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In der Schweiz gebe es rund 800'000 Menschen, die nicht gut Deutsch sprechen könnten oder Lernschwierigkeiten hätten, teilte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen (SVA) mit. Im Gegensatz zu Deutschland sei in der Schweiz die Kommunikation von Behörden und Institutionen in leichter Sprache noch nicht verbreitet.
Die Informationen werden in einer grossen Schrift mit einfachen Worten und kurzen Sätzen präsentiert. Viele Begriffe, die vermeintlich geläufig sind, werden erklärt. Das gilt etwa auch für das Wort «Ergänzungsleistungen». Im Merkblatt wird das so formuliert: «Sie haben eine AHV-Rente. Oder Sie haben eine IV-Rente. Trotzdem reicht das Geld nicht zum Leben. Dann bekommen Sie Geld zu der AHV-Rente oder zu der IV-Rente dazu. Dieses Geld nennt man Ergänzungsleistungen».
Es sei durchaus denkbar, dass weitere Unterlagen in leichter Sprache verfasst werden, so die SVA auf Anfrage.