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Am Dienstag vergangener Woche empfahlen die Fachleute des Thinktanks, zunächst die Voraussetzungen für entsprechende staatliche Eingriffe zu schaffen. Überzeugendes Datenmaterial könne dazu beitragen, Politiker weltweit entsprechend zu motivieren.
Dabei sollten aktuelle gesundheits- und umweltpolitische Ziele wie das Kostenmanagement im Gesundheitssektor beziehungsweise die Verringerung von Emissionen sowie die Schaffung von geeigneten internationalen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Gleichzeitig müssten die Regierungen, Medien, Wissenschaftler und die verantwortlichen Unternehmen in den einzelnen Ländern Debatten über den Fleischkonsum anstossen, empfiehlt das Chatham House.
Das in der Folge steigende öffentliche Bewusstsein über die mit dem übermässigen Verzehr von tierischen Produkten einhergehenden Probleme könne dazu beitragen, den „Kreislauf der Untätigkeit zu durchbrechen“. Um die Ernährungsgewohnheiten nachhaltig zu ändern, seien umfassende Strategien gefragt, betonten die Fachleute ausserdem. Die Regierungen müssten den Verbrauchern deutlich signalisieren, dass die Einschränkung des Fleischkonsums Vorteile habe und dass das Problem ernst genommen werde.