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Toleranz, Friedfertigkeit, Bescheidenheit und Gelassenheit - das sind die Inbegriffe des Buddhismus.
Das öffentliche und private Leben in Thailand wird vom Buddhismus, einer der vier Weltreligionen, bestimmt. 95 % der thailändischen Bevölkerung bekennen sich zur Staatsreligion. Der Buddhismus ist mehr eine gelebte Weltanschauung als eine Religion. Der Stifter Buddha wird aus diesem Grund nicht angebetet, sondern verehrt. Die Grundlagen des Buddhismus stammen aus der hinduistischen Religion. Von dieser kommt auch der Begriff des Karma, des unüberwindbaren kosmischen Gesetzes. Karma bedeutet die Belohnung oder Bestrafung guter und schlechter Taten bei der Wiedergeburt. Dabei zählen gute Taten so viel, dass sie im nächsten Leben mit einer besseren Existenz belohnt werden können. Diesen Zyklus zu durchbrechen und das Unendliche, Ungreifbare, vor allem aber das Stadium des „Nicht-Mehr-Geboren-Werden-Müssens“ zu erreichen ist das Ziel eines jeden Buddhisten. In den letzten Jahren ist das Bedürfnis nach Klosteraufenthalten auf Zeit von Touristen stetig gestiegen. Nicht alle buddhistischen Klöster akzeptieren Touristen. Eine entsprechende Liste kann beim Thailändischen Fremdenverkehrsamt bezogen werden.