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Einen Monat in Grönland
von Michael Wüthrich
Grönland im Juli 2005
Im Sommer 2005 war ich mit einem guten Freund 4 Wochen in Grönland unterwegs. Die grösste Insel der Welt ist zu 85% mit Eis überdeckt. Das Inlandeis ist bis zu 3500 Meter dick. Es ist relativ schwierig, auf dieser Insel umherzureisen. Strassen, welche die wenigen Ortschaften miteinander verbinden, gibt es nicht. Die Transportmittel sind vorwiegend Schiff, Flugzeug sowie Helikopter. Grönland gehört zum Königreich Dänemark und wird von da aus regiert. Nur gerade 60‘000 Einwohner zählt die Insel, wovon ca. 15‘000 in der Hauptstadt Nuuk leben. Besiedelt sind vor allem die eisfreien Gebiete an der Westküste, dazu einige wenige Ortschaften an der Ostküste. Verständigungsprobleme sind in Kalaallit Nunaat, wie das Land von den Einheimischen genannt wird, an der Tagesordnung. Die Landessprache ist Grönländisch. Weiter wird überall Dänisch gesprochen, deshalb verwundert es nicht, dass über 80% der Touristen aus Dänemark kommen. Englisch wird vorwiegend in den grösseren, touristisch interessanten Ortschaften gesprochen.
MAANI NUANNEQAAQ (es ist schön, hier zu sein)
Ankunft in Grönland
Flughafen von Narsarsuaq. In Grönland gibt es drei internationale Flughäfen, einer davon ist in Narsarsuaq.
Narsaq
Drei Boots Stunden Von Narsarsuaq entfernt liegt Narsaq. Rund 2000 Einwohner leben in Narsaq.
Niaqornaq
Auf einem Tagesausflug Richtung Inlandeis ist Niaqornaq unser erster Stopp. Die ehemalige Siedlung Niaqornaq wurde in den 50er Jahren aufgelöst und die Bewohner nach Narsaq umgesiedelt.
Inlandeis
Weiter auf dem Ausflug, nach etwa zwei Stunden Fahrt, erreichen wir das Inlandeis.
Eisberg
Ein steter Begleiter in Grönland ist der Eisberg.
Hausberg Qaqqarsuaq
Die Besteigung des 685 Meter hohen Hausbergs von Narsaq, der Qaqqarsuaq ist Pflicht. Die Aussicht auf die vorgelagerten Inseln und die Fjords ist einzigartig.
Qaqortoq
Mit dem Küstenschiff geht's Richtung Norden, erster Stopp Qaqortoq. Mit 3200 Einwohnern ist Qaqortoq die grösste Stadt Südgrönlands.
Die Hauptstadt von Grönland: Nuuk
Auffallend in der Hauptstadt Nuuk sind die neuen Blöcke die sich quer durch die Kleinstadt ziehen. Mit ca. 15‘000 Einwohnern ist Nuuk die grösste Stadt der Arktis.
Kulturzentrum Katuaq
Ein Stadtrundgang lohnt sich eben so wie der Besuch des Nationalmuseums und des Kulturzentrums. Das Kulturzentrum Katuaq mit Kino, Theater und einem Restaurant wurde 1997 eröffnet.
Eisberg
Dieser Eisberg auf der Fahrt Richtung Norden ist so gross wie ein 4-stöckiges Wohnhaus. Je näher man an die Disko-Bucht gelangt, je grösser werden die Eisberge.
Ilulissat
Nach einer langen Bootsfahrt, ca. 2 Tage ab Nuuk, erreicht man Ilulissat in der Disko-Bucht. In Ilulissat leben 4400 Leute und über 6000 Schlittenhunde. Der Ort wird durch seine diversen Angebote als Grönlands Touristenhochburg bezeichnet.
Gletscher Eqip Sermia
Am ersten Tag geht es mit dem Boot, bei tollem Wetter, zum Ausflugsziel Nummer 1, der produktive Gletscher Eqip Sermia nördlich von Ilulissat.
Mitternachtssonne
In den Sommermonaten gibt es nördlich des Polarkreises die Mitternachtssonne. Aktivitäten wie Wandern sind somit auch am späten Abend möglich.
Oqaatsut
Im kleinen Fischerdorf Oqaatsut (auch Rodebay genannt) leben nur gerade 40 Leute. In ca. 10 Stunden ist man zu Fuss in Ilulissat.
Eisfjord Kangia
Nur unweit des Ortes Ilulissat liegt der Eisfjord Kangia. Der schwimmende Gletscher ist 40 km lang und 7 km breit. Hier entstehen die grossen Eisberge, welche wir auf der Fahrt in den Norden immer wieder gekreuzt haben.
Bootsausflug
Mit einem kleinen Fischerboot gelangt man mitten in den Eisfjord. Ein Abenteuer das man sich nicht entgehen lassen sollte, ist nur bei schönem Wetter empfehlenswert.