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Das Wichtigste in Kürze
- Die ausstehende Schuld wird von iranischer Seite mit dem Fall der iranisch-britischen Doppelstaaterin Nazanin Zaghari-Ratcliffe in Verbindung gebracht, die seit 2016 im Iran unter anderem wegen Spionagevorwürfen festgehalten wird.
London hält die Vorwürfe gegen die ehemalige Projektmanagerin der Thomson Reuters Stiftung für konstruiert. Ihr Mann Richard Ratcliffe hatte erst vor wenigen Tagen einen dreiwöchigen Hungerstreik vor dem Aussenministerium in London beendet, mit dem er die Regierung zum Handeln bringen wollte.
Bisher sind alle diplomatischen Bemühungen gescheitert, eine Freilassung Zaghari-Ratcliffes und weiterer britisch-iranischer Doppelstaater zu erwirken. Ihre Unterstützer hoffen, dass eine Zahlung der Schulden das Problem lösen könnte. Doch internationale Sanktionen gegen den Iran erschweren eine Transaktion. Zudem betont die Regierung in London, die beiden Angelegenheiten dürften nicht vermischt werden.