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Die Schweizer Münzen werden in zwei Gruppen geteilt: Die Räppler-Linie und die Fränkler-Linie. 5er, 10er und 20er bilden die Räppler-Linie. Und das «Füfzgerli» sei eben kein Räppler, sondern ein Halbfrankenstück, erklärt Marius Haldimann von der Schweizer Münzstätte Swissmint.
Nachtrag
Das 50erli verdankt seine Grösse auch dem Silber
Weshalb das 20-Rappen-Stück grösser sei als der 50er, wollte eine Hörerin von «Espresso» wissen. Das liege daran, dass das 20erli zur Rappenreihe gehöre, sagte der Experte im Beitrag. Das 50erli hingegen sei ein halber Franken, gehöre also zur Frankenreihe.
Mehrere Hörerinnen und Hörer meldeten sich daraufhin bei der Redaktion: Das habe doch auch damit zu tun, dass der 50er früher aus Silber gewesen sei. «Stimmt», sagt Experte Marius Haldimann von Swissmint. Jedoch habe es schon damals die Franken- und Rappenreihe gegeben. Aber es sei schon so: Das 50-Rappen-Stück bzw. der Halbfränkler verdanke seine heutige Grösse auch dem damaligen Wert des Silbers, denn ursprünglich seien diese Münzen ihrem Wert entsprechend aus Silber geprägt worden.
Halbfranken, Fränkler, Zweifränkler und Fünfliber bilden zusammen die Fränkler-Linie. Schaut man sich die beiden Linien separat an, stimmt auch die Grössenfolge. Das ist auch der Grund, weshalb nicht analog der Rappen die Zahl «50» auf dem «Füfzgi» steht, sondern «1/2».
«Espresso Aha!»
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