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Wer billig isst, fühlt sich schlechter
Wer sich zu einem günstigen Preis den Bauch vollschlägt, bezahlt mit Schuldgefühlen für die Schlemmerei: Das sind die neuesten Ergebnisse einer Untersuchung des Cornell University Food and Brand Labs.
Die Forscher beobachteten 139 Menschen, die sich an einem italienischen All-You-Can-Eat-Buffet mit Pizzastücken bedienten. Die Preisgestaltung hatte einen deutlichen Einfluss darauf, wie sich die Restaurantbesucher danach fühlten.
Billig-Essern geht es schlechter
Die Kunden wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Versuchsgruppen eingeteilt. Die einen bekamen einen Flyer des Restaurants in die Hand gedrückt, der das Buffet für acht Dollar bewarb, die anderen zahlten mit dem 50-Prozent-Rabatt-Flyer nur vier Dollar. Das Forscherteam um Brian Wansink beobachtete dann, wie viel die Versuchspersonen assen. Beim Verlassen des Restaurants wurden sie befragt, wie es ihnen geht.
Die Ergebnisse waren für die Forscher überraschend: Jene Gäste, die nur vier Dollar für das Buffet bezahlt hatten, gaben an, sich körperlich unbehaglicher zu fühlen als Gäste, die das Doppelte dafür ausgaben. Ausserdem hatten die Billig-Esser das Gefühl, zu viel gegessen zu haben und fühlten sich schuldig – auch wenn sie genau gleich viele Stücke Pizza gegessen hatten, wie jene Besucher, die acht Dollar bezahlt hatten.
Artikel von: pressetext.com
Artikelbild: © cnky photography – Shutterstock.com