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Dry Needling
Dry Needling die punktgenaue Triggerpunkt-Therapie
Beim nadeln handelt es sich um eine sehr wirksame Ergänzung zur Triggerpunkt-Therapie bei der Lösung von Verspannungen in der Muskulatur. Hierbei können auch tieferliegende Schmerzpunkte erreicht und punktgenau behandelt werden.[1]
Bei der Nadelung (trockene Nadeln) wird dem Patienten keine Injektion verabreicht. Der alleinige Stich mit einer sterilen Akkupunkturnadel trägt dazu bei, dass die Sauerstoffversorgung des verspannten Muskels oder der Faszie wieder angeregt wird.
Einer der ersten Anwender von IMS war Chan Gunn. Er entwickelte den sogenannten Gunn-Approach.[6] Dabei wird nicht direkt auf die Triggerpunkte gezielt, sondern der ganze Muskel behandelt, mit dem Ziel der allgemeinen Muskelentspannung. Später hat sich aus dem Gunn-Approach das Triggerpunktmodell des Dry Needling entwickelt, bei welchem die klinischen Diagnosekriterien für myofasziale Triggerpunkte angewendet werden. Dazu gehören:
- die Reproduktion der Symptome des Triggerpunktes
- der Hartspannstrang
- die lokale Druckdolenz innerhalb des Hartspannstranges
- die übertragenen Schmerzen ausgehend von myofaszialen Triggerpunkten
- die lokale Zuckungsantwort des Hartspannstranges bei mechanischer Stimulation
Man unterscheidet in der praktischen Anwendung zwei Techniken, die dynamische und die statische intramuskuläre Stimulation.
Positive Reaktion
Durch das Einstechen werden gleich mehrere positive Reaktionen hervorgerufen. Einerseits wird die Durchblutung angeregt, wodurch sich die Sauerstoffversorgung verbessert. Andererseits wird durch den gezielte Nadelung die Entzündungsreaktion gesenkt.
Möchten Sie noch mehr über diese Therapieform wissen? Dann kontaktieren Sie mich unter folgendem Link.
C. C. Gunn: The Gunn approach to the treatment of chronic pain. Churchill Livingstone, Edinburgh 1996.
[1] Vgl: Dommerholb; Fernandez-de-la-Penaz, 2013, S.21ff.