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Nach der Flucht von mindestens 17 Ebola-Patienten in Liberia herrscht in Teilen der Hauptstadt Monrovia Chaos. Die Zeitung «Front Page Africa» berichtete am Montag sogar von bis zu 30 Kranken, die die Quarantänestation im Slum West Point verlassen haben.
«Während ich spreche, ist die Polizeistation menschenleer. In West Point gibt es im Moment keine Sicherheit», wird Bewohner Moses Teah von dem Blatt zitiert. Ebola-Kranke seien zur weiteren Versorgung von Bewohnern der Armensiedlung mit nach Hause genommen worden.
Mob stürmte Quarantänestation
Die Situation in West Point war eskaliert, als eine aufgebrachte Menge am Samstag das Spital mit der Quarantänestation gestürmt hatte. Zuvor hatte das Gesundheitsministerium des Landes angekündigt, den gesamten Slum unter Quarantäne zu stellen. In Liberia starben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis zum 13. August 413 Menschen an Ebola.
(sda/moh/vst)