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Mit dem Internet der Dinge wird vieles komfortabler, z.B. die Fernsteuerung von Beleuchtung, Musikanlagen oder anderen Geräten. Doch: oft ist Hardware viel robuster als die Software. Hersteller können (oder wollen?) die Software nicht beliebig lang unterhalten, weiterentwickeln und an neue Technologien anpassen. Das kann dazu führen, dass Geräte nicht mehr benutzbar werden und entsorgt werden müssen, obwohl sie noch völlig intakt sind.
Es entsteht Verschwendung in verschiedener Hinsicht:
- an Geld bei den Besitzern, die ein neues Gerät erwerben müssen
- an Image bei den Kunden, die sich möglicherweise nicht mehr für den gleichen Hersteller entscheiden werden
- an natürlichen Ressourcen, denn selbst bei bestem Recycling muss viel Energie und weitere Ressourcen aufgewendet werden, um Geräte zu sammeln, zu transportieren, die Stoffe zu extrahieren, sie aufzubereiten, schliesslich neue Geräte herzustellen und zu transportieren…
Hard- und Software-Lebenszyklen sollten besser aufeinander abgestimmt werden oder Software sollte so gestaltet und geöffnet werden, dass auch sie "reparierbar" wird wie z.B. der Austausch eines Ersatzteils bei Hardware.
Quelle: Tagesanzeiger vom 11.3.2020: