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Buchbesprechungen von Jugendlichen für Jugendliche
Buchbesprechung von Oliver Brogle / Oliver Brogle, 15 Jahre
Zusammenfassung:
Die Hauptperson heisst Damian. Er ist ein englischer Junge, der sich für Heilige interessiert. Sein älterer Bruder Anthony interessiert sich für Immobilien. Den Vater nennen sie Dad, ihre Mutter ist gestorben.
Eines Tages findet Damian eine Tasche voller Geld. Es sind 229'370 Pfund. Er sagt es zuerst nur Anthony, und der meint, dass sie das ja nicht Dad erzählen dürften, denn der müsste davon 40% Steuern zahlen.
Doch sie haben ein Problem: In 17 Tagen ist der Eurotag, der Tag, an dem in England der Euro eingeführt wird. Deshalb müssen sie bis dann alles Geld ausgegeben haben.
Damian will das Geld den Armen geben, da seine Vorbilder die Heiligen sind, und er will auch mal einer werden.
Doch Anthony ist dafür, dass sie das Geld in Immobilien investieren, weil sie ihren Wert halten oder sogar steigern.
Doch schnell wird klar, dass sie ohne Eltern nicht einfach so ein Haus kaufen können.
Eines Tages erfahren sie, dass das Geld von einem Überfall stammt, und dass die Räuber hinter dem Geld her sind.
Es wird bei ihnen eingebrochen, Leute belagern ihr Haus, weil sie um Geld betteln, die Polizei sucht das Geld und somit fühlen sich Damian und Anthony nirgends mehr sicher. Sie müssen also Dad davon erzählen. Das Geld wird immer mehr zu einem Problem, bis sich Damian entschliesst, es zu verbrennen.
Das sollte es ja sowieso, weil es in dem Zug war, der es zur Verbrennung bringen sollte, als es geklaut wurde.
Kritik:
Dieses Buch ist für Leser, bei denen die Spannung nicht das Wichtigste eines Buches ist. Es enthält praktisch keine Spannung, dafür ist es sehr interessant. Die Hauptthemen des Buches sind Geld und Heilige. Am Anfang, auf den ersten 30 bis 40 Seiten, finde ich das Buch nicht gut, denn es handelt nur von Heiligen und deren Umfeld. Als nachher aber das Geld ins Spiel kommt, wird es interessant. Es hat mich fasziniert zu sehen, was sie mit dem Geld anstellen und wie sie versuchen, es loszuwerden.
Millionen / Christoph Schmid, 12 Jahre, <email-pii>
Damian und Anthony sind Brüder, sie sind vor kurzem umgezogen. Ihre Mutter ist gestorben, sie leben allein mit ihrem Vater. Nach dem ersten Schultag gingen sie ins Eisparadies. Am nächsten Tag erzählten sie ihren Klassenkameraden, wie es im Eisparadies war. Sie fuhren zu ihrem neuen Haus. Die Stechpalmen waren nicht zu übersehen, Damian fiel rein und sein ganzer Rücken war jetzt von Dornen übersät. Er sagte niemanden etwas davon.
Aber der Klassenlehrer merkte, dass er Dornen im Rücken hatte, und sagte, er soll diesen Brief, auf dem "Sonderfall" stand, seinem Vater geben.
Ein Mann namens Terry stand vor ihrer Haustür und sagte, sie sollten um sieben Uhr bei ihm vorbeikommen. Bei ihm waren eine Menge Leute. Ihr Vater besprach etwas mit ihnen. Als sie nach Hause kamen, musste Damian sofort ins Bett. Er dachte noch einmal an seine Mutter. Sie hatte die Kinder immer am Schultor abgeholt, aber eines Tages kam sie einfach nicht. Der Vater sagte, sie sei jetzt an einem besseren Ort. Damian ging mit meinem Vater am nächsten Tag weg, wieder zu Hause musste er wieder früh ins Bett.
Eines Nachts ging Damian in die Eremitage. Dort beobachtete er, wie ein Zug vorbeifuhr, aus dem eine Tasche fiel. Er holte sich die Tasche. Sie war voll mit Geldscheinen. Seinem Bruder Anthony verriet er sein Geheimnis, ihrem Vater wollten sie es nicht sagen. Sonst würde der Staat davon erfahren und sie müssten mehr Steuern zahlen.
Am nächsten Tag kauften sie ihren Klassenkameraden eine Limonade und Chips. Am Abend bestellten sie sich eine Pizza. In der Schule gaben sie rund 350 Pfund aus. Das Beste war, das sie mit einer Limousine nach Hause fuhren. Damian kaufte in der Tierhandlung 24 Vögel und liess sie frei. Er und Anthony wollten ein Haus kaufen, aber daraus wurde nichts. Den Armen auf der Strasse spendierten sie eine Pizza mit Nachtisch. Damian kaufte in der Schule eine Zeichnung von einem Freund. Er zahlte für das Bild 300 Pfund. Er wollte in Afrika mit seinem Geld einen Brunnen bauen lassen, aber es ging nicht, weil man eine Credit Carte haben musste. In der Schule gab es eine Spende für Arme, Damian legte 3000 Pfund rein.
Nach der Schule musste Anthony ihm ein Geheimnis verraten. Das Geld, das sie besässen, sei von anderen Leuten gestohlen worden und sie hätten es nur durch Zufall bekommen. Die Spende von 3000 Pfund ist ein bisschen auffällig. Der Rektor rief sie zu sich. Anthony erzählte nicht die Wahrheit. Er sagte, sie hätten das Geld den Nachbarn gestohlen. Also mussten sie mit der Polizei zu ihren Nachbarn, um ihnen das Geld zurückzugeben. Die Nachbarn wussten aber, dass sie ihnen nichts gestohlen hatten, aber sie nahmen das Geld trotzdem.
Eine Frau namens Dorothy, die die Spenden sammelte, kochte mit ihnen Lasagne. Dorothy fragte sie, was in ihren Rucksäcken sei. Sie sagten, es seien Kleider für das Krippenspiel, obwohl eigentlich das restliche Geld in diesem Rucksack war.
Kurze Zeit nach dem Dorothy gegangen war, tauchte die Polizei auf und sagte, bei den Nachbarn sei eingebrochen worden. Damian und Anthony wussten sofort, dass es Dorothy war, die nach dem Geld gesucht hatte. Dorothy besuchte die Kinder bei der Theatervorstellung. Damian nahm den Geldsack mit, damit er nicht gestohlen würde. Ein Mann, den Damian Glasauge nannte, war hinter dem Geld her. Er durchstöberte Damians Sachen. Damian verliess schnell das Krippenspiel, fuhr mit dem Bus zu seinem ehemaligen Haus, ging auf den Dachboden und versteckte sich hinter der Heizung. Plötzlich öffnete sich eine Türe, und jemand trat in das Haus ein. Er durchsuchte jeden Raum, konnte aber nichts entdecken. Auf einmal hörte er Damians Handy läuten. Er machte langsam die Dachkammer auf und trat ein. Damian quetschte sich hinter die Heizung. Der Mann näherte sich ihm mit langsamen Schritten.
Was dann mit Damian geschah?
Das erfährt ihr nur wenn ihr das Buch liest.