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Im Februar 2018 reichten Post und SOB den Gestaltungsplan zur Vorprüfung beim Bezirk Einsiedeln ein und stellten das Projekt im April in der Kommission «Planung und Gewässer» vor. Die Kommission beurteilte den Gestaltungsplan insbesondere in Bezug auf die städtebauliche Qualität als kritisch. Anfangs Juli wurden die Einwände mit Vertretern der Planungskommission diskutiert und offene Punkte zur Klärung seitens des Bezirks, beziehungsweise der Post und der SOB, aufgenommen.
Aufgrund der geltenden Rahmenbedingungen aus dem Gestaltungsplan Alpcity und der Zonenplanordnung kommen Post und SOB zum Schluss, dass sich eine wirtschaftliche Umsetzung nicht realisieren lässt. Gründe dafür sind insbesondere die Auflagen zum Bau einer Fuss- und Radwegverbindung unter der Gleisanlage zur Gaswerkstrasse und der vorgeschriebene Gewerbeanteil von 50% über den gesamten Gestaltungsplanperimeter.
Von der Einstellung des Projekts werden auch die Arbeiten im Gestaltungsplanperimeter des Bezirks (Sennhofplatz und Bahnhofplatz) tangiert. Das heisst, auch die Umsetzung des Busbahnhofs in der geplanten Form kann nicht realisiert werden, da der von Post und SOB angebotene Arealteil nun nicht verfügbar wird. Das Projekt ist sowohl seitens SOB als auch der Post im «nicht abgeltungsberechtigten Bereich» angesiedelt und kann nur umgesetzt werden, wenn eine Wirtschaftlichkeit ausgewiesen werden kann. Berechnungen von Post und SOB zeigen, dass mit den vorgegebenen Auflagen dieses Ziel nicht erreicht werden kann.
Die SOB und Post bedauern, dass unter diesen Umständen auf eine Weiterbearbeitung des Projekts verzichtet werden muss. Alle Aktivitäten wurden per sofort gestoppt.