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<h2>SubmittedText<h2><p>Ist der Bundesrat der Meinung, dass die Dienstleistung im Rahmen des zivilen Ersatzdienstes zu soft ist, weil der Dienstleistende beispielsweise am Wochenende freihat und sein Arbeitstag in der Regel zwischen acht und neun Stunden dauert?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Nein. Wie der Bundesrat in seiner Antwort vom 14. Oktober 2009 auf die dringliche Anfrage Fehr Hans 09.1118 festgehalten hat, werden im Zivildienst zivile Tätigkeiten an zivilen Arbeitsplätzen verrichtet. Viele Zivildiensteinsätze werden in Bereichen geleistet, die für die Gesellschaft besonders wichtig sind, z. B. im Pflegebereich. Der Zivildienst kennt Schicht-, Nacht- und Wochenendarbeit. Es gibt Einsätze mit bis zu 60 Wochenstunden Arbeit und kaum Leer- und Wartezeiten. Die Einsatzbetriebe schulden dem Bund als Ausgleich für die erhaltene Arbeitskraft pro geleisteten Zivildiensttag eine Abgabe. Diese und die anderen Kosten eines Zivildiensteinsatzes stellen sicher, dass die Einsatzbetriebe die zivildienstleistenden Personen gezielt so einsetzen, dass sie Nutzen und Mehrwert schaffen. Inspektionen der Vollzugsstelle für den Zivildienst erbringen regelmässig den Nachweis einer hohen Auslastung der zivildienstleistenden Personen.</p>