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Die 27. Internationale Konferenz der Agrarwirtschafter (International Association of Agricultural Economists IAAE) fand vom 16. – 22. August 2009 in Beijing zum Thema �The New Landscape of Global Agriculture� statt. Die Konferenz war geprägt durch ein �dank� der Ernährungskrise erneuertem Interesse am Agrar- und Ernährungssektor, sowieder Frage, wie die Weltbevölkerung künftig nachhaltig ernährt werden kann.Entsprechend wurden Themen wie Ernährungssicherheit, Selbstversorgung, Getreidereserven, Protektionismus, Agrarstützung, Biotreibstoffe, Verletzlichkeit ländlicher Haushalte, etc. diskutiert.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.
Die weltweite Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln dürfte mittelfristig stabil bleiben. Herausforderungen für die Ernährungssicherheit in der Schweiz sind die pro Kopf sinkende Agrarfläche, zunehmende Extremwetterereignisse und ein verstärkter Schaderregerdruck.
An der deutsch-französischen Sprachgrenze innerhalb der Schweiz werden Agrarumweltmassnahmen zur Förderung der Biodiversität unterschiedlich stark umgesetzt. Wirtschaftspolitische Anreize könnten diesen kulturbedingten Unterschied verringern.