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Beim Start der Studie (1980) wurden 11'508 Frauen nach den Wechseljahren - bei denen die Gebärmutter operativ entfernt wurde - in die Untersuchung eingeschlossen. Als Hormonersatz wurden alle Teilnehmerinnen nur mit Östrogen behandelt.
Alle zwei Jahre wurden in die Teilnehmergruppe jene Frauen zusätzlich aufgenommen , die nachträglich in die Wechseljahre gekommen waren und bei denen die Gebärmutter ebenfalls entfernt wurde. Bei Studienende (letzte Periode 2000-2002) waren es insgesamt 28'835 Frauen.
Mittels Fragebogen gaben die Frauen die Östrogeneinnahmen bekannt. Die Mediziner interessierte vor allem die Zahl der Brustkrebserkrankungen nach Studienende.
934 Frauen erkrankten an Brustkrebs. Bei Frauen, die eine längerfristige Hormonersatzbehandlung mit Östrogen bekamen, stieg das Brustkrebsrisiko mit der Dauer der Behandlung.
Am deutlichsten stieg die Anzahl Zahl der Brustkrebserkrankungen, bei denen das Wachstum der Krebszellen von weiblichen Geschlechtshormonen (Östrogen und Progesteron) beeinflusst werden.
Fazit der Autoren
Eine langfristige Östrogenbehandlung kann das Brustkrebsrisiko bei Frauen in den Wechseljahren und bei denen die Gebärmutter entfernt wurde, erhöhen.
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