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Eine Wende der Entwicklung in den kommenden zwei bis drei Jahren werde immer unwahrscheinlicher, teilte Moody's mit. Zudem trage das - zunächst von einem Gericht ausgesetzte - Amtsenthebungsverfahren gegen Präsidentin Dilma Rousseff zur politischen Unsicherheit im Land bei.
Sollte Moody's seine Drohung umsetzen, wäre es die zweite Ratingagentur, die die Kreditwürdigkeit des Schwellenlandes in den sogenannten Ramsch-Bereich herabstuft. Standard & Poor's (S&P) vollzog des Schritt im September. Fitch deutete im Oktober ebenfalls an, Brasilien auf das Niveau zu senken.
Mit der «Ramsch»-Einstufung wird vor spekulativen Investments gewarnt. Je schlechter die konkrete Note in diesem Bereich ist, desto wahrscheinlicher sind Ausfälle. Viele Investoren meiden derartige Anlagen, weil die Risiken zu gross sind. Für die Regierung und Unternehmen in Brasilien hätte dies zur Folge, dass sich dann neue Kredite verteuern, da Geldgeber oft für ein schlechteres Rating einen höheren Risikoaufschlag verlangen.