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- Bereits auf dem Roten Teppich erklärte Jeff Bridges das Rennen in seiner Kategorie für beendet und prophezeite: «Colin Firth wird mit seiner wunderbaren Darbietung sicher den Oscar als Bester Haupdarsteller gewinnen»
- Derweil verteilte der zweifache Gewinner Kevin Spacey Ratschläge an die Nominierten: «Mein Tipp: sucht sofort die Bar auf und trinkt euch einen an.» Ein Problem wäre das kaum geworden: Für die Gäste standen 1200 Flaschen Champagner bereit.
- James Franco, der Gastgeber des Abends und selbst nominiert als Bester Hauptdarsteller, wählte eine besondere Begleitung aus: seine Oma. Sie wurde während der letzten Wochen zur Internet-Berühmtheit in Amerika, weil sie all diejenigen als «Angsthasen» bezeichnete, die sich den Film ihres Enkels nicht anschauen wollten.
- Apropos Franco: Für ihn und seine Moderations-Partnerin Anne Hathaway hagelt es in US-Medien Kritik. Der Versuch, die Oscar-Verleihung zu verjüngen, sei gescheitert. Solch eine langweilige Show hätte es in der Geschichte der Verleihung noch nie gegeben. Vor allem Franco bekam trotz Marilyn-Monroe-Robe und Seitenhieb gegen Charlie Sheen - «Habe gerade eine SMS von ihm bekommen» - schlechte Noten.
- Anne Hathaways Solo-Showeinlage zu Beginn der Show ist gelungen. Eigentlich wünschte sie sich wie bei den Awards 2009 Hugh Jackman als Partner, doch der sagte ab. Ihre Antwort darauf kam singend: «Ganz alleine, weil jemand ein grosser Trottel ist. Ich möchte nicht sagen wer. Dachte, Australier wären unsere Freunde, doch es zeigt sich, dass Down Under fragwürdig ist. Nicht du, Nicole [Kidman, Anm.d.Red.] bist gemeint, sondern ein ganz bestimmter, der nicht genannt werden soll.»
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- Als letzter Gast kam Billy Crystal in den Saal des Kodak Theatre - und erhielt für seine vergangenen Moderationen an den Oscars Ovationen.
- Als der 94-jährige Kirk Douglas der besten Nebendarstellerin Melissa Leo den Oscar übergibt, meint sie, «als ich Kate Winslet vor zwei Jahren bei ihrer Rede zuhörte, schien das fucking einfacher» - und erschrak ab ihrer Wortwahl. Die Entschuldigung folgte backstage: «Ich wollte keine Fluchwörter benutzen.»
- Und der Gebrauch von Verbalinjurien ging gleich weiter. Der Beste Nebendarsteller Christian Bale bedankte sich mit den Worten «verdammter Mist».
- Regisseur Tom Hooper hält den Oscar für seinen Film «The King's Speech» in der Hand und verrät den Ursprung seiner Idee: «Meine Mutter hat mir den Film empfohlen. Und was lernen wir daraus? Hört auf eure Mütter!»
- Die letztjährige Preisträgerin Sandra Bullock präsentierte die Nominierten in der Kategorie Beste Hauptdarsteller. Sie betrat die Bühne mit den Worten: «Hola Javier!». Bardem und seine Frau Penélope Cruz war das Erstaunen ins Gesicht geschrieben.
- Colin Firth, für seine Hauptrolle in «The King's Speech» ausgezeichnet, ist sich sicher: «Ich habe den Höhepunkt meiner Karriere erreicht. In meinem Magen tanzen gerade kleine Männchen umher.»
- Und so feierten die Stars nach der Oscar-Verleihung:
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