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Zwischen Bencic und ihrer guten Freundin Mladenovic entwickelte sich wie vor einem Jahr, als sie ebenfalls in ‘s-Hertogenbosch zum zuvor einzigen Mal gegen die Französin angetreten war, ein Kampf auf Biegen und Brechen – diesmal mit dem schlechteren Ende für die Nummer 8 der Welt aus der Schweiz. Letztlich entschied ein Break von Mladenovic zum 5:4 im Entscheidungssatz. Nach gut zwei Stunden verwertete sie ihren ersten Matchball. Im Vorjahr hatte Bencic in den Niederlanden den Final erreicht und gegen Camila Giorgi verloren.
Der erste Satz war noch eine klare Sache für Bencic gewesen, die zwei ihrer neun Breakchancen verwertete und selber bei eigenem Aufschlag völlig unbedrängt blieb. Im zweiten Durchgang musste die Schweizerin ihren Service zum ersten Mal abgeben. Dies reichte Mladenovic, die vor einer Woche in Paris ihren ersten Grand-Slam-Titel im Doppel (mit Caroline Garcia) gewonnen hatte, weil Bencic alle fünf Chancen nicht nutzen konnte. Auch zu Beginn des dritten Satzes verpasste sie nochmals zwei Chancen.
Das Comeback der im Kanton Schwyz wohnhaften Ostschweizerin nach zwei Monaten Pause wegen einer Rückenverletzung darf sich dennoch sehen lassen. Trotz fehlender Spielpraxis gewann sie zwei Partien in drei Sätzen und im Viertelfinal gegen ihre formstarke Landsfrau Viktorija Golubic in zwei Tiebreaks. Nächste Woche geht es für Bencic in Birmingham weiter, wo sie in der 1. Runde auf die Rumänin Irina-Camelia Begu (WTA 28) trifft.
(SDA)