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TGV
Geschichte:
TGV (Akronym von train à grande vitesse: französisch für „Hochgeschwindigkeitszug“) ist eine Marke der französischen Staatsbahn SNCF, die als Bezeichnung sowohl für Baureihen von Zügen als auch als Zuggattung verwendet wird (die seit Mai 2017 unter der Marke «inOui» (franz.: unerhört, beispiellos) vermarktet wird). Daneben werden TGV-Züge durch die SNCF in Frankreich auch unter der Billigmarke «Ouigo» eingesetzt. Verschiedene Baureihen des TGV und Geschwisterzüge von Thalys und Eurostar International verkehren in Frankreich und sämtlichen Nachbarländern (außer Andorra) sowie den Niederlanden und Großbritannien. Auf dem TGV basierende Züge verkehren in Südkorea (KTX) und Spanien (AVE).
TGV-Züge stellten mehrmals Geschwindigkeitsweltrekorde auf. Die Höchstgeschwindigkeit im Regelbetrieb beträgt, je nach Strecke und Baureihe, bis zu 320 km/h. Geschwindigkeiten dieser Größenordnung lassen sich in aller Regel nur auf eigens dafür errichteten Schnellfahrstrecken erreichen. Die Gesamtlänge dieser lignes à grande vitesse (LGV) beträgt rund 2036 Kilometer.
Die erste wurde 1981 zwischen Paris und Lyon eröffnet und erwies sich umgehend als großer kommerzieller Erfolg. In den ersten fünf Betriebsjahren wurden 60 Millionen Passagiere zwischen 37 Städten befördert, bei einem durchschnittlichen Marktanteil auf den entsprechenden Relationen von 57 Prozent. Zwischen den angebundenen Städten haben die Reisen per TGV aufgrund der Zeitersparnis die Flugreisen weitgehend verdrängt.
Original Rollmaterial:
Modell:
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