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Titelverteidiger Japan steht bei der Frauen-WM in Kanada im Final. Die Asiatinnen setzten sich gegen England mit 2:1 durch und spielen wie vor vier Jahren gegen die USA um den Titel.
In Edmonton brachte Aya Miyama Japan in der 33. Minute per Foulpenalty in Führung. Fara Williams glich ebenfalls per Elfmeter noch vor der Pause aus.
Die Engländerinnen, die zum ersten Mal in einem WM-Halbfinale standen, hielten lange sehr gut mit, hatten in der zweiten Spielhälfte sogar die besseren Chancen. Doch Toni Duggan (62.) scheiterte an der Latte und Elen White an Torhüterin Ayumi Kaihori (64.). Doch dann flankte Nahomi Kawasumi in die Mitte, Laura Bassett wollte klären und traf den Ball so unglücklich, dass er sich genau unter die Latte des eigenen Gehäuses senkte. Und das in der 92. Minute – mehr Pech geht nicht.
Im Final treffen am Montag (01.00 Uhr Schweizer Zeit) in Vancouver in einer Neuauflage des Finals von 2011 in Deutschland die USA und Japan aufeinander. Damals hatten die Amerikanerinnen nach Penaltyschiessen verloren. Im Spiel um Platz drei spielen England und Deutschland (Samstag, 22.00 Uhr Schweizer Zeit). (si/cma/dwi)
Erst vergangenen Donnerstag wurde bekannt, das Premier-League- und Champions-League-Sieger Petr Cech seine Karriere fortsetzt. Im Eishockey und nicht etwa im Fussball. Der Tscheche unterschrieb beim englischen Amateurteam Guildford Phoenix – natürlich als Torhüter.
Gestern Abend feierte er nun bereits sein Debüt – und wie! Beim Stand von 2:2 ging das Spiel zwischen Guildford und den Swindon Wildcats 2 ins Penaltyschiessen. Cech hielt zwei der ersten vier Penaltys, sein Gegenüber allerdings auch.