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Am 12. Mai des Jahres verdrängt das Oberhaus des Parlaments Brasiliens vorübergehend die Präsidentin Dilma Rousseff von der Macht. Für die Fortsetzung des Amtsenthebungsverfahrens gegen das Staatsoberhaupt stimmten 55 Senatoren, dagegen 22. Dem Gesetz zufolge verlässt Dilma Rousseff ihren Posten für ein halbes Jahr und delegiert ihre Amtsbefugnisse an den Vize-Präsidenten, Michel Temer.
Während dieser Zeit sollen die Senatoren den Anschuldigungen der Initiatoren der Anklage gegen Frau Rousseff nachgehen. Falls ihr Rücktritt von zwei Dritteln der Mitglieder des Senats (54 Personen) auch danach genehmigt wird, dann würde Dilma Rousseff die Macht endgültig entzogen. Sie würde acht Jahre lang nicht in der Lage sein, ein Wahlamt bekleiden zu können und Herr Temer das Land bis Ende 2018 regieren.
Eine interessanter Fakt ist, dass 47 von 80 Senatoren Brasiliens (fast 60%) auf dem Gerichtsprüfstand stehen, vor allem unter dem Vorwurf der Geldwäsche, Verschleierung der Vermögenswerte und der Annahme von Bestechungsgeldern.
Der Präsidentin von Brasilien wird standardmäßig Korruption und die Schaffung von grauen finanziellen Regelungen während des Präsidentschafts-Wahlkampfes des Jahres 2014 vorgeworfen, auch sie der Verzerrung der staatlichen Statistik mit dem Ziel….