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Das Projekt hat das Ziel, ein Modell weiter zu entwickeln, mit welchem das dynamische Verhalten einer am elektrischen Netz angeschlossenen adiabatischen Druckluftspeicheranlage simuliert werden kann. Das Modell beinhaltet detaillierte Untermodelle für das Verhalten der Turbomaschinen. Im Weiteren wurde die Machbarkeit einer adiabatischen Druckluftspeicheranlage, die mit einer kombinierten Verdichter-Expander Einheit ausgestattet ist, untersucht. Schlussendlich wurde ein detailliertes Kostenmodell erstellt, um die spezifischen Investitions- und Unterhaltskosten der Anlage zu bestimmen.
Das neue Modell ist in der Lage, das Verhalten einer am elektrischen Netz angeschlossenen adiabatischen Druckluftspeicheranlage mit realistisch abgebildeten Turbomaschinen zu berechnen. Transiente Prozesse wie das Herauf- und das Herunterfahren der Anlage werden nun durch deren Dauer und Energieverbräuche, auch während der Ruhephasen, berücksichtigt. Es stellte sich heraus, dass diese Prozesse für das Verhalten der Anlage dann relevant sind, wenn die Dauern der Lade-/Entladezyklen kurz sind.
Die Analyse von kombinierten Verdichter-Expander Einheiten zeigte, dass diese für grosse Anlagen nicht geeignet sind.
Die Investitions- und Unterhaltskosten wurden für eine spezifische, ins schweizerische Elektrizitätsnetz integrierte, Anlagenkonfiguration bestimmt. Die Anteile des Kaverneaushubs und der Turbomaschinen an den Investitionskosten betragen 52% respektive 32%. Der thermische Energiespeicher trägt nur 6% zu den Investitionskosten bei.