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Liliana Sanchez Rios bei Besuch des Geburtshauses von Maria Bernarda in Auw 1995.
Am 1. September 1967 brachte in Barranguilla, Kolumbien Gladys Sanchez ihr erst drei Monate altes Kindes Liliana Sanchez Rios zum Kinderarzt Dr. Luis de la Hoz Pacheco, denn am Kopf hatte sich eine faustgrosse Geschwulst gebildet. Der Arzt diagnostizierte einen Bruch im Hirn des Mädchens und ordnete eine radiologische Untersuchung an. Die erste Diagnose zeigte das Nichtvorhandensein von Stirn- und Scheitelknochen des Schädels verursachten Bruch im Hirn. Als am nächsten Tag das Kind, ohne ihm eine radiologische Untersuchung praktiziert zu haben, neuerdings zum gleichen Arzt gebracht wurde, stellte dieser die völlige Genesung des Kindes fest, ohne dass eine ärztliche Behandlung stattgefunden hätte.
Die Mutter von Liliana sagte aus, dass nach der Mitteilung der ärztlichen Diagnose zur Klinik der Franziskaner-Missionsschwestern in Barranguilla gingen. Sie erzählten der Sr. Filomena Martinez, wie es um das Kind stand und sie sich in ihrer materiellen Armut nicht zu helfen wisse. Sr. Filomena gab der Frau eine Reliquie von Mutter Bernarda und ein Novenenbildchen mit und ermunterte sie, die Novene mit grossem Vertrauen gleich zu beginnen. Die Eltern des Kindes beteten ununterbrochen fast die ganze Nacht. Währenddessen legten sie die Reliquie dem Kind auf den Kopf. Am Morgen beim Erwachen sahen sie, dass der Kopf des Kindes eine normale Form hatte und die Geschwulst verschwunden war.
Der Arzt Luis de La Hoz Pacheco sagte später aus: «Von diesem Tag an verwandelte ich mich in einen überzeugten Verehrer von M. Bernarda und bitte sie um ihren Beistand in all meinen Nöten, die nicht wenige sind.»
Das Wunder wurde am 22. Juni 1984 offiziell anerkannt.
Forschungsstand: 21.08.2021, Autor: Gerhard Imbach
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