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Eine überhängende Felsenarena von überwältigender Grösse kennzeichnet den St. Fridli-Wasserfall, dort wo der Siggbach über die gewölbte Felswand fliesst. Das Wasser, das sich am Stierenberg, der kleinen Weid und der Wanne sammelt, fällt hier rund zwanzig Meter in die Tiefe. Geradezu imposant wirkt der Fall bei grosser Kälte im Winter. Dann nämlich bildet sich von unten her ein riesiger kegelförmiger Eisstalagmit. Von oben wächst ein kleinerer zylindrischer Eisstalaktit. Falls die Kälte genügend lange andauert, wachsen die beiden Tropfsteine zusammen. Es gibt auch eine Legende zu diesem felsigen Gebiet. Im 5. und 6. Jahrhundert soll der heilige Fridolin mit Kälbern in eine Höhle gestiegen sein, diese durchquert haben, um dann bei Säckingen mit ausgewachsenen Ochsen wieder ans Tageslicht zu gelangen. Das Wasser des St. Fridli kann Vieh und Menschen vor Krankheiten heilen. So wanderten in schwierigen Zeiten die Nunninger oft zur Fürbitte in den St. Fridli, um heilendes Wasser zu holen.
Wegbeschreibung:
Der Wasserfall liegt auf der Südseite der Fäldmenegg gegenüber des Hofes Hinterbirtis. Erreichbar ist der Wasserfall auch über den Nunninger-Berg.
Geografische Inf.:
Koordinaten: 614.39 / 247.6
Weitere Angebote:
Erinnerungstafel des unvergesslichen Schlangenhansi.