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Essay aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit ist ein Literaturdossier zu Gudrun Pausewangs "Die Wolke". Von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl am 26. April 1986 geschockt, schrieb Gudrun Pausewang den Jugendroman "Die Wolke" (1987), in dem sie ausmalte, was beim GAU (größter anzunehmender Unfall) in einem deutschen Atomkraftwerk geschehen könnte. Gudrun Pausewang wollte mit "Die Wolke" vor der Gefahr warnen, die Atomkraftwerke ihrer Meinung nach darstellen. Sie kritisiert in diesem Werk nicht nur die Kernkraft sondern auch die Politiker, welche die Situation schönreden und die Evakuierung hinauszögern, um das Ausmaß der Katastrophe zu verheimlichen. Als "Vorwort" steht eine Anzeige eines Kollektivs von sieben Menschen, die ursprünglich in der Zeit veröffentlicht wurde, sich mit den Folgen des Reaktorunfalls von Tschernobyl und der Informationspolitik befasst und die daraus resultierenden Ängste innerhalb der westdeutschen Bevölkerung schildert.