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An der Online-Befragung haben 1‘000 Personen im Alter zwischen 18 und 80 Jahren teilgenommen. Die untersuchten Werbekanäle waren folgende:
- Adressierte Werbesendungen
- Werbung im Fernsehen
- Werbung per Newsletter (E-Mail)
- Inserate in Zeitungen/Zeitschriften
- Unadressierte Werbesendungen
- Werbung in sozialen Netzwerken
- Werbung auf Websites
Erstaunlicherweise schneidet Werbung in sozialen Netzwerken und auf Websites über die gesamte Studie betrachtet am schlechtesten ab. Dies scheint kontraintuitiv, da man davon ausgeht, dass die Werbung sich generell in diese Richtung bewegt und eine grosse Anzahl der jüngeren Generation diese Kanäle überproportional häufig nutzt. Da an der Studie jedoch Personen aller Altersgruppen teilgenommen haben und sich gewisse Personengruppen eher analog orientieren, ist das Ergebnis aussagekräftig. Die beiden Kanäle liegen bei den vier Fragen, ob man sich dafür Zeit nimmt, ob man es sich gerne anschaut, ob man sich gut an die beworbenen Produkte erinnern kann und ob man danach einen lokalen Laden besucht hat auf dem letzten Platz.
Die klassische, adressierte Werbesendung schneidet bei den folgenden drei Fragen am besten ab. Diese Sendungen werden am häufigsten, liebsten und am längsten beachtet. Zudem erinnern sich die Konsumentinnen und Konsumenten am nachhaltigsten an die Werbebotschaften und sie werden auch am häufigsten weitergegeben. Ferner locken laut Studie persönlich adressierte Werbesendungen am meisten Kundinnen und Kunden in den lokalen Laden eines Anbieters und führen am häufigsten zum Kauf eines beworbenen Produkts oder einer Dienstleistung.
Adressierte Werbesendungen sind auch an der Spitzenposition, wenn es darum geht, Kundinnen und Kunden auf eine Website zu führen – gleichauf mit dem E-Mail-Newsletter.
Unadressierte Werbesendungen liegen bei praktisch allen Fragen im Mittelfeld.
Gefragt wurde auch, in welchen Kanälen Werbung als störend empfunden wird. Obwohl das Fernsehen für die meisten Befragten der „typische“ Werbekanal ist, wird sie auf diesem Kanal auch als am meisten störend empfunden. Am wenigsten stört Werbung als Inserat in Zeitungen und Zeitschriften, direkt gefolgt von unadressierten und danach adressierten Werbesendungen.
Entgegen der teilweise verbreiteten Annahme erzielen persönlich adressierte Werbesendungen nach wie vor die stärkste Werbewirkung und werden im Vergleich zu online-Werbung von weniger Konsumentinnen und Konsumenten als störend empfunden.
Wir hoffen, dass die Ausführungen Ihnen bei der Wahl des geeigneten Werbekanals helfen. Gerne dürfen Sie uns für weitere Auskünfte jederzeit kontaktieren.