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In vielen Kulturen gehörten Xylophone schon von Anfang an zur Kunstmusik. Im europäischen Raum erreichten sie diesen Status nach 400jährigem Dasein als Volksinstrument erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts.
Der Name Xylophon setzt sich aus zwei altgriechischen Wörtern zusammen, nämlich: xylon (Holz) und phone (Klang). Im technischen Sinn sind also alle Instrumente Xylophone, welche aus einer Reihe von verschieden langen Holzstäben bestehen, die nach Tonhöhen nebeneinander aufgereiht sind und mit Schlägeln angeschlagen werden. Heute bezeichnet man als Konzertxylophon das europäisch-amerikanische Orchester-Xylophon, dessen Klangstäbe klaviaturmässig in zwei Reihen angeordnet sind und mit Resonanzröhren verstärkt werden.
Das Konzertxylophon wird in verschiedensten Formationen und Stilrichtungen eingesetzt, wie z.B. in der Blasmusik, im klassischen Orchester im Jazz- und in der Unterhaltungsmusik.