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Faraci und Barzinje in Halle ausgeschieden
Bericht von Andreas Anderegg
Der Schweizer Mittelgewichtler Davide Faraci zeigte gegen Danabek Suzhanov aus Kasachstan, der 133 Siege in seinem Palmares hat, eine beherzte Leistung. Davide Faraci startete offensiv in den Vorrundenkampf und versuchte von Beginn weg, das Zepter zu übernehmen. Der Boxer aus Kasachstan spielte allerdings seine Routine aus und es gelang ihm immer wieder, Kontertreffer zu landen und den Schweizer dadurch zu verunsichern. Nach einer knapp ausgeglichenen ersten Runde kippte der Kampf dann zunehmend zu Gunsten des Kasaken, der am Ende einen klaren Punktsieg landete und so das Viertelfinale erreichte.
Barzinje unentschlossen
Der zweite Schweizer Teilnehmer, der Zürcher Schwergewichtler Nawshirwan Barzinje, traf bei seinem Turnierstart im Viertelfinale auf Julio Castillo aus Equador. Nach einem verhaltenen Start kam Barzinje zunehmend besser in den Kampf, allerdings wirkte er durchwegs sehr unentschlossen.
Deshalb gelang es ihm nie, seinen Gegner (90 Kämpfe, 75 Siege) in Bedrängnis zu bringen. Der Equadorianer erreichte schliesslich mit dem Gesamtscore von 15:4 Punkten das Halbfinale.
Schweizer blieben unter Leistungsvermögen
Der Chemiepokal in Halle (Deutschland) ist in diesem Jahr mit über 130 Athleten aus 25 Ländern hervorragend besetzt. Viele Nationen nutzen das Turnier als Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in London. Aus Schweizer Sicht blieben Davice Faraci und Nawshirwan Barzinje, die von Engin Köseoglu betreut wurden, mit den gezeigten Leistungen deutlich unter ihrem Leistungsvermögen.
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