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Die Disziplinarkammer des Schweizer Sports (DK) sperrt zwei Kampfsportler wegen Vorhandenseins verbotener Substanzen für 4 Jahre und verurteilt sie jeweils zu einer Geldzahlung.
Anlässlich einer Wettkampfkontrolle wurde der Boxer Seid Dzemaili positiv auf Testosteron getestet. Nach Benachrichtigung durch Swiss Sport Integrity (damals Antidoping Schweiz) konnte der Athlet keine Ausnahmebewilligung zu therapeutischen Zwecken für die Anwendung von Testosteron vorlegen. Daraufhin wurde der Boxer von der DK provisorisch gesperrt. Nach Abschluss des Disziplinarverfahrens sprach die Disziplinarkammer eine vierjährige Sperre aus. Zusätzlich muss der Verurteilte Kontroll- und Analysekosten, eine Parteientschädigung sowie Verfahrenskosten im Gesamtbetrag von rund 2500 Franken übernehmen.
Beim MMA-Kampfsportler Husein Kadimagomaev wurde bei einer Wettkampfkontrolle im Rahmen eines Ringer-Wettkampfs die verbotene Substanz Meldonium nachgewiesen. Auf Antrag von Swiss Sport Integrity wurde der Sportler von der DK provisorisch gesperrt und entsprechend wurde die Eröffnung eines Disziplinarverfahrens beantragt. Als Sanktion sprach die Disziplinarkammer eine vierjährige Sperre aus. Zusätzlich muss der Verurteilte Kontroll- und Analysekosten, eine Parteientschädigung sowie Verfahrenskosten im Gesamtbetrag von knapp 2000 Franken übernehmen.
Swiss Sport Integrity erinnert alle Athletinnen und Athleten daran, dass sie bei einem Verstoss gegen die Anti-Doping-Bestimmungen die volle Verantwortung tragen müssen, mit allen daraus entstehenden Konsequenzen. In den beiden publizierten Fällen werden zusätzlich zu den Sperren alle Ergebnisse seit den positiven Dopingkontrollen annulliert, Medaillen sowie Punkte aberkannt und Preisgelder zurückgefordert.