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Lettern
(lat. litterae, Buchstaben, Typen), die in der Buchdruckerei benutzten, vierseitig prismatischen Metallstäbchen, welche den vermittelst der Farbe auf das Papier zu übertragenden Buchstaben auf der obern Endfläche (dem Kopf) in verkehrter, d. h. dem Spiegelbild eines gedruckten Buchstaben entsprechender, erhabener Darstellung enthalten. Die Höhe der ist zum Nachteil der Buchdruckerkunst noch eine vielfach verschiedene; sie beträgt in Deutschland [* 2] ca. 2,5 cm; einer Übereinkunft der Mehrzahl der deutschen Gießereien zufolge ist indes jetzt die sogen. Pariser Höhe von 10½ Pariser Linien oder 62½ typographischen Punkten (22,2 mm) angenommen worden, und namentlich hat sich Hermann Berthold in Berlin [* 3] durch Herstellung eines wissenschaftlich genauen Typometers um Herbeiführung einer gleichmäßigen Typenhöhe Verdienste erworben. Über die technische Herstellung der s. Schriftgießerei. S. auch Schriftarten.