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Tod nach Psychopharmaka-Einnahme?
Bei Einnahme der meisten Psychopharmaka treten neben der erwünschten Wirkung auch teilweise schwerwiegende Nebenwirkungen auf, die schon zu Todesfällen geführt haben. Deshalb gibt es weltweit bereits über 100 Warnungen von Arzneimittelbehörden, die auf Risiken und Gefahren der Einnahme von Psychopharmaka hinweisen. Damit solche Warnungen ausgesprochen werden, müssen bereits eine grösseren Anzahl Patienten, die solchen Nebenwirkungen zum Opfer gefallen sind, registriert sein.
Eine fatale Nebenwirkung vieler Psychopharmaka, ist auch die Erhöhung der Gewaltbereitschaft. Im Jahre 2011 wurde eine Studie veröffentlicht (Kopp-Verlag 26.1.2011), welche die zehn schlimmsten, gewaltauslösenden, verschreibungspflichtigen Medikamente auflistet. Darunter werden auch die Medikamentengruppen FLUOXETIN („Prozac“), AMPHETAMIN, TRIAZOLAM („Halcion“) und ATOMOXETIN („Strattera“) aufgeführt. Diese werden auch in der Schweiz häufig eingesetzt.
Deshalb reichte ich am Dienstag, den 10. Dez. 13, im Nationalrat eine Interpellation mit folgenden Fragen ein:
Gibt es eine Statistik der Todesfälle, welche sich im Zusammenhang mit der Einnahme von Psychopharmaka ereigneten?
Gibt es eine Statistik der Suizide, welche während der Behandlung mit Psychopharmaka
oder kurz nach deren Einnahme aufgetreten sind?
Gibt es im BFS oder BAG entsprechende Statistiken, die Gewalttaten im Zusammenhang
mit der Einnahme von Psychopharmaka aufzeigen?