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Im Orden der Schweizerischen Odd Fellows dienen Lager dazu, den Kontakt zwischen den Mitgliedern der Logen der Schweiz und einer Region zu fördern, sowie das Gedankengut des Ordens weiter zu vertiefen.
Das Eidgenossen-Lager Nr. 1 wurde am 6. Mai 1888 in Schaffhausen installiert. Es ist ein Wanderlager und die Lagersitzungen finden jeweils viermal pro Jahr in einer anderen Gegend der Schweiz statt.
Um Mitglied eines Lagers zu werden, ist der Besitz des dritten Logen-Grades erforderlich. Das Eidgenossen-Lager Nr. 1 erteilt die drei Lager-Grade. Die Mitglieder der Lager nennen sich Patriarchen. Das Lager wird vom Haupt-Patriarchen geleitet.
Weiter gibt es Regional-Lager mit einem entsprechenden Einzugsgebiet. Sie erteilen keine Lager-Grade. Um Mitglied eines Regional-Lagers zu werden ist die Zugehörigkeit zum Eidgenossen-Lager eine Voraussetzung.
Loge und Lager sind der Gross-Loge direkt unterstellt und stehen organisatorisch auf gleicher Stufe.
Das Turicum-Lager Nr. 2 wurde
am 2. März 1992 in Zürich von
der Helvetia-Loge Nr. 1,
der Pestalozzi-Loge Nr. 2,
der Kyburg-Loge Nr. 14,
der Schenkenberg-Loge Nr. 15,
der Gottfried-Keller-Loge Nr. 20,
der Morgarten-Loge Nr. 26 und
der Limmat-Loge Nr. 38
als erstes Regionallager gegründet.
Patriarchen aus allen Regionen können als Gäste teilnehmen
oder dem Turicum-Lager beitreten.
Es finden drei Sitzungen pro Jahr statt. Wegen der zentralen
Lage und der idealen Platzverhältnisse werden die Sitzungen
im Odd-Fellows-Haus in Zürich abgehalten. Abwechselnd sind
die drei Zürcher Logen die Gastgeber.