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Cholesterin
Cholesterin ist eine in allen tierischen und menschlichen Geweben vorkommende fettähnliche Substanz. Es ist Bestandteil der Zellmembranen und Grundstoff für verschiedene Hormone, Gallensäuren und Vitamin D. Unser Körper kann diese lebenswichtige Substanz selbst synthetisieren. Daneben wird Cholesterin durch Lebensmittel tierischer Herkunft zugeführt. Allerdings in geringer Grössenordnung
von 200 – 600 mg pro Tag, da es der Darm nur begrenzt aufnehmen kann.
Bei einem Fleischkonsum von etwa 120 g pro Tag trägt Fleisch weniger als einen Drittel zur empfohlenen Cholesterinzufuhr (≤ 300 mg pro Tag) bei. In grösserer Menge kommt Cholesterin nur in Innereien vor (z.B. Kalbsleber mit ca. 350 mg/100 g), während Fleisch ca. 50 – 70 mg/100 g enthält. Infolge des begrenzten Aufnahmevermögens und eines fein abgestimmten Rückkoppelungsmechanismus zwischen Aufnahme und körpereigener Produktion bestehen beim gesunden Menschen entgegen der Volksmeinung nur geringfügige Zusammenhänge zwischen der Nahrungsaufnahme und dem Blutcholesterinspiegel.