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Orvin
Temple
Die reformierte Kirche Orvin, ehemals St. Peter, hatte zwei Vorgängerbauten, den ersten davon aus dem 9. Jahrhundert. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1722. Die Architekten sind Jean-Jacques Chopard und Daniel Le Grand. Der Massivbau in Naturstein mit seiner rechteckigen Grundform ist als Hallenkirche konzipiert und wird durch Rundbogenfenster gegliedert. An der Südseite ist eine Sonnenuhr angebracht. Die Farbgebung des Innenraumes ist in Grau und Weiss gehalten. Zur Innendekoration zählen ein Gemälde mit der Thematik des Guten Hirten von Léo-Paul Robert, Glasfenster mit dem Wappen der Familie Thellung sowie eine neoklassizistische Orgel. Der Glockenturm mit seiner quadratförmigen Basis besitzt eine achteckige Turmhaube mit drei Zifferblättern.
- Guide artistique de la Suisse, Berne, Société d’histoire de l’art en Suisse, 2005-2012, Tome 4a, p. 102.
- Léchot, Pierre-Olivier und Jean Claude Léchot, Historique de l'église Saint-Pierre d'Orvin de 866 à aujourd'hui, Orvin: J.-C- Léchot, 1995.