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Konstruktionen aus Stahl,
Beton, Holz oder Stahlnetzen stützen die Schneedecke ab und
verhindern so eine Lawine im Anrissgebiet. Die
Stützverbauungen unterteilen dabei den Hang in kleine Flächen,
so dass nicht die gesamte Schneemasse in Bewegung kommen kann.
Kleinere Rutsche werden aufgehalten oder gebremst. Nach dem
Katastrophenwinter 1950/51 wurde in der Schweiz eifrig gebaut.
Es wurden gegliederte Stützwerke praktisch senkrechte zur
Bodenoberfläche mit einer Höhe von der maximal zu erwartenden
Schneedecke errichtet. In der Zeit von 1955 bis heute wurden
Stützbauten in einer Länge von 400 Kilometern erstellt. Ein
solcher Stützverbau ist ziemlich teuer. Die Verbauung eines
Hanges mit der Fläche eines Hektars kostet rund eine Million
Schweizer Franken. Vom Bund subventioniert werden primär Siedlungsgebiete
geschützt.
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