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Vor 120 Jahren wurde der Franzose Robert Bresson geboren, am 25. September 1901. Er war im Kino der Meister der Reduktion aufs Wesentliche. Wir präsentieren in Hommage an den Meister eines seiner schönen Schwarzweissstücke, «Au Hasard Balthazar», in dem ein Esel eine zentrale Rolle spielt.
In Landes wird in den 1960er Jahren ein junger Esel von den beiden Kindern Marie (Anne Wiazemsky) und Jacques (Walter Green) auf den Namen Balthazar getauft. Die ersten Jahre von Balthazar sind glücklich mit dem Mädchen aus dem Baskenland und dem Jungen aus Paris. Danach erduldet Balthazar als stumme Kreatur als Lastesel, Zirkusattraktion und von einem Verbrecher geschlagenes Erbe Eselsqualen und wird schliesslich von Schmugglern benutzt. Bressons elliptische Geschichte über den Niedergang zweier Unschuldiger wird auf wunderbare Weise zu einer Abhandlung über das Menschsein und zu einer Allegorie über Leiden und Transzendenz.
«»― Nuri Bilge Ceylan