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David Bowies hymnischer Song «Let’s Dance» eroberte 1983 im Sturm die Charts und erinnerte daran, dass Tanzen einen wichtigen Beitrag zur physischen und psychischen Gesundheit des Menschen leistet und die Freiheit schlechthin verkörpert. In Plakaten zu Tanzvorführungen und Tanzfestivals sind es häufig entblösste Körper, deren Schönheit und (Ausdrucks-)kraft gefeiert werden. Denn im zeitgenössischen Tanz, für den die ausgestellten Plakate werben, hat der Zwang klassischer Ballettposen und -kostüme sowie die geschlechterspezifische Rollenverteilung weitgehend abgedankt. In manchen Plakaten besetzen durchtrainierte Körper in eingefrorenen, ausdrucksstarken Posen die Fläche und funktionieren als wirkungsmächtiges, visuelles Zeichen. Andere Plakate rücken einzelne Körperglieder als pars pro toto in den Fokus, während weitere die Lust an der Bewegung durch Unschärfe oder markante Lichteffekte einfangen. Geometrische Elemente oder eine spielerische Typografie nehmen den Rhythmus der Bildkomposition auf und akzentuieren die Körper. Let’s Dance!