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Chris Froome ist nach einem Sturz im Vorfeld der 4. Dauphiné-Etappe ins Spital transportiert worden. Bei der Verletzung handelt es sich um eine Fraktur im Oberschenkel. Auch der Ellbogen wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der 34-Jährige verpasst damit die am 6. Juli beginnende Tour de France.
Er ist in einem sehr, sehr ernsten Zustand und kann kaum sprechen.
«Es steht fest, dass er bei der Tour nicht starten wird», bestätigte David Brailsford dem TV-Sender France 3. Der Ineos-Teamchef sprach von einem «schweren Unfall. Er ist in einem sehr, sehr ernsten Zustand und kann kaum sprechen.»
Auch Tour-de-France-Direktor Christian Prudhomme reagierte geschockt auf die Nachricht. «Wir wünschen ihm die beste Genesung», sagte der Franzose. Froome sei seit über sechs Jahren «die zentrale Figur bei der Tour de France gewesen».
Vor dem Einzelzeitfahren gestürzt
Froome, viermaliger Gewinner der Tour de France, war auf einer Besichtigungsfahrt vor dem Einzelzeitfahren über 26,1 km in Roanne mit rund 60 Stundenkilometern in eine Mauer geprallt.
Das Criterium du Dauphiné sollte für Froome das letzte Vorbereitungsrennen für die Tour sein. Nach drei Etappen lag er in der Gesamtwertung auf Platz acht.
Adam Yates neuer Leader
Der Brite Adam Yates übernahm beim Critérium du Dauphiné das Leadertrikot. Der 26-Jährige belegte im Einzelzeitfahren über 26,1 km in Roanne zwar nur den 6. Platz, doch dies reichte zur Führung in der Gesamtwertung. Yates liegt neu 4 Sekunden vor dem bisherigen Leader, dem Belgier Dylan Teuns. Überlegener Gewinner des Zeitfahrens wurde der Belgier Wout van Aert, der Radquer-Weltmeister von 2016 bis 2018. Er distanzierte seine Gegnerschaft um gut eine halbe Minute und mehr.
Sendebezug: Radio SRF 3, Nachmittagsbulletin, 12.06.2019, 16:00 Uhr.