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Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Lauf-, Speicher- und Pumpspeicherkraftwerken. Laufkraftwerke befinden sich an kleineren und grösseren Flussläufen. Da sie über kein Speichervolumen verfügen und das anfallende Wasser stets direkt verarbeiten müssen, hängt die Stromproduktion von den Niederschlägen und der Jahreszeit ab. Laufkraftwerke haben ihre Produktionsspitze im Sommerhalbjahr.
Speicherkraftwerke befinden sich im Gebirge und können den Strom nach Bedarf produzieren. Sie verfügen nämlich über grosse Stauseen als Wasserspeicher. Diese werden durch grosse und häufig vergletscherte Wassereinzugsgebiete gespeist. Speicherkraftwerke produzieren vor allem im Winterhalbjahr Energie, um die zu dieser Zeit geringere Produktion der Laufkraftwerke zu kompensieren.
Pumpspeicherkraftwerke verfügen im Vergleich zu den reinen Speicherkraftwerken zusätzlich über die Möglichkeit bei Stromüberschuss Wasser von einem tiefer- in einen höherliegenden Speicher zu pumpen und später wieder zu turbinieren – also ganz flexibel Energie zu erzeugen oder zu speichern.