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2016 ist die letzte vertragliche Bindung zwischen Daniel Vasella und seinem alten Arbeitgeber Novartis ausgelaufen: Nach seinem Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat 2013 erhielt der einst starke Mann des Konzerns noch für drei Jahre einen Beratervertrag, gemäss dem er für 25 000 Dollar pro Tag Führungsnachwuchs coachte. Doch schon in diesem Jahr gab es laut Insidern keine einzige Trainingssitzung mehr. Die Beziehung des 63-Jährigen zu Novartis scheint endgültig erkaltet, auch wenn er immer noch Ehrenpräsident ist und ein Büro bei Novartis in Rotkreuz ZG hat.
Privat dagegen hat Vasella seine Verbindung zur Schweiz wieder gestärkt und seinen Hauptwohnsitz von Monaco an den Zugersee verlegt. Nachdem Novartis in Risch den geplanten Bau eines grossen Ausbildungszentrums abgeblasen hatte, machte Vasella von seinem Vorkaufsrecht für die Grundstücke Gebrauch. Bisher habe er für die Liegenschaft von 50 000 Quadratmetern direkt am See aber kein Baugesuch eingereicht, heisst es in seiner Wohngemeinde.
Das mag auch daran liegen, dass der Ex-Novartis-Chef beruflich primär auf dem amerikanischen Kontinent aktiv ist. So hält er VR-Posten bei PepsiCo, American Express und dem Start-up XBiotech. Ferner hat er in diesem Jahr eine Rinderfarm in Uruguay gekauft – ein alter Kindheitstraum. Entsprechend oft sitzt Vasella im Flugzeug. Erkannt werden möchte er dort aber nicht, wie ein Augenzeuge berichtet; während eines Transatlantikflugs habe er sein Gesicht sorgsam hinter einer Zeitung verborgen.
(Stand: Dezember 2016)