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Die neuesten Zahlen des IFM (Institut Français de la Mode) zeigen, dass der Export von französischer Mode wieder zunimmt und das Wachstum französischer Modemarken unterstützt.
Mit einem Anstieg von 27 Prozent im Monat Juni 2022 (gegenüber Juni 2021) geht es der französischen Mode gut. An der Spitze der vom IFM zusammen mit Procos, dem Verband des Fachhandels, erstellten Rangliste stehen Deutschland (mit einem Anstieg der Importe französischer Mode um neun Prozent), Italien (+16 Prozent), China (+18 Prozent), Spanien (+20 Prozent), und Belgien (+22 Prozent).
Wie das IFM feststellte, gab es auch einen Anstieg der Exporte in die USA um +86 Prozent und eine allgemeine Erholung des Handels mit Asien: Japan kaufte um 77 Prozent mehr französische Mode, Korea um 50 Prozent.
Nachhaltige und umweltbewusste Mode in Europa
Außerdem bestätigt eine aktuelle Studie von IFM und Première Vision die Entwicklung des Konsums von umweltfreundlicher Mode in Europa: In der Tat geben zwei von drei Europäer:innen an, im Laufe des Jahres mindestens einen nachhaltigen Modeartikel gekauft zu haben (65,4 Prozent in Frankreich, 65,3 Prozent in Deutschland, 56,9 Prozent in Großbritannien).
Der Style ist im Übrigen nicht mehr mit der ökologischen Dimension verbunden, er ist kein Thema mehr: nur 12 Prozent der Französ:innen glauben, dass das Design ein Hindernis für den Kauf von öko-verantwortlicher Kleidung sei, so die Studie. Die kommenden Monate und die damit verbundenen Entscheidungen der Haushalte vor dem Hintergrund der allgemeinen Inflation, insbesondere der explodierenden Energiepreise, dürften jedoch schwierig werden: Alles deutet darauf hin, dass die größte Herausforderung für den Konsum der steigende Preise sein werden.
Dieser Artikel wurde ähnlich auf FashionUnited.fr veröffentlicht. Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung: Barbara Russ