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Die Familie Morales nimmt ein missgestaltetes Findelkind bei sich auf. Gefunden wurde der Junge inmitten eines Bienenschwarms. Die Bienen bleiben bei ihm und so wächst Simonopio mit ihnen auf. Immer in ihrer Gesellschaft lernt er auf sie zu hören und sie zu verstehen. Mit seinen Bienen ist er viel in der Natur unterwegs und lernt auf Zeichen zu schauen und Gefühlen zu vertrauen. Da er wegen seiner Missbildung nicht sprechen kann, macht er sich auf seine eigene Art und Weise verständlich und kann so die Familie Morales auf unerwartete Ereignisse hinweisen oder Lösungen anbieten auf die niemand sonst kommt. Simonopio ist ein sehr spezieller Junge, mit dem ich gerne durch die Gegend gestreift bin und den ich richtig gemocht habe. Auf der anderen Seite wird das Leben auf einem mexikanischen Gutsbetrieb, beginnend mit der Zeit der Spanischen Grippe beschrieben. Da ist auch der Krieg oder die Angst vor der Landenteignung. Die Familie Morales probiert alle Probleme so gut wie möglich zu meistern. Eine spannende Lektüre die einem in das Leben auf dem Gutsbetrieb eintauchen lässt.