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"Wir werden die Entwicklung des nichtstaatlichen Teils der Wirtschaft weiter fördern und die Marktwirtschaft wird präsenter sein. Aber die wichtigsten Produktionsmittel bleiben beim Staat", sagte Rodriguez der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag). Kuba wolle ausländische Investoren anlocken, aber im Kern sozialistisch bleiben, betonte Rodriguez. "Wir wollen keine Schocktherapie."
Es solle aber ein Rahmen geschaffen werden, der mehr juristische Sicherheit biete, sagte der Minister der Zeitung. So werde es "auch ein Modell geben, welches es erlaubt, dass eine ausländische Investition auf Kuba zu 100 Prozent dem ausländischen Partner gehört", so Rodriguez. Bisher waren Investitionen auf Kuba fast nur über Joint Ventures mit dem kubanischen Staat möglich.
Es solle eine spezielle Zone für Wirtschaftsentwicklung geben, "in die wir Hightech-Firmen einladen, sich niederzulassen", sagte der Minister. Weitere Bereiche, in denen Kuba Investoren anlocken will, sind unter anderem erneuerbare Energien, Tourismus und Flughäfen. Auch die Landwirtschaft solle durch ausländische Hilfe "effizienter und moderner werden". Kuba muss bisher einen grossen Teil seiner Lebensmittel einführen.
(AWP)