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Das Wichtigste in Kürze
- Lawrow bezeichnet Nato-Waffenlieferungen als legitime Ziele.
- Der russische Aussenminister sei über einen Stellvertreter im Krieg mit Russland.
- In der Westukraine seien Waffenlager bereits mehrmals zu Zielen geworden.
Russland betrachtet Waffenlieferungen der Nato an die Ukraine als berechtigte Angriffsziele für sein Land. «Natürlich werden diese Waffen ein legitimes Ziel für die russischen Streitkräfte sein.» Dies sagte der russische Aussenminister Sergej Lawrow in einem Interview im russischen Fernsehen.
Dieses teilte das Aussenministerium am Montagabend auf seinem Telegram-Kanal. Lager, auch in der Westukraine, seien bereits mehr als einmal zu solchen Zielen geworden.
«Wie könnte es anders sein», sagte Lawrow weiter. «Wenn die Nato über einen Stellvertreter de facto in einen Krieg mit Russland tritt und diesen Stellvertreter bewaffnet, dann tut man im Krieg, was man im Krieg tun muss.»
Von den Nato-Ländern kündigten zuletzt immer mehr an, auch direkt schwere Waffen an die Ukraine zu liefern. Unter schweren Waffen versteht man Kampf- und Schützenpanzer, schwere Artillerie, Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge und –hubschrauber und grössere, schwer gepanzerte Fahrzeuge.