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Simone Biles setzt ihre Medaillenjagd an den Weltmeisterschaften in Doha fort. Mit Gold am Sprung und Silber am Stufenbarren schafft die 21-jährige Amerikanerin einen Rekord und zwei Premieren.
Nach Gold mit dem Team und im Mehrkampf holte Biles am Sprung ihren dritten Titel an den ersten Titelkämpfen im Mittleren Osten und übertraf mit ihrer 13. WM-Goldmedaille den Weissrussen Witali Scherbo. Zwar verzichtete Biles auf ihren neuen Sprung, bei dem sie am Donnerstag im Mehrkampf-Final gestürzt war, trotzdem sprang die 21-Jährige in Ohio geborene und in Texas aufgewachsene Ausnahmekönnerin überlegen zu ihrem ersten WM-Gold an diesem Gerät.
Knapp zwei Stunden später gelang Biles mit Silber am Stufenbarren eine weitere Premiere, hatte sie doch an diesem Gerät noch nie eine WM-Medaille gewonnen. Besser als die Amerikanerin war nur Nina Derwael, die WM-Vierte im Mehrkampf. Die Europameisterin war eine Klasse für sich und holte als erste Belgierin WM-Gold, die Deutsche Elisabeth Seitz gewann mit Bronze ihre erste WM-Medaille.
Um den Titel des erfolgreichsten Athleten duellieren sich der Russe Artur Dalaloyan und Xiao Ruoteng aus China. Dalaloyan gewann nach Silber mit dem Team und Gold im Mehrkampf am Boden seine zweite Goldmedaille und entthronte dabei Titelverteidiger Kenzo Shirai aus Japan, Ruoteng zog mit seinem Sieg am Pauschenpferd mit Dalaloyan gleich. Am Samstag bieten sich beiden weitere Chancen, ihr Medaillenkonto zu äufnen.
An den Ringen schaffte der Grieche Eleftherios Petrounias den Titel-Hattrick. Am Boden sorgte Carlos Edriel Yulo mit Bronze für die erste WM-Medaille in der Geschichte für die Philippinen, Alexa Morena holte als Dritte am Sprung als erste Mexikanerin eine WM-Medaille.