Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03632.jsonl.gz/2442

Die UEFA würde die Startplätze der Champions- und Europa League für das nächste Jahr so bestimmen, wie die Tabellen-Situation vor dem Abbruch gewesen wäre. Das wäre für Rotblau eine bittere Pille.
Ein langer Weg für den FCB
Für Rotblau würde das konkret bedeuten, dass die Kriterien vom 3. Super League-Platz auf den FCB zutreffen oder anders gesagt: Basel hätte praktisch keine Chance, nächste Saison in der Champions League zu spielen und müsste in der ersten Qualifikationsrunde der Europa League beginnen, um überhaupt europäisch vertreten zu sein.
Wenn der Schweizer Cup fertig gespielt werden kann und der FCB diesen gewinnen würde, könnte Rotblau immerhin in die dritte Qualifikationsrunde der Europa League einsteigen.
Trotzdem wäre dies eine grosse Enttäuschung für die Basler – denn man würde nicht mal sicher im zweitwichtigsten europäischen Klubwettbewerb spielen. In Anbetracht der jüngsten Leistungen in der Europa League und einer so gut wie sicheren Qualifikation für die Viertelfinals wäre das mehr als bitter – vor allem nach dem beeindruckenden 3:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt.
Einfluss auf den UEFA-Koeffizienten
Doch nicht nur für den FC Basel wäre dieses Szenario bitter, sondern auch für den ganzen Schweizer Fussball. Denn Rotblau hat von allen Schweizer Mannschaften mit Abstand die besten europäischen Resultate erzielt. Das hat schlussendlich einen Einfluss auf den UEFA-Koeffizienten und bestimmt, welches Land welche Priorität bei europäischen Klubwettbewerben geniesst.
Würde die aktuelle Europa League-Saison noch zu Ende gespielt – und Rotblau diese gewinnen könnte –, wäre der FCB automatisch für die Champions League qualifiziert. Somit würde eine kleine Chance bestehen, im nächsten Jahr doch noch in der Königsklasse zu spielen. Träumen darf man ja!