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Lorenz Häberli und Luc Oggier haben sich als Lo & Leduc in der Schweizer Musikszene bereits einen Namen gemacht und dürfen auf drei starke Releases – spartanisch mit Update 1.0, Update 2.0 und Update 3 betitelt – zurückblicken. Nun folgt am 11. April ihr nächstes Album, das es auch physisch und vorallem gegen Geld zu erstehen gibt, die drei Updates seinerzeit waren Gratis-Downloads. Bevor uns Zucker fürs Volk aus den Plattenläden entgegengrinst, warten die beiden Berner aber noch mit einer ersten Single auf, die den Titel Magma im Arm trägt und auf der uns das Duo gewohnt wortakrobatisch und verspielt begegnet.
“‘No whimsy or sentiment!’ says the woman who sends a flying nanny with a talking umbrella to save the children.” – “You think Mary Poppins is saving the children, Mr. Disney?”
Das Jahr ist 1961, seit über zwei Jahrzehnten versucht Walt Disney verzweifelt, die Autorin P.L. Travers dazu zu bewegen, ihm die Rechte an ihrer Geschichte über das fliegende Kindermädchen Mary Poppins zuzusichern. Als ihm die Britin schliesslich die Zusage für eine Verfilmung gibt, beginnt für Disney eine harzige Produktionsphase, denn Travers macht von ihrem Veto-Recht exzessiven Gebrauch. Für Saving Mr. Banks schlüpft Tom Hanks als erster Schauspieler überhaupt in die Rolle von Walt Disney (der wiederum ein entfernter Verwandter von Hanks war), während Emma Thompson die verbitterte Protagonistin des Films, P.L. Travers, gibt.
“Why do you want to be a lobby boy?” – “Who wouldn’t, sir, at the Grand Budapest?”
Wir befinden uns in der glorreichen Alpenrepublik Zubrowka, im Jahre 1932. Der Concièrge des noblen und prestigeträchtigen Grand Budapest Hotel sieht sich eines Tages plötzlich mit dem unlauteren Vorwurf konfrontiert, seine reiche Geliebte Madame D. hinterhältig ermordet zu haben. Mit der Unterstützung seines Hotelpagen Zero versucht Monsieur Gustave seine Unschuld zu beweisen, steht doch mit ihm der Ruf des Hotels auf dem Spiel. The Grand Budapest Hotel ist der Titel des neuen Films von Wes Anderson, einer Komödie, wie sie nur der Kultregisseur zu fabrizieren weiss.
Soweit ich weiss, bin ich der einzige Mensch, der die Transformers-Filme mag. Dasselbe kann man vermutlich auch über meine Liebe gegenüber Michael Bay sagen. Wie dem auch sei, hier ist der Trailer zum vierten Teil in der Franchise, Transformers: Age of Extinction, der alles bietet, was das Herz begehrt. Titus Welliver als Bösewicht (macht ALLES besser), Stanley Tucci als Nerd (macht auch ALLES besser), sexy Optik, fette Effekte und natürlich Roboter. Dino-Roboter. Und Explosionen. Und Patriotismus. Seriously. Acht Shots des Star Spangled Banner in den ersten 45 Sekunden des Trailers? Hut ab. Aber ganz im Ernst: Die Story klingt zum ersten Mal irgendwie erzählenswert – zumindest dürfen wir uns nicht auf einen 1:1-Aufguss des letzten, oder vorletzten oder vor-vor-letzten Teils freuen.
Das einzige, was ich an dem Trailer eigentlich aussetzen kann, ist, dass man das Logo gegenüber den alten Teilen geändert hat. So ein Quark. Michael, wir glauben dir ja, dass du es ernst meinst mit neuer Ära und so. Aber lass doch bitte die Font, ja?
“A hundred and one? My, where did they all come from?”
In einer kleinen Wohnung in London leben Roger und Anita zusammen mit ihren Dalmatinern Pongo und Perdita. Als Nachwuchs für die Hunde ansteht, tritt die hinterhältige Cruella De Vil auf den Plan, die sich aus den Welpen einen Mantel schneidern lassen möchte. Mit One Hundred and One Dalmatians verfilmte Walt Disney 1961 ein britisches Kinderbuch und feierte damit grosse Erfolge – die (grässliche) Spielfilmumsetzung mit Glenn Close und Jeff Daniels bildet lediglich die Spitze des Eisbergs, respektive des Vermächtnisses dieses wundervollen Films.
“You’re not just an analyst anymore, you’re operational now.”
Der CIA-Analyst Jack Ryan wird nach Moskau beordert, wo er den russischen Geschäftsmann Viktor Cherevin untersuchen muss. Dabei stösst er auf eine Verschwörung, die die USA ein für alle Mal in die Knie zwingen könnte. Jack Ryan: Shadow Recruit ist bereits der fünfte Film über Tom Clancys Buchhelden und ein Reboot der bisherigen Teile. Nach Alec Baldwin, Harrison Ford und Ben Affleck spielt nun im neuen Film Chris Pine die Hauptrolle, Regie führt der Brite Kenneth Branagh.
“I never knew the son of a bitch even wanted to be a millionaire. He should have thought about that years ago and worked for it.”
Woodrow Grant, ein Rentner aus Billings, Montana, ist fest davon überzeugt, dass er eine Million Dollar gewonnen hat. Zumindest behauptet das ein Stück Papier, das er im Briefkasten gefunden hat. Weder seine Frau noch seine Söhne können ihn davon überzeugen, dass es sich dabei um einen billigen Trick handelt – Woodys Entschluss, das Geld im entfernten Lincoln im Staat Nebraska abzuholen, ist unumstösslich. Das Drehbuch zu Nebraska lag während über zehn Jahren auf Alexander Paynes Schreibtisch, bevor sich der oscarprämierte Regisseur endlich seiner annahm. Das Ergebnis ist ein berührend schöner Film über Väter und Söhne.