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Bekannt wurde der Plumpbeutler vor fünf Jahren wegen einer Depression, in die er nach der Verwüstung seines Tierparks durch einen Zyklon versank.
Das knuddelige Beuteltier hatte mit den Parkrangern zusammen Fernsehen geschaut und sich von Besuchern kraulen lassen. Als das Schutzgebiet 2011 zehn Wochen schliessen musste, verweigerte Tonka sein Fressen und verlor rapide an Gewicht.
Erst als der Park wieder öffnete, fand das bärenartige Beuteltier zurück zu seiner alten Form. Offensichtlich habe Tonka seine Schmuseeinheiten vermisst und sei depressiv geworden, erklärte die Parkverwaltung.
Parkbetreiber Bob Flemming sagte dem Sender ABC, die Anteilnahme nach der Todesnachricht sei überwältigend. Viele Menschen hätten Fotos von ihren Kindern mit Tonka geschickt, die über die Jahre entstanden seien.
Zahlreiche Internetnutzer bekundeten in sozialen Netzwerken ihre Trauer um das putzige Tier. Hunderte Online-Einträge würdigten Tonka, manche Touristen nannten den Wombat sogar den Höhepunkt ihrer Australien-Reise. “Wir werden Dich so vermissen”, schrieb ein Nutzer. “Ruhe in Frieden, Tonka, Deine Freunde aus Kanada erinnern sich liebevoll Deiner”, ein anderer.
(SDA)