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Das Podest
- 1. Valtteri Bottas (FIN, Mercedes)
- 2. Charles Leclerc (MON, Ferrari)
- 3. Lando Norris (GBR, McLaren)
- Out: u.a. Max Verstappen (NED, Red Bull), Kimi Räikkönen (FIN, Alfa Romeo), Alex Albon (THA, Red Bull)
Der Rennverlauf
Zum Schluss wurde das Podest nochmals ordentlich durchgerüttelt: Lewis Hamilton, der lange Zeit auf dem 2. Platz gelegen hatte, kassierte wegen eines Manövers gegen Alex Albon eine 5-Sekunden-Strafe. Diese führte dazu, dass es dem Briten nur auf Platz 4 reichte. Die Profiteure hiessen Charles Leclerc und Lando Norris, die dadurch auf die Plätze 2 und 3 nachrückten. Leclerc fährt damit für das viel gescholtene Ferrari-Team bereits im 1. Rennen auf das Podest. Norris seinerseits ist neu mit 20 Jahren der drittjüngste Fahrer, der je auf ein Formel-1-Podest fahren konnte. Valtteri Bottas feierte trotz leichten Getriebeproblemen einen Start-Ziel-Sieg.
Die Red-Bull-Ausfälle
Viel wurde vor dem ersten Rennen gewerweisst: Kann Red Bulls Max Verstappen heuer Hamilton den Weltmeister-Titel streitig machen? Bereits in der 11. Runde der Saison erlitt das Vorhaben des 22-Jährigen aber einen herben Dämpfer: An 2. Stelle liegend wurde sein Auto langsam, der Motor stotterte. Auch nach einem Boxenstopp und einem Motor-Reset ging es für Verstappen nicht weiter. Sein Teamkollege Albon stiess gegen Rennende mit Hamilton zusammen, als er ihn überholen wollte.
Der Bestrafte
Minuten vor dem Start wurde Lewis Hamilton vom 2. auf den 5. Startplatz zurückversetzt. Dies, weil er im Qualifying eine gelbe Flagge missachtete und nicht abbremste. Der Brite kämpfte sich nach einem verhaltenen Start aber schnell wieder nach vorne und schloss bald sogar zu Leader Bottas auf. Die 2. Bestrafung wegen einer Berührung mit Albon kostete Hamilton schliesslich das Podest.
Das Alfa-Romeo-Team
Italienische Journalisten behaupteten, alle Teams mit Ferrari-Motoren würden in Österreich alleine aufgrund der schwachen Motorleistung eine halbe Sekunde pro Runde verlieren. Dies traf natürlich auch Alfa Romeo. Antonio Giovinazzi zeigte sich im Rennen jedoch verbessert und fuhr auf Rang 9. Kimi Räikkönen verlor aus dem Nichts ein Rad und schied deswegen aus.