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Im jahrelangen Streit um einen grossformatigen Gemäldezyklus des Jugendstil-Malers Alfons Mucha hat es eine überraschende Wende gegeben. Prag sei nicht der rechtmässige Eigentümer des «Slawischen Epos», entschied ein Gericht in der tschechischen Hauptstadt nach Angaben der Agentur CTK am Mittwoch. Auf Rückgabe hatte John Mucha, ein Enkel des Künstlers, geklagt. Die Stadt will in Berufung gehen. Der Maler hatte seinen Zyklus der Moldau-Metropole unter der Bedingung vermacht, dass eigens ein Ausstellungssaal für das Werk errichtet wird. Dies sei nie erfüllt worden, urteilte das Gericht. (swisstxt)
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