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Dieses hat zum Ziel, die höheren Gesundheitsrisiken von sozial und gesundheitlich vulnerablen Menschengruppen zu vermindern. Für das Massnahmenpaket werden jährliche Ausgaben von 320'000 Franken beantragt, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. Damit solle der Tatsache Rechnung getragen werden, dass es auch in der Schweiz Bevölkerungsgruppen gebe, die häufiger erkranken, vermehrt gesundheitliche Beeinträchtigungen erfahren oder früher sterben als andere.
Als Zielgruppen gibt das Gesundheitsdepartement «vulnerable Jugendliche, vulnerable Familien, fremdsprachige vulnerable Gruppen, Geflüchtete sowie Migrantinnen und Migranten ab 55 Jahren» an. Mögliche Faktoren für Benachteiligung seien insbesondere der soziale Status, das Geschlecht, die Familiensituation, der kulturelle Hintergrund, die sexuelle Orientierung sowie körperliche oder geistige Behinderungen.
Als Schlüsselfaktor bilde die psychosoziale Gesundheit einen Schwerpunkt bei den geplanten Massnahmen, heisst es. Konkret stünden vor allem Präventions- und Informationskampagnen im Vordergrund. Vorgesehen sei, die Netzwerk- und Koordinationsarbeit zu systematisieren und zu verstärken, neue oder neu ausgerichtete Interventionen anzubieten, zu gesundheitlichen Themen zu sensibilisieren und darüber zu informieren.