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Die «Enquête photographique vaudoise» fördert 2021 zwei Foto-Projekte mit je 20’000 Franken. Einerseits das Projekt von Sarah Carp, die eine poetische Reise in das Land der Musikdosen und -Automaten vornimmt. Andererseits die Dokumentation von Thomas Brasey über die «Nouvelle Compagnie des Brigands du Jorat», eine Vereinigung, die die Schönheit und Bräuche des Jorat schützt.
Wie die Abteilung für Kultur des Kanton Waadt schreibt, habe die erste Ausschreibung zur «Enquête photographique vaudoise» grosses Interesse geweckt. 47 Bewerbungen seien für das einjährige Mandat eingegangen. Angesichts der hohen Qualität dieser Bewerbungen und der Schwierigkeiten, mit denen die Welt der professionellen Fotografie im Waadtland derzeit konfrontiert seien, haben die Verantwortlichen beschlossen, dieses Jahr zwei Projekte mit einem Gesamtbetrag von 40’000 Franken zu unterstützen.
Das neue Förderprogramm des Kantons soll die Förderung des zeitgenössischen künstlerischen Schaffens mit der Dokumentation des immateriellen Erbes des Kantons verbinden. Die Projekte müssen von professionellen Waadtländer Fotografinnen und Fotografen durchgeführt werden, die seit mindestens drei Jahren im Kanton tätig oder seit mindestens fünf Jahren dort wohnhaft sind. Die Projekte müssen sich ausserdem mit einer Tradition befassen, die Inventar des immateriellen Waadtländer Kulturerbes aufgeführt ist.