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Frühlingsbeginn, verschiedene Definitionen:
Für den Frühlingsbeginn gibt es verschiedenste Definitionen:
- Zugegeben, am einfachsten macht es sich die Meteorologie/Klimatologie: Bei uns beginnt der Frühling am 1. März. Mit Sommerbeginn am 1. Juni, Herbstanfang am 1. September und Winterbeginn am 1. Dezember beginnen die Jahreszeiten jeweils am Monatsanfang.
- Die astronomischen Jahreszeiten orientieren sich an der Sonnenbahn. Der astronomische Frühling beginnt am 20. März, dann sind Tag und Nacht gleich lang.
An sich eine praktische Sache, denn der Frühling beginnt meteorologisch jedes Jahr immer am gleichen Datum. Der astronomische Frühlingsanfang verschiebt sich langsam im Jahr nach vorne: seit 2012 ist es der 20. März, ab 2048 wird es der 19. März sein.
Nebst der meteorologischen und astronomischen Einteilung der Jahreszeiten kann das Jahr noch in phänologische Jahreszeiten eingeteilt werden. Diese orientieren sich u.a. an Blüte, Blattverfärbung oder Blattfall bestimmter Zeigerpflanzen.
In der Phänologie wird der Frühling in
- Vorfrühling (Schneeglöckchen blühen)
- Erstfrühling (Forsythienblüte)
- und Vollfrühling (Apfelbaumblüte)
unterteilt. Es liegt auf der Hand, dass je nach Standort der phänologische Frühling verschieden früh beginnt und wir von Jahr zu Jahr unterschiedlich lange phänologische Jahreszeiten haben. Wird z.B. Blütebeginn an fixen Standorten über eine längere Zeit beobachtet, so lassen sich daraus sehr anschaulich Rückschlüsse auf die Klimaentwicklung ableiten.