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Die DDR teilte von Anfang an die Bedrohungsempfindung der Sowjetunion, mehr noch, sie fühlte sich noch stärker bedroht. Denn es galt die These: Der Imperialismus ist seinem Wesen nach aggressiv, also eine permanente Kriegsgefahr.
Teil 2 der NVA-Serie von Oberst Hans Rudolf Fuhrer mit Vortragsmaterial von Admiral Hoffmann
Dem militärischen Auftrag der NVA lag stets die Bedrohungsanalyse der SED-Führung zugrunde. Diese war durchgängig dogmatisch ausgelegt. Die Prämisse der Kriegsgefahr durch den aggressiven Westen wurde auch nach der Einleitung des Entspannungsprozesses in der zweiten Hälfte der 1970-er Jahre aufrechterhalten. Die Begründung lautete: Jähe Wendungen sind jederzeit möglich.
Westlich stand die NATO
Westlich stand das mächtige Militärpotential der NATO. Die Bundeswehr war…