Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/115818

<h2>SubmittedText<h2><p>Das VBS hat im Zusatzbericht zum Armeebericht Varianten für eine zukünftige Armee ausgearbeitet. Die verschiedenen Varianten reichen von einem Bestand von 60 000 bis zu 120 000 Armeeangehörigen.</p><p>Der Bundesrat wird beauftragt, ausschliesslich die Variante Soll-Bestand 120 000 AdA als Planungsgrundlage zu nehmen und gestützt darauf eine weitere "Variante 120 000 plus" auszuarbeiten, bei der die zweite Ablösung über eine vollständige Ausrüstung verfügt, um auch vollständig eingesetzt zu werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat in seinem Armeebericht vom 1. Oktober 2010 seine Vorstellungen zur künftigen Grösse der Armee dargelegt: Er sieht einen Soll-Bestand von 80 000 Angehörigen der Armee vor (ohne Rekrutenjahrgang). Der Bundesrat sieht auch nach dem Unglücksfall in Fukushima keinen Anlass, auf diesen Entscheid zurückzukommen. Bei Katastrophen wäre in erster Linie der Bevölkerungsschutz gefordert; die Armee käme nur subsidiär zum Einsatz.</p><p>Das VBS hat entsprechend dem Auftrag der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates Varianten mit unterschiedlichen Armeebeständen ausgearbeitet. Diese können zur Beratung in den Räten beitragen; sie sind aber nicht als Alternativvorschläge des Bundesrates zu seinem Armeebericht zu verstehen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.