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2008/261
Schriftliche Anfrage von Myrtha Meuli (SP) und Salvatore Di Concilio (SP) vom 4.6.2008:
Sexgewerbe, störende Emissionen
Von Myrtha Meuli (SP) und Salvatore Di Concilio (SP) ist am 4.6.2008 folgende Dringliche Schriftliche Anfrage eingereicht worden:
Mit der Plakatierung und dem Bilderaushang verursachen Betriebe des Sexgewerbes störende Emissionen. Das Interesse am Anbieten ihrer Sexdienstleistungen über Plakate und Bilderaushang steht dem Interesse der Bevölkerung auf einen familien-, kinder- und jugendfreundlichen öffentlichen Raum direkt entgegen.
Anwohnerinnen und Anwohner des Langstrassenquartiers - dazu gehören auch Kinder und Jugendliche - sind täglich mit Frauendarstellungen konfrontiert, die Frauen als Ware darstellen und kommerziellen Sex über Bilddarstellungen aufdringlich präsent machen. Dies ist auch auf Schulwegen der Fall.
Seit Jahren wünschen Eltern und Gewerbetreibende im Quartier diesbezüglich eine Veränderung. Der öffentliche Raum soll für alle Anwohnerinnen und Anwohner und den Kundenkreis eines vielfältigen Gewerbes ansprechend sein.
In diesem Zusammenhang bitten wir den Stadtrat um Beantwortung folgender Fragen:
Was unternimmt der Stadtrat bisher in dieser Sache?
Ist der Stadtrat auch der Ansicht, dass die oben geschilderten Werbetätigkeiten die laufenden Aufwertungsmassnahmen im Quartier erschweren und umgekehrt eine Minderung dieser Tätigkeiten die Aufwertungen befördern könnte?
Sieht der Stadtrat Möglichkeiten, auf den Bilderaushang und die Piakatierung im Sinne dieser Anfrage Einfluss zu nehmen?
Ist eine Beschränkung der Werbetätigkeit des Sexgewerbes möglich?
2008/261
Schriftliche Anfrage von Myrtha Meuli (SP) und Salvatore Di Concilio (SP) vom 9.7.2008:
Sexgewerbe, störende Emissionen
Der Stadtrat beantwortet die Schriftliche Anfrage (STRB 1124 vom 4. Juni 2008).