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Was ist eine Domain?
Jeder Server im Internet hat eine klare Adresse wie dieser zu erreichen ist, die sogenannte IP-Adresse. Menschliche Internetnutzer bekommen diese Zahlenfolgen in der Regel nicht zu Gesicht. Und das aus gutem Grund: IP-Adressen wie <ip-pii> bleiben nur schwer im Gedächtnis und sind anfällig für Tippfehler. Beim Webseitenaufruf hat sich daher eine alphanumerische Methode der Adressierung etabliert. Der Begriff „Fully Qualified Domain Name“, kurz FQDN, bezeichnet die vollständige und eindeutige Adresse einer Internetpräsenz. Er setzt sich aus dem Hostnamen und der Domain zusammen und wird verwenden.
Wie einfach wäre es, wenn Sie beim Telefonieren anstelle der Telefonnummer den Namen der entsprechenden Person eingeben könnten – dies wäre sehr hilfreich, da wir uns Namen besser merken können als Nummern. Wir behelfen uns damit, dass wir unsere Kontakte abspeichern. Im Internet ist es genau gleich. Jeder Server im Internet hat eine IP-Adresse. Das Domain Name System DNS ermöglicht die Benutzung von Domain-Namen anstelle der IP-Adressen. Domain-Namen müssen, wie die IP-Adressen, eindeutig sein. Um dies zu garantieren, wird die Vergabe von verschiedenen zentralen Stellen vorgenommen.
Domain Aufbau
Die Hierarchie des FQDN muss von rechts nach links angeschaut werden. Je weiter rechts ein Label steht, desto höher liegt es in der Hierarchie. Auf der höchsten Hierarchieebene befindet sich das Root-Label, also die „Wurzel“ des DNS-Systems. Auf der darunterliegenden Hierarchieebene befindet sich die Top-Level-Domain, beispielsweise „ch“, „com“ oder „net“. Damit der Namenserver die Adresse auflösen kann, wird das Verzeichnis der angegebenen TLD durchsucht, um dort die Domain auf der darunterliegenden Hierarchieebene zu finden. Wurde diese identifiziert, dann wird der Host, dessen Hostname im untersten Label steht, kontaktiert, um die angegebene Seite aufzurufen.
Das folgende Beispiel verdeutlicht den Aufbau eines Fully Qualified Domain Name:
[Hostname].[Domain].[TLD].[Root]
Im Verzeichnis eines Nameservers wird der Punkt ganz rechts im FQDN stets mitaufgeführt.
Das Root-Label hinter dem Punkt bleibt leer. Die Top-Level-Domain ist in unserem Beispiel die länderspezifische Top-Level-Domain „.ch“. Länderspezifische TLDs fasst man auch unter der Abkürzung ccTLD für „country code top-level domain“ zusammen. Anders als generische TLDs wie .com oder .org, die man als gTLD (für „generic top-level domain“) bezeichnet. Nach der Top-Level-Domain folgt der Domain-Name, den man auch Second-Level-Label oder Second-Level-Domain nennt. In unserem Beispiel lautet er „iway”. Ganz links haben wir den Hostname als Third-Level-Label: In unserem Beispiel lautet er „www“.
Was ist eine Subdomain?
Zwischen der Second-Level-Domain und dem Hostnamen kann man weitere Labels für Subdomains einfügen, welche Third-Level-Domains, Fourth-Level-Domains und so weiter genannt werden. Ein Beispiel: In der fiktiven FQDN test.beispiel.iway.ch wäre „beispiel“ eine Subdomain von „iway.ch“ und „test“ wäre wieder der Hostname.
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.swiss für mehr Swissness
.swiss steht für die Merkmale der weltweit bekannten Marke Schweiz wie Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit. Neben den bestehenden Länder-Domains wie .ch und bereits vergebenen Bezeichnungen wie .org wurden 2012 von der ICANN (internationale Verwaltungsstelle für Domain-Namen im Internet) weitere generische Namensräume im Internet ermöglicht. Der Bund hat die Top Level Domain .swiss erworben, um sicherzustellen, dass sie nutzbringend für die Schweizerische Gemeinschaft und Wirtschaft eingesetzt wird.