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In einer Studie untersuchte man 30 Patienten, zehn davon Männer. Bei allen war das Gehirn in Folge eines Herzstillstands eine Weile nicht mit Sauerstoff versorgt gewesen und die Patienten deswegen ins Koma gefallen. Sie konnten jedoch wiederbelebt werden. Bei allen war während der ersten 24 Stunden des Komas die Körpertemperatur künstlich gesenkt worden, da sich dies für den Patienten schützend auswirkt.
Im Rahmen der Studie wurden den komatösen Patienten Tonsequenzen vorgespielt, bei denen immer ein Ton aus der Reihe tanzte. Das menschliche Gehirn reagiert auf solche Ton-Unstimmigkeiten sogar im Koma automatisch mit gewissen Hirnströmen. Genau diese Hirnströme wurden nun an den 30 Patienten gemessen, und zwar einmal während ersten 24 Stunden nach Komabeginn im schützenden unterkühlten Zustand, und einmal einige Tage später. Dabei stellte sich Folgendes heraus: Je mehr sich die Hirnreaktion auf den unstimmigen Ton zwischen der ersten und zweiten Messung verbesserte, desto grösser war die Chance, innerhalb der nächsten drei Monate wieder aus dem Koma zu erwachen.
Damit kann schon während der ersten Tage des Komas eine Prognose über den späteren Verlauf gemacht werden.