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Die Anwälte von Dominique Strauss-Kahn haben gegen das französische Magazin "Closer" Klage wegen Verletzung der Privatsphäre eingereicht. Das Magazin hatte vor einem Monat berichtet, Strauss-Kahns Frau, die Journalistin Anne Sinclair, habe diesen vor die Tür gesetzt.
Der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) und Sinclair hätten sich entschieden, Klage gegen diese Veröffentlichung einzureichen, teilte ihr Anwalt Henri Leclerc am Freitag mit. Über eine Trennung der beiden sagte er nichts.
Als Strauss-Kahn im vergangenen Jahr der versuchten Vergewaltigung eines New Yorker Zimmermädchens beschuldigt wurde, stand die seit zwei Jahrzehnten mit ihm verheiratete Sinclair öffentlich zu ihrem Mann.
Das Strafverfahren gegen Strauss-Kahn in New York wurde eingestellt, nachdem der Staatsanwaltschaft die Anschuldigungen des Zimmermädchens immer zweifelhafter erschienen. Wegen des Falls läuft aber noch ein Zivilverfahren in New York.
In Frankreich wird ausserdem wegen mutmasslicher Verbindungen zu einem Prostituiertenring gegen Strauss-Kahn ermittelt.
SDA-ATS