Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03215.jsonl.gz/2310

Mit neurowissenschaftlichen Erkenntnissen
Vor kurzem las ich untenstehende (wahre) Geschichte in einem Buch von Neville Goddard, der sich fast sein ganzes Leben lang mit dem Thema unserer Vorstellungskraft beschäftigte. Er lebte 1905 bis 1972. Es ist also schon eine Weile her. Das kann man auch ein wenig am Sprachstil erkennen.
Das hier aufgeführte Beispiel ist eines von vielen, welches in den Büchern von Neville Goddard zu finden sind. Ich möchte es an den Anfang dieses Artikels stellen. Für jene, die das interessiert, führe ich weiter unten noch Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften auf. Das kann manchmal hilfreich sein für unseren Verstand, der schnell meint, das seien alles nur schöne Geschichten. Aber in der heutigen Zeit kann man diese Vorgänge gut erklären. So wird deutlich, dass dies in Wahrheit überhaupt nichts Mystisches ist, sondern völlig natürlich.
Hier erzählt Neville Goddard von einer Erfahrung, die er selbst mit erlebt hat:
"Vor vier Jahren fragte mich ein Freund unserer Familie, ob ich mit seinem 28-jährigen Sohn sprechen könnte, der nicht mehr lange zu leben hatte.
Er litt an einer seltenen Herzkrankheit. Diese Krankheit führte zur Zerstörung des ganzen Organs. Auch langwierige und teure medizinische Massnahmen führten zu keinem Ergebnis.
Die Ärzte hatten dabei die Hoffnung auf Genesung bereits aufgegeben. Für lange Zeit war der Sohn zu diesem Zeitpunkt bereits ans Bett gefesselt. Sein Körper war fast zu einem Skelett zusammengeschrumpft und er hatte grosse Schwierigkeiten zu atmen und zu sprechen. Als ich ihn besuchte, waren seine Frau und ihre beiden kleinen Kinder zuhause, und seine Frau war auch bei unserem Gespräch dabei.
Ich begann ihm zu erzählen, dass es nur eine einzige Lösung für jedes Problem gäbe, und dass diese Lösung in einer Änderung der inneren Haltung bestand. Weil ihn das Sprechen so erschöpfte, fragte ich ihn, einfach im Einverständnis zu nicken, wenn er verstand, was ich ihm sagte. Dem stimmte er zu.
Ich beschrieb ihm also das unterliegende Gesetz des Bewusstseins - die Tatsache, dass Bewusstsein die einzige Realität ist. Ich erklärte ihm, dass sich jeder Umstand durch eine Veränderung desjenigen seiner Bewusstseinszustände ändern liess, der damit im Zusammenhang stand. Um ihm bei der Annahme, bereits gesund zu sein, spezifisch zu helfen, schlug ich ihm vor, sich in der Imagination den ungläubigen und verblüfften Gesichtsausdruck seines Arztes dabei vorzustellen, wie dieser entgegen aller Vernunft die Genesung seines Patienten feststellen, seine Auswertungen doppelt überprüfen und dann immer wieder sagen würde, "Es ist ein Wunder - es ist ein Wunder."
Nicht nur verstand er, was ich sagte, sondern er glaubte es ohne Vorbehalte. Er versprach, diesen Vorgang gewissenhaft auszuführen. Auch seine Frau, die dem Ganzen aufmerksam zugehört hatte, versicherte mir, dass sie das Gesetz der Annahme ebenfalls unablässig anwenden und ihren Mann in der gleichen Weise in ihrer Imagination sehen würde. Am nächsten Tag brach ich mit dem Schiff zurück nach New York auf - das Ganze geschah während eines Winterurlaubs in den Tropen.
Ein paar Monate später erhielt ich eine Mitteilung, dass der Sohn auf wundersame Weise genesen war. Bei meinem nächsten Besuch traf ich ihn dann persönlich. Er war in voller Gesundheit, aktiv geschäftlich tätig und genoss von ganzem Herzen die vielen gemeinschaftlichen Aktivitäten mit seinen Freunden und Familie.
Er erzählte mir, dass er damals vom Tage meiner Abreise an keinen Zweifel daran hatte, dass "es" funktionieren würde. Er beschrieb mir, wie er meine Anweisungen gewissenhaft befolgte und Tag für Tag komplett in der Annahme lebte, bereits gesund und stark zu sein.
Heute, vier Jahre nach seiner Genesung, ist er überzeugt davon, dass der einzige Grund, warum er noch hier ist, in seiner erfolgreichen Anwendung des Gesetzes der Annahme besteht."
Literaturangabe: Neville Goddard, mit Kommentaren von Ugi Müller: "Die Macht des Bewusstseins"
S. 165 bis S. 167
Wer keine anderen Möglichkeiten hat, baut auf seine Vorstellungskraft
Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass das Erlebnis dieses Mannes kein Einzelfall ist. Früher habe ich in einer Organisation mitgearbeitet, wo solche Heilungen aufgeschrieben und von Ärzten dokumentiert werden. Viele Menschen, die so etwas erlebt hatten, habe ich persönlich getroffen. Wenn man einen Menschen über solch eine Erfahrung sprechen hört, dann ist das sehr überzeugend. Man merkt einfach, dass das authentisch ist.
Oft geschahen die Heilungen bei jenen Menschen viel schneller, für die klar war, dass ihnen nichts anderes mehr helfen konnte.
Entweder sie lebten in einem Erdteil, wo es sowieso wenig medizinische Versorgung gab oder sie hatten schon alles ausprobiert und nichts hatte geholfen oder man hatte ihnen gesagt, sie würden sowieso nicht mehr lange leben.
- Wie wäre es, wenn wir unsere Vorstellungskraft konstruktiv nutzen würden, auch wenn dies nicht so dringlich wäre wie im oben beschriebenen Beispiel?
- Wie wäre es, wenn wir völlig spielerisch mit unserer Vorstellungskraft umgehen würden?
- Welche Erfahrung möchtest du machen; die Erfahrung von Krankheit oder diejenige von Gesundheit? Und wie fühlt es sich an, kerngesund zu sein? Kannst du einfach für diesen Moment diese Vorstellung geniessen?
Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften:
Dabei hat man beobachtet, wie die Form der DNA aussieht, wenn sich diese Personen in einem Zustand von Ärger oder Stress befanden. Die Spirale der DNA war dann ganz eng zusammengedreht. In dieser Form sind die einzelnen Abschnitte nicht so frei zugänglich und daher sind viele so genannte Codes abgeschaltet.
Das heisst, viele der Gene können nicht exprimiert* werden. Daraus folgt, dass die Bausteine für die Körperzellen, die aufgrund der exprimierten Gene hergestellt werden, keine besonders gute Qualität haben. Das wiederum bedeutet,
dass dieser Körper nicht hundertprozentig „in Ordnung gehalten“ werden kann.
Wenn diese Personen aber in einem Zustand von Freude, Leichtigkeit oder innerer Zufriedenheit und Glück waren, dann drehte sich die Spirale der DNA auf und war ganz „locker“. Dadurch waren die einzelnen Genabschnitte viel leichter zugänglich. Alle Codes waren angeschaltet und die für die Herstellung von Bausteinen und später Körperzellen notwendige Genexprimierung war vollumfänglich möglich.
Literaturangabe: Dawson Church: Die neue Medizin des Bewusstseins: Wie Sie mit Gedanken und Gefühlen Ihre Gene positiv beeinflussen können; VAK Verlag; Kirchzarten bei Freiburg; 2009
* Exprimiert: Zum Ausdruck kommen (einfach ausgedrückt)
Der Mann in oben beschriebenem Beispiel gelangte natürlich dank seiner Vorstellung, schon gesund zu sein, in einen sehr zufriedenen und glücklichen Gemütszustand. Dadurch wurden wohl jene Gene exprimiert, die gesundheitsfördernd wirken.
Nun wissen wir zwar, dass ein glücklicher Gemütszustand unsere körperliche Gesundheit sehr positiv beeinflussen kann. Aber diese innere Zufriedenheit können wir ja oft nicht erzwingen. Dieses Dilemma erlebte ich auch oft. :-)
Darum fand ich einfache Hilfsmittel, die mich dabei unterstützt haben, die "schweren" Gefühle zuerst einmal liebevoll anzunehmen und mich danach neu auszurichten auf den Gemütszustand, den ich gerne haben möchte.
Daraus habe ich inzwischen nebenstehende Doppel-CD kreiert.
Humor heilt
ein Beispiel
Einem Mann wurde von den Ärzten mitgeteilt, dass er Krebs im Endstadium habe und dass er sehr wahrscheinlich nur noch ca. drei Monate leben könne. Da dieser Mann von der Wirkung von positiven, aufbauenden Gemütszuständen wusste, kaufte er sich Bücher und Filme mit humorvollem Inhalt. Auch dachte er sich, wenn er sowieso nur noch so lange zu leben habe, dann gestalte er sich diese drei Monate möglichst fröhlich. 😊 Während der ganzen nächsten Zeit beschäftigte er sich immer wieder mit den lustigen Büchern und Filmen und das brachte ihn natürlich sehr zum Lachen. Er war also fast die ganze Zeit in einer sehr fröhlichen Gemütsverfassung.
Als er ca. zwei Monate später wieder zur Untersuchung ging, konnte man nichts mehr feststellen! Er war vollkommen gesund.
Wie unsere Erwartungen/Vorstellungen unseren Körper beeinflussen können
Studie: Alkohol durch Tonic ersetzt:
148 Studenten aus England wurden in einer Bar bedient. Ohne dass die Versuchsgruppe es wusste, gab es etwas, was vorgetäuscht war, - und zwar der Alkohol. Die Forscher hatten den Alkohol in den Schnaps-, Bier- und Weinflaschen durch Tonic ersetzt. Die Barkeeper mixten die Drinks so, als ob alles echt sei.
Und die Versuchspersonen bekamen tatsächlich einen Schwips. Ihr Körper erzeugte die Nervensignale und die neurochemischen Substanzen, die zum Verhalten Betrunkener führen, nur weil die Studenten glaubten, sie tränken echten Alkohol. Als sie die Wahrheit über das Experiment erfuhren, waren viele verblüfft und beharrten darauf, dass sie sich damals wirklich betrunken fühlten. Nur schon ihr Gedanke daran, etwas getrunken zu haben, hatte also ihr Verhalten beeinflusst.
Studie: Knie gesund ohne Operation:
Ein orthopädischer Chirurg aus Texas wollte ermitteln, welches von zwei Operationsverfahren bei Osteoarthritis am Knie die besten Heilungsraten erzielte. Seine Patienten hatten degenerative Erscheinungen oder Verletzungen an den Knorpeln im Knie. Dafür gab es zwei hilfreiche Operationsmethoden: Die erste ist ein sogenanntes Debridement. Dabei werden beiderseits der Kniescheibe Einschnitte vorgenommen und die Knorpelfasern werden von den Oberflächen des Kniegelenks entfernt. Die zweite gängige Operation ist eine Spülung. Wasser wird dabei mit Hochdruck in das Kniegelenk injiziert und spült alle alten Strukturen im Gelenk heraus.
Um einen eventuellen Placeboeffekt zu überprüfen, bildete der Chirurg noch eine dritte Gruppe von Patienten. Bei diesen Personen wurde weder Spülung noch Debridement vorgenommen. Sie wurden für die Operationen vorbereitet, narkotisiert und in den Operationssaal geschoben. Dort nahm das OP-Team die gleichen Einschnitte vor, wie wenn es wirklich operiert hätte. Dann hantierten die Operateure im OP herum und nach der gleichen Zeit, die auch die OP gedauert hätte, nähten sie die Wunde zu und liessen die Patienten in den Aufwachraum bringen; – ihre Knie waren also gar nicht wirklich operiert worden.
Dann verglich man die Ergebnisse nach der Operation aller drei Gruppen in verschiedenen Stadien der Genesung. Sie waren verblüffend. Den Patienten mit der „Als-ob-Operation“ ging es genauso gut wie den anderen. In Fernsehinterviews schworen einige Patienten mit Placebooperation, dass diese echt gewesen sein müsse, weil es ihren Knien anschliessend so eindeutig besser ging. Etliche, die vor der Operation kaum gehen konnten, konnten jetzt sogar rennen. Die Gruppe mit der Placebooperation hatte nicht nur ähnliche Genesungswerte wie die mit den Knieoperationen; an bestimmten Punkten im Heilungsprozess schnitten sie sogar besser ab.
(In den USA werden jährlich 650 000 Debridements oder Spülungen durchgeführt. Jede kostet ungefähr 5000 Dolar.)
Literaturangabe: Dawson Church: Die neue Medizin des Bewusstseins: Wie Sie mit Gedanken und Gefühlen Ihre Gene positiv beeinflussen können; VAK Verlag; Kirchzarten bei Freiburg; 2009
Der "Arzneimittelvorrat" im Körper
Unser Körper kann in unseren Organen viele unterschiedliche Substanzen mit grundverschiedenen chemischen Strukturen herstellen.
Wenn man einem Menschen vor einer Zahnoperation eine Spritze gibt, ohne diesem mitzuteilen, dass der Inhalt gar keine schmerzstillenden Substanzen enthält, verspürt dieser Mensch meistens trotzdem keine Schmerzen, da sein Körper sofort selber schmerzstillende Substanzen bildet (Endor-phine).
Diese Fähigkeit unseres Körpers, mittels Überzeugungen Heilmittel zu bilden, ist doch einfach wundervoll!
Und so wünsche ich uns allen viel spielerische Leichtigkeit
beim konstruktiven Umgang mit unserer Vorstellungskraft!
- Für ein erfüllendes Leben in purer Gesundheit, Liebe und Lebensfreude!