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Für das Diplomsemester setzte ich mir zum Ziel, mich intensiv mit Ton und der elektronischen Drehscheibe auseinanderzusetzen. Nicht um ein fertiges Produkt herzustellen, sondern um mich dem Handwerk selbst zu widmen.
Ausdruck dieser Auseinandersetzung sind ungefähr 50 auf der Drehscheibe entstandene Gefässe, die als Vasen oder Röhren bezeichnet werden können. Jedes dieser Gefässe entsteht aus 1100 Gramm anthrazitfarbenem, schamottiertem Steinzeugton. Sie sind nicht im Ofen gebrannt und somit wieder zu formbarem Ton verarbeitbar.
Die Gefässe sind gezeichnet von meinen Händen und den Spuren der Herstellung. Damit mache ich die Betrachtenden auf die Zeit, die ich mit der Herstellung verbracht habe, aufmerksam. Das einzelne Gefäss ist gezeichnet von meinen Händen und den Spuren der Herstellung, die auf den handwerklichen Prozess verweisen.