Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03551.jsonl.gz/328

Der Ausnahmekönner Boyd Exell aus Australien liess in der Messehalle in Bordeaux (FRA) beim Weltcupfinal der Viererzugfahrer nichts anbrennen und gewann einmal mehr absolut überlegen. Zweiter wurde der Niederländer Koos de Ronde gefolgt von seinem Landsmann IJsbrand Chardon. Dessen Sohn Bram Chardon – der Titelverteidiger – wurde nur Vierter.
Vor den alles entscheidenden Runden sah es noch nicht nach einem zwingenden Sieg von Exell aus. Denn Koos de Ronde gewann am Samstagabend die erste Runde, zwar mit der langsameren Zeit, dafür aber fehlerfrei. Exell musste im ersten von total drei Umgängen – die Zeit wird addiert – zwei Abwürfe in Kauf nehmen. Überraschend war zu diesem Zeitpunkt auch das Resultat von IJsbrand Chardon – er «übernachtete» lediglich auf dem sechsten Platz.
Der dreifache Weltcupfinalsieger aus den Niederlanden startete im ersten Umgang am Sonntag nicht fehlerfrei. Drei Abwürfe gab es für ihn, jedoch konnte er mit einer sehr schnellen Zeit in das «Drive-off» fahren. Nicht geschafft hat dies sein Sohn Bram. Zwar gab es für ihn nur einen abgeworfenen Ball, doch er fuhr zu wenig flüssig und schnell.
Im Stechen eröffnete Vater Chardon mit einem Nuller, die Gesamtzeit für ihn betrug 275.07 Sekunden. Danach kam Landsmann Koos de Ronde. Er musste im Oxer einen Ball akzeptieren, übernahm mit total 272.88 dennoch die Spitze. Der Letztstartende Exell nahm noch einmal volles Risiko. Trotz Fehler im ersten «festen» Hindernis – bei dem jedoch kein Ball fiel – und einem kleinen Missverständnis vor der Brücke liess er nichts anbrennen und siegte mit total 260.93 Sekunden überlegen.
In der Weltcupprüfung der Vierspänner beim letzten CHI Genf startete erstmals eine Frau: die Deutsche Mareike Harm. Die 34-Jährige war über die Einspänner zu den Vierspännern gekommen. Mit einem...
Sie möchten die PferdeWoche erst einmal testen? Kein Problem mit einem Schnupper-Abo.
Auf der Seite Resultate haben Sie Zugriff auf alle archivierten Resultate der gedruckten Ausgabe der PferdeWoche.