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Die Top 5
- 1. Aleksander Aamodt Kilde (NOR) 1:47,98 Minuten
- 2. Daniel Hemetsberger (AUT) +0,06 Sekunden
- 3. Marco Odermatt (SUI) +0,10
- 4. Matthias Mayer (AUT) +0,37
- 5. Beat Feuz (SUI) +0,63
Bis zur letzten Zwischenzeit lag Marco Odermatt in Front und liebäugelte mit seinem 13. Weltcup-Triumph. Der Nidwaldner hatte im Mittelteil brilliert und sich einen Vorsprung von 0,39 Sekunden herausgefahren. Doch dieser schmolz im Schlussteil dahin.
Andere haben den Finish auf der unruhigen Strecke noch etwas besser bewältigt. Allen voran Aleksander Aamodt Kilde, der den Kurs eine Zehntelsekunde schneller als Odermatt absolvierte. Für Odermatt geht das Warten auf den ersten Triumph in einer Weltcup-Abfahrt weiter.
Feuz verpasst Podest
Auf den 2. Rang fuhr Daniel Hemetsberger. Für den Österreicher ist es das 2. Weltcup-Podest nach dem 3. Platz in Kitzbühel im Januar 2022.
Beat Feuz, vor Jahresfrist an gleicher Stätte noch in den Top 3, konnte zwar eine gute Leistung abrufen, fuhr im Mittelteil aber für einmal nicht die Ideallinie und büsste Zeit ein. Am Ende klassierte er sich an 5. Position.
Die weiteren Schweizer
- 7. Niels Hintermann +0,95
- 19. Stefan Rogentin +1,93
- 24. Gilles Roulin +2,30
- 32. Alexis Monney +2,79
- 32. Lars Rösti +2,79
- 36. Urs Kryenbühl +2,95
- 36. Ralph Weber +2,95
- Ausgeschieden: Mauro Caviezel
Das Comeback
Mauro Caviezels Comeback nach 652 Tagen Verletzungspause missglückte. Der Bündner, der einen tollen Start ins Rennen erwischte, brachte seinen Lauf nicht ins Ziel. Das letzte Rennen hatte Caviezel an der WM 2021 in Cortina bestritten. Wegen Sehstörungen, unter denen der 34-Jährige nach einem Schädel-Hirn-Trauma litt, verpasste er die gesamte vergangene Saison.
Der Schreckmoment
Lokalmatador James Crawford überquerte die Ziellinie mit einem riesigen Rückstand von 3,43 Sekunden. Erst in der Wiederholung wurde klar, warum der Kanadier so viel Zeit verloren hatte: Nach einer Bodenwelle überkreuzte er die Ski und konnte einen Sturz nur in extremis verhindern.
Die Bedingungen
Am Freitag hatte das miese Wetter einen Wettkampf verhindert, am Samstag präsentierten sich die Verhältnisse deutlich besser. Zwar verabschiedete sich die Sonne gegen Mittag (Ortszeit) wieder, die Strecke befand sich aber in gutem Zustand.
Das weitere Programm
Aufgrund der Verschiebung der Abfahrt am Freitag steht in Lake Louise nur noch ein Super-G auf dem Programm. Das Rennen am Sonntag gibt es ab 20:15 Uhr live auf SRF info zu sehen.