Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03507.jsonl.gz/95

Stöbern Sie in den Artikeln und entdecken Sie neue Perspektiven!
Les peptides natriurétiques, le Brain Natriuretic Peptide (BNP) et le N-terminal pro- Brain Natriuretic Peptide (NT-proBNP), sont sécrétés par les ventricules cardiaques lors d’un étirement des cardiomyocytes. L’insuffisance cardiaque est la principale cause d’élévation du BNP/NT-proBNP, mais plusieurs autres pathologies induisent également leur augmentation. Il est actuellement recommandé de doser le BNP ou le NTproBNP lors de toute dyspnée aigue, y compris si le diagnostic de décompensation cardiaque est fortement suspecté, afin d’orienter le diagnostic entre une cause cardiaque ou non cardiaque. Il est également proposé de doser les peptides natriurétiques à la résolution de l’insuffisance cardiaque aigue car ils ont une valeur pronostique sur la mortalité. U ne réduction d’au moins 30% entre l’admission et la sortie indique un pronostic favorable.
Ein 90-jähriger Patient stellte sich mit einer akuten Exazerbation von chronischen lumbalen Schmerzen vor. Der Rückenschmerz bestand seit einem Sturz vor 10 Monaten, führte aber innerhalb weniger Tage zu einer Immobilisierung des Patienten. Es war zu keinem neuen Trauma gekommen. In der körperlichen Untersuchung präsentierte sich der Patient hämodynamisch stabil und afebril, es bestand eine Klopfdolenz im Bereich des Sakrums. Neurologische Ausfälle konnten nicht nachgewiesen werden. Im Labor waren die Entzündungswerte erhöht.
Ein CT der lumbalen Wirbelsäule und des Beckens ergab entzündliche und erosive Veränderungen im L5/S1-Segment, sowie eine alte Sakrumfraktur, wahrscheinlich assoziiert mit dem Sturz vor 10 Monaten (Abbildung 1). Zur weiteren Abklärung der entzündlichen Veränderungen wurde ein MRI der LWS durchgeführt, hier zeigte sich eine ausgeprägte Kontrastmittelaufnahme im Bandscheibenfach LWK5/SWK1, vereinbar mit einer akuten Spondylodiszitis (Abbildung 2). Im Zusammenhang mit den erhöhten Entzündungswerten (Abbildung 3) vermuteten wir eine infektiöse Genese. Allerdings konnten wir diesen Verdacht weder mit einer CT-gesteuerten, noch mit einer offenen Biopsie bestätigen.
Der klinische Zustand des Patienten verschlechterte sich weiter unter empirischer antibiotischer Therapie (Amoxicillin-Clavulansäure), die nach Abschluss der Biopsien eingeleitet wurde. Zudem entwickelte der Patient eine schmerzhafte Schwellung des linken Kniegelenks. Eine septische Arthritis erschien uns unter antibiotischer Therapie sehr unwahrscheinlich, sodass wir differentialdiagnostisch eine Kristallarthropathie in Betracht zogen. Folglich veranlassten wir eine erneute Untersuchung der Biopsien und das Vorhandensein von CPPD-Kristallen konnte bestätigt werden. Wir begannen eine Steroidtherapie, welche zu einer raschen Schmerzerleichterung und allgemeinen klinischen Besserung des Patienten führte.
Nicht-infektiöse Prozesse wie eine CPPD-Arthritis oder eine erosive Osteochondritis können im MRI das gleiche Bild wie eine Spondylodiszitis hervorrufen und müssen daher als potenzielle Differentialdiagnosen in Betracht gezogen werden, insbesondere wenn es zu keinem Wachstum in bioptisch gewonnen Kulturen kommt.
Die endoskopische Entfernung von Polypen im Bereich des Appendixabgangs stellt eine Herausforderung dar. Insbesondere die Resektion in Darmabschnitten mit höherem Perforationsrisiko und die vollständige Entfernung von Gewebe aus tieferen Schichten der Darmwand waren endoskopisch bisher kaum möglich. Mit dem Full-thickness resection device (FTRD, Ovesco Endoscopy, Tübingen) steht nun ein Verfahren zur endoskopischen Vollwandresektion zur Verfügung. Eine nicht seltene Komplikation ist eine Appendizitis.
Volatile Anästhetika wie Sevofluran werden selten ausserhalb des anästhesiologischen Umfeldes verwendet. Bezüglich des Gebrauchs der volatilen Anästhetika beim therapierefraktären Status asthmaticus im intensivmedizinischen Setting gibt es einzelne Fallberichte und Reviews. Diese haben verschiedene Vor- und Nachteile im klinischen Einsatz gezeigt und weisen auf das lebensrettende Potenzial der volatilen Anästhetika beim schwersten Status asthmaticus hin [1–3].
Wir stellen eine Patientin vor, bei welcher der Einsatz von Sevofluran als Bronchodilatator über mehrere Tage auf der Intensivstation zu einer Optimierung der Beatmungssituation geführt hat, wobei das behandelnde Team auch mit den Nebenwirkungen und Effekten dieses Medikamentes konfrontiert wurde.