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Ein Treffen mit dem Kommandanten der Grenadier Kompanie I/8 ergab, dass die Ausrichtung der Stammsektion neu überdacht werden sollte, damit sie nicht zu einer Veteranenvereinigung verkommt. Auch solle man Studenten während der Ausbildung unterstützen.
Bei einer Umfrage unter den Mitgliedern über obengenannte Vorstellungen ergab sich eine mickrige Beteiligung von nur 13 zurückgesandten Talons. Immerhin wurden 230 Rundschreiben versandt. Für die Jubiläums - HV gab es viele Vorarbeiten zu erledigen. Ein riesiges Protokoll erinnert an die Versammlung 1968. Vor allem müssten die Jungen besser integriert und informiert werden. In einem Protokoll anfangs 69 stand geschrieben, dass ein Vorkommnis mit einem defekten Jeep an der HV nur kurz erwähnt werden solle. Als neuer HV - Ort wurde Berneck genannt, zusammen mit einer Weindegustation. Erstmals wurde der Vorstandskegelabend protokollarisch festgehalten. Vor der HV musste sich der Vorstand noch damit befassen, ein anlässlich der letzten Tombola verschwundenes Schiff wieder zu beschaffen.
Das Protokoll der HV in Berneck verfasste der Aktuar in 44 Vierzeilern. Die Weinprobe wurde als sehr gut taxiert. 1970 wiederholte sich der Brauch, einen Apero zu Beginn der Versammlung aus der Kasse zu spendieren. Da es scheinbar üblich war, dass viele Grenadiere nach der HV in Oberhelfenschwil ins Restaurant zügelten und man dies vermeiden wollte, wurde eine sogenannte Bussenrund zu jeder vollen Stunde eingeführt, deren Erlös dem Fürsorgefond zu Gute kommen sollte. Bei den Vorarbeiten zur nächsten HV wird Ernst Geser verboten, immer mit demselben Antrag zu kommen. Willi Inauen warb im WK 28 Neue für unsere Sache. An der HV wurde eine grosse Spende aus der Fürsorgekasse an ein von einem Unglück getroffenes Mitglied gesprochen. Willi Germann verdoppelte persönlich unsere Spende. Die alten Grenadiere wollten ein Treffen schon am Nachmittag, die HV mit den Jungen erst am Abend. Gesucht wurde die Standarte und der Kegelabend fand 1 - 2 mal pro Jahr statt. Leider existiert von der 71er HV kein Protokoll. Es ist nur aus einem anderen ersichtlich, dass Ernst Geser im Stile eines Söldners aus dem 15. Jahrhundert geschrieben hatte. Für die HV gab es kein Gratisessen, da der Kassenstand ein solches nicht zuliess. Für die am 30. September 72 stattfindende HV wurde ein Theaterstück eingeprobt mit dem Titel "Muratori". Auch betrug der Lospreis für die Tombola erstmals 1.- Franken. Armin Spiess verfasste seinen Jahresbericht in Versform.
An den nächsten Sitzungen fehlte der Präsident infolge Krankheit. Emil Auer vertrat ihn während dieser Zeit. Dem Vorstand wurde ein Betrag von 200.-Franken zugesprochen, um jeweils am Ende der Sitzung einen kleinen Imbiss einzunehmen. Die Stammsektion wurde vom Kdt Max Stark an den Kompanieabend eingeladen. Die offerierte Flasche Bier fand guten Anklang. Die im Berggasthaus Malbun auf dem Buchserberg durchgeführte HV betrachtete der Schreiber im Protokoll aus der Sicht eines 10 jährigen Mädchens. Durch einen Brandfall verlor ein Mitglied sein gesamtes Hab und Gut. Adolf Haller stellte den Antrag, dass sofort 2000.-Franken gesprochen werden müsse zur Linderung der Not. Er übernahm grosszügig alle Kosten des Essens aller Anwesenden. Ein idealer Ort für die 25 - Jahr - Feier musste gesucht werden. Der Statuteneintrag "Freimitglieder" wurde gestrichen.
Eine Werbeinvestition 1974 von 200.-Franken bei den 33igern war schlecht angelegt. Auch musste mit einer Sonderaktion die 2000.-Franken wieder herein gebracht werden. Dank einer Riesenspende eines Mitgliedes konnte das 25 - Jahr - Jubiläum zügig vorbereitet werden. Es wurde die Jahreszahl "25" rund 250 mal aus Sagex ausgeschnitten. Anlässlich des Kompanieabends waren 75 Mitglieder anwesend, darunter erfreulicherweise auch der wiedergenesene Präsident. Eine besondere Ehrung wurde Ernst Geser zuteil. Die überreichte Zinnkanne mit allem Drum und Dran erfreute ihn sichtlich. Willy Germann wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Wieder einmal mussten 48 Mitglieder gestrichen werden aus der Liste, da sie teilweise bis zu 10 Jahren im Rückstand waren mit der Beitragszahlung.
Das Protokoll der HV 75 forderte unseren Aktuar sichtlich. Er schrieb in 63 Vierzeilern alles nieder, was an der Versammlung in Buchs passierte. Auch wurde eine Statutenänderung im Fürsorgefond beschlossen. Nach dem Besuch im WK 1976 traten 23 Neumitglieder in die Stammsektion ein. Die Statuten wurden generalüberholt, da alle Änderungen seit 1949 berücksichtigt werden sollten. Ernst Geser wollte wieder einmal zurücktreten, was aber wieder abgelehnt wurde. Armin Spiess und Leo Dudler wurden zu neuen Ehrenmitgliedern ernannt. An der Sondersitzung wurden in Oberhelfenschwil hängige Probleme mit dem Wirtepaar besprochen. Von der HV 77 liegt das Protokoll so vor, wie es ein Teilnehmer zu später Stunde nach seiner Rückkehr seiner Frau erzählte. Auch liegt eine Einladung der Grenadier Kompanie 33 zum WK Besuch vor.