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|Payrolling – Rechner für Freelancer|
Ob ein Freelancer für die Sozialversicherungen als selbständigerwerbend gilt, wird von der zuständigen AHV Ausgleichskasse festgelegt. Sozialversicherungsrechtlich gilt als selbständig, wer auf eigene Rechnung sowie in unabhängiger Stellung arbeitet und das eigene wirtschaftliche Risiko trägt. Um ihren Entscheid zu fällen, achtet die AHV Ausgleichskasse auf folgende Kriterien:
- Trägt die Person das wirtschaftliche Risiko selber?
- Arbeitet die Person wirklich selbständig oder auf Weisung des Arbeitgebers?
- Stellt die versicherte Person Räumlichkeiten und Betriebsmittel selber oder werden diese durch den Arbeitgeber gestellt?
- Arbeitet die Person für verschiedene Arbeitgeber oder zum grössten Teil immer für den gleichen?
Bei der Erteilung des Status als Selbständigerwerbender entsteht automatisch eine Einzelfirma. Bei der Gründung einer einfachen Gesellschaft, müssen die mitarbeitenden Gesellschafter ebenfalls über diesen Status verfügen.
Scheinselbständigkeit
Sind diese Kriterien für die AHV nicht erfüllt, handelt es sich um eine sogenannte Scheinselbständigkeit und die AHV Ausgleichskasse wird keine Selbständigkeit verfügen.
Dies würde bedeuten, dass die versicherte Person die Sozialversicherungsbeiträge nicht selber abrechnen kann, sondern diese durch den Auftraggeber abgeführt werden müssen.
Verfügt der Freelancer oder freie Mitarbeiter nicht über die sozialversicherungsrechtliche Selbständigkeit, muss sein Auftraggeber ihn bei den Sozialversicherungen wie jeden anderen Arbeitnehmer abrechnen.
Sie wollen dies vermeiden? Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.