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1982
Die grotesk anmutenden Werke der französische Künstlerin befassen sich mit dem Gegensatz von Natur und Kultur und der verschiedenen Aspekte weiblicher Identität. Zu ihrem bildlichen Repertoire zählen gerahmte oder abgetrennte Körperteile, gesichtslose Figuren, aus Haaren bestehende Körper, Symbole einer stereotypen Weiblichkeit wie lange Fingernägel, aufwändige Frisuren, High-Heels und gezähmter Häuslichkeit wie Teegeschirr. Zahlreiche Referenzen der Kunstgeschichte greift sie auf, um sie in ihrem beunruhigenden und zugleich humorvollen neo-surrealistischen Stil neu zu interpretieren. Die Arbeiten weisen starke Einflüsse eines Japan-Aufenthalts auf, z.B. der japanischen Grafiken oder Noh-Masken. Julie Curtiss Werke beinhalten Gouache-Malerei auf Papier, Drucke und Skulpturen, z. B aus Haaren oder Holz. Sie lebt in den USA.