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An der Generalversammlung der UBS vom 2. Mai 2019 empfiehlt Ethos, alle Anträge in Bezug auf die Vergütungen des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung abzulehnen. Ethos hält den Betrag von CHF 73,3 Millionen, welcher für den Bonus 2018 der 13 Mitglieder der Geschäftsleitung beantragt wird, angesichts der negativen Börsenperformance der Bank im Jahr 2018 für unangemessen.
Generalversammlung der Credit Suisse: Ethos empfiehlt, die Vergütungen der Führungsinstanzen abzulehnen
Ethos empfiehlt, an der Generalversammlung der Credit Suisse vom 26. April 2019 alle Anträge in Bezug auf die Vergütungen des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung abzulehnen. Die vorgeschlagene Erhöhung der variablen Vergütungen der Geschäftsleitung ist im Hinblick auf die Resultate der Bank ungerechtfertigt.
Ethos Studie über die Schweizer Generalversammlungen 2015 : Gemischte Bilanz für die Umsetzung der Minder-Initiative
Am Ende der Generalversammlungssaison 2015 veröffentlicht Ethos eine Studie über die verschiedenen Aspekte in Zusammenhang mit der Umsetzung der Minder-Initiative und der Corporate Governance der Unternehmen im Swiss Performance Index (SPI). Ethos stellt einerseits fest, dass der Geist der Minder-Initiative in Bezug auf die Abstimmung über die Gehälter der Führungsgremien oft umgangen wird. Andererseits werden Prinzipien der guten Corporate Governance oft nicht respektiert, so zum Beispiel die Unabhängigkeit der Verwaltungsräte oder die Gleichbehandlung der Aktionäre.
Ethos-Abstimmungsrichtlinien 2014: Verschärfte Anforderungen bei den Vergütungen und der Corporate Governance
Die Stiftung Ethos veröffentlicht die Richtlinien zur Ausübung der Stimmrechte, die sie bei den Generalversammlungen des Jahres 2014 anwenden wird. Diese neue Ausgabe stellt insbesondere die Grundsätze vor, die künftig im Rahmen der Umsetzungsverordnung zur «Minder»-Initiative befolgt werden. Ethos empfiehlt den Unternehmen, getrennt über die feste und die variable Komponente der Vergütungen abstimmen zu lassen. Die Stiftung wird keinesfalls prospektiv Vergütungspakete akzeptieren können, ohne die Einzelheiten der Mechanismen zwischen Vergütung und Leistung zu kennen. Ausserdem sollte der variable Anteil der Vergütungen bei hervorragenden Leistungen das Dreifache des festen Gehalts nicht übersteigen, um zu vermeiden, dass das Management übertriebene Risiken eingeht.
Die Initiative „1:12 - Für gerechte Löhne“ wird dem Volk am 24.11.2013 zur Abstimmung unterbreitet. Sie sieht vor, in der Schweizer Bundesverfassung festzuschreiben, dass der höchste von einem Unternehmen bezahlte Lohn nicht höher als das Zwölffache des tiefsten vom gleichen Unternehmen bezahlten Lohns sein darf.
Für weitere Informationen lesen Sie bitte die französische Fassung dieser News.
Die Ethos Stiftung begrüsst, dass der Bundesrat zügig ein Anhörungsverfahren zum Entwurf für die Umsetzung der Volksinitiative „gegen die Abzockerei“ eröffnete.
Die Stiftung Ethos empfiehlt, die Vergütungsberichte anlässlich der Generalversammlungen der Credit Suisse (26. April) und der UBS (2. Mai) zurückzuweisen. Trotz der Fortschritte, die die beiden Banken bei der Strukturierung ihrer Lohnpolitik erzielten, ist das Niveau der Vergütungen für die Führungsinstanzen noch immer viel zu hoch.
Die Stiftung Ethos freut sich, dass die Aktionärinnen und Aktionäre der börsenkotierten Schweizer Gesellschaften bei den Vergütungen der Führungsinstanzen künftig über Rechte verfügen. Die Initiative Minder wie der Gegenvorschlag verfolgten dasselbe Ziel. Ethos setzt sich von nun an dafür ein, dass die zentralen Bestimmungen des Gegenvorschlags im Anwendungsgesetz Eingang finden.