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Der Darmkrebs ist bei Frauen die zweithäufigste und bei Männern die dritthäufigste Krebsart. Vorsorgeuntersuchungen sind deshalb besonders wichtig, weil sie Darmkrebs verhindern bzw. früher entdecken können. Darmkrebs lässt sich heilen, wenn er rechtzeitig erkannt wird. Vorstufen des Darmkrebses, die sogenannten Polypen, können bei der Darmspiegelung (Koloskopie) meist vollständig entfernt werden.
Wie entsteht Darmkrebs?
Der Darmkrebs entsteht sehr langsam über Jahre ohne dass die Betroffenen etwas merken. Sobald Symptome auftreten, befindet sich der Krebs oft schon in einem fortgeschrittenen Stadium. Er
entsteht häufig aus Polypen im Darm. Experten schätzen, dass es rund zehn Jahre dauert, bis aus einer normalen Darmschleimhaut zuerst Polypen und dann ein Darmkrebs entsteht. Das Risiko einer solchen Erkrankung nimmt mit steigendem Alter zu, wobei Männer gefährdeter sind als Frauen. Für Personen ab dem 50. Lebensjahr werden deshalb die im Folgenden näher erläuterten Methoden der Tumorvorsorge angeboten.
Die Dickdarmspiegelung
Bei der Dickdarmspiegelung (Koloskopie) wird die Innenseite des Dickdarmes mit einem flexiblen Gerät mit integrierter Kamera, untersucht. Die Bilder werden auf einen Monitor übertragen, so kann der Arzt den Darm genau beurteilen. Polypen werden noch während der Untersuchung entfernt und untersucht. Die Entwicklung vom Polypen zum Krebs kann so unterbrochen werden.
Entscheiden Sie sich für eine Dickdarmkrebs-Vorsorgeuntersuchung
Das Eidgenössische Departement des Innern hat beschlossen, die Krebsvorsorge zu erweitern. Seit Juli 2013 bezahlt die Krankenpflegeversicherung Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchungen bei Personen im Alter von 50 bis 69 Jahren. Es werden alle zwei Jahre die Kosten eines Blut-im-Stuhl Tests oder alle zehn Jahre eine Dickdarmspiegelung übernommen. Die Untersuchungen sind jedoch nicht von der Franchise befreit.