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Es gibt einige Möglichkeiten, auf Umwegen zum Beruf Konstrukteur/in EFZ zu gelangen oder die Richtung dazu einzuschlagen.
Du hast mehrere Varianten zur Auswahl, um eine verkürzte Lehre zu machen:
Way-Up
Hast du das Gymnasium gemacht und möchtest nun eine Berufslehre machen?
Du hast die Möglichkeit, den Beruf Konstrukteur/in EFZ in 2 Jahren zu lernen. Anschliessend kannst du direkt an einer Fachhochschule eine Weiterbildung beginnen.
Dieser Weg nennt sich Way-Up – Der Einstieg in die Hightech-Branche.
In einer Way-Up-Lehre besuchst du nur die berufsspezifischen Fächer in der Berufsschule, also alles ausser Allgemeinbildung, Mathematik, Physik und Chemie.
Die ÜK besuchst du alle im 1. Jahr, d.h. du bist rund 60 Tage nicht in der Firma.
Nach dem 1. Jahr machst du dann die Zwischenprüfung (Kantone BE und AG) und die Teilprüfung, und nach dem 2. Jahr die IPA und die BK-Prüfung.
Zusatzlehre
Wenn du Polymechaniker/in EFZ gelernt hast, kannst du dich in einer 2-jährigen Zusatzlehre zum/zur Konstrukteur/in EFZ ausbilden lassen.
Da beide Berufe den genau gleichen Schulplan haben, musst du dann die Berufsschule nicht mehr besuchen, die ÜK besuchst du alle im 1. Jahr, d.h. du bist rund 60 Tage nicht in der Firma.
Nach dem 1. Jahr machst du dann die Zwischenprüfung (Kantone BE und AG) und die Teilprüfung, und nach dem 2. Jahr die IPA.
Polymechaniker/in EFZ mit Fachrichtung Konstruktion
Bei vielen Firmen hast du die Möglichkeit, Polymechaniker/in EFZ zu lernen und dich dann im 4. Lehrjahr (oder auch schon im 3. Lehrjahr, je nach Firma) auf die Fachrichtung Konstruktion zu spezialisieren, d.h. du arbeitest dann 1 bzw. 2 Jahr(e) lang als Konstrukteur/in.
Du erhältst damit jedoch trotzdem das EFZ als Polymechaniker/in.
Dies ist eine sehr gute Lösung, wenn du nach der Lehre z.B. an eine Fachhochschule oder Höhere Fachschule gehen willst.