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Rassistische Diskriminierung trifft Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und in verschiedenen Lebensbereichen. Jugendliche, die auf Lehrstellensuche sind und die ihre Freizeit in Sportvereinen, Discos und Jugendtreffs verbringen, machen andere Erfahrungen mit Rassismus als Personen, die bereits in der Arbeitswelt stehen. Frauen, die einer erhöhten Gefahr der Mehrfachdiskriminierung (z.B. Geschlecht und Herkunft) ausgesetzt sind, spüren den Rassismus anders als Männer. Personen, die aus dem EU-Raum stammen, nehmen Rassismus anders wahr als Migrantinnen und Migranten aus Afrika oder aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens.
Gemeinsam haben allerdings alle Personen, die unter rassistischer Diskriminierung leiden oder mit Rassismus konfrontiert worden sind, dass diese Erfahrungen bei den unmittelbaren Opfern tiefgreifende Wunden im persönlichen Selbstwertgefühl hinterlassen und im Umfeld der Betroffenen Konsternation auslösen. Menschen werden nicht mehr als einzigartige Individuen mit Stärken und Schwächen wahrgenommen, sondern auf ihr Herkunftsland, ihre Ethnie, ihren Namen, ihre Hautfarbe, Religion oder Lebensweise reduziert und entsprechend der damit verbundenen Vorurteile und Stereotypen behandelt.
Die EKR informiert zu Lebensbereichen, die von rassistischer Diskriminierung besonders tangiert werden. Links zu weitergehenden Informationsquellen aus dem schweizerischen und europäischen Raum sollen der thematischen Vertiefung dienen. Die Beispiele, die als Unterrubrik zu den Lebensbereichen aufgeführt werden, ermöglichen einen Einblick in konkrete Fragestellungen, mit denen die EKR in ihrer Beratungs-, Sensibilisierungs- und Präventionsarbeit konfrontiert wird.
Zum AnfangLetzte Aktualisierung: 09.12.2013