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Als Kompilieren bezeichne ich ein unschöpferisches Zusammentragen von Texten. Das war Kloster-handwerk vor dem Buchdruck.
Im Kontext der Informatik bezeichne ich verwende ich den Compiler, der zunächst für das Verknüpfen von Programmteilen verwendet wurde, sich dann aber mit der Programmierung entwickelte.
Literatur:
"Die sogenannten Maschinensprachen, auf die sich alle Programmiersprachen zurückführen lassen, erscheinen als Sprachen, weil wir anderen Menschen durch Programmiersprachtexte mitteilen können, welche Schalter der entsprechenden Maschine wann wie stehen, oder welche Tasten einer bestimmten Maschine wann gedrückt werden müssen. Diese Rückführung geschieht unter anderem mit sogenannten Compilern, also mit Maschinen. 'Kompilieren” heisst ”unschöpferisches Übersetzen' " (Todesco: Technische Intelligenz: 157).
Der Begriff Kompilation ist doppeldeutig bewertet, die Quasisetymologie nennt compilatio als Plünderung und erkennt eine negative Bewertung bereits bei Cicero. Bis zur Erfindung des Buchdruckes sind aber auch viele wichtige Werke Kompilationen. []
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