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FIFA-Vizepräsident Julio Grondona kritisiert die Strafe gegen Uruguays Luis Suarez und fordert eine massvollere Sanktion. «Wer über Luis Suarez entschieden hat, tat dies hastig», erklärte der Chef des argentinischen Verbandes dem Radiosender Cadena Cope. Es sei eine Angelegenheit, die gründlich analysiert werden müsse.
«Die Berufungskommission muss bei seiner Beschwerde berücksichtigen, den Betroffenen zu rehabilitieren, anstatt ihn zu töten», betonte Grondona. Suarez war wegen seiner Beissattacke gegen Italiens Giorgio Chiellini von der FIFA für neun Pflicht-Länderspiele gesperrt und vier Monate von allen Fussballaktivitäten ausgeschlossen worden. Der uruguayische Verband hatte einen Einspruch gegen die Strafe angekündigt, zuletzt hatte sich Suarez öffentlich entschuldigt.
Uruguays Fussball-Verband hat fristgerecht seinen Einspruch gegen die Sperre von Star-Stürmer Luis Suarez eingereicht. Wie die FIFA bestätigte, wird sich nun die Berufungs-Kommission des Weltverbands mit dem Fall beschäftigen. (si)