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Die Bevölkerung schien den Anweisungen der Behörden gefolgt zu sein. Diese rieten, so weit wie möglich auf das Auto zu verzichten, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen und von zu Hause aus zu arbeiten. In der Innenstadt waren der gesamte Bereich des Hafens und die Mont-Blanc-Brücke abgesperrt.
Sicherheitskräfte patrouillierten zu Fuss und in Fahrzeugen - insgesamt waren gegen 4000 Polizisten, Armeeleute und sonstige Sicherheitskräfte in der Stadt. Auf dem See waren Patrouillenboote unterwegs. Ab und zu waren Sirenen zu hören, wie Videojournalisten der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichteten.
Die Genfer Polizei warnte, dass es mit der Ankunft des russischen Präsidenten am Mittag zu Störungen zwischen dem Flughafen und der Villa La Grange kommen werde, einschliesslich der Autobahn. Dasselbe galt für die Zeit nach dem Ende des Präsidententreffens voraussichtlich am Abend. Wie lange des Treffen dauert, war zunächst aber unklar.