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Nach dem Reaktorunfall von Fukushima-Daiichi im März 2011 wurden alle damals in Betrieb stehenden Kernkraftwerkseinheiten vom Netz genommen. Danach wurden strengere Sicherheitsvorschriften erlassen und nach und nach werden die nachgerüsteten Reaktoren wieder in Betrieb genommen.
Kansai Electric hatte im März 2015 bei der japanischen Nuclear Regulation Authority (NRA) die Wiederinbetriebnahme von Takahama-1 und -2 beantragt. Im April 2016 bestätigte die NRA, dass beide Blöcke die neuen Sicherheitsvorschriften erfüllen. Im Dezember desselben Jahres erteilte die NRA die Genehmigung für eine Betriebsdauer von bis zu 60 Jahren für die 1974 bzw. 1975 in Betrieb genommenen Reaktoren. Diese sind somit die ersten japanischen Reaktoren, denen unter den überarbeiteten Vorschriften eine Verlängerung der Betriebsbewilligung über 40 Jahre hinaus gewährt wurde.
Takahama-1 wurde am 28. Juli wieder angefahren und Takahama-2 am 15. September 2023. Takahama-3 und -4 erzeugen seit Anfang 2016 wieder Strom.
Somit sind 12 von insgesamt 33 Einheiten wieder am Netz sind. Neben den vier Takahama-Einheiten sind dies Sendai-1 und -2, Genkai-3 und -4, Ikata-3, Ohi-3 und -4 sowie Mihama-3.
Quelle
M.A. nach Kansai Electric, Medienmitteilung, 20. September 2023 und WNN, 15. September 2023
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