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Dodo Schielein (1968) studierte Freie Kunst bei Prof. Henning Christiansen an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und belegte Kurse für Komposition und Musiktheorie u.a. bei Prof. Manfred Stahnke an der Musikhochschule in Hamburg. Die Stipendien an der „Akademie Schloss Solitude“, Stuttgart und im „Warteck-Gästeatelier, Kaskadenkondensator“ in Basel (Schweiz) sowie ein Workshop mit dem Komponisten Alvin Lucier, gaben ihrer Arbeit entscheidende Impulse. 2000 porträtierte Susann S. Reck Dodo Schielein für den TV-Sender Arte im Kurzfilm „Drei Sekunden Bach“. Der Film wurde mit dem 2. Preis des Vienna Music Award 2000 ausgezeichnet.
„… Klang ist bei Schielein ein Material, das auf eine abstraktere Logik verweist, jenseits seiner räumlichen und zeitlichen Ausdehnung. …“ (Helga de la Motte-Haber)
Zum Werk
Springkraut – Soundinstallation, 2011
16 Soundmodule sind wie ein Buch an der Wand aufgefächert. Durch einen Lichtsensor werden schnalzende Klänge in kurzer Abfolge ausgelösst, die zwischen den Seiten des Objekts hin und her springen. Es scheint als würden die perkussiven Sounds die Seiten wie einen Körper durchdringen.
Portraitfoto: Torsten Bruch