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Orientierung des kantonalen Bieneninspektorats 2017
Sehr geehrte Imkerinnen und Imker Anbei möchten wir Ihnen einige wichtige Informationen zur Bienenhaltung für das Jahr 2017 zukommen lassen. Feuerbrand – Zeitliche Beschränkung des Verstellens von Bienen 2017 Gemäss Mitteilung des kantonalen Pflanzenschutzdienstes wird im Jahr 2017 im Kanton Freiburg das Verstellverbot für Bienenvölker in den Bezirken Glane, Greyerz, Saane, See und Sense aufrechterhalten (vgl. Beilage). Das Verstellen von Bienenvölkern aus oder in eine Gemeinde mit Verstellverbot ist in der Zeit vom 15. April bis 31. Mai 2017 verboten. Auszunehmen von diesen Massnahmen sind: a) Bienen, die in Höhenlagen über 1200 m verbracht werden, b) Bienen, die vor dem Verstellen während mindestens 2 Tagen eingesperrt werden, c) Königinnen (mit Begleitbienen) in Zusetzern. Mit diesen Massnahmen hoffen wir, die Verbreitung des Feuerbrandes zu reduzieren und vor allem die noch existierenden Hochstamm-Obstbäume vermehrt zu schützen.
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Varroaentwicklung von 1985 bis 2016
Wir machen einen Rückblick und schauen auf die Veränderungen im Imkerhandwerk mit einer starken Varroapopulation..
Was begünstigt neben der Varroabiologie die Vermehrung der Varroa in den Völkern.
Wir erfahren die ersten wichtigen Methoden zur Varroaüberwachung.
Uns erwartet ein Interessanter Vortrag von Walter Kilchmann
Wann: Freitag den 31.März 2017 um 19.30 Uhr
Wo: Behindertenheim Tentlingen:
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Endlich wurden diverse Hyperthermie Geräte getestet und untereinander vergleichen!
Es war schon mehr als überfällig, dass sich ein Forschungsinstitut der Aufgabe annimmt! Dieser Test wurde von
Dr. Berg vom Bayrischen Fachzentrum Bienen durchgeführt.
Ich empfinde es etwas befremdlich, dass unsere Schweizer Bienenzeitung ein Bericht lancierte, in dem sie vor „dubiosen Behandlungsmethoden“ warnt und dort auch die Hyperthermie miteinschliesst, ohne eine Versuchsreihe der verschiedenen Geräte gemacht zu haben!
Fakt ist, dass unter den zahlreichen Geräten nicht alle gleich gut ihren Dienst erfüllen. Dem Varroa-Controller den ich jetzt 4 Jahre im Einsatz habe, wird bei richtiger Anwendung ein Wirkungsgrad von 97 % bescheinigt. Was will man noch mehr!
Der Wirkungsgrad ist höher als beim drei Säulen System vom BGD, dass auf Säurebasis funktioniert. Ich möchte hier nochmals ganz klar hervorheben, dass in der Schweiz noch nie Versuche mit den Geräten gemacht wurden, weder vom VDRB, BGD oder Agroscope.
Der Artikel von Dr. Berg, der im Deutschen Bienen Journal veröffentlicht wurde ist zu lang, um ihn hier hochzuladen. Für alle Interessierten ist hier der Link zum Downloaden als PDF. Sie finden den Artikel auf Seite 16.
Deutsches Bienen Journal
Des Weiteren möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich am 16.3.2017 um 19:30 im Inforama Ins ein Vortrag über meine Erfahrungen mit dem Varroa Controller und die Betriebsweise von Dr. Wimmer halten werde.
Wünsche allen ein Varroafreies 2017 und natürlich volle Honigtöpfe.
Thomas Pfister
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Mittelwände mit Paraffin: Gefahr für Bienen und Honig.
Vorsicht beim Kauf von Mittelwänden:
Derzeit wird Bienenwachs verkauft, das Verunreinigungen enthält.
Im Bienenvolk kann das Schäden hinterlassen.
Mittelwände, dessen Wachs mit Paraffin, Stearin oder anderen Verunreinigungen gestreckt wurde, haben eine untypischen, gummiartigen Geruch und sind bei der üblichen Raumtemperatur von 15 bis 25 Grad relativ spröde. Das Einlöten fällt somit meist schwer.
Die größte Gefahr: Bei sehr hohen Temperaturen im Hochsommer kann es passieren, dass die Mittelwände schmelzen und aus den Rähmchen fallen. Der Grund liegt in der niedrigeren Schmelztemperatur von Paraffin: So schmilzt Weichparaffin bereits bei 45 Grad und Hartparaffin bei 50 bis 60 Grad. Bienenwachs hält dagegen meist 62 bis 65 Grad aus.
Gepantschtes Wachs: Folgen für Bienen und Honig
Die verunreinigten Mittelwände riechen untypisch und fühlen sich untypisch an. Das spüren auch die Bienen und bauen diese Mittelwände eher ungleichmäßig aus. „Gravierend ist, dass Eier und junge Larven aus den Brutzellen der Waben solcher ausgebauter Mittelwände herausgefressen werden, während direkt daneben hängende, ältere Brutwaben ein völlig normales Brutnest aufweisen“, berichtet der Deutsche Imkerbund (D.I.B.) in einer Warnmeldung zu den aufgetauchten, verunreinigten Wachs.
Neben der Gefahr, dass die Entwicklung der Bienenvölker negativ beeinflusst werde, bestehe grundsätzlich auch die Gefahr, dass eingelagerter Honig kontaminiert werden kann, erklärt der D.I.B..
Nicht von niedrigen Preisen täuschen lassen
Zuerst hatte der Verein Schweizerischer Mellifera Bienenfreunde
über Mittelwände berichtet, die derzeit im Umlauf und mit Paraffin gestreckt sind. Sie würden sowohl über ebay verkauft als auch von deutschen und französischen Online-Händlern, die mit den Mittelwänden gefälschte Reinheitszertifikate verschicken.
Auffällig ist dem Schweizer Imkerverein zufolge der niedrige Preis, denn sie würden teilweise etwa zum halben Preis der sonst üblichen Kosten angeboten. Imker sollten sich von derart niedrigen Preisen nicht täuschen lassen.
Verunreinigte Mittelwände: Probleme melden
Der D.I.B. geht bislang jedoch noch von verschiedenen Verunreinigungen aus bzw. werde dies gerade noch untersucht. Auch beschränke sich der Verkauf der verunreinigten Mittelwände nicht auf das Internet. „Der Sachverhalt sei noch relativ unklar. So wisse man noch nicht, um welche Verunreinigungen es sich genau handelt und über welche Vertriebswege das Wachs in die Imkereien gelangt ist.
Dieser Artikel ist im Deutschen Bienen Journal erschienen am 23.9.2016
Diese Problematik ist Aktuell und Hochbrisant!
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