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Die Privatinitiative im Rahmen des kanadischen Energie-Innovationsprogramms werde zudem durch einen Beitrag von 6,2 Mio USD der Natural Resources Canada finanziert (NRCan).
Zur Realisierung gründeten Leclanché und eCamion laut Mitteilung unter dem Namen "Fast Charge" ein Joint Venture, um das TCH-Projekt zu verwalten und weitere EV-Ladesysteme in Nordamerika auszubauen. Bryan Urban, EVP von Leclanché Nordamerika, wird als Präsident und Himanshu Sudan, CFO von eCamion, wird als CEO des Joint Ventures tätig sein, heisst es weiter.
Das Projekt solle helfen, Bedenken bezüglich Reichweite zu zerstreuen. Derzeitige öffentliche Elektrofahrzeug-Ladestationen benötigten etwa sechs bis acht Stunden, um ein Fahrzeug zu laden, da die bestehende Netzinfrastruktur meist unzureichend für eine schnellere Aufladung sei. Das durch Fast Charge entwickelte System bestehe aus grossformatigen Lithium-Ionen-Batterien, was eine Aufladung in nur 20 Minuten ermögliche.
Das Joint Venture habe bereits die Arbeit an Demonstrationseinheiten mit Mitteln der NRCan begonnen. Erste Einheiten sollen im Dezember 2017 zur Verfügung stehen und die Fertigung sei für das erste Quartal 2018 geplant. Die insgesamt 34 Standorte entlang des TCH umfassen 102 Ladeeinheiten und erstrecken sich über rund 3'000 Kilometer. Die Ladestationen lägen im Schnitt etwa 100 Kilometer auseinander und das Gesamtnetz soll bis zum ersten Quartal 2019 bereit stehen, heisst es weiter.
sta/ra
(AWP)