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- Technical Report NTB 85-48Download
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Es ist in der Schweiz geplant, hochradioaktive Abfälle in tiefliegenden Kristallinformationen einzulagern. In dieser Arbeit werden Individualdosen berechnet, die sich aus dem Transport von Radionukliden durch Grundwasser an die Biosphäre ergeben können. Als wichtiges Gebiet, in welches die Tiefenwässer exfiltrieren wurde eine breite Schotterterrasse südlich des Rheins modelliert. Dies stellt den Basisfall dar. Gleichfalls modelliert wurde das Gebiet eines kleinen Tals, dessen Wasserversorgung durch eine Bohrung in geologische Sedimentschichten sichergestellt wird. In einer Reihe von Parametervariationen wird der Einfluss auf vorausgesagte Dosen untersucht. Auf einfache Weise werden schliesslich die Folgen von Klimaänderungen berücksichtigt, indem die Dosen für ein Tundraszenarium und ein wärmeres Klima berechnet werden.
Im Basisfall sind es vernachlässigbare Langzeitdosen, die als Konsequenz eines Lagers für HAA berechnet werden. Den relativ grössten Beitrag liefert mit 8.4 × 10-7 mrem/a das Isotop Cs-135 nach 6.1 × 106 Jahren, während bei den Aktiniden der Hauptbeitrag mit 3.6 × 10-8 mrem/a von Np-237 stammt. Weil viele Parameter die Resultate auf nicht-lineare Weise beeinflussen, sind die Konsequenzen von Parametervariationen nicht einfach abzuschätzen. In allen betrachteten Variationen des Basisfalls, wie auch in den beiden Szenarienvariationen, sind die berechneten Dosen jedoch vernachlässigbar klein.