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Gianluca Ogi
will sich in der Swiss League etablieren.
Alessa Widmer, Doktorandin Universität Zürich, führt durch die Ausstellung. Bild: Jan Gubser
Rosellina setzte sich für die Erhaltung von fotografischen Werken ein. Die Fotostiftung Schweiz und das Rosellina Archiv würdigen ihr Engagement.
Ausstellung Rosa Helene Mandel, gelernte Kindergärtnerin, fährt nach Ende des Zweiten Weltkrieges nach Rimini, Italien. 1946 lernt sie den Fotografen Werner Bischof kennen. Die beiden heiraten drei Jahre später und Rosa – erhält in Italien den Spitznamen Rosellina – übernimmt administrative Arbeiten für ihren Mann. Sie schreibt Texte zu den fotografischen Werken Bischofs und fungiert als Dolmetscherin. 1954 stirbt Bischof während seiner Arbeit an einer Reportage. Rosellina kümmert sich um seinen fotografischen Nachlass. Erstmals stellt sich die Frage: Wer kümmert sich um die Werke verstorbener Fotografen?
Rosellina übernimmt die Leitung der Fotoagentur Magnum Photos Schweiz – einer der renommiertesten Fotoagenturen. Kurz danach gründet sie die heutige Fotostiftung Schweiz mit. Diese stellt zusammen mit dem Rosellina Archiv Zeitdokumente zum Leben Rosellinas vom 26. August 2023 bis 28. Januar 2024 aus – parallel stellt sie Werke von Bischof aus. Tagebücher und Briefe blieben bis heute erhalten. «Rosellina war trotzdem kein Messie. Sie hat alle Dokumente fein säuberlich aufbewahrt», sagt Tania Kuhn vom Rosellina Archiv. jg
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