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Der FC Basel spielt seine Heimspiele im St. Jakob-Park, umgangssprachlich «Joggeli» genannt.
Ursprünglich war der FC Basel auf dem Landhof beheimatet. Für die Weltmeisterschaft von 1954 wurde im St. Jakob ein neues Fussballstadion gebaut. Der FC Basel blieb aber bis 1967 weiterhin auf dem Landhof. Erst als nach der Verpflichtung von Helmut Benthaus als Spielertrainer der sportliche Aufstieg begann und die Zuschauerzahlen zunahmen, wechselte man 1967 ins St. Jakob-Stadion.
Das St. Jakob-Stadion von 1954 war ursprünglich für eine Zuschauerzahl von 54'828 ausgelegt. Da das Stadion aber hauptsächlich aus Stehplätzen bestand, war diese Zahl nicht fest, und so wurde denn auch zwei mal vor 60'000 Zuschauern gespielt. Zuletzt wurde die Zuschauerzahl auf 36'000 limitiert.
Von 1999 bis 2001 wurde das alte Stadion abgerissen und durch ein neues ersetzt, die Eröffnung war am 15. März 2001. Das neue Stadion wurde vom Architekturbüro Herzog & de Meuron geplant. Ursprünglich fasste das neue Stadion 34'000 Zuschauer (alles Sitzplätze). Für die Europameisterschaft 2008 wurde es ausgebaut und die Sitzplätze verdichtet, so dass es in dieser Zeit 42'500 Zuschauern Platz bot. Nach der EM wurde die Sitzplatzverdichtung wieder rückgängig gemacht. Heute fasst das Stadion 38'512 Zuschauer.
Nach dem Unglück im Hillsborough-Stadion von Sheffield vom 15. April 1989 hatten FIFA und UEFA Stehplätze in Fußballstadien verboten. Die Abschaffung der Stehplätze wurde aber von den Fans kritisiert. Man löste das Dilemma so, dass auf einem Teil der Tribüne (der «Muttenzer Kurve») weiterhin Stehplätze bestehen und nur für internationale Spiele jeweils temporär Sitze montiert werden.
Der offizielle Name des neuen Stadions lautet «St. Jakob-Park», umgangssprachlich heisst es aber weiterhin einfach «Joggeli». «Joggi» ist der Basler Dialektausdruck für Jakob, «Joggeli» sein Diminutiv.