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„Kult-Regisseur John Waters („Hairspray“) schuf mit mitreißendem Rock’n’Roll und einer Riege herausragender Schauspieler, darunter Iggy Pop und Johnny Depp in einer seiner früheren Ganzrollen, eine herrlich schrille Komödie über die rebellische Jugend der Fünfziger Jahre!“ (Rückseite der DVD-Version aus dem Jahre 2005)
„Cry Baby“ ist ein Musicalfilm von John Waters aus dem Jahre 1990. Ursprünglich als Parodie auf den Film „Grease“ (und dem gleichnamigen Musical) gedacht, floppte er an den Kinokassen und wurde erst später zum Kultfilm.1
Zentral in der Geschichte sind die sogenannten Drapes. Diese tragen ausschließlich schwere Lederjacken, weiße T-Shirts, Bluejeans und ihre Haare mit glitschiger Pomade zu einer Tolle geformt. Sie verstehen sich als jugendliche Delinquenten und leben in „ihrem“ Teil der Stadt Baltimore, wo Rock’n’Roll und Rockabilly den ganzen Tag lang gespielt, entwickelt und gelebt wird.
Sie sind die überzeichnete Version davon, wie man sich in den 90er Jahren die rebellische Jugend der 50er Jahre, besonders die sogenannten „Greaser“, vorgestellt hatte. Der Film symbolisiert ein sich zurücksehnen nach Drive-In Restaurants, Chevy Bel-Airs, mit hübschen Mädels knutschen, Rock’n’Roll, Autorennen, Studebakers, Elvis, James Dean und Lederjacken, wie es Roger Ebert in seiner Rezension von 1990 treffend formuliert hatte.
(mak)
http://www.youtube.com/watch?v=siwIXd9ssT0
- http://de.wikipedia.org/wiki/Cry-Baby (Abgerufen: 27.10.13). ↩