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Cibourg
(La) (Kt. Bern, Amtsbez. Courtelary, Gem. La Ferrière u. Renan).
1090 m. Weiler, nahe der Grenze gegen Neuenburg, auf einer nach S., d. h. zum obern St. Immerthal geneigten Hochfläche und an der Strasse St. Immer-La Chaux de Fonds;
2,5 km w. Renan;
5,5 km onö. La Chaux de Fonds und 2,5 km s. La Ferrière.
Station der Schmalspurbahn Saignelégier-La Chaux de Fonds. 10 Häuser, 42 reform. Ew. Kirchgemeinde La Ferrière.
Ackerbau und Viehzucht.
La
Cibourg hat während der Zeit der
Neuenburger Unabhängigkeitsbewegung
eine gewisse
Rolle gespielt, indem hier die Republikaner von
La Chaux de Fonds sich vor 1848 zu versammeln
pflegten, wenn sie wieder einmal das Bedürfnis fühlten, unter der Schweizerfahne zu raten und zu taten.
Die alte «Hauptwache»
von La
Cibourg, auf
Neuenburger Boden ganz nahe der Grenze gelegen, ist mit den in
Stein gehauenen und die Jahreszahl 1705 tragenden
Wappen der einstigen neuenburgischen Gouverneure
Neuchâtel-Longueville und
Stavay-Mollondin geschmückt.
Heute Landjägerposten und Wirtshaus.