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Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) ist ein länderübergreifendes Institut des Finanzwesens. Es wurde am 17. Mai 1930 zur Regelung der Reparationsverpflichtungen für Deutschland aus dem 1. Weltkrieg gegründet.
Der Hauptsitz der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich liegt in Basel. Weitere Repräsentanzen sind in Hongkong und Mexiko-Stadt beheimatet. Die BIZ hat den Rechtsstatus einer spezialrechtlichen Aktiengesellschaft. Ein Abkommen mit dem Schweizer Bundesrat hat festgelegt, dass die Grundstücke, Gebäude und die Bediensteten der Bank der schweizerischen Hoheitsgewalt nur bedingt unterliegen. Die Mitglieder der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) sind Zentralbanken oder vergleichbare Institutionen. Da sie eine entscheidende Rolle bei der Zusammenarbeit der Zentralbanken und anderen Institutionen aus dem Finanzbereich spielt, wird sie auch als „die Bank der Zentralbanken“ bezeichnet. Auf den regelmäßigen Besprechungen werden vor allem Fragen der Konjunktur- und Finanzmarktpolitik sowie der internationalen Währungs- und Finanzstabilität diskutiert. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich war an zahlreichen währungspolitischen und finanzwirtschaftlichen Entscheidungen wie zum Beispiel das Bretton-Woods-System oder die Entwicklungen zur Europäischen Währungsunion wesentlich beteiligt.
Zu der wichtigsten Aufgabe der 647 Mitarbeiter gehört die Verwaltung von Teilen der finanziellen Reserven der US-amerikanischen Federal Reserve System oder der Europäischen Zentralbank. Des Weiteren werden von der BIZ Teile der weltweiten Währungsreserven verwaltet. Im Geschäftsjahr 2011 bis 2012 umfassten sie ein Anlagekapital von 307 Mrd. Euro. Darüber hinaus betrachtet sich die BIZ als Zentrum für Forschung im Wirtschafts- und Finanzbereich und fungiert als Fachagentur für die Realisierung von spezifischen Vereinbarungen, die Bankmanager der Zentralbanken weltweit umsetzen sollen.