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Aufmerksamkeit
Effizientes Lernen (d. h. in kurzer Zeit relativ viel) hängt direkt zusammen mit der Fähigkeit, sich gedanklich auf ein Thema, eine Aufgabe oder eine Prüfungsvorbereitung einzulassen. Das setzt Konzentration im Hier-und-Jetzt voraus.
Unaufmerksamkeit
Jeder Mensch kennt das Gefühl von Unaufmerksamkeit. Studien zeigen, dass wir uns nur relativ kurz wirklich konzentrieren können, nämlich durchschnittlich 40 50 Minuten. Die Variationsbreite allerdings ist gross: abhängig vom Interesse für das Fach, von der Schlafmenge der vergangenen Nächte, von der individuellen Disposition etc. können wir uns besser oder schlechter konzentrieren. Dabei gilt folgende Faustregel:
50 Min. Lernen und 10 Min. Pause = 1 Arbeitsstunde
Pausen
Machen Sie früher Pause, falls Sie merken, dass Sie unaufmerksam sind, oder später, wenn es "fliesst"! Nur dank regelmässigen Pausen kann man sich 1 3 Stunden konzentrieren. Alle Dinge und inneren Gedanken, die nicht zum Lernen gehören, spart man sich für die Kurzpausen auf (z. B. Pflanzen giessen, Pult aufräumen, Fingernägel schneiden, telefonieren, Zeitungen oder Briefe lesen etc.). Diese "Ablenker" bzw. "Störfaktoren" lassen sich gut als Belohner einsetzen. (Bsp.: In den 10 Minuten Pause hol" ich mir die Tasse Kaffee, ruf" ich meine Freundin an, erzähle ich dem Bruder vom gestrigen Kinobesuch...). Konzentration ist (selten) eine Sache der Begabung, sondern der Lerntechnik. Beachten Sie auch die Dinge, die unter dem Punkt Zeitstruktur erwähnt sind.
Lernen mit Musik
Es gibt einige schulische Aufgaben, die sich gut mit Musik erledigen lassen. Die meisten Denkprozesse allerdings laufen rascher bzw. effizienter ohne Musik. Musik lässt sich gut in Erholungspausen einsetzen.