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Institutionen als Systeme zur Regulierung von Normen in einer Gesellschaft
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Artikel-Nr.:
10121714
Beschreibung
Essay aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 2,3, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Um die Institution des "Diskurses" zu definieren, zu analysieren und zu ordnen, müssen die Prozeduren, die Merkmale und die Funktionen, mit denen sie erstellt wird, untersucht werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Autor. Michel Foucault betrachtet den Autor in seinem Text "Was ist ein Autor?" als eine Funktion des Diskurses und wirft folglich die Frage nach der Definition und Begrenzung des Autor-Begriffs auf. Sein Text fügt sich damit in eine Reihe weiterer Texte, die sich mit der Theorie der Autorschaft befassen - wie zum Beispiel Sigmund Freuds "Der Dichter und das Phantasieren", Roland Barthes "Der Tod des Autors" oder Manfred Schneiders "Der König im Text" ein. Im ersten Teil des ersten Essays soll der Versuch unternommen werden, die verschiedenen Antworten zur Frage der Autorschaft aus Foucaults und Schneiders Text zu erläutern. Anschließend werden die Ergebnisse genutzt, um den Autor in die Institution des Diskurses einzubinden, um herauszufinden, welche Funktion er darin übernimmt. Der Begriff "Institution" wird hier im Sinne eines Systems zur Regulierung von Normen in einer Gesellschaft verwendet.
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