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James Gaffigan
Von der East Coast an den Vierwaldstättersee
Umjubelt wegen der natürlichen Leichtigkeit seines Dirigats und der faszinierenden Tiefe seines musikalischen Verständnisses, steht James Gaffigan im Fokus internationaler Aufmerksamkeit und zählt zu den herausragenden amerikanischen Dirigenten seiner Zeit. Im Januar 2010 übernahm er den Chefdirigentenposten beim Luzerner Sinfonieorchester. Er ist Erster Gastdirigent der Niederländischen Radio-Philharmonie und seit September 2013 zudem Erster Gastdirigent beim Kölner Gürzenich-Orchester, eine Position, die extra für ihn geschaffen wurde.
Neben diesen offiziellen Ämtern ist James Gaffigan sehr stark gefragt und arbeitet mit führenden Orchestern und Opernhäusern in ganz Europa, den USA und in Asien. In den letzten Spielzeiten führten ihn Verpflichtungen als Gastdirigent mit vielen renommierten Orchestern zusammen, darunter u.a. die Münchner Philharmoniker, das London Philharmonic Orchestra, die Dresdner Philharmonie, die Tschechische Philharmonie, das Rotterdams Philharmonisch
Orkest, das Oslo Philharmonic Orchestra, die Wiener Philharmoniker, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Konzerthausorchester Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Orchestre de Paris, das Tonhalle-Orchester Zürich, das London Symphony Orchestra, das BBC Symphony Orchestra, die Göteborgs Symfoniker, das Bournemouth Symphony Orchestra und das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Orchestra of the Age of Enlightenment, die Rundfunkorchester Leipzig und Stuttgart, das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und das Sydney Symphony Orchestra. In den Vereinigten Staaten leitete er das Philadelphia und das Cleveland Orchestra, das San Francisco und das Los Angeles Philharmonic sowie die Sinfonieorchester von
Chicago, St. Louis, Cincinnati, Indianapolis, Minnesota, Dallas, Detroit, Houston, Baltimore und Pittsburgh. Ausserdem arbeitete er u.a. mit dem National Symphony Orchestra und dem St. Paul Chamber Orchestra.
Als Operndirigent startete James Gaffigan 2011/12 mit «La Bohème» an der Wiener Staatsoper und wurde daraufhin sofort wieder eingeladen, in der Saison 2012/13 «Don Giovanni» zu dirigieren. Er bleibt sowohl der Staatsoper als auch dem Glyndebourne Festival weiterhin verbunden. 2012 leitete er dort eine Produktion von «La Cenerentola» und kehrte im Sommer 2013 für Aufführungen von «Falstaff» zurück. In der Spielzeit 2014/15 glänzte er am Hamburger Opernhaus mit «Salome» und in Oslo mit einer Neuproduktion von «La Traviata». James Gaffigan hatte sein Operndebüt 2005 mit «La Bohème» am Opernhaus Zürich.
Zu den Highlights der Saison 2015/16 zählen seine Debüts bei den New Yorker Philharmonikern und mit «Don Giovanni» an der Bayerischen Staatsoper in München. Weitere Verpflichtungen führen ihn erneut zu den Münchner Philharmonikern, dem Los Angeles Philharmonic, dem Orchestre de Paris und dem Orchestre National de France. Ausserdem dirigiert er «Le nozze di Figaro» an der Wiener Staatsoper.
James Gaffigan war Conducting Fellow beim Tanglewood Music Center. Ab 2009 war er drei Jahre als Associate Conductor beim San Francisco Symphony Orchestra in einer speziell für ihn eingerichteten Position. Davor war er Assistant Conductor beim Cleveland Orchestra, wo er von 2003 bis 2006 unter Musikdirektor Franz Welser-Möst tätig war. Der internationale Durchbruch gelang ihm, als er 2004 den Internationalen Dirigentenwettbewerb Sir Georg Solti gewann. James Gaffigan lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern Sofia und Liam in Luzern.
Weitere Informationen unter: www.jamesgaffigan.com