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Am Donnerstag, 23. Mai 2002, haben sich 44 Unternehmen aus den Kantonen Ob- und Nidwalden zur Industrie- und Wirtschaftsvereinigung Unterwalden zusammengeschlossen. Als freie Vereinigung ohne überregionale oder schweizerische Dachorganisation haben sich die Mitgliederfirmen zum Ziel gesetzt,
- das unternehmerische Selbstverständnis und das Ansehen der Unternehmen in der Öffentlichkeit zu fördern;
- stufengerechte Plattformen zu schaffen, um den zwischenbetrieblichen Gedankenaustausch zu fördern;
- zur Auseinandersetzung mit wirtschaftspolitischen Fragen auf kantonaler und eidgenössischer Ebene beizutragen;
- aktuelle und zukunftsbezogene Fragen der Unternehmensleitung und soziale Fragen, sofern sie in einem Zusammenhang mit der Rolle des Arbeitgebers stehen, zu thematisieren sowie
- den Kontakt zu kantonalen Behörden (Regierungsrat, Volkswirtschaftsdepartement etc.) und zu anderen Wirtschaftsgruppierungen zu pflegen.
Die Mitgliedschaft erwerben können natürliche und juristische Personen aus Ob- und Nidwalden, die ein (inter-) nationales Unternehmen betreiben, das entweder vorwiegend industriellen Charakter hat oder ein Gewerbe betreibt resp. im Handels- oder übrigen Dienstleistungssektor tätig ist und als Richtgrösse mindestens 30 Personen beschäftigt.
Der Verein setzt sich aus einem Vorstand mit fünf Mitgliedern zusammen. Der Vorstand stellt die Verbindungen zu den Regierungen, deren Departementen und andern Wirtschaftsverbänden sicher, schafft Plattformen für Kontakte zwischen den Unternehmen, redigiert Vernehmlassungen zu vorwiegend kantonalen wirtschaftspolitischen Vorlagen und setzt sich für die Verbesserung oder Erhaltung von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Kantonen Ob- und Nidwalden ein. Für die Erledigung der administrativen Arbeiten sowie der Vorbereitung der Geschäfte ist ein Geschäftsführer verantwortlich.
Die Vereinsmitglieder, welche von den CEO's persönlich vertreten werden, treffen sich zur Vereinsversammlung im Frühjahr sowie zur Herbsttagung. Die drei jährlichen Mittagslunchs werden von einem Kurzreferat zu einem aktuellen Thema begleitet, dessen Referent in der Regel aus dem Kreise der Mitgliederfirmen stammt. Alle Plattformen dienen dazu, den Gedankenaustausch zwischen den Mitgliederfirmen stufengerecht zu fördern, mit Gästen aus Wirtschaft und Politik in Kontakt zu treten und damit für nachhaltige Kontakte in der Region zu sorgen.