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Roger Federer auf einer Linie mit Donald Trump und Emmanuel Macron: Die beiden Staatspräsidenten der USA und von Frankreich wurden im abgelaufenen Jahr in der Schweiz besonders oft gegoogelt. Unter den Schweizer Persönlichkeiten ist nicht etwa die Bundespräsidentin Doris Leuthard, sondern «King Roger» top.
Gemäss den Google Trends 2017 interessierten sich Schweizerinnen und Schweizer besonders für die Machtträger der internationalen Politik, während national vor allem Persönlichkeiten aus der Welt des Sports gegoogelt wurden.
Keine Schweizer Persönlichkeit verzeichnete einen stärkeren Suchanstieg auf Google als Tennis-Ass Roger Federer, der in diesem Jahr zwei weitere Grand-Slam-Titel zu seiner beeindruckenden Sammlung hinzufügte. Auf Rang zwei liegt der Islamwissenschaftler und Publizist Tariq Ramadan, der in Zusammenhang mit dem Vorwurf sexueller Übergriffe Aufmerksamkeit erregte.
Erst an siebter Stelle der Schweizer Persönlichkeiten findet sich der zurückgetretene Bundesrat Didier Burkhalter wieder. Er liegt damit hinter Stan Wawrinka (3.), Mirka Federer (4.), Christa Rigozzi (5.) und Beat Feuz (6.). Ebenfalls in den Top Ten: Der ehemalige Muster-Pädagoge Jürg Jegge (8.), der in diesem Jahr mit dem Missbrauch an seinen ehemaligen Schülern in Verbindung gebracht wurde.
Die Google Trends zeigen die «stärksten aufsteigenden Suchbegriffe des Jahres». Gemäss Google sind dies Begriffe, bei denen die betreffenden Suchanfragen 2017 «für eine anhaltende Phase einen besonders starken Anstieg im Suchinteresse im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet haben».