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Es sei mit der Bestattung von rund 180 bereits verwesenden Körpern sowie kürzlich gestorbener Patienten in einem der Innenhöfe der Schifa-Klinik begonnen worden, teilte der Sprecher des Gesundheitsministeriums in Gaza am Dienstag mit. Die Aussagen liessen sich nicht sofort unabhängig überprüfen. Um das Krankenhaus gibt es heftige Gefechte zwischen israelischen Soldaten und palästinensischen Extremisten.
Am Montag hatte das UN-Nothilfebüro OCHA unter Berufung auf das Gesundheitsministerium der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland noch von rund 100 Leichen auf dem Gelände des Schifa-Krankenhauses berichtet, die nicht beerdigt werden konnten. Laut Gesundheitsministerium waren bis Montag sieben Neugeborene nach dem Abschalten der Sauerstoffgeräte gestorben. Das Fehlen von Treibstoff habe insgesamt zum Tod von 34 Patienten geführt, hiess es. Auch diese Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen.
Das grösste Krankenhaus im Gazastreifen ist entgegen den Angaben von palästinensischen Behörden vom Wochenende nicht ausser Betrieb, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstag in Genf mitteilte. Trotz Stromausfalls und Angriffen versuche das Personal im Schifa-Krankenhaus alles in seiner Macht Stehende, um rund 700 verbliebene schwer kranke Patientinnen und Patienten zu versorgen, sagte die Sprecherin der WHO unter Bezug auf lokale Gesundheitsbehörden. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden seien 20 Menschen gestorben.