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Schon zum dritten Mal innerhalb eines Monats gab es in der Schweiz ein Grossereignis mit Saharastaub. Jedes Ereignis lief aber anders ab. Am 6. und 7. Februar war die Staubschicht zunächst in der oberen Troposphäre, wo sie mit einer Kaltfront ausgewaschen wurde. Vom 21. bis 26. Februar wurde der Saharastaub zu den Alpen transportiert, kam dort aber unter Hochdruckeinfluss. Die Folge war, dass es zwar oft wolkenlos war, dass die Sicht aber stark getrübt war, und es in der bodennahen Schicht zu einer erhöhten Feinstaubkonzentration kam. Beim Ereignis der vergangenen Woche befand sich sehr viel Staub genau im Bereich des grossen Feuchtetransportes. Die Staubteile bildeten so sehr gute Kondensationskerne, und die Bewölkung war viel dichter als ursprünglich erwartet.