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Warum eigentlich 420? Das geht zurück ins Jahr 1971. Eine Gruppe von Freunden im US-Bundesstaat Kalifornien glaubte, dass in der Umgebung eine Cannabis Plantage versteckt sei. Sie haben sich nach der Schule, um 16:20 Uhr (Amerikanische Schreibweise: 4:20 pm) getroffen und auf die Suche gemacht. Die Mission erhielt den Codenamen «420» – was sich offenbar durchgesetzt hat. Gefunden haben sie die Plantage übrigens nicht.
Damit man an einer Überdosis Cannabis sterben könnte, müsste man ungefähr 680 Kilogramm Gras konsumieren.
Ungefährlich ist die Droge dennoch nicht. Verbreitet ist die Annahme, dass Cannabiskonsum Psychosen auslösen kann. Hierzu sind die Forschungen aber nicht eindeutig. Bei dauerhaftem Konsum kann sich aber eine psychische und eine milde körperliche Abhängigkeit entwickeln. Was sicher ist: das Rauchen schädigt die Atemwege.
Irrglaube Amsterdam
Die Niederlande, insbesondere Amsterdam, gelten bei vielen als eine Cannabis-Hochburg. Entgegen allen Annahmen ist das Kiffen in den Niederlanden aber illegal. Es wird lediglich straffrei geduldet.
Der erste Online Handel war ein Cannabis-Deal. Anfangs der 70er Jahre haben Studenten von Stanford eine frühere Form des Internets benutzt, um Cannabis zu kaufen.
Viele kennen die Abkürzung des Stoffes, welcher die benebelnde Wirkung hervorruft – THC. Ausgeschrieben heisst der Stoff «Delta-9-Tetrahydrocannabinol».
Cannabis ist laut dem Bundesamt für Gesundheit die am häufigsten konsumierte, illegale Substanz in der Schweiz.
Mehr als ein Drittel der Personen ab 15 Jahren in der Schweiz haben schon mindestens einmal im Leben Cannabis konsumiert.
Asien und die Pflanze
Bereits vor über 5'000 Jahren wurde Cannabis als Schmerzmittel gebraucht. In China und Indien beispielsweise wurden Hanfblätter auf die Wunden von verletzten Kriegern gelegt, um den Schmerz zu lindern.
Wenn es auch seinen Ursprung in Asien hat, so geht man dort heute teilweise rigoros gegen den Konsum von Cannabis vor. In Indonesien beispielsweise droht bei Besitz von Cannabis die Todesstrafe.
(red.)