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Wie funktioniert Smartvote?
Smartvote existiert seit 2003 und wird vom politisch neutralen und nicht gewinnorientierten Verein Po litools entwickelt und betrieben. Politools hat seinen Sitz in Bern und ist ein interdisziplinäres wissenschaftliches Netzwerk, das In ternet-basierte Projekte zur Förderung der politischen Bildung sowie des politischen Interesses der Bevölkerung betreibt.
Einige Zeit vor den Wahlen werden die Kandidierenden aufgefordert, den Smartvote-Fragebogen zu beantworten. Damit wird ihr politisches Profil erfasst und in einer Datenbank gespeichert. Anschliessend können die Wähler auf der Smartvote-Website dieselben Fragen beantworten. Ihre Antworten werden anschliessend mit denjenigen der Kandidierenden verglichen. Als Resultat des Vergleichs zeigt Smartvote in Form einer Liste, welche Kandidierenden beziehungsweise Parteien die grösste politische Übereinstimmung aufweisen.
Smartvote möchte den Wählern helfen, ihre Wahlentscheidung auf einer besseren Informationsbasis zu treffen. Es ist nicht immer einfach, den Überblick über die politi schen Positionen der Kandidierenden zu bewahren. Ein grafisches Diagramm schafft diesbezüglich Transparenz und bietet den Wählern eine Möglichkeit, aus der Vielzahl von Kandidierenden diejenigen auszuwählen, die ihren politischen Vorstellungen am besten entsprechen.
Smartvote 2007 und 2011
Bei den Nationalrats- und Ständeratswahlen 2007 und 2011 wurde Smartvote jeweils intensiv genutzt. 2011 wurden über 1,2 Millionen Wahlempfehlungen ausgestellt, rund 3000 Kandidierende füllten den Fragebogen aus, und am Spitzentag zählte Smartvote fast 40’000 Besucher.