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Bei einer retrospektiven Studie wird, von der Gegenwart ausgehend, die Vorgeschichte untersucht. Mit SwiSCI wird eine retrospektive Studie durchgeführt, bei der Daten aus Patientenakten entnommen werden.
Diese Erhebung umfasst Personen, die im Zeitraum von 1967 bis 2013 eine Rückenmarksverletzung erlitten haben und in einem der Schweizer Paraplegikerzentren in Nottwil, Basel, Sion, Balgrist und Genf behandelt wurden.
Bei dieser Datenerhebung werden hauptsächlich Informationen zu den soziodemographischen Merkmalen, Krankheitsursachen, Nebendiagnosen und Behandlungen gesammelt. So entsteht eine Datengrundlage, die wichtige Informationen zur Häufigkeit von Rückenmarksverletzungen, den Verletzungsursachen, zu Begleiterkrankungen, zur Dauer des Spitalaufenthaltes, aber auch zur Lebenserwartung liefert.
Dieser retrospektive SwiSCI Studienzweig erlaubt eine Übersicht der Entwicklung von Rückenmarksverletzungen in der Schweiz innerhalb der letzten fünf Jahrzehnte. Es lassen sich daraus Informationen für die Planung in der Gesundheitsversorgung ableiten und Trends für die zukünftige Entwicklung identifizieren.