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Die ge 6/6 II
ein schlachtross für die rhb
Bild: © M. Morelli
In den 1950er Jahren wuchs der Verkehr auf der RhB so stark, dass die vorhandenen «Krokodile» Ge 6/6 I aus den 1920er Jahren und die vierachsigen Ge 4/4 I aus den Jahren 1947/1953 nicht mehr ausreichten. Der 1958 begonnene Bau der Elektrizitätswerke im Bergell (Albigna-Talsperre) unter der Bauherrschaft des Elektrizitätswerk der Stadt Zürich benötigte pro Tag bis zu 1000 Tonnen Zement, die ab Untervaz ins Engadin zu befördern waren. Hierfür brauchte die RhB ein Triebfahrzeug, das eine Anhängelast von 250 Tonnen auf den 35 ‰-Rampen der Albulalinie ziehen konnte. Die Ge 6/6 II wurde "geboren".
Wir beleuchten die 63-jährige Geschichte der Ge 6/6 II von ihrer Entstehung / Konstruktion in den 1950er Jahren bis zu den letzten Fahrten und der Verwertung beim Schrotthändler.
Hier finden Sie technische Daten sowie einige technische Zeichnungen zur Ge 6/6 II.
Die besten Fotos und Filme, die wir über die Ge 6/6 II gefunden haben, möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten. Blicken Sie zurück auf 63 Jahre Geschichte der sechsachsigen Lok auf dem Stammnetz der RhB.