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Maico 250cm³ – 1967
Adolf Weil
Adolf Weil (25. Dezember 1938 – 12. Mai 2011) war der erfolgreichste Motocrossfahrer der Bundesrepublik Deutschland.
1962 war eine wichtige Entscheidung fällig, die 250cm³ Europameisterschaft wurde auch als Weltmeisterschaft ausgetragen. Maico entschied sich für den Grand-Prix-Sport. Für viele Fahrer begann in den frühen 60er-Jahren eine steile Karriere auf Maico-Sportmaschinen.
Dieter Braun, später Motorradweltmeister, begann seine Laufbahn mit Motocross auch auf einer Maico.
Technische Daten
Museum-Nr.
60
Baujahr
1967
Hersteller
Maico, Deutschland
Motor
Maico Einzylinder Zweitakt-Motor
Volume
250cm³
Firmengeschichte Maico
In den 30er-Jahren beschlossen die Brüder Willhelm und Otto Maisch, der starken deutschen Konkurrenz zu trotzen und BMW, DKW und Zündapp mit einem eigenen Motorradwerk zu konfrontieren. Die ersten Silben des Firmennamens Maisch Company lieferten die Markenbezeichnung der zukünftigen Produkte «MAICO».
Den grossen Durchbruch im Strassenrennsport schaffte Maico nicht, obwohl in den 1970er Jahren noch beachtliche Erfolge errungen wurden.
Dafür im Motocross-Sport, als 1957 die 250cm³ Motocross-Europameisterschaft eingeführt wurde, schickte Maico die Spitzenfahrer Fritz Betzelbacher und Willi Österle in die Rennen, die sich auch den Titel und den zweiten Platz holten. Eine Weltmeisterschaft gab es noch nicht.
Die Firma Maico genoss in den 1960er- und 1970er-Jahren einen legendären Ruf mit ihren hochstehenden Motocross-Motorrädern, die den Erfolg des Unternehmens durch eine Vielzahl von Siegen in dieser Sportart begründeten.
Fritz Betzelbacher, Willy Österle, Otto Walz, Gerhard Stauch, Willy Bauer, Adolf Weil und Egbert Haas trugen zwischen 1956 und 1979 mit ihren Titelgewinnen zum legendären Ruf der Maschinen aus. Mit Motorrädern der Marke Maico wurden unter anderem 55 Deutsche Meisterschaften, eine Europa-Meisterschaft und fünf WM-Vizemeisterschaften errungen.