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In einer Interpellation erinnern die beiden Grossrätinnen Isabelle Chassot (cvp, Granges-Paccot) und Claude Schwab-Bertelletto (fdp, Galmiz) den Staatsrat daran, dass gemäss neuer Bundesverfassung der Bund die mehrsprachigen Kantone finanziell unterstützen muss, damit sie ihre besonderen Aufgaben erfüllen können.
Im Verlaufe der Debatte im eidgenössischen Parlament sei von vier Kantonen die Rede gewesen, nämlich Freiburg, Bern, Wallis und Graubünden. Dabei sei festgehalten worden, dass es gelte, die beträchtlichen Kosten für die Übersetzungen und den Mehraufwand, den zweisprachige Schulen, Spitäler und Verwaltungen verursachen, zu berücksichtigen.
«Der Bund muss in der Folge den mehrsprachigen Kantonen helfen, die so ebenfalls eine Brückenfunktion zwischen den Sprachgemeinschaften ausüben können», halten die Grossrätinnen fest.
Aus diesem Grunde fordern sie den Staatsrat auf, den Grossen Rat über die unternommenen Anstrengungen zu informieren, damit Freiburg finanziell vom Bund zur Förderung der Zweisprachigkeit unterstützt werde.
Die Antwort des Staatsrates steht noch aus.