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Anlass genug für uns als vielseitigen Verein, Geschichte mit Sport zu verbinden.
Anlass am 23. oder 24. September, Verschiebungsdatum eine Woche später 30. September oder 1. Oktober.
Ziel dieses Anlasses: Geschichte und etwas Klettern in einem Klettersteig verbinden, Spass haben und ERLEBEN.
Suworows Plan bestand darin, dass er mit seiner über 20’000 Mann zählenden Armee durch einen überraschenden Vorstoss quer durch die Alpen in den Rücken der Truppen von General Masséna vorzustossen und ihn zusammen mit den Truppen von Rimski-Korsakow und einer österreichischen Armee bei Zürich in die Zange zu nehmen.
Obwohl die Russen noch nie zuvor in den Bergen gekämpft hatten, eroberten sie am 24. September den Gotthardpass von den Franzosen, worauf sie unter französischem Beschuss die Schöllenenschlucht passierten.
Surowow entschied sich für ein waghalsiges Manöver über den Chinzigpass ins Muotatal. Dies obwohl seine Armee bereits sehr erschöpft war.
Das Muotatal wurde am 27. September 1799 erreicht, wo Suworow die Nachricht von der Niederlage Rimski-Korsakows gegen Masséna erreichte. Auf einmal wurden er und seine Armee vom Jäger zum Gejagten und sie sassen obendrein noch in der Falle des Muotatals.
Nach dem Sieg über Masséna in der Schlacht im Muotatal am 1. Oktober gelang Suworow jedoch der Ausbruch über den Pragelpass nach Glarus, von wo aus sich die russische Armee über den Panixerpass ins Bündnerland absetzte und dann über den St. Luzisteig Richtung Österreich marschierte.
Heute könnte ein solcher Marsch nicht mehr durchgefhrt werden denn einerseits fehlen MÄNNER die solche Strapazen überleben könnten, andererseits müssten die Anführer alle 90 Minuten eine Internetpause einlegen. Solch peinliche Entwicklungen gehen wir nicht ein.
Unübersehbar ist das grosse Denkmal bei der Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht unterhalb von Andermatt. Es ist dem russischen General Alexander Suworow gewidmet.
Das Suworow-Denkmal erinnert an die Kampfhandlungen, die am 25. September 1799 in der Schöllenenschlucht stattgefunden haben. Die russischen Truppen kämpften unter General Alexander Wassiljewitsch Suworow gegen die Soldaten Napoleons und besiegten schliesslich die Franzosen.
Suworow erreichte am 15. September 1799 mit 21’000 Mann den Monte Ceneri und siegte am 24. September 1799 gegen die Franzosen auf dem Gotthard Hospiz. Darauf füllten die Franzosen das Urnerloch mit Felsschutt und sprengten die Teufelsbrücke. Einen Tag später liess Suworow Holzbalken herbeischaffen, band sie mit den Schärpen der Offiziere zusammen, errichtete damit eine Notbrücke und erzwang so unter grössten Verlusten den Übergang.
Das Denkmal wurde 1899 von Russland zu Ehren Suworows und der gefallenen Soldaten errichtet. Der russische Präsident Dmitri Medwedew besuchte es anlässlich seines Schweizer Staatsbesuchs am 22. September 2009.
Das erste Mal habe ich diesen Klettersteig vor vielen Jahren mit meinem damaligen Kletterkollegen Emanuel begangen. Das erfolgreich durchgeführte Familienbergsteigen welches vom SAC bojkottiert wurde ist mir noch heute in guter Erinnerung.
Heute wollen wir diesen Klettersteig Diavolo gemeinsam erleben und die Geschichte mit etwas Sport draussen an der frischen Luft ERLEBEN.
Alexander SUWOROW
Dem Russischen Zaren Alexander und dem siegreichen General Suworow haben wir zu verdanken dass die heutige Schweiz so ist wie sie ist, man erinnere sich an den Wiender Konress bei welchem der Zar ein gutes, sehr gutes Wort für unsere Vorfahren eingelegt hat.
Ich bin froh und stolz ein ein WASCHECHTER Schweizer zu sein…
Sollten wir auf dem Weg eine Kanonenkugel aus dieser Zeit finden sollten wir uns hier melden.
Bericht Marco, HB9ZCW 20. Juli 2017
Nachtrag vom 18. September 2017 hier. NZZ-Link
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