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Das Quartett besteht aus dem tunesischen Gewerkschaftsverband (UGTT), dem Arbeitgeberverband (UTICA), der Menschenrechtsliga (LTDH) und der Anwaltskammer. Es wurde 2013 gebildet, als der Prozess der Demokratisierung infolge sozialer Unruhen und Mordanschläge zu scheitern drohte.
Das Nobel-Komitee äusserte seine Hoffnung, dass der Nobelpreis Tunesiens Weg zur Demokratie sichern werde. Der Preis solle aber auch “Ansporn für alle sein, die Frieden und Demokratie im Nahen Osten, Nordafrika und im Rest der Welt voranbringen wollen”.
Auch der in der Schweiz lebende Eritreer Mussie Zerai war nominiert. Er engagiert sich für die Rettung von Bootsflüchtlingen. Leider hat es knapp nicht gereicht für ihn. Entmutigen lässt er sich deswegen aber nicht, wie er im Interview erzählt.
Verliehen wird der mit 8 Millionen schwedischen Kronen (etwa 940’000 Franken) dotierte Friedensnobelpreis am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters und Dynamit-Erfinders Alfred Nobel, in Oslo.
Im vergangenen Jahr hatten sich die Kinderrechtsaktivisten Malala Yousafzai aus Pakistan und Kailash Satyarthi aus Indien den Nobelpreis geteilt. Zu den möglichen Kandidaten für die Auszeichnung hatte in diesem Jahr auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel gehört.
(sda)