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Tschaikowsky widmete dem Virtuosen Wilhelm Fitzenhagen seine Rokoko-Variationen und schickte sie ihm vorab zur Durchsicht, was der Widmungsträger allerdings (sehr zum Unmut des Komponisten) als Aufforderung zur tiefgreifenden Umarbeitung missverstand. Fitzenhagens nur noch selten gespielte Version, mit der das Werk einst seinen Siegeszug begann, ist hier mit Alban Gerhardt und dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin unter Stefan Blunier ebenso zu hören wie zwei seiner effektvollen Konzerte. Angesichts ihrer Qualitäten fragt man sich: Hatte Fitzenhagen mit seiner eigenmächtigen Aktion vielleicht doch ein wenig Recht?