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Blechwinkel
Als Urmutter aller Bassbrücken können wir den von Leo Fender entwickelten L-förmigen Blechwinkel annehmen. Diese Konstruktion wird bis heute immer noch angewendet, zum Teil mit etwas massiveren Ausmassen. Erfahrungsgemäss kommt bei diesen Brücken der Holzsound besser zum Tragen, diese Brückenkonstruktion hält sich "soundlich" also angenehm im Hintergrund. Dafür mangelt es ihnen auch ein wenig an Sustain.
Die Brücke ist in zwei Dimensionen justierbar. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer sogenannten 2D-Brücke. Die erste Dimension ist die Einstellmöglichkeit der Saitenhöhe mittels den Schrauben der einzelnen Saitenreiter. Die zweite Dimension ist die Einstellung der Oktav- bzw. Bundreinheit mittels den in saitenrichtung verlaufenden Schrauben der Saitenreiter. Ein Schwachpunkt bei diesen Brückentypen ist die fehlende seitliche Fixierung der Saitenreiter. Dadurch wird die Schwingung nicht optimal übertragen. Bei manchen ist dieses Problem durch Führungsschlitze gelöst, welche die Schrauben der Reiterchen in ihren Bahnen halten.
Diese Brückentypen kommen bei Fenderbässen zum Einsatz, in leicht veränderter Version auch bei den Music-Man-Bässen und allgemein bei den unterschiedlichsten Fender-Style-Instrumenten.