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By Johannes Weiß (auth.), Stefan Böckler, Johannes Weiß (eds.)
Read Online or Download Marx oder Weber?: Zur Aktualisierung einer Kontroverse PDF
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Wo wohnt die ärmere Bevölkerung, wo die Ausländer? Wie haben sich die räumlichen Verteilungen beider Gruppen verändert? Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Verteilungen der beiden Gruppen? Auf diese Fragen richten sich die Analysen in diesem Buch. Untersucht werden die soziale und ethnische Segregation in den 15 größten Städten Deutschlands im Zeitraum 1990 bis 2005.
- Die Zeit der Gesellschaft: Auf dem Weg zu einer soziologischen Theorie der Zeit Neuauflage mit einem Beitrag „Gegenwarten“
- Erst- und Frühbeschreibungen orthopädischer Krankheitsbilder
- Das Krankenbeförderungswesen im Wandel der Zeiten
- Gipsfibel: Geläufige Fixationen und Extensionen bei Verletzungen im Kindesalter
- Der Kampf um Arbeit: Dimensionen und Perspektiven
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Um jemandem zu erklären, wie, sagen wir, ein "Zivilprozeß" abläuft, brauche ich ihm nicht eine größere Anzahl solcher Erscheinungsmannigfaltigkeiten, die alle unter den Gattungsbegriff des "Zivilprozesses" fallen, vorzuführen oder sie ihn erleben zu lassen, um dann, vertrauend auf seine "Abstraktions"gabe, anzunehmen, daß er nunmehr den Klassenbegriff des Zivilprozesses für sich auf seiner ausgespannten geistigen Leinwand hervortreten sehen müsse. ) Wesentliche enthält, ohne in irgendeinem Sinn die abbildhafte Korrespondenz mit bestimmten sinnlich wahrgenommenen Vorgängen zu beanspruchen.
Der handlungslogische Zugang allein ist es, der über den intellektuellen Umweg der idealtypischen Reflexion (und deshalb nicht "handlungsphänomenalistisch", was es unter den soziologischen Ansätzen auch gibt, sondern handl ungsbegriffl ich) eine "verstehbare" Konkretion zu liefern vermag. Dies möchte nur andeuten, daß "Dialektik" und "idealtypische Methode" womöglich weniger zwei unterschiedliche metatheoretische "Sprachspiele" (mit verschiedenen Regeln) als vielmehr nur unterschiedliche Redespiele sind.
Ob die Gegenstände, in verhaltenswissenschaftlicher Sprache, mit Hilfe schlichter Reiz-ReaktionsModelle oder mit multivarianten Beziehungen beschrieben und analysiert werden, ändert nichts daran, daß das mit den Begriffen der Theorie (wo immer sie "streng" gemeint ist) bezeichnete Verhalten völl ig auf beobachtbare Ereignisse oder Zustände reduziert werden können muß; und natürlich wird das als abhängige Variable begriffene Verhalten wiederum auf ihrerseits beobachtbare (und, idealiter, manipulierbare) (Umwe1t-)Ereignisse oder Zustände bezogen.