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Die Überlegungen sind Teil einer Mitteilung der EU-Kommission zu einem CO2-armen Verkehrssektor. Darin plädiert die Behörde auch für eine Förderung umweltfreundlicher Verkehrsformen und mehr Effizienz, etwa durch die Nutzung digitaler Technologien. Zudem müsse die Einführung neuer Biokraftstoffe und emissionsfreier Fahrzeuge beschleunigt werden.
Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, begrüsste "die Kombination vielfältiger Bausteine" durch die EU-Kommission. Positiv wertete er auch, dass keine Antriebsart grundsätzlich ausgeschlossen werde. Wissmann warnte indes vor starren Grenzwerten für Lastwagen. Die Lkw-Hersteller konkurrierten bereits stark miteinander. Erst am Vortag hatte die EU-Kommission einem Kartell mehrerer grosser Lkw-Hersteller eine Milliardenbusse auferlegt, auch weil sie sich bei der Einführung schadstoffsparender Technologien abgestimmt hatten.
Der europäische Branchen-Dachverband Acea bemängelte, die EU-Kommission nehme den Strassenverkehr zu sehr in den Fokus und rief nach einem "ausgeglicheneren Ansatz", der etwa auch den Luft-, See- oder Bahnverkehr umfasse./hrz/DP/jha
(AWP)