Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03136.jsonl.gz/1294

Die Gönnervereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung des Textdichters Leonhard Widmer und des Komponisten P. Alberik Zwyssig als Schöpfer der Schweizerischen Nationalhymne angemessen zu würdigen und vermehrt im Bewusstsein unserer Bevölkerung zu verankern und zu vertiefen.
Der Schweizerpsalm, 1841 in Zug entstanden, ist ein überkonfessionelles Gemeinschaftswerk von Leonhard Widmer und P. Alberik Zwyssig. Die Komposition basiert auf dem von P. A. Zwyssig 1835 in Wettingen geschaffenen Graduale (Stufengesang) „Diligam te Domine”.
Die „Messe mit dem Schweizerpsalm”, welcher "Diligam te Domine" resp. der "Schweizerpsalm" zu Grunde liegen, trägt bei zum Verständnis und zur Akzeptanz der Schweizerischen Nationalhymne. Ihre Weiterverbreitung ist eines der Hauptziele der Gönnervereinigung.
Das berührende, schlichte und eingängige Werk im Stile einer klassischen Orchestermesse eignet sich für Gottesdienste aller Konfessionen, auch für Konzerte und
Gemeinschaftsprojekte.
Die Gönnervereinigung steht zur Landeshymne und lehnt Versuche, der Hymne einen neuen Text zu unterlegen oder sie gänzlich zu ersetzen, ab und ist der Ansicht, dass die Schweizer Nationalhymne die vielfältigen Erwartungen an eine Landeshymne erfüllt und dass es keinen Grund gibt, sie zu verändern und dass auch ein Versuch, allein den Liedtext zu verändern, zum Scheitern verurteilt sein müsse. Dies war bis zum 14. Mai 2008 auch die Meinung des Schweizerischen Bundesrates.
Laut dem historiographischen Schriftsteller Pirmin Meier und anderen Historikern haben die seit 50 Jahren getätigten Versuche, die Schweizerische Landeshymne zu ersetzen oder ihr einen neuen Text zu unterlegen, im Fiasko geendet. Eine Hymne zu „aktualisieren” hiesse, sie alle paar Jahre abzuändern, was zu einem Chaos ohne Ende führen würde. Genau das will die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) mit ihren Initiativen vom 1.8.2012 und 1.8.2013 - ausgerechnet in einer Phase der zunehmenden Akzeptanz und Konsolidierung des Schweizerpsalms. Die Gemeinnützige Gesellschaft wäre besser beraten, die Schweizer Bevölkerung über die Einzigartigkeit ihrer Hymne, ihre einmalige Entstehungs - und Entwicklungsgeschichte zu informieren, statt die Anliegen von Atheisten, Hymnengegnern, Hymnenhassern und Unzufriedenen zu vertreten und Unruhe zu stiften. Die Gönnervereinigung bedauert auch, dass der heutige Bundesrat infolge des Lobbyings durch die SGG offen ist für das Zwietracht verheissende Projekt. Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang, dass sich die (damaligen) Bundesrätinnen M. Calmy-Rey, S. Sommaruga und D. Leuthard geweigert hatten, anlässlich der vielbeachteten Konzerte zum 50. Geburtstag der Landeshymne (2011) die Festansprache zu halten.
Die Gönnervereinigung strebt im weiteren folgende Ziele an:
- Nachdruck der Messe mit dem Schweizerpsalm in Fassungen für Gemischten Chor, Frauen-, Jugend- oder Männerchor
- Nachpressen der CD mit der Schweizerpsalm - Messe und Liedern von P. A. Zwyssig u.a. Werken
- Herausgabe einer dreistimmigen Fassung (Sopran, Alt, Männerstimmen) 2015
- Herausgabe von kostengünstigen Einführungssets zur Messe mit dem Schweizerpsalm
- Herausgabe von Uebungs – CDs zur Messe mit dem Schweizerpsalm
- Herausgabe und Pflege von Werken von P. A. Zwyssig
- Herausgabe von Werken im Umkreis der Nationalhymne (Stehle, Hilber, Ammann u.a.)
- Herausgabe von Schriften zu Leonhard Widmer und P. A. Zwyssig
- Förderung der Akzeptanz der Nationalhymne mit dem vom Bundesrat beschlossenen Schluss
Die Gönnervereinigung bietet / vermittelt auf Anfrage
- Beratung bei Gottesdienst – und Konzertprogrammgestaltung
- Mithilfe bei der Planung von Konzerten, Ausstellungen, Vorträgen etc
- Uebersetzungshilfen zu den lateinischen Texten
- Vermittlung antiquarischer Schriften zu Leonhard Widmer, P. A. Zwyssig und zum Kloster Wettingen
- Vermittlung von Notenmaterial mit Werken von oder im Umfeld von P. A. Zwyssig
- Führungen in der Zürcher Altstadt (ab 10 Pers.) "Auf den Spuren Leonhard Widmers" (1/2 - tägig - Angebot beendet -)
- Seminare und Bildungsreisen
Sie verbreitet ihr Gedankengut und ihre Anliegen durch
- Inserate
- Beiträge in der Presse
- Ausstellungen
- Vortragstätigkeit
Die Gönnervereinigung pflegt Zusammenarbeit
- mit Meilen, dem Geburtsort Leonhard Widmers, mit Bauen, dem Geburtsort P. Alberik Zwyssigs, mit Menzingen, wo Zwyssig von 1816 – 1820 auf das klösterliche Leben vorbereitet wurde, mit Zug, wo 1841 der Schweizerpsalm entstanden ist, und mit anderen Wirkungs- und Aufenthaltsorten Zwyssigs (Wurmsbach, Werthenstein, Mehrerau u.a.) oder Widmers (Lausanne, Morges, Zürich)
- mit der führenden Militärzeitschrift SCHWEIZER SOLDAT
- mit dem Quartierverein Oberstrass Zürich
- mit Zwyssig/Widmer nahen Vereinen und Organisationen, z.B. der Stiftung Zwyssighaus Bauen
- mit der Winkelriedstiftung Oberwallis
- mit Persönlichkeiten, die die Anliegen der Gönnervereinigung mittragen
- mit Schweizerischen und befreundeten ausländischen Chören
- mit der Päpstlichen Schweizergarde Rom
- mit Auslandschweizer - Chören
- mit Orchesterformationen, z.B. dem neu gegründeteten Zwyssigquartett
- mit in - und ausländischen Fernseh - und Radiostationen
- mit der Bundeskanzlei Bern
Die Gönnervereinigung erhebt keine Beiträge. Es liegt im Ermessen ihrer Mitglieder oder Sympathieträger, die Vereinigung finanziell zu unterstützen. Hauptinformationsquelle der Gönnervereinigung ist das Internet.