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Die Stärke des Bebens in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) wurde sowohl von der US-Geologiebehörde USGS als auch vom Helmholtz-Zentrum Potsdam mit 6,9 angegeben.
Das Zentrum lag demnach rund 90 Kilometer südwestlich der Stadt Kirakira im Meer. Der Erdbebenherd liege in rund zehn Kilometern Tiefe. Ein zerstörerischer Tsunami war nach ersten Angaben des US-Tsunami-Warnzentrums nicht zu erwarten. Allerdings teilte das seien an der Küste Wellen von ein bis drei Metern Höhe möglich. In weiteren ozeanischen Ländern seien die erwarteten Wellen dagegen maximal 30 Zentimeter höher als üblich.
Erst einen Tag zuvor hatte ein Beben der Stärke 7,8 viele Bewohner der Region verängstigt. Die befürchteten verheerenden Wellen blieben aber aus.
Auf den Salomonen, auf denen etwa 570'000 Menschen leben, sind Beben auch grösserer Stärke keine Seltenheit. Dennoch waren viele Bewohner nach dem Beben der Stärke 7,8 verunsichert. Die befürchteten verheerenden Wellen blieben aber am Freitag aus, soweit die Behörden in der Hauptstadt Honiara die Lage in den abgelegenen Regionen des Landes beurteilen konnten. Von einigen Inseln wurden Schäden an leicht gebauten Häusern gemeldet.
Die Inselgruppe liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer hufeisenförmigen Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans. Hier schieben sich im Erdinnern verschiedene Platten untereinander. (SDA/stj)Publiziert am 09.12.2016 | Aktualisiert am 10.12.2016