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Wie können Freiräume, wie Plätze, Parks, Freizeitanlagen oder Gärten, gestärkt werden? Können zusätzliche Freiräume in Gebieten mit Potenzial oder im Hinblick auf eine verstärkte Innenentwicklung geschaffen werden? Antworten dazu gibt die Freiraumstrategie.
Freiräume sind Flächen, die von Hochbauten und Infrastrukturen im Siedlungsgebiet umgeben sind. Dazu gehören Parkanlagen, Plätze, Gassen und Strassenzüge ebenso wie Freizeitanlagen, Siedlungsumgebungen und Familiengärten. Auch private Räume – Gärten, Vorplätze, Brachen usw. – zählen zum städtischen Freiraum. Mit der angestrebten Innenentwicklung entsteht in Zukunft ein erhöhter Nutzungs- und Bebauungsdruck auf wenig genutzte Flächen und bestehende Freiräume sowie ein Bedürfnis an zusätzlichen Freiräumen aufgrund einer höheren Bevölkerungsdichte. Die Freiraumstrategie zeigt auf, mit welchen Zielen und Massnahmen Freiräume aufgewertet und geschaffen werden können, der Komfort und die Atmosphäre gepflegt und sowohl Stadtnatur als auch Stadtklima gefördert werden können. Zudem sollen Nutzungen koordiniert und gesellschaftliche Aktivitäten gefördert werden und letztlich die Freiraumentwicklung aktiv und kooperativ vorangetrieben werden.
Die erarbeiteten Handlungsfelder und Entwicklungsziele dienen auch als Grundlage und Orientierungsrahmen für die Stadtentwicklung. Sie ermöglichen ein Abwägen von öffentlichen Interessen, die städtebauliche Beratung in Sondernutzungsplänen und sind eine Diskussionsbasis für die Strassenraumgestaltungen und Quartierentwicklung.