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Beratung zur Bettenversorgung bei Personen mit rheumatischen Erkrankungen
Auf einen Blick
Beschreibung
Hintergrund:
Studien belegen, dass Personen mit rheumatischen Erkrankungen häufig unter schweren Schlafstörungen leiden. Schlafstörungen können in einen Teufelskreis münden, da Schlaf, Stress und Schmerz in einer engen Wechselbeziehung zueinander stehen (Smith et al., 2007). Umso bedeutender ist für diese Personen eine gute Versorgung mit einem auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Bett und Matratze. Die Rheumaliga Zürich bot Betroffenen Beratung bezüglich Schlafen und Bettenversorgung an und wollte den Beratungsprozess rund ums Schlafen und die Bettenversorgung weiter verbessern und auf eine evidenzbasierte Grundlage stellen.
Ziel:
Das Ziel dieser Studie war, die Wirkung der angebotenen Beratung und der durchgeführten Interventionen wie z.B. der Neueinstellung des Bettenrosts, das Auswechseln der Matratze etc. auf die Schmerzen und Schlafqualität der Klienten/-innen zu untersuchen und Erkenntnisse daraus zu gewinnen. Zudem sollte die Nachhaltigkeit der Intervention evaluiert und untersucht werden, welchen Einfluss eine verbesserte Schlafqualität und reduzierte Schmerzen auf die Lebensqualität und Alltagsaktivitäten der Klienten/-innen haben.
Methode:
Als ersten Schritt wurde eine Analyse des bestehenden Beratungsprozesses durchgeführt. Danach wurden verschiedene Assessments ausgewählt, um Schlaf, Schmerz, Lebensquelität und Belastungen, Betätigung sowie die betehende Bettenversorgung zu erheben. Zudem wurde der Beratungsprozess standardisiert. Geplant waren eine Erstevaluation, eine Beratung sowie eine kurze Zwischenerhebung gegebenenfalls weitere Beratung und nach drei Monaten eine Schlussevaluation.
Resultat:
Aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalls bei der Rheumaliga Zürich, musste die Studie vorzeitig beendet werden. Bei keinem/-r der Klienten/-innen konnte eine Zwischenerhebung oder Schlussevaluation nach der Intervention durchgeführt werden. Es konnten daher keine Aussagen zur Wirksamkeit der Beratung und den durchgeführten Interventionen gemacht werden.