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Die Geschichte des internationalen Engagements in den Bereichen humanitäre Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit, Friedensförderung und Staatsaufbaus im Südsudan ist lang. Nachdem im Dezember 2013 erneut ein Konflikt ausgebrochen war, sahen einige Geberländer (die Schweiz, Kanada und Grossbritannien) die Notwendigkeit eines neuen Ansatzes, der nicht der bislang üblichen Vorgehensweise entspricht. Ihr Entschluss sah vor, dass ihre Tätigkeiten im Südsudan auf konfliktsensitive Art durchgeführt werden und, sofern möglich, zu einem dauerhaften Frieden beitragen sollten. Aus drei Expertenorganisationen (Saferworld, CDA Collaborative Learning Projects und swisspeace) wurde ein Konsortium gebildet, um die Einrichtung der Conflict Sensitivity Resource Facility (CSRF) mit Hauptsitz in Juba aufzubauen und zu leiten.
Diese Einrichtung stellt eine Reihe von Dienstleistungen zur Verfügung: 1) Entwicklung gemeinsamer Leitlinien und Prinzipien für konfliktsensitives Engagement im Südsudan; 2) fortlaufende Forschung und Analyse mit dem Ziel, Geber und deren Umsetzungspartner zum Thema Konfliktsensitivität und Best Practices zu beraten; 3) Kapazitätsaufbau und Training sowie 4) Förderung einer Kultur des ständigen Lernens und der kritischen Selbstreflektion bezüglich Konfliktsensitivität.
Als Teil ihrer Dienstleistungen für internationale Geber und Umsetzungspartner hat die CSRF ein Forschungsarchiv (Research Repository) ins Leben gerufen, welches vom South Sudan Peace Portal betreut wird. Mit diesem zugänglichen Archiv, bestehend aus Forschungs- und Analysedaten sowie anderen Quellen, sollen EntscheidungsträgerInnen, Programmverantwortliche und Umsetzungsorganisationen mehr Kontextwissen erhalten und sie können sich nach einer optionalen Anmeldung regelmässig über Neuigkeiten im Forschungs- und Analysebereich informieren lassen.