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Jahr für Jahr überzeugt die Schweiz mit ihren hohen Kennzahlen wirtschaftlicher Entwicklung unter europäischen Ländern; sie bietet nicht nur ein breites Spektrum an Waren und Dienstleistungen an, sondern baut mit jedem Jahr ihre Weltmarktpositionen aus.
Die wirtschaftliche Stabilität und die traditionelle politische Neutralität der Schweiz, ein hoher Beschäftigungsrad wie auch das ansprechende Lebensqualitätsniveau machen die Schweiz zu einem äußerst attraktiven und bevorzugten Standort für unternehmerische Aktivitäten und das Leben im Allgemeinen
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lebten in der Schweiz Ende des ersten Quartals 2014 8‘160‘866 Personen, darunter 1‘952‘016 Ausländer, d.h. 23,9%.
Die Zahl der arbeitenden Bevölkerung beträgt 4‘778‘700 Personen (59,5%), von denen sind 1‘365‘834 (28,6%) Ausländer.
Die geographische Lage der Schweiz begünstigt in entscheidendem Maß den Wirtschaftszweig Tourismus, aber selbst unter Berücksichtigung der Tatsache, dass es weder ausgedehnte landwirtschaftliche Nutzflächen noch beträchtliche Vorkommen an Bodenschätzen gibt, sind die schweizerische Landwirtschaft und Industrie durchaus konkurrenzfähig.
Dennoch bildet der Dienstleistungssektor in der Schweiz die Hauptsäule der Beschäftigung. Dort sind 3‘046‘100 Personen beschäftigt (71,6%).
Die allgemeine Gliederung der arbeitenden Bevölkerung sieht wie folgt aus:
Der schweizerische Industriesektor ist durch folgende Zweige repräsentiert (Hier ist auch das prozentuale Verhältnis der Beschäftigten in bestimmten Tätigkeitsfeldern angegeben):
Neben den oben angeführten Angaben spielen die Steuern eine wichtige Rolle, deren Niveau (%) in der folgenden Tabelle angegeben ist:
Oben ist der Gesamtsteuerbetrag angegeben; darin eingeschlossen sind Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern sowie Kirchensteuern. In der Schweiz bezahlen auch juristische Personen Kirchensteuern.Die Kantone mit niedrigsten Steuerlasten im Jahr 2012 waren Zug (2,0%, bzw. 4,36%, 10,51%) und Schwyz (3,92% bzw. 7,06%, 12,94%).
Was Investitionen anbetrifft, so hatte 2011 Europa den grössten Anteil. Dementsprechend wurden die größten Investitionen aus der Schweiz in andere europäische Länder getätigt. Einzelheiten sind aus folgendem Diagramm ersichtlich:
Die allgemeine Finanzlage des Landes sah Ende 2012 wie folgt aus (in Milliarden CHF):
|Aktiven||Passiven|
|Direktinvestitionen||1`035.2||Direktinvestitionen||610.1|
|Portfolioinvestitionen||1‘084.6||Portfolioinvestitionen||763.5|
|Sonstige Passivbestände||952.6||Sonstige Passivbestände||1‘286.6|
|Devisenreserve||485.0|
|Gesamt||3‘557.4||Gesamt||2‘660.2|
Die Schweiz war schon immer und bleibt ein Land mit einem der höchsten Lebensqualitätsstandards. Die Politik der Neutralität war und ist eine Grundlage für die gegenwärtige wirtschaftliche Entwicklung. Die Schweiz gehört heute zu den zehn ersten wirtschaftlich konkurrenzfähigsten Ländern der Welt. Die Schweizer Wirtschaft ist mit der Außenwelt, vor allem mit den EU-Ländern, mit tausenden Produktionskooperationen eng verknüpft. 2014 gehört die Schweiz nach wie vor zu den am besten entwickelten und reichsten Ländern der Welt.