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Bild des Lorscher Bienensegens von WikimediaCommons.
Der Lorscher Bienensegen gehört zu den ältesten gereimten Dichtungen in deutscher Sprache. Der althochdeutsche Zaubersegen wurde im 10. Jahrhundert kopfüber an den unteren Rand einer Seite der apokryphen Visio St. Pauli aus dem frühen 9. Jahrhundert geschrieben. Das Manuskript entstand im mittel- oder oberrheinischen Raum und wurde ab etwa 900 im Kloster Lorsch aufbewahrt; dort dürfte der Eintrag des Bienensegens im 10. Jahrhundert erfolgt sein. Der Spruch sollte vermutlich ein schwärmendes Bienenvolk an einen Bienenstock rufen.
Weitere Informationen, Transkription und Übersetzung des Textes bei Wikipedia.