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Reisen mit Asthma
Flugreisen mit Asthma
Im Allgemeinen sind Flugreisen für Asthmatiker unproblematisch. Eine Stresssituation im Flugzeug, aber auch am Urlaubsort kann jedoch einen Asthmaanfall begünstigen. Das Notfall-Medikament ist deshalb im Flugzeug wie auch während des Urlaubs immer mitzuführen – auch wenn dieses zu Hause selten benötigt wird.
Tauchen mit Asthma
Asthmatiker sollten vor dem Antritt der Reise mit dem behandelnden Arzt besprechen, ob sie tauchen dürfen oder nicht. Grundsätzlich gilt:
- Personen mit nicht kontrolliertem Asthma sind generell nicht tauchtauglich, da das Risiko für einen Tauchunfall aufgrund eines Asthmaanfalls zu gross ist.
- Personen, die an einem teilweise kontrollierten oder einem durch Kälte ausgelösten Asthma leiden sowie Kinder mit Asthma sollten auf Tauchgänge verzichten.
- Personen mit kontrolliertem Asthma können unter bestimmten Umständen tauchen. Voraussetzung dafür ist eine normale Lungenfunktion und keine akuten Beschwerden wie Husten oder bronchiale Reizungen. Auch wenn die Person in den letzten 24 Stunden einen Asthmaanfall erlitten hat, muss auf den Tauchgang verzichtet werden.
Schnorcheln mit Asthma
Schnorcheln ist für Personen mit Asthma möglich. Dabei muss beachtet werden, dass die Schnorchelgänge physisch sehr anstrengend sein können und deshalb immer in Begleitung durchgeführt werden sollten, falls Betroffene während des Schnorchelns Atemprobleme bekommen oder einen Asthmaanfall erleiden. Apnoe-Tauchgänge sind von allen Asthmatikern zu unterlassen.
Zuletzt geändert:
18. Januar 2018