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Louis Delpech ist seit 2018 Assistent an der Universität Zürich. Er studierte Philosophie und Musikwissenschaft in Paris an der École Normale Supérieure und der Sorbonne sowie an der Yale University, u.a. bei Karol Beffa, Isabelle Duha, Quentin Meillassoux und Leon Plantinga. Am Pariser Konservatorium studierte er Musikästhetik bei Christian Accaoui und Harmonielehre bei Fabien Waksman. Er hat auch ein Orgelstudium abgeschlossen, u.a. bei Éric Lebrun und Christophe Mantoux.
Nach der Agrégation absolvierte er einen M.A. an der Université Paris-Sorbonne bei Prof. Dr. Raphaëlle Legrand mit einer Arbeit über die frühe Bach-Rezeption in Frankreich (1800-1840). Er wurde an der Université de Poitiers bei Prof. Dr. Thierry Favier (Poitiers) und Prof. Dr. Michael Heinemann (Dresden) mit einer Arbeit über Musiktransfer und Musikermigration zwischen Frankreich und Sachsen bzw. Niedersachsen (1666-1733) promoviert. Während der Promotion war er u.a. Stipendiat des DAAD und der Fondation Thiers. Er war Lehrbeauftragter an der Université Catholique de l’Ouest, der Yale University, der Université de Poitiers und der Sorbonne sowie Akademischer Mitarbeiter an der Universität Heidelberg am Lehrstuhl von Prof. Dr. Inga Mai Groote.
Seine Forschungsschwerpunkte sind die Europäische Musikgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts, besonders in Deutschland und Frankreich; Kultur- und Musiktransfer; Prosopographie und Migrationsforschung; Johann Sebastian Bach; Orgel- und Kirchenmusik; Musik und Diplomatie in der Frühen Neuzeit; Musikästhetik und Wissensgeschichte der Musikwissenschaft. Ab 2019 ist er Herausgeber der Revue de Musicologie.