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CLAIRE DÉSERT stammt aus Angoulême und trat mit 14 Jahren ins Conservatoire National Supérieur de musique (CNSMDP) von Paris ein. Nach einem brillanten Studium erhielt sie den ersten Preis in Kammermusik in der Klasse von Jean Hubeau sowie einen ersten Preis für Klavier in der Klasse von Ventsislav Yankoff. Dank eines Stipendiums der französischen Regierung konnte sie während eines Jahres ihr Studium in Moskau am Konservatorium Tschaikowskij in der Klasse von Evgeni Malinin fortführen. Nach ihrer Rückkehr nach Frankreich besuchte sie einen Weiterbildungszyklus in Kammermusik mit Roland Pidoux. Sie ist zu mehreren Festspielen wie Montpellier, La Roque d’Anthéron, Festival Estival de Paris eingeladen, sei es als Solistin oder in Begleitung verschiedener Orchester wie dem Orchestre de Paris, dem Orchestre National d’Île de France, dem Orchestre Philharmonique de Radio-France oder dem Orchestre Symphonique de Québec. Die meiste Zeit widmet Claire Désert jedoch der Kammermusik; sie ist Mitglied des Kandinsky-Quartetts und spielt oft zusammen mit Emmanuel Strosser, Régis Pasquier oder dem Parisii-Quartett.
Ihr Aufnahmen-Verzeichnis weist bis heute ein Schumann-Album auf, das bei Fnac-Musique erschienen ist und von der Fachpresse sehr gelobt wurde; 1995 hat sie eine Aufnahme der Konzerte von Scriabin und Dvorák mit dem Orchestre Philharmonique von Strassburg unter der Leitung von Theodor Guschlbauer gemacht. Später nahm Claire Désert noch zwei weitere CD auf: die eine mit Emmanuel Strosser ist der Musik für zwei Klaviere von Brahms gewidmet, die andere den Werken für Cello und Klavier mit Anne Gastinel (Naïve).
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