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zab Kapitalismus
Obwohl das Lokal voll das Rampenlicht auf sich zog, stalkte kein Fotograph durch den Raum. Draussen erweckte dies den Eindruck, also wolle man drinnen, so ausgestellt wie man sich auch zeigte, unter sich sein. Der löbliche Widerspruch regte draussen die Gespräche an. Die Presse schien nicht zugegen zu sein. Man musste es schliesslich mit der Bedeutung des neuen Lokals auch nicht übertreiben.
Doch die Neugier der Wartenden wurde bald belohnt, sowohl jene der unverhohlen Neugierigen, die vor dem Schaufenster ausharrten, wie jene der verhohlen unverhohlenen Personen, die in der Kolonne standen und auf Einlass hofften.
Eine Karosse fuhr vor. Dem Passagier öffnete der Fahrer die Tür. Das wäre ein Bild für die Presse gewesen!
Der einzige Passagier bewegte sich auf „Wasser, Wein und Frucht“ zu, während der Fahrer mit seinem Prunkfahrzeug davon fuhr.
Die Leute vor dem Eingang öffneten einen Durchgang, damit der Herr zur Tür gelangen konnte. Er trug ein auserlesenes Galakleid, das für einen grossen Auftritt auch an einem anderen Ort, etwa einem Staatsempfang in der Oper, taugte.
Der prunkvoll gekleidete Mann erreichte den Eingang des Lokals. Doch dort regte sich nichts. Der Herr behielt die Fassung und beschaute das Dickicht, das um ihn empor die Wand hoch wuchs.
Wie der Herr so da stand und wartete, sah es ganz danach aus, als eröffne er eine weitere Kolonne, nämlich jene der Personen, die geladen waren, aber keinen Anlass fanden. Die drei Gruppen von Menschen vor dem Lokal blieben jedoch streng getrennt: Die Kolonne jener, die auf einen freien Platz im Lokal warteten, die Kolonne des zur Zeit einzeln Anstehenden und der Kreis jener, die vor dem Lokal nach weiteren Gästen ausschauten, welche sie in ihre Klatsch-Berichte einfügen konnte. Der vollendet gekleidete Neuankömmling bot viel Stoff. Man erkundigte sich beim Anderen, Nebenstehenden, um wen es sich denn handle.
Unter den Neugierigen hatte sich eine Frage heraus kristallisiert. Man schaute mit grossen Augen in das Lokal und ging dem Rätsel nach, wo sich denn in dem Innenraum die Küche befinde, wo die vielzitierte Marone doch gekocht, gebraten oder gegart wurde.