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Der Walliser Daniel Yule gewinnt zum dritten Mal nach 2018 und 2020 den Nachtslalom in Madonna di Campiglio.
Nachtrennen, Madonna di Campiglio und Daniel Yule, das passt ganz einfach perfekt zusammen. In seinem Lieblingsrennen triumphierte der 29-Jährige bereits zum dritten Mal. Im Final machte der Halbzeit-Vierte dank ganz starker Fahrt noch die entscheidenden drei Position gut.
Neben Yule, der im Weltcup als erster Schweizer Stangenkünstler seit Ramon Zenhäusern im Dezember 2020 in Alta Badia triumphierte, komplettierten der Norweger Henrik Kristoffersen (0,08 Sekunden zurück) und der Deutsche Linus Strasser (0,18 zurück) das Podest.
Der nach dem ersten Lauf führende Norweger Lucas Braathen fiel beim Flutlicht-Rennen in der Provinz Trentino in den 4. Rang zurück. Der Halbzeit-Zweite Loïc Meillard, beim Slalom-Saisonauftakt vor elf Tagen in Val d'Isère als Dritter auf dem Podest, fädelte im Finaldurchgang ein.
Zweitbester Schweizer war Luca Aerni. In Madonna, auf der Piste, auf welcher er vor fünf Jahren als Zweiter seinen nach wie vor einzigen Podestplatz im Weltcup herausgefahren hatte, klassierte sich der 29-jährige Berner im 11. Rang. Vor allem der zweite Lauf, in welchem er sich dank sechstbester Zeit noch um elf Positionen verbesserte, wird Aerni für den weiteren Saisonverlauf Auftrieb verleihen.
Keine solche Verbesserung gelang im Final Ramon Zenhäusern. Trotz Rückenproblemen in Val d'Isère als 14. solid in die Saison gestartet, musste sich der Walliser im zweiten Saisonrennen mit dem 21. Platz begnügen. Madonna gehört allerdings nicht zu Zenhäuserns bevorzugter Piste: Bei nun zehn Starts reichte es ihm noch nie in die Top 10. Der mit Nummer 54 gestartete Berner Noel von Grünigen wurde 26. und klassierte sich erstmals seit Januar 2021, als er in Schladming 19. geworden war, auf oberster Stufe wieder in den Punkten.
Hingegen zu den Ausgeschiedenen gehörten im ersten Lauf Tanguy Nef und Joel Lütolf. Der Halbzeit-18. Marc Rochat fädelte im Finaldurchgang ein.
Die nächsten Rennen im Männer-Weltcup finden in der Altjahreswoche in Bormio statt, wo je eine Abfahrt und ein Super-G im Programm stehen. Erst nach dem Jahreswechsel greifen die Techniker wieder ins Renngeschehen ein: am 4. Januar mit dem Nachtslalom in Garmisch-Partenkirchen und danach in Adelboden mit je einem Riesenslalom (7. Januar) und Slalom (8. Januar).