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Hengameh Yaghoobifarah, geboren 1991, ist seit 2014 Redaktionsmitglied beim Missy Magazine und veröffentlichte von 2016 bis 2022 die Kolumne «Habibitus» in der taz. 2021 erschien Yaghoobifarahs erfolgreicher Debütroman «Ministerium der Träume».
Hengameh Yaghoobifarahs taz-Kolumne sowie der Twitter- und Instagram-Account (mit knapp 40 000 bzw. 50 000 Follower*innen) heissen «Habibitus» – eine Vermengung des arabischen Worts «Habibi» (Liebling, Freund) und des soziologischen «Habitus». Auf allen Kanälen stellt Yaghoobifarah immer wieder vermeintliche Gewissheiten infrage und ist aus der öffentlichen Debatte nicht mehr wegzudenken. Das Buch «Habibitus» bündelt ein Best-of der Kolumnen über Körperpolitiken, Rassismus, Queerfeminismus bis Popkultur.
Als Lesbe ohne Kinderwunsch wird maus leicht in eine unangenehme Schublade gesteckt: Frauen mit Karrierewunsch. Dabei bin ich gar keine Frau, nur leider gebärfähig, auch wenn ich diese Körperfunktion sofort auf Kleinanzeigen verticken würde, wenn ich könnte. Oder an Menschen verschenken, die damit mehr anfangen können. Oder eintauschen gegen einen anderen Skill, zum Beispiel Laktose und Gluten verdauen können. Ja, ich würde lieber ohne Konsequenzen eine Pizza verputzen können als Babys zu werfen.
Campus Solothurn
Kurzlesung
Podium
Lesung und Gespräch