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bonobolio hat am 17.12.2015 - 09:41 folgendes geschrieben:
Quote
Fände ich interessant und aus Sicht Roche nicht abwägig. Wo hast du darüber gelesen?
Roche hätte auch das notwendige Cash und bräuchte nicht mit Aktien zu zahlen.
bonobolio hat am 17.12.2015 - 09:41 folgendes geschrieben:
Quote
Fände ich interessant und aus Sicht Roche nicht abwägig. Wo hast du darüber gelesen?
Roche hätte auch das notwendige Cash und bräuchte nicht mit Aktien zu zahlen.
Ein Analyst sieht den aktuellen Kursrutsch als übertrieben weil es einerseits keine unmittelbare Eigenkapitalverwässerung bedeutet, wie dies bei einer direkten Kapitalerhöhung der Fall wäre, und andererseits weil der Erlös (gewinnbringend) in konkrete Projekte investiert werde.
Erwarte noch etwas diese Tage.
Das Open Interest in den Dec 2015 Calls an der EUREX ist im historischen Vergleich ungeheuerlich hoch.
Selbst mit Strike 140 bestehen noch relativ grosse offene Call Positionen.
BSLN 12 C92 16
BSLN 12 C94 1
BSLN 12 C96 0
BSLN 12 C98 5
BSLN 12 C100 54
BSLN 12 C105 71
BSLN 12 C110 533
BSLN 12 C115 136
BSLN 12 C120 196
BSLN 12 C125 0
BSLN 12 C130 324
BSLN 12 C140 427
Cash Insider von Heute
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Am späten Freitagnachmittag liessen aus London eintreffende Übernahmespekulationen die Namenaktien von Sonova vorübergehend um 2,7 Prozent in die Höhe schiessen. Bis Börsenschluss wechselten knapp eine Million Titel die Hand, was dem dreifachen durchschnittlichen Tagesvolumen entspricht. Wie die Spekulationen umgehen, hat der in Stäfa beheimatete Hörgerätehersteller die amerikanische Investmentbank J.P. Morgan mit "der Prüfung strategischer Alternativen" beauftragt.
Das heisst im übertragenen Sinn so viel wie: Das Unternehmen hat Wind von einem potenziellen Käufer bekommen und bildet nun entweder ein Abwehrdispositiv oder aber es sucht nach weiteren Interessenten oder einem sogenannten "weissen Ritter", um einen möglichst guten Preis für die Aktionäre zu erzielen.
Im selben Atemzug mit den Übernahmespekulationen ist denn auch zu hören, dass der Verwaltungsrat mindestens 180 Franken je Aktie fordere. Zu Gerüchten und Spekulationen äussere man sich nicht, lässt man mich bei Sonova auf Anfrage wissen.
Was kaum jemand weiss: Diese Gerüchte tragen dieselbe Handschrift wie jene bei Basilea. Dort kursierten in den letzten Wochen ebenfalls ominöse Berichte rund um eine feindliche Übernahme durch einen grossen ausländischen Pharmakonzern.
Wie bei den Baslern waren am Freitag auch bei Sonova auffällige Derivatkäufe zu beobachten. Das Interesse galt den beiden Call-Warrants SSOJB und SOOUD. Etwas haben diese Derivate gemeinsam: Beide verfallen schon Mitte nächsten Monat wertlos, sollte der Aktienkurs nicht weiter nach oben klettern.
Solche Aktivitäten waren vor gut einer Woche auch bei den beiden Derivaten BSLUC und BSLWB auf die Namenaktien von Basileaauszumachen. Spätestens seit der am Freitag bekanntgewordenen Beteiligungsreduktion von 14,9 auf 9,7 Prozent durch den Grossaktionär HBM Healthcare (siehe Kolumne von gestern) sind berechtigte Zweifel an den jüngsten Übernahmespekulationen angebracht.
Es macht den Anschein, als habe das Ganze System. Jemand sucht sich Aktien von Unternehmen, die als potenzielle Übernahmeziele gelten. Laufen gegen diese wie bei Sonova umfangreiche Wetten, dann umso besser (Baisse-Engagements derzeit bei rund 4 Prozent aller ausstehenden Aktien). Dieser Jemand kauft sich dann bei "aus dem Geld" liegenden Call-Warrants ein und streut nun gezielt Gerüchte im Markt, um den Kurs des Basiswerts zu treiben. Zündet er damit ein Kursfeuerwerk, nutzt er dieses wieder zum Ausstieg.
Dass nun ausgerechnet Sonova ins Zentrum von Übernahmespekulationen rückt, kommt nicht von ungefähr. Erst vor wenigen Tagen gab der Firmengründer Andy Rihs bekannt, dass er sich aus Altersgründen nicht mehr für eine Wiederwahl in den Verwaltungsrat aufstellen lässt. Rihs hält mittlerweile noch ein Aktienpaket im Umfang von 4,8 Prozent. Gut möglich, dass der Firmengründer ganz aussteigen möchte.
Anders als Basilea ist Sonova als Weltmarktführer im Bereich von Hörgeräten allerdings bestens für einen Alleingang gerüstet. Noch hat sich der Vorstoss in den Markt für Hörimplantate zwar für das Unternehmen nicht ausbezahlt. Stummer Zeuge ist der eher schwache Zahlenkranz für das Fiskaljahr 2014/15. Dennoch halte ich einen Verkauf des Unternehmens ins Ausland für ziemlich unwahrscheinlich.
Sollte sich herausstellen, dass die seit Freitag herumgereichten Übernahmespekulationen falsch sind, ist die Schweizer Börse SIX gefordert. Denn das hiesse wiederum, dass gezielt versucht wurde, den Aktienkurs von Sonova zu treiben. Zumindest sollten die Handelsaktivitäten von vergangener Woche etwas genauer unter die Lupe genommen werden.
sonnyboy hat am 01.06.2015 - 20:23 folgendes geschrieben:
Quote
Danke fürs zitieren 2brix.
Ich habe auf die schnelle die HBM Anlagerichtlinien nicht gefunden, bin jedoch überzeugt, dass sie so eine Grenze à la 20% haben. (SwissChocolate war stets gut informiert)
Ich habe nun auch noch die aktuellen Anlagerichtlinien und alte Geschäftsberichte durchforstet, konnte allerdings leider keinen Hinweis finden. Wenn SwissChocolate da allenfalls noch einen Hinweis hätte, wäre das sehr wertvoll. Danke schön!
Offenbar kann HBM bis zu 20% Fremdfinanzierung verwenden. Vielleicht war er auch ziemlich am Limit mit der Fremdfinanzierung und wollte wieder mehr Spielraum. Da macht es Sinn die Beteiligung, die kürzlich besonders gut performt hat zu reduzieren.
Allerdings frage ich mich folgendes:
Ich glaube an die Gerüchte und den FuW Artikel, dass offenbar ein Investor mit dem Basilea Management über einen Takeovergesprochen hat, wobei das Management strickt ablehnt und kein Interesse zeigt. Würde nun der Investor eine feindliche Übernahme vorbereiten, so würde er wahrscheinlich mit dem wichtigsten Aktionär (HBM) darüber sprechen und ausloten, welcher Preis erreicht werden müsste, damit dieser andient. Und dass nun genau dieser Aktionär verkauft, verunsichert mich etwas. Wie seht ihr das?
Super, danke Nirvana
sorry da hab ich irgendwie falsche Syngenta Daten im Kopf gehabt. Tipptopp merci
Wir werdens sehen! Auf jedenfall gibt mir einerseits dieser Artikel und andererseits der Morgenkommentar von Kürzlich den Anschein, dass sich da im Hintergrund etwas am tun ist.
Wie schätzt Ihr denn das ein falls nun effektiv ein Übernahme-Angebot reingeflattert käme bei let's say 170-200 CHF.
Wohin würde sich der Aktienkurs bewegen?
Wird sich dieser rasch diesem BID annähern oder wird der Titel trotzdem mit einem deutlichen Abschlag handeln, wie es bei Syngenta zu beobachten ist? Dort haben wir einen Übernahme Bid bei 499.-, die Aktie jedoch nur bei 408.-
Wahrscheinlich dürfte die Problematik "Wettbewerbskommission" und dergleichen bei Basilea kein grosses Thmea sein, oder? Falls dem so ist, dürfte sich der Titel schnell dem Übernahmepreis annähern.
Diese Überlegung wäre wichtig anzustellen, wenn man mit Out-of-the-Money Optionen diese mögliche Übernahme spielen möchte.
Anhang Artikel FuW betreffend Übernahme - Ausgabe 20.05.2015
Insidertransaktionen vom 10.03.2015
Bitte beachtet, dass die Verkäufe von 1'391 Stück und 9'597 Stück die "Gegentrades" sind zu den Shares, die dieselben Insider durch die Ausübung von Optionen erhalten haben.
Die Insider haben nämlich genau 1'391 Stück und 9'597 Stück durch "Exercise or Cov of derivative security" erhalten per 10.03.2015 zum preis von 25 CHF resp 37.90 CHF.
Damit haben sie einfach den Gewinn auf den Optionen in Cash gewandelt anstatt in Shares zu lassen.
Das ist mit keinem negativen Signaling Effekt in Verbindung zu bringen!
The U.S. Food and Drug Administration today approved Cresemba (isavuconazonium sulfate), a new antifungal drug product used to treat adults with invasive aspergillosis and invasive mucormycosis, rare but serious infections.
Aspergillosis is a fungal infection caused by Aspergillus species, and mucormycosis is caused by the Mucorales fungi. These infections occur most often in people with weakened immune systems.
Cresemba belongs to a class of drugs called azole antifungal agents, which target the cell wall of a fungus. Cresemba is available in oral and intravenous formulations.
“Today’s approval provides a new treatment option for patients with serious fungal infections and underscores the importance of having available safe and effective antifungal drugs,” said Edward Cox, M.D., M.P.H, director of the Office of Antimicrobial Products in the FDA’s Center for Drug Evaluation and Research.
Cresemba is the sixth approved antibacterial or antifungal drug product designated as a Qualified Infectious Disease Product (QIDP). This designation is given to antibacterial or antifungal drug products that treat serious or life-threatening infections under the Generating Antibiotic Incentives Now (GAIN) title of the FDA Safety and Innovation Act.
As part of its QIDP designation, Cresemba was given priority review, which provides an expedited review of the drug’s application. The QIDP designation also qualifies Cresemba for an additional five years of marketing exclusivity to be added to certain exclusivity periods already provided by the Food, Drug, and Cosmetic Act. As these types of fungal infections are rare, the FDA also granted Cresemba orphan drug designations for invasive aspergillosis and invasive mucormycosis.
The approval of Cresemba to treat invasive aspergillosis was based on a clinical trial involving 516 participants randomly assigned to receive either Cresemba or voriconazole, another drug approved to treat invasive aspergillosis. Cresemba’s approval to treat invasive mucormycosis was based on a single-arm clinical trial involving 37 participants treated with Cresemba and compared with the natural disease progression associated with untreated mucormycosis. Both studies showed Cresemba was safe and effective in treating these serious fungal infections.
The most common side effects associated with Cresemba include nausea, vomiting, diarrhea, headache, abnormal liver blood tests, low potassium levels in the blood (hypokalemia), constipation, shortness of breath (dyspnea), coughing and tissue swelling (peripheral edema). Cresemba may also cause serious side effects including liver problems, infusion reactions and severe allergic and skin reactions.
Cresemba is marketed by Astellas Pharma US, Inc., based in Northbrook, Illinois.
The FDA, an agency within the U.S. Department of Health and Human Services, protects the public health by assuring the safety, effectiveness, and security of human and veterinary drugs, vaccines and other biological products for human use, and medical devices. The agency also is responsible for the safety and security of our nation’s food supply, cosmetics, dietary supplements, products that give off electronic radiation, and for regulating tobacco products.
Astellas, Basilea Wins FDA Approval for New Antifungal Drug
By Catherine Larkin
(Bloomberg) -- FDA approved Cresemba (isavuconazonium sulfate) to treat invasive aspergillosis and invasive mucormycosis in adults.
FDA link: http://1.usa.gov/1wMcMG1
ich glaube das die Borrow Zinsens für Stocks auch in den Accrued Interests enthalten sind und diese Accrued Interests deshalb relativ hoch erscheinen.
Danke für deine Antwort!
IB gefällt mir auch super!
Teilweise gibt es aber Dinge, die etwas Nerven:
1) erzwungene Buy-ins bei short-positionen
2) ultra-langsame ausführung bei OTCBB stocks (kann teilweise Minuten dauern, selbst bei Market Orders )
3) Hohe accrued interest costs
Ansonsten TOP broker
Hi EqHolder
Bist du bei Broadstreet schon dabei und hast du erste Erfahrung damit gemacht? Würde mich sehr interessieren, wie dein Eindruck ist.
Bin sehr daran interessiert, es stellen sich für mich jedoch ein paar wichtige Fragen zu einem Prop Trading Account.
1) Overnight Positions möglich? Oder nur sehr beschränkt?
2) Auch hard to Borrow Stocks shortable?
Weiters ist grosse Vorsicht geboten. Ich glaube VCMtrading (http://www.vcmtrading.com/) von Oliver Velez hat auf einmal geschlossen und ist mit den Einlagen der Trader abgezischt.
Best,
Coke
ich arbeite noch nicht auf einer bank... keine angst, mein gewissen brauche ich nicht reinzuwaschen.
wäre lediglich schade, wenn man das stock trading wegen der restriktionen voll aufgeben müsste.
zum zeitlichen aspekt: wenn du von 7h-22h im büro bist, liegen wahrscheinlich 30min trading arbeit drin. --> andere machen raucherpausen, was sich auch summiert.
und wenn das zeitliche wirklich ein problem wäre, bleibt man eben noch 30min länger im geschäft um das versäumte wieder aufzuholen. kann mir aber nicht vorstellen, dass der zeitaspekt wirklich relevant ist, denn dann müsste man auch das daytrading mit Indices und FX verbieten. Vorallendingen dürfte das nicht nur bei bank-mitarbeitern der fall sein, sonder trading müsste generel angestellten untersagt werden, dass sich diese lediglich auf ihre arbeit und nichts anderes konzentrieren.
Besten Dank!
Einerseits interessiert mich der Grund für die Restriktionen. Zum Beispiel verstand ich nicht, weshalb auf Aktien oftmals eine Haltefrist besteht und auf Index Futures oder Commodities kaum. Gefahr vor Front Running scheint am plausibelsten.
Zweitens wäre es interessant zu wissen, ob es möglich ist bei einer Bank als Arbeitgeber privat Positionen in US Penny Stocks einzugehen und diese meistens vor Closing wieder zu schliessen (dh. haltefrist selten >1 Tag).
Cheers
herzlichen Dank für Eure antworten!
Hallo,
mich würde interessieren ob es eine generelle Regelung gibt in der Schweiz, dass Mitarbeiter von Banken für den persönlichen Bedarf immer eine Sperrfrist von zB. 7 Tagen haben.
1) Ist das generell geregelt oder gibt es in der Schweiz Unterschiede zwischen UBS, Credit Suisse, Goldman, Deutsche Bank, Vontobel, Julius Baer, Societe General, EFG, etc. in Bezug auf die Haltefrist von Aktien?
2) Falls nicht einheitlich, gibt es Banken die bekannt sind für lange respektive kurze Haltefristen?
3) Was ist genau der Grund für eine Haltefrist? Geht es um die Gefahr von Insiderhandel oder sollen Mitarbeiter nicht abgelenkt sein von der Arbeit durch eigene Börsengeschäfte oder andere Gründe?
Vielen Dank für die Antworten!
Ich schätze das ist eben nicht der Fall.
Wenn alle davon ausgehen würden und demzufolge die Bude shorten würden, gäbe es keinen Grund weshalb der Kurs täglich und kontinuirlich steigt.
Ein allfälliger enormer Short Squeeze bei einer positiven Überraschung/Meldung wäre dann für mich nachvollziebar. Die jetztige Entwicklung macht viel mehr den Anschein als ob noch viele Gutgläubige Privatinvestoren in den Wert gelockt werden sollen. Die Institutionellen sammeln dann unten wieder ein, wenn's richtig gehagelt hat.
Nur meine Meinung