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Wenn Sie einen Termin in der Osteopathie in Düsseldorf vereinbaren, wissen Sie dann, was Sie erwartet?
Die moderne osteopathische Ausbildung entwickelt sich ständig weiter, um der Forschung und Entwicklung Rechnung zu tragen. Während der Osteopath seine Fähigkeiten und seine Praxis weiterentwickelt, entwickelt sich sein Behandlungsstil zu einem individuelleren Ansatz, der von den verschiedenen Ansätzen der osteopathischen Gemeinschaft zur Patientenbetreuung beeinflusst wird.
Wenn Sie Ihren Osteopathen aufsuchen, ist die erste Konsultation eine Informationsbeschaffung. Wir schauen uns Ihre Körperhaltung, Ihre Bewegungsabläufe und Ihre Beschreibung des Problems an, um uns ein Bild davon zu machen, was passiert sein könnte. Der nächste Punkt der Diagnose ergibt sich aus dem Auflegen der Hände auf den Körper und der passiven Bewegung der Gelenke, um Informationen über die betroffenen Bereiche zu sammeln. Sobald die Diagnose feststeht, besteht das Ziel der Behandlung darin, die Funktion des Körpers wiederherzustellen, wobei die Vorgehensweise der einzelnen Osteopathen unterschiedlich sein kann. Es gibt verschiedene osteopathische Behandlungsstile, und während einige Osteopathen mehrere anwenden, konzentrieren sich andere im Wesentlichen auf eine einzige Form.
Was sind die verschiedenen Stile?
Strukturelle Osteopathie
Dies ist der am weitesten verbreitete Ansatz der osteopathischen Behandlung und bildet die Grundlage für die moderne Ausbildung. Hier setzt der Osteopath manuelle Techniken ein, um auf den Bewegungsapparat einzuwirken: Gelenke werden bewegt, Muskeln gedehnt, und auf diese Weise kann der Behandlungseffekt bis in den Körper hineinreichen und das Nervensystem, die Blutversorgung oder die Organfunktion unterstützen.
Klassische Osteopathie
Obwohl diese Methode einen strukturellen Ansatz verfolgt, basiert sie auf traditionelleren Prinzipien. Die Osteopathie wurde 1874 in den USA von Andrew Taylor Still begründet und dann von John Martin Littlejohn weiterentwickelt, der die Osteopathie 1911 auch in England einführte. Sie entwickelten ein System, das den Körper auf eine bestimmte Art und Weise mobilisiert, so dass es einen Einfluss auf die zugrunde liegende Physiologie hat.
Die ersten Osteopathen waren in erster Linie Heiler, die sich mit der Behandlung von «systemischen Krankheiten» wie Typhus und Diphtherie befassten, und nicht der moderne Osteopath, der vor allem für die Behandlung von Rückenschmerzen und Sportverletzungen bekannt ist.
Die klassische Osteopathie basiert auf einer spezifischen Routine, die als «Körperanpassung» bekannt ist und bei der der gesamte Körper einbezogen wird, so dass je nach Bedarf eine spezifischere Behandlung durchgeführt werden kann. Leider wird diese Form der Osteopathie heute nicht mehr so gut verstanden, und es gibt nur noch wenige Osteopathen, die ausschließlich diesen Ansatz anwenden.
Kraniale Osteopathie
Hierbei handelt es sich um einen subtileren Ansatz, bei dem der Patient sanft «gehalten» wird, um mit subtileren Energien und der Flüssigkeitsdynamik des Körpers zu interagieren.
Winzige physiologische Bewegungen in den Knochen von Kopf und Gesicht sind für die Gesundheit von entscheidender Bedeutung, und die kraniale Osteopathie kann sich auf etwaige Behinderungen dieser mikroskopischen Bewegungen konzentrieren, die möglicherweise durch ein Trauma oder eine Verletzung verursacht wurden. Letzten Monat hat Mathieu in seinem Beitrag Was kann ein kranialer Osteopath behandeln mehr über diese Art von Osteopathie erklärt.
Viszerale Osteopathie
Dieser Ansatz befasst sich mit der Beziehung zwischen der physischen Struktur des Körpers und den Organen, wie z. B. dem Verdauungstrakt oder dem Atmungssystem. Durch die Belastungen, die durch eine schlechte Haltung, die Ernährung oder den Lebensstil entstehen, können sich in den Organen Spannungsfelder aufbauen, die dann zu «viszerosomatischen» Schmerzen führen können.
Ein Beispiel hierfür ist der intensive Leistenschmerz, der durch eine akute Niereninfektion verursacht wird. In diesem Fall kann eine Behandlung über dem Schmerzbereich unwirksam sein, während eine direkte Manipulation der Niere die Heilungsreaktion anregen kann, die zur Linderung der Schmerzen erforderlich ist.
Die viszerale Behandlung kann die Bewegung des Verdauungstrakts und die gute Funktion der Bauchorgane sowie der Lunge unterstützen.
Zusammenfassung
Eine gute osteopathische Behandlung basiert auf dem Grundsatz, dass die Struktur die Funktion bestimmt und umgekehrt. Im Gegensatz zu anderen Formen der manuellen Therapie verfolgen alle Osteopathen bei der Beurteilung und Behandlung einen integrierten Ansatz, der den ganzen Körper umfasst.
Ein Osteopath wendet eine Vielzahl von Techniken an, um den Körper so zu verändern, dass eine gute Funktion oder Struktur wiederhergestellt wird. Die Art und Weise, wie sie ihre Befunde interpretieren und versuchen, diese Veränderungen herbeizuführen, variiert je nach Ausbildung, Erfahrung und bevorzugter Technik des Osteopathen, doch die Grundsätze, die die Reaktion des Körpers auf die Behandlung und den Heilungsprozess insgesamt bestimmen, sind allen Osteopathen gemeinsam.
Wir bieten Ihnen Osteopathie in Düsseldorf für Erwachsene, Kinder und Säuglinge. Für eine Beratung stehen wir gerne zur Verfügung.