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Dabei sah es für Belinda Bencic zu Beginn des zweiten Satzes äusserst vielversprechend aus. Im ersten Durchgang hatte sie ihre einzige Breakchance beim Stand von 4:4 genutzt und selber 5 Punkte zum Servicedurchbruch von Kiki Bertens abgewehrt. Im zweiten Satz breakte Bencic ihre Gegnerin gleich im ersten Game.
Zu wenige Winner
Fortan ging es für die Ostschweizerin nur noch abwärts. Umgehend gelang Bertens das Rebreak. Bencic haderte in der Folge beim Stand von 3:3 im Coaching-Gespräch mit ihrem Vater und verlor Satz 2 ohne weiteren Game-Gewinn. Ein Winner-Verhältnis von 14:1 für Bertens (bei 10:8 unerzwungenen Fehlern) war ausschlaggebend.
Im letzten Durchgang erkämpfte sich Bencic wieder im ersten Aufschlagspiel von Bertens einen Breakpoint. Ihre 100%-Quote konnte sie jedoch nicht halten. Nachdem sie beim Stand von 2:2 ihren Service abgab, hatte sie keine Chance mehr die Partie noch zu drehen. Zu stark spielte Bertens auf, die in der gesamten Partie 20 Asse verzeichnen konnte.