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Im Senegal hat der Kaffee eine lange Tradition. Auch heute noch trinkt man überall Touba-Kaffee. Perfektioniert wurde dieses Kaffeerezept im späten 19. Jahrhundert von Sheikh Amadou Bamba, dem charismatischen geistlichen Führer der Murid-Sufi-Bruderschaft, von der man sagt, sie habe den Kaffee ins Land geholt. Touba-Kaffee wird mit Nelken und jarr (sogenannter Guinea-Pfeffer) gewürzt. Es ist eine der Spezialitäten des Landes und zeichnet sich durch seinen Geschmack und seine Schönheit aus Pfefferaroma aus. Der Touba-Kaffee besitzt laut seinem Erfinder auch medizinische Wirkungen. Bambas historische und politische Bedeutung hat aus seinem Kaffee ein identitätsstiftendes Symbol dieser afrikanischen Gemeinschaft gemacht. Deswegen ist Touba fast ausschliesslich unter den Senegalesen beliebt. Café Touba wird in allen Tanganà – den Strassencafés in den Vororten – getrunken, die ein perfektes Beispiel für die landestypische Kultur der Strassenküche darstellen: Diese mit Bänken und grossen Tischen sehr einfach möblierten Lokale servieren auch Essen und sind zu jeder Tageszeit gut besucht.
Zutaten für die Mischung
Je 100 g Robusta-Kaffeebohnen, noch grün
10 g Jarr-Hülsen (Xylopia aethiopica)
10 g Nelken
Zubereitung:
Unsere Empfehlung
Das Getränk wird nach der klassischen Filterkaffeemethode zubereitet.