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Nufer, die sich an den Olympischen Spielen in Peking mit einem Start in der Kombination begnügen musste, fehlten knapp vier Zehntel zum ersten Podestplatz im Weltcup. Hinter der 30-jährigen Obwaldnerin folgten Joana Hählen, Michelle Gisin und Corinne Suter auf den Plätzen 6, 7 und 10.
Den Sieg holte sich die zweifache Snowboard-Olympiasiegerin Ester Ledecka. Die Tschechin, die an den Winterspielen 2018 in Pyeongchang sensationell in den Sportarten Ski alpin (Super-G) und Alpin-Snowboard triumphiert hatte, verwies die Norwegerin Ragnhild Mowinckel um 21 Hundertstel auf den 2. Platz und feierte ihren dritten Weltcupsieg. Rang 3 ging an die Österreicherin Cornelia Hütter.
Sie habe die Enttäuschung über ihre Nicht-Berücksichtigung für die Olympia-Abfahrt zwar abgelegt, sei aber schon mit einer Prise Wut im Bauch angetreten, sagte Nufer im SRF-Interview. Perfekt sei ihre Fahrt indes nicht gewesen: «Es ist nicht alles aufgegangen, aber ich konnte meine Leistung auf den Punkt bringen.»
Die Olympiasiegerin Corinne Suter musste sich mit Platz 10 begnügen, konnte sich dabei aber einen kleinen Teilerfolg notieren. Weil auch Sofia Goggia schwächelte und sich die Italienerin noch zwei Plätze hinter der Schwyzerin klassierte, ist im Kampf um die kleine Kristallkugel noch alles offen. Vor der zweiten Abfahrt in Crans-Montana vom Sonntag, der zweitletzten der Saison, liegt Goggia in der Disziplinenwertung 65 Punkte vor Suter.
Gar nicht nach Wunsch lief es der grippegeschwächten Lara Gut-Behrami. Die Super-G-Olympiasiegerin fand die Linie nach missratenen Sprüngen nicht mehr und schied um Rennmitte aus.
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(red.)