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Durch den Bau der Limmattalbahn erfolgte eine Neugestaltung der Verkehrssituation in Dietikon. Dies erforderte den Neubau einer Brücke über die Limmat. Anschliessend erfolgte die Instandsetzung der bestehenden Brücke in 2 Etappen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. Für den Neubau hat man sich für eine integrale, zweifeldrige Spannbetonbrücke entschieden. Die Arbeiten für den Neubau starteten im März 2019 und wurden mit der Flutung des Oberwasserkanals im Oktober des gleichen Jahres abgeschlossen. Die Instandsetzung der bestehenden Brücke erfolgt vom März bis Juli 2020.
Zum selben Zeitpunkt erfolgte die Erneuerung des Kraftwerkes Dietikon welches durch dieselbe ARGE wiederum unter der Leitung von Rohtpletz, Lienhard ausgeführt wurde.
Für die Erstellung des Mittelpfeilers und der Widerlager mussten ca. 14m tiefe Ortbetonbohrpfähle mit einem Durchmesser von 900 mm gebohrt werden. Auf den Pfahlkopfriegel beim Mittelpfeiler wurde dann ein vorgefertigtes Fertigelement (10.0 x 2.1 x 0.12 m) mittels Autokran gesetzt, welches mit Unterwasserbeton vergossen wurde als Pfeilerfundament.
Für den Bau des überbaus wurde ein Stahlträger Lehrgerüst eingesetzt, worauf die vorgespannte Brückenplatte betoniert wurde. Nach dem Ausschalen und Rückbau des Lehrgerüstes wurden an der Brückenuntersicht diverse Werkleitungen montiert. Auf einer Seite ein Kabelrohrblock mit Kabelschutzrohren und auf der anderen Seite zwei korrosionsgeschützte Rohre für den Einschub der Fernwärmeleitung.