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Der Kurator des Helvetischen Museums ist dran, eine Ausstellung zu Niklaus von Flüe zu erarbeiten – und kommt sich dabei abhanden. Kurz vor der Vernissage weiss er nicht mehr, wie er den Schweizer Nationalheiligen der Öffentlichkeit präsentieren und was er überhaupt ausstellen soll.
Im letzten Moment schickt die unter Druck stehende Museumsdirektorin, ihren Mann, einen etwas fahrigen, selbstironischen Psychiater und Coach in die Höhle des Löwen. Dieser soll dem verbockten Kurator helfen.
Anhand von Niklaus‘ Kleid, seinem Stock, dem Rosenkranz, dem Radbild, dem Steinkissen, der Bank und einer Statue entbrennt nun ein merkwürdiger Rettungskampf.
Live gespielte Klangfelder schaffen eine spezielle Gesamtatmosphäre.
Die drei heutigen Figuren korrespondieren auf vielfältige Weise mit den Figuren aus der damaligen Zeit.
Die Geschichte von Niklaus von Flüe wird aber nicht historisierend und linear erzählt; vielmehr dient sie sie uns als Folie und Katalysator für die brennenden Fragen unserer heutigen Zeit: Wie sollen wir leben in dieser hektischen, materialistischen Zeit?
Was können uns Bruder Klaus und seine Frau Dorothee heute bedeuten? Wie können sie Inspirationsquelle für die Auseinandersetzung mit uns selber und mit Gott und der Welt sein?