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Die Koalition vereinigt Kulturorganisationen, Nicht-Regierungsorganisationen und Persönlichkeiten. Sie setzt sich ein für die Förderung und den Schutz der kulturellen Vielfalt, welche durch die internationale Handelsliberalisierung gefährdet ist.
Mitglieder der Koalition sind zur Zeit 38 Organisationen mit zusammen über 100'000 Mitgliedern sowie verschiedene Persönlichkeiten (assoziierte Mitglieder).
Die Schweizer Koalition wurde am 28. September 2005 in Bern gegründet.
Text
der Pressemitteilung
Ansprache von Beat Santschi, Präsident der Schweizer Koalition (PDF folgt)
Ansprache von J.-F. Jauslin, Direktor des Bundesamts für Kultur (PDF 39 kB)
Ansprache von Hans J. Ammann, Theaterdirektor in Biel und Solothurn (PDF 16 kB)
Suisseculture, der Dachverband der Urheberinnen und Interpreten, war 2000 in Santorini (GR) Gründungsmitglied des Réseau International pour la diversité culturelle und organisierte vom 21.-23. September 2001 in Luzern das jährliche RIDC-Meeting mit einem Beitrag des Bundesamts für Kultur. 2003 finden zahlreiche Interventionen der Erklärung von Bern, von Suisseculture und anderen Organisationen zum Thema GATS und Kultur statt.
2004 und 2005 führte die Schweizer Unesco-Kommission – auf Initiative der Erklärung von Bern und von Traditions pour demain – Konsultationen der bei der Schweizer Zivilgesellschaft zur in Erarbeitung befindlichen Unesco-Konvention über die kulturelle Vielfalt durch (31.8.2004, 20.1.2005 und 12.7.2005). Es wird angeregt, auch in der Schweiz – wie in damals in schon 23 Ländern – eine Koalition zu gründen.
Am 29. Juni 2005 versammelten sich 34 Persönlichkeiten schweizerischer Institutionen und Organisationen in Bern und beschlossen, eine Schweizer Koalition für die Kulturelle Vielfalt zu gründen. Eine Arbeitsgruppe wurde mit der Vorbereitung der Gründung beauftragt, sowie damit, bereits im Sinne der skizzierten Zwecke politisch zu intervenieren.