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Schweine bringen mehr als nur Glück
Mit 30 Euro erhält zum Beispiel eine Familie in Laos die Chance, sich durch ein eigenes Schweinchen ein Zusatzeinkommen zu sichern.
Ob Schweine, Schafe, Ziegen oder Kühe – Viehzucht spielt in armen Ländern für viele Familien oft eine lebenswichtige Rolle.
Die Welthungerhilfe hilft den Menschen dabei, die Wasser- und Futterversorgung der Tiere zu verbessern und Impfkampagnen durchzuführen, z. B. in Laos.
Auch in der Gemeinde Nentarajo in Kenia erhalten traditionelle Tierheiler Aus- und Fortbildungen, um Tierseuchen erfolgreich zu bekämpfen. Denn gesunde Viehherden sichern langfristig die Versorgung der Menschen. Die Familien sind besonders in den kargen Gegenden auf die Milch ihrer Kühe, Kamele und Ziegen als wichtigen Beitrag zur täglichen Ernährung angewiesen. Von der Verbesserung der Tiergesundheit profitieren indirekt auch viele weitere Menschen in der Region.
„Schweine und andere Tiere sind häufig die "Spardose des kleinen Mannes" und sicherer als ein Bankkonto. Wenn eine Familie etwas mehr erwirtschaften kann als sie gerade benötigt, investiert sie häufig in eines der recht einfach zu haltenden Tiere. Wird Geld gebraucht, z.B. weil ein Familienmitglied krank ist und Medizin braucht, wird das Schwein wieder verkauft", sagt Petra Küper, Länderreferentin der Welthungerhilfe.
Weitere Details:
- In Nentaraja in Kenia leben die Menschen traditionell von der Tierhaltung.
- Fast die Hälfte der 41 Millionen Einwohner Kenias gelten als arm, die Arbeitslosigkeit liegt bei 40 Prozent.
- Durch die Trainingsmaßnahmen zur verbesserten Tierhaltung können sich vor allem Frauen ein Einkommen erwirtschaften.