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Frankreich das Land der Weine
Bordeaux ist romantisch und bietet französischen Charme vom feinsten: Kopfsteingepflasterte Strassen, wunderschöne Bauwerke und leckere Weine. Besonders durch die Weine zeichnet sich diese Region aus. Die Weinregion in Bordeaux umfasst jedoch nicht nur die gleichnamige Stadt, sondern auch die Region der Flüsse Garonne und Dordogne, die sich zur Gironde vereinigen. Diese Weinregion gilt im Blick auf Qualitätswein als das grösste zusammenhängende Anbaugebiet der Welt, denn es existieren etwa 3.000 Châteaux, sogenannte Weingüter. Es herrscht eine klare qualitative Hierarchie, die durch ein differenziertes System subregionaler und kommunaler Klassifikationen entsteht. Am wichtigsten für die Klassifikation ist das Château, zu dem die Rebsorten gehören. Für Bordeaux Weine sind besonders die trocknen Rotweine bekannt. Im Médoc schmecken sie eher fruchtig und in Saint-Émilion und Pomerol sanfter und voller. Nur aus 20 % der Weinproduktion in Bordeaux entsteht Weisswein. Seit 1991 wird auch Schaumwein, der Crémant de Bordeaux, produziert.
Bordeaux Wein mit Geschichte
Die Weinrebe ist eine der ältesten Kulturpflanzen und euro-asiatische Nomadenvölker haben schon vor 7000 Jahren die Trauben zu Wein vergoren. Die Römer sollen nach dem Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 n. Chr. Weinbau in ihrem gesamten Imperium verbreitet haben und das älteste literarische Zeugnis des Weinbaus in Bordeaux stammt bereits vom römischen Dichter Ausonius um 310-394. Zu dieser Zeit sollen Flächen mit Weinreben rund um Burdigala (Bordeaux) bepflanzt gewesen sein. Als das Römische Imperium zusammenbrach, stagnierte auch der Weinbau. Doch der Bedarf nach Wein stieg in Europa nach einigen Jahrhunderten wieder enorm an. 800n. Chr. entstand unter Kaiser Karl dem Grossen eine gesetzliche Regelung, die den Weinbau im Brodelais förderte. Im 12. Jahrhundert ging die Region um Bordaz an englischen Besitz über und das für 300 Jahre, was der Grund ist, wieso noch heute die Briten wichtige Käufer für Weine aus Bordeaux sind. Die Weinregion stieg immer weiter auf und durch den regen Warenaustausch mit neuen Kolonien ab 1600 wurde das verstärkt. Sumpfgebiete vor Bordeaux wurden zum Beispiel mit holländischer Hilfe trockengelegt, wodurch das Médoc entstand. Besonders im Médoc wurde ab Ende des 17. Jahrhunderts breitflächig Weinreben gepflanzt. Aufgrund dieser Weingarten-Gründungen entstand die Bezeichnung „Fureur de planter“ (Pflanzwut), die heute die Basis für Rebflächen bildet.
Wieso der Jahrgang entscheidend ist
Heutzutage hat jedes Château sein eigenes Rezept der Rebsortenmischung und die entsprechende Vinifikation. Die Fassreifung in den kleinen 225-Liter Fässern wird schon seit Jahrhunderten angewandt. Auch die umfassende Einteilung der Bordeaux-Weine in Qualitäts-Klassen stammt noch von der Weltausstellung in Paris aus dem Jahr 1855. Wie aus den vorherigen Ausführungen deutlich wird, entstehen schon seit hunderten von Jahren in den Châteaux in Bordeaux hochwertige Weine. Beim Kauf einer Flasche des Spitzenweins aus Frankreich sollte auf das Jahr geachtet werden. Jedes Jahr ist klimatisch unterschiedlich, weshalb beispielsweise nicht jeder Cabernet Sauvignon gleich schmeckt. Natürlich ist die Arbeit des Winzers für die Qualität des Weins essenziell, doch besonders der Witterungsverlauf wie Sonne, Niederschlag oder Frost spielen die entscheidende Rolle. Nicht jeder Jahrgang bietet daher die gleiche Qualität. Bei Weinen aus Bordeaux sind Flaschen aus dem Jahrgang 1961, 2000, 2005, 2009, 2010 und 2015 besonders lohnend. Die Casa del Vino empfiehlt zusätzlich Weine vom Château Canon la Gaffelière - "Les Hauts de Canon la Gaffelière, Château Gironville Haut-Médoc und Château Lynch Bages. Weine der entsprechenden Châteaux aus Bordeaux können in hochwertigen Flaschen bei casadelvino.ch gekauft werden. Der Weinshop bietet eine exzellente Auswahl an Weinen aus Frankreich und anderen berühmten Weinregionen. Wer einen Wein der besten Rebsorten probieren möchte sollte unbedingt im Casa del Vino-Weinkeller vorbeischauen.
Erstellt: 28.08.2020 07:00 Uhr