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Gestern gab es drei Deguatationsrunde, die drei Themen bearbeiten sollte:
1. Die Unterschiede zwischen den Jahrgänge.
Diese Unterschiede sollte anhand von fünf verschiedenen Pu Er Falden verdeutlicht werden:
Yiwu 2008, Yiwu 2005, Yiwu 2003, Simao 1999, Grenztee zwischen Vietnam und Yünan 1990
2. Unterschiede zwischen unterschiedlichen Herstellungsmethode.
Pu Er kbA, Pu Er 2006 Taihe (Wistaria House) lose, Pu Er Taihe (Wistaria House) 2006 Fladen, Pu Er Yiwu lose (von You), Pu Er Yiwu Fladen (von You)
Diese Runden könnten wir den Unterschied zwischen künstlichen Fermentation und natürlichen Produktion erleben. Der Sonne-Trocknen-Geschmack könnte durch den Vergleich zwischen Taihe und Yiwu von You markant feststellen. Das Power der Sonne Yünans und die Fade der meschinellen Verarbeitung sind nicht miteinander zu vergleichen. Aber der Unterschied kann nur so dramatisch verstanden werden, wenn der Vergleich nebeneinander stattfindet.
Auch der Klupft zwischen den losen und gepressten Tee könnte man in dieser Runde klar schmecken und riechen.
Ein interessanter erlebnisreicher Vergleich!
3. Gipfel des Abends. Ein Vergleich zwischen gelagerten alten Pu Er und gelagerten alten Oolong.
Liu An 1950, Pu Er 1990, Alishan 1975, Dongding 1981, Tie Guanyin 2004
Carola rief, “ Menglin! Dieser Oolong schmeckt ja nach den Pu Er!“ Ihre Augen waren groß und voller Zweifel. Ich schrie, „Du bist super! You got it!“ Wer hat gesagt, dass man Bücher lesen muss, um Tee zu verstehen? Carola hat es verstanden, nur Tee zu trinken und Frage zu stellen. Dieses Erkenntnis bekommt man durch Körper anstatt durch Worte.
Ich stelle es mir immer so vor:
Ein gelagerter Pu Er und ein gelagerter Oolong treffen sich nach einer gewissen Lagerzeit auf einem Regenbogen. Auf einem farbenreichen Regenbogen werden die beiden Tee aus unterschiedlichen Richtungen wieder eins, wie Mann und Frau auf dem Regenbogen sich treffen. Es gab ein Märchen in China, das sich über Korea nach Japan durchsetzte. Es wurde erzählt, dass ein geliebtes Paar verflucht wurde und sich nur einmal im Jahr treffen konnte – auf dem Regenbogen! Einmal im Jahr am 7. 7.
Einmal im Leben, wenn man den farbreichen Regenbogen einmal erleben, schmecken, riechen könnte, ist das Leben bereits beglückt, nicht wahr?