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Dies bestätigte der Anwalt des Bankiers der Nachrichtenagentur SDA am Dienstag. Dem Banker der inzwischen aufgelösten Bank Frey war von der Staatsanwalt vorgeworfen worden, er habe amerikanischen Kunden in der Schweiz geholfen, Vermögen mit Tricks vor dem Fiskus zu verbergen.
Nachdem die Grossbank UBS 2008 Ziel einer grossangelegten US-Untersuchung über amerikanische Steuerflüchtlinge wurde, habe der Mitarbeiter der ehemaligen Bank Frey diese nach wie vor als sicheren Hafen für die unversteuerten Gelder angepriesen.
Die zwölf Geschworenen haben nach etwas mehr als einen Tag dauernden Beratungen nun aber befunden, dass der Banker nicht wissentlich an einer "Verschwörung zum Diebstahl an den USA", wie es in der Klageschrift hiess, beteiligt gewesen sei. Er sei deshalb nicht schuldig.
Die Verteidigung hatte erfolgreich argumentiert, dass der Mitarbeiter zu keinem Zeitpunkt die Richtlinien der Bankdirektion verletzt habe. Der Leitung habe er als junger Banker nicht angehört und deshalb auch keine Entscheidungsgewalt gehabt.
Der Mitarbeiter der Bank Frey sagte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA, er sei immer zu "100 Prozent überzeugt" gewesen, dass er in seiner Tätigkeit für die Bank nie Recht gebrochen habe. Er freue sich, nach über einem Jahr wieder in die Schweiz zurückkehren zu können.
(SDA/AWP)