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Das traditionsreiche Weissweingebiet (über 5000 ha) liegt, eingebettet zwischen Toro und Ribera del Duero, nördlich von Madrid auf dem Meseta-Hochplateau.
Das kontinentale Klima ist von sehr heissen Sommern und für Spanien untypisch harten, langen Wintern geprägt. Die Böden sind sehr eisen- und kalkhaltig, mit teilweise hohem Kiesanteil. In tieferen Lagen, in der Nähe von Flusstälern, trifft man auch auf lehmhaltiges Schwemmland. Der Boden ist nicht sehr fruchtbar, und in Verbindung mit dem geringen Niederschlag sind die Erträge der Weinberge sehr niedrig - jedoch von bester Qualität!
Die Verdejo gilt hier als heimische Rebsorte, obwohl ihr ein orientalischer Ursprung nachgesagt wird. In der Rueda hat sie jedenfalls ihre Vollendung erreicht. Sie bietet ein komplexes, verführerisches Aroma, eine wunderbar goldene Farbe mit grünlicher Schattierung, einen gediegenen Körper und ist säurehaltig.
Ebenfalls gedeihen hier die Weissen Viura (riojanischen Ursprungs), Sauvignon Blanc (die französische Edelrebe) und die heute nicht mehr so gefragte Polomino (typische Jerez-Traube). Rueda hat keine Rotweintradition.