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Mapungubwe im Dreiländereck Südafrika, Botswana und Simbabwe war einst ein steinreiches Königreich. Das ist es heute noch, wenn man den Begriff »steinreich« wörtlich nimmt. Vor tausend Jahren aber beherrschten sie in Mapungubwe schon die Metallbearbeitung und exportierten ihre Produkte bis nach China. Beim Transport muss ihnen ein »goldenes Nashorn« verloren gegangen sein, das die Archäologen erst 1933 wieder ausgegraben haben. Tempi passati. Immerhin die Steine, die Mapungubwe Hills, sind geblieben und bilden den Mittelpunkt des Mapungubwe-Nationalparks 6, dessen Schatz heute die ungewöhnlich vielfältige Tierwelt darstellt. Selbst das Weiße Nashorn, Elefanten, Löwen, Leoparden und solche Rabauken wie Flötenwürger, die ihre Opfer lebend auf Äste aufspießen, um sich einen Vorrat für schlechte Zeiten anzulegen, haben sich hier häuslich eingerichtet. Dabei gibt es gar keine schlechten Zeiten, denn der Limpopo und der Shashe fließen hier zusammen, und in den Auenwäldern wird alles geboten. Schön zu sehen vom Aussichtspunkt Confluence und dem Treetop Walk durch die Baumkronen des Galeriewaldes.