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"Spanische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der spanische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuss jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.
Der Film aus dem Jahr 2010 (deutscher Titel: »Und dann der Regen«) erzählt die Geschichte des jungen, idealistischen Regisseurs Sebastián und des pragmatischen Produzenten Costa, die mit ihrem Team aus Spanien nach Cochabamba in Bolivien kommen, um dort einen Film über Kolumbus zu drehen. Die dritte Hauptperson ist der vor Ort gecastete Bolivianer Daniel, der für die Rolle des Taíno-Häuptlings Hatuey, einer historisch belegten Figur, vorgesehen ist. Der charismatische Daniel ist zugleich einer der Sprecher der Protestbewegung, die sich gegen die Privatisierung der Wasserversorgung formiert hat. Der Konflikt in der Stadt spitzt sich zu, Daniel wird verhaftet, die Situation gefährdet immer mehr die Dreharbeiten. Der Film basiert auf den Ereignissen des sogenannten Wasserkriegs von Cochabamba, bei dem eine drastische Erhöhung des Wasserpreises im Jahr 2000 zu Protesten und zu Zusammenstössen mit der Polizei führte, bei denen es sieben Tote und hunderte von Verletzten gab. – Originaldrehbuch mit Erläuterungen und im Film nicht enthaltenen Szenen.
Spanische Lektüre: Niveau B2 (GER)"
Portrait
Michaela Schwermann hat Germanistik, spanische Literatur und Soziologie in Duisburg studiert. Schon vor dem Studium zog es sie nach Südamerika. Ein Jahr in Chile, später verschiedene Reisen und Studienaufenthalte in Barcelona, Madrid und Mexiko haben sie zu einer Kennerin der hispanischen Welt gemacht. Heute vermittelt sie Sprache und Kultur als selbstständige Literaturagentin, Herausgeberin von Spanisch-Lektüren und Dozentin an der Universität Duisburg-Essen.