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Entscheidungsmodelle
Die Modellierung des Entscheidungsverhaltens der Agenten kann in separate (Mikro-) Entscheidungsmodelle unterteilt werden, die individuell parametrisiert und als autonome Prozesse modelliert sind. Anfänglich geschieht dies unabhängig voneinander. Im Rahmen eines Simulationsdurchlaufs werden diese Entscheidungsmodelle jedoch sequentiell aufeinander abgestimmt und miteinander koordiniert.
Folgende Entscheidungsbereiche sind in SWISSland modelliert:
- Produktionsentscheidungen
- Wachstum und Investition
- Wechsel des Landnutzungssystems
- Sömmerung
- Hofübergabe
- Landtausch durch Pacht
Einzelbetriebliche Modelle
Das Entscheidungsmodell für Produktions- und Investitionsentscheidungen der einzelnen Agenten ist als mathematisches Optimierungsmodell formuliert. Die einzelbetrieblichen Modelle bilden den Betrieb mit all seinen spezifischen Produktions- und Einkommens-möglichkeiten ab, wobei gleichzeitig die individuelle Ressourcenausstattung an den notwendigen Produktionskapazitäten zu berücksichtigen ist. Eine der wichtigsten Annahmen der einzelbetrieblichen Modelle ist es, dass die Betriebe ihr erwartetes Haushaltseinkommen maximieren. Dieses ergibt sich aus der Summe des landwirtschaftlichen und des ausserlandwirtschaftlichen Einkommens.