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Das Wort Mobbing
Mobbing
So wehren Sie sich richtig
– ein Kunstwort – leitet sich aus dem Englischen «to mob» ab (jemanden anpöbeln, über jemanden herfallen). Der Begriff wurde ursprünglich in der Verhaltensforschung geprägt und bezog sich auf Tiere, die sich zusammenrotten, um Feinde zu vertreiben.
Heinz Leymann, deutsch-schwedischer Arbeitspsychologe, gilt als Begründer der Mobbingforschung in der Arbeitswelt. Er beschäftigte sich als Erster mit destruktiven Verhaltensweisen im Berufsalltag, die darauf abzielen, Personen zu schikanieren und zu vertreiben. Auf seinen Forschungen basiert auch die folgende, vom Bundesgericht regelmässig verwendete Definition:
«Mobbing ist ein systematisches, feindliches, über einen längeren Zeitraum anhaltendes Verhalten, mit dem eine Person an ihrem Arbeitsplatz isoliert, ausgegrenzt oder gar von ihrem Arbeitsplatz entfernt werden soll. Das Opfer ist oft in einer Situation, wo jede Einzelhandlung unter Umständen als zulässig zu beurteilen ist, jedoch die Gesamtheit der Handlungen zu einer Destabilisierung des Opfers und bis zu dessen Entfernung vom Arbeitsplatz führen kann.»
Heinz Leymann unterschied fünf Arten von Mobbinghandlungen
Intrigen
Wo der Mobbing-Virus gedeiht
:
Laut Leymann liegt Mobbing dann vor, wenn während eines halben Jahres mindestens einmal wöchentlich eine dieser Mobbing-Handlungen vorkommt. Kein Mobbing sind Konflikte zwischen zwei gleich starken Personen, ein allgemein schlechtes Arbeitsklima, gelegentliche Wutausbrüche oder die einmalige Eskalation einer schwierigen Situation.
Wo liegt die Grenze zwischen «nicht nett sein» und Mobbing?
Quelle: Beobachter Bewegtbild
Ist das Arbeitsklima schlecht und kommt es zu Mobbing unter Mitarbeitern, ist Handeln gefragt. Als Beobachter-Abonnent erfahren Sie zum einen, wie Sie Konflikte am Arbeitsplatz ansprechen und was Sie gegen einen unfairen Chef tun können, zum anderen wie Sie gerichtlich vorgehen, wenn der Streit nicht einvernehmlich zu lösen ist.