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Durch seine intensive Beschäftigung mit dem Werk Bachs und Händels nahm er das Erbe auf und schuf eine eigene Form des Oratoriums, mit grossen Chorszenen, Chorälen, solistischen Rezitativen und Arien, welche stilbildend für diese musikalische Gattung in der Romantik wurde.
Unser Orchesterpartner wird auch in dieser Reihe das Capriccio Barockorchester sein, mit dem wir sowohl den Bach- wie auch den Händelzyklus erarbeitet haben. Mit den Instrumenten, wie sie in der frühen Romantik gespielt wurden, werden wir die originale Klangwelt dieser Zeit erleben.
Mit Paulus begann 2018 unsere Reise, mit der Sinfonie-Kantate «Lobgesang» op. 52, der Kantate «Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser» und A-cappella-Motetten aus den Psalmen op. 78 wird sie fortgesetzt. Es folgt sein bekanntestes Oratorium der Elias und schliesst mit der zweiten Sinfoniekantate «Die erste Walpurgisnacht». Wir möchten ein umfassendes Bild von Mendelssohn Bartholdys chorbezogenem Schaffen entwerfen und diesen grossen Komponisten in einer Werkschau würdigend vorstellen.
Mit Honeggers «Le Roi David» und mit Benjamin Brittens «War Requiem» haben wir im jeweils zweiten Konzert jeder Saison ein Werk gewählt, das entweder inhaltlich auf das Mendelssohn-Werk Bezug nimmt oder auf das Mendelssohn in seinen Kompositionen Bezug nahm.
Wir freuen uns auf die neue Herausforderung und hoffen, Sie auf diese spannende Reise der nächsten Jahre mitzunehmen und danken Ihnen für Ihr Interesse, Ihre Neugier und Ihre Treue.
Joachim Krause