Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/242316

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat soll die Grundlagen für die Einführung eines frei zugänglichen Online-Rechners schaffen, mit dem sich die Preise für Treibstoff, Gas und Strom für Fahrzeuge in der Schweiz berechnen lassen, dies nach dem Modell des Projekts www.spritpreisrechner.at, das 2011 in Österreich umgesetzt wurde.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Energiepreise sind international stark gestiegen, was auch in der Schweiz zu einem Anstieg der allgemeinen Teuerung geführt hat. Allerdings ist die Inflation verglichen mit anderen Ländern moderat. Im Juli 2022 lag sie auf 3,4 Prozent. Sie lag damit rund 5 Prozentpunkte unter dem Wert im Euroraum. Gründe hierfür sind der vergleichsweise tiefe Ausgabenanteil der Haushalte für Energie und die energieeffiziente Wirtschaft.</p><p>Aktuelle Teuerungsprognosen verschiedener Institute liegen für das Gesamtjahr 2022 bei 2,5 Prozent. Im Jahr 2023 sollte die Teuerung im Jahresdurchschnitt auf 1,4 Prozent zurückgehen.</p><p>Zudem sollte sich die wirtschaftliche Erholung von der Corona-Krise fortsetzen, wenn auch weniger schwungvoll, als vor dem Krieg in der Ukraine erwartet.</p><p>Im Allgemeinen ist die SNB für die Gewährung der Preisstabilität zuständig. Diese verfügt über Instrumente, um einem allfälligen weiteren Anstieg der Inflation in der Schweiz entgegenzuwirken. Der Bundesrat ist sich der Herausforderungen rund um die gestiegenen Energiepreise bewusst. Er sieht anhand der Ergebnisse der eingesetzten interdepartementalen Arbeitsgruppe der Departemente WBF, EFD, UVEK, und EDI derzeit keinen Bedarf für dringende Massnahmen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.