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Die Regionalisierung in MS-Regionen (MS = Mobilité spatiale) stammt aus dem Jahre 1982 und ist im Rahmen eines Forschungsprojektes (NFP 5 - Regionalprobleme) entstanden. Die Schweiz ist flächendeckend in 106 Einheiten gegliedert. Einzelne MS-Regionen sind kantonsübergreifend (insgesamt 14, wovon 7 als eigentlich interkantonale Regionen anzusehen sind: Grenchen, Laufental, Murten, Wil SG, Aarau, Broye und La Chaux-de-Fonds). Das ursprüngliche Ziel bei der Bildung der MS-Regionen war der Wunsch, über das ganze Land vergleichbare Mikroregionen zu gewinnen, die als Referenzräume für die Analyse der räumlichen Mobilität dienen konnten. Die MS-Regionen haben dank der Arbeiten des NFP “Regionalprobleme” rasche Verbreitung erfahren und sind Mitte der 1980er Jahre in die Liste der Raumgliederungen des BFS aufgenommen worden. Sie können heute als eine der wichtigsten Analyseeinheiten der Schweiz auf mikroregionaler Ebene angesehen werden.
Die methodische Basis der MS-Regionen bilden die Perimeter der ehemaligen IHG-Regionen in den inneralpinen Gebieten und die Raumplanungsregionen in den restlichen Gebieten. Durch einige Aggregierungen wird eine bessere Vergleichbarkeit der Raumeinheiten gewährleistet.