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AuditiveWahrnehmung und Kommunikation sind im täglichen Leben häufig mit erheblichenHerausforderungen konfrontiert. Projektteil A hat zum Ziel, die akustischen Wahrnehmungsfähigkeitenbei niedrigen Lautstärke zu untersuchen. Interessanterweise kann einangemessenes Rauschen die Wahrnehmung bei diesen niedrigen Intensitätspegelnverbessern (Projekt A1). Wir untersuchen deswegen in Projekt A3, ob bestimmteEffekte des Rauschens und zufällige Rauschschwankungen diesen Verbesserungseffektenzugrunde liegen könnten. Ziel ist es daher, die „stimmlichen“ Eigenschafteneiniger Lärmarten zu untersuchen.
Projektteil B befasstsich mit der auditorischen Wahrnehmung in erheblichem Hintergrundrauschen. Datenvom Projekt B1 weisen darauf hin, dass der auditorische Kortex an der Erkennungvon Stimmen im HIntergrundrauschen beteiligt ist. Basierend auf diesen Datenstellen wir nun die Hypothese in Projekt B3 auf, dass bei Anwendung einesGehirnstimulationsverfahrens (i.e. Transkranielle Gleichstromstimulation, tDCS)auf den auditorischen Kortex Stimmen selbst unter stärksten Lärmbedingungen erkanntwerden kann.
Projektteil C befasstsich mit den Bedingungen des Hörens von Vokalisationen anderer Personen,während der Hörer gleichzeitig selber Vokalisationen produziert. Der rechteauditorische Kortex separiert dabei die eigene Stimme von der Stimme andererPerson (Projekt C1). In Projekt C3 wollen wir nun die Auswirkungen der Hemmungdes rechten auditorischen Cortex unter Verwendung der transkraniellenMagnetstimulation (TMS) auf die Klassifizierung der Sprache einer anderenPerson untersuchen, während der Sprecher eigene Sprache produziert. DieErgebnisse werden starke Auswirkungen auf viele Bereiche der angewandtenWissenschaften haben (z.B. Hörgerätetechniken).