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Bern - Die Exportförderungs-Organisation Osec will Schweizer Firmen unterstützen, die in der Umwelttechnologie und im Handel mit erneuerbaren Energien tätig sind. Dazu lanciert sie die Export-Plattform "Cleantech".
Der Schweizer Export von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen, die einen schonenden Ressourceneinsatz verringern, liege deutlich unter den Möglichkeiten, teilte die Osec mit.
Grund dafür ist laut Osec, dass in der Branche viele kleine und mittlere Unternehmen den Aufwand für Exportaktivitäten scheuen. Vielen Unternehmen sei auch gar nicht bewusst, dass sie zum sogenannten "Cleantech-Sektor" gehörten, weil sie beispielsweise ergänzende Technologien herstellten.
Die Osec hat in den vergangenen Monaten mehrere Marktanalysen zu diesem Sektor durchgeführt: China, Indien, die Golfstaaten, Nordamerika und ausgewählte EU-Staaten wurden als strategische Zielmärkte definiert. In Europa schreibt die Osec besonders Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Spanien ein hohes Absatzpotenzial zu.
Die Export-Plattform vernetzt die Cleantech-Firmen in der Schweiz über Branchengrenzen hinweg, wie die Osec weiter mitteilte. Sie beobachtet und bearbeitet die Zielmärkte vor Ort, plant Marketing-Massnahmen und koordiniert den Auftritt unter einer gemeinsamen Dachmarke.
Derzeit befindet sich die Plattform noch im Aufbau. Dabei arbeitet die Osec mit Partnern aus der Privatwirtscahft, Verbänden und den entsprechenden Bundesämtern zusammen.
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