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Kinderarbeit
Neuste Studien zeigen auf, dass in Westafrika Kinderarbeit auf Kakaopflanzungen weiter zunimmt. Es wird davon ausgegangen, dass alleine in der Elfenbeinküste und in Ghana, wo über 70 Prozent des weltweiten Kakaos geerntet wird, über 2 Millionen Kinder missbräuchliche Arbeit verrichten.
Armut als Ursache
Die mit Abstand wichtigste Ursache für Kinderarbeit ist die Armut der Eltern. Um den Kindern echte Chancen zu ermöglichen, müssen die Armut bekämpft, Zugang zu Schulen und Unterrichtsmaterial verbessert und die Frauen in der Gesellschaft gestärkt werden.
Chocolats Halba engagiert sich mit ihren Agroforstprojekten der Unterstützung von Projekten der Kakao-Kooperativen für die Verhinderung von Kinderarbeit und der Förderung von Frauen stark im Ursprung.
Projekt zur Verhinderung von Kinderarbeit
Die Produzentenorganisation Kuapa Kokoo hat gemeinsam mit den lokalen Behörden, Fairtrade International (FLO) und unter dem Patronat der ILO ein spezifisches Programm zur Sensibilisierung und verbesserten Kontrolle des Vorkommens von Kinderarbeit erarbeitet. 2014 konnte die ghanaische Kooperative Kuapa Kokoo mit Filmen, Workshops und Beiträgen im Lokalradio Bauernfamilien in 41 Gemeinden erreichen und für das Thema Kinderarbeit sensibilisieren. Chocolats Halba unterstützt das Projekt finanziell und kontrolliert die Aktivitäten regelmässig vor Ort. Doch es bleibt noch viel zu tun. Die Schokoladenindustrie trägt dabei eine klare Mitverantwortung. Auch Chocolats Halba wird sich weiter mit dem Thema auseinandersetzen.