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Es wurde in Gaben von 1-5 mg innerlich verabreicht gegen Flechten, Gicht und Magenleiden, äusserlich gegen Krebs; in der Tierheilkunde als Waschmittel gegen Hautauschläge und Läuse. In kleinen Dosen hat es eine anregende Wirkung auf Herztätigkeit und Verdauung. Es bewirkt zunächst eine stärkere Fettablagerung bei Mensch und Tier. Bergsteiger in der Steiermark dopten sich mit immer grösseren Gaben ohne Vergiftungsanzeichen???. Pferdehändler behandelten die Pferde während Wochen mit arseniger Säure, um ihnen ein runderes und blankeres Aussehen zu verleihen. Frauen konnten ihren Teint mit arsenhaltigen Grains de beauté veredeln.
Weisses Arsenik in der Medizin vor 90 Jahren:
"Quelle: SZP 20, 2009, Dr. med. R. Flammer: Buchheister G.A. & G. Ottersbach 1919. Handbuch der Drogisten-Praxis. Julius Springer, Berlin.
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