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Inhalt
Das Kunsthaus zeigt den bedeutendsten und umfangreichsten Bestand von Werken Alberto Giacomettis in einem Museum, die Sammlung der Alberto Giacometti-Stiftung. Diese konnte 1965 dank privater Spenden gegründet werden und besitzt heute 150 Skulpturen, 20 Gemälde und zahlreiche Arbeiten auf Papier. Etliche Werke wurden von Alberto selbst, andere von seinem Bruder Bruno Giacometti geschenkt; auch in den Museen von Basel und Winterthur sind Arbeiten deponiert. Ihre Bestände umfassen das Lebenswerk Giacomettis von seinen frühesten bis zu den letzten Werken in allen wesentlichen Aspekten und zahlreichen überraschenden Facetten. Sie setzen mit jugendlichen Arbeiten ein, an die sich wichtige Skulpturen aus der Zeit der Auseinandersetzung mit Kubismus und Stammeskunst anschliessen. Hervorragend ist die surrealistische Phase mit ihren seltenen, faszinierenden Objekten vertreten. Aus den Jahren 1947 bis 1951, in denen er seinen reifen Stil mit den charakteristischen schlanken Gestalten ausprägte, sind die meisten wichtigen Skulpturen vorhanden; dazu treten etliche bedeutende Gemälde.