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Ende 2015 haben sich die Staaten an der Pariser Klimakonferenz auf ein Abkommen geeinigt, das die Erderwärmung eindämmen soll. Ziel ist, den globalen Anstieg der Temperaturen auf weniger als zwei Grad zu begrenzen. Erdgas und erneuerbare Gase können weltweit einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten, indem sie dazu beitragen, veraltete Technologien und CO2-intensive Energieträger wie Kohle oder Erdöl zu substituieren. Dies setzt allerdings voraus, dass die Rahmenbedingungen den klimaschonenden Einsatz von Erdgas nicht behindern.
In diesem Zusammenhang sind in der Schweiz die neuen Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn 2014) kritisch zu beurteilen. Diese wollen die Kantone in den kommenden Jahren umsetzen. Problematisch sind vor allem die zahlreichen Detailregulierungen, welche die Hauseigentümer bevormunden und pragmatische und sinnvolle Energielösungen erschweren.
Auch die Wärme-Kraft-Kopplung (WKK), die eine gleichzeitige Produktion von Wärme und Strom ermöglicht, könnte dazu beitragen, die klimapolitischen Ziele zu erreichen. Gerade in den Wintermonaten, wenn Strom und Wärme stark nachgefragt werden, wäre der Betrieb von WKK-Anlagen ideal. Auf diese Weise liesse sich auch der Import von Kohlestrom vermindern.