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In der Deutschschweiz begannen die regelmässigen Verhandlungssitzungen bereits im September 2020. Seither traf sich die Arbeitnehmerinnendelegation wöchentlich mit der Geschäftsleitung, um den vorliegenden Vorschlag zu diskutieren und um Kompromisse zu finden. Mitte März 2021 wurde das vorläufige Verhandlungsergebnis den Redaktionen vorgestellt und mithilfe einer virtuellen Umfrage ein Mandat für das weitere Vorgehen eingeholt. Eine grosse Mehrheit der Journalistinnen und Journalisten war mit dem vorliegenden Angebot der Unternehmensleitung nicht zufrieden und verlangte von der Dach-Peko, weitere Verhandlungen anzustrengen. Um diese Forderung zu unterstreichen, lancierten 310 Journalistinnen und Journalisten eine an die Geschäftsführung gerichtete Petition, mit der sie einen anständigen Sozialplan verlangten. Trotzdem konnte anschliessend kein Kompromiss gefunden werden. Somit sind die Verhandlungen zurzeit an einem Tiefpunkt angelangt und die Arbeitnehmerinnendelegation prüft weitere mögliche Schritte, um einen guten Sozialplan zustande zu bringen.
In der Romandie wollten die Redaktionen als Erstes zu den anstehenden Projekten konsultiert werden, und erst in einem zweiten Schritt mit den Sozialplanverhandlungen beginnen. Da Tamedia auf diese Forderung nicht einging, wandten sich die Dach-Peko und impressum an die kantonale Einigungsstelle. Nachdem die Parteien mithilfe der Einigungsstelle die Grundsätze zur Durchführung der Konsultationen festgelegt hatten, begannen sie im Februar 2021 mit den Sozialplanverhandlungen. Zurzeit verhandeln die Sozialpartner über die zwei Hauptpunkte eines jeden Sozialplans: Die Abfindungen sowie die Leistungen bei vorzeitiger Pensionierung.