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Die Genfer Kantonalbank feiert ihr 200-jähriges Bestehen
Die Genfer Einrichtung ist die älteste unter den schweizerischen Kantonalbanken: im Januar 2016 durfte die Genfer Kantonalbank (BCGE) zweihundert Kerzen auspusten.
Die Bank hat Wert darauf gelegt, dieses Ereignis mit einer gut gemachten und vor allem sehr gezielten Kommunikation zu begleiten. Sie hat diese Gelegenheit genutzt, ihr Image bei den verschiedenen Akteuren, die direkt oder indirekt zu ihrem Erfolg beigetragen haben zu stärken: Aktionäre, Kunden, Angestellte und Mitarbeiter und natürlich die Körperschaften, die ihre Dienste in Anspruch genommen haben.
Geburt der Bank der Republik
1816 beschlossen die Philanthropen De Candolle und Tronchin eine Einrichtung zu gründen, die Genfer Bürger zum Sparen animieren sollte.
Die ursprünglich unter dem Namen Sparkasse gegründete Bank erlebte in der Folge zahlreiche Wandlungen. Eine der wichtigsten Veränderungen vollzog sich 1994 mit der Fusion zwischen der Sparkasse und der Hypothekenbank, die zur Gründung der Genfer Kantonalbank (BCGE) führte, wie wir sie noch heute kennen.
Die schweizerische und insbesondere Genfer Situation war in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts allerdings durch starke Turbulenzen geprägt: aufgeheizter Immobilienmarkt, der anschliessend in eine Rezession kippte. Diese Situation hatte starke Auswirkungen auf den Finanzmarkt und einen Grossteil der Banken, insbesondere die BCGE. Die Bank steckte damals in grossen Schwierigkeiten, so dass der Kanton Genf eingriff und eine Auffangstiftung einrichtete. Nach Ende dieser schwierigen Phase gelang es der Bank, wieder ein solides Fundament aufzubauen.
Zu Beginn der 2000er Jahre entschied sich die BCGE für eine neue Strategie, die zu äussert positiven Ergebnissen führte: die Bank verdoppelte ihren Wert und zählte nunmehr über 13.000 Aktionäre. Ausserdem richtete sie eine regelmässige Ausschüttung von Dividenden ein. Die Auffangstiftung, die es der Bank ermöglicht hatte, sich zu erholen, wurde 2011 aufgelöst, nach dem ihre Güter auf dem Immobilienmarkt liquidiert wurden. Zur Information: In den letzten fünfzehn Jahren ist es der BCGE den Aussagen des Historikers Bernard Lescaze zufolge gelungen, für die gesamte Gemeinschaft einen Wert von fast einer Milliarde Schweizer Franken zu generieren.
Eine Referenz in der Genfer Landschaft
Die Bank ist heute ein unverzichtbarer Akteur des Genfer Wirtschaftslebens und spielt eine bedeutende Rolle in der Unterstützung der Unternehmen und der Körperschaften der Region. Sie verfügt über einen Ruf und eine Zuverlässigkeit, die sich konkret in ausgezeichneten Ratings der Agenturen wie Standard & Poors ausdrücken, die sie mit A+/A -1/Stabil einstuft.
Tatsächlich ist es der Bank gelungen, sich zu einem Schwergewicht der ökonomischen Landschaft zu entwickeln, das auch an der Börse notiert wird (unter dem Code BCGE). Als wichtigster Finanzierungspol der Genfer Wirtschaft (fast 13.700 Millionen CHF) hat die BCGE seit 2005 insgesamt fast 327 Millionen CHF an die Behörden gezahlt. Die BCGE verwaltet Fonds in Höhe von fast 20,8 Milliarden CHF.
Als Hauptakteur trägt die Bank über seine Nachbarschaftsdienste – dem dichtesten Bankennetz des Kantons mit 22 Filialen, 5 permanent zugänglichen Bereichen und 132 Bankautomaten – massgeblich zur lokalen Wirtschaft bei. Die Bank nimmt mit effizienten und evolutiven Online-Banking-Diensten auch einen natürlichen Platz im Bereich der neuen Technologien ein: NetBanking, Online-Börse und weiteren mobilen Apps.
Sie bietet qualitativ hochwertige Produkte und Leistungen an. Zum nicht erschöpfenden Inventar gehören klassischen Bankdienste aber auch spezialisierte Produkte wie Asset Management, Vorsorge, Hyopthekarkredite und Kredite an Unternehmen. Die Bank übt ausserdem eine Trading-Aktivität in den Trading Rooms aus, mit Financial Engineering, Corporate Finance und Global Commodity Finance.
Die als zuverlässiger Partner eingestufte BCGE verfügt heute über ein breit gefächertes Aktionärspanel. Hierbei halten allerdings die öffentlichen Aktionäre (Kanton Genf, Stadt Genf und Genfer Gemeinden) 72,6 % des Kapitals, die restlichen 27,4 % sind in der Hand von Privatanlegern.
Diversifizierungsbestrebungen
Die historisch in Genf verankerte Bank hat sich aber auch auf dem Schweizer Territorium ausgebreitet: sie verfügt über Zweigniederlassungen vor allem in Lausanne und Zürich, insbesondere im Bereich der Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden.
Die BCGE-Gruppe setzt klar auf eine Strategie der Diversifizierung ihrer Aktivitäten: zu nennen sind dabei das Unternehmen Dimension SA in Lausanne, das sich auf die Übertragung von Firmen spezialisiert hat, sowie die Genfer Investmentfirma Capital Transmission SA, die Investoren bei der Übertragung oder Erweiterung von Unternehmen begleitet.
Mit ihrer Tochtergesellschaft BCGE France SA in Lyon, Annecy und Paris baut sie ihr Geschäft auch in Frankreich aus, mit Immobilienfinanzdienstleistungen in erster Linie für Unternehmen und Selbstständige, sowie mit Angeboten im Bereich der Vermögensverwaltung. Ausserhalb von Europa hat die BCGE Büros in Hongkong und Dubai aufgemacht, um die Bank in Asien und im Mittleren Osten zu vertreten. Dort konzentriert sich das Angebot in erster Linie auf die Bereitstellung von privaten Bankdienstleistungen wie Global Commodity Finance. So können die Kunden von den Vorteilen eines politisch, wirtschaftlich und monetär stabilen Finanzplatzes profitieren. Über 20 % der Einnahmen der BCGE-Gruppe werden in EUR und USD produziert, was den internationalen Charakter ihrer Tätigkeiten unterstreicht.
Auf die Bilanz bezogen belegt sie heute den 27. Rang unter den Schweizer Banken und beschäftigt 700 Mitarbeiter.
Ein historischer Parcours durch Genf auf Entdeckung der BCGE
Im März 2016 hat die BCGE eine Audioführung durch die Stadt Genf eingerichtet, mit der man die Geschichte des Bankhauses verfolgen kann. Mit Hilfe einer gesprochenen Führungsapplikation für Smartphones gewährt der Parcours einen Einblick in die Geschichte und die Gebäude, in denen die Bank seit ihrer Gründung als Sparkasse im Jahr 1816 ihren Sitz hatte, ebenso wie in die der 1847 gegründeten Hypothekenbank, mit der sie 1994 fusionierte.
So können sich Genfer und Touristen durch die historische Innenstadt der Stadt Calvins führen lassen, um einen neuen Eindruck von der Genfer Bank zu gewinnen.
Der Parcours, der am Rathaus beginnt und vom berühmten Historiker Bernard Lescaze erzählt wird, ermöglicht es den Neugierigen, die verschiedenen Gebäude zu erkennen, in denen die Firmensitze seit der Gründung untergebracht waren. Die Strecke ist 1,7 km lang und stellt einen angenehmen Spaziergang von ca. 40 Minuten dar. Sie endet am Quai de l’Ile, wo sich der aktuelle Firmensitz der BCGE befindet.
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