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Der zweifache Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso erreicht bei seinem Indianapolis-500-Debüt das Ziel nicht. Der Spanier scheidet in der Schlussphase mit einem Motorschaden an seinem Honda aus.
Lange lief für den von der fünften Stelle gestarteten Alonso alles nach Wunsch. Zwischenzeitlich führte er den Klassiker im Oval von Indianapolis an, den er einem Start am Formel-1-Grand-Prix in Monaco vorzog. Dann, nach wie vor in den Top 10 und in aussichtsreicher Position fahrend, bremste ihn ein Motorschaden abrupt aus. In aller Seelenruhe rollte er aus, schaltete den Honda-Motor seines orangenen Andretti-Wagens ab und klappte das Visier nach oben.
Nach gut einem Viertel der 200 Runden hatte der Neuseeländer Scott Dixon mit einem schweren Unfall in Indianapolis für eine Unterbrechung gesorgt. Dixon kollidierte in der 55. Runde mit dem Engländer Jay Howard, nachdem dieser die Kontrolle über seinen Rennwagen verloren und die Mauer berührt hatte.
Dixon konnte Howard nicht mehr ausweichen, wurde in die Luft katapultiert und überschlug sich. Beim Aufprall auf der Begrenzungsmauer wurde Dixons Fahrzeug auseinandergerissen. Dixon und Howard konnten aus eigener Kraft ihre Fahrzeuge verlassen. Der Unfall führte zu einer Unterbrechung und einem Neustart, nachdem eine Beschädigung in der Schutzmauer festgestellt worden war.
Zu diesem Zeitpunkt hatte Alonso geführt. Schlussendlich ging der Sieg bei der 101. Austragung des legendären 500-Meilen-Rennens an den japanischen Ex-Formel-1-Fahrer Takuma Sato.
SDA-ATS