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Das Schweizer Spielzeug und seine Geschichte
Grossen Einfluss auf die Schweizer Spielzeugindustrie hatten der erste und der zweite Weltkrieg. Vor dem 1. Weltkrieg wurden Spielzeuge Fabrik mässig in Deutschland und Österreich hergestellt und in die Schweiz importiert. Ab 1940 bis 1950 versiegte die Spielzeugproduktion beinahe gänzlich und wurde mit gutem Erfolg durch Schweizer Initiative und Kreativität ersetzt. Die Entstehung der schweizerischen Spielzeugfabrikation fällt in die Zeit des 2. Weltkriegs.
In der Schweiz wurden Spielsachen von talentierten Eltern, dem lokalen Schreiner auf Bestellung oder von der Störschneiderin aus Stoffresten einzeln hergestellt. Man hoffte damit Arbeitsplätze zu schaffen, die andernorts, etwa im Tourismus der Berggebiete verloren gingen. Diese Entwicklung wurde tatkräftig vom Spielwarendetailhandel gefördert.
Obwohl die Schweiz nicht zu den grossen Spielzeug Produktionsländern gehört, hat während der letzten hundert Jahre in unserem Land eine Vielzahl von Spielzeugmachern und -Fabrikanten ein reichhaltiges Angebot an gutem Spielzeug entwickelt, besonders dominierend das Holzspielzeug.
Die kleine Holzkuh, die in der Schweiz seit Generationen handgefertigt und bemalt wird, verkörpert Schweizer Werte: modern, dynamisch und gleichzeitig traditionell. Bis heute ist sie vielleicht das berühmteste Spielzeug, das in der Schweiz erfunden wurde. Sie ist universell und lässt Kinderherzen höher schlagen. Das Schweizer Spielzeug zeichnet sich durch Qualität und Originalität aus, wurde jedoch nie Massenware.