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Tiefdruckgebiete & Hochdruckgebiete – eine Definition
Der Luftdruck ist ein Mass für den atmosphärischen Druck, also den Druck, den die Luft infolge der Schwerkraft auf eine Fläche ausübt. Auf der Erdoberfläche schwankt der Luftdruck in Abhängigkeit von der Wetterlage zwischen 970 und 1030 Hektopascal (hPa). Als Normalwert gilt 1013,25 hPa.
Gebiete mit niedrigem Luftdruck werden als Tiefdruckgebiete (oder Tiefs) bezeichnet. Solche mit hohem Luftdruck entsprechend als Hochdruckgebiete (oder Hochs).
Da sowohl lokale, regionale wie auch globale Vorgänge einen grossen Einfluss auf den Luftdruck haben, ändert sich die Lage von Hochdruck- und Tiefdruckgebieten ständig. So entstehen immer unterschiedliche Wetterlagen und Windrichtungen. Grundsätzlich strömen die Luftmassen jedoch immer von Gebieten hohen Luftdrucks in Bereiche mit niedrigem Luftdruck: Ein Wind weht immer vom Hoch ins Tief.
Tiefdruckgebiete sind meist mit schlechtem Wetter verbunden. Dies kommt davon, dass in einem Tief die Luft nach oben steigt, die erwärmte und feuchte Luftmasse kühlt sich ab, was wiederum zu Wolken und nicht selten zu Niederschlag führt.
Im Hochdruckgebiet dagegen fliesst die Luft nach unten ab. Dies führt zu Temperaturzunahme und Wolkenauflösung. Im Bereich von Hochdruckgebieten herrscht also meist schönes Wetter.
Winde als Ausgleich von Luftdruck- & Temperaturunterschieden
Winde sind eine gerichtete Luftbewegung in der Atmosphäre. Und da die Natur grundsätzlich angestrebt ist Unterschiede auszugleichen, geschieht dies auch beim Luftdruck: Die Luft vom höheren Luftdruck (Hochdruckgebiet) bewegt sich zum tieferen Luftdruck (Tiefdruckgebiet), und zwar so lange, bis der Luftdruck ausgeglichen ist.