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Dass Vereine, die (noch) nicht nach den Regeln des «Financial Fairplay» wirtschaften, also massiv mehr Geld ausgeben als sie aus den Fussball relevanten Geschäften einnehmen, nur Bussen und keinen Ausschluss aus der Champions League zu befürchten haben, liess UEFA-Präsident Michel Platini schon vor zwei Wochen verlauten.
Nun spricht der europäische Verband gegen die grössten «Sünder» gleichwohl harte Strafen aus. Wie die Nachrichtenagentur Reuters und die französische Sportzeitung «L'Equipe» berichten, werden Manchester City und Paris St-Germain je mit einer Busse von 60 Millionen Euro belegt.
Die UEFA setzt die beiden Klubs auch sportlich unter Druck. Manchester City und der PSG dürfen in der nächsten Saison bloss 21 (statt 25) Spieler für die internationalen Wettbewerbe melden. Acht dieser 21 Spieler müssen im Klub ausgebildet sein, zudem darf die Lohnsumme des Champions-League-Kaders im Vergleich zur aktuellen Saison nicht steigen. Dies könnte die Transfertätigkeit von Manchester City und Paris St-Germain im kommenden Sommer einschränken.
Noch hat die UEFA die mutmasslichen Sanktionen nicht bestätigt. Dies ist gegen Ende der Woche zu erwarten. (si/qae)
Die ersten Halbfinalisten der Champions League heissen Liverpool und AS Roma. Manchester City schaffte die heraufbeschworene Wende nicht, Barcelona verspielte in Rom seinen 4:1-Vorsprung.
Im März 2017 hatte der FC Barcelona gegen Paris Saint-Germain nach einem 0:4 im Achtelfinal-Hinspiel zur grossen Wende angesetzt und das zweite Duell 6:1 gewonnen. Diesmal scheiterten die Katalanen nach klarem Vorsprung (4:1) überraschend in der Runde der letzten acht.
Innenverteidiger Kostas Manolas stürzte das Stadio Olimpico mit dem 3:0 in der 82. Minute in grenzenlose Ekstase. Der Grieche der AS Roma verwertete einen Corner per Kopf und belohnte das Heimteam für einen beherzten Auftritt, …