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Untersuchungen im Norden der Region hätten ergeben, dass dort 15,6 Prozent der Kinder – oder jedes sechste Kind unter zwei Jahren – akut unterernährt seien. «Davon leiden fast 3 Prozent unter schwerer Auszehrung, der lebensbedrohlichsten Form der Unterernährung», teilte die WHO am Montag mit.
Da die Daten im Januar erhoben wurden, dürfte die Situation laut der Organisation gegenwärtig noch schlimmer sein. Insgesamt seien die Zahlen gegenüber der Zeit vor dem Krieg um ein Vielfaches angestiegen.
Ähnliche Untersuchungen in Rafah im südlichen Gazastreifen hätten ergeben, dass dort 5 Prozent der Kinder unter 2 Jahren akut unterernährt sind. Im Süden ist mehr humanitäre Hilfe verfügbar als im Norden.
Deshalb wertet die WHO die Zahlen als klaren Beweis dafür, dass der Zugang zu Hilfsgütern notwendig ist und dazu beitragen kann, die schlimmsten Folgen von Hunger zu verhindern. Im Zuge des Gaza-Krieges ist in den Gazastreifen wesentlich weniger humanitäre Hilfe gelangt als zuvor.