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Die Aufhebung des Mindestwechselkurses hat in vielen Schweizer Unternehmen einen Kostenschock verursacht, der ihre Wettbewerbsfähigkeit schwächt. Die Politik kann diese Problematik entschärfen, indem sie die Rahmenbedingungen gezielt verbessert. Dazu hat economiesuisse bereits im Februar 2015 Vorschläge unterbreitet: So soll ein Kostenmoratorium für die nächsten drei Jahre gelten (z.B. durch den vorläufigen Verzicht auf die «Energiestrategie 2050»), der Zugang zu ausländischen Märkten verbessert und die Unsicherheit bezüglich der Unternehmenssteuerreform III und der künftigen Migrations- und Europapolitik rasch beendet werden. In der neusten, von der ZHK mitgetragenen Publikation wird nun eine Sammlung von kleinen bis mittleren Massnahmen präsentiert, die mithelfen, die Kosten für die Unternehmen zu senken. Ganz nach dem Motto „auch Kleinvieh macht Mist“. Zu dieser Kostensenkungsinitiative gehören natürlich auch bekannte, grosse Deregulierungsideen wie die Vereinheitlichung der Bauvorschriften, die Umsetzung von E-Government oder die Einführung eines Einheitssatzes für die Mehrwertsteuer. Die Initiative kategorisiert sich in a) Verzicht auf geplante Regulierungen, b) Abschaffung bestehender Regulierungen und c) Anpassung bestehender/geplanter Regulierungen.