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Auch zum Franken fiel der Euro etwas zurück. Zuletzt wurde er zu 1,1413 Franken gehandelt, nach 1,1420 am Mittag und 1,1435 am Vorabend. Der Franken wurde aber auch zum US-Dollar stärker. Dieser notierte am frühen Abend bei 1,0055, nach 1,0061 am Mittag und gar 1,0080 am Morgen.
Der Euro war bereits am Donnerstag deutlich unter Druck geraten. Der Dollar profitiert von der Erwartung weiterer Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Fed. Am Donnerstagabend hatte die Fed ihren Leitzins zwar unverändert belassen. Sie signalisierte aber weitere Anhebungen.
"Offensichtlich haben wohl doch einige Marktteilnehmer deutlich vorsichtigere Formulierungen erwartet", kommentierte Devisenexpertin Esther Reichelt von der Commerzbank. Weiteren Zinserhöhungen im Dezember und darüber hinaus stünde damit auch nach den Zwischenwahlen zum US-Kongress nichts im Weg. Die nächste Anhebung wird im Dezember erwartet. Höhere Leitzinsen stützen tendenziell die heimische Währung.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87053 (0,87163) britische Pfund, 129,26 (129,90) japanische Yen und 1,1414 (1,1456) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1211,40 (1224,15) Dollar festgesetzt.
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(AWP)