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Es existiert keine Lebenssphäre mehr, in der der Begriff nicht auftaucht. Seit einer gefühlt unendlich langen Zeit, immer wieder und sogar zunehmend. Das Infektionsgeschehen, wie es so vieldeutig heißt, bestimmt das Leben. Oder besser gesagt, das Infektionsgeschehen bestimmt, inwieweit sich die politische Administration dazu ermächtigt fühlt, grundsätzliche Freiheitsrechte einzuschränken. Der Streit, der darum entsteht, ist ein uralter im rechtsphilosophischen Sinne. Ist, in Anbetracht der abzuwehrenden Gefahr, die Einschränkung der Freiheit verhältnismäßig? Und angesichts dieser Frage, die so kühl und kalkulatorisch verhandelt werden müsste, entfacht sich ein Feuer, das eher als Indiz für unsere aus den Fugen geratene Zeit gehalten werden kann. Die einen werfen….