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Ausserirdisch
Das Rätsel von Palmyra
Jeder Bibelleser kennt König Salomon. Sein Ruf als weiser Herrscher erreichte auch die Königin von Saba im (heutigen) Jemen. Mit einer gewaltigen Karawane reiste sie nach Jerusalem und beschenkte Salomon mit Gold, Edelsteinen und exquisiten Gewürzen. Salomon verliebte sich in die Königin und schenkte ihr alle wünschenswerten Herrlichkeiten, darunter einen Wagen, der durch die Lüfte fuhr. Er selbst besass mehrere Luftfahrzeuge. Überliefert sind diese Geschichten im alten äthiopischen Königsbuch, dem «Kebra Negest». Zitat: «Der König und alle, die seinem Gebot gehorchten, flogen auf dem Wagen ohne Hunger und Durst, ohne Schweiss und Ermüdung, in dem sie an einem Tag eine Wegstrecke von drei Monaten zurücklegten.» (Kap. 58) Die Königin von Saba ihrerseits war kein normaler Mensch. Ihr Vater soll einst mit einer «fliegenden Stadt» aus dem Himmel gekommen sein. Im Jahre 715 entdeckte Kalif Walid der Erste in der Palmenstadt Tadmor ihre Gruft. Er liess sie öffnen. Dann gefror ihm das Blut in den Adern. Neben Schätzen enthielt das Grab die mumifizierte Leiche einer Riesin. Tadmor heisst heute Palmyra, war im Syrienkrieg umkämpft und wurde immer weiter zerstört.