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Mit der Einigung der Deutschen Telekom mit der Deutschen Fussball Liga (DFL) im Streit um die erworbenen Internet-Rechte an der Bundesliga, hat Premiere die Hoffnung auf Ausstrahlung per Kabel oder Satellit verloren. Wie der Branchendienst Horizont berichtet, akzeptiert zwar die DFL offiziell die Rechtsauffassung der Telekom, dass die erworbene Internetlizenz auch die Verbreitung via Kabel und Satellit umfasse. Doch die Telekom verzichtet auf das Ausüben der Rechte und erhält im Gegenzug eine wesentliche Senkung der Lizenzgebühren. Zudem erhält die Telekom die Mobilfunkrechte für drei Spielzeiten der Bundesliga ab Saison 2006/07. Die Vereinbarung sieht ferner vor, dass die Telekom Premium Partner der Bundesliga wird und mit Logo auf den Auswechseltafeln und Trikotärmeln der 36 Clubs der ersten und zweiten Liga präsent ist. Somit bleiben die Exklusivrechte des Kabelkonzerns Arena gewahrt, der die TV-Lizenz für 210 Millionen Euro erworben hatte. Kunden von Premiere werden die Bundesliga hingegen nur mit einem VDSL-Anschluss der Telekom sehen können, womit Premiere die meisten seiner Pay-TV-Abonnenten enttäuschen dürfte. Der Verlust der Rechte für die Verbreitung per Kabel und Satellit hat den Aktienkurs von Premiere am Dienstag auf ein Allzeittief von unter zehn Euro einbrechen lassen.
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