Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03625.jsonl.gz/2389

Die Kings belegten im Westen in der Qualifikation nur den 6. Platz und benötigten das Maximum von 21 Playoff-Spielen für den Einzug in den Final. Die Rangers erreichten im Osten Rang 5 und bewerkstelligten die Final-Quali in 20 Partien. Los Angeles - New York ist also eine alles andere als «logische» Stanley-Cup-Affiche.
Beide Teams präsentierten sich in den Playoffs als äusserst widerstandsfähig und vor allem im Falle der Kings nervenstark: Der Champion von 2012 gewann insgesamt 7 Partien, die im Falle einer Niederlage das Aus bedeutet hätten. In der Serie gegen San Jose drehte L.A. gar einen 0:3-Rückstand. Die Rangers eliminierten trotz einem 1:3-Defizit Mitfavorit Pittsburgh.
Diaz' Chance
Rangers-Verteidiger Raphael Diaz könnte Geschichte schreiben und als erster Schweizer in einem Stanley-Cup-Final eingesetzt werden. Die Goalies David Aebischer (2001) und Martin Gerber (2006) gewannen zwar die begehrte Trophäe, spielten aber in der Finalserie nie.