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Das Wichtigste in Kürze
- Am Dienstagmorgen hat die Polizei mit der Räumung des besetzten Hügels Mormont begonnen.
- Vier Klimaaktivisten befanden sich am Abend noch auf Bäumen auf dem Gelände.
- Zwei davon lassen sich weiterhin nicht vertreiben.
Am Dienstagmorgen startete die Polizei die Räumung der ZAD (Zone A Defendre) auf dem Hügel Mormont bei Eclépens VD und la Sarraz VD. Das Gebiet wird seit Oktober von Klimaaktivisten besetzt. Sie wollen das dortige Ökosystem vor dem Zementkonzern Holcim schützen.
Vier Personen hielten sich am Abend noch auf Bäumen des Geländes auf. Am Mittwochmorgen kurz nach 10 Uhr konnte die Polizei zwei davon vertreiben, wie die Kantonspolizei Waadt in einer Mitteilung schreibt. Die anderen beiden Aktivisten harren weiterhin auf einem Baum aus.
Die Polizei habe zur Sicherheit der beiden Personen beschlossen, diese vorerst auf dem Baum zu lassen. Bei der Räumung sei keiner der Demonstranten verletzt worden. Am Dienstag habe sich aber ein Polizist eine Handverletzung zugezogen. Grund dafür sei die Explosion von Pyrotechnik gewesen.
Die Polizei habe bisher insgesamt 83 Personen angehalten und identifiziert, von denen etwa 20 inhaftiert wurden. Die Staatsanwaltschaft habe gegen sie ein Verfahren eingeleitet. Die anderen wurden freigelassen. Ihnen werden Straftaten wie Hausfriedensbruch und Missachtung einer gerichtlichen Anordnung, Verhinderung der Durchführung einer Amtshandlung und in geringerem Masse Gewalt gegen Amtsträger vorgeworfen.
Der Abbau der Geräte, die Wiederherstellung des Mormont-Hügels und die Sicherung des Geländes werden in den nächsten Tagen fortgesetzt, wie die Waadtländer Polizei erklärt.