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Wussten Sie schon?
Kalkablagerungen im Warmwasserboiler erhöhen den Stromverbrauch für die Warmwasserbereitung
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- Oktober 2013
- Zuletzt aktualisiert : Februar 2017
In den meisten Gebäuden wird das warme Wasser, das aus dem Wasserhahn strömt (das sogenannte Brauchwarmwasser), in einem Behälter aus Metall produziert, der gleichzeitig zum Erwärmen und Warmhalten von Wasser dient. Die verschiedenen Bezeichnungen wie "Brauchwassererwärmer", "Warmwasserbereiter" sowie "Warmwasserspeicher" weisen auf seine zwei Funktionen hin – meist nennt man das Gerät aber ganz einfach "Warmwasserboiler" oder kurz "Boiler".
Boiler gibt es in vielen verschiedenen Grössen: vom kleinen elektrischen Wandboiler mit einem Inhalt von fünfzehn Litern für den individuellen Kleinbedarf bis zum mehrere tausend Liter fassenden kollektiven Wasserspeicher, der an die Heizung eines grossen Mehrfamilienhauses gekoppelt ist.
Je nach Gebäude kann der Warmwasserboiler im gleichen Raum wie die Heizung untergebracht sein. Ist das Gebäude mit einer thermischen Solaranlage ausgerüstet, die gleichzeitig zur Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung dient, kann der Boiler aber beipielsweise auch in einem grossen Wasserspeicher eingelassen sein (ähnlich dem Prinzip der Matroschka-Puppen).
Unabhängig von ihrer Grösse und ihrer Funktionsweise haben alle Boiler ein und denselben Mineralstoff zum "Feind": Kalk. Kalkablagerungen entstehen, weil die im kalten Wasser gelösten Mineralsalze (insbesondere Kalzium und Magnesium, die wir für unsere Gesundheit benötigen) auskristallisieren, wenn das Wasser erwärmt wird. Man nennt diesen Vorgang ausfällen.
Serpentine des Wasserboilers, vor und nach dem Entkalken. In diesem gewundenen Rohr zirkuliert Wasser, das mit einem Heizkessel, einer Solarinstallation oder einer Wärmepumpe erhitzt wird.
Elektrischer Heizstab, vor und nach dem Entkalken. Dieser elektrische Widerstand wird durch den Stromdurchfluss erwärmt.
Kalk isoliert die Heizstäbe
Jahr für Jahr schlägt sich der ausgefällte Kalk an den Wänden und auf dem Boden des Warmwasserboilers nieder. Diese Schichten können richtiggehende Kalkbrocken um die Heizstäbe bilden. Da Kalk ein schlechter Wärmeleiter ist, verlangsamt er die Wärmeabgabe der Heizelemente. Die Auswirkungen auf den Energieverbrauch fallen jedoch je nach Boiler unterschiedlich aus.
In einem an einen Heizkessel angeschlossen Boiler (Holz, Gas oder Heizöl) wird das Trinkwasser mit einer Serpentine erwärmt; das ist ein mehrfach gewundenes Rohr im Innern des Boilers, in welchem Wasser in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert. Die Energieeffizienz des Boilers sinkt mit zunehmender Verkalkung der Serpentine: 1 mm Kalk auf dem Wasserrohr verursacht einen Mehrverbrauch von Strom von ungefähr 8%, und 10 mm Kalk erhöhen den Verbrauch um ca. 50%. In einem Wärmepumpenboiler verursacht der festgesetzte Kalk sogar noch einen viel höheren Energieverbrauch.
In einem Elektroboiler hingegen wirkt sich der Kalk weniger stark auf den Energieverbrauch aus. Da die Kalkschicht die Wärmeabgabe verlangsamt, erwärmt sich der elektrische Widerstand stärker, was seine Leitfähigkeit reduziert wie auch den elektrischen Strom, der durch ihn hindurchfliesst: Der Boiler benötigt zwar mehr Zeit um das Wasser zu erwärmen, aber er braucht dafür nicht sehr viel mehr Strom. Allerdings können der Kalk und die Hitze den Widerstand beschädigen.
Je härter das Wasser und je stärker es erhitzt wird, umso öfter sollte der Boiler entkalkt werden
Damit der Warmwasserboiler nicht unnötig Energie verschwendet, aber auch um seine Lebensdauer zu verlängern, wird empfohlen, ihn in regelmässigen Abständen zu entkalken. Der Spezialist, der die Entkalkung entweder manuell oder mit Hilfe von Säure durchführt, wird im gleichen Arbeitsgang auch die Anode kontrollieren (oder auswechseln), die bei einigen Boilern als Korrosionsschutz eingebaut ist. Das Entkalken eines kleinen Wohnungsboilers kostet um die CHF 250.- (nicht miteingerechnet sind die Teile, die ausgewechselt werden müssen: Dichtung, Anode, etc. Je grösser und komplexer der Boiler ist, umso mehr kostet das Entkalken.
Ist der Boiler in der Wohnung installiert, so gehört es in der Regel zu den Pflichten des Mieters, dafür zu sorgen, dass er entkalkt wird, und es ist im Allgemeinen auch der Mieter, der die Kosten dafür trägt. Handelt es sich um einen Boiler für das ganze Miethaus, so sind die Kosten für das Entkalken anteilsmässig in der Heizkostenabrechnung enthalten.
Wie oft ein Boiler entkalkt werden sollte, hängt zum einen von der Menge des warmen Wassers ab, die verwendet wird, und zum anderen von zwei weiteren Eigenschaften des Wassers:
- Die Wasserhärte : Mit dieser Masseinheit wird die Menge der im Wasser gelösten Mineralsalze angegeben. "Weiches" Wasser enthält wenig Mineralstoffe und verursacht wenig Kalkablagerungen; "hartes" oder "kalkreiches" Wasser ist stark mineralisiert und begünstigt vermehrte Kalkablagerungen. Bleibt am Boden des Kochtopfes jedes Mal nach dem Wasserkochen eine weisse Schicht zurück, so handelt es sich sicher um hartes Wasser, und man tut gut daran, den Boiler wirklich alle vier Jahre wenn nicht öfter zu entkalken.
In der Schweiz hat jede Trinkwasserversorgung die Pflicht, die Wasserbezüger – wenigstens einmal pro Jahr – über die Wasserqualität zu informieren (gemäss der Verordnung des Eidgenössischen Departements des Inneren über Trink-, Quell- und Mineralwasser). Die Wasserhärte wird meistens in französischen Härtegraden (°f oder °fH) angegeben: zwischen 0 und 13°f ist das Wasser weich; zwischen 14 und 25°f ist es mittelhart und bei Härtegraden über 25°f handelt es sich um hartes Wasser.
- Die Temperatur : Je stärker das Wasser erwärmt wird, umso mehr neigen die Mineralsalze zum Auskristallisieren, was sich als Kalkablagerungen niederschlägt. Bei hartem Wasser (26,5°f) bildet sich zweimal weniger Kalk, wenn es nur auf 55°C statt auf 65°C erhitzt wird (und sogar dreimal weniger Kalk, wenn es nur auf 55°C statt auf 75°C erhitzt wird). Stellt man die Wasserwärme des Boilers zwischen 55°C und 60°C ein, spart man nicht nur Strom, sondern reduziert auch die Entkalkungsintervalle auf ein vernüftiges Mass.
Besitzt der Warmwasserboiler keine Temperaturanzeige und auch keine Sonde, mittels derer die Temperatur auf der Anzeigetafel der Heizungssteuerung angezeigt wird, kann man die Wassertemperatur am Ausgang des Wasserhahns überprüfen (idealerweise liegt sie zwischen 50 und 55°C). Für Warmwasser aus dem Boiler wird normalerweise eine Mindesttemperatur von 55°C empfohlen: dabei handelt es sich um eine Temperatur-Sicherheitsmarge, denn bei dieser Temperatur können sich keine Krankheitserreger im Wasser entwickeln (gilt besonders für Legionellen). Sicherheitshalber sind moderne Heizungsanlagen in der Regel aber so programmiert, dass sie regelmässig – aber nur für kurze Zeit – die Temperatur des Boilers auf über 60°C anheben, um die Bakterien abzutöten.
Solarboiler
In einem an Sonnenkollektoren angeschlossenen Warmwasserboiler kann die Wassertemperatur bis auf über 85°C steigen, was natürlich die Kalkbildung begünstigt. Zum Glück bleibt der Kalk im Allgemeinen nicht auf der "Serpentine" haften (ein spiralförmiges Metallrohr, über welches die Solarwärme an das Trinkwasser abgegeben wird): da sich die Serpentine bei Temperaturunterschieden stark zusammenzieht bzw. entspannt, wird der auf ihr aufliegende Kalk weggesprengt. Die Kalkstückchen setzen sich schliesslich am Boden des Boilers ab.
Im Gegensatz zu einem Warmwasserboiler muss ein Grossspeicher (der zur Beheizung eines ganzen Gebäudes dient) nicht regelmässig entkalkt werden, da hier das Wasser in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert.
Je kleiner die Portionen, desto mehr Abfall
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- August 2013
- Zuletzt aktualisiert : Oktober 2014
Bei den Haushaltsabfällen spielt ein Gesetz der Geometrie eine bedeutende Rolle, egal ob es sich um eine Konservenbüchse mit Erbsen, eine Getränkeflasche, ein Tetra Pak mit Fruchtsaft oder eine Schachtel Cornflakes handelt:
- Je kleiner das Produkt, desto mehr Verpackung wird im Verhältnis zum Inhalt benötigt.
Man sich leicht selber davon überzeugen, indem man zwei Tetra Pak Orangensaft von je einem halben Liter aufeinanderlegt, um einen Liter nachzubilden: die beiden Flächen der Verpackung, die sich berühren, fallen bei der Verpackung von einem Liter nicht an (vergleiche Schema).
Gewicht und Bedeutung der Verpackung
Für einen Vergleich kann man auch eine Küchenwaage benutzen, indem man Produkte derselben Marke mit unterschiedlichen Inhaltsgrössen wiegt. Man stellt fest, dass je kleiner das Volumen der Getränkeflasche ist, umso mehr Verpackungsmaterial im Verhältnis zum Inhalt benötigt wird. Unter Berücksichtigung aller Unterschiede verursacht deshalb eine kleine PET-Getränkeflasche von 0,33 Liter zweimal mehr Plastikabfall als eine grosse PET-Getränkeflasche von 1,5 Liter. Der Unterschied zwischen einem normal grossen Konfitürenglas und den Einzelportionen in Miniaturgläschen ist aber noch viel grösser: Die mit Konfitüre aus solchen Kleinstgläschen bestrichene Brotschnitte verursacht dreimal so viel Abfall an Glas (das Töpfchen), Blech (der Deckel) und Papier (die Etikette) wie ein Konfibrot mit Konfitüre aus einem grossen Topf. Und schliesslich, um beim Frühstück zu bleiben, erzeugt die Schale Cornflakes aus dem Ein-Portionen-Karton (20 g) gar das Vierfache an Abfall (Karton und Plastik) wie eine Schale Cornflakes aus einem grossen Karton (500 g).
Kleiner Haushalt, kleine Portionen
Familienpackungen sind auf den Inhalt bezogen billiger, da sie nicht nur weniger Verpackungsmaterial als kleine Einzelportionen benötigen, sondern auch weniger Aufwand für den Warenumschlag (z.B. Transport und Auffüllen der Verkaufsregale) sowie geringere Kosten in der Buchhaltung und im Verkauf verursachen. In der Schweiz und den sie angrenzenden Ländern werden aber immer mehr Waren in Form von Kleinportionen gekauft.
Dieses Phänomen erklärt sich dadurch, dass die Grösse der Haushalte stärker abnimmt, als die Bevölkerung wächst. Mit anderen Worten: Immer weniger Personen leben zusammen unter einem Dach. Während 1970 die Ein- oder Zwei-Personen-Haushalte noch 40% der Gesamthaushalte ausmachten, sind es heute fast 70% – und mehr als ein Drittel der Wohnungen werden nur von einer Person bewohnt.
Mehr Recycling, aber auch mehr Abfälle
Dass die Menge der Siedlungsabfälle nach wie vor zunimmt (689 kg pro Einwohner im Jahr 2011) lässt sich nur teilweise durch die kleiner werdenden Haushaltsgrössen erklären. Der Zuwachs an Abfällen entsteht auch dadurch, dass heutzutage immer mehr verpackte Produkte konsumiert werden, besonders vorgekochte Gerichte. Erfreulicherweise wird das ständig wachsende Abfallvolumen etwas nivelliert, denn immer mehr Menschen in unserem Land recyclieren ihre Haushaltsabfälle immer sorgfältiger und entsorgen sie getrennt in den dafür vorgesehenen verschiedenen Containern und Sammelbehältern: Altglas, Altpapier und Karton, PET-Flaschen, Aluminium und Weissblech, Batterien und Akkus, Textilien etc. Gesamtschweizerisch betrachtet werden heute rund 50% der Siedlungsabfälle sortiert und zur Wertschöpfung in Recyclingprozesse überführt.
Abfallrecycling ist notwendig, das ist unbestritten. Um die Ressourcen und das Klima unserer Erde zu schonen, sollte aber auch viel weniger Abfall produziert werden. Hier deshalb einige Hinweise, wie dies im Bereich der Lebensmittel gelingen kann :
- Lieber Grosspackungen wählen als Kleinstportionen, sofern man nicht riskiert, diese Lebensmittel wegwerfen zu müssen, weil die Haltbarkeit überschritten wird!
- Keine übermässig verpackten Produkte kaufen.
- Früchte und Gemüse lieber offen kaufen als solche, die in Plastikschalen angeboten werden.
- Produkte bevorzugen, die nachgefüllt werden können (Kaffee, Kakao…)
- Praktische Verpackungsdosen aufbewahren, denn sie können als Vorratsdosen wieder aufgefüllt werden oder andersweitig nützlich sein.
- Zum Einkaufen eine Tragtasche oder einen Einkaufswagen (Shopping Trolley) benutzen, so braucht man wenig bis keine wegwerfbaren Plastikbeutel im Laden. Es gibt sehr leichte und trotzdem solide Einkaufstaschen, die zusammengefaltet weniger Platz benötigen als ein Brillenetui.
- Lieber Leitungswasser trinken als Mineralwasser aus Getränkeflaschen. Sollte es nach Chlor riechen, einfach vor dem Servieren eine Stunde lang in einer Glasflache in den Kühlschrank (oder in einer Karaffe auf den Tisch) stellen.
- Waren bevorzugen, deren Verpackung aus Recycling-Material hergestellt ist oder tatsächlich rezyklierbar ist.
Achtung: Dieses kleine Logo (Der grüne Punkt) bedeutet nicht, dass die Verpackung rezyklierbar ist, und auch nicht dass sie recycelt wird, sondern dass der Hersteller eine Gebühr für die Abfälle entrichtet hat.
Einfach Sprühöffnungen säubern – und die Geschirrspülmaschine kann zu ihrer gewohnten Leistung zurückfinden
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- April 2013
- Zuletzt aktualisiert : Januar 2015
Ein paar wenige, einfache Handgriffe können einer Geschirrspülmaschine, die nicht mehr gut spült, ihre ursprüngliche Waschkraft zurückgeben: reinigen Sie die verstopften Sprühöffnungen der "Sprüharme" gründlich, damit sich diese wieder frei drehen und das Spülwasser über dem zu spülenden Geschirr und den Küchenutensilien versprühen können. Denn es passiert in der Tat ziemlich oft, dass von den Öffnungen für den Wasseraustritt entlang eines Sprüharms eine oder mehrere der Düsen mit Flusen von abgelösten Papierfitzelchen, Gemüsefasern, Fruchtkernen oder Fischgräten verstopft sind. Mit dem Ergebnis, dass der Sprüharm nicht nur das Geschirr nicht mehr an allen Stellen absprühen kann, sondern sich auch viel weniger kraftvoll dreht.
In einer Geschirrspülmaschine gibt es keine mechanische Vorrichtung, welche die Sprüharme rotieren lässt: wie bei einem Wassersprinkler für den Garten wird das Wasser unter einem präzisen Winkel mit Druck ausgestossen: so entsteht die Rotationskraft. Die an den äusseren Enden des Sprüharms gelegenen Öffnungen sind schräg angeordnet, um den Strahlantrieb zu unterstützen. Leider sind sie es auch, die am häufigsten verschmutzt sind, was die Rotationskraft verringert.
Das Wasser bewegt sich in einem geschlossenem Kreislauf
Während des Waschgangs wie auch während des Vorwaschens oder dem Spülen verbleibt sich das Wasser in einem geschlossenen Kreislauf: hat es den im Boden der Maschine eingelassenen Filter passiert, wird es mit einer Pumpe in die Sprüharme gepumpt, bevor es dann wieder zum Filter zurückfliesst. Ist der Filter mit Speiseresten verschmutzt, beeinträchtigt dies auch den Wasserkreislauf und der Geschirrspüler verliert an Leistung. Damit die Maschine immer gut funktioniert, müssen deshalb die Öffnungen der Sprüharme sowie der Filter regelmässig gereinigt werden.
Gebrauchsanleitung zum Reinigen der Sprüharme einer Geschirrspülmaschine
- Schauen Sie in Ihrem Geschirrspüler nach, wo die Sprüharme sind; in der Regel sind es 2 oder 3. Manche sind an der Maschine selbst angebracht, andere sind Bestandteile der Geschirrkörbe (im Allgemeinen muss man diese herausziehen). Besitzt Ihr Geschirrspüler ganz zuoberst eine Besteckschublade, ist meist ein kleiner Drehsprüharm oben an der Decke der Maschine befestigt.
- Demontieren Sie einen Sprüharm aus der Maschine, aber merken Sie sich Ihre Vorgehensweise, damit Sie ihn später wieder richtig einsetzen können. Manchmal muss man ziehen, manchmal einen Ring oder eine Schraube drehen, manchmal muss man den Sprüharm nach oben drücken und nach Links drehen (normale Aufdrehrichtung)... Wenn Sie nicht herausfinden, wie Sie die Sprüharme entfernen können, schauen Sie in der Gebrauchsanleitung nach: dieser Arbeitsvorgang ist Teil des gebräuchlichen Unterhalts aller Geschirrspülmaschinen. Haben Sie keine Gebrauchsanleitung, schauen Sie im Internet auf der Website des Herstellers nach: oft kann man die Gebrauchsanleitungen im pdf-Format herunterladen. Die Kennzeichnung des Maschinenmodells kann man meist der Etikette am Türrahmen entnehmen.
- Überprüfen Sie die Sprühöffnungen und reinigen Sie diejenigen, die verstopft sind mit einem Zahnstocher (Achtung, damit er nicht in der Düse abbricht), einem Spiess für Cornichons, einer aufgebogenen Büroklammer... ohne die Düsenöffnung zu beschädigen oder zu vergrössern.
- Zur Kontrolle, ob alle Sprühöffnungen nach der Reinigung frei gelegt sind und um die Rückstände zu entfernen, halten Sie den Sprüharm unter den Wasserhahn und lassen Sie das Wasser in Richtung seiner Mitte fliessen, dahin wo das Wasser von der Maschine in den Sprüharm gepumpt wird: sind die Düsen schön freigelegt, sprudelt das Wasser aus dem grossen Loch hervor.
- Setzen Sie den Sprüharm wieder in die Maschine ein und vergewissern Sie sich, dass er frei dreht.
- ermeiden Sie es in Zukunft, dass Papier in den Geschirrspüler gelangt: keine Konfituren- und Konservengläser mit Etiketten, neue Küchenutensilien mit Preisetiketten oder kleine Reste von Papierservietten...
Verstopfte Sprüharme brauchen mehr Strom und verleiten zum Überdosieren der Spülmittel
Wenn ein Geschirrspüler das Geschirr nicht mehr gut reinigt, weil sein Filter verschmutzt und die Düsen der Sprüharme verstopft sind, versucht man die schlechte Leistung dadurch zu kompensieren, indem man mehr Spülmittel benutzt, ein länger dauerndes Programm mit höheren Temperaturen wählt – oder sogar das Geschirr unter fliessendem Heisswasser (!) vorwäscht, bevor man es in Geschirrkörbe der Maschine einfüllt (was bei einer gut funktionierenden Geschirrspülmaschine überflüssig ist). Wenn das Geschirr nach der Reinigung der Sprühöffnungen sauber gewaschen wird, wählen Sie ein weniger intensives Programm und reduzieren Sie das Spülmittel. Ist das Spülresultat immer noch gut, können Sie die Pulvermenge weiter reduzieren, so lange, bis Sie die kleinstmögliche Dosierung gefunden haben. Nebenbei bemerkt: die Menge des Geschirrspülmittels lässt sich mit Pulver leichter verringern als mit Tabs. Um die Gewässer zu schützen, wählen Sie am besten ein Geschirrspülmittel ohne Phosphate, das mit einem Ökolabel ausgezeichnet ist.
Klarspüler : nicht unbedingt notwendig
Wussten Sie, dass der Klarspüler für den Betrieb der Geschirrspülmaschine nicht notwendig ist? Wenn man ein paar Kalkflecken auf den Gläsern nicht scheut, ist es besser darauf zu verzichten, so gelangen weniger Schadstoffe in unsere Gewässer. Weitere nützliche Ratschläge sowie ein Merkblatt (zum Aufhängen am Kühlschrank) finden Sie auf dieser Seite: