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Ernährung und und gesunder Lebensstil
Die Häufigkeit von Darmkrebs hat vor allem in den Industrieländern deutlich zugenommen. Dies weist darauf hin, dass der Ernährung und dem Lebensstil eine entscheidende Rolle bei der Darmkrebs Entstehung zukommt. Dieser Zusammenhang konnte in mehreren Studien belegt werden. Gesunde Ernährung bedeutet, die Zufuhr von Zucker und tierischen Fetten tief halten. Besonders Cholesterin und gesättigte Fettsäuren wirken sich nachteilig aus. Man sollte vermeiden, mehr als dreimal in der Woche rotes Fleisch (Rind-, Lamm- und Schweinefleisch) zu essen. Mageres Fleisch oder Fisch sollten bevorzugt werden. Eine besondere Schutzwirkung scheinen die im Fisch enthaltenen langkettigen und mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren zu haben.Durch den Verzehr von täglich 100 Gramm Fisch kann das Darmkrebsrisiko wesentlich reduziert werden. Die grösste Schutzwirkung hat das tägliche Essen von reichlich Gemüse und Früchten. Den Alkoholkonsum sollte man auf ein Glas Wein oder eine Stange Bier pro Tag beschränken. Das Rauchen fördert die Entstehung von Darmkrebs erheblich wohl vor allem über die gehäufte Bildung von Adenomen (Polypen), aus denen der Krebs entstehen kann. Allgemein lässt sich sagen, dass pflanzliche Lebensmittel, Vollkornprodukte und gewisse Milchprodukte (ein Glas Milch ist schützend durch den hohen Calciumgehalt) sich positiv auswirken. Mangelnde Bewegung in unserer Gesellschaft ist ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor. Es ist sehr empfehlenswert, sich jeden Tag 30 Minuten oder drei Stunden pro Woche mit mittlerer Intensität (knapp an der Grenze zum Schwitzen) zu bewegen.
ABER:
Auch wenn Sie sich gesund ernähren und regelmässig Sport betreiben, können Sie Ihr Darmkrebsrisiko nur beschränkt reduzieren. Deshalb sind die international anerkannten Methoden zur Früherkennung von Darmkrebs für eine zuverlässige Vorsorge dennoch äusserst zu empfehlen!