Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03661.jsonl.gz/997

Demnach sollen in dem eigentlichen Werk im nordöstlichen Skelleftea bis zu 2500 Menschen arbeiten, ausserdem soll ein dazugehöriges Forschungszentrum in Västeras westlich von Stockholm für bis zu 400 weitere Beschäftigte entstehen.
Skelleftea liegt im industriell geprägten Nordosten von Schweden unweit der Nickel-, Kobalt-, Lithium- und Graphit-Vorkommen des Landes. In den Bau der Fabrik sollen in den kommenden sechs Jahren vier Milliarden Euro investiert werden. Mit der Errichtung soll in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres begonnen werden, die Produktion könnte dann allmählich ab 2020 starten.
Schwedens Wirtschaftsminister Mikael Damberg sprach von einem "grossartigen Tag" nicht nur für die beiden ausgewählten Städte, sondern auch für sein Land und Europa. Die Batteriefabrik in Schweden gilt auch als Gegengewicht für eine riesige Batteriefabrik des US-Elektroautobauers Tesla im Bundesstaat Nevada.
Mit von der Partie bei dem Northvolt-Projekt ist auch der Schweizer Konzern ABB: Er hat unlängst mit Northvolt eine Grundsatzvereinbarung für eine weitreichende Liefer- und Technologiepartnerschaft abgeschlossen.
cf/
(AWP)