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Team-Event: Die Schweiz wird Zweite – Norwegen gewinnt
Zweimal nur mussten Camille Rast, Andrea Ellenberger, Livio Simonet und Semyel Bissig antreten auf dem kurzen Weg zu Rang 2. Lediglich sechs Nationen hatten sich eingeschrieben, so wenige wie noch nie. Die Schweiz und Österreich als Nummern 1 und 2 unter den Ski-Nationen profitierten von einem Freilos für die Viertelfinals.
Ohne USA, Frankreich, Kanada und Schweden
Die geringe Beteiligung spiegelt das Interesse und den Wert des umstrittenen Wettbewerbs wider. Aber nicht nur. Die tiefe Teilnehmerzahl ist auch die Konsequenz der bei Weltcup-Finals reduzierten Starterfelder in den Einzelrennen.
Weil lediglich die ersten 25 Fahrerinnen und Fahrer der Disziplinen-Klassemente mittun können, sind manche Länder beim Saisonabschluss unter- oder gar nicht vertreten. Aufgebote ausschliesslich für den Teamwettkampf gibt es kaum. Nicht dabei am Freitag waren unter anderen Weltmeister USA, der WM-Dritte Kanada, Schweden und Frankreich.
Norwegen hatte die besseren Zeiten
Im Final stand es nach Siegen in den vier Duellen 2:2. Den Ausschlag zugunsten von Norwegen gab das bessere Total der Bestzeiten auf Männer- und auf Frauen-Seite. Simonet setzte sich gegen Rasmus Windingstad durch, Andrea Ellenberger gegen Maria Therese Tviberg. Camille Rast und Semyel Bissig mussten sich Thea Louise Stjernesund und Timon Haugan beugen.
Im Halbfinal, der gegen Deutschland ebenfalls mit je zwei Siegen endete, hatte das Reglement für das Schweizer Team gesprochen.Im vergangenen Winter hatte die Schweiz den Teamwettkampf mit einem Finalsieg gegen Olympiasieger Österreich gewonnen. Simonet und Ellenberger waren auch damals Teil des Quartetts.