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In recent decades politics, the building industry and architects have focussed on reducing the amount of operating energy used by buildings. The goal was a building without heating, at most a small, tiled stove was to be permitted. The building services industry feverishly honed efficiency, the building envelope was glued together air-tight, and buildings were wrapped in a thick winter coat. The last pirouette in this performance was the ventilation of the dwelling, naturally not without bringing the warmth from the exhaust air back into the rooms.
The obvious was completely forgotten. Energy is required not only to operate buildings but also to produce them. Just as today people when shopping may avoid apples from South Africa, there is increasingly a rethinking about grey energy. Where does the material come from? How much CO₂ is emitted in producing it? And can the building be demolished without too much bother? “Thinking in cycles” is the term under which these questions figure – a big word.
If we were to rethink our standard methods of construction, improvements could be achieved from tomorrow onwards. For instance: why do we not insulate our buildings with straw from the nearby field instead of, as is often the case, with petrol products? Unlike the situation in France, in this country straw bale construction is not widespread. However, in canton Grisons we discovered a pioneer and asked him about his experiences. Equally, Herzog & de Meuron are embarking upon an office building in Allschwil made of beech, with straw on the roof, earth ceiling slabs, and solar facades, an experiment in sustainable building. Guillaume Habert, professor at the ETH Zürich, advises a material diet, as concrete and glass are like apples from South Africa. Florian Nagler, professor at the TU Munich, is already building in an ascetic way. His three archaically simple houses in Bad Aibling manage almost entirely without building services technology and reinforcing steel.
With straw in the fingers, as it were, with this issue we are continuing to weave a series that we began four years ago. A series of issues that deal with climate-friendly construction and which are still highly topical: Circular Economy (wbw 5–2021), For our Climate (wbw 3–2020) or Clay (wbw 6–2018).
Das Atelier Schmidt in Trun ist ein Pionier im Strohballenbau. Das .einzige subventionierte Bauprodukt. ist nachhaltig und verfügt durch die Landwirtschaft eigentlich über eine eigene Logistikkette. Doch für den Durchbruch in der Breite fehlt das Zusammenfinden von Bau- und der Landwirtschaft ebenso wie effektive Lobbyarbeit sowie fleissige Fachstellen für das Bauen mit Stroh.
In Allschwil plant Herzog & de Meuron auf dem Baselink-Areal ein Bürohaus mit 10'000 Quadratmetern Nutzfläche. Konkret soll der Energieüberschuss aus PV-Anlage und Erdsonden nach 30 Jahren auch die Graue Energie der Erstellung kompensieren. Die wichtigste Erkenntnis bei der Recherche ist auch hier: Beim Tragwerk lässt sich am meisten CO₂ einsparen.
Wärmedämmbeton ohne Armierung, monolithisches Mauerwerk oder Holz ohne Leim: Die drei Versuchsh.user in Bad Aibling in Deutschland von Florian Nagler erbringen den Nachweis, dass alle drei Konstruktionsprinzipien suffiziente Bauweise sind, wenn sie mit dem Prinzip Lowtech kombiniert werden.
Architektur muss mithelfen, CO₂ einzufangen. Und zwar sofort. Schnell nachwachsende Rohstoffe wie Bambus, Hanf, Flachs und Stroh sollten vermehrt eingesetzt werden, obwohl es nicht reicht, bereits pflanzlich eingelagertes Treibhausgas in Baukonstruktionen zu binden. Materialien, die auf fossilen Rohstoffen basieren, müssen auf ein Minimum reduziert werden. Aber auch Beton könnte ein interessanter Kohlenstoffspeicher sein, schliesslich sind die Technologien vorhanden. Orginaltext Englisch
Zement ist ein klimasch.dlicher Baustoff, gleichwohl werden wir ihn auch in Zukunft nicht so schnell loswerden. Umweltprobleme oder die Ausbeutung der Landschaft, die mit der Zementproduktion einhergehen, waren bisher selten Thema der Architekturgeschichte mit dem Fokus auf Beton. Zeit, den ganzen Stoffkreislauf von Zement in den Blick zu nehmen: vom Steinbruch über den Brennofen bis zur Neubausiedlung.
Die Lärmschutzverordnung wird endlich revidiert. Und Bern diskutiert über die Zukunft des Gaswerk-Areals an der Aare: überbauen oder freihalten?
Der Countdown 2030 hat zum Ziel, die Baubranche wachzurütteln, um das eingeforderte Ziel von Netto-Null bis 2030 zu erreichen. Althergebrachte Techniken eignen sich gut für das Bauen im Klimanotstand, schreibt Isabel Borner im Namen der Gruppe.
Niklaus Graber besuchte für uns die Ausstellung im MoMA über die Architektur der Moderne auf dem indischen Subkontinent. Chandigarh stellt dabei für einmal nur einen Nebenschauplatz dar. Ausserdem: Visionäre Bauten in Singapur zeigt die Maison de l'architecture in Genf – und zur Architekturwoche Basel Anfang Mai macht das Cities Connection Project mit Architektur aus Wallonien halt.
Schriften und Gespräche von Hermann Czech versammelt ein neues Buch, das Philipp Esch für uns gelesen hat; dazu eine Empfehlung für Architectural Comfort und eine Monografie über den wenig bekannten St. Galler Architekten Ernest Brantschen.
Katharina Steib, 1935–2022
Der Exporterfolg der belgischen Architektur soll sich nicht auf den flämischen Landesteil beschränken. Ein Blick auf das Architekturschaffen in Wallonien. Originaltext Französisch