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Mit der Unterzeichnung der Bologna-Deklaration im Jahr 1999 wurden die Weichen zur Etablierung eines Europäischen Hochschulraums (European Higher Education Area, EHEA) gestellt. Die primäre Absicht dieses ambitionierten Vorhabens war und ist, die Wettbewerbsfähigkeit von Europa als Bildungsstandort zu stärken sowie die Entwicklung eines offenen Arbeitsmarkts und einer europäischen Bürgergesellschaft zu fördern.
Für die Schweizer Hochschulen bedeutete dies eine umfassende Erneuerung der Studienstrukturen. Die Einführung eines gestuften Studiensystems mit studienbegleitenden Prüfungen und einem einheitlichen Credit-System wirkte sich entscheidend auf die Lehre, die Studierendenbedingungen sowie die Organisationsabläufe innerhalb der Hochschulen aus.
Im März 2010 wurde die EHEA offiziell lanciert. Die Umsetzung der Bologna-Reformen ist damit aus struktureller Sicht – zumindest in der Schweiz – abgeschlossen. Der Fokus liegt nun auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Neuerungen auf inhaltlicher Ebene. Das übergreifende Ziel ist die Konsolidierung des Schweizer Hochschulraums sowie der EHEA.