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Die Südostbahn (SOB) AG in der Schweiz hat jüngst bei dem Schweizer Zugbauer Stadler eine Option eingelöst. Der Plan der SOB sieht vor, in der nahen Zukunft über sechs weitere Traversofahrzeuge und über drei zusätzliche Flirtfahrzeuge zu verfügen. Dies teilte die SOB in einer öffentlichen Nachricht kürzlich mit.
Das von der SOB aufgrachte Investitionsvermögen beläuft sich auf rund 145.000.000 Schweizer Franken. Die Finanzierung dieses hohen Volumens möchte die SOB mittels des Kapitalmarktes realisieren. Der Zugbauer Stadler soll die Lieferung der insgesamt 9 zusätzlichen Fahrzeuge im Zeitraum von zwei Jahren durchführen.
Die SOB verfolgt mit der Order natürlich wirtschaftliche Zielsetzungen. Dementsprechend soll sich die Order dahingehend refinanzieren, dass die SOB für die Kunden ihr Angebot erweitert sowie auch weiterentwickelt. Angedacht ist, dass auf der Strecke St. Gallen - Sargans die Züge in einem Halbstundentakt fahren können.
Dem steht natürlich der Umstand gegenüber, dass die SOB veraltete Züge in den nächsten Jahren auf jeden Fall revidieren muss. Um dementsprechend Zugausfälle zu vermeiden ist es sinnig, über weitere Fahrzeuge verfügen zu können .Die von Stadler georderten Fahrzeugen sollen also auch dafür Sorge tragen, dass das vorhandene Platzangebot der entsprechenden Linien auch künftig von der SOB weiter gewährleistet werden kann. Die Order ist dementsprechend mit einer gewissen Weitsicht getätigt worden.