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In dem Sommer, in dem Mina dem achtzehnjährigen Vetko näherkommt, verändert sich für sie alles: Sie merkt, dass sie anders ist als der Rest des Dorfs. Was sich anfühlt wie ein Defekt, ein Fehler im System, wird für Mina bald der Punkt, um den sich ihr Leben dreht. Während Vetko und sie eine Verbindung zwischen Lust und Schmerz herstellen und Vetkos Forderungen immer existenzieller werden, sieht sie sich zusehends vor die Entscheidung gestellt, wie weit sie noch gehen soll. Duldet der Weg, den sie eingeschlagen hat, überhaupt einen Kompromiss? Leona Stahlmann erzählt in außergewöhnlicher, sinnlicher Sprache vom Aufwachsen mit einer von der Norm abweichenden Sexualität und von den Rissen in unseren Begriffen von Heimat und Identität. Sie erzählt von Mensch und Natur und von der Wucht, wenn sie in ihrer Rohheit aufeinandertreffen.
ZWEI SCHÜSSE
Vetko erschoss ihn dann selbst. Oder: verschoss, wie der Lohwieser gesagt hatte, als er Vetko seine Jagdbüchse lieh.
»Wenn du ihn verschießt«, hatte Lohwieser gesagt, »machs nicht in Taubners Revier, der kriegt das spitz, der redet, die Leut’ reden. Du weißt ja.«
Vetko hatte genickt und geschwiegen und mit beiden Händen sein grünes T-Shirt gedreht, den Rand wie Zigarettenpapier aufgerollt. Er hatte zu Mina geblickt, an sich herunter. Lohwieser hielt ihm das Gewehr hin, die Haenel, die er dem Taubner aus dem Hochsitz geklaut hatte. Vetko nestelte am grünen Stoff und schaute nicht auf und nahm das Gewehr nicht. Lohwieser zog den Hebel zurück; das Patronenlager öffnete sich. »Ein Schuss nur ist drin«, sagte er, »dann musst du nachlegen. Einzelladerbüchse.«
Vetko presste Daumen und Zeigefinger eng um die Stoffrolle. Kaum merklich krümmte der Zeigefinger sich, kurz und wie ein Muskelzucken, ahmte nach, was Lohwieser am Abzug vorführte.
Eine Woche vor Schulbeginn wusste Mina noch immer nicht, wie sie ihren Sommer den anderen erklären sollte. Ob sie Vetko verschweigen konnte? Ob er es in der Schule herumerzählen würde? Sie hoffte, dass das, was Vetko in ihr verrückt hatte, von außen nicht sichtbar wäre. Noch bevor die Schule wieder begann, zog sie die Bilder dieses Sommers hervor, sorgfältig eines nach dem anderen, und pinnte sie gegen die Innenwand ihrer Stirn. Sie brachte sie in eine Ordnung, den Kuss, die Abdrücke der Fichtennadeln auf ihren Oberschenkeln, die Haut auf dem Becher Milch und zuletzt Vetkos Hand an ihrer Kehle. Sie betrachtete lange die Bilder, glänzend und ohne die Fingerabdrücke eines anderen außer ihr selbst, und dann fügte sie eine letzte Schicht hinzu, so behutsam, als würde sie mit Blattgold arbeiten. Am Abend vor dem ersten Schulmontag strich Mina eine Unschärfe über jedes Bild von Vetko und ihr, die die Nacktheit ihrer beider Körper und Vetkos Kopf gerade genug verwischte.
Sie wünschte sich, Vetko und sie würden hinter dem Knirschen von mit nach Hause gebrachtem Ostseesand in den Turnschuhen und dem Flattern von bleichblondem Salzhaar in den Sommergeschichten ihrer Freunde zurücktreten, übersehen werden und schließlich verschwinden. Mina würde Vetko in der Schule behandeln wie vor diesem Sommer auch: als den Sitzenbleiber, der immer allein in der ersten Reihe hockte. Was sie beide an den Nachmittagen trieben, würde sich verheimlichen lassen, bis sie genug davon hatte. Bis sie es verstanden hatte.
Vor ihr lief der Hund und vor dem Hund Vetko, es war sein Hund, ein Mischling mit stumpfem Fell und Nebel in den Pupillen. Früher war es einmal Miros Hund gewesen. Miro, Vetkos älterer Bruder, war im letzten Jahr an einem Sonntag nach Klößen und Rotkraut mit dem Sechserbus aus dem Ort gefahren und nicht wiedergekommen, während sie alle, Mina und Vetko und die anderen Schüler der Gesamtschule im Ort, noch Stuhl an Stuhl nebeneinandersaßen und der jeweils andere aufhörte, wo die Holzbeine seines Tischs begannen. Und auch, wenn sie alle nicht gewusst hätten, was tun, hätte die gewohnte Erstarrung des Raums sich eines Vormittags aufgelöst und Stühle und Tische und Körper ineinandergewirbelt wie in einem Kaleidoskop, Minas Gesicht in das von Robert, Malenes Hände in Fabians Schoß: Sie alle über ihren Heften stellten es sich vor und träumten besonders deutlich dort, wo ihre Stifte die Ränder der ordentlich eingeschlagenen Bücher berührten und ihre Füße parallel ausgerichtet zum Lehrerpult zeigten. Über dem Pult hing die große Uhr, die so tat, als könnte man eine verknotete Zeit regelmäßig bemessen, obwohl sie jeder von ihnen anders fühlte: mal voranbrausend, dass es ihnen schwindelte, mal so verhärtet, dass der Zeiger fast am Voranschieben der Sekunden zerbrach. Und doch tickte die Uhr täglich in einem absurd genau gleichbleibenden Maß von acht bis zwei und tat so, als wäre nichts; als wäre der Abstand zwischen jedem Ziffernblattstrich genau gleich, regelmäßig gesetzt wie Kommata in einem lang gezogenen Bandwurmsatz, den Schüler und Lehrer und alle anderen im Ort täglich zur selben Zeit im Chor aufsagten, zur Stunde genau: das Dorf eine Wanduhr und sie die herausfedernden Figuren darin. Vetko bewunderte Miro, sie alle taten das, und er war stolz auf den Hund, den sein Bruder ihm vererbt hatte. Viele im Ort kannten Vetko nur als Miros kleinen Bruder; und als er den Hund bekam, war es für ihn fast gewesen, als wäre er selbst ein wenig zu Miro geworden. Abends, wenn er den Hund ausführte, breites Leder um den breiten Nacken des Tiers und die Leine sehr fest in der rechten Hand, ging er dann breitbeiniger als gewöhnlich und rief den Hund nicht laut zurück, wenn er ihn losgelassen hatte, sondern ahmte Miros gedämpftes Zungenschnalzen nach.
Jetzt lief das Tier mit einem schwankenden Gang, waberte mehr um die Hindernisse des Weges, als dass es sie umging, blieb an Steinen hängen, knickte in Bodendellen ein. Vetko vermied jeden Blickkontakt.
Mina trug die Haenel, Vetko den Spaten. Er ging rasch und federnd, der Mund entspannt. Durch das Gras am Weiher schwirrten kleine weiße Falter und streiften ihre Fußgelenke. Mina hätte ewig so laufen können in dieser Reihe aus drei Gehenden, schweigend durch den Wald, aus dem die Tagesfarben auswuschen, in dem die Tagesstille mit dem Nachtlärm wechselte: das zudringliche Rauschen der Grillen, das sich in der Dämmerung aufblähte und ein Zelt über die Bäume spannte.
Der Hund blieb nah an Vetko, folgte seinem Tritt in die dichter werdende Tannenschonung. Er schloss auf und rieb den Kopf an Vetkos Knie. Vetko blieb abrupt stehen. Die Wege hatten genauso aufgehört wie die Markierungen an den Bäumen: Hufe für Reitpfade, gelbe Rauten für Wanderrouten, Forstwirtschaftlicher Verkehr frei. Noch zwei Schritte, einer, und sie ließen das letzte Schild hinter sich, darauf die Umrisse einer Tanne in einem Kreis: der Bannwald, jenseits von Taubners Jagdrevier.
Wer im Forst bestimmte, konnte man auf einen Blick erkennen: Hier hatte Wild sich an Gebietsgrenzen zu halten, Maschendraht spannte sich um die Stämme frisch gesetzter Fichten, und das Wühlen der Wildschweine wurde mit Stromdrähten im Wald gehalten. Im Forst war es lärmig von Waldarbeitern, Wanderern, Wirtschaftlichkeit. Als sie in den Bannwald traten, steckten sie sich die Finger in die Ohren, über die sich eine luftdichte Taubheit gelegt zu haben schien. Sie schüttelten die Finger, um die Haube über den Ohren loszuwerden, aber als der Hund einem huschenden Eichhörnchen hinterherkläffte, begriffen sie: Da war keine Haube. Der Hund sprang nutzlos an einer ausladenden Weidbuche hoch, deren Stamm bis zur kahlen verbrannten Krone in zwei Hälften gespalten war; der aufgerissene Stamm war besiedelt mit melonengroßen Stachelbartpilzen, deren weiße zottige Stränge aussahen wie in einem Vollbart festgefrorene Schneewehen. In den Hungerwintern nach dem Krieg hatten die Frauen und Kinder im Ort sie von den Bäumen gekratzt und gegessen; Mina erinnerte sich, dass ihre Großmutter davon erzählt hatte. Vetko nahm die Finger aus den Ohren. Sie lauschten dem Hund, bis er sich beruhigte, und dann kamen auch die anderen Geräusche zurück wie eine Welle, die sich vom Ufer zurückgezogen hatte und mit neuem Schwung dagegenbrandete, das raspelnde Schwarmzittern der Insektenleiber, das schwere Flappen von Flügeln mit weiteren Spannbreiten als die der Finken und Dohlen, die es im Forst gab.
»Bereit?«, fragte Vetko. Mina kniete sich vor den Hund und streichelte seine Ohren.
Vetko band die Leine um den Stamm einer Fichte. Daneben wuchs eine Gruppe Fingerhutpflanzen, aufrechte schlanke Säulen, jede blühende Glocke voll mit Gift und greller roter Farbe, und im Licht der tief hängenden Sonne hinter dem Wald wirkte der Hund wie ein Märchenwolf aus einem Schattenspiel. Vetko nahm Mina bei der Hand und zog sie fort – zwei Meter, zehn, zwanzig.
»Vetko«, sagte sie leise, ein geduckter Versuch, aufzuhalten, was nicht aufzuhalten war. »Bist du dir sicher?«
Seine Hand in ihrer lag kalt unter einem Schweißfilm, er sagte: »Ja«, sagte: »Ich brauche keinen schwachen Hund.«
Der Hund winselte leise hinter ihnen. Da drehte Vetko sich um, nahm ihr in der Drehung die Haenel aus dem Arm, blickte starr durch das Zielfernrohr. Was er sonst nicht wusste, hatte Vetko in den Münzschlitz der Suchmaschine gefüttert und verwackelte Videos bekommen, die Schussdistanz erläuterten und dass man in den Kopf des Tiers schoss oder bei Wild den Blattschuss machte durch das Schulterblatt. Aber der Hund war ja kein Hirsch und kein Reh, sondern ein Hund.
Vetkos Zeigefinger krümmte sich, ein Zucken, wie Lohwieser es ihm gezeigt hatte. Doch die Kugel flog nicht gerade, sie beschrieb einen Bogen und prallte an der Fichte ab und sprang in die Böschung. Vetko, kaltes Wasser auf der Stirn und im Nacken, senkte das Gewehr, ließ seine Hand hastig zum Hebel seitlich des Zielfernrohrs fliegen, legte eine zweite Patrone ein, Einzelladerbüchse, und er schoss blindlings ein weiteres Mal auf den kläffenden, vor Angst und Erregung an der Leine reißenden Hund, und er traf, kaum zu fassen, den Hund auf die Stirn zwischen die Augen, und die Kugel drang ein in das Hundehirn und schlug vielleicht durch das, was sich mit feingliedrigen Ärmchen und Beinchen und Fühlern durch den Schädel des Hundes gefädelt hatte und ungeheuer schnell gewachsen war, schnell wie eine Sagengestalt und ebenso vielköpfig, und den Hund schwach gemacht hatte und hinfällig und fast blind.
Die Kugel trat am Hinterkopf aus, und Mina hätte gern gesagt: Der Schuss zerriss die Stille, aber er zerriss nichts, nur den Hundekopf mit seinem Tumor darin, und der Wald legte eine große, kühle Hand auf Vetkos Mund und ließ ihn nicht schreien, und der Wald schluckte überhaupt Hall und Nachklang und Bedeutung dieses Schusses und ließ Kugel und Hirn weich fallen.
Vetko grub, und das Blut des Hundes lockte die Bremsen an, gedrungene, dunkle Körper und dicke Saugrüssel. Sie brauchten all ihre Hände, um die Erde auf das Loch zu schaufeln, das dann doch sehr groß geworden war, Vetko mit dem Spaten und Mina mit Fäusten voll Boden und ausgerissenem Moos. Vetko klopfte schweigend die Erde fest. Er sah zufrieden aus, den Tierarzt und seine Spritze hatte er nicht gebraucht, er hatte nichts nötig vom Dorf und den anderen außer Lohwiesers gestohlener Büchse.
Mina reichte ihm die Leine, die sie vom Baum gelöst und unschlüssig in der Hand gewogen hatte. »Zum Erinnern«, sagte sie.
»So was braucht man für Hunde, nicht fürs Erinnern«, sagte Vetko ruhig. »Ich habe keinen Hund.«
In den Tagen nach dem Schuss schraubte Vetko das Blechschild mit dem Piktogramm eines großen schwarzen Hundes an der Gartentür seines Elternhauses ab, Warnung vor dem Hunde, und weil er nicht wusste, wohin damit, und es hilflos in den Händen hielt, viel zu lang, steckte Mina das Schild zu der Leine in den Rucksack und radelte zum Waldsee, auf dem das Schild flach aufklatschte und die Leine kurz oben schwamm, sich vollsaugte und unterging. Beides sank ohne Strudel oder aufsteigende Luftblase, einfach so, sehr schnell.
kulturnews
»In der Literatur wird BDSM gern sensationslüstern ausgestellt, doch Leona Stahlmann richtet in ihrem Debüt den Blick lieber nach innen und verhandelt das Thema in Kombination mit einer Coming-of-Age-Geschichte.«
Westfälischer Anzeiger
»Stahlmann [liefert] tropfnasse wie porentiefe Naturbilder als klebrige Kulisse für kontrolliertes Leid. Selten öffnet ein Roman eine derart bizarre Gefühlswelt und rechnet im Gegenzug mit der verbrauchten Heimat ab. Sehr stark.«
Salon der Republik
» Die Autorin muss am Deutsch schnitzen um eine neue Sprache zu erfinden und die Wahrnehmungen (...) fühlbar zu machen. Das ist sehr stark.«
Fuldaer Zeitung
»Kein Buch für jedermann. Aber einer der Top-Romane 2020!«
DLF Nova
»(...) überschreitet Grenzen, aber ohne der Leserin oder dem Leser zu nah zu kommen.«
NDR kultur
»Die Brennnessel auf dem Cover verrät, dass es hier um ganz besondere Sinneseindrücke geht.Ein feiner, sinnlicher Coming-of Age-Roman vor grandioser Kulisse.«
Deutschlandfunk Büchermarkt
»Leona Stahlmann schreibt einfühlsam und authentisch von der herausfordernden Suche nach der eigenen Identität, von Sorgen und Ängsten, aber auch von erfüllten Stunden.«
Chrismon
»Dieser kluge Roman entfaltet (Körper-)Erfahrungen, die zeigen, dass ungewöhnliche Sexualpräferenzen kein 'Systemfehler' sind.«
Brigitte
»Ein Buch, das mitnimmt zu einer Grenzüberschreitung – intensiv, wortgewaltig, krass und manchmal erschütternd.«
Papierstau Podcast
»Stahlmann findet subtile, eindringliche Bilder, die immer wieder in Beziehung zur Natur des Schwarzwaldes treten, wo der Roman angesiedelt ist.«
BÜCHERmagazin
»Gedanken darüber bleiben zurück, noch eine ganze Weile, nachdem das Buch schon zugeklappt wurde. Nicht unangenehm. Ein Kribbeln. Ein Stück erfahrbar gemachtes Leben.«
SZENE Hamburg
»Stahlmann hebt die Sexualität nicht explizit hervor. Sie ist ein natürlicher Teil des Ganzen.«
SWR2 Lesenswert
»Bemerkenswert, mit welcher Leichthändigkeit es der Autorin gelingt, diese andere Form von sexueller Identität ihren Lesern nahezubringen.«
NDR Kultur
»Spannungsreich und ohne jeden Voyeurismus erzählt sie von der Suche Minas nach ihrer sexuellen Identität, so genau und poetisch wie man es selten gelesen hat.«
hr2 Kultur
»Leona Stahlmann erzählt die Selbstfindung einer Sadomasochistin bilderreich, poetisch und voller Spannung.«
Bayern 2
»Kunstvoll erzählt Leona Stahlmann über eine von der Norm abweichende Sexualität und den Rissen in unseren Vorstellungen von Heimat und Identität.«
Literaturblatt
»Literatur für mutige LeserInnen. Literatur, die mich nicht so leicht wieder entlässt. Ein Roman, der ein Versprechen für die Zukunft ist!«
hr2
»Sehr psychologisch und auch linguistisch erzählt. Leona Stahlmann verfügt über eine große Sprachgewalt.«
ZEIT Online Elbvertiefung
»In ihrem Debütroman Der Defekt offenbart Leona Stahlmann ein ungewöhnliches Verständnis von Sexualität, Identität und Heimat.«
NDR Kultur
»Ein kühnes Debüt einer aufregenden neuen Stimme.«
Hamburger Abendblatt
»Der Defekt entfaltet eine immense poetische Kraft. (Das Buch) lotet sensibel die Spanne zwischen Lust und Lustunterdrückung, zwischen Individualität und dem Verlangen nach Norm aus.«
WDR 1 LIVE Stories
»Wenn man einmal eintaucht in diese Welt, wird einen das Buch begeistern.«
Bremen Zwei
»Das Gefühl des Andersseins beschreibt die Autorin ganz toll.«
WDR 1 LIVE Stories
»Literarisch und sprachlich sehr anspruchsvoll - Ein sehr besonderes Buch«
SZENE Hamburg
»Stahlmann stellt die großen Fragen in all ihrer Ambivalenz: Heimat, Entwurzelung, Identität.«
Hamburger Abendblatt
»Stahlmann verhandelt das Thema Liebe anders als gewohnt. Sie findet in ihrem Text einen bislang ungehörten Ton.«
Hamburger Abendblatt
»Ein sprachgewaltiges Debüt, in dem es um das sexuelle Anderssein geht.«