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Romina Oprandi steht erstmals auf der WTA-Tour in einem Final. Die 28-jährige Bernerin schlägt beim Sandplatz-Turnier in Marrakesch die topgesetzte Slowakin Daniela Hantuchova 7:5, 3:6, 6:3.
Oprandi, die Schweizer Nummer 3, startete gleich mit einem Break in ihren fünften Halbfinal auf der WTA-Tour. Doch die in der Weltrangliste um 71 Positionen besser klassierte Hantuchova schaffte das Rebreak zum 3:3. Beim Stand von 5:5 vergab Oprandi zunächst drei Breakbälle in Serie, ehe sie die vierte Chance nützte und schliesslich nach knapp einer Stunde den ersten Durchgang zu ihren Gunsten entschied.
Im zweiten Satz zeigte sich die schweizerisch-italienische Doppelbürgerin wenig effizient. Im Gegensatz zur Slowakin, die ihre einzige Gelegenheit packte (zum 4:2), liess Oprandi gleich vier Breakchancen aus. Im letzten Set gelang der Bernerin das entscheidende Break zum 3:1.
Oprandis Finalgegnerin steht noch nicht fest. Im zweiten Halbfinal kommt es zum spanischen Duell zwischen Maria-Teresa Torro-Flor (WTA 71) und Garbine Muguruza (WTA 42), der Zweitrunden-Bezwingerin von Stefanie Vögele.
R. Oprandi – D. Hantuchova 7:5 3:6 6:3
M. Torro – G. Muguruza 18 Uhr
Tennisprofi Bernard Tomic ist mit unheimlich viel Talent gesegnet, doch vermochte er dieses bislang nur selten auszuschöpfen. Jetzt ist auch klar warum: In einem Interview erklärt die Weltnummer 73, dass ihm Tennis nichts bedeutet und er nur wegen des Geldes spielt.
Bernard Tomic war einst der beste Tennisjunior der Welt. Gleich dreimal gewann er mit dem Orange Bowl eines der bedeutendsten Juniorenturniere. 2008 triumphierte er beim Australian Open, ein Jahr später gewann er das US Open der Junioren. Zuvor hatte er in Melbourne als 16-Jähriger und damit als jüngster Spieler aller Zeiten ein Match beim Turnier der Profis gewonnen.
Kein Wunder galt Tomic damals als künftige Weltnummer 1 und kommender Grand-Slam-Sieger. Doch Tomic ist vieles schuldig …