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Der Bärlauch (Allium ursinum) gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Er besitzt eine längliche, unscheinbare Zwiebel, einen dreikantigen Stängel und meistens zwei grundständige, flache und langgestielte Blätter. Die Pflanze wird bis zu 40 cm hoch, ihre schneeweissen Blüten mit den länglichen Blütenblättern bilden eine Dolde.[1] Die Fruchtkapseln des Bärlauchs sind tief gefurcht, die Samen sind schwarz. Diese werden durch den Wind und durch Ameisen verbreitet. Er blüht von April bis Juni.
An seinem intensiven Knoblauchgeruch (schwefelhaltige Lauchöle) ist der Bärlauch gut zu erkennen. Optisch kann er leicht mit dem giftigen Maiglöckchen oder der sehr giftigen Herbstzeitlose verwechselt werden. Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal zeigt sich beim Umbiegen eines Blattes. Die mittlere Blattader des Bärlauchs ist relativ steif und wenn man ein Blatt knickt, entsteht ein typisches Knackgeräusch. Beim Maiglöckchen und bei der Herbstzeitlose fehlt dieses Knacken. Den Bärlauch gedeiht in der Region Winterthur am besten in den schattigen, feuchten Laubmischwäldern, zum Beispiel am Berenberg Nordhang oder im Totentäli. Wo er wächst, bildet er oft ausgedehnte Bestände.