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Diskografie
Vorwort
Die zwischen 1942 und 1975 entstandenen Musikaufnahmen und Wortdokumente Géza Andas, soweit sie bislang auf Schellack, Schallplatte und CD veröffentlicht worden sind. Die Diskographie löst die bisherige Teildiskographie auf der Homepage der Geza-Anda-Stiftung ab und führt die 1991 von Hans Christian Schmidt in seinem Buch über Géza Anda veröffentlichte Diskographie weiter. In regelmäßiger Aktualisierung verzeichnet die neue Diskographie sämtliche uns bekannte Erstveröffentlichungen sowie eine Auswahl der wichtigsten Wiederveröffentlichungen. Angesichts der weltweiten Distribution von Andas Einspielungen, darunter insbesondere der Mozart-Aufnahmen, und der stark zunehmenden Publikation gemeinfreier Aufnahmen durch internationale Labels ist eine vollständige Erfassung der Wiederveröffentlichungen nicht realisierbar. Ebenso ausgenommen sind von der diskographischen Verzeichnung in der Regel Sonderveröffentlichungen (z.B. Buchclub-Veröffentlichungen oder zu repräsentativen Zwecken hergestellte LPs für die Luzerner Festwochen). Verzichtet wurde ebenfalls auf die Verzeichnung von Veröffentlichungen auf Tonbändern und Musik-Kassetten, den Labels Columbia und Deutsche Grammophon zwischen ca. 1955 und 1985 parallel zu LPs auf dem amerikanischen bzw. europäischen Markt angeboten wurden.
Die Verzeichnung in dieser Diskographie orientiert sich - mit wenigen Ausnahmen, für die es pragmatische Gründe gibt - weder an den Tonträger-Veröffentlichungen noch nach den Werken, sondern an den Aufnahmen. Dasselbe Werk wird dadurch in etlichen Fällen zwar mehrfach aufgelistet, doch ermöglicht diese Entscheidung, die spezifischen bibliographischen Gegebenheiten bei Tonträgern adäquat darzustellen sowie bequem nach verschiedenen Einspielungen Andas desselben Werkes zu recherchieren. Erfasst sind die Art (Studioaufnahme oder Konzertmitschnitt), Ort und Zeit der Aufnahme sowie Mitwirkende bei Orchester- und Kammermusikwerken. Darüber hinaus werden weitere Angaben zu Auszeichnungen, zusätzlichen Inhalten oder sonstigen Merkmalen einer Veröffentlichung (etwa Matrizen-Nummern bei Schellackplatten) sowie die Internet-Adresse ausgewählter Labels mitgeteilt. Soweit verfügbar, sind die Cover der Erstveröffentlichungen (z.T. in späteren Auflagen) vollständig und die Cover der wichtigsten Wiederveröffentlichungen abgebildet. Durch die Verlinkung von Komponisten, Werken und Bestellnummern kann der Benutzer komfortable Filterungen nach verschiedenen Aspekten vornehmen, um ein möglichst umfassendes Bild von Andas Aufnahme-Aktivitäten zu gewinnen.
Analoge Tonträger (Schellack- und Vinylplatten) sind durch ein Sternchen (*) hinter der Bestellnummer gekennzeichnet.
Auf die Kennzeichnung, ob eine Aufnahme derzeit lieferbar oder vergriffen ist, wurde verzichtet, da aufgrund der heutigen internationalen Verfügbarkeit von Tonträgern dazu keine verlässliche Aussage getroffen werden kann.
Mein herzlicher Dank gilt zuallererst dem Webmaster der Géza-Anda-Stiftung, Herrn Kai Lünnemann (Lotte/Westf.) für die Programmierung der Datenbank und die überaus konstruktive und fruchtbare Zusammenarbeit sowie der Sekretärin des Concours Géza Anda, Frau Ruth Bossart, für ihre unermüdliche Unterstützung des gesamten Projekts. Frau Dr. Barbara Link (Berlin), Herr Dipl.-Tonmeister Ludger Böckenhoff (Detmold) und Herr Thomas Neubauer (München) danke ich für wertvolle Hinweise zur Funktionalität der Datenbank. Auf der inhaltlichen Seite bin ich Frau Angelika Meissner M.A. (Universal Music Group Hamburg) sowie den Herren Dr. Martin Elste (Staatl. Institut für Musikforschung Berlin).
Für Korrekturen, Ergänzungen und sonstige Hinweise sind der Autor und die Géza-Anda-Stiftung im Sinne der stetigen Verbesserung der Datenbank und der Diskographie außerordentlich dankbar. Bitte senden Sie Ihre Kommentare an <email-pii>.
Wolfgang Rathert