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Korrektur-Initiative
Die Schweiz soll Frieden exportieren – nicht Krieg. Unsere Neutralität und die Politik der Guten Dienste heben uns auf der internationalen Bühne hervor. Der Bundesratsbeschluss untergräbt die humanitäre Tradition der Schweiz. In Krisengebieten fallen Waffen sehr leicht in die Hände von Terroristen. RUAG-Handgranaten wurden im Besitz eines IS-Attentäters gefunden, Boko Haram verwendet Mowag-Panzer und Schweizer Granaten und Munition werden von radikalen Rebellengruppen in Libyen und Syrien eingesetzt. Wie können wir behaupten, den Dialog und die Konfliktlösung zu unterstützen, wenn wir Waffen an eine der Konfliktparteien verkauft haben?
Es ist inakzeptabel, dass humanitäre Anliegen den Interessen der Schweizer Rüstungsindustrie geopfert werden.
Massentierhaltungsinitiative
Als Grundsatz fordert die Massentierhaltungsinitiative, dass die Würde des Tieres in der landwirtschaftlichen Tierhaltung respektiert wird. Dies schliesst die Massentierhaltung aus. Das heisst, die industrielle Tierhaltung zur möglichst effizienten Gewinnung tierischer Erzeugnisse, bei der das Tierwohl systematisch verletzt wird, soll in der Schweiz zukünftig nicht mehr zulässig sein. Die Initiative verlangt konkret das Recht für Tiere, nicht in Massentierhaltung zu leben sowie Regelungen für den Import ausländischer Produkte aus Massentierhaltung in flexibler Weise. Das schweizerische Tierschutzrecht und die einschlägigen Einfuhrbestimmungen sollen dementsprechend angepasst werden.