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(LO) Am Samstag dem 1. Juni 2019 gab es ein Fest in Coín. Ein kleines Dörfchen in der Provinz von Málaga (Spanien). Es ist eine Pilgerfahrt die jedes Jahr zu Ehren der Schutzheiligen des Dorfes stattfindet (La Virgen de la Fuensanta). Um 10 Uhr startete die Fahrt. Es gab um die 50 Kutschen die von Ochsen, Pferden und auch Traktoren gezogen wurden. Jede Kutsche wurde von etwa 30 Pilgern begleitet. Auf dem Weg wurde viel gelacht und getanzt. Die Pilger hatten traditionelle Kleider an. Die Frauen trugen schöne farbige Flamencokleider und die Männer elegante Jaquets mit engen Hosen und hohe Stiefel wie ein hübscher Ritter. Der Pilgerweg führte über einen kleinen Fluss (Rio Pereila). Jeder Pilger, der zum ersten Mal den Weg lief, wurde dort am Fluss getauft und somit zur Bruderschaft der Fuensanta aufgenommen. Von jeder Kutsche aus wurde Essen und Getränke serviert.
Die Pilgerer tanzten der Kutsche hinterher, während die Kinder auf der Kutsche mitfahren konnten. Um 15.00 Uhr kamen die ersten Kutschen am Pilgerort an - eine kleine Höhle oben am Berg, wo vor
hunderten Jahren die Schutzheilige erschienen war. Nebenan wurde zu ihrer Ehre eine Kappelle errichtet. Angekommen, bauten alle ihre Festzelte rund um die Kappelle auf. Um 19.00 Uhr gab es
eine grosse Messe im Freien, bei welcher über 1'000 Menschen teilnahmen. Während der Messe mussten alle Zelte die Musik abschalten. Auf dem ganzen Areal war es still. Nach der Messe wurde die
heilige Fuensanta auf den Schultern von Männern und Frauen durch das ganze Areal getragen. Vor jedem Zelt wurde eine Pause eingelegt. So hatte jede Pilgergruppe die Möglichkeit der Heiligen
etwas vorzuführen. Die meisten haben gesungen. Es war wunderschön. Danach wurde die Heilige zur Kappelle gebracht und die Pilger feierten und tanzten die ganze Nacht hindurch.