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Von Uttwil nach Romanshorn
Die Fotos wurden aufgenommen am 22. Januar 2013.
Uttwil war im 18. Jh. der wichtigste Umschlagplatz für Salz und Korn am westlichen Bodenseeufer (nach Wikipedia). Stattliche Häuser bezeugen das. Mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie durch das Thurtal und dem Bau des grossen Romanshorner Hafens fielen Uttwil und sein Hafen in Bedeutungslosigkeit zurück. Im 19. Jh. entwickelte sich im Ort eine Art "Künstler*innenkolonie" (Carl Sternheim, Annette Kolb, u.a.). In den 1940er Jahren wohnten hier emigrierte Musiker*innen (u.a. Clara Haskil) und Schweizer Maler und Schriftsteller (Ernst Schlatter, Paul Ilg).
Schon 200 Meter nach der Schifflände biegt der Weg vom Ufer ab und verläuf bis Romanshorn (ca. 3 km) zwischen 50 und 100 Meter vom Ufer entfernt. Das Ufer wird versperrt durch teilweise stattliche Villen, Industriegebäude und das Seebad Romanshorn. Auf der anderen Seite verläuft die Eisenbahnlinie Romanshorn - Kreuzlingen/Konstanz - Schaffhausen.
Trotzdem lohnt sich die kurze Wanderung. Sie ist abwechslungreich, mit schönen Ausblicken auf den See und den interessanten Häfen in Romanshorn.
Das Seebad Romanshorn muss während der Badesaison umgangen werden. In der restlichen Zeit kann man es direkt am See durchwandern.
Man gelangt zum Seepark, wo sich anschliessend der Yacht- und Bootshafen befindet.
Es folgt der Haupthafen, der den Kursschiffen, Autofähren und Booten der Seepolizei vorbehalten ist. - Romanshorn besitzt, der Wasserfläche nach, den grössten Bodenseehafen. Die Fähren verbinden Romanshorn mit Friedrichshafen und sind das ganze Jahr in Betrieb.