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Stan Wawrinka erreichte beim US Open in vier Sätzen die 2. Runde. Der Waadtländer setzte sich 6:3, 7:6 (7:4), 4:6, 6:3 gegen das erst 18-jährige italienische Riesentalent Jannik Sinner (ATP 137) durch.
Der Südtiroler Sinner zeigte über weite Strecken auf, warum ihm eine grosse Zukunft vorausgesagt wird. Er agierte furchtlos, spielte offensiv und kam zu nicht weniger als 14 Breakchancen, konnte jedoch nur vier davon nützen. In den entscheidenden Momenten setzte sich Wawrinkas grössere Routine auf dieser Bühne durch. Nach 2:48 Stunden verwertete der 17 Jahre ältere Romand seinen zweiten Matchball standesgemäss mit einem Ass.
In der nächsten Runde trifft Wawrinka, der US-Open-Champion von 2016, am Mittwoch auf Jérémy Chardy (ATP 74). Der Franzose setzte sich in fünf Sätzen gegen den talentierten Polen Hubert Hurkacz (ATP 35) durch. In fünf Duellen mit Chardy hat Wawrinka erst zweimal einen Satz abgeben müssen. (sda)
Der erste Schritt in Richtung Titelverteidigung ist für Novak Djokovic geschafft. Nach einem etwas zögerlichen Start gewann die serbische Weltnummer 1 ihre Auftaktpartie gegen den Spanier Roberto Carballés Baena (ATP 76) in etwas weniger als zwei Stunden mit 6:4, 6:1, 6:4.
Carballés spielte als Aussenseiter phasenweise zwar gut mit, Djokovic zeigte jedoch keine Blösse. Der dreifache US-Open-Champion liess keine einzige Breakchance zu und nahm Carballés Baena seinerseits 4 Mal den Service ab. Nächster Gegner von Djokovic ist der Sieger des Duells zwischen Sam Querrey (ATP46) und Juan Ignacio Londero (ATP 56).
Viktorija Golubic (WTA 75) scheitert gleich in der 1. Runde. Die 26-jährige Zürcherin bleibt gegen die als Nummer 33 gesetzte Chinesin Zhang Shuai mit 2:6, 1:6 chancenlos.
Die Partie begann für Golubic, die zuvor das einzige Duell gegen Zhang in Wimbledon vor zwei Jahren gewonnen hatte, mit einem Break im ersten Game optimal.
Danach fand sie gegen die vier Jahre ältere Chinesin aber kein Mittel mehr. Vor allem bei eigenem Service war die Schweizer Nummer 3 zu harmlos. Nur gerade zwei von sieben Aufschlagspielen konnte sie für sich entscheiden.Am Ende wehrte sie zwar noch drei Matchbälle ab, nach einem Returnfehler war die Niederlage nach nur 64 Minuten aber besiegelt.
Nach Viktorija Golubic scheiterte auch Timea Bacsinszky (WTA 89) gleich in der 1. Runde. Die Waadtländerin verlor in 70 Minuten deutlich 4:6, 1:6 gegen die erst 17-jährige Amerikanerin Caty McNally (WTA 121), die von einer Wildcard profitierte.
(ohe/abu/sda)