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Art. N: N-CH-210a
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Zum Vorbild
Mitte der 1950er Jahre beschaffte die SBB bei der Schweizer Waggonbau Fabrik SWS in Schlieren moderne Reisezugwagen für den internationalen Verkehr.
2 Wagentypen , 1. Klasse (zunächst als ½.Kl. deklariert) und 2. Klasse wurden in Leichtstahlbauweise konstruiert und zwischen 1954 und 1957 in Dienst gestellt.
Diese Waggons gehörten zur Zeit ihrer Indienststellung zu den modernsten RIC-Wagen Europas.
Sie verfügten bereits zu jener Zeit über eine automatische Ventilation, die in der warmen Jahreszeit für Frischluftzufuhr sorgte und in der kalten Jahreszeit mit ihrer Warmluftheizung ein angenehmes Reiseklima schaffte. Das System war ausgelegt für die damals in Europa üblichen elektr.Heizspannungen sowie Dampfheizung, die allerdings Ende der 1970er Jahre stillgelegt bzw. ausgebaut wurde.
Die Wagen verfügten über Glühlampenbeleuchtung und waren teilweise mit Lautsprechern ausgerüstet . Heizung, Belüftungs-Steuerung und sonstige Technik befanden sich in einem kleinen Technik-Abteil zwischen dem 2. und 3. bzw. 3. und 4. Abteil.
Die Waggons liefen auf Drehgestellen mit Wagenfederung mittels Schraubenfedern. Sie waren ausgerüstet mit den üblichen Bremssystemen Oerlikon-Personenzugbremse, R-Bremse und teilweise zusätzliche Regulierbremse .
Alle Wagen waren mit Faltenbalg-Übergängen ausgestattet. Ab etwa anfangs der 1980er Jahre erhielten die 1.Kl.-Wagen Gummiwulstübergänge und teilweise noch eine moderne Beschriftung mit SBB-Pfeilkreuz-Logo.
Die Wagen wurden überwiegend im hochwertigen Reisezugdienst eingesetzt und kamen in internationalen Zügen u.a. nach Deutschland , Italien , Frankreich, in die BeNeLux-Länder und nach Österreich.
Sie waren auch übergangsfähig und Fährboot-tauglich für Dänemark und Schweden.
Ein interessanter Zuglauf im länderübergreifenden europäischen Streckennetz waren zeitweise Einsätze im Simplon-Orient-Express Paris-Vallorbe-Lausanne-Brig-Milano-Trieste.
Die SBB-Schlieren-Wagen der 2.Kl. waren bis Ende der 1980er Jahre im Einsatz; die 1.Kl.-Wagen bis Mitte der 1990er Jahre.
Die meisten wurden dann ausrangiert und abgebrochen.
Einige Wagen 1. und 2. Kl. wurden ca. 1988 - 1992 umgebaut zu HUPAC-Begleitwagen und etwa anfangs der 2000er Jahre ausrangiert und verschrottet.
Leider ist kein Exemplar der Nachwelt erhalten geblieben.
Zum Modell
Wir realisieren diese Wagen als komplette Neukonstruktion maßstäblich in 1:160 in Zusammenarbeit mit LS-Models .
Die Modelle zeichnen sich aus durch div. feinste Details. Sie verfügen über eine mehrfarbige Inneneinrichtung mit bis zu
7 verschiedenen Farben.
Vorbildspezifische Besonderheiten wurden berücksichtigt besonders im Bereich Dach, Chassis und Griffstangen.
Für Wagen mit Faltenbalgübergängen sind als Zurüstteile eingezogene Faltenbälge beigelegt zum Austausch beim ersten und/oder letzten Wagen im Zug.
Für den Anlageneinsatz empfehlen wir einen Mindestradius von 230 mm .
Gegenüber den bisherigen Varianten haben wir einige markante Werkzeug(Form-)änderungen umgesetzt :
- vorbildgerechte Dachgestaltung jetzt mit einzeln eingesetzten Dachlüftern und Abdeckblechen beim 1.Kl.-Wagen
- geänderte Position der Türgriffstange an den Einstiegstüren beim 1.Kl.-Wagen
- 2.Kl.-Wagen jetzt mit Faltenbalgübergängen
- Epoche 3 - Modelle mit zusätzlichem zweiten Batteriekasten