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Schleiereule
Die Schleiereule besitzt besonders hoch entwickelte Sinne.
Schleiereule
TRYTO ALBA
Die Schleiereule lässt sich leicht an der schneeweissen, herzförmigen und flachen Gesichtsbefiederung erkennen. Zusammen mit den für Eulen eher kleinen, schwarzen Augen verleiht diese der Schleiereule das typische Aussehen.
Schleiereulen sind ausgeprägte Kulturfolger, das heisst sie nehmen gerne von Menschen geschaffene Strukturen als Schlaf- und Nistplätze an. Häufiger als alle anderen Eulenarten nisten Schleiereulen in Dachstühlen, Taubenschlägen, Scheunen oder in Kirchtürmen. Ihr relativ hoher und unheimlicher Schrei brachte ihnen früher den Ruf eines Todesboten ein.
Die Schleiereule besitzt besonders hoch entwickelte Sinne, so dass sie selbst in stockdunkler Nacht rein akustisch ihre Beute orten und jagen kann. Sie jagt meist aus einem niedrigen Suchflug, und da sie durch ihre Federstruktur kaum ein Fluggeräusch verursacht, kann sie sogar dem Rascheln einer flüchtenden Maus nachfliegen.
Der Bestand der Schleiereulen ist heute in Mitteleuropa eher abnehmend, da durch Renovationen viele geeignete Nistplätze in altenStällen zerstört werden.
Unsere Volieren für die Eulen und die Kolkraben sind in die Jahre gekommen – ein Neubau ist dringend notwendig . Deshalb wurden die Vögel Mitte Oktober eingefangen und in die Vogelzucht-Station ausserhalb des Parks gebracht. Daher gibt es momentan keine Schleiereule im Tierpark. Informationen zu der neuen Voliere gibt es HIER.
Weitere Informationen zur Schleiereule gibt es im Zootier-Lexikon.