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Das Ziel des Projektes ist es nano- und makroskopische Reibungsexperimente miteinander in Verbindung zu bringen. Bis anhin wurden reine Nano-Experimente mit kleinen Partikeln durchgeführt, welche unter verschiedenen Bedingungen bewegt wurden. Auf der Makro-Skala wurden Filme mittels verschiedener Methoden präpariert. Ziel dieses Projektes ist es die mikroskopischen Strukturen, welche bei den aktiven tribologischen Prozessen entstehen, genauer zu untersuchen und ein fundamentales Verständnis der drastischen Reduktion von Reibung zu erhalten. Unsere Hypothese ist, dass das Vorhandensein von zwiebelartigen Fullerenen (Partikel mit mehreren molekularen Schalen) essentiell für das Auftreten von Superlubrizität auf der Makroskala ist.
Die Zusammenarbeit zwischen den chinesischen und schweizerischen Forschungsgruppen beinhaltet viele mögliche Synergien. Wenn es gelingt Reibungsverluste um wenige Prozent zu reduzieren, so kann dies zu einer grossen Reduktion von Energieverlusten führen, weil dies für praktisch alle Maschinenelemente von Relevanz ist.