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Februar 2013: Fechten
Fechten ist attraktiv, dynamisch und fasziniert Jung und Alt. Hier erfährst du mehr dazu!
Konzentration, Schnelligkeit, Präzision, Eleganz und Fairness – das sind nur ein paar Eigenschaften, die unsere Sportart des Monats beschreiben. Fechten ist attraktiv, dynamisch und fasziniert Jung und Alt. Doch was muss man sich eigentlich unter dieser geheimnisvollen Sportart vorstellen?
Fechten als olympische Disziplin
Fechten zählt zu den Gründungs-Sportarten von Athen 1896. Heute wird mit Fechten überwiegend das Sportfechten bezeichnet. Gefochten wird im Zweikampf mit Florett, Degen und Säbel. Wenn du es noch nicht erahnt hast, verraten wir dir gerne, dass all diese Begriffe aus dem Französischen kommen, denn Französisch ist die offizielle Wettkampfsprache des Fechtens.
Die Kampfinstrumente (Waffen)
Der Begriff Florett ist eine Stosswaffe und kommt von „fleur“ (Blume auf Französisch). Das kommt von der Form des Spitzenschutzes, der auf der Spitze der Waffe aufgesetzt ist. Das Florett besteht aus einer dünnen, rechteckigen Klinge, einer flachen, kugelkappen-förmigen Glocke und einem metallenen Griff. Das Ziel ist es, den Rumpf des Gegners, inklusive den Bereich des Schritts und Halses zu treffen. Der Degen ist ebenfalls eine Stosswaffe und hat eine grössere, eher halbkugelförmige Glocke. Ziel ist es, den ganzen Körper des Gegners zu treffen. Der Säbel ist eine Hieb- und Stichwaffe und besitzt eine flache, biegsame Klinge. Ziel ist es, den ganzen Oberkörper inkl. Kopf und Arm zu treffen. Ausserdem brauchst du zum Fechten noch eine spezielle Schutzkleidung, die einiges aushalten muss.
Die Voraussetzungen
Für diese Kampfsportart brauchst du neben Disziplin, guter Reaktionsfähigkeit und mentaler Ruhe auch körperliche Fitness. Ein Gefecht dauert in den Vor- und Zwischenrunden maximal drei Minuten reine Kampfzeit. In Direktausscheidungen wird der Kampf sogar bis zu drei mal drei Minuten mit jeweils einer Minute Pause durchgeführt. Gefochten wird auf fünf, in Direktausscheidungen bis zu 15 Treffern. Bei Gleichstand nach Ablauf der Zeit wird Vorteil ausgelost, dann (max. eine Minute) bis zum „entscheidenden“ Treffer weitergefochten (Sudden Death); fällt kein Treffer, so gewinnt der Fechter, der den Vorteil hat.
Kontakt in Basel
Und? Konnten wir auch dich von dieser Sportart faszinieren? Wenn ja, dann haben wir dir einen tollen Tipp: seit 1877 existiert der Basler Fechtclub. Er bietet Kurse und Trainings für Kinder und Jugendliche an. Da begibst du dich in die Hände von Profis, die an Weltmeisterschaften und an den Olympischen Spielen teilgenommen haben. Der Fechtmeister Vincent Laplaze legt grossen Wert auf eine optimale körperliche und mentale Vorbereitung für die Einsätze. Der Einstieg ist ab dem sechsten Lebensjahr für alle möglich. Zögere also nicht und melde dich gleich für einen Besuch an. Vincent Laplaze freut sich auf dich!