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Verminderte sexuelle Appetenz als funktionelle Sexualstörung
Verminderte sexuelle Appetenz stellt die häufigste Art gestörter sexueller Funktionsfähigkeit mit steigender Tendenz dar. Sexualberatungsstellen vermelden deutliche Zunahmen an verminderter sexueller Appetenz sowohl bei Männern als auch Frauen. Im Gegensatz zu anderen sexuellen Funktionsstörungen erweist sich die verminderte sexuelle Appetenz unabhängig vom Geschlecht des Patienten als äußerst therapieresistent; vor allem ein rein verhaltenstherapeutischer Ansatz versagt häufig genug. Diese wissenschaftliche Arbeit bietet aktuellstes Fachwissen in komprimierter Form und summiert detailliert die vielfältigen Motive und systemische Zusammenhänge auf, die sich hinter einer verminderten sexuellen Appetenz maskieren können. Mithilfe einer empirischen Untersuchung, welche bewusst den systemischen Blickwinkel in den Vordergrund setzt, wird die weibliche sexuelle Zufriedenheit im Zusammenhang zur weiblichen sexuellen Phantasie näher erforscht. Dieses informative Fachbuch richtet sich an alldiejenigen, die in ihrer beruflichen Praxis mit sexuellen Problemen konfrontiert werden.