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Am 24. Juni war es so weit: In der Mehrzweckhalle Hausen trafen sich 52 Teams, die aus 128 Kindern und Jugendlichen bestanden, zum Schweizer Finale der World Robot Olympiad. In begrenzter Zeit mussten sie verschiedene Aufgaben lösen. Es war faszinierend zu sehen, wie gut alle Teilnehmenden in den verschiedenen Altersklassen in hervorragender Teamarbeit die Aufgaben meisterten. Die Teams bestanden aus 2 bis 3 Kindern respektive Jugendlichen, die während der Vorbereitung und des Wettbewerbs von einem Coach betreut wurden. Die Teams in den drei Altersgruppen Elementary (8–12 Jahre), Junior (11–15 Jahre) und Senior (14–19 Jahre) zeigten am Samstag von 8.30 bis etwa 18.15 Uhr ihr Können. Auf den Wettkampf vorbereitet hatten sie sich seit Bekanntgabe der Wettbewerbsaufgaben im Januar. Während des Finales bewiesen sie, wozu sie fähig sind und in welche Richtung es später mit der Thematik Robotik gehen könnte.
Bauphasen und Wertungsrunden
Um 7.45 Uhr trafen am Samstag die ersten Teams in Hausen ein. Sie richteten ihre Arbeitsplätze ein, um dann um 8.30 Uhr loslegen zu können. Nach kurzen Checks der Roboter und der Bauteilchen ging es pünktlich um 9 Uhr mit der ersten 60-minütigen Bauphase los. Um 10 Uhr folgte die erste Wertungsrunde. Derselbe Ablauf wiederholte sich nochmals von 10.40 bis 11.50 Uhr. Danach ging es in die wohlverdiente Mittagspause.
Am Nachmittag startete um 13.50 Uhr die dritte Bauphase, die diesmal aber nur etwa 30 Minuten dauerte. Nach dieser Runde fand die dritte Wertungsrunde statt, bevor die Vorstellung der grossen Nachmittagschallenge folgte. Diese sollte insgesamt 150 Minuten dauern, wofür die Teilnehmenden zwei Versuche in der ersten Hälfte und zwei in der letzten Hälfte hatten. Diese dauerten bis 17.15 Uhr und wurden von den Teams toll gemeistert.
Mithilfe der Roboter arbeiten
Die Siegerehrung begann um 17.45 Uhr, danach war dieser ereignisreiche Tag schon vorbei. Im Rahmen der Aufgaben, die zu erledigen waren, gab es sinnvolle Botschaften zu erfahren. Zum Beispiel galt es, die Entsorgung von Abfällen von Schiffen für die Wiederherstellung eines Korallenriffs zu bewältigen sowie Unterseekabel zu verlegen und zu reparieren. Weiter mussten Unterwasser-Serverfarmen installiert und Offshore-Solarzellen aktiviert werden. Gelöst werden musste zudem das Be- und Entladen von Schiffen beim Betanken und das Lotsen aufs offene Meer. All diese Probleme wurden en miniature mithilfe von selbst gebauten Robotern erledigt. Eine spannende, lehrreiche und unterhaltsame Aufgabe, welche die Teams in allen drei Alterskategorien mit grossem Engagement in Angriff nahmen.