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Die Kandidaten mussten ein Schreiben von mindestens fünf FIFA-Mitgliedsverbänden nachweisen – ein Verband durfte dabei nicht zwei potenzielle Nachfolger des Amtsinhabers Sepp Blatter zugleich vorschlagen. Nakhid aus Trinidad und Tobago sei nicht zugelassen worden, weil er die Stimme eines Verbands eingebracht habe, der auch einen weiteren Bewerber unterstützt. Dies ist laut Regularien nicht erlaubt.
Die Bewerbungen des Jordaniers Prinz Ali bin al-Hussein, Musa Bility aus Liberia, des Franzosen Jérôme Champagne, von UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino, des asiatischen Verbandschefs Scheich Salman Bin Ibrahim al-Khalifa und Tokyo Sexwale aus Südafrika werden nun vom Ad-hoc Wahlkomitee beurteilt. Das Gremium entscheidet, ob ein Kandidat zur Wahl am 26. Februar 2016 zugelassen wird. Die Untersuchungskammer der FIFA-Ethikkommission wird zudem die Integrität der Kandidaten überprüfen.
Dieser Check kann beim Franzosen Michel Platini derzeit nicht durchgeführt werden, weil der Chef der UEFA derzeit von den FIFA-Ethikhütern für 90 Tage gesperrt ist. Sollte der Bann vor der Wahl aufgehoben werden oder auslaufen, entscheidet das Wahlkomitee je nach Zeitpunkt, “wie mit dem betroffenen Kandidaten weiter verfahren” wird, heisst es in der FIFA-Mitteilung.
(SI)
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