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Forschungsbereich
Politische Anthropologie, Konfliktanthropologie, Postkonfliktgesellschaften, Transitional Justice, Erzwungenes Verschwindenlassen, Drogenkriege, Narco-Gewalt und Narco-Kultur
Forschungsregion
Lateinamerika, insbesondere Mexiko
Kurzbio
Sylvia Karl ist seit 1.2.2015 Gastprofessorin am ISEK. Seit 2009 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin am Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie der Philipps-Universität Marburg. 2013 promovierte sie an der Universität Marburg mit einem Forschungsprojekt zu erzwungenem Verschwindenlassen und der Aufarbeitung des Schmutzigen Krieges in Mexiko. Sie erhielt den Christiane-Rajewsky-Preis 2014 und den 2. ADLAF-Preis 2014 für die Dissertation "Präsenz der Abwesenheit. Die Verschwundenen Mexikos zwischen Dehumanisierung und Rehumanisierung". Ihre derzeitigen Forschungen befassen sich mit dem Drogenkrieg in Mexiko und Phänomenen von Narco-Kultur und Narco-Gewalt. Von 2001 bis 2008 arbeitete Sylvia Karl in Mexiko in einer NGO im Sozial-, Bildungs- und Kulturbereich. Von 1995-2001 Studium der Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien und von 1999-2001 Studium des Interdisziplinären Universitätslehrgangs für Höhere Lateinamerika-Studien am Österreichischen Lateinamerika Institut in Wien.