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Die Swisscom-Tochter Fastweb will im italienischen Markt zulegen. "Wir müssen vor dem Markteintritt von Iliad Gas geben mit qualitativ besseren und gebündelten Angeboten", so Swisscom-Finanzchef Mario Rossi. Der französische Mobilfunkanbieter Illiad gehört dem Telekomunternehmer und Salt-Besitzer Xavier Niel, ist also ein Schwesterunternehmen von Salt. Iliad wird frühestens im zweiten Semester 2017 in den italienischen Markt eintreten, so Rossi in einem am Dienstag vorab veröffentlichten Interview mit der Zeitung 'Finanz und Wirtschaft'
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"Wir sind in Italien im Mobilfunk heute ein Niemand. Das Netz von Hutchison, das wir derzeit nutzen, hat nicht die gewünschte Qualität." Aktuell habe Fastweb gut eine halbe Million Mobilfunkkunden. "Ziele kann ich nicht nennen, aber es müssen definitiv mehr werden", so Rossi weiter. Der Wechsel auf das Mobilfunknetz von Telecom Italia beginne im Januar 2017. Ab dann würden alle SIM-Karten ausgetauscht. Das werde etwa zwölf Monate in Anspruch nehmen. Die Mobilfunkstrategie werde derzeit erarbeitet.
Illiad auch Kunde von Fastweb?
Iliad könnte auch Kunde von Fastweb werden. "Wir haben sehr viele Glasfaserleitungen in wichtigen Gebieten. Denkbar wäre eine Vereinbarung für ein mögliches künftiges Festnetzgeschäft von Iliad oder für den Anschluss der Mobilfunkstationen von Iliad", sagte Rossi. Gespräche der beiden Unternehmen habe es noch keine gegeben.
Laut jüngsten Swisscom-Zahlen erzielte Fastweb im ersten Halbjahr 2016 einen Umsatz von 881 Millionen Euro, was einer Steigerung von 2,2 Prozent entspricht. Auch der Gewinn auf Stufe Ebitda konnte im ersten Halbjahr um knapp 29 Prozent auf 335 Millionen Euro gesteigert werden. (sda/kjo)