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Kürzlich hat die SVP Schweiz ein Positionspapier zum Thema Bildung und Schule beschlossen. Die GaySVP reagiert mit einer Stellungnahme, in der sie klar Position dazu bezieht.
Grundsätzlich, begrüsst die GaySVP die Forderungen der SVP Schweiz im Bezug auf die Bildungspolitik und ist erfreut, dass sich die bürgerliche Seite endlich des Themas Bildung annimmt. Die GaySVP betrachtet die Forderung, dass das Thema Homosexualität in der Schule keinen Platz habe, nicht als zeitgemäss.
Positionen der Gay-SVP:
- Das Thema Homosexualität darf nicht tabuisiert werden, denn dass es Homosexualität und dazugehörende Vorurteile gibt sind Facts
- Gleichgeschlechtliche Liebe entsteht nicht durch den Unterricht in der Schule!
- Homosexualität lässt sich auch nicht anerziehen.
- Wichtig ist eine umfassende Thematisierung an den Schulen. Dazu gehören auch für viele Betroffene schwierige Aspekte wie Kinderwunsch, fehlende Akzeptanz in ländlichen Gebieten und Selbstmordgefährdung durch Isolation.
- Der Sexualunterricht gehört nicht in den Kindergarten. Eine umfassende und sachliche Information ist angebracht ab der 6.Primarschule oder Sekundarstufe.
- Durch einen neutralen, sachlichen und unpolemischen Umgang mit dem Thema können sich Jugendliche angstfrei mit sich auseinander setzen.
- Durch sachliche Information kann sodann auch das Verständnis von Gleichaltrigen (Peergroup) gegenüber betroffenen Jugendlichen verbessert und damit die Suizidgefahr reduziert werden.