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Im Wittnauer Pfarrarchiv (unter der Sakristei) liegt ein handgeschriebenes Heft mit lateinischen Wechsel-gesängen, das nicht ganz alltäglich ist. Das «Antiphonarium» stammt wahrscheinlich aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Möglicherweise stammen die liturgischen Gesänge aus der Feder des vielfältig begabten Pfarres P. Carl Schmid.
Das Heft gehörte der Familie Fricker ("s Lehrers") und gelangte erst 2013 ins Archiv.
Die Musiknoten zu diesen Gesängen sind - wie beim Gregorianischen Choral üblich - mit Quadratnotation geschrieben. In älteren Schriften der Gregorianik sind für die Noten üblicherweise vier Linien gezogen. In der vorliegenden Handschrift sind es fünf Notenlinien.
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