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Kalt gebrauter Kaffee
In den Regalen der Supermärkte stehen so viele neue Produkte, dass Sie denken kalt gebrauter Kaffee sei etwas Neues. Ist es aber nicht. Die ersten Spuren dieser Zubereitungsart finden sich im 16. Jahrhundert in China. In den 1960er Jahren kamen die ersten einfachen Geräte, um Kaffee zu Hause kalt herzustellen. Aber mehr als einen kleinen Kult für Begeisterte hat diese Art des Kaffee Brauens nie geschafft.
Was hat die Trendwende verursacht? Wahrscheinlich war es die Einführung von erstklassigem, kaltgebrautem Kaffee ab 2010. In den USA entwickelte sich eine grossflächige Begeisterung dafür. Dann stiegen auch die grossen Kaffeekonzerne in das Geschäft ein. Die grossen Kaffee Handelsketten führen weltweit kalt gebrauten Kaffee im Angebot. Kaltgebrauter Kaffee erzeugt eine niedrigere Säure und ist im Magen verträglicher. Er entwickelt ein feines, harmonisches Aroma und ein intensives Geschmacksprofil. Er ist für Eiskaffee die vollkommene Grundsubstanz.
Die Herstellung ist einfach. Sie geben einen hochklassigen Kaffee, mittelfein gemahlen, in einem Teefilter ins kalte Wasser. Dann lassen sie ihn 12-18 Stunden im Kühlschrank ziehen. Und fertig ist die „Zauberei“.
Sie haben einen nicht bitteren, ausgeglichenen Kaffee zur Verfügung. Diesen können Sie mit allerlei Zutaten aromatisieren, ganz nach Ihrem Geschmack
Wie die einfache Herstellung funktioniert, sehen Sie im Kurzvideo.
Ihr Heiner Finkhaus