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Milch ist doch natürlich und gesund? Dafür leiden oder sterben keine Kühe?!
Sind Sie sicher?
Tierausbeutung
Die Milchkuh ist weder lila noch glücklich! Denn die meisten Kühe leben angebunden im Stall und sehen nur während der vorgeschriebenen 90 Tage das Tageslicht. 90 % der Schweizer Kühe werden enthornt, damit sie sich gegenseitig und die Landwirte nicht verletzen und weniger Platz im Stall brauchen. Zudem verursacht das Enthornen trotz vorgängiger Betäubung Stress und Schmerzen.[1] Viele Leute glauben mittlerweile, dass Kühe gar keine Hörner hätten.
Wie alle Säugetiere produzieren Kühe Milch nur für ihren Nachwuchs. Um ständig Milch zu produzieren, werden die Kühe zwangsgeschwängert. Nicht genug, zwei bis drei Tagen nach der Geburt wird das Kälbchen weggenommen! Die Trennung verursacht Trauer und Verzweiflung bei den Tieren. Obwohl die heutige Kuh bis zu 50 Liter Milch produziert (Früher 5-8 Liter, genau den Tagesbedarf für das Kälbchen), darf nichts an dem Kälbchen verschwendet werden. Die Kälbchen werden dann in Kälberiglus gesteckt und werden mit einem Milchaustausch versorgt. Durch die Überzüchtung entstehen Euterentzündungen, Rückenprobleme und Klauenerkrankungen. Die männlichen Kälber werden bereits nach einem halben Jahr bis zu einem Jahr getötet. Die weiblichen Kälber erwartet dann dasselbe Übel wie ihrer Mutter. Nach 5 Jahren ist die Milchkuh ausgelaugt und nicht mehr rentabel und wird somit «entsorgt», obwohl sie locker 20 Jahre erreichen könnte. Leider erleiden auch Bio-Kühe dasselbe Schicksal!
Milch ist ein billiger Rohstoff, der im Überschuss produziert wird und an dem die Landwirte selbst fast nichts verdienen.
Wussten Sie, dass die Viehzucht der Klimasünder Nummer Eins ist?!
Für den Soja-Anbau werden Regenwälder gerodet und Wasser verschwendet. 16 kg Getreide werden benötigt für nur um 1 kg Fleisch zu produzieren.
Beispiel: Bei 15.000 gefahrenen Kilometern im Jahr bläst ein Auto im Schnitt rund 2 Tonnen CO2 in die Atmosphäre. Die jährliche Luftverschmutzung durch das Methan der Kuh entspricht aber einer CO2-Menge von 3 Tonnen. Die Kuh ist im Vergleich zum Auto also der größere Klimakiller.
Ist Milch gesund, brauchen wir wirklich Milch?
Wir Menschen sind die einzigen Lebewesen auf diesem Planet, die nach dem Babyalter immer noch Milch konsumieren und erst noch von einer anderen Spezies! Brauchen wir wirklich Milch um gute Knochen zu erhalten? Die Aufnahmefähigkeit von Kalzium in der Milch ist schlecht, denn Milch übersäuert. Für den Säureabbau braucht es Kalzium der aus den Knochen entnommen wird. Zudem haben immer Menschen Lactoseintoleranz. Auch auffällig ist, dass in Länder wo viel Milch konsumiert wird, vermehrt Osteoporose diagnostiziert wird. Sogar die World Health Organization empfiehlt bei Osteroporose nicht Milch zu konsumieren.
Ein gutes Beispiel ist: In Asien/China haben die Menschen bis ca. 1850 keine Milch von Tieren konsumiert und die Chinesen hatten gute Knochen. Zudem findet man in der Milch unnötige Inhaltstoffe wie: Hormone, Antibiotika usw. Milchprodukte stehen immer mehr im Verdacht Krebs und Diabetes zu fördern.
Alternative?
Glücklicherweise gibt es heutzutage eine grosse Auswahl an leckeren und gesunden Milchprodukten-Alternativen. Diese sind nicht nur tierfreundlich, sondern auch umweltfreundlicher und gesünder. Es gibt Reis-, Soja-, Mandel- und Getreidedrinks in vielen Variationen. Auch bei Rahm- und Käsealternativen gibt es unterdessen eine grosse Auswahl. Leider sind diese Produkte oft teurer als Milchprodukte. Milch wird auch enorm subventioniert und profitiert von einem tieferen Mehrwertsteuersatz.
Referenzen