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ein Radar sieht ja normalerweise auch nach unten und nicht nur horizontal wenn ich das Richtig verstanden habe. Krümmungseffekte, usw... Aber irgendwo bei mehr als 0.5-1° runter ist Ende, weil dann wahrscheinlich die Vegetation überwiegen würde (oder Hochhäuser, ...)
Soweit ich weiss, ist in der Schweiz ein negativer Winkel zumindest in der Nähe von Flughäfen verboten. Kann das jemand bestätigen?
Radars, welche für Windwarnungen bei Flughäfen verwendet werden, haben immerhin 0.1-0.3°. Operationell ist glaube ich nie ein Winkel unter 0.5°.
Hier (wieder mal auf Englisch) eine Erklärung zum Scan-Mechanismus der US-Radars (WSR-88D): http://weather.noaa.gov/radar/radinfo/radinfo.html
In der Schweiz also wohl kaum praktiziert, in den Staaten jedoch möglicherweise schon. Der Strahl wird ja dann möglicherweise wieder nach oben gebogen. Für mehr Details kenne ich mich zu wenig aus, folgt vielleicht in den nächsten Woche in der Vorlesung Fernerkundung. Jedenfalls ist im vorigen Paper mehrfach von knapp negativen Winkeln die Rede, bis etwa -0.4°
About one-third of the Weather Surveillance Radar-1988 Doppler (WSR-88D) radars located in the western third of the United States are on the tops of mountains. These mountaintop radars employ scanning strategies that were designed for flatland radars, with the lowest elevation angle being +0.5°. Consequently, the radar signals are sent well above the populace and terrain surrounding the radar. The inability to adequately detect low-altitude weather events results in missed warnings of severe weather and in underestimates of the amount and areal extent of precipitation. Mountaintop radars could be utilized much more effectively if the scanning strategies included negative elevation angles. The state of Utah has the disadvantage that all three of the WSR-88Ds used by the National Weather Service to monitor weather events in the state are located on the tops of mountains. To determine the extent to which negative elevation angles would improve the detection capabilities of these radars over Utah and portions of the adjacent states, a WSR-88D simulation model is used to compare the existing scanning strategies with those that incorporate negative elevation angles. As might be expected, the use of negative elevation angles enhances low- to midaltitude detection of weather events over a much larger area than is possible using the existing scanning strategies. For example, the area where the centers of the beams from the three radars currently are within 1 km of the ground encompasses only 2% of the area within 230 km of the radars. Using negative elevation angles, the areal coverage within 1 km of the ground increases to over 30%.
Zuletzt geändert von Chicken3gg am Di 13. Nov 2012, 17:01, insgesamt 5-mal geändert.
Hoi Chicken,
Du hast schon recht und hast das auch richtig verstanden!
Der Winkel ist -0.3 Grad und die Krümmungseffekte sorgen dann dafür, dass der Strahl mit zunehmender Entfernung vom Radar wieder weiter oben ist. Allzu stark nach unten kannst natürlich wegen dem Groundclutter nicht gehen.
Thomas Jordi (ZH) hat geschrieben:Hoi Chicken,
Du hast schon recht und hast das auch richtig verstanden!
Der Winkel ist -0.3 Grad und die Krümmungseffekte sorgen dann dafür, dass der Strahl mit zunehmender Entfernung vom Radar wieder weiter oben ist. Allzu stark nach unten kannst natürlich wegen dem Groundclutter nicht gehen.
danke für die Erklärung. Und eben, hoffentlich kommt die Radartechnik noch in der Vorlesung, der Prof hat sich im Moment ziemlich auf Satellitensysteme eingeschossen
Für alle Hochnebelopfer (Thurgau ) ein Ausflugstipp: http://www.tanzboden-rieden.ch/Home.2.0.html
Und so präsentierte sich der Mittwoch-Nachmittag beim immer bewirteten Beizli auf 1428 m mit Super-Panoramasicht und tragenden Schneeresten: