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Mit «Konditionellen Fähigkeiten» wird die Gesamtheit der körperlichen Fähigkeiten wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit bzw. Dehnfähigkeit bezeichnet. Primär geht es dabei um energetische Prozesse im Körper.
Ausdauer ist die Fähigkeit:
- eine sportliche Anforderung möglichst lange ohne Ermüdung zu erbringen
- einen ermüdungsbedingten Abbruch der sportlichen Leistung möglichst lange hinauszögern zu können
- sich in Phasen reduzierter Beanspruchungen rasch zu regenerieren
Aus gesundheitlicher Sicht nimmt die Ausdauerfähigkeit (Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen) eine zentrale Stellung ein.
Kraft bezeichnet die Fähigkeit des Nerv-Muskelsystems durch Muskelkontraktionen einen Widerstand zu überwinden.
Der gesundheitliche Nutzen der Kraftfähigkeit liegt – richtiges Training vorausgesetzt! – in erster Linie in den positiven Auswirkungen auf den Bewegungsapparat wie z.B., Stärkung bindegewebiger Strukturen (Bänder, Sehen).
Beweglichkeit ist die Fähigkeit, Bewegungen mit grossen Bewegungsamplituden auszuführen, sie setzt eine gute Dehnfähigkeit der Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln voraus.
Die Dehnfähigkeit beugt muskulärem Ungleichgewicht vor, dient der Entspannung und verringert die Verletzungsgefahr.