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Der Pole Michal Kwiatkowski gewinnt die 13. Etappe der Tour de France mit dem Schlussanstieg auf den Grand Colombier nahe dem Genfersee. In seinem Rücken verzeichnet Tadej Pogacar einen Teilerfolg.
Der Kampf ums Gelbe Trikot entbrannte auf dem letzten Kilometer. Der Slowene Pogacar griff an und holte ein paar Sekunden auf den Dänen Jonas Vingegaard heraus, dessen Vorsprung im Gesamtklassement auf neun Sekunden schrumpfte.
Die Spitzengruppe nahm den 17 km langen Anstieg mit einem Höhenunterschied von 1200 m mit dreieinhalb Minuten Vorsprung in Angriff. Kwiatkowski riss früh aus. Der ehemalige Weltmeister aus Polen kam souverän durch, obwohl das Team Emirates, die Mannschaft mit Pogacar, schon am Fuss der Steigung mächtig aufs Tempo drückte.
Form spricht für Pogacar
Letztmals war der Grand Colombier im Sommer 2020 Etappenziel gewesen. Damals gewann Pogacar ein paar Sekunden vor seinem Landsmann Primoz Roglic, dem er am Ende der Tour noch überraschend das Gelbe Trikot abnahm. Möglicherweise wiederholt sich dieses Szenario 2023. Pogacar macht derzeit den etwas stärkeren Eindruck als Vingegaard.
Das Peloton nimmt am Samstag die erste von vier Alpenetappen in Angriff. Bis Mittwochabend werden sich die Fahrer mit 15 verzeichneten Anstiegen herumschlagen müssen, von denen acht der ersten Kategorie und zwei der Hors Catégorie angehören.