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Die Gesundheits- und Sozialkommission unterstützt die Schaffung einer Notunterkunft für Mädchen und junge Frauen und will einen zeitlichen Rahmen dafür festlegen, wie der Kanton Bern mitteilt.
Sie befürwortet den Kredit für die Weiterführung des Mammographie-Screening-Programms im deutschsprachigen Kantonsteil ausdrücklich. Den Bericht des Regierungsrats zu Beratungs- und Vermittlungsangeboten von Hebammen nimmt die Kommission zur Kenntnis.Die Gesundheits- und Sozialkommission (GSoK) habe die Geschäfte der Frühlingssession 2020 vorberaten.
Die Kommission unterstützt die Schaffung einer Notunterkunft für Mädchen und junge Frauen. Der Regierungsrat habe den Bedarf für eine solche Unterkunft festgestellt und sich dafür ausgesprochen, die Angebotslücke zu schliessen.
Indem etwa sieben bis zehn Plätze geschaffen werden, könnte der kritische Auslastungsgrad der bestehenden Frauenhäuser gesenkt werden. Zudem sollen die bestehenden Angebote und Abläufe in der stationären Opferhilfe geprüft werden.
Die Kommission habe drei Planungserklärungen verabschiedet, die den zeitlichen Rahmen für die Schaffung eines Mädchenhauses klären sollen. Sie beantragt dem Grossen Rat einstimmig, den Bericht zur Kenntnis zu nehmen.Die GSoK unterstützt die Weiterführung des Mammographie-Screening-Programms einstimmig.
Dazu solle der Grosse Rat in der Frühlingssession einen Kredit von 4,3 Millionen Franken für die Jahre 2021-2030 sprechen. Das Programm richtet sich am Frauen im deutschsprachigen Teil des Kantons Bern im Alter von 50 bis 74 Jahren.
Es werde von der Krebsliga Ostschweiz durchgeführt. Der Kanton Bern habe sich dem Programm 2018 angeschlossen und sei zufrieden damit, wie es angelaufen ist.
Im Berner Jura gibt es ein eigenes Mammographie-Screening-Programm.Die Kommission beantragt dem Grossen Rat, den Bericht des Regierungsrats zu Beratungs- und Vermittlungsangeboten von Hebammen zur Kenntnis zu nehmen. Sie folgt damit dem Antrag des Regierungsrats.
Dieser hatte im Bericht dargelegt, dass derzeit kein zusätzlicher Handlungsbedarf für neue Beratungs- oder Vermittlungsangebote von Hebammen besteht. Es liegt am Hebammenverband, seine Rolle in eigener Initiative zu klären und allfällige Erkenntnisse umzusetzen.
Insbesondere die Koordination könnte seitens Hebammenverband verbessert werden, zum Beispiel durch ein flächendeckendes Onlineregister. Die bestehenden Angebote könnten durch eine Vernetzung mit weiterem Fachpersonal noch besser bekannt und zugänglich gemacht werden.
Insgesamt reichen die bestehenden Angebote zu Beratungs- und Vermittlungsangeboten im Kanton Bern aus und seien generell gut bekannt..
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