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Es gibt Hinweise auf Faktoren, die das Risiko einer Erkrankung der Geschlechtsorgane erhöhen.
Allerdings kann kein Risikofaktor allein als Ursache für eine Erkrankung betrachtet werden:
- Rauchen
- Starkes Übergewicht
- Krankheiten und Medikamente, die die Immunabwehr schwächen
- Umweltfaktoren wie Asbest und Schadstoffe
- Erbliche Disposition: Genveränderungen, die das persönliche Risiko der Trägerin für eine Erkankung erhöhen
- Alter über 50
Zusätzlich für Gebärmutterhalskrebs: häufige oder chronische Infektionen mit humanen Papillomaviren – abgekürzt HPV oder HP-Viren – und kein Impfschutz. HP-Viren gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Die meisten Infektionen heilen ohne Folgen aus. Eine Infektion kann jedoch auch chronisch werden und zu einem erhöhten Risiko für Gebärmutterhalskrebs führen.
- Zusätzlich für Eierstockkrebs: Unfruchtbarkeit und Kinderlosigkeit spielen wahrscheinlich ebenfalls eine Rolle, Schwangerschaften und hormonelle Verhütung senken dagegen das Risiko.
Präventive Impfung
Seit wenigen Jahren steht zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs die HPV-Impfung zur Verfügung. Sie ist äussert gut wirksam. Empfohlen wird sie jungen Frauen (und Männern) zwischen dem vollendeten 11. und 27. Altersjahr. Die Kosten der Impfung übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP), wenn sie im Rahmen kantonaler Programme verabreicht wird.
Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs: «PAP-Test»
Die wichtigste Untersuchungsmethode zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs ist der «PAP-Test». Das ist ein Abstrich der Schleimhaut des Gebärmutterhalses zur Früherkennung von Krebs oder Vorstufen von Krebs.
Empfohlen wird dieser Untersuch alle drei Jahre zwischen 21 und 70 Lebensjahren oder gemäss Empfehlung Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes. Die Kosten übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP).
Ungewohnte Blutungen, Ausfluss, Unterleibsschmerzen und Gewichtsabnahme können Symptome eines Gebärmutterkrebses sein
Andauernde Schmerzen im Unterbauch, anhaltende unklare Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, unerklärliche Gewichtsabnahme, Zunahme des Bauchumfangs, Blutungen ausserhalb der Monatsregel oder nach den Wechseljahren sowie allgemeine Müdigkeit (können Symptome eines Eierstockkrebses sein)
Bei einer Krebserkrankung der Gebärmutter oder der Eierstöcke sind in Abhängigkeit des Krankheitsstadiums und Ihrer gesundheitlichen Verfassung in der Regel chirurgische Eingriffe, Chemo- oder Bestrahlungstherapien notwendig. Weitere Behandlungsoptionen wie antihormonelle Therapien oder Ausschabungen der Gebärmutter sind kombinierend möglich.
Die CONCORDIA hat deshalb das Institut B,B,S. Volkswirtschaftliche Beratung in Basel beauftragt, die Behandlungen und Operationen von Gebärmutter- und Eierstockerkrankungen von allen Schweizer Akutspitälern zu bewerten; unabhängig, neutral und gemäss statistischer Gütekriterien.
Es wurde die Qualität der stationären Behandlung zusammen mit der Aufenthaltsdauer und den Spitalkosten bewertet.
- Auf Basis der Ergebnisse zeigen wir Ihnen im persönlichen Gespräch auf, welche Spitäler sich schweizweit bei Behandlungen und Eingriffen bei Erkrankungen der Gebärmutter und Eierstöcke über mehrere Jahre besonders ausgezeichnet haben.
- Nutzen Sie unser Beratungsangebot, um zu erfahren, welches Spital sich für Ihre Behandlung am besten eignet.
- Selbstverständlich haben Sie nach wie vor und im Rahmen Ihrer Grund- und Zusatzversicherungen die Wahl, wann und wo Sie sich behandeln lassen möchten.
Tumorboard: Gesammeltes Wissen
Ein Tumorboard ist eine fachübergreifende Zusammenarbeit von Ärzten verschiedener medizinischer Disziplinen. Das gemeinsame Wissen und die Erfahrungen für einen optimalen Behandlungsplan der Patientin werden hier zusammengeführt. Häufig wird ein Tumorboard für die Behandlung von Krebspatientinnen einberufen.
Für Operationen und Behandlungen von Erkrankungen der Gebärmutter oder der Eierstöcke empfehlen wir Ihnen eine ärztliche Zweitmeinung, um zusätzliche Behandlungsoptionen zu erfahren. Mit einer Spitalversicherung bei der CONCORDIA ist eine ärztliche Zweitmeinung für Sie kostenlos, wenn Sie diese über das Luzerner Kantonsspital (LUKS) beantragen.
Im Vordergrund steht die körperliche Erholung und Rehabilitation, aber auch die psychische Belastung aufgrund einer Krebserkrankung muss verarbeitet werden. Schmerzen oder Übelkeit können in den meisten Fällen gelindert werden.
Weitere Schwerpunkte der Nachsorge:
Ambulante onkologische Nachkontrollen mit schul- und allenfalls komplementärmedizinischen oder palliativen Therapieempfehlungen
Möglicherweise rehabilitative Massnahmen, um Ihre körperliche und psychische Gesundheit zu erhalten oder zu unterstützen
Medikamentöse Behandlungs- und Ersatztherapien
Mit einer chronischen Krankheit zu leben, erfordert ein sehr gutes Selbstmanagement, um im Alltag die verschiedenen Herausforderungen bewältigen zu können. Unser persönliches Coaching unterstützt Sie, gute Lösungen zu finden.
- Lassen Sie sich rechtzeitig vor der Grippesaison gegen die Grippe impfen. Der beste Zeitpunkt dafür ist zwischen Mitte Oktober und Mitte November.
- Zögern Sie nicht, beim Auftreten von Symptomen und Beschwerden jeglicher Art ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, ungeachtet dessen, ob ein Kontrolltermin fällig ist oder nicht.
Geben Sie uns Feedback: Welche Erfahrungen machen Sie mit dem Gesundheitskompass der CONCORDIA?
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