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Andy Murray wie in alten Tagen
Das Gefühl kennt Andy Murray schon lange nicht mehr: Erstmals seit Wimbledon 2017 gewinnt der Schotte eine Partie bei einem Grand-Slam-Turnier in drei Sätzen.
Das Gefühl kennt Andy Murray schon lange nicht mehr: Erstmals seit Wimbledon 2017 gewinnt der Schotte eine Partie bei einem Grand-Slam-Turnier in drei Sätzen.
In nur zweidreiviertel Stunden setzte sich der US-Open-Champion von vor zehn Jahren 7:5, 6:3, 6:3 gegen den als Nummer 24 gesetzten Francisco Cerundolo durch. Der Argentinier ist allerdings ein ausgesprochener Sandplatz-Spezialist und deshalb für Murray eine gute Auslosung.
Medwedew nicht gefordert
Der Titelverteidiger Daniil Medwedew wurde zum Auftakt nicht im geringsten gefordert. Der Russe deklassierte den Amerikaner Stefan Kozlov (ATP 111) in etwas über zwei Stunden 6:2, 6:4, 6:0. Medwedew muss in jedem Fall den Final erreichen, wenn er seine Position an der Spitze der Weltrangliste behalten will. Auch Casper Ruud, der Sieger der ATP-Turniere in Genf und Gstaad, gab sich keine Blösse. Der Norweger, aktuell die Nummer 7 der Welt, ist einer von fünf Spielern, die eine Chance auf die Nummer 1 haben.
Proteste für Djokovic
Am ersten Tag des US Open protestierte vor dem Eingang ein kleines Grüppchen gegen das Fehlen von Novak Djokovic. Da er nicht geimpft ist, durfte der 21-fache Grand-Slam-Champion nicht in die USA einreisen. Die Demonstranten setzten sich aus Anhängern des Serben und Amerikanern zusammen, die sich gegen die Impfbestimmungen wehren.
Ein kleines ukrainisches Märchen
Die erst 20-jährige Ukrainerin Daria Snigur schreibt in New York für ihre gebeutelte Nation ein kleines Märchen. Als Qualifikantin bestreitet die Nummer 124 der Welt ihr erstes Grand-Slam-Turnier überhaupt. In der 1. Runde schaltete sie nun mit 6:2, 0:6, 6:4 sensationell die als Nummer 7 gesetzte Simona Halep aus. Die ehemalige Weltranglistenerste aus Rumänien hatte erst vor zwei Wochen das Masters-1000-Turnier in Toronto gewonnen.