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Geschichte
Bereits 1945 gab es einen Verfassungsauftrag an den Bund, eine Mutterschaftsversicherung einzuführen. Zunächts fehlte es jedoch an politischem Willen diesen Auftrag umzusetzen.
Es gab bereits einige, nicht einheitlich geregelte, Schutzbestimmungen für Mütter udn Wöchnerinnen. So stand zum Beispiel im Arbeitsgesetzt bereits, daß Wöchnerinnen während neun Wochen nach der Geburt nicht arbeiten dürfen und im Obligationenrecht war seit 1989 ein Kündigungsschutz für schwangere Frauen und Wöchnerinnen während 16 Wochen nach der Geburt festgelegt und es wurde eine Lohnfortzahlung für eine angemessene Frist (mind 3 Wochen) vorgesehen.
In einigen Gesamtarbeitsverträgen und Einzelarbeitsverträgen wurden die Lohnfortzahlungen und der Mutterschaftsurlaub relativ großzügig festgelegt. Außerdem gab es die Möglichkeit bei der Krankenkasse eine private Taggeldversicherung abzuschließen.
Am 13. Juni 1999 gab es ein Volksnein zu einer nationalen Mutterschaftsversicherung, doch am 1. Juli 2005 trat das neue Bundesgesetz über die Mutterschaftsentschädiung schließlich in Kraft.