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Programm:
2. Dichtung und Wahrheit - Sekundärliteratur
Wer viel schreibt, über den wird viel geschrieben. Der zweite Bücherbereich der Ausstellung befasst sich mit der Sekundärliteratur, das heisst, mit dem, was über Karl May geschrieben wurde. Und dies ist viel, sehr viel sogar.
Schon sechs Jahre nach dem Tod des Autors erschien das erste "Jahrbuch", das sich mit dem Werk des Schriftstellers befasst..
Es sollten insgesamt 36 Jahrbüher bis 1933 werden. Dann wurde die Herausgabe eingestellt und erst ab 1970 (bis heute) von der Karl-May-Gesellschaft wieder aufgenommen.
Nebst den inzwischen 79 Jahrbüchern gibt es natürlich unglaublich viele Abhandlungen zu Karl May und zu seinem Werk. Bis in die 90er Jahre wucherte die Legendenbildung türchtig weiter (Karl May selber hat viel dazu beigetragen!) bis jetzt in den letzten zwanzig Jahren der "hinterste Winkel" eines Lebens und eines Werks beleuchtet wurde.
In der Ausstellung werden einige der wichtigsten, aber auch der skurilsten und aussergewöhlichsten Publikationen gezeigt. Zum Beispiel das grosse "Karl-May-Figurenlexikon", das umstrittene Thenbuch von Arno Schmidt, "Sitara und der Weg dorthin", sowie die "notwendige Klarstellung" von Heinz Stolte.
Doch keine Angst: es soll keine Diskussion unter Karl May Kennen angeregt werden, es geht vielmehr darum, die Vielschichtigkeit der Karl May Forschung aufzuzeigen. Dazu gehört auch interessantes Bildmaterial wie die Landkarten mit Reisewegen von Karl May oder der "Atlas fiktiver Orte".
Wieder ein paar Beispiele: