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Bevor eine Strategie für den Schutz von geistigem Eigentum einer bestimmten Firma aufgestellt werden kann, ist ein Audit des intellektuellen Kapitals sehr hilfreich (IP Assessment). Ein solches Audit wird häufig von externen potentiellen Invstoren oder im Rahmen des KTI-Startup Labels.
Zweck dieser Massnahme ist es:
- die immaterialen Elemente, z.B. Marken, Know-how, Entwicklungen usw., welche einer Firma den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen, zu identifizieren;
- zu überprüfen, ob diese Elemente durch möglicherweise schon erlangte Schutztitel adäquat geschützt sind;
- das Risiko abzuschätzen, die Rechte Dritter in diesem Tätigkeitsbereich zu verletzen

Nach Aufstellen des Inventars sollte das Ziel einer Strategie im Bereich des immaterialen Eigentums der Schutz und die Entwicklung des im Inventar identifizierten geistigen Kapitals sein sowie die Einschränkung des Risikos, die Rechte Dritter zu verletzen.
Besitzt eine Firma oder eines ihrer Produkte einen guten Ruf, kann es zum Beispiel angezeigt sein, den Namen durch eine Marke schützen zu lassen und gleichzeitig deren Bekanntheitsgrad durch eine gezielte Werbekampagne noch zu erhöhen. Falls ein Produkt durch seine technischen Eigenschaften attraktiver gemacht oder die Produktionskosten durch ein neues Verfahren gesenkt werden können, sollte die Möglichkeit eines Patentes in Betracht gezogen werden.