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Jetzt meldete sich Kabar Extas: „Nun greif mir nur nicht Jette an. Die Einsamkeit hast du in unsere Runde gebracht. Und mir scheint, dass du die Einsamkeit wirklich zu sehr auf die leichte Schulter nimmst. Das merkt man daran, dass du dich stark an die Direktheit hältst, als wärst du unsicher, und zu wenig an der Ironie.“
„Wie das“, platzte Wilhelm Schnepfensskorn heraus.
„Du selber sitzst als Schachspieler in der Bar.“
„Welcher?“
„Mit einem Notizbuch. Du schaust dem Anderen mit seinem Notizbuch zu. Du hast ihn zum Glück nicht auf die Strasse gesetzt. Sonst würdest du selber auf der Strasse sitzen. Den Höhepunkt in deiner Schilderung hättest du erreicht, wenn du ihn knallhart auf die Strasse befördert hättest, ihn in die Situation eines glücklosen Strassenmusikanten versetzt hättest, auf den Trottoir sitzend, gelehnt an eine Mauer, seine Züge auf einem leeren Brett ziehend, mit einem ebensolchen Blick auf die Füsse der Passanten, die vorbei ziehen und sich für das Schach nicht interessieren.“
„Somit wären wir wieder auf diesem Platz, wo die Leute am Schachbrett stehen bleiben und mit einem Spiel, in welchem sich nichts bewegt, ihre Langeweile vertreiben.“
„Und du hast dich wieder listig aus der Diskussion über die Einsamkeit hinaus geschlichen, welche dich auf die Strasse treibt“, bemerkte Kabar Extas.
„Mich treibt es nicht auf die Strasse, um der Einsamkeit zu entfliehen. Das habe ich euch bereits gesagt. Ich wünsche mir, neuen Ideen, neuen Klarheiten auf den Leim zu gehen, so dass ich diese von dem, was darunter ist, abstreichen kann und entdecke, was darunter ist. Wenn ich diese Inspirationen bei mir im Laboratorium nicht finde, dann muss ich auf die Strasse, nicht auf die Landstrasse, aber auf die Stadtstrasse. Auf der Landstrasse findet sich viel Einsamkeit, auf der Stadtstrasse viel Interessantes. Was mir auf der Stadtstrasse entgegen kommt, dem muss ich entgegen gehen, es in die Arme nehmen, wenn es mir entgegen kommt.“
„Und wie wär’s mit einer Frau“, fragte Jette Pferd in sehr direktem Ton.