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Italien reist im September erstmals seit 1998 an einen Davis-Cup-Halbfinal - entweder nach Kasachstan oder in die Schweiz. Die Vorentscheidung gegen die Briten schaffte Fabio Fognini mit einem eindrücklichen Dreisatzsieg gegen Andy Murray.
Die grössere mannschaftliche Ausgeglichenheit und ein Fabio Fognini in Glanzform entschieden in Neapel zugunsten der Italiener. Am Schlusstag machten die Azzurri aus einem 1:2-Rückstand einen 3:2-Sieg. Fognini (ATP 13) fügte der Weltnummer 8 Andy Murray die erste Niederlage in einem Davis-Cup-Einzel seit 2005 (gegen Stanislas Wawrinka in Genf) zu.
Auch Frankreich korrigierte gegen Deutschland seinen Fehlstart auf eindrückliche Weise. Das Team von Captain Arnaud Clément liess dem Erfolg im Doppel zwei weitere problemlose Siege in den abschliessenden Einzeln folgen. Jo-Wilfried Tsonga (ATP 12) und Gaël Monfils (ATP 35) liessen sich von den deutschen «Nobodys» Tobias Kamke (ATP 96) und Peter Gojowczyk (ATP 119) nicht noch einmal überraschen und holten die beiden Siege zum 3:2 ohne Satzverlust.
Die Franzosen empfangen nun im Halbfinal Tschechien. In Tokio gewann der Titelverteidiger gegen Japan klar 5:0. Die Tschechen verkrafteten das Fehlen ihrer Nummer 1 Tomas Berdych (ATP 5) wesentlich besser, als die Asiaten den verletzungsbedingten Ausfall ihres Leaders Kei Nishikori (ATP 18). (si/syl)
Der für Slowenien startende Kroate Jakov Fak gewinnt an den Weltmeisterschaften in Kontiolahti (Fi) Gold im Massenstart. Fak, der seinen zweiten Weltmeister-Titel gewinnt, setzt sich vor Ondrej Moravec (Tsch) und Tarjei Bö (No) durch, die ebenfalls eine Straffunde drehen. Der Routinier Ole Einar Björndalen (No) muss sich trotz 20 Treffern mit Platz 4 begnügen. Benjamin Weger kommt nach drei Schiessfehlern nicht über Rang 29 hinaus. (si/cma)