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Der 27-jährige Italiener hatte sich schon zuletzt im Giro d’Italia in starker Form präsentiert und die Punktewertung der dreiwöchigen Rundfahrt gewonnen.
Ein Etappensieg allerdings blieb ihm verwehrt. Am Schlusstag in Turin überquerte er zwar als Erster die Ziellinie. Weil er aber zuvor im Sprint einen heftigen Schwenker eingelegt hatte, wurde er von der Rennjury in den letzten Rang der Spitzengruppe zurückversetzt. An seiner Stelle gewann der Deutsche Nikias Arndt.
Beim Massensprint am Donnerstag in Gippingen lief jedoch alles korrekt ab. Nizzolo triumphierte nach 188,7 km vor seinem Landsmann Andrea Pasqualon, der für die Schweizer Equipe Roth fährt. Auch der drittklassierte Australier David Tanner steht bei einem Schweizer Team unter Vertrag (IAM). Als einziger Schweizer Profi vermochte sich der aargauische BMC-Fahrer Silvan Dillier als Achter in den Top 10 zu klassieren.
Zum kämpferischsten Fahrer des Tages wurde Michael Albasini gewählt. Der zweifache Sieger des traditionsreichen Rennens im Aargau hatte sich zusammen mit 13 weiteren Fahrern nach rund 40 km vom Feld abgesetzt. Der Vorsprung der Flüchtlinge, zu denen auch Schweizer Meister Danilo Wyss, Mountainbike-Weltmeister Nino Schurter und Patrick Schelling gehörten, betrug nie mehr als knapp zwei Minuten. 8 km vor dem Ziel sahen sich die letzten Ausreisser wieder vom Feld eingeholt.
(SDA)