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Kuba Guantanamo
Guantanamo
Guantánamo ist eine Stadt und Gemeinde im Südosten Kubas
und gleichzeitig Hauptstadt in der gleichnamigen Provinz.
Guantánamo hat ein „Centro Universitario de Guantánamo“, ist also zugleich eine Universitätsstadt. In den umliegenden Kaffeeplantagen ist die Wiege des Musikstils, dem Changüí, eine Variation des Son Cubano
.
Zum einen wurde Guantánamo durch José Fernández Díaz und seinem Lied Guantanamera und zum andern durch das berüchtigte und völkerrechtswidrigen gleichnamige Gefangenlager der US-Militärbasis
. Diese US-Basis ist wie ein „Stachel im Fleisch“ auf Kuba, denn die riesige Anlage ist hermetisch abgeriegelt und total abgeschottet! Es verwundert also nicht, dass die Kubaner hoffen, dass dieses Gebiet endlich wieder “kubanisch“ sein wird.
Ob Gerücht oder nicht, pro Jahr zahlen die Amerikaner 1 Mio. Dollar auf ein Konto, doch Fidel
weigerte sich bis heute, dieses Geld anzunehmen.
Das Municipio Guantánamo umfasst eine Gesamtfläche von rund 737 km². Im Norden grenzt die Provinz Holguin
an die Gemeinde, die östlichen Grenze bilden die beiden Gemeinden Yateras und Manuel Tames. Caimanera mit der Bahia Guantánamo
grenzt im Süden, Niceto Pérez und EL Salvador bilden die Grenzen zu Guantánamo.
Die Geschichte von Guantánamo
Im Jahr 1791 kam es im Nachbarland Saint-Domingue, dem heutigen Haiti zu den ersten Sklavenaufständen
. Daraus entwickelten sich sehr schnell blutige Kriege, nach dem Motto „Jeder gegen Jeden“. Während diesen Kriegswirren flüchteten zahlreiche französische Siedler nach Kuba und gründeten 1796 dort die Stadt Guantánamo. Zu dieser Zeit brachten die Haitianer den Kaffee-und Kakao-Anbau mit auf die Insel, welchen sie auf den umliegenden Bergen kultivierte.
Nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg zwangen die USA Kuba 1903 dazu, den Vertrag (Platt Amendement) zu unterzeichnen. Dieser Vertrag sah vor, den USA ein Interventionsrecht zu gewähren sowie Landstrecken von Kuba kaufen oder pachten zu können, um sie als Marinestützpunkte zu nutzen. Im Jahr 1934 wurde dieser Vertrag durch die USA fast vollständig aufgehoben, doch der Abschnitt im Vertrag über die Marinebasis Guantanamo Bay Naval Base
blieb bis heute bestehen, obwohl die Rechtmässigkeit dieses Vertrags durch Kuba bestritten wird.
Das ehemalige Gefängnis der Stadt wird heute als „Museo Provincial de Guantánamo
“ genutzt. Gezeigt wird die Geschichte der Stadt sowie der Provinz Guantánamo.
Im „Palacio Salcines“ sind einige wichtige Kunstsammlungen ausgestellt, auf dem Palast ist eine Skulptur, die Fama zu sehen, welche als Wahrzeichen der Stadt von Guantánamo ist. Die Altstadt ist wie die meisten auf Kuba im Kolonialstil gebaut. Im Zentrum der Altstadt befindet sich der zentral gelegene „Parque José Marti
“. Zu Ehren von General Agustin Pérez ist auf dem Platz ein Denkmal zu sehen. Er spielte im spanisch-amerikanischen Unabhängigkeitskrieges eine historisch wichtige Rolle.
Während seiner Zeit als Bürgermeister von Guantánamo wurden sämtliche Strassen nach den Helden des Unabhängigkeitskrieges umbenannt. Direkt am Park steht die wichtigste und bedeutendste Kirche der Stadt. Die „Parroquial de Santa Catalina de Riccis“ wurde 1868 geweiht, am 24. Januar 1998 wurde sie zur Kathedrale erhoben.
Villa La Lupe
Lage
Das Hotel befindet sich am Ufer des Flusses Bano, inmitten üppiger tropischer Vegetation, außerhalb der Stadt Guantánamo,
ca. 3,5 km ausserhalb der Stadt.
Ausstattung
Zum Hotel gehören Restaurant, Bar, Grill, Aufenthaltsraum, medizinischer Dienst, Sqashplatz und Pool.
Zimmer
Die 50 modernen und komfortablen Zimmer sind mit Klimaanlage, Bad/WC, Radio, TV sowie Telefon ausgestattet.
Guantánamo wird von einer gut ausgebauten Landstrasse, die „Carretera Central“ durchquert, welche es der Gemeinde ermöglicht, eine schnelle Anbindung an Baracoa
, die zweitgrösste Stadt der Provinz und nach Santiago de Cuba
.
Guantánamo
ist nicht direkt am Meer gelegen und bietet touristisch eher wenig und profitiert somit kaum vom Tourismus. Die finanzielle Grundlage der Gemeinde bildet der Anbau von Kaffee, Zuckerrohr, Kakao und Baumwolle.
Übrigens: die US-Militärbasis kann man zu keinem Zeitpunkt sehen, ausser man mietet sich ein Taxi, die Fahrer kennen Schleichwege, doch diese Fahrt lassen sie sich teuer bezahlen!
Es lohnt sich also auf keinen Fall!