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Eine wichtiger Pfad der Detoxifikation und zum Teil auch Aktivierung elektrophiler Verbindungen, ist die Konjugation mit Glutathion (GSH) durch die Glutathion S-transferasen (GSTs). Die Konjugate werden dann im Mercaptursäure Pfad (MSP) zur Mercaptursäure transformiert und dann ausgeschieden. Um Aussagen über potentielle Gesundheits- und Umweltgefahren von elektrophilen Verbindungen machen zu können, ist es wichtig zu wissen, ob der MSP in Modellorganismen aktiv ist.
Zebrafischembryonen und Zebrafisch Zelllinien haben sich als gutes Modell für die Studie von bioaktiven Verbindungen etabliert, einerseits wegen der genetischen Verwandtschaft mit dem Menschen, andererseits, weil leistungsfähige analytische und molekularbiologische Methoden zur Verfügung stehen. Für die Brauchbarkeit dieser Modelle für eine Risikobewertung, muss die Bildung von Mercaptursäuren demonstriert werden. Dazu haben wir i) erfolgreich die Expression zytosolischer GSTs mittels Proteomik auf der Protein Ebene characterisiert (Tierbach et al, 2018) und ii) sind jetzt daran die Transformationsprodukte des MSPs mittels massenspektrometrischer Methoden, bei nicht-toxischen Konzentrationen in vivo zu analysieren.