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Die Nationalbank legte die Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven für das abgelaufene Geschäftsjahr auf CHF 4,6 Mrd. fest. Nach Berücksichtigung der Ausschüttungsreserve von CHF 1,9 Mrd. resultiert ein Bilanzgewinn von CHF 21,7 Mrd. Dies ermöglicht eine Dividendenzahlung von 15 Franken pro Aktie, was dem im Gesetz festgelegten maximalen Betrag entspricht, sowie eine Gewinnausschüttung an Bund und Kantone von CHF 1 Mrd. Bund und Kantonen steht zudem eine Zusatzausschüttung von maximal CHF 1 Mrd. zu, wenn die Ausschüttungsreserve nach Gewinnverwendung den Betrag von CHF 20 Mrd. übersteigt. Der Bilanzgewinn 2016 ermöglicht eine Zusatzausschüttung von CHF 0,7 Mrd. Die Ausschüttung und die Zusatzausschüttung gehen zu einem Drittel an den Bund und zu zwei Dritteln an die Kantone. Nach diesen Auszahlungen wird die Ausschüttungsreserve CHF 20 Mrd. betragen.
Gewinn auf den Fremdwährungspositionen
Der Gewinn auf den Fremdwährungspositionen belief sich auf CHF 19,4 Mrd. (Verlust von CHF 19,9 Mrd.).
Davon entfielen CHF 8,3 Mrd. auf Zinserträge und CHF 3,0 Mrd. auf Dividendenerträge. Die Kursgewinne auf den Zinspapieren und ‑instrumenten betrugen CHF 1,1 Mrd. Die Beteiligungspapiere und ‑instrumente profitierten vom günstigen Börsenumfeld und trugen mit CHF 8,6 Mrd. zum Erfolg bei. Die wechselkursbedingten Verluste beliefen sich auf insgesamt CHF 1,7 Mrd.
Mit CHF 37'885 pro Kilogramm notierte der Goldpreis um 11% höher als Ende 2015 (CHF 34'103). Auf dem unveränderten Goldbestand von 1040 Tonnen ergab dies einen Bewertungsgewinn von CHF 3,9 Mrd. (Verlust von CHF 4,2 Mrd.).
Der Gewinn auf den Frankenpositionen betrug CHF 1,6 Mrd. (CHF 1,2 Mrd.). Er setzte sich im Wesentlichen aus den seit dem 22. Januar 2015 eingeführten und erstmals für ein ganzes Jahr erhobenen Negativzinsen auf Girokontoguthaben von CHF 1,5 Mrd. zusammen.
Rückstellungen für Währungsreserven
Im Rahmen der jährlichen Überprüfung beschloss die Nationalbank aufgrund der bestehenden hohen Marktrisiken, die in ihrer Bilanz enthalten sind, eine Ergänzung der bisherigen Regelung für die Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven, die erstmals für das Geschäftsjahr 2016 zur Anwendung gelangt. Für die Berechnung der prozentualen Zunahme der Rückstellungen wird weiterhin das Doppelte der durchschnittlichen nominalen BIP-Wachstumsrate der vorangegangenen fünf Jahre herangezogen. Neu wird jedoch eine jährliche Mindestzuweisung eingeführt, die 8% des Bestands der Rückstellungen am Ende des Vorjahres beträgt. Damit wird auch in Perioden mit tiefen nominalen BIP-Zuwachsraten sichergestellt, dass die Rückstellungen ausreichend alimentiert werden und die Bilanz weiter gestärkt wird.
Da das durchschnittliche nominale BIP-Wachstum in den letzten 5 Jahren nur 1,9% betrug, kommt für das Geschäftsjahr 2016 der Mindestsatz von 8% zur Anwendung. Das entspricht einer Zuweisung von CHF 4,6 Mrd. (im Vorjahr CHF 1,4 Mrd.). Die Rückstellungen für Währungsreserven werden dadurch von CHF 58,1 Mrd. auf CHF 62,8 Mrd. steigen.