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Die Quote in Glarus blieb tief, obschon sie jene aus dem Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte übertraf, wie aus einer am Mittwoch verbreiteten Mitteilung des Departements für Volkswirtschaft, Inneres und Soziales hervorgeht. Die Ablösung aus der Sozialhilfe schafften 30 Prozent der Bezügerinnen und Bezüger.
Als abgeschlossen wird ein Sozialfall betrachtet, wenn mehr als sechs Monate keine Sozialhilfe mehr ausbezahlt wurde. Bei kürzeren Unterbrüchen wird der Fall weitergeführt. Den Sprung aus der Sozialhilfe würden vor allem Personen schaffen, die mit Nicht-Sozialhilfebezügern im selben Haushalt wohnten sowie Paare ohne Kinder, hiess es.
Einen Tiefstand erreichte im Glarnerland die Quote der Alimentenbevorschussung. Sie reduzierte sich von 0,43 auf 0,39 Prozent. Die Alimentenbevorschussung ist laut Behördenangaben eine Leistung, bei welcher der Kanton Alimente übernimmt, die vom Ex-Partner oder von der Ex-Partnerin nicht bezahlt werden.
(sda)