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FODMAP
Mit folgendem Artikel möchten wir Dir einen Einblick in das FODMAP Konzept geben. Du findest in unserem Online-Shop ausserdem auch eine kleine Broschüre und Anleitung für die 1. Phase der low FODMAP Diät. Sie beinhlatet Tipps und Tricks und eignet sich hervorragend, um einen ersten Eindruck zu erhalten.
Was sind FODMAPs?
Diese Vorgänge treten bei allen Menschen auf (mit und ohne Reizmagen/Reizdarm). Der Unterschied besteht darin, dass Personen mit Reizdarmsyndrom Probleme mit der Motilität (der Geschwindigkeit, mit der sich der Darminhalt durch den Darm bewegt) und/oder eine hochempfindliche Darmwand haben können. Das zusätzliche Wasser und Gas im Darm führt dazu, dass sich die Darmwand ausdehnt, was zu den üblichen Symptomen wie Schmerzen, aufgeblähtem Bauch, Völlegefühl, Übelkeit, Blähungen und Verdauungsproblemen (Durchfall, Verstopfung oder beides) führt.
Worin sind FODMAPs enthalten?
Wer sollte eine FODMAP-Diät durchführen?
Vorteile einer Low FODMAP-Diät
Forscher der Monash University haben das Konzept der FODMAPs entwickelt und die Wirksamkeit einer FODMAP-armen Ernährung nachgewiesen. Die Monash-Forschung zeigt, dass sich die Symptome bei drei von vier Betroffenen stark verbessern, wenn sie eine low FODMAP Diät einhalten. Andere Forschungsgruppen aus der ganzen Welt haben seitdem ähnliche Ergebnisse gezeigt. Aus diesem Grund wird eine low FODMAP Diät mittlerweile als bevorzugte Behandlung für Menschen mit diagnostiziertem Reizdarmsyndrom angesehen.
Eine low FODMAP Diät kann nachweislich:
- Schmerzen, Krämpfe und Unwohlsein reduzieren
- Völlegefühl und Blähungen verringern
- die Verdauung verbessern (weniger Durchfall oder Verstopfung)
- die Lebensqualität verbessern
Diese Vorteile zeigen sich in der Regel innerhalb von 2-6 Wochen nach Beginn der Low FODMAP-Diät.
Natürlich heilt die Diät das Reizdarmsyndrom nicht, sie hilft den Betroffenen nur, mit ihrer Erkrankung besser zu leben.
Eine low FODMAP Diät verbessert auch nicht die Symptome ALLER Betroffenen. Tatsächlich stellt jeder vierte Betroffene fest, dass sich seine Symptome durch die Diät nicht verbessern. Bei diesen Personen können andere Ernährungstherapien zusätzlich oder als Ersatz für eine low FODMAP Diät erforderlich sein. Andere Therapien, die Du in Betracht ziehen kannst, sind Stressreduktion, darmorientierte Hypnotherapie, rezeptfreie/verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Abführmittel) oder Ballaststoffergänzung. Spreche mit Deinem Arzt darüber, welche anderen Therapien Du ausprobieren kannst.