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Definition Asthma Bronchiale
Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der unteren Atemwege, die mit einer erhöhten Empfindlichkeit der Bronchien gegenüber verschiedenen Reizen einhergeht. Die Übererregbarkeit der Atemwege führt anfallsweise zur Verengung der Bronchien, welche die typischen Symptome hervorruft:
Asthma-Symptome:
Allergisches Asthma
Je nach Auslöser wird Asthma in allergisches und nicht-allergisches Asthma unterschieden. Allergisches Asthma ist eine von vielen atopischen Erkrankungen, die durch eine Überreaktion des Immunsystems auf äußere Reize gekennzeichnet sind. Beim allergischen Asthma wird der Asthmaanfall durch eine allergische Reaktion bei Kontakt mit Allergenen wie z. B. Pollen, Hausstaubmilben und Tierhaare, ausgelöst. Die Verengung der Bronchien führt zu Anfällen von Atemnot, die besonders belastend sind. Die Atemwege leisten eine starke Abwehrreaktion - die Atemmuskulatur zieht sich zusammen und die Atemwege reagieren mit der Absonderung eines zähen Schleims. Mit etwa 80 Prozent aller Fälle ist das allergisch bedingte Asthma die häufigste aller Asthmaerkrankungen.
Hausstaubmilbenallergie ist ein Risikofaktor für Asthma Bronchiale
Niesanfälle und eine laufende oder verstopfte Nase sind bei den meisten Betroffenen Anzeichen für eine Hausstaubmilbenallergie. Wenn diese Symptome nicht ernst genommen und nicht rechtzeitig behandelt werden, kann sich die allergische Erkrankung von den oberen auf die unteren Atemwege ausbreiten. Die typischen Anzeichen für eine allergische Reaktion der unteren Atemwege sind Halsreizungen, Atembeschwerden und Hustenanfälle. Sie sind ein Zeichen dafür, dass die Erkrankung auf die Bronchien übergreift, was schließlich zu chronischem Asthma Bronchiale führen kann. Betroffen von dieser Entwicklung sind etwa 20 bis 50 Prozent der Hausstaubmilbenallergiker, die in einem Zeitraum von 5-15 Jahren an Asthma erkranken.
Vorbeugung von allergischem Bronchialasthma
Asthma ist nicht heilbar. Wer an Asthma erkrankt, kann jedoch mit Hilfe einer individuellen, lebenslangen Behandlung - bestehend aus Medikamenten, körperlicher Bewegung und Atemtechniken - lernen, mit der Krankheit zu leben und das Auftreten von Asthmaanfällen zu reduzieren. Dazu gehört vor allem zu wissen, was die Anfälle auslöst und diese Triggerfaktoren zu vermeiden. Um die Entwicklung von allergischem Asthma zu verhindern, ist es wichtig, den Kontakt mit dem Allergen weitestgehend zu vermeiden. Die Allergenkarenz ist daher die erste Maßnahme der Allergiebehandlung. Im Falle einer Hausstauballergie kann eine wirksame Allergenreduktion im Wohn- und Schlafraum durch einige gezielte Maßnahmen erreicht werden. Dazu gehört an erster Stelle das Beziehen von Matratze, Bettdecke und Kissen mit allergendichten Zwischenbezügen, z.B. ALLERGOCOVER.