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Der russische Milliardär Dmitry Rybolovlev hat eine Klage gegen das Auktionshaus Sotheby’s eingereicht und behauptet, dass das Unternehmen ihm bei einem Betrug in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar geholfen hat. Der Rechtsstreit dreht sich um vier Kunstwerke, insbesondere um ein Gemälde namens “Le domaine d’Arnheim”. Sotheby’s-Manager Sam Valette hat vor Gericht ausgesagt und neue Details aus einem privaten Verkauf enthüllt, die darauf hinweisen, dass der Preis des Gemäldes zum Zeitpunkt von Rybolovlevs Kauf um das 24-fache seines ursprünglichen Schätzwerts gestiegen war. Rybolovlev verkaufte das Gemälde wenige Jahre später mit einem Verlust von 30,8 Millionen US-Dollar.
Gemäß den vor Gericht vorgelegten Dokumenten bewertete Sotheby’s das Gemälde im Mai 2009 mit 1,2 Millionen Pfund (1,8 Millionen US-Dollar). Im September 2011, als der Kunsthändler Yves Bouvier Valette wegen des Kaufs des Werkes kontaktierte, enthüllte ein E-Mail-Austausch einen Angebotspreis von 9 Millionen US-Dollar und später von 12 Millionen US-Dollar. Valette schlug schließlich einen “außergewöhnlichen” Preis von 20 Millionen US-Dollar vor. Der Verkäufer akzeptierte letztendlich einen Verkaufspreis von 25 Millionen US-Dollar, und Bouviers Unternehmen Blancaflor führte einen Kaufvertrag über 24,1 Millionen US-Dollar aus, der von Valette gegengezeichnet wurde.
Im November 2011 schätzte ein weiterer E-Mail-Austausch zwischen Valette und Bouvier, dass ein vergleichbares Werk für 40 bis 60 Millionen Euro (52 bis 78 Millionen US-Dollar) verkauft werden könne. Bouvier teilte diese Information während der Verhandlungen Rybolovlevs Vertreter mit. Allerdings verkaufte Rybolovlev das Gemälde 2017 für 10 Millionen Pfund (12,7 Millionen US-Dollar), was einem Rückgang von 70% gegenüber den 43,5 Millionen US-Dollar entspricht, die er bezahlt hatte.
Vor dem Prozess gegen Sotheby’s einigten sich Bouvier und Rybolovlev auf eine Vergleichsvereinbarung.
Einführung
Dieser Artikel untersucht die Klage von Dmitry Rybolovlev gegen Sotheby’s, in der dem renommierten Auktionshaus vorgeworfen wird, ihm bei einem Betrug in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar geholfen zu haben. Die Klage dreht sich um den Verkauf von vier Kunstwerken, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf einem Gemälde mit dem Titel “Le domaine d’Arnheim” liegt. Der Fall umfasst auch Aussagen von Sotheby’s-Manager Sam Valette sowie die Offenlegung neuer Details zu Privatverkäufen, die eine erhebliche Wertsteigerung des Gemäldes zwischen Gutachten aufzeigen.
Die Vorwürfe und Aussagen
Sotheby’s wird beschuldigt, eine Rolle bei der Täuschung Dmitry Rybolovlevs gespielt zu haben, indem falsche Informationen über den Wert und den potenziellen Verkaufspreis des fraglichen Kunstwerks bereitgestellt wurden. Sam Valette, ein leitender Angestellter von Sotheby’s, gab eine Zeugenaussage vor Gericht ab und bestätigte die Existenz neuer Details zu Privatverkäufen, die auf eine erhebliche Wertsteigerung des Gemäldes zum Zeitpunkt des Kaufs durch Rybolovlev hinweisen.
Neue Details zu Privatverkäufen
Die im Prozess vorgelegten neuen Details zu Privatverkäufen werfen Licht auf die Bewertung und den Verkaufspreis des Gemäldes. Insbesondere ein E-Mail-Verkehr enthüllte, dass Sotheby’s das Gemälde im Mai 2009 zunächst mit 1,2 Millionen Pfund (1,8 Millionen US-Dollar) bewertete. In späteren Kommunikationen stieg der Preis jedoch erheblich an.
Der Bewertungs- und Verkaufsprozess
Die Klage dreht sich um den Bewertungs- und Verkaufsprozess des Gemäldes, wobei Schlüsseldokumente und Kommunikationsaustausch als Beweismittel dienen. Um den mutmaßlichen Betrug in diesem Fall zu verstehen, ist es wichtig, die Bewertungs- und Verkaufsschritte zu verstehen.
Anfangsbewertung und Verhandlungen
Die anfängliche Bewertung des Gemäldes durch Sotheby’s im Mai 2009 betrug 1,2 Millionen Pfund (1,8 Millionen US-Dollar). Diese Information dient als Ausgangspunkt und zeigt die Diskrepanz zwischen der anfänglichen Bewertung und dem späteren Verkaufspreis auf. Während die Verhandlungen voranschritten, trat der Kunsthändler Yves Bouvier an Sam Valette heran, um das Werk zu kaufen, was eine Reihe von Kommunikationsaustauschen auslöste.
Anstieg des Verkaufspreises
Die zwischen Yves Bouvier und Sam Valette ausgetauschten E-Mails zeigten einen allmählichen Anstieg des vorgeschlagenen Verkaufspreises für das Gemälde. Die anfänglichen Angebote beliefen sich auf 9 Millionen US-Dollar, gefolgt von 12 Millionen US-Dollar. Valette schlug jedoch einen “außergewöhnlichen” Preis von 20 Millionen US-Dollar vor. Letztendlich wurde das Gemälde für 25 Millionen US-Dollar verkauft. Bouviers Firma Blancaflor unterzeichnete einen Kaufvertrag über 24,1 Millionen US-Dollar, der von Valette gegengezeichnet wurde.
Kommunikation des vergleichbaren Verkaufspreises
Ein weiterer entscheidender Aspekt des Falls ist die Kommunikation zwischen Sam Valette und Yves Bouvier in Bezug auf den potenziellen Verkaufswert eines vergleichbaren Werks. Diese Informationen wurden dann während der Verhandlungen an den Vertreter von Dmitry Rybolovlev weitergegeben, was seinen Entscheidungsprozess beeinflusste.
Geschätzter vergleichbarer Verkaufspreis
In einem E-Mail-Austausch zwischen Valette und Bouvier im November 2011 wurde geschätzt, dass ein vergleichbares Werk für 40 bis 60 Millionen Euro (52 bis 78 Millionen US-Dollar) verkauft werden könnte. Bouvier kommunizierte diese Informationen an Rybolovlevs Vertreter, was die Verhandlungen und Rybolovlevs Erwartungen hinsichtlich des Wertes des Gemäldes beeinflusste.
Verkaufsergebnis und anschließender Verlust
Der letzte Abschnitt des Artikels behandelt das Ergebnis des Verkaufs und den erheblichen finanziellen Verlust, den Dmitry Rybolovlev erlitten hat.
Verkauf mit Verlust
Trotz der anfänglichen Erwartungen und der erheblichen Investition verkaufte Dmitry Rybolovlev das Gemälde im Jahr 2017 zu einem wesentlich niedrigeren Preis als dem, den er dafür bezahlt hatte. Der Verkauf führte zu einem Verlust von 10 Millionen Pfund (12,7 Millionen US-Dollar), was einem Rückgang von 70% gegenüber dem ursprünglichen Kaufpreis von 43,5 Millionen US-Dollar entspricht.
Vergleichsvereinbarung zwischen Bouvier und Rybolovlev
Vor dem Prozess gegen Sotheby’s einigten sich Yves Bouvier und Dmitry Rybolovlev in Bezug auf ihren Streit auf eine Vergleichsvereinbarung. Die Details dieser Vereinbarung werden in den verfügbaren Informationen nicht erläutert.
Schlussfolgerung
Die von Dmitry Rybolovlev gegen Sotheby’s eingereichte Klage dreht sich um Betrugsvorwürfe beim Verkauf von Kunstwerken, insbesondere des Gemäldes “Le domaine d’Arnheim”. Der Fall umfasst Zeugenaussagen und Kommunikationsaustausche, die auf irreführende Informationen über die Bewertung und den Verkaufspreis der Kunst hinweisen. Letztendlich wird das Ergebnis des Falls bestimmen, ob Sotheby’s eine Rolle bei der Täuschung des milliardenschweren Sammlers gespielt hat und ob er für seinen erheblichen finanziellen Verlust entschädigt wird.[ad_2]
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