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Die Schweiz ist gegen eine Invasion von deutschen und anderen Arbeitkräften gewappnet – falls es sie überhaupt gibt. Per 1. Juni 2008, also genau ein Jahr nach Start der vollständigen Personenfreizügigkeit mit den alten EU15-, den Efta-Staaten sowie Malta und Zypern könnte sie wieder Kontingente einführen. Die sogenannte Ventilklausel innerhalb des Abkommens erlaubt dies, sofern die Zuwanderung im Verlaufe des ersten Jahres über 10% mehr als im Durchschnitt der vorangegangen drei Jahre betragen hat.
Noch liegen die exakten Zahlen nicht vor. Dass die Bedingungen der Ventilklausel erfüllt werden, ist dennoch unwahrscheinlich. So hat die Zahl der Erwerbstätigen aus den EU-15-/Efta-Staaten zwischen 2006 und 2007 um 3,5% respektive 19000 (Vorjahr: 25000) zugenomen. Total stieg die Zahl der ausländischen Erwerbstätigen um 26000 respektive 3,1%.
Interessant ist, dass die Erwerbsquote der Personen aus den EU-/Efta-Ländern 2007 mit 84% höher lag als die Quote der Schweizerinnen und Schweizer mit 82,1%. Bemerkenswert ist zudem die Erwerbsquote der Nord- und Westeuropäer mit 84,5%.