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Elmenrüfithal
oder Schwändithal (Kt. Glarus). 1400-750 m. Linksseitiges Nebenthal zum Oberseethal, w. Näfels;
steigt zwischen Brückler, Wageten u. Friedlispitz im N. und Thierberg und Bärensoolspitz im S. auf eine Länge von 6 km von W.-O. ab.
Wird vom Brändbach entwässert, der 1 Stunde w. über Näfels in den kleinen Haslensee mündet. Im sonnenreichen und vor Wind geschützten untern Thalabschnitt 16 zerstreut gelegene Häuser mit etwa 100 Ew., die sich mit Viehzucht und Holzhandel beschäftigen.
Bildet zusammen mit den Höfen des Oberseethales den Schulkreis der Näfelserberge.
Als Sommerfrische von Jahr zu Jahr besser besucht. Im obern Thalabschnitt die Alpweiden Schattli, Winteregg, Sonnenstafel, Stadtboden, Vorder u. Hinter Schwändi mit zahlreichen Hütten und Ställen.
Oberhalb Schattli hat das durch eine glaziale Stirnmoräne gestaute Wasser des Brändbaches einen grossen Sumpf gebildet, der mit finanzieller Hilfe des Kantons und des Bundes trocken gelegt und der Kultur zugänglich gemacht werden soll.