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Der Geschäftserfolg erhöhte sich dank der Auflösung von Wertberichtigungen um deutliche 15% auf 108,3 Mio CHF. Weil die Bank gleichzeitig ihre Reserven für allgemeine Bankrisiken verstärkte, resultierte unter dem Strich ein um 5,6% höherer Konzerngewinn von 81,4 Mio CHF, wie das Finanzinstitut am Donnerstag mitteilte.
Im Hauptgeschäft der Bank, dem Zinsengeschäft, erhöhte sich der Erfolg trotz der anhaltenden Negativzinsen um 1,2% auf 215,8 Mio CHF. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft spürte das Institut dagegen die Zurückhaltung der Kunden an den Finanzmärkte, der Erfolg ging in den Geschäft um 6,7% auf 43,6 Mio CHF zurück. Im Handelsgeschäft verringerte sich der Erfolg um 2,4% auf 8,5 Mio.
Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil um 1,2% auf 164,4 Mio CHF. Während der Sachaufwand in der Berichtsperiode rückläufig war, erhöhte sich der Personalaufwand wegen einem Anstieg um 10 auf neu 843 Vollzeitstellen.
Erwartungen nicht ganz erfüllt
Mit den Zahlen hat die Valiant Bank die Erwartungen der Analysten beim Ertrag nicht ganz erfüllt, bei den Gewinnzahlen dagegen übertroffen. Diese hatten gemäss AWP-Konsens einen Geschäftsertrag von 284,7 Mio CHF erwartet. Den Geschäftserfolg prognostizierten sie bei 105,6 Mio und den Gewinn bei 77,3 Mio CHF.
Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zu Ende 2015 um 1,6% auf 25,8 Mrd CHF. Die Kundenausleihungen erhöhten sich insgesamt um 0,7% auf 22,2 Mrd, wobei die Hypothekarvolumen um 1,2% zunahmen. Die Kundengelder stiegen um 1,1% auf 18,3 Mrd CHF.
Für das Gesamtjahr 2016 erwartet die Valiant Bank wie bisher ein "leicht höheres Jahresergebnis" als im Vorjahr.
(AWP)