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In diesem Jahr gab es einerseits teaminterne Verschiebungen und andererseits griffen zwei Neulinge ins Geschehen ein. Mit der Leistung aus dem letzten Jahr nahmen wir die 6460m lange Strecke wie gewohnt in der letzten 5er-Serie des Tages in Angriff. Unser Schwimmer, Sven Kammer, durfte für einmal feststellen, dass die Wassertemperatur mit 21° über derjenigen der kühlen Aroser-Bergluft lag.
Sven setzte seinen langen Körper wie immer gekonnt ein und crawlte die 50m so schnell es ging. Am Ufer wartete Marcel Weber auf das Go! vom Steg und rannte, die ihm bereits bekannte Strecke, vom Untersee zum Obersee hoch. Als Dritter kam er dem Ruderer Stie Studer entgegen und reichte diesem den Stafettenstab. Stie musste sich beim Start noch vom neben ihm liegenden viertplatzierten Boot lösen, setzte sich dann aber mit gleichmässigen Ruderschlägen ab und nahm die Verfolgung der vor ihm gestarteten Boote auf. Der Nebel über dem Obersee hatte sich gerade noch rechtzeitig verzogen und so konnte Willy Studer dem Ruderer einen optimalen Fahrweg übers Wasser deuten. Stie zog die Schlagrate durch, machte einen Platz gut und schickte Alexis Panoussopoulos als zweitplatzierten Radfahrer auf die 3000m lange Strecke. Alexis hielt den Platz und löste den Start von Marco Studer über die 700m Laufstrecke aus. Marco setzte alles daran den zweiten Platz zu halten, was auch gelang, und schickte Sandro Ravasio auf die 1500m lange Inlinestrecke. Sandro versuchte sich dieses Jahr zum ersten Mal in dieser Disziplin, was sehr gut funktionierte. Immer noch auf Rang zwei nahm der routinierte Päde Gaisser die 500m Laufstrecke unter seine schnellen Füsse. Der Hindernislauf wurde von den Organisatoren auf dieses Jahr komplett umgestellt, dies hatte auch Einfluss auf Pädes Lauf. Zum Schluss musste er nämlich auf einen Gerüstturm klettern und dem Hindernisläufer Ivo Götschi einen Ball zuwerfen. Dieser musste den Ball mit einem Lacrosse Fänger auffangen und in einen Kübel befördern. Nach 30m Sackhüpfen, balancierte Ivo über ein 20m langes und 8cm breites Kantholz, zudem musste er unter zwei niedrig platzierten Höhenbegrenzungen durch. Ohne Mühe übergab Ivo fast gleichzeitig mit dem Team aus Einsiedeln an den ersten Neuling, den Schützen Armin Häcki. Armin kämpfte gegen die nahende Konkurrenz und die kalten Finger an. Die ersten fünf Schüsse sassen noch nicht, danach klappte Figur um Figur um und so konnte er an vierter Stelle an die Schlussläuferin Iris Studer übergeben. Der zweite Neuling war wie gewohnt etwas nervös, absolvierte dann aber ihren ersten Schlusslauf souverän. Mit einer Gesamtzeit von 20:03,06, überquerte Iris für den TV Hausen am Albis. die Ziellinie auf dem sehr guten 4. Rang. Bravo! Die Zielsetzung vom Teamkapitän Stie, die Top Fünf, wurde wieder klar erfüllt. Wir werden also nächstes Jahr, in unserm Jubiläumsjahr, wieder in der letzten Serie in Arosa antreten. Der Turnverein Hausen am Albis wird dann 100-jährig und mit zwei bis drei Mannschaften antreten. Geplant ist, dass ein Oldie-Team, das aktuelle, junge Team und eventuell ein Damenteam antritt. Ein grosser Dank geht wie jedes Jahr an die extra aus dem Unterland angereisten Fans. Fritz spendierte uns wiederum ein Erfrischungsgetränk, oder ein eher dem Wetter angepasstes Heissgetränk. Vielen Dank! Dankeschön allen Teilnehmern, welche sich Jahr für Jahr zur Verfügung stellen, trainieren und extra nach Arosa reisen. Dickes Kompliment an die diesjährigen Neulinge, eventuell sieht man sich ja wieder an gleicher Stelle in einem Jahr.
Stie Studer