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Rund 19 Kilometer vor dem Ziel setzte sich Tadej Pogacar (UAE Emirates) gemeinsam mit den Spaniern Enric Mas (Movistar) und Mikel Landa (Bahrain-Victorious) vom Rest des Feldes ab. Die anderen Fahrer, darunter auch Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard oder Ex-Weltmeister Julian Alaphilippe, konnten das angeschlagene Tempo nicht mehr mitgehen.
Das Spitzentrio machte den Sieg dann auch unter sich aus. Nachdem Landa den Anschluss verloren hatte, fuhren Pogacar und Mas zu zweit in Richtung Zielort Como. Erst im Sprint setzte sich der Slowene schliesslich durch – ohne dabei aufs Ganze gehen zu müssen. Bereits einige Meter vor der Ziellinie jubelte Pogacar über den erneuten Gewinn der Lombardei-Rundfahrt, nachdem er bereits im Vorjahr triumphiert hatte.
Vingegaard klar geschlagen
Damit entschied Pogacar auch die Revanche für die Tour de France gegen seinen dänischen Rivalen Vingegaard, der 16. wurde, für sich. Vingegaard, der bei der Tour vor Pogacar triumphiert hatte, und der Slowene waren erstmals nach der Frankreich-Rundfahrt aufeinander getroffen.
Hirschi mit viel Teamarbeit
Marc Hirschi stellte sich wie sein gesamtes Team UAE Emirates voll in den Dienst des Team-Leaders Pogacar. Der Schweizer leistete gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen viel Führungsarbeit. Das 253 Kilometer lange Rennen beendete er schliesslich mit über einer Viertelstunde Rückstand auf dem 81. Rang, direkt vor Landsmann Alexandre Balmer.
Abschied von Nibali und Valverde
Mit Vincenzo Nibali und Alejandro Valverde bestritten gleich zwei prägende Radsport-Figuren ihr letztes Profirennen. Der bald 38-jährige Italiener und der 4 Jahre ältere Spanier verabschiedeten sich nach 18 resp. 21 Profisaisons. Valverde hielt bis zum Schluss mit der Weltspitze mit und wurde mit einem Rückstand von einer Minute und 24 Sekunden Sechster. Nibali war eine knappe Minute langsamer und beendet seine Karriere mit einem 24. Rang.