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Zwei aus dem Fernsehen bekannte Figuren bescheren uns Augenblicke reiner Freude, in denen Musik und Worte zwischen Emotion und Lachen einander entsprechen und sich ergänzen.
Hinter «Les Garçons Manqués» verbirgt sich ein unwahrscheinliches Duo. Schriftsteller und Vorleser ist Nicolas Rey, eine Figur à la Gainsbourg der Pariser Literaturszene, ein Dandy, der von seinen früheren Exzessen geprägt ist, preisgekrönter Erfolgsautor und Chronist in den Studios von Canal+ und France Inter. Ihm zur Seite steht der Folksänger Mathieu Saïkaly mit seiner Engelsstimme, der in Nouvelle Star entdeckt wurde und seinem Käfig entflohen ist, um in Freiheit herumzutollen, ein begnadeter Gaukler. Ein spürbares, bewegendes Einverständnis herrscht zwischen den beiden in dieser riskanten Form einer musikalischen Lektüre. Zwischen einem Text, der dem zeitlosen Thema der Liebe gewidmet ist, und melancholischen Gitarrenklängen, die den Tonstreifen dieser Geschichte bilden, der Story von Frank, einem Briefträger, der sich in die Mieterin der Rue Caulaincourt 60, Margaux, verliebt und ihr gesteht: «Madame, Sie sind fast gar nicht die Frau, die ich brauche, das ist höchst verführerisch.»