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Ozonschicht
In etwa 30 km Höhe bildet sich Ozon. Es absorbiert einen grossen Teil der lebensfeindlichen UV - Strahlung und ermöglicht damit Leben auf der Erde.Ozonbildung und Ozonabbau in der Ozonschicht stehen in einem Gleichgewicht. Der Mensch greift durch Freisetzung von gewissen Gasen (FCKW) in die Atmosphäre in dieses Gleichgewicht ein.Die FCKW - Gase entwickeln enorme Zerstörungskraft.
Die UV C- Strahlung wird absorbiert, die dabei aufgenommene Energie spaltet ein Chloratom (CI) ab. Dieses reagiert mit einem Ozonmolekül (O3) zu Sauerstoff (O2) und Chloroxid (CIO). Gleichzeitig findet die natürliche Reaktion statt, die Ozon abbaut ein Photon wird absorbiert und ein Ozonmolekül (O3) in ein Sauerstoffatom (O) und ein Sauerstoffmolekül (O2) zerlegt. Das einzelne O reagiert mit dem Chloroxid (CIO) zu Chlor und O2. Durch diese und andere Reaktionen gewinnt der Ozonabbau gegenüber der Ozonbildung an Bedeutung. Diese Reaktionen finden in der gesamten Ozonschicht statt und schwächen diese, so dass mehr UV - Strahlung auf die Erdoberfläche gelangt, wo sie beim Menschen bei ungeschütztem und übermässigem Sonnenbaden Hautkrebs hervorrufen kann.
Besonders prekär wird die Situation jeweils im Frühjahr über dem Südpol (Oktober). Im strahlungsarmen Winter können sich in der Stratosphäre Wolken bilden. In diesen stratosphärischen Wolken können sich Chloratome (in Molekülen gebunden ) ansammeln und ein Reservoir bilden. Im Frühjahr, wenn die Strahlungsstärke wieder zunimmt, beginnen die Reservoirteilchen zu reagieren und das Ozon abzubauen. Über dem Nordpol ist der Reservoireffekt etwas abgeschwächt, weil die stratosphärischen Wolken in einem Austausch mit südlicheren Luftmassen stehen. Das Frühjahres-Ozonloch über dem Nordpol (April) ist weniger gross, als über dem Südpol (Oktober).
Das Bild zeigt das Ozonloch von 1996 - 2012 hintereinander aufgenommen, über
der Arktis.
Das Bild zeigt das Ozonloch im 2011.