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Weniger Konkurse im Januar
Die Gesamtzahl der Firmen? und Privatkonkurse verringerte sich von 1'220 im Januar 2012 auf 1'086 im Januar 2013. Die durch Überschuldung verursachte Insolvenz bleibt der Hauptgrund für das Verschwinden von Firmen und macht 336 von 559 Konkursen aus. Die Zahl dieser Konkurse war jedoch um 16,8% niedriger als im Januar 2012.
Ein Grossteil der Firmenkonkurse ist darauf zurückzuführen, dass bereits inaktive Firmen von den Behörden aus dem Handelsregister gestrichen werden, um dieses zu bereinigen. Die Personenkonkurse erreichten ihrerseits einen Wert von insgesamt 527, gegenüber 600 im Vorjahreszeitraum.
2012 hatten die Firmenpleiten einen Höchststand erreicht. Dieses Ergebnis ist hauptsächlich der höheren Anzahl von Konkursen aufgrund von Mängeln in der Organisation geschuldet, wohingegen die Konkurse aufgrund von Insolvenz tendenziell zurückgingen.
Grundsätzlich beobachtet Creditreform zwei wesentliche Faktoren, welche Schweizer Firmen in den Konkurs treiben können: Zum einen sei dies der Verzicht einiger Unternehmen, besonders der GmbHs, auf eine professionelle Revisionsstelle (Opting-out), zum anderen eine knappe Kapitalstruktur.
Hinsichtlich der Neueintragungen in das Handelsregister kann Creditreform für den Jahresbeginn eine erfreuliche Tendenz bekanntgeben: Sie nahmen im Januar gegenüber dem Vorjahr um 5,3% zu. Gleichzeitig gingen die Löschungen um 6,2% zurück. Laut Creditreform dürfte sich die Zahl der neuen Unternehmen in der Schweiz 2013 somit erhöhen.