Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03543.jsonl.gz/2406

Die Dominikanische Republik verkörpert das Ideal von karibischen Badeferien mit Traumstränden, wogenden Palmen und Merengue-Musik. Das Land bietet jedoch ebenso viel Kultur mit Kolonialstädten und Taíno-Geschichte, über 30 Nationalparks sowie das höchste Gebirge der Karibik. Mit seiner liebenswürdigen und aufgeschlossenen Bevölkerung eignet sich das Land hervorragend für eine Kombination von Erlebnisurlaub und Badeferien.
Seit dem 1. Mai 2012 ist es obligatorisch, mit einem während des Aufenthaltszeitraums gültigen Reisepass in die Dominikanische Republik einzureisen (unabhängig der Staatsangehörigkeit). In jedem Fall obligatorisch für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen ist die Touristenkarte. Für Flugtickets in die Dominikanische Republik, die ab dem 25. April 2018 erworben werden, ist der Preis von 10.- US Dollar im Flugticket enthalten. Gäste, die in das Land mit Flugtickets einreisen, die vor dem 25. April 2018 erworben wurden, sind während der Übergangsperiode dazu verpflichtet, die Touristenkarte bei Ankunft vor Ort zu kaufen.
In der Dominikanischen Republik gibt es das ganze Jahr über viel Sonnenschein mit sommerlichen Temperaturen. In den Sommermonaten Mai bis Oktober liegen die Temperaturen in den Küstengebieten bei 30-35° C. Die ständig wehenden Passatwinde machen das feuchtheisse Klima jedoch angenehm. Die Sommerzeit ist gleichzeitig auch die Regenzeit. Aber auch diese Saison hat durchaus ihre reizvollen Seiten. Fantastische Wolkenformationen, frisches Grün und die tropische Blütenpracht entschädigen für die heftigen, meist kurzen Regengüsse. Während der trockeneren Wintermonate herrschen angenehme Temperaturen von 24-28° C. Dann bläst jedoch auch der Wind am kräftigsten. In den Bergen werden während der Wintermonate oft sehr niedrige Temperaturen gemessen. Im Valle Nuevo bei Constanza und auf dem Pico Duarte manchmal sogar unter 0° C. Hurrikane können zwischen Ende Juli und Ende Oktober vorkommen.
Von den ca. 10.1 Millionen Einwohnern leben mehr als ein Drittel im Hauptstadtbezirk. Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus 73% Mulatten (Nachkommen von Schwarzen und
Weissen), 16% Weissen und 11% Schwarzen.
Die Isla de la Hispañola ist aufgeteilt in Haiti im Westen und der Dominikanischen Republik im Osten. Die Karibikinsel ist nach Kuba die zweitgrösste Insel der Grossen Antillen. Die
Dominikanische Republik verfügt über fast 1600 km Küste und eine Fläche von 48'730 km². Der höchste Punkt des Landes, der Pico Duarte mit 3'175 m Höhe ist zugleich der höchste Berg der Karibik.
Die Dominikaner lieben es reichlich zu essen und zu trinken. Ihre Küche ist meist einfach aber schmackhaft, von afrikanischen und spanischen Einflüssen geprägt. Das Nationalgericht heisst «bandera dominicana», was übersetzt die Flagge der Dominikanischen Republik bedeutet. Das Gericht, bestehend aus geschmortem Fleisch, Bohnen und Reis, soll an die 3 Nationalfarben erinnern. In Küstengebieten sehr empfehlenswert sind fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte. Touristenorte verfügen über zahlreiche gute und oft auch preiswerte Restaurants mit internationaler Küche. Zur Erfrischung werden exotische Fruchtsäfte und das im Land selbst gebraute Bier angeboten. Rum wird pur, mit Coca Cola oder in einer Kokosnuss als «coco loco» serviert.
Die Währung der Dominikanischen Republik ist der Dominikanische Peso (DOP). 1 CHF = 50.30 RD$ (Stand Juli 2018). Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar bzw. die Verwendung von Kreditkarten. An Bankomaten kann mit der Maestro-Karte Geld in der Landeswährung abgehoben werden.
Die Zeitdifferenz zwischen der Schweiz und der Dominikanische Republik beträgt in der Winterzeit -5 Stunden und in der Sommerzeit -6 Stunden.
Die Stromspannung beträgt 110 Volt Wechselstrom in den meisten internationalen Hotels. Ein Adapter ist erforderlich.
Die Landessprache ist Spanisch. In den Hotels wird Englisch gut verstanden und gesprochen. In abgelegenen Gebieten wird nur Spanisch gesprochen. Die Inselbewohner schätzen es
sehr, wenn Sie ein paar Worte Spanisch lernen und diese im Gespräch anwenden.
In der Dominikanischen Republik findet man eine solch grosse Vielfalt von Pflanzen und Tieren wie sonst nirgends im karibischen Raum. Zum Teil hängt dieser Reichtum damit zusammen, dass hier Höhenunterschiede auftreten, die - gemessen an der Grösse der Insel - erstaunlich sind: Vom Enriquillo-See, der 40 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, bis zum Gipfel des Pico Duarte (3175 m), sind es 3215 Meter. Diese Unterschiede, verbunden mit einem abwechslungsreichen und ausreichend feuchten Klima, schaffen verschiedene Klimazonen - vom Steppencharakter bis zum feuchten Dschungel - und geben so vielen verschiedenen Pflanzen die Möglichkeit, Fuss zu fassen. Damit bieten sich auch einer grossen Zahl der unterschiedlichsten Tierarten sehr gute Lebensmöglichkeiten. Es gibt viele verschiedene Vögel, rote Flamingos, Leguane, Meeresschildkröten und sogar Krokodile (im Enriquillo-See). Wer Glück hat, kann in der Nähe von Punta Cana Blaukronen-Amazonen beobachten. Bei Samaná halten sich von Januar bis März Buckelwale auf, um ihre Kälber zur Welt zu bringen.
Zu den grössten Einnahmequellen der Dominikanischen Republik zählt der Tourismus. Daneben gehören Zuckerrohr, Bananen, Kaffee, Kakao und Tabak zu den wichtigsten Exportgütern. In der Landwirtschaft sind 15% der Erwerbstätigen beschäftigt, in der Industrie 23% und 62% im Dienstleistungssektor. Das Bruttoinlandprodukt des Jahres 2017 beträgt rund 76 Mrd. USD, wobei die Landwirtschaft mit Nutzung von 50 % der Gesamtfläche der Dominikanischen Republik den Hauptwirtschaftszweig bildet. Aufgrund sinkender Preise am Weltmarkt und der Ungleichverteilung der landwirtschaftlichen Nutzfläche zu Ungunsten von Kleinbetrieben gerät die Bedeutung des Haupt-exportgutes Zucker zunehmend in den Hintergrund. Vielfach erfolgt eine Umstellung auf die Gemüseproduktion.