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Moment mal, was bitte ist das denn?!
Ein Flitzer betritt am Wochenende das Feld bei einem Spiel der Premier League des Grossraums Canberra in Australien. Verkleidet als Schiedsrichter, mit einer Roter Karte in seiner rechten Hand – und mit einer mexikanischen Wrestling-Maske auf dem Kopf.
Der Platzverweis des Flitzers galt dem Unparteiischen, der zugleich im Schiedsrichter-Komitee des Verbands sitzt. «Sie können sich vorstellen, dass sich der Schiedsrichter bedroht und eingeschüchtert gefühlt hat», sagte der Verbandspräsident in der Canberra Times. Die Konsequenzen sind bereits bekannt: Der Flitzer kassierte umgehend ein zehnjähriges Stadionverbot in der Region der australischen Hauptstadt, ein Antrag auf eine landesweite Sperre wurde eingereicht.
Noch auf dem Feld enthüllte ein Spieler die Identität des Maskenmanns, indem er ihm die Verkleidung vom Kopf riss. Es stellte sich heraus, dass er früher offenbar selber als Schiedsrichter tätig war und dass er sich in den vergangenen Monaten immer wieder über die Behandlung der Unparteiischen durch den Verband beklagt hatte. (ram)
25. September 1996: Bei GC fehlt Kubilay Türkyilmaz verletzt, Ajax Amsterdam drückt und Pascal Zuberbühler kann gerade noch die Null halten. Alles spricht für einen Favoritensieg. Doch dann kommt dieser eine Moment. Dieser eine Moment, in dem Murat Yakin beim Freistoss alles richtig macht.
Es ist Mittwochabend, ein kühler Septembertag neigt sich dem Ende zu. Die Grasshoppers sind ausgezeichnet in die Champions League gestartet und belegen nach dem 3:0-Heimsieg gegen die Glasgow Rangers den ersten Rang der Gruppe A. An jenem Abend wartet jedoch ein ganz anderes Kaliber auf die Truppe von Christian Gross. In der nigelnagelneuen Amsterdam-Arena geht es im zweiten Gruppenspiel gegen Ajax Amsterdam.
Jenes Ajax Amsterdam, welches in den vergangenen beiden Jahren jeweils im …