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Weil FDP und SVP keine qualifizierten KandidatInnen zur Verfügung stehen und die Mitteparteien sich nicht auf eine Hackordnung innerhalb ihrer Liste einigen können, wird es wohl keinen bürgerlichen Kandidaten für das Stadtpräsidium geben. Faktisch heisst dies, dass Stadtpräsident Alex Tschäppät (implizit) auch von den Bürgerlichen zur Wahl empfohlen wird. Um dies nicht zugeben zu müssen, haben sich die rechten Strategen einen abenteuerlichen Schlachtplan zurechtgelegt. Weil sie selbst nicht an den Erfolg einer bürgerlichen Kandidatur glauben, hoffen sie nun darauf, dass die rot-grüne Wählerschaft den amtierenden Stadtpräsidenten nicht in den Gemeinderat wählt und sie somit in einer zweiten Runde eine/n KandidatIn aus dem Hut zaubern können, der im direkten Duell gegen Tschäppät wohl chancenlos gewesen wäre. Dieses zweifelhafte Manöver stellt nicht nur die Glaubwürdigkeit der bürgerlichen Parteien ernsthaft infrage, weil sie zur Abwahl des amtierenden Stadtpräsidenten aufrufen ohne eine Alternative anzubieten, sondern lässt auch an ihrem Demokratieverständnis zweifeln.