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Das Rijksmuseum in Amsterdam und der niederländische Staat wollen für insgesamt 160 Millionen Euro (umgerechnet rund 174 Millionen Franken) zwei Werke des weltberühmten Malers Rembrandt erstehen. Die zwei lebensgrossen Porträts aus dem Jahr 1634, die sich derzeit im Besitz des französischen Zweigs der Bankiersfamilie Rothschild befinden, zeigen das Brautpaar Maerten Soolmans und Oopjen Coppit.
160 Millionen Euro sind kein Pappenstiel. Der rechtspopulistische Blog Geenstijl.nl setzte diese Summe denn auch mit den 14 Millionen Euro in Bezug, die der Staat für die Förderung von arbeitslosen Jugendlichen ausgebe. Die niederländische Kultur- und Bildungsministerin Jet Bussemaker verteidigte jedoch die Investition gegenüber «NPO Radio 1 Journaal»: «Wenn wir diese Rembrandts jetzt nicht kaufen, dann gehen wir das Risiko ein, dass ein reicher Ölscheich zuschlägt und die Bilder für immer aus Europa verschwinden.»
Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606-1669) ist einer der bedeutendsten niederländischen Barock-Künstler; seine Gemälde wie Die Nachtwache oder Die Anatomie des Dr. Tulp gehören zu den bekanntesten der Welt. Und der Kunstmarkt kennt noch bedeutend höhere Summen, die für berühmte Gemälde bezahlt wurden.
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