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Bemerkung:
Links unten signiert und dat. Bilder des Photographen sind Jakob Tuggener (1904-1988) machte eine Lehre als Maschinenzeichner in Zürich. 1930/1931 studierte er in Berlin an der Reimann-Schule, der damals grössten privaten Kunst- und Kunstgewerbeschule Deutschlands, Grafik, Typografie, Zeichnen, Schaufenstergestaltung und Film.[1] Seine damaligen Arbeiten wurden in der Schulzeitschrift Farbe und Form publiziert.[2] Nach seiner Rückkehr in die Schweiz arbeitete er als Industriefotograf. 1934 kaufte sich Tuggener eine Leica und fotografierte erstmals beim Grand Bal russe in Zürich. Das Thema Tanzball liess ihn während zweier Jahrzehnte nicht mehr los. Er fotografierte Schweizer Nobelbälle im Zürcher Grand Hotel Dolder, im Baur au Lac, im Palace Hotel von St. Moritz und den Wiener Opernball. Daneben widmete er sich Themen wie dem Landleben und der Technik.1943 schaffte Tuggener mit seinem Buch Fabrik, einem fotografischen Essay über die Beziehung zwischen Mensch und Maschine, den Durchbruch zur Avantgarde der Schweizer Fotografie. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden seine Bilder im New Yorker Museum of Modern Art gezeigt und unter anderem in den Illustrierten Leica-Fotografie, "Du" veröffentlicht. Eine erste grosse Gesamtausstellung seiner "Ballnächte"-Bilder fand 1969 in München statt. 1951 gründete Tuggener mit Werner Bischof, Walter Läubli, Gotthard Schuh und Paul Senn das Kollegium der Schweizerischen Fotografen.