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Der Deutsche, der seit dem verlorenen US-Open-Final zwölf Partien in Folge und die beiden Turniere in Köln gewonnen hatte, war lange der bessere Spieler. Die Wende kam, als Medwedew vom 3:4 im zweiten bis zum 4:0 im dritten Satz sieben Games in Folge gewann. Nach gut zwei Stunden beendete Zverev die Partie mit einem Doppelfehler.
Der 24-jährige Medwedew, der zuletzt auf Formsuche war, gewann seinen dritten Masters-1000-Titel nach Cincinnati und Schanghai im letzten Jahr. Seit dem Sieg in China (ebenfalls gegen Zverev) hatte der Russe keinen Final mehr erreicht. Nun scheint er, ebenso wie Zverev, aber bereit für den letzten Höhepunkt bei den ATP Finals. Während Medwedew in London vor zwölf Monaten erstmals dabei war (und dreimal verlor), holte der ein Jahr jüngere Deutsche 2018 den Titel und scheiterte im letzten Jahr erst im Halbfinal.
Bereits vor dem Final in der leeren Halle von Bercy war klar, dass Medwedew im ATP-Ranking am Montag den seit Januar pausierenden Roger Federer vom 4. Platz verdrängt.