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Wie komme ich zum Start? Welche Grenzzeiten gibt es für die einzelnen Strecken? Wie trage ich die Startnummer? Wie viele Verpflegungsstellen gibt es während des Rennens? Welche Ausrüstung sollte ich tragen? Wie läuft die Ausrüstungskontrolle ab? Diese Fragen werden wir im Folgenden beantworten.
Die detaillierten Informationen zum Rennen finden Sie im Leitfaden für die Patrouilleurinnen und Patrouilleure. Bitte beachten Sie, dass im Zweifelsfall das Reglement der Patrouille des Glaciers gilt.
Das Kommando PdG stellt den Teilnehmenden für die Stunden vor dem Rennen ab Zermatt eine Unterkunft zur Verfügung. Zusätzliche Nächte in Hotelzimmern, die von den Teilnehmenden vor dem Rennen gebucht werden, müssen vor dem Verlassen des Hotels direkt an das Hotel bezahlt werden. Bei einer Verschiebung des Rennens um einen Tag ist die zusätzliche Übernachtung in der Anmeldegebühr enthalten.
Die Teilnehmenden des Rennens ab Arolla können sich direkt auf der Plattform Evolène Région informieren, um eine Unterkunft zu reservieren. Es gilt das Prinzip «first come, first serve». Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, und das Kommando PdG hat keine zusätzlichen Unterbringungskapazitäten.
Patrouillen, die in Arolla starten, müssen den Sammel- und Kontrollpunkt in Sion benutzen, wo die Startnummernausgabe und die Startkontrolle stattfinden werden. Die Patrouillenformation mit drei Mitgliedern gilt für diese Patrouillen ab Sion.
Die Anreise nach Sion erfolgt vorzugsweise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Am Tag des Rennens wird ab sechs Stunden vor dem ersten Start ein Shuttle-Service zwischen dem SBB-Bahnhof Sion und der Place d’armes in Sion organisiert.
Bei der Kaserne Sion ist eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen für Personen reserviert, die mit ihrem eigenen Fahrzeug anreisen. Eine Be- und Entladezone für Personen, die ihr Fahrzeug nicht vor Ort lassen, ist ebenfalls bei der Kaserne Sion vorgesehen.
Die Grenzzeiten für die Kontrollposten sowie für die Ankunft in Verbier werden unabhängig von der Startzeit festgelegt. Alle Patrouillen, die die Kontrollposten nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit passieren, werden angehalten und disqualifiziert und müssen die Anweisungen des Kommandos PdG befolgen.
Für die Strecke ab Zermatt gelten die folgenden Grenzzeiten:
|Schönbiel
|Start + 3 Std.
|Arolla
|6.30 Uhr, ausser Start Z2 um 03.00 Uhr
|Combe du Pas de Chèvres
|08.15 Uhr
|Les Ecoulaies
|10.45 Uhr
|La Rosablanche
|13.00 Uhr
|Verbier (Ankunft)
|16.00 Uhr
Für die Strecke ab Arolla gelten die folgenden Grenzzeiten:
|Combe du Pas de Chèvres
|08.15 Uhr
|Les Ecoulaies
|10.45 Uhr
|La Rosablanche
|13.00 Uhr
|Verbier (Ankunft)
|16.00 Uhr
Der Kontrollposten Combes du Pas de Chèvres muss innerhalb eines Zeitlimits von 1 Stunde und 45 Minuten nach dem Start in Arolla erreicht werden. Patrouillen, die dieses Zeitlimit überschreiten, werden disqualifiziert.
An allen Kontrollposten läuft jede Patrouille als Gruppe mit sichtbaren Startnummern vorbei: eine auf dem Rucksack, eine auf dem Helm und eine auf dem rechten Oberschenkel.
Alle Patrouilleurinnen und Patrouilleure müssen ständig einen gültigen Ausweis, keine Fotokopie, mit sich führen, der auf Verlangen bei der Startnummernausgabe oder auf der Strecke vorzuzeigen ist.
Am Ende des Rennens dürfen die Patrouilleurinnen und Patrouilleure ihre Startnummern behalten.
Das Kommando der Patrouille des Glaciers stellt den Patrouilleurinnen und Patrouilleuren beim Start in Zermatt folgende Verpflegung zur Verfügung: eine Mahlzeit in einem zugewiesenen Restaurant in Zermatt am Abend vor dem Rennen, eine Verpflegungsmöglichkeit an den Kontrollposten Arolla und La Barme sowie eine Mahlzeit bei der Ankunft in Verbier im grossen Zelt.
Für die Rennen, die in Arolla starten, stellt das Kommando der Patrouille des Glaciers den Patrouilleurinnen und Patrouilleuren am Abend vor dem Rennen eine Mahlzeit und morgens ein Frühstück/Snack im grossen Zelt in Arolla, eine Verpflegung am Kontrollposten La Barme sowie eine Mahlzeit bei der Ankunft in Verbier im grossen Zelt zur Verfügung.
Es wird empfohlen, dass jede Patrouille ihre eigene persönliche Verpflegung während des Rennens mitnimmt. In den folgenden Bereichen ist es jedoch erlaubt, dass Dritte den Patrouillen bei der persönlichen Verpflegung behilflich sind:
Während des Rennens tragen die Patrouillenmitglieder ein den Bedingungen des Hochgebirges angepasstes Tenue sowie eine Ausrüstung, die den Anforderungen eines längeren Aufenthalts in grosser Höhe und bei extremen Temperaturen gerecht wird.
Bei der Rangverkündigung tragen die Patrouillenmitglieder obligatorisch die offizielle PdG-Bekleidung. Diese wird bei der Ausrüstungskontrolle ausgeteilt.
Während des Rennens tragen die Patrouillenmitglieder das offizielle Tenue ihres Landes sowie eine Hochgebirgsausrüstung, die den Anforderungen eines längeren Aufenthalts in grosser Höhe und bei extremen Temperaturen gerecht wird.
Bei der Rangverkündigung tragen die Patrouillenmitglieder das offizielle Tenue / die Uniform ihres Landes.
Während des Rennens tragen die Patrouillenmitglieder ein den Bedingungen des Hochgebirges angepasstes Tenue sowie eine Ausrüstung, die den Anforderungen eines längeren Aufenthalts in grosser Höhe und bei extremen Temperaturen gerecht wird.
Bei der Rangverkündigung tragen die Patrouillenmitglieder vorzugsweise die offizielle PdG-Bekleidung, die bei der Ausrüstungskontrolle ausgeteilt wird, oder korrekte Zivilkleidung.
Die offizielle PdG-Bekleidung bestehend aus Weste, Pullover und T-Shirt wird gemäss den Massen in der unten stehenden Tabelle erstellt. Im Zweifelsfall ist es ratsam, eine grössere Grösse zu wählen.
Die vom Kommando PdG zur Verfügung gestellte Ausrüstung besteht aus einem Mobiltelefon, drei Mikrochips, einer Karte im Massstab 1:50’000 sowie neun Startnummern.
Die übliche Ausrüstung pro Patrouille besteht aus einem Seil (min. 8,5 mm Durchmesser und min. 30 m Länge), einem Kompass und einem Höhenmesser, einem Reservepaar rutschfester Steigfelle, einer Reserve-Sonnenbrille mit Filter und einer Sanitätstasche, die mindestens Pflaster, eine elastische Binde sowie Schmerztabletten enthält.
Die individuelle Ausrüstung jedes Patrouillenmitglieds besteht aus Skiern, Bindungen, Stöcken, einem Paar Skischuhe, einem Rucksack mit Befestigungspunkten für das Tragen der Skier, rutschfesten Steigfellen, einem Lawinenverschüttetensuchgerät, einem Helm, einer Sonnenbrille mit Filter, einer Schneeschaufel, einer Schneesonde, einem Eispickel, einer Rettungsdecke, einem Klettergurt und einer Stirnlampe.
Informationen über die Ausrüstung sind im Leitfaden für die Patrouilleurinnen und Patrouilleure in Beilage 5 – Material, Ausrüstung, Kontrollen – ausführlich beschrieben.
Für den Oberkörper empfiehlt sich eine langärmelige erste Schutzschicht, eine winddichte und atmungsaktive zweite Schicht mit Thermofutter sowie eine Gebirgsjacke mit Kapuze. Eine Mütze, ein Paar Handschuhe, die über die Handgelenke reichen, und ein zusätzliches Paar Thermohandschuhe vervollständigen die Bekleidung.
Für den Unterkörper empfiehlt es sich, eine erste Schutzschicht bestehend aus Skihose oder -kombi sowie eine winddichte und atmungsaktive Gebirgshose zu tragen.
Das Kommando der Patrouille des Glaciers organisiert zusätzlich zu den Kontrollen bei der Einschreibung der Patrouillen noch zwei vorgezogene Kontrollen. Das gesamte Material und die persönliche Ausrüstung der drei Patrouillenmitglieder kann durch ein Patrouillenmitglied zur Kontrolle und Kennzeichnung vorgelegt werden.
Darüber hinaus erfolgen am Start des Rennens, auf der Strecke und am Ziel zusätzliche Material- und Ausrüstungskontrollen. Es liegt in der Verantwortung der Patrouille, die obligatorische Ausrüstung zu kontrollieren/prüfen, bevor sie sich zu den Kontrollen einfindet.