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Kaum ist "All Points Bulletin" erschienen, schon hagelt es von Vorwürfen und Gerüchten. Mittlerweile wurde das Realtime Worlds Büro in Colorado fast stillgelegt und die Mitarbeiterzahl beträgt in der gesamten Firma nur noch rund 50 Leute. Ein Insider erzählt von den letzten Monaten.
Ein Unternehmer der an mehreren Teilen des "APB"-Launchs mitgearbeitet hatte, berichtete unseren Kollegen von NowGamer aus dem Entwicklerstudio, das langsam im Chaos versinkt.
"Die letzten 6 Monate waren pures Chaos und niemand schien genau zu wissen was sie gerade taten. Die Menge an Lügen die erzählt wurden, speziell an EA, war unglaublich."
Die Probleme häuften sich immer mehr an, meint die Quelle.
"Ich glaube früh in diesem Jahr wurde realisiert, dass die Wirtschaftskrise nun auch die Gaming-Welt treffen würde. Und dieses Spiel wurde während mehr als 7 Jahren entwickelt und mit 100 Millionen Dollar war das nicht gross anders als mit anderen Spielen."
Ausserdem erzählte die ungenannte Quelle, dass RTW pro Monat zwischen Januar und Mai etwa 2 Millionen Dollar verloren. Ein Ultimatum seitens EA besagte, dass das Spiel entweder "im Sommer oder gar nicht" erscheinen soll.
Die kaputte Marketing-Kampagne sorgte ausserdem dafür, dass nur Core-Gamer von der Existenz etwas wussten und da die Beta-Rückmeldungen schlecht waren, war das Spiel von Beginn an zum Scheitern verdammt.