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Snowden zeigte sich in einem Fernsehinterview mit dem deutschen Sender ARD davon überzeugt, dass auch Firmengeheimnisse vor den NSA-Spähern nicht sicher seien.
Nicht mehr im Besitz des brisanten Materials
Aus seiner Sicht sei es überhaupt keine Frage, dass die USA dies täten, sagte Snowden in seinem weltweit ersten Fernsehinterview. «Wenn es etwa bei Siemens Informationen gibt, die dem nationalen Interesse der Vereinigten Staaten nutzen, aber nichts mit der nationalen Sicherheit zu tun haben, dann nehmen sie sich diese Informationen trotzdem», betonte Snowden.
Er bekräftigte zudem, dass er nicht mehr im Besitz des brisanten Materials sei, das er im Laufe seiner Tätigkeit für den US-Geheimdienst zusammengetragen hatte. Vielmehr habe er es ausgewählten Journalisten und somit der Öffentlichkeit übergeben.
Das gesamte Interview Snowdens soll am Sonntagabend ausgestrahlt werden.