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Die Internationale Energieagentur (IEA) hat vor einem gewaltigen Angebotsüberschuss an Rohöl gewarnt. Demnach könnte die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) im kommenden Jahr 1,4 Millionen Barrel pro Tag mehr fördern, als nachfragt werde.
Die Analyse der IEA setzt nicht nur das Ölkartel Opec unter Druck, sondern auch verbündete Staaten wie Russland. Diese in der "Opec+" zusammengefassten Ölländer müssten sich auf eine steigende Produktion ausserhalb ihres Gebiets einstellen, warnte die IEA.
Die Lockerung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank (EZB) spielte am Ölmarkt kaum eine Rolle. Zusätzliche Liquidität in den Märkten stützt oft die Ölpreise./jsl/stw
(AWP)