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Sozialdemokrat Dimitri Moretti tritt beim zweiten Wahlgang für den Regierungsrat erneut als Kandidat an. Für die SVP geht nur noch Petra Simmen in die Nachwahl. Die CVP schickt keinen eigenen Kandidaten ins Rennen.
Dimitri Moretti habe im ersten Wahlgang ein gutes Resultat erzielt und mit fast 40 Prozent einen Wähleranteil weit über die linke Stammwählerschaft hinaus mobilisieren können. Das Urner Volk habe gezeigt, dass es neben den bürgerlichen Kräften weiterhin eine linke Kraft in der Regierung wolle, heisst es in einer Medienmitteilung des Wahlbündnisses aus SP, Grünen, Juso und Gewerkschaftsbund Uri. Die SVP bestätigte am Dienstagmorgen auf Anfrage des Urner Wochenblattes, dass nur noch Petra Simmen zum zweiten Wahlgang antreten werde. Dimitri Moretti hatte am Sonntag, 28. Februar, das absolute Mehr zum Einzug in den Regierungsrat ebenso verpasst wie die zwei vor ihm liegenden FDP-Kandidaten Urs Janett und Toni Epp. Mit einiger Distanz hinter Dimitri Moretti lagen die SVP-Kandidaten Petra Simmen und Alois Arnold. Am vergangenen Wahlsonntag, 28. Februar, hatten die vier bisherigen Regierungsräte Beat Jörg (CVP), Urban Camenzind (CVP), Heidi Z'graggen (CVP) und Barbara Bär (FDP) ihre Wiederwahl auf Anhieb geschafft. Als wilder Kandidat erreichte auch der neukandidierende Roger Nager (FDP) den Einzug in den Regierungsrat. Am 10. April werden die letzten zwei der sieben Sitze im Urner Regierungsrat vergeben. Die CVP werde keinen eigenen Kandidaten in die Nachwahl schicken und auch keinen Kandidaten der anderen Parteien unterstützen, gab Präsidentin Christine Widmer auf Anfrage bekannt.
Die Resultate des ersten Wahlgangs:
Mehr dazu in der Ausgabe vom 2. März 2016