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Die schlimmsten Schmerzen bereiten dem Leser unbeholfene, unpräzise Ausdrücke: Sie signalisieren, dass sich der Schreiber nicht darum kümmert, den Leser zu packen und ihn zu fesseln.
Diese Personen, die anderen eine Grube graben, fallen selbst hinein.
Wer sagt sowas? Leider jeder, der sich beim Reden oder Schreiben nichts überlegt. Jeder ist eine Person, ein Mensch. Das sind überflüssige Wörter, die wir am besten mit Pronomen ersetzen: Wer anderen etwas mitteilen möchte, tut gut daran, sie nicht mit überflüssigen Nomen zu erschlagen. Durch dieses Vermeiden von Nomen haben Schreibende mehr Erfolg – nein! Indem wir mit Nomen geizen, gewinnen wir die Aufmerksamkeit der Lesenden. Darum steht „durch“ auf dem Index der verbotenen Wörter und Wendungen: Die Präposition verleitet zum Nominalstil, zum Juristendeutsch. Etwa so: Durch die Unterlassung jeglicher Selbstbeschränkung bei der Aneinanderreihung von Substantiven ist die Gefahr nicht ausgeschlossen, dass die Hervorbringung einer negativen Haltung der lesenden Person gegenüber dem von dem schreibenden Menschen verfassten Inhalt ein beklagenswerter Fakt wird. Es wäre schön, wenn solcher Schwulst gar nicht erst geschrieben würde, dann müsste man diese Blase auch nicht zum Platzen bringen, um die Aussage freizulegen.
Wer mit seinen Texten andere nicht belästigen will, der bemüht sich um präzise Ausdrücke und baut in seinem Gehirn eine Alarmanlage ein, die jedes Mal losheult und blinkt, wenn sich einer der unten stehenden Ausdrücke in den Satz schleichen will.
Tipp:
Verzichte beim Schreiben auf folgende Wörter und Wendungen, denn sie sind unpräzise, sagen nichts aus oder verführen zum Nominalstil.