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Beim Plastikmodellbau werden verkleinerte Versionen von Gegenständen gebaut. Die Plastikmodelle werden als Bausätze geliefert, die von Leuten hauptsächlich als Hobby zusammengesetzt werden. Sie werden zum Ausstellen hergestellt. Die unterschiedlichen Modelle stammen aus vielen unterschiedlichen Kategorien, oftmals handelt es sich jedoch um Militär- und Zivilfahrzeuge. Die Bausätze unterscheiden sich in der Schwierigkeit, es gibt sowohl einfache Modelle, die sich mit einigen wenigen Handgriffen zusammensetzen können, als auch welche, die spezielle Werkzeuge und Kleber brauchen und eine Menge Zeit in Anspruch nehmen.
Am beliebtesten sind Plastikmodelle wie Flugzeuge, Schiffe, Autos oder Panzer. Es gibt allerdings auch Modelle, die dem Science-Fiction-Bereich entstammen und entsprechende Fahrzeuge oder Roboter darstellen.
Das Zusammenbauen eines etwas komplexeren Modells erfolgt meist in folgenden Schritten: Zunächst werden die einzelnen Bauteile zu Baugruppen zusammengeklebt. Sollten beim Verkleben Nähte oder Fugen entstehen, werden diese verspachtelt oder verschliffen, sodass sie später nicht mehr sichtbar sind. Nun werden die einzelnen Gruppen mit Pinsel oder Airbrush bemalt (bzw. lackiert). Dies geschieht, solange sie noch verhältnismässig einfach erreichbar sind. Die einzelnen Baugruppen werden dann zusammen zu einem einzigen Modell gefügt. Es werden noch ausstehende Bezeichnung, Kennzeichen oder ähnliches angebracht. Dies geschieht fast immer in Form von sogenannten „Decals“ (aus dem Englischen, bedeutet etwa Abziehbilder). Als Abschluss („Finish“) werden spezielle Bemalungstechniken verwendet, um gewisse Konturen hervorzuheben oder Tiefenwirkungen zu erzielen. Teils werden auch Abnutzungsspuren künstlich erzeugt. Danach ist das Modell fertig und kann bestaunt werden.
Damit die Modelle anschaulich präsentiert werden können, werden diese in vielen Fällen in einer echt wirkenden Landschaft (natürlich im passenden Massstab) vorgestellt. Um die eigenen Werke öffentlich zu machen, wurden anfangs häufig spezielle Ausstellungen benutzt, mittlerweile geht der Trend aber eher in Richtung des Internets. Hier lassen sich die Werke nicht nur einfacher hochladen, sondern sie stehen auch einem deutlich grösseren Publikum zur Verfügung, das zum Beispiel über eine Kommentarfunktion direkt mit dem Erbauer in Kontakt treten kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Werke online dauerhaft und ohne Zeitbeschränkungen anschauen lassen.
Ab und an finden auch Wettbewerbe statt. Auf diesen treten die Modell dann in Kategorien wie „Originaltreue“ oder „Detaillierung“ an. Um mehr über den Plastikmodellbau zu erfahren, klicken Sie hier.