Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03196.jsonl.gz/2426

Nahrung
Rotfüchse sind ausgesprochene Allesfresser. Ihr Speisezettel variiert je nach Habitat, Jahreszeit und Angebot. Opportunistisch nutzten sie die am leichtesten zugänglichen Nahrungsquellen. So besteht die Nahrung der Schweizer Rotfüchse oft aus Abfällen der Landwirtschaft, der Siedlungen und des Outdoor-Tourismus. Ebenso bilden Nagetiere, vor allem Schermäuse, eine leichte Beute, die mit dem Rotfuchs-typischen „Mäusesprung“ gefangen werden. Dabei hechtet der Fuchs von oben auf den Nager, drückt ihn mit den Pfoten auf den Boden und erteilt ihm den tötenden Biss. Aber auch Regenwürmer, Insekten, Früchte und Beeren tragen zu seiner Ernährung bei. Aas verschmäht er nicht. Gelegentlich kann der Rotfuchs auch Amphibien, Vögel, Hasentiere oder andere Kleinsäuger erbeuten. Im ungesicherten Hühnerhof taucht der Rotfuchs vor allem während der Jungenaufzucht auf. Täglich nimmt der Rotfuchs zwischen 300 und 600 gr. Nahrung auf. Erbeutet er mehr, so legt er ein Vorratslager an.