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Der „homo oeconomicus“ ist in der Wirtschaftslehre ein oft genutztes theoretisches Modell. Es versteht den Menschen als Nutzenmaximierer. Das Problem: Keiner von uns kennt einen reinen Nutzenmaximierer. Den „homo oeconomicus“ gibt es in der realen Welt nicht. Mit dieser wichtigen Erkenntnis arbeitet die Verhaltensökonomie.
Vor ein paar Wochen ging Freakonomics Radio der Frage nach, ob wir uns nicht alle besser wie ein „homo oeconomicus“ verhalten sollten. Der Freakonomics Radio Produzent Greg Rosalsky versuchte sein Leben als Nutzenmaximieren zu leben. Und versucht damit die Frage zu beantworten, ob dies überhaupt möglich ist. Oder aus individueller und gesellschaftlicher Optik erwünscht. Er wird auf seiner spannenden Reise durch den bekannten Verhaltensökonomen Richard Thaler unterstützt. Richard Thaler berät Greg Rosalsky: Wie er einen Sitzplatz in der U-Bahn bekommt, wie man sich auf dem „Dating-Markt“ positioniert oder ob er für öffentliche Güter bezahlen sollte. Gemeinsam mit Bryan Caplan geht er der Frage nach, ob der „homo oeconomicus“ wählen würde. Eine spannende Reise in die Welt des „homo oeconomicus“.
Der Podcast kann in voller Länge bei Freakonomics Radio nachgehört werden: http://freakonomics.com/2015/06/04/should-we-really-behave-like-economists-say-we-do-a-new-freakonomics-radio-podcast/