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Zudem hatten am ersten Wettkampftag der Weltrekordhalter Kevin Mayer aus Frankreich und Deutschlands Europameister Niklas Kaul aufgeben müssen.
Der WM-Zweite des Vorjahres, der Kanadier Pierce Lepage, holte sich diesmal mit der Weltjahresbestleistung von 8909 Punkten die Goldmedaille. Silber gewann dessen Landsmann und Olympiasieger Damian Warner mit 8804 Punkten, Bronze ging an Lindon Victor aus Grenada mit 8756 Zählern.
Knapp gescheitert
Auch für Stabhochspringer Armand Duplantis wird die Luft immer dünner. Der Ausnahmekönner kann beim Grossanlass nicht immer einen Weltrekord liefern. Bei perfekten Bedingungen liess sich der für Schweden startende Amerikaner 6,23 m auflegen, scheiterte aber dreimal knapp. Mit 6,10 m hatte er zuvor die erfolgreiche Titelverteidigung erledigt.
Zwei Doubles und ein Triple
In den Sprintstaffeln setzte sich zweimal die USA durch. Noah Lyles schaffte das Triple, letztmals gelang dies Usain Bolt 2015 in Peking. Bei den Frauen brachte 100-m-Siegerin Sha'Carri Richardson Gold ins Ziel.
Die Kenianerin Faith Kipyegon, die bereits den Titel über 1500 m gewonnen hatte, siegte an einem Grossanlass erstmals über 5000 m. Die 29-jährige ist seit acht Jahren in den Mittelstrecken konstant in der Weltspitze vertreten.
Die Kanadier sammeln in Budapest tüchtig Medaillen. Eine der bislang vier goldenen holte Marco Arop über 800 m. Für den 24-Jährigen war dies eine Premiere. Er nutzte die Abwesenheit des Olympiasiegers und Weltmeisters Emmanuel Korir aus Kenia, der in den Vorläufen ausgeschieden war.
Die Amerikanerin Chase Ealey verteidigte ihr Gold von Eugene im Kugelstossen erfolgreich. Nach einer mässigen Saison setzte sie sich mit starken 20,43 m durch.