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Max Hintermann aus Aarau, geboren am 27. Dezember 1932, ist am 1. Dezember 2015 im Kantonsspital Aarau gestorben.
Als Geograph der ETH und ehemaliger Geographielehrer hatte Max ein sehr ausgeprägtes Interesse an Gegenden, Landschaften, Bergen, Tälern, Gletschern, Flüssen, Städten, Dörfern, Ländern und Verkehrswegen, die er unermüdlich in sorgfältig ausgewählten Ausschnitten photographisch festhielt.
Sein ganz besonderes Interesse jedoch gehörte den Bahnen, und davon hauptächlich den Bahnen der Schweiz. Max kannte sämtliche Schweizer Bahnlinien, war mit deren Linienführung bestens vertraut und kannte auch praktisch alle Bahnstationen in der Schweiz. Auf seinen häufigen Bahnreisen hielt er alles in seiner Kamera fest, was ihm sehens- und erhaltenswert schien. Er liebte es, eine jeweils sorgfältig ausgewählte Serie von Bildern interessierten Leuten vorzutragen und sein fast unheimliches Wissen weiterzugeben. Mit den Jahren nahm seine Sammlung an sorgfältig erstellten und fein säuberlich beschrifteten Diapositiven einen gewaltigen Umfang an.
Die zahlreichen Bahnbilder von Max, die auf Diapositiven festgehalten sind und hauptsächlich aus der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts stammen, bergen einen Schatz von Rosinen aus früheren Epochen der Bahngeschichte. Viele Bahnlinien, die es heute nicht mehr oder nur noch teilweise gibt, Bahntrassen, die aufgegeben wurden, Rollmaterial das in der Zwischenzeit verschrottet wurde, sind photographisch festgehalten und in seiner Sammlung vorhanden.
Das Urheberrecht an den Bildern lag bis am 3. März 2021 bei Ruth Hintermann, der Wittwe von Max, aus Aarau. Sie hat die Sammlung am 3. März 2021 an Urs Berger übergeben. Das bedeutet, dass auch die Rechte der Bilder an Urs Berger übergegangen sind.