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Der tägliche Bedarf in der Schweiz liegt bei rund 760 Blutspenden. Das meiste Blut wird zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzes, Magen- und Darmkrankheiten, Sport- und Verkehrsunfälle. Bei schweren Unfällen kann es sogar vorkommen, dass über hundert Blutkonserven verabreicht werden müssen.
bei Herzerkrankungen
bei Magen- und Darmkrankheiten
bei Verletzungen aus Strassen, Sport-, Berufs- und Haushaltsunfällen
bei Leber- und Nierenkrankheiten
bei Knochen- und Gelenkkrankheiten
Heute erhalten die Patienten nur noch jene Bestandteile des Blutes, die sie tatsächlich benötigen. Der gezielte Einsatz von Bluttransfusionen in den Spitälern wird zusätzlich durch die Massnahmen des sogenannten Patient Blood Managements verbessert.
Einsatz von Erythrozytenkonzentraten (rote Blutkörperchen):
Nach plötzlichen Blutverlusten, bei Operationen oder bei Blutarmut (Anämie).
Einsatz von Thrombozyten (Blutplättchen):
Bei Patienten, deren Plättchenbildung gestört ist, wie beispielsweise bei Leukämie-Erkrankungen.
Einsatz von Plasmapräparaten:
Für Massentransfusionen und bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen.