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Seit einigen Jahren gibt es in der sanktgallischen Gemeinde Wattwil im
Toggenburg eine Strasse, benannt nach Peter Surava. Ihre Benennung
hat mit seinem jahrelangen Wohnort zu tun, wo er sich unter etlichen
Pseudonymen fast 50 Jahre lang versteckt hatte. Der Strassenname geht auf die
Initiative des Filmemachers Erich Schmid zurück, der sich dortselbst am
3. Juli 2022 hatte ablichten lassen (nach der Premiere seines neusten Films
im Wattwiler Kino Passerelle).
(Foto: Angela Thomas).
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»Der Film hat mich erschüttert. Zwar kannte ich in grossen Zügen die Biographie Suravas, aber viele wichtige Einzelheiten waren mir unbekannt. Zum Beispiel die Rolle von Bundesrat von Steiger. Dieser Mann hätte schon längst unter die Lupe genommen werden müssen. In Ihrem Film ist die gegen Surava gestartete Aktion, die diesen brechen sollte, ausgezeichnet dargestellt. Für einmal waren die Fichen nützlich.
Hätte ich Ihre Arbeit über Surava in den 1990er Jahren schon gesehen, dann hätte ich dazu einen längeren Abschnitt in mein Buch ›Politik und Wirtschaft im Krieg. Die Schweiz 1938-1948‹ eingefügt.
Ich hoffe, Sie tragen auch in Zukunft mit Ihrer Arbeit dazu bei, die Vergangenheit und die Gegenwart der Schweiz kritisch zu beleuchten.«
Prof. Dr. Hans-Ulrich Jost, Lausanne