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„Encore"
Nach ausgiebigen Tourneen in der Schweiz und im Ausland und dem Teilen seiner früheren Alben - und der Bühne - mit vielen Gästen verspürte Junior Tshaka für dieses neue Projekt die Notwendigkeit einer Rückkehr zur Ruhe und zum Komponieren. Sein fünftes Album bietet 12 Songs, welche größtenteils in seinem Heimstudio aufgenommen und unabhängig produziert wurden.
Der Stil dieses neuen Opus knüpft an die vorherigen Alben und bestätigt so eine künstlerische Identität; die eines Sängers, der an aufrichtige und engagierte Texte und einen musikalischen Stil gebunden ist, welcher Song- und Reggae-Rhythmen gekonnt mischt.
Für dieses Album wollte Junior Tshaka eine Rückkehr zu akustischen Instrumenten, um einen echten organischen Klang zu erzielen, der Platz für die Stimme seines Chors "Shaïna D" schafft. Die Grooves sind Reggae oder World, manchmal nicht schubladisierbar, aber immer im Einklang mit dem Weg, den der Künstler seit 15 Jahren beschreitet.
Die einzige externe Beteiligung an diesem Albums ist die der "Shepherds of Semmama", die er während einer Tour in Tunesien getroffen hat. Aus einer unvorhergesehenen und unwahrscheinlichen Zusammenarbeit mit diesen traditionellen Musikern aus den tunesischen Bergen entstand das Lied "Les Montagnes Chantent", eine wahre Ode an die Kultur gegen den Fundamentalismus und ein wesentlicher Titel dieses Albums im Herzen des Künstlers.
Junior Tshaka sendet uns eine Botschaft der Hoffnung: die eines tiefgreifenden Wandels, um den Herausforderungen zu begegnen, denen sich unsere Gesellschaften derzeit gegenübersehen ("New Style", "Again", "Change"). Er bietet uns introspektivere Stücke an, die Zweifel ausdrücken und sich mit schwierigen Zeiten befassen, in denen jeder zum Leben erweckt werden kann ("Ensemble", "Le Tourbillon", "Tourne la Roue"). In "L’Edifice" teilt Junior Tshaka seine Leidenschaft für die Bühne in Form eines Dankes an sein Publikum. In "Reggae Music" drückt er seine Verbundenheit mit dieser Musikkultur aus. Eine mächtige "Fahndung" prangert das Schicksal an, das zu oft Migranten vorbehalten ist. "Bas les Armes", ein frischer und tanzender Titel, spricht die Diktatur des Bildes an. Das Album endet mit einem intimen "Danser sous la Pluie", einem Gitarren-Gesangs-Duett mit Shaïna D., einem Stück voller Zärtlichkeit, das ganz einfach für ihren Sohn geschrieben wurde.