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Über Ecopop
Die Vereinigung „Umwelt und Bevölkerung“ (Ecopop) verlangt mit ihrer Initiative „Stopp der Überbevölkerung – Zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen“ eine massive Einschränkung der Zuwanderung. Konkret will sie, dass die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz im dreijährigen Durchschnitt nicht mehr als 0,2% durch Zuwanderung wachsen darf. Ausserdem sollen mindestens 10 Prozent der Entwicklungsgelder in die freiwillige Familienplanung in den ärmsten Ländern fliessen.
Die Vereinigung „Umwelt und Bevölkerung“ (Ecopop)
Der Verein Ecopop (deutsch: „Umwelt und Bevölkerung“, französisch: „Ecologie et Population“): wurde 1971 gegründet und ist politisch unabhängig. Er stand, zumindest in seinen Anfangszeiten (1970er Jahre), dem Gedankengut von Valentin Oehen nahe. Der Unterstützer der Initiative Schwarzenbach, Mitbegründer der AUNS und Mitglied der „Schweizer Demokraten“ war jahrelang Vizepräsident des Vereins.
Schutz der Natur
Gemäss Oehen müsste die Natur der Schweiz geschützt werden und für die Schweizer erhalten bleiben. Er führte die Umweltbelastung auf die „Bevölkerungsexplosion“ zurück, die durch die Migration verursacht würde. Die Beschränkung der Migration bezeichnete er als Existenzfrage der Schweiz und erklärte, dass ohne Zuwanderungsbeschränkung „die Heimat“ untergeht. In den 1980er Jahre nannte sich der Verein in Ecopop um und distanzierte sich von der rechtsextremen Rhetorik Oehens. Die Idee hat sich jedoch nicht grundsätzlich verändert.