Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03102.jsonl.gz/732

In den Monaten April und Mai war es hier noch angenehm. Vor allem hatte es Regen, das Land war grün und bunt. Im September, Oktober war alles anders. Die Menschen litten unter der unbarmherzigen Hitze; was aber das Schlimmste war: Seit vielen Monaten fiel hier, im Süden Lomboks, kein Tropfen Regen mehr. Alles ist verdorrt, das Land fahlgelb und braun bis grau gefärbt. Es herrscht vollkommene Dürre. Die meisten Dorfbrunnen sind trocken, ebenso die Bach- und Flussbetten. Wasser muss importiert werden vom Norden der Insel; an den Hängen des Rinjani-Massivs fliesst es nach wie vor, weil es dort häufig abregnet.
Vor zwei Jahren säumten noch zahlreiche Stände, Imbissbuden, winzige Reiseagenturen usw. die Strasse hinter dem Strand. Sie wurden ja - als illegale Bauten - inzwischen alle abgerissen. Heute ist der Strand aber weit mehr besiedelt, als vorher. Es gibt unzählige provisorische Zelte und Unterstände, in denen es sich die Einheimischen für jeweils ein paar Tage hier gemütlich machen. Es findet ein dauernder Wechsel statt, die Leute kommen aus verschiedenen Dörfern. - Ihr seht mehr auf er Seite "Hitze, Dürre, Wassermangel".
Eine andere Seite zeigt Fotos von einem Besuch, den ich am 1. Oktober in einer Schule auf halbem Weg zwischen Kuta und Praya machte. Es war ein Highlight dieses Aufenthalts in Lombok.
Auf der Seite "Dies und das" seht ihr ein paar Fotos, die in einer nummerierten Legende kurz beschrieben sind. - Ausserdem gibt es dort ein paar Tipps, die vor allem für diejenigen interessant sind, die ein Motorrad oder ein Auto - auch mit Fahrer - mieten wollen. So manche trampeln hier immer wieder in eine Falle! ...
Auf weitern Seiten seht ihr Bilder zu Kuta in der Nacht und ein Panorama. Auch zwei Videos habe ich diesmal parat, eines von einem hungrigen Waran, ein anderes von einem achtbeinigen Zeitgenossen, der die meiste Zeit unter der Erde verbringt. - Jedenfalls: Viel Vergnügen!