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Craspedocephalus (Trimeresurus) trigonocephalus
Ceylon Lanzenotter (Latreille 1801)
Die Ceylon- Lanzenotter besitzt zwischen 9 und 11 Supralabialia, wobei das zweite den vorderen Rand der Lorealgrube bildet. Die Anzahl der iIfralabialia ist 12. Ein Subocularschild grenzt an den 3. und 4. Supralabialia. Der Nasalschild, (es gibt geteilte und ungeteilte) ist von ersten Supralabialia getrennt. Vor dem Auge befinden sich 3 Präocularschilde und hinter dem Auge sind 2 oder 3 Postocularschilde. Jedes Supraocularschild ist in 2 oder 3 Teile geteilt. Die kleinen und grossen Schuppen auf der Kopfoberseite sind glatt und liegen Dachziegelartig übereinander. Die Anzahl der gekielten Dorsalia beträgt zwischen 17 und 19, die Anzahl der Ventralia ist zwischen 142 und 170. Die Anzahl der paarig angeordneten Subcaudalia ist zwischen 53 und 60. (Giftschlangen, Ludwig Trutnau, 1998)
Die Färbungen der Ceylon- Lanzenotter ist von hell- grün über hell- blau bis zu einem dunkleres blau. Typisch ist das schwarze Schläfenband welches vom Auge zum hinteren Mundwinkel verläuft. Die Musterung auf dem Rücken besteht aus paarigen halbkreise bis zu geschlossenen Kreise im schwarzton.
Länge: selten über 130 cm
Lebensraum
Trimeresurus trigonocephalus kommt nur in Sri Lanka vor. Die Tag- und Nachtaktive Schlange ist dank ihres sehr Ausgeprägten Greifschwanzes eine hervorragende Kletterin. Sie bewohnt die feuchtwarmen Wälder, Buschgelände und Teeplantagen. Der Lebensraum geht im Gebierge bis auf 2000 Meter über Meer. Die Nahrung besteht aus Echsen wie Geckos, Fröschen, Vögel und Mäuse.
Haltung und Zucht
Als Bewohnerin des Regenwaldes braucht sie ein gut durchlüftetes mittelgrosses Terrarium mit genügend Klettermöglichkeiten aus Ästen und Zweige, Ruheplätze in der Höhe und vielen Pflanzen als Versteckmöglichkeiten. Sie geniesst gerne etwas höhere Temperaturen und eine höhere Luftfeuchtigkeit als zum Beispiel Bothriechis schlegelii. Unsere Tiere liegen oft zuoberst gleich unter der Beleuchtung bei 28- bis 30° C. Der Bodengrund, bestehend aus einer Schicht Seramis (Blähton) zuunterst als Wasserspeicher und einer Schicht Torfersatz darüber, die immer feucht gehalten wird. Zusätzlich haben wir noch Moosstücke am Boden verteilt. Die Tagestemperaturen können zwischen 26 und 28°, örtlich bis 32° C sein, welche in der Nacht auf 22° C fallen dürfen. Die Beleuchtungsdauer ist in den Wintermonaten, Dezember bis Februar um 10 Stunden, in den Sommermonaten 12 bis 14 Stunden. Sri Lanka hat ein warmes Klima, eine hohe Luftfeuchtigkeit und milde Meeresbriesen vom Meer. Die Durchschnittstemperaturen des ganzen Landes liegen zwischen 28- und 30° C. Während der Südwesten des Landes immerfeucht, mit zwei deutlichen Niederschlagsmaxima im Mai und Oktober ist, bringt der Südwestmonsun an der Nordost- und Ostküste nur geringe Niederschläge, da sich dieser Bereich dem Wind abgewandte Seite des zentralen Gebirges befindet. Dort fallen die meisten Niederschläge während des Nordostmonsuns im November und Dezember.
Giftwirkungen und Symptome, die bei einem Vollbiss eintreten können:
Sobald ich wieder mal Zeit habe werde ich diesen Teil ergänzen