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Albany-
Kongreß,
eine Versammlung von
Vertretern der wichtigsten brit.-nordamerik.
Kolonien, die 1754 von der
brit. Regierung zum Zwecke eines allgemeinen Übereinkommens vor dem damals drohenden franz.
Kriege berufen wurde. Es lagen zwei Pläne vor: ein Bündnisvertrag mit den Indianern, der vollzogen wurde, und ein von
Franklin ausgearbeiteter
Entwurf einer polit. Union. In diesem war ein gemeinsamer Präsident vorgesehen und ein
Großer
Rat
mit Vertretung der
Kolonien nach Verhältnis ihrer Bedeutung. Der
Plan wurde aber von der brit.
Krone wie
von jeder einzelnen
Kolonie abgelehnt, von ersterer,
weil er den
Kolonien, von letzterer,
weil er der
Krone zu viel Macht einräumte.
Die Bedeutung des
Albany-
Kongreß liegt darin, daß er eine Anregung zu der nachmals von den
Vereinigten Staaten
[* 2] vollzogenen
Union gab.