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Die koreanische Bestsellerautorin Cho Nam-Joo widmet sich in diesem Entwicklungsroman einem Frauenleben, das geprägt ist von Armut und der immensen Scham, mit Mitte 30 noch unverheiratet zu sein.
Manis Familie lebt in einem der ärmsten Stadtteile von Seoul. Ihr Vater arbeitet in einem Imbiss und ihre Mutter ist erwerbslos. Als kleines Mädchen träumte Mani davon, rhythmische Sportgymnastin zu werden, inspiriert durch Fernsehbilder der Olympischen Spiele 1988 in Seoul. Als Kind fängt sie mit dem Turnen an, muss aber schnell einsehen, dass sie im Vergleich zu anderen kein Talent hat. Sie wird ein einfaches, unerfülltes Leben führen, auch geprägt von der Demütigung, mit Mitte dreissig noch keine eigene Familie zu haben.
Die Nachricht von der Stadtteilsanierung lässt die Immobilienpreise in die Höhe schiessen, gleichzeitig erfährt Manis Familie zufällig, dass die Sanierung abgeblasen werden solle. Als ein Fremder ihr Haus kaufen will, ist die Familie uneins darüber, ob sie diesem gutmütigen Mann die Wahrheit sagen oder ihn täuschen soll. Ihr ganzes Leben lang haben sie sich an das Prinzip der Ehrlichkeit gehalten. Welche Entscheidung werden sie treffen, wenn sie vor dem grössten Dilemma ihres Lebens stehen?
[Quelle: Buchhaus.ch]
Die Geschichte von Melchior Thut, dem Riesen, und Karl Eugen, dem Fürsten – der eine der Längste, der andere der Grösste im Reich, beide auf ihre Art Aussenseiter
Mit siebzehn Jahren hört der Bauernsohn Thut einfach nicht auf zu wachsen. Mit achtzehn misst er 2 Meter 34 und wird auf Jahrmärkten zur Schau gestellt. Später wirbt man ihn an für die Armee Friedrichs des Grossen, dann dient er am Hof Karl Eugens von Württemberg als »Cammertürk«. Thut Melchior ist eine menschliche Kuriosität, ein Aussenseiter. Daneben die schillernde Figur des württembergischen Herzogs: auch er durch Geburt und Stand eine Aussenseiterfigur, ein prachtliebender, massloser Fürst. Eveline Hasler erzählt eine Geschichte von Glanz und Elend, von Machthabern und Opfern. »Der Riese im Baum« ist ein historischer Roman, der das 18. Jahrhundert in seiner ganzen Gegensätzlichkeit zeigt: als Epoche, in der die Wurzeln unseres modernen Denkens, aber auch der modernen Fehlentwicklungen liegen. (Quelle: Buchhaus)
Ein Meisterwerk der moralischen Beunruhigung – die Weltpremiere von A.L. Kennedys neuem Roman.
Soll man Unbarmherzigen gegenüber barmherzig sein? Anna unterrichtet an einer Grundschule und möchte immer noch die Welt verbessern. Wie vor fünfundzwanzig Jahren, als sie in Edinburgh mit einer Gruppe von Strassenkünstlern gegen die Kriegs- und Sozialpolitik der englischen Regierung demonstrierte. Was sie damals nicht ahnte: Einer ihrer Kumpane war ein V-Mann, der sie alle verriet. Nun stellt sie dem Peiniger nach. Doch bis wohin reicht das Böse – und kann Anna sich selber davon freihalten? Ein Meisterwerk der moralischen Beunruhigung. In ihrem unnachahmlichen Stil, in dem sich Ironie und Empathie verbinden, erzählt A.L. Kennedy von der Möglichkeit der Liebe der Menschen füreinander. [Quelle: Buchhaus.ch]