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Im Zuckerrübenanbau bestehen Reduktionspotenziale beim Herbizid-, Fungizid- und Insektizideinsatz. Der Beitrag soll für die interessierten landwirtschaftlichen Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter Anreize schaffen, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Zuckerrübenanbau zu reduzieren. Im Bereich Herbizid gibt es drei Massnahmen. Zwei dieser Massnahmen betreffen die mechanische Unkrautbekämpfung zwischen den Reihen und die Dritte ist der Totalverzicht auf Herbizide. Ein weiterer Beitrag gibt es für den vollständigen Verzicht auf Fungizide und Insektizide. Gebeiztes Saatgut ist erlaubt. Die Begriffe stützen sich auf diejenigen des BLW-Pflanzenschutzverzeichnisses.
Im Rahmen der Arbeiten zum Aktionsplan Pflanzenschutzmittel wurde eine Liste von Pflanzenschutzmitteln mit besonderem Risikopotential erstellt. Diese Produkte sind für die Beteiligung am Programm nicht zugelassen. Zusätzlich ist auf den Einsatz von Chloridazon im Zuckerrübenanbau zu verzichten.
Um die Beiträge zu erhalten, muss auf allen angemeldeten Flächen eines Betriebes dieselbe Massnahmenkombination gewählt und ausgeführt werden. Abmeldungen einzelner Flächen, weil die Bedingungen nicht eingehalten werden können, sind dabei möglich. Die Pflicht zur Gesamtbetrieblichkeit besteht nicht; dies gibt mehr Flexibilität um in die Programme einzusteigen.
Die Beiträge sind bis 2021 limitiert.