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Paua
Der Tod seines Vaters verfolgte Carl all die Jahre. Das Einzige, was ihm blieb, war die Erinnerung an das Heldenbegräbnis, an die Salutschüsse und an die feierliche Überreichung einer Medaille des dänischen Königshauses.
Als Carl im Alter von bald siebzig Jahren in Neuseeland seine Ruhe findet, glaubt er endlich am Ziel zu sein. Da muss er entdecken, dass in diesem Land nicht endemische Arten von Fauna und Flora, welche scheinbar das Gleichgewicht der Natur stören, gnadenlos verfolgt und ausgerottet werden. Holte ihn die Vergangenheit wieder ein? Er verstand nicht, wie sich der Mensch als Herr über Mensch und Kreatur wähnen konnte.
Peter Greminger
Die Faszination über das Land am anderen Ende der Welt hat den Autor nach wie vor nicht losgelassen. Dies ist der vierte Roman über Neuseeland, nach PAKEHA (Fremde in Aotearoa), TANGIWAI (Weinendes Wasser) und PAUA (Meerohrschnecken).
Peter Greminger verbrachte den grössten Teil seines Lebens im südostasiatischen Raum, wo er verschiedene Textilbetriebe leitete. Neuseeland lernte er aber erst im frühen Ruhestand kennen. Seine Frau brachte eine erwachsene Tochter, welche nach Neuseeland ausgewandert war, mit in die Ehe, Grund genug, sich in das interessante Land der Kiwis zu verlieben. Während langen Aufenthalten auf der Nord- wie auf der Südinsel entstanden dann seine Werke.