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4.6. Die Angst
Die Angst zeigt das Risiko des Schwindens des Bewusstseins an.
Die Angst ist um so grösser, je weiter das Bewusstsein von seinem Sättigungspunkt entfernt ist. Das Bewusstsein, welches seinen Sättigungspunkt erreicht hat, verspürt keine Angst mehr.
Die Angst bedeutet eine „bewusste“ Bedrohung durch den Tod. Das aktive Bewusstsein weiss, was zu seinem Schwund führen kann, obwohl es diesen Prozess noch nicht erlebt hat. Anders gesagt, das Leben weiss, wann der Tod beginnt. Man kann vermuten, dass jedes schwindende Bewusstsein sehr stark mit seinen hierarchischen Strukturen harmoniert, um noch vor dem Schwund seine Ideen weiter zu geben, auch die Ursache für seinen aktuellen Schwund.
Jedes Bewusstseinsfeld ist in Resonanz mit seinen Vibrationsquellen. Die Angst ist ein starkes Signal des Bewusstseinsfeldes an seine Quellen, etwas zu tun, um zu vermeiden, dass es aufhört zu existieren. Dieses Signal kann so stark werden, dass es zur Überlastung der Resonatoren führen kann, und dass es so eine funktionelle Lähmung verursacht. Dieser Zustand ist die Bereitschaft zum Tod.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Sphäre des Bewusstseins hier auch eine gewisse Rolle spielt, und dass sie für die Perzeption des Bewusstseins im Moment des Todes verantwortlich ist. Damit aber eine solche Perzeption möglich ist, sollte das Bewusstsein genug entwickelt sein. Dies könnte als Erklärung dienen, wieso die Bewusstseine, welche die Sättigung erreicht haben, keine Angst vor dem Tod haben.