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Stevia
Die Blätter der Stevia-Pflanze werden in Südamerika seit Jahrhunderten zum Süssen verwendet. Stevia ist kalorienarm, zahnschonend und erhöht den Blutzuckerspiegel nicht. Stevia ist wesentlich süsser als Zucker, deshalb wird nur eine kleine Menge benötigt.
Xylit/Xylitol (Birkenzucker)
Früher aus Birkenrinde, wird Xylit heute unter anderem aus Mais und Holz hergestellt. Es hat etwa die gleiche Süsskraft wie Zucker, liefert aber weniger Energie und verursacht keine Karies. Xylit beeinflusst den Blutzucker- und Insulinspiegel kaum, es kann aber abführend wirken.
Erythrit
Erythrit kommt natürlicherweise in Früchten (z. B. Wassermelone, Birne) und anderen Lebensmitteln wie Pilzen, fermentierten Produkten (Sojasauce, Bier) und Käse vor. Für die Lebensmittelindustrie wird Erythrit chemisch durch Fermentation hergestellt. Es enthält fast keine Kalorien und hat keinen Einfluss auf Blutzucker- und Insulinspiegel.
Sirup
Sirupe wie Ahornsirup, Dattelsirup oder Reissirup haben etwas weniger Kalorien als Zucker, sind aber auch nicht so süss. Pflanzensirup enthält zwar wenig Mineralstoffe und Spurenelemente, besteht aber grösstenteils aus Zucker.
Dicksaft, Agavendicksaft
Besonders bekannt ist Agavendicksaft, es gibt aber auch Dicksaft aus Birnen oder Äpfeln. Dabei handelt es sich um einen stark konzentrierten Fruchtsaft, der Mineralstoffe und Spurenelemente enthält, aber auch viel Fruktose (Fruchtzucker). Dieser ist nicht gesünder als anderer Zucker.
Kokosblütenzucker
Kokosblütenzucker wird aus der Knospe der Blüte der Kokospalme gewonnen, die gekocht und getrocknet wird. Er hat fast so viele Kalorien wie Zucker und er kann Karies verursachen.
Honig
Honig wird von Bienen hergestellt. Er besteht hauptsächlich aus Glukose (Traubenzucker), Fruktose (Fruchtzucker) und Wasser. Honig soll antibiotische, antiallergische und entzündungshemmende Wirkstoffe beinhalten.
Süssstoffe
Süssstoffe wie Aspartam oder Saccharin sind synthetische oder natürliche Verbindungen mit sehr süssem Geschmack. Sie sind praktisch kalorienfrei und zahnfreundlich. Allerdings haben sie meist einen starken Eigengeschmack und manche können in grösseren Mengen abführend wirken.
- Quellen
Drogistenstern
Schweizerischer Gesellschaft für Ernährung
Österreichische Gesellschaft für Ernährung
Deutsche Verbraucherzentrale
pharmawiki.ch
Hans Konrad Biesalski, Peter Grimm, Susanne Nowitzki-Grimm, «Taschenatlas Ernährung», Georg Thieme Verlag, 2017
Leiterin Wissenschaftliche Fachstelle (WIF) des Schweizerischen Drogistenverbandes: Dr. phil. nat. Anita Finger Weber