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Die Behörde verwies unter anderem auf grosse Unsicherheiten im von Total vorgelegten Notfallplan. Erdölunfälle könnten ein grosses Korallenriff in dem Gebiet und damit auch die Artenvielfalt gefährden, hiess es weiter.
Ein brasilianischer Staatsanwaltschaft hatte sich zuvor gegen eine Bohrlizenz ausgesprochen und vor "extremen Umweltgefahren" gewarnt. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace wies darauf hin, dass das erst 2016 entdeckte Korallenriff grösser ist als bisher angenommen und in das Gebiet hineinragt, in dem Total die Bohrungen plante. Die Umweltverträglichkeitsprüfung des französischen Konzerns, derzufolge das Riff mindestens acht Kilometer von den geplanten Bohrstellen entfernt liegt, war damit hinfällig.
Neben Total hatten auch die Erdölkonzerne BP und Petrobras Lizenzen für Probebohrungen in dem Gebiet erworben. Die endgültige Bohrgenehmigung der brasilianischen Umweltschutzbehörde stand aber noch aus.
(AWP)