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Ich werfe gern schiefe Blicke in die Abgründe der menschlichen Existenz, unter anderem im Buch «Bitte nicht lächeln!», einer Sammlung meiner schrägsten «Schlusspunkt»-Kolumnen. Nach Möglichkeit trage ich leichtere, humoristische Stoffe zum Beobachter bei.
Während meines Studiums der Germanistik, Anglistik und Geschichte an der Universität Zürich erfuhr ich per Zufall, dass es bei gewissen Medien den Job als Abschlussredaktor*in gibt, auch Textproduzent*in genannt. Das sind die Leute, die die grossen Buchstaben über die Artikel und unter die Bilder schreiben, Texte redigieren und einkürzen und ganz allgemein zuständig sind für eine attraktive sprachliche Verpackung. Das kam meinem Flair für kreative Wortklauberei entgegen. Bald übte ich den Job für die «Sonntagszeitung» und die «Annabelle» aus, seit 2004 für den Beobachter.
Später kam die regelmässige Tätigkeit als Kolumnist dazu – für die Rubrik «Schlusspunkt» (siehe oben).
Neben alledem habe ich Familie, mache laute Gitarrenmusik, lese englischsprachige Science Fiction und prügle auf Boxsäcke ein.