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Nach Info Flora, einer Stiftung, die über Wildpflanzen in der Schweiz informiert und diese fördert, sind die wichtigsten Waldarten die Salbeiblättrige Zistrose (Cistus salviifolius) und der Königsfarn (Osmunda regalis), während die wichtigsten Arten der Sumpfgebiete die Reisquecke (Leersia oryzoides), das Gottes-Gnadenkraut (Gratiola officinalis) und die Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus) sind.
Cistus salviifolius
Didascalia
Die nationale Datenbank Swissfungi enthält 107 Pilzarten, die im Perimeter des Waldreservats nachgewiesen wurden. Die 18 Arten auf der Roten Liste der gefährdeten Arten in der Schweiz sind alles Arten, die sich von verrottendem Holz ernähren (Saprobionten). Die Moose bevorzugen im Allgemeinen bewaldete Gebiete und Bereiche entlang von Wasserläufen, aber es gibt auch Arten, die sich sehr gut an trockenere Gebiete angepasst haben. Derzeit sind 70 Moosarten im Gebiet bekannt, von denen 7 auf der Roten Liste stehen. Flechten sind symbiotische Organismen, die aus der Verbindung eines autotrophen Organismus (Cyanobakterien oder Algen) und eines Pilzes entstehen. Das nationale Zentrum SwissLichens meldet das Vorkommen von 56 Arten, von denen 13 auf der Roten Liste stehen. Besonders bemerkenswert ist das Vorkommen von Parmelia minarum (einzige Station in der Schweiz, gefunden auf Traubeneichen), Collema subflaccidum (einzige Station in der Schweiz, gefunden auf Walnussbäumen, Eschen, Bergahornen und Eichen) und Bacidia rosella (4 Stationen in der Schweiz, gefunden auf Kirschbäumen).
Der Komplex der Tümpel und Teiche der Region Arcegno stellt eines der wichtigsten Gebiete im Kanton dar, was die Amphibien betrifft. Nach Angaben der Koordinationsstelle für Amphibien- & Reptilienschutz in der Schweiz (KARCH) sind in diesem Gebiet 8 Amphibienarten nachgewiesen worden. Zu den seltensten gehören zwei gefährdete Molcharten: der Alpenkammmolch und vor allem der Teichmolch. Es gibt auch Populationen des Kleinen Wasserfrosches, einer nationalen Rarität. Populationen des Springfrosches, des italienischen Laubfrosches, der Erdkröte und des Grasfrosches können ebenfalls gefunden werden. In den Bächen, die sich in den Wäldern befinden, pflanzt sich der Feuersalamander fort.
Nach den Angaben der KARCH wurden 6 Reptilienarten gemeldet: die Gelbgrüne Zornnatter, die Äskulapnatter, die Ringelnatter, die Aspisviper (die einzige Giftschlange), die Mauereidechse und die Smaragdeidechse. Die Reptilien bevorzugen in der Regel sonnenexponierte Bereiche, in denen es ausreichend Unterschlupfmöglichkeiten wie Stein- und Asthaufen gibt. Die Ringelnatter hingegen bevorzugt Feuchtgebiete und ist daher leicht in der Nähe von Teichen zu finden, wo sie Amphibien jagt, von denen sie sich hauptsächlich ernährt.
Das Schweizerische Zentrum für die Kartografie der Fauna (SZKF / CSCF) meldet das Vorkommen von 22 Säugetierarten, darunter 9 Fledermausarten. Unter den Huftieren sind das Reh und das Wildschwein gut vertreten. Lokal gibt es gute Dachspopulationen, deren Anwesenheit dank der auffälligen Baue nachweisbar ist. Die Vielfalt der kleinen Säugetiere ist relativ begrenzt, da nur 4 Arten festgestellt wurden: die Gelbhalsmaus, die Waldmaus, die Rötelmaus und die Gartenspitzmaus. Bei den Fledermäusen ist das Vorkommen des Grossen Mausohrs erwähnenswert, welches die lichten Wälder gerne als Jagdgebiet nutzt. Das Grosse Mausohr ist eine vom Aussterben bedrohte Art von nationaler Priorität.
Die Datenbank der Schweizerischen Vogelwarte enthält 61 Vogelarten (ohne Zugvögel). Von grossem Interesse ist die Koexistenz aller 5 in diesen Breitengraden vorkommenden Spechtarten. Der Buntspecht, der Kleinspecht, der Grünspecht, der Schwarzspecht und der Wendehals sind in einem relativ kleinen Gebiet zu finden. Der Wendehals ist der einzige Zugvogel unter den Spechten. Zu Beginn des Frühjahrs trifft er in unseren Breitengraden ein um sich fortzupflanzen. Er ist auch der einzige Specht, der keine Höhlen graben kann. Die anderen Spechte gelten dagegen als die Architekten des Waldes, da sie jedes Jahr eine Höhle zimmern, um ihr Nest zu bauen; im folgenden Jahr können die alten Höhlen von anderen Arten (z. B. Säugetieren, Vögeln und Insekten) besetzt werden.
Innerhalb des Waldreservats und in seiner unmittelbaren Umgebung wurden ausserdem 45 Arten von Tagfaltern, 18 Arten von Totholzkäfern, 26 Arten von Libellen, 21 Arten von Heuschrecken (Grillen, Heuschrecken und Grashüpfer) und 6 Arten von Schnecken nachgewiesen.
Alpenkammmolch
Reh