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Als Staatsgewalt bezeichne ich das Gewaltmonopol innerhalb eines Staates, das diesen konstituiert und durch Miltitär und Polizei verkörpert wird.========Staatsgewalt bezeichnet die Ausübung hoheitlicher Macht innerhalb des Staatsgebietes eines Staates durch dessen Organe und Institutionen wie z. B. Staatsoberhaupt und Regierung (Verwaltung, besonders Polizei und Armee), Parlament und Gerichte in Form von Hoheitsakten. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Begriff und Funktion der Staatsgewalt 2 Hoheitsgewalt und Völkerrecht 3 Verfasste Gewalt 4 Macht und Gewaltmonopol des Staates 5 Siehe auch 6 Literatur 7 Weblinks 8 Einzelnachweise ↑ Begriff und Funktion der Staatsgewalt[Bearbeiten] Die Staatsgewalt, das Staatsgebiet und das Staatsvolk sind die drei Elemente eines Staates.[1] Schon nach der Lehre Jean Bodins[2] ist es wesentliches Merkmal eines Staates, dass er eine von innerstaatlichen und äußeren Mächten unabhängige (souveräne) Gewalt ausübt.[3] Die Staatsgewalt ist also nicht von anderen Instanzen abgeleitet, sondern besteht aus sich selbst heraus. Erst durch ihre Existenz macht sie ein bestimmtes Gebiet zum Staatsgebiet und die dort ansässige Bevölkerung zum Staatsvolk.[4] Nach Thomas Hobbes findet die Staatsgewalt eine wesentliche Legitimation darin, in einer politischen Gemeinschaft ein bellum omnium contra omnes (einen Krieg aller gegen alle) zu verhüten[5] und Rechtssicherheit und ein friedliches und geordnetes Zusammenleben zu gewährleisten. Insbesondere „als Rechtsstaat kann ein Gemeinwesen nur funktionieren, wenn in ihm die Staatsgewalt zur Durchsetzung des Rechts bereitsteht und eingesetzt wird.“ Hierzu muss sie „das Monopol legitimer physischer Gewalt gegen Gewalttätigkeiten energisch und wirksam behaupten. Wenn die Ausgestaltung oder die Ausübung der staatlichen Kompetenzen dieser Aufgabe nicht genügt, wird eines der fundamentalen Bedürfnisse der Rechtsgemeinschaft enttäuscht. Dann verliert die Staatsgewalt ihre Glaubwürdigkeit und mit der Verläßlichkeit der staatlichen Ordnung wird auch deren Fortbestand aufs Spiel gesetzt, wie bereits Hobbes gesehen hat“ (Leviathan, Kap. 21).[6] ======== synonym zu "Streitkraft" und "Wehrmacht" für die mit Kriegswaffen ausgestatteten Träger der nach aussen gerichteten Staatsgewalt, die Kriege führt, androht oder durch Abschreckung vermeidet.
In modernen Staaten wird das Militär auch als Verstärkung der Polizei eingesetzt, was einem allenfalls nicht ausgebrochenen Bürgerkrieg entspricht.
Das Militär von modernen Staaten ist oft ausdifferenziert in
Heer
Luftwaffe
Marine
u.a. (wie Stäbe und Geheimdienste, usw).
Die Mitglieder des Militärs heisen Soldaten.
Armee bezeichnet eigentlich einen grossen Heeresverband, umgangssprachlich wird der Ausdruck aber auch für die gesamten Landstreitkräfte bzw. das ganze Militär eines Staates verwendet.
Keimform des Militärs ist die Räuberbande, die auch die Nomenklatur der Dienstgrade lieferte.
Legitimierte Räuber brachten den Adel hervor und bezahlten Söldner. In der Übergangszeit wurde das Militär der Fürsten von Bankieres wie den Fuggers bezahlt, die dafür Realien wie Schürfrechte erhielten. Die Merkantilisten finanzierten ein staatliches Militär mit Steuern.
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