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Entwicklung der Gemeinde
Das Dorf entstand um den Marktplatz am See sowie um Rathaus und Kirche. Am See befand sich ein Hafen mit Sust und Sustplatz. Lachen war Umschlagsplatz für Waren ins Glarnerland und in Richtung der bündnerischen Alpenpässe. Der Dorfkern ist in Reihenbauweise erstellt. Hier waren auch die Wirtshäuser und die Handwerksbetriebe. Ausserhalb des innern Kerns kamen später frei stehende Patrizierhäuser und Einzelbauten sowie die Ausfallstrassen in Richtung Glarus, St.Gallen und Zürich hinzu. 1875 wurde Lachen durch die linksufrige Zürichseelinie der Schweizerischen Nordostbahn erschlossen. Dadurch entstanden auch neue Wohnquartiere und Industrien.
Lachen ist seit 1803 Hauptort des schwyzerischen Bezirks March und verfügt über ein modernes regionales Spital sowie über Alterswohnungen, Altersheim und Pflegeheim. Neben den Primar-, Real- und Sekundarschulen wird in Lachen eine Kaufmännische Berufsschule geführt. Verkehrsmässig verfügt Lachen über einen Bahnanschluss an die Linie Zürich-Chur, daneben über einen direkten Anschluss an die Autobahn A3 von Basel nach Sargans und Kantonsstrassenanschlüsse nach allen Richtungen. Lachen ist zentraler Ausgangspunkt der Postautos nach Uznach, Reichenburg und Pfäffikon SZ. Das Dorf hat im Sommer auch fahrplanmässigen Anschluss an die Zürichsee-Schifffahrt. Gegen Wangen befindet sich ein Flugplatz für Sportflugzeuge, mit Flugschule und Rundflügen. Lachen verfügt auch über zwei Sportanlagen, Tennisplätze, Turnhallen und über ein sehr schönes Strandbad.
Bilder: v.l.n.r. Dorf im Jahre 1659 und seine Lage am Obersee / Skizze aus dem Jahre 1820 / Zeichnung aus dem Jahre 1824 mit rund 900 Einwohnern und 140 Gebäude
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