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Sterblichkeit
In der Schweiz sterben jährlich ungefähr 9500 Personen an den Folgen des Tabakkonsums. Das sind jeden Tag 26 frühzeitige Todesfälle. Ein Fünftel davon betrifft Personen vor dem 65. Lebensjahr. Die wichtigsten Einzeltodesursachen sind Lungenkrebs (27 Prozent), Krankheiten der Herzkranzgefässe (15 Prozent) und chronisch obstruktive Lungenerkrankungen COPD (15 Prozent).
Tabakkonsum in der Schweiz
Hier finden Sie die Zahlen zum Tabakkonsum in der Schweiz.
Gesundheitsschäden
Der eingeatmete Tabakrauch ist die Ursache der durch das Rauchen bedingten Krankheiten. Beim aktiven Rauchen wird vom Zigarettenende im Mund der Hauptstromrauch eingeatmet. Dieser gelangt durch Inhalieren über die Lunge ins Blut und über die Blutbahnen in jedes Organ. So kommen die Schadstoffe des Tabakrauchs in den ganzen Körper, vom Mund über Lunge und Herz bis zu den Ausscheidungsorganen.
Passivrauchen
Die Forderung nach rauchfreien Innenräumen stützt sich ab auf eindeutige Fakten von Gesundheitsschäden, verursacht durch Passivrauchen. Auch in der Schweiz haben wissenschaftliche Forschungen die positiven Folgen eines gesetzlichen Schutzes vor Passivrauchen für die Gesundheit nachgewiesen.
Schwangerschaft
Zu jedem Zeitpunkt in der menschlichen Fortpflanzung verursacht das Rauchen Gesundheitsschäden. Raucherinnen mit Kinderwunsch haben grössere Schwierigkeiten, schwanger zu werden. Ihr Risiko, unfruchtbar zu bleiben, ist erhöht.
Schadstoffe
Das Nikotin im Tabakrauch macht abhängig. Die Suchtwirkung des Nikotins ist vergleichbar mit der von Heroin oder Kokain. Gefährlich für die Gesundheit ist aber die Inhalation der anderen Schadstoffe. Mit jeder Zigarette wird die Lunge mit Tabakrauch überflutet. Durch die Blutbahnen gelangen die Schadstoffe in den ganzen Körper.
Zusatzstoffe
Hersteller von Tabakwaren fügen ihren Produkten gezielt Stoffe hinzu. Diese machen den Tabakrauch leichter verträglich und erhöhen die Suchtwirkung. Das Bundesamt für Gesundheit informiert die Öffentlichkeit umfassend und leicht verständlich über die wichtigsten Zusatzstoffe.
Jugend und Rauchen
Mitte der 1980er-Jahre ist der Zigarettenkonsum unter Jugendlichen stark angestiegen und pendelte sich um die Jahrtausendwende auf einem hohen Niveau ein. Seither ist der Konsum erheblich zurückgegangen. Im Jahr 2018 rauchten 8.7 % der 15-Jährigen regelmässig (mindestens 1x pro Woche). 5.6% der Jungen und 3.5% der Mädchen rauchten täglich.
Konsumreduktion
Wer raucht, tut dies heute im Durchschnitt weniger stark als früher. Der Zigarettenkonsum pro Tag und Kopf geht weltweit zurück. Auch in der Schweiz, wie Zahlen von Suchtmonitoring Schweiz belegen.