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Vor 40 Jahren wurde die Frau des Malergenies Wassily Kandinsky in ihrem Gstaader Chalet ermordet. Ein exklusiver Blick in die Akten zeigt, was der Täter für Spuren hinterliess.
Illustration: Karin Widmer
Sie sei eine Frau mit vielen Bekannten, aber keinen engen Freunden gewesen, wird der Gstaader Vertraute von Nina Kandinsky später der Polizei sagen. Wenn er sie nach einem Abend in erlesener Gesellschaft – vorzugsweise im Hotel Palace oder im Hotel Olden – nach Hause begleitete, musste er jeweils das ganze Chalet Esmeralda für sie absuchen. «Frau Kandinsky trat erst ein, nachdem ich sämtliche Räume kontrolliert hatte», so der Vertraute. «Sie war eine sehr ängstliche Frau.»