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Während in der kanadischen Stadt Vancouver alle Vorzeichen auf die Olympischen Winterspiele 2010 stehen, wollen Fotograf John Watson und sein Terrier Harry nur eins: eine wohlverdiente schöpferische Pause einlegen und einfach das Leben geniessen. Doch statt der Ruhe findet Harry eines Tages eine Leiche, sein Herrchen wird wider Willen zum Helfer der Polizei und eines semiseriösen Filmproduzenten, und beide stecken mittendrin in einem turbulenten Fall. Unterstützung erhalten Wtason und Harry von Inspektor Philip Marlowe, der reizenden Assistentin Sally Potter und dem Squamish-Indianer Andrew Black Eagle. Die Spur führt von der Leiche zu einem Naturschutzgebiet und einer dubiosen Baufirma, in der man buchstäblich auf Leichen geht.
Auf dem alltäglichen Spaziergang des Fotografen John Watson mit seinem Terrier Harry im kanadischen Vancouver, wo die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele 2010 auf Hochtouren laufen, findet Harry eine Leiche. Wider Erwarten wird sein Herrchen zum persönlichen Berater der Polizei und zum Helfer eines semiseriösen Filmproduzenten, der ihm eine... Auf dem alltäglichen Spaziergang des Fotografen John Watson mit seinem Terrier Harry im kanadischen Vancouver, wo die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele 2010 auf Hochtouren laufen, findet Harry eine Leiche. Wider Erwarten wird sein Herrchen zum persönlichen Berater der Polizei und zum Helfer eines semiseriösen Filmproduzenten, der ihm eine Menge Geld schuldet, wodurch Harry und Watson bald tiefer in dem turbulenten Fall stecken, als sie anfänglich dachten. Dabei sind sie jedoch nicht alleine, denn sie erhalten tatkräftige Unterstützung von Inspector Philip Marlowe, der hübschen Assistentin Sally und dem ortskundigen Squamish-Indianer Andrew Black Eagle. Alle Hinweise führen zu einem Naturschutzgebiet rund um den Regenberg und einer dubiosen Baufirma, die im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht. Selten fiel es mir so leicht fünf Sterne zu vergeben wie für den außergewöhnlichen Kanada-Krimi "Harry und der Tod am Regenberg". Schon die ersten paar Sätze haben mich zum Lachen gebracht und ich war mir bereits zu diesem Zeitpunkt sicher, dass ich diesem Buch nur die Höchstpunktzahl gegen kann, wie sich mit jeder Seite zunehmend bestätigt hat. So beginnt es mit "Harry ist ein Hund. Im landläufigen Sinne würde man ihn wohl kaum als solchen bezeichnen. Ich habe schon Katzen gesehen, die größer waren." (S.5), was ich irrsinnig komisch fand, zudem der Ich-Erzähler in Form des Fotografen John Watson seinen "Katzen-Hund" darauf ausführlich beschreibt und man den Eindruck bekommt, dabei handele es sich um einen waschechten Menschen. Dass er allerdings tatsächlich ein Hund ist, hat einige Vorteile, denn er findet nicht nur eine sondern gleich mehrere Leichen. Durch den Leichenfund einer Fotografin geraten Watson und Harry mitten in die Ermittlungsarbeiten der Polizei und helfen dieser entscheidend weiter, da ihnen Watson aufgrund seiner Fotografiekenntnisse wertvolle Informationen liefern kann. Hierbei war es außerdem sehr erfrischend, dass Inspector Philip Marlowe tatsächlich etwas von seinem Handwerk versteht wie auch der Rest seines Teams und nicht der Hobbyermittler alles besser weiß, wie es in so vielen anderen Krimis der Fall ist. Dieses Buch hat für mich viele Highlights, doch die herrlichen Charaktere, die unglaublich viel Charme versprühen und nur so vor Authentizität strotzen, sind unübertrefflich. Ich hatte John Watson mit seinem langen Mantel und dem Kameraequipment, Harry in der Tasche, bildlich vor Augen, wie er auf dem Regenberg steht, neben ihm seine hübsche Assistentin Sally und der ortskundige Squamish-Indianer Andy, im Wortgefecht mit der Chinesen-Bauherren-Mafia. Auf den ersten Blick wirkt diese Szenerie ziemlich amüsant, doch darunter verbirgt sich auch eine Sozialkritik, welche sich im Konflikt zwischen den Ureinwohnern und der dubiosen Baufirma ob der Nutzung eines Naturschutzgebietes für die Errichtung des Olympischen Dorfes widerspiegelt. Ein weiterer Pluspunktes des Buches ist der stets vorhandene ironische Unterton, bei dem ich an vielen Stellen Tränen vor Lachen in den Augen hatte, wie beispielsweise als Watson und Harry von Handlangern der chinesischen Baufirma entführt werden. Anstatt vor Schreck genau deren Befehle zu befolgen, fragt der Fotograf allen Ernstes "Ist das Ding echt?" (S.61) und greift danach. Einfach genial dieser Watson! Zudem nimmt er die gesamte Krimi- und Agentenwelt, wie wir sie tagein tagaus in Film und Fernsehen vorgesetzt bekommen, aufs Korn. Auch wenn "Harry und der Tod am Regenberg" hauptsächlich mit dem unnachahmlichen Humor sowie den außergewöhnlichen Charakteren brilliert, kommt die Spannung nicht zu kurz, denn die Geschichte endet mit James-Bond ähnlichen Action-Sequenzen in einem originellem Plot. Dieses Buch ist wirklich ein Beispiel dafür, dass ein Krimi auch ohne Blutvergießen grandios sein kann, weshalb ich dieses kleine Meisterwerk eines humorvollen Krimis absolut empfehlen kann!
Mit diesem Buch bekam ich einen Kanada-Krimi und ich bin total begeistert! Harry ist ein kleiner Hund, kleiner als manche Katze und lebt mit seinem Herrchen „Dr.“ Watson zusammen. Die Beiden sind ein eingeschweißtes Team, was das Zusammenleben angeht und ihrer beider Gewohnheiten ergänzen sich perfekt. John Watson ist ein freischaffender Fotograf,... Mit diesem Buch bekam ich einen Kanada-Krimi und ich bin total begeistert! Harry ist ein kleiner Hund, kleiner als manche Katze und lebt mit seinem Herrchen „Dr.“ Watson zusammen. Die Beiden sind ein eingeschweißtes Team, was das Zusammenleben angeht und ihrer beider Gewohnheiten ergänzen sich perfekt. John Watson ist ein freischaffender Fotograf, der in Vancouver einmal ausgiebig Pause machen möchte. Als Harry bei einem Waldspaziergang eine Leiche findet ist es allerdings aus mit der Ruhe der Beiden. Watson muss nicht nur eine Aussage über seinen Fund machen, er wird auch kurzer Hand zum Tatortfotograf angeheuert, da der polizeiliche grad nicht erreichbar ist. Dann meldet sich auch noch ein ehemaliger Auftraggeber von Watson, der ihn damals allerdings mit seinem Honorar übers Ohr gehauen hat. Nach der ersten Ablehnung nimmt Watson doch den neuen Auftrag an. Er soll mit seinen Fotos dokumentieren, dass der Bau der Olympiaeinrichtungen der Umwelt nicht schadet. Aber tun sie das wirklich nicht? Warum ist Watsons Vorgängerin bei diesem Auftrag die Tote? Und was hat das Ganze mit Mr. Tao und den Squamish- Indianern zutun? Spannende Fragen, spannende Geschichte. Eine Geschichte die von einem Schreibstil getragen wird, den ich so noch nicht gefunden habe. Er ist leicht zu lesen, sehr bildlich, voller Humor und Anspielungen, auch ohne reißerische Szenen, aber mit viel Persönlichkeit und ohne immer alles deutlich beim Namen zu nennen – OHNE das etwas fehlt. Als Beispiel: Bei einer wirklich gefährlichen Flucht beschreibt der Autor sehr bildlich wie der Fahrer des Fluchtautos am Fluchen ist, ohne auch nur ansatzweise einen Fluch zu benennen. Ich habe trotzdem die ganze Palette der Flüche „gehört“ und hab selbst im Fluchtauto gesessen! Was andere Autoren namentlich aufschreiben, klappt durch den Erzählstil hier ganz ohne. Was nicht heißen soll, das andere Szenen nicht genau benannt werden. Das Gesamtpaket ergibt eine Mischung aus allem und ist wie ein Spiel mit Worten und Ausdrucksweisen, die man zwar alle kennt, aber im Alltagstrott so nicht benutzt – ohne das es sich dabei abgehoben, überheblich oder gestelzt anhört. Auch wenn viele lustige Bemerkungen zu gewissen Szenen fallen, so ist die Geschichte nicht weniger spannend und gefahrlos für das Duo Harry und Watson und deren Helfer. Bei nur 160 Seiten gilt auch hier: Am Ende sind keine Fragen mehr offen und Fall gelöst. Die einzige Frage, die doch noch bleibt: In welches Abenteuer die Beiden als nächstes hineinstolpern, denn dies war erst der erste Fall des Duos. Und wem da jetzt ein paar Namen bekannt vorgekommen sind, der erfährt auch im Buch wie es sich damit verhält. ^^ Mein Fazit: Ich war und bin immer noch von dem Duo begeistert. Ein Krimi mit Herz, Witz und Spannung, der einiges aufdeckt was vielleicht in Wirklichkeit gar nicht so abwegig war, zum Bau der Einrichtungen für die Olympischen Winterspiele 2010. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der mal keine trockene kriminalistische Profilerarbeit lesen will!