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Ausgangslage
Die Krisen im Libanon haben sich in letzter Zeit summiert. Mit den gewaltigen Explosionen kam nun noch eine weitere Katastrophe dazu, die eine sofortige Reaktion erfordert. Libanon, mit einer Bevölkerung von etwas über sechs Millionen Einwohnern beherbergt ungefähr eine Million Flüchtlinge, vor allem aus den Nachbarländern Syrien und Irak. Das Land ist geplagt von Korruption und erlebte im letzten Jahr landesweite Proteste gegen die Regierung. Der Zusammenbruch der Wirtschaft führte zu einer Hyperinflation von über 500 Prozent. Ein Drittel der libanesischen Bevölkerung lebt in Armut und die Arbeitslosigkeit liegt bei erschreckenden 25 Prozent. Dann kam Anfang 2020 noch die Corona-Pandemie dazu. Neben den gesundheitlichen Konsequenzen verschlimmerten die Gegenmassnahmen (Lockdown und Ausgangssperre) die Krise noch zusätzlich. Und dann die Explosion.
Ziele des Projekts
Linderung der unmittelbaren Not von rund 250 Personen (Flüchtlinge und Libanesen).
- Vermeiden von Hunger
- Not dank medizinischer Hilfeleistung lindern
- Wiederaufbau und Instandsetzung der Behausungen
Was wir tun
Die Salesianer Don Boscos im Libanon halfen mit konkreter Unterstützung den am meisten betroffenen Familien, um die langfristigen Konsequenzen der Explosion möglichst zu lindern.
Den am stärksten betroffenen Familien wurden Gutscheine verteilt, damit sie sich ihr tägliches Brot kaufen konnten.
Die Salesianer Don Boscos betreuten die Kinder und Jugendlichen für einige Tage in ihrem Jugendzentrum. Dies gab einerseits den Eltern Zeit und Energie, sich auf den Wiederaufbau ihrer Häuser zu konzentrieren.
Wirkung
Die Salesianer Don Boscos im Libanon halfen mit konkreter Unterstützung den am stärksten betroffenen Familien, um die langfristigen Folgen und Auswirkungen der Explosion zu lindern. Einerseits wurden die Familien dazu mit Gutscheinen und Geldbeträgen für den Wiederaufbau ihrer Häuser und Geschäfte unterstützt, damit sie möglichst schnell wieder in ihren gewohnten Alltag und eine sichere Umgebung zurückkehren und sich ihren Lebensunterhalt bestmöglich wieder verdienen konnten. Andererseits wurden einige Familien finanziell entlastet, indem ihnen die Schulgebühren für ihre Kinder bezahlt wurden. Als weitere wichtige Unterstützung betreuten die Salesianer Don Boscos die Kinder und Jugendlichen für einige Tage in ihrem Jugendzentrum. Dies entlastete die Eltern und bot den Kindern und Jugendlichen eine sichere und sorgenfreie Umgebung, wo sie das Erlebte verarbeiten und sich mit Spiel und Unterhaltung ablenken konnten, um so ihre physische und psychische Gesundheit zu gewährleisten.