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Für den Wahlkampf hatte Bornet eine berufliche Auszeit genommen. Bei seiner Rückkehr ins Büro am 21. März wurde ihm ein Schreiben der Regierung ausgehändigt, wonach er auf unbestimmte Zeit freigestellt sei. Genau einen Monat später wurde er nun entlassen.
Die Präsidentin der Walliser Regierung, Esther Waeber-Kalbermatten (SP), wollte die von der Zeitung "Nouvelliste" gemeldete Entlassung Bornets gegenüber der Nachrichtenagentur sda nicht bestätigen.
Bornet selber bestätigte seine Entlassung. Sie sei ungerecht, sagte er auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Man missachte die Meinungsfreiheit und anerkenne die Demokratie nicht.
Die vom Staatsrat kritisierten Vorwürfe betreffen einzig Aussagen zur Justiz und zu Via Secura während des Wahlkampfs, wie Bornet nach seiner Freistellung auf Facebook mitgeteilt und der Nachrichtenagentur sda bekräftigt hatte. Zwei hängige Justizverfahren gegen den Informations- und Präventionschef der Kantonspolizei Wallis spielten offenbar keine Rolle.
Bei den Walliser Regierungsratswahlen von Anfang März konnte Bornet nicht vorne mitmischen. Beim ersten Wahlgang landete er mit etwas mehr als 17'000 Stimmen auf dem zweitletzten Platz. Noch vor dem zweiten Wahlgang zog er sich zurück.