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Gründung der SVP Obwalden
Am 3. Dezember 1999 wurde die SVP Obwalden durch den Gründungspräsidenten Ruedi Dillier gegründet. Die erste Ortspartei konnte am 28. Januar 2000 in Kerns gegründet werden. Am 6. April 2000 folgte die Ortspartei Engelberg und am 22. September 2000 konnte auch im Hauptort Sarnen eine Ortspartei gegründet werden. In Lungern erfolgte am 3. November 2000 die vierte Ortspartei im Kanton Obwalden. Im Jahre 2001 konnte die SVP Obwalden am 30. März 2001 eine weitere Gründung in der Gemeinde Alpnach vornehmen. Mit Giswil am 8. Juni 2001 darf die SVP Obwalden in 6 von 7 Gemeinden mit einer Ortspartei vertreten sein. Am 21. November 2008 konnte die SVP Obwalden mit der Gründung der Ortspartei Sachslen endlich in allen Obwaldner Gemeinden eine Ortspartei gründen. Damit ist die SVP Obwalden in allen 7 Gemeinden vertreten.
1. Richtermandat 2000
An den Gesamterneuerungswahlen der Gerichte konnten wir mit Franziska Kathriner die 1. Richterin für das Obergericht stellen. Sie wurde in Stiller Wahl im Jahre 2000 gewählt.
1. Initiative 2001
Als ersten grossen politischen Erfolg konnte die SVP Obwalden alleine gegen alle (Regierung – Parlament – Parteien – Presse) die erste Initiative (Regierungsrats-Reduktion von 7 auf 5) am 2. Dezember 2001 gewinnen.
1. Kantonsratswahlen 2002
An den Kantonsratswahlen vom 3. März 2002 konnte die SVP Obwalden gleich im ersten Anlauf mit 7 von 55 Sitzen (12.7%) in den Obwaldner Kantonsrat einziehen. Es wurden gewählt Adrian Halter, Sarnen – Christoph von Rotz, Sarnen – Susanne Burch, Stalden – Stefan Bucher, Kerns – Willy Fallegger, Alpnach – Albert Sigrist, Giswil – Paul Hurschler, Engelberg.
1. Regierungsratswahlen 2002
Bei den ersten Regierungsratswahlen mit 5 Mitgliedern vom 3. März 2002 hatte die SVP mit dem Parteipräsidenten Albert Sigrist, Giswil leider keine Chance.
Alle 5 bisherigen Regierungsratsmitglieder erreichten im 1. Wahlgang das absolute Mehr und wurden gewählt.
1. Nationalratswahlen 2003
Bei den Nationalratswahlen vom 19. Oktober 2003 hat der Kandidat der SVP Obwalden Kantonsrat Adrian Halter, Sarnen gegen den amtierenden CVP Nationalrat Adrian Imfeld, welcher 2 Jahre zuvor in stiller Wahl gewählt worden war, mit 33.6 % einen grossen Achtungserfolg erzielt.
2. Kantonsratswahlen 2006
Bei den Kantonsratswahlen 12. März 2006 musste die SVP Obwalden wegen der nicht abgegebenen Liste in Giswil den Sitzverlust in Giswil in Kauf nehmen. Wieder gewählt wurden: Adrian Halter, Sarnen – Christoph von Rotz, Sarnen – Susanne Burch , Stalden – Stefan Bucher, Kerns – Willy Fallegger, Alpnach – Paul Hurschler, Engelberg. Trotzdem, dass die SVP Obwalden in Giswil nicht zur Wahl antreten konnte, konnte der Wähleranteil von 14.2% auf 15.0% ausgebaut werden.
1. Nationalratssitz der SVP für Obwalden 2007
An den eidg. Wahlen vom 21. Oktober 2007 schaffte die SVP Obwalden mit dem Kantonsrat und Fraktionspräsidenten Christoph von Rotz den Sprung nach Bern in den Nationalrat. Auf den Tag genau nach 8 Jahren seit dem Bestehen der SVP Obwalden wurde Christoph von Rotz in Bern am 3. Dezember 2007 als Nationalrat vereidigt.
2. Regierungsratswahlen 2010
Mit Statthalter Martin Odermatt aus Engelberg trat die SVP Obwalden bei der vorgezogenen Ersatzwahl in den Regierungsrat vom 29. November 2009 an, nach dem Regierungsrat Hans Matter frühzeitig aus dem Regierungsrat ausgetreten ist. Die Ersatzwahl wurde gegen den Willen der SVP durchgeführt, obwohl am 7. März 2010 die Gesamterneuerungswahlen des Kantons- und Regierungsrates vor der Türe standen. Nur gerade 237 Stimmen fehlten dann Martin Odermatt für den Einzug in die Regierung gegen den 59.-jährigen Paul Federer der FDP und gegen alle anderen Parteien.
2.-stärkste Kraft im Kanton nach den Wahlen 2010
Die SVP Obwalden ist neu mit 21.7% Wähleranteil nach den Wahlen 2010 die zweitstärkste Kraft im Kanton und ist auch mit Ausnahme von Lungern aus allen Gemeinden mindestens mit einem Mandat im Kantonsrat vertreten. Zum dritten Mal wieder gewählt wurden: Adrian Halter, Sarnen ; Burch Susanne, Stalden; Willy Fallegger, Alpnach. Die Wiederwahl schafften Peter Seiler, Sarnen und Hans Unternährer aus Kerns. Paul Hurschler aus Engelberg ist nicht mehr zur Wahl angetreten. Neu für die SVP Obwalden wurden Albert Sigrist, Giswil; Walter Küchler, Sachseln; Peter Renggli, Alpnach; Gerda Durrer, Kerns; Monika Rüegger und Martin Odermatt aus Engelberg in den Kantonsrat gewählt.
Den Einzug in den Regierungsrat gegen alle 5 bisherigen (Paul Federer war seit dem 1. Februar 2010 im Amt) war leider auch bei diesem Wahlgang nicht möglich, obwohl der SVP-Kandidat Martin Odermatt das absolute Mehr erreicht hatte. Die SVP ist nun auch als zweitstärkste Kraft nicht im Regierungsrat vertreten.
1. Kantonsratspräsident 2011
Mit Kantonsrat Adrian Halter stellt die SVP Obwalden den ersten „höchsten Obwaldner“. Der Unternehmer Adrian Halter aus Sarnen wurde 2002 in den Kantonsrat gewälht. Die Wahl zum Kantonsratspräsidenten fand am 1. Juli 2011 statt und wurde anschliessend auf dem Landenberg gebührend gefeiert.
4. Kantonsratswahlen 2014
Bei den Gesamterneuerungswahlen vom 9. März 2014 konnte die SVP Obwalden den Wähleranteil auf 24.49% ausbauen und weitere 2 Sitze dazugewinnen und ist damit mit 13 von 55 Sitzen im Kantonsrat vertreten. Als bisherige wurden wieder gewählt Durrer Gerda, Kerns; Fallegger Willy, Alpnach; Kiser Maja, Sarnen; Küchler Walter, Sachseln; Rüegger Monika, Engelberg; Schumacher Hubert, Sarnen; Seiler Peter, Sarnen; Sigrist Albert, Giswil; Unternährer Hans, Kerns und Wyler Daniel, Engelberg. Neu für die SVP wurden gewählt Durrer Marcel, Alpnach; Kretz Isabella, Kerns und von Rotz Christoph, Sarnen, welcher dem Kantonsrat schon von 2002 bis 2008 angehörte.
Leider unterlag Kantonsrat Albert Sigrist, Giswil bei den Regierungsratswahlen gegen vier bisherige und gegen die einzige Frauenkandidatur, womit die SVP als klar zweitstärkste politische Kraft nach wie vor nicht in der Regierung vertreten war.
1. Parteipräsidentin 2016
Die 16. Generalversammlung der SVP Obwalden wählte am 11. Mai 2016 Kantonsrätin Monika Rüegger aus Engelberg zur zweiten Präsidentin in der Geschichte der SVP Obwalden und zugleich als erste Frau an der Spitze der Partei.
5. Kantonsratswahlen 2018
Erneut war die SVP Obwalden am 4. März 2018 die Wahlsiegerin und konnte nochmals um 2 Sitze auf 15 der 55 Kantonsratsmandate zulegen. Auch beim Wähleranteil konnte die SVP 24.53% auf sich vereinen ohne in der Gemeinde Lungern mangels Kandidaten angetreten zu sein. Alle bisherigen wurden wieder gewählt: Durrer Marcel, Alpnach; Fanger Remo, Sarnen; Herzog Ivo, Alpnach; Kretz Isabella, Kerns Küchler Walter, Sachseln; Rüegger Monika, Engelberg; Schumacher Hubert, Sarnen; Seiler Peter, Sarnen; Sigrist Albert, Giswil; Unternährer Hans, Kerns; von Rotz Christoph, Sarnen und Wyler Daniel, Engelberg. Neu gewählt wurden Abächerli Peter, Giswil; Durrer Jost, Kerns und Wallimann Hanspeter, Sachseln. Für den in die Regierung gewählten Wyler Daniel rückte Karl Feierabend, Engelberg nach. Durrer Gerda, Kerns ist nach acht Jahren im Kantonsrat nicht mehr zur Wiederwahl angetreten.
1. Regierungsrat 2018
Kantonsrat Daniel Wyler aus Engelberg schaffte im 2. Wahlgang vom 8. April 2018 für die SVP erstmals den Sprung in die Obwaldner Regierung.
2. Nationalratssitz der SVP für Obwalden 2019
Monika Rüegger-Hurschler aus Engelberg wurde am 20. Oktober 2019 in den Nationalrat gewählt. Sie setzte sich gegen vier Mitkandidaten durch. Just zum 20-jährigen Bestehen der SVP Obwalden ist die Partei damit auf allen politischen Ebenen vertreten. Für den Kanton Obwalden wurde Monika Rüegger-Hurschler als erste Frau überhaupt auf nationaler Ebene nach Bundesbern gewählt.
Richterwahlen 2020
Die SVP Obwalden stellt aktuell sieben Richterinnen und Richter. 2020 wurden neu Antoinette Reindl aus Engelberg und Michele Rossi-Enz aus Alpnach zu Richtern gewählt. Erstmals in der Parteigeschichte hat die SVP das Vizepräsidium inne mit Richterin Ruth von Rotz-Spichtig aus Sarnen. Wiedergewählt wurden folgende Richterinnen und Richter: Brigitte Wallimann aus Sachseln, Susanne Burch-Windlin aus Stalden/Sarnen, Hans Waser aus Engelberg, Christoph Imhof aus Wilen/Sarnen. Die Richter sind für weitere vier Jahre gewählt.