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Aufgrund einer Spielverschiebung spielten die Malterserinnen erst am 17. November das erste Mal gegen die Handballerinnen aus Emmen. Obwohl das Damen 1 des HC Malters der Frauschaft aus Emmen jedes Jahr gegenübertritt, war ein gewisser Respekt vor den Gegenerinnen zu spüren. So hiess es am Mittwochabend umso mehr: Arbeitstag vergessen, Energieriegel essen und hüü!
Der erste Angriff galt den Emmerinnen. Während diese zu Beginn weniger Torerfolge feiern konnten, erzielten die Malterserinnen bereits nach 2 Minuten ihr zweites Tor. Sie steuerten den Ball weiterhin zielgerichtet Richtung Tor und konnten mit einem temporeichen und dynamischen Spiel die Gegnerinnen bezwingen. Nach 3 Minuten gelang es auch dem Handball Emmen ihr erstes Tor zu erzielen. Während es dem HC Malters gut gelang, ihre Würfe aus der zweiten Reihe zu verwerten, gelang es ihnen weniger gut, die Wurfchancen der Emmerinnen zu unterbinden. Immer wieder gelang es den Gegnerinnen, sich im 1:1 durchzusetzen und frei aufs Tor zu schiessen. Dank Sarina Zihlmann im Tor gelang es den Malterserinnen den durchschnittlichen 2-Tore-Vorsprung aufrecht zu erhalten. Die beiden Teams gingen mit einem 14:12 in die Pause.
Der Start in die zweite Halbzeit gestaltete sich für den HCM wortwörtlich sehr harzig. Die Gegnerinnen drehten die Stufe ihrer Aggressivität in der Verteidigung noch höher, womit die Malterserinnen stark zu kämpfen hatten. Auch in der Verteidigung war keine Steigerung festzustellen, weshalb die Emmerinnen bereits in der 36. Minute den Ausgleichstreffer zum 15:15 erzielen konnten. Die Spielerinnen des HC Malters kämpften erfolglos weiter und gerieten in einen 2-Tore-Rückstand. Was nun? Benötigen die Malterserinnen ein Team-Out? Nein, ein Blick zu den Trainern auf der Bank genügte. Das Spriessen der grauen Haare aus ihren Köpfen war Zeichen genug. Die Spielerinnen des HC Malters holten nochmals alle Reserven aus ihrem Körper kämpften weiter gegen die Emmerinnen. Mit Erfolg, so konnte Leandra Furrer gleich zwei Tore hintereinander erzielen, welches letztere in der 41. Minute zu einem ausgeglichenen Spielstand von 18:18 führte. Auf der Tribüne der Sporthalle Oberei bebte es. Zahlreiche Fans unterstützten den HC Malters sowie den Handball Emmen. Das Derby ging spannend weiter und Spiel war geprägt von technischen Fehlern und Fehlwürfen beider Teams. Während die Malterserinnen mit Würfen an Pfosten und Latte scheiterten, konnten auch die Emmerinnen die Bälle nicht an Smilla Felder vorbei bringen. Erst in der 44. Minute erzielte die Verteidigerin Tanja Lazic den Führungstreffer zum 19:18. Die Erlösung für den HC Malters war die anschliessende 2-Minuten-Strafe gegen den Handball Emmen, so konnte der HCM in der Überzahl weitere Tore erzielen und den Vorsprung auf ein 22:18 ausbauen. Das Spiel war jedoch noch nicht entschieden, so konnten die Gegnerinnen noch in der 55. Minute ihren Rückstand auf 1 Tor verkürzen. Der Nervenkitzel für die Zuschauer war gegeben und die grauen Haare der Trainer wuchsen weiter. Glücklicherweise schafften es die Spielerinnen des HC Malters noch bevor der Haarausfall der Trainer einsetzte, sich mit drei Toren von den Gegnerinnen aus Emmen abzusetzen und gewannen das Spiel mit einem Endstand von 26:24.
Nach einer kurzen Pause steht das Damen 1 des HC Malters am 20. November wieder auf dem Feld. Die Gastgeberinnen der SG Aare Land erwarten uns um 16.00 Uhr in der Suhrenmatte in Buchs. Im Hinblick auf die kurze Erholungspause sind wir zuversichtlich, denn wie es so schön heisst – wer rastet, der rostet.
!!!HOPP HCM!!!