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Der französische Chelsea-Stürmer Olivier Giroud gewann 2018 mit Frankreich den Weltmeistertitel und 2019 mit dem FC Chelsea die Europa League. Er ist mittlerweile der dritterfolgreichste Stürmer der Grande Nation. Nur Thierry Henry (51 Tore) und Michel Platini (41 Treffer) gelangen noch mehr Treffer als Olivier Giroud (40 Tore).
Nun hat er seine Autobiografie «Toujours y croire» veröffentlicht. Mit dieser will er eine Botschaft der Hoffnung aussenden; eine Ermutigung für jene, die Zweifel haben. «Ich habe mich in der Not aufgebaut. Ich habe meine Karriere damit verbracht, zu beweisen, dass ich meinen Platz verdient habe, dass ich in meiner Position oder in einem Team legitimiert bin. Ich habe nie aufgegeben!»
Famille, Foot et Foi
Das Buch blickt auf seine Kindheit, seine Fussballkarriere und seine Liebe zu Jesus zurück. In mehreren Fernseh- und Radiosendungen sprach Giroud über seinen Glauben. «Gott ist immer bei mir, und das beruhigt mich», sagte er beispielsweise im September gegenüber «RTL».
Am Ende des Interviews erklärte Olivier Giroud das Akronym des französischen Fussballverbandes (FFF) mit «Famille, Foot et Foi» («Familie, Fussball und Glaube»); die drei Worte, die ihn definieren.
Alpha-Kurs durchlaufen
Ausserdem durchlief Olivier Giroud unlängst den Alpha-Kurs der Kirche «Holy Trinity Brompton» in London (im deutschen Sprachraum wird dieser von «Campus für Christus» angeboten). Giroud sagt, der Alpha-Kurs habe ihm eine «fantastische Erfahrung» geboten. Er habe die Möglichkeit gehabt, seinen Glauben mit einer Reihe von Freunden zu teilen, die er zu den Vorträgen eingeladen habe. «Ich habe Alpha in den letzten zwei Monaten online gemacht und ich muss sagen, es war eine fantastische Erfahrung!»
Und weiter: «Ich empfehle es natürlich sehr. Zögern Sie nicht, es ebenfalls zu tun. Es ist fantastisch und Sie werden nicht enttäuscht sein. Seien Sie gesegnet und seien Sie weiterhin ein Segen.»
Christliche Zeitschrift veröffentlicht
Vor einiger Zeit war Olivier Giroud der Gast-Editor der französisch-sprachigen Zeitschrift «Jesus» (Livenet berichtete). «Ich versuche, über meinen Glauben zu sprechen, wann immer ich kann», sagte der Chelsea-Stürmer gegenüber der französischen Zeitung «Le Figaro».
Vor einiger Zeit setzte er sich zudem in London an einer Gala für verfolgte Christen ein (Livenet berichtete). Olivier Giroud begründet: «Ich bin überzeugt, dass das, was ich tue, nur einem Zweck dient, nämlich dem Dienst an Jesus Christus. Es ist unvorstellbar, so viele verfolgte Christen in der heutigen Welt zu sehen.»
Jeden Tag in der Bibel lesen
Gegenüber der «Daily Mail» sagte Giroud ausserdem, dass jeder Tag ein gesegneter Tag sei: «Ich studiere die Bibel und möchte mehr über Jesus wissen.» Weiter machte er auf das Neue Testament «More Than Sports» aufmerksam, welches Lebensberichte von Sportlern enthält: «Ich empfehle Ihnen, dieses Buch der Zeugnisse zu lesen. Und vergessen Sie nicht, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.»
Oder in der «L'Equipe» betonte er: «Manchmal bete ich mitten in einem Spiel. Das Gespräch mit ihm erlaubt es mir, meinen Geist zu reinigen, es dauert nur wenige Sekunden, aber es hilft mir, meine Frustration zu beseitigen.»