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Der Prozess gegen den Zahntechniker, der in Biel Menschen wegen unsachgemässer zahnmedizinischer Behandlung schwer geschädigt haben soll, ist am Dienstag unterbrochen worden. Der Angeklagte erschien nicht zur Einvernahme.
Sein Anwalt sagte am Dienstagmorgen vor dem Regionalgericht Berner Jura-Seeland, noch am Montagabend habe er mit dem Mann den weiteren Verlauf des Prozesses besprochen. Schon damals habe der Zahntechniker gesagt, er fühle sich nicht gut. Am Dienstagmorgen habe er ihn dann nicht mehr erreicht.
Gerichtspräsident Markus Gross gab danach bekannt, er habe einen Anruf von der Polizei erhalten. Sie habe ihm gesagt, beim Angeklagten sei eine «Intervention» nötig gewesen und der Mann habe ins Spital gebracht werden müssen. Gross unterbrach deshalb den Prozess bis Dienstagnachmittag.
Der Prozess gegen den Zahntechniker hatte am Montagmorgen begonnen. Mehrere Kläger und Zeugen belasteten den Mann. Zwei Klägerinnen erzählten teilweise unter Tränen, wie sie nach zahnärztlichen Behandlungen durch den Mann Schmerzen litten. Sie mussten sich in der Folge Nachbehandlungen unterziehen. (sda)