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Der See am unteren Grindelwaldgletscher
hatte sich im April 2009 schnell gefüllt. Die Gefahr eine Spontanleerung
mit Überschwemmungen wurde grösser. Man befürchtete Überschwemmungen
bis nach Interlaken. Schon letztes Jahr, bei einem Spontanausfluss von 800'000 Kubikmetern
kam es in Grindelwald Grund zu Überschwemmungen. Weil sich unter dem
See noch mehr Wassermassen befindet, wurde das Risiko noch grösser eingeschätzt.
Die Behörden reagierten: es wurden mobile Hochwasserschutzmassnahmen
installiert, Böschungen verstärt, Gebäude speziell geschützt,
die Autobahn zeitweise gesperrt.
Auch wurden
Informationstellen für die Bevölkerung eingerichtet.
Quelle: Schweizer Tagesschau
Am 22. kam es zu einem spektakulären Felssturz in den See, der von
Michael Burgener gefilmt wurde.
Der Kanton Bern baut nun an einem Entlastungsstollen. Der soll solche
Stauungen in Zukunft verhindern.