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Sichel,
Nathanael, Historien- und Porträtmaler, geb. zu Mainz, ergriff anfangs die Lithographie, bezog dann die Berliner Akademie unter Jul. Schrader, malte schon 1864: Philipp der Großmütige an der Gruft seiner Gemahlin (Gallerie in Darmstadt), erhielt in demselben Jahr für seinen Joseph die Träume Pharaos deutend den Preis für Rom und malte dort die Verhaftung des Don Carlos durch Philipp II. sowie eine Scene aus dem Leben der Maria Stuart. ¶
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Dann studierte er ein Jahr in Paris, malte in mehreren Städten Deutschlands Bildnisse und kehrte nach Paris zurück, wo er Phantasieköpfe und Porträte malte. Eins seiner besten Bilder war 1876 Francesca von Rimini. Seit kurzem lebt er in Berlin.