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28. November 2019
Sowohl für die Waadtländerin Fanny Chilo als auch für den Genfer Loan Bruhin lief der Qualifikationswettkampf an der WM Trampolin in Tokio (JAP) nicht optimal. Bereits in ihrer ersten Übung konnte Chilo nicht überzeugen (45,515 Punkte). In der zweiten Übung muss sie den achten Sprung anpassen, da sie nah an die Umrandung geriet (48,145). «Diese Leistung ist enttäuschend», so Felix Stingelin, Spitzensportchef beim Schweizerischen Turnverband (STV, Bild ganz rechts).
Für den 18-jährigen Loan Bruhin galt es an seiner ersten WM-Teilnahme Erfahrungen zu sammeln. Für ihn ging es darum, beide Übungen durchturnen zu können. Dies gelang ihm aber leider nicht. Der Genfer startete gut in seine erste Übung. Gegen Ende öffnete er aber seine Beine zu früh und landet nach dem letzten Strecksprung auf der Umrandung. Dies kostete ihn einen ganzen Punkt in der Ausführung (E). Eigentlich sogar zwei Punkte, weil die E-Note doppelt zählt: 48,890. «Ohne diesen Patzer hätte es eine gute Note gegeben», bedauert Stingelin. In der zweiten Übungen startete Bruhin etwas schlecht in den ersten Dreifachsalto, konnte diesen aber noch korrigieren. In den weiteren Sprüngen zieht er etwas zu weit runter und landet den vierten Sprung auf der Umrandung (17,980).
«Mit diesen Leistungen wurden die WM-Ziele nicht erfüllt. Schade, dass Loan Bruhins erster WM-Einsatz nicht so lief, wie erhofft. Er ist aber ein Turner mit Potential für die Zukunft», so der Spitzensportchef abschliessend.
Text:Alexandra Herzog
Foto: zvg