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Es zeichnete sich unverhofft eine dreitägige Windberuhigung ab vom 7. bis 10. März. Diese Gelegenheit nutzte ich, obwohl auch klar war, dass zumindest der erste Tag kein Zuckerschlecken wird. Und so kam es dann auch: Eine nächtliche Wellen-, Wind- und Lärmkakophonie, die an den Nerven zerrte. Dafür wurden an Tag zwei und drei Segelbedingungen vom Feinsten geboten.
Spannend wurden vereinzelte Begegnungen mit Frachtern, die erst auf meine Bitte, ihren Kurs zu ändern, da sie mich sonst über den Haufen fahren würden (“Collisionswarning” ist das Zauberwort) ihren Kurs dann auch änderten. Einer fragte, nachdem er mir ausgewichen ist, mit einem verschmitzten Unterton “and? are you happy now?” Ich musste lachen und antwortete “Yes of course, still alive”. Er lachte ebenfalls und wünschte mir eine schöne Weiterfahrt. Einer hat mich auf meine Frage, auf welcher Seite wir aneinander vorbeifahren werden, gebeten, meinen Kurs zu ändern, da er seine Maschinen gestoppt habe.
Nun gilt es, die ELEONORE nochmals gut durchzuchecken, bevor es am 8. April durch den Kanal in den Pazifik geht.