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Der Engländer Anthony Joshua (30) holte sich im Rückkampf gegen den mexikanisch-amerikanischen Doppelbürger Andy Ruiz seine verlorenen Schwergewichts-WM-Titel zurück. Joshua gewann den ersten Schwergewichts-WM-Kampf in Saudi-Arabien in Diriyah einstimmig nach Punkten und ist damit wieder Titelträger der Verbände IBF, WBO und WBA sowie des weniger bedeutsamen IBO.
Die drei Punktrichter aus den USA, England und Kanada werteten den Fight einstimmig zu Gunsten des Herausforderers (zweimal 118:110, einmal 119:09), der mit Ausnahme der vierten sowie der achten Runde das Geschehen mehrheitlich beherrschte. Joshua hielt sich diesmal diszipliniert an seinen Kampf-Plan, den er dank seiner imponierenden Kondition bis zum Ende durchziehen konnte.
Anfang Juni hatte der bis dahin ungeschlagene Joshua seine vier Weltmeistertitel völlig überraschend gegen den übergewichtigen Ersatzkämpfer Ruiz Jr. durch technischen K.o. in der 7. Runde verloren. Bereits unmittelbar nach dem Kampf hatten sich beide Boxer damals auf einen Rückkampf geeinigt.
Joshua, der als Amateur 2012 Superschwergewichts-Olympiasieger 2012 in London war, hält nun bei 24 Siegen in 25 Fights. Ruiz erlitt die zweite Niederlage in seinem 35 Duelle umfassenden Kampfrekord als Profi. (pre/sda)
23. Januar 1994: Zmittag vor dem Fernseher, Daumendrücken für «Gold-Vreni». Im Slalom von Maribor führt der Weg zum Sieg nur über Vreni Schneider. Die Glarnerin ist einmal mehr und für den Rest der Saison nicht zu schlagen.
In den 80er- und 90er-Jahren sind Schweizer Erfolge im Skiweltcup keine Rarität, sondern an der Tagesordnung. Alleine eine Technikerin aus Elm reiht Sieg an Sieg. Der 23. Januar 1994 ist so ein Tag, an dem Vreni Schneider wieder einmal nicht zu schlagen ist.
Schneider ist bereits zweifache Olympiasiegerin, dreifache Weltmeisterin und Gewinnerin des Gesamtweltcups in der Saison 1988/89. Nach zwei durchzogenen, von Verletzungen beeinträchtigten Wintern startet sie 1993/94 noch einmal richtig durch.