Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03285.jsonl.gz/598

1. Bauphase
Die Rampe wird in 70m Breite an eine Flanke der Pyramide angebaut

2. Bauphase
Während die Pyramide in die Höhe wächst wird die Rampe oben bei gleicher Basis immer schmaler.

3. BauphaseDie Rampe ist oben auf 2.5m Breite zusammengeschrumpft. Bei einem für die Schlepper schon fast nicht mehr machbaren Steigungswinkel von 10° (siehe Berechnungen) braucht es eine 828m lange Rampe.

4. Bauphase
Die Rampe wird abgebaut, was bei dieser Grösse nochmals sehr lange Zeit in Anspruch nimmt.
Zur Person:
Jean-Philippe Lauer war ein französischer Architekt und Archeologe
Publikationen:
Das Geheimnis der Pyramiden (1980, ISBN 3-7766-0979-6)
Dieses Modell sieht eine 3.332km lange Lehmziegelrampe vor, die geradewegs zur Mitte der Pyramidenseite führt. Diese Rampe müsste lagenweise aufgestockt werden.
Kurzkommentar:
Abgesehen vom Rampenvolumen, dass immens ist würde die Rampe auch noch den Nilkanal zuschütten, der in 660m Entfernung liegt!
Zu den Personen:
Ludwig Borchardt (1863 - 1938) war ein deutscher Ägyptologe und gründete das Deutsche Archäologische Institut sowie das Schweizerische Institut für ägyptische Bauforschung in Kairo.
Louis Croon schrieb einen Beitrag über den Lastentransport und die Bauzeit der Pyramiden in einem Buch von Borchardt
Publikationen:
Borchardt, Ludwig und Croon, Louis: Die Entstehung der Pyramide an der Baugeschichte der Pyramide bei Meidum (Berlin 1928)
Borchardt, Ludwig: Einiges zur dritten Bauperiode der großen Pyramide bei Gise. (Berlin 1932).
|Der Hauptgrund, dass an der Praxistauglichkeit dieses Modells zum Pyramidenbau gezweifelt werden muss ist, das enorme Volumen an Baumaterial, das schlichtweg nicht zu bewerkstelligen ist!|
Man hat nur kleinere gerade Hilfs-Rampen nachweisen können. So wurde
etwa an der Südseite der Pyramide von Meidum (Medûm) eine 318m
lange Rampe von 4m Breite und 70cm Dicke gefunden, die aus luftgetrockneten
Ziegeln und Kalksteinschutt bestand [2] und zur
Pyramide hinführt und bei der Pyramide des Sesostris I in Lischt
eine Rampe von ca. 50m Länge.
Auf einem Fries im Grab des Rekhmire (Rechmirê) in Theben ist eine kurze aber relativ steile Seitenrampe (ca. 35° Steigung), die an ein Bauwerk heranführt abgebildet. Sie scheint aus Ziegeln und Schilfmatten zu bestehen. (Abbildung). Im Papyrus des Anastasi wird ebenfalls eine 380m lange Rampe beschrieben (genauer Text).
Weshalb nicht? Weil sie gar nicht nötig waren!
Überblick Bau der Cheops Pyramide nach Franz Löhner
Übrigens...
Bei diesem Modell ist es sehr wichtig, dass man in grosser Höhe nur noch kleine Steine hochziehen muss, denn je weiter oben desto weniger Platz hat es auf den Rampen. Interessanterweise gibt es jedoch bei der Cheops-Pyramide auch in grosser Höhe immer wieder Steinschichten, die dicker und massiver sind (etwa auf 69m, 75m und auf 89m). Dies ist eine Tatsache, die gegen dieses Modell und für die Seilrolle von Franz Löhner spricht.
Höhe aller Steinschichten der Cheops-Pyramide
|Impressum:||

Copyright 2006:
|Franz Löhner www.cheops-pyramide.ch|

Illustrationen und Seitentext:
|Teresa (Zubi) Zuberbühler www.starfish.ch|