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Aus soziologischer Sicht sind an Kriegen immer junge Männer als Einsatzkräfte im Auftrag von machtgierigen, alten Männern beteiligt. Sie entfalten sich, wenn Gesellschaften tiefe Gräben aufweisen, die sich entlang von Religionen, Ethnien, Sprachen, Ressourcen oder unterschiedlich entwickelten Kulturen bilden und allseits ohnmächtige Bürgerinnen und Bürger hinterlassen.
Beitrag von Oberst i Gst Christoph Grossmann, Präsident Kommission ASMZ
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Die SOG fordert die Respektierung der Entscheide des Parlaments zur Festlegung des Armeebudgets auf 5 Milliarden ab 2016. Mit einem Verteidigungs-Investitionsfonds muss zudem eine Lösung geschaffen werden, damit die ungenutzten Kreditreste wieder in das Armeebudget fliessen können. Weiterlesen
Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) nimmt zur Kenntnis, dass das Stimmvolk mit dem Nein zum Gripen-Fonds-Gesetz die Sicherheit der Schweiz mittel- bis langfristig empfindlich schwächt und der Luftwaffe die nötigen Mittel nicht zur Verfügung stellt, um ihre Aufgabe erfüllen zu können. Die Konsequenzen werden gravierend sein, weil die Schweiz ihre Souveränität und Neutralität nicht gewährleisten kann. Sollten auch die F/A-18 nicht ersetzt werden, würde die Schweiz ab 2025 ohne Luftwaffe, und damit ohne glaubwürdige Armee dastehen. Weiterlesen
Seien wir stolz, unabhängige Militärzeitschriften, wie die Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift (ASMZ) in der Deutschschweiz, die Revue Militaire Suisse (RMS) in der Romandie und die Rivista Militare Svizzera italiana (RMSI) im Tessin zu haben. In den digitalisierten Archiven der ASMZ, der RMS sowie der RMSI kann man nachlesen, wie kontrovers in der Schweiz regelmässig über die Armee, ihre Konzeptionen und Ausgestaltung diskutiert wurde.
Beitrag von Oberst i Gst Christoph Grossmann, Präsident ASMZ Kommission
Im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Armee (WEA) wird immer wieder der Stellenwert der Armeeaufgabe „Verteidigung“ diskutiert. Diese Diskussion ist häufig kontrovers und dreht sich rasch um die Frage der Bedrohung, der schweren Mittel oder der Kampfinfrastruktur. Selbst der Armee gegenüber grundsätzlich positiv eingestellte und bewanderte Exponenten vertreten in der Thematik zuweilen diametral entgegengesetzten Ansichten. Der Grund liegt einerseits im Begriff Verteidigung selbst und andererseits bei der Vorstellung, welche konkrete Bedrohung nach Verteidigungsfähigkeit verlangt.
Beitrag von Br Denis Froidevaux, Präsident SOG, und Oberst Thomas Hugentobler, Vorstandsmitglied SOG. Weiterlesen
Die Welt verändert sich, die Bedrohungen ändern sich! Unsere Armee muss sich weiterentwickeln und anpassen.
Mit dem Entscheid, den Finanzierungsplafond der Armee bei CHF 5 Mrd. zu fixieren, folgt der Bundesrat einer Schlüsselforderung der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG).
Mit einem deutlichen Resultat von über 70 Prozent sprechen sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger klar und deutlich für die Beibehaltung der Wehrpflicht als Modell für die Schweizer Armee aus. Weiterlesen
Der Nationalrat hat die Motion seiner sicherheitspolitischen Kommission angenommen. Sie fordert die konsequente Umsetzung des Bundesbeschlusses vom 29. September 2011 zum Armeebericht und 5 Milliarden für die Finanzierung der Armee. Damit soll das Gleichgewicht zwischen erwarteten Leistungen und der zur Verfügung stehenden Ressourcen gesichert werden.