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Am 29./30. September fanden im steirischen Stadl an der Mur die letzten beiden Rennen des Internationalen Rollenrodel Cups statt. Athletinnen und Athleten aus sechs Nationen waren am Start und auch sieben Rennfahrer aus Grindelwald nahmen die weite Reise auf sich. Die Rennstrecke führte direkt an der katholischen Kirche vorbei, dem Wahrzeichen dieser beschaulichen kleinen Ortschaft. Auch das Wetter spielte mit. Die kühlen Temperaturen am Morgen hatten zwar jeweils zur Folge, dass noch keine Spitzenzeiten gefahren werden konnten, die Sonneneinstrahlung im Verlaufe des Tages wirkte sich dann jedoch positiv auf die Griffigkeit in den Kurven aus.
Am ersten Renntag konnte Michael Ammann vor Markus Trieb aus Österreich und Klemen Rev aus Slowenien den Sieg in der Altersklasse I nach Hause fahren. Schnellster Schweizer war jedoch Jérôme Almer, welcher in der allgemeinen Herrenklasse hervorragender Vierter wurde.
Der zweite Renntag hielt für das Schweizer Team eine Überraschung bereit: Der Doppelsitzer mit dem Brüderpaar Simon und Marco Almer holte sich den 3. Platz. Die beiden mussten sich nur den Brüdern Maximilian und Matthias Pichler und den Cousins Fabian und Simon Achenrainer geschlagen geben. Letztere hatten das Rennen schon am Vortag für sich entschieden. Der Doppelsitzer Daniel Moser/Silvano von Allmen erreichte die Plätze 4 bzw. 5.
Daniel Moser drehte am zweiten Renntag richtig auf und errang den 4. Platz in der allgemeinen Herrenklasse vor Jérôme Almer. Michael Ammann konnte seinen Erfolg vom Vortag leider nicht wiederholen und wurde Vierter in der Altersklasse I. Albert Almer erreichte beide Male den 4. Rang in der Altersklasse II. Bei den Junioren konnte sich Silvano von Allmen vom 7. Platz am Samstag auf den 4. Platz am Sonntag verbessern. Simon Almer fuhr bei den Junioren einen 6. und einen 7. Platz heraus. Sein Bruder Marco wurde 12. bzw. 9.
Den Gesamtsieg konnte sich der Österreicher Fabian Achenrainer ergattern. Er gewann beide Rennen sowohl im Einsitzer als auch im Doppelsitzer und als Krönung holte er sich den Sieg in der Gesamtcupwertung. Mit Riccarda Ruetz gewann ebenfalls eine Österreicherin die beiden Tagesrennen sowie die Gesamtwertung bei den Damen.
Die Grindelwalder Paarung Moser/von Allmen erreichte den 3. Platz in der Gesamtcupwertung der Doppelsitzer.