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Händler erklärten den Preisdruck mit einem Anstieg der Zahl der Bohrlöcher in den USA. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 49,96 US-Dollar. Das waren 58 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli fiel um 64 Cent auf 48,43 Dollar.
Nachdem die Ölpreise in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen waren und zeitweise über 50 Dollar je Barrel notiert hatten, nimmt die Zahl der Ölfördereinrichtungen in den USA wieder zu. Nach Angaben der Ölfeld-Ausrüsterfirma Baker Hughes vom vergangenen Freitag ist die Zahl der Bohrlöcher in den USA in der vergangenen Woche um drei auf 328 gestiegen. Ein Anstieg deute auf ein höheres Angebot hin und belaste die Ölpreise, hiess es aus dem Handel.
(AWP)