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Unwetter im Rückblick
Rekord-Zyklon im Indischen Ozean
Spitzenböen über Tempo 300
Mit Spitzenböen über 300 Kilometer pro Stunde hat der Super-Zyklon FANTALA den Indischen Ozean am 19. April aufgewühlt. Der in dieser Meeresregion stärkste Zyklon seit Messbeginn verfehlte nur knapp Madagaskar.
Zyklone haben auf der Südhalbkugel der Erde im April und Mai Hochsaison. Doch nur wenige Wirbelstürme erreichen mit Kategorie 5 die höchste Stufe der fünfteiligen Saffir-Simpson-Skala, so wie FANTALA. Dieser Zyklon war der stärkste Zyklon seit Messbeginn über dem Indischen Ozean. Den Rekord hatte zuvor Zyklon WINSTON aufgestellt. Er war im Februar genau über die Fidschi-Inseln hinweggefegt und hatte immense Zerstörungen hinterlassen.
Kurios war die Zugbahn des Wirbelsturms: Er machte nördlich von Madagaskar eine Kehrtwende und zog fast auf dem gleichen Weg zurück, auf dem er sich der Insel angenähert hatte. Auf dem Weg nach Osten zurück überquerte FANTALA jedoch die Seychellen-Insel Farquar, wo er größere Schäden anrichtete. Etliche Bäume knickten um, Orkanböen deckten Dächer ab und dutzende Häuser wurden beschädigt. Verletzt wurde niemand.