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Die Aktionen des Pentagons im Bereich der biologischen Waffen, die auch in Georgien stattfinden, geben Russland Anlass zur Sorge. Um mögliche Zwischenfälle auszuschließen, ist es notwendig, sich in dieser Frage zu einigen. Dies geht aus einem Kommentar hervor, den das russische Außenministerium am 23. April, im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der “Signal”-Fassung des Berichts des US-Außenministeriums über die Einhaltung internationaler Verträge und Vereinbarungen auf dem Gebiet der Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nichtverbreitung verbreitet hat. Zum Labor in Georgien erklärte die Sprecherin des russischen Aussenministeriums, Maria Sacharowa:
Die militärische Tätigkeit des Pentagons auf dem Feld der biologie in verschiedenen Regionen der Welt, auch in unmittelbarer Nähe der russischen Grenzen, wirft ernste Fragen auf”, stellte das russische Außenministerium fest. – Besonders erwähnenswert ist die Tätigkeit auf der Grundlage des nach R. Lugar benannten so genannten Public Health Research Center in Georgien, in der das US-Militär Doppelzweck-Programme durchführt, über die Washington im Rahmen der vertrauensbildenden Maßnahmen des Übereinkommens über das Verbot biologischer Waffen und von Toxinwaffen (BWÜ) keine Informationen liefert. Wir fordern die Vereinigten Staaten nachdrücklich auf, ihren Verpflichtungen im Rahmen des BWÜ verantwortungsvoll nachzukommen und konkrete Schritte zu unternehmen, um die oben genannten Bedenken auszuräumen. Wir zählen auf die Unterstützung Washingtons für die russische Initiativen zur Stärkung des BWÜ-Regimes.
Sie sagte ferner, Russland könne nicht umhin, auf die Stärkung der biologischen Präsenz der Amerikaner im Ausland zu achten. Zunächst einmal ist die Russische Föderation besorgt darüber, dass das Pentagon unter dem Deckmantel der Bekämpfung des Bioterrorismus im postsowjetischen Raum Biolaboratorien mit doppeltem Verwendungszweck betreibt. Insbesondere hat die amerikanische Seite die Initiative ergriffen, das Studienangebot am amerikanisch-georgischen Richard Lugar Public Health Center, das sich in einem Vorort von Tiflis befindet, zu erweitern. Russland, so Sacharowa, könne nicht ignorieren, dass in solchen Referenzlabors die Amerikaner in Drittländern an der Schaffung und Modifikation von Erregern gefährlicher Krankheiten arbeiten, die für militärische Zwecke genutzt werden können.
Daraufhin bezeichnete der Vertreter des georgischen Außenministeriums, Wladimir Konstantinidi, die Erklärung des russischen Außenministeriums als “provokativ” und riet davon ab, “Fehlinformationen zu verbreiten”. Nicht ein einziges Argument wurde von Tiflis vorgebracht.