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Chal Ravens [D]: Grimes Is Leading A Generation Of Online Musicians To The Material World. The Post-Internet Pop That Grimes Pioneered Suggests A World Beyond The Digital That No-One Expected
In ihrem Feature macht
Ravens einen Vorschlag f�r eine neue Genre-Bezeichnung:
Post-Internet. Diese Bezeichnung wendet sie auf Acts wie Grimes, Laurel Halo, James Ferraro, John Maus, Actress oder Pictureplane an. Diese Acts und ihre Musik bejahen das Internet als Distributions- und Promotionskanal. Diese K�nstler/Musiker sind ins Web eingetaucht (�immersed�) und werden/wurden im Rahmen ihres sozialen Netzwerks, das sie selbst pflegten, bekannt. Ein Grossteil des Artikels arbeitet sich erfolglos am Problem ab, ob der K�rper in den webbasierten Netzwerken relevant sei oder nicht. Ein kluges Argument f�r eine der Positionen ist nicht zu lesen.
Die vorgeschlagene Genrebezeichnung konkurriert etwa mit derjenigen des Hypnagogicpop, die David Keenan vorgeschlagen hat. Die Autorin macht sich aber nicht die M�he zu erkl�ren, warum sie diese nicht verwendet.
Die Genreklassifikation in Musikzimmer.ch m�chte Medien-Bezeichnungen wo m�glich umgehen. Es gab medienorientierte Genrebezeichnungen zuvor, zum Beispiel
Collegerock. Doch dieser Begriff bezeichnete eher eine Musik im Rahmen einer bestimmten Szene: Gemeint ist die stilistisch heterogene Musik, mit der junge Leute, die anfangs der 80er Jahre ein College besuchten, durch die Collegeradioprogramme musikalisch sozialisiert wurden. Der Begriff Hypnagogicpop ist aussichtsreicher als �Post-Internet�, die aktuelle Musik zu beschreiben. Dies ist das Positive am kurzen Artikel: Die Autorin sp�rt auch ein Bed�rfnis, dass diese neue Musik benannt werden muss.
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