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Die Metropolitan Opera ist eine Theater-Gesellschaft am Lincoln Center in New York City. Sie wird umgangssprachlich als „Met“ bezeichnet und zählt zu den weltweit führenden Opernhäusern. Seit Beginn der Saison 2006/2007 ist Peter Gelb General Manager der „Met“. James Levine ist seit 1974 Music Director und damit der Dirigent, der in der Geschichte des Hauses diesem am längsten vorsteht; von 1986 bis 2004 war er außerdem Artistic Director.
Gegründet wurde die Metropolitan Opera Company im Jahre 1880 und erhielt ein vom Architekten J. Cleaveland Cady erbautes Opernhaus, das zwischen der 39. und 40. Straße am Broadway lag. Am 27. August 1892 beschädigte ein Brand das Gebäude schwer. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten konnte die Spielstätte wieder öffnen und noch bis 1966 genutzt werden. Danach entschloss sich die Metropolitan Opera Company, ihren Sitz und damit ihr Opernhaus an ihren heutigen Standort zu verlegen. Das erste Opernhaus wurde 1967 abgerissen. Ihre erstmalige Eröffnung am 22. Oktober 1883 feierte die Metropolitan Opera mit der Oper Faust von Charles Gounod. Die Eröffnung des neuen Opernsaals im Lincoln Center am 16. September 1966 war gleichzeitig die Welturaufführung von Samuel Barbers Antonius und Cleopatra.
Spätestens seit Beginn des 20. Jahrhunderts galt die „Met“ neben der Wiener Staatsoper und dem Teatro alla Scala in Mailand als das führende Opernhaus der Welt, wozu große Dirigenten wie Gustav Mahler, Felix Mottl und von 1908 bis 1915 Arturo Toscanini als Chefdirigent beitrugen. Vor allem machten es sich die Intendanten zum Grundsatz, immer die berühmtesten Sänger der Welt zu engagieren.
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