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Als Ergänzung zu grossen Kraftwerken werden in Zukunft vermehrt kleine, dezentrale Anlagen zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Beispiele sind Anlagen zur Nutzung der neuen erneuerbaren Energien (wie Kleinwasserkraftwerke, Solarstromanlagen oder Windturbinen) oder zur WärmeKraftKopplung (z. B. Blockheizkraftwerke mit Gasmotoren oder Brennstoffzellen). Solche Anlagen liefern in der Regel kleine, unregelmässig anfallende Energiemengen und speisen den erzeugten Strom in das Niederspannungsnetz (230/400 Volt) ein.
Das hat Auswirkungen auf dieses Netz. Die bisherigen theoretischen Untersuchungen haben jedoch noch nicht genügend geklärt, wie sich ein Niederspannungsnetz verhält, wenn es nicht allein von einer zentralen Transformatorenstation versorgt wird, sondern zusätzlich von einer Vielzahl kleiner Stromerzeugungsanlagen. Deshalb wird im Rahmen des Projekts VEiN (verteilte Einspeisung in Niederspannungsnetze) ein praktischer Versuch (ein so genannter Feldversuch) durchgeführt.
Quelle: mit freundlicher Genehmigung Oskar E. Aeberli