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Adam Smith: Untersuchung der Natur und Ursachen von Nationalreichthümern (Wealth of Nations)
Erstausgabe deutsch
"The Wealth of Nations" is a seminal book that represents the birth of free-market economics.
The central thesis of Smith's "The Wealth of Nations" is that our individual need to fulfill self-interest results in societal benefit, in what is known as his "invisible hand".
This, combined with the division of labor in an economy, results in a web of mutual interdepencies that promotes stability and prosperity through the market mechanism.
Smith rejects government interference in market activities, and instead states governments should serve just 3 functions: protect national borders; enforce civil law; and engage in public works (e.g. education).
Mit seinen Theorien richtet sich Smith auch gegen die zwei herrschenden Anschauungen seiner Zeit. Die Schule der Physiokraten sieht die Landwirtschaft als einzige Quelle des Wohlstands an und nicht wie Smith den Faktor Arbeit. Auf der anderen Seite kritisiert er die Lehre der Merkantilisten. Diese messen dem Geldvorrat und dem Aussenhandel eine grosse Bedeutung bei. Im Gegensatz zu Smith halten sie den Freihandel für schädlich. Sie fordern eine Förderung der Exporte, damit Geld ins Land fliesse, und umgekehrt Beschränkungen für Importe. Merkantilisten zwingen mit ihren Reglementierungen, staatlichen Privilegien und Monopolen die Wirtschaft in den Dienst des Staates. Smith hält dagegen die Staatstätigkeit in Grossbritannien für zu umfangreich und schädlich. Er spricht sich gegen Zölle und für den Freihandel aus. Damit ist er der Erste in einer Serie von grossen Nationalökonomen, die weltweiten Freihandel zum Postulat machen. Er ist wohl der erste Vertreter der Globalisierung ohne Handelsschranken.
Dabei forderte Smith keinen völligen Rückzug des Staats, wie ihm oft unterstellt wird. Er ist kein Verfechter eines reinen, ungeregelten Kapitalismus. Smith erklärt im «Wohlstand der Nationen», dass sich ein bestmögliches Gleichgewicht erst dann einstellt, wenn auch der Staat seine Aufgaben gewissenhaft wahrnimmt. Neben Landesverteidigung, Infrastruktur und Bildung zählt auch der Schutz jedes Mitglieds der Gesellschaft vor Ungerechtigkeit und Unterdrückung dazu. Die Überwachung von Vertrags- und Wettbewerbsfreiheit sieht Smith als in der Verantwortung der Regierung liegend.