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Das leidige Thema Zucker ...
Fructose (Fruchtzucker) ist in der Lebensmittelindustrie ein sehr begehrtes Süssungsmittel für Getränke, Süssigkeiten und Fertigprodukte geworden. Denn Fructose ist billig und zudem noch süsser als normaler Haushaltszucker (Saccharose).
Fructose kommt natürlicherweise in Früchten vor und ist darin nicht weiter schädlich. Sie wird erst problematisch, wenn man sie in isolierter, konzentrierter und industriell verarbeiteter Form zu sich nimmt, z.B. als High- Fructose Corn Syrup (HFCS) – ein fructosereicher Maissirup - der Softdrinks, in Süssigkeiten, Desserts, Dips, Frühstücks-cerealien etc. süsst. Denn Fructose hat die unangenehme Nebenwirkung, dass sie z.B. das Sättigungsgefühl hemmt, die Fettbildung fördert (Fettleber) und die Insulinresistenz verstärkt, was möglicherweise zu Diabetes führen kann. Zudem lässt sie Harnsäure, Blutdruck und Cholesterin ansteigen.
Neuste Studien zeigen sogar, dass die Fructose auch Gehirnschäden verursachen kann. Möglicherweise besteht auch ein Zusammenhang mit Alzheimer, Parkinson, Depressionen, ADHS etc. In Zusammenhang mit diesen neuen Studien Ergebnissen fand man heraus, dass anscheinend die spezielle Omega-3-Fettsäure DHA diese fructosebedingten Gehirnschäden wieder aufheben kann. Die DHA kann der menschliche Körper einerseits selbst synthetisieren aus der essentiellen Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) und kann andererseits über die Nahrung v.a. durch Öle von fettreiche Fischen wie Makrele, Lachs, Hering und Aal zugeführt werden.
Bei einer hohen Fructosezufuhr reicht jedoch die Eigenproduktion bei weitem nicht aus um die Schäden abzuwenden. Daher sollte man möglichst hohe Fructosemengen aus gezuckerten Softdrinks, gezuckerten Joghurts, Fruchtsäften aus Konzentrat, Obstsmoothies und Süssigkeiten meiden. Die natürliche Fruchtsüsse aus Früchten ist kein Problem. Man isst sie ja nicht kiloweise und nimmt gleichzeitig Ballaststoffe und Vitalstoffe zu sich.
Als fructosearm gelten Mandarinen und Brombeeren; fructosereich sind Äpfel, Birnen, Feigen, Kirschen und Trauben.
Lesen sie später mehr über natürliche Süssungsmittel.