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Nachdem Ingela Naumann 2006 am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz in Sozial- und Politikwissenschaften promoviert hatte, war sie Professorin für vergleichende Sozialpolitik an der Universität Edinburgh, bevor sie an die Philosophische Fakultät der Universität Freiburg wechselte.
Ihre Forschung konzentriert sich auf zwei Bereiche. Zum einen untersucht sie die sozialpolitische Steuerung von Lebenslagen im Schnittfeld von Familie, Bildung und Beruf und in Bezug auf Geschlechterungleichheiten und Chancenungleichheiten von Kindern und zweitens befasst sich ihre Forschung mit der Rolle von Religion in der Formierung von Wolfahrtssystemen und der Wohlfahrtsproduktion mit Hinblick auf Kooperation und sozialer Kohäsion in pluralistischen Gesellschaften. Ingela Naumanns Forschung ist zeitlich und geografisch vergleichend, mit Schwerpunkten auf internationale policy-Diskurse, auf Multi-Level-Governance und Regionalisierung von Sozialpolitiken sowie auf der Entwicklung von Bildungs- und Betreuungssystemen für Kleinkinder in Europa.
In jüngster Zeit hat sich Ingela Naumann mit Kinderbetreuung und Wohlbefinden während der COVID-19-Krise befasst und mehrere Artikel zu diesem Thema veröffentlicht. Sie trägt das vom UK Research and Innovation fund (UKRI) finanzierte Projekt Childcare and Wellbeing in Times of Covid-19, eine Zusammenarbeit zwischen der Universität Edinburgh und dem "Scottish Community Development Centre".
Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!