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Statuten
1) Name und Sitz
Unter dem Namen „donna2“ besteht eine Vereinigung im Sinne von Art. 60 ff. ZGB mit Sitz in Stabio. Ihre Postadresse entspricht der Wohnadresse der Präsidentin.
„donna2“ ist eine non-profit-Vereinigung, parteipolitisch unabhängig und konfessionell neutral.
Die Vereinigung ist berechtigt, in der ganzen Schweiz aktiv zu sein.
2) Zweck
Die Vereinigung bezweckt:
– die Gleichberechtigung unter Frauen und setzt sich dafür ein, dass es in der Schweiz
keine Frauen zweiter Kategorie gibt;
– von nationaler Wichtigkeit und landesweit eine Referenz zu sein, auch, um die Interessen bestimmter Personengruppen im Falle von „Persönlichkeitsverletzung“ ihrer Angehörigen zu verteidigen.
Die Vereinigung setzt sich speziell ein für eine Gleichberechtigung zwischen:
- a) Der ersten und zweiten, dritten usw. (Ehe)Frau;
- b) den Müttern;
- c) den Kindern (erster, zweiter, dritter etc. Ehe/Beziehung).
Dies zum Schutze ihrer Persönlichkeitsrechte (Art. 28 ZGB).
Die Vereinigung will Missstände im Leben eines Mannes/Vaters nach Trennung und/oder Scheidung verhindern. Dies, um zu vermeiden, dass seine neue Frau ( auch als Stiefmutter) und seine neue Familie keine Diskriminierung gegenüber der ersten erfährt.
Die Vereinigung unterstützt die Frauen, welche viel zur Erziehung der Kinder ihres Partners beigetragen haben und hilft ihnen, diese Bande auch nach einer Trennung (von ihrem Partner) aufrecht zu erhalten.
Zum Wohle der Kinder macht sich die Vereinigung stark für die Angehörigen väterlicherseits der ersten Kinder, damit sie weiterhin ein gutes Verhältnis zu letzteren pflegen können (Grosseltern, Tanten und Onkel, Cousinen und Cousins).
Die Vereinigung fördert die Kontakte und die Verbindung unter den Kindern erster und zweiter (oder folgender) Ehe/Beziehung.
Die Vereinigung setzt sich auch dafür ein, dass ganz allgemein die Rolle der Familie, auch der Patchworkfamilie, in der Öffentlichkeit ihre Wertschätzung findet; die Familie, deren Basis eine ökonomische und liebevolle Gemeinschaft ist und für welche zu gleichen Teilen Mutter und Vater verantwortlich sind.
Wenn es das Komitee für die Vereinigung und deren Zwecke für notwendig erachtet, kann letztere in eigenem Namen Prozesse anordnen, und zwar administrativer, ziviler oder strafrechtlicher Art.
Das Komitee hat sogar die Möglichkeit der Verbandsklage gemäss Art.89 der Zivilprozessordnung (ZPO).
Die Vereinigung hat die Möglichkeit, jegliche Form von „elterlichem Mobbing“, welche zum sogenannten „Parental Allienation Syndrom“ führen kann, zu bekämpfen und anzuklagen. Im Speziellen kann das Komitee Klage einreichen und jedes nötige Mittel ergreifen, um eine Gesetzesrevision und die Änderung der Rechtssprechung und der Amtspraxis zu erzwingen, wenn nicht in angebrachter Art und Weise die Gleichbehandlung der Lebenspartnerinnen, Ehefrauen, Mütter, Kinder, sorge-und nicht sorgeberechtigter Elternteile vor dem Gesetz garantiert wird.
3) Mittel
Zur Verfolgung des Zwecks der Vereinigung verfügt diese über die Beiträge der Mitglieder, welche wiefolgt festgelegt sind:
Einzelmitglieder: CHF 50.00 pro Jahr
Studenten/-innen, Pensionierte: CHF 30.00 pro Jahr
Juristische Personen, profit-orientiert: CHF 300.00 pro Jahr
Juristische Personen, nicht profit-orientiert: CHF 100.00 pro Jahr
Gönner/innen: freier Beitrag
Die Generalversammlung hat die Möglichkeit, die Jahresbeiträge zu modifizieren.
Personen mit finanziellen Schwierigkeiten dürfen beim Komitee anfragen, um vom Mitgliederbeitrag befreit zu werden.
4) Mitgliedschaft
Die Vereinigung kennt folgende Mitgliederkategorien:
Einzelmitglieder
Studenten/-innen, Pensionierte
Juristische Personen, profit-orientiert
Juristische Personen, nicht profit-orientiert
Gönner/innen
Aktivmitglied mit Stimmberechtigung kann jede natürliche Person werden, die ein Interesse am Zweck der Vereinigung hat.
Passivmitglied ohne Stimmberechtigung kann jede juristische Person werden, die ein Interesse am Zweck der Vereinigung hat.
Aufnahmegesuche erfolgen an den Vorstand durch Ausfüllen des Anmeldetalons; über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Vorstand kann ein Aufnahmegesuch ohne Begründung zurückweisen.
5) Erlöschen der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt
– bei natürlichen Personen durch Austritt, Ausschluss oder Tod;
– bei juristischen Personen durch Austritt, Ausschluss oder Auflösung.
Ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vermögen der Vereinigung und schulden die Beiträge für die ganze Zeit der Mitgliedschaft.
6) Austritt und Ausschluss
Ein Austritt aus der Vereinigung ist auf das Ende jedes Kalenderjahres möglich. Die Mitgliedschaft erlischt automatisch mit dem Nichtbezahlen des Mitgliederbeitrages.
Ein Mitglied kann jederzeit ohne Grundangabe aus der Vereinigung ausgeschlossen werden. Der Vorstand fällt den Ausschlussentscheid. Das betroffene Mitglied kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen seit Zustellung des Entscheides rekurieren. Daraufhin hat die Generalversammlung über den Ausschluss definitiv zu entscheiden.
7) Organe der Vereinigung
Die Organe der Vereinigung sind:
- a) die Generalversammlung
- b) der Vorstand
8) Die Generalversammlung
Das oberste Organ der Vereinigung ist die Generalversammlung. Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich bis am 30. Juni statt.
Zur Generalversammlung werden die Mitglieder 20 Tage im voraus schriftlich eingeladen, unter Beilage der Traktandenliste.
Die Generalversammlung hat die folgenden unentziehbaren Aufgaben:
- a) Wahl bzw. Abwahl des Vorstandes;
- b) Festsetzung und Änderung der Statuten;
- c) Abnahme der Jahresbuchhaltung und des Tätigkeitsberichts;
- d) Beschluss über das Jahresbudget;
- e) Behandlung der Ausschlussrekurse;
- f) Möglichkeit der Anpassung der minimalen Jahresbeiträge;
- g) Möglichkeit der Verfassung eines Reglements bzgl. der Pflichten der Vorstandsmitglieder.
An der Generalversammlung besitzt jedes Mitglied eine Stimme; es ist möglich, sich durch eine schriftliche Prokura von einem anderen Mitglied vertreten zu lassen.
Die Beschlussfassung erfolgt mit einfachem Mehr.
Passivmitglieder werden zur Generalversammlung eingeladen, besitzen jedoch kein Stimmrecht.
Den Vorsitz an der Generalversammlung führt die Präsidentin resp. im Falle eines Co-präsidiums eine der beiden Co-Präsidentinnen. Die Vorsitzende bestimmt die Protokollführerin sowie die Stimmenzählerin, welche nicht unbedingt Mitglieder sein müssen. Über die Beschlüsse und Wahlen ist Protokoll zu führen, das von der Vorsitzenden und der Protokollführerin zu unterzeichnen ist.
9) Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus drei oder mehr Personen. Es gibt zwingend eine Präsidentin, oder zwei Co-Präsidentinnen, eine Vizepräsidentin und eine Sekretärin. Ämterkumulation ist zulässig und wird vom Vorstand bestimmt.
Der Vorstand vertritt die Vereinigung nach aussen und führt die laufenden Geschäfte.
Jedes Vorstandsmitglied ist für ein Jahr gewählt und kann wiedergewählt werden. Die Vorstandsmitglieder sind vom Mitgliederbeitrag befreit.
Die Vorstandsmitglieder respektieren den Inhalt des Reglements, welches den Statuten angehängt wird.
Der Vorstand versammelt sich auf Einladung der Präsidentin resp. auch nur einer der Co-Präsidentinnen so oft es die Geschäfte erfordern. Jedes Vorstandsmitglied kann schriftlich die Einberufung einer Sitzung verlangen.
10) Die Rechnungsrevision
Die Vereinigung verzichtet auf Rechnungsrevisoren. Jedes Mitglied hat das Recht, die Buchhaltung des laufenden und des vergangenen Jahres einzusehen.
11) Unterschrift
Die Vereinigung wird verpflichtet durch die Kollektivunterschrift der Präsidentin (oder bei deren Absenz der Vizepräsidentin) zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes. Im Falle eines Co-Präsidiums wird sie verpflichtet durch die Kollektivunterschrift zu zweien entweder der beiden Co-Präsidentinnen oder bei Absenz der einen durch die Kollektivunterschrift der anderen und der Vize-Präsidentin resp. im Falle der Absenz auch der Vize-Präsidentin der einen Co-Präsidentin und einem Mitglied des Vorstandes.
12) Haftung
Für die Schulden und die Passiven der Vereinigung haftet nur deren Vermögen. Eine persönliche Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.
13) Statutenänderung
Die vorliegenden Statuten können abgeändert werden, wenn zwei Drittel der an der Generalversammlung anwesenden Mitglieder den vorgeschlagenen Änderungen zustimmen.
14) Auflösung der Vereinigung
Die Auflösung der Vereinigung kann mit zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden, wenn die Hälfte aller Mitglieder an der Versammlung teilnehmen.
Nehmen weniger als die Hälfte aller Mitglieder an der Versammlung teil, ist innerhalb eines Monats eine zweite Versammlung abzuhalten. An dieser Versammlung kann die Vereinigung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder aufgelöst werden.
Bei einer Auflösung der Vereinigung fällt deren eventuell übrig gebliebenes Vermögen ausschliesslich an eine steuerbefreite und gemeinnützige Institution, welche den gleichen oder einen ähnlichen Zweck verfolgt.
15) Inkrafttreten
Diese Statuten, welche an der Gründerversammlung vom 29. Februar 2012 angenommen und an der Generalversammlung vom 9. Mai 2015 zum letzten Mal revidiert wurden, treten unverzüglich in Kraft.
Die italienische Version der vorliegenden Statuten ist bindend und wird auf jeder Seite mit der Unterschrift der einzelnen Vorstandsmitglieder versehen.
Reglement für die Vorstandsmitglieder der Vereinigung donna2,
angenommen an der Generalversammlung vom 9. Juni 2013 auf Grund des Art. 8, Buchstabe g) der Statuten.
Die Vorstandsmitglieder bemühen sich, aktiv bei der Leitung der Vereinigung teilzunehmen durch:
– ihre regelmässige Präsenz an den Vorstandssitzungen,
– ihre Reaktion/Antwort innerhalb von zwei Arbeitstagen auf die internen
Kommunikationen des Vorstands (wenn sie arbeitsmässig oder ferienhalber abwesend
sein werden, teilen sie es den anderen im voraus mit),
– ihre Teilnahme an den Vereinigungsaktivitäten mit den Mitgliedern,
– ihre Disponibilität, zusätzlich zu den Vorstandssitzungen regelmässig
ein kleines Pensum Volontärarbeit zu leisten, so dass die Gesamtarbeit so unter den
Mitgliedern aufgeteilt wird, dass es für jeden stimmt.
Die Vorstandsmitglieder haben eine vorrangige Loyalitätspflicht der Vereinigung gegenüber: Sie können sich nicht einem Interessenskonflikt mit ihren anderen öffentlichen Tätigkeiten aussetzen.
Das vorliegende Reglement kann von seiten der Generalversammlung jederzeit verändert oder aufgehoben werden.
Die italienische Version des vorliegenden Reglements ist bindend.