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Der Sektor Unterricht des Verbandes des Personals öffentlicher Dienste zeigt sich beunruhigt über Mängel in der Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Die Gewerkschaft stützt sich auf Aussagen einer Lehrperson in der Zeitung «La Liberté», die ein Manko an individueller Betreuung und an therapeutischer Begleitung ausgemacht hat. Auch das mangelnde Engagement der Behörden wurde im Artikel kritisiert. In einem Communiqué schreibt die Gewerkschaft, dass auch die Lehrpersonen von Französisch als zweiter Sprache besorgt sind: Es fehlten die Mittel, um diese minderjährigen Migranten angemessen zu unterrichten. Aus diesem Grund fordert die Gewerkschaft eine bessere Betreuung von Schülern ohne oder mit wenig Schulbildung, eine angepasste medizinische, psychologische und schulische Betreuung, eine bezahlte Ausbildung für Lehrpersonen oder Schulleiter. Dazu verlangt der Personalverband eine Unterredung mit Erziehungsdirektor Jean-Pierre Siggen.