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<h2>SubmittedText<h2><p>Ich ersuche den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Die Strecke St. Gallen-Zürich mit dem wichtigen Zwischenhalt am Flughafen Kloten für Reisende aus der Ostschweiz wird zu einem späteren Zeitpunkt neue Züge erhalten. Die Benutzung von "alten" Zügen mit drei Stufen ist für Reisende mit Koffer und Menschen mit einer Behinderung sehr mühsam. Aber auch für die Pendler und anderen Bahnreisenden darf ein Komfort erwartet werden. Wann erhält die Ostschweiz auch mal zeitgerecht modernes und kundenfreundliches Rollmaterial?</p><p>2. Welche Kriterien werden zur zeitlichen Auswechslung der FV-Dosto bei den verschiedenen Strecken angewendet?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat steuert die SBB über strategische Ziele, die jeweils alle vier Jahre erneuert werden. Zur operativen Umsetzung dieser Ziele, zu der auch die Einsatzplanung des Rollmaterials im Fernverkehr gehört, macht der Bundesrat den SBB keine Vorgaben.</p><p>1. Laut Auskunft der SBB plant sie ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 mehrere Fahrten pro Tag auf der IC-Linie 1 zwischen St. Gallen und Genf mit den neuen Fernverkehrs-Doppelstockzügen (FV-Dosto). Ebenso ist mit der geplanten Verlängerung des Rheintalexpresses von Chur über St. Gallen bis nach Zürich ab Dezember 2018 der Einsatz dieser Züge auch auf dieser Linie vorgesehen. Die Ostschweiz kommt somit als eine der ersten Regionen in der Schweiz in den Genuss der neuesten Fahrzeuge des SBB-Fernverkehrs.</p><p>Heute verkehren auf den Strecken St. Gallen-Genf, Romanshorn-Brig und Wil-Chur Doppelstockzüge mit Niederflureinstieg. Andererseits verkehren auf der Strecke St. Gallen-Biel/Bienne-Lausanne Intercity-Neigezüge und zwischen St. Gallen, Zürich und Basel Züge mit teilweise alten, noch nicht klimatisierten Wagen. Auf diesen beiden Linien ist kein niveaugleicher Einstieg möglich.</p><p>2. Laut Auskunft der SBB berücksichtigt sie bei der Einsatzplanung der Zugskompositionen im Fernverkehr die Anforderungen des Fahrplans, die Sitzplätze/Kapazität, die Verfügbarkeit der Fahrzeuge und die Lage der Instandhaltungs-Standorte.</p><p>In der Testphase der neuen FV-Dosto stehen zwei Gesichtspunkte im Vordergrund: die Bereitstellungsmöglichkeit von Ersatzfahrzeugen bei technischen Problemen sowie die nach jeder Fahrt mögliche Anbindung an die Instandhaltungsanlage in Zürich zur Behebung technischer Probleme. Dies ist auf den aktuellen Einsätzen zwischen Zürich und Bern sowie den geplanten Einsätzen von Zürich bis Chur am besten möglich.</p>  Antwort des Bundesrates.