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Von Josefs tiefer Bewegtheit bin ich tief beeindruckt. Obwohl er der zweit mächtigste Mann Ägyptens war, liess er seine Emotionen zu und gab seinen Tränen den nötigen (Zeit)raum. Wie würde unser Alltag aussehen, wenn wir die weiche Seite des Menschen mehr beachten und den Emotionen Raum geben?
BEWEGT
Da erblickte Josef seinen Bruder Benjamin, den Sohn seiner eigenen Mutter. »Das ist also euer jüngster Bruder, von dem ihr mir erzählt habt!«, sagte er, und zu Benjamin: »Gott segne dich, mein Sohn!« Dann lief er schnell hinaus. Er war den Tränen nahe, so sehr bewegte ihn das Wiedersehen mit seinem Bruder. Er eilte in sein Privatgemach, um sich dort auszuweinen.
// Debora Müller