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Die 22-Jährige war zum ersten Mal bei dem Wettbewerb in Sanremo dabei, der 1951 als Schlagerfestival begonnen hatte. Inzwischen ist das musikalische Spektrum erheblich breiter. Mangos Eltern waren früher in Sanremo ebenfalls dabei: Sie ist die Tochter des 2014 verstorbenen Musikers Pino Mango und der Sängerin der Gruppe Matia Bazar, Laura Valente.
Italo-Rapper Geolier wurde Zweiter
Am letzten Abend lag sie mit «La Noia» nach fünfeinhalb Stunden schliesslich klar vorn. Bei der Preisverleihung gegen 2.30 Uhr in der Nacht kämpfte sie mit den Tränen, feierte dann aber mit vielen Hüpfern und kaum weniger «Grazie»-Rufen ans Publikum.
Zweiter wurde der Italo-Rapper Geolier aus Neapel mit dem Lied «I' p' me, Tu p' te» («Ich für mich, Du für Dich»), den er im Dialekt seiner Heimatstadt sang - was in Sanremo früher nicht erlaubt gewesen wäre. Auf dem dritten Platz landete Annalisa mit «Sinceramente» («Sicherlich»).
Sanremo feierte vor der Ausgabe zum 75. Jubiläum im nächsten Jahr aber auch sich selbst. Am letzten Abend trat auch Gigliola Cinquetti auf, die an dem Wettbewerb zwölfmal teilgenommen hatte und zweimal gewann. Mit ihrem Siegertitel von 1964, «Non ho l'èta» («Ich habe das Alter nicht»), holte sie sich später auch den Grand Prix d'Eurovision, den Vorläufer des ESC. Inzwischen ist sie 76 Jahre alt.
Rai mit Top-Quoten dank Musikfestival
Für den staatlichen Fernsehsender Rai bedeutete die Übertragung des ältesten nationalen Songwettbewerbs eine Woche lang beste Einschaltquoten mit durchschnittlich stets mehr als zehn Millionen Zuschauern. Zu manchen Zeiten lief auf mehr als zwei Dritteln der in Italien eingeschalteten Fernseher Sanremo. Der deutsche Beitrag für den ESC in Malmö wird am Freitagabend zwischen jetzt noch acht Kandidaten in der ARD ermittelt.
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