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Das Nährgebiet des Grossen Aletschgletschers umfasst die Firnmulden Grosser Aletschfirn, Jungfraufirn, Ewigschneefäld und Grüneggfirn (von West nach Ost), die am Konkordiaplatz zusammenfliessen und an ihren Nahtstellen mächtige Mittelmoränen, die Kranzberg- und die Trugbergmoräne, bilden. Mit ihrer geschwungenen Form prägen diese Mittelmoränen das Aussehen des Grossen Aletschgletschers.
Am Konkordiaplatz ist das Gletscherbett massiv übertieft. In den Jahren 1990 und 1991 wurde mittels einer Heisswasserbohrung eine Eismächtigkeit von rund 900 m gemessen. Das Felsbett ist nicht ganz erreicht worden, da ein Eis-Schutt-Gemisch das weitere Vordringen verunmöglichte.
Woher erhielt der Konkordiaplatz seinen Namen? Am 12. August 1857 hielt sich der Engländer John Frederick Hardy, Reverend an der Universität von Cambridge auf dem Grossen Aletschgletscher auf und campierte unterhalb des Fülbärgs, dem Ort der heutigen Konkordiahütte. Beim Anblick der grandiosen Gletscherwelt war er dermassen überwältigt, dass er die weite Fläche mit ihren eisigen Zuflüssen mit der Place de la Concorde in Paris verglich und sie „The Place de la Concorde of Nature“ nannte. Der Name Konkordiaplatz war geboren.