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Der Logistik- und Transportkonzern Panalpina hat im zweiten Quartal bei einem höheren Nettoumsatz einen geringeren Konzerngewinn gemacht. Der Nettoumsatz legte um 2,4 Prozent auf 1,67 Milliardem Franken zu, wie Panalpina mitteilt. Der Konzerngewinn belief sich auf 17 Millionen Franken nach 32 Millionen Franken im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Betriebsgewinn (Ebit) sank von 44,3 Millionen auf 22,9 Millionen Franken.
Der Luftfrachtmarkt sei global zurückgegangen und die Reedereien hätten mehrmals die Raten angehoben, was Druck auf die Margen ausgeübt habe, hiess es in der Medienmitteilung. «Wir haben Marktanteile gewonnen. Wir übertrafen den Markt nicht nur in der Seefracht, sondern auch in der Luftfracht», wird Konzernchefin Monika Ribar zitiert.
Für das zweite Halbjahr rechnet Panalpina mit einer leichten Erholung des Luftfrachtmarktes und einem anhaltenden Wachstum in der Seefracht. Panalpina erwartet, dass der Luftfrachtmarkt für das ganze Jahr um 1 Prozent schrumpfen wird. In der Seefracht wird mit einem Marktwachstum von 3 bis 4 Prozent gerechnet.
Ziel von Panalpina sei es, schneller als der Markt zu wachsen. Die gruppenweiten Massnahmen zur Kostenersparnis, inklusive des Einstellungsstopps, blieben in Kraft, hiess es in der Mitteilung weiter. Ab 1. August werde Ribar ad interim auch als Finanzchefin der Gruppe agieren, bis Robert Erni seine Arbeit aufnimmt.
(laf/tno/sda)