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Die Gewerkschaft Unia hat den Abstimmungskampf um die im September vors Volk kommende 1:12-Initiative mit einer Studie lanciert: 2012 bestand bei den 41 grössten börsenkotierten Unternehmen der Schweiz zwischen dem tiefsten und dem höchsten Lohn ein Verhältnis von 1:135. Gemäss Unia lag dieser Faktor 2011 noch bei 1:120. Den wachsenden Abstand zeigen auch Zahlen des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes SGB. Hier wurden nicht Tiefst-, sondern Durchschnitts- mit Toplöhnen verglichen. Sie verhielten sich 1984 wie 1:6, 1998 wie 1:14 und 2011 wie 1:93. Selbstverständlich lässt sich über die Methodiken dieser wie aller derartigen Erhebungen trefflich streiten. Nicht zu bestreiten ist hingegen die Tendenz; und die ist exorbitant. Soll also der Staat mit seiner Verfassung bei den Löhnen für nicht-anstössige Relationen sorgen, indem er tief in die Vertragsfreiheit privater Unternehmen eingreift? Die einen werden diese heikle Frage aus ordnungs- und wettbewerbspolitischer Sicht mit Nein, andere aus einem Empfinden für soziale Gerechtigkeit mit Ja beantworten. Der im Herbst fällige Entscheid des Souveräns wird sich aus vielen Pros und Kontras sowie aus widerstreitenden Emotionen herausschälen. Eines aber werden die Gegner der Initiative im Abstimmungskampf (leider) nicht überzeugend vorbringen können: dass die Wirtschaft ohne staatliche Bevormundung aus eigener Einsicht für Remedur sorgen werde. (Urs Meier)
Einweihung der Semper-Oper in Dresden - "Houston, we have had a problem" usw.
Es geschah an einem 13. April
1501: Basel tritt als elfter Ort der Eidgenossenschaft bei. Der Sieg der Eidgenossen im Schwabenkrieg hatte den Weg dazu geebnet.
1519: Geburt von Caterina de‘ Medici.
1598: Die Hugenotten dürfen im katholischen Frankreich ihre Religion frei ausüben. Frankreichs König Henri IV. unterzeichnet das Edikt von Nantes.
1743: Geburt von Thomas Jefferson, dritter Präsident der USA. Gestorben am 4. Juli 1826.
1784: In Frankfurt findet die Uraufführung von Schillers „Kabale und Liebe“ statt.
1829: Die Katholiken dürfen im Vereinigten Königreich ihre Religion frei ausüben. Das Parlament fasst einen entsprechenden Beschluss.
1841: In Dresden wird die Semper-Oper eingeweiht.
1906: Geburt von Samuel Beckett, irischer Nobelpreisträger für Literatur, Preisverleihung 1969.
1918: Deutsche Truppen und finnische Weissgardisten erobern Helsinki.
1927: Geburt von Walo Lüönd, Schweizer Schauspieler.
1939: Geburt von Seamus Heaney, irischer Nobelpreisträger für Literatur, Preisverleihung 1995.
1940: Geburt von Jean-Marie Gustave Le Clézio, französischer Nobelpreisträger für Literatur, Preisverleihung 2008.
1945: General Guisan nimmt in Lausanne kurz vor Kriegsende am Fussball-Länderspiel Schweiz-Frankreich teil. Er begrüsst alle Spieler persönlich. Die Schweiz gewinnt 1 : 0.
1956: Die Wiener Börse brennt vollständig nieder.
1956: Tod von Emil Nolde, deutscher Maler.
1970: „Houston, we have had a problem“. Auf dem Weg zum Mond explodiert ein Sauerstofftank der Apollo 13. Die Mission wird abgebrochen. Die drei Astronauten kehren sicher zur Erde zurück.
1999: Tod von Willi Stoph, SED-Politiker.
2003: Während des Golfkrieges wird die Nationalbibliothek von Bagdad zerstört. Unsersetzbare Dokumente gehen verloren. Ursache des Brandes ist Brandstiftung.
2011: In Italien wird bekannt, dass für längst verstorbene Milchkühe Subventionen bezahlt werden.
2013: Auf Bali ist eine Boeing 737 der indonesischen Billigflug-Airline Lion Air mit 108 Insassen nur wenige Meter vor der Landebahn ins Meer gestürzt. Alle überlebten.