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Die denkmalgeschützte Villa hat drei wichtige Bauphasen (1857,1878, 1910) sowie einige, nicht sehr sensible jüngere Renovationen erlebt. Es ist anzunehmen, dass in jeder Bauphase älteres Interieur verschwunden ist, insbesondere Teile aus dem Spätbiedermeier sowie des Historismus. Der Aufgabe der Bauherrschaft, möglichst viel von der baulichen Substanz zu erhalten, wurde Rechnung getragen. Der westliche Anbau zeigt eine moderne Architektursprache, welche sich hervorragend mit der bestehenden Struktur versteht. Mit Materialien wie Sumpfkalk, Terrazzo und Tafelparkett wird eine sehr sensible Innenraum- Atmosphäre erreicht. Die Schreinerarbeiten wurden sorgfältig restauriert und wo es notwendig war ergänzt. Die feine Innenbemalung wurden mit Le Corbusier Farben realisiert. Die ganze Bauphase wurde vom Entwurf bis zur Definition der Türgriffe von Professor Arthur Rüegg begleitet.