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Spekulationen über eine mögliche Übernahme von Salesforce. Microsoft, Oracle oder IBM in der Pole Position?
Der Online-CRM-Pionier Salesforce steht zum Verkauf. Dies zumindest behauptet 'Bloomberg'
unter Berufung auf Insider. Salesforce habe Berater engagiert, die ein Angebot eines potenziellen Käufers prüfen sollen, heisst es in dem Bericht.
Nun dreht sich die Frage natürlich darum, wer Salesforce übernehmen könnte. Das Unternehmen hat einen Marktwert von 44 Milliarden Dollar, was den Kreis der Kandidaten für eine Übernahme begrenzt. Microsoft, IBM, HP, Oracle, SAP oder Google werden als mögliche Käufer genannt. Apple hat zwar mehr als genug Geld, doch dürfte CRM aktuell nicht im Fokus des Konzern aus Cupertino stehen. Realistisch betrachtet macht ein Kauf nur für drei dieser Firmen Sinn.
Microsoft, IBM oder Oracle
'Re/code'
. Ein weiterer Grund spricht für Microsoft: Die Redmonder sitzen auf einem Cash-Berg in der Höhe von über 95 Milliarden Dollar.
Auch IBM könnte ernsthaft an Salesforce interessiert sein. CEO Ginny Rometty hat es bisher nicht geschafft, den Koloss auf Wachstumskurs zu bringen. Software als Service ist eines der Wachstums-Segmente, die Rometty identifiziert hat
. Allerdings müsste IBM für einen so grossen Kauf einen Kredit aufnehmen oder einen Teil in Aktien bezahlen, da die Kriegskasse nur 25 Milliarden Dollar umfasst.
Für Oracle spricht ein technischer Aspekt: Die Cloud-Software von Salesforce basiert auf einer Oracle-Datenbank. Und Salesforce-Chef Benioff begann seine Karriere bei Oracle. Ausserdem hat Oracle erst kürzlich gesagt, dass man bald alle Applikationen in der Cloud haben werde
. Auch die Zukäufe, die Oracle in den letzten Jahren gemacht hat, sprechen dafür, dass Larry Ellisons Unternehmen Salesforce kaufen könnte. Oracle setzt alles auf Online-Software, die als Abo bezogen wird. (mim)