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Das Jahr 2018 der SSA
04/06/2019
Das Jahr 2018 zeigt eine positive Entwicklung.
- Die Einnahmen erreichten die Summe von CHF 23'310’785.- (+1.9% im Vorjahresvergleich). Die Einnahmen für Privatkopie aus der Gebrauchsüberlassung von Set-Top-Boxen mit Speicher und Diensten für virtuelle private Aufzeichnung (vPVR) beeinflussten dieses Resultat zu Ende des Geschäftsjahres in positiver Weise.
- Zum zweiten Mal in der Geschichte der SSA überschritten die Einnahmen aus den Bühnenvorstellungen 5 Mio..
- Da die Einnahmen aus dem gemeinsamen Tarif 12 blockiert waren, beschloss die SSA frühzeitig, mehrere Projekte zu vertagen. Dies hatte eine bedeutende Senkung der Aufwendungen zur Folge (-3.52%), die jedoch als temporär zu betrachten ist.
- Draus resultiert ein historisch sehr tiefer durchschnittlicher Kommissionensatz von 12.04% (-0.77 Punkte).
- Die SSA zahlt ihren Mitgliedern und Schwestergesellschaften monatlich Entschädigungen aus. Die ausbezahlten Summen nahmen leicht zu (+0.25%).
- Die Revision des Urheberrechtsgesetzes kommt gut voran. Im Dezember 2018 wurde es im Nationalrat behandelt. Die SSA unterstützt den Entwurf des Bundesrats, und begrüsst insbesondere die Einführung eines unveräusserlichen Rechts für «On Demand»-Nutzungen zugunsten der Urheberinnen und Urheber. Die SSA bekämpft weiterhin diverse Versuche, ungerechtfertigte Privilegien für bestimmte Wirtschaftssektoren zu schaffen.
- Dank des ausgezeichneten Geschäftsjahres 2018 konnten CHF 1.321 Mio. in den Kulturfonds und CHF 593’564.- in die Sozialfonds eingezahlt werden.
- Für kulturelle Aktionen wurden 2018 insgesamt CHF 1'039'213.65 ausgegeben. 399 Urheberinnen und Urheber nahmen an den Wettbewerben und Ausschreibungen teil, 150 davon erhielten eine Unterstützung.
- Die SSA setzte die Digitalisierung ihrer Dienstleistungen fort und ging zum elektronischen Rechnungsversand über.
- In der Europäischen Union bekämpften die Internetgiganten mit allen Mitteln einen Richtlinienentwurf, der faire Vergütung für Kulturschaffende vorsieht.
- Mehr denn je engagierte sich die SSA politisch. Sie kämpfte gegen die No Billag-Initiative, die per Volksabstimmung jegliche öffentliche Finanzierung von audiovisuellen Medien abschaffen wollte. Sie unterstützte das neue Geldspielgesetz, welches für das Kulturschaffen wichtige Ressourcen absichert, und nahm Stellung zum künftigen Gesetz über elektronische Medien, dessen mangelnde Weitsicht sie bedauert.