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Initiative will Bären zum Abschuss freigeben
**Volksinitiative fordert Jagd auf Bären, Luchse, Wölfe und Greifvögel zur Regulierung der Bestände**
Eine neue Volksinitiative in der Schweiz fordert die Jagd auf Bären, Luchse, Wölfe und bestimmte Greifvögel, um eine «unkontrollierte» Vermehrung dieser Tierarten zu verhindern. Die Initiative, die am 30. Januar im Bundesblatt veröffentlicht wurde, strebt eine Anpassung der aktuellen Gesetzgebung an, um eine wirksame Bestandsregulierung dieser geschützten Arten zu ermöglichen. Das Initiativkomitee, angeführt von der Berner Grossrätin Madeleine Amstutz, hat nun bis zum 20. Juli 2025 Zeit, die erforderlichen 100.000 Unterschriften zu sammeln.
### Hintergrund der Initiative
Die Initiative «für wirksame Regulierungsmassnahmen gegen eine unkontrollierte Ausbreitung von Wolf, Luchs, Bär und Raubvögeln aller Art» zielt darauf ab, den Bestand dieser Tierarten zu regulieren, die in der Schweiz als geschützt gelten und deren Bejagung derzeit stark eingeschränkt ist. Insbesondere Greifvögel, eine Gruppe, die Arten wie den vom Aussterben bedrohten Bartgeier, Gänsegeier, Rotmilan und Mäusebussard umfasst, stehen im Fokus der Initiative, da sie nach dem aktuellen Jagdgesetz nicht gejagt werden dürfen.
Die Forderung nach der Jagd auf diese Tierarten entstand vor dem Hintergrund einzelner Vorfälle, wie dem im Berner Oberland, bei dem Gänsegeier angeblich Schafe zu Tode getrieben haben sollen. Obwohl dieser Vorfall von der Wildhut nicht bestätigt wurde, hat er die Diskussion über die Notwendigkeit einer Regulierung solcher Tierarten angefacht.
### Reaktionen und Kritik
Die Initiative hat eine breite Palette von Reaktionen hervorgerufen, von Unterstützung bei Landwirten und Teilen der ländlichen Bevölkerung, die sich durch die zunehmende Präsenz dieser Tierarten bedroht sehen, bis hin zu heftiger Kritik von Naturschutzorganisationen. Diese argumentieren, dass eine solche Massnahme die Biodiversität gefährden und das ökologische Gleichgewicht stören könnte. Sie betonen die Wichtigkeit dieser Tierarten für das Ökosystem und fordern stattdessen verstärkte Investitionen in präventive Schutzmassnahmen für Nutztiere und eine stärkere Förderung des Zusammenlebens von Mensch und Wildtier.
### Kontext der Regulierung von Raubtieren
In der Schweiz ist die Regulierung von Raubtieren ein kontroverses Thema. Während bestimmte Reduzierungsmassnahmen, wie der präventive Abschuss von Wolfsrudeln, bereits unter strengen Bedingungen erlaubt sind, zeigen gerichtliche Entscheidungen, dass solche Massnahmen nicht unumstritten sind. Die Initiative fällt in eine Zeit, in der die Diskussion um den Schutz und die Regulierung von Wildtieren und deren Einfluss auf die Landwirtschaft und lokale Gemeinschaften intensiver geführt wird.
### Politische und gesellschaftliche Dimension
Die Initiative spiegelt auch die politischen Spannungen wider, die mit dem Thema Wildtiermanagement verbunden sind. Madeleine Amstutz, die hinter der Initiative steht, wurde Ende 2023 von der SVP Kanton Bern ausgeschlossen, ein Schritt, der die parteiinternen Differenzen bezüglich der Umwelt- und Jagdpolitik unterstreicht. Ihre Bemühungen, die Initiative voranzutreiben, zeigen die zunehmende Polarisierung der Debatte um den Naturschutz und die Nutzung natürlicher Ressourcen in der Schweiz.
### Ausblick
Die Volksinitiative steht nun vor der Herausforderung, genügend Unterstützung zu mobilisieren, um die erforderlichen Unterschriften zu sammeln. Sollte dies gelingen, könnte die Abstimmung über die Initiative weitreichende Folgen für den Naturschutz, die Jagdgesetzgebung und das Zusammenleben von Mensch und Wildtier in der Schweiz haben. Die Debatte um die Initiative wird v
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