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Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam der Tourismus auch in der Schweiz auf. Um die Aufmerksamkeit der Reisenden auf die Schweiz als Urlaubsland zu lenken, war das Plakat für diese Zwecke der ideale Werbeträger.
Die Basler Schule erlangte besondere Bekanntheit für das Sachplakat der Jahre 1920 bis 1950. Die Plakat-Motive wurden vereinfacht und realistisch typisiert und mit knapp gehaltenen aussagekräftigen Texten, sogenannten Parolen, kombiniert.
Im «Internationalen Stil» verschmelzen die Elemente der Zürcher und der Basler Schule im Plakat zu geordneter und einheitlicher Struktur. Damit erlangt das schweizerische Plakatschaffen internationale Anerkennung.