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TOKIO (awp international) - Nach einem dramatischen Einbruch im März ist die Industrieproduktion in Japan im April im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt leicht um ein Prozent gestiegen. Wie die Regierung in Tokio am Dienstag mitteilte, wird im Mai und Juni mit einem deutlicheren Zuwachs gerechnet, und zwar um 8,0 beziehungsweise 7,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote stieg im April leicht auf 4,7 Prozent. Im Februar und März hatte sie bei 4,6 Prozent gelegen, dem niedrigsten Wert seit zwei Jahren.
Nach dem Erdbeben und anschliessendem Tsunami war die Industrieproduktion in Japan im März um 15,5 Prozent zurückgegangen. Es war der schlimmste Einbruch in der Geschichte des Landes. Viele Unternehmen hatten ihre Produktion infolge der Naturkatastrophe drosseln oder ganz einstellen müssen.
Bei der Berechnung der Arbeitslosenquote wurden die Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima seit März ausgenommen, da eine Datenerfassung in den von Beben und Tsunami verwüsteten Regionen noch immer nicht möglich ist./tk/fi/DP/ajx
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