Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03427.jsonl.gz/2140

Wie wir sowohl in früheren Artikeln als auch in verschiedenen Beiträgen auf meinen sozialen Kanälen gesehen haben, spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle für unsere Langlebigkeit und Gesundheit im Allgemeinen.
Wussten Sie, dass eine falsche Ernährung mehr Todesfälle verursacht als Zigarettenrauchen, Bluthochdruck und andere wichtige globale Risikofaktoren?
Dies ist die Zusammenfassung einer gründlichen Analyse, die im Lancet, einer der renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften der Welt, veröffentlicht wurde und an der mehr als 130 Wissenschaftler aus 40 Ländern beteiligt waren, die an einem umfangreichen Forschungsprojekt über die Auswirkungen der Ernährungsgewohnheiten auf das Auftreten chronischer Krankheiten unabhängig vom Gewicht der betreffenden Person teilnahmen.
Den Studienergebnissen zufolge könnte jeder fünfte Todesfall auf einen unzureichenden Verzehr von gesunden Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, Gemüse und Nüssen zurückzuführen sein.
Anders ausgedrückt: Jeder fünfte Todesfall ist auf den übermässigen Verzehr von ungesunden Lebensmitteln wie rotem Fleisch, Wurstwaren, zuckerhaltigen Getränken und Säften, Süssungsmitteln und industriell hergestellten Lebensmitteln zurückzuführen.
Die Untersuchung hat gezeigt, dass der Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit völlig unabhängig von Herkunftsland, sozioökonomischem Status, Geschlecht oder Alter der untersuchten Personen ist.
Nach einer Analyse der Global Burden of Disease Study (der derzeit umfassendsten Bewertung der weltweit führenden Todesursachen) war schlechte Ernährung allein im Jahr 2017 für 10,9 Millionen Todesfälle bzw. 22% aller Todesfälle bei Erwachsenen verantwortlich.
Doch wie muss eine Ernährung aussehen, um als gesund zu gelten?
Nachdem wir nun die negativen Auswirkungen einer falschen Ernährung gesehen haben, wollen wir darüber sprechen, wie man mit der richtigen Ernährung sowohl vorbeugend als auch lindernd eingreifen kann.
Deshalb ist die Figur des Ernährungswissenschaftlers so wichtig, der den täglichen Bedarf an Mikro- und Makronährstoffen ermittelt und dann einen bedarfsgerechten Ernährungsplan erstellt.
Meinen Patienten biete ich auch die Möglichkeit einer photospektrometrischen Analyse an, mit der wir auf nicht-invasive und völlig schmerzfreie Weise das Vorhandensein und die Menge von Mineralien und Schwermetallen in unserem Organismus analysieren können: Auf diese Weise können wir chelatbildend wirken, indem wir die Werte der toxischen Verbindungen senken und die der essentiellen Mineralien normalisieren.
Mit dieser Analyse kann das Vorhandensein von toxischen Metallen wie Aluminium, Quecksilber, Silber und Blei nachgewiesen werden. Wenn viele toxische Metalle nachgewiesen werden, können bestimmte Lebensmittel mit entgiftender Wirkung oder gezielte Chelat-Therapien mit Substanzen, die das Metall binden und ausscheiden, empfohlen werden.
Ein weiteres sehr wichtiges Instrument ist die Analyse der Darmmikrobiota: ein Test, der es ermöglicht, die Zusammensetzung der Bakterienflora zu bestimmen, indem zwischen verschiedenen Arten von Bakterien unterschieden wird. Durch die Bewertung des Grades der Dysbiose, des Entzündungszustandes und der Darmdurchlässigkeit können spezifische Bakterienstämme und präbiotische Fasern ergänzt werden, um die richtige Eubiose wiederherzustellen.
Ein gesunder, fitter Darm kann den Ausbruch vieler degenerativer und autoimmuner Krankheiten verhindern und unsere Lebensqualität erhöhen, indem er Beschwerden wie Verstopfung, Meteorismus, Blähungen und Durchfall beseitigt.
Die Ernährung muss dann so strukturiert sein, dass sie die richtige Menge an Antioxidantien (leistungsstarke Moleküle, die den Auswirkungen der freien Radikale entgegenwirken und die Zellalterung verringern können) enthält: grünes Licht also für den Verzehr von Gemüse und Obst der Saison: jede Farbe hat andere Eigenschaften; je bunter unser Gericht, desto mehr verschiedene Vorteile werden wir also haben.
Im Allgemeinen ist es immer am besten, alles roh zu verzehren, um die Nährstoffe zu erhalten, aber in einigen Fällen kann das Garen die Konzentration und die Aufnahmefähigkeit sogar erhöhen, wie z. B. bei Lycopin, dem starken Antioxidans der Tomate.
Einführung von Hülsenfrüchten: Linsen, Kichererbsen, Erbsen oder Saubohnen, alles wichtige Ballaststoff- und Eiweissquellen, die es uns ermöglichen, den Verzehr von rotem Fleisch und Wurstwaren zu reduzieren.
Wir sollten immer Vollkorngetreide bevorzugen: Da es nicht raffiniert wurde, behält es alle seine Nährwerte, einschliesslich der Ballaststoffe, und hält uns länger satt.
Fette sind, anders als man denken könnte, ebenfalls sehr nützlich für die Prävention: Ja zu Lebensmitteln wie Avocados (reich an Omega-3) und nativem Olivenöl extra; gehärtete Fette und Margarine sollten vermieden werden.
Wenn Sie mit dem Aufbau einer gesunden Ernährung beginnen oder die Analysen durchführen möchten, die es uns ermöglichen, präventive Massnahmen zu ergreifen, können Sie eine erste Beratung in der Praxis oder online buchen, indem Sie auf diesen Link klicken.