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Bis 2018 waren Abtreibungen in Irland per Verfassung verboten. Zwei Drittel der irischen Bevölkerung hatte bei einer Volksabstimmung für die Freigabe der Abtreibung gestimmt.
Dem Internetportal «kath.net» zufolge erfolgten 6542 der vorgeburtlichen Kindstötungen binnen der ersten zwölf Wochen. Innerhalb dieses Zeitrahmens bedarf die Abtreibung keiner Begründung mehr. 24 Abtreibungen seien damit begründet worden, dass eine Fortsetzung der Schwangerschaft das Leben oder die Gesundheit der Mutter gefährdet hätten.
Liam Gibson, Politischer Direktor der britischen «Society for the Protection of Unborn Children» (SPUC), zeigte sich dem Bericht zufolge schockiert von den Zahlen. «Wir dürfen nie die Tatsache aus den Augen verlieren, dass jede dieser 6666 Abtreibungen ein vorsätzlicher Akt tödlicher Gewalt war, der sich gegen ein völlig unschuldiges und einzigartiges menschliches Wesen richtete.» Gibson weiter: «Keine Regierung, kein Staat kann, trotz einer Volksabstimmung, das gottgegebene Recht auf Leben auch nur eines Mitglieds der Menschheitsfamilie aufheben. Jedes Kind hat das Recht, unabhängig von seinem Entwicklungsstand, seinen Behinderungen oder den Umständen seiner Empfängnis geboren zu werden.»
Meldung aus factum 05/2020.