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Der Bundesrat hat dem Sekretariat der Klimakonvention die Ziele der Schweiz zur Verminderung der Treibhausgase bis 2020 mitgeteilt. Die Schweiz will ihren Ausstoss im Vergleich zu 1990 um 20% vermindern. Dieses Ziel entspricht demjenigen der EU. Falls andere Industrie- und Schwellenländer ebenfalls namhafte Bemühungen unternehmen, ihren Ausstoss zu senken, wird die Schweiz ihr Ziel auf 30% erhöhen.
Ausserdem plant die Schweiz mehr Geld in den Globalen Umweltfonds (Global Environment Facility GEF) einzuzahlen, einen der wichtigsten Finanzierungskanäle im Umweltbereich. Mit den einbezahlten Geldern gewährt der GEF Entwicklungs- und Transitionsländern finanzielle Unterstützung für die Durchführung von Projekten, die einen klar definierten Nutzen für die globale Umwelt haben. Dabei ist rund ein Drittel der GEF-Gelder für das Klima bestimmt. Die Schweiz zahlt seit 1991 in den GEF ein, welcher alle vier Jahre aufgefüllt wird. 2010 wird er zum fünften Mal wieder aufgefüllt. Die Verhandlungen dazu werden im März 2010 stattfinden. Im GEF-Verwaltungsrat vertritt die Schweiz eine Stimmrechtsgruppe, die aus den zentralasiatischen Staaten und Aserbeidschan besteht. Der Bundesrat hat der Aufnahme von internationalen Verhandlungen zur 5. Wiederauffüllung des GEF zugestimmt und die Schweizer Delegation ermächtigt, 132 Millionen Franken für die Laufzeit 2010-2014 anzubieten. Die Schweiz erhöht damit ihr Engagement um 50 Prozent. Mit dem stärkeren Engagement in diesen Bereichen will die Schweiz ihre Stellung in der internationalen Klima- und Umweltpolitik festigen, schreibt der Bundesrat.