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Die 1. Behandlung dauert mit einer ausführlichen konstitutionellen Anamnese bis zu zwei Stunden. Für die Folgebehandlungen werden in der Regel bis zu einer Stunde benötigt. Nach dem Gespräch, der Puls- und Zungendiagnose, ergibt sich ein individuelles Behandlungskonzept und es werden wenige sorgfältig ausgewählte Punkte genadelt. Meistens setze ich noch andere Therapiemethoden ein, zum Beispiel Moxa oder GuaSha. Sind die Nadeln gesetzt gibt es eine Ruhephase von etwa 15 - 20 Minuten.
Die Häufigkeit und Anzahl der Behandlungen ist abhängig von Ausmass und Dauer der Beschwerde. Akute Probleme lassen sich schneller behandeln als chronische.
Die Behandlung mit TCM lässt sich sehr gut mit einer schulmedizinischen Therapie kombinieren.
Vorbereitung
Die Diagnose in der Traditionellen Chinesischen Medizin beruht auf vier Prinzipien:
Zungendiagnose:
Betrachtet wird dabei die Grundfarbe, die Form, der Belag und Struktur der Zunge. Auch die Unterzungenvenen finden Beachtung.
Die Zunge hat direkten Bezug zu den Funktionskreisen und den inneren Organen. Die Betrachtung der Zunge erlaubt die Beurteilung des energetischen Allgemeinzustandes einer Person. Der Therapeut liest Zustand, Disharmonien, Krankheiten und ihre Entwicklungsstadien ab und kann den Behandlungsverlauf verfolgen.
Pulsdiagnose:
Der Puls wird an beiden Handgelenken, an jeweils drei Punkten, in drei verschiedenen Ebenen ertastet. Zwischen den Taststellen und den Meridianen besteht ein enger Zusammenhang. Durch die Pulsdiagnose lässt sich herausfinden, in welchem Funktionskreis/Organ des Patienten das Qi nicht richtig fliesst und wo ein Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang besteht.