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Brotkäfer
Schäden durch den Brotkäfer
Der Brotkäfer ist für die Ausbreitung von Bakterien und Schimmelpilzen in Nahrungsmitteln verantwortlich. Diese Nagekäfer Art kann eine Vielzahl von Nahrungsmitteln befallen und so einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden verursachen. Selbst in Chilipulver können sich Larven entwickeln und eine Population weiterführen.
Kontaminierte Lebensmittel dürfen nicht mehr verzehrt werden, da sie durch den Kot der Tiere verunreinigt sind.
Frassschäden entstehen an der Lebensmittelverpackung, sowie am Nahrungsmittel selbst. Häufig bildet sich durch den Brotkäfer Feuchtigkeit im Produkt oder das Mehl färbt sich rosa. Der Brotkäfer wird durch befallene Nahrungsmittel unbemerkt ins Haus eingeschleppt. Das die Vorratsschädlinge sehr gut fliegen können, nutzen sie für die Verbreitung aus.
Wie lebt der Brotkäfer?
Der Brotkäfer fühlt sich in Supermärkten, lebensmittelverarbeitenden Betrieben, in der Gastronomie und in Privathaushalten wohl. Dabei bevorzugen die Käfer es trocken und warm. Der weltweit verbreitete Vorratsschädling entwickelt sich an Getreideprodukten, Gewürzen oder Nüssen.
Nahrung
Die Larven des Brotkäfers haben eine breite Nahrungs Palette und fühlen sich in trockenen Lebensmitteln am wohlsten. So findet man ihn häufig in Tees, Gewürzen, in Mehl, Getreide, in Lebkuchen oder auch in Vogelfutter. Die ausgewachsenen Larven fliegen zum Licht und suchen sich einen Partner für die Fortpflanzung.
Aussehen
Der sehr kleine, braune, ovale Käfer ist etwa drei bis vier Millimeter lang. Der Nagekäfer hat drei Antennenglieder die den Kopf verlängern und es wirkt fast so, als würde der Brotkäfer eine Kapuze tragen.
Fortpflanzung
Im Laufe ihres Lebens legt das Brotkäfer Weibchen etwa 100 Eier ab. Die Entwicklung vom Ei bis zum Käfer hängt von der Temperatur und der verfügbaren Nahrungsquelle ab und beträgt zwischen zwei und drei Monaten.