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Vor einigen Monaten erhielt Auréline Grange einen Anruf von einem Waldbesitzer in Kenia, der ihr für die Zusammenarbeit mit Open Forest Protocol (OFP) dankte. Früher hatte er mit seinem Land und Wald nur Geld verdienen können, indem er ihn abholzte und das Holz verkaufte. Heute kann er seinen Forst bebauen und bewirtschaften und das Land seinen Kindern vererben. «Dieses Gespräch hat mich sehr berührt, denn ich habe gesehen, welch tiefgreifende Wirkung unsere Arbeit hat», sagt Grange, Chief Climate Officer und Mitbegründerin des Westschweizer Start-ups. OFP stellt Landeigentümern und Entwicklern von Forstprojekten Instrumente zur Überwachung ihrer Wälder und zur Finanzierung von Kohlenstoffprojekten zur Verfügung. So fördert das Start-up nicht nur die globale Wiederaufforstung, sondern gibt auch den lokalen Gemeinschaften die Möglichkeit, ihre eigene nachhaltige Zukunft zu gestalten. Das Start-up bietet digitale Tools für die Messung, die Berichterstattung, die Überprüfung und die Finanzierung von naturbasierten Projekten. Die datengestützte Plattform erhöht Transparenz und Vertrauenswürdigkeit von Aufforstungsprojekten. Die 24 Mitarbeitenden sind auf der ganzen Welt verteilt, in der Waadt, den USA, Bulgarien und vor Ort in Costa Rica, Kenia, Südafrika und Kolumbien. Grange ist Umweltingenieurin der EPFL, 2020 gründete sie OFP zusammen mit CEO Frédéric Fournier und CPO Michael Kelly.