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Am vergangenen Samstag stand das erste Spiel der neuen Saison für die Kleinfeldherren des UHC Riehen auf dem Programm. Für einmal konnte mit dem Tram an das Auswärtsspiel zum Reinacher Sportverein gereist werden.
Riehen startete gut ins Spiel und konnte sich früh Chancen erarbeiten, welche nach nicht ganz zwei Minuten zum Führungstreffer umgemünzt wurden. Reinach versuchte mit körperbetontem Spiel und aggressivem Forechecking dagegenzuhalten, war aber nur mässig erfolgreich. Dies lag auch an der Riehener Verteidigung, welche in der Startphase bei gegnerischem Ballbesitz nur sehr wenig zuliess. Doch urplötzlich ging es schnell und Reinach konnte mit einem Doppelschlag innerhalb von 8 Sekunden mit 2:1 in Führung gehen. Riehen zeigte sich davon unbeeindruckt und konnte vier Minuten später ausgleichen. 30 Sekunden vor dem Ende des 1. Drittels markierte Riehen den neuerlichen Führungstreffer und ging mit 2:3 in die erste Pause.
Wieder startete Riehen besser und konnte den Vorsprung auf zwei Tore ausbauen, Reinach steckte jedoch nicht auf und konnte abermals verkürzen. Das Spiel wurde in der Folge rauer und die Gangart noch härter. Eine Zweiminutenstrafe wegen Haltens gegen Reinach verstrich trotz guter Riehener Chancen ungenutzt, womit Riehen seinen Vorsprung in die zweite Pause rettete.
Das dritte Drittel begann aus Riehener Sicht schlecht, Reinach glich das Spiel aus und ging kurz darauf sogar in Führung. Doch Riehen liess sich nicht beirren und antwortete mit zwei Toren innerhalb von drei Minuten, womit der alte Vorsprung wiederhergestellt war. Nach einem längeren Unterbruch, in welchem diverse Fenster der Halle verdeckt wurden (der Riehener Torhüter konnte aufgrund der Sonneneinstrahlung keinen Ball mehr sehen), konnte Reinach noch einmal ausgleichen. Riehen vermochte trotz einiger Chancen kein weiteres Tor zu erzielen und so ging es in die Verlängerung. Die Geschichte der Verlängerung ist schnell erzählt. Torhüter Waldburger machte seinen Kasten dicht und Marc Osswald schoss Riehen mit seinem zweiten Abschluss der Verlängerung ins Glück und damit eine Runde weiter!
Alles in allem kann dieses Spiel als Kampf- und Krampf-Sieg gewertet werden. Riehen erspielte sich mit diesem Spiel keine Schönheitslorbeeren, aber gwunne isch gwunne!
Autor des Berichts: Reto Stauffiger