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Ihr Baby wächst immer weiter. Ab dieser Woche wiegt es die Hälfte von dem, was es bei der Geburt wiegen wird, und muss auch noch ein paar Zentimeter wachsen. Mittlerweile beginnt es, sich in die Position zu begeben, die es zum Zeitpunkt der Geburt haben wird: 95 % der Geburten laufen mit Babys Kopf voraus ab. Man nennt dies die „Geburtslage“; sie wird bei der nächsten Ultraschalluntersuchung bestimmt. Wenn Ihr Arzt während der Untersuchung feststellt, dass Ihr Baby nicht richtig liegt – und das bedeutet nicht, dass dies ein Problem ist! – wird er vielleicht bestimmte Vorkehrungen treffen, damit die Geburt Ihres Babys glattläuft, zum Beispiel einen Kaiserschnitt planen.
Wenn Sie über die Grösse Ihrer Brüste erstaunt sind, denken Sie daran, dass Ihr Körper sich auf das Stillen vorbereitet. Der grosse Moment rückt näher! Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie ab und zu gelbe Flecken auf Ihrer Bluse oder Ihrem T-Shirt finden: Das ist „Vormilch“, auch Kolostrum genannt. Sie sind zwar bestimmt überrascht, aber es ist ein gutes Zeichen. Es bedeutet, dass Ihre Brüste bereit sind, Ihr Kind zu ernähren. Das Kolostrum, das Sie Ihrem Baby in den ersten Tagen geben, enthält alle Antikörper, die das Immunsystem Ihres Kindes unmittelbar nach der Geburt braucht, um gegen Infektionen anzukämpfen. Nicht jede Frau produziert in diesem Stadium schon Vormilch. Wenn Sie aber eine von ihnen sind, können Sie Ihre Kleidung mit einem Still-BH und Stilleinlagen schützen. Diese finden Sie in jedem Babygeschäft.
Ernährung
Nachdem Ihr Baby bis zur Geburt noch etwa 1 bis 1 ½ Kilo zunehmen wird – im Durchschnitt 200 g pro Woche – müssen Sie Ihre Ernährung ein wenig anpassen. Das bedeutet nicht, dass Sie Unmengen von zusätzlichen Kalorien aufnehmen müssen, sondern einfach nur so viele, dass Ihr Energiebedarf und der Ihres Babys gedeckt ist. Viel frisches Obst und Gemüse, gute magere Proteine, Vollkornprodukte, „gute“ Fette. Das ist der beste Weg, um sicherzustellen, dass Ihr kleiner Liebling alle nötigen Nährstoffe bekommt, ohne Ihre Reserven anzuzapfen, damit Sie am Ende nicht total ausgepowert sind.
Tipps
Die Grösse der Brüste einer Frau hat absolut nichts damit zu tun, wie gut sie ihr Baby stillen kann. Um es noch einmal zu wiederholen – das eine hängt überhaupt nicht mit dem anderen zusammen! Eine Frau mit kleiner Brust bildet nicht weniger Milch als eine grössere Frau – die Menge der Milch hängt davon ab, wie viel Ihr Baby trinkt und wie gut sein Saugmechanismus funktioniert. Ja, es liegt alles an Ihrem Baby!