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Gerechtigkeit in Form von gerechten Rahmenbedingungen ist für wirtschaftliche Aktivitäten grundlegend. Marianthe Stavridou und Sumon Vangchuay zeigen zum Beispiel auf, wie sich eine Verbesserung von wirtschaftlichen Rechten für Flüchtlinge auch positiv auf die Gesamtwirtschaft auswirken würde. Nicola Müller wiederum plädiert für einen besseren juristischen Schutz von Whistleblowern, wenn sie Verfehlungen und Ungerechtigkeiten in Unternehmen aufdecken.
Ein völlig ungelöstes Problem bleiben neo-koloniale Ungleichheiten. So zeigt etwa Stephan Hochleithner wie die Geringschätzung traditioneller Strukturen im Kongo für gewaltsam Vertriebene zu einer lebensbedrohenden Gefahr wird, da sie statt bei Gastfamilien in sklavenähnlicher Ausbeutung landen. Entsprechend rücken Studio CAMP und Lea Pfäffli die Perspektive und Handlungsspielräume der (ehemals) Kolonisierten in den Mittelpunkt.