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Zittern, Unruhe, Übelkeit, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Nervosität, Gereiztheit und Appetitlosigkeit und aggressives Verhalten (vor allem in Kombination mit Alkohol) sind möglich. Bei hohen Dosen: Halluzinationen, unkontrollierte Bewegungen (Tics), Kreislaufversagen, Schlaganfälle sowie Nieren-, Leber-, Herzversagen und Zustände tiefer Bewusstlosigkeit. Eine oft unterschätzte Gefahr ist das Ansteigen der Körpertemperatur bis auf 41 ºC mit lebensbedrohlicher Überhitzung und Austrocknung des Körpers als Folge.
Nach dem Runterkommen: extremes Schlafbedürfnis, starkes Hungergefühl, depressive Stimmung, Angstzustände, Gereiztheit usw. Zudem besteht das Risiko unabsichtlich Syntheseverunreinigungen zu konsumieren. Syntheseverunreinigungen entstehen bei unsauberer Herstellung im Labor. Inwiefern diese Verunreinigungen und ihre Wechselwirkung mit dem Amphetamin gesundheitsschädigend sind, ist nicht bekannt.
Langzeitrisiken
Eine Amphetamin-Abhängigkeit mit psychischen Symptomen kann sich bei regelmässigem Konsum rasch einstellen. Häufiger Amphetaminkonsum kann zu Mangelerscheinungen (Kalziummangel, bewirkt Knochen- und Zahnprobleme) und psychischen Problemen wie Depressionen führen. Bei intensivem Konsum kann es zu ständiger Unruhe (aber auch anhaltender Müdigkeit), Schlaf- und Kreislaufstörungen, Angst und Paranoia bis hin zur Amphetaminpsychose kommen. Ausserdem sind hoher Blutdruck, motorische Störungen, Gewichtsverlust, Hautentzündungen («Speedpickel»), Magenbeschwerden, Bauch-Krämpfe, sowie Leber- und Nierenschäden und epileptische Anfälle möglich. Das Schnupfen schädigt die Nasenschleimhäute und Nasenscheidewand, das Schlucken die Magenschleimhäute. Der chronische Konsum begünstigt Hirnblutungen und Schlaganfälle mit plötzlichen Lähmungen. Möglicherweis besteht bei einem chronischen Konsum ein erhöhtes Risiko später an einer Parkinson’schen Demenz zu erkranken.