Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/140769

<h2>SubmittedText<h2><p>Seit Einführung der Bahn 2000 boomen die SBB: Zwischen 2005 und 2011 nahmen die gefahrenen Personenkilometer um über 28 Prozent zu. Doch 2012 ist gemäss der Zeitung "Der Sonntag" erstmals ein Rückgang von 1 bis 2 Prozent zu verzeichnen. Im Fernverkehr und in ländlichen Gegenden wird ein Umsteigeeffekt zugunsten des Autos beobachtet.</p><p>- Wie erklärt sich der Bundesrat diese negative Trendwende?</p><p>- Wie kann aus seiner Sicht verhindert werden, dass eine Rückverlagerung der Mobilität auf die Strasse stattfindet?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Frage basiert auf einem Artikel der Zeitung "Der Sonntag" vom 10. März 2013, welcher sich auf mutmassliche Zahlen der SBB stützt. Eine Analyse der Nachfrageentwicklung liegt noch nicht vor. Die SBB werden in der Bilanzpressekonferenz vom 26. März 2013 die Zahlen und erste Analysen präsentieren können.</p><p>Der mutmassliche leichte Nachfragerückgang bei den SBB im vergangenen Jahr kann verschiedene Gründe haben. Neben Tariferhöhungen können auch die wirtschaftliche Entwicklung, die Frankenstärke - d. h. ein Rückgang im Tourismus -, Streckensperrungen wie z. B. am Gotthard im Juni 2012, statistische Verschiebungen vom Fern- in den Regionalverkehr sowie Nachfrageverlagerungen auf andere Bahnunternehmungen einen Einfluss haben.</p><p>Der Bundesrat wird die Zahlen analysieren, sobald sie offiziell vorliegen. Aktuell vermag er keine Trendwende und keine Verlagerung von der Bahn auf das Auto zu erkennen.</p>