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Es ist üblich, dass Männer nach einer Prostatakrebsdiagnose ihre körperliche Aktivität reduzieren, da sie mit der Operation, Nebenwirkungen von Medikamenten und emotionalen Herausforderungen, die nach einer Krebsdiagnose auftreten, umgehen. Sport ist jedoch sehr nützlich, um das körperliche und geistige Wohlbefinden nach einer Diagnose zu verbessern.
Auswirkungen von Sport auf die Entwicklung von Prostatakrebs
Ein gesundes Gewicht in Übereinstimmung mit Ihrem Alter, Geschlecht und Ihrer Körpergröße zu halten ist aus vielen gesundheitlichen Gründen wichtig und wird weithin als wichtiges Element für ein gesundes Leben beworben.
Ubungen nach Prostata OP : Sport hilft nicht nur, ein gesundes Gewicht zu halten, sondern stärkt auch das Immunsystem, reduziert oxidativen Stress und beugt Übergewicht vor.
Obwohl die Ergebnisse variieren, wurden klinische Studien durchgeführt, um die genauen Auswirkungen von Bewegung auf das Fortschreiten von Prostatakrebs zu untersuchen.
Eine solche internationale Studie umfasste 900 Männer mit fortgeschrittenem Prostatakrebs, die ihre normalen Therapie- und Medikamentenroutinen fortsetzten, von denen die Hälfte auch ein hochintensives Trainingsprogramm absolvierte. Die Ergebnisse deuteten auf eine positive Korrelation zwischen der erhöhten Lebenserwartung bei Prostatakrebspatienten und körperlicher Betätigung hin.
Eine andere von der American Cancer Society durchgeführte Studie ergab, dass Männer mit hoher körperlicher Aktivität eine 30% geringere Wahrscheinlichkeit hatten, an Prostatakrebs zu sterben. Diese Studie konzentrierte sich auf über 10.000 Männer im Alter von 50 bis 93 Jahren, die an lokalisiertem Prostatakrebs litten, was bedeutet, dass der Krebs nicht in andere Teile des Körpers metastasiert hatte.
Die Studie unterstützte die Überzeugung, dass Ärzte bei der Behandlung von Prostatakrebspatienten einen körperlich aktiven Lebensstil in Verbindung mit anderen Medikamenten und Therapien fördern sollten.
Behandlung der Nebenwirkungen von Prostatakrebsbehandlungen mit Bewegung
Medikamente zur Behandlung und Behandlung von Prostatakrebs können Nebenwirkungen haben, die sich erheblich negativ auf die allgemeine Lebensqualität der Patienten auswirken. Der Beckenboden wird während der Behandlung von Prostatakrebs häufig durch Gewebeschäden durch Bestrahlung oder Operation beeinträchtigt.
Die Aufrechterhaltung der Beckenbodenstärke kann Schmerzen, Schwäche oder Funktionsstörungen nach der Operation lindern, obwohl es von Vorteil ist, während des gesamten Lebens über eine starke Beckenbodenmuskulatur zu verfügen. Die Kraft kann durch Kegel-Übungen aufgebaut werden, die durch wiederholtes Anspannen der Beckenbodenmuskulatur mehrmals täglich durchgeführt werden und keine spezielle Ausrüstung erfordern.
Prostatakrebs braucht relativ viel Androgene (männliche Hormone wie Testosteron), um sich zu entwickeln. Als solche wird die Androgenentzugstherapie, alternativ Hormontherapie genannt, die die männliche Hormonaktivität verringert oder blockiert, verwendet, um das Wachstum von krebsartigen Prostatazellen zu kontrollieren. Prostatakrebs entwickelt sich jedoch auch dann weiter, wenn die Androgenspiegel extrem niedrig sind.
Die Androgenentzugstherapie hat eine Reihe von Nebenwirkungen wie erektile Dysfunktion, Verringerung der Knochendichte, Knochenbrüche, Verlust von Muskelmasse und -kraft, Gewichtszunahme, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen.
Osteoporose (geschwächte Knochen durch Hormonumstellung oder Kalzium- oder Vitamin-D-Mangel), die aus einer Androgenentzugstherapie entsteht, kann durch regelmäßiges Training mit Gewichten verhindert werden.
Sanftes Gehen für drei Stunden pro Woche oder zügiges Gehen für 90 Minuten pro Woche hat sich ebenfalls als vorteilhaft erwiesen und verbessert zusätzlich Probleme mit sexueller Dysfunktion, Müdigkeit, Depression und Problemen mit der Darmfunktion.
Empfohlene Übungen für Prostatakrebs
Krafttraining für alle großen Muskelgruppen
Aerobic-Übungen für 20-60 Minuten, drei- bis fünfmal pro Woche
Zwei bis vier Sätze von Flexibilitätsübungen
Mögliche Risiken von Sport bei Prostatakrebs
Da die Androgenentzugstherapie die Knochendichte deutlich reduzieren kann, erhöht sich das Verletzungsrisiko während des Trainings, wie zum Beispiel Knochenbrüche und -frakturen. Bisphosphonate können Männern unter Androgenentzugstherapie verabreicht werden, da sie die Knochenmineraldichte erhöhen.
Fazit
Es ist von Vorteil, regelmäßig Sport zu treiben, um ein gesundes Gewicht zu halten und somit das Risiko für eine Reihe von Gesundheitsproblemen und Krankheiten zu senken, die von der psychischen und kardiovaskulären Gesundheit bis hin zu bestimmten Krebsarten reichen.
Nach der Diagnose und Behandlung kann Bewegung dazu beitragen, die Nebenwirkungen der Prostatakrebsbehandlung zu lindern und zu bewältigen und eine positive psychische Gesundheit zu fördern.
Es wurden weltweit zahlreiche Studien durchgeführt, aber ihre Ergebnisse waren unterschiedlich, und es wird allgemein angenommen, dass mehr Forschung betrieben werden muss, um die bestehenden Beweise zu festigen, die darauf hindeuten, dass Bewegung die Überlebensraten von Männern mit Prostatakrebs verbessern kann.