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Bei betagten Menschen tritt eine Demenz oft zusammen mit anderen chronischen Krankheiten auf (sog. Multimorbidität). Der Einsatz der einzelnen Therapiemassnahmen und Medikamente ist sorgfältig abzuwägen, um eine Übermedikation zu vermeiden.
Zu einer solchen Abwägung gehört auch, dass man sich mit der Bewohnerin resp. dem Bewohner und ggf. deren/dessen Vertretungsperson über das Ziel der Behandlung verständigt. Dabei steht bei der leichten und mittelschweren Demenz in der Regel die möglichst lange Erhaltung der Funktionalität im Vordergrund. Mit weiter fortschreitendem Krankheitsverlauf gewinnt neben dem Erhalt der Lebensqualität die Symptomlinderung zunehmend an Bedeutung. (SAMW/ASSM, 2017)