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Viviani hatte im Spurt des Feldes als Erster die Ziellinie überquert, doch die Jury ahndete den Schlenker des Italieners, der die gerade Linie ziemlich deutlich verliess und so seinen Landsmann Matteo Moschetti gefährdete. So gewann letztlich Gaviria vor dem Franzosen Arnaud Démare und dem Deutschen Pascal Ackermann, dem Gewinner der Etappe vom Sonntag.
Primoz Roglic verteidigte sein Leadertrikot mit Erfolg. Der Slowene liegt unverändert 19 Sekunden vor dem Briten Simon Yates und 23 Sekunden vor dem Italiener Vincenzo Nibali.
Die Etappe war geprägt durch eine lange Soloflucht des Japaners Sho Hatsuyama, der 10 km nach dem Start in Vinci das Weite gesucht hatte. Maximal 7 Minuten lag der 30-Jährige vorne, doch nach 120 km Alleinfahrt war der Japaner wieder gestellt. Schon am Sonntag im Zeitfahren vom Sonntag war er aufgefallen, als er wegen Schaltproblemen am Berg fast stehen geblieben war.
Das Teilstück vom Dienstag ist mit 223 km erneut recht lang und führt den Tross weiter südlich ins gut 20 km südöstlich von Rom gelegene Frascati. Der Parcours ist wellig und die Sprinter wird nicht freuen, dass die beiden letzten Kilometer leicht ansteigen.