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Yangzom Brauen dankte bei der Preisübergabe nicht nur ihrem Team, sondern auch dem FIFF dafür, dass es für seine 30. Ausgabe die Frauen ins Zentrum gestellt habe. Die Diskussion um Frauen im Kino sei wichtig, sagte die Schweizerin mit tibetischen Wurzeln, sie hoffe aber, dass diese bald nicht mehr nötig sei.
Brauens Film “Born in Battle” handelt vom zwölfjährigen Kindersoldaten Oneka. Er schafft es zwar, der Rebellenarmee zu entfliehen, doch die Erinnerungen an das Erlebte und seine eigenen grausamen Taten verfolgen den Jungen weiterhin.
Der Film hat bereits mehrere Preise gewonnen, darunter den Publikumspreis am Max-Ophüls-Festival im deutschen Saarbrücken. Er wird in der Schweiz auch an Sekundarschulen gezeigt, um die Jugendlichen für das Thema Kindersoldaten zu sensibilisieren.
Den “Enrico Fulchignoni Award” hat im vergangenen Jahr der US-Amerikaner Cary Fukunaga für sein Kriegsdrama “Beasts of No Nation” gewonnen. Frühere Preisträger sind laut einer Mitteilung der Filmagentur von “Born in Battle” bekannte Filmemacher wie Wim Wenders oder Werner Herzog.
(SDA)