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In meinem Auslandssemester in Wien merkte ich, wie sehr ich die Textgattung der Glosse liebe. Als Autor*in einer Glosse kann man provozieren, zum Denken anregen oder einfach nur unterhalten. Weil mir immer wieder gesagt wurde, dass dies eine der schwierigsten Textsorten überhaupt ist, stellte ich mich der Challenge.
Ich möchte nicht lange um den heissen Brei schreiben. Ich habe für unser Onlinemagazin KRUNK eine Glosse über Handy-Zombies geschrieben. Check it out!
(bas)
Ich hatte zu Beginn Schwierigkeiten bei der Themenfindung. Ich hatte schon eine fixfertige Glosse über Zimtschnecken geschrieben, welche aber eine völlige Katastrophe war. Ich versuchte so sehr einen lustigen Text zu schreiben, das es einfach nur schmerzhaft war. Die Glosse war nicht lustig sondern daneben.
Als ich im Bus sass, offenbarte sich mir aber die Szene mit dem kleinen Jungen, die ich als so absurd empfand, dass ich einen Text darüber schreiben musste. Das eigentliche Schreiben fiel mir dann relativ leicht, die Witze wirkten auch nicht mehr aufgezwungen oder deplaziert.
Ich bin mit meiner Glosse eigentlich zufrieden. Der Text hat einen guten Flow, hat lustigte Stellen und ist unterhaltsam. Für mich auf jeden Fall. Ich glaube, dass ich eine Glosse geschrieben habe und alle Kriterien erfüllt wurden. Somit habe ich meinen Auftrag erfüllt. Ob der Text aber auch lustig ist, muss jeder für sich entscheiden. Humor ist immer noch etwas sehr subjektives.