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Die heutige Insel ist in Wirklichkeit ein Geländevorsprung in einer Flussschleife der Saane. 1947 wurde der Fluss gestaut, wobei die Reste der kleinen Burgstadt im See versanken.
Urkundlich wird die Burg am Ende des 12.Jh. fassbar. Sie war Sitz verschiedener Mitglieder der Familie Pont. 1231 wird das Städtchen in einer Urkunde erwähnt, als Konrad von Maggenberg als Schirmherr von Pont-en-Ogoz anerkannt wurde. 1250 kam die Stadt in den Besitz der Grafen von Savoyen, welche Pont-en-Ogoz von ihren Dienstleuten verwalten liessen. Ende des 15.Jh. erwarb die Stadt Freiburg die Herrschaft.
Die Stadt genoss keine grosse Bedeutung, da sie sich abseits der Verkehrsroute Freiburg - Bulle befand. Das Zinsbuch des 14.Jh. verzeichnete eine stetige Abnahme der Zinspflichtigen. Ein Grund dafür war die Pestepidemie von 1349/50, als die Zahl der Bewohner von 60 auf 40 zurück ging.
1379 verzeichnete die Ortschaft nur noch 30 Bewohner. 1617 war Pont-en-Ogoz verlassen und wurde als Steinbruch genutzt. Seither blieben Burg und Stadt eine Ruine, welche 1947 bei der Stauung der Saane zum Teil überflutet wurde.