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Letzten Herbst dominierte ein Thema die Schlagzeilen: Ist der portugiesische Fussball-Superstar Cristiano Ronalo ein Vergewaltiger? Diesen schweren Vorwurf erhob die 34-jährige US-Amerikanerin Kathryn Mayorga. 2009 sei sie von Ronaldo in Las Vegas vergewaltigt worden. Damit die Geschichte nicht publik wird, habe der fünffache Weltfussballer für 375’000 Dollar ihr Schweigen gekauft. Ende September 2018 reichte sie aber im US-Bundesstaat Nevada eine Klage ein.
Um den Fall soll sich nun ein Bundesgericht kümmern. Nachdem am morgen noch die Meldung die Runde machte, dass Mayorga die Klage zurückziehe, wird nun bekannt, dass dies nicht stimmt. Um vorwärts zu kommen soll sich nun nicht mehr das Staatsgericht von Nevada, sondern ein Bundesgericht darum kümmern, wie Spiegel-Journalist Rafael Buschmann, der die Geschichte ans Licht brachte, auf Twitter schreibt.
Ronaldo hat die Vorwürfe immer abgestritten. Laut seinen Aussagen sei der Geschlechtsverkehr einvernehmlich gewesen. Einen Tag nachdem die Klage bekannt wurde, äusserte sich der Spieler von Juventus Turin zur Sache und sagte: «Was heute gesagt wurde? Das sind Fake News. Es ist normal, dass jemand mit meinem Namen berühmt werden will. Das gehört zu meinem Job. Ich bin ein glücklicher Mann.»
Korrektur: In einer ersten Version der Geschichte stand, dass die Klage gegen Ronaldo fallen gelassen wurde. Diese Information stellte sich als unvollständig heraus. Dementsprechend wurde die Geschichte angepasst. (abu)