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TIR setzt sich dafür ein, dass der Würdeschutz konsequent durchgesetzt wird.
Der Schutz der Tierwürde stellt seit 2008 ein Grundprinzip der Schweizer Tierschutzgesetzgebung dar. Wer die Tierwürde missachtet, macht sich strafbar, und zwar auch dann, wenn dem Tier keine körperlichen Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn das Tier erniedrigt oder übermässig instrumentalisiert wird oder wenn tiefgreifend in sein Erscheinungsbild oder seine Fähigkeiten eingegriffen wird. Trotz dieser weltweit einzigartigen Bestimmung wird die Würde des Tieres in der Schweiz nicht absolut geschützt. Eingriffe sind möglich, sofern überwiegende Interessen bestehen, die eine Würdeverletzung rechtfertigen. In der Praxis sind dies insbesondere wirtschaftliche Interessen. TIR engagiert sich für eine konsequentere Anwendung des Würdebegriffs, beispielsweise bei Tierversuchen oder in Bereichen, wo Tiere für die Unterhaltung verwendet werden.