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Silagequalität aus Futter einer Fromentalwiese
Mit der Erhaltung von wenig intensiv genutzten Wiesen soll in der Schweiz das Landschaftsbild bereichert und die Artenvielfalt gefördert werden. Dieses Futter, besonders vom ersten Aufwuchs, hat einen geringen Nährwert. Wie es mit der Silagequalität von solchem Futter steht, wurde in verschiedenen Versuchen an der RAP geprüft. Während drei Jahren wurde Futter einer Fromentalwiese vom ersten Aufwuchs (Schnitttermin um 15 Juni) und zum Teil vom zweiten beziehungsweise dritten Aufwuchs in Laborsilos einsiliert. Neben Varianten ohne Zusatz wurden auch Siliermittel (Siliersalz und Milchsäurebakterien-Impfzusätze) eingesetzt und Futter mit unterschiedlichen Anwelkgraden einsiliert. Bezüglich der botanischen Zusammensetzung war das Futter gräserreich. Erst im dritten Versuchsjahr nahm der Kräuteranteil leicht zu. Durch den relativ hohen Rohfasergehalt liess sich das Futter nur schlecht verdichten.In allen drei Versuchsjahren wiesen die unbehandelten Silagen vom ersten Aufwuchs hohe Buttersäuregehalte und entsprechend eine schlechte Gärqualität auf. Die Silagen vom zweiten beziehungsweise dritten Aufwuchs wiesen im Vergleich zum ersten Aufwuchs immer eine bessere Qualität auf. Durch den Einsatz der verschiedenen Siliermittel konnte die Gärqualität verbessert werden. Auch ein stärkeres Anwelken des Futters führte zu einer verminderten Buttersäuregärung. Beim Futter vom ersten Aufwuchs mit den tiefen Nährwerten stellt sich die Frage, ob ein Siliermitteleinsatz wirtschaftlich lohnend ist oder ob nicht die Bodenheubereitung eine sinnvollere Konservierungsart ist.
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Silagequalität aus Futter einer Fromentalwiese