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Aktuelle Ausgabe
Merkwürdiges
Vom zutraulichen, dann aber doch streitlustigem Promenade-Hirsch namens Hugo bis zur «Davos»-Vase von René Lalique: Die neuste Davoser Revue mit dem Titel «Merkwürdiges» entpuppt sich als Raritätenkabinett auf Papier.
Hugo ist ein prächtiger Hirsch, sein Geweih hat 16 Enden, er wiegt gegen 200 Kilogramm. Gerne isst er Dörrfrüchte, die man ihm auf der Davoser Promenade verabreicht. Drei Touristen füttern das zahm gewordene Wildtier allerdings zu umständlich; Hugo befördert sie darum mit Geweihstössen und Bissen ins Spital.
Die ganze Geschichte zum Davoser Promenade-Hirsch Hugo erzählt die aktuelle Ausgabe der «Davoser Revue». Zur Geschichte gehört auch das traurige Ende von Hugo. Der Hirsch-Stier wurde 1978 erschossen.
Gar kein Ende scheint hingegen ein weinseliger Abend in Davos Laret zu nehmen – bis ein Landjäger-Korporal erscheint und die Polizeistunde durchsetzen will. Sein Auftritt wird von den Anwesenden jedoch weitgehend ignoriert, wie eine Fotografie von Max Rudolf zeigt. Wass es mit der Fotografie und dem weinseligen Abend auf sich hat, zeigt die «Davoser Revue» ebenfalls auf.
Weitere Themen sind: eine frühe Bobfahrt, die nicht in der Landschaft, sondern im Fotostudio stattfindet. Eine prächtige Vase, eine Uhr sowie mehrere Stoff- und Kleiderentwürfe, die den Namen «Davos» tragen. Zudem gibt es merkwürdige Geschichten aus dem Blätterwald, aus Zeitungsarchiven. Darin geht es zum Beispiel um den letzten Bären am Flüela, der von einem gewissen «Mr. Bätschi aus Amerika» erlegt wurde, oder um einen Steinadler, der bei Davos Monstein ein Reh geschlagen haben soll, aber dabei in eine Falle geriet.
Ähnlich merkwürdig geht es mit der nächsten Ausgabe weiter: Sie widmet sich dem Thema «Sagen».