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Kognitiv-aktivierender Physikunterricht auf dem Gymnasium
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Forscherin: Sarah Hofer
Der heutige Physikunterricht auf dem Gymnasium muss sich mit der mangelhaften Physikbildung der SchülerInnen im Allgemeinen und dem Underachievement einiger Mädchen im Speziellen auseinandersetzen. In diesem Projekt untersuchen wir das Potential kognitiv-aktivierenden Physikunterrichts, der auf die Vermittlung von konzeptuellem Verständnis ausgerichtet ist, genau diese beiden Aspekte anzugehen. Es wird untersucht, ob alle Schülerinnen und Schüler von kognitiv-aktivierendem Physikunterricht im Vergleich zu konventionellem Unterricht profitieren können und ob kognitiv-aktivierender Physikunterricht das physikbezogene Interesse, das Selbstkonzept, die Verwendung von effizienten Lernstrategien sowie die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler fördert – und ob sich die Angst vor Physik im Vergleich zu konventionellem Unterricht reduziert. Weiter wird untersucht, ob kognitiv-aktivierender Physikunterricht im Vergleich zu konventionellem Unterricht Underachievement, das durch schlechte Physiknoten bei hoher Intelligenz definiert ist, entgegenwirken kann.