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Das Präsidium des Europaparlaments wollte demnach zeitnah über die Einführung des Preises und über nähere Details zu dem Wettbewerb entscheiden.
Der Grünen-EU-Politiker Sven Giegold sagte, die Auszeichnung werde investigativen und mutigen Journalismus und die Pressefreiheit stärken. «Daphne Caruana Galizia ist die beste Namensgeberin, weil sie die einzige Journalistin in Malta war, die so beharrlich und konsequent über Korruption und Geldwäsche in Malta berichtete», erklärte Giegold.
Caruana Galizia war im Oktober 2017 in der Nähe ihres Hauses im Auto in die Luft gesprengt worden. Die 53-Jährige galt als eine der bekanntesten investigativen Reporterinnen des Landes. Mit ihren Recherchen war sie ein Dorn im Auge der regierenden Labour Partei und von Ministern, über die sie kritisch berichtete.