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Um dieses Hauptziel zu erreichen, startete im Jahr 2019 das Projekt. Zu Anfang werden 10 Gemeinden gesucht, welche gemeinsam mit jugend.gr in den Prozess einsteigen. Die Gemeinden werden während des ganzen Prozesses durch die Projektleiterin von jugend.gr begleitet. Das Vorgehen kann gemäss den Bedürfnissen der Gemeinden ein bis drei Jahren dauern und beinhaltet vier Arbeitsschritte.
In einem ersten Schritt wird die Kinder- und Jugendfreundlichkeit der Gemeinden in gemeindeinternen Prozessen analysiert. Die beteiligten Gemeinden füllen eine Standortbestimmung mittels einer Online-Umfrage aus, um herauszufinden, welches Potential in welchen Bereichen steckt.
Die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder und Jugendlichen werden in einem zweiten Schritt durch die Projektleitung von jugend.gr und eine Arbeitsgruppe der Gemeinde in einem Workshop abgefragt.
Auf der Basis der Ergebnisse dieser zwei ersten Phasen, erstellt die Gemeinde einen entsprechenden Aktionsplan, der die von der Gemeinde gewünschte Massnahmen beinhaltet. Diese Massnahmen werden mit der Verabschiedung in der zuständigen Gemeindebehörde verankert. Beispiele von Massnahmen: die Erarbeitung eines Kinder- und Jugendleitbildes, die Gestaltung von Spielplätzen und Begegnungsorten bedürfnisgerecht mit Kindern und Jugendlichen, die Gründung einer Jugendkommission, usw.
Schliesslich wird eine Auswertung durchgeführt, zuerst nach der Verabschiedung des Aktionsplanes in der zuständigen Gemeindebehörde, danach nach der Umsetzung des Aktionsplanes.
Das Projekt wird von der Stiftung Mercator Schweiz finanziert; UNICEF Schweiz und Liechtenstein ist als Kooperationspartner dabei.
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Zum jetzigen Zeitpunkt sind neun Gemeinden/Regionen in den Prozess eingestiegen. Die Prozessgemeinden sind: Landquart, Safiental, Surses, Ilanz, Region Cadi (Disentis, Medel, Sumvitg, Trun und Tujetsch), Vaz/Obervaz, Untervaz, Davos und Lumnezia.