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Autor: Arthur zurkinden
FreiburgWer auf Wikipedia zurückgreift, um mehr über den «Jahn-Teller-Effekt» zu erfahren, wird wohl ohne profunde Physik- und Chemie-Kenntnisse nicht viel weiter kommen. Dort kann nachgelesen werden, dass das Jahn-Teller-Theorem die Verzerrung in der Geometrie des Ligandenfelds einiger oktaedrischer Komplexverbindungen entlang einer Raumachse erklärt.
Wie aber die Universität Freiburg mitteilt, basieren viele technologische Fortschritte wie etwa die digitalen Speicherchips, welche das heutige Leben völlig revolutioniert haben, auf diesem Effekt. Nach Worten von Prof Claude Daul, Professor für Chemie an der Uni Freiburg und Initiant des Symposiums, trägt der Jahn-Teller-Lehrsatz viel zur Entwicklung von neuen Materialien bei, zum Beispiel für die Speicherung von Informationen in Computern.
In Freiburg anwesend sein wird auch der bekannte Schweizer Professor Alex Müller, der im Jahre 1987 für eine Arbeit über Hochtemperatur-Supraleiter den Nobelpreis für Physik erhalten hat.
Laut Mitteilung finden die internationalen Kolloquien alle zwei Jahre statt. «Sie haben den Zweck, die Forscher auf diesem Gebiet zu vereinen, damit sie ihre jüngsten Ergebnisse der Fachwelt vorstellen können und sie motiviert werden, ihre Arbeiten fortzusetzen», hält Claude Daul fest. Die Uni Freiburg ist nun Organisatorin des 20. Symposiums.