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In seiner Rede an der Eröffnungsveranstaltung sagte Potočnik, das neue Unternehmen ermögliche es der EU, schnell, organisiert und wirksam zum Iter beizutragen. «Indem das für den Bau eines experimentellen Fusionskraftwerkes erforderliche Wissen und der Sachverstand zusammengeführt werden, sollte 'Fusion for Energy' zu einem Exzellenzzentrum werden, das es Europa und seinen Partnern in der Zukunft ermöglichen wird, den vollen Nutzen aus der Fusionsenergie zu ziehen», fuhr er fort. Die Agentur verfügt für die ersten zehn Jahren über ein Budget von EUR 4 Mrd. (CHF 6,6 Mrd.).
Breites Aufgabenspektrum
Neben ihrer Rolle bei der Beschaffung von Bauteilen für den Iter wird die Agentur auch die europäischen Beiträge zu dem «konzeptuell breiter angelegten» Abkommen mit Japan über Verbundprojekte im Bereich der Fusionsforschung liefern, das im November 2006 unterzeichnet worden war. Dazu gehören die Konstruktion für die internationale Anlage zur Bestrahlung von Fusionswerkstoffen IFMIF (International Fusion Materials Irradiation Facility), eine gemeinsamen Initiative zwischen der EU, Japan, Russland und den USA.
«Fusion for Energy» hat zudem den Auftrag, den Bau des Demonstrationsreaktors für die Kernfusion (Demo) vorzubereiten. Als Anschlussprojekt an den Iter soll Demo zeigen, dass Stromproduktion in industriellem Massstab möglich ist. «Ich bin davon überzeugt, dass Europa an der vordersten Front der Bemühungen zum Demo stehen muss - und wir sind verpflichtet, die Investition der europäischen Steuerzahler in dieses Unternehmen in die Tat umzusetzen», sagte Potočnik.
Quelle
M.A. nach EU, Medienmitteilung, 28. Juni 2007