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- Antonio Djakovic, Maria Ugolkova und Jérémy Desplanches stellen an den Olympischen Spielen in Tokio am Samstag Schweizer Rekorde auf.
- Trotzdem scheitert das Schwimm-Trio bereits in den Vorläufen.
Die Schweizer Schwimmer haben am ersten Olympia-Tag überzeugt. In 3:45,82 Minuten gewann Antonio Djakovic seinen Vorlauf über 400 m Crawl souverän. Der erst 18-jährige Schwimmer des SC Uster Wallisellen unterbot damit seinen im Mai an der EM in Budapest aufgestellten Schweizer Rekord um 0,72 Sekunden.
Den Final der 8 schnellsten Athleten verpasste Djakovic als 9. jedoch knapp. Auf Rang 8 und den Tunesier Ahmed Hafnaoui fehlten ihm 14 Hundertstel. Seine Leistung ist dennoch bemerkenswert. An der WM im Vorjahr war er noch 20.
Auch Ugolkova knapp geschlagen
Maria Ugolkova unterbot in den Vorläufen über 100 m Delfin ihren Schweizer Rekord ebenfalls und schied dennoch aus. Die Zürcherin schlug nach 58,22 Sekunden an und war damit 34 Hundertstel schneller als an der letzten EM. Als 17. fehlten ihr wie Djakovic 14 Hundertstel und ein Rang für den Vorstoss in die Halbfinals.
Auch Desplanches trotz Schweizer Rekord out
Jérémy Desplanches trat statt über 400 m Lagen über die 100 m Brust an. Der 26-Jährige dürfte damit im Hinblick auf seine Paradedisziplin – die 200 m Lagen – Kraft gespart haben. Die Rechnung ging aber auch in anderer Hinsicht auf.
Desplanches realisierte als Gewinner des zweiten Heats in 1:00,29 Minuten einen neuen Landesrekord. Er unterbot die Bestmarke von Yannick Käser aus dem Jahr 2017 um 6 Hundertstel. Den Einzug in den Halbfinal der besten 16 Athleten verpasste der Genfer als 28. aber erwartungsgemäss.