Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/59359

<h2>SubmittedText<h2><p>Zum zweiten Mal findet in der Schweiz eine Grossaktion gegen die Internetpädophilie statt.</p><p>Die bekannt gewordenen Ergebnisse sind erschreckend. Die Opfer der Internetpädophilie werden immer jünger, der Inhalt der Bilder wird immer schrecklicher. Etliche Bilder scheinen aus der Schweiz zu stammen.</p><p>Die Tatsache, dass die neueste Operation Falcon Wiederholungstäter aufgespürt hat, Personen, die bereits aus der Aktion Genesis bekannt sind, lässt vermuten, dass das heutige Strafmass wenig bis keine Abschreckungskraft hat. So kritisierte kürzlich ein in Bern stationierter US-Fahnder, dass in der Schweiz die Internetpädophilie zu milde bestraft werde.</p><p>1. Wie stellt sich der Bundesrat zu dieser Kritik? Sind mit der laufenden Änderung des Strafgesetzbuches Verschärfungen vorgesehen? Wie weit sollen und können Provider strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden (Host-Provider, Access-Provider, Anbieter von Hyperlinks, Suchmaschinen usw.)?</p><p>2. Sind die Ermittlungsbehörden, ist die Koordinationsstelle zur effizienten Bekämpfung der Internetkriminalität personell ausreichend dotiert?</p>