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Heizen mit Wärmepumpen: Erdregister und Energiepfähle
Erdregister stellen eine Alternative zu Erdwärmesonden dar. Sie können dort eingesetzt werden, wo Erdwärmesonden nicht verwendet werden dürfen.
(ves) Im Gegensatz zur vertikal abgeteuften Erdwärmesonde wird ein Erdregister horizontal verlegt. In nur rund 1 bis 3 Meter Tiefe werden Rohrschlangen frostsicher verlegt, um dem Erdreich Wärme zu entziehen. Je nach topographischer Höhenlage kann ein Erdregister dem Erdreich 20 bis 30 W Wärmeenergie pro Quadratmeter entziehen; der Wärmeeintrag erfolgt hingegen durch Sonneneinstrahlung und Regen.
Die Funktionsweise des Erdregisters ist praktisch identisch mit der einer Erdwärmesonde; ebenso werden häufig Wärmepumpen daran gekoppelt. Der Einbau eines Erdregisters ist nicht immer bewilligungspflichtig. Informationen sind auf den kommunalen Bauämtern oder kantonalen Energiefachstellen erhältlich.
Energiepfähle
Ähnlich wie Erdwärmesonden funktionieren so genannte Energiepfähle, die zur Erhöhung der Standfestigkeit von Gebäudefundamenten verwendet werden. Die Pfähle selbst werden ins Erdreich gerammt. An den internen Armierungseisen werden Leitungen befestigt, welche die Wärme des Erdreichs durch die Pfähle hindurch zur Wärmepumpe leiten.