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Der Nationalfeiertag wird in Indien jedes Jahr mit einem mehr als fünf Kilometer langen Zug begangen – einer Mischung aus der Zurschaustellung militärischer Macht und kultureller Vielfalt.
Als erster US-Präsident hat Barack Obama in Indien den Feierlichkeiten zum Tag der Republik beigewohnt. Er nahm am Montagmorgen gemeinsam mit der First Lady Michelle Obama auf der Tribüne an der «Strasse der Herrscher» in Neu Delhi Platz.
Am 26. Januar 1950 war die Verfassung Indiens in Kraft getreten. Der Nationalfeiertag wird jedes Jahr mit einem mehr als fünf Kilometer langen Zug begangen – einer Mischung aus der Zurschaustellung militärischer Macht und kultureller Vielfalt. Die Einladung an Staatschefs gehört zu den höchsten Auszeichnungen, die Indien vergibt. Er fühle sich «tief geehrt», sagte Obama am Vorabend.
Zur Parade kamen rund 100'000 Menschen, die mehrere Sicherheitsringe passieren mussten. Tausende Soldaten marschierten die Prachtstrasse entlang, viele ritten auf Pferden oder Kamelen. Obama würdigte mit erhobenem Daumen eine Stuntshow von Motorradfahrern, die eine Menschenpyramide bildeten.
Indien feierte auch sein breites Waffenarsenal – diesmal wurden wegen Obamas Besuch vor allem im Land entwickelte Raketen sowie Rüstungsimporte aus den USA gezeigt. Über den Köpfen der Zuschauer knatterten aber russische Helikopter – eine Erinnerung daran, dass Russland über Jahrzehnte der Hauptwaffenlieferant Indiens war. In den vergangenen Jahren wandte sich Neu Delhi bei Rüstungsimporten zunehmend den USA zu.