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Wie die meisten Katzen schlief «Bambam» da, wo es ihr gefiel. Ende Mai fiel die Wahl des Tieres auf den roten Mercedes-Bus, welcher auf einem Parkplatz in Möhlin stand. Auf ihrem Spaziergang kamen «Lemy», ein Staffordshire-Bull-Terrier, und sein Herrchen an dem Bus vorbei. Lemy war durch eine nicht fixierte Rollleine mit dem Mann verbunden.
Kaum erblickte der Hund das Büsi im offenen Bus, fiel er über Bambam her. Er biss die Katze, woraufhin sein Herrchen erschrak, den Hund zurückzog und mit ihm weiterging. Die verletzte Katze liess er zurück. Sie musste anschliessend von ihren Schmerzen erlöst werden, sie wurde eingeschläfert.
Der 55-Jährige hatte seinen Hund nicht genügend unter Kontrolle. Er hätte Lemy näher an der Leine halten müssen, damit andere Tiere nicht gefährdet werden. Dafür hat ihn die Aargauer Staatsanwaltschaft nun zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen an 50 Franken bedingt verurteilt, einer Busse von 300 Franken wie auch zusätzlichen Kosten von rund 2000 Franken. Das Urteil wird im Strafregister eingetragen.