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Die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft seien etwas weniger positiv als noch vor einem Monat und kehrten zu ihrem langfristigen Durchschnitt zurück, schreibt die KOF in einer Mitteilung vom Dienstag.
Der für August ausgewiesene Wert liegt auch deutlich unter den Erwartungen. Von AWP befragte Ökonomen hatten für das Barometer einen Stand zwischen 101,9 bis 102,9 Punkten prognostiziert.
Im Vergleich zum Vormonat hat laut KOF der negativere Ausblick im Schweizer Verarbeitenden Gewerbe, bei den Banken und bei den Tourismusdienstleistern zum registrierten Rückgang beigetragen. Diese negativen Entwicklungen wurden teilweise von Indikatoren, die positive Dynamiken aus dem inländischen Konsum und der Bauwirtschaft spiegeln, aufgefangen.
Innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes sei der schlechtere Ausblick mit Ausnahme von drei Branchen (Chemie, Lebensmittel und Papier) überall sichtbar gewesen, sowohl in der Elektro-, der Holz-, der Metallverarbeitungs-, der Textil-, der Maschinenbau- sowie der Spezialindustrie, heisst es. Für die chemische und die lebensmittelverarbeitende Industrie blieb der Ausblick hingegen unverändert, während er sich für die Papierindustrie sogar verbesserte.
Die Verschlechterung der Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe als Ganzes habe sich primär in der Beurteilung der Bestellungen sowie in der Beurteilung des generellen Geschäftsklimas widerspiegelt, so die Konjunkturforscher aus Zürich weiter.
Das KOF-Konjunkturbarometer ist ein Frühindikator für die Entwicklung der Schweizer Konjunktur. Es ist ein Sammelindikator, der sich aus 238 Einzelindikatoren zusammensetzt.
uh/ra
(AWP)