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Hallo zusammen
Ich habe folgende Frage:
Ich bin seit einem Jahr von meiner Frau getrennt!
Zahle Alimente für beide Kids 1600.- und für meine Frau 1000.-
Lebe zurzeit alleine, und kann von meinem Lohn die Miete (1500), Grundbedarf (1200), Versicherung/KK, Tel und Arbeitsweg abziehen.
Dann bleiben eben diese 2600.- welche ich Alimente zahle übrig.
Nun ist meine Freundin schwanger, Ziel ist, dass wir zusammen wohnen und unser Kind zusammen grossziehen.
Wie sieht es danach mit meinen Alimenten aus?
Ich habe folgende Szenarien:
a) Ziehe mit meiner Freundin zusammen:
Grundbedarf ändert sich auf 800.00, Wohnungkosten wird geteilt durch 2 und bezahle neu
2x 750.00 für die Kinder aus erster Ehe und 1x 750.00 für Kind mit meiner Partnerin.
Meine Partnerin hat keine sonstigen Ansprüche, da Sie ja nicht mit mir verheiratet ist?!
Bzw. Ich kann nichts zusätzliches in Abzug bringen?
Da meine Partnerin danach nicht arbeitet, kann Sie ja keinen Beitrag zur Miete zahlen.
Wie sieht es da aus? Ist das dem Gericht egal? Ich bin ja danach eigentlich der „Versorger“ und muss ja für die Kosten der neuen Situation aufkommen?!
b) Ich lasse mich nach Ablauf der 2 Jahre Scheiden, heirate danach meine Partnerin.
Demnach habe ich dann 2 Kinder aus erster Ehe, eine geschiedene Frau, eine „neue“ Ehefrau und ein drittes Kind.
Steht dann meine „Neue“ Familie besser da als meine Ex-Ehefrau?
Diese Frage stelle ich mich einfach, da ich natürlich nicht möchte, dass meine Ex besser weg kommt, als meine zukünftige Ehefrau
Ich weiss, ist alles verwirrlich, aber ich möchte mich gerne dieser Situation stellen.
Versteht mich nicht falsch… Ich will immer für die Kinder aufkommen, was ich aber nicht möchte ist, dass meine Ex besser profiliert ist als meine jetzige Partnerin
Kann mir jemand einwenig Licht ins Dunkel bringen?
Besten Dank
Weber
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Deine Ex ist immer am längeren Hebel mit den Kindern aus erster Ehe - ERBBERECHTIGT.
Wenn es auch mit deiner 2ten Frau scheitern sollte - dann musst du auch da mit Frauenalimente und Alimenten rechnen -
am BEsten mal mit dem Steuerberater ein Gespräch suchen - die kennen sich gut aus in so Situationen (Erfahrung)
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Hallo Weber,
soviel ich weiss, ändert das neue Kind nichts an
den Alimenten die Du jetzt schon bezahlst.
Da hat schonmal jemand hier darüber geschrieben, ist
aber schon eine Weile her.
Alles Gute
Arielle
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Hallo weber1970
Deine neue Partnerin genauso wie du wissen, dass du deine zwei Kinder und deine Ex-Frau unterstützt und entsprechende finanzielle Verpflichtungen hast. Eine Schwangerschaft löst diese Verpflichtungen zum Glück nicht auf.
Du und deine neuen Partnerin wissen bereits zum voraus, dass sie deutlich mehr finanzielle Verantwortung übernehmen muss in dieser Situation, weil du ja wie geschrieben, nicht in der Lage bist, mit dem jetzigen Lohn viel zur neuen Familie beizusteuern.
Da die Scheidung noch nicht durch ist und die Alimentenregelung noch nicht definitiv, kann zwar dort noch etwas ändern, mach dir einfach nicht zu grosse Hoffnungen.
So wie du schreibst, hattet ihr Arbeitsteilung vereinbart, d.h. deine Ex nutzte ihre Zeit für die Kinderbetreuung und du hast sie für die Erwerbstätigkeit genutzt. Und beides ist gleichwertig vor dem Gesetz und zieht deshalb Frauenalimente nach sich.
Deine Ex ist echt nicht zu beneiden bezüglich finanzieller Situation, wo sie total unten durch muss. Ich weiss ja nicht wie alt deine beiden anderen Kinder sind, vermutlich eher jung, wenn sie Frauenalimente erhält.
Du hast im Moment etwas über 3000.- für dich alleine und bezahlst für die Wohnung etwa soviel wie für deine Kinder.
Deine Ex muss mit 2600.- für 3 Personen irgendwie über die Runden kommen, das Geld reicht nirgends hin, eine günstige 1 Zi-Wohnung geht nicht wegen der beiden Kinder.
Sie hat die Wahl zwischen Sozialamtsstress oder sie nimmt den Dreifachstress infolge Ewerbstätigkeit, wohl nicht besonders gut bezahlt, wenn sie bereits einige Jahre nicht mehr erwerbstätig war, auf sich plus finanziert die teuren Krippenplätze.
Und jedesmal wenn eines der Kinder krank wird, gibts Zusatzstress, da die ganze Planung wieder über den Haufen geworfen ist, was zusätzlich die Höhe ihres Lohnes drücken wird.
Deine Ex profitiert nicht, sondern sie zahlt happig drauf finanziell wie auch zeitlich gerechnet mit dem 24h Kinder-Allein-Pikett sowie der unbezahlten Kinderbetreuung: wenn sie abends vom Schaffen müde nach Hause kommt, wartet der Haushalt, wollen die Kinder Aufmerksamkeit, usw.
Kinderbetreuung wie auch Haushalt sind übrigens genauso Arbeiten wie Erwerbstätigkeit! Nur weil du schreibst, dass deine Freundin nach der Geburt nicht arbeite - sie wird es sehr wohl tun, mit oder ohne Einkommen!
Zwei erwachsene Personen können sich in den meisten Bereichen gegenseitig entlasten, eine erwachsene Person kann sich nicht durch zwei Kinder entlasten lassen...
Viel Erfolg und schau dabei nicht nur deine Situation an sondern auch die deiner Ex, aus ihrer Position.
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Zweirad, das tönt etwas happig wie du hier schreibst, das tönt so wie Weber1970 nie mehr Kinder zeugen darf. Was sagst du dann wenn die Ex noch ein Baby macht ?
Ein weiteres Kind ist ein Grund um die Lage neu zu berechnen.
Dies aber erst wenn es auf der Welt ist. Alle Kinder müssen gleich behandelt werden.
Je nach Berechnung kannst du mit einer Verminderung der Alimenten rechnen.
Die Frauenalimenten sind normalweise begrenzt und oft auch gestuft.
Ich verstehe euch Weber1970, ich habe Stiefkinder unterdessen erwachsen und nur noch 1 Kind in Erstausbildung, hätte ich ein Kind bekommen, so hätten wir auch die Alimenten anpassen lassen.
Die Ex kann zudem immer mehr arbeiten. Man muss die Kinder halt auch zur Selbstständigkeit und Helfen erziehen, so wie früher. Heute werden die Kinder doch verhätschelt und es wird ihnen mehr abgenommen wie nötig. Den Kindern geht es materiell gesehen oft besser wie den Eltern. So langsam sollten wir doch zur Normalität zurückkehren und den Kindern nicht jeden Wunsch ermöglichen.
Dir alles Gute Weber1970
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@tarzan
Es liegt Weber1970 offen, weitere Kinder zu zeugen, seine neue Frau wird ihren Teil zum Leben sowie einen Anteil an die Lebenskosten der gemeinsamen Kinder jedoch selbst verdienen müssen.
Wenn seine Ex noch ein Kind hat, dann wird der Vater des neuen Kindes seinen Beitrag ans Kind leisten. Und wenn der dieselben Verpflichtungen hat, wie Weber1970, dann wird die EX halt mehr Geld verdienen müssen.
Weisst du, ich hab auch einen Ex, der sich um die Alimente fürs gemeinsame Kind drücken will, mit der Argumentation, er habe nun noch ein Kind, eine Frau ohne Erwerbsarbeit, die fürs Kind schaut, und auch bei der Schwiegermutter, die er durchfüttert, hat er das Gefühl, er könne das von den Alimenten abziehen und deshalb seien die 400.-, die er monatlich bezahle, ausreichend. Nun ging er vors Gericht, weil ich den Betrag forderte, den ich zugute hab für das Kind gemäss Scheidungsurteil und der etwas die Hälfte der Lebenskosten des Kindes ausmacht.
Der Ex verdient deutlich mehr als Weber1970.
Ich habe zum Glück meinen eigenen Lohn, mit dem ich über die Runden komme - da fliesst also kein Geld.
Meine Anwältin hat mich diesbezüglich aufgeklärt und mir das von wegen Verpflichtung der neuen Frau, ihr eigenes Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen.
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@tarzan
Besten Dank für Deine lieben Worte! Sie waren wirklich ein Aufsteller!
zweirad
Nun mal zu Dir…
Aus Deinen Äusserungen merkt man, dass Du sehr verbittert sein musst. Du schmeisst, wie viele andere Frauen die Männer in einen Topf!
Deinen Aussagen kann ich entnehmen, dass Du genau (auch als betroffene) die Einstellung hast, dass im Grunde genommen die Männer jeweils die „Bösen“ sind und die Frauen, die „Armen“ und Hinterbliebenen (evtl. mit Kind) sind…
Ich werde Dir mal ein wenig Licht ins Dunkel bringen…
Seit über einem Jahr bin ich nun von der Familie getrennt (offiziell)…
Ich habe von unserer gemeinsamen Wohnung nichts bekommen, auch nicht für meine neue Wohnung! Meine Frau (klar die Kinder profitieren auch davon) hat viel meiner Gegenstände & Hausrat! Der Richter meinte:“ Eine Trennungsvereinbarung sei keine güterrechtliche Auseinandersetzung!“
Ich hatte weder Tisch, Stühle, Schrank, Bett etc. Obschon meine Frau 3 Tische besitzt! Nur so als rudimentäres Beispiel!
Ich bezahle pro Kind CHF 750.00 (gemäss ZH Gericht) macht CHF 1500.- obschon ich, wenn ich nach der 27% Regel gehe „nur“ CHF 1300.00 für meine Kids bezahlen sollte.
Doch ich mache dies gerne, schliesslich ist es ja Geld für meine Kids! Hinzu kommen noch CHF 460.00 Kinderzulagen…
Gerne würde ich die Kinder „zusätzlich“ sehen, als nur die obligaten 2 Wochenenden pro Monat, da ich der Meinung bin, dass es für die Kinder besser wäre, auch ihren Vater mehr zu sehen, doch sie blockt ab! Zudem ich ja auch meine Noch-Frau sei es finanziell oder zeitlich entlasten würde!
Gut sie hat keinen neuen Partner, vielleicht bin ich dann gut genug, um die Kids mir zu geben, wenn sie auch Zeit mit dem allfälligen neuen Partner verbringen möchte!
Doch deine Äusserung:…. Weisst du, ich hab auch einen Ex, der sich um die Alimente fürs gemeinsame Kind drücken will,…
Nun, Zweirad, vielleicht hast Du Deine Wortwahl nur unglücklich gewählt…
Aber hast Du echt das Gefühl, dass ich nur ein Kind in die Welt setzen will, welches mir Zeit und Geld rauben könnte um meiner Frau weniger Unterhalt zahlen zu müssen?
Wenn ich „so einer“ sein sollte, dann wäre dies ja irrational, denn schliesslich habe ich ja meine Familie nur im Stich gelassen um wieder Zeit für mich zu haben, grins..
Klar, stimmt dies nicht… Aber viele „Frauen“ denken so, der Mann mach sich ein glückliches Leben und sie ist es die alleine & verlassen da steht…
Doch zu gabst mir mal den Tipp: ….Viel Erfolg und schau dabei nicht nur deine Situation an sondern auch die deiner Ex, aus ihrer Position….
Da kann ich nur sagen, dass man als Frau auch mal die Position des Vater betrachten sollte, schliesslich fehlen mir die Kinder auch 12 Tage, bis ich sie wieder für 48h exkl. Schlafen der Kinder haben/sehen kann!
Grüessli
Weber