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Parkinson betrifft vor allem die Motorik
Bereits vor den motorischen Symptomen der Parkinson-Erkrankung können nicht-motorische Beschwerden auftreten. Dazu gehören Geruchsstörungen und eine bestimmte Art von Schlafstörung (REM-Schlaf-Verhaltensstörung) mit atypisch starken Bewegungen während des Träumens.
Zur Diagnosestellung Parkinson müssen jedoch motorische Symptome wie Rigor, Tremor und Hypokinese (Muskelstarre, Zittern und Unbeweglichkeit) vorliegen, wobei nicht zwingend alle Symptome vorhanden sein müssen.
Falls darüberhinausgehende Symptome bereits im frühen Verlauf der Krankheit auftreten, handelt es sich eventuell um ein «atypisches Parkinsonsyndrom». Solche Symptome sind z.B. ausgeprägte Koordinationsstörungen, ausgeprägte autonome Störungen, Stürze und kognitive Einschränkungen. Ein atypischer Krankheitsverlauf unterscheidet sich bezüglich Prognose und Behandelbarkeit vom klassischen Morbus Parkinson.