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In dieser Zeit und im Betrachten dieses Werks werden Sie womöglich Referenzen zur klassischen Malerei entdecken als auch (in-)direkte Bezüge, zu aktuellen philosophischen Denker*Innen. Es kann sein, dass Sie sich in dieser Zeit Gedanken zur Globalisierung machen und sich fragen, ob dieses Werk eine Prognose stellt oder die Vergangenheit thematisiert, vielleicht verhaften sie aber auch in ihrem jetzt und der mit dem Schriftzug verbundenen Aufforderung. Es kann sein, dass Sie eine Art Sehnsucht oder Melancholie adressiert fühlen, die mit solch pittoresken Orten einhergeht; Pessimismus, Sarkasmus oder Ironie könnten Sie als Aussage vermuten, ebenso wie einen Kommentar zum Klimawandel oder Tourismus. Allenfalls entdecken Sie hegemonietheoretische oder gar territoriale Gesten. Sie fragen sich in der jetzigen Zeit vielleicht, ob und wenn ja, warum, der Protagonist eine Maske trägt bzw. sein Gesicht verhüllt. Oder ob das Spiel mit der Schärfe des Bildes doch nur der Auto-Fokus ist. Sie werden sich aber sicher sein, dass die auditive Ebene bearbeitet ist. Und vielleicht ist es diese Ebene, die Sie vermuten lässt, dass es in dieser Arbeit vor allem um die Zeit geht. Und vielleicht ist es das, was Sie letztlich überzeugt und Ihnen, in der verbleibenden Zeit, halt bietet.