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Nachdem die vorgesehenen Sportstätten im Kanton Zürich in der Stadt Zürich (Hallenstadion) und allenfalls in der Stadt Kloten (Swiss Arena) liegen dürften, werde es unerlässlich sein, die entsprechenden Behörden in das Projekt einzubinden.
Dies hielt der Zürcher Regierungsrat in seiner Stellungnahme gegenüber der Bündner Regierung fest, wie er in einer am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf eine Anfrage von zwei BDP-Kantonsräten schreibt.
Der Regierungsrat begrüsse ausdrücklich den im Schreiben der Bündner Regierung beschriebenen Ansatz, umweltverträgliche und nachhaltige Spiele durchzuführen, die sich auf eine bestehende und soweit nötig modernisierte Infrastruktur abstützen.
Wenn Olympische Winterspiele 2026 in der Schweiz stattfänden, komme dem Kanton Zürich aufgrund der Bedeutung des Flughafens für die An- und Abreise ohnehin eine wichtige Rolle zu, ungeachtet der Austragungsorte und -regionen, schreibt der Regierungsrat.
Die Durchführung Olympischer Winterspiele 2026 ist in mehreren Gegenden ein Thema. Graubünden hat nach dem Nein des Stimmvolks zu einer Kandidatur für 2022 vor drei Jahren im letzten Herbst einen neuen Anlauf für eine Kandidatur 2026 genommen. Bislang fanden zwei Mal Olympische Winterspiele in St. Moritz statt, 1928 und 1948.
Das Wallis hat bereits vier mal vergeblich versucht, Olympische Winterspiele ins Tal zu holen. Die Walliser Kantonsregierung unterstützt ein von FC-Sion-Präsident Christian Constantin lanciertes Projekt einer Kandidatur für 2026.
Ferner gibt es eine Interessengruppe, deren Grobkonzept eine “Host City” in Luzern, Bern oder Zürich und Wettkämpfe in sieben Regionen und bis zu zehn Städten vorsieht. Interesse an Olympia 2026 haben auch Vertreter der Genferseeregion signalisiert. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird 2019 über die Vergabe der Winterspiele 2026 entscheiden.
(SDA)