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Über 500 Velokuriere aus der ganzen Welt sollen 2020 nach Basel an die Weltmeisterschaft kommen. An einer derartigen Weltmeisterschaft treten die Teilnehmenden in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Die wichtigste ist ein grosses Rennen quer durch ein abgesperrtes Quartier. Dabei bekommen die Kuriere eine Liste mit Aufgaben, die es zu absolvieren gilt. Mitorganisator Benedikt Herzog sagt, man könne die Rennen am besten mit Orientierungslauf vergleichen: «Es geht nicht nur um die stärksten Waden, sondern auch darum, welcher Kurier den schnellsten und cleversten Kopf hat.»
Für die Austragung der Rennen benötigen die Velokuriere ein abgesperrtes Quartier. Man sei diesbezüglich derzeit im Gespräch mit dem Kanton Basel-Stadt und Stiftungen wie z.B. der Christoph Merian-Stiftung. Das Dreispitz-Areal wäre eine spannende Option für die WM, sagt OK-Mitglied Benedikt Herzog.
Velokuriergemeinschaft muss zustimmen
Ob die WM nach Basel kommen kann, hängt auch davon ab, ob die Velokuriere aus der ganzen Welt nach Basel kommen möchten. Dazu wird jeweils an der Weltmeisterschaft darüber abgestimmt, an welchem Ort die WM zwei Jahre darauf stattfindet. Benedikt Herzog zeigt sich gegenüber der Abstimmung unter den Kurieren optimistisch: «Die Basler Velokuriere sind international bestens vernetzt und Basel geniesst in der Szene einen sehr guten Ruf. Unsere Chancen stehen gut.»