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Sergej lernt in der Schule. Die Tätigkeit seiner Eltern ist mit Medizin verbunden: seine Mutter Tatjana (1967) arbeitet als Fachärztin in einer städtischen Poliklinik für Infektionskrankheiten, der Stiefvater Wladimir (1950) ist ein Sportmediziner in einem Sanatorium. Sergejs jüngerer Bruder Alexandr (2003) lernt in der vierten Klasse. Aufgrund der immer höheren Preise für Nahrungsmittel, Kleidung und Nebenkosten wird das Familienbudget immer knapper. Am meisten belastet Sergej die schwache Gesundheit seiner Grosseltern. Sie wohnen in einer anderen Stadt. Vor sieben Jahren wurde seiner Oma Antonina (geb. 1939) ein bösartiges Geschwulst entfernt, seitdem leidet sie an Bluthochdruck, muss sich schonen und nimmt täglich Medikamente ein. Der Grossvater Boris (geb. 1936) leidet an einer Herzkrankheit und muss regelmässig unterstützende Medikamente einnehmen. Sergej bittet die Spender aus der Schweiz um karitative Unterstützung.
Die von den Wohltätern überwiesenen Mittel hat Sergej für seine Grosseltern ausgegeben. Die Medikamenteneinnahme hat eine positive Wirkung auf ihre Gesundheit ausgeübt. Dafür äussert Sergej seine grosse Dankbarkeit. Aufgrund dessen, dass seine Familie heutzutage in materieller Hinsicht keine guten Zeiten erlebt, wendet sich Sergej erneut an die Gönner mit dem Bittgesuch, für seine kranken Verwandten etwas zu spenden.