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EPAL-Paletten-Marktstudie Schweiz Die St.Galler Paletten-Studie Veröffentlichung der Studie EUR/EPAL-Paletten-Marktstudie Schweiz Der EUR/EPAL-Palettenpool ist schon seit langer Zeit erfolgreich etabliert ist. Dennoch werden zwischen den beteiligten Akteuren häufig kontroverse Diskussion geführt und vielfältige Kritikpunkte genannt. Die Kritikpunkte reichen von beobachteten Qualitätsunterschieden bei getauschten Paletten über hohe administrative Aufwände beim Palettentausch bis hin zu ansteigenden Kosten für Ersatzbeschaffungen und Reparaturen von EUR/EPAL-Paletten. Verlässliche Informationen zu den jeweiligen Ursachen, tatsächlichen Kosten und anfallenden Aufwendungen waren bisher jedoch nur unzureichend vorhanden. Die "EUR/EPAL-Paletten-Marktstudie Schweiz" stellt erstmalig für die Schweiz die Kosten eines Umlaufs einer EUR/EPAL-Palette dar und zeigt auf, wie sich die Kosten auf die beim Palettentausch beteiligten Akteure Versender, Transporteure und Empfänger verteilen. Basierend auf den Angaben von 123 Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistikdienstleistung, die über eine Online-Umfrage im Winter 2009/2010 schweizweit erhoben wurden, leistet die Studie damit einen Beitrag zur Erhöhung der Transparenz im EUR/EPAL-Paletten-Tauschverfahren. Die Kernergebnisse der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen: (1) Die Gesamtkosten für den Umlauf einer EUR/EPAL-Palette betragen in der Schweiz durchschnittlich CHF 3.50. (2) Die Gesamtkosten verteilen sich unter Versendern, Transporteuren und Empfängern im Verhältnis von 40:40:20. (3) Die Gesamtkosten verteilen sich insbesondere auf die Kostenkategorien Ersatzbeschaffungen und Reparaturen (40%), Physisches Handling (40%), Administration (15%) und Zusatztransporte (5%). (4) Nur wenige, tendenziell grosse Unternehmen verfügen über eine ausgereifte Prozess- und Systemunterstützung für das Palettenmanagement. (5) 80% der Versender und Empfänger sehen die Zukunft weiterhin im Mehrweg-Tauschverfahren, das in der Schweiz von der EUR/EPAL-Palette dominiert wird. Unser Dank gilt den 123 Studienteilnehmern, die mit ihrer Teilnahme die Studie ermöglicht haben. Zudem danken wir der GS1 Schweiz und der ASTAG für den Zugang zu ihren Mitgliedsunternehmen und ihren Vertretern Herrn Thomas Bögli und Herrn Rudolf Matti für ihre stets wohlwollende kritische Begleitung der Studie.