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Starboxer Manny Pacquiao verliert mit Nike einen seiner wichtigsten Sponsoren. Der Sportartikel-Hersteller entzog dem achtfachen Weltmeister von den Philippinen die Unterstützung, weil sich dieser in einem TV-Interview herablassend über Homosexuelle geäussert hatte.
«Kennen Sie Tiere, bei denen ein Männchen mit einem Männchen und ein Weibchen mit einem Weibchen zusammen ist? Tiere sind besser. Sie können Männchen und Weibchen auseinanderhalten», hatte Pacquiao unter anderem gesagt. Nicht nur inhaltlich, sondern auch taktisch war die Aussage des 37-Jährigen, der am 9. April gegen Timothy Bradley seinen mutmasslich letzten Kampf bestreiten wird, äusserst unklug. Mehrere Gruppen riefen dazu auf, Pacquiaos Kandidatur für einen Sitz im philippinischen Senat zu boykottieren.
Laut dem Magazin «Forbes» hat Pacquiao im letzten Jahr 160 Millionen Dollar verdient, zwölf Millionen allein durch Sponsoring. Im letzten Mai hatte er in Las Vegas das höchstdotierte Duell der Boxgeschichte gegen den Amerikaner Floyd Mayweather einstimmig nach Punkten verloren. sda
Minnesota gewinnt erneut
Die Minnesota Wild haben in der NHL auch das zweite Spiel seit dem Trainerwechsel siegreich gestaltet. Bei den Calgary Flames resultierte ein 5:3-Sieg. Die Entlassung von Mike Yeo am letzten Samstag war die Folge einer Negativserie von 14 Spielen mit nur einem Sieg. Unter seinem interimistischen Nachfolger John Torchetti gewann nun Minnesota erstmals in diesem Jahr zwei Partien hintereinander. Nach dem 5:2 in Vancouver setzten sich die Wild in Calgary durch, wobei der Linie mit Nino Niederreiter sechs Punkte gelangen. Der Bündner steuerte zu den Toren zum 1:0 (11.) und 4:2 (39.) seine Assists 16 und 17 der Saison bei. Bei Calgary, das zum dritten Mal hintereinander verlor, macht Jonas Hiller keine einfache Phase durch. Seit Bekanntwerden der schweren Knieverletzung von Karri Rämö am Mittwoch–für den Finnen ist die Saison vorbei–weiss der Schweizer im Prinzip, dass er mit anständigen Leistungen als Nummer 1 im Tor der Flames gesetzt ist. Nur kassierte er in den letzten drei Einsätzen (in 140:26 Minuten) jeweils vier Gegentore, und seine Fangquote betrug lediglich 82,57 Prozent. sda
Corvi droht Saisonende
Der HC Davos muss mit einem längeren Ausfall von Enzo Corvi (23) rechnen. Der Center schied am Dienstag beim 6:1-Sieg des HCD in Genf verletzt aus. Gemäss der «Südostschweiz» hat sich Corvi einen Sehnenanriss am Handgelenk zugezogen und muss mindestens sechs Wochen pausieren. Damit würde er bei einer allfälligen Qualifikation für den Playoff-Final wieder aufs Eis zurückkehren. sda