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Unter Crowdfunding versteht man die Projektfinanzierung durch viele Kapitalgeber mit Kleinbeträgen.
Der Ursprung von Crowdfunding liegt in Amerika. Als 1884 für den Bau des Sockels der Freiheitsstatue nicht genügend Geld vorhanden war, rief Joseph Pulitzer die Bevölkerung auf, die für den restlichen Bau benötigen 100‘000 Dollar einzubringen. Seinem Aufruf folgten 120‘000 Personen; das Geld kam in zwei Monaten zusammen.
Heute hat sich Crowdfunding als alternative Finanzierungsmöglicheit vor allem via Online-Plattformen speziell für künstlerische und kommerzielle Projekte etabliert: Kickstarter.com, die erfolgreichste US-Plattform, hat seit 2011 über 200 Millionen Dollar an Finanzierungen vermittelt.
Crowdfunding ist auch für Unternehmen spannend, denn es erlaubt ihnen, ihre Kunden als Aktionäre und vor allem auch die neuen Aktionäre als Kunden zu gewinnen. Diese breite Basis von Aktionären, welche kleinere Beträge investiert haben, sind gleichzeitig Marketingbotschafter des Unternehmens oder Produktes und somit Multiplikatoren. Entsprechend eignen sich beispielsweise B2C-Geschäftsmodelle für Crowdfunding.
Hier knüpft die Schweizer Plattform c-crowd.com an, indem sie in erster Linie Unternehmen sowie kommerzielle Projekte mit Kapitalgebern zusammenbringt. Bei c-crowd erhalten Personen die Möglichkeit, sich bereits mit überschaubaren Mitteln an professionell aufbereiteten Projekten zu beteiligen und somit ein kleines Portfolio an spannenden Beteiligungen aufzubauen. Einerseits ergibt sich somit eine Demokratisierung des klassischen Business Angel-Konzepts, andererseits öffnet es dem Unternehmer eine zusätzliche Finanzierungsmöglichkeit in einer Zeit, in der sich die Banken diesbezüglich immer weniger kooperativ zeigen.