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Die Schweiz unterstützt die politische-, soziale- und ökonomische Transition von Nordmazedonien seit 1992. Heute gehört sie zu den grössten bilateralen Kooperationspartnern des Landes.
An der virtuell durchgeführten XI. Ausgabe des Lausanne Seminars (2. und 3. September 2021) befassten sich internationale Expertinnen und Experten mit neuen Praktiken zur Stärkung des Informationsaustauschs zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor bei der Identifizierung, Sperrung und Einziehung unrechtmässig erworbener Vermögenswerte. Vor dem Hintergrund ständig neuer Geldwäschereimethoden untersuchten die Teilnehmenden, wie Strafverfolgungsbehörden, zentrale Meldestellen für Geldwäscherei und Finanzinstitute komplementäres Fachwissen, Informationen und Kapazitäten effizienter nutzen können, um Wirtschaftsverbrechen aufzudecken und Vermögenswerte aufzuspüren. Die angeregten Diskussionen resultierten in Erkenntnissen darüber, wie Herausforderungen im Bereich Asset Recovery unter wirksamerer Nutzung von Partnerschaften für den Austausch von Finanzinformationen (Financial Information Sharing Partnerships; FISP) angegangen und gelöst werden können.
Der EDA Aktionsplan 2028 zu betrieblicher Chancengleichheit stützt sich auf die Erkenntnisse der Evaluation der Politik Chancengleichheit 2010-2020. Er umfasst vier Aktionsfelder mit messbaren Zielen und konkreten Massnahmen für den Zeitraum 2022-2028. Es wird ein gemeinsames Verständnis geschaffen, um Chancengleichheit, Diversität und Inklusion im EDA zu fördern.
Frieden, soziale Kohäsion und Prosperität in Zentralasien sind ein zentrales Ziel der schweizerischen Aussenpolitik. Das Schweizer Engagement in der Region begann in den 1990er-Jahren, nachdem vier zentralasiatische Staaten den von der Schweiz geführten Stimmrechtsgruppen in bei der Weltbankgruppe, dem IMF und der EBWE beigetreten sind und wurde seither erweitert.
Das Schweizer Kooperationsprogramm für Bangladesch 2022–25 baut auf den Erfahrungen aus 50 Jahren Partnerschaft auf. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit wurde hierbei auf die Stärkung der am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen und die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter gelegt. Die Schweiz wird Bangladesch auch in Zukunft dabei unterstützen, die Kategorie der am wenigsten entwickelten Länder zu überwinden und Fortschritte im Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu realisieren, ohne dabei jemanden zurückzulassen.
Der Westbalkan steht im Zentrum der letzten Ausgabe dieses Jahres. Hier stehen die grössten militärischen Schweizer Kontingente im Einsatz. Im zivilen Bereich unterstützt die Schweiz neben inklusiven Dialogplattformen (S. 10) auch das Kosovo-Sondergericht (S. 18). Verpassen Sie auch nicht unsere Beiträge zur Bekämpfung von Menschenhandel bei der UNO und zu katastrophenbedingter Migration in Ostafrika.
Bei der Reduktion von Armut und Umweltschäden spielt Forschung eine zentrale Rolle. Insbesondere bei der Ernährungssicherheit tragen Forschende zu grossen Erfolgen bei – und stehen doch vor riesigen Herausforderungen.
Der GPMFD-Programmrahmen 2022-2025 (Globalprogramm Migration und Vertreibung) verdeutlicht das Engagement der Abteilung, die Ursachen von Vertreibung und irregulärer Migration zu bekämpfen. Konfliktprävention und Klimaschutz werden ebenso wichtig sein wie der Schutz der von Vertreibung betroffenen Gemeinschaften in ihren Herkunftsregionen und die Schaffung nachhaltiger Perspektiven für Menschen im globalen Süden.
Informationsbroschüre mit einer kurzen Vorstellung der Aktivitäten der Abteilung Frieden und Menschenrechte (EDA, Staatssekretariat).
In dem sie Konfliktbearbeitung mit Demokratieförderung verbindet, sieht sich die Schweiz als Akteurin des Wandels: Demokratische Prozesse werden gestärkt, sei es mittels freier und fairer Wahlen oder der Meinungsäusserungsfreiheit im digitalen Raum. Auch die Berichte aus der Ostukraine, dem Kaschmir und vom UNO-Hauptsitz in New York (hier über Kinder und bewaffnete Konflikte) sind lesenswert.
Letzte Aktualisierung 26.01.2022