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Ski-ing, the Review of the British Ski Association
Skilaufen ist wohl der einzige alpine Sport, der nicht durch das Beispiel der Engländer bei uns allgemein wurde, und es ist auffallend, daß, im Gegensatz zu allen andern Sportsübungen, das Skifahren von ihnen noch immer mit einer gewissen Reserve betrieben wird. Tourenfahren ist unter der Großzahl der Engländer eigentlich immer noch nicht populär, eine Beobachtung, die man in jedem Wintersportzentrum machen kann. Dies scheint sich nun ändern zu wollen, denn die Vorkämpfer der beiden in den letzten Jahren entstandenen Skivereinigungen: The Alpine Ski Club und The British Ski Association, geben sich alle Mühe, sowohl durch Klassifizierung ihrer Läufer mit zum Teil recht scharfen Bedingungen, als durch vorbildliche alpine Skitouren das Niveau der sportlichen Leistungen zu heben.
Im vorliegenden fünften Jahrgang des Alpine Ski Club Annual berichtet Arnold Lunn über winterliche Touren auf Eiger und Gspaltenhorn, bei welchen der Ski teilweise verwendet wurde. Edward Tennant bestieg das Lauterbrunner Breithorn, Hon. E. C. Pery führte Hochtouren im Gebiet des Großen St. Bernhard aus. Außerdem teilt Walter Larden Some hints for middle-aged beginners in launiger Weise mit und W. Rickmers schreibt in einem längern Artikel über Lawinengefahr, daß derjenige, welcher die Lawine kitzelt, wie der hübsche englische Ausdruck lautet, sich in größere Gefahr begibt, als der Löwenbändiger.
Auch die zweite Zeitschrift, The Review of the British Ski Association, bringt bemerkenswerte Aufsätze, so Some runs from Grimmialp by Cuthbert Savage und An adventure on the Forno by Frances Burton, in welchem erzählt wird, wie einem bekannten und tüchtigen Walliser Skiführer das Mißgeschick passierte, die Fornohütte nicht zu finden, was eine etwas abenteuerliche Schneesturmnacht für die Teilnehmer bedeutete. Endlich bringt Chute Collum überraschende Mitteilungen über die hervorragenden Skifelder in den Bergen Japans.
Hans Dübi ( Sektion Bern ).