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Der autobiographische Film von Steven Spielberg fällt jedoch hinter das Sci-fi-Drama «Everything Everywhere All at Once» zurück.
Nach dem Doppelerfolg für Regie und den besten Film bei den Golden Globes Mitte Januar kann Steven Spielberg für sein autobiographisches Werk «The Fabelmans» nun auf sieben Oscars hoffen. Darunter sind bester Film, Regie und Drehbuch, das der 76-Jährige mit seinem häufigen Partner Tony Kushner verfasst hat.
Allerdings liegen die an den Kinokassen gescheiterten «Fabelmans» damit klar hinter «Everything Everywhere All at Once» mit elf Nomierungen, dem Sci-Fi-Hit mit Michelle Yeoh von den «zwei Daniels» Kwan und Scheiner. Die «Fabelmans» sind mit Einnahmen von 16 und Kosten von 40 Millionen Dollar der grösste Flop in Spielbergs spektakulärer Karriere. Gleichwohl wurden die Darsteller Judd Hirsch und Michelle Williams für Auszeichnungen in Nebenrollen nominiert.
Jüdische Themen und Kreative fanden ohnehin breite Aufmerksamkeit bei dieser Vorauswahl. So wurde das Original von «Im Westen nichts Neues» bekanntlich 1930 von dem aus Laupheim stammenden Carl Laemmle produziert und aggressiv von den Nazis bekämpft. Die deutsche Neufassung wurde nun als bester Film nominiert. Daneben wurden die Produzenten Gail Berman für «Elvis» und das Team Darren Aronofsky/Ari Handel für «The Whale» nominiert. Als Favorit in der Sparte Dokumentation gilt «All The Beauty And The Bloodshed» von Laura Poitras über die Kampagne der Künstlerin Nan Goldin gegen die für die Opioid-Epidemie mitverantwortliche Unternehmerfamilie Sackler (Link).