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Teil 1: Prozesse, Schäden und erste Einordnungen (2007)
Das Hochwasser vom August 2005 forderte in der Schweiz 6 Todesopfer und verursachte Sachschäden von 3 Mrd. Franken. In seiner Gesamtheit und über eine längere Zeitperiode betrachtet, ist das Ereignis nicht als aussergewöhnlich, sondern höchstens als selten zu bezeichnen. Mit dem wiederholten Auftreten ähnlicher Hochwasser muss auch in Zukunft gerechnet werden.
Teil 2: Analyse von Prozessen, Massnahmen und Gefahrengrundlagen (2008)
Die Analyse des Hochwassers vom August 2005 hat gezeigt, dass sich die in der Schweiz eingeschlagene Strategie zum Schutz vor Naturgefahren grundsätzlich bewährt hat. Eine rasche Optimierung des Schutzes vor Naturgefahren verspricht vor allem die Intervention, die dank Vorhersagen früher einsetzen kann und deshalb entsprechend geplant und vorbereitet sein muss.
Synthesebericht zur Ereignisanalyse (2008)
Das Hochwasser vom August 2005 ist in jüngerer Zeit ohne Parallele, im historischen Rückblick jedoch nicht einmalig. Um zu verhindern, dass dabei ähnliche oder noch schlimmere Schäden als 2005 auftreten, ist die konsequente Fortsetzung einer umfassenden Hochwasserschutzpolitik notwendig: Durch eine sorgfältige Raumnutzung ist ein unkontrolliertes Anwachsen des Schadenpotenzials zu verhindern. Hochwasserschutzpolitik bleibt eine Daueraufgabe, die nicht nur Fachleute angeht, sondern vermehrt auch die breite Bevölkerung einzubeziehen hat.