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Vortrag vom 27.06.2015 in Herznach
Roger Liebi
Die Ruinen der alttestamentlichen Ortschaft Sichem liegen inmitten der palästinensischen Grossstadt Nablus, mit über 146´000 Einwohnern. Im 20. Jahrhundert kamen diese Steine am Fuss der Berge Ebal und Garizim durch archäologische Ausgrabungen wieder ans Licht. Genau dort, und zwar bei der Terebinthe Mores, schloss Gott mit Abraham vor mehr als 4000 Jahren einen Bund und gab ihm die Verheissung, dass dieses Land dereinst seinen Nachkommen, dem Volk Israel, gehören soll, auf ewig (1. Mose 12,6-7).
An derselben Stelle bestätigte Josua den Bund vom Sinai, der Israel in Aussicht stellte, dass sie das Land verlieren und in der ganzen Welt verstreut werden sollten, wenn sie sich nicht treu an Gottes Wort halten würden (Josua 24,25-27). Wir fragen uns: Wie löst sich der innere Konflikt zwischen diesen beiden Bündnissen auf? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Archäologie, Weltgeschichte und Nahostpolitik? Die UNO stellt sich gegen Gottes Bund mit Abraham. Hat dies Konsequenzen für uns? Wir begeben uns auf eine dramatische Spurensuche!
|Eigenschaften|
|Format||2 Audio-CDs|