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Ein Zahlungsbefehl ist ein rechtliches Instrument in der Schweiz, mit dem ein Gläubiger (die Person, die Geld von einem Schuldner verlangt) einen Dritten (z.B. eine Bank) dazu verpflichtet, einen bestimmten Betrag von einem Konto des Schuldners an den Gläubiger zu überweisen. Ein Zahlungsbefehl kann beim zuständigen Gericht beantragt werden und muss bestimmte formalen Anforderungen erfüllen, wie z.B. Angaben zur Identität des Gläubigers und Schuldners sowie zum Grund der Forderung.
Einmal erteilt, kann der Zahlungsbefehl an die Bank des Schuldners gesandt werden, die daraufhin verpflichtet ist, den angegebenen Betrag von dem Konto des Schuldners auf das Konto des Gläubigers zu überweisen, sofern genügend Geld auf dem Konto des Schuldners vorhanden ist. Wenn das Konto des Schuldners nicht genug Geld hat, um die Forderung zu begleichen, kann der Schuldner den Zahlungsbefehl beim Gericht anfechten.
Es ist zu beachten, dass ein Zahlungsbefehl nur in bestimmten Fällen und unter bestimmten Voraussetzungen erteilt werden kann. Wenn ein Zahlungsbefehl unbegründet oder unrechtmäßig erteilt wurde, hat der Schuldner das Recht, gegen den Zahlungsbefehl vorzugehen und ihn anfechten zu lassen.