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13.10.2014
EGEC reagiert auf EU-Studie über Energiekosten und -subventionen und verlangt konkrete Unterstützung
Der EGEC (European Geothermal Energy Council) hat auf die Publikation der Studie der Europäischen Kommission über Kosten und Subventionen für die verschiedenen Stromerzeugungstechnologien in allen 28 EU-Mitgliedstaaten reagiert.
Die EU-Studie zeigt klar auf, dass Stromerzeugung mit geothermischer Technologie bei konkurrenzfähigen Kosten (pro KWh, geschätzte externe Kosten inbegriffen) den höchsten Auslastungsfaktor aufweist – er ist sogar höher als derjenige die Kernkraft. Aus der Studie geht aber auch klar hervor, dass die Unterstützung, die die Geothermie 2012 erhielt, im Vergleich zu anderen marktreifen oder weniger -reifen Technologien unbedeutend ist (nur 70 Millionen EURO im Vergleich zu den 14,7 Milliarden EUR für die Solartechnologie, den 10,1 Mrd. EUR für Windkraftanlagen an Land und den 7 Mrd. EUR für die Kernenergie usw.).
Geothermie ist eine voraussehbare, zuverlässige und flexible Energiequelle, deren Auslastungsfaktor im Vergleich zu allen anderen Technologie am höchsten ist. Zusätzlich kann sie zur Stabilisierung der Stromnetze beitragen, auch ist ihre Entwicklung nicht marktverzerrend.
Von den neuen strikteren Staatshilfevorschriften müssen demnach für die Geothermie Ausnahmen gemacht werden, damit diese die effiziente Unterstützung erhält, von der alle anderen Technologien schon lange profitiert haben.
Verband Fernwärme Schweiz