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Am 1. November ist Weltvegantag, geeigneter Anlaß für Tierrechtsorganisationen wie "Maqi - für Tierrechte, gegen Speziesismus" darüber aufzuklären, was Unveganismus anrichtet: "Wer nicht vegan lebt - auch Vegetarier - ist für die Ermordung unzähliger Tiere verantwortlich", so Achim Stößer von Maqi, "obwohl diese einfach zu vermeiden wäre."
Die Aufklärung der letzten Jahre zeigt Erfolge: kaum jemand leugnet heute noch, dass für die Eierproduktion qualgezüchtete Hennen nach einem Jahr Leid - unabhängig von der Art der Gefangenhaltung, auch bei sogenannten Bio-Eiern - umgebracht werden, ebenso wie ihre männlichen Geschwister unmittelbar nach dem Schlüpfen, oder dass für die Milchproduktion die Kinder der qualgezüchteten Kühe, die jedes Jahr schwanger werden müssen, getötet oder selbst wieder für die Milchproduktion ausgebeutet werden, um nach wenigen Jahren ebenfalls im Schlachthaus zu enden.
"Was allenfalls noch geleugnet wird", so Stößer weiter, "ist die ethische Notwendigkeit, alle elementaren Interessen zu berücksichtigen, insbesondere das Lebensinteresse. Nicht nur unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit (Antirassismus) oder vom Geschlecht (Antisexismus), sondern eben auch von der Art (Antispeziesismus), da es kein ethisch relevantes Unterscheidungsmerkmal gibt zwischen allen Menschen einer- und allen anderen Tieren andererseits."
Wie weit wir auf dem Weg in die vegane Gesellschaft mittlerweile gekommen sind, ist an zahlreichen Indikatoren zu erkennen: