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Er war wohl der Erste in Europa, der Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen verboten hat. Eine etwas willkürlich gewählte Zahl, wie Alain Berset (48) am 28. Februar selber zugab. Eine aber, die später breit kopiert werden sollte, etwa vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Doch als der Schweizer Gesundheitsminister Eishockeymatchs, Fussballspiele und die Basler Fasnacht untersagte, jubelten Fans in Deutschland in vollen Stadien weiter ihren Mannschaften zu und feierten Karneval – und boten dem Coronavirus ideale Verbreitungsbedingungen.
Die Kritik an der überkorrekten Schweiz verstummte schnell, ja Berset wurde gar vom Vorreiter zum Nachzügler in der sich immer schneller drehenden Spirale bei der Ankündigung neuer, strengerer Massnahmen wie der Einführung von Grenzkontrollen, der Schliessung von Restaurants oder der Einstellung des grenzüberschreitenden Zugverkehrs.