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Muttermale sind gutartige Veränderungen der Haut. Sie entstehen und verändern sich unser Leben lang. Die Zahl der Muttermale steigt mit dem Lebensalter und der UV-Exposition (Sonne, Solarium) an und nimmt im höheren Alter wieder ab. In 20–30% entwickelt sich jedoch aus einem gutartigen Muttermal ein schwarzer Hautkrebs. Die Häufigkeit des schwarzen Hautkrebses (malignes Melanom) nimmt zu. Bei frühzeitiger Erkennung ist dieser bösartige Tumor heilbar. Die Muttermalkontrolle als Hautkrebsvorsorge sollte regelmässig erfolgen. Die Untersuchungsabstände sind abhängig von der Familien- und Patientengeschichte, dem Hauttyp, der Anzahl Sonnenbrände und Muttermale sowie dem Hautbefund.
Sie können Ihre Muttermale selbst anhand der ABCD-Regel überprüfen:
|A||steht für Asymmetrie, d.h. eine unregelmässige Form des Muttermals.|
|B||steht für Begrenzung, d.h. die Begrenzung des Muttermals zur normalen Haut ist unregelmässig, unscharf oder verwaschen.|
|C||steht für Farbe (colour), d.h. das Muttermal verändert sich in der Farbe oder zeigt eine unregelmässige Färbung.|
|D||steht für Dynamik, d.h. das Muttermal verändert sich, wächst, blutet oder verkrustet, ohne dass Sie es berührt haben.|
Bemerken Sie eine der oben genannten Veränderungen, sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen.
Eine gute Hilfe bietet Ihnen auch das App „Skin Tracer“.