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Allgemein
Die Amaroqianer glauben, dass die Seele eines Menschen unsterblich ist. Nach dem Tod verlässt sie den Körper und zieht in eines der beiden Totenreiche weiter. Stirbt ein Amaroqianer gottgefällig (im Kampf, bei einer Tätigkeit für die Götter, usw.), so geht seine Seele in die ewigen Wälder über. Dort wird er von den Göttern empfangen und er jagt fortan Seite an Seite mit dem grossen grauen Wolf in dessen Rudel. All seine gefallenen Kameraden werden dort sein und sie werden für die Ewigkeit vereint Frieden finden.
Stirbt ein Amaroqianer unehrenhaft oder schwört den Göttern vor seinem Tod ab, so verliert sich seine Seele im ewigen nichts. Sie wird ruhelos umher streifen auf der Suche nach Frieden, doch sie wird nichts finden.
Obwohl die Seele in den Totenreichen weiterlebt, spielt auch die Reinkarnation verbunden mit der Reputation eine Rolle im Glauben der Amaroqianer. Allein durch den Körper und die Seele ist ein Mensch noch nicht komplett. Auch der Ruf-Name, der einem Amaroqianer gegeben wird, hat eine wichtige Bedeutung für ihn/sie. So lebt der Ruf-Name, der eng mit der Seele verbunden ist, auch nach dem Tod in den Geschichten & Sagen auf der irdischen Welt weiter.
Der Ruf-Name erlaubt den Amaroqianern ihre Worte in ihren Gebeten direkt an den gefallenen zu wenden. Diese können sie, wie auch die Götter, um Hilfe und Beistand bitten. Die Göttin Ave entscheidet dann, ob der Gefallene in einem Traum, einer Vision, oder in sonst einer Form (Erscheinung in der Natur, ein Tier welches einen leitet, usw.) beistand leisten darf.
Nach der Seelenwanderung des Verstorbenen wird der leblose Körper bestattet, in dem er verbrannt wird. Dies verhindert, dass sich die bösen Mächte des Körpers bemächtigen und ihn beispielsweise als Untoten wiederbeleben können.
Der Hauptgott
Amaroq
Auch “Herr der ewigen Wälder” genannt, ist Amaroq der höchste, der oberste, der König der Waldgötter. Er wacht über die irdische Welt und führt das Rudel der Gefallenen in den ewigen Wäldern an.
Die Waldgötter
Hiru
Hiru leitet die verirrten und verlorenen zurück auf ihren Pfad und gibt bei Entscheidungen eine Richtung vor, wenn man ihn darum bittet. In seiner Anwesenheit fühlt man sich vertraut und verbunden.
Hiru begleitet die Seelen der Gefallenen zu Ave, damit diese sie ohne Furcht in die ewigen Wälder bringen kann.
Nanoq
Der als Kriegsgott bekannte Nanoq verleiht den Kriegern die Stärke und den Willen um in die Schlacht zu ziehen und darin stand zu halten. Immer im Vertrauen darauf, dass Amaroq die Krieger beschützt, lässt er sie Mutig vorpreschen.
Ave
Die Todesgöttin Ave bringt die würdigen Seelen in die ewigen Wälder oder verbannt die unwürdigen ins ewige Nichts. Sie ist zudem die Göttin der Vorhersehung und lenkt die Geschicke der Amaroqianer mit Hilfe von Visionen oder Träumen. Dazu kann sie die irdische Welt und die ewigen Wälder so miteinander verstricken, dass die Gefallenen den irdischen Kriegern erscheinen können.
Anoki
Kennt keine Regeln, handelt frei nach ihren Gefühlen und liebt es, mit Amaroq zu diskutieren ob nun die Liebe oder die Vernunft bei Entscheidungen die Oberhand haben sollte. Sie ist die Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebenden und hat schon manchem Amaroqianer den Kopf verdreht.
Kopaq
Kopaq wütet durch die ewigen Wälder und hinterlässt auf seinem Weg viel Zerstörung. Er lässt dem Chaos freien lauf… und doch ist er es der es unter Kontrolle hält. Aus der Zerstörung entsteht mit hilfe der Magie neues Leben. So schließt sich der Kreis des Lebens um Kopaq.
Orma
Die Schlangengöttin Orma sorgt regelmässig für Wandel auf der irdischen Welt und schafft damit immer neue Aufgaben und Herausforderungen für die Amaroqianer. Zu diesem Zweck greift sie auch manchmal zur List um ihre Ziele zu erreichen.
Doch sie reicht einem auch eine helfende Hand, sollte man selbst die Kraft der Täuschung verwenden wollen.