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Die Hälfte des Futters für die Biokühe der Lafranchi-Ranch kommt wegen dem trockenen Klima von auswärts. Das Know-how zur Verarbeitung der eigenen Milch zu Käse holten sich die Lafranchi-Brüder in der Heimat ihres Grossvaters im Tessin.
Fredolino Lafranchi aus Maggia TI ist 17-jährig als er beschliesst, sein Glück auf dem amerikanischen Kontinent zu suchen. Er findet es in Kalifornien, wo er vor genau hundert Jahren seine erste Milchfarm kauft. Für ihn geht damit ein Traum in Erfüllung. In der hügeligen mit Eichenbäumen durchsetzen Landschaft wächst vor allem Gras, ideal also für die Milchviehhaltung. Das Klima 50 Kilometer nördlich von San Francisco ist mediterran, entsprechend ist es im Sommer trocken und es wächst kaum Futter. Die Milchwirtschaft ist in der Region noch wenig entwickelt, deshalb arbeitet Fred laufend an der Verbesserung der Futtergrundlage. Er baut ein Silo, das er mit Gras füllt und mit Hafer mischt. 1930 melkt er über 100 Guernsey-Rinder. Als einer der ersten im Tal kauft er sich einen Traktor und baut einen für damalige Verhältnisse modernen Stall.