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Der Solothurner Künstler Schang Hutter ist am Montag 86-jährig gestorben. Der Künstler wollte mit seinen Figuren zeigen, was die Menschen wegen den Menschen aushalten müssen.
Der Tod Hutters war der Donnerstagsausgabe der «Solothurner Zeitung» zu entnehmen. In der Todesanzeige hiess es, Hutter sei nach einer schweren Krankheit verstorben.
Geboren wurde Hutter am 11. August 1934 in Solothurn. Als junger Künstler reiste er nach München in der Hoffnung, schöne Frauen zu modellieren. Die Hoffnung erwies sich als nicht realisierbar. Denn häufiger als auf schöne Frauen stiess Hutter auf gebrochene Menschen, die ihm furchtbare Kriegserlebnisse schildern. In München lebte Hutter bis 1961, die künstlerische Bewältigung dieser Jahre setzte nach seiner Rückkehr nach Solothurn ein.
Hutters politische Kunst ist einem stark ausgeprägten Humanismus verpflichtet. Sein Werk ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, unter anderem mit Stipendien des Freistaates Bayern und des polnischen Staates, dem Förderpreis und Kunstpreis des Kantons Solothurn und mit dem Preis der Stiftung für die grafische Kunst in der Schweiz. (sda)