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wenn die Seele in einem Kloster war.
Ein Kloster ist eine Anlage, in der Menschen (Mönche oder Nonnen) in einer gemeinschaftlichen, auf die Ausübung ihres Glaubens konzentrierten, Lebensweise zusammenleben. Die Klosteranlage besteht in der Regel aus Kult-, Wohn- und Wirtschaftsgebäuden und eventuell noch weiteren Bauwerken.
Im westlichen Kulturraum sind insbesondere christliche Klöster bekannt, die grösstenteils der katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen zugehören. Daneben bezeichnet man auch Klosteranlagen asiatischer Religionen, insbesondere die Wohnanlagen buddhistischer Mönche sowie die Gebets- und Meditationszentren hinduistischer Gemeinschaften, als Klöster.
Wenn in einem früheren Leben mit tiefer Überzeugung und Glaube ewige Eide und Gelübde abgegeben wurden, werden diese in der Seele gespeichert und ins nächste Leben mitgenommen. Solche Gelübde, Schwüre, Eide, Versprechen können weiterhin eine Wirkung und einen Einfluss auf unser heutiges Leben haben und unbewusst wirken.
Seit dem 12. Jahrhundert traten eine Trias von Räten als Rechtsinhalt von Ordensgelübden hervor. Insbesondere Menschen, die sich für ein gottgeweihtes Leben entscheiden (Ordensmänner und -frauen, Eremiten, geweihte Jungfrauen) verpflichten sich seitdem zu einem Leben nach den evangelischen Räten. Die drei evangelischen Räte werden zuweilen auch als franziskanische Tugenden bezeichnet. Das geht auf eine Legende des heiligen Franz von Assisi zurück, der auf einem Weg nach Siena drei Frauen begegnete, allegorischen Verkörperungen von Armut, Keuschheit und Gehorsam.