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Im Facility Management haben Sie verschiedene Weiterbildungen zur Auswahl, die Ihnen unterschiedliche Abschlüsse und Berufsaussichten verleihen. Bei der Weiterbildung mit eidgenössischem Fachausweis können Sie berufsbegleitend mit einer Dauer von 1 bis 2 Jahren rechnen, bei einer Höheren Fachprüfung, etwa zum/zur Leiter/in Facility Management, mit eidgenössischem Diplom (HFP) berufsbegleitend 1-2 Jahr und bei einem Diplom zum Betriebsleiter/in Faciliymanagement HF berufsbegleitend mit 4 Jahren, berufsbegleitend mit 4 Jahren.
Ein Bachelorstudium hat eine Dauer von meist 6 Semestern, ein Masterstudium von 4 Semestern. Bei Nachdiplomstudiengängen oder Nachdiplomlehrgängen in Facilities Management können Sie bei CAS (Certificate of Advanced Studies) mit 1-3 Semestern rechnen, bei DAS (Diploma of Advanced Studies) mit 3-6 Semestern und bei MAS (Master of Advanced Studies) mit 5 bis 8 Semestern, wobei dies variieren kann.
Da es sich bei einem CAS, einem Certificate of Advanced Studies, um einen Weiterbildungslehrgang an Hochschulen handelt, ist er nicht als Einstieg ins Facility Management geeignet. Solche Lehrgänge richten sich an Personen, die bereits in dieser Branche tätig sind und sich gezielt weiterbilden möchten. Ein Bachelorstudium wäre in einem solchen Fall empfehlenswert. Sollten Sie über keine Hochschulzulassung verfügen, so besteht die Möglichkeit, sich beispielsweise mit einer Ausbildung an einer Höheren Fachschule, etwa als Betriebsleiter Facilitymanagement HF, für eine leitende Stellung zu qualifizieren. Sollten Sie über eine Grundbildung (Berufslehre) im Hauswirtschaftsbereich verfügen, so sind auch Weiterbildungen zur Berufsprüfung, etwa zum/zur Instandhaltungsfachmann/-frau (BP) mit eidgenössischem Fachausweis denkbar, um im Facility Management Fuss zu fassen.
Facility Manager und Facility Managerinnen übernehmen, je nach Ausbildung und Weiterbildung, Aufgaben im unteren bis höheren Kader in der Führung und Organisation. Personen aus dem Facility Management sind in Dienstleistungsbereichen von Grosswäschereien, Beratungsunternehmen, Spitälern, der Hotellerie, Wohnbaugenossenschaften, Flughäfen, Spitexorganisationen, Immobilienfirmen, Heimen und Kliniken, in der Gastronomie, in Fussballstadien, Planungsunternehmen und Schulen, bei Banken, in Cateringunternehmen, Bahnhöfen, Versicherungen, Industrieunternehmen, Personalrestaurants, Reinigungsunternehmen, Bauunternehmen, Einkaufszentren und an vielerlei anderen Orten mit gewerblichen Bauten tätig.
Personen aus dem Facility Management sind entweder für personenbezogene Dienstleistungen (Hospitality Management), wie Reinigung, Wäscheservice, Hygiene, Food, Catering, etc. oder gebäudebezogene Dienstleistungen (Immobilienbewirtschaftung) zuständig. Dabei sind sie mit der Analyse und Optimierung der kaufmännischen, technischen und infrastrukturellen Abläufe betraut, was die Gebäude- und Anlagen-Benutzung und Planung betrifft. Sie leiten Teams uns setzen diese dort ein, wo und wann sie benötigt werden. Sie weisen ihre Mitarbeitenden oder externe Fachleute an, wenn es um die Reinigung und Instandhaltung von Liegenschaften und Inventar geht, sie übernehmen die Hauswartung und den technischen Support. Auch die Vermietung und Verwaltung fällt in Ihren Zuständigkeitsbereich, ebenso wie die Optimierung von Betriebsabläufen. Auch die Einrichtung von Räumlichkeiten und nehmen Budgetkontrollen vor. Die Einsatzgebiete und Verantwortlichkeiten im Facility Management richten sich nach der Ausbildung oder Weiterbildung der Facility Manager/innen, ebenso wie nach ihrem Arbeitsort.