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Ein zweifaches Vorurteil kann mit diesen Beobachtungen und Erfahrungen widerlegt werden, nämlich, dass Mathematik ein Schulfach sei, und dass es in der Regel mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden sei.
Nach Maria Montessori ist „der menschliche Geist ist ein mathematischer Geist“. Maria Montessori teilt die Überzeugung des französischen Philosophen, Physikers und Mathematikers Pascal, der behauptet: „…dass die Form des menschlichen Geistes eine mathematische sei; das Abschätzen der exakten Dinge führt zum Wissen und zum Fortschritt…“ (Das kreative Kind S.165)
Überall im Alltag sind wir auf den mathematischen Geist angewiesen, beim Wohnen, im Strassenverkehr, im Begegnen mit Menschen, Tieren, Pflanzen und Dingen, im Sorgen für uns und unsere Umwelt, im Arbeiten, Gestalten, Erholen u.a.m.. Augenmass und Sinn für mathematische Verhältnisse sind unerlässliche Voraussetzungen für das Zurechtfinden im täglichen Leben, ohne dass uns das bewusst ist. So ist es wichtig, Distanzen und Verhältnisse natürlich einschätzen zu können (z.B. beim Treppen steigen).