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Ein Glas Kakao hat in einer experimentellen Studie die Hirndurchblutung gesteigert und die Leistungen in einem kognitiven Test verbessert. Die Forscher führen dies in Scientific Reports (2020; DOI: 10.1038/s41598-020-76160-9) auf den hohen Gehalt an Flavanolen zurück.
Flavanole, eine Untergruppe der Flavonoide, sind in Kakao, Weintrauben, Äpfeln, Tee, Beeren und einigen anderen Lebensmitteln enthalten. Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass Flavanole die Reaktionsfähigkeit der Blutgefäße auf Stressereignisse erhöhen.
Bei der „flow mediated dilatation“, einem Standardtest zur Funktion der Blutgefäße, kommt es nach dem Verzehr von flavanolhaltigen Nahrungsmitteln zu einer gesteigerten Durchblutung. Pharmakologen führen dies auf eine durch die Flavanole gesteigerte Freisetzung von Stickstoffmonoxid (NO) im Endothel zurück, die das Signal für eine Erweiterung des Blutgefäßes gibt.
Im Gehirn ist eine steigerte Durchblutung ein Zeichen für eine vermehrte Hirnaktivität. Ein Team um Catarina Rendeiro von der Universität Birmingham hat deshalb in einer placebokontrollierten Studie untersucht, ob ein Flavanol-haltiges Getränk die Durchblutung und die kognitiven Leistungen von gesunden Menschen steigern kann. ...
Die Studie zeigt, dass es nach dem Trinken des „echten“ Kakaos zu einer stärkeren Reaktion der Blutgefäße auf die Hyperkapnie kommt. Der Sauerstoffgehalt im Blut erreichte einen bis zu dreimal höheren Wert als bei den Teilnehmern, die den Kakao mit niedrigem Flavanolgehalt getrunken hatten.
Die Steigerung der Durchblutung setzte nach dem „echten“ Kakao auch etwa 1 Minute früher ein. Beides spricht dafür, dass die Flavanole die Funktion des Endothels verbessert haben und die Blutgefäße damit schneller und besser auf den gesteigerten Bedarf reagierten. ...
Miguel K.
03.11.2019, 03:29
Hier füge ich noch ein Foto einer kühlgetrockneten offenen Schote bei. Das weiße Fruchtfeisch ist hauchdünn eingetrocknet.
In der Hand ist eine halbe Bohne. Diese schmecken weder bitter noch herb. Dass diese bitter seien schreibt einer vom andern ab seit Jahren.
Es gab früher praktisch keine Möglichkeit selbst zu probieren was heute leicht geht.
Mit dem trockenen Fruchtfleisch herum schmecken sie eher Nüssen ähnlich mit schwachem Fruchtaroma, fast gar nicht nach Schokolade.
“Komplett roh” haben die Bohnen immer diesen dünnen weißen Rest der getrockneten Pulpa.
Ich esse 2 bis 10 Bohnen pro Tag und das ist wie eine fette Mahlzeit.
Fermentation ist ein schön klingender Name für die ersten Schritte der natürlichen Verwesung. Hefen wandeln die Pulpa schnell in Alkohol um, Bakterien wandeln den Alkohol in Essigsäure um, andere Bakterien arbeiten an weiteren Produkten, aerob und anaerob. Zwischendurch entsteht auch Milchsäure.
Die Pulpareste zerfließen. Die Bohne stirbt dabei, auch durch die hohe Temperatur, und ist nicht mehr keimfähig, die Zellwände zerfallen. Dadurch können sich weitere Substanzen vermischen und viele chemische Reaktionen finden statt. Die Proteine werden in Aminosäuren zerlegt und eine umfangreiche Oxidation findet jetzt schon statt. Die einst so wertvollen Fettsäuren leiden. Usw..
Aber das Ergebnis ist immer noch viel besser als nach dem Rösten bei 150 gr Celsius.
In der Schokoladenindustrie geht es nur um Geschmack und Konsistenz zur Erhöhung der Marktanteile, nie um Gesundheit.
Der Verweis auf die guten gesunden Nährwerte der ursprünglichen Bohne hilft beim Vermarkten, hilft aber nicht dem Kunden beim Verzehr der hochgradig verarbeiteten Produkte.
Ich hoffe diese Infos helfen. Leider geht dann der Spass, daraus Schokolade zu machen etwas verloren, aber die Gesundheit gewinnt.
Quelle: https://www.smarticular.net/superfood-kakao-gesund-gluecklich
Copyright © smarticular.net
Was das Ärzteblatt mit "echt" meint, erschließt sich mir nicht, zumal man für's Lesen des Artikels (über die ersten Zeilen hinaus) einen Zugang braucht, den ich nicht habe.Was ist wohl "echter" Kakao im Gegensatz zu "falschem" Kakao? Kann da jemand etwas empfehlen? Sind Kakaobohnen gut eßbar?
Zur Rohschokolade:Im nächsten Schritt kommt eine der entscheidenden Unterschiede zwischen Roh-Kakao und „normalem“ Kakao: die Kakaobohnen werden nämlich geröstet. Wie lange und bei welchen Temperaturen geröstet wird ist entscheidend für die Qualität der Schokolade und ein streng gehütetes Geheimnis eines jeden Chocolatiers.
(...)
– es folgt das Conchieren, wobei die Schokolade unter ständigem Rühren auf 90°C erhitzt wird – die Länge dieses Prozesses ist wieder je nach Hersteller unterschiedlich
Bei der Roh-Schokolade darf die Temperatur von 42°C nicht überschritten werden.
Das fängt schon beim Fermentierungsvorgang der Bohnen an. (...)
Anschließend werden sie schonend getrocknet und NICHT geröstet.
Auch das Mahlen muss sehr viel schonender verlaufen, (...) Insgesamt ist die Verarbeitung und die Herstellung der Roh-Schokolade bzw. des Roh-Kakaos sehr viel aufwendiger.
Ist Roh-Schokolade besser als herkömmliche Schokolade?Hinsichtlich der Nährstoffe ist Roh-Schokolade bzw. Roh-Kakao deutlich reicher und vielfältiger als die herkömmliche Schokolade. Aufgrund der schonenden Verarbeitung bleiben wertvolle Nährstoffe wie sekundäre Pflanzenstoffe, Antioxidantien und Vitamine in diesem wunderbaren Nahrungsmittel erhalten. (...)
In Geschmack und Konsistenz unterscheidet sich die Roh-Schokolade ebenfalls deutlich von der „gängigen“ Schokolade. Der Geschmack ist „ursprünglicher“ und das Mundgefühl bzw. die Textur ist deutlich spröder oder „krümeliger“, da sie nicht conchiert wird. (...)
Ein weiterer Pluspunkt der mir bei der Roh-Schokolade aufgefallen ist: ich brauche davon nicht so viel. ...
Einfluss auf die EntgiftungKupfer reichert sich im weichen Gewebe der Leber aber auch in anderen Organen an. Durch das Kupfer wird die Leber in ihrer Entgiftungsfähigkeit gestört. Insbesondere ist die Glukuronsäure-Bindung (Glukuronisation) betroffen. Die Glukuronsäure-Konjugation ist eine der wichtigsten Biosynthesewege in der zweite Phase der Entgiftung, wodurch die Östrogene wasserlöslich gemacht werden und über die Nieren ausgeschieden werden können.
Östrogen und Progesteron gewährleisten eine Steigerung der Produktion der Metallothioneine. Das sind Proteine, die Schwermetalle binden und aus dem Körper entfernen. Metallothioneine bestehen aus 20 Molekülen Zystein und 7 Molekülen Zink. Nur wenn genügend Zink gebunden ist, entgiftet es Schwermetalle. Wenn Kupfer sich im Weichgewebe durch Zinkmangel ansammeln kann folgen auch andere Schwermetalle. Da Zink durch Kupfer oder Mangan wie bei einer chronisch bakteriellen Infektion ersetzt wird, ist die Produktion der Metallothioneine auch stark erniedrigt.
dass bei häufigem Verzehr der Kupferspiegel in die Höhe rutscht
Da hoffe ich mal bei mir , dass ich ansonsten nicht sooo viel Kupfer zu mir nehme (keine Hülsenfrüchte, keine Nüsse - nur ca. 15-30 Mandeln pro Tag, sehr selten Leber, kaum Muscheln & Schalentiere, keinen Emmentaler... um mich an Deinem Link zu orientieren) und die Schoki i.O. geht, zumal ich mit Zink gut versorgt bin.Ich bin auch so eine Kakaonaschkatze; mir kommen jedoch Bedenken dahingehend, dass bei häufigem Verzehr der Kupferspiegel in die Höhe rutscht; für HPU-positive nicht unbedenklich:...
außerdem kann auch durch anderes z.b. viel zink der kupferbedarf höher sein
Ja, sunny, das wollte ich sinngemäß grad auch schreiben. Wenn Du darüber nicht eingelesen bist, kannst Du sozusagen nicht "mitreden" (so wie ich bei Deinen Krankheiten, z.B. der akut intermittierenden Porphyrie). Wir sind hier ja in der Rubrik Oxidativer/Nitrosativer Stress, viele von uns sind KPU- und/oder HPU-betroffen.Ich schreibe von einem möglichen Kupferüberschuss bei HPU-positiven Menschen,
schreibe ich nicht von Schokolade, sondern von Kakaopulver
viele von uns sind KPU- und/oder HPU-betroffen.
Ja, differenzialdiagnostisch ist das interessant. Ich meine, Dr. Kamsteeg/KEAC hält es für eine genetisch bedingte Porphyrinopathie. Andere sehen es anders und es wird zwischen HPU und KPU auch noch unterschieden, KPU tritt auch als Folgesymptom vieler Krankheiten, aber auch Stress auf (Aussage der Chefin eines ehemaligen Schweizer Labors). Da Porphyrien unterdiagnostiziert sind, halte ich es für nicht ausgeschlossen, dass einige HPUler/KPUler tatsächlich eine "echte" Porphyrie haben (es gibt da ja auch viele Unterarten). Diese Fragen wurden (und werden vermutlich) in der betreffenden Rubrik heiß diskutiert... und Du darfst Dich da auch gern beteiligen mit Deinen Gedanken.es sind zum großen teil auch die gleichen wie bei der aip (nur die extremen fehlen bei der hpu) und irgendwo im forum gibt es auch einen hinweis, daß hpu auch zu den porphyrien gehört.
Was meinst Du mit "auf 100g/je Ware" - Du wirst ja nicht 100g Kaffeepulver pro Tag zu Dir nehmen, oder? 10.000 µg = 10 mg scheint mir ganz schön viel, aber wer weiß, wie viel es bei mir ist... Der Tagesbedarf für die Normalernährung liegt laut Burgersteins Handbuch Nährstoffe (11. Auflage, S. 190) bei 1-1,5 mg. Da komm ich mit 50 g Mandeln und 100 g Hühnerfleisch schon hin... Kaffee und Schoki fehlen noch. Das ist aber jetzt auch alles andere als genau berechnet.Ich komme auf einen täglichen Kupferwert mit Kakao, Sonnenblumenkernen, grüner Tee, Kaffee erst einmal gerechnet auf 100 g/je Ware auf ca. 10.000 μg. . .
Wie wär's mit Zink-Bisglycinat? Das habe ich kürzlich gekauft:Da ich momentan ein anderes Zinkpräparat suche,
https://www.stern.de/vergleich/zink/Was ist Zink-Bisglycinat? Es gibt mehrere Zinkformen beziehungsweise Zinkverbindungen, beispielsweise Zink-Citrat, Zink-Oxid, Zink-Gluconat und Zink-Bisglycinat. Wie in einer Studie belegt werden konnte, hat Zink-Bisglycinat die höchste Bioverfügbarkeit aller Zinkformen. Bei dem Zinkpräparat von Natural Elements handelt es sich um das sogenannte Zink-Chelat. Das bedeutet, dass das Zinkatom zwischen zwei Aminosäuremolekülen liegt. Dadurch kann die Magensäure die Zinkverbindung nicht angreifen. Zudem kann der größte Teil des Zink-Bisglycinats vom Dünndarm in den Blutkreislauf transportiert werden. Somit steht dem Körper eine hohe Menge an Zink zur Verfügung.
Die Verabreichung von Bis-Glycinat war sicher und gut verträglich, und Bis-Glycinat erhöhte signifikant die orale Bioverfügbarkeit von Zink (+43,4%) im Vergleich zum Gluconat.
Wenn ich diese 100 g Mengen jetzt viertel
Was meinst Du mit "auf 100g/je Ware" - Du wirst ja nicht 100g Kaffeepulver pro Tag zu Dir nehmen, oder? 10.000 µg = 10 mg scheint mir ganz schön viel, aber wer weiß, wie viel es bei mir ist...
... Kakao, die Aluminium-BombeEin Thema ist Schokolade oder Kakao. Ein wichtiger Schwermetall-Lieferant. Aluminium ist zwar kein Schwer- sondern ein Leichtmetall, aber extremst toxisch. Man liest in Studien:
Kakaopulver wiesen höhere Aluminiumkonzentrationen auf als fast alle anderen in dieser Studie untersuchten Lebensmittel (Tabelle 3). Die mittlere Aluminiumkonzentration der Produkte betrug 165 mg kg-1, der Medianwert lag bei 160 mg kg-1.
Also, da steht, dass 10 g dunkle Schokolade locker 1-2 mg Aluminium liefern könnten. Plus das Aluminium, das sich sonst noch so aus der Nahrung sammelt. Ich weiß nicht, ob man das nicht verstehen will oder verstehen kann… Das ist eine enorme Exposition bei regelmäßigem Konsum. Bei vielen bleibt es ja auch nicht bei 10 g. Da ist es dann die Tafel. Jeden zweiten Abend… oder so.
Und natürlich kann man sich solche Infos wieder schöndenken, Rechnereien anstellen, ab wann’s gefährlich wird. Der Darm sollte ja normalerweise nicht so viel davon aufnehmen. Ach ja. Genau das ist der größte Denkfehler überhaupt und ein wichtiger Grund, warum Menschen krankwerden. Die denken immer irgendwie, die haben’s mit einer wunderbar funktionierenden Maschine zu tun, die schon immer macht. Die wunderbar robust ist, alles wegsteckt (“Die anderen essen’s ja auch”). Wenn’s so wäre, wäre keiner von uns krank.
Mit Blick auf Aluminium: Wir haben kaputte Därme, wir haben verzogene Systeme, Krankheiten, Eisen-Mangel wird dank moderner Ernährungsformen immer prävalenter. All das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass wir auch unerwünschte Metalle aus der Nahrung vermehrt in den Körper pumpen.
Aluminium kann dich lahmlegenAluminium ist wirklich, wirklich nasty. Während andere Schwermetalle Enzyme lahmlegen, was auch schon nicht so toll ist, kann Aluminium ganze biologische Systeme lahmlegen. Der Grund ist, dass Aluminium einen enormen Einfluss auf den Eisenstoffwechsel des Körpers hat. Im Grunde lässt es sich so beschreiben: Aluminium erzeugt eine Eisenüberladung der Zelle, indem es dem Körper einen Eisenmangel vorgaukelt.
Bei hoher Aluminium-Exposition lagert sich dann vermehrt Eisen im Gehirn, in Leber und sonst wo ab. Das macht die Zelle krank. Wir haben dann einen Eisenmangel im Eisenüberfluss. Und das passiert, weil Aluminium eben den Eisenstoffwechsel “verzieht”. Schlimmer geht es nicht.
Oder doch… Denn natürlich bedeutet das, dass man zum einen total neben der Spur ist (freies Eisen im Gehirn vernebelt das Denken), man überhaupt keine Energie hat (Mitochondrien funktionieren nicht), dass der Körper versucht dies zu kompensieren durch eine höhere Menge an Stresshormonen (wir sind im Dauerstress) – und leider gibt es Hinweise darauf, dass Aluminium zudem
- … den Stoffwechsel der Schilddrüsenhormone lahmlegt,
- und Stresshormon-abbauende Enzyme hemmt (COMT). ...