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GENF - Alinghi-Eigner Ernesto Bertarelli und der einstige Skipper Russell Coutts haben ihren Streit nach einer «gütlichen Einigung» beendet. Aber: Coutts darf beim nächsten America's Cup nicht für ein anderes Syndikat starten.
Der Streit zwischen Ernesto Bertarelli, dem milliardenschweren Alinghi-Eigner, und seinem ehemaligen Erfolgs-Skipper Russel Coutts ist beigelegt.
Im dürren, dreizeiligen Communiqué steht, dass beide Partien sehr zufrieden über den positiven Ausgang der Verhandlungen seien. Ebenso wird kommuniziert, dass weder Bertarelli noch Coutts weitere Auskünfte zu diesem Thema abgeben werden.
Im letzten Juli war die Ehe zwischen Alinghi und dem früheren Baumeister der Erfolge von «Team New Zealand» vier Jahre nach der Traumhochzeit geschieden worden. Das Genfer Syndikat löste damals den Vertrag wegen wiederholter Pflichtverletzungen auf, nachdem Coutts öffentlich über seinen Abgang nachgedacht hatte und sich im Juni bei Testregatten geweigert hatte, das Steuer zu übernehmen.
Er konnte sich schlecht damit abfinden, dass ihm das Americas Cup Management in strategischen Fragen wenig Gehör schenkte. Die Differenzen wurden bei der Wahl des nächsten Austragungsortes offensichtlich.
Coutts hätte es vorgezogen, den Americas Cup 2007 an der Atlantik-Küste (Lissabon) statt am Mittelmeer (Valencia) zu segeln. Auch wollte er am Design der Jachten radikale Änderungen vornehmen, um spektakulärere Regatten zu ermöglichen.
Bestandteil der Vereinbarung ist auf jeden Fall, dass Coutts beim nächsten Americas Cup nicht für ein anderes Syndikat wird an den Start gehen dürfen.