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Die Bereitstellung von Geld zur Deckung unserer Lebensbedürfnisse geschieht heute dem materiellen Bewusstsein nach, nach dem Prinzip der Selbstversorgung: wir arbeiten für Lohn, zahlen Beiträge damit wir später Renten erhalten und Versicherungsprämien, z.B. für mögliche, eigene Krankheitskosten.
In Wirklichkeit arbeiten wir aber nicht für uns oder für Geld, sondern immer für andere Menschen. Was wir jetzt an Produktion, an Dienstleistungen erbringen kommt nicht uns, sondern anderen Menschen zugute. Umgekehrt ist das Geld, das wir für unsere Waren und Dienstleistungen erhalten, der Beitrag der Anderen an unsere Lebensbedürfnisse. Rentenbeiträge zahlen wir stets für die Lebensbedürfnisse der jetzigen Rentner, Krankenprämien für die Krankheitskosten der gegenwärtig Kranken und so fort. Im Gesamten kann es gar nicht anders sein, als dass die Gesamtsumme der Produktion mit dem Gesamtbedarf aller Menschen identisch ist, so wie es auch unumgänglich ist, dass die Erwerbstätigen, zu ihrem eigenen Bedarf, auch den Gesamtbedarf aller Nichterwerbstätigen erwirtschaften. Demnach wäre die einfachste, wirklichkeitsgemässe Sozialform einer Gesellschaft die, bei der der einzelne Erwerbstätige aus seiner Arbeit seine eigenen Bedürfnisse zuzüglich seines Anteiles an den Gesamtbedürfnissen aller Nichterwerbstätigen (aller Kinder, Studierenden, Kranken etc.) erwirtschaftet.
Die confoedera-Bewegung strebt mittelfristig die Bildung überschaubarer Einkommensgemeinschaften, sowie die Einrichtung von einem mehrere Einkommensgemeinschaften umfassenden Solidaritätsfond an.