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Infopunkt Viamala
Vom Marschieren und Finanzieren
Warum geht man eigentlich über den mehr als 2100 Meter hohen Splügenpass? Weil man muss.
Beschreibung
Das jedenfalls scheint für Stilicho zu gelten. Der römische Heeresführer muss um 400 nach Christus seine Truppen zurück nach Süden führen, sein Rückzug markiert das Ende der römischen Herrschaft über das heutige Graubünden.
Freudiger zieht man ab 1823 über den Splügen. Schliesslich gibt es jetzt eine komfortable Strasse – und gekostet hat der Strassenbau die Bündner nichts. Bezahlt hat die Strasse nämlich das im Süden des Splügen gelegene Lombardo-Venezianische Königreich. Und zwar aus Furcht, dass sich Handel und Verkehr auf die neu ausgebaute San-Bernardino-Route verlagern könnte – zum Vorteil des benachbarten Konkurrenten, des Königreichs Sardinien- Piemont.
Karte
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