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Es klingt nach einem Traumjob: Der Geschäftsmann aus Rothrist erhält von einem der reichsten Ehepaare der Welt 20 Millionen Franken zur Verfügung gestellt. Damit soll er einen berühmten Künstler für neue Kunstwerke coachen, wie der «Blick» berichtet.
Geendet hat es allerdings in einem Albtraum: Das Zuger Strafgericht wirft dem Geschäftsmann vor, dem Künstler leichtsinnig Geld für ein luxuriöses Leben ausbezahlt zu haben. Aus dem Urteil geht hervor, dass Zahlungen von über 12,5 Millionen Franken nicht geschäftsmässig ausgegeben wurden. Sondern nur dem privaten Interesse des Künstlers dienten. So soll er mit dem Geld Ferien in Gstaad gemacht oder ein Haus in New York renoviert haben. Daraufhin zeigte das Schweizer Ehepaar den Geschäftsmann wegen Misswirtschaft an.
Das Zuger Strafgericht verurteilte den Geschäftsmann zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten auf Bewährung. Ausserdem darf er weder in der Schweiz noch im Ausland weiterhin als Geschäftsführer oder Verwaltungsrat tätig sein. Gegenüber Blick erklärte der Beschuldigte, dass er das Urteil ans Obergericht weiterziehen wolle.
Der Künstler lebe inzwischen in Dubai und wage sich laut Blick nicht mehr in die Schweiz. Auch gegen ihn laufen entsprechende Verfahren, bei der Einreise droht ihm die Verhaftung.
(red.)