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Konstanze von Gutzeit, geboren 1985 in Bochum, begann als Dreijährige mit dem Cellospiel: auf einer umgebauten Bratsche. Im Alter von dreizehn Jahren wurde sie bereits an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien aufgenommen, wo sie sechs Jahre lang in der Klasse von Heinrich Schiff studierte. Seit 2005 setzt sie ihre Ausbildung bei Jens Peter Maintz an der Universität der Künste in Berlin fort. Wichtige Impulse erhielt sie darüber hinaus durch Begegnungen und die Zusammenarbeit mit Itzhak Perlman, David Geringas, Antonio Meneses, Emanuel Ax und H.K Gruber. Konstanze von Gutzeit ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe: Bei der Konkurrenz «Gradus ad Parnassum» errang sie 2001 in Innsbruck als jüngste Teilnehmerin den Ersten Preis in der Kategorie Violoncello und den «Grossen Preis» aller Wertungen. 2007 wurde sie beim Domenico-Gabrielli-Wettbewerb in Berlin ebenfalls mit dem Ersten Preis ausgezeichnet. Ihr Debut als Solistin konnte Konstanze von Gutzeit schon als Zwölfjährige feiern, als sie mit dem Pro Musica Orchester Salzburg auftrat. Es folgten Einladungen zu namhaften Klangkörpern und Ensembles wie dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, den Bochumer Sinfonikern, dem Wiener und dem Stuttgarter Kammerorchester oder dem Bruckner Orchester Linz; dabei musizierte sie unter den Stabführung von Dirigenten wie Kurt Masur, Marek Janowski, Michael Hofstetter, Toshiyuki Kamioka oder Ingo Ingensand. Als Kammermusikern und mit Rezitals stellte sich Konstanze von Gutzeit in vielen europäischen Ländern, in Japan, den USA und Costa Rica vor. Sie gastierte beim Schleswig-Holstein und dem Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Brucknerfest in Linz. Konstanze von Gutzeit spielt ein Violoncello von Gioffredo Cappa aus dem Jahr 1677.
Juni 2009