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Die 26 Kantone der Schweiz entsprechen in der innenpolitischen Bedeutung und in ihrer verfassungsrechtlichen Stellung und Organisation in etwa den deutschen oder österreichischen Bundesländern, sind allerdings von der Fläche und der Einwohnerzahl durchaus eher mit den französischen Cantons (Landkreisen) zu vergleichen – obwohl es da aus historischen Gründen in der Schweiz extreme Unterschiede gibt: Der grösste Kanton (Graubünden) hat die 192-fache Fläche des kleinsten (Basel-Stadt), zählt dabei aber sogar weniger Einwohner als dieser – während der Kanton Zürich rund 80 mal so viele Einwohner zählt wie der Kanton Appenzell-Innerrhoden.
Die meisten Kantone sind ihrerseits in Verwaltungsbezirke gegliedert, für die es aber schon in deutscher Sprache kantonal unterschiedliche Bezeichnungen (Bezirk, Amtsbezirk, Amt) und auch im Einzelnen unterschiedliche Strukturen und Verwaltungsorganisationen gibt.
Die Kommunen heissen in der deutschsprachigen Schweiz Gemeinden, wobei es auch hier im Detail kantonale Strukturen gibt, die zum Teil auch im gleichen Kanton noch nebeneinander existieren.