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Der Geschiebeumleitstollen wurde vom Auslaufbereich her erstellt und ausgebaut. Separate Lose umfassten den Bau des Einlaufbauwerks, welches im Schutze eines aufwendigen Baugrubenabschlusses im See erstellt wurde, sowie ein Auslaufbauwerk.
Der Ausbruch erfolgte im Vollausbruch mit Sprengvortrieb. Diese Arbeiten wurden mit einem Halbautomaten-Bohrjumbo mit zwei Bohrarmen und einem Ladekorb ausgeführt. Die Abschlagslängen betrugen 2 bis 3.5 m. Es wurde Emulsionssprengstoff verwendet. Nach jedem Abschlag wurde als Kopfschutz eine fünf bis acht Zentimeter starke Faserspritzbetonschicht aufgetragen. In einer zweiten Phase wurde der Stollen in Ortbeton mit einer Etappenlänge von 10 m ausgekleidet und eine 30 cm starke Sohle aus abrasionsbeständigem Beton eingebaut.