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- Inhalte
- Verortung
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Videobestand Collectif Danse
Aufzeichnung von vier Choreografien auf 1 Datenträger, eine Gemeinschaftsproduktion von Myriam Jaccard, Diane Decker, Dominique Genton, Marie-Jane Otth, Pier-Amar Lisner, Jean-Marc Heim.
- Hauptidentifikator
- Tanzarchiv-45858
- Original-ID
- 45858
- Zuständige Institution
- Stiftung SAPA, Schweizer Archiv der Darstellenden Künste
- Originaltitel des Archivs
- Fonds: Collectif Danse
- Medium
- Video
- Umfang
- 1 Datenträger, 4 Stückaufzeichnungen (01:07:00)
- Entstehungszeitraum
- 13.01.1995 - 05.02.1995
- Original-Signatur
- Sprache
- Kontext
1982 von Marie-Jane Otth, Dominique Genton, Joselle Noverraz, Viveca Nielsen und Diane Decker gegründet, vorerst ohne festes Studio mit dem Ziel den zeitgenössischen Tanz in der Region zu etablieren. 23. August 1984 Eröffnung des "Studio du Tunnel“, damit war erstmals ein fixer Proberaum vorhanden. In den darauf folgenden acht Jahren war das Studio das Zentrum des kreativen Schaffens und die Ausbildungsstätte für den Nachwuchs. 1985 verliess erst Viveca Nielsen und 1987 Joselle Noverraz das Collectif Danse und wurden von den neuen Mitgliedern Fabienne Berger und Philippe Saire (1985) und später von Anne Grin und Myriam Jaccard (1987) ersetzt. 1992 Umzug ins Studio Bugnon 23 und 10-jähriges Jubiläum des Collectif Danse. Erneute Mitgliederwechsel im selben Jahr, Fabienne Berger und Philippe Saire konzentrierten sich auf selbstständige Projekte bzw. auf die eigene Kompanie und verliessen das Collectif Danse wieder, ebenso Anne Grin. Im gleichen Jahr Rückkehr von Dominique Genton, Jean-Marc Heim stiess neu dazu. Um das zehnjährige Bestehen ihres Studios zu feiern, kreierte das Collectif Danse die Aufführung "Saveurs de l'autre", eine Zusammensetzung kurzer Stücke von Diane Decker und Dominique Genton, Marie-Jane Otth, Myriam Jaccard und Jean-Marc Heim. Marie-Jane Otth und Diane Decker zogen sich darauf hin zurück, Myriam Jaccard und Dominique Genton blieben eine Weile, um Jean-Marc Heim zu unterstützen. Seine Idee war es, in Lausanne ein offenes Studio aufrechtzuerhalten, welches allen Choreografen (insbesondere Nachwuchskünstlern) ohne eigenes Studio oder Kompanie die Möglichkeit bietet, eigene Stücke auf die Beine stellen zu können. Reges Engagement kam in der Zeit von Laure Schir, Christine Schmidt, Tatiana Devenoges, Sylviane Thilo und Jean-Marc Heim ebenso von Christine Monnet und Laurent Dauzou, Marianne Briod und Djamila Cordeiro. Mit dieser Vielfalt entstanden unter besten künstlerischen Bedingungen 1995 die Studio-Perfos, kleine öffentliche Aufführungen im Studio, als Versuchsplattform für junge Künstler. Ohne die Gunst des Kantons Waadt hätte das ganze Projekt (mit ihren Studios) nicht funktioniert, das Collectif Danse war auf Spenden und finanzielle Unterstützung angewiesen. Unzählige Verhandlungen ermöglichten immer wieder eine Verlängerung des Pachtvertrages, bis zu dessen Auflösung 2002, das Collectif Danse musste seine Räumlichkeiten zurückgeben. Gleichzeitig feierte das "Studio Bugnon" sein zehnjähriges Bestehen, das Collectif Danse wurde im selben Jahr 20 Jahre alt.
Der Verein Collectif Danse existierte in den weiteren Jahren lediglich auf Grund der Studio-Perfos Abende, die weiterhin bis 2005 regelmässig organisiert wurden. (Quelle: Dokument "Le Collectif danse - 1982 à 2002", janvier 2014, zusammengestellt von Jean-Marc Heim).
Der Fonds Collectif Danse wurde im Rahmen des vom STA und der AVDC (Association Vaudoise de Danse Contemporaine, Lausanne) gemeinsam durchgeführten Projektes "Pionniers de la Romandie" übernommen. Die Arbeiten der im Projekt vertretenen Choreografinnen und Choreografen bilden die bedeutende Tanzszene im Kanton Waadt und in Genf seit den 1980er Jahren und damit den Beginn des zeitgenössischen Tanzschaffens in der Romandie ab. Zwischen den verschiedenen Tanzschaffenden gab es eine enge Zusammenarbeit und mit der Gründung der AVDC in Lausanne und der Association pour la danse contemporaine (ADC) in Genf wurden Grundlagen für gemeinsame organisatorische, kulturpolitische und pädagogische Tätigkeiten gelegt. Die Videoaufzeichnung 194-1 Saveurs de l'autre - Collectif du Bugnon wurde von Diane Decker übernommen und dem Fonds Collectif Danse zugeordnet. Zürich: Ablieferungsnummer: 13/2014, Signaturnummer: 194, Memoriav-Projekt "Pionniers de la Romandie".
- Verwandte Bestände
Bestände von Myriam Jaccard, Diane Decker, Marie-Jane Otth, , Jean-Marc Heim
- Bestandsbeschreibung
- Projektname
- Videoaufzeichnungen «Die Welschen Pioniere»
- Projektbeschreibung
- Auswahl/Vollständigkeit
Es wurden nur die besten Aufzeichnungen ans Schweizer Tanzarchiv übergeben, die restlichen Aufzeichnungen wurden nicht archiviert. Teilweise wurden auf den Datenträgern nur einzelne Aufzeichnungen ausgewählt.
- Datum der Übernahme in Memobase
- 27.02.2017
- Informationen zur Erschliessung
ISAD(G), Erschliessung in der Datenbank Scope
Bearbeitungsperiode: 2014-2016
- Rechte
Die Urheberrechte verbleiben bei den jeweiligen Urhebern. Das Tanzarchiv verfügt über Nutzungsrechte.
- Zugang
Die Metadaten und Videos sind via Onlinekatalog des Tanzarchivs und via Memobase recherchierbar. Einsicht in die Videodaten sind für sämtliche Videobestände vor Ort im Tanzarchiv möglich. Für Lehre und Forschung stehen die Sichtungskopien unentgeltlich zur Verfügung und können von Dozenten ausgeliehen werden. Jede weitere Nutzung ausserhalb des Archivs (für Vervielfältigungen, Publikationen oder Veranstaltungen) muss individuell mit den Rechteinhabern geklärt werden.
- Publikationen
Dokument "Le Collectif danse - 1982 à 2002", janvier 2014, zusammengestellt von Jean-Marc Heim
- Bemerkungen
Keine Kassation
- Memobase Gesamtbestand