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In einem Marathon-Match setzt sich die Weltranglisten-Erste aus Weissrussland bei den US Open nach schwachem Start gegen Sharapova durch. Nun geht es gegen Serena Williams.
Die Weißrussin Wiktoria Asarenka gewann 2012 die Australien Open
New York - Die topgesetzte Wiktoria Asarenka hat das Finale der US Open erreicht und greift am Samstag in New York nach ihrem zweiten Grand-Slam-Titel.
Die Australian-Open-Sieger aus Weissrussland besiegte im Halbfinale Maria Scharapowa (Russland/Nr. 3) mit 3:6, 6:2, 6:4. "Ich habe gekämpft bis zum Ende und wusste, dass es eng wird. Ich bin sehr aufgeregt", sagte Asarenka .
Nach 2:42 Stunden verwandelte die 23-jährige im Arthur-Ashe-Stadium ihren zweiten Matchball und steht erstmals im Endspiel von Flushing Meadows.
Dort trifft die Nummer eins der Welt am Samstag auf Wimbledonsiegerin Serena Williams (USA/Nr. 4), die Paris-Finalistin Sara Errani (Italien/Nr. 10) beim 6:1, 6:2 keine Chance liess.
Williams greift nach ihrem vierten Titel in Flushing Meadows nach 1999, 2002 und 2008.
Die Siegerin kassiert ein Preisgeld von 1,9 Million Dollar.
Scharapowa verpasst Revanche
Für Paris-Siegerin Scharapowa platzte indes der Traum vom zweiten US-Open-Titel nach 2006.
Zudem verpasste die 25-Jährige die Revanche für die bittere Pleite bei den Australian Open im Januar. Damals hatte Scharapowa bei der Final-Niederlage gegen Asarenka nur drei Spiele geholt.
Schwacher Start von Asarenka
Den hohen Erwartungen wurde das Duell zwischen Scharapowa und Asarenka, das in Australien wegen der Stöhnerei der Beiden als Finale des akustischen Wahnsinns bezeichnet wurde, erst nach dem ersten Satz gerecht .
Besonders die Weltranglistenerste enttäuschte im Auftaktdurchgang und lag schnell mit 1:5 zurück. Bezeichnend, dass sie Scharapowa die Breaks jeweils mit Doppelfehlern schenkte.
Nach 40 Minuten verwandelte die Russin ihren ersten Satzball mit ihrem dritten Ass.
"Vika" dreht auf und tanzt
Danach steigerte sich Asarenka und glich aus. Die Entscheidung fiel, als "Vika" ihrer Gegnerin in Durchgang drei den Aufschlag zum Matchgewinn abnahm und danach fröhlich tanzte.
Asarenka war bereits als leichte Favoritin in das Vorschlussrunden-Duell gegangen.
Nur zwei Niederlagen
Die 23-Jährige, die das Jahr mit einer imposanten Serie von 26 Siegen begonnen hatte, war 2012 in bis dato 33 Hartplatzspielen nur zweimal bezwungen worden.
Scharapowa indes musste im Achtel- und Viertelfinale schon ihre ganzen Kämpferqualitäten in die Waagschale werfen, bis die Dreisatzsiege gegen Landsfrau Nadia Petrowa beziehungsweise Marion Bartoli (Frankreich) unter Dach und Fach gebracht waren.
SPORT1