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Die Aktienmärkte in Fernost haben am Mittwoch überwiegend nachgegeben. Investoren zeigten sich angesichts der politischen Spannungen in der Defensive. Insbesondere die Krisen um Syrien und Nordkorea liessen sie in als sicher geltende Anlagen wie Gold und den japanischen Yen flüchten.
Im Fokus der Anleger standen etwa Äusserungen aus Nordkorea. Das Land warnte, dass es die USA bei Provokationen angreifen könnte. "Eine gewisse Unsicherheit hat ihren Weg in die bislang scheinbar unerschütterlichen Finanzmärkte gefunden", schrieben die Analysten bei ANZ.
In Tokio büsste der Nikkei-Index rund ein Prozent auf 18'552 Punkte ein. Im Handelsverlauf fiel er zeitweise auf den niedrigsten Stand seit Anfang Dezember. Der anziehende Yen drückte vor allem die Aktien exportorientierter japanischer Unternehmen.
Die Börsen in Hongkong und Shanghai verbuchten ebenfalls leichte Verluste. Zum ersten Mal seit sieben Monaten kühlte sich im März der Anstieg der Erzeugerpreise in China etwas ab. In Südkorea zeigte sich der Kospi-Index ebenso wie das MSCI-Barometer asiatischer Werte ohne Japan etwas fester.
(AWP)