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Ausserdem darf der 33-jährige Preisträger eine Einzelausstellung im Bündner Kunstmuseum in Chur bestreiten. Die Übergabe des Kunstpreises erfolgt an der Vernissage zu dieser Ausstellung im März nächsten Jahres, wie das Kunstmuseum in Chur am Freitag mitteilte.
Paravicini wuchs in Poschiavo und Luzern auf. Bildende Kunst studierte er an der Ecole cantonale d’art de Lausanne (BA) sowie an der Glasgow School of Art (MA). Seine Arbeiten waren in den letzten Jahren in mehreren Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Paravicini lebt und arbeitet in Basel.
Werke voller Ironie und Schalk
Das Bündner Kunstmuseum schreibt, das künstlerische Schaffen von Paravicini gleiche einem Bilderstrom aus Aneignungen, Parodien und Verfremdungen. Unbelastet beziehe er sich auf Subkultur, Comic, Konsum, Kulinarik, Design, Musik oder Literatur.
Seine Kunst bringt der Preisträger zum Ausdruck mit Ölgemälden, Fotografien, Druckgrafiken, Hinterglasmalereien, Filmen oder Skulpturen. Hinter der schelmischen Wirkung seiner Arbeiten, so das Bündner Kunstmuseum, würden sich oft zeitintensive Produktionsprozesse verbergen. Die Werke wirkten unberechenbar und strotzten vor Schalk und Ironie.