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Als der junge Priester Don Julián auf dem Landgut Pazos de Ulloa im ländlichen Galizien eintrifft, um als Verwalter zu fungieren, ist die Welt, die er vorfindet, entgegen der Erwartung, die der Name des Ortes und die Anklänge an die Markgrafschaft von Ulloa wecken, weit entfernt von jeglicher Erhabenheit und in Bezug auf die Mechanismen und Leidenschaften, die sie beherrschen, nahe an einem mittelalterlichen Primitivismus. Die Figuren des herrschsüchtigen Marquis Don Pedro, des boshaften Butlers Primitivo und seiner Tochter Sabel, die sich der Waffen ihres Geschlechts bewusst ist, sind der Ausgangspunkt einer Geschichte, in der Rückständigkeit und Dekadenz, Ehrgeiz und Isolation, Instinkt versus Gesellschaft, die Unvernunft des Adels versus die stählerne Entschlossenheit des Dorfbewohners und schließlich die Konfrontation zwischen der von "Mutter Natur" auferlegten Anziehung und Liebe und der unerbittlichen, von der gesellschaftlichen Konvention diktierten Herrschaft, allesamt pulsieren.
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