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Der 12. Rang dokumentiert die Tatsache, dass Fähndrich in der Vorbereitung viel in die klassische Technik und den Doppelstockstoss investiert hat. Die WM-Zweite im Team-Sprint will ihre Allrounder-Qualitäten verbessern und in jedem Rennen in die Top 15 laufen.
Mit Blick auf Peking steht aber der Sprint im Fokus, der in der Skating-Technik ausgetragen wird. Fähndrich will an den Olympischen Spielen in dieser Disziplin in den Final vorstossen. Kuusamo hat gezeigt, dass sie im Doppelstockstoss sehr stark ist, was auch im Skating Vorteile bietet. Der lange, sehr steile Anstieg in Kuusamo hin zur Zielgeraden ist allerdings nicht auf die Fähigkeiten der 26-jährigen Schweizerin zugeschnitten.
Nicht bezüglich Technik, aber bezüglich Klima bietet Kuusamo die Möglichkeit, sich mit den Bedingungen in Peking vertraut zu machen. Minus 9 Grad Celsius, 90 Prozent Luftfeuchtigkeit und Wind sorgen für garstige Bedingungen.
Jovian Hediger zeigte zum Auftakt seiner letzten Saison eine gute Leistung. Die Qualifikation absolvierte er mit Platz 19 souverän, in den Viertelfinals verpasste er die nächste K.o.-Runde bloss um eine halbe Sekunde.
Die Tagessiege gingen auf das Konto der Schwedin Maja Dahlqvist und Alexander Terentjew. Der 22-jährige Russe liess dem Sprint-Dominatoren Johannes Hösflot Klaebo aus Norwegen keine Chance. Das verspricht ein spannender Winter zu werden. Dahlqvist und Terentjew nehmen am Samstag die 2. Etappe der Minitour als Leader in Angriff. Dario Cologna verzichtete auf eine Teilnahme am Sprint.
(sda)