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Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg bietet konkrete Strategien um einen Weg zu finden wertschätzender miteinander umzugehen. Sie ist vor allem eine innere Einstellung zum Leben und dadurch zu den Mitmenschen. Im Vordergrund dieser Haltung steht der Wunsch Verbindung und tiefes Verständnis füreinander aufzubringen. Diese Verbindung entsteht dann, wenn wir uns auf der Ebene unserer Bedürfnisse begegnen und wenn wir Wege finden die Bedürfnisse aller zu berücksichtigen. Das ist nur dann möglich, wenn die Personen in ihrem Bedürfnis wirklich gehört, verstanden und ernstgenommen werden.
Dieser Ansatz hilft uns (auch oder gerade) in schwierigen (Konflikt-) Situationen zum Wesentlichen zu gelangen. Ganz egal, ob bei unseren Kindern, bei unserem Partner oder im beruflichen Kontext.
Marshall B. Rosenberg entwickelte die Gewaltfreie Kommunikation im Jahr 1963 und hat sie seitdem kontinuierlich ausgebaut und verbessert. Schon in seiner Jugend entwickelte er ein starkes Interesse an neuen Formen der Kommunikation als friedliche Alternative zu der Gewalt, die ihm in seiner Jugend begegnete. Nach seiner Promotion in Klinischer Psychologie benutzte er die GFK in Schulprojekten und bei Arbeiten an öffentlichen Institutionen. 1984 gründete er den Center for Nonviolent Communication (CNVC), welches nun seit vielen Jahren zu einer umfassenden gesellschaftlichen Veränderung im Denken, Sprechen und Handeln beiträgt, indem es Menschen ermöglicht, auf empathische Weise miteinander umzugehen und dementsprechende Resultat zu erzielen. Rosenberg entwickelte zudem Programme zur Förderung von Frieden in Kriegsgebieten. Er bildete auf Einladung der UNESCO mit seinem CNVC- Team um die Zehntausende Schüler und Lehrer aus Serbien aus. Die israelische Regierung hat die Gewaltfreie Kommunikation offiziell anerkann und bietet in vielen Schulen entsprechende Trainings an.
"Ärger ist ein wunderbarer Hinweis, er ist ein Wecker. Sobald ich ärgerlich werde, weiss ich, dass ich den anderen nicht richtig gehört habe."
"Die Antwort auf die Frage nach der Ursache von Gewalt liegt in der Art und Weise, wie wir gelernt haben zu denken, zu kommunizieren und mit Macht umzugehen."
"Das Ziel im Leben ist es, all unser Lachen zu lachen und all unsere Tränen zu weinen. Was auch immer sich uns offenbart, es ist das Leben, das sich darin zeigt. Und es ist immer ein Geschenk, sich damit zu verbinden."
"Es bereitet Menschen von ihrer Natur aus Freude, zum Wohlergehen anderer beizutragen, wenn sie das freiwillig tun können."