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Johannes Grubenmann, 1707 – 1771
Johannes beginnt seine Arbeit unter der Ägide seines Bruders Jakob. Zunächst ist er beschäftigt mit dem Bau von Turmhelmen und Glockenstühlen, dem Einrichten von Glocken und Turmuhren. Oft wird Johannes gar als Uhrmacher bezeichnet. 1731 heiratet er die Witwe Anna Schläpfer und lässt sich in Trogen nieder. Von den sechs Kindern überleben nur die beiden späteren Baumeister Johannes und Hans Ulrich. Kurz nach dem Tode seiner Frau heiratet er Katharina Sturzenegger aus Rehetobel und zieht mit der Familie nach Wolfhalden. Dass der bekannte Arzt Dr. Laurenz Zellweger aus Trogen Pate seiner beiden Töchter wird, beweist sein hohes Ansehen. 1754 erwirbt Johannes die Nordmühle in Teufen, wo er 1771 stirbt. Johannes kennen wir als Brückenbauer in Reichenau (mit 70 m die längste Grubenmannbrücke), in Wettingen und Oberglatt. Seine bedeutenden Profanbauten stehen in Trogen, Speicher, Chur und Rheineck.