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Gemäss Stiftungsurkunde, vom 27.11.96, wird jährlich ein Jahresbericht und die Jahresrechnung erstellt und vorgelegt.
Im vergangenen Jahr erreichten uns über 2’000 Anrufe. Wir konnten Hilfe vermitteln und die Anrufenden beraten. In folgenden Fällen durften wir selber helfen.
Am 16. Februar 2007 erreicht uns eine allgemeine Spendenanfrage des Tierschutzvereins Freiburg. Gemäss unserer Unterstützungsphilosophie haben wir die entsprechenden Unterlagen (Jahresrechnungen und Bilanzen der letzten 3 Jahre) angefordert. Die eingegangenen Unterlagen haben gezeigt, dass der Tierschutzverein Freiburg in keiner finanziellen Notsituation ist und deshalb keine Unterstützungsbeiträge gesprochen werden müssen.
Am 19. März 2007 erreichte uns ein Hilferuf aus Bischofszell. Ein 6-jähriger Hund erlitt einen Kreuzbänderriss und wenn er nicht operiert werden kann, muss er eingeschläfert werden. Die Besitzerin ist finanziell nicht in der Lage die Operationskosten zu übernehmen. Sie ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Eine Anfrage beim Tierschutzverein und beim Thurgauischen Tierschutzverband brachte keine Unterstützung, da dieser Fall einen Präzedenzfall darstellen würde und viele gleichartige Fälle nachziehen könnte. Die umfangreichen Abklärungen bestätigten, dass die Besitzerin sehr an diesem Hund hängt und ihn auch sehr gut betreut, jedoch finanziell wirklich nicht in der Lage ist, diese Kosten selber zu bezahlen. Der Stiftungsrat beschliesst diese Kosten zu übernehmen und den Hund vor dem Einschläfern zu retten.
Am 28. Juli 2007 reichen wir ein Unterstützungsgesuch für den Tierschutzverein Fribourg beim Schweizer Tierschutz ein, das am 03. August 2007, durch den Präsidenten Heinz Lienhard, negativ beantwortet wird. Der Schweizer Tierschutz geht auf keine Gesuche ein, welche von externen Organisationen zugunsten einer STS-Sektion gestellt werden.
Am 27. August 2007 erreicht uns ein Unterstützungsgesuch von einer Frau aus Unterkulm. Diese Frau bezieht seit einigen Jahren Sozialhilfe und die Schäferhündin „Briska“ ist ihr ein und alles. Das Futter, die Hundemarke etc. bezahlt diese Frau aus eigener Tasche, obwohl die Ansätze fast keinen Spielraum mehr lassen. Leider musste die Hündin am 03. August 2007 notfallmässig zum Tierarzt. Da die Sozialarbeiterin der Stollenwerkstatt, wo diese Frau zu 50% arbeitet, zugesichert hatte, die Tierarztkosten werden übernommen, wurde der Tierarzt auch aufgesucht. Der behandelnde Tierarzt machte keine Röntgenbilder, sondern schaute der Hündin nur ins Maul, die Diagnose und die Behandlung haben keine Verbesserung gebracht. Es ist notwendig einen anderen Tierarzt zu konsultieren, damit es der Hündin wirklich besser gehen kann. Diese Kosten übernimmt aber niemand, deshalb möchte diese Frau unsere Unterstützung. Nach detaillierten Abklärungen, welche alle bekannten Tatsachen bestätigen, willigen wir ein, die Tierarztkosten einer unabhängigen Untersuchung zu übernehmen.
Am 17. September 2007 erreicht uns ein Unterstützungsgesuch vom Katzenbund Wittenberg e.V. aus Deutschland. Da unser Tätigkeitsgebiet auf die deutschsprachige Schweiz begrenzt ist, können wir diese Institution nicht unterstützen.
Am 25. September 2007 erhalten wir die zusätzlich verlangten Unterlagen der Auffangstation New Graceland. Nach gründlichem Studium der eingereichten Unterlagen, stellen wir fest, dass keine finanzielle Notlage vorliegt. Diese Organisation, die auch international tätig ist, verfügt über Immobilen im Werte über 1 Mio. Fr und flüssige Mittel über ¼ Mio. Fr. Wir sehen keine Veranlassung, diese Organisation finanziell zu unterstützen.
Am 16. Dezember 2007 erhalten wir das Unterstützungsgesuch von einem Ehepaar aus Basel. Der Mann ist IV-Bezüger und hat im Frühling 2003 einen Hund (Cavalier King Charles-Spaniel), den die Besitzer nicht mehr wollten, übernommen. Im Frühling 2007 musste dem Hund an der rechten Vorderpfote ein Abszess operativ entfernt werden. Die Kosten für die Tierarztrechnung können durch das Ehepaar nicht übernommen werden, weil die finanzielle Situation dies nicht zulässt. Der Stiftungsrat beschliesst diese Kosten zu übernehmen.
Am 24. November durften wir, Jrène und Kurt Sieber, erneut einen Stand am Friedau-Markt in Frauenfeld betreiben um zugunsten der Stiftung zu werben und Bastelarbeiten zu verkaufen. Der ganze Erlös floss in unsere Stiftungskasse.
Stiftung Thurgauer Tierfreunde
Kurt F. Sieber, Stifter und Geschäftsführer