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Als der Frauen-Weltcup vor drei Jahren zum letzten Mal in Val d'Isère Halt machte, hatte Corinne Suter längst als grosses Talent gegolten. Damals vermochte die Innerschweizerin ihr Potenzial aber noch nicht in erwartetem Mass abzurufen. In den beiden Super-G belegte sie die Plätze 12 und 23. Es war die Zeit, als sie noch die oft hadernde, vieles infrage stellende und mit sich unzufriedene Fahrerin war.
Mit der Wandlung zur Fahrerin mit Selbstvertrauen vollzog Suter den Anschluss an die Spitze. Nach dem Gewinn von Abfahrts-Silber und Super-G-Bronze an der WM in Are in Schweden im Februar letzten Jahres war sie im vergangenen Winter im Speed-Bereich im Weltcup als Siegerin in den beiden Disziplinen-Wertungen die Beste und Konstanteste.
Lara Gut-Behrami fühlt sich in Val d'Isère seit jeher wohl. Neben den Silbermedaillen, die sie in Abfahrt und Kombination an den Weltmeisterschaften 2009 als knapp 18-Jährige geholt hat, weist sie in Savoyen vier Siege im Weltcup aus - so viele wie an keinem anderen Ort.
Ganz vorne in der Rangliste des ersten Trainings für die Abfahrten vom Freitag und Samstag liegen zwei Amerikanerinnen. Alice McKennis Duran war knapp schneller als Breezy Johnson. Suter und Gut-Behrami büssten auf die Bestzeit vier beziehungsweise knapp sieben Zehntel ein.
Nach der Absage der zwei Super-G vom vorletzten Wochenende in St. Moritz bestreiten die Frauen in Val d'Isère die ersten Speed-Rennen des Winters. Nach den zwei Abfahrten steht am Sonntag ein Super-G im Programm.