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Im Januar 2010 hat Giorgio Paronuzzi die musikalische Leitung unseres Orchesters übernommen.
Giorgio Paronuzzi setzte nach Abschluss seines Studiums in den Fächern Klavier, Cembalo und Komposition sowie seines Philosophiestudiums seine Ausbildung auf dem Gebiet der barocken Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis fort. Seine Vielseitigkeit als Kammermusiker, musikalischer Leiter und Solist zeigt sich in der Zusammenarbeit mit Ensembles und Orchestern wie dem Freiburger Barockorchester, dem Concerto Köln, dem Orchestra della Radiotelevisione Svizzera Italiana, dem Venice Baroque Orchestra, den Swiss Baroque Soloists, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI oder dem Symphonieorchester des ORF Wien. Neben der Instrumentalmusik des Barocks begeistert sich Paronuzzi vor allem für das Opernrepertoire. Zeitweise tätig an Opernhäusern wie Fano, Cagliari, Palermo oder Lausanne hat er als Cembalist und musikalischer Assistent mehrere Jahre mit René Jacobs zusammengearbeitet. So war er unter anderem in Brüssel, Paris, Berlin oder Wien an grossen Produktionen von Monteverdi bis Mozart beteiligt.
Er hat einige Operprojekte selber dirigiert (2000 "L'Opera Seria" di F.L. Gassmann und 2002 "La Cecchina" di N. Piccinni auf der kleinen Bühne des Basler Theaters) und als „barock Dirigent“ bei verschiedenen „alternativen“ Projekten (in denen zeitgenossische und alte Musik verbunden waren) mitgearbeitet (2006 „Unsichtbar Land“ von Helmut Öring im Theater Basel, 2007 „A Clear View of Heaven“ am Luzern Festival). 2009 hat er verschiedene Projekte mit dem Kammerorchester Basel geleitet, und im Theater Basel Vivaldis Oper „Orlando Furioso“ dirigiert.
Nach vier Jahren als musikalischer Leiter der Barockopernklasse der Schola Cantorum Basiliensis unterrichtet er seit 2002 an derselben Hochschule Cembalo und Generalbass.
Giorgio Paronuzzi hat zudem bei mehreren Aufnahmen für Labels wie Dinamic, Agorà, Bongiovanni, Naxos, Opus 111, Harmonia Mundi, Virgin Classic oder Deutsche Grammophone mitgewirkt.