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Diese Faszie kommt von den Dornfortsätzen der ersten fünf Brustwirbel sowie dem wirbelsäulennahen Anteil der ersten acht Rippen und zieht danach über die Querfortsätze der Brustwirbel bis zum lumbosakralen Übergang. Ihr oberflächliches Blatt verbindet sich mit dem Musculus serratus (Rumpfträger!), ihr mittleres umhüllt den langen Rückenmuskel (M. longissimus) sowie den Darmbein-Rippen-Muskel (M. iliocostalis), ihr tiefes Blatt teilt den Musculus semispinalis. Weiter nach innen setzt sie sich dann als innere Rumpffaszie (Fascia trunci interna) fort.
Diese Faszie ist sehr wichtig für das „über den Rücken gehen“ des Pferdes. Sie fungiert als eine Art Stossdämpfer und unterstützt vor allem die Feinmotorik der Wirbelsäule (z. B. in der Längsbiegung).
Das besondere an der Fascia spinocostotransversalis ist, dass sie Stresshormone abbauen kann (Adrenalin / Noradrenalin). Ist sie aber verspannt, führt das schnell zu einem Rückstau von Stressor-Informationen. So bleiben die Organe ständig unter Adrenalin und werden schlecht durchblutet. Das wiederum führt dann zu Problemen im Stoffwechsel.
Weiter verläuft in ihr die s. g. Bogorodsky Zwischensehne -als eine Art Verdichtung der Fascia spinocostotransversalis. Die Sehne zieht über den ganzen Rücken bis zum Schweif. Sie baut nicht nur prima Lactat ab, sondern auch Metaboliten aus dem Zucker- sowie Adrenalin-Stoffwechsel.
Kurz und bündig: Eine geschmeidige, bewegliche und gut durchblutete Fascia spinocostotransversalis ist für unsere Pferde eine rundum prächtige Sache. Sie hilft nicht nur dem Stoffwechsel, sie baut auch fleissig Hormone ab,die für Stress sorgen (und von denen gibt’s ja in einem Fluchttier so einige). Und sie hilft mit, dass sich die Wirbelsäule bei der gymnastizierenden Arbeit gescheit bewegen kann. Es gilt: Ein schöner Rücken kann auch das Pony entzücken.