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Fortpflanzung
Während der Ranzzeit (Paarungszeit) von März bis Mitte April sind Luchse öfter auch tagsüber aktiv und rufen häufiger. Die Luchsin wirft nach einer Tragzeit von 68–73 Tagen Ende Mai oder Anfang Juni 1–4 (durchschnittlich 2) blinde Junge an einem geschützten Ort (Höhle, umgestürzter Baum). Die Luchsin sorgt allein für die Aufzucht der Jungen. Jungluchse leben von Milch, bis sie im Alter von 2 Monaten der Mutter an den Riss (gerissenes Beutetier) folgen können. Während rund zehn Monaten bleiben die Jungen bei der Luchsin. Danach lösen sie sich von ihr. Nach dem Verlassen der Mutter suchen sich die Jungtiere ein eigenes Revier. In dieser Zeit sind sie manchen Gefahren ausgesetzt. Nur wenn es ihm gelingt, ein freies Revier zu besetzen, kann ein junger Luchs sich langfristig etablieren und fortpflanzen. Die Mortalität beträgt im ersten Lebensjahr rund 50%, im zweiten nochmals 50%.