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Grosse Enttäuschung für die Schweizer Ski-Slopestyler: Das Quartett um Medaillenkandidat Kai Mahler scheitert bereits in der Qualifikation. Mahler, Elias Ambühl, Fabian Bösch und Luca Schuler verpassten im Feld der 32 Teilnehmer die geforderte Top-12-Klassierung allesamt mehr oder weniger deutlich.
In der imposanten Flugshow im Final demonstrierten die Nordamerikaner einmal mehr ihre grosse Dominanz im Slopestyle. Angeführt von Joss Christensen feierten die USA einen dreifachen Erfolg. Seit der Saison 2009/10 gingen an Grossanlässen elf von zwölf Titel nach Nordamerika. Christensen stand schon vor seinem zweiten Lauf als erster Olympiasieger der Disziplin fest. Das Skore seines zweiten Runs hätte nochmals gereicht, um sich vor seinen Teamkollegen Gus Kenworthy und Nicholas Goepper (einziger Starter ohne Stöcke) durchzusetzen. (ram/si)
9. März 2012: Als Ambrosi Hoffmann seinen Rücktritt per Ende Saison bekannt gibt, ist das bloss eine Randnotiz. Dabei gewann «Amba» eine Olympia-Medaille und gehörte während Jahren zu den besten Abfahrern der Schweiz. Einen Oscar wird er allerdings nie gewinnen – höchstens in unfreiwilliger Komik.
Woran ich mich erinnere, wenn ich den Namen Ambrosi Hoffmann höre? An Einiges, aber zuallererst: An ein absolut köstliches Video. Arno Del Curto, der ewige Trainer des HC Davos ruft «Amba» an, als dieser gerade auf dem Berg die Sonne geniesst. Er solle schnell runter ans Spiel kommen, fordert Del Curto den Abfahrer auf – und der gehorcht brav:
Ambrosi Hoffmann fährt zwischen 1996 und 2012 im Weltcup. 228 Mal geht er an den Start, er steht sechs Mal auf dem Podest – aber nie ganz zuoberst. Die …