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Die Einzelhandelskette H&M hat Berichten zufolge jede fünfte Filiale in Großbritannien geschlossen, um die Kosten innerhalb des Konzerns zu senken.
Laut der britischen Zeitung 'The Mail on Sunday' hat der schwedische Modegigant in den letzten Jahren 56 Geschäfte geschlossen, so dass die Marke nur noch 192 Filialen in der Region betreibt. Bereits im April kündigte der Modeanbieter an, dass dieses Jahr überregional 240 Läden schließen sollen.
Das Unternehmen reiht sich damit in eine Reihe von Einzelhändlern ein, die angekündigt haben, die Zahl ihrer Filialen zu verringern, da die Stadtzentren um Kund:innen ringen.
Letzten Monat gab Marks & Spencer bekannt, dass es 67 seiner 247 größeren Filialen innerhalb der nächsten fünf Jahre schließen wird. Auch John Lewis hat seit Anfang des Jahres 16 Filialen geschlossen, während House of Fraser Anfang des Jahres sein Londoner Flaggschiff schloss.
Dies geschieht in einer Zeit, in der Einzelhändler mit steigenden Kosten und Geschäftsgebühren konfrontiert sind, was die Attraktivität physischer Standorte verringert.
H&M ist in 75 Ländern tätig und beschäftigt weltweit rund 155.000 Mitarbeiter:innen. In der vergangenen Woche kündigte der Einzelhändler eine neue Einzelhandelsstrategie an, mit der er seine Filiale in der Londoner Regent Street umgestalten und dort einen Kleiderverleih und eine Beauty-Bar einrichten will. Die Kundschaft können dort Damen-, Herren- und Partykleidung, darunter Anzüge, Kleider und Accessoires, ausleihen.
Dieser übersetzte und bearbeitete Beitrag erschien zuvor auf FashionUnited.uk.