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Im freien Training am Freitagmorgen ging es für Thomas darum, sich mit dem neuen Auto und der neuen Rennstrecke vertraut zu machen. Das Wetter erschwerte die Aufgabe zusätzlich, weil es kurz vorher zu tröpfeln begann und die Strecke leicht anfeuchtete. Mit angebrauchten, gerillten Slicks absolvierte Thomas das Training ohne grössere Probleme.
Eine halbe Stunde vor dem ersten Quali am Nachmittag begann es wieder zu Tröpfeln. Dieses Mal etwas stärker und es hörte nicht mehr auf. Mehrere Piloten entschieden sich wie Thomas, mit eingeschnittenen Slicks zu fahren. Andere zogen gleich Regenreifen auf, was sich schlussendlich als Vorteil herausstellte. Im dreizehn Fahrer umfassenden Feld erreichte Thomas deshalb nur den elften Startplatz.
Im Verlaufe des Nachmittags hörte der leichte Regen nicht mehr auf und rechtzeitig vor dem zweiten Quali wurde der Regen stärker und vereinfachte die Reifenwahl – Regenreifen. Für Thomas endete diese Session bereits in der zweiten Runde. Auf der nassen Strecke verloren seine Reifen die Haftung zum Asphalt. Sein Auto drehte sich in einen neben ihm fahrenden Konkurrenten. Beim daraus resultierenden heftigen Schlag auf die vordere rechte Felge wurde diese so stark beschädigt, dass die Luft aus dem Reifen entwich. Für Thomas war das zweite Quali ohne gezeitete Runde zu Ende.
Die genauere Untersuchung des Schadens in der Box zeigte dann aber, dass auch die die Lenkung beschädigt wurde. Weil dieser Schaden vor Ort nicht repariert werden konnte, endete für Thomas das Rennwochenende frühzeitig ohne Resultat.
Unter dem Motto «Hauptprobe missglückt, jetzt kann es nur noch besser werden» reisten Thomas und sein Team bereits am Samstagnachmittag wieder nach Hause.