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Mirjam Ballmer (32) will für die Baselstädter Grünen in den Nationalrat – und möchte hören können, was andere denken.
Welches war Ihr bestes Schulfach, welches das schlechteste?
In Physik hatte ich in einem Semester dreimal eine 1,5. Im Maturzeugnis dann aber eine 5. Auch Chemie und Mathe waren leider nicht meine Stärken, Sprachen schon eher.
Welche Superkraft hätten Sie gerne?
Ich möchte gerne hören können, was andere denken.
Wer ist Ihr Vorbild?
Ich habe keines. Es gibt Personen, die ich für etwas bewundere, zum Beispiel Sophie Scholl für ihren Mut, gegen die Nazis zu kämpfen und dafür zu sterben, oder Emilie Kempin-Spyri, die erste Schweizer Juristin.
Wann haben Sie das letzte Mal geweint?
Letzte Woche vor dem Fernseher.
Was hören Sie für Musik?
Meine Lieblingsband ist Archive.
Wie viel verdienen Sie?
6500 Fr, zusätzlich Sitzungsgelder für den Grossen Rat und Verwaltungsrat BVB, davon gebe ich 20 Prozent der Partei ab.
Mit wem würden Sie nie ein Bierchen trinken gehen?
Mit Leuten, die Kriege führen, Assad etwa. Da würde ich eher ein Glas Wasser nehmen.
Haben Sie schon einmal gekifft?
Zweimal, als ich ca. 16 war.
Was kann die Schweiz von Basel-Stadt lernen?
Wie eine Energielenkungsabgabe funktioniert, wie man Schulden nicht auf Kosten der Ärmeren und Schwächeren abbaut. Aber nicht unbedingt, wie man eine verkehrsfreie Innenstadt einführt, das könnte man besser machen.
Wohin gehen Sie am liebsten in die Ferien?
Ins Safiental, Graubünden.
Lieblingsrestaurant in Ihrer Stadt?
Valentino’s Place.
Wie alt waren Sie, als Sie wirklich wussten: Ich will in die Politik?
Das wollte ich eigentlich nie. Als ich dann plötzlich in den Grossen Rat nachrücken konnte, dachte ich, ich versuchs mal.
Würden Sie Flüchtlinge bei sich aufnehmen?
Grundsätzlich könnte ich mir das vorstellen. In der jetzigen Situation ist es aber platzmässig schwierig, ich wohne in einer 2-Zimmer Wohnung.