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Südküste des Kaspischen Meer – Die Riviera Irans
IranAm Sonntag, ein gewöhnlicher Arbeitstag in einem muslimischen Land, fuhren wir auf der Küstenstrasse entlang des Südufers bis nach Chalus, das etwa 200 km nördlich von Teheran liegt. Zwischen der Küste des Kaspischen Meers und den südlicheren Gebieten Irans mit der Hauptstadt erhebt sich das mächtige Alborz Gebirge mit seinen Fünftausendern. Unterwegs machten wir einen kurzen Halt in Bandar Anzali, dem grössten iranischen Hafen am Kaspischen Meer.
Die Gegend um Chalus ist eine sonderbare Mischung von Riviera und Südflorida, prächtige Villen und Paläste hinter hohen Zäunen und Miami Beach ähnlichen Ferienwohnungstürme. Hier verbringen die Hauptstädter ihre Ferien oder Wochenenden. Etwas sonderbar anmutend waren die verschleierten Frauen die sich am Strand vergnügten. Wir logierten in einem etwas heruntergekommen Hotel das seine besten Tage gesehen hatte. Es wurde im 60er Jahre Stil gebaut und war das ehemalige Hyatt, ein Vorzeige Hotel zu Shah‘s Zeiten, sogar mit einem eigenem Helikopter Landeplatz. Der Shah soll auch mehrmals hier gewesen sein für grosse Empfänge. In der Zwischenzeit wurde das Hotel umgetauft in Parsian Azadi.
Am Montag ging es dann weiter entlang der Küstenstrasse bis ans östliche Ende des Kaspischen Meers mit einem kleinen Abstecher in die Berge um einen der persischen Gärten anzuschauen. Unser Tagesziel war heute Gorgan, schon etwas im Landesinnern.Morgen fahren wir dann weiter in die heiligen Stadt Maschhad.