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Gute Nachrichten für den Werkhof: Es sind keine Einsprachen gegen die Renovation des mächtigen, 1555 erbauten Gebäudes eingegangen. Dies sagte Präsident Georges Baechler am Mittwochabend an der Generalversammlung des Vereins Werkhof-Frima. Der Verein hat vor sieben Jahren die Renovation des Gebäudes angestossen, mit dem Ziel, die Martini-Maquette der Stadt Freiburg darin auszustellen–die dreidimensionale Abbildung der Stadt nach einem Plan von 1606 (die FN berichteten).
Bald war klar, dass der Verein Werkhof-Frima die Renovation nicht alleine stemmen kann. Nun ist die Stadt Freiburg Bauherrin, und nebst der Martini-Maquette werden ei- ne ausserschulische Betreuung der Stadt, die Präventionsorganisation Reper, der Quartierverein sowie das Programm zur vorübergehenden Beschäftigung Frima Formations in das Gebäude in der Unterstadt einziehen. Werkhof-Frima wird rund eine Million Franken zur Renovation beisteuern, die auf 6,7 Millionen Franken veranschlagt wird. Der Freiburger Generalrat entscheidet vor den Sommerferien über den Kredit, nach den Ferien beginnt die Renovation.
Im Erdgeschoss hat der archäologische Dienst Pflastersteine aus dem 15. und dem 16. Jahrhundert entdeckt. Diese werden in der Hälfte des Erdgeschosses belassen, wie Baechler ausführte.
Im Raum der Martini-Maquette wird es auch Wechselausstellungen sowie eine Multimedia-Animation geben. Noch hat aber der Raum keinen Namen; darum hat der Verein einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben. njb