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Die Versorgung mit Trinkwasser ist für den Menschen überlebensnotwendig. Täglich sollten mindestens 1,5 Liter ungesüsste Getränke aufgenommen werden. In der Schweiz wird die Bereitstellung von Trinkwasser durch rund 3000 Wasserversorgungs-Anlagen gewährleistet. Die Verantwortung zur Sicherstellung liegt bei den Kantonen, welche den Versorgungsauftrag oftmals an die Gemeinden delegieren.
Da Wasser so wichtig ist, wird im Hinblick auf eine schwere Mangellage bereits heute vorgesorgt. Die Verordnung über die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in Notlagen sieht vor, dass jeder Betreiber einer Wasserversorgungs-Anlage in Notlagen fähig sein muss, ab dem vierten Tag 4 Liter und ab dem sechsten Tag 15 Liter pro Person und Tag an Trinkwasser zu liefern. In den ersten drei Tagen muss jeder Bürger für sich selber sorgen. Da viele Haushalte nicht über den empfohlenen Notvorrat von 6 x 1,5 Litern in Mineralwasserflaschen verfügen, hat der „Schweizerische Verband der Mineralquellen und Soft-Drink-Produzenten“ auf Initiative des BWL Massnahmen vorbereitet, um in Notlagen rasch Trinkwasser in Flaschen liefern zu können.
Die Verordnung über die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in Notlagen (VTN, SR 531.32) ist seit 1. Januar 1992 in Kraft. Die Verordnung beschreibt die Massnahmen, welche Kantone und Wasserversorgungen zu ergreifen haben, um in einer Notlage die Trinkwasserversorgung in vorgegebenem Umfang aufrechterhalten zu können.
Ziel ist es, die Trinkwasserversorgung in akuten Notlagen sicherzustellen. Mit dem Vollzug sind das BAFU, die Kantone und die Wasserversorgungen betraut.