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In Kanada stehen derzeit vor Haustüren und Firmeneingängen unzählige Eishockey-Schläger und Kerzen. Mit dieser Geste drücken viele Kanadier ihre Trauer um ein verunglücktes Team von jungen Eishockeyspielern aus.
Bei einem schweren Busunglück der Humboldt Broncos am Freitag waren 15 Menschen ums Leben gekommen. Ein weiteres Opfer - die Sporttherapeutin des Teams - starb am Mittwoch an ihren Verletzungen, wie die Gesundheitsbehörde der Provinz Saskatchewan mitteilte.
Bei dem Unfall starben mehrere Junioren-Spieler, deren Trainer, dessen Assistent sowie ein Radioreporter und der Busfahrer. 14 weitere Businsassen wurden teils schwer verletzt.
Der Bus des Teams war auf dem Weg zu einem Spiel, als das Fahrzeug mit einem Lastwagen zusammenstiess. Die Unfallursache ist noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt. In dem Team spielen Medienberichten zufolge Spieler im Alter zwischen 16 und 21 Jahren.
In sozialen Medien posteten viele Kanadier Bilder der Schläger mit dem Hashtag #SticksOutForHumboldt. Er habe nie einen der Broncos getroffen, aber er habe das Gefühl, sie gekannt zu haben, schrieb ein User aus der Stadt Montreal auf Twitter. «Ich kann nicht viel für sie oder ihre Familien tun, aber das hilft mir irgendwie.» (sda/dpa)