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Nach den Parlamentswahlen wird in der Regel fast jeder vierte Ratssitz neu besetzt. Die Zusammensetzung der beiden Räte, der Kommissionen, Delegation und Fraktionen ändert sich. Trotzdem ist, dank einer ausgeklügelten Kaskade von Rochaden, der unterbruchsfreie Fortgang des Ratsbetriebs gewährleistet.
Diese Kaskade beginnt in der Sommersession des vierten Jahrs der vierjährigen Legislatur, findet ihre Fortsetzung am Wahlsonntag im Oktober (heuer: 20. Oktober 2019) und in der konstituierenden Sitzung im Nationalrat. Diese markiert zeitgleich auch den Beginn der Wintersession.
Sie endet mit der Bestimmung der Kommissionssitze und der Wahl des Bundesrates in der zweiten Woche der Wintersession.
Einzig in den Stunden der konstituierenden Sitzung ist es dem Parlament nicht möglich, Gesetzgebungsarbeit zu leisten.
Auf eidgenössischer Ebene kennt nur der Nationalrat eine Legislaturperiode. Der Ständerat kennt, da die Amtsdauer und der Wahltermin der Ständeratsmitglieder sich nach kantonalem Recht richten, keine Gesamterneuerung.
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