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1. Nein, der Distiller wird bei Illustrator nicht mitgeliefert. Illustrator ist selbständig in der Lage PDF-Dateien zu erzeugen. Allerdings empfiehlt es sich beim professionellen Arbeiten die PDF-Dateien über den Distiller zu erzeugen, da viele Druckerein mit solchen PDFs weniger Probleme haben. Die PDFs von Illustrator sind nämlich recht 'modern', was bei einigen älteren RIPs dann zu Problemen führen kann (aber nicht muss).
2. In Acrobat kann man ohne Zusatzmodule (Enfocus Pitstop) keine Vektoren direkt bearbeiten. Das einzige was man machen kann ist, Vektoren zu verschieben, kopieren/einfügen oder zu löschen. Zudem kann man Illustrator als Vektoreditor zuweisen und darüber Vektoren in einer PDF-Datei manipulieren, allerdings ist das nicht immer zuverlässig.
3. Magnetische Ankerpunkte (an Punkt ausrichten) gibt es meines Wissens schon immer in Illustrator und seit Illustrator 8 gibt es zudem noch die Magnetischen Hilfslinien (Smart Guides), was für mich eines der besten 'Erfindungen' für Grafikanwendungen ist. Damit kann man nur für den Zeitpunkt des Verschiebens von Objekten automatisch Hilfslinien durch Ankerpunkte anzeigen lassen, um z.B. Objekte an der Unterkante auszurichten. Zudem wird jedes Objekt selber zur Hilfslinie, also man kann dan nicht nur an Ankepunkten ausrichten, sondern auch an normalen Pfaden.
zu Deinen Fragen: "1. Gehört zum Lieferumfang von Illustrator 10 der Acrobat Distiller dazu? Bei Pagemaker ist ja der Distiller inclusive." Nein, das wird nicht benötigt. Illustrator schreibt direkt die PDF-Dateien, eine PDF-Library ist somit in Illustrator integriert.
"2. Kann man in Adobe Acrobat umfangreiche Vektordateien bearbeiten, genau wie in Illustrator?" Nein, das PDF ist nicht dazu gedacht, dort die Vektorinformationen zu editieren. Mit zusätzlichen Plug-Ins wie PitStop lassen sich auch Vektorobjekte bearbeiten, erstellt und gestaltet werden sollten sie aber in einem richtigen Editor wie Illustrator, Acrobat ist dafür kein Ersatz.
"3. Gibt es bei Illustrator 8 eine Funktion wie "einrasten am Ankerpunkt" oder soetwas wie "magnetischer Ankerpunkt". Das berabeiten der Ankerpunkte ähnelt immer einem Zieltreffen." Die Ankerpunkte können auf ein magnetisches Raster gelegt werden, um millimetergenau zu arbeiten. Die Erkennungstoleranz, wie genau Du einen Ankerpunkt anklickst, kannst Du in den Voreinstellungen frei einstellen und vergrößern.
Vielen Dank Ihr beiden. Ich hatte doch glatt übersehen und vergessen, daß Illustrator PDF-Dateien öffnen und speichern kann. Mit dem Spiel "Mauszeiger fängt Ankerpunkt" komme ich inzwischen besser zurecht. Man braucht ja nur ein wenig auf das kleine Symbol neben dem Mauszeiger zu achten.
Die Voreinstellung für die Erkennungstoleranz der Ankerpunkte habe ich in Illustrator 8 noch nicht gefunden, wahrscheinlich gibt´s das erst in einer späteren Version (9/10).
eigentlich müsste sich die Einrasttoleranz irgendwo bei den Magnetischen Hilfslinien einstellen lassen. Falls du nichts findest könntest evtl. die Datei AIPREFS in einem Texteditor bearbeiten. Suche dort nach "/tolerance" und ändere den Wert (Normal 4) der da hinter steht. Beachte, dass Illustrator nicht gestartet sein darf.