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Planen
In der Schweiz ist dies kein optionaler Schritt und hilft Ihnen dabei, alle erforderlichen Schritte im weiteren Verlauf auszuführen. Beachten Sie, dass Business Angels, die mit Risikokapital zu Start-ups beitragen, in der Schweiz eine seltene Rasse sind.
Machen Sie Ihre Marktforschung
Sie müssen sich ansehen, wer Ihre potenziellen Kunden sind und welche Bedürfnisse sie derzeit haben. Schauen Sie, wer Ihre Konkurrenten sind und was sie anbieten, damit Sie sich ausreichend differenzieren können. Fragen Sie sich, was Ihre Nische ist, Ihr Alleinstellungsmerkmal. Für mich waren es Social Media, die auf die Finanzdienstleistungsbranche zugeschnitten waren. Nutzen Sie diese Checkliste der Schweizer Regierung für Marktwettbewerb und Zielgruppen.
Entscheiden Sie sich für eine rechtliche Struktur
Entscheidend ist, dass Sie Ihre Rechtsstruktur an Ihre tatsächlichen aktuellen Anforderungen anpassen, da dies Auswirkungen auf Ihre Steuer- und Versicherungsverbindlichkeiten hat.
Die Schweiz bietet eine Auswahl von drei Hauptstrukturen: Einzelfirma, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (SA) und Gesellschaft mit beschränkter Haftung (SARL).
Die erste Frage, die Sie sich stellen müssen, lautet: Wie hoch ist das Risiko und die Haftung, die Sie übernehmen möchten? Wenn Sie gerne die Haftung für aufgelaufene Schulden des Unternehmens übernehmen, ist eine Einzelfirma möglicherweise am besten für Ihre Bedürfnisse geeignet und Sie müssen sich lediglich im Handelsregister eintragen lassen. Wenn Sie eine Partnerschaft mit anderen eingehen, möchten Sie höchstwahrscheinlich die mögliche Belastung teilen und sich daher für eine allgemeine Partnerschaft oder eine Kommanditgesellschaft entscheiden. Wenn Sie das Risiko so gering wie möglich halten möchten, sollten Sie eine SARL oder SA einrichten.
Berücksichtigen Sie die folgenden Aspekte, bevor Sie sich auf eine der oben genannten Fragen einlassen:
* Kapital:
Unterschiedliche Strukturen erfordern einen unterschiedlichen Kapitaleinsatz in Bezug auf Einrichtungskosten, Finanzierung und Mindestkapitalanforderungen.
* Risiko / Haftung:
Als Faustregel gilt: Je größer das von Ihrem neuen Unternehmen ausgehende Geschäftsrisiko ist oder je höher der finanzielle Beitrag ist, desto besser ist es, sich für eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu entscheiden.
* Unabhängigkeit:
Überlegen Sie, ob Sie eine Partnerschaft eingehen oder Investoren suchen möchten.
* Steuern:
Man muss sich in Bezug auf Ihre persönliche Situation unabhängig beraten lassen.
* Sozialversicherung:
Die gewählte Struktur bestimmt, ob die Sozialversicherungssysteme obligatorisch oder fakultativ sind. Einzelunternehmer sind nicht gegen Arbeitslosigkeit versichert und nicht verpflichtet, Beiträge an eine Pensionskasse zu leisten. Die Direktoren von SAs und SARLs werden jedoch als Angestellte angesehen und daher in die Sozialversicherungssysteme einbezogen.
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