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Die Bergrettung: eine jahrhundertealte Tradition
Das im 11. Jahrhundert von Bernard de Menthon in 2500 m Höhe gegründete Hospiz des Grossen St. Bernhard belegt die Tradition der Gastfreundschaft und der Rettung im Hinblick auf die Gefahren der Alpenüberquerungen. Mit der Unterstützung von Bergführern leisteten die Augustiner-Chorherren vom Weg abgekommenen Personen und Lawinenopfern erste Hilfe. Seit dem 17. Jahrhundert werden sie von robusten Hunden begleitet, die ihnen helfen, den Weg zum Hospiz zurück zu finden. Barry (1800-1814), der berühmteste dieser Hunde, verkörpert in bildhafter Weise die Bergrettung.