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Die indirekte Presseförderung helfe mit, die Vielfalt kleiner und regionaler Tageszeitungen, Wochenzeitungen und Zeitschriften zu sichern und leiste dadurch einen wichtigen Beitrag für eine fundierte Meinungsbildung in der Schweiz, heisst es in der Mitteilung des VSM. Zudem werde die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse unterstützt. Damit werde der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert.
Im Gegensatz zum Modell der direkten Medienförderung – wie beispielsweise beim SRG-Gebührensystem – sei bei der indirekten Presseförderung die Unabhängigkeit der Medienhäuser nicht gefährdet, schreibt der Verband in einer Mitteilung. Überdies verursache dieses System nur einen sehr geringen administrativen Aufwand. Weiter stelle die indirekte Presseförderung auch ein Korrektiv für die – aufgrund der Monopolposition der Post überhöhten – Zustellkosten der Post dar.
Die indirekte Presseförderung sei wirkungsvoll – die letzten Jahre hätten gezeigt, dass sich die meisten davon profitierenden Titel erfolgreich im Markt behaupten hätten können.
Die gedruckte Presse sei nach wie vor die wichtigste Mediengattung für die Meinungsbildung vor Abstimmungen in der Schweiz, schreibt der VSM. Dies belege die Vox-Studie vom Frühling 2016: 83 Prozent der Umfrageteilnehmer sagen demnach, dass sie sich anhand von Presseerzeugnissen über die Pro- und Contra-Argumente eines Abstimmungsthemas informieren. Dieser Wert ist stabil, 1999 lag er bei 85 Prozent.
Das Video wurde von Studierenden des Major-Lehrganges «Branded Motion» erstellt. Kreation und Produktion verantworten Micha Lips, Patricia Rosa Katharina Lussi und Gawin Juri Jodok Steiner.