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Kaum ist Ostern vorbei, wird in Spanien schon wieder gefeiert. Nur zwei Wochen nach der Semana Santa, der Osterwoche, beginnt die Feria de Sevilla oder auch Feria de Abril, welche jedes Jahr von über einer Million Menschen eine Woche lang gefeiert wird. Wer zu dieser Zeit einen Urlaub plant, oder noch nicht weiß, wann er gehen soll, dem kann man nur empfehlen Sevilla während dieser Zeit zu besuchen, um das bunte Treiben und die traditionellen Feierlichkeiten mitzuerleben.
Wurzeln des Festes
Seine Wurzeln hat das Fest im Jahre 1846, indem ein dreitägiger Viehmarkt veranstaltet wurde, aber erst in den 1920er Jahren wurde das Fest zu dem, was es heute ist – ein buntes Spektakel. Die Kultur und die Freude stehen im Mittelpunkt der Festivitäten, alles dreht sich um Stierkämpfe und ganz klar um den Flamenco, da Sevilla als Hochburg des Flamencos bekannt ist. Die typische Tracht, die von den Frauen zur Feria getragen wird, ist deshalb auch das Flamencokleid, während die Männer eine kurze Jacke, enge Hosen und Stiefel tragen. Die einzige erlaubte Form des Transports während der Feria sind Kutschen.
Für das Fest werden entlang des Guadalquivir Fluss viele Zelte, „casetas“, aufgebaut, manche gehören bestimmten Familien, Zünften oder Parteien an, sodass eine kleine Zeltstadt entsteht. Viele dieser Zelte können nur mit einer Einladung betreten werden, aber es gibt auch viele öffentliche Zelte, in denen diejenigen feiern, die keine Verbindungen nach oben haben. In den Zelten wird normalerweise von abends bis in die frühen Morgenstunden gefeiert, getanzt und gelacht. Man kann abends entspannt über das Gelände spazieren, bis man ein Zelt gefunden hat, das einem zusagt, um die Shows und Musik zu genießen.
Essen und Trinken
Essen und Trinken sind mit die wichtigsten Bestandteile der Feierlichkeiten. Es gibt zwei Getränke, die traditionell während der Feria getrunken werden. Das Erste ist natürlich der andalusische Sherry und das Zweite eine Mischung aus Sprite und einem trockenen Weisswein, namens Manzanilla. Gegessen werden viele verschiedene Tapas, wie die berühmte Tortilla Española, aber auch sehr viel Fisch in allen Formen, am liebsten frittiert und mit Zitrone serviert. Zum Dessert gibt es Churros mit heißer Schokolade oder auch kleine, in Zucker gewendete Teigbällchen, namens Buñuelos, die man sonst normalerweise salzig isst.
Sevilla hat außer der Feria de Abril zusätzlich noch unzählige tolle Sehenswürdigkeiten. Eine Ferienwohnung von GowithOh im Zentrum von Sevilla zur Zeit der Feria ist optimal, wenn man die Köstlichkeiten der Feria gerne auch selber in der eigenen Küche ausprobieren möchte. Die Feria de Abril ist jedes Jahr ein tolles Erlebnis und verbindet viele der schönsten Traditionen Sevillas in einer Woche. Ob jung oder alt, hier hat jeder eine tolle Zeit.