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Von Sangita Burger (16 Jahre) und Daniela Andreoli (15 Jahre)
Vor 13 Jahren begann C-Beat, sich mit Musik, Rap und Hip-Hop zu beschäftigen. Zu dieser Zeit lernte er in Luzern den Rapper B-Head kennen. Schnell merkten sie, dass sie die gleiche Leidenschaft für Musik hatten. Sie schrieben zusammen viele Songs und traten gemeinsam auf. Nach und nach begann C-Beat, sich eigenständig zu entwickeln. Im Jahre 2005 brachte er sein erstes Album «Intro» heraus. Im Frühling 2010 folgte das Debütalbum «Rappendi Seel». Durch diese Veröffentlichung wurde er für viele ein Begriff.
Während seiner Tätigkeit als Musiker machte er verschiedene Tracks mit diversen Künstlern aus der Hip-Hop-Szene. Unter anderem mit Indiana, Lou Geniuz, D. One und Snook. C-Beat erreichte mit dem Album «Stich ins Herz» sogar einen Platz in den Schweizer Charts.
Seine neuste Single «Kai Usweg» hat er zusammen mit Lou Geniuz produziert. In den nächsten Tagen wird sie mit dem Sommerhit 2014 herauskommen. Kurz darauf wird das Album erscheinen, das C-Beat zusammen mit Paco, einem spanischen Rapper, gemacht hat. Weitere Informationen gibt es auf der Internetsite www.c-beatmusig.ch, wo du dir die neue Gratis-EP «Amigos» und das neue Video «Kai Usweg» herunterladen kannst.
C-Beat, wie kamst du zu der Musik und zum Hip-Hop?
C-Beat: Ich bin in Luzern aufgewachsen. Zu dieser Zeit war die Schweizer Hip-Hop-Szene noch sehr klein. Es gab nur etwa zehn Künstler, unter anderem Bligg oder Stress, die damals aber noch nicht sehr erfolgreich waren. Meine Kollegen und ich gingen früher oft sprayen. Dadurch bin ich in die Hip-Hop-Szene hineingerutscht.
Wie kamst du auf den Namen C-Beat?
Am Anfang habe ich nur gebeatboxt. Also sagten die Leute immer: «Gib mir den Beat.» Da dachte ich, dass mein Künstlername irgendetwas damit zu tun haben müsste. Zuerst nannte ich mich MC-Beat, wobei MC für Master of Ceremony, also Meister der Unterhaltung stand. Dies klang nicht so gut. Deshalb nannte ich mich nur noch C-Beat.
Erkennt man dich auf der Strasse?
Am ehesten erkennt man mich in Luzern oder Zürich, weil meine Musikrichtung dort weit verbreitet ist.
Mit wem würdest du am liebsten ein Lied schreiben?
Am liebsten würde ich etwas mit Marc Sway machen. Man sieht ihm an, dass er die Musik liebt. Dies bewegt mich sehr an ihm.
Würdest du das Rappen auch gerne einmal zu deinem Beruf machen?
Ja, auf jeden Fall. Aber es hat alles Vor- und Nachteile. Wenn ich nur von der Musik lebte, müsste ich immer dranbleiben. Dann hätte ich keine Freizeit mehr, weil ich jeden Tag schreiben und aufnehmen müsste. Und wenn es einmal nicht mehr laufen würde, dann hätte ich nichts mehr, wovon ich leben könnte. So wie es jetzt ist, ist es schön. Ich arbeite, gehe nach Hause und kann dann schreiben. Es ist kein Ziel von mir, dies beruflich zu machen. Sollte es jedoch klappen, würde ich es schon machen.
Schreibst du deine Lieder selber?
Ja, ich schreibe alles selber. Ich könnte auch nicht einfach jemanden sagen: «Schreib mir Lieder.» Das ist ja meine Musik. Es gibt viele, die ihre Songs nicht selber schreiben. Ich lege meine Hand ins Feuer, dass jeder Song, jede Silbe und jeder Buchstabe darin, von mir selber geschrieben sind.
Lässt du dich in deinen Liedern auch von der Umgebung beeinflussen?
Ja, sicher. Wenn ich mit jemandem Streit habe oder es mir nicht gut geht, dann merkt man das auch meinen Songs an. Denn dann werde ich nicht davon singen, dass das Leben schön ist, sondern dass alles blöd ist und es mich nervt.
Wer ist dein Idol?
Weltweit gesehen, ganz klar Eminem. Ihn gibt es seit Jahren, er ist seit Jahren gut und verkauft viele Alben. Und wird trotzdem jedes Jahr immer noch besser. Das erstaunt mich, denn die meisten Künstler sind am Anfang gut und werden dann immer schlechter. Eminem ist für die Musik geboren. In der Schweiz sind dies Lou Geniuz und natürlich auch Marcus Aurelius. Diese beiden sind Genies.
Hast du noch einen Tipp für angehende Sänger und Rapper?
Immer dranbleiben, denn es ist ein schwieriges Business. Es wird dir nichts geschenkt. Überall, wo es Fans gibt, gibt es auch solche, die wollen, dass du hinfällst. Und dann musst du wieder aufstehen und weitermachen, denn nur so kannst du es schaffen! Es kommt auch darauf an, was du schaffen willst. Mein Ziel war es immer, einmal in einem professionellen Tonstudio aufzunehmen und eine CD von mir in der Hand zu halten. Dieses Ziel habe ich schon erreicht. Mach dein Ding, steh immer wieder auf, kämpfe und gib nie auf!
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