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"Grünes Doping" mit Randensaft
Mehr Leistung durch Randen (Rote Bete)
Sportler dürften diese Meldung mit grossem Interesse verfolgt haben. David Weir, ein 33-jähriger Brite und vierfacher Goldmedaillengewinner der Paralympics 2012, verriet kürzlich sein Erfolgsrezept: Randensaft (Rote Bete).
Starke Knolle: Rande/Rote Bete
Bild: Fotolia
Er habe während des Marathons konzentrierten Randensaft zu sich genommen und nur so das Rennen gewinnen können. Randensaft als Doping? In der Tat bestätigen medizinische Studien die Wirksamkeit der Rübe. So enthält der Saft der Roten Bete viel Vitamin B, Kalium, Eisen und Folsäure, wirkt blutdrucksenkend und antioxidativ. Eine Studie der britischen Universität Exeter (2009) stellte fest, dass 500 Milliliter Randensaft vor dem Training die Ausdauer von Rennradfahrern steigern kann.
Ein Jahr zuvor bestätigte sich dies in einer zweiten Untersuchung derselben Universität sowie bei Läufern in einer US-Studie. Verantwortlich ist das im Randensaft enthaltene Nitrat, das für die Herstellung von Proteinen wichtig ist und im Körper zu Stickoxid umgewandelt wird. Die Folge: erweiterte Blutgefässe, erhöhter Blutfluss und mehr Sauerstoff für die Muskeln. Im Gegensatz zum Abbauprodukt Nitrit ist Nitrat im Rahmen der Lebensmittelgrenzwerte auch nicht schädlich.
Quelle: telegraph.co.uk (12/12)
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