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Dänisch ist die Nationalsprache von Dänemark und wird von mehr als 6 Millionen Menschen, vor allem auf dänischem Gebiet, aber auch in Grönland und auf den Färöerinseln, gesprochen. Es handelt sich um eine indogermanische Sprache, die zum Zweig der germanischen Sprachen gehört. Gemeinsam mit Schwedisch, Norwegisch und Isländisch bildet die Sprache die skandinavischen Sprachen. Alle diese Sprachen haben einen gemeinsamen Vorfahren, die altnordische Sprache, die zwischen dem 9. und dem 11. Jahrhundert von den Wikingern gesprochen wurde. Später spaltete sich das Altnordische in zwei Zweige, nämlich in das in Island und Norwegen gesprochene Westnordisch und das in Schweden und Dänemark gesprochene Ostnordisch. Ab 1100 begannen sich die dänischen Varietäten von den schwedischen Varietäten zu unterscheiden, bis sich schliesslich 1550 mit der ersten Bibelübersetzung auf Dänisch die Sprache unter den skandinavischen Sprachen selbständig machte. Das Standarddänisch entstand im 19. Jahrhundert infolge einer Reform mit dem Ziel der Vereinheitlichung der Sprache. Heute werden vier verschiedene dänische Dialekte anerkannt, nämlich Standarddänisch (in der Region Kopenhagen), Fünisch (auf der Insel Fünen), Jutländisch (Halbinsel Jutland) und Süddänisch (Insel Bornholm). Aber trotz der Unterschiede sind alle diese Dialekte verständlich.
Als Sprache berühmter Schriftsteller wie des Philosophen Søren Kierkegaard oder des Märchenautors Hans Christian Andersen macht der als unendlich geltende Wortschatz die Besonderheit der dänischen Sprache aus. Es können nämlich mithilfe von Zusammensetzungen und der Ableitung bestehender Wörter neue Wörter gebildet werden. Insgesamt zählt das dänische Vokabular mehr als 200.000 Wörter.
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Einordnung in Sprachfamilien: indogermanische Sprachen – germanische Sprachen – skandinavische Sprachen – ostskandinavische Sprachen - Dänisch