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Zwischen Bildungs- und Erziehungsauftrag
Im Rahmen eines netten Gedankenaustausch mit meinem liebsten Gesprächspartner, haben wir uns über semantische Feinheiten unterhalten. Mir wurde ein Erziehungsauftrag untergeschoben, während sich mein Gesprächspartner einen Bildungsauftrag gegeben hat.
Ich musste ziemlich fest lachen über die Feinheiten: Bildung ist etwas positives, Erziehung kann auch etwas positives sein. Wenn man aber die Verzogenen zu ziehen versucht oder sonstige bewährte Massnahmen durchführen will, wird man automatisch zum Bösen gestempfelt.
Das kann einem mit einem Bildungsauftrag nicht passieren. Weil es ja bei der Bildung am Empfänger liegt und beim Erziehen meistens am Sender.
Mir stellt sich die Frage, wie man einem Bildungsbeaufragten erzieht. Falls jemand einen Rat hat, dann wäre ich froh um Kommentare ….