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Praxis für Analytische Psychotherapie und Psychoanalyse
Ana-María Barz, M.A.
Eidg. anerkannte Psychotherapeutin (ASP)
Dipl. Psychoanalytikerin (CGJIZ)
C. G. Jung
Kurz-Biographie Carl Gustav Jung
Carl Gustav Jung ist am 26. 07. 1875 in Kesswil (Kanton Thurgau) geboren. Aufgewachsen ist er bei Basel, wo er auch Psychiatrie studiert hat und promovierte.
Seine ersten Berufsjahren (1900-1909) verbrachte er als Assistenzarzt und später als Oberarzt an der psychiatrischen Klinik der Universität Zürich (Burghölzli) unter der Leitung von Eugen Bleuler. Gleichzeitig lehrte er an der Universität Zürich als Privatdozent für Psychiatrie. In diesen Jahren forschte er, neben Untersuchungen zur Schizophrenie, an dem Wortassoziationstest (Assoziationsexperiment) und entwickelte daraus die Theorie der Komplexe.
In den ersten Berufsjahren war seine Tätigkeit von den Lehren Sigmund Freuds beeinflusst. Die Freundschaft und Zusammenarbeit mit Freud dauerten ca. 7 Jahren.
Ab 1909 bis zu seinem Tod am 06.06.1961 lebte und arbeitete C.G.Jung in eigener Praxis in seinem Haus in Küsnacht bei Zürich, zusammen mit seiner Frau Emma Jung und deren 5 Kindern.
Seine Lehre
Jungs Analytische Psychologie gehört zu den psychodynamischen Therapien, die dem Unbewussten eine wichtige Funktion zuschreiben.
Dem individuellen Unbewussten fügte er, u.a. aufgrund seiner zahlreichen Forschungsreisen in Amerika, Afrika und Indien, das kollektive Unbewussten hinzu. Darin erkannte er die Grundmuster des menschlichen Lebens, die er Archetypen (Prägung) nannte. Diese Grundmuster sind in Mythen und Märchen zu sehen.
Zu Jungs Analytischer Psychologie und Psychotherapie gehören die Traumdeutung, die Komplextheorie, die Typologie, Bilder und aktive Imagination. Zusammen mit Märchen und Mythen spielen diese eine wichtige Rolle, die bewussten und unbewussten psychische Vorgänge zu verstehen.
Die Jung´sche Psychotherapie fördert die Entwicklung eigener Ressourcen und sieht in psychischen Problemen eine Herausforderung zur eigenen Entwicklung, die Jung „Individuationsprozess“ nannte.
Die Arbeit an dem Unbewussten hat zum Ziel und den Sinn, den Kontakt zu dem Lebendigen und Schöpferischen im Menschen zu ermöglichen und zu entwickeln.