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In der Unternehmerschule haben wir oft Teilnehmer, die auch nach der Sortierung (und vor allem der Aussortierung) ihrer Aufgaben wesentlich mehr zu erledigen haben, als menschlich möglich ist. Deshalb bringen wir das Pareto-Prinzip ins Spiel. Das ist ein schon seit fast hundert Jahren bekannter statistischer Effekt, der besagt, dass 80% der Ergebnisse mit 20% des Gesamtaufwandes erreicht werden.
Schau Dir Deine Liste nochmal an:
Welche dieser Aufgaben birgt einen höheren Wert in sich als andere?
Und welche dieser Aufgaben verlangt einen sehr hohen Aufwand von Dir, bringt aber nur wenig?
Wenn Du unter Zeit- und Termindruck stehst, priorisiere erst einmal diejenigen Aufgaben, die relativ wenig aufwendig sind, aber gute Ergebnisse bringen.
Aber Vorsicht! Wenn Du richtig Prioritäten setzt, musst Du das Pareto-Prinzip ebenso mit Bedacht anwenden wie die Eisenhower-Methode. Du willst und musst ja zum Schluss 100% erreichen, d.h. irgendwann musst Du trotzdem die kniffligen Dinge angehen, die scheinbar nur wenige Prozent zur Planerfüllung beitragen. Aber dieses Prinzip erlaubt Dir, besser zu verstehen, warum gerade die Schlussphase von Projekten und Vorhaben mehr Zeit und Kraft kosten als erwartet.
Wenn Du die 80-20-Regel im Kopf behältst, kannst Du wesentlich besser planen und priorisieren!
PS: Das sagen unsere Absolventen zum Thema Prioritäten und Zeitfresser:
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