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Malawi Reisen | Naturparadies rund um den Lake Malawi
Im Zentrum vom Malawi Ferien steht die Natur um den Lake Malawi. Aber auch kleine Wildparks und Rundreisen machen Ihre Ferien zum Erlebnis! In Malawi ist fast alles eine Nummer kleiner als bei den Nachbarn Zambia, Tanzania und Mozambique. Das Land schlängelt sich wie ein Wurm über den ostafrikanischen Graben, und wer die Grenzen von Ost nach West passieren möchte, der muss in Malawi in manchen Regionen gerade einmal achtzig Kilometer zurücklegen. Nur eines ist hier sehr gross - der Malawisee, denn der ist eher ein Meer, 560 Kilometer lang und hier und dort über siebenhundert Meter tief. Als der britische Forscher David Livingstone Mitte des 19. Jahrhunderts als erster Weisser an dessen Ufern stand und die Eingeborenen fragte, welchen Namen dieser See trage, da antworteten diese "Njassa". Livingstone ahnte nicht, dass das Volk der Chewa niemals auf die Idee gekommen waren, diesem See einen Namen zu geben. Sie nannten ihn schlicht "Njassa - Gewässer".
Malawi Reisen - Njassa, ein Irrtum der Geschichte
Bis in die Gegenwart war auf afrikanischen Landkarten der Njassasee vermerkt, und eine der grossen Irrtümer der Geschichte des Schwarzen Kontinents wurde erst nach der Unabhängigkeit des Landes mit der Umbenennung in Malawisee korrigiert. Was im übrigen englische Kartografen nicht davon abhält, bei der historischen Bezeichnung des Gewässers zu bleiben: Lake Nyasa. Er prägt die Landschaft Malawis und nimmt einen starken Einfluss auf Wohl und Wehe der Menschen, die an den Ufern des grossen Sees leben.
Stiller See - gross wie ein Meer.
Die Einwohner sind fast ausnahmslos von den Früchten ihres "Meeres" abhängig und der Beruf des Fischers hat in dem kleinen Land einen sehr hohen Stellenwert. Dies ist ein stiller See, denn er kennt weder Strömungen noch Gezeiten, und wer sich auf ihm in einem Kajak bewegt, der wird sich wundern, weil ihm kaum einmal ein Motorschiff begegnet. Allein die MV Chilembwe befördert ihre Passagiere zwischen Malawi und Mozambique und die legendäre MS Ilala ist für viele der einzige Kontakt zur Aussenwelt. Das Vorgängermodell der Ilala kam auf abenteuerlichem Wege auf dem Sambesi hierher. Unterwegs wurde das Schiff zerlegt und von achthundert Trägern über Stromschnellen transportiert.
Grüne Hügel und einsame Strände
Malawi Badeferien bieten dank einsamen Stränden mit tropischen Uferzonen paradiesische Verhältnisse für Romantiker! Vom See weht ein warmer Wind hinüber zu den luxuriösen Lodges, die auf grünen Hügeln gebaut wurden oder direkt im Sand einer Bucht. Schnorcheln in Malawi oder tauchen in den warmen Wellen ist hier so etwas wie ein Nationalsport. Urlauber erleben im Malawisee ein faszinierendes Unterwasserszenarium mit unzähligen bunten Fischen. In keinem anderem Binnensee auf dem Globus präsentiert sich eine so grosse Artenvielfalt. Auch deshalb hat man in Malawi inzwischen entdeckt, dass sich die bunten Lebewesen ihres Sees als Exportschlager für Aquarienfreunde überall in der Welt eignen. Seit das Land 1994 den friedlichen Weg aus einer Diktatur in die Demokratie fand, hat sich auch der Tourismus entwickelt. Malawi erwarb sich den Ruf, ein funkelnder kleiner Diamant unter den afrikanischen Staaten zu sein, und hat ihn redlich verdient.
Auch die "Big five" sind wieder da
Doch Malawi, das Land am See, der ein Fünftel der Landmasse einnimmt, hat mehr zu bieten als Badeferien und Schnorchel-Erlebnisse. Die "Big five" sind wieder in den sehenswerten Nationalparks beheimatet und geschützt durch Gesetz und zahlreiche Ranger. Elefanten, Büffel, Nashörner, Löwen und Leoparden waren fast gänzlich ausgerottet, und es durfte grosser Kraftanstrengungen, um diesen Verfall durch Wilderei zu korrigieren. Der Löwe ist das Wappentier Malawis und streift heute wieder durch die Busch- und Baumsavannen. Als die lange verwaisten Schutzgebiete wieder geöffnet wurden, gab es dort nur noch Buschböcke und Kudus. Dass man mittlerweile wieder Grosstiere in dieser Region antrifft, ist einer Non-Profit-Organisation zu verdanken. Und so ist eine Malawi Safari zweifellos ein unvergessliches Abenteuer.
Die wilden Tiere wurden umgesiedelt
Der Shire ist der Ausfluss des Malawisees im Süden und die Lebensader des Liwonde Nationalparks. Bei einer Malawi Safari werden die Teilnehmer durch Gebiete gefahren, die häufig sumpfig sind und deshalb an den Uferzonen auch von zahlreichen Krokodilen bevölkert werden. Aufschluss- und abwechslungsreich ist aber auch der Besuch des Majete Wildlife Reserves, der in jüngster Zeit ebenfalls von Aktionen profitierte, die an die biblische Arche Noah erinnern. 2500 Tiere wurden umgesiedelt und fühlen sich offenbar in ihrem neuen Terrain sehr wohl. Die Familien der Löwen haben sich vergrössert und Elefantenherden bestimmen wieder das Bild. Bei einer Rundreise durch die Nationalparks Malawis enden die Tage stets in einer komfortablen Lodge, wo sich die Gastgeber alle Mühe geben, ihren Besuchern gerecht zu werden.
"Gras und Blumen - die Farben Europas"
Malawi ist sehr stolz auf seine fünf Nationalparks und vier Wildreservate. Wer für ein paar Tage der tropischen Hitze des Südens entfliehen möchte, dem wird es im kühleren Norden des Landes gefallen, wo sich der Nyika-Nationalpark bis in Höhen von 2600 Metern ausdehnt. Der südafrikanische Schriftsteller Laurens van der Post hat diese interessante Gegend einmal so beschrieben: "Es war hier wie nirgendwo sonst. Es war tief im Herzen Afrikas - mit den Tieren Afrikas. Die Landschaft war jedoch bedeckt mit Gras, den Blumen und den Farben Europas". Es ist das Reich der Leoparden - umhüllt vom Nebel, der die Natur stets ergrünen und blühen lässt. Eine Region, die wie kaum eine andere des Schwarzen Kontinents ihren natürlichen und unberührten Charme bewahrt hat. Besuchen Sie diesen paradiesischen Ort und logieren Sie in einer unserer ausgesuchten Malawi Lodges. Von Malawi sagt man, das Land sei das "warme Herz Afrikas". Es ist ein Herz, das nach Jahren der Diktatur wieder freudig schlägt. Für weitere Informationen besuchen Sie auch unsere Rubrik Malawi Reisetipps.