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19.03.2018 06:28:20

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Schiessstände1755 - 1973
1755, im Jahr, da Schützenmeister Bär zu Hütten erwähnt wird, schossen die Hüttner im Stand Schönenberg. Von 1772 an konnten sie dann ihre Wettkämpfe auf einer eigenen Zielstatt austragen. Das Schützenhäuschen stand auf der Kronenwiese, dem Areal des nachmaligen Konsumdepots an der Dorfstrasse; die vier Scheiben und das Warnerhäuschen befanden sich am Abhang der „Schanz“. Eine Ansicht die David Hess im Jahre 1826 aus einem Fenster des Gasthofs „Krone“ gezeichnet hat, zeigt das kleine Schützenhaus mit gekreuzten Gewehren an der Tür. 1876 wurde das Gebäude abgetragen. Dafür liess die Gemeinde anstelle einer Sennhütte nahe der Kirche einen neuen Schiessstand bauen. Das Schützenhaus war 1881 vollendet. Hier schossen die Schützen von Hütten bis 1956. Dann wurde der Stand aus Sicherheitsgründen aberkannt. Schönenberg gestattete den Hüttnern noch im selben Jahr, die Schiessanlage in der Schützenmatt Schönenberg mitzubenützen.
Das erste, vom Gemeinderat Hütten angestrebte Projekt eines Schiessplatzes zwischen Schanz und Schönau musste aufgegeben werden, weil das Land für den Scheibenstand nicht erhältlich war.
1962 genehmigten die Stimmbürger mit grossem Mehr das Projekt und den Kredit für den Bau einer Gemeindeschiessanlage mit Schützenhaus am sihlseitigen Hang der Schanz und Scheibenstand ob dem Weiler Schmitten. Weil drei Grundeigentümer die Überschiessung ihres Landes nicht gestatteten, verzögerte sich die Bauausführung. 1965 verlangten dann 80 Stimmberechtigte mit einer Motion die Aufhebung des Gemeindebeschlusses von 1962 und die Beteiligung Hüttens an der damals geplanten regionalen Schiessanlage auf der Beichlen in der Gemeinde Richterswil.
Die regionale Anlage konnte nicht gebaut werden. Auch Hütten verzichtete auf den Neubau eines eigenen Standes. Dafür verlängerte es 1966 die Abmachung über die Mitbenützung der Schiessanlage Schönenberg.
Das 1881 eingeweihte Schützenhaus Hütten wurde 1973 abgebrochen, als man längs der neugestalteten Dorfstrasse das Trottoir baute. Auch der Scheibenstand ist mittlerweile verschwunden. Nur der von Einheimischen gebrauchte Flurname „Schiiberai“ erinnert noch an den gemeindeeigenen Schiessplatz.
Quelle: Prof. Peter Ziegler, Wädenswil
letzte Nachführung: 1987
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