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Zwei Unternehmungen sind unter diesen drei Zeichen »B», »&« und »O« bekannt. Eigentlich könnten sie unterschiedlicher nicht sein, dennoch haben die beiden etwas gemeinsam – den Pioniergeist.
Einesrseits wurde am 24. April 1827 die »Baltimore and Ohio Railroad« gegründet. Die Eisenbahn-Gesellschaft wurde gegründet, um den Vorteil aufzuheben, den die mit mit Baltimore in Konkurrenz gestandenen Häfen in New York und Phialadelphia durch den Bau von Kanälen zur Erschliessung des Hinterlandes erlangten. Die B&O war als Eisenbahnstrecke von Baltimore zum Ohio River geplant. Dieses Vorhaben war mit dem damaligen Stand der Technik sehr gewagt, denn im schwierigen Gelände mussten auch die Allegheny Mountains überquert werden.
Der 28. Februar 1827 – also heute vor 185 Jahren! -, fast zwei Monate nach der formellen Firmengründung und der Wahl ihres ersten Präsidenten der Gesellschaft, Philip E. Thomas, wird oft als Geburtsdatum der Gesellschaft gedeutet. An diesem Tag wurde in den USA, vom US-Bundesstaat Maryland, erstmals eine gesetzliche Konzession für den Bau und Betrieb einer Eisenbahn vergeben. Der Grundstein für die erste Eisenbahnstrecke wurde am 4. Juli 1828 von 90-jährigen Charles Carroll, dem letzten Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung gelegt. Bie Bauarbeiten wurden am 7. Juli 1828 begonnen. Nach verschiedenen Bauabschnitten und dem Zusammenschluss mit dem ebenfalls im Bau stehenden Trassee der »Winchester & Potomac«, erreichten die Eisenbahnerbauer am 24. Dezember 1852 das Ziel, den Ohio River in Wheeling. Das Netz der B&O wurde ausgebaut. Die Gesellschaft stand aber auch immer in Konkurrenz mit anderen Eisenbahngesellschaften. Verschiedene Erwerbungen von anderen Eisenbahnunternehmungen, die Weltwirtschaftskrise und der zunehmende Konkurrenzdruck gaben der B&O zu schaffen. Sie musste ihre Aktien allmählich an die »Cheaspeake and Ohio Railroad« verkaufen, bis sie am 30. April 1987 von dieser endgültig übernommen wurde.
Die obenstehende Abbildung zeigt links den Zug »Royal Blue« auf dem Thomas Viadukt und rechts einen Zug, welcher von der Lokomotive »1456-EMD E9«, einer diesel-elektrisch-angetriebenen Maschine, gezogen wird.
Die andere Unternehmung mit den drei Zeichen »B», »&« und »O«, die die dänische Firma »Bang and Olufsen« zeigt genau den gleichen Pioniergeist. Sie wurde von den beiden Unternehmern, Pionieren und Ingenieuren Peter Bang und Svend Olufsen im Jahr 1925 gegründet. Die Unternehmung beschäftigt sich im Bereich der »Gehobenen Unterhaltungselektronik« – entwickelt, designt und produziert. Sie ist in der Kleinstadt Struer der wichtigste Industriebetrieb und grösste Arbeitgeber. Ihr erstes Produkt war der Eliminator. Diese Entwicklung ermöglichte es, die bis anhin mit batteriebetriebenen Radiogeräte am lokalen Stromnetz mit Energie zu versorgen. Unermüdlich schuff die Unternehmung neue hochwertige Produkte. Das noch heute gültige Firmenlogo kaufte Svend Olufsen im Jahr 1932 von einem Malerlehrling. Nach der durch dänische Nazi-Kollaborateure mittels einem Bombenanschlag erzwungene Zerstörung der Produktionsstätten im Jahr 1945, legte Peter Bang im September desselben Jahres den Grundstein für ein neues Gebäude, in dem bereits 1947 die Produktion wieder aufgenommen werden konnte.
Die Fotografie oben zeigt die beiden Pioniere und Gründer des in der Kleinstadt Struer, Dänemark domizilierten Herstellers von »Gehobener Unterhaltungselektronik« Bang & Olufsen: links Herr Svend Olufsen und rechts Herr Peter Bang.
Ab dem Jahr 1950 zeichneten sich die verschiedenen Produkte von B&O (Fernseher, High-Fidelity-Anlagen, Telefone, Lautsprecher, …) nicht alleine durch ihre leichte Bedienbarkeit und ihre ausgezeichnete Klang- und Bildqualität, sondern auch durch futuristisches, modernes und mit Stil entworfenes Design aus. Besuchen Sie die faszinierende Welt der »Gehobenen Unterhaltungselekronik« – die »B&O-Welt«.
Mit der unten abgebildeten Universal-Fernbedienung Beo4 von Bang & Olufsen lassen sich nicht nur B&O-Bild- und Tonquellen bedienen, sondern auch Lichtquellen und motorisierte Leinwände. Sie ist zudem auch für ältere Geräte des Sortimentes von B&O einsetzbar – ein Gerät, welches das Attribut »universal« verdient.
Ein besonderes Merkmal der B&O ist, dass sämtliche Elemente einer Anlage mit ein und derselben Fernbedienung bedient werden können. Dabei kann die Anlage nebst Ton- und Bildgeräten auch aus Lichtquellen, Heizungen, Motoren – Leinwände, Rollläden, … – und Computern bestehen. Ein modernes, innovatives Unternehmen, welches einen Jahresumsatz von über 4,2 Milliarden Dänischen Kronen ausweist.
Bild-Quellen:
Bild A: Wikipedia (Montage)
Bild B: Wikipedia
Bild C: Wikipedia (Montage)
Bild D:
Bild E: Wikipedia