Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03662.jsonl.gz/379

München (ots) - Sendetermin: Sonntag, 20. August 2017, um 18:00 Uhr bei RTL II Matthias Malmedie testet: ...
Equitas erwirbt von National Indemnity Company, einem Unternehmen der Berkshire Hathaway Group Company, zusätzliche Rückversicherungsdeckung von bis zu 7 Mrd. USD
London, England und Omaha, Nebraska (ots/PRNewswire) - Equitas und Berkshire Hathaway Inc. (NYSE: BRK.A AND BRK.B) gaben heute bekannt, dass beide Unternehmen sich grundsätzlich über eine Struktur geeinigt haben, die vorsieht, dass National Indemnity Company, ein Unternehmen des Berkshire Hathaway Versicherungskonzerns, Folgendes leisten wird:
- Rückversicherung aller Verbindlichkeiten von Equitas;
- Rückversicherungsdeckung von Equitas bis zu einer Höhe von zusätzlichen 7 Mrd. USD;
- Übernahme des Personals und des Betriebes von Equitas sowie Abwicklung der Verbindlichkeiten von Equitas.
Die Transaktion soll in zwei Phasen durchgeführt werden:
- In der Phase I wird National Indemnity Company Equitas Rückversicherungsschutz bis zu 5,7 Mrd. USD über die Reserven vom 31. März 2006 (8,7 Mrd. USD) hinaus geben, abzüglich der Berichtigungen für Zahlungen und Rückerstattungen ab diesem Zeitpunkt. Die an National Indemnity Company zu entrichtende Barprämie umfasst:
(i) alle Aktiva von Equitas abzüglich 172 Mio. GBP, sowie
(ii) eine Selbstbeteiligung in Höhe von 72 Mio. GBP der Corporation of Lloyd's.
Während dieser Phase werden die Belegschaft und der Betrieb von Equitas sowie die Abwicklungsverwaltung an eine englische Tochtergesellschaft von Berkshire Hathaway übergehen.
- In Phase II wird Equitas versuchen, beim obersten Gerichtshof die Genehmigung zu bekommen, sämtliche Verbindlichkeiten von Reinsured Names an Equitas bzw. an eine Tochtergesellschaft von Berkshire Hathaway abzutreten. Sollte die Geschäftsübertragung vor Ende 2009 zustande kommen, wird National Indemnity Company eine zusätzliche Rückversicherungsdeckung von bis zu 1.3 Mrd. USD gegen eine weitere Prämienzahlung in Höhe von bis zu 40 Mio. GBP gewähren. Zum Zeitpunkt der Geschäftsübergabe bzw. am 31. Dezember 2009, falls die Abtretung nicht stattgefunden haben sollte, wird Lloyd's eine weitere Abgabe in Höhe von 18 Mio. GBP leisten.
Nach Abschluss der beiden Transaktionsphasen werden die betroffenen Versicherungsnehmer in den Genuss einer zusätzlichen Rückversicherungsdeckung von 7 Mrd. USD kommen. Auf diese Weise werden die für die Abwicklung von Equitas zur Verfügung stehenden Vermögenswerte fast verdoppelt.
Die Finanzaufsichtbehörde (FSA) ist laufend über die Fortschritte der Transaktion unterrichtet worden. Der Abschluss unterliegt der Erfüllung verschiedener Bedingungen, u.a. einer Zustimmung der FSA vor dem 31. März 2007 sowie derjenigen der Aufsichtsbehörden in den Vereinigten Staaten und des Treuhänderausschusses von Equitas. Die beiden Selbstbeteiligungen von Lloyd's unterliegen ebenfalls der Zustimmung vor dem 31. März 2007 der ausserordentlichen Hauptversammlung der derzeitigen Mitglieder von Lloyd's.
Es kann davon ausgegangen werden, dass anlässlich der Umsetzung der Phase I eine kleinere Rückprämie an Reinsured Names gezahlt wird. Rückprämien werden an Names im Verhältnis ihrer Equitas-Prämie gezahlt.
Hugh Stevenson, Vorsitzender von Equitas, sagte: "Dies ist für Reinsured Names eine hervorragende Neuigkeit. Equitas hat seit der Gründung im Jahre 1996 eine Menge erreicht, aber wir sehen uns immer noch einer Reihe von Bedrohungen und Unsicherheiten gegenüber. Dieses Abkommen mit einem der weltweit grössten Versicherungskonzerne verändert die Aussichten für Equitas und die Reinsured Names ganz grundsätzlich. Die 5,7 Mrd. USD zusätzlicher Deckung wird die Finanzsituation von Equitas dramatisch verbessern. Wir sind davon überzeugt, dass nach Abschluss der Phase I die Reinsured Names die Möglichkeit des Scheiterns von Equitas als ausgesprochen unwahrscheinlich ansehen werden".
"In dem Moment, wo die Übertragung der Verbindlichkeiten der Reinsured Names, wie wir hoffen, umgesetzt ist, werden dieses keinerlei Verbindlichkeiten mehr aus bei Equitas rückversicherten Policen haben. Sie werden zum Abschluss kommen und in dem Bewusstsein ruhig schlafen können, dass dieses Kapitel abgeschlossen ist".
Scott Moser, Chief Executive Officer von Equitas, fügte hinzu: "Dieses Geschäft ist die Bestätigung unserer jahrzehntelangen Strategie, die darauf abzielt, die Grösse und Volatilität von Equitas soweit zu verringern, dass eine Umwandlung dieser Art erreicht werden kann und somit den Reinsured Names echte Sicherheit geboten wird".
Warren Buffett, Vorsitzender von Berkshire Hathaway, bemerkte: "Equitas wurde vor zehn Jahren ins Leben gerufen, um zahlreiche Probleme zu lösen, die höchst komplexe Versicherungsangelegenheiten betrafen. Die Skepsis war dementsprechend gross und wurde auch deutlich geäussert. Doch zeigte sich die Leitung von Equitas der gestellten Aufgabe gewachsen und ihre Anstrengungen haben den versicherten, Names, Lloyd's und dem allgemeinen Ruf der britischen Versicherungsbranche einen enormen Dienst erwiesen. Ihre Fähigkeit, komplizierte und strittige Angelegenheiten zu lösen, machte die heute bekannt gegebene Transaktion erst möglich. Doch es bleibt noch viel zu tun. Dass jetzt Berkshire Hathaway wie der Fels in der Brandung die noch verbleibenden Probleme, deren Lösung noch Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird, absichert, nimmt allen Beteiligten die eventuell noch verbleibenden Sorgen".
Lord Levene, Vorsitzender von Lloyd's, sagte: "Wir haben immer volles Vertrauen in die Leitung von Equitas und in ihre Fähigkeit gehabt, eine solvente Abwicklung zu erreichen. Die zusätzliche Deckung ist jedoch ausgesprochen wertvoll für Names, die ursprünglich über Equitas rückversichert waren und die jetzt nach der Abtretung zum Abschluss kommen können".
"Trotz der aussergewöhnlichen Leistung, die Equitas seit der Gründung bewies, wird das Unternehmen von den Ratingagenturen manchmal so dargestellt, als hätte es einen potenziell negativen Einfluss auf die aktuelle Finanzkraft des Marktes. Der erfolgreiche Abschluss dieser Transaktion wird dieser Einschätzung ein für alle Mal ein Ende setzen", sagte Richard Ward, CEO von Lloyd's.
Equitas wird als Treuhandgesellschaft weiterhin ein Mittel sein, die Handhabung der Abwicklung von Equitas Verbindlichkeiten zu beaufsichtigen, bis die Names eine gerichtliche Entscheidung haben herbeiführen können, die alle Verbindlichkeiten aufhebt. Die für die Rückversicherung der Phase II zu zahlende Prämie, die künftigen Kosten der Treuhandgesellschaft Equitas, sonstige Betriebskosten von Equitas und Zahlungen an rückversicherte Names werden aus den bei Equitas verbliebenen Aktiva beglichen.
Die Treuhandgesellschaft Equitas wird dafür sorgen, dass die Reinsured Names unterrichtet werden.
Redaktionelle Hinweise:
1. Die in London ansässige Treuhandgesellschaft Equitas wurde ins Leben gerufen, um die Sachverbindlichkeiten der Names bzw. Underwriter von Lloyd's of London aus dem Jahre 1992 und davor rückzuversichern und abzuwickeln. Equitas verwaltet aktiv die Sachverbindlichkeiten aus Policen die Lloyd's Syndikate im Jahre 1992 und davor gezeichnet hatten. Dazu zählen umfassende Vergleichsvereinbarungen und Policen-Rückkäufe, die die laufenden und künftigen Forderungen dieser Versicherungsnehmer tilgen sollen.
2. Die Names rückversicherten ihre Verbindlichkeiten bei Equitas, behielten jedoch die rechtliche Haftpflicht für gültige Forderungen von Versicherungsnehmern.
3. Betroffen sind Versicherungsnehmer, die eine den Geschäftsjahren 1992 und davor zugeordnete Sachversicherungspolice von Lloyd's Underwritern erwarben.
4. Das Finanzdienstleistungs-Gesetz aus dem Jahre 2000 (Financial Services and Markets Act) gestattet es Versicherungsgesellschaften, ihr Versicherungsgeschäft (einschliesslich der Verbindlichkeiten) nach Zustimmung des obersten Gerichtshofes abzutreten. Das Gesetz muss jedoch geändert werden, damit auch diejenigen, die bereits vor Dezember 1996 kein zeichnendes Mitglied von Lloyd's mehr waren, sich an einer derartigen Abtretung beteiligen können.
5. Der Versicherungskonzern Berkshire Hathaway und seine Tochtergesellschaften sind in verschiedenen Geschäftsfeldern tätig, u.a. in den Bereichen Sachversicherung, Rückversicherung, Energieversorgung, Finanzdienstleistung, Produktion, Einzelhandel und Dienstleistung. National Indemnity Company ist eine führende Sach- und Haftpflichtversicherung und zum Berkshire Hathaway Versicherungskonzerns in Omaha, im US-Bundesstaat Nebraska.
ots Originaltext: Equitas
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch
Pressekontakt:
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Jon Nash, Equitas
Communications, Telefon: (0)207-342-2414, Mobiltelefon:
(0)7801-810-342, E-Mail: <email-pii>, Sheevaun McCarthy,
Equitas Communications, Telefon: (0)207-342-2633, Mobiltelefon:
(0)7775-814-091, E-Mail: <email-pii>, William
Clutterbuck, Maitland, Telefon: (0)207-379-5151, Mobiltelefon:
(0)7785-292-617, E-Mail: <email-pii>