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Für die 8'600 km lange Strecke benötigt der Zug zehn Tage, was im Vergleich zur kombinierten Route mit Schiff und Bahn eine Zeitersparnis von 60% bedeutet. An Bord hatte der Zug mit gekühlten Containern unter anderem Birnen aus der Provinz Hebei, Pampelmusen aus Guangdong und Knoblauch aus Shandong imWert von zusammen rund 135'000 Euro.
Allerdings rollt die Ware nicht direkt in die russische Hauptstadt, sondern muss hinter der Grenze in Sibirien auf einen russischen Zug umgeladen werden. Aus Europa fahren bereits seit längerem Frachtzüge in die Volksrepublik; sie transportieren allerdings keine Frischware, sondern vorwiegend Autoteile oder elektronische Geräte.
Die neue Bahnverbindung für gekühlte landwirtschaftliche Produkte zwischen China und Russland ist ein Baustein der engeren Kooperation im Agrar- und Handelsbereich, die beide Länder vereinbart haben.