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Entwicklung und Methodik
Nach Artikel 5 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz NHG erstellt der Bundesrat nach Anhören der Kantone Inventare von Objekten von nationaler Bedeutung. Er kann sich dabei auf bestehende Inventare von staatlichen Institutionen und von Organisationen stützen, die im Bereich des Naturschutzes, des Heimatschutzes oder der Denkmalpflege tätig sind.
Eigens entwickelte Methodik
Die wissenschaftlichen Grundlagen für das Bundesinventar der historischen Verkehrswege wurden zwischen 1983 und 2003 nach einer eigens entwickelten Methodik durch die Universität Bern (www.viastoria.ch) erarbeitet. Als historische Verkehrswege kommen dabei einerseits solche in Frage, die vor 1870 erstellt worden sind, andererseits aber auch jüngere Verkehrswege mit einem überdurchschnittlichen Mass an traditioneller Wegsubstanz (beispielsweise viele der zwischen 1870 und 1940 angelegten Passstrassen im Alpenraum), besondere Kunstbauten, ingenieurmässige Pionierleistungen oder Wege, welche einen besonderen historischen Gehalt verkörpern.