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Fouad Laroui (geb. 1958) durchlief in seiner Heimat Marokko den französischen Bildungsweg (Lycée Lyautey de Casablanca) bevor er an der École nationale des Ponts et Chaussées in Paris als Ingenieur diplomiert wurde und später in Wirtschaftswissenschaften promovierte. Er leitete zunächst eine Mine in Marokko, hängte dann aber seine Karriere als Ingenieur an den Nagel und ging nach England. Heute lebt er in Amsterdam, wo er an der Universität erst Umweltwissenschaften lehrte, inzwischen aber französische Literatur und Philosophie unterrichtet. Neben seiner Lehrtätigkeit arbeitet Laroui als Literaturkritiker und Schriftsteller. Er hat bislang acht Romane veröffentlicht und viele Essais und Erzählungen. Fouad Laroui wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem prix Albert Camus, dem prix Méditerranée, dem prix du meilleur roman francophone, dem prix Goncourt de la nouvelle. Larouis jüngster Roman Les tribulations du dernier Sijilmassi stand auf der Auswahlliste für den prix Goncourt 2014.
Die Romane und Erzählungen des marokkanischen Schriftstellers Fouad Laroui handeln von der Identität des Einzelnen in einer globalisierten Welt, von Konfrontation und Dialog zwischen den Kulturen und davon, wie sich ein Indivuum im Konflikt mit der Gruppe verhält. Für seine Werke wurde Laroui bereits mehrfach ausgezeichnet.