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Die Physiotherapie beinhaltet eine grosse Anzahl Behandlungsmethoden mit dem Ziel, Störungen am Bewegungsapparat zu beheben. Während der physiotherapeutischen Untersuchung wird bestimmt, welche Massnahmen für eine Verbesserung der Störung am Bewegungsapparat getroffen werden können. Den Physiotherapeuten steht eine grosse Auswahl an Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Der Behandlungsplan wird aufgrund der Pathologie, des Verhaltens und der Belastbarkeit des Patienten zusammengestellt. Nach dem Untersuchungsgespräch (Anamnese) und der Befundaufnahme wird der Behandlungsplan erstellt und eine erste Behandlung durchgeführt.
Dabei ist es wichtig zu beurteilen, wie stark die biomechanischen Folgeerscheinungen von den pathologischen Veränderungen beeinflusst werden. Aufgrund der Diagnose, des Beschwerdebildes des Patienten und der physiotherapeutischen Untersuchung wird die Belastbarkeit der verletzten Strukturen beurteilt. Dies ist ausserordentlich wichtig für die Intensität der Behandlung.
Das Verhalten der Beschwerden ist ein zentraler Aspekt der Anamnese. Wie verhalten sich die Beschwerden in Ruhe, bei bestimmten Aktivitäten und Körperhaltungen? Wie ist die Intensität, Häufigkeit und Dauer der auftretenden Beschwerden? Und in welchem Stadium befinden sich die Beschwerden (akut, subakut, chronisch)?
Wie verhält sich der Patient in Bezug auf seine Beschwerden? Ist der Patient über das richtige Verhalten mit seinen Beschwerden informiert? Gibt es eine adäquate Kontrolle, ob die Verhaltensmassnahmen angemessen sind und eingehalten werden? All diese Fragen müssen für eine erfolgreiche, physiotherapeutische Behandlung gestellt werden. Unser Team hat das erforderliche Fachwissen und kennt die Antworten.
Viele akute oder subakute Beschwerden werden durch zu hohe oder unadäquate Belastungen im Beruf, Sport, Hobby oder Haushalt verursacht. Eine für die Anforderungen unzureichende Kondition reduziert die Belastbarkeit des Körper. Bei chronischen Beschwerden kann ein Grundlagen-Ausdauertraining die Basis für eine konstruktive Heilung legen. Nur wenn sich die Belastbarkeit durch gezieltes Training verbessert, können sich die verletzten Strukturen erholen. Daraus folgt, dass sich der Patient aktiv am Heilungsprozess beteiligen muss.
Oft kommt es vor, dass nach einem Trauma die Belastung nicht genügend reduziert wird. Die Heilung verläuft nicht befriedigend, weil die verletzte Struktur stets überlastet wird. Hier gilt es, die Struktur zu schonen und mit gezielten, schmerzfreien Übungen die Belastbarkeit zu verbessern.
Eine richtige Analyse der Probleme ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Der Verletzungsgrad, der Krankheitszustand, die allgemeine Kondition, das Verhalten der Beschwerden und das Verhalten des Patienten bestimmen die Prognose der Heilungszeit. Bei einer optimalen und aktiven Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient sind die Heilungschancen am grössten.
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