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Türkei: Verhandlungen für vier AP1000
Die amerikanische Westinghouse Electric Company LLC und die chinesische State Nuclear Power Technology Corporation (SNPTC) haben mit dem grössten Stromversorger der Türkei, der Elektrik Üretim AS (EÜAS), exklusive Gespräche zum Bau eines neuen Kernkraftwerks aufgenommen. Die beiden Unternehmen hoffen, in der Türkei vier Einheiten des Typs AP1000 bauen zu können.
Die Westinghouse und die SNPTC konzentrierten sich bei den Gesprächen mit der EÜAS nicht nur auf den möglichen Bau eines AP1000-Kernkraftwerks. Auch Anlagenbetrieb, Brennstoff, Unterhalt, Technik, Servicedienstleistungen sowie der Rückbau sollen mit einbezogen werden. Derzeit befinden sich weltweit acht AP1000 in Bau: vier in China (je zwei in Haiyang und Sanmen) und vier in den USA (je zwei in V.C. Summer und Vogtle).
Die SNPTC – Generalunternehmerin der chinesischen Bauprojekte – bietet über Partnerschaften weltweit fortgeschrittene Reaktortechnologien und Servicedienstleistungen an. Das Unternehmen wird mit Sanmen-1 und -2 sowie Haiyang-1 und -2 voraussichtlich die weltweit ersten AP1000 in Betrieb nehmen.
Die Türkei will Kernenergie in ihren Strommix einführen. Die Regierung bearbeitet seit geraumer Zeit konkrete Baupläne mit Russland zum Bau von vier Reaktoren russischer Bauart am Standort Akkuyu. Vier weiter Einheiten am Standort Sinop sollen das Joint Venture Atmea der französischen Areva-Gruppe und der japanischen Mitsubishi Heavy Industries Ltd. (MHI) bauen.
Quelle
M.B. nach Westinghouse, Medienmitteilung, 24. November 2014