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Bertarelli verzichtet auf den America’s Cup
Alinghi wird am 36. America’s Cup 2021 vor Auckland nicht teilnehmen. (Zu) viele Faktoren bezüglich des neuen, 75 Fuss langen Einrümpfers mit Foils seien noch unklar, so Ernesto Bertarelli. Er bestätigte den Entscheid gegenüber «marina.ch» in einem Gespräch, welches im Rahmen der ersten offiziellen GC32-Weltmeisterschaften in Garda (ITA) stattfand.
Sie setzen also weiterhin auf foilende Katamarane. Ganz im Gegensatz zum 36. America’s Cup: Da kommt jetzt wieder ein Einrümpfer zum Einsatz, der allerdings auch foilen kann.
Ich finde es schade, dass seit Valencia bei jedem Cup neue Boote zum Einsatz kommen. Eine Bootsklasse braucht Zeit, sich zu entwickeln. Die IAAC, die «International America’s Cup Class», blieb von 1992 bis 2007 bestehen. So standen die Qualität der Segler und das Segeln stärker im Fokus.
Der America’s Cup war aber stets auch ein ausgesprochener Design-Wettbewerb.
Das stimmt. Trotzdem gab es immer wieder lange Phasen mit den gleichen Vermessungsformeln für die Yachten. Alinghi hat in Valencia den Cup mit einem Boot gewonnen, das die Nummer 100 trug. Die Design-Unterschiede waren am Ende nur noch marginal. Für den nächsten Cup wird wieder ein komplett neues Boot entwickelt. Und kein Segler weiss heute, wie man diese Boote segeln wird.