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1. Was ist Schlafapnoe?
Schlafapnoe ist gekennzeichnet durch Schnarch-Explosionen, ausgelöst durch Atemaussetzer. Schnappen nach Luft ist ein Weckreflex des Gehirns, der meldet: Nicht ersticken!
2. Was sind die Folgen?
Durch die Atemaussetzer wird das Blut mit zu wenig Sauerstoff versorgt, und durch zu wenig Ausatmen steigt der Kohlendioxidgehalt.
3. Wann stockt die Atmung?
Risikofaktoren sind Übergewicht, ein grosser Halsumfang sowie Verengungen in Nase und Rachen. Auch übermässiges Alkoholtrinken und Rauchen kann zu Atemaussetzern führen. Und Schlafmittel! In der Schweiz leiden nachts 150'000 Menschen – doppelt so viele Männer wie Frauen.
4. Warum ist es gefährlich?
Die Folgen sind Müdigkeit und Konzentrationsschwächen. Die Patienten leiden oft an Kopfschmerzen, sexuellen Störungen und Depressionen. Es können Herz-Kreislauf-Probleme mit Herzinfarkt auftreten. Schlafapnoe und Übergewicht verstärken sich gegenseitig und sind Begleiterkrankungen von Alters-Diabetes.
5. Was belastet die Familie?
Starke Schnarcher tönen mit 60 Dezibel (Presslufthammer 80 Dezibel) und stören die Nachtruhe.
6. Was hilft gegen Schlafapnoe?
Bei leichter Schlafapnoe genügt es, abzuspecken und nachts auf Alkohol und Schlafmittel zu verzichten. Nie Rückenlage im Bett, die Seitenlage lässt freier durchatmen. Wer wie Schwinger Sempach an einer schweren Schlafapnoe leidet, dem hilft das Tragen einer Atemmaske zum Schlafen. Der Luftstrom erhöht den Druck im Nasen-Rachen-Raum und bewirkt ruhiges Atmen.Publiziert am 07.01.2015 | Aktualisiert am 20.07.2016