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Pardi di domani: Concorso nazionale
Aline
Alban wohnt mit seiner Mutter in einem Skigebiet. Jede Nacht schleicht er sich davon, um Julien zu treffen – jenen Jungen, der seltsamerweise denselben Vornamen trägt wie der Held des Romans, den er gerade verschlingt.
Mit der Wahl einer klassizistischen Form und einer vermeintlich archetypischen Zeichnung der Charaktere würdigt Simon Guélat den Schweizer Schriftsteller Charles-Ferdinand Ramuz. Er realisiert einen sehr bewegenden Kurzfilm, der sich durch eine hervorragende Schauspielerführung, aber auch durch bewegende und beeindruckende erste und zweite Rollen auszeichnet. Von seinem Kurzfilm Cabane, der in Locarno69 in der Auswahl stand, bis hin zu diesem neuen Film ist Guélat ein junger Schweizer Regisseur, dessen Schaffen es sich zu verfolgen lohnt.Charlotte Corchète