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Das SSCN will einen thematisch breiten sowie an der Basisausbildung und den Grundlagenbedürfnissen – nicht primär an Forschung und Wissenschaft – orientierten Förderbeitrag zur Entwicklung der Region leisten. Einerseits werden mit bildungsbezogenen Entwicklungsprojekten Schlüsselbereiche wie die Landwirtschaft oder der Tourismus gefördert, andererseits auch Projekte in Risikogebieten unterstützt.
Sämtliche Projekte sind darauf angelegt, Potentiale zu entwickeln und diese in die Selbständigkeit zu führen. Die Förderung hat damit nicht den Charakter von Subventionen, soll also zu keinen Abhängigkeiten führen.
In der gesamten Region sind teilweise ethnische und nationalen Konflikte virulent. Aus Gründen des Personen- und Sachschutzes und um oberflächliche Vergleiche zu vermeiden, werden deshalb nur ausgewählte Förderprojekte publiziert. Die Sicherheit involvierter Personen wiegt schwerer als die berechtigte Forderung nach möglichst weitreichender öffentlicher Transparenz im Stiftungswesen.
Das Programm ist operativ von der Gebert Rüf Stiftung ausgelagert und wird als Fonds (unselbständige Stiftung) der Schweizer Dachstiftung «Fondation des Fondateurs» betrieben, analog zu «venture kick». Die Stiftung, welche offen für Drittmittel ist, «bezweckt die Förderung von Transitionsprozessen im Südkaukasus durch Initiierung, Begleitung und Umsetzung von Bildungs- und Entwicklungsprojekten mit praktischem Anwendungsnutzen.»