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Der Rohstoffhändler Vitol mit Sitz in Genf hat im vergangenen Jahr 297 Milliarden Dollar umgesetzt. 2010 hatte sich der Umsatz noch auf 195 Milliarden Dollar belaufen. Profitiert hat das Unternehmen von den Erdölpreisen, die pro Fass (Barrel) im Vergleich zu 2010 um durchschnittlich 32 Dollar anstieg.
Aber auch das Handelsvolumen fiel wesentlich höher aus als 2010: Es stieg von 399 Millionen auf 457 Millionen Tonnen, wie Vitol mitteilte. Das wichtigste Geschäft für den Konzern war weiterhin der Rohölhandel mit 135 Millionen Tonnen. Hinzu kamen gemäss Communiqué grosse Volumina von anderen Erdölprodukten. Vitol handelt aber auch mit Erdgas, Chemikalien und CO2-Emissionszertifikaten.
Gewinnzahlen gibt Vitol keine bekannt. Für 2012 rechnet der Erdölhändler damit, dass der Rohölpreis auf dem derzeitigen Niveau bleibt - sofern die weltweite Ölnachfrage aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung in Asien und Südamerika weiter anziehe und die Ölförderstaaten diesen mit höheren Fördermengen begegneten. Aufgrund der Spannungen im Nahen Osten ortet Vitol aber auch ein erhebliches Risiko für einen Anstieg des Ölpreises.
(tno/muv/sda)