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In der Minenstadt Mufulira im afrikanischen Sambia leiden etliche Anwohner unter dem Kupferwerk Mopani des Schweizer Rohstoffkonzerns Glencore. Schwefelgase würden Atemnot auslösen und seien für zahlreiche Spitaleinweisungen verantwortlich, berichtet die Rundschau am 12. Juni 2019.
Bereits vor fünf Jahren hatte die SRF-Sendung festgestellt, dass die Umgebungsluft mit zu viel Schwefeldioxid belastet ist. Glencore gelobte Verbesserung, baute eine Rauchgasreinigungsanlage ein und nutzte einen Besuch von Aussenminister Ignazio Cassis, um sich für Fortschritte rühmen zu lassen.
Neue Messungen der Rundschau zeigen aber, dass sich die Situation sogar verschlechtert hat. Die Belastung betrug bis zum 77-fachen des Richtwerts der Weltgesundheitsorganisation WHO. Glencore wollte keine Stellung nehmen zu den Messresultaten.