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Es war einmal
Es war einmal
Ein Blick auf das historische Köniz und auf die Geschichte der Weiermatt und Umgebung gibt Auskunft über den langen Weg und die Ereignisse, die schliesslich die Überbauung «AM HOF» möglich machten.
Bis ins 16. Jahrhundert herrschten über Köniz vor allem die Schlossherren. Die Deutschordensritter hatten im 13. Jahrhundert Stift und Schloss vom Augustinerorden übernommen und allmählich ausgebaut und erweitert. Die weltlichen Landesherren, die Herren von Aegerten (bzw. Egerdon), verkauften 1312 ihre Stammburg am Fuss des Gurtens sowie den Berg Gurten und alle Güter samt Lehensrechten und allen Einkünften dem Deutschorden.
Zu den ausgedehnten Ländereien gehörte auch ein grosser Fischweiher, der dort war, wo heute das Könizer Schwimmbad ist. Als der Staat Bern nach der Reformation (1528) die Güter der Deutschordensritter übernahm, bezeugt eine Urkunde aus dem Jahr 1554 die Existenz zweier kleinerer Weiher oberhalb des grossen Fischteichs. Bis anfangs des 18. Jahrhunderts verschwanden die Seen; sie verlandeten oder wurden trockengelegt. Geblieben ist der Flurname «Weiermatt». Die Quellen am Südrand lieferten Wasser nach Bern.
Bis ins 20. Jahrhundert wurde das gesamte Gebiet der Weiermatt landwirtschaftlich intensiv genutzt. Davon zeugen Bilder aus der Zeit um 1900. Nur am Rand des Kulturlandes gab es Bauernhöfe und andere Nutzbauten.