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Eine Tasse Kaffee besteht aus bis zu 99 Prozent Wasser. Deshalb verdient auch das Wasser unsere besondere Aufmerksamkeit.
Wasser ist ein hervorragendes Lösungsmittel für die Aromen. Und es enthält verschiedene Mineralien und Metalle (Calcium, Magnesium, Chlor, Kupfer, Silber), welche auch das Ergebnis in der Tasse beeinflussen. Ein wichtiger Faktor ist der pH-Wert. Saures Wasser (unter pH 6) betont die Säure im Kaffee. Im Zusammenspiel mit hell geröstetem Kaffee, säureintensiven Rohkaffeesorten oder zu schnell geröstetem Kaffee verstärkt saures Wasser die Säure im Kaffee erheblich – der Kaffee wird ungeniessbar. Ideal ist Wasser im neutralen Bereich (pH 6.5 – pH 7.5).
Beachtung muss auch der Wasserhärte geschenkt werden. Bei sehr hartem Wasser werden die feinen Fruchtsäuren neutralisiert. Dem Kaffee fehlt es im Geschmack dann an Fülle und Feinheit. Zu weiches Kaffeewasser beeinflusst den Geschmack ebenfalls negativ, oft schmeckt der Kaffee unangenehm bitter. Ideal für die Zubereitung von Kaffee ist eine Wasserhärte zwischen 7°d – 8°d. Um diese ideale Härte zu erreichen, werden heute verschiedenen Techniken der Wasseraufbereitung angeboten, die je nach Problemstellung eingesetzt werden können.
Achten Sie darauf, dass das Kaffeewasser stets frisch und sauerstoffreich ist. Sinnvoll ist, kaltes, nicht abgestandenes Wasser zu verwenden.