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Anders als gewohnt vom MXGP Ablauf, wurde der MXGP of Americas in Charlotte North Carolina am Samstag ausgetragen. Das bedeutete, kein Quali Rennen, nur ein freies und ein Zeittraining, wo sich Jeremy als sechster für den Startplatz zum ersten Lauf qualifizierte. Mit einem guten Start, setzte sich die Nummer 91 als sechster ins Rennen, hatte aber leider Pech, als das Bike schon früh im Rennen, keine vordere Bremse mehr hatte. Seewer versucht trotz allem, den Schaden zu minimieren und fuhr als Zehnter über die Ziellinie.
Der Start zum zweiten Lauf gelang noch besser und Seewer konnte als vierter das Rennen aufnehmen. Der 22 jährige lieferte einen spannenden und unterhaltsamen zweiten Lauf ab. Harte aber faire Fights mit viel Action lieferten sich die Fahrer, Seewer, Covington und der AMA 250 Champion 2016 Cooper Webb. Doch schon bald zeigte der US Champion warum er die US Serie gewonnen hat und zog an beiden vorbei und attackierte zum Schluss Herlings und dann seinen Landsmann Austin Forkner. Seewer konnte zum Schluss den 5. Platz heimfahren und beendete das erste von zwei US Rennen auf dem gesamt sechsten Tagesrang.
Mit dem heutigen Rennen steht es nun fest. Weltmeister ist zum dritten Mal der Holländer Jeffrey Herlings. Jeremy wird in seiner zweiten MX2 Weltmeisterschaft, bereits Vize Weltmeister! Herzliche Gratulation zu dieser hervorragenden Leistung!
Jeremy Seewer:
„Ich hatte wirklich Pech. Ich hatte ein gutes Zeittraining und fühlte mich gut auf dem Bike. Wir mussten noch ein paar Einstellungen am Bike vornehmen, da die Piste sehr schnell war. Jeffrey und die beiden Amerikaner fuhren heute ein bisschen einem höheren Level. Im ersten Lauf hatte ich keine vordere Bremse und überlegte noch ob ich das Rennen abbrechen soll. Ich entschied mich, das Rennen fertig zu fahren da das Motorrad noch irgendwie Fahrbar war. Im zweiten Lauf konnte ich den Pace am Anfang gut mithalten, als wieder ein kleiner technischer Defekt, mich zwang etwas Gas rauszunehmen. Fünfter Rang ist ein gutes Resultat, natürlich wollte ich weiter vorne sein aber heute war nicht mehr drin!“