Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03485.jsonl.gz/2844

Die PKSPF wäre gezwungen, den aktuellen Rentensatz von 1,6% auf 1,3% senken. Das entspricht einer durchschnittlichen Senkung der Renten, von der alle Angestellten betroffen wären und die höher ausfallen würde als die durchschnittliche Senkung, die im Rahmen der in Vernehmlassung geschickten Varianten zu erwarten ist. Die Senkung der Renten um etwa 20% würde bedeuten, dass die Kosten der Reform vollumfänglich zu Lasten der Versicherten gehen. Übergangsmassnahmen würden nur für Personen über 60 Jahre gewährt, alle anderen Personen würden keine Kompensationen erhalten. Die Folgen für Personen ab 45 oder 50 Jahren wären schwerwiegend, da sie nicht von den zusätzlichen Übergangs- und Kompensationsmassnahmen profitieren könnten, welche in den verschiedenen in die Vernehmlassung geschickten Varianten vorgesehen sind.
Viele Parameter der Reform liegen in der Kompetenz des Grossen Rates und der Bevölkerung des Kantons Freiburg. Der Vorentwurf des Gesetzes befindet sich derzeit in Vernehmlassung. Gemäss aktueller Planung wird die parlamentarische Beratung noch im zweiten Trimester 2019 stattfinden. Das Inkrafttreten des neuen Vorsorgeplans ist per 1. Januar 2021 geplant. Die aktuellen Bestimmungen bleiben daher bis am 31. Dezember 2020 in Kraft.
Nein, die aktuellen Bedingungen bleiben bis Ende des Jahres 2020 bestehen.