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Marguerite Frey-Surbek
Marguerite Frey-Surbek wird 1886 in Delémont geboren und zieht sieben Jahre später mit der Familie nach Bern. Hier besucht sie die Kunstgewerbeschule und ist ab 1904 für zwei Jahre die Privatschülerin von Paul Klee. Auf dessen Rat hin geht sie zur Weiterbildung nach Paris, wo sie auch ihren künftigen Mann Victor Surbek kennenlernt. Die beiden heiraten 1914 und ziehen zurück nach Bern, wo sie eine eigene Malschule in der Gerechtigkeitsgasse gründen, die sie bis in die 1930er-Jahre gemeinsam führen. Mit ihrem Schaffen ist Frey-Surbek immer unabhängig von ihrem Mann. Dazu bemerkt sie einst, dass sie als Künstler nicht verheiratet seien. Ab 1906 zeigt sie ihre Werke auf zahlreichen Ausstellungen in der Schweiz. Einen grossen Auftritt hat Frey-Surbek auf der Biennale 1930 in Venedig. Die Künstlerin ist sozial und politisch tätig, gründet unter anderem den ersten Mädchenhort in Bern und kämpft für das Frauenstimmrecht. Sechs Jahre lang ist sie auch Mitglied in der Eidgenössischen Kunstkommission. Sie stirbt 1981 in Bern.