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Mit ihrer Hauptrolle der Pocahontas im Film «The New World» an der Seite von Superstar Colin Farrell wurde Q'orianka Kilcher (32) auf einen Schlag berühmt. Die Tochter einer Schweizerin und eines peruanischen Quechua-Huachipaeri-Indianers war fortan in vielen Hollywood-Produktionen zu sehen und wurde 2018 sogar in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen. Als Mitglied der Academy bestimmt sie mit, wer einen heissbegehrten Oscar bekommt.
Doch nun legt sich ein Schatten über die Karriere von Q'orianka Kilcher. Sie muss sich nämlich vor einem US-Gericht verantworten, weil sie zu Unrecht Geld von der Invalidenversicherung bezogen haben soll. Wie das Magazin «Vanity Fair» berichtet, geht es um einen Betrag von rund 95'000 Franken, welchen Q'orianka beantragte, weil sie sich 2019 bei Dreharbeiten am Nacken verletzte und sich daraufhin arbeitsunfähig schreiben liess. Trotzdem ging die Schauspielerin weiterhin ihrem Beruf nach und arbeitete 2020 am Set der Serie «Yellowstone».
Q'orianka Kilcher kam bereits in der Vergangenheit immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Vor allem ihr Einsatz als Umweltaktivistin bringt ihr regelmässig Ärger ein. Für Greenpeace kettete sie sich vor zehn Jahren an die Ankerkette eines Frachters, zwei Jahre zuvor an den Zaun vom Weissen Haus – für diese Aktion wurde sie sogar verhaftet.
Im aktuellen Fall der angeblich missbräuchlich bezogenen IV-Gelder plädiert Q'orianka Kilcher auf unschuldig. Trotzdem wird sie sich am 7. August 2022 vor einem kalifornischen Gericht verantworten müssen.