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Strom aus Wasser
Wasserkraft oder auch Hydroenergie ist grob gesagt die Umwandlung der Energie fließenden Wassers (kinetische Energie) via Turbinen in “”Gebrauchsenergie” in Form elektrischen Stromes. Wurden früher durch diese mechanische Energie Mühlen direkt angetrieben, wird heutzutage diese Kraft zur Stromerzeugung in Wasserkraftwerken eingesetzt.
Wasserkraft gehört zu den regenerativen Energienquellen, da es keine Emissionen freisetzt. Sie wird zum allergrößten Teil kommerziell eingesetzt, im privaten Sektor ist sie nicht anteilig. Der prozentuale Anteil von Wasserkraft weltweit gemessen an der Gesamtstromerzeugung ist immer noch höher als das von Atomkraftwerken eingefahrene Potenzial.
Man unterscheidet zwischen diversen Wasserkraftwerken. So ist das klassische Laufwasserkraftwerk an Flüssen zu finden. Bei Speicherkraftwerken wurde ein Fluss zu einem Stausee aufgestaut, so dass bei Zeiten erhöhten Energiebedarfs das Wasser abgerufen und in einem Wasserkraftwerk verstromt werden kann. In einem Pumpspeicherwerk wurde zuvor Wasser unter Aufwendung von Energie in eine höher gelegenes Speicherbecken gepumpt, welches im Bedarfsfalle abgelassen wird und im Abfluss durch die Turbinen läuft. Wellenkraftwerke nutzen die Kraft der kontinuierlichen Wellenbewegung, Gezeitenkraftwerke die Energie des Tidenhubs.