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Bericht Regatta Greifensee22.06.2015
Zwei Wochen vor dem Regattahöhepunkt, der Schweizer Meisterschaft auf dem Rotsee, fand ein letztes Kräftemessen auf dem Greifensee bei Zürich statt. Bei mässigen Wetterbedingungen mit gelegentlichen Windböen mussten am Samstag einige Rennen abgesagt werden.
In der jüngsten Kategorie der U15 Junioren war am Samstag nur gerade ein Boot am Start. Kilian Brunner und Jonathan Dold fuhren in ihrem Vorlauf auf den fünften Rang und qualifizierten sich somit für das B-Finale. Dort reichte es den Youngsters nicht für den Exploit und sie mussten sich mit dem achten Rang zufrieden geben. Mit Jan Weingartner und Loris Panichella starteten sie am Sonntag im Doppelvierer. Da es am Samstag zu windig war, wurde das Doppelviererrennen nicht durchgeführt und die Serien für den Sonntag ausgelost. In ihrer Serie fuhren sie auf den guten dritten Rang.
Die Frauen der U17 erwischten dasselbe Schicksal. Larina Gassner, Valentina Haas, Lisa Käppeli und Ramona Bernhard (Seeclub Sursee) mussten ihr Rennen dem Wind opfern und starteten deswegen nur am Sonntag. Dabei fuhren sie auf den guten dritten Gesamtrang. Larina und Valentina standen ausserdem im Doppelzweier am Start. Dort fuhren sie im Vorlauf hinter Biel auf den zweiten Rang und qualifizierten sich somit für das A-Finale. Dort mussten sie sich sehr knapp von zwei Booten aus Morges geschlagen geben und fuhren somit auf den guten dritten Rang.
Bei den Junioren derselben Alterskategorie waren wie auch bei der letzten Regatta in Sarnen drei Doppelvierer am Start. Der Doppelvierer mit Silvan Rölli, Lenard Balzereit, Oliver Kehrli und Dario Gaberthuel dominierte seine Serie und qualifizierte sich mit viel Vorsprung für das A-Finale. Dort wurde es knapper, doch sie konnten sich den ersten Rang in einem Start-Ziel Sieg sichern. Der in der zweiten Serie gestartete Doppelvierer mit Patrick Brunner, Severin Zaugg, Roberto Farias-Sousa und Norman Bürli fuhr auf den sechsten Platz. Eric Christen, Ramon Verdegaal, Till Etterlin und Yves Windler starteten in der dritten Serie und fuhren auf den fünften Rang. Diese beiden Doppelvierer fuhren am Sonntag im B-Finale gegeneinander. Das clubinterne Duell gewannen Brunner, Zaugg, Farias-Sousa und Bürli auf dem fünften Rang gegen Christen, Verdegaal, Etterlin und Windler, die auf den achten Rang fuhren.
Die Mannschaft bestehend aus einem Dutzend Athleten duellierte sich in ihren zweiten Rennen noch in den Doppelzweiern. Dabei sorgten Rölli und Kehrli für das beste Resultat. Bei garstigen Bedingungen erreichten sie zusammen mit dem anderen Sempacher Boot mit Balzereit und Gaberthuel das schnelle Finale. Bei weitaus angenehmeren Bedingungen am Sonntag startete das Duo furios ins Geschehen und versuchte, das Rennen von der Spitze aus zu kontrollieren. Dies gelang den beiden bis zur Hälfte des Rennens, wo sie dem schnellen Start ein wenig Tribut zollen mussten und die Führung abgaben. Kurz vor dem Ziel wurden sie noch knapp auf den vierten Platz verdrängt. Balzereit und Gaberthuel, die ohne ein einziges Training zusammen gestartet waren, erreichten den sechsten Rang.
Bei den Junioren der U19 startete Gianni Gugolz das erste Mal im Skiff, wo ihm kein optimales Rennen gelang. Am Sonntag konnte er jedoch sein Rennen gewinnen. Tim Käppeli startete auch im Skiff und fuhr in seinem Vorlauf auf den zweiten Rang. Im grossen Finale musste er sich nach einem schwierigen Rennen mit dem siebten Platz zufrieden geben. Zusammen mit Yves Berset und Luca Stalder vom Seeclub Sursee starteten sie im Doppelvierer, wo sie auf den dritten Platz fuhren. Im Finale vom Sonntag reichte ihre Leistung nur für den vierten Rang.
Mit Michael Albisser startete ein erfahrener Ruderer im Skiff. Souverän gewann er den Vorlauf und das Finale mit beides Mal etwa zehn Sekunden Vorsprung. Auch Fabian Stähelin war mit einer Renngemeinschaft im Doppelvierer der Senioren am Start. Nach einem dritten Platz im Vorlauf fuhren sie in einem engen Rennen auf den zweiten Schlussrang. Greifensee steht jeweils als Hauptprobe für die Meisterschaften auf dem Programm. So geht es in zwei Wochen um die begehrten Medaillen. Mit den gezeigten Resultaten darf man sich auf spannende Rennen am Rotsee freuen.