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Rodung von Topinamburknollen mit Hilfe von Weideschweinen
eine Alternative zur maschinellen Ernte?
Topinambur wird heute als Energiepflanze genutzt und eignet sich zur Produktion von Biogas. Unterirdisch bilden sich Stolonen aus, die nach kurzer Zeit zu Speicherknollen verdicken. Durch die starke Vermehrung ergibt sich bei der Rodung das Problem, möglichst alle Knollen aus dem Boden zu entfernen. Ziel der Studie ist eine geeignete Methode zur Rodung von Topinamburknollen zu finden.
- Autor: Wilhelm Claupein, Sabine Gruber, Siriporn Maier, Karin Wünsch
- Herausgeber: Universität Hohenheim
- Jahr: 2009
- Seitenzahl: 3
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Die Studie vergleicht in Deutschland zwei Methoden zur Rodung der Topinamburknollen von bereits oberirdisch abgeernteten Topinamburflächen. Die maschinelle Rodung erfolgt mit herkömmlicher Kartoffelerntetechnik. Bei der anderen Methode wird die Parzelle eingezäunt und mit Schweinen beweidet, die nach den Knollen wühlen und diese fressen sollen. Nach Beendung der Weideperiode beziehungsweise nach der maschinellen Rodung werden Stichproben auf im Boden verbliebene Knollen und bereits ausgetriebene Pflanzen untersucht. Später erfolgte auch die Bestimmung der Anzahl an neu ausgetriebenen Pflanzen in der nachfolgenden Kultur.
Zwischen den zwei Rodungsmethoden zeigen sich höchstsignifikante Unterschiede in der Anzahl der im Boden verbliebenen Topinamburknollen. Nach der maschinellen Rodung waren in diesem Versuch noch ca. 74 Knollen/m² im Boden. In weiteren Versuchen ist zu prüfen, ob die maschinelle Rodung der Knollen mit anderer Erntetechnik, wie zum Beispiel einem Kartoffelvollernter, erfolgreicher ist. Die Beweidung mit Schweinen scheint zum jetzigen Stand des Versuches die vielversprechendere Rodungsmethode für Topinamburknollen zu sein. Hier waren nach der Beweidung der Fläche durchschnittlich noch ca. 5 Knollen/m² im Boden. Die Tiere haben den Boden bis in die Tiefe von 20 cm mehrmals umgewühlt und die Knollen gefressen.
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Letzte Änderung 16.09.2015
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