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Als der Steinschlag oberhalb des Walensees am Dienstag niederging, befand sich eine Familie in unmittelbarer Nähe auf der Betliserstrasse. Der Gemeindepräsident von Amden, Markus Vogt, bestätigt einen Bericht der Linthzeitung, wonach alle Personen unverletzt blieben.
Die Menge an Geröll, die aus einer Felswand brach, entspreche etwa dem Volumen von zwei Kehrricht-Containern, sagt Vogt. Er habe die Abbruchstelle zusammen mit einem Geologen und einem Förster anschliessend aus einem Helikopter begutachtet. «Wir haben gesehen, dass es keine grösseren Anrissstellen gibt. So konnten wir die Strasse wieder öffnen», sagt Vogt.
Weitere Sicherungsmassnahmen sind geplant
Die Situation rund um die Strasse nach Betlis beobachte die Gemeinde schon seit längerem. «Es ist ein fauler Fels. Da muss man immer mit Steinschlägen rechnen», sagt Gemeindepräsident Vogt. Schon im Frühjahr 2014 wurde eine Frau auf der Strasse von einem Stein am Kopf getroffen.
An der Stelle wurden mittlerweile Fangnetze installiert. Nun sind weitere Sicherheitsmassnahmen oberhalb der Betliserstrasse geplant. Im Herbst soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, zurzeit laufen die Vorbereitungen.