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Anfang der 1970er-Jahre gewannen Wilhelm und Eugen O. Fischer den Wettbewerb für die Erweiterung der Schulanlage Büel in Unterengstringen. Von mehreren geplanten Etappen konnte letztlich nur eine realisiert werden. Das skulpturale Gebäude wurde als architektur- und sozialgeschichtlicher Zeitzeuge ins Inventar der kantonalen Denkmalpflege aufgenommen.
Unterengstringen gilt dank seiner Lage am Südhang des Altbergs, der Nähe zur Stadt Zürich und den guten Verkehrsverbindungen als bevorzugte Wohngegend. Die beiden Waldungen am Gubrist und in der Hard sind beliebte Freizeitgebiete, die sich zusammen mit den landwirtschaftlich betriebenen Grüngürteln und den Besitzungen des Klosters Fahr zu einer kompakten Erholungszone entlang der Limmat ausdehnen.
Die Schulanlage Büel entstand in mehreren Etappen. Das Haus Büel A wurde Anfang der 1950er-Jahre nach einem Entwurf von Hans von Meyenburg im Landistil errichtet und rund zehn Jahre später erweitert. 1974 gewannen Wilhelm Fischer und sein Sohn Eugen O. Fischer den Wettbewerb für den Bau des Hauses Büel B. Geplant waren drei Klassentrakte, eine Turnhalle und ein Schwimmbad – realisiert wurde letztlich lediglich die erste Etappe mit vier Klassenzimmern, Lehrerzimmer, Besprechungs- und Gruppenräumen. Als provisorische Umnutzung diente im Obergeschoss ein aus vier Zimmern zusammengefasster Gemeindesaal.
Das Schulhaus Büel B wurde inzwischen ins Inventar der kantonalen Denkmalpflege aufgenommen. Mit seiner aus dem Wohnungsbau übernommenen abgetreppten Form und der zeittypischen Fassade aus rotbraun gefärbtem und sandgestrahltem Beton gilt es als architektur- und sozialgeschichtlicher Zeitzeuge für den Schulhausbau im Limmattal.
Situation
Erdgeschoss
Regelgeschoss
Fassade
Schnitt
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