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14. DDR-Expeditionsgruppe – 24. SAE
1979 : 14. DDR-Antarktis-Expeditionsgruppe bei der 24. SAE (1978-1980)
Expeditionsteilnehmer:Heinz Armbruster, Dr. Ralf Der, Günther Herold, Mathias Kelch, Klaus Peukert, Harry Prippernau, Dr. Wilfried Richter, Dr. Alexander Frischbutter,
An der 24. sowjetischen Antarktisexpedition beteiligten sich acht deutsche Wissenschaftler und Techniker. Wie in den Vorjahren, so reisten sie auch in diesem Jahr zu den Einschiffungshäfen mit Linienflügen bzw. mit der Bahn an.
Zwei Forscher reisten schon Ende Oktober von Odessa ab. Alexander Frischbutter fuhr bis Druschnaja und nahm in der Sommersaison am internationalen SCAR-Programm teil. Günther Herold ging in Molodeschnaja von Bord und flog nach Nowolasarewskaja. Die anderen Überwinterer fuhren Ende Januar 1979 von Riga mit M/S „Estonija“ in die Antarktis. Vor Kap Norwegia mussten sie auf M/S „Kapitän Markow“ umsteigen, um nach Kap Ostry zu kommen. Auf M/S „Kapitän Markow“ befand sich schon Alexander Frischbutter, der seine Antarktistätigkeit bereits beendet hatte. Er war vor Druschnaja an Bord gegangen.
Vor Kap Ostry gingen die deutschen Überwinterer an Land, und am nächsten Tag kamen die in Nowolasarewskaja abgelösten Wissenschaftler an Bord. Die Weiterreise führte sie über Molodeschnaja und Las Palmas nach Rostock.Die vor Kap Ostryan Land gegangene Expeditionsgruppe löste in Nowolasarewskaja die 13. DDR-Antarktis-Expeditionsgruppe. ab und bereitete sich auf den antarktischen Winter vor. Nach der Überwinterung wurde sie am Kap Ostry von M/S „Professor Wiese“ wieder abgeholt. Die Heimreise führte sie über Montevideo und Antwerpen nach Rostock, wo sie am 12. April 1980 eintraf.