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- Tom Lüthi scheidet beim 2. Rennen der Moto2-Saison in Doha nach einem Sturz aus. Der Sieg geht an den Briten Sam Lowes.
- Viel besser ergeht es Jason Dupasquier in der Moto3, der zum 2. Mal (im 2. Rennen) in seiner Laufbahn in die WM-Punkte fährt.
- Der Franzose Fabio Quartararo gewinnt das engste MotoGP-Rennen der Geschichte.
Tom Lüthi hat in Katar ein zweites GP-Wochenende zum Vergessen erlebt. Im Grand Prix von Doha stürzte der 34-jährige Berner auf seiner Kalex acht Runden vor Schluss.
Zu dem Zeitpunkt lag er aber auf Platz 21 weit ausserhalb der WM-Punkte. Nachdem bereits das Qualifying mit Position 21 überhaupt nicht nach Wunsch gelaufen war, ist dies ein weiterer schwerer Nackenschlag.
Den Sieg holte sich wie beim Saisonauftakt vor einer Woche auf dem gleichen Rundkurs der aus der Pole Position gestartete Brite Sam Lowes, erneut vor dem Australier Remy Gardner.
Moto3: Dupasquier setzt erneutes Ausrufezeichen
Der Schweizer Jason Dupasquier ist in der Moto3 auch im zweiten Saisonrennen in Katar in die Punkte gefahren. Nach dem 10. Platz vor Wochenfrist belegte der 19-jährige KTM-Fahrer den 11. Rang und holte zum zweiten Mal in seiner Karriere WM-Punkte. Der Freiburger zeigte eine abgeklärte Leistung und leistete sich mitten im Pulk des äusserst eng beieinander liegenden Feldes keine Fehler.
Einen sensationellen Auftritt hatte der Rookie Pedro Acosta, ebenfalls auf KTM. Der Spanier musste aus der Boxengasse starten und pflügte sich aggressiv, aber gekonnt durch das gesamte Feld und holte in seinem zweiten WM-Rennen seinen ersten GP-Sieg.
MotoGP: Quartararo brilliert
In der Königsklasse gab es im zweiten WM-Rennen den zweiten Sieg für Yamaha. Nach Maverick Viñales vor einer Woche setzte sich nun der Franzose Fabio Quartararo durch.
Dahinter erreichte Ducati-Fahrer Johann Zarco erneut den 2. Platz und machte damit einen französischen Doppelsieg perfekt. Mit dem drittplatzierten Neuling Jorge Martin, der sensationell die Pole Position erobert hatte, standen zwei Ducati-Maschinen auf dem Podest.
Im engsten Rennen der MotoGP-Geschichte trennten die ersten 15 weniger als neun Sekunden. Oldie Valentino Rossi gehörte nicht dazu; er wurde 16. Marc Marquez fehlte nach seinem im letzten Jahr erlittenen Oberarmbruch noch immer. Sein Comeback könnte in zwei Wochen beim Grand Prix von Portugal erfolgen.