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Stephen Thaler, ein 74-jähriger Künstlicher Intelligenz-Erfinder, hat ein Bild namens “A Recent Entrance to Paradise” erschaffen und versucht nun, das Kunstwerk urheberrechtlich schützen zu lassen. Das Besondere dabei ist, dass Thaler behauptet, dass das Bild von dem von ihm entwickelten KI-System namens DABUS erstellt wurde und daher DABUS als Autor aufgeführt werden sollte. Allerdings gewährt das United States Copyright Office Urheberrecht nur Menschen. Diese rechtliche Auseinandersetzung wirft die Frage auf, ob Maschinen Kunst erschaffen können.
Stephen Thaler beschreibt DABUS als ein künstliches Wesen mit Bewusstsein. Das System wurde von ihm im Jahr 1992 mit neuronalen Netzwerken und Störungen entwickelt. Obwohl es zunächst wenig Interesse von Investoren gab, entschied sich Thaler, DABUS weiterzuentwickeln. Im Jahr 2012 führte er eine neue Art von Störung ein, die seine eigene Nahtod-Erfahrung simulieren sollte. Dadurch entstand das besagte Bild.
Ryan Abbott, ein Arzt, Anwalt und Doktor der Philosophie, erkannte das potential, durch Thaler und DABUS die rechtliche Anerkennung von KI-Schöpfern zu testen. Die Frage, ob KI-Systeme als Künstler anerkannt werden können, steht somit im Mittelpunkt dieser spannenden Diskussion.
Einführung
Der rechtliche Kampf von Stephen Thaler, einem KI-Erfinder, um das Urheberrecht an einem von seinem KI-System DABUS erstellten Bild, wirft die Frage auf, ob Maschinen Kunst schaffen können. Dieser Artikel untersucht Thalers Hintergrund, die Entwicklung von DABUS und die Auswirkungen dieses Rechtsstreits.
Stephen Thaler und die Erfindung von DABUS
Stephen Thaler ist heute 74 Jahre alt und hatte in seiner Kindheit eine Nahtoderfahrung. Diese Erfahrung inspirierte ihn später, ein KI-Erfinder zu werden. Thaler entwickelte ein KI-System namens DABUS, das er als ein empfindungsfähiges künstliches Wesen betrachtet. Thaler erfand DABUS im Jahr 1992 unter Verwendung von neuronalen Netzen und der Einspritzung von Rauschen zur Simulation von Störungen. Trotz eines anfänglichen Desinteresses seitens der Investoren entwickelte Thaler DABUS weiter.
Die Entstehung von “A Recent Entrance to Paradise”
Im Jahr 2012 führte Thaler DABUS eine neue Art von Rauschen ein, das seine Nahtoderfahrung simulieren sollte. Als Ergebnis entstand das Bild “A Recent Entrance to Paradise”, von dem Thaler glaubt, dass es eines der ersten von einem autonomen künstlichen System geschaffenen Kunstwerke ist.
Der Rechtsstreit und urheberrechtliche Fragen
Thaler versucht, das Bild “A Recent Entrance to Paradise” urheberrechtlich zu schützen und DABUS als Autor anzugeben. Das US-amerikanische Copyright Office gewährt jedoch nur natürlichen Personen Urheberrechte. Dieser Rechtsstreit wirft grundlegende Fragen nach der Anerkennung von KI-Künstlern auf und ob Maschinen als Autoren von originellen Kunstwerken betrachtet werden können.
Die Rolle von Ryan Abbott
Thaler traf Ryan Abbott, einen Arzt, Anwalt und Doktor der Philosophie, der das Potenzial erkannte, die rechtliche Anerkennung von KI-Künstlern anhand von Thaler und DABUS zu prüfen.
Kann künstliche Intelligenz als Autor betrachtet werden?
Der juristische Kampf um das Urheberrecht an DABUS’ Kunstwerken zwingt uns dazu, die Frage zu stellen, ob künstliche Intelligenz als Autor betrachtet werden kann. Es werden traditionelle Vorstellungen von Urheberschaft in Frage gestellt und komplexe ethische und rechtliche Fragen aufgeworfen.
Auswirkungen auf die Zukunft von Kunst und KI
Der Ausgang dieses Rechtsstreits wird weitreichende Auswirkungen auf die Zukunft von Kunst und KI haben. Er wird die rechtlichen Rahmenbedingungen für KI-Schöpfungen prägen, die Rechte und Verantwortlichkeiten von KI-Entwicklern beeinflussen und unser Verständnis von Kreativität und Urheberschaft herausfordern.
Schlussfolgerung
Der juristische Kampf um Stephen Thalers Versuch, ein von DABUS erstelltes Bild urheberrechtlich zu schützen, bringt die fortwährende Debatte darüber, ob Maschinen Kunst schaffen können, ans Licht. Durch die Untersuchung von Thalers Hintergrund, der Entwicklung von DABUS und den urheberrechtlichen Fragen, die dabei im Spiel sind, können wir ein tieferes Verständnis für das komplexe Verhältnis zwischen KI, Kreativität und Urheberschaft gewinnen.[ad_2]
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