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Seattle. – Romney kam nach Angaben der republikanischen Partei auf 37,6 Prozent der Stimmen. Den zweiten Platz in Washington sicherte sich der radikal-liberale Politik-Veteran Ron Paul mit 24,8 Prozent. Romneys stärkster Rivale Rick Santorum kam auf 23,8 Prozent.
Der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, landete mit 10,3 Prozent abgeschlagen auf dem vierten und letzten Platz. Die Verteilung der 43 Delegiertenstimmen aus Washington wird erst auf einem Parteitag Ende Mai endgültig festgelegt.
Der Erfolg in Washington ist der siebte Vorwahl-Sieg für Romney. Am Mittwoch war der Finanzinvestor zum Gewinner einer nicht bindenden Abstimmung in Wyoming erklärt worden, am Dienstag hatte er die Vorwahlen in Arizona und Michigan für sich entschieden, was als Befreiungsschlag für den zuletzt hart von Santorum bedrängten Favoriten galt.
Der frühere Gouverneur stösst vor allem bei der religiös-konservativ Basis auf Vorbehalte. Diese Wähler bevorzugen Santorum, der bislang Vorwahlen in vier Bundesstaaten gewinnen konnte.
Nach seinem Sieg in Washington erklärte Romney, die Wähler wollten «keinen Washington-Insider im Weissen Haus». Sie wollten einen konservativen Geschäftsmann, der die Privatwirtschaft verstehe und wisse, wie das Hindernis Regierung aus dem Weg zu räumen sei, damit die Wirtschaft wieder stark wachsen könne.
Mit seinem Sieg in Washington setzte Romney sich eine Woche vor dem «Super Tuesday» mit Vorwahlen in zehn Bundesstaaten erstmals deutlich vom übrigen Kandidatenfeld ab. Am 6. März wird in Alaska, Georgia, Idaho, Massachusetts, North Dakota, Ohio, Oklahoma, Vermont, Virginia und Tennessee gewählt. (sda)