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Kinder, die im Jugend Circus Basilisk aufgenommen sind, werden Basilisken genannt. Für eine Saison schreibt sich ein Basilisk in der Regel für
eine oder zwei Nummern ein. Trainingsbeginn ist nach den Sommerferien in Form eines Basistrainings. Das Nummerntraining fängt in der Regel nach den Herbstferien an. Wöchentlich trainiert ein
Basilisk je nach Nummernwahl ein- bis zweimal. Die Trainingszeiten sind so gewählt, dass der Bus vom Badischen Bahnhof zur Fahrt ins Winterquartier genutzt werden kann. Viele Basilisken werden
von Eltern geholt oder gebracht, so dass Fahrgemeinschaften gebildet werden können.
In den Osterferien findet die sogenannte Oster-Trainingswoche statt. In dieser Woche haben die Basilisken jeden Tag Training. Bis zur Tournee folgen dann noch zwei bis drei Durchlaufproben, die am Samstag oder Sonntag stattfinden können. Nebst dem Training werden pro Jahr noch etwa zwei Basiliskenhöcks (Treffen der Basilisken mit der artistischen Leitung) durchgeführt und mindestens ein mal pro Jahr ist das Putzen des Winterquartiers fällig.
Die Tournee beginnt am 1. Samstag der Sommerferien der Stadt Basel und dauert insgesamt drei Wochen. Die Kinder wohnen in dieser Zeit in der Ferienkolonie mit einem kurzen Unterbruch zwischen den Vorstellungen auf der Rosentalanlage und dem Auswärtsort. Nach den Sommerferien kann auch einmal ein Sonderauftritt statt finden. Für diesen ist dann meist auch noch ein einmaliges Training vor dem Auftritt notwendig.
Wie aus der Beschreibung ersichtlich ist, ist der Zeitaufwand für die Kinder nicht unerheblich. Bei 45 Kindern kann bei der Erstellung des Trainingsplans auf individuelle Wünsche nach bestimmten Trainingstagen oder Zeiten wenig Rücksicht genommen werden. Aus diesem Grund ist es schwierig nebst dem Circus noch weitere Hobbys zu haben, die fixe Trainingstage vorgeben.
Die Kosten
Der jährliche Unkostenbeitrag dient vor allem zur Deckung der Betriebskosten des Winterquartiers. Für die drei Wochen Tournee wird zusätzlich ein Koloniebeitrag für Essen, Unterkunft und Transport erhoben.
Jedes Jahr müssen Geldmittel für Kostüme, Requisiten, Traineraufwandsentschädigungen, Unterhalt und Reparaturen am Material, Werbung, die Kolonieleitung, Essen, Versicherungen, usw.
aufgebracht werden. Damit der Jugend Circus möglichst unabhängig ist, wird die Finanzierung zur Hauptsache über die
Mitgliederbeiträge des Vereins, die Unkostenbeiträge der Eltern, die Einnahmen aus der Tournee und von Sonderauftritten, aus den Gönnerbeiträgen und der Vermietung des Zeltes
sichergestellt.
Die Eltern werden automatisch Vereinsmitglieder
Geld allein ist jedoch nicht alles. Im Zirkus gibt es viel zu tun, wenn gleich die Basilisken viele Aufgaben selbst übernehmen, sind wir auf die Hilfe der Eltern angewiesen. So brauchen wir HelferInnen und Helfer beim:
- Kostüme erstellen
- Amt im Vereinsvorstand oder der Circus Commission
- Auf- und Abbau des Zeltes
- Putzteufel
- und Küchenchefs und Cheffinnen auf der Tournee
Da gewisse Aufgaben sehr zeitintensiv sind, werden alle unterschiedlichen Arbeiten möglichst breit
verteilt.
Das Winterquartier
Das Winterquartier beim Zoll Otterbach ist unsere Trainingshalle während der kalten Jahreszeit und kann mit dem Auto oder dem Bus der Linie 55 ab Claraplatz oder Badischer Bahnhof erreicht werden. Ab Frühling trainieren wir wieder im Zelt auf der kleinen Matte davor.