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Den Sieg holte sich die Dänin Annika Langvad, die schon 2011, 2012 und 2014 triumphiert hatte. Die 33-Jährige setzte sich vor den beiden Altmeisterinnen Sabine Spitz (45) und Gunn-Rita Dahle Flesjaa (44) durch. Jolanda Neff verlor elf Sekunden auf die Siegerin und drei Sekunden auf Flesjaa, die ihr auf den letzten 100 Metern die Bronzemedaille wegschnappte. «Ich habe sie nicht kommen sehen», gestand Neff, die sich darauf konzentriert hatte, näher ans Spitzenduo heranzurücken. Zweitbeste Schweizerin war Esther Süss als Sechste.
Bei den Männern bewältigte der Österreicher Alban Lakata die 98 Kilometer in 3:17:25 Stunden als Schnellster. Der Weltmeister von 2010 und 2015 gewann vor dem Portugiesen Tiago Ferreira und seinem Landsmann Daniel Geismayr. Der Tiroler revanchierte sich damit an Ferreira, der ihn im Vorjahr im französischen Laissac auf Platz 2 verwiesen hatte.
Bester Schweizer war der in Zug wohnhafte Baselbieter Nicola Rohrbach, der sich von Krämpfen geplagt im Sprint um Platz 4 dem Tschechen Jaroslav Kulhavy (4.) und dem ehemaligen Quer-Spezialisten Mathieu van der Poel (5.) geschlagen geben musste und Sechster wurde.
(sda)