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Nach dem ereignisreichen Vortag gab es ein traditionelles Schottisches Frühstück in einem kleinen Cafe in Inverness. Dieses bestand aus Toast, Scones, vegetarischen Wüstchen, Pilzen, Salat, Baked Beans und Hummus. Gesättigt begab ich mich auf den Weg zum Highland House of Fraser, welche traditionelle Highland Kleider herstellen, um The Scottish Kiltmaker Visitor Centre zu besuchen. Unglücklicherweise ist dies aber am Wochenende geschlossen. So entschied ich mich in das Inverness Museum and Art Gallery zu gehen. Dieses kleine Museum zeigt die Geschichte der Highlands von der Steinzeit bis Gegenwart und erklärt die Jacobites Widerstände die zur Schlacht von Culloden führte ausführlich.
Am Nachmittag stieg ich in einen Bus um die 45 Minuten zu der Black Isle, eine Halbinsel nördlich-östlich von Inverness. Ich stieg in Rosemarkie aus. Dies stellte sich schwieriger heraus als ich gedacht hatte. Die Busse haben keine Anzeigetafel auf denen man die nächste Haltestelle sieht. Ausserdem wird die Haltestelle auch nicht angesagt und die Bushaltestellen haben keine Namensschilder. Orientierungslos kam dann, wie so oft, Google Maps zur Hilfe.
Von der Bushaltestelle in Rosemarkie spazierte ich etwa 45 Minuten einem Bach entlang zu den Fairy Glen Falls. Legenden besagen, dass sich dort Feen aufgehalten haben, die dafür sorgen, dass das Wasser des Bachs sauber blieb.
Ich nahm den gleichen Weg zurück nach Rosemarkie. Von dort wanderte ich der Küste entlang zum Chanonry Lighthouse. Der Weg war wunderschön und dank klarem Wetter hatte ich einen super Ausblick auf Fort George. Der Platz beim Leuchtturm von Fortrose ist bekannt um Delfine zu sichten. Ich sah leider keine aber es ist auch noch zu früh im Jahr.
Um nach Fortrose zu kommen, nahm ich den Weg auf der anderen Seite der Landzunge. Dieser führte über einen Golfplatz. Ich kam an der Fortrose Academy und der St. Andrew’s Church vorbei. Dann nahm ich noch einen kurzen Abstecher um die Fortrose Cathedral anzuschauen.
Die Fortrose Cathedral ist eine Ruine. In 1564 verbrachte Mary Queen of Scots und ihre Königshof mehrere Tage dort. In 1572, nach der Reformation, wurden Steine und Holz von der Kathedrale genommen und anderweitig verwendet. Angeblich soll dieses Material gebraucht worden sein um eine Festung in Inverness zu bauen in 1653. Die Kirche wurde aber weiterhin benutzt. Deshalb wurde später auch wieder ein Kirchturm mit Glocke hinzugefügt.
Danach nahm ich wieder den Bus zurück nach Inverness, in welchem ich einen sehr interessanten Sitznachbar hatte. Dieserer ältere Schottische Mann erzählte mir von all seinen Verschwörungstheorien. Aber er war sehr hilfsbereit und zeigte mir den Weg.
Hier ist die ungefähre Route meines Spaziergangs.
Statistiken zur Wanderung
Zurückgelegte Strecke zu Fuss: 12km