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Die Studienautoren aus Cambridge konnten sich auf Daten von beinahe 200’000 Personen stützen. Sie fanden einen klaren Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und Depressionserkrankungen. Das Resultat überraschte. Schon halb so viel Bewegung wie empfohlen nutzt.
Im Vergleich zu Personen, die angaben, sich praktisch gar nicht zu bewegen, hatten diejenigen, die auf die Hälfte der wöchentlichen WHO-Empfehlung kamen, ein um 18 Prozent niedrigeres Depressionsrisiko. Bei Probanden, die die empfohlene Menge an körperlicher Aktivität erreichten, war das Depressionsrisiko um 25 Prozent reduziert.
Viele Depressionserkrankungen liessen sich also mit Bewegung verhindern. Intensiver Sport ist dazu gar nicht nötig. Bereits Alltagsaktivitäten, die mit einem moderaten Mass an Bewegung einhergehen, wirken sich stabilisierend auf die psychische Gesundheit aus.