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Die Stadt hatte im Laufe der Jahrhunderte vielfach unter den Auswirkungen von kriegerischen Auseinandersetzungen zu leiden. Besonders schlimm war das letzte Jahrhundert, erst durch die Vertreibung der Roten Khmer konnte sich Phnom Penh wieder weiter entwickeln. Lebten in den 1980er Jahren noch viele obdachlose Kambodschaner im Stadtgebiet, die sich dort Hühner, Schweine und andere Tiere auf den Straßen hielten, so ist die Stadt heute zu einer modernen Metropole herangewachsen und dem bäuerlichen Rest des Landes um Lichtjahre voraus. Die "Killing Fields" und das Tuol-Sleng-Museum (das Museum des Völkermords) sind nun beliebte Touristenattraktionen geworden. Die mit Juwelen beladene Silberpagode und der nahe gelegene Königspalast, ein schönes Beispiel klassischer Khmer-Architektur, sind ebenso einen Blick wert wie das Nationalmuseum, das die wichtigsten Kunstwerke und Khmer- und Buddhisten-Relikte aus dem ganzen Land beheimatet.
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