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Princeton
In Princeton befand sich Wolfgang Pauli im Zentrum der internationalen physikalischen Forschung, das sich im Verlaufe der 30er Jahre in die USA verlagert hatte. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisteten die zahlreichen aus Europa emigrierten Physiker, allen voran Albert Einstein und Enrico Fermi. Am Institute for Advanced Study arbeitete Wolfgang Pauli in unmittelbarer Nähe zu Albert Einstein.
Theoretische Grundlagenforschung
Zunächst vollendete Pauli in Princeton seine Arbeit über Spin und Statistik. Anschliessend wandte er sich in enger Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe um Robert Oppenheimer der Mesonentheorie der Kernkräfte zu. Da Pauli von Lehrverpflichtungen befreit war, stand ihm umso mehr Zeit für reine Forschung zur Verfügung, und er konnte sich zeitintensiveren Themen zuwenden. Wolfgang Pauli führte seine theoretische Grundlagenforschung zusehends im Schatten der Kriegsforschung durch. Die meisten namhaften Kollegen hatten sich dem Manhattan-Projekt angeschlossen, um unter Robert Oppenheimers Leitung in Los Alamos an der Entwicklung einer Atombombe mitzuwirken. Fast nur Ausländer, die aus Sicherheitsgründen dort nicht zugelassen waren, verblieben mit Wolfgang Pauli in der reinen Forschung.