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Zürich den 31. October 1859.
Hochgeehrter Herr!
Da ich wünsche, den Abschied der Curatel in die Familienrechnung von 1858/59 aufnehmen zu lassen, erinnere ich Sie daran, daß diese Rechnung immer noch bei Ihnen liegt, und ersuche Sie, mir dieselbe beförderlich zukommen zu lassen.
Bei dieser Gelegenheit will ich nicht unterlassen, für den hoffentlich eintretenden Fall, daß Ihre Wahl in den großen Stadtrath Sie zu näherer Kenntnißnahme von der städtischen Verwaltung bewegen sollte, Ihnen hiebei meine Mithülfe anzubieten um Ihnen die nicht ganz leichte Arbeit nach Kräften zu erleichtern; gewiß werden Sie von diesem Anerbieten um so unbedenklicher Gebrauch machen, als, wenn ich mich nicht sehr irre, meine Ansichten und Bestrebungen hinsichtlich der Entwicklung unserer Stadt und der erforderlichen Veränderungen in den Grundsätzen ihrer Verwaltung vielfach mit den Ihrigen übereinstimmen.
Genehmigen Sie schließlich die Versicherung meiner hochachtungsvollen Ergebenheit.
Dr E. Escher
Stadtschreiber