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Die FDP und die AL sind die Sieger der Stadtzürcher Gemeinderatswahlen. Sie haben je drei Sitze dazu gewonnen. Einen Sitz zugelegt hat die GLP. Verloren haben SP, SVP, CVP und EVP. Nicht mehr im Gemeinderat vertreten ist die SD. Die Wahlbeteiligung betrug 42,6 Prozent.
Die FDP hat in allen neun Wahlkreisen mehr Stimmen erhalten als vor vier Jahren. Im Kreis 7+8 liegt ihr Wähleranteil sogar über dem der SP. Sie kommt neu auf 21 Sitze. Nach den Wahlen 2010 verfügte die FDP im Gemeinderat über 18 Sitze. Im gleichen Jahr verlor sie jedoch einen Sitz, da ein FDP-Parlamentarier zu den Grünen wechselte.
Ebenfalls in allen Wahlkreisen zugelegt hat die AL. Mit ihren drei zusätzlichen Sitzen kommt sie neu auf acht Sitze. Einen Sitz gewinnen konnte die GLP, sie belegt neu 13 Sitze. Für die Grünliberalen ging es am Sonntag um die Bestätigung ihrer Politik der letzten vier Jahre: Sie war 2010 erstmals ins Stadtzürcher Parlament gewählt worden.
Ihren Besitzstand wahren konnten die Grünen. Sie sind weiterhin mit 14 Sitzen im Parlament vertreten. In allen Wahlkreisen Stimmen eingebüsst hat die SVP. Sie verlor zwei Sitze, bleibt mit 22 Sitzen aber zweitstärkste Fraktion.
Ebenfalls zu den Verlierern gehören SP, CVP und EVP, die je einen Sitz abgeben mussten. Die SP ist mit 38 Sitzen immer noch stärkste Fraktion im Gemeinderat. CVP und EVP kommen noch auf sechs respektive drei Sitze.
EVP schafft Hürde wieder, SD nicht mehr
Die EVP hat die 5-Prozent-Hürde punktgenau geschafft: Sie holte im Wahlkreis 9 exakt 5,00 Prozent. Bei den Wahlen 2010 erreichte die EVP im gleichen Wahlkreis 5,01 Prozent.
Die bürgerliche Ratsseite mit SVP und FDP hat 43 Sitze. Die links-grüne Seite mit SP, Grüne und AL stellt 60 der 125 Parlamentssitze. Dazu kommen noch die GLP mit 13 Sitzen sowie die Mitte-Parteien CVP und EVP mit zusammen 9 Sitzen.
Nicht mehr im Gemeinderat vertreten ist die SD: Sie scheiterte an der 5-Prozent-Hürde. In ihrer Hochburg, im Wahlkreis 12, kam sie auf gerade mal 2,19 Prozent Wähleranteil. Vor vier Jahren holte sie hier 5,02 Prozent und war seither mit zwei Sitzen im Gemeinderat vertreten.
Den Sprung in das Parlament nicht geschafft haben die BDP, EDU und Piratenpartei. Sie erreichten in keinem der neun Wahlkreise das erforderliche Quorum.