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Aidas Geheimnisse
Gehütete Familiengeheimnisse
Izak Szewelewicz kommt 1945 im Lager Bergen-Belsen zur Welt. Als "Nachkriegswaise" wird er zur Adoption nach Israel geschickt. Mit zehn Jahren erfährt er erstmals von einem Schulfreund, was alle in seinem Umfeld zu wissen scheinen: Seine Adoptiveltern sind nicht seine leiblichen Eltern. Izak forscht auf eigene Faust weiter und findet heraus, dass seine leibliche Mutter Aida in Kanada lebt. Als er 13 ist, fährt er zu ihr. Zwischen den beiden entwickelt sich ein enges Verhältnis. Dennoch erzählt ihm Aida nichts über ihre Beweggründe, ihn wegzugeben, und kaum etwas über seinen leiblichen Vater.
Ein Bruder in Kanada
Viele Jahre später, mit 68 Jahren, nimmt Izak erstmals Einblick in die Adoptionspapiere und stößt auf völlig Unerwartetes: Sein leiblicher Vater ist nicht im Krieg gestorben, er und seine Mutter sind geschieden. Bei weiteren Nachforschungen findet er heraus, dass er einen leiblichen Bruder hat, der in Kanada aufgewachsen ist und dort noch immer lebt. Shep ist blind und hat sein Leben lang vergebens nach seiner leiblichen Mutter gesucht. Der Bruder wiederum kannte seinen leiblichen, inzwischen verstorbenen Vater, wusste aber nichts von seiner Mutter und seinem Bruder. Per Genanalyse finden die beiden Brüder wenig später heraus, dass sie nicht von einem, sondern von zwei verschiedenen Vätern abstammen. Den beiden Brüdern wird klar, dass es ein noch viel größeres Geheimnis geben muss. Ihre Spurensuche führen sie von Israel in die USA, nach Kanada und nach Deutschland.
|Länge:||90 Minuten|