Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03411.jsonl.gz/1500

35 ‹Stecher› nahmen am Wettkampf teil, der vo Andy Krebs gewonnen wurde. Beim Prominentenstechen präsentierte der Baselbieter Finanzdirektor Anton Lauber Basels Polizeidirektor Baschi Dürr die Rechnung, indem er ihn ‹ausbootete›, im Wasser landeten allerdings beide.
Bei leider misslichem Wetter, aber trotzdem respektabler Zuschauerkulisse trafen 35 Wassersportler im KO-System am 20. August 2016 vor der Kraftwerkinsel zu einem anspruchsvollen, aber durchaus auch lustigen Wettkampf aufeinander.
Das im britischen Sprachraum beheimatete traditionelle Schifferstechen läuft so ab, dass sich zwei Weidlinge mit je einer Plattform am Heck aufeinander zubewegen. Auf den Plattformen stehen die beiden Turniergegner mit je einer ca. 4 Meter langen, an der Spitze gepolsterten Lanze. Damit wird versucht, den Gegner von seiner Plattform ins Wasser zu stossen. Sieger ist, wer auf seiner Plattform verbleibt und den Wettkampf damit ‹trocken› übersteht.
Ausser den Wettkämpfern, die sich weitestgehend aus Kreisen der Wasserfahrer und der Zünfte rekrutieren, duellierten sich auch Prominente in einem kurzen Stechen.
Höhepunkt war der Kampf zwischen den Regierungsräten Baschi Dürr und Anton Lauber. Der Baselbieter Kirchen- und Finanzdirektor ‹versenkte› dabei seinen Kontrahenten im Rhein, landete aber kurz darauf selber im Fluss.