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Philipp Frommenwiler durchlebte am siebten Meisterschaftswochenende des Porsche Mobil 1 Supercup eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Zur Freude der zahlreichen Zuschauer prägten harte Zweikämpfe die beiden Rennen im „Autodromo Nazionale Monza“. Im Rahmen des F1-Grand-Prix von Italien verbuchte der sympathische Schweizer ein starkes Top-10-Ergebnis im Sonntagslauf mit wichtigen Meisterschaftspunkten. Am Samstag musste Frommenwiler seinen Porsche 911 GT3 Cup wegen einer unverschuldeten Kollision abstellen.
Das Qualifying auf der Highspeed-Strecke im italienischen Monza war einmal mehr eine enge Geschichte. Mit knappen 0,616 Sekunden Rückstand auf die Spitze verbuchte Philipp Frommenwiler im ersten Zeittraining Platz 13. Im Sonntagsrennen qualifizierte sich der 26-Jährige auf Platz zwölf. „Man merkt, dass es in der Meisterschaft immer enger wird“, erklärte Frommenwiler. „Jedes Zehntel ist wichtig und die Leistungsdichte im Supercup ist so hoch, wie in keiner anderen Serie.“
Packende Duelle lieferten sich die Supercup-Piloten am Sonntag auf der 5,770 Kilometer langen Strecke im Königlichen Park von Monza. Philipp Frommenwiler, der von Platz elf gestartet war, behauptete sich gegen die starke Konkurrenz und fuhr in einer fünfköpfigen Gruppe bis zum achten Platz. Im neunten Umlauf folgte eine Schrecksekunde. Frommenwilers Verfolger verbremste sich und schob den Schweizer in den Notausgang der ersten Schikane. „Ich war völlig überrascht und musste geradeaus fahren“, resümierte Frommenwiler. „Glücklicherweise war es keine heftige Kollision, sodass ich gleich weiterfahren und wieder angreifen konnte.“ Der Porsche-Profi kämpfte verbissen um den Anschluss und überquerte nach 14 Runden die Ziellinie als starker Zehnter.
Das erste der beiden Rennen am Samstagabend fand bereits ein frühes Ende in der ersten Kurve. In der „Variante del Rettifilo“, die besonders für ihre Unfälle in der ersten Runde bekannt ist, wurde Frommenwiler in eine Kollision mit vier Fahrzeugen verwickelt, worauf sein Kühler kaputt ging. „Der Ausfall ärgert mich sehr, aber ich hatte wirklich keine Chance, zu reagieren und den Auffahrunfall zu vermeiden. Es war einfach eine Verkettung unglücklicher Umstände zwischen vier Autos“, berichtete Frommenwiler enttäuscht.
Beim großen Finale des Porsche Mobil 1 Supercup in Austin (23. bis 25. Oktober) hat Philipp Frommenwiler noch einmal die doppelte Chance auf Punkte. In der Meisterschaft bleibt es spannend und der Motorsportler hat noch alle Möglichkeiten auf einen Spitzenplatz in der Rookie-Wertung. „Beim Schlussspurt werden wir noch einmal alles geben. Ich freue mich auf die schöne Strecke in den USA“, blickt der Kreuzlinger zuversichtlich auf das letzte Rennwochenende.
Credit photo ©Porsche