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Das Projekt untersucht nationale Programmatiken und diskursive Praktiken der Exzellenz und Chancengleichheit im Alltag von ausgewählten Universitäten in Deutschland und der Schweiz. Unter Rekurs auf die reflexive Verwendungsforschung und auf Konzepte von Geschlechterwissen wird mittels einer Wissenssoziologischen Diskursanalyse von Dokumentenanalysen, Problemzentrierten und ExpertInneninterviews sowie Gruppendiskussionen erstens herausgearbeitet, welche Verständnisse von Männlichkeit, Weiblichkeit und Geschlechterverhältnissen in Exzellenz- und Chancengleichheitsdiskursen konstruiert werden. Zweitens wird untersucht, in welcher Weise und mit welchen Konsequenzen die auf der national-programmatischen Ebene vorgefundenen Diskurse auf der lokal-organisationalen Ebene jeweils neu verhandelt, umgestaltet oder aber neu entworfen werden. Analysiert wird drittens, in welchem Verhältnis Exzellenz- und Chancengleichheitsdiskurse stehen und welche Begründungsmuster und Effekte in der wechselseitigen Bezugnahme beziehungsweise Koexistenz nationaler Programmatiken und lokal-organisationaler Praktiken der Exzellenz und der Chancengleichheit zu finden sind. Die ausgewählten Länder unterscheiden sich hinsichtlich der Förderung von Exzellenz und ähneln einander hinsichtlich der Programmatiken in der Gleichstellung.