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Prävention leitet sich ab vom lateinischen „praevenire“ und bedeutet „zuvorkommen“.
Als Prävention bezeichnet man jede Massnahme, die eine Beeinträchtigung der Gesundheit verhindert, verzögert oder vermindert. Dabei unterscheidet man zwischen verschiedenen Arten von Prävention: Die Primärprävention umfasst allgemein sinnvolle Massnahmen wie gesundheitliche Aufklärung, Hygiene oder Schutzimpfungen. Die Sekundärprävention hat zum Ziel, Krankheiten in Risikogruppen frühzeitig zu erkennen. Zur Sekundärprävention gehören die Herz-Kreislauf-Vorsorge, das Mammografie-Screening, oder das Koloskopie-Screening. Bei der Tertiärprävention geht es darum, Verschlimmerungen oder Rückfälle von bestehenden Krankheiten zu verhindern. Massnahmen der Tertiärprävention werden zum Beispiel nach einem Herzinfarkt oder einem Sturzunfall eingesetzt.
Wer kennt sie nicht – die guten Vorsätze. Viele vorbeugende Massnahmen können Sie selber durchführen wie mehr bewegen, weniger oder gesünder essen, oder aufhören zu rauchen. Sind sie PRIMEO versichert? In diesem Fall haben Sie Zugang zu diversen spezialisierten Check-up Zentren, welche mit Ihnen diese und weitere Themen analysieren. Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie und stellen die nötigen Kontakte her.
Generell sind ärztliche Check-ups bei Krankheiten sinnvoll, die am Anfang unauffällig verlaufen, behandelbar sind und eine frühzeitige Behandlung wirkungsvoller ist als eine späte. Ein gesundes Verhältnis zwischen dem Gewinn an Lebensqualität oder Lebensjahren und den Abklärungskosten sollte gewährleistet sein. Diese Bedingungen erfüllen nur wenige Krankheiten: Herz-Kreislauferkrankungen können verhindert oder verzögert werden, wenn Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, hohes Cholesterin, Übergewicht und Rauchen, frühzeitig erkannt und behandelt bzw. reduziert werden.
Ebenso sind Vorsorgeuntersuchungen bei bestimmten Arten von Krebs wie Haut-, Brust-, Gebärmutter- oder Darmkrebs wichtig, um die Krankheit bereits im Frühstadium behandeln zu können. Bei Krankheiten, für die es einen Impfstoff gibt wie Wundstarrkrampf, Grippe, Masern, Mumps, Röteln oder Gelbsucht wird die Impfung empfohlen. In gewissen Fällen können Vorsorgeuntersuchungen auch Knochenschwund (Osteoporose), Schilddrüsenunterfunktionen bei Frauen nach den Wechseljahren oder auch Alkohol-, Drogen und Medikamentenmissbrauch aufdecken.
Daraus ergibt sich, welche Untersuchungen der Arzt empfiehlt: Der Check-up besteht aus einem ausführlichen Gespräch, das dem Auffinden der Risikofaktoren dient und einer gezielten körperlichen Untersuchung. Je nach Befund ordnet der Arzt weitere Untersuchungen an. Abschliessend berät er den Patienten über die Massnahmen, die zur Erhaltung der Gesundheit notwendig sind.