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Die niederländische Cellistin Quirine Viersen gehört international zu den führenden Musiker-persönlichkeiten ihrer Generation. Mit ihrem kraftvollen, intensiven und virtuosen Spiel hat sie Publikum, Presse und Musikerkollegen gleichermaßen überzeugt. Nach erstem Unter-richt bei ihrem Vater Yke Viersen, der 45 Jahre als Cellist im Royal Concertgebouw Orchestra spielte, studierte sie bei Jean Decroos und Dimitry Ferschtman an der Hochschule in Amsterdam. Sie schloss ihr Studium am Mozarteum Salzburg 1997 bei Heinrich Schiff ab. Seitdem spielte sie mit Orchestern und Dirigenten wie dem Israel Philharmonic Orchestra unter Georges Pehlivanian, dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Herbert Blomstedt, Ingo Metzmacher und Bernard Haitink, dem St. Petersburg Philharmonic Orchestra unter Valery Gergiev und den Wiener Philharmonikern unter Zubin Mehta. Mit der Pianistin Silke Avenhaus nahm sie fünf CD’s mit Werken von der Romantik bis zu zeitgenössischer Musik auf. Weitere Aufnahmen umfassen u. a. Glières Cellokonzert mit dem Royal Flemish Orche-stra und Marc Soustrot, Haydns Cellokonzerte mit dem Combattimento Consort Amsterdam sowie die Solo-Suiten von Johann Sebastian Bach für Globe. Auf ihrer jüngsten Aufnahme vom April dieses Jahres spielte sie für Globe die Solo-Suiten von Benjamin Britten ein. Quirine Viersen spielt ein Cello aus dem Jahr 1715 von Joseph Guarnerius Filius Andreae, einer Leihgabe des National Music Instrument Fund in Amsterdam.