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freiburg Zehn Wildsektoren, vor allem im Broyebezirk, aber auch im Sense-, Saane- und Seebezirk sind betroffen, wie die Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft am Freitag mitteilte.
Zahl der Abschüsse ist ungenügend
Bis Mitte Dezember 2008 sind ungefähr 40 Wildschweine durch Jäger erlegt worden – die grosse Mehrheit im Broyebezirk. «Diese Anzahl ist ungenügend, um eine wirksame Regulierung der Wildschweinbestände sicherzustellen und um zu verhindern, dass an landwirtschaftlichen Kulturen Schäden angerichtet werden», begründet die Direktion die Verlängerung der Jagd.
Die von Wildschweinen im laufenden Jahr verursachten Schäden waren laut Staatsrat grösser als in den beiden Vorjahren. Entsprechend seien die Entschädigungen, die dieses Jahr gewährt worden sind, höher als 2007 (8000 Franken) und 2006 (17 000 Franken). Für 2008 belaufen sie sich, wie 2005, auf ungefähr 35 000 Franken. 2007 wurden im Kanton Freiburg 26 Wildschweine durch Jäger erlegt, gegenüber 20 im Jahr 2006 und 35 im Jahr 2005.
Der Staatsrat erinnert weiter daran, dass die Verordnung über die Ausübung der Jagd der Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft die Erlaubnis gibt, die Jagd zu verlängern, wenn die Anzahl erlegter Wildschweine ungenügend ist. Gemäss der Verordnung ist die Jagd auf Wildschweine bis zum 31. Dezember 2008 gestattet. az