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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00508 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke Urteil vom 26. September 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 19 56, absolvierte keine Berufsausbildung ( Urk. 6/6/14 und 6/6/21). Zuletzt war er seit dem 21. Januar 1985 als Produktionsmitarbeiter bei der Y.___ AG angestellt (Urk. 6/1/2, 6/2/1, 6/7/4, 6/9 und 6/11 ), als er sich am 2 9. August 2014 ein e Subskapularissehnen läsion an der rechten Schulter zuzog ( Urk. 6/1/2, 6/6/85 und 6/6/96 ). Ab dem 1. September 2014 attestierten ihm diverse behandelnde Ärzte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 6/1, 6/15, 6/6/91, 6/6/100 ). Als zuständiger Unfallversicherer erbrach te die Suva Versicherungsleistungen ( Urk. 6/6/30 und 6/6/78 -79 ). Am 8. Dezember 2014 meldete die Arbeitgeberin den Versicherten bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zur Früherfassung an ( Urk. 6 /2). Dabei erwähnte sie, das Arbeitsverhältnis werde bis auf Weiteres andauern; von einer internen Reorganisation und der Aufhebung der gesamten Produktion ( Urk. 6/6/10, 6/11/2-3 und 6/6/28 ) war damals nicht die Rede ( vgl. Urk. 6/2). Währen d des Gespräch s mit der IV-Stelle am 22. Januar 2015 habe der Versicherte erklärt, nach der Schultero peration vom 27. November 2014 sei er gemäss der Einschätzung von Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs apparates und Chefarzt im A.___, auf gutem Weg zur Bes serung. Es brauche noch etwas Zeit, bis er wieder arbeitsfähig sei. D ie nächste Untersuchung sei am 18. Februar 2015 geplant. Er sei zuversichtlich, dass er seine Arbeit bald wieder aufnehmen könne. Eine Anmeldung bei der IV wurde darauf als unnötig beurteilt ( Urk. 6/4). Bei der Untersuchung am 1 8. Februar 2015 diagnostizierte Dr. Z.___ eine erheb liche postoperative adhäsive Kapsulitis. Er ordnete die Weiterführung der ein geleiteten Physiotherapie an und beurteilte eine Wiederaufnahme der Arbeit in der Produktion eines Industriebetriebes als aktuell noch nicht möglich. Die nächste Verlaufskontrolle werde in zwei Monaten stattfinden ( Urk. 6 /6/71). In der Folge unterzog sich der Versicherte w eiteren Behandlungen, insbesondere Physiotherapie (vgl. Urk. 6/6/25, 6/6/47 und 6/20/3 ). Er meldete sich a m 10. August 201 5 bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/6/11-16 = 6/7 ). Diese zog die Suva-Akten bei (Urk. 6/6 und 6/22-25 ) und tätigte erwerblich e Abklärungen ( Urk. 6/9, 6/11, 6/12 und 6/16-18 ). Mit Vorbescheid vom 4. Februar 201 6 stellte die IV-Stelle de m Versicherten die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 6 / 28 ). Dagegen erhob er mit Eingabe vom 9. März 2016 Einwand ( Urk. 6/30) und reichte Arztzeugnisse vo m 1 5. Dezember 2015 und vom 23. Februar 2016 ein (Urk. 6/29). Mit Verfü gung vom 15. März 2016 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsans p r u ch ; sie verzichtete aber auf den Versand der Verfügung, die (versehentlich) in die Akten aufgenommen wurde (Urk. 2; vgl. Urk. 6/ 32 und das Aktenverzeichnis ). Gleichentags ersuchte die IV-Stelle Dr. Z.___ um ergänzende ärztliche Aus künfte (vgl. Urk. 6/34/6), die am 7. April 2016 bei ihr eintrafen ( Urk. 6/34; vgl. das Aktenverzeichnis). 2. Gegen die Verfügung vom 15. März 2016 liess der Versicherte, vertreten durch lic. iur. Liliana Scasascia Kleiser, mit Eingabe vom 2. Mai 2016 (Datum Post stempel, hierorts eingegangen am 3. Mai 2016; Urk. 1 S. 1), Beschwerde erheben mit dem Antrag, die angefochtene Verfü gung sei aufzu heben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen im Zusammenhang mit seiner Erkrankung zu erbringen; unter Kosten- und Ent schädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Überdies wurde um die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels ersucht (Urk. 1 S. 2). Mit Verfü gung vom 9. Mai 2016 wurde der IV-Stelle eine Frist von 30 Tagen zur Ein reichung einer Beschwerdeantwort und der vollständigen Akten angesetzt ( Urk. 4 ). Ebenfalls am 9. Mai 2016 erliess die IV-Stelle eine (weitere) Verfügung, mit der sie das Leistungsbegehren abwies ( Urk. 6/36). Am 6. Jun i 2016 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde gegen die Verfügung vom 15. März 2016 (Urk. 5). Mit Verfügung vom 7. Juni 2016 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet und dem Beschwerdeführer eine Frist von 30 Tagen zur Einreichung einer Replik angesetzt ( Urk. 7 ). Diese Frist wurde auf Ersuchen des Beschwerdeführers mehrfach erstreckt ( Urk. 9 und 10). Die Replik wurde von seiner neu zuständigen Rechtsvertreterin, Rechtsanwältin Susanne Friedauer, mit Eingabe vom 11. Oktober 2016 erstattet ( Urk. 11). Mit derselben wurde auch ein Schreiben von Dr. Z.___ vom 1 3. Mai 2016 neu eingereicht ( Urk. 12). Die Beschwerdegegnerin verzichte te am 26. Oktober 2016 auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 14 ). Davon wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 3 1. Oktober 2016 Kenntnis gegeben ( Urk. 15 ). Auf die Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften und die im Beschwer de verfahren neu eingereichte Unterlage (Urk. 12 ) wird, soweit erforderlich, in den Erwägun gen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Vorab ist in prozessualer Hinsicht festzuhalten, dass die Verfügung vom 15. März 2016 ( Urk. 2) dem Beschwerdeführer zwar nicht formell korrekt eröff net wurde (vgl. Urk. 6/32). Er erlangte indessen dennoch davon Kenntnis und hatte zu beachten, dass sie hoheitliche individuell-konkrete Anordnungen über seine (erheblichen) Forderungen enthält. Sie erfüllt damit die Voraussetzungen einer anfechtbaren Verfügung im Sinne von Art. 49 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSG ) und wurde darüber hinaus – insoweit korrekt – mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen ( Urk. 1 S. 2; vgl. Art. 49 Abs. 3 ATSG). Sie ist daher als taugliches Beschwerde objekt im Sinne von Art. 56 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) zu qualifizieren, so dass einem Eintreten auf die Beschwerde nichts entgegensteht. 1.2 Die IV-Stelle erliess die Verfügung vom 9. Mai 2016 in Unkenntnis der Beschwerde vom 2. Mai 201 6. Dies vermag indessen nichts daran zu ändern, dass diese (zweite) Verfügung während des hängigen Beschwerdeverfahrens ( lite pendente) erlassen wurde. Es ist daher zu berücksichtigen, dass der Versiche rungsträger eine Verfügung, gegen die Beschwerde erhoben wurde, so lange wiedererwägen kann, bis er gegenüber der Beschwerdebehörde Stellung nimmt ( Art. 53 Abs. 3 ATSG i.V. m. Art. 1 Abs. 1 IVG). Die pendente lite erlassene Verfügung beendet den Streit nur insoweit, als sie den Anträgen des Beschwerdeführers entspricht. Soweit den Anträgen des Beschwerdeführers nicht stattgegeben wurde, besteht der Rechtsstreit weiter. In diesem Fall muss die Beschwerdeinstanz auf die Sache eintreten, ohne dass der Beschwerdeführer die zweite Verfügung anzufechten braucht (vgl. das Kreis schreiben über die Rechtspflege in der AHV, der IV, der EO und bei den EL, Stand 1. April 2013, Rz 2041 mit Hinweisen). Mit Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2016 wurde lediglich dem Interesse des Beschwerdeführers an der korrekten und vollständigen Durchführung des Ein wandverfahrens entsprochen ( Urk. 6/33 ff. ), während der Anspruch auf Ver sicherungsleistungen zwischen den Parteien nach wie vor kontrovers diskutiert wird (vgl. Urk. 1, 5, 6/36 und 11 ). Er ist daher im Rahmen des Beschwerdever fahrens zu beurteilen. 2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Invalide o der von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedroht e Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1) : a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne n Massnahmen erfüllt sind. Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in me dizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die beruf liche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm ittlung, Kapital hilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 2.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). Der Rentenanspruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geldendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG, jedoch früh e stens im Monat, der auf die Vollendung des 1 8. Altersjahres folgt ( Art. 29 Abs. 1 IVG). 2.4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 3. Die Beschwerdegegnerin zog in der angefochtenen Verfügung in Betracht, seit dem 1. Januar 2016 sei dem Beschwerdeführer die Tätigkeit als Produktionsmit arbeiter wieder vollumfänglich zumutbar. Es sei demnach kein invaliditätsrele vanter Gesundheitsschaden ausgewiesen ( Urk. 2). Demgegenüber liess d er Beschwerdeführer im Wesentlichen den Standpunkt vertreten, seine Arbeitsfähigkeit sei bis heute beeinträchtigt ( Urk. 1 und 11 ). 4. 4.1 Zum Verlauf lässt sich den medizinischen Unterlagen entnehmen, dass am 12. September 2014 eine MRT- Arthrographie durchgeführt wurde, die eine Ruptur der Subskapularissehne und eine konsekutive Seh n enretraktion zeigte. Überdies zeigten sich eine w ahrscheinlich posttraumatische Tendinose der Sup raspinatus s ehne ohne Nachweis eines Risses, Zeich en einer Bursitis subacro mialis, eine m ässiggradig e aktivierte AC-Gelenkarthrose und ein i ntaktes Labrum (Urk. 6/6/96). 4.2 Im Rahmen der Untersuchung am 8. Oktober 2014 gelangte Dr. Z.___ zur Beurtei lung, der Versicherte zeige sowohl klinisch als auch MR-tomographisch eine Subsk apularisläsion. Es handle sich um eine isolierte Läsion, der postero superiore Anteil der Rotatorenmanschette sei intakt, allenfalls strukturalterier t, jedoch asymptomatisch. Therapeutisch könne Dr. Z.___ nur eine Subsk apularis -Rekonstruktion anbieten ( Urk. 6/6/85). Am 2 7. November 2014 führte Dr. Z.___ eine o ffe ne Subskapularis -Rekonstruk tion und eine Bizepstenode se rechts durch ( Urk. 6/6/83 und 6/6/87-88). Wegen dieses Eingriffs war d e r Versicherte vom 2 6. bis zum 3 0. November 2014 im A.___ hospitalisiert ( Urk. 6 /6/83). 4.3 Dr. Z.___ diagnostizierte am 1 8. Februar 2015 eine erhebliche postoperative Kapsulitis. Er ordnete die Weiterführung der e ingeleitete n Physiotherapie an und hielt fest, die Wiederaufnahme der Arbeit in der Produktion eines Indust riebetriebes sei aktuell noch nicht möglich ( Urk. 6 /6/71). Auch in der Zeit davor hatten sämtliche Ärzte dem Versicherten seit dem 1. September 2014 eine andauernde Arbeitsunfähigkeit von 10 0 % bescheinigt (vgl. Urk. 6/1, 6/6/40 und 6/6/100 ). 4.4 A m 8. April 2015 stellte Dr. Z.___ eine klare Regredienz der postoperativen adhä siven Kapsulitis fest. Entsprechend habe sich auch die Schulterfunktion deutlich verbessert. Der Versicherte gehe weiterhin regelmässig zur Physiothe rapie und sei mit dem Verlauf nun zunehmend zufrieden. Er berichte über eine sich kontinuierlich verbessernde Schulterfunktion bei klar regredienten Schmer zen. Theoretisch plane man eine teilweise Wiederaufnahme der Arbeit auf ca. Anfang Juni 201 5. Der Versicherte habe vor wenigen Tagen von der Suva eine Mitteilung erhalten, er müsse am 1 5. April 2015 für eine stationäre Nachbe handlung in die Rehaklinik B.___ eintreten. Diese Hospitalisation beurteil t e Dr. Z.___ als fragwürdig. Der aktuelle Heilungsverlauf sei termingerecht und die Therapien könnten problemlos ambulant weitergeführt werden. Zudem sei der Versicherte motiviert, die Arbeit wieder aufzunehmen, was ab Juni teilweise wieder möglich sein sollte ( Urk. 6 /6/44). Er ersuche die Suva daher, die geplante Hos pitalisation mit ihren ärztlichen Beratern zu diskutieren und auf diesen Ent scheid zurückzukommen ( Urk. 6 /6/45). Aktuell bestehe eine 100%ige Arbeits unfähigkeit ( Urk. 6 /6/40). 4.5 Vom 1 5. April bis zum 2 0. Mai 2015 hielt sich der Versicherte stationär in der Rehaklinik B.___ auf ( Urk. 6/6/31). Für die Dauer des Klinikaufenthalts wurde ihm eine 100%ige Arbeitsunf ähig k e it bescheinigt ( Urk. 6/6 /41). Am 3 0. April 2015 wurde im C.___ eine weitere MR-Arthr o graphie der rechten Schulter durchgeführt, die einen Stat us nach Bizepstenodese und Subsk apularisrefixation mit regelrechten postoperativen Verhältnissen, keine sicheren Hinweise auf eine Kapsulitis und eine Bursitis subacromialis ergab ( Urk. 6/6/38). Im Austrittsbericht der Rehaklinik B.___ vom 2 8. Mai 2015 wurden die bereits gestellten Diagnosen aufgeführt und aktuell klinisch eine postoperative Kapsulitis in Regredienz vermerkt ( Urk. 6 /6/31). Bei m Klinikaustritt hätten noch b elastungs- und bewegungsabhängige Schmerzen in der rechten Schulter, eine eingeschränkte Beweglichkeit des rechten Schultergelenkes und eine Schlafstö rung bestanden ( Urk. 6/6/31). Die angestammte Tätigkeit als Controller in der Produktion eines Industrie betrie bes sei dem Versicherten nicht zumutbar, da die Tätigkeit mit Hebe n, Ziehen und Stossen auch von schweren Lasten verbunden sei. Ab dem 2 1. Mai 2015 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/6/32). Die Aus übung der angestammten Tätigkeit sei sicher dauerhaft nicht mehr möglich ( Urk. 6/6/33). Es sei en dem Versicherten leichte Arbeiten ganztags zumutbar. Hinsichtlich der rechten Schulter bestünden spezielle Einschränkungen; es sollten keine repetiti ven Arbeiten über Schulterhöhe oder auf Schulterhöhe mit Gewichten verrichtet werden ( Urk. 6/ 6/32). Zur Weiterbehandlung wurde dem Versicherten eine ambulante Physiotherapie inklusive Medizinische Trainingstherapie (MTT) und die Fortsetzung des instru ierten Heimprogrammes empfohlen ( Urk. 6/6/32). 4.6 Die nächste Untersuchung durch Dr. Z.___ fand am 2 2. Juli 2015 statt, worauf er dem Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigte ( Urk. 6/15 und 6/25/79). Dr. Z.___ führte in seinem Bericht vom 2 4. Juli 2015 aus, der Versicherte zeige nach wie vor eine deutliche funktionelle Einschränkung seines rechten Schultergelenks. Die Kapsulitis scheine weiterhin am Abklingen zu sein, die Schultersteife habe sich jedoch noch nicht vollständig gelöst. Er führe die eingeleitete Therapie weiter und habe nochmals Physiotherapie verordnet. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit sei die Situation so, dass der Produktionsstand ort, wo der Versicherte gearbeitet habe, ins Ausland verlegt worden sei, so dass der Versicherte im Moment gar keinen Arbeitsplatz habe. Er sei jedoch nach wie vor bei der gleichen Arbeitgeberin angestellt, welche ihm jedoch keine adäquate Arbeit anbieten könne. Für die Suche nach einer vergleichbaren Tätigkeit mit hoher Belastung sei der Zeitpunkt noch etwas verf r üht. Er habe den Versicher ten aus diesem Grund nochmals arbeitsunfähig geschrieben ( Urk. 6/25/79). 4.7. Die behandelnde Physiotherapeutin wandte sich am 1 0. September 2015, nach Erhalt eines Aufgebots für MTT (Medizinische Trainingstherapie), an die Suva und erklärte, sie frage sich wirklich, was sich die Rehaklinik B.___ dabei gedacht habe. Der Versicherte sei sehr muskulös, er habe sehr viel Kraft und er sei äusserst sportlich. Was er benötige, sei Mobilität und sicher keine MTT. Nach ihrem Ermessen habe er die Rehaklinik B.___ im gleichen Zustand verlassen, wie er dort eingetreten sei. Grundsätzlich sei er auf sehr gutem Wege. Sie könne sich auch sehr gut vorstellen, dass er demnächst wieder eine adaptierte Tätigkeit aufnehme n könnte. Sie erlebe den Versic herten als sehr engagiert und motiviert ( Urk. 6/22/9). 4.8 Dr. Z.___ untersuchte den Versicherten am 6. Oktober 2015 erneut (Urk. 6/25/48) und bescheinigte eine 100%ige A rbeitsunfähigkeit (Urk. 6/22/7). Der Versicherte zeige nach wie vor ein leichtes Rehabilitationsdefizit. Bei weit gehender Schmerzfreiheit werde dies insgesamt gut toleriert. Dr. Z.___ denke jedoch, dass die Physiotherapie nach wie vor indiziert sei. Er habe den Ver sicherten nochmals arbeitsunfähig geschrieben, meine jedoch, dass er ab Januar 2016 wieder arbeitsfähig sein werde (Urk. 6/25/48). 4.9 Der Versicherte wurde am 2 4. November 2015 durch den Kreisarzt der Suva, Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Chirurgie, untersucht ( vgl. Urk. 6/23/7-11). Der Versicherte habe geschildert, die Beweglichkeit im rechten Schultergelenk sei noch schmerzhaft eingeschränkt. Zum Beispiel gehe das Auswechseln einer Glühbirne mit der rechten Hand nicht. Ein Gewichtslimit körpernah bestehe nicht. Den Arm nach vorne zu heben, sei auch unter Last bis auf Brusthöhe kein Problem. Nachts bestünden Ruheschmerzen im Bereich es rechten Schultergelenks, er erwache deshalb zwei- bis dreimal pro Nacht ( Urk. 6/23/9). Dr. D.___ führte eine eingehende Befunderhebung durch ( Urk. 6/23/9-10). Unter anderem wurde auch mit dem Handdynamometer die grobe Kraft gemes sen, die recht s 30 kp und links 52 kp betrug ( Urk. 6/23/10). Dr. D.___ gelangte zur Beurteilung, es zeige sich ein sehr schönes Heilergebnis, der Versicherte sei weitgehend beschwerdefrei und die Funktion des rechten Schultergelenks sei ausreichend ( Urk. 6/23/11). Ab dem 1. Januar 2016 bestehe wieder eine volle Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit (Urk. 6/23/11). 4.10 Am 1 5. Dezember 2015 untersuchte Dr. Z.___ den Versicherten, der nach wie vor ein leichtes Rehabilitationsdefizit zeige. Im Rehabilitationsverlauf verringere sich dieses kontinuierlich. Dr. Z.___ denke, dass nun die Wiederaufnahme der Arbeit möglich sei, dies allerdings nicht im gleichen Rahmen wie von der Suva vorgeschlagen. Er werde den Versicherten per 1. Januar 2016 zu 20 % arb eits fähig schreiben. Das Ziel sei die Wiedererlangung der vollen A rbeitsfähigkeit ( Urk. 6/25 /7). Gleichentags attestierte Dr. Z.___ dem Versicherten vom 1. Januar bis zum 2 8. Februar 2016 eine 8 0%ige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/25/13). 4.11 Im Rahmen einer Untersuchung am 2 3. Februar 2016 stellte Dr. Z.___ eine wei tere Verbesserung der Schulterfunktion fest. Er denke, dass der Versicherte über die nächsten Monate auch die Belastbarkeit werde steigern können. Bis zum 2 8. Februar 2016 schreibe er den Versicherten noch zu 80 % arbeitsunfähig, danach zu 50 % ( Urk. 6/34/7). Dementsprechend bescheinigte Dr. Z.___ dem Versicherten mit Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 2 3. Februar 2016 für die Zeit vom 2 4. bis zum 2 8. Februar 2016 eine 80%ige und für die Zeit vom 2 9. Februar bis zum 2. Mai 2016 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/29/2). 4.12 Am 3 1. März 2016 führte Dr. Z.___ – auf entsprechende Nachfrage der IV-Stelle – zur Begründung seiner Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung aus, die verzögerte Steigerung der Arbeitsfähigkeit erkläre sich durch die erhebliche postoperative adhäsive Kapsulit i s. Insgesamt sei der Verlauf nun zunehmend erfreulich, so dass die Arbeitsfähigkeit habe gesteigert werden können. Mittelfristig sei in der angest ammten Tätigkeit in einigen Wochen bis Monaten eine volle Arbeits fähigkeit zu erwarten. Die Hauptproblematik liege darin, dass die Arbeitgeberin den Produktionsstandort in E.___ aufgegeben und der Belegschaft gekün digt habe. Der Ve r sicherte sei aktuell arbeitslos, beim RAV gemeldet, aufgrund der Arbeitseinschränkung jedoch praktisch nicht vermittelbar. Eine körperlich weniger belastendende Tätigkeit werde er ohne entsprechende Bildung und mit 60 Jahren kau m finden (Urk. 6/34/6). 5. 5.1 Es ist strittig und zu prüfen, ob zur Beurteilung des massgeblichen medizi nischen Sachverhalts auf die kreisärztliche Beurteilung vom 24. November 2015 abgestellt und von einer vollen Arbeitsfähigkeit ab Januar 2016 ausgegangen werden kann (vgl. Urk. 1, 2, 6/36, 5 und 11). 5.2 Der Beschwerdeführer liess in diesem Zusammenhang geltend machen, der Suva-Kreisarzt Dr. D.___ habe den Austrittsbericht der Rehaklinik B.___ vom 2 8. Mai 2015 nicht erwähnt und offenbar auch nicht gekannt ( Urk. 11 S. 6). Zumindest der erstgenannte Einwand trifft zu ( vgl. Urk. 6/23/7-8). Dement sprechend mangelt es den Ausführungen Dr. D.___ s auch an einer inhaltlichen Auseinander setzung mit der im fraglichen Bericht festgehaltenen ander s lauten d en Arbeitsfähigkeitsbeurteilung. Dabei hätte die Tatsache, dass die Kraftwerte des rechten Armes beim Eintritt in die Rehaklinik B.___ am 17. April 2015 schmerzbedingt nicht sicher testbar waren, ebenso der fach ärztlichen Diskussion bedurft wie der Umstand, dass sich der Versicherte beim Klinikaustritt am 1 5. Mai 2015 bei den Hebe- und Tragetests sowie bei Arbeiten über Kopf und mit Handkraft unter Angabe von Schulterschmerzen rechts selbst limitierte, bevor ein funktionelles Limit beobachtet werden konnte, weshalb davon ausge gangen wurde, es könnte mit grösserem Effort eine etwas bessere Leistung erbracht werden ( Urk. 6/6/36). Ebenso hätten die von der behandelnden Phy siotherapeutin aufgezeigten Diskrepanzen (vgl. Urk. 6/22/9) erörtert werden müssen. Es mangelt somit an der erforderlichen Auseinander setzung mit den medizinischen Vorakten. Darüber hinaus wurde von Seiten des Beschwerdeführers richtig erkannt (Urk. 11 S. 6), dass sich Dr. D.___ auf eine prognostische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ab dem 1. Januar 2016 beschränkte ( Urk. 6/23/11). Ungeachtet dessen, dass auf eine blosse Prognose nicht abgestellt werden kann, stellt sich in Anbetracht der am 2 4. November 2015 erhobenen Befunde (vgl. Urk. 6/23/9-10) die Frage, weshalb Dr. D.___ keine schlüssig e und nachvoll ziehbar e Arbeitsfähigkeitsbeurteilung vorzunehmen vermochte. Auf die Ausführungen des Suva-Kreisarztes Dr. D.___ kann unter diesen Umstän den nicht ohne Weiteres abgestellt werden. 6. Ebenso wenig lässt sich die Arbeitsfähigkeit allein gestützt auf die Angaben der Rehaklinik B.___ oder des B ehandlers Dr. Z.___ beurteilen. Mit Bezug auf die Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung der Rehaklinik B.___ ist zu bemerken, dass sie bereits rund ein Jahr vor Erlass der angefochtenen Verfügung en abgegeben worden war und auf fraglichen Testergebnissen basierte (vgl. Urk. 6/6/36-37). Hinsichtlich der E inschätzung Dr. Z.___ s stellt sich die Frage, inwiefern auch nichtmedizinische Faktoren in de ss en Beurteilung mit eingeflossen sind (vgl. Urk. 6/25/79, 6/27/7 und 6/34/6 ). Insbesondere ist diesbezüglich zu bemerken, dass Dr. Z.___ seit dem 8. April 2015 eine klare (kontinuierliche) Regredienz der postoperativen adhäsiven Kapsulitis und damit einhergehend spätestens seit dem 6. Oktober 2015 eine Verbesserung der Schulterfunktion festgestellt hatte ( vgl. Urk. 6/6/44, 6/25/7 und 6/25/48 ). Weshalb er dennoch bis zum 1. Januar 2016 unverändert eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestätigte, erscheint in Anbetracht der bereits am 8. April 2015 ins Auge gefassten (teilweisen) Wieder aufnahme der Arbeitstätigkeit ( Urk. 6/6/44) wenig nachvollziehbar. Immerhin ist zu bemerken, dass auch Dr. Z.___ stets davon ausgegangen zu sein scheint, eine Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sei erreichbar (vgl. Urk. 6/6/32, 6/6/44, 6/6/71, 6/25/7, 6/25/48, 6/34 und 12). In Anbetracht der divergierenden Arbeitsunfähigkeitsbeurteilungen ab April 2015 wäre die Beschwerdegegnerin zu weiteren diesbezüglich en Abklärungen gehalten gewesen. Zumindest hätte sie die medizinischen Akten mit den darin festgehaltenen Befunden dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) unterbreiten müssen (vgl. Art. 49 IVG und Art. 49 der Verordnung über die Invaliden ver s i cherung ; IVV). Dies hat sie versäumt (vgl. Urk. 6/27 und 6/35). Eine Beurtei lung durch die zuständige Sachbearbeiterin genügt – wie von Seiten des Beschwerdeführers richtig erkannt wurde ( Urk. 11 S. 7) – nicht. Der angefoch tene Entscheid ist somit aufzuheben und die Sache ist zur Durchführung der notwendigen Abklärungen und zu neuer Entscheidung an die Beschwerde geg nerin zurückzuweisen (§ 26 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer ). In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 7. 7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- festzusetzen. Nach ständi ger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen der beschwerdeführenden Partei (BGE 137 V 57 E. 2.1 mit Hinweisen). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der unterliegenden Beschwerde gegnerin aufzuerlegen. 7.2 Gemäss § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeu tung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsie gens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer ). Dem Ausgang des Beschwerd everfahrens entsprechend hat der Beschwerde füh rer Anspruch auf eine Parteientschädigung, wobei unter Berücksich tigung der erwähnten Kriterien ein Betrag von Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) als angemessen erscheint. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtenen Verfügungen vom 15. März und vom 9. Mai 2016 aufgehoben werden und die Sache an die Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Ab klärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerde füh rers neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schä digung von Fr. 2‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Susanne Friedauer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigGohl Zschokke

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00508 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke Urteil vom 26. September 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 19 56, absolvierte keine Berufsausbildung ( Urk. 6/6/14 und 6/6/21). Zuletzt war er seit dem 21. Januar 1985 als Produktionsmitarbeiter bei der Y.___ AG angestellt (Urk. 6/1/2, 6/2/1, 6/7/4, 6/9 und 6/11 ), als er sich am 2 9. August 2014 ein e Subskapularissehnen läsion an der rechten Schulter zuzog ( Urk. 6/1/2, 6/6/85 und 6/6/96 ). Ab dem 1. September 2014 attestierten ihm diverse behandelnde Ärzte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 6/1, 6/15, 6/6/91, 6/6/100 ). Als zuständiger Unfallversicherer erbrach te die Suva Versicherungsleistungen ( Urk. 6/6/30 und 6/6/78 -79 ). Am 8. Dezember 2014 meldete die Arbeitgeberin den Versicherten bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zur Früherfassung an ( Urk. 6 /2). Dabei erwähnte sie, das Arbeitsverhältnis werde bis auf Weiteres andauern; von einer internen Reorganisation und der Aufhebung der gesamten Produktion ( Urk. 6/6/10, 6/11/2-3 und 6/6/28 ) war damals nicht die Rede ( vgl. Urk. 6/2). Währen d des Gespräch s mit der IV-Stelle am 22. Januar 2015 habe der Versicherte erklärt, nach der Schultero peration vom 27. November 2014 sei er gemäss der Einschätzung von Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs apparates und Chefarzt im A.___, auf gutem Weg zur Bes serung. Es brauche noch etwas Zeit, bis er wieder arbeitsfähig sei. D ie nächste Untersuchung sei am 18. Februar 2015 geplant. Er sei zuversichtlich, dass er seine Arbeit bald wieder aufnehmen könne. Eine Anmeldung bei der IV wurde darauf als unnötig beurteilt ( Urk. 6/4). Bei der Untersuchung am 1 8. Februar 2015 diagnostizierte Dr. Z.___ eine erheb liche postoperative adhäsive Kapsulitis. Er ordnete die Weiterführung der ein geleiteten Physiotherapie an und beurteilte eine Wiederaufnahme der Arbeit in der Produktion eines Industriebetriebes als aktuell noch nicht möglich. Die nächste Verlaufskontrolle werde in zwei Monaten stattfinden ( Urk. 6 /6/71). In der Folge unterzog sich der Versicherte w eiteren Behandlungen, insbesondere Physiotherapie (vgl. Urk. 6/6/25, 6/6/47 und 6/20/3 ). Er meldete sich a m 10. August 201 5 bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/6/11-16 = 6/7 ). Diese zog die Suva-Akten bei (Urk. 6/6 und 6/22-25 ) und tätigte erwerblich e Abklärungen ( Urk. 6/9, 6/11, 6/12 und 6/16-18 ). Mit Vorbescheid vom 4. Februar 201 6 stellte die IV-Stelle de m Versicherten die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 6 / 28 ). Dagegen erhob er mit Eingabe vom 9. März 2016 Einwand ( Urk. 6/30) und reichte Arztzeugnisse vo m 1 5. Dezember 2015 und vom 23. Februar 2016 ein (Urk. 6/29). Mit Verfü gung vom 15. März 2016 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsans p r u ch ; sie verzichtete aber auf den Versand der Verfügung, die (versehentlich) in die Akten aufgenommen wurde (Urk. 2; vgl. Urk. 6/ 32 und das Aktenverzeichnis ). Gleichentags ersuchte die IV-Stelle Dr. Z.___ um ergänzende ärztliche Aus künfte (vgl. Urk. 6/34/6), die am 7. April 2016 bei ihr eintrafen ( Urk. 6/34; vgl. das Aktenverzeichnis). 2. Gegen die Verfügung vom 15. März 2016 liess der Versicherte, vertreten durch lic. iur. Liliana Scasascia Kleiser, mit Eingabe vom 2. Mai 2016 (Datum Post stempel, hierorts eingegangen am 3. Mai 2016; Urk. 1 S. 1), Beschwerde erheben mit dem Antrag, die angefochtene Verfü gung sei aufzu heben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen im Zusammenhang mit seiner Erkrankung zu erbringen; unter Kosten- und Ent schädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Überdies wurde um die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels ersucht (Urk. 1 S. 2). Mit Verfü gung vom 9. Mai 2016 wurde der IV-Stelle eine Frist von 30 Tagen zur Ein reichung einer Beschwerdeantwort und der vollständigen Akten angesetzt ( Urk. 4 ). Ebenfalls am 9. Mai 2016 erliess die IV-Stelle eine (weitere) Verfügung, mit der sie das Leistungsbegehren abwies ( Urk. 6/36). Am 6. Jun i 2016 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde gegen die Verfügung vom 15. März 2016 (Urk. 5). Mit Verfügung vom 7. Juni 2016 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet und dem Beschwerdeführer eine Frist von 30 Tagen zur Einreichung einer Replik angesetzt ( Urk. 7 ). Diese Frist wurde auf Ersuchen des Beschwerdeführers mehrfach erstreckt ( Urk. 9 und 10). Die Replik wurde von seiner neu zuständigen Rechtsvertreterin, Rechtsanwältin Susanne Friedauer, mit Eingabe vom 11. Oktober 2016 erstattet ( Urk. 11). Mit derselben wurde auch ein Schreiben von Dr. Z.___ vom 1 3. Mai 2016 neu eingereicht ( Urk. 12). Die Beschwerdegegnerin verzichte te am 26. Oktober 2016 auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 14 ). Davon wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 3 1. Oktober 2016 Kenntnis gegeben ( Urk. 15 ). Auf die Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften und die im Beschwer de verfahren neu eingereichte Unterlage (Urk. 12 ) wird, soweit erforderlich, in den Erwägun gen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Vorab ist in prozessualer Hinsicht festzuhalten, dass die Verfügung vom 15. März 2016 ( Urk. 2) dem Beschwerdeführer zwar nicht formell korrekt eröff net wurde (vgl. Urk. 6/32). Er erlangte indessen dennoch davon Kenntnis und hatte zu beachten, dass sie hoheitliche individuell-konkrete Anordnungen über seine (erheblichen) Forderungen enthält. Sie erfüllt damit die Voraussetzungen einer anfechtbaren Verfügung im Sinne von Art. 49 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSG ) und wurde darüber hinaus – insoweit korrekt – mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen ( Urk. 1 S. 2; vgl. Art. 49 Abs. 3 ATSG). Sie ist daher als taugliches Beschwerde objekt im Sinne von Art. 56 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) zu qualifizieren, so dass einem Eintreten auf die Beschwerde nichts entgegensteht. 1.2 Die IV-Stelle erliess die Verfügung vom 9. Mai 2016 in Unkenntnis der Beschwerde vom 2. Mai 201 6. Dies vermag indessen nichts daran zu ändern, dass diese (zweite) Verfügung während des hängigen Beschwerdeverfahrens ( lite pendente) erlassen wurde. Es ist daher zu berücksichtigen, dass der Versiche rungsträger eine Verfügung, gegen die Beschwerde erhoben wurde, so lange wiedererwägen kann, bis er gegenüber der Beschwerdebehörde Stellung nimmt ( Art. 53 Abs. 3 ATSG i.V. m. Art. 1 Abs. 1 IVG). Die pendente lite erlassene Verfügung beendet den Streit nur insoweit, als sie den Anträgen des Beschwerdeführers entspricht. Soweit den Anträgen des Beschwerdeführers nicht stattgegeben wurde, besteht der Rechtsstreit weiter. In diesem Fall muss die Beschwerdeinstanz auf die Sache eintreten, ohne dass der Beschwerdeführer die zweite Verfügung anzufechten braucht (vgl. das Kreis schreiben über die Rechtspflege in der AHV, der IV, der EO und bei den EL, Stand 1. April 2013, Rz 2041 mit Hinweisen). Mit Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2016 wurde lediglich dem Interesse des Beschwerdeführers an der korrekten und vollständigen Durchführung des Ein wandverfahrens entsprochen ( Urk. 6/33 ff. ), während der Anspruch auf Ver sicherungsleistungen zwischen den Parteien nach wie vor kontrovers diskutiert wird (vgl. Urk. 1, 5, 6/36 und 11 ). Er ist daher im Rahmen des Beschwerdever fahrens zu beurteilen. 2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Invalide o der von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedroht e Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1) : a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne n Massnahmen erfüllt sind. Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in me dizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die beruf liche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm ittlung, Kapital hilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 2.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). Der Rentenanspruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geldendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG, jedoch früh e stens im Monat, der auf die Vollendung des 1 8. Altersjahres folgt ( Art. 29 Abs. 1 IVG). 2.4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 3. Die Beschwerdegegnerin zog in der angefochtenen Verfügung in Betracht, seit dem 1. Januar 2016 sei dem Beschwerdeführer die Tätigkeit als Produktionsmit arbeiter wieder vollumfänglich zumutbar. Es sei demnach kein invaliditätsrele vanter Gesundheitsschaden ausgewiesen ( Urk. 2). Demgegenüber liess d er Beschwerdeführer im Wesentlichen den Standpunkt vertreten, seine Arbeitsfähigkeit sei bis heute beeinträchtigt ( Urk. 1 und 11 ). 4. 4.1 Zum Verlauf lässt sich den medizinischen Unterlagen entnehmen, dass am 12. September 2014 eine MRT- Arthrographie durchgeführt wurde, die eine Ruptur der Subskapularissehne und eine konsekutive Seh n enretraktion zeigte. Überdies zeigten sich eine w ahrscheinlich posttraumatische Tendinose der Sup raspinatus s ehne ohne Nachweis eines Risses, Zeich en einer Bursitis subacro mialis, eine m ässiggradig e aktivierte AC-Gelenkarthrose und ein i ntaktes Labrum (Urk. 6/6/96). 4.2 Im Rahmen der Untersuchung am 8. Oktober 2014 gelangte Dr. Z.___ zur Beurtei lung, der Versicherte zeige sowohl klinisch als auch MR-tomographisch eine Subsk apularisläsion. Es handle sich um eine isolierte Läsion, der postero superiore Anteil der Rotatorenmanschette sei intakt, allenfalls strukturalterier t, jedoch asymptomatisch. Therapeutisch könne Dr. Z.___ nur eine Subsk apularis -Rekonstruktion anbieten ( Urk. 6/6/85). Am 2 7. November 2014 führte Dr. Z.___ eine o ffe ne Subskapularis -Rekonstruk tion und eine Bizepstenode se rechts durch ( Urk. 6/6/83 und 6/6/87-88). Wegen dieses Eingriffs war d e r Versicherte vom 2 6. bis zum 3 0. November 2014 im A.___ hospitalisiert ( Urk. 6 /6/83). 4.3 Dr. Z.___ diagnostizierte am 1 8. Februar 2015 eine erhebliche postoperative Kapsulitis. Er ordnete die Weiterführung der e ingeleitete n Physiotherapie an und hielt fest, die Wiederaufnahme der Arbeit in der Produktion eines Indust riebetriebes sei aktuell noch nicht möglich ( Urk. 6 /6/71). Auch in der Zeit davor hatten sämtliche Ärzte dem Versicherten seit dem 1. September 2014 eine andauernde Arbeitsunfähigkeit von 10 0 % bescheinigt (vgl. Urk. 6/1, 6/6/40 und 6/6/100 ). 4.4 A m 8. April 2015 stellte Dr. Z.___ eine klare Regredienz der postoperativen adhä siven Kapsulitis fest. Entsprechend habe sich auch die Schulterfunktion deutlich verbessert. Der Versicherte gehe weiterhin regelmässig zur Physiothe rapie und sei mit dem Verlauf nun zunehmend zufrieden. Er berichte über eine sich kontinuierlich verbessernde Schulterfunktion bei klar regredienten Schmer zen. Theoretisch plane man eine teilweise Wiederaufnahme der Arbeit auf ca. Anfang Juni 201 5. Der Versicherte habe vor wenigen Tagen von der Suva eine Mitteilung erhalten, er müsse am 1 5. April 2015 für eine stationäre Nachbe handlung in die Rehaklinik B.___ eintreten. Diese Hospitalisation beurteil t e Dr. Z.___ als fragwürdig. Der aktuelle Heilungsverlauf sei termingerecht und die Therapien könnten problemlos ambulant weitergeführt werden. Zudem sei der Versicherte motiviert, die Arbeit wieder aufzunehmen, was ab Juni teilweise wieder möglich sein sollte ( Urk. 6 /6/44). Er ersuche die Suva daher, die geplante Hos pitalisation mit ihren ärztlichen Beratern zu diskutieren und auf diesen Ent scheid zurückzukommen ( Urk. 6 /6/45). Aktuell bestehe eine 100%ige Arbeits unfähigkeit ( Urk. 6 /6/40). 4.5 Vom 1 5. April bis zum 2 0. Mai 2015 hielt sich der Versicherte stationär in der Rehaklinik B.___ auf ( Urk. 6/6/31). Für die Dauer des Klinikaufenthalts wurde ihm eine 100%ige Arbeitsunf ähig k e it bescheinigt ( Urk. 6/6 /41). Am 3 0. April 2015 wurde im C.___ eine weitere MR-Arthr o graphie der rechten Schulter durchgeführt, die einen Stat us nach Bizepstenodese und Subsk apularisrefixation mit regelrechten postoperativen Verhältnissen, keine sicheren Hinweise auf eine Kapsulitis und eine Bursitis subacromialis ergab ( Urk. 6/6/38). Im Austrittsbericht der Rehaklinik B.___ vom 2 8. Mai 2015 wurden die bereits gestellten Diagnosen aufgeführt und aktuell klinisch eine postoperative Kapsulitis in Regredienz vermerkt ( Urk. 6 /6/31). Bei m Klinikaustritt hätten noch b elastungs- und bewegungsabhängige Schmerzen in der rechten Schulter, eine eingeschränkte Beweglichkeit des rechten Schultergelenkes und eine Schlafstö rung bestanden ( Urk. 6/6/31). Die angestammte Tätigkeit als Controller in der Produktion eines Industrie betrie bes sei dem Versicherten nicht zumutbar, da die Tätigkeit mit Hebe n, Ziehen und Stossen auch von schweren Lasten verbunden sei. Ab dem 2 1. Mai 2015 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/6/32). Die Aus übung der angestammten Tätigkeit sei sicher dauerhaft nicht mehr möglich ( Urk. 6/6/33). Es sei en dem Versicherten leichte Arbeiten ganztags zumutbar. Hinsichtlich der rechten Schulter bestünden spezielle Einschränkungen; es sollten keine repetiti ven Arbeiten über Schulterhöhe oder auf Schulterhöhe mit Gewichten verrichtet werden ( Urk. 6/ 6/32). Zur Weiterbehandlung wurde dem Versicherten eine ambulante Physiotherapie inklusive Medizinische Trainingstherapie (MTT) und die Fortsetzung des instru ierten Heimprogrammes empfohlen ( Urk. 6/6/32). 4.6 Die nächste Untersuchung durch Dr. Z.___ fand am 2 2. Juli 2015 statt, worauf er dem Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigte ( Urk. 6/15 und 6/25/79). Dr. Z.___ führte in seinem Bericht vom 2 4. Juli 2015 aus, der Versicherte zeige nach wie vor eine deutliche funktionelle Einschränkung seines rechten Schultergelenks. Die Kapsulitis scheine weiterhin am Abklingen zu sein, die Schultersteife habe sich jedoch noch nicht vollständig gelöst. Er führe die eingeleitete Therapie weiter und habe nochmals Physiotherapie verordnet. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit sei die Situation so, dass der Produktionsstand ort, wo der Versicherte gearbeitet habe, ins Ausland verlegt worden sei, so dass der Versicherte im Moment gar keinen Arbeitsplatz habe. Er sei jedoch nach wie vor bei der gleichen Arbeitgeberin angestellt, welche ihm jedoch keine adäquate Arbeit anbieten könne. Für die Suche nach einer vergleichbaren Tätigkeit mit hoher Belastung sei der Zeitpunkt noch etwas verf r üht. Er habe den Versicher ten aus diesem Grund nochmals arbeitsunfähig geschrieben ( Urk. 6/25/79). 4.7. Die behandelnde Physiotherapeutin wandte sich am 1 0. September 2015, nach Erhalt eines Aufgebots für MTT (Medizinische Trainingstherapie), an die Suva und erklärte, sie frage sich wirklich, was sich die Rehaklinik B.___ dabei gedacht habe. Der Versicherte sei sehr muskulös, er habe sehr viel Kraft und er sei äusserst sportlich. Was er benötige, sei Mobilität und sicher keine MTT. Nach ihrem Ermessen habe er die Rehaklinik B.___ im gleichen Zustand verlassen, wie er dort eingetreten sei. Grundsätzlich sei er auf sehr gutem Wege. Sie könne sich auch sehr gut vorstellen, dass er demnächst wieder eine adaptierte Tätigkeit aufnehme n könnte. Sie erlebe den Versic herten als sehr engagiert und motiviert ( Urk. 6/22/9). 4.8 Dr. Z.___ untersuchte den Versicherten am 6. Oktober 2015 erneut (Urk. 6/25/48) und bescheinigte eine 100%ige A rbeitsunfähigkeit (Urk. 6/22/7). Der Versicherte zeige nach wie vor ein leichtes Rehabilitationsdefizit. Bei weit gehender Schmerzfreiheit werde dies insgesamt gut toleriert. Dr. Z.___ denke jedoch, dass die Physiotherapie nach wie vor indiziert sei. Er habe den Ver sicherten nochmals arbeitsunfähig geschrieben, meine jedoch, dass er ab Januar 2016 wieder arbeitsfähig sein werde (Urk. 6/25/48). 4.9 Der Versicherte wurde am 2 4. November 2015 durch den Kreisarzt der Suva, Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Chirurgie, untersucht ( vgl. Urk. 6/23/7-11). Der Versicherte habe geschildert, die Beweglichkeit im rechten Schultergelenk sei noch schmerzhaft eingeschränkt. Zum Beispiel gehe das Auswechseln einer Glühbirne mit der rechten Hand nicht. Ein Gewichtslimit körpernah bestehe nicht. Den Arm nach vorne zu heben, sei auch unter Last bis auf Brusthöhe kein Problem. Nachts bestünden Ruheschmerzen im Bereich es rechten Schultergelenks, er erwache deshalb zwei- bis dreimal pro Nacht ( Urk. 6/23/9). Dr. D.___ führte eine eingehende Befunderhebung durch ( Urk. 6/23/9-10). Unter anderem wurde auch mit dem Handdynamometer die grobe Kraft gemes sen, die recht s 30 kp und links 52 kp betrug ( Urk. 6/23/10). Dr. D.___ gelangte zur Beurteilung, es zeige sich ein sehr schönes Heilergebnis, der Versicherte sei weitgehend beschwerdefrei und die Funktion des rechten Schultergelenks sei ausreichend ( Urk. 6/23/11). Ab dem 1. Januar 2016 bestehe wieder eine volle Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit (Urk. 6/23/11). 4.10 Am 1 5. Dezember 2015 untersuchte Dr. Z.___ den Versicherten, der nach wie vor ein leichtes Rehabilitationsdefizit zeige. Im Rehabilitationsverlauf verringere sich dieses kontinuierlich. Dr. Z.___ denke, dass nun die Wiederaufnahme der Arbeit möglich sei, dies allerdings nicht im gleichen Rahmen wie von der Suva vorgeschlagen. Er werde den Versicherten per 1. Januar 2016 zu 20 % arb eits fähig schreiben. Das Ziel sei die Wiedererlangung der vollen A rbeitsfähigkeit ( Urk. 6/25 /7). Gleichentags attestierte Dr. Z.___ dem Versicherten vom 1. Januar bis zum 2 8. Februar 2016 eine 8 0%ige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/25/13). 4.11 Im Rahmen einer Untersuchung am 2 3. Februar 2016 stellte Dr. Z.___ eine wei tere Verbesserung der Schulterfunktion fest. Er denke, dass der Versicherte über die nächsten Monate auch die Belastbarkeit werde steigern können. Bis zum 2 8. Februar 2016 schreibe er den Versicherten noch zu 80 % arbeitsunfähig, danach zu 50 % ( Urk. 6/34/7). Dementsprechend bescheinigte Dr. Z.___ dem Versicherten mit Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 2 3. Februar 2016 für die Zeit vom 2 4. bis zum 2 8. Februar 2016 eine 80%ige und für die Zeit vom 2 9. Februar bis zum 2. Mai 2016 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/29/2). 4.12 Am 3 1. März 2016 führte Dr. Z.___ – auf entsprechende Nachfrage der IV-Stelle – zur Begründung seiner Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung aus, die verzögerte Steigerung der Arbeitsfähigkeit erkläre sich durch die erhebliche postoperative adhäsive Kapsulit i s. Insgesamt sei der Verlauf nun zunehmend erfreulich, so dass die Arbeitsfähigkeit habe gesteigert werden können. Mittelfristig sei in der angest ammten Tätigkeit in einigen Wochen bis Monaten eine volle Arbeits fähigkeit zu erwarten. Die Hauptproblematik liege darin, dass die Arbeitgeberin den Produktionsstandort in E.___ aufgegeben und der Belegschaft gekün digt habe. Der Ve r sicherte sei aktuell arbeitslos, beim RAV gemeldet, aufgrund der Arbeitseinschränkung jedoch praktisch nicht vermittelbar. Eine körperlich weniger belastendende Tätigkeit werde er ohne entsprechende Bildung und mit 60 Jahren kau m finden (Urk. 6/34/6). 5. 5.1 Es ist strittig und zu prüfen, ob zur Beurteilung des massgeblichen medizi nischen Sachverhalts auf die kreisärztliche Beurteilung vom 24. November 2015 abgestellt und von einer vollen Arbeitsfähigkeit ab Januar 2016 ausgegangen werden kann (vgl. Urk. 1, 2, 6/36, 5 und 11). 5.2 Der Beschwerdeführer liess in diesem Zusammenhang geltend machen, der Suva-Kreisarzt Dr. D.___ habe den Austrittsbericht der Rehaklinik B.___ vom 2 8. Mai 2015 nicht erwähnt und offenbar auch nicht gekannt ( Urk. 11 S. 6). Zumindest der erstgenannte Einwand trifft zu ( vgl. Urk. 6/23/7-8). Dement sprechend mangelt es den Ausführungen Dr. D.___ s auch an einer inhaltlichen Auseinander setzung mit der im fraglichen Bericht festgehaltenen ander s lauten d en Arbeitsfähigkeitsbeurteilung. Dabei hätte die Tatsache, dass die Kraftwerte des rechten Armes beim Eintritt in die Rehaklinik B.___ am 17. April 2015 schmerzbedingt nicht sicher testbar waren, ebenso der fach ärztlichen Diskussion bedurft wie der Umstand, dass sich der Versicherte beim Klinikaustritt am 1 5. Mai 2015 bei den Hebe- und Tragetests sowie bei Arbeiten über Kopf und mit Handkraft unter Angabe von Schulterschmerzen rechts selbst limitierte, bevor ein funktionelles Limit beobachtet werden konnte, weshalb davon ausge gangen wurde, es könnte mit grösserem Effort eine etwas bessere Leistung erbracht werden ( Urk. 6/6/36). Ebenso hätten die von der behandelnden Phy siotherapeutin aufgezeigten Diskrepanzen (vgl. Urk. 6/22/9) erörtert werden müssen. Es mangelt somit an der erforderlichen Auseinander setzung mit den medizinischen Vorakten. Darüber hinaus wurde von Seiten des Beschwerdeführers richtig erkannt (Urk. 11 S. 6), dass sich Dr. D.___ auf eine prognostische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ab dem 1. Januar 2016 beschränkte ( Urk. 6/23/11). Ungeachtet dessen, dass auf eine blosse Prognose nicht abgestellt werden kann, stellt sich in Anbetracht der am 2 4. November 2015 erhobenen Befunde (vgl. Urk. 6/23/9-10) die Frage, weshalb Dr. D.___ keine schlüssig e und nachvoll ziehbar e Arbeitsfähigkeitsbeurteilung vorzunehmen vermochte. Auf die Ausführungen des Suva-Kreisarztes Dr. D.___ kann unter diesen Umstän den nicht ohne Weiteres abgestellt werden. 6. Ebenso wenig lässt sich die Arbeitsfähigkeit allein gestützt auf die Angaben der Rehaklinik B.___ oder des B ehandlers Dr. Z.___ beurteilen. Mit Bezug auf die Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung der Rehaklinik B.___ ist zu bemerken, dass sie bereits rund ein Jahr vor Erlass der angefochtenen Verfügung en abgegeben worden war und auf fraglichen Testergebnissen basierte (vgl. Urk. 6/6/36-37). Hinsichtlich der E inschätzung Dr. Z.___ s stellt sich die Frage, inwiefern auch nichtmedizinische Faktoren in de ss en Beurteilung mit eingeflossen sind (vgl. Urk. 6/25/79, 6/27/7 und 6/34/6 ). Insbesondere ist diesbezüglich zu bemerken, dass Dr. Z.___ seit dem 8. April 2015 eine klare (kontinuierliche) Regredienz der postoperativen adhäsiven Kapsulitis und damit einhergehend spätestens seit dem 6. Oktober 2015 eine Verbesserung der Schulterfunktion festgestellt hatte ( vgl. Urk. 6/6/44, 6/25/7 und 6/25/48 ). Weshalb er dennoch bis zum 1. Januar 2016 unverändert eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestätigte, erscheint in Anbetracht der bereits am 8. April 2015 ins Auge gefassten (teilweisen) Wieder aufnahme der Arbeitstätigkeit ( Urk. 6/6/44) wenig nachvollziehbar. Immerhin ist zu bemerken, dass auch Dr. Z.___ stets davon ausgegangen zu sein scheint, eine Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sei erreichbar (vgl. Urk. 6/6/32, 6/6/44, 6/6/71, 6/25/7, 6/25/48, 6/34 und 12). In Anbetracht der divergierenden Arbeitsunfähigkeitsbeurteilungen ab April 2015 wäre die Beschwerdegegnerin zu weiteren diesbezüglich en Abklärungen gehalten gewesen. Zumindest hätte sie die medizinischen Akten mit den darin festgehaltenen Befunden dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) unterbreiten müssen (vgl. Art. 49 IVG und Art. 49 der Verordnung über die Invaliden ver s i cherung ; IVV). Dies hat sie versäumt (vgl. Urk. 6/27 und 6/35). Eine Beurtei lung durch die zuständige Sachbearbeiterin genügt – wie von Seiten des Beschwerdeführers richtig erkannt wurde ( Urk. 11 S. 7) – nicht. Der angefoch tene Entscheid ist somit aufzuheben und die Sache ist zur Durchführung der notwendigen Abklärungen und zu neuer Entscheidung an die Beschwerde geg nerin zurückzuweisen (§ 26 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer ). In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 7. 7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- festzusetzen. Nach ständi ger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen der beschwerdeführenden Partei (BGE 137 V 57 E. 2.1 mit Hinweisen). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der unterliegenden Beschwerde gegnerin aufzuerlegen. 7.2 Gemäss § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeu tung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsie gens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer ). Dem Ausgang des Beschwerd everfahrens entsprechend hat der Beschwerde füh rer Anspruch auf eine Parteientschädigung, wobei unter Berücksich tigung der erwähnten Kriterien ein Betrag von Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) als angemessen erscheint. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtenen Verfügungen vom 15. März und vom 9. Mai 2016 aufgehoben werden und die Sache an die Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Ab klärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerde füh rers neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schä digung von Fr. 2‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Susanne Friedauer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigGohl Zschokke

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.00508 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke Urteil vom 26. September 2017

IV.2016.00508

IV.2016.00508

IV.2016.00508 I. Kammer

I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke

Urteil vom 26. September 2017

Urteil vom 26. September 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer

vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner

Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich

Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 19 56, absolvierte keine Berufsausbildung ( Urk. 6/6/14 und 6/6/21). Zuletzt war er seit dem 21. Januar 1985 als Produktionsmitarbeiter bei der Y.___ AG angestellt (Urk. 6/1/2, 6/2/1, 6/7/4, 6/9 und 6/11 ), als er sich am 2 9. August 2014 ein e Subskapularissehnen läsion an der rechten Schulter zuzog ( Urk. 6/1/2, 6/6/85 und 6/6/96 ). Ab dem 1. September 2014 attestierten ihm diverse behandelnde Ärzte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 6/1, 6/15, 6/6/91, 6/6/100 ). Als zuständiger Unfallversicherer erbrach te die Suva Versicherungsleistungen ( Urk. 6/6/30 und 6/6/78 -79 ).

1. X.___, geboren 19 56, absolvierte keine Berufsausbildung ( Urk. 6/6/14 und 6/6/21). Zuletzt war er seit dem 21. Januar 1985 als Produktionsmitarbeiter bei der Y.___ AG angestellt (Urk. 6/1/2, 6/2/1, 6/7/4, 6/9 und 6/11 ), als er sich am 2 9. August 2014 ein e Subskapularissehnen läsion an der rechten Schulter zuzog ( Urk. 6/1/2, 6/6/85 und 6/6/96 ). Ab dem 1. September 2014 attestierten ihm diverse behandelnde Ärzte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 6/1, 6/15, 6/6/91, 6/6/100 ). Als zuständiger Unfallversicherer erbrach te die Suva Versicherungsleistungen ( Urk. 6/6/30 und 6/6/78 -79 ). Am 8. Dezember 2014 meldete die Arbeitgeberin den Versicherten bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zur Früherfassung an ( Urk. 6 /2). Dabei erwähnte sie, das Arbeitsverhältnis werde bis auf Weiteres andauern; von einer internen Reorganisation und der Aufhebung der gesamten Produktion ( Urk. 6/6/10, 6/11/2-3 und 6/6/28 ) war damals nicht die Rede ( vgl. Urk. 6/2). Währen d des Gespräch s mit der IV-Stelle am 22. Januar 2015 habe der Versicherte erklärt, nach der Schultero peration vom 27. November 2014 sei er gemäss der Einschätzung von Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs apparates und Chefarzt im A.___, auf gutem Weg zur Bes serung. Es brauche noch etwas Zeit, bis er wieder arbeitsfähig sei. D ie nächste Untersuchung sei am 18. Februar 2015 geplant. Er sei zuversichtlich, dass er seine Arbeit bald wieder aufnehmen könne. Eine Anmeldung bei der IV wurde darauf als unnötig beurteilt ( Urk. 6/4).

Am 8. Dezember 2014 meldete die Arbeitgeberin den Versicherten bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zur Früherfassung an ( Urk. 6 /2). Dabei erwähnte sie, das Arbeitsverhältnis werde bis auf Weiteres andauern; von einer internen Reorganisation und der Aufhebung der gesamten Produktion ( Urk. 6/6/10, 6/11/2-3 und 6/6/28 ) war damals nicht die Rede ( vgl. Urk. 6/2). Währen d des Gespräch s mit der IV-Stelle am 22. Januar 2015 habe der Versicherte erklärt, nach der Schultero peration vom 27. November 2014 sei er gemäss der Einschätzung von Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs apparates und Chefarzt im A.___, auf gutem Weg zur Bes serung. Es brauche noch etwas Zeit, bis er wieder arbeitsfähig sei. D ie nächste Untersuchung sei am 18. Februar 2015 geplant. Er sei zuversichtlich, dass er seine Arbeit bald wieder aufnehmen könne. Eine Anmeldung bei der IV wurde darauf als unnötig beurteilt ( Urk. 6/4). Bei der Untersuchung am 1 8. Februar 2015 diagnostizierte Dr. Z.___ eine erheb liche postoperative adhäsive Kapsulitis. Er ordnete die Weiterführung der ein geleiteten Physiotherapie an und beurteilte eine Wiederaufnahme der Arbeit in der Produktion eines Industriebetriebes als aktuell noch nicht möglich. Die nächste Verlaufskontrolle werde in zwei Monaten stattfinden ( Urk. 6 /6/71). In der Folge unterzog sich der Versicherte w eiteren Behandlungen, insbesondere Physiotherapie (vgl. Urk. 6/6/25, 6/6/47 und 6/20/3 ).

Bei der Untersuchung am 1 8. Februar 2015 diagnostizierte Dr. Z.___ eine erheb liche postoperative adhäsive Kapsulitis. Er ordnete die Weiterführung der ein geleiteten Physiotherapie an und beurteilte eine Wiederaufnahme der Arbeit in der Produktion eines Industriebetriebes als aktuell noch nicht möglich. Die nächste Verlaufskontrolle werde in zwei Monaten stattfinden ( Urk. 6 /6/71). In der Folge unterzog sich der Versicherte w eiteren Behandlungen, insbesondere Physiotherapie (vgl. Urk. 6/6/25, 6/6/47 und 6/20/3 ). Er meldete sich a m 10. August 201 5 bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/6/11-16 = 6/7 ). Diese zog die Suva-Akten bei (Urk. 6/6 und 6/22-25 ) und tätigte erwerblich e Abklärungen ( Urk. 6/9, 6/11, 6/12 und 6/16-18 ). Mit Vorbescheid vom 4. Februar 201 6 stellte die IV-Stelle de m Versicherten die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 6 / 28 ). Dagegen erhob er mit Eingabe vom 9. März 2016 Einwand ( Urk. 6/30) und reichte Arztzeugnisse vo m 1 5. Dezember 2015 und vom 23. Februar 2016 ein (Urk. 6/29). Mit Verfü gung vom 15. März 2016 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsans p r u ch ; sie verzichtete aber auf den Versand der Verfügung, die (versehentlich) in die Akten aufgenommen wurde (Urk. 2; vgl. Urk. 6/ 32 und das Aktenverzeichnis ). Gleichentags ersuchte die IV-Stelle Dr. Z.___ um ergänzende ärztliche Aus künfte (vgl. Urk. 6/34/6), die am 7. April 2016 bei ihr eintrafen ( Urk. 6/34; vgl. das Aktenverzeichnis).

Er meldete sich a m 10. August 201 5 bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/6/11-16 = 6/7 ). Diese zog die Suva-Akten bei (Urk. 6/6 und 6/22-25 ) und tätigte erwerblich e Abklärungen ( Urk. 6/9, 6/11, 6/12 und 6/16-18 ). Mit Vorbescheid vom 4. Februar 201 6 stellte die IV-Stelle de m Versicherten die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 6 28 ). Dagegen erhob er mit Eingabe vom 9. März 2016 Einwand ( Urk. 6/30) und reichte Arztzeugnisse vo m 1 5. Dezember 2015 und vom 23. Februar 2016 ein (Urk. 6/29). Mit Verfü gung vom 15. März 2016 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsans p r u ch ; sie verzichtete aber auf den Versand der Verfügung, die (versehentlich) in die Akten aufgenommen wurde (Urk. 2; vgl. Urk. 6/ 32 und das Aktenverzeichnis ). Gleichentags ersuchte die IV-Stelle Dr. Z.___ um ergänzende ärztliche Aus künfte (vgl. Urk. 6/34/6), die am 7. April 2016 bei ihr eintrafen ( Urk. 6/34; vgl. das Aktenverzeichnis). 2. Gegen die Verfügung vom 15. März 2016 liess der Versicherte, vertreten durch lic. iur. Liliana Scasascia Kleiser, mit Eingabe vom 2. Mai 2016 (Datum Post stempel, hierorts eingegangen am 3. Mai 2016; Urk. 1 S. 1), Beschwerde erheben mit dem Antrag, die angefochtene Verfü gung sei aufzu heben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen im Zusammenhang mit seiner Erkrankung zu erbringen; unter Kosten- und Ent schädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Überdies wurde um die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels ersucht (Urk. 1 S. 2). Mit Verfü gung vom 9. Mai 2016 wurde der IV-Stelle eine Frist von 30 Tagen zur Ein reichung einer Beschwerdeantwort und der vollständigen Akten angesetzt ( Urk. 4 ). Ebenfalls am 9. Mai 2016 erliess die IV-Stelle eine (weitere) Verfügung, mit der sie das Leistungsbegehren abwies ( Urk. 6/36). Am 6. Jun i 2016 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde gegen die Verfügung vom 15. März 2016 (Urk. 5). Mit Verfügung vom 7. Juni 2016 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet und dem Beschwerdeführer eine Frist von 30 Tagen zur Einreichung einer Replik angesetzt ( Urk. 7 ). Diese Frist wurde auf Ersuchen des Beschwerdeführers mehrfach erstreckt ( Urk. 9 und 10). Die Replik wurde von seiner neu zuständigen Rechtsvertreterin, Rechtsanwältin Susanne Friedauer, mit Eingabe vom 11. Oktober 2016 erstattet ( Urk. 11). Mit derselben wurde auch ein Schreiben von Dr. Z.___ vom 1 3. Mai 2016 neu eingereicht ( Urk. 12). Die Beschwerdegegnerin verzichte te am 26. Oktober 2016 auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 14 ). Davon wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 3 1. Oktober 2016 Kenntnis gegeben ( Urk. 15 ).

2. Gegen die Verfügung vom 15. März 2016 liess der Versicherte, vertreten durch lic. iur. Liliana Scasascia Kleiser, mit Eingabe vom 2. Mai 2016 (Datum Post stempel, hierorts eingegangen am 3. Mai 2016; Urk. 1 S. 1), Beschwerde erheben mit dem Antrag, die angefochtene Verfü gung sei aufzu heben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen im Zusammenhang mit seiner Erkrankung zu erbringen; unter Kosten- und Ent schädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Überdies wurde um die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels ersucht (Urk. 1 S. 2). Mit Verfü gung vom 9. Mai 2016 wurde der IV-Stelle eine Frist von 30 Tagen zur Ein reichung einer Beschwerdeantwort und der vollständigen Akten angesetzt ( Urk. 4 ). Ebenfalls am 9. Mai 2016 erliess die IV-Stelle eine (weitere) Verfügung, mit der sie das Leistungsbegehren abwies ( Urk. 6/36). Am 6. Jun i 2016 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde gegen die Verfügung vom 15. März 2016 (Urk. 5). Mit Verfügung vom 7. Juni 2016 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet und dem Beschwerdeführer eine Frist von 30 Tagen zur Einreichung einer Replik angesetzt ( Urk. 7 ). Diese Frist wurde auf Ersuchen des Beschwerdeführers mehrfach erstreckt ( Urk. 9 und 10). Die Replik wurde von seiner neu zuständigen Rechtsvertreterin, Rechtsanwältin Susanne Friedauer, mit Eingabe vom 11. Oktober 2016 erstattet ( Urk. 11). Mit derselben wurde auch ein Schreiben von Dr. Z.___ vom 1 3. Mai 2016 neu eingereicht ( Urk. 12). Die Beschwerdegegnerin verzichte te am 26. Oktober 2016 auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 14 ). Davon wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 3 1. Oktober 2016 Kenntnis gegeben ( Urk. 15 ). Auf die Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften und die im Beschwer de verfahren neu eingereichte Unterlage (Urk. 12 ) wird, soweit erforderlich, in den Erwägun gen eingegangen.

Auf die Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften und die im Beschwer de verfahren neu eingereichte Unterlage (Urk. 12 ) wird, soweit erforderlich, in den Erwägun gen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Vorab ist in prozessualer Hinsicht festzuhalten, dass die Verfügung vom 15. März 2016 ( Urk. 2) dem Beschwerdeführer zwar nicht formell korrekt eröff net wurde (vgl. Urk. 6/32). Er erlangte indessen dennoch davon Kenntnis und hatte zu beachten, dass sie hoheitliche individuell-konkrete Anordnungen über seine (erheblichen) Forderungen enthält. Sie erfüllt damit die Voraussetzungen einer anfechtbaren Verfügung im Sinne von Art. 49 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSG ) und wurde darüber hinaus – insoweit korrekt – mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen ( Urk. 1 S. 2; vgl. Art. 49 Abs. 3 ATSG). Sie ist daher als taugliches Beschwerde objekt im Sinne von Art. 56 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) zu qualifizieren, so dass einem Eintreten auf die Beschwerde nichts entgegensteht.

1.1 Vorab ist in prozessualer Hinsicht festzuhalten, dass die Verfügung vom 15. März 2016 ( Urk. 2) dem Beschwerdeführer zwar nicht formell korrekt eröff net wurde (vgl. Urk. 6/32). Er erlangte indessen dennoch davon Kenntnis und hatte zu beachten, dass sie hoheitliche individuell-konkrete Anordnungen über seine (erheblichen) Forderungen enthält. Sie erfüllt damit die Voraussetzungen einer anfechtbaren Verfügung im Sinne von Art. 49 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ( ATSG ) und wurde darüber hinaus – insoweit korrekt – mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen ( Urk. 1 S. 2; vgl. Art. 49 Abs. 3 ATSG). Sie ist daher als taugliches Beschwerde objekt im Sinne von Art. 56 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) zu qualifizieren, so dass einem Eintreten auf die Beschwerde nichts entgegensteht. 1.2 Die IV-Stelle erliess die Verfügung vom 9. Mai 2016 in Unkenntnis der Beschwerde vom 2. Mai 201 6. Dies vermag indessen nichts daran zu ändern, dass diese (zweite) Verfügung während des hängigen Beschwerdeverfahrens ( lite pendente) erlassen wurde. Es ist daher zu berücksichtigen, dass der Versiche rungsträger eine Verfügung, gegen die Beschwerde erhoben wurde, so lange wiedererwägen kann, bis er gegenüber der Beschwerdebehörde Stellung nimmt ( Art. 53 Abs. 3 ATSG i.V. m. Art. 1 Abs. 1 IVG).

1.2 Die IV-Stelle erliess die Verfügung vom 9. Mai 2016 in Unkenntnis der Beschwerde vom 2. Mai 201 6. Dies vermag indessen nichts daran zu ändern, dass diese (zweite) Verfügung während des hängigen Beschwerdeverfahrens ( lite pendente) erlassen wurde. Es ist daher zu berücksichtigen, dass der Versiche rungsträger eine Verfügung, gegen die Beschwerde erhoben wurde, so lange wiedererwägen kann, bis er gegenüber der Beschwerdebehörde Stellung nimmt ( Art. 53 Abs. 3 ATSG i.V. m. Art. 1 Abs. 1 IVG). Die pendente lite erlassene Verfügung beendet den Streit nur insoweit, als sie den Anträgen des Beschwerdeführers entspricht. Soweit den Anträgen des Beschwerdeführers nicht stattgegeben wurde, besteht der Rechtsstreit weiter. In diesem Fall muss die Beschwerdeinstanz auf die Sache eintreten, ohne dass der Beschwerdeführer die zweite Verfügung anzufechten braucht (vgl. das Kreis schreiben über die Rechtspflege in der AHV, der IV, der EO und bei den EL, Stand 1. April 2013, Rz 2041 mit Hinweisen).

Die pendente lite erlassene Verfügung beendet den Streit nur insoweit, als sie den Anträgen des Beschwerdeführers entspricht. Soweit den Anträgen des Beschwerdeführers nicht stattgegeben wurde, besteht der Rechtsstreit weiter. In diesem Fall muss die Beschwerdeinstanz auf die Sache eintreten, ohne dass der Beschwerdeführer die zweite Verfügung anzufechten braucht (vgl. das Kreis schreiben über die Rechtspflege in der AHV, der IV, der EO und bei den EL, Stand 1. April 2013, Rz 2041 mit Hinweisen). Mit Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2016 wurde lediglich dem Interesse des Beschwerdeführers an der korrekten und vollständigen Durchführung des Ein wandverfahrens entsprochen ( Urk. 6/33 ff. ), während der Anspruch auf Ver sicherungsleistungen zwischen den Parteien nach wie vor kontrovers diskutiert wird (vgl. Urk. 1, 5, 6/36 und 11 ). Er ist daher im Rahmen des Beschwerdever fahrens zu beurteilen.

Mit Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2016 wurde lediglich dem Interesse des Beschwerdeführers an der korrekten und vollständigen Durchführung des Ein wandverfahrens entsprochen ( Urk. 6/33 ff. ), während der Anspruch auf Ver sicherungsleistungen zwischen den Parteien nach wie vor kontrovers diskutiert wird (vgl. Urk. 1, 5, 6/36 und 11 ). Er ist daher im Rahmen des Beschwerdever fahrens zu beurteilen. 2.

2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Invalide o der von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedroht e Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1) :

2.2 Invalide o der von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedroht e Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1) : a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und

a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne n Massnahmen erfüllt sind. b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne n Massnahmen erfüllt sind. Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in me dizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die beruf liche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm ittlung, Kapital hilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d).

Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in me dizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die beruf liche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm ittlung, Kapital hilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 2.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

2.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). Der Rentenanspruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geldendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG, jedoch früh e stens im Monat, der auf die Vollendung des 1 8. Altersjahres folgt ( Art. 29 Abs. 1 IVG).

Der Rentenanspruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geldendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG, jedoch früh e stens im Monat, der auf die Vollendung des 1 8. Altersjahres folgt ( Art. 29 Abs. 1 IVG). 2.4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).

2.4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 3. Die Beschwerdegegnerin zog in der angefochtenen Verfügung in Betracht, seit dem 1. Januar 2016 sei dem Beschwerdeführer die Tätigkeit als Produktionsmit arbeiter wieder vollumfänglich zumutbar. Es sei demnach kein invaliditätsrele vanter Gesundheitsschaden ausgewiesen ( Urk. 2).

3. Die Beschwerdegegnerin zog in der angefochtenen Verfügung in Betracht, seit dem 1. Januar 2016 sei dem Beschwerdeführer die Tätigkeit als Produktionsmit arbeiter wieder vollumfänglich zumutbar. Es sei demnach kein invaliditätsrele vanter Gesundheitsschaden ausgewiesen ( Urk. 2). Demgegenüber liess d er Beschwerdeführer im Wesentlichen den Standpunkt vertreten, seine Arbeitsfähigkeit sei bis heute beeinträchtigt ( Urk. 1 und 11 ).

Demgegenüber liess d er Beschwerdeführer im Wesentlichen den Standpunkt vertreten, seine Arbeitsfähigkeit sei bis heute beeinträchtigt ( Urk. 1 und 11 ). 4.

4. 4.1 Zum Verlauf lässt sich den medizinischen Unterlagen entnehmen, dass am 12. September 2014 eine MRT- Arthrographie durchgeführt wurde, die eine Ruptur der Subskapularissehne und eine konsekutive Seh n enretraktion zeigte. Überdies zeigten sich eine w ahrscheinlich posttraumatische Tendinose der Sup raspinatus s ehne ohne Nachweis eines Risses, Zeich en einer Bursitis subacro mialis, eine m ässiggradig e aktivierte AC-Gelenkarthrose und ein i ntaktes Labrum (Urk. 6/6/96).

4.1 Zum Verlauf lässt sich den medizinischen Unterlagen entnehmen, dass am 12. September 2014 eine MRT- Arthrographie durchgeführt wurde, die eine Ruptur der Subskapularissehne und eine konsekutive Seh n enretraktion zeigte. Überdies zeigten sich eine w ahrscheinlich posttraumatische Tendinose der Sup raspinatus s ehne ohne Nachweis eines Risses, Zeich en einer Bursitis subacro mialis, eine m ässiggradig e aktivierte AC-Gelenkarthrose und ein i ntaktes Labrum (Urk. 6/6/96). 4.2 Im Rahmen der Untersuchung am 8. Oktober 2014 gelangte Dr. Z.___ zur Beurtei lung, der Versicherte zeige sowohl klinisch als auch MR-tomographisch eine Subsk apularisläsion. Es handle sich um eine isolierte Läsion, der postero superiore Anteil der Rotatorenmanschette sei intakt, allenfalls strukturalterier t, jedoch asymptomatisch. Therapeutisch könne Dr. Z.___ nur eine Subsk apularis -Rekonstruktion anbieten ( Urk. 6/6/85).

4.2 Im Rahmen der Untersuchung am 8. Oktober 2014 gelangte Dr. Z.___ zur Beurtei lung, der Versicherte zeige sowohl klinisch als auch MR-tomographisch eine Subsk apularisläsion. Es handle sich um eine isolierte Läsion, der postero superiore Anteil der Rotatorenmanschette sei intakt, allenfalls strukturalterier t, jedoch asymptomatisch. Therapeutisch könne Dr. Z.___ nur eine Subsk apularis -Rekonstruktion anbieten ( Urk. 6/6/85). Am 2 7. November 2014 führte Dr. Z.___ eine o ffe ne Subskapularis -Rekonstruk tion und eine Bizepstenode se rechts durch ( Urk. 6/6/83 und 6/6/87-88). Wegen dieses Eingriffs war d e r Versicherte vom 2 6. bis zum 3 0. November 2014 im A.___ hospitalisiert ( Urk. 6 /6/83).

Am 2 7. November 2014 führte Dr. Z.___ eine o ffe ne Subskapularis -Rekonstruk tion und eine Bizepstenode se rechts durch ( Urk. 6/6/83 und 6/6/87-88). Wegen dieses Eingriffs war d e r Versicherte vom 2 6. bis zum 3 0. November 2014 im A.___ hospitalisiert ( Urk. 6 /6/83). 4.3 Dr. Z.___ diagnostizierte am 1 8. Februar 2015 eine erhebliche postoperative Kapsulitis. Er ordnete die Weiterführung der e ingeleitete n Physiotherapie an und hielt fest, die Wiederaufnahme der Arbeit in der Produktion eines Indust riebetriebes sei aktuell noch nicht möglich ( Urk. 6 /6/71). Auch in der Zeit davor hatten sämtliche Ärzte dem Versicherten seit dem 1. September 2014 eine andauernde Arbeitsunfähigkeit von 10 0 % bescheinigt (vgl. Urk. 6/1, 6/6/40 und 6/6/100 ).

4.3 Dr. Z.___ diagnostizierte am 1 8. Februar 2015 eine erhebliche postoperative Kapsulitis. Er ordnete die Weiterführung der e ingeleitete n Physiotherapie an und hielt fest, die Wiederaufnahme der Arbeit in der Produktion eines Indust riebetriebes sei aktuell noch nicht möglich ( Urk. 6 /6/71). Auch in der Zeit davor hatten sämtliche Ärzte dem Versicherten seit dem 1. September 2014 eine andauernde Arbeitsunfähigkeit von 10 0 % bescheinigt (vgl. Urk. 6/1, 6/6/40 und 6/6/100 ). 4.4 A m 8. April 2015 stellte Dr. Z.___ eine klare Regredienz der postoperativen adhä siven Kapsulitis fest. Entsprechend habe sich auch die Schulterfunktion deutlich verbessert. Der Versicherte gehe weiterhin regelmässig zur Physiothe rapie und sei mit dem Verlauf nun zunehmend zufrieden. Er berichte über eine sich kontinuierlich verbessernde Schulterfunktion bei klar regredienten Schmer zen. Theoretisch plane man eine teilweise Wiederaufnahme der Arbeit auf ca. Anfang Juni 201 5. Der Versicherte habe vor wenigen Tagen von der Suva eine Mitteilung erhalten, er müsse am 1 5. April 2015 für eine stationäre Nachbe handlung in die Rehaklinik B.___ eintreten. Diese Hospitalisation beurteil t e Dr. Z.___ als fragwürdig. Der aktuelle Heilungsverlauf sei termingerecht und die Therapien könnten problemlos ambulant weitergeführt werden. Zudem sei der Versicherte motiviert, die Arbeit wieder aufzunehmen, was ab Juni teilweise wieder möglich sein sollte ( Urk. 6 /6/44). Er ersuche die Suva daher, die geplante Hos pitalisation mit ihren ärztlichen Beratern zu diskutieren und auf diesen Ent scheid zurückzukommen ( Urk. 6 /6/45). Aktuell bestehe eine 100%ige Arbeits unfähigkeit ( Urk. 6 /6/40).

4.4 A m 8. April 2015 stellte Dr. Z.___ eine klare Regredienz der postoperativen adhä siven Kapsulitis fest. Entsprechend habe sich auch die Schulterfunktion deutlich verbessert. Der Versicherte gehe weiterhin regelmässig zur Physiothe rapie und sei mit dem Verlauf nun zunehmend zufrieden. Er berichte über eine sich kontinuierlich verbessernde Schulterfunktion bei klar regredienten Schmer zen. Theoretisch plane man eine teilweise Wiederaufnahme der Arbeit auf ca. Anfang Juni 201 5. Der Versicherte habe vor wenigen Tagen von der Suva eine Mitteilung erhalten, er müsse am 1 5. April 2015 für eine stationäre Nachbe handlung in die Rehaklinik B.___ eintreten. Diese Hospitalisation beurteil t e Dr. Z.___ als fragwürdig. Der aktuelle Heilungsverlauf sei termingerecht und die Therapien könnten problemlos ambulant weitergeführt werden. Zudem sei der Versicherte motiviert, die Arbeit wieder aufzunehmen, was ab Juni teilweise wieder möglich sein sollte ( Urk. 6 /6/44). Er ersuche die Suva daher, die geplante Hos pitalisation mit ihren ärztlichen Beratern zu diskutieren und auf diesen Ent scheid zurückzukommen ( Urk. 6 /6/45). Aktuell bestehe eine 100%ige Arbeits unfähigkeit ( Urk. 6 /6/40). 4.5 Vom 1 5. April bis zum 2 0. Mai 2015 hielt sich der Versicherte stationär in der Rehaklinik B.___ auf ( Urk. 6/6/31). Für die Dauer des Klinikaufenthalts wurde ihm eine 100%ige Arbeitsunf ähig k e it bescheinigt ( Urk. 6/6 /41).

4.5 Vom 1 5. April bis zum 2 0. Mai 2015 hielt sich der Versicherte stationär in der Rehaklinik B.___ auf ( Urk. 6/6/31). Für die Dauer des Klinikaufenthalts wurde ihm eine 100%ige Arbeitsunf ähig k e it bescheinigt ( Urk. 6/6 /41). Am 3 0. April 2015 wurde im C.___ eine weitere MR-Arthr o graphie der rechten Schulter durchgeführt, die einen Stat us nach Bizepstenodese und Subsk apularisrefixation mit regelrechten postoperativen Verhältnissen, keine sicheren Hinweise auf eine Kapsulitis und eine Bursitis subacromialis ergab ( Urk. 6/6/38).

Am 3 0. April 2015 wurde im C.___ eine weitere MR-Arthr o graphie der rechten Schulter durchgeführt, die einen Stat us nach Bizepstenodese und Subsk apularisrefixation mit regelrechten postoperativen Verhältnissen, keine sicheren Hinweise auf eine Kapsulitis und eine Bursitis subacromialis ergab ( Urk. 6/6/38). Im Austrittsbericht der Rehaklinik B.___ vom 2 8. Mai 2015 wurden die bereits gestellten Diagnosen aufgeführt und aktuell klinisch eine postoperative Kapsulitis in Regredienz vermerkt ( Urk. 6 /6/31). Bei m Klinikaustritt hätten noch b elastungs- und bewegungsabhängige Schmerzen in der rechten Schulter, eine eingeschränkte Beweglichkeit des rechten Schultergelenkes und eine Schlafstö rung bestanden ( Urk. 6/6/31).

Im Austrittsbericht der Rehaklinik B.___ vom 2 8. Mai 2015 wurden die bereits gestellten Diagnosen aufgeführt und aktuell klinisch eine postoperative Kapsulitis in Regredienz vermerkt ( Urk. 6 /6/31). Bei m Klinikaustritt hätten noch b elastungs- und bewegungsabhängige Schmerzen in der rechten Schulter, eine eingeschränkte Beweglichkeit des rechten Schultergelenkes und eine Schlafstö rung bestanden ( Urk. 6/6/31). Die angestammte Tätigkeit als Controller in der Produktion eines Industrie betrie bes sei dem Versicherten nicht zumutbar, da die Tätigkeit mit Hebe n, Ziehen und Stossen auch von schweren Lasten verbunden sei. Ab dem 2 1. Mai 2015 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/6/32). Die Aus übung der angestammten Tätigkeit sei sicher dauerhaft nicht mehr möglich ( Urk. 6/6/33).

Die angestammte Tätigkeit als Controller in der Produktion eines Industrie betrie bes sei dem Versicherten nicht zumutbar, da die Tätigkeit mit Hebe n, Ziehen und Stossen auch von schweren Lasten verbunden sei. Ab dem 2 1. Mai 2015 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/6/32). Die Aus übung der angestammten Tätigkeit sei sicher dauerhaft nicht mehr möglich ( Urk. 6/6/33). Es sei en dem Versicherten leichte Arbeiten ganztags zumutbar. Hinsichtlich der rechten Schulter bestünden spezielle Einschränkungen; es sollten keine repetiti ven Arbeiten über Schulterhöhe oder auf Schulterhöhe mit Gewichten verrichtet werden ( Urk. 6/ 6/32).

Es sei en dem Versicherten leichte Arbeiten ganztags zumutbar. Hinsichtlich der rechten Schulter bestünden spezielle Einschränkungen; es sollten keine repetiti ven Arbeiten über Schulterhöhe oder auf Schulterhöhe mit Gewichten verrichtet werden ( Urk. 6/ 6/32). Zur Weiterbehandlung wurde dem Versicherten eine ambulante Physiotherapie inklusive Medizinische Trainingstherapie (MTT) und die Fortsetzung des instru ierten Heimprogrammes empfohlen ( Urk. 6/6/32).

Zur Weiterbehandlung wurde dem Versicherten eine ambulante Physiotherapie inklusive Medizinische Trainingstherapie (MTT) und die Fortsetzung des instru ierten Heimprogrammes empfohlen ( Urk. 6/6/32). 4.6 Die nächste Untersuchung durch Dr. Z.___ fand am 2 2. Juli 2015 statt, worauf er dem Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigte ( Urk. 6/15 und 6/25/79). Dr. Z.___ führte in seinem Bericht vom 2 4. Juli 2015 aus, der Versicherte zeige nach wie vor eine deutliche funktionelle Einschränkung seines rechten Schultergelenks. Die Kapsulitis scheine weiterhin am Abklingen zu sein, die Schultersteife habe sich jedoch noch nicht vollständig gelöst. Er führe die eingeleitete Therapie weiter und habe nochmals Physiotherapie verordnet. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit sei die Situation so, dass der Produktionsstand ort, wo der Versicherte gearbeitet habe, ins Ausland verlegt worden sei, so dass der Versicherte im Moment gar keinen Arbeitsplatz habe. Er sei jedoch nach wie vor bei der gleichen Arbeitgeberin angestellt, welche ihm jedoch keine adäquate Arbeit anbieten könne. Für die Suche nach einer vergleichbaren Tätigkeit mit hoher Belastung sei der Zeitpunkt noch etwas verf r üht. Er habe den Versicher ten aus diesem Grund nochmals arbeitsunfähig geschrieben ( Urk. 6/25/79).

4.6 Die nächste Untersuchung durch Dr. Z.___ fand am 2 2. Juli 2015 statt, worauf er dem Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigte ( Urk. 6/15 und 6/25/79). Dr. Z.___ führte in seinem Bericht vom 2 4. Juli 2015 aus, der Versicherte zeige nach wie vor eine deutliche funktionelle Einschränkung seines rechten Schultergelenks. Die Kapsulitis scheine weiterhin am Abklingen zu sein, die Schultersteife habe sich jedoch noch nicht vollständig gelöst. Er führe die eingeleitete Therapie weiter und habe nochmals Physiotherapie verordnet. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit sei die Situation so, dass der Produktionsstand ort, wo der Versicherte gearbeitet habe, ins Ausland verlegt worden sei, so dass der Versicherte im Moment gar keinen Arbeitsplatz habe. Er sei jedoch nach wie vor bei der gleichen Arbeitgeberin angestellt, welche ihm jedoch keine adäquate Arbeit anbieten könne. Für die Suche nach einer vergleichbaren Tätigkeit mit hoher Belastung sei der Zeitpunkt noch etwas verf r üht. Er habe den Versicher ten aus diesem Grund nochmals arbeitsunfähig geschrieben ( Urk. 6/25/79). 4.7. Die behandelnde Physiotherapeutin wandte sich am 1 0. September 2015, nach Erhalt eines Aufgebots für MTT (Medizinische Trainingstherapie), an die Suva und erklärte, sie frage sich wirklich, was sich die Rehaklinik B.___ dabei gedacht habe. Der Versicherte sei sehr muskulös, er habe sehr viel Kraft und er sei äusserst sportlich. Was er benötige, sei Mobilität und sicher keine MTT. Nach ihrem Ermessen habe er die Rehaklinik B.___ im gleichen Zustand verlassen, wie er dort eingetreten sei. Grundsätzlich sei er auf sehr gutem Wege. Sie könne sich auch sehr gut vorstellen, dass er demnächst wieder eine adaptierte Tätigkeit aufnehme n könnte. Sie erlebe den Versic herten als sehr engagiert und motiviert ( Urk. 6/22/9).

4.7. Die behandelnde Physiotherapeutin wandte sich am 1 0. September 2015, nach Erhalt eines Aufgebots für MTT (Medizinische Trainingstherapie), an die Suva und erklärte, sie frage sich wirklich, was sich die Rehaklinik B.___ dabei gedacht habe. Der Versicherte sei sehr muskulös, er habe sehr viel Kraft und er sei äusserst sportlich. Was er benötige, sei Mobilität und sicher keine MTT. Nach ihrem Ermessen habe er die Rehaklinik B.___ im gleichen Zustand verlassen, wie er dort eingetreten sei. Grundsätzlich sei er auf sehr gutem Wege. Sie könne sich auch sehr gut vorstellen, dass er demnächst wieder eine adaptierte Tätigkeit aufnehme n könnte. Sie erlebe den Versic herten als sehr engagiert und motiviert ( Urk. 6/22/9). 4.8 Dr. Z.___ untersuchte den Versicherten am 6. Oktober 2015 erneut (Urk. 6/25/48) und bescheinigte eine 100%ige A rbeitsunfähigkeit (Urk. 6/22/7). Der Versicherte zeige nach wie vor ein leichtes Rehabilitationsdefizit. Bei weit gehender Schmerzfreiheit werde dies insgesamt gut toleriert. Dr. Z.___ denke jedoch, dass die Physiotherapie nach wie vor indiziert sei. Er habe den Ver sicherten nochmals arbeitsunfähig geschrieben, meine jedoch, dass er ab Januar 2016 wieder arbeitsfähig sein werde (Urk. 6/25/48).

4.8 Dr. Z.___ untersuchte den Versicherten am 6. Oktober 2015 erneut (Urk. 6/25/48) und bescheinigte eine 100%ige A rbeitsunfähigkeit (Urk. 6/22/7). Der Versicherte zeige nach wie vor ein leichtes Rehabilitationsdefizit. Bei weit gehender Schmerzfreiheit werde dies insgesamt gut toleriert. Dr. Z.___ denke jedoch, dass die Physiotherapie nach wie vor indiziert sei. Er habe den Ver sicherten nochmals arbeitsunfähig geschrieben, meine jedoch, dass er ab Januar 2016 wieder arbeitsfähig sein werde (Urk. 6/25/48). 4.9 Der Versicherte wurde am 2 4. November 2015 durch den Kreisarzt der Suva, Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Chirurgie, untersucht ( vgl. Urk. 6/23/7-11). Der Versicherte habe geschildert, die Beweglichkeit im rechten Schultergelenk sei noch schmerzhaft eingeschränkt. Zum Beispiel gehe das Auswechseln einer Glühbirne mit der rechten Hand nicht. Ein Gewichtslimit körpernah bestehe nicht. Den Arm nach vorne zu heben, sei auch unter Last bis auf Brusthöhe kein Problem. Nachts bestünden Ruheschmerzen im Bereich es rechten Schultergelenks, er erwache deshalb zwei- bis dreimal pro Nacht ( Urk. 6/23/9).

4.9 Der Versicherte wurde am 2 4. November 2015 durch den Kreisarzt der Suva, Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Chirurgie, untersucht ( vgl. Urk. 6/23/7-11). Der Versicherte habe geschildert, die Beweglichkeit im rechten Schultergelenk sei noch schmerzhaft eingeschränkt. Zum Beispiel gehe das Auswechseln einer Glühbirne mit der rechten Hand nicht. Ein Gewichtslimit körpernah bestehe nicht. Den Arm nach vorne zu heben, sei auch unter Last bis auf Brusthöhe kein Problem. Nachts bestünden Ruheschmerzen im Bereich es rechten Schultergelenks, er erwache deshalb zwei- bis dreimal pro Nacht ( Urk. 6/23/9). Dr. D.___ führte eine eingehende Befunderhebung durch ( Urk. 6/23/9-10). Unter anderem wurde auch mit dem Handdynamometer die grobe Kraft gemes sen, die recht s 30 kp und links 52 kp betrug ( Urk. 6/23/10). Dr. D.___ gelangte zur Beurteilung, es zeige sich ein sehr schönes Heilergebnis, der Versicherte sei weitgehend beschwerdefrei und die Funktion des rechten Schultergelenks sei ausreichend ( Urk. 6/23/11). Ab dem 1. Januar 2016 bestehe wieder eine volle Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit (Urk. 6/23/11).

Dr. D.___ führte eine eingehende Befunderhebung durch ( Urk. 6/23/9-10). Unter anderem wurde auch mit dem Handdynamometer die grobe Kraft gemes sen, die recht s 30 kp und links 52 kp betrug ( Urk. 6/23/10). Dr. D.___ gelangte zur Beurteilung, es zeige sich ein sehr schönes Heilergebnis, der Versicherte sei weitgehend beschwerdefrei und die Funktion des rechten Schultergelenks sei ausreichend ( Urk. 6/23/11). Ab dem 1. Januar 2016 bestehe wieder eine volle Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit (Urk. 6/23/11). 4.10 Am 1 5. Dezember 2015 untersuchte Dr. Z.___ den Versicherten, der nach wie vor ein leichtes Rehabilitationsdefizit zeige. Im Rehabilitationsverlauf verringere sich dieses kontinuierlich. Dr. Z.___ denke, dass nun die Wiederaufnahme der Arbeit möglich sei, dies allerdings nicht im gleichen Rahmen wie von der Suva vorgeschlagen. Er werde den Versicherten per 1. Januar 2016 zu 20 % arb eits fähig schreiben. Das Ziel sei die Wiedererlangung der vollen A rbeitsfähigkeit ( Urk. 6/25 /7). Gleichentags attestierte Dr. Z.___ dem Versicherten vom 1. Januar bis zum 2 8. Februar 2016 eine 8 0%ige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/25/13).

4.10 Am 1 5. Dezember 2015 untersuchte Dr. Z.___ den Versicherten, der nach wie vor ein leichtes Rehabilitationsdefizit zeige. Im Rehabilitationsverlauf verringere sich dieses kontinuierlich. Dr. Z.___ denke, dass nun die Wiederaufnahme der Arbeit möglich sei, dies allerdings nicht im gleichen Rahmen wie von der Suva vorgeschlagen. Er werde den Versicherten per 1. Januar 2016 zu 20 % arb eits fähig schreiben. Das Ziel sei die Wiedererlangung der vollen A rbeitsfähigkeit ( Urk. 6/25 /7). Gleichentags attestierte Dr. Z.___ dem Versicherten vom 1. Januar bis zum 2 8. Februar 2016 eine 8 0%ige Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/25/13). 4.11 Im Rahmen einer Untersuchung am 2 3. Februar 2016 stellte Dr. Z.___ eine wei tere Verbesserung der Schulterfunktion fest. Er denke, dass der Versicherte über die nächsten Monate auch die Belastbarkeit werde steigern können. Bis zum 2 8. Februar 2016 schreibe er den Versicherten noch zu 80 % arbeitsunfähig, danach zu 50 % ( Urk. 6/34/7). Dementsprechend bescheinigte Dr. Z.___ dem Versicherten mit Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 2 3. Februar 2016 für die Zeit vom 2 4. bis zum 2 8. Februar 2016 eine 80%ige und für die Zeit vom 2 9. Februar bis zum 2. Mai 2016 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/29/2).

4.11 Im Rahmen einer Untersuchung am 2 3. Februar 2016 stellte Dr. Z.___ eine wei tere Verbesserung der Schulterfunktion fest. Er denke, dass der Versicherte über die nächsten Monate auch die Belastbarkeit werde steigern können. Bis zum 2 8. Februar 2016 schreibe er den Versicherten noch zu 80 % arbeitsunfähig, danach zu 50 % ( Urk. 6/34/7). Dementsprechend bescheinigte Dr. Z.___ dem Versicherten mit Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 2 3. Februar 2016 für die Zeit vom 2 4. bis zum 2 8. Februar 2016 eine 80%ige und für die Zeit vom 2 9. Februar bis zum 2. Mai 2016 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/29/2). 4.12 Am 3 1. März 2016 führte Dr. Z.___ – auf entsprechende Nachfrage der IV-Stelle – zur Begründung seiner Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung aus, die verzögerte Steigerung der Arbeitsfähigkeit erkläre sich durch die erhebliche postoperative adhäsive Kapsulit i s. Insgesamt sei der Verlauf nun zunehmend erfreulich, so dass die Arbeitsfähigkeit habe gesteigert werden können. Mittelfristig sei in der angest ammten Tätigkeit in einigen Wochen bis Monaten eine volle Arbeits fähigkeit zu erwarten. Die Hauptproblematik liege darin, dass die Arbeitgeberin den Produktionsstandort in E.___ aufgegeben und der Belegschaft gekün digt habe. Der Ve r sicherte sei aktuell arbeitslos, beim RAV gemeldet, aufgrund der Arbeitseinschränkung jedoch praktisch nicht vermittelbar. Eine körperlich weniger belastendende Tätigkeit werde er ohne entsprechende Bildung und mit 60 Jahren kau m finden (Urk. 6/34/6).

4.12 Am 3 1. März 2016 führte Dr. Z.___ – auf entsprechende Nachfrage der IV-Stelle – zur Begründung seiner Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung aus, die verzögerte Steigerung der Arbeitsfähigkeit erkläre sich durch die erhebliche postoperative adhäsive Kapsulit i s. Insgesamt sei der Verlauf nun zunehmend erfreulich, so dass die Arbeitsfähigkeit habe gesteigert werden können. Mittelfristig sei in der angest ammten Tätigkeit in einigen Wochen bis Monaten eine volle Arbeits fähigkeit zu erwarten. Die Hauptproblematik liege darin, dass die Arbeitgeberin den Produktionsstandort in E.___ aufgegeben und der Belegschaft gekün digt habe. Der Ve r sicherte sei aktuell arbeitslos, beim RAV gemeldet, aufgrund der Arbeitseinschränkung jedoch praktisch nicht vermittelbar. Eine körperlich weniger belastendende Tätigkeit werde er ohne entsprechende Bildung und mit 60 Jahren kau m finden (Urk. 6/34/6). 5.

5. 5.1 Es ist strittig und zu prüfen, ob zur Beurteilung des massgeblichen medizi nischen Sachverhalts auf die kreisärztliche Beurteilung vom 24. November 2015 abgestellt und von einer vollen Arbeitsfähigkeit ab Januar 2016 ausgegangen werden kann (vgl. Urk. 1, 2, 6/36, 5 und 11).

5.1 Es ist strittig und zu prüfen, ob zur Beurteilung des massgeblichen medizi nischen Sachverhalts auf die kreisärztliche Beurteilung vom 24. November 2015 abgestellt und von einer vollen Arbeitsfähigkeit ab Januar 2016 ausgegangen werden kann (vgl. Urk. 1, 2, 6/36, 5 und 11). 5.2 Der Beschwerdeführer liess in diesem Zusammenhang geltend machen, der Suva-Kreisarzt Dr. D.___ habe den Austrittsbericht der Rehaklinik B.___ vom 2 8. Mai 2015 nicht erwähnt und offenbar auch nicht gekannt ( Urk. 11 S. 6). Zumindest der erstgenannte Einwand trifft zu ( vgl. Urk. 6/23/7-8). Dement sprechend mangelt es den Ausführungen Dr. D.___ s auch an einer inhaltlichen Auseinander setzung mit der im fraglichen Bericht festgehaltenen ander s lauten d en Arbeitsfähigkeitsbeurteilung. Dabei hätte die Tatsache, dass die Kraftwerte des rechten Armes beim Eintritt in die Rehaklinik B.___ am 17. April 2015 schmerzbedingt nicht sicher testbar waren, ebenso der fach ärztlichen Diskussion bedurft wie der Umstand, dass sich der Versicherte beim Klinikaustritt am 1 5. Mai 2015 bei den Hebe- und Tragetests sowie bei Arbeiten über Kopf und mit Handkraft unter Angabe von Schulterschmerzen rechts selbst limitierte, bevor ein funktionelles Limit beobachtet werden konnte, weshalb davon ausge gangen wurde, es könnte mit grösserem Effort eine etwas bessere Leistung erbracht werden ( Urk. 6/6/36). Ebenso hätten die von der behandelnden Phy siotherapeutin aufgezeigten Diskrepanzen (vgl. Urk. 6/22/9) erörtert werden müssen. Es mangelt somit an der erforderlichen Auseinander setzung mit den medizinischen Vorakten.

5.2 Der Beschwerdeführer liess in diesem Zusammenhang geltend machen, der Suva-Kreisarzt Dr. D.___ habe den Austrittsbericht der Rehaklinik B.___ vom 2 8. Mai 2015 nicht erwähnt und offenbar auch nicht gekannt ( Urk. 11 S. 6). Zumindest der erstgenannte Einwand trifft zu ( vgl. Urk. 6/23/7-8). Dement sprechend mangelt es den Ausführungen Dr. D.___ s auch an einer inhaltlichen Auseinander setzung mit der im fraglichen Bericht festgehaltenen ander s lauten d en Arbeitsfähigkeitsbeurteilung. Dabei hätte die Tatsache, dass die Kraftwerte des rechten Armes beim Eintritt in die Rehaklinik B.___ am 17. April 2015 schmerzbedingt nicht sicher testbar waren, ebenso der fach ärztlichen Diskussion bedurft wie der Umstand, dass sich der Versicherte beim Klinikaustritt am 1 5. Mai 2015 bei den Hebe- und Tragetests sowie bei Arbeiten über Kopf und mit Handkraft unter Angabe von Schulterschmerzen rechts selbst limitierte, bevor ein funktionelles Limit beobachtet werden konnte, weshalb davon ausge gangen wurde, es könnte mit grösserem Effort eine etwas bessere Leistung erbracht werden ( Urk. 6/6/36). Ebenso hätten die von der behandelnden Phy siotherapeutin aufgezeigten Diskrepanzen (vgl. Urk. 6/22/9) erörtert werden müssen. Es mangelt somit an der erforderlichen Auseinander setzung mit den medizinischen Vorakten. Darüber hinaus wurde von Seiten des Beschwerdeführers richtig erkannt (Urk. 11 S. 6), dass sich Dr. D.___ auf eine prognostische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ab dem 1. Januar 2016 beschränkte ( Urk. 6/23/11). Ungeachtet dessen, dass auf eine blosse Prognose nicht abgestellt werden kann, stellt sich in Anbetracht der am 2 4. November 2015 erhobenen Befunde (vgl. Urk. 6/23/9-10) die Frage, weshalb Dr. D.___ keine schlüssig e und nachvoll ziehbar e Arbeitsfähigkeitsbeurteilung vorzunehmen vermochte.

Darüber hinaus wurde von Seiten des Beschwerdeführers richtig erkannt (Urk. 11 S. 6), dass sich Dr. D.___ auf eine prognostische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ab dem 1. Januar 2016 beschränkte ( Urk. 6/23/11). Ungeachtet dessen, dass auf eine blosse Prognose nicht abgestellt werden kann, stellt sich in Anbetracht der am 2 4. November 2015 erhobenen Befunde (vgl. Urk. 6/23/9-10) die Frage, weshalb Dr. D.___ keine schlüssig e und nachvoll ziehbar e Arbeitsfähigkeitsbeurteilung vorzunehmen vermochte. Auf die Ausführungen des Suva-Kreisarztes Dr. D.___ kann unter diesen Umstän den nicht ohne Weiteres abgestellt werden.

Auf die Ausführungen des Suva-Kreisarztes Dr. D.___ kann unter diesen Umstän den nicht ohne Weiteres abgestellt werden. 6. Ebenso wenig lässt sich die Arbeitsfähigkeit allein gestützt auf die Angaben der Rehaklinik B.___ oder des B ehandlers Dr. Z.___ beurteilen. Mit Bezug auf die Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung der Rehaklinik B.___ ist zu bemerken, dass sie bereits rund ein Jahr vor Erlass der angefochtenen Verfügung en abgegeben worden war und auf fraglichen Testergebnissen basierte (vgl. Urk. 6/6/36-37). Hinsichtlich der E inschätzung Dr. Z.___ s stellt sich die Frage, inwiefern auch nichtmedizinische Faktoren in de ss en Beurteilung mit eingeflossen sind (vgl. Urk. 6/25/79, 6/27/7 und 6/34/6 ). Insbesondere ist diesbezüglich zu bemerken, dass Dr. Z.___ seit dem 8. April 2015 eine klare (kontinuierliche) Regredienz der postoperativen adhäsiven Kapsulitis und damit einhergehend spätestens seit dem 6. Oktober 2015 eine Verbesserung der Schulterfunktion festgestellt hatte ( vgl. Urk. 6/6/44, 6/25/7 und 6/25/48 ). Weshalb er dennoch bis zum 1. Januar 2016 unverändert eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestätigte, erscheint in Anbetracht der bereits am 8. April 2015 ins Auge gefassten (teilweisen) Wieder aufnahme der Arbeitstätigkeit ( Urk. 6/6/44) wenig nachvollziehbar. Immerhin ist zu bemerken, dass auch Dr. Z.___ stets davon ausgegangen zu sein scheint, eine Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sei erreichbar (vgl. Urk. 6/6/32, 6/6/44, 6/6/71, 6/25/7, 6/25/48, 6/34 und 12).

6. Ebenso wenig lässt sich die Arbeitsfähigkeit allein gestützt auf die Angaben der Rehaklinik B.___ oder des B ehandlers Dr. Z.___ beurteilen. Mit Bezug auf die Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung der Rehaklinik B.___ ist zu bemerken, dass sie bereits rund ein Jahr vor Erlass der angefochtenen Verfügung en abgegeben worden war und auf fraglichen Testergebnissen basierte (vgl. Urk. 6/6/36-37). Hinsichtlich der E inschätzung Dr. Z.___ s stellt sich die Frage, inwiefern auch nichtmedizinische Faktoren in de ss en Beurteilung mit eingeflossen sind (vgl. Urk. 6/25/79, 6/27/7 und 6/34/6 ). Insbesondere ist diesbezüglich zu bemerken, dass Dr. Z.___ seit dem 8. April 2015 eine klare (kontinuierliche) Regredienz der postoperativen adhäsiven Kapsulitis und damit einhergehend spätestens seit dem 6. Oktober 2015 eine Verbesserung der Schulterfunktion festgestellt hatte ( vgl. Urk. 6/6/44, 6/25/7 und 6/25/48 ). Weshalb er dennoch bis zum 1. Januar 2016 unverändert eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestätigte, erscheint in Anbetracht der bereits am 8. April 2015 ins Auge gefassten (teilweisen) Wieder aufnahme der Arbeitstätigkeit ( Urk. 6/6/44) wenig nachvollziehbar. Immerhin ist zu bemerken, dass auch Dr. Z.___ stets davon ausgegangen zu sein scheint, eine Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sei erreichbar (vgl. Urk. 6/6/32, 6/6/44, 6/6/71, 6/25/7, 6/25/48, 6/34 und 12). In Anbetracht der divergierenden Arbeitsunfähigkeitsbeurteilungen ab April 2015 wäre die Beschwerdegegnerin zu weiteren diesbezüglich en Abklärungen gehalten gewesen. Zumindest hätte sie die medizinischen Akten mit den darin festgehaltenen Befunden dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) unterbreiten müssen (vgl. Art. 49 IVG und Art. 49 der Verordnung über die Invaliden ver s i cherung ; IVV). Dies hat sie versäumt (vgl. Urk. 6/27 und 6/35). Eine Beurtei lung durch die zuständige Sachbearbeiterin genügt – wie von Seiten des Beschwerdeführers richtig erkannt wurde ( Urk. 11 S. 7) – nicht. Der angefoch tene Entscheid ist somit aufzuheben und die Sache ist zur Durchführung der notwendigen Abklärungen und zu neuer Entscheidung an die Beschwerde geg nerin zurückzuweisen (§ 26 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer ). In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.

In Anbetracht der divergierenden Arbeitsunfähigkeitsbeurteilungen ab April 2015 wäre die Beschwerdegegnerin zu weiteren diesbezüglich en Abklärungen gehalten gewesen. Zumindest hätte sie die medizinischen Akten mit den darin festgehaltenen Befunden dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) unterbreiten müssen (vgl. Art. 49 IVG und Art. 49 der Verordnung über die Invaliden ver s i cherung ; IVV). Dies hat sie versäumt (vgl. Urk. 6/27 und 6/35). Eine Beurtei lung durch die zuständige Sachbearbeiterin genügt – wie von Seiten des Beschwerdeführers richtig erkannt wurde ( Urk. 11 S. 7) – nicht. Der angefoch tene Entscheid ist somit aufzuheben und die Sache ist zur Durchführung der notwendigen Abklärungen und zu neuer Entscheidung an die Beschwerde geg nerin zurückzuweisen (§ 26 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer ). In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 7.

7. 7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- festzusetzen. Nach ständi ger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen der beschwerdeführenden Partei (BGE 137 V 57 E. 2.1 mit Hinweisen). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der unterliegenden Beschwerde gegnerin aufzuerlegen.

7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- festzusetzen. Nach ständi ger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen der beschwerdeführenden Partei (BGE 137 V 57 E. 2.1 mit Hinweisen). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der unterliegenden Beschwerde gegnerin aufzuerlegen. 7.2 Gemäss § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeu tung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsie gens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer ).

7.2 Gemäss § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeu tung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsie gens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer ). Dem Ausgang des Beschwerd everfahrens entsprechend hat der Beschwerde füh rer Anspruch auf eine Parteientschädigung, wobei unter Berücksich tigung der erwähnten Kriterien ein Betrag von Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) als angemessen erscheint.

Dem Ausgang des Beschwerd everfahrens entsprechend hat der Beschwerde füh rer Anspruch auf eine Parteientschädigung, wobei unter Berücksich tigung der erwähnten Kriterien ein Betrag von Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) als angemessen erscheint. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtenen Verfügungen vom 15. März und vom 9. Mai 2016 aufgehoben werden und die Sache an die Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Ab klärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerde füh rers neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtenen Verfügungen vom 15. März und vom 9. Mai 2016 aufgehoben werden und die Sache an die Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Ab klärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerde füh rers neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schä digung von Fr. 2‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schä digung von Fr. 2‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Susanne Friedauer

Rechtsanwältin Susanne Friedauer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GrünigGohl Zschokke