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Der Fall um den Bieler Diamantenhändler Kafi S. erhitzt die Gemüter. Gemäss Medienberichterstattung läuft gegen Kafi S. im Kanton Genf ein Strafverfahren. Ebenso soll er in den Jahren 2008 und 2009 als Diamantenhändler in seiner Heimat zwischen 72’800 und 140’000 Dollar erhalten haben. Nachdem die Stadt Biel ihm die Sozialhilfe wegen “erheblichen Zweifel an der Bedürftigkeit“ gestrichen hatte, rekurrierte Kafi S. beim Verwaltungsgericht und erreichte die Fortführung der Sozialhilfe-Zahlungen.
Mir sind Gerüchte zu Ohren gekommen, dass der Diamantenhändler Kafi S. von einer Integrations-Beratungsstelle Unterstützung für den Rekurs beim Verwaltungsgericht erhalten hat. Gemäss diesen Gerüchten handelt es sich bei dieser Beratungsstelle um das Multimondo in Biel.
Damit allfällige Unwahrheiten nicht weiter verbreitet werden, soll mit dieser Interpellation Klarheit geschaffen werden.
Aus diesem Grund bitte ich den Gemeinderat, folgende Fragen zu beantworten:
- Erhielt der Bieler Diamantenhändler Kafi S. vom Multimondo oder von einer anderen durch die Stadt Biel subventionierten Beratungsstelle Unterstützung irgendwelcher Art?
- Falls ja,
a) um welche Beratungsstelle handelt es sich hierbei?
b) welche Unterstützungsleistungen wurden getätigt?
- Kann der Gemeinderat ausschliessen, dass Integrations-Beratungsstellen Hilfen oder anderweitige Unterstützungsleistungen erbringen, welche den Interessen der Stadt Biel zuwiderlaufen?
Sandra Schneider Biel/Bienne, 22.08.2013
Fraktion SVP/Die Eidgenossen