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Die klassischen koreanischen Möbel sind die Medizinschränke; sie gefallen durch ihren Stil und ihr Aussehen und erfreuen sich auch in der westlichen Welt einer zunehmenden Beliebtheit. Früher erfüllten sie nützliche Zwecke nämlich zur Aufbewahrung von Arzneien, Ginseng, Kräutern und Wurzeln, wie sie in der traditionellen koreanischen Medizin verwendet wurden. Obgleich es aus westlicher Sicht nicht wichtig erscheinen mag, unterscheidet sich die in Korea praktizierte orientalische Medizin von der in China praktizierten TCM (Traditionelle Chinesische Medizin).
Der Ursprung ist zwar derselbe, der wichtigste Unterschied liegt im "Sasang Chejil Uihak", danach werden die Menschen entsprechend ihrer physischen Konstitution in vier Kategorien unterteilt, jede Kategorie wird unterschiedlich behandelt.
Um 1610 wurden die durch Experimente gewonnenen Erkenntnisse zum ersten mal schriftlich festgehalten (Tongui Pogam). Dies war ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung der traditionellen koreanischen Medizin.
Die Szene rechts zeigt einen traditionellen Untersuchungsraum wo ein Doktor eine Pulsdiagnose bei einer schwangeren Frau vornimmt.
Kräutermischungen aus Tee und sonstigen Tränken werden aus den Medizinschränken zusammengestellt und dem Patienten abgegeben. Vereinzelt findet man diese “Medizin-Apotheken” auch heute noch in der Grossstadt Seoul.
Die Medizinschränkchen haben alle unterschiedliche Charakteren. Es gibt sie in diversen Formen und Varianten und sie können als spezielle Zierde mit modernen Möbeln kombiniert werden. Verschieden grosse Schubladen eignen sich zum Aufbewahren von Kleinutensilien wie z. B. Schreibmaterial, Schlüssel, Medikamente oder Nähzeug. Das ideale Dekorationsstück im Entrée Ihres Heims!