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Inhalt:
Die Voyager hat ein beschädigtes Schiff der Qomar an Bord. Während die Crew der Voyager versucht, das Schiff zu reparieren, behandelt der Doktor ein paar verletzte Mitglieder der Qomar-Crew. Die Qomar sind sehr unfreundlich, vor allem zum Doktor. Doch der Doktor versucht, die arroganten Anmerkungen seiner Patienten zu ignorieren. Um seine Laune zu verbessern, beginnt er schließlich zu singen.
Plötzlich sind die Qomar sehr aufgeregt. Musik und Gesang existieren nicht auf ihrem Planeten, es ist ihnen völlig fremd. Sie halten es für eine einzigartige mathematische Ausdrucksweise und wollen mehr hören. Nun laden sie sogar die Crew der Voyager zu einem Besuch in ihrem System ein, obwohl es normalerweise allen Außenseitern versperrt ist.
Der Prälat Koru nimmt Kontakt mit Captain Janeways auf. Er bietet ihr einen Austausch von technischen Geräten an, wenn er dafür Zugang zum holographischen Doktor erhält. Janeway schlägt eine musikalische Veranstaltung auf der Voyager vor.
Die Crew der Voyager stellt ein Programm zusammen, das viele musikalische Stilrichtungen enthält. Der Doktor singt eine Arie aus Verdis Oper "Don Carlos". Die Qomar sind begeistert. Danach spielen Harry Kim und zwei seiner Kollegen eine etwas lockerere Version von "That Old Black Magic", doch hiergegen protestieren die Qomar. Sie wollen nur den Doktor hören.
Der Prälat der Qomar will die Gesangskünste des Doktors einer größeren Anzahl seiner Leute vorstellen. Daher soll der Holodoc auf dem Heimatplaneten der Qomar auftreten. Der Doktor zeigt der Qomar Tincoo die architektonischen Pläne berühmter Opernhäuser der Erde. Die Quomar erfüllen dem Doktor tatsächlich jede Bitte, sie wollen unter allen Umständen den Erfolg des Konzerts gewährleisten.
Der Auftritt der Doktors ist ein riesiger Erfolg. Er erntet Standing Ovations. Als Folge davon quillt kurze Zeit später das Com-System der Voyager vor Fanbriefen über. Die Korridore des Schiffe sind angefüllt mit qomarianischen Fans. Alle wollen den Doktor sehen. Der Doktor verteilt Autogramme und animierte Statuetten, kleine Miniatur-Ausgaben von ihm selbst. Dabei fängt er an, seine Pflichten auf der Krankenstation zu vernachlässigen.
Tincoo besucht den Doktor. Mit Begeisterung zeigt sie ihm ihre eigene musikalische Komposition. Aber der Doktor kann sie nicht singen, denn die Noten gehen weit über die Reichweite der menschlichen Stimme hinaus. Tincoo bittet den Doktor, auf dem Qomar-Planeten zu bleiben und mit ihr zu leben.
Der Doktor entschließt sich, seinen Posten für immer zu verlassen. Zuerst verweigert ihm Janeway diese Bitte, doch er kann sie überzeugen, dass sie es ihm erlauben muss, die Voyager zu verlassen, wenn sie ihn wirklich als gleichwertig ansieht. Auf dem Qomar-Planeten überrascht Tincoo den Doktor mit ihrer neuen Erfindung. Ein überlegenes Hologramm mit viel besseren vokalen Prozessoren. Es ist fähig, Noten zu singen, die weit über die begrenzte Bandbreite des Doktors hinausgehen. Tincoo hat ihr Interesse am Doktor verloren. Sie ist dankbar, aber jetzt hat sie ein besseres technisches Gerät entwickelt.
Der Doktor gibt seine Abschiedsvorstellung. Doch als die neue holographische Matrix vorgestellt wird, ist der Doktor auch schon vergessen.
Kritik:
In den letzten Wochen und Monaten gab es jede Menge Beschwerden von einigen "Star Trek"-Fans über den kurzen Gastauftritt des Wrestlers "The Rock" in der Episode "Tsunkatse". Lange bevor irgend jemand die Episode überhaupt sehen konnte, hatten viele schon ihr Urteil gefällt: Dies ist ein peinlicher Versuch, höhere Einschaltquoten zu ergattern. Es war natürlich Wasser auf die Mühlen derer, die ständig zu beweisen versuchen, dass "Star Trek - Voyager" die schlechteste Serie ist, die jemals im TV gezeigt wurde. Doch hier - nur eine Woche vor "Tsunkatse" - kommt eine Episode, die klassisches Charakter-Drama, unglaublich gute Darstellerleistungen und viel Opernmusik enthält. Es gibt also eine wirklich gute Alternative für alle Trekker, die an einem Fight zwischen dem weltberühmtesten Borg-Babe und einer Kampfmaschine wie "The Rock" partout nichts Komisches finden können. Das führt zu folgendem Vorschlag: Wem es nicht gefällt, der soll "Tsunkatse" doch einfach ignorieren und sich eine Folge wie "Virtuoso" zweimal ansehen.
Die Episode beginnt mit dem nicht sehr vielversprechenden sturem Alien-der-Woche. Die Qomar erfüllen alle typischen Eigenschaften der meisten Voyager-Außerirdischen. Sie sind arrogant, störrisch und undankbar. Doch letztlich ist das nur die unwichtige Einleitung für eine sehr interessante Geschichte, die sich bald zu einem intelligenten Kommentar über so bizarre Dinge wie Stars, Fans und Ruhm entwickelt.