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Nothilfe /Wiederaufbau: Abgeschlossene Projekte
Malawi: Überschwemmung 2022
Als die Zyklone Ana und Batsirai im Januar 2022 weite Landstriche in Malawi verwüsten, verlieren viele Familien ihr Haus, ihre Tiere und die gesamte Ernte. Die zwei lokalen TearFund-Partnerorganisationen, welche in der Region langfristige Entwicklungsprojekte umsetzen, schliessen sich für die Nothilfe zusammen und stellen innert kürzester Zeit ein Hilfsprogramm auf. EAM (Evangelical Association of Malawi) hat ein gutes Netzwerk im Katastrophengebiet, World Relief Malawi (WRM) weist die grössere Erfahrung in Katastrophenhilfe auf - eine erfolgreiche Zusammenarbeit findet statt.
Dank der Unterstützung durch TearFund erhielten 1´454 Familien während 3 Monaten folgende Nahrungsmittelhilfe: 20kg Maismehl, 5kg Mais-Soja-Mehl, 1 l Öl 1kg, Salz 2 kg, Zucker und 10 Pakete Soja sowie Hygienepakete, Schulpakete, Material für Dächer uvm.
Afghanistan: Nothilfe 2021 bis 2022
2021 nach der Übernahme der Taliban herrscht Chaos in Afghanistan, Bilder der grossen Menschenmengen z. B. am Flughafen in Kabul bleiben in Erinnerung. Der Präsident und viele internationale Kräfte verlassen das Land. Die Bevölkerung leidet seit vielen Jahren unter Krieg und Gewalt. Zehntausende sind auf der Flucht.
In Zusammenarbeit mit dem Hoffnungsnetz unterstützt TearFund Schweiz die vertriebenen Menschen von Afghanistan. Die Notleidenden werden mit lebenswichtigen Materialien wie Zelten, Decken, Matratzen, Kochutensilien und Lebensmitteln versorgt. TearFund engagierte sich besonders mit einem Projekt für die Versorgung von hungernden Familien im Norden Afghanistans. Ein Zeichen der Hoffnung in einer ungewissen Zeit.
Haiti: Erdbeben 2021
2021 traf in Haiti ein Worst-Case-Szenario ein: Zuerst ein heftiges Erdbeben, das Häuser einstürzen liess und Menschen verschüttete. Dann folgte ein Tropensturm, der die Rettungsarbeiten verunmöglichte. Viele Menschen in Haiti waren den Naturgewalten hilflos ausgeliefert.
TearFund half als Mitglied der Integral Alliance, einem Zusammenschluss von Hilfswerken, die bei akuten humanitären Krisen gemeinsam aktiv werden
Was bedeutet das konkret? Mit unserer Partnerorganisation versorgte TearFund über 3'000 besonders betroffene Familien mit Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser und Wasserfiltern, Notunterkünften, Hygieneartikeln und Saatgut. Sowohl Nachbeben wie Überfälle von Banden erschwerten die Arbeit sehr. Doch unsere lokalen Partner scheuten nicht davor zurück, auch die entlegensten Dörfer zu erreichen, da dort Hilfsgüter noch rarer waren und somit noch lebensnotweniger.
Nepal Wiederaufbau 2018 bis 2021
2015 erschütterte ein gewaltiges Erdbeben den Himalaya-Staat Nepal (Stärke 7.8). Rund 500’000 Häuser wurden zerstört. In Zusammenarbeit mit dem Hoffnungsnetz und einer lokalen Partnerorganisation unterstützten wir die Bevölkerung in den Monaten danach beim erdbebensicheren Wiederaufbau. 2020 wurde ein Folgeprojekt erfolgreich durchgeführt. Das Ziel des Projekts: in den vom Erdbeben betroffenen entlegenen Dörfern eine nachhaltige Entwicklung in Gang zu bringen, und die sozialen und wirtschaftlichen Lebengrundlagen von 600 Familien zu stärken.
Was bedeutet das konkret? Die Beteiligten lernten neue Methoden im Landbau und in der Tierzucht. Sie besuchten Schulungen im Unternehmertum, erhielten Business-Starthilfe sowie Unterstützung beim Aufbau von Spar- und Leihgruppen. Darüber hinaus erlernten die Projektbeteiligten, wie man einen Hausgarten anlegen und so die Ernährung sichern kann. Die Menschen organisierten sich in verschiedenen Gruppen. Das fördert das Gemeinschaftsgefühl und die Beteiligten lernen gemeinsam und voneinander.
Indonesien: Tsunami 2019 bis 2021
Ein gewaltiges Erdbeben erschütterte im September 2018 die Insel Sulawesi in Indonesien. Der nachfolgende Tsunami führte zu weitreichenden Verwüstungen. Mehr als 200’000 Menschen wurden obdachlos. Zusammen mit dem Hoffnungsnetz und einer lokalen Partnerorganisation unterstützte TearFund die Bevölkerung beim Wiederaufbau. 3´600 Personen konnten davon profitieren. In der ersten Phase stellten wir Nahrungsmittel, Notunterkünfte und Wasser bereit. Die zweite Phase konzentrierte sich auf einen ganzheitlichen Wiederaufbau, der die Menschen stärkt und die Widerstandsfähigkeit gegenüber künftigen Katastrophen fördert, insbesondere für 2’055 stark betroffene Familien.
Was bedeutet das konkret? Die Familien wurden unterstützt beim Aufbau von der Wasserinfrastruktur und Latrinen zudem erhielten sie Hygieneschulungen. Maurer besuchten Schulungen in erdbebensicherem Häuserbau, Arbeitsausrüstungen und Werkzeuge wurden ersetzt und alternative Einkommensmöglichkeiten geschaffen. Betroffene, insbesondere Kinder, erhielten psychologische Betreuung. Die Katastrophenvorsorge wurde optimiert, z. B. durch das Einrichten eines Frühwarnsystems oder mit der Erarbeitung von Katastrophenschutzplänen.
Uganda / Südsudan 2018 bis 2020
Während dem Bürgerkrieg im Südsudan flüchteten viele Menschen ins benachbarte Uganda. Besonders Frauen und Kinder waren von grossem Leid und Trauma betroffen. Die Hilfe von TearFund und der lokalen Partnerorganisation World Renew verbesserte die Lebensbedingungen und die Hygienesituation von besonders bedürftigen Flüchtlingsfamilien nachhaltig.
Unsere lokalen Partner errichteten dank dem Projekt 700 Latrinen für 4725 Menschen sowie 140 bessere Unterkünfte für besonders benachteiligte Familien. Dies gab den Betroffenen ein Stück Menschenwürde, Hoffnung und Sicherheit zurück. Durch verbesserte Hygienebedingungen treten nun auch viel weniger Erkrankungen auf. Mit diversen Schulungen für Trauma- und Konfliktbewältigung wurden 309 Leiterinnen und -Leiter sensibilisiert, aufkeimende Spannungen unter Flüchtlingen früh zu erkennen, Konflikte zu entschärfen und durch psychosoziale Unterstützung über 6000 traumatisierten Menschen nachhaltig zu helfen.
Südsudan (Pibor) 2018 bis 2019
Durch den Bürgerkrieg im Südsudan – dem jüngsten Staat der Welt – brachen staatliche Strukturen zusammen oder konnten nach den jahrzehntelangen regionalen Konflikten gar nicht erst aufgebaut werden. Eine Erneuerung des Friedensabkommens im Sommer 2018 beendete zwar den über fünf Jahre dauernden Bürgerkrieg offiziell, doch insbesondere das Bildungssystem ist noch immer am Boden. Der Osten des Landes gehört zu den ärmsten Regionen.
Dank der Hilfe von TearFund und der lokalen Partnerorganisation ACROSS wurde die einzige Sekundarschule für den ganzen Bezirk «Greater Pibor Administrative Area» aus den Ruinen wiederaufgebaut. Kinder kommen nun von weit her, um hier eine Bildungschance zu erhalten. Dabei wurde besonders auf eine sichere Bauweise und die Gestaltung einer kinderfreundlichen Umgebung geachtet, sowie Lehrpersonen weitergebildet. Das Projekt wurde von UNICEF unterstützt.
Malawi Zyklon Idai 2019
Am 14. März 2019 traf der Zyklon Idai mit voller Wucht auf die Küste von Mosambik. Im Verlauf der folgenden Tage wurden auch Gebiete in Simbabwe und Malawi überflutet. 1,8 Millionen Menschen waren betroffen, die Hälfte davon Kinder.
Dank der Zusammenarbeit mit bewährten Partnern in Malawi erhielten 650 Haushalte Nahrungsmittel und andere Hilfsgüter. 1'200 Personen wurden in Traumabewältigung geschult.
Mosul/ Irak 2017 bis 2018
Zentausende Menschen flohen in der Region Mosul vor dem IS und suchten Zuflucht in den Notunterkünften im Norden Iraks. Die Ausnahmezustände in den Unterkünften führten zu Hygieneproblemen und fehlender Trinkwasserversorgung.
Zusammen mit Partnern baute TearFund Wasserleitungen, Toiletten und Duschen. Wassertanks wurden installiert sowie alte Wasser-Bohrlöcher reaktiviert. Anschliessend folgte die dauerhafte Hilfe zur Einkommensförderung, damit sich die Menschen wieder eine Existenz im eigenen Land aufbauen können.
Indonesien Tsunami 2018
Ein schweres Erdbeben mit Tsunami hat im September 2018 Teile der indonesischen Insel Sulawesi verwüstet. Im Dezember sind die Inseln Sumatra und Java von einem Tsunami überrollt worden, dieses Mal nach einem Vulkanausbruch. Bei beiden Tsunamis kamen mehr als 2'500 Menschen ums Leben, über 1'300 werden bis heute vermisst und 130'000 verloren alles, was sie besassen. Vor beiden Tsunamis wurde die Bevölkerung nicht gewarnt. Ende September war das teilweise ein Versagen der Informationskette. Der Tsunami im Dezember hatte jedoch gar keinen Alarm ausgelöst, da das Alarmsystem nur bei heftigen Erdbeben reagieren kann. Auslöser der Riesenwelle war jedoch ein Vulkanausbruch.
Die lokalen Partner des Hoffnungsnetzes unterstützten rund 2000 Familien in sechs Dörfern auf Sulawesi, um die Ernährung und Trinwasser zu sichern, den Wiederaufbau von Schulen und die die Frühwarnsysteme auszubauen, sowie psychologische Hilfe der traumatiersten Kinder und Erwachsenen zu gewährleisten.
Nepal 2015 bis 2017
Am 25. April 2015 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7.8 Katmandu und Umgebung. Im Wiederaufbau nach der ersten Katastrophenhilfe unterstützte TearFund den sicheren Neubau von Häusern.
Zusammen mit der Partnerorganisation World Renew erhielten 300 Familien zunächst notwendigen temporären, sowie anschliessend nachhaltigen Wohnraum.
Philippinen Taifun 2013 bis 2017
Am 8. November 2013 fegte der schreckliche Taifun Haiyan über die Philippinen. Im Anschluss an die Katastrophenhilfe engagierte sich TearFund dafür, dass auch die Folgen überwunden wurden.
Zusammen mit lokalen Partnern unterstützten wir in acht Dörfern 332 Familien mit Material und Schulung. Sie konnten so ihren Lebensunterhalt wieder aufbauen.
Zudem wurden soziale Einrichtungen gefördert, um die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung zu stärken. Ebenso organisierte TearFund die Vermittlung von Know-how in Bereichen wie nachhaltige Landwirtschaft, lokale Wirtschaft und Handel sowie soziales Engagement.
Malawi Sommer 2016
Nach der vorjährigen Auswaschung der Bodennährstoffe durch sintflutartige Regenfälle löste eine aussergewöhnlich schwere Dürre im Sommer 2016 eine grosse Hungersnot in Ostafrika aus.
Der Hauptauslöser der verheerenden Situation war das Wetterphänomen El Niño, das sich durch die Klimaerwärmung immer mehr verstärkt und öfters vorkommt.
Mit unseren erfahrenen Partnerorganisationen vor Ort versorgte TearFund 320 Haushalte mi Saatgut und Nahrungsmitteln wie Mais, Hülsenfrüchten und Öl. Die Bevölkerung half bei der Güterverteilung aktiv mit.
Demokratische Republik Kongo 2015
Die heftigen Attacken durch bewaffnete Gruppierungen in den vergangenen Jahren und die Überschwemmungen im Jahr 2015 führten zu sehr grossen Infrastrukturschäden und dem Fehlen von sauberem Wasser. Als Folge davon verschlechterte sich insbesondere der Zugang zu sicherem Wasser und Siedlungshygiene nochmals massiv.
Hinzu kam der Mangel an notwendigsten Haushaltsartikeln. Kinder unter 5 Jahren, schwangere und stillende Frauen waren besonders gefährdet.
Das Projekt verbesserte die Lebensbedingungen der Menschen durch den Zugang zu sicherem Wasser und sanitären Einrichtungen, sowie durch Hygieneschulung und Malariaprävention. Vom Projekt profitierten insbesondere Kinder unter 5 Jahren sowie schwangere und stillende Frauen.
Malawi 2015
Die starken Regenfälle, von denen die Gebiete im Süden Malawis, in den ersten Wochen des Jahres 2015 betroffen waren, wurden im weiteren Verlauf von grossen Überschwemmungen begleitet.
In 15 Distrikten wurde von der malawischen Regierung der Notstand ausgerufen. Mehr als 200 Menschen starben und 700‘000 Menschen mangelte es an Unterkünften, Nahrungsmitteln, trockenen sanitären Anlagen und medizinischer Versorgung. Das Ziel der Nothilfe waren die Verbesserung der Ernährungssicherheit und der Wiederaufbau von Unterkünften für die von den Überschwemmungen betroffenen Menschen.
300 Haushalte wurden für mindestens vier Monate mit Nahrungsmitteln versorgt und erhielten Zugang zu sicherem Trinkwasser. 52 Haushalten wurden Notunterkünfte und wichtige Alltagsutensilien bereitgestellt. 300 Haushalte erhielten Saatgut und Dünger, um ihre zerstörten Ernten zu ersetzen und eine mittelfristige Hungerperiode zu vermeiden.
Südsudan (Boma) 2015 bis 2017
Durch eine blutige Rebellion wurden 2012 und 2013 rund 40'000 Menschen im ehemaligen Pibor County in die Flucht getrieben. Im Mai 2014 wurde ein Friedensvertrag zwischen der Regierung Südsudans und den Rebellen unterzeichnet und die semiautonome Region Greater Pibor Administrative Area, die direkt dem Präsidialamt unterstellt ist, gebildet.
Durch die Bildung der semi-autonomen Region verbesserte sich die Sicherheitssituation und die Menschen begannen langsam zurückzukehren. Das Projekt leistete einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen und zum Wiederaufbau der Existenzgrundlagen der rückkehrenden Familien.
Zentralafrikanische Republik 2014
TearFund leistete einen Beitrag zur Ernährungssicherung von 3'500 intern vertriebenen Menschen auf dem Campus der Evangelischen Fakultät und in Béthanie, innerhalb der Stadt Bangui.
28'000 kg Nahrungsmittel und 700 Matten wurden eingekauft und an zwei Standorten sicher eingelagert. 467 Familien (3‘500 Personen) erhielten 30kg Nahrungsmittel pro Monat für eine Periode von zwei Monaten.
Kenia 2011 bis 2013
Dürre, Bürgerkrieg und starke Inflation führten in Ostafrika zu einer Hungerkrise.
Aufbauend auf die geleistete Soforthilfe wurden Haushalte gestärkt, um gemachte Fortschritte der Ernährungssicherung zu halten.
Mittels Verteilung von Saatgut konnte die Nahrungsmittelproduktion gesteigert werden. Durch Aufstockung des Viehbestandes und Rekonstruktion von sicheren Wasserstellen wurde den Bedürftigsten Familien geholfen.
Horn von Afrika 2011 bis 2013
Nach Schätzungen des Welternährungsprogramms benötigten im Jahr 2011 über zwölf Millionen Menschen am Horn von Afrika Nahrungsmittelhilfe. TearFund half sofort.
In den Distrikten Mbeere, Tharaka und Isiolo erhielten 1'900 Haushalte Saatgut in Form von Sorghum, Hirse, Mungbohnen und Gemüse.
Bis Ende Januar 2013 nahmen 586 Haushalte an Trainings und tiergesundheitlichen Dienstleistungen teil. 28 Wasserrückhaltebecken wurden gebaut oder instandgesetzt.
Niger 2007 bis 2012
Dürren, Unterernährung und Hunger sind in der Sahel-Region leider eine wiederkehrende Erscheinung. Die Situation wie sie sich 2012 in der Sahel-Region zeigte, hatte allerdings ein alarmierendes Ausmass erreicht.
Über 19 Millionen Menschen Westafrikas waren von der Krise betroffen und verfügten nicht mehr über genügend und qualitativ gute Nahrungsmittel, die langfristig ein gesundes Leben ermöglichen. Eine Million Kleinkinder waren von einer schweren, akuten Mangelernährung bedroht, die in kurzer Zeit zum Tod führen konnte.
Das Projekt konzentrierte sich auf einkommensgenerierende Aktivitäten und das Lernen über den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit, den Erosionsschutz und die Agroforstwirtschaft durch praxisorientierte Schulung auf dem Feld. Das Projekt trug zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit von 330 Haushalten in sechs Gemeinden bei, die mit den Folgen der Ernährungskrise konfrontiert waren.
Simbabwe 2007 bis 2012
Die Ernährungssicherheit in Simbabwe war seit einigen Jahren kritisch. Das langjährige Projekt ermöglichte es Kleinbauern, dank nachhaltiger Landwirtschaft einen auf Dauer deutlich grösseren Ertrag zu erwirtschaften.
Philippinen 2011 bis 2012
Am 16. Dezember 2011 brach nach einem Unwetter eine Sturzflut über die südlich gelegene philippinische Insel Mindanao herein.
Über 1'200 Menschen fielen den Überschwemmungen zum Opfer. Rund 640'000 Menschen waren von den Überschwemmungen betroffen.
Durch Wiederaufbau von Häusern und Verteilung von Gütern konnten durch TearFund und unseren Partnerorganisationen 3'350 Personen geholfen werden.
Pakistan 2010 bis 2012
Im Juli 2010 wurde Pakistan von den schwersten Fluten seit vielen Jahren getroffen.
Ein Jahr später war dieselbe Gegend erneut betroffen, dieses Mal mit rund 5,4 Millionen Menschen. 1,8 Millionen mussten ihre Häuser verlassen, mehrere Hundert Menschen sind umgekommen.
Im Jahr 2012 erhielten durch Wiederaufbauarbeiten und Güterverteilung insgesamt 21'000 Menschen Unterstützung von TearFund und ihren Partnerorganisationen.
Haiti 2010 bis 2012
Rund 227'000 Menschen fielen dem Erdbeben von Januar 2010 zum Opfer und etwa 2,3 Millionen Menschen wurden obdachlos.
Aufgrund der grossen Zerstörung und der immensen Armut des Landes dauert der Wiederaufbau sehr lange. Nach der akuten Nothilfephase mit Verteilung von Überlebenspaketen und Essensausgabe arbeitete TearFund mit am Wiederaufbau.
Zusammen mit unseren internationalen Partnern bauten wir insgesamt 380 Familien-Latrinen, zehn öffentliche Grosslatrinen sowie 78 permanente Häuser. Davon konnten 100 Latrinen und zwölf Häuser allein mittels unserer Schweizer Spenderinnen und Spender finanziert werden.
Sudan/Darfur 2012
Seit 2003 herrschte im sudanesischen Darfur Bürgerkrieg zwischen bewaffneten Gruppen und der Regierung.
Schätzungsweise 4,5 Millionen Menschen waren betroffen – sie wurden teils aus ihren Dörfern vertrieben oder konnten aufgrund der grossen Gefahren von Angriffen ihre Felder nicht mehr bewirtschaften.
TearFund unterstützte Partnerorganisationen vor Ort in der Finanzierung von Lebensmittelhilfe, Präventionsprogrammen und psychosozialer Unterstützung.
Weitere abgeschlossene Projekte
- 2010, Haiti, Erdbeben, Wiederaufbau
- 2009, Philippinen, Taifun, Wiederaufbau und psycho-soziale Hilfe für Kinder
- 2009, Bangladesh, Zyklon, Verteilung von Hilfsgütern
- 2009, Pakistan, Überflutung, Existenzsicherung
- 2009, Zimbabwe, Dürre, Ernährungssicherheit
- 2008, Bangladesh, Nahrungsmittelknappheit, Verteilung von Nahrungsmitteln
- 2008, Myanmar, Zyklon, Wiederaufbau
- 2007, Bangladesh, Zyklon, Verteilung von Hilfsgütern
- 2007, Bangladesh, Überflutung, Verteilung von Hilfsgütern
- 2007, Indien, Erdbeben, Nahrungsmittelverteilung und medizinische Versorgung
- 2007, Mozambique, politische Instabilität, Verteilung von Hilfsgütern für intern Vertriebene
- 2007, Uganda, Überflutung, Wiederaufbau und Existenzsicherung
- 2006, Ostafrika, Trockenheit, Ernährungssicherung
- 2006, Nepal, humanitäre Krise, Verteilung von Hilfsgütern
- 2006, Pakistan, Erdbeben, Schutz
- 2005, Bangladesh, grosse Waldbrände, Verteilung von Hilfsgütern
- 2005, Sudan (Darfur), humanitäre Krise, Ernährungssicherung
- 2005, Niger, Dürre, Ernährungssicherung
- 2005, Sri Lanka, Seebeben und Tsunami, Nothilfe und Wiederaufbau
- 2004, Afghanistan, Dürre, Infrastruktur wiederaufbauen und Ernährungssicherheit
- 2004, Bangladesh, Überflutung, Verteilung von Hilfsgütern
- 2004, Sudan (Darfur), humanitäre Krise, Ernährungssicherung
- 2003, Irak, intern Vertriebene, Wiederaufbau
- 2003, Iran, humanitäre Krise, Verteilung von Hilfsgütern
- 2001, El Salvador, Erdbeben, Wiederaufbau beschädigter Häuser