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„Aufgrund von Schmerzen im Knie und auf ärztlichen Rat hin hat Papst Franziskus die für heute geplanten Aktivitäten unterbrochen, einschließlich der Teilnahme am Kardinalsrat, dessen neue Sitzung in diesen Tagen stattfindet.“
Das teilte der Vatikan am gestrigen Dienstag um 12.45 Uhr mit.
Beim gestrigen Treffen mit Mitgliedern des Trinitarierordens verwies Papst Franziskus auf seine Kniebeschwerden, die ihn daran hinderten, aufzustehen, um alle zu begrüßen.
„Nach dem Foto werde ich Sie begrüßen, aber entschuldigen Sie mich, ich muss es im Sitzen tun, nicht zu Fuß, wegen des Knies … Es ist diese Krankheit, die früher ‚Nonnenschmerz‘ genannt wurde, weil es die Zeit war, in der die Nonnen beteten, und weil sie so viel auf den Knien beteten, wurden sie krank! Das wird heilen, aber in der Zwischenzeit müssen wir die Dinge richtig machen“, sagte er am 25. April in der Klementinenhalle des Vatikans zu den Teilnehmern der Internationalen Trinitarischen Solidaritätskonferenz.
Die Trinitarier sind ein Bettelorden, der im 12. Jahrhundert vom Heiligen Johannes von Matha gegründet wurde, um christliche Gefangene freizukaufen.
Der 85-jährige Franziskus leidet seit einiger Zeit unter Schmerzen im rechten Knie, die ihn dazu veranlassen, bei einigen Liturgien eine kleinere Rolle zu übernehmen und öfter sitzen zu bleiben.
Sein Terminkalender wurde am 22. April für ärztliche Untersuchungen freigemacht, und am 24. April predigte er in der Osteroktav, ohne die Messe zu feiern.
Die Bewegungsfreiheit des Papstes ist seit Anfang des Jahres deutlich eingeschränkt worden.
Bei der Generalaudienz am 26. Januar sagte er, der Grund, warum er die Pilger nicht wie üblich begrüßen konnte, sei ein vorübergehendes „Problem mit meinem rechten Bein“, ein entzündetes Knieband.
Mit einem Lächeln fügte er hinzu: „Man sagt, das passiert nur alten Menschen, und ich weiß nicht, warum es mich getroffen hat, aber … ich weiß es nicht.“
Am Karfreitag hat sich Papst Franziskus nicht vor dem Kreuz niedergeworfen.
Der Papst entschied sich auch, die Osternachtsmesse nicht zu feiern, obwohl er daran teilnahm, die Predigt hielt und mehrere Taufen vornahm.
Und am Ostersonntag musste er sich während der Predigt und des Segens „Urbi et Orbi“ teilweise hinsetzen.
Papst Franziskus hat in den letzten Wochen auch mehr Hilfe beim Gehen und Treppensteigen erhalten.
Quelle: CNA deutsch