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Die Wahl des passenden Willensvollstreckers ist für viele Erblasser meist nicht leicht zu treffen. Wer einen Willensvollstrecker bestimmen möchte, sollte sich allerdings auch genügend Zeit nehmen, über geeignete Personen nachzudenken. Grundsätzlich kann ein Erblasser jede Person als Willensvollstrecker bestimmen, die volljährig und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte ist.
Es ist auch möglich, einen Erben als Willensvollstrecker einzusetzen. Hiervon ist allerdings aus verschiedenen Gründen abzuraten. Ist der Willensvollstrecker selbst Erbe mit Anspruch auf den Nachlass, fühlen sich die anderen Erben schnell benachteiligt. Dies führt dann häufig zu Uneinigkeiten und Streitereien. Vermeiden lassen sich solche Ärgernisse mit einem Willensvollstrecker, der selbst nicht vom Erbe begünstigt wird und neutral ist.
Wenn Sie einen Willensvollstrecker bestimmen, achten Sie auch auf das Alter der Person. Weil sich eine Willensvollstreckung über einen längeren Zeitraum hinziehen kann, sollte der Willensvollstrecker vital genug sein, um die anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen. Außerdem ist es empfehlenswert, schon im Vorfeld mit der Person zu sprechen und sie zu fragen, ob Sie bereit ist, das Amt des Willensvollstreckers zu übernehmen. Das minimiert das Risiko, dass der ernannte Willensvollstrecker das Amt ablehnt.