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Sobald Ihr kleines Bündel Freude eintrifft, sind Sie von unergründlichen Emotionen überwältigt, angefangen von Glück und Angst bis hin zu Traurigkeit. Wenn diese Traurigkeit intensiv wird und Ihr funktionelles Leben beeinträchtigt, leiden Sie wahrscheinlich an einer sogenannten postpartalen Depression (PPD). Aber du bist nicht allein in diesem Boot. Millionen neuer Mütter auf der ganzen Welt leiden unter dieser Krankheit, und wenn man den jüngsten Forschungen Glauben schenken muss, hat die COVID-19-Pandemie sie noch anfälliger für Depressionen und Angstzustände gemacht. Lesen Sie auch – Depressionen und Stress können die Wirksamkeit von COVID-19-Impfstoffen verringern, sagen Wissenschaftler
Die Umfrage, die unter 520 schwangeren Frauen und 380 jungen Müttern durchgeführt wurde, untersuchte das Depressions- und Angstniveau der Studienteilnehmer vor und während der Pandemie. In der Zeit vor der Pandemie berichteten 29 Prozent von ihnen von mittelschweren bis hohen Angstsymptomen und 15 Prozent gingen durch die Depression. Während der Pandemie klagten 72 Prozent über Angstzustände, während 41 Prozent unter Depressionen litten. In der Studie wurde festgestellt, dass eine eingeschränkte körperliche Aktivität die Ursache für diese Zunahme der Depression war. Es wurde auch beobachtet, dass Frauen, die an 150 Minuten körperlicher Aktivität beteiligt waren, signifikant weniger Depressionen und Angstzustände berichteten. Lesen Sie auch – Workaholics sind anfälliger für Depressionen, Angstzustände und Schlafstörungen
WAS IST POSTPARTUM-DEPRESSION?
Dies ist eine Erkrankung, die Frauen einige Wochen nach der Entbindung trifft. Durch ein anhaltendes Gefühl von Traurigkeit oder Leere gekennzeichnet, können die Manifestationen einer postpartalen Depression bis zu sechs Monate nach der Geburt auftreten. Die anderen Symptome sind Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, Schlafmangel, Gewichtsverlust, Energieverlust, Konzentrationsprobleme, Entscheidungsprobleme, Stimmungsschwankungen, Schwierigkeiten bei der Bindung an das Baby usw. Eine wachsende Zahl von Forschungen beobachtet, dass Frauen an PPD leiden zeigen Anzeichen der Erkrankung während ihrer Schwangerschaft. Dieser Zustand wurde mit einer Vorgeschichte von Depressionen, Stillproblemen und vielem mehr in Verbindung gebracht. Laut Ärzten kann ein Rückgang der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron einer der möglichen Auslöser für eine postpartale Depression sein. Die Standardbehandlung umfasst Antidepressiva und Psychotherapie. Lesen Sie auch – Covid-19-Mitarbeiter im Gesundheitswesen, bei denen das Risiko besteht, Depressionen und Angstzustände zu entwickeln
BESTE MÖGLICHKEITEN, PPD ZU VERWALTEN
Wie bei vielen psychischen Problemen ist die Entwicklung von Bewältigungsstrategien der erste Schritt zur Behandlung einer postpartalen Depression. Hier sagen wir Ihnen wie.
Nehmen Sie sich Zeit für Bewegung
Unzählige Forschungen zeigen, dass Workouts eine antidepressive Wirkung auf uns haben. Die durch Bewegung freigesetzten Glückshormone tragen wesentlich dazu bei, die Symptome einer Depression abzuwehren. Eine in der Zeitschrift Mental Health and Physical Activity veröffentlichte Studie ergab, dass das Gehen eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Depressionen spielen kann. Wenn Sie keine Zeit für eine lange Trainingseinheit finden, sollten Sie 10-minütige Trainingseinheiten mehrmals am Tag planen. Ein Spaziergang mit Ihrem Baby im Kinderwagen kann ebenfalls eine gute Option sein.
Schnitzen Sie mir Zeit
Sich neben anderen Aufgaben um ein Baby zu kümmern, kann sich wie eine überwältigende Aufgabe anfühlen. Bitten Sie Ihren Partner und Ihre Familienmitglieder um Hilfe und teilen Sie die Last, damit Sie jeden Tag Zeit für mich haben. Machen Sie diese Zeit sakrosankt. Besprechen Sie Ihre Zeit mit Ihrem Partner im Voraus, damit er das Baby nehmen kann, wenn Sie sich entspannen. Bemühen Sie sich bewusst, dass Sie nicht immer an Ihre Aufgaben denken, wenn Sie sich ausruhen, sonst wird der Zweck zunichte gemacht. Wenn Sie Ihre Lieblingsmusik hören, Meditation üben oder einfach Ihre Lieblingssendung sehen, können Sie Ihre depressiven Symptome lindern.
Schlafen Sie gut
Eine schlechte Schlafqualität kann die Schwere Ihrer PPD-Symptome erhöhen, da Ihre Hormone durcheinander geraten, wenn Sie sich nicht gut ausruhen. In den ersten Tagen wird Ihr kleines Bündel Freude wahrscheinlich nicht den ganzen Tag durchschlafen. Versuchen Sie also, früh ins Bett zu gehen. Kurze Nickerchen durch den Tag werden auch helfen. Wenn Sie eine stillende Mutter sind, bewahren Sie gepumpte Milch in Flaschen auf, damit Ihr Partner auch beim Nickerchen stillen kann.
Suchen Sie professionelle Hilfe
Wenn die Symptome einer postpartalen Depression länger als einen Monat anhalten, sollten Sie einen Psychologen konsultieren. Beratungsgespräche helfen Ihnen dabei, Ihre Gedankenkette auszugraben, die zu Depressionen führt. Wenn die Beratung allein nicht hilft, müssen Sie möglicherweise einen Psychiater aufsuchen.
Veröffentlicht: 23. Juni 2020, 9:34 Uhr