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Das Ziel, den Biodiversitätsverlust bis 2010 zu verlangsamen, wurde nicht erreicht, heisst es in einem Nationalbericht. Als Vertragspartei der Biodiversitätskonvention der UNO, muss die Schweiz den Vereinten Nationen regelmässig Bericht über den Zustand der Artenvielfalt abliefern. Wie naturschutz.ch bereits berichtete, hat die Schweiz, wie die meisten anderen Ländern auch, das von der UNO vorgegebene Ziel verfehlt. Lediglich im Wald und in den Landwirtschaftsgebieten zeitigen die Bemühungen zum Schutz der Biodiversität erste Anzeichen von Erfolg.
In der Landwirtschaft wurden mit der Definition von Umweltzielen einige Fortschritte erzielt. Ausserdem hat das Ausscheiden von 11,4 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche als ökologische Ausgleichsfläche die Lebensraumzerstörung eingedämmt. Gesamthaft betrachtet ist das Result noch dürftig, denn gerade im Flachland ist die Qualität unbefriedigend, schreibt das BAFU. In erster Linie müsse dem Erhalt der Biodiversität in der Landwirtschaftspolitik, in der Raumplanung und im Fremdenverkehr mehr Beachtung geschenkt werden. Wichtig sei auch die Bevölkerung für die Bedeutung der Biodiversität zu sensibilisieren.