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- Die Rettungskräfte wurden auf das verschüttete Baby aufmerksam, als sie Schreie aus dem Schutt des eingestürzten Gebäudes hörten.
- Sie konnten den Jungen knapp 35 Stunden nach dem Unglück lebend bergen.
- Das Kind ist schwer verletzt und wurde zur Behandlung nach Moskau geflogen.
Rettungskräfte hatten eigentlich nicht damit gerechnet, dass sie in den Trümmern des eingestürzten Wohnblocks im russischen Magnitogorsk noch Überlebende finden. Sie mussten die Arbeiten gar unterbrechen, weil Gefahr bestand, dass das Gebäude weiter einstürzt.
Über Nacht sanken die Temperaturen auf minus 18 Grad Celsius. Laut dem Bürgermeister des Ortes hat das Kind nur überlebt, weil es warm eingepackt in einer Krippe lag.
Baby ist schwer verletzt
Auch die Mutter des Babys hat überlebt. Sie konnte ihr Kind im Spital identifizieren, wo es wegen seiner Verletzungen behandelt wird. Laut den lokalen Behörden wird das Baby zur weiteren Behandlung nach Moskau geflogen.
Der Plattenbau war am Montag wegen einer Gasexplosion eingestürzt. Dabei sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen und fünf wurden schwer verletzt. Das Schicksal von etwa 35 Menschen ist weiter ungeklärt.