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Medikamente
Zur Behandlung von psychischen bzw. psychosomatischen Leiden setzen wir diverse Medikamente ein. Zu den wichtigsten finden Sie hier weitere Informationen.
Antidepressiva
Antidepressiva werden bei Depressionen eingesetzt. Antidepressiva machen den Menschen handlungsfähiger und lindern zudem seine kreisenden Gedanken.
Die grösste Erfolgsquote wird bei schweren Depressionen aufgewiesen. Wir unterscheiden drei verschiedene Antidepressiva:
- die Antriebssteigernden
- die Antriebsneutralen
- die Schlafanstossenden
Antipsychotika
Antipsychotika werden bei Psychosen und Schizophrenie eingesetzt.
Diese Medikamente haben eine dämpfende und beruhigende Wirkung auf die Nerven.
Alte Präparate hatten eine motorische Wirkung (Bewegungsabläufe des Menschen). Neue Antipsychotika wie Olanzapin und Quetiapin haben diese Wirkung jedoch nicht.
Benzodiazepine
Benzodiazepine werden bei Panikattacken eingesetzt.
Sie wirken angstlösend, schlafanstossend und leicht euphorisierend.
Benzodiazepine werden nur zu Beginn der Therapie eingesetzt. Danach muss relativ schnell nach einer Alternative gesucht werden.
Stimmungsausgleichende Medikamente
Stimmungsausgleichende Medikamente werden bei bipolaren Störungen und emotionaler Instabilität eingesetzt.
Diese Medikamente dämpfen die Stimmungsschwankungen und filtrieren äussere Einflüsse. Lithiumpräparate gehören zu den beliebtesten Medikamenten in diesem Bereich.
Stimulanzien
Stimulanzien werden bei Wachheits- und Antriebsstörungen eingesetzt sowie bei Menschen welche Mühe mit der Selbstorganisation und Handlungsplanung haben. Sie wirken beruhigend und ordnend.
Stimulanzien werden vor allem bei Patienten mit dem ADS- und ADHS-Syndrom eingesetzt.