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Jemen steht nach fast zwei Jahren Krieg vor einer Hungersnot. Im ganzen Land sterben die Kinder, wie der UNO-Koordinator für humanitäre Hilfe in dem Land, Jamie McGoldrick, am Freitag in Genf sagte.
Für mehr als die Hälfte der 28 Millionen Jemeniten sei die Versorgung mit Nahrungsmitteln nicht gesichert, sieben Millionen seien akut von Hunger bedroht.
Erschwert wird die Lage dadurch, dass die grossen Getreidehändler den Import von Weizen wegen Finanzierungsproblemen infolge der chaotischen Situation der Notenbank Jemens eingestellt hatten.
Nach Informationen der Vereinten Nationen (UNO) sind in Jemen acht von zehn Kindern unterernährt. Alle zehn Minuten stirbt eines an vermeidbaren Krankheiten. Die UNO schätzt, dass 18.8 Millionen Menschen in dem Land humanitäre Hilfe benötigen.
In Jemen führt eine von Saudi-Arabien angeführte Militärallianz Krieg gegen die Huthi-Milizen. Saudi-Arabien will mit seiner Hilfe für den gestürzten Präsidenten Abd-Rabbu Mansur Hadi den Einfluss von Iran in der Region zurückdrängen.
(sda/reu)
Meilenstein im Kampf gegen Diskriminierung: Der US-Kongress hat ein Bundesgesetz zum Schutz gleichgeschlechtlicher Ehen verabschiedet. Das Repräsentantenhaus stimmte am Donnerstag mit überparteilicher Mehrheit für den Entwurf. Zuvor hatte schon der Senat zugestimmt. Nun muss US-Präsident Joe Biden noch unterzeichnen. US-Vizepräsidenten Kamala Harris sprach von einem «historischen Tag».