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Audrey Azoulay wurde anlässlich der 39. Generalkonferenz der UNESCO in Paris offiziell als Nachfolgerin von Generaldirektorin Irina Bokova bestätigt.
Audrey Azoulay wurde 1972 in Paris in einer Familie jüdisch-marokkanischen Ursprungs geboren. Sie wuchs in einem politisch und kulturell geprägtem Umfeld auf: Ihr Vater war Berater des marokkanischen Königshauses und ihre Mutter war als Schriftstellerin tätig. Nebst einem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Lancaster und der Université Dauphine, studierte sie auch an der Sciences Po Paris und der École nationale d’administration (ENA). Nach ersten Erfahrungen im Bankensektor während des Studiums wechselte sie anschliessend ins Kulturministerium, wo sie bis 2014 vorwiegend im Centre National de Cinéma (CNC) tätig war.
«In the face of the challenges of today’s world UNESCO acts precisely where the only credible and sustainable answer lies. We must convey these ambitions with determination, as well as clarity.» Audrey Azoulay, 13. November 2017
Der damalige französische Präsident François Hollande ernannte Audrey Azoulay zur Beraterin für Kultur und Kommunikation. Anfang 2016 übernahm sie den Posten der Ministerin für das besagte Amt. Als Kandidatin der französischen Regierung für den Posten der Generaldirektiorin der UNESCO setzte sich Audrey Azoulay im Oktober 2017 in der Schlussrunde gegen den Kandidaten aus Katar durch.
Die Schweizerische UNESCO-Kommission gratuliert Audrey Azoulay zur Wahl und freut sich auf die kommende Zusammenarbeit.
- Ihre erste Rede als UNESCO-Generaldirektorin können Sie hier nachlesen.
- Link zur Seite von Audrey Azoulay auf der UNESCO-Website.
Bildnachweis: © UNESCO / N. Houguenade