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Shelley O'Brien ist Managerin eines Hotels in einer kleinen Stadt im US-Bundesstaat Michigan. Hilflos sieht O'Brien dabei zu, wie in zahlreichen Bundesstaaten die Abtreibungsrechte von Frauen nach und nach eingeschränkt werden.
Kurzerhand entschloss sich die Managerin deshalb, betroffene Frauen zu unterstützen. Auf Facebook schrieb sie: «Liebe Schwestern, wir können leider nichts dagegen tun, wie ihr in eurem Heimatstaat behandelt werdet. Aber wenn ihr es bis nach Michigan schafft, dann werden wir euch mit mehreren Übernachtungen und dem Transport zu und von eurem Abtreibungstermin unterstützen.»
Die 55-jährige O'Brien, Mutter von drei Kindern, sagte zu CNN, dass sie sich gezwungen fühlte, etwas gegen die konservativen Gesetze zu unternehmen. Die US-Bundesstaaten Alabama, Georgia, Louisiana, Mississippi, Ohio und Kentucky haben alle Gesetze verabschiedet, die es Frauen entweder verbieten oder extrem erschweren, eine Abtreibung durchzuführen.
Auch in Michigan, wo das Hotel von O'Brien steht, wurden bereits Stimmen laut, wonach die Abtreibungsrechte eingeschränkt werden sollen. «Frauen sollen autonom über ihren Körper entscheiden können», so O'Brien. «Wenn wir keine Kontrolle mehr über unseren eigenen Körper mehr haben, dann leben wir nicht mehr in einer freien Welt.»
(ohe)