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Die Klimaerwärmung bedingt durch den Ausstoss von Treibhausgasen (THG), insbesondere von CO₂, stellt eines der grössten Umweltprobleme dar. Deshalb ist es zwingend nötig, die THG-Emissionen möglichst rasch auf null zu reduzieren – dies will die Schweiz bis 2050 erreicht haben.
Mit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls hatte sich die Schweiz erstmals zur Minderung ihres THG Emissionen verpflichtet. Ausgehend von den Emissionen im Jahr 1990 sollten diese bis 2010 auf 90% und bis 2020 auf 80% reduziert werden.
Die Schweiz will ihr Klimaziel unter dem Pariser Übereinkommen verschärfen. Bis 2030 will sie mindestens 50% weniger Treibhausgase im Vergleich zu 1990 ausstossen und diese bis 2050 auf 0% reduzieren.
Um den Verpflichtungen nachzukommen, wurde im Jahr 2000 das erste Schweizer CO₂-Gesetz in Kraft gesetzt. Das aktuell gültige Gesetz regelte die Rahmenbedingungen bis 2020. Das Inkrafttreten des Nachfolgegesetzes wurde im 2021 durch den Souverän abgelehnt. Bis Inkrafttreten des neuen Gesetzes, voraussichtlich im 2025, gilt weiterhin das bestehende.
In der Schweiz macht das CO₂ den grossen Anteil der THG-Emissionen aus. Das CO₂-Gesetz zielt vor allem auf die Reduktion der CO₂-Emissionen ab, welche primär durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern entstehen.