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Gesamtschweizerisch sind in rund 365 000 privaten und öffentlichen Schutzräumen rund 9 Mio. Schutzplätze für die Einwohnerinnen und Einwohner vorhanden, was einem Deckungsgrad von über 100% entspricht.
Die Bekanntgabe der Zuweisung der Bevölkerung zu den Schutzräumen erfolgt dann, wenn es die sicherheitspolitische Lage erfordert, d.h. wenn der Bund einen vorsorglichen Schutzraumbezug anordnet.
Im Kanton Zürich führen gemäss gesetzlicher Vorgabe die Gemeinden eine Liste der auf ihrem Gebiet verfügbaren Schutzplätze für die ständige Wohnbevölkerung. Sie weisen die Schutzplätze zu und kommunizieren die Zuweisungsplanung (ZUPLA).
Wir bitten Sie daher für Fragen zur Zuweisung der Schutzplätze, sich direkt an Ihre Wohn-Gemeinde bzw. Stadt zu wenden.
Die Schutzräume werden im Alltag hauptsächlich für andere Zwecke benutzt, z.B. als Kellerräume, Lager oder Vereinslokale. Bei Bedarf können sie in kurzer Zeit zum Schutz für die Bevölkerung hergerichtet werden. Die Vorbereitung der Schutzräume, d.h. das Ausräumen und Einrichten, erfolgt aber erst auf Anordnung der Behörden. Die Schutzräume sind so ausgelegt, dass sie kürzere oder längere Aufenthalte (wenige Stunden bis mehrere Tagen) ermöglichen.
Die zuständige Zivilschutzorganisation kommuniziert und regelt den Aufenthalt (z.B. was mitgenommen werden soll, resp. kann) im Bedarfsfall der aktuellen Situation entsprechend.