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Die Genesis - Der Schöpfungsbericht
„ Am Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
Und die Erde war wüst und leer,
und Finsternis war über der Tiefe;
und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
Und Gott sprach; Es werde Licht! Und es ward Licht.“
Die Leere
Der Punkt
Der Punkt hat keinerlei Ausdehnung, er ist also nicht vorhanden und doch notwendig, damit sich der Geist überhaupt manifestieren kann. Die Aussage, dass die Erde „wüst“ war (ohne Form), bis sie
aus der Leere kam, aus dem Nichts, entspricht auch dem was die Aegypter glaubten und auch in anderen Religionen.
Alles was man brauche, um den Schöpfungsvorgang in die Wege zu leiten, sei Nichts und Geist, und wenn diese beiden Vorstellungen zusammenkommen, lässt sich alles erschaffen. Man glaubt, das Erschaffen beginne mit einer Bewegung des Geistes. Was jedoch die Bibel wohlweislich unerwähnt lässt – damit der Geist sich überhaupt durch die grosse Leere bewegen konnte, musste er sich in Relation zu etwas bewegen. Die grosse Leere ist das absolute Nichts. Wenn alles, was es dort gibt, sich bewegender Geist ist, aber keinen Bezugspunkt hat, wie kann man dann wissen, dass er sich bewegt?
Der Geist projizierte sich in alle sechs möglichen Richtungen, also nach oben und unten, links und rechts, nach vorn und hinten.
Und das war die Bewegung von Geist, dabei ist es egal, wie weit das ist, ein Zentimeter genügt schon, da es zu diesem Zeitpunkt noch keinerlei Entfernung gibt.
Und es ist das Gleiche, was verschiedene naturverbundene Völker heute noch tun. Um einen Raum für eine Zermonie zu schaffen, rufen sie die vier Himmelsrichtungen, Mutter Erde und Vater Geist an.
Der nächste Schritt besteht jetzt darin, die Linien zu verbinden, dabei entsteht zuerst ein Viereck…
...dann eine Pyramide oben und unten...
...ergibt ein Oktaeder...
Der Geist besass nun die Form eines Oktaeders, Bewegung wurde jetzt möglich, da Raum und Umfang erschaffen wurde.
Der nächste Schritt ,der darauf folgt ist die Rotation um alle Achsen des neu erschaffenen Körpers. Es entsteht eine Kugel.
Dadurch, dass der Geist das Oktaeder um seine eigene Achse rotieren liess, wechselte er von männlich (gerade Linien), zu weiblich (gekrümmte Linien), also zur Kugel. Laut altem Testament wurde
erst der Mann und dann die Frau geschaffen.
Der Geist Gottes ist nun eine Kugel, was die Schöpfungsgeschichte so ausdrückt: „und der Geist schwebte über den Wassern“.
Aber wohin? Im ganzen Universum gab es nun einen einzigen Ort, und das war die Oberfläche. Sobald Geist auf der Oberfläche ankommt, erzeugt er eine weitere Kugel.
Der 1. Tag der Schöpfung
"und Gott sprach: es werde Licht"
Die Ueberschneidung der beiden Kreise nennt man Vesica Piscis, oder Fischblase. Die Fischblase taucht in vielen Kulturen der Welt auf. In Glastonburry z.B. befindet sie sich auf dem Deckel des Kelchbrunnens Chalice Well (siehe auch unter Fotos England).
Der erste Schöpfungs-Prozess brachte die Kugel hervor.
Die erste Bewegung/der erste Tag schuf die Vesica Piscis, die Grundlage für das Licht.
Es ist auch die Geometrie, durch die unsere Augen erschaffen wurden, die Licht empfangen.
Vom Licht abgesehen, ist es auch das Bild für die Muster, die mit unseren Emotionen und vielen weiteren Seiten des Lebens verbunden ist.
Die erste Bewegung der Genesis erzeugt das Muster, das Leben ist
2. Tag der Schöpfung
Ist der Geist im Zentrum seiner zweiten Kugel und blickt auf die Fischblase hinunter, so blickt er auf einen neu entstandenen Kreis, den Kreis der Fischblase.
Dieser Kreis ist das einzige was hier neu ist, und die Anweisung an den Geist lautet, sich zu dem hinzugeben, was neu geschaffen ist.
Es spielt keine Rolle, wohin er sich auf dem Kreis begibt, er projiziert eine neue Kugel.
Die zweite Bewegung lässt das sternförmige Tetraeder entstehen.
Der 3. Tag der Schöpfung
Und so bewegten wir uns mit jedem Schritt entlang der ersten Kugel und die Vielfalt der Schöpfung wurde immer grösser.
Der. 4. Tag der Schöpfung
In manchen Bibeln heisst es, dass am vierten Tag der Genesis die Hälfte der Schöpfung fertig gestellt war. Wir haben uns vom Punkt der ersten Bewegung um 180 Grad weiterbewegt.
Der 5. Tag der Schöpfung
Der 6. Tag der Schöpfung
Mit dem letzten Kreis entsteht eine vollständige Blume mit sechs Blütenblättern. Das ist gemeint, wenn es in vielen der früheren Bibeln heisst: „am Anfang waren sechs“.
Nun sagt unsere Bibel, dass die Schöpfung in 6 Tagen entstand…und das passt.
Danach folgen weitere Schritte und Projektionen nach aussen, die letzten Endes alle Objekte unserer Realität beschreiben.