Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03361.jsonl.gz/1072

In seiner neuen Kreation Eins Zwei Drei widmet sich Martin Zimmermann seiner Faszination für die Figur des Clowns. Er inszeniert ein Clown-Trio in einem ultramodernen Museum. Dabei interessiert ihn die Frage, wie ein Clown heutzutage verstanden und im zeitgenössischen Theater inszeniert werden kann. Er setzt sich mit dem vertrackten Verhältnis zwischen dem eitlen, gebildeten, besserwisserischen Weissclown und dem warmherzigen naiven August auseinander und mit dem verrückten Dritten, der immer alles wieder durcheinanderbringt. Mit diesem Beziehungsdreieck skizziert er die ganze Poesie, die Gewalt und die Komplexität von Beziehungen und Machtkämpfen.