Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03483.jsonl.gz/452

Ingold Maja, Stadträtin, Nationalrätin, *1948
Maja Ingold war von Januar 1997 bis April 2002 Mitglied des Gemeinderats (Legislative) von Winterthur. Von Mai 2002 bis Mai 2010 war sie Stadträtin (Exekutive) in Winterthur und stand dem Departement Soziales vor. Ende Mai 2010 übernahm sie den Nationalratssitz des zurückgetretenen Parteikollegen Ruedi Aeschbacher. Bis Herbst 2017 übte sie dieses Mandat aus.
Maja Ingold (1948) wohnt in Oberwinterthur. Sie ist in Winterthur aufgewachsen und hat hier die Volks- und Mittelschule besucht. Ingold ist sehr vielseitig interessiert, deshalb entschied sie sich für die Ausbildung zur Primarlehrerin. Zudem bildete sie sich zur musikalischen Früherzieherin und zur Legasthenietherapeutin weiter. Maja Ingold ist verheiratet mit dem Arzt Walter Ingold und Mutter dreier Kinder und widmete sich während Jahren der Familie und Erziehung.
Sie ist auch Grossmutter von sieben Enkeln. Daneben unterrichtete sie teilzeitlich und engagierte sich ehrenamtlich, beispielsweise in der Kirchenpflege Oberwinterthur. Dort war sie 11 Jahre Mitglied, davon fünf Jahre Präsidentin. Erst 1997 trat sie in die EVP ein. Von 1997 bis 2002 war sie Mitglied des Grossen Gemeinderates. Von 2002 bis 2010 amtete sie als EVP-Politikerin im Stadtrat von Winterthur, wo sie dem Sozialdepartement vorstand. In ihrer Freizeit musiziert und klettert sie gerne.
Nach acht Amtsjahren als Stadträtin von Winterthur trat Maja Ingold zu den Erneuerungswahlen 2010 nicht mehr an. An den Erneuerungswahlen vom 7. März 2010 konnte der Kandidat Nik Gugger den EVP-Sitz in der Exekutive nicht halten. Als Nachfolger Ingolds wurde der Freisinnige Stefan Fritschi gewählt. Die Leitung des Departements Soziales übernahm der Sozialdemokrat Stadtrat Nicolas Galladé.
Im Mai 2010 rückt Maja Ingold an Stelle des zurückgetretenen früheren Zürcher Stadtrat und EVP-Kantonsrat Ruedi Aeschbacher in den Nationalrat nach. Dieses Mandat übte sie bis Oktober 2017 aus. Durch ihren Rücktritt rutschte ihr Parteikollege Nik Gugger im November 2017 in die Legislative der Schweiz nach. Von Sommer 2010 Jahres bis im November 2014 führte Ingold das Präsidium des Vereins Musikkollegium Winterthur.