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Im Rahmen eines Pilotprojekts zur Senkung seiner CO2-Emissionen will das Energieunternehmen Groupe E seinen Mitarbeitenden Elektrofahrzeuge anbieten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bereits ein Firmenauto fahren, wird vom Unternehmen neu ein Elektroauto zur Verfügung gestellt. Dieses können sie für berufliche wie auch private Zwecke nutzen. Groupe E stattete hierfür die meisten der Produktionsstandorte mit Ladestationen aus, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt.
Bis Ende 2020 sollen 10 bis 25 Autos durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden. «Wir haben am Anfang mit 30 bis 50 Autos geplant, aber aufgrund der Corona-Situation gibt es Terminverzögerungen», sagt Isabelle Carrel, Mediensprecherin von Groupe E. Die Verbesserung seiner CO2-Bilanz werde sich das Unternehmen mehrere Hunderttausend Franken kosten lassen. «Ungefähr 120 Tonnen CO2 beträgt die geschätzte Reduktion durch dieses Projekt», ergänzt die Mediensprecherin.
Für die Bemühungen zur CO2-Reduktion erhielt Groupe E das Label «Carbon Fri». Dieses wird von der Freiburger Stiftung Carbon Fri vergeben, die das Ziel hat, die CO2-Emissionen von Freiburger Unternehmen zu reduzieren. Das Label erhalten Unternehmen, die sich für die Verbesserung ihrer CO2-Bilanz einsetzen und pro Tonne CO2, die sie in die Atmosphäre ausstossen, in die Stiftung investieren. Wie Carrel sagt, beläuft sich der Betrag, den Groupe E für den CO2- Ausstoss bezahlt, auf etwas mehr als 6000 Franken. Mit dem eingenommenen Geld werden lokale Projekte unterstützt.