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Wegen mehr Gotthardverkehr und Regio-S-Bahn zeichnen sich auf den Bahnschienen im Raum Basel längerfristig Engpässe ab. Für die nächsten Jahren ist die Lage aber weniger dramatisch als erwartet.
Die Schlussfolgerungen gehen aus einem Bericht des Ausschusses "Trinationale Langfristplanung Basel" (TLB) hervor, den das Bundesamt für Verkehr (BAV) am Dienstag in Basel vorstellte.
Das Gremium war 2003 von den Verkehrsministerien Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz eingesetzt worden. Derzeit vom Tisch ist laut TLB der umstrittene "Bypass", den die SBB und die Deutsche Bahn (DB) seit 2002 geprüft haben (Rhein-Querung im Osten von Basel).
Während in Deutschland und Frankreich der Mehrverkehr auf der Schiene mit schon laufenden Ausbauten bewältigt werden könne, dürfte es im Schweizer Raum Basel eng werden, falls die Regio-S-Bahn deutlich ausgebaut würde.
Auf den Achsen Mont Cenis, Lötschberg-Simplon, Gotthard und Brenner erwarte man ein zunehmendes Verkehrswachstum von 75% im Personen- und von 70% im Güterverkehr.