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Irving Aaronson
geboren am 7.2.1895 in New York City, NY, USA
gestorben am 10.5.1963
Irving Aaronson
Irving A. Aaronson (* 7. Februar 1895 in New York City; 10. März 1963 in Hollywood) war ein US-amerikanischer Jazz-Pianist und Bandleader.
Leben
Irving A. Aaronson hatte Klavierunterricht bei Alfred Sendrey in der David Mannes School. Im Alter von elf Jahren trat er als Begleitmusiker in Stummfilm-Theatern auf, den Nickelodeon theaters. Während der 1920er und 1930er Jahre leitete er zwei Big Bands und nahm auch für verschiedenen Plattenfirmen auf. Seine erste Formation lief in den frühen 20ern unter dem Namen Versatile Sextette, später umbenannt in Crusaders Dance Band. Durch den Erfolg der Band erhielt Aarnson einen Kontrakt bei dem Label Victor Records; nach ihrer zweiten Platte wurde die Formation in Irving Aaronson and his Commanders umbenannt. Bei den Commanders spielten viele später bekannte Musiker und Bandleader, u. a. Bob Chester, Toots Mondello, Phil Saxe, Artie Shaw, Tony Pastor, Joe Gillespie, Gene Krupa sowie die Bandsängerinnen Betty Cannon, Lois Still. In der Folge entstanden weiterer Schallplatten für Edison, Victor, Vocalion und Columbia.
In ihrer Zeit bei Victor von 1926 bis 1929 hatte Aaronson vor allem mit dem Titel Let's Misbehave von 1927 Erfolg; er fand dann in Cole Porters Broadwaymusical Paris 1928 Verwendung. 1935 spielte Aaronson mit seinem Orchester bei dem Radioprogramm Irving Aaronson Orchestra beim Sender NBC. 1945 wurde er künstlerischer Mitarbeiter in den MGM Studios. Er liegt auf dem Hillside Memorial Park Cemetery begraben.
Literatur
- Leo Walker: Big Band Almanac. Da Capo Press, Inc. New York, 1978.
- Luther F. Sies: Encyclopedia of American Radio, 1920-1960. McFarland, Jefferson, NC 2000.
- Colin Larkin: The Encyclopedia of Popular Music. 3. Auflage. Macmillan, New York 1998.
- Biographie Aaronsons bei redhotjazz
- Irving A. Aaronson-Biographie bei allmusic
- Aaronson Irving Aaronson bei Discogs (englisch)
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