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Nicht nur die Ressource Boden steht unter Druck, auch die Politik: Gesucht sind geeignete Instrumente zur Steuerung der vielfältigen Schutz- und Nutzungskonflikte. Es bestehen zwar viele Vorschläge für solche Instrumente, aber wenige versuchen, die Aspekte des Bodenschutzes und der Raumplanung zu kombinieren und zudem die Akzeptanz einzubeziehen: Die besten Instrumente nützen letztlich nur, wenn sie im politischen Prozess und in der praktischen Umsetzung auf Akzeptanz stossen.
POLISOL untersucht zunächst mögliche Instrumente der Boden- und Landnutzungspolitik, und zwar mit einem Schwerpunkt bei marktwirtschaftlichen Anreizinstrumenten wie beispielsweise Zertifikaten oder differenzierten Abgabe- und Subventionssystemen. Parallel wird mit politikwissenschaftlichen Methoden die Akzeptanz verschiedener Instrumente ausgelotet, hauptsächlich gestützt auf die Analyse früherer Volksabstimmungen auf nationaler und kantonaler Ebene.
Die Reaktionen verschiedener Akteurinnen und Akteure werden mit in einem innovativen Modell untersucht, in dem die Auswirkungen möglicher Entscheide dreidimensional visualisiert werden. Dabei werden für mögliche Szenarien auch die Auswirkungen auf die Bodenfunktionen und die Ökosystemleistungen modelliert. Ausgebaut wird hierfür das Modell, das im NFP-68-Projekt OPSOL entwickelt und für einige Zürcher Gemeinden angewendet wird.