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Der erst 21-jährige amerikanische Golfprofi Jordan Spieth drückt der Startrunde des 79. US Masters in Augusta den Stempel auf. Er distanziert die gesamte Konkurrenz um drei und mehr Schläge.
2012, mit 18 Jahren, schloss sich der Texaner Jordan Spieth den Profis an. Er gewann in kürzester Zeit zwei Turniere auf der hochdotierten US PGA Tour und kletterte in der Weltrangliste an die 4. Stelle. Was er zum Auftakt des prestigeträchtigsten Turniers und ersten Major-Turniers des Jahres zeigte, war nichts anderes als ein weiterer Beweis seines immensen Talents, das aus ihm dereinst einen der grössten Golfer machen könnte.
Spieth spielte neun Birdies bei nur einem Bogey und erbrachte damit eine Leistung, die man auf dem schwierigen Par-72-Kurs im Augusta National Golf Club für nahezu unmöglich halten konnte.
In der erste Verfolgergruppe etablierten sich unter anderen der Engländer Justin Rose, der US-Open-Sieger von 2013, und der südafrikanische Senior Ernie Els (SA), vierfacher Majorturnier-Gewinner.
Der Topfavorit und Weltranglistenerste Rory McIlroy büsste sieben Schläge ein und kann sich noch Hoffnungen machen. Schwieriger wird es für Tiger Woods, der bei seinem Comeback nach rund dreimonatiger Wettkampfpause zwei Schläge mehr benötigte als McIlroy.
Eine der erstaunlichsten Leistungen im 97-köpfigen Spielerfeld der Gegensätze lieferte Tom Watson ab. Mit 65 Jahren spielte der Rekordsieger des British Open wie McIlroy eine 71. Damit hielt er auch seinen amerikanischen Namensvetter Bubba Watson, den Titelverteidiger, in Schach.