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Gerd Folkers
Wurde 1991 als Professor für Pharmazeutische Chemie an die ETH Zürich berufen. Zuvor promovierte er an der Universität Bonn (D) und arbeitete nach verschiedenen Auslandsaufenthalten am Pharmazeutischen Institut der Universität Tübingen (D), wo er 1990 über "drug design" habilitierte. Er ist Mitglied des nationalen Forschungsrates der Schweiz, Leiter des Zentrums für Pharmazeutische Wissenschaften Basel-Zürich und Geschäftsleitungsmitglied verschiedener Start-Up-Unternehmen. Er hat ein Spin-off-Unternehmen für eine virtuelle Lern-Plattform im Bereich Biomedizin gegründet und ist Autor und Herausgeber von zahlreichen Artikeln und Büchern zur Arzneimittelforschung und -entwicklung.
Ziel ist die Etablierung des Elementes "Interdisziplinarität" als unverzichtbares Element in zukünftigen Forschungs- und Technologieprojekten durch den Nachweis seines Nutzens in maximal drei grossen Forschungsvorhaben, die als Kooperationsforschung innerhalb der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) und Universität Zürich mit anderen Hochschulen, Forschungsinstituten und Industriepartnern, unter Führung des Collegium Helveticums während eines Zeitraums von fünf Jahren durchgeführt werden.
Daneben soll an Lehrveranstaltungen auf jeder Ebene mitgewirkt und eine Vorlesung mit Fallbeispielen für interdisziplinäre Forschungsansätze etabliert werden.
Die anzustrebende Struktur des Collegiums zur Bewältigung dieser Aufgaben besteht aus einem Kreis von 5-7 fellows,die dem Leiter des Collegiums zur Seite stehen, ihn in wissenschaftlichen Fragen beraten und mit ihm zusammen Forschungsprojekte erarbeiten und umsetzen, dem Leiter, der für die administrative und wissenschaftliche Führung des Collegiums verantwortlich ist, sowie den wissenschaftlichen Mitarbeitern und Doktorierenden und den Stipendiaten.
Ein wesentliches Element des Collegiums ist auch sein öffentliches Programm, welches einerseits die Forschungsprojekte thematisiert, andererseits in einmaligen Veranstaltungen zu aktuellen Fragestellungen in Abstimmung mit der Leitung oder interessierten Institutionen der Hochschulen in Zürich geeignete Anlässe für die Öffentlichkeit gestaltet.
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