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Der Toggenburger verpasste in Garmisch-Partenkirchen als 52. die Qualifikation für das Neujahrsspringen, das er vor zehn Jahren gewonnen hatte.
Ausgerechnet auf einer Anlage, auf der er mit 143,5 m den Schanzenrekord hält, passte für den vierfachen Olympiasieger nicht viel zusammen. Ammann setzte nach 118 m auf und zählte somit zu jenen elf Springern, die dem Cut zum Opfer fielen. In den Trainingssprüngen war der Schweizer mit den Positionen 44 und 38 noch etwas besser unterwegs gewesen. Aber es wäre für ihn sowieso schwierig geworden, im neunten Wettkampf der Saison endlich die ersten Weltcuppunkte einzufliegen.
Gregor Deschwanden beendete die Qualifikation im 31. Rang (128,5 m). Der Luzerner misst sich nun am Neujahrstag gegen den Finnen Antti Aalto. Dominik Peter (44.) erhält Ryoyu Kobayashi vorgesetzt, der sich nach und nach wieder seiner Bestform nähert. Der Japaner hatte vor zwei Jahren mit vier Siegen den Tournee-Grand-Slam geschafft.
Der Norweger Marius Lindvik, der vor einem Jahr das erste grosse Sport-Event 2020 gewonnen hatte, musste Forfait geben. Den 22-Jährigen plagen starke Zahnschmerzen. Er reiste zu einem Zahnarzt nach Innsbruck und hofft, dass er dort bei der dritten Station wieder einsteigen kann. Lindvik hatte beim Auftaktsieg von Karl Geiger in Oberstdorf den 3. Rang belegt und lag daher auch in der Gesamtwertung gut im Rennen. Im vergangenen Jahr hatte er in Garmisch und Innsbruck gewonnen und im Tournee-Gesamtklassement Platz 2 hinter dem polnischen Sieger Dawid Kubacki erreicht.
Die Favoriten gaben sich in der Qualifikation keine Blösse und flogen allesamt in die Top Ten. Das Preisgeld für den Tagessieg strich der Slowene Anze Lanisek ein.