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Patentbibliothek Wil: Ausgeschiedene Patentschriften aus dem Kanton Basel-Stadt [Patentamt]
Patentbibliothek Wil: Ausgeschiedene Patentschriften aus dem Kanton Basel-Stadt [Patentamt]
PA 1016
Bestand
1888 (ca.)-1968 (ca.)
Eigentum des Staatsarchivs Basel-Stadt
10.50
Patentbibliothek Wil
Die Patentbibliothek Wil war bis Ende 1999 neben Genf und Lugano eine der drei dezentralen Patentbibliotheken des Eidgenössischen Amtes (heute: Institut) für Geistiges Eigentum. Sie wurde aufgehoben.
Die vorliegenden Patentschriften aus den Jahren 1888 bis 1968 wurden im Herbst 2000 dem Staatsarchiv Basel-Stadt vom Staatsarchiv des Kantons Thurgau übergeben (Abl. 2000/71). Sie stammen alle aus den Beständen der Ende 1999 aufgelösten Patentbibliothek Wil. Es handelt sich ausschliesslich um Patente, die von Firmen oder Personen aus dem Kanton Basel-Stadt eingereicht wurden. Im Juli 1999 hatte das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum beschlossen, seine drei dezentralen Patentbibliotheken Genf, Lugano und Wil auf Ende des Jahres zu schliessen. Patentdokumente werden künftig nur noch per Internet verbreitet; die in den dezentralen Bibliotheken vorhandenen Patentschriften sollten deshalb vernichtet werden. In der Ostschweiz versuchten die Staatsarchive St. Gallen und Thurgau, die Bestände der Bibliothek Wil für die Nachwelt zu retten. Es wurde erkannt. dass mit den Patentschriften ein Stück schweizerischer Geistesgeschichte vernichtet würde. So setzte unter der Federführung und aktiven Mitarbeit des Staatsarchivs Thurgau im Februar 2000 eine eigentliche Rettungsaktion ein, in deren Rahmen die dem Eidgenössischen Institut für geistiges Eigentum eingereichten und bis 1999 in der Patentbibliothek Wil gehaltenen Patentschriften von 1888 bis 1968 nach Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein aufgegliedert und diesen, gegen Entgeld, übergeben wurden.
Die Patentschriften wurden in der Reihenfolge belassen, in welcher sie abgeliefert wurden. Einzig die Schriften aus der Periode 1888-1907 wurden von denjenigen aus dem Zeitabschnitt 1908-1958 getrennt, da in den beiden Zeitperioden zwei unterschiedliche Systematiken bei den Erfindungsklassen zur Anwendung gelangten. Zur besseren Orientierung erfolgte die grobe Gliederung der Schriften aufgrund der Erfindungs- bzw. Patentklassen. Es wird dem Benutzer dringend empfohlen, sich zunächst die einschlägigen Verzeichnisse anzusehen. Zum Erkenntniswert der Patentschriften siehe ARBIDO 1-2/2003.
Es wurden alle Patentschriften übernommen, die den Kanton Basel-Stadt betreffen
12/31/1998
Gemäss Archivgesetz BS
Oeffentlich
uneingeschränkt
Es gelten die allgemeinen Benutzungsbestimmungen des Staatsarchivs Basel-Stadt.
Nein
Verzeichnisse über die jeweils gültigen Erfindungs- bzw. Patentklassen siehe unter der Seriengruppe A. Jahresbände mit Listen aller eingereichten Patente sind im Staatsarchiv Zürich zu finden. Im übrigen sei auf die Homepage des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum unter www.ige.ch verwiesen. Zum Erkenntniswert der Patentschriften siehe ARBIDO 1-2/2003.
Einzelne Broschüren
Deutsch
Zum Erkenntniswert der Patentschriften siehe ARBIDO 1-2/2003.
11.11.2003