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Thomas Dähler leitete den Parlamentsdienst seit 2004. In dieser Zeit führte er verschiedene Reformen durch und baute einen modernen Ratsbetrieb auf. Die damalige Grossratskanzlei wurde unter ihm in einen von der Regierung unabhängigen Parlamentsdienst überführt, der direkt dem Grossen Rat unterstellt war. Unter anderem professionalisierte er auch die Kommissions-Sekretariate und baute die Öffentlichkeitsarbeit des Parlaments aus. Dazu gehören zum Beispiel die Audio-Datenbanken, der Internet Live-Stream oder die elektronische Abstimmungsanlage. Dähler unterstützte in all den Jahren die Ratspräsidenten und -Präsidentinnen bei der Vorbereitung der Sitzungen.
Ich sah mich immer als Diener der Diener des Volks.
Im Interview mit dem Regionaljournal von Radio SRF sagt Dähler, sein wichtigstes Anliegen sei immer gewesen, dass das Parlament gestärkt wird. So gesehen habe er sich immer als Diener der Diener des Volkes, also der Volksvertreter betrachtet. «Es war mir wichtig, das Parlament vor dem Druck von aussen durch Öffentlichkeit, Medien oder Regierung zu schützen.»
Der Berner, der aus Zürich kam
Thomas Dähler, der ursprünglich aus dem Kanton Bern kommt, half bereits in Zürich in den 90er Jahren bei der Modernisierung des Ratsbetriebs mit. Dort sass er auch im Kantonsrat, den er 2002/03 präsidierte.
Der Basler Grossratspräsident Remo Gallacchi verabschiedete Thomas Dähler am Mittwoch im Anschluss an die Ratssitzung. Der Rat würdigte seine Arbeit mit langem, herzlichem Applaus.