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Der Kameramann und Filmemacher Jason Tantra sucht bei einem Produzenten die finanzielle Unterstützung für seinen nächsten Film. Da es sich dabei um einen Horrorfilm handeln soll, stellt der betreffende Produzent ihm eine Bedingung: Er soll den besten Schmerzschrei für den Sound des Filmes einfangen, einen, der ihm einen Oscar einbringen könnte. Und das in achtundvierzig Stunden. Dennis, der Moderator einer Kochshow, leidet unter permanentem Juckreiz und geht der Ursache dafür auf den Grund. Währenddessen findet ein kleines Mädchen ein Videoband mit dem Titel "Reality" im Bauch eines Wildschweins, das ihr Großvater, ein Tierpräparator, ausweidet. Zunächst wirft sie es in den Papierkorb, doch dann fragt sie sich schließlich, ob sie es nicht doch ansehen soll...
Themen
Schauspieler/ Schauspielerin
, Kino
, Voll schräg
, Lustig
, Komisch
, Sich verlieren
Jahr
2012
Fotos
Artikel und Filmkritiken
Filmkritiken
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"Als Kunstfigur Mr. Oizo hat er den millionenfach verkauften Dance-Hit „Flat Beat“ komponiert und anschließend unter seinem echten Namen Que...
"Als Kunstfigur Mr. Oizo hat er den millionenfach verkauften Dance-Hit „Flat Beat“ komponiert und anschließend unter seinem echten Namen Quentin Dupieux auch noch einen grandiosen Videoclip mit einem gelben Plüschtier namens Flat Eric dazu gedreht. Aber auch seine Kinofilme sind nicht minder absurd: So handelt etwa Rubber von einem Autoreifen (!), der in einem Motelzimmer übernachtet und reihenweise Morde begeht. In seinem neuesten Streich „Reality“ stellt sich Dupieux die angesichts seines Fimmels für surreale Szenarien wie in Wrong naheliegende Frage: „Was ist schon real?“ Dabei entpuppt sich seine Episoden-Komödie zum Glück nicht als trocken-intellektuelle Abhandlung zum Thema Realität. Stattdessen hat Dupieux (und mit ihm das Publikum) einfach nur unheimlich viel völlig abgedrehten Spaß. Eine stringente Inhaltsbeschreibung fällt dabei schon aufgrund der vielen kompliziert ineinander verschachtelten Episoden nicht leicht. Aber dann erweisen sich einige der Geschichten auch noch als Träume der Protagonisten – oder vielleicht erleben sie das doch alles wirklich? Der Titel „Reality“ ist jedenfalls zugleich auch der Name eines Mädchens (Kyla Kenedy), das eine VHS-Kassette entdeckt, die darauf hindeutet, dass ihr ganzes Leben in Wahrheit Gegenstand einer Fernsehproduktion ist…"