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Romontsch.
Die rätoromanische Sprache
Die fünf Idiome
Sursilvan: Verbreitet im Vorderrheintal und dessen Seitentälern (bei Tujetsch und in der Val Medel mit dem Dialekt Tuatschin). In der Region Imboden (Il Plaun) mit den OrtschaftenDomat/Ems, Rhäzüns, Bonaduz und Trin wurde Sursilvan lange als Schulsprache benutzt, aufgrund ihrer sprachlichen Merkmale gehören die Dialekte dieser Gemeinden jedoch zum Sutsilvan.
Sutsilvan: In Gebieten des Hinterrheins, nämlich in den Berggemeinden des Domleschgs (Tumliasca) und des Heinzenbergs (Mantogna), sowie im Schams (Schons) und im Val Ferrera.
Surmiran: Verbreitet im Albulatal, in der Gemeinde Vaz/Obervaz und im Oberhalbstein (Surses).
Puter: Im Oberengadin und in Bergün/Bravuogn, das geografisch nicht zum Engadin gehört und einen dem Surmiran nahestehenden Ortsdialekt aufweist.
Vallader: Verbreitet im Unterengadin und im Münstertal (dort spricht man den als Jauer bezeichneten Dialekt).
Die Verbreitung der Idiome im Kanton Graubünden
Rumantsch Grischun
Rumantsch Grischun wurde 1982 von Heinrich Schmid auf Initiative des damaligen Generalsekretärs der Lia Rumantscha, Bernard Cathomas, als gemeinsame Schriftsprache der Rätoromanen Graubündens entwickelt. Seit 2001 dient es auf Kantonsebene als romanische Amtssprache.
Als Grundlage für die Entwicklung der Sprache dienten die drei vitalsten Idiome Vallader, Surmiran und Sursilvan. Der Sprachwissenschaftler Heinricht Schmid suche dabei stets nach der grössten Gemeinsamkeit zwischen den drei Idiomen.