Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03346.jsonl.gz/1066

Das Senfkorn wird in Markus 4,31 «das kleinste unter allen Samenkörnern auf Erden» genannt. Tatsächlich hat es nur einen Durchmesser von etwa 1 mm. Dieses kleine Samenkorn, das man fast mit einem Vergrösserungsglas betrachten muss, um es richtig zu sehen, nimmt der Herr als Beispiel für einen Glauben, der Berge versetzt. Das beweist, dass es in unserem Text nicht in erster Linie um einen grossen Glauben geht, sondern um einen einfachen Glauben mit grosser Auswirkung! Wahrhaftig: Dieses extrem kleine Samenkorn wächst innerhalb eines Jahres zu einem Baum von etwa drei Metern Höhe! Wie winzig klein ist die Voraussetzung, dass ein so grosser Baum entstehen kann. Aber gerade diese minimale Voraussetzung genügt, um Berge zu versetzen. Vielleicht müssen wir uns einmal die Frage stellen, ob wir uns unter Glauben ich meine den Glauben, den wir täglich brauchen, um als Christ leben zu können nicht oft etwas Falsches vorstellen? Ist es nicht so, dass wir uns manchmal nach grösserem Glauben sehnen? Aber gerade hier müssen wir umdenken, zumal ein ganz einfacher Glaube genügt. Wir brauchen also nicht einen besonders grossen Glauben an Gott, um Berge zu versetzen, sondern Glauben an einen grossen Gott! Wenn wir doch heute erfassen würden, dass wir uns mit all unseren Schwachheiten und täglichen Anfechtungen einfach in kindlichem Glauben in die geöffnete Hand unseres Heilandes betten dürfen, was würde das für eine Änderung in unserem Glaubensleben bewirken! M.M.
«Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.»
Matthäus 17,20