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Wie ist es zur Eingliederung gekommen? Arbeitnehmer Herr H.
Herr H. hat keinen Lehrabschluss, er hat stets Hilfsarbeiten erledigt und war dabei motiviert. Sein Unfall vor mehreren Jahren – ein komplizierter Armbruch - hat ihn aus dem Arbeitsprozess geworfen. Als er die Verletzung gut ausgeheilt und behandelt hatte, ist Herr H. davon ausgegangen, dass er wieder vollumfänglich arbeitsfähig sein würde. Die Stelle in der Logistik bei Coop war zu schwer für ihn, jedoch hat sich die Arbeitsunfähigkeit durch Entzündungen am ursprünglichen Bruch erst nach einem Jahr eingestellt. Da sich Herr H. der Tatsache bewusst gewesen ist, dass er aufgrund seines kleinen Bildungsrucksacks und seines Alters Schwierigkeiten haben würde einen neuen Arbeitgeber zu finden, war er sehr engagiert, sämtliche Einsatzmöglichkeiten bei Coop auszuprobieren und einen längeren Arbeitsweg in Kauf zu nehmen. Herr H. litt unter Schuldgefühlen, da er befürchtete, dass Coop meinen könnte, er hätte seinen Unfall bei der Einstellung absichtlich nicht erwähnt. Das schlechte Gewissen konnte beim Sozialdienst gemeinsam mit seiner Partnerin besprochen werden und ist durch seine Offenheit, neue Lösungen auszuprobieren erst verringert und mit der Zeit gänzlich beseitigt werden.