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La forza del destino
Melodrama in four acts by Giuseppe Verdi (1813-1901)
Libretto by Francesco Maria Piave after a drama by Angel de Saavedra
In Italian with German and English surtitles. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on 13 May 2018.
Partner Opernhaus Zürich
May 2018
27May
19.00
La forza del destino
Opera by Giuseppe Verdi, Premiere
Price F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 /
38 / 29
Premiere subscription
30May
19.00
La forza del destino
Opera by Giuseppe Verdi
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Premiere subscription B
June 2018
02Jun
19.00
La forza del destino
Opera by Giuseppe Verdi
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Saturday subscription, Verdi subscription
07Jun
20.00
La forza del destino
Opera by Giuseppe Verdi
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Thursday subscription B
10Jun
19.30
La forza del destino
Opera by Giuseppe Verdi
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Sunday subscription D, Italian opera subscription, Choice subscription
13Jun
19.00
La forza del destino
Opera by Giuseppe Verdi
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Wednesday subscription A
17Jun
14.00
La forza del destino
Opera by Giuseppe Verdi
Price E: CHF 230 /
192 / 168 / 95 / 35 / 29
20Jun
19.00
La forza del destino
Opera by Giuseppe Verdi
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Wednesday subscription B, Mixed subscription A
La forza del destino
Abstract
La forza del destino
«The world has gone mad. What times are these?» This sentence uttered by Fra Melitone, the grouchy monk from La forza del destino (The Power of Destiny), could be programmatic for Giuseppe Verdi’s opera, which was premièred in 1861. Indeed, in this musical drama, the world is very much out of joint. The almost 50-year-old Verdi sketched a merciless portrait of a broken society in this colossal melodrama; a society wracked by war, in which love, affection and compassion only fleetingly brighten the darkness of the world.
This is the background against which the three protagonists of the opera – Leonora, Don Alvaro and Don Carlo – interact. The love relationship between Leonora and Alvaro seems doomed to failure from the outset: their social positions are too different for them to hope for the happy fulfilment of their love. The fatal pistol shot at the beginning of the drama, which makes Alvaro the unfortunate murderer of Leonora’s father, is thus probably not the only determining factor for the unfulfilled union of the couple. The “destiny” of the title has just as little hand in the action when the plot moves towards its tragic conclusion. Instead, it is Leonora’s brother Carlo, with his obstinate thirst for revenge, who repeatedly destroys any hope of a possible reconciliation. In La forza del destino, Verdi created one of his most powerful and melodically most colourful scores. That Fabio Luisi is an ideal interpreter of this work will not only have been apparent since his exciting reading of Verdi’s Messa da Requiem. The grand scale of the piece is also tailor-made for director Andreas Homoki. The horrendously difficult singing roles have been exquisitely cast: the Abchasien-Russian soprano Hibla Gerzmava can be heard as Leonora in Zurich for the first time; Alvaro will be sung by Yonghoon Lee; and Carlo by George Petean, who is already a very familiar face at Zurich Opera House.
Fabio Luisi, Musikalische Leitung
Fabio Luisi
Fabio Luisi stammt aus Genua. Er ist Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra und designierter Musikdirektor des Maggio Musicale Fiorentino. Von 2012 bis 2013 war Fabio Luisi Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York, zuvor Chefdirigent der Wiener Symphoniker (2005- 2013), Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007) und Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Er ist Musikdirektor des «Festival della Valle d’Itria» in Martina Franca (Apulien) und Gastdirigent renommierter Klangkörper, darunter das Philadelphia Orchestra, das Cleveland Orchestra, das NHK Tokio, die Münchener Philharmoniker, die Filarmonica della Scala, das London Symphony Orchestra, das Concertgebouw Orkest Amsterdam, das Saito Kinen Orchester sowie zahlreiche namhafte Opernorchester. Bei den Salzburger Festspielen trat er mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und Die Ägyptische Helena hervor. Zu seinen bedeutendsten Dirigaten am Opernhaus Zürich zählen bisher u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie Rigoletto, Fidelio, Wozzeck und Verdis Messa da Requiem. Zu seinen CD-Aufnahmen gehören Verdis Aroldo, Bellinis I puritani und I Capuleti e i Montecchi, sämtliche Sinfonien von Robert Schumann sowie Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Kavalier der italienischen Republik. Im 2015 neu gegründeten Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich erschienen unter seiner Leitung bisher Werke von Berlioz, Wagner, Verdi, Rachmaninow, Bruckner, RimskiKorsakow und Frank Martin sowie die DVDs zu Rigoletto (Regie: Tatjana Gürbaca), Wozzeck (Regie: Andreas Homoki), I Capuleti e i Montecchi (Regie: Christof Loy) und die Messa da Requiem (Regie/Choreografie: Christian Spuck).
Andreas Homoki, Inszenierung
Andreas Homoki
Andreas Homoki wurde als Sohn einer ungarischen Musikerfamilie 1960 in Deutschland geboren und studierte Schulmusik und Germanistik in Berlin (West). 1987 ging Andreas Homoki als Regieassistent und Abendspielleiter an die Kölner Oper, wo er bis 1993 engagiert war. In den Jahren 1988 bis 1992 war er ausserdem Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule Köln. Hier entstanden erste eigene Inszenierungen. 1992 führte ihn seine erste Gastinszenierung nach Genf, wo seine Deutung der Frau ohne Schatten internationale Beachtung fand. Die Inszenierung, die später auch am Pariser Théâtre du Châtelet gezeigt wurde, erhielt den französischen Kritikerpreis des Jahres 1994. Von 1993 bis 2002 war Andreas Homoki als freier Opernregisseur tätig und inszenierte u.a. in Köln, Hamburg, Genf, Lyon, Leipzig, Basel, Berlin, Amsterdam und München. Bereits 1996 debütierte er an der Komischen Oper Berlin mit Falstaff, es folgten Die Liebe zu drei Orangen (1998) sowie im Jahre 2000 Die lustige Witwe. 2002 wurde Andreas Homoki als Nachfolger von Harry Kupfer zum Chefregisseur der Komischen Oper Berlin berufen, deren Intendant er 2004 wurde. Neben seinen Regiearbeiten an der Komischen Oper Berlin inszenierte er während seiner Intendanz u.a. am Théâtre du Châtelet in Paris, an der Bayerischen Staatsoper München, am New National Theatre Tokyo, an der Sächsischen Staatsoper Dresden und der Hamburgischen Staatsoper. Im Juli 2012 inszenierte er unter der musikalischen Leitung von William Christie David et Jonathas von Marc-Antoine Charpentier für das Festival in Aix-en-Provence – eine Produktion, die später auch u.a. in Edinburgh, Paris und New York gezeigt wurde. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist Andreas Homoki Intendant des Zürcher Opernhauses und inszenierte seither Der fliegende Holländer (Koproduktion mit der Mailänder Scala und der Norwegischen Staatsoper Oslo), Lady Macbeth von Mzensk, Fidelio, Juliette, Lohengrin (Koproduktion mit der Wiener Staatsoper), Luisa Miller (Hamburgische Staatsoper), Wozzeck, My Fair Lady (Komische Oper Berlin), I puritani, Medée, Das Land des Lächelns sowie zuletzt die Uraufführung von Heinz Holligers Lunea. Andreas Homoki ist seit 1999 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.
Hartmut Meyer, Bühnenbild
Hartmut Meyer
Hartmut Meyer studierte Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. 1981 begann seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Frank Castorf, die ihn u. a. nach Basel, Köln, München und an die Volksbühne Berlin führte. Zu Ruth Berghaus’ Inszenierungen, die er als Bühnenbildner ausstattete, gehören Pelléas et Mélisande an der Staatsoper unter den Linden in Berlin, Don Carlos in Basel, Der Freischütz und Der fliegende Holländer in Zürich sowie Freispruch für Medea in Hamburg. Seine Zusammenarbeit mit Andreas Homoki umfasst Don Giovanni in Kopenhagen, Das Schloss in Hannover, Elektra und Requiem in Basel, Die Zauberflöte in Köln, Il trovatore in Bonn, La bohème und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Komischen Oper in Berlin sowie Médée am Opernhaus Zürich. Zudem war er unter anderem verantwortlich für die Ausstattung von Don Giovanni (Luzern) und Lohengrin (Karlsruhe) in der Regie von Reinhild Hoffmann, Ariadne auf Naxos (Basel), Tosca (Kassel), La bohème und Salome (Luzern), Werther (Berlin), Les Troyens (Mannheim) und Peter Grimes (Dresden) in der Regie von Sebastian Baumgarten sowie Tannhäuser (Dresden) in der Regie von Peter Konwitschny. Als eigene Inszenierungen entstanden 1996 Das Geräusch an der Volksbühne Berlin, 1999 Perlboot in Aachen und Die Schöpfung in Meiningen. Seit 2002 ist Hartmut Meyer Professor an der Universität der Künste Berlin und Leiter der Bühnenbildklasse.
Mechthild Seipel, Kostüme
Mechthild Seipel
Mechthild Seipel wurde in Bochum geboren. Nach einer Ausbildung zur Modedesignerin am Lette-Verein Berlin trat sie ihr erstes berufliches Engagement als Assistentin und Kostümbildnerin an den Bühnen der Stadt Köln an. Mit dem Regisseur Andreas Homoki verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, die sie u.a. nach Basel (Elektra, Der Rosenkavalier, Verdis Requiem), Amsterdam (Lulu, Capriccio) und Tokio (Le nozze di Figaro, Die Meistersinger von Nürnberg) führte. An der Komischen Oper Berlin schuf Mechthild Seipel die Kostüme für Homokis Inszenierungen von Falstaff (Verdi), Die Liebe zu den drei Orangen (Prokofjew), Die Csárdásfürstin (Kalman), Eugen Onegin (Tschaikowsky), Der goldene Hahn (Rimski-Korsakow), Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Brecht/Weill) und La bohème (Puccini) und My Fair Lady (Loewe). Für Karoline Gruber entstanden Kostüme zu Jean-Philippe Rameaus Dardanus in Bonn, Emmanuel Nuñes’ Ein Märchen in Lissabon und Hans Werner Henzes Elegie für junge Liebende in Essen, Rameaus Platée und Don Giovanni in Düsseldorf, Händels Semele an der Münchner Staatsoper und Korngolds Die tote Stadt an der Hamburgischen Staatsoper.
Franck Evin, Lichtgestaltung
Franck Evin
Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.
Kinsun Chan, Choreographische Mitarbeit
Kinsun Chan
Kinsun Chan, geboren in Vancouver/Kanada, studierte Kunst, Grafikdesign und Tanz in den USA. Als Tänzer war er u.a. Mitglied des Balletts Zürich unter Heinz Spoerli sowie des Ballets Basel unter Richard Wherlock, wo er als Solist in Choreografien von Jiří Kylián, William Forsythe, Nacho Duato, Heinz Spoerli, Hans van Manen, Richard Wherlock und Ed Wubbe zu erleben war. Seine ersten eigenen Choreografien entstanden für die Reihe «Junge Choreografen» des Balletts Zürich sowie im Rahmen der Noverre-Gesellschaft am Stuttgarter Ballett. Kinsun Chans Arbeiten wurden seither vom Ballett Basel, dem Singapore Dance Theatre, dem Ballett der Staatsoper Hannover, der Royal Ballet School Antwerpen, der John Cranko Ballet School, der Hong Kong Academy of Performing Arts, der Ballett Akademie München, der Tanz Akademie Zürich sowie am Tiroler Landestheater, am Staatstheater Kassel und am Luzerner Theater aufgeführt. Die Choreografie Black on Black, kreiert für das Hong Kong Ballet, wurde zum Jacobs Pillow Dance Festival (USA) und zum Festival des Arts de Saint Sauveur (Kanada) eingeladen. Kinsun Chan ist zudem als Choreograf für Tanz und Opern tätig. Zu den OpernregisseurInnen, mit denen er bisher zusammen arbeitete, gehören Jens-Daniel Herzog, Michael Sturminger, Götz Friedrich, Dominique Mentha, Bernd Mottl, Frank Hilbrich, Tatjana Gürbaca und Sebastian Baumgarten.
Janko Kastelic, Choreinstudierung
Janko Kastelic
Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.
Hibla Gerzmava, Donna Leonora
Hibla Gerzmava
Hibla Gerzmava studierte Gesang am staatlichen Konservatorium in Moskau und gewann 1994 beim Tschaikowski-Wettbewerb den Grand Prix. Seit 1995 tritt sie als Solistin für das Moskauer Stanislawski- und das Nemirowitsch-Dantschenko-Theater auf. Für ihre Interpretationen der Titelpartie in Médée sowie als Lucia di Lammermoor am selben Haus wurde sie jeweils mit einer «Goldene Maske» ausgezeichnet. Heute gastiert die Sopranistin an den grossen Opernhäusern Europas: Am Royal Opera House in London sang sie u.a. Donna Anna, Mimì, Amelia (Simon Boccanegra), Tatjana (Eugen Onegin) und Liù (Turandot), an der Opéra Bastille war sie als Elisabeth (Don Carlos) und im Palais Garnier als Vitellia (La clemenza di Tito) zu erleben, an der Wiener Staatsoper gastierte sie ebenfalls als Vitellia sowie als Donna Anna, an der Metropolitan Opera in New York verkörperte sie Donna Anna, Liù, Mimì, Desdemona (Otello) sowie Antonia und Stella (Les Contes d’Hoffmann). Ebenfalls als Mimì gab sie ihr Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper. 2016/17 debütierte sie an der Semperoper Dresden als Desdemona, am Bolschoi-Theater in Moskau als Violetta und an der Scala di Milano in der Titelpartie von Anna Bolena. In der aktuellen Spielzeit war die Sopranistin bisher u.a. Elisabeth an der Bastille und am Bolschoi-Theater in Moskau zu erleben, sang Mimì und Lucia di Lammermoor am Moskauer Stanislawski-Theater und kehrte als Desdemona nach Dresden zurück. Konzertengagements führten sie u.a. in die Carnegie Hall, an die BBC Proms, zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi und ans Edinburgh International Festival.
George Petean, Don Carlo di Vargas
George Petean
George Petean wurde in Cluj-Napoca (Rumänien) geboren, wo er die Musikakademie besuchte. Sein Bühnendebüt gab er 1997 als Don Giovanni. 1999 erhielt er den Grossen Preis des internationalen Gesangswettbewerbes Braila/Rumänien. Sein internationaler Durchbruch erfolgte 2000 am Teatro dell’ Opera di Roma mit La bohème. 2002–2010 war er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper (u.a. Il barbiere di Siviglia, L’elisir d’amore, Madama Butterfly, Don Carlo, Un ballo in maschera, La traviata, Rigoletto, Faust, Lucia di Lammermoor). Zudem war er am Londoner Covent Garden, am Teatro Comunale di Bologna, der Oper Frankfurt, der Wiener Staatsoper, der Opéra de Paris und in Peking in Il barbiere di Siviglia zu hören. In L’elisir d’amore gastierte er an der Opéra de Paris, in Don Carlo an der Wiener Staatsoper, der Oper Frankfurt, der Bayerischen Staatsoper München, in Il trovatore am Grand Théâtre de Genève, in La bohème an der Opéra Bastille, der New Yorker Met, am Gran Teatro del Liceu Barcelona sowie am Covent Garden, in L’amico Fritz an der Deutschen Oper Berlin. In Zürich war er bereits als Giorgio Germont (La traviata), Rigoletto, Riccardo Forth (I puritani) und zuletzt als Renato (Un ballo in maschera) zu erleben. In jüngster Zeit gastierte er u.a. an der Metropolitan Opera und in Covent Garden als Giorgio Germont (La traviata), in Sydney als Simon Boccanegra, am Teatro Real in Madrid und an der Semperoper Dresden als Iago (Otello) sowie an der Wiener Staatsoper als Renato. 2017/18 sang er u.a. Conte di Luna (Il trovatore) in Wien und Berlin, Giorgio Germont an der Houston Grand Opera, Rigoletto in Dresden und Liège sowie Guido di Monfort (I vespri sicilian) in München.
Yonghoon Lee, Don Alvaro
Yonghoon Lee
Yonghoon Lee studierte Gesang an der Seoul National University in seinem Heimatland Südkorea und am Mannes College of Music in New York. Seit seinem Debüt als Don Carlo am Teatro Municipal in Santiago de Chile führen ihn regelmässige Gastengagements u.a. an die Metropolitan Opera in New York, das Teatro alla Scala in Mailand, die Lyric Opera of Chicago, die Bayerische Staatsoper in München, die Oper Frankfurt, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Hamburgische Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, das Opernhaus Zürich, die Semperoper in Dresden sowie zum Glyndebourne Festival und zu den Wiener Festwochen. Sein Repertoire umfasst Partien wie Cavaradossi (Tosca), Calaf (Turandot), Turridu (Cavalleria rusticana), Giuseppe Hagenbach (La Wally), Manrico (Il trovatore), Arrigo (La battaglia di Legnano), Macduff (Macbeth), Don José (Carmen), Dick Johnson (La fanciulla del West) sowie die Titelpartie in Andrea Chénier. 2016/17 war er u.a. in drei Hausdebüts zu erleben: an der San Francisco Opera sang er Andrea Chénier, Pollione (Norma) in Dallas und Turridu an der Pariser Opéra – eine Rolle, die er schon an der New Yorker Met, an der Mailänder Scala und am Londoner Covent Garden interpretiert hatte. Die Spielzeit 2017/18 begann der Tenor mit seinem Debüt als Radamès (Aida) an der Washington National Opera und sang danach Cavaradossi an der Wiener Staatsoper, Luigi (Il tabarro) in München und Manrico an der Met. Geplant ist u.a. Radamès in New York und Sydney sowie Don José ebenfalls in New York. In Zürich war Yonghoon Lee zuletzt als Andrea Chénier zu hören.
J'Nai Bridges, Preziosilla
J'Nai Bridges
J’Nai Bridges stammt aus Lakewood, Washington. Sie absolvierte den Bachelor im Bereich vocal performance an der Manhattan School of Music und den Master of Music am Curtis Institute of Music. 2015 vertrat sie die USA beim Wettbewerb BBC Cardiff Singer of the World. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen zählt auch der Richard Tucker Career Grant 2016. Während drei Jahren wurde sie als vielversprechende Nachwuchskünstlerin vom Patrick G. and Shirley W. Ryan Opera Center der Lyric Opera of Chicago gefördert. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sang sie u.a. Ines in Il trovatore, Vlasta in Weinbergs The Passenger unter der Leitung von Sir Andrew Davis und Flora in La traviata. Ausserdem war sie als Carmen in der Uraufführung von Bel Canto an der Lyric Opera of Chicago, Suzuki (Madama Butterfly) in San Diego und in der Titelrolle von The Rape of Lucretia zu erleben. Im Konzert war sie bereits neben Yo-Yo Ma mit dem Chicago Symphony Orchestra, mit den L.A. Philharmonic unter Gustavo Dudamel sowie mit dem NDR Sinfonieorchester mit Ravels Shéhérazade zu hören. In der Spielzeit 2016/17 debütierte sie als Bersi (Andrea Chénier) an der San Francisco Opera und an der Bayerischen Staatsoper sowie als Nefertiti (Philipp Glass’ Akhnaten) an der Los Angeles Opera. Mit dem Philadelphia Orchestra war sie in der Eröffnungswoche in der Elbphilharmonie zu Gast.
Christof Fischesser, Il Marchese di Calatrava, Padre Guardiano
Christof Fischesser
Christoph Fischesser studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin, worauf er an das Staatstheater Karlsruhe engagiert wurde. 2004 wechselte er an die Staatsoper Berlin, von 2012 bis 2015 war er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, mit dem ihn seither eine enge Zusammenarbeit verbindet. Christof Fischesser gastierte u.a. an der Wiener Staatsoper, in Covent Garden, an der Opéra Bastille, dem Teatro Real in Madrid, der Staatsoper München, der Komischen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, der Opéra de Lyon, am Théâtre du Capitole de Toulouse, an der Houston Grand Opera, der Lyric Opera Chicago sowie bei den Salzburger Festspielen. Dort sang er Partien wie König Marke (Tristan und Isolde), Landgraf (Tannhäuser), Gurnemanz (Parsifal), Sarastro (Die Zauberflöte), die Titelrolle in Le nozze di Figaro, Sir Giorgio (I puritani), Escamillo (Carmen), Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), Banquo (Macbeth), Conte di Walter (Luisa Miller), Fiesco (Simon Boccanegra), Kaspar (Der Freischütz) und Mephisto (Gounods Faust). In Zürich war er zuletzt als König Heinrich (Lohengrin), Rocco, Orest (Elektra), Kaspar (Der Freischütz) und Daland zu erleben. Die Saison 2015/16 begann für ihn mit einem Rollendebüt als Baron Ochs (Der Rosenkavalier) an der Königlichen Oper Stockholm, es folgten Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg) und König Heinrich in München sowie Händels Messias mit dem Danish National Symphony Orchestra unter Fabio Luisi. Bei den Münchner Opernfestspielen 2016 war er sowohl als Heinrich der Vogler wie auch als Veit Pogner zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 stand er u.a. als Kaspar und König Heinrich in Zürich, als Sarastro in Chicago sowie als Orest und König Marke in Lyon auf der Bühne. Ausserdem sang er Fasolt in einer konzertanten Aufführung von Rheingold unter der Leitung von Thomas Hengelbrock.
Ruben Drole, Fra Melitone
Ruben Drole
Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins Internationale Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er auch kürzlich sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch beim Cleveland Orchestra. 2006 gastierte er als Haly in Aix-en-Provence. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. Auf dem Konzertpodium ist er u.a. unter Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt und Emmanuelle Haïm aufgetreten. In Zürich war er zuletzt als Graf Robinson (Il matrimonio segreto), Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno und in den Titelrollen von Le nozze di Figaro sowie Das verzauberte Schwein zu sehen.
Jamez McCorkle, Mastro Trabuco
Jamez McCorkle
Jamez McCorkle stammt aus New Orleans. Er studierte am Curtis Institute of Music in Philadephia und gewann zahlreiche Wettbewerbspreise, darunter 2013 den George London Award bei der George London Foundation Awards Competition, den Betty Allen Award der Sullivan-Stiftung und den ersten Platz bei der Brava! Opera Vocal Competition sowie 2011 den zweiten Platz beim Regionalwettbewerb (Gulf Coast Region) der Metropolitan Opera National Council Auditions. In der Spielzeit 2016/17 war er an der New Yorker Metropolitan Opera als Cover für Benvolio (Roméo et Juliette) engagiert, debütierte als Lenski (Eugen Onegin) beim Spoleto Festival in South Carolina und war am Curtis Opera Theatre als Ruggero (La rondine), James Nolan (John Adams’ Doctor Atomic) und Male Chorus (The Rape of Lucretia) zu erleben. Im Sommer 2017 sang er bei den Salzburger Festspielen im Rahmen des Young Singers Project in Verdis I due Foscari. Vor seinem Studium am Curtis Institute nahm Jamez McCorkle an verschiedenen Sommerprogrammen teil, u.a. an der Internationalen Meistersinger Akademie in Nürnberg, der Akademie des Festival d’Aix-en-Provence, dem iSING! International Young Artists Festival in Beijing, der Young Artists Vocal Academy an der Houston Grand Opera und dem International Vocal Arts Institute in New York. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Jamez McCorkle Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und singt hier neben dem 1. Geharnischten (Die Zauberflöte) Nick (La fanciulla del west), 4. Knappe (Parsifal), Mastro Trabuco (La forza del destino) und Remendado (Carmen).