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EXIT kritisiert nationales Forschungsprojekt
"Organisationen wie Exit und Dignitas kritisieren ein Projekt des Nationalfonds. Es sei politisch und rechtlich überholt und verschleudere Steuergelder [...], s sei weder ergebnisoffen noch wissenschaftlich neutral, sondern gegenüber der Patientenautonomie voreingenommen. Selbstbestimmung und Suizidhilfe behandle es von vornherein als problematisch und negativ. Bernhard Sutter, der Exit-Vizepräsident, bemängelt etwa, ins Projekt seien unverblümt moraltheologische Positionen der katholischen Kirche eingeflossen. [...] Der Ausführungsplan des Projekts wünscht eine "Diskussion über eine angemessene strafrechtliche Regelung der umstrittenen Suizidhilfe" und "Vorschläge für eine rechtliche Neuregelung der Suizidhilfe". Vonseiten Exits heisst es, die unterlegenen Selbstbestimmungsgegner wollten "durch die Hintertür der Wissenschaft" doch noch eine Einschränkung der Sterbehilfe erreichen. Bundesrat, eidgenössische Räte und der Zürcher Regierungsrat hätten schliesslich vor kurzem eine weitere Regulierung der Sterbehilfe abgelehnt. [...] Die gemeinsame Kritik veranlasste die fünf Sterbehilfeorganisationen Exit Romandie, Exit deutsche Schweiz, Dignitas, Ex international und Lifecircle, gestern gemeinsam eine Medienkonferenz einzuberufen. Sie bemängelten, Sterbehilfe nehme im NFP 67 eine völlig überproportionale Rolle ein, obwohl diese von allen Sterbefällen weniger als ein Prozent ausmache."