Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/161053

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, aufzuzeigen, wie Daten aus verschiedenen krankheitsspezifischen Registern oder medizinischen Studien für eine verbesserte Auswertbarkeit miteinander verknüpft werden können. Dazu braucht es Vorschläge, wie bei einer Umsetzung insbesondere folgende Aspekte sichergestellt werden können:</p><p>1. die Vergleichbarkeit der Daten,</p><p>2. die klare Zuordnung zur gleichen Person (etwa über die AHV-Nummer) und</p><p>3. die Wahrung des Datenschutzes (etwa über geeignete Verschlüsselung der identifizierenden Information und klar definierte sowie rechtlich geregelte Vorgehensweisen für die Verknüpfung der Daten).</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Rahmen der parlamentarischen Beratung des Bundesgesetzes über die Registrierung von Krebserkrankungen (KRG, SR 14.074) war die Frage der Datenverknüpfung wie auch des Zugangs von Forschenden zu (Krebs-)Registerdaten mehrfach Gegenstand der Diskussion. Dabei hat sich unter anderem gezeigt, dass aus Sicht der Forschenden die Abgrenzung zwischen Humanforschungsgesetz (HFG, SR 810.30) sowie Bundesstatistikgesetz (BStatG, SR 431.01) nicht immer einfach ist. Vor diesem Hintergrund erscheint eine kurze Darstellung der bestehenden Möglichkeiten der Datenverknüpfung sowie des Datenzugangs in einem Bericht sinnvoll. Zudem sollen auch die ersten Erkenntnisse, die sich aus den Anträgen der Forschenden im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Forschungsprogramms 74, "Gesundheitsversorgung", besonders bezüglich der Frage der Datenverknüpfung und der besseren Nutzung vorhandener Datenquellen (Register, Studiendaten, statistische Erhebungen) ergeben, in diesen Bericht mit einfliessen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.