Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03363.jsonl.gz/2580

Am 3. Oktober 2000 fand ein Parlamentariertreffen zum Thema «Das globale Klimaproblem - Eine Herausforderung für Industrie, Hochschulen und Behörden» statt.
Wie verschiedene Akteure für einen Lösungsbeitrag zur Klimaproblematik zusammenarbeiten könnten, erläuterte Dr. Baldur Eliasson von der ABB am Beispiel von «The China Energy Technology Program» (). Ziel dieses Prokjektes ist es, zu untersuchen, wie in China mit möglichst wenig Schaden für die Umwelt möglichst viel Strom für möglichst viele Menschen produziert werden kann. An der Lösungsfindung beteiligt sind die Industrie (ABB), Hochschulen (ETH, PSI, MIT, Universität von Tokyo und Beijing), Forschungsinstitute in China, chinesische Regierungsstellen und Elektrizitätsgesellschaften.
In einem zweiten Referat zeigte Prof. Alexander Wokaun vom Paul Scherrer Institut konkrete Lösungsvorschläge am Beispiel der chinesischen Provinz Shandong auf. Anhand eines Modells, das neben der Umweltbelastung auch ökonomische, gesellschaftliche und technische Aspekte mit einbezieht, kann geprüft werden, welcher Mix von Kohle, Öl, Gas, Wasser, Wind und Kernenergie bei der Stromproduktion unter verschiedenen Bedingungen am sinnvollsten ist. Es zeigt sich, dass Klimaschutzmassnahmen nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ökonomisch rentabel sind, da externe Kosten vermieden werden.
Am Schluss wurde lebhaft über die mögliche Rolle der Sonnenenergie und die Schweizer Investitionen im Ausland zur Erfüllung der CO2-Reduktionsziele diskutiert.
Das Treffen der parlamentarischen Gruppe Klimaänderung wurde von ProClim- der SANW organisiert.