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Nach Wagner 1838
Luftaufnahmen von Bugnaux
Die Territorien der Herrschaft von Mont-le-Vieux, die aus dem unermesslichen Besitz der Herren von Cossonay stammten, waren mit jenen der Herrschaft von Mont-le-Grand, Aubonne usw., ihre Nachbarinnen vermischt. Beim Fall des Hauses von Prangins beschlagnahmen der Graf aus Savoyen, Amadeus V, und sein Bruder Louis, Baron vom Waadtland, dieses Eigentum in 1293. Mont blieb bei Louis unter der Suzeränität seines Bruders, den Grafen Amadeus V. Das Schloss Mont-le-Vieux erhob sich über dem kleinen Dorf von Bugnaux und im Osten des Schlosses Dudes, mit dem man es nicht verwechseln soll. Nach der Zerstörung dieses primitiven Herrenhauses, das aus dem 11. oder 12. Jahrhundert datierte, baute man das neue Schloss Mont-le-Vieux im Osten, um das von Dudes zu ersetzen, das im Angriff von 1293 ruiniert und definitiv aufgegeben wurde. Daher kann man es Louis, Baron vom Waadtland, zuschreiben, der Herr von Mont unter der Suzeränität seines Bruders blieb.
Diese Festung aus dem Ende des 13. Jahrhunderts wurde seinerseits erobert und von den Schweizern in 1475 angezündet, dann ganz aufgegeben, bis zum Erwerb von den Viry, vom Schloss Rolle, das ab diesem Zeitpunkt der Sitz der Herrschaft von Rolle und Mont-le-Vieux wurde. Das Schloss Mont-le-Vieux erhob sich auf einem grossartigen Aussichtspunkt mit der heutigen Bezeichnung von Malagny oder Malagnon. Wie zu oft, diente die Ruine dieses Schlosses im 14. Jahrhundert als Karriere für Konstruktionsmaterialien. Wäre es nicht für die glückliche Intervention der Familie Martheray, aus Rolle, wäre es vollkommen verschwunden. Die Familie kaufte es, um es zu retten. Heute gehört es zum Gebiet von Favières bei Bugnaux. Unter der Vegetation erkennt man noch den allgemeinen Grundriss des Schlosses, der Ort des Wachtturmes, eine Seite von einem grossen Turm und Fragmente der Umfriedungsmauer. Der Name von Mont-le-Vieux erscheint im 14. Jahrhundert nur in 1388, um diese Territorien von denen von Mont-le-Neuf, später Mont-le-Grand genannt, zu unterscheiden.
Bibliographie