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Julian Layn's "fragments" bilden den musikalischen Rahmen der Klangstube. Es sind dies, wie es der Name sagt, Fragmente, Themen, Phrasen und Passagen; Spaziergänge in einer Klanglandschaft. Sie entstehen bei der Variation von Harmonie, Rhythmus und dem Charakter der Intonation und sind getränkt mit der melodiösen Moll-Harmonie. Das Spiel von Julian Layn ist kondensiert in einem Piano Solo zwischen Klassik und Metal.
Das Konzept der fragments geht auf die langjährige Zusammenarbeit von Julian Layn mit dem Tonmeister Martin Pearson (Queen, Krokus, Jarrett) zurück. Erste Aufnahmen dazu entstanden 2002 während der Session zum 1. Klavierkonzert "heavy clouds over vast wide open" im Radio DRS Studio 2. Martin Pearson initiierte 2009 die Veröffentlichung der fragments als Album. Fragments vol. I: "moments from within" ist das erste Werk einer beginnenden Serie von Aufnahmen, welche Julian Layn gemeinsam mit Martin Pearson produziert.
Für Julian Layn sind die fragments Klangskizzen. Sie werden in einem frühen Stadium aufgenommen und bilden den "heavysonicsource", eine Art Archiv oder Bibliothek, welche als Basis für die Kompositionen dient. Ausgehend von einem Gerüst, einer Idee werden die korrespondierenden Elemente, Phrasen, Passagen - fragments - zu einem Dialog und einer Dramaturgie geformt um daraus eine Struktur oder Topologie entstehen zu lassen, vergleichbar mit der mathematischen Struktur physikalischer Gesetze.
Die fragments repräsentieren die Ur-Tonelemente im musikalischen Schaffen von Julian Layn.