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Die Klasse 7H A der Primarschule Schmitten wurde von Robert Köstinger durch die Staumauer geführt.
Der Schiffenensee ist ein Stausee, und es befindet sich in Schiffenen eine grosse Staumauer. Ihre Betreiberin, die Groupe E, nutzt das Wasser zur Stromproduktion. Der Vorteil von Stauseen ist, dass die Energie in Form von Wasser gelagert und dann genutzt werden kann, wenn die Bevölkerung Strom benötigt. Die Staumauer wurde von 1960 bis 1964 gebaut. Der Bau des Stauwerks benötigte 185 000 Kubikmeter Beton. 1963 wurde die alte Brücke, welche über die Saane führte, gesprengt. 1964 war die Eröffnung. Die Anlage deckt den jährlichen Stromverbrauch von rund 32 000 Haushalten.
Fakten zur Staumauer
Herr Köstinger von der Groupe E hat uns durch die Staumauer geführt und viel Spannendes erzählt: Die Staumauer ist 417 Meter lang und 47 Meter hoch. Die Öffnungen sind je zwölf Meter breit und drei Meter hoch. Herr Köstinger zeigte uns zwei Turbinen, ganz viele Kabel und führte uns durch die Mauer. In der Staumauer war es nicht sehr warm. Es waren nur 13 bis 14 Grad Celsius. Die Turbinen waren laut und gross, doppelt so gross wie ein Mensch.
Das Auf und Ab der Stauseen
Der Wasserspiegel des Sees ist reguliert und darf maximal 532 Meter über Meer betragen. Er wird durch Regen, Zufluss und Verdunstung bestimmt. Mit dem Klimawandel steigt die Verdunstung, und der Wasserspiegel fällt. Die Groupe E steuert den Wasserspiegel, indem sie Wasser durch die Turbinen laufen lässt, die Tag und Nacht funktionieren, um Strom zu produzieren. Der Wasserspiegel darf nur um 10 Meter variieren, also bis 522 Meter über Meer sinken. Auch kann man den Seespiegel mit den drei Öffnungen, den Oberflächenablässen, und den vier Grundablässen beeinflussen. Herr Köstinger erklärte als Beispiel, dass, wenn man sehr viel Wasser rauslassen würde, etwa Laupen geflutet werden würde. Auch hätten sie dann zu wenig Wasser im See, um Strom zu produzieren.
Der Besuch
Die Highlights der Klasse 7H A
– Das Laufen durch die Staumauer
– Der Film über die Erbauung der Staumauer
– Die Kabelflut
– Die Grösse der Turbinen
– Dass die Staumauer in der Nähe von Schmitten ist
– Über die Staumauer laufen und runterschauen
– Als wir sehen durften, wie Wasser aus der Staumauer kam. Am Schluss war der «Wasserstrahl» mega hoch, das war sehr beeindruckend
– Herr Köstinger hatte seine letzte Führung und auch noch gerade Geburtstag