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Der Kavaliershut, wie man ihn auch nannte, war schon während des Dreissigjährigen Kriegs (1618–1648) hip. Eigentlich war er die Kopfbedeckung für Soldaten (teils mit Feder geschmückt), aber passend zum Zeitgeist trug auch der Zivilist den Military-Look. Da die breite Krempe einen guten Sonnenschutz bot, wurde der Hut später fester Bestandteil der Kluft der wandernden Zimmerleute. Diese wiederum inspirierten mit ihrem Schlapphut – samt den Schlaghosen – in der Neuzeit die Hippies. «Schlapphüte» nannte man scherzhaft auch Geheimdienstler, die verdeckt operierten und das Gesicht hinter einem Hut versteckten.