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musica per Ilario Ghezzi
Omaggio ad Hans Koch
Polygomé 5
Monome : http://monome.org/
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Logic Pro
Danke an Katja Vetter für ihr „Slice//Jockey”
AQUA
Mit dem Computerprogramm Max msp habe ich dieses Klavierstück komponiert; der verwendete Patch mischt Zufall und Regeln. Das Resultat hat mich an den fröhlichen Rhythmus der Wassertropfen eines nicht ganz zugedrehten Wasserhahns erinnert.
Deshalb habe ich dieses Geräusch aufgenommen und so integriert, dass auch die Wassertropfen „gespielt“ werden, und zwar im gleichen Rhythmus wie das Klavier. Zuletzt habe ich den Regen aufgenommen, welcher nach langer Trockenzeit den Boden der Stadt, in der ich wohne, endlich gewässert hat.
Die Idee zu diesem Stück gab mir ein Konzert von Fred Frith. Ihn nachahmend legte ich ein Radio, auf welchem ein Sender eingestellt war, auf die Saiten der elektrischen Gitarre; diese war mit einem Computer verbunden. Die so erzeugten Klänge wurden sogleich mit diversen Programmen (Pure data, Max msp) bearbeitet. Dazu spielte ich Gitarre – vor allem mit einem Geigenbogen.
Danke Miller Puckette für "Pure data" und Nick Fells für "Between Two Pines"
Giovanni Di Stefano: Radio, Gitarre, Geigenbogen, Computer
Nachfolgend die Videoaufzeichnung eines Musikstückes, welches mit der gleichen Methode wie "Breath on Air" realisiert wurde.
Zutaten: NUR "das weisse lauschen"
Methode:
Das Stück ist ausschliesslich mit Audiomaterial, welches sich auf
befindet, komponiert, und zwar aus jenen Beiträgen, welche Das weisse Lauschen im Radio bis heute (26. Juli 2011) gesendet hat.
Das Material wurde bearbeitet mit den Programmen „csound“ (http://www.csounds.com/), „Pure data“
( http://puredata.info/ ) und: Danke an Katja Vetter für ihr „Slice//Jockey”
G8
Rocambolesco kann mit kühn oder waghalsig übersetzt werden. Das Wort bezeichnet eine Handlung, die Tollkühnheit verbunden mit Verschmitztheit erfordert. Der Ausdruck wurde auch wegen seines Klanges gewählt: ähnlich jenem von etwas, das rollt und aufprallt.
Die Realität des Alltags verändert sich unvorhergesehen: die gewohnten Klänge erhalten plötzlich einen anderen Sinn: ein Pingpongball zusammen mit einer elektrischen Gitarre bilden ein Orchester, welches das Konzert von Drama und Komik des Lebens spielt.
Diese Komposition ist dem Klang, oder besser dessen Möglichkeit, Atmosphäre und Empfindungen zu schaffen, gewidmet. Sie ist eine Hommage an die Klänge der menschlichen Stimme; die Stimme nicht nur als Instrument der Kommunikation, sondern auch als musikalisches, rhythmisches.
Der Titel des Musikstückes „ho gli occhi a posto degli orecchi“ (ich habe die Augen anstelle der Ohren) beziehet sich auf die Fähigkeit, sich zum Beispiel die Person, welche mit uns am Telefon spricht, oder Dinge, über die man spricht, vorzustellen, sie während der Konversation zu sehen (ohne iPhone oder Skype :-)); aber auch darauf, dass wenn die Wörter verloren gehen, zerbrechen, in Frequenzen untergehen(„non sento niente“ – ich höre nichts; „ti sento molto lontano“ – ich höre dich von sehr weit her; „non ti sento più“ – ich höre dich nicht mehr, „ha strane risonanze il tuo apparecchio“ – es hat seltsame Resonanzen in deinem Apparat“), die menschliche Stimme immer noch Emotionen und Bilder hervorrufen kann.
Die Fähigkeit der Wörter eine Welt zu schaffen, ihre Schönheit und Musikalität im Klang der menschlichen Stimme haben also diese Arbeit inspiriert.
Ungefragt sind an diesem Stück beteiligt:
Jean Cocteau(1), Anna Magnani (1), Roberto Rossellini (1), Ingrid Bergman (1), Patrizia Vicinelli (http://ubu.wfmu.org/sound/vicinelli_patrizia/Vicinelli-Patrizia_Sette-Poemi_1967-76.mp3 http://www.youtube.com/watch?v=lraVJMhl9_I), mein Telefonbeantworter, verschiedene Freunde, MacBookPro, Logic Pro und Puredata http://puredata.info/.
Zutaten:
Chromstahl-Spülbecken
Zwei Metallschüsseln
Wasser
Aufnahmegerät
Computer
"ies amoR quanto bella": dies ist das Anagramm des Titels eines italienischen Liedes aus dem Jahr 1934
von Torres und Bixio ("quanto sei bella Roma").
Meine Version enthält Aufnahmen von Strassengeräuschen in der
Nähe des Konservatorium Santa Cecilia in Rom und von Stimmen und Geräuschen
(rückwärts abgespielt) an einem Abendessen mit meiner römische Familie.
Zu diesem Material, habe ich mit der E-Gitarre improvisiert.
FRITTOMISTO
RÜCKFAHRKARTE