Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03490.jsonl.gz/303

Frage:
Ich bin 87-jährig und erlitt durch einen Sturz eine Wirbelfraktur (Th 12) und musste mich einer Vertebroplastie-Operation unterziehen. Die Röntgenaufnahmen nach der OP zeigten einen erfolgreichen Eingriff. Es folgten drei Wochen REHA. Nun nach einem Monat wurden zur Kontrolle neue Aufnahmen gemacht und man stellte eine Senkung der Zementierung fest. Wie konnte diese Senkung entstehen? Der Rücken schmerzt und man empfahl mir 4 g Dafalgan täglich zur Schmerzbekämpfung. Nun laufe ich mit 2 Stöcken, was durchaus gut funktioniert.
Antwort von Stadtspital Waid 2:
Die sogenannte Vertebroplastie bei Brüchen der Wirbelsäuleknochen ist ein hochspezialisierter Eingriff. Wenn Probleme nach einem derartigen Eingriff entstehen, sollte man sich direkt an den Operateur wenden. Er kann über die Probleme nach einem derartigen Eingriff genauer Auskunft geben und Sie auch beraten, was man nun machen kann.
Die Einnahme von 4 Gramm Dafalgan ist - sofern Sie genügend essen - auch im Alter von 87 Jahren meistens ohne Folgen. Sich mit Hilfe von zwei Unterarmstöcken zu bewegen ist eine sinnvolle Massnahme, es hilft häufig auch gegen die Schmerzen.