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Grund sei ein Druckproblem in der Trägerrakete Super Heavy, die das Raumschiff "Starship" ins All transportieren sollte, erklärte das texanische Unternehmen am Montag. Der erste Flug der Rakete in die Umlaufbahn werde mindestens um 48 Stunden verschoben. Den Plänen zufolge sollte er weniger als 90 Minuten dauern und mit einem Absturz der beiden Raketenteile ins Meer enden. "Haben heute viel gelernt", twitterte Musk und stellte einen neuen Versuch in "einigen Tagen" in Aussicht. Er hatte am Sonntag zu dem Test gesagt: "Erfolg ist nicht das, was erwartet werden sollte."
Ein erfolgreicher Test würde SpaceX zum Betreiber des stärkste Trägersystems der Erde machen. Prototypen des Starship-Raumschiffs haben fünf Flüge auf eine Höhe von bis zu zehn Kilometern absolviert. Die Trägerstufe, der Booster Super Heavy, ist dagegen noch nie abgehoben. Die beiden Teile werden von SpaceX in ihrer zusammengefügten Form ebenfalls als Starship bezeichnet. Das System wurde mit wiederverwertbaren Komponenten entworfen. Diese Technik setzt SpaceX auch bei den kleineren Falcon-9-Raketen ein. Auf dem Papier ist Starship mit einer Gesamthöhe von 120 Metern fast zweimal so leistungsstark wie das Space Launch System (SLS) der US-Raumfahrtbehörde Nasa, die im November die Kapsel Orion auf einen unbemannten Flug um den Mond brachte. Die langfristigen Pläne von Musk gehen weit über den Mond hinaus und umfassen bemannte Flüge zum Mars.