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Corsin Tuor wurde in Trun geboren. Seine Studien absolvierte er am Konservatorium in Luzern (Euphonium/Blasmusikdirektion) und an der Hochschule der Künste Bern (Music Management). Nach mehreren Jahren als Solo-Euphonist der Brassband Bürgermusik Luzern konzentrierte er sich auf seine Tätigkeit als Dirigent und Arrangeur. Für seine kulturelle Arbeit erhielt Corsin Tuor einen Förderpreis des Kantons Graubünden und den Kulturpreis der Gemeinde Trun. Er war Dirigent bei Höchstklassformationen wie der Brass Band MG Risch-Rotkreuz und der Brassband Bürgermusik Luzern und leitete erfolgreich die Brass Band Rickenbach. Aktuell ist Corsin Tuor Chefdirigent der Brass Band Berner Oberland und der Brass Band Fröschl Hall (Österreich) und Bandleader der Mountain Swing Big Band. An der Musikschule Luzern arbeitet er als Abteilungsleiter und an der Hochschule der Künste Bern (HKB) ist er Dozent in Dirigieren/Blasmusik. Als Mitinhaber von lucerne music edition (LME) ist Corsin Tuor Musikverleger und betätigt sich für den Verlag als Arrangeur und Komponist.
Bela Balint stammt aus einer Musikerfamilie in Budapest. Seine musikalische Laufbahn begann früh mit einer klassischen Ausbildung. Als Pianist, Arrangeur, Komponist und Produzent arbeitete er u.a. zusammen mit bekannten Künstlern wie Celine Dion, Udo Jürgens und mit renommierten Formationen wie DRS Radio-Orchester Zürich, dem Orchester des Hessischen Rundfunks, dem Münchner Philharmonie-Orchester und dem Pepe Lienhard-Orchester. In Zürich ist er Inhaber der BB Concert Music Jazz-Swing-Mainstream & Popular Music Education, wo er Klavier (Jazzpiano) und Arrangement unterrichtet. Heute komponiert und arrangiert er Musik für Film, Video, TV- und Radiowerbung.
Gion Andrea Casanova ist in Laax/GR aufgewachsen und stammt aus einer musikalischen Familie. Er erlangte als Fagottist das Lehr- und das Konzertdiplom bei Stefan Buri am Konservatorium Luzern. Danach besuchte er Meisterkurse bei Professor Milan Turkovic in Wien. Gion Andrea Casanova ist Mitglied der Kammerphilharmonie Graubünden. Er unterrichtet Musik an der Kantonsschule Graubünden sowie am Gymnasium des Klosters Disentis. Zu seinen Brassbandkompositionen gesellen sich seit geraumer Zeit Vokalkompositionen in romanischer Sprache.
Dominic Frank begann mit zehn Jahren Posaune zu spielen. Als Bassposaunist ist er zurzeit in der Regional Brass Band Bern, der Nationalen Jugend Brass Band und der Seeländer Jugend Brass Band aktiv. Nebst der Ausbildung am Gynasium mit Schwerpunktfach Musik is er seit 2015 als Komponist tätig. Von 2017 bis 2019 nahm er Dirigierunterricht bei Andreas Oestereicher und Martin Schranz. Ab August 2019 ist er Dirigent der Musikgesellchaft Ins-Mörigen im Berner Seeland.
Daniel Häusler wurde in Zug geboren. In jungen Jahren begann er Klarinette zu spielen. Seine bevorzugte Sparte war schon damals die Volksmusik. Am Konservatorium Luzern erlangte er Lehr- und Konzertreifediplom. Nach dieser Ausbildung im klassischen Bereich trat wieder die Volksmusik in den Vordergrund. Mit diversen Ländlermusikformationen und musikalischen Projekten machte er sich einen Namen als Komponist und Klarinettist. Für sein Schaffen erhielt er 1997 mit seiner Formation pareglish den prix walo.
Stephan Hodel wurde in Grosswangen/LU geboren. Er kam sehr früh in Berührung mit Brass Musik. Nach reger Tätigkeit als Schlagzeuger und Pianist folgte ein Studium an der Musikhochschule Luzern, welches er mit Schulmusik II und Blasmusikdirektion Typ A abschloss. Weitere Studien erfolgten in Boston und London, unter anderem bei Joseph Horovitz am Royal College of Music (Komposition). Musikalische Offenheit ist Stephan Hodels Credo. So komponiert er sowohl für Big Bands, Orchester und Bläserformationen als auch für Film, Rockmusikproduktionen oder Musik für Kinder.
Sami Lörtscher wuchs im Simmental auf. Er studierte am Conservatoire de Fribourg klassische Trompete bei Jean-François Michel und schloss mit dem Lehrdiplom ab. Danach folgte ein Masterstudium in Jazz-Composition & Arrangement an der Hochschule der Künste Bern (HKB). An der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) belegte er als Nebenfach Musik für Film Medien und Theater.
Zusätzlich erhielt er Unterricht in Instrumentation für Blasorchester und Brass Band bei Oliver Waespi und Corsin Tuor. Den Master schloss er im Sommer 2012 mit einem Melodram für Big Band und Sprecherin ab.
Er komponiert und arrangiert vor allem für Blasorchester, Brass Band, Alphorn Quartett, Blechquintett und für Big Band. Daneben tritt er als Alphornist oder Trompeter auf und unterrichtet.
Manuel Renggli wurde in Entlebuch (CH) geboren. Während seiner Zeit am Gymnasium Plus (Talentbereich Musik), absolvierte er ein ZAB-Studium Blasmusikdirektion an der Hochschule der Künste Bern bei Rolf Schumacher. Dazu kamen Meisterkurse bei Mark Heron, Tim Reinish, Thomas Ludescher, James Barnes, Pierre Kuijpers und Philippe Bach, wie auch Unterricht in Komposition bei Oliver Waespi und Olav Lervik. Zu seinem kompositorischen Repertoire gehören unter anderem Werke für Brass Band, Klavier, Streichorchester, Sinfonisches Blasorchester, Sinfonieorchester, aber auch unkonventionelle Besetzungen. In den letzten Jahren verschrieb er sich zunehmend der zeitgenössischen Komposition und beschäftigte sich unter anderem stark mit Thomas Adès, György Ligeti und Helmut Lachenmann sowie den Schweizer Komponisten Dieter Ammann, Rudolf Kelterborn oder Walter Furrer, an dessen Edition er zudem beteiligt war. Dabei lässt er vermehrt auch populäre Stilrichtungen in seine Kompositionen einfliessen. Seit 2015 ist er Dirigent des „Orchestre de Chambre Jurassien“ und wurde 2016 musikalischer Gesamtleiter der "Stadtjugendmusik Zürich" sowie 2018 Chefdirigent der Regional Brass Band Bern. Zurzeit studiert er Germanistik bei Prof. Dr. Elke Hentschel und Musikwissenschaft bei Prof. Dr. Anselm Gerhard an der Universität Bern, wo er seit dem Frühjahrssemester 2018 unter anderem auch als Tutor im Bereich "Oper" tätig ist.
Hardy Schneiders studierte Posaune an den Konservatorien von Neuenburg und Genf. Nach einer kurzen Tätigkeit als Posaunist im Basler Radioorchester studierte er Direktion bei Eugen Jochum in München. Danach arbeitete er als Korrepetitor und Dirigent in verschiedenen Opernhäusern in Deutschland und in der Schweiz. 1959 wanderte er in die USA aus, wo er als Pianist und Arrangeur tätig war. Nach seiner Rückkehr schuf er regelmässig Bearbeitungen für deutsche Radioorchester und unternahm eine Welttournee mit Josephine Baker. Hardy Schneiders schrieb unzählige Werke für Blasorchester und Brass Band.
Oliver Waespi wurde in Zürich geboren. An der Musikhochschule Zürich studierte er Komposition. Weitere Kompositionsstudien folgten an der Royal Academy of Music in London. Daneben besuchte er Meisterkurse bei Klaus Huber und Alfred Reed. Er hat bereits ein vielfältiges Oeuvre mit Kompositionen für Sinfonieorchester, sinfonisches Blasorchester, Brass Band und Kammerbesetzungen vorzuweisen. Für seine musikalische Arbeit erhielt er verschiedene Auszeichnungen, so etwa 2003 den George Enescu - Kompositionspreis für sinfonische Musik oder 2005 das London - Stipendium der Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr. Seine Musik wurde bisher in ganz Europa, den USA und Singapur aufgeführt.