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Im Sommer 1975 reist Hannah Arendt ein letztes Mal von New York in das Tessiner Dorf Tegna. Von dort fliegen ihre Gedanken zurück nach Berlin und Paris, New York, Israel und Rom. Und sie erinnert sich an den Eichmann-Prozess im Jahr 1961. Die Kontroverse um ihr Eichmann-Buch forderte einen Preis, über den sie öffentlich nie gesprochen hat, in der Abgeschiedenheit der Natur aber wagt sie sich an diesen Abgrund heran. In den Tessin-Kapiteln sieht man die Welt mit den Augen der fast 68jährigen, die sich wünscht, sie könnte noch einmal ein Gedicht schreiben. Auf der anderen Zeitebene erlebt man die junge Frau im Exil, seit ihrer Ankunft in New York bis zum Jahr 1969, wo sie zum ersten Mal nach Tegna fährt.