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Obwohl Sexualdimorphismen im Gehirn in der Regel den zirkulierenden Steroidhormonen während kritischer Zeitfenster der Entwicklung zugeschrieben werden, sind die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen nicht gut verstanden. In diesem Projekt wollen wir untersuchen, wie die Phosphorylierung eines multifunktionalen Proteins (Gephyrin) zur männlichen und weiblichen Hirnverbindung beiträgt. Wichtig ist, dass Phosphorylierungsdefekte in Gephyrin sich spezifisch auf einen Subtyp von neuronalen Zellen, nämlich GABAergen parvalbumin-positiven Interneuronen, in sexuell dimorpher Weise auswirken. Die Signalwege, die zu den Unterschieden zwischen Parvalbumin-Neuronen bei Männern und Frauen während der Schaltkreisbildung beitragen, werden ebenfalls untersucht. Bei männlichen Autismus-Patienten wurde über eine reduzierte Parvalbumin-Interneuron-Dichte berichtet, so dass die Untersuchung der molekularen Grundlage für eine solche geschlechtsspezifische Verzerrung der Suszeptibilität von großer klinischer Relevanz sein wird.