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Diese Geschichte beginnt um die Jahrhundertwende im kleinen Dorf Izeaux am Fusse der Alpen. Hier gründete Remy Richard-Pontvert seine Werkstatt. Dieser Schuster entwarf zunächst die Chaussure-Extra-Kollektion. Ein sehr robuster Arbeitsschuh. Aufgrund deswachsenden Erfolgs seines Unternehmens entschied er sich, die Arbeit auf etwa zwanzig Handwerker aufzuteilen, so entstand die erste industrielle Herstellung im regionalen Schuhmacherhandwerk.
1926 drängte ihn sein Geist nach Amerika aufzubrechen. Er kam mit einigen Lederstiefeln zurück, die die Leute dort über den Schuhen trugen, um sie vor schlechtem Wetter zu schützen. Aus dieser Tradition erschuf der Erfinder seine eigene Rezeptur, indem er Latex aus dem Hafen von Para am Amazonas importierte. So wurde der Name Paraboot 1927 erstmals von Remy Richard-Pontvert patentiert. Wiederkehrendes Merkmal seiner Schuhe waren dickes Leder und langlebige Sohlen. Sein Sohn Julien trat 1937, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, in das Unternehmen ein. Nach dem Krieg konzentrierte sich Julien wieder mit Leidenschaft auf Schuhe mit grossen Sohlen und dickem Leder, wie immer handgenäht, speziell für Handwerker und alle anderen Männer und Frauen, die oft auf den Füssen standen. So entstand der legendäre "Michael", der bis heute meistkopierte Schuh der Welt.
Das Obermaterial eines Schuhs ist das wichtigste und die Lederauswahl von Paraboot gehört zu den besten. Die Marke ist stolz darauf, sowohl Leder aus Frankreich als auch Muschel Cordovan aus den USA zu verwenden. Oft erscheint ein brandneues Paar Schuhe staubig, ja sogar trocken. Während des Gerbungsprozesses wird das Leder mit Gerbstoffen, Wachsen, Ölen und Fetten imprägniert. Diese Inhaltsstoffe tragen dazu bei, dem Leder seine Festigkeit und Elastizität zu verleihen und helfen ihm gleichzeitig wasserabweisend zu sein. Produziert wird immer noch in Saint Jean de Moirans – Grenoble Frankreich.
Bruton & Hudson verkauft Paraboot für Damen exklusiv in der Schweiz.