Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03300.jsonl.gz/1864

Ausbildung Walking-In-Your-Shoes
Curriculum Walking-In-Your-Shoes (WIYS)
Inhalte, Konzepte und Kosten der Walking-In-Your-Shoes Ausbildung für Kursleitende
Die Walking-In-Your-Shoes Ausbildung ist dafür geeignet, die Methode theoretisch und vor allem praktisch auf eine intensive Weise kennen zu lernen und um Walking-In-Your-Shoes in der Praxis, bzw. in eigenen Kursen oder in der Einzelarbeit anzubieten. Du kannst die Ausbildungszeit ebenfalls, oder auch vorwiegend, für deine persönliche Entwicklung nutzen, weil du selbst viele Walks bekommst und viele Walking-Prozesse bei anderen sehen wirst.
Nach Vollendung der zurzeit vier Wochenend-Blöcke umfassenden Walking-In-Your-Shoes Ausbildung, bist du in der Lage, weitere Erfahrungen in dieser Methode selbständig und selbstverantwortlich in eigenen Kreisen oder Praxisgruppen zu machen.
Da ein guter WIYS-Prozess von einer kompetenten Leitung abhängt, ist das häufige Üben in verschiedenen Kreisen und Gruppen der Schwerpunkt dieser Ausbildung. Obwohl die gemeinsame Ausbildung in der regulären Ausbildungsgruppe ein unverzichtbares Element darstellt, ist sie nur ein Teil deiner "Erfahrungs- und Entwicklungszeit" mit Walking-In-Your-Shoes.
Falls du diese Methode für deine Arbeit verantwortlich nutzen willst, ist es zusätzlich erforderlich, zwischen den Ausbildungs-Blöcken an einer organisierten Praxisgruppe teilzunehmen oder selbst eine solche zu gründen, sowie nach der Ausbildung die gewonnene Erfahrung weiter zu vertiefen, um wichtige, konkrete Praxiserfahrung zu bekommen. Dies kann beispielsweise durch einen Arbeits- und Übungskreis und durch regelmäßige Hospitationen und Fortbildungskurse geschehen.
Es gibt nach der Ausbildung keine Abschluss-Prüfung, weil eine Prüfung in einer solchen Methode generell fragwürdig erscheint. Vielmehr wird vorausgesetzt, dass du das Selbstverantwortliche, Freie und Ungebundene dieser Methode unterstützt, mitträgst und weiterführst, da es zum Selbstverständnis von WIYS gehört. Weil du eigenverantwortlich handelst, wirst du spüren, wann der Zeitpunkt gekommen ist, an dem du genug Erfahrung hast und dich sicher genug fühlst, um Walking-In-Your-Shoes anzubieten. Niemand anderes wird dir das sagen können.
Unser grünes Walking-In-Your-Shoes-Logo kannst du nach deiner Ausbildung kostenlos nutzen.
Weil du und andere gut und fundiert ausgebildet sind, werden Klienten/innen dieses Logo und den Namen "Walking-In-Your-Shoes" mit einem hohen Standard verbinden. Zusätzlich empfehle ich die Mitgliedschaft im WIYS-Institut.org, um für deine Dienste auf der Anbieterliste und auf kostenlosen Flyern zu werben. Mithilfe des Instituts kannst du mit anderen "Walkern" in Kontakt treten, Erfahrungen austauschen, dich unterstützen lassen, Ermäßigungen bei Veranstaltungen des Instituts bekommen, oder selbst Kurse des Instituts leiten.
Inhalt der Ausbildung
- theoretische Grundlagen, Entstehung und Entwicklung von WIYS
- Grundwissen über Prozesse und Dynamiken in einem Gruppenkurs
- Praktische Erfahrung
- eigenes Üben in Arbeits-Gruppen (Peer Groups), auch selbst organisiert
- eigenes Leiten vieler "Walks"
- Arbeit in kleinen Gruppen und in der großen Gruppe
- Vorgespräch mit Klienten/innen, “Worum 'geht' es wirklich“, Rolle finden, Geh-schichte dazu entwickeln
- Begleitung des/des Teilnehmenden
- Nachgespräch: Wenn der Klient/die Klientin völlig ratlos gewesen wäre und nicht weiß, was der Walk ihm/ihr sagen soll. Was würdest du ihm/ihr von dem Walk mitgeben? Was war wesentlich?
- Leiten: Mit oder ohne Co- Begleitung der Leitenden oder einer anderen Person.
- qualifiziertes Feedback geben und entgegen nehmen.
Die Inhalte der Ausbildungs-Blöcke sind auf die jeweilige Ausbildungsphase zugeschnitten. Am Anfang der Ausbildung spielen Theorie und Beobachtung eine grössere Rolle, gegen Ende dominieren Praxis und eigenes Üben deiner WIYS-Leitung in der Gruppe. Hierbei spielen deine Selbsterfahrung als Leitende/r und die Wünsche der Teilnehmenden der Gruppe die entscheidende Rolle.
Zur Vorbereitung der Ausbildung wird der Besuch von einem Seminar in welchem Walking-In-Your-Shoes angeboten wird empfohlen (Veranstaltungskalender).
Im ersten Block wird die Methode ausführlich vorgestellt, Berichte über die Entstehung und Geschichte folgen, sowie Walks demonstriert.
Gleichzeitig wird begonnen, auf die wichtigsten Elemente eines Walking-Prozesses einzugehen und verschiedene Weisen von Walks vorzuführen, z.B. Einzelwalk, Doppelwalk, verdeckter Walk, Entscheidungswalk, Walks für Personen und Walks für Elemente und Konzepte.
Zum Ende des ersten Wochenendes, können schon die ersten Mutigen eine Walking-Leitung ausprobieren. Man kann mit dem Üben nicht früh genug beginnen, den Einstieg zu wagen, um Erfahrungen zu machen, außerdem bist du nicht allein. Du darfst es dir leicht machen und beispielsweise zu zweit leiten und hast dann schon "Stoff", der in der ersten Praxisgruppe besprochen werden kann.
Für die anschließenden Blöcke hat es sich als sinnvoll erwiesen, zu Beginn des Wochenendes jene Fragen und Schwierigkeiten zu besprechen, welche in den selbst organisierten Praxisgruppen in der Zwischenzeit aufgetaucht sind. Hier ist auch ein Supervisions-Walk als Anschluss möglich, falls Blockaden oder Schwierigkeiten bei einem Walk in der Praxisgruppe aufgetaucht sind. Am Nachmittag üben dann die Teilnehmer/innen die Walking Leitung in der Gruppe.
Der zweite Tag eignet sich dazu, weitere Walking Arten und weitere Themen vorzustellen und diese anschließend gleich praktisch in der Gruppe zu üben, z.B. Co-Leitung, Mehrfach-Walks, Archetypen-Walks, Tier-Walks, Vielfach-Walks und natürlich das Einüben der Einzelarbeit. Da letztere in der Praxis immer häufiger gefragt wird, üben wir die Arbeit mit nur einer/einem Klientin/Klienten, also der Arbeit ohne Gruppe. Zu diesem Zweck simulieren wir die Situation der Einzelarbeit in der Ausbildungsgruppe.
Nach der Leitung eines Walks bekommst du von der/dem Leiter/in und einzelnen Teilnehmenden der Gruppe jeweils ein qualifiziertes Feedback.
Anforderungen um ein qualifiziertes Feedback zu geben, werden auch Teil der Ausbildung sein.
Die Absolvierung der nachfolgenden Anforderungen ist Voraussetzung, um WIYS-Kurse anzubieten zu können und auf die Kursleiter/innen-Liste des Instituts aufgenommen zu werden.
Dauer der Ausbildung
8 ganze Tage Ausbildung (zurzeit 52 Std.), in einem Zeitraum von eineinhalb Jahren vier Wochenenden (4x2 Tage).
Dazwischen finden die organisierten Praxisgruppen statt 4 – 6 Nachmittage zu 3Std. (zirka alle 6 Wochen) statt.
Am Schluss der Ausbildung sollten insgesamt 8 Übungstage als Leiter/in von Walks in einem Studienkreis, einer Praxisgruppe oder einem Arbeits- und Übungskreis stattgefunden haben. Wobei es sowohl möglich ist, sich einer bestehenden Praxisgruppe anzuschließen, wie auch selbst eine eigene Praxisgruppe zu gründen.
Die Praxisgruppen sind ein zentraler Teil der Ausbildung, auf dessen regelmäßiges Üben nicht verzichtet werden kann. Die Ausbildungszeit muss so angelegt sein, dass sich je ein Ausbildungsblock mit mindestens einer Praxisgruppe abwechselt. Die Praxisgruppen dürfen sich auch mehrmals zwischen den Ausbildungsblöcken treffen.
Das äußere und das innere Erleben während der Ausbildung gehen Hand in Hand. Diese Entwicklung braucht Zeit, sich zu entfalten. Eine wesentliche Verkürzung der Ausbildung ist daher nicht zu empfehlen.
Supervision
In den Supervisionsgruppen von jeweils 5 Teilnehmenden können Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Klienten/innen vorgestellt sowie „gewalkt“ werden.
Auf Wunsch können auch detaillierte Fallbesprechungen oder Einzelsupervisionen durchgeführt werden.
Daten und Kosten
|Daten:||siehe Veranstaltungskalender|
|Kosten|
|Ausbildung:||Fr. 1800.-|
|Praxisgruppe:
||Teilnahme mit eigenem Anliegen Fr. 100.-Teilnahme als Zuschauer/in und/oder Beobachter/in Fr. 20.-Daten monatliche Praxisgruppen siehe Flyer und VeranstaltungskalenderHomepage|
|Supervision:||Einzelsitzung Fallbesprechungen (im Zusammenhang mit WIYS) Fr. 120.-|
|Bankverbindung:||<iban-pii>|
Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Einganges berücksichtigt. Der Platz ist erst mit der Ausstellung der Kursbestätigung definitiv reserviert.
Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen kommen bei sämtlichen Schulungsangeboten von WIYS/Alice Haller-Berger zur Anwendung.
WIYS Anforderungen zur Ausbildnerin/zum Ausbildner von Kursleitenden
Du möchtest selbst eine eigene Walking-In-Your-Shoes Ausbildung anbieten.
Falls du mit Walking-In-Your-Shoes schon eine Weile (2 Jahre) erfolgreich in deiner Praxis oder in deinen Kursen arbeitest, falls du regelmäßig hospitierst und an Fortbildungen teilnimmst, und falls du dich als Anbieter/in in der WIYS Leitung gut und sicher fühlst und reich an Erfahrung geworden bist, kannst du eigenverantwortlich entscheiden, ob und wann für dich der Zeitpunkt gekommen ist, selbst eine eigene Ausbildung in Walking-In-Your-Shoes anzubieten.
Anforderungen sind:
- Die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungswochenenden, sowie Supervision, insgesamt min. 2 Tage pro Jahr.
- Dazu min. 1 Tag Hospitation pro Jahr in anderen Gruppen, bzw. bei anderen WIYS Ausbilder/innen
- Wenn du dich bereit fühlst, das Freie und Ungebundene dieser Methode, durch deine Kompetenz zu schützen und weiterzuführen, trägst du zum Selbstverständnis von WIYS in hohem Masse bei.
- WIYS geht davon aus, dass du eigenverantwortlich handelst, dich in deiner Erfahrung sicher fühlst, um eine eigene Walking-In-Your-Shoes Ausbildung anzubieten. Niemand anderes wird dir das sagen können.
Es wäre dann sinnvoll, dies in Absprache mit Alice Haller-Berger, Christian Assel und dem WIYS-Institut zu tun, weil du durch deine Ausbildung diese Methode selbst mitträgst und wir alle zusammenarbeiten wollen. Gleichzeitig sollte deine Ausbildung vom Institut anerkannt sein.
Dies ist der Fall, wenn du diese Methode nach dem Sinn, dem Zweck und dem Selbstverständnis von Walking-In-Your-Shoes betreibst und die aktuellen Ausbildungskriterien anwendest
.
Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
Mehr zum lesen: