Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03156.jsonl.gz/70

Das Lumen (lm)
Bei den klassischen Glühlampen entsprach die emittierte Lichtmenge in etwa der verbrauchten Elektrizität: man musste also nur auf die Anzahl Watt (W) achten, die auf der Kartonverpackung (oder auf der Glühbirne) angegeben war, und schon kannte man ihre Lichtstärke. Mit den modernen Glühlampen und Leuchtmitteln – LED, Leuchtstoffröhren und Halogenlampen – ist die Lichtausbeute zwar immer grösser geworden, trotzdem bestehen grosse Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen. Denn je nach Technologie der neuen Lampen genügt es nun nicht mehr, sich anhand der Anzahl Watt eine Vorstellung über die Lichtausbeute zu machen. Für diese Information muss man nun die Anzahl der emittierten Lumen beachten. Diese Angabe ist obligatorisch auf den Verpackungen aufgedruckt, aber in der Regel nicht auf den Lampen selbst angegeben.
Hat man eine Glühlampe, fehlt jedoch die dazugehörige Verpackung, kann man ihre Leuchtkraft gemäss ihrem Wattverbrauch schätzen – die Watt sind obligatorisch auf den Leuchtmitteln angegeben. Bei gleicher Lichtproduktion verbraucht eine LED-Birne 5 bis 10-mal weniger Strom als eine klassische Glühlampe (~6 W statt 40 W). Und eine Kompaktleuchtstoffröhre (die sogenannte “Sparlampe”) verbraucht 5-mal weniger als eine klassische Glühlampe (~8 W statt 40 W). Die Verpackung einer modernen Glühlampe liefert sehr oft einen Vergleich mit den früher benutzten, klassischen Glühlampen. Bei unserem Beispiel links bedeutet die Darstellung: die (LED)-Glühlampe verbraucht 7 Watt und gibt genau so viel Licht wie eine klassische Glühlampe von 40 W, das heisst 470 Lumen – ausreichend für eine Schreibtischlampe.