Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03613.jsonl.gz/839

Eine phantasievolle Mondentstehung
Die unglaubliche Entstehung unseres Mondes
Verschiedene Sachbuchautoren behaupten, dass unser Mond aus der inneren Masse der Erde - vor ca. 6'000 - 120'000 Jahren - entstanden sei.
Ich bin sehr offen für Theorien. Aber aus 1x1 resultiert bei mir immer noch 1 und aus 1+1 immer noch 2. In anderen Worten sollte eine Theorie auf die heutigen physikalischen und mathematischen Erkenntnissen beruhen und nicht auf Schriften von früheren "Eingeborenen" unseres Planeten.
Die genannte Theorie behauptet ja, dass der Mond aus dem Magma unserer Erde hervorgequillt sei, sich in einer geordneten Umlaufbahn begeben habe und dabei die Erde nicht zerstört worden wäre.
Hier habe ich meine liebe Mühe diesen Sachbuchautor zu folgen.
Diese unglaubwürdige Entstehung aus meiner Sicht:
Auf dem Bild 1 (oben) sehen wir das exakte, heutige Verhältnis Erde/Mond. Die Erde aber, falls überhaupt der Mond aus ihren Innern hätte entstanden sein sollen, müsste man ein bisschen grösser zeichnen. Aber nicht viel.
Auf Bild 2 (Links) sehen wir den Abgang des Mondes von der Erdmasse aus. Dabei müsste im Innern der Erde eine gewaltige Explosion stattgefunden habe. Was ich damit meine, könnte man im Jules Verne Buch "Die Reise zum Mond" entnehmen. Denn gleich welche Masse von der Erde aus in Richtung Mond zieht, braucht eine enorme Schubkraft um die starke Gravitation der Erde und die 300'000 km zu überwinden.
Bild 3. Jetzt ist der Mond weg. Wie bei einer Gewehrkugel hat es einen starken Rückstoss gegeben. Vielleicht solltet Ihr mal im Schiessstand mit einer einzigen Hand und einer 9mm Pistole einen Schuss abgeben. Ihr werdet schon noch den Rückstoss am Handgelenk und an der Pistole bemerken. Sollte jedoch die 9mm-Kugel 300'000 km zurücklegen müssen, statt den üblichen 3 km, dann wäre der Rückstoss so gross, das es Euch zerschmettern würde. Ihr würdet in Fleischfetzen auseinanderplatzen. Genauso die Erde. Bei diesem starken Rückstoss, würde die Erde ganz einfach zerplatzen. Im Weltraum würde dann von der Erde nur noch Steine und Staub übrigbleiben.
Man hat mich dabei belehrt, dass eine durchgeschüttelte Sektflasche auch nicht zerbricht, wenn der Sekt herausspritzt. Aber der Sekt spritzt dann einige Meter weit, jedoch nicht 300'000 km weit.
Um jedoch 1 Gramm Sekt zum Mond spritzen zu können braucht es einige dutzende Kilogramm TNT. Ob das die Sektflasche aushält ist eine andere Frage.
Bild 4. Nun soll das Unfassbare geschehen sein. Die Erde soll wieder eine Kugel sein und das Leben auf Ihr soll nicht ausgelöscht worden sein. Wer glaubt's wird selig!
Der Mond übrigens, hat seine Bremsraketen gezündet und sich in einer ordentlichen Umlaufbahn begeben. Denn um eine ordentliche, fast kreisrunde Umlaufbahn einnehmen zu können, braucht es entweder eine Stabilisierung von einigen Milliarden Jahren oder allenfalls Steuerdüsen und Bremsraketen. Wer glaubt's wird selig.
In diesem Kontext wurde ich mit verschiedenen Beispielen des Machbaren gelehrt. Einer davon sind die Saturnringe. Daraus würde mit der Zeit ein Mond entstehen. Dem ist nicht so, denn die Saturnringe sind eine staub- und gasförmige Wolke um den Saturn. Die komplette Masse der Saturnringe genügt nicht um einen Mond entstehen zu lassen. Zudem kommt das Material der Saturnringe ganz bestimmt nicht aus dem Magma des Saturn's.