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Es scheint, als wäre man in einer anderen Welt angekommen. Gute zwei Flugstunden südlich der australischen Metropole Sydney gelegen, befindet sich die 68 400 km2 grosse Insel (etwa die Fläche Irlands). Keine weiten Savannenebenen und bis zum Horizont ausdehnenden roten Halbwüsten prägen das Landschaftsbild, sondern man trifft hier auf ein anderes Australien, ein grünes, frisches und feuchteres Land.
Tasmanien ist der kleinste Bundesstaat Australiens. Gerade einmal 540 000 Menschen leben hier, davon gut 200 000 in der Hauptstadt Hobart.
Ganze 45 Prozent der Insel sind Nationalparks, von denen es hier insgesamt 19 gibt.
Nachfolgend möchte ich einige landschaftliche Höhepunkte vorstellen, die ich auf meinen bisherigen zwei Reisen besucht habe.
Ostküste
Die Bay of Fires ist ein 50 km langer Küstenabschnitt im Nordosten der Insel. Man könnte meinen, sie hätte ihren Namen den Granitfelsen zu verdanken, die mit einer orangeroten Flechte bewachsen sind. Dem ist aber nicht so. Vielmehr wurde sie von den ersten Europäern so benannt aufgrund der Feuer, welche die tasmanischen Ureinwohner an den Stränden entzündeten und die sie beim Vorbeisegeln sahen.
Beim kleinen Ferien- und Fischerort Bicheno lohnt sich ein Stopp wegen eines speziellen Naturphänomens, dem Blowhole. Wenn die Wellen gegen die Granitklippen anrollen, drückt sich das Meerwasser durch einen Felsspalt und schiesst wie ein Geysir in die Höhe.
Etwas südlich davon erstreckt sich der auf einer Halbinsel gelegene Freycinet-Nationalpark mit wundervollen Stränden wie dem Friendly Beach. Prunkstück ist Tasmaniens vielleicht schönste Bucht, die halbmondförmige Wineglass Bay.
Lesen Sie den ganzen Artikel in ethos 04/2023