl. BGE 131 I 153 E. 3) abzuse hen, nachdem eine bis zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses eingetretene massgeb li che Verschlechterung des Wirbelsäulenleidens gestützt auf den Bericht der Fach spezialisten der Klinik A.___ nicht überwiegend wahrscheinlich er scheint. 4.9 Zusammengefasst ergibt sich, dass bei der Beschwerdeführerin ein somatischer und überdies ein invalidenv ersicherungsrechtlich relevanter psychi scher Ge sund heitsschaden besteh t und ihre Arbeitsfähigkeit für jegliche Erwerbstätig keit um insgesamt 50 % eingeschränkt ist.

4.9 Zusammengefasst ergibt sich, dass bei der Beschwerdeführerin ein somatischer und überdies ein invalidenv ersicherungsrechtlich relevanter psychi scher Ge sund heitsschaden besteh t und ihre Arbeitsfähigkeit für jegliche Erwerbstätig keit um insgesamt 50 % eingeschränkt ist. 5.

5. 5.1 Der von der Beschwerdegegnerin zur Bemessung des Invaliditätsgrades heran ge zogenen Bemessungsgrundlagen (vgl. Urk. 6/53) sind unbestritten ge blieben und nicht zu beanstanden (vgl. Urk. 6/24 Ziff. 2.9 und Ziff. 2.11). Aus gehend von der gutachterlich bescheinigten 50%ige n Arbeits unf ähigkeit in der angestam mten T ätigkeit ergibt die anhand eines Prozentvergleichs vorzuneh mende Invalidi täts bemessung einen eine halbe Rente begründenden Invalidi tätsgrad von 50 %.

5.1 Der von der Beschwerdegegnerin zur Bemessung des Invaliditätsgrades heran ge zogenen Bemessungsgrundlagen (vgl. Urk. 6/53) sind unbestritten ge blieben und nicht zu beanstanden (vgl. Urk. 6/24 Ziff. 2.9 und Ziff. 2.11). Aus gehend von der gutachterlich bescheinigten 50%ige n Arbeits unf ähigkeit in der angestam mten T ätigkeit ergibt die anhand eines Prozentvergleichs vorzuneh mende Invalidi täts bemessung einen eine halbe Rente begründenden Invalidi tätsgrad von 50 %. 5.2 Gestützt auf die medizinischen Akten ist davon auszugehen, dass die Arb e i ts fähig keit der Beschwerdeführerin seit dem Sturzereignis vom 3. Mai 2011 unun terbrochen und massgeblich beeinträchtigt ist (vgl. vorstehend E. 3.1 und E. 3.4). Nachdem die IV-Anmeldung am 1 8. Mai 2012 erfolgte, hat die Be schwerde füh rerin ab 1. November 2012 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente ( Art. 28 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG). Die s führt zur Gut heiss ung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist.

5.2 Gestützt auf die medizinischen Akten ist davon auszugehen, dass die Arb e i ts fähig keit der Beschwerdeführerin seit dem Sturzereignis vom 3. Mai 2011 unun terbrochen und massgeblich beeinträchtigt ist (vgl. vorstehend E. 3.1 und E. 3.4). Nachdem die IV-Anmeldung am 1 8. Mai 2012 erfolgte, hat die Be schwerde füh rerin ab 1. November 2012 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente ( Art. 28 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG). Die s führt zur Gut heiss ung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang kann offen bleiben, ob die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung ihre Begründungspflicht verletzt und damit - wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht (vgl. vorstehend E. 2.2) - eine G ehör sverletzung begangen ha t.

Bei diesem Verfahrensausgang kann offen bleiben, ob die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung ihre Begründungspflicht verletzt und damit - wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht (vgl. vorstehend E. 2.2) - eine G ehör sverletzung begangen ha t. 6.

6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis I VG sind ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen.

6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis I VG sind ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Vorliegend ist die Prozessen t schädigung beim mass geblichen Stundena nsatz von Fr. 200.-- auf Fr. 2‘0 00.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen.

6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Vorliegend ist die Prozessen t schädigung beim mass geblichen Stundena nsatz von Fr. 200.-- auf Fr. 2‘0 00.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 4. August 2014 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab 1. November 2012 Anspruch auf eine halbe Invali den rente hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 4. August 2014 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab 1. November 2012 Anspruch auf eine halbe Invali den rente hat. Im Übrigen wird auf die Beschwerde nicht eingetreten.

Im Übrigen wird auf die Beschwerde nicht eingetreten. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Kaspar Gehring

Rechtsanwalt Kaspar Gehring - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Pensionskasse Y.___

Pensionskasse Y.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannRyf