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China ist das Land mit den meisten CO2-Emissionen. Grund dafür ist einerseits die Grösse des Landes was Einwohner betrifft und die rasche Industrialisierung der letzten Jahrzehnte.
Eine Studie der Universität von East Anglia in Grossbritannien fand nun aber heraus, dass Chinas CO2-Emissionen in den letzten Jahren stagnieren. «Es ist den Chinesen gelungen, ihr wirtschaftliches Wachstum beizubehalten, aber die Emissionen zu stabilisieren», sagt Studienautor und Professor für Klimawandel Dabo Guan zu thedailybeast.com.
2013 erreichte China die vorläufige Spitze mit 9,5 Milliarden Tonnen des klimaschädlichen Gases. 2016 betrug dieser Anteil noch 9,2 Milliarden Tonnen. «Es ist kein bemerkenswerter Rückgang, aber es zeigt Stabilität», sagt Guan. Die Forschungsgruppe um Guan hofft, dass China die Spitze des CO2-Ausstosses bereits vor 2030 erreichen wird.
Die Forscher sind sich uneinig, ob China die bisherige Spitze von 2013 in den nächsten Jahren noch einmal erreichen wird, aber damit würde China seine in Paris versprochenen Klimaziele trotzdem erfüllen. «Alle Augen ruhen auf China, deshalb ist das so wichtig», sagt Niklas Hohne, vom New Climate Institute in Deutschland, zum Newsportal.
Gegenteilige Entwicklungen beobachtet man zur Zeit in den USA. Trump kündigte im Juni letzten Jahres den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen an.
China hatte die USA 2006 in Sachen CO2-Ausstoss überholt. Sollten die Entwicklungen in den beiden Ländern gleich bleiben, dürfte die USA den fragwürdigen ersten Platz dieser Liste wieder zurückerobern. (leo)