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Am Rande des G-20-Gipfels in Mexiko ist es zum Streit zwischen dem britischen Premierminister David Cameron und der argentinischen Präsidentin Cristina Kirchner über die Falklandinseln gekommen. Cameron verweigerte Kirchner die Annahme eines Briefes zu dem Thema.
In dem Schreiben wollte Kirchner dem britischen Premier nach Informationen des britischen Senders BBC den Text der UNO-Resolution Nr. 40 zu den Falklandinseln übergeben. Darin forderte die UNO beide Länder schon 1985 auf, Verhandlungen zu einem dauerhaften Frieden auf der Inselgruppe im Südatlantik aufzunehmen.
Grossbritannien weigert sich, diese Verhandlungen aufzunehmen. Cameron verwies erneut auf den Willen der rund 3000 Inselbewohner. Diese wollen mit grosser Mehrheit bei Grossbritannien bleiben.
Es werde ein Referendum unter den Insulaner geben. Er warf Argentinien erneut "Kolonialismus" vor. Argentinien reklamiert die Inseln, die von Buenos Aires "Malvinas" genannt werden, für sich.
Beide Länder hatten 1982 einen Krieg um die Inselgruppe geführt. 30 Jahre später flammte der Streit erneut auf. Argentinien geht es vor allem um die Fischereirechte und die Ölvorkommen rund um die Inseln.
SDA-ATS