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Eine Partei für Arbeiter und Familien!
Unsere Büezer erkranken immer öfter an stressbedingten Krankheiten wie Burn-outs. Die Büezer und KMU Partei tritt dafür ein, dass das System des Arbeitsmarktes grundsätzlich umgeworfen wird. Es muss ein neues System her, welches die Leistung der Menschheit belohnt und die Menschen, welche willig und fähig sind, etwas zu leisten, nicht von dieser Leistung abhält. Dieses System muss darauf aufgebaut sein, dass jeder Mensch leistet, was er kann und dementsprechend entlohnt wird.
Ist eine Person arbeitslos, müssen zunächst einmal die Gründe für die Arbeitslosigkeit wie auch die Ausbildung ermittelt werden. Werden Leute mit einer derartigen Ausbildung im Moment benötigt, so soll die Person schleunigst an eine neue Stelle vermittelt werden. Werden keine Menschen mit dieser Ausbildung benötigt, so ist der Person je nach Möglichkeit eine Ausbildung ihrer Wahl zu zahlen, um diese Person für die Volkswirtschaft wieder nützlich zu machen oder als Alternative und wenn vorhanden, ein Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen, für welchen keine Ausbildung benötigt wird. Will eine Person weder arbeiten noch eine Ausbildung beginnen, so ist davon auszugehen, dass diese Person zum Überleben keine Arbeit benötigt.
Zur Förderung der Einstellung junger Frauen, welche wegen der Möglichkeit einer Schwangerschaft teils benachteiligt werden, sollen Unternehmen dazu verpflichtet werden, sich in Form einer Arbeitgeberabgabe gegen durch eine Karenz anfallende Kosten zu versichern.
Es braucht ein neues System, welches die Leistung der Menschheit belohnt und die Menschen, welche willig und fähig sind, etwas zu leisten, nicht von dieser Leistung abhält.
(in Bearbeitung)
Das Konzept eines Lohns ist, dass die Arbeitsnehmer für die geleistete Arbeit fair kompensiert werden und so auch ein gutes Leben führen können. Jedoch sind die Löhne der Büezer oft zu niedrig, um dies tatsächlich zu gewährleisten. Das Resultat sind unterbezahlte und ausgebeutete Büezer, welche sich selbst kaum über Wasser halten können und so auch kaum Chance auf Veränderung haben.
Ein gesetzlicher Mindestlohn regelt, dass ein Lohn nicht tiefer als einen gewissen festgelegten Satz sein darf. Dieser Satz wird normalerweise für die Region festgelegt und wird so gesetzt, dass man mit einem Lohn dieser Höhe in dieser Region gut leben kann.
Jedoch ist es für Unternehmen kurzfristig billiger, wenn sie ihren Angestellten so wenig wie nur möglich zahlen können. Jeder Franken der nicht an einen Büezer ausgezahlt wird, welcher diesen braucht, ist ein Franken welcher stattdessen in den grossen Taschen der Manager, Aktienbesitzer und Investoren landen kann. Diese einseitige Überlegung der Unternehmen ignoriert jedoch, dass das an die Angestellten ausgezahlte Geld nicht einfach magisch verschwindet. Tatsächlich wird dieses Geld auf dem Markt wieder ausgegeben, was die Wirtschaft ankurbelt und so allen Unternehmen auf dem Markt mehr Umsatz verschafft. Obwohl es also moralisch korrekt und finanziell tragbar, sogar profitabel, wäre, weigern sich die Unternehmen mehr zu bezahlen, als sie gezwungen werden. Sie kämpfen sogar aktiv dagegen, dass Mindestlöhne eingeführt werden.
In folgenden Kantonen gibt es schon einen Mindestlohn (Stand 2023):
Daher ist es naheliegen, dass wir die Erfolge genauer unter die Lupe nehmen und auch in anderen Kantonen einen Mindestlohn einführen.
Parole: “Ein Mindestlohn ist selbstverständlich und tut der Wirtschaft gut!”
Heutzutage glauben viele Leute, dass es keinen Bedarf für Gewerkschaften gibt. Man sollte sich bloss bei der Arbeit anstrengen und alles werde gut. Schlussendlich seien die Arbeitsbedinungen auch nicht so schlimm. Wenn man jedoch in die Vergangenheit blickt, so erkennt man, dass diese Arbeitsbedinungen nur so sind, weil Gewerkschaften sich organisierten und gemeinsam nach besseren Bedinungen und Löhnen forderten. Nach wie vor halten Gewerkschaften eine Macht, welche den Ultrareichen nicht geheuer ist. Daher lassen sie keine Möglichkeit ungenutzt, um diese zu schwächen oder als unnötig erscheinen zu lassen. Es ist im Interesse jedes Büezers, sich in einer Gewerkschaft zu organisieren. Nur durch diese Zusammenschlüsse können sie ihre kollektiven Bedürfnisse durchsetzen.
Grundsätzlich ist Streik durch den Generalarbeitsvertrag verboten worden. Wenn es den Büezern aber nicht gut geht, sollten sie Möglichkeiten haben sich gegen die schlechten Arbeitsbedingungen zu wehren. Deshalb sind wir grundsätzlich für das Recht auf Streik.
Eigentlich sind flexible Arbeitszeiten etwas gutes für Büezer, wenn sie sich dadurch besser die Arbeit und Freizeit einteilen können. Doch manchmal (zum Beispiel auf dem Bau), kann es dazu führen, dass von den Büezern plötzlich verlangt wird bei Extremtemperaturen trotzdem zu arbeiten.
In Bürojobs macht es dafür häufig Sinn, ein flexibles Modell einzuführen. Jedoch sollte jeder Betrieb sich mit den angestellten Büezern durch einen gewählten Betriebsrat einigen.
Parole: “Als Büezer und KMU Partei verteidigen wir die Rechte der Büezer und vertreten ihre Interessen!”