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Infolge kalter Witterung im Dezember und in der ersten Januarhälfte froren zahlreiche kleinere Mittellandseen zu. Der Frühling war allgemein zu mild. In vielen Regionen der Schweiz war der Juni der wärmste seit Messbeginn 1864. Der Herbst war geprägt durch sehr nasse bis extrem nasse Witterung im November. Im Süden und Graubünden fiel die höchste Niederschlagsmenge seit 1900, was zu grossen Schäden führte. Die Vegetationsentwicklung hat sich im Frühling und Sommer in vielen Regionen der Schweiz verfrüht. Es konnte eine Verfrühung der Vegetationsentwicklung von zwei bis drei Wochen festgestellt werden. Ende Mai hat sich die Vegetationsentwicklung in den tieferen Lagen normalisiert während in höheren Lagen eine Tendenz zur Verfrühung zu verzeichnen war. Im Sommer hingegen konnte wieder eine Verfrühung von ein bis zwei Wochen beobachtet werden. Der Herbst war geprägt durch eine frühe Blattverfärbung der Rosskastanien und Vollblüte der Herbstzeitlosen.
Pflanzenbau
Stucky T., Hochstrasser M., Meyer S., Segessemann T., Ruthes A. C., Ahrens C. H., Dahlin P., Pelludat C.
Der Wurzelgallennematode Meloidogyne incognita verursacht Schäden in Feld- und Gewächshauskulturen. Agroscope-Forschende entwickelten einen neuen Screening-Test, um Bakterien zur Bekämpfung dieser Agrarschädlinge zu identifizieren.
Bei der CULTAN-Düngung wird Stickstoff als Ammoniumlösung in den Boden injiziert. Mehrjährige Versuche von Agroscope zeigen, dass das Verfahren die Stickstoffauswaschung um durchschnittlich 38 % reduziert, ohne die Erträge zu beeinträchtigen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.