Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03603.jsonl.gz/2198

Um die heute schwach definierte städtebauliche Situation zu klären, den städtischen Raum zu verdichten und in einen übergeordneten Zusammenhang zu bringen, werden bestehende und geplante städtebauliche Muster in der Nachbarschaft aufgenommen und weiterentwickelt.
Auf dem Grundstück der Anlagestiftung Turidomus und der Stadt Lancy wird die Blockrandbebauung der nördlichen Siedlungstextur entlang der Avenue Eugène Lance und der Route de Saint-Julien weitergeführt. Dadurch wird ein attraktiver lärmgeschützter Wohnhof geschaffen. Durch die volumetrische Eckausbildung entstehen zur Route de Saint-Julien zwei dreieckige Plätze mit öffentlichem Charakter. Während sich der südliche Platz als nachbarschaftlicher Quartiersplatz anbietet, ist der östliche bereits durch die Nutzung der Tankstelle und die Nähe zur CEVA-Station aktiviert.
Das Gebäude auf der Parzelle der Firma Trèfle d’Or dehnt sich bis an die Bebauungsgrenzen aus, um eine dem Ort angemessene städtische Dichte zu schaffen. Gegen die Route de Saint-Julien springt der Gebäudekörper über dem Sockel zurück und schafft dadurch die Einbindung des geplanten Hochhauses im Südosten des Grundstücks in die stadträumliche Sequenz. Gegen Süden kragt der Gebäudekörper über den Sockel aus, um mit der Auskragung der Stadionummantelung in einen Dialog zu treten und die Öffentlichkeit des platzartigen Raumes zu unterstreichen.
Die volumetrische Gestaltung der Gebäude, bestehend aus einem Sockel und einem vertikalen Gebäudeteil ermöglicht eine Anbindung auf verschiedenen Ebenen, resp. Höhen an die Stadttextur. Die Gebäudehöhen sind so proportioniert damit sie im Kontext zueinander eine Verbindung aufbauen. Der höchste Punkt des Gebäudes auf dem Grundstück Bachet de Pesay schafft mit einer Höhe von 67m einen stadträumlichen Orientierungspunkt.