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Wenn der Sohn durch Missbrauch der politischen Macht seines Vaters Millionen verdient, ist dies Korruption.
In diesem Fall ist der Vater des grossverdienenden Sohnes nicht irgendjemand. Er war Vizepräsident der Weltmacht USA – und er amtiert heute als Präsident im Weissen Haus.
In Dokumenten aus dem Laptop von Hunter Biden – die Weltwoche ist im Besitz einer Kopie der Harddisk – finden sich zahlreiche Hinweise, dass Vater Biden seinen Sohn Hunter und dessen Handelspartner begünstigt hat. Hunter Biden prahlte in Geschäfts-E-Mails sogar, wie er die Türen ins Weisse Haus öffnen könne.
Die Schlüsselfrage der Hunter-Biden-Saga lautet: Wie stark ist Joe Biden, der heutige US-Präsident, in die dubiosen Geschäftstätigkeiten involviert?
Die New York Post liefert neue Belege für eine enge Kooperation: Die Zeitung präsentiert Auszüge aus dem Besucherregister des Weissen Hauses. Sie weisen aus, dass Hunter Bidens engster Business-Partner, Eric Schwerin, neunzehn Mal im Epizentrum Audienz erhielt.
Schwerin war der Chef der Investment-Firma Rosemont Seneca, die Hunter Biden 2009 gegründet hatte. Genau in jenem Jahr, als Vater Joe Biden das Amt des Vizepräsidenten antrat. Über diese Firma hatten Hunter und seine Crew viele der millionenschweren Deals abgewickelt.
Inzwischen haben Rechercheure noch weitere Treffen von Eric Schwerin im Weissen Haus belegen können. Allein 2016 fanden acht Treffen im Regierungssitz der USA statt. Zu jener Zeit war einer der grössten Deals von Hunter Bidens Firma in Vorbereitung – in China, mit einer staatlich geförderten Firma.
Bis heute hält Joe Biden eisern an seiner Behauptung fest: «Ich habe nie mit meinem Sohn über seine Geschäfte im Ausland gesprochen.» Die neusten Enthüllungen legen dringlich nahe, dass Präsident Biden sein Volk anlügt.
Dokumente aus dem Laptop zeigen ausserdem, dass Eric Schwerin nicht bloss Hunter Bidens Investment-Firma vorstand. Er kümmerte sich auch um die Finanzen von Joe Biden. Und er lotete künftige Geldquellen für den Vizepräsidenten aus.
«Dein Vater hat mich gerade [wegen seiner Hypothek] angerufen», schreibt Schwerin in einer E-Mail vom 6. Juli 2010 an Hunter. «Er könnte ein paar aufbauende Nachrichten über seine zukünftigen Verdienstmöglichkeiten gebrauchen.»
Mehr zum Thema in der aktuellen Ausgabe der Weltwoche sowie im Dossier mit allen bisherigen Publikationen über Hunter Bidens Laptop.
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