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Nach einem etwas harzigen Start (2:2 nach 5 Ends ohne Steinvorteil) glückte es den Davoserinnen im 6. End, die Asiatinnen unter einen grossen Druck zu setzen.
Prompt unterlief deren Skip Kim Ji-Sun mit dem letzten Stein ein schwerer Fehler, der zu einem gestohlenen Dreierhaus für die Schweizerinnen führte.
Von diesem Moment an kontrollierten Janine Greiner, Carmen Küng, Carmen Schäfer und Mirjam Ott das Geschehen sicher. Besonders Ott glückte mit einer Quote von 85 Prozent an gelungenen Steinen und überzeugende Partie. (dux/si)
26. Februar 2002: Auch die B-Probe überführt Langläufer Johan Mühlegg als Doper. Er stampft an den Olympischen Spielen in Salt Lake City alle in den Boden, wird dreifacher Olympiasieger – und lebt heute nach dem tiefen Fall als Immobilienhändler in Brasilien.
Er ist der «Allgäu-Torero», gefeiert für seine Goldmedaillen. «Der verlorene Sohn», titelt der Spiegel, denn Johan Mühlegg gewinnt nicht für Deutschland. In Salt Lake City tritt der Langläufer 2002 nach einem heftigen Krach mit Trainern und Funktionären für Spanien an. «Weil Deutschland diesen komplizierten Mann nicht ertragen konnte», ärgert sich die Zeitschrift.
Einige Tage später dürften die Deutschen froh darüber sein, dass Mühlegg nicht mehr ihr Problem ist. Denn was viele …