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Augenbrauenanhebung (Brauenlift)
Ein Brauenlift ist ein operatives Anheben der Augenbrauen. Eine Operation ist dann indiziert, wenn im Alter die Haut erschlafft und die Augenbraue nach unten sinkt (Ptose). Dadurch kann ein ästhetisch unvorteilhafter Gesichtsausdruck entstehen. Dieses findet vor allen im äusseren Drittel der Augenbraue statt und führt in der Folge zu dem Eindruck, dass am Oberlid zu viel Haut besteht. Eine andere Indikation für ein Brauenlift ist eine Asymmetrie der Augenbrauen, welche z. B. durch eine einseitige Facialisparese entsteht.
Beim direkten Brauenlift wird überschüssige Haut oberhalb der Augenbrauen reseziert und somit die Lage, Form und Symmetrie der Augenbrauen neu definiert, ohne dass allfällige Stirnfalten beeinflusst werden. Diese Operation kann ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Bei ausgeprägter Augenbrauenptose kann eine Korrektur mittels temporalem Brauenlift von der Schläfe aus durchgeführt werden.
Wie wird die Operation durchgeführt?
Beim temporalen Brauenlift wird über einen Schnitt in den Haaren im Schläfenbereich das äussere Drittel der Augenbrauen angehoben. Dies führt zu einer deutlichen Öffnung des Blickes und dadurch zu einem Verjüngungseffekt.
Wie sieht die Nachbehandlung aus?
Die Fäden werden nach 10–14 Tagen entfernt.
Das Wichtigste in Kürze
- OP-Dauer: eine Stunde
- Narkose: Dämmerschlaf oder Vollnarkose
- Spitalaufenthalt: Ambulant
- Nachbehandlung: Sonnenschutz, Narbenmassage
- Sportkarenz: Je nach Schwellneigung ein bis zwei Wochen
- Arbeitsunfähigkeit: ein bis zwei Wochen (abhängig von Bluterguss- und Schwellneigung)