Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03387.jsonl.gz/566

Was ist eine Frau? Sexualität, Begehren und Einschreiben
DOI:https://doi.org/10.18754/jfp.57.10
Schlagworte:Begehren, Einschreiben, Kastration, Sexualität
AbstractDa die menschliche Sexualität nicht natürlich ist, reichen anatomische oder biologische Argumente nicht, um sie aufzuklären. Freud entdeckte, dass der Geschlechtsunterschied durch den Signifikanten vermittelt wird, denn Triebe als solche ignorieren die Dichotomie Mann/Frau. Jacques Lacan greift diesen vernachlässigten Aspekt auf und hebt die Schicksale des Subjekts mit der Sprache durch seine Lehre als etwas Fundamentales hervor. In Anbetracht der Prämisse, dass «die Neurose wie eine Frage strukturiert» sei, drücken die komplexen symptomatischen Manifestationen der Hysterika ihren Versuch aus, sich in einen Diskurs einzuschreiben, der von der Unmöglichkeit, eine kategoriale Antwort auf das Rätsel der Weiblichkeit zu geben, geprägt ist. Deren Frage lautet also: Was ist eine Frau? Ein Signifikant ergibt nur Sinn in Verbindung zu einem anderen Signifikanten und daher werden wir alle den durch den Signifikanten vermittelten Sachen gegenüber unabänderlich entfremdet. Aus dieser Sichtweise heraus möchte ich mich mit der Frage der Heterosexualität auseinandersetzen.
Downloads
Keine Nutzungsdaten vorhanden.
Downloads
Veröffentlicht
2016-07-21
Zitationsvorschlag
Barron, A. (2016). Was ist eine Frau? Sexualität, Begehren und Einschreiben. Journal für Psychoanalyse, (57). https://doi.org/10.18754/jfp.57.10
Ausgabe
Rubrik
Schwerpunkt
Lizenz
Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International.