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Die kolumbianische Sängerin Shakira (42) erschien am Donnerstag vor dem Ermittlungsrichter in der spanischen Stadt Barcelona. Sie steht im Verdacht, zwischen 2012 und 2014 rund 14,5 Millionen Euro Steuern gezahlt zu haben.
Shakira traf gegen 9.50 Uhr am Hof der Esplugues de Llobregat ein, wo sie um 10.00 Uhr verhört werden musste. Sie wurde von einer ganzen Reihe von Journalisten getroffen.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat Shakira zwischen 2011 und 2014 während ihres Aufenthalts in Spanien keine Steuern gezahlt. Shakira lebt seit 2011 bei Gerard Piqué und wählte 2015 Spanien als ihren steuerlichen Wohnsitz. Zuvor war sie auf den Bahamas zu Steuerzwecken „untergebracht“, doch das wird jetzt vom spanischen Gericht angefochten.
Die Anwälte der Sängerin gaben an, dass ihr Einkommen bis 2014 hauptsächlich aus „internationalen Tourneen“ stamme und sie damals „nicht einmal sechs Monate im Jahr in Spanien gelebt habe“. Um in Spanien steuerlich ansässig zu sein, muss man mindestens sechs Monate im Jahr im Land leben.