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Ein schwarzer Tag für Italien
Dominik Straub über den Sturz der italienischen Regierung.
Italiens Regierungschef Mario Draghi hatte den Parteien eine einfache und präzise Frage gestellt: Seid ihr bereit, in den verbleibenden acht Monaten bis zum Ende der Legislatur mit mir die erforderlichen Reformen durchzuführen, auf die das Land seit Jahrzehnten wartet und die erforderlich sind, um die gegenwärtige Krise – die sich unter anderem auf den Krieg in der Ukraine, der galoppierenden Inflation, dem drohenden Energiemangel und der Pandemie zurückführen lässt – einigermassen unbeschadet zu überstehen? Die Antwort der Parteien war ebenso einfach und präzise: Nein, das sind wir nicht.