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(spr. mongtannjí),Etienne, franz. Bildhauer,
geb. zu St. Etienne, war in Paris Schüler von David d'Angers und von Rude. Seine Werke,
fast alle religiösen Inhalts, sind voll tiefem Gefühl und reiner Andacht und von überaus gewandter
Ausführung. Dahin gehören: die Marmorstatuen des heil.
Ludwig und des Franciscus von Assisi in der Kirche St.
Louis d'Antin,
St.
Ludwig von Gonzaga (im Luxembourg), der heil.
Ludwig von Frankreich mit der Krone des Erlösers, Christus am Kreuz (Kirche
St. Germain des Prés), mehrere Madonnenstatuen, und andern Inhalts: eine Statue der Hoffnung (1877)
und Psyche den schlafenden Amor überraschend. Er erhielt zahlreiche Medaillen und 1867 das Kreuz der Ehrenlegion.
Sie kam dann zusammen mit der HerrschaftÉchallens an die Herren von Châlons, wurde zur Zeit der Burgunderkriege
von den Eidgenossen erobert und als gemeinsames Eigentum von Bern
und Freiburg
erklärt. Die Stammburg der Herren von Montagny stand n. vom
jetzigen Dorf auf einem über dem Tobel der Brinaz aufragenden Molassefelsen
und wurde gleich wie andere Schlösser dieser Gegend 1475 von
den Eidgenossen zerstört. Heute stehen davon nur noch Reste eines alten Turmes. Die Pfarrkirche zu Saint
Julien erhebt sich auf einer Anhöhe ausserhalb des Dorfes. Die Reformation wurde hier vom Pfarrer J. Lecomte in Grandson
eingeführt. Ueber Montagny zog die alte Römerstrasse, die bei Sainte Croix den Jura überschritt; in einem der
Häuser hat man einen Meilenstein mit einer Inschrift zu Ehren von Caracalla aufgefunden. Ein Grabhügel aus der Eisenzeit,
Gräber aus der Zeit des ersten Alemanneneinfalles.
1,3 km ö. Lutry. Steht an der Stelle eines einstigen Schlosses, das
vom Priorat zu Lutry erbaut worden war und ihm auch lange gehörte.
Nach der Reformation kam es zusammen mit den benachbarten
Weinbergen an verschiedene Eigentümer, so z. B. 1692 an JeanPierre Blanchet (vergl. den Art. Lutry).
300 m ö.
vom Landhaus stehen auf Boden der Gemeinde Villette an derselben Strasse zwei altertümliche Wohnhäuser, die ebenfalls den
Namen Montagny tragen.
Sie werden mit den umliegenden Rebbergen zu Ende des 12. Jahrhunderts erwähnt, gehörten einst dem
Bistum Lausanne und kamen dann nach der Reformation an ein Edelgeschlecht.
Ums Jahr 1846 hat man in einem
benachbarten Rebberg etwa 1000 Stück Kleingeld in Silber und Kupfer aus der Zeit des Mittelalters aufgefunden, ebenso 1895 neolithische
Grabstätten mit Gegenständen, die an solche aus Pfahlbauten der Steinzeit erinnern.