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Die OECD prognostiziert für das dritte Quartal 2011 noch ein einigermassen robustes Wachstum für die G7. Für das Schlussquartal jedoch dürfte dieses nur noch knapp über der Stagnation liegen.
Die OECD rechnet für die zweite Jahreshälfte 2011 mit einem anhaltend schwachen Wachstum in ihren Mitgliedsländern. Das annualisierte Quartalswachstum dürfte sich in den sieben weltgrössten Volkswirtschaften (G7) ohne Japan unter einem Prozent bewegen, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris mit.
Nach einem vergleichsweise robusten dritten Quartal gibt sich die OECD für das Jahresende sehr zurückhaltend. Für das Schlussquartal prognostiziert sie ein Wachstum, das nur noch knapp über Stagnation liegt.
Für Deutschland und Italien - die grösste und drittgrösste Volkswirtschaft des Euroraums - sieht die OECD gar die Gefahr jeweils eines Quartals mit schrumpfender Wirtschaftsleistung. Zugleich weist sie aber darauf hin, dass die Unsicherheit der Projektionen hoch sei. «Das Risiko eines noch ungünstigeren Wachstums ist in einigen grossen OECD-Ländern gestiegen, ein Abschwung wie in den Jahren 2008 und 2009 zeichnet sich aber nicht ab.»
(rcv/vst/awp)