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Mit einem Nachwort von Dominik Wichmann Von einem Tag auf den anderen ändert sich für den ehemaligen Aussenminister der Bundesrepublik Deutschland das ganze Leben. Wenige Monate nach dem Ende seiner Amtszeit erfährt Guido Westerwelle, dass er lebensgefährlich an akuter myeloischer Leukämie erkrankt ist. Sein Buch handelt vom Schock und der Ungewissheit nach der erschütternden Diagnose. Von seiner Erschöpfung während der Behandlung und den Momenten der Todesangst in einem Kölner Krankenhaus. Das Buch erzählt aber auch die Geschichte eines Mannes, der Unterstützung und Solidarität in einem Ausmass erhielt, das ihn selbst überraschte: von engen Freunden und politischen Weggefährten, von prominenten Zeitgenossen bis hin zu Passanten auf der Strasse. Vor allem aber will Guido Westerwelle Kraft und Zuversicht vermitteln: Niemand von uns ist vor Schicksalsschlägen gefeit. Aber wir können dagegen kämpfen, solange wir an uns selbst glauben und die Hoffnung nicht aufgeben.
Portrait
Dominik Wichmann, geboren 1971 in München, studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Amerikanische Kulturgeschichte in München, Cambridge (Massachusetts) und Bonn. Nach seiner Ausbildung an der Berliner Journalistenschule lebte Wichmann längere Zeit in den USA, u.a. in Chicago und Boston. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 1997 den Axel-Springer-Journalistenpreis. Gegenwärtig arbeitet er als Redakteur für das Magazin der "Süddeutschen Zeitung" in München.