Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03344.jsonl.gz/1852

Der US-Spielzeugriese Mattel bringt erstmals eine muslimisch verschleierte Barbie auf den Markt. Mit der Puppe würdigt Mattel die Fechterin Ibtihaj Muhammad.
Sie war im vergangenen Jahr als erste US-Sportlerin mit einem Hidschab-Schleier bei den Olympischen Spielen angetreten. «Ibtihaj inspiriert Mädchen und Frauen allerorten dazu, sich über Grenzen hinwegzusetzen», erklärte Mattel am Montag (Ortszeit). Die neue Barbie solle demonstrieren, «dass Mädchen alles können».
Ibtihaj Muhammad freute sich über die Würdigung. «Ich bin so stolz, dass kleine Mädchen nun überall mit einer Barbie spielen können, die sich entschlossen hat, einen Hidschab zu tragen», erklärte die Olympia-Fechterin.
Mattel veröffentlichte ein Foto, das Ibtihaj Muhammad mit der neuen Barbie-Puppe zeigt. Neben dem Hidschab trägt die Puppe ein klassisches Fechterinnen-Outfit. Sie soll im kommenden Jahr in den Handel kommen. (sda/afp)
Im Kanton Solothurn wird kein Gesetz für ein Kopftuchverbot an den Schulen geschaffen. Das Kantonsparlament hat heute einen Auftrag der SVP-Fraktion für ein Verbot mit 73 zu 18 Stimmen klar abgelehnt. Auch ein Gesetz mit generellen Kleidervorschriften wird es nicht geben.
Alle Fraktionen mit Ausnahme der SVP sprachen sich gegen ein Kopftuchverbot aus. Es gebe an den Schulen keine Probleme, die nicht im Dialog gelöst werden könnten. Die SP hielt fest, Probleme gebe es nur in den Köpfen gewisser …