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Vom 17. März 2020 bis zum 26. April 2020 war es Gesundheitseinrichtungen untersagt, nicht dringend angezeigte medizinische Eingriffe und Therapien durchzuführen. Gleichzeitig wurden während des Lockdowns sämtliche Gesundheitsinstitutionen im Kanton verpflichtet, ihre Kapazitäten umfassend der Versorgung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten zur Verfügung zu stellen.
Mehrkosten, die bei den Spitälern aufgrund der Aufträge des Kantons effektiv angefallen sind und nicht durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung oder über den stationären Tarif abgegolten werden, würden vom Kanton finanziert, heisst es in der Mitteilung der Ausserrhoder Kantonskanzlei vom Freitag.
Dazu gehören unter anderem die Einrichtung von Testcontainern in Herisau und Heiden, die Beschaffung von Material für die mobilen Equipen und Testzentren sowie der Ausbau der Intensivpflegestation zur Behandlung von Coronavirus-Erkrankten.
Ausgeglichen werden auch die Minusstunden des Personals des Ausserrhoder Spitalverbunds (SVAR). Damit werden fehlende Kurzarbeitszeitentschädigungen kompensiert, die öffentlich-rechtliche Anstalten nicht erhalten. Finanziert werden auch die Mietkosten für ein Provisorium zur möglichen Unterbringung von Corona-Patientinnen und -Patienten.
(sda)