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mit Susanne Stähr (KKL Luzern, Auditorium)
18.30 Uhr Robert Schumann (1810–1856)
Cellokonzert a-Moll op. 129
Felix Mendelssohn (1809–1847)
Sinfonie Nr. 2 B-Dur op. 52 Lobgesang
Felix Mendelssohn war eine Ausnahmeerscheinung, und das nicht nur als begnadeter Komponist. Er schrieb auch Musikgeschichte, als er mit der ersten Wiederaufführung der Matthäus-Passion nach Bachs Tod 1829 die Bach-Renaissance einläutete. Als Dirigent wiederum war er der erste, der mit einem Taktstock vor das Orchester trat. Doch auch menschlich unterschied sich Mendelssohn von vielen anderen aus der Musikszene, denn er war zu echter Freundschaft fähig und liess sich nicht auf Rivalitäten ein. Vor allem mit Robert Schumann war er zeitweilig unzertrennlich: Zwischen 1835 und 1837, vor Mendelssohns Hochzeit, gingen die beiden fast täglich gemeinsam zum Mittagessen; Schumann förderte Mendelssohns Ruhm mit seinen hymnischen Musikkritiken – und durfte sich seinerseits über Lob und Ratschläge des Freundes freuen. Riccardo Chailly und das Lucerne Festival Orchestra lassen das Bündnis der beiden aufleben. Mendelssohn ist mit seiner Zweiten Sinfonie dabei, dem von Bach inspirierten Lobgesang, der 1840 mit über 500 Mitwirkenden uraufgeführt wurde und als Chorsinfonie eine «Antwort» auf Beethovens legendäre Neunte darstellte. Zuvor erklingt Schumanns hochromantisches Cellokonzert, gespielt vom spanischen Shooting-Star Pablo Ferrández.
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In der Pause bieten wir erfrischende Getränke und Snacks an der Konzertbar an. Bitte Informieren Sie sich vor dem Besuch zu den aktuellen Öffnungszeiten.
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