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Dunkles Rubinrot mit violetten Reflexen, offenes würziges Bukett, Wachholder- und Nelkennoten, auch Waldbeeren und Weichselkirschen, im Auftakt weich und voluminös, mild und elegant, guter fester Körper mit feiner Aromatik, würzige Holzfasslageraromen, kräftig bis zum Schluss mit reifen Tanninen und präsenter Struktur.
Alte Traubensorte im Wallis, auch Landroter oder Rouge du Pays genannt. 1972 wurde sie offiziell auf den Namen Cornalin getauft da sie Anleihen an den Namen einer alten Rebsorte aus dem Aostatal aufweist. Sie ist eine eigenständige Rebsorte im Wallis, aber ihre Eltern, der Mayolet und der kleine Rote stammen aus dem benachbarten Aostatal. Die ersten Erwähnungen stammen aus dem 11. Jahrhundert. Ein Schriftstück aus dem Jahre 1313 spricht von einer roten Rebe die zwischen Granges und Lens angesiedelt ist. Es könnte sich um den von da an berühmten Landroten handeln. Im Jahre 1952 findet man ihn nur noch auf dem Gebiet von Granges und Lens. Die Anbaufläche im Jahr 1990 noch unter 10 ha, im Jahr 2000 schon 37,5 ha und im Jahr 2002 bereits 53,4 ha. Sie ist eine spätreifende Sorte, verlangt dementsprechend nach den besten Anbauflächen.