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Opel in der Schweiz
Opel ist der Name eines traditionsreichen deutschen Automobilherstellers, der seit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Jahre 1929 zum US-amerikanischen General Motors Konzern gehört. Die Fahrzeuge erfreuen sich sowohl als Neuwagen wie auch als Occasionen einer äusserst grossen Beliebtheit. Gegründet wurde das Unternehmen von Adam Opel bereits 1862 im hessischen Rüsselsheim, zu dieser Zeit fertigte man zunächst Nähmaschinen. Dank des grossen Erfolges konnte Adam Opel mit seiner Nähmaschinenfertigung bereits sechs Jahres später aus der beengten Schlosserwerkstatt seines Vaters in eine grössere Fabrik ziehen. Seine Söhne überzeugen ihn schliesslich dazu, neben der Herstellung von Nähmaschinen auch in das zu dieser Zeit aufkeimende Geschäft mit Fahrrädern einzusteigen. Als der Firmengründer im Jahre 1895 stirbt, gehört seine Fahrrad und Nähmaschinenfabrik zu den erfolgreichsten ihrer Art in ganz Europa. Opels Söhne führen das Geschäft nach dessen Tod fort und beweisen dabei eine hervorragende Spürnase für neue Entwicklungen. So setzen die Brüder Fritz und Wilhelm Opel Ende des 19. Jahrhunderts ihre Idee, ein eigenes Automobil zu fertigen, in die Tat um. Trotz diverser Krisen in den vergangenen Jahren gelten die Neuwagen und Occasionen aus dem Hause Opel noch immer als Qualitätsprodukte. Auch in der Schweiz sind die Fahrzeuge aus dem Hause Opel seit langer Zeit sowohl als Neuwagen wie auch als Occasionen sehr beliebt und entsprechend weit verbreitet.
Lange Zeit galt Opel als erfolgreichster deutscher Automobilhersteller, vor allem in der Kompaktklasse feierte das Unternehmen mit seinen Modellen in der Schweiz und in vielen weiteren Ländern des europäischen Kontinents grosse Erfolge. Auch ausserhalb Europas sind die Fahrzeuge aus dem Hause Opel durchaus erfolgreich und werden als Neuwagen sowie als Occasionen in grosser Zahl verkauft. Erst mit der Markteinführung des Golf gelang es dem grossen Konkurrenten Volkswagen die Vormachtstellung von Opel in der Kompaktklasse zu durchbrechen, seitdem feiert VW mit dem Fahrzeug, das sich als Neuwagen einer genauso grossen Beliebtheit wie als Occasion erfreut, enorme Erfolge und überflügelt Opel klar.
Im Jahre 1962 begann Opel mit der Serienproduktion des Kadett A, gleichzeitig erfolgte damit der Startschuss der bis zum heutigen Tage äusserst erfolgreich produzierten PKW-Baureihe Kadett beziehungsweise ab 1991 Astra. Der Kadett wurde von 1936 bis 1993 in sechs Generationen gefertigt, die verschiedenen Modelle fanden nicht nur in der Schweiz, sondern auch in vielen anderen Ländern innerhalb sowie ausserhalb Europas einen grossen Absatz. Vor allem die letzte Ausgabe des Fahrzeugs, der Kadett E, erfreut sich bis heute als Occasion einer grossen Beliebtheit. Gleichzeitig war der Kadett E auch das letzte Fahrzeug der Baureihe, welches unter diesem traditionsreichen Namen vom Band lief, bereits das Nachfolgemodell wurde unter der Bezeichnung Astra F auf den Markt gebracht.
Der Astra ist also das direkte Nachfolgemodell des ebenfalls sehr erfolgreichen Opel Kadett, die beiden zur Kompaktklasse zählenden Fahrzeuge sind die meistgebauten Modelle der Adam Opel AG, wobei vor allem die verschiedenen Astra-Modelle häufig als Occasionen verkauft werden. Mit der Serienproduktion des Astra begann Opel 1991, schnell wurde das Modell in der Schweiz und in vielen anderen europäischen Ländern zu einem der beliebtesten Fahrzeuge der Kompaktklasse. Die Einführung des Astra gilt als einer der einschneidensten Momente in der Geschichte des deutschen Automobilherstellers, im Zuge dieser Zäsur wich man auch von der traditionsreichen Modellbezeichnung Kadett ab. Mit der Veröffentlichung des Astra feierte Opel grosse Erfolge, noch immer wird die Serie häufig als Occasion auf dem Markt angeboten. Der Start der Serienproduktion des Astra verlief zunächst recht holprig, aufgrund von Konstruktionsfehlern am Tank sah sich der Automobilhersteller gar dazu gezwungen, eine Rückrufaktion zu starten. Weiterhin trat an einigen Fahrzeugen auch ein übermässig starker Rostbefall auf, der auf schwerwiegende Verarbeitungsmängel bei der Produktion des Astra zurückgeführt werden konnte. Auch später kam es bei diesen Modellen, die noch als Occasion angeboten wurde, immer wieder zu kleineren Problemen.
Mittlerweile ist der Opel Astra in der vierten Generation erhältlich, die aktuellste Ausgabe des erfolgreichen Automobils, den Astra J, stellte Opel auf der IAA des Jahres 2009 der Öffentlichkeit vor. Als Occasion findet sich diese Ausgabe der Fahrzeugreihe entsprechend noch eher selten auf dem Automarkt. Das Modell zeichnet sich vor allem durch seine charakteristische Hinterradaufhängung aus, die als Verbundlenkerachse mit einem Wattgestänge konstruiert ist. Ein grosser Vorteil dieser Hinterradaufhängung besteht in der Elastizität, da das zusätzliche Wattgestänge die seitlich einwirkenden Kräfte aufnimmt. Insgesamt gelten die verschiedenen Modelle des Astra noch immer alle als sehr beliebte Occasionen. In der Schweiz findet sich der Astra, genauso wie in vielen weiteren Ländern, häufig als Occasion auf dem Gebrauchtwagenmarkt.
Im Herbst dieses Jahres wird Opel mit dem Ampera sein lange erwartetes Elektrofahrzeug in der Schweiz sowie anderen Ländern auf dem europäischen Kontinent anbieten. Erstmals vorgestellt wurde das Modell bereits auf dem Genfer Autosalon 2009, mittlerweile hat der Ampera auch die Marktreife erreicht. Das Herzstück des neuesten Modells aus dem Hause Opel stellt das revolutionäre Antriebssystem dar. Während der ersten 40 bis 80 Kilometer fährt der Ampera ausschliesslich elektrisch, erst wenn der Ladezustand der Batterie auf etwa 30 Prozent gefallen ist, wird dieser durch den eingebauten Verbrennungsmotor des Fahrzeugs stabilisiert. Der hocheffiziente Bordgenerator, der einerseits den Elektromotor mit Strom und dazu gleichzeitig auch den Ladezustand der eingebauten Lithium-Ionen-Batterie auf einem ausreichenden Niveau hält. Mit seinem Antrieb schickt sich der Opel Ampera an, das bislang grösste Problem aller Elektroautos zu lösen, nämlich deren geringe Reichweite. Entsprechend bezeichnet Opel diesen Fahrzeugtypen auch als Range Extended Electric-Vehicle. Das neuartige Antriebssystem des Opel Ampera kombiniert die Vorteile eines elektrischen Antriebs mit der Reichweite eines konventionellen Automobils. Der Ampera lässt sich in insgesamt vier verschiedenen Betriebsmodi betreiben, wobei je zwei Modi für eine Batterieladung von über 30 Prozent gedacht sind, während die anderen beiden Modi dagegen nur bei einer niedrigen Batterieladung unter 30 Prozent zum Einsatz kommen. Auch in der Schweiz wird das Fahrzeug von vielen Experten mit grosser Spannung erwartet.