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Besondere Winke und Verhaltungsregeln
Für Ligurien ist allein die Küstenstrecke wichtig, die der von Norden kommende Reisende in Genua erreicht, und auf der die internationalen Züge nach Nizza, Marseille, Südfrankreich und Spanien verkehren (direkte Wagen von München, West- und Norddeutschland meist bis Ventimiglia, der italienisch-französischen Grenzstation).
Die Paßstrecken über die Seealpen, von Ventimiglia nach Turin und von Savona nach Turin haben touristisch wenig Bedeutung.
Von Genua verläuft die Hauptstrecke über Rapallo und La Spezia-nach Pisa, Livorno Grosseto, Rom, eine der wichtigsten Durchgangslinien Italiens für den Verkehr zwischen Turin und Rom (von Mailand her verkehren auf dieser Strecke nur ganz wenige direkte Züge).
Örtliche Verkehrsmittel.
In den größeren Städten besteht wie anderwärts auch ein mehr oder minder dicht ausgebautes Netz von Straßenbahnen, O-bussen (mit denen Italien immer eines der fortschrittlichsten Länder war) und Autobussen. Die moderne Tendenz, schienengebundene Stadtverkehrsmittel durch wendigere und schnellere ersetzen, hat sich in Italien in den letzten zwei Jahrzehnten durchgesetzt. Die Tarife sind durchschnittlich bedeutend niedriger als in Deutschland.
Hinweise für Kraftfahrer.
Das Straßennetz Italiens hat nach Anlage und Zustand einen guten Ruf. Von jeher sind die Italiener tüchtige Straßenbauer gewesen. Die Straßen werden amtlich eingeteilt in: Staatsstraßen (Strade statali oder nazionali mit Namen und Nummern); das sind die großen Verbindungsstraßen, die für den Fremdenverkehr hauptsächlich in Betracht kommen; Provinzstraßen (Strade provinciali), deren Anlage und Unterhaltung der Provinzialverwaltung obliegt, und die auch oft gut instand sind, sowie Gemeindestraßen (Strade comunali). Die Autobahnen, die weit älter sind als die deutschen, entsprechen diesen in der Anlage und sind gebührenpflichtig (je nach Entfernung und Fahrzeug, Kontrolle bei der Ein- und Ausfahrt).
Gute Straßenkarten hat neben den ausländischen, wie Kümmerly & Frey und der Stuttgarter Reise- und Verkehrsverlag, vor allem der sehr aktive Touring Club Italiano (TCI) herausgebracht: die doppelseitig bedruckte Straßenkarte 1:800000, die zwei Blätter der Autokarte 1:650 000 und das entsprechende Blatt der schönen und modernen Übersichtskarte 1:500 000 im Zwölffarbendruck (4 Blatt), die modernste Karte von Italien, die für die meisten Autofahrer voll ausreichen wird. Klassisch geworden ist die große Touringclub-Karte 1:250 000, 62 Blatt, im Sechsfarbendruck, und die ausgesprochene Autokarte 1.200 000, mit geringer Geländemarkierung und vielen für Autofahrer nützlichen Einzeichnungen (28 Blatt im Achtfarbendruck, auch als dreiteiliger Straßenatlas). Sehr gut sind auch die Karten des Istituto Geografico Militare in Florenz, im Maßstab 1:25 000, 50 000, 100 000 und 200 000. Der Automobile Club d'Italia (ACI) gibt neben einer schönen Autokarte auch periodisch Straßenzustandskarten heraus.
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