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Der Reingewinn belief sich Ende 2015 auf 791 Millionen Dollar, wie Transocean am Mittwochabend mitteilte. Im vergangenen Jahr hatte noch ein schwerer Verlust in der Höhe von 1,9 Milliarden Dollar resultiert.
Allein im vierten Quartal schaute für Transocean ein Gewinn von 611 Milliarden Dollar heraus (Vorjahr: -739 Mio. Dollar). Seit dem zweiten Quartal 2015 befindet sich die Firma wieder in der Gewinnzone.
Belastend auf den Gewinn 2015 wirkten sich die Wertberichtigungen in der Höhe von total 1,7 Milliarden Dollar aus. Transocean nahm diese auf Material vor, für das die Firma in der darbenden Ölindustrie derzeit keine Verwendung findet. Teilweise kompensiert wurde der Abschreiber durch die Beilegung des Streits um die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, die auch Versicherungszahlungen auslöste.
Umsatzmässig ist Transocean im Jahresvergleich deutlich kleiner geworden: Die Einnahmen beliefen sich noch auf 7,4 Milliarden Dollar, nach 9,2 Milliarden vor Jahresfrist.
Konzernchef Jeremy Thigpen zeigt sich vorsichtig optimistisch zur Zukunft. Zwar könne niemand voraussagen, wann die Ölförderindustrie sich wieder erhole, lässt er sich zitieren. Die starke Liquidität und die relativ zur Konkurrenz vollen Auftragsbücher würden Transocean aber während der Baisse stützen.
Der in den USA verwurzelte Konzern hat seinen Unternehmenssitz im steuergünstigen Kanton Zug. Noch bis Ende März sind die Transocean-Aktien auch an der Schweizer Börse SIX kotiert, danach werden sie dort auf Antrag von Transocean dekotiert und nur noch in New York gehandelt.
Die Aktie hatte am Mittwoch den Handelstag in New York mit einem Allzeittief abgeschlossen. Sie verlor rund 4 Prozent zum Vortag. Nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen ging der Kurs wieder leicht nach oben.
(SDA)