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"Gebt dem Kernkraftwerk Tschernobyl ein zweites Leben" wurde beispielsweise auf Spruchbändern verlangt. Gleichzeitig beklagten die Demonstranten die Tatsache, dass das Budget der Ukraine Kürzungen bei den Zahlungen an das Kernkraftwerk vorsieht: Es bestünden Entwürfe, um die spezielle Tschernobyl-Gesetzgebung anzupassen, was unter anderem Änderungen im Status der betroffenen Gebiete und eine Reduktion der speziellen "Tschernobyl-Kategorien" in der Bevölkerung bringen könnte.
Gleichzeitig wurde ein Statement zu Händen der G7-Länder verabschiedet. Darin werden diese Länder aufgefordert, die Finanzierung für spezielle Arbeiten am "Sarkophag" von Tschernobyl über längere Zeit zuzusichern. Zudem sollen diese Staaten nach Meinung des Papiers für die Vollendung der Ersatzkapazitäten in Rovno und Chmelnitzky sorgen und den sozialen Schutz derjenigen Personen (speziell der Kinder) sicherstellen, welche durch den Unfall von Tschernobyl betroffen wurden.
Quelle
H.R.