Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03632.jsonl.gz/1189

CBD gegen Krebs
Mehrere Zell und Tierversuche haben ergeben, dass nicht nur THC, sondern auch CBD sehr krebshemmende EIgenschaften hat. Ebenfalls CBD-Säure hatte in einem Experiment eine krebshemmende Wirkung. In der Universität von Hiroshima haben Wissenschaftler gezeigt, dass CBDA die Wanderung von Krebs, sogenannte Metastasen stoppen kann. Zudem gibt es Hinweise von Studien, dass CBD in der Kombination mit THC wirksamer ist, als eines der beiden Cannabinoide allein. Ausserdem, soll CBD und THC die Wirkung von Chemotherapien verstärken können. Mehrere italienische Forscher haben den Anti Tumor Effekt bei Brustkrebs getestet von mehreren Cannabinoiden der Cannabispflanze (Cannabidiol, Cannabigerol, Cannabichromen, Cannabidiolsäure und THC-Säure). Cannabidiol war von diesen Cannabinoiden die wirksamste Substanz bei der Hemmung des Wachstums von menschlichen Brustkrebszellen, die unter die Haut von Mäusen injiziert wurden. CBD hat auch Lungenmetastasen von humanen Brustkrebszellen, welche in die Pfoten von Tiere injiziert wurden gehemmt. Ausgelöst wurde die Hemmung der Krebszellen durch einen sogenannten Zelltod der Krebszellen, nachdem das CBD ins Spiel kam. Die Krebszellen haben sich nach dem Kontakt mit CBD sozusagen selber getötet.
CBD hemmt ebenfalls die Bildung von neuen Blutgefässen, auch Angiogenese genannt. Sobald ein Tumor grösser als 2mm wird, benötigt dieser neue Blutgefässe als Ernährung. Wird aber dessen Entwicklung gehemmt, so passiert das gleiche mit dem Krebswachstum - es wird gehemmt. Id-Proteine sind ein wichtiger Bestandteil der Tumorzellbiologie, die Forscher vom California Pecific Medical Center Research Institute haben erkannt, dass CBD die erste nicht giftige exogene Substanz ist, welche deutlich die Id-1-Expression in metastasierenden Brustkrebszellen reduzieren kann und die Tumoraggressivität somit reduzieren soll.
Quelle: CBD - Ein Cannabinoid mit Potenzial, Franjo Grotenhermen