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Bericht von PDG Dr. Urs Herzog, RC Allschwil-Regio Basel:
Anlässlich meines ersten Besuches in Malawi im Dezember letzten Jahres, um ein Global Grant - Wasserprojekt zu besuchen, bekam ich die Möglichkeit auch medizinische Einrichtungen zu sehen, so das staatliche Queen Elizabeth Hospital in Blantyre auf der einen Seite und das private Malamulo Adventist Hospital in Makwasa, etwa 40km südlich von der Millionenstadt Blantyre entfernt andereseits. Ich unternahm diese Besuche jeweils mit Rotariern des grossartigen und engagierten RC Limbe. Ich wohnte bei einem Ehepaar mit Kind (Magda mit David und Sigge), er Malawier, sie Schwedin. Ich fühlte mich in dieser Familie sehr wohl.
Bei Ansage, dass Covid auch in Malawi präsent sei, erhielt ich den Notruf von Magda, die eine enge Bindung zum Spital Makwasa hat, ob Rotary nicht helfen könnte, das "Privatspital" in seinen Bemühungen um optimale Vorbereitungen angesichts von Covid 19 zu unter-stützen.
Angesichts der Notlage einerseits und der bereits in Malamulo getroffenen Trainingseinheiten, wie man sich gegenüber Covid 19 zu verhalten habe, und andererseits der Lage der staatlichen Spitäler bewusst, habe ich meine Unterstützung zugesagt. Die Situation an den staatlichen Spitälern ist hoffnungslos: das 1'000-Betten Spital besuchte ich und traf auf etwa 1'200 bis 1'500 Patienten nicht nur auf, sondern auch unter den schmutzigen Betten, in den Gängen und in den kleinen "Gärten" liegend. Das Pflegepersonal am Limit, da lange Arbeitszeiten bei minimalem Lohn, kein Pflegematerial und Schmutz überall. Ich war nach dem Besuch froh, wieder frische Luft atmen zu können.