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SWISS auf Erfolgskurs. (c) Foto: ROPO/MuA
Im ersten Quartal 2015 beförderte Swiss International Air Lines (SWISS) total 3‘532‘472 Passagiere. Dies entspricht einer Zunahme von 0.2% gegenüber der Vorjahresperiode (2014: 3‘525‘735). Die Anzahl durchgeführter Flüge sank um 2.9% auf 33‘339 (2014: 34‘321). Davon wurden 28‘794 Flüge (-3.7%) im europäischen und 4‘545 Flüge (+2.9%) im interkontinentalen Streckennetz durchgeführt.
In den ersten drei Monaten des Jahres 2015 hat SWISS auf dem gesamten Streckennetz 2.0% mehr Sitzkilometer (ASK) angeboten. Gleichzeitig konnte die Anzahl der verkauften Sitzkilometer (RPK) um 2.1% gesteigert werden. Der Sitzladefaktor (SLF) betrug im ersten Quartal 78.9%. Damit stieg die Auslastung der Flugzeuge im Vergleich zum Vorjahr um 0.1 Prozentpunkte (2014: 78.8%).
Im Europageschäft ...
... waren die Flugzeuge um 1.4 Prozentpunkte besser ausgelastet, während der SLF auf den Interkontinentalstrecken um 0.7 Prozentpunkte sank. Im Frachtgeschäft, welches von Swiss WorldCargo betrieben wird, lag der volumenmässige Frachtladefaktor mit 79.3% um 1.5 Prozentpunkte unter dem Wert der Vorjahresperiode (2014: 80.8%). Die verkauften Fracht-Tonnenkilometer nahmen hingegen um 1.7% zu. Im März 2015 sind 1‘303‘356 Passagiere mit SWISS geflogen, was eine Steigerung von 0.1% bedeutet (2014: 1‘302‘074). Gegenüber dem Vorjahr konnte die Auslastung der Flüge um 0.4 Prozentpunkte verbessert werden: Der SLF lag bei 81.6% (2014: 81.2%). Im Europageschäft steigerte SWISS den SLF um 0.9 Prozentpunkte, auf den Interkontinentalstrecken sank dieser leicht um 0.1 Prozentpunkte. Swiss WorldCargo verzeichnete im März einen volumenmässigen Frachtladefaktor von 82.8%, der um 1.3 Prozentpunkte tiefer lag als im Monat des Vorjahres (2014: 84.1%).
Die SWISS im Portrait
Swiss International Air Lines (SWISS) ist die nationale Fluggesellschaft der Schweiz. Sie bedient ab Zürich, Basel und Genf weltweit 106 Destinationen in 49 Ländern. Mit einer Flotte von 95 Flugzeugen befördert SWISS jährlich über 16 Millionen Passagiere. Die Fracht-Division Swiss WorldCargo bietet ein umfassendes Airport-to-Airport Dienstleistungsangebot für hochwertige Güter und betreuungsintensive Fracht zu rund 120 Destinationen in über 80 Ländern an. Als nationale Fluggesellschaft der Schweiz steht SWISS für deren traditionellen Werte und verpflichtet sich zu höchster Produkt- und Servicequalität. 2014 erwirtschaftete SWISS mit 8‘245 Mitarbeitenden einen Betriebsertrag von CHF 5.2 Milliarden. SWISS ist Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance, dem weltweit grössten Netzwerk von Fluggesellschaften.
Link zur Fluggesellschaft SWISS.
(c) Fotos: Kulturonline.ch
Unterkünfte, Gastronomie und Kursangebote der Ski- und Snowboardschule sind perfekt aufeinander abgestimmt.
Der gemeinsame Winterurlaub zählt für viele zur schönsten Zeit des Jahres. Doch die Suche nach dem perfekten Reiseziel ist oft sehr stressig. Paare fragen sich: Wo gibt es ein Skigebiet mit Schneesicherheit und vielseitigem Pistenangebot, die besten Unterkünfte, abwechslungsreiche Gastronomie, ein riesiges Kursangebot und die schönsten Sonnenterrassen für eine entspannte Auszeit zu zweit? Die Antwort auf diese Frage lautet: in LAAX, dem mehrfach ausgezeichneten Winterresort.
Genuss in LAAX: stilvoll, authentisch und individuell
Das Skigebiet LAAX überzeugt Wintersportler mit seinen 235 Pistenkilometern, 29 modernen Liftanlagen, vier Snowparks und Schneesicherheit bis Mitte April, da 70 Prozent der Pisten über 2.000 Meter liegen. Viel mehr noch schätzen Gäste jedoch den einzigartigen Lifestyle, der das Winterresort umgibt. Das junge und dynamische Lebensgefühl ist überall in LAAX zu spüren. Es spiegelt sich beispielsweise im stylischen Design-Hotel rocksresort wider, das Urlauber mit seiner einzigartigen Architektur und gastronomischen Vielfalt beeindruckt. Das kulinarische Angebot in LAAX besteht aus insgesamt 19 Restaurants und acht Bars - so ist für jeden Geschmack etwas dabei. Von Fleischspezialitäten im beheizten Tipizelt La Vacca über regionale Köstlichkeiten wie das Gericht Capuns in der modernen Tegia Larnags bis zu panasiatischer Küche im Nooba - Paaren sind stilvolle, authentische und unvergessliche Momente garantiert.
Skispass in herrlicher Laaxer Bergwelt.
LAAX for Beginners: beste Voraussetzungen für Anfänger
Zum perfekten Skiurlaub gehört für viele Paare auch ein umfassendes Kursprogramm. In entspannter Atmosphäre lernen Anfänger in LAAX ganz einfach und stressfrei Ski- und Snowboard fahren. Das spezielle Angebot LAAX for Beginners macht es möglich: Das Paket beinhaltet vier Stunden professionellen Unterricht durch einen ausgebildeten Lehrer, ein Tagesliftticket, Mietmaterial sowie ein Mittagessen. In weiteren Kursen können Fortgeschrittene zudem ihre Fähigkeiten auffrischen und an ihrer Technik arbeiten. So ist noch mehr Spass auf der Piste garantiert.
Fröhliche Stimmung an der Schneebar auf Crap Sogn Gion. (c) Fotos: Kulturonline.ch
Entspannung pur auf den Sonnenterrassen
Auch abseits der Pisten erleben Urlauber in LAAX ein einzigartiges Wintervergnügen. Der junge und lässige Stil des Resorts ist selbst auf den zahlreichen Sonnenterrassen präsent. Hier geniessen Urlauber die verdiente Zweisamkeit und die warme Frühjahrssonne. In der Auszeit schmeckt ein perfekt geschäumter Latte Macchiato besonders gut - zum Beispiel im Café NoName auf rund 2.250 Metern. Diese und viele weitere Möglichkeiten machen LAAX für einen Urlaub zu zweit unverwechselbar.
Infos zur Feriendestination Laax speziell für Familien
Link zum Bildbericht Laax auf Kulturonline.ch (Startseite)
Links: Carmen Breuss, Direktorin von Österreich Werbung mit Sitz in Zürich, führte mit ihrem PR-Manager und Mediensprecher Daniel Predota durch die Pressekonferenz. (c) Fotos: Kulturonline.ch
Österreich-Urlauber: 63% der Schweizer sind zwischen 40 und 69 Jahre alt
Das Nachbarland Österreich ist bei Herrn und Frau Schweizer sehr beliebt, erst recht mit dem attraktiven Euro-Kurs. In der Altersgruppe zwischen 40 und 69 Jahren geniessen 63 % der Schweizer Ferien in einem der neun Bundesländer. 42 % reisen mit Partner an, 30 % mit Familien und 14 % mit Freunden. Unter den Ausländernächtigungen belegt die Schweiz Platz 3.
An einer Medienorientierung in Zürich präsentierte Österreich Werbung die neusten Zahlen der Schweizer Gäste, dabei stellten die acht Regionen Steiermark, Burgenland, Zillertal Innsbruck und Feriendörfer, Tiroler Zugspitz Arena, Kleinwalsertal, Achensee Tourismus und Olympiaregion Seefeld ihr vielseitiges Ferienangebot vor. Schwerpunkte bilden im neuen Programm Themen wie Natur, Kultur, Sport, Kulinarik, Wellness und Geselligkeit.
Abwechslungsreiche Regionen.
Ferien in Österreich sind ideal in der Kombination von Natur, Kultur und Kulinarik. In der Bildmitte von links:
Stephanie Haug von Burgenland Tourismus und Birgit Linder von Tiroler Zugspitz Arena.
Steigende Besucherzahlen
Für 2014 wurden 4,6 Mio. Nächtigungen von Gästen aus der Schweiz gezählt (+ 1,4%), Tendenz zunehmend. Zahlreiche Hotels melden bereits eine starke Zunahme der Reservationen für 2015.
«Die Saisonverteilung der Nächtigungen in den Jahren 2013/2014 belief sich im Winter auf 2,1 Mio. Nächtigungen mit 46 %, im Sommer auf 2,5 Mio. mit 54 %. Spitzenreiter unter den Bundesländern bei den Übernachtungen sind Tirol mit 55,8 %, Vorarlberg mit 20,7 % und Wien mit 8,6 %. Dabei verteilen sich die meisten Besuchenden auf die Monate Juli mit 13,1 %, Januar/Februar mit 10,4 % beziehungsweise 12,7 % und Oktober mit 10 %», sagte Carmen Breuss, Direktorin von Österreich Werbung mit Sitz in Zürich, gegenüber Kulturonline.ch.
Schönes Zillertal.
Gernot Paesold von Zillertal Tourismus ist begeistert vom Tourismus-Programm 2015. Carmen Breuss moderierte das Gespräch. (c) Fotos: Kulturonline.ch
Beliebte Orte in Österreich
Die zehn beliebtesten Ferienorte der Schweizer im Sommer sind Wien, Serfaus, Seefeld in Tirol, Eben am Achensee, Fiss, Salzburg, Brand, Mayrhofen, Lermoos und Innsbruck. Am meisten Buchungen werden in 5- oder 4-Stern-Hotels mit fast 60 % gebucht, gefolgt von 3-Stern-Hotels (16,7 %) und Ferienwohnungen/-Häuser (11,6 %). Im Winter sind zudem Ischgl, Sölden, Gaschurn, Lech und Sankt Gallenkirch hoch im Kurs.
Grosszügige Schweizer
«Die Gäste aus der Schweiz sind in Österreich sehr geschätzt. Sie weisen sich durch eine höhere Bildung aus, sind treue Besucher und geben im Sommer pro Person 135 Euro am Tag aus, der Durchschnitt aller ausländischen Gäste liegt sonst bei 99 Euro beziehungsweise im Winter bei 155 Euro, von weiteren Besuchenden bei 120 Euro», erklärte Pressesprecher Daniel Predota von Österreich Werbung.
55 % der Schweizer buchen ihre Unterkunft direkt beim Vermieter, 24 % über Internet-Reiseportale und 9 % über Reisebüros. 57 % holen sich Informationen aus dem Internet und 21 % von Bekannten und Verwandten. Mit dem Personenwagen reisen 78 % der Feriengäste aus der Schweiz an, 9 % mit dem Flugzeug und 7 % mit der Bahn.
Link zu Österreich Werbung
Baufortschritte in der Schwägalp sind im Internet zu bestaunen
Die Projektverantwortlichen der Säntis-Schwebebahn freuen sich über den Fortschritt des Neubauprojektes Schwägalp, denn Ende November 2014 ist schon Aufrichtfest! Rege gefragt sind weiterhin die Fahrten auf den Säntis (2503 m ü M.), wo mehrere Ausstellungen – unter anderem eine wunderschöne Mineraliensammlung – besichtigt werden können. Auch die Restaurants auf dem Gipfel offerieren köstliche Menüs und Desserts. Einzig das Gasthaus «Alter Säntis» ist seit wenigen Tagen bis zur Frühjahrs-Saison 2015 geschlossen.
www.saentisbahn.ch
Die Baustelle auf der Schwägalp ist imposant und erscheint noch grösser durch die beiden hohen Baukräne, welche die Baustelle weit überragen, und die grossen Kieshaufen auf dem Parkplatz. Der Neubau erstreckt sich von der Talstation der Säntis-Schwebebahn bis zur Einfahrt in die neue Tiefgarage. Das Bild wird sich jedoch bald verändern. Schlussendlich wird der Hochbau in der grünen Alpwiese stehen, denn Tiefgarage und Flachdächer werden wieder überdeckt und begrünt werden.
Die Geschichten von der Schwägalp und vom Säntis sind lebhaft und spannend, wie Andreas Marty, Leiter Verkauf und Marketing der Säntis-Schwebebahn AG, gegenüber Kulturonline.ch erzählte.
Der Rohbau steht
«Die Bauarbeiter auf der Grossbaustelle Schwägalp waren vom nassen Sommer alles andere als verwöhnt, trotz widrigen Umständen haben sie Grosses geleistet. Die Betonierarbeiten sind beendet und insgesamt wurden 20‘000 Tonnen Beton verarbeitet. Bereits sind im Sockelbereich des Erdgeschosses die grossen Fenster und Terrassentüren eingesetzt. Spannend wird es in den nächsten Wochen bis zum Aufrichtfest» sagte Andreas Marty, Leiter Verkauf und Marketing der Säntis-Schwebebahn AG.
Mit den beiden Baukränen wurden die vorfabrizierten Fassadenelemente hinter das Baugerüst an die Fassade gehievt. «Die mächtigen Holzbauteile sind inklusive den eingesetzten Fenstern fertig konstruiert und wurden mit Tiefladerfahrzeugen auf die Schwägalp transportiert. Auch die grossen Dachstockträger und -elemente wurden prompt angeliefert. Diese konnten ebenso direkt auf den Rohbau aufgesetzt und durch die Zimmerleute fachgerecht montiert werden», ergänzte Marty.
Mitte Oktober haben die Dachdecker mit der Montage des Daches begonnen. Die Projektverantwortlichen gehen davon aus, dass Ende November 2014 auf der Schwägalp Aufrichte gefeiert werden kann.
Aktuelle Projektinformationen im Internet
Wer sich von zuhause über den Baufortschritt informieren will, der kann das jederzeit über die Internetseite www.saentisbahn.ch/wir-am-saentis/projekt-schwaegalp.html. Eine Live-Cam überträgt laufend Bilder der Baustelle. Interessierte können zudem die vergangenen Tage und Wochen bis zum Baubeginn zurückverfolgen. Ausserdem sind auf dieser Webseite regelmässig aktualisierte Informationen und Bilder der Baustelle aufgeschaltet.
«Sonntagswetter»: Blick vom Säntis zu den Churfirsten. (c) Fotos: ROPO/MuA.
Auch in den Wintermonaten ist der Säntis zauberhaft für Ausflüge. Bei schönem Wetter hat man eine herrliche Rund-um-Sicht: Vom Appenzellerland bis zum Bodensee, bis zu den Bergen in Graubünden, in die Innerschweiz und bis nach Zürich. Die Restaurants bieten köstliche Essen, feine Getränke und eindrückliche Events an.
Vor historischer Weichenstellung: Kuba zu Fidel Castro's Lebzeiten fasziniert ganz bewusst viele Reisende
Die herrlichen Oltimer prägen das Strassenbild von Havanna und Kuba.
(c) Fotos: ROPO/MuA.
Mit Edelweiss Air und Cuba Real Tours auf Entdeckungsreise auf Kuba
Jeden Donnerstag fliegt die Fluggesellschaft Edelweiss ab Zürich mit Airbus A330-200 oder einem A330-300 in einem gut zehnstündigen Flug nach Havanna. Viele Passagiere wollen Kuba noch zu Fidel's Lebzeiten erleben, denn es wird vermutet, dass nach dem Hinschied von Fidel (heute 88-jährig) und seinem Bruder Raúl Castro Ruz (83) sich das Land kurz- oder längerfristig politisch, wirtschaftlich, sozial und touristisch verändert, ja sogar amerikanisiert werden könnte. Havanna ist neben Edinburgh und Las Vegas die dritte neue Destination im aktuellen Flugprogramm 2014. Für Reisen nach Kuba ist Cuba Real Tours in Zürich als spezialisiertes Reiseunternehmen prädestiniert. Lesen Sie das Reisetagebuch von Kulturonline.ch!
Der Edelweiss Air Airbus A330-200 wurde von Captain Urs Bruggisser
sanft auf dem Flughafen von Havanna gelandet.
Edelweiss Captain Urs Bruggisser, Co-Pilot/Swiss Captain Roger Bär und Maître de Cabine Anna Pfeifhofer begrüssen die Passagiere im Airbus A330-200. Der ruhige Flug führt an Paris vorbei in Richtung London weiter nach Irland und über den Atlantik zur nordamerikanischen Küste.
Der Wettergott lebt über Kuba
Unterhalb New York geht es über das Bermuda-Dreieck in die Gegend von Florida, Key West nach Havanna. Praktisch während dem ganzen Flug ist bei Tageslicht ein weitläufiges Nebelmeer unter uns. Für die ganze Stecke haben die Piloten 55 Tonnen Kerosin getankt. Auf einen optimalen Kerosin-Verbrauch wird computergesteuert und ausgerechnet genau geachtet. Die Flughöhe liegt bei 12'000 m, derweil die Geschwindigkeit bei 800 km/h und mehr variiert. An Bord gibt es in den drei Klassen Business, Economy Max (plus 15 cm Beinfreiheit!) und Economy köstliche Menüs und Bordunterhaltung (Filme, TV- und Radio/CD-Programme sowie Spiele. Konkret: inklusive Playlist-Option bis hin zu Spielen wie Sudoku oder gar Multiplayer 3D-Games – das Unterhaltungssystem Panasonic X Lite ist interaktiv, individuell nutzbar, grosse HD-Touchscreens).
Vor dem Abdrehen nach Kuba beginnt es zu regnen, doch kaum sanft gelandet, winkt die Sonne hinter den Wolken schüchtern hervor. Als Vorboten hat der Wettergott (nach unserem kubanischen Reisebüro-Mitarbeiter von Cuba Real Tours, Enrique Perez, soll ja der Wettergott über Kuba wohnen, dies wissen nun alle!) vorab die Heizung tüchtig aufgedreht … - 35 bis 40 Grad Celsius lassen unsere Hemden schnell nass werden. Die Zollkontrolle läuft schnell und unkompliziert ab. Die aufwändig herbei geschafften Versicherungsdokumente, wegen einer allfälligen medizinischen Versorgung, werden zu unserer Überraschung gar nicht angeschaut. Visum und ein Kamera-Standbild (ohne Brille bitte!) vor dem Zöllner … - und schon sind die neuen Stempel im Pass. Kaum sind die Koffer da, werden wir von unserem Reiseleiter Bobby, freudig empfangen. Schnell gewinnen wir alle den Eindruck, als ob wir uns schon lange kennen würden. In zwanzig Minuten erreichen wir die kubanische Metropole Havanna. Auffällig sind die vielen Oldtimer, die in verschiedenen Farben und Modellen auf der Strasse zu beobachten sind, und die alten, mehrheitlich fast abbruchreifen Häuserzeilen. Modern und prächtig erscheint da das Hotel Iberostar Parque Central am Prado in der Altstadt im neoklassischen Stil, unweit vom Capitol, welches renoviert wurde und heute als das führendste Hotel – unter anderem mit Dach-Swimmingpool – in der Hauptstadt gilt. Unser Zimmer 327 erlaubt einen Blick über die verstellten und renovationsbedürftigen Dächer von Havanna.
Abendstimmung über Havanna.
Die Revolution auf Kuba …
… und das US-Embargo in den 60-er Jahren haben beim Volk einschneidende, massive und nachhaltige Spuren hinterlassen. Viele Häuser signalisieren die Armut, die Menschen sind dennoch lebensfroh. Durch das US-Embargo wurden die Einheimischen kreativ, dies sieht man unter anderem an den immer noch fahrtüchtigen Oldtimern, die das Strassenbild prägen und für die Touristen immer wieder ein Schnappschuss wert sind. Phantasie ist zudem das Kapital der Einheimischen, aus dem viele Souvenirs aus unterschiedlichen … und wichtig – verfügbaren - Materialien entstehen. Aus Holz werden Schlüsselanhänger in Form von Zigarren gefertigt, alte Teelöffel werden gedreht und geschnitten und schon ist ein Schmuckstück zu bestaunen oder aus ausgedienten Getränkedosen entstehen kunstvolle, typisch kubanische Mini-Oldtimer.
Wirklich ausgediente Autos werden regelrecht ausgeschlachtet, Ersatzteile – je nach Talent – selber nachgebaut oder sonst wie irgendwo organisiert und in die Werkstatt gebracht. Es gibt viele Produkte für das Alltagsleben, die manchmal über Monate nicht zu kaufen sind. Ein Beispiel, banal aber wichtig: Toilettenpapier ist seit zwei Monaten in Havanna nicht mehr erhältlich. In Trinidad fand unser Reiseleiter acht WC-Rollen für 8 Cuc (ein Cuc entspricht etwa einem Franken!). Der Tourismus wird vom Staat gefördert und schwerpunktmässig gesteuert: In den Hotels wird viel Wasser gebraucht, demgegenüber tropft der Wasserhahn in den Wohnsiedlungen. Viele Besuchende denken, der Tourismus sei der wichtigste Wirtschaftszweig von Kuba, aber an der Spitze liegt die medizinische Forschung und Entwicklung. An dritter Stelle dann die Gewinnung von Kobalt und Nickel. Speziell Russland und China sind an diesen Naturstoffen interessiert, dementsprechend sind aktuell die Verbindungen von Kuba mit diesen Ländern, welche Devisen und Gewinn versprechen.
Das Wohnzimmer in der Villa Hemingway, welche etwas ausserhalb von Havanna liegt.
Havanna hat eine Fülle von Sehenswürdigkeiten
Havanna hat für die Touristen viel zu bieten, dementsprechend ist auch unser Besichtigungsprogramm straff und abwechslungsreich: Parque Central mit dem Denkmal von Kuba-Vater und Schriftsteller José Martí (1853 – 1895; das wohl berühmteste kubanische Lied ist «Guantanamera», dessen poetischer Text von Martí stammt!) und Gebäude in der Umgebung, dann zu Fuss zum Capitol (in 5 Jahren wurde es seinerzeit erbaut, inzwischen ist es seit 7 Jahren in Renovation!) und danach zur Obispo Strasse, Besuch im Hotel Ambos Mundos (als der weltberühmte Buchautor und leidenschaftliche Hochseefischer Ernest Hemingway 1939 erstmals nach Kuba kam, wohnte er während einem Jahr im Zimmer 511. Hier erhielt er am 28. Oktober 1954 das Telegramm, dass er den Nobelpreis für Literatur bekommen soll. Das Original ist eingerahmt an der Wand zu besichtigen), dann Besuch von Capitanes Generales, weiter zur Plaza San Francisco Asis, Plaza Vieja, Conde de Villanueva, der Mercaderes entlang bis zur Kathedrale Bodeguita, im Hemingway's Lieblingslokal El Floridita wird für uns ein legendärer Cocktail Daikiri serviert. Dann Transfer zum Paladar und Mittagessen im Cafe Laurent (Blick über das Quartier), anschliessend eine zweistündige Fahrt mit dem Chevrolet Cabrio in Pink (Jahrgang 1952), unterwegs Cocktail im Hotel National, wo sich einst die wichtigsten Mafia-Chefs trafen und Aktionen ausheckten. Wir begnügen uns mit einem kurzen Blick zum TV (die Fussball-WM fesselt Einheimische wie Touristen gleichermassen. Der Besuch beim grossen Platz der Revolution und des Callejon de Hamel beendet unseren Ausflug. Müde fallen wir in den Swimmingpool.
Die Reise durch das Land beginnt
Nach einem guten Frühstück im Hotel Iberostar Parque Central sind die Koffer für die Weiterreise gepackt und im Taxi von Fahrer William verstaut. Doch bevor wir Havanna verlassen, besuchen wir den Zigarrenladen «Tiendas Caracol» in der Taberna El Galeon. Die grosse Auswahl von staatlich geschützten Zigarren macht den Kauf nicht einfach. Mit Zigarrenkisten beladen steigen wir in unseren Wagen.
Weiter geht es zum Haus von Hemingway, welches zirka 20 Autominuten am Rand von Havanna liegt. Unruhe bei der Ankunft: Drei moderne Staatswagen stehen unter Bewachung, der chinesische Botschafter ist mit seiner Entourage ebenfalls auf den Spuren von Hemingway unterwegs!
Die Finca La Vigia San Francisco de Paula liegt an einem prächtigen Ort. Das Haus von Hemingway, welches er zuerst mietete und ein Jahr später kaufte, darf nur von aussen besichtigt werden. Offene Türen und Fenster gewähren einen Blick in das Leben des berühmten Schriftstellers, Jägers und Genussmenschen: Jagdtrophäen, Möbel, zahllose Bücher, Fotos, Dokumente, Brillen, Schreibzeug und viele persönliche Erinnerungsstücke, darunter auch Steine, dominieren das Bild im Innern des Hauses. Ein gedeckter Tisch ist zu sehen, immer eine Person mehr. Hemingway wollte immer gewappnet sein, wenn ein Gast überraschend kam. Dann wollte er sagen: «Wir haben nur auf Dich gewartet!» Eine nette Geste der damaligen Zeit.
Im grossen Garten hat es ein Pool in dem viele Prominente gebadet haben sollen, darunter die US-Filmschauspielerin Ava Gardner (1922 – 1990), die in den 1950er Jahren ihre grössten Erfolge feierte. Sie soll übrigens darin nackt geschwommen sein. Gleich daneben ist die berühmte Yacht «Pilar Key West» von Hemingway aufgestellt. Der Hochseefischer hat sich mit Fidel Castro Ruz gut verstanden und soll sich mit diesem Motorboot für die Revolution eingesetzt haben. Andere Zeitgenossen behaupten jedoch, er habe dies nur wegen dem kostenlosen Sprit getan, um dennoch – allerdings in abenteuerlicher Manier – seinem Hobby zu frönen. Hunde und Katzen liebte Hemingway, in unmittelbarer Nähe sind denn auch Gräber von ihnen zu finden. Die Lieblingshunde Black, Negrita, Linda und Neron haben zwischen Pool und Boot ihren ewigen Platz gefunden.
Das Rathaus von Cienfuegos.
Nach Playa Giron, Cienfuegos und Trinidad
Nach dieser Besichtigung geht die Fahrt in Richtung Zentralkuba über die «Autopista» entlang zur legendären Schweinebucht nach Playa Giron (kleines Museum mit historischen Ausstellungsstücken und Informationen zur missglückten US-Invasion im Jahr 1961, am Eingang hat es Kriegsflugzeug und Panzer) und zur Hafenstadt Cienfuegos, die «Perle des Südens» oder auch «Stadt der hundert Feuer» genannt. Den Spaziergang durch die Altstadt sparen wir für die kühleren Abendstunden auf, dafür besichtigen wir das schöne, nostalgische Theater Terry, wo einst Caruso und Sarah Bernhardt sangen, und den Hauptplatz José Martí. Im Hotel La Unión logieren wir nobel im Zimmer 108 und geniessen die Momente im kühlen Pool. Den Abend lassen wir gemütlich ausklingen.
Entlang der Panorama-Küstenstrasse geht es nach Trinidad, ein Ort, der als UNESCO Weltkulturerbe mit einzigartiger Kolonialarchitektur für Aufsehen sorgt. Gemütliche Esslokale wechseln mit Galerien, wo Bilder von einheimischen Künstlern ausgestellt werden. Bei offenem Fenster kann man bei manchen Einheimischen ins Wohnzimmer schauen, sie haben es teilweise schmuckvoll eingerichtet und winken, wenn man sie sieht, dabei länger stehen bleibt und rein schaut. Die Freundlichkeit wird geschätzt; gerne verweilt man mit dem Reiseführer, der für die Übersetzung sorgt, in einigen Gesprächen erfährt so mehr über Freuden und Leiden der Menschen in diesem sozialkontrollierten Staat. In einer Pflastersteinstrasse zweigen wir ab und gehen in ein piraten-ähnliches Lokal mit Innenhof. Hier darf der Cocktail «Canchanchara» nicht fehlen, ein leckeres Getränk, zubereitet aus Wasser, Limone, Honig und Zuckerrohrlikör. Ein Schwein am Grillspiess lockt viele Touristen an, am Abend spielen Musikgruppen an verschiedenen Orten auf. Manche Leute schwingen die Beine zu Salsa. Lebensfreude wird spür- und sehbar.
Die Nacht im Iberostar Grand Hotel Trinidad geniessen wir im Zimmer 110. Die Klimaanlage ist viel wert und wir können gut durchschlafen. Überall ist das Frühstück schön angerichtet und reichhaltig. Heute geht es über die Berge, durch die Ausläufer des Escambray-Gebirges erwartet uns Santa Clara – bis nach Varadero sind es noch 200 km.
Unterwegs wollen wir an die arme Landbevölkerung Kleider, T-Shirts und Kosmetikartikel, die wir aus der Schweiz mitgenommen haben, spontan verteilen. Erstmals werden wir wohl mit einem leichteren Koffer heimreisen, als sonst bei unseren Touren. Die Menschen sind sehr dankbar für die Geschenke, sie können sich wenig leisten. Unsere Geste wollen einige mit einer Einladung zu Kaffee erwidern, aber wir müssen wegen dem intensiven Tagesprogramm, welches wir uns selbst auferlegt haben, um möglichst viel von den Regionen zu sehen und zu erleben, weiterfahren. Eine ältere Dame küsst uns aus Dankbarkeit für die gereichten Sachen sogar die Hand. Schulkinder freuen sich lautstark über Notizblöcke, Farbstifte und Kugelschreiber. Und auf einem kleinen Hof werden wir von einer Bauernfrau umarmt und verküsst sowie mit einem Honig in einer kleinen PET-Flasche aus dem eigenen Bienenbestand beschenkt. Aus dem Nichts kommen Ehemann und Grossvater und auch sie freuen sich über die mitgebrachten Waren. Sie sind überglücklich über die nützlichen Sachen. Zum Abschied stehen sie an der Strasse, bei der Abfahrt winken wir uns gegenseitig lange nach, ehe die nächste Kurve kommt und unser Reiseabenteuer seinen Lauf nimmt.
Unkompliziert und gastfreundlich: Spielende Einheimische auf den Strassen von Trinidad.
Ein Höhepunkt der Geschichte in Santa Clara
Aus Stein an einem Hügel strahlt uns der argentinische Freiheitskämpfer Ernesto Che Guevara entgegen, als wir in die selbstbewusste Provinzmetropole Santa Clara einfahren. Der Ort, das Zentrum einer Tabak- und Zuckerregion, wurde 1691 von Bürgern aus dem nahen Remedios gegründet. Unterwegs sahen wir Bauern und ihre Helfer, die ihre Reisfelder ernten. Auf den Strassenabschnitten werden die feuchten Reiskörner über mehrere Kilometer zum Trocknen an die Sonne gelegt, dann in Säcke zu 50 kg abgefüllt und abtransportiert. Eine harte Arbeit, die sicher bis am Abend ins Kreuz geht. Niemand fragt dabei nach Hygiene und bei den gewagten Balanceakten der Helfer auf hohen Wagen wird die Sicherheit kaum gross geschrieben. Von einer quasi staatlichen «SUVA-Warnaktion», wie wir sie kennen, ist hier nie eine Rede. An einem Haus haben wir eine Frau in einer Höhe von 20 m gesehen, die sich mit den Beinen am Geländer abstützt und die Fenster und Fensterläden von aussen reinigte. Uns wurde schon beim Zuschauen schwindlig und mulmig. Andere Länder, andere Sitten.
Die letzte Ruhestätte von Ernesto Che Guevara in Santa Clara. (c) Fotos: ROPO/MuA.
Der Ort Santa Clara, 280 km östlich von Havanna gelegen, ist geschichtsträchtig. Ernesto Che Guevara wurde in Argentinien geboren, er führte ein Leben als marxistischer Politiker, Guerillaführer und Autor, offiziell sei er am 9. Oktober 1967 im Kampf in La Higuera (Bolivien) getötet worden. Seine Hände wurden abgetrennt, konserviert und zur weiteren Untersuchungen nach Buenos Aires gesandt. Der Körper wurde heimlich begraben. Ein Ex-Militär der bolivianischen Armee verriet nach 30 Jahren den Ort der Bestattung von Che und seinen Mitstreitern. Sie wurden in der Folge exhumiert und nach Kuba geflogen. Dort befanden sich inzwischen auch die abgetrennten Hände, die Argentinien an Kuba weiter reichte. Mit einem Staatsbegräbnis fand Che in einem eigenen Mausoleum (montags geschlossen!), etwas ausserhalb der Stadt Santa Clara, seine letzte Ruhestätte. In der Ausstellung finden die Besucherinnen und Besucher Che's Abschiedsbrief und der Pass, mit dem er in Bolivien einreiste.
Bei einer Rede im Jahr 2004 hatte Fidel Castro (damals 78-jährig), der bis dahin rüstig erschien, hier vor dem Monument einen Schwächeanfall, dabei brach er sich den rechten Arm und das Knie. Der Sturz des Staatschefs löste Spekulationen um die Gesundheit des seit mehr als 40 Jahren regierenden Politikers und die politische Zukunft des Landes aus. Fidel's Gesundheitszustand war bis dahin meist ein Staatsgeheimnis. Vier Jahre später am 19. Februar 2008, nach weiteren gesundheitlichen Problemen, übergab der Staatschef die Regierungsgeschicke an seinen Bruder und Mitkämpfer Raúl Castro Ruz, allerdings blieb er Generalsekretär der Kommunistischen Partei.
Der Angriff auf «Tren Blindado»
Unweit von der letzten Ruhestätte von Che befindet sich das Monument «al Tren Blindado», das «Denkmal des gepanzerten Zuges». Es ist ein nationales Denkmal der kubanischen Revolution vom 29. Dezember 1958. Das Kunstwerk wurde vom kubanischen Bildhauer José Delarra geschaffen.
Ein weiterer historischer Platz: Tren Blindado bei Santa Clara.
Am 23. Dezember 1958 verliess der Sonderzug Havanna mit 373 Soldaten, Waffen, Munition und Proviant für zwei Monate, um das bisherige Batista-Regime im Osten zu unterstützen. Sechs Tage später griffen an dieser Stelle 18 Guerilleros des «Movimiento 26 de Julio» unter ihrem Kommandanten Ernesto Che Guevara den Zug an, der von zwei Diesellokomotiven und 17 vierachsigen offenen und geschlossenen Güterwagen sowie Mannschaftswagen mit US-amerikanischer Herkunft, deren Seitenwände mittels Stahlplatten bestückt waren. Mit einem Bulldozer, einem Caterpillar, konnte der Panzerzug zum Entgleisen gebracht werden. Nach einem heissen. Gefecht konnten die Offiziere und Soldaten überwältigt werden. Die Waffen eroberten die Guerilleros, mehrere Soldaten vom Zug sollen sich danach mit den Rebellen verbrüdert haben. Nach der Eroberung des Zuges folgte der Einmarsch in die Provinzstadt Santa Clara. Dies waren die letzten Tage der kubanischen Revolution, danach flüchtete Batista am 1. Januar 1959 in die Dominikanische Republik. Andere Quellen meinen, Batista sei nach Santo Domingo geflohen. In jedem Fall ist Santa Clara ein eindrücklicher Ort mit vielen Informationen für die geschichtsinteressierte Touristen.
«Jetzt verlassen Sie Kuba!»
Beeindruckt von der Geschichte fahren wir über Land weiter zum berühmten Badeort Varadero an der Nordküste. Vor der Ortstafel sagt unser Reiseleiter: «Jetzt verlassen Sie Kuba. Willkommen in Varadero!».
Der chilenische Dichter Pablo Neruda (1904 – 1973) soll einer der ersten Besucher von der Baderegion gewesen sein. Er schwärmte vom Zauber «der elektrisch sprühenden Küste», «vom unaufhörlichen Schimmern des Phosphors und des Mondes». Heute geht es hier mehr um «Sun and Fun». Um die 50 All-Inclusiv-Hotels säumen den herrlichen 20 km langen Stand. Von den Anfängen Varaderos als Salinendorf sieht man heute nichts mehr.
Entspannung im schönen Hotel Meliá Las Américas in Varadero. Bis zum herrlich-klaren Meer (hinten) sind es nur wenige Schritte.
Unser Reiseziel ist das schöne Vier-Sterne-Hotel Meliá Las Américas, wo wir für die restlichen Tage im Zimmer 2517 verweilen und uns von den Reisestrapazen erholen. Das Essen kann in mehreren Restaurants im Hotel eingenommen werden. Überall wird man zuvorkommend – auf Wunsch rund um die Uhr – bedient und das Essen ist vielseitig und fein. Im «La Arcada» wird eine internationale Küche geboten, hier hat es uns bei klassischer Musik vom Cuarteto Encore sehr gut gefallen. Originell ist zudem das japanische Restaurant «Sakura» im Hotel-Komplex. Die Show-Küche zelebrierte die Zubereitung effektvoll mit Kommentar, Schlagzeug-Einlagen mit Besteck und mit Flambieren. Das Meer ist sauber und klar. Im Tauch-Center kann man sich für Tauchgänge unterschiedlicher Art anmelden. Ein Tauchgang mit Ausrüstung kostet 50 Cuc. (50 Franken). Es empfiehlt sich den eigenen Lungenautomaten mitzunehmen und die Ausrüstung vorgängig gut zu kontrollieren. Abends wird in verschiedenen Räumen mehrheitlich musikalische Unterhaltung (Shows, Musical-Ausschnitte etc.) geboten. Wir haben uns wohl gefühlt und können das Hotel Meliá Las Américas auch wegen dem vernünftigen Preis-/Leistungsverhältnis gut weiter empfehlen.
Die Rückreise – ein Flug mit Edelweiss durch die Nacht
Von Varadero fahren wir mit dem klimatisierten Taxi in zweieinhalb Stunden zum Airport Havanna. Die Bezahlung der Ausreise-Tax ist an einem separaten Schalter, rechts neben dem Geldwechsel-Schalter. Aufgestellte TV-Geräte verkürzen den Aufenthalt in der Wartehalle, ehe die neue Crew der Edelweiss Air eintrifft und die Maschine, die Edelweiss A330-300, HB-JHQ) übernimmt. Wenig später können die Passagiere an Bord.
Captain Thomas Waller und sein First Officer Stefan Müller heissen die Reisenden willkommen. Die Distanz nach Zürich wird auf den Bildschirmen vor den Sitzen mit 8'226 km angegeben, wir werden in die Nacht hineinfliegen. Kaum hat das Flugzeug abgehoben, leider sehen wir wegen den dichten Wolken unter uns nichts, fliegen wir 44 km entfernt von Key West vorbei der amerikanischen Ostküste entlang, dann über den Atlantik in Richtung Irland und zum englischen Bristol. Nach dem Essen legen sich die ersten Fluggäste bereits zum Schlafen. Der Jetstream wird genützt und nach nur 9 Stunden und 20 Minuten erreichen wir bei einer sanften Landung den Flughafen Zürich.
(c) Fotos: ROPO/MuA
Guide Bobby und Fahrer William. Die Buchungen haben wir über Cuba Real Tours gemacht.
Das Fazit von Kulturonline
Kuba war eine Reise mehr als wert! Mit Edelweiss Air und dem Reisebüro Cuba Real Tours ist man sehr gut betreut. Lob und Anerkennung zudem für unseren Chauffeur William und Guide Bobby. Alle Fahrten waren umsichtig und sicher. Das enorme Wissen von Guide Bobby haben wir sehr geschätzt. Schon nach wenigen Stunden haben wir uns sehr gut verstanden, haben viele Ort gemeinsam entdeckt und dabei oft gelacht. Der Abschied von den beiden Kubanern fiel uns nicht leicht. Durch sie haben wir Kuba aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennen gelernt.
Tauchen auf Kuba: Informationen finden Sie auf der Seite «Sport».
Lesen Sie mehr zu den Neuheiten von Edelweiss Air unter Rubrik «Test».
Das Schweizer Reisebüro Cuba Real Tours (Ansprechperson/Experte Enrique Perez. Er stammt aus Kuba, ist sehr versiert und engagiert).
http://www.cubarealtours.eu/site/index.cfm/id_art/78029
Edelweiss Air
https://www.edelweissair.ch/ (Startseite)
http://um-klassen-besser.flyedelweiss.com/havanna/ (Destination Havanna)
Unsere Hotel-Empfehlungen auf Kuba:
Hotel Iberostar Parque Central, Havanna (5*)
http://www.iberostar.com/de/hotels/la-habana/iberostar-parque-central
Hotel La Unión, Cienfuegos (4*)
http://www.hotellaunion-cuba.com/
Hotel Iberostar Grand Hotel, Trinidad (4*+)
http://www.thegrandcollection.com/de/hotels/trinidad/iberostar-grand-hotel-trinidad/beschreibung
Hotel Meliá Las Américas, Varadero (4*)
http://www.melia.com/de/hotels/kuba/varadero/melia-las-americas/index.html
Edelweiss Air / Catering by «First Catering»
http://www.firstcatering.ch/
Reiseland Kuba (Quelle: Wikipedia)
http://de.wikipedia.org/wiki/Kuba
Das Leben von Fidel Castro Ruz (Quelle: Wikipedia)
http://de.wikipedia.org/wiki/Fidel_Castro
Mehr über Raúl Castro Ruz (Quelle: Wikipedia)
http://de.wikipedia.org/wiki/Ra%C3%BAl_Castro
Die Geschichte von Ernesto Che Guevara (Quelle: Wikipedia)
http://de.wikipedia.org/wiki/Che_Guevara
Weitere Informationen über Ernesto Che Guevara (Quelle: Aurora-Magazin)
http://www.aurora-magazin.at/wissenschaft/neissl_frm.htm
«Tren Blindado» bei Santa Clara (Quelle: Wikipedia)
http://de.wikipedia.org/wiki/Tren_Blindado