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Inhalt:
Das Borgschiff flieht vor der Spezies 8472. Janeway meldet sich. Sie gibt an, daß die Borg sich mit ihrem Vorschlag einverstanden erklärt haben. Tuvok soll sich auf das Borgschiff beamen und mit ihr dort bleiben, um an der Technologie zu arbeiten.
Der Doktor repliziert neu angepaßte Nanosonden. Es injiziert sie in die Kims Körper. Die Behandlung ist erfolgreich.
Die Borg scheinen sich an die Vereinbarung zu halten. Sie deaktivieren sogar den Traktorstrahl. Doch plötzlich wollen sie in das Nervensystem von Janeway und Tuvok einen Neurotransceiver einpflanzen. Janeway weigert sich und schlägt vor, daß die Borg einen Repräsentanten wählen, der die verbale Kommunikation übernimmt. Daraufhin erscheint eine weibliche Borg, die sich als "Seven of Nine" vorstellt.
Spezies 8472 greift erneut an. Das Borgschiff rettet die Voyager durch ein Kamikazemanöver. Einige Borg hatten sich zuvor in den Frachtraum gebeamt. "Seven of Nine" teilt mir, daß sie an der Vereinbarung festhalten möchte und daß nun auf der Voyager die Tests durchgeführt werden müssen. Janeway wurde bei dem Angriff verletzt und verliert das Bewußtsein. Chakotay hat nun das Kommando.
"Seven of Nine" fordert, daß man ihr die Nanosonden früher aushändigt. Außerdem solle die Voyager umkehren, um ein anderes Borgschiff anzufliegen. Chakotay entschließt sich, die Allianz mit den Borg zu beenden. Er will die Borg auf einem Planeten absetzen und dann verschwinden.
"Seven of Nine" erhält vom Kollektiv die Anweisung, die Voyager in den Flüssigraum zu führen. Es gelingt ihr, indem sie sich zum Schiffscomputer Zugang verschafft und die Emitter des Deflektors neu ausrichtet. Chakotay läßt im Frachtraum einen Unterdruck erzeugen. Alle Borg außer "Seven of Nine" werden ins All geschleudert. Dennoch wird die Voyager in den Raum der Spezies 8472 gezogen. Chakotay weiß nun, daß die Borg den Krieg mit der Spezies 8472 begannen, indem sie in deren Raum eindrangen. Es bleibt nun nichts anderes übrig, als die biomolekularen Sprengköpfe zu bauen, um auf die Spezies 8472 vorbereitet zu sein.
Janeway kommt wieder zu sich und macht Chakotay Vorwürfe, sich nicht an ihre Befehle gehalten zu haben. Chakotay erkennt, daß es nicht produktiv ist, wenn er weiter mit Janeway streitet.
Es steht nun fest, daß "Seven of Nine" als Kind von den Borg assimiliert wurde. Sie war einst ein Mensch. Ihr Name war Annika Hanson.
Der Einsatz der Nanosonden ist erfolgreich. "Seven of Nine" führt die Voyager in den Normalraum zurück. Sie erfährt vom Kollektiv, daß sich die Bioschiffe zurückziehen. Nun versucht "Seven of Nine", die Voyager zu assimilieren und zapft die Steuerkonsole an. Chakotay nimmt eine kollektive Verbindung mit ihr auf und übermittelt ihr Bilder von Annika. Das lenkt "Seven of Nine" lange genug ab. B'Elanna kann die Borg mit einen Energiestoß außer Gefecht setzen. Die Voyager setzt den Kurs fort.
Kritik:
Die Fortsetzung von "Scorpion" beinhaltet alle positiven Merkmale des ersten Teils: Eine spannende Geschichte, gute Charaktermomente und erstaunliche Spezialeffekte. Beide Episoden sind das bis dahin beste Highlight der Serie. Negativ fallen nur Kims etwas zu simple Heilung und die monotonen Visionen von Kes auf. Insgesamt steht aber "Scorpion Part 2" dem ersten Teil in nichts nach.
Erfreulicherweise stellte sich bald heraus, daß der Streit zwischen Chakotay und Janeway aus dem ersten Teil nicht nur ein kurzweiliger Dialog war, sondern ein entscheidendes Handlungselement, das in "Scorpion Part 2" fortgesetzt und vertieft wurde. Erst als Janeway und Chakotay ihre Uneinigkeit überwinden, können sie die Borg überlisten. Bereits 1995 hatte Kate Mulgrew den Produzenten den Vorschlag gemacht, Chakotay in eine Situation zu bringen, in der er gegen die Befehle des Captains verstößt. Hier hat er das nicht nur getan, die Autoren haben Chakotays nachvollziehbares Handeln auch sinnvoll in die Handlung der Episode eingebaut.
Eine der großen Qualitäten von Star Trek ist der außerirdische Blick auf menschliche Selbstverständlichkeiten. "Seven of Nine" schildert ihren Eindruck folgendermaßen: "When your Captain first approached us, we suspected that an agreement with humans would prove impossible to maintain. You are erratic, conflicted, disorganized. Every decision is debated, every action questioned, every individual entitled to their own small opinion. You lack hermonie, cohesion, greatness. It will be your undoing." (dt.: Als Ihr Captain erstmals Kontakt mit uns aufnahm, vermuteten wir, daß eine Vereinbarung mit Menschen nicht einhaltbar sein würde. Sie sind launenhaft, widersprüchlich, desorganisiert. Über Entscheidungen wird debattiert, Aktionen werden hinterfragt. Jedes Individuum hat das Recht auf seine eigene unbedeutende Meinung. Es mangelt ihnen an Harmonie, Zusammenhalt, Größe. Das wird Ihr Verderben, Ihr Ruin sein.) Das zeigt recht eindrucksvoll, daß die Borg durchaus berechtigte Vorbehalte gegenüber menschlichen Individuen haben und weshalb sie Individualität für eine Schwäche halten.
Brannon Braga löste zu Beginn der fünften Staffel Jeri Taylor in der Funktion des ausführenden Produzenten ab. Braga prägte aber schon zuvor als einer der wichtigsten Autoren die Serie und verfolgte konsequent seine Vorstellung davon, wie "Star Trek - Voyager" zu sein habe: Für Braga geht es in erster Linie um optisch eindrucksvolle Abenteuergeschichten, die den Zuschauer mit viel Humor, neuen Einfällen und einer temporeichen Umsetzung bei Laune halten. Für Brannon Braga ist das die beste Basis für intelligente Unterhaltung mit philosophischen Themen und Star Trek-typischem Tiefgang.
Bragas Autorenpartner Joe Menosky gab an, daß Braga seine Arbeit oft mit einer visuellen Idee beginnt, bevor er eine Episode ausarbeitet. Nachdem Braga zusammen mit dem DS9-Autor Ron Moore das Drehbuch zu dem Kinofilm "Star Trek - First Contact" (dt.: Star Trek - Der erste Kontakt) geschrieben hatte, wollte Braga unbedingt die Borg zum festen Bestandteil von "Star Trek - Voyager" machen. Seine erste Vorstellung von "Scorpion" war die Szene, in der die Voyager von fünfzehn Borgschiffen überholt wird.
Braga machte auch den Vorschlag, einen Borg auf die Voyager zu bringen. Rick Berman hatte dann den Einfall, aus diesem Borg eine Frau zu machen, die mit ihrer Erotik für höhere Quoten sorgen könnte. Diese Absichten waren spätestens ab der Episode "The Gift" (dt.: Die Gabe) auch für den Zuschauer zu erahnen, als die Exborg erstmals in einem superengen Silberanzug zu sehen war. Die ausgeprägten Rundungen waren zweifellos als Blickfang für unaufmerksame "Zapper" gedacht. Der Anzug ähnelte interessanterweise dem hautengen Outfit, das Kes in den letzten Episoden getragen hatte.
Da entsprechende Pressefotos in den USA lange vor der Ausstrahlung der ersten Folgen veröffentlicht wurden, hagelte es heftige Proteste, freilich eher von weiblichen Fans. Braga veranlaßte das zu dem schlagfertigen Einwand, es sei auch sexistisch, eine begabte Schauspielerin oder einen neuen Charakter nur wegen der Brüste zu verurteilen. Auch Jeri Ryan nahm es mit Humor. Sie meinte, es gäbe schlimmere Beschimpfungen als das Wort Sexbombe.
Joe Menosky erging es aber eher wie den allermeisten Trekkern, die beim ersten Anblick von "Seven of Nine" im Silberkostüm an einem Stirnrunzeln nicht vorbeikamen. Er gab auch öffentlich zu, er habe zunächst das Gefühl gehabt, das Kostüm sei ein wenig übertrieben, denn es wirke wie aus einer anderen Serie oder aus einem anderen Genre. Das Silberkostüm, das teilweise so aussah, als sei es irgendwie mit Luft aufgepumpt, verschwand jedoch sehr schnell und wurde durch ein weitaus weniger "radikales" braunes Kostüm ersetzt. Später wechselten die Farben zusätzlich zwischen blau, dunkelrot und lila, wobei "Seven of Nine" seltsamerweise innerhalb einer Episode nie zwei unterschiedliche Farben trug.
Ob man nun das Outfit schätzt oder nicht, man darf es nun wirklich nicht derart überbewerten. Wer hier in das große Sexismus-Geschrei verfällt, der sollte sich Star Trek mal genauer ansehen. In Star Trek sind Frauen in gewagten Kostümen die große Neuheit nun wahrlich nicht. Ein muskelbepackter Silvester Stallone, der einen ganzen Film über halbnackt und schweißglänzend durch die Gegend keucht, ruft unter weniger muskulösen Männern schließlich auch keine Empörung hervor. Frauen, die mit dem hautengen Kostüm Probleme haben, sollten sich daher die Frage stellen, ob das Problem wirklich bei Sevens Kostüm und nicht vielleicht bei ihnen selbst liegt, wenn sie die Betonung von Körperlichkeit bei einer besser aussehenden Frau zum frauenfeindlichen Tabu erklären. Dies soll hier keine Abhandlung über eine vielleicht falsch verstandene Frauenemanzipation werden. Ein starkes Selbstbewußtsein zeichnet sich aber wohl eher darin aus, zum eigenen Aussehen zu stehen, auch wenn manchen weiblichen (und natürlich auch männlichen) Trekkern in der Tat eher zu empfehlen ist, auf Star Trek-Conventions nicht ausgerechnet in einem "Seven of Nine"-Kostüm zu erscheinen.
Rückblickend erwies sich die Figur "Seven of Nine" als das bedeutsamste Ereignis dieses Zweiteilers. Seit dem Auftritt der Superintrigantin Alexis Carrington in dem Finale der ersten "Denver Clan"-Staffel konnte wohl kein Serienneuzugang von sich behaupten, eine ähnliche Auswirkung auf den Kurs einer Serie genommen zu haben wie "Seven of Nine". Nachdem sie sich mit den eigentümlichen Worten "Seven of Nine - tertiary adjunct of unimatrix zero-one" (dt.: Seven of Nine - terziäres Attribut von Unimatrix Null Eins) vorgestellt hatte, begann in "Star Trek - Voyager" die "Seven of Nine"-Ära. Die Exborg wurde nicht nur schnell zum Favoriten vieler Fans, sie wurde offensichtlich auch Liebling der Autoren, die sich regelrecht darum rissen, Geschichten über "Seven of Nine" zu schreiben.
"Seven of Nine" verlieh der Serie genau das, was die Macher mit der "Figur" bezweckt hatten: Mehr Erotik, aber auch vor allem mehr Pep, mehr Witz und vor allem mehr kurzweilige Wortgefechte. Um schließlich auch den letzten Rest der sich anbietenden Zweideutigkeiten auszuschöpfen: Der immer wieder vorgebrachte Vorwurf, "Star Trek - Voyager" habe ausschließlich flache Charaktere, konnte nach "Seven of Nine" beim besten Willen nicht mehr aufrecht erhalten werden.
Das Erscheinungsbild von "Seven of Nine" wurde in den Episoden nie thematisiert. Im Gegenteil, die Autoren gaben sich außerordentliche Mühe, aus "Seven of Nine" einen ausgesprochen vielschichtigen und würdevollen Charakter zu machen. Der Vorwurf, es sei der einzige Daseinszweck von "Seven of Nine", gut auszusehen und zur Stärkung der Quote neben den denkfähigen, aber zahlenmäßig offenbar zu wenigen Zuschauern auch ein paar Dummköpfe vor den Bildschirm zu locken, wurde durch eine Fülle an intelligenten Drehbüchern um und mit "Seven of Nine" schnell entkräftet.
Eine weibliche Exborg wäre vor einigen Jahren wohl noch nicht möglich gewesen. 1991 wollte der Pocket Verlag den Roman "Vendetta" von Peter David veröffentlichen. Dieser Roman handelt unter anderem von einer Borg-Frau, die vom Kollektiv getrennt wird. Gene Roddenberrys Büro lehnte die Idee ab mit der Begründung, es existiere keine weiblichen Borg, da die Borg, wie Q in der TNG-Episode "Q Who" (dt.: Zeitsprung mit Q) erklärt hatte, geschlechtslos sind. Als der Pocket-Verlag aber die Handlung nicht ändern wollte, wurde er dazu verpflichtet, den Hinweis abzudrucken, daß diese Handlung nur eine Interpretation des Autors zum Star Trek-Universum sei und daß sie in einigen Aspekten von Roddenberrys Universum abweicht. Kurz darauf erschien aber bereits die TNG-Episode "I Borg" (dt.: Ich bin Hugh), in der ein Borg mehrfach als "Junge" bezeichnet wurde.
Die Idee für die Exborg-Figur war Brannon Braga schon vor dem ersten Teil gekommen. Um sich aber bei der Auswahl der Schauspielerin mehr Zeit nehmen zu können, ließ man sie erst im zweiten Teil auftreten. Die Sommerpause wurde daraufhin genutzt, um nach einer geeigneten Darstellerin zu suchen. Mit der ausdrucksstarken, energiegeladenen und sehr sympathischen Jeri Ryan landeten die Produzenten schließlich einen absoluten Glückstreffer.
Jeri Taylor meinte zur neuen Darstellerin Jeri Ryan: "Ja, sie ist, um das Offensichtliche vorwegzunehmen, atemberaubend schön. Jedoch, und das ist selten bei denen, die gut aussehen, ist sie auch eine bemerkenswerte Schauspielerin, sie ist in die Rolle hineingewachsen. Sie hatte keine Ahnung, was ein Borg ist, und sie stellte eine Milliarde Fragen und sah sich einige Episoden an. Sie fühlte sich noch immer sehr unsicher und sie wußte nicht, ob sie diese Rolle würde tragen können. Wir waren uns sicherer als sie. Sie hat eine unglaubliche Stärke. Sie sieht sehr zerbrechlich und ätherisch aus. Aber sie stand Janeway, Tuvok und Chakotay gegenüber, und die Intensität, die sie vermittelte, war erstaunlich. Es hat uns einfach umgehauen." (PsiPhi)
Ethan Phillips (Neelix) meinte: "Jeri Ryan ist wirklich eine Bombe. Ihr Anzug ist sehr eng. Wäre er noch enger, würde sie es nicht überleben. Ihr Outfit sieht aus, als wäre es gestreckter Asphalt."
Jeri Ryans Kostüm machte auch aus einem anderen Grund Schlagzeilen. Da das Borgkostüm so eng war, bekam sie so schwer Luft, daß ihr schließlich schwarz vor den Augen wurde, so daß man ihr Sauerstoff verabreichen mußte. Nachdem das von der Presse entsprechend aufgebauscht wurde, war Jeri Ryan in vielen Interviews damit beschäftigt, die Geschichte wieder richtig zu stellen. Sie meinte: "Ich muß hier mal einiges klarstellen. Ich habe einige Interviews von mir gelesen, und so wie es immer dargestellt wird, könnte man den Eindruck bekommen, die Produzenten würden immer mit Peitschen dastehen und sagen: 'Los, du zwängst dich in das Kostüm und leidest!' Das ist natürlich nicht der Fall. Ja, ich bekam Sauerstoff. Und es geht mir gut. Aber sie haben, als es Probleme gab, sofort gefragt, was man tun könne, um sie zu lösen. Das hat nichts mit dem silbernen Kostüm zu tun, es war nur das Borgkostüm."
Joe Menosky erklärte in einem Interview, eines von Roddenberrys Prinzipien war es, Figuren zu entwerfen, deren einfache Struktur über eine Menge an Potential verfügt. So war Data mit seinem Wunsch, ein Mensch zu werden, im Grunde Pinocchio. Nach diesem Vorbild sollte auch "Seven of Nine" konstruiert werden. Brannon Braga meinte, daß Janeway einen Spock oder Data an ihrer Seite brauchte, und das wurde nun "Seven of Nine". Also spielten die Autoren mit vielen Möglichkeiten: "Seven of Nine" als Drogensüchtige, die eine Entziehungskur durchmacht (diese Droge wäre das Kollektiv gewesen), oder als jemand, die sich aus einer religiösen Sekte befreit hat. Doch das alles klang zu negativ. Dann entwickelten die Autoren das Konzept des Wolfskindes. Ein Kind, das von Wölfen großgezogen wurde und das nun in die menschliche Gesellschaft zurückkehrt.
DS9-Autor Robert H. Wolfe konnte sich auch einen seiner typisch humorvollen Kommentare nicht verkneifen: "Als ich (gegen Ende der fünften Staffel) die Serie verließ, gab es Pläne, Nog zu töten und ihn durch einen wirklich strammen Borg-Typen mit einem engen Lendenschurz zu ersetzen. Ich glaube aber, die Idee wurde erst einmal auf Eis gelegt. Ich bin nicht sicher, warum!" (Trekweb)
Jeri Ryan wurde gleich zu Beginn der Dreharbeiten ein Streich gespielt, und zwar gaukelte ihr Robert Duncan McNeill vor, er und Robert Beltran seien einander verhaßt und die Arbeitsatmosphäre sei deswegen eine Katastrophe.
Die Eröffnungscredits haben sich geändert. Dort steht nun: Starring: Kate Mulgrew as Captain Kathryn Janeway. Also Starring: Robert Beltran as Chakotay, Roxann Dawson as B'Elanna Torres, Robert Duncan McNeill as Tom Paris, Ethan Phillips as Neelix, Robert Picardo as The Doctor, Tim Russ as Tuvok, Jeri Ryan as Seven of Nine, Garrett Wang as Harry Kim. Wie man sieht, ist Jeri Ryan neu hinzugekommen, dafür fehlt Kes-Darstellerin Jennifer Lien, die in den ersten zwei Episoden der vierten Staffel als Gaststar geführt wird. Seltsamerweise sind die ganzen Rangstufen verschwunden, nur Janeway wird noch als Captain bezeichnet. Das war übrigens bereits im Pilotfilm so, wurde dann aber geändert.
Eine längere Szene, die "Seven of Nine" als Kind mit ihren Eltern zeigt, wurde aus Zeitgründen entfernt und in der Episode "The Raven" nachgeholt. Hier war nur ein kurzer Ausschnitt dieser Szene zu sehen.
In den USA war "Scorpion" ein eindrucksvoller Quotenerfolg für den Sender UPN. 10,3 Millionen Zuschauer verfolgten die Premiere der vierten Staffel, ein neuer Rekord für die Serie. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, daß "Star Trek - Voyager" stets die erfolgreichste Serie von UPN war und ist. An eine Absetzung war zu keinem Zeitpunkt auch nur zu denken. Anderslautende Gerüchte sind nach wie vor nicht mehr als sinnlose Panikmache oder Wunschdenken von Gegnern der Serie.
In der deutschen Version wurde "Seven of Nine" nicht mit "Sieben von Neun" übersetzt, damit die Figur später "Seven" und nicht "Sieben" genannt werden konnte. Die Entscheidung des Übersetzers ist sicher nachvollziehbar, obwohl es natürlich merkwürdig ist, daß die Borg simple Zahlen plötzlich nicht auf Deutsch sondern auf Englisch aussprechen.