Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03476.jsonl.gz/217

Im Mitwirkungsverfahren haben die Parteien Gelegenheit, sich zu politischen Projekten zu äussern. Die GLP hat sich nun mit dem Agglomerationsprogramm befasst und lässt kein gutes Haar an diesem.
Die Grünliberalen sind mit dem Agglomerationsprogramm 3. Generation (AP) nicht einverstanden. Sie schreiben in einer Mitteilung: «Es ist nach unserer Wahrnehmung eine Ansammlung zahlreichen Massnahmen, um vorwiegend Kapazitäten zu erhöhen, nicht aber als Ganzes die Zentren zu entlasten und aufzuwerten.»
Mit dem Schlüsselprojekt Tiefbahnhof und den weiteren Verbesserungen der Bahn- und Businfrastruktur seien überfällige Massnahmen im AP enthalten, welche die Grünliberalen klar befürworten. Die damit erzielbare Entlastung der Strassen werde mit dem Bau des Schlüsselprojektes Bypass (inkl. der Spange Nord und Spange Süd) jedoch wieder zunichte gemacht. Es bestehe sogar das Risiko, dass vor allem mit der Spange Süd noch mehr Autos in das Zentrum gelenkt wird. Deshalb hätten die angekündigten flankierenden Massnahmen zum Projekt Bypass in diesem AP klar beschrieben werden müssen. In der vorliegenden Form und Ausgestaltung lehnen die Grünliberalen daher das Schlüsselprojekt Bypass ab.
Die Grünliberalen regen an, die Möglichkeiten und die Potentiale neuer Technologien, wie Mobility-Pricing, E- Mobilität und Carsharing in das Zukunftsbild und den Massnahmenkatalog stärker zu integrieren. Des Weiteren beantragen sie: «Mit Ausbau- und Optimierungsmassnahmen die Sicherheit und die Attraktivität des Langsamverkehrs deutlich zu erhöhen.» Zudem seien Möglichkeiten zur Aufwertung von städtischen Quartieren im Zusammenhang mit den geplanten Verkehrsprojekten aufzuzeigen.
Ja
Nein
Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.