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Schichtvulkane
10% aller Vulkane sind Schichtvulkane. Sie treten bevorzugt an Subduktionszonen auf. Stromboli (Italien), Fujiyama (Japan) und Popocatépetl (Mexico) sind Beispiele für Schichtvulkane.
Schichtvulkane sind geprägt durch einen kegelförmigen Aufbau des Vulkans, wobei sich Ablagerungen aus Lavaergüssen und Lockermaterial abwechseln. Schichtvulkane besitzen des Öfteren Krater. Ihr Ausbruch verläuft explosiv aufgrund des gasreichen, relativ kalten und daher zähflüssigen Magmas. Es entsteht durch die Einschmelzung des tieferen Teils der Erdkruste. Wegen des zähflüssigen Magmas (hohe Viskosität) können die Gase nicht kontinuierlich entweichen. Sie stauen sich auf, dringen dann mit hohem Druck an die Erdoberfläche und reissen dabei das Magma mit sich. Das Lockermaterial eines Schichtvulkans kann als Asche bis in 40 km Höhe gelangen.