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Metropolitanregionen versus Kantone: Untersuchungen und Vorschläge für eine Revitalisierung der Schweiz
Februar 2005
Schadet der Schweizer Föderalismus der wirtschaftlichen Entwicklung? Untergräbt er seine eigene Errungenschaft, die lokale Selbstbestimmung? Die fragmentierte Gliederung in 26 Kantone und knapp 2800 Gemeinden widerspiegelt die realen Lebensverhältnisse der Bevölkerung immer weniger. Und eine im Ländervergleich rekordhohe Umverteilung von Zentren in die Peripherie gefährdet das Wachstum der wirtschaftsstarken Metropolitanregionen.
Ursprünglich Sinnbild für bürgernahe Politik und Garant wirtschaftlicher Freiheit, wird unser Föderalismus heute oft mit wettbewerbsfeindlicher Abschottung, überforderten Kantonen, teuren staatlichen Leistungen, eklatanten Steuerungsunterschieden und intransparenten Kooperationsverfahren gleichgesetzt.
Im Auftrag von Avenir Suisse untersucht BAK Basel Economics anhand von detallierten quantitativen Indikatoren (inkl. internationale Vergleiche), ob die föderalistischen Strukturen nicht gerade jene Werte aufzuweichen drohen, die die Schweiz einst stark gemacht haben: eine offene Wirtschaftsordnung und die wirksame Begrenzung der staatlichen Einflusssphäre.