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Schnellster bei den Männern war zum achten Mal in dem noch jungen Kurzformat Mathieu van der Poel. Schurters härtester Konkurrent im Kampf um den Gesamtsieg im Weltcup setzte sich im Sprint vor dem Brasilianer Henrique Avancini durch. Lokalmatador Schurter, der sich seine Kräfte im Short Track jeweils stärker für das Cross-Country-Hauptrennen vom Sonntag aufspart als andere, folgte fünf Sekunden dahinter.
«Das war einer meiner besten Short Tracks bislang. Ich fühlte mich gut und hielt mich etwas weniger zurück als sonst meistens», sagte der Bündner und anerkannte: «Mathieu ist in dieser Disziplin einfach der Beste.»
Bei den Frauen wurde Neff einzig von der Französin Pauline Ferrand-Prévot geschlagen. Auf Platz 3 fuhr die immer stärker werdende schwedische Rückkehrerin Jenny Rissveds. Die drei hatten schon am letzten Sonntag im Hauptrennen von Val di Sole in dieser Reihenfolge die vordersten Ränge belegt.
Die Hauptrennen der Cross-Country-Spezialisten finden am Sonntag statt. Das Heimrennen gewann Schurter im Weltcup zwei von dreimal, dazu holte er sich vor einem Jahr am Fuss des Rothorns den WM-Titel. Neff peilt nach vier 2. Plätzen in dieser Saison ihren ersten Sieg an. Es wäre auch ihr erster in Lenzerheide. «Wenn ich mich bis Sonntag gut erhole, kommt es gut», befand Neff nach dem «Prolog» am Freitag, in welchem die Hälfte der üblichen Weltcup-Punkte vergeben werden.