Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03383.jsonl.gz/1646

Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der sich die Knochendichte verringert und sich somit die Anfälligkeit für Knochenbrüche erhöht. Hüftfrakturen zählen zu den schlimmsten Auswirkungen von Osteoporose. Gerade ältere Betroffene müssen ins Krankenhaus eingewiesen werden und können danach oft nicht mehr für sich selbst sorgen. Daher ist es äusserst empfehlenswert, rechtzeitig vorzubeugen, um osteoporosebedingte Knochenbrüche zu verhindern.
Hohe Sterberate durch osteoporosebedingte Knochenbrüche
Einen Knochenbruch bringt man nicht unbedingt mit dem Tod in Verbindung. Im Gegenteil. Knochenbrüche gelten im Allgemeinen als nicht tödlich, als heilbar und daher oft auch nicht als besonders besorgniserregend.
Dr. Richard M. Dell, orthopädischer Chirurg am Kaiser Permanente Bellflower Medical Center, hat jedoch festgestellt, dass mehr Menschen an osteoporosebedingten Knochenbrüchen sterben als an Brust- und Gebärmutterhalskrebs zusammen.
Untersuchungen, die von Dr. Dell geleitet wurden, kamen zu dem Ergebnis, dass geeignete Massnahmen, die die Knochengesundheit fördern, die Häufigkeit von Hüftfrakturen bei Risikopatienten um etwa 37 Prozent reduzieren können.
Osteoporose und Hüftfrakturen
In Amerika leben ungefähr 10 Millionen Menschen, die an Osteoporose leiden, in Deutschland sind es weit über 6 bis hin zu 8 Millionen (je nach Quelle) und jährlich werden 300.000 osteoporosebedingte Oberschenkelhalsbrüche (die zu den Hüftfrakturen zählen) allein in deutschen Krankenhäusern behandelt.
Die Osteopenie – eine Minderung der Knochendichte, die als Vorstufe der Osteoporose gilt – betrifft weitere viele Millionen Menschen.
Im Allgemeinen kann Osteoporose Menschen in jedem Alter treffen. Die National Osteoporosis Foundation hat festgestellt, dass das Osteoporoseproblem mittlerweile epidemische Ausmasse angenommen hat.
Oberschenkelhalsbrüche bzw. Hüftfrakturen sind gravierender als sie sich im ersten Moment anhören.
Ungefähr ein Viertel derjenigen, die solch eine Fraktur erleiden, enden in einem Pflegeheim, während die Hälfte der Patienten ihre gewohnte Leistungsfähigkeit nicht mehr wiedererlangt.
Noch erschreckender ist die Tatsache, dass 25 Prozent der Patienten, die eine Hüftfraktur erleiden, innerhalb eines Jahres sterben.
Orthopäden sollten präventive Empfehlungen geben
In Dr. Dells Studie untersuchte man innerhalb von 5 Jahren mehr als 625.000 Personen, die über 50 Jahre alt waren. Die Teilnehmer, zu denen Frauen und Männer gehörten, kamen aus Südkalifornien und wiesen bestimmte Risikofaktoren für Osteoporose und/oder Hüftfrakturen auf.
Diese Studie ist die grösste dieser Art und wurde im Journal of Bone & Joint Surgery veröffentlicht. Sie kam zu dem Ergebnis, dass mit einigen einfachen Massnahmen die Häufigkeit von Hüftfrakturen deutlich reduziert werden kann.
Dr. Dell vertritt die Meinung, dass es möglich ist, die Häufigkeit von Hüftfrakturen massiv zu senken, wenn die orthopädischen Chirurgen eine aktivere Rolle im Behandlungsprogramm einnehmen würden. Er empfindet die geläufige Ärzte-Auffassung, dass nichts getan werden kann, um Osteoporose zu verhindern bzw. zu behandeln, als falsch, da man sehr wohl etwas tun kann!
Sollten Sie Osteoporose-Medikamente verordnet bekommen, denken Sie daran, dass diese besser nicht langfristig eingenommen werden sollten. Wie alle Medikamente weisen auch die Osteoporose-Medikamente Nebenwirkungen auf, die sich bei manchen Menschen paradoxerweise in einer erhöhten Knochenbrüchigkeit äussern können.
Ob Sie nun aber Medikamente gegen Osteoporose einnehmen oder nicht, die folgenden ganzheitlichen Massnahmen sollten in jedem Fall umgesetzt werden, da sie Ihre Knochen bestmöglich stärken und schützen werden:
Ganzheitliche Massnahmen für die Knochengesundheit
Es gibt einfache Möglichkeiten, die jeder Einzelne vornehmen kann, um das eigene Osteoporose- und Knochenbruch-Risiko zu verringern:
Regelmässige sportliche Betätigung wie z. B. Walking schützt vor Osteoporose und somit auch vor Knochenbrüchen.
Nikotin- und Alkoholkonsum sollte minimiert werden, da beides zu einem verstärkten Knochenabbau führen kann.
Eine ausreichende Calcium- und Vitamin-D-Versorgung ist ebenfalls sehr wichtig. Ideal ist es, ein kombiniertes Vitamin-D3/Vitamin-K2-Präparat zusammen mit Calcium (z. B. der Sango Meeres Koralle) einzunehmen. Vitamin D sorgt dafür, dass das Calcium aus dem Darm aufgenommen werden kann und Vitamin K kümmert sich darum, dass das Calcium in die Knochen und nicht etwa in die Blutgefässwände eingebaut wird.
Denken Sie ausserdem an Omega-3-Fettsäuren (z. B. Krillöl, DHA-Algenöl und/oder Chiasamen, Lein- und Hanföl), da diese die Calciumaufnahme verbessern und die Knochenneubildung unterstützen.
Osteoporose bezeichnet poröse Knochen, die nur all zu leicht brechen. Oft besteht die einzige Osteoporose Prävention darin, möglichst viel Calcium einzunehmen – sei es mit Calciumtabletten oder mit Milchprodukten. Leider ist zu viel Calcium äusserst schädlich für den Organismus – besonders dann, wenn man alle anderen für die Knochengesundheit so wichtigen Vorkehrungen unter den Tisch fallen lässt. Die Folge ist, dass Osteoporose nicht verhindert werden kann. Mehr noch, es entstehen Schäden in den Blutgefässen, die nicht selten zu tödlichen Zwischenfällen führen können. Eine ganzheitliche Osteoporose Prävention sieht daher ganz anders aus.
Osteoporose Prävention – Nichts als Calcium?
Eine Osteoporose (Knochenschwund) entwickelt sich nach schulmedizinischer Ansicht bei entsprechender genetischer Veranlagung infolge einer calcium- und proteinarmen Ernährung meist in Kombination mit Hormonstörungen (z. B. in den Wechseljahren). Allenfalls wird auch ein Vitamin-D-Mangel als osteoporosebegünstigender Faktor genannt.
Entsprechend mager fällt ein Programm zur Osteoporose Prävention oder auch zur Osteoporose Therapie aus. Sehr viel mehr als Calcium, Vitamin D, Hormone und Medikamente sind dort nicht zu erblicken. Da die Medikation zur Osteoporosebehandlung selbstverständlich nicht ohne Risiken ist, sie die Krankheit auch nicht heilt, sondern diese allerhöchstens verzögern kann, fühlt sich nicht jeder mit der Aussicht wohl, eines Tages auf diese Arzneimittel angewiesen zu sein.
Calciummangel im Knochen – Calciumüberschuss im übrigen Körper
Zwar mag sich in den Knochen besagter Patienten zu wenig Calcium befinden – im Rest des Körpers aber herrscht nicht selten eine Calciumüberversorgung. Wie aber kann sich zu viel Calcium im Körper befinden, wenn zugleich in einem von Osteoporose betroffenen Knochen viel zu wenig Calcium ist?
Tatsächlich liegt es an der fortwährenden Ausschüttung von Calcium aus osteoporösen Knochen, dass sich die Calcium-Werte im Rest des Körpers stetig erhöhen. Je länger man unter Osteoporose leidet, desto grösser stellt sich der Überfluss an Calcium ausserhalb des Knochengewebes dar.
Wer jetzt glaubt, er müsse zum Zwecke der Osteoporose Prävention oder –Behandlung noch zusätzlich reine Calciumpräparate (z. B. Brausetabletten) einnehmen, verschlimmert die Situation noch, da auch das supplementierte Calcium nicht weiss, dass es in die Knochen wandern soll, wenn doch der entsprechende Wegweiser fehlt.
Calciumüberschuss sorgt für tödliche Herzerkrankungen
Somit trägt die Ergänzung mit isoliertem Calcium nur zu einem kosmetisch verbesserten Knochenbau bei – das Knochengewebe selbst hingegen bleibt strukturell mangelhaft, während sich die Blutgefässe und möglicherweise auch andere Gewebe infolge des Calciumüberschusses immer mehr verhärten. Die Folgen von verhärteten Blutgefässen (Arteriosklerose) sind jedoch bekannt. Sie führen zu Herzinfarkten und Schlaganfällen.
So verwundern auch die Forschungsergebnisse einer Studie ("Long term calcium intake and rates of all cause and cardiovascular mortality: community based prospective longitudinal cohort study") des Department of Surgical Sciences der Uppsala University in Schweden kein bisschen. Man hatte für die Untersuchung über einen Zeitraum von knapp 20 Jahren über 60.000 Frauen beobachtet – u. a. im Hinblick auf Ihre tägliche Calcium-Einnahme und einen möglichen Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Im Februar 2013 verkündeten die beteiligten Forscher vom Fachbereich Orthopädie schliesslich, dass jene Frauen, die täglich mehr als 1.400 mg einer Calcium-Nahrungsergänzung zu sich genommen hatten, einem höheren Risiko ausgesetzt waren, einen Herzinfarkt zu erleiden als Frauen, die täglich nur zwischen 600 und 1.000 mg Calcium in Form einer Nahrungsergänzung eingenommen hatten.
Chronische Erkrankungen durch Calciumüberschuss
Darüber hinaus äussern sich alle chronischen degenerativen Erkrankungen u. a. in einem Anstieg des oxidativen Stresses innerhalb der Zellen. Je höher das Calciumaufkommen nun aber in der einzelnen Zelle ist, umso schwerwiegender wirkt sich der oxidative Stress aus – und umso schlimmer entwickelt sich auch die betreffende Erkrankung.
Da chronisch degenerative Erkrankungen die Lebensqualität massiv einschränken und in den meisten Fällen die Lebenserwartung des Patienten oft erheblich verringern, sollte ein Calciumüberschuss bzw. eine fehlerhafte Calciumverteilung im Körper mit allen Mitteln verhindert werden – zumindest von jenen, die das Leben lieben und geniessen möchten.
Die richtige Osteoporose Prävention
Wie also kann eine naturheilkundliche und umfassende Osteoporose Prävention aussehen? Wie versorgt man sich am besten mit ausreichend Calcium? Und wie kann man die Calciumverteilung im Körper so beeinflussen, dass die Knochen und Zähne stark und gesund bleiben, während die Blutgefässe elastisch und frei von Verhärtungen werden? Was tun, wenn bereits die Knochendichte schwindet? Und was, wenn bereits chronisch degenerative Erkrankungen zugegen sind?
Osteoporose Prävention – ganzheitliche Massnahmen
Ganzheitlichen Massnahmen zur Osteoporose Prävention werden Ihnen dabei helfen, eine Osteoporose erfolgreich vorzubeugen und die Behandlung einer bestehenden Osteoporose sinnvoll zu unterstützen.
1. Keine isolierten Calciumpräparate zur Osteoporose Prävention
Nehmen Sie zur Osteoporose Prävention niemals isolierte Calciumpräparate zu sich, die aus reinem Calcium bestehen, wie z. B. viele der allerorts erhältlichen Calcium-Brausetabletten.
2. Ganzheitliche Calcium-Nahrungsergänzung zur Osteoporose Prävention
Überprüfen Sie Ihre Ernährung und entscheiden Sie dann, ob Sie Calcium zusätzlich zuführen müssen.
Besonders ideale Calciumlieferanten, die Sie u. a. zur Osteoporose Prävention in Ihre Ernährung einbauen könnten, um sich mit natürlichem Calcium zu versorgen, sind die folgenden Lebensmittel: Mandeln (auch Mandelmus), Chiasamen, Sesam, Brokkoli, Trockenfrüchte und grüne Blattgemüse (z. B. in Form von grünen Smoothies).
Integrieren Sie diese gemeinsam mit vielen anderen Gemüsesorten, Saaten, Hülsenfrüchten und Sprossen verstärkt in Ihre Ernährung, die dann Ihre Osteoporose Prävention äusserst sinnvoll unterstützen kann – zumal diese Lebensmittel natürlich nicht nur Calcium, sondern viele andere Vitalstoffe, Spurenelemente sowie wertvolle Antioxidantien enthalten.
Sollte Ihr persönliches Programm zur Osteoporose Prävention eine Nahrungsergänzung mit Calcium benötigen, dann entscheiden Sie sich für eine ganzheitliche Calciumsupplementation, z. B. für die Sango Meeres Koralle, die nicht nur Calcium, sondern ausserdem die richtige Menge an Magnesium (Calcium-Magnesium-Verhältnis 2:1) gemeinsam mit vielen anderen Spurenelementen liefert.
Aufgrund dieser Ausgewogenheit der enthaltenen Mineralstoffe ist ein Calciumüberschuss auf diese Weise und im Rahmen des vorliegenden Gesamtprogramms nahezu unmöglich.
3. Magnesium und Kalium zur Osteoporose Prävention
Die beiden Mineralstoffe Magnesium und Kalium sind im Gegensatz zu Calcium in der Osteoporose Prävention noch viel zu unbekannt. Beginnen wir mit Magnesium und wie dieses so unerlässliche Mineral Ihren Knochenstoffwechsel unterstützt:
Magnesium
Gerade Magnesium ist ein Mineralstoff, der von vielen Experten inzwischen als bei Osteoporose und Blutgefässerkrankungen viel wichtiger beurteilt wird als die Calciumsupplementation. So gilt Magnesium als Mineralstoff, der anabole (knochenaufbauende) Wirkung aufweist, während ein Calciumüberschuss – wie Sie bereits wissen – katabole (knochenabbauende) Wirkung hat.
Ein Magnesiummangel führt daher laut Wissenschaftlern rund um Dr. Castiglioni von der Universität von Mailand sowohl direkt als auch indirekt zu einer schlechten Knochenkonstitution und verschlimmert eine bestehende Osteoporose beträchtlich.
Eine gesunde Magnesiumversorgung wirkt sich im Umkehrschluss äusserst positiv auf die Knochenbildung und die Gesundheit der Knochenzellen aus – und zwar auf ganz unterschiedlichen Wegen. So verbessert Magnesium beispielsweise deshalb die Knochengesundheit, da das Mineral entzündungshemmend wirkt.
Entzündungsbotenstoffe nämlich, die bei chronischen Entzündungen zahlreich im Körper zirkulieren, aktivieren die Osteoklasten (knochenabbauende Zellen) und führen so zum Abbau der Knochensubstanz. Darüber hinaus hemmt Magnesium die Sekretion und die Aktivität des Parathormons – ein Hormon, das Calcium aus den Knochen löst, um den Calciumblutspiegel zu erhöhen.
Magnesium ist ferner an der Aktivierung von Vitamin D beteiligt. Je weniger Magnesium vorhanden ist, umso weniger des aktiven Vitamin D zirkuliert im Körper und umso weniger Calcium kann aus dem Darm resorbiert werden (siehe auch Punkt 5.), so dass es selbst bei reichlicher Calciumzufuhr zu einem Calciummangel kommen kann, wenn einfach zu wenig Magnesium zugegen ist.
Kalium
Kalium ist ein basischer Mineralstoff, der oft gerne vergessen wird. Wie wichtig jedoch gerade Kalium für gesunde Knochen ist, haben wir in diesem Artikel erklärt: Gesunde Knochen mit basischer Ernährung. Darin wird über die Forschungsergebnisse eines Schweizer Wissenschaftlerteams berichtet.
Die Forscher hatten festgestellt, dass jene Osteoporosepatienten, die sich ausreichend mit Kalium versorgten, eine deutlich höhere Knochendichte aufwiesen als die Kontrollgruppe, die kein Kalium einnahm.
Im betreffenden Artikel erklären wir, wie Sie Ihren Kaliumbedarf leicht über eine gesunde und basische Ernährung decken können. Sie erfahren ausserdem, dass gerade die herkömmliche eher kaliumarme Ernährung aus reichlich säurebildenden Lebensmitteln wie Käse, Wurst, Brot, Teigwaren etc. zu schwachen Knochen führt.
Meiden Sie jedoch diese säurebildenden Nahrungsmittel, dann sinkt automatisch auch Ihr Bedarf an basischen Mineralien, da ja sehr viel weniger Säuren im Körper kursieren und folglich auch weniger basische Mineralien zu deren Neutralisierung gebraucht wird.
Die bereits vorhandenen Säuren können mit einem entsprechenden Entsäuerungsprogramm aus dem Körper entfernt werden. Mit einem solchen Programm (z. B. UrBase) kann ausserdem auch die Kaliumversorgung optimiert werden.
Besonders Gemüse (Spinat, Grünkohl, Fenchel, Sellerie, Löwenzahn etc.) liefert Kalium in Hülle und Fülle. In grösseren Mengen kann kaliumreiches Gemüse hervorragend in Form von frisch gepressten Säften oder auch in Form von Grassäften genossen werden.
4. Weniger Milchprodukte bei der Osteoporose Prävention
So ungewöhnlich es im Zusammenhang mit einer Osteoporose Prävention klingen mag: Ziehen Sie zugunsten anderer calciumreicher Lebensmittel eine deutliche Reduktion Ihres Milchprodukte-Konsums in Betracht, da Milchprodukte ein äusserst schlechtes Calcium-Magnesium-Verhältnis aufweisen, also zwar mit reichlich Calcium versorgen, aber gleichzeitig kaum die ebenfalls für eine gute Knochengesundheit benötigten Begleitstoffe wie Magnesium, Silizium, Kalium etc. liefern. Milchprodukte tragen daher vielmehr zum beschriebenen Calciumüberschuss mit all seinen Nachteilen bei.
5. Vitamin D3 und Vitamin K2 zur Osteoporose Prävention
Ein weiteres in der Osteoporose Prävention hochaktives Vitalstoff-Team besteht aus Vitamin D3 und Vitamin K2. Beide sind unmittelbar mit dem Calciumstoffwechsel betraut und für Ihre Knochen das, was Sauerstoff für Ihre Lungen ist – mit anderen Worten: Unverzichtbar!
Vitamin D3
Wie in Punkt 3. beim Thema Magnesium erwähnt, sollten Sie sich im Rahmen Ihrer Osteoporose Prävention unbedingt um genügend Vitamin D kümmern – im Sommer mit Hilfe der Sonne, in den übrigen Jahreszeiten mit einem passenden Nahrungsergänzungsmittel.
Vitamin D ist dafür zuständig, dass Calcium aus dem Darm aufgenommen werden kann. Leiden Sie nun an einem Vitamin-D-Mangel – was in Mitteleuropa bei einem Grossteil der Bevölkerung gang und gäbe ist – dann kann das aus der Nahrung stammende Calcium nicht oder nur unzureichend genutzt werden. Ein Vitamin-D-Mangel kann daher jede erfolgreiche Osteoporose Prävention vereiteln.
Vitamin D gibt es als ideales Kombinationspräparat mit vegetarischem Vitamin K2 – ebenfalls ein Vitamin, das für die Knochengesundheit und eine effektive Osteoporose Prävention unerlässlich ist.
Vitamin K2
Vitamin K2 ist jenes Vitamin, das sich um die richtige Calciumverteilung im Organismus kümmert. Vitamin K2 zieht Calcium aus den Blutgefässen ab (das fälschlicherweise dorthin gelangt ist) und schickt es dort hin, wo es auch hin gehört: In die Knochen und Zähne.
Bei Vitamin K2 handelt sich also um jenen Wegweiser, den wir weiter oben schon erwähnt haben und der die gefährlichen verhärteten Calciumablagerungen in den arteriosklerotischen Blutgefässen verhindern bzw. abbauen helfen kann.
Eine wirksame Osteoporose Prävention ohne Vitamin K2 ist folglich undenkbar.
6. Silizium und Bor zur Osteoporose Prävention
Viele der bisher genannten ganzheitlichen Massnahmen zur Osteoporose Prävention klingen nicht gar so ungewöhnlich in unseren Ohren. Silizium und Bor jedoch sind Spurenelemente, deren extrem knochenaufbauende Wirkung sich erst noch herumsprechen muss.
Die genauen Wirkmechanismen dieser beiden Spurenelemente – besonders jene von Bor – in Bezug auf die Knochengesundheit sind noch nicht endgültig geklärt. Deutlich mehr Hinweise und Studien gibt es jedoch zu Silizium.
Silizium
Silizium kann eindeutig die Knochendichte erhöhen. Vermutlich ist das Spurenelement an der Synthese oder auch Stabilisierung des Kollagens beteiligt. Kollagen ist ein körpereigenes Protein, das dem gesunden Knochen, aber auch dem Bindegewebe seine elastische Stabilität verleiht.
Immer dort, wo Knochenaufbau stattfindet, kann immer auch eine hohe Siliziumkonzentration beobachtet werden. Ist an einer Stelle die Mineralisierung des Knochens abgeschlossen, sinkt dort der Siliziumgehalt wieder ab. Ein gesunder starker Knochenaufbau ist ohne Silizium also nicht möglich.
Hervorragende Siliziumquellen sind Hirse, Braunhirse und Hafer oder auch die Gerste. (Gerste gibt es in enzymatisch aufgeschlossener Form als Nahrungsergänzungsmittel unter der Bezeichnung "Aktivierte Gerste"). Auch Nahrungsergänzungsmittel auf der Grundlage von Silizium in Kolloidform können – kurweise über mehrere Monate hinweg – zum Einsatz kommen.
Bor
Bor hingegen – ein bislang kaum bekanntes Spurenelement – kann vermutlich durch seinen Einfluss auf die Nierenfunktion die Ausscheidung von Calcium und Magnesium über den Urin reduzieren und somit dafür sorgen, dass die Mineralien nicht im Übermass ausgeschieden werden.
Eine ordnungsgemässe Borversorgung soll gar die übermässige Ausscheidung der Mineralstoffe um 50 % verringern können. Gleichzeitig wird Bor eine verstärkende Wirkung auf das Vitamin D nachgesagt, so dass die Mineralstoffversorgung durch den Einfluss von Bor also an gleich mehreren Fronten verbessert wird.
Genauso kann eine gesunde Borversorgung den Östrogenspiegel deutlich erhöhen, was umso spannender klingt, da ein zu niedriger Östrogenspiegel gerade in bzw. nach den Wechseljahren ein markanter Risikofaktor für eine Osteoporose darstellt.
Bor scheint also eine hormonelle Disharmonie auszugleichen – was man interessanterweise mindestens seit dem Jahr 1987 weiss. Damals verkündeten US-amerikanische Forscher nach einer entsprechenden Untersuchung das Folgende:
Ergebnisse zeigen, dass die Ergänzung einer borarmen Ernährung mit Bormengen, die sich normalerweise in einer gesunden Ernährung (reich an Früchten und Gemüsen) finden, bei Frauen nach den Wechseljahren der Vorbeugung von Calciumverlust und Knochenabbau (also der Osteoporose Prävention) dienen kann.
In einem Versuch mit osteoporosekranken Ratten stellten chinesische Wissenschaftler im Jahr 2006 dann auch fest, dass deren Knochen nach einer bereits 30tägigen Boreinnahme wieder gesundet waren. Die Knochenqualität der vormals kranken Ratten – so die Forscher - war nun vergleichbar mit jener der gesunden Kontrollgruppe.
Eine Nahrungsergänzung mit Bor kann also – bei Ratten und Menschen – die Knochenbildung stimulieren und den Knochenabbau hemmen. Bor schenkt infolgedessen einen eindeutig therapeutischen Effekt bei Osteoporose, so dass zu einer erfolgreichen Osteoporose Prävention daher auch eine Ernährung mit gezielt ausgewählten borhaltigen Lebensmitteln gehört.
Bor ist in vielen Gemüsen, Avocados, Nüssen und Früchten (ausser Zitrusfrüchten) enthalten. Trockenfrüchte (z. B. Pflaumen) enthalten die vierfache Bormenge im Vergleich zu den frischen Varianten. Eine basenüberschüssige Ernährung mit all diesen Lebensmitteln liefert etwa 3 mg Bor pro Tag. Eine konventionelle Ernährung mit reichlich Brot, Teigwaren, Süssigkeiten, Wurst, Käse etc. versorgt im Durchschnitt täglich nur mit 0,25 mg Bor.
7. Vitamin C zur Osteoporose Prävention
Vitamin C fördert ebenfalls die Kollagenneubildung und damit auch die Knochenbildung. Im Rahmen einer Folgestudie zur Framingham-Osteoporose-Studie beobachtete man 15 bis 17 Jahre lang knapp 1000 ältere Probanden (die zum Studienbeginn zwischen 70 und 80 Jahre alt waren) und deren Anfälligkeit für Hüftfrakturen (Hüftgelenksbrüche) und andere Brüche (ausser Wirbelbrüche).
Dabei stellte sich heraus, dass jene Männer und Frauen, die stets reichlich Vitamin C zu sich genommen hatten (über die Ernährung, aber auch über Nahrungsergänzungsmittel), signifikant seltener eine Hüftfraktur erlitten als Testpersonen, die über all die Jahre hinweg eine eher vitamin-C-arme Ernährung bevorzugt hatten.
Vitamin C ist also für gesunde Knochen und eine sinnvolle Osteoporose Prävention lebensnotwendig. Glücklicherweise versorgt die von uns empfohlene basenüberschüssige und möglichst naturbelassene Ernährung mit sehr viel Vitamin C.
Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen möchten, können Sie zusätzlich ein ganzheitliches Vitamin-C-Präparat z. B. aus der Acerolakirsche nehmen. Auch Hagebutten, Sanddorn und viele andere Beeren sind hervorragende ganzheitliche und natürliche Vitamin-C-Lieferanten und erfreuen gleichzeitig mit einem Füllhorn an Antioxidantien.
8. Omega-3-Fettsäuren zur Osteoporose Prävention
Nicht weniger wichtig als Mineralien, Spurenelemente und Vitamine ist in der Osteoporose Prävention die richtige und gesunde Fettversorgung.
An dieser Stelle möchten ich daher nur noch auf die für die Osteoporose Prävention und Knochengesundheit so wichtige tägliche Versorgung mit ausreichend Omega-3-Fettsäuren hinweisen.
Omega-3-Fettsäuren (z. B. Krill-Öl) wirken sich gleich mehrfach positiv auf die Knochen aus. So verbessern sie zunächst die Calciumresorption aus dem Darm als auch den Calciumeinbau in die Knochen. Auch die Mineralstoffausscheidung über die Nieren wird mit Hilfe hochwertiger Omega-3-Fettsäuren reduziert.
Da bei Osteoporose – wie wir bereits oben beim Thema Magnesium gesehen haben – chronische Entzündungsprozesse verstärkende Effekte haben können und Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend wirken, gehören diese Fettsäuren auf jeden Fall in jedes umfassende und ganzheitliche Programm zur Osteoporose Prävention.
Besonders gut eignet sich in der Osteoporose Prävention das Krill-Öl mit seinen ausserordentlich leicht resorbierbaren langkettigen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA.
Da hochwertige Fettsäuren für den Bau jeder einzelnen Zellmembran benötigt werden und deren Funktionen optimieren können, dient eine ausgewogene Fettsäureversorgung selbstverständlich nicht nur den Knochen, sondern zögert generell jeden Alterungsprozess hinaus.
So halten Omega-3-Fettsäuren das Gehirn jung und aktiv, verbessern das Hautbild und lindern alle Beschwerden, die mit chronischen (und häufig schmerzhaften) Entzündungsprozessen einhergehen – ob das nun in den Gelenken ist (Rheuma), im Kopf (Migräne), in den Blutgefässen (Arteriosklerose) oder ganz woanders.
9. Knochenfeinde in der Osteoporose Prävention meiden
Neben all den Dingen, die man zur Osteoporose Prävention tun sollte, gibt es natürlich auch Dinge, die man unbedingt lassen sollte. Denn: Knochenfeinde gibt es viele. Daher gehört zur ganzheitlichen Osteoporose Prävention natürlich auch das Meiden aller relevanten Knochenfeinde.
Bewegungsmangel
Achten Sie also auf wirklich regelmässige und kräftige körperliche Bewegung, denn nur ein bewegter Knochen erkennt die Notwendigkeit, stark und gesund zu bleiben! Bewegungsmangel hingegen ist einer der grössten Knochenfeinde weit und breit! Umgehen Sie Sofa und Fernsehsessel daher weiträumig.
Alkohol, Kochsalz, Nikotin und Softdrinks
Natürlich sollten ebenfalls die legendären Knochenfeinde wie Alkohol, Kochsalz, Nikotin und Softdrinks gemieden werden. Gerade Alkohol hemmt stark die Aktivität der knochenaufbauenden Zellen, ja, unter Alkoholeinwirkung sollen sich im Knochenmark gar verstärkt Fettzellen statt stabilisierender Knochenzellen einlagern. Der Knochen verfettet quasi von innen heraus, wird weich und schlaff.
Kochsalz nun fördert – wie übrigens auch Alkohol – die verstärkte Mineralstoffausscheidung über den Urin. Statt Kochsalz verwenden Sie daher besser Kräutersalz in gemässigten Mengen und eine glutamatfreie Würze aus dem Naturkosthandel.
Rauchen sollten Sie künftig auch nicht mehr allzu häufig, da jeder Griff zur Zigarette Ihre Knochen weicher werden lässt. Der negative Effekt ist eindeutig – wie u. a. aus einer schwedischen Studie hervorgeht – auch wenn der Mechanismus noch nicht umfassend geklärt ist.
Softdrinks werden generell mit einer ungesunden Ernährungsweise in Zusammenhang gebracht. Wie nun konkret Softdrinks die Knochen mürbe machen, weiss man in Forscherkreisen nicht. Was man jedoch sehr wohl weiss, ist, dass Menschen, die reichlich Softdrinks trinken und gleichzeitig wenig Obst und Gemüse essen, eine geringere Knochendichte aufweisen – wie u. a. eine norwegische Studie aus dem Jahr 2011 herausfand.
Kaffee
So sehr sich die Wissenschaft auch abmüht, immer wieder Pro-Kaffee-Argumente zu finden, die Kaffee verharmlosen – verständlich, da die Massendroge auch die meisten Forscher fest im Griff hat – gilt das schwarze Gebräu als Knochenfeind, zumindest dann, wenn es in grösseren Mengen konsumiert wird.
Zwar soll Kaffeekonsum nicht umgehend zu Knochenbrüchen führen, jedoch die Knochendichte mindern – wie sich aus dieser Studie ergab, die im September 2013 im American Journal of Epidemiology veröffentlicht wurde. Bei Osteoporosegefahr und im Rahmen einer wirksamen und ganzheitlichen Osteoporose Prävention raten wir daher von Kaffee ab.
Magensäureblocker erschweren Osteoporose Prävention
Auch Medikamente, wie z. B. Cortison und Magensäureblocker (PPI, Protonenpumpenhemmer) können – wenn sie langfristig, also monate- oder gar jahrelang genommen werden – gravierend zur Entstehung von Osteoporose beitragen und eine Osteoporose Prävention zu einem anstrengenden Projekt werden lassen.
In diesem Fall müssen die genannten Massnahmen zur Osteoporose Prävention besonders konsequent und intensiv umgesetzt werden, um die knochenräuberischen Eigenschaften der Medikamente soweit wie möglich zu kompensieren.
Magensäureblocker (PPI) werden bei Sodbrennen und Völlegefühlen verordnet. Sie erkennen die Mittel an der Endung –prazol im Namen.
Magensäureblocker hemmen die Bildung der Magensäure. Doch ist die Magensäure für die Mineralstoffresorption essentiell. Unter Einwirkung von Magensäureblockern kann der Körper das Calcium – und andere Mineralien – nicht mehr vollumfassend resorbieren. Er bekommt also nur noch wenig Calcium (von anderen Spurenelementen ganz zu schweigen), so dass er das für Blut und Gewebe benötigte Calcium aus den Knochen nehmen muss und rasch an einem allgemeinen Mineralien- und Spurenelementemangel leiden kann.
Wenn Sie sich jetzt anschauen, wie viele Menschen mal eben Säureblocker verordnet bekommen und diese jahrelang einnehmen, ja gar nicht mehr von deren abhängigmachender Wirkung loskommen, dann wundert die hohe Osteoporoserate in unseren Breiten nicht mehr – wobei RaucherInnen, die PPI einnehmen, besonders osteoporosegefährdet sind.
Hormonstörungen verhindern Osteoporose Prävention
Selbstverständlich ist auch der Einfluss von Hormonen (Schilddrüsenhormone, Nebenschilddrüsenhormone und Geschlechtshormone) auf die Knochengesundheit nicht zu vergessen, so dass eine effektive ganzheitliche Osteoporose Prävention auch die Diagnose und Regulierung möglicher Hormondisharmonien umfassen sollte.
Besonders die Zeit in und kurz nach den Wechseljahren mit ihrem schwindenden Hormonpegel gilt als grosses Osteoporose-Risiko. Berücksichtigen Sie hier, dass der oft diagnostizierte Östrogenmangel nicht der alleinige Grund für die nachlassende Knochendichte ist. Sehr viel häufiger liegt eine Östrogendominanz vor, also ein zwar niedriger Östrogenspiegel, der aber im Verhältnis zum Progesteronspiegel zu hoch ist. Das Verhältnis zwischen beiden Hormonen stimmt in diesem Fall nicht und kann – je nach Intensität des Ungleichgewichts – z. B. mit natürlichem Progesteron in Form von Cremes oder Kapseln oder auch mit Diosgenin aus z. B. Wild Yam reguliert werden.
Da sich Gynäkologen nicht immer mit dieser These befasst haben, können Sie sich im Internet bei Hormon-Selbsthilfe Gruppen um diesbezügliche Informationen, Hormontests und individuelle Beratungen kümmern, sofern Ihr Arzt Ihnen hier nicht weiterhelfen kann.
Alle genannten Massnahmen zur Osteoporose Prävention tragen jedoch praktischerweise – aufgrund ihrer Ganzheitlichkeit – ganz enorm dazu bei, dass sowohl die Hormondrüsen wieder gesunden als auch die Hormonspiegel wieder in ihr natürliches Gleichgewicht finden können bzw. die Wechseljahre problemlos überstanden werden.
Bei der organotropen Therapie geht es darum, geschwächte Organe zu unterstützen.
Immunbiologische und isopathische Therapie
Die immunbiologische und isopathische Therapie der Humanbiologie ist ein ganzheitlich-medizinisches Naturheilverfahren.
Pflanzenheilkunde: es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.
Homöopathisch: aufbereitete mineralische, pflanzliche oder Organbestandteile werden nach einem bestimmten Verfahren potenziert, d. h. aufbereitet, verdünnt und verschüttelt.
Orthomolekulare Therapie: mit den passenden Vitaminen, Mineralstoffen, Amino- und Fettsäuren wird eine Unterstützung der betroffenen Organe angestrebt.
Personotrope Therapie
Anders als bei der organotropen Therapie geht es nicht um die einzelnen Organe, sondern um den ganzen Menschen. Es werden bei der personotropen Therapie die Konstitution und damit die Selbstheilungskräfte des Menschen unterstützt. Die schulmedizinische Diagnose spielt hierbei keine Rolle, sondern die Ausprägungen des körperlichen Abwehrsystems.
Bioresonanztherapie (BRT): die Bioresonanztherapie (BRT) biophysikalische Informationstherapie ist ein energetisches Behandlungsverfahren, dessen Grundlage die Quantenphysik ist. Es geht davon aus, dass jedes biologische System mit einer eigenen Frequenz schwingt, die auf die Eigenschwingung der Elementarteilchen zurückzuführen ist. Die Schwingungsfrequenz vermittelt einen ständigen biologischen Informationsfluss zwischen diesen elektrischen Feldern und der Materie bzw. dem Gewebe. Die Grundlage der Therapie besteht in der gezielten Einspeisung biologisch wirksamer Frequenzen, die z. B. krankes Gewebe, das in seiner Frequenz gestört ist, beeinflussen können. Außerdem wird erkranktes Gewebe mit patienteneigenen Schwingungen behandelt, indem diese in das erkrankte Gebiet geleitet werden.
Die Bioresonanztherapie ist sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen sinnvoll. Bestimmend für die Therapie ist nicht die Erkrankung, sondern das Schwingungszentrum.
Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei der Erkrankung von Osteoporose (Knochenschwund) in Frage kommen.
Homöopathie
Die homöopathische Behandlung:
In einer ausführlichen Anamnese (Krankengeschichte) versucht der Homöopath, den Patienten als Ganzes in all seinen Lebensbereichen zu erfassen und alle Symptome und bisherigen Erkrankungen zu ordnen. Anhand dieser Gesamtheit der Symptome, wird anschließend das homöopathische Mittel bestimmt, das in seinem Arzneimittelbild die beste Übereinstimmung mit den Symptomen des Patienten aufweist. Eine homöopathische Behandlung von chronischen Krankheiten wird auch als Konstitutionsbehandlung bezeichnet.
Phytotherapie
Die phytotherapeutische Behandlung:
Es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.
Akupunktur:
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre.
Wichtig: Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und chronischen Beschwerden eine Rolle spielen!
Abraten möchte ich vor Versuchen der Selbstbehandlung. Es geht hier nicht darum, mal eben schnell ein Symptom aus dem Weg zu räumen, sondern um die Stimulierung regulatorischer Prozesse tief im Organismus. Hier ist unbedingt ein Fachmann gefragt, der nach gründlichem, mehrjährigem Studium der klassischen Homöopathie in der Lage ist, das passende Einzelmittel auszuwählen und den Verlauf der Therapie zu beurteilen. Generell gibt es hunderte von potentiell wirksamen Arzneien für diese Krankheit. Davon werden mindestens zwei Duzend besonders häufig mit Erfolg eingesetzt. Aber im jeweiligen Einzelfall ist es immer ein bestimmtes Mittel oder eine ganz bestimmte Mittelfolge, die dem Patienten hilft, seine Schwierigkeiten besser zu meistern. Die Veränderungen, die auf das Mittel eintreten sind oft sehr subtil und für den Laien schwer zu beurteilen.
Bei der homöopathischen Behandlung geht es nicht darum, in die Persönlichkeit des Patienten einzugreifen. Wir alle haben unsere größeren oder kleineren Schwachstellen, die ein Teil unserer Individualität sind und uns von allen anderen Menschen abheben. Nur indem wir lernen, diese zu akzeptieren, können sie unser Leben bereichern. Dagegen beschneidet der Versuch, menschliches Verhalten in Schablonen zu pressen, unser Selbst und macht uns ärmer und kränker. Daher kann es nicht unser Ziel sein, nur ein besseres „Funktionieren“ des Patienten durch reine Symptomenunterdrückung zu erreichen.