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AZOPT Augentropfensuspension enthält als Wirkstoff Brinzolamid, einen sogenannten Carboanhydrasehemmer, welcher den Augeninnendruck senkt. AZOPT Augentropfensuspension wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin bei erhöhtem Augeninnendruck und bei bestimmten Formen des grünen Stars (Glaukom) angewendet. AZOPT Augentropfensuspension kann alleine oder zusätzlich mit anderen Arzneimitteln, die den Augeninnendruck senken (sog. Betablockern), angewendet werden.
Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich von Ihrem Arzt resp. Ihrer Ärztin für Ihr Augenleiden verschrieben. Sie sollten diese Augentropfen nicht von sich aus für andere Beschwerden verwenden und sie auch nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn andere Personen ähnliche Beschwerden haben wie Sie selbst, kann die nicht vom Arzt verschriebene Anwendung des Arzneimittels für andere Personen gefährlich sein.
Hinweis für Kontaktlinsenträger: Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, nehmen Sie die Linsen vor der Anwendung von AZOPT Augentropfensuspension heraus, da Benzalkoniumchlorid, einer der Bestandteile des Arzneimittels, zur Verfärbung weicher Linsen führen kann. Setzen Sie die Linsen erst 10 bis 15 Minuten nach dem Eintropfen von AZOPT Augentropfensuspension wieder ein.
Wenden Sie AZOPT Augentropfensuspension nicht an, wenn Sie gegenüber einem der Inhaltsstoffe überempfindlich (allergisch) reagieren. Brinzolamid ist ein Sulfonamid. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt resp. Ihre Ärztin wenn Sie auf Substanzen aus dieser Gruppe (z. B. auch bestimmte Antibiotika) allergisch reagieren.
AZOPT Augentropfensuspension darf von Ihnen auch dann nicht angewendet werden, wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung leiden und wenn Sie hyperchlorämische Azidose haben (Übersäuerung des Blutes).
Konsultieren Sie Ihren Arzt resp. Ihre Ärztin sofort, wenn sie Beschwerden oder Störungen der Augen bemerken, wie z.B. Rötung des Auges oder Schwellungen des Augenlids.
Falls Sie vermuten, dass AZOPT Augentropfensuspension eine allergische Reaktion (z.B. Hautausschlag oder Juckreiz) verursacht, so unterbrechen Sie sofort die Anwendung und kontaktieren Ihren Arzt resp. Ihre Ärztin.
Die Applikation von AZOPT Augentropfensuspension sollte die Fähigkeit Fahrzeuge zu lenken oder Maschinen zu bedienen nicht beeinträchtigen.
Bei Auftreten von verschwommenem Sehen oder Unbehagen nach Applikation von AZOPT Augentropfensuspension sollte jedoch bis nach Verschwinden dieser Symptome mit dem Lenken von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen gewartet werden.
AZOPT darf bei Personen unter 18 Jahren nicht angewendet werden, es sein denn, der Arzt hat es angewiesen.
Anwendung bei älteren Personen über 65 Jahre: Untersuchungen mit AZOPT Augentropfensuspension haben gezeigt, dass die Wirksamkeit und Sicherheit bei jüngeren und älteren Patienten vergleichbar ist.
Falls Sie Probleme mit den Nieren oder mit der Leber haben oder früher gehabt haben, teilen Sie dies Ihrem Arzt resp. Ihrer Ärztin mit.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker resp. Ihre Ärztin oder Apothekerin auch, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder solche am Auge anwenden.
Falls Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft vermuten oder schwanger werden wollen, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker resp. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dieser wird darüber entscheiden, ob Sie AZOPT Augentropfensuspension anwenden dürfen.
Falls Sie Ihr Kind stillen oder stillen möchten, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker resp. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese werden darüber entscheiden, ob Sie AZOPT Augentropfensuspension anwenden sollen.
Ihr Arzt resp. Ihre Ärztin wird die für Sie geeignete Dosierung und Behandlungsdauer festlegen.
Im Allgemeinen ist ein Tropfen zweimal täglich (morgens und abends) in das betroffene Auge, bzw. die betroffenen Augen einzutropfen.
Das Fläschchen ist vor dem Gebrauch gut zu schütteln.
Wenn Sie einmal die Anwendung des Arzneimittels ausgelassen haben, holen Sie sie so schnell wie möglich nach, und setzen Sie dann die regelmässige Behandlung fort. Sollte ein Tropfen nicht ins Auge gelangt sein, tropfen Sie nach.
Wenn Sie AZOPT Augentropfensuspension zusammen mit anderen Augentropfen anwenden, sollten Sie die Arzneimittel mit einem Abstand von 10 Minuten eintropfen.
Achten Sie darauf, dass die Tropferspitze des Fläschchens weder mit dem Auge, noch der Augenumgebung, den Händen oder sonstigen Materialien in Berührung kommt.
Wenn Sie aus Versehen zu viele Tropfen ins Auge gegeben haben, können Sie diese unmittelbar danach mit warmem Wasser aus den Augen spülen.
Wurde die AZOPT Augentropfensuspension versehentlich eingenommen oder injiziert, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt resp. Ihre Ärztin.
AZOPT Augentropfensuspension ist ausschliesslich für die Anwendung am Auge bestimmt.
1. Schütteln sie das Fläschchen vor Gebrauch gut durch. Drehen Sie die Kappe mit gewaschenen Händen ab. Fassen Sie das Behältnis zwischen Daumen und Mittelfinger (Abbildung 1).
2. Beugen Sie den Kopf zurück und ziehen Sie das untere Augenlid vorsichtig mit sauberem Finger nach unten, so dass zwischen Augenlid und Auge ein Spalt entsteht. Führen Sie die Spitze nahe ans Auge (Abbildung 2). Es ist einfacher, wenn Sie dabei in den Spiegel schauen.
3. Durch sanften Druck des Zeigefingers auf den Boden des umgedrehten Behältnisses löst sich jeweils ein Tropfen des Arzneimittels (Abbildung 3). Berühren Sie weder das Auge noch das Augenlid mit der Tropferspitze.
4. Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 für das andere Auge, wenn Ihr Arzt resp. Ihre Ärztin dies angeordnet hat.
5. Schrauben Sie das Fläschchen nach Gebrauch gut zu.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung.
Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker resp. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Die in den Augentropfen enthaltenen Wirkstoffe können in den Blutkreislauf gelangen. Deshalb können unerwünschte Wirkungen nicht nur am Auge, sondern auch an anderen Stellen des Körpers auftreten.
Während der Behandlung mit AZOPT Augentropfensuspension können sich einige oder alle der folgenden Nebenwirkungen einstellen:
Auswirkungen auf das Auge: Verschwommensehen, Augenreizung, Augenschmerz, Augenausfluss, Augenjuckreiz, trockenes Auge, anomale Sinnesempfindungen des Auges, Augenrötung; Juckreiz am Augenlid, Rötung oder Schwellungen des Augenlids.
Auswirkungen auf den Körper: schlechter Geschmack, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit.
Auswirkungen auf das Auge: Anomales, doppeltes oder verringertes Sehen, Lichtempfindlichkeit, Entzündung oder Infektion der Bindehaut, allergische Reaktion des Auges, Augenschwellung, Hornhauterkrankung, Entzündung der Talgdrüsen des Lids, verringertes Empfinden des Auges, Ablagerungen auf der Augenoberfläche, verstärkte Pigmentierung des Auges, müde Augen; Verkrustungen des Augenlids, erhöhte Tränenproduktion.
Auswirkungen auf den Körper: verringerte oder unregelmässige Herzschlagfrequenz, verringerte Herzfunktion, Brustkorbschmerzen, Asthma, erschwerte Atmung, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, eingeschränktes Erinnerungsvermögen, Depressionen, Schlafstörungen, Nervosität, Reizbarkeit, Müdigkeit, allgemeines Schwächegefühl, Verwirrtheit, Schmerzen, Zucken, Ohrgeräusche, verringertes Lustgefühl, Erektionsprobleme, Erkältungssymptome, Engegefühl in der Brust, Husten, Nasennebenhöhlenentzündung, Rachenreizung, anomales oder verringertes Gefühl im Mund, Speiseröhrenentzündung, Bauchschmerzen, Übelkeit, Magenbeschwerden, Durchfall, Blähungen, Magendarmbeschwerden, Nierenschmerzen, Muskelschmerzen, Muskelzucken, Rückenschmerzen, Nasenbluten, trockene Nase, laufende Nase, verstopfte Nase, Niesen, Ausschlag, anomales Hautgefühl, Jucken, Haarausfall.
Folgende Nebenwirkungen könnten zusätzlich bei der Anwendung von AZOPT Augentropfen auftreten:
Auswirkungen auf das Auge: Veränderungen des Augenlids, verringertes Wachstum oder verringerte Anzahl der Wimpern.
Auswirkungen auf den Körper: verstärkte Allergiesymptome, erhöhter Blutdruck, erhöhte Herzschlagfrequenz, Erbrechen, häufiges Urinieren, Schwellung der Extremitäten, verringerte Berührungsempfindlichkeit, verringertes Geschmacksempfinden, Gelenkschmerzen, Schmerzen in einer Extremität, Rötung, Entzündung oder Jucken der Haut.
Bei einigen Patienten kann es überdies zu Nebenwirkungen kommen, die hier nicht aufgeführt sind.
Sollten sich bei Ihnen schwerwiegende oder hier nicht erwähnte Reaktionen auf die AZOPT Augentropfensuspension einstellen, brechen Sie die Behandlung ab, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder Apotheker resp. Ihre Ärztin oder Apothekerin und befolgen Sie seinen/ihren Rat.
Um eine Verunreinigung der Tropferspitze und der Augentropfensuspension zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie die Lider und die umgebenden Augenpartien nicht mit der Tropferspitze der Flasche berühren. Die Tropferspitze sollte auch nicht mit den Händen in Kontakt kommen.
Flasche sofort nach Gebrauch gut verschliessen.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Verwendbar bis» bezeichneten Datum verwendet werden.
AZOPT Augentropfensuspension darf nach dem erstmaligen Öffnen der Tropfflasche nicht länger als 4 Wochen verwendet werden.
Bewahren Sie das Arzneimittel ausserhalb der Reichweite von Kindern und bei Raumtemperatur (15-25 °C) auf.
Bringen Sie das Arzneimittel nach Beendigung der Behandlung Ihrer Abgabestelle (Arzt, Apotheker resp. Ärztin, Apothekerin) zum fachgerechten Entsorgen zurück.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker resp. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
AZOPT ist eine sterile Augentropfensuspension und enthält als Wirkstoff 1% Brinzolamid.
AZOPT enthält als Konservierungsstoffe Benzalkoniumchlorid und Natriumedetat in einer Konzentration von je 0,01% sowie weitere Hilfsstoffe.
55236 (Swissmedic).
Sie erhalten AZOPT Augentropfensuspension in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Es sind Packungen zu 5 ml und 3× 5 ml erhältlich.
Alcon Switzerland SA, Risch.