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Die Wirtschaft in Süd-Kivu beruht hauptsächlich auf der Landwirtschaft. Doch viele moderne Betriebe wurden verlassen oder liegen brach wegen Plünderungen, der unsicheren politischen Lage und des Preiszerfalls landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Auch in Kalehe sind die KleinproduzentInnen und Kleinbauernfamilien mit grossen Problemen konfrontiert. Es mangelt an einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion, einer guten Organisation und am Zugang zum lokalen Markt. Das Projekt unterstützt KleinproduzentInnen beim nachhaltigen Anbau von Maniok und Erdnüssen, die in der Provinz Süd-Kivu zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnissen gehören.
Begünstigte:
Vom Projekt profitieren 2000 KleinproduzentInnen, die in Landwirtschaftskooperativen organisiert sind.
Ziele:
Das Projekt soll die wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen von 2000 Haushalten in Kalehe verbessern. Die nachhaltige Landwirtschaft wird gefördert und der Zugang zu landwirtschaftlichen Märkten in der Provinz Süd-Kivu verbessert.
Aktivitäten:
Das Projekt unterstützt 2000 Kleinbäuerinnen und -bauern bei der Produktion von Maniok und Erdnüssen. Dazu werden die Begünstigten in landwirtschaftlichen Techniken und ökonomischen Kenntnissen geschult. Die Bildung von Verwaltungskomitees soll die organisatorischen und strukturellen Kapazitäten in landwirtschaftlichen Kooperativen und solidarischen Verbänden stärken. Die KleinproduzentInnen sollen sich besser vernetzen und in Kooperativen den Zugang zu lukrativen Märkten verbessern.