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Alain Garnier (1926-2005)
Le paon de Ziegelhütte, 1980, Skulptur, Eisenschrott
Stadtgarten, Platz beim Musikpavillon
Alain Garnier
(*1926 in Blois /F, † 2005 in Winterthur)
Während des Zweiten Weltkriegs tritt der 17-jährige der französischen Résistance bei. Nach dem Krieg bildet sich an verschiedenen Kunstakademien weiter, u.a. an der Ecole des Beaux-Arts in Paris, später an der Académie des Beaux-Arts in Genf und Lausanne, und schliesslich an der Kunstakademie in München. Anfänglich arbeitet er als Dekorateur, 1947 wendet er sich der Keramik zu. Sein Keramikschaffen wird von Pablo Picasso beeinflusst, den Garnier im französischen Töpferdorf Vallauris kennen lernt. In Paris bewegt er sich in Existenzialismus-Kreisen und verkehrt unter anderem mit Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. Für Sartres Drama «Les mouches» kreiert er das Bühnendekor. Garnier ist dann als Designer im Studio der Porzellanfabrik Rosenthal tätig, bevor er sich vermehrt dem plastischen Gestalten mit Metallen zuwendet. 1972 kommt er in die Schweiz. Er lebte und arbeitete in Embrach.