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In der neuen Woche geht der Oktober mit einem Wechsel aus dichten Wolken, Regen und zeitweise Sonnenschein weiter.
Das Omega-Hoch ist Schuld
Der Grund für das nicht enden wollende unbeständige Wetter ist ein kräftiges Hoch, welches sich von Skandinavien bis über den Ural ausgebreitet hat. Das Hoch sorgt aktuell dafür, dass der Jetstream über Europa blockiert wird und nach Norden ausweichen muss und erst wieder über Sibirien in den Süden gelangt. Die Bahn des Jetstreams um das Hoch herum erinnert an den griechischen Buchstaben Omega, daher der Name Omega-Hoch.
Jetstream
Der Jetstream ist ein Starkwindband, das sich in der oberen Troposphäre in etwa 10 km Höhe von West nach Ost um die Erde schlängelt. Er befindet sich an der Grenze zwischen der polaren Kaltluft und der subtropischen Warmluft. Die Lage des Jetstreams hat einen grossen Einfluss auf die Temperatur und das Wetter am Boden.
Das Omega-Hoch kann auch anders
Omega-Hochs blockieren unser Wetter immer wieder. Wenn die Schweiz, wie aktuell, im kalten Fuss des Omegas liegt, erreichen uns ständig Fronten und der Wettercharakter ist eher kühl und nass. Liegen wir direkt unter dem Hoch dominiert trockenes und mehrheitlich sonniges Wetter. Im Sommer führt eine Omega-Lage häufig zu Hitzewellen.