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Ach Wetter, du Spielverderber!
Eines vorneweg: ich halte mich gerne draussen auf, ich liebe Gewitter und beobachte gerne, wenn die Natur «arbeitet». Wenn es darum geht, mich selber sportlich zu betätigen, bevorzuge ich aber Volleyball – unter anderem, weil das in einer Halle stattfindet. Da fällt nämlich eine Komponente als Spielverderber weg: Das Wetter. Im strömenden Regen im klebrigen Beachvolleyballsand nach Bällen hechten, die dann vom Winde verweht werden. Bei sengender Hitze dem runden Leder nachjagen und dann den Schuss übers Tor hauen, weil die Sonne bei der Ballabgabe aus aussichtsreichster Position geblendet hat. Die Ziellinie mit blauen Fingern erreichen, nachdem man den Lenker des Radquervelos bei Eiseskälte auf der Abfahrt umklammern musste. Auf den Start des Skirennens warten, weil die präparierte Piste immer wieder verschneit wird und «geräumt» werden muss. Auf all das hätte ich keine Lust.
Deshalb bleibe ich beim Volleyball in der Halle, wo höchstens eine Lampe blendet, Durchzug für ein Lüftchen oder die ungeheizte Halle vor dem Einlaufen für kalte Finger sorgt. Und dass ein Match in einer Halle abgebrochen werden muss wie zuletzt der Final der Frauen-Rollhockey-EM, wo ein Sturm den Sportpalast abdeckte, hat zum Glück Seltenheitswert.
Die Achillesferse stammt als Begriff aus der griechischen Mythologie: Sagenheld Achilleus war nur an der rechten Ferse verwundbar. Verletzliche Stellen im System sind auch Thema dieser Kolumne.