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Der Notenkurs kommt prinzipiell beim Kauf von Fremdwährungen – also ausländischem Bargeld – in der Form von Banknoten oder Münzen zur Anwendung. Der Notenkurs wird von Schweizer Banken angewendet, wenn Kunden und Nichtkunden ausländisches Bargeld am Schalter beziehen. Auch an Bankomaten der eigenen Bank wird in der Regel der Notenkurs verwendet, an Bankomaten von Drittbanken in der Regel aber der Devisenkurs (allerdings gibt es je nach Bank Ausnahmen von dieser Regel). Wenn also Kunden mit einem Schweizer-Franken-Konto mit der Debitkarte (EC-Karte) oder Bankkarte Euro am Bankomaten der eigenen Bank beziehen, wird die Transaktion in der Regel mit dem Notenverkaufskurs abgerechnet.
Notenkurse können in der Form von Notenverkaufskursen oder Notenankaufskursen auftreten. Wenn eine Bank ausländisches Bargeld an Kunden verkauft, kommt der Notenverkaufskurs (Notenbriefkurs) zur Anwendung. Kauft die Bank hingegen ausländisches Bargeld vom Kunden, wird der Notenankaufskurs (Notengeldkurs) angewendet.
Die Kursspanne zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs (Spread) ist bei Notenkursen grösser als bei Devisenkursen. Für Kunden ist der Notenkurs also schlechter als der Devisenkurs. Dies wird von Banken mit dem grösseren Aufwand begründet, den sie mit dem Umgang von Bargeld haben.
Bisweilen spricht man auch synonym vom Sortenkurs – in der Schweiz ist hingegen der Begriff Notenkurs gebräuchlicher.