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Im Zentrum des Stücks steht Argan, der sich alle möglichen Krankheiten einbildet. Oder lässt er sie sich einreden? Oder benutzt er sie, um seine Umgebung unter Kontrolle zu halten? Wohl weiss er
das nicht mal selbst. Jedenfalls spielen alle um ihn herum das Spiel der Verstellung mit, sei es um schamlos zu profitieren, sei es um Argan vor seiner Einbildung zu „heilen“.
Ohne diese eingebildeten Krankheiten wäre Argan ein gutmütiger, wenn auch beschränkter, Hausvater. So aber wird er zum Tyrannen seiner Tochter Angélique und zum Werkzeug seiner erbschleichenden zweiten Frau Béline.