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Bei der französischen Internet-Zeitung «Mediapart» hätte eine Durchsuchung durch Justizbeamte stattfinden sollen.
Denn «Mediapart» hat Mitschnitte einer Unterhaltung des ehemaligen Leibwächters von Emmanuel Macron, Alexandre Benalla, veröffentlicht.
Am Montagmorgen habe die Redaktion zum ersten Mal seit ihrem Bestehen 2008 eine offizielle Anfrage von Pariser Behörden erhalten, wie sie auf ihrer Webseite bekannt gab. Die Absicht: Die Aufnahmen von Alexandre Benalla, welche angeblich die Privatsphäre des Mannes verletze, zu beschlagnahmen. Der Staatsanwalt hat deshalb eine Voruntersuchung eingeleitet.
Wie die Redaktion «Mediapart» schreibt, habe sie die Durchsuchung verweigert, denn sie könnte gegen den Quellenschutz verstossen.