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Die 2007 gegründete Swiss Iron Health Organisation SIHO setzt sich ein für die Erforschung des Eisenstoffwechsels, die Nutzbarmachung der Resultate, für das Qualitätsmanagement sowie Qualitätskontrolle von Eisenbehandlungen sowie für die Ausbildung und Zertifizierung von Ärzten.
Gemäss WHO leiden über 3 Milliarden Menschen an Eisenmangel. Vornehmlich betroffen sind Frauen im Menstruationsalter und Kinder. Die Medizin ignoriert den Eisenmangel in seinem Frühstadium, dem Eisenmangelsyndrom (Iron Deficiency Syndroms, IDS) weitgehend, weil nach gängiger Lehrmeinung ein Defizit an diesem Element erst als Anämie (Iron Deficiency Anemia, IDA), d. h. in seinem Spätstadium manifest sei. Aufgrund dieser Fehleinschätzung werden Symptome von IDS-Patienten immer wieder unnötig abgeklärt und schließlich falsch behandelt. Zur Durchsetzung ihrer Ziele hat SIHO bisher zwei Eisenresolutionen verabschiedet.
Erste Eisenresolution: Gesündere Menschen für geringere Kosten
SIHO weist nach, dass Eiseninfusionen bei Eisenmangelpatienten wirksam, sicher und kosteneffizient sind (siehe Praxisstudie Eurofer). SIHO legt allen Ärzten und deren Fachgesellschaften nahe, die bewährte Vorgehensweise der SIHO zu übernehmen, um Eisenmangelpatienten frühzeitig zu erkennen und richtig behandeln zu können.
Zur ersten Eisenresolution
Zweite Eisenresolution: Gleichberechtigung
Die Menstruation ist die entscheidende Ursache für den weiblichen Eisenmangel. Je nach individueller Konstitution der betroffenen Frauen äußert sich die durch die Menstruation verursachte „natürliche“ Eisenreduktion in typischen Symptomen des Eisenmangels. SIHO trägt diesem Umstand Rechnung und empfiehlt deshalb den Eisenausgleich, um die Frauen der Gleichberechtigung zuzuführen.
Zur zweiten Eisenresolution