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Es gibt Filme, die für ein bestimmtes Publikum gemacht scheinen. Fehlt jedoch die entsprechende aufgekratzte Atmosphäre, etwa jene der Trickfilmmatinee an den Solthurner Filmtagen, wo dieser post-dadaistischen Fleissarbeit ein voller Erfolg beschieden war, so fallen sie in sich zusammen wie ein Souffle.
Gewiss, manches ist zum „Totlachen“ - wie ein MAD- oder HaraKiri-Leser sagen würde —, und es macht Spass, die grobrastrigen aber identifizierbaren Rekonstruktionen banaler Schauplätze bekannter Filmszenen und politischer Persönlichkeiten aufzuspüren. Diese viertelstündige flüchtige Skizze, durch die sich wie ein roter Faden das Dynamit zieht, das von Hand zu Hand weitergereicht wird, hält nicht, was sie verspricht, gründet sie doch auf einem einzigen erkennbaren Prinzip, jenem der Anhäufung. In dieser Undifferenziertheit, in der alle Ebenen sich aufheben (nach Thatcher die Mona Lisa, oder umgekehrt), erschöpft sich schnell das eigentliche Vergnügen am reinen Selbstzweck, auch jenes an der Formbarkeit eines zu Karikatur prädestinierten Materials wie Plastilin.
P: Martin Stricker, Robert Müller. R: Martin Stricker, Robert Müller. K: Martin Stricker, Robert Müller. T: Jean-Luc Veuthey, Martin Stricker. S: Jean-Louis Gauthey, Catherine Cormon. M: Herbie Kopf.
16 mm, Farbe, 15 Minuten.