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In der westlichen Welt weitgehend unbekannt, gilt die Wurzelrinde des Tabernanthe-Iboga-Strauchs in WestÄquatorial-Afrika seit langem als heilige Medizin. Sie dient als Arznei, als Initiationsmittel, unterstützt als Katalysator
die spirituelle Entwicklung und ermöglicht die Kommunikation mit spirituellen Dimensionen. In den 60-er Jahren entdeckte der US-amerikanische Psychonaut Howard Lotsof zufällig die suchtunterbindende Wirkung von Ibogain: Es bewirkt eine Art "Reboot" im Gehirn und hilft so, Suchtstrukturen aufzulösen. Der
Konsum von Heroin, Kokain, Methamphetamin, Alkohol und Nikotin wird mit Hilfe von Ibogain oft drastisch reduziert oder vollständig eingestellt. Zudem bewirken die gelenkten Nahtoderfahrungen häufig eine Verbesserung der Lebensqualität.
Dieses Buch vermittelt einen Überblick über die Geschichte des Iboga in Afrika und im Westen sowie über den aktuellen pharmakologischen, botanischen und chemischen Erkenntnisstand. Es enthält eine Extraktionsanleitung, Infos zu Darreichungsformen, praktische Tipps, Vorsichtsmassnahmen, Erfahrungsberichte sowie eine Bibliographie mit Links und Adressen.