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Entscheid über Zukunft der Fussball-Saison auf nächste Woche vertagt
Der Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) hat am Donnerstag in einer Telefonkonferenz beschlossen, den Entscheid zur laufenden Saison im Schweizer Fussball zu vertagen. Grund dafür ist die Ankündigung der Vorsteherin des Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, Viola Amherd, am nächsten Mittwoch, 29. April, Details zur Exitstrategie Sport bekannt zu geben. Der Zentralvorstand des SFV will daher den Entscheid des Bundesrats abwarten und erst dann, basierend auf dem Zeitplan und den Vorgaben der Regierung und der Behörden, den Beschluss über die Weiterführung oder den vorzeitigen Abbruch des Spielbetriebs im Schweizer Fussball fassen.
Die Amateurliga und die 13 Regionalverbände hatten letzten Samstag dem Zentralvorstand einstimmig beantragt, alle ihre Meisterschafts- und Cupwettbewerbe der Männer (2. Liga inter bis 5. Liga), der Frauen, Seniorinnen und Senioren sowie Juniorinnen und Junioren abzubrechen und die Saison 2019/20 zu annullieren sprich nicht zu werten. Es soll nach Ansicht der Amateurliga und der Regionalverbände keine Meister, keine Auf- und Absteiger und keine Cupsieger geben. Die Teilnehmer am Schweizer Cup sollen per Los aus den in den regionalen Cup-Wettbewerben übrig gebliebenen Teams bestimmt werden. Kurz darauf hat sich auch die Erste Liga für einen Abbruch der Saison ausgesprochen.
Nicht Gegenstand des Antrages sind die Wettbewerbe des SFV selbst, also NLA und NLB der Frauen sowie Schweizer Cup der Männer und Frauen, und jene der Swiss Football League (die Super League und Challenge League).