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Roger Federer besiegte beim Masters-Series-Turnier von Hamburg Adrian Voinea und qualifizierte sich damit für den Viertelfinal gegen Gustavo Kuerten.
Für Federer ist dies der dritte Viertelfinal-Einzug bei einem grossen Turnier auf der von ihm am wenigsten geschätzten Unterlage: Im Vorjahr hatte er in Monte Carlo und beim French Open ebenfalls die Runde der letzten acht erreicht; weiter gekommen ist er indes auf Sand noch nie.
Kurzer Konzentrationsverlust
Gegen den rumänischen Qualifikanten, der ihm in der Runde zuvor Tim Henman aus dem Weg geräumt hatte, zeigte er eine solide Leistung. Federer hatte nur eine kleine Schwächephase, als er im zweiten Satz mit Breakvorsprung kurzzeitig die Konzentration verlor und sogar neun Punkte in Serie abgab.
"Ansonsten bin ich aber zufrieden", so Federers Coach Peter Lundgren, der auch konstatierte, dass "Roger nun sein Selbstvertrauen endgültig wiedergefunden" hat.
Kuerten geschwächt durch Hüftoperation
Nun trifft Federer erstmals auf den dominierenden Sandplatzspieler der letzten Jahre. Der dreifache French-Open-Sieger Kuerten, der auch die letzten beiden Editionen im Bois de Boulogne für sich entschieden hat, hat aber nach einer Hüftoperation im Februar erstaunlich rasch wieder eine dezente Form erreicht.
Er hat aber in diesem Jahr inklusive dem gestrigen Sieg gegen Guillermo Canas erst zehn Partien absolviert. Lundgren ist zuversichtlich: "Wenn Roger normal spielt, hat er eine gute Chance zu gewinnen."
swissinfo und Agenturen