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Friulano - Hintergrund & Geschichte
Die Weissweinsorte Friulano kommt besonders häufig in den norditalienischen Regionen Friaul und Venetien vor. Sie wurde im frühen 19. Jahrhundert aus Frankreich eingeführt, wo sie eigentlich «Sauvignonasse» hiess. Aus Friulano werden sowohl trockene als auch süsse Weine, darunter einige mit DOC-Kennung, gewonnen. In Argentinien, Chile, Russland und Slowenien ist die Rebsorte ebenfalls bekannt.
Einst war die Sorte Friulano unter dem Namen «Tocai» bekannt. Später bezeichnete man sie als «Tocai Friulano», doch im Jahr 2006 wurde weingesetzlich die Namensänderung in Friulano verfügt, damit es keine Verwechslungen mit dem geschützten Tokajer-Wein aus Ungarn geben würde.
Reinsortige Weine aus Friulano schimmern stroh- bis goldgelb im Glas und sind relativ alkoholstark. Am besten werden sie zum Aperitif, zu Antipasti, zu Meeresfrüchten oder zu Käse gereicht.
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