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Lesung mit Wagdy El Komy
Anlässlich des «Writers in Prison»-Day, der in Kooperation mit dem Deutschschweizer PEN-Zentrum und Amnesty International stattfindet, besucht der ägyptische Schriftsteller Wagdy El Komy das Haus der Religionen für eine Lesung. In seinen Romanen zeigt er sich als wacher und kritischer Beobachter des ägyptischen Alltags und der überaus prekären politischen Zustände in seinem Heimatland. Wagdy El Komy lebt zurzeit in der Schweiz, wo er in den vergangenen Jahren mehrere Stipendien erhielt. Aufgewachsen in der ägyptischen Mittelschicht, nimmt er sich vor allem in seinen Erzählungen immer wieder dieser Klasse an und beschreibt mit Liebe und einem Hang zum Absurden deren immer quälendere Alltagssorgen.
Mittwoch, 16. November, ab 19.00
Ein Palästinenser und ein Israeli auf dem Weg zur Versöhnung
Bassam Aramin und Rami Elhanan, zwei durch den Tod ihrer Töchter zutiefst verletzte Väter, werden im Haus der Religionen ihre Geschichte erzählen, in welcher sie ihre Trauer in eine aussergewöhnliche Form von Versöhnung umgewandelt haben. Sie gehören beide dem «Parents Circle – Families Forum» an, einer israelisch-palästinensischen Organisation, deren Mitglieder ein Familienmitglied durch Gewalt der «Gegenseite» verloren haben. Beide sind auch mit den «Combatants for Peace» verbunden, ehemaligen Kämpfer:innen, die Waffen gegen friedensfördernde Aktivitäten eingetauscht haben.
Donnerstag, 17. November, ab 19.30