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Von Peter Haisenko
Das Abkommen von Minsk existiert seit sieben Jahren. Es sollte Frieden bringen. Die Wahrheit ist aber, das von Seiten Kiew´s nicht ein einziger Punkt aus diesem Abkommen auch nur ansatzweise in Angriff genommen worden ist. Auf der anderen Seite hat Kiew aber die abtrünnigen Ostprovinzen faktisch aus seinem Staatsgebiet ausgegliedert. Kiew ist seinen Pflichten gegenüber “seinen” Staatsbürgern nicht mehr nachgekommen. Es wurden keine Renten mehr ausgezahlt und Tausende Zivilisten im Osten sind durch den Beschuss der ukrainischen Armee ums Leben gekommen. Infrastruktur ist zerstört worden und lebenswichtige Versorgungseinheiten wie die Wasser- und Energiestruktur sind gezielt angegriffen worden. Der sogenannte Minsk-Prozess war niemals lebendig und so ist es eine Farce, wenn jetzt gesagt wird, Putin hätte dieses Abkommen getötet.
Realistisch betrachtet, hatte Kiew seine Ostprovinzen schon lange aufgegeben und so könnte man auch sagen, Kiew hätte das Minsker-Abkommen übererfüllt. Nämlich die Autonomie, die im Abkommen gefordert war, in eine faktische Ausgliederung verwandelt. In diesem Sinn gab es dann auch keine Hemmungen mehr, nahezu offenen Krieg gegen die Bevölkerung im Osten zu führen. Nachdem Kiew mit der massiven Unterstützung des Westens zu keiner Lösung des Problems bereit war, im Sinn des Minsker