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Der US-Dollar startete die Woche mit festen Notierungen, da die Anleger den Trump-Sieg als positiv für die US-Wirtschaft auslegen.…..
Swissquote Europe Ltd
Im G10-Komplex ist der Greenback am stärksten gegen den japanischen Yen gestiegen, der um 0,80% einbrach. Der USD/JPY testet aktuell den Widerstand bei 107,49 (Hoch vom 21. Juli). Die BoJ hat verzweifelt nach einer Lösung zur Schwächung des Yen gesucht, es sieht so aus, als würde der “Trump-Effekt” seinen Job gut machen.
Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass der Effekt kurzfristig sein wird, da der designierte Präsident das Weise Haus nicht vor Mitte Januar übernimmt.
Die europäische Einheitswährung fiel am Montag weiter und erreichte 1,0773, den niedrigsten Wert seit dem 7. Januar. Die Marktteilnehmer gehen nicht von einer Beschleunigung des Straffungspfads der Fed aus, da Trumps Infrastrukturpläne die Inflation und das Wachstum ankurbeln sollten. Nachdem der EUR/USD nach den Ergebnissen der US-Wahl 1,13 erreicht hatte, ist er anschließend umgehend um 4,65% eingebrochen. Die gesamte US-Renditekurve verzeichnete Aufschläge, und die Renditen der von der Geldpolitik abhängigen zweijährigen Staatspapiere erreichten 0,98%, den höchsten Wert seit März dieses Jahres. Das lange Ende der Kurve beschleunigte sich schneller als das kurze Ende. Angetrieben von festeren Inflationserwartungen stiegen die zehnjährigen Renditen auf 2,23%, während die dreißigjährigen Renditen von 2,55% auf 3,02% zulegten.
An den Aktienmärkten zeigten sich die asiatischen Regionalmärkte am Montag allgemein durchwachsen, da die Aussichten einer Trump-Präsidentschaft nicht für alle asiatischen Länder dieselben Konsequenzen hat. Der japanische Nikkei ist 1,71% gestiegen. Der Shanghai Composite und der Shenzhen Composite auf dem chinesischen Festland notieren um jeweils 0,45% und 0,30% fester. Weiter im Süden war die Stimmung etwas missmutig, da die Aussichten auf strengere Handelsvorschriften mit der weltweit größten Wirtschaft die Risikobereitschaft der Anleger belasteten. Die südkoreanischen Aktien sind 0,51% gefallen, da sich die politische Krise verstärkt. In Thailand ist der SET 1,12% gefallen, und der ICI in Indonesien 1,86%.
In Europa sind die Aktienfutures freundlich, was eine höhere Eröffnung vermuten lässt. Der DAX notiert 0,98% besser, der französische CAC 0,94% und der SMI 1,13%. Der EUR/CHF ist aufgrund der allgemeinen EUR-Schwäche ebenfalls im Rückwärtsgang. Das Währungspaar testet nun das wichtige Niveau bei 1,07. Dies sollte die Wahrscheinlichkeit einer SNB-Intervention erhöhen, da das Niveau von 1,07 überwiegend als impliziter Boden angesehen wird, den die SNB verteidigen will.
Quelle: AdvisorWorld.ch