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Bob und Mike Bryan haben in Wimbledon ihren 16. Grand-Slam-Titel im Doppel verpasst. Die topgesetzten Zwillingsbrüder aus den USA mussten sich am Samstagabend in London Vasek Pospisil und Jack Sock in fünf Sätzen 6:7 (5:7), 7:6 (7:3), 4:6, 6:3, 5:7 geschlagen geben.
Das kanadisch-amerikanische Duo holte sich somit gleich bei seinem ersten gemeinsamen Auftritt den ersten Sieg bei einem Major-Turnier. Die 36-jährigen Bob und Mike Bryan sind das erfolgreichste Doppel der Historie. In Wimbledon hatten sie 2006, 2011 und 2013 gewonnen.
Bei den Frauen sicherten sich die Italienerinnen Sara Errani und Roberta Vinci mit einem überlegenen 6:1, 6:3-Sieg gegen das ungarisch-französische Paar Timea Babos/Kristina Mladenovic den einzigen Grand-Slam-Titel, der ihnen in der Sammlung noch fehlte. (dux/si)
Roger Federer freut sich an den ATP Finals auf die Revanche für die Niederlage in Wimbledon gegen Kevin Anderson. Die Ausgangslage ist heikel: Bereits der Verlust eines Satzes könnte zum Ausscheiden führen.
Tennis ist eigentlich eine sehr simple Sportart. Es gibt kein Taktieren, wer gewinnt, ist eine Runde weiter, wer verliert, fährt nach Hause. Einzig an den ATP Finals ist alles ein bisschen anders. Roger Federer verlor sein Auftaktspiel gegen Kei Nishikori und darf immer noch auf den Halbfinaleinzug hoffen. Umgekehrt könnte es sein, dass er heute Abend um 21 Uhr gegen Kevin Anderson gewinnt und in London dennoch ausscheidet.
Federer hat dabei einen Vorteil: Er wird seine Ausgangslage kennen. «Es …