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Die Idee zu Mordhof:
Wie vieleicht viele wissen, ist Mordhof im Rahmen meiner Maturarbeit "Krimi - Eine Frage der Perspektive?" Entstanden. Die Idee zu diesem Buch ist aber ein wenig älter: Bereits ein Jahr davor habe ich diesen intriganten Fall kennengelernt, im Projekt "kreatives Schreiben". Mehrere Texte aus dem Adventskalender sind hier entstanden. Als grössere Arbeit wurde uns der Auftrag erteilt, eine ca. acht Seiten lange Geschichte zu schreiben, und ich wollte einen Krimi schreiben. Da mir dafür etwas die Ideen fehlten und die Zeit knapp war, nahm ich einen bereits existierenden Fall, und so stiess ich auf den Mordfall von Hinterkaifeck. Es entstand die kurze Geschichte "Tagebuch eines Mörders". Schon damals wusste ich, dass ich den Fokus auf die Leute setzen wollte, und dass der Mörder eine fiktive Figur sein sollte. Der Fokus in dieser Geschichte liegt aber mehr auf den Ermittlern, das Interesse an der komplizierten Vorgeschichte kam bei mir erst mit der tiefgründigeren Recherche für meine Maturarbeit. In der Kurzgeschichte sind viele wichtige Fakten erst angedeutet, im Roman ist mehr Platz, um sie auszuleuchten. Verständlicherweise kommen auch viel weniger Personen vor. Die Sicht des Mörders wird in einem Tegebuch erzählt und nicht in der direkten Perspektive, er interagiert auch nicht direkt mit den Opfern, mischt sich aber in das Geschehen ein.