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Rund 4'700 Schutzbauwerke schützen das Streckennetz der SBB vor Steinschlag, Hochwasser, Lawinen und weiteren Naturgefahren. EBP erarbeitete zusammen mit der SBB ein Konzept für ein Prognosemodell, das den langfristigen Mittelbedarf für die Erhaltung dieser Bauwerke berechnet.
Wie viele Finanzmittel muss die SBB langfristig bereitstellen, um die rund 4’700 Schutzbauwerke entlang ihres circa 3'000 km langen Streckennetzes zu erhalten?
Ein Prognosemodell soll diese Frage künftig beantworten. Es soll den Finanzmittelbedarf und die Zustandsentwicklung der Schutzbauwerke modellieren und damit bei der SBB zu einem modernen Anlagemanagement beitragen. EBP erarbeitete dazu zusammen mit den SBB ein entsprechendes Konzept.
Zustandsentwicklung und verschiedene Erhaltungsstrategien sind berücksichtigt
Ein wichtiges Element des Konzeptes stellt die Gruppierung und Typisierung der zahlreichen Schutzbauwerke dar, die im Schutzbautenkataster der SBB erfasst sind. Weitere wichtige Elemente, die das Konzept – als Basis für die Modellentwicklung – beachtet, sind:
- der aktuelle Zustand der Schutzbauwerke
- die Zustandsentwicklung (Alterungsprozess) der Schutzbauwerke
- Erhaltungstätigkeit bzw. Ehrhaltungsmassnahmen mit Kosten und Wirkungen.
Das Prognosemodell erlaubt die Analyse unterschiedlicher Erhaltungsstrategien mit ihren Auswirkungen bezüglich Mittelbedarf und Zustandsentwicklung.