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Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga steigt laut der amerikanischen Zeitschrift «Forbes» in die Weltrangliste der hundert einflussreichsten Frauen der Welt auf. Sie rangiert dort auf Platz 56, wie das Westschweizer Fernsehen RTS am Donnerstag berichtete.
«Forbes» veröffentlichte diese Woche die Rangliste für 2020. Diese basiert auf Geld, Macht, Einfluss und Medienpräsenz. Mehrere Frauen seien wegen ihrer Rolle bei der Bewältigung der Corona-Pandemie auf die Forbes-Liste gerückt, hiess es.
Sommaruga liegt weit hinter den Top drei, zu denen die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, und die designierte US-Vizepräsidentin Kamala Harris gehören. Auf politischer Ebene liegt Sommaruga vor der finnischen Premierministerin Sanna Marin (Rang 85). (aeg/sda)
Alle sprechen über ein Ende der Pandemie und einen Übergang zur Endemie. Was heisst das?
Christoph Berger: Es gibt eine Epidemie, eine Pandemie und einen endemischen Zustand. Eine Epidemie sieht man zum Beispiel bei den Grippewellen, in einer Grippesaison. Die kommt immer wieder und befällt viele Menschen. Die Leute sind nicht total geschützt, deshalb verbreitet sich das Influenzavirus zeitlich und örtlich begrenzt. Bei der Pandemie ist der Verlauf gleich, aber die Bevölkerung hat noch gar keinen Schutz gegenüber dem neuen Erreger, deshalb gibt es nicht nur eine regionale Ausbreitung, sondern es betrifft alle. Bei der Endemie treten die Fälle dann fortwährend in einer Region oder Gruppe auf.