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Gimbap ist ein populäres koreanisches Gericht, das teilweise auch als Mittagessen verzehrt wird. Es besteht aus getrocknetem Seetang (kor.: Gim) und Reis (kor.: Bap), sowie je nach Variation weiteren Zutaten wie eingelegter Rettich, Omelett und Gemüse.
Anschließend wird es gerollt und in mundgerechte Stücke geschnitten. Diese werden dann mit Stäbchen gegessen.
Vergleich mit japanischen Gerichten
In westlichen Augen ähnelt Gimbap auf den ersten Blick japanischen Maki oder Sushi-Rollen. Zwischen japanischen Sushi-Rollen und koreanischem Gimbap gibt es allerdings einige Unterschiede: So ist japanisches Sushi oft minimalistisch (etwa nur eine Thunfisch-Rolle oder eine reine Lachsrolle), während Gimbap mehrere von den unterschiedlichsten Zutaten (Fleisch und Gemüse) enthält.
Internationale Gimbap-Küche
Gimbap gibt es zudem in vielen verschiedenen Formen und Variationen, zum Beispiel die California Roll, die von koreanischen Einwanderern in den USA (hauptsächlich Los Angeles) entwickelt worden ist und auch in vielen Sushi-Restaurants als Sushi-Variation angeboten wird.
Gesundheitliche Aspekte
Gesundheitlich ist Gimbap durch den im Vergleich zu anderen Algenarten gemäßigten Iodgehalt des Gims sehr hoch einzuschätzen. Besonders in Kombination mit dem Kimchi ist es daher ein äußerst nahrhaftes und gesundes Gericht.