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Die Schweizer Kirschbaumsorten stammen von der Vogelkirsche ab. Es wird unterschieden zwischen Süss- und Sauerkirschen. Der Kirschbaum ist bezüglich Standort anspruchslos. Auch Höhenlagen sind für den Anbau geeignet. Sauerkirschen blühen etwas später als Süsskirschen, deshalb sind sie etwas weniger frostempfindlich. Die Hauptanbaugebiete liegen in der Nordwest- und der Zentralschweiz: Jede zweite Kirsche kommt aus der Nordwestschweiz. Heute steht ein Tafelkirschensortiment (zum direkten Verspeisen) mit grossen, festfleischigen und aromatischen Sorten einem Verwertungssortiment mit schüttelbaren Kirschensorten gegenüber. Da die Qualität von Kirschen im Regen leidet, werden die Bäume immer häufiger mit einer Folie abgedeckt. Auch Vogelfrass ist ein Problem. Bei den Verwertungssorten wird zwischen Konservensorten und Brennkirschsorten unterschieden. Zurzeit werden in der Schweiz etwa 20 Kirschsorten kultiviert. Die Anbaufläche beträgt knapp 450 Hektaren.