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Einigen werde man sich "so, dass der Internationale Währungsfonds dem Programm dem Grunde nach zustimmt, aber sagt, er werde keine Auszahlungen tätigen, bevor man sich nicht auf eine gemeinsame Schuldentragfähigkeitsanalyse geeinigt hat." Der IWF bleibe ökonomisch dabei, aber finanziell - derzeit - nicht, sagt "Mister Euro". Das Mandat des Österreichers als Vorsitzender der Euro-Arbeitsgruppe läuft bis Ende Januar 2018.
Die Ideen der EU-Kommission zu Weiterentwicklung der Eurozone, wie etwa die Einführung eines Euro-Finanzministers, sieht der skeptisch. "Den Vorsitzenden der Eurogruppe Euro-Finanzminister zu nennen, ändert das Etikett auf der Verpackung, aber nicht den Inhalt, auch nicht wenn er es hauptberuflich wird. Die Vorstellung, dass er gleichzeitig Kommissar für Währungsangelegenheiten sein soll, ignoriert das Prinzip der Gewaltenteilung und wird daher nie kommen."
Ein gewisses Budget für die Eurozone, wie ebenfalls in Diskussion, würde aus Sicht von Wieser "auch noch keine Fiskalunion" bringen, so lange es um Investitions- oder Konjunkturstützung ginge.//sp/APA/he
(AWP)