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Der Roman, der von einem sehr kurzen, aber intensiven Leben erzählt: dem der mythischen Fotografin Gerda Taro.
Strega Award 2018 - Bagutta Award 2018 - Bagutta Award 20 18
Am 1. August 1937 durchquert eine Parade voller roter Fahnen Paris: Es ist der Trauerzug, der Gerda Taro (Stuttgart, 1910-El Escorial, 1937, und eigentlich Gerta Pohorylle genannt) folgt, der ersten toten Fotojournalistin auf einem Schlachtfeld. In diesem Jahr wäre sie 27 Jahre alt geworden. André Friedman (ihr Ex-Partner, mit dem Taro den mythischen Fotografen Robert Capa "erschuf"), in der ersten Reihe, ist am Boden zerstört. Unter den Anwesenden sind auch andere Freunde von Taro von vor einiger Zeit: die junge Ruth Cerf, mit der sie nach ihrer Flucht aus Deutschland in Paris lebte; Willy Chardack, der sah, wie sie Georg Kuritzkes bevorzugte, der wiederum entschlossen war, in den Internationalen Bridagas zu kämpfen. In allen von ihnen hinterließ Gerda Taro eine unauslöschliche Spur. So sehr, dass Jahre später ein Telefonat zwischen Willy und Georg ausreicht, um die Erinnerungen aller zu wecken. So beginnt diese Arbeit, die streng dokumentiert ist, mit einer Figur, in der in wenigen Jahren Jugend, Lebensfreude, Talent und Engagement in einer Zeit der Wirtschaftskrise, des Aufstiegs des Nationalsozialismus, der Verfolgung und des Krieges kristallisiert wurden....
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