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Die Schweiz hat den Opfern der Unwetterkatastrophe in Venezuela bis Montagmittag (20.12.) 400’000 Franken zugesichert. Im Vordergrund stehen die Rettungsarbeiten, die Verteilung von Hilfsgütern und die Trinkwasseraufbereitung.Dieser Inhalt wurde am 20. Dezember 1999 - 19:42 publiziert
Die Schweiz hat den Opfern der Unwetterkatastrophe in Venezuela bis Montagmittag (20.12.) 400’000 Franken zugesichert. 150’000 Franken entfallen auf das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) und die Caritas, 250’000 Franken auf den Bund. Im Vordergrund stehen die Rettungsarbeiten, die Verteilung von Hilfsgütern und die Trinkwasseraufbereitung.
Das SRK will in einer ersten Phase 100’000 Franken einsetzen, wie das Hilfswerk am Montag in Bern mitteilte. Mit dem Geld werden in der Region Hilfsgüter beschafft, die dann von über 1’000 Freiwilligen des Venezolanischen Rotes Kreuzes verteilt werden. Als besonders dringend erachtet das SRK Wolldecken und Wasserreinigungstabletten, aber auch medizinische Hilfe.
Einen ersten Nothilfe-Beitrag von 50’000 Franken hat auch Caritas Schweiz gesprochen. Damit sollen Güter des täglichen Bedarfs sowie Medikamente und Notunterkünfte finanziert werden, wie Caritas am Montag in Luzern mitteilte. Das internationale Caritas-Netz kümmert sich in Caracas vor allem um die Bewohner der Elendsviertel, die von den Überschwemmungen besonders hart getroffen sind. Ihre Behausungen wurden zu einem grossen Teil weggeschwemmt.
Bereits am Sonntag (19.12.) stellte der Bund 250’000 Franken humanitäre Soforthilfe bereit. Das Geld wird nach Angaben des Schweizerischen Katastrophenhilfekorps für medizinische Güter und die Aufbereitung von Trinkwasser verwendet.
Bei den seit Tagen anhaltenden Unwettern in Venezuela tausende Menschen getötet und weit über 100'000 Personen obdachlos geworden. Die Internationale Föderation der Rotkreuzgesellschaften spricht laut SRK von insgesamt über einer halben Million Geschädigten. An der Küstenzone seien ganze Dörfer und Städte von den Schlammmassen verschüttet worden.
SRI und Agenturen
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