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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01289 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 2. November 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch syndicom - Gewerkschaft Medien und Kommunikation Rechtsanwalt Martin Scheidegger Monbijoustrasse 33, Postfach, 3001 Bern gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Y.___ Pensionskasse Beigeladene Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1979, meldete sich a m 27. Oktober 2000 bei der Invaliden versi cherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Einspracheentscheid vom 26. April (Urk. 6/114) sowie Verfügungen vom 4. Mai (Urk. 6/116) und 11. August 2006 (Urk. 6/119) eine h albe Rente ab Januar 2001 zu. 1.2 Am 2. Dezember 2008 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, ihr Rentenan spruch sei unverändert (Urk. 6/132). Mit Verfügung vo m 2 3. Dezember 2008 wiederholte sie diese Aussage (Urk. 6/135). Diese Verfügung hob sie am 29. Januar 2009 wiedererwägungsweise auf (Urk. 6/146). Mit Vorbescheid vom 12. Oktober 2009 stellte die IV-Stelle der Versicherten die weitere Ausrichtung der bisherigen halben Rente in Aussicht (Urk. 6/158). Dage gen erhob die Versicherte am 12. November 2009 (Urk. 6/166) und am 11. Deze mber 2009 (Urk. 6/172) Einwände. D ie IV-Stelle holte sodann ein poly disziplinäres Gutachten ein, das am 6. Juli 2010 erstattet wurde (Urk. 6/178). Am 10. August 2010 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, es bestehe weiterhin ein Anspruch auf die bisherige halbe Rente (Urk. 6/181). 1.3 Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 2. Januar 2014 (Urk. 6/189) holte die IV-Stelle unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 3. März 2015 erstattet wurde (Urk. 6/204). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/214, 6/ 222, Urk. 6/225) hob die IV-Stelle die Rente mit Verfügung vom 18. Oktober 2016 auf (Urk. 6/228 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 16. November 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 18. Oktober 2016 (Urk. 2) und beantragte (Urk. 1 S. 2 oben), diese sei auf zuheben (Ziff. 1), es sei ihr weiterhin eine halbe Rente zuzusprechen (Ziff. 2) oder eventuell eine zusätzliche medizinische Abklärung durchzuführen (Ziff. 3.). Die IV-Stelle beantragte m it Beschwerdeantwort vom 28. Dezember 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 13. Januar 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). 3. Die am 27. September 2017 (Urk. 8 ) beigeladene Vorsorgeeinrichtung der Beschwer de führerin reichte keine Stellungnahme ein (vgl. Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur tei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs un fähig keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) besteht b ei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ). 1.3 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbe stimmungen der Änderung vom 1 8. März 2011 des IVG ( 6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ) werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgeho ben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3). 1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen ( BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen ). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächli cher Hinsicht umfassend (« allseitig » ) zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.5 Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invali ditätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens ver gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkun gen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesge richts 9C_297/2016 vom 7. April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). Dabei braucht es sich nicht um eine formelle Verfügung ( Art. 49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nach durchgeführter Renten revision als Ergebnis einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74 ter lit. f IVV auf dem Weg der blossen Mitteilun g (Art. 51 ATSG), ist im darauf folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2 9. März 2017 E. 3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 3.1.2). 1.6 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wieder erwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser ein zige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfügung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne od er in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin tergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substi tuierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversi cherung, 3. Auflage 2014, Rz 77 zu Art. 30–31 IVG). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, der früheren Rentenzusprache hätten Diagnosen zugrunde gelegen, welche zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gehörten (S. 1 f.). Im 2015 erstatteten MEDAS-Gutachten werde nun von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten Tätigkeit als auch in einer Tätigkeit als Büroangestellte ausgegan gen (S. 2). Die Rente sei gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB IVG aufzuheben (S. 3). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Diagnosen und die damit einhergehenden gesundheitlichen Einschränkungen, welche zur ursprünglichen Rentenzusprache geführt hätten, seien nicht patho ge netisch-ätiologisch unklar, sondern organisch begründet und nachvollziehbar gewesen (S. 8 Ziff. 3.2). Seit der letzten Begutachtung seien neue, näher genannte, Diagnosen hinzugekommen, welche Einfluss auf die Arbeits fähigkeit hätten (S. 10 Ziff. 3.3). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die erfolgte Rentenaufhebung rechtens ist. 3. 3.1 Am 1. Januar 2000 stürzte die Beschwerdeführerin auf einem vereisten Trottoir auf das Gesäss (Urk. 6/18/163 Ziff. 4 und 6). In der Folge wurden persistierende sakrale Schmerzen diagnostiziert (Urk. 6/18/148 Ziff. 1). 3.2 Die Suva schloss den Fall mit Verfügung vom 10. Juni 2003 (Urk. 6/37/7-9) und Einspracheentscheid vom 3. Dezember 2003 (Urk. 6/42/3-7) per 20. April 2003 ab. Zur Begründung stützte sie sich auf die ärztliche Beurteilung von Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Suva Versicherungsmedizin, vom 19. November 2013 (Urk. 6/42/8-9). Dieser führte aus, dass bildgebend keine auf den Sturz auf das Gesäss vom 1. Januar 2000 zurückzuführenden Verletzungen hätten festgestellt werden können (S. 1). Es sei nach Vorlage aller Unterlagen nach wie vor davon auszugehen, dass für die geklagten Beschwerden keine objektivierbare trauma ti sche Schädigung vorliege beziehungsweise verantwortlich sei (S. 2 oben). 3.3 Am 14. Juni 2005 erstattete Dr. med. A.___, Facharzt für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ein Gut achten im Auftrag der Beschwerdeführerin (Urk. 6/89). Er stellte folgende Diagnosen (S. 19 oben): - posttraumatische Coccygodynie nach axialem Trauma vom 1. Januar 2000 mit/bei - Fehlhaltung der Wirbelsäule - m uskuläre r Dysbalance der Beckengürtelmuskulatur - bekannte, innere Hämorrhoiden mit aktuell analem Blutabgang Die von der Explorandin angegebenen Beschwerden seien dokumentiert und ein drücklich, sie dauerten nun bald 4 ½ Jahre ohne wesentliche Besserung (S. 19). Ein bildgebendes Korrelat für die Beschwerden könne heute, ausser dem positiven Szintigramm für beide Ileosakralgelenke (ISG), nicht mehr gefunden werden (S. 19 Mitte). Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. A.___ aus, eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit sei ab dem 6. Monat nach dem Unfallgeschehen, also ab 2. Juli 2000, als gerecht fertigt zu beurteilen. Die jetzige halbtags geleistete Arbeit als Buchhalterin sei als äusserst positiv zu bewerten, eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit über das Niveau von halbtags zum jetzigen Zeitpunkt sehe er aufgrund der bestehenden komple xen Schmerzsituation nicht als gegeben an (S. 20). 3.4 Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Regionaler Ärztli cher Dienst (RAD) führte in seiner Beurteilung vom 1. Juli 2005 (Urk. 6/90 S. 7 oben) aus, der vermeintliche Widerspruch (zwischen der Beurteilung durch die Suva und derjenigen durch Dr. A.___), könne damit erklärt werden, dass kurz nach dem Unfall (unfallfremde) psychotische Störungen aufgetreten und dann aber wieder verschwunden seien. Es könne jetzt auf das aktuelle Gutachten von Dr. A.___ abgestellt und ab Juli 2000 von einer bleibenden Restar beitsfähigkeit von 50 % in der jetzigen Arbeit als Buchhalterin, welche als ange passt zu betrachten sei, ausgegangen werden. 4. 4.1 Dr. med. C.___, Oberarzt, Departement Chirurgie, D.___, führte in seinem Bericht vom 25. Februar 2009 (Urk. 6/148/6) aus, die Beschwerdeführerin sei vom 13. bis 23. Juli 2009 stationär behandelt worden (Ziff. 1.2). Er nannte folgende Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - chronische neuropathische Schmerzen im Bereich des linken anterioren Thorax - Spontanpneumothorax links 2003 und 13. Juli 2007 - thorakoskopische atypische apikale Lungenresektion von Oberlappen links, apikale parietale Pleurektomie am 1 4. Juli 2007 Die Patientin habe in der Buchhaltung einer kleinen Firma gearbeitet. Durch die Schmerzen sei ihre Leistungsfähigkeit um mindestens 50 % beeinträchtigt (Ziff. 1.7). 4.2 Die Ärzte der neurologischen Poliklinik des E.___ führ ten im Bericht vom 29. Juni 2009 (Urk. 6/151 = Urk. 6/153) aus, die Beschwer deführerin sei am 16. Mai 2008 und am 13. Januar 2009 behandelt worden (Ziff. 1.2). Als Diagnosen nannten sie chronische Schmerzen am anterioren Thorax links (seit 2007) mit neurogener Komponente, im Kopfbereich (seit 2000) zum Teil vom Spannungstyp und im Rückenbereich (seit Steissbein-Kontusion bei Sturz auf Eis 2000) ohne neurologische Reiz-/Ausfallerscheinungen (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei seit Juli 2007 zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Die bisherige Tätigkeit sei noch zumutbar, «beginnend mit 50 %, dann nach 2 4 Wochen 100 %» (Ziff. 1.7). 4.3 Med. pract. F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, RAD, führte in ihrer Stellungnahme vom 29. Juli 2009 (Urk. 6/160 S. 4) aus, «analog E.___» könne von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in angestammter Tätigkeit ab 29. Juni 2009 ausgegangen werden. 4.4 Die Ärzte des G.___ erstatteten am 6. Juli 2010 ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/178). Sie nannten fol gende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 32 Ziff. 5.1): - neuropathisches Schmerzsyndrom im Bereich des linken anterioren Thorax - Status nach 2-maligem Pneumothorax Dezember 2003 und Juli 2007 - Status nach thorakoskopischer atypischer apikaler Lungenresektion von Oberlappen links, apikale parietale Pleurektomie am 14. Juli 2007 Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine anhal tende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), ein c hronisches thorakolum bospondylogen es Schmerzsyndrom, eine Coccygodynie nach Sturz auf das Gesäss am 1. Januar 2000, ein c hronisches zerv ikospondylogenes Schmerzsyndrom, eine a llgemeine Hypermobilität, einen S tatus nach akuter polymorpher psychotischer Störung ohne Symptome einer Schizophrenie (I CD 10 F23.0) und einen Status nach schädlichem Gebrauch von Cannabis (IC D -10 F12.1). A us polydisziplinärer Sicht sei die Beschwerdeführerin für körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten wie die einer Büroangestellten und Betriebsassistentin im Schalterbereich einer Feststelle zu 80 % arbeits- und leistungsfähig. Eine Stei gerung auf eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit sei unter adäquater Behandlung mög lich. Das Pensum könne mit leicht reduziertem Rendement vollschichtig umgesetzt werden (S. 34 vor Ziff. 6.3). Ferner führten sie aus, die vom Hausarzt im Jahr 2008 angegebenen Diagnosen deckten sich weitgehend mit den von ihnen gestellten, die von diesem angege bene Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 13. Juli 2007 nur teilweise. Mit Abschluss der chirurgischen Behandlung am 8. November 2007 habe schon eine deutlich höhere Arbeitsfähigkeit bestanden (S. 35 Ziff. 6.6). 4.5 Dr. med. H.___, RAD, führte in seiner Stellungnahme vom 9. Juli 2010 (Urk. 6/180 S. 3 f.) unter anderem aus, a nhand des Gutachtens könne für die bisherige Tätigkeit und für weitere angepasste Tätigkeiten ab November 2007 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit als ausgewiesen gelten. Eine Verbesserung seit Juli 2009 werde allerdings nicht beschrieben, die 80%ige Arbeitsfähigkeit bestehe schon seit November 2007, so dass aus formal-juristischen Gründen wohl eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vorlieg e und im Rahmen der Rentenrevision von einem unveränderten Gesundheitszustand im Vergleich zur Verfügung vom 1 2. Oktober 20 09 ausge gangen werden müsse (S. 4 oben). 5. 5.1 Die Ärzte der MEDAS I.___ erstatteten am 3. März 2015 ein Gut achten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/204). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 5 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 16 f.) und die von ihnen zwischen 1. Oktober und 1 3. November 2014 (S. 1 unten) erhobenen internisti schen, orthopädischen, neurologischen und psychiatrischen Befunde (S. 17 ff.). In der interdisziplinären Zusammenfassung (S. 32 f. lit. E) nannten sie folgende Diagnose mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit (S. 32): - t horaco-lumbospondylogenes Schmerzsyndrom ohne radikuläre Zeichen, nicht neuropathisch Als Diagnosen ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine n icht näher bezeichnete Anpassungsstörung (ICD-10 F43.29) 2001-2002 ( inzwischen abgeklungen), einen p assagere n schädliche n Gebrauch von Canna binoiden, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F12.20 ), einen S tatus nach thorakoskopischer apikaler Lungenresektion vom Oberlappen links und apikaler parietaler Pleurek tomie Juli 2007 mit residual em myofaszialem Schmerzsyndrom thorakal links, ein unspezifisches Lumbalsyndrom (Coccygodynie mit myofaszialem Beschwer debild ohne Hinweise für peripher-neurogene oder gar radiku l äre Störung ) bei Status nach Sturz vom 1. Januar 2000 ), eine A trophie des Quadrizeps links unklarer Genese und einen Status nach Tuboovarialabszess rechts mit diagnosti scher Laparoskopie am 3. Februar 2012 (S. 32 Mitte). Zum Zumutbarkeitsprofil führten die Gutachter aus, d as Heben und Tragen von Lasten über 15 kg sei nicht mehr zumutbar. Rein stehende und rein sitzende Arbeiten seien nicht zumutbar. Schwere Arbeiten seien der Versicherten nicht mehr zumutbar. D ruckeinwirkung im oberen Brust-/Thorakalbereich sollte ver mieden werden. Die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit (Betriebs assistentin im Schalterbereich Y.___) bezifferten sie mit 80 % (reduzierte Leistung und erhöhter Pausenbedarf). Es besteh e zur angestammten Arbeit als Bürokraft keine Inkongruenz, sofern die Arbeit im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils aus geführt werden könne. Durch die chronischen Schmerzen und durch die Muskel insuffizienz besteh e eine reduzierte Leistung und ein erhöhter Pausenbedarf (S. 32 unten). In einer Verweistätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 80 %, dies bei ganztägiger Präsenzzeit, reduzierter Leistung und erhöhtem Pausenbedarf (S. 33 oben). Retrospektiv bestehe das Ausmass der beschriebenen Arbeitsfähigkeit psychi atrisch, internistisch und neurologisch unbegrenzt. Ausnahmen seien die diversen Hospitalisationen und Operationen. Orthopädisch könne die Beurteilung des G.___ anlässlich des Gutachtens von 2010 bestätigt werden. Die Situation sei heute in etwa unverändert (S. 33 oben). Zusammengefasst steh e die heutige Beurteilung weitgehend in Ü bereinstimmung mit derjenigen des G.___ von 201 0. Der Gesun d heitszustand - ausser dem Status Tuboovarialabszess rechts, ausgeheilt - sei unverändert. Entsprechend könne eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in angestammter und in Verweistätigkeit seit 2010 unverändert postuliert werden (S. 33 unten). 5.2 V om 1 4. bis 1 9. April 2015 weilte die Beschwerdeführerin in der Frauenklinik des J.___, worüber a m 2 4. April 2015 berichtet wurde ( Urk. 6/208). Als Diagnosen wurden eine Endometriose und ein akute r Harn wegs infekt genannt (S. 1). Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 1 4. April bis 1 0. Mai 2015 attestiert (S. 3). Der behandelnde Gynäkologe med. pract. K.___ führte in seinem Bericht vom 2. Mai 2016 (Urk. 6/210 ) aus, dass aus gynäkologischer Sicht unter der gegenwärtigen Therapie geringe Einschränkungen (vor allem Schmerzen bei längerem Sitzen) bestünden (Ziff. 1.7) und er keine Arbeitsunfähigkeit attestiert habe (Ziff. 1.6). D ie angestammte Tätigkeit im bisherigen Rahmen beurteilte er als zumutbar und die Leistungsfähigkeit als unvermindert (Ziff. 1.7 ). 5.3 Dr. A.___ erstattete am 29. August 2016 ein weiteres orthopädisches Gut achten, dies zu Handen des Hausarztes der Beschwerdeführerin (Urk. 6/224). Er nannte nunmehr folgende Diagnos e (S. 10 oben): - c hronifizierte s, invalidisierende s, thorakolumbospondylogene s Schmerz syndroms linksbetont mit/bei - Status nach initialer Coccygodynie bei Sturz am 1. Januar 2000 - reaktivem chronischem Zervikalsyndrom Er führte unter anderem aus, d ie Explorandin sei durch ihre Schmerzsymptomatik und die Ausweichmuster, um die Schmerzen zu beherrschen beziehungsweise sämtliche therapeutischen Bemühungen, die sie selbst durchführ e, so in ihrem Alltag eingeschränkt, dass sicher keine 100%ige Arbeitsfähigkeit mehr erreicht werden könne. Als Maximum sehe er eine Arbeitsfähigkeit von 50 % i n der angestammten Bürotätigkeit, wie sie zuletzt ausgeübt worden sei ( S. 1 0 unten ). Eine Änderung, beziehungsweise eine Steigerung der Arbeitsf ä higkeit sehe er nicht. Insbesondere sei die Situation ja seit 16 Jahren konstant ungenügend, es sei trotz allen therapeutischen Bemühungen keine Besserung aufgetreten. Es könne keinesfalls gesagt werden, die Explorandin sei in ihrer angestammten Tätigkeit zu 100 % vollzeitig, vollschichtig arbeitsfähig ; eine solche Beurteilung gehe weit an den hier eindeutig sichtbaren klinischen Befunden vorbei (S. 11 oben). 6. 6.1 Im Jahr 2009 holte die Beschwerdegegnerin Arztberichte ein (vorstehend E. 4.1 2) und stellte mit Vorbescheid vom 12. Oktober 2009 die weitere Ausrichtung der halben Rente in Aussicht (Urk. 6/158). Nach dagegen erhobenen Einwänden holte sie das am 6. Juli 2010 erstattete G.___-Gutachten (vorstehend E. 4.4) ein. Am 10. August 2010 teilte sie der Beschwerdeführerin mit, es bestehe weiterhin Anspruch auf die bisherige halbe Rente (Urk. 6/181). Der Mitteilung vom 10. August 2010 ging eine materielle Prüfung des Rentenan spruchs mit Sachverhaltsabklärung und Beweiswürdigung voraus. Für die Beant wortung der Frage, ob zwischenzeitlich eine revisionsrechtlich relevante Verän derung eingetreten sei, bildet sie somit den Referenzpunkt (vorstehend E. 1.5). 6.2 Der Vorbescheid vom 12. Oktober 2009 stützte sich auf die Beurteilung durch die RAD-Ärztin, wonach «analog E.___» eine Arbeitsfähigkeit von (lediglich) 50 % ab Juni 2009 anzunehmen sei (vorstehend E. 4.3). Deren Beurteilung stand im Widerspruch zur Aktenlage: Die Ärzte des E.___ führ ten in ihrem Bericht vom 29. Juni 2009 aus, die bisherige Tätigkeit sei «beginnend mit 50 %, dann nach 2-4 Wochen 100 %» zumutbar (vorstehend E. 4.2). Sie haben also keineswegs eine Arbeitsfähigkeit von lediglich 50 % angegeben. Zum G.___-Gutachten hielt der beurteilende RAD-Arzt zwar fest, es könne ab November 2007 unter anderem für die bisherige Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 80 % angenommen werden. Gleichzeitig führte er aber aus, dass aus formal-juristischen Gründen wohl eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vor lieg e und im Rahmen der Rentenrevision von einem unveränderten Gesundheits zustand « im Vergleich zur Verfügung vom 1 2. Oktober 20 09 » ausge gangen wer den müsse (vorstehend E. 4.5). Es gibt keine «Verfügung vom 12. Oktober 2009», sondern lediglich den Vor be scheid diesen Datums (Urk. 6/158), der als Referenz nicht in Frage kommen kann. Der im G.___-Gutachten erhobene Sachverhalt wäre vielmehr mit demjenigen zu vergleichen gewesen, welcher der Rentenzusprache im Jahr 2006 (vorstehend E. 3) zugrunde gelegen hat. Damit erweist sich auch diese Beurteilung - welche die abschliessende Grundlage für die Mitteilung vom 10. August 2010 bildete - als qualifiziert fehlerhaft. 6.3 Die 2009 eingeleitete und mit der Mitteilung vom 10. August 2010 abge schlossene Anspruchsprüfung erweist sich aus den dargelegten Gründen (vorste hend E. 6.2) als derart mangelhaft, dass sie als zweifellos unrichtig zu qualifi zieren (vorstehend E. 1.6) ist. Sie ist deshalb wiedererwägungsweise aufzuheben. Wenn in einem Revisionsverfahren die bisherige Rente nach materieller Prüfung des Rentenanspruchs bestätigt wird, tritt die Revisionsverfügung beziehungsweise die Mitteilung über den unveränderten Rentenanspruch an Stelle der ursprüngli chen Verfü gung (vgl. BGE 133 V 108). Auch wenn nachträglich unter anderem auf dem Weg der Wiedererwägung auf die Revisionsverfügung (oder -mitteilung) zurückgekommen wird, bleibt die ursprüngliche Verfügung von der Revisions verfügung konsumiert und lebt daher nicht wieder auf, sondern teilt deren Schicksal. Somit ist bei einem wiedererwägungsweisen Zurückkommen auf eine zweifellos unrichtige Revisionsverfügung (oder -mitteilung) der Rentenanspruch ex nunc und pro futuro ohne Bindung an die ursprüngliche Verfügung in allen seinen Teilen neu zu beurteilen, ohne dass zunächst geprüft werden müsste, ob auch bezüglich der ursprünglichen Verfügung ein Rückkommenstitel gegeben wäre ( BGE 140 V 514 E. 5.2). Mit dem soeben dargelegten Dahinfallen auch der im Jahr 2006 erfolgten Ren ten zusprache wird die Frage hinfällig, ob diese aufgrund eines unklaren Beschwerde bilds (vorstehend E. 1.2 ) erfolgt sei. 6.4 Damit bleibt ein allfälliger aktueller Rentenanspruch zu prüfen. Massgebend dafür ist das 2015 erstattete Gutachten (vorstehend E. 5.1). Dieses ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersu chungen, berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben. Es leuchtet in der Darlegung der medizini schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein, und die Schlussfolgerungen, namentlich hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit, sind nachvollziehbar begründet. Mithin erfüllt es alle praxisgemässen Kriterien (vor stehend E. 1.7) vollumfänglich. Das nach Erlass des Vorbescheids vom 14. Juni 2016 von Dr. A.___ am 29. August 2016 erstattete Gutachten (vorstehend E. 5.3) ist nicht geeignet, das MEDAS-Gutachten in Frage zu stellen, da die darin gezogenen Schlussfolgerun gen nicht überzeugend begründet sind. Insbesondere die Feststellung von Dr. A.___, es könne keinesfalls gesagt werden, die Beschwerdeführerin sei zu 100 % arbeitsfähig, vermag nicht einzuleuchten, wurde solches doch von kei ner Seite geltend gemacht. Vielmehr wurde im Gutachten begründet, warum - wie schon im G.___-Gutachten festgestellt - von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % auszugehen sei. Damit setzte sich Dr. A.___ überhaupt nicht auseinander, obwohl ihm beide Gutachten laut eigenen Angaben (S. 1 unten, S. 2 Mitte) vor gelegen hatten. Schliesslich ändert auch der Hinweis der Beschwerdeführerin auf die im April 2015 diagnostizierte Endometriose (Urk. 1 S. 10 Ziff. 3.3) nichts am Ergebnis, blieb diese doch ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (vorstehend E. 5.2). 6.5 Dies führt zusammengefasst zum Schluss, dass gestützt auf das beweiskräftige Gutachten von 2015 eine Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit von 80 % erstellt ist. Damit besteht kein Rentenanspruch mehr, womit die angefoch tene Verfügung dieses Inhalts mit der substituierten Begründung zu bestätigen ist, dass schon die 2010 erfolgte Bestätigung der 2006 zugesprochenen halben Rente infolge zweifelloser Unrichtigkeit keinen Bestand hat. Dies führt zu Abweisung der Beschwerde. 7. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerle gen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - syndicom - Gewerkschaft Medien und Kommunikation - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Y.___ Pensionskasse - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01289 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 2. November 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch syndicom - Gewerkschaft Medien und Kommunikation Rechtsanwalt Martin Scheidegger Monbijoustrasse 33, Postfach, 3001 Bern gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: Y.___ Pensionskasse Beigeladene Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1979, meldete sich a m 27. Oktober 2000 bei der Invaliden versi cherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Einspracheentscheid vom 26. April (Urk. 6/114) sowie Verfügungen vom 4. Mai (Urk. 6/116) und 11. August 2006 (Urk. 6/119) eine h albe Rente ab Januar 2001 zu. 1.2 Am 2. Dezember 2008 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, ihr Rentenan spruch sei unverändert (Urk. 6/132). Mit Verfügung vo m 2 3. Dezember 2008 wiederholte sie diese Aussage (Urk. 6/135). Diese Verfügung hob sie am 29. Januar 2009 wiedererwägungsweise auf (Urk. 6/146). Mit Vorbescheid vom 12. Oktober 2009 stellte die IV-Stelle der Versicherten die weitere Ausrichtung der bisherigen halben Rente in Aussicht (Urk. 6/158). Dage gen erhob die Versicherte am 12. November 2009 (Urk. 6/166) und am 11. Deze mber 2009 (Urk. 6/172) Einwände. D ie IV-Stelle holte sodann ein poly disziplinäres Gutachten ein, das am 6. Juli 2010 erstattet wurde (Urk. 6/178). Am 10. August 2010 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, es bestehe weiterhin ein Anspruch auf die bisherige halbe Rente (Urk. 6/181). 1.3 Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 2. Januar 2014 (Urk. 6/189) holte die IV-Stelle unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 3. März 2015 erstattet wurde (Urk. 6/204). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/214, 6/ 222, Urk. 6/225) hob die IV-Stelle die Rente mit Verfügung vom 18. Oktober 2016 auf (Urk. 6/228 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 16. November 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 18. Oktober 2016 (Urk. 2) und beantragte (Urk. 1 S. 2 oben), diese sei auf zuheben (Ziff. 1), es sei ihr weiterhin eine halbe Rente zuzusprechen (Ziff. 2) oder eventuell eine zusätzliche medizinische Abklärung durchzuführen (Ziff. 3.). Die IV-Stelle beantragte m it Beschwerdeantwort vom 28. Dezember 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 13. Januar 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). 3. Die am 27. September 2017 (Urk. 8 ) beigeladene Vorsorgeeinrichtung der Beschwer de führerin reichte keine Stellungnahme ein (vgl. Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur tei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs un fähig keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) besteht b ei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ). 1.3 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbe stimmungen der Änderung vom 1 8. März 2011 des IVG ( 6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ) werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgeho ben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3). 1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen ( BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen ). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächli cher Hinsicht umfassend (« allseitig » ) zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.5 Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invali ditätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens ver gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkun gen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesge richts 9C_297/2016 vom 7. April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). Dabei braucht es sich nicht um eine formelle Verfügung ( Art. 49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nach durchgeführter Renten revision als Ergebnis einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74 ter lit. f IVV auf dem Weg der blossen Mitteilun g (Art. 51 ATSG), ist im darauf folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2 9. März 2017 E. 3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 3.1.2). 1.6 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wieder erwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser ein zige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfügung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne od er in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin tergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substi tuierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversi cherung, 3. Auflage 2014, Rz 77 zu Art. 30–31 IVG). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, der früheren Rentenzusprache hätten Diagnosen zugrunde gelegen, welche zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gehörten (S. 1 f.). Im 2015 erstatteten MEDAS-Gutachten werde nun von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten Tätigkeit als auch in einer Tätigkeit als Büroangestellte ausgegan gen (S. 2). Die Rente sei gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB IVG aufzuheben (S. 3). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Diagnosen und die damit einhergehenden gesundheitlichen Einschränkungen, welche zur ursprünglichen Rentenzusprache geführt hätten, seien nicht patho ge netisch-ätiologisch unklar, sondern organisch begründet und nachvollziehbar gewesen (S. 8 Ziff. 3.2). Seit der letzten Begutachtung seien neue, näher genannte, Diagnosen hinzugekommen, welche Einfluss auf die Arbeits fähigkeit hätten (S. 10 Ziff. 3.3). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die erfolgte Rentenaufhebung rechtens ist. 3. 3.1 Am 1. Januar 2000 stürzte die Beschwerdeführerin auf einem vereisten Trottoir auf das Gesäss (Urk. 6/18/163 Ziff. 4 und 6). In der Folge wurden persistierende sakrale Schmerzen diagnostiziert (Urk. 6/18/148 Ziff. 1). 3.2 Die Suva schloss den Fall mit Verfügung vom 10. Juni 2003 (Urk. 6/37/7-9) und Einspracheentscheid vom 3. Dezember 2003 (Urk. 6/42/3-7) per 20. April 2003 ab. Zur Begründung stützte sie sich auf die ärztliche Beurteilung von Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Suva Versicherungsmedizin, vom 19. November 2013 (Urk. 6/42/8-9). Dieser führte aus, dass bildgebend keine auf den Sturz auf das Gesäss vom 1. Januar 2000 zurückzuführenden Verletzungen hätten festgestellt werden können (S. 1). Es sei nach Vorlage aller Unterlagen nach wie vor davon auszugehen, dass für die geklagten Beschwerden keine objektivierbare trauma ti sche Schädigung vorliege beziehungsweise verantwortlich sei (S. 2 oben). 3.3 Am 14. Juni 2005 erstattete Dr. med. A.___, Facharzt für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ein Gut achten im Auftrag der Beschwerdeführerin (Urk. 6/89). Er stellte folgende Diagnosen (S. 19 oben): - posttraumatische Coccygodynie nach axialem Trauma vom 1. Januar 2000 mit/bei - Fehlhaltung der Wirbelsäule - m uskuläre r Dysbalance der Beckengürtelmuskulatur - bekannte, innere Hämorrhoiden mit aktuell analem Blutabgang Die von der Explorandin angegebenen Beschwerden seien dokumentiert und ein drücklich, sie dauerten nun bald 4 ½ Jahre ohne wesentliche Besserung (S. 19). Ein bildgebendes Korrelat für die Beschwerden könne heute, ausser dem positiven Szintigramm für beide Ileosakralgelenke (ISG), nicht mehr gefunden werden (S. 19 Mitte). Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. A.___ aus, eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit sei ab dem 6. Monat nach dem Unfallgeschehen, also ab 2. Juli 2000, als gerecht fertigt zu beurteilen. Die jetzige halbtags geleistete Arbeit als Buchhalterin sei als äusserst positiv zu bewerten, eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit über das Niveau von halbtags zum jetzigen Zeitpunkt sehe er aufgrund der bestehenden komple xen Schmerzsituation nicht als gegeben an (S. 20). 3.4 Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Regionaler Ärztli cher Dienst (RAD) führte in seiner Beurteilung vom 1. Juli 2005 (Urk. 6/90 S. 7 oben) aus, der vermeintliche Widerspruch (zwischen der Beurteilung durch die Suva und derjenigen durch Dr. A.___), könne damit erklärt werden, dass kurz nach dem Unfall (unfallfremde) psychotische Störungen aufgetreten und dann aber wieder verschwunden seien. Es könne jetzt auf das aktuelle Gutachten von Dr. A.___ abgestellt und ab Juli 2000 von einer bleibenden Restar beitsfähigkeit von 50 % in der jetzigen Arbeit als Buchhalterin, welche als ange passt zu betrachten sei, ausgegangen werden. 4. 4.1 Dr. med. C.___, Oberarzt, Departement Chirurgie, D.___, führte in seinem Bericht vom 25. Februar 2009 (Urk. 6/148/6) aus, die Beschwerdeführerin sei vom 13. bis 23. Juli 2009 stationär behandelt worden (Ziff. 1.2). Er nannte folgende Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - chronische neuropathische Schmerzen im Bereich des linken anterioren Thorax - Spontanpneumothorax links 2003 und 13. Juli 2007 - thorakoskopische atypische apikale Lungenresektion von Oberlappen links, apikale parietale Pleurektomie am 1 4. Juli 2007 Die Patientin habe in der Buchhaltung einer kleinen Firma gearbeitet. Durch die Schmerzen sei ihre Leistungsfähigkeit um mindestens 50 % beeinträchtigt (Ziff. 1.7). 4.2 Die Ärzte der neurologischen Poliklinik des E.___ führ ten im Bericht vom 29. Juni 2009 (Urk. 6/151 = Urk. 6/153) aus, die Beschwer deführerin sei am 16. Mai 2008 und am 13. Januar 2009 behandelt worden (Ziff. 1.2). Als Diagnosen nannten sie chronische Schmerzen am anterioren Thorax links (seit 2007) mit neurogener Komponente, im Kopfbereich (seit 2000) zum Teil vom Spannungstyp und im Rückenbereich (seit Steissbein-Kontusion bei Sturz auf Eis 2000) ohne neurologische Reiz-/Ausfallerscheinungen (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei seit Juli 2007 zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Die bisherige Tätigkeit sei noch zumutbar, «beginnend mit 50 %, dann nach 2 4 Wochen 100 %» (Ziff. 1.7). 4.3 Med. pract. F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, RAD, führte in ihrer Stellungnahme vom 29. Juli 2009 (Urk. 6/160 S. 4) aus, «analog E.___» könne von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in angestammter Tätigkeit ab 29. Juni 2009 ausgegangen werden. 4.4 Die Ärzte des G.___ erstatteten am 6. Juli 2010 ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/178). Sie nannten fol gende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 32 Ziff. 5.1): - neuropathisches Schmerzsyndrom im Bereich des linken anterioren Thorax - Status nach 2-maligem Pneumothorax Dezember 2003 und Juli 2007 - Status nach thorakoskopischer atypischer apikaler Lungenresektion von Oberlappen links, apikale parietale Pleurektomie am 14. Juli 2007 Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine anhal tende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), ein c hronisches thorakolum bospondylogen es Schmerzsyndrom, eine Coccygodynie nach Sturz auf das Gesäss am 1. Januar 2000, ein c hronisches zerv ikospondylogenes Schmerzsyndrom, eine a llgemeine Hypermobilität, einen S tatus nach akuter polymorpher psychotischer Störung ohne Symptome einer Schizophrenie (I CD 10 F23.0) und einen Status nach schädlichem Gebrauch von Cannabis (IC D -10 F12.1). A us polydisziplinärer Sicht sei die Beschwerdeführerin für körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten wie die einer Büroangestellten und Betriebsassistentin im Schalterbereich einer Feststelle zu 80 % arbeits- und leistungsfähig. Eine Stei gerung auf eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit sei unter adäquater Behandlung mög lich. Das Pensum könne mit leicht reduziertem Rendement vollschichtig umgesetzt werden (S. 34 vor Ziff. 6.3). Ferner führten sie aus, die vom Hausarzt im Jahr 2008 angegebenen Diagnosen deckten sich weitgehend mit den von ihnen gestellten, die von diesem angege bene Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 13. Juli 2007 nur teilweise. Mit Abschluss der chirurgischen Behandlung am 8. November 2007 habe schon eine deutlich höhere Arbeitsfähigkeit bestanden (S. 35 Ziff. 6.6). 4.5 Dr. med. H.___, RAD, führte in seiner Stellungnahme vom 9. Juli 2010 (Urk. 6/180 S. 3 f.) unter anderem aus, a nhand des Gutachtens könne für die bisherige Tätigkeit und für weitere angepasste Tätigkeiten ab November 2007 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit als ausgewiesen gelten. Eine Verbesserung seit Juli 2009 werde allerdings nicht beschrieben, die 80%ige Arbeitsfähigkeit bestehe schon seit November 2007, so dass aus formal-juristischen Gründen wohl eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vorlieg e und im Rahmen der Rentenrevision von einem unveränderten Gesundheitszustand im Vergleich zur Verfügung vom 1 2. Oktober 20 09 ausge gangen werden müsse (S. 4 oben). 5. 5.1 Die Ärzte der MEDAS I.___ erstatteten am 3. März 2015 ein Gut achten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/204). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 5 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 16 f.) und die von ihnen zwischen 1. Oktober und 1 3. November 2014 (S. 1 unten) erhobenen internisti schen, orthopädischen, neurologischen und psychiatrischen Befunde (S. 17 ff.). In der interdisziplinären Zusammenfassung (S. 32 f. lit. E) nannten sie folgende Diagnose mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit (S. 32): - t horaco-lumbospondylogenes Schmerzsyndrom ohne radikuläre Zeichen, nicht neuropathisch Als Diagnosen ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine n icht näher bezeichnete Anpassungsstörung (ICD-10 F43.29) 2001-2002 ( inzwischen abgeklungen), einen p assagere n schädliche n Gebrauch von Canna binoiden, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F12.20 ), einen S tatus nach thorakoskopischer apikaler Lungenresektion vom Oberlappen links und apikaler parietaler Pleurek tomie Juli 2007 mit residual em myofaszialem Schmerzsyndrom thorakal links, ein unspezifisches Lumbalsyndrom (Coccygodynie mit myofaszialem Beschwer debild ohne Hinweise für peripher-neurogene oder gar radiku l äre Störung ) bei Status nach Sturz vom 1. Januar 2000 ), eine A trophie des Quadrizeps links unklarer Genese und einen Status nach Tuboovarialabszess rechts mit diagnosti scher Laparoskopie am 3. Februar 2012 (S. 32 Mitte). Zum Zumutbarkeitsprofil führten die Gutachter aus, d as Heben und Tragen von Lasten über 15 kg sei nicht mehr zumutbar. Rein stehende und rein sitzende Arbeiten seien nicht zumutbar. Schwere Arbeiten seien der Versicherten nicht mehr zumutbar. D ruckeinwirkung im oberen Brust-/Thorakalbereich sollte ver mieden werden. Die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit (Betriebs assistentin im Schalterbereich Y.___) bezifferten sie mit 80 % (reduzierte Leistung und erhöhter Pausenbedarf). Es besteh e zur angestammten Arbeit als Bürokraft keine Inkongruenz, sofern die Arbeit im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils aus geführt werden könne. Durch die chronischen Schmerzen und durch die Muskel insuffizienz besteh e eine reduzierte Leistung und ein erhöhter Pausenbedarf (S. 32 unten). In einer Verweistätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 80 %, dies bei ganztägiger Präsenzzeit, reduzierter Leistung und erhöhtem Pausenbedarf (S. 33 oben). Retrospektiv bestehe das Ausmass der beschriebenen Arbeitsfähigkeit psychi atrisch, internistisch und neurologisch unbegrenzt. Ausnahmen seien die diversen Hospitalisationen und Operationen. Orthopädisch könne die Beurteilung des G.___ anlässlich des Gutachtens von 2010 bestätigt werden. Die Situation sei heute in etwa unverändert (S. 33 oben). Zusammengefasst steh e die heutige Beurteilung weitgehend in Ü bereinstimmung mit derjenigen des G.___ von 201 0. Der Gesun d heitszustand - ausser dem Status Tuboovarialabszess rechts, ausgeheilt - sei unverändert. Entsprechend könne eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in angestammter und in Verweistätigkeit seit 2010 unverändert postuliert werden (S. 33 unten). 5.2 V om 1 4. bis 1 9. April 2015 weilte die Beschwerdeführerin in der Frauenklinik des J.___, worüber a m 2 4. April 2015 berichtet wurde ( Urk. 6/208). Als Diagnosen wurden eine Endometriose und ein akute r Harn wegs infekt genannt (S. 1). Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 1 4. April bis 1 0. Mai 2015 attestiert (S. 3). Der behandelnde Gynäkologe med. pract. K.___ führte in seinem Bericht vom 2. Mai 2016 (Urk. 6/210 ) aus, dass aus gynäkologischer Sicht unter der gegenwärtigen Therapie geringe Einschränkungen (vor allem Schmerzen bei längerem Sitzen) bestünden (Ziff. 1.7) und er keine Arbeitsunfähigkeit attestiert habe (Ziff. 1.6). D ie angestammte Tätigkeit im bisherigen Rahmen beurteilte er als zumutbar und die Leistungsfähigkeit als unvermindert (Ziff. 1.7 ). 5.3 Dr. A.___ erstattete am 29. August 2016 ein weiteres orthopädisches Gut achten, dies zu Handen des Hausarztes der Beschwerdeführerin (Urk. 6/224). Er nannte nunmehr folgende Diagnos e (S. 10 oben): - c hronifizierte s, invalidisierende s, thorakolumbospondylogene s Schmerz syndroms linksbetont mit/bei - Status nach initialer Coccygodynie bei Sturz am 1. Januar 2000 - reaktivem chronischem Zervikalsyndrom Er führte unter anderem aus, d ie Explorandin sei durch ihre Schmerzsymptomatik und die Ausweichmuster, um die Schmerzen zu beherrschen beziehungsweise sämtliche therapeutischen Bemühungen, die sie selbst durchführ e, so in ihrem Alltag eingeschränkt, dass sicher keine 100%ige Arbeitsfähigkeit mehr erreicht werden könne. Als Maximum sehe er eine Arbeitsfähigkeit von 50 % i n der angestammten Bürotätigkeit, wie sie zuletzt ausgeübt worden sei ( S. 1 0 unten ). Eine Änderung, beziehungsweise eine Steigerung der Arbeitsf ä higkeit sehe er nicht. Insbesondere sei die Situation ja seit 16 Jahren konstant ungenügend, es sei trotz allen therapeutischen Bemühungen keine Besserung aufgetreten. Es könne keinesfalls gesagt werden, die Explorandin sei in ihrer angestammten Tätigkeit zu 100 % vollzeitig, vollschichtig arbeitsfähig ; eine solche Beurteilung gehe weit an den hier eindeutig sichtbaren klinischen Befunden vorbei (S. 11 oben). 6. 6.1 Im Jahr 2009 holte die Beschwerdegegnerin Arztberichte ein (vorstehend E. 4.1 2) und stellte mit Vorbescheid vom 12. Oktober 2009 die weitere Ausrichtung der halben Rente in Aussicht (Urk. 6/158). Nach dagegen erhobenen Einwänden holte sie das am 6. Juli 2010 erstattete G.___-Gutachten (vorstehend E. 4.4) ein. Am 10. August 2010 teilte sie der Beschwerdeführerin mit, es bestehe weiterhin Anspruch auf die bisherige halbe Rente (Urk. 6/181). Der Mitteilung vom 10. August 2010 ging eine materielle Prüfung des Rentenan spruchs mit Sachverhaltsabklärung und Beweiswürdigung voraus. Für die Beant wortung der Frage, ob zwischenzeitlich eine revisionsrechtlich relevante Verän derung eingetreten sei, bildet sie somit den Referenzpunkt (vorstehend E. 1.5). 6.2 Der Vorbescheid vom 12. Oktober 2009 stützte sich auf die Beurteilung durch die RAD-Ärztin, wonach «analog E.___» eine Arbeitsfähigkeit von (lediglich) 50 % ab Juni 2009 anzunehmen sei (vorstehend E. 4.3). Deren Beurteilung stand im Widerspruch zur Aktenlage: Die Ärzte des E.___ führ ten in ihrem Bericht vom 29. Juni 2009 aus, die bisherige Tätigkeit sei «beginnend mit 50 %, dann nach 2-4 Wochen 100 %» zumutbar (vorstehend E. 4.2). Sie haben also keineswegs eine Arbeitsfähigkeit von lediglich 50 % angegeben. Zum G.___-Gutachten hielt der beurteilende RAD-Arzt zwar fest, es könne ab November 2007 unter anderem für die bisherige Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 80 % angenommen werden. Gleichzeitig führte er aber aus, dass aus formal-juristischen Gründen wohl eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vor lieg e und im Rahmen der Rentenrevision von einem unveränderten Gesundheits zustand « im Vergleich zur Verfügung vom 1 2. Oktober 20 09 » ausge gangen wer den müsse (vorstehend E. 4.5). Es gibt keine «Verfügung vom 12. Oktober 2009», sondern lediglich den Vor be scheid diesen Datums (Urk. 6/158), der als Referenz nicht in Frage kommen kann. Der im G.___-Gutachten erhobene Sachverhalt wäre vielmehr mit demjenigen zu vergleichen gewesen, welcher der Rentenzusprache im Jahr 2006 (vorstehend E. 3) zugrunde gelegen hat. Damit erweist sich auch diese Beurteilung - welche die abschliessende Grundlage für die Mitteilung vom 10. August 2010 bildete - als qualifiziert fehlerhaft. 6.3 Die 2009 eingeleitete und mit der Mitteilung vom 10. August 2010 abge schlossene Anspruchsprüfung erweist sich aus den dargelegten Gründen (vorste hend E. 6.2) als derart mangelhaft, dass sie als zweifellos unrichtig zu qualifi zieren (vorstehend E. 1.6) ist. Sie ist deshalb wiedererwägungsweise aufzuheben. Wenn in einem Revisionsverfahren die bisherige Rente nach materieller Prüfung des Rentenanspruchs bestätigt wird, tritt die Revisionsverfügung beziehungsweise die Mitteilung über den unveränderten Rentenanspruch an Stelle der ursprüngli chen Verfü gung (vgl. BGE 133 V 108). Auch wenn nachträglich unter anderem auf dem Weg der Wiedererwägung auf die Revisionsverfügung (oder -mitteilung) zurückgekommen wird, bleibt die ursprüngliche Verfügung von der Revisions verfügung konsumiert und lebt daher nicht wieder auf, sondern teilt deren Schicksal. Somit ist bei einem wiedererwägungsweisen Zurückkommen auf eine zweifellos unrichtige Revisionsverfügung (oder -mitteilung) der Rentenanspruch ex nunc und pro futuro ohne Bindung an die ursprüngliche Verfügung in allen seinen Teilen neu zu beurteilen, ohne dass zunächst geprüft werden müsste, ob auch bezüglich der ursprünglichen Verfügung ein Rückkommenstitel gegeben wäre ( BGE 140 V 514 E. 5.2). Mit dem soeben dargelegten Dahinfallen auch der im Jahr 2006 erfolgten Ren ten zusprache wird die Frage hinfällig, ob diese aufgrund eines unklaren Beschwerde bilds (vorstehend E. 1.2 ) erfolgt sei. 6.4 Damit bleibt ein allfälliger aktueller Rentenanspruch zu prüfen. Massgebend dafür ist das 2015 erstattete Gutachten (vorstehend E. 5.1). Dieses ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersu chungen, berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben. Es leuchtet in der Darlegung der medizini schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein, und die Schlussfolgerungen, namentlich hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit, sind nachvollziehbar begründet. Mithin erfüllt es alle praxisgemässen Kriterien (vor stehend E. 1.7) vollumfänglich. Das nach Erlass des Vorbescheids vom 14. Juni 2016 von Dr. A.___ am 29. August 2016 erstattete Gutachten (vorstehend E. 5.3) ist nicht geeignet, das MEDAS-Gutachten in Frage zu stellen, da die darin gezogenen Schlussfolgerun gen nicht überzeugend begründet sind. Insbesondere die Feststellung von Dr. A.___, es könne keinesfalls gesagt werden, die Beschwerdeführerin sei zu 100 % arbeitsfähig, vermag nicht einzuleuchten, wurde solches doch von kei ner Seite geltend gemacht. Vielmehr wurde im Gutachten begründet, warum - wie schon im G.___-Gutachten festgestellt - von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % auszugehen sei. Damit setzte sich Dr. A.___ überhaupt nicht auseinander, obwohl ihm beide Gutachten laut eigenen Angaben (S. 1 unten, S. 2 Mitte) vor gelegen hatten. Schliesslich ändert auch der Hinweis der Beschwerdeführerin auf die im April 2015 diagnostizierte Endometriose (Urk. 1 S. 10 Ziff. 3.3) nichts am Ergebnis, blieb diese doch ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (vorstehend E. 5.2). 6.5 Dies führt zusammengefasst zum Schluss, dass gestützt auf das beweiskräftige Gutachten von 2015 eine Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit von 80 % erstellt ist. Damit besteht kein Rentenanspruch mehr, womit die angefoch tene Verfügung dieses Inhalts mit der substituierten Begründung zu bestätigen ist, dass schon die 2010 erfolgte Bestätigung der 2006 zugesprochenen halben Rente infolge zweifelloser Unrichtigkeit keinen Bestand hat. Dies führt zu Abweisung der Beschwerde. 7. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerle gen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - syndicom - Gewerkschaft Medien und Kommunikation - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Y.___ Pensionskasse - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.01289

IV.2016.01289 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Urteil vom 2. November 2018

Urteil vom 2. November 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch syndicom - Gewerkschaft Medien und Kommunikation

vertreten durch syndicom - Gewerkschaft Medien und Kommunikation Rechtsanwalt Martin Scheidegger

Rechtsanwalt Martin Scheidegger Monbijoustrasse 33, Postfach, 3001 Bern

Monbijoustrasse 33, Postfach, 3001 Bern gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: Y.___ Pensionskasse

Y.___ Pensionskasse Beigeladene

Beigeladene Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1979, meldete sich a m 27. Oktober 2000 bei der Invaliden versi cherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Einspracheentscheid vom 26. April (Urk. 6/114) sowie Verfügungen vom 4. Mai (Urk. 6/116) und 11. August 2006 (Urk. 6/119) eine h albe Rente ab Januar 2001 zu.

1.1 X.___, geboren 1979, meldete sich a m 27. Oktober 2000 bei der Invaliden versi cherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Einspracheentscheid vom 26. April (Urk. 6/114) sowie Verfügungen vom 4. Mai (Urk. 6/116) und 11. August 2006 (Urk. 6/119) eine h albe Rente ab Januar 2001 zu. 1.2 Am 2. Dezember 2008 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, ihr Rentenan spruch sei unverändert (Urk. 6/132). Mit Verfügung vo m 2 3. Dezember 2008 wiederholte sie diese Aussage (Urk. 6/135). Diese Verfügung hob sie am 29. Januar 2009 wiedererwägungsweise auf (Urk. 6/146).

1.2 Am 2. Dezember 2008 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, ihr Rentenan spruch sei unverändert (Urk. 6/132). Mit Verfügung vo m 2 3. Dezember 2008 wiederholte sie diese Aussage (Urk. 6/135). Diese Verfügung hob sie am 29. Januar 2009 wiedererwägungsweise auf (Urk. 6/146). Mit Vorbescheid vom 12. Oktober 2009 stellte die IV-Stelle der Versicherten die weitere Ausrichtung der bisherigen halben Rente in Aussicht (Urk. 6/158). Dage gen erhob die Versicherte am 12. November 2009 (Urk. 6/166) und am 11. Deze mber 2009 (Urk. 6/172) Einwände. D ie IV-Stelle holte sodann ein poly disziplinäres Gutachten ein, das am 6. Juli 2010 erstattet wurde (Urk. 6/178).

Mit Vorbescheid vom 12. Oktober 2009 stellte die IV-Stelle der Versicherten die weitere Ausrichtung der bisherigen halben Rente in Aussicht (Urk. 6/158). Dage gen erhob die Versicherte am 12. November 2009 (Urk. 6/166) und am 11. Deze mber 2009 (Urk. 6/172) Einwände. D ie IV-Stelle holte sodann ein poly disziplinäres Gutachten ein, das am 6. Juli 2010 erstattet wurde (Urk. 6/178). Am 10. August 2010 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, es bestehe weiterhin ein Anspruch auf die bisherige halbe Rente (Urk. 6/181).

Am 10. August 2010 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, es bestehe weiterhin ein Anspruch auf die bisherige halbe Rente (Urk. 6/181). 1.3 Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 2. Januar 2014 (Urk. 6/189) holte die IV-Stelle unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 3. März 2015 erstattet wurde (Urk. 6/204).

1.3 Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 2. Januar 2014 (Urk. 6/189) holte die IV-Stelle unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 3. März 2015 erstattet wurde (Urk. 6/204). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/214, 6/ 222, Urk. 6/225) hob die IV-Stelle die Rente mit Verfügung vom 18. Oktober 2016 auf (Urk. 6/228 = Urk. 2).

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/214, 6/ 222, Urk. 6/225) hob die IV-Stelle die Rente mit Verfügung vom 18. Oktober 2016 auf (Urk. 6/228 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 16. November 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 18. Oktober 2016 (Urk. 2) und beantragte (Urk. 1 S. 2 oben), diese sei auf zuheben (Ziff. 1), es sei ihr weiterhin eine halbe Rente zuzusprechen (Ziff. 2) oder eventuell eine zusätzliche medizinische Abklärung durchzuführen (Ziff. 3.).

2. Die Versicherte erhob am 16. November 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 18. Oktober 2016 (Urk. 2) und beantragte (Urk. 1 S. 2 oben), diese sei auf zuheben (Ziff. 1), es sei ihr weiterhin eine halbe Rente zuzusprechen (Ziff. 2) oder eventuell eine zusätzliche medizinische Abklärung durchzuführen (Ziff. 3.). Die IV-Stelle beantragte m it Beschwerdeantwort vom 28. Dezember 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 13. Januar 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).

Die IV-Stelle beantragte m it Beschwerdeantwort vom 28. Dezember 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 13. Januar 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). 3. Die am 27. September 2017 (Urk. 8 ) beigeladene Vorsorgeeinrichtung der Beschwer de führerin reichte keine Stellungnahme ein (vgl. Urk. 9).

3. Die am 27. September 2017 (Urk. 8 ) beigeladene Vorsorgeeinrichtung der Beschwer de führerin reichte keine Stellungnahme ein (vgl. Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur tei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs un fähig keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur tei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs un fähig keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) besteht b ei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ).

1.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) besteht b ei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ). 1.3 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbe stimmungen der Änderung vom 1 8. März 2011 des IVG ( 6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ) werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgeho ben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3).

1.3 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbe stimmungen der Änderung vom 1 8. März 2011 des IVG ( 6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ) werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgeho ben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3). 1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen ( BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen ).

1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen ( BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen ). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächli cher Hinsicht umfassend (« allseitig » ) zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächli cher Hinsicht umfassend (« allseitig » ) zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.5 Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invali ditätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens ver gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkun gen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesge richts 9C_297/2016 vom 7. April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). Dabei braucht es sich nicht um eine formelle Verfügung ( Art. 49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nach durchgeführter Renten revision als Ergebnis einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74 ter lit. f IVV auf dem Weg der blossen Mitteilun g (Art. 51 ATSG), ist im darauf folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2 9. März 2017 E. 3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 3.1.2).

1.5 Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invali ditätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens ver gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkun gen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesge richts 9C_297/2016 vom 7. April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). Dabei braucht es sich nicht um eine formelle Verfügung ( Art. 49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nach durchgeführter Renten revision als Ergebnis einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74 ter lit. f IVV auf dem Weg der blossen Mitteilun g (Art. 51 ATSG), ist im darauf folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2 9. März 2017 E. 3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 3.1.2). 1.6 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wieder erwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2).

1.6 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wieder erwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser ein zige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfügung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne od er in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin tergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen).

Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser ein zige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfügung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne od er in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin tergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substi tuierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversi cherung, 3. Auflage 2014, Rz 77 zu Art. 30–31 IVG).

Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substi tuierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversi cherung, 3. Auflage 2014, Rz 77 zu Art. 30–31 IVG). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, der früheren Rentenzusprache hätten Diagnosen zugrunde gelegen, welche zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gehörten (S. 1 f.). Im 2015 erstatteten MEDAS-Gutachten werde nun von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten Tätigkeit als auch in einer Tätigkeit als Büroangestellte ausgegan gen (S. 2). Die Rente sei gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB IVG aufzuheben (S. 3).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, der früheren Rentenzusprache hätten Diagnosen zugrunde gelegen, welche zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gehörten (S. 1 f.). Im 2015 erstatteten MEDAS-Gutachten werde nun von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten Tätigkeit als auch in einer Tätigkeit als Büroangestellte ausgegan gen (S. 2). Die Rente sei gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB IVG aufzuheben (S. 3). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Diagnosen und die damit einhergehenden gesundheitlichen Einschränkungen, welche zur ursprünglichen Rentenzusprache geführt hätten, seien nicht patho ge netisch-ätiologisch unklar, sondern organisch begründet und nachvollziehbar gewesen (S. 8 Ziff. 3.2). Seit der letzten Begutachtung seien neue, näher genannte, Diagnosen hinzugekommen, welche Einfluss auf die Arbeits fähigkeit hätten (S. 10 Ziff. 3.3).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Diagnosen und die damit einhergehenden gesundheitlichen Einschränkungen, welche zur ursprünglichen Rentenzusprache geführt hätten, seien nicht patho ge netisch-ätiologisch unklar, sondern organisch begründet und nachvollziehbar gewesen (S. 8 Ziff. 3.2). Seit der letzten Begutachtung seien neue, näher genannte, Diagnosen hinzugekommen, welche Einfluss auf die Arbeits fähigkeit hätten (S. 10 Ziff. 3.3). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die erfolgte Rentenaufhebung rechtens ist.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die erfolgte Rentenaufhebung rechtens ist. 3.

3. 3.1 Am 1. Januar 2000 stürzte die Beschwerdeführerin auf einem vereisten Trottoir auf das Gesäss (Urk. 6/18/163 Ziff. 4 und 6). In der Folge wurden persistierende sakrale Schmerzen diagnostiziert (Urk. 6/18/148 Ziff. 1).

3.1 Am 1. Januar 2000 stürzte die Beschwerdeführerin auf einem vereisten Trottoir auf das Gesäss (Urk. 6/18/163 Ziff. 4 und 6). In der Folge wurden persistierende sakrale Schmerzen diagnostiziert (Urk. 6/18/148 Ziff. 1). 3.2 Die Suva schloss den Fall mit Verfügung vom 10. Juni 2003 (Urk. 6/37/7-9) und Einspracheentscheid vom 3. Dezember 2003 (Urk. 6/42/3-7) per 20. April 2003 ab. Zur Begründung stützte sie sich auf die ärztliche Beurteilung von Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Suva Versicherungsmedizin, vom 19. November 2013 (Urk. 6/42/8-9). Dieser führte aus, dass bildgebend keine auf den Sturz auf das Gesäss vom 1. Januar 2000 zurückzuführenden Verletzungen hätten festgestellt werden können (S. 1). Es sei nach Vorlage aller Unterlagen nach wie vor davon auszugehen, dass für die geklagten Beschwerden keine objektivierbare trauma ti sche Schädigung vorliege beziehungsweise verantwortlich sei (S. 2 oben).

3.2 Die Suva schloss den Fall mit Verfügung vom 10. Juni 2003 (Urk. 6/37/7-9) und Einspracheentscheid vom 3. Dezember 2003 (Urk. 6/42/3-7) per 20. April 2003 ab. Zur Begründung stützte sie sich auf die ärztliche Beurteilung von Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Suva Versicherungsmedizin, vom 19. November 2013 (Urk. 6/42/8-9). Dieser führte aus, dass bildgebend keine auf den Sturz auf das Gesäss vom 1. Januar 2000 zurückzuführenden Verletzungen hätten festgestellt werden können (S. 1). Es sei nach Vorlage aller Unterlagen nach wie vor davon auszugehen, dass für die geklagten Beschwerden keine objektivierbare trauma ti sche Schädigung vorliege beziehungsweise verantwortlich sei (S. 2 oben). 3.3 Am 14. Juni 2005 erstattete Dr. med. A.___, Facharzt für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ein Gut achten im Auftrag der Beschwerdeführerin (Urk. 6/89).

3.3 Am 14. Juni 2005 erstattete Dr. med. A.___, Facharzt für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ein Gut achten im Auftrag der Beschwerdeführerin (Urk. 6/89). Er stellte folgende Diagnosen (S. 19 oben):

Er stellte folgende Diagnosen (S. 19 oben): - posttraumatische Coccygodynie nach axialem Trauma vom 1. Januar 2000 mit/bei

posttraumatische Coccygodynie nach axialem Trauma vom 1. Januar 2000 mit/bei - Fehlhaltung der Wirbelsäule

Fehlhaltung der Wirbelsäule - m uskuläre r Dysbalance der Beckengürtelmuskulatur

m uskuläre r Dysbalance der Beckengürtelmuskulatur - bekannte, innere Hämorrhoiden mit aktuell analem Blutabgang

bekannte, innere Hämorrhoiden mit aktuell analem Blutabgang Die von der Explorandin angegebenen Beschwerden seien dokumentiert und ein drücklich, sie dauerten nun bald 4 ½ Jahre ohne wesentliche Besserung (S. 19).

Die von der Explorandin angegebenen Beschwerden seien dokumentiert und ein drücklich, sie dauerten nun bald 4 ½ Jahre ohne wesentliche Besserung (S. 19). Ein bildgebendes Korrelat für die Beschwerden könne heute, ausser dem positiven Szintigramm für beide Ileosakralgelenke (ISG), nicht mehr gefunden werden (S. 19 Mitte).

Ein bildgebendes Korrelat für die Beschwerden könne heute, ausser dem positiven Szintigramm für beide Ileosakralgelenke (ISG), nicht mehr gefunden werden (S. 19 Mitte). Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. A.___ aus, eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit sei ab dem 6. Monat nach dem Unfallgeschehen, also ab 2. Juli 2000, als gerecht fertigt zu beurteilen. Die jetzige halbtags geleistete Arbeit als Buchhalterin sei als äusserst positiv zu bewerten, eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit über das Niveau von halbtags zum jetzigen Zeitpunkt sehe er aufgrund der bestehenden komple xen Schmerzsituation nicht als gegeben an (S. 20).

Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. A.___ aus, eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit sei ab dem 6. Monat nach dem Unfallgeschehen, also ab 2. Juli 2000, als gerecht fertigt zu beurteilen. Die jetzige halbtags geleistete Arbeit als Buchhalterin sei als äusserst positiv zu bewerten, eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit über das Niveau von halbtags zum jetzigen Zeitpunkt sehe er aufgrund der bestehenden komple xen Schmerzsituation nicht als gegeben an (S. 20). 3.4 Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Regionaler Ärztli cher Dienst (RAD) führte in seiner Beurteilung vom 1. Juli 2005 (Urk. 6/90 S. 7 oben) aus, der vermeintliche Widerspruch (zwischen der Beurteilung durch die Suva und derjenigen durch Dr. A.___), könne damit erklärt werden, dass kurz nach dem Unfall (unfallfremde) psychotische Störungen aufgetreten und dann aber wieder verschwunden seien. Es könne jetzt auf das aktuelle Gutachten von Dr. A.___ abgestellt und ab Juli 2000 von einer bleibenden Restar beitsfähigkeit von 50 % in der jetzigen Arbeit als Buchhalterin, welche als ange passt zu betrachten sei, ausgegangen werden.

3.4 Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Regionaler Ärztli cher Dienst (RAD) führte in seiner Beurteilung vom 1. Juli 2005 (Urk. 6/90 S. 7 oben) aus, der vermeintliche Widerspruch (zwischen der Beurteilung durch die Suva und derjenigen durch Dr. A.___), könne damit erklärt werden, dass kurz nach dem Unfall (unfallfremde) psychotische Störungen aufgetreten und dann aber wieder verschwunden seien. Es könne jetzt auf das aktuelle Gutachten von Dr. A.___ abgestellt und ab Juli 2000 von einer bleibenden Restar beitsfähigkeit von 50 % in der jetzigen Arbeit als Buchhalterin, welche als ange passt zu betrachten sei, ausgegangen werden. 4.

4. 4.1 Dr. med. C.___, Oberarzt, Departement Chirurgie, D.___, führte in seinem Bericht vom 25. Februar 2009 (Urk. 6/148/6) aus, die Beschwerdeführerin sei vom 13. bis 23. Juli 2009 stationär behandelt worden (Ziff. 1.2). Er nannte folgende Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):

4.1 Dr. med. C.___, Oberarzt, Departement Chirurgie, D.___, führte in seinem Bericht vom 25. Februar 2009 (Urk. 6/148/6) aus, die Beschwerdeführerin sei vom 13. bis 23. Juli 2009 stationär behandelt worden (Ziff. 1.2). Er nannte folgende Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - chronische neuropathische Schmerzen im Bereich des linken anterioren Thorax

chronische neuropathische Schmerzen im Bereich des linken anterioren Thorax - Spontanpneumothorax links 2003 und 13. Juli 2007

Spontanpneumothorax links 2003 und 13. Juli 2007 - thorakoskopische atypische apikale Lungenresektion von Oberlappen links, apikale parietale Pleurektomie am 1 4. Juli 2007

thorakoskopische atypische apikale Lungenresektion von Oberlappen links, apikale parietale Pleurektomie am 1 4. Juli 2007 Die Patientin habe in der Buchhaltung einer kleinen Firma gearbeitet. Durch die Schmerzen sei ihre Leistungsfähigkeit um mindestens 50 % beeinträchtigt (Ziff. 1.7).

Die Patientin habe in der Buchhaltung einer kleinen Firma gearbeitet. Durch die Schmerzen sei ihre Leistungsfähigkeit um mindestens 50 % beeinträchtigt (Ziff. 1.7). 4.2 Die Ärzte der neurologischen Poliklinik des E.___ führ ten im Bericht vom 29. Juni 2009 (Urk. 6/151 = Urk. 6/153) aus, die Beschwer deführerin sei am 16. Mai 2008 und am 13. Januar 2009 behandelt worden (Ziff. 1.2). Als Diagnosen nannten sie chronische Schmerzen am anterioren Thorax links (seit 2007) mit neurogener Komponente, im Kopfbereich (seit 2000) zum Teil vom Spannungstyp und im Rückenbereich (seit Steissbein-Kontusion bei Sturz auf Eis 2000) ohne neurologische Reiz-/Ausfallerscheinungen (Ziff. 1.1).

4.2 Die Ärzte der neurologischen Poliklinik des E.___ führ ten im Bericht vom 29. Juni 2009 (Urk. 6/151 = Urk. 6/153) aus, die Beschwer deführerin sei am 16. Mai 2008 und am 13. Januar 2009 behandelt worden (Ziff. 1.2). Als Diagnosen nannten sie chronische Schmerzen am anterioren Thorax links (seit 2007) mit neurogener Komponente, im Kopfbereich (seit 2000) zum Teil vom Spannungstyp und im Rückenbereich (seit Steissbein-Kontusion bei Sturz auf Eis 2000) ohne neurologische Reiz-/Ausfallerscheinungen (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei seit Juli 2007 zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6).

Die Beschwerdeführerin sei seit Juli 2007 zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Die bisherige Tätigkeit sei noch zumutbar, «beginnend mit 50 %, dann nach 2 4 Wochen 100 %» (Ziff. 1.7).

Die bisherige Tätigkeit sei noch zumutbar, «beginnend mit 50 %, dann nach 2 4 Wochen 100 %» (Ziff. 1.7). 4.3 Med. pract. F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, RAD, führte in ihrer Stellungnahme vom 29. Juli 2009 (Urk. 6/160 S. 4) aus, «analog E.___» könne von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in angestammter Tätigkeit ab 29. Juni 2009 ausgegangen werden.

4.3 Med. pract. F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, RAD, führte in ihrer Stellungnahme vom 29. Juli 2009 (Urk. 6/160 S. 4) aus, «analog E.___» könne von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in angestammter Tätigkeit ab 29. Juni 2009 ausgegangen werden. 4.4 Die Ärzte des G.___ erstatteten am 6. Juli 2010 ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/178). Sie nannten fol gende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 32 Ziff. 5.1):

4.4 Die Ärzte des G.___ erstatteten am 6. Juli 2010 ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/178). Sie nannten fol gende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 32 Ziff. 5.1): - neuropathisches Schmerzsyndrom im Bereich des linken anterioren Thorax

neuropathisches Schmerzsyndrom im Bereich des linken anterioren Thorax - Status nach 2-maligem Pneumothorax Dezember 2003 und Juli 2007

Status nach 2-maligem Pneumothorax Dezember 2003 und Juli 2007 - Status nach thorakoskopischer atypischer apikaler Lungenresektion von Oberlappen links, apikale parietale Pleurektomie am 14. Juli 2007

Status nach thorakoskopischer atypischer apikaler Lungenresektion von Oberlappen links, apikale parietale Pleurektomie am 14. Juli 2007 Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine anhal tende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), ein c hronisches thorakolum bospondylogen es Schmerzsyndrom, eine Coccygodynie nach Sturz auf das Gesäss am 1. Januar 2000, ein c hronisches zerv ikospondylogenes Schmerzsyndrom, eine a llgemeine Hypermobilität, einen S tatus nach akuter polymorpher psychotischer Störung ohne Symptome einer Schizophrenie (I CD 10 F23.0) und einen Status nach schädlichem Gebrauch von Cannabis (IC D -10 F12.1).

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine anhal tende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), ein c hronisches thorakolum bospondylogen es Schmerzsyndrom, eine Coccygodynie nach Sturz auf das Gesäss am 1. Januar 2000, ein c hronisches zerv ikospondylogenes Schmerzsyndrom, eine a llgemeine Hypermobilität, einen S tatus nach akuter polymorpher psychotischer Störung ohne Symptome einer Schizophrenie (I CD 10 F23.0) und einen Status nach schädlichem Gebrauch von Cannabis (IC D -10 F12.1). A us polydisziplinärer Sicht sei die Beschwerdeführerin für körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten wie die einer Büroangestellten und Betriebsassistentin im Schalterbereich einer Feststelle zu 80 % arbeits- und leistungsfähig. Eine Stei gerung auf eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit sei unter adäquater Behandlung mög lich. Das Pensum könne mit leicht reduziertem Rendement vollschichtig umgesetzt werden (S. 34 vor Ziff. 6.3).

A us polydisziplinärer Sicht sei die Beschwerdeführerin für körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten wie die einer Büroangestellten und Betriebsassistentin im Schalterbereich einer Feststelle zu 80 % arbeits- und leistungsfähig. Eine Stei gerung auf eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit sei unter adäquater Behandlung mög lich. Das Pensum könne mit leicht reduziertem Rendement vollschichtig umgesetzt werden (S. 34 vor Ziff. 6.3). Ferner führten sie aus, die vom Hausarzt im Jahr 2008 angegebenen Diagnosen deckten sich weitgehend mit den von ihnen gestellten, die von diesem angege bene Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 13. Juli 2007 nur teilweise. Mit Abschluss der chirurgischen Behandlung am 8. November 2007 habe schon eine deutlich höhere Arbeitsfähigkeit bestanden (S. 35 Ziff. 6.6).

Ferner führten sie aus, die vom Hausarzt im Jahr 2008 angegebenen Diagnosen deckten sich weitgehend mit den von ihnen gestellten, die von diesem angege bene Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 13. Juli 2007 nur teilweise. Mit Abschluss der chirurgischen Behandlung am 8. November 2007 habe schon eine deutlich höhere Arbeitsfähigkeit bestanden (S. 35 Ziff. 6.6). 4.5 Dr. med. H.___, RAD, führte in seiner Stellungnahme vom 9. Juli 2010 (Urk. 6/180 S. 3 f.) unter anderem aus, a nhand des Gutachtens könne für die bisherige Tätigkeit und für weitere angepasste Tätigkeiten ab November 2007 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit als ausgewiesen gelten. Eine Verbesserung seit Juli 2009 werde allerdings nicht beschrieben, die 80%ige Arbeitsfähigkeit bestehe schon seit November 2007, so dass aus formal-juristischen Gründen wohl eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vorlieg e und im Rahmen der Rentenrevision von einem unveränderten Gesundheitszustand im Vergleich zur Verfügung vom 1 2. Oktober 20 09 ausge gangen werden müsse (S. 4 oben).

4.5 Dr. med. H.___, RAD, führte in seiner Stellungnahme vom 9. Juli 2010 (Urk. 6/180 S. 3 f.) unter anderem aus, a nhand des Gutachtens könne für die bisherige Tätigkeit und für weitere angepasste Tätigkeiten ab November 2007 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit als ausgewiesen gelten. Eine Verbesserung seit Juli 2009 werde allerdings nicht beschrieben, die 80%ige Arbeitsfähigkeit bestehe schon seit November 2007, so dass aus formal-juristischen Gründen wohl eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vorlieg e und im Rahmen der Rentenrevision von einem unveränderten Gesundheitszustand im Vergleich zur Verfügung vom 1 2. Oktober 20 09 ausge gangen werden müsse (S. 4 oben). 5.

5. 5.1 Die Ärzte der MEDAS I.___ erstatteten am 3. März 2015 ein Gut achten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/204). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 5 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 16 f.) und die von ihnen zwischen 1. Oktober und 1 3. November 2014 (S. 1 unten) erhobenen internisti schen, orthopädischen, neurologischen und psychiatrischen Befunde (S. 17 ff.).

5.1 Die Ärzte der MEDAS I.___ erstatteten am 3. März 2015 ein Gut achten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 6/204). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 5 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 16 f.) und die von ihnen zwischen 1. Oktober und 1 3. November 2014 (S. 1 unten) erhobenen internisti schen, orthopädischen, neurologischen und psychiatrischen Befunde (S. 17 ff.). In der interdisziplinären Zusammenfassung (S. 32 f. lit. E) nannten sie folgende Diagnose mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit (S. 32):

In der interdisziplinären Zusammenfassung (S. 32 f. lit. E) nannten sie folgende Diagnose mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit (S. 32): - t horaco-lumbospondylogenes Schmerzsyndrom ohne radikuläre Zeichen, nicht neuropathisch

t horaco-lumbospondylogenes Schmerzsyndrom ohne radikuläre Zeichen, nicht neuropathisch Als Diagnosen ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine n icht näher bezeichnete Anpassungsstörung (ICD-10 F43.29) 2001-2002 ( inzwischen abgeklungen), einen p assagere n schädliche n Gebrauch von Canna binoiden, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F12.20 ), einen S tatus nach thorakoskopischer apikaler Lungenresektion vom Oberlappen links und apikaler parietaler Pleurek tomie Juli 2007 mit residual em myofaszialem Schmerzsyndrom thorakal links, ein unspezifisches Lumbalsyndrom (Coccygodynie mit myofaszialem Beschwer debild ohne Hinweise für peripher-neurogene oder gar radiku l äre Störung ) bei Status nach Sturz vom 1. Januar 2000 ), eine A trophie des Quadrizeps links unklarer Genese und einen Status nach Tuboovarialabszess rechts mit diagnosti scher Laparoskopie am 3. Februar 2012 (S. 32 Mitte).

Als Diagnosen ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine n icht näher bezeichnete Anpassungsstörung (ICD-10 F43.29) 2001-2002 ( inzwischen abgeklungen), einen p assagere n schädliche n Gebrauch von Canna binoiden, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F12.20 ), einen S tatus nach thorakoskopischer apikaler Lungenresektion vom Oberlappen links und apikaler parietaler Pleurek tomie Juli 2007 mit residual em myofaszialem Schmerzsyndrom thorakal links, ein unspezifisches Lumbalsyndrom (Coccygodynie mit myofaszialem Beschwer debild ohne Hinweise für peripher-neurogene oder gar radiku l äre Störung ) bei Status nach Sturz vom 1. Januar 2000 ), eine A trophie des Quadrizeps links unklarer Genese und einen Status nach Tuboovarialabszess rechts mit diagnosti scher Laparoskopie am 3. Februar 2012 (S. 32 Mitte). Zum Zumutbarkeitsprofil führten die Gutachter aus, d as Heben und Tragen von Lasten über 15 kg sei nicht mehr zumutbar. Rein stehende und rein sitzende Arbeiten seien nicht zumutbar. Schwere Arbeiten seien der Versicherten nicht mehr zumutbar. D ruckeinwirkung im oberen Brust-/Thorakalbereich sollte ver mieden werden. Die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit (Betriebs assistentin im Schalterbereich Y.___) bezifferten sie mit 80 % (reduzierte Leistung und erhöhter Pausenbedarf). Es besteh e zur angestammten Arbeit als Bürokraft keine Inkongruenz, sofern die Arbeit im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils aus geführt werden könne. Durch die chronischen Schmerzen und durch die Muskel insuffizienz besteh e eine reduzierte Leistung und ein erhöhter Pausenbedarf (S. 32 unten).

Zum Zumutbarkeitsprofil führten die Gutachter aus, d as Heben und Tragen von Lasten über 15 kg sei nicht mehr zumutbar. Rein stehende und rein sitzende Arbeiten seien nicht zumutbar. Schwere Arbeiten seien der Versicherten nicht mehr zumutbar. D ruckeinwirkung im oberen Brust-/Thorakalbereich sollte ver mieden werden. Die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit (Betriebs assistentin im Schalterbereich Y.___) bezifferten sie mit 80 % (reduzierte Leistung und erhöhter Pausenbedarf). Es besteh e zur angestammten Arbeit als Bürokraft keine Inkongruenz, sofern die Arbeit im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils aus geführt werden könne. Durch die chronischen Schmerzen und durch die Muskel insuffizienz besteh e eine reduzierte Leistung und ein erhöhter Pausenbedarf (S. 32 unten). In einer Verweistätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 80 %, dies bei ganztägiger Präsenzzeit, reduzierter Leistung und erhöhtem Pausenbedarf (S. 33 oben).

In einer Verweistätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 80 %, dies bei ganztägiger Präsenzzeit, reduzierter Leistung und erhöhtem Pausenbedarf (S. 33 oben). Retrospektiv bestehe das Ausmass der beschriebenen Arbeitsfähigkeit psychi atrisch, internistisch und neurologisch unbegrenzt. Ausnahmen seien die diversen Hospitalisationen und Operationen. Orthopädisch könne die Beurteilung des G.___ anlässlich des Gutachtens von 2010 bestätigt werden. Die Situation sei heute in etwa unverändert (S. 33 oben).

Retrospektiv bestehe das Ausmass der beschriebenen Arbeitsfähigkeit psychi atrisch, internistisch und neurologisch unbegrenzt. Ausnahmen seien die diversen Hospitalisationen und Operationen. Orthopädisch könne die Beurteilung des G.___ anlässlich des Gutachtens von 2010 bestätigt werden. Die Situation sei heute in etwa unverändert (S. 33 oben). Zusammengefasst steh e die heutige Beurteilung weitgehend in Ü bereinstimmung mit derjenigen des G.___ von 201 0. Der Gesun d heitszustand - ausser dem Status Tuboovarialabszess rechts, ausgeheilt - sei unverändert. Entsprechend könne eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in angestammter und in Verweistätigkeit seit 2010 unverändert postuliert werden (S. 33 unten).

Zusammengefasst steh e die heutige Beurteilung weitgehend in Ü bereinstimmung mit derjenigen des G.___ von 201 0. Der Gesun d heitszustand - ausser dem Status Tuboovarialabszess rechts, ausgeheilt sei unverändert. Entsprechend könne eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in angestammter und in Verweistätigkeit seit 2010 unverändert postuliert werden (S. 33 unten). 5.2 V om 1 4. bis 1 9. April 2015 weilte die Beschwerdeführerin in der Frauenklinik des J.___, worüber a m 2 4. April 2015 berichtet wurde ( Urk. 6/208). Als Diagnosen wurden eine Endometriose und ein akute r Harn wegs infekt genannt (S. 1). Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 1 4. April bis 1 0. Mai 2015 attestiert (S. 3).

5.2 V om 1 4. bis 1 9. April 2015 weilte die Beschwerdeführerin in der Frauenklinik des J.___, worüber a m 2 4. April 2015 berichtet wurde ( Urk. 6/208). Als Diagnosen wurden eine Endometriose und ein akute r Harn wegs infekt genannt (S. 1). Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 1 4. April bis 1 0. Mai 2015 attestiert (S. 3). Der behandelnde Gynäkologe med. pract. K.___ führte in seinem Bericht vom 2. Mai 2016 (Urk. 6/210 ) aus, dass aus gynäkologischer Sicht unter der gegenwärtigen Therapie geringe Einschränkungen (vor allem Schmerzen bei längerem Sitzen) bestünden (Ziff. 1.7) und er keine Arbeitsunfähigkeit attestiert habe (Ziff. 1.6). D ie angestammte Tätigkeit im bisherigen Rahmen beurteilte er als zumutbar und die Leistungsfähigkeit als unvermindert (Ziff. 1.7 ).

Der behandelnde Gynäkologe med. pract. K.___ führte in seinem Bericht vom 2. Mai 2016 (Urk. 6/210 ) aus, dass aus gynäkologischer Sicht unter der gegenwärtigen Therapie geringe Einschränkungen (vor allem Schmerzen bei längerem Sitzen) bestünden (Ziff. 1.7) und er keine Arbeitsunfähigkeit attestiert habe (Ziff. 1.6). D ie angestammte Tätigkeit im bisherigen Rahmen beurteilte er als zumutbar und die Leistungsfähigkeit als unvermindert (Ziff. 1.7 ). 5.3 Dr. A.___ erstattete am 29. August 2016 ein weiteres orthopädisches Gut achten, dies zu Handen des Hausarztes der Beschwerdeführerin (Urk. 6/224). Er nannte nunmehr folgende Diagnos e (S. 10 oben):

5.3 Dr. A.___ erstattete am 29. August 2016 ein weiteres orthopädisches Gut achten, dies zu Handen des Hausarztes der Beschwerdeführerin (Urk. 6/224). Er nannte nunmehr folgende Diagnos e (S. 10 oben): - c hronifizierte s, invalidisierende s, thorakolumbospondylogene s Schmerz syndroms linksbetont mit/bei

c hronifizierte s, invalidisierende s, thorakolumbospondylogene s Schmerz syndroms linksbetont mit/bei - Status nach initialer Coccygodynie bei Sturz am 1. Januar 2000

Status nach initialer Coccygodynie bei Sturz am 1. Januar 2000 - reaktivem chronischem Zervikalsyndrom

reaktivem chronischem Zervikalsyndrom Er führte unter anderem aus, d ie Explorandin sei durch ihre Schmerzsymptomatik und die Ausweichmuster, um die Schmerzen zu beherrschen beziehungsweise sämtliche therapeutischen Bemühungen, die sie selbst durchführ e, so in ihrem Alltag eingeschränkt, dass sicher keine 100%ige Arbeitsfähigkeit mehr erreicht werden könne. Als Maximum sehe er eine Arbeitsfähigkeit von 50 % i n der angestammten Bürotätigkeit, wie sie zuletzt ausgeübt worden sei ( S. 1 0 unten ).

Er führte unter anderem aus, d ie Explorandin sei durch ihre Schmerzsymptomatik und die Ausweichmuster, um die Schmerzen zu beherrschen beziehungsweise sämtliche therapeutischen Bemühungen, die sie selbst durchführ e, so in ihrem Alltag eingeschränkt, dass sicher keine 100%ige Arbeitsfähigkeit mehr erreicht werden könne. Als Maximum sehe er eine Arbeitsfähigkeit von 50 % i n der angestammten Bürotätigkeit, wie sie zuletzt ausgeübt worden sei ( S. 1 0 unten ). Eine Änderung, beziehungsweise eine Steigerung der Arbeitsf ä higkeit sehe er nicht. Insbesondere sei die Situation ja seit 16 Jahren konstant ungenügend, es sei trotz allen therapeutischen Bemühungen keine Besserung aufgetreten. Es könne keinesfalls gesagt werden, die Explorandin sei in ihrer angestammten Tätigkeit zu 100 % vollzeitig, vollschichtig arbeitsfähig ; eine solche Beurteilung gehe weit an den hier eindeutig sichtbaren klinischen Befunden vorbei (S. 11 oben).

Eine Änderung, beziehungsweise eine Steigerung der Arbeitsf ä higkeit sehe er nicht. Insbesondere sei die Situation ja seit 16 Jahren konstant ungenügend, es sei trotz allen therapeutischen Bemühungen keine Besserung aufgetreten. Es könne keinesfalls gesagt werden, die Explorandin sei in ihrer angestammten Tätigkeit zu 100 % vollzeitig, vollschichtig arbeitsfähig ; eine solche Beurteilung gehe weit an den hier eindeutig sichtbaren klinischen Befunden vorbei (S. 11 oben). 6.

6. 6.1 Im Jahr 2009 holte die Beschwerdegegnerin Arztberichte ein (vorstehend E. 4.1 2) und stellte mit Vorbescheid vom 12. Oktober 2009 die weitere Ausrichtung der halben Rente in Aussicht (Urk. 6/158). Nach dagegen erhobenen Einwänden holte sie das am 6. Juli 2010 erstattete G.___-Gutachten (vorstehend E. 4.4) ein. Am 10. August 2010 teilte sie der Beschwerdeführerin mit, es bestehe weiterhin Anspruch auf die bisherige halbe Rente (Urk. 6/181).

6.1 Im Jahr 2009 holte die Beschwerdegegnerin Arztberichte ein (vorstehend E. 4.1 2) und stellte mit Vorbescheid vom 12. Oktober 2009 die weitere Ausrichtung der halben Rente in Aussicht (Urk. 6/158). Nach dagegen erhobenen Einwänden holte sie das am 6. Juli 2010 erstattete G.___-Gutachten (vorstehend E. 4.4) ein. Am 10. August 2010 teilte sie der Beschwerdeführerin mit, es bestehe weiterhin Anspruch auf die bisherige halbe Rente (Urk. 6/181). Der Mitteilung vom 10. August 2010 ging eine materielle Prüfung des Rentenan spruchs mit Sachverhaltsabklärung und Beweiswürdigung voraus. Für die Beant wortung der Frage, ob zwischenzeitlich eine revisionsrechtlich relevante Verän derung eingetreten sei, bildet sie somit den Referenzpunkt (vorstehend E. 1.5).

Der Mitteilung vom 10. August 2010 ging eine materielle Prüfung des Rentenan spruchs mit Sachverhaltsabklärung und Beweiswürdigung voraus. Für die Beant wortung der Frage, ob zwischenzeitlich eine revisionsrechtlich relevante Verän derung eingetreten sei, bildet sie somit den Referenzpunkt (vorstehend E. 1.5). 6.2 Der Vorbescheid vom 12. Oktober 2009 stützte sich auf die Beurteilung durch die RAD-Ärztin, wonach «analog E.___» eine Arbeitsfähigkeit von (lediglich) 50 % ab Juni 2009 anzunehmen sei (vorstehend E. 4.3).

6.2 Der Vorbescheid vom 12. Oktober 2009 stützte sich auf die Beurteilung durch die RAD-Ärztin, wonach «analog E.___» eine Arbeitsfähigkeit von (lediglich) 50 % ab Juni 2009 anzunehmen sei (vorstehend E. 4.3). Deren Beurteilung stand im Widerspruch zur Aktenlage: Die Ärzte des E.___ führ ten in ihrem Bericht vom 29. Juni 2009 aus, die bisherige Tätigkeit sei «beginnend mit 50 %, dann nach 2-4 Wochen 100 %» zumutbar (vorstehend E. 4.2). Sie haben also keineswegs eine Arbeitsfähigkeit von lediglich 50 % angegeben.

Deren Beurteilung stand im Widerspruch zur Aktenlage: Die Ärzte des E.___ führ ten in ihrem Bericht vom 29. Juni 2009 aus, die bisherige Tätigkeit sei «beginnend mit 50 %, dann nach 2-4 Wochen 100 %» zumutbar (vorstehend E. 4.2). Sie haben also keineswegs eine Arbeitsfähigkeit von lediglich 50 % angegeben. Zum G.___-Gutachten hielt der beurteilende RAD-Arzt zwar fest, es könne ab November 2007 unter anderem für die bisherige Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 80 % angenommen werden. Gleichzeitig führte er aber aus, dass aus formal-juristischen Gründen wohl eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vor lieg e und im Rahmen der Rentenrevision von einem unveränderten Gesundheits zustand « im Vergleich zur Verfügung vom 1 2. Oktober 20 09 » ausge gangen wer den müsse (vorstehend E. 4.5).

Zum G.___-Gutachten hielt der beurteilende RAD-Arzt zwar fest, es könne ab November 2007 unter anderem für die bisherige Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 80 % angenommen werden. Gleichzeitig führte er aber aus, dass aus formal-juristischen Gründen wohl eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vor lieg e und im Rahmen der Rentenrevision von einem unveränderten Gesundheits zustand « im Vergleich zur Verfügung vom 1 2. Oktober 20 09 » ausge gangen wer den müsse (vorstehend E. 4.5). Es gibt keine «Verfügung vom 12. Oktober 2009», sondern lediglich den Vor be scheid diesen Datums (Urk. 6/158), der als Referenz nicht in Frage kommen kann. Der im G.___-Gutachten erhobene Sachverhalt wäre vielmehr mit demjenigen zu vergleichen gewesen, welcher der Rentenzusprache im Jahr 2006 (vorstehend E. 3) zugrunde gelegen hat. Damit erweist sich auch diese Beurteilung - welche die abschliessende Grundlage für die Mitteilung vom 10. August 2010 bildete - als qualifiziert fehlerhaft.

Es gibt keine «Verfügung vom 12. Oktober 2009», sondern lediglich den Vor be scheid diesen Datums (Urk. 6/158), der als Referenz nicht in Frage kommen kann. Der im G.___-Gutachten erhobene Sachverhalt wäre vielmehr mit demjenigen zu vergleichen gewesen, welcher der Rentenzusprache im Jahr 2006 (vorstehend E. 3) zugrunde gelegen hat. Damit erweist sich auch diese Beurteilung - welche die abschliessende Grundlage für die Mitteilung vom 10. August 2010 bildete - als qualifiziert fehlerhaft. 6.3 Die 2009 eingeleitete und mit der Mitteilung vom 10. August 2010 abge schlossene Anspruchsprüfung erweist sich aus den dargelegten Gründen (vorste hend E. 6.2) als derart mangelhaft, dass sie als zweifellos unrichtig zu qualifi zieren (vorstehend E. 1.6) ist.

6.3 Die 2009 eingeleitete und mit der Mitteilung vom 10. August 2010 abge schlossene Anspruchsprüfung erweist sich aus den dargelegten Gründen (vorste hend E. 6.2) als derart mangelhaft, dass sie als zweifellos unrichtig zu qualifi zieren (vorstehend E. 1.6) ist. Sie ist deshalb wiedererwägungsweise aufzuheben.

Sie ist deshalb wiedererwägungsweise aufzuheben. Wenn in einem Revisionsverfahren die bisherige Rente nach materieller Prüfung des Rentenanspruchs bestätigt wird, tritt die Revisionsverfügung beziehungsweise die Mitteilung über den unveränderten Rentenanspruch an Stelle der ursprüngli chen Verfü gung (vgl. BGE 133 V 108). Auch wenn nachträglich unter anderem auf dem Weg der Wiedererwägung auf die Revisionsverfügung (oder -mitteilung) zurückgekommen wird, bleibt die ursprüngliche Verfügung von der Revisions verfügung konsumiert und lebt daher nicht wieder auf, sondern teilt deren Schicksal. Somit ist bei einem wiedererwägungsweisen Zurückkommen auf eine zweifellos unrichtige Revisionsverfügung (oder -mitteilung) der Rentenanspruch ex nunc und pro futuro ohne Bindung an die ursprüngliche Verfügung in allen seinen Teilen neu zu beurteilen, ohne dass zunächst geprüft werden müsste, ob auch bezüglich der ursprünglichen Verfügung ein Rückkommenstitel gegeben wäre ( BGE 140 V 514 E. 5.2).

Wenn in einem Revisionsverfahren die bisherige Rente nach materieller Prüfung des Rentenanspruchs bestätigt wird, tritt die Revisionsverfügung beziehungsweise die Mitteilung über den unveränderten Rentenanspruch an Stelle der ursprüngli chen Verfü gung (vgl. BGE 133 V 108). Auch wenn nachträglich unter anderem auf dem Weg der Wiedererwägung auf die Revisionsverfügung (oder -mitteilung) zurückgekommen wird, bleibt die ursprüngliche Verfügung von der Revisions verfügung konsumiert und lebt daher nicht wieder auf, sondern teilt deren Schicksal. Somit ist bei einem wiedererwägungsweisen Zurückkommen auf eine zweifellos unrichtige Revisionsverfügung (oder -mitteilung) der Rentenanspruch ex nunc und pro futuro ohne Bindung an die ursprüngliche Verfügung in allen seinen Teilen neu zu beurteilen, ohne dass zunächst geprüft werden müsste, ob auch bezüglich der ursprünglichen Verfügung ein Rückkommenstitel gegeben wäre ( BGE 140 V 514 E. 5.2). Mit dem soeben dargelegten Dahinfallen auch der im Jahr 2006 erfolgten Ren ten zusprache wird die Frage hinfällig, ob diese aufgrund eines unklaren Beschwerde bilds (vorstehend E. 1.2 ) erfolgt sei.

Mit dem soeben dargelegten Dahinfallen auch der im Jahr 2006 erfolgten Ren ten zusprache wird die Frage hinfällig, ob diese aufgrund eines unklaren Beschwerde bilds (vorstehend E. 1.2 ) erfolgt sei. 6.4 Damit bleibt ein allfälliger aktueller Rentenanspruch zu prüfen. Massgebend dafür ist das 2015 erstattete Gutachten (vorstehend E. 5.1).

6.4 Damit bleibt ein allfälliger aktueller Rentenanspruch zu prüfen. Massgebend dafür ist das 2015 erstattete Gutachten (vorstehend E. 5.1). Dieses ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersu chungen, berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben. Es leuchtet in der Darlegung der medizini schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein, und die Schlussfolgerungen, namentlich hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit, sind nachvollziehbar begründet. Mithin erfüllt es alle praxisgemässen Kriterien (vor stehend E. 1.7) vollumfänglich.

Dieses ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersu chungen, berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben. Es leuchtet in der Darlegung der medizini schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein, und die Schlussfolgerungen, namentlich hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit, sind nachvollziehbar begründet. Mithin erfüllt es alle praxisgemässen Kriterien (vor stehend E. 1.7) vollumfänglich. Das nach Erlass des Vorbescheids vom 14. Juni 2016 von Dr. A.___ am 29. August 2016 erstattete Gutachten (vorstehend E. 5.3) ist nicht geeignet, das MEDAS-Gutachten in Frage zu stellen, da die darin gezogenen Schlussfolgerun gen nicht überzeugend begründet sind. Insbesondere die Feststellung von Dr. A.___, es könne keinesfalls gesagt werden, die Beschwerdeführerin sei zu 100 % arbeitsfähig, vermag nicht einzuleuchten, wurde solches doch von kei ner Seite geltend gemacht. Vielmehr wurde im Gutachten begründet, warum - wie schon im G.___-Gutachten festgestellt - von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % auszugehen sei. Damit setzte sich Dr. A.___ überhaupt nicht auseinander, obwohl ihm beide Gutachten laut eigenen Angaben (S. 1 unten, S. 2 Mitte) vor gelegen hatten.

Das nach Erlass des Vorbescheids vom 14. Juni 2016 von Dr. A.___ am 29. August 2016 erstattete Gutachten (vorstehend E. 5.3) ist nicht geeignet, das MEDAS-Gutachten in Frage zu stellen, da die darin gezogenen Schlussfolgerun gen nicht überzeugend begründet sind. Insbesondere die Feststellung von Dr. A.___, es könne keinesfalls gesagt werden, die Beschwerdeführerin sei zu 100 % arbeitsfähig, vermag nicht einzuleuchten, wurde solches doch von kei ner Seite geltend gemacht. Vielmehr wurde im Gutachten begründet, warum - wie schon im G.___-Gutachten festgestellt - von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % auszugehen sei. Damit setzte sich Dr. A.___ überhaupt nicht auseinander, obwohl ihm beide Gutachten laut eigenen Angaben (S. 1 unten, S. 2 Mitte) vor gelegen hatten. Schliesslich ändert auch der Hinweis der Beschwerdeführerin auf die im April 2015 diagnostizierte Endometriose (Urk. 1 S. 10 Ziff. 3.3) nichts am Ergebnis, blieb diese doch ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (vorstehend E. 5.2).

Schliesslich ändert auch der Hinweis der Beschwerdeführerin auf die im April 2015 diagnostizierte Endometriose (Urk. 1 S. 10 Ziff. 3.3) nichts am Ergebnis, blieb diese doch ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (vorstehend E. 5.2). 6.5 Dies führt zusammengefasst zum Schluss, dass gestützt auf das beweiskräftige Gutachten von 2015 eine Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit von 80 % erstellt ist. Damit besteht kein Rentenanspruch mehr, womit die angefoch tene Verfügung dieses Inhalts mit der substituierten Begründung zu bestätigen ist, dass schon die 2010 erfolgte Bestätigung der 2006 zugesprochenen halben Rente infolge zweifelloser Unrichtigkeit keinen Bestand hat.

6.5 Dies führt zusammengefasst zum Schluss, dass gestützt auf das beweiskräftige Gutachten von 2015 eine Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit von 80 % erstellt ist. Damit besteht kein Rentenanspruch mehr, womit die angefoch tene Verfügung dieses Inhalts mit der substituierten Begründung zu bestätigen ist, dass schon die 2010 erfolgte Bestätigung der 2006 zugesprochenen halben Rente infolge zweifelloser Unrichtigkeit keinen Bestand hat. Dies führt zu Abweisung der Beschwerde.

Dies führt zu Abweisung der Beschwerde. 7. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerle gen.

7. Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerle gen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - syndicom - Gewerkschaft Medien und Kommunikation

syndicom - Gewerkschaft Medien und Kommunikation - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Y.___ Pensionskasse

Y.___ Pensionskasse - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannTiefenbacher