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- Die Rollstuhlathleten Manuela Schär, Catherine Debrunner und Marcel Hug jubeln an den Paralympics in Tokio über Gold.
- Elena Kratter landet im Weitsprung einen Coup und wird Dritte.
- Bronze gibt es auch für die Schwimmerin Nora Meister über 400 m Freistil.
- Die Schweiz steht nach 9 Wettkampftagen bei 12 Medaillen (6 Gold, 3 Silber, 3 Bronze).
Manuela Schär füllt bei den Paralympics in Tokio ihren Medaillenschrank munter weiter. Im Final über 400 m in der Kategorie T54 schnappte sich die 36-Jährige Gold.
Damit konnte sie ihre Ausbeute bei den aktuellen Spielen auf 4 Medaillen hochschrauben. Über 5000 m sowie über 1500 m hatte sie Silber, über 800 m Gold gewonnen. Insgesamt darf sie sich nun 7-fache Medaillengewinnerin an Para-Spielen nennen.
Die Krienserin behielt mit einer Zeit von 53,59 Sekunden in einem engen Rennen gegenüber Cheri Madsen (USA) und Zhaoqian Zhou (CHN) das bessere Ende für sich.
Debrunner überragend zu Gold
Sie war bereits Welt- und Europameisterin über 400 m – jetzt hat Catherine Debrunner ihre Klasse in der Kategorie T53 auch an den Paralympics eindrücklich unter Beweis gestellt. Die 26-Jährige feierte einen überlegenen Start-Ziel-Sieg. Debrunner verwies Samantha Kinghorn (GBR) und Hongzhuan Zhou (CHN) auf die Plätze, beiden nahm sie mit einer Zeit von 56,18 Sekunden über eine Sekunde ab.
Für die Primarlehrerin ist es die 2. Medaille an den Paralympischen Spielen. Über 800 m hatte sie am Sonntag Bronze gewonnen.
Hug schafft den Gold-Hattrick
Zuerst der Triumph über 5000 m, dann jener über 1500 m – und nun auch noch über 800 m. Marcel Hug überragte die Konkurrenz in der Kategorie T54 auch im 3. Rennen. Der Thurgauer überquerte die Ziellinie nach 1:33,68 Minuten. Yungqiang Dai (CHN) und Saichon Konjen (THA) komplettierten das Podest.
Für Hug sind die Para-Spiele in Tokio eine einzige Triumphfahrt. Mit den 3 Goldmedaillen konnte er seine Ausbeute von Rio 2016 (2 Mal Gold) bereits jetzt übertreffen. Und der 35-Jährige wird auch noch beim Marathon teilnehmen.
Kratter überrascht im Weitsprung
Auch im Weitsprung konnte die Schweizer Equipe jubeln. Elena Kratter ergatterte in der Kategorie T63 Bronze. Eine Weite von 5,01 m – persönlicher Rekord – reichte locker für einen Platz auf dem Podest. Gold ging an die Australierin Vanessa Low (5,28 m) vor Martina Caironi (5,14 m) aus Italien.
Sofia Gonzalez, die 2. Schweizerin im Final, wurde mit einer Weite von 3,96 m Achte.
Schwimmerin Meister mit Bronze
Die 18-jährige Schwimmerin Nora Meister gewann über 400 m Freistil in der Kategorie S6 im Tokyo Aquatics Center Bronze. Meister absolvierte die Distanz in 5:19,61 Minuten.
Für Meister ist es das erste Edelmetall an Paralympischen Spielen – und in Tokio möglicherweise nicht das letzte. Am Freitag wird sie über 100 m Rücken ihren letzten Einsatz haben. In dieser Disziplin hatte sie an der EM in Portugal 2020 triumphiert.