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Zehn wichtige Arten der Wiesen wurden an drei Orten, mit unterschiedlicher Höhenlage, als Reinbestände angebaut. Während zweier Jahre wurde im Verlauf der ganzen Vegetationsperiode deren chemische Zusammensetzung analysiert. Ebenso wurde mit verschiedenen Labormethoden und teilweise auch mit Fütterungsversuchen die Verdaulichkeit des Futters bestimmt. Die erste hier vorliegende Publikation beschreibt die Versuchsbedingungen und präsentiert die Resultate der Trockensubstanz- (TS), Rohprotein- (RP) und Zuckeruntersuchungen (Total nicht-strukturbildende Kohlenhydrate, TNC). Der TS-Gehalt der Gräser war immer höher als derjenige der Dikotyledonen. Der Weissklee und der Löwenzahn hatten den tiefsten TS-Gehalt, der sich zudem, im Gegensatz zu den anderen Arten, mit zunehmendem Alter der Pflanzen kaum vergrösserte. Die Unterschiede im RP-Gehalt zwischen den untersuchten Pflanzenarten waren bedeutend: mehr als 150 g RP pro kg TS zum Zeitpunkt Beginn Rispenschieben des Knaulgrases. Während des ersten Aufwuchses nahm der RP-Gehalt stärker ab als während der Folgeaufwüchse und war je nach Art mehr oder weniger ausgeprägt. Zum Zeitpunkt Beginn Rispenschieben des Knaulgrases enthielten die Raigräser beinahe dreimal soviel TNC wie die Leguminosen.
Pflanzenbau
Stucky T., Hochstrasser M., Meyer S., Segessemann T., Ruthes A. C., Ahrens C. H., Dahlin P., Pelludat C.
Der Wurzelgallennematode Meloidogyne incognita verursacht Schäden in Feld- und Gewächshauskulturen. Agroscope-Forschende entwickelten einen neuen Screening-Test, um Bakterien zur Bekämpfung dieser Agrarschädlinge zu identifizieren.
Bei der CULTAN-Düngung wird Stickstoff als Ammoniumlösung in den Boden injiziert. Mehrjährige Versuche von Agroscope zeigen, dass das Verfahren die Stickstoffauswaschung um durchschnittlich 38 % reduziert, ohne die Erträge zu beeinträchtigen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.