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Trotz oder gerade wegen der Postauto-Affäre lohnt sich ein nüchterner Blick auf strukturelle Probleme des Subventionswesens im Regionalen Personenverkehr. Die Untersuchung kommt zu folgendem Schluss: Subventionsberechtigte Leistungen dürfen und müssen mit marktüblichen Gewinnzuschlägen verrechnet werden. Etwas anderes steht im Widerspruch zu grundsätzlichen Bestimmungen des Gesellschaftsrechts (Aktionärs- und Gläubigerschutz) und läuft den Bestrebungen des Gesetzgebers zu mehr Wettbewerb im regionalen Personenverkehr zuwider.
Abegg/Seferovic, sui generis 2018, S. 360 ff.