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Die Weltbank wählte die Allianztochter Pacific Investment Management Co. (Pimco) als federführendes Institut für Investitionen in Schuldenmärkte in Schwellenländern, die in Landeswährung notieren. Pimco soll Strategien entwickeln, die sich an einem Index orientieren, den der Privatbanksektor der Weltbank, die Internationale Finanz-Corporation, für lokale Anleihen herausbringen wird. Im Oktober kündigte die Weltbank ihre Pläne zur Auflegung eines 5-Mrd-Dollar-Fonds an, der in die Schuldenmärkte von Schwellenländern investieren will.
Ziel ist eine Erhöhung der Investitionen westlicher Pensionsfonds und Staatsfonds asiatischer Länder mit grossen Währungsreserven in Ländern, die als relativ riskante Wetten gelten. Die Weltbank hofft, dass arme Nationen leichter Anleihen in ihrer Landeswährung statt in Euro oder Dollar aufnehmen können. Das würde die Risiken reduzieren, denen Schwellenländer bei grösseren Schwankungen der grossen Leitwährungen ausgesetzt sind. Bill Thompson, Pimcos Vorstandschef, sagte, dass die zweigleisige Strategie aus Investment und dem Index Staaten und Unternehmen Zugang zu neuem Kapital und den Investoren Alternativen im Risikomanagement verschaffe.
«Wir halten das für ein starkes langfristiges Instrument in den Finanzmärkten, und zwar sowohl für unsere Kunden als auch für die Emittenten», sagte er.