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IOC-Präsident Thomas Bach wehrt sich weiter vehement gegen jegliche Art von Spekulationen zu einer Verlegung der Olympischen Spiele in Tokio wegen der Corona-Krise.
Wir sind noch viereinhalb Monate entfernt von den Spielen.
«Natürlich bedenken wir verschiedene Szenarien, aber im Gegensatz zu vielen anderen Sportverbänden oder Profi-Ligen sind wir noch viereinhalb Monate entfernt von den Spielen», sagte Bach in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der New York Times.
Weltweit seien Ligen optimistischer als das Internationale Olympische Komitee, «weil sie ihre Veranstaltungen bis April oder Ende Mai verschoben haben. Wir sprechen über Ende Juli.»
Flamme soll Symbolwirkung haben
Bach sagte weiter, das IOC werde auf Empfehlung seiner eigenen Task Force und der Weltgesundheitsorganisation WHO handeln. Eine Entscheidung über eine Verschiebung der Spiele zu treffen sei momentan «verfrüht».
Derweil ist das Olympische Feuer am Freitag in Japan eingetroffen. Die Flamme landete per Charterflug in der japanischen Präfektur Miyagi. Bach hofft, dass die Flamme Symbolwirkung hat: «Wir wissen nicht, wie lange dieser Tunnel sein wird. Aber wir wünschen uns, dass die Olympische Flamme ein Licht am Ende dieses Tunnels ist.»
In den vergangenen Tagen ist die Kritik an der Haltung des IOC lauter geworden. Viele Sportler wünschen sich eine Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio und beklagen unfaire Bedingungen durch die schwierige Situation vieler Athleten weltweit.