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Die Junioren der U20-Nationalmannschaft haben das Startspiel in Tschechien glänzend bestanden: Sie siegten gegen Finnland mit 3:0.Dieser Inhalt wurde am 26. Dezember 2001 - 16:19 publiziert
In ihrem ersten Spiel an der U20-WM in Tschechien haben die Schweizer Junioren die guten Leistungen der Vorbereitung bestätigt. Köbi Köllikers Team besiegte in Hradec Kralove Vorjahresfinalist Finnland 3:0. Die Entscheidung fiel im Schlussdrittel.
Noch vor wenigen Jahren wäre ein Sieg gegen Finnland als Sensation bezeichnet worden. Gegen die Finnen, im Vorjahr immerhin Finalist gegen Tschechien, hatten die Schweizer in drei WM-Aufeinandertreffen zweimal knapp verloren (1998 1:2 im Halbfinal, vor einem Jahr 2:3). Zum verdienten Erfolg in Hradec Kralove meinte Kölliker nur: "Das war erst das Startspiel, die WM dauert noch lange. Wir dürfen diesen Sieg nicht überbewerten."
Dabei liefen die Schweizer nie Gefahr, die Partie zu verlieren. Die mit sieben U18-Spielern angetretenen Finnen dominierten zwar über weite Strecken, Torchancen blieben aber Mangelware. Sämtliche 18 Schüsse wurden vom Churer Tobias Stephan, der zum besten Spieler gewählt wurde, pariert.
Gut funktionierten auch die "Special Teams": Das 1:0 nach 137 Sekunden durch den Davoser Andreas Camenzind wurde in doppelter Überzahl erzielt, beim 3:0 durch Andres Ambühl (HC Davos) befanden sich nur vier Schweizer Feldspieler auf dem Eis.
Ein in seiner Entstehung kurioses Tor des Luganesen Raffaele Sannitz - nach einem vermeintlichen Treffer des eben von der Strafbank zurückgekehrten Ambühl, der aber "nur" ein Lattenschuss war - entschied die Partie nach gut 56 Minuten. Sannitz konnte ins leere Tor einschieben, weil die Finnen davon ausgingen, dass der Torrichter den Treffer gegeben hatte.
Die Schweiz trifft im zweiten Spiel am 27. Dezember (15.00) auf Rekord-Weltmeister Kanada, das Aufsteiger Frankreich mit 15:0 (4:0, 5:0, 6:0) (!) bezwang. Zum "Steinzeit"-Resultat steuerte der nur 1,75 m grosse Flügelstürmer Mike Cammalleri nicht weniger als drei Tore und vier Assists bei. Frankreichs Torhüterwechsel beim Stand von 0:8 (31:04) war wirkungslos.
swissinfo und Agenturen
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