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Die Einladungen erfolgen gestaffelt bis 2025. Wenn sie/er sofort teilnehmen möchte, kann bei der Krebsliga beider Basel unter Telefon 061 319 90 71 oder E-Mail <email-pii> direkt die zur Teilnahme nötige Referenznummer angefragt werden.
Ausgeschlossen sind Personen, die nicht in Basel-Stadt wohnhaft sind und nicht zwischen 50- und 69-jährig.
Temporär ausgeschlossen sind Personen, die vor weniger als 10 Jahren bereits eine Darmspiegelung hatten und/oder die aktuell unter abklärungsbedürftigen Symptomen leiden. Wenn sie sich bei der Krebsliga beider Basel abmelden, werden sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder eingeladen.
Definitiv ausgeschlossen sind Personen mit einem hohen Darmkrebsrisiko, die eine engmaschigere Überwachung brauchen:
- Personen, die selber Darmkrebs haben oder hatten
- Personen mit Verwandten 1. Grades mit Darmkrebs <50 Jahren
- Hochrisikoerkrankungen wie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
- Bekannte familiäre Krebssyndrome wie HNPCC oder FAP
Das Programm ist nicht geeignet für Personen, die wegen Begleiterkrankungen eine Lebenserwartung von weniger als 10 Jahren haben. Alle diese Personen können sich telefonisch oder mit dem Antworttalon, den sie mit der Einladung bekommen haben, bei der Krebsliga beider Basel abmelden.
Wenn der Stuhltest (OC Sensor) regelmässig alle 2 Jahre wiederholt wird, ist die Rate der Karzinome, die im Frühstadium entdeckt werden, gleich hoch wie bei der Darmspiegelung. Die kurze Antwort ist also JA.
Adenome, insbesondere kleinere Adenome, werden mit dem Stuhltest weniger häufig entdeckt als mit der Darmspiegelung.
Wenn jemand wenig motiviert ist überhaupt eine Screening-Untersuchung zu machen, ist der wenig aufwändige Stuhltest oft auch aus praktischen Gründen eine gute Lösung.
Personen, die erstgradige Verwandte wie Eltern, Geschwister, Kinder haben, welche an Darmkrebs erkrankt sind, wird aktuell eher eine Darmspiegelung als ein Stuhltest als Screening-Methode empfohlen. Auch hier gilt allerdings: wenn die Motivation zu einer Darmspiegelung fehlt, ist ein Stuhltest besser als gar kein Screening.
Personen, die erstgradige Verwandte wie Eltern, Geschwister, Kinder haben, welche an Darmkrebs erkrankt sind, wird aktuell eher eine Darmspiegelung als ein Stuhltest als Screening-Methode empfohlen. Auch hier gilt allerdings: wenn die Motivation zu einer Darmspiegelung fehlt, ist ein Stuhltest besser als gar kein Screening.
Der Stuhltest kann auch bei antikoagulierten Patientinnen/Patienten als Screening-Methode gewählt werden. Die Antikoagulation muss nicht pausiert werden. Dasselbe gilt für Menschen unter nicht-steroidalen Antirheumatika, oder Thrombozytenaggregationshemmern.
Die Datenlage ist nicht ganz eindeutig: wenn die Rate der positiven Stuhltests und der damit verbundenen Folge-Koloskopien unter Antikoagulation signifikant erhöht wäre, dann nur leicht.
Sie können Ihre Patienten bei der Krebsliga beider Basel unter Telefon 061 319 90 71 oder E-Mail <email-pii> melden, sodass sie in 10 Jahren wieder eingeladen werden, wenn:
- die Histologie Lymphfollikel gezeigt hat
- die Histologie hyperplastische Polypen im linken Hemi-Colon gezeigt hat
- oder sonst eine benigne Histologie, die laut Empfehlung der Gastroenterologen keine Kontroll-Koloskopie innerhalb der nächsten 10 Jahre braucht.
Wenn Ihre Patientin/ihr Patient eine 50-69jährige Person ist, die in Basel-Stadt wohnt, kann sie teilnehmen. Den Stuhltest kann sie direkt online bestellen, falls sie ihre Referenznummer vom Einladungsschreiben her kennt oder sie fragt die Referenznummer bei der Krebsliga beider Basel an unter Telefon 061 319 90 71 oder unter E-Mail <email-pii>.
Wenn Sie sie zur Franchise-befreiten Darmspiegelung zuweisen möchten, ist das nur bei Gastroenterologen in Basel-Stadt möglich: Bitte schreiben Sie bei der Überweisung gut sichtbar hin, dass die Koloskopie im Rahmen des Programmes erfolgen soll.
Wenn Sie in Basel-Stadt praktizieren und am Programm teilnehmen, unterschriebene Beitrittserklärung, können Sie die Beratung Franchise-befreit in Ihrer Praxis abrechnen (System Tiers payant). Sie verwenden dafür die mit den Krankenkassen vereinbarten Tarifpauschalen: Tariftyp 003, Tarifziffer 19.1910.00.00 für eine persönliche Beratung; Tarifziffer 19.1910.00.30 für eine telefonische Beratung.