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86'559 Babys wurden im vergangenen Jahr in der Schweiz geboren. Das sind so viele wie seit 20 Jahren nicht mehr, wie die «Schweiz am Sonntag» berichtet. Ein Grund für den Anstieg ist laut der Zeitung die Demografie. Die Töchter der Babyboomer sind heute diejenigen, die Kinder bekommen können: So gibt es derzeit mehr Frauen zwischen 26 und 36 Jahren.
Mit einem Durchschnitt von 1,77 Kinder pro Frau liegt Appenzell Innerrhoden schweizweit an der Spitze, Basel-Stadt als Schlusslicht kommt auf 1,37 Kinder. Im Kanton Thurgau sind es 1,6 Kinder pro Frau, abgeschlagen ist der Kanton St.Gallen mit 1,54 Kinder pro Frau und zu den Schlusslichtern gehört Graubünden mit 1,48 Kindern pro Frau.
Gemessen nach Herkunftsländern der Mütter stehen Norwegerinnen mit 2,7 Kindern an der Spitze, während Schweizerinnen mit 1,4 Kindern im unteren Teil der Tabelle zu finden sind.
Ein Grund weshalb im ländlichen Appenzell die Geburtenrate so hoch ist, hat mit dem eher traditionellen Rollenverständnis zu tun, hier bleiben Mütter nach der Geburt öfters zu Hause und brauchen keine Fremdbetreuung zu suchen oder zu finanzieren. Ausserdem ist Nachwuchs oftmals eine Garantie für den Fortbestand der Familienbetriebe, wie die Schweiz am Sonntag schreibt.