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Goldman Sachs Group Inc., der russische Milliardär Michail Fridman und der kanadische Pensionsfonds Canada Pension Plan Investment Board (CPPIB) gehören zu den Käufern, die in diesem Jahr die Investitionen in britische Studentenwohnheime auf einen Rekordwert hochgetrieben haben.
6,5 Milliarden Dollar für diese Art von Objekten
Investoren vereinbarten in den ersten neun Monaten Transaktionen im Wert von insgesamt 6,5 Milliarden Dollar (5,9 Milliarden Euro), hiess es in einem Bericht des Brokers Savills Plc am Montag. Grund sei die starke Auslandsnachfrage nach Studienplätzen in London, die zu einem Wettrennen um Unterkünfte führe und somit die Mieten nach oben treibe, erklärte Paul Tostevin, stellvertretender Direktor bei Savills. Diese Aussicht locke die Anleger an.
Damit lag der Wert der Akquisitionen am britischen Studentenwohnungsmarkt erstmals über dem in den Vereinigten Staaten. In den USA waren im selben Zeitraum 3 Milliarden Dollar für diese Art von Objekten ausgegeben worden.
Absinken des Renditeniveaus
«Investoren aus Nordamerika, dem Nahen Osten und Russland haben den Ansturm in Grossbritannien angeführt», wird Marcus Roberts, Direktor bei Savills, in dem Bericht zitiert. «Wir rechnen damit, dass der weltweite Wettbewerb um den Bestand, zusammen mit den begrenzten Gelegenheiten, kurzfristig zu einem weiteren Absinken des Renditeniveaus führen wird.»
CPPIB übernahm Liberty Living für 1,7 Milliarden Dollar, was Savills zufolge die grösste Transaktion am weltweiten Markt für Studentenunterkünfte in diesem Jahr war. Fridmans LetterOne Treasury Services erwarb Pure Student Living von Carlyle Group LP für 770 Millionen Dollar, und ein Gemeinschaftsunternehmen von Goldman Sachs und Greystar Real Estate Partners LLC zahlte 770 Millionen Dollar für ein Portfolio von Knightsbridge Student Living, wie der Broker weiter mitteilte.
(bloomberg/ccr)