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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten, die Eidgenössische Forstdirektion in das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement zu integrieren.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetz (RVOG, SR 172.010) regelt u. a. auch die Zuständigkeiten für die Führung der Bundesverwaltung. So ist gemäss Artikel 8 Absatz 1 RVOG der Bundesrat für die zweckmässige Organisation der Bundesverwaltung zuständig. Artikel 43 RVOG gibt dem Bundesrat die Kompetenz, Ämter zu bilden und sie den Departementen zuzuteilen. Das Gesetz hat dem Bundesrat somit ausdrücklich die Organisationsautonomie für die Regelungen der Zuständigkeiten innerhalb der Bundesverwaltung übertragen.</p><p>Das Forstwesen ist sowohl in ökonomischer als auch in ökologischer Hinsicht für unser Land von grosser Bedeutung. Der Waldpolitik ist daher unter dem Gesichtspunkt der Schutzwirkung als auch der nachhaltigen Nutzung des Waldes ein hoher Stellenwert einzuräumen.</p><p>Mit der aktuellen Waldpolitik des Bundes werden sowohl die Nutz-, Schutz- als auch die Wohlfahrtsfunktion des Waldes im Sinne der Nachhaltigkeit gefördert. Die drei Funktionen sind grundsätzlich gleichwertig, jedoch kann im Einzelfall eine Funktion überwiegen (z. B. Schutzfunktion im Gebirge).</p><p>Bei der Förderung der Nutzfunktion verdient die Holzwirtschaft die ungeteilte Aufmerksamkeit des Bundes. Mit der angestrebten Erhöhung der Holzproduktion/Holznutzung wird auch eine wichtige Voraussetzung für eine vermehrte Verjüngung des Waldes geschaffen.</p><p>Jährlich investiert der Bund für Pflanzung und Jungwaldpflege rund 22 Millionen Franken. Seit "Lothar" ist eine Erhöhung vorgesehen. Demgegenüber belaufen sich die Bundesausgaben für Naturschutzmassnahmen im Wald und für Waldreservate auf jährlich lediglich rund 500 000 Franken (Tendenz steigend).</p><p>Der Bundesrat hat in den vergangenen Jahren die Argumentation, die für die heutigen Strukturen spricht, mehrmals bekannt gegeben. Bereits die Schaffung des Buwal im Jahre 1989, bei der die Aufgaben des Bundes im Umweltschutz, im Natur- und Landschaftsschutz sowie im Forstwesen unter ein gemeinsames Dach gestellt wurden, hatte zum Ziel, die Synergien dieser Aufgaben im Sinne einer umfassenden, zwischen Schutz- und Nutzaspekten abwägenden Umweltpolitk zu optimieren und gleichzeitig eine effizientere Verwaltungsführung ohne unnötige Doppelspurigkeiten zu gewährleisten. Mit der Zuordnung des Buwal zum UVEK (ehemals EVED) im Jahre 1997 hat der Bundesrat der Integration (anstelle der Separation) von Schutz- und Nutzaspekten gemäss den Erfordernissen der nachhaltigen Entwicklung noch verstärkt Rechnung getragen.</p><p>Diese Haltung hat der Bundesrat in jüngster Zeit auch in seinen Antworten zu verschiedenen parlamentarischen Vorstössen bestätigt (Interpellation Hess 99.3030, vom 2. März 1999; Einfache Anfrage Weyeneth 99.1008, vom 3. März 1999; Interpellation Ducrot 99.3141, vom 19. März 1999; Motion Dupraz 00.3114, vom 23. März 2000).</p>  Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen.