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25 Sekunden fehlten vor gut 10'500 Zuschauern im Hallenstadion zu einem Penaltyschiessen, da markierte der von einer Unterkörper-Verletzung zurückgekehrte Krüger doch noch den Siegtreffer für die Lions. Der Treffer hatte nicht nur eine fast schon historische Dimension, weil der schwedische Weltmeister von 2017 erstmals in der National League traf. Es war auch der erste Sieg des ZSC gegen Bern seit den Playoff-Halbfinals 2018 und sechs Niederlagen in Folge.
Die Zürcher waren mit viel Elan in die Partie gestartet, bekundeten bei einem Pfostenschuss von Fredrik Pettersson auch Pech und lagen nach dem ersten Unterzahl-Spiel in der 16. Minute dennoch im Rückstand. Jan Mursak traf mit einem Nachschuss. Und weil Pettersson nach knapp neun Minuten im Mitteldrittel den Puck als hinterster Spieler an Daniele Grassi (1. Saisontor) verlor, lag der Leader gegen den Meister sogar mit 0:2 im Hintertreffen.
Die Zürcher zeigten jedoch eine starke Reaktion. Dem Ex-Berner Simon Bodenmann noch vor der zweiten Pause und Roman Wick in der 44. Minute gelang es doch noch, den starken Pascal Caminada im Berner Tor zu bezwingen. Er hatte den Vorzug gegenüber dem vom ZSC in die Hauptstadt gezogenen Niklas Schlegel und wehrte 35 Schüsse ab.
Der SCB verlor erstmals nach zwei Siegen wieder und verspielte wie gegen die SCL Tigers eine Zweitore-Führung - diesmal ohne Happy Ende in der Verlängerung.