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Update: 28.08.2014
Südafrika
Sitzung der Working Group: 15. April 2008 (1. Session)
Die Schweizer Delegation hat während der Session zu Südafrika viele Bedenken und Anliegen und einige konkrete Empfehlungen angebracht.
Die Schweiz zählte zu jenen Ländern, welche vor allem mehr Informationen über die Gewalt gegen Frauen, insbesondere über Vergewaltigungen in Südafrika bekommen wollten. Vor dem Hintergrund, dass 40-50% aller Vergewaltigungen in Südafrika an Kindern verübt werden und die Tendenz von Gewaltübergriffen an Mädchen in Schulen steigend ist, gab die Schweiz auch dringende Empfehlungen zu den Kinderrechten ab. Sie forderte Südafrika unmissverständlich dazu auf, die Gewalt gegen Frauen und Kinder aktiv zu bekämpfen.
Ein weiterer Fokus der Working Group war jener der Folter. Auch die Schweizer Delegation verlangte mehr Informationen über die Bemühungen Südafrikas, die Folter zu bekämpfen. Bei der konkreten Forderung nach einem Verbot der Folter jedoch fand sich die Schweiz alleine mit Slowenien wieder - und dies obwohl es UNO-Daten gibt, welche aufdecken, dass die Anzahl der Folterungen in Südafrika wieder am Steigen ist.
- Zusammenfassungdes UPR-Prozesses zu Südafrika
des ISHR (pdf, 9 S., englisch)
- Abschlussbericht und alle Empfehlungen zu Südafrika
auf UPR-Info