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Am Nidwaldner Obergericht ist heute der Bahnhofbuffet-Mord von Stans verhandelt worden. Der Angeklagte hatte im Januar 2004 einen Fasnächtler aus nächster Nähe mit einem Revolver erschossen. Dabei sei er besonders kaltblütig vorgegangen, so der Staatsanwalt. Er forderte deshalb eine Freiheitsstrafe von 20 Jahren. In erster Instanz war der Angeklagte zu 16 Jahren Haft und einer Verwahrung verurteilt worden. Statt einer Verwahrung sei nun jedoch auch eine stationäre Massnahme denkbar, sagte der Staatsanwalt. Die Verteidigung plädierte auf eine stationäre Massnahme und eine kürzere Haft-Dauer. Das Urteil wird voraussichtlich Anfang kommender Woche eröffnet.