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Der Kleinstaat Monaco wehrt sich gegen seine Nennung auf einer EU-Negativliste zur Zusammenarbeit in Steuersachen. Das Fürstentum wundere sich, auf dieser Liste aufzutauchen, obwohl die Sätze für Mehrwert- und Gewinnsteuern einiger EU-Länder deutlich niedriger seien als in Monaco, teilte die Regierung am Montag mit.
Die EU-Kommission hatte in der vergangenen Woche einen Aktionsplan vorgestellt, mit dem sie verhindern will, dass Unternehmen Profite zur Steuervermeidung in andere Länder verschieben. Dabei veröffentlichte die Behörde auch erstmals eine Liste der Staaten ausserhalb der EU, die in Steuerangelegenheiten nicht kooperieren.
Monaco entgegnete, es habe sich seit Jahren dem Kampf gegen internationalen Steuerbetrug verschrieben. Dazu habe es bereits 32 Abkommen mit anderen Staaten unterschrieben und werde ab 2018 auch beim automatischen Informationsaustausch in Steuersachen mitmachen.
(awp/mbü)