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Mit diesem Konzert knüpft das Ensemble Phoenix Basel an zwei Programmschwerpunkte der Saison 21/22 an: Zum einen konnten sie Michael Hersch, den Komponisten der erfolgreichen Musiktheater-Produktion «Poppaea», für eine neue Komposition für Sopran und Ensemble gewinnen, deren Solopart die koreanische Sopranistin Ah Young Hong übernimmt, die bereits mit der Titelpartie in Herschs Oper begeistert hat. Zum anderen bezieht sich Hersch oft auf Musik aus der Renaissance. Das Konzertprogramm wird umrahmt durch eine Bearbeitung einer Motette von Guillaume de Machaut. Ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert stammen die Balladen von Jean Galiot und Jacob de Senleches aus der Stilepoche der «ars subtilior», die der in Basel lehrende und 2019 nach schwerer Krankheit verstorbene argentinische Komponist Erik Oña bearbeitet hat. Der Amerikaner Jason Eckardt bezieht sich in seiner Komposition «After Serra» auf die monumentalen Skulpturen von Richard Serra, dessen «Intersection» seit 1992 auf dem Basler Theaterplatz steht. Ergänzt wird das Programm mit einem leisen, sphärischen Werk der isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdottir.