Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/195315

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Basler Susanna-Biedermann-Stiftung untersteht der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht (ESA). Derzeit ist deren Stiftungsverwaltung medial und gerichtlich ein Thema.</p><p>Zur Arbeit der ESA stellen sich grundsätzliche Fragen:</p><p>1. Prüft die ESA auch die Interessenkonflikte bei der Verwaltung von Stiftungen?</p><p>2. Verfügt sie über die erforderlichen Instrumente?</p><p>3. Hat die ESA ausreichende personelle Ressourcen?</p><p>4. Sind die rechtlichen Grundlagen für eine qualifizierte Aufsicht ausreichend?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Ja, die ESA prüft auch Interessenkonflikte, welche sich innerhalb einer Stiftung ergeben. </p><p>2./4. Ja, die ESA verfügt aus heutiger Perspektive über die erforderlichen rechtlichen Aufsichtsinstrumente. Die ESA klärt den Sachverhalt direkt selber ab oder setzt für eine vertiefte Abklärung und je nach Sachbereich einen externen Experten ein. </p><p>3. Die Personalmittel der ESA sind in der Tat eng bemessen. Der Bundesrat hat vor allem mit Blick auf die weiter zunehmende Stiftungszahl und zum Abbau von Restanzen mit dem Voranschlag 2019 8,5 (davon 4 befristet) zusätzliche Stellen beantragt.</p>