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Swisscom könne nicht auf ein Telekom- und Informatikunternehmen "reduziert" werden, sagte er. Denn künftig würden die Erträge des ehemaligen Regiebetriebs nicht mehr nur von den traditionellen Geschäften abhängen, sondern etwa auch von solchen im Gesundheitssektor, in der Energie oder in der Verwaltung von Daten.
Gerade die Frage der Daten, von denen die Swisscom immer mehr produziere, rücke verstärkt ins Zentrum, so der Verantwortliche für das digitale Geschäft. "Wir müssen einen Ausgleich finden zwischen dem Schutz der einzelnen und den Vorteilen, welche "Big Data" liefern kann."
Bezüglich der neuen Handy-Zahlungslösungen glaubt der Digitalisierungsspezalist, dass der Übergang von Kredit- und Debitkarten zu den neuen Anwendungen länger dauern wird als ursprünglich erwartet. Swisscom hat sich an der Zahlungslösung "Twint" beteiligt, die unlängst mit der Konkurrentin "Paymit" zusammengelegt worden ist, um dem in den Schweizer Markt drängenden ausländischen Anbietern wie Apple Pay die Stirn zu bieten.
Das Werbe-Joint Venture Admeira von Swisscom, Ringier und der SRG gehe in die gleiche Richtung, so Wüthrich-Hasenböhler. Mit der von den Zeitungsverlegern heftig kritisierten Allianz wolle man Google an der Ausbreitung im Schweizer Werbemarkt hindern.
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(AWP)