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Die Aktien seien von einer Schweizer Bank fest übernommen worden und würden vollumfänglich bei der HLEE platziert, teilte diese am Montag mit. Die Aktien würden mit der noch nicht erfolgten Eintragung in das Handelsregister im Aussenverhältnis geschaffen, seien aber schon voll stimmberechtigt. Die Transaktion dient laut Mitteilung der Vorbereitung eines Übernahmeangebots für die Constantin Medien AG (CMAG), die nach der angekündigten Kapitalerhöhung noch eine Beteiligung von gut 45% an der HLC hält.
Damit solle die festgefahrene Situation um CMAG deblockiert werden, heisst es. HLEE will mit dem möglichen Übernahmeangebot die Stimmenmehrheit und langfristig sämtliche Aktien von CMAG erwerben. Man werde auf die genannte Transaktion hinarbeiten, auch wenn die Finanzierung derzeit nicht gesichert sei, heisst es. Eine endgültige Entscheidung durch den HLEE-Verwaltungsrat sei daher noch nicht getroffen worden. Gegebenenfalls werde die Transaktion durch die HLC unter Beteiligung der HLEE durchgeführt.
Bei CMAG schwelt seit längerem ein Machtkampf zwischen Präsident Dieter Hahn und dem Schweizer CMAG-Aktionär und HLEE-Mehrheitsaktionär Bernhard Burgener, die beide etwa 30% an dem deutschen Unternehmen halten. Hahn möchte deren Filmsparte ("Der Name der Rose", "Fack ju Göhte") verkaufen, um die Expansion der Sportvermarktung zu finanzieren, Burgener lehnt das hingegen ab.
uh/rw
(AWP)