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Die Ökonomische Theorie braucht einen Paradigmenwechsel, um die Chancen und Gefahren des Wirtschaftswachstums zu erfassen. Ohne Geld, Energie und Imagination ist die Dynamik des Wachstums nicht zu erklären.
Unsere moderne Wirtschaft ist auf Wachstum angelegt. Wachstum ist zur Generallinie der wirtschaftlichen Entwicklung geworden. Dieser Tatsache steht die erstaunliche Unfähigkeit der herrschenden ökonomischen Lehre gegenüber, das Phänomen des Wachstums mit seinen Chancen und Gefahren im Gesamtzusammenhang der Wirtschaft zu erklären. Der Grund ist die andauernde Vorherrschaft des neoklassischen Modells, das auf Annahmen wie „allgemeines Gleichgewicht“, „optimale Allokation der Produktionsfaktoren“ und „vollkommene Konkurrenz“ aufbaut. Dieses Modell ist statischer Natur und kann daher die drei wesentlichen Faktoren nicht wahrnehmen, die die Dynamik und damit das Wachstum der Wirtschaft verursachen: Geld, Energie und Imagination.
Das neoklassische Modell nimmt das Geld nicht wahr, weil es den Markt als multilateralen (Natural-)Tausch zwischen Einzelwirtschaften deutet, die – wie Bauernhöfe – sowohl produzieren als auch konsumieren, also sich zur Hauptsache selbst versorgen, und nur allfällige Überschüsse gegenseitig austauschen. In einer (Natural-)Tauschwirtschaft benötigt man kein Geld. Das Modell ist daher ein sogenanntes Realmodell, in dem nur die realen Tauschpreise Angebot und Nachfrage regulieren und so für das Zustandekommen des allgemeinen Gleichgewichts eine Bedeutung haben.
Unter dem Tauschpreis ist die Menge eines Gutes zu verstehen, die für eine Einheit eines anderen Gutes beziehungsweise eines Standardgutes getauscht wird. Wohl wird das Realmodell durch die sogenannte Quantitätstheorie des Geldes ergänzt, in der die Tauschpreise in Geldpreise umgerechnet erscheinen. Um die Logik des Realmodells nicht zu stören, dürfen aber die Quantität des Geldes und die Veränderung seiner Quantität keine Rolle spielen für die Tauschpreise und für die Menge der Güter, die ausgetauscht werden. Eine Steigerung der Geldmenge kann daher im Prinzip nur zu einer Steigerung des Preisniveaus führen. Das Geld ist somit im Modell eine neutrale Größe, die für das reale Geschehen (zumindest langfristig) keine Bedeutung hat.
Abzweigung in die Sackgasse
Das neoklassische Modell nimmt ferner die Energie nicht wahr, weil es auf einer (makroökonomischen) Produktionsfunktion aufbaut, in der als Produktionsfaktoren nur Arbeit und (Real-)Kapital vorkommen: Arbeit als Ausdruck des Fleißes, Kapital als Resultat des Sparens. Der Einsatz von Arbeit und Kapital ist im Modell begrenzt und knapp: der Einsatz von Arbeit, weil der Arbeitstag begrenzt ist; und der Einsatz von Kapital, weil die Sparneigung begrenzt ist. Diese Begrenzung ist modellnotwendig, weil das allgemeine Gleichgewicht auf der Vorstellung beruht, dass begrenzte Kapazitäten vorgegeben sind, die durch das Spiel von Angebot und Nachfrage unter der Voraussetzung der vollkommenen Konkurrenz optimal genutzt werden. Man spricht von der optimalen Allokation der Produktionsfaktoren. Der Einbezug der Energie, die fortlaufend aus der Natur gewonnen wird und eine ständige Erweiterung der Produktionskapazität ermöglicht, würde das Konzept der optimalen Allokation der Produktionsfaktoren außer Kraft setzen und so das Modell sprengen. Die Energie bleibt daher vom Modell ausgeschlossen.
Das neoklassische Modell nimmt auch die menschliche Imagination nicht wahr, weil es auf der Annahme beruht, dass die Anzahl der Produkte und die Produktionsprozesse vorgegeben sind und sich immer gleich bleiben. Nur unter diesen Umständen ist ein vollkommener Wettbewerb vorstellbar, dessen Vollkommenheit darin besteht, dass er zu einem allgemeinen und endgültigen Gleichgewicht führt. Dieses lässt, wenn es einmal erreicht ist, nur Prozesse zu, die sich wiederholen. Die menschliche Vorstellungskraft, die ständig neue Produkte und neue Produktionsverfahren erfindet und damit den Wettbewerb ständig intensiviert, ist mit einer solchen „Vollkommenheit“ nicht vereinbar. Die Imagination muss daher, ebenso wie die Energie, vor den Toren des Modells stehenbleiben.
Das neoklassische Modell wurde vor 150 Jahren von Léon Walras (1834-1910) entworfen und vor 100 Jahren von John Bates Clark (1847-1938) in die für die Lehrbuchökonomie maßgebende Form gebracht. Es ist wegen seiner formalen Logik und seiner inneren Geschlossenheit und des ihm zugrundeliegenden Harmonie-Gedankens sehr attraktiv. Doch hat es kaum etwas mit der Wirklichkeit zu tun. Es hat vielmehr – wir kommen um diese Erkenntnis nicht herum – die Ökonomie in eine Sackgasse geführt. Wenn wir aus ihr herausfinden wollen, bleibt nichts anderes übrig als der Rückzug. Denn der einzige Ausweg aus einer Sackgasse ist der Rückzug. Dieser muss mindestens bis zu dem Ort erfolgen, der vor der Abzweigung in die Sackgasse liegt.
Sowohl weiter zurück wie weiter vorwärts
Dieser Ort ist die klassische Theorie von Adam Smith (1723-1790), David Ricardo (1772-1823) und anderen, welche die Dynamik des Marktprozesses in seiner zeitlichen Dimension deutlich erkannt hatten. Man muss allerdings noch weiterschreiten, sowohl weiter zurück wie weiter vorwärts: Weiter zurück zu den Physiokraten des 18. Jahrhundert, die die Bedeutung der Natur in das Zentrum der ökonomischen Theorie gestellt haben, und zu den Merkantilisten des 17. und 18. Jahrhunderts, die die Bedeutung des Geldes hervorhoben. Von da an muss man allerdings – sozusagen an der neoklassischen Theorie vorbei – auch weiter vorwärtsschreiten, insbesondere zu den Lehren von John Maynard Keynes (1884-1945), der einen neuen Zugang zum Geld gefunden hat, zu Joseph Schumpeter (1883-1950) und zu Friedrich A. von Hayek (1899-1992), die in verschiedener Weise die antreibende Kraft des Wettbewerbs betont haben, und zu Hermann Daly (geboren 1938), der als Begründer der „ökologischen Ökonomie“ die Natur wieder in die Erklärung des wirtschaftlichen Geschehens einbezogen hat.
Folgt man dieser Linie, wird es möglich, die grundlegende Dynamik der modernen Wirtschaft zu erfassen. Es geht um folgende Feststellungen:
- Der Markt unterscheidet sich fundamental vom (Natural-)Tausch zwischen Einzelwirtschaften, die sich vor allem selbst versorgen. Er beruht im Gegensatz dazu auf der monetären Interaktion von Unternehmungen, die sich auf die Produktion konzentrieren, und von Haushalten, die Arbeitskraft anbieten, konsumieren und sparen. Die Verlagerung der Produktion in die Unternehmungen hat Kräfte freigesetzt für die allmähliche Entwicklung einer umfassenden Arbeitsteilung mit einem sich stets erneuernden Wettbewerb, der sich im (Natural-)Tausch nicht entfalten kann.
- Die Unternehmungen sind juristische Gebilde, die (Geld-)Kapital im Sinne eines Geldvorschusses benötigen. Denn sie müssen Produktionsleistungen von den Haushalten und anderen Unternehmungen kaufen, bevor sich ihre Produktion durch den Verkauf der Produkte, die mit ihrer Hilfe hergestellt werden, bezahlt gemacht hat. Anders ausgedrückt: Die Unternehmungen benötigen Kapital, das heißt einen Geldvorschuss, weil die Produktion Zeit braucht und die Produkte typischerweise erst verkauft werden können, wenn sie produziert worden sind. Die Zukunft ist aber immer unsicher. Somit ist mit dem Einsatz des Kapitals stets ein Risiko verbunden. Als Ausgleich für das Risiko muss die Unternehmung einen Gewinn erwarten können, der das Verlustrisiko mindestens kompensiert. Andernfalls gäbe es keine Unternehmungen und damit auch keine umfassende Arbeitsteilung.
- Das Geld ist ein integraler Bestandteil der modernen Wirtschaft. Die Wirkungsweise des Geldes hat sich verstärkt durch die Geldschöpfung im doppelstufigen Bankensystem, das Zentralbank und Geschäftsbanken umfasst. Sie beinhaltet die Papiergeldschöpfung der Zentralbanken und die Buchgeldschöpfung der Geschäftsbanken. Das Buchgeld – es handelt sich um die Sichtguthaben bei den Geschäftsbanken – kann in Papiergeld eingelöst werden, aber das Papiergeld – es handelt sich um die Banknoten der Zentralbank – nicht mehr in Gold. Wenn die Zentralbanken mit den Geschäftsbanken kooperieren, das heißt ihnen nach Bedarf genügend Zentralbankgeld bei niedrigen Zins ausleihen, kann daher die Geldmenge insgesamt erweitert werden, ohne dass die Erweiterung an Grenzen stößt, die früher durch die beschränkten Goldvorräte gegeben waren. Dies macht es den Geschäftsbanken möglich, über die ihnen von den Nichtbanken zur Verfügung gestellten Ersparnisse hinaus den Unternehmen stets neue Kredite zu geben und so stets weitere Investitionen und damit die Ausweitung der realen Produktion mit steigenden Gewinnen zu finanzieren. Die Erhöhung der Geldmenge hat somit normalerweise einen aktiven Einfluss auf das Wachstum des realen Sozialprodukts. Geld ist nicht neutral.
- Neben der Arbeit ist ein weiterer immer wichtiger werdender Produktionsfaktor die Energie, welche die Maschinen antreibt und chemische Prozesse in Gang setzt. Sie ergänzt und ersetzt die Arbeit und verursacht dadurch eine enorme Steigerung der Produktivität sowohl in der Industrie wie in der Landwirtschaft. Mit Hilfe der Energie können auch immer neue Rohstofflager ausgebeutet und somit die Zuflüsse von Rohstoffen aus der Natur stets fortgesetzt und weiter gesteigert werden. Die Energie ist damit die Grundlage des wirtschaftlichen Wachstums.
- Die menschliche Imagination weckt immer neue Bedürfnisse und erfindet immer neue Produkte, die diese Bedürfnisse befriedigen; und sie entdeckt neue Produktionsverfahren, welche die Kosten senken. Sie ist zu einem eigenständigen Produktionsfaktor geworden. Sie unterstützt das Wachstum des Sozialprodukts, indem sie zum einen den Bedarfshorizont erweitert und damit zusätzliche Nachfrage schafft, zum anderen das Angebot auf der Basis neuer technischer Verfahren ausweitet.
Der Wettbewerb führt in der modernen Wirtschaft, das ist die Konsequenz dieser Feststellungen, nicht zu einem allgemeinen statischen Gleichgewicht und zu einer sogenannten optimalen Allokation knapper Ressourcen auf der Basis des vollkommenen Wettbewerbs, also nicht zu einem Zustand, in dem der Wirtschaftsprozess nur noch eine Bewegung im Kreislauf ist, der sich ständig wiederholt. Vielmehr bewirkt der Wettbewerb, wenn er sich voll entfalten kann, eine ständige Tendenz zur Veränderung und zum Wachstum. Der Wirtschaftsprozess ist dann nicht (mehr) als Kreislauf zu verstehen, bei dem die Einkommen der Haushalte, die sie von den Unternehmungen erhalten, gleich den Ausgaben der Haushalte zur Bezahlung der Güter sind, die sie von den Unternehmungen beziehen. Vielmehr wachsen im Laufe der Zeit die Einkommen der Haushalte und die Gewinne der Unternehmungen aufgrund der durch die Geldschöpfung mitfinanzierten Investitionen sowie aufgrund des Zustroms von steigenden Leistungen der Natur, insbesondere der Energie, unter Mitwirkung der menschlichen Imagination. Auf diese Weise weitet sich der Kreislauf in der historischen Zeit zu einer nach oben offenen Wachstumsspirale aus.
Schrumpfung des natürlichen Lebensraums
Die Voraussetzung für das Funktionieren des Wachstumsprozesses ist, dass sich ihm keine Hindernisse entgegenstellen. Dies ist nicht garantiert. Es wird vielmehr durch Kollateralschäden gefährdet, die immer akuter werden, je stärker sich die Dynamik des Wachstums entwickelt.
Im Vordergrund steht die Gefahr von Finanz- und Wirtschaftskrisen. Sie sind in erster Linie die Folge einer übertriebenen Geldschöpfung, die nicht der Finanzierung realer Produktionszuwächse dient, sondern zum spekulativen Kauf von Vermögenswerten (wie Aktien, Grundstücke) in der Erwartung, dass deren Preise gerade wegen der ständigen Geldvermehrung immer weiter steigen werden. Wenn die erwartete künftige Preissteigerung höher ist als der Zins, nimmt man auch Kredite auf, um Vermögenswerte zu kaufen und sich so ohne Mühe bereichern zu können. Die Spekulation ist aber dadurch gefährdet, dass die Zinsen steigen können. Dies tritt dann ein, wenn die Zentralbanken gerade wegen der durch die spekulativen Kredite aufgeblähten Geldmenge eine inflationäre Entwicklung befürchten und – um Inflation zu verhindern – die Zinsen erhöhen. Steigen die Zinsen zu hoch, um die spekulativen Kredite zu rechtfertigen, kommt es zur Finanz- und Wirtschaftskrise. Um dieser zu begegnen, sehen sich die Regierungen genötigt, einzuspringen und sich dazu bei den Zentralbanken zu verschulden. Diese können dank der Möglichkeit zur Geldschöpfung im Prinzip fortlaufend zusätzliches Geld geben. Dann droht aber wieder Inflation.
Zudem kann sich die Wachstumstendenz nur durchsetzen, wenn genügend natürliche Ressourcen vorhanden sind, aus denen die Energie und die Rohstoffe gewonnen werden. Mehr und mehr wird aber das Wirtschaftswachstum mit der langfristigen Knappheit der Natur sowohl auf der Ressourcen- wie auf der Abfall- und Emissionsseite konfrontiert, denn die Welt und damit die Natur ist nicht unendlich groß. Ihre Nutzung kann daher nicht beliebig ausgedehnt werden. Die absehbare Verknappung, vor allem von Energie, bestimmten Rohstoffen und Nahrungsmitteln, führt zu einer spekulativen Steigerung der Ressourcenpreise schon bevor eine endgültige Knappheit erreicht ist. Dadurch erhöht sich die Gefahr einer inflationären Entwicklung auch von der Angebotsseite her, zusätzlich zur Inflationsgefahr, die wegen der überbordenden Geldschöpfung von der Nachfrageseite her ausgelöst wird. Gleichzeitig nehmen die ökologischen Schäden zu, die durch die steigende Menge der Abfälle und Emissionen und die Schrumpfung des natürlichen Lebensraums verursacht werden.
Das Fazit dieser Feststellungen
Die Gefährdung und die Gefährlichkeit des Wachstums wird zusätzlich dadurch verstärkt, dass sich die menschliche Imagination – trotz vieler Appelle zu einem Umdenken – de facto immer mehr in eine Richtung entwickelt, die zu einer Verstärkung der Krisentendenz an den Finanzmärkten und zu einer weiteren Ausbeutung der natürlichen Ressourcenvorräte führt. Dies geschieht durch die Erfindung immer neuer Finanz-„Produkte“, die einen spekulativen Charakter haben und die Volatilität und Labilität des wirtschaftlichen Prozesses erhöhen, sowie durch die Erfindung von Kunstprodukten aller Art, welche den Bedarfshorizont ständig erweitert und in der Folge eine zusätzliche Intensivierung des Energie-, Rohstoff- und Landschaftsverbrauchs notwendig macht.
Was ist das Fazit dieser Feststellungen? Wir müssen uns zur Erkenntnis durchringen, dass es, um die Chancen und die Gefahren des wirtschaftlichen Wachstums erfassen zu können, einer tiefgreifenden Korrektur der ökonomischen Theorie bedarf. Es geht um einen Paradigmenwechsel, wie ihn Thomas Kuhn in seinem Buch „The Standard of Scientific Revolution“ (1962) beschrieben hat: ein altes Paradigma wird verdrängt, weil dadurch empirische Unverträglichkeiten ausgeräumt und wesentliche Sachverhalte genauer erfasst oder auch erst durchschaubar werden.
Ein solcher Wechsel hat sich schon angebahnt durch den Einbezug psychologischer und soziologischer Elemente in die ökonomische Theorie, insbesondere durch die Erkenntnis, dass der rational denkende, nur auf den Eigennutz bedachte „homo oeconomicus“ nicht Alleinherrschender im Feld der Ökonomie ist. Entsprechend wurde das neoklassische Modell schon durch Einbezug weiterer Motivationen für das ökonomische Handeln in entscheidender Hinsicht ergänzt. Dazu liegen einschlägige Beiträge insbesondere im Bereich von „Behavioral Economics“ und „System Dynamics“ vor. Ergänzungen genügen aber nicht. Das neoklassische Modell selbst muss revidiert werden.
Grundlegende Einsicht
Es geht nicht mehr darum, die optimale Nutzung beschränkter Ressourcen in einem allgemeinen Gleichgewicht zu erklären, wie es uns die neoklassische Theorie weismachen will, sondern vielmehr darum, aufzuzeigen, wie diese Beschränkungen im historischen Zeitverlauf tendenziell beiseitegeschoben werden und sich so die für die heutige Wirtschaft maßgebende Dynamik entwickelt.
Um dies zu ermöglichen, müssen die obengenannten Phänomene, die für diese Dynamik verantwortlich sind, ins Zentrum der ökonomischen Theorie gerückt werden: die sich ständig erweiternde Geldschöpfung, der Ersatz und die Ergänzung von Arbeit durch Energie, die immer neu aus der Natur gewonnen wird, und die nie versiegende Imagination. Dazu muss der Wirtschaftsprozess in seiner zeitlich-dynamischen Dimension erfasst werden. Das wesentlich Element dieses Prozesses ist seine Tendenz zur Selbstverstärkung: Jedes Ergebnis dieses Prozesses enthält immer schon wieder den Antrieb für das Fortschreiten des Prozesses zur nächsten Stufe. Diese Einsicht ist grundlegend für die Erklärung des wirtschaftlichen Wachstums.
Nur durch entsprechende Neuorientierung wird die ökonomische Theorie in die Lage versetzt, die Chancen und Gefahren des wirtschaftlichen Wachstums adäquat wahrzunehmen und Reformen, die allenfalls notwendig werden, stichhaltig zu begründen und ihnen so den Weg zu ebnen.