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In der Schweiz sind viele Sozialleistungen auf kantonaler Ebene geregelt. Die SKOS hat 2007 zwei Studien vorgelegt, die untersuchen, wie sich die unterschiedlichen kantonalen Abgabe- und Transfersysteme auf die frei verfügbaren Einkommen der Haushalte auswirken. Dabei wurden grosse kantonale Unterschiede bezüglich der Höhe der frei verfügbaren Einkommen sowie teilweise starke negative Erwerbsanreize und Schwelleneffekte festgestellt.
Good Practices
Schwelleneffekte und negative Erwerbsanreize können vermieden oder zumindest reduziert werden. Um dies zu erreichen, hat die SKOS im Rahmen des Grundlagenberichts «Schwelleneffekte und negative Erwerbsanreize» in Zusammenarbeit mit kantonalen Expertinnen und Experten Handlungsgrundsätze (Good Practices) formuliert.
Die Good Practices beziehen sich auf die Problematik der Schwelleneffekte und der negativen Erwerbsanreize. Weitere Faktoren werden in der Analyse ausgeklammert. Es handelt sich um Grundsätze, die verschiedene kantonale Problemlösungsstrategien ermöglichen, da kantonale Revisionen an lokale Gegebenheiten anknüpfen müssen und geprägt vom politischen und institutionellen Kontext sind.