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Der CO2-Anteil in der Luft liegt im weltweiten Mittel bei etwa 400ppm, schwankt aber abhängig von der Region, Tageszeit und Jahreszeit stark. Ein zu hoher Anteil an CO2 in der Atemluft wirkt schädlich auf Menschen.
In der bis Ende November 2017 geltenden DIN EN 13779 wurde die Raumluft, je nach Kohlenstoffdioxid-Konzentration, in vier Qualitätsstufen einteilt:
- unter 800ppm gilt die Raumluftqualität als gut
- zwischen 800 und 1000ppm gilt als mittel
- Werte von 1000 bis 1400ppm gelten als mäßige Qualität
- über 1400ppm ist die Raumluftqualität als niedrig zu bewerten
Die DIN EN 16798-3 ersetzte diese und beinhaltet folgende Kategorien der Luftqualität:
- I: weniger als 550ppm
- II: weniger als 800ppm
- III: weniger als 1350ppm
- IV: mehr als 1350ppm
Die Abstufungen sind also anders, aber im Prinzip zeigen beide Normen, dass man es bei über 1400ppm mit schlechter Luft zu tun hat.
In einer Studie aus Taiwan zum Thema Raumluft und Ansteckungsrisiken mit TBC hieß es: “verbessert man die Lüftungsraten, sodass CO2 Konzentrationen < 1000ppm liegen, konnte das mit einer 97%-igen Verringerung der Ansteckungen von Kontaktpersonen assoziiert werden”.
Deutlich erhöhte CO2-Konzentrationen oder fehlende Ventilation in Räumen können zu einer starken Beeinträchtigung der Gehirnleistung in Räumen wie etwa Klassenzimmern führen - das belegen Studien.
“Negative Effekte wurden zum Teil schon ab Konzentrationen von 1000ppm CO2 beobachtet.” Das sagt ein Informationsschreiben des Landkreises Vogtland zum Thema Raumluftqualität und Lüftungsampeln in Schulen.
Die Werte der Kohlendioxid-Konzentration schwanken je nach Anzahl der Personen, der Temperatur und der Aktivität im Raum. Daher: Messen Sie die CO2-Konzentration! - am besten mit unserem CO2-Monitor mit Ampel - und Lüften Sie, wenn es sein muss.
Wir empfehlen: Ab spätestens 1200ppm Fenster auf!