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Catherine Rénier, derzeit Präsidentin von Van Cleef & Arpels, Asien-Pazifik, wird zum 1. Mai 2018 zum Chief Executive Officer von Jaeger-LeCoultre ernannt. Sie ist nach Chabi Nouri Piaget CEO die zweite Frau im Richemont Konzern, zu der Jager LeCoultre gehört, die eine CEO Position bekleidet.
Auf Catherine Rénier warten radikale Umwälzungen bei der Uhrenmanufaktur. So zu Beispiel besitzt Jaeger-LeCoultre heute sehr viele verschiedene Uhrenmodelle oder Referenzen. Um das Profil der Marke klarer und verständlicher zu machen, müssen man zwingend das Angebot verkleinern. In den nächsten drei Jahren sollen die Zahl der Modelle reduziert werden, um die wichtigen Stücke aufs Podest zu stellen. Anscheinend wurde das Augenmerk auf die Haute Horlogerie gelegt, dabei ging das Tagesgeschäft, die normale Uhrmacherei verloren. Von den 400 Referenzen will man auf 250 bis 270 Referenzen in drei Jahren die Kollektion herunterfahren, so ein Insider.
Zudem will das Management mehr Klarheit im Profil. Jaeger-LeCoultre Kunden sind je zur Hälfte Frauen und Männer. Einige suchen sehr klassische Produkte, andere sehr moderne. Das ergibt vier Produktesäulen: klassische Uhren für Frauen, klassische Uhren für Männer, moderne Uhren für Frauen sowie moderne Uhren für Männer. Auf diese vier Säulen werden sich die Produkte reduzieren lassen.