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Leider kann ich mich Deiner Argumentation nicht anschließen. Die genannten 0,7 Mrd. bezogen sich auf Zahlungen im 2. Quartal und sind sicherlich nicht so einfach hochzurechnen, da Shell bereits bekanntgegeben hat, dass sie das Programm "Dividende in Aktien" einstellen werden. Im übrigen verwenden die Unternehmen dazu Aktien, die sie vorher zurückgekauft haben (also keine neuen Aktien).

Die Übernahme von BG soll ca. 64 Mrd. EURO (= ca. 70,5 Mrd. USD) kosten - in bar und Aktien. Nach der Übernahme sollen Tochtergesellschaften etc. für ca. 30 Mrd. USD verkauft werden. Da BG ja bisher profitabel gearbeitet hat, kommt zum bisherigen Gewinn von Shell noch etwas dazu :-)
Wenn man es zusammenfasst, kann man einfach sagen: 70 Mrd. USD ausgegeben, 30 Mrd. werden wieder eingenommen durch den Verkauf von Tochtergesellschaften + Kostensenkungen durch Auflösung von Doppelstrukturen etc. + später 25 Mrd. USD Aktienrückkauf...
Man behält also die "guten" Sachen von BG und das andere wird verkauft. Am Ende hat man die profitablen Sachen von BG und letztlich einen Wettbewerber weniger... :-)