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Der damalige Präsident Arno Krattinger, mochte nicht mehr mitansehen, dass ein so ambitionierter Club wie der SC Düdingen weiterhin in der 2. Liga dahintümpelte.
Es musste was geschehenAls erstes konnte mit Jean- Claude Waeber, einem ehemalige NLA-Spieler (Freiburg, YB, Bulle), ein erfahrener Trainer für die erste Mannschaft engagiert werden. Für den langjährigen NL-Spieler war Düdingen die erste Station auf der anderen Seite der Saane. So gesehen eine neue Herausforderung für ihn. Stolz betonte Waeber, dass er 50 Prozent der Theorie schon in Deutsch halte. Bis Ende Saison wollte er seine guten Deutschkenntnisse in jenem Masse verbessern, wie er hoffe, dass sein Team Fortschritte macht! Auf die Frage, warum er erst im Spätherbst seiner Trainerkarriere ins Senseland gekommen sei, meinte er: « Wegen dem Geld! Nein, Spass beiseite. Düdingen ist für mich einer der bestorganisierten Klubs im Kanton, mit einer sehr starken Juniorenabteilung. Zudem hat der Klub gewisse Ambitionen, die sich mit meinen Erwartungen decken. Und ich bin sicher, dass ich mit dieser Mannschaft etwas erreichen kann». Aufstieg in seiner 2. Saison
In der ersten Saison (2000-2001) gelang ihm auf anhieb der 2 Rang in der 2. Liga. Schon in der darauffolgenden Saison hatte Trainer Waeber das vorgegebene Ziel des Präsidenten erreicht - Aufstieg in die 2. Liga Interregional.Nun lockte ihn die 1. Liga
In seiner 3. Saison, also in der 2. Liga Interregional konnte ihn nur das weitaus beste Team dieser Liga, die U-21 der Young Boys, vor einem Durchmarsch in die dritthöchste Liga des SFV stoppen. Eine Saison später erreichte er mit seiner Mannschaft den 3. Schlussrang.1. Liga in seiner 5. Saison
Berits 6 Runden vor Schluss der Saison 2004/2005 war der Aufstieg perfekt. Zum zweiten Mal in der Klubgeschichte konnte der SC Düdingen in der fogenden Saison in der höchsten Amateurklasse spielen. Die Führungscrew liess sich in der vergangenen Saison auch durch einen miserablen Saisonstart nicht aus der Fassung bringen und liess Trainer Waeber in Ruhe weiterarbeiten. Waeber, ein ausgewiesener Trainer, der in Düdingen seinen zweiten Frühling erlebte, hat allen Kritikern gezeigt, dass auch er ganz gut mit jungen Spielern etwas erreichen kann. Trainer Jean-Claude Waeber konnte von allen Seiten, darunter auch vom Kantonalpräsidenten Bernard Sansonnens, die Gratulationen entgegennehmen.
Zuerst gab er die Blumen jedoch an seine Spieler weiter: « Der Mannschaft ein grosses Bravo und ein Merci! Ich bin wirklich stolz auf das, was wir in dieser Saison zusammen erreicht haben.» Den Hauptgrund für den Erfolg sah er darin, dass das Team als Einheit auftrat: « Für mich ist es unabdingbar, dass ein jeder seine Eigeninteressen zurückstellt und sich für die Mannschaft einsetzt. Ich habe den Spielern immer gesagt, ich würde Niederlagen akzeptieren. Aber nur, wenn ich sehe, dass sich ein jeder, aber auch wirklich ein jeder, für den anderen eingesetzt hat. » Oftmals wurde in Fussballkreisen der Vorwurf laut, Jean-Claude-Waeber sei nur ein Trainer für ambitionierte Klubs und könne es weniger mit der Jugend. In Düdingen hat er diese Kritiker nun eines Besseren belehrt. « Sicher, ich hatte in meiner Trainerlaufbahn oftmals das Glück, Teams zu übernehmen, die Ambitionen hatten und mir damit auch entsprechende Spieler zur Verfügung stellten », gab Waeber zu, « aber ich habe mich immer in den Dienst des Klubs gestellt, für den ich gerade arbeitete. Hier in Düdingen haben wir beschlossen, die Karte Jugend zu spielen. Und da habe ich voll mitgezogen. » Es gebe eben leider im Fussball auch viele Neider, die die Idee des Sports nicht verstünden und einem erfolgreichen Trainer Missgunst entgegenbrächten.
Es lief für Waeber und seiner Mannschaft in der Vorrunde der Saison alles gut, eigentlich bis nach dem legendären Cup-Spiel gegen den Chapions-League-Vertreter FC Thun. Danach fiel man in ein "Loch". Trotzdem wurde im Januar 2006, zur Rückrunde, Waeber für weitere zwei Jahre unter Vertrag genommen. Es wurde eine schwere Saison, lange musste um den Ligaerhalt gebangt werden. Am Schluss belegte das Team den viertletzten Schlussrang.Unschöner Abgang
November 2006: Am Donnerstagabend teilte Präsident Pascal Baechler Trainer Jean-Claude Waeber mit, dass sich der Vorstand entschieden habe, auf seine Dienste zu verzichten.
Das berüchtigte Jahr zu viel. Natürlich muss sich nun der Vorstand des SCD den Vorwurf machen lassen, die bereits im letzten Frühling augenfällig gewordenen Schwierigkeiten nicht richtig eingeschätzt zu haben. Sowohl Präsident Pascal Bächler wie auch TK-Chef Patrick Rudaz waren sich einig, dass diese 7. Saison von Trainer Waeber wohl die berühmte eine zu viel war. TK-Chef Patrick Rudaz erklärt: « Wir haben letztes Jahr bereits zu Weihnachten die Weichen stellen wollen. Nach der tollen Vorrunde gab es für uns absolut keinen Grund, nicht in eine zweite Erstliga-Saison mit Jean-Claude Waeber zu steigen. In seiner siebten Saison beim SCD wurde er nun vor dem letzten Spiel vor der Winterpause entlassen.
Und das sagte Waeber zu seiner Entlassung
JEAN-CLAUDE WAEBER - Wann haben Sie von Ihrer Entlassung erfahren, und wie ist Ihre erste Reaktion?
Präsident Pascal Bächler hatte mich um ein Gespräch gebeten, das am Donnerstag vor dem Training stattfand. Ich war überzeugt, dass er mir für das Derby am Sonntag gegen Bulle seine Unterstützung zusichern würde. Als er mir dann aber meine Entlassung mitteilte, fiel ich aus allen Wolken. Ich hatte diesen Entscheid zu diesem Zeitpunkt auf keinen Fall erwartet. Ich bin bitter enttäuscht. Man hätte nach all meinen Verdiensten für den Klub wenigstens noch das Derby gegen Bulle abwarten müssen und bei einem negativen Resultat nächste Woche zusammensitzen sollen. Es ist für mich sehr hart, auf diese Weise aufhören zu müssen.
Hatten Sie keine Unterstützung mehr?
TK-Chef Patrick Rudaz hatte mir vor zwei Wochen gesagt, dass wir über die Bücher gehen müssen, falls wir bis Weihnachten keine Punkte mehr machen würden. Seither hatte ich trotz der Niederlage gegen Serrieres nichts mehr gehört. Noch am Mittwoch sagten mir die Hauptsponsoren, dass sie hinter mir stehen. Deshalb kommt für mich der Entscheid völlig überraschend.
Werden Sie am Sonntag dem Match gegen Bulle beiwohnen?
Präsident Pascal Bächler hat mich gar gebeten, im Derby gegen Bulle auf der Bank Platz zu nehmen. Ich konnte dies nach meiner Entlassung natürlich nicht akzeptieren. Ich werde auch nicht als Zuschauer anwesend sein.
Was ist in dieser Saison schief gelaufen?
Wir hatten letzte Saison nach dem Aufstieg eine gute Vorrunde mit dem Cup-Spiel gegen Thun als Höhepunkt. Dies hat wohl die Verantwortlichen etwas geblendet. Obwohl wir in der Rückrunde viel Mühe hatten, haben sie es verpasst, die Lehren daraus zu ziehen und die Mannschaft für die schwierige zweite Saison richtig zu verstärken. Das junge Team hätte unbedingt von Routiniers umrahmt werden müssen. Ich hatte mehrmals die Verantwortlichen um Verstärkungen angefragt, aber es passierte leider nichts. Letztes Beispiel: Grubesic hatte sich bei Düdingen gemeldet, jetzt spielt er jedoch für Bulle. Wir haben zwar auch gute Partien geliefert und glücklos gekämpft, aber in der Mannschaft weisen nicht alle 1.-Liga-Niveau auf.
Hatten Sie Probleme mit Spielern?
Eigentlich nicht, ich hatte jedenfalls nie das Gefühl. Klar sind wie bei allen anderen Teams die Ersatzspieler nicht immer zufrieden. Captain Philippe Giroud hat mir jedenfalls am Freitag telefoniert, um mir zu sagen, dass er dies alles bedaure.
Wie ist Ihre persönliche Bilanz?
Ich habe bei Düdingen fantastische und erfolgreiche Jahre mit zwei Aufstiegen erlebt und viele neue Freunde gewonnen. Ich habe viele gute Erinnerungen. Deshalb ist es sehr schade, dass ich auf diese Weise aufhören muss. Es ist wirklich hart. Ich hoffe aber, dass die Mannschaft den Ligaerhalt schaffen wird, denn Düdingen verdient es, in der 1. Liga zu bleiben.
Wie sieht Ihre Zukunft aus?
Ich werde mich Ende November einer Knieoperation unterziehen. Ich habe somit Zeit, um mir über meine Zukunft Gedanken zu machen. Ich möchte aber sicher noch zwei, drei Jahre als Trainer weitermachen,
Der Werdegang von Jean-Claude Waeber
Beruflich war er als Buchbinder in der Kantonsbibliothek an verantwortungsvoller Stelle tätig. « Nie hätte ich für den Sport mein Beruf aufgegeben» Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Freiburg. Wenn er dazu kommt, vertreibt er seine Freizeit mit Spaziergängen.
Schon im Bubenalter begann er mit dem Ball zu spielen. Abbe Morandi liess ihn an der Vignettaz-Schule die Freuden des Fussballsports kennen lernen. Er war auch sofort von der Sportart begeistert, weil es ihm erlaubte, in einer Mannschaft zu spielen. Am Anfang hatte er jedoch Mühe seine Eltern zu überzeugen, dass sie ihn Fussball spielen liessen. Zwischendurch betrieb er etwas Leichtathletik, um seine Kondition zu verbessern.
Seine Sportlerkarriere bagann mit neun Jahren als Junior beim FC Fribourg. Als 17jähriger feierte er mit den Junioren-Interregionalen den Schweizer Meistertitel.
Ein Jahr später bestritt Jean-Claude Waeber sein erstes Nationalligaspiel mit Freiburg. Von da an erlebte er mit Ausnahme der Saison 65/66, die er bei Young Boys Bern verbrachte, die Höhen und Tiefen in der Geschichte seines Vereins. Er machte den tiefen Sturz von der NLA in die erste Liga mit, erreichte 69/70 erneut die oberste Liga und verliess Freiburg unter Trainer Kominek im Sommer 71. Eine besondere Ehre wurde ihm zuteil, als er in der Saison 66/67 zur Selektion der Amateur-Nationalmannschaft gehörte.
Bedeutend wurde für ihn der Klubwechsel zu Bulle. Er übernahm als Spielertrainer die Mannschaft in der zweiten Liga. Im ersten Jahr gewann Bulle zwar die Freiburger Meisterschaft, die Aufstiegsspiele brachten aber Niederlagen. Im zweiten Anlauf ging es besser. Jean-Claude Waeber hatte sein Team erneut in die Promotionsspiele gebracht: Bulle gewann sie. Der Traum vom Aufstieg in die oberste Amateurliga wurde Wirklichkeit.
Es ist klar das Verdienst des Spielertrainers, dass aus einer etwas launenhaften und unbeständigen Mannschaft ein eingeschworenes Kollektiv von Spielern geworden ist, die ihre Einstellung zum Sport geändert haben. Jean-Claude Waeber lebte seinerseits seriös für sein liebstes Hobby: Fussball. Er trainierte zielstrebig und stellte auf dem Terrain seinen Mann. Als Stopper verleite er seiner Verteidigung Sicherheit, mit Uebersicht setzte er die Vorderleute ein, mit Einsatz und Fleiss spornte er die Mitspieler zu einer konstanten guten Leistung an. Sein Führungsstil war nicht autoritär. Er verlangte viel von seinen Spielern, liess sie jedoch mitreden und mitbestimmen. Er führte den FC Bulle in 6 Jahren von der 2 . Liga in die Nationalliga B.
Die Trainerarbeit gefiel Jean-Claude Waeber sehr. Nachdem er bereits im Besitz der Diplome A und E war, erwarb er 1977 zusätzlich das NL-Diplom.
Nach dem Erfolg mit dem FC Bulle wechselte er 1977 zu seinem Stammverein FC Fribourg. 1979 wurde er auf eine Art und Weise, wie es für den FC Fribourg schon fast üblich ist, entlassen. «Am Sonntagabend hatte ich eine Unterredung mit den Verantwortlichen des FC Freiburg. Dabei gab man mir zu verstehen, dass ich als Trainer der ersten Mannschaft ersetzt werden sollte und man schlug mir vor, dafür die Betreuung der Junioren Inter A zu übernehmen. Ich konnte mich natürlich nicht einverstanden erklären. So gab man mir eine Bedenkzeit. Am Dienstagmorgen erfuhr ich dann aber aus den Zeitungen von meiner definitiven Absetzung und erst nachher erhielt ich eine schriftliche Bestätigung des Entscheids, und dies ohne dass man vorher nochmals mit mir Kontakt aufgenommen hätte.» Was das Weitere betraf, so war Jean-Claude Waeber sehr entschieden: «Ich werde unter keinen Umständen das Traineramt der Inter A ausüben, denn dies widerspricht meinem Vertrag. Ich werde deshalb um meine Rechte kämpfen und nicht eher ruhen, bis der FC Freiburg seinen finanziellen Verpflichtungen nachgekommen ist.»
1980-82 wurde er wieder vom FC Bulle verplichtet.
Geb: 09.05.1943
Interview mit den erfolgreichsten Trainer des Kanton Freiburgs
Es konnten ihm einige Antworten entlockt werden über seine Pensionierung im Jahr 2003, seine Motivation u.v.m.
Du hast die 60-Jahre-Grenze überschritten, bist pensioniert und seit vielen Jahrzehnten im Fussballgeschäft tätig. Was hat dich früher motiviert und was motiviert dich heute noch, mit so viel Enthusiasmus in diesem Geschäft dabei zu sein?
Die Pensionierung ist eine gute Sache für mich. 44 Jahre habe ich in der Zentralbibliothek der Universität Freiburg gearbeitet. Neben dem Fussball finde ich nun mehr Zeit für meine Freizeitgestaltung.
Was mich beim Fussball motiviert und immer wieder motivierte ist die Zusammenarbeit und das Zusammensein mit jungen Menschen. Wenn man jung bleiben möchte, muss man mit jungen Menschen zusammenarbeiten. Und das ist momentan der Fall beim SC Düdingen.
Wo siehst du die hauptsächlichen Unterschiede des Fussballs von früher zu heute?
Es gibt natürlich viele Unterschiede. Es würde zu lange dauern diese hier alle zu erwähnen. Sie beginnen bereits bei der Vorbereitung: Früher hatte man 1-2 Trainingseinheiten pro Woche, weniger spezifisch. Heute feilt man an kleinen Details, hat mehr Trainingseinheiten und verlangt mehr von seinen Spielern.
In meiner Jugend war zudem fast kein Geld im Umlauf, was mir sehr gut gefiel. Heute kursiert meiner Meinung nach zu viel Geld in den Klubs. Das führte zu einem Wechsel, zu einem Umdenken im Fussball. Wenn man Geld investiert, verlangt man auch dementsprechend Resultate. Ich habe den Eindruck, dass der Fussball ein wenig darunter leidet. Für mich ist es wichtiger, dass jeder Spieler sein Naturell und die Freude am Fussballspiel entfalten kann ohne dass dabei am Ende eines Spiels den Akteuren der Vorwurf gemacht werden muss, dass ihre Leistung im Verhältnis zum Salär nicht stimmen würde.
Wie lange hast du noch vor, deine Trainerkarriere fortzusetzen?
Das ist eine sehr gute Frage, weil mich das die Leute oft Fragen, wenn ich auf den Fussballplätzen anzutreffen bin. Ich antworte immer: Wenn man mich am Fussballrand sieht, ist das eine gute Sache, weil man dann weiss, dass ich noch lebe. Weiter ist es natürlich auch die Aufgabe eines Trainers, andere Mannschaften zu inspizieren.
Eines Tages werde ich sicher die Trainerschuhe an den Nagel hängen. Doch bei welchem Klub das sein wird, steht noch in den Sternen.
Würde dich ein Trainerangebot eines Vereins, der in der Nationalliga spielt, nochmals reizen?
Meine Hauptgedanken drehen sich momentan nicht um einen anderen Klub, sondern nur um den, in dem ich momentan arbeite und das ist der SC Düdingen. Ich fühle mich hier wohl und habe eine Menge Spass mit der 1. Mannschaft. Ich möchte mein Engagement beim SCD auch noch ausbauen. Deshalb habe ich dem Vorstand auch schon den Vorschlag unterbreitet, einige spezifische Trainingseinheiten mit den (extrem begabten) Junioren in den unterschiedlichen Altersstufen durchzuführen.
Nun, wenn sich die Gelegenheit heute bieten würde, einen Trainerposten in einem Nationalligaverein zu erhalten, würde ich mir das sicher überlegen. Aber ich werde auch älter und es stellt sich die Frage, ob mein Körper (Herz) diese Strapazen noch mitmachen würde, weil man weiter oben umso mehr unter Druck steht und das Engagement auch dementsprechend grösser ist. Doch momentan interessiert mich nur ein Klub und das ist der SC Düdingen.
Welches waren deine schönsten Momente beim SCD?
Der schönste Moment war für mich in einen Klub im Sensebezirk zu wechseln, da ich selbst ein Sensler bin, mit Wurzeln in Überstorf. Am Anfang hatte ich zwar einige Bedenken wegen der Sprache, doch nach dem ersten Zusammentreffen mit dem Präsident hat er mir zugesichert nicht nur auf dem Fussballplatz frischen Wind einzubringen, sondern auch bei der Sprache dürfe mal ein etwas anderes Lüftlein wehen, nämlich Französisch.
Schlechte Momente habe ich eigentlich keine in Erinnerung. Natürlich gibt es Momente, wo man sich in Frage stellt. Aber es überwiegen eindeutig die schönen Momente.
Es sind viele sehr junge Spieler in die 1. Mannschaft. Vielleicht ein Wort zum Nachwuchs!
Mir macht es eine Menge Spass so viele junge Spieler im Team zu haben. Mich schmerzt jedoch die Tatsache, dass ich so alt werden musste um meine Dienste als Trainer bei den jungen Spielern einzusetzen. Viele haben mich bisher immer beneidet, weil ich bisher nur Mannschaften übernommen hatte, welche mit talentierten, erfahrenen Spielern besetzt waren. Das musste ich oft hören und das wurde mir auch häufig vorgeworfen. Wo jedoch ein gewisser Erfolg da ist, ist auch Eifersucht nicht weit. Heute kann ich sagen, dass auch ich eine junge Mannschaft übernehmen kann, obwohl ich mich heute manchmal mehr als Vater, denn als Trainer fühle.