Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/65993

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat beteuert immer wieder, dass der Bund  keinerlei Absicht habe, die Wasserversorgung zu privatisieren. Im Bericht der UREK vom 28. Mai 2001 über die parlamentarische Initiative der grünen Fraktion kann z. B. nachgelesen werden, dass der Direktor des Bundesamtes für Wasser "versicherte, dass der Bund keine Marktöffnung im Wasserversorgungsbereich plant".</p><p>Allerdings weiss man heute, dass der Bund Forschungen der ETH Lausanne über die Wasserversorgung finanziert und dass er das Projekt Euromarket, das die "möglichen Auswirkungen einer Liberalisierung des Wassersektors untersucht", unterstützt und subventioniert.</p><p>Wie soll dieses Engagement des Bundes verstanden werden?</p><p>Bereitet sich der Bundesrat darauf vor, dem Druck der WTO bezüglich Gats nachzugeben?</p>