Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03527.jsonl.gz/2651

Ein Sprung besteht aus einem möglichst schnellen Anlauf von maximal 25 m Länge, einer Einsprungphase aufs Federbrett, einer ersten Flugphase, bei der die Turnerin mit den Händen auf dem
Sprungtisch abstützt, einer zweiten Flugphase und einer Landung. In der zweiten Flugphase werden Saltos und Schrauben geturnt, die den Schwierigkeitswert des Sprunges erhöhen können.
Stufenbarren
Koordination, Bewegungstalent, Kraft
Der Stufenbarren ist das anspruchsvollste Gerät und somit das trainingsintensivste. Die Elemente werden am höheren und am tieferen Holmen, sowie zwischen den Holmen geturnt. Es werden Schwünge,
Felgen, Kippen, Handstanddrehungen und Flugelemente geturnt, dies alles in verschiedenen Griffen. Eine gute Barrenübung enthält Elemente aus allen Gruppen, Griff- und Richtungswechsel und
einen
schwierigen Abgang. Sie wird in einem Zug durchgeturnt.
Der höhere Holmen ist 225 cm und der tiefere 145 cm hoch. Die Distanz zischen den zwei Holmen ist 180 cm, was vor allem für grössere Turnerinnen ein Hindernis darstellt
Schwebebalken
Gleichgewicht, Mut, Konzentration
Das Zittergerät der Kunstturnens ist nur 10 cm breit. Auf einer Länge von 5m und in einer Höhe von 125cm werden Saltos, Flikflaks, Sprünge und Pirouetten geturnt. Am Balken kommen nebst dem
akrobatischen Können auch die Elegenaz und die Ausdrucksfähigkeit der Turnerin zum Zug. Tänzerische Elemente vervollständigen die Balkenübung.
Boden
Sprungkraft, Beweglichkeit, Ausdruckskraft
Das Paradegerät der Kunstturnerinnen ist die 12m x 12m Bodenfläche auf der zu individueller Musik geturnt wird. Eine Bodenübung besteht aus Sprungserien, Akrobatikserien, Pirouetten und Tanz. Vor
allem die Ausdruckskraft der Turnerin ist an diesem Gerät speziell von Bedeutung und beeinflusst auch die Bewertung der Übung. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich die Turnerin ein gute
Grundhaltung aneignet und Ballettstunden besucht