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Das Recht auf das Überleben und die Zukunft
Die brasilianische Verfassung von 1988 garantiert den indigenen Gruppen weitgehende Rechte, wie beispielsweise das Recht auf Land, auf die eigene Kultur und die eigene Muttersprache. Die Rechtsprechung, besonders zur Landabsicherung und -nutzung, wird unter dem Druck der wirtschaftlichen Interessensvertretungen jedoch zunehmend aufgeweicht.
Die regionale Partnerorganisation besucht die indigenen Gemeinden von Goiás und Tocantins regelmässig. In Workshops erhalten die indigenen Frauen, Männer und Jugendlichen Informationen über ihre Rechte. Sie entwickeln Handlungsmöglichkeiten, wie sie sich wirkungsvoll für diese einsetzen können. Mitarbeitende der Organisation begleiten Vertreterinnen und Vertreter von indigenen Gemeinden, wenn diese bei staatlichen Stellen vorsprechen. Sie klagen ihre Rechte ein um ihr soziales, wirtschaftliches und kulturelles Überleben zu sichern.