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El Salvador ist für uns stets interessant, da das Land Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt hat. Erst kürzlich haben wir einen Bericht über das Land veröffentlicht, den du in den Artikelempfehlungen finden kannst. Zuvor gab es bereits Nachrichten über ein Mining-Projekt, das die Thermoenergie eines Vulkans nutzt; auch dazu findest du einen Link in den Artikelempfehlungen. Vor zwei Tagen veröffentlichte Volcano Energy dann die folgende Meldung zu diesem Projekt auf X:
Au deutsch steht dort in etwa geschrieben:
„Wir freuen uns, den Start von Lava Pool in Zusammenarbeit mit @LuxorTechTeam ankündigen zu können. Durch die Einrichtung des ersten #Bitcoin-Mining-Pools in El Salvador möchten wir die Hashrate von Bitcoin weiter dezentralisieren und die Energieinfrastruktur des Landes stärken.“
Es scheint in El Salvador mit Bitcoin also voranzugehen, auch wenn die Bevölkerung, wie wir im letzten Bericht lesen konnten, noch etwas zurückhaltend ist.
Auf Bitcoin.com finden wir einen Artikel zum Thema, den wir hier wiedergeben und von dem wir den Titel unseres Beitrags übernommen haben:
Volcano Energy startet ersten Bitcoin-Mining-Pool in El Salvador
Volcano Energy, ein auf erneuerbare Energien spezialisiertes Bitcoin-Mining-Unternehmen, hat eine strategische Partnerschaft mit Luxor Technologies, einem Technologieunternehmen für Bitcoin-Mining, bekannt gegeben, um Lava Pool, den ersten salvadorianischen Bitcoin-Mining-Pool, zu starten. Lava Pool wird von Volcano Energy genutzt, einem Unternehmen, das eine Mining-Anlage in Metapán errichtet.
Quelle: Bitcoin.com
Wo liegt Metapán?
Metapán ist eine Stadt und Gemeinde im Departement Santa Ana in El Salvador. Metapán liegt im Norden des Departements und grenzt an Honduras und Guatemala. Es ist die zweitgrößte Stadt im Departement nach Santa Ana und ist in 29 Cantones unterteilt.
Die Stadt Metapán liegt neben dem Fluss San Jose auf einer Höhe von 470 Metern über dem Meeresspiegel. Sie befindet sich 46 Kilometer nördlich der Stadt Santa Ana und ist über eine asphaltierte Straße erreichbar. Die Gemeinde erstreckt sich über die Stadt hinaus in die umliegende Landschaft. Das große Wasserkraftwerk am Fluss Guajoyo befindet sich in Metapán. Die östliche Seite des Sees Güija liegt ebenfalls in der Gemeinde.
Von Alex Martínez – Eigenes Werk – Kirche zum heiligen Peter
Quelle: Wikipedia
Bildquelle: Pinterest – Metapán befindet sich links oben in der Karte
Gehen wir weiter im Artikel von Bitcoin.com:
Volcano Energy startet ersten Bitcoin-Mining-Pool in El Salvador
Volcano Energy hat eine strategische Partnerschaft mit Luxor Technologies bekannt gegeben, um Lava Pool, den ersten salvadorianischen Bitcoin-Mining-Pool, zu starten. Das Unternehmen, ein Start-up, das sich auf die Nutzung erneuerbarer Energien für Bitcoin-Mining-Aktivitäten im Land konzentriert, erklärte, dass es nur über diesen neuen Pool Bitcoin minen wird.
Volcano Energy, das im Juni den Stealth-Modus verließ und eine von Tether unterstützte Investition in Höhe von 1 Milliarde Dollar ankündigte, baut eine 241-Megawatt-(MW)-Anlage für erneuerbare Energien in Metapan, die photovoltaische (Solar-) und eolische (Wind-) Energie nutzt. Lava Pool ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Aufbau eines vollständig integrierten Bitcoin-Unternehmens, so Gerson Martinez, CSO von Volcano Energy.
Martinez erklärte:
Unsere Vision ist es, ein vertikal integriertes Energie- und Bitcoin-Mining-Unternehmen zu schaffen, das für Investoren und alle Bürger Salvadors wertsteigernd ist.
Martinez betonte, dass Lava Pool ein „Beispiel für den First-Mover-Vorteil El Salvadors als Nationalstaat im Bitcoin-Ökosystem“ sei.
Er erklärte auch, dass ein weiterer Vorteil, den das Land für die Einrichtung eines Bitcoin-Mining-Pools bietet, die Existenz klarer Regulierungen ist, da er El Salvador als „das einzige Land mit der regulatorischen Klarheit und dem Geschäftsklima betrachtet, das Stabilität und Vorhersehbarkeit für Bitcoin-Unternehmen bietet“.
Quelle: Bitcoin.com
Der Partner Luxor Technologies
Die Zukunft der Bitcoin-Miner-Produkte und -Dienstleistungen gestalten.
Luxor Technology wurde von Software-Ingenieuren gegründet, die der Meinung waren, dass die Bitcoin-Mining-Industrie neue Werkzeuge und Infrastrukturen benötigt. Wir glauben, dass die Bitcoin-Hashrate [die Rechenleistung, die von den Minern im Bitcoin-Netzwerk erbracht wird, um Transaktionen zu verarbeiten und neue Blöcke zu erstellen, gemessen in Hashes pro Sekunde] eine neue, digitale Handelsware ist, und wir wollten Software und Dienstleistungen entwickeln, um diese Handelsware zu unterstützen.
Seit 2017 hat das Luxor-Team eine Reihe von Lösungen für die Skalierung der Mining-Infrastruktur entwickelt. Unsere Produkte umfassen einen global verteilten Mining-Pool [ein Zusammenschluss von Minern, die ihre Rechenleistung bündeln, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, einen neuen Block zu finden und die Belohnung zu teilen], Hashpreis-Derivate, einen Request-for-Quote-ASIC-Marktplatz [eine Handelsplattform, auf der spezialisierte Mining-Hardware (Application-Specific Integrated Circuits, kurz ASICs) angefragt und angeboten werden kann; „Request for Quote“ bedeutet, dass Preise und Konditionen individuell verhandelt werden], Firmware [eine Art von Software, die direkt in Hardware-Komponenten eingebettet ist und deren Funktionen steuert] und eine Analyseplattform für Bitcoin-Mining.
Wir sind fest davon überzeugt, dass der Nakamoto-Konsens (Proof-of-Work) der einzige bewährte und getestete Weg ist, um eine dezentrale Plattform abzusichern. Die Zukunft der dezentralen Finanzen wird verantwortungsbewusste Hüter erfordern, die Energie effizient nutzen können, um die Sicherheit des Netzwerks aufrechtzuerhalten. Luxors Produktportfolio wurde mit einer einzigen, vereinheitlichenden Vision entwickelt: Hashrate als Handelsware.
Quelle: Luxor Technologies
Und weiter geht es im Beitrag von Bitcoin.com:
Luxors Beteiligung und Zukunft
Luxor, das einen der zehn größten Bitcoin-Mining-Pools betreibt, wird den Teilnehmern des Lava Pools Bitcoin-Absicherungsstrategien bieten, um Verluste im Falle von Marktschwankungen abzumildern. Das Unternehmen betonte, dass es mit diesem Schritt das Ziel der Dezentralisierung von El Salvador unterstützt.
Ethan Vera, Luxors COO, äußerte:
Der Grundgedanke des Bitcoin-Minings dreht sich um geografische Dezentralisierung, und der Aufbau einer Mining-Pool-Infrastruktur in El Salvador wird zu diesem Ziel beitragen. Wir freuen uns, mit Volcano Energy bei der Einführung von Lava Pool zusammenzuarbeiten und ihre Mission in El Salvador und ganz Lateinamerika breiter zu unterstützen.
Volcano Energy hatte zuvor erklärt, dass 23 % seines Nettogewinns an die Regierung von El Salvador gezahlt würden, wobei ein Teil dieser Einnahmen wieder in die Modernisierung der aktuellen Stromübertragungs- und -verteilungsinfrastruktur investiert wird.
Sergio Goschenko
Sergio ist ein Kryptowährungsjournalist, der in Venezuela ansässig ist. Er beschreibt sich selbst als spät dran, da er erst im Dezember 2017 in die Kryptosphäre eintrat, als die Preise anzogen. Mit einem Hintergrund in Computertechnik, einem Leben in Venezuela und der sozialen Auswirkung des Kryptowährungsbooms bietet er eine andere Sichtweise auf den Erfolg von Krypto und wie es den unbanked und underserved [Menschen ohne Bankzugang und unterversorgte Personen] hilft.
Quelle: Bitcoin.com
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2021 hat El Salvador Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Wie sieht es heute mit Bitcoin in dem Land aus?
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Wir schauen uns auch an, wo El Salvador liegt und was kritische Stimmen zum Kurs von Präsident Bukele meinen.
„Bye Bye Staat & Hallo Freiheit“
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