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Findet Bern in der Champions Hockey League den Tritt?
Mit den Achtelfinal-Hinspielen startet die Champions League im Eishockey heute Abend in die K.o.-Phase. Von den vier Schweizer Vertretern richtet sich der Fokus auf Meister Bern.
Die Berner rangieren derzeit in der National League unter dem Playoff-Trennstrich, obwohl sie fünf Spiele mehr als Davos, drei mehr als Freiburg und zwei mehr als Langnau bestritten haben. Aus den letzten zehn Meisterschaftspartien resultierten bloss drei Siege und gar nur einer in der regulären Spielzeit.
Während der ersten Nationalmannschaftspause konnte Trainer Kari Jalonen indes in Ruhe arbeiten. Kein Berner stand im Nationalteam, das übers Wochenende den Deutschland-Cup in Krefeld gewann. Weil die eigenen Junioren in Berns Fanionteam derzeit keine Rolle spielen, und weil auch die (biederen) SCB-Ausländer keine Aufgebote ihrer Nationalteams erhielten, stand Jalonen das gesamte Kader zur Verfügung. Ob es dem finnischen Hockey-Lehrer wohl gelungen ist, das schlingernde SCB-Schiff wieder auf Kurs zu bringen?
Mit Lulea treffen die Berner auf einen starken Gegner. Die Schweden gewannen vor fünf Jahren die Champions Hockey League. Im letzten Herbst brachten die Berner gegen einen schwedischen Vertreter (Malmö) in den Achtelfinals in zwei Spiele bloss ein Tor zustande (1:4 und 0:1).
Vor einem Jahr schieden sämtliche vier National-League-Vertreter in den Achtelfinals sang- und klanglos aus. Für diese schlechte Bilanz will sich das Schweizer Eishockey rehabilitieren. Erneut erreichten vier Schweizer Vertreter die K.o.-Phase; nur Ambri-Piotta blieb in der Gruppenphase hängen. Einzig der SC Bern startet in die Achtelfinals mit einem Heimspiel. Lausanne (gegen Pilsen), Zug (gegen Tappara Tampere) und Biel (gegen die Augsburger Panther) dürfen als Gruppensieger der Vorrunde das Rückspiel im eigenen Stadion bestreiten.
Über die besten Aussichten auf eine Viertelfinalqualifikation verfügt Biel. Die Augsburger Panther, der Gegner der Seeländer, belegen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) derzeit nur Platz 12.
Vor einem Jahr hatte die National League als einzige Liga vier Teams in die Achtelfinals gebracht. Diesmal schafften es die Schweden mit dem vollen Kontingent von 5 Teams in die Playoffs. Weltmeister Finnland ist einzig noch mit Tappara Tampere vertreten, dem Gegner Zugs. Die Innerschweizer und Tappara Tampere trafen in der Champions Hockey League vor vier Jahren aufeinander. Die Finnen gewannen damals beide Spiele.