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Der arme Albert
Von Mathias Menzl | 11. Oktober 2006 | 0 Kommentare
Albert Hammond Jr. Was für ein Name. Alleine der Name verpflichtet zu einem eigenen Album. Nun ist der eigentliche Strokes-Gitarrist mit „Yours to Keep“ (Rough Trade/Phonag) seinen Genen gerecht geworden. Der eigentliche Grund für dieses Album, scheint aber nicht unbändiger Arbeitseifer gewesen zu sein, sondern die Nichtberücksichtigung von Hammonds Songs bei den Strokes. „Ich habe meine Songs den anderen vorgeschlagen, die jedoch winkten ab. Es war aber nicht Julian Casablancas, der mein Material nicht mochte, sondern die anderen Mitglieder“, so der enttäuschte Albert gegenüber dem Rolling Stone. „Na ja, Julian schreibt die Songs und wir spielen sie halt.“ Da musste einer aber schwer unten durch könnte man meinen. Dass es da nicht zur Trennung kam, kann wohl lediglich der gutschweizerischen Erziehung der beiden zugeschrieben werden, mit Grundpfeilern wie Kompromiss, Konkordanz und Kollegialität. Nichts dergleichen. Hammond sagte gegenüber dem Rolling Stone weiter, dass er nicht enttäuscht sei über die Ablehnung der Songs. Dass es Alberts Songs nicht auf die Strokes-Platten schafften, ist auch durchaus nachvollziehbar. Sie sind ruhiger, relaxter, entspannter, intimer. Mehr Singer/Songwriter, etwas verschrobener, weniger Pomp. Könnte dem einen oder anderen noch sehr gut gefallen.
„Back to the 101“ (Windows Media Player)
„Everyone Gets a Star“ (Windows Media Player)
„Hard to Love in the City“ (Windows Media Player)
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