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Bekämpfung von unerwünschten Pflanzen: Ackerkratzdistel – Ambrosia – Jakobskreuzkraut
Diverse Flächen können mit den nachfolgend unerwünschten Pflanzen befallen sein:
Jakobskreuzkraut
Das Unkraut befindet sich in der Blüte. Dies ist der beste Moment um die Pflanzen von Hand auszureissen, was auch gut machbar ist. Dieses Unkraut ist giftig für Rindvieh und Pferde. Das Jakobskreuzkraut entwickelt sich auf Kahlflächen oder in lückenhaften Beständen. Wie die Distel verbreitet es sich durch Samen mit dem Wind. Aus diesem Grund ist es wichtig, das Jakobskreuzkraut vor dem Versamen auf Landwirtschafts- und Nichtlandwirtschaftsflächen zu bekämpfen. Auch wenn nur wenige Pflanzen vorhanden sind, ist es unabdingbar diese zu eliminieren. Eine einzelne Pflanze kann eine beträchtliche Menge Samen produzieren, welche mehrere Jahre im Boden überleben können. Obwohl zurzeit das Jakobskreuzkraut nicht obligatorisch bekämpft werden muss, im Gegensatz zu den folgenden Pflanzen, kann dank der Bekämpfung das Vergiftungsrisiko für Tiere vermieden werden.
Ackerkratzdistel
Dieses Unkraut muss vor dem Versamen unbedingt eliminiert werden. Die Verordnung vom 23. April 2007 über die Bekämpfung der Ackerkratzdistel, welche die Bekämpfung umschreibt, präzisiert, dass der örtliche Landwirtschaftsverantwortliche zuständig ist, dass Distelnester in der ganzen Gemeinde bekämpft werden. Für die Unterhaltsdienste der öffentlichen Verkehrsbetriebe, Strassen und Uferböschungen ist es ein Muss, dass die Unterhaltsequipen zwecks Bekämpfung der Ackerkratzdisteln sensibilisiert sind.
Ambrosia
Der Pollen dieser Pflanzen ruft starke Allergien beim Menschen hervor. Diese Pflanze muss laut Eidg. Pflanzengesundheitsverordnung vom 31. Oktober 2018 (Art. 110, al. 4) eliminiert werden. Ambrosia ist im Kanton Freiburg selten vorhanden. Wir bitten sie, Verdachtsfälle dem kantonalen Pflanzenschutzdienst umgehend mitzuteilen.
Entsorgung nach dem Ausreissen von Planzen
Damit die Verbreitung über Samen von ausgerissenen Pflanzen verhindert wird, speziell bei reifen oder fast reifen Samen, sollten diese rasch und fachgerecht entsorgt werden. Dazu sind Kehrichtverbrennungsanlagen und Biogasanlagen geeignet. Achtung, die Pflanzen können nachreifen, falls sie ohne vorgängiges Häckseln oder sofortige Überdeckung auf einem Kompost entsorgt werden.
Für die Kenntnisnahme dieser Informationen danken wir Ihnen bestens. Weitere Informationen finden Sie auf nachstehender Website.
Kantonaler Pflanzenschutzdienst