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Dies ist ein allgemeiner Überblick.
Weitere Information und Details (Lehrpläne, Stundentafeln usw.) finden sich hier.
Grundsätzliches
Die progymnasiale Stufe der Sek I, die Sek P, dauert zwei Jahre und folgt im Anschluss an die 6. Klasse der Primarschule. Sie bereitet auf das vierjährige Gymnasium vor.
Übertritt in die Sek P
Es gibt ein kantonal einheitliches Übertrittsverfahren, welches den Wechsel in die Sek I regelt. Die Zuweisung zu einem Niveau der Sekundarschule erfolgt durch ein Empfehlungsverfahren mit klaren Kriterien der Leistung. Ebenso wird die mögliche Entwicklung der Schüler und Schülerinnen im Hinblick auf die weitere Schullaufbahn beurteilt. Das Übertrittsverfahren dauert knapp 8 Monate, vom August bis in den März der 6. Klasse der Primarschule (10. Kalenderwoche), und besteht aus drei Elementen (vgl. Laufbahnreglement BGS 413.412; § 19, Abs. 1):
Grundlagen für die Zuteilungsempfehlung in ein bestimmtes Anforderungsniveau bilden:
- die Beurteilung der fachlichen Leistungen: der ungerundete Notendurchschnitt aus den Fächern Deutsche Sprache, Mathematik und Sachunterricht (in Zehntelsnoten ausgedrückt) in der sechsten Klasse der Primarschule im Zeitraum von August bis Ende der 10. Kalenderwoche;
- die Gesamteinschätzung der Leistungen und der Leistungsentwicklung in allen Fächern;
- die Gesamteinschätzung des Arbeits- und Lernverhaltens bezogen auf die Profile der Anforderungsniveaus B, E und P.
Wer in den drei Fächern einen Notendurchschnitt von mindestens 5.2 aufweist, wird der Sek P zugewiesen. Weiter berücksichtigt werden die Leistungen der restlichen Schulfächern und das Arbeits- und Lernverhalten. Wenn die Eltern / betroffenes Kind mit dem Zuweisungsentscheid (z.B. Sek E statt P) nicht einverstanden sind, kann der Sechstklässler eine sogenannte Kontrollprüfung (jeweils vor den Frühlingsferien) absolvieren. Dazu findet man unter www.vsa.so.ch weitere Informationen.
Wer kommt in die Sek P?
Ca. die besten 20 % eines Jahrganges sollen nach der 6. Klasse in die P-Züge übertreten; die Aufnahme erfolgt definitiv. Dort werden die Schülerinnen und Schüler während zweier Jahre auf die Maturitätsschule vorbereitet. Es ist ebenfalls möglich, aus der Sek E in die Sek P zu wechseln, vorausgesetzt, die Noten und die Lehrerprognosen lassen einen Wechsel zu. Dieser erfolgt jeweils unter Verlust eines Jahres.
Wie ist die Sek P konzipiert?
In den P-Zügen werden folgende Fächer unterrichtet: Deutsch, Französisch, Englisch, Mathematik, Biologie, Chemie, Geschichte/Staatskunde, Geografie, Hauswirtschaft/Lebensgestaltung (2. Sek P), Technisches Gestalten (1. Sek P), Bildnerisches Gestalten, Musik, Sport, Informatische Bildung und Religion.
Zudem gibt es zwei Wahlpflichtfächer, von denen man sich für eines entscheiden muss. Es sind dies "Latein" sowie "Wissenschaft und Technik".
Sämtliche Fächer (ausser Religion) sind promotionswirksam.
Wie erfolgt der Wechsel in die Maturitätsschule?
Werden am Ende des zweiten Semesters der 2. Sek P die Promotionsbedingungen erfüllt, erfolgt der Wechsel in die Maturitätsschule. Werden die Bedingungen nicht erfüllt, wechselt die Schülerin / der Schüler in die 3. Sek E. Bei einer günstigen Entwicklungsprognose besteht die Möglichkeit einer einmaligen Repetition. Das entscheidet die Klassenkonferenz. Wer repetieren darf, beginnt provisorisch.
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