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Das Einzugsgebiet vom Spisbach umfasst eine Fläche von 1,9 Quadratkilometer und erstreckt sich von der Alp Mettental bis ins Siedlungsgebiet. Im Ober- und Mittellauf handelt es sich beim Spisbach um ein steiles und murgangfähiges Gerinne. Im Unterlauf vereinigt sich der Spisbach mit dem Sigetsbach und fliesst schliesslich als Maienbach in den Sarnersee. Die beim Spisbach realisierte Geschiebesammler dienen zum Schutz der Siedlung. Gleichzeitig werden die Schutzwälder laufend gepflegt. Diese stabilisieren den Boden und vermindern dadurch den Geschiebeeintrag.
Die beiden Sammler des Spisbach wurden im Jahre 1985 erstellt. Um ein minimales Sammlervolumen von 6’000 Kubikmeter zu erreichen, musste auf Grund der örtlichen Gegebenheiten zwei Sammler erstellt werden. Während im oberen der beiden Sammler die Grobablagerungen erfolgen sollen, werden Klein- und Feinablagerungen im unteren Becken aufgefangen. Grundsätzlich haben die beiden Sammler während den letzten Ereignissen ihren Dienst voll und ganz erfüllt. Der Spisbach trat nie über die Ufer. Das Unwetter vom August 2005 hat allerdings gezeigt, dass die Geschiebesammler des Spisbachs Mängel aufweisen. Als Nachteil hat sich das Fehlen eines Holzrückhaltesystems herausgestellt. Durch das Füllen der Sammler fand ein Schwemmholzeintrag in den Unterlauf des Spisbach statt. Da es im Unterlauf verschiedene Brücken hat, muss der Eintrag von Schwemmholz verhindert werden, um die Möglichkeit der Verklausungen der Brücken zu reduzieren.
HolzrückhaltesystemDas Projekt, welches die Sachsler Stimmbürger an der Gemeindeversammlung vom 26. Mai 2010 bewilligten, sah bei der bestehenden oberen Sperre eine Anpassung der Stahlträger in der Sperre vor. Damit wird eine Verbesserung des Geschieberückhalts erreicht. Beim unteren Sammler ist der Einbau eines Holzrückhaltesystems inklusive Tauchwand vorgesehen. Damit die Massnahmen auch langfristig ihre Funktion erfüllen, müssen die Sammler bewirtschaftet und das Holzrückhaltesystem periodisch von Schwemmholz gereinigt werden.
Die Bauarbeiten wurden im Herbst/Winter 2010 ausgeführt. Die Kosten für die Massnahmen belaufen sich auf 260’000 Franken und werden durch Bund, Kanton und Gemeinde finanziert.