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[…] Es rege sich breiter Unmut. Man habe die Abstimmung darüber, dass das Gewehr beim Wehrmann bleibt, mit überwältigender Mehrheit gewonnen. Damit seien Entwaffnung und Abrüstung vom Volk gestoppt worden. Darum würde jetzt mobilisiert.
Bereits hätten mehrere Familien erklärt, sie wollten eine Patenschaft für einen Schützenpanzer übernehmen. Sie sind bereit, auf ein Sonderkonto jährlich die Kosten für den Unterhalt und die Einlagerung eines Schützenpanzers zu überweisen.
Stelzer erwartet, dass in Kürze eine dreistellige Zahl von Patenschaften für die Schützenpanzer vergeben sein werde. «Wenn die Einmottung das VBS nichts koste, besteht auch kein Grund für eine Verschrottung.» Es soll im Sinne der Public-Private-Partnership ein Joint Venture zwischen Privaten und dem VBS gemacht werden. Man könne sich auch eine Stiftung vorstellen, welche die Patenschaften verwalte. Major Stelzer ist zuversichtlich, dass eine breite Basisbewegung bis Ostern stehe.
Der Präsident von Giardino, der promovierte Historiker Hermann Suter sagte: «Als ehemaliger Rektor des Lehrerseminars der Stadt Luzern bin ich sicher, dass ganze Familien eine Patenschaft für einen Schützenpanzer übernehmen können, oder auch Schulklassen.» Die Kinder dürfen den «Schützenkübeln», wie er die Schützenpanzer nennt, dann einen Namen aus der Schweizer Geographie oder Geschichte geben. Die Kinder könnten dann kommen und diese aufpinseln. Suter meint: «Namen wie Wilhelm Tell, oder Bruder Klaus sind gut, auch Fussballer wie Xherdan Shaqiri oder Uhrenpapst Nicolas Hayek sind zu erwarten. Henri Guisan oder Elsie Attenhofer, Margrit Läubli sind auch in Ordnung.» Dann beginnt er zu schmunzeln und sagt: «Nur bei Namen wie Samuel Schmid oder Eveline Widmer-Schlumpf müsste ich dann nochmal mit den Schülern reden.»
Kommentar:
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