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Dies soll sich ändern, der Druck vor eigenem Publikum ist immens. Im ersten Spiel hielten die von Neymar angeführten Brasilianer diesem nicht stand. Zwar dominierten sie die Partie mit einem Ballbesitz von 63 Prozent und verzeichneten auch deutlich mehr Schüsse aufs Tor (7:2), ein Treffer blieb ihnen allerdings verwehrt.
Das 0:0 ist insofern verkraftbar, als auch im anderen Spiel der Gruppe A zwischen dem Irak und Dänemark kein Tor fiel. Die ersten zwei erreichen die Viertelfinals.
In der Gruppe C setzte es zwischen Deutschland und Mexiko ein 2:2 ab. Sämtliche Treffer in Salvador wurden in der zweiten Halbzeit erzielt. Die Mexikaner, 2012 in London Goldmedaillengewinner, gingen durch Tore von Oribe Peralta (52.) und Rodolfo Pizarro (63.) zweimal in Führung. Den optisch überlegenen Deutschen gelang dank dem in England bei Arsenal spielenden Serge Gnabry (58.) sowie dem Dortmunder Matthias Ginter (78.) zweimal der Ausgleich. Die von Horst Hrubesch betreute DFB-Auswahl strebt die erste Olympia-Medaille im Fussball bei den Männern seit 1988 an. Damals gewann Deutschland die Bronzemedaille.
Das vom Schweizer Pierre-André Schürmann trainierte Algerien verlor im ersten Spiel gegen Honduras 2:3. Die Niederlage in einer unterhaltsamen Partie muss der algerische Torhüter Farid Chaal auf seine Kappe nehmen. Beim 0:2 (33.) schätzte er einen Bogen-Kopfball von Marcelo Pereira falsch ein, beim 1:3 (79.) liess er eine einfache Flanke fallen, wovon Anthony Lopez profitierte.
Algerien zeigte jedoch, angefeuert vom Publikum, Moral und hätte beinahe noch ein Unentschieden geholt. Nachdem Baghdad Bounedjah in der 85. Minute auf 2:3 verkürzt hatte, setzte der eingewechselte Oussama Darfalou drei Minuten später einen Kopfball aus kurzer Distanz über das Tor.
Damit wird es für Algerien mehr als schwierig, die Viertelfinals zu erreichen. Die weiteren Gruppengegner sind Argentinien und Portugal.
(SDA)