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weico hat am 05.04.2015 - 17:36 folgendes geschrieben:
sime hat am 05.04.2015 - 16:43 folgendes geschrieben:
Einen Generationenvertrag mit einem Umlageverfahren zu erfüllen, in einem System der notwendigen Inflation, ist nichts weiter als Beraubung des Einzelnen an seinem Erarbeiteten
Ist nicht schon eine genug, um zu beweisen, dass der Generationenvertrag nicht funktioniert, ohne dass man die Regeln ändert?
Dieses Thema behandelt auch folgender Artikel:
http://zuercherin.com/schneeballsystem-ahv/
sime hat am 05.04.2015 - 16:43 folgendes geschrieben:
Einen Generationenvertrag mit einem Umlageverfahren zu erfüllen, in einem System der notwendigen Inflation, ist nichts weiter als Beraubung des Einzelnen an seinem Erarbeiteten
Einen Generationenvertrag mit einem Umlageverfahren zu erfüllen, in einem System der notwendigen Inflation, ist nichts weiter als Beraubung des Einzelnen an seinem Erarbeiteten
Ist nicht schon eine genug, um zu beweisen, dass der Generationenvertrag nicht funktioniert, ohne dass man die Regeln ändert?
Ist nicht schon eine genug, um zu beweisen, dass der Generationenvertrag nicht funktioniert, ohne dass man die Regeln ändert?
Dieses Thema behandelt auch folgender Artikel:
http://zuercherin.com/schneeballsystem-ahv/
Guter Artikel. Ich muss mir fast selber auf die Schulter klopfen.
Ein radikaler Wechsel auf das Kapitaldeckungsverfahren wäre sicherlich die gerechteste Regeländerung.
Auch über Ideen wie Arbeitnehmerkonto usw. sollte dringen nachgedacht werden.Spätestens in der nächsten Rezession wird es sicherlich "angedacht" werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitnehmerkonto
Ein radikaler Wechsel auf das Kapitaldeckungsverfahren wäre sicherlich die gerechteste Regeländerung.
Auch über Ideen wie Arbeitnehmerkonto usw. sollte dringen nachgedacht werden.Spätestens in der nächsten Rezession wird es sicherlich "angedacht" werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitnehmerkonto
Es ist die Einzige, die wirklich funktioniert. Ausser natürlich, dass kein gesetzliches Zwangsabgabesystem vorgeschrieben wird, wo aber dann wirklich jeder und jede selber verantwortlich ist. Dann ist aber auch nichts mit Ergänzungsleistungen, sondern entweder Du hast tatsächlich fürs Alter zurückgelegt, oder Du musst jetzt entweder auf die Strasse oder nimmst gleich die Abkürzung in die Gruft. Das Erste ist zwar etwas gnädiger und lässt auch Erbarmen in Form von Ergänzungsleistungen zu, weil man schliesslich in einem Zwangsabgabesystem war. Wo Pflichten sind, müssen auch Rechte sein.
Das Zweite ist zwar gnadenlos, doch da ich denke, dass alle Menschen frei sein sollen in ihrem Tun und Lassen, und das Leben so gestalten sollen, wie es für sie das Richtige ist, muss ich folgerichtig sagen, dass der Staat dem Einzelnen keine Zwänge aufoktroieren darf. Der Staat muss sich aus dem Leben des Einzelnen soweit wie möglich raushalten. Ich habe es schon mal beschrieben, wie für mich ein neues Geldsystem aussehen würde, wo nämlich eine Parallelwährung existierte, wo die Privatwirtschaft mit der staatlichen Planwirtschaft in einer symbiotischen Konkurrenzierung steht. Die Privatwirtschaft und der Staat haben je eine eigene Währung, die in einem flexiblen Wechselkurssystem zueinander steht. Und beide Teilnehmer müssen mit der Währung der anderen bezahlen, sobald Leistungen bezahlt werden. Der Staat wird gezwungen auf seine Verwaltungskosten zu achten, er darf zwar sein eigenes Geld drucken und soviele anstellen wie er will, doch das würde seine Währung abwerten und somit privatwirtschaftliche Leistungen verteuern, da ja die Währung konvertiert werden muss. Der Staat kann zwar die Steuern erhöhen, die die Privaten mit Staatsgeld konvertieren müssen, um sie zu bezahlen, doch da die Privatwirtschaft ihrerseits auch über ein Instrument des eigenen Währungsmonopols verfügt, kann sie im Bedarf, falls die Politik die Bürger schröpfen will, um ihre aufgeblähten Verwaltungsstrukturen zu finanzieren, ebenfalls mehr Geld in den Umlauf bringen, um die Währung abzuwerten und/oder die Steuerforderungen zu vergünstigen. Es würde funktionieren, nämlich dass beide Seiten in grösstmöglicher Eigenverantwortung handeln, so dass eben keine Exzesse entstehen. Die Privatwirtschaft kann vertreten durch das Volk ein Aufsichtsgremium wählen, dass die private Geldwährungspolitik steuert und das Volk kann das Staatsparlament bestimmen, welche ihrerseits ihr eigenes Geld drucken.
In Zeiten wo sich die verschuldeten Staaten ihren Wohlfahrtstraum schlicht nicht mehr leisten können und die Bürger nicht gewillt sind mehr Steuerabgaben zu erdulden...wird das kommende Schlagwort der Politik (richtigerweise) lauten:
MEHR EIGEN- und SELBSTVERANTWORTUNG
In Zeiten wo sich die verschuldeten Staaten ihren Wohlfahrtstraum schlicht nicht mehr leisten können und die Bürger nicht gewillt sind mehr Steuerabgaben zu erdulden...wird das kommende Schlagwort der Politik (richtigerweise) lauten:
MEHR EIGEN- und SELBSTVERANTWORTUNG
Darauf muss es hinauslaufen.
Bis die "Wählermasse" aber wirklich reagiert und Änderungen dann auch wirklich eintreten,....füllt der mündige Bürger schlicht seine 3.Säule auf und spart dabei noch viel Geld... :yes:
weico
Bis die "Wählermasse" aber wirklich reagiert und Änderungen dann auch wirklich eintreten,....füllt der mündige Bürger schlicht seine 3.Säule auf und spart dabei noch viel Geld... :yes:
weico
Naja..mündig... Man kann zwar jetzt sparen, doch der Staat kann hier jederzeit auch die Regeln ändern, indem er z.B. den Steuerfuss bei Auszahlung oder den Umwandlungssatz in die Höhe schraubt. Dann hast Du am Ende auch nichts gespart, sondern jetzt einfach verfügbares Kapital nicht investiert, oder verkonsumiert. Für Immobilienbesitzer darf man auch die Zwangshypothek nie ganz vergessen, egal wie realitätsfremd es in guten Zeiten scheinen mag. Der Staat hat in der heutigen Form zuviel Autorität, egal ob demokratisch oder plutokratisch regiert.
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Acht wissenswerte Fakten zur AHV
Haben Sie sich bereits intensiv mit der AHV auseinandergesetzt? Falls nicht, sollten Sie zumindest über folgende - zum Teil eher unbekanntere - Punkte Bescheid wissen. Es kann sich lohnen.
Von Pascal Züger
Zugegeben, die Alters- und Hinterlassenversicherung (AHV) ist ein eher trockenes Thema, das viele nur am Rande mitbekommen, wenn die Pension noch in weiter Ferne ist. Jeden Monat sieht man zwar die AHV-Beiträge als Abzüge auf dem Lohnausweis, aber damit hat sich's dann meist.
Dabei ist ein Basiswissen beim Thema AHV sehr hilfreich, damit es später nicht zu einer bösen Überraschung kommt. cash hat einige wichtige Punkte zur AHV aufgelistet, die Ihnen zum Teil neu sein werden.
1. Büezer zahlen zwei Jahre zu viel ein
Jeder Erwerbstätige bezahlt ab dem 18. Altersjahr 4,2 Prozent seines Lohns an die AHV. Der Arbeitgeber entrichtet den gleichen Beitrag zugunsten des Erwerbstätigen. Nichterwerbstätige Studierende hingegen werden erst ab dem 20. Altersjahr beitragspflichtig. Sie bezahlen bis zur Aufnahme einer Arbeit pauschal den Mindestbetrag von 480 Franken pro Jahr plus einen Verwaltungskostenbeitrag. Sobald sie einen Job antreten, bezahlen auch sie 4,2 Prozent ihres Lohnes an die AHV.
Nur wer lückenlos seine AHV-Beiträge bezahlt hat, erhält die volle Rente. Dafür sind bei Männern mindestens 44 und bei Frauen 43 Beitragsjahre notwendig. Wer ab dem 20. Lebensjahr jährlich in die AHV einzahlt, kommt genau auf die geforderten Beitragsjahre. Und wer schon ab Alter 18 einzahlen muss, da er bereits im Berufsleben ist, hat am Ende quasi zwei Jahre zu viel eingezahlt, ohne dafür eine höhere Altersrente zu erhalten.
2. Beitragslücken müssen rechtzeitig gestopft werden
Beitragslücken können nicht nur durch ein Studium entstehen, sondern auch aufgrund einer Weltreise, oder durch eine Phase der Erwerbstätigkeit im Ausland. Gibt es ab dem 20. Lebensjahr bis zur Pensionierung solche Lücken in der Beitragszahlung, dann kürzt sich die Rente. Und zwar pro fehlendes Beitragsjahr um etwa 2,3 Prozent. Es ist deshalb ratsam, Beitragslücken zu vermeiden.
Entdecken Sie eine Lücke, können Sie diesen fehlenden Beitrag innerhalb von fünf Jahren zum Kalenderjahr, für welches es geschuldet ist, nachbezahlen. Leisteten Sie schon vor dem 20. Lebensjahr AHV-Beitrage, dann können Sie damit allfällige Lücken auffüllen.
Falls Sie nicht sicher sind, ob Sie tatsächlich jedes Jahr immer AHV-Beiträge geleistet haben, können Sie bei Ihrer kantonalen Ausgleichskasse kostenlos einen Kontoauszug bestellen, wo Sie alle Ihre Einzahlungen aufgelistet sehen. Kostenlose Kontoauszüge können Sie hier anfordern.
3. Auch ohne Beitragslücken ist die Maximalrente nicht garantiert
Für all diejenigen, die in ihrem Erwerbsleben im Schnitt keinen Jahreslohn von 84'600 Franken erreichten, fällt die Rente geringer als der Maximalbetrag von 2'350 Franken pro Monat aus. Die minimale Altersrente ist nach unten jedoch auf 1'175 Franken pro Person begrenzt – genau die Hälfte der Maximalrente. Weniger bekommt nur, wer Beitragslücken aufweist.
4. Reiche finanzieren die Armen
Wer aufs ganze Berufsleben betrachtet einen Jahreslohn von durchschnittlich über 84'600 Franken aufweist, erhält trotzdem nicht mehr als den Maximalbetrag von 2'350 Franken pro Monat als Rente. Hier kommt das Solidaritätsprinzip zum Tragen: Reiche zahlen zu viel ein, ermöglichen den ärmeren Personen aber damit eine Rente zu bekommen, die die Höhe ihrer Einzahlungen möglicherweise übersteigt.
5. Ohne Anmeldung gibt es keine Rente
Die Rente wird beim Pensionierungszeitpunkt nicht automatisch auf Ihr Konto gutgeschrieben. Sie muss drei bis vier Monate vor gewünschtem Pensionierungsdatum bei der AHV-Ausgleichsstelle angefordert werden. Falls Sie nicht wissen, welche Ausgleichskasse für Sie zuständig ist, können Sie dies unter folgendem Link herausfinden: Inforegister.
Je nach Fall kann es sein, dass die Ausgleichskasse für die Beschaffung der notwendigen Unterlagen und die Berechnung der Rentenhöhe etwas Zeit braucht. Zögern Sie die Anmeldung deshalb keinesfalls hinaus, denn die AHV lässt keine rückwirkenden Anmeldungen zu. Für einen Rentenaufschub müssen Sie sich spätestens innerhalb eines Jahres nach Erreichen des ordentlichen Rentenalters anmelden.
6. Bei Wegzug ins Ausland ist keine Kapitalauszahlung möglich
Wenn Sie entscheiden, Ihren Wohnsitz ins Ausland zu verlagern, können Sie sich Ihre eingezahlten AHV-Beträge nicht auszahlen lassen – sie gehen jedoch auch nicht verloren. Ziehen Sie in ein EU- oder EFTA-Staat, dann unterliegen Sie automatisch der Sozialversicherung des Aufenthaltslandes und können nicht mehr in die Schweizer AHV einzahlen. Aber ab Pensionierungszeitpunkt erhalten Sie dann zwei Teilrenten: Eine aus der Schweiz, für die Zeit, als Sie hier Beiträge leisteten und die andere aus Ihrem neuen Aufenthaltsland.
Ziehen Sie als Schweizerin oder Schweizer in ein nicht EU- oder EFTA-Staat, dann haben Sie die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis die AHV-Versicherung fortzuführen und ab Pensionierungszeitpunkt die Vollrente zu bekommen.
7. Durch Scheidung kann die Altersrente erhöht werden
Was sich zunächst absurd anhört, ist auf das sogenannte Prinzip der Plafonierung zurückzuführen: Die Altersrenten von zwei verheirateten Personen dürfen zusammen höchstens das Eineinhalbfache der Maximalrente betragen, welche im Monat bei 2'350 Franken liegt. Ein Ehepaar kann aktuell also maximal eine AHV-Rente von 3'525 Franken (Berechnung: 1,5 x 2350 Franken) pro Monat beziehen.
Lässt sich das Ehepaar nun gerichtlich trennen, kann jeder, Anspruch auf die Maximalrente vorausgesetzt, wieder 2'350 Franken pro Monat beziehen – das sind zusammen 4'700 Franken. Pro Jahr "verliert" ein Ehepaar bei Maximalrente so 14'100 Franken (12 x 1'175). Und auch bei geringeren Renten kann die Ehe ein Nachteil sein. Haben beispielsweise beide Ehepartner Anrecht auf eine Rente von 2'000 Franken, dann bekommen Sie gemeinsam wiederum nur die 3'525 Franken, anstatt 4'000 Franken. Konkubinatspartner sind von dieser "Heiratsstrafe" übrigens nicht betroffen.
Schweizerinnen und Schweizer scheinen die Scheidungs-Option nicht oder nur sehr selten umzusetzen: Wie ein Blick auf die Scheidungs-Statistiken verrät, ist die Scheidungshäufigkeit kurz vor der Pension nicht ansteigend. Einzelfälle sollen jedoch vorkommen.
8. Eine Frühpensionierung lohnt sich nicht
Gemäss AHV-Gesetz kann jeder seinen Pensionierungszeitpunkt nach Bedarf zwischen dem 63. und 70. Altersjahr frei wählen (Frauen zwischen dem 62. und 69. Altersjahr). Wie verlockend eine Frühpensionierung auch sein mag, aus AHV-technischer Sicht lohnt sie sich nur in seltenen Fällen.
Vorzeitige Pensionierungen sind mit einer Rentenkürzung von 6,8 Prozent pro Jahr verbunden. Mit einem Vorbezug der AHV fahren Sie finanziell nur besser, wenn Sie weniger als 77 Jahre alt werden. Und da Schweizerinnen und Schweizer derzeit eine durchschnittliche Lebenserwartung von fast 83 Jahren aufweisen, lohnt sich üblicherweise eine Frühpensionierung nicht. Sie haben übrigens auch die Möglichkeit, trotz frühzeitigem Austritt aus dem Erwerbsleben weiterhin in die AHV einzuzahlen und erst später die AHV-Rente anzufordern.
Erfreuen Sie sich einer sehr guten Gesundheit, dann sollten Sie sogar eine AHV-Aufschiebung in Betracht ziehen - dies erhöht die jährliche Rente. Wie sich Frühpensionierungen und Aufschiebungen auf Ihre Rente auswirken, sehen Sie in der Tabelle unten. Vergessen Sie nicht: Auf die erwähnten Beträge fallen noch Steuern an.
AHV-Rente gültig ab 1.1.2015, sofern Anspruch auf den Maximalbetrag besteht. Für Frauen gilt das ordentliche Pensionierungsalter 64, d.h. alle Zahlen um ein Jahr verschoben.
CASH
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Ständerat diskutiert über höhere AHV-Renten
Der Ständerat setzt die am Montagabend unterbrochene Debatte um die Reform der Altersvorsorge heute Morgen fort. Zur Debatte steht eine Erhöhung der AHV-Renten, der wohl umstrittenste Teil der Vorlage.
Der Vorschlag geht auf die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Ständerats zurück. Neurentner sollen künftig 70 Franken pro Monat mehr bekommen, Ehepaare bis zu 226 Franken mehr. Damit will die Kommission dafür sorgen, dass die bereits beschlossene Senkung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge unter dem Strich zu keinen Leistungseinbussen führt.
Es handelt sich um die bedeutendste Abweichung vom Konzept des Bundesrats. Er hat in seinem Entwurf streng darauf geachtet, keine Querbezüge zwischen den beiden Vorsorgewerken zu schaffen - der Ausgleich für den tieferen Umwandlungssatz soll vollständig innerhalb der 2. Säule stattfinden.
Unter anderem schlug der Bundesrat vor, den Koordinationsabzug abzuschaffen, was zu einem höheren versicherten Lohn und damit zu höheren Renten geführt hätte. Der Ständerat lehnte dies am Montagabend jedoch ab.
Für die SVP und Teile der FDP sind höhere AHV-Renten aus anderen Gründen unverdaulich, wie schon in der Eintretensdebatte am Montag klar geworden ist. Sie kritisieren die laufend steigenden Kosten des Zuschlags, weil mit der Zeit immer mehr Rentnerinnen und Rentner Anspruch darauf haben. Diese belaufen sich 2030 auf 1,4 Milliarden Franken, 2035 schon auf 2 Milliarden Franken. Zudem werde die Arbeit verteuert, weil die höheren Renten mit zusätzlichen Lohnprozenten finanziert werden sollen, kritisieren die Gegner.
Rentenalter der Frauen soll auf 65 Jahre angehoben werden
Ansonsten ist die kleine Kammer bisher in den wesentlichen Punkten auf dem vom Bundesrat vorgezeichneten Kurs geblieben. Insbesondere hielt sie daran fest, AHV und berufliche Vorsorge gemeinsam zu sanieren. In der AHV soll die Reform der Alterung der Bevölkerung Rechnung tragen, in der beruflichen Vorsorge der steigenden Lebenserwartung und den tieferen Anlagerenditen.
Dazu soll das Rentenalter der Frauen auf 65 Jahre angehoben und damit jenem der Männer angeglichen werden. Diesen Entscheid hat der Ständerat bereits am Montag gefällt. Noch offen ist, ob und um wieviele Prozentpunkte die Mehrwertsteuer erhöht wird, um der demografischen Entwicklung Rechnung zu tragen.
Auch die Witwenrenten, der Rentenvorbezug für Personen mit tiefen Einkommen oder die Schuldenbremse für die AHV werden noch zu reden geben. Der Ständerat plant, die Vorlage bis Mittwochmittag zu Ende zu beraten.
(SDA)
Der Kommentar von Elias wurde ignoriert. Um die Kommentare von Elias wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
Tiefrote Aussichten für die AHV: Die Ausgleichsfonds von AHV, IV und EO haben im vergangenen Jahr mit ihren Kapitalanlagen erstmals seit Jahren hohe Verluste geschrieben. Ohne diese Rendite fehlt aber das Geld, um ein Minus bei der AHV auszugleichen.
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"Wir gehen davon aus, dass es dieses Jahr nicht besser wird", sagte Netzer. 2016 habe ja schon schlecht begonnen. Es werde erneut schwierig, eine positive Rendite zu erwirtschaften.
https://www.bluewin.ch/de/news/inland/2016/2/11/verluste-bei-den-kapital...
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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin
Der Kommentar von ursinho007 wurde ignoriert. Um die Kommentare von ursinho007 wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
Je länger die Reform vor sich her geschoben wird, je mehr Verlierer und v.a. grössere Verlierer wird es geben. Die Reform 2020 ist ein Kompromis. Kompromisse befriedigen weder die einen noch die anderen zu 100%. Trotzdem ist es die beste Lösung!
Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)
Der Kommentar von Crocc wurde ignoriert. Um die Kommentare von Crocc wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
Das Unangenehme an der Abstimmung vom 24.9.2017 ist, dass keiner etwas dazugewinnt. Es ist kein Geld zum Verteilen da, somit wird jeder und jede zu einem Beitrag an die Sozialwerke verpflichtet. Wenn es diesmal nicht gelingt, wird es in Zukunft noch schwieriger die Renten zu sichern.
Fünf Wochen vor der Abstimmung über die Reform der Altersvorsorge 2020 lässt eine Umfrage die Befürworter der Vorlage hoffen: Sie hat für Alain Bersets Reformpaket eine knappe Mehrheit ausgewiesen.
https://www.cash.ch/news/politik/altersvorsorge-2020-altersreform-findet...
Das wichtigste Schweizer Sozialwerk hat im letzten Jahr tiefrote Zahlen geschrieben: Der Verlust bei der AHV beläuft sich auf über eine halbe Milliarde Franken. Als Folge schrumpft der AHV-Fonds.
http://www.handelszeitung.ch/politik/ahv-minus-summiert-sich-auf-560-mil...
Der Kommentar von iruch wurde ignoriert. Um die Kommentare von iruch wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
Am 24. September wird über die Reform der Altersvorsorge abgestimmt. Die Vorlage soll die Weichen für die kommenden Jahre stellen. cash beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema.
https://www.cash.ch/news/politik/rentenreform-abstimmung-altersvorsorge-2020-darum-geht-es-1097315
ursinho007 hat am 04.09.2017 07:29 geschrieben:
Je länger die Reform vor sich her geschoben wird, je mehr Verlierer und v.a. grössere Verlierer wird es geben. Die Reform 2020 ist ein Kompromis. Kompromisse befriedigen weder die einen noch die anderen zu 100%. Trotzdem ist es die beste Lösung!
Ich würde bei einer Annahme davon profitieren
Aber bei mir (wie bei vielen anderen) macht es keinen Sinn. Ich brauche diese Fr. 70 nicht. Ich habe keine Pensionskasse, dafür alles in der 3. Säule. Der Umwandlungsatz spielt in meinem Fall auch keine Rolle
Alle wurden bisher in der AHV gleich behandelt. Nun macht man plötzlich eine Differenzierung nach Alter.
Die erste Säule ist Umlageverfahren. Einer Verquickung mit der 2. Säule (Leistungsprimat) finde ich nicht gut.
Wem die AHV nicht reicht, hat Anspruch auf Ergänzungsleistungen.
iruch hat am 04.09.2017 10:32 geschrieben:
«Altersvorsorge 2020»: Darum geht es
Am 24. September wird über die Reform der Altersvorsorge abgestimmt. Die Vorlage soll die Weichen für die kommenden Jahre stellen. cash beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema.
https://www.cash.ch/news/politik/rentenreform-abstimmung-altersvorsorge-2020-darum-geht-es-1097315
«Altersvorsorge 2020»: Darum geht es
Was passiert bei einem Nein?
Das wissen die wenigsten: die MwSt sinkt dann ab 2018
In der nachfolgenden Tabelle sind die vorstehenden Ausführungen zusammengefasst. Die offenen Auswirkungen der Reform der Altersvorsorge 2020 sind grau hinterlegt:
https://www.estv.admin.ch/estv/de/home/mehrwertsteuer/fachinformationen/...
Das Schweizer Vorsorgesystem ist dringend reformbedürftig. Einen radikalen Vorschlag macht Vorsorge-Experte Jérôme Cosandey von Avenir Suisse: die freie Wahl der Pensionskasse. Im Interview nennt er Chancen und Risiken.
https://www.cash.ch/news/politik/jerome-cosandey-die-vorsorge-befindet-sich-noch-den-70er-jahren-1116747
Der Kommentar von Pascal.Zueger wurde ignoriert. Um die Kommentare von Pascal.Zueger wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
Am 24. September wird über die Reform der Altersvorsorge ("Altersvorsorge 2020")abgestimmt. Glaubt man der aktuellen cash-Umfrage, wird es an der Urne ein deutliches Ergebnis geben. Zum cash-Artikel: https://www.cash.ch/news/politik/rentenreform-altersvorsorge-2020-nein-lager-legt-cash-umfrage-zu-1098589
AHV-Ausgleichsfonds mit 9 Prozent Rendite im Jahr 2019
Für den AHV-Ausgleichsfonds wird im zu Ende gehenden Jahr eine Rendite von 9 Prozent erwartet. Dieses Ergebnis dürfte das Defizit der AHV mehr als kompensieren. Das sagte Manuel Leuthold, Präsident von Compenswiss, in einem Interview.
29.12.2019 17:32
Compenswiss verwaltet die Gelder für die AHV, die Invalidenversicherung (IV) und die Erwerbsersatzordnung (EO). Leuthold sprach in einem auf dem Online-Portal handelszeitung.ch veröffentlichten Interview von einem "sehr, sehr guten Jahr 2019". Alle Anlageklassen hätten zum guten Ergebnis beigetragen.
Im Ausgleichsfonds liegen laut Leuthold 37 Milliarden Franken. Bei einer Rendite von 9 Prozent werfe der Fonds "etwas über 3 Milliarden Franken" ab. Das Defizit der AHV für das zu Ende gehende Jahr liege zwischen 1 und 1,5 Milliarden Franken. "Das negative Ergebnis wird also durch den Fonds mehr als ausgeglichen."
Dies gelte jedoch nur für 2019, sagte Leuthold. Das Problem der AHV werde mit dem guten Ergebnis des AHV-Ausgleichsfonds nicht gelöst. Die AHV müsse längerfristig wieder auf sichere Beine gestellt werden.
Nach dem Ja zur Steuer-AHV-Vorlage im Mai an der Urne erhält die AHV ab 2020 pro Jahr zwei Milliarden Franken mehr. Damit würden die Probleme der AHV um vier oder fünf Jahre verschoben, sagte Leuthold. "Der AHV-Ausgleichsfonds wird also nicht 2030 leer sein, sondern erst 2035."
(AWP)
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