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Ukraine Knappe Mehrheit befürwortet in Umfrage Sanktionen gegen Russland
Eine knappe Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer hat sich in einer repräsentativen Umfrage für Sanktionen gegen Russland wegen des Angriffs auf die Ukraine ausgesprochen. Fast Dreiviertel der Befragten plädierten für eine Aufnahme von Schutzsuchenden.
51,6 Prozent waren der Meinung, dass die Schweiz die Sanktionen der EU und USA übernehmen soll, wie aus der Online-Umfrage des Forschungsinstituts Link hervorgeht, die im «SonntagsBlick» veröffentlicht wurde. Davon sagten 20,5 Prozent Ja und 31,1 Prozent eher Ja. Rund ein Viertel der befragten Personen war klar gegen solche Sanktionen, 13,1 Prozent eher dagegen. Der Rest der Befragten äusserte sich unentschlossen.
Nur 22 Prozent waren der Meinung, dass Sanktionen nicht mit der schweizerischen Neutralität im Einklang stehen. Dagegen waren 56 Prozent der Meinung, dass wirtschaftliche Massnahmen sehr wohl mit der Neutralität vereinbar sind. Rund 66 Prozent fanden, die Schweiz solle eine aktive Rolle als Vermittlerin in diesem Konflikt übernehmen.
Die Angst vor einer Eskalation des Krieges war bei den meisten Befragten verbreitet: Rund 70 Prozent befürchteten dies. Nur ein Viertel der Befragten glaubte, dass der Westen militärisch eingreifen sollte.
Fast Dreiviertel (72,5 Prozent) der Befragten sprachen sich dafür aus, dass die Schweiz Schutzsuchende aufnehmen soll, wie eine zweite repräsentative Link-Umfrage der Zeitung ergab. Dagegen oder eher dagegen waren insgesamt 13,7 Prozent. 13,8 Prozent waren bei dieser Frage unentschlossen.
trm, sda