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Das Schweizer Quartett mit Stefan Bissegger, Théry Schir, Frank Pasche und Cyrille Thièry war im Final gegen Italien chancenlos. Über 4 Sekunden betrug am Ende der Vorsprung der Italiener, nachdem die Schweizer auf den letzten Runden nicht mehr mit der letzten Konsequenz in die Pedalen traten.
Bei Italien, das bereits in der Qualifikation die Bestzeit aufgestellt hatte, wurde eine Zeit von 3:55,401 gestoppt. Die Schweizer kamen in 3:59,705 ins Ziel. Bronze ging an Grossbritannien, das im kleinen Final Deutschland hinter sich liess.
Schweizer Rekord im Halbfinal
Im Halbfinal gegen Frankreich hatten die Schweizer in 3:56,542 noch einen neuen Landesrekord aufgestellt. Auf den Final hin änderte die Formation: Théry Schir ersetzte Claudio Imhof, der am Samstag im Omnium wieder im Einsatz steht.
Pasche hätte nur allzu gerne das Trikot des Europameisters übergezogen erhalten: «Von dem Aspekt her ist schade, dass wir nur Zweiter geworden sind. Aber wenn man die Zeit der Italiener anschaut, so waren sie eben eine Klasse besser als wir. Sie verdienen somit auch das Trikot, dem sie schon seit zwei, drei Jahren nachjagen.»
Bissegger, 2016 Junioren-Weltmeister in der Einzelverfolgung, bedauerte seinerseits, «dass wir im Final Fehler gemacht haben». Zugleich betonte der 20-jährige Thurgauer, dass das ganze Projekt, das auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio ausgelegt ist, «eine gute Wendung genommen hat. Wir sind eindeutig auf dem richtigen Weg.»
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 03.08.2018, 17:30 Uhr.