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Im Duell der beiden Oldies setzt sich der Franzose Nicolas Mahut (32-jährig) gegen den Australier Lleyton Hewitt (33-jährig) durch.
Der Final der Hall of Fame Tennis Championships in Newport USA waren die Krönung eines ereignisreichen Tennis-Wochenendes und verzückte mit einer interessanten Paarung zweier Oldies der ATP-Tour. Lleyton Hewitt welcher nach wie vor in bestechender Form ist und in Newport bereits im letzten Jahr im Finale stand, konnte als Favorit ins Spiel starten. Rasen ist zweifelsfrei die favorisierte Unterlage des Australiers, der auf dem heiligen Rasen in Wimbledon in der ersten Runde gegen Stanislas Wawrinka gewann. Damals twitterte Andy Roddick: "holt das Popcorn raus, heute spielen Hewitt gegen Wawrinka. Mal schauen ob der alte Mann das noch packt". Sehr zum Schmerz von Wawrinka packte er das. Stan Wawrinka musste bereits kurz vor Wimbledon eine schmerzliche Finalniederlage verdauen und zwar in s-Hertogenbosch und der Gegner damals war kein geringerer als der heutige Gegner von Hewitt, Nicolas Mahut.
Für den Franzosen Mahut war der Sieg in s-Hertogenbosch gegen Wawrinka der erste ATP-Sieg überhaupt. Nun doppelt der Doppelspezialist kurze Zeit später bereits nach und schlägt Lleyton Hewitt mit 5:7, 7:5, 6:3. Dies obwohl er im dritten Satz noch mit Break zurücklag und beim Stande von 3:2 für Hewitt dann 4 Games in Folge und somit die Championships gewann. Mahut stand bereits im Jahre 2007 im Newport Final, unterlag damals seinem französischen Kollegen Fabrice Santoro und einen Monat zuvor verlor er den Final von Queens äusserst knapp gegen den Amerikaner Andy Roddick. Die zwei ATP-Titel werden dem Oldie nun einen zweiten Frühling bescheren und weiter motivieren.
Newport zelebrierte sich an diesem Wochenende, mit den Auszeichnungen für die Tennis Hall of Fame, selber und nur zu gerne hätten die Amerikaner einen US-Final zwischen John Isner und Michael Russell gesehen. Doch Mahut bezwang Russell locker und die Kappe gegen hinten Hewitt, bezwang die Kappe nach vorne gerichtet, Isner und somit wurde nichts daraus. Der Sieg von John Isner in Houston bleibt somit der einzige Triumph eines Amerikaners im Kalenderjahr 2013.