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Warum ändert sich die Mode im Laufe der Zeit?
- Warum ändert sich die Mode im Laufe der Zeit?
- Wer beeinflusst die Mode?
- Welche Mode war beliebt, als Ihre Eltern jung waren?
Suchen Sie sich die Kleidung aus, die Sie jeden Tag tragen? Woran denken Sie, wenn Sie sich entscheiden, was Sie tragen wollen? Welche Dinge sind für Sie wichtig?
Wenn Sie in Ihren Schrank schauen, stellen Sie fest, dass Sie eine bestimmte Anzahl von Kleidungsstücken zur Auswahl haben. Aber wie sind diese Kleider dorthin gekommen? Warum haben Sie oder Ihre Eltern die Kleider ausgewählt, die Sie haben?
Wer hat entschieden, dass Blue Jeans und T-Shirts für Kinder heute "cool" sind? Wer entwirft die Kleider, die Sie in den Geschäften zum Verkauf sehen? All diese Fragen drehen sich um die Welt der Mode.
Mode bezieht sich auf die derzeit populären Kleidungsstile. Mode geht jedoch über die reine Kleidung hinaus. Sie kann sich auch auf Schuhe, Schmuck und sogar auf die Art und Weise erstrecken, wie Sie Ihre Haare stylen. Online-Shops wie Alba Moda bieten viele Mode-Inspirationen, sodass man nicht nur für bestimmte Anlässe das passende Outfit findet, sondern sich auch generell über die neuesten Trends informieren kann.
Und auf dem Laufenden zu bleiben ist sicherlich etwas, das man tun muss, wenn Mode für einen wichtig ist. Das Einzige, was bei der Mode gleich bleibt, ist Folgendes: Sie ändert sich immer!
Sie glauben das nicht? Verbringen Sie einige Zeit im Internet und schauen Sie sich die Mode im Laufe der Zeit an. In den 1960er- und 1970er-Jahren machten Hippies Blue Jeans mit Schlaghose populär. In den 1980er Jahren machte Michael Jackson Fallschirmhosen zum absoluten Renner. Versuchen Sie nun, diese Artikel in den heutigen Bekleidungsgeschäften zu finden!
Warum ändert sich die Mode? Die Antwort ist wahrscheinlich so einfach wie die Tatsache, dass sich Menschen ändern. Mit der Zeit ersetzt das Neue das Alte. Die Menschen werden stark von der Populärkultur beeinflusst, darunter Sportler, Musiker, Filmstars, Politiker, Königshäuser, aber auch populäre Filme, Fernsehsendungen, Bücher und Musik. Wir werden auch von der Werbung der Modeindustrie beeinflusst.
Die Stars der Populärkultur bleiben nicht dadurch Stars, dass sie immer wieder die gleichen Dinge tun. Stattdessen sind sie immer auf der Suche
nach einem neuen Blickwinkel, um ihre Popularität zu erhalten. Oftmals kommen diese neuen Blickwinkel in Form von neuer Kleidung oder neuen Frisuren.
Wenn Menschen diese neuen Stile sehen, wollen sie oft ihre Lieblingsstars imitieren. Dazu suchen sie die neueste Mode - Kleidung, Schuhe, Schmuck und Ähnliches -, um so auszusehen wie die Menschen, die sie nachahmen möchten. Auf diese Weise entwickelt sich die Mode weiter und verändert sich im Laufe der Zeit ständig.
Und das schon seit Hunderten von Jahren! Seitdem die Kleidung erfunden wurde, wird sie als eine Möglichkeit benutzt, um etwas über sich selbst auszudrücken. Bereits in den 1700er Jahren waren die Franzosen dafür bekannt, dass sie stundenlang durch Modezeitschriften blätterten, um sich über die neuesten Stile zu informieren.
1920er – Die Roaring Twenties100 Jahre sind sie inzwischen her, die goldenen Zwanziger, auch Roaring Twenties genannt. Gold und Glitzer, Pailletten und Federboas, Flapper Dresses, Stirnbänder, Dandy-Anzüge, Hosenträger und Filzhüte waren die Merkmale der derzeitigen Mode. Unter kurzen, geradlinigen Flapper-Dresses wurde die Taille der Frau versteckt, die Haare wurden abgeschnitten. Der androgyne Look erlebte hier seine Hochphase.
1930er – Tradition ist TrumpfMit der Wirtschaftskrise verabschiedete sich die Partystimmung der Zwanziger leider so schnell, wie sie aufkam. Der Stil der Frau verwandelte sich in den 30er Jahren vom glitzernden Partyoutfit zur eleganten Damenmode. Die Hüfte erlebte eine Renaissance, die nun durch lange, enge Kleider wieder zum Vorschein kam. Kostüme und Blusen mit großen Ärmeln prägten das Straßenbild. Marlene Dietrich war ohne Zweifel die Stilikone dieser Zeit. Sie machte zu dieser Zeit auch die langen weiten Hosen salonfähig, die später zur kultigen Marlene-Hose wurden. Auch Hüte sah man zu dieser Zeit ständig. Letztere behielten ihren Stil der Zwanziger weitestgehend mit Anzügen und Hosenträgern bei.
1940er – Erfinderische ZeitIn den 40ern wurde die Mode aus offensichtlichen Gründen radikal verändert. Für aufwendige Kleider war kein Material verfügbar, Frauen mussten also erfinderisch werden. Meist schneiderten sie sich ihre Kleider selbst. Die Kleidung wurde besonders figurbetont, um Material zu sparen. Rote Lippen sah man häufig zu dieser Zeit. Ein Accessoire, das der sonst tristen Umwelt entgegenwirken sollte.
1950er – Die Rockabilly ZeitDie Gesellschaft der 50er kam der der Zwanziger schließlich ein
Stück näher. Es gab wieder Grund zur Freude, Grund, das Leben zu genießen und sich wieder der Mode zu widmen. Ende der 40er legte Christian Dior bereits den Grundstein für das Rockabilly, als er weit geschnittene Röcke mit großen Unterröcken in Schaufenstern präsentierte, dazu enge Blusen. Der Anzug wich in den jüngeren Generationen den lässigen Jeans. Dazu prägten weiße T-Shirts und Lederjacken das Bild der Männer auf den Straßen – James Dean und Elvis Presley lassen grüßen!
1960er – Zeit des ProtestsDie 60er Jahre (auch Swinging Sixties genannt) waren geprägt von Protestbewegungen. Die eher romantische Mode der 50er wurde kurzerhand entsorgt, stattdessen ging es in Kleidern mit A-Linie und Miniröcken auf die Straßen. Jackie Kennedy mit ihrem eher schlichten Look die Modeikone schlechthin. Für die Männer galten Jeans und Lederjacke weiterhin als Trend-Outfit.
1970er – HippiebewegungKaum eine modische Ära ist so berühmt berüchtigt wie die der 70er Jahre, als die Hippiebewegung die Gesellschaft eroberte. Auffällige Farben, Muster und Accessoires spiegeln das Gefühl der Freiheit dieser Zeit wieder. Männer und Frauen zwängten sich in enge Oberteile und Jeans (unten allerdings extrem ausgeschlagen). Haare wurden jetzt von Männern und Frauen lang getragen, Kleidung wurde selbst geschneidert und im bunten Batik-Look gefärbt. Blumen schmückten Haare und Outfits gleichermaßen.
1980er – ModesündenIn den 80ern kann man sagen, ging es stilistisch ganz schön bergab. Flatterige Röcke und feine Häkeljäckchen wichen Schulterpolstern, Karottenhosen, Puffärmeln, Dauerwellen und neonfarbigen XL-Pullovern. Es war die Zeit, in der die verschiedensten Musikrichtungen gefeiert wurden, ob Rock oder Hip Hop. Die Wirtschaft war wieder im Aufschwung, also ging es in die Kaufhäuser auf der Suche nach den grellsten Leggins und dem blausten Lidschatten.
1990er – StilmixIn den Neunzigerjahren ist die Welt im Wandel, die Mauer ist weg, die Welt ist dabei, sich neu zu ordnen, Reisen wird leichter. Es herrscht ein Mix an Stilen, der vor allem von Musik und amerikanischen Einflüssen geprägt wurde. Mit Kurt Cobain ist der Grunge-Stil mit zerrissenen Jeans und bunt gefärbten Haaren nicht zu übersehen, Britney Spears gibt mit ihrem Schuluniform-Look eine neue Norm für die junge weibliche Generation. Einen einheitlichen Look gab es in den
Neunzigern nicht wirklich, man zog sich einfach entsprechend des eigenen Vorbilds an. Viel zu sehen waren allerdings riesige Pullover und Schmuck, Schmuck, Schmuck – zu dieser Zeit galt: Mehr ist mehr!
Heute – Alles ist möglichWie sieht das Ganze heute aus? Die Menschen heute genießen ihre Freiheit, und das ist sowohl auf das Leben als auch auf die Mode bezogen. Individualität und Selbstverwirklichung steht an der Tagesordnung, Trends kommen und gehen schneller als man gucken kann, vom einen trendigen Sommerlook zum nächsten liegen Meilen. Dazu kommt, dass sich männliche und weibliche Mode immer mehr aneinander annähert. Skinny-Jeans gibt es jetzt auch an Männern, Hemden auch an Frauen, der androgyne Look lebt. Das Leben und die Mode sind inzwischen schnelllebig, in ständiger Bewegung. Da ist es auch kein Wunder, dass sich der ein oder andere Modestil des vergangenen Jahrhunderts auch gerne mal wiederholt, immerhin könnten Retro- und Vintage-Looks kaum trendiger sein.
Seit Jahren wird Kleidung dazu benutzt, Menschen in Gruppen zu trennen. Ob man mit dem richtigen Outfit das Verhalten anderer Menschen beeinflussen oder steuern kann, erfahren Sie hier. Bleiben Sie sich selbst treu und lassen Sie Ihre Persönlichkeit - nicht Ihre Kleidung - für das sprechen, was Sie sind!
Probieren Sie es ausSind Sie bereit, einige Modetrends aus der Vergangenheit auszuprobieren? Gehen Sie direkt in den Schrank Ihrer Eltern! Bitten Sie Ihre Eltern, Ihnen einige der ältesten Kleidungsstücke, die sie haben, zu zeigen.
Sprechen Sie mit Ihren Eltern darüber, welche Mode bei Kindern in Ihrem Alter heute beliebt ist. Wie wird sich diese Mode Ihrer Meinung nach im Laufe der Zeit ändern? Welche Art von Kleidung werden Ihre Kinder Ihrer Meinung nach eines Tages tragen?
Um noch mehr Spaß zu haben, holen Sie ein paar alte Fotoalben heraus. Schauen Sie sich die Kleidung von vor 20, 30 oder sogar 40 oder mehr Jahren an. Können Sie sich vorstellen, heute solche Kleidung zu tragen? Natürlich geht die Mode in Zyklen, und was einst beliebt war, könnte eines Tages wieder beliebt sein. Sagen Sie niemals nie! Man weiß nie, wann man vielleicht Kleidung trägt, die man früher wie seine Großeltern trug, nur um heute "hip" zu sein!
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Bildnachweise:
Bild oben: unsplash.com, Ahmed Carter Bild mittig-oben: unsplash.com, NordWood Themes Bild mittig: unsplash.com, Djurdjica Boskovic Bild unten: unsplash.com, Jason Leung
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