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Mindestens 29 Menschen sind am Neujahrstag in und rund um die indonesische Hauptstadt Jakarta durch Hochwasser ums Leben gekommen. Mindestens acht Menschen galten am Donnerstag noch als vermisst.
«Wir hoffen, dass die Opferzahl nicht weiter steigt», sagte Sozialminister Juliari Peter Batubara. Die meisten der bestätigten Opfer starben durch Ertrinken, an Unterkühlung oder durch Erdrutsche.
Nach stundenlangen, heftigen Regenfällen seien Teile Jakartas und seiner Satellitenstädte am Mittwoch überschwemmt worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde mit.
Dabei seien Häuser unter Wasser gesetzt und Autos weggespült worden. Einige der Opfer seien auch durch Stromschläge getötet worden. Die durch den Regen verursachten Springfluten haben in und um die Hauptstadt Jakarta mehr als 30'000 Menschen vertrieben, Zuglinien blockiert und Stromausfälle verursacht.
Auf seiner Twitter-Seite machte Indonesiens Präsident Joko Widodo Verzögerungen bei Infrastrukturprojekten im Hochwasserschutz für die Überschwemmungen verantwortlich. Er sagte, dass einige Projekte seit 2017 aufgrund von Problemen beim Landerwerb verzögert wurden. Laut Indonesiens Agentur für Meteorologie sind weitere Gewitter mit starken Regen vorhergesagt. In der Regenzeit sind Überschwemmungen und Erdrutsche in Indonesien verbreitet. (viw/sda/dpa/reu/afp)