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über mich
MEINE BIOGRAPHIE
Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Brigitte wurde Chantal am 2. Juni 1959 in Château-d’Oex geboren. 1969, im Alter von erst 10 Jahren, traten die musikalischen Zwillinge in der Sendung «La grande chance» im Westschweizer Fernsehen auf. Chantal mit der Klarinette, Brigitte mit dem Akkordeon und Yasmine am Bass (auf dem Schemeli stehend, weil noch zu klein!) spielten vorwiegend Ländlermusik im Innerschweizer Stil. «Ich hatte einen regen Kontakt mit Kaspar Muther, der mir als väterlicher Freund und Vorbild viele Ratschläge nicht nur in der Musik gegeben hat», freut sich Chantal noch heute. Als dann 1974 auch noch Elisabeth Brand-Ginier als Klavierspielerin zur Formation stiess, wurden «Les Soeurettes» im ganzen Land bekannt. Es folgten unzählige Auftritte und 10 Einspielungen auf Langspielplatten mit der damals einzigen Frauenkapelle der Schweiz. Die Mädchen wurden erwachsen und zogen zuhause aus. Damit verbunden war auch die viel grössere geographische Entfernung voneinander. Chantal lernte an einem Schwingfest ihren zukünftigen Mann Ruedi Reusser kennen. Dass dieser Bassgeiger war, wusste sie zunächst noch nicht, wurde aber zu einem glücklichen Zufall. So konnte er 1980 Yasmine in der Kapelle ersetzen. Die Formation «les Soeurettes» konnte an 2 Folklorekreuzfahrten sowie an mehreren und unvergesslichen Rigi-Stubeten teilnehmen. Obwohl ihre Schwester Brigitte Schmid-Turrian dann im Appenzellerland sesshaft wurde, spielten die «Soeurettes» noch bis 2003 zusammen.
Im Rahmen des 50. Geburtsjahrs von Willi Valotti durfte Chantal im November 1999 an einem Volkstümlichen Konzert, in Erinnerung an die Heirassa-Zeit, abwechselnd mit anderen bekannten Bläsern wie Carlo Brunner, Philipp Mettler, Walter Grimm, Bruno Syfrig mit Willi Vallotti, Köbi Schiess und Alois Schilliger mitwirken.
Noch immer ist die Innerschweizer Ländlermusik im Stil der legendären Kapelle Heirassa ihre Lieblingsmusik. Ihre Vorbilder sind Kaspar Muther, Carlo Brunner, Fritz Dünner, Dani Häusler, etc.
Jedoch ist Chantal auch offen für andere Musik unter anderem ist sie ein grosser Fan von hujässler. Mit dem leider verstorbenen Schwyzerörgeli-Spieler Hans Neiger aus Meiringen musizierte sie während 7 Jahren im «Trio Haslital». Im September 2006, im Rahmen des Unspunnenfestes, durfte sie mit Werner Gasser, Hansjörg Wegmüller und Johannes Grossniklaus die Trachtentänze für das grosse Tanzfest auf der Höhematte mitspielen.
Chantal war von 1983 bis 2003 Jurymitglied bei den Eidg. Ländlermusikfesten und beim Eidg. Ländlermusikfest 2007 in Stans Mitglied des Musikkomitees.
Chantal und Ruedi haben 1984 geheiratet und zwei Töchter: Caroline (1985) und Christelle (1988). Sie sind mittlerweile Grosseltern. Mit ihrer KV-Ausbildung hat sie lange im Tourismus gearbeitet und hat sich ab 2015 als Übersetzerin selbstständig gemacht. Sie gibt ebenfalls Franzkurse bei der Volkshochschule. Ab 2012 hat sie sich einen langen Traum erfüllt und das Atelier de Chantal eröffnet (www.latelier-de-chantal.ch).
Seit 2004 spielt Chantal zusammen mit dem Akkordeonisten Kurt Schmid, dem Pianisten Rolf Zwahlen und ihrem Mann Ruedi zusammen.