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(29.09.2021) In der Schweiz werden Produkte immer teurer. Laut Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) setzt der Produzenten- und Importpreisindex seinen Aufwärtstrend fort. Im August erreichte er 103,9 Punkte und damit 0,7% mehr als im Vormonat und 4,4% mehr als Vorjahreszeitraum.
Im August 2021 liegt der Index der Produzentenpreise bei 102,4 Punkten. Diese Zahl ist um 0,5% höher als im Juli und um 2,9% höher als ein Jahr zuvor. Der Anstieg ist hauptsächlich auf die höheren Preise für chemisch-pharmazeutische Produkte zurückzuführen. Auch die Teuerung bei Metallen und Metallhalbzeug trug zu dieser Entwicklung bei.
Zwischen Juli und August 2021 war ein Aufwärtstrend unter anderem bei Säge- und Hobelprodukten, Gummi- und Kunststoffprodukten sowie Frischgemüse zu beobachten. Die Produzentenpreise für Schrott und Schweinefleisch waren im Berichtsmonat hingegen rückläufig.
Die Importpreise legten gegenüber dem Vormonat um 1% und gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,6% zu. Der entsprechende Index erreichte damit einen Wert von 107 Punkten. Die Teuerung lässt sich mit dem Preisanstieg bei organischen Produkten der chemischen Industrie, Kunststoffen in Primärformen, Erdöl und Erdgas, Metallen und Metallhalbzeug, Holzprodukten sowie Gummi- und Kunststoffprodukten erklären. Pharmazeutische Spezialitäten und Mineralölprodukte wurden dagegen billiger.
Letzte Änderung 29.09.2021