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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, automatisch dringliche Massnahmen einzuleiten, wenn die Hitze-Schwellenwerte erreicht werden. Diese Schwellenwerte und die Kriterien des Hitzewarnkonzeptes werden von Meteo Schweiz für die ganze Schweiz festgelegt.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">MeteoSchweiz hat ihre Hitzewarnungen, die bereits seit 2005 herausgegeben werden, im Jahr 2021 an neue wissenschaftliche Kenntnisse angepasst. Die Hitzewarnungen in vier Gefahrenstufen gelten in der ganzen Schweiz. Ab Stufe zwei wird die Bevölkerung über die MeteoSchweiz-App und die Gefahrenkarte der Webseite sowie über das Naturgefahrenportal gewarnt. In den entsprechende Warntexten erscheinen seit Juni 2023 auch die Verhaltensempfehlungen für die Bevölkerung während einer Hitzeperiode. Bei einer erheblichen (Stufe 3) und grossen Gefahr (Stufe 4) werden zudem direkt die kantonalen Behörden informiert. Das Ergreifen von Schutzmassnahmen ist abhängig von der lokalen Betroffenheit und sinnvollerweise daher Aufgabe der Kantone. Diese werden wie dargelegt bereits heute direkt informiert und können Schutzmassnahmen umsetzen. Viele Kantone verfügen über Hitzeaktionspläne und informieren die Bevölkerung über Online-Informationsplattformen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz stellt zudem mit ALERTSWISS eine schweizweite Plattform zur Verfügung, über welche die Kantone die Bevölkerung unter anderem bei Hitze warnen und Verhaltensempfehlungen informieren können.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) untersucht in einem Forschungsprojekt von 2023 bis 2026, wie Anpassungsmassnahmen an die zunehmende Hitzebelastung umgesetzt werden und wirken. Dazu werden der Stand des Wissens und der Stand der Umsetzung von Empfehlungen und Massnahmen in der Bevölkerung, bei Gesundheitsfachpersonen sowie bei den kantonalen Behörden erhoben. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden auch allfällige Lücken identifiziert und falls nötig Empfehlungen zur Verbesserung erarbeitet. </span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Angesichts des Ist-Zustandes und der laufenden Arbeiten beantragt der Bundesrat die Ablehnung der Motion. </span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.