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In einem geschlossenen Stromkreis fällt an einem definierten Widerstand eine spezifische Spannung an. Das Leckortung-System nutzt diese physikalische Gesetzmäßigkeit aus.
Die Fläche muss zunächst mit Wasser belegt werden. Das Hauptgerät enthält einen Sinusgenerator, der eine Spannung von ca. 5V mit einer Frequenz von 1KHz erzeugt. Diese Spannung wird an die Erdung des Daches angeschlossen. Geerdete Aufbauten auf der Dachfläche wie z.B. Lüftungsverkleidungen oder Gerüste von Photovoltaik-Anlagen etc. sind vor der Prüfung von der Erdung zu trennen. Das mobile Handgerät enthält einen veränderbaren Widerstand, an dem eine Spannung abfällt. In Abhängigkeit vom Abstand des Sensors zum Leck verändert sich diese Spannung. Das Handgerät wandelt diese Spannung in Töne um, die über einen Kopfhörer wahrgenommen werden und je nach Intensität die Nähe zum „Leck“ widerspiegeln, nach dem Prinzip: je lauter der Ton desto näher die Schadstelle.