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Der Lebenslauf ist das Kernstück des Bewerbungsdossiers.
Schreiben Sie zuerst Ihre Stärken, Fähigkeiten und Kompetenzen auf. Den einen fällt es leicht, diese zu benennen anderen tun sich schwer damit, sie meinen, es töne nach Angeberei und Übertreibung. Denken Sie daran, für was Sie von ihren Vorgesetzten gelobt werden, was in den Arbeitszeugnissen steht oder fragen Sie ein Person, die Sie gut kennt. Wenn Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen, erklärt Ihnen der Verkäufer gerne, weshalb Sie Sie sich für sein Produkt entscheiden sollen. Bei der Bewerbung ist es ähnlich. Sie «müssen» eine Vorstellung haben, welche «positiven Besonderheiten» sie im Bewerbungsprozess kommunizieren wollen. Diese brauchen sie für den Lebenslauf, das Motivationsschrieben und das Vorstellungsgespräch.
Wichtigste Hinweise:
Verwenden Sie für den Lebenslauf eine Vorlage.
Der Lebenslauf muss übersichtlich sein. Verwenden Sie eine tabellarische Form und Aufzählungszeichen.
Achten Sie darauf, dass der Lebenslauf nicht unnötig lang wird. Er sollte maximal 3 bis 4 Seiten umfassen.
Erwähnen Sie zu oberst Ihre Personalien: Namen, Adresse, Mailadresse (keine exotischen), Telefonnummer (die für die Kontaktaufnahme verwendet werden kann, im
Normalfall die Handynummer), das Geburtsdatum und den Zivilstand, ev. Anzahl und Jahrgänge der Kinder und bei Ausländer/innen die Nationalität und die Art der
Aufenthaltsbewilligung.
Fügen Sie ein möglichst aktuelles Bild ein. Nicht geeignet sind Freizeitbilder, unscharfe Bilder und Bilder mit einem unruhigen Hintergrund (z.B. ein Baum).
Zum Inhalt gehören: Berufserfahrung, Aus- und Weiterbildung, Informatikkenntnisse, Sprachkenntnisse und Besondere Interessen (Freizeit) und ehrenamtliche
Engagements
Erwähnen Sie bei jeder Stelle die Funktion, den Arbeitgeber und die wichtigsten Aufgaben.
Lücken im Kapitel Berufserfahrung werden negativ bewertet. Deshalb müssen Sie auch besondere Lebensumstände auflisten. Sind Sie/waren Sie arbeitslos, müssen
Sie dies im Lebenslauf angeben. Arbeitslosigkeit gilt heute nicht mehr als persönliches Versagen. Schreiben Sie aber anstelle von „arbeitslos“ „auf Stellensuche“ und
notieren Sie Tätigkeiten, denen Sie während dieser Phase nachgegangen sind (z.B. grösseres Engagement im Verein, ehrenamtliche Tätigkeit, Sprachkurs besucht,
usw.)
Erstellen Sie je nach Stelle unterschiedliche Lebensläufe (z.B. mehr Details zu bisherigen Stellen, wenn sie einen Bezug zur Stellenausschreibung haben).
Listen Sie Ihre bisherigen Tätigkeiten chronologisch rückwärts auf, so dass der Leser/die Leserin zuerst Ihre aktuellsten Berufserfahrungen oder Weiterbildungen
liest.
Verwenden Sie keine Abkürzungen, die nicht allgemein bekannt sind.
Der Lebenslauf muss nicht unterschrieben werden und er braucht auch kein Datum.
Speichern Sie den Lebenslauf als pdf-Datei ab und achten Sie auf eine stimmige Bezeichnung.
Weitere Informationen und individuellen Bewerbungs-Support erhalten Sie bei der
vitaperspektiv