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In einem rein schweizerischen Final holte sich Loïc Meillard im Parallel-Riesenslalom in Chamonix seinen ersten Weltcupsieg.
Der Walliser Loïc Meillard bezwang in einem team-internen Zweikampf den Bündner Thomas Tumler. Gleichzeitig gewann Meillard auch die kleine Kristallkugel für den Gewinn des Disziplinen-Weltcups, der erstmals vergeben wurde. Es standen nur zwei Rennen auf dem Programm. Das erste in Alta Badia hatte Meillard als Neunter beendet.
Loïc Meillard gilt schon lange als die vielleicht grösste Zukunftshoffnung im Schweizer Skisport, wenngleich er in diesem Winter diesem Anspruch noch nicht so oft gerecht werden konnte, wie er sich das gewünscht hätte. Zweiter war er aber in der Vorwoche im Riesenslalom von Garmisch geworden, und diesen Schwung nahm der 23-Jährige gleich nach Chamonix mit.
Als erster Schweizer überhaupt gewann Meillard einen dieser Parallel-Riesenslaloms, die erst seit 2015 gefahren werden. Es ist eine Sparte, in der Überraschungen schon fast programmiert sind. Es braucht eine grosse Portion Glück, um zu reüssieren. Dies galt am Sonntag auch für Meillard. Sämtliche K.o.-Läufe ab den Achtelfinals bestritt der Romand auf dem "blauen" Kurs, der sich als deutlich vorteilhafter erwies. "Das hat sicher enorm geholfen. Ganz fair ist dieses Format jedenfalls noch nicht", gab sich Meillard sportlich.
Für Tumler war indes auch Platz 2 ein grosser Erfolg. Erst einmal, im Dezember 2018, stand er bisher im Weltcup auf dem Podium. Damals wurde er Dritter im Riesenslalom von Beaver Creek. Dort realisierte der 30-Jährige aus Samnaun auch in der laufenden Saison sein bestes Ergebnis, allerdings lediglich als Zwölfter.
Quelle:sda