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Die Auswirkungen des veränderten Klimas
- Die Veränderung des Klimas betrifft uns alle – Individuen, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie verstärkt bestehende Herausforderungen, wie z.B. die Zukunft der Energieversorgung oder den Umgang mit Ressourcen (z.B. Wasser) und ist deshalb eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit.
- In der Schweiz sind die Durchschnittstemperaturen seit 1970 um rund 1,5° Celsius gestiegen – doppelt so stark wie der globale Trend. Die Folgen sind gut sichtbar:
- Die Gletscher schmelzen sichtbar ab und ziehen sich zurück.
- Der ganzjährig gefrorene Boden oberhalb von 2400 Metern (Permafrost) taut allmählich auf.
- Damit drohen im Alpenraum vermehrt Steinschläge, Fels- und Bergstürze sowie Rutschungen und Murgänge. Diese können bis weit in bewohnte Talgebiete vordringen.
- Zunahme von Überschwemmungen auch im Flachland.
- Im Umgang mit der Klimaveränderung sind zwei Strategien untrennbar: die Anpassung an die unvermeidbaren Auswirkungen des veränderten Klimas sowie der Klimaschutz, vor allem die Reduktion der Treibhausgase.
- Um die globale Erwärmung auf 2° Celsius zu begrenzen, gilt es, die globalen Treibhausgasemissionen bis im Jahr 2050 etwa zu halbieren. Insbesondere die Länder, die heute sehr viele Treibhausgase ausstossen, müssen massive Anstrengungen unternehmen. Auch die Schweiz zählt zu diesen Ländern.
- Die Schweiz ist zwar nur für 0.2 Prozent der globalen Emissionen verantwortlich. Mit 7.2 Tonnen Treibhausgasemissionen (CO2, Methan, Lachgas u.a.) pro Kopf liegt die Schweiz aber deutlich über dem globalen Durchschnitt von ca. 5.9 Tonnen CO2-Equivalent.