Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03550.jsonl.gz/1418

Chen Bing
Chen Bing ist der älteste Nachkomme der 20. Generation der Familie Chen. Er wurde 1971 als Sohn von Chen Yinghe geboren. Dieser war der älteste von drei Brüdern, dessen jüngere Brüder der heutige Grossmeisters Chen Xiaowang und Chen Xiaoxing sind. Chen Bing wuchs in Chenjiagou, Wenxian County, Henan Province in China auf.
Im frühen Alter von 6 Jahren begann er sein Taijiquan Training mit seinen beiden Onkeln als Lehrer. Später besuchte er die Sportuniversität in Shanghai, wo er Wushu (Kampfkunst) studierte. Zwischen 1990 und 2002 gewann er 14 Gold– und Silbermedallien an grossen Taijiquan Turnieren. Chen Bing ist ein herausragender Taijiquan-Meister der Familie Chen.
In Chenjiagou betreibt er seine eigene Schule, die Chen Bing Taiji Academy. Er unterrichtet an seiner Schule in China sowie in Japan, Korea, USA und Europa, wo er als beispielhafter Lehrer mit viel Geduld und Sensibilität den Weg des Taijiquan vorlebt und weitergibt.

Chen
Yingjun
Chen Yingjun, Chen Xiaowangs zweiter Sohn, wurde 1976 in Chenjiagou geboren und begann im Alter von 8 Jahren mit seinem Vater Taijiquan zu trainineren.
Bis er 14 Jahre alt wurde, bestand das Training hauptsächlich aus der stehenden Säule, den Seidenübungen und der Laojia Yilu.
In diesem Alter entschloss sich Chen Yingjun auch, dass er hart trainieren und einen hohen Level erreichen möchte.
Als Vorbild diente ihm sein Urgrossvater Chen Fake, welcher jeden Tag 30 Formen gelaufen war. Dieses Pensum konnte Chen Yingjun zu dieser Zeit nicht bewältigen, also schraubte er die Anzahl auf 15 Formen herunter.
Sein Vater verliess China, als Yingjun 14 jährig war. Er trainierte noch 4 Jahre weiter in China unter der Führung seines Onkels, Chen Xiaoxing, bis er sich entschloss, seinem Vater nach Australien zu folgen, wo er seitdem weiterhin hart trainiert.
In Sydney unterrichtet er wenig, vielmehr vertieft er durch tägliches intensives Training sein Wissen, mit dem Ziel die Kunst seiner Familie gebührend weiterzuführen.
Falling apart, falling apart, everything is falling apart. Everything is always falling apart. Nothing to do.
(Kobun Chino Otogawa Roshi)