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Wie können Videospiele mit Zwang und Negativanreizen ihre Anziehungskraft und die Spielintensität erhöhen?
Es gibt Videospiele, die ihre Spieler warten lassen, betrügen, beleidigen, physisch verletzen oder sich weigern, überhaupt gespielt zu werden. Sie versuchen, Macht über den Spieler zu erlangen, diesen zu steuern und zu dominieren. Ich nenne sie darum dominante Spiele.
In der vorliegenden Arbeit werden die Machtstrukturen zwischen Spiel und Spieler untersucht, um daraus die Eigenschaften von dominanten Spielen abzuleiten. Die Analyse von Spielmechaniken dient dazu, das Verständnis zu vertiefen, wie dominante Spiele Motivation erzeugen und sowohl die Spielintensität als auch ihre Attraktivität steigern, gerade weil sie Zwang und andere negative Anreize anwenden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in der Folge auf zwei eigens entwickelte Spieleprototypen angewendet, die Elektroschocks, Warte- und Zwangsmechaniken einsetzen.