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Federer gegen Zverev 3 : 6 / 6 : 7
(Im Tie Break des 2. Satzes führte Federer mit 4 : 3, als einem Balljungen hinter Federer während dem Spiel ein Ball aus der Hand fiel. Zverev fühlte sich in seiner Konzentration gestört , hob die Hand und hörte auf zu spielen, was ein gigantisches Pfeiffkonzert gegen ihn zur Folge hatte)
Interview am Schlusse mit dem Sieger Zverev
AM: Was sagen Sie zum Pfeiffkonzert während dem Tie Break ?
Zverev: Der Balljunge hatte den Ball hinter Federer ins Spiel gebracht, so dass Federer ihn nicht spielen konnte, was das Pfeiffkonzert verursachte.
AM: Warum ?
Zverev: Weil Federer die Bälle stets vor seinem Körper schlägt.
AM: Wieso sollte Federer den Ball, welcher vom Balljungen kam, spielen dürfen ?
Zverev: Das hat am Turnier in Zürich mit den ehemaligen Grand Slam Siegern schon der Franzose Henri Leconte gezeigt.
AM: Wie denn das ?
Zverev: Leconte servierte mit einem Aufschlag gleichzeitig zwei Bälle, aber beide gingen knapp ins Aus.
AM: Was hat der Schiedsrichter dazu gesagt ?
Zverev: Als Leconte einen 2. Aufschlag machen wollte entschied der Schiedsrichter, dass Leconte bereits zwei Bälle gespielt hatte und somit keinen 2. Aufschlag zu gut hatte.
AM: Aber was hat das mit dem heutigen Pfeiffkonzert zu tun ?
Zverev: Die Balljungen müssen den 2. Ball nicht hinter dem Spieler, sondern vom Netz her vor dem Spieler ins Spiel bringen. Federer hätte dann wählen können, mit welchem Ball er zuerst weiter spielt.
AM: Aber welcher Ball hätte dann gezählt ?
Zverev: Derjenige, mit welchem Federer den Punkt gemacht hätte – das ist die Lex Federer !