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Warum sind Gewitterwolken schwarz?
- Donnerstag, 26. Juni 2014, 9:03 Uhr
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Erste Ausstrahlung:
- Donnerstag, 26. Juni 2014, 9:03 Uhr, Radio SRF 3
Wolken sind im Prinzip schwebendes Gewässer am Himmel, also riesige Ansammlungen von Wassertropfen. Wenn jetzt das Licht aus der Atmosphäre auf die Erde scheint, dass wird das Sonnenlicht in jedem dieser Tropfen gespiegelt und gestreut.
Schönwetterwolken sind eher klein, darin sind eher weniger Tropfen angesammelt und daher ist auch das Regenrisiko gering. Und weil es da nur wenig Tropfen gibt, hat auch das Sonnenlicht leichtes Spiel, da es auf dem Weg nach unten weniger gespiegelt und gestreut wird. Das Ergebnis: Das weisse Sonnenlicht dringt durch. Für unser Auge sieht die Wolke weiss aus.
Gewitterwolken hingegen türmen sich teilweise kilometerweit in den Himmel und sind eine riesige Ansammlung von Tropfen. Das weisse Sonnenlicht hat es hier schwer, durchzukommen. Denn jeder Tropfen hindert das Licht am Durchkommen auf dem Weg nach unten. Und wenn kein Licht durchkommt, dann erscheint uns die Wolke schwarz. (Auch hier passt der Vergleich zum Gewässer: Je tiefer das Meer, desto dunkler das Wasser.)