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Wer weiß Bescheid inwieweit die linksdrehende Milchsäure Ursache diverser rheumatischer Beschwerden ist ?
Adele Ruth
Adele Ruth
Hallo Adele RuthWer weiß Bescheid inwieweit die linksdrehende Milchsäure Ursache diverser rheumatischer Beschwerden ist ?
Naturheilpraxis - Fachforum - Entgiftungstherapie - 03/2002Milchsäure
Überschüssige Säuren werden, wie zu Beginn dieses Artikels ausgeführt, vom Organismus im Pischinger-Raum abgelagert, und zwar meist in Verbindung mit linksdrehender Milchsäure. Was ist das? Unter physiologischen Bedingungen wird im Körper keine links-, sondern rechtsdrehende Milchsäure produziert. Diese L(+)-Milchsäure (rechtsdrehend) entsteht bei der Glykolyse (Energiegewinnung) in allen glykolysefähigen Muskeln, Organen und Erythrozyten. Sie wird vom Körper je nach Bedarf um- oder abgebaut: L(+)-Laktat ist natürlicher Bestandteil des Stoffwechsels. Linksdrehende D(-)-Milchsäure dagegen entsteht durch Gärungs- und Fäulnisprozesse im Körper oder bei übersäuertem Stoffwechsel. Sie kann vom Körper weder um- noch abgebaut werden. Soll sie ausgeschieden werden, wird rechtsdrehende L(+)-Milchsäure zur Racemierung benötigt, wie inzwischen jeder Joghurthersteller weiß.
Leider reichen die Mengen an rechtsdrehender L(+)-Milchsäure in der Nahrung oder in Nahrungsergänzungsstoffen nicht aus, um nennenswerte Mengen linksdrehender D(-)-Milchsäure zu racemieren und auszuscheiden. Der Körper behilft sich mit der Ablagerung der störenden Milchsäure im Interzellularraum, und zwar im Verbund mit anderen Säuren, z.B. Harnsäure, Cholesterin oder Nahrungsmittelgiften.
Wenn eine Entgiftungstherapie diese Stoffe lösen will, muß dementsprechend die linksdrehende D(-)-Milchsäure aus dem Pischinger-Raum gelöst werden. Dazu wird rechtsdrehende L(+)-Milchsäure in ausreichender Menge benötigt.
Lactopurum - Lactopurum-Infusion
10 Amp. Lactopurum auf 250 ml Kochsalzlösung 20-30 min laufen lassen, 1 x pro Woche evtl. dazu 1-2 Amp. Derivatio oder 1 Derivatio + 1 Nervoregin
viel trinken!
Hierfür stehen uns zwei Wege offen: zum einen orale Milchsäure-Präparate, z.B. Lactopurum-Tropfen, die Acidum L(+)-lacticum (= rechtsdrehende Milchsäure) in der D2 enthalten. Wenn ich diesen Weg in der Praxis wähle, beginne ich mit einer Dosierung von 3 x 10 Tropfen und steigere die Dosis wöchentlich, bis 3 x 50 Tropfen erreicht sind. Natürlich nur bei paralleler Gabe von Derivatio zur Unterstützung der Ausscheidungswege!
Eleganter und effizienter sind jedoch Lactopurum-Infusionen: 10 Ampullen Lactopurum werden in 250 ml 0,9% isotone Kochsalzlösung gegeben und in 20-30 Minuten infundiert, anfangs wöchentlich einmal, später seltener. Da Milchsäure ein körpereigenes Produkt ist und die Ampullen keine Konservierungsmittel enthalten, werden diese Infusionen in jedem Fall vertragen.
Zu beachten ist nur, daß der Körper die gelösten Stoffe auch ausscheiden muß: Die Ausscheidungswege sollten offen sein und entsprechend gefördert werden, wie oben ausgeführt. Eine Überdosierung mit L(+)-Laktat ist nicht möglich. Überschüssige rechtsdrehende Milchsäure würde in der Leber zu Glykogen umgebaut. Gerade PatientInnen mit hohem Leidensdruck profitieren von den Infusionen, da diese die Entgiftung schnell vorantreiben, sodaß sichtbare Veränderungen nicht lange auf sich warten lassen. Private Krankenkassen erstatten Lactopurum-Infusionen übrigens problemlos!
Fallbeispiele:
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https://medizin-aspekte.de/4354-rheuma_9036/... Wie wird Rheuma behandelt?
Die verschiedenen rheumatischen Erkrankungen haben unterschiedliche Ursachen. Deshalb müssen sie auch unterschiedlich behandelt werden. Um Folgeschäden zu verhindern oder zu verzögern, ist die frühzeitige Diagnosestellung mit Beginn der Behandlung entscheidend. Diese besteht in der Regel aus Medikamenten, begleitenden Maßnahmen und möglicherweise einer Operation.
Viele entzündliche rheumatische Erkrankungen verlaufen in Schüben. Die erhöhte Entzündungsaktivität kann durch Medikamente beeinflusst werden. Auch Kälteanwendungen helfen, die Schmerzen zu reduzieren.
Bewegung ist ebenfalls Basis jeder Rheumatherapie. Die Erkrankten sollten regelmäßig ein individuelles Krankengymnastikprogramm ausführen. Ergotherapie zielt darauf ab, den Betroffenen Arbeitsweisen zu vermitteln, die ihnen den Alltag erleichtern.
Positiv auf viele rheumatische Erkrankungen wirkt sich die Umstellung auf eine Ernährung mit hohem Rohkostanteil aus. Nicht so günstig ist eine fleisch- und fettreiche Ernährung mit viel Zucker und Weißmehlprodukten sowie reichhaltiger Konsum von Alkohol, Kaffee, Tee und Nikotin.
Bei Rheuma sind zwei Arten von Operationen wichtig:[/b] die Entfernung der Gelenkinnenhaut und der Ersatz von Gelenken. Die Entfernung der Gelenkinnenhaut kann vor allem bei der rheumatoiden Arthritis notwendig sein, um die weitere Zerstörung des Gelenks aufzuhalten. Der künstliche Gelenkersatz (Totalendoprothese) ist bei entzündlichen und nicht entzündlichen rheumatischen Erkrankungen erforderlich, um ein schmerzfreies Gehen zu ermöglichen.
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