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Die Kapelle Schwand gehört zum nordöstlich gelegenen Hof Schwand, welcher sich seit 1936 im Eigentum der Bürgergemeinde Baar befindet. Da in den vorangegangenen Jahrzehnten der Hof etliche Male verkauft wurde und es keinen schriftlichen Aufzeichnungen über die Kapelle gibt, gibt es über sie nur Überlieferungen. So gibt es zwei überlieferte Geschichten zu ihrem Bau. Der damalige Bauer liess sie errichten als sein Sohn zum Priester geweiht wurde, beziehungsweise er liess sie bauen weil sein Vieh von der Maul- und Klauenseuche verschont blieb. Der Entstehungszeitraum der Kapelle wird auf Ende des 19. Jahrhunderts geschätzt. Sicher ist das so weit man zurückdenken kann immer eine Marienstatue mit Kind im Chor stand.
Speziell an der 2 mal 3 Meter kleinen Kapelle ist der fein gearbeitete sechseckige Turm mit dem zementierten Dach, dieses wurde 1992 von der Eigentümerin und den damaligen
Pächtern des Hofes, Agatha und August Köpfli-Röllin, mit Kupfer eingekleidet. Die Kapelle verfügt über keine Malereien, dafür ist der Chorraum mit Kalksteinen ausgekleidet. 2011 entwässerte der heutige Pächter Silvan Köpfli die Kapelle, gleichzeitig erneuerte er auch die Tür und Kniebank.
Text auf der Kniebank: Man muss das Glück unterwegs suchen, nicht am Ziel, da ist die Reise zu Ende.
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