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Verhandelt wird erst wieder am Samstag. Ein westlicher Diplomat hatte sich vom Verlauf der bisherigen Verhandlungen enttäuscht gezeigt. Der Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Atomenergie ein Atomwaffenprogramm zu betreiben. Teheran weist dies zurück.
Die sogenannte 5+1-Gruppe (USA, China, Russland, Grossbritannien und Frankreich sowie Deutschland) erwartet eine Antwort des Iran auf ihren Vorschlag, den sie beim vorigen Treffen Ende Februar vorgelegt hatten. Angeblich verzichtet die Gruppe auf ihre bisherige Forderung, der Iran müsse seine Uran-Anreicherungsanlage in Fordo schliessen. Stattdessen solle lediglich die Leistung reduziert werden.
Bislang hat der Iran noch nicht auf das Angebot reagiert. Der iranische Chefunterhändler Said Dschalili betonte am Donnerstag erneut, dass Teheran auf seinem Recht beharre, ein ziviles Atomprogramm zu unterhalten. Das sei die Grundlage für erfolgreiche Gespräche, sagte Dschalili.
Ein Fahrplan für die kommenden sechs Monate sei festgelegt, so ein Diplomat. Dieser Zeitraum ist laut Experten bewusst gewählt, da im Iran bis Juli ein neuer Präsident im Amt ist.