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Dies könne zu einer weltweiten Wirtschaftskrise führen, so Blinken einem Vorabbericht der Funke Mediengruppe zufolge. Taiwan habe eine Schlüsselbedeutung. "Jeden Tag gehen 50 Prozent der weltweiten Handelsschifffahrt durch die Strasse von Taiwan."
Der Status quo, der jahrelang Frieden und Stabilität in die Region gebracht habe, werde nicht mehr von China akzeptiert. China erhöhe "den Druck und die Zwangsmittel gegen Taiwan. Peking hat infolgedessen die Stärke des eigenen Militärs zur Schau gestellt", sagte Blinken. "Der wirtschaftliche Druck auf Taiwan wurde erhöht. Das Land wurde von internationalen Organisationen abgeschnitten".
Der US-Chefdiplomat versprach der demokratischen Inselrepublik eine Fortsetzung der US-Waffenhilfe. Gleichzeitig forderte er Peking zu einer einvernehmlichen Konfliktregelung auf. "Mit Blick auf das Verhältnis zu China gilt für uns, dass alle Differenzen friedlich ausgeräumt werden müssen." Er sagte weiter: "Wir halten an unserer Ein-China-Politik fest."
(Reuters)