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Der Spurenstoff Ozon spielt eine zentrale Rolle in der Atmosphäre: Der Ozonschild in der oberen Atmosphäre filtert die gefährlichen Anteile der Sonnenstrahlung, Ozon ist ein wichtiges Treibhausgas und in erhöhter Konzentration ein Schadstoff für Menschen und Pflanzen. Die Veränderung des Ozonschildes wird in SPARC („Ozone Profile Trends“) untersucht, wobei die letzten Jahrzehnte wegen der veränderten anthropogenen Emissionen von ozonzerstörenden Substanzen von grossem Interesse ist. Die Langzeitmessungen von verschiedenen Satelliten-instrumenten werden mit statistische Analysen untersucht und mit Bodenmessungen verglichen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten sollen in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht werden.
Die ozonzerstörenden Substanzen (z.B. Fluorchlorkohlenwasserstoffe) haben nicht nur zum Abbau der Ozonschicht geführt sondern auch wesentlich zur Klimaänderung beigetragen. Das Montreal-Protokoll (1986) hat diese Emissionen rasch und nachhaltig vermindert, was sich auch auf die Klimaänderung auswirkt. Die atmosphärischen Verweilzeiten dieser Stoffe bestimmen in grossem Ausmass wie viel Ozon in der oberen Atmosphäre zerstört wird und wie lange diese Stoffe zur Klimaerwärmung beitragen. Die Verweilzeiten sind entscheidend für die Zeit, wann und wie der Ozonschild regenerieren wird. Die Unterstützung durch den SNF ermöglichte die wissenschaftliche Mitarbeit in der SPARC ( „Lifetime of Halogen Source Gases“). Die mit einem Chemie-Klimamodell erarbeiteten Ergebnisse sollen als eigenständigen Beitrag veröffentlicht werden.
Die durch den SNF finanzierte Mitarbeiterin war als wissenschaftliche Editorin die Hauptverantwortliche für drei Ausgaben der weit verbreiteten SPARC-Newsletters.