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Die klimatische Situation im Jahr 2018 wirkte sich auf den Wasserhaushalt in den Schwyzer Grundwasserträgern aus und zeigte sich deutlich in den Messwerten, wie das Umweltdepartement am Donnerstag mitteilte. So sank das Wasserniveau in der Messstation Felderboden zwischen Januar und Dezember um über 1,5 Meter ab.
Nach einem extrem regenarmen April 2018 und einem verbreitet regenarmen Mai brachte der Sommer eine weiter anhaltende Regenarmut. Die Herbstmonate Oktober und November zeigten sich ebenfalls ausgesprochen niederschlagsarm.
Erst im Dezember fielen grössere Niederschlagsmengen im Kantonsgebiet, weil es warm war in flüssiger Form, was wiederum eine Grundwasseranreicherung begünstigte. Dank der ergiebigen und langanhaltenden Niederschläge im ersten Halbjahr 2019 konnten sich die Grundwasserträger gut erholen, die Stände entsprechen nun wieder dem langjährigen Mittelwert.
Das Schwyzer Amt für Umweltschutz (AfU) misst seit über zehn Jahren die Grundwasserpegel in den grossen kantonalen Grundwasserträgern. Die Bevölkerung des Kantons Schwyz bezieht ihr Trinkwasser zu 55 Prozent aus Quellen, zu 40 Prozent aus Grundwasserfassungen und zu 5 Prozent aus Seewasserfassungen.
(sda)