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Deutschland
Hier erhältst du einen Überblick über Deutschland und seine Nachbarländer, das Klima, die Besiedlung sowie seine Naturräume.
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Nachbarländer und Einteilung
In Europa gibt es kein Land, das so viele Nachbarländer hat wie Deutschland. Die Bundesrepublik grenzt im Norden an Dänemark, im Westen an die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich, im Süden an die Schweiz und Österreich sowie im Osten an die Tschechische Republik und an Polen. Weltweit gesehen haben nur Russland, China und Brasilien mehr Nachbarländer!
Deutschland ist in 16 Bundesländer eingeteilt. Jedes Bundesland hat seine eigene Hauptstadt, wobei drei Bundesländer an sich keine wirklichen Länder, sondern Städte sind (Bremen, Berlin, Hamburg). Die Hauptstadt der Bundesrepublik ist seit 1990 (wieder) Berlin.
Klima
In Deutschland herrscht - ähnlich wie im restlichen Europa - die gemäßigte Klimazone. Diese teilt sich in drei Unterzonen auf: das Seeklima im Westen, das Übergangsklima im Zentrum und das Landklima im Osten. Nur die Nordseeküsten sind vom feuchteren Seeklima beeinflusst, während im Rest des Landes ein im Vergleich zum Seeklima trockeneres Übergangsklima herrscht. Das Klima Deutschlands zeichnet sich durch kühle bis mäßig kalte Winter und warme Sommer bei ganzjährig vorhandenen Niederschlägen aus. Diese Niederschläge fallen im Sommerhalbjahr etwas intensiver aus als im Winterhalbjahr. Auch sind die vier Jahreszeiten in der gemäßigten Klimazone ausgeprägt, was vor allem an den Temperaturunterschieden bemerkbar ist.
Naturräume und Vegetation
Die Naturräume sind in Deutschland von Norden nach Süden abgestuft. Im Norden grenzt das Land an zwei verschiedenen Küsten: die Nordsee und die Ostsee. Beide Küstenabschnitte besitzen mehrere vorgelagerte Inseln. Das Tiefland weit im Norden ist oft von grasbewachsenen Weiden durchzogen und ist sehr flach mit teilweise Stellen, die unter der Meeresspiegelhöhe liegen. Dieses Tiefland steigt zur Mitte hin sanft an und wird langsam immer hügeliger und waldreicher, sodass es in die deutschen Mittelgebirge und Schichtstufenländer übergeht, die vor allem von Laub- und Mischwäldern bewachsen sind. Diese prägen das Landschaftsbild bis weit in den Süden hinein. Dort steigt die Landschaft im Gebiet des Alpenvorlands steiler an, sodass die Laub- und Mischwälder zunehmend von Nadelbäumen durchdrungen werden. Schließlich geht das Alpenvorland ganz im Süden in die mit Nadelwäldern bewachsenen Alpen über, die als Hochgebirge auf deutschem Gebiet eine Maximalhöhe von 2962 m (Zugspitze) erreichen. Zwei wichtige europäische Flüsse durchfließen Deutschland: im Westen der Rhein in Süd-Nord-Richtung und im Süden die Donau in West-Ost-Richtung.
Besiedlung und Wirtschaft
Deutschland ist mit seinen mehr als 80 Millionen Einwohnern ein sehr dicht besiedeltes Land mit vielen Städten und gleichzeitig auch das bevölkerungsreichste Land Europas. Besonders das Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen und das Rhein-Main-Neckar Gebiet im Südwesten gelten als die größten Ballungsräume Deutschlands. Die größten Städte Deutschlands mit einer Million oder mehr Einwohnern sind Berlin im Nordosten, Hamburg im Norden und München im Südosten. Deutschland ist weltbekannter Wirtschafts- und Technologiestandort. Während in den Städten und Ballungsgebieten vor allem die Schwerindustrie (Automobilproduktion, Stahlproduktion, Maschinenbau und Kohlebergbau) beheimatet ist, sind die meisten ländlichen Gebiete entweder durch Wälder oder aber durch Agrarwirtschaft geprägt.