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Die Nachricht schockierte die Welt: Am Dienstag wurde der irische Schauspieler Jonathan Rhys Meyers, 33, leblos in seinem Haus in London aufgefunden. Schuld soll eine Überdosis Tabletten gewesen sein. «Die anwesenden Personen gehen alle davon aus, dass sich Jonathan umbringen wollte», sagte eine Quelle der britischen Zeitung «The Sun». «Das ist sehr traurig!»
Jetzt beteuert jedoch ein Insider gegenüber «The Hollywood Reporter», dass der «The Tudors»-Star bloss einen Drogenrückfall erlitten habe. «Es war kein Selbstmordversuch. Er wurde rückfällig und deshalb kurzzeitig ins Krankenhaus eingeliefert, aber er wurde schon entlassen.» Seit langem kämpft Rhys Meyers gegen seine Alkohol- und Drogensucht, in den vergangenen Jahren liess er sich schon fünf Mal in einer Entzugsklinik behandeln. Bis heute scheint er nichts daraus gelernt zu haben - er sieht sein Problem offensichtlich nicht einmal ein: Als am Dienstagabend die Sanitäter zu seinem Haus gerufen wurden, soll er sich während 30 Minuten geweigert haben, sich behandeln zu lassen. Die Polizei musste kommen.
Der Keim seiner Probleme wurde schon früh gesät: Rhys Meyers kam 1977 in Irland mit einem schweren Herzleiden auf die Welt und wurde notgetauft, da man vermutete, dass er nicht mehr lange zu leben hätte. Mehrere Monate verbrachte er im Krankenhaus. Als er drei war, verliess sein Vater seine alkoholsüchtige Mutter. Nach zahlreichen Schlägereien flog Jonathan im Alter von 16 Jahren von der Schule. Fortan soll er die meiste Zeit in Billardschuppen verbracht haben - wurde dann aber ausgerechnet dort entdeckt.