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Ein Monopol ist eine Marktsituation, in der es nur einen einzigen Anbieter bzw. nur einen Abnehmer gibt.
Das Problem an einem Monopol ist die Tatsache, dass der Monopolist den Preis, die Absatzmenge und sogar die Qualität der Produkte selbst steuern kann.
Solange das Monopol bestehen bleibt, haben Kunden keine richtige Alternative zu den (schlechten) Produkten.
Angebotsmonopol = Es gibt nur einen Anbieter.
Nachfragemonopol = Es gibt nur einen Abnehmer.
In gewissen Situationen sind Monopole aber auch teilweise erwünscht.
Zum Beispiel im Personentransport oder im Gesundheitswesen.
Häufig herrschen dort zwar höhere Kosten, aber die Qualität kann durch ein Monopol (oder mindestens ein Oligopol) auf einem sehr hohen Niveau gehalten werden.
Falls Sie mir das nicht glauben, dann stellen Sie sich vor, sie wollen von St. Gallen nach Genf reisen und in jedem Kanton ist ein anderer Zugbetreiber mit einem anderen Preissystem. Viel Spass!
Ein homogenes Oligopol bedeutet, dass die angebotenen Produkte gleichwertig sind, obwohl sie von verschiedenen Anbietern stammen. Ein heterogenes Oligopol besteht dann, wenn die Waren nur begrenzt durch andere Produkte ersetzt werden können.
Beim Duopol wird von zwei Anbietern oder zwei Nachfragenden gesprochen.
Auch "vollkommener Markt" oder "freie Marktwirtschaft" genannt. Viele verschiedene Anbieter bieten verschiedene Produkte in unterschiedlichen Qualitäten und Preissegmenten an. Der Kunde hat eine somit eine Wahl und somit "ist der Kunde König".
Der Vorteil liegt vor allem in den tieferen Preisen, höherer Qualität und es können sich auch innovative/neue Produkte schnell durchsetzten.
Nachteilig am Polypol ist der härtere Konkurrenzkampf und die zuweilen ungleiche Verteilung von Ressourcen (Kapital, Boden, Bildung) sowohl zwischen natürlichen als auch juristischen Personen.
Dies führt dazu, dass kleinere Firmen und Kleinverdiener ein tendenziell härteres Leben führen.