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Erhalten Sie einen Einblick in unsere Anlagen, Plätze und Kulturstätte.
Im Dorfkern von Laupersdorf und Höngen befinden sich verschiedene Brunnen. Die meisten Brunnen sind öffentlich, einige Brunnen gehören Privaten.
Gespiesen werden die Brunnen der Einwohnerkontrolle von der Dorfbrunnenquelle, die der Privaten von verschiedenen kleinen Quellfassungen.
Röm. kath. Kirchgemeinde
Hr. Rudolf Schnyder
Oberdorf 49
4712 Laupersdorf
Homepage
«Am 7. März 1954 entschlossen sich eine Gruppe aus der katholischen Jungmannschaft und einige Männer aus dem Dorf, gemeinsam in der Bachtalen, am Fuss der zweiten Jurakette, oberhalb des Gebietes Im Schaad, eine Andachtsstätte zu bauen. Seither haben Tausende von Pilgern diese Andachtsstätte besucht», erwähnt Bruno Schaad, Präsident der Grotten-Vereinigung. Der für die Lourdes-Grotte vorgesehene Grund und Boden lag im Eigentum der Bürgergemeinde Laupersdorf und nach kurzen Verhandlungen und diversen Abklärungen stellte diese den Initianten das erforderliche Gelände zur Verfügung. «Der Standort der Grotte wurde auf der linken Seite des Baches festgelegt, wo das Wasser in einem romantischen Wasserfall hinunterstürzt», führt Bruno Schaad weiter aus.
Unter Führung des Grottenbau-Präsidenten Eugen Probst, unterstützt durch den damaligen Ortspfarrer Karl Wyss (1933 bis 1956 in Laupersdorf) und bekennenden Marienverehrern wurden am 21. Juni 1954 die ersten Bohrarbeiten mit der Sprengung des Felsens zur Grottenhöhle begonnen. Das steile Gelände des Vorplatzes wurde mit Baumaschinen abgetragen und über den Bach eine gewölbte, steinerne Brücke erstellt. Der Hauptweg wurde zu einem Traktoren-Weg ausgebaut und dem Bach entlang wurde ein schmaler Fussweg angelegt. Mit harter Fronarbeit und ohne finanzielle Zuschüsse wurde die Grotte von Freiwilligen unfallfrei erbaut.
Die Statuen Maria und Bernadette in der Höhle schuf der Steinbildhauer Alois Payer aus Einsiedeln. «So wurde die Felsengrotte zu einem Meisterstück und die ganze Umgebung wurde der Natur angepasst», bilanziert Bruno Schaad mit Stolz. Am 10. Oktober 1954 weihte Pfarrer Karl Wyss die Grotte im Beisein der Geistlichkeit, der Behörden, des Künstlers und unter grosser Teilnahme der Bevölkerung feierlich ein. Später kam noch der Kreuzweg mit seinen 14 Bildstöcken hinzu. Die künstlerische Gestaltung der Stationen-Reliefs wurde ebenfalls vom Steinbildhauer Alois Payer ausgeführt. Die Bildstöcke der Stationen errichtete Traugott Schaad während seiner Freizeit oder Ferien. Am 15. August 1961 wurde der neu erstellte Kreuzweg vom einheimischen Pater Albin Probst, Kapuziner, eingesegnet.
Vor 20 Jahren schuf der einheimische Steinbildhauer Norbert Eggenschwiler den Bildstock «Christi Auferstehung», der am 15. August 1994 anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Grotte in einem Gottesdienst eingesegnet wurde.
«Für die Pflege und den Unterhalt der Pilgerstätte ist heute eine 13 Mitglieder umfassende Grotten-Vereinigung zuständig. Reinigungs- und Pflegearbeiten, der Unterhalt der Ruhe-Sitzbänke und das Auffüllen der Kerzenbehälter stehen mehrmals jährlich an», erwähnt Bruno Schaad. Immer am Fest Mariae Himmelfahrt, am 15. August, finden ein Gottesdienst und das Pfarrei-Picknick in der Lourdes-Grotte statt. Auch wurden die Statuetten Maria und Bernadette in der Grottenhöhle sowie die Innenwände der Höhle in letzter Zeit restauriert.
Bruno Schaad-Müller, Präsident; Jörg Schnyder, Vize-Präsident; Christof Müller, Kassier; Theres Kamber-Koch, Aktuarin und Chronistin; Theres Schaad-Müller, Silvan Schaad, Miriam Schaad-Dallapiazza, Martin Kamber, Jacqueline Müller, Gregor Koch, Elsbeth Koch-Hug, Georg Schnyder und Margrit Müller-Schaad
Die Einnahmen bezieht die Grotten-Vereinigung aus dem Verkauf der Kerzen, den Spenden und aus dem Kirchenopfer.