Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03162.jsonl.gz/2869

Wohlen: Der «Monolith» kann wachsen
Nachdem im März mit dem Abbruch begonnen wurde, erfolgten im Anschluss die Erdsondenbohrungen. Dazu wurden acht Löcher mit einer Tiefe von etwa 200 Metern gebohrt, um eine Erdsondenheizung zu realisieren. Danach wurde mit der Baugrubensicherung und dem Aushub gestartet.
Bauleiter David Keusch: «Um die Baugrube zu sichern, wurden Stahlträger vertikal mittels Bohrung versetzt. Danach werden in verschiedenen Aushubetappen die Zwischenräume der Stahlträger ausgefacht. Das heisst, im oberen Bereich kommen Baumstämme zum Einsatz, im unteren Bereich werden die Zwischenräume ausbetoniert.»
Entwässert wird mit dem «Wellpoint»-Verfahren, das heisst, es wurden Bohrungen für Schläuche verlegt, aus denen das Grundwasser in Leitungen gepumpt wird. Das Wasser fliesst danach in die Neutralisationanlage und wird anschliessend der Reinigung der Kanalisation zugeführt. Diese sehr aufwändige Baugrubensicherung wurde aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse und des Grundwassers nötig.
Bis ungefähr Ende August dürfte der Aushub der rund sechs bis acht Meter tiefen Baugrube abgeschlossen sein., «vorausgesetzt, es kommt keine längere Regenperiode dazwischen», schränkt David Keusch ein. Im September starten die Baumeisterarbeiten, rund ein Jahr später sollte der Rohbau fertiggestellt sein.
Text und Bild: David Keusch