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Nach dem Zerfall der Sowjetunion haben sich aus den ehemaligen Teilrepubliken eigenständige Staaten mit starkem Nationalbewusstsein gebildet. Diese Entwicklung in Osteuropa hat sich auch auf die Atlaskartographie ausgewirkt.
“Was helfen aber Schiessgewehre; was helfen Degen und Dolche, wenn der Mensch im ersten Schlafe liegt, und also unfähig ist, sich ihrer zur Gegenwehr zu bedienen.” So sinniert der Herzoglich Mecklenburgisch Schwerinsche Bau-Inspector Ernst Christian August Behrens zu Beginn seines Traktats über eine der ersten Alarmanlagen überhaupt.
Maurice Koechlin (1856-1946), Spross einer grossbürgerlichen elsässischen Familie, kam 1873 für sein Studium der Ingenieurswissenschaften ans damalige Polytechnikum nach Zürich. Einer seiner Professoren war Karl Culmann, der die angehenden Ingenieure anhand der von ihm entwickelten Konstruktionsmethode der grafischen Statik im Eisenbahn-, Strassen- und Brückenbau unterrichtete.
In seinem Hauptwerk De revolutionibus orbium coelestium (Nürnberg, 1543) stellte der berühmte Jurist, Arzt und Astronom Nikolaus Kopernikus (1473-1543) die These auf, dass die Sonne als Zentrum des Planetensystems anzusehen sei. Er war allerdings nicht der erste Wissenschaftler, der ein heliozentrisches System in Betracht zog.
Der deutsche Theologe und Botaniker Christian Konrad Sprengel (1750-1816) begründete mit “Entdecktes Geheimniss der Natur im Bau und in der Befruchtung der Blumen” einen Zweig der biologischen Wissenschaften, der erst Jahrzehnte später seinen heutigen Namen “Blütenökologie” erhielt.
Als Student des Eidgenössischen Polytechnikums an der Abteilung für mathematische und naturwissenschaftliche Fachlehrer war Albert Einstein der Professorenschaft durch Respektlosigkeit aufgefallen, vom Rektor mit einem Verweis wegen Unfleiss ausgezeichnet worden und hatte mit der zweitschlechtesten Abschlussprüfung seines Jahrgangs geglänzt, gerade noch ausreichend für das schlechteste Diplom, unterboten einzig von den Leistungen seiner künftigen Frau Mileva Maric.
Der italienische Herausgeber und Publizist Ferdinand Ongania wurde 1842 in Venedig geboren und starb 1911 in St. Moritz. Sein kolossales neunbändiges Werk La Basilica di San Marco in Venezia (Venedig, 1881-1888) war die erste grosse Zusammenstellung aller wichtigen Details des Bauwerks.
Nationalatlanten haben immer eine Doppelfunktion: sie repräsentieren den Entwicklungsstand der Geographie, Geowissenschaften, Kartographie und Informationstechnologie und sind zugleich immer auch wichtige Nachschlagewerke und Informationsquellen für die Wissenschaft, Lehre sowie Öffentlichkeit.
Der Maler und Kupferstecher Jacques Christophe Le Blon (geboren am 21.5.1667 in Frankfurt am Main, gestorben am 16.5.1741 in Paris) gilt als Erfinder des Vierfarbendrucks. Sein Handwerk lernte er bei Conrad Meyer in Zürich und bei Carlo Maratti in Rom.
Das Ladensterben ist seit Mitte der 1960er-Jahre, als die ersten Einkaufszentren entstanden, ein wiederkehrendes Phänomen. Die Comet-Reportage von Werner Catrina (Text) und Hans Krebs (Bilder) zeigt folgende Entwicklungen auf: Zwischen 1970 und 1975 nahm die Zahl der Lebensmittelläden von rund 15‘000 auf ungefähr 11‘000 ab, der Marktanteil der Detailhändler verringerte sich um rund 8 %.