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Der Genfer Luca Castelnuovo konnte in Hong Kong einen Doppeltitel holen. Speziell daran: Bereits im Vorjahr holte er all seine Doppeltitel im asiatischen Raum. Im benachbarten Ozeanien holte sich Luca Margaroli beinahe den Doppeltitel am mit 81 240$ dotierten ATP Challenger Turnier in Neukaledonien. Auch für Sandro Ehrat setzte es in Los Angeles eine Finalniederlage im Doppel ab.
Vergangene Woche nahm Luca Castelnuovo am ITF M15-Turnier in Hong Kong teil. Im Einzel war zwar bereits im Achtelfinale Schluss, doch konnte er im Doppel mit dem Turniersieg überzeugen. Den Titel holte der 22-jährige Genfer zusammen mit seinem Doppelpartner Yu Hsiou Hsu aus Taiwan. Als Nummer zwei des Turniers wurden sie ihrer Favoritenrolle im Final gerecht und besiegten dort das taiwanesisch-thailändische Duo Wie-De Lin / Wishaya Trongcharoenchaikul in einem packenden Spiel 5:7, 6:3 und 11:9. Die Runden zuvor marschierten sie quasi durch und liessen ihren Gegnern maximal nur gerade fünf Games zu. Asien scheint Castelnuovo zu liegen: Im 2019 gewann er seine Doppeltitel auf der ITF-Tour ausschliesslich dort (Indonesien und China).
Zwei Turniere, zwei Finalteilnahmen, ein Turniersieg: Dies sind Luca Margaroli’s bisherige Statistiken im 2020. Nach dem letztwöchigen Turniersieg in Neuseeland stand der Tesssiner Doppelspezialist vergangene Woche erneut im Final. Diesmal beim ATP Challenger Turnier in Noumea (Neukaledonien). Mit demselben Doppelpartner wie zuvor in Neuseeland, Andrea Vavassori (ITA), schrammte er haarscharf am Turniersieg vorbei und unterlag gegen Mario Vilella Martinez (ESP) / Andrea Pellegrino (ITA) mit 7:6, 3:6 und 12:10. Die Niederlage ist umso bitterer, wenn man die Matchstatistiken anschaut: Margaroli / Vavassori hatten einen Matchball, liessen kein einziges Break zu und gewannen total mehr Punkte. Nichtsdestotrotz scheint es dem Duo zu laufen. Diese Woche bestreiten sie das ATP Challenger Turnier in Bendigo (AUS).
Auf der anderen Seite der Welt bestritt Sandro Ehrat das ITF M25-Turnier in Los Angeles (USA). Zusammen mit seinem Spielpartner Brandon Holt (USA) stiess er im Doppel bis in den Final vor. Dort unterlagen sie jedoch dem amerikanischen Brüderpaar Eduardo und Emilio Nava in zwei knappen Sätzen 7:6 und 7:6. Die knappe Niederlage ist mit der ineffizienten Verwertung der Breakbälle zu begründen. Nur einen von vier wussten sie ausnutzen. Im Gegensatz zeigten sich die Gebrüder Navas effizienter: einen ihrer zwei Breakbälle konntne sie nutzen.
Wo die Schweizer AthletInnen diese Woche im Einsatz stehen, sehen Sie auf unserer interaktiven Weltkarte.