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Tierversuche dürfen nur bewilligt werden, wenn keine alternativen Methoden vorhanden sind, mit denen eine Fragestellung beantwortet werden kann. Die Anzahl Versuchstiere und die Belastung der Tiere müssen auf ein Minimum beschränkt werden.
Aktuell
Die Stiftung Forschung 3R wird vom 3R-Kompetenzzentrum der swissuniversities abgelöst.
Die Stiftung Forschung 3R hat seit ihrer Gründung im Jahr 1987 Forschungsprojekte finanziert für den Ersatz von Tierversuchen sowie für die Verbesserung und die Reduktion von Tierversuchen. Die Abstracts dieser Forschungsprojekte finden Sie hier:
Die Stiftung Forschung 3R beendet ihren Einsatz für 3R nach 30 Jahren. Sie wird vom 3R-Kompetenzzentrum der swissuniversities abgelöst. Das Handout zum Abschiedsanlass für die Stiftung Forschung 3R vom 22. Januar 2018 finden Sie hier:
(12.01.2018)
In der Schweiz sind Forschende verpflichtet, die Anzahl der Tiere für Tierversuche auf ein Minimum zu reduzieren. Gemäss den 3R-Prinzipien (replace, reduce, refine) müssen Alternativmethoden anstelle von Tierversuchen eingesetzt werden, wenn sie vorhanden sind. Die unbedingt nötigen Tierversuche sind so schonend wie möglich durchzuführen, siehe auch unter Links: The Principles of Humane Experimental Technique.
Besserer Tierschutz und schonende Tierversuche mit dem 3R-Prinzip
In der Schweiz soll eine 3R-Kultur etabliert werden, mit der die Anzahl Tierversuche kontinuierlich und nachhaltig reduziert und das Leiden der Tiere auf ein Minimum beschränkt wird.
Die Stiftung Forschung 3R unterstützt Forschungsprojekte zu den 3R-Prinzipien. Die Stiftung ist ein Gemeinschaftswerk der parlamentarischen Gruppe für Tierversuchsfragen, der Stiftung Animalfree Research und der Interpharma. Sie besteht seit 1987 und steht unter der Aufsicht des Eidgenössischen Departements des Innern. Das BLV ist im Stiftungsrat vertreten.
Die 3R-Prinzipien zeigen Wirkung: Seit den 80er Jahren ist die Zahl der Versuchstiere von 2 Millionen auf 600‘000 zurückgegangen. Schwierig bleibt jedoch der komplette Ersatz von Tierversuchen: Die Ersatzmethoden müssen nicht nur dem Tierwohl dienen, sondern auch wissenschaftlich funktionieren.
Der Bundesrat hat 2015 einen Bericht über Tierversuche in der Schweiz verabschiedet. Dieser zeigt auf, wie die Erforschung von Alternativmethoden gefördert, die Zahl der Tierversuche verringert und die Belastung der Tiere vermindert werden kann. Der Bundesrat schlägt hierzu mehrere Massnahmen vor: (siehe Weitere Informationen).
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Letzte Änderung 29.01.2018