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Die ausserordentlichen Generalversammlung des Schweizer Brauerei-Verbandes (SBV) von heute 4. November 2020, fand aufgrund der aktuellen Situation online statt. An der Versammlung unter der Leitung von Nationalrat Nicolo Paganini, Präsident SBV, wurden mit der Brasserie du Jorat SA, Ropraz und der Brauerei Luzern AG, Luzern, zwei neue Mitglieder aufgenommen, wie der Verband mitteilt.
2006 gründete Raoul Gendroz mit Florian Sutter und Guy Jeanmonod die Brasserie du Jorat und 2015 wurde das unverkennbare Logo mit dem Rehbock eingeführt. Im März 2018 übernahmen Alexandre Clerc und Henri Jung die Geschäfte der Brauerei und anfang 2020 zog die Brauerei nach Ropraz (VD) in ein neues Gebäude, welches Sudhaus, Verkaufsbereich mit Degustationsbar und Tagungsräumlichkeiten vereint.
Im Frühling 2008 wurde der Brauverein Luzern ins Leben gerufen, woraus schon ein Jahr später die Brauerei Luzern AG entstand. Im März 2010 begann der Einbau des Sudhauses, der Gär- und Lagertanks und der technischen Anlagen. Die Brauerei Luzern AG produziere seither mit dem Luzerner Bier mitten in der Stadt Luzern erfolgreich ihre Biere, wie der SBV schreibt.
An der Generalversammlung wurde Bernard Fuhrer, Inhaber und Geschäftsführer der Brauerei Felsenau in Bern, als neues Vorstandsmitglied gewählt. Fuhrer tritt die Nachfolge von Roland Oeschger, Brauerei Adler in Schwanden, an, der während über 20 Jahren als Vertreter der «Interessengemeinschaft unabhängiger Schweizer Brauereien» im SBV-Vorstand aktiv war. Oeschger wurde vom Präsidenten, Nationalrat Nicolo Paganini, mit dem Orden «ad gloriam cerevisiae» (zum Ruhme des Bieres) geehrt.