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Swiss Olympic verurteilte den Ex-Trainer wegen «Verletzung der sexuellen Integrität». Er muss ein psychologisches Verhaltenscoaching zum angemessenen Umgang mit Athletinnen absolvieren. Während mindestens zwei Jahren und bis er 20 Stunden dieses Programms absolviert hat, darf er keine Frauen jeglichen Alters mehr trainieren. Zudem muss er die Verfahrenskosten sowie eine Parteientschädigung an Swiss Sport Integrity von insgesamt 2’250 Franken zahlen.
Vorstand wird nicht gerügt
Ein separat geführtes Untersuchungsverfahren gegen den Vorstand des FC Affoltern am Albis stellte Swiss Integrity bereits zu einem früheren Zeitpunkt ein. Es konnten keine mutmasslichen Missstände oder eine mögliche Verletzung der Meldepflicht bewiesen werden, teilt Swiss Olympic mit.
Im Februar 2022 meldeten sich einige Spielerinnen des FC Affoltern am Albis bei der Meldestelle von Swiss Sport Integrity. Der damalige Trainer soll Spielerinnen sexuell belästigt haben, weshalb auch ein Grossteil der Mannschaft zurückgetreten ist. Swiss Sport Integrity erstellte daraufhin einen Untersuchungsbericht, befragte Spielerinnen sowie den Beschuldigten und sammelte Beweise.
(lba)