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Alles, was Sie über die Menopause wissen müssen
Die Menopause ist ein natürliches Lebensereignis, das fast alle Frauen irgendwann in ihrem Leben erleben. Sie markieren das Ende der fruchtbaren Jahre und das endgültige Ende der Menstruation.
Die Menopause beginnt in der Regel zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr, kann aber auch schon mit 40 oder erst mit 60 Jahren eintreten.
Das genaue Alter, in dem Sie in die Wechseljahre kommen, hängt von vielen Faktoren ab, z. B. von Ihrer Familiengeschichte, Ihrer Rasse, Ihrem Lebensstil, Ihrer Ernährung und Ihren genetischen Voraussetzungen. Die Menopause ist eine Phase im Leben einer Frau, in der ihre Eierstöcke dauerhaft keine Eizellen mehr produzieren. Laut dem National Institute on Aging (NIA) ist die Menopause der Zeitpunkt im Leben einer Frau, an dem sie nicht mehr auf natürlichem Wege schwanger werden kann, weil ihre Eierstöcke nicht mehr regelmäßig Eizellen produzieren.
Was passiert in den Wechseljahren?
Das reproduktive Leben einer Frau endet mit der Menopause, dem Übergang vom monatlichen Menstruationszyklus zu einem Leben ohne Menstruation. Die Menopause markiert das Ende der Fruchtbarkeit, aber das Ende des Sexualtriebs, der Scheidensekretion und der Orgasmusfähigkeit sind davon nicht betroffen. Viele Frauen leiden in den Wechseljahren unter den folgenden Symptomen:
- Hitzewallungen – Hitzewallungen treten auf, wenn sich die Blutgefäße weiter als normal öffnen und ein plötzlicher Blutstau auf der Haut entsteht, der ein Wärmegefühl verursacht. Eine Hitzewallung kann zwischen einigen Sekunden und einigen Minuten dauern.
- Schlafprobleme – Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche können den Schlaf stören. Schlafprobleme können auch durch menopausenbedingte Veränderungen der Östrogenmenge in Ihrem Körper verursacht werden.
- Stimmungsschwankungen – In den Wechseljahren sinkt der Spiegel bestimmter Hormone (z. B. Östrogen). Diese Veränderungen können sich auf Ihre Stimmung auswirken, sodass Sie sich traurig oder deprimiert fühlen.
- Vaginale Veränderungen – In den Wechseljahren verändert sich das Gewebe der Vagina. Die Wände der Vagina werden dünner, und die Feuchtigkeit nimmt ab. Diese Veränderungen machen den Sex weniger angenehm und unangenehmer.
Wie lange dauern die Wechseljahre?
Die Dauer der Menopause ist nicht vorhersehbar, aber normalerweise dauert sie zwischen 2 und 10 Jahren. Das Durchschnittsalter für die Menopause liegt bei 51 Jahren, die durchschnittliche Dauer beträgt jedoch 4 Jahre. Die Dauer der Wechseljahre ist von Frau zu Frau unterschiedlich und wird von vielen Faktoren beeinflusst, darunter Ihr Alter, Ihre Ernährung und Ihr Lebensstil.
Menstruationsbeschwerden während der Menopause
Frauen leiden oft kurz vor oder während ihrer Periode unter starken Krämpfen, die sich in den Wechseljahren verstärken können. Heißwasserkompressen, Kräutertees und andere lindernde Maßnahmen können helfen, die Krämpfe zu lindern. Auch ein warmer, feuchter Waschlappen, der auf den Unterleib gelegt wird, kann helfen, die Krämpfe zu lindern.
Bei manchen Frauen können Krämpfe ein Hinweis auf eine Grunderkrankung wie Endometriose oder Myome sein. Nach Angaben des National Institute of Health (NIH) sollten Sie bei Krämpfen, die so stark oder schmerzhaft sind, dass sie Ihre täglichen Aktivitäten beeinträchtigen, mit einem Arzt über andere Behandlungsmöglichkeiten sprechen.
Schlafprobleme während der Menopause
In den Wechseljahren können die Veränderungen des Hormonspiegels zu Schlafstörungen wie Schlaflosigkeit, Müdigkeit und unruhigem Schlaf führen. Diese Veränderungen können durch den natürlich abnehmenden Östrogen- und Progesteronspiegel verursacht werden. Laut NIH können die mit der Menopause verbundenen Veränderungen des Hormonspiegels Ihren Schlaf beeinträchtigen. Möglicherweise haben Sie Probleme, einzuschlafen, durchzuschlafen oder zu früh aufzuwachen. Diese Veränderungen können dazu führen, dass Sie sich tagsüber müde fühlen.
Depressionen in den Wechseljahren
Depressionen sind das häufigste Gesundheitsproblem im Zusammenhang mit den Wechseljahren. Nach Angaben des NIH ist die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen in den Wechseljahren depressiv werden, doppelt so hoch wie zu jedem anderen Zeitpunkt ihres Lebens, und 5-8 % der Frauen leiden unter schweren depressiven Symptomen. Depressionen können mit Medikamenten, Therapien und Änderungen der Lebensweise behandelt werden.
Wege zur Bewältigung der Nebenwirkungen der Menopause
Es gibt viele Möglichkeiten, die Begleiterscheinungen der Wechseljahre zu lindern, z. B. Stressabbau, ausreichender Schlaf und richtige Ernährung. Sie können auch Medikamente einsetzen, um einige der Symptome in den Griff zu bekommen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Symptome mehr als nur lästig sind, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.