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Allzeit…?
Der 17-jährige Emil Dändliker war Hilfsleiter in der Knabenabteilung des Christlichen Vereins Junger Männer (CVJM) – einer Art Sonntagsschule. Im Herbst 1911 lernte er einen Pfadfinderführer aus Stuttgart kennen. Nachdem dieser ihn mit Instruktionen versorgt hatte, gründete Dändliker am 1. August 1912 die erste Pfadigruppe in Zürich für 10- bis 15-jährige Jungen. Nach dem CVJM-Vereinshaus benannt, wurde daraus das heute noch existierende Pfadikorps Glockenhof.
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… bereit!
Die ersten Zürcher Mädchenabteilungen, die im Zuge der Anti-Alkoholbewegung 1916 entstanden waren, lösten sich nach dem Ersten Weltkrieg wieder auf. Erst die 1925 gegründeten Abteilungen Manegg und Zurich-Romand verankerten die Mädchenpfadi in Zürich.
Klein, aber …?
In der Abteilung Glockenhof wurde 1918 der erste Versuch unternommen, Knaben bereits ab acht Jahren aufzunehmen – ohne Erfolg. Nach einem neuen Anlauf 1926 wuchs die Wolfsstufe in nur vier Jahren auf rund hundert Wölfli an. Nach Umstrukturierungen und dank dem Einsatz von Führerinnen konnte der Bestand bis 1940 verdoppelt werden. Bei den Mädchen wurde die gleiche Altersstufe 1930 in der Abteilung Manegg eingeführt und Bienli genannt (seit 2010 ebenfalls Wölfli). Heute haben ausnahmslos alle Abteilungen eine solche Stufe. Neu existiert seit 2008 eine Biberstufe für Kinder ab sechs Jahren. Ob sie ähnlich erfolgreich sein wird, wird sich zeigen.
Forever young?
Neben der Pfadistufe für Jugendliche von circa 10 bis 15 Jahren bildete sich schon früh eine Stufe für ältere Pfadis, sogenannte Rover oder Ranger. Bereits 1922 führte der Abteilungsleiter des Glockenhofs gleichzeitig eine Rovergruppe. 1926 wurde in der Manegg die erste Rangergruppe für Pfadfinderinnen ab 18 Jahren eröffnet. Um 1970 fügte man dazwischen die Raider-/Cordéestufe ein. Sie sollte mit dem Erlernen der Projektmethode den reibungslosen Übergang von der geführten Pfadistufe zur selbstbestimmten Rover-/Rangerstufe gewährleisten. Vom französischen Begriff Pionniers abgeleitet nennen sich die Angehörigen dieser Stufe seit 2008 nur noch Pios.
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