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- Bei Wind und Schneefall wird Killian Peier nach einer guten Ausgangslage (4. Zwischenrang) auf den 10. Schlussrang zurückgeworfen.
- Gold und Silber geht an die Polen Dawid Kubacki und Kamil Stoch, WM-Bronze holt sich der Österreicher Stefan Kraft.
- Als grosser Geschlagener fällt Ryoyu Kobayashi von Rang 1 auf 14 zurück, als grosser Gewinner rückt Dawid Kubacki von Rang 27 auf 1 vor.
In einem von Wetterturbulenzen geprägten Wettkampf blieb der Exploit für Killian Peier aus. Der 23-jährige Waadtländer hatte nach seinem 1. Sprung (98,5 Meter) noch auf dem aussichtsreichen 4. Rang gelegen. 98 Meter im 2. Durchgang waren aber zu wenig, Peier wurde auf den 10. Schlussrang zurück gereicht.
Dem Schweizer Routinier Simon Ammann gelang ein durchschnittlicher Wettkampf. Nach einem Flug auf 93 Meter im 1. Durchgang (Zwischenrang 22) konnte sich der 37-jährige Toggenburger dank eines soliden 2. Sprunges über 100 Meter noch auf den 12. Schlussrang verbessern.
Zwei Gewinner und viele Pechvögel
Die beiden Polen Dawid Kubacki und Kamil Stoch setzten sich im 2. Durchgang an die Spitze und holten WM-Gold und Silber. Während Stoch nach dem 1. Durchgang noch auf Rang 18 gelegen hatte, zeigte sein Landsmann Kubacki eine gar noch grössere Aufholjagd. Der 28-Jährige krönte sich vom 27. Zwischenrang aus zum Weltmeister auf der Normalschanze. Es ist sein 1. WM-Gold in einem Einzelspringen. Auch Bronze-Gewinner Kraft hatte nach dem 1. Durchgang «nur» Rang 9 belegt.
Nicht nur Peier gehört zu den Enttäuschten. Die Liste der Geschlagenen auf der Toni-Seelos-Schanze umfasst einige bekannte Namen. Insbesondere der Japaner Ryoyu Kobayashi ist wiederum der grosse Pechvogel. Der 22-jährige Weltcup-Dominator, der den Wettkampf auf der Grossschanze als unglücklicher Vierter beendet hatte, lag nach dem 1. Durchgang auf der Normalschanze in Führung. Am Ende resultierte für ihn der enttäuschende 14. Platz.
Auch die zur Halbzeit zweit- respektive drittplatzierten Karl Geiger und Ziga Jelar wurden im 2. Durchgang weit zurückgeworfen. Der deutsche Silbermedaillen-Gewinner der Grossschanze beendete das Springen auf Rang 18, der Slowene Jelar gar auf Rang 27.
Die weiteren Schweizer Luca Egloff und Andreas Schuler konnten mit ihren ersten Sprüngen auf 86 Meter respektive 86,5 Meter nicht überzeugen. Die beiden 23-Jährigen verpassten somit den 2. Durchgang.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 01.03.2019, 16 Uhr