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Die vielversprechendsten Hinweise bis jetzt: Eine Sonde des australischen Schiffs «Ocean Shield» empfing Signale, die identisch sein könnten mit den Tönen der Blackbox der vermissten Boeing von Flug MH370. Die sogenannten «Pings» kamen aus einer Meerestiefe von ca. 4500 Metern.
Der australische Luftwaffenmarschall Angus Houston, der das internationale Suchteam leitet, sagte in Perth gegenüber BBC: Es sei «der vielversprechendste Hinweis» bis jetzt. Aber er schränkt die Hoffnungen sogleich ein: «Wir haben das Flugzeug bisher nicht gefunden und wir brauchen weitere Bestätigungen.»
Die Signale wurde zweimal empfangen. Einmal für mehr als zwei Stunden, ein zweites Mal für dreizehn Minuten. Das mögliche Flugschreibersignal konnte nach aktuellstem Stand jedoch nicht erneut empfangen werden. Die Zeit drängt: Heute könnten die Batterien der Blackbox bereits ihren Geist aufgeben, da ihre Energie normalerweise nach 30 Tagen aufgebraucht ist.
Bei dieser Gelegenheit waren zwei verschiedene Töne hörbar. Dies würde laut Houston den Übertragungen vom Flugdatenschreiber und dem Stimmrekorder aus dem Cockpit entsprechen, wie BBC berichtet.
Zuvor hatten bereits zwei Schiffe - ein chinesisches und ein australisches - im südlichen Indischen Ozean Signale aufgefangen, die möglicherweise von der Blackbox der verschwundenen Maschine stammen.
Ein Sprecher der australischen Marine sagte, die «Ocean Shield» werde in den nächsten 24 Stunden in einem Suchgebiet von lediglich drei mal drei Meilen eingesetzt. Sie soll mit einem Unterwassersensor, dem sogenannten Towed Pinger Locator (TPL), versuchen, das Signal genauer einzugrenzen, wie Spiegel Online schreibt. Danach könne ein autonom steuerndes Mini-U-Boot eingesetzt werden, welches die mögliche Quelle genauer untersuchen soll. (tvr)