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Der wesentliche Unterschied zur klassischen Schulmedizin liegt darin,
dass die ganz-
heitliche Therapie ein Symptom nicht isoliert betrachtet, sondern immer das ganze Pferd und
seine Umwelt in die Behandlung miteinbezieht. Das Umfeld des Pferdes - z.B. Haltungsbe-
dingungen oder Fütterung - spielt insofern eine wichtige Rolle, als hier die Ursache für ein
Symptom liegen kann. Eine Futterunverträglichkeit kann beispielsweise die Ursache für eine
Allergie sein, die sich im Symptom „Headshaking“ äußert. Die ganzheitliche Therapie hat sich
gerade bei chronischen Krankheiten, diffusen Lahmheitsbildern aber auch zur Erhaltung der
Leistungsbereitschaft und zur Leistungsoptimierung bei Sportpferden bewährt.
v. Oeynhausen, 19. Jhd.