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Nachdem wir in der Schweiz den mildesten Januar seit Messbeginn im Jahr 1864 hatten, herrschen nun Ende Februar Temperaturen im zweistelligen Minusbereich. Wo kein Schnee mehr liegt kommt es zu Kahlfrost. Das bedeutet dass der Frost ohne isolierenden Schnee rascher und tiefer in den Boden eindringen kann. Das Bodenwasser gefriert und die Erde wird gesprengt, der Boden wird locker und kann danach leichter bearbeitet werden. Diese Gare ist zwar nicht von Dauer, aber die erste Bodenbearbeitung geht damit ringer von der Hand. Weil der Boden aufreisst erreicht der Frost nun auch viele Schnecken und ihre Gelege, das lässt sie nicht nur frösteln, sondern absterben. Man kann diesen Effekt noch unterstützen indem man, sobald sich die Erde wieder bearbeiten lässt, das Beet oberflächlich bearbeitet. So werden die restlichen Schneckeneier zumindest teilweise nach oben befördert, wo sie von Vögeln entdeckt und gefressen werden können.