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Anti-Olympia-Petition eingereicht
Olympiagegner haben am Freitag eine Petition gegen die Austragung der Olympischen Spiele in Tokio an Gouverneurin Yuriko Koike übergeben. Das Schreiben wurde von rund 351'000 Menschen unterzeichnet. «Es geht darum, ob wir in Zeiten einer Pandemie das Leben priorisieren oder eine Veranstaltung, die sich Olympische Spiele nennt», sagte Initiator Kenji Utsunomiya. Trotz des öffentlichen Gegenwindes hält das Internationale Olympische Komitee (IOC) aber weiter an den Spielen fest. In der Vorwoche hatte IOC-Vizepräsident John Coates nachdrücklich betont, dass «es kein Szenario gibt, in dem die Spiele noch abgesagt oder wieder verlegt werden könnten».
Alaphilippe verzichtet auf Olympia
Strassen-Weltmeister Julian Alaphilippe verzichtet auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio. Er habe sich «nach reichlicher Überlegung und mit Blick auf die zweite Saisonhälfte» aus persönlichen Gründen dazu entschlossen, berichtete der französische Radstar auf seinen Social-Media-Kanälen. Alaphilippe, der letzten Herbst in Imola vor Wout van Aert und Marc Hirschi WM-Gold geholt hat, will sich stattdessen auf die Titelverteidigung konzentrieren.
Japan weitet Corona-Notstand aus
Angesichts weiter steigender Infektionszahlen hat Japan den Corona-Notstand weniger als drei Monate vor den Olympischen Spielen in Tokio nochmals ausgeweitet. In den Präfekturen Hokkaido, Okyama und Hiroshima müssen bis 31. Mai ebenfalls strengere Restriktionen umgesetzt werden. Die Regierung hatte erst kürzlich den Notstand für die Olympia-Stadt Tokio abermals verlängert und auf insgesamt sechs Regionen ausgeweitet.
Keine weiteren Quotenplätze für Schweizer Kanuten
Die Schweizer Kanuten haben es an den Qualifikations-Wettkämpfen im ungarischen Szeged verpasst, sich weitere Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Tokio zu sichern. Für die Ostschweizerin Franziska Widmer bedeutete im Kajak-Einer über 200 und 500 m jeweils der Halbfinal Endstation. Ebenfalls im Halbfinal blieb Andri Summermatter über 1000 m hängen. Am Pfingstwochenende erhalten die Schweizer in Russland eine letzte Chance auf ein Olympia-Ticket. Mit den Genfern Martin Dougoud und Thomas Koechlin hatten zwei Slalom-Kanuten bereits im November 2019 die Zusage für ihre Teilnahme an den Sommerspielen in Tokio erhalten. Vor Wochenfrist sicherte Naemi Brändle der Schweiz im Slalom einen dritten Quotenplatz.