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Compagnie générale des tramways suisses
|Kürzel||TS|
|Bahntyp||Trambahn|
|Betriebseröffnung||1862-06-19|
|Mutiert||Ab 1900-12-01 Compagnie genevoise des tramways électriques|
|Daten vorhanden||ja|
Daten
Allgemeine Bemerkungen
Die Kommentare sind bewusst kurz gehalten. Sie dienen in erster Linie dem Zweck, gewisse Daten oder auch Datenlücken verständlicher zu machen, wobei das Hauptaugenmerk auf die Finanzzahlen fällt. Primäre Quelle bilden die Eisenbahnstatistik respektive die dortigen «Bemerkungen betreffend die einzelnen Bahnunternehmungen», die jeweils am Schluss der Bände stehen. Auf weitere Quellen- oder Literaturangaben wird verzichtet, obwohl solche teilweise mit eingeflossen sind. Die Kommentare sind der Einfachheit halber grundsätzlich in der Vergangenheitsform verfasst. Es heisst also beispielsweise: Bahn X «war» eine Aktiengesellschaft, auch wenn dies noch heute der Fall sein sollte.
Kommentar
Die Aktiengesellschaft Compagnie générale des tramways suisses (TS) entstand 1876 aus der Fusion zweier früherer Gesellschaften, die in Genf ab 1862 Pferdetrambahnen betrieben. 1877 eröffnete die TS zudem einen Zweigbetrieb in Biel (Bözingen–Biel–Nidau). Zur besseren Übersicht haben wir die beiden geschäftlich zusammengehörigen Unternehmen in Genf und Biel mit jeweils eigenen Kürzeln versehen, nämlich TSBi für die Linie in Biel und TSGe für diejenigen in Genf. Da die Trambahnen erst ab 1877 in die Statistik aufgenommen wurden, sind in der Datenbank für die zwei früheren Betriebe keine Zahlen vorhanden.
Die vormaligen Gesellschaften legten je eine Linie nach Carouge und eine zwischen Chêne und Rive von zusammen gut 5 Kilometern Länge an. Diese Strecken befanden sich ausserhalb der Kernstadt, weil der Kanton Genf als Konzessionsgeber wegen der befürchteten Emissionen verbot, das Zentrum zu erschliessen. Diese kapitale Einschränkung schmälerte die (finanziellen) Erfolgsaussichten und somit die Entwicklungsfähigkeit der Unternehmen. Dies änderte sich erst 1876 mit der Fusion zur TS, als die Genfer Regierung das Verbot, den Stadtkern zu durchqueren, aufhob (die Konzessionshoheit lag mittlerweile aufgrund der Revision des Eisenbahngesetzes 1872 beim Bund). Die TS beabsichtigte, neben Genf auch in anderen Städten Trambahnen zu betreiben. Ausser der Linie in Biel scheiterten jedoch alle Projekte.
Erwähnungen
Diese Bahn wird auch in den Kommentaren folgender Bahnen erwähnt:
- Compagnie genevoise des tramways électriques
- Tramway de Bienne
- Tramways suisses Bienne
- Tramways suisses Genève
- Zürcher Strassenbahn Gesellschaft