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Bereits am Donnerstag stehen die Halbfinals an, mit denen niemand rechnen konnte. Für Sakkari (WTA 18), Krejcikova (WTA 33), Anastasia Pawljutschenkowa (WTA 32) und Tamara Zidansek (WTA 85) ist der Vorstoss in die Halbfinals eines Grand-Slam-Turniers schon eine Premiere.
«Ich kann es nicht fassen. Ich habe keine Worte. Es ist ein Traum, der wahr wird», freute sich Sakkari nach ihrem Coup gegen die letztjährige Siegerin, die zuletzt in Roland Garros 11 Matches und 22 Sätze gewonnen hatte. Die Griechin agierte clever und war von der Grundlinie solider, auch weil Swiatek im zweiten Satz mit einer Verletzung am rechten Bein zu kämpfen hatte.
Nachdem sie in den letzten beiden Runden die Vorjahresfinalistinnen Swiatek und Sofia Kenin geschlagen hat, geht Sakkari als leichte Favoritin in die Runde der letzten vier. Die athletische 25-Jährige könnte zusammen mit ihrem Landsmann Stefanos Tsitsipas für ein griechische Double sorgen. Schon jetzt haben die beiden einzigen Top-200-Spieler aus Griechenland, die zusammen an den Olympischen Spielen im Mixed antreten werden, mit zwei Major-Halbfinalisten für eine nationale Premiere gesorgt.
Eine Premiere in der Open Era
Auch im anderen Halbfinal vom Mittwoch setzte sich mit Krejcikova die Aussenseiterin durch. Die 25-Jährige aus Brünn eliminierte den amerikanischen Teenager Cori Gauff (WTA 25) mit 7:6 (8:6), 6:3. Die mit 17 Jahren jüngste Viertelfinalistin seit 15 Jahren vergab drei Satzbälle, ehe sie den Faden verlor und den Vorstoss in den Halbfinal verpasste. Dieser findet erstmals seit Beginn der Open Era 1968 ohne eine der ersten zehn der Setzliste statt.