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Pressekonferenz in der Fondation Beyeler. Peter Zumthor stellt sein Projekt für den Erweiterungsbau der Fondation erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor.
Eigentlich ist es kein einzelner Bau, sondern es sind drei Häuser für unterschiedliche Bedürfnisse. Peter Zumthor zu seinem Projekt:
Die Nahtstelle zwischen den zwei historischen Parkräumen ist der Bachtelenweg, eine alte Wegverbindung, die aus dem Dorf Riehen hinunter in die Langen Erlen führt. An diese Nahtstelle sind die drei Bauten gesetzt, die unser Entwurf für die Erweiterung der Fondation Beyeler vorschlägt. Ist das grossartige Museum von Renzo Piano, das auf das langgestreckte Grundstück im Norden antwortet, linear aufgebaut, so sind die mit der Erweiterung hinzukommenden drei Bauten im Süden – das Haus für Kunst, ein Betriebsgebäude und ein Veranstaltungspavillon – frei in das sich weitende Areal gesetzt, wo sie sich mit dem historischen Baubestand am Rande des Dorfes verzahnen.
Was ich sagen wollte: Basel ist, auch was Kunst anbelangt, Weltspitze. Dazu leistet die Fondation Beyeler einen gewichtigen Beitrag.
Wir haben uns in London während der Wintermonate unter anderem gut drei Dutzend Sonderausstellungen und Sammlungen angeschaut.
Was Basel mit seinen Museen den Besuchern bietet, ist von einer Qualität, wie man sie sonst nur in einer Metropole wie London zu sehen bekommt.
(Ich hatte vor zwanzig Jahren das Vergnügen, in Sachen Kommunikation für den Neubau eng mit Hildy und Ernst Beyeler zusammenarbeiten zu können. Dazu gehörte auch der Abstimmungskampf für den Museumsbau, der in Riehen auf eine starke Opposition traf.)