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1760 erwarb Pierre-Philippe Cannac die Baronnie St. Légier-La Chiésaz und die Herrschaft von Hauteville. Im Anschluss liess er das Schloss errichten, das noch heute mitsamt zugehörigen Bauten und der Parkanlage erhalten ist.
Seit der Heirat seiner Enkelin Anne-Philippine-Victoire mit dem Bankier Daniel Grand de la Chaise im Jahr 1790 trägt die Familie den Namen « Grand d’Hauteville ».
2014 stiftete die Familie Grand d’Hauteville dem Schweizer Spielmuseum etwa 120 Spielobjekte. Der Grossteil dieser Objekte stammt aus der Zeit von etwa 1780 bis 1840, darunter Loto-Spiele, Schachspiele, Spielkarten mit Zubehör, in Paris und Deutschland erworbene, damals neu erschienene Spiele, selbstgebastelte Spiele und handgeschriebene Spielregeln.
Dieses aussergewöhnlich seltene und wertvolle Ensemble bezeugt die Bedeutung des Spielens, neben anderen Freizeitaktivitäten wie Lektüre, Theater und Musik, im Leben auf dem Schloss zur Zeit von Daniel und Victoire, ihrer Tochter Aimée und ihrem Ehemann Eric Grand d’Hauteville.