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Pascal studierte Materialwissenschaften an der ETH Zürich, EPF Lausanne und der Universität von Melbourne und ergänzte sein Studium durch politikwissenschaftliche Inhalte. Seinem Interesse an den Wechselwirkungen von Wissenschaft und Technik mit Gesellschaft und Politik folgend engagiert er sich seit 2018 bei foraus als Co-Leiter des Programms «Science&Technology». Beruflich ist er als Ingenieur für einen multinationalen Konzern im Energie- und Automationssektor tätig.
Publikation von Pascal Oberholzer
Künstliche Intelligenz (KI) ist eine universell einsetzbare Technologie, die fast alle Branchen verändern wird und in den letzten Jahren immer öfter auf der weltpolitischen Agenda stand. Dieses Diskussionspapier gibt einen kurzen Überblick über Initiativen und Probleme im Bereich der globalen Gouvernanz von KI. Es hebt insbesondere Lücken bei der Operationalisierung der Grundsätze, der Überwachung und Vorhersage des technischen Fortschritts, der globalen Beteiligung und der Entwicklung einer gemeinsamen langfristigen Vision für die KI hervor. Anschliessend wird das International Panel on Climate Change (IPCC) als potenzielles Modell für die globale Gouvernanz eines komplexen Themas vorgestellt und es wird untersucht, wie dessen Rahmenbedingungen an den Kontext der KI angepasst werden könnten. Darüber hinaus werden im letzten Teil konkrete Schritte aufgezeigt, die die Schweiz unternehmen kann, um die globale Gouvernanz der KI zu stärken und zur Schaffung eines «IPCC for AI» beizutragen.