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Seattle hat etwas beschlossen, was Großunternehmen zuvor erfolgreich blockiert hatten: Wer zurzeit besonders viel Gehalt bekommt, soll der Stadt helfen, die Krise zu meistern. Kleine Unternehmen und weniger gut Verdienende sind von der „Amazon-Tax“ ausgenommen.
Nur Unternehmen, die ihren Beschäftigten jährlich insgesamt mehr als 7 Millionen Dollar an Gehältern zahlen sind von der Steuer betroffen. Und nur diejenigen MitarbeiterInnen, die mehr als 150.000 Dollar im Jahr verdienen, müssen die Sondersteuer abführen. Kleinere Unternehmen und weniger gut verdienende MitarbeiterInnen werden also nicht zusätzlich belastet.
Der progressive Steuersatz startet bei 0,7 Prozent vom Einkommen, höchstens 2,4 Prozent werden fällig für diejenigen, die am meisten Gehalt bekommen. Trotz dieser relativ geringen Steuersätze will die Stadt damit 214 Millionen Dollar pro Jahr einnehmen.