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Die Partie vor der Saison-Minuskulisse von 2197 Zuschauern wollte nie richtig Fahrt aufnehmen. Jene, die zuhause geblieben waren, dürften sich in ihrem Entscheid bestätigt gefühlt haben. Lugano ging zwar in der 35. Minute mit der ersten nennenswerten Torchance durch Mijat Maric, dem Verteidiger und Top-Torschützen der Luganesi, in Führung. Doch danach sorgte die Mannschaft von Maurizio Jacobacci kaum mehr für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Der eine Punkt stellte den Trainer zufrieden: Er ersetzte für die Schlussphase seinen einzigen Stürmer durch einen Verteidiger.
Die Neuenburger, die dank einem von Serey Die verwandelten Penalty noch vor der Pause ausglichen, hätten den Sieg fraglos dringender gebraucht - bei einem Rückstand von sechs Punkten auf das achtplatzierte Sion. Und sie hätten die drei Zähler auch etwas mehr verdient gehabt. Denn im Gegensatz zu Lugano erspielte sich Xamax nach der Pause eine veritable Torchance. Noam Baumann verhinderte mit einem Reflex auf der Torlinie den Treffer von Musa Araz, der nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung seinen ersten Einsatz für Xamax in der 79. Minute hätte krönen können.