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Hochwasserschutzbauten an Gewässern
Grundlage
Die Gemeinde Buttisholz wurde in den letzten Jahren immer wieder von Hochwasser, insbesondere im Dorfzentrum, heimgesucht. Die dringend nötigen Hochwasserschutzbauten wurden aufgeteilt in vier Lose. Zudem wurde ein Hochwasserrückhaltebecken im Gebiet Fürti mit einem Stauvolumen von rund 29'000 Kubik gebaut und im Jahr 2014 in Betrieb genommen. Die Lose Chottegrabe und Tannebach wurden bis Ende 2017 fertig gebaut. Das Los Stockbach wurde im Jahr 2018 umgesetzt. Die Projektverantwortung liegt beim Kanton Luzern. Der Anteil der Kosten, welche die Einwohnergemeinde übernehmen muss, beträgt 40 Prozent. Gemäss Investitionsrechnung 2018 betragen die Gesamtkosten für die Gemeinde Buttisholz rund 3,24 Millionen Franken. An diese Kosten zahlt die Schweizerische Mobiliarversicherungsgesellschaft einen Beitrag von 665'000 Franken. Die Schutzbauten wurden für ein "100jähriges" Hochwasserereignis ausgelegt.
Los Hohrütibach
Am 20. Oktober 2015 bewilligte der Regierungsrat des Kantons Luzern das Hochwasserschutzprojekt Horütibach. Dieser Entscheid wurde von einem Grundeigentümer bis an das Bundesgericht weitergezogen. Das Bundesgericht hat die Beschwerde abgewiesen.
Die Bauarbeiten für das letzte Los wurden im Frühsommer 2020 abgeschlossen. Die Baumeisterarbeiten wurden durch die Bauunternehmung Schmid AG, Ebikon, ausgeführt. Gleichzeitig wurden die Kanalisationsleitungen ersetzt und es wurde eine neue Erschliessungsstrasse gebaut.
Die Schlussabrechnung über das ganze Hochwasserschutzprojekt erfolgt voraussichtlich im Verlaufe des Jahres 2021. Vorgängig muss die letzte Grundeigentümerentschädigung durch die kantonale Schatzungskommission festgelegt werden.