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Taufstein, Kanzel und Orgel bilden neben dem
Chorgestühl und den Sitzbänken in Schiff und Chor das hauptsächliche Inventar des
Gotteshauses. In der Ecke zwischen Nord- und Westwand befindet sich der
abgewinkelte Aufgang zu Estrich und Dachreiter mit seinem Geläut.
Die Kanzel hängt am südlichen Choreinsprung und ist
diagonal Predigtraum gerichtet.
Das Schiff ist mit sechs, der Chor mit vier Fenstern
ausgestattet. Über dem westseitigen Haupteingang spendet ein unter der Decke
platziertes Rundfenster zusätzliches Licht.
Der Innenraum vom Chor her in Richtung Haupteingang gesehen.
Von besonderem Interesse ist der prächtige, 95
cm hohe Taufstein aus weissem, graugelb geädertem Marmor (Alabaster). Er
stammt aus dem Jahr 1675 und wurde vom damaligen Obervogt des Amtes
Schenkenberg Samuel Thormann (1634–1694) und seiner
Frau Margarete Archer gestiftet. Über dem achteckigen, balusterförmigem Fuss befindet
sich ein mit profiliertem Gesims bekrönter Kelch. Er trägt in Blattvoluten die
vollen Wappen der Familien Thormann und Archer sowie die Stifternamen. Das
Steinmetz-Meisterzeichen verweist auf einen ähnlichen Stein des gleichen
Bildhauers in der Kirche Kirchberg aus dem Jahr 1679.
Der Taufstein der Kirche Thalheim stammt aus dem Jahr 1675. Zu sehen ist die Inschrift «FR[AU] MARGR[ETE] ARCHER OBERVÖG[TI] 1675».
Die heutige Orgel der Kirche Thalheim
stammt aus dem Jahr 1946 (hergestellt von Orgelbaufirma Kuhn in Männedorf). Im
Rahmen der ersten Revision im Jahr 1984 wurde der Klang voller gemacht und die
Lautstärker erhöht, was jedoch die Tastatur etwas schwergängiger werden liess.
2016 war wegen Holzwurmbefalls des Instruments eine weitere Revision des
Instruments notwendig.
Die Orgel in der Kirche Thalheim stammt aus dem Jahr 1946.