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Im Zentrum der Spiele in Japans Hauptstadt steht das Nationalstadion, das im Stadtteil Shinjuku liegt. Dieses wurde auf dem Grund des Olympiastadions von 1964 errichtet und im Dezember 2019 eröffnet. Das Stadion, das 68'000 Zuschauern Platz bietet, wurde vom japanischen Architekten Kengo Kuma konstruiert und ist in eine Parklandschaft eingebettet.
Der Bau soll rund 1,3 Milliarden Franken gekostet haben. Neben der Eröffnungs- und der Schlussfeier finden im Nationalstadion auch die Leichtathletik-Wettbewerbe und Fussballspiele statt.
Zur «Heritage Zone» gehört auch der Nippon Budokan, das als Zentrum der asiatischen Kampfkünste gilt. Der aus drei achteckigen Hallen bestehende Budokan wurde für die Spiele 1964 errichtet, als Judo seine Olympia-Premiere feierte.
Auch Musikgrössen wie die Beatles oder Bob Dylan traten dort schon auf. 2021 finden neben den Judo- auch die Karate-Wettkämpfe statt, die erstmals olympisch sind.
Die «Tokio Bay Zone» umfasst 16 Wettkampfstätten sowie das internationale Broadcast- und Medienzentrum. Eines von acht Neubauten ist das Tokyo Aquatics Centre. Die 160 m lange und 130 m breite Arena soll nach den Spielen der Bevölkerung Tokios als öffentliches Schwimmbecken zur Verfügung stehen.
Auf der Grenze der beiden Zonen befindet sich das olympische Dorf, das auf einer künstlichen Insel liegt. Zwei kleinere Dörfer befinden sich im Südwesten Tokios in Enoshima, wo die Segel-Wettbewerbe stattfinden, und in Izu City, dem Austragungsort der Rad- (Strasse und Bahn) und Mountainbike-Wettbewerbe.
Ebenfalls ausserhalb der beiden Zonen befindet sich das Stadion von Yokohama. Die grösste Wettkampfstätte dieser Spiele fasst 72'000 Zuschauer und war Austragungsort des Finals der Fussball-WM 2002 und des Finals der Rugby-WM 2019.
Die beiden Marathons sowie die Geher-Wettbewerbe finden aus klimatischen Gründen in Sapporo statt. Die gut 1000 Kilometer nördlich von Tokio auf der Insel Hokkaido gelegene Stadt war Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1972. Zudem finden auch Fussball- und Baseball/Softball-Spiele in anderen Städten statt. (ram/sda)
Die ZSC Lions feiern im sechsten Auswärtsspiel hintereinander (von acht bis zur Premiere im neuen Stadion) den vierten Sieg hintereinander. Die Gäste benötigten 31 Minuten bis zum ersten Tor; ein Doppelschlag innerhalb von 145 Sekunden von Juho Lammikko (2:0) und Denis Hollenstein (3:0) sorgte für die Vorentscheidung.