Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03299.jsonl.gz/2356

Die Mailänder Staatsanwaltschaft ermittelt um tödliches Asbest im Opernhaus Scala. Im Zeitraum zwischen Mitte der 70er Jahre bis 2002 sollen mindestens sieben Personen wegen des Asbests gestorben sein.
Ermittelt wird gegen elf Personen, darunter vier ehemalige Stadtpräsidenten Mailands aus der Zeit von 1976 bis 1997, wie die Tageszeitung «La Stampa» am Samstag berichtete. Die Ex-Stadtpräsidenten seien in ihrer Funktion als Scala-Präsidenten nicht ihren Aufsichtspflichten für die Sicherheit und die Gesundheit des Scala-Personals aufgekommen, lautet der Vorwurf.
Die Ermittlungen betreffen auch den ehemaligen Scala-Intendanten Carlo Fontana und andere technische Direktoren im Theater. Die ehemaligen Stadtpräsidenten sollen in den nächsten Wochen befragt werden.
Das Asbest wurde für die thermische Isolierung des «Teatro alla Scala» verwendet. Auf asbestbedingte Krankheiten sei laut den Ermittlern mit Sicherheit der Tod eines Feuerwehrmannes, eines Bühnentechnikers, sowie der Opernsängerin Edith Martelli zurückzuführen. Nach Renovierungsarbeiten zwischen 2002 und 2004 wurde vom Theater jegliche Spur von Asbest entfernt. (sda/apa)
Er gehe stolz ins Gefängnis, wenn er für seine Flüchtlingspolitik verurteilt werde, sagt der italienische Lega-Chef. Doch dazu wird es kaum kommen.
In den letzten Tagen hat sich Matteo Salvini für seine Wahlkampfauftritte eine neue Lieblingsgeste ausgedacht. Er streckt die Arme aus und kreuzt sie auf der Höhe der Handgelenke: eine symbolische Aufforderung, ihm Handschellen anzulegen.
Am Montag wiederholte er diese Pantomime gleich mehrfach, denn im Senat sollte die zuständige Kommission über die Aufhebung der parlamentarischen Immunität des Senators und ehemaligen Innenministers entscheiden. «Wenn mich jemand vor Gericht stellen will, …