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Das selbstspielende Akkordeon ist die Eigenkonstruktion eines mechanischen Musikautomaten, wie er zwischen 1890 und 1920 in
unzähligen Versionen hergestellt wurde. Der Unterschied zu den damaligen Musikmaschinen liegt in der Art des Programmträgers. Anstelle von Stiftwalzen oder papierigen Lochstreifen werden die
Befehle zum Spielen eines Tones via Midi-Programm auf einem kleinen Rechner ans Instrument geschickt. Elektromagnete drücken über feine Schnurzüge auf die Tasten – der Ton kommt original aus dem
Akkordeon. Zwei Blasbälge werden durch eine Kurbelwelle bewegt und erzeugen den Luftdruck für die tongebenden Stahlzungen im Akkordeon. Bauzeit 5 Jahre, Vernissage mit der Apéromusig Luzern und
der Sängerin Milena Bendakova am 18. Juni 2010.