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Querschnittlähmung bezeichnet ein Lähmungsbild, das aus einer unvollständigen oder vollständigen Schädigung des Rückenmarks resultiert. Unfälle mit einer Bruchverletzung der Wirbelsäule stellen die Hauptursache neben Erkrankungen und Tumoren dar.
Paraplegie bedeutet, je nach Höhe der Rückenmarksverletzung, Lähmung der Rumpf- und Beinmuskulatur sowie den Verlust des Empfindungsvermögens für Berührung, Schmerz, Temperaturen und Lagesinn.
Bei einer Lähmung in Folge einer Halswirbelsäulenverletzung spricht man von einer Tetraplegie (von griechisch: tetra = vier). Bei der Tetraplegie sind alle vier Gliedmassen, also Beine und Arme von der Lähmung betroffen.
Je nach dem welcher Halswirbel verletzt wurde ist der Ausfall der Armmuskulatur mehr oder weniger stark ausgeprägt. Ab einer Bruchhöhe des 5. Halswirbels (C5) sind z.B. die Armbeuger (Bizeps) noch funktionsfähig. Die Armstrecker (Trizeps) sind erst bei einem Bruch unterhalb des 6. Halswirbels (C6) aktiviert. Rumpf- und Beinmuskulatur fehlen auf jeden Fall komplett. Allen Tetraplegikern ist gemein, dass sie entweder keine oder nur eingeschränkte Fingerfunktion haben.