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Curatrice: Ruth Schweikert
A l’occasion du 1er août prochain, les artistes ont décidé de donner de la voix – leur voix, diverse et multiple – sur la Suisse d’aujourd’hui. Les artistes sont en effet préoccupés par la situation de la Suisse sur le plan national et international, par le fossé entre la perception que le pays a de lui-même et sa véritable situation dans le monde.
Fremd ist, was man (noch) nicht kennt. Also sehr viel: jeder Erdenbürger kommt problemlos auf über einige Milliarden Fremde, ein überwältigendes Übergewicht von Fremdem zu Eigenem. Multikulturelle Metropolen wie London funktionieren gerade deswegen, weil sie den verschiedenen ethnischen Gruppen Raum für ihre indigene Kultur geben und gleichzeitig Gemeinsamkeiten fördern, ohne das Trennende zu negieren. Die Urform des Lebens, die Zelle, ist in feinste Elemente aufgeteilt, die auf wundersame Art und Weise ihre jeweiligen Funktionen erfüllen. Sie stehen aber gleichzeitig in regem, gegenseitigem Austausch: die Zellwände sind für Sauerstoffmoleküle und Lösungsmittel wie Wasser durchlässig, sie atmen im Takt der Osmose. Könnte das vielleicht ein Symbol für ein friedlicheres Europa der Zukunft sein? Statt Betonmauern durchlässige Zellmembranen? Jeder Region ein Zimmer im europäischen Haus, mit Luft, Wasser, Wärme und Nahrung, mit osmotisch atmenden Wänden dazwischen? Keine Isolationszellen, sondern Berührungsflächen? Flächen, die so gross sind, dass man darauf tanzen kann?