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Übung 2: Pausenmomente des Selbst-Mitgefühls
Montag
Versetzen Sie sich in eine Situation aus Ihrem Leben, die für Sie schwierig war und die Ihnen Stressmomente verursachte.
Rufen Sie bitte die Situation erneut in Erinnerung und schauen Sie, ob Sie diesen ehemaligen Stress und emotionale Beschwerde in Ihrem Körper tatsächlich erneut spüren können.
Notieren Sie sich Ihre Emotionen, Gefühle, Gemütstand und Ton- und Stimmlage.
Dienstag
Nachdem Sie sich das gestern Notierte durchlesen, sagen Sie bitte nun zu sich die folgenden Sätze, indem Sie sich für 5 - 10 Minuten zurückziehen (ohne Störung) und alleine sind.
1. Dies ist ein Moment des Leidens:
Das ist Achtsamkeit.
Andere Optionen umfassen:
Das tut weh.
Autsch.
Das ist Stress.
2. Leiden ist ein Teil des Lebens:
Das ist gewöhnliche Menschlichkeit.
Andere Optionen umfassen:
Andere Leute fühlen wie ich.
Ich bin nicht alleine.
Wir alle kämpfen in unserem Leben.
Legen Sie jetzt Ihre Hände über Ihr Herz, spüren Sie die Wärme und die sanfte Berührung Ihrer Hände auf Ihrer Brust.
Sagen Sie nun folgende Worte:
3. Darf ich freundlich zu mir sein?
Sie können sich auch fragen: "Was muss mir jetzt passieren, damit ich mir Güte verleihen kann?"
Ev. gibt es weitere Redewendung, die Sie in Ihrer besonderen Situation anspricht, zum Beispiel:
Darf ich mir das Mitgefühl geben, das ich brauche?
Darf ich lernen, mich so zu akzeptieren, wie ich bin?
Darf ich mir vergeben?
Darf ich stark sein?
Darf ich geduldig sein?
Wiederholten Sie diese Übung am Mittwoch mit einem anderen Ereignis gemäss Montagsaufgabe und am Donnerstag führen sie die Aufgabe weiter.
Freitag:
Nehmen Sie sich Zeit, über diese Erfahrung zu reflektieren. Schreiben Sie allenfalls nieder, was sich verändert hat.
Diese Praxis kann zu jeder Tages- und Nachtzeit genutzt werden und hilft Ihnen dabei, die drei Aspekte des Selbstmitgefühls zu erinnern, wenn Sie es am meisten brauchen.