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Nach dem US-Softwareriesen Microsoft verkaufte jetzt auch die finnische Netzwerkausrüsterin Nokia dem chinesen Smartphonehersteller Xiaomi ein Paket an Schutzrechten. Xiaomi und Nokia gewährten sich zugleich in einer mehrjährigen Vereinbarung Zugang zu ihren Patenten, die zum Kern technischer Standards gehören. Nokia als Mobilfunk-Pionier und einstiger Handy-Weltmarktführer hält viele grundlegende Patente in der Branche.
Nach dem Motto "Reparieren statt wegwerfen" fordert das EU-Parlament eine Eindämmung der Elektronik-Müllberge. Derzeit sei es häufig billiger, ein neues Gerät zu kaufen, als das alte zu reparieren, daher müssten Anreize geschaffen werden, um Reparaturen zu erleichtern - etwa durch einfach austauschbare Einzelteile.
Die Telecom Italia ist ins Visier der italienischen Wettbewerbsaufsicht geraten. Wegen möglicher Verstösse beim Ausbau des Breitbandnetzes sind Untersuchungen eingeleitet worden. Geprüft wird demnach, ob der ehemalige Monopolist die Bemühungen des Staates zum Breitbandausbau auch in dünn besiedelten Regionen untergraben wolle, liess die Behörde verlauten. Der Ausbau ist eines der wichtigsten Ziele der Regierung.
In China wird derzeit verstärkt über die gesundheitlichen Folgen von Computerspielen diskutiert: Schätzungen zufolge sind 24 Millionen junge Chinesen internetsüchtig. Im April berichteten die Staatsmedien, ein 17-Jähriger aus der Provinz Guangdong habe eine Art Herzinfarkt erlitten, nachdem er 40 Stunden am Stück "King of Glory" gespielt hatte. "King of Glory" hat pro Tag 80 Millionen Nutzer. Es ist derzeit weltweit das Spiel mit den höchsten Einkünften. Im ersten Quartal brachte es laut der Nachrichtenagentur Xinhua dem Internetriese Tencent Einnahmen von rund sechs Milliarden Yuan (rund 854 Millionen Franken).
Von 17 erfassten Marken im Smartphone-, Tablet- und Laptop-Bereich machen nur Dell, Fairphone und HP Ersatzteile und Reparaturanleitungen frei zugänglich. Das hat Greenpeace in Zusammenarbeit mit iFixit ermittelt. Viele grosse Anbieter liefern jedoch Geräte, die praktisch zum Elektroschrott prädestiniert sind. Gerade bei den grössten Smartphone-Anbietern Samsung und Apple scheint die Reparierbarkeit von Geräten bestenfalls eine untergeordnete Rolle zu spielen. Das ist weder konsumenten- noch umweltfreundlich.
Samsung will durch eine Milliardeninvestition seine Marktführerschaft bei Speicherchips weiter ausbauen: Geplant sei, umgerechnet rund 16,4 Mrd. Euro in zwei südkoreanische Produktionsstandorte zu investieren, kündigte der Konzern am Dienstag an. Bis zum Jahr 2021 könnten so 440.000 Arbeitsplätze entstehen. Auch in China solle die Fertigung der Produktion erweitert werden. Einzelheiten wurden hier nicht genannt.
Der zweitgrösste polnische Mobilfunker Play will mit einem Sprung an die Börse 1,2 Milliarden Euro einsammeln. Bei einer Ausgabe der Aktien am oberen Ende der Zeichnungsspanne wäre das gesamte Unternehmen mit 2,7 Milliarden Euro (11,2 Milliarden Zloty) bewertet, teilte Play in Warschau mit. Die Erstnotiz (IPO) wäre die grösste in Polen seit sechs Jahren. Play gehört dem griechischen Fonds Tollerton und dem Investor Novator aus Island. Die beiden wollen im Rahmen des Börsendebüts 49 Prozent der Play-Aktien verkaufen. Das Unternehmen selbst plant nicht, neue Anteilsscheine auszugeben.
Die Migros-Tochter Leshop.ch konnte im vergangenen Halbjahr Waren und Lebensmittel im Wert von 94 Millionen Franken absetzen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht dies einem marginalen Wachstum von gerade einmal 0,5 Prozent. Massiv zugelegt hat hingegen der Anteil an Mobil-Bestellungen. Mit 43 erfolge fast die Hälfte aller Bestellungen per Smartphone oder Tablet, so Leshop.ch.
Der CEO des iPhone Konzerns Apple ist der bestbezahlte Unternehmenschef der Vereinigten Staaten. Das reguläre Jahresgehalt von Tim Cook beträgt zwar laut Medienberichten "nur" 8,75 Millionen Dollar, allerdings wird dieses durch Aktienoptionen beträchtlich aufgefettet. Insgesamt kam Cook im Vorjahr dadurch auf einen Gesamtverdienst in Höhe von 145 Millionen Dollar.
Beim US-amerikanischen Softwareriesen Microsoft soll es zu einem massiven Stellenabbau kommen. Grund dafür sei der erhöhte Fokus auf Cloud-Computing, der viele Jobs überflüssig mache. Daher möchte das Unternehmen im klassischen Softwarevertrieb Kosten einsparen. Laut der aufgrund der geografischen Nähe zum Microsoft-Headquarter gewöhnlich gut informierten Zeitung "Seattle Times" geht es um mehrere tausend Arbeitsplätze.