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Die nachfolgenden Zitate sollen kein schlechtes Gewissen wecken. Sie sollen zum Nachdenken anregen und aufzeigen, dass schon seit langem bekannt ist, dass der Beschlag für ein Pferd nicht gesund ist. Es ist einfach normal geworden, dass ein Pferd beschlagen wird. Gemäss der Aussage: "Normal ist, was alle tun, weil alle es tun. Pat Parelli".
Es ist einfach schade, dass es immer noch Hufschmiede gibt, die abstreiten, dass der Beschlag negative Auswirkungen auf die Pferdegesundheit hat. Leider ist es heute auch so, dass es viele Pferde gibt, die ohne Hufschutz (wie z.B. Hufschuhe) nicht geritten werden können. Für einen gesunden Huf braucht es mehr als eine fachmännische Hufpflege. Auch Haltung, Fütterung usw. müssen passen.
Zitat aus dem Lehr- und Handbuch der Hufbeschlagskunst von 1861:
"Der Hufbeschlag ist eigentlich nur das Mittel, den möglichst grössten Nutzen aus den Pferden zu ziehen....
Ob der Hufbeschlag das Mittel ist, die Hufe gesund zu erhalten, das ist eine Frage, die man füglich verneinen kann; denn die Erfahrung hat gelehrt, dass, je länger die Thiere beschlagen werden, ein umso nachtheiliger Einfluß auf die Hufe ausgeübt wird."
Zitat aus dem Lehrbuch des Hufbeschlages von Hermann Ruthe; Gustav Fischer Verlag 1988:
"Beim Aufbringen eines Hufbeschlages hört die natürlich Abnutzung des Horns an der Bodenfläche fast ganz auf, so dass die Hornkapsel allmählich ihre Form verändert, gewöhnlich länger wird und der Huf im gesamten, infolge des beständigen Wachstums des Horns, in ein unnatürliches Verhältnis zum Boden gerät. Hierdurch entstehen Nachteile für die Stellung der Gliedmasse, der Zehe und die Form der Hufkapsel, die sich auch auf die weiter oben liegenden Teile der Gliedmassen auswirken."
Zitat aus der Dissertation von Luca Bein über die Stoßdämpfung am Huf, Universität Zürich, 1983:
"Ein beschlagener Fuss bekommt auf Asphalt im Schritt 3 mal so starke Stösse ab, wie ein unbeschlagener auf Asphalt im Trab."
Bracy Clark in "A Essay on the Knowledge of the ancients respecting the art of shoeing the horse" ... 1831:
"Wer auch immer es gewesen sein mag, der die Hufbeschlagspraxis eingeführt hat - er konnte nicht ahnen, daß er damit die Grundlage für mehr Tierleid legte, als ein Mensch je verursachen könnte, denn es sind in den 12 oder 13 Jahrhunderten seiner Anwendung nicht nur unzählige Mengen von Pferdefüßen verletzt und geschädigt, sondern auch noch die Pferde für ihre - dadurch bedingten - Gehprobleme bestraft worden."