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Die Ansichtspunite in dieser Zusammenfassung basieren auf der Erfahrung und Erinnerungen des Patienten. Der Originaltext wurde absichtlich in Englisch verfasst um eine neutrale Sprache zu benutzen. Personen, welche sich angesprochen fühlen, können dieses Dokument auf dessen Richtigkeit bezeugen.
SubjektSex: m
Grösse: 175 - 180
Gewicht: 78kg athletisch
Alter (ad hanc diem): ≈ 38
EthnizitätNigeria: ≈ 40%
Iberische Halbinsel: ≈ 30%
n/w Europa: ≈ 20%
Skandinavien: ≈ 20%
Sierra-Leone: ≈ 5%
Ire, Schott, Waliser: ≈ 3%
Balkan Länder: ≈ 1%
Ashkenazi -Jude: ≈ 1%
Asiat: ≈ 1%
Mittlerer Osten: ≈ 1.5%
DiagnoseMehrere unbestätigte Diagnosen via den derzeit gängigen ICD-10 Defitionen. Spektren touchieren Autismus, Borderline, Bipolar/ manisch depressive und Hypertension. Der Patient kann die Diagnose von der schwergradigen Depression, ADHS (aufgrund der positiven Reaktuin auf Amphetamine) und hypertensen Phasen nachempfinden (welche oft als Bipolare Hochphasen misenterpretiert wurden).
BehandlungMehrere stationäre klinische Aufenthalte, sowohl in öffentlichen wie auch privaten psychiatrischen Kliniken, kombiniert mit Tageskliniken (sowohl öffentlich wie privat), psychiatrische Spitex, Psychiater, Psychologe und Physiotherapie.
MedikationNach langer Hesitation (entgegen oft proaktiver und aggressiver Promotion von Psychopharma) Antidepressiva und Ritalin. Beide Substanzen brauchten eine Weile zum Metabolisieren, zeitweise resultierte die Angewöhnungsphase in eine unversehbare Achterbahnfahrt von hyperaktiven oder schlafschweren Zeiten und/oder emotionale Unstabilität, für welche der Patient zur Selbstmedikation (nicht verschriebene Antagonisten der NDMA Rezeptoren) greifte. Dies wurde vom Fachpersonal zwar mit Stirnrunzeln aber auch Verständnis goutiert.
Länge der BehandlungWenn man alle klinischen Aufenthalte zusammenrechnet, plus die multiplen Reintegrationsbemühungen, Ferien, (zusätzliche) Krankheit, Krisen bedingte Absenzen, ca 2 Jahre.
Qualität der BehandlungDie Qualität der Angebote varierte aus der Sicht des Patienten enorm sowohl bei den öffentlichen und privaten Variationen. Vorallem die privaten Kliniken punkten im Bezug auf die Einrichtungen, Ernährung, rekreativen Möglichkeiten, physiche Aktivitäten, Ergothrrapir, "alternative" Entspannungstherapien (wie Yoga, Ohrakkupunktur, body scan, qi-ghong, etc.), Kunst und Musiktherapie. Im Gegenzug waren die privaten Institutionen eher bedürftig in den psychotherapeutischen Aspekten.
Die öffentlichen Angebote hingegen waren überraschenderweise (vorallem wenn man das Angestelltenkontingent vergleicht) viel moderner und auf dem letzten Stand der gängigen psychotherapeutischen Thesen und Therapiemöglichkeiten (natürlich in Anbetracht zu was die Krankenkassen decken). Dies zeugt ev. von den interdisziplinären Möglichkeiten, welche vor allem die öffentlichen Institutionen zu pflegen haben. Korrelierend besteht die Ansicht, dass die privaten Angebote eher in ihrer eigenen Welt leben und applizieren mittlerweile eher veraltete Therapieansätze, welche einer Überarbeitung benötigen.
Die öffentlichen Angebote hingegen konnten ganz klar nicht mit den privaten Gegenüber im Bezug auf Einrichtungen, Ernährung, rekreativen Möglichkeiten, physiche Aktivitäten, Ergothrrapir, "alternative" Entspannungstherapien, Kunst und Musiktherapie mithalten. Dies wirkt jedoch verständlich wenn man den Unterschied bezüglich den Kosten anschaut.
Während zurückblickend der Patient die SPA ähnlichen Attribute der privaten Firmen begrüsste, wurde die zu behandelnde Thematik des Aufenthaltes zu wenig addressiert; die psychosomatische Krankheit welche den klinischen Aufenthalt überhaupt notwendig gemacht hatte.
MedikationVorallem die privaten Institutionen wahren sehr generös im Bezug auf das verschreiben der Psychopharmaka, vorallem einfach um die Patienten "ruhig" zu halten. Bedenklicherweise war die Erfahrung in der ersten Klinik wo 3 Viertel der Patienten aufgrund der verschriebenen Medikamente von vorhergehenden klinischen Aufenthalte zurückkehrten um die Medikamente abzusetzen. Aufgrunddessen entwickelte der Patient eine immense Phobie in Bezug auf Neuroleptika, Benzozydiame, Antidepressiva, etc.
Die öffentlkichen Einrichtungen hingegen wirkten besser informiert, aber auch vorsichtiger mit der Verschreibung von Medikamenten. Sie inkludierten auch besser den Patienten in den möglichen Behandlungsstrategien.
Zusammengefasst wurde dem Patienten der Eindruck vermittelt (in gewissen privaten Institutionen auch durch Ärzte und Pflegepersonal bestätigt), dass die privaten Firmen aufgrund Profit die maximal mögliche Menge an Medikationen zu verschreiben versuchen (kombiniert mit der längstmöglichen Verlängerung des stationären Aufenthalts - d.h. die Versicherungen sind willig die Kosten zu übernehmen ohne die Augenbrauen zu zucken - egal ob der Patient eigentlich längstens in der Lage wäre die -klinik zu verlassen).
DauerZurückblickend hat der Patient die Ansicht, dass die mehr oder weniger 1.5 Jahre andauernde Achterbahnfart welche den Verlust von seiner Partnerschaft, Job und Wohnung verursachte massiv verkürzt hätte können, wenn nicht die Eigeninteressen der opportunischten privaten Firmen welche an den Patienten Geld verdienen, narzisstisches Fachpersonal welche das schematische ICD-10 Referenzbuch über den direkten Austausch mit den Patienten bevorzugt, (gut gemeinte) aber schlecht platzierte Ratschläge seines Freundeskreises welche entweder ihre eigene Erfahrungen und/oder in diesem Sektor selber arbeiten, kombiniert mit der längeren Exposition zu depressiven Mitpatienten (welche weitere tiefere depressive Zyklen triggerte).
FazitSelbsterklärend waren die Kosten mit all den Institutionen und Fachkräften enorm (zusätzlich zum Fakt, dass der Patient sowohl seinen Job verloren hatte und über die Versicherungen für seinen Erwerbsausfall gedeckt wurde).
Besonders besorgniserregend (und auch primärer Grund weshalb dieses Dokument anonymisiert verfasst wurde) ist die endlose Ausbeutung der schweizerischen Versicherungs Systemne via den privaten Kliniken, Spitex Angebote (sowohl privat wie auch öffentlich, sehr versiert wie sie die maxmalen Kosten einfordern können, da die Versicherungen und/oder Gemeinden sowieso zahlen - dieser Sektor braucht unbedingt einen Aufdit) aber auch der öffentliche Sektor tragen dazu bei, dass die Gesundheitskosten am explodieren sind.
Übergreifendes FazitSowohl die privaten wie aber auch die öffentlichen Institutionen sollten besser miteinander arbeiten um Wissen, Ressourcen aber auch Kapital auszutauschen um das gesamte System zu optimieren.
Es gibt einen immensen Unterschied im Bezug auf die Qualität der Angebote, Dauer (und die korrelierenden Kosten) des Aufenthalts, Medikamentenabgabe, Inklusion der e f f e k t i v e n Patientenbedürfnisse (vs vorgeschriebene, global administriete in stein gemeisselte Therapiepläne), aber vorallem ein Endziel für jegliche Therapieformen zu definieren.
Zur Überraschung des Patienten hatte keine der Kliniken einen Nachfolgeplan wenn Therapieformen wie Achtsamkeit, Meditation, Relaxion, fokussiert denken, behutsam und offen für neues ihre Wirkung zeigten.
Diese promovierte Denkweise ist schwierig in einer Gesellschaft umzusetzen in welcher die Menschen nonstop vom mobilen Telefon, Internet, Games, Shopping, Werbung, bedeutlosem Smalltalk und Isolation durch die (un) sozialen Medien abgelenkt sind.
Im Zeitalter der digitalen Industrialisierung sind die Suizidraten immens angestiegen (vorallem bei den jugendlichen), psychische Krankheiten sind auf dem Vormarsch (wie auch deren Behandlungskosten). Und in vielen Fällen verschlechtern die schematischen Therapieansätze (natürlich mit gutem Vorwand) den Zustand des Patienten.
Das System braucht einen tiefgründigen Revidierungsprozess, Austausch und Erneuerung.
Leider gibt es nur wenige, welche in diesem Bereich gewillt sind die Fakten darzulegen, da sie Angst haben den Job zu verlieren (wenn dies nicht bereits passiert ist)