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Auf der Hochebene der Sonnaz ist ein Park von 8 riesigen (207m Höhe) Windkraftanlagen geplant.
Zukünftiger Blick von der Route de Cormérod, Misery-Courtion (Fotomontage)
Zukünftiger Blick von der Route des Chansalles, Wallenried, (Fotomontage)
Industrielle Windkraftanlagen sollten nicht in Wohngebieten installiert werden
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt einen Mindestabstand von 3 km zwischen Häusern und grossen Windkraftanlagen. Auf der Grundlage der Lärmschutzverordnung von1986 (OPB) stellt der Bund fest, dass 300 m ausreichend sind. Wir halten dies nicht für akzeptabel, ebenso wenig wie der "grosszügige" Vorschlag von Greenwatt, diese Entfernung auf 500 m zu erhöhen. Wir bitten den Bund, sich mit erfahrenen Ländern abzustimmen. Die Bundesregierung von Deutschland hat gerade ein Gesetz vorgeschlagen, das Windkraftanlagen eine Entfernung von 1000 m vorschreibt. In Bayern sind es bereits 2 km, im Vereinigten Königreich 1,5 km. Wenn die Windkraftanlagen zu viel Lärm machen (108 Dezibel, Herstellerangabe), muss dies vor der Konstruktion überprüft werden. Bei uns wird der Lärm der Windkraftanlagen weit hörbar sein, da er von keinem Grundlärm, insbesondere nachts, absorbiert wird. Ein ausreichender Sicherheitsabstand ist als Vorsichtsmassnahme und zur Begrenzung von Gesundheitsproblemen, insbesondere von Schlafstörungen, Vibrationen und Infraschallproblemen, über die die Anwohner massiv in den Medien berichten[1], unerlässlich. Wo Windkraftanlagen deutlich sichtbar sind, ist mit Belästigungen auch in grösserer Distanz zu erwarten, auch nachts durch das ständige Blinken der roten Warnlichter. Sie leuchten alle 3 Sekunden und sind auf 20-30 km an 365 Tagen im Jahr sichtbar. Greenwatt verliert kein Wort darüber.
[1] z.B. in diesem Videa :