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Der Bündner Skicrosser Alex Fiva wird auch beim zweiten Weltcup-Rennen in Feldberg Dritter. Wiederum wird das Rennen im süddeutschen Skiort witterungsbedingt früh abgebrochen.
Das Wetter spielte den Organisatoren und Fahrern am höchsten Berg des Schwarzwalds auch am Sonntag einen üblen Streich. Die Frauen konnten gar nicht starten, das Rennen der Männer wurde nach der ersten K.o.-Runde wegen starken Windes und Schneefalls abgebrochen. Wie am Samstag wurde das Männerrennen gemäss Reglement aufgrund der Klassierung im letzten Lauf vor dem Abbruch, der FIS-Punkte, des Weltcup-Standes und der Weltcup-Startliste gewertet.
Das führte am Sonntag dazu, dass jenen Fahrern, die ihren jeweiligen Heat als Sieger beendeten, eine Klassierung in den Top 16 auf sicher war. Danach kam das Regelbuch zur Anwendung. Fiva reichten für die zwei Podestränge vom Wochenende drei gewonnene Läufe. Gleichwohl zeigte sich der 30-jährige Bündner nicht zufrieden. "Uns Athleten wäre es lieber gewesen, das Rennen hätte nicht gezählt", sagte Fiva gegenüber dem Schweizer Fernsehen. "Das verfälscht alles."
Fivas Rückstand auf Weltcup-Leader Jean-Frédéric Chappuis, der an beiden Tagen als Sieger gewertet wurde, stieg in Feldberg um 80 auf 165 Punkte an. Ausstehend sind noch die beiden Rennen im schwedischen Idre vom kommenden Wochenende, jenes im russischen Sunny Valley vom 25. Februar und das Weltcup-Finale der Top 32 (Männer) respektive Top 16 (Frauen) in Blue Mountain in Kanada.
"Solche Verhältnisse und eine entsprechende Situation hatten wir noch nie", bilanzierte Disziplinenchef Christoph Perreten das Wochenende am Feldberg. Dieses beinhaltete neben den beiden 3. Rängen von Fiva einen 2. Platz von Fanny Smith nach Rennabbruch.
SDA-ATS