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Drei Sieger auf dem Brünig
Bernhard Kämpf siegte zum zweiten Mal nach 2015 auf dem Brünig und realisierte den fünften Kranzfestsieg seiner Laufbahn. Kämpf gewann am Morgen alle Gänge und musste einzig Samuel Giger im vierten Gang einen Gestellten zugestehen. Wenger besiegte im Anschwingen Daniel Bösch und zog wie Kämpf mit vier Siegen und einem Gestellten (gegen Martin Hersche) in den Schlussgang ein. Für das fade Finale erhielten beide Athleten nur eine 8,75 geschrieben. Profiteure waren Christian Stucki und Philipp Reusser.
Erster Kranzfestsieg für Reusser
Stucki verlor im Anschwingen gegen Samuel Giger beim ersten Duell der beiden. Nach drei Siegen war er wieder bei den Leuten, ehe er im fünften Gang Martin Hersche nicht bezwingen konnte. Stucki feierte seinen 38. Kranzfestsieg, den dritten auf dem Brünig nach 2009 und 2012. Reusser feierte seinen ersten Kranzfestsieg überhaupt. Der Emmentaler stellte zwei Duelle und siegte vier Mal, zuletzt gegen Reto Nötzli. Kilian Wenger und Matthias Aeschbacher teilen sich den Ehrenplatz, was einen fünffachen Berner Triumph ergibt.
Berner tonangebend
Vermochten die Nordostschweizer bis am Mittag mithalten, waren es ab dem vierten Gang Berner Festspiele. Samuel Giger musste nach seinem Startsieg über Stucki gegen Thomas Sempach, Simon Anderegg und Bernhard Kämpf drei Mal stellen, hatte aber ein äusserst strenges Pemsum zu absolvieren. Auch Armon Orlik wurden zwei gestellte Begegnungen zum Stolperstein. Die arg dezimierten Innerschweizer hingegen hatten früh mit dem Festausgang nichts zu tun. In der Kranzverteilung siegten die Berner indes mit acht Kränzen nur knapp vor den Innerschweizern mit sieben und den Nordostschweizern mit fünf. Von den 28 angetretenen Eidgenossen reihten sich 13 unter die 20 Kranzgewinner. Ohne Kranz blieben unter anderem Andreas Ulrich und Daniel Bösch. Hingegen geht der 17-jährige Mittelländer Fabian Staudenmann als einer der jüngsten Brünigkranzer in die Geschichte des Bergklassikers ein.