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Unternehmen verwenden den Shift-Left Testing Ansatz mit einem starken Fokus auf kontinuierliches Testen, um die Anwendungsqualität zu verbessern sowie die Wahrscheinlichkeit von Fehlern nach der Implementierung zu verringern.
Es besteht immer die Notwendigkeit, eine Testumgebung einzurichten, die der Produktionsumgebung ähnlich ist, um eine bessere Qualität zu gewährleisten. Die Vorbereitung solcher Testumgebungen erfordert umfangreiche Planung, korrekte Ausführung und Verwaltung. Das verwalten von Testumgebungen (Test Environment Management kurz TEM) verfolgt das Ziel, eine stabile und nutzbare Umgebung bereitzustellen, bestehend aus der zugehörigen Hardware, Software, Datenbanken und Netzwerkkomponenten, um Testszenarien auszuführen und Fehler zu identifizieren.
Dieser Blog behandelt 6 Best Practices, die Unternehmen im Jahr 2023 anwenden können, um die Herausforderungen bei der TEM-Implementierung zu meistern und sicherzustellen, dass ihre Strategie für das Management von Testumgebungen ein voller Erfolg wird.
Was ist Test Environment Management?
Bevor wir in die Tiefe gehen, sollten wir verstehen, was TEM ist. Test Environment Management umfasst die Kontrolle, Verwaltung und das Management von Testumgebungen auf Unternehmensebene. Dabei werden Prozesse, Tools und Ressourcen verwendet, um mehrere Konfigurationsteile wie Software, Hardware, Datenbanken, Testdaten und Applikationen zu verwalten.
WAS IST TEM?
“Test Environment Management (TEM) ist ein wichtiges Verfahren, das den Software-Entwicklungsprozess vereinfacht. Es stellt sicher, dass jeder, der an der Produktentwicklung beteiligt ist, Zugang zu funktionsfähigen Testumgebungen hat, um Testszenarien durchzuführen oder Fehler zu reproduzieren.”
Aufgrund des Marktwettbewerbs werden die Softwareprodukte immer komplexer. Dies führt dazu, dass das Management von Testumgebungen zur grössten Herausforderung wird.
Wahrscheinlich habt ihr schon mal mit Testumgebungen zu tun gehabt, in denen viele versteckte Probleme vor der Markteinführung eines Produkts auftauchen. Zu den häufigsten TEM-Problemen gehören:
- Die aufwendige Aufgabe, mehrere integrierte Testumgebungen zu bereitzustellen
- Bereitstellung von Infrastruktur und Plattform auf wiederholbare Weise
- Zuverlässiges Monitoring aller Umgebungen (und nicht nur für die Produktion!)
- Synchronisierte Software-Versions-Updates
- Löschen nicht genutzter Umgebungen, um unseren Planeten zu retten (und hohe Cloud-Rechnungen zu vermeiden)
- Testdatenmanagement über die gesamte Umgebungslandschaft hinweg
- Fehlersuche in der Testumgebung und schnelles Lösen von Problemen
Lass uns 6 Best Practices diskutieren, die dir helfen sollten, solche Probleme zu vermeiden.
6 TEM-Best-Practices
Die Herausforderungen beim verwalten von Testumgebungen haben dazu geführt, dass sich Unternehmen aufgrund der geringeren Testabdeckung und der steigenden Betriebskosten Sorgen machen. Glücklicherweise können einige Best Practices für Testumgebungen diese Herausforderungen erleichtern und schneller positive Ergebnisse liefern.
1. Vertrauen schaffen durch vollständige Transparenz der Testumgebungen
Jeder sollte jederzeit wissen, was wo getestet werden kann. Deshalb braucht man eine zentrale Quelle von Informationen über seine Umgebungen und Anwendungen.
Im Idealfall sollte jeder in der Organisation auf diese Informationen zugreifen können. Wenn ihr Unternehmen bereits über eine Projektmanagement-Plattform wie Jira verfügt, die im gesamten Unternehmen genutzt wird, könnte dies der perfekte Ort für die Verwaltung der Testumgebung sein, anstatt ein neues Tool einzuführen.
2. Zuverlässige Zuteilung von Umgebungen für verschiedene Teams
Den aktuellen Status der Testumgebung zu kennen, ist eine Sache. Zu wissen, was in der Zukunft passieren wird, ist eine andere. Deshalb solltet ihr eure Release-, Deployment- und Ausfallpläne auch mit allen Beteiligten teilen.
Die Zuteilung von Umgebungen für eine optimale Ressourcennutzung vermeidet Konfigurationskonflikte. Anstelle eines gemeinsamen Kalenders oder einer Excel-Tabelle könnt ihr Jira nutzen, um den Überblick über eure Umgebungszuweisung zu behalten.
3. Durch intelligente Integration des TEM-Tools können manuelle Updates vermieden werden
Seien wir ehrlich: Wenn eine Information manuell aktualisiert wird, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass sie nicht auf dem neuesten Stand ist. Derjenige, der für das Update der Version nach einer Implementierung verantwortlich ist, ist in den Ferien? Oder vielleicht sind die Informationen aufgrund eines falschen Kopiervorgangs falsch?
Ihr TEM-Tool muss in eure Toolchain (Verteilungs-Tool, Überwachungs-Tool, CMDB usw.) integriert werden, um sicherzustellen, dass euer Umgebungsinventar immer auf dem neuesten Stand ist. Auf diese Weise schafft ihr Vertrauen bei euren Stakeholdern.
4. Bereitstellung eurer Umgebungen auf wiederholbare Weise durch Virtualisierung
Ermöglicht die gleichzeitige Bereitstellung und Durchführung von Testumgebungsinstanzen, um Terminkonflikte zu vermeiden, Testzyklen zu beschleunigen und die Berichterstattung zu vereinfachen.
Virtualisierung ist wunderbar - mit Docker und Kuberenetes könnt ihr Snapshots erstellen und eure gesamte End-to-End-Umgebung einfach reproduzieren. Da es sich jedoch um eine wichtige Investition handelt, sollte man zuerst eine ROI-Analyse durchführen. Ist es sinnvoll, 100.000 USD zu investieren, wenn man zwei Mal im Jahr eine neue Version ausliefert? Wahrscheinlich nicht.
5. Wissensmanagement verbessern & Überblick über Aufgaben und Vorfälle haben
Ein zentralisiertes Testumgebungsmanagement stellt sicher, dass den Beteiligten und Endbenutzern alle erforderlichen Informationen zur Verfügung stehen: Zeitpläne für Testumgebungen, Release-Pläne, Recovery-Verfahren, Dokumentation, Incidents und Statusreports.
Da es sich bei Testumgebungen um gemeinsam genutzte (und oft knappe) Ressourcen handelt, kommt es zu Nutzungskonflikten, wenn ein oder mehrere Projekte gleichzeitig um dieselbe Umgebung konkurrieren. In diesem Fall müssen Massnahmen getroffen werden.
Tools wie Jira (für Tasks und Incidents) und Confluence (für die Dokumentation) können euch dabei helfen, die Liste aller Geräte und der damit verbundenen Informationen, Prozesse, Methoden und Anwendungs-Stacks zu verwalten. Mit diesen Tools könnt ihr auch alle Aufgaben und Problemlösungen verfolgen, die ihr und euer Team durchgeführt habt.
6. TEM-Leistung regelmässig mit entsprechenden KPIs überprüfen
Regelmässige Überprüfungen helfen dabei, die Testumgebungen so realistisch und präzise wie möglich zu halten. Bewertet nach jedem wichtigen Testzyklus, was funktioniert und was nicht, welche Ressourcen zu wenig oder zu viel genutzt werden usw., und nehmt die notwendigen Änderungen entsprechend den Anforderungen und Buchungen des Testteams vor.
Für diese Überprüfungen empfehlen wir die Verfolgung wichtiger Metriken und KPIs wie die Betriebszeit der Umgebung, die prozentuale Verfügbarkeit der Umgebung, die Anzahl ungeplanter Serviceunterbrechungen usw.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Management von Testumgebungen ein komplexer Prozess ist, der eine gründliche Planung und Koordination erfordert. Eine effektive Automatisierung und standardisierte Methoden können diesen Prozess vereinfachen und effizienter gestalten.
TEM ist die richtige Lösung, um den CI/CD-Prozess zu automatisieren, häufige Releases bereitzustellen, die Markteinführungszeit zu verkürzen, Fehlerquellen zu eliminieren und die Kommunikation zwischen verschiedenen Teams zu erleichtern.
Optimiere deine Testumgebungen mit Swarmit und Golive
Leider gibt es kein universelles Tool oder eine universelle Strategie für alle F&E-Teams. Mit unseren TEM-Best-Practices und einer gut integrierten Jira-App wie Golive können Unternehmen ihre Ressourcen optimieren und sicherstellen, dass die Testumgebungen linear laufen, indem sie den Bedarf und die Nutzung im Auge behalten.
Wenn du Fragen zum Thema Test Environment Management hast oder dich für die App Golive interessierst, stehen wir von Swarmit und Apwide dir gerne zur Verfügung.
Als offizieller Partner von Apwide können wir dir dabei helfen, die Best Practices für TEM umzusetzen und die App Golive in deine Arbeitsprozesse zu integrieren. So kannst du sicherstellen, dass deine Testumgebungen effizient und reibungslos betrieben werden und deine Ressourcen optimal genutzt werden.
Egal, ob du ein kleines Start-up oder ein grosses Unternehmen bist, unsere Expertise und Erfahrung in diesem Bereich können dir dabei helfen, das Beste aus deinen Testumgebungen herauszuholen und die Qualität deiner Software-Entwicklung zu verbessern.
Alors n'hésite pas à nous contacter si tu as des questions ou si tu es intéressé. Nous sommes ravis de pouvoir t'aider :