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Vor einem Jahr sprach ich mit einem Ausbildungschef einer grösseren Chemieabwehrschule.
Es ging um die Frage, können Messgeräte in eine heikle Zone geflogen werden?
Wenn ja, was wäre der Nutzen?
Es wurden dann rückwärtig mit den CH Chefs Abklärungen getroffen.
Die Rückmeldung war interessant:
- Derzeit gibt es keine Messinstrumente, welche verlässlich per Funkübermittlung arbeiten würden.
- Der Flugwind (Propeller) würde die Luft derart verwirbeln, dass es die Resultate verfälschen könnte.
- Die C und EX Sicherheit ist nicht gewährleistet.
- Chemische Zusammensetzungen könnten den Drohnen zusetzen und die Elektronik oder das Gehäuse angreifen.
Es wird erwartet, dass irgendwelche Firmen sich dem Thema annehmen und eigens dafür Drohnen bauen, welche all die Sicherheits- und Übertragunseinrichtungen mitbringen. Sie rechnen damit, dass dies dann die Drohne für die Chemieabwehr werden könnte.
Bis dahin ist Zurückhaltung aus den obigen Gründen angesagt.
Über den aktuellen Stand der Dinge bin ich nicht informiert, vielleicht weiss jemand mehr dazu.
Liebi Grüsse
Peter