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Die Überkapazitäten in der chinesischen Industrie seien auch für Europa ein "ernsthaftes Problem", so Juncker am Mittwoch vor Journalisten. Im Konflikt, der die Beziehungen zwischen Peking und Brüssel schon seit Monaten strapaziert, ist damit auch nach dem zweitägigen Gipfeltreffen kein Ende in Sicht.
Viele Experten sind der Meinung, dass China mit dem Verkauf von Stahl ins Ausland versucht, die Überkapazitäten der heimischen Branche zu verkleinern. Weil derzeit wegen der Verlangsamung des Wachstums in der Volksrepublik weniger gebaut wird, betreiben viele Stahlkonzerne mehr Werke und beschäftigen mehr Arbeiter als benötigt.
Europas Stahlindustrie sieht ihre eigene Existenz durch die Dumpingpreise in Gefahr. Laut Juncker seien Chinas Stahlexporte nach Europa zuletzt um 28 Prozent gestiegen und die Stahlpreise um 31 Prozent gesunken.
(SDA)