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Das Wichtigste in Kürze
- 17 mutmassliche Migranten sind vor der Küste der Bahamas verunglückt.
- 21 weitere Menschen konnten vor dem Ertrinken gerettet werden.
- Immer mehr Menschen versuchen, aus Haiti und Kuba via Seeweg in die USA zu flüchten.
In der Nacht (Ortszeit) war das zweimotorige Boot demnach gut zehn Kilometer vor der Küste von New Providence gekentert. 21 Menschen sind gerettet worden. Bei den Überlebenden handelt es sich laut der Nachrichtensendung «Eyewitness News» um Haitianer.
New Providence ist die bevölkerungsreichste Insel der Bahamas. Auch die Hauptstadt Nassau befindet sich auf dieser Insel. Sie liegt etwa 300 Kilometer von der Küste des US-Bundesstaates Florida entfernt.
Immer mehr flüchten aus Haiti und Kuba in die USA
Die Zahlen der unerlaubten Grenzübertritte von Mexiko in die Vereinigten Staaten waren in den vergangenen Monaten besonders hoch. Hinzu kommen Versuche, aus karibischen Ländern wie Haiti und Kuba auf dem Seeweg in die USA zu gelangen. Wer von der Küstenwache aufgegriffen wird, wird in der Regel schnell zurückgeschickt.
Auch an der Landgrenze werden die meisten Migranten seit Beginn der Corona-Pandemie abgewiesen, ohne Asyl beantragen zu können. Obwohl dies ein im internationalen Recht wie auch im US-Gesetz verankertes Recht ist.