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Übersetzung John Schacher – Danke an HPS
VEREINTE NATIONEN, 26. August – Gerade als die Führungskräfte aus den USA, Großbritannien, Frankreich und anderen Ländern über militärische Aktionen gegen Syrien sprachen, hat Inner City Press bei der UNO am 26. August während des Mittags-Briefings Herrn Farhan Haq, den Sprecher von Generalsekretär Ban Ki-moon, gebeten, die UN-Position bezüglich eines solchen Militärschlags klarzulegen.
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Haq sagte, die UN würde sich nicht zu Spekulationen äussern. Doch dies ist nicht spekulativ. Englands Außenminister William Hague zum Beispiel sagte heute Morgen im Radio, dass „eine militärische Aktion gegen Syrien ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrates legal wäre“, würde ich argumentieren.
Haag sagte dabei nichts über seine rechtliche Basis: Selbstverteidigung unter Artikel 51 der UN-Charta? Vergeltung, oder Rache?
Haq sagte, die UN versuche noch immer, „Genf2-Gespräche“ zu organisieren. Aber das scheint nicht mehr im US-Interesse zu liegen. Die Frage von Inner City Press, ob Ban zumindest versuchen würde, vor einem Raketenangriff benachrichtigt zu werden, da ja UN-Mitarbeiter in Syrien sind, blieb unbeantwortet.
In einer zweiten Gesprächsrunde fragte Inner City Press Herrn Haq, ob Ake Sellstrom das Mandat hat zu sagen, WER chemische Waffen verwendet hat oder wie seine Erkenntnisse der Öffentlichkeit vermittelt werden sollen. Haq bestätigte zuerst, dass eine Feststellung der „Verantwortung“ nicht unter Sellstrom´s Mandat falle.
Doch dann, nach einer Pause, fügte Haq etwas hinzu: das Team baue „eine evidenzbasierte Erzählung“ (evidence based narrative).
Jede Geschichte hat ein Drehbuch.
Original-Quelle: innercitypress
Anmerkung HPS: Die Aufgabe des chemical weapons team is to … “ reconstruct an evidence based narrative…“ Damit ist jetzt auch eindeutig herausgekommen , daß Sellström und Co. nicht beauftragt sind, Täter zu ermitteln.