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Vor ungefähr zwei Wochen habe ich noch darüber geschrieben, dass Mastodon das einzig vernünftige soziale Netzwerk ist, da es den ActivityPub-Standard unterstützt. Es ist dezentral.
Würde ich etwas nutzen, dann wäre es vermutlich Mastodon. Jedoch hat sich meine Sichtweise bezüglich der sogenannten «sozialen» Medien in den letzten Tagen nochmals geändert.
Heute stehe ich da, ohne jegliche Präsenz in den sozialen Medien.
Soziale Medien sind nicht sozial. Sie sind so aufgebaut, dass Du süchtig wirst. Eine Benachrichtigung hier, die nächste dort. Oh noch ein «Gefällt mir» oder ein Herz. Du wirst abhängig.
Soziale Medien vermitteln Dir ein Gefühl der Zugehörigkeit, aber stumpfen Deine sozialen Fähigkeiten in der richtigen Welt ab.
Soziale Medien sind perfekt, um Zeit zu vergeuden. Sie helfen einem, die wichtigen Dinge auf die lange Bank zu schieben.
Soziale Medien zeigen Dir die perfekten Seiten von Menschen, die Du persönlich meistens nicht kennst. Du fängst an, Dich zu vergleichen. Das Resultat ist Unzufriedenheit.
Soziale Medien sind ein in sich geschlossenes System, sie profitieren von Deinen Inhalten und Kreationen. Und was kriegst Du im Gegenzug zurück? Abhängigkeit und Unzufriedenheit.
Soziale Medien legen alles daran, dass die Inhalte nicht einfach geteilt oder abonniert werden (ausser Du bist Teil vom System).
Scheiss auf soziale Medien!
Alles Liebe,
Nathanael Dalliard
<email-pii>
PS: Warum nutzt Du soziale Medien noch?