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Der Kanton St.Gallen stellt im Jahr 2020 ein Gesuch beim Bund um Finanzhilfen für Subventionserhöhungen. Damit würde sich der Bund in den Jahren 2021 bis 2023 an der Senkung der Drittbetreuungskosten der Eltern beteiligen.
Im November 2020 wird das Volk über das Gesetz über Beiträge für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung (abgekürzt KBG) entscheiden. Wird dieses angenommen, fördert der Kanton St.Gallen die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung ab dem Jahr 2021 jährlich mit 5 Mio. Franken. Damit sollen die Drittbetreuungskosten der Eltern reduziert werden. Auch der Bund fördert mit Finanzhilfen die Senkung der Drittbetreuungskosten der Eltern. Aufgrund der voraussichtlichen Fördergelder des Kantons ab dem Jahr 2021 sollte der Kanton St.Gallen für drei Beitragsjahre zusätzlich von Finanzhilfen des Bundes profitieren können. Für das Gesuch an den Bund müssen alle Beiträge und Leistungen von Kanton und Gemeinden in die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung im Jahr 2020 zusammengetragen werden.
Der Kanton muss in seinem Gesuch darlegen können, dass die Beiträge und Subventionen für die familien- und schulergänzende Betreuung in den Beitragsjahren 2021 bis 2023 höher ist als im Referenzjahr 2020.
Die Datenerhebung läuft mit dem Erhebungsraster «Gemeinden» bis Ende September 2020. Das Dokument ist elektronisch unter <email-pii> einzureichen.