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Kompressionsstrümpfe
Bei Problemen des venösen Kreislaufs im den Beinen
empfehlen die Ärzte oft medizinische Kompressionsstrümpfe
und -strumpfhosen. Diese garantieren auf elegante Art einen
kontrollierten und präzise angepassten Druck. Die Druckverteilung
ist am Knöchel am engsten und gegen den Oberschenkel hin
nimmt sie ab.
Kompressionsstrümpfe und –strumpfhosen sollten
nicht mit Stützstrümpfen verwechselt werden. Stützstrümpfe
eignen sich als vorbeugende Massnahme gegen Venenleiden in
den Beinen, sofern sie von guter Qualität sind. In schweren
Fällen, wie z.B. offenen Beinen wird Ihnen der Arzt
elastische Binden oder Kurzzugbinden empfehlen.
Kompressionsstrümpfe gibt es in verschiedenen Druckklassen,
die Ihren persönlichen Beschwerden angepasst sind.
Leichte Kompression (Klasse 1)
Schwere und/oder schmerzende Beine nach einem Arbeitstag, kleine Varizen
ohne Anschwellung der Knöchel, Vorbeugung während der Schwangerschaft.
Mittlere Kompression (Klasse 2)
Varizen, geschwollene Beine, Varizen während der Schwangerschaft
oder nach einer Operation, Verkalkung der Varizen.
Starke Kompression (Klasse 3)
Sehr geschwollene Beine, Vorbeugung gegen Rückfälle von venösen
Blutklümpchen (Thrombosen) oder Entzündungen der Krampfadern.
Extra starke Klasse (Klasse 4)
Wenn die Anschwellung der Beine während der Nacht nicht abnimmt.
Medikamente
Gute Medikamente, die die Symptome von Venenleiden (Schmerzen, Krämpfe
und Ödeme) tatsächlich bekämpfen, sind selten. Medikament
können die Krampfadern nicht mehr in ihre ursprüngliche Form
zurück bringen, doch sie können Beschwerden günstig beeinflussen.
Die weitere Entwicklung der Krankheit und die Vermeidung späterer
Komplikationen, wird durch Verbesserung der Gewebedurchblutung und Abdichtung
der Venenwand gebremst.
Man unterscheidet zwischen topischer und oraler Anwendungen.
Topische Anwendung
Bei der Vielfalt der verschiedenen Venensalben heben
sich hauptsächlich die Präparate auf Basis von
Heparin ab. Diese unterscheiden sich in der Konzentration
und den Zusatzstoffen, den Schleppersubstanzen, um das Heparin
in die Tiefe penetrieren zu lassen.
Orale Anwendung
Bei der oralen Venentherapie zeichnet sich ein
immer grösser werdender Trend zu breiter wirksameren
Präparaten ab. Ein gutes orales Venenpräparat
besitzt neben einer abdichtenden Wirkung auch schmerz-
und endzündungshemmende Eigenschaften.
Chirurgische Behandlung
Die chirurgische Behandlung ist einzige sinnvolle Möglichkeit, um
das weitere Fortschreiten der Krankheit und Spätkomplikationen zu
verhindern.