Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03521.jsonl.gz/1854

Tendol Gyalzur an Covid-19 gestorben
Sie eröffnete 1993 das erste private Waisenhaus in Tibet und kümmerte sich innerhalb von 25 Jahren um 300 Waisenkinder. Am 3. Mai 2020 starb Tendol Gyalzur in Chur an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. Es wird vermutet, dass sie 69 alt war.
Als 7-Jährige flüchtete Tendol Gyalzur aus Tibet. Auf der Flucht verlor sie ihre ganze Familie und wurde als Waisenmädchen vom Dalai Lama nach Deutschland in ein Pestalozzi-Kinderdorf geschickt. Ihre Reise ging weiter in die Schweiz, wo sie zusammen mit ihrem Mann eine Familie gründete. Später kehrte sie nach Tibet zurück und eröffnet das erste Waisenhaus im Land. Über ihre unglaubliche Lebensgeschichte sprach sie am 24. Oktober 2019 zusammen mit ihrem Sohn im «TalkTäglich»: