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PHYSIK FÜR ENKEL, ein Beitrag zum Anthropischen Prinzip
Während vieler Jahre habe ich nur Krankengeschichten geschrieben. Deshalb entstand der Wunsch ein Buch mit vorwiegend positiven Signalen zu verfassen. Das Buch handelt von der modernen Entstehungsgeschichte des Universums und von der zugrunde liegenden Quantenphysik, die immer mehr zum Verständnis unserer eigenen Existenz beiträgt. So zum Beispiel weiss man seit den Arbeiten von Richard Feynman, dass die Impulse kleinst möglicher Partikel, nämlich "fünf bis sechs Photonen genügen, um eine Nervenzelle zu aktivieren, damit sie eine Botschaft zum Gehirn sendet". "Für Enkel" bedeutet übrigens: Für die "jung Gebliebenen".
Im Vorwort zum Buch skizziere ich knapp meinen eigenen Bildungsweg. Im ersten Kapitel nehme ich Bezug auf die Corona-Pandemie, die seit der Drucklegung des Buches an Bedeutung noch gewonnen hat. Das zweite Kapitel von der Fotographie des Schwarzen Loches M87* ist im Buch der erste Schritt zu einer grundlegend neuen, naturwissenschaftlich begründbaren Philosophie, welche in das Anthropische Prinzip mündet. Das Anthropische Prinzip des Astrophysikers Brandon Carter im achten und neunten Kapitel bezieht sich auf jene vom Menschen entdeckten physikalischen Erkenntnisse (z.B. Beobachtereffekt oder die alternativlosen Naturkonstanten), die sich nicht weiter begründen lassen. Eine Begründung setzt hinreichende Argumente dafür oder dagegen voraus.
Das Ringen um Erkenntnis über die fundamentalsten Gesetze von Natur und Kosmos ist letztlich ein Weg zur Erkenntnis über uns selbst und unsere innerste Beziehung zum Kosmos (letztgültige logische Folgerung aus Carters Theorem).