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Mit Cadmium wurde bis vor Kurzem sehr sorglos umgegangen. Es wurde in Alltagsprodukten verwendet: Pigmente für Anstriche, Keramiken und Färbung von Kunststoffen, Stabilisatoren von PVC-Kunststoffen und in wiederaufladbaren Nickel-Cadmium-Batterien.
Durch die unachtsame Entsorgung dieser Materialien wurden einfache Hausmülldeponien zum Ablagerungsort für Cadmium. Durch Abgase und Filterstäube aus den Müllverbrennungsanlagen und Klärschlamm, welcher weiträumig verteilt wurde, ist die Umwelt stark belastet worden.
Die Verwendung von Cadmium in Pflanzenschutzmitteln und Pestiziden ist verboten worden.
Cadmium schädigt vor allem Hauptspeicherorgane wie Nieren und Knochen aber auch Leber, Bauchspeicheldrüse, Hoden, Speicheldrüsen und Plazenta.
Es verändert das Erbgut und ist krebserregend, es kann die Plazenta durchbrechen und Missbildungen hervorrufen.