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Damit sind die Säkularen die grösste Gruppe gefolgt von den Engagierten (18 Prozent), den Traditionellen (17 Prozent) und den Alternativen (15 Prozent), wie der Kanton Zürich am Mittwoch mitteilte.
Bei den Säkularen handelt es sich um Menschen, die sich weder als religiös noch spirituell bezeichnen. Am ehesten zählen sich Männer und junge Leute dazu. Dabei müssen sie nicht konfessionslos sein: 48 Prozent der Reformierten und 34 Prozent der Katholiken gehören zu dieser Gruppe.
Die Engagierten, wie das Statistische Amt sie bezeichnet, sind religiös und spirituell. So glauben sie an ein Leben nach dem Tod und beschäftigen sich überdurchschnittlich oft mit religiösen Texten. 43 Prozent dieser Gruppe besucht den Gottesdienst regelmässig, in der Gesamtbevölkerung tun dies lediglich 16 Prozent. Frauen sind bei den Engagierten häufiger vertreten als Männer.
Die Gruppe der Traditionellen ist religiös, aber nicht spirituell. Für sie ist vor allem das Gebet wichtig, nur ein Drittel besucht den Gottesdienst regelmässig. Zwischen 2014 und 2019 ist ihr Anteil an der Bevölkerung um fünf Prozent geschrumpft - und wird das wohl weiter tun: Über ein Drittel der Traditionellen ist über 75 Jahre alt.
Im Gegensatz zu den Traditionellen sind die Alternativen zwar spirituell, aber nicht religiös. Ihr Verhältnis zur Transzendenz ist individualistisch geprägt und nicht durch traditionelle religiöse Strukturen. So sind etwa der Glaube an Seelenwanderungen oder Meditationstechniken unter ihnen verbreitet. Frauen und Personen mit hohem Bildungsniveau zählen sich vergleichsweise häufig zu dieser Gruppe.
Die Auswertung des Statistischen Amts beruht auf der alle vier Jahre vom Bundesamt für Statistik durchgeführten repräsentativen Erhebung zur Sprache, Religion und Kultur (ESRK). 2019 sind rund 13000 über 15-Jährige im Rahmen der ESRK befragt worden.
(sda)