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«The Hoover», Entwicklung einer neuen Bassflöte
In Zusammenarbeit mit der holländischen Flötenbauerin Eva Kingma entstand im Frühjahr 2005 ein neues Modell einer Bassquerflöte. Ausgehend von einem ähnlichen Instrument, das von Werner Wetzel in den 60er Jahren in Berlin gebaut wurde, entstand eine Bassquerflöte mit Vierteltönen. Das Instrument ist in C gestimmt und kann mit Zusatzgriffen bis zum G (eine Oktave tiefer als die Altflöte) gespielt werden.
Elektroakustisch verstärkte Bass- und Kontrabassflöten
Durch gezielten Einsatz von Mikrofonen in den Flöten werden Geräusche hörbar gemacht, welche normalerweise nur in unmittelbarer Nähe des Instrumentes zu hören sind. Das Instrument wird gleichsam durch ein Vergrösserungsglas betrachtet. Dabei kommen Klänge zum Vorschein, die in einer Passage an Posaunensätze oder an einen a-capella-Chor und in der nächsten an Sinustöne elektronischer Musik erinnern. Diese neue Klangebene - in der Bassflöte steckt ein ganzes Orchester - eröffnet ganz neue improvisatorische und kompositorische Möglichkeiten.