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Systematik
|Ordnung
|Phasmatodea
|Familie
|Phasmatidae
|Unterfamilie
|Gattung
|Eurycanta
|Art
|Eurycanta calcarata
Die Stacheln der Männchen werden in ihrem Herkunftsland manchmal als Angelhaken beim Fischfang verwendet.
Beschreibung
Die Dorngespenstschrecke ist eine sehr große Schrecke. Die Weibchen können bis zu 15 cm lang werden, während die Männchen bis zu 12 cm groß werden. Beide Geschlechter haben ein sehr dickes Aussenskelett und Stacheln. Sie besitzen keine Flügel und sind in der Regel schwarzbraun, manchmal auch grünlich. Neben der Größe gibt es noch weitere Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern. Die Weibchen haben einen sichtbaren Legeapparat am Ende ihres Hinterleibs (Legestachel). Die Männchen haben einen großen Dorn an den Oberschenkeln der Hinterbeine.
Biologie
Die Dorngespenstschrecke ist ein Tier, das sich eher auf dem Boden aufhält, im Gegensatz zu anderen Schreckenarten, die sich in Ästen und Laub aufhalten. Sie sind überwiegend nachtaktiv und neigen dazu, sich tagsüber unter Rinde oder in einem Loch zu verstecken. Zur Verteidigung können die Männchen ihren Hinterleib wie Skorpione krümmen und ihre Hinterbeine mit den großen Dornen anheben, um den Eindringling zu durchlöchern. Außerdem können sie einen übelriechenden Geruch freisetzen. Die Männchen können untereinander aggressiv sein, z. B. im Kampf um ein Weibchen.
Sie ernähren sich von den Blättern verschiedener Pflanzen: Eukalyptus, Feigenbaum, Guave, …
Die Dorngespenstschrecke kann sich sexuell fortpflanzen oder durch Parthenogenese, wenn es kein Männchen gibt. Das Weibchen legt seine Eier mit Hilfe ihres Legestachels direkt in den Boden. Die Inkubationszeit dauert zwischen 4 und 6 Monaten. Die Jungtiere tarnen sich durch Homochromie, d. h. ihre Farbe passt sich an ihre Umgebung an. Nach 4-6 Monaten sind sie ausgewachsen.
Lebensraum
Die Dorngespenstschrecke ist in Papua-Neuguinea beheimatet. Sie kommt auch in Neukaledonien und auf den Salomon-Inseln vor.
Sie lebt in der Regel auf dem Boden des Regenwaldes und steigt nie weit in die Vegetation hinauf.
Bedrohung
Die Bestände der Dorngespenstschrecke sind nicht bekannt. Daher ist diese Art nicht auf der Roten Liste der bedrohten Arten der IUCN aufgeführt.