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Mit Messungen vor Ort lässt sich genau feststellen, wie sich die Natur verändert und an neue Bedingungen anpasst; sie sind jedoch aufwändig und können nur auf kleinen Flächen durchgeführt
werden. Die Fernerkundung, bei der auf Flugzeugen oder Satelliten montierte Geräte zum Einsatz kommen, ermöglicht den Überblick über grosse Gebiete, insbesondere auch bei erschwerter Zugänglichkeit. Zudem sind mit der Fernerkundung häufigere Messungen möglich. Die Kombination dieser beiden Messmethoden war bislang jedoch nicht präzise genug, um geeignete Lösungen für unsere, sich rasch verändernden Ökosysteme zu entwickeln.
Die UZH ist eine der weltweit führenden Institutionen auf dem Gebiet der Ökologie und der Fernerkundung. Ebenso verfügt sie derzeit über die beste Ausrüstung zur Messung verschiedener
Funktionen eines Ökosystems, wie beispielsweise die Gesundheit eines Waldes. Dank der Zusammenarbeit und der Investitionen der ARES-Projektpartner (unter anderem mit der NASA) verfügt das Projekt über ein hochkarätiges Spektrometer, das identisch ist mit dem auf der Internationalen Raumstation. Trotz den exzellenten Voraussetzungen sind weitere Massnahmen erforderlich für eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts. Dazu gehören die Anschaffung weiterer Präzisionsmessgeräte, die Entwicklung von Datenmodellen und Computerverfahren sowie die Erprobung von Forschungsmethoden aus der Luft durch Flugmissionen.
Unterstützen Sie innovativste Ansätze der Fernerkundung und Ökologie und tragen Sie dazu bei, die Erde für nachkommende Generationen zu erhalten. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme und stelle Ihnen das Projekt ARES gerne persönlich vor.