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05.11.2014 – Die Schweizer Unternehmen finden, dass die berufliche Vorsorge für die Volkswirtschaft einen positiven Faktor darstellt. Gemäss einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) wird das BVG als Vorteil für das Anwerben neuer Mitarbeitender angesehen. Die Umfrage wurde im Sommer 2014 bei etwa hundert Verantwortlichen aus den Finanz- und Personalabteilungen von Unternehmen unterschiedlicher Grösse durchgeführt. Es ist die erste derartige Studie in der Schweiz. Die grosse Mehrheit der Befragten (89%) ist der Ansicht, dass die berufliche Vorsorge zur Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Schweiz beiträgt. Beinahe ebenso viele (80%) finden, dass die Leistungen der Pensionskassen eine wichtige Rolle spielen, wenn es um die Anwerbung neuer Talente geht. Zwar haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie auch auf einige Nachteile hingewiesen: Die Hälfte von ihnen meint, dass die berufliche Vorsorge erhebliche finanzielle und administrative Belastungen mit sich bringe. Doch nur 13% der Verantwortlichen sehen diese Belastungen im internationalen Vergleich als Nachteil für ihr Unternehmen an. Daher besteht grosses Interesse daran, überobligatorische Leistungen zu erbringen. Ganze 54% der Befragten sind der Meinung, dass ihrer Firma Wettbewerbsnachteile entstehen könnten, wenn keine Leistungen angeboten würden, die über die Verpflichtungen laut BVG (Gesetz über die berufliche Vorsorge) hinausgehen. Darüber hinaus befürwortet nur eine knappe Mehrheit eine Liberalisierung der überobligatorischen Vorsorge.
Quelle: KMU-Portal 11.11.2014