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Das römisch-katholische Erzbistum hatte allerdings schon der 32-jährigen Sängerin den Zuschlag für die Immobilie erteilt. Doch selbst nach diesem Vertragsabschluss wollten die Nonnen das frühere Kloster ihr partout nicht überlassen - obwohl der Popstar ihnen sogar einen Besuch abstattete und für sie auftrat.
Die Nonnen bestanden darauf, das leer stehende Gebäude der Restaurantbesitzerin Dana Hollister zu verkaufen, die daraus ein Luxus-Hotel machen wollte. Der Jury zufolge mischte sich Hollister, Besitzerin mehrerer Restaurants in Los Angeles, absichtlich in den geplanten Verkauf an Perry ein - unter anderem, indem sie fälschlicherweise angegeben habe, sich bereits vertraglich einen Anspruch auf die Immobilie gesichert zu haben.
Die Jury sprach Katy Perry 1,57 Millionen Dollar und dem Erzbistum 3,47 Millionen Dollar Schadenersatz für die Anwaltskosten zu, welche Hollister bezahlen muss. Deren Anwälte erachten die Summe als zu hoch, zumal ihre Klientin davon habe ausgehen dürfen, einen gültigen Vertrag zu haben.
Im Dezember beginnt die zweite Phase des Prozesses, wobei Perry und dem Erzbistum noch mehr Schadenersatz zugesprochen werden könnte. Perry erklärte, für ihr künftiges Zuhause zehn Millionen Dollar im Voraus zu zahlen und eine Ersatz-Gebetsstätte für 4,5 Millionen Dollar errichten zu wollen.