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22. September 2022, Pressemitteilung
Ein weiterer Schritt in Richtung Dekarbonisierung des Zentralwallis: ecoenergy Valais SA, Eigentümerin des neuen Holzheizkraftwerks in der Industriezone von Vétroz, und OIKEN haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Diese Vereinbarung zielt darauf ab, den Energieversorger in den Prozess der Einführung und Vermarktung der jährlich 50 bis 60 GWh Wärme aus der Holzverbrennung einzubeziehen. Wenn die Verhandlungen zu einer formellen Vereinbarung führen, wird dieses Fernwärmenetz das zweitgrösste im Zentralwallis sein, mit 5'000 bis 6'000 angeschlossenen Haushalten zwischen Ardon und den westlichen Stadtteilen der Hauptstadt.
Die im Wallis ansässige ecoenergy Valais SA entwickelt Lösungen für die Nutzung und Verteilung von erneuerbarer Energie aus Biomasse. Ende September wird das Unternehmen den Bau eines Holzheizkraftwerks in der Gemeinde Vétroz abschliessen, dessen Wärme über ein Fernwärmenetz verwertet werden soll.
Produktion und Vermarktung von erneuerbarer Wärme
Als Akteur bei der Entwicklung von Fernwärmenetzen im Zentralwallis möchte OIKEN in dieses Zukunftsprojekt investieren, indem es sein Fachwissen im Bereich der Netzentwicklung und Energievermarktung einbringt. In diesem Sinne wurde eine Absichtserklärung zur Annäherung der beiden Unternehmen unterzeichnet. Ziel ist es, die erste Verhandlungsphase zu formalisieren und den Aktionsradius jeder Einheit zu definieren, mit dem Ziel, ein Wärmenetz aufzubauen, das die Gemeinden Sion, Conthey, Ardon und Vétroz versorgt.
Die Grundlagen einer langfristigen Vision
Die Beteiligten werden die Verhandlungen intensivieren, um rasch zu einer formellen Vereinbarung zu gelangen, in deren Rahmen OIKEN in das Kapital von der ecoenergy eintreten würde. Diese Annäherung entspricht den Zielen der Wärmestrategie von OIKEN, die Anfang des Jahres der Presse vorgestellt wurde, nämlich bis 2035 mehr als 16 Fernwärmeprojekte miteinander zu verbinden, die ein unterirdisches Wärmerückgrat von Salgesch bis Ardon bilden würden.
In den nächsten Jahren werden 5'000 bis 6'000 Haushalte zwischen Ardon und Sion-Ouest von den 50 bis 60 GWh profitieren können, die jährlich aus dem Holzheizkraftwerk stammen. Dies entspricht 10'000 Tonnen CO2, die dadurch eingespart werden.