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Richard Köppel (PwC) stellt in einem Beitrag die Zukunftsfähigkeit langfristig geltender Umwandlungssätze in Frage und plädiert für ein dynamisches Rentenmodell, wie es die PwC und andere Kassen bereits eingeführt haben. Er stellt fest:
Die Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass die Festlegung eines langfristigen Umwandlungssatzes für alle zukünftigen Rentengenerationen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht möglich sein wird. Ein dynamisches Rentenmodell (fixe Basisrente, basierend auf einem konservativen Zinsversprechen, zuzüglich einer Bonusrente, abhängig von der erzielten Performance und der finanziellen Lage der Kasse) schafft dem Interessenskonflikt zwischen den Generationen Abhilfe, indem die gesprochenen Rentenleistungen stetig dem aktuellen Marktumfeld (je nach Ausgestaltung in grösseren oder kleineren Schritten) nach oben oder unten angepasst werden. Konkret bietet das Modell einer dynamischen Rente folgende Vorteile:
- Schutz gegen zunehmende Umverteilung bei Verschlechterung des aktuellen Marktumfeldes;
- Verbesserung der Risikofähigkeit der Kasse und somit Erhöhung der Chancen für bessere Anlageerträge und somit höhere Zinsen für die aktiven Versicherten;
- Erhöhung der Chancen für eine Verbesserung von laufenden Rentenzahlungen;
- Entlastung der Solidaritäten zwischen den Generationen.
Solche Modelle werden in der Praxis seit Jahren erfolgreich praktiziert. Dabei haben die Erfahrungen in den letzten Jahren gezeigt, dass sich die erwähnten Vorteile mit zunehmender Dauer des Modells nachhaltig durchsetzen.