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Seit dem 17. Oktober kommt es im Libanon zu teils gewaltsamen Demonstrationen, zu Strassenblockaden und Streiks. Schulen, Universitäten, Banken, Firmen und Unternehmen sind geschlossen. Diese Bilder unserer Kontaktpersonen von Animals Lebanon geben einen Eindruck, was im Libanon gerade vor sich geht.
Die landesweiten Proteste und die anhaltende Finanzkrise behindern auch die Arbeit der Tierschützer vor Ort massiv. Wir unterstützen unsere Partnerorganisationen im Libanon «BETA» und "Animals Lebanon" mit Tierfutter-Spenden, damit sie ihre wertvolle Arbeit weiterführen können. Aufgrund von blockierten Straßen und Autobahnen können die Tierschützer nur erschwert bis zu den Tierheime gelangen um sie zu versorgen. Auch die Lieferanten schaffen den Weg bis zu den Hunde- und Katzenheimen oft nicht. Die Tierschützer müssen in solchen Fällen ihre Privatfahrzeuge mit soviel Futter wie möglich beladen und versuchen zum Tierheim zu gelangen (mit kleineren Autos sind die Chancen grösser durchzukommen).
Wir unterstützen unsere Partnerorganisationen im Libanon "Animals Lebanon" und «BETA» mit Tierfutter-Spenden:
Animals Lebanon rettet auch während dieser Proteste unablässig Hunde und Katzen. Sogar zwei Hyänen und einen Löwen konnten die Tierschützer in dieser Zeit aus schrecklicher Haltung befreien und in tiergerechte Obhut nehmen. Jason Mier, Executive Director von Animals Lebanon: «Seit 2008 schuf Animals Lebanon ein nationales Tierschutzgesetz, führte Kampagnen zur Teilnahme an internationalen Projekten, schloss Zoos und Zirkusse, rettete über 5'000 Tiere und beantwortete mehr als 1'000 Anfragen pro Monat aus der Bevölkerung. Nun haben die landesweiten Proteste sowie die Schliessung von Schulen, Regierungsstallen und Banken unsere Arbeit zusätzlich massiv erschwert: Die Situation der Tiere ist nun noch prekärer. Wir brauchen nun dringend Ihre Hilfe um diese extrem stressige und herausfordernde Zeit zu überwinden und weiterhin den bedürftigsten Tieren helfen zu können.»
In Betas Tierheim werden momentan 850 heimatlose Hunde beherbergt. 15 Säcke Trockenfutter à 23kg (oder 17 Säcke à 20kg) pro Tag werden für die Fütterung dieser Hunde benötigt. Im Moment zahlt Beta 1 USD pro kg – es ist allerdingst zu befürchten, dass der Preis wegen der aktuellen Situation steigen wird. Rund 10'000 USD werden somit momentan für Trockenfutter im Mona benötigt, dazu kommen Nass- und Spezialfutter für kranke Hunde (etwa 2.000 USD). Allerdings wird Nassfutter nur gekauft, wenn noch Geld «übrig» ist, sonst wird Trockenfutter eingeweicht. Hinzu kommt noch das Futter für etwa 250 Katzen im Katzenheim und in Kolonien, 2 Pferde, einen Esel und 2 Affen.
Bitte helfen Sie uns, den Tieren im Libanon zu helfen!
Wir sammeln Spenden für den dringend nötigen Futterkauf direkt vor Ort: Sämtliche Spenden, die den Vermerk «Libanon» tragen werden vollumfänglich an unsere Partnerorganisationen im Libanon (Beta Lebanon & Animals Lebanon) überwiesen.
Von diesem Geld wird Futter gegen Rechnung gekauft. So wird sichergestellt und belegt, dass Ihre Spenden zu 100% vor Ort ankommen.
⇒ Hier geht’s zur SUST-Spendenseite (bitte Vermerk «Libanon» angeben!): www.susyutzinger.ch/spenden
⇒ Hier geht’s zur Website von Beta: https://betalebanon.org/
⇒ Hier geht's zur Website von Animals Lebanon: http://www.animalslebanon.org/
⇒ Hier erfahren Sie mehr über die aktuelle Situation im Libanon: https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/vertretungen-und-reisehinweise/libanon/reisehinweise-fuerlibanon.html
Bilder: Beta Lebanon & Animals Lebanon