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Zum Empfang von unmodulierten Morsesignalen (in der Frühzeit der Funk-Telegraphie als „Telegraphie tonlos“ bezeichnet) muss den unmodulierten resp. im Kopfhörer nicht hörbaren Signalen ein Zusatzsignal hinzugemischt werden.
Dies geschieht durch den Telegraphieüberlagerer, den BFO (Beat Frequency Oscillator) oder Überlagerungsoszillator, auch als „Schwebungssummer“ bezeichnet.
Dessen Signal wird in der Regel dem Zwischenfrequenzsignal vor der Demodulation zugemischt. Je nach Frequenz - Differenz wird der Telegraphieton mit einer unterschiedlichen Tonhöhe hörbar. Bei einer Differenz von 1 kHz haben die Morsesignale eine Tonhöhe von 1000 Hz, mit dem BFO-Regler kann die Tonhöhe variiert werden.
Bei einer Differenz von nahezu 0 wird die Frquenz des Morsesignals fast unhörbar tief. Diese Einstellung wird nicht zum Empfang von Morseaussendungen verwendet, sondern der BFO wird als Hilfsträger zur Demodulation von Einseitenband- resp. SSB-Signalen eingesetzt. Dazu muss auf Schwebungsnull resp. auf Zero-Beat abgestimmt werden, dass die Sprache verständlich und Musik geniessbar wird.