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Apis, Biene
Das aus der Biene hergestellte Homöopathikum ist ein Beispiel eines tierischen Mittels. Jeder kennt die Wirkung eines Bienenstichs: Die stechenden, brennenden Schmerzen, die Rötung und die Schwellung. Der Zustand bessert sich durch kühles Wasser, er wird schlimmer in der Wärme.
Das homöopathische Mittelbild widerspiegelt genau diese Symptome, ebenso deren plötzliches Auftreten. Die Schwellungen können überall sein: Haut, Schleimhaut, an den die Organe umschliessenden Häuten, auch im Hals, an den Füssen etc. Früher wurde Apis bei der gefürchteten Diphterie erfolgreich angewendet.
Dass man überhaupt auf die Idee kam, Apis homöopathisch anzuwenden, verdanken wir überliefertem Wissen. Eine Indianerin aus dem Narragansett - Stamm wusste um die Wirkung bei Wassersucht. Hebammen gaben Neugeboren einen Teelöffel eines Aufgusses von Bienen, wenn sie nicht Wasser lösen konnten. (Margaret L. Tyler, Homöopathische Arzneimittelbilder)
Diese Beispiele zeigen die Wirkung auf die Ausscheidung (Niere/Blase) des Mittels.
Einen Bienenstich braucht man meistens nicht homöopathisch zu behandeln, ausser wenn das Gift eine generalisierte Wirkung zeigt. Das Antidot ist dann eher ein anderes Mittel (z.B. Acidum carbolicum).
Apis, Biene
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