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Warum möchtest Du überhaupt Yoga praktizieren?
Bevor Du überhaupt damit beginnst, Yoga zu praktizieren, solltest Du Dich zunächst einmal fragen, warum Du Yoga überhaupt lernen möchtest. Nur, wenn Du Dein „Warum“ gefunden hast, kannst Du an jede Yoga-Übung mit Motivation herangehen und diese fokussiert ausführen. Hast Du Dein Warum hingegen nicht klar definiert, so wirst Du schon nach kurzer Zeit die Motivation verlieren und keinen Gefallen mehr an den Yoga-Übungen finden.
Yoga zu erlernen, kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Beispielsweise kannst Du Yoga erlernen, um zu entspannen und dem Alltagsstress zu entfliehen. Hier kann Yoga beispielsweise eine Form der Meditation darstellen, in welcher Du Dich stark auf Deinen Körper konzentrierst, um diesen möglichst gut zu entspannen. Ebenso kann Yoga beispielsweise durchgeführt werden, um Schmerzen langfristig zu beseitigen. Beispielsweise haben viele Personen, welche mit Yoga beginnen, mit Rückenschmerzen oder anderen chronischen Schmerzen zu kämpfen. Mit Yoga kannst Du diese langfristig in den Griff bekommen und diesen entgegenwirken. Yoga kann ebenfalls dazu verwendet werden, um Kraft aufzubauen und die Muskelausdauer zu trainieren. Yoga-Profis können jeden Winkel ihres Körpers beherrschen und verfügen über eine hohe Kraftausdauer. Des Weiteren gibt es Personen, welche mit der Ausübung von Yoga abnehmen möchten. Hast Du Dein Warum gefunden, so solltest Du dieses klar definieren, sodass Du Dir dieses vor jeder Yoga-Stunde in die Gedanken rufen kannst.
Wie häufig solltest Du als Anfänger pro Woche üben?
Gerade als Anfänger ist es natürlich von wichtiger Bedeutung, dass Du beim Yoga am Ball bleibst. Du solltest Deine Yoga-Workouts also nicht unterbrechen und beispielsweise für einige Wochen pausieren. Nur, wenn Du die Workouts konstant durchführst, kannst Du Dich verbessern und Deine Ziele erreichen. Genauso darfst Du es am Anfang aber auch nicht übertreiben: Übst Du zu häufig, so kannst Du Deinen Körper unter Umständen überanstrengen. Anstatt, dass sich dieser an die Übungen und Bewegungsabläufe gewöhnt, wird dieser dann nur übermüdet. Es kann daher empfohlen werden, circa 2 Mal pro Woche als Anfänger Yoga zu praktizieren. Zwischen den Yoga-Stunden solltest Du Deinem Körper 2 bis 3 Tage Ruhe gönnen.
Übst Du 2 Mal pro Woche Yoga, so gönnst Du Deinem Körper genügend Pausen zwischen den Trainingseinheiten. Gleichzeitig aber sorgst Du dafür, dass sich Dein Körper langsam und sicher an Yoga gewöhnt. Du solltest Dir zwei Termine innerhalb der Woche festlegen, an welchen Du jeweils eine Yoga-Session von 60 bis 90 Minuten ausübst. Die Termine solltest Du so legen, dass Du diese stets wahrnehmen kannst. Verschiebst Du die Yoga-Einheiten ständig, so wirst Du die Übungen auf Dauer nicht angemessen lernen. Du solltest innerhalb Deiner Yoga-Sessions circa 5 bis 8 Übungen einbauen. Es handelt sich hierbei um die ideale Anzahl von Übungen, um langsam und kontinuierlich zu lernen. Nimmst Du Dir eine zu grosse Anzahl an Yoga-Übungen vor, so wirst Du auf Dauer nicht erfolgreich üben können. Mit der Zeit wirst Du in den Yoga-Übungen natürlich besser werden und die Bewegungsabläufe gezielter durchführen können. Du wirst somit selbst bemerken, wie die Übungen für Dich mehr zur Routine werden. Ist dies der Fall, so kannst Du die Anzahl der Übungen natürlich auch etwas erhöhen. Vor allem aber kannst Du öfters pro Woche Yoga praktizieren. Fortgeschrittene praktizieren Yoga in der Regel zwischen 3 und 5 Mal pro Woche – je nach Intensität und Länge der Workouts.
Welche verschiedenen Arten von Yoga gibt es und welche ist für Dich als Anfänger am besten geeignet?
Yoga darf nicht nur aus einem Blickwinkel betrachtet werden. Es gibt verschiedene Arten von Yoga. Von diesen eignen sich einige besser für Anfänger. Andere wiederum sind eher für Fortgeschrittene geeignet. Nachfolgend soll auf die bekanntesten und beliebtesten Yoga-Stile eingegangen werden. Dazu zählt zum einen das sogenannte „Power-Yoga“. Dabei handelt es sich um Übungen, welche viel Kraft erfordern. Gerade für Personen, welche viel Schwitzen wollen und ein hartes Workout suchen, ist dieser Yoga-Stil bestens geeignet. Bist Du allerdings nicht an Sport gewöhnt beziehungsweise noch nicht fit genug für kraftvolle Yoga-Übungen, so ist Power-Yoga weniger gut für Dich geeignet. Zum anderen gibt es das sogenannte „Vinyasa Flow Yoga“. Bei dieser Art von Yoga wird der Fokus darauf gelegt, einzelne Übungen ineinander übergehend beziehungsweise in einem Bewegungsablauf auszuführen. Das Besondere dabei ist, dass alle Übungen mit nur wenigen Atemzügen durchgeführt werden. Daher setzen diese eine punktgenaue Körperbeherrschung voraus. Dieser Art von Yoga ist eher für Fortgeschrittene geeignet.
Besonders bekannt ist unter Yoga-Fans derzeit das „Yin Yoga“. Hierbei handelt es sich um eine Art von Yoga, welcher ausschliesslich auf die körperliche Entspannung setzt. Übungen werden hier teilweise bis zu 10 Minuten gehalten. Dazu werden in der Regel auch Hilfsmittel genutzt. Du benötigst für Yin Yoga als Anfänger natürlich eine gewisse Stärke, um die Übungen lange ausführen zu können. Generell eignet sich dieser Stil aber gut für Dich, wenn Dein Sinn hinter Yoga in der Entspannung liegt, welche aus dem Sport herausgeht. Das „Jivamukti Yoga“ ist ein weiterer Yoga-Stil. Bei diesem werden entspannende und kraftvolle Übungen miteinander kombiniert. Das Besondere an diesem Yoga-Stil ist, dass während der Übungen laute Musik abgespielt wird. Du kannst diesen Yoga-Stil zwar zu Hause praktizieren, die meisten Personen, welche auf Jivamukti Yoga setzen, gehen dazu aber in spezielle Studios.
Welche Yoga-Übungen sind für Dich als Anfänger perfekt geeignet?
Es gibt grundsätzlich unzählige Yoga-Übungen. Gerade mit dem Fortschritt solltest Du die Übungen verändern und neue Übungen erlernen. Bevor Du dies tust, solltest Du allerdings einige Grundübungen perfektionieren und ohne Probleme ausführen können. Nachfolgend erhältst Du daher eine Auswahl der beliebtesten und bekanntesten Yoga-Übungen.
Sitzhaltung
Bei der klassischen Sitzhaltung handelt es sich um eine der Basics unter den Yoga-Übungen. Es kann hier allerdings vielmehr von einer Haltung gesprochen werden, welche für das Yoga essenziell ist. Bei der klassischen Sitzhaltung sitzt Du auf aufrecht auf einer Yoga-Matte. Die Beine hast Du dabei gekreuzt und befindest Dich damit im Schneidersitz. Achte darauf, Deinen Rücken gerade zu halten, die Brust herauszustrecken, die Schultern nicht herunterzuhängen lassen und tiefe Atemzüge durchzuführen.
Vorbeugen
Bei dieser Übung beugst Du Dich nach vorne und lässt Deine Arme sowie Deine Oberkörper langsam nach vorne gleiten. Die Beine bleiben in einer starren aber leicht gebeugten Position. Du solltest hier versuchen, dem Boden mit Deinen Hängen möglichst nah zu kommen. Beuge unbedingt aus der Hüfte und nicht aus dem Rücken.
Rückbeugen
Bei dem Rückbeugen stellst Du Deine Füsse schulterbreit auf den Boden, sodass Du diese fast mit den Hängen berühren kannst. Die Hände bleiben flach auf dem Boden liegen. Nun drückst Du Deinen Po und Deinen Oberkörper nach oben, sodass Dein Brustbein fast Dein Kinn berührt. Du solltest Dich in einer geraden Linie befinden und Dein Oberkörper sollte nicht durchhängen.
Solltest Du Dir als Anfänger sofort einen Yoga-Lehrer oder ein Yoga-Studio suchen?
Heutzutage gibt es im Internet eine Vielzahl hochwertiger Videos von echten Profis. Gerade als Anfänger ist es daher empfehlenswert, dass Du Dich zunächst einmal mit diesen beschäftigst und Yoga-Übungen nach diesen ausführst. Deshalb ist es als Anfänger auch kein Problem, Yoga-Übungen zu Hause auszuführen. Nach einigen Wochen kann allerdings dennoch ein Yoga-Lehrer oder ein Yoga-Studio empfohlen werden. Der Vorteil dabei liegt darin, dass Du Dir sicher sein kannst, dass Du alle Übungen korrekt ausführst. Ausserdem können die Übungen hier individuell auf Dich und Deine Ansprüche angepasst werden.