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Die erste Seife bestand aus Pflanzenasche, vermischt mit Ölen. Später begann man, Öle und Laugen miteinander zu verkochen. Auch heute noch besteht Seife aus pflanzlichen oder tierischen Fetten, die in Lauge ausgekocht werden. Anschliessend wird Salz zugegeben, und die Seife scheidet sich ab.
FETTE WERDEN WASSERLÖSLICH
Seife besteht aus Fettsäuren, die sich mit einem Salz verbunden haben. Das hat den Effekt, dass Seife Fette binden kann und sich gleichzeig in Wasser löst. Beim Waschen bewirker Seife also, dass sich unlösliche Substanzen in Wasser auflösen und sich fortgespülen lassen. Dies ist heute nicht anders als vor 2000 Jahren bei den Römern – ausser, dass Seifen mittlerweile oft mit Parfümen und Pflegestoffen versetzt sind.