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Die Feuerung ist das Herz jedes Ofens. Wie das Äussere so kann auch das Innenleben einer Ofenanlage von Ihnen mitbestimmt werden. Im Vordergrund steht immer eine effiziente und schadstoffarme Verbrennung um aus Ihrem Holz möglichst viel Energie zu gewinnen
Technisch durchdachte Planung gewährleistet eine optimale Energiegewinnung
Verbrennung
Die Verbrennung ist eine chemische Reaktion (Oxidation), bei der sich der Brennstoff mit dem Sauerstoff zu neuen Stoffen (Oxiden) verbindet. Dies geschieht unter Lichterscheinung und unter Wärmeabgabe (Flamme, Glut)
Für eine Verbrennung braucht es:
1. Einen Brennstoff, der mit dem Sauerstoff eine Verbindung eingehen
kann.
2. Es muss soviel Wärme bis zum Erreichen derjenigen Temperatur
zugeführt werden, bei der sich der Brennstoff selbst entzündet.
3. Es braucht ausreichend Sauerstoff, um sämtliche brennbaren Elemente
mit Sauerstoff zu beliefern und um die Verbrennung zu unterhalten.
Verbrennung von verschiedenen Brennstoffen:
Holz ist dank seines hohen Gehaltes an flüchtigen Bestandteilen (etwa 80%) ein langflammiger Brennstoff. Stoffe im Holz, die leicht in den gasförmigen Zustand überführt werden können, heissen flüchtige Stoffe. Durch Erwärmung werden diese vor dem Erreichen der Zündtemperatur in gasförmigen Stoffe umgewandelt und verbrennen mit der Flammenbildung.
Die Holzverbrennung läuft in vier Phasen ab:
Mit der ersten Erwärmung verdampft die Restfeuchte im Holz, die normalerweise (für gelagertes Holz) etwa 15 bis 20% beträgt. Das Holz ist jetzt trocken.
Ab etwa 150° C beginnt die Entgasung und die thermische Zersetzung des Holzes.
Im Temperaturbereich zwischen 250° C und 450° C werden die flüchtigen Bestandteile des Brennstoffes ausgestossen und verbrennen dann bei möglichst hoher Flammtemperatur (ab etwa 500° C).
Nach der vollständigen Zersetzung des Holzes bleibt Holzkohle (etwa 20% ) des Holzes zurück; diese glüht praktisch ohne Flamme bei etwa 800° C
Die Verbrennung der einzelnen Brennstoffe verläuft sehr unterschiedlich:
Der feste Brennstoff braucht am längsten zur Zündung und Verbrennung.
Das Heizöl verbrennt in nur zwei Phasen (Verdampfung der Flüssigkeit, chemische Aufspaltung der brennbaren Bestandteile), während Brenngase gegenüber festen und flüssigen Brennstoffen sofort brennbereit sind.
Entscheidend für den Verbrennungsablauf ist einerseits der Brennstoff selbst, dann aber auch der jeweilige Gasgehalt. Um eine optimale Vorraussetzung der Verbrennung von festen und flüssigen Brennstoffen zu erhalten, muss der Aufbereitung grosse Aufmerksamkeit geschenkt werden