Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/138825

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Länderstudie zum Thema Prostitution und Sexarbeit zu erstellen. Eines der untersuchten Länder soll dabei Schweden sein. Die Länderstudie soll die gewählten Strategien im Kampf gegen Ausbeutung und Menschenhandel durch Prostitution und Sexarbeit aufzeigen. Im Weiteren soll sie die Erfahrungen darstellen und darlegen, wie sich die Situation für die Betroffenen im Laufe der Zeit verändert und wie die gesellschaftliche Diskussion darauf reagiert. In einem dritten Schritt soll die Studie ein Fazit in Bezug auf die Schweiz ziehen und konkrete Massnahmen vorschlagen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat verweist auf das Postulat Streiff-Feller 12.4162, "Stopp dem Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung", und das Postulat Caroni 13.3332, "Stärkung der rechtlichen Stellung von Sexarbeitenden", welche von ihm zur Annahme beantragt und vom Nationalrat gutgeheissen wurden. Danach erklärt sich der Bundesrat bereit, dem Nationalrat einen Bericht über Prostitution und Menschenhandel in der Schweiz zu unterbreiten. Der Bericht wird einen Ländervergleich im Sinne der Fragestellung des Postulates Fehr Jacqueline enthalten und die Erfahrungen aufzeigen, die verschiedene Staaten mit einem Prostitutionsverbot gemacht haben. Eines der untersuchten Länder wird Schweden sein. Es wird im Bericht ein Fazit in Bezug auf die Schweiz gezogen, und es werden entsprechende Massnahmen, unter Einbezug der Erkenntnisse der Expertengruppe EJPD zur Erarbeitung von Schutzmassnahmen für im Erotikbereich tätige Frauen, vorgeschlagen. Im Rahmen des Berichtes in Erfüllung der Postulate Streiff-Feller und Caroni kann somit auf das Anliegen des vorliegenden Postulates eingegangen werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.