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Die olympischen und paralympischen Spiele 2016 werden von einem Supercomputer begleitet werden. Der misst nicht die Leistungen der Athleten, sondern soll exaktere Wettervorhersagen ermöglichen, die sich auf Radien von einem Kilometer beziehen. Beteiligt sind an dem Projekt Meteorologen, Wissenschaftler und Experten verschiedener Einrichtungen.
Eingerichtet wurde dazu eine Arbeitsgruppe, der neben Meteorologen auch Ozeanologen, Klimaeperten des Raumforschungsinstitutes Inpe und Miarbeiter des Zentrums zur Überwachung von Naturkatastrophen angehören. Um die detaillierten Daten zu liefern greifen die Forscher auf die Daten mehrerer Meßstationen zurück.
Unter anderem sind in der Bucht von Guanabara drei spezielle mit Sensoren ausgestattete Bojen installiert worden, die mit Solarenergie betrieben werden. Sie liefern sowohl meteorologische Daten als auch Informationen über das Meer, wie dessen Temperatur, die Höhe der Wellen, die Richtung und Geschwindigkeit der Strömungen und den Salzgehalt des Meeres. Wichtig sind die damit gewonnenen Informationen für die Teilnehmer verschiedener Wassersportarten, wie die Disziplin des Segelns.
Zu Land gibt es weitere drei Meßstationen, die an strategisch wichtigen Punkten installiert wurden. Sie sollen die Informationen vervollständigen und weitere Daten über den Wind und Niederschläge liefern.
Beteiligt sind an dem Projekt insgesamt acht Forschungseinrichtungen. Sie werden die Daten und Auswertungen über eine einzige Plattform zur Verfügung stellen.
Nach der Olympiade können genaueren und kleinräumigen Wettervorhersagen den Häfen und Flughäfen dienen, wie es heißt. Die Meßbojen werden über das Projekt SiMCosta im tropischen Atlantik installiert und Teil eines Projektes werden, mit dem die Auswirkungen der klimatischen Veränderungen auf die Küste monitoriert werden und bei extremen Ereignissen Alarm gegeben wird.