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Das Wichtigste in Kürze
- «The Last Dance» ist eine Netflix-Doku über den Ex-Basketball-Star Michael Jordan.
- Sein Fitnesstrainer verrät darin, dass Jordan mit einer Pizza vergiftet wurde.
- Jetzt wehrt sich der Pizza-Lieferjunge und sagt die Theorie sei «ein Haufen Mist».
Zum Schluss der Basketball-Dokumentation «The Last Dance» über Michael Jordan sorgt eine Pizza-Geschichte für viel Wirbel. Während der NBA-Finalserie 1997 gegen die Utah Jazz soll sich die Basketball-Legende mit einer Pizza vergiftet haben.
Sein damaliger Fitnesstrainer Tim Grover, der die von Jordan bestellte Pizza am Abend vor Spiel 5 entgegen nahm, behauptet: «Michael hatte keine Anzeichen einer Grippe am Abend und ich glaube auch nicht, dass das so schnell geht. Es war zu 100 Prozent schlechtes Essen.»
Bisher wurde vermutet, dass Jordan das Finalspiel 5, auch als sein «Flu Game» bekannt, mit einer starken Grippe absolvierte.
Jetzt wehrt sich der damalige Pizzaiolo, Lieferjunge und stellvertretende Chef der Pizza-Hut-Filiale gegen die Vorwürfe. «Ich sagte, dass ich die Pizza mache und kein anderer», erklärt Craig Fite beim Radiosender «1280 The Zone» aus Utah.
Danach sei er mit seinem Fahrer zu Jordans Hotel gefahren. Damit waren laut Fite also nicht fünf Personen anwesend, wie von Jordans Privat-Trainer in «The Last Dance» behauptet.
Schauen Sie sich die Dokumentation «The Last Dance» an?
Fite hält die Anschuldigungen sowieso für «ein Haufen Mist» – und hat eine andere Theorie. «Jordan hat damals so viele Zigarren geraucht, die Fenster im Zimmer waren alle offen», sagt der Pizza-Lieferjunge. Michael Jordan habe dabei nur ein Tanktop getragen oder sei sogar mit nacktem Oberkörper im Hotelzimmer gewesen.
Craig Fite geht also von einer schweren Erkältung aus. Dazu habe es am gleichen Abend im Restaurant keinerlei Beschwerden über das Essen gegeben. Er sei «100 Prozent sicher», dass Michael Jordan nicht durch «diese Pizza» vergiftet wurde.
Obwohl sich Jordan an besagtem Abend mehrfach übergab, stand er in Spiel 5 der Finalserie gegen Utah auf dem Parkett. Mit 38 Punkten führte er die Chicago Bulls zum 90:88-Auswärtssieg – und später zum NBA-Titel.