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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2018.00157 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst als Einzelrichter Gerichtsschreiberin Casanova Urteil vom 27. Mai 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG Direktion Bern Bundesgasse 35, Postfach, 3001 Bern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1968, ist für die Y.___ AG tätig als Werbemann und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Mobiliar Versiche rungsgesellschaft AG (folgend: Mobiliar) gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Mit Schadenmeldung vom 1 8. September 2017 wurde der Mobiliar angezeigt, dass der Versicherte sich am 1 1. September 2017 beim Aufstellen eines Eventzeltes den Rücken überlastet habe ( Urk. 12/2/1). Die erstbehandelnden Ärzte des Notfalls des Spitals Z.___ diagnostizierten am 1 2. September 2017 Leisten schmerzen rechtsseitig seit dem 1 1. September 2017, differentialdiagnostisch muskulär, Urolithiasis ( Urk. 12/3/2). Mit Verfügung vom 9. Februar 2018 ver neinte die Mobiliar einen Anspruch auf Leistungen, da sonographisch kein Anhalt für einen Leistenbruch, Hämatome oder Ödeme festgestellt worden sei und ein Muskelfaserriss nur möglich, aber nicht überwiegend wahrscheinlich sei ( Urk. 12/1/14). Hiergegen erhoben der Versicherte und die zuständige Kranken ver sicherung Einsprache (Einsprachen vom 1 4. und 1 6. Februar 2018, Urk. 12/1/19 und Urk. 12/1/23), die Krankenversicherung zog die vorsorgliche Einsprache am 2 1. Februar 2018 zurück ( Urk. 12/1 /23). Mit Einspracheentscheid vom 2 6. Juni 2018 wies die Mobiliar die Einsprache ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 2 8. Juni 2018 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte sinngemäss, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 2 5. Juli 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 11 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 12/1/1-58; Urk. 12/2/1; Urk. 12/3/1-16), worüber der Beschwerdeführer am 3 0. Juli 2018 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 13). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1. 1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 1.2 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid dafür, dass gestützt auf das Aktengutachten von Dr. med. A.___, Facharzt für Chirur gie, vom 1 3. Juni 2018 nicht überwiegend wahrscheinlich sei, dass es zu einem Muskelfaserriss gekommen sei, so dass die geltend gemachten Beschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich auf das Ereignis vom 1 1. September 2017 zurück ge führt werden könnten ( Urk. 2). Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, dass gestützt auf den Bericht der Ärzte des Spitals Z.___ klar ein Unfall vorliege. Er habe die entstandenen Schmerzen auch klar dem Vorfall zuordnen können, da diese eben in diesem Moment entstanden seien. Des Weiteren habe er zuvor noch nie Schmerzen in der Leistengegend verspürt ( Urk. 1). 2. 2.1 2.1.1 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen K örper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat. 2.1.2 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlag gebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelt ein wirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.1 und E. 4.3.1 mit Hinweis). Selbst bei fehlender Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor kann die Aussergewöhnlichkeit auch dann gegeben sein, wenn beim Heben oder Schieben einer Last zufolge ausserordentlichen Kraftaufwandes, das heisst einer sinnfälligen Überanstrengung, eine Schädigung eintritt. Es muss allerdings je weils geprüft werden, ob die Anstrengung im Hinblick auf Konstitution und beruf liche und ausserberufliche Gewöhnung der betreffenden Person ausseror dent licher Art war (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 180 S. 38). Kein Unfall liegt vor, wenn die Anstrengung nur wegen bestehender krankhafter Veränderungen zu Schädigungen führen kann, weil sich dann eine innere Ursache auswirkt, während der äussere, oft harmlose Anlass bloss den patho logischen Faktor manifest werden lässt (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hin weisen). 2.2 Gemäss Art. 6 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) er bringt die Versicherung ihre Leistungen auch bei folgenden Körperschädi gungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind: Knochenbrüche ( lit. a); Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrungen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsio - nen ( lit. g) und Trommelfellverletzungen ( lit. h). Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten Körperschädigungen ist ab schliessend (BGE 116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, Schweize risches Unfallversicherungsrecht, 2. Auflage, Bern 1989, S. 202). Seit dem Inkrafttreten der Revision des UVG und der dazugehörigen Verordnung (UVV) per 1. Januar 2017 ist das Bestehen einer vom Unfallversicherer zu übernehmenden unfallähnlichen Körperschädigung nicht länger vom Vorliegen eines äusseren Ereignisses abhängig. Die Tatsache, dass eine in Art. 6 Abs. 2 UVG genannte Körperschädigung vorliegt, führt zur Vermutung, dass es sich hierbei um eine unfallähnliche Körperschädigung handelt, die vom Unfallversicherer über nommen werden muss. Dieser kann sich aber von der Leistungspflicht befrei en, wenn er beweist, dass die Körperschädigung vorwiegend auf Abnützung oder Krankheit zurückzuführen ist (Zusatzbotschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [Unfallversicherung und Unfallverhütung; Organisa tion und Nebentätigkeiten der Suva] vom 19. September 2014, BBl 2014 7922 7934 f.). 2.3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Mög lichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen mög lichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3). Praxisgemäss sind die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens von der ver sicherten Person glaubhaft zu machen. Kommt sie dieser Forderung nicht nach, indem sie unvollständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Bestehen eines unfallmässigen Schadens als unglaubhaft erscheinen lassen, besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die not wen digen Beweise zu erheben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Ist aufgrund dieser Massnahmen das Vorliegen eines Unfallereig nisses nicht wenigstens mit Wahrscheinlichkeit erstellt – die blosse Möglichkeit genügt nicht –, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der versicherten Person auswirkt. Diese Grundsätze gelten auch bezüglich des Nach weises unfallähnlicher Körperschädigungen (BGE 116 V 136 E. 4b, 114 V 298 E. 5b). 3. Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen: 3.1 Die erstbehandelnden Ärzte des Spitals B.___ diagnostizierten in ihrem Bericht vom 1 3. November 2017 über die Behandlung vom 1 2. September 2017 Leisten schmerzen rechtsseitig seit 1 1. September 2017, differentialdiagnostisch musku lär, Urolithiasis. Der Beschwerdeführer berichte, dass er tags zuvor geholfen habe, ein Zelt aufzubauen. Dabei habe es ihm um ca. 15.00 Uhr einen Zwick in die Lende gegeben. Im Verlauf des Tages habe er dann ein Ziehen im Bauch mit krampfartigen Schmerzen gespürt, welches sich dann in die Leiste verlagert habe. Der Schmerz sei stechend und von der Leiste gegen die Lende nach hinten ausstrahlend. Die Schmerzen seien verstärkt im Sitzen oder im Gehen, im Liegen sei er teilweise beinahe schmerzfrei. Eine Leistenhernie habe sonographisch nicht gesehen werden können. Differen tial diagnostisch wäre auch eine Urolithiasis möglich. Im Urin sei keine Häma turgie feststellbar gewesen, sonographisch sei keine Nierenstauung ersichtlich gewesen. Ein allfälliges Konkrement sei daher eher klein und ein spontaner Stein abgang wäre möglich. Am ehesten gingen sie mit der anamnestischen körper li chen Belastung von einer muskulären Genese der Schmerzen aus. Sie hätten eine analgestische Therapie mit Novalgin und Ibubrufen begonnen und ein Arbeitsun fähigkeitszeugnis für 6 Tage ausgestellt. Falls die Schmerzen danach weiterbe stünden, empfählen sie eine Wiedervorstellung beim Hausarzt ( Urk. 12/3/2). 3.2 Mit Schreiben vom 2 7. Januar 2018 führten die Ärzte des Spitals Z.___ zuhanden der Beschwerdegegnerin aus, dass die Leistenschmerzen plötzlich während den Aufbauarbeiten eines Zeltes aufgetreten seien. Eine Ursache der Schmerzen habe nicht dargestellt werden können, es sei jedoch von einer muskulären Genese, beispielsweise im Sinne eines Muskelfaserrisses ausgegangen worden. Es sei daher von einem Hebetrauma auszugehen. Somit sei die Notfallkonsultation im Rahmen eines Unfalls und nicht im Rahmen einer Krankheit entstanden. Bei der im ärztlichen Zeugnis erwähnten Formulierung «Arbeitsunfähigkeit wegen Krank heit» handle es sich um eine Standardformulierung, weshalb die Anpassung auf «Arbeitsunfähigkeit wegen Unfall» fälschlicherweise vergessen worden sei ( Urk. 12/3/6). 3.3 Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie und beratender Arzt der Beschwer de gegnerin, führte in seiner Stellungnahme vom 7. Februar 2018 aus, dass sono graphisch kein Anhalt für einen Leistenbruch, Hämatome oder Ödeme vorgelegen habe. Ein Muskelfaserriss sei daher nur möglich, aber nicht überwiegend wahr scheinlich, zumal kein spezifischer Muskel betroffen gewesen sei ( Urk. 12/3/10). 3.4 Dr. A.___ nahm am 1 3. Juni 2018 erneut Stellung. Er konstatierte, dass es mit der beschriebenen Tätigkeit beim Zeltaufstellen initial zu Lendenschmerzen gekom men sei, die in der Folge über den Bauch in die Leiste ausgestrahlt hätten. Insofern bestehe ein sich verlagerndes Schmerzphänomen, was nicht vereinbar sei mit einem Muskelfaserriss. Dieser hätte zu isolierten lokalisierten Schmerzen geführt, aber nicht zu einem von der Lende sich in die Leiste verlagernden Schmerz. Zudem wäre es mit einem Muskelfaserriss mit Sicherheit zu reaktiven Ödemen und Hämatomen gekommen, die ebenfalls sonographisch ausgeschlossen worden seien. Beim Beschwerdeführer gehe man aber zusätzlich von einer weichen Leiste aus. Inwieweit es hier eventuell beim Halten mit der zusätzlichen Bauchpresse zur intraabdominellen Druckerhöhung gekommen sei mit einem eventuellen ver stärkten Vordringen des Bauchinhalts in die weiche Leiste, erscheine in Bezug auf die Kausalität der Beschwerden eher wahrscheinlich als die Hypothese eines Muskel faserrisses, für den sich weder bildgebend noch klinisch aufgrund des wandernden Schmerzes eine ausreichende Kausalität ergebe ( Urk. 12/3/15-16). 4. 4.1 4.1.1 In der Unfallmeldung vom 1 8. September 2017 wurde bezüglich des Hergangs des Ereignisses festgehalten, dass der Beschwerdeführer sich beim Aufstellen des Eventzeltes den Rücken überlastet habe ( Urk. 12/2/1). Die erstbehandelnden Ärzte des Spitals Z.___ führten zur Anamnese aus, dass der Beschwerdeführer geholfen habe, ein Zelt aufzubauen. Dabei habe es ihm einen Zwick in die Lende gegeben ( Urk. 12/3/2). Mit Schreiben vom 1 4. Februar 2018 führte der Beschwerdeführer aus, dass - um das Zelt stabil aufzustellen - es in der Mitte schlussendlich einen kräftigen Stoss von unten brauche, damit oben die Halterung einraste und die Plane nicht nach unten einfalle. Dazu benötige es einen guten Stand (habe er), etwas Kraft (habe er), aufgrund der Höhe ein komplettes Durchstrecken und einen schlussendlichen, letzten, intensiven Stoss (habe er getan). Im Moment des Stosses habe er unmit te l bar und direkt ein Zwicken in der Lendengegend gespürt, nicht vorher und nicht nachher. Ein leichtes Ziehen in derselbigen Gegend sei dann geblieben, habe ihn aber nicht behindert und er habe weitergeholfen. Als er sich ca. zwei Stunden später auf den Heimweg begeben habe, habe er beim Gehen klar erkannt, dass das Ziehen stetig schlimmer geworden sei. Abends daheim sei er auf dem Sofa geblieben und habe irgendwann geschlafen. Am nächsten Morgen seien die Schmer zen intensiv und stechend gewesen und hätten es unmöglich gemacht, sich frei zu bewegen. Hinsetzen sei gar nicht mehr möglich gewesen ( Urk. 12/1/18 f.). 4.1.2 Das Vorliegen einer Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor ist klar zu verneine n. Der Beschwerdeführer führte aus, dass etwas Kraft, was er habe, sowie am Schluss ein intensiver Stoss notwendig sei, um das Zelt aufzu stellen. Damit ist das Vorliegen einer sinnfälligen Überanstrengung, bzw. ein not wendig gewordener ausserordentlicher Kraftaufwand zu verneinen (vgl. E. 2.1). Der Unfallbegriff ist damit nicht erfüllt. 4.2 4.2.1 Zu prüfen bleibt, ob eine unfallähnliche Körperschädigung vorliegt: Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG erbringt die Unfallversicherung ihre Leistungen auch bei Muskel rissen und Muskelzerrungen (vgl. E. 2.2). Gestützt auf die vorliegenden Arztberichte der behandelnden Ärzte des Spitals Z.___ als auch der Stellungnahmen von Dr. A.___ ist ein Muskelriss nicht über wiegend wahrscheinlich. So führten die Ärzte des Spitals Z.___ aus, dass die Ursache der Schmerzen nicht habe dargestellt werden können, es sei jedoch von einer muskulären Genese, beispielsweise im Sinne eines Muskelfaserrisses aus gegangen worden (vgl. E. 3.2). Dies lässt einen Muskelfaserriss lediglich möglich, nicht aber mit dem im Sozialversicherungsrecht notwendigen Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt erscheinen (vgl. E. 2.3). Entsprechend konstatierte auch Dr. A.___, dass sich für die Hypothese eines Muskelfaserrisses keine ausreichende Kausalität ergebe (vgl. E. 3.4). Auch eine Muskelzerrung wurde von ärztlicher Seite zu keinem Zeitpunkt diag nostiziert oder diskutiert (vgl. E. 3), womit dies ebenfalls nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist. Dass die Beschwerden keiner klaren Diagnose zugeordnet werden können, wird auch seitens des Beschwerdeführers nicht bestritten, führte er beschwerdeweise doch aus, dass «… was es auch immer war, mein Körper hat dies bestens und folgen frei verkraftet.». 4.2.2 Zusammenfassend ist eine Diagnose im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG lediglich möglich, nicht aber überwiegend wahrscheinlich, womit das Vorliegen einer unfall ähnlichen Körperschädigung zu verneinen ist. 5. Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Der Einzelrichter erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der EinzelrichterDie Gerichtsschreiberin HurstCasanova

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2018.00157 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst als Einzelrichter Gerichtsschreiberin Casanova Urteil vom 27. Mai 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG Direktion Bern Bundesgasse 35, Postfach, 3001 Bern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1968, ist für die Y.___ AG tätig als Werbemann und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Mobiliar Versiche rungsgesellschaft AG (folgend: Mobiliar) gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Mit Schadenmeldung vom 1 8. September 2017 wurde der Mobiliar angezeigt, dass der Versicherte sich am 1 1. September 2017 beim Aufstellen eines Eventzeltes den Rücken überlastet habe ( Urk. 12/2/1). Die erstbehandelnden Ärzte des Notfalls des Spitals Z.___ diagnostizierten am 1 2. September 2017 Leisten schmerzen rechtsseitig seit dem 1 1. September 2017, differentialdiagnostisch muskulär, Urolithiasis ( Urk. 12/3/2). Mit Verfügung vom 9. Februar 2018 ver neinte die Mobiliar einen Anspruch auf Leistungen, da sonographisch kein Anhalt für einen Leistenbruch, Hämatome oder Ödeme festgestellt worden sei und ein Muskelfaserriss nur möglich, aber nicht überwiegend wahrscheinlich sei ( Urk. 12/1/14). Hiergegen erhoben der Versicherte und die zuständige Kranken ver sicherung Einsprache (Einsprachen vom 1 4. und 1 6. Februar 2018, Urk. 12/1/19 und Urk. 12/1/23), die Krankenversicherung zog die vorsorgliche Einsprache am 2 1. Februar 2018 zurück ( Urk. 12/1 /23). Mit Einspracheentscheid vom 2 6. Juni 2018 wies die Mobiliar die Einsprache ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 2 8. Juni 2018 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte sinngemäss, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 2 5. Juli 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 11 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 12/1/1-58; Urk. 12/2/1; Urk. 12/3/1-16), worüber der Beschwerdeführer am 3 0. Juli 2018 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 13). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1. 1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 1.2 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid dafür, dass gestützt auf das Aktengutachten von Dr. med. A.___, Facharzt für Chirur gie, vom 1 3. Juni 2018 nicht überwiegend wahrscheinlich sei, dass es zu einem Muskelfaserriss gekommen sei, so dass die geltend gemachten Beschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich auf das Ereignis vom 1 1. September 2017 zurück ge führt werden könnten ( Urk. 2). Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, dass gestützt auf den Bericht der Ärzte des Spitals Z.___ klar ein Unfall vorliege. Er habe die entstandenen Schmerzen auch klar dem Vorfall zuordnen können, da diese eben in diesem Moment entstanden seien. Des Weiteren habe er zuvor noch nie Schmerzen in der Leistengegend verspürt ( Urk. 1). 2. 2.1 2.1.1 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen K örper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat. 2.1.2 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlag gebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelt ein wirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.1 und E. 4.3.1 mit Hinweis). Selbst bei fehlender Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor kann die Aussergewöhnlichkeit auch dann gegeben sein, wenn beim Heben oder Schieben einer Last zufolge ausserordentlichen Kraftaufwandes, das heisst einer sinnfälligen Überanstrengung, eine Schädigung eintritt. Es muss allerdings je weils geprüft werden, ob die Anstrengung im Hinblick auf Konstitution und beruf liche und ausserberufliche Gewöhnung der betreffenden Person ausseror dent licher Art war (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 180 S. 38). Kein Unfall liegt vor, wenn die Anstrengung nur wegen bestehender krankhafter Veränderungen zu Schädigungen führen kann, weil sich dann eine innere Ursache auswirkt, während der äussere, oft harmlose Anlass bloss den patho logischen Faktor manifest werden lässt (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hin weisen). 2.2 Gemäss Art. 6 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) er bringt die Versicherung ihre Leistungen auch bei folgenden Körperschädi gungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind: Knochenbrüche ( lit. a); Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrungen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsio - nen ( lit. g) und Trommelfellverletzungen ( lit. h). Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten Körperschädigungen ist ab schliessend (BGE 116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, Schweize risches Unfallversicherungsrecht, 2. Auflage, Bern 1989, S. 202). Seit dem Inkrafttreten der Revision des UVG und der dazugehörigen Verordnung (UVV) per 1. Januar 2017 ist das Bestehen einer vom Unfallversicherer zu übernehmenden unfallähnlichen Körperschädigung nicht länger vom Vorliegen eines äusseren Ereignisses abhängig. Die Tatsache, dass eine in Art. 6 Abs. 2 UVG genannte Körperschädigung vorliegt, führt zur Vermutung, dass es sich hierbei um eine unfallähnliche Körperschädigung handelt, die vom Unfallversicherer über nommen werden muss. Dieser kann sich aber von der Leistungspflicht befrei en, wenn er beweist, dass die Körperschädigung vorwiegend auf Abnützung oder Krankheit zurückzuführen ist (Zusatzbotschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [Unfallversicherung und Unfallverhütung; Organisa tion und Nebentätigkeiten der Suva] vom 19. September 2014, BBl 2014 7922 7934 f.). 2.3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Mög lichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen mög lichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3). Praxisgemäss sind die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens von der ver sicherten Person glaubhaft zu machen. Kommt sie dieser Forderung nicht nach, indem sie unvollständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Bestehen eines unfallmässigen Schadens als unglaubhaft erscheinen lassen, besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die not wen digen Beweise zu erheben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Ist aufgrund dieser Massnahmen das Vorliegen eines Unfallereig nisses nicht wenigstens mit Wahrscheinlichkeit erstellt – die blosse Möglichkeit genügt nicht –, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der versicherten Person auswirkt. Diese Grundsätze gelten auch bezüglich des Nach weises unfallähnlicher Körperschädigungen (BGE 116 V 136 E. 4b, 114 V 298 E. 5b). 3. Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen: 3.1 Die erstbehandelnden Ärzte des Spitals B.___ diagnostizierten in ihrem Bericht vom 1 3. November 2017 über die Behandlung vom 1 2. September 2017 Leisten schmerzen rechtsseitig seit 1 1. September 2017, differentialdiagnostisch musku lär, Urolithiasis. Der Beschwerdeführer berichte, dass er tags zuvor geholfen habe, ein Zelt aufzubauen. Dabei habe es ihm um ca. 15.00 Uhr einen Zwick in die Lende gegeben. Im Verlauf des Tages habe er dann ein Ziehen im Bauch mit krampfartigen Schmerzen gespürt, welches sich dann in die Leiste verlagert habe. Der Schmerz sei stechend und von der Leiste gegen die Lende nach hinten ausstrahlend. Die Schmerzen seien verstärkt im Sitzen oder im Gehen, im Liegen sei er teilweise beinahe schmerzfrei. Eine Leistenhernie habe sonographisch nicht gesehen werden können. Differen tial diagnostisch wäre auch eine Urolithiasis möglich. Im Urin sei keine Häma turgie feststellbar gewesen, sonographisch sei keine Nierenstauung ersichtlich gewesen. Ein allfälliges Konkrement sei daher eher klein und ein spontaner Stein abgang wäre möglich. Am ehesten gingen sie mit der anamnestischen körper li chen Belastung von einer muskulären Genese der Schmerzen aus. Sie hätten eine analgestische Therapie mit Novalgin und Ibubrufen begonnen und ein Arbeitsun fähigkeitszeugnis für 6 Tage ausgestellt. Falls die Schmerzen danach weiterbe stünden, empfählen sie eine Wiedervorstellung beim Hausarzt ( Urk. 12/3/2). 3.2 Mit Schreiben vom 2 7. Januar 2018 führten die Ärzte des Spitals Z.___ zuhanden der Beschwerdegegnerin aus, dass die Leistenschmerzen plötzlich während den Aufbauarbeiten eines Zeltes aufgetreten seien. Eine Ursache der Schmerzen habe nicht dargestellt werden können, es sei jedoch von einer muskulären Genese, beispielsweise im Sinne eines Muskelfaserrisses ausgegangen worden. Es sei daher von einem Hebetrauma auszugehen. Somit sei die Notfallkonsultation im Rahmen eines Unfalls und nicht im Rahmen einer Krankheit entstanden. Bei der im ärztlichen Zeugnis erwähnten Formulierung «Arbeitsunfähigkeit wegen Krank heit» handle es sich um eine Standardformulierung, weshalb die Anpassung auf «Arbeitsunfähigkeit wegen Unfall» fälschlicherweise vergessen worden sei ( Urk. 12/3/6). 3.3 Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie und beratender Arzt der Beschwer de gegnerin, führte in seiner Stellungnahme vom 7. Februar 2018 aus, dass sono graphisch kein Anhalt für einen Leistenbruch, Hämatome oder Ödeme vorgelegen habe. Ein Muskelfaserriss sei daher nur möglich, aber nicht überwiegend wahr scheinlich, zumal kein spezifischer Muskel betroffen gewesen sei ( Urk. 12/3/10). 3.4 Dr. A.___ nahm am 1 3. Juni 2018 erneut Stellung. Er konstatierte, dass es mit der beschriebenen Tätigkeit beim Zeltaufstellen initial zu Lendenschmerzen gekom men sei, die in der Folge über den Bauch in die Leiste ausgestrahlt hätten. Insofern bestehe ein sich verlagerndes Schmerzphänomen, was nicht vereinbar sei mit einem Muskelfaserriss. Dieser hätte zu isolierten lokalisierten Schmerzen geführt, aber nicht zu einem von der Lende sich in die Leiste verlagernden Schmerz. Zudem wäre es mit einem Muskelfaserriss mit Sicherheit zu reaktiven Ödemen und Hämatomen gekommen, die ebenfalls sonographisch ausgeschlossen worden seien. Beim Beschwerdeführer gehe man aber zusätzlich von einer weichen Leiste aus. Inwieweit es hier eventuell beim Halten mit der zusätzlichen Bauchpresse zur intraabdominellen Druckerhöhung gekommen sei mit einem eventuellen ver stärkten Vordringen des Bauchinhalts in die weiche Leiste, erscheine in Bezug auf die Kausalität der Beschwerden eher wahrscheinlich als die Hypothese eines Muskel faserrisses, für den sich weder bildgebend noch klinisch aufgrund des wandernden Schmerzes eine ausreichende Kausalität ergebe ( Urk. 12/3/15-16). 4. 4.1 4.1.1 In der Unfallmeldung vom 1 8. September 2017 wurde bezüglich des Hergangs des Ereignisses festgehalten, dass der Beschwerdeführer sich beim Aufstellen des Eventzeltes den Rücken überlastet habe ( Urk. 12/2/1). Die erstbehandelnden Ärzte des Spitals Z.___ führten zur Anamnese aus, dass der Beschwerdeführer geholfen habe, ein Zelt aufzubauen. Dabei habe es ihm einen Zwick in die Lende gegeben ( Urk. 12/3/2). Mit Schreiben vom 1 4. Februar 2018 führte der Beschwerdeführer aus, dass - um das Zelt stabil aufzustellen - es in der Mitte schlussendlich einen kräftigen Stoss von unten brauche, damit oben die Halterung einraste und die Plane nicht nach unten einfalle. Dazu benötige es einen guten Stand (habe er), etwas Kraft (habe er), aufgrund der Höhe ein komplettes Durchstrecken und einen schlussendlichen, letzten, intensiven Stoss (habe er getan). Im Moment des Stosses habe er unmit te l bar und direkt ein Zwicken in der Lendengegend gespürt, nicht vorher und nicht nachher. Ein leichtes Ziehen in derselbigen Gegend sei dann geblieben, habe ihn aber nicht behindert und er habe weitergeholfen. Als er sich ca. zwei Stunden später auf den Heimweg begeben habe, habe er beim Gehen klar erkannt, dass das Ziehen stetig schlimmer geworden sei. Abends daheim sei er auf dem Sofa geblieben und habe irgendwann geschlafen. Am nächsten Morgen seien die Schmer zen intensiv und stechend gewesen und hätten es unmöglich gemacht, sich frei zu bewegen. Hinsetzen sei gar nicht mehr möglich gewesen ( Urk. 12/1/18 f.). 4.1.2 Das Vorliegen einer Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor ist klar zu verneine n. Der Beschwerdeführer führte aus, dass etwas Kraft, was er habe, sowie am Schluss ein intensiver Stoss notwendig sei, um das Zelt aufzu stellen. Damit ist das Vorliegen einer sinnfälligen Überanstrengung, bzw. ein not wendig gewordener ausserordentlicher Kraftaufwand zu verneinen (vgl. E. 2.1). Der Unfallbegriff ist damit nicht erfüllt. 4.2 4.2.1 Zu prüfen bleibt, ob eine unfallähnliche Körperschädigung vorliegt: Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG erbringt die Unfallversicherung ihre Leistungen auch bei Muskel rissen und Muskelzerrungen (vgl. E. 2.2). Gestützt auf die vorliegenden Arztberichte der behandelnden Ärzte des Spitals Z.___ als auch der Stellungnahmen von Dr. A.___ ist ein Muskelriss nicht über wiegend wahrscheinlich. So führten die Ärzte des Spitals Z.___ aus, dass die Ursache der Schmerzen nicht habe dargestellt werden können, es sei jedoch von einer muskulären Genese, beispielsweise im Sinne eines Muskelfaserrisses aus gegangen worden (vgl. E. 3.2). Dies lässt einen Muskelfaserriss lediglich möglich, nicht aber mit dem im Sozialversicherungsrecht notwendigen Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt erscheinen (vgl. E. 2.3). Entsprechend konstatierte auch Dr. A.___, dass sich für die Hypothese eines Muskelfaserrisses keine ausreichende Kausalität ergebe (vgl. E. 3.4). Auch eine Muskelzerrung wurde von ärztlicher Seite zu keinem Zeitpunkt diag nostiziert oder diskutiert (vgl. E. 3), womit dies ebenfalls nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist. Dass die Beschwerden keiner klaren Diagnose zugeordnet werden können, wird auch seitens des Beschwerdeführers nicht bestritten, führte er beschwerdeweise doch aus, dass «… was es auch immer war, mein Körper hat dies bestens und folgen frei verkraftet.». 4.2.2 Zusammenfassend ist eine Diagnose im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG lediglich möglich, nicht aber überwiegend wahrscheinlich, womit das Vorliegen einer unfall ähnlichen Körperschädigung zu verneinen ist. 5. Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Der Einzelrichter erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der EinzelrichterDie Gerichtsschreiberin HurstCasanova

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2018.00157 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst als Einzelrichter Gerichtsschreiberin Casanova Urteil vom 27. Mai 2019

UV.2018.00157

UV.2018.00157

UV.2018.00157 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst als Einzelrichter Gerichtsschreiberin Casanova

Sozialversicherungsrichter Hurst als Einzelrichter Gerichtsschreiberin Casanova

Urteil vom 27. Mai 2019

Urteil vom 27. Mai 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer gegen

gegen Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG

Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG Direktion Bern

Direktion Bern Bundesgasse 35, Postfach, 3001 Bern

Bundesgasse 35, Postfach, 3001 Bern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1968, ist für die Y.___ AG tätig als Werbemann und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Mobiliar Versiche rungsgesellschaft AG (folgend: Mobiliar) gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Mit Schadenmeldung vom 1 8. September 2017 wurde der Mobiliar angezeigt, dass der Versicherte sich am 1 1. September 2017 beim Aufstellen eines Eventzeltes den Rücken überlastet habe ( Urk. 12/2/1). Die erstbehandelnden Ärzte des Notfalls des Spitals Z.___ diagnostizierten am 1 2. September 2017 Leisten schmerzen rechtsseitig seit dem 1 1. September 2017, differentialdiagnostisch muskulär, Urolithiasis ( Urk. 12/3/2). Mit Verfügung vom 9. Februar 2018 ver neinte die Mobiliar einen Anspruch auf Leistungen, da sonographisch kein Anhalt für einen Leistenbruch, Hämatome oder Ödeme festgestellt worden sei und ein Muskelfaserriss nur möglich, aber nicht überwiegend wahrscheinlich sei ( Urk. 12/1/14). Hiergegen erhoben der Versicherte und die zuständige Kranken ver sicherung Einsprache (Einsprachen vom 1 4. und 1 6. Februar 2018, Urk. 12/1/19 und Urk. 12/1/23), die Krankenversicherung zog die vorsorgliche Einsprache am 2 1. Februar 2018 zurück ( Urk. 12/1 /23). Mit Einspracheentscheid vom 2 6. Juni 2018 wies die Mobiliar die Einsprache ab ( Urk. 2).

1. X.___, geboren 1968, ist für die Y.___ AG tätig als Werbemann und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Mobiliar Versiche rungsgesellschaft AG (folgend: Mobiliar) gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Mit Schadenmeldung vom 1 8. September 2017 wurde der Mobiliar angezeigt, dass der Versicherte sich am 1 1. September 2017 beim Aufstellen eines Eventzeltes den Rücken überlastet habe ( Urk. 12/2/1). Die erstbehandelnden Ärzte des Notfalls des Spitals Z.___ diagnostizierten am 1 2. September 2017 Leisten schmerzen rechtsseitig seit dem 1 1. September 2017, differentialdiagnostisch muskulär, Urolithiasis ( Urk. 12/3/2). Mit Verfügung vom 9. Februar 2018 ver neinte die Mobiliar einen Anspruch auf Leistungen, da sonographisch kein Anhalt für einen Leistenbruch, Hämatome oder Ödeme festgestellt worden sei und ein Muskelfaserriss nur möglich, aber nicht überwiegend wahrscheinlich sei ( Urk. 12/1/14). Hiergegen erhoben der Versicherte und die zuständige Kranken ver sicherung Einsprache (Einsprachen vom 1 4. und 1 6. Februar 2018, Urk. 12/1/19 und Urk. 12/1/23), die Krankenversicherung zog die vorsorgliche Einsprache am 2 1. Februar 2018 zurück ( Urk. 12/1 /23). Mit Einspracheentscheid vom 2 6. Juni 2018 wies die Mobiliar die Einsprache ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 2 8. Juni 2018 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte sinngemäss, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 2 5. Juli 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 11 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 12/1/1-58; Urk. 12/2/1; Urk. 12/3/1-16), worüber der Beschwerdeführer am 3 0. Juli 2018 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 13).

2. Hiergegen erhob der Versicherte am 2 8. Juni 2018 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte sinngemäss, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 2 5. Juli 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 11 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 12/1/1-58; Urk. 12/2/1; Urk. 12/3/1-16), worüber der Beschwerdeführer am 3 0. Juli 2018 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 13). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).

1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). 1.2 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid dafür, dass gestützt auf das Aktengutachten von Dr. med. A.___, Facharzt für Chirur gie, vom 1 3. Juni 2018 nicht überwiegend wahrscheinlich sei, dass es zu einem Muskelfaserriss gekommen sei, so dass die geltend gemachten Beschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich auf das Ereignis vom 1 1. September 2017 zurück ge führt werden könnten ( Urk. 2).

1.2 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid dafür, dass gestützt auf das Aktengutachten von Dr. med. A.___, Facharzt für Chirur gie, vom 1 3. Juni 2018 nicht überwiegend wahrscheinlich sei, dass es zu einem Muskelfaserriss gekommen sei, so dass die geltend gemachten Beschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich auf das Ereignis vom 1 1. September 2017 zurück ge führt werden könnten ( Urk. 2). Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, dass gestützt auf den Bericht der Ärzte des Spitals Z.___ klar ein Unfall vorliege. Er habe die entstandenen Schmerzen auch klar dem Vorfall zuordnen können, da diese eben in diesem Moment entstanden seien. Des Weiteren habe er zuvor noch nie Schmerzen in der Leistengegend verspürt ( Urk. 1).

Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, dass gestützt auf den Bericht der Ärzte des Spitals Z.___ klar ein Unfall vorliege. Er habe die entstandenen Schmerzen auch klar dem Vorfall zuordnen können, da diese eben in diesem Moment entstanden seien. Des Weiteren habe er zuvor noch nie Schmerzen in der Leistengegend verspürt ( Urk. 1). 2.

2. 2.1

2.1 2.1.1 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen K örper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat.

2.1.1 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen K örper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat. 2.1.2 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlag gebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelt ein wirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.1 und E. 4.3.1 mit Hinweis).

2.1.2 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlag gebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelt ein wirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.1 und E. 4.3.1 mit Hinweis). Selbst bei fehlender Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor kann die Aussergewöhnlichkeit auch dann gegeben sein, wenn beim Heben oder Schieben einer Last zufolge ausserordentlichen Kraftaufwandes, das heisst einer sinnfälligen Überanstrengung, eine Schädigung eintritt. Es muss allerdings je weils geprüft werden, ob die Anstrengung im Hinblick auf Konstitution und beruf liche und ausserberufliche Gewöhnung der betreffenden Person ausseror dent licher Art war (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 180 S. 38). Kein Unfall liegt vor, wenn die Anstrengung nur wegen bestehender krankhafter Veränderungen zu Schädigungen führen kann, weil sich dann eine innere Ursache auswirkt, während der äussere, oft harmlose Anlass bloss den patho logischen Faktor manifest werden lässt (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hin weisen).

Selbst bei fehlender Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor kann die Aussergewöhnlichkeit auch dann gegeben sein, wenn beim Heben oder Schieben einer Last zufolge ausserordentlichen Kraftaufwandes, das heisst einer sinnfälligen Überanstrengung, eine Schädigung eintritt. Es muss allerdings je weils geprüft werden, ob die Anstrengung im Hinblick auf Konstitution und beruf liche und ausserberufliche Gewöhnung der betreffenden Person ausseror dent licher Art war (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 180 S. 38). Kein Unfall liegt vor, wenn die Anstrengung nur wegen bestehender krankhafter Veränderungen zu Schädigungen führen kann, weil sich dann eine innere Ursache auswirkt, während der äussere, oft harmlose Anlass bloss den patho logischen Faktor manifest werden lässt (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hin weisen). 2.2 Gemäss Art. 6 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) er bringt die Versicherung ihre Leistungen auch bei folgenden Körperschädi gungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind: Knochenbrüche ( lit. a); Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrungen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsio - nen ( lit. g) und Trommelfellverletzungen ( lit. h).

2.2 Gemäss Art. 6 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) er bringt die Versicherung ihre Leistungen auch bei folgenden Körperschädi gungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind: Knochenbrüche ( lit. a); Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrungen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsio nen ( lit. g) und Trommelfellverletzungen ( lit. h). Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten Körperschädigungen ist ab schliessend (BGE 116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, Schweize risches Unfallversicherungsrecht, 2. Auflage, Bern 1989, S. 202).

Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten Körperschädigungen ist ab schliessend (BGE 116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, Schweize risches Unfallversicherungsrecht, 2. Auflage, Bern 1989, S. 202). Seit dem Inkrafttreten der Revision des UVG und der dazugehörigen Verordnung (UVV) per 1. Januar 2017 ist das Bestehen einer vom Unfallversicherer zu übernehmenden unfallähnlichen Körperschädigung nicht länger vom Vorliegen eines äusseren Ereignisses abhängig. Die Tatsache, dass eine in Art. 6 Abs. 2 UVG genannte Körperschädigung vorliegt, führt zur Vermutung, dass es sich hierbei um eine unfallähnliche Körperschädigung handelt, die vom Unfallversicherer über nommen werden muss. Dieser kann sich aber von der Leistungspflicht befrei en, wenn er beweist, dass die Körperschädigung vorwiegend auf Abnützung oder Krankheit zurückzuführen ist (Zusatzbotschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [Unfallversicherung und Unfallverhütung; Organisa tion und Nebentätigkeiten der Suva] vom 19. September 2014, BBl 2014 7922 7934 f.).

Seit dem Inkrafttreten der Revision des UVG und der dazugehörigen Verordnung (UVV) per 1. Januar 2017 ist das Bestehen einer vom Unfallversicherer zu übernehmenden unfallähnlichen Körperschädigung nicht länger vom Vorliegen eines äusseren Ereignisses abhängig. Die Tatsache, dass eine in Art. 6 Abs. 2 UVG genannte Körperschädigung vorliegt, führt zur Vermutung, dass es sich hierbei um eine unfallähnliche Körperschädigung handelt, die vom Unfallversicherer über nommen werden muss. Dieser kann sich aber von der Leistungspflicht befrei en, wenn er beweist, dass die Körperschädigung vorwiegend auf Abnützung oder Krankheit zurückzuführen ist (Zusatzbotschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [Unfallversicherung und Unfallverhütung; Organisa tion und Nebentätigkeiten der Suva] vom 19. September 2014, BBl 2014 7922 7934 f.). 2.3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Mög lichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen mög lichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3).

2.3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Mög lichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen mög lichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3). Praxisgemäss sind die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens von der ver sicherten Person glaubhaft zu machen. Kommt sie dieser Forderung nicht nach, indem sie unvollständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Bestehen eines unfallmässigen Schadens als unglaubhaft erscheinen lassen, besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die not wen digen Beweise zu erheben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Ist aufgrund dieser Massnahmen das Vorliegen eines Unfallereig nisses nicht wenigstens mit Wahrscheinlichkeit erstellt – die blosse Möglichkeit genügt nicht –, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der versicherten Person auswirkt. Diese Grundsätze gelten auch bezüglich des Nach weises unfallähnlicher Körperschädigungen (BGE 116 V 136 E. 4b, 114 V 298 E. 5b).

Praxisgemäss sind die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens von der ver sicherten Person glaubhaft zu machen. Kommt sie dieser Forderung nicht nach, indem sie unvollständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Bestehen eines unfallmässigen Schadens als unglaubhaft erscheinen lassen, besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die not wen digen Beweise zu erheben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Ist aufgrund dieser Massnahmen das Vorliegen eines Unfallereig nisses nicht wenigstens mit Wahrscheinlichkeit erstellt – die blosse Möglichkeit genügt nicht –, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der versicherten Person auswirkt. Diese Grundsätze gelten auch bezüglich des Nach weises unfallähnlicher Körperschädigungen (BGE 116 V 136 E. 4b, 114 V 298 E. 5b). 3. Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen:

3. Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen: 3.1 Die erstbehandelnden Ärzte des Spitals B.___ diagnostizierten in ihrem Bericht vom 1 3. November 2017 über die Behandlung vom 1 2. September 2017 Leisten schmerzen rechtsseitig seit 1 1. September 2017, differentialdiagnostisch musku lär, Urolithiasis. Der Beschwerdeführer berichte, dass er tags zuvor geholfen habe, ein Zelt aufzubauen. Dabei habe es ihm um ca. 15.00 Uhr einen Zwick in die Lende gegeben. Im Verlauf des Tages habe er dann ein Ziehen im Bauch mit krampfartigen Schmerzen gespürt, welches sich dann in die Leiste verlagert habe. Der Schmerz sei stechend und von der Leiste gegen die Lende nach hinten ausstrahlend. Die Schmerzen seien verstärkt im Sitzen oder im Gehen, im Liegen sei er teilweise beinahe schmerzfrei.

3.1 Die erstbehandelnden Ärzte des Spitals B.___ diagnostizierten in ihrem Bericht vom 1 3. November 2017 über die Behandlung vom 1 2. September 2017 Leisten schmerzen rechtsseitig seit 1 1. September 2017, differentialdiagnostisch musku lär, Urolithiasis. Der Beschwerdeführer berichte, dass er tags zuvor geholfen habe, ein Zelt aufzubauen. Dabei habe es ihm um ca. 15.00 Uhr einen Zwick in die Lende gegeben. Im Verlauf des Tages habe er dann ein Ziehen im Bauch mit krampfartigen Schmerzen gespürt, welches sich dann in die Leiste verlagert habe. Der Schmerz sei stechend und von der Leiste gegen die Lende nach hinten ausstrahlend. Die Schmerzen seien verstärkt im Sitzen oder im Gehen, im Liegen sei er teilweise beinahe schmerzfrei. Eine Leistenhernie habe sonographisch nicht gesehen werden können. Differen tial diagnostisch wäre auch eine Urolithiasis möglich. Im Urin sei keine Häma turgie feststellbar gewesen, sonographisch sei keine Nierenstauung ersichtlich gewesen. Ein allfälliges Konkrement sei daher eher klein und ein spontaner Stein abgang wäre möglich. Am ehesten gingen sie mit der anamnestischen körper li chen Belastung von einer muskulären Genese der Schmerzen aus. Sie hätten eine analgestische Therapie mit Novalgin und Ibubrufen begonnen und ein Arbeitsun fähigkeitszeugnis für 6 Tage ausgestellt. Falls die Schmerzen danach weiterbe stünden, empfählen sie eine Wiedervorstellung beim Hausarzt ( Urk. 12/3/2).

Eine Leistenhernie habe sonographisch nicht gesehen werden können. Differen tial diagnostisch wäre auch eine Urolithiasis möglich. Im Urin sei keine Häma turgie feststellbar gewesen, sonographisch sei keine Nierenstauung ersichtlich gewesen. Ein allfälliges Konkrement sei daher eher klein und ein spontaner Stein abgang wäre möglich. Am ehesten gingen sie mit der anamnestischen körper li chen Belastung von einer muskulären Genese der Schmerzen aus. Sie hätten eine analgestische Therapie mit Novalgin und Ibubrufen begonnen und ein Arbeitsun fähigkeitszeugnis für 6 Tage ausgestellt. Falls die Schmerzen danach weiterbe stünden, empfählen sie eine Wiedervorstellung beim Hausarzt ( Urk. 12/3/2). 3.2 Mit Schreiben vom 2 7. Januar 2018 führten die Ärzte des Spitals Z.___ zuhanden der Beschwerdegegnerin aus, dass die Leistenschmerzen plötzlich während den Aufbauarbeiten eines Zeltes aufgetreten seien. Eine Ursache der Schmerzen habe nicht dargestellt werden können, es sei jedoch von einer muskulären Genese, beispielsweise im Sinne eines Muskelfaserrisses ausgegangen worden. Es sei daher von einem Hebetrauma auszugehen. Somit sei die Notfallkonsultation im Rahmen eines Unfalls und nicht im Rahmen einer Krankheit entstanden. Bei der im ärztlichen Zeugnis erwähnten Formulierung «Arbeitsunfähigkeit wegen Krank heit» handle es sich um eine Standardformulierung, weshalb die Anpassung auf «Arbeitsunfähigkeit wegen Unfall» fälschlicherweise vergessen worden sei ( Urk. 12/3/6).

3.2 Mit Schreiben vom 2 7. Januar 2018 führten die Ärzte des Spitals Z.___ zuhanden der Beschwerdegegnerin aus, dass die Leistenschmerzen plötzlich während den Aufbauarbeiten eines Zeltes aufgetreten seien. Eine Ursache der Schmerzen habe nicht dargestellt werden können, es sei jedoch von einer muskulären Genese, beispielsweise im Sinne eines Muskelfaserrisses ausgegangen worden. Es sei daher von einem Hebetrauma auszugehen. Somit sei die Notfallkonsultation im Rahmen eines Unfalls und nicht im Rahmen einer Krankheit entstanden. Bei der im ärztlichen Zeugnis erwähnten Formulierung «Arbeitsunfähigkeit wegen Krank heit» handle es sich um eine Standardformulierung, weshalb die Anpassung auf «Arbeitsunfähigkeit wegen Unfall» fälschlicherweise vergessen worden sei ( Urk. 12/3/6). 3.3 Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie und beratender Arzt der Beschwer de gegnerin, führte in seiner Stellungnahme vom 7. Februar 2018 aus, dass sono graphisch kein Anhalt für einen Leistenbruch, Hämatome oder Ödeme vorgelegen habe. Ein Muskelfaserriss sei daher nur möglich, aber nicht überwiegend wahr scheinlich, zumal kein spezifischer Muskel betroffen gewesen sei ( Urk. 12/3/10).

3.3 Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie und beratender Arzt der Beschwer de gegnerin, führte in seiner Stellungnahme vom 7. Februar 2018 aus, dass sono graphisch kein Anhalt für einen Leistenbruch, Hämatome oder Ödeme vorgelegen habe. Ein Muskelfaserriss sei daher nur möglich, aber nicht überwiegend wahr scheinlich, zumal kein spezifischer Muskel betroffen gewesen sei ( Urk. 12/3/10). 3.4 Dr. A.___ nahm am 1 3. Juni 2018 erneut Stellung. Er konstatierte, dass es mit der beschriebenen Tätigkeit beim Zeltaufstellen initial zu Lendenschmerzen gekom men sei, die in der Folge über den Bauch in die Leiste ausgestrahlt hätten. Insofern bestehe ein sich verlagerndes Schmerzphänomen, was nicht vereinbar sei mit einem Muskelfaserriss. Dieser hätte zu isolierten lokalisierten Schmerzen geführt, aber nicht zu einem von der Lende sich in die Leiste verlagernden Schmerz. Zudem wäre es mit einem Muskelfaserriss mit Sicherheit zu reaktiven Ödemen und Hämatomen gekommen, die ebenfalls sonographisch ausgeschlossen worden seien. Beim Beschwerdeführer gehe man aber zusätzlich von einer weichen Leiste aus. Inwieweit es hier eventuell beim Halten mit der zusätzlichen Bauchpresse zur intraabdominellen Druckerhöhung gekommen sei mit einem eventuellen ver stärkten Vordringen des Bauchinhalts in die weiche Leiste, erscheine in Bezug auf die Kausalität der Beschwerden eher wahrscheinlich als die Hypothese eines Muskel faserrisses, für den sich weder bildgebend noch klinisch aufgrund des wandernden Schmerzes eine ausreichende Kausalität ergebe ( Urk. 12/3/15-16).

3.4 Dr. A.___ nahm am 1 3. Juni 2018 erneut Stellung. Er konstatierte, dass es mit der beschriebenen Tätigkeit beim Zeltaufstellen initial zu Lendenschmerzen gekom men sei, die in der Folge über den Bauch in die Leiste ausgestrahlt hätten. Insofern bestehe ein sich verlagerndes Schmerzphänomen, was nicht vereinbar sei mit einem Muskelfaserriss. Dieser hätte zu isolierten lokalisierten Schmerzen geführt, aber nicht zu einem von der Lende sich in die Leiste verlagernden Schmerz. Zudem wäre es mit einem Muskelfaserriss mit Sicherheit zu reaktiven Ödemen und Hämatomen gekommen, die ebenfalls sonographisch ausgeschlossen worden seien. Beim Beschwerdeführer gehe man aber zusätzlich von einer weichen Leiste aus. Inwieweit es hier eventuell beim Halten mit der zusätzlichen Bauchpresse zur intraabdominellen Druckerhöhung gekommen sei mit einem eventuellen ver stärkten Vordringen des Bauchinhalts in die weiche Leiste, erscheine in Bezug auf die Kausalität der Beschwerden eher wahrscheinlich als die Hypothese eines Muskel faserrisses, für den sich weder bildgebend noch klinisch aufgrund des wandernden Schmerzes eine ausreichende Kausalität ergebe ( Urk. 12/3/15-16). 4.

4. 4.1

4.1 4.1.1 In der Unfallmeldung vom 1 8. September 2017 wurde bezüglich des Hergangs des Ereignisses festgehalten, dass der Beschwerdeführer sich beim Aufstellen des Eventzeltes den Rücken überlastet habe ( Urk. 12/2/1).

4.1.1 In der Unfallmeldung vom 1 8. September 2017 wurde bezüglich des Hergangs des Ereignisses festgehalten, dass der Beschwerdeführer sich beim Aufstellen des Eventzeltes den Rücken überlastet habe ( Urk. 12/2/1). Die erstbehandelnden Ärzte des Spitals Z.___ führten zur Anamnese aus, dass der Beschwerdeführer geholfen habe, ein Zelt aufzubauen. Dabei habe es ihm einen Zwick in die Lende gegeben ( Urk. 12/3/2).

Die erstbehandelnden Ärzte des Spitals Z.___ führten zur Anamnese aus, dass der Beschwerdeführer geholfen habe, ein Zelt aufzubauen. Dabei habe es ihm einen Zwick in die Lende gegeben ( Urk. 12/3/2). Mit Schreiben vom 1 4. Februar 2018 führte der Beschwerdeführer aus, dass - um das Zelt stabil aufzustellen - es in der Mitte schlussendlich einen kräftigen Stoss von unten brauche, damit oben die Halterung einraste und die Plane nicht nach unten einfalle. Dazu benötige es einen guten Stand (habe er), etwas Kraft (habe er), aufgrund der Höhe ein komplettes Durchstrecken und einen schlussendlichen, letzten, intensiven Stoss (habe er getan). Im Moment des Stosses habe er unmit te l bar und direkt ein Zwicken in der Lendengegend gespürt, nicht vorher und nicht nachher. Ein leichtes Ziehen in derselbigen Gegend sei dann geblieben, habe ihn aber nicht behindert und er habe weitergeholfen. Als er sich ca. zwei Stunden später auf den Heimweg begeben habe, habe er beim Gehen klar erkannt, dass das Ziehen stetig schlimmer geworden sei. Abends daheim sei er auf dem Sofa geblieben und habe irgendwann geschlafen. Am nächsten Morgen seien die Schmer zen intensiv und stechend gewesen und hätten es unmöglich gemacht, sich frei zu bewegen. Hinsetzen sei gar nicht mehr möglich gewesen ( Urk. 12/1/18 f.).

Mit Schreiben vom 1 4. Februar 2018 führte der Beschwerdeführer aus, dass - um das Zelt stabil aufzustellen - es in der Mitte schlussendlich einen kräftigen Stoss von unten brauche, damit oben die Halterung einraste und die Plane nicht nach unten einfalle. Dazu benötige es einen guten Stand (habe er), etwas Kraft (habe er), aufgrund der Höhe ein komplettes Durchstrecken und einen schlussendlichen, letzten, intensiven Stoss (habe er getan). Im Moment des Stosses habe er unmit te l bar und direkt ein Zwicken in der Lendengegend gespürt, nicht vorher und nicht nachher. Ein leichtes Ziehen in derselbigen Gegend sei dann geblieben, habe ihn aber nicht behindert und er habe weitergeholfen. Als er sich ca. zwei Stunden später auf den Heimweg begeben habe, habe er beim Gehen klar erkannt, dass das Ziehen stetig schlimmer geworden sei. Abends daheim sei er auf dem Sofa geblieben und habe irgendwann geschlafen. Am nächsten Morgen seien die Schmer zen intensiv und stechend gewesen und hätten es unmöglich gemacht, sich frei zu bewegen. Hinsetzen sei gar nicht mehr möglich gewesen ( Urk. 12/1/18 f.). 4.1.2 Das Vorliegen einer Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor ist klar zu verneine n. Der Beschwerdeführer führte aus, dass etwas Kraft, was er habe, sowie am Schluss ein intensiver Stoss notwendig sei, um das Zelt aufzu stellen. Damit ist das Vorliegen einer sinnfälligen Überanstrengung, bzw. ein not wendig gewordener ausserordentlicher Kraftaufwand zu verneinen (vgl. E. 2.1). Der Unfallbegriff ist damit nicht erfüllt.

4.1.2 Das Vorliegen einer Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor ist klar zu verneine n. Der Beschwerdeführer führte aus, dass etwas Kraft, was er habe, sowie am Schluss ein intensiver Stoss notwendig sei, um das Zelt aufzu stellen. Damit ist das Vorliegen einer sinnfälligen Überanstrengung, bzw. ein not wendig gewordener ausserordentlicher Kraftaufwand zu verneinen (vgl. E. 2.1). Der Unfallbegriff ist damit nicht erfüllt. 4.2

4.2 4.2.1 Zu prüfen bleibt, ob eine unfallähnliche Körperschädigung vorliegt: Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG erbringt die Unfallversicherung ihre Leistungen auch bei Muskel rissen und Muskelzerrungen (vgl. E. 2.2).

4.2.1 Zu prüfen bleibt, ob eine unfallähnliche Körperschädigung vorliegt: Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG erbringt die Unfallversicherung ihre Leistungen auch bei Muskel rissen und Muskelzerrungen (vgl. E. 2.2). Gestützt auf die vorliegenden Arztberichte der behandelnden Ärzte des Spitals Z.___ als auch der Stellungnahmen von Dr. A.___ ist ein Muskelriss nicht über wiegend wahrscheinlich. So führten die Ärzte des Spitals Z.___ aus, dass die Ursache der Schmerzen nicht habe dargestellt werden können, es sei jedoch von einer muskulären Genese, beispielsweise im Sinne eines Muskelfaserrisses aus gegangen worden (vgl. E. 3.2). Dies lässt einen Muskelfaserriss lediglich möglich, nicht aber mit dem im Sozialversicherungsrecht notwendigen Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt erscheinen (vgl. E. 2.3). Entsprechend konstatierte auch Dr. A.___, dass sich für die Hypothese eines Muskelfaserrisses keine ausreichende Kausalität ergebe (vgl. E. 3.4).

Gestützt auf die vorliegenden Arztberichte der behandelnden Ärzte des Spitals Z.___ als auch der Stellungnahmen von Dr. A.___ ist ein Muskelriss nicht über wiegend wahrscheinlich. So führten die Ärzte des Spitals Z.___ aus, dass die Ursache der Schmerzen nicht habe dargestellt werden können, es sei jedoch von einer muskulären Genese, beispielsweise im Sinne eines Muskelfaserrisses aus gegangen worden (vgl. E. 3.2). Dies lässt einen Muskelfaserriss lediglich möglich, nicht aber mit dem im Sozialversicherungsrecht notwendigen Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt erscheinen (vgl. E. 2.3). Entsprechend konstatierte auch Dr. A.___, dass sich für die Hypothese eines Muskelfaserrisses keine ausreichende Kausalität ergebe (vgl. E. 3.4). Auch eine Muskelzerrung wurde von ärztlicher Seite zu keinem Zeitpunkt diag nostiziert oder diskutiert (vgl. E. 3), womit dies ebenfalls nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist.

Auch eine Muskelzerrung wurde von ärztlicher Seite zu keinem Zeitpunkt diag nostiziert oder diskutiert (vgl. E. 3), womit dies ebenfalls nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist. Dass die Beschwerden keiner klaren Diagnose zugeordnet werden können, wird auch seitens des Beschwerdeführers nicht bestritten, führte er beschwerdeweise doch aus, dass «… was es auch immer war, mein Körper hat dies bestens und folgen frei verkraftet.».

Dass die Beschwerden keiner klaren Diagnose zugeordnet werden können, wird auch seitens des Beschwerdeführers nicht bestritten, führte er beschwerdeweise doch aus, dass «… was es auch immer war, mein Körper hat dies bestens und folgen frei verkraftet.». 4.2.2 Zusammenfassend ist eine Diagnose im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG lediglich möglich, nicht aber überwiegend wahrscheinlich, womit das Vorliegen einer unfall ähnlichen Körperschädigung zu verneinen ist.

4.2.2 Zusammenfassend ist eine Diagnose im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG lediglich möglich, nicht aber überwiegend wahrscheinlich, womit das Vorliegen einer unfall ähnlichen Körperschädigung zu verneinen ist. 5. Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

5. Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Der Einzelrichter erkennt:

Der Einzelrichter erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG

Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der EinzelrichterDie Gerichtsschreiberin

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