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2020 wird in den USA gewählt. Langsam beginnen sich verschiedenen Anwärter auf eine mögliche Präsidentschaftskandidatur vorzubereiten. Eine davon ist die Senatorin Elizabeth Warren aus dem US-Bundesstaat Massachusetts. Seit spätestens Mitte September ist Warren im ganzen Land bekannt.
Bei einer Debatte im US-Senat, in der es um Jeff Sessions und sein zukünftiges Amt als Justizminister ging, kritisierte Warren Sessions so scharf, dass ihr das Rederecht entzogen wurde.
Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat für Senatorin Warren kein nettes Wort übrig. Er verspottete Warren als «Pocahontas», da die Senatorin in der Vergangenheit indianisches Erbe für sich reklamierte. Trump ging gar soweit, dass er Warren eine Millionen-Dollar-Spende anbot, wenn sie einen DNA-Test mache, der ihre Aussagen belege.
Das hat Warren nun getan. Auf ihrem Twitter-Kanal veröffentlichte die 69-Jährige ein längeres Video, dass nicht nur ihre Familie und Vorfahren zeigt, sondern auch Professor Carlos D. Bustamante. Bustamante ist ein führender Experte für DNA-Analysen. Er stellte fest, dass ein reiner indianischer Vorfahre «in den letzten sechs bis zehn Generationen vorkam.»
My family (including Fox News-watchers) sat together and talked about what they think of @realDonaldTrump’s attacks on our heritage. And yes, a famous geneticist analyzed my DNA and concluded that it contains Native American ancestry. pic.twitter.com/r3SNzP22f8— Elizabeth Warren (@elizabethforma) 15. Oktober 2018
Warrens Video und Tweet wurde bereits weit mehr als eine halbe Million Mal angeschaut. Trump jedoch bleibt unbeeindruckt von der Ahnenforschung Warrens. Als Journalisten ihn auf das Video ansprachen, meint er nur: «Wen interessiert's?» und bestreitet, dass er nun eine Million Dollar spenden müsse.
Pres. Trump on Sen. Elizabeth Warren releasing results of DNA test: "Who cares?"— ABC News (@ABC) 15. Oktober 2018
The results show "strong evidence" Warren had a Native American ancestor dating back several generations, The Boston Globe reported today. https://t.co/OUOL0SMa9j pic.twitter.com/3D64gkNDHO
(ohe)
Es war ein scheinbar alltägliches Erlebnis, das Damian Alexander zu seinem Comic inspirierte: Als er in einem Laden ist, sieht er, wie eine Frau ihrem Sohn keine Wonder-Woman-Puppe kaufen wollte. Warum? Weil das etwas für Mädchen sei.
Alexander fing an darüber nachzudenken, wie er als Kind ähnliches erlebt hatte und die Gesellschaft sich noch immer weigert, kleinen Jungen zu erlauben, weibliche Vorbilder zu haben. Wozu das führen kann, hat der Künstler in einem Comic veranschaulicht, den er …