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Ein erhöhter Blutdruck (arterielle Hypertonie) gehört zu den häufigsten Herzkreislauferkrankungen. Der Blutdruck ist abhängig vom Herzpumpvolumen und dem Widerstand durch die Gefässe. Sind die Gefässe in der Peripherie eng, ist der Blutdruck hoch. Bleibt ein hoher Blutdruck über längere Zeit unbehandelt, kann er zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen wie Hirnschlag, Herzinfarkt, Arteriosklerose, Impotenz oder Nierenfunktionsstörungen. In Kombination mit anderen Risikofaktoren wie Übergewicht, erhöhten Cholesterinwerten, Zuckerkrankheit (Diabetes) sowie Rauchen steigt die Gefahr für Komplikationen.
Da Blutdruckschwankungen und ein erhöhter Blutdruck nicht unmittelbar zu Beschwerden führen, bleibt die Hypertonie oft lange Zeit unentdeckt. Gelegentliche Blutdruckmessungen beim Arztbesuch oder in der Apotheke sind für eine rechtzeitige Diagnose wichtig.
Der Blutdruck wird in zwei Werten angegeben. Der obere (systolische) Wert zeigt den maximalen Druck an, der das Herz in der Schlagader erzeugen kann, wenn sich die linke Herzkammer zusammenzieht und das Blut in den Kreislauf pumpt. Der untere (diastolische) Wert gibt an, wieviel Druck nach der Entspannung des Herzens im Gefässsystem herrscht.