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Das streng limitierte Budget bei der Sanierung des Schulhauses Hohl in Zürich erforderte eine Konzentration der Eingriffe. Die Herausforderung lag somit in der Reduktion auf das Wesentliche. Der Weg dahin führte über eine akribische Auseinandersetzung mit dem Bestand.
Das gegen Ende des 19. Jahrhunderts erstellte Schulhaus Hohl liegt inmitten des lebendigen Quartiers Aussersihl der Stadt Zürich mit seinen vielen Blockrandstrukturen. Es bildet mit den umliegenden Schulhäusern ein Ensemble, das sich um die Bäckeranlage gruppiert. Seine heutige Erscheinung ist klar strukturiert, die klassische Ordnung und der tektonische Aufbau der Gebäudehülle sind von zeitloser Qualität. Der hohe Gebäudewert wird jedoch durch die stark abgenutzten Oberflächen gemindert.
Im Rahmen der Sanierung galt es, die architektonischen Qualitäten des Gebäudes hervorzuheben und die Haustechnik so weit instand zu setzen, dass ein störungsfreier Betrieb gewährleistet blieb. Die Instandhaltungsmassnahmen sollten für die nächsten zehn Jahre bzw. auf die kommende Nutzungsperiode ausgerichtet werden.
Das von Anfang an streng limitierte Budget erforderte eine Konzentration der Eingriffe. Dabei wurden insbesondere die Oberflächen aufgefrischt sowie die Gebäudetechnik modernisiert. Die Herausforderung lag somit in der Reduktion auf das Wesentliche, und der Weg dahin führte über eine akribische Auseinandersetzung mit dem Bestand. Oder wie es Ludwig Mies van der Rohe einst ausdrückte: «Das Essentielle sollte herausgearbeitet werden – und das sehe ich als die eigentliche Baukunst an.»
Situation
Erdgeschoss
Regelgeschoss
Ansicht Nordost
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