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Die Niederlage von Stanislas Wawrinka (ATP 17) gegen Jo-Wilfried Tsonga (ATP 8) war keineswegs zwingend. Der Lausanner hatte einen Tag nach seinem Coup gegen Andy Murray vielversprechend losgelegt und sich den 1. Durchgang klar mit 6:2 gesichert.
Steigerung von Tsonga
Doch dann drehte Tsonga auf, servierte stärker und holte den 2. Satz mit 6:3. Im 3. Umgang ebnete Wawrinka dem Franzosen den Weg zum Sieg, indem er beim Stand von 3:3 das einzige Break des Satzes zuliess.
Zwar wehrte der Lausanner in der Folge 3 Matchbälle bei eigenem Aufschlag ab, doch die erhoffte Wende blieb aus. Tsonga verwertete nach über 2 Stunden seinen 4. Matchball mit einem Ass.
Erneutes Viertelfinal-Aus
Grösstes Manko bei Wawrinka, der damit im Fürstentum wie 2012 im Viertelfinal scheiterte, war das Verwerten der Breakchancen: Er nutzte nur 2 von 12 Breakbällen (Tsonga 2 von 6). Für den 28-Jährigen war es die 3. Niederlage im 4. Direktduell mit dem gleichaltrigen Tsonga, der im Halbfinal auf Rafael Nadal trifft.