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Bei der Gründung am 1. Dezember 1961 in Zürich lautete der Name der Organisation Konsumentinnenforum der deutschen Schweiz und des Kantons Tessin. In der Westschweiz war bereits 1959 die Fédération romande des consommatrices gegründet worden, die eine Vorbildfunktion hatte. Obwohl die beiden Organisationen regelmässig zusammenarbeiteten, kam es nie zu einer Fusion, wie das Konsumentenforum schreibt.
Die Umbenennung der Deutschschweizer und Tessiner Organisation in Schweizerisches Konsumentenforum erfolgte 1998 in der Absicht, breitere Kreise anzusprechen. Die Gründerinnen wählten 1961 die weibliche Form, weil das Forum aus der Frauenbewegung heraus entstand. Den entscheidenden Anstoss zur Gründung hatte der Dachverband Bund Schweizer Frauenvereine gegeben. Schliesslich zählten zwei weitere grosse Frauen-Dachverbände, der Evangelische Frauenbund der Schweiz und der Schweizerische Katholische Frauenbund, sowie neun schweizweit tätige Frauenvereine und dreizehn regionale Frauenzentralen zu den Gründungsmitgliedern.
Zu den ersten Tätigkeiten des Konsumentinnenforums gehörten Produktetests, beispielsweise von Ölen und Fetten oder Waschmitteln. Der zweite Tätigkeitsschwerpunkt des Forums bildete von Anfang an die Interessenvertretung der Konsumentinnen und Konsumenten in Vernehmlassungsprozessen und in thematischen Arbeitsgruppen verschiedener Wirtschaftspartner. In diesem Bereich war die Annahme der sogenannten Preisüberwachungsinitiative im Jahr 1982 ein grosser Erfolg. Diese Volksinitiative war von der Präsidentin Monika Weber lanciert worden und verhalf der Zürcher LdU-Kantonsrätin später zu einem Sitz im Nationalrat, wie es weiter heisst.
2009 wurde der Vereinssitz von Zürich nach Bern verlegt, um näher bei den politischen Entscheidungszentren zu sein. 2013 wurde Babette Sigg zur Präsidentin gewählt. In dieser Zeit fokussierte sich das kf vermehrt auf den Online-Bereich.
Seit diesem Jahr erscheint das viermal jährlich publizierte Magazin konsum.ch im neuen Look. Zudem ist auch die Website dem Look des Magazins angepasst und entschlackt worden.