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Der Gegenstand des Buches umfasst die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen Philosophie und Mathematik. Dass sie heute eine neue, seit der Antike nicht mehr gekannte Intensität erlangt haben, ist eine Folge der zu Beginn unseres Jahrhunderts durch die mengentheoretischen Antinomien ausgelösten Grundlagenkrise der Analysis. Der Autor bietet eine Einführung in fundamentale Problemstellungen der Mathematik, wobei er auf die weit zurückreichende historische Dimension der einschlägigen Fragen eingeht. Den Schluss bildet eine Zusammenfassung des sogenannten Grundlagenstreits in der Neuzeit vor allem im 20. Jh.