Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/60848

<h2>SubmittedText<h2><p>Versucht man im Internet mit Mozilla 1.2.1 oder Icab 2.9.9 auf die Seite "Online-Stellenabfrage" der Bundesverwaltung zu gelangen, erscheint eine Fehlermeldung mit der Information, dass entweder Internet Explorer oder Mozilla 1.75 und neuere Versionen für Design 2003 benutzt werden müssen.</p><p>- Akzeptiert der Bundesrat, dass Bürgerinnen und Bürger aufgrund des Browsers, den sie benutzen, bei der Arbeitssuche diskriminiert werden?</p><p>- Warum hält es der Bundesrat für nötig festzulegen, dass für den Zugang zu diesen Seiten ein bestimmter Browser-Typ benutzt werden muss?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Seit 5. Januar 2005 werden die Stellenausschreibungen des Bundes sowohl im Intranet als auch im Internet mit Hilfe von SAP E-Recruiting publiziert. Im Zusammenhang mit dem Projekt "Umbau mit Perspektiven" können damit Stellenausschreibungen intern und extern gestaffelt veröffentlicht werden. Die Anwendung umfasst zudem einen Mitarbeitendenpool: Mitarbeitende der Bundesverwaltung, die vom Stellenabbau betroffen sind, können ihre Qualifikationsprofile in einer Datenbank eingeben, um sich für die interne Stellenvermittlung zur Verfügung zu stellen.</p><p>Ziel dieser Funktionen ist es, den internen Arbeitsmarkt in der Bundesverwaltung zu stärken und den Stellenabbau gemäss der Verordnung vom 10. Juni 2004 über die Stellen- und Personalbewirtschaftung im Rahmen von Entlastungsprogrammen und Reorganisationen möglichst ohne Entlassungen durchzuführen. Mit der Einführung von SAP E-Recruiting wurden wichtige hierfür notwendige Voraussetzungen geschaffen.</p><p>Die Bundesverwaltung achtet generell auf eine möglichst breite Browserkompatibilität über mehrere Plattformen hinweg. Die Mehrheit der Informationen der Bundesverwaltung ist denn auch mit allen gängigen Browsertypen abrufbar.</p><p>Bei den Stellenausschreibungen werden gegenwärtig alte Browserversionen sowie einzelne wenig verbreitete Browsertypen nicht oder nur teilweise unterstützt. Der Zugriff auf die aktuellen Stellenausschreibungen ist indes unabhängig vom verwendeten Browsertyp gewährleistet, indem diese auf der Webseite zusätzlich als PDF-Dokument angeboten werden. Zudem sind Anstrengungen im Gange, mit der Lieferfirma der Software den uneingeschränkten Zugang zur vollen Funktionalität mit allen gängigen Browsern sicherzustellen.</p>  Antwort des Bundesrates.