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Die Ankunft einer einsamen Ente hat bei den Bewohnern von Niue im Südpazifik für viel Freude gesorgt.
In Niue, einer kleinen Insel im Südpazifik, rund 2400 Kilometer nordöstlich von Neuseeland entfernt gibt es keine Schafe, keine Pferde und keine Kühe. Dafür gibt es seit Anfang Jahr eine Ente, die allen die Show stiehlt.
Wie «Trevor», so wird der Vogel genannt, auf die Insel kam, ist unklar. Die einen gehen davon aus, dass Trevor als blinder Passagier an Bord einer Yacht auf die Insel kam. Andere glauben wiederum, dass das Tier von Neuseeland hergeflogen sei oder gar von einem heftigen Sturm auf die Insel geblasen wurde.
Den Einheimischen ist es jedenfalls egal. Wie der «Guardian» berichtet, freuen sie sich über den Besucher und kümmern sich liebevoll um Trevor. Weil es auf Niue keine Teiche gibt, verbringt er die meiste Zeit in einer Pfütze. Nachdem aber diese wegen Regenmangels gedroht hatte, auszutrocknen, füllten sie die Menschen auf der Insel mit Wasserkanistern wieder auf, sogar die örtliche Feuerwehr kam zum Einsatz. Ausserdem hätten die Inselbewohner nachgeforscht, was die Ente denn am liebsten esse.
Obwohl es Trevor gut zu gehen scheint, sorgen sich manche Menschen um das Tier. Die Landwirtschaftsbehörde erwägt deshalb Optionen wie Umsiedlung, Einfliegen eines Partners, oder das Aufstellen von Holz-Entenattrappen, um der Ente das Gefühl zu geben, sie sei nicht alleine.