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Das Wichtigste in Kürze
- Die Nasa («National Aeronautics and Space Administration») wurde 1958 gegründet.
- Die US-Behörde beschäftigt sich insbesondere mit Raumfahrtmissionen.
- Raumsonden erkunden sowohl die inneren als auch die äusseren Planeten.
Die Weltraumbehörde der Vereinigten Staaten arbeitet seit 1958 an der Erforschung des Weltalls und des eigenen Planeten. Nasa steht hierbei für «National Aeornautics Space Administration».
Die Vereinigten Staaten versus die Sowjetunion
Die Motivation, eine US-amerikanische Behörde für Raumfahrten zu gründen, kam ursprünglich aufgrund des Erfolgs der Sowjetunion. Diese schickten 1957 als Erstes einen Satelliten ins All. Die Vereinigten Staaten fürchteten um ihre Sicherheit. Denn die Sowjets könnten mithilfe von Raketen die USA mit Kernwaffen bedrohen.
Am 29. Juli 1958 unterzeichnete der damalige Präsident Eisenhower den «National Aeronautics and Space Act». So trat die bis heute bekannte US-Behörde Nasa in Kraft.
Wettlauf mit der Sowjetunion nimmt kein Ende
Projekte wie das Mercury- oder das Gemini-Programm verhalfen der Weltraumbehörde zu enormem Fortschritt. So gelang es den Forschern nicht nur, Tiere wie etwa Rhesusaffen ins All zu transportieren. 1961 gelang es der Nasa zudem tatsächlich, einen Menschen in den orbitalen Raum zu befördern.
Allerdings kam ihnen auch hier die Sowjetunion zuvor. Rund einen Monat bevor der erste US-Amerikaner ins All flog, bewältigte der Russe Juri Gagarin bereits diesen Meilenstein.
Das nächste Ziel der Nasa war die Annäherung und später auch die Landung auf dem Mond. Dieses Mal sollte die USA der Sowjetunion zuvorkommen.
Nach dem Mond nimmt sich die Nasa die Planeten vor
Nach dem grossen Erfolg der ersten Mondlandung 1969 versuchte sich die Raumfahrtbehörde der USA an der Erkundung anderer Planeten.
Im Jahr 1971 umkreiste der erste Orbiter den Mars. Doch ob es dort auch Leben geben könnte, konnte man mit einem Flugobjekt in der Umlaufbahn nicht bestimmen.
Fünf Jahre später erreichten die Wissenschaftler deshalb die Marsoberfläche mit dem Viking-2-Lander. Weitere längerfristige Untersuchungen konnten aber erst in den 90er-Jahren fortgeführt werden.
Der Mars Observer und einige Jahre später der Mars Rover Opportunity lieferten fortlaufend Bilder und Informationen zum roten Planeten.
Die Erkundung der äusseren Planeten
Die US-amerikanische Raumfahrtbehörde ist ambitioniert. Nachdem sie sowohl den Mars als auch den Merkur erreicht hatten, war es Zeit für die äusseren Planeten. In der Zwischenzeit beschäftigten sich die Sowjets mit dem Planeten Venus.
Zu Beginn der 70er-Jahre standen die Planeten besonders günstig für eine Erkundung durch Raumsonden. Dazu sollte die Grand Tour Suite lanciert werden, welches aus finanziellen Gründen erst einige Jahre später starten konnte. Dann aber mit dem Namen Voyager.
1977 wurden zwei Sonden zur Erforschung der äusseren Planeten losgeschickt. Tatsächlich konnten auf Jupiter und Saturn dank der Sonden ausführliche Forschungsprogramme durchgeführt werden.
Das Space Shuttle und die tragischen Folgen
Die Erkundung des Weltalls ist ziemlich teuer, deshalb musste zwingend eine kostengünstigere Alternative her. Die Lösung: Wieder verwendbare Systeme.
So entwickelten die US-amerikanischen Wissenschaftler das erste Space Shuttle. Das Projekt erwies sich allerdings schnell als kostspielige Angelegenheit. So wurde der Start auf das Jahr 1981 verlegt.
Am 28. Januar 1986 geschah einer der schwersten Unfälle in der Geschichte der US-amerikanischen Raumfahrt. Das Space Shuttle Challenger explodierte beim Start und kostete allen sieben Astronauten das Leben.
2003 trug sich eine erneute Tragödie zu. Wieder explodierte ein Space Shuttle und tötete seine Passagiere. Seit 2011 sind die Space Shuttles der Weltraumbehörde ausser Betrieb.