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Der Vorfall ereignete sich vor der Eröffnungsfeier der olympischen Winterspiele 2014. Im letzten Moment entpuppte sich die Entführung als Fehlalarm, wie ein neuer Dokumentarfilm zeigt.
Unmittelbar vor der Eröffnungsfeier der olympischen Winterspiele 2014 gab es im russischen Sotschi einen Grossalarm. Dies geht aus einem neuen Dok-Film über Putin hervor, der in Russland in der Nacht auf Montag ausgestrahlt worden ist.
Was war passiert? Ein Pilot der Pegasus Airlines meldete, dass ein Passagier eine Bombe an Bord habe und verlange, in Sotschi runterzugehen. Die Boeing 737 mit 110 Passagieren an Bord sollte eigentlich von der Ukraine in die Türkei fliegeni. Der Vorfall ereignete sich mitten während der eskalierenden Krim-Krise.
«Mir wurde von meinen Leuten gesagt, das Flugzeug sei gekidnappt worden», sagt der russische Präsident Vladimir Putin laut BBC in der Doku. Offenbar gingen die Behörden davon aus, dass der Entführer die Maschine in das Olympiastadion lenken wollte – Tausende Menschenleben wären so in Gefahr gewesen.
Das Notfallprozedere sieht in diesem Fall vor, das Flugzeug abzuschiessen. «Ich sagte ihnen: ‹handelt wie es in so Fällen vorgesehen ist›», erklärte Putin im Dokumentarfilm, der eine Woche vor den Wahlen ausgestrahlt worden ist.
Glücklicherweise stellte sich die Entführung nur Minuten später als Fehlalarm heraus. Der Passagier sei bloss betrunken gewesen, hiess es.
Darauf konnte Putin beruhigt an die Eröffnungszeremonie fahren.
(amü)