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Am letzten Wettkampftag der FIS-WM der Snowboarder in Madonna di Campiglio (It) gab es für die Schweiz eine dritte Goldmedallie.
Nach dem Parallel-Riesenslalom-Vollerfolg durch Ursula Bruhin und Gilles Jaquet holte sich Guillaume Nantermod im Boardercross überraschend den Titel vor dem Deutschen Markus Ebner und dem Österreicher Alexander Maier, Bruder von Hermann Maier.
Für den 25-jährigen Nantermod, der Anfang 2000 zwei Weltcup-Siege in Ischgl (Ö) und in Livigno (It) feiern konnte, war es der erste internationale Titel seiner Karriere.
Der Walliser aus Morgins war vor rund einem Jahr aus finanziellen Gründen zur FIS gewechselt und ist heute als einziger Schweizer ausschliesslich auf der FIS-Tour unterwegs. Zuvor fuhr der Snowboard-Profi während drei Jahren beim Konkurrenzverband ISF.
Rückblick
Die WM in Madonna di Campiglio kann im Schweizer Lager als Erfolg verbucht werden. Im Medaillenspiegel figuriert die Schweiz mit drei Goldmedaillen auf Platz 2. Mit fünf goldenen Auszeichnungen - drei davon durch Karine Ruby - ist nur Frankreich besser klassiert.
Einen Wermutstropfen gibt es aus Schweizer Sicht dennoch: Der Triumph von Nantermod ist im Hinblick auf olympische Quotenplätze nicht von Belang, da der Boardercross frühestens bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin auf dem Programm stehen wird.
swissinfo und Agenturen