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Durch die rasche und unbürokratische Hilfe seien 1,7 Millionen Personen unterstützt worden. Zu den dringendsten Bedürfnissen der Hilfesuchenden zählten Nahrungsmittel und finanzielle Unterstützung, wie es in einer Mitteilung der Glückskette vom Montag hiess.
Eine Studie habe nun die Wirkung der Hilfe untersucht und gezeigt, dass unter den Hilfesuchenden während der Corona-Krise der Anteil Erwerbstätiger, Männer, Minderjähriger und Menschen mit Behinderungen angestiegen sei, die meisten Menschen jedoch mühelos Hilfe erhalten hätten. Ausnahmen bildeten Personen, die vor dem Lockdown von keiner Einrichtung betreut wurden oder keinen Anspruch auf öffentliche Hilfe hatten, wie es weiter hiess.
Die Studie sei im September 2020 bei der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und der Hochschule für Soziale Arbeit und Gesundheit in Lausanne (HETSL) in Auftrag gegeben worden.
Erhöhte Personalkosten
In der Krisenbewältigung hätten sich die Grenzen eines Systems gezeigt, in dem kleinere privat getragene Organisationen «essenziellen Aufgaben» übernehmen. Vielerorts fehlten demnach die Ressourcen zur Deckung der erhöhten Struktur- und Personalkosten, wie es hiess. Einige Organisationen hätten auf den Umstand hingewiesen, dass die Glückskette in der Corona-Krise Aufgaben übernommen habe, die eigentlich der Staat erfüllen müsste.
Im Oktober 2021 betrug der Sammelstand der Spenden bei der Glückskette laut Mitteilung 43,5 Millionen Franken. 129 nationale, regionale und lokale Organisationen arbeiten in der Schweiz mit der Glückskette zusammen.