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Die japanische Regierung hat am 5. April angewiesen, den Versand der Shiitake-Pilze aus der Präfektur Miyagi (Murata-Machi), der Bambussprossen aus Chiba (Kisarazu und Ichihara) sowie der Yamame-Fische und Bachforellen aus Fukushima einzustellen, weil bei denen eine höhere Radioaktivität als die seit 1. April geltenden, neuen Grenzwerte nachgewiesen wurde. Bei den Shiitake-Pilzen aus Murata-Machi betrug die Cäsium-Kontamination 350 Bq/kg, bei den Bambussprossen aus Chiba etwas mehr als 100 Bq/kg.
Auch beim Fleisch eines Rinds aus Gunma wurde eine Cäsium-Belastung von 106 Bq/kg festgestellt. Ausserdem wurde die Auslieferung der Bambussprossen aus verschiedenen Gebieten von Chiba und Ibaraki und der Shiitake-Pilze aus Ibaraki oder auch aus Kanagawa, 300 km entfernt vom AKW Fukushima I, wegen der Überschreitung der Grenzwerte ebenfalls gestoppt.
Kontaminiertes Wasser wieder ins Meer
Tepco hat am 5. April bekannt gegeben, dass rund 12 Tonnen radioaktives Wasser ins Meer geflossen sind. Das Wasser ist mit radioaktivem Strontium stark verseucht, aber enthält auch Cäsium, dessen Konzentration 16.7 Bq/m3 betrug.
Ein Rohr, das eine Wasseraufbereitungsanlage und einen provisorischen Wassertank verbindet, löste sich, das ausgelaufene Wasser ist daraufhin zum grössten Teil ins Meer geflossen.
Auch am 26. März ereignete sich ein gleichartiger Zwischenfall.