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Hautkrebsvorsorge
Die genaue Untersuchung der Haut mit Hilfe eines Dermatoskops (Auflichtmikroskop) ermöglicht eine Früherkennung bösartiger Tumore oder auffälliger Muttermale.
Man unterscheidet zwischen dem „weissen“ Hautkrebs, dem Basaliom und dem Spinaliom und dem „schwarzen“ Hautkrebs (Melanom). Bei der Entstehung von „weissem“ Hautkrebs und seinen Vorstufen spielt die jahrelange Einwirkung von Sonnenlicht eine wichtige Rolle. Ausserdem besteht ein erhöhtes Risiko durch weitere Auslöser wie z. B. Einnahme von immunabschwächenden Medikamenten, Alkoholkonsum, Rauchen usw.
Die Wahrscheinlichkeit für die Enstehung von Ablegern (Metastasen) ist bei einem Basaliom unter 1% und bei einem kleinen Spinaliom zwischen 3-5%. Bei Kopfhautspinaliomen ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher.
Nichtsdestotrotz neigt „weisser“ Hautkrebs dazu, schnell zu wachsen, die gesunde Haut zu zerstören und Geschwüre zu bilden.
Der „schwarze“ Hautkrebs befindet sich auf dem 4. Platz der häufigsten Krebsarten in der Schweiz und hat die höchste Metastasierungs- und Sterberate im Vergleich zu anderen bösartigen Hauttumoren.
Die Neuerkrankungsrate in der Schweiz hat zwischen 2009 und 2013 sehr stark zugenommen, jedoch nicht die Sterberate.
Das Melanomrisiko hängt u. a. von der Anzahl der Sonnenbrände v. a. in der Kindheit, von seinem Auftreten bei Verwandten 1. Grades und von der hohen Anzahl der Muttermale ab. Der „schwarze“ Hautkrebs entsteht in weniger als 1/3 der Fälle aus einem bestehenden Muttermal.
Die Kontrolle der Muttermale zur Hautkrebsprävention wird grundsätzlich jedem empfohlen.
Besteht ein Verdacht auf eine bösartige Hautveränderung, kann sie entfernt und mikroskopisch untersucht werden. Im Rahmen der jährlichen nationalen Hautkrebs-Kampagne bietet unsere Praxis eine kostenlose Untersuchung der Haut an.
Weitere Information finden Sie unter folgender Internetadresse: www.melanoma.ch.