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Mi 28. Aug | 19.30 | KKL Luzern, Konzertsaal
Sinfoniekonzert 10
Berliner Philharmoniker | Rundfunkchor Berlin | Kirill Petrenko | Solisten
Der Rundfunkchor Berlin wurde 1925 gegründet und konnte sich bereits in den ersten Jahren seines Bestehens durch die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie George Szell, Otto Klemperer, Hermann Scherchen und Erich Kleiber sowie durch wichtige Uraufführungen profilieren, darunter Werke von Arthur Honegger, Ernst Krenek, Darius Milhaud und Kurt Weill. Heute gestaltet der Chor, der für seinen warmen Klang, seine Homogenität und Präzision gerühmt wird, etwa 60 Konzerte pro Jahr: an seinem Stammsitz gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin oder dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, aber auch bei internationalen Gastspielen. So absolvierten die Sängerinnen und Sänger in der Saison 2016/17 eine Residenz beim White Light Festival des New Yorker Lincoln Centers; für das Frühjahr 2018 ist eine Australien-Reise mit dem Projekt human requiem geplant: einer szenischen Adaption des Brahms-Requiems mit der Compagnie Sasha Waltz & Guests. Mit seinen Community-Projekten wie dem jährlichen Mitsing-Konzert in der Berliner Philharmonie, dem Fest der Chorkulturen und der Liederbörse für Schülerinnen und Schüler möchte der Rundfunkchor möglichst viele Menschen zum Singen bringen. Mit einer Akademie und einer Meisterklasse setzt er sich für den professionellen Nachwuchs ein. Seine CD-Aufnahmen wurden vielfach preisgekrönt und erhielten bereits dreimal den «Grammy». Als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter amtiert seit 2015 der 1978 geborene Niederländer Gijs Leenaars, der zuvor beim Chor des Niederländischen Rundfunks an der Spitze stand und ein engagierter Anwalt für die zeitgenössische Musik ist. Der Rundfunkchor Berlin ist ein Ensemble der Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH. Gesellschafter sind Deutschlandradio, die Bundesrepublik Deutschland, das Land Berlin und der Rundfunk Berlin Brandenburg.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 29. August 2006 mit Werken von Weill, Schönberg und Bernstein unter Leitung von John Axelrod.
Juli 2017