Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03383.jsonl.gz/824

Niels Andersen, Online Marketing Leiter der Agentur Flagbit, rät auf der Search Conference in München Unternehmen über SEO ein konstruktives Verhältnis zum Suchmaschinenriesen Google aufzubauen.
Facebook und Twitter eigneten sich vor allem zur Neukundengewinnung und zur Bindung bestehender Kunden, so Andersen, Dass sich ein Engagement lohne, belegten folgende Zahlen: Facebook-Nutzer, die im sozialen Netzwerk Fans eines Unternehmens sind, gäben 136 US-Dollar im Jahr für eine Marke aus, fast doppelt so viel wie jene, die nicht bei Facebook sind.
Youtube könnten Unternehmen nutzen, um Videoinhalte in den Suchergebnissen nach vorne zu bringen. "Es ist jedoch unkritisch, wenn eine Firma noch keine Bewegtbildinhalte hat", so Andersen. Für Google Buzz spreche bislang nur, dass die Daten direkt an Google übertragen würden.
Die Ängste vieler Unternehmen vor Kritik in Social Media seien unbegründet: "Ein negativer Post ist immer eine Chance. Ich kann mich dann als offen und kommunikativ zeigen." Auf keinen Fall dürften unangenehme Kommentare gelöscht werden, "denn dann fängt die Diskussion erst an".
Andersen rät, verrückte Ideen zu sammeln und auszuprobieren. "Wenn Sie Schuhe verkaufen, bitten Sie die User, Ihnen das hässlichste Paar zu schicken, das Sie besitzen. Solche Sachen verbreiten sich viral." (Quelle: internetworld.de)