Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03267.jsonl.gz/2750

IPM lobt die Niederlande für erneuertes Engagement zur Entwicklung von Mitteln zum Schutz von Frauen gegen HIV
Silver Spring, Maryland, November 20 (ots/PRNewswire) -
- Das niederländische Aussenministerium gibt 12 Mio. Euro (15,2 Mio. USD) Spende für International Partnership for Microbicides bekannt
International Partnership for Microbicides (IPM) lobt die Regierung der Niederlande für ihre Führungsrolle bei den globalen Bemühungen um die Entwicklung von Mikrobiziden zum Schutz von Frauen in den Entwicklungsländern vor HIV-Infektion. Die Niederlande erneuerten am 2. November ihre Spende von 12 Mio. Euro (15,2 Mio. USD) über vier Jahre verteilt.
"Wir sind dem niederländischen Aussenministerium für ihre starke Form der Unterstützung", meint Dr. Zeda Rosenberg, Chief Executive Officer von IPM. "Die Niederländer sind seit Langem unentwegte Spender für IPM und dieses neue Förderprogramm ermöglicht IPM, die Entwicklung und die klinischen Tests von Mikrobiziden zu beschleunigen, die das Potenzial besitzen, Millionen Leben zu retten."
IPM ist eine gemeinnützige Produktpartnerschaft, die 2002 gegründet wurde. Sie will zur Verhinderung der HIV-Übertragung durch Beschleunigen der Entwicklung und Verfügbarkeit eines sicheren und wirksamen Mikrobizids für Frauen in Entwicklungsländern beitragen.
"Wir freuen uns, verbesserte Unterstützung für die bedeutende Entwicklung von Mikrobiziden bereitstellen zu können, die Frauen in Entwicklungsländern helfen, sich vor der HIV-Infektion zu schützen", meint Agnes van Ardenne, die Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit der Niederlande. "Diese Mittel werden auch helfen, Forschungskapazitäten in ganz Afrika aufzubauen, was unserer Meinung nach eine entscheidende Komponente der niederländischen Auslandshilfe ist."
Armut und soziale und ökonomische Ungleichheit haben es in vielen Gesellschaften den Frauen überlassen, die volle Wucht der HIV/AIDS Epidemie zu tragen. Laut dem 'Joint United Nations Programme on HIV/AIDS (UNAIDS)' sind weltweit 17 Millionen Frauen mit HIV infiziert, drei Viertel davon leben in Schwarzafrika. Eine von Frauen eingeleitete Möglichkeit zur HIV-Prävention ist dringend erforderlich.
Mikrobizide sind vaginale Produkte, die entwickelt werden, um das Risiko der Übertragung von HIV während des Geschlechtsverkehrs zu verringern. Ein Mikrobizid könnte die Form eines Gels, einer Creme, eines Films, Suppositoriums oder Schwamms annehmen oder in einem Vaginalringes enthalten sein, der den aktiven Inhaltsstoff allmählich abgibt. Ein Mikrobizid auch in einer völlig neuen Formulierung verabreicht werden und eine bisher noch nicht erfundene Wirkstoffabgabe nutzen.
"Mikrobizide stellen eine der aussichtsreichsten neuen Präventionstechniken im Kampf gegen die Ausbreitung von HIV dar", sagt Dr. Els Borst-Eilers, der frühere Minister für Gesundheit, Soziales und Sport und frühere stellvertretende Premierminister der Niederlande. "Als Chair des IPM Board of Directors bin ich besonders erfreut, dass meine Regierung bei der Entwicklung der Mittel zur HIV-Prävention, die es den Frauen selbst ermöglichen, sich zu schützen weiter führend mitwirkt."
Die zweite Spende vom niederländischen Aussenministerium an IPM unterstützt die präklinischen Arbeiten, die zur Analyse der aussichtsreichen Mikrobizidkandidaten erforderlich sind. Sie wird auch eingesetzt, um die klinischen Studien der entwicklungsfähigen Mikrobizidkandidaten, einschliesslich der Sicherheits-, erweiterten Sicherheits- grosstechnischen Wirksamkeitsstudien, durchzuführen.
"Die Niederlande sind führend im Kampf gegen HIV/AIDS", meint Ton Coenen, Executive Director des Dutch Aids Fonds, einer niederländischen Nichtregierungsorganisation. "Die Unterstützung neuer Präventionstechnologien wie beispielsweise den Mikrobiziden zeigt das Engagement der Niederlande bei der umfassenden und integrierten Reaktion auf HIV/AIDS."
Informationen zu IPM
IPM wurde 2002 gegründet, um die Entwicklung und Zugänglichkeit von Mikrobiziden zur Verhinderung der Übertragung von HIV bei Frauen zu beschleunigen. Die Organisation arbeitet, daran so schnell wie möglich die Verbesserung der Effizienz aller Massnahmen zur Entwicklung und Bereitstellung sicherer und wirksamer Mikrobizide voranzubringen, indem sie das Screening von Substanzen, das Entwerfen optimaler Formulierungen, den Aufbau von Fertigungskapazität, Entwicklung von Studienstandorten und Durchführung von klinischen Studien vornimmt. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ipm-microbicides.org.
@@start.t1@@ Ansprechpartner:
Annmarie Leadman: Tel. +1-301-608-2221, <email-pii>@@end@@
Website: http://www.ipm-microbicides.org
ots Originaltext: International Partnership for Microbicides
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch
Pressekontakt:
Annmarie Leadman, International Partnership for Microbicides, Tel.
+1-301-608-2221, Email <email-pii>