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Die Schweizer Springreiter-Equipe überzeugte am Longines Nationenpreis im französischen La Baule mit hervorragenden Leistungen und beendete die Prüfung auf dem Siegertreppchen!
Der Longines Nationenpreis konnte letztes Jahr Corona-bedingt nicht durchgeführt werden. So trat die Schweiz als Titelverteidigerin von 2019 an und brillierte bereits im 1. Umlauf: Sowohl Elian Baumann auf Campari Z als auch Steve Guerdat auf Albführen’s Maddox und Martin Fuchs auf Conner blieben fehlerfrei, sodass das vierte Paar im Bunde, Beat Mändli und Dsarie, auf einen Start verzichten konnten, um Kräfte zu sparen.
Im 2. Umlauf musste sich der erst 32-jährige Elian Baumann am letzten Hindernis einen Stangenfehler anschreiben lassen. Als nächster Schweizer Starter blieb Steve Guerdat makellos bis zur letzten Kombination, wo dann die Fehler passierten: Mit 8 Fehlern lieferte er schliesslich das Streichresultat für das Team um Equipenchef Michel Sorg. Der Druck auf die verbleibenden Reiter war enorm. Martin Fuchs zeigte dennoch eine überlegene Runde und blieb fehlerfrei – alles schien wieder möglich! Als letzter Schweizer Reiter trat schliesslich Beat Mändli an. Frisch und mit der nötigen Ruhe und Überlegenheit schwebte er geradezu über den Parcours und bot einen Nullfehlerritt wie aus dem Lehrbuch: Das bedeutete den Sieg für die Schweiz!
Hinter der Schweiz platzierten sich Italien auf Platz 2 und Belgien auf Platz 3.