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1 Arbon – Steinach
Der analysierte Grenzabschnitt von Arbon und Steinach wurde in den Bereich der Zäsuren eingeteilt. Denn die Grenze verläuft in diesem Abschnitt entlang der Strasse. Diese Strasse trennt zwei markante unterschiedliche Raumverhältnisse. Der Teil der Strasse gehört zur Gemeinde Arbon, welcher dicht mit Industriegebäuden bebaut wurde. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite ist die Gemeinde Steinach zu sehen, welche aus verschiedenen Grünflächen und einzelnen Wohnhäusern besteht. Die Grenze wurde früher willkürlich gezogen und im Verlaufe der Jahre haben sich die beiden Grenzräume unterschiedlich entwickelt. Die politische Grenze trennt nicht nur zwei Gemeinden, sondern auch zwei Kantone, nämlich den Kanton St. Gallen und den Kanton Thurgau.
3 Steinach – Tübach
Der Grenzabschnitt wurde in den Bereich der Gewässer eingeteilt, da der Bach die Grenze zwischen Steinach und Tübach darstellt. Diese Grenze wurde absichtlich entlang des Baches gelegt. Die Gebäude, die auf der linken und rechten Seite der Grenze zu entnehmen sind, kamen grösstenteils im Jahre 1972 dazu. Die Grenze trennt in diesem Fall nur zwei St. Galler Gemeinden voneinander.
4 Horn – Tübach
Diese Grenze wurde dem Bereich der Freiflächen zugewiesen. Wer genauer hinsieht, bemerkt auf dem Bild eine Trennung der verschiedenen Freiflächen. Zudem ist auf diesem Bild sogar ein Grenzstein ersichtlich. Dieser Grenzbereich wurde willkürlich gesetzt und hat sich in den letzten Jahren auch nicht markant verändert. Zudem ist diese Grenze gleichzeitig eine Kantons- und eine Gemeindegrenze.
5 Horn – Goldach
Wie auf dem Bild deutlich ersichtlich ist, stellt der Fluss Goldach die Grenze dar. Dieser trennt die Seite – Gemeinde Goldach – von der Seite – Gemeinde Horn – ab. Diese Grenze wurde absichtlich entlang des Flusses gesetzt und ist zugleich eine Gemeindesgrenze und eine Kantonsgrenze. Horn gehört zum Kanton Thurgau, Goldach dagegen gehört dem Kanton St.Gallen an.
6 Tübach – Goldach
Die Grenze von Tübach und Goldach verläuft bei diesem Bild genau entlang der Waldkante. Sie wurde so gesetzt, dass die Grenze nach der Kurve des Flusses genau am Fluss entlangläuft. Daher wurde die Grenze als Waldgrenze ermittelt. Auf der einen Seite befindet sich ein Sportplatz, der zur Gemeinde Tübach gehört. Dieser begann sich ab dem Jahr 1996 zu entwickeln. Auf der anderen Seite ist die Gemeinde Goldach zu sehen. Dieser Bereich, welcher auf dem erstellten Bild zu sehen ist, hat sich im Verlaufe der Jahre kaum verändert.
7 Tübach – Goldach
Diese Grenze wurde in den Bereich der Freiflächen eingeteilt, da die Grenze in der Freifläche entlang des Weges verläuft. Wo jetzt auf dem Bild eine geteerte Strasse ersichtlich ist, war vor dem Jahr 1978 ebenfalls wie im Hintergrund nur ein gekiester Gehweg zu sehen. Zudem war die Abzweigung nicht vorhanden.
8 Goldach – Rorschacherberg
In diesem analysierten Grenzbereich ist die Grenze deutlich zu erkennen. Zum einen ist die Seite, welche zum Rorschacherberg gehört, dicht bebaut und mit einer betonierten Strasse versehen. Im Gegensatz zu der Gemeinde Goldach auf der anderen Seite. Denn dort ist unten auf dem Bild eine Kiesstrasse und ein grosses Freiflächenfeld zu erkennen. Die Grenze verläuft genau dort, wo die unterschiedlich entwickelten Zonen aufeinandertreffen. So wurde die Grenze in die Kategorie der Freiflächen eingeteilt, da sie hauptsächlich durch ein grosses Gebiet von Grünflächen verläuft. Diese Gemeindegrenze wurde früher ebenfalls willkürlich gezogen. In dem Jahr 2014 hat sich auf der rechten Seite dieser Grenze einiges verändert, da viele Einfamilienhäuser und eine zementierte Strasse gebaut wurden.
9 Rorschach – Rorschacherberg
Bei diesem Grenzbereich liegt die Grenze genau entlang der Strasse. Aus diesem Grund wurde sie in die Kategorie Zäsuren eingeteilt. Auf der einen Strassenseite mit der grossen Grünfläche, liegt der Rorschacherberg und auf der anderen Seite die Gemeinde Rorschach. Die Häuser auf dem Bild, die zur Gemeinde Rorschach gehören, wurden alle zwischen 1966 und 2008 gebaut. Im Bereich des Rorschacherbergs hingegen hat sich im Verlaufe der Jahre nicht viel verändert.
10 Rorschacherberg – Thal
Dieses Grenzgebiet wurde, wie auf dem Bild zu sehen ist, der Gruppe Waldflächen zugeteilt. Die Grenze wurde früher gerade durch das Gebiet des Schloss Wartegg gezogen. Im Jahre 1928 ist sie dann an der oberen und unteren Strasse um einige Meter weiter zur Gemeinde Thal verschoben worden. Bei diesem Bild ist es schwer zu erkennen, wo genau die Grenze liegt.
11 Rorschacherberg – Staad
Auf diesem Bild ist ersichtlich, wie sich die Grenze entlang des Waldes erstreckt, dann die Freifläche überquert und schliesslich im Hintergrund wieder an der Waldkante entlang verläuft. Darum wurde diese Grenze auch in die Rubrik Waldflächen eingeteilt. Diese Grenze wurde früher absichtlich entlang der Waldflächen gezogen.
12 Altenrhein – Österreich
Der Verlauf des Rheins widerspiegelt bei diesem Bild die Grenze des Gebiets Altenrhein zu Österreich. Aus diesem Grund wurde der Grenzbereich den Gewässern zugeteilt. Im Gegensatz zu den anderen Grenzsituationen zeigt dieses Bild eine Landesgrenze. Diese wurde dazumal absichtlich entlang des Rheins gezogen. Auf der Seite mit dem Steg ist die Schweiz abgebildet und auf der gegenüberliegenden Seite kann Österreich gesehen werden.