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Von der Julierpasshöhe stammt das wichtigste Leitgestein des Rheingletschers. Die grünlichen Plagioklas-Mineralien geben dem Juliergranit sein charakteristisches Aussehen. Auf dem Hohentwiel, einem alten Vulkanschlot bei Singen, finden sich Juliergranite. Ein Zeichen dafür, dass der Rheingletscher den alten Vulkanschlot noch während der letzten Eiszeit erreicht haben muss.
Der Juliergranit ist ein unverwechselbares, auffälliges Gestein: grobkörnig, farblich gesprenkelt mit weissgrauem Quarz, rosafarbenem Kalifeldspat und grünlichem Plagioklas. Er ist das wichtigste Leitgestein zur Rekonstruktion der Ausdehnung von Rhein- und Linthgletscher. Man findet ihn in Moränen, Schotterakkumulationen und als Findling im Raum Singen und bis vor die Tore von München.
Die starken Verfärbungen der Plagioklase und Kalifeldspäte gehen auf eine schwache alpine Metamorphose zurück.
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