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Akupunktur ist in Europa die bekannteste Therapieart der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Akupunkturpunkte sind besonders geeignete Stellen auf der Haut, von welchen aus der Energiefluss in den Leitenbahnen und den damit verbundenen Organen gut erreicht und beeinflusst werden kann. Der Mensch wird energetisch wieder ins Gleichgewicht gebracht.
Beim Schröpfen wird in sogenannten Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt. Diese Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt. Der Unterdruck wird üblicherweise dadurch erreicht, dass die Luft im Schröpfkopf erhitzt und dieser sofort auf die Haut des Patienten gesetzt wird. Das Erhitzen erfolgt durch einen in Alkohol getauchten Wattebausch, ein Stück Baumwollstoff oder eine Flocke Watte, die jeweils angezündet werden.
Tui na ist eine selbstständige chinesische Massageform und eine der fünf Hauptsäulen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) – zusammen mit der chinesischen Arzneimittel- therapie, der Akupunktur, der chinesischen Diätetik und den Bewegungstherapien Qigong und Taijiquan. Der Begriff setzt sich aus den chinesischen Wörtern tui ("schieben", "drücken") und na ("greifen", "ziehen") zusammen.
Moxibustion, auch Moxa-Therapie oder kurz Moxen, bezeichnet den Vorgang der Erwärmung von speziellen Punkten des Körpers. Die Therapie wurde in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entwickelt.
Der Begriff Elektroakupunktur bezeichnet einerseits elektromedizinische Verfahren in der Medizin, die auf Ansichten der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), insbesondere der Akupunktur, beruhen und häufig mit Lehren der klassischen Homöopathie kombiniert sind. Andererseits sind damit Akupunkturverfahren mit Nadeln gemeint, die zusätzlich mit einem geringen elektrischen Strom stimuliert werden.
Die Wärmetherapie gehört zu den ältesten medizinischen Verfahren und wird in den verschiedensten Medizinsystemen angewandt, so in der konventionellen westlichen Medizin, in den Naturheilverfahren und in der Chinesischen Medizin (Moxibustion). Der Wärme wird eine heilende Wirkung zugesprochen, weshalb man umgangssprachlich auch von Heilwärme spricht.
Die Kräutertherapie ist das wichtigste Verfahren der TCM. Es sind ca. 3000 verschiedene natürliche Kräuter für Therapiezwecke bekannt. Die Kräutermischungen können unter Umständen bessere Wirkungen erzielen als westliche Medikamente und sind im Allgemeinen sanfter und ohne Nebenwirkungen für den Körper.
Man geht davon aus, dass sich an der äusseren Ohrmuschel über 200 Akupunkturpunkte befinden, die einem bestimmten Bereich unserer Anatomie oder einem Organ unseres Körpers zuzuordnen sind. Gewissermassen wird letztlich der gesamte Mensch, also Körper, Seele, auf die Ohrmuschel projiziert. Jeder eingesetzte Akupunkturpunkt an der Ohrmuschel löst elektrische Impulse aus, die über das Gehirn zum betreffenden Bereich gelangen.