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Projekt 38 Verkehr
Das Klybeckgelände soll grundsätzlich frei bleiben von konventionellem Autoverkehr, sowohl individuell wie auch öffentlich.
Das bestehende Parkhaus an der Badenweilerstrasse wird ausgebaut und dient als Parkmöglichkeit für konventionelle private Fahrzeuge, die nicht gewerblich genutzt werden.
Ein zweites Parkhaus an der Badenstrasse (Stücki) wird ebenfalls erweitert und steht privaten, nicht betrieblich genutzten Fahrzeugen zur Verfügung.
Gewerbebetriebe werden grundsätzlich an den Rand des Geländes gelegt und haben freie (evt zeitlich beschränkte) Zufahrtsmöglichkeiten zu ihren Betrieben.
Auf dem Gelände ist ein System mit selbstfahrenden Elektromobilen installiert.
Das Klybeckgelände ist von asphaltierten Wegen durchzogen, die einerseits Langsamverkehr (Fussgänger und Fahrrad) ermöglichen, andererseits eine Spur für E-Mobile enthalten.
Es gibt individuell nutzbare Fahrzeuge, die mittels Smartphone-App und Kreditkartensystem (analog zum Beispiel Catch-a-Car) an jeden beliebigen Ort bestellt werden können. Die Anzahl der Passagiere sind Teil der Bestellung, und es stehen entsprechend unterschiedlich geräumige Fahrzeuge zur Verfügung.
Andererseits gibt es öffentliche E-Fahrzeuge, die einer bestimmten Route folgen und feste Haltestellen und Zeittakt haben und Platz bieten für ca. 15 Personen.
Das Klybeck ist ein Testgelände für selbstfahrenden Elektro-Verkehr. Tankstellen, Wartung, Nutzungsdichte und Software werden permanent beobachtet, geprüft und weiter entwickelt.
Ziel wäre das bestmögliche Gleichgewicht zwischen individuellem und öffentlichem Gebrauch zu erreichen nach den Kriterien der Reduzierung der Fahrzeuge auf ein nötiges Minimum und der individuellen Handlungsfreiheit.
Ein weiterer Ausbau des Systems auf umliegende Quartiere wäre eine mögliche und logische Weiterentwicklung.