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Darüber hinaus jedoch überrascht diese Region mit einer landschaftlichen Vielfalt, die unvergessliche Eindrücke hinterlässt, seien es die Erosionstäler im phrygischen Bergland, die Felskegel Kappadokiens, auch Feenkamine genannt, die begrünten Kuppen der Köroglu Daglari oder die farbigen Karsthänge am Sakarya Nehri. Das Herzstück Zentralanatoliens ist Kappakodien. Eine märchenhafte Landschaft aus erodiertem Tuffgestein.
In der Hochgebirgssteppe bei Göreme erheben sich merkwürdige, kegelförmige Felsgebilde in einer geisterhaften Landschaft, Die Felsformationen entstanden durch heute erloschenen Vulkane, deren Lavaströme weite Teile des Hochlandes bedeckten. Die Vulkane spuckten neben Lava auch Asche und feste Gesteine aus. Diese wurden durch die Erosion weggespült und zurück blieb die verfestigte basaltische Lava, die die heutigen Felsformationen bildet. Kappadokien lag an der berühmten Seidenstrasse. Die dort lebenden Menschen wurden oft von vielen unterschiedlichen Aggressoren überfallen. Deshalb haben die Bewohner das weiche Tuffgestein ausgehöhlt, um sich darin zu verstecken. Es entstanden ganze unterirdische Städte, die heute noch zu besichtigen sind.