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Die Nasa bemüht sich um die Inbetriebnahme des Mars-Rovers Opportunity nach einem monatelangen Sandsturm. Zurzeit spielen verschiedene Faktoren eine Rolle bei der Kommunikationaufnahme und der Ortung der Maschine.
Ein Satellit im Orbit des Mars entedeckte am 30. Mai erstmals einen globalen Sandsturm. Grosse Mengen an aufgewirbeltem Sand, die den Himmel verdunkelten, hinderten den Rover, über seine Solarpanel den nötigen Strom zu erzeugen. Folglich schaltete er sich in den Stromsparmodus. Der Sturm hielt ganze zwei Monate an, doch nun wäre die Inbetriebnahme theoretisch wieder möglich, wenn sich die Batterie der Maschine mithilfe von Sonnenlicht wiederauflädt.
Die Opportunity wurde anfänglich nur für eine 90-tägige Mission konzipiert, war dann aber beeindruckende 5000 Tage im Einsatz. Die Tage des Rovers könnte nun aber gezählt sein, falls die Ortung nicht mehr möglich ist.
Momentan versuchen die Ingenieure der Nasa die Kommunikation mit dem Rover wiederherzustellen. Vorausgesetzt die Solarpanel sind vom Sand befreit und produzieren wieder genug Energie, um das Fahrzeug aus dem Stromsparmodus zu reaktivieren, könnte man die Empfänger der Kommunikationsverbindung auf den ungefähren Standort ausrichten. Dann versuchen die Experten auf einem sehr breiten Frequenzspektrum potentielle Funksignale des Rovers abzufangen. Allgemein gilt aber zu warten, da das ganze Unterfangen grundsätzlich vom Fahrzeug auf dem Mars abhängt.