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Andrew Hammond ist Goalie der Ottawa Senators und sorgt in Kanada mächtig für Furore. Die Senators haben mit dem 27-jährigen Kanadier zwischen den Pfosten nämlich keine Partie in der regulären Spielzeit verloren (insgesamt 12 Siege, eine Overtime-Niederlage). Dabei bestritt Hammond vorher erst einen Teileinsatz in der NHL.
Hammond ist erst der fünfte Torhüter seit 1972, der in jedem seiner ersten zehn Spiele seinem Team mindestens einen Punkt sichern konnte. Ausserdem hat es Hammond als zweiter Torhüter (nach Frank Brimsek 1938) in der Geschichte der NHL geschafft, in keiner seiner ersten zwölf Partien mehr als zwei Gegentore zu kriegen. Ottawa-Coach Dave Cameron lobt seinen Schützling: «Er hat einen Rekord eingestellt, der zu einer Zeit aufgestellt wurde, als sein Trainer noch nicht einmal geboren war.»
Für seinen Spitznamen «Hamburglar» – ein Kombination aus Hamburger und Burglar (dt: Dieb) – ist der ehemaliger Teamkollege Wade Finegan verantwortlich. Dieser meint gegenüber cba.com zu der Namensfindung: «Er ist gross, also ist er hungrig und würde sich das Essen von dir holen».
Die Website sportsnet.ca findet dagegen, Hammond sei zu seinem Spitznamen gekommen, weil er in seiner College-Zeit die Pucks «gegessen» habe. Jedenfalls musste in der NHL natürlich rasch die Goalie-Maske an seinen Übernamen angepasst werden. Der «Hamburglar» ist eine Werbefigur von McDonald's, welche Hamburger stiehlt.
Für seine Leistungen kriegte Hammond von einem lokalen Radio-Sender nicht nur einen Song gewidmet, sondern bekam dank der Initiative seines früheren College-Coachs lebenslang gratis Essen im McDonald's zugesichert. Dieser machte nämlich den McDonald's-Managern Hammonds Werbeeffekt für ihre Firma klar. Hammond cooler Kommentar zu der ganzen Sache: «Wenigstens weiss ich, dass ich nie hungern werde».
Als Hammond vor ein paar Tagen den Sieg im Penaltyschiessen festhielt und so die Ottawa Senators weiterhin im Rennen für einen Playoff-Platz hielt, schmiss ein Fan einen Hamburger aufs Feld. Essen wollte er ihn aber schliesslich doch nicht. Schliesslich sei er laut ottawasun.ca «kalt» gewesen.
Der Kanadier nimmt die ganze Aufregung um ihn cool und freut sich über den Spass. Angst hat er nicht, dass er mit dem Gratis-Angebot in der Fast-Food-Kette beim nächsten Trainingscamp übergewichtig sein werde: «Ich denke nicht, schliesslich haben sie auch Light-Menus, mit Salat und so.»
Das grössere Problem scheint sein Teamkollege Curtis Lazar zu sein. .Der 20-jährige Rookie gibt nämlich zu, ziemlich eifersüchtig auf den lebenslangen Deal zu sein. Fortsetzung folgt.