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Porträt Moudon und Region
Geschichte und Erbe
Schon zu römischer Zeit entstand an der Kreuzung zweier grosser europäischer Verkehrsachsen und am Zusammenfluss von Broye und Mérine eine Ansiedlung. Zu Beginn des Mittelalters zogen sich die Einwohner auf den von diesen beiden Flüssen geschützten Hügel zurück, der um 1130 vom Grafen von Genf und um 1190 wahrscheinlich von den Zähringern befestigt wurde.
Um 1207 eroberte Graf Thomas von Savoyen diesen ersten Marktflecken, der jedoch weiterhin unter der Oberherrschaft des Bischofs von Lausanne stand. Nachdem Moudon zu einem wichtigen Stützpunkt savoyischer Expansion im Waadtland geworden war, war es im 13. Jahrhundert von raschem Wachstum geprägt. Peter II. von Savoyen bestimmte Moudon um 1260 zum Vogteisitz, wodurch das Städtchen zu einem Verwaltungs- und Gerichtszentrum aufstieg, in dem regelmässig die waadtländischen Stände tagten. Seine Freiheiten wurden Modell für zahlreiche andere Waadtländer Städte.
1536 kam Moudon unter Berner Herrschaft und bekannte sich wie das gesamte Waadtland zur Reformation. Die Stadt stand weiterhin an der Spitze eines kleineren Amtsbezirks, dessen Vogt in Lucens residierte. Die nachfolgenden zweieinhalb Jahrhunderte des Friedens trugen zur Festigung der Gemeindeverwaltung und zur Entstehung des Bürgertums bei. Während der Revolution wurde Moudon Bezirkshauptort und passte sich den neuen, immer rascher aufeinander folgenden Verkehrsbedingungen an: Bau der Eisenbahnlinie durch das Broye-Tal 1876, Bau der Strassenbahnlinie und ab 1902 Einrichtung der Korat-Busverbindung sowie schliesslich 1964 der Bau der Route de Berne.
Das gesamte Stadtbild mit einer besonders reichen Bausubstanz zeugt noch heute von den historischen Ereignissen. Der obere Teil der heutigen Schlossstrasse (Rue du Château) entspricht dem ursprünglichen Stadtkern. Mit ihren Laubengängen und dem grossen Turm, einem Überbleibsel der herrschaftlichen Burg, weist sie eine Reihe von Gemeinsamkeiten mit Bern und Freiburg i. Ü. auf. Die erste Erweiterung nach Süden hin bildete die Rue du Bourg, die über einen lang gestreckten Felssporn läuft. Dank ihres bis heute typisch mittelalterlichen Aussehens mit den hohen Hinterfassaden der Häuser, welche die steilen Molassefelsen überragen, zählt die Oberstadt von Moudon zu den schützenswerten Ortsbildern von nationaler Bedeutung.
Die Unterstadt entstand in den ersten Jahrzehnten der Herrschaft des Hauses Savoyen rund um zwei bedeutende Hospize (betrieben von den Johannitern und den Chorherren vom Gr. St. Bernhard) zu jeder Seite der Brücke St. Eliot. Die Befestigung der Unterstadt erfolgte zum Zeitpunkt des Baus der Kirche St. Etienne, der bedeutendsten gotischen Kirche nach der Kathedrale von Lausanne. Hier befinden sich auch noch zahlreiche imposante Zivilbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
(M. Fontannaz)
Pressartikel
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Géographie
Au confluant de la Broye et de la Mérine, Moudon jouit d'une très jolie situation en plein cœur de la campagne vaudoise, offrant de nombreuses possibilités de randonnée à mi-chemin entre le plateau du Jorat et la vallée de la Broye. De pittoresques hameaux ponctuent un paysage essentiellement agricole, offrant en de nombreux points une vue panoramique sur les Alpes. De nombreux cours d’eau y ont façonné la roche au fil du temps, creusant des marmites de géants et des vallons escarpés, bordés de falaises de molasse.
Ville de près de 6000 habitants, Moudon connaît aujourd’hui un important développement urbain lié à une forte croissance démographique. La qualité de vie y est particulièrement appréciée et de nombreux événements, marchés, concerts et spectacles animent la ville au fil des saisons.
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