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Bei Rückenbeschwerden können viele Faktoren eine Rolle spielen. Dieser Rückentest Fragebogen gibt dir einen ersten Eindruck, was die Ursachen deiner Beschwerden sein könnten und was man dagegen unternehmen kann.
Frage: „Hast du Schmerzen im unteren Rücken?“
Ja Wenn du aufrecht stehst, ist der Druck im unteren Rücken am grössten; Deine Muskulatur wird hier auch am stärksten belastet. Zu starke körperliche Anstrengungen, ungewohnte oder ruckartige Belastungen, können zu Verletzungen im unteren Rücken führen. Die meisten Schmerzursachen sind aber unklar; wir reden dann oft von „aspezifischen“ Rückenbeschwerden. Wer physisch und / oder psychisch nicht im Gleichgewicht steht, bekommt schneller aspezifische Rückenschmerzen. Jeder Mensch hat in seinem Leben jedoch mal Rückenschmerzen. Im Allgemeinen müssen Sie sich keine Sorgen machen.
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Frage: „Hast du vor allem Schmerzen im Nacken und zwischen den Schulter-blättern?“
Ja Nacken und Schulterschmerzen entstehen oft in einer Kombination mit Stress, viel sitzender Arbeit am Computer, langem Sitzen und wenig Bewegung. Mein Tipp: Mache bei der Arbeit regelmässig eine Pause, steh auf und lockere deine Gelenke. Bleiben die Beschwerden gleich, solltest du dich von einem Therapeuten beraten und gezielte Übungen zeigen lassen.
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Frage: „Sind deine Beschwerden innerhalb von 6 Wochen verschwunden?“
Ja In diesem Fall hattest du akute Rückenschmerzen, die innerhalb von ein paar Wochen spontan verschwinden. Mein Tipp: Auch wenn du Beschwerden hast, bleibe in Bewegung! Reduziere lange, sitzende Tätigkeiten sowie körperliche Anstrengungen und versuche regelmässig gezielte Übungen durchzuführen.
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Frage: „Dauern deine Rückenschmerzen länger als 6 Wochen?“
Ja Wir sprechen in diesem Fall von subakuten Rückenbeschwerden. Nach 12 Wochen sprechen wir bereits von chronischen Rückenbeschwerden. Wichtig ist hier die Abklärung bei einem Fachspezialisten (Arzt und / oder Physiotherapeut). Dieser wird die Ursache der Beschwerden abklären.
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Frage: „Kommen deine Schmerzen immer wieder zurück?“
Ja Im Allgemeinen kann man sagen, dass wenn Rückenschmerzen nicht länger als 12 Wochen dauern und sich die Beschwerden nicht verschlimmern, diese oft von Haltungsfehlern, manchmal auch in Kombination mit Stress ausgelöst werden. Falls sich die Beschwerden jedoch verschlimmern oder regelmässig wieder zurückkehren, sollte dies der Fachspezialist weiter abklären.
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Frage: „Hast du links oder rechts von der Wirbelsäule Rückenschmerzen?“
Ja Der Ort, wo du deine Schmerzen spürst, ist nicht so entscheidend. Wenn man auf einem Röntgenbild Arthrose (Knorpel-Abnützung) feststellen kann, hat es oft keine Relevanz mit den Schmerzen, die diese Person empfindet. Wie bereits erwähnt, spielen oft mehrere Faktoren eine Rolle bei Rückenbeschwerden. Mein Tipp: Eine Trigger-Punkt-Behandlung kombiniert mit leichten Dehnungen und Elektrotherapie (TENS), kann eine sehr schnelle Verbesserung schaffen.
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Frage: „Spürst du einen ausstrahlenden, „ameisenartigen“ Schmerz und weniger Kraft in den Beinen?“
Ja Dies kann auf eine Bandscheibenverletzung oder Discus-Hernie hinweisen. „Du spürst hier den Ischias-Nerv“. Bandscheibenverletzungen können durch eine Vielzahl von Ursachen entstehen, u.a. anatomische Veränderungen in der Wirbelsäule, schlechte Rumpfstabilität, Überbelastungen der Bandscheiben… Die Ausstrahlung wird dadurch verursacht, dass ein kleiner Riss in der Bandscheibe entsteht, wobei der weichere Kern der Bandscheibe nach aussen tritt und auf den Nerv drückt. Bei ausstrahlenden Schmerzen ins Bein solltest du dich von einem Fachspezialisten beraten lassen.
Mein Tipp: Solange du keine Reflexstörungen hast, du weiterhin auf Fersen und Zehenspitzen stehen kannst sowie keine grossen Gefühlsstörungen auftreten, lasse dir ein individuelles Trainingsprogramm zusammenstellen. Entscheide dich nicht zu schnell für eine Operation. Mehr darüber kannst du Lesen in Blogbeitrag „Operation oder Physiotherapie“
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Frage: „Kommen in deiner Familie regelmässig Rückenbeschwerden vor?“
Ja Es ist möglich, dass eine genetische Ursache Grund für deine Beschwerden ist, es muss aber nicht so sein. Oft machen sich Personen zu viele unnötige Sorgen wegen genetischen Rückenbeschwerden.
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Frage: „Bist du auf deinen Rücken gestürzt?“
Ja Gehe zu einem Fachspezialisten und lasse abklären, ob ein Wirbelbruch oder ein eingesackter Wirbel vorliegt (v.a. wichtig bei älteren Personen). Normalerweise heilt ein Sturz nach einer gewissen Zeit von alleine aus.
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Frage: „Bist du älter als 55 Jahre und hast andauernde Schmerzen?“
Ja Bei Frauen, die nach der Menopause über Schmerzen im oberen oder unteren Rücken klagen, könnte Osteoporose vermutet werden. Mein Tipp: Um dem vorzubeugen, ist eine gute Ernährung wichtig. Versuche Nahrungs-Supplemente wie Calcium und Vitamin D in die tägliche Ernährung einzubauen. Bewegung fördert den Knochen-stoffwechsel. Sorge dafür, dass du dich genug an der frischen Luft bewegst. Im Skript Osteoporose habe ich bereits viele Wissenswerte Informationen betreffend diesem Thema gegeben.
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Frage: „Hast du „einschiessende“ Schmerzen im Rücken, vor allem nach schnellen, unkontrollierten Bewegungen?“
Ja Im Volksmund wird dies als „Hexenschuss“ bezeichnet. Die Ursache hier ist eine akute Überbelastung des Rückens. Findet diese Verspannung im Nacken statt, spricht man von einem Tortikollis, im unteren Rücken von einem Lumbago. Manchmal sind die Beschwerden so stark, dass sich die Person gar nicht mehr bewegen kann. Dieser Zustand kann sogar ein paar Tage andauern. Mein Tipp: Erhole dich, gehe spazieren und lege dich auf den Rücken mit einem Kissen unter den Knien. Schmerzmittel können die Schmerzen erträglicher machen, aber denke daran, damit bekämpfst du „nur“ die Symptome. Langfristig bedeutet dies prophylaktisches Krafttraining.
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Frage: „Beherrschen die Rückenbeschwerden dein Leben?“
Ja Dies ist ein grosses Problem, besonders wenn keine deutliche Ursache gefunden wird. Viele Personen geraten dann in einen Teufelskreis – sie bekommen von jeder Person in ihrem Umfeld wieder andere Tipps und Tricks als gut gemeinten Rat; ein „Wunderheiler“, eine neue Matratze, Abklärung der elektromagnetischen Strahlung und so weiter und so weiter. Mein Tipp: Gebe nicht auf, bleibe weiterhin positiv! Du solltest mit einem langfristigen Trainingsplan arbeiten, allfällige Rückfälle wegstecken und weitermachen.
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