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Für die Notfall-Betreuung eines erkrankten oder verunfallten Kindes beträgt der bezahlte Urlaub die benötigte Zeit bis eine andere Betreuungsmöglichkeit organisiert ist, jedoch höchstens drei Tage pro Fall.
Eltern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen oder einschränken müssen, um ein wegen Krankheit oder Unfall gesundheitlich schwer beeinträchtigtes minderjähriges Kind zu betreuen, haben seit dem 1. Juli 2021 Anspruch auf einen über die EO entschädigten Urlaub von maximal 14 Wochen. Der Urlaub kann innerhalb von 18 Monaten am Stück, wochenweise oder an einzelnen Tagen bezogen werden und die 14 Wochen können zwischen den Eltern frei aufgeteilt werden.
Sind die Anspruchsvoraussetzungen für die Betreuungsentschädigung gemäss den Artikeln 16n bis 16s des Erwerbsersatzgesetztes (EOG; SR 834.1) erfüllt, erhalten die Mitarbeitenden des Kantons Solothurn maximal einen 14-wöchigen, bezahlten Urlaub zum vollen Lohn (§ 114bis GAV).
Weitere Informationen stehen auf der Homepage der Ausgleichskasse Solothurn AKSO zur Verfügung.