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Die Klang Therapie ist ein Training für das Zuhören und die Stimme, um das Hör- und Sprachvermögen zu verbessern:
Hören ist die Fähigkeit, Töne wahrzunehmen. Es ist ein unbewusster und passivertVorgang.
Zuhören dagegen ist das willentliche Wahrnehmen von Tönen und Klängen. Es ist ein bewusster und aktiver Vorgang, der Konzentration und Aufmerksamkeit erfordert.
Menschen können durch Zuhören "die Ohren spitzen": das heisst, sie können sich auf bestimmte akustische Reize konzentrieren und störende Geräusche ausblenden. Durch Zuhören gelingt es dem Menschen, sich anderen gegenüber zu öffnen.
Ist die Fähigkeit zum Zuhören beeinträchtigt, kann dies die Kommunikation stören. Es kann zu Lern- und Verhaltensschwierigkeiten kommen.
Diese Therapie trainiert das Gehirn, damit es für Frequenzen, die es bisher nicht wahrgenommen hat, empfänglich wird. Durch diese Verbesserung des Zuhörens steigert sich auch die Kommunikationsfähigkeit.
Dies geschieht im Rahmen der Therapie mit dem sogenannten "Elektronischen Ohr". Spezielle Filter und der sogenannte "akustische Kippeffekt" verändern die Klangbotschaft und ermöglichen ein angepasstes Zuhör-Training, welches beide Hirnhäften stimuliert.
Die Methode geht auf Alfred Tomatis (1920-2001) zurück, einem französischen Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Er erforschte die Wechselbeziehungen zwischen Gehör, Stimme, Sprache und Psyche. Er konnte nachweisen, dass die Aktivität der Ohren jegliche stimmliche Äusserung beeinflusst.