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Géraldine Ruckstuhl und Caroline Agnou beenden ihren ersten Siebenkampf an einer WM auf den Plätzen 11 und 21. Siegerin Nafissatou Thiam holt das erste WM-Gold in der Geschichte für Belgien.
Géraldine Ruckstuhl konnte am zweiten Tag des Siebenkampfs im Queen Elizabeth Park zwar nicht mehr ganz an ihre starken Leistungen des ersten Wettkampftages anknüpfen, dennoch durfte sich die 19-jährige Luzernerin über ein mehr als gelungenes WM-Debüt freuen. Mit 6230 Punkte verpasste die Zweite der U20-EM ihren Schweizer Rekord nur um 127 Punkte und belegte am Ende den sehr guten 11. Rang.
Nicht ganz so gut wie Ruckstuhl lief es Caroline Agnou, immerhin übertraf aber auch die 21-jährige Seeländerin die Marke von 6000 Punkten, und zwar um einen Zähler. Im Klassement verbesserte sich die U23-Europameisterin am zweiten Tag um zwei Plätze auf Rang 21.
Die Belgierin Nafissatou Thiam krönte sich ein Jahr nach ihrem überraschenden Olympiasieg in Rio de Janeiro auch zur WM-Königin von London. Die bald 23-jährige Wallonin, die in Lüttich Geografie studiert und deren Vater aus Senegal stammt, siegte mit 6784 Punkten vor der Deutschen Carolin Schäfer und Anouk Vetter aus der Niederlande.
Die Marke von 7000 Punkten, die Thiam Ende Mai in Götzis als erst vierte Athletin überhaupt geknackt hatte, blieben für die 1,87 m grosse Athletin ausser Reichweite, da sie im Speerwurf deutlich unter ihren Möglichkeiten blieb.
SDA-ATS