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Im Jahr 2006 begann die Burgergemeinde abzuklären, ob das Erstellen und Betreiben einer Fernwärmezentrale realisierbar sei. Die Ergebnisse waren durchwegs positiv und das Interesse von möglichen Bezügern erfreulich. So wurde an der Burgerversammlung vom 12. Dezember 2007 dem Bau zugestimmt und der nötige Kredit gesprochen. Während den Bauarbeiten traten unvorhergesehene Schwierigkeiten mit dem Bauuntergrund auf, die jedoch gemeistert wurden. Die neu erstellte Anlage nahm im November 2008 ihren Betrieb auf. Vorerst konnten sieben Gebäude mit Wärme versorgt werden. Im nächsten Winterhalbjahr waren bereits dreizehn Bezüger angeschlossen.
In den folgenden Jahren konnte das Versorgungsnetz der Schnitzelheizung stetig ausgebaut werden. Momentan beträgt die Länge des Leitungsnetzes 2,6 km und versorgt 24 EFH, 11 MFH, das Mehrzweckgebäude mit Schulhaus und die Gärtnerei Leonotis mit Wärme.
Schon bald zeigte sich, dass die Leistungskapazität (450 kW) des ersten Ofens nicht mehr ausreicht. Im Sommer 2017 wurde ein zusätzlicher Ofen eingebaut. So kann nun der steigenden Nachfrage nach Wärmelieferung weiterhin nachgekommen werden.
Zeitgleich mit dem Einbau des zweiten Ofens wurden zwei Elektrofilter der neusten Generation installiert. Die Holzschnitzelheizung entspricht nun den höchsten Anforderungen der Luftreinhalteverordnung und ist für weitere Hausanschlüsse bereit.