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Zahlungsmittelumfrage 2017
Die im Jahr 2017 von der SNB erstmals in Auftrag gegebene, repräsentative Zahlungsmittelumfrage verfolgt zwei vorrangige Ziele. Erstens sollen damit Informationen zum allgemeinen Zahlungsverhalten der Wohnbevölkerung in der Schweiz und zu den zugrundeliegenden Motiven erhoben werden. Zweitens hat die Umfrage zum Ziel, ein besseres Verständnis der Bargeldnutzung der Wohnbevölkerung zu erhalten.
Die Umfrage beantwortet folgende Fragen:
- Welche Zahlungsmittel kennen und besitzen die privaten Haushalte?
- Wie beurteilen die privaten Haushalte die Eigenschaften der unterschiedlichen Zahlungsmittel?
- Wie zahlen die privaten Haushalte in der Schweiz, und welchen Einfluss haben die Faktoren Zahlungsbetrag und Zahlungsort auf das Zahlungsverhalten?
- Inwiefern können Unterschiede im Zahlungsverhalten mit soziodemografischen Merkmalen erklärt werden?
- Welche Gründe stehen für die Wohnbevölkerung bei der Zahlungsmittelwahl im Vordergrund?
- Wie verbreitet sind die beiden grössten Stückelungen (200er- und 1000er-Note) in der Schweizer Wohnbevölkerung, und für welche Zwecke werden sie verwendet?
- Welche Rolle spielt Bargeld für die privaten Haushalte als Wertaufbewahrungsmittel?
- Welche Motive stehen hinter einer allfälligen Nachfrage nach Bargeld zu Wertaufbewahrungszwecken?
Eckpunkte zum Studiendesign
Methode
Computer-Assisted Personal Interview (CAPI) und Papier- oder Online-Tagebuch
Grundgesamtheit
Sprachassimilierte Wohnbevölkerung der Schweiz im Alter ab 15 Jahren
Stichprobenverfahren
Random-Quota: Sample Points (PLZ/Strassen) und Quoten (Alter/Geschlecht)
Feldzeit
Mitte August bis Mitte November 2017
Bruttostichprobe
2158 Interviews und 2007 Tagebücher
Bereinigte Stichprobe
1968 Interviews und Tagebücher
Incentivierung
SNB-Give-aways und Postcheck in der Höhe von CHF 100