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Es wird erzählt, dass die Nonne Ng Mui durch das Beobachten von Tieren, die Bewegungen der Schlange und des Kranichs in das Wing Chun System aufnahm. Sie selber lernte im Kloster bereits schon andere Kung Fu Stile zu beherrschen.
Die Schlange ist das flexibelste aller Tiere. Sie setzt diese Flexibilität in fliessenden Bewegungen ein, um ihren Gegnern auszuweichen, sie zu fesseln und mit präzisen Schlägen auf verwundbare Ziele zu beenden. Die Schlange geht nie direkt auf den Gegner los, sondern lenkt die Kraft subtil um, während sie sich nach innen drückt, um weitere Angriffe zu ersticken und zu verhindern.
Der Kranich hat lange, flexible Gliedmassen und ist leichtfüssig. Seine herausragendste Eigenschaft ist sein Gleichgewicht. Er zieht es vor, Gegner auf Distanz zu halten und nutzt seine langen Beine und die anmutigen Bewegungen seiner Flügel, um auszuweichen und den Gegner in Schach zu halten. Wenn es aus nächster Nähe nötig ist, setzt der Kranich scharfe Schnabelhiebe auf verwundbare Ziele ein und schlägt mit seinem harten Kopf zu, um einen Angreifer zu vertreiben.