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Karl Marx war ja bekanntlich der Schreiber des Kommunistischen Manifestes und ein Idol für viele Menschen.
Zur Zeit des Kalten Krieges war Karl Marx umstritten, obwohl seine Leistungen unbestreitbar sind. Im sozialistische Osten Karl Marx überall zu sehen, sogar eine Stadt – Chemnitz – war zu DDR-Zeiten die Karl-Marx-Stadt.
Tatsächlich hatte aber der “real existierende Sozialismus”, wie er im Ostblock Europas herrschte so gar nichts mit Marx’ Vorstellung einer Gesellschaft gemeinsam. Nie hätte er das akzeptiert, was 40 Jahre lang hinter dem Eisernen Vorhang passierte.
Karl Marx war aber ein Idol des “Klassenfeindes”, so war man im Westen nicht allzugut auf den Philosophen zu sprechen. Doch offensichtlich reichte es für eine Sonderpressung einer D-Mark Münze mit dem Conterfait des Karl Marx’.
Wenn man so eine Sonderprägung macht bedarf es offensichtlich sogar eines Gesetzesentwurfs. Darin sind die Spezifikationen enthalten, wie die Inhaltsstoffe der Münze, eine Kupfer-Nickel-Legierung, samt Reinnickelkern. Größe und Gewicht, so wie der Designer der Münze: Erich Ott aus München.
Die Emmission startete am 21. Juni 1983 und zwar anlässlich des 100. Todestages des Philosophen. Auf dem Rand ist folgender Spruch eingraviert: “Wahrheit als Wirklichkeit und Macht.”, was ein Zitat von Karl-Marx ist.