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4.4. Branchenspezifische Betrachtung der LogistikkostenIn den vergangenen Jahren ist der Kostendruck sowohl bei den Verladern wie auch bei den Logistikdienstleistern gestiegen. Infolgedessen gewinnen die Logistikkosten und deren Zusammensetzung zunehmend an Bedeutung. Das folgende Kapitel setzt sich vertieft mit den Logistikkosten in der Schweiz auseinander und analysiert diese anhand ausgewählter Branchencluster. Zudem werden die Umsatzstrukturen von Logistikdienstleistern beleuchtet.
4.4.1. Begriffliche und methodische Grundlagen
Das Logistikkostenverständnis orientiert sich an der dieser Studie zugrunde liegenden Logistikdefinition (s. Kap. 2.1.). Demzufolge zählen all jene Bestandteile zu den Logistikkosten, welche durch die operativen und administrativen Aktivitäten des Transportierens, des Umschlagens, des Lagerns sowie des Erbringens von Value-added Services verursacht werden.
Die Logistikkosten beinhalten darüber hinaus all jene Kosten, die durch Aktivitäten der Produktionslogistik, welche im Rahmen von Kontraktlogistikpaketen an einen Logistikdienstleister ausgelagert werden, entstehen. Die Herangehensweise in diesem Kapitel unterscheidet sich von jener in Kapitel 4.2. Während in Kapitel 4.2. der Logistikgesamtmarkt nach objekt- und leistungsbezogenen Kriterien sowie in Teil- bzw. Querschnittsmärkte gegliedert wird, erfolgt die Segmentierung jetzt branchenspezifisch. Dabei werden solche Unternehmen zu einem Branchencluster zusammengefasst, welche artverwandte Produkte herstellen oder Dienstleistungen erbringen.
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