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Er ist ein Innovator, der die Welt wie wir sie heute kennen stark geprägt hat. Der Apple-Mitgründer hat ein turbulentes Leben geführt und würde heute seinen 67. Geburtstag feiern. Allerdings litt er unter einer Krebserkrankung und starb am 5. Oktober 2011.
Steve Jobs wurde am 24. Februar 1955 geboren von einem syrischen Politikstudenten und einer Amerikanerin mit deutscher und Schweizer Abstammung. Da die beiden sich den Unterhalt des Neugeborenen nicht leisten konnten, wurde Steve Jobs zur Adoption freigegeben. Allerdings nur unter einer Bedingung: er soll Studieren. Paul Reinhold Jobs und Clara Jobs adoptierten ihn dann und gaben ihm den Namen Steven Paul Jobs. Da die Eltern von Steve Jobs gleich in Mountain View, Kalifornien wohnten, war er ziemlich nahe an der Tech-Industrie und Ingenieuren in der Nachbarschaft, die für Intel oder Hewlett-Packard arbeiteten.
Steve Jobs lernte schnell, deshalb bot ihm seine Lehrerin an eine Klasse zu überspringen. 1972 erreichte er einen High-School-Abschluss an der Homestead Hogh School und schrieb sich am Reed College in Portland ein. Das Studium brach er aber noch im ersten Semester ab, blieb allerdings noch auf dem Campus und ging zu einigen Vorlesungen. Während seiner Studienzeit nahm er LSD zu sich und sagte: „LSD zu nehmen ist eines der zwei oder drei wichtigsten Dinge, die ich in meinem Leben getan habe“. Er arbeitete schliesslich bei Atari, einem Videospielhersteller für einige Monate, bis er Indien bereiste und den Buddhismus und den Hinduismus für sich entdeckte. Nach seiner kleinen Reise kehrte er in die USA zurück und arbeitete weiter bei Atari, wo er einen Auftrag für das Spiel Breakout beschafft hatte. Steve Wozniak entwickelte das Spiel in vier Tagen. Jobs bekam 700 Dollar und gab 350 davon an Wozniak, obwohl das Honorar 5000 Dollar betrug.
1976 gründeten Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne das Unternehmen Apple Computer Company in der Garage von Steve Jobs. Das erste Produkt war der Apple I, der für 666'666 Dollar verkauft wurde. 1977 wurde der Apple II vorgestellt, der wichtig für Heimcomputer war. 1980 wurde dann der Apple III präsentiert, war aber kein grosser Erfolg. 1983 bot Steve Jobs den Pepsi-Manager John Sculley an, die Führungsposition bei Apple zu übernehmen. In dieser Zeit machte sich Steve Jobs stark für die Personal Computer und versprach in der New York Times, dass Apple Computer in jeder amerikanischen Schule zu sehen sein wird. 1984 wurde der Macintosh vorgestellt, der eine grafische Benutzeroberfläche und eine Maus einführte. Nach einem Machtkampf mit Sculley verliess Jobs 1985 das Unternehmen und gründete ein Jahr darauf das Unternehmen NeXT, welches sich auch mit Computern auseinandersetzte. Da Sculley grosse Sorgen hat, dass NeXT die gleiche Technik, wie Apple benutzen würde, verklagte der ehemalige Pepsi-Manager das Unternehmen. Das Verfahren ging so aus, dass Jobs sich verpflichtete Einblicke in die NeXT-Entwicklungen zu gestatten. 1987 kam dann die NeXT-Workstation, die dem Markt weit voraus war. Allerdings wurde die Maschine nie bekannt. Steve Jobs verkafute dann das Unternehmen an den Investor Canon.
Parallel zur NeXT-Gründung war er auch ein Grossinvestor bei Pixar. Als das Unternehmen 1995 an die Börse ging, wurde Jobs zum Milliardär. Als Disney das Studio aufkaufte, wurde Steve Jobs in den Verwaltungsrat aufgenommen und hielt 6% aller Disney-Aktien.
Apple kaufte dann NeXT für eine halbe Milliarde dann auf, so dass Jobs zurück an die Spitze von Apple gelangte. Die Technik von NeXT wurde dann auf die Apple-Produkte übertragen. 2007 wurde dann das iPhone vorgestellt und 2010 dann das iPad. Über die Jahre hinweg wurde Steve Jobs ein Jahresgehalt von einem Dollar ausgezahlt. Allerdings bekam er vom Unternehmen Geschenke, wie 30 Millionen Apple-Aktien, einen 35 Mio. Dollar teuren Jet, den er vermietete. 2011 trat dann Steve Jobs aus gesundheitlichen Gründen als CEO von Apple zurück. Er übergab das Amt an Tim Cook, der bis heute noch CEO von Apple ist. Am 5. Oktober 2011 erlag Jobs an seiner Krebskrankheit.