Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03113.jsonl.gz/2713

Regen bei 14 Grad Celsius liessen im Olympia-Stadion nur wenige Spitzenleistungen zu. Kendra Harrison – nicht zu verwechseln mit Queen Harrison, der Siegerin von Spitzenleichtathletik Luzern vom Dienstag – setzte sich immerhin in beachtlichen 12,66 Sekunden durch und sendete ein klares Signal an ihre Teamkolleginnen Nia Ali und Queen Harrison, die zwei Zehntel einbüssten. Vom US-Trio, das an den Spielen in Rio die Medaillen über 100 m Hürden möglicherweise unter sich ausmachen wird, ist Kendra Harrison die klare Nummer 1. Ende Mai in Eugene war sie in 12,24 Sekunden bis auf 3 Hundertstel an den Weltrekord herangekommen.
Konkurrenz aus dem eigenen Lager erhält auch der 800-m-Olympiasieger David Rudisha. Der Weltrekordhalter aus Kenia musste sich in einem langsamen Lauf mit Rang 4 begnügen. Rudisha hatte wie seine Konkurrenten dem Endspurt von Ferguson Cheruiyot Rotich nichts entgegen zu setzen.
Die Diskuswerferin Sandra Perkovic ist auf gutem Weg, zum vierten Mal in Serie das Diamond Race zu gewinnen. Die Olympiasiegerin aus Kroatien trotzte den misslichen Bedingungen mit einem Wurf auf 68,32 m. In die Nähe einer Jahresweltbestleistung kam auch der US-Dreispringer Christian Taylor mit 17,59 m.
Das Duell im Stabhochsprung zwischen dem Weltrekordhalter Renaud Lavillenie und seinem kanadischen Herausforderer Shawn Barber fand auf tiefen Niveau statt. Beide Athleten meisterten 5,65 m erst im dritten Versuch. Danach überquerte der Franzose noch die Siegeshöhe von 5,73 m.
(SDA)