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Vor allem Kinder und Jugendliche sind aufgrund obskurer Internet-Seiten offenbar höchst beunruhigt und besorgt. Die Nasa werde mit entsprechenden Anfragen verängstigter Teenager konfrontiert, berichtet die US-Plattform «MailOnline». Die Symptome reichten von Essensstörungen über Schlaflosigkeit bis hin zu Suizidgedanken, sagt Astrobiologe David Morrison. Ähnliche Anfragen registrieren Astronomen und Sternwarten auch in der Schweiz, rapportiert der «Tages-Anzeiger».
Angebliche Bedrohung durch «Nibiru»
Die Untergangspropheten berufen sich auf den Maya-Kalender, der Ureinwohner des heutigen Mexiko. Der Kalender endet am 21. Dezember 2012. Danach soll die Welt untergehen. Die Nasa schreibt, die Story habe ursprünglich mit dem angeblichen Planeten «Nibiru» begonnen, der von den Sumerern entdeckt worden sein soll und auf die Erde zurase. Die Katastrophe sei zuerst für den Mai 2003 vorausgesagt worden. Als nichts geschah, sei das Datum verschoben und mit dem Maya-Kalender und der Wintersonnenwende am 21. Dezember 2012 verwoben worden, so die Nasa.
Zehn Fragen, zehn Antworten
Um den Ängsten mit Argumenten entgegenzutreten, hat die US-Weltraumbehörde auf ihrer Homepage eine Informationsseite eingerichtet. Sie gibt darin auf die zehn häufigsten Fragen, mit denen sie konfrontiert wird, zehn Antworten. Sie erklärt unter anderem, dass nach dem Ende des Kalender-Zyklus der Maya eine neue lange Zählperiode beginne. Ferner dementiert sie Gerüchte, wonach sie für die Zeit zwischen dem 23. und dem 25. Dezember einen globalen «Blackout» vorausgesagt habe.
Und: Falls «Nibiru» existieren und Ende 2012 mit der Erde kollidieren würde, wüsste man dies seit einem Jahrzehnt; der Himmelskörper wäre inzwischen auch von blossem Auge zu sehen, hält die Nasa fest.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
keine