Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03235.jsonl.gz/368

Ein starkes Erdbeben erschütterte in der Nacht zum 15. Januar die indonesische Insel Sulawesi. Mehr als 90 Menschen starben und über 740 Personen wurden schwer verletzt. Viele öffentliche Gebäude, Krankenhäuser und Wohnhäuser sind eingestürzt. Mehr als 30’000 Menschen wurden durch das Beben vorübergehend obdachlos. „Die Situation erinnert mich an das schreckliche Erdbeben und den Tsunami, der die Insel vor zweieinhalb Jahren verwüstet hat“, berichtet Darlis Nasution, Leiterin der humanitären Hilfe von Solidar Suisse in Indonesien.
Humanitäre Hilfe für mehr als 6’000 Personen
Da Solidar Suisse seit dem Tsunami vom September 2018 vor Ort präsent ist, konnte die Hilfsaktion unverzüglich anlaufen. Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation leistet Solidar Suisse Nothilfe für die Überlebenden. 6’250 Personen werden mit Trinkwasser, Hygieneartikeln und Notunterkünften versorgt. Ermöglicht wird diese Hilfe vor allem durch die finanzielle Unterstützung der Glückskette und durch Spenden.
Unterstützung von Opfern in Zeiten von Covid-19
Auch in Indonesien ist Covid-19 verbreitet. Mehrere Überlebende des Erdbebens wurden positiv auf das Virus getestet. Dies erschwert den Einsatz vor Ort. Zur Virusprävention werden auch Schutzartikel wie Masken und Desinfektionsmittel an die Menschen in den Notunterkünften verteilt.