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Lokale Agenda 21
Was steckt hinter dieser Bezeichnung?
Haben Sie Freude an einem lebendigen Dorf- und Quartierleben? Lieben Sie auch eine wohnliche Gemeinde in einer intakten Landschaft? Ist es Ihnen wichtig, dass die Gemeindebehörden kompetent und bürgernah arbeiten? Wissen Sie gute Schulen, gute Verkehrsverbindungen zu schätzen? Und..., und..., und... ? (da könnten Ihre Wünsche und Bedürfnisse aufgeführt sein. Wenn Ihnen solche Fragen nicht gleichgültig sind, dann dürfte Sie die lokale Agenda 21 (LA21) interessieren!
Seit einiger Zeit gibt es in der Gemeinde Urtenen-Schönbühl - auf Initiative des Gemeinderats - eine Arbeitsgruppe, welche eine lokale Agenda 21 erarbeitet.
Was ist die lokale Agenda 21?
Eines der wichtigsten Ergebnisse des Erdgipfels von Rio 1992 war die Verabschiedung der Agenda 21, welche von 179 Staaten, darunter die Schweiz, unterzeichnet wurde. Sie möchte global eine nachhaltige Entwicklung in Gang bringen. Nachhaltig ist eine Entwicklung dann, wenn die heutigen Bedürfnisse der Menschen gedeckt werden, ohne die Möglichkeiten der zukünftigen Generationen zu schmälern. Mit der Agenda 21 wird eine nachhaltige Entwicklung angestrebt, bei der Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt möglichst ausgewogen berücksichtigt werden. Nach dieser Idee sind ökonomische, soziale oder ökologische Ziele anzustreben, die nicht auf Kosten der jeweils anderen Bereiche erreicht werden.
Die besten Ziele sind solche, die sich auf zwei oder gar drei Bereiche positiv auswirken. Werden die Ziele der Agenda 21 auf Stufe Gemeinden angestrebt, spricht man von einer lokalen Agenda 21 (die Zahl 21 steht für das 21. Jahrhundert).
Wie funktioniert das?
Je mehr Einwohnerinnen und Einwohner sich an der lokalen Agenda 21 beteiligen, desto spannender der Weg, desto grössere Chancen bestehen für die Gemeinde Urtenen-Schönbühl, sich so zu entwickeln, dass sich möglichst viele Leute hier wohl fühlen. Diesen Prozess begleitet in der Gemeinde Urtenen-Schönbühl die Arbeitsgruppe LA 21.