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Die Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) hat Sion-Präsident Christian Constantin nach der Attacke auf den Teleclub-Experten Rolf Fringer mit 100'000 Franken Busse und einer Platzsperre von 14 Monaten belegt. Dem Walliser ist ab sofort der Zutritt zu den Stadien, zum Spielfeld, zur technischen Zone, zur Mannschaftskabine sowie zur Mixed-Zone verwehrt.
Die Platzsperre gilt ab sofort und beinhaltet Spiele der Super League, Challenge League, des Schweizer Cups, und Spiele der A-Nationalmannschaft der Männer. Spiele der Frauen- und Juniorenauswahl dürfte Constantin weiterhin besuchen.
Constantin hat die Möglichkeit, den Entscheid innert fünf Tagen beim Rekursgericht der SFL anzufechten. Die Platzsperre wird allerdings auch bei einem Rekurs nicht aufgeschoben, sondern bleibt bestehen.
Auch gegen Christian Constantins Sohn Barthélémy läuft derzeit noch ein Verfahren der SFL. Das Urteil steht noch aus.
Contantin sah sich nach der Attacke nicht als Täter, sondern vielmehr als Opfer. Der Angriff auf Fringer, sei eine Reaktion auf ständige Provokationen seitens des TV-Experten gewesen.
«Es ist doch mühsam, dass Leute hinter den Mikrophonen irgendetwas erzählen können, ohne je Verantwortung zu übernehmen. Ich habe Verantwortung übernommen. Und es gibt Leute, die das gut finden», sagte Constantin an einer eigens einberufenen Pressekonferenz, nach der Attacke.
Constantin darf sich gemäss dem Urteil der DK an Spieltagen auch nicht auf den Tribünen der Stadien aufhalten. Dass er den FC Sion während der 14-monatigen Sperre im Hintergrund weiterhin leitet, kann die Swiss Football League allerdings nicht verhindern. Faktisch bedeutet das Urteil, dass Constantin sein Amt als Präsident nur an den Spieltagen und nur während rund zwei bis drei Stunden nicht offiziell ausüben kann. (zap/abu/sda)