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Das Verbot des Anbaus gentechnisch Veränderter Organismen (GVO) wird beibehalten. Bis 2021 soll das geltende Moratorium verlängert werden. Weiter sollen Grundsätze zum Schutz der gentechfreien Produktion und zur Wahlfreiheit der Konsumenten präzisiert sowie Rahmenbedingungen geschaffen werden.
In der Schweiz ist der Anbau von gentechnisch veränderten Organismen nur für Forschungszwecke erlaubt. Das ist so im Gentech-Moratorium festgelegt. Dieses wurde vom Parlament bereits zweimal verlängert und endet im Dezember 2017. Der Bundesrat hat für die Zeit danach einen Gesetzes- und einen Verordnungsentwurf in die Vernehmlassung geschickt. Dieser soll die Koexistenz zwischen konventionellen Kulturen und gentechnisch veränderten Organismen regeln und den Schutz vor Vermischungen untereinander garantieren.
Bei der Vernehmlassung äusserten sich ein grosser Teil gegen den Anbau von GVO in der Schweiz. So wurden die vorgeschlagenen Bestimmungen mehrheitlich kritisiert. Das Bundesamt für Umwelt und das Bundesamt für Landwirtschaft hat nun neue Optionen ausgearbeitet.
Die Verlängerung des Moratoriums bis 2021 erlaubt nach Ansicht des Bundesrates eine gründliche und sachliche Diskussion des möglichen zukünftigen Einsatzes von GVO in der schweizerischen Landwirtschaft.
Bio Suisse begrüsst den Entscheid des Bundesrates. Sie fordern eine ausgearbeitete, gesetzliche Basis, die eine dauerhafte Land- und Ernährungswirtschaft ohne Gentechnologie ermöglicht. Die Koexistenz von GVO und konventionellen Sorten hätte für Biobetriebe verheerende Folgen, da eine mögliche Kontamination den Verkauf von Bioprodukten unmöglich machen würde.