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GABRIELLE
Es war ein sehnlichster Jugendwunsch der COCO CHANEL, zur Operette zu gehen. Im Pensionat bei den Stiftsdamen von Notre Dame in Moulin trifft sie auch ihre gleichaltrige Tante Adrienne. Beide werden in Moulin von ihrer Tante Julia Costiers an einen Modisten vermittelt, bei dem sie Arbeit finden. Von hier werden sie von 5 Offizieren des ortsansässigen 10. Reiterregimentes entdeckt und mit zu einem Abendsoupier zur Madame Maud genommen.
Das ist in meiner Operette das Schlüsselerlebnis, dass Gabrielle nicht länger die Kleidung überkandidelter Offiziersfrauen richten, sondern mit Hilfe der 5 Offiziere ihr Leben selber in die Hand nehmen will. Mit Adrienne schneidert sie nun für sich selber, lernt bei der schönen Ballerina Arabella tanzen, nimmt Gesangsunterricht und wagt den Schritt auf die Bühne des Lebens: ins Casino in Vichy. Dort singt sie den Chanson "Qui Qu`a vu Coco". Der stürmische Applaus fordert durch Coco, Coco Rufe zu Zugaben und sie erhält ihren Spitznamen Coco Chanel.
Matthias Bonitz
Matthias Bonitz ist als Kontrabassist in der "Neuen Philharmonie Westfalen" tätig und betreut einen Lehrauftrag für Kontrabass an der Universität in Dortmund. Als Komponist klassischer Musik aller Gattungen (stellvertretend genannt seien seine Tondichtungen "Siddhartha" frei nach Hermann Hesse für Violoncello und Orchester und "Le taureau" frei nach Pablo Picasso für Violine und Klavier)widmet er sich verstärkt seinen Arbeiten als Buchautor.Die märchenhaften, musikalischen Erzählungen um Kater Carlos sollen als eigene Reihe auch Reflexionen eigener Konzertreisen widerspiegeln.