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Text: Kathia Baltisberger Fotos: Bocuse d'Or
Finale! Es ist das erste Jahr, dass der Bocuse d'Or ohne den Namensgeber Paul Bocuse stattfindet. Die französische Kochlegende verstarb im Januar 2018. Deshalb stand die diesjährige Ausgabe ganz im Zeichen des alten Meisters. Ans Finale in Lyon hat es auch ein Schweizer geschaft: Mario Garcia, Inhaber einer Kochschule in Kriens. Der Luzerner kämpfte mit 23 weiteren Kandidaten am 29. und 30. Januar um den Titel.
Kalbsrack. Zwei Aufgaben hatten die jungen Köche zu bewältigen. Zum einen mussten sie eine Chartreuse servieren. Garcia kreierte seine Version aus Blumenkohl mit einem Muschelkern. Die zweite Aufgabe war die sogenannte «Platte». Der Mittelpunkt dieser Platte war ein Kalbskarrée. Dazu gab es Arvensprossen, Kalbsmilken, Selleriepüree und Bergkartoffeln aus dem Albulatal.
Jeder Kandidat musste eine Chartreuse machen. Garcia wählte eine aus Blumenkohl und Muscheln.
Starker Schweizer. Doch am Ende reichte es für den Schweizer nicht. Die ganze Welt hatte keine Chance gegen die Kandidaten aus Skandinavien. Bronze ging ans Team Norwegen, Silber an das Team aus Schweden. Den Wettbewerb gewonnen hat aber Dänemark. Immerhin: Mario Garcia landet auf dem 5. Platz. Auf dem 4. tummelt sich noch das vierte skandinavische Land, nämlich Finnland. Garcia lässt also Nationen wie Frankreich, Japan oder die USA hinter sich.