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Es ist derjenige Grand Prix, welcher nicht aus dem Rennkalender wegzudenken ist. Keine andere Rennstrecke hat so eine Geschichte wie der Grosse Preis von Monaco in Monte Carlo.
Das diesjährige Traditionsrennen im Fürstentum war von Überholversuchen, Kollisionen und Safety-Car-Phasen geprägt.
Sauber-Pilot Sergio Pérez erlitt beim Qualifying am Samstag nach einem Crash eine Gehirnerschütterung und konnte deswegen nicht am Rennen teilnehmen. Der Mexikaner hatte zwar mit einer guten Zeit die dritte Qualifikationsrunde erreicht, prallte jedoch bei der Tunnelausfahrt in die Leitplanke und verlor die Kontrolle über sein Auto.
Pérez ist jedoch auf dem Weg zur Besserung und kann das Rennen bereits anfangs nächste Woche wieder verlassen.
Red Bull-Pilot Sebastian Vettel (GER) ging von der Pole Position aus ins Rennen und konnte den Grossen Preis von Monaco am Ende vor Fernando Alonso (ESP, Ferrari) und Jenson Button (GBR, McLaren) gewinnen.
Vierter wurde Mark Webber (AUS, Red Bull) vor dem sensationell fahrenden Kamui Kobayashi (Sauber). Der Japaner musste während des Duells mit Webber kurz vor Rennende eine Abkürzung nehmen und ihn nachher wieder vorbeiziehen lassen, um einer Strafe zu entgehen.
Als Sechster kam Lewis Hamilton (GBR, McLaren) ins Ziel. Dieser bekam nachträglich noch eine 20-Sekunden-Strafe, weil er eine Kollision verursacht hatte.
Siebter wurde Adrian Sutil (GER, Force India) vor Nick Heidfeld (GER, Renault) und „Oldie“ Rubens Barrichello (BRA, Williams).
Der Schweizer Sebastien Buemi konnte mit seinem Toro Rosso-Ferrari als Zehnter wieder einmal einen WM-Punkt ergattern.
Die weiteren, punktelosen Ränge belegten Nico Rosberg (GER, Mercedes) und Paul di Resta (GBR, Force India) gefolgt von den beiden Lotus-Piloten Jarno Trulli (ITA) und Heikki Kovalainen (FIN).
Jerome D’Ambrosio (BEL, Marussia-Virgin) schaffte es als Fünfzehnter immerhin noch vor die beiden HRT-Schlusslichter Vitantonio Liuzzi (ITA) und Narain Karthikeyan (IND).
Pastor Maldonado (VEN, Williams) wurde trotz seines Ausfalls noch als Achtzehnter klassifiziert.
Nicht klassifiziert wurden dagegen Witali Petrow (RUS, Renault) und Jaime Alguersuari (ESP, Toro Rosso-Ferrari), welche in der Schlussphase des Rennens eine Kollision miteinander hatten und gar einen Rennunterbruch (rote Flagge) verursachten. Auch Lewis Hamilton war an diesem Crash beteiligt.
Felipe Massa (BRA) musste seinen Ferrari in Runde 32 nach einem Crash mit Hamilton abstellen. In der gleichen Runde viel auch der siebenfache Weltmeister Michael Schumacher (GER, Mercedes) aus. Der Grund dafür war ein Feuer in der Airbox.
Das Wochenende für Timo Glock verlief ebenfalls alles andere als glücklich; der deutsche Virgin-Pilot musste seinen Boliden nach einem Aufhängungsschaden abstellen.