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Die Strukturbereinigung unter den Entwicklern selbstfahrender Autos wird prolongiert: So übernimmt nun Cruise, eine Tochterfirma von General Motors (GM), den Konkurrenten Voyage, der mehrere Senioren-Wohnsiedlungen in den USA mit Robotaxi-Diensten versorgte. Finanzielle Details wurden vorerst keinen genannt. Cruise ist gerade dabei, ein Robotaxi-Angebot im komplexen Stadtverkehr von San Francisco auf Schiene zu bringen.
Dass es unter den Entwicklern von Roboterauto-Technik zu einer Auslese kommt, ist schon des längeren zu beobachten. Das Startup Zoox etwa wurde bereits von Amazon übernommen, Uber wiederum stieg aus der Entwicklung eigener Technologie zum autonomen Fahren aus und gab den Bereich an die Roboterauto-Firma Aurora ab.
Voyage-Chef Oliver Cameron verwies in einem Blogeintrag darauf, dass es schwer sei, Technologie zum autonomen Fahren auf die Beine zu stellen. Noch schwerer sei es allerdings, ein nachhaltiges Geschäft daraus aufzubauen. Das von ihm geführte Unternehmen kam mit lediglich rund 60 Mitarbeitern aus. Sie setzte ihre umgebauten Minivans in Senioren-Siedlungen in Florida und Kalifornien ein, in denen es gutes Wetter und nur wenig Verkehr gibt. Cruise hingegen habe finanzielle Ressourcen und Partner in der Autobranche, betonte Cameron. Die Firma besorgte sich bereits rund acht Milliarden Dollar unter anderem von der Mutter General Motors und Honda .
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