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Die grossen Basler Mathematiker und Naturwissenschafter des 17. und 18. Jahrhunderts – insbesondere die Mitglieder der Bernoulli-Dynastie und Leonhard Euler – erhalten zur Zeit eine gemeinsame Internet-Plattform.
BEOL soll längerfristig die sämtlichen Werke, Handschriften und Briefwechsel dieser Gruppe von bedeutenden Gelehrten präsentieren: vom Faksimile über diplomatische Transkriptionen, kritische Editionen und Übersetzungen bis zu aktuellen Forschungserkenntnissen.
BEOL ist als vernetzte, für neue Entwicklungen offene virtuelle Forschungsumgebung konzipiert und stellt effiziente, flexible Werkzeuge für die editorische und wissenschaftshistorische Arbeit zur Verfügung.
BEOL ist modular aufgebaut: In einer ersten Phase werden Korrespondenzen aus der Basler Edition der Bernoulli-Briefwechsel (BEBB), die bereits in einer einfachen Online-Präsentation vorlagen, sowie aus gedruckten Bänden der Reihe IVA (Commercium epistolicum) von Leonhard Eulers Opera Omnia (LEOO) einbezogen. Aktuell werden aber auch – teils mit eigens für BEOL entwickelten Werkzeugen – genuin digitale Editionen von bisher nicht gesamthaft öffentlich verfügbaren Quellen erarbeitet, darunter weitere Teile der Bernoulli- und Euler-Briefwechsel sowie Jacob Bernoullis wichtiges wissenschaftliches Notizbuch Meditationes.
Langfristig wird BEOL sowohl die Bernoulli- als auch die Euler-Werkedition in webbasierte Open-Access-Datenbanken mit erweiterten Recherchemöglichkeiten, projektübergreifenden Gesamtregistern sowie internen und externen Vernetzungen überführen.
BEOL wird getragen vom Bernoulli-Euler-Zentrum und dem Digital Humanities Lab an der Universität Basel.