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Während Jugendliche im Internet vorwiegend chatten, mailen und facebooken, wollen Kinder vor allem spielen.
Eine Umfrage der Stiftung Switch unter 575 SchülerInnen der Schweiz zeigt, dass 69 Prozent der befragten 13- bis 20-Jährigen auf ihrem Heimcomputer uneingeschränkten Zugriff auf das Internet haben. Über den Computer ihrer Eltern erhalten immerhin noch 52 Prozent der Jugendlichen Zugriff auf alle Inhalte.
Knapp die Hälfte der Schüler nutzt das Internet gemäss der Umfrage täglich, Knaben mit 55 Prozent deutlich häufiger als Mädchen (39 Prozent. Dabei nutzen die 6- bis 12-Jährigen das Internet hauptsächlich dazu, Spiele zu spielen, während Jugendliche vorwiegend an Chats, E-Mails und der (virtuellen) Pflege von Freundschaften interessiert sind.
Während eine knappe Mehrheit der befragten SchülerInnen (26 Prozent) sich für jeweils etwa 30 Minuten täglich im Internet bewegen, nutzen 25 Prozent der Befragten das weltweite Netz für 1 bis 2 Stunden. Dass 21 Prozent sogar länger als zwei Stunden im Netz verweilen, ist für Beat W. Zemp, Zentralpräsident des Dachverbandes der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer eher problematisch: "Die tägliche Nutzungsdauer von bis zu mehr als 2 Stunden zeigt ein Suchtpotential, das in der Medienpädagogik behandelt werden muss."
Interessant finden wir, dass das Gefahrenbewusstsein der 6- bis 12-Jährigen deutlich höher ist als bei Jugendlichen. So fürchten 30 Prozent der befragten Kinder, im Internet auf "böse Menschen" zu treffen und 24 Prozent auf Dinge zu stossen, die Angst machen würden. Immerhin 17 Prozent befürchten auch, dass der Computer "kaputt gehen kann". Jugendliche sind gemäss der Umfrage wesentlich sorgloser. So befürchten nur 15 Prozent, Spam-Mails zu erhalten und 14 Prozent auf Seiten zu landen, die nicht für sie bestimmt sind. Vor Computerviren fürchten sich gar nur 9 Prozent der befragten Jugendlichen. (bt)