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Dieser trägt an seinen Hängen
Wald, auf seinem breit ausladenden
Rücken dagegen
Wiesen und mehrere das ganze Jahr hindurch
bewohnte
Höfe mit einem kleinen Schulhaus. Das Kreuz bietet eine sehr schöne Aussicht, besonders auf den
Prätigau und die
mächtigen Felsmauern des
Rätikon. Reiche und schöne Flora, namentlich auf den
Wiesen und
Weiden des
Stelserbergs; auf dem
Gipfel selbst kann man noch etwa 100 Arten von Phanerogamen sammeln. Wird von
Schiers oder St. Antönien aus oft besucht.
Besteht wie seine Nachbarn aus leicht verwitterbarem Flysch und ist deshalb von abgerundeter Form, hat
sanfte Böschungen und fällt nicht in Steilwänden ab. Einen starken Gegensatz dazu bilden die hohen Kalkmauern der
Drusenfluh
und
Sulzfluh.
Weinbau, Viehzucht. N. über der häufig kurzweg
Steinenkreuz genannten Siedelungsgruppe der Aussichtspunkt Hurbig oder Haarbuck. An das im
Weiler stehende und vor kurzem
restaurierte steinerne Kreuz knüpft sich folgende
Sage: ^[Note:] Zu Beginn des 16. Jahrhunderts lebten inRüdlingen
zwei in treuer Liebe verbundene
Brüder.
Als nun die Reformation im Dorf eingeführt wurde, blieb der eine der
Brüder der
alten Lehre treu und siedelte nach einer benachbarten katholischen Ortschaft über.
Vorher aber beschlossen die
Brüder, sich
jedes Jahr einmal an einer von ihnen durch ein steinernes Kreuz bezeichneten Stelle zu treffen.
Dies
geschah denn auch mehrere Jahre hindurch, bis einmal der in
Rüdlingen wohnende Bruder an dem bestimmten Tag das Kreuz umgeworfen
und drei Blutstropfen tragend fand. Er begriff, dass sein Bruder getötet worden sei, und sank, von Schrecken und Schmerz
getroffen, tot neben dem Kreuz zu Boden.
oder Kreuzberge (Kt. St. Gallen.
Bez. Werdenberg).
3 km langer Felskamm aus Urgonkalken, mit einer Reihe von Einzelgipfeln, in
der südöstlichsten der 6 Hauptketten des
Säntisgebirges, zwischen der
Saxerlücke und dem
Mutschen. Liegt
ganz auf St.
Galler Boden, da die Grenze gegen Appenzell
etwas weiter nw. und n. über den
Roslenfirst und
Furgglenfirst zieht. Nw. von
Gams im
Rheinthal und von hier aus gesehen als ein fein gezackter Felskamm sich präsentierend. Aus der Nähe
(z. B. von der Roslenalp) gesehen erscheinen die
Kreuzberge als kühne und wilde Felsmauern, mit zahlreichen Runsen und
Scharten
und erinnern mit ihren abenteuerlichen Formen lebhaft an die Dolomiten von Südtirol.
Die 3. und 4.
Spitze (von NO. aus gezählt)
wurden zum erstenmal 1893 bestiegen und sind heute beliebte Kletterpartien;
Die einzelnen
Spitzen messen (von NO.-SW.) 1891, 1969, 2023, 2063, 2038 und 2069 m. Eine schwierig zu
begehende
Lücke zwischen der dritten und vierten
Spitze trennt die
Kreuzberge in zwei nahezu gleichlange Hälften.
Die
Höhe
der einzelnen Felswände über den darunter liegenden Alpweiden beträgt bis zu 200 m.
(Kt. St. Gallen
und Zürich).
1317 m. Gipfel mit trigonometrischemSignal, in den Nagelfluhbergen zwischen dem
Toggenburg und
Tössthal, 2 Stunden sw. über
Lichtensteig. Auf der Grenze zwischen den beiden Kantonen. Am
W.-Hang eine grosse
z. T. wieder von Vegetation überzogene Trümmerhalde, der sog. «abgebrochene
Berg», bestehend aus einer Menge von Nagelfluhblöcken, die im Frühjahr 1845 vom Gipfel sich ablösten und
langsam bergabwärts rutschten. Am
N.-Hang des Kreuzeggbergs und hinten über dem Libingerthal die Alpweide der
Obern und Untern
Kreuzegg (1100-1300 m) mit 5
Hütten und
Stadeln.