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Wer die Oper liebt, sollte sich in Neapel unbedingt eine Aufführung im Teatro San Carlo ansehen. Das Innere des Opernhauses ist überwältigend: Die rot ausgestatteten Logen sind in sechs steilen Rängen angeordnet, in der Mitte die prächtige Königsloge und alles ist mit Gold und Silber ausgestattet. Über dem Bühnenbogen strahlt das Wappen des Königreiches beider Sizilien: Um das Schild des Bourbonenhauses sind die Wahrzeichen der mit den Herrschern Neapels verwandten Häuser angeordnet.
Das geschichtsträchtige Haus war jahrelang die größte und eine der angesehensten Opern Europas. Es wurde 1735 von den Architekten Giovanni Antonio Medrano und Angelo Carasale für den Bourbonenkönig Karl VII. von Neapel konzipiert und errichtet.
Der König wollte Neapel mit einem neuen und größeren Theater an Stelle des alten verfallenden Teatro San Bartolomeo von 1621 ausstatten. Das Teatro di San Carlo war jahrelang mit 3.300 Plätzen das größte Opernhaus und, noch vor der Mailänder Scala, das angesehenste Haus in Europa und der Welt und wurde allein schon wegen seiner Architektur und seiner reichen Einrichtung bewundert. Aber auch durch die zahlreichen Uraufführungen von Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti, Gioachino Rossini u. v. a. war das Teatro San Carlo beim Publikum beliebt. Große Tenöre wie Franco Corelli, Galliano Masini, Mario del Monaco, Beniamino Gigli und natürlich Enrico Caruso gehörten zu den Künstlern dieses Hauses.
Das Theater wurde am 4. November 1737 – dem Namenstag des Königs – mit der Aufführung von Domenico Sarros Achille in Sciro eröffnet, der sein Werk zu diesem Anlass selbst dirigierte. Grundlage dieser Oper war ein Libretto von Pietro Metastasio.
Im Februar 1816 zerstörte ein Brand große Teile des Theaters. Für die Instandsetzung und Restaurierung zeichnete der Architekt Antonio Niccolini verantwortlich. Bereits Ende August desselben Jahres konnte Niccolini das Theater – mit klassizistischer Modernisierung – wieder der Öffentlichkeit übergeben. Am 28. November 1813 wurde hier die Oper Medea in Corinto vom deutschen Komponisten Johann Simon Mayr uraufgeführt. Der Schüler Mayrs Gaetano Donizetti erlebte hier am 26. September 1835 die Uraufführung seiner Oper Lucia di Lammermoor. Im März 1904 wurde Siberia von Umberto Giordano als italienische Premiere aufgeführt.
Neapel ist eine an Kultur und Kunst unheimlich reiche Stadt, z.B.
Das wunderschön gelegenen Museum Capodimonte im ehemaligen Jagdpalast des Königs beherbergt die Kunstsammlung Farnese. Das Erbe von Alessandro Farnese (1468-1549), bekannt unter dem Namen Papst Paul III. wurde vom Neapoletanischen König Carlo di Borbone weiter vervollständigt und enthält heute eine der reichsten Kunstsammlungen der Renaissance. Meisterwerke von Tizian, Raffael, Caravaggio, sind hier ausgestellt.
Die Besetzung einer Oper oder eines Konzertes kann sich (leider) kurzfristig ändern.
Alle Angaben zu den Besetzungen sind daher unverbindlich - Änderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Alle Angebote sind auf Anfrage. Die Verfügbarkeit kann sich stündlich ändern. Preisänderungen sind vorbehalten.
TOSCA mit Jonas Kaufmann am 23. oder 30. April 2022
Musik: G. Puccini
Dirigent: Juraj Valcuha
Direktion: Edoardo de Angelis
Interpreten:
Jonas Kaufmann, Oksana Dyka, Ildar Abdrazakov, Emanuela Gordano, Sdergio Vitale, Francesco Pittari,
Giacomo Mercaldo, Gianvito Ribba
Quelle Foto: Sony Classical.de
Eine wunderbare Oper, eine wunderbare Stadt und ein wunderbarer Abend mit Jonas Kaufmann auf der Bühne des Teatro San Carlo.
Termin 1: vom 22. bis 25. April 2022
22.04.2022 Klavierkonzert mit Daniel Baremboim
23.04.2022 Tosca mit Jonas Kaufmann
Musik: G. Puccini
Dirigent: Juraj Valcuha
Direktion: Edoardo de Angelis
Interpreten:
Jonas Kaufmann, Oksana Dyka, Ildar Abdrazakov, Emanuela Gordano, Sdergio Vitale, Francesco Pittari,
Giacomo Mercaldo, Gianvito Ribba
24.04.2022 Klavierkonzert mit Beatrice Rana
Die junge Italienerin Beatrice Rana ist ausgezeichnet in prestigeträchtigen Wettbewerben, und lancierte eine strahlende internationale Karriere. Die Pianistin hat eine privilegierte Beziehung zu Casa da Música entwickelt, die zum ersten Mal bei Sala Suggia im Jahr 2017 auftritt wird. Zwei Jahre später kehrte sie zurück und führt eine weitere Aufführung in Porto als etablierte Künstlerin durch. Virtuosität im Dienste einer musikalischen Empfängnis, die Wärme mit Lyrik auf einzigartige Weise vermischt.
Unser Arrangement:
Preis pro Person im Doppelzimmer € 1056.-
Einzelzimmerzuschlag und Verlängerung auf Anfrage möglich
Transfer von/zum Flughafen und private Stadtbesichtigung können zum Aufpreis zusätzlich arrangiert werden.
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Termin 2: vom 28. April bis 1. Mai 2022
28.04.2022 Klavierkonzert mit Yuja Wang
Yuja Wang gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Generation und versteht es, Hörer jeden Alters zu fesseln. »Sie verfügt über ein unforciertes, brillantes Klavierspiel, das Prokofjew (der ein großer Pianist war) ebenso neidisch gemacht hätte wie den legendären Horowitz«, kommentierte die Los Angeles Times nach einem sensationellen Auftritt in der Hollywood Bowl. Kritiker heben Yuja Wangs Virtuosität und technische Meisterschaft sowie ihre charismatische Bühnenpräsenz hervor. Doch für die Pianistin steht ihre Kunst im Dienst von emotionalem Ausdruck und musikalischer Interpretation, Technik darf nie Selbstzweck sein. Ihr künstlerisches Credo ist schlicht und komplex zugleich: »Ich möchte das ganze Leben in Beziehung zur Musik setzen«, sagte sie kürzlich dem Observer (London). An anderer Stelle sprach sie über die unvergleichliche Kraft der Musik, ihr eigenes Gefühlsleben zu erschließen. »Es geht nicht mehr um das Üben, sondern vielmehr darum, den Gedankengang des Komponisten verstehen zu lernen«, äußerte sie British Vogue gegenüber im August 2018. »Was ist die Intention der Komponisten, was versuchen sie auszudrücken … Sie haben viele Stunden damit verbracht, diese Stücke zu schreiben, daher ist es nur richtig, dass wir Jahre damit verbringen, ihre Bedeutung zu entschlüsseln.«
29.04.2022 Klavierkonzert mit Bertrand Chamayou
Bertrand Chamayou, geboren 1981 in Toulouse, wurde bereits in jungen Jahren von dem Pianisten Jean-François Heisser als herausragendes Talent entdeckt und später am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique unterrichtet. Anschließend studierte er bei Maria Curcio in London.
Chamayou konzertierte bereits in berühmten Konzertsälen wie dem Théâtre des Champs Elysées, dem Lincoln Center New York, dem Herkulessaal München sowie der Wigmore Hall London und ist gern gesehener Gast beim Musikfest Bremen, dem Mostly Mozart Festival New York, dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Beethovenfest Bonn, dem Rotterdam Philharmonic Gergiev Festival, dem Klavier-Festival Ruhr, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Menuhin Festival Gstaad und dem Festival International de Piano La Roque d‘Anthéron.
Auch als Konzertsolist gastierte Bertrand Chamayou bereits weltweit, so u.a. beim Orchestre de Paris, dem London Philharmonic Orchestra, dem Rotterdam Philharmonisch Orkest, der Deutschen Kammerphilharmonie, der Deutschen Radio Philharmonie, den Rundfunk-Sinfonieorchestern des HR, WDR und SWR, dem Orchestre National de France, dem japanischen NHK Symphony Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem brasilianischen Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, den Dresdner Philharmonikern und dem Konzerthausorchester Berlin – mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Leonard Slatkin, Neville Marriner, Semyon Bychkov, Michel Plasson, Louis Langrée, Jérémie Rhorer und Andris Nelson.
30.04.2022 Tosca mit Jonas Kaufmann
Musik: G. Puccini
Dirigent: Juraj Valcuha
Direktion: Edoardo de Angelis
Interpreten:
Jonas Kaufmann, Oksana Dyka, Ildar Abdrazakov, Emanuela Gordano, Sdergio Vitale, Francesco Pittari,
Giacomo Mercaldo, Gianvito Ribba
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Unser Arrangement:
Preis pro Person im Doppelzimmer € 1299.-
Einzelzimmerzuschlag und Verlängerung auf Anfrage möglich