Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03173.jsonl.gz/1029

Seiner Berufung folgen: Welcher Beruf passt wirklich zu mir?
Veröffentlicht am 17.08.2023 von Marcel Penn, Marketing- und Verkaufsleiter Classifieds - Bildquelle: Getty Images
Nicht wenige Menschen gehen einer Arbeit nach, ohne jemals ihre Berufung gefunden zu haben.
Andere wiederum haben es geschafft, ihrer Leidenschaft zu frönen und den passenden Job zu finden. Manche Menschen erkennen ihre wahre Berufung bereits während der Schulzeit, andere wiederum erst nach der Ausbildung oder dem Studium, während der Berufstätigkeit oder gar nicht. Doch der Zeitpunkt spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass Sie Ihre wahre Bestimmung finden.
20 Fragen helfen bei der Suche nach Ihrer wahren Bestimmung
Manche Menschen arbeiten über Jahre in einem Beruf, mit dem sie ihren Lebensunterhalt verdienen, ohne ihn jemals in Frage zu stellen. Manche realisieren sehr schnell, dass dieser Job nicht ihrer Berufung entspricht, während andere mehr Zeit brauchen. Und dann gibt es noch die, die eine möglicherweise schwelende Unzufriedenheit nicht verifizieren. Verschiedene Fragestellungen können Ihnen helfen, durch Selbstreflexion Ihre wahre Bestimmung zu finden.
Die ehrliche Beantwortung dieser Fragen wird Ihnen helfen, Ihre wahre Berufung zu finden. In einem
- Ermüden oder demotivieren Sie die mit Ihrem aktuellen Job verbundenen Tätigkeiten? Sind Sie dadurch energielos, missmutig und niedergeschlagen?
- Fällt Ihnen das Aufstehen morgens leicht oder quälen Sie sich aus dem Bett, weil Sie keine Lust auf Ihren Job haben?
- Stresst Sie Ihr Job und wenn ja, warum? Sind es die Aufgaben, Ihr Vorgesetzter, Ihre Kollegen, die Inhalte Ihres Jobs oder andere Gründe?
- Gehören Sie zu den Menschen, die bereits zu Beginn eines Tages den Feierabend oder zu Beginn einer Woche das Wochenende herbeisehnen?
- Sehen Sie in der von Ihnen ausgeübten Tätigkeit einen Sinn, oder empfinden Sie diese als belanglos?
- Langweilt Sie Ihr Job und wenn ja, seit wann ist das so?
- Beeinträchtigt Ihr Job Ihre Lebensqualität und insbesondere Ihre Lebensfreude?
- Welchen Berufswunsch hatten Sie in Ihrer Kindheit?
- Was können Sie besonders gut?
- Gibt es ein Hobby, das Sie mit Begeisterung ausüben?
- Würden Sie noch einmal dieselbe Ausbildung beziehungsweise dasselbe Studium wählen? Wenn nein, was würden Sie stattdessen gerne tun?
- Gibt es noch weitere Fähigkeiten und Kenntnisse, die Sie sich aus Interesse angeeignet haben?
- Welche Tätigkeiten fallen Ihnen leicht, und welche bereiten Ihnen Mühen, weil Ihnen das Wissen fehlt oder Sie einfach keine Lust haben?
- Gibt es Probleme in unterschiedlichen Bereichen, die Sie schon lange als solche erkennen und für die Sie gerne Lösungen erarbeiten möchten?
- Kennen Sie Ihre Stärken, und können Sie diese auch tatsächlich in Ihrem Job einbringen?
- Gibt es Fähigkeiten, für die Sie Ihre Familie, Ihre Freunde, Kollegen und Bekannten besonders schätzen?
- Gibt es etwas, was Sie schon als Kind gern gemacht haben? Haben Sie das fortgeführt, oder haben Sie es im Laufe der Jahre vergessen beziehungsweise verdrängt?
- Worüber können Sie stundenlang reden und darüber die Zeit vergessen?
- Angenommen, Geld und andere Verpflichtungen würden keine Rolle spielen, was würden Sie dann am liebsten den ganzen Tag tun?
- Wonach steht Ihnen - nach Beantwortung aller Fragen - der Sinn?
nächsten Schritt geht es darum, den richtigen Weg einzuschlagen. Dazu brauchen Sie Mut, Entschlossenheit, Durchhaltevermögen und auch Zeit. Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn Sie sich auf diesem Weg Hilfe holen. Das können inspirierende Bücher sein oder auch professionelle Hilfe durch einen Coach.