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von H.-P. Schröder
„…Die 87-Jährige aus Vlotho stand vor Gericht, weil sie im Februar in einem Schreiben an den Detmolder Bürgermeister Rainer Heller und eine Zeitung behauptet hatte, das Konzentrationslager Auschwitz sei ein Arbeitslager gewesen. Ebenso seien die beim Detmolder Auschwitz-Prozess aussagenden Holocaust-Überlebenden nur „angebliche Zeugen“, mit denen die Existenz eines Vernichtungslagers nachgewiesen werden solle. … Das Gericht ging mit dem Strafmaß über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus.
Frau Ursula Haverbeck fehle „jegliche Einsicht“, sie habe im Gerichtssaal erneut strafbare Äußerungen gemacht. Die Richterin betonte, dass sie keine Chance für eine Bewährung sehe. … Frau Haverbeck sagte am Rande des Verfahrens, „natürlich“ werde sie Berufung einlegen. …“