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Frostrisse entstehen bei sehr tiefen Temperaturen. Die Risse sind radial und meistens sehr tief. Der Riss entsteht durch eine rasche Absenkung der Temperatur. Das Holz zieht sich in den äusseren Schichten schneller zusammen als im Stammesinneren. Die Folge sind tiefe Risse. Sie können an allen Expositionen des Stammes auftreten. Normalerweise findet man Frostrisse im unteren Stammbereich bei älteren Bäumen. Frostrisse überwallen mit der Zeit. Die Qualität des Holzes bleibt eingeschränkt.
Eingewachsene Rinde an einer Atlaszeder. Nach einem Sturm brachen zwei Stämmlinge aus. Bei Anzeichen von einwachsender Rinde empfiehlt es sich, den Baum regelmässig zu kontrollieren.
Weissfäule, sichtbar an einem Astausbruch an einer Sommerlinde. Der Weissfäule-Erreger ist ein baumbewohnender Pilz. Weissfäule führt zur Delignifizierung, Lignin und Hemizellulosen werden abgebaut. Das zersetzte Holz ist faserig und hat eine weiche Konsistenz.
Birkenporlinge, kommen wie es der Name sagt, an Birken vor. Der Pilz ist zuerst weisslich und wird später graubraun. Der Birkenporling verursacht eine intensive Braunfäule. Die Bruchsicherheit wird relativ schnell beeinträchtigt, Holzversprödung. Die Fruchtkörper sind einjährig.
Hallimasch, der Pilz kommt an Laub- und Nadelholz vor. Der Pilz dringt mit seinem Mycel in die äussere Schicht des Baumes ein und zerstört das Kambium. Damit bringt der Pilz den Baum zum Absterben. Die Fruchtkörper sind einjährig und erscheinen in der Regel im September bis in den November.
Brandkrustenpilz, der Pilz kann an verschiedenen Baumarten vorkommen. Normalerweise ist der Pilzfruchtkörper unscheinbar und wesentlich kleiner als das abgebildete Exemplar. Die Pilzfruchtkörper sind mehrjährig. Der Brandkrustenpilz verursacht eine Moderfäule. Das Holz wird brüchig. Häufig wird der zentrale Wurzelbereich befallen. Der Baum kann trotz Befall mit dem Brandkrustenpilz einen vitalen, grünen Eindruck machen. Durch das verspröden des Holzes kann es zu Brüchen kommen.
Der Tropfende Schillerporling befällt bevorzugt Eichen. Gelegentlich ist er auch auf anderen Laubholzarten anzutreffen. Der Tropfende Schillerporling ist an den Wurzeln der befallenen Bäume zu finden. Das Pilzmycel breitet sich nur wenig in den Stamm aus. Der Pilz verursacht eine Weissfäule. Die statisch wirksamen Wurzeln werden durch den Pilz zersetzt. Die Pilzfruchtkörper können einen Durchmesser bis zu 60 cm erreichen.
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