Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03168.jsonl.gz/2894

Eröffnen Sie jetzt Ihr Depot und Bankkonto bei
cash – banking by bank zweiplus in 5 Schritten.Trading-Konto eröffnen
Eröffnen Sie jetzt Ihr Depot und Bankkonto bei
cash – banking by bank zweiplus in 5 Schritten.Trading-Konto eröffnen
Der Kommentar von revinco wurde ignoriert. Um die Kommentare von revinco wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
weico wrote:
T15 wrote:weico wrote:
P.S:..:meine Goldminenaktien werde Ich sehr bald an die sogenannten "Investoren" verkaufen,die an die (Hyper)Inflation/Währungsreform glauben.. 8)
P.P.S...hat sich, einmal mehr, sehr gelohnt, in den Herdentrieb zu investieren ..roll:
weico
wenn ich fragen darf wohin investierst du dein geld nun? oder hast es schon bereits investiert?? :roll:
Zurzeit,ausser in "Cash" und Liegenschaften/Grundstücke,bin Ich nur in einem kanadischen Gold-und Kupferproduzenten investiert.
weico
weico wrote:
P.S:..:meine Goldminenaktien werde Ich sehr bald an die sogenannten "Investoren" verkaufen,die an die (Hyper)Inflation/Währungsreform glauben.. 8)
P.P.S...hat sich, einmal mehr, sehr gelohnt, in den Herdentrieb zu investieren ..roll:
weico
wenn ich fragen darf wohin investierst du dein geld nun? oder hast es schon bereits investiert?? :roll:
P.S:..:meine Goldminenaktien werde Ich sehr bald an die sogenannten "Investoren" verkaufen,die an die (Hyper)Inflation/Währungsreform glauben.. 8)
P.P.S...hat sich, einmal mehr, sehr gelohnt, in den Herdentrieb zu investieren ..roll:
weico
P.S:..:meine Goldminenaktien werde Ich sehr bald an die sogenannten "Investoren" verkaufen,die an die (Hyper)Inflation/Währungsreform glauben.. 8)
P.P.S...hat sich, einmal mehr, sehr gelohnt, in den Herdentrieb zu investieren ..roll:
weico
wenn ich fragen darf wohin investierst du dein geld nun? oder hast es schon bereits investiert?? :roll:
Zurzeit,ausser in "Cash" und Liegenschaften/Grundstücke,bin Ich nur in einem kanadischen Gold-und Kupferproduzenten investiert.
Aber Du willst die bald an die Abnehmer verkaufen, welche an eine (Hyper)inflation glauben und Fiatmoney kaufen? War das ironisch?
Oder glaubst Du wirklich nicht an MFs Szenario mit dem "Gold-macht-Reich" Ergebnis nächstes oder übernächstes Jahr...
Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.
Der Kommentar von MarcusFabian wurde ignoriert. Um die Kommentare von MarcusFabian wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
el Toro wrote:
Da fragt sich aber auch, wieviel das Gold in CHF wert hat, wenn die Unze bei USD 2'000 ankäme...
Wenn wir mal mit vor 10 Jahren vergleichen: Seither hat sich der Goldbesitz der Schweiz etwa halbiert, der Bestand an Papiergeld fast verdoppelt.
Hätte Gold noch dieselbe Bedeutung wie vor 10 Jahren (= partielle Golddeckung des Franken) wäre Gold in Franken heute 4 mal so teuer.
Die Frage lautet also: Wird Gold in den nächsten Jahren wieder eine währungspolitische Bedeutung zukommen oder nicht?
Wenn es mit der Gelddruckerei so weiter geht, dann ja, denn dann wird das Volk, die Wirtschaft, der Sparer irgend wann einmal beginnen, nach einer stabilen, werterhaltenden Währung zu schreien.
Derzeit jedoch sind die meisten Menschen dem 30 jährigen Tantra der Banken erlegen, dass Gold nur ein Relikt aus der Steinzeit ist und in einem modernen Währungssystem keine Bedeutung mehr hat.
Es ist also nicht so, dass Gold irgend wann auf $2000 steigen wird und somit teuer wird sondern vielmehr so, dass der Dollar soweit abwertet, dass man $2000 für eine Unze Gold hinblättern muss.
Gold wird nicht teurer. Aber Papiergeld wird wertlos.
Der Kommentar von Denne wurde ignoriert. Um die Kommentare von Denne wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
MarcusFabian wrote:
Es ist also nicht so, dass Gold irgend wann auf $2000 steigen wird und somit teuer wird sondern vielmehr so, dass der Dollar soweit abwertet, dass man $2000 für eine Unze Gold hinblättern muss.
Wobei Gold dann auch in CHF wesentlich mehr "wert" sein dürfte, da die Leidgenossenschaft die Abwertungsspirale mitmachen dürfte/müsste.
Interessanterweise beginnen sich einige der bisher "unbelasteten" Leute aus meinem Umfeld zu fragen, woher eigentlich plötzlich die ganze Kohle kommt.
Ich bin eigentlich kein Fan von Markus Frick, aber mit seiner neuen Partnerschaft mit MoneyMoney scheint es sich lohnen anzuschauen. Hier der letzter Beitrag von Jan Pahl welche die ganze Lage gut auf dem Punkt bringt - und erst noch gratis.
http://www.moneymoney.de/web/boersen-tv/moneymoney/shows.html?chid=1&squ...
Der Kommentar von Sallatunturi wurde ignoriert. Um die Kommentare von Sallatunturi wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
Jetzt wo der RPH wieder zurück ist, wird endlich Bewegung in die Sauce kommen.
Hab nun 2te Tranche in Gold. TS gesetzt (zugleich Pal-Posi reduziert ).
Der Sommer neigt sich dem Ende zu, d.h. der Range 860-960 wird verlassen. Die Richtung wird sich in den nächsten Tagen ankündigen.
Fasten your seatbelt
Der Kommentar von el Toro wurde ignoriert. Um die Kommentare von el Toro wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
Gold abbauen würde ich nicht.
:arrow: ich kann mir gut vorstellen, dass 2010 und speziell 2011 gute Goldjahre werden. Grund dafür: 2009 herrscht Aktieneuphorie - erst wenn zwei schlechte Aktienjahre folgen werden, und langsam das Ausmass dieser Krise ersichtlich wird (2009er-Euphorie ein kurzes Strohfreuer war, "falsche Hoffnung"), werden die hier im Forum genannten Gründe, wesshalb Gold steigt, erst richtig wirksam. Zudem Gold wie vergangenes Jahr das Öl durch Spekulanten in die Höhe getrieben werden könnte, da mit Aktien nichts zu gewinnen sein wird.
run rabbit, run...
Welcome back RPH
TS = Trailing Stop (siehe auch z.B. Erklärung von IB)
Benutze diesen Ordertyp oft für Metalle/Devisen (24hour Markt).
Dadurch wird man nicht zum PC-Junkie. und vor Eröffnen der Position setzt man klare Ziele, und hält sie auch eher ein, als wenn man ständig online ist, und sich durch all den Garbage von den Medien irritieren lässt.
@ RPH
Handle Metalle/Devisen oft OTC (Ordertypen deshalb ausreichend vorhanden) und hin und wieder ETFs via Börse (da sind die Ordertypen leider limitiert). Physisches sichere ich mit nem $ put ab (will da keine Preisschwankungen gegen den $, ob nun positiv oder negativ)
Aufbau der Palladium Posi im Januar gestartet. Super-Trendchannel (wie im Buch). Posi wurde durch den up zu gross für mein MM, deshalb reduziert. http://www.godmode-trader.ch/news/?ida=1847033&idc=8
Betreffend des 5% move, den hat es in deinen Ferien gegeben (down and up)
Bald kommen die Inder zurück, mal schauen ob sie immer noch mit crossed arms nur die Kurse verfolgen, und auf Einstiegspunkte unter 900 warten, oder mit aquirieren starten. Wobei Sprünge wie bei den Aktien wird es nicht geben.
Der Kommentar von diamant01 wurde ignoriert. Um die Kommentare von diamant01 wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
http://www.mineweb.com/mineweb/view/mineweb/en/page72068?oid=86722&sn=Detail
http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=14222
Der Kommentar von T15 wurde ignoriert. Um die Kommentare von T15 wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/das_bndner_oberland_vor_kommerziel...
:?
www.soyez.ch
http://www.20min.ch/finance/news/story/26328909
Holy Moses! Au&Ag on the rise...... Schlimmer als Aktien...
8)
Der Kommentar von jon wurde ignoriert. Um die Kommentare von jon wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
Denne wrote:
Holy Moses! Au&Ag on the rise...... Schlimmer als Aktien...
8)
Ist im Wesentlichen auch nur wegen des sinkenden $$$
Heute sagenhafte -1.81%
Ich frag mich eh wie's weiter geht mit dem $, oder besser gesagt mit dem CHF. Sollte nämlich die Drohung der SNB wahr werden, dann wird der CHF entwertet, gegenüber EUR und $, was sich folglich auch sehr schlecht auf den Goldpreis in $ auswirken wird
Was wirklich für Gold sprechen würde ist die Situation, wenn Gold und $ parallel ansteigen. Aber das sieht man nur selten...
Der Kommentar von Corben wurde ignoriert. Um die Kommentare von Corben wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
Quote:
wird der CHF entwertet, gegenüber EUR und $, was sich folglich auch sehr schlecht auf den Goldpreis in $ auswirken wird Sad
verstehe ich jetzt nicht. wieso soll sich das negativ auf den goldpreis auswirken? haste gold in chf gekauft wird sich eine entwertung des chf gg. $ positiv auf den goldpreis in chf auswirken.
"I believe in the Golden Rule, he who owns gold rules." Gerald Celente
Gold vor direktem Durchmarsch auf 1225$? Jetzt machen, was Alan Greenspan schon seit Wochen tut! von Jochen Stanzl
Freitag 31. Juli 2009
Geld ohne Gegenwert führt zu Inflation. Zwar nicht sofort, derzeit gehen die Verbraucherpreise sogar leicht zurück . Auslöser hierfür ist die schnelle Rückführung von Krediten in den Industrieländern (Deleveraging). Sie hat die Geldmenge verringert, was wiederum die Vermögenspreise fallen ließ, wie einen Stein. Aktien, Rohstoffe, Energie - alles wurde innerhalb kurzer Zeit schnell günstiger.
Nun sehen wir seit geraumer Zeit wieder einen kräftigen Anstieg der Vermögenspreise. Sie gehen vor allem mit der Konjunkturerholung in den Emerging Markets einher, wo kein oder nur geringes Deleveraging in Folge der Finanzkrise stattfand.
Grund hierfür:
Chinesische oder andere asiatische Banken sind anders aufgebaut und haben die Wall Street-Spekulationen nicht in dem Maße mitgemacht, wie Institute aus Frankfurt, Berlin oder New York. Die meisten Schwellenländerstaaten erholen sich schnell. Rohöl und Kupfer sind mittlerweile, getrieben vor allem durch die chinesischen Käufe, wieder doppelt so teuer, wie noch zu Jahresbeginn.
Sollte sich dieser Trend fortsetzen, werden die positiven, aus dieser Erholung resultierenden Effekte auch wieder zu einer gesteigerten Kreditvergabe führen. Ohnehin wurde die Kreditvergabekapazität der Banken im Zuge der Kreditkrise dramatisch erhöht, da die Anforderungen an Sicherheitshinterlegungen gesenkt wurden und die Möglichkeiten der Refinanzierung bei der EZB, Fed und BoE so gut sind, wie nie zuvor. Die Banken sind also in der Lage, Kredite im großen Stil zu vergeben, und wenn sie wegen ihrer kritischen eigenen Geschäftslage oder der unsicheren Geschäftslage der Kredite fordernden Unternehmen nicht dazu bereit sind, wird sich garantiert der Staat ihrer annehmen.
Sie glauben das nicht? Dann blicken Sie doch einmal auf die Ursache für die Krise, in der wir uns jetzt befinden. Hypothekenkreditgeber wurden in den späten 90er Jahren und danach durch zahlreiche Gesetze, in dessen Zentrum der Community Investment Act steht, dazu gezwungen, auch Familien mit geringem Einkommen ohne Anzahlung Hypothekenkredite zu geben. Ziel war es damals, die Zahl der spanischen und schwarzen Bevölkerung unter den Hausbesitzern zu steigern. Der Anteil an Hausbesitzern bei dieser Bevölkerungsschicht lag nämlich bei 50%, während 75% der weißen Bevölkerung in den USA ein Eigenheim besaßen. Auch hier gab es eine erzwungene Kreditvergabe: Nicht mehr die Bonität der Schuldner stand im Vordergrund der Entscheidung über eine Kreditvergabe, sondern dessen Bedürftigkeit.
Warum Inflation so sicher ist wie das Amen in der Kirche
Dass die Inflation steigen wird, liegt an einem ganz einfachen Grund. Die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen, besteht in der Produktion von Gütern. Wenn Sie unter Einsatz Ihres Verstandes ein Produkt schaffen, können Sie damit an den Markt gehen und einen Preis verlangen, der freiwillig von dem akzeptiert werden kann, aber nicht muss, der das Gut kaufen will. Der, der seinen Verstand eingesetzt hat, um ein Produkt zu schaffen, nimmt das Geld (das eigentlich Gold sein müsste) an, weil er weiß, er hat damit in Zukunft Zugriff auf die Produkte eines anderen Verstandes. Wenn er aber weiß, dass es Menschen am Markt gibt, die ohne eine vorangegangene Verstandesleistung zu Geld gekommen und in der Lage sind, Geld aus dem Nichts zu schaffen, weiß er, dass die Produkte aus Verstandesleistung in Zukunft mehr kosten werden, als bisher. In anderen Worten: Er weiß, dass das Geld, das er heute für seine Produkte bekommt, in Zukunft weniger Produkte erwerben können wird.
Diese theoretischen Erwägungen lassen sich anhand von drei aktuellen Ereignissen belegen. Anstatt beispielsweise den freien Markt die Überkapazität im Automobilsektor abbauen zu lassen, will die Regierung Autobauer wie Opel retten, gegen dessen Produkte sich der freie Markt schon längst entschieden hat. Das Resultat: Opel erhält einen "Überbrückungskredit" - also hunderte Millionen Euro, denen kein Gegenwert gegenübersteht - und was geschieht ist, dass Opel noch mehr der gleichen Autos baut, die schon vorher sich nicht gegen Billigproduzenten aus Asien oder gegen Premiumhersteller wie Audi durchsetzen konnten. Aus gut informierten Kreisen weiß ich, dass Opel seine Bestellungen von Kunststoffteilen auf ein so hohes Niveau angehoben hat, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Opel ist aber kein Vorwurf zu machen: Was sollte ein Autoproduzent auch anderes mit Staatsgeldern machen, als Autos zu bauen?
Eine weitere solche Maßnahmen, die versucht, die Kräfte des Marktes außer Kraft zu setzen, ist die Abwrackprämie. Wer sich schon mal einen Parkplatz eines Schrotthändlers angeschaut hat, dem die Aufgabe obliegt, die zur Abwrackprämie bestimmten Fahrzeuge zu verschrotten, der fühlt sich an einen gut gefüllten Supermarktparkplatz an einem Samstagnachmittag erinnert. Die meisten Autos haben die grüne Umweltplakette, die wenigsten sind wirklich "alt" und die allermeisten würden gut und sicher noch zehn Jahre sicher laufen. Eine größere Verschwendung von Ressourcen ist nun wirklich nicht mehr denkbar.
Bei meinen dritten Beispiel möchte ich beim Autosektor bleiben, aber hier wird es jetzt international: Es geht um Aluminium. Die Lagerbestände des für den Automobilbau wichtigen Metalls steigen seit Beginn der Kreditkrise an, weil die Nachfrage sinkt. Soweit nicht überraschend. Doch normalerweise müsste der Aluminiumpreis sinken, was er jedoch nicht tut. Er steigt, da Abwrackprämie, GM-Rettung und chinesische Regierungskäufe die Aluminiumpreise stützen. Das führt zu der absurden Situation, dass inmitten von Nachfrageeinbrüchen und randvoll gefüllten Lagerhallen die Aluminiumhersteller ihre Produktion kräftig erhöhen. Die Regierung in China und Rohstoffhändler wie die schweizerische Glencore spielen das Spiel mit und lassen Zehntausende Tonnen Aluminium für eine Zeit lang in nicht registrierten Lagerhallen verschwinden, um das Überangebot an dem Metall nicht allzu auffällig werden zu lassen.
Was geschieht hier? Unter der Prämisse, dass die Zahl von Arbeitsplätzen, die gerettet werden sollen, darüber entscheidet, ob ein Unternehmen ein Kredit erhält, wurde Opel geholfen. Unter der Prämisse, dass Maßnahmen dieser Art helfen, die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen, werden Marktpreise wie bei Aluminium manipuliert oder Ressourcen geopfert, um die Kaufkraft von der Zukunft auf heute zu verlagern, wie bei der Abwrackprämie geschehen. Der gesunde Menschenverstand verrät uns allen aber, dass es nicht richtig sein kann, dass die Aluminiumproduktion zweistellig wächst, wenn die Nachfrage gleichzeitig zweistellig schrumpft, dass es nicht richtig sein kann, dass ein zwölf Monate alter Mercedes mit 1700 Kilometern Laufleistung verschrottet wird, und dass es nicht richtig sein kann, Autohersteller, die sich am Markt nicht behaupten konnten, mit Steuergeldern vor ihrem eigenen Fehlschlag zu "retten". Beispiele wie Holzmann und viele weitere zeigen, dass das auf Dauer nicht funktioniert.
Die zentrale Rolle des Goldes
Die Kaufkraft des Geldes wird abnehmen. Das wissen alle, die sehr viel Geld haben. Staatsfonds im Nahen Osten, in China und Gesamtasien haben die Order erhalten: Nehmt das Geld in unseren Währungsreserven und investiert es "irgendwie sinnvoll". China kauft Bergwerke, Rohstoffunternehmen, physische Rohstoffe wie Kupfer und Erdöl, der Nahe Osten beteiligt sich an Autoherstellern und anderen Unternehmen in Europa und Private Equity Unternehmen aus den USA kaufen in großem Stil Immobilien in Europa, darunter auch in deutschen Großstädten wie München oder Dresden. In den USA schießen Hedgefonds wie Pilze aus dem Boden, die Anlegern eine Absicherung gegen eine kommende Inflation versprechen. Verdient werden soll das drei- bis vierfache der Verbraucherpreisinflation. Das alles geschieht nicht zufällig: Sie wissen genau, dass Sachwerte in den nächsten Jahren Trumpf sein werden.
Das Gold spielt dabei eine zentrale Rolle. Es war einst das einzige Geld, dass einzige Zahlungsmittel, das vom Staat akzeptiert wurde. Unter der Prämisse, dass die Entscheidungen über Investitionen in die Schaffung und den Ausbau des Wohlfahrtstaats zu wichtig sind, um sie dem objektiven Geldsystem unter dem Goldstandard zu überlassen, wurde eben dieser Goldstandard abgeschafft. Unter der gleichen Prämisse wurde im Jahr 1913 die Federal Reserve geschaffen, die seither über die Menge des im Wirtschaftssystem zirkulierenden Geldes bestimmen kann, indem sie es verteuert oder durch Zinssenkungen verbilligt. Seither hängt die Kreditvergabe und damit die Geldmenge vom Gutdünken der Fed ab, und nicht mehr von der Menge der Sachwerte in der Volkswirtschaft.
Was schon Alan Greenspan wusste
Alan Greenspan, Vorsitzender der Fed von 1987 bis 2006, wurde nicht zu unrecht als mächtigster Mann der Erde angesehen. Er war verantwortlich für den spekulativen Preisauftrieb im Aktien- und Immobiliensektor wegen der Politik des billigen Geldes. So wuchs unter seiner Führung beispielsweise die Geldmenge M3 von 3,614 Billionen Dollar zum Zeitpunkt seines Amtsantritts auf 10,250 Billionen Dollar zum Ende seiner Amtszeit. Durch das Platzen der Immobilienblase im Jahr 2007 und die folgende Bankenkrise hat sein Nachfolger Ben Bernanke, der wegen seinem Ausspruch "Notfalls werfe ich das Geld vom Helikopter ab, um eine Deflation wie in Japan zu verhindern" auch den Beinamen "Helikopter Ben" trägt, die Bilanz der Fed nocheinmal dramatisch ausgeweitet. Den USA drohte eine Deflation wie Japan, und Ben warf das Geld vom Hubschrauber ab. Die Leitzinsen in den USA sind so niedrig wie nie zuvor.
Hier erlaube ich mir eine Grafik zu zeigen, die ursprünglich von meinem Kollegen Markus Miller in seinem Kommentar hier auf Godmode-Trader.de verwendet wurde:
Und noch einmal möchte ich wiederholen, was ich eingangs schrieb: Geld ohne Gegenwert führt zu Inflation. Also sichern Sie sich ab. Alan Greenspan tut es auch. Seit Januar 2008 ist Greenspan Berater des Paulson & Co. Hedge-Fonds, und zwar exklusiv. John Paulson, Gründer und Chefhändler, ist der größte Hedgefondsmanager der Welt, sogar noch vor George Soros, den er im Jahr 2007 überholte. 2008 machte er sich einen Namen mit treffenden Spekulationen auf den Zusammenbruch des Immobiliensektors, die Financial Times Deutschland betitelte ihn als "Subprime-Krösus". John Paulson hat ein Jahresgehalt von 3,7 Milliarden US-Dollar. Was macht ein Mann mit soviel Geld? Er investiert es. Paulson hat sicherlich Greenspan gefragt: Was ist dein bester Tipp, wie ich mein Geld investieren kann? Und Greenspan und Paulson müssen zu der Übereinkunft gekommen sein, dass es das beste wäre, mit dem Geld ganze Goldminen zu kaufen. Und das tun die beiden seither auch:
März 2009: Kauf eines 11,3%-Anteils an dem südafrikanischen Goldproduzenten AngloGold Ashanti, für 1,28 Milliarden Dollar
Ende März 2009: Paulson weist einen Anteil von 11 Millionen Aktien oder 3% an Gold Fields, dem zweitgrößten südafrikanischen Goldbergwerk aus. Gleichzeitig hatte der Rohstoffförderer Mvelaphanda Resources 11 Millionen Aktien an Gold Fields verkauft. Es ist nicht erwiesen, trotzdem liegt es nahe, dass Paulson genau diese 11 Millionen Aktien von Mvelaphanda erwarb.
Am 30. Juni kommen Gerüchte in Umlauf, dass Paulson das restliche, aus 39 Millionen Anteilen bestehende Gold Fields-Aktienpaket erwerben will.
Außerdem hält Paulson
9% des SPRD Gold Trust, dem größten physisch besicherten Gold-ETF in den USA. Er ist damit größter Anteilseigner,
die meisten Anteile am Market Vectors Gold Miners ETF, der den AMEX Gold Miners Index nachbildet,
4,5% an Kinross Gold
20% an Gabriel Resources
10% an Centamin, einem ägyptischen Goldbergwerk
Interessante charttechnische Situation
Der Goldpreis ist auch aus charttechnischer Sicht interessant. Er konsolidiert in einem symmetrischen Dreieck. Die Konsolidierung ist abgeschlossen (a-b-c-d-e). Außerdem hat sich im Bereich der wichtigen Marke von 925 Dollar ein "Piercing Pattern" ausgebildet - die Unterstützung wurde also bestätigt. Die Marke von 925 Dollar ist gleichzeitig auch das 61,8%-Retracement der vorigen Aufwärtsbewegung. Der Goldpreis hat punktgenau an der Marke gedreht und kann jetzt direkt weiter nach oben durchlaufen. Ziel: 1225$.
Spekulativ ausgerichtete Anleger können ein Gold-Bull-Zertifikat wie das "DE000SL19ZQ7" von Sal. Oppenheim mit Knockout bei 894,57 Dollar (open End) kaufen.
Hat Ihnen dieses Research gefallen? Mehr Rohstoff-Research erhalten Sie wöchentlich im Rohstoff-Report, den Sie kostenfrei abonnieren können unter www.rohstoff-report.de
Ich würde mich freuen, Sie als Leser gewinnen zu können!
Ihr Jochen Stanzl
Chefredakteur Rohstoff-Report
diamant01 wrote:
Gold vor direktem Durchmarsch auf 1225$?
nice story!
Aber wo wird der Dollar stehen?
An alle die wankelmütigen Goldbugs und die z.T. verzehrte Wahrnehmung des Währungsrisiko
Vor dem Kauf von Gold (physisch, ETF oder Papier), muss man sich die Strategie überlegen, wie man genau investieren will, und auch das Währungsrisiko einbeziehen.
Wenn man der Einsicht ist
Gold up, $ even gegen sfr; = dann benötigt es keine Absicherung im Währungsbereich
Gold up, $ up; = keine Absicherung im Währungsbereich (doppelt gemoppelt)
Gold up, $ down; = Währungsabsicherung vornehmen (z.B. $/sfr put, oder ETF mit $ Absicherung kaufen)
Es gibt im Markt genügend Instrumente um das Währungsrisiko seperat vorzunehmen, oder via dem Goldprodukt das Risiko zu minimieren
Corben wrote:
Quote:wird der CHF entwertet, gegenüber EUR und $, was sich folglich auch sehr schlecht auf den Goldpreis in $ auswirken wird Sad
verstehe ich jetzt nicht. wieso soll sich das negativ auf den goldpreis auswirken? haste gold in chf gekauft wird sich eine entwertung des chf gg. $ positiv auf den goldpreis in chf auswirken.
Ich sag ja, dass isch das auf den Goldpreis in $ schlecht auswirkt, nicht aber auf den Goldpreis in CHF.
Dazu muss ich vielleicht noch sagen, dass ich Warrants habe/hatte und die haben als Underlaying Gold in $
Der Kommentar von Bäri wurde ignoriert. Um die Kommentare von Bäri wieder zu sehen, klicken Sie folgenden Link:
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=11223
Was meint ihr, wird das den Goldpreis wirklich in den Keller drücken oder kann diese Menge von den Chinesen/Indern ohne grosse Worte geschluckt werden?
Marc Faber ist nicht so optimistisch in Bezug auf Gold für die nächsten 6 Mte.
http://www.cash.ch/video/start.php?firstProjectID=11716
rein technisch könnte es aber bald sehr interessant werden, da Wiederstand evt durchbrochen wird... sollte Gold nächstens über 975 up steigen, dann liegt doch wieder einiges drin... mal abwarten, ist jedenfalls spannend, da von unten wie von oben eine Trendlinie zu erkennen ist.
@ el Toro
Was heisst den das schon wieder
""von unten und von oben eine Trendlinie""
Sallatunturi wrote:
@ el Toro
Was heisst den das schon wieder
""von unten und von oben eine Trendlinie""
vielleicht sollte ich sagen, Trendline die unterstützend wirkt trifft auf Wiederstand von Feb/Mai-Hochs...
Vor dem Kauf von Gold (physisch, ETF oder Papier), muss man sich die Strategie überlegen, wie man genau investieren will, und auch das Währungsrisiko einbeziehen.
Sorry, wenn ich das so brutal formuliere aber genau das ist absoluter Quatsch!
Gold ist eine Währung!
Und somit ist Gold eine Absicherung gegen jeglichen Wertverlust irgend einer Währung. Ob das Klopapier von Land A gegen jenes aus Land B steigt oder fällt ist dem Besitzer von Gold absolut gleichgültig!
Solange Du Gold hast, bist Du gegen jeglichen Kaufkraftverlust abgesichert. Du kannst nämlich Dein Gold jederzeit gegen jede Währung und jede Ware eintauschen ohne einen Kaufkraftverlust zu erleiden.
Bäri wrote:
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=11223
Was meint ihr, wird das den Goldpreis wirklich in den Keller drücken oder kann diese Menge von den Chinesen/Indern ohne grosse Worte geschluckt werden?
In den Jahren ab 2000 haben die ZB pro Jahr 500 Tonnen Gold verkauft und seit 2003 hat sich der Goldpreis in Dollar dennoch vervierfacht.
Warum sollten also 200 Tonnen den Goldpreis jetzt drücken?
Der Vorschlag, dass der IWF Gold verkaufen soll, kommt übrigens von den Chinesen, die ihre Goldbestände aufstocken möchten. Dollars zum Kauf haben sie ja mehr als genug.
Es ist also sogar wahrscheinlich, dass das IWF-Gold gar nicht auf den Markt kommt sondern direkt von China geschluckt wird.
Was dann allerdings auf den Markt kommt, sind die entsprechende Menge US Treasury Bills, mit denen die Chinesen das Gold bezahlen.
@ MF
Nope
Bei kurz-/mittelfristigen Anlagen ist eine entsprechende Absicherung zu empfehlen.
Vergleich x einen Chart Gold/$ und Gold/sfr.
Die Kosten eines $/chf puts sind dagegen peanuts
Wenn man Gold natürlich nur als Stabilisation der Gestelle im Keller benützt oder als Lebensversicherung ist nichts dagegen einzuwenden.
Wie Du auch im Forum festgestellt hast, sind alle worried über den $Zerfall, der Ihnen den Gewinn wegfrisst. Für diese sind meine Empfehlungen nicht für physische Gold-Käufe, die als Rente vorgesehen sind.
Nicht wirklich.
Du kannst zum Zeitpunkt des Goldkaufes erst Franken gegen Dollar tauschen, dann Dollar gegen Gold.
Beim Verkauf entsprechend Gold gg Dollar gg Franken.
Oder Du kaufst direkt Gold für Franken und verkaufst Gold gegen Franken.
Das läuft in beiden Fällen aufs selbe hinaus. Du hast in beiden Fällen nachher in Franken gleichviel gewonnen oder verloren. Beim Umweg über den Dollar stehst Du nur ein bisschen schlechter da wegen den Umtauschgebühren.
Im att die Diff. bei Abschluss von Goldtrades gegen sfr (ungehedgt)in orange, und sfr (gehedgt gegen $)in schwarz, auf die letzten 6 Monate.
Die Differenz ist der $-effekt auf dieser Anlage, und auf die letzten 6 Monate ungehedgt -5 %, gehedgt +5% (dies schleckt keine Geis weg)
Aber beim Goldkauf (nicht physisch, sondern halb pysische ETF :wink:, kann man beim Abschluss bereits gegen sfr definieren ob das Produkt gehedgt ist oder nicht.
Und kommt ne Krise, kann man sich den Standartbarren ausliefern lassen.
Am Schluss spielt die Performance nun einfach mal ne Rolle.
Sollte keine Krise eintreffen, wird das ganze verkauft mit plüs (auch wenn der $ abgesoffen ist). Auch ein Goldinvestment sollte man bewirtschaften, dies ist natürlich nur meine Ansicht, aus den 70er Jahren :).
ruhig geworden hier im Gold-Forum!
Die richtigen Goldgräber unter uns scheinen sich längst über alle Berge in Richtung Surselva aufgemacht zu haben (Vergesst die Schaufel nicht - und än Landjäger für Pause!):
© 1998-2019 / cash
| Impressum |
AGB