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3022 Kilometer sind sie mit dem Fahrzeug in sechs Tagen von der nordaustralischen Stadt Darwin bis nach Adelaide im Süden des Landes durch das Outback gefahren. Den ersten Platz erreichte ein Team aus Belgien. Sie kamen rund 29 Stunden früher in Adelaide an.
«Ich bin sehr stolz auf alles, was wir hier geschafft haben», sagte ein Mitglied des Schweizer Teams auf dem Instagram Kanal der Bridgestone World Solar Challenge.
Längst nicht alle Teams schafften es über die Ziellinie. Laut den Organisatoren der Bridgestone World Solar Challenge mussten aufgrund der rauen Bedingungen acht Teams das Rennen vorzeitig abbrechen.
«Es ist eine enorme Distanz und sie muss unter extremen Bedingungen bewältigt werden», hatte Teammitglied Suno Diekmann im Vorfeld des Rennens zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA gesagt. Es sei extrem heiss, mit Temperaturen von bis zu 50 Grad in der Fahrerkabine, die Strassen auf der Strecke seien sehr rau, und scharfe Seitenwinde könnten gefährlich werden, so der Student.
Sieg ging schon an Schweiz
Gestartet waren die Teams am Sonntag. Das Schweizer Team mit dem Namen alpha-Centauri besteht aus 40 Studierenden der ETH Zürich, die meisten zwischen 21 und 23 Jahre alt. 25 von ihnen waren in Australien, um das Rennen zu bestreiten.
In den vier ersten Austragungen der World Solar Challenge zwischen 1987 und 1996 stand jeweils ein Team der Ingenieursschule Bern auf dem Podest. 1990 gewannen die Bieler das Rennen sogar. Zuletzt holte ein Team der Berner Fachhochschule in der Kategorie der Fahrzeuge mit dem geringsten CO2-Ausstoss im Jahr 2007 den Sieg in die Schweiz.