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Nigel Farage fehlt: Seine Partei greift „sozialistische Zwillinge“ Starmer und Sunak an
Der Brexit-Befürworter Nigel Farage fehlt, während seine Partei die „sozialistischen Zwillinge“ Keir Starmer und Rishi Sunak angreift. Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch stellte die Partei Reform UK, die von dem Geschäftsmann Richard Tice geführt wird und deren Vorsitzender Farage ist, ihre Pläne für die nächsten Wahlen vor. Tice warnte davor, dass eine Regierung unter Labour-Chef Keir Starmer zu einem „Starmergeddon“ führen würde.
Spekulationen über Farages Rückkehr
Im Vorfeld der Pressekonferenz gab es Spekulationen, dass Farage nach seinen Abenteuern im Reality-TV-Dschungel seine Rückkehr in die Politik ankündigen würde. Doch der prominenteste Brexit-Befürworter war nicht zu sehen. Tice erklärte, dass Farage seine Zukunft mit Reform UK noch abwäge und darüber nachdenke.
Die Rolle von Nigel Farage
Tice betonte jedoch, dass er zuversichtlich sei, dass Farage im Wahlkampf eine offizielle Rolle in seiner Partei spielen werde. Er nannte Farage einen Meister des politischen Timings und sagte, je mehr Unterstützung Farage dem Wahlkampf geben könne, desto besser. Reform UK wurde 2021 als Nachfolgepartei von Farages Brexit Party gegründet und zielt darauf ab, enttäuschte konservative Briten anzusprechen.
Positionierung der Partei
Die Partei, die sich für niedrigere Steuern und einen schlankeren Staat einsetzt, kommt in der POLITICO-Umfrage derzeit nur auf 9 Prozent. Das würde bedeuten, dass sie keine eigenen Sitze gewinnen könnte, aber sie könnte den Konservativen schaden, die gegenüber Labour an Boden verlieren. Tice stellte klar, dass Reform UK in den Wahlkreisen der Konservativen kandidieren und Kandidaten in ganz Großbritannien aufstellen werde.
Angriff auf Starmer und Sunak
In Abwesenheit von Farage stellte Tice die angeblichen Versäumnisse der konservativen Regierung von Rishi Sunak und die möglichen Gefahren einer Labour-Regierung unter Keir Starmer dar. Er warnte vor einem „Starmergeddon“ im Jahr 2024 und behauptete, dass die Labour Party unter Starmer zu höheren Regierungsausgaben und einer „Bankrotterklärung“ Großbritanniens führen würde. Gleichzeitig griff er Sunak an und behauptete, der Premierminister und Starmer seien zwei Seiten derselben „sozialistischen Münze“. Diese Aussage wurde von einem bearbeiteten Bild begleitet, das den Labour-Führer und den Premierminister als verschmolzene „sozialistische Zwillinge“ zeigte.
Blick in die Zukunft
Die Abwesenheit Farages bei der Pressekonferenz führte zu Spekulationen über seine politische Zukunft. Es bleibt abzuwarten, ob er eine aktive Rolle in der Partei übernehmen wird. In jedem Fall wird Reform UK weiterhin versuchen, sich als Alternative zu den etablierten Parteien zu positionieren und die politische Landschaft Großbritanniens zu beeinflussen. Die kommenden Wahlen werden zeigen, inwieweit es der Partei gelingen wird, enttäuschte Wähler zu mobilisieren.