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Zum ersten Mal seit 2015 kommt der Sieger des Engadin Skimarathons nicht aus der Schweiz. Bei der 53. Ausgabe des Traditionsanlass feierte Frankreich einen Doppelsieg. Arnaud Chautemps setzte sich nach 1:33:09 Stunden im Sprint vor seinem Landsmann Tom Mancini durch. Mit fünf Läufern in den Top 10 vermochten die Franzosen allgemein zu überzeugen. Jason Rüesch sorgte als 3. dafür, dass die Schweiz nach fünf Siegen in Folge immerhin auf dem Podest vertreten war.
Roman Furger, der in S-chanf zum letzten Mal die Ziellinie als Profi überquerte, hätte am Sonntag zu Rekordsieger Albert Giger aufschliessen können. Tatsächlich befand sich der Urner vor dem Schlusssprint in guter Position, am Ende musste er sich aber mit Rang 6 zufriedengeben. Dario Cologna zeigte derweil, dass er trotz Rücktritt noch nicht zum alten Eisen gehört. Der Bündner – wie Furger vierfacher Sieger – lief einen Tag nach seinem 37. Geburtstag auf Rang 14.
Werro überrascht
Bei den Frauen gab es dank Giuliana Werro eine einheimische Siegerin zu bejubeln. Die 23-jährige C-Kader-Athletin aus Zernez feierte einen überraschenden Solosieg. Die Vorjahressiegerin Nadja Kälin verlor als Zweite bereits 28 Sekunden. Das Podest komplettierte Anja Weber.