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13.02.2018 – swissboxing.ch interviewt in loser Folge Schweizer Boxerinnen und Boxer, die hierzulande und im Ausland in den Ring steigen. Ziel ist es, die Athletinnen und Athleten dem Publikum besser bekannt zu machen.
Jack Schmidli, Webpublisher
Im heutigen Interview steht der kürzlich ins Lager der Elite-Boxer aufgestiegene talentierte Attila Varga aus Kriens/LU.
Attila, wann hast du mit dem Boxen angefangen und was hat dich dazu bewegt, diesen Sport auszuüben?
Vor 9 Jahren, als ich 10 Jahre alt war, begann ich mit dem Boxen. Ich habe schon immer Kampfsport ausgeübt, jedoch „nur“ im Semi-Kontakt-Bereich. Ich wollte aber ins Full-Kontakt wechseln und habe das Boxen ausprobiert. Das Boxen gefiel mir, weshalb ich bei dieser Sportart blieb.
Wer ist für dich der grösste/beste Boxer aller Zeiten und warum?
Es gibt im Amateur- und im Profi-Bereich Boxer, die ich gerne schaue. Zum Beispiel fand ich den Kampf zwischen Joe Calzaghe und Roy Jones jr. und die Kämpfe zwischen Arturo Gatti und Micky Ward sehr spannend. Selber habe aber kein Vorbild.
Welchen Erfolg bei den Amateuren bezeichnest du als bisheriges Karriere-Highlight?
Bis heute ist der Elite Schweizer Meister-Titel von 2017 mein grösster Erfolg im Boxen.
Wer war bisher dein härtester Gegner und warum?
Ich denke mein härtester Kampf war in Österreich beim Nationen Cup, da ich zu leicht für diese Gweichtsklasse war. Der härteste Gegner war bei den Junioren ein Junge aus Frankreich.
Deine Stärken und Schwächen als Boxer?
Auf die Beantwortung dieser Frage verzichte ich. Meine künftigen Gegner sollen meine Stärken und Schwächen im Ring erfahren.
Wie viele Stunden trainierst du pro Woche?
Ich trainiere zwischen 10 und 12 Stunden pro Woche.
Deine Ziele als Amateurboxer?
Ich will mein Potenzial voll ausschöpfen und möglichst alles erreichen, was zu erreichen ist. Mein grösstes Ziel ist es, mich für die Olympischen Spiele in Tokyo zu qualifizieren und eine Goldmedaille zu holen.
Bevorzugtes Restaurant?
Habe ich nicht.
Welche Sportarten hättest du ausgeübt, wenn du nicht zum Boxen gekommen wärst?
Ausser Boxen habe ich damals Karate als Leistungssport gemacht, es müsste also ein Kampfsport sein.
Letzter Film, den du im Kino gesehen hast?
„Jumanji“. Der Film war aber nicht so spannend, wie es der Trailer im Vorfeld versprach.
Wie lautet dein wichtigster Ratschlag für Junge, die den Boxsport ebenfalls ausüben möchten?
Kurz und bündig: Gib niemals auf.
Gibt es noch Besonderheiten bei dir, die wenig bekannt sind?
Ich schaue gerne Filme.
|Zur Person

Alter: 19. Grösse: 1,75. Kampfstellung: Orthodox (Linksauslage). Anzahl Kämpfe: 44. Gewichts-Klasse: Welter (bis 69 kg). Titel: 3x Junioren- und Jugend-Schweizer-Meister, 1x Deutsch-schweiz-/Tessin-Meister, 1x Elite-Schweizermeister. Nächster Kampf: Turnier in Bad Blankenburg (D), 16. – 18. Februar.
Quelle: http://de.swissboxing.ch/index.php?ID=1&Headlines=2626$
Interviewer und Veröffentlicher: Jack Schmidli