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1909: Um den Pachtzins für den Nationalpark zu finanzieren, wird der Schweizerische Bund für Naturschutz (SBN) gegründet.
1914: Der Schweizerische Nationalpark im Engadin wird am 1. August geschaffen.
1946: Zum Schutz des Silsersees führt der SBN gemeinsam mit dem Schweizer Heimatschutz den ersten Verkauf von Schoggitalern durch.
1947: Der SBN organisiert in Brunnen eine internationale Naturschutz-Konferenz. Als Ergebnis davon wird 1948 die IUCN (International Union for Conservation of Nature) gegründet.
1958: Die Arbeiten am ersten Inventar schweizerischer Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung, dem sogenannten KLN, beginnen. Daran beteiligt ist der SBN.
1962: Der Verfassungsartikel zum Natur- und Heimatschutz wird angenommen, 1967 tritt das Natur- und Heimatschutzgesetz in Kraft. Seither gibt es das Verbandsbeschwerderecht.
1964: Der SBN führt kantonale Sektionen ein.
1981: Äusserst erfolgreiche Unterschriften- und Geldsammlung zugunsten der Grande Cariçaie am Neuenburgersee, dem grössten Seeuferfeuchtgebiet der Schweiz. Mit 560'000 Unterschriften wurde verhindert, dass ein Teil der Autobahn A1 durch dieses spätere Schutzgebiet führt.
1993: Auf Initiative der Naturschutzorganisationen beginnt der Bund, ökologische Ausgleichsflächen in der Landwirtschaft (z.B. extensiv genutzte Wiesen, Hecken, Buntbrachen, Hochstammbäume) mit Direktzahlungen zu fördern.
1995: Der SBN tritt dem internationalen Umweltnetzwerk Friends of the Earth bei.
1997: Der SBN ändert seinen Namen und nennt sich nun Pro Natura – Schweizerischer Bund für Naturschutz. Auch der Auftritt der Sektionen wird vereinheitlicht.
2000: Pro Natura lanciert die Kampagne Gründen wir einen neuen Nationalpark!. Die Region, die als erste einen Nationalpark realisiert, soll ein Preisgeld von einer Million Franken erhalten.
2007: Lancierung der Landschaftsinitiative, die 2008 mit rund 110 000 gültigen Unterschriften eingereicht wird. Das revidierte Natur- und Heimatschutzgesetz, wofür Pro Natura sich eingesetzt hat, tritt in Kraft. Es definiert neu drei Kategorien von Pärken von nationaler Bedeutung und liefert die notwendige gesetzliche Grundlage, um neue Nationalpärke, Regionale Naturpärke und Naturerlebnispärke zu schaffen.
2008: Seit Jahren wird das erfolgreiche Verbandsbeschwerderecht der Umweltorganisationen mit politischen Vorstössen bekämpft. Die eidg. Volksinitiative des Zürcher Freisinns zu dessen starker Einschränkung wird vom Souverän deutlich abgelehnt. Pro Natura war federführend bei der Abstimmungskampagne.
2009: Pro Natura feiert das 100-jährige Jubiläum.
(Quelle: www.pronatura.ch)