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SWISSAID freut sich über den deutlichen Entscheid des Nationalrats, der am 26. September mit 112 gegen 62 Stimmen beschloss, das Gentech-Moratorium um weitere vier Jahre bis 2017 zu verlängern. Am 12. Dezember wurde dieser Entscheid vom Ständerat bestätigt. Dies stärkt den Partnerorganisationen von SWISSAID in Afrika, Asien und Lateinamerika den Rücken, die mutig gegen die übermächtigen Agrokonzerne aufstehen.
Dieser politische Entscheid zeigt, dass selbst in jenem Land, in dem mit Syngenta die weltweit zweitgrösste Produzentin transgenen Saatguts ihren Sitz hat, - dass es selbst in diesem Land möglich ist, trotz dem Druck der Agrarlobby erfolgreich für die Weiterführung des Moratoriums zu kämpfen.
Für SWISSAID und ihre Partnerorganisationen lässt sich die Ernährung in der Dritten Welt nur mit den Kleinbauern und mit Methoden des Bio-Anbaus sichern – und ganz sicher nicht mit gentechnisch verändertem Saatgut, das patentiert ist und zu Abhängigkeiten von Grosskonzernen führt. Davon wären sehr viele Menschen betroffen: Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bilden in der Dritten Welt über 70% der Bevölkerung.