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Die Buchstaben IP stehen als Abkürzung für Internet Protocol. Eine IP-Adresse ist demnach die Adresse eines Computers oder eines anderen Geräts in einem TCP/IP-Netzwerk. Ein Netzwerk, wie zum Beispiel das Internet, leitet Daten anhand der IP-Adresse zum Ziel. Das Internet Protokoll (IP-Version 4) wurde offiziell seit 1981 verwendet.
Wie eine IP-Adresse aufgebaut ist
Eine IP-Adresse hat die Länge von 32 Bit (4 Bytes) und besteht aus vier Zahlen, die durch Punkte (engl. dotted decimal notation) voneinander getrennt sind. Statt in binärer Form werden Zahlen in dezimaler Schreibweise notiert. Ein Byte kann die Zahlen von 0 bis 255 enthalten.
Beispiel für eine IP-Adresse: <ip-pii>
Die binäre, für den Computer verständliche Adresse würde in diesem Beispiel 10101000.00000000.11010100.11111111 lauten. Weil es für Menschen einfacher ist, werden IP-Adressen als Dezimalzahl geschrieben. Domänennamen, die sich von Menschen am besten merken lassen, wie zum Beispiel www.hosterz.de, werden bei der Eingabe von einem Domänenserver in IP-Adressen umgerechnet.
Bei der Adressierung innerhalb eines IP-Netzes wird zwischen öffentlichen und privaten IP-Adressen unterschieden. Öffentliche Adressen sind für Geräte reserviert, die ständig mit dem Internet verbunden sind. Im Gegensatz dazu gibt es private Adressbereich, die zum Beispiel innerhalb eines LANs verwendet werden können. Öffentliche, wie private Adressbereiche wurden von der Internet Assigned Numbers Authority (IANA) festgelegt.
Eine besondere Adresse ist
- <ip-pii>
denn diese Zahlen adressieren laut Definition immer den lokalen (eigenen) Computer mit dem Namen „localhost“.
Private IP-Adressen
Zur Verwendung in privaten Netzwerken wurden von der IANA drei Adressbereiche reserviert die im öffentlichen Internet nie vergeben oder geroutet werden.
Diese Adressen sind:
- 10.x.x.x
- 172.16.x.x bis 172.31.x.x
- 192.168.x.x
Zum Einsatz kommen diese Adressen nur in privaten Netzwerken. Bestimmte Bereiche sind bei den IP-Adressen vordefiniert, sie haben die Namen Klasse A, B oder C erhalten.
|Adressbereich||Klasse|
|<ip-pii> bis <ip-pii>||A (16777214 Adressen)|
|<ip-pii> bis <ip-pii>||B (65534 Adressen)|
|192..0.0.0 bis <ip-pii>||C (254 Adressen)|
Die Klassen A, B und C können weitere Sub-Netzwerke definieren, deren Größe durch eine Subnetzmaske (engl. custom subnet mask) festgelegt wird.
Der Wechsel von IP-Version 4 nach IP-Version 6
Die IP-Adresse mit der Länge von 32 Bit reicht aus, um etwa 4,3 Milliarden Geräte mit einer Adresse zu versorgen. Das sind sehr viele Adressen und hat auch jahrelang gereicht, jeden Computer im Internet mit einer Adresse zu versorgen. Seitdem jedoch jedes Smartphone, Tablet, Spielkonsolen oder Drucker einen Internet-Zugang haben, werden die Adressen knapp. Im Jahre 1998 wurde deshalb die Version 4 (IPv4) des Internet Protokolls durch die Version 6 (IPv6) ersetzt. IPv6 verwendet anstelle von 32 Bit eine Adresslänge von 128 Bit. Das reicht um eine Menge von 340282366920938463463374607431768211456 (340 Sextillionen) Internet-Geräte mit einer Adresse zu versorgen. Obwohl IPv4 immer noch im Einsatz ist, wird IPv6 von den meisten Betriebssystemen unterstützt.
Seine eigene IP-Adresse herausfinden
Die eigene IP-Adresse kann entweder unter Windows
Start -> Ausführen->cmd ->ipconfig oder online unter www.wieistmeineip.de herausgefunden werden.