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Im gesamten Betrachtungsperimeter werden heute rund 224’000 Einwohnende versorgt. Bis im Jahr 2045 ist mit einem Anstieg von 15% auf knapp 258’000 versorgte Einwohnende zu rechnen. Im Mittel ist der Wasserbedarf rund 60’000 m3/d. Am Spitzentag erhöht sich der Bedarf auf rund 87’000 m3/d.
Der Anteil Grund- und Seewasser ist im Vergleich mit dem restlichen Kantonsgebiet sehr hoch. Für die Erstellung der Wasserbilanzen wurde der gesamte Projektperimeter in fünf beziehungsweise sechs Zellen unterteilt. Die Aufteilung der Zellen orientiert sich an der geografischen Lage und Höhe der Versorgungsgebiete sowie an bereits bestehenden technischen Verbindungen wie Transportleitungen oder Pumpwerken. Detailuntersuchungen sind primär in Zellen mit entsprechendem Handlungsbedarf sinnvoll. Dort müssen weitergehende, detaillierte Massnahmen aufgezeigt werden.
Die Voranalyse zeigt auf, dass die Herausforderungen der einzelnen Wasserversorgungen vor allem in der Versorgungssicherheit, das heisst im möglichen Wegfall des wichtigsten Wasserbezugsortes, liegen. Knapp die Hälfte der Versorgungen würden sich in diesem Fall vor ein grosses Problem gestellt sehen.
Bereits heute können rund ein Drittel der Versorgungen den Spitzentag nicht selbstständig bewältigen. Die Fehlmengen sind jedoch deutlich geringer als im Fall eines Versorgungssicherheitsproblems. Zudem zeichnet es sich ab, dass sich künftig die Fehlmenge bei tendenziell steigender Einwohnerzahl und gleichbleibendem Dargebot akzentuieren wird.