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Fettleibigkeit und Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) sind heute zwei der häufigsten Krankheiten. Übergewicht ist bekanntlich mit dem Risiko vieler Krankheiten verbunden, einschließlich Diabetes (Diabetes), hohem Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Gallensteinen, Schlafapnoe, Herzerkrankungen, Syndrom der polyzystischen Eierstöcke und Krebs. Neben übermäßigem Essen, ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel ist Hypothyreose eine der Hauptursachen für Fettleibigkeit.
Zusätzlich zu Ödemen, wenn die Schilddrüse weniger arbeitet, wird es leichter, an Gewicht zuzunehmen, da der Grundumsatz des Körpers abnimmt, es schwierig wird, Gewicht zu verlieren, der tägliche Gesamtenergieverbrauch abnimmt und das Körpergewicht zunimmt. Kurz gesagt, die Tendenz zur Fettleibigkeit nimmt zu, wenn die Schilddrüse weniger arbeitet. In den letzten Jahren sind interessante und wichtige Informationen zwischen Fettleibigkeit und Schilddrüsenerkrankungen aufgetaucht, und es wurde verstanden, dass Fettleibigkeit und Hypothyreose zwei miteinander wechselwirkende Zustände sind. Mit anderen Worten, es wurde verstanden, dass, während Hypothyreose Fettleibigkeit verursacht, Fettleibigkeit selbst eine Schilddrüsenerkrankung verursacht. Das von Fettzellen ausgeschiedene Hormon “Leptin” spielt bei dieser Störung eine Rolle. Leptins Aufgabe vermittelt ein Gefühl der Sättigung im Gehirn.
Der Spiegel an Leptinhormon ist bei übergewichtigen Menschen aufgrund des Anstiegs des Fettgewebes ebenfalls hoch. Leptin, das an Fetten zunimmt, erhöht TSH, das aus der Hypophyse in unserem Gehirn ausgeschieden wird und die Funktion der Schilddrüse reguliert, während TSH selbst eine Zunahme von Fettgewebe und Fettleibigkeit verursacht. Daher ist der TSH-Spiegel bei adipösen Patienten meist leicht erhöht. Zusätzlich zu entzündlichen Faktoren, die bei Fettleibigkeit aus Fettgewebe (TNF-alpha, Interleukin-1 und Interleukin-6) freigesetzt werden, kann die Tatsache, dass Leptin selbst die Autoimmunität vermittelt, dazu führen, dass bei adipösen Menschen häufiger Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse (Hashimoto–Thyreoididitis) und Hypothyreose auftreten. Interessanterweise steigt das Risiko einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse (Hashimoto) und einer Hypothyreose in den ersten zwei Jahren nach Beendigung des Rauchens signifikant an. Daher sollten bei Patienten mit übermäßiger Gewichtszunahme nach Raucherentwöhnung nicht nur die Raucherentwöhnung als Ursache für die Gewichtszunahme, sondern auch Schilddrüsenfunktionstests durchgeführt werden, um eine mögliche Hypothyreose auszuschließen.