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Via Dolorosa
Haben Sies gehört, meine Damen und Herren? Soeben ist dieses erschütternde Buch von Ivanka Trump erschienen, in dem die Tochter und Beraterin des amtierenden US-Präsidenten offenbart, dass sie zu den beschäftigtsten Zeiten während der Kampagne ihres Vaters noch nicht einmal genug Zeit hatte, sich massieren zu lassen. Mit diesem Bekenntnis hat die arme Ivanka sich zur Zielscheibe von Hohn und Spott gemacht, aber wir hier finden, man sollte den Menschen in seinem (oder ihrem) Kummer ernst nehmen, ihn (oder sie) abholen. Und mit ebenderselben Erschütterung und Betroffenheit erwarten wir nun also ein wenig zitternd die folgenden Enthüllungen:
Kanye West teilt in seinem Buch «Das Leben und der Leidensweg von Yeezus, Teil 2» mit, dass er mit Rücksicht auf latent militante Peta-Aktivisten bei den MTV-Awards jahrelang Kunstpelz tragen musste.
Mariah Carey lässt uns in der dritten Staffel ihrer Reality-Serie auf E! daran teilhaben, wie ihr nach ihrem desaströsen Neujahrsauftritt am New Yorker Times Square ein Champagner serviert wurde, der lediglich Zimmertemperatur hatte.
Sarah Jessica Parker erläutert in ihrem Blog «Post-Sex and the City», wie sie aufgrund mutmasslicher Blähungen infolge des Konsums von Grünkohlsmoothies zu einer Grösse null anschwoll. (Vorübergehend, natürlich.)
Elton John enthüllt in «Hardtalk» mit der BBC, wie sein (vorübergehender) Boykott von Dolce & Gabbana dazu führte, dass er seine Jogginghosen bei Armani einkaufen musste. Genauer gesagt (halten Sie sich fest): Emporio!
Hier wäre der Platz für ein schweizerisches Äquivalent von Ivanka Trump. Leider aber fällt uns nur Magda Blocher ein.