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Im Allgemeinen macht der Strom etwa 80% des Energieverbrauchs eines Hotels aus. Die Familie Surchat, Eigentümerin des Au Parc Hotels in Freiburg, gehört zu den Pionieren auf dem Gebiet der Energieeinsparung, insbesondere hinsichtlich der Elektrizität. Über den Start der OFF-Kampagne des Kantons Fribourgs war die Familie daher sehr erfreut.
Für Raymond Surchat, den Hoteldirektor, bedeutet dies geht es hierbei nicht nur darum, Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen zu übernehmen, er sieht in der Kampagne auch eine unverzichtbare Investition zur langfristigen Senkung der Betriebskosten. Bereits bei der Errichtung des Gebäudes im Jahr 1985 wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, die von seinem Vater, Architekt und Hotelbesitzer aus Leidenschaft, entworfen wurden. Das Warmwasser wird dank Wärmerückgewinnung aus den 15 Kompressoren im Technikraum von 6 auf 45 Grad erhitzt. Andere Wärmerückgewinnungssysteme bringen es dann auf 65°C.
Der Gestalter des Gebäudes hatte die geniale Idee, die Fußbodenheizung direkt in der Betonplatte zu platzieren. Mit diesem System kann die Wassertemperatur um 7 bis 8°C gesenkt werden. Darüber hinaus bringt der Anschluss des Gebäudes an das FRICAD-Fernwärmenetz der Gruppe E jährliche Einsparungen von etwa 40.000 Franken.
Im Jahr 2013 wurden die 1.200 allogenen 35W-Glühbirnen durch LEDs ersetzt. Der Rest der Beleuchtung wurde vollständig durch Energiesparlampen ersetzt. Darüber hinaus wurden in allen öffentlichen Sanitäranlagen Bewegungsmelder installiert. Im Jahr 2012 hat das Parc-Hotel 150.000 CHF in die Verbesserung der Effizienz seiner elektrischen Anlagen und Geräte investiert, außerdem werden jedes Jahr mehr als 50.000 CHF für die Reduzierung des Energieverbrauchs ausgegeben.
Die 75 Zimmer des Hotels wurden 2013 den Umweltstandards entsprechend renoviert.
Unter den vielen Details, die berücksichtigt wurden, sind unter anderem ein effizientes Wäschemanagementsystem, das generelle Ausschalten von Licht mittels Magnetkarten, der Ersatz von Minibars durch Geräte, die 60 Prozent weniger Strom verbrauchen, aus Bootssegeln recycelte Polster, perfekt isolierte Fenster und Türen, LED-Beleuchtung usw.
Abschließend weist der Eigentümer darauf hin, dass die Unternehmer heute in Energieeinsparungen investieren müssen, da die Rentabilität mit einem Return on Investment von 3 bis 5 Jahren ausgezeichnet ist. Ganz zu schweigen davon, dass die Energiekosten in Zukunft unweigerlich steigen werden. Als unverbesserlicher Optimist vertraut Raymond Surchat den Fribourgerinnen und Fribourgern, die sich für die Schonung der heutigen Ressourcen einsetzen und auch in Zukunft einsetzen werden, um die Zukunft künftiger Generationen zu sichern.