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Zecken
Zecken gehören zu den Spinnentieren. Damit Zecken wachsen und sich vermehren können, brauchen sie Blut, das sie bei Menschen und Tieren saugen. Mit ihrem Rüssel stechen sie unbemerkt in die Haut und zapfen Blut ab. Zecken leben im Unterholz und im Gras. Sie heften sich an vorbeigehende Menschen oder Tiere an.
Gefährlich sind Zecken nicht, weil sie Blut saugen, sondern weil sie beim Saugen Krankheiten übertragen können. Die beiden wichtigsten Krankheiten sind die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Borreliose. Daneben gibt es weitere, seltenere Krankheiten, die bei Zeckenstichen übertragen werden können, z. B. Tularämie, Rickettsiose und Babesiose.
Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
Die FSME ist eine durch Viren verursachte Erkrankung und kann deshalb nicht mit Antibiotika behandelt werden. Es gibt aber eine sichere und wirksame Impfung (Infos dazu finden Sie im Merkblatt «Zeckenenzephalitis» unter «Dokumente».
Borreliose
Die Borreliose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die mit Antibiotika behandelt werden kann. Im Gegensatz zur FSME gibt es aber keine Impfung, die vor Borreliose schützt.
Wie schützt man sich vor einem Zeckenstich?
- Aufenthalt im hohen Gras und Unterholz meiden.
- Dicht schliessende Kleider mit langen Ärmeln und Hosenbeinen tragen.
- Helle Kleidung tragen, auf denen Zecken besser und schneller erkennbar sind.
- Insektenschutz verwenden.
- Nach jedem Aufenthalt in der Natur den Körper gründlich auf Zecken untersuchen.