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Am Donnerstag, 22. Juni 2017, konnte eine Mischlingshündin in einem Luzerner Wohnquartier eingefangen werden. Abklärungen ergaben, dass dieser aus Deutschland stammt und über sechs Monate unterwegs war. Die Mischlingshündin wurde durch seine Besitzer abgeholt.
von Kapo LU
Bei der Luzerner Polizei ging am 2. Juni 2017 die Meldung ein, wonach in einem Wohnquartier in Luzern ein streunender Hund gesichtet worden sei. Abklärungen ergaben, dass der sehr scheue Mischling schon von mehreren Anwohnern gesehen worden war. Jedoch konnte dieser aufgrund seines scheuen Verhaltens nicht angefasst oder eingefangen werden.
Durch den Veterinärdienst wurde auf einem Sitzplatz eine Transportbox platziert. So konnte der Hund mit Hilfe der Sitzplatzbesitzerin, welche den Hund über mehrere Tage mit Futter anlockte, am 23. Juni 2017 eingefangen und in das Tierheim an der Ron gebracht werden.
Abklärungen ergaben, dass der Hund in der Schweizer Datenbank nicht registriert war. Weitere Abklärungen ergaben, dass der eingesetzte Chip in Deutschland registriert war und der Hund aus dem Bundesland Hessen stammt. Der Mischling wurde dort am 17. Dezember 2016 durch seine Besitzer vermisst gemeldet. Seit dieser Zeit war er unterwegs und dürfte mehrere hundert Kilometer zurückgelegt haben.
Die Mischlingshündin war in einem gesundheitlich guten Zustand und wurde durch ihre Besitzer abgeholt.
Foto: Mischlingshund Paddy (Bild zVg.)