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Als erstes Land im Final des Eurovision Song Contest ist die Ukraine an den Start gegangen. Das Lied der Sängerin Maria Jaremtschuk heisst "Tick-Tock" und ist dezidiert unpolitisch. Für den Schweizer Sebalter heisst es ausharren: Er kommt erst als 20.er.
Jaremtschuks Lied ist ein mittelmässiger Ohrwurm mit einem Hamsterrad-Turner im Background und natürlich Windmaschine. Später bei der Punktevergabe werden die Bewohner der von Russland annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim telefontechnisch mit der Ukraine abstimmen. Eine der grossen Fragen des Abends lautet: Geht die höchste Punktzahl aus der Ukraine an Russland?
Der Ex-Boxer und Politiker Vitali Klitschko rief noch am Samstag zur Unterstützung der ukrainischen Kandidatin auf. "Musik hat genauso wie Sport die Kraft, Menschen zu einen. In dieser historischen Situation für die Ukraine wäre es ein tolles Zeichen, wenn die europäischen Zuschauer die ukrainische Kandidatin besonders unterstützen", sagte er der "Bild"-Zeitung.
Kandidaten aus 26 Ländern kämpfen um die ESC-Krone 2014. Zu den Favoriten zählen dieses Jahr Schweden und Österreich. Dem Schweizer Sebalter war am Samstag zuletzt bei den Buchmachern Platz 13 vorausgesagt worden. Würde das eintreffen, wäre es das beste Resultast seit neun Jahren für die Schweiz.
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