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Tony Rinaudo ist Agrarexperte und war im Auftrag von World Vision vor einigen Jahren nach Humbo gereist, ein Dorf in Äthiopien. Dort sollte einen Auftrag ausführen, doch da erkannte er, wo die wirklichen Probleme der Einwohner des Dorfes waren: Ihre Lebensgrundlage ist durch extreme Abholzung der Bäume und dem Übergrasen der Weiden geschwunden. Da er Erfahrungen mit diesem Problem einige Jahre zuvor gesammelt hatte, wollte er seine Idee auch auf Humbo übertragen. Er fand auf der Erde nur ganz kleine Triebe, die er aber durch Schützen und sorgfältige Aufziehen zu ausgewachsenen Bäumen heraufzüchtete. Dieses Vorgehen brachte er den Bauern bei und jetzt nach einigen Jahren sind schon kleine Wälder entstanden, wo früher Ödland war. Durch die nun entstandene Arbeit kommt auch die dortige Wirtschaft wieder in Schwung. Ist dies ein wesentlicher Meilenstein in der Entwicklungshilfe?