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In der heutigen Ausgabe wagt Rudolf Burger eine Prognose für den Wahlausgang der Ständeratsersatzwahlen vom 13. Februar (Link Artikel). Amstutz würde demnach im 1. Wahlgang vor Ursula Wyss und Christa Markwalder liegen, was sicher realistisch ist. Die Grafik suggeriert, dass Wyss und Markwalder fast gleichauf sind. Diese Einschätzung teile ich allerdings aus folgendem Grund ganz und gar nicht. Sowohl SVP wie SP hatten bei den letzten Jahren eine Männer- und eine Frauenliste. Die Panaschierstimmen dieser Listen sind in der Grafik berücksichtigt, nicht aber die unveränderten Listen der Partnerliste, im Fall von Amstutz Stimmen von SVP-Frauen und bei Ursula Wyss Stimmen der SP-Männerliste. Diese Stimmen müssen den Kandidierenden zu einem grossen Teil ebenfalls angerechnet werden. Ich habe zwar auf die Schnelle keine Zahlen gefunden, ich schätze aber, dass gerade bei der SP-Männer-Liste eine bedeutender Anteil unverändert eingelegt wurde. Diese werden im Februar ebenfalls für Ursula Wyss stimmen, womit ein deutlich grösserer Abstand zu Christa Markwalder und ein kleinerer oder gar keiner zu Amstutz besteht. Rechnet man nämlich die Wählerstärken von SP und Grünen zusammen, würde Ursula Wyss sogar vor Amstutz liegen, der ja nur relativ wenige Panaschierstimmen erhalten hat und offenbar für einen Grossteil der Bevölkerung nicht wählbar ist.
Bund Prognose für die Ständeratswahlen im Februar
(Last Updated On: Januar 3, 2011)