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Johann Schneider-Ammanns Freibergerwallach Voltero nimmt nicht an einem Wagenrennen am Pferdefest Marché-Concours im jurassischen Saignelégier teil. Dies, obwohl der Bundesrat die Teilnahme seines Pferdes gewünscht hatte.
Schneider-Ammann hatte den Wallach vor fünf Jahren bei seiner Teilnahme am Marché-Concours erhalten. Auch dieses Jahr wird der Bundesrat wieder mit von der Partie sein. Dass Voltero jedoch am 13. August an einem Rennen teilnimmt, ist unwahrscheinlich.
Eigentlich wäre vorgesehen gewesen, dass das Pferd an einem Wagenrennen am Sonntag teilnimmt, sofern es die Sicherheitsanforderungen erfülle, sagte Philippe Aubry, Sprecher des Marché-Concours, der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigte eine Meldung verschiedener Medien.
Die Entscheidung zur Teilnahme sollte kurz vor dem Rennen gefällt werden. Skeptisch zeigte man sich allerdings bei der Domaine de Peu-Claude, wo sich Schneider-Ammanns Pferd in Pension befindet.
«Die Pensionsgeber von Voltero informierten uns heute, dass sie entschieden haben, von dieser Idee abzusehen», sagte Eric Reumann, Sprecher von Schneider-Ammanns Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF).
Die Organisatoren anerkennen, dass ein Pferd ein gewisses Training braucht, um an einem solchen Rennen teilzunehmen, hoffen aber trotzdem, den Wunsch von Schneider-Ammann erfüllen zu können. Sein Pferd werde auf jeden Fall am Marché-Concours anwesend sein - wie er teilnehme, bleibe noch zu definieren, sagte Aubry.
Schneider-Ammann besucht seinen fünfjährigen Wallach regelmässig in Bois (JU), wo das Pferd in Pension steht. Das Zeitschriften «Schweizer Illustrierte» und «L'illustré» hatten unlängst Fotos vom Bundesrat und seiner Frau in einer Kutsche publiziert, welche von Voltero und einem weiteren Freibergerpferd gezogen wurde. (sda)