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Laut Amt für Wald und Naturgefahren herrscht an Graubündens Alpennordseite grosse Waldbrandgefahr. Ausser in höher gelegenen Gebieten gilt es, Feuer nur mit grösster Vorsicht zu entfachen.
Es ist zur Zeit nicht mit anhaltenden und flächendeckenden Niederschlägen zu rechnen, deshalb besteht im betreffenden Gebiet grosse Flur- und Waldbrandgefahr. Als erheblich wird die Brandgefahr im Engadin, im Münstertal und in den Bündner Südtälern eingestuft.
Ein- bis zweistündige Gewitter können nicht durch das Kronendach auf den Waldboden gelangen, was die Situation nachhaltig entschärfen könnte. Das Amt für Wald und Naturgefahren schätzt, dass in den nächsten Tagen die Gefahr von Wald- und Flurbränden weiter ansteigen wird.
Wenn die Waldbrandgefahr als gross eingestuft ist, geraten Feuer im Freien leicht ausser Kontrolle und können sich sehr schnell ausbreiten. Insbesondere bei starkem Wind ist auf das Feuern zu verzichten.
Feuer und Raucherwaren dürfen nur mit grösster Vorsicht genutzt werden. Im Freien sollten betonierte Feuerstellen genutzt werden, um Feuer zu entfachen. Diese sind ständig zu beobachten und dürfen nur vollständig gelöscht verlassen werden.
Zur Karte: Aktuelle Waldbrandgefahrenkarte Graubünden