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Eine Expedition des Journalisten-Netzwerks Grayzone entdeckt einen Taucher-Stiefel an der Explosionsstelle von Nord Stream 2
Die offiziellen Ermittler wussten von dem Stiefel, der auch von US-Tauchern benutzt wird, hielten die Information aber zurück
(auszugsweise)
Grayzone nahm an der offenbar ersten unabhängigen Expedition zur Untersuchung der Sabotage der Nord Stream-Pipelines teil. In der Nähe eines der Explosionsorte entdeckte sie einen Taucherstiefel, der von Tauchern der US Navy benutzt wurde. Wie konnten die schwedischen Ermittler dies übersehen? …
Die Grayzone hat ein Modell identifiziert, das diesem Stiefel sehr ähnlich ist und sowohl von der US Navy als auch von Berufstauchern verwendet wird. Auch ukrainische Marinetaucher wurden schon mit ähnlichen Stiefeln gesehen.
Der Stiefel wurde zuvor den [offiiellen] Ermittlern gemeldet, die ihn jedoch nicht eingesammelt oder seine Existenz preisgegeben haben. … Stiefel mit ähnlichem Aussehen sind anscheinend auch im Handel erhältlich.
Der Stiefel wurde etwa fünf Meter von der kleinen Leckstelle in der Nord Stream 2-Pipeline in der schwedischen Wirtschaftszone entdeckt.
Der Besitzer des Stiefels könnte ein Taucher gewesen sein, der ihn beim Verlegen der Bomben verloren hat. Alternativ könnte der Stiefel einem Taucher gehören, der zum Tatort zurückbeordert wurde, um die nicht explodierte Ladung zu bergen, die für die intakte Leitung von Nord Stream 2 bestimmt war - eine von Seymour Hersh vorgeschlagene Theorie. Vielleicht gehörte er aber auch einem Berufstaucher.
Die Nordstream 2 AG informierte, dass das Unternehmen "den Stiefel im Februar entdeckt und den schwedischen Ermittlern gemeldet" habe.
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