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Solisten
Manuel König, Tenor
Sándor Barinkay, ein junger Emigrant
Der Minder Tenor Manuel König ist seit seinem Gesangsstudium bei Hans Peter Blochwitz als Konzert- und Opernsänger tätig. Besonders entscheidend für seine künstlerische Entwicklung ist die Auseinandersetzung mit Werken von Johann Sebastian Bach, insbesondere dessen Evangelistenpartien.
Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn dabei mit Peter Neumann und dem Kölner Kammerchor mit denen er u.a. mehrfach beim Bachfest Leipzig und im Schloss Versailles zu hören war. Darüber hinaus hat er mit Dirigenten wie Enoch zu Guttenberg, Konrad Junghänel, Jordi Savall und Christoph Spering zusammengearbeitet. Er war Gast bedeutender Festivals wie dem Bachfest Leipzig, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Innsbrucker Festwochen der alten Musik oder den Göttinger Händelfestspielen und ist u.a. in der Berliner Philharmonie, dem KKL Luzern und der Moskauer Philharmonie aufgetreten. Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte Manuel König schon im Studium am Theater Biel-Solothurn und später an der Kammeroper Hamburg, z.B. als Alfred in der „Fledermaus“ und als Lindori in G. Rossinis „L’italiana in Algeri“.
Erich Bieri, Bassbariton
Zsupán, ein reicher Schweinezüchter
Erich Bieri absolvierte sein Gesangsstudium bei Carol Smith (Hochschule Zürich). Später studierte er bei Prof. Fernando Bandera (Mailand) und Dale Fundling (Mozarteum). 1991-93 besuchte er das Opernstudio Basel.
Engagements folgten an die Bühnen des Basler Stadttheaters, des Zürcher Opernhauses (Uraufführung H. Willi, „Schlafes Bruder“), sowie an weitere Schweizer Bühnen der Städte St. Gallen, Fribourg, Biel-Solothurn und Aarau. International erfolgreich sang er u.a. in München am Prinzregententheater oder am Shaker Mountain Festial (USA), wo er in den Opern „Le Nozze di Figaro“, „Rigoletto“, „Don Pasquale“ und L’elisir d’amore“ Hauptrollen sang. 2006/07 sang er in Rheinfelden (Orpheus in der Unterwelt), an der Sirnacher Operettenbühne (Die Fledermaus) und im Thurgauer Barockensemble (Die Welt auf dem Monde). 2008 trat er als Sir John Falstaff (Die lustigen Weiber von Windsor) in Beinwil am See auf. 2008 sang er in „Wiener Blut“ in Hombrechtikon, wo er auch eine seiner schönsten Rollen, den Van Bett in „Zar und Zimmermann“ verkörpern durfte. Erich Bieri singt seit mehreren Jahren an der Operettenbühne Hombrechtikon.
Rea Claudia Kost, Mezzosopran
Czipra, alte Zigeunerin
Rea Claudia Kost aus Zürich, absolvierte ihr Gesangsstudium am Amsterdamer Konservatorium bei Maarten Koningsberger und Margreet Honig, wo sie ihren Abschluss mit Auszeichnung erlangte. An der Opernakademie Amsterdam / Den Haag und im internationalen Lied-Meisterkurs Amsterdam vervollständigte sie ihre Ausbildung. In der Oper verkörperte sie verschiedene Standardrollen ihres Fachs, u.a. Purcells Dido und Mozarts Cherubino, war aber auch in vielen zeitgenössischen Opern wie Mark Antony Rurnages „Greek“ oder Daniel Fueters Uraufführung von „Forelle Stanley“ zu hören und zu sehen. Nach „Der Bürger als Edelmann“ (2014) in der Regie von Werner Düggelin gastierte Rea Claudia Kost mit „Die zehn Gebote“ (Regie Karin Henkel) zum zweiten Mal als „Theatersängerin“ am Schauspielhaus Zürich. Ausserdem führten sie Liederabende und Kam-mermusikkonzerte an namhafte Festivals wie das Amsterdamer Grachtenfestival, die Zürcher Festspiele oder das Young Artists Festival in Davos. Eine besondere Liebe hegt sie für das schweizerische, deutsche und französiche Chanson und für musikalisch-literarische Programme. Rea Claudia Kost lebt als freischaffende Sängerin mit ihrer Familie in Zürich.
Cecilia Berglund, Sopran
Saffi, Zigeunermädchen
Die schwedische Sopranistin Cecilia Berglund erhielt ihren ersten Gesangsunterricht in Stockholm. Bereits als Kind hatte sie erste Auftritte an der Stockholmer Oper und im Musicalbereich. Nach ihrem Abitur studierte sie Gesang am renommierten Salzburger Mozarteum. Für ihre musikalische und darstellerische Leistung im Opernstudium erhielt sie die Lilli-Lehmann-Medaille der Internatio-nalen Stiftung Mozarteum verliehen und schloss ihr Studium mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Richard Miller, Edith Mathis und Angelika Kirchschlager.
Cecilia Berglund debütierte in der Titelpartie von Monte Verdis „Die Krönung der Poppea“ in einer Salzburger Produktion. U.a. sang sie Rollen wie Mimi in „La Bohème“, Pamina in „Die Zauberflöte“, Violetta in „La Traviata“. 2012 stand sie in Japan als Tosca, 2013 als Gräfin Mariza in „Bajazzo“ auf der Bühne. 2014 war sie als Eurydike in „Orpheus in der Unterwelt“ zu hören. 2016 stand sie in Hombrechtikon auf der Bühne in der Rolle der Baronin Freimann (Der Wildschütz). Cecilia Berglund ist Preisträgerin beim Internationalen Grandi-Voci-Wettbewerb und bei dem OperaClassica-Wettbewerb in Bad Homburg.
Nadia Catania, Mezzosopran
Mirabella, die Erzieherin
Nadia Catania debütierte 2009 als Hänsel in “Hänsel und Gretel” am Arosa Musikfestival und als Valetto in „L’incoronazione di Poppea“ am Théatre du Passage de Neuchâtel. 2012 sang sie die Rolle des Cherubino in „Le nozze di Figaro“ am Festival Opus Opera in Gattières (FR). Am Theater Biel-Solothurn war sie in der Rolle der Larina in „Eugen Onegin“, als Giovanna in „Rigoletto“ und als Ramiro in „La finta giardiniera“ zu hören. 2014 interpretierte sie die Rolle der Zulma in „L’italiana in Algeri“ in einer Freilichtproduktion der Gartenoper Langenthal und 2016 die Rolle der Nancy in der Oper „Martha“.
Neben ihrer Opernlaufbahn pflegt sie regelmässige Auftritte im Konzertfach und als Kammermusikpartnerin. Sie interpretiert mit Stilsicherheit Werke aus dem Repertoire des Barockes bis hin zur zeitgenössischen Musik.
In Zusammenarbeit mit der Zürcher Sing-Akademie, dem Ensemble Corund und den Basler Madrigalisten konzertiert Nadia Catania regelmässig in den renommierten Konzerthäusern der CH (u.a. Tonhalle Zürich, Victoria-Hall Genf, KKL Luzern) und sang unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Daniel Barenboim, David Zinman, Franz Brüggen, u.a.
Stefanie Frei, Sopran
Arsena, Tochter von Zsupan
Die aus Solothurn stammende Sopranistin Stefanie Frei studierte Gesang an der Haut Ecole de Musique de Genève bei Jeanne Roth und schloss ihr Studium mit dem Master of Arts in Music Pedagogy und dem Master of Arts in Music Perfomance erfolgreich ab.
Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Christa Ludwig, Robert Saccà, Patricia Petibon, Hedwig Fassbender, Jadwiga Rappé, Helmut Deutsch und Anne LeBozec.
Seit 2011 ist Stefanie Frei Mitglied des Solothurner Ensembles „con brio“, das Musik von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik arrangiert und interpretiert. Zu ihrem Bühnenrepertoire gehören u.a. Adele aus „Die Fledermaus“, die Blonde aus „Die Entführung aus dem Serail“, Papagena aus „Die Zauberflöte“, die Cunegonde aus „Candide“ von L. Bernstein, Le feu/La princesse/Le rossignol aus „L’enfant et les sortilèges“ von M. Ravel, Mathurine aus „L’ivrogene corrigé“, die Christel aus „Der Vogelhändler“ und die Lisa aus „Gräfin Mariza“. Auf der Bühne Burgäschi war sie in der Titelrolle von Ralph Benatzkys „Bezauberndes Fräulein“ zu hören und sehen.
S. Frei tritt regelmässig im In- und Ausland als Solistin in Oratorien und Konzerten auf.
Wolf H. Latzel, Bariton
Graf Peter Homonay
Der Bariton Wolf H. Latzel ist im sächsischen Riesa geboren und lebt seit einiger Zeit in der Nähe von Bern. Er studierte zunächst Geschichte und Philosophie, entdeckte aber recht bald sein ungleich grösseres Interesse für die Musik. So nahm er das Gesangsstudium an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Prof. Peter Christoph Runge auf. Mehrere Meisterkurse u.a. bei Brigitte Fassbaender, Sylvia Geszty, Ursula Füri und Krisztina Laki rundeten seine Ausbildung ab.
Erste Engagements führten ihn an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, das Allee-Theater Hamburg, die Dortmunder Oper und ans Festspielhaus Baden-Baden. Zu seinem breiten Rollenspektrum gehören Partien wie Papageno (Die Zauberflöte), Graf Almaviva (Le nozze di figaro), Graf Danilo (Die lustige Witwe), Belcore in „L’elisir d’amore“, Eugen Onegin, Kurwenal (Tristan und Isolde) oder Henry Higgins (My Fair Lady).
Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne widmet er sich auch intensiv dem Konzertfach. Wolf H. Latzel stand 2016 in Hombrechtikon als Graf von Eberbach in der Produktion „Der Wildschütz“ auf der Bühne.
Hans Michael Sablotny, Tenor
Conte Carnero, königl. Kommissär
Der in Zürich lebende Tenor Hans Michael Sablotny mit böhmischen Wurzeln ist in Köln geboren und aufgewachsen. Seit seinem 16. Lebensjahr spielte und sang er in verschiedenen Ensembles. 1990 übersiedelte er in die Schweiz, wo er im Jahr 2000 durch Yvonne Zollikofer, die Gründerin der Opernschule Zürich, ein Stipendium für eine klassische Gesangsausbildung erhielt. Die ersten beiden Tourneen der Opernschule Zürich führten ihn in den folgenden beiden Jahren erfolgreich durch die Deutschschweiz mit den Stücken „Haste Töne…?“ und „Es muss nicht immer Mozart sein“.
2003 gab er sein erfolgreiches Bühnendebut in der Rolle des Graf Homonay in der Operette „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauss an der Operettenbühne Bremgarten. Danach folgten Engagements unter anderem am Festspielhaus Bregenz („Salome“ von Richard Strauss), Kornmarkttheater Bregenz („Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart), Stadttheater Winterthur („Die Banditen“ von Jacques Offenbach), Gastspieltheater Zürich („Die hellgelben Handschuhe“ von Willi Kollo), Stadttheater Winterthur ("Die Banditen von J. Offenbach), ZKO Haus in Zürich („Voyage dans la lune“ von J. Offenbach), Theater Zürich Oberland („Grossherzogin von Gerolstein“ von J. Offenbach, sowie "Boccaccio" von F. von Suppé), Stadttheater Wil ("Die Banditen" von J. Offenbach).
Augenmerk seines Repertoires ist das deutsche Charakterfach mit Rollen wie Herodes, 1. und 4. Jude, Loge, Erik, Hexe etc. In der Operette sind dies Rollen wie Falsacappa, Prinz Paul, Lotteringhi etc. Zusätzlich singt Hans Michael Sablotny regelmässig im Oratorien- und Konzertfach.
Luca Bernard, Tenor
Ottokar, Sohn von Mirabella
Luca Bernard wurde in Zürich geboren. Erste Gesangserfahrungen machte er im Kinderchor Thalwil und später bei den Zürcher Sängerknaben. Dieser Chor erlaubte ihm viele solistische Auftritte, unter anderem als zweiter Knabe in Mozart’s „Zauberflöte“ im Opernhaus Zürich.
Von 2009 bis 2014 erhielt er Gesangsunterricht bei Samuel Zünd am Konservatorium Zürich. Seit Herbst 2013 studiert er Klavier bei Eckart Heiligers und seit 2014 zusätzlich Gesang bei Scot Weir an der Zürcher Hochschule der Künste. Im Juli 2016 hat er seinen Bachelor abgeschlossen und im darauffolgenden Septem-ber sein Master Performance mit Hauptfach Gesang begonnen.
Er ist mehrfacher Preisträger des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs. Luca Bernard tritt regelmässig als Ensemble- und Solosänger sowie in diversen Opernproduktionen auf. Er ist Finalist des Internationalen Othmar Schoeck Wettbewerbs 2016. Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender und Christa Ludwig gaben ihm wichtige künstlerische Impulse. Sein musikalisches Interesse ist sehr vielseitig und reicht von Alter bis zu Zeitgenössischer Musik.