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Rotschnabel-Tropikvogel
Phaethon aethereus
© 2011 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)
Artwork © Owen Bell
Die mitten im Atlantik gelegene, rund 90 Quadratkilometer grosse Insel Ascension («Himmelfahrtsinsel») ist eine echte Tropeninsel, denn sie liegt nur acht Breitengrade südlich des Äquators. Trotzdem erinnert sie eher an eine öde Mondlandschaft als an ein üppiges tropisches Südseeparadies. Das hat erstens damit zu tun, dass Ascension das ganze Jahr über kaum Niederschläge erhält; in Georgetown, der einzigen kleinen Ansiedlung im Westen der Insel, werden jährlich bloss etwa 12 Zentimeter Regen verzeichnet. Zweitens ist es darauf zurückzuführen, dass Ascension die Spitze eines enormen untermeerischen Vulkanmassivs darstellt, also vulkanischen Ursprungs ist und eine zerklüftete Oberfläche aus erkalteter Lava aufweist. Und drittens spielt eine Rolle, dass Ascension ein geologisch gesehen geringes Alter von nur etwa einer Million Jahre aufweist, weshalb sich noch kein artenreiches Ökosystem herausbilden konnte.
Für Meeresvögel stellt all dies kein Problem dar; sie können auch kargste Inseln als Brutplätze nutzen. Tatsächlich bildet Ascension von alters her einen wichtigen «Stützpunkt» der verschiedenen auf der südlichen Erdhalbkugel vorkommenden Meeresvögel. Zehn von ihnen brüten hier regelmässig, nämlich der Adlerfregattvogel (Fregata aquila), der Madeira-Wellenläufer (Oceanodroma castro), der Maskentölpel (Sula dactylatra), der Brauntölpel (Sula leucogaster), die Feenseeschwalbe (Gygis alba), die Noddiseeschwalbe (Anous stolidus), die Kleine Noddiseeschwalbe (Anous minutus), die Russseeschwalbe (Sterna fuscata), der Weissschwanz-Tropikvogel (Phaethon lepturus) und der Rotschnabel-Tropikvogel (Phaethon aethereus).
Ursprünglich brüteten alle diese Meeresvögel in riesigen Kolonien über die ganze Insel Ascension verteilt. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm jedoch ihr friedliches Leben in der Abgeschiedenheit ein jähes Ende: Im Anschluss an die permanente Besiedlung der Insel durch die Briten (ab 1815) wurden Hauskatzen auf der Insel freigelassen, um der lästigen Rattenplage Herr zu werden. Die Katzen hatten jedoch rasch erkannt, dass die Meeresvögel eine weit leichtere Beute bilden als die schlauen und wehrhaften Nager. Schon bald richteten sie enormen Schaden in den Brutkolonien an - bis schliesslich neun der zehn ansässigen Meeresvogelarten nur noch auf dem vor der Ostküste Ascensions gelegenen, fünf Hektaren grossen Boatswainbird-Inselchen und auf ein paar unzugänglichen Felsklippen brüteten. Als einzige Meeresvogelart hatten es die Russseeschwalben geschafft, sich auf der Hauptinsel zu halten.
Boatswainbird Island, das Rückzugsgebiet der neun Meeresvogelarten, welche mit dem Katzenproblem nicht fertig geworden sind, liegt etwa 250 Meter von Ascension entfernt und ragt steil aus dem Meer auf. Katzen und Ratten haben es glücklicherweise bis heute nicht geschafft, sich dort anzusiedeln. Zwar sind die Meeresvögel auf Boatswainbird Island nicht durch diese Raubsäuger gefährdet; es herrscht jedoch akuter Platzmangel, was sich in ständigen Zänkereien um geeignete Nistplätze äussert. So setzt heute das knappe Platzangebot den Beständen der ansässigen Meeresvögel eine unverrückbare obere Grenze. «Boatswain Bird» nannten übrigens die alten britischen Seefahrer den Rotschnabel-Tropikvogel, von dem hier berichtet werden soll.
Eine uralte Familie
Weltweit gibt es nur drei Tropikvogelarten, nämlich den Weissschwanz-Tropikvogel (Phaethon lepturus), den Rotschwanz-Tropikvogel (Phaethon rubricauda) und den Rotschnabel-Tropikvogel (Phaethon aethereus). Zwar sind die drei Vettern unterschiedlich gross, doch sind sie einander hinsichtlich ihres Körperbaus und Verhalten überaus ähnlich und werden darum ein und derselben Gattung zugeordnet. Andererseits unterscheiden sie sich erheblich von allen anderen Meeresvogelarten, weshalb sie in eine separate Familie namens Tropikvögel (Phaethontidae) gestellt werden.
Die Familie bildet einen stammesgeschichtlich überraschend alten Entwicklungszweig. Ein vor kurzem wissenschaftlich untersuchter, 56 bis 57 Millionen Jahre alter Fossilfund aus Nordafrika stammt von einer ausgestorbenen Vogelart namens Lithoptila abdounensis - und lässt sich anhand zahlreicher Körpermerkmale bereits als Tropikvogel identifizieren. Mindestens so lange dauert also die eigenständige Entwicklung der Tropikvogelfamilie bereits. Entsprechend schwierig war es in der Vergangenheit, ihre Verwandtschaft innerhalb des Vogelreichs festzulegen. Meistens wurde sie der Ordnung der Ruderfüsser (Pelecaniformes) angegliedert, zu welcher ansonsten noch die Familien der Pelikane, Kormorane, Schlangenhalsvögel, Tölpel und Fregattvögel gehören. Neuere molekulargenetische Studien deuten nun aber darauf hin, dass ihre nächsten Verwandten die Sturmvögel, Sturmschwalben und Albatrosse in der Ordnung der Röhrennasen (Procellariiformes) sind. Die Tropikvögel sind allerdings genetisch wie morphologisch auch von den Röhrennasen derart weit entfernt, dass sie wohl am besten in eine separate Ordnung namens Tropikvögel (Phaethontiformes) gestellt werden.
Der Rotschnabel-Tropikvogel weist eine Kopfrumpflänge von etwa 50 Zentimetern, eine Spannweite von bis zu etwa 110 Zentimetern und ein Körpergewicht von ungefähr 400 Gramm auf. Die Gesamtlänge kann allerdings mehr als einen Meter betragen, weil die zwei mittleren Schwanzfedern oft länger sind als Kopf und Rumpf zusammen. Wie der Artname sagt, ist der Schnabel bei den erwachsenen Individuen gewöhnlich leuchtend rot, kann aber bei den Weibchen auch orangerot gefärbt sein. Die Weibchen sehen den Männchen im Übrigen sehr ähnlich und können im Freiland kaum von diesen unterschieden werden.
Wie der Gattungsname andeutet, sind die Tropikvögel grundsätzlich in warmen, äquatorialen Ozeanbereichen heimisch. Sie sind allerdings als Brutvögel nicht strikt auf die Tropen beschränkt. Der südlichste Brutplatz des Rotschnabel-Tropikvogels, den wir kennen, befindet sich auf der chilenischen Insel Chañaral. Sie liegt bei rund 29° südlicher Breite, also deutlich südlich des bei etwa 23° befindlichen Südlichen Wendekreises, der die Tropen gegen Süden hin begrenzt.
Alle drei Tropikvogelarten haben eine weite Verbreitung. Das grösste Verbreitungsgebiet hat der Weissschwanz-Tropikvogel, der in den tropischen und subtropischen Bereichen des Atlantischen, Indischen und Pazifischen Ozean vorkommt und als Brutvogel einzig im östlichen Pazifik fehlt. Der Rotschwanz-Tropikvogel ist im Indischen Ozean sowie im westlichen und zentralen Pazifik heimisch. Der Rotschnabel-Tropikvogel kommt als Brutvogel in der Karibik und im Südatlantik vor, ferner im Nordwesten des Indischen Ozeans (wo der Rotschwanz-Tropikvogel fehlt) und im östlichen Pazifik (wo beide anderen Arten fehlen).
Alle drei Tropikvögel sind im Übrigen sehr ausgeprägte Meeresvögel, welche nur zum Brüten und grossenteils nur auf entlegenen Ozeaninseln an Land gehen. Ausserhalb der Brutsaison streifen sie weit umher. In der Regel begegnet man ihnen fern jeglicher Küste; einzig der Rotschnabel-Tropikvogel kann hie und da auch in relativer Küstennähe beobachtet werden. Im Allgemeinen trifft man die Tropikvögel einzeln an. Meistens fliegen sie zehn bis zwanzig Meter über der Meeresoberfläche dahin und halten nach Nahrung Ausschau. Sie können sich zum Ruhen problemlos auf dem Meer niederlassen, weil ihr Gefieder völlig wasserabweisend ist, doch sind sie aufgrund ihrer kleinen Beine und Füsse schwache Schwimmer.
Die Nahrung des Rotschnabel-Tropikvogels besteht aus diversen kleinen Fischen und frei schwimmenden Tintenfischen. Fliegende Fische machen oft einen grösseren Teil der Kost aus. Sie werden in akrobatischen Flugmanövern direkt aus der Luft geschnappt, während andere Beutetiere zumeist durch Stosstauchen gefangen werden. Der Rotschnabel-Tropikvogel schiesst dabei aus dem Spähflug heraus zielgerichtet nach unten und taucht mit halb geschlossenen Flügeln ins Wasser hinein. Meistens überfällt er seine Opfer unmittelbar unter der Wasseroberfläche, doch taucht er mitunter auch zwei bis drei Meter tief ins Meerwasser ein.
Zank um Nistplätze
Auf dem Boatswainbird-Inselchen können das ganze Jahr über brütende Rotschnabel-Tropikvogelpaare angetroffen werden, doch ist in den Monaten September bis Dezember ein deutlicher Höhepunkt des Brutgeschehens feststellbar. Die Nistplätze befinden sich mehrheitlich in meeresseitigen Felsnischen und Felsspalten. Entscheidend ist, dass das problemlose Starten und Landen gewährleistet ist. Im Gegensatz zu ihrer Anmut und ihrer Leichtigkeit in der Luft bewegen sich die Rotschnabel-Tropikvögel nämlich an Land ziemlich unvorteilhaft fort. Ihre kurzen Beine setzen so weit hinten am Körper an, dass sie nicht auf ihnen stehen oder gehen können. Stattdessen schieben sie ihren Körper mit Hilfe der Beine und manchmal noch unter Zuhilfenahme der Flügel auf dem Bauch über den Boden.
Treffen die Rotschnabel-Tropikvögel zum Brüten auf Boatswainbird Island ein, so begeben sie sich unverzüglich zum Nistplatz, an dem sie im Vorjahr erfolgreich gebrütet haben. Oftmals müssen sie dort aber feststellen, dass dieser besetzt ist, sei es durch Artgenossen oder durch Artfremde, denn die Zahl der geeigneten Nistplätze ist wie gesagt beschränkt. Ist der Vorjahresnistplatz besetzt, so landet der frisch eintreffende Vogel und versucht, den oder die Besetzer zu vertreiben. Oft kommt es dann zu erbitterten Kämpfen. Viele erwachsene Tropikvögel weisen Narben im Kopfhalsbereich auf, die sie sich bei solchen Zwisten zugezogen haben.
Soweit wir wissen, ist es im Allgemeinen das Männchen, welches zuerst beim Vorjahresnistplatz eintrifft und diesen in Besitz nimmt. Ist dies geschehen, folgt eine vier- bis sechswöchige Balzperiode, mit der sich das Paar auf die bevorstehende Aufgabe einstimmt. Zu den Balzhandlungen gehören unter anderem spektakuläre Formationsflüge. Gruppen von fünf oder sechs, manchmal auch bis zu zwanzig Individuen fliegen rasant umher, zeigen synchron Phasen mit schnellem Flügelschlagen und solche mit elegantem Gleiten und äussern immer wieder zeitgleich schrille Rufserien. Es scheint, dass schlussendlich die meisten Individuen mit dem Vorjahrespartner eine Paarbeziehung eingehen. Es brüten also im Allgemeinen Jahr für Jahr dieselben Partner zusammen.
In der Jugend mit gelbem Schnabel
Das Weibchen legt in der Folge am Nistplatz ein einzelnes Ei auf den nackten Fels. Nestbau ist den Tropikvögeln fremd. Das Bebrüten wird von beiden Altvögeln partnerschaftlich ausgeführt und dauert etwa sieben Wochen. Das Junge wiegt beim Schlüpfen rund 50 Gramm, trägt ein silberfarbenes Daunenkleid und hat einen gelben Schnabel. Die ersten Federspitzen erscheinen im Alter von etwa zwei Wochen, das Jugendgefieder ist aber erst im Alter von sieben bis acht Wochen vollständig ausgebildet.
Auch bei der Aufzucht des Jungen arbeiten die beiden Altvögel partnerschaftlich zusammen. Anfangs bleibt stets einer von ihnen am Nest und wärmt und bewacht das Junge, während der andere auf das Meer hinausfliegt und Nahrung beschafft. Später wird das Junge während zunehmend längeren Zeitabschnitten allein gelassen. Bis im Alter von etwa zehn Wochen wird es regelmässig und reichlich mit Fischen und Tintenfischen gefüttert. Dann werden die Besuche der Eltern rasch seltener und hören im Alter von etwa zwölf Wochen gänzlich auf. Die Altvögel überlassen den Nestling schliesslich einfach seinem Schicksal und ziehen davon, um sich auf dem offenen Meer vom Brutgeschäft zu erholen und ihr Gefieder zu erneuern. Ein halbes Jahr später kehren sie dann wieder zu ihrer Brutinsel zurück.
Das am Nistplatz zurückgelassene Junge ist zwar flugfähig, harrt aber noch eine Weile im Nest aus - bis es letztlich, vom Hunger getrieben, seinen ersten Flug aufs Meer wagt und sich seine Nahrung selbst sucht. Die jungen Rotschnabel-Tropikvögel verbringen in der Folge mehrere Jahre auf dem Meer, ohne jemals Land aufzusuchen. Im Alter von drei bis vier Jahren tragen sie zwar bereits das Erwachsenenkleid, doch schreiten sie normalerweise erst im Alter von etwa fünf Jahren erstmals selbst zur Fortpflanzung. Über die Lebensdauer ist wenig bekannt. Es ist aber anzunehmen, dass die Rotschnabel-Tropikvögel wie viele Meeresvögel recht alt werden können und ihre natürliche Lebenserwartung bis über dreissig Jahre beträgt.
Rückeroberung der Himmelfahrtsinsel
Mit einem geschätzten Weltbestand von ungefähr 10 000 Brutpaaren ist der Rotschnabel-Tropikvogel die seltenste der drei Tropikvogelarten. Im Bereich von Ascension ist sein Brutbestand seit mehreren Jahrzehnten ziemlich stabil. Rund 500 Paare brüten auf dem Boatswainbird-Inselchen, ein paar wenige auf unzugänglichen Klippen der Hauptinsel. Da aufgrund der beschränkten Zahl von Nistplätzen weder für den Rotschnabel-Tropikvogel noch für die übrigen ansässigen Meeresvogelarten eine Vergrösserung des Bestands möglich ist, hat die britische Regierung beschlossen, die auf der Hauptinsel umherstreunenden Katzen auszurotten. Ascension soll seine Funktion als bedeutender Stützpunkt der südatlantischen Meeresvogelfauna endlich wieder einnehmen können. Zwischen 2001 und 2004 wurde darum eine grossangelegte Katzenausmerzaktion durchgeführt.
Noch ist es zu früh, um sicher zu wissen, ob die Aktion erfolgreich war und Früchte tragen wird. Es gibt aber ermutigende Anzeichen, die dafür sprechen: Fünf, vielleicht sogar sechs der ansässigen Meeresvogelarten, darunter auch der Rotschnabel-Tropikvogel, beginnen wieder auf Ascension an Orten zu brüten, wo sie in den vergangenen Jahrzehnten wegen den Katzen fehlten. Noch ist ihre Zahl gering, aber die Chancen stehen gut, dass diese erfreuliche Entwicklung anhält.
Legenden
Der Rotschnabel-Tropikvogel (Phaeton aethereus), einer von weltweit nur drei Arten in der Familie der Tropikvögel (Phaethontidae), weist eine Kopfrumpflänge von etwa 50 Zentimetern, eine Spannweite von bis zu etwa 110 Zentimetern und ein Körpergewicht von ungefähr 400 Gramm auf. Wie der Artname sagt, ist der Schnabel bei den erwachsenen Individuen gewöhnlich leuchtend rot gefärbt, kann aber bei den Weibchen auch orangerot sein. Die Weibchen sehen den Männchen ansonsten sehr ähnlich und lassen sich im Freiland kaum von diesen unterscheiden.
Der Rotschnabel-Tropikvogel kommt als Brutvogel in der Karibik und im Südatlantik vor, ferner im Nordwesten des Indischen Ozeans und im östlichen Pazifik. Er ist ein ausgeprägter Meeresvogel, der nur zum Brüten und grossenteils nur auf entlegenen Ozeaninseln an Land geht. Seine Kost besteht aus diversen kleinen Fischen und Tintenfischen. Meistens erbeutet er dieselben, indem er aus dem Spähflug heraus zielgerichtet nach unten stösst und mit halb geschlossenen Flügeln ins Wasser eintaucht.
Der Brut geht bei den Rotschnabel-Tropikvögeln stets eine vier- bis sechswöchige Balzperiode voraus. Zu den Balzhandlungen gehören unter anderem spektakuläre Formationsflüge, bei denen Gruppen von fünf oder sechs, manchmal auch bis zwanzig Individuen rasant umherfliegen und immer wieder schrille Rufserien äussern. Es scheint, dass schlussendlich die meisten Individuen mit dem Vorjahrespartner eine Paarbeziehung eingehen. Es brüten also im Allgemeinen Jahr für Jahr dieselben Partner zusammen.
Der junge Rotschnabel-Tropikvogel schlüpft nach einer Brutzeit von etwa sieben Wochen aus dem Ei. Er wiegt dann rund 50 Gramm, trägt ein silberfarbenes Daunenkleid und hat einen gelben Schnabel. Etwa zwölf Wochen lang wird der Jungvogel im Nest von seinen Eltern betreut. Danach muss er für sich selbst sorgen. Man geht davon aus, dass Rotschnabel-Tropikvögel mehr als dreissig Jahre alt werden können.
Mit einem geschätzten Weltbestand von ungefähr 10 000 Brutpaaren ist der Rotschnabel-Tropikvogel der seltenste der drei Tropikvogelarten. Die meisten Paare brüten entlang der Ostküste Mittelamerikas, auf den Galapagos-Inseln (wo dieses Bild aufgenommen wurde) und in der Karibik. Im Bereich der Südatlantischen Insel Ascension ist der Brutbestand seit mehreren Jahrzehnten ziemlich stabil. Rund 500 Paare brüten auf der vorgelagerten Boatswainbird-Insel, ein paar wenige auf unzugänglichen Klippen der Hauptinsel.
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