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Vielleicht liegt es daran, dass ich mich beruflich und privat eher an neuralgischen Orten wie Bahnhöfen bewege und ich mich deshalb mehr und mehr an der Werbung störe. Immer häufiger fällt mir auf, wie stark meine Umgebung mit Werbung versehen ist, die um meine Aufmerksamkeit buhlt. Wenn ich als Privatperson den öffentlichen Raum in gesteigerter Form benützen will, sei es beispielsweise mit einem Infostand, gilt das oft wegen dem gesteigerten Gemeingebrauch (GG) als bewilligungspflichtig. Ich gehe davon aus, dass Werbung nicht als GG verstanden wird, weil ich bspw. nach wie vor den Bahnhof benutzen kann. Trotzdem merke ich zunehmen, wie ich die Werbungen aus diversen Gründen als sehr störend empfinde. Ich finde, dass die Intensität der Bereitstellung von Werbeflächen mehr von der Bevölkerung mitbestimmt werden sollte. Ich für meinen Teil würde die verfügbaren Werbeflächen stark eingrenzen im Vergleich zum heutigen Stand. Wenn sich allerdings die Mehrheit dafür ausspricht, würde ich mich dann wohl aus Gründen der Demokratie fügen müssen. Was halten Sie von der Werbeflut im öffentlichen Raum? Was halten Sie von einer breit geführten Diskussion der "Werbeverschmutzung" mit demokratischer Einflussmöglichkeit?