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Die Umsätze der Hersteller mit externen Harddisk-basierten Speichersystemen sind laut Zahlen von IDC im Jahr 2010 verglichen mit 2009 um 18,3 Prozent auf 21,2 Milliarden Dollar gewachsen. Auch im letzten Quartal 2010 lag das Wachstum mit 16,2 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar in ähnlichem Rahmen. 2009 war der Markt im Zuge der Wirtschaftkrise noch um um rund 8 Prozent geschrumpft
.
Die weltweit fünf grössten Hersteller, EMC, IBM, Netapp, HP und Dell konnten ihre Umsätze alle im zweistelligen Bereich steigern. Das grösste Umsatzwachstum konnte Netapp verzeichnen, mit beinahe 49,5 Prozent, gefolgt von EMC mit 32,5 Prozent. In der Rangliste nach Marktanteilen für das gesamte Jahr führt EMC mit 25,6 Prozent, gefolgt von IBM (13,8 Prozent), NetApp und HP (je 11,1 Prozent) und Dell (9,1 Prozent).
NetApp hatte im vergangenen Jahr zeitweise HP überholt und sich an die dritte Stelle gesetzt, musste diesen Platz aber im vierten Quartal wieder an HP abgeben. Dazu beigetragen hatte unter anderem ein etwas gebremstes Wachstum für NetApp und die Übernahme von 3PAR durch HP. Hitachi konnte sich zudem im vierten Quartal sogar leicht vor Dell schieben, IDC führt die beiden Unternehmen aber aufgrund der statistischen Unschärfe auf dem geteilten fünften Platz.
Unter dem Übertitel "externe Harddisk-basierten Speichersysteme" zählt IDC die Umsätze für offene Netzwerkspeichersysteme (SAN, NAS, iSCSI) sowie externe aber nicht vernetzte Speicher im Unternehmenskundenbereich zusammen. Letztere machten im letzten Quartal noch rund 20 Prozent des Markts für externe Speicher aus.
Der Gesamtmarkt für Harddisk-Speicher, zu dem neben externen Speichersystemen auch in Servern verbaute Harddisks mitgezählt werden, wuchs 2010 verglichen mit 2009 um 18 Prozent auf 28,7 Milliarden Dollar. In der Rangliste liegt hier HP gleichauf mit EMC in Führung, gefolgt von IBM, Dell und NetApp (EMC und NetApp stellen keine Server her.) (hjm)