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Philipp Latzin
Ausserordentlicher Professor für Pädiatrische Pneumologie
Philipp Latzin wurde von der Universitätsleitung per 1. März 2016 als Nachfolger von Nicolas Regamey zum ausserordentlichen Professor für Pädiatrische Pneumologie ernannt.
Philipp Latzin (40) wuchs in München auf, wo er 2002 auch sein Medizinstudium an der LMU abschloss. Anschliessend doktorierte er im Bereich Kinderpneumologie. Ab 2005 besuchte er im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes im Bereich der Lungenentwicklung die Universität Bern. 2008 schloss er diesen mit einem PhD in Epidemiologie ab. Anschliessend setzte er seine klinische Ausbildung am Inselspital Bern fort. 2010 erlangte er den FMH Pädiatrie, 2012 den FMH Kinderpneumologie, gefolgt von seiner Habilitation. Im Juli 2013 wechselte er auf eine Tenure-Track-Assistenz-Professur für pädiatrische Pneumologie an das Universitätskinderspital Beider Basel (UKBB).
Philipp Latzin forscht unter anderem an der Entwicklung neuer Methoden für Lungenfunktionsmessungen bei Säuglingen und Kleinkindern; vor allem solchen, die an Cystischer Fibrose leiden. Er versucht, Veränderungen der Lunge durch Lungenfunktionstests besser darzustellen und die klinische Betreuung dieser Patienten zu vereinfachen. Zudem interessiert er sich für den Einfluss frühkindlicher Faktoren auf das Lungenwachstum bei Säuglingen mit und ohne Lungenerkrankungen. Philipp Latzin erhielt bereits mehrere Forschungspreise, unter anderem den Klosterfrau-Forscherpreis für seine Arbeiten zu negativen Effekten der Feinstaubbelastung auf die Lungenentwicklung während der Schwangerschaft.