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Letztes Jahr die neue Platte, und nun nach der Rückkehr von Dino Cazares einige Neuauflagen früherer Werke. «Mechanize» ist das erste Album der Band, das nach der Rückkehr des Gitarristen veröffentlicht wurde. Abgesehen von einigen zusätzlichen Titeln, die nicht auf der originalen Veröffentlichung enthalten sind, weist diese Neuauflage des Albums keine wirklichen Besonderheiten auf, die sie von der Platte aus dem Jahr 2010 unterscheiden. Offensichtlich scheint aber zu sein, dass «Mechanize» wirklich neues Leben in einer Band entfesselt hat, die, aus welchen Gründen auch immer, seit der Veröffentlichung des «Obsolete»-Albums (1998) ziemlich durchzogene Werke abgeliefert hat. Neben den ursprünglichen zehn Tracks finden sich noch drei weitere Fear Factory Klassiker auf dem Album.
«Martyr» vom Roadrunner-Debüt «Soul Of A New Machine» macht dabei den Anfang. Man spürt die Idee hinter dem, was die Band versucht hat - den Backing-Samples etwas mehr Platz im Mix zu geben. Leider wird es meiner Meinung nach dem Song nicht gerecht, obwohl Burtons tiefes Knurren noch immer vorhanden ist, aber mehr dem Stil der späteren Alben angepasst wurde. Mit «Crash Test» (erweiterte «Mechanize»-Version, die der Toolbox beilag) und «Sangre De Ninos» (Teil des «Concrete»-Albums) sind zwei Versionen vertreten, die die Intensität der Originale beibehalten haben und nicht an Magie verlieren. Die Gitarren sind umwerfend, Burton knurrt wie ein besessener Hund und Gene Hogland tut das, was er am besten kann – er dominiert die Instrumente. «Mechanize» ist sicher kein Muss, kann aber ein guter Einstieg sein.
Oliver H.