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Feuchtigkeit in Wänden führt langfristig zu einer Zersetzung der Bausubstanz. Dafür sind die folgenden Prozesse verantwortlich:
Physikalischer Prozess
Bei Gebäudewänden in und an denen es zu Temperaturwechseln kommt, fördert die kapillare Durchfeuchtung die Schädigung. So wird unter anderem durch ein Anfrieren der Wandoberfläche das Abplatzen der obersten Schicht begünstigt.
Chemischer Prozess
Wenn die Gebäudemauer aus Stahlbeton besteht, werden die durch die austeigende Feuchtigkeit eingetragenen Salze die Stahlbewehrung angreifen. Durch die chemische Umwandlung des Eisens im Stahl zu Rost, kommt es zu einer Vergrösserung des Volumens des Eisens. Der Rost der im Beton entsteht, braucht mehr Platz im Beton als der nicht gerostete Stahl. Dadurch nimmt Innendruck im Beton zu. Dieser erhöhte Innendruck begünstigt das Abplatzen der obersten Betonschicht.
Biologischer Prozess
Eine Durchsetzung der Gebäudewand mit Schadpilzen kann zu unkontrollierbaren Reaktionen im verwendeten Baumaterial und dessen langsamen Zerstörung führen.
Der Einbau eines Systems zur elektrophysikalischen Gebäudetrocknung eliminiert das Wasser in der Wand. Es steigt keine Feuchtigkeit mehr nach oben auf und die in der Gebäudewand enthaltene Feuchtigkeit und die darin gelösten Salze können nach unten abfliessen. Die Wand wird wirklich trocken. Dadurch wird den zersetzenden Prozessen die Grundlage entzogen.