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- Iran hat mehrere Bedingungen gestellt, um das internationale Atomabkommen am Leben zu erhalten.
- So müsse Europa garantieren, dass Iran sein Öl verkaufen könne.
- Das teilte Irans geistliches Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei mit.
Sollten die USA dem iranischen Öl-Absatz schaden, müssten dies die Europäer ausgleichen, indem sie mehr iranisches Öl kauften, hiess es weiter.
Auch müssten europäische Banken den Handel mit Iran sicherstellen. Und: Die Europäer müssten versprechen, keine neuen Verhandlungen über das ballistische Raketenprogramm des Landes und die Rolle Irans im Nahen Osten anzustreben.
Chamenei drohte zugleich, sollten die Europäer diese Forderungen nicht erfüllen, werde Iran wieder damit beginnen, Uran anzureichern.
Maas: Weit weg von Kompromiss
Im Streit um das Atomabkommen mit Iran bleiben die USA offenbar hart: Man sei noch weit weg von einem Kompromiss, sagte der deutsche Aussenminister Heiko Maas nach seinem Besuch beim US-Aussenminister Mike Pompeo. Die beiden einigten sich dennoch auf weitere Gespräche. Maas betonte erneut, dass sich die EU geschlossen hinter das Abkommen mit Iran stelle. Die EU-Staaten würden nun weiter versuchen, das Abkommen zu retten.