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Im Gegensatz zur Denkmalpflege, welche sich vornehmlich mit dem Schutz und der Erhaltung von Einzelobjekten befasst, steht beim Ortsbildschutz das Gesamtbild einer Siedlung im Mittelpunkt.
Ein einzelnes Ortsbild kann äusserst unterschiedliche Dimensionen aufweisen. Die Spanne reicht von einer Siedlung mit wenigen Bauten bis zur Grossstadt.
Der Ortsbildschutz ist integraler Bestandteil der Schweizerischen Denkmalstatistik, das Gebiet befindet sich aber stark in Bewegung. Einige Kantone haben den Ortsbildschutz bereits in ihrem kantonalen Recht ausformuliert, bei weiteren sind entsprechende Schritte absehbar. Erst ein Teil der Kantone konnte im Zuge der Datenerhebung durch das BFS Flächendaten zu Ortsbildschutzzonen liefern – der Hauptvariable dieses Teils der Denkmalstatistik.
Bis diese Daten von allen Kantonen geliefert werden können, kann nur die Anzahl der Ortsbilder und eine Einstufung in die Bedeutungskategorien national, regional und lokal nach ISOS-Methode ausgewiesen werden. Die hier präsentierten Daten stammen vom Bundesamt für Kultur (BAK).
Im Zuge der Ersterhebung zum ISOS-Inventar in den 1980er Jahren wurden insgesamt rund 6000 Ortsbilder besucht und bewertet. In der Tabelle unten werden jedoch nur die 4697 Ortsbilder dargestellt, welche aufgrund ihrer Qualitäten die Voraussetzungen für eine Einstufung in die Kategorein national (1274), regional (1867) oder lokal (1556) erfüllten.