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Harald Szeemann, geboren 1933, entstammte einer österreichisch-ungarischen Familie, die sich Anfang des 20.Jahrhunderte in Bern niedergelassen hatte. Schon während der Gymnasialzeit interessierte er sich für Bildende Kunst. Nach der Matura studierte er Kunstgeschichte, Archäologie und Zeitungswissenschaft an der Universität Bern und am Institut d’Art et d’Histoire der Sorbonne in Paris. Mit 27 Jahren wurde Szeemann zum Kurator der Kunsthalle Bern und war damit der jüngste Kurator einer international bekannten Kunstinstitution.
Die Bevölkerung hatte nicht immer Freude an den Installationen. Und man kippte sogar Mist vor die Kunsthalle, welche Szeemann 1969 verliess, um sich selbständig zu machen und die "Agentur für geistige Gastarbeit" zu gründen. Damit erfand er de facto den Beruf des unabhängigen Ausstellungsmachers.
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