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Die Musikgesellschaft Ferenbalm
Die MG Ferenbalm wurde 1925 von Hans Büschi, Theodor Widmer, Otto Hurni, Alfred Hurni und Ernst Schori in Ferenbalm gegründet. Durch eine schnell wachsende Mitgliederzahl kam der noch junge Verein in bedrohliche finanzielle Schwierigkeiten. So schnell wie die Mitgliederzahl angewachsen war schwand sie somit auch wieder. Aber die Gründungsmitglieder hielten durch und 1930 war der Verein wieder schuldenfrei. Dies ebnete nun den Weg für die erste Uniform welche 1932 beschafft wurde.
Das Übungslokal war ab 1934 das "Biberenbad". Infolge eines Brandes des "Biberenbades" erfolgte 1941 der Umzug in den "Sternen" Biberen , 1947 ins Restaurant "Bahnhof" Ferenbalm und im Winter ins Restaurant "Bahnhof" Gümmenen. 1947 trat die MG Ferenbalm dem BKMV bei und hatte dabei die Wahl dem Mittelländischen- oder dem Seeländischen Verband beizutreten. So kam es, dass die MG Ferenbalm auch noch heute beim Seeländischen Musikverband angeschlossen ist, es war ein guter Entscheid !
Die erste Fahne konnte im Jahre 1950 eingeweiht werden. So wagte man sich 1951 ans "Kantonale" in Langenthal und belegte in der 4. Kategorie den 2. Platz, Kommentar dazu in der Chronik: " Nach uns kam niemand mehr".....
Ab 1959 war das Probenlokal definitiv der "Bahnhof" Gümmenen, bis dieser 1962 ein Raub der Flammen wurde. Mit diesem Brand wurde ein beträchtlicher Teil des Inventars und einige der bereitstehenden neuen Uniformen vernichtet. 1976 besuchte die MGF mit Erfolg erstmals das Eidgenössiche Musikfest in Biel.
Die Männerbastion wurde 1977 durch Beatrice Hügli aus Wileroltigen gestürmt. Die heutige Uniform wurde 1982 mit einem Fest bei strahlendem Wetter eingeweiht, ein gutes Omen für das bevorstehende Fest. Mit einer jungen Dirigentin namens Barbara Tschirren, machte 1986 die MGF auf sich aufmerksam. Der im darauffolgenden Jahr stattfindende Seeländische Musiktag wurde wieder zu einer feurigen Angelegenheit, brannte doch infolge einer defekten Gasheizung ein Teil des Festzeltes ab, zum Glück ohne gravierdende Folgen.
Die Dirigentin Barbara Moser machte den Musikannten wohl auch Feuer, denn am Kantonalem Musikfest 1989 in Langenthal konnte die MGF wohl ihren grössten musikalischen Erfolg an einem Fest feiern. In der 3. Stärkeklasse kam man auf Rang 9 von 45 Sektionen.
1994 wurde in Rizenbach eine neue, unsere heutige, Fahne eingeweiht.
Wer kennt „Lothar“ nicht .. seit 1961 hielt die MGF im Sommer regelmässig ihr Waldfest im Vogelsang ab. Doch dieser Sturm setzte dieser Tradition ein abruptes Ende.
Im Jahr darauf gab es wieder Erfreulicheres, die MGF konnte ihren 75-sten Geburtstag feiern. Das Jubiläumsfest in Biberen war ein Riesenerfolg. 2001 wagte sich die MGF, neu als BrassBand, noch mal an das Eidgenössische Musikfest in Fribourg, na ja mit eher bescheidenem Erfolg. Da kamen der MGF doch
wieder mal ihre Statuten zu Gute ....
In den Statuten der MGF steht unter Art.2: „Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung der Blasmusik sowie der Kameradschaft unter den Mitgliedern“. Nebst dem unbestritten wichtigen ersten Teil des Artikels ist auch der zweite Teil sehr wichtig. Der gute Zusammenhalt, die gute Kameradschaft und eine aktive Jugendförderung helfen dem Verein seinen Fortbestand zu gewährleisten. Mit verschiedenen Anlässen wird dies aktiv gepflegt.