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Greenpeace hat heute den neuen Report „Klimaschutz unter den Rädern – Wie die Autoindustrie die Klimapolitik torpediert“ veröffentlicht. Der Bericht zeigt chronologisch auf, wie die europäische Autoindustrie in den letzten 17 Jahren weitgehende Fortschritte zugunsten effizienter Fahrzeuge immer wieder torpediert und blockiert hat.
Der neue Greenpeace-Report erläutert, wie die Autoindustrie konsequent die “3 Dâ€-Strategie verwendet: „Sie hat die Notwendigkeit zu handeln, um den Klimawandel zu bekämpfen, stets heruntergespielt (Deny); sie hat freiwillige Abkommen forciert, um Gesetzgebungsmassnahmen zur Reduzierung der Emissionen zu verzögern (Delay); und sie versucht, politische Konzepte einzuführen, welche die Automobilindustrie begünstigen (Dominate).“ Ausserdem betreibe sie ein aggressives Marketing von “Öko-Modellen†als Verschleierungstaktik, um gleichzeitig nach wie vor immer schwerere und stärkere Autos zu produzieren, schreibt Greenpeace.
Die EU und die Schweiz diskutieren im Rahmen der Klima- und Energiepolitik Verbrauchsvorschriften für die Neuwagenflotte. Seit 1996 bestehen freiwillige Vereinbarungen mit der Autoindustrie, die niemals eingehalten wurden. Nun besteht laut Greenpeace die Gefahr, dass der Klimaschutz ein weiteres Mal unter die Räder kommt. (sb)
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