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Die Geschichte von einem Teenager, der nicht mehr abtreiben «durfte» …
… und heute dankbare Mutter von Zwillingen ist!
Im September 2021 sorgte das texanische «Herzschlag-Gesetz» weltweit für Schlagzeilen. Vor Kurzem nun war in amerikanischen Medien zu lesen, wie dieses Gesetz gleichsam die Hauptrolle spielte in einer bewegenden «Story» – ein Bericht voller Dramatik und mit Happy End!
Wenn die 18-jährige Brooke Alexander ihre Zwillingstöchter ansieht, ist sie sich bewusst, dass Olivia und Kendall ohne das texanische «Herzschlag-Gesetz» vielleicht nicht mehr am Leben wären. Ihre Geburt im Februar 2022 hätte so nicht stattgefunden … Der Teenager aus Corpus Christi (Texas) wollte abtreiben – doch das neue Abtreibungsgesetz hinderte sie daran.
Heute ist Brooke trotz mancher Sorgen um Finanzen, Beziehungen und Zukunftspläne dankbar für ihre kleinen Mädchen: «Die Vorstellung, sie nicht bei mir zu haben, ist erschreckend!».
Schon 17 000 Babys gerettet
Dem Bericht der Washington Post zufolge entdeckte Brooke ihre Schwangerschaft am 29. August 2021 – zwei Tage, bevor das texanische «Herzschlag-Gesetz» in Kraft trat! Das Gesetz verbot ab dem 1. September Abtreibungen, sobald der Herzschlag des ungeborenen Kindes nachweisbar ist, also etwa ab der sechsten Schwangerschaftswoche. Es war in den USA das erste Mal seit 1973, dass ein Verbot früher Abtreibungen in Kraft gesetzt wurde!
Laut Schätzungen texanischer Lebensschutz-Organisationen hat das Gesetz seit September 2021 mehr als 17 000 ungeborene Babys vor der Abtreibung bewahrt. Zugleich haben die texanischen Lebensschutz-Organisationen ihre Hilfsangebote ausgebaut, mit denen sie Mütter und Babys wie Brooke und ihre Zwillinge unterstützen.
Keine Termine mehr
Brooke sagt, sie habe ursprünglich abtreiben wollen. Sie und ihr ebenfalls 18-jähriger Freund Billy High seien erst seit drei Monaten zusammen gewesen. Billy habe ihr gesagt, er würde es auch bevorzugen, wenn sie abtreiben würde, da er «die Freiheit, ein Teenager zu sein», nicht aufgeben wollte.
Doch als Brooke einen Termin für eine Abtreibung vereinbaren wollte, sagte man ihr, es gebe keine Termine mehr. Sie erhielt Adressen von Einrichtungen im benachbarten Bundesstaat New Mexico. In der Zwischenzeit erzählte ihr eine Freundin ihrer Mutter von einem lokalen «Pro-Life»-Schwangerschaftszentrum, wo sie einen kostenlosen Ultraschall und Beratung erhalten könne.
Ein Wunder Gottes
Als die Ultraschall-Spezialistin die Sonde über den mit Gel bestrichenen Bauch gleiten liess, wünschte sich Brooke, der Bildschirm möge einen Fötus ohne Herzschlag zeigen … Doch die Spezialistin schnappte nach Luft und vermeldete: «Es sind Zwillinge! Und sie sind 12 Wochen alt!» «Sind Sie sicher?», fragte Brooke. «Oh mein Gott, oh mein Gott!», sagte Brookes Mutter – und sprang auf und ab: «Dies ist ein Wunder Gottes. Wir behalten diese Babys!»
Und tatsächlich: Nachdem sie ihre ungeborenen Töchter gesehen und ihre Herzen schlagen gehört hatte, entschied sich Brooke für das Leben. «Wer weiss, was ich getan hätte, wenn das Gesetz nicht in Kraft gewesen wäre», so Brooke im Rückblick. «Ich mag gar nicht daran denken!»
Viel Schönes erlebt
Ihr eigenes Leben war zwar seither nicht immer einfach. Sie habe ihren Job als Kellnerin und ihre Ausbildung in der Immobilienbranche aufgeben müssen, weil es ihr während der Schwangerschaft häufig schlecht war. Auch das Verhältnis zu ihrer Mutter sei angespannt gewesen. Und sie habe oft das Gefühl, dass die Leute sie dafür kritisieren, eine junge Mutter zu sein.
Aber sie hat auch viel Schönes erlebt: etwa als sie Familie und Freunden das Geschlecht ihrer Babys mitteilen konnte – die ganze Erfahrung der besonderen Mutter-Kind-Bindung mit ihren Mädchen – … und die Heirat, denn Brooke und Billy heirateten kurz nach der Geburt ihrer Töchter!
Neu: Schutz ab der Empfängnis
Brooke liebt ihre Töchter! Es sei für sie eine natürliche Sache, Mutter zu sein. Zu wissen, dass sie jene ist, welche die Babys am besten beruhigen und ihre Bedürfnisse verstehen kann, mache die schlaflosen Nächte erträglicher …
PS der mamma.ch-Redaktion: Texas gehört zu jenen Bundesstaaten, die den Schutz der ungeborenen Kinder nach dem Urteil des Obersten Gerichts der USA vom 24. Juni 2022 (vgl. hier) nochmals verstärkt haben. In dem Bundesstaat gilt jetzt ein Verbot von Abtreibungen bereits ab der Empfängnis. Als Ausnahme gelten einzig – durch die Schwangerschaft verursachte – Lebensgefahr oder ernste Gefahr einer erheblichen Beeinträchtigung einer wichtigen Körperfunktion bei der Mutter.
Quelle: LifeNews.com (Übersetzung: mamma.ch)