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Kräftemessen auf dem Rietenberg - Gute Bilanz der Wiggertaler Jugendlichen
Der Seetaler Schüler-OL, der als fünfter Wertungslauf der Saison zur Aargauer Schüler- und Jugendmeisterschaft (ASJM) zählte, richtete sich in erster Linie an die jugendlichen regionalen Läuferinnen und Läufer, die in der jährlichen kantonalen Meisterschaft um Punkte kämpfen. Die Organisation des Wettkampfs war unkompliziert; Besammlung und Garderobe befanden sich im Freien bei der Waldhütte Tanzplatz im Rietenberg oberhalb von Seengen. Die Wetterbedingungen passten ebenfalls: es war trocken mit angenehmen Temperaturen. Die junge Bahnlegerin Marita Hotz vom OLK Argus lief im Vorfeld des Anlasses die rund 50 verschiedenen Postenstandorte fünfmal an, bis alles für den Start am Samstag bereit war.
Vom OLK Wiggertal stellten sich neun Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und sechzehn Jahren der Aufgabe. Die Aarburgerin Annalena Zinniker (D14) konnte einen Vollerfolg verbuchen. Dank eines absolut fehlerfreien Laufs verwies sie ihre Konkurrentinnen um zehn und mehr Minuten auf die Plätze. Ein guter Lauf resultierte auch für die Siegerin der Kategorie mit den jüngsten Teilnehmerinnen Anouk Bertschi (D10, Gränichen). «Ich habe alle Posten auf Anhieb gefunden», war ihr Fazit. Sie sicherte sich den Sieg mit 30 Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz. Nicht ganz zufrieden mit seinem Lauf war ihr Bruder Maxim (H14). Beim Anlaufen des zweiten Postens liess er sich durch einen nicht kartierten Jägerhochsitz verwirren. Die orange-rote Fahne, die er stempeln musste, stand etwa 100 Meter weiter nördlich in der Nähe eines anderen Hochsitzes. Schon bei Posten drei setzte er sich jedoch wieder an die Spitze des Feldes und gewann letztendlich klar. Alessio Duss (Strengelbach) wurde in der gleichen Kategorie Zehnter. Bei der am besten besetzten Kategorie H12 kommentierte Henry Wymann (Rothrist) seinen Lauf wie folgt: «Ich habe alle Posten richtig und ohne Fehler anlaufen können». Er freute sich über den fünften Platz. Ramon Frey (Mühlethal) ergänzte die Klubbilanz mit dem neunzehnten Rang. Seine Schwester Ronja (D12) patzerte zu Posten sechs, lief ansonsten aber konstant und wurde mit Rang vier belohnt.