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Für ein hohes Drehmoment ist eine hohe Induktion (Remanenzinduktion Br) notwendig. Damit das Permanentmagnet aber durch hohe Ströme nicht entmagnetisiert wird, sollte auch die Koerzitivfeldstärke Hc hoch sein. Die günstigen Ferrit-Magnete haben keine hohe Remanenz aber eine mittlere Koerzitivfeldstärke. Aluminium-Nickel-Cobalt-Magnete (Alnico) haben eine hohe Remanenz sind aber leicht entmagnetisierbar. Samarium-Cobalt-Magnete (SmCo) oder auch Neodymium-Eisen-Bor-Magnete haben die gewünschten Eigenschaften, sind aber teuer. Ein weitererer Preisfaktor ist die Temperaturfestigkeit, denn Magnete verlieren mit zunehmender Temperatur ihre magnetischen Eigenschaften (Stichwort Curie-Temperatur).
Magnetisierungskennlinien von Permanentmagneten.
Wie gross ist die Induktion im Luftspalt gemäss untenstehender Anordnung?

Schnitt des magnetischen Kreises

Magnetisierungskennline des Permanentmagneten.
Grafische Lösung mit der Luftspaltgeraden.
Um die magnetische Energie des Permanentmagneten optimal auszunützen, sollten Selten-Erde-Magnete etwa 1 bis 2-mal so dick wie der Luftspalt sein und am besten direkt am Luftspalt angebracht werden.
Bezugsquellen für Permanentmagnete: Vacuumschmelze GmbH, Hanau (D)
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© GLOOR ENGINEERING, CH-7434 SUFERS, 05.12.2002, update 25.11.2006