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Darum wurden zur Zeit der Reformation auch mehrere Sammlungen von Psalmenvertonungen veröffentlicht, welche diese Kombination aus Stimme und Instrument benutzten um „sich zu Hause mit Gott zu vereinen“.
Die Version der „Ulmer-Lieder“ welche Nuno Miranda spielen wird, basieren auf dieser Tradition, dieser engen und kreativen Beziehung mit dem intimsten aller Instrumente.Um die Gesänge zu umrahmen, benutzt er instrumentale Einlagen, bald improvisiert nach Melodien jener Zeit, bald entlehnt aus komponierten Stücken.
Zum Schluss wird ein Psalm aus dem Genfer Psalter gesungen, mit dem französischen Text des Dichters Clément Marot und den Instrumentalbegleitungen seiner Amsterdamer Version.
Pfarrer Beat Frefel
Mesmerin Brigitte Häderli
Das Lautenspiel und der von Laute begleitete Gesang waren im 16. und anfangs des 17. Jahrhundert sehr beliebt. Das bezeugen die grosse Anzahl handgeschriebener und gedruckter Musiksammlungen aus jener Zeit.