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Unternehmensphilosophie
imorg unterstützt Unternehmen, Organisationen und Liegenschaftseigentümer im Definieren und Umsetzen einer aktiven, langfristig orientierten, nachhaltigen Unternehmens- und Immobilienbewirtschaftungspolitik. Dem Unternehmen, dem Immobilienportefeuille oder der Liegenschaft als gesamtheitlich funktionierendes System, eingebettet in ein sozio-ökonomisches und ökologisches Umfeld, wird dabei hohe Bedeutung zugemessen.
Das Resultat dieser gesamtheitlichen Betrachtungsweise: Mehrwert für Sie
Mitte des 18. Jahrhunderts entwarfen die Physiokraten um François Quesnay erstmals eine in sich schlüssige Wirtschaftstheorie, die von einem geschlossenen, quasi naturgesetzlichen Wirtschaftskreislauf ausging. So inspirierten sie u. a. die klassische Nationalökonomie. Der Begründer Adam Smith sah vor allem im menschlichen Eigennutz die Triebkraft für wirtschaftlichen Erfolg. Sein Werk Wealth of Nations (1776) lieferte erstmals einen Überblick über den Gesamtbereich der Wirtschaftswissenschaften und war richtungweisend für die Arbeiten so bekannter Nationalökonomen wie Jean Baptiste Say, Thomas Robert Malthus und David Ricardo. Die klassische Wertlehre wurde auch zum Impulsgeber der Wirtschaftstheorie des wissenschaftlichen Sozialismus. Die Lehre vom Mehrwert und seiner Akkumulation nimmt beispielsweise bei Karl Marx eine zentrale Stellung bei der Beschreibung der wirtschaftlichen Dynamik ein. Ihm gelang es zudem als Erstem, ein Kreislaufschema für eine fortschreitende Wirtschaft zu entwerfen.
Das Kreislaufschema findet sich auch im Perpetuum mobile (lateinisch: das sich ewig Bewegende). Es ist ein System, das, einmal in Bewegung gesetzt, ohne weitere Energiezufuhr auf Dauer in Bewegung bleibt und so unendlich viel Arbeit verrichten kann. Ein solches System steht nicht im Einklang mit den Grundgesetzen der Physik. Alle Systeme bleiben stehen, wenn sie sich selbst überlassen sind, da verschiedene Energieverluste nach aussen auftreten. In der Mechanik führen z. B. selbst nur winzige Unebenheiten auf gegeneinander bewegten Oberflächen zur gegenseitigen Reibung (Friktionen) und den damit verbundenen Reibungsverlusten, die energieaufwändig ausgeglichen werden müssen.
Eine weitere Komponente, welche es zu berücksichtigen gilt, ist die Redundanz. Die deutsche Sprache z. B. weist, wie jede andere auch, eine starke Redundanz auf, die man natürliche Redundanz nennt. Da die menschliche Verarbeitungskapazität ziemlich stark begrenzt ist, muss aus dem Informationsüberangebot ausgewählt werden, wobei das Risiko besteht, dass dabei wesentliche Teile einer Information ausgeblendet werden. Die natürliche Redundanz aber versetzt z. B. einen Menschen in die Lage, Nachrichten zu verstehen, in denen Teilstücke fehlen. In einem Prozess oder einer Kette von Prozessen fügt man eine künstliche Redundanz hinzu, um das Risiko von Fehlleistungen zu verringern.
Die Höhe des Mehrwerts oder der Wertschöpfung, welche ein Unternehmen, eine Organisation leistet oder mittels eines Prozesses mit den vorhandenen Ressourcen, wie z. B. dem Personal oder einer Liegenschaft erwirtschaftet, hängt somit zu einem wesentlichen Teil davon ab, in welchem Umfange durch Reibungsverluste und unnötige Redundanzen Werte vernichtet werden. Hinzu kommt die Wertschöpfung aus Chancen, welche beim reaktiven Führen resp. Verwalten nicht rechtzeitig erkannt werden.