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1965 ist sie, die Kinderbetreuerin, die magische Kräfte hat. Mit einem Regenschirm in der Gegend herumschweben - das kann nur Mary Poppins. Und nur Julie Andrews konnte es richtig gut. Darum gab es für diese Rolle in dem Walt-Disney-Film auch einen wohlverdienten Oscar. Geboren wurde Julie Andrews 1935 im englischen Walton-on-Thames. Ihr Stiefvater ist es, der ihr Gesangstalent erkennt. Schon mit 12 hatte sie das Lungenvolumen eines Erwachsenen, wie ein Arzt attestierte. Dies und ihr Talent bringt sie als 19-Jährige an den New Yorker Broadway. Ihre Rolle der Eliza Doolittle ist eine Erfolgsgeschichte. Doch wird dies etwas getrübt, als in der Verfilmung Audrey Hepburn die Rolle bekommt. Julie dreht stattdessen «Mary Poppins» und gewinnt den Oscar. Da ist sie 29.
Es folgt «The sound of music», der Film den sie nach «Mary Poppins» endgültig zum Weltstar machte. Danach kamen lange Filme, die nicht funktionieren wie «Der zerrissene Vorhang» von Alfred Hitchock oder auch «Darling Lili», der erste Film den Andrews unter der Regie ihres zweiten Mannes Blake Edwards dreht. Doch das bleibt die Ausnahme. Zwischen 1970 und 1986 dreht sie sieben Mal mit ihrem Mann.
1982 auch mit Erfolg. In der Komödie «Victor/Victoria» spielt sie eine arbeitslose Sängerin im Paris der 1930er-Jahre, die sich als Mann verkleidet um als Travestiekünstler erfolgreich zu sein.
Auch wenn es in letzter Zeit etwas ruhig um sie geworden ist, meldet sie sich immer wieder zurück. Das letzte Mal bei der Oscar-Verleihung, wo sie mit Lady Gaga und Scarlett Johansson ein Showintermezzo gab.