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Im Vordergrund steht die Beziehung des Bahnhofes zum Zentrum und zum See. Der Bundesplatz und die Rigianlage sind als städtische Plätze formuliert, die wie grosse Trittsteine zwischen Bahnhof, See und Altstadt liegen. Der öffentliche Raum wird in den Vordergrund gerückt, bestehende Strukturen werden hervorgehoben.
Der Bundesplatz liegt an einer städtebaulichen Schnittstelle. Ein durchgehender Plattenbelag zeichnet das Geviert in der Fläche nach. Durch die präzise Setzung des neuen Bauvolumens wird er in seiner Öffentlich- und Räumlichkeit intensiviert. Unter einem Dach liegen fächerartig angeordnete Einbauten. Die Fluchtlinien der Alpenstrasse werden mit vorgesetzter Baumreihe und dem Baumkörper um die Kirche verdichtet. Die Alpenstrasse wird als städtischer Raum erlebbar.
Ein Steg verbindet die beiden Teilstücke der Promenade und schliesst die Seeuferanlage. Am Alpenquai ragt ein Pavillon über die Geländekante zur Seepromenade und akzentuiert die Sichtachse vom Bahnhof in die Landschaft. Im Obergeschoss befindet sich eine Aussichtsbar, im Erdgeschoss Nutzungen für das Ausflugspublikum. In seiner Funktion und Gestaltung hebt sich dieser Ort deutlich von der übrigen Promenade ab und knüpft an den dahinterliegenden Stadtteil an.
Projektwettbewerb 1999
6. Rang
Auftraggeber:
Stadtbauamt Zug
Landschaftsarchitekt:
Daniel Ganz, Zürich