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Die eingetragene Partnerschaft ist im Sozialversicherungsrecht und dem obligatorischen Teil der beruflichen Vorsorge der Ehe gleichgestellt. Die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft wird der Scheidung gleichgestellt und ein_e überlebende_r Partner_in einem Wittwe_r.
Berufliche Vorsorge
Bei der beruflichen Vorsorge (2. Säule) gibt es gesetzlich garantierte Mindestleistungen. Die Vorsorgeeinrichtungen sind frei, in ihren Reglementen Leistungen vorzusehen, die über dem Obligatorium liegen. Gerade gleichgeschlechtliche Konkubinatspaare sollten sich deshalb frühzeitig bei den jeweiligen Vorsorgeeinrichtungen über die (überobligatorischen) Leistungen erkundigen. Vorsorgeeinrichtungen, die Konkubinatspartner_innen eine Witwen- oder Witwerrente zusprechen, knüpfen diese häufig an eine bestimmte Konkubinatsdauer bzw. an eine tatsächlich stattgefundene Unterstützung. Teilweise ist auch ein gemeinsamer Wohnsitz Voraussetzung oder ein Konkubinatspartner muss der Vorsorgeeinrichtung gemeldet worden sein.
Eingetragene Paare bekommen nach der Pensionierung häufig weniger AHV-Rente als Konkubinatspaare. Die maximale Altersrente für eine Einzelperson beträgt zurzeit 2350 Franken pro Monat. Eingetragene Paare erhalten zusammen höchstens anderthalbmal so viel, also 3525 Franken, während Paare im Konkubinat bis zu 4700 Franken bekommen, wenn beide Partner_innen Anspruch auf die Maximalrente haben.