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Stan Wawrinka hat mit seiner kurzfristigen Absage für das am Montag beginnende ATP-250-Turnier von Metz die lokalen Veranstalter verärgert. Der Weltranglisten-Vierte, der am Hallenturnier in Lothringen als Nummer 1 gesetzt gewesen wäre, begründete sein Forfait am Samstagmorgen per E-Mail mit Müdigkeit.
Nach dem Viertelfinal-Vorstoss am US Open und den Davis-Cup-Auftritten in Genf wollte sich der Waadtländer eine Pause gönnen, was beim Organisationskomitee in Metz auf Unverständnis stiess. Zumal Wawrinka bereits im Januar zugesagt hatte und Teil einer Promotionskampagne für das Turnier war. «Die Turnierdirektion ist extrem enttäuscht und wütend», schrieb das OK. Jeder Spieler hat das Recht, pro Jahr ein Turnier kurzfristig und eines aus «persönlichen Gründen» abzusagen.
Neben Wawrinka wird auch Titelverteidiger Gilles Simon in Metz nicht antreten. Der Franzose zog seine Meldung wegen einer Verletzung des Handgelenks zurück. (si)
Rafael Nadal hat am Australian Open den ersten Härtetest bestanden. Der Weltranglisten-Erste stoppte den Lauf des Australiers Nick Kyrgios und siegte gegen den Publikumsliebling im Melbourne Park nach gut dreieinhalb Stunden 6:3, 3:6, 7:6 (8:6), 7:6 (7:4).
Nadal und Kyrgios boten in der Night-Session den 15'000 Zuschauern in der Rod Laver ein packendes Duell, in dem Nadal in den beiden Tiebreaks die besseren Nerven bewies. Im vierten Satz hatte der Spanier bei 5:4 zum Sieg aufgeschlagen, als sich …