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Die Zerstörung und der Wiederaufbau Bondos.
Eine Bildreportage von Ruben Wyttenbach.
Am 23. August 2017 löste sich eine Teil der Nordwand des Piz Cengalo.
3 Millionen Kubikmeter Geröllmassen schoben sich durch die Val Bondasca und verschütteten grosse Teile des Dorfs Bondo und die einzige Verbindungsstrasse durch das Bergell.
Nach dem ersten Murgang gingen in der folgenden Woche noch 2 weitere Murgänge in das Dorf nieder, die weitere Verschüttungen und Evakuierungen verursachten.
Der Bergsturz tötete acht Wanderer in der Val Bondasca, zwang Bondos Einwohner für Monate aus ihrem Heimatdorf, verursachten Schäden von über CHF 41 Millionen und lenkte das nationale Bewusstsein auf die Folgen der Klimaerwärmung in den Alpen.
Ruben Wyttenbach hat Bondo zwischen September und Dezember 2017 mehrmals besucht. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bregaglia und mit Unterstützung der Gebäudeversicherung Graubünden (GVG) und des Interkantonalen Rückversicherungsverband (IRV) hat er vor Ort die weitläufige Zerstörung und die aufwendigen Räumungsarbeiten dokumentiert.
Der Kegelhals in Bondo, wo der Fluss Bundasca das Dorf Bondo erreicht und aus welchem die drei Murgänge in das Dorf flossen.
Der Piz Cengalo. Deutlich zu sehen sind die hellen Bereiche der durch den Bergsturz freigelegten Bergflanke.
Szenen aus Bondo in den Wochen und Monaten nach dem Bergsturz.
Die Turnhalle von Bondo, welche durch Schlamm geflutet wurde. | Ein Zivilschützer beim Freischaufeln eines Kellers in Spino.
Eine provisorische Wasserleitung im Wald unmittelbar oberhalb von Bondo. | Ein Überwachungsradar der Schweizerischen Armee mit Absperrzaun in Soglio, welches nachts die evakuierten Dörfer Bondo, Spino und Sot Punt auf die Anwesenheit von unbefugten Personen überwacht.
Sicht auf Bondo und die zerstörte Hauptstrasse 3 während der Aufräumarbeiten.
Ein von Schlamm befreites Haus in Bondo, mit deutlich zu sehender Höhe der Verschüttung. | Schlamm vor einer Eingangstüre im alten Dorfteil von Bondo.