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Die Maschinen der tessinischen Talbahnen
Als die Gotthardbahn auf den tessinischen Talbahnen von Biasca nach Locarno und von Lugano nach Chiasso im Jahre 1874 ihren Betrieb aufnahm, konnte sie bei ihrer Lokomotivbeschaffung, ein Vierteljahrhundert Erfahrung im Betrieb von Lokomotiven in der Schweiz verwerten.
Es kam ihr aber die Aufgabe zu, mit ihren Maschinen auf den langen Rampen mit 26‰ Steigung am Gotthard und am Ceneri Erfahrungen zu sammeln und auch neue Bauarten in der Schweiz einzuführen.
Ein schwerer Güterzug mit Vorspann- und Schiebelok auf der Fahrt nach Norden.
Der Zug überquert die Polmengo-Brücke und durchfährt den Boscherino-Tunnel. Die Aufnahme entstand in den ersten Betriebsjahren.
Schnellzug mit Zweiachsern bei der Einfahrt in den Gotthardtunnel in Airolo.
Zur Beförderung von Personenzügen auf den Talbahnen im Tessin erhielt die GB im Jahre 1874 vier Maschinen vom Typ 1B, C 2/3 Nr. 21 - 24.
Für die Güterzüge waren es die Maschinen vom Typ D 3/3 (Bourbonnais) mit den Nummern 41 - 44.
Für die gemischten Züge beschaffte die GB vier Maschinen vom Typ Ed 2/2, Nr. 1 - 4.
Diese Typen wurden bis zum Eröffnungsjahr 1882 in mehreren Serien nachbeschafft.
Im Jahre 1881 übernahmen die beiden Maschinen Ed 2/2 Nr. 11 und 12 den Betrieb durch den inzwischen fertig gestellten Gotthardtunnel.

Ed 2/2 Nr 12.

Der Maschine mit der Nummer 11 fiel die Ehre zu, den Eröffnungszug durch den Gotthardtunnel zu ziehen.