Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03268.jsonl.gz/1504

Die verlassene Bobbahn
Am Nachmittag waren wir in Sarajevo. Hier gefiel mir vor allem das lange Geländer, das wir hinunterrutschen konnten. Gegen Abend fuhren wir den Hügel hinauf und campierten an der Bobbahn. Ben, Jon und ich gingen die Bahn etwas auskundschaften. Am nächsten Tag gingen wir vom Ziel bis zum Start und wieder zurück. Und wir haben coole Fotos und Videos von der coolen, besprayten Bahn geschossen.
Meo
Mein Erlebnis von der Bobbahn
Wir übernachteten in Sarajevo neben der verlassenen Bobbahn und gingen am nächsten Tag die Bobbahn von ganz unten bis nach oben ab. Weil wir von unten starteten, kamen wir zuerst bei der Schlusskurve vorbei. Diese war sehr lang und gross und voller Graffitis. So war übrigens die ganze Bahn. Wir machten die ganze Zeit über coole Fotos, als wären wir ein Bob, der die Bobbahn hinunterfährt. Oben auf der Bobbahn war der ganze Rand auf den Steilwänden mit sehr altem, gelbem Bauschaum beklebt, der abbröckelte und überwuchert wurde. Es hatte sogar etwas wie Weichen, auf der man einen ganzen Betonteil verschieben kann, und so kann man das Ende der Rodelbahn in der Bobbahn auslaufen lassen. Doch wenn ein Bobrennen stattfindet, muss man die Weiche zurückstellen, so dass die Bobs auf ihrer Strecke weiter fahren können, sonst kommt es nicht gut. Als wir ganz oben ankamen, gab es zwei Startstrecken, eine flachere, breite, und eine steilere, schmale. Ich denke, dass die flachere Startbahn für die Profis, die früher auf dieser Bobbahn gestartet sind, gedacht ist. Die steilere Startbahn weiss ich nicht für was diese gedacht ist. Vielleicht Rodel. Als wir wieder hinunter liefen, entdeckten wir noch eine zweite Weiche, die auch auf Räder und Schienen gebaut ist. Wir liefen oder rannten den Rest hinunter. Ich fragte mich, wie viel Spraydosen es insgesamt gebraucht hat, um all diese Steilwandkurven voll mit Graffitis zu sprayen. Wir liefen den Rest noch hinunter und packten danach unsere Sachen und fuhren auf Montenegro.
Jon