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Heftige Monsunregen haben zu grossen Überschwemmungen in Bangladesch geführt. Fast vier Millionen Menschen sind betroffen. Das SRK stellt für die Nothilfe 143 000 Franken zur Verfügung.
Der diesjährige Monsun führte im August zu verheerenden Überschwemmungen in Bangladesch. 3,7 Millionen Menschen sind davon betroffen. Über 250 000 Häuser wurden ganz oder teilweise von den Fluten zerstört. Viele Strassen sind ebenfalls beschädigt oder weggewaschen worden. Die Menschen haben Schutz in Schulen oder höher gelegenen Gebieten gefunden und leben in improvisierten Hütten aus Bambus. Sie sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Das SRK spricht mit Unterstützung des Bundes eine sofortige Nothilfe von 143 000 Franken zugunsten der verletzlichsten Familien, die alles verloren haben. Im Projektgebiet im Norden des Landes, im Distrikt Gaibandha, Leben viele Familien auf Inseln oder Halbinseln, und sind durch die Fluten komplett von der Versorgung abgeschnitten. Das SRK unterstützt 2815 Familien während eines Monates mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und den nötigsten Haushaltsartikel. Verteilt werden die Hilfsgüter durch Mitarbeitende des Bengalischen Roten Halbmondes.
Das SRK engagiert sich seit vielen Jahren im südasiatischen Staat im Gesundheitsbereich, bei der Wasserversorgung sowie in der Katastrophenvorsorge. Bangladesch ist aufgrund seiner exponierten und tiefen Lage besonders stark von den Folgen des Klimawandels bedroht. Das Land leidet regelmässig unter grossen Überschwemmungen aufgrund heftiger Monsunregen und seiner Lage im Delta der drei grossen Flüsse Brahmaputra, Ganges und Meghna. Im Norden des Landes unterstützt das SRK deshalb zusammenm mit dem Bengalischen Roten Halbmond die Menschen in der Katastrophenvorsorge.
Spenden nimmt das SRK dankend entgegen auf dem Postkonto 30-9700-0, Vermerk «Bangladesch». IBAN <iban-pii> Schweizerisches Rotes Kreuz, 3001 Bern Herzlichen Dank für Ihre Spende.