Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03603.jsonl.gz/218

Der Kolumbianer Luis Muriel verbrachte seit 2010 einige Jahre – unterbrochen von Ausleihen – bei Udinese. 2015 wurde er an Sampdoria Genua verkauft. In der zweitletzten Runde der Serie A gastierte der 26-Jährige mit «La Samp» nun mal wieder in seiner alten Heimat.
Obwohl es um nicht mehr viel ging, wurde es eine hektische Partie. Nach der Führung des Heimteams flog in der zweiten Halbzeit erst Udinese-Spieler Rodrigo De Paul vom Platz. In der 64. Minute erhielt Sampdoria einen Elfmeter zugesprochen, den Muriel sicher verwertete. Statt wie andere Spieler aus Respekt vor dem ehemaligen Arbeitgeber nicht zu jubeln, genoss er das Pfeifkonzert und provozierte mit überschwänglicher Freude.
Das passte seinen Ex-Teamkollegen überhaupt nicht und sie gingen Muriel an. Es kam zur Rudelbildung an dessen Ende Muriel und Danilo die Rote Karte sahen – genauso wie Udinese-Trainer Luigi Delneri, der sich ebenfalls über den Jubel ärgerte. (fox)
SCB-Stürmer Thomas Rüfenacht liess sich am Samstag bei der 4:5-Niederlage nach Penaltyschiessen in Lugano trotz ständigen Provokationen nicht aus der Ruhe bringen. Obwohl von mehreren Faustschlägen getroffen, wehrte er sich nicht. Erst nach dem Spiel gab der zweifache Schweizer Meister zurück – und zwar verbal:
Walker als «behindert» zu bezeichnen war allerdings mehr als unglücklich und sorgte für heftige Reaktionen. Dass das falsch war, hat mittlerweile auch Rüfenacht eingesehen. Heute …