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Das seismische Netzwerk zur Überwachung des Geothermieprojekts in St. Gallen wurde 2012 und damit ein Jahr vor den Bohrarbeiten in Betrieb genommen. Es umfasste fünf Stationen: SGT00 – SGT05). Im Juni 2013, einen Monat bevor die hydraulischen Teststimulationen begannen, wurde es durch vier solarbetriebene, temporäre Stationen verstärkt: SGT06 – SGT09. Drei weitere Stationen (SGT10 – SGT12) wurden einen Tag nach dem ML 3.5 für einen Zeitraum von zwei Monaten angebracht. Die Station SGT18 wurde 2018 im Zuge eines EU Projekts hinzugefügt. Die meisten Stationen wurden 2015 zurückgebaut. Den aktuellen Stand des Überwachungsnetzwerkes ist auf untenstehender Karte abgebildet.
Zusätzlich zu diesen Stationen betreibt der SED einen Akzelerometer in der Abtei St. Gallen nahe des Stadtzentrums. Dieses Messgerät ist Teil des schweizerischen Starkbebennetzes und stellt sicher, dass auch stärkere Erdbeben in der Region vollständig aufgezeichnet werden können.