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Markus Hinterhäuser wurde 1959 im italienischen La Spezia geboren und studierte Klavier an der Hochschule für Musik in Wien, am Mozarteum in Salzburg sowie in Meisterkursen u. a. bei Elisabeth Leonskaja und Oleg Maisenberg. Als Solist und Kammermusiker trat er in den bedeutendsten Konzertsälen und bei vielen international renommierten Festivals auf, wie etwa in der New Yorker Carnegie Hall, im Musikverein und im Konzerthaus in Wien, an der Mailänder Scala, bei den Salzburger Festspielen, der Schubertiade Hohenems, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Festival d’Automne in Paris, dem Holland Festival und den Berliner Festwochen. Ausserdem widmete er sich der Liedbegleitung – hervorzuheben ist hier vor allem seine Zusammenarbeit mit Brigitte Fassbaender. In den letzten Jahren konzentrierte sich Markus Hinterhäuser verstärkt auf die Interpretation zeitgenössischer Musik und engagierte sich für das Œuvre von Luigi Nono, Karlheinz Stockhausen, Morton Feldman und György Ligeti. Neben zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen spielte er das gesamte Klavierwerk von Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern sowie Kompositionen von Feldman und Nono, Giacinto Scelsi, Galina Ustwol¬skaja und John Cage auf CD ein. Immer wieder wirkte Markus Hinterhäuser auch bei Musiktheater-Produktionen mit und arbeitete dabei mit den Regisseuren Christoph Marthaler, Johan Simons und Klaus-Michael Grüber zusammen. Als Mitbegründer der Veranstaltungsreihe «Zeitfluss», die von 1993 bis 2001 im Rahmen der Salzburger Festspiele stattfand, und als Künstlerischer Leiter des Projekts «Zeit-Zone» bei den Wiener Festwochen errang er Renommee im Kulturmanagement. Seit Herbst 2006 ist Markus Hinterhäuser für das Konzertprogramm der Salzburger Festspiele verantwortlich, 2011 übernimmt für einen Sommer die künstlerische Gesamtleitung.
September 2009