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Tumoren an der Wirbelsäule werden aufgrund ihrer anatomischen Lage in extra- und intradurale Tumoren eingeteilt.
- Intramedulläre Tumoren sind selten. Aufgrund ihrer engen Nachbarschaft zum Rückenmark und den Nervenwurzeln verursachen sie aber oft eine erhebliche Morbidität und sollten daher in der Differentialdiagnose von Wirbelsäulenleiden mitberücksichtigt werden.
- Sie machen rund 10% aller intraduralen Tumoren aus; histologisch handelt es sich meistens um gutartige Ependymome, Astrozytome oder Hämangioblastome.
- Sie manifestieren sich durch progrediente lokale und/oder radikuläre Schmerzen sowie senso-motorische Ausfälle. Die Diagnose wird mit Hilfe der Magnetresonanz-Tomographie gestellt.
- Die Therapie der Wahl ist die möglichst komplette chirurgische Entfernung unter Schonung des umliegenden Rückenmarks. Eine vorübergehende neuro – logische Verschlechterung ist aufgrund der Rückenmarksmanipulation die Regel, permanente neue neurologische Ausfälle sind die Ausnahme.
- Die Prognose hängt in erster Linie vom Schweregrad der präoperativen neurologischen Ausfälle ab. Die frühzeitige Diagnosestellung ist eminent wichtig, denn schon vorhandene Ausfälle erholen sich auch nach vollständiger Tumorentfernung nur selten.
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