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Seit 1992 ist die Landestopografie am Betrieb der Geostation Zimmerwald beteiligt. Ursprünglich als Observatorium des Astronomischen Instituts der Universität Bern (AIUB) konzipiert, begann das Institut ab 1972 mit der Durchführung von Laserdistanzmessungen zu künstlichen Erdsatelliten (Satellite Laser Ranging). Als Resultat dieser Messungen standen nach mehrjährigen Beobachtungen hochpräzise Stationskoordinaten zur Verfügung.
Mit dem Aufbau des International GPS Geodynamics Service (IGS) wurde 1992 auf der Geostation Zimmerwald durch die Landestopografie eine permanente GPS-Station eingerichtet. Die Daten dieser Station werden vom Center for Orbit Determination in Europe (CODE) am AIUB zur Bestimmung hochgenauer GPS-Satellitenbahnen verwendet. Im Rahmen des IGS werden die Daten der Geostation Zimmerwald für wissenschaftliche Untersuchungen jedermann zur Verfügung gestellt.
Die Bedeutung der Geostation Zimmerwald für die Landestopografie liegt in der Tatsache, dass der Fundamentalpunkt Zimmerwald als Referenz für die Landesvermessung (LV95) zugleich die Verknüpfung mit den globalen Bezugssystemen darstellt.
Nebst der Landesvermessung werden die Daten der Geostation Zimmerwald von der Landestopografie auch im Rahmen von swipos verwendet.