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Nadal - Ferrer im Viertelfinal
- Montag, 2. Juni 2014, 15:10 Uhr, aktualisiert um 19:45 Uhr
In den Roland-Garros-Viertelfinals kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Endspiels zwischen dem achtfachen Champion Rafael Nadal und seinem spanischen Landsmann David Ferrer. Ebenfalls weiter sind Andy Murray und Gaël Monfils.
Nadal stellte mit seinem 32. Sieg de suite in Paris eine neue Bestmarke auf. Von 2005 bis 2009 hatte der Mallorquiner 31 Mal in Folge gewonnen, ehe er Robin Söderling unterlag. Es bleibt bis heute die einzige Niederlage der Weltnummer 1 beim Grand-Slam-Turnier in Frankreich.
Nadal kannte mit seinem Achtelfinal-Gegner, Dusan Lajovic (ATP 83) aus Serbien, kein Pardon. Den 1. Satz gewann er in nur 31 Minuten mit 6:1, im 2. Durchgang holte er sich die ersten 17 Punkte. Erst als er bereits mit 5:1 führte, leistete er sich eine kurze Schwächeperiode, die aber ohne Folgen blieb. Am Ende gewann Nadal souverän in nur 93 Minuten mit 6:1, 6:2, 6:1.
Ferrer gibt Satz ab
Der nächste Gegner des Titelverteidigers ist in der Neuauflage des letztjährigen Finals David Ferrer. Die Weltnummer 5 gab zwar beim 6:3, 6:3, 6:7, 6:1 gegen Kevin Anderson (ATP 5) aus Südafrika erstmals an den diesjährigen French Open einen Satz ab. Dennoch zeigte der Spanier eine überzeugende Leistung und dürfte zum ersten echten Prüfstein Nadals im Turnier werden.
Nadal-Niederlage im Fürstentum
Ferrer liegt im Head-to-Head gegen Nadal 6:21 hinten und konnte in Paris in 3 Duellen gegen den Linkshänder keinen einzigen Satz gewinnen. Im Final 2013 gewann er nur 7 Games. Grund zur Hoffnung besteht dennoch: Das letzte Aufeinandertreffen im Viertelfinal von Monte Carlo entschied Ferrer im April 2014 in 2 Sätzen für sich.
Murray nun gegen den Publikumsliebling
Mit Andy Murray schaffte auch die Nummer 7 des Turniers den Einzug in die Viertelfinals. Der Schotte, der im vergangenen Jahr die French Open verletzungsbedingt verpasst hatte, setzte sich gegen den Spanier Fernando Verdasco in 3 Sätzen mit 6:4, 7:5 und 7:6 durch. Im 3. Umgang verspielte Murray zwar zunächst einen Breakvorsprung, konnte das Tiebreak aber mit 7:3 für sich entscheiden.
In der nächsten Runde trifft der 26-Jährige auf Gaël Monfils, den letzten Franzosen im Feld. Der Lokalmatador liess Wawrinka-Bezwinger Guillermo Gracia-Lopez zur Freude des Publikums keine Chance und siegte diskussionslos mit 6:0, 6:2 und 7:5. Letztmals konnte mit Yannick Noah 1983 ein Franzose die French Open gewinnen.