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(12.12.2012) Die IT-Industrie dürfte das Wachstum in der Schweizer Medienbranche kräftig ankurbeln. Laut PwC Schweiz wird das Marktvolumen dieses Sektors von CHF 12,6 Milliarden im Jahr 2011 auf CHF 14,1 Milliarden im Jahr 2016 ansteigen.
Die Studie "Swiss Entertainment & Media Outlook 2012-2016" prognostiziert für diesen Zeitraum, dass die Konsumentinnen und Konsumenten pro Jahr rund 2,3% mehr für die Nutzung von Medien ausgeben werden. Die Sparte "mobiler Internetzugang" wird am stärksten zu diesem Wachstum beitragen: Die Einnahmen in diesem Bereich, die jährlich um 21,6% zunehmen, werden sich 2016 auf CHF 2,1 Milliarden belaufen, während es 2011 nur CHF 784 Millionen waren. Die Ausgaben für Online-Werbung werden um 9,3% auf CHF 1,2 Milliarden steigen.
Auch dem Schweizer Markt für Musikdateien wird es in den nächsten Jahren dank der Downloads hervorragend gehen, so die Ergebnisse der Studie von PwC Schweiz. Die Musikausgaben der Konsumentinnen und Konsumenten könnten 2016 eine Summe von knapp CHF 1,1 Milliarden erreichen, gegenüber CHF 891 Millionen im Jahr 2011.
In der TV-Sparte werden die Ausgaben für Lizenzen und Gebühren aufgrund der zunehmenden Verbreitung des zeitversetzten TV-Konsums nur um 1,5% pro Jahr steigen und im Jahr 2016 auf CHF 2,2 Milliarden kommen. 2011 hatte das Wachstum in dieser Sparte noch 5% betragen. Auch im Bereich Radio wird das jährliche Wachstum in diesem Zeitraum mit 0,9% bescheiden ausfallen, sodass 2016 ein Wert von CHF 628 Millionen erreicht wird.Magazine und Zeitungen werden in den kommenden Jahren noch stärker beeinträchtigt werden, obwohl sie immer mehr Inhalte online veröffentlichen: Der Schweizer Zeitungsmarkt dürfte 2016 einen Umsatz von CHF 1,7 Milliarden generieren, während es 2011 noch CHF 2,2 Milliarden waren, was somit einen jährlichen Rückgang von 4,8% bedeuten würde.
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