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Leibwächter feuert in tschechischem Regierungsflieger versehentlich Schuss ab
Das Wichtigste in Kürze
- Ministerpräsident Babis und alle anderen Passagiere bleiben unverletzt.
Niemand wurde bei dem Zwischenfall am Dienstagabend nach dem EU-Gipfel in Brüssel verletzt, wie Polizei und Medien am Mittwoch mitteilten.
Tschechischen Medien zufolge wollte der Leibwächter kurz vor dem Abflug der Regierungsmaschine seine Pistole entladen. Dabei habe sich der Schuss gelöst. Die Kugel traf einen Essenswagen, wie die Website «Aktualne.cz» berichtete. Das Flugzeug mit Babis an Bord sei schliesslich mit einstündiger Verspätung abgehoben.
Der Zwischenfall habe sich in einem abgetrennten Abteil des Flugzeugs ereignet, teilte die tschechische Polizei mit. Ausser dem Personenschützer sei niemand in Gefahr gewesen. Babis' Sprecherin Jana Adamcova bestätigte den Vorfall, ohne auf Einzelzeiten einzugehen.
1994 hatte schon einmal ein Leibwächter an Bord einer tschechischen Regierungsmaschine versehentlich einen Schuss abgegeben. Die Kugel schlug im Tank der Maschine ein. An Bord sass der damalige Verteidigungsminister Antonin Baudys. Verletzt wurde niemand.
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