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Blaufränkisch ist eine rote Rebsorte. Die besten Weine dieser Sorte werden in Österreich an den Ufern des Neusiedler Sees im Burgenland gekeltert.
Blaufränkisch wurde auch schon mit Gamay oder mit Mondeuse in Verbindung gebracht. Doch der Name reicht nicht nach Ostfrankreich, sondern ins mittelalterliche Deutschland: Bessere Traubensorten wurden als «Fränkisch» bezeichnet, bezogen auf das Königreich der Franken. Blaufränkisch tauchte als Name erstmals 1862 an einer Sortenschau in Wien auf. Ein Elternteil ist Gouais Blanc. Die Herkunft des Blaufränkisch ist nicht lokalisierbar, liegt aber irgendwo im Raum Österreich/Ungarn/Dalmatien. Aus der Kreuzung von Blaufränkisch und St. Laurent erwuchs Zweigelt.