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Die Geschichte des Musiklagers
Das Blasmusiklager, welches für viele Musikantinnen und Musikanten längst zur Tradition geworden ist, kann auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken.
Paul Gygli, der während 27 Jahren die musikalische Leitung des Lagers inne hatte, gründete dieses im Jahre 1976. Die Idee war, den Musikschülern aus den Umgebungen von Ufhusen und Luthern die Möglichkeit zu geben, sich während einer ganzen Woche mit dem anspruchsvollen Hobby Blasmusik auseinanderzusetzen.
Damit die Woche würdig abgeschlossen werden konnte, wurden stets Schlusskonzerte in verschiedenen Formen durchgeführt.
Von Jahr zu Jahr entwickelte sich das Lager stets weiter. Immer mehr Teilnehmende verbrachten eine Woche der Sommerferien mit Musik, Geselligkeit und Lagerleben.
„Hinterländer Bläserlager“ war der Name, welcher aufgrund der Ausdehnung des Einzugsgebietes des Lagers gewählt wurde.
Bald schon war die Teilnehmerzahl auf ein Niveau gestiegen, welches das Musizieren in einem einzigen Orchester unmöglich macht. Aus diesem Grund wurden die Lagerteilnehmer abhängig von deren musikalischem Niveau in drei Orchester aufgeteilt.
Der heutige Namen „Blasmusiklager Luzern-Bern“ wurde im Jahr 1997 eingeführt.
Im Jahre 2003 endete die Amtszeit von Paul Gygli als musikalischer Lagerleiter. Nach 27 erfolgreichen Lagern sah sich Paul dazu veranlasst, diese verantwortungsvolle Aufgabe in jüngere Hände zu übergeben.
Mit seinem Sohn, André Gygli, hat Paul einen würdigen Nachfolger als Lagerleiter gefunden. Der junge Dirigent, welcher bereits gemeinsam mit Paul vier Lager musikalisch leitete, übernahm dessen Position vollumfänglich. Damit hat André das Fortbestehen des Lagers gesichert. Zudem hat er mit seinem grossen Fachwissen der musikalischen Zukunft eine hervorragende Perspektive geboten. Dies konnte er mit „seinem“ Orchester erstmals als musikalischer Hauptleiter im Lager 2004 beweisen.
Aus beruflichen Gründen zog sich André Gygli, nach dem Lager 2007, aus der Lagerleitung zurück. Wie weiter? Der Gründer, Paul Gygli, sprang in die Bresche. Dies jedoch mit der Auflage einer Redimensionierung des Lagers.