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André-Claude Lacoste, Chef der französischen Aufsichtsbehörde für die Sicherheit der Kernanlagen (Direction de la sûreté des installations nucléaires DSIN), hat den Jahresbericht 1998 seiner Organisation vorgestellt und bezeichnet das Berichtsjahr als "Wendepunkt" der französischen Nuklearsicherheit.
Die gemäss Präsidialdekret von Mitte März 1999 neu zu schaffende Staatliche Kernenergie-Bewilligungsbehörde SNRAU (State Nuclear Regulatory Administration of Ukraine) ist als staatliche zentrale Exekutivstelle konzipiert, die direkt der Regierung verantwortlich und nicht mehr – wie die Vorgängerorganisation NRA – Teil des Ministeriums für Umweltschutz und Kernenergiesicherheit MEPNS ist.
Die Pläne eines internationalen Konsortiums, in Australien unter dem Titel "Projekt Pangea" ein multinationales Endlager für hochradioaktive Abfälle zu errichten, sind einen Schritt weiter: Erste Entwürfe über das Projekt wurden der australischen Regierung formell vorgelegt, wie diese am 4. März 1999 bestätigte.
Aus dem Bericht des unabhängigen Untersuchungsausschusses des Europaparlaments über Unregelmässigkeiten bei der EU-Kommission, der zum Rücktritt der ganzen Kommission geführt hat, geht hervor, dass es bei der Förderung von Projekten zur Verbesserung der nuklearen Sicherheit in Osteuropa zu keinen betrügerischen Handlungen gekommen ist.
Zum technisch schwerwiegenden Störfall von Three-Mile-Island bei Harrisburg (US-Bundesstaat Pennsylvania) lässt sich 20 Jahre danach aus Schweizer bzw. aus westlicher Sicht kurz folgendes sagen: TMI war der Störfall, der – ohne radiologische Auswirkungen auf Bevölkerung und Umwelt – bei maximalem Schaden für den Betrieb international einen maximalen Lerneffekt für Konzeption und Betrieb von Leichtwasserreaktor- und auch allen anderen Kernkraftwerken bewirkte.
Bei einer Reihe von Ballonaufstiegen im Jahre 1911 entdeckte der österreichische Physiker Victor Hess die mit der Höhe zunehmende kosmische Strahlung. Auslöser dieser Strahlung sind hochenergetische Teilchen, die aus dem Weltall auf die Erdatmosphäre treffen.
Der Schweizer Bruno Pellaud tritt per 1. Mai 1999 als stellvertretender Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEO in Wien und Leiter des "Department of Safeguards" zurück. Sein Nachfolger ist Pierre Goldschmidt aus Belgien.