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"Wir sehen keinen Grund für Alarmismus bei der Bewertung der griechischen Schuldensituation", sagte eine Sprecherin der EU-Kommission am Montag. Gleiches hatte am Sonntag auch der Sprecher des ESM mitgeteilt. Nach Einschätzung des ESM könne die griechische Schuldenlast tragbar sein. Europa habe klare Zusagen gemacht, Griechenlands Schuldenlast nach dem Ende des laufenden Hilfsprogramms zu lindern. Bedingung sei, dass dies als notwendig eingeschätzt werde und Griechenland alle vereinbarten Reformen umgesetzt habe. Die Kommissionssprecherin sagte, die EU-Institutionen beabsichtigten weiter, die zweite Reformüberprüfung abzuschliessen. Daran werde mit den Partnern intensiv gearbeitet.
"Die Financial Times" hatte aus einer Analyse des Internationalen Währungsfonds berichtet, wonach der Schuldenberg Griechenlands bis 2060 auf 275 Prozent der Wirtschaftsleistung anschwelle. Die Tragfähigkeit der Schuldenlast ist der Zankapfel zwischen IWF und den Euro-Geldgebern. Der IWF will sich erst am Programm beteiligen, wenn das Problem gelöst ist. Das Bundesfinanzministerium in Berlin geht aber weiter von einer Beteiligung des Fonds aus.
(Reuters)