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Nr.Name
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30Dolejs, D.
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35Sindelar, F.
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45Malek, R.
Der HC Vitkovice Steel erhielt nach den sympathischen Auftritten in den Vorjahren eine erneute Einladung an den Spengler Cup. Nach dem Finalvorstoss bei der ersten Teilnahme 1980, scheiterte das Team aus Tschechien in den Vorjahren jeweils im Halbfinale am Gastgeber Hockey Club Davos.
Garant der Hintermannschaft ist Torhüter Roman Malek, der 2011 sogar ins All-Star-Team des Spengler Cup gewählt wurde. Abgesehen von zwei kurzen Abstechern (zu Metallurg Magnitogorsk nach Russland und zu MoDo Domsjö nach Schweden) spielt er seit 1996 in der tschechischen Extraliga. In der höchsten tschechischen Liga hat er sich einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Er wurde mehrfach zum besten Torhüter der Liga gewählt und nahm mit Tschechien 2003 an der Hockey-Weltmeisterschaft teil.
316 Extraliga-Tore
Im Sturm sorgt Jiri Burger für Stabilität: Der Kapitän der Mannschaft spielt bereits die 13. Saison in Vitkovice. In der tschechischen Extraliga hat er bereits 316 Tore erzielt und gehört damit zu den erfolgreichsten aktiven Stürmern des Landes. Seit sechs Jahren gehört Burger auch zum Kader der tschechischen Nationalmannschaft. Auf die neue Saison hin verstärkte sich Vitkovice bisher mit dem Verteidiger Martin Dadas und dem Stürmer Patrik Valcak, die beide von Cracovia Krakau zur Mannschaft stossen.
Seit 2012 wird das Team vom Slowaken Peter Oremus trainiert. Oremus war selber während elf Saisons Spieler in der slowakischen Extraliga, zuletzt bei Skalica. Dort übernahm er 2006 auch das Traineramt und wurde für seine Tätigkeit 2007 mit dem «Goldenen Puck» ausgezeichnet.
Später wirkte er als Assistenztrainer bei Slovan Bratislava und als Assistenztrainer der slowakischen Nationalmannschaft. Bei Vitkovice wird er seit diesem Sommer assistiert von Roman Simicek, der als Stürmer der tschechischen Nationalmannschaft 1999 den Weltmeister-Titel errungen hatte.
Name von den Stahlwerken
Vitkovice – das ist ein Stadtteil von Ostrav, der drittgrössten Stadt Tschechiens. Eine noch längere Geschichte als der 1928 als SSK Vitkovice gegründete Eishockeyclub haben die Stahlwerke in der Stadt und deshalb verwundert es nicht, dass ein Stahlwerk Hauptsponsor des Vereins ist. Die Witkowitzer Eisenwerke, der Hochofen und die Eisengiesserei-Kokerei sind 2002 zum nationalen Kulturdenkmal erklärt worden. Der HC Vitkovice gewann 1952 und 1981 den tschechoslowakischen Meistertitel, dazu kamen neun Vizemeistertitel, zuletzt 2011. Die CEZ Arena, die Heimstätte des HC Vitkovice, war 2004 Austragungsort der Eishockeyweltmeisterschaft.