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- Der Sieger des Gold Race in den Niederlanden heisst Michal Kwiatkowski. Im Schlusssprint setzt sich der Pole hauchdünn vor dem Franzosen Benoît Cosnefroy durch.
- Die Schweizer Stefan Küng (8.) und Marc Hirschi (9.) zeigen eine starke Leistung.
- Bei den Frauen geht der Tagessieg an Marta Cavalli, Marlen Reusser (19.) klassiert sich als beste Schweizerin.
Zum 2. Mal nach 2015 gewinnt der Pole Michal Kwiatkowski das Gold Race in den Niederlanden. Der Fahrer vom Team Ineos Grenadiers setzte sich auf der Zielgeraden nur wenige Millimeter vor dem Franzosen Benoît Cosnefroy durch. Zuvor hatte es so ausgesehen, als dürfte Cosnefroy das Siegertreppchen besteigen, die Auswertung des Zielbildes widerlegte dies allerdings.
Klare Devise: «Nicht mit van der Poel auf die Zielgerade»
Wer sich auf der 254 Kilometer langen Strecke eine Chance auf den Triumph in Valkenburg wahren wollte, der wusste: Auf einen Sprint mit dem Lokalmatadoren Mathieu van der Poel sollte er es nicht darauf ankommen lassen. So war es Kwiatkowski, der sich gut 17 Kilometer vor dem Ziel von einer bis dahin 11-köpfigen Spitzengruppe abgesetzt hatte und später gemeinsam mit Cosnefroy der Ziellinie entgegenrollte.
Van der Poels Angriff aus der Verfolgergruppe 1,7 Kilometer vor der Ziellinie kam indes zu spät. Mit einem Rückstand von rund 20 Sekunden auf das Spitzenduo kam er als Vierter ins Ziel.
Starke Schweizer
Stefan Küng und Marc Hirschi untermauerten mit den Rängen 8 und 9 ihre Ambitionen. Eine Tempoverschärfung 34 Kilometer vor Schluss konnten sie problemlos mithalten, Hirschi versuchte es rund 23 Kilometer vor dem Ende gar mit einem Angriff – eine Aktion, die aber sogleich wieder entschärft wurde.
Ladies Race: Cavalli triumphiert, Reusser animiert
Die Siegerin der 8. Ausgabe des «Gold Race Ladies» in der Umgebung der niederländischen Stadt Maastricht heisst Marta Cavalli. Am Cauberg, 1,7 Kilometer vor der Zielankunft, setzte die Italienerin zur entscheidenden Attacke an und liess sich den Sieg nicht mehr nehmen. In Valkenburg nach 128,5 Kilometern ebenfalls auf dem Podium zum wohlverdienten Bier greifen konnten Demi Vollering (2./NED) sowie die Deutsche Liane Lippert.
Aus Schweizer Sicht sorgte Marlen Reusser für das beste Resultat. Die Olympia-Zweite von Tokio im Zeitfahren hielt lange mit der Spitzengruppe mit, übernahm zeitweise Führungsarbeit und wurde zum Schluss 19. Der Bernerin wird das Rennen als besonders intensiv in Erinnerung bleiben: «Es war super, super, super hart heute. Nach so vielen Attacken bist du irgendwann gekocht, es war ein sehr hartes Rennen», so Reusser.