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Im Jahre 724 hat der "Hausmeier" Karl Martell, der oberste Verwalter des fränkischen Reiches, dem Wanderprediger Pirmin die Reichenau überlassen, um dort ein Kloster zu gründen und die umliegenden Alamannen zu missionieren.
Die Dörfer nördlich des Gnadensees und der "Weiler Ermatingen" wurden dem Kloster als Untertanengebiet zugeteilt.
In dieser Gründungsurkunde wird Ermatingen erstmals schriftlich erwähnt ("Erfmotingas villam", der Weiler Ermatingen).
Deshalb feiern wir dieses Jahr das 1300-Jahr-Jubiläum.
Das ist übrigens die erste urkundliche Erwähnung eines Thurgauer Dorfes - wir können uns also rühmen, in der "ältesten" Thurgauer Gemeinde zu wohnen!