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«Wo sonst bewässern, wenn nicht im Aargau?» Diese rhetorische Frage stellte der Vizepräsident des Bauernverbands Aargau (BVA ), Christoph Hagenbuch, an der BVA-Generalversammlung und gab die Antworten gleich selber. Die Aargauer Landwirtschaft sei aufgrund ihrer klimatischen Voraussetzungen prädestiniert für die Erzeugung hochwertiger Nahrungsmittel. Um diese Ernährungssicherheit zu gewährleisten, sei sie auf Wasser angewiesen. Davon habe es im Aargau genug, es sei lediglich ein Verteilproblem. Das müsse man angehen. In einer Resolution fordert der BVA:
- dass der Kanton Grundlagen für die Wasserversorgung im Aargau inklusive Bewässerungswasser erarbeitet.
- dass die Bewässerungsmöglichkeiten bei künftigen Planungen der Wasserinfrastruktur einbezogen werden (z.B. Ringleitungen).
- dass auf dem Bewässerungswasser keine Abwassergebühren erhoben werden
- dass Bewässerungswasser nicht höher als zu den Gestehungskosten zu verkaufen sei.
Das sei nachhaltiger, als Kulturen verdorren zu lassen und Nahrungsmittel aus Ländern mit stark sinkenden Grundwasserbeständen zu importieren.