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Ein richtiger Schrein sollte Bilder oder Darstellungen des erleuchteten Körpers, der Sprache und des Geistes des Buddha enthalten, die als Erinnerung an das Ziel der buddhistischen Praxis dienen - Erleuchtung zum Wohle aller Wesen.
Elemente:
Alternativ opfert man 7 Schalen mit Wasser
Yeshe Tsogyal lebte im 8. Jahrhundert in Tibet. Sie gilt als Ausstrahlung weiblicher erleuchteter Wesen.
Sie wurde die tantrische Gefährtin und Hauptschülerin von Guru Rinpoche. Von ihm erhielt sie die Übertragung der buddhistischen Lehren von Sutra und Tantra in ihrer Gesamtheit übermittelt.
Sie praktizierte alle Lehren, insbesondere die höheren tantrischen Techniken des Vajrayana und erlangte volle Verwirklichung mit diesen Praktiken. Sie wurde aufgrund ihrer Verwirklichung und der Kraft Wunder zu bewirken als eine erleuchtete Meisterin in Tibet berühmt.
Die grüne Tara verkörpert das aktive Mitgefühl aller Buddhas und sie soll vor den acht Arten der Angst schützen. Desgleichen soll sie die ursprüngliche Weisheit vermehren und wird für ihre wunscherfüllenden Qualitäten gepriesen. Es wird ihr eine besondere Schnelligkeit bei der Erfüllung von Wünschen und dem Schutz vor Gefahren zugeschrieben, was durch ihre zum Aufstehen bereite Sitzhaltung symbolisiert wird.
Obwohl die grüne Tara auch weltliche Wünsche erfüllen soll, besteht ihr eigentliches Anliegen darin, die Praktizierenden zur Erleuchtung zu führen. In dieser Weise kann man die acht Ängste, vor denen die grüne Tara schützt, auch als Symbole für die inneren Hindernisse auf dem Weg verstehen.
Buddha-Statuen dienen zum Andenken an Buddha und als Inspiration für die Meditations-Praxis.
Eine Buddha-Statue wird nicht als dekoratives Kunstwerk geschaffen oder nur, um das Auge zu erfreuen. Die Absicht ist vielmehr, den Betrachter zu erinnern, zu belehren oder vielleicht sogar zu erleuchten.
Während den ersten 500 Jahre nach Buddhas Tod gab es noch keine Statuen. In Stupas wurden seine Reliquien aufbewahrt. Später tauchten Darstellungen seiner Fuss- und Handabdrücke auf. Die ersten Stauen entstanden im 1. oder 2. Jahrhundert nach Chr.
Der Körper ist mit Gold bemalt und der Kopf mit Goldstaub beschichtet. Gefüllt sind Statuen mit Mantra-Rollen und gesegneten Substanzen (Mendrup). Manchmal werden sie auch durch Rituale gesegnet.
Im tibetischen Buddhismus gilt Avalokiteshvara auch als die Verkörperung des Mitgefühls aller Buddhas aller Zeiten. Viele Meister, darunter insbesondere der Dalai Lama, werden als Verkörperungen (Emanationen) Avalokiteshvaras angesehen. Die weitaus bekannteste Anrufungsformel (Mantra) lautet: OM MA NI PE ME HUNG
Padmasambhava war aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten ausschlaggebend für die Etablierung des ersten buddhistischen Klosters Samye in Tibet. Mit der Errichtung dieses Klosters (im Jahr 769 oder 775) durch den tibetischen König Thrisong Detsen (759–797) begann die erste Übersetzungswelle buddhistischer Schriften von Indien nach Tibet. Aus dieser ersten Übersetzungszeit ab Ende des achten Jahrhunderts geht die Schule der „Alten Übersetzungen“ (Nyingma) hervor.
Mehr als hundert Gelehrte und Übersetzer versammelten sich zu jener Zeit und übersetzten die Lehren von Sutra und Tantra aus dem Sanskrit ins Tibetische. Viele der esoterischen Lehren, insbesondere die Lehren zu Dzogchen („Große Vollkommenheit“) wurden von Padmasambhava, Vimalamitra und Vairocana nach Tibet gebracht.
Der Kangyur besteht aus Werken, die angeblich vom Buddha selbst gesprochen wurden. Alle Texte haben vermutlich ein Sanskrit-Original, obwohl der tibetische Text in vielen Fällen aus dem Chinesischen oder anderen Sprachen übersetzt wurde.
Der Tengyur ist eine Textsammlung, welchem Kommentare, Abhandlungen und Abhidharma-Werke (sowohl Mahayana als auch Nicht-Mahayana) enthält.
Er enthält 3626 Texte in 224 Bänden.
Diese Texte werden oft im Altar als Worte des Buddhas (Kangyur) und Kommentare dazu (Tengyur ) aufbewahrt.