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Die Biathletin Olga Saizewa sowie die Langläuferinnen Julia Tschekalewa und Anastasija Dozenko gelangen an den Sportgerichtshof (CAS). Sie wehren sich gegen die Disqualifikation bei den Winterspielen in Sotschi und die Sperre für weitere Olympische Spiele.
Russische Klagewelle
Damit haben alle 25 Athleten Berufung eingelegt, die bisher vom IOC wegen des Dopingskandals bestraft wurden. Sie verlangen, dass ihre Fälle vor Beginn der Winterspiele in Pyeongchang abgehandelt werden.
Das IOC hat die Athleten wegen des mutmasslich staatlich orchestrierten Dopingsystems in Russland nachträglich gesperrt. Dabei wurden Russland auch elf Medaillen aberkannt, darunter vier goldene. Als weitere Massnahme hat das IOC beschlossen, dass unbelastete russische Athleten in Südkorea nur unter neutraler Flagge starten dürfen.
Russen wollen nach Pyeongchang
Die Mehrheit der russischen Sportler will an den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea teilnehmen, auch wenn sie dort unter neutraler Flagge antreten müssen. Keiner der befragten Athleten habe für einen Boykott plädiert, sagte Sofia Welikaja, die Athletenvertreterin im russischen olympischen Komitee (ROC).