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Stamm-CO2-Sensoren messen die Kohlendioxid-Konzentration im Inneren eines Baumstammes. Aus den kontinuierlichen Messungen lassen sich Rückschlüsse auf die Atmungsaktivität und den Stoffwechsel der Bäume ziehen.
Ein daumendicker Sensorkopf wird 5 cm ins wasserleitende Holz gebohrt, luftdicht von der Aussenluft abgeschlossen und gegen direktes Sonnenlicht mit reflektierender Luftpolsterfolie geschützt. Der Sensor befindet sich so in einem luftgefüllten Hohlraum im Stamminnern, dessen CO2-Konzentration erfasst wird. Da der Austausch zwischen dem CO2 im Hohlraum und dem CO2 im Stammwasser sehr schnell abläuft, kann mit solchen Messungen auch auf die CO2-Konzentration im transportierten Wasser geschlossen werden.
Erhöhte CO2-Werte treten vor allem während der Holzwachstumsphase im Frühsommer auf. Tiefer sind die Werte in der Ruhephase im Winter und auch im zweiten Teil des Sommers. Die gemessenen Stamm-CO2-Konzentrationen sind im bis zu zweistelligen Volumenprozentbereich und damit erstaunlich hoch, sogar mehrere 100-mal höher als in der uns umgebenden Aussenluft.