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Das oberste Gericht von Bangladesch hat am Donnerstag einen Einspruch von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus gegen seine Entlassung als Direktor der von ihm gegründeten Grameen Bank zurückgewiesen. Damit ist der Entscheid der Regierung rechtsgültig.
Der 71-jährige Yunus hat nach dem abschlägigen Bescheid keine rechtlichen Mittel mehr, um gegen die Entscheidung der Regierung vorzugehen.
Die bengalische Zentralbank hatte die Entlassung von Yunus damit begründet, dass er über eine bindende Altersgrenze von 60 Jahren hinaus im Amt geblieben sei. Yunus hatte die Entlassung als illegal bezeichnet.
Die Grameen Bank vergibt Mikrokredite an Mittellose und versucht damit, die Armut der Bevölkerung in Bangladesch zu lindern. Yunus gilt als einer der Begründer des Mikrofinanz-Gedankens. 2006 wurde er dafür mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
SDA-ATS