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CVS Health will mit ihrer Ausschluss-Liste nach eigenen Angaben einen Beitrag zur Dämpfung der Kosten im Gesundheitswesen leisten. Auf der neuen Ausschluss-Liste für 2017 wird Opsumit als einziges Medikament der Klasse der Endothelin-Rezeptor Antagonisten (ERA) aufgeführt. Per Anfang 2017 dürften die ersten US-Generika zum PAH-Medikament Tracleer, dem bisher meistverkauften Actelion-Medikament, auf den Markt gelangen.
Immerhin habe gleichzeitig das Konkurrenzunternehmen "Express Scripts" das Medikament nicht auf ihrer Ausschluss-Liste aufgeführt, heisst es in einem Kommentar der Analysten von Morgan Stanley (MS) vom Mittwoch. MS-Analyst Vincent Meunier schätzt, dass CVS im Bereich der PAH-Therapien rund 16% der US-Patienten beliefert, bei Express Scripts seien es rund 27%. Der Ausschluss von der CVS-Liste könnte für das Jahr 2017 insgesamt Umsätze in der Höhe von rund 125 Mio CHF und für 2020 von 180 Mio CHF betreffen.
Insgesamt könnte die Massnahme auf den Gewinn pro Aktie (EPS) einen "niedrigen bis mittleren einstelligen Einfluss" haben, so die Analysten der US-Investmentbank. Immerhin zeige der Ausschluss auch, dass das Actelion-Management die Preisnachlässe bei Opsumit eingegrenzt habe, was bezüglich der Margen positiv sei. Insgesamt bleibt Morgan Stanley beim Rating "Overweight" bei einem Kursziel von 170 CHF.
Actelion schlossen am Mittwoch -1,3% tiefer auf 164,70 CHF während der Blue-Chip-Index SMI den Handel kaum verändert beendete.
tp/rw
(AWP)