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70 Flüchtlinge, die sich an Bord eines Bootes in maltesischen Gewässern befinden, warten auf Rettung. An Bord des aus Libyen abgefahrenen Bootes befinden sich Frauen und Kinder, wie die Hilfsorganisation «Alarm Phone» twitterte. Das Boot benötige dringend Hilfe.
Die italienischen und maltesischen Behörden seien zwar alarmiert worden, sie hätten bisher jedoch nicht die Entsendung von Rettungseinheiten bestätigt, beklagte die Hilfsorganisation. 77 Personen befinden sich weiterhin an Bord der «Alan Kurdi». Sie warten auf einen sicheren Landehafen, wie die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye, Betreiberin des Rettungsschiffes, mitteilte.
Das Rettungsschiff «Ocean Viking» nahm in der Nacht auf Freitag 60 Menschen an Bord, wie die Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen auf Twitter mitteilten. Sie seien etwa 111 Kilometer vor der libyschen Küste von einem überfüllten Holzboot gerettet worden. Unter ihnen befanden sich demnach auch ein drei Monate alter Säugling und dessen dreijähriger Bruder.
(sda/apa)
In einem Interview mit dem österreichischen Sender Puls 24 zeigt sich der ehemalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wenig reumütig. Er habe «nichts Unredliches gesagt», erklärte er zu einem 2019 an die Öffentlichkeit gelangten Video. In diesen heimlich auf Ibiza gefilmten Aufnahmen sprach Strache im Jahr 2017 mit einer Frau über Spenden an Vereine und Einfluss auf Medien in der Alpenrepublik. Sie hatte sich als Nichte eines einflussreichen russischen Geschäftsmannes ausgegeben. Er wusste nicht, dass es bei ihr um einen Lockvogel handelte. Zwei Jahre später kam das Video an die Öffentlichkeit. Heinz-Christian Strache trat zurück, die Koalition in Wien zerbrach.