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Die Schweiz hat als Vergeltung für die anhaltende Repression seit der Machtübernahme neue Sanktionen gegen die regierende Militärjunta von Myanmar angekündigt. Acht Personen wurden in die Liste der Opfer aufgenommen, darunter der Generalstaatsanwalt, vier Minister und drei stellvertretende Minister.
Dieser Inhalt wurde am 01.07.2021 – 11:16 Uhr veröffentlicht
swissinfo.ch/ds
Das Staatssekretariat für Wirtschaft teilte am Donnerstag mit, dass diese Menschen „an Aktionen und Maßnahmen teilnehmen und diese unterstützen, die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Burma untergraben sowie Aktionen, die Frieden, Sicherheit und Stabilität bedrohen“ im Land. .
Myanmars Militär hat im Februar mit einem Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung der Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi die Macht ergriffen. Das südostasiatische Land wird auch Burma genannt.
Neu sanktionierten Personen wird die Einreise in die Schweiz untersagt und ihr Vermögen eingefroren.
Vier Unternehmen, die im Edelstein- und Holzsektor tätig sind, wurden ebenfalls in die Liste aufgenommen. Die Schweizer Sanktionen sind identisch mit denen, die letzte Woche von der Europäischen Union verhängt wurden.
Bereits im April hatte die Schweiz den Chef des Militärrats von Myanmar, General Min Aung, neun hochrangige Angehörige der Armee sowie den Chef der Wahlkommission ins Visier genommen.
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