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Zuerst die Gerüchte um eine Liebesaffäre um König Juan Carlos, 75, dann auch noch das Ermittlungsverfahren gegen seinen Schwiegersohn Iñaki Urdangarín, 45. Das spanische Königshaus kommt einfach nicht zur Ruhe. Und mitten in dem Chaos steckt Spaniens Infantin Cristina de Borbón y Grecia, 48, die von den Machenschaften ihres Mannes gewusst - und selbst Dreck am Stecken - haben soll.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur EFE am Mittwoch unter Berufung auf Familienkreise vermeldete, will die 48-Jährige mit ihren Kindern Juan Valentín, 13, Pablo Nicolás, 12, Miguel, 11, und Irene, 7, in die Schweiz ziehen - ohne ihren Ehemann Iñaki. Dort soll die Schwester von Kronprinz Felipe, 45, eine neue Aufgabe in der Stiftung «La Caixa» übernehmen, für die sie schon seit sechs Jahren arbeitet. Ihr Ehemann hingegen bliebe in Barcelona, würde seine Familie aber regelmässig besuchen kommen.
Wie die spanische Zeitung El País berichtet, suchte Cristina seit mehreren Monaten nach einem Weg, um mit ihrer Familie im Ausland neu anzufangen. Vor allem ihre Kinder sollten fernab des Skandals zur Schule gehen können - und schon das kommende Schuljahr in der Schweiz starten. Das spanische Königshaus hat die Pläne für einen Neuanfang der Prinzessin bislang jedoch nicht kommentiert.
Weil Iñaki Urdangarín im Verdacht steht, als Präsident einer gemeinnützigen Stiftung zwischen 2004 und 2006 staatliche Gelder in Millionenhöhe unterschlagen zu haben, läuft gegen den Ex-Handball-Nationalspieler ein Ermittlungsverfahren auf Mallorca. Der zuständige Untersuchungsrichter prüft ausserdem, ob sich Cristina ebenfalls strafbar gemacht hat. In den Steuererklärungen der Prinzessin aus den Jahren 2005 und 2006 kommen nämlich 13 Immobilienverkäufe zutage, für die die Tochter von Königin Sofía knapp zwei Millionen Franken einkassiert haben soll.