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Lektion 34: Silvester
Die Feier zum Jahresende wurde von den Römerfüxen erstmals zu Beginn des Jahres 153 v. Chr. Gefeiert, als der Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Januar verschoben wurde.
Der Silvester (Waldmensch, vom lateinischen silva: Wald) geht auf das Jahr 1582 zurück. Durch die gregorianische Kalenderreform und der damit einhergehenden Verschiebung des letzten Tags des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember, den Todestag von Papst Silvester I., hielt die Bezeichnung „Silvester“ Einzug für die Benennung des letzten Tags des Jahres.
Der Neujahrsgruss „Guten Rutsch“ ist jünger als der Silvesterbrauch und lässt sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts nachweisen. Zur Herkunft des Grusses gibt es zwei Theorien. Eine Bedeutung lässt sich anhand von Einträgen in alten Wörterbüchern finden, in denen „rutschen“ oder „der Rutsch“ als „reisen“ und „das Reisen“ oder „die Fahrt“ verwendet wurden. Gemeint ist die gute „Reise“ ins neue Jahr. Die zweite Theorie beschreibt den Gruss als Ableitung des jiddischen Ausspruchs „Rosch ha schana tov“ wörtlich „einen guten Kopf des Jahres“.
So, genug für heute. Fuxt schön weiter, guten Rutsch und bis zur nächsten Lektion im neuen Jahr.
PS: Zur Repetition des Lernstoffes und als Vorbereitung zur Prüfung empfehlen Dir die Lehrbeauftragten von nordagenda.ch folgende Quellen: