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Hunger, Armut und Gewalt an Frauen ist im Kongo immer noch weit verbreitet. Das Projekt begleitet traumatisierte Opfer. Ausserdem hilft es ihnen, ihre Ernte und damit ihre Ernährung zu verbessern.
Caritas Développement, die Partnerorganisation von Fastenopfer, engagiert sich für die Bevölkerung in der abgeschiedene Provinz Sankuru, im Zentrum des Landes. Das Projektteam der lokalen Pfarreien begleitet Menschen, damit sie trotz der Abgeschiedenheit und der wirtschaftlich katastrophalen Lage die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht aufgeben müssen.
Die Ziele des Projektes sind, die Nahrung für die Bevölkerung vor Ort zu sichern, sowie ihr Einkommen zu erhöhen. Eine verbesserte landwirtschaftliche Produktion, vor allem im Bereich Ackerbau und Viehzucht, unterstützt diese Ziele.
Frauengruppen und Bauernorganisationen legen Gemeinschaftsfelder an. Dank verbessertem Saatgut, neuen Anbaumethoden und Jungtieren für die Kleintierhaltung haben die beteiligten Familien Zugang zu genügend reichhaltiger Nahrung. Zwischen den Basisgemeinschaften findet ein reger Erfahrungsaustausch statt. Sie werden speziell für die Folgen von Klimawandel und Abholzung sensibilisiert.
Ausserdem führen mehrere Familien zusammen je eine gemeinsame Solidaritätskasse, um die wirtschaftliche Sicherheit zu erhöhen. Aus diesen Sparkassen können die Mitglieder in Notfällen Kredite für Medikamente, Schulgebühren und andere lebenswichtige Dinge aufnehmen. Die Rückzahlung dieser Kredite erfolgt durch zusätzliche Arbeit auf dem Gemeinschaftsfeld oder nach der nächsten Ernte.
Im Rahmen des Projektes werden zudem Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit gefördert. Als Folge von Krieg und Armut ist die Gewalt an Frauen immer noch weit verbreitet. Die Animatoren und Animatorinnen des Projektes begleiten traumatisierte Opfer.
Mit seinen Aktivitäten erreicht das Projekt rund 1200 Personen.