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Er wurde 2 Minuten lang für tot erklärt, musste insgesamt 7 Mal wiederbelebt werden und verlor beide Beine oberhalb der Knie. Alessandro «Alex» Zanardis Unfall gehört zu den schlimmsten der Motorsport-Geschichte.
In der Boxenausfahrt beim CART-Rennen auf dem Lausitzring war der zu diesem Zeitpunkt führende Zanardi ins Rutschen geraten. Der heranbrausende Alex Tagliani konnte nicht mehr bremsen und riss das Auto des Italieners mit über 320 km/h regelrecht in Stücke.
Weiter in umgebauten Autos
Doch Zanardi gab nicht auf. Später bezeichnete er den Unfall als «grösste Chance meines Lebens». Nur 2 Jahre nach dem Horror-Crash fuhr er die zu seinem «Sieg» fehlenden 13 Runden auf dem Lausitzring als Show zu Ende. Seine Rundenzeiten hätten für Rang 5 in der Qualifikation gereicht.
In speziell für ihn umgebauten Wagen trat der heute 53-Jährige in der Folge in diversen Rennserien, darunter auch der Formel 1, wieder an. Bis heute sorgt er mit seinem Handbike im Rad- und Triathlon-Sport für Aufsehen, unter anderem an Paralympischen Spielen und dem Ironman auf Hawaii.
Zanardi geht es nach Unfall besser
Am 19. Juni 2020 stiess Alessandro Zanardi bei einem Handbikerennen in Italien mit einem Lastkraftwagen zusammen und erlitt schwere Kopfverletzungen. Nach dem Unfall war er in mehreren Spitälern mehrfach operiert worden. Mittlerweile gäbe es «deutliche klinische Verbesserungen» beim Italiener.