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Beim Backwarenkonzern Aryzta entwickelte sich das Geschäft des dritten Quartals bis zum 15. März im Rahmen der Prognose. Seitdem hätten sich die Marktbedingungen und die Aussichten deutlich verschlechtert, heisst es in einer Mitteilung von Aryzta vom 24. März.
Derzeit könne man die Auswirkungen der Situation durch das Coronavirus noch nicht abschätzen, weil weder die Dauer noch der Umfang derzeit vollumfänglich eingeschätzt werden könnten. Oberste Priorität des Managements habe die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden, der Kunden und der Zulieferer.
In Europa ist das Aryzta-Geschäft in den Bereichen “Quick Serve Restaurants” (QSR), das hier rund 10 Prozent des Umsatzes ausmache, und Foodservice durch die Massnahmen der Regierungen stark beeinträchtigt. Die Verkäufe im Einzelhandelsbereich seien jedoch weiter robust. Ähnlich ist die Situation in Nordamerika, in Asien und Brasilien.
Man habe Massnahmen getroffen, um den Barmittelbestand zu sichern und die Kosten zu senken, heisst es weiter. Dazu zählt auch die Schliessung von zwei kleineren Standorten in Europa, der Abbau von Stellen und die Nutzung von Kurzarbeits-Regelungen. In den kommenden 18 Monaten seien keine wesentlichen Verpflichtungen fällig und man verfüge aktuell über Barmittel im Umfang von rund 360 Millionen Euro, wird betont.