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Eine Statue des Südstaaten-Generals Robert E. Lee ist aus dem Sitz des US-Kongresses in Washington entfernt worden. Das teilte die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, am Montag mit.
Im Kapitol - dem Sitz von Repräsentantenhaus und Senat - sei kein Platz für Symbole des Hasses oder eine Verehrung der Konföderierten, sagte sie.
Die Konföderierten hatten im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) gegen den Norden gekämpft und sich gegen die Abschaffung der Sklaverei und gegen mehr Rechte für Schwarze gewehrt. Lee war einer der Generäle, die die Konföderierten-Armee damals in den Krieg gegen die Union führten. Er wird von der rechten Szene in den USA als Held verklärt. Auch an anderen Orten in den USA wurden bereits Statuen von ihm entfernt.
In den USA war es in den vergangenen Monaten zu grossen Protesten gegen Rassismus gekommen. Das hatte auch die Diskussion um die amerikanische Erinnerungskultur befeuert. (aeg/sda/dpa)