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Die im globalen Wasserkreislauf enthaltenen Wassermengen befinden sich in einem ständigen Austausch mit den Stoffen ihrer Umgebung. Sobald das Wasser auf Grund der Sonneneinstrahlung von der Meeresoberfläche (oder Seen, Flüsse etc.) her verdunstet, kommt es mit der umgebenen Luft in Kontakt, wobei sich die in der Atmosphäre befindlichen Gase in dem aufsteigenden Wasserdampf lösen. Dazu gehört der für uns Menschen lebensnotwendige Sauerstoff, wie auch Kohlendioxid, welches wir ausatmen. Aber auch Abgase - wie beispielsweise Schwefeldioxid aus industriellen Anlagen - lösen sich im Wasserdampf, was zu einer PH-Wert-Absenkung des Wassers führt (saurer Regen).
Den nächsten Kontakt hat das Wasser dann während der Bodenpassage. Der versickernde, leicht saure Regen, löst auf seinem Weg von der Oberfläche bis ins Grundwasser Mineralien aus dem Boden und transportiert sie in gelöster Form über die Wasserwerke hinweg bis in unsere Haushalte.
Je grösser die Mengen an Kalkgestein im Boden sind, desto härter wird das Trinkwasser, desto mehr wertvolle Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium sind im Wasser gelöst.
Bei Betrieb von fossilen Brennstoffen:
Bei Elektroboiler führen die Ablagerungen zum defekt der Heizstäbe, was hohe Reparaturkosten zur Folge hat.
Bei den heutigen Energiepreisen sollte man hier gut nachrechnen.
Das hängt von der Wassermenge und der Wasserhärte ab. Folgende Annahmen: Wasserjahresverbrauch für ein Einfamilienhaus 200m3.
Wasserhärte Kalkmenge:
Bei diesen enormen Kalkmengen ist es nachvollziehbar, dass Probleme in Wasserleitungen und Wärmetauschern vorprogrammiert sind.
Eine zu hohe Wasserhärte ist gesundheitlich unbedenklich. Technisch gesehen jedoch nicht. Bedingt durch eine hohe Wasserhärte kann dem Hausbesitzer ein hoher Sachschaden entstehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Kalkprobleme auftreten.
Einige Beispiele dazu:
Erhöhte Verkeimungs-Gefahr durch vergrösserte innere Oberfläche der Rohrleitungen und der Warmwasserspeicher.
Erste Indizien für Rostprobleme sind, wenn bei verzinkten Eisenleitungen rot-bräunliches Wasser aus den Wasserhähnen kommt oder wenn metallische Rückstände in den Wasser- perlatoren zurückbleiben.
Bei Kupferleitungen gelten blau-grüne Ablagerungen in Badewannen oder Waschbecken als Alarmzeichen.
Nur wenigen ist bewusst, wie verheerend sich aggressives Wasser in Leitungen und Geräten auswirkt. Im schlimmsten Fall kann dies zu Rohrbrüchen führen.
Laut EMPA gehen in der Schweiz durch Korrosionsschäden schätzungsweise 3-5% des Bruttosozialproduktes verloren (10-15 Milliarden CHF).
Das Wasser übernimmt folgende Aufgaben im Körper:
Ohne die nötige Vorsorge, kann der menschliche Körper krank werden. Überprüfen Sie Ihre Trinkgewohnheiten!
Der tägliche Wasserbedarf hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von der Körpergrösse, der körperlichen Beanspruchung und der Nierenfunktion. Ein gesunder Erwachsener mit normaler Nierenfunktion sollte täglich etwa 2 Liter Wasser trinken. (Am besten trinken Sie Ihr calcium- und magnesiumhaltiges Trinkwasser).