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Die nach dem 2. Weltkrieg stark spürbar gewordene Bestandeskrise in der Schweizer Armee führte 1951 wiederum zur Reduktion der Spielleute. Eine Anzahl Bataillonsspiele mussten aufgehoben werden oder zu Regimentspielen zusammengefasst werden. Gemäss Verfügung vom Jahr 1953 zählte ein Regimentspiel 42 Musiker sowie 8 Tambouren.
1960 wurden die Regimentspiele auf Harmonie- und Blasorchesterbesetzungen umgestellt. Diese neue Besetzung sah folgendermassen aus:
Damit ging ein Wunsch in Erfüllung, der sich schon kurz nach der Aufhebung der kantonalen Feldmusiken, das heisst nach 1874 und seither immer wieder geltend gemacht hatte, besonders stark während des 1. Weltkriegs, gab es doch damals bereits ad hoc zusammengestellte Harmonieorchester. Diese Formationen waren jedoch nicht Ordonnanz (d.h. nicht offiziell) und lösten sich bei der Demobilisation wieder auf. Während des 2. Weltkrieges bildeten sich ebenfalls nicht-reglementarische Militärmusikkorps in verschiedensten Zusammensetzungen bis hin zum Armee-Symphonieorchester. Aus wehrpsychologischen Gründen liess man diese Sonderformationen bestehen. Aber auch diese lösten sich nach Kriegsende wieder auf.
Heute existieren folgende Militärformationen, welche wie folgt organisiert sind:
5 Formationen Schweizer Armeespiel
16 WK-Formationen:
3 Ausbildungsorchester (Rekrutenschule) pro Jahr
Die Schweizer Mililtärmusikkorps sind heute zum grössten Teil zu Konzertorchestern herangewachsen, die durch ihre ausgebaute Instrumentenbesetzung in der Lage sind, anspruchsvolle zeitgenössische Tonschöpfungen perfekt aufzuführen und so die hochgestellten Erwartungen der internationalen Hörerschaft zu erfüllen.