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LONDON - Der britische Musiker Eric Clapton lässt ein Gemälde von Gerhard Richter versteigern. Der Schätzpreis liegt bei 13,6 bis 18 Millionen Franken.
Am 12. Oktober führt das Auktionshaus Sotheby's in London eine Versteigerung von zeitgenössischen Kunstwerken durch. Der Anlass macht den britischen Gitarrengott Eric Clapton (67) um mehr als zehn Millionen Franken reicher. «Slowhand», der Hits wie «Tears in Heaven» schuf, hatte im November 2001 in New York drei Bilder des ostdeutschen Künstlers Gerhard Richter erworben. Damals zahlte er dafür 3,4 Millionen Dollar oder 5,6 Millionen Franken.
Von einem dieser Gemäde, genannt «Abstraktes Bild» will sich Clapton nun trennen.
Sotheby's schätzt, dass es für und 13,6 bis 18 Millionen Franken unter den Hammer kommt. Clapton beweist damit, dass er nicht ein begnadetes Händchen für Musik hat, sondern auch für Geldanlagen in Kunst.
Mit dem Bild dürfte er nach Abzug der Kommission von Sotheby's einen Gewinn von mehr als 400 Prozent erzielen. Gemälde von Richter gelten im Bereich klassischer Gegenwartskunst als eine der grössten Perlen. So versteigerte Sothebys im vergangenen Oktober das Bild einer Kerze für 16,5 Millionen Franken. Eine Werkgruppe erzielte gar den Rekordpreis von rund 70 Millionen.
Richter sagt dazu: «Das ist genauso absurd wie die Bankenkrise - unverständlich, albern, unangenehm.» Clapton sieht das wohl anders.