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Die Symptome der Hand-Fuss-Mund-Krankheit (HFM-Syndrom)
Die Krankheit kann unterschiedlich verlaufen, manchmal sogar symptomlos. Drei bis sieben (maximal 30) Tage nach der Infektion mit dem Erreger der Hand-Fuss-Mund-Krankheit kommt es zu grippeähnlichen Symptomen mit Fieber, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, allgemeinem Krankheitsgefühl, Appetitlosigkeit und eventuell Husten, oft gefolgt von einem roten, juckenden Hautausschlag im Bereich von Mund und Nase. Viele Kinder sind unleidlich und brauchen mehr Schlaf. Babys verlieren Speichel, weil das Schlucken schmerzhaft ist.
Danach erscheint ein Ekzem an den Händen und Füssen (vor allem an den Handinnenflächen und Sohlen, kann aber auch in den Zwischenräumen von Zehen und Fingern auftauchen), bei Säuglingen auch im Windelbereich. Es kann vorkommen, dass sich bei Betroffenen nach einiger Zeit die Finger- und Zehennägel verformen oder sogar ablösen.
Der Ausschlag sieht anfangs nur rot entzündet aus, geht dann aber in 3-8 mm grosse weissgraue Bläschen mit schmalem roten Rand über. Vor allem im Rachen, auf der Zunge, am Zahnfleisch und an der Innenseite der Wangen entstehen so schmerzhafte Geschwüre (Aphthen). Essen und Trinken wird von den Kindern dann oft verweigert, was zu Mattigkeit und und einem gefährlichen Flüssigkeitsmangel führen kann, v.a. wenn gleichzeitig Fieber besteht. Bieten Sie dann immer wieder kalte Getränke an (s. Behandlung der HFM-Krankheit).
Inhalt und Oberfläche der Bläschen sind virushaltig und deshalb hoch ansteckend! Sie sollten möglichst nicht aufgekratzt werden!
Nach rund einer Woche bis 10 Tagen heilen die Bläschen ohne Krustenbildung wieder ab. Jedoch können die Kinder noch über längere Zeit Viren im Stuhl ausscheiden.
Letzte Aktualisierung : 06-11-19, BH