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Nach den schweren Kurseinbrüchen vergangene Woche haben die chinesischen Aktienmärkte am Montag zum Handelsbeginn wieder deutlich nachgegeben. Der Shanghai Composite Index öffnete um 1,71 Prozent niedriger, während der Shenzhen Component Index um 2,13 Prozent nachgab.
Der ChinNext Index für Technologiewerte, der dem amerikanischen NASDAQ ähnelt, verlor um 2,7 Prozent. Der schwere Kursrückgang seit vergangener Woche konnte bislang nur durch massive staatliche Interventionen gebremst werden.
Das Börsenbeben in China hatte die Aktienmärkte weltweit in den Keller gezogen. Auch am Montag lagen andere asiatische Börsen wieder deutlich im Minus. (trs/sda/dpa)
Chinas Wirtschaft steht unter Druck. Wegen des anhaltenden Handelskriegs mit den USA ist der chinesische Aussenhandel im September drastisch eingebrochen. US-Präsident Trump feiert die jüngsten Verhandlungen als Durchbruch. Peking sieht das hingegen ganz anders.
Dass der Handelsstreit mit den USA in China Spuren hinterlassen würde, war den Wirtschaftsplanern in Peking zwar klar. Dass der Einbruch aber so dramatisch ausfallen würde, hat sie doch überrascht. Chinas Aussenhandel ist im September stärker eingebrochen, als die chinesische Führung erwartet hatte. Wie der chinesische Zoll am Montag mitteilte, gingen die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3.2 Prozent auf rund 218 Milliarden Dollar zurück. Das ist der stärkste Einbruch seit acht …