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Grüezi Mercedes: zehn Fakten zum Mercedes-Benz MBUX-Sprachassistenten
Grüezi Mercedes: zehn Fakten zum Mercedes-Benz MBUX-Sprachassistenten
Grüezi Mercedes: zehn Fakten zum Mercedes-Benz MBUX-Sprachassistenten
Der Mensch im Mittelpunkt – diesem Credo folgt auch das MBUX-Sprachsystem. Der von Mercedes-Benz entwickelte intelligente Sprachassistent macht besonders beim Fahren Sinn, weil die Hände am Lenkrad und die Augen auf der Strasse sein sollten.
23. November 2020
Diese zehn Fragen und Antworten zu «Hey Mercedes» geben dir einen Überblick darüber, wie der Sprachassistent von Mercedes-Benz funktioniert.
1. Versteht der MBUX-Sprachassistent Schweizerdeutsch?
Der Sprachassistent «Hey Mercedes» unterstützt mehr als 30 Domänen mit vielen tausend Kommandos. Von «Hallo Mercedes» bis «Hola Mercedes»: Das System versteht 27 Sprachen und entwickelt sich stetig weiter. Der intelligente Sprachassistent ist individualisierbar und lernt dank Natural Language Understanding sogar Dialekte.
2. Was ist Natural Language Understanding?
Über Natural Language Understanding werden Datenmodelle trainiert, die in den unterschiedlichen Sprachen mit verschiedensten Begriffen und Wörtern gefüttert (eingelernt) und stetig weiterentwickelt werden. Ziel ist es, eine gute Balance zwischen eingesprochenen Äusserungen und synthetisierten Ausgaben zu erzeugen.
3. Sind Sprachassistenten eine neue Erfindung?
Schon vor über 50 Jahren begann Mercedes-Benz mit der Entwicklung von Programmen zur Sprachverarbeitung – also lange vor «K.I.T.T.» in Knight Rider. 1996 gab es mit Linguatronic die erste Sprachbedienung in einem Fahrzeug – und zwar in der S-Klasse. Das 2015 eingeführte Sprachsystem «Hey Mercedes», das exklusiv von Mercedes-Benz entwickelt wurde, ist aber mit den Anfängen nicht zu vergleichen.
4. Warum hat «Hey Mercedes» eine Frauenstimme?
Ein Auswahlprozess hat gezeigt, dass eine Frauenstimme in den meisten Märkten besser ankommt. Der Sprachassistent «Hey Mercedes» setzt in bestimmten Ländern aber auch eine Männerstimme ein.
5. Verwendet MBUX echte Stimmen?
Es handelt sich zwar um professionelle Sprecher, ihre Stimmen wurden jedoch synthetisiert.
6. Warum sollte man mit dem Auto wie mit einem Freund reden?
Wer viel mit dem Auto redet, lernt den Sprachassistenten besser kennen. Und umgekehrt. Es entsteht nicht nur eine emotionale Bindung, sondern auch eine Personalisierung. Je mehr «Hey Mercedes» über die Fahrerin oder den Fahrer weiss, umso genauer kann das System die Wünsche umsetzen.
7. Versteht «Hey Mercedes» auch Humor?
Wie man es von anderen Sprachassistenten kennt, unterstützt auch «Hey Mercedes» viele Use-Cases in diese Richtung. Hier einige Beispiele aus verschiedenen Ländern:
– Hey Mercedes, erzähle mir einen Witz.
– Hey Mercedes, wirf eine Münze.
– Hey Mercedes, was ist der Sinn des Lebens?
– Hey Mercedes, wie macht ein Löwe?
– Hey Mercedes, was bedeutet der Mercedes-Stern?
– Hey Mercedes, bin ich ein guter Fahrer?
8. Funktioniert das System auch ohne Internetverbindung?
Der Sprachassistent «Hey Mercedes» ist ein hybrides System, das sowohl on- als auch offline funktioniert. So können Fahrzeugfunktionen und das Navigationssystem auch ohne Internetverbindung gesteuert werden. Für die Wettervorhersage, das Streamen von Musik oder das Abrufen von Sportergebnissen ist hingegen eine Verbindung zur Cloud notwendig.
9. Was bietet uns die nächste Generation von «Hey Mercedes»?
Die neueste Generation des Sprachassistenten hat im Herbst 2020 in der neuen S-Klasse Premiere gefeiert. Sie ist noch dialogfähiger und lädt zum Chatten ein. Es gibt sogar Quizzes! Ausserdem hat der Sprachassistent nützliche Tipps parat: «Explore me» erklärt einem zum Beispiel, wo im Wagen sich der Verbandskasten befindet.
10. Kann der Sprachassistent auch Kaffee kochen?
In der neuen S-Klasse lassen sich Smart-Home-Funktionen mit dem Fahrzeug vernetzen und per Sprache steuern. Wenn die Kaffeemaschine auch an das Smart-Home-System angeschlossen ist, kann man in Zukunft also vom Auto aus seinen Kaffee zuhause aufbrühen lassen.