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Cigarette electronique
Auswirkungen auf die Gesundheit
Die Empfehlungen der Spezialisten widersprechen sich
Millionen von Dampfrauchern benutzen ihre E-Zigarette intensiver und länger. Sie machen zwischen 120 und 150 Züge pro Tag, auf einen mehr oder weniger langen Zeitraum verteilt (1). Es wurde nur über wenige schwerwiegende unerwünschte Nebenwirkungen berichtet (etwa Lipid-Pneumonie).
Die Fragen zur Sicherheit und Giftigkeit von E-Zigaretten betreffen vor allem die E-Flüssigkeiten. Eine aktuelle Meta-Analyse (2) zeigt, dass zahlreiche chemische Substanzen und ultrafeine Partikel, die bekannt sind giftig, krebserregend und / oder reizauslösend zu sein, nachweisbar sind in Sprays, Kartuschen und Nachfüllpatronen. Darüber hinaus können auch veränderte oder defekte Geräte die Flüssigkeit übermässig erhitzen und so giftige Substanzen erzeugen.
Auswirkungen des aus der E-Zigarette abgegebenen Dampfs auf die oberen Atemwege (Nase, Rachen)
Das Einatmen von Dampf, der durch die E-Zigaretten abgegeben wird, kann ungewünschte Nebenwirkungen haben:
- Trockenheit im Hals und im Mund
- Gefühl von Reizen oder Brennen im Hals
Diese Empfindungen entstehen wegen der reizenden Wirkung von Nikotin und den austrocknenden Eigenschaften von Propylenglykol und Glycerin, die in großen Mengen in den E-Flüssigkeiten vorkommen (3).
In der Kehle verursacht es ein Kribbeln, «hit» genannt; ein Gefühl, das E-Raucher suchen und das oft durch den Nikotingehalt verursacht wird. Ein zu harter «hit» kann entstehen durch zu dichten oder zu heissen Dampf.
Im Allgemeinen verschwindet der Husten rasch, wenn man mit Rauchen aufhört. In einigen Fällen kann er aber auch stärker werden. Ebenfalls beschrieben wird ein Husten, während einiger Wochen nach der Raucherentwöhnung. Was auch immer das Mittel ist, um mit dem Rauchen aufzuhören, die Bronchien erholen sich und versuchen, sich von Sekreten zu befreien, die sie verstopfen. Das könnte auch die vorübergehende Verstärkung des Hustens erklären, die in den ersten Wochen auftritt, während des Wechsels von der herkömmlichen Zigarette zur E-Zigarette.
Die Wahrnehmung von Geschmack und Geruch verbessern sich, wenn man mit dem Rauchen aufhört (4). Es gibt keine Studien über die Erholung des Geruchs- und Geschmacksempfindens bei der Umstellung von der Zigarette auf die E-Zigarette; einige Benutzer beschreiben jedoch eine Rückkehr des Geschmacks (5)!
Auswirkung der E-Zigarette auf die Lungenkapazität und die Lunge
Viele E-Raucher sind von den Vorteilen der E-Zigarette überzeugt.
- Weniger Husten
- Weniger Auswurf
- Verbesserte Atmung und Atemkapazität
- Rückkehr des Geschmacks
Diese Vorteile ergeben sich, wenn man das Rauchen reduziert, oder ganz damit aufhört. Die elektronische Zigarette hilft der Gesundheit, weil sie erlaubt, den "Glimmstengel" auf Distanz zu halten.
Es spricht nichts gegen eine Nikotinersatztherapie oder die Verwendung von E-Zigaretten bei Lungenkrebs. Auch wenn man schon erkrankt ist, sind E-Zigaretten allemal besser als Zigaretten, denn raucht man weiter herkömmlicher Zigaretten, vermindern sich die Chancen auf Heilung.
Bei Rauchern von E-Zigaretten wurde eine Abnahme der Lungenfunktion beobachtet, die aber viel kleiner ist, als wenn die Raucher herkömmliche Zigaretten inhalierten. Im Durchschnitt konnte man einen Rückgang der FEV / CV messen (Volumen der ausgeatmeten Luft in einer Sekunde bezogen auf die Vitalkapazität) von 7,2% beim Zigarettenraucher und 3%, bei Verwendung der E-Zigarette (6).
Es ist gefährlich, flüssiges Paraffin oder andere mineralische und nichtlösliche, pflanzliche Öle zu inhalieren. Als Vorsichtsmaßnahme sollten der E-Flüssigkeit nie Duftöle hinzugefügt werden, weil das Risiko einer Lungenentzündung durch Anhäufung von Fettstoffen in der Lunge hoch ist. Die Auswirkungen sind nicht rückgängig zu machen. Bisher ist über zwei Fälle von Lungenentzündung durch Fettstoffe in der Literatur berichtet worden. (7).
Auswirkung der E-Zigarette auf das Herz
Rauchen erhöht die kardiovaskulären Risiken erheblich (Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose) und vermindert die Lebenserwartung um mehr als zehn Jahre (8). Das Herzinfarktrisiko erhöht sich bei Frauen um sechs, bei Männern um drei Mal. Mit einem Rauchstopp reduziert man In jedem Alter diese Risiken.
E-Zigaretten oder Nikotinersatztherapien reduzieren diese Risiken ebenfalls erheblich. Bei Verwendung der E-Zigarette gibt es keine Verbrennung, kein Kohlenmonoxid (CO) entsteht, das den Sauerstoff im Blut ersetzt und so die Ablagerung von Cholesterin an den Arterienwänden (Arteriosklerose) begünstigt. Es gelangen auch keine feinen Feststoffpartikeln in den Blutstrom! (9).
Es werden weitere Studien erwartet. Fest steht jedoch, dass die Wirkung der E-Zigaretten auf das Herz geringer ist, als bei herkömmlichen Zigaretten. Besser man verwendet E-Zigaretten, statt weiter zu rauchen.
Das Rauchen einer tabakhaltigen Zigarette führt zu erhöhter Fehlfunktion des Herzmuskels mit einem deutlichen Anstieg des systolischen und diastolischen Blutdrucks sowie der Herzfrequenz. Bei Verwendung der E-Zigarette treten diese Auswirkungen beinahe nicht auf. (10) (11).
Auswirkung der E-Zigarette auf das Gehirn
Bei E-Zigaretten Anfängern werden Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit beschrieben. Sie können verursacht werden durch eine Überdosierung des Nikotins in der Flüssigkeit oder durch zu dichten Dampf. Seltsamerweise treten diese Symptome auch bei Nikotinentzug auf.
Der Dampf einer E-Zigarette enthält kein Kohlenmonoxid (CO) und hat daher keine Wirkung auf die Sauerstoffversorgung des Gehirns.
Abgesehen vom möglichen Risiko einer Nikotinabhängigkeit, sind keine anderen neurologischen Auswirkungen bei der E-Zigarette bekannt (12).
Das Risiko für einen Schlaganfall durch E-Zigaretten ist bisher nicht nachgewiesen worden. Theoretisch ist es geringer, als bei herkömmlichen Zigaretten.
Kurzfristig kann das Propylenglykol, das versuchsweise in hohen Dosen abgegeben wird, im Gehirn Reaktionen hervorrufen, ähnlich denen, die unter Alkoholeinfluss entstehen. Die langfristigen Auswirkungen kennt man nicht (dabei darf nicht vergessen werden, dass einige E-Flüssigkeiten Alkohol enthalten).
Schwangerschaft, Stillzeit und E- Zigarette
Rauchen während der Schwangerschaft und während der Stillzeit ist schlecht für das Kind und die Mutter und birgt viele Risiken.
Welche Stoffe auch immer aufgenommen werden über Tabakrauch oder den Dampf der E-Flüssigkeiten, das Nikotin wirkt auf das Nervensystem von Mutter und Fötus. Die Kinder könnten in der Folge unter Entwicklungs- und Verhaltensstörungen leiden.
Tests haben gezeigt, dass embryonale Zellen empfindlicher auf die E-Flüssigkeiten reagieren, als die Zellen im erwachsenen Körper. Die Analysen zeigten auch, dass keine der getesteten Proben frei von toxischen Substanzen war (13). Es ist nicht bekannt, welche Dosis der E-Flüssigkeit den Embryo oder den Fötus erreicht. Das Vorkommen von toxischen Stoffen in E-Flüssigkeiten lässt jedoch befürchten, dass Dampfrauchen toxisch ist für das Kind.
Bevor die E-Zigarette für schwangere Frauen bewilligt werden kann, sollte bewiesen werden, dass der Dampf in der E-Zigarette unbedenklich ist für das ungeborene Kind. Nur dann kann die E-Zigarette eingesetzt werden zur Raucherentwöhnung, oder um das Risiko während der Schwangerschaft zu senken. Vieles bleibt unbekannt und muss noch erforscht werden, bevor eine mögliche Empfehlung gegeben werden kann für schwangere Raucherinnen.
Daher wird schwangeren Frauen dringend empfohlen, mit dem Rauchen aufzuhören, oder es wenigstens zu reduzieren und vorsichtshalber E-Zigaretten zu meiden. Frauen, die schwanger werden möchten, wird empfohlen, vor der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufzuhören. So haben sie die Möglichkeit, wirksame Methoden zur Raucherentwöhnung auszuprobieren.
Dampfrauchen und Krebs
Drei Substanzen, die krebserregend sein können, wurden bei einem Test der Zeitschrift "60 Millionen Verbraucher" (2013) hervorgehoben. Die Vorgehensweise wurde jedoch stark kritisiert und die Ergebnisse in einem Bericht der OFT (Französische Zentrale zur Prävention des Rauchens) als ungültig erklärt (14):
• Formaldehyd, klassifiziert als krebserregend, bewiesen durch CIRC (Internationales Zentrum zur Krebserforschung) (Gruppe 1). In ihrem Bericht weist die OFT Formaldehyd-Konzentrationen von 8-16 ppm Formaldehyd in E-Zigaretten nach, gegenüber 86 in einer herkömmlichen Zigarette, also mindestens fünf Mal weniger Formaldehyd in der E-Zigarette, als in der herkömmlichen Zigarette.
• Akrolein, eine sehr irritierendes Molekül, nicht klassifizierbar (Gruppe 3, gemäss CIRC). Nach Angaben des OFT-Bericht ist Akrolein im Dampf von elektronischen Zigaretten nicht nachweisbar; die Temperatur des Verdampfers ist geringer, als die Temperatur, die erforderlich ist, für die Entstehung von Akrolein. Die Kontrollen dazu müssen noch bestätigt werden.
• Acetaldehyd wird als möglicherweise krebserregend (Gruppe 2B) durch CIRC klassifiziert. Der Bericht des OFT zeigt Konzentrationen von 2 bis 3 ppm in den getesteten elektronischen Zigaretten, gegenüber 119 ppm in herkömmlichen Zigaretten.
Für Menschen, die eine Krebsbehandlung machen, sind Nikotinersatzprodukte nicht krebserregend und es spricht nichts gegen sie. Aber es wurden auch keine Studien über die Auswirkungen des Dampfrauchens bei Krebspatienten veröffentlicht. Sicher ist: Wenn man Krebs hat, erhöht Weiterrauchen die Heilungschancen nicht.
Raucherentwöhnung, Gewichtszunahme und Dampfrauchen
Viele Raucher nehmen an Gewicht zu, wenn sie mit Rauchen aufhören. Im Durchschnitt beträgt die Gewichtszunahme 4 bis 5 kg; 10% der Ex-Raucher nehmen fünfzehn Kilogramm oder mehr zu. In der Regel sind Raucher im Vergleich leichter, als Nichtraucher, die im gleichen Alter sind und dasselbe Geschlecht haben. Rauchen beeinflusst das Körpergewicht vor allem wegen des Nikotins, das den Stoffwechsel und den Energieverbrauch um etwa 10% erhöht (15).
Wenn jemand mit dem Rauchen aufhört, ändert er auch seine Ernährungsgewohnheiten: Der Geschmack kommt zurück, der Appetit ebenfalls, und nun ersetzt man das Rauchen durch den tröstenden Verzehr von fettigen und süssen Lebensmitteln.
Dampfrauchen hat den Vorteil, Hände und Mund zu beschäftigen. Verwendet man Flüssigkeiten, die Nikotin enthalten und behält man die gewohnte Dosis bei, nimmt man nicht zu. Eine Gewichtszunahme ist möglich, wenn mit dem Dampfrauchen aufgehört wird.
Eine Hilfe ist, wenn man bereits etwas an Gewicht verloren hat, bevor man mit der Raucherentwöhnung beginnt: Durch Reduktion der täglichen Kalorienaufnahme und Steigerung der körperlichen Aktivität (Wandern ,Schwimmen etc.) Mit zwei bis drei Kilogramm Körpergewicht weniger, bevor man mit dem Rauchen aufhört, gleicht sich die Gewichtszunahme danach wieder aus.
Trotz ein paar Kilos mehr, lebt man ohne Rauchen gesünder!
Dampfrauchen und Depression
Wenn man mit dem Rauchen aufhört, können sich depressive Störungen verschlimmern. Um diese zu verhindern, sollte man nach dem Rauchstopp auf eine ausreichende Dosis Nikotin achten; entweder durch Nikotinersatzprodukte oder durch E-Zigaretten. In jedem Fall sollte man seinen Arzt über die geplante Raucherentwöhnung in informieren.
Nach einem Rauchstopp, kann es im Blutspiegel zu einem Anstieg bestimmter eingenommener Psychopharmaka (Clozapin, Imipramin, Olanzapin, Clomipramin, Fluvoxamin) kommen, auch wenn die eingenommene Dosis unverändert ist. Bestimmte Stoffe im Tabak wirken sich auf die Aufnahme dieser Medikamente aus. Wenn Sie also mit Hilfe der E-Zigarette aufhören wollen und gleichzeitig Medikamenten gegen eine psychische Störung einnehmen, sollten sie mit ihrem Arzt darüber sprechen. Er kann die Wirkstoffkonzentration in ihrem Blut testen und die Medikation dementsprechend anpassen (16).
Eignet sich das Nikotin in E-Flüssigkeiten zur Behandlung bestimmter Krankheiten?
Mehrere Forschungsrichtungen verweisen auf Nikotin bei der Behandlung verschiedener Krankheiten (verabreicht durch die E-Zigarette): Colitis ulcerosa, Tourette Syndrom, Alzheimer und Parkinson, Depressionen, Hyperaktivität und Fettleibigkeit.
Die Anfälligkeit zur Nikotinsucht ist extrem hoch bei Menschen mit psychischen Behinderungen: Man nimmt an, dass Nikotin die Symptome lindern könnte (17). Kurzfristig verbessert Nikotin die Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeit, auch bei Menschen, die psychisch gesund sind, langfristig jedoch hat es schädliche Wirkungen auf die Wahrnehmung.
Dampfrauchen und Passivrauchen
Man stellt sich gegenwärtig die Frage, ob passives Dampfrauchen Risiken birgt.
Die Schäden, hervorgerufen durch Passivrauchen traditioneller Zigaretten, sind wohlbekannt. Sie werden in Zusammenhang gebracht mit Krebs auslösenden Stoffen, Feinstaub, Reizstoffen, Nikotin und CO.
Tröpfchen, die der Benutzer einer E-Zigarette ausatmet, verschwinden beinahe sofort. Es bleibt also wenig Zeit zur Inhalation durch die Umgebung. Ein Risiko, das besteht, könnte das ausgestossene Gas sein, das gebildet wird, wenn die Tröpfchen verdampfen. (19)
Die passive Belastung durch den Dampf einer E-Zigarette besteht also weder durch Kohlenmonoxid noch durch kanzerogene Stoffe oder Feinstaub. Die passive Belastung entsteht durch das Nikotin, ähnlich wie beim Passivrauchen bei herkömmlichen Zigaretten und wird verantwortlich gemacht für die Reizung der Bronchien (18).
Der Gehalt von Cotinin (Metabolit von Nikotin) im Blut eines Passivrauchers ist derselbe, ob er herkömmlichen Zigaretten oder E-Zigaretten ausgesetzt ist (20). Es ist noch nicht bekannt, was die gesundheitlichen Folgen sind. Forschung ist nötig, um die Auswirkungen auf die Gesundheit zu untersuchen, vor allem bei Risikogruppen (Kinder, schwangere Frauen, Menschen mit Herz-Kreislauf- und Gefässerkrankungen). Eine Studie berichtet jedoch, dass Nichtraucher, die Nikotin inhalierten (0-64mg / ml) eine dosisabhängige Zunahme von Husten und Atemwegsverengungen aufwiesen(21).
Auch wenn die gesundheitlichen Folgen des passiven Dampfrauchens weniger gravierend sind, als jene des passiven Tabakrauchens: Selbst aus medizinischer Sicht kann man heute nicht mit Sicherheit sagen, dass man dem Dampf der E-Zigarette nicht passiv ausgesetzt ist, oder dass passives Dampfrauchen nicht existiert.
Elektronische Zigaretten mit Nikotin: Gesundheitliche Risiken?
Eine der wichtigsten Fragen zu elektronischen Zigaretten, die Nikotin enthalten, ist diejenige, die die Abhängigkeit betrifft. Es scheint, dass die meisten gegenwärtigen Modelle der E-Zigaretten weniger abhängig machen, als herkömmliche Zigaretten (22). Sie machen ähnlich wenig abhängig, wie die Nikotin Kaugummis
(22). Dagegen ist das Nikotin aus Tabakerzeugnissen ohne Rauch bekannt dafür endotheliale Dysfunktionen zu erzeugen (in den Blutgefässen) sowie systemische Entzündungen (23). Fälle von Thrombogenese und andere Stoffwechselwirkungen wurden ebenfalls aufgezeigt (24).
Schließlich besteht die Gefahr einer Nikotinvergiftung durch die nikotinhaltige E-Flüssigkeit, vor allem bei kleinen Kindern. Versehentlicher Hautkontakt oder die unabsichtliche Einnahme durch Kinder oder Haustiere kann sehr ernste Folgen haben (26).
(Redaktion E.Laszlo/ Uberzetzung C.Fisher/Oktober 2016)
Referenzen:
(1) Erste Ergebnisse Tabak und E-Zigaretten - Neueste Entwicklungen und Ergebnisse s - Ergebnisse des Gesundheits Barometers. INPES 2014 http://inpes.santepubliquefrance.fr/70000/dp/15/dp150224-def.pdf
(2) E-Zig Magazine 11: www https.e-cigmag.com/magazine/11/
(3) J. F. Etter Die Wahrheit über die elektronische Zigarette. Fayard 2013.
(4) J.F Etter, M Ussher, J. R Hughes. Ein Test der vorgeschlagenen neuen Tabakentzugserscheinungen Sucht, 2013 - Wiley Online Library
(5) Polosa R Caponnetto P Morjaria JB, G Papale, Campagna D, Russo C. Wirkung eines elektronischen Nikotin-Abgabevorrichtung (E-Zigarette) ist das Rauchen Reduktion und Einstellung: eine prospektive 6-monatigen Pilotstudie. BMC Public Health. 11. Oktober 2011; 11: 786
(6) Flouris AD, MS Chorti, Poulianiti KP Jamurtas AZ, Kostikas K, Tzatzarakis MN, Wallace Hayes A, Tsatsaki AM Koutedakis Y. Akute Auswirkungen von aktiven und passiven elektronischen Zigarettenrauchen auf die Lungenfunktion und Serum Cotinin. Inhal Toxicol. 2013 Februar; 25 (2): 91-101
(7) Einecke D. E-Zigarette ohne kardiovaskuläre Schaden. MMW Fortschr Med. Sep 2012 10; 154 (15): 20
(8) R. Puppe, Peto R., J. Borcham, I. Sutherland. Die Sterblichkeit in Bezug auf das Rauchen: 50 Jahre Beobachtungen auf die männliche britische Ärzte. BMJ. 26. Juni 2004.
(9) Czogała J, M Cholewinski, Kutek A, Zielińska-Danch W. Bewertung der hämodynamischen Parameter in Austauschpartner nach dem Einsatz von elektronischen Nikotin-Delivery-Systeme Unter regelmäßigen Zigarettenraucher. Przegl Lek. 012; 69 (10): 841-5.
(10) K Farsalinos, Tsiapras D, S Kyrzopoulos, Voudris V. Akute und chronische Wirkungen bei gesunden starken Rauchern auf die myokardiale Funktion Rauchen: eine Studie der Doppler-Flow, Gewebe-Doppler-Geschwindigkeit und zweidimensionale Speckle-Tracking-Echokardiographie. Echokardiographie. März 2013; 30 (3): 285-92.
(11) Farsalinos KE Romagna G. Chronische idiopathische Neutrophilie in einem Raucher, Raucherentwöhnung nach entlasteten mit dem Einsatz von elektronischen Zigarette: a case report. Clin Med Einblicke Fall Rep. 2013; 6: 15-21.
(12) Bericht und Gutachten über die e-Zigarette (OFT) Seite 82: http://www.ofta-asso.fr/docatel/Rapport_e-cigarette_VF_1.pdf
(13) V. Bahl, S. Lin, N. Xu, B. Davis, Y: H. Wang, P. Talbot. Vergleich der elektronischen Zigarette Refill-Flüssigkeit Zytotoxizität mit embryonalen und adulten Modelle. Reporductive Toxikologie August 2012.
(14) Bericht und Gutachten über die e-Zigarette (OFT) Seite 83: http://www.ofta-asso.fr/docatel/Rapport_e-cigarette_VF_1.pdf
(15) J. Audrain-McGovern, N. L. Benowitz. das Rauchen von Zigaretten, Nikotin und Körpergewicht. Klinische Pharmakologie und Therapeutik Juli 2001.
(16) S.E.Cummins, S-H Zhu, G. J. Tedeschi, A. C. Gamst, Herr G. Myers. Die Nutzung von E-Zigaretten von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Tob Steuerung (Juni 2013).
(17) P. Newhouse, K.Kellar, P. Aisen et al. Nikotin treatement der leichten kognitiven Beeinträchtigung: eine 6-monatige doppelblinden klinischen Pilotstudie. Neurology. 10. Januar 2012.
(18) FDA: Evaluation von e-Zigaretten, vollständige Bericht (2009) Seite 99: http://www.ofta-asso.fr/docatel/Rapport_e-cigarette_VF_1.pdf
(19) McAuley TR, Hopke PK, Zhao J, S. Babaian Vergleich der Auswirkungen der e-Zigarette Dampf und Zigarettenrauch auf die Raumluftqualität. Inhal Toxicol. Oktober 2012; 24 (12): 850-7
(20) Flouris AD, MS Chorti, Poulianiti KP Jamurtas AZ, Kostikas K, Tzatzarakis MN, Wallace Hayes A, Tsatsaki AM Koutedakis Y Akute Auswirkungen von aktiven und passiven elektronischen Zigarettenrauchen auf Serum Cotinin und Lungenfunktion. Inhal Toxicol. 2013 Februar; 25 (2): 91-101
(21) Hansson L, NB Choudry, Karlsson JA Fuller RW. Nikotin inhaliert beim Menschen: Auswirkungen auf die Atemwege und des Herz-Kreislauf-Systeme. J Appl Physiol (1994) 76: 2420-7.
(22) J.F Etter, T. Eissenberg. Die Abhängigkeit Ebenen Nutzer von elektronischen Zigaretten, Nikotin-Kaugummi und Zigaretten, Drogen-und Alkoholabhängigkeit, 2015 - Elsevier
(23) Klavier MR, Benowitz NL, Fitzgerald GA, Corbridge S, Heath J, Hahn E, et al. Auswirkungen der Tabakerzeugnisse auf Herz-Kreislauf-Krankheit: Auswirkungen auf die Politik, Prävention und Behandlung: eine politische Erklärung von der American Heart Association. Traffic (2010)
(24) Klavier MR, Benowitz NL, Fitzgerald GA, Corbridge S, Heath J, Hahn E, et al. Auswirkungen der Tabakerzeugnisse auf Herz-Kreislauf-Krankheit: Auswirkungen auf die Politik, Prävention und Behandlung: eine Absichtserklärung der Heart Association ican ameri-. Circulation (2010) 122: 1520-1544. doi: 10.1161 / CIR. 0b013e3181f432c3
(25) FDA: Verordnung über die neue Tabakerzeugnisse (Mai 2016)
E-Zigarette: Stellungsnahmen von Experten für öffentliche Gesundheit
EU-Richtlinie über Tabakerzeugnisse (2016)
Die neue EU-Richtlinie (1) für Tabakerzeugnisse wird in den EU-Mitgliedstaaten seit dem 20. Mai 2016 angewandt. Eine Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2017 erlaubt den Unternehmen eine schrittweise Umsetzung. Festzuhalten ist, dass in dieser Richtlinie die Dampfprodukte den Tabakprodukten gleichgesetzt werden.
Die Richtlinie sieht vor, dass:
• Unternehmen den Mitgliedstaaten genau angeben, welche Inhaltstoffe in den Tabakprodukten verwendet werden (...)
• die Fläschchen, die für die Flüssigkeit der elektronischen Zigaretten verwendet werden, 10 ml nicht überschreiten dürfen und das Reservoir der elektronischen Zigaretten auf 2 ml beschränkt ist, damit zu intensives Dampfrauchen vermieden wird.
• der Nikotingehalt der elektronischen Zigaretten sich auf 20 mg/ml beschränkt, damit sie weiterhin frei verkauft werden können.
• jede Werbung oder irreführenden Angaben auf Tabakerzeugnissen verboten sind. Die Schaufenster der Verkaufsgeschäfte müssen uneinsichtig sein, um nicht zum Gebrauch und zum Kauf von elektronischen Zigaretten zu verleiten.
• eine Identifikation mit Tracking-System in der EU eingeführt wird, um den illegalen Handel mit Tabakerzeugnissen zu bekämpfen.
• die Mitgliedstaaten den Online-Verkauf von Tabakprodukten verbieten.
• Sicherheits- und Qualitätskontrollen für elektronische Zigaretten durchgeführt werden.
• der Verkauf an Minderjährige verboten wird.
• die Öffnung der Nachfüllpatronen für E-Flüssigkeiten zum Schutz von Kindern mit einem Sicherheitsmechanismus versehen sein müssen.
• auf den Produkten eine Gesundheitswarnung stehen muss.
• strenge Einschränkungen für Kommunikation und Werbung gelten müssen.
Kommunikation in jeder Form (ausser im professionellen Rahmen) kann also einem Verbot unterliegen. In der Europäischen Union wird verboten sein, Flyer zu verteilen oder Werbung zu machen. Das gilt auch für die Förderung oder das Sponsoring via Facebook oder Internet. Und die Begrenzung des Nikotingehalts von 20 mg / ml zwingt die Benutzer dazu, häufiger einzukaufen.
Die Haltung der FDA (Food and Drug Administration)
Im Jahr 2009 warnte die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) (2) in einem veröffentlichten Artikel über die möglichen Gefahren von elektronischen Zigaretten. Einige Labortests hätten das Vorhandensein von toxischen oder krebserregenden Substanzen, wie Nitrosamine, in den Nachfüllkartuschen nachgewiesen. Allerdings wurden wesentlich geringere Mengen nachgewiesen, als bei der Verbrennung von Tabak. Wenn daher die FDA vor der möglichen Toxizität von E-Zigaretten warnt, behauptet sie aber gleichzeitig nicht, dass sie ebenso gefährlich sind, wie gerauchte Tabakprodukte.
Im Mai 2016 veröffentlichte die FDA strenge Regeln für alle Tabakerzeugnisse, die auch die E-Zigaretten und die E-Flüssigkeiten beinhalten. Nur das Zubehör ist nicht betroffen. Diese Entscheidung dürfte den Benutzern der elektronischen Zigarette entgegenkommen, die versuchen, das Rauchen zu reduzieren oder gar zu beenden. Denn diese neue Verordnung regelt Herstellung, Einfuhr, Verpackung, Bezeichnung, Werbung, Verkauf und Vertrieb der E-Zigarette. Es wird ebenfalls besonders darauf geachtet, dass junge Menschen in den USA nicht zum Konsum derselben verführt werden(3).
Empfehlung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG Schweiz)
Das BAG rät zu grosser Vorsicht bei der Verwendung von elektronischen Zigaretten, da ihre Auswirkungen auf die Gesundheit noch nicht eindeutig untersucht worden sind. Es warnt auch vor möglichen Vergiftungen bei unsachgemässer Handhabung oder Vergiftungen bei Kindern, die Nikotin einnehmen, welches in einigen Nachfüllkartuschen vorkommt. Alle Informationen und Empfehlungen des BAG finden Sie im Informationsschreiben NO 146: Elektrische Zigaretten, elektronische Zigaretten, virtuelle Zigaretten.
2015 bestätigte das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen das Verbot für den Verkauf von E-Zigaretten mit Nikotin, diese Entscheidung (4) wurde vor Gericht angefochten und dann durch das Bundesverwaltungsgericht im März 2016 bestätigt (5). Lesen Sie hierzu den entsprechenden Artikel (6).
Die Haltung der WHO (Weltgesundheitsorganisation)
Für die WHO sind die längerfristigen Auswirkungen des Produkts nicht untersucht worden, vor allem was die wiederholte Inhalation von Substanzen angeht, die in den Dämpfen enthalten sind. Sie können für die Gesundheit (7) schädlich sein. In einem Bericht 2014 stellte die WHO fest, dass die Ergebnisse nicht ausreichen, um zu beurteilen, ob elektronische Zigaretten dabei helfen, mit dem Rauchen aufzuhören. Aus diesem Grund empfiehlt die WHO, die Raucher vor allem zu ermutigen, auf Tabak zu verzichten und sich von der Nikotinsucht zu befreien, mit Hilfe bewährter Behandlungsmethoden (8). Die WHO plant, die elektronische Zigarette der WHO-Rahmenkonvention im Kampf gegen Tabak zu unterstellen. Dieser Vorschlag wurde von rund 130 Forschern und Ärzten öffentlich unterstützt. Fünfzig Experten haben ihre Ablehnung signalisiert. Ohne sich strikt dagegen zu stellen, unterstreichen sie die Bedeutung der Unterscheidung der E-Zigarette zu anderen Tabakerzeugnissen. "Wenn der Gesetzgeber nikotinhaltige Produkte mit geringem Risiko in derselben Weise behandelt, wie die traditionellen Tabakprodukte [...], definiert er sie ungenau, wie wenn sie ebenfalls ein Teil des Problems wären [der Tabakabhängigkeit]. " In einem kürzlich veröffentlichten Bericht (9), empfiehlt die WHO ihren Mitgliedstaaten, eine strenge Politik zu vertreten, um den Handel mit E-Zigaretten zu begrenzen. Diese Haltung steht im Widerspruch zur WHO-Rahmenkonvention im Kampf gegen Tabak (FCTC), die in Artikel 1 vorsieht, vor allem eine Reduktion der Risiken zu erreichen (10).
Die Haltung der OFT (Französische Zentrale zur Prävention des Rauchens)
Die OFT veröffentlichte im Mai 2013 (11) einen umfassenden Bericht über die elektronische Zigarette. Dieser Bericht zeigt, "dass die Suche nach krebserregenden Stoffen im Dampf der E-Zigarette derzeit in keinem Produkt Stoffe nachweisen können, die für den Mensch möglicherweise krebserregend sind"(Bericht und Gutachten über die E-Zigarette, OFT, Mai 2013). In Frankreich müssen ab Januar 2017 alle Produkte den Vorgaben der französischen der TPD (Tabakproduktrichtlinie) (12) entsprechen.
Empfehlungen INCA (Nationales Krebsinstitut, Frankreich)
Für die INCA ist die E-Zigarette nicht das Äquivalent zu einem Tabakprodukt. Auch wenn sich die Kenntnisse über dieses Produkt laufend verbessern, gibt es doch immer noch Unklarheiten über seine Auswirkungen auf die Gesundheit. Fest steht, dass die Reizwirkung sowie die möglicherweise giftigen Bestandteile der E-Zigarette weniger schädlich sind, als beim Tabak. Auch wenn die E-Zigarette nicht unbedingt zu den gängigsten Methoden zählt beim Tabakentzug, verweist das INCA auf die Ergebnisse des INSE (2014) und hebt die Vorteile dieser Methode hervor: Reduktion der Risiken und sogar Rauchentwöhnung. Bereits 400`000 Franzosen haben mit Hilfe der E-Zigarette das Rauchen aufgegeben.
Die Haltung der Helvetic Vape (Schweizerische Vereinigung der Benutzer von E-Zigaretten) (14)
Helvetic Vape, ist ein Verein, dessen Ziel die Verteidigung und Förderung der Interessen der E-Zigaretten Benutzer ist. Er bekämpft das Verbot der Einfuhr und des Verkaufs von nachfüllbaren Flüssigkeiten, die Nikotin enthalten.
Der Verein ist der Auffassung, dass diese Beschränkungen im Widerspruch zu den Grundsätzen der Gleichbehandlung, der persönlichen und wirtschaftlichen Freiheit stehen: Benutzer von E-Zigaretten/Tabakraucher; Benutzer, die nikotinhaltige Flüssigkeiten bestellen können via Internet /Konsumenten, die kein Internet haben; Benutzer, die die Flüssigkeit über die Grenze kaufen/ Benutzer, die diese Möglichkeit nicht haben.
Es ist auch der Auffassung, dass diese Beschränkungen eigentlich gegen die Absicht des Bundes sind, die Risiken im Bereich Sucht zu senken, und dass auf diese Weise der Schwarzmarkt gefördert wird.
Nationaler Gesundheitsbericht England (Auszug (15))
1. Raucher, die erfolglos andere Methoden versucht haben, um vom Rauchen loszukommen, sollten ermutigt werden, E-Zigaretten auszuprobieren, um aufzuhören. Die Beratungsstellen für Raucher sollten sie dabei unterstützen, indem sie Verhaltenstipps geben.
2. Raucher, die nicht mit dem Rauchen aufhören können oder wollen, sollten ermutigt werden, zur E-Zigarette zu wechseln. So können sie die Gefahr für Krankheiten, die durch Tabakrauchen hervorgerufen werden, Tod und gesundheitliche Schäden vermindern.
3. Es gibt keine Beweise, dass E-Zigaretten bei Erwachsenen und Jugendlichen die Entschlossenheit abschwächen, längerfristig ganz mit dem Rauchen aufzuhören. Im Gegenteil, sie können vielmehr dazu beitragen. Versuche mit E-Zigaretten unter Nichtrauchern zeigten auch, dass E-Zigaretten nur sehr wenige Menschen zum Konsum verführen können, die nicht schon vorher regelmässige E-Zigaretten Benutzer waren.
4. Jüngste Studien unterstützen die Ergebnisse von Cochrane Review, dass E-Zigaretten helfen, mit dem Rauchen aufzuhören und den Zigarettenkonsum zu reduzieren. Es gibt ebenfalls Beweise, dass E-Zigaretten Raucher ermutigen, aufzuhören oder den Konsum zu reduzieren, selbst jene, die nicht aufhören wollen oder Unterstützung ablehnen. Weitere Untersuchungen auf diesem Gebiet sind erforderlich.
5. Bei richtiger Anwendung, birgen E-Zigaretten für den Benutzer kein Risiko für eine Nikotinvergiftung. E-Flüssigkeiten sollten aber kindersicher verpackt sein. Die Genauigkeit des angegebenen Nikotingehalts auf der Etikette gibt momentan keinen Grund zu Bedenken.
6. Während des vergangenen Jahres veränderte sich die Einstellung zur E-Zigarette. Sie wurde nun als ebenso schädlich wie herkömmliche Zigaretten angesehen. Dies im Gegensatz zur aktuellen Meinung der Experten, die schätzen, dass die E-Zigarette etwa 95% sicherer ist, als die herkömmliche Zigarette.
7. Der Schutz nichtrauchender Kinder und die Gewährleistung der Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte auf dem Markt, sind wichtige Ziele. Neue Bestimmungen sollen die bestmöglichste Verwendung von E-Zigaretten erlauben.
8. Vorsicht und weitere Forschung auf diesem Gebiet sind erforderlich.
Bericht des Royal College of Physicians (UK) (Auszug (16)
• Rauchen ist die wichtigste Ursache für Tod, Behinderung und soziale Ungleichheit im Bereich Gesundheit, im Vereinigten Königreich.
• Die Versorgung von abhängigen Rauchern mit Nikotin, das ohne die schädlichen Bestandteile des Tabakrauches ist, vermag einen Grossteil des Schadens zu verhindern, der durch das Rauchen entsteht.
• Die Nikotinersatztherapie (NRT) ist für Menschen, die mit dem Rauchen aufhören wollen am wirksamsten, wenn sie durch professionelle Hilfe unterstützt und ergänzt wird und weniger wirksam ohne Unterstützung.
• E-Zigaretten werden als Produkte für Konsumenten angeboten. Sie gelten als viel beliebter, als die NRT-Produkte. Sie sind Ersatz und Konkurrenz zu herkömmlichen Zigaretten.
• E-Zigaretten scheinen wirksam zu sein, wenn der Raucher sie als Mittel verwendet, um mit dem Rauchen aufzuhören.
• E-Zigaretten sind momentan nicht auf Medikamenten Standard und deshalb wahrscheinlich schädlicher als NRT.
• Trotzdem dürfte es unwahrscheinlich sein, dass die Gesundheitsschädigung, durch die Benutzung und Inhalation der aktuellen E-Zigarette über längere Zeit, 5% der Schädigung übersteigen, die verursacht wird, durch das Rauchen von Tabak.
• Technologische Entwicklungen und verbesserte Standards bei der Produktion, könnten die langfristige Gefahr durch E-Zigaretten reduzieren.
• Es gibt Bedenken, dass E-Zigaretten das Tabakrauchen fördern könnten: Rauchen wird wieder selbstverständlicher, die E-Zigaretten funktionieren bei jungen Rauchern als Einstieg zum Rauchen. Sie werden verwendet für einen zeitlich begrenzten Rauchstopp und nicht mit der Absicht, dauerhaft vom Rauchen loszukommen.
• Allerdings zeigt sich bisher, dass E-Zigaretten fast ausschliesslich als sicherere Alternative zum Tabakrauchen verwendet werden, vor allem von Gewohnheitsrauchern, die den Schaden für sich selbst und für andere begrenzen, oder mit dem Rauchen völlig aufhören wollen.
• Nötig sind Beschränkungen, die negative Auswirkungen durch den Gebrauch der E-Zigarette reduzieren. Diese Beschränkungen sollten jedoch nicht die Entwicklung und den Einsatz von weniger schädlichen Produkten hemmen, die von Rauchern verwendet werden.
• Im Interesse der öffentlichen Gesundheit im Vereinigten Königreich ist es wichtig, die Verwendung von E-Zigaretten und NRT als Ersatz für das Rauchen so weit wie möglich zu fördern.
Referenzen:
(1) Offizieller Wortlaut der EU-Richtlinie (2014/40 / EU) und der offiziellen Website der Europäischen Kommission
(2) FDA: Evaluation von e-Zigaretten, vollständiger Bericht (2009)
(3) FDA: Verordnung über die neuen Tabakerzeugnisse (Mai 2016)
(4) (BAG: Die Entscheidung für die allgemeine Anwendung des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen in Bezug auf die elektrische Zigarette, elektronische Zigarette oder E-Zigarette, die auf Artikel 20 Absatz 5, in Beziehung .. Artikel 19 Absatz 4 Buchstabe a, et al 7, THG und die Haltung der Schweizer Behörden .... Bundesamt für Gesundheit (BAG), 12. Mai 2009 Artikel 37 der Verordnung. Lebensmittel und Konsumgüter und allgemeine Entscheidung (November 2015) https://www.admin.ch/opc/fr/federal-gazette/2015/7090.pdf
(5) Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts: http://www.bvger.ch/publiws/download?decisionId=68238c59-22a1-419d-9f73-eff31d80728d und Kommentare Helveticvape: http://helveticvape.ch/le-taf -juge-als-der-vapoteurs Nont-not-a-interest-würdig-of-Schutz-a-what-the-Produkt-of-vapotage-nicotines-can-be-gekauft-in-Swiss /
(6) 20 Minuten Presseartikel
(7) WHO: Elektronische Zigaretten haben nicht gezeigt, therapeutische Effekte (2008)
(8) WHO: http://www.who.int/fctc/cop/cop7/FCTC_COP_7_11_EN.pdf (2014)
(9) WHO: WHO über die Regulierung der Elektronischen Zigaretten Bericht und verwandte Erzeugnisse (2014)
(10) WHO-Rahmenkonvention http://apps.who.int/iris/bitstream/10665/42812/1/9242591017.pdf
(11) Bericht und Gutachten über die E-Zigarette (OFT) http://www.ofta-asso.fr/docatel/Rapport_e-cigarette_VF_1.pdf
(12) Tabakproduktrichtlinie: http://ec.europa.eu/health/tobacco/docs/dir_201440_en.pdf
(15) Öffentlicher Gesundheitsbericht England: https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/457102/Ecigarettes_an_evidence_update_A_report_commissioned_by_Public_Health_England_FINAL.pdf
(16) Bericht des Royal College of Physicians (UK) https://www.rcplondon.ac.uk/projects/outputs/nicotine-without-smoke-tobacco-harm-reduction-0
E-Zigarette und Risikoreduktion
Auf der einen Seite argumentieren die Befürworter, dass E-Zigaretten weniger schädlich sind, als herkömmliche Zigaretten, weil es vor allem die Substanzen im Rauch sind, die tödliche Krankheiten verursachen. Laut ihnen ist die Einnahme von Nikotin auf diese Weise ebenso wirksam, wie die Ersatzmittel bei der Raucherentwöhnung.
Auf der anderen Seite, behaupten die Gegner, dass die Unbedenklichkeit der Inhalation von Substanzen in elektronischen Zigaretten noch nicht nachgewiesen wurde. Sie verlangen ausserdem, dass man eher die bewilligten Nikotinersatzprodukte verwendet, die strengen Herstellungsverfahren und Tests unterliegen.
Mögliche Risikoreduktion im Zusammenhang mit Tabak
Die Ergebnisse des Barometers INPES (2014) zeigen den Trend bei Dampfrauchern, das Rauchen zu reduzieren oder sogar ganz mit dem Rauchen aufzuhören.
• Die elektronische Zigarette wird von den Dampfrauchern als Hilfe zum Aufhören gesehen: 88% von ihnen glauben, dass sie ihnen hilft, die Anzahl der gerauchten herkömmlichen Zigaretten zu reduzieren (und 82% glauben, sie kann ihnen helfen, mit dem Rauchen aufzuhören); 82% der Dampfraucher bestätigen, dass die E-Zigarette ihnen hilft, ihren täglichen Bedarf auf 8 bis 9 Zigaretten zu reduzieren und 68% sagen, dass sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Bei den Rauchern herkömmlicher Zigaretten sind es 54%.
• In dieser Umfrage sind Dampfraucher also motivierter um aufzuhören, als Raucher herkömmlicher Zigaretten. Die Zahl der E-Zigarette Benutzer, die das Rauchen zumindest vorübergehend aufgegeben haben, wird in Frankreich auf etwa 400 000 Menschen geschätzt.
• 3,3% der Franzosen nutzen täglich die E-Zigarette.
Wie erklärt sich die Reduktion der Risiken (mit E-Zigaretten)
- Die Verbrennung von Tabak und nicht der Tabak oder das Nikotin selbst, ist verantwortlich für eine weltweite Katastrophe. Nikotin ist nicht schädlich für die Gesundheit!
- Jede andere Form von Tabak ist weniger giftig, als die Produkte, die verbrannt werden
- "Die Menschen rauchen wegen des Nikotins, aber sie sterben wegen des Teers" (Michael Russell)
- Mit der elektronischen Zigarette gibt es keine so starke Verbrennung, wie bei der herkömmlichen Zigarette. Der Dampf einer E-Zigarette ist bedeutend weniger giftig als Zigarettenrauch.

Was die Experten sagen

« Es ist die herkömmliche Zigarette, die tötet und krank macht, es ist auf keinen Fall die elektronische. Das sollte sich jeder Arzt vor Augen halten, wenn er seinen Raucherpatienten helfen will, ganz vom Tabak loszukommen». Dr B. Le Maître, tabacologue CHU, Caen

« Sie müssen bereit sein, ihre Meinung zu ändern. Seien Sie offen, Sie haben die Möglichkeit die Dinge zu ändern, stehen Sie nicht abseits ». Pr. J.F. Etter, Université de Genève
|(Bericht des ersten Gipfels des VAPE, durchgeführt von Wissenschaftlern und Gesundheitsexperten/ e-cig Magazine / juillet 2016)(2)

(Redaktion E. Laszlo /Ubersetzung C.Fisher/Oktober 2016)
Referenzen :
- Premiers résultats tabac et e-cigarette - Caractéristiques et évolutions récente s - Résultats du Baromètre santé. INPES 2014 : http://inpes.santepubliquefrance.fr/70000/dp/15/dp150224-def.pdf
- http://www.sommet-vape.fr/wp-content/uploads/2016/03/1-2-Etter-Sommet-Vape-2016.pdf
E-Zigarette und Gesetzgebung
Schweiz
In der Schweiz wird der Umgang mit der elektronischen Zigarette im Lebensmittelgesetz geregelt. Die Kontrolle und Anwendung wird überwacht vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. Die nikotinfreie E-Zigarette hat den rechtlichen Status eines "gewöhnlichen Produkts" (Lebensmittelgesetz, LDAI). Sie wird nicht als Tabakprodukt (Verordnung über Tabak) betrachtet. Sie kann nur mit Nachfüllpatronen ohne Nikotin verkauft werden; auch in den Flüssigkeiten darf kein Nikotin enthalten sein. Gemäss eines Informationsschreibens des BAG von 2010, ist allerdings die Einfuhr von Flüssigkeiten und Nachfüllpatronen mit Nikotin für den privaten Gebrauch bis 150 ml alle zwei Monate erlaubt. Dies im Widerspruch zu der Verordnung über Lebensmittel, die das Nikotin in Gegenständen des täglichen Gerbrauchs verbietet. Eine Entscheidung des Bundesamts für Ernährungssicherheit vom November 2015, bestätigt das Verbot der Vermarktung von E-Flüssigkeiten mit Nikotin. Diese Entscheidung wurde bestätigt durch das Bundesverwaltungsgericht im März 2016 (1).
Bis heute wird der Umgang mit den E-Zigaretten, mit und ohne Nikotin, nicht durch das Bundesgesetz über den Schutz vor Passivrauchen geregelt; sie können deshalb überall (öffentlicher Raum und Arbeitsplatz) benutzt werden.
Der Entwurf eines Bundesgesetzes über den Tabak, der vorsieht, den Verkauf von E-Flüssigkeiten mit Nikotin zu genehmigen, wurde 2016 vom Parlament abgelehnt.
Deutschland
Übersicht über die geltenden Rechtsvorschriften für elektronische Zigaretten in Deutschland: http://www.lto.de/themen/recht/e/e-zigaretten/
Kanada
In Kanada ist der Verkauf von E-Zigaretten mit Nikotin illegal, diese fallen unter das Lebensmittel- und Arzneimittelgesetz. Allerdings ist der Verkauf von elektronischen Zigaretten ohne Nikotin gestattet, sofern sie nicht als Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung angepriesen werden. In Quebec können Angehörige jeden Alters E-Zigaretten im Detailgeschäft kaufen und sie benutzen. Das Gesetz verlangt, dass der Handel sich um eine Zulassung bemühen muss, bevor er solche Produkte importieren kann. Doch bis zum heutigen Zeitpunkt hat keine elektronische Zigarette die Marktzulassung in Kanada erhalten. Für nikotinfreie elektronische Zigaretten oder Flüssigkeiten, die nicht therapeutischen Zwecken dienen, gibt es in Kanada kein Gesetz oder keine Vorschrift, die den Verkauf dieser Produkte verbieten; sie können deshalb als Mittel zur Entspannung angesehen werden. (2) .
Im November 2015 verabschiedete die Nationalversammlung In Quebec einstimmig ein "Gesetz, das den Kampf gegen das Rauchen verstärken soll". Der Zeitplan für die Umsetzung ist auf ein Jahr angelegt. Neben härteren Maßnahmen gegen Tabak, behandelt das neue Gesetz auch den strengeren Umgang mit der elektronische Zigarette (mit oder ohne Nikotin), die neuerdings dem Tabak gleichgestellt wird, mit all’ den damit verbundenen Einschränkungen und Verboten(3).
Der Verkauf an Minderjährige ist verboten, die Werbung beschränkt und die Nutzung verboten, wo Rauchen allgemein verboten ist. Die Regierung bewilligt keine Ausnahmen. Dampfrauchen wird selbst verboten in Verkaufsgeschäften, die auf elektronische Zigaretten spezialisiert sind.
Frankreich
In Frankreich wird der kontrollierte Verkauf von elektronischen Zigaretten und Flüssigkeiten, mit oder ohne Nikotin erlaubt. Allerdings ermächtigt das Gesundheitsgesetz (Artikel 28) die Regierung, Rechtsverordnungen der Europäischen Richtlinie (4) von Tabakerzeugnissen zu erlassen, die die elektronische Zigarette einschliesst.
Die Werbung für elektronische Zigaretten ist in Frankreich verboten, seit der Verordnung Nr. 2016-623 vom 19. Mai 2016. Der Text erwähnt die "direkte oder indirekte Propaganda oder Werbung " für E-Zigaretten. Werbeplakate können jedoch weiterhin aufgehängt werden in Verkaufsgeschäften für elektronische Zigaretten, aber nur unter der Bedingung, dass sie von aussen nicht sichtbar sind.
Das Gesetz verbietet fortan die Benutzung der elektronischen Zigarette:
• innerhalb von Schulgebäuden (Schule, Gymnasium, Hochschule ...) und Einrichtungen wie Tagesstätten, Ausbildungszentren oder Einrichtungen für die Unterbringung von Minderjährigen
• in öffentlichen, geschlossenen Transportmitteln (Bus, Bahn, U-Bahn, Tram ...)
• innerhalb geschlossener und überdeckter Arbeitsplätze, die öffentlich genutzt werden.
In einer Stellungnahme des Grossen Rates für öffentliche Gesundheit vom 22. Februar 2016 wird die elektronische Zigarette als Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung und als Risikominderung anerkannt. Überlegt wird auch der Einsatz von elektronischen Zigaretten (mit Nikotin angereichert) zu medizinischen Zwecken.
Belgien
In Belgien werden E-Zigaretten als Produkte angesehen, die den Tabakprodukten ähnlich sind. Der Oberste Rat für Gesundheit glaubt, dass die Verwendung von E-Zigaretten mit Nikotin eine Rolle spielen könnte, im Kampf gegen das Rauchen. Er erachtet hingegen eine unbegrenzte Konsumation von E-Zigaretten als nicht wünschenswert, in Bezug auf die öffentliche Gesundheit (5).
Deshalb:
• Ist es verboten, E-Zigaretten an geschlossenen, öffentlichen Orten zu benutzen,
• Ist es verboten, Werbung und Verkaufsförderung für E-Zigaretten zu machen, ausgenommen sind Plakate in Buchhandlungen und Geschäften, die sich auf ihren Verkauf spezialisiert haben.
• Ist es verboten, E-Zigaretten an Personen unter 16 Jahren zu verkaufen.
• ist der Verkauf von E-Zigaretten mit Nikotin via Versand verboten, auch nicht via Internet. Die Absicht ist, den Verkauf von nicht angemeldeten oder nicht kontrollierten Produkten zu vermeiden
• Die Chemikalien in E-Zigaretten sollten bei der Europäischen Agentur für Chemikalien registriert werden, um so der europäischen REACH-Verordnung zu entsprechen.
• Um der CLP-Verordnung zu entsprechen müssen die Flüssigkeiten der E-Zigaretten, die gefährliche Stoffe und Gemische enthalten, eine spezifische Markierung haben (auch Gefahrenpiktogramme). Sie müssen dem Zentrum für Vergiftungen gemeldet werden, um einen schnellen und wirksamen Einsatz im Falle einer Vergiftung zu ermöglichen.
Spezifische Massnahmen für die E-Zigaretten mit Nikotin
Das Gesetz über die E-Zigaretten mit Nikotin regelt die Zusammensetzung:
• Nachfüllfläschchen dürfen das Volumen von 10 ml nicht überschreiten.
• Kartuschen oder Reservoirs dürfen 2 Milliliter nicht überschreiten.
• Die Nikotinkonzentration darf nicht mehr als 20 Milligramm pro Milliliter sein.
• Das Nikotin muss gleichmässig verteilt werden.
• spezielle Zusätze wie Vitamine, Koffein, CMR, ...sind verboten.
• E--Zigaretten und Nachfüllflaschen müssen mit einer Kindersicherung ausgestattet, gegen Bruch geschützt und dicht sein.
• Die Beschriftung ist ebenfalls geregelt
(Redaktion E.Laszlo/ Uberzetzung C.Fisher/Oktober 2016)
Referenzen
(1) Schweiz: Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts:
http://www.bvger.ch/publiws/download?decisionId=68238c59-22a1-419d-9f73-eff31d80728d und Kommentare Helveticvape: http://helveticvape.ch/le-taf-juge-que-les-vapoteurs- Nont-not-a-interest-würdig-of-Schutz-a-what-the-Produkt-of-vapotage-nicotines-can-be-gekauft-in-Swiss /
http://fr.vapingpost.com/au-quebec-le-cigarette-est-desormais-officiellement-assimilee-au-tabac/
(3) Frankreich: Offizielle Website der Europäischen Kommission
(4) Belgien: http://www.health.belgium.be/fr/sante/prenez-soin-de-vous/alcool-et-tabac/e-cigarette#générales oder http: //www.health.belgium .be / sites / default / files / uploads / Felder / fpshealth_theme_file / 2016_03_18_faq_e-sigaret_fr.pdf