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Am Samstag wurde ich eingeladen, mir den Eurovision Song Contest anzuschauen - ich kann mich nicht erinnern, das schon einmal gemacht zu haben. So sass ich also zusammen mit einem Engländer und einer Österreicherin, beides Nationen, die während der vergangenen 15 Jahre auch nicht sondernlich erfolgreich bei diesem Wettbewerb waren, drei Stunden vor dem Fernseher. Es war aufgrund der teilweise recht kuriosen (Gesangs)darbietungen und des bissig-ironischen Kommentators auf BBC ("It's like Mumford & Sons was described to them over the phone" meinte er zum Schweizer Beitrag) überraschend unterhaltsam.
Leider habe ich den Kommentator Graham Norten nicht immer verstanden, auch wenn der natürlich ein gut verständliches Englisch spricht. Mit der örtlichen Bevölkerung hier im Nordosten habe ich immer noch so meine Schwierigkeiten. Heute hatte ich bei Tesco einen sehr gesprächigen Kassier und wenn mich jemand völlig aus dem Nichts auf Englisch anspricht und dabei die Hälfte der Laute verschluckt, dann nehme ich leider erstmal nur ein Gebrabbel war. Die üblichen Fragen - ob ich Hilfe beim Einpacken benötige und ob ich eine Tüte brauche - habe ich verneint und einfach nicht damit gerechnet, dass es dann noch weitergehen könnte. Vielleicht kommt das ja noch, vielleicht auch nicht. Schön wäre natürlich auch, die Gespräche meiner Kollegen während des Arbeitens auch ohne Konzentration aufs Englische wahrzunehmen und nicht einfach locker mal als eine Art "background noise" auszublenden, das klappt nämlich prächtig.