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Synode
Das römisch-katholische Parlament im Kanton Zürich
Im Juli 1963 stimmten die Zürcher/innen der Änderung der Kantonsverfassung zu.
Damit wurden die Voraussetzungen für die öffentlich-rechtliche Anerkennung der römisch-katholischen Kirche im Kanton Zürich gegeben.
20 Jahre nach der öffentlich-rechtlichen Anerkennung der katholischen Körperschaft wurde 1983 die Synode im Kanton Zürich geschaffen. Öffentlich-rechtlich anerkannt ist nicht die katholische Kirche an sich, sondern die Körperschaft mit Zentralkommission (Exekutive) und Synode (Legislative) sowie die Kirchgemeinden. Die Revision des Kirchengesetzes von 1980 und die Abstimmung über die Kirchenordnung 1982 hatten dafür die Grundlagen gelegt.
Unsere Synode ist eine gut schweizerische Lösung. In der Synode wird nicht über Glaubensfragen abgestimmt. Sie gibt der Zentralkommission den Finanzrahmen für die Verwendung der Steuergelder vor. Gewiss, auch damit kann Kirchenpolitik betrieben werden.
Analog zur kirchlichen Einteilung des Kantons Zürich in vier Dekanate, teilt sich die Synode in vier territoriale Fraktionen auf: Fraktion Zürich, Fraktion Winterthur, Fraktion Albis und Fraktion Oberland. Die beschriebenen vier Fraktionen bilden die Grundlage für die Zusammensetzung von ständigen und nichtständigen Kommissionen innerhalb der Synode.
Gemäss Kirchenordnung lädt der Präsident die Synodalen vier- bis fünfmal jährlich zu ordentlichen Sitzungen ein. Die Synode und die Zentralkommission tagen im Rathaus Zürich. Die Sitzungen sind öffentlich und werden im FORUM publiziert.
Brigitte Huwyler
Synodalin der Erlöser-Pfarrei
Synodalin der Erlöser-Pfarrei