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Cäsar von Arx (1895-1949) war der erste Schweizer Dramatiker von internationalem Format. Er schrieb nicht nur vorzügliche historische Dramen, sondern war auch ein Pionier auf dem Gebiet des expressionistischen, des epischen und des politischen Theaters. Von Arx begann seine Bühnenkarriere mit dem Festspiel Laupen, das 1914 an der Landesausstellung in Bern aufgeführt wurde. Kurz vor seinem Tod stellte er das Solothurner Gedenkspiel und den Festakt zur Enthüllung des Schlachtdenkmals in Dornach fertig. Dazwischen schrieb von Arx Festspiele, die an Originalität und Qualität alles Frühere in den Schatten stellten: Die Schweizer (1924), Die Brücke (1927), Das Bundesfeierspiel (1941) und andere. Nach dem Tod des Dramatikers verlor die Gattung «Festspiel» rasch an Bedeutung.
In den letzten Jahren seines Lebens wurde von Arx das Schreiben immer mehr zur Qual; sein Stolz gestattete es ihm nicht, einen bürgerlichen Beruf zu ergreifen; er sah keine künstlerische und keine finanzielle Zukunft mehr vor sich und dachte oft daran, seinem Leben ein Ende zu setzen. Als 1949 seine Frau unheilbar krank wurde, beschloss er, mit ihr gemeinsam in den Tod zu gehen.
Die meisten Werke von Cäsar von Arx sind seit langem vergriffen. Sehr Frühes und sehr Spätes ist nie gedruckt worden; zwei Dramen der zwanziger Jahre haben nur als Bühnenskripte vorgelegen. Eines der Filmskripte galt als verschollen, das andere war irrtümlicherweise Georg Kaiser zugeschrieben worden. Die vorliegende Werkausgabe enthält zum ersten Mal alle Texte von Cäsar von Arx.
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Bibliographische Angaben
|Reihe||Titel der Reihe - Cäsar von Arx Werke|
|Seitenanzahl||615 arabisch|
|Format:||12.3 x 20.5 cm|
|Bindung||Buch, Broschur mit Klappen|
|ISBN||978-3-7965-2177-5|
|Erscheinungsdatum:||01.01.1987|