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Nicht Lara Gut-Behrami, nicht Corinne Suter, sondern Jasmine Flury beschert der Schweiz an der alpinen Ski-WM die erste Goldmedaille.
Die 29-jährige Bündnerin düpierte in der Abfahrt in Méribel die Favoritinnen und kürte sich zur Überraschungs-Weltmeisterin.
Flury siegte vier Hundertstel vor der Österreicherin Nina Ortlieb und zwölf Hundertstel vor der Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Suter, die trotz der Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung zum dritten Mal in Folge an Weltmeisterschaften auf das Abfahrtspodest fuhr.
Lara Gut-Behrami musste sich, benachteiligt durch die langsamer werdende Piste aufgrund der steigenden Temperaturen, mit Platz 9 abfinden. Auch die italienische Topfavoritin Sofia Goggia wartet weiter auf ihr erstes WM-Gold. Die vierfache Saisonsiegerin fädelte an einem Tor ein und schied ohne zu stürzen aus. Ilka Stuhec, eine weitere Mitfavoritin, wurde Sechste.
Priska Nufer (11.) und Joana Hählen (17.) klassierten sich in dem mit 29 Fahrerinnen kleinen Starterfeld ausserhalb der Top Ten.
Flury folgt als Abfahrts-Weltmeisterin auf Suter, die 2021 als erste Schweizerin seit 1989 in der Königsdisziplin siegte. Die Davoserin, die im Weltcup erst einmal zuoberst stand (2017 in St. Moritz), ist die zweite Weltmeisterin aus Graubünden nach der Churerin Yvonne Rüegg. Diese gewann 1960 in Squaw Valley (USA) im Riesenslalom.
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