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Der führende Bewerber um die republikanische Kandidatur bei der US-Präsidentschaftswahl, Mitt Romney, und Amtsinhaber Barack Obama haben sich vor den am heutigen Dienstag anstehenden Vorwahlen einen ersten Schlagabtausch geliefert.
Beide schienen dabei fest davon auszugehen, dass Romney im November als Herausforderer von Obama zur Präsidentenwahl antritt. In einem in fünf Staaten gesendeten Wahlkampfspot im Fernsehen griff Obamas Wahlkampfteam Romney erstmals namentlich an. Dieser sei für Steuererleichterungen für die grossen Ölkonzerne und gegen erneuerbare Energiequellen.
Romney warf Obama dagegen vor, er stehe für eine überbordende Regierung, die zu viel Geld ausgebe. Seine republikanischen Gegenkandidaten behandle er, als spielten sie keine Rolle mehr.
Nachdem etwa die Hälfte der Vorwahlen vorbei sind, kann Romney auf 54 Prozent der schon vergebenen Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag im August zählen. Sein grösster Konkurrent, Rick Santorum, kam bislang auf 27 Prozent.
Mit den Abstimmungen am Dienstag wird Romney seinen Vorsprung wohl weiter ausbauen können. Santorum wollte nur im umkämpften Staat Wisconsin antreten. In Maryland und im Hauptstadtbezirk Washington D.C. tauchte sein Name nicht auf den Stimmzetteln auf.
Am Dienstag standen 95 Delegiertenstimmen zur Verteilung an, 42 davon in Wisconsin. In Maryland und in der US-Hauptstadt kann Romney wohl mit einem guten Ergebnis rechnen.
Das gesamte Wochenende durch absolvierte Romney Wahlkampfauftritte im Industriestaat Wisconsin. Der nächste Schritt werde dort getan, sagte er seinen Zuhörern am Montag. "Ich brauche euch und eure Stimme. Holt eure Freunde", forderte er sie auf.
SDA-ATS