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Die billige Art, wie Christen in den Medien dargestellt werden, schreckt etliche in Hollywood davon ab, öffentlich über ihren Glauben zu reden. «Meine ältere Schwester ist dominikanische Nonne und diese werden oft als sonderbare, sexuell unterdrückte, alte und verbitterte Jungfern dargestellt», wertet Patricia Heaton die Realität aus. «Ich war selbst auf einer katholischen Schule und die Dominikanerinnen, die ich kenne, sind äusserst liebenswürdige Ladys», sagt Heaton in der Zeitung «The Blaze». In den Medien dagegen würden Christen oft als die «Bad Guys» dargestellt.
Patricia Heaton besuchte verschiedene Kirchen und betont, dass das Leben einer Person einen Unterschied machen kann. «Wenn du täglich mit zwölf anderen auf dem Film-Set bist, kennen dich die Leute. Und sie bemerken, wie man die Nummer 1 auf dem 'Call Sheet' behandelt und wie die Nummer 49.»
Suchende Menschen
Sie sei nicht sicher, ob sie einen Preis für ihr Bekenntnis zum christlichen Glauben zahlt, denn jene, die sie für Dreharbeiten nicht berücksichtigten, würden nie sagen, ob ihr Glaube dabei eine Rolle spielte oder nicht. Doch ihr Emmy-Gewinn für die Serie «Alle lieben Raymond» und ihre aktuelle Rolle in der TV-Reihe «The Middle» (mittlerweile fünf Staffeln) zeigen, dass sie wegen ihrem Glauben nicht links liegengelassen wird.
«Die meisten kreativen Menschen haben eine tiefe, spirituelle Quelle aus der sie schöpfen, selbst wenn sie nicht darum wissen.» Kunst sei kreativ. «Und Gott ist der Schöpfer, er kreiert andauernd.» In Hollywood gebe es entgegen der landläufigen Meinung viele Christen und auch viele Suchende. Und an einem kreativen Ort wie Hollywood gebe es viele Gelegenheiten, sich über den Glauben auszutauschen.