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Weitere Luftaufnahmen von Grolley
1847 drangen die Truppen des Obersts Rillet, die unterwegs zu Freiburg waren, in das Schloss ein und nahmen einige Kunstgegenstände an sich. Eine Klage wurde dann eingebracht. Ein Brief, der vom 8. April 1848 datiert und der von General Dufour unterzeichnet wurde, missbilligte diese Vandalismushandlung sowie die Schäden, die an der Wohnung der Familie von Chollet begangen wurden.
Dieses authentische Patrizierhaus (bei uns Schloss genannt), von einem grossartigen Parks umgeben, bewacht in unmittelbarer Umgebung der kantonalen Strasse in der Mitte unseres Dorfes. In diesem Wohnsitz etablierte General Dufour während des Sonderbund Krieges seinen Generalstab in unserem Dorf.
Weitere Luftaufnahmen
Im 12. Jahrhundert wurden die Herrschaften von Grolley mehrere Male in den Verzeichnissen der Schenkungen von Altenryf erwähnt, insbesondere als Wohltäter des Klosters, zum Beispiel Cono von Groslerio in 1158, Dominus Petrus von Groslerio in 1178 und Hendricus Meilen von Grolers in 1180. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass die Grolley selbst eine Burg besessen haben, da es hierfür keine Beweise gibt. Eher glaubt man, dass diese Herrschten und diese Ritter ihren Wohnsitz im nahen Rosières hatten.
Die religiösen Kongregationen schienen den Standort von Rosière ihrer angemessen. Die Kartäuser hielten sich zwei Jahre in seinem Schloss auf. Einer von ihnen hiess Dom Léon Marie Guérin, der Koadjutant von Valsainte.
Ein anderer hiess Dom Clixte, ein ehemaliger Kavalleriekapitän, der im heldenhaften Dienst der Kürassiere beim Kampf von Reichshofen in 1870 teilgenommen hatte. Letztere starb im Jahre 1904 in Rosière und wurde bei Grolley beerdigt. Dieses Schloss wurde zwischen den Jahren 1944 bis 1947 von Mariannistes besetzt. Es wurde erworben und von 1966 zugunsten der Pensionierten (Pfarrkooperation des Christus-König) umgebaut.
Gemeinde Grolley
Bibliographie