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In meinen Augen ist dies ein totalitärer Uebergriff auf die Meinungsfreiheit und eine Verleugnung der Tatsachen, wenn das Gender-Denken von allen Menschen als unantastbar übernommen werden muss, weil sonst angeblich gewisse Menschen diskriminiert würden. Was ist Gender? Gender ist die Behauptung, dass Homosexuelle, Bisexuelle, Transsexuelle und Heterosexuelle alle gleichwertig natürliche Spielarten des Menschseins sind und dass die Identifikation mit dem weiblichen, männlichen und oder Mischformen eigentlich anerzogen sind und frei gewählt werden können. Entsprechend sind auch alle Lebensformen und Partnerschaften gleichwertig. Ebenso sind alle möglichen Formen und Aktivitäten im sexuellen Bereich nicht zu werten. Ja, der Mensch ist ein sexuelles Wesen von Geburt an und sollte die Möglichkeit haben, diese ab Geburt zu entdecken und auszuleben, wie auch immer. Alles ist gut, solange es für einen und den oder die - auch wechselnden - Partner/-in stimmt.
Eigentlich sind wir Menschen nach dieser Denkart alle furchtbar verklemmt und konnten uns nie richtig zu einem glücklichen Menschen entfalten, weil die allerwenigsten von uns mit dieser Grundhaltung und der entsprechenden Praxis aufgewachsen sind.
Ist dies wirklich so??? Kann man den normalen Unterschied von Mann und Frau, der sich in jeder einzelnen Zelle allein schon durch die geschlechtsbestimmenden Chromosomen xx oder xy manifestiert, aber auch in der äusseren Erscheinung, als unbedeutend erklären? Kann man den unterschiedlichen Hormonen, ja sogar den verschieden ausgeprägten Hirnarealen einfach jegliche Bedeutung absprechen? Kann man wissenschaftliche Erkenntnisse über diese Auswirkungen einfach ausblenden im Namen einer vermeintlichen Freiheit, die dem tiefsten inneren Wesen - unserer Bestimmung, unseren Voraussetzungen - im Grunde genommen nicht gerecht wird, ja dieses Wesen verkümmern lassen? Dies im Namen der Gleichmacherei?
Kann es nicht Gleichwertigkeit in der Verschiedenartigkeit geben, die einander in idealer weise ergänzt?
Die Aufdoktrinierung des Gender-Denkens führt in eine Sackgasse, beeinträchtigt unter Umständen massiv eine gesunde Entwicklung zu einem ehefähigen Erwachsenen, welchem dann die Voraussetzungen fehlen, damit Kinder in einem ihnen zuträglichen Umfeld gedeihen können.
Ich kann niemandem vorschreiben, was er für Ueberzeugungen haben muss. Aber es darf den Bürgern ebensowenig vorgeschrieben werden, was diese für ein Menschenbild haben dürfen und ausleben müssen, sei es in der Familie, im Beruf oder wo auch immer! Bestimmungen und Vorschriften dürfen auch nicht einfach diesem Denken untergeordnet werden und immer mehr unser Leben bestimmen, damit ja niemand diskriminiert wird.
Ich bin 100 prozentig dafür, dass jeder Mensch als Mensch gleich geachtet werden muss, aber sein Verhalten, seine Vorlieben, seine sexuellen Identifikationen muss ich nicht als ebenso richtig anschauen, wie meine. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Darauf sollte mehr geschaut werden. Wie sehen die Auswirkungen aus ohne ideologische Scheuklappen: Gesundheit, Zufriedenheit, Nachkommen etc.