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Koryun Asatryan, der 1985 in Jerewan (Armenien) geboren wurde, erhielt zunächst Klavierunterricht, bevor er sich 1993 für das Saxophon entschied. Im Oktober 2000 wurde er als Jungstudent in die Dortmunder Saxophonklasse von Daniel Gauthier aufgenommen, mit dem er 2003 an die Kölner Musikhochschule wechselte. Ausserdem besuchte er Meisterkurse bei Claude Delangle, Arno Bornkamp und Jean-Marie Londeix. Zahlreiche Wettbewerbserfolge flankieren die junge Karriere von Koryun Asatryan: So ging er 2004 aus der zwölften «Eurovision Competition for Young Musicians» als Preisträger hervor und errang 2006 den Ersten Preis sowie eine Auszeichnung für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Stücks bei der Aeolus-Bläserkonkurrenz in Düsseldorf; im Mai 2008 gewann er dann den Hülsta-Holzbläserwettbewerb in Münster. Gastspielreisen führten Asatryan bereits durch die USA, nach Südamerika, in den Nahen Osten, nach Russland, Korea und Japan, dazu kommen regelmässige Auftritte in Deutschland, Österreich, Italien, Tschechien und der Slowakei. Koryun Asatryan arbeitete mit dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, dem Münchener und dem Württembergischen Kammerorchester, dem Luzerner Sinfonieorchester und den Festival Strings Lucerne zusammen. Er wurde vom Schleswig-Holstein und dem Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Festival de Colmar und der Konzertreihe «Musical Olympus» in St. Petersburg eingeladen. Seit 2005 ist Koryun Asatryan Mitglied des Alliage Quintetts, mit dem er zwei CDs eingespielt hat. 2008 wurde ihm der Musikpreis des Verbands der deutschen Konzertdirektionen verliehen. Der Sender 3sat würdigte den jungen Musiker mit einem 45-minütigen Filmportrait unter dem Titel «Der Prinz von Armenien», das im Mai 2008 ausgestrahlt wurde.
28. April 2009