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BOB GELDOF (IRL)
EINE LEGENDE DER POPKULTUR
Und wehe es quatschen dann alle während der Pause bei «I don’t like Mondays» – da wird Sir Bob not amused sein!
Mit Bob Geldof betritt zum ersten Mal ein Ritter unsere Bühne – Musiker_innen in Rüstung nicht dazugezählt. Als irischer Staatsangehöriger darf der 66jährige seinen Titel zwar nicht offiziell tragen, seine Taten waren bisher dennoch wahrhaft ritterlich. Der karikative Einsatz Geldofs sucht seines Gleichen, ist er doch Initiant des Projekts «Band Aid» und den weltweiten Benefizkonzerten «Live 8», mit Hilfe derer er zwischen 1985 und 2004 Geld für die hungernde Bevölkerung Afrikas sammelte. Nach wie vor setzt sich Geldof für die Bekämpfung des Hungers in der Welt ein, zum Beispiel 2017 mit seiner Rede am «Stockholm Food Forum».
Bob Geldofs musikalischer Werdegang begann mit der 1975 gegründeten Band «Nightlife Thugs», welche sich kurzer Zeit später in «The Boomtown Rats» unbenannte. Mit den Rats, für welche Geldof den grössten Teil der Songs schrieb, feierte er mit dem Song «I Don’t Like Mondays» auch einen der grössten Erfolge seiner Karriere. Inspiriert wurde der Song durch ein Schulmassaker im Jahre 1979 in San Diego. Die 16-jährige Täterin antwortete damals auf die Frage der Polizei «Tell me why?» mit der lapidaren Antwort «I don’t like mondays»
Gedolf verliess die Boomtown Rats in 1986 um seinen späteren Best-Seller «Is That It?» und sein erstes Solo-Projekt mit Hits wie «This Is the World Calling» und «The Great Song of Indifference» zu veröffentlichen. ¨
Solo veröffentlichte Geldof im Jahr 2011 sein letztes Album «How to Compose Popular Songs That Will Sell», ein Titel der sowohl auf sein Image als Grossmaul anspielt, wie aber auch auf das Buch «The Manual – How To Have a Number 1 The Easy Way» der Band «The KLF».
Auf einen Abend, der nur in die goldigsten Geschichtsbücher eingehen wird!
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Werner Amsler