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Er gilt aufgrund seiner Grösse und seiner Kreuzung der Erdbahn als potenziell gefährlich, verfehlt die Erde aber mit einem sicheren Abstand von sieben Millionen Kilometern. Dabei wird er jedoch am Himmel deutlich heller strahlen als der 650 Meter grosse Asteroid «2014 JO25», der im April mit etwa 1,8 Millionen Kilometern Distanz an der Erde vorbei rauschte.
Zahlreiche Teleskope werden den Vorbeiflug von Asteroid (3122) «Florence» beobachten, beispielsweise auf der Sternwarte Eschenberg in Winterthur, wie die Astronomische Gesellschaft Winterthur mitteilte. Die NASA plane zudem Radarmessungen.
Am Abend des 1. September lässt sich der Asteroid von geübten Beobachtern selbst mit einem guten Fernglas erspähen, hiess es weiter. Vorausgesetzt natürlich, das Wetter spielt mit. Er werde dann in flottem Tempo im Grenzgebiete der Sternbilder Wassermann, Delphin und Fohlen unterwegs sein.
Entdeckt hatte den Asteroid der US-Astronom Schelte J. Bus im März 1981. Der Name «Florence» wurde von der amerikanischen Asteroiden-Entdeckerin Carolyn Shoemaker vorgeschlagen und soll an Florence Nightingale erinnern, die Begründerin der modernen Krankenpflege.