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Zulieferer für ein Spital im Südsudan
Gespaltene Lippen, Schlangenbisse und komplizierte Schwangerschaften: Medizinische Herausforderungen, die im Südsudan oftmals nicht behandelt werden können, weil die nötige Versorgung fehlt. Das “In Deed And Truth”-Hospital in Tonj, Südsudan behandelt pro Jahr über 50’000 Patienten. Die Neuseeländer Dr. Jonathan Mcleod und seine Frau Destiny, auch Ärztin, sind Leiter des Spitals und für die Hilfe von MAF sehr dankbar.
“Überland-Fahrten von [der Hauptstadt] Juba aus sind für uns keine Option. Die Distanz [550km] ist zu lange, dafür bräuchten wir 3 Tage. Und die Fahrten sind ohnehin zu gefährlich wegen der möglichen Angriffe aus dem Hinterhalt.” Er fährt fort: “Die regelmässigen, wöchentlichen Flüge von MAF haben den Einfluss unseres Dienstes massiv verstärkt. Geht beispielsweise ein Medikament aus, können wir es innert einer Woche wieder beschaffen. Früher ging es manchmal Monate”.
Der Südsudan verfügt generell über eine sehr schlechte medizinische Versorgung: 10% aller geborenen Kinder sterben vor dem Alter von 5 Jahren.
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