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Am Wahlabend im Kongresszentrum habe ich Hans-Peter Wessels und seinen Parteikollegen Christoph Brutschin kurz erschreckt.
Ich sagte, sie seien im Grunde genommen keine linken sondern bürgerliche Regierungsräte.
Gemessen an dem, was ihnen nächstes Jahr nachfolgen werde.
Beide wiesen das als böswillige Unterstellung zurück („hallo, wir sind Linke“), Hans-Peter Wessels mit seinem bekannten Von-Ohr-zu-Ohr-Lachen.
Jetzt tritt Wessels zurück.
Brutschin wird ihm folgen.
Die Bürgerlichen haben dem Richtungswechsel nichts entgegenzusetzen.
Zumal der CVP-Sitz zur Disposition steht; der Wähleranteil der Christenpartei beträgt gerade noch 4.6 Prozent.
Zuwenig für einen eigenen Regierungsrat.
Die Reihe wäre an der GLP mit 5.7%, 0.3 Prozentpunkte weniger als die FDP. Die Bürgerlichen wären damit noch gut bedient.
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Es ist halt alles immer ziemlich relativ.
Zum Beispiel die Welt aus der Optik der reichen Zentraleuropäer betrachtet, was den Eindruck vermittelt, die Welt verabschiede sich vom Fleisch.
Das Gegenteil ist der Fall.
Der weltweite Fleischkonsum steigt schneller als der Bevölkerungszuwachs. Ein UNO-Bericht rechnet vor, dass bis ins Jahr 2050 die Zahl der essbaren Nutztiere (ohne Hühner) von heute 4 Mia. auf nahezu 6 Mia. Stück anwachsen wird.
Im Moment, also heute, sollen 23 Mia. Hühner auf unserem Planeten leben.
Unser Poulet stammt übrigens von einem Huhn aus Burma ab.