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(Résumé en français en bas)
Die Biodynamik und ihre Werkzeuge, um Weltbezüge herzustellen
In dieser Arbeit wird in einem ersten Teil die politische, geographische, weltanschauliche und soziale Grundierung des biologisch-dynamischen Landbaus untersucht sowie deren Wandel seit 1924 bis heute.
In einem zweiten Teil wird das Naturkonzept analysiert, das diese anthroposophisch inspirierte Landbauform informiert.
Daran anschliessend beschäftigt sich ein weiteres Kapitel mit den Mensch-Tier-Beziehungen, die sich auf biologisch-dynamischen Höfen entfalten, welche Umgangsformen (besonders im Hinblick auf das Schlachten) sich etablieren, und wie sich das Tierbild über Mensch-Tier-Beziehungen hinaus materialisiert beispielsweise in der Architektur.
In einem letzten Teil wird die Bedeutung der Präparate in der Demeter-Landwirtschaft dokumentiert. Die Arbeit mit den Präparaten wird in biologisch-dynamischen Kreisen, als das «Herzstück» dieser Landwirtschaftsform bezeichnet. In dem Dissertationsprojekt wird eruiert was eine persistierende Beschäftigung mit den Präparatepflanzen – deren Kollekte, das Trocknen, deren Synthetisieren mit andern mineralischen oder tierischen Stoffen, deren Lagerung und deren Ausbringung bewirkt. Inwiefern verleiten bestimmte Praktiken zu der Verinnerlichung eines anthroposophisch informierten Weltbildes und plausibilisieren dieses aus der Binnensicht?
Die Arbeit wird von Prof. Oliver Krüger betreut.