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Die Bausteine der Therapie sind je nach Phase der Regeneration unterschiedlich:
Die Therapieschritte sind individuell an die Bedürfnisse des Patienten anzupassen.
Die Therapie für die periphere Fazialisparese stützt sich auf Anatomie und Physiologie des peripheren Anteils des Fazialis-Nervs ab und beruht auf evidenzbasierten Methoden. Therapiemethoden, die für zentrale Paresen oder gar für die Skelettmuskulatur entwickelt wurden, sind mit Vorsicht anzuwenden.
Die bestehenden Leitlinien sind bei der Behandlung von Patienten zu beachten:
In der Frühphase einer Fazialisparese ist keinerlei aktive Bewegung möglich. Die Muskulatur des Gesichtes ist schlaff.
Im Laufe der Erholung des Fazialisnervs verbessert sich der Tonus des Gesichtes und erste Bewegungen werden möglich.
Nach massiver Schädigung oder rekonstruiertem Hirnnerv VII tritt eine Defektheilung mit Synkinesien und Kontrakturen auf.