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Der Chef des Industrialisierungs-Projekts bleibt noch bis Mitte 2015. Das Projekt soll weitergeführt werden.
Eros Fregonas (Foto), verlässt überraschend die UBS. Die Grossbank hat seinen Weggang gestern intern bekannt gegeben. 'Finews.ch'
berichtete zuerst darüber.
Der Vertrag zwischen ihm und der Bank wurde Mitte 2012 für die Dauer von drei Jahren abgeschlossen. Wie es in der internen Mitteilung heisst, die inside-it.ch vorliegt, hatten Fregonas und COO Tom Naratil bereits Anfang Jahr begonnen, "Optionen für die Zukunft zu erörtern". Fregonas habe sich entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern, schreibt Naratil: "Ich respektiere diese Entscheidung, obwohl ich sie sehr bedaure." Fregonas wird die UBS nun Ende Juni 2015 verlassen. Er wolle wieder eine unternehmerische Tätigkeit übernehmen, die es ihm ermögliche, für neue strategische Mandate zur Verfügung zu stehen.
Die Beiträge von Eros Fregonas und seinem Team haben gemäss der internen Mitteilung die Denkweise der Bank in Bezug auf die Investitionen in die Erneuerung der IT-Infrastruktur und die Ausserbetriebnahme von Anwendungen "erheblich beeinflusst".
Anfang November berichtete die gewöhnlich gut informierte News-Seite 'Inside Paradeplatz'
, dass das intern umstrittene Industrialisierungsprojekt mehr tot als lebendig sei. Die Bank wiegelt allerdings ab: Das Projekt laufe auch nach dem Weggang von Fregonas wie geplant weiter. (mim)