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Wenn ich ein "Buch" welches aus diversen InDesign 2.0.2 Dokumenten (alle CMYK) besteht komplett ausdrucken möchte, erhalte ich folgende Meldung:
"Ihre Dokumente verfügen u. U. über unterschiedliche Quellfarbprofile, wodurch eine unerwartete Ausgabe entsteht. Hilfe zum erstellen eines Farbmanagement-Workflows finden Sie im InDesign-Handbuch."
Das Farbmanagement ist in allen Dokumenten deaktiviert. Beim Bildimport habe ich das Farbmanagement jeweils auch deaktiviert (allerdings sind es sehr viele Bilder, kann also auch mal vergessen worden sein). Im Handbuch und im Internet habe ich nirgends etwas gefunden zum Thema "Quellfarbprofile".
Schlussendlich schicke ich die Daten als PDF, optimiert mit dem Distillerprofil von Haeme, an die Druckerei.
Was habe ich nun zu befürchten? Wo steckt der Wurm drin?
Es eilt natürlich, was sonst. :-) Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe.
Chris
(Dieser Beitrag wurde von Macforever am 27. Apr 2005, 14:57 geändert)
Das alle Bilder, die nicht schon im Ausgabefarbraum vorliegen, später in den Farbraum gewandelt werden, der im Output-Intent der PDF/X-datei steht. Bei den Ulrich-Media-Joboptions wäre das dann EuroScale v2. Auf alle Fälle kannst du nicht vorraussagen, wie dein endgültiges Druckergebnis mal aussehen wird, möglicherweise werden einige der Bilder gedruckt ganz anders aussehen, das kommt darauf an, wie gut sich die Farbräume der Bilder auf das Ausgabeprofil umrechnen lassen und wie das geschieht (Rendering Intent).
Du lebst also mit einem hohen Risiko. Wenn du einen einigermaßen aussagekräftigen Monitor hast, dann wär dir schon sehr geholfen, wenn du dir die einzelnen Bilder schonmal anguckst, wie sie aussehen, nachdem du sie in das Profil konvertierst, daß im Output-Intent steht. Besser wäre ein gedrucktes Proof.
Handelt es sich um CMYK- oder RGB-Daten? Oder gemischt?
Es handelt sich ausschlisslich um CMYK-Daten. Allerlei verschiedene Bildformate und ausserdem dutzende, geprüfte PDF-Files (Anzeigen). Ich habe auf diese Weise auch schon erfolgreich einige ca. 200 Seiten umfassende "Bücher" (Buyers Guides) im A4-Format produziert, immer mit zufriedenstellendem Ergebnis und ohne diese ominöse Fehlermeldung. Meine CRT-Monitore (Eizo + Apple) wurden, so gut es eben möglich ist, "von Hand" kalibriert. Die Vorschau entspricht somit ungefähr der Wahrheit.
Ich verstehe nun immer noch nicht genau, was diese Fehlermeldung zu bedeuten hat.
Ich könnte zu Testzwecken mal den Prefligt von InDesign fliegen lassen. Auf diese Idee bin ich noch gar nicht gekommen, denn normalerweise erledige ich die endgültige Prüfung des kompletten, für den Druck optimierten PDF-Files mit PitStop (InDesigns Preflight 2.0 kann Bilder in importierten PDF-Files nicht wirklich prüfen).
Werde ich heute also mal austesten. Für alle zwischenzeitlichen Erklärungsversuche bin ich weiterhin dankbar.
(Dieser Beitrag wurde von Macforever am 28. Apr 2005, 01:16 geändert)
Ich konnte das Problem eingrenzen. Das Problem verursacht scheinbar das letzte Dokument des "Buches". Sobald dieses auch ausgewählt ist für einen Druckjob erscheint die besagte, mich verunsichernde Fehlermeldung. Das Farbmanagement ist nicht aktiviert und Bilder sind auch keine Bilder platziert.
Es wird immer besser! Ich habe zu Testzwecken das letzte "Kapitel" aus dem "Buch" gelöscht und durch ein neu erstelletes und leeres InDesign-Dokument ersetzt. Die Fehlermeldung (beim drucken des letzten Kapitels in kombination mit einem der übrigen Kapitel) dürfte nun nicht mehr erscheinen, tut sie aber!
Das beruhigt mich nun ein wenig. Der Fehler scheint die Fehlermeldung selbst zu sein.
Ist InDesign 2.0.2 mit 11 Kapiteln einfach überfordert? Oder wie könnte man dieses Phänomen sonst erklären?