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Die Banken haben ihre Spekulationsgeschäfte nicht von ihrer Funktion als Kreditgeber der Wirtschaft getrennt: Das wirft ihnen Laurent Joffrin im «Nouvel Observateur» vor. «Jetzt sind die die Anlagen der Sparer schon wieder bedroht, was ein ungezügeltes Panikgefühl verbreitet.»
Weil die Politik unter dem Einfluss der Banken keine gerechtere Einkommenspolitik eingeführt habe, die nicht nur eine kleine Milliardärs-Elite begünstigt, verliere das Wachstum seinen Schwung. Die meisten Ökonomen würden mit einer Konsumflaute rechnen, weil das verfügbare Einkommen des Mittelstands stagniert oder schwindet.
Weil das Steuersystem vor allem in angelsächsischen Ländern nicht reformiert wurde, würde immer mehr bezweifelt, dass die Staaten überhaupt fähig sind, die enormen Schulden zurückzuzahlen, welche zur Rettung des Finanzsystems und zur Ankurbelung der Wirtschaft angehäuft wurden.
Immer mehr Gläubiger hätten Angst, ihr Geld nicht mehr zurückzubekommen.
Die Aktionäre würden eine neue Rezession beschleunigen. Mit einem «chaotischen Rhythmus» der Börse leisteten die Aktionäre der Angst Vorschub.
«Die liberalen Dogmen haben bereits zu einer massiven Ungerechtigkeit geführt. Jetzt zerstören sie die westlichen Volkswirtschaften.»
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
keine