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Die vom 16. April bis zum 17. Oktober 1999 in Weil am Rhein durchgeführte Landesgartenschau «Grün 99» war Ursache dafür, dass Autobusse der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) erstmals jenseits Landesgrenze präsent waren.
Die pneubereiften Vehikel der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) bzw. der späteren Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) fuhren im Gegensatz zu ihren Kollegen von der Schiene ihre Strecken lange Zeit einzig mit den Endstationen bezeichnet ab. Intern erhielten sie die Linienbezeichnungen A, B, C und D.
Die stete Verknappung von flüssigen Treibstoffen während den Kriegsjahren führte zur Umstellung der Autobuslinie A auf elektrischen Betrieb. Nach der Installation einer zweipoligen Fahrleitung fuhr am 31. Juli 1941 der erste Basler Trolleybus vom Claraplatz zum Hörnli.
Die vergleichsweise kurze, 1948 neu eingerichtete Autobuslinie 34, welche das Hirzbrunnen-Quartier erschloss und ihren Ausgangspunkt beim Claraplatz hatte, verzeichnete im Laufe der Zeit einen markanten Zuwachs im Fahrgastaufkommen. Dies rechtfertigte 1956 deren Umstellung auf Trolleybusbetrieb.
Nach der Umstellung des westlichen Segments der Strassenbahn-Ringlinie 2 im Jahre 1966 ersetzten zunächst die Autobusse der verlängerten Linie 33 die Tramwagen auf dem Abschnitt Schützenhaus–Badischer Bahnhof.
Die 1948 aus der Linie A hervorgegangene Trolleybuslinie 31 erfuhr in den sechzig Jahren ihres Bestehens keinerlei Änderungen in der Linienführung. Der 31er wurde als «Hörnlibus» zum Inbegriff des Friedhofzubringers mit Ausgangspunkt beim Claraplatz.
Die erste Basler Trollybuslinie enstand 1941 aus der Autobuslinie A und übernahm auch deren interene Linienbezeichnung A. Wie bei den Autobussen schilderten auch die Trolleybusse bis 1948 jedoch lediglich das Endziel ohne Linienbezeichnung.