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Klimaschutzprojekte, die wir unterstützen
Mit Ihrem Beitrag* zum CO₂-Ausgleich und unserem zusätzlichen eigenen Beitrag unterstützen wir internationale Klimaschutzprojekte, bei denen Wälder geschützt und Bäume gepflanzt werden, um CO₂ aus der Atmosphäre zu binden. Unsere Projekte in Nord-, Mittel-, Südamerika, Afrika und Asien entsprechen dem Verified Carbon Standard (VCS), dem derzeit weltweit am häufigsten verwendeten Standard für CO₂-Vergütungsprojekte.
Cordillera Azul (Peru)
Zwischen den peruanischen Anden und dem Amazonasbecken liegt der Nationalpark Cordillera Azul. Mit seinen beeindruckenden Bergketten, den blauen Lagunen und den vielen Tier- und Pflanzenarten trägt dieses Gebiet nicht umsonst den Namen „Juwel des peruanischen Amazonas“ und schützt das in ihm gelegene Ecosphere+-Naturschutzprojekt Cordillera Azul. Das Projekt unterstützt ein reichhaltiges Ökosystem mit einheimischer Biodiversität und Wälder mit einer grossen Menge an gebundenem Kohlenstoff.
Schutz für den Regenwald
Rund 1,6 Mio. Hektar bedrohter Regenwald konnten im Gebiet von Cordillera Azul bereits bewahrt werden. Zudem wurden durch das Projekt bisher 24 nachhaltige Unternehmen und damit über 700 Arbeitsplätze für die Menschen vor Ort unterstützt und sechs Dörfer haben besseren Zugang zu Bildung erhalten*.
Unabhängig zertifiziert
Wie alle Projekte aus dem Shell Portfolio wurde auch Cordillera Azul nach strengen Kriterien ausgewählt. Unsere Projekte in Nord-, Mittel-, Südamerika, Afrika und Asien entsprechen zudem den anerkannten Standards und Verifizierungsverfahren zur CO2-Kompensation, geprüft durch unabhängige Institutionen.
Mehrfach nachhaltig
Eine multikulturelle Bevölkerung von mehr als 250.000 Menschen, die in 400 Gemeinden organisiert sind, lebt in der Pufferzone um die Parkgrenzen. Cordillera Azul trägt neben dem CO2-Ausgleich auch an weiteren Stellen zum Umweltschutz bei, indem Lebensbedingungen für die Menschen vor Ort verbessert werden und nachhaltiges Wirtschaften mit der Unterstützung der lokalen Regierung gefördert wird*.
Katingan-Projekt (Indonesien)
Das Katingan-Projekt schützt Torfgebiete auf der Insel Borneo und verhindert damit die Abholzung von Wäldern, die zur Entwässerung des darunter liegenden Torfs führen würden. Das Gebiet ist auch die Heimat mehrerer stark gefährdeter Arten, darunter bis zu zehn Prozent der überlebenden Borneo-Orang-Utans, der südlichen Borneogibbons und der Rüsselaffen.
Ein besonderer Kohlenstoffspeicher
149.800 Hektar Torfmoorwald und lebenswichtige Lebensräume für fünf stark gefährdete Arten werden durch das Katingan-Projekt vor Trockenlegung geschützt. Über 500 Personen sind direkt im Projekt beschäftigt.
Wichtig für unser Klima
Durch die grosse Menge an gespeichertem Kohlenstoff haben die Torfmoorwälder des Katingan-Projekts eine besonders grosse Bedeutung für das Klima weltweit.
Diese Wälder zu schützen ist damit ein wichtiger Beitrag zum globalen Klimaschutz. Als Anerkennung hat das REDD+ (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation)-Projekt in Katingan die CCB (Climate, Community and Biodiversity)-„Triple Gold"-Verifizierung für Klima, Gemeinschaft und Biodiversität erhalten.
Schützen und bewahren
Die tropischen Torfmoore auf Borneo sind normalerweise mit unberührtem Regenwald bedeckt. Doch die wirtschaftliche Entwicklung hat zu einer intensiven Abholzung geführt – viel Regenwald musste Ölpalmenplantagen weichen. Durch die Unterstützung des Katingan-Projekts kann ein ungebremstes Fortschreiten dieser Entwicklung verhindert werden.
Shell unterstützt das Schweizer Moor-Programm der Stiftung myclimate
Die Shell Switzerland AG unterstützt aktuell gemeinsam mit der Stiftung myclimate die Renaturierung von Schweizer Hochmooren. Rund 5700 m2 Hochmoor werden dank dieser Projektpartnerschaft am Standort Niremont im Kanton Freiburg wieder in den Ursprungszustand versetzt. Dieses Projekt ist ein reines Klimaschutzprojekt, bei dem keine Emissionsgutschriften für Ausgleichszwecke generiert werden.
Moore sind CO₂-Speicher
Beim Renaturierungsprojekt im Kanton Freiburg liegt der Fokus auf der Relevanz von Mooren für den Schutz des Erdklimas. Sie speichern enorme Mengen an CO2 – weltweit enthalten sie 30 Prozent des Bodenkohlenstoffs, obwohl sie nur 3 Prozent der Fläche ausmachen. Moore können deshalb viel CO2 in die Atmosphäre entlassen, wenn sie austrocknen.
Das Ziel: Renaturierung
Die Renaturierung in Form einer Wiedervernässung trägt dazu bei, dass das Moor wieder zum langfristigen Kohlenstoff-Speicher wird. Ein intaktes Hochmoor speichert nicht nur CO2 im Boden, sondern verbessert auch den Hochwasserschutz, die Wasserreinhaltung, das Mikroklima und das Landschaftsbild. Zur Umsetzung des Projekts werden regionale Unternehmen herangezogen, was der Wirtschaft in der Region zugutekommt.
Erhalt der Biodiversität
Das Projekt liefert nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern schützt auch speziell angepasste Arten der Flora und Fauna. Die Renaturierung der Moore trägt somit dazu bei, wichtige Lebensräume zu erhalten und auszubauen und die Biodiversität in der Schweiz zu schützen.
Shell unterstützt Renaturierung eines Schweizer Hochmoors
Titel: {Shell unterstützt Renaturierung eines Schweizer Hochmoors}
Dauer: {0:01:38}
Beschreibung:
{Die Shell Switzerland AG unterstützt aktuell gemeinsam mit der Stiftung myclimate die Renaturierung von Schweizer Hochmooren. Nach ihrem Besuch bei einem der Renaturierungsprojekte schildern Lorenz Burkart, Präsident des Verwaltungsrates der Shell (Switzerland) AG, und Julian Weber, Leiter des Tankstellengeschäfts in der Schweiz ihre Eindrücke im Interview.}
{Shell unterstützt Renaturierung eines Schweizer Hochmoors} Transkript
[Musik]
Der Film ist unterlegt mit einem sanften Soundtrack mit Klavier und Streichern, die Stimmung ist warm und positiv.
[Video]
Wir sehen einen Kameraflug über ein Hochmoor im Schwändital in der Schweiz, das in ein hügeliges, bewaldetes Gebiet eingebettet ist. Die Kamera zeigt das Hochmoor von oben. In Zwischenschnitten sind weitere Details zu sehen: Einzelne Nadelbäume, Hochmoor-Vegetation, ein Bach. Im Anschluss zeigt die Kamera, wie die Projektverantwortlichen mit der Stiftung myclimate die Besucher von Shell durch das Gebiet führen und ihnen einen Plan des Gebiets zeigen.
[Text Overlay]
Lorenz Burkhart, Country Chair Schweiz
[Video]
Im Closeup ist Lorenz Burkhart zu sehen, der auf der Hochmoor-Fläche steht und berichtet.
[Sprecher]
„Julian Weber und ich hatten einen wunderbaren Tag hier im Schwändital, und ich bin fasziniert von diesem Projekt, das ich bis anhin ja nur auf Papier kennengelernt hatte. Aber heute habe ich sehr viel mehr erfahren, was hier gemacht wurde.“
[Video]
Die Teilnehmer der Führung bewegen sich nun weiter durch das Hochmoor. Im Closeup sind Wanderschuhe zu sehen, die sich über einen Holzbalken bewegen, danach wieder Bilder aus der Vogelperspektive. Dann wechselt das Bild zu Gräsern am Boden. Im Closeup ist schließlich wieder Lorenz Burkhart zu sehen, der auf der Hochmoor-Fläche steht und berichtet. Während er spricht, zeigt der Film, wie Teilnehmer der Führung lange Holzstangen in den Boden stechen und die Beschaffenheit des Bodens untersuchen.
[Sprecher]
„Es wurde mir auch erklärt, wie das Hochmoor das CO2 speichern kann. Das ist wirklich ein Privileg, das zu sehen, zu erleben, und es hat mich tief beeindruckt.“
[Video]
Nun wechselt das Bild zu einem Closeup von Julian Weber, der auf der Hochmoor-Fläche steht und berichtet. Während Julian Weber spricht, zeigt der Film weitere Bilder des Hochmoor-Gebiets und der Teilnehmer der Führung: Das Hochmoor aus der Vogelperspektive, einzelne Wasserkanäle, Nadelbäume, Details von Moorgräsern und Bäumen und einen Teilnehmer der Führung, der mit einem Wanderstab in das sumpfige Gelände sticht.
[Sprecher]
„Wir haben von den Projektverantwortlichen gelernt, wie so ein Hochmoor-Projekt eigentlich funktioniert, also die Renaturierung, die Wiederbewässerung, also wie Holz und andere Materialien dazu genutzt werden sicherzustellen, dass dieses Hochmoor wieder mit Wasser befüllt wird, sodass es eben ja auch die natürlichen Aufgaben wahrnehmen kann.“
[Video]
Am Ende ist wieder Julian Weber im Closeup zu sehen, der in die Kamera spricht und über ein weiteres Projekt der Stiftung myclimate in Niremont spricht, das Shell unterstützt.
[Sprecher]
„Wir unterstützen ein Projekt in Niremont mit 5.700 m2 an Hochmoorfläche, sodass dieses Hochmoor langfristig und in der Zukunft wieder CO2 speichern kann und ich bin unheimlich stolz und dankbar dafür, Teil dieser Initiative sein zu dürfen.“
[Video]
Das Shell Logo in Form einer gelb-roten Muschel vor weißem Hintergrund erscheint.
[Text-Overlay]
GO WELL
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Für 1 Rappen pro Liter getanktem Shell Benzin- oder Dieselkraftstoff können Sie die CO2-Emissionen, die bei der Fahrt mit dem Auto durchschnittlich entstehen, ausgleichen.1
Shell arbeitet aktiv daran, den Übergang hin zu erneuerbaren Energien voranzutreiben und Emissionen zu reduzieren. Für derzeit unvermeidbare Emissionen bietet Shell den CO2-Ausgleich an.
* Alle Informationen aus den Materialien der Projektentwickler, Stand: Oktober 2019.