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Nach zwei Monaten der Unklarheit ist seit gestern klar
, dass HP die PC-Sparte behalten wird. Die Personal Systems Group (PSG) wird nun also weder verkauft noch ausgegliedert. Aufgeteilt werden nun aber die operativen Aufgaben. Wie HP-CEO Meg Whitman in einem Interview sagte, soll Executive Chairman Ray Lane gewisse Aufgaben übernehmen.
Demnach ist Whitman für Führungsaufgaben sowie für das Hardware-Business zuständig. Lane hingegen der oberste Verantwortliche für Software und Technologie-Services tragen. Allerdings handelt es sich bei dieser Lösung nicht um eine Doppelspitze, wie sie etwa bei SAP gut zu funktionieren scheint, denn Lane hat bei HP ein Pensum von nur 30 Prozent. Die meiste Zeit ist er für den Investor Kleiner Perkins Caufield & Byers unterwegs.
Whitman und Lane haben ihre Funktionen bei HP am 22. September übernommen, nachdem der vorherige CEO Leo Apotheker nach weniger als einem Jahr an der Spitze von HP gehen musste. Apotheker hatte unter anderem vorgeschlagen, die PC-Sparte abzustossen. Laut US-Medien hatte Whitman nur unter der Voraussetzung den Job angenommen, dass Lane zum Executive Chairman, also operativ tätiger Verwaltungsratspräsident, werden würde.
Tablets ja, aber nicht jetzt
HP hatte im August bekannt gegeben, künftig keine Tablets mit WebOS produzieren zu wollen. Doch wie HP in den letzten Wochen mehrfach betont hat, will man aus dem Tablet-Geschäft an sich nicht aussteigen. So ist etwa ein HP-Tablet mit Windows 8 denkbar. Wie es mit dem durch die Palm-Übernahme hinzugekauften WebOS weitergeht, ist noch unklar. (mim)