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So funktioniert das Abstillen
Wenn Ihr Baby jünger als fünf Monate alt ist und sie abstillen wollen, müssen Sie die Muttermilch durch künstliche Säuglingsmilch ersetzen. Erst ab etwa 5 bis 6 Monaten wird empfohlen, mit der Beikost, also einer Breimahlzeit zusätzlich zur Muttermilch oder Baby-Milch zu beginnen.
Es empfiehlt sich, langsam abzustillen. So wird nach und nach weniger Muttermilch produziert, weil die Brust immer seltener stimuliert wird. Dafür sollten Sie zum Beispiel anfangs eine Stillmahlzeit durch eine Schoppenmahlzeit ersetzen. Nach und nach, zum Beispiel im Wochenrhythmus, ersetzen Sie die anderen Stillmahlzeiten. Das hat den Vorteil, dass sich Ihr Kind an den Schoppen gewöhnen kann.
Wissenswertes zur künstlichen Säuglingsmilch
Babys bis zum Alter von etwa 5 bis 6 Monaten erhalten Säuglingsanfangsmilch, ältere immer zusätzlich zur Beikost die sogenannte Folgemilch. Anfangsmilch kann in manchen Fällen aber auch bis zum Ende des ersten Lebensjahres gegeben werden. Die Säuglingsanfangsnahrung orientiert sich in ihrer Zusammensetzung an der Muttermilch. Sie wird nach Angaben des Herstellers Milupa auf der Grundlage einer Kuhmilch hergestellt, aber stark verändert. Die Proteine würden leichter verdaulich gemacht, die Formel der Kohlenhydrate werde verändert, es würden Vitamin D, essenzielle Fettsäuren, Nahrungsfasern usw. hinzugefügt.
«Kinder, welche Anfangsmilch bekommen, brauchen keine zusätzliche Flüssigkeit wie Tee, Wasser oder Fruchtsäfte», heisst es in der Broschüre «Tee-, Milchflasche, Nuggi & Co» vom Ostschweizerischen Verein für das Kind.