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Wir hatten wie angekündigt für La Parité ein Rennen gesucht, in dem es für sie wenig "nachzudenken" gibt. Wo sie einfach einmal mitlaufen kann.
In Strassburg lief sie am Sonntag (6. Mai 2007) in einem mit 15'000 EUR dotierten Hürdenrennen über 4000 Meter gegen 9 Gegner.
Zum vornherein wussten wir, dass zwei Konkurrenten unschlagbar sein würden. Der "Macaire" Manguier (gewann seine letzten 6 Rennen, meist im Canter...) siegte denn auch schliesslich mit 8 Längen. Doch dieser hat schliesslich auch ein französisches Handicap von 70 (!) - Nolden hatte 63...
Paddy Inglin hielt La Parité zunächst im Hintertreffen, doch das Tempo war anfänglich langsam, so dass sie sich durch gutes Springen nach vorne orientierte. Geschickt konnte er sie doch immer wieder verstecken.
"Ende der letzten Gegenseite sprang sie sich an die Seite des späteren Siegers und ging wirklich sehr gut", schwärmte Patrick Inglin, "um kein Risiko einzugehen, musste ich sie nochmal zurück nehmen, obwohl sie so gut im Schwung war." Im Einlauf zog der "Macaire" davon, La Parité kämpfte tapfer gegen den "Lefèvre" Carlu (zweifacher Saisonsieger - einmal deutlich vor dem "Odermatt-Jumper" Vezolino - von seinen letzten 6 Starts, dreimal Sieger und dreimal zweiter), und musste sich diesem erst am Schluss mit zweieinhalb Längen geschlagen geben. Carlu hat im Moment eine Handicap-Einstufung von 62 (Hürden) und 63 Steeple...
Auf dem vierten Platz folgte mit 5 Längen Rückstand die zuvor frische Siegerin Nessie du Lac. La Parité hat diesen 3. Platz also absolut nicht gestohlen, lief als Saisondebütantin ein starkes Rennen und verdiente 2100 EUR (rund 3400 Franken).
Je nach dem wie La Parité das Rennen verdaut könnte sie gemäss Trainer Urs Muntwyler, dem wir für die tolle Arbeit hier ausdrücklich danken möchten, in zwei Wochen in Frauenfeld oder dann in vier Wochen in Aarau wieder laufen - dann auf der Jagdbahn.