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Verliebte Paare, eine Frau, die im Garten Wäsche aufhängt, Fischer auf einem Boot: Es ist der Alltag, der auf der Webseite «Everyday Africa» gezeigt werden soll.
Ins Leben gerufen wurde die Webseite letzten März. Einer der Initianten ist der Fotograf Peter di Campo. Auf der Webseite hält er fest, dass das Bild, das die Medien von Afrika transportieren, eines der Extreme sei. Und fragt: «Aber wie soll man Extreme einordnen können, wenn man die Norm nicht kennt?»
Auf der Webseite sind zwölf Leute aufgelistet, die für die Webseite fotografiern. Ihre Sujets finden sie, wenn sie für Projekte, Aufträge oder Privatreisen auf dem Kontinent unterwegs sind. Ihre Mission, Aufmerksamkeit für den afrikanischen Alltag, ist eine ambitionierte. Die jüngsten Bilder auf der Webseite wurden grösstenteils in Westafrika aufgenommen.