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Lukas Britschgi glänzt bei den Weltmeisterschaften in Stockholm und beschert Swiss Ice Skating die erste Olympia-Quote
Es ist 13 Jahre her, dass die Schweiz bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften der Herren ein so gutes Ergebnis erzielt hatte. Die Hürden dieser Weltmeisterschaft waren in dieser vorolympischen Saison sogar noch höher, da die Olympia-Quoten nach Nationen für die Olympischen Spiele 2022 in Peking vergeben werden.
Bei seiner zweiten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft, die dieses Jahr unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, hat Lukas Britschgi seine Mission mehr als erfüllt. Nachdem er sich mit Bravour für das Finale qualifiziert hatte, belegte er einen hervorragenden 15. Platz! Lukas zeigte während seiner Woche in Stockholm eine sehr gute Leistung und präsentierte in jedem seiner Programme einen vierfachen Toe-Loop. Nach Platz 17 im Kurzprogramm mit einer Gesamtpunktzahl von 78,29 Punkten zeigte er eine exzellente Kür mit nicht weniger als 7 Dreifachsprüngen, darunter zwei perfekt ausgeführte Dreifach-Axel, und einem perfekt beherrschten Vierfachsprung. Er sprengt seinen persönlichen Rekord um mehr als 15 Punkte und erhält 225,55 Punkte für beide Disziplinen.
Dank der hervorragenden Leistungen von Lukas Britschgi erhält die Schweiz erstmals seit Vancouver 2010 wieder eine Olympia-Quote für den Wettkampf der Herren an den Olympischen Spielen in Peking im Februar 2022!
Alexia Paganini einen halben Punkt vom Finale entfernt
Alexia Paganini, vierte der Europameisterschaften 2019 und Vertreterin in der Frauenkonkurrenz, zeigte leider eine verhaltene Leistung im Kurzprogramm und verfehlte das Finale um einen halben Punkt. Am Ende belegte sie Platz 25 im Wettbewerb.
Der Kampf um die letzten Tickets nach Peking werden bei der Nebelhorn Trophy ausgetragen, die vom 23. bis 26. September 2021 in Oberstdorf stattfindet. Dort will Alexia Revanche nehmen und sich für die Olympischen Spiele 2022 qualifizieren.
Zum Abschluss der Weltmeisterschaft lobte die Präsidentin von Swiss Ice Skating, Diana Barbacci Lévy, die Professionalität und das Engagement der Athleten*innen, Trainer, Schiedsrichter und des Delegationsleiters bei der Vorbereitung und Durchführung dieses wichtigen Wettbewerbs. "Trotz der Pandemie und der fehlenden Wettkämpfe sind wir wieder auf dem richtigen Weg und können der olympischen Saison mit Optimismus entgegensehen".
Schweizer Delegation
Leiter der Delegation: Laurent Alvarez. Athleten*innen: Alexia Paganini (Damen), Lukas Britschgi (Herren). Trainer: Stéphane Lambiel, Yoann Deslot, Michael Huth. Preisrichter: Sandor Galambos (ISU-Damen), Christiane Miles (Herren), Roland Mäder (Eistanz). Offizielle: Diana Barbacci Lévy
Resultatlink: http://www.isuresults.com/results/season2021/wc2021/
Fotos: Keystone