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Das Buch hat mich ab den ersten Seiten sehr gepackt und ich habe es innerhalb von zwei Tagen gelesen. Es handelt von zwei Frauen und spielt in Paris anno 1920 resp. 2015. Solènes Leben als junge erfolgreiche Anwältin kommt aus den Bahnen, als sie einen Fall verliert und sich ihr Klient das Leben nimmt. Diagnose: Burn-Out. Auf Anraten ihres Therapeuten will sie sich ehrenamtlich engagieren. Bei der Suche nach der passenden Tätigkeit wird sie auf den Palast der Frauen aufmerksam. Der Palast ist ein riesiges Haus mitten in Paris, in welchem Frauen aus verschiedenen Lebenssituationen ein übergehendes Zuhause finden. Nach kurzem Zögern nimmt Solène die Tätigkeit auf. Am Anfang wird sie im Haus kaum beachtet. Mit der Zeit kann sie das Vertrauen der Frauen gewinnen und erfährt von deren Schicksalen und kann ihnen mit dem Schreiben von verschiedenen Briefen den Bewohnerinnen helfen.
Gegründet wurde dieses Haus der Frauen von Blanche in den 1920er. Ihr Weg als Mitglied der Heilsarmee bis zum Palast der Frauen hatte viele Stolpersteine. Sie lässt sich nicht unterkriegen und richtet ihr ganzes Leben darauf aus, anderen zu helfen. Das Haus der Frauen ist ihr Lebenswerk.
Zwei Frauen, zwei verschiedene Generationen, in Paris im Einsatz für Frauen.