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Das Puma Biodesignprojekt erforscht nachhaltige Wege zur Herstellung und Färbung von Textilien
Puma: Design to Fade
Diese Kollektion mit dem Namen «Design to Fade» entstand in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Projekt Living Colour und dem schwedischen Designstudio Streamateria. Einige der Produkte werden mit Hilfe von Bakterien gefärbt, während andere aus abbaubaren Materialien bestehen, die in geschlossenen Kreisläufen hergestellt werden und lokal und kurzfristig produziert werden können.
«In unserer Zeit müssen wir nicht nur überdenken, was wir kreieren, sondern auch wie», sagte Romain Girard, Senior Head of Innovation bei Puma. «Mit Design to Fade arbeiten wir an einer Zukunft, die auf nachhaltige Produktionsmethoden und wiederverwertbare Materialien setzt.»
«Design to Fade» ist Pumas drittes Biodesign-Projekt seit 2016, mit denen das Unternehmen neue Wege zur Verringerung der Umweltauswirkungen von Mode und Sportbekleidung vorstellt. Obwohl noch keines dieser Projekte ein kommerzielles Stadium erreicht hat, sind sie ein wichtiger Schritt, um Puma in Zukunft nachhaltiger zu machen.
Das niederländische Designprojekt Living Colour verwendet Bakterien zum Färben von Textilien. Die Bakterien werden mit einem Nährstoff gefüttert, der sie dazu bringt, ein Pigment zu produzieren, das dann zum Färben fast aller Arten von Fasern verwendet werden kann.
Das schwedische Designstudio Streamateria stellt Stoffe in geschlossenen Materialkreisläufen her, die nach dem Tragen zu einer Rohstoffquelle werden. Die Idee ist davon inspiriert, wie Wald und Natur als kreisförmige Systeme funktionieren. Ermöglicht wird dies durch eine zirkuläre Produktionskette mit null Toleranz gegenüber Verschwendung. Die Materialien von Streamateria bestehen aus einer bedruckten Netzstruktur, die mit einem Biokunststoff beschichtet wird, wodurch ein textilähnliches Kleidungsstück entsteht.
«Im Prinzip ist es ziemlich einfach. Sie tragen Ihre Kleidungsstücke, wann immer Sie sie tragen wollen, und wenn Sie damit fertig sind, legen Sie sie einfach in den Lebensmittelkompost, damit sie zu Energie und nicht zu Abfall werden,» erklärt Erik Lindvall, Mitbegründer von Streamateria, das 2014 als seine radikale Vision im Guringo Design Studio seinen Anlauf nahm und nun ein eigenes Ökosystem aus mehreren Projekten in so unterschiedlichen Disziplinen wie Kunst, industrielle Innovation, Mode und Recht darstellt
Streamateria verbindet nachhaltiges Material mit den Modemarken der Zukunft.
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