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Nahe der Autobahnausfahrt Wil, St.Gallen überquert das Viadukt Mühle Rickenbach Strassen und Gewässer. Auf den ersten Blick nichts Überraschendes, und doch fällt im Anfangssatz des technischen Berichts auf, dass der Planer der Brücke namentlich genannt ist. Das Viadukt wurde im Jahr 1964 nach Plänen von Prof. Dr. Ch. Menn gebaut. Es war damit eines seiner frühesten Werke.
Eine umfangreiche Untersuchung im Jahr 2012 zeigte den schlechten Zustand der Brücke. Vor allem in die Gerbergelenke drang chloridhaltiges Wasser ein, was zu Bewehrungskorrosion und infolgedessen zu Betonabplatzungen führte. Das Viadukt musste dringend instandgestellt werden.
Um den Dorfkern von Wattwil vom Verkehr zu entlasten, wurde eine 3.4 km lange Umfahrungsstrasse geplant und realisiert, die im September 2022 eröffnet werden konnte.
Die bisherigen Verkehrsanbindungen der beiden Dörfer Pfäfers und Valens, die durch die bis zu 200 Meter tiefe Taminaschlucht getrennt waren, führten über den Dorfkern von Bad Ragaz. Durch den Bau der Verbindungsstrasse wurde die Strecke um knapp 10 km verringert.
Der Talboden zwischen Scheftenau und Stegrüti wird mit einer 365 Meter langen Brücke überspannt. Hier sollte keine «Talsperre» entstehen. Aus diesem Grund hat sich die Bauherrschaft entschieden, einen öffentlichen Projektwettbewerb für Ingenieurleistungen auszuschreiben.
Das denkmalgeschützte Brückentragwerk wurde in den Jahren 1932/1933 vom Schweizer Stahlbetonpionier – dem Ingenieur Robert Maillard – erbaut. Das Bauwerk ist eine dreigelenkige Bogenbrücke mit einer Bogenstützweite von 72 Metern.