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Bildungsprojekt im niger
Enfants du Monde hilft armen Kindern mit Bildung
«Meine Familie hat die Jungen zur Schule geschickt, und die Mädchen mussten zu Hause bleiben, um im Haushalt zu helfen», erzählt Aminatou Inoussa, 20 Jahre. Im Niger gehen 4 von 10 Mädchen und 3 von 10 Jungen nicht zur Schule*.
Deshalb unterstützt Enfants du Monde Schulen in den Armenvierteln der Hauptstadt Niamey und in der Region Tahoua, im Westen Nigers. Das Bildungsprojekt unserer Schweizer NGO hilft Kindern im Alter von 9 bis 13 Jahren, die noch nie eine Schule besucht oder diese vorzeitig abgebrochen haben. Dank diesen «Schuler der zweiten Chance» erhalten tausende von Kindern im Niger eine hochwertige Schulbildung, die es ihnen erlaubt, eine weiterführende Schule zu besuchen oder einen Beruf zu erlernen.
Unsere Erfolge:
Mehr als 1'200 Kinder und Jugendliche profitieren vom Bildungsprojekt im Niger.
Die Schulen gehen auf die Bedürfnisse der Familien ein und passen ihr Programm dem Alltag der Kinder an. Unterrichtet wird in Französisch, der offiziellen Landessprache, und in der lokalen Sprache. Die Kinder lernen auch praktische Dinge wie zum Beispiel nähen oder Land bebauen.
Nach einer Grundbildung von vier Jahren wechseln die Kinder an die öffentliche Schule oder machen eine Lehre.
Die Lehrer erhalten eine intensive pädagogische Ausbildung, damit sie die Qualität ihres Unterrichts verbessern können.
Das Bildungsministerium sieht vor, das pädagogische Ansatz von Enfants du Monde anzuwenden, um den Kindern und Jugendlichen, die noch nicht in der Schule waren, eine Grundausbildung anzubieten.
Das Bildungsprojekt von Enfants du Monde wird in Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern ONEN (Organisation Nigérienne des Educateurs Novateurs) und MdE (Monde des Enfants) umgesetzt.
*Quelle: Unicef