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Dass Kurt Blum ein «grosser Fotograf» war, wird spätestens dann klar, wenn man auf seine biografischen Angaben im Verzeichnis der Fotostiftung Schweiz stösst. Blum war kurz nach seiner Ausbildung der offizielle Fotograf der Landesbibliothek in Bern. Ab 1948 porträtierte er Künstler wie Giacometti, Picasso oder auch Menuhin. Seine Leidenschaft für die Kunst und die Kunstschaffenden sei der rote Faden durch sein Werk gewesen, schrieb der «Bund» über ihn. Er habe sich auch Zeit seines Lebens eingesetzt für die Anerkennung der Fotografie als gleichwertige bildende Kunst neben Malerei und Skulptur.
Kurt Blum hat auch für italienische Grossunternehmen und für die Swissair gearbeitet. Für seine Arbeiten durfte er verschiedene Auszeichnungen entgegennehmen wie etwa den grossen Fotopreis der Zeitschrift Camera (1951) oder den grossen Preis für Photo und Film des Kantons Bern (1983).
Buch über Murten
Weiter hat Kurt Blum seine Bilder an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt und an Büchern und Sammelbänden mitgearbeitet. Darunter befindet sich auch das Buch Murten-Morat, welches 1965 von der Saia herausgegeben wurde. Es beinhaltet zahlreiche Schwarz-weiss-Aufnahmen, mit welchen Kurt Blum das Leben in und ums Städtchen dokumentiert hat. Durch dieses Werk dürfte er auch in der Region einigen Menschen ein Begriff sein. Allerdings sei er «sehr diskret» gewesen, beschreibt ihn Jean-François Chenaux, Syndic von Bas-Vully.
Kurt Blum war nebst seiner Tätigkeit als Fotograf auch als Filmschaffender aktiv.