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Bill Baird, ein gebürtiger Schotte
der bereits auf den Feldern am Etheridge und Palmer
arbeitete, entdeckte im Jahr 1892 Goldvorkommen am Batavia (heute
Wenlock) River. Der einsetzende Goldrausch brachte 150 Digger auf die
Felder, die in den nächsten 2 Jahren 3'000 Unzen Gold schürften. Bill
Baird starb im Jahr 1896 im nach ihm benannten Minencamp Bairdsville.
Ein Aboriginie namens Pluto entdeckte im Jahr 1910 neue Goldvorkommen
und in Kürze wurden erneut 2'500 Unzen Gold gefördert. Um das Jahr 1918
waren die Batavia Goldfields praktisch ausgestorben. Nur noch einzelne
Digger arbeiteten rund um das Minencamp Plutoville und hoffen auf das
grosse Glück.
Seine Blüte erreichten die Batavia Goldfields in den dreissiger Jahren,
als mit (für die damalige Zeit) modernem Gerät wie Dampfmaschinen,
Steinmörsern und Schmelzöfen über 6'000 Unzen Gold gewonnen wurden. Der
Transport dieser Maschinen von Weipa in die Goldfields dauerte zu dieser
Zeit rund 9 Monate. William Stanley, dessen Grab an der Böschung des
Wenlock Rivers liegt, war der letzte Digger am Batavia Goldfield. Er
starb im Jahr 1957.
In den 80-er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde mit neuen
Technologien erneut versucht, Gold zu fördern. Bereits nach kurzer Zeit
wurden diese Aktivitäten eingestellt, da der erhoffte Erfolg ausblieb.