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Hermann-Alfred Sigg
Herman Alfred Sigg, ein bedeutender zeitgenössischer Schweizer Künstler, ist bekannt für seine abstrakten, lyrischen Landschaften mit spirituellen und introspektiven Elementen. Aufgewachsen in Oberhasli, führte sein Weg von einem landwirtschaftlich geprägten Hintergrund zum Studium an der Schule für Angewandte Kunst in Zürich und der Académie André Lhote in Paris. Seine zahlreichen Reisen, besonders nach Südostasien, beeinflussten seine charakteristischen Luftbild-Landschaften. Über 70 Jahre künstlerisches Schaffen in Malerei und Skulptur reflektiert Themen wie innere Suche und Erleuchtung, inspiriert von Werken wie “Siddhartha” von Hermann Hesse. Seine Werke, die häufig Wasser und Flüsse darstellen, verbinden Natur mit Lyrischer Abstraktion, Abstraktem Expressionismus und Farbfeldmalerei.
Einklappbarer Inhalt
Lebenslauf und Ereignisse
1924 - 1940er
Herman Alfred Sigg wird in Zürich, Schweiz, geboren und wächst auf einem Bauernhof in Oberhasli auf. Er studiert an der Schule für Angewandte Kunst in Zürich, wo er von Lehrern wie Johannes Itten, einem ehemaligen Bauhaus-Meister, unterrichtet wird.
Späte 1940er
Sigg vertieft seine künstlerische Ausbildung an der Académie André Lhote in Paris, wo er sich insbesondere für französische Kunst und Kultur sowie für die Werke der Post-Impressionisten, besonders Bonnard, begeistert.
1950er
In diesem Jahrzehnt beginnt Sigg, seine eigene künstlerische Stimme zu finden. Seine figurativen Gemälde dieser Zeit zeigen deutlich den Einfluss von Bonnard.
1960er
Siggs Stil entwickelt sich weiter, und er beginnt, sich verstärkt der abstrakten Kunst zuzuwenden. Er wird von der Dada-Bewegung und Künstlern wie Jean Tinguely inspiriert.
1968
Eine Reise nach Südostasien als "Künstler im Himmel" für Swissair markiert einen Wendepunkt in Siggs Karriere. Er beginnt, Luftbild-Landschaften zu malen, die durch seine Beobachtungen aus dem Cockpit inspiriert sind.
1970er - 1980er
Siggs Werk wird zunehmend abstrakter und spiritueller. Er reist weiterhin und lässt sich von Orten wie Angkor Wat in Kambodscha und anderen Kulturen inspirieren.
1990er
Sigg beginnt mit der Schaffung von Skulpturen und kehrt später zur Malerei zurück, um seine Serie "Im Reich der Mitte" zu beginnen. Seine Werke aus dieser Zeit sind meditativ und mystisch, oft inspiriert von der Literatur und Philosophie, wie Hermann Hesses "Siddhartha".
2000 - 2023
Sigg setzt seine künstlerische Laufbahn fort, indem er seine einzigartigen Landschafts- und Innenraumdarstellungen weiterentwickelt. Seine Ausstellungen finden sowohl in der Schweiz als auch international statt, wobei er insbesondere in den USA Anerkennung findet.
Herman Alfred Sigg verstarb am 17. November 2023 im Alter von 99 Jahren in Oberhasli.