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Akashi ist der einzige Whisky weltweit, der von einem Toji (also einem Sake-Brennmeister) hergestellt wird. Und mit Sake fängt auch die Geschichte von Akashi Whisky an. Die Eigashima Distillery wurde in der Nähe von Kobe im Jahr 1888 gegründet und stellte ursprünglich nur Sake und Shochu her. Heute ist sie die kleinste und älteste Whisky-Brennerei Japans. Denn nachdem das Unternehmen im Jahr 1984 in die neue White Oak-Brennerei umzog, fing man an, einen Whisky aus importiertem, schottischem Gerstenmalz zu brennen. Dabei wurden die traditionellen Sake-Brenntechniken verwendet. Durch die kleine Kupferbrennblase können immer nur kleine Mengen auf einmal produziert werden, was wiederum den Reifungsprozess des Akashi Whiskys in den Fässern verkürzt. Nur zwei Monate im Jahr wird diese Brennblase zum Whisky-Brennen verwendet, da die anderen zehn Monate für die Produktion von Sake und Shochu reserviert sind. Und da weniger als fünf Angestellte in der Brennerei arbeiten, ist der Akashi Whisky einer der seltensten Whisky Japans. Die Lagerung findet in ehemaligen Bourbon- und Sherry-Fässern statt. Durch das leicht wärmere Klima verfliegen dabei bis zu acht Prozent des Whisky-Volumens (zum Vergleich: in Schottland liegt der Angel's Share-Verlust bei zwei Prozent). Die malzigen Akashi Whiskys fliessen hauptsächlich in den Akashi Japanese Blended Whisky ein, doch es gibt auch einige Single Malts auf dem Markt.
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