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Mit Schnee, Eis und Pferdemist macht er aus der Stadt eine feindselige Trutzburg. Im bitterkalten Winter des Jahres 1813 verbarrikadiert sich Napoleons gefürchteter Marschall Louis-Nicolas Davout mit seinen Soldaten in Hamburg. Für die Bürger der Stadt folgen erbarmungslose Monate, in denen Frost, Hunger und Seuchen sowie Angst und Hass regieren.
Rezension
"Gabriele Hoffmann zeichnet ein fesselndes Bild des unerbittlichen Alltags in der abgeschotteten Elbfestung.", Magazin rostfrei 20151120
Portrait
Gabriele Hoffmann, promovierte Historikerin und Journalistin, war lange für den Stern, den NDR und Radio Bremen tätig und ist Autorin historischer Sachbücher, Biographien und Tatsachenromane. Ihre vielbeachtete Doppelbiographie »Constantia von Cosel und August der Starke« ist in über 25 Auflagen erschienen, mit »Das Haus an der Elbchaussee« – bei Piper – hat sie die fulminante Familiensaga einer Reederdynastie geschrieben und zugleich ein repräsentatives Zeitbild des Bürgertums im Deutschland des 19. Jahrhunderts gezeichnet. Zuletzt holte sie mit ihrer Biographie des Bankiers Max Warburg einen Mann in Erinnerung, der in der Nazizeit 75 000 Juden das Leben rettete.