Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03243.jsonl.gz/665

Amerikas Linke lehnen es ab, dass die Wähler ins Wahlbüro kommen und kontrollieren, ob ihre Stimmen bei der Briefwahl auch wirklich ausgezählt wurden. Offenbar wollen sie den grössten Wahlbetrug in der amerikanischen Geschichte vorbereiten und so Donald Trump eine mögliche Wiederwahl stehlen.
Erschrocken über Trumps Aussage, die Auszählung der abgegebenen Stimme per Briefwahl zu überprüfen, war vor allem der demokratisch regierte Bundesstaat North Carolina. Mit Trumps Rat könnte so nämlich dort ein möglicher Wahlbetrug verhindert werden und die Chancen der Linken, die Wahl noch gewinnen zu können, aufhalten.
Die von den Demokraten erst im Mai gewählte Exekutivdirektorin des Wahlausschusses des Bundesstaates North Carolina, Karen Brinson Bell, lieferte dazu einen fadenscheinige Begründung: «Das Büro des Wahlausschusses rät den Leuten dringend davon ab, am Wahltag zu den Urnen zu kommen, um zu überprüfen, ob ihre Briefwahlzettel tatsächlich ausgezählt wurden», sagte Bell. «Dies ist nicht notwendig und würde zu längeren Schlangen und der Möglichkeit der Verbreitung von COVID-19 führen», so Bell laut der Washington Post.
Karen Brinson Bell wurde erst im Mai als Direktorin berufen. Kim Strach, die seit 2013 den Wahlvorstand von North Carolina leitete, wurde gefeuert. Die Abstimmung war parteilich geteilt, wobei der fünfköpfige Wahlvorstand mit 3:2 für die Ersetzung Strachs durch Brinson Bell stimmte. Die Demokraten des Vorstands stimmten für Brinson Bell, während die Republikaner des Vorstands gegen sie stimmten.