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Für 100 Jahre übernimmt die Stadt Zürich das Areal Allmendstrasse 91 bis 95 in der Manegg im Baurecht, und baut dort die Schulanlage Höckler. Der Gemeinderat hat das Geschäft am Mittwoch gebilligt.
Die Projektierungskosten für die neue Schule belaufen sich auf 7,5 Millionen Franken. Die Stadt zahlt laut Weisung einen jährlichen Baurechtszins von 750’000 Franken für das Areal. Für die Erstellung des Bauprojekts wird künftig mit einem Objektkredit von 83 Millionen Franken gerechnet.
Die Schulanlage soll dereinst 22 Schulklassen beherbergen und damit dem Bedürfnissen des neuen Stadtteils Greencity gerecht werden. Dieser soll irgendwann bis zu 3000 Personen und rund 1400 Wohnungen umfassen. Der Bezug ist vorerst auf das Schuljahr 2027/2028 vorgesehen.
Unumstritten war das Geschäft nicht: Die Grünen weibelten für eine Rückweisung des Antrags. Das Areal sei völlig ungeeignet für eine Schule, weil es eingeklemmt sei zwischen Strasse, Bahngleisen und Autobahn. Es sei belastet durch Lärm und Feinstaub.
“Das Areal ist vielleicht für eine Schraubenfabrik geeignet, aber sicher nicht für eine Schule”, sagte der Grüne Balz Bürgisser. Der benötigte Raum solle auf bereits bestehenden Schularealen realisiert werden.
Der Präsident der beratenden Kommission, Stefan Urech (SVP), gestand ein, dass das Projekt eine grosse Herausforderung für Architekten darstelle. “Da wird sich die Spreu vom Weizen trennen.” Aber: Es handle sich um eine Güterabwägung. Würden andere Schulanlagen aufgestockt, gingen dort Freiflächen verloren und es entstünden “Mega-Schulhäuser”.