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Widerstand (R)
ruft im Patienten eine intrapsychische Krise hervor. Wenn die Dominanz der unbewussten therapeutischen Allianz die Angst und die Widerstände zum Erliegen bringt, brechen oft lebhaft und dramatisch bis anhin unbekannte und verdrängte komplexe Gefühle (Wut, Schmerz, Schuld, Trauer, Liebe) an die Oberfläche des bewussten Erlebens durch, was als Durchbruch bezeichnet wird. Dieser Prozess vollzieht sich vor allem in der Übertragung zum Therapeuten, aber auch zu wichtigen Personen der Gegenwart und Vergangenheit.
zielt auf einen Anstieg der komplexen Übertragungsgefühle, mobilisiert, intensiviert, kristallisiert die Widerstände in der Übertragung und mobilisiert die unbewusste therapeutische Allianz.
Druck beinhaltet alles, was dem Patient hilft sich weiter zu entwickeln.
ein entschiedener und aktiver Verbündeter (und nicht ein geduldig zuhörender Kommentator) der gesunden Anteile des Patienten und dessen therapeutischer Allianz und ein ebenso entschiedener und furchtloser Gegner der Widerstände und der selbstsabotierenden und selbstbestrafenden Über-Ich-Pathologie des Patienten.
der Patient entschlossen ist und den Willen hat, mit dem Therapeuten zusammen in einer gemeinsamen Anstrengung, alle seine Kräfte voll einzusetzen im Kampfe gegen seine Widerstände, die einer erfolgreichen Therapie und letztlich der Befreiung im Wege stehen.