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Die Schweizer Frauen-Staffel im Biathlon surft weiter auf einer Erfolgswelle. Eine Woche nach dem überragenden 2. Platz im Weltcup von Östersund schaffte es das Quartett mit den 3 Gasparin-Schwestern und Lena Häcki auch in Hochfilzen auf das Podest.
Die Schweizerinnen kämpften von Anfang an um die Spitzenränge mit. Elisa Gasparin leistete sich als Startläuferin nur 2 Schiessfehler, Selina danach 4 und Aita, die jüngste der Gasparin-Schwestern, gar keinen. Sie übergab damit als Vierte an Schlussläuferin Häcki. Nach einem fehlerfreien Liegendschiessen kam sie als Drittplatzierte zum abschliessenden Stehendschiessen.
Dort unterliefen ihr bei 2 Nachladern 3 Fehler, sodass sie in eine Strafrunde musste und von den USA und der Ukraine überholt wurde. Mit einem eindrücklichen letzten Kilometer preschte die Engelbergerin aber wieder auf den 3. Platz vor. Auf die siegreichen Norwegerinnen, die sich ebenfalls eine Strafrunde leisteten, verlor das Schweizer Quartett 1:04 Minuten.
Enttäuschende Schweizer Männer
Bei den Männern siegte in der Verfolgung erneut der souveräne Johannes Thingnes Bö. Neben dem fehlerfreien Norweger, der seinen insgesamt 40. Weltcup-Sieg feierte, standen der Russe Alexander Loginow (+33,5 Sekunden) sowie der Franzose Emilien Jacquelin (+40,5) auf dem Treppchen.
Bester Schweizer war Serafin Wiestner auf dem 30. Rang mit über 3 Minuten Rückstand. Benjamin Weger hatte das Rennen nach 6 Schiessfehlern aufgegeben – auch, um sich wie Mario Dolder für das Staffel-Rennen vom Sonntag zu schonen.
Sendebezug: sportlive, SRF zwei, 11:45 Uhr, 14.12.2019