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Rolf Lappert wurde am 21. Dezember 1958 in Zürich, Schweiz geboren und wuchs in Olten und Zofingen auf. Nach der Schule machte er eine Ausbildung zum Grafiker. 1982 erschien sein Debütroman „Folgende Tage“ im Basler Verlag Nachtmaschine. 1984 folgte sein zweiter Roman „Passer“. Für die Gründung eines Jazz Clubs in einem ehemaligen Kino legte er das Schreiben für einige Zeit auf Eis. Im Jahr 1994 meldete er sich mit dem Roman „Der Himmel der perfekten Poeten“ zurück, dem 1995 der Roman „Die Gesänge der Verlierer“ folgte. 2008 erschien im Verlag Carl Hanser, München sein Roman „Nach Hause schwimmen“. Das Buch wurde von der Kritik hochgelobt und Lappert mit großen amerikanischen Schriftstellern, z. B. John Irving, verglichen. Im selben Jahr stand das Buch auf der Shortlist des deutschen Buchpreises, und wenige Wochen später wurde Lappert der Schweizer Buchpreis verliehen. Lappert lebte viele Jahre im Ausland, u. a. in Deutschland und elf Jahre in Irland. 2012 erschien sein erster Jugendroman „Pampa Blues“, 2015 der Roman „Über den Winter“, beide erneut im Carl Hanser Verlag. Seit 2011 lebt Rolf Lappert wieder in der Schweiz, und zwar in Zofingen, Kanton Aargau. Seine Karriere als linker Außenverteidiger musste er wegen einer bereits in den 80er-Jahren beim Fußball zugezogenen Sprungelenksverletzung, die zu Arthrose führte, beenden und ist seither nur noch als Zuschauer bei den Spielen seiner Ex-Mitspieler*innen zu sehen, wo er „sein Team“ anfeuert.