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Die Kupferspirale
Auch diese Spirale besteht aus Kunststoff, der mit Kupferdraht umwickelt ist und wird in die Gebärmutter eingelegt. Das Kupfer verändert das Milieu von Gebärmutter- und Gebärmutterhalsschleimhaut sowie der Eileiter. Durch die in die Gebärmutterhöhle abgegebenen Kupferionen verlieren die aufsteigenden Spermien ihre Bewegungs- und Befruchtungsfähigkeit. Sollte es ausnahmsweise trotzdem zu einer Befruchtung kommen, verhindert die Spirale die Einnistung des Eis in der Gebärmutterschleimhaut.
Der ideale Zeitpunkt für das Einsetzen in der Praxis ist am Ende der Menstruation, nach Geburten im Anschluss an die Nachkontrolle bei abgeschlossener Rückbildung der Gebärmutter. Das Einsetzen ist höchstens mit einem kurzen Schmerz verbunden, der aber meistens weniger schlimm ist als befürchtet. Die Spirale wird beim Tragen nicht gespürt.
Vorteile
- zuverlässige und bequeme Verhütungsmethode
- kostengünstiger als die "Pille"
- vorteilhaft für Frauen mit Nebenwirkungen unter hormonellen Verhütungsmitteln
Nachteile
- in der Regel eher stärkere und längere Regelblutungen
- nicht zu empfehlen bei Frauen mit häufigen Unterleibsentzündungen oder nach Eileiterschwangerschaft
- Unverträglichkeit bei Kupferallergie
- sie kann in seltenen Fällen ausgestossen werden