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Nach Ihrem Studium an der Hochschule für Musik und Theater in München, das sie mit dem künstlerischen Diplom und dem Meisterklassendiplom im Fach Orgel und dem A-Diplom im Fach Katholische Kirchenmusik abschloss, ergänzte Elisabeth Zawadke ihre Ausbildung bei Jean-Claude Zehnder an der Schola Cantorum Basiliensis und bei Guy Bovet in der Konzertklasse der Musikhochschule Basel und schloss ihr Studium dort mit dem Solistendiplom ab. Ergänzend absolvierte sie ein Magisterstudium im Hauptfach Musikwissenschaft und den Nebenfächern Musikpädagogik und Katholische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, sowie eine Ausbildung zur Orgelsachverständigen.
Elisabeth Zawadke wurde mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet; darunter sind der 1. Preis beim «Europäischen Wettbewerb für junge Organisten» 1992, das «Stipendium für Musik» der Landeshauptstadt München 1993, der «Felix-Mottl-Preis» 1994, der «Förderpreis für junge Künstler» des Freistaates Bayern 1998 und der «Hans-Balmer-Preis» 2001.
2008 übernahm Elisabeth Zawadke die Orgelprofessur an der Hochschule Luzern Musik. Außerdem ist sie als Kirchenmusikerin an der Jesuitenkirche in Luzern tätig. Von 1998 bis 2010 war sie als Dozentin am Vorarlberger Landeskonservatorium tätig und baute dort den 2004 neu gegründeten Lehrgang für Kirchenmusik auf.
Elisabeth Zawadke konzertierte in verschiedenen Ländern Europas und in Japan. Unter anderem war sie zweimal zu Orgelkonzerten im Rahmen des lucerne festivals eingeladen, zudem spielte sie bei den Orgelfestivals in Asturias, beim Flandern-Festival und dem A›Devantgarde-Festival. Sie war auch mehrfach als Solistin mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Rundfunkorchester und dem Rundfunkchor, den Bamberger Symphonikern, dem Opernorchester Rouen und in zahlreichen Orgelkonzertreihen zu hören.
Zeitgenössische Musik stellt einen wichtigen Teil von Elisabeth Zawadkes künstlerischer Tätigkeit dar; das kommt auch auf ihren CD- und DVD-Produktionen zum Ausdruck. Ihr wurden auch zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten für ihr Instrument anvertraut.