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Der Bruno Manser Fonds hat die Petition „Kein Palmöl aus Malaysia“ lanciert und sammelt dafür Unterschriften. Er fordert vom Bundesrat unter anderem die Ausschliessung des Palmöls aus dem Freihandelsabkommen.
Malaysia und Indonesien sind die grössten Palmölproduzenten der Welt. Um jedoch genug Palmöl produzieren zu können, müssen Regenwaldflächen gerodet werden, die grösser als die Schweiz sind. Dazu kommt noch, dass dadurch die Lebensgrundlage und die Landrechte der Bevölkerung weggenommen werden. Trotzdem bezieht die Schweiz Palmöl mehrheitlich aus Malaysia, so der Bruno Manser Fonds.
Aktuell befindet sich die Schweiz in Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Malaysia. Palmöl ist dabei ein sensibler Verhandlungspunkt. Insbesondere da die UNO-Menschenrechtspakte und Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) bis heute nicht in Kraft gesetzt wurden, obwohl es vom Schweizer Parlament gefordert wurde. Bekanntlich gehe die Palmölgewinnung meist mit der Zerstörung von Regenwald und der Missachtung der Rechte Indigener einher, so der Petitionstext. Das Abkommen würde die Problematik nur verschärfen. Aus diesem Grund müssen die Bedingungen klar sein. Ein Abschluss des Abkommens führe zum Zollabbau und zu billigerem Palmöl.
Daher fordern die Initiatoren der Petition das Ausschliessen des Palmöls aus dem Freihandelsabkommen. Ausserdem dürfe das Abkommen erst abgeschlossen werden, wenn Malaysia die geforderte Ratifikation der Menschenrechtspakte und Kernarbeitsnormen vollzogen habe.
Sind sie auch der Meinung, dass das Freihandelsabkommen noch mehr Regenwälder zerstört? Dann Unterzeichnen Sie die Petition „Kein Palmöl aus Malaysia“. Weitere Informationen zur Petition und die Möglichkeit zu Unterschreiben finden Sie hier »