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In der Schweiz haben sich die Verkehrsleistungen innerhalb von knapp fünfzig Jahren verdoppelt. Die Leistung des privaten motorisierten Strassenverkehrs fällt dabei fast fünf Mal grösser aus als die der Bahnen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag bekanntgab.
Die Verkehrsleistungen geben die Strecken wieder, die von Menschen zurückgelegt werden. So wurden 2016 auf dem schweizerischen Strassen- und Schienennetz insgesamt 132,6 Milliarden Personenkilometer zurückgelegt, wie das BFS schreibt.
Mit 98,9 Milliarden Personenkilometern entfielen rund drei Viertel auf den privaten motorisierten Strassenverkehr. Die Verkehrsleistung der Bahnen belief sich auf 20,8 Milliarden Personenkilometer. Der Langsamverkehr (zu Fuss und Velos) kam auf 8,0 Milliarden Personenkilometer, der öffentliche Strassenverkehr (Trams und Busse) auf 4,5 Milliarden Personenkilometer.
Bei den Fahrleistungen hingegen, also den Wegstrecken, die von Fahrzeugen innerhalb eines Jahres auf schweizerischem Territorium zurückgelegt werden, hat der öffentliche Verkehr Boden gut gemacht. So betrug die Fahrleistung bei der Eisenbahn 2017 gemäss BFS 198 Millionen Zugskilometer, 40 Prozent mehr als noch im Jahr 2000.
Beim privaten motorisierten Personenverkehr lag die Fahrleistung 2016 bei 59,8 Milliarden Fahrzeugkilometern. Das waren 26 Prozent mehr als im Jahr 2000.
Im Bereich des Luftverkehrs wird der Einsatz der Verkehrsmittel zumeist in Anzahl Flugbewegungen, also An- und Abflügen, ausgedrückt. 2017 wurden laut BFS im Linien- und Charterverkehr schweizweit 467’263 Bewegungen gezählt, 13 Prozent weniger als im Jahr 2000. Die Passagierzahlen nahmen im gleichen Zeitraum um 60 Prozent auf 54,9 Millionen zu.