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Wikingerstricken ist mehr ein "Fädeln" und mit dem üblichen Stricken nicht zu vergleichen. Viel Spaß und gutes Gelingen mit dieser neuen Technik!
Vom roten Draht 1 m abtrennen und acht Maschen gleichmäßig um den Rundholzstab herum verteilt anschlagen. Dafür an einem Ende des Drahtes 20 cm stehen lassen und eine Schlaufe legen, die etwas größer ist als der Umfang des verwendeten Stabs. Die Drahtenden miteinander verdrehen. Die Schlaufe auf den Stab schieben. Zwischen Stab und Drahtschlaufe sollte ringsum noch etwas Platz für die Anfangsmaschen sein.
Das kurze Drahtende oberhalb der Schlaufe fest um den Draht wickeln und bei Bedarf mit einem Gummiband oder einem Klebestreifen fixieren. Das lange Drahtende von oben nach unten unter dem Draht hindurchfädeln und über den Draht eine kleine Schlaufe legen. Das ist die 1. Anschlagmasche. In gleicher Weise gleichmäßig um den Stab herum verteilt weitere Maschen anschlagen, bis die gewünschte Anzahl erreicht ist.
Anschließend einlagig um den Rundstab herum weiterarbeiten. Mit der ersten Strickrunde beginnen - Wikingerstricken ist eher ein „Fädeln“ als Stricken! Für die erste Masche den Draht von rechts nach links unter der ersten Anschlagmasche hindurch führen und eine kleine Schlaufe legen. In gleicher Weise fortfahren und in jede Anschlagmasche eine Masche einhängen. Wenn der Draht aufgebraucht ist, 50 cm des orangefarbenen Drahtes abtrennen und gemäß Grundanleitung anfügen.
Danach jeweils 50 cm in der Farbfolge gold, grün, blau, rot verstricken. Zuletzt den dritten roten Drahtabschnitt verstricken. Den Anschlag entfernen, kleine Drahtabschnitte durch die Enden des Drahtschlauchs fädeln und jeweils miteinander verdrehen. Den Drahtschlauch bis zu einem Druchmesser von ca. 6 mm komprimieren. Dann die kleinen Drahtabschnitte wieder entfernen.
Komprimieren: Der starre und etwas ungleichmäßige Strickschlauch erhält durch das Komprimieren seine geschmeidige und gleichmäßige Form und seine endgültige Länge. Dafür den Schlauch vom Stab abziehen, die Maschen unterhalb des Anschlags durchtrennen und den Anschlag entfernen. Dieser kann erneut verwendet werden. Für das Komprimieren einen 15 cm langen Drahtabschnitt abtrennen und am oberen Strickschlauchende durch zwei einander gegenüberliegenden Drahtschlaufen führen. Dies mit immer neuen Drahtabschnitten wiederholen, bis alle Schlaufen erfasst sind. Die Drahtenden zusammenfassen und am Ende gut 2 cm lang fest miteinander verdrehen die Drahtbögen am unteren Schlauchende in gleicher Weise zusammenfassen.
Nun mit zwei Rundholzstab-Abschnitte oder andere, nicht zu dünne Stäbe als Zughilfen nutzen. Je einen Abschnitt zwischen dem Schlauchende und dem verdrehten Drahtende hindurchschieben, beide mit den Händen fassen und den Schlauch dann damit in die Länge ziehen, bis der gewünschte Durchmesser erreicht ist. Den komprimierten Schlauch an den roten Enden kürzen. Mit der Zange lose hängende Drahtmaschen entfernen. Den Drahtschlauch über das Kautschukband ziehen und in der Mitte platzieren. Die Enden etwas an das Band drücken . Das Kautschukband auf die gewünschte Länge kürzen. Den Verschluss mit Schmuckkleber befestigen und den Kleber gut trocknen lassen.
Vom roten Draht 1 m abtrennen und acht Maschen gleichmäßig um den Rundholzstab herum verteilt anschlagen. Anschließend einlagig um den Rundstab herum weiterarbeiten. Wenn der Draht aufgebraucht ist, 50 cm des orangefarbenen Drahtes abtrennen und gemäß Grundanleitung anfügen. Danach jeweils 50 cm in der Farbfolge gold, grün und blau verarbeiten. Zuletzt den zweiten roten Drahtabschnitt (1 m) verstricken. Weiter den Schritten der Anleitung zur Kette folgen!