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Das Schweizerische Seeschifffahrtsamt des EDA hat die Aufsicht über die Schweizer Handelsflotte. Die Schiffe befinden sich in privatem Eigentum. Der Bund kann sie jedoch in Krisen- und Kriegszeiten in den Dienst der wirtschaftlichen Landesversorgung stellen.
Schweizerisches Seeschifffahrtsamt
Die Schweiz verfügt über eine maritime Handelsflotte, die vom Schweizerischen Seeschifffahrtsamt (SSA) des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) betreut wird. Das SSA mit Sitz in Basel führt auch ein Register für alle Schweizer Hochseejachten und Kleinboote.
Auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen geniesst die Schweiz Schifffahrtsfreiheit und damit einen abgabenfreien Zugang zum Meer. Sie ist Mitglied der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) mit Sitz in Strassburg.
Potenzielle Requisition der Schiffe
Der Bund kann die schweizerischen Handelsschiffe in Notzeiten in seinen Dienst stellen, um die wirtschaftliche Landesversorgung zu gewährleisten. Die Schweizer Flotte zur See wurde im Kriegsjahr 1941 zu diesem Zweck gegründet.
Die Sicherstellung der Landesversorgung im Krisen- und Konfliktfall ist nach wie vor Daseinszweck der Handelsflotte unter Schweizer Flagge, obwohl sich die Schiffe in privatem Eigentum befinden und in Friedenszeiten marktwirtschaftlich betrieben werden.