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Udo Jürgens hatte die Eingebung zu «If I never sing another Song» in den 1960er-Jahren. Daraus entstand vorerst der Schlager «Illusionen», welchen die deutsche Sängerin Alexandra wunderbar melancholisch umsetzte. Udo war die Komposition so wichtig, dass er sie selber ebenso herausbrachte – vorerst nur als B-Seite seines Hits «Ein ehrenwertes Haus» und später dann auch noch auf einem eigenen, leider ziemlich erfolglosen englischsprachigen Album.
Wenig Interesse bei Sinatra
In einer englischen Fassung «If I never sing another Song» wurde das Lied über den Musikverlag schliesslich international angeboten – mitunter auch Frank Sinatra. Dieser liebäugelte damit, den Titel als Schlusslied für seine Konzerte einzusetzen. Diesen Platz hatte jedoch bereits sein «My Way» inne. Da ihm «If I never sing another song» gefiel, behielt er es einfach einmal vorläufig.
Als sein Freund Sammy Davis Jr. ihn um einen Tipp für ein gutes Schlusslied für seine eigenen Konzerte bat, zückte Sinatra Udo Jürgens Komposition. Dank Sammy Davis Jr. wurde «If I never sing another song» dann definitiv zum Welthit. Eine Aufnahme mit Frank Sinatra als Sänger existiert nicht. Dafür haben weitere berühmte Interpreten wie Shirley Bassey und Matt Monro das Lied in ihr Repertoire aufgenommen.
Gäbe es nur dieses eine Lied
Wie wichtig Udo «If I never sing another Song» selber war, erkennt man daran, dass er ihn in den 1990-er Jahren oft an seinen Live-Konzerten spielte. Dabei orientierte er sich neu am englischen Text und schrieb den Titel in «Gäb es nur dies eine Lied für mich» um.