Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03607.jsonl.gz/211

Federers Gegner in der 2. Runde ist entweder der Moldawier Radu Albot (ATP 45) oder der Serbe Dusan Lajovic (ATP 33).
In seinem 1500. Spiel auf ATP-Stufe geriet Federer nicht in Bedrängnis. Zwar begann er im Anschluss an die Eröffnungsfeier mit einem Auftritt der Soul-Sängerin Anastacia mit einem leichten Vorhandfehler, kurz darauf breakte er seinen Widersacher aber ohne Punktverlust zum 3:1, und nach 23 Minuten hatte er den ersten Satz im Trockenen. Auch im zweiten Satz zog Federer zügig davon - obwohl er sich beim Stand von 2:0 den Service einmal abnehmen liess.
Zehn Tage nach der ärgerlichen Niederlage gegen Alexander Zverev in Schanghai zeigte sich Federer bestens erholt. Auf dem Weg zum 21. Sieg in Folge in Basel schlug er zwölf Asse und erarbeitete er sich zehn Breakchancen.
Er sei sich der Gefahr bewusst gewesen, dass Spiele auf einem schnellen Hallenbelag gegen gute Aufschläger auch rasch auf die andere Seite kippen könnten - zumal dann, wenn der Gegner wie Peter Gojowczyk nach der Qualifikation im Spielfluss sei, sagte Federer nach seinem überzeugenden Kurzauftritt gegen den überforderten deutschen Qualifikanten. Das mag stimmen, auch sein Satzverlust im letztjährigen Auftaktspiel gegen Filip Krajinovic nach anfänglicher Dominanz hatte das verdeutlicht. Diesmal aber wurde es zu keiner Zeit brenzlig.
Nach dem reibungslosen Auftakt gegen Gojowczyk, der im Sommer in Washington als Lucky Loser die Halbfinals erreicht hatte, sprach Federer von einem "guten Match" und einem "idealen Einstand". Angesichts des komfortablen Verlaufs verglich er den Auftritt mit einem "super Training vor Heimpublikum". Er habe sich die Spiele von Gojowczyk aus der Qualifikation angeschaut und den Deutschen etwas stärker erwartet, räumte er ein. Ganz unbegründet waren die sieben Niederlagen am Stück, die der 30-jährige Münchner vor der überraschenden Qualifikation für das Basler Hauptfeld bezogen hatte, also nicht.