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Nachdem es im 16. Jahrhundert an Zürich verkauft wurde, lag Richti seit der Reformationszeit im konfessionellen Grenzbereich zu Schwyz.
Daher war der Gemeindeboden Schauplatz mehrerer Kriege, wovon unter anderem die Schanzen oberhalb des Dorfes noch heute weiterhin zeugen.
Nur gut, kamen die Franzosen und Zürcher Anfang des 19. Jahrhunderts zu Hilfe, um die störrischen Innerschweizer in mehreren kleineren Schlachten und Kriege in die Schranken zu weisen.
Seinerzeit hatte Richti zudem recht grosse Bedeutung als Durchgangsort für Gläubige, die nach Einsiedeln zur Wallfahrt pilgerten. Das zwar an bester Lage gelegene, aber doch arg in die Jahre gekommene zwei Sterne Hotel “Drei Könige” mit seinem Charme einer Jugendherberge aus den Achziger Jahre zeugt noch davon.