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Die Platzierung werde im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens abgeschlossen werden. Der Platzierungspreis werde im Zuge dieses Vorgangs festgelegt, hiess es in der Mitteilung weiter. Dabei werden die UBS und die Credit Suisse als gemeinsame Bookrunner fungieren.
Sulzer hatte im April diese Aktien einer Notfallübung von Renova zurückgekauft, nachdem die USA Sanktionen gegen Russland wegen der Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf verhängt hatten. In der Folge musste Vekselbergs Beteiligungsgesellschaft Renova ihren Anteil an Sulzer reduzieren, da auch der Oligarch selber und seine Renova-Gruppe von den Strafmassnahmen der Amerikaner betroffen waren.
Vekselberg war einst mit einer Beteiligung von über 63 Prozent Mehrheitsbesitzer von Sulzer gewesen. Nach dem Notverkauf fiel der Anteil des Milliardärs auf unter 50 Prozent. Damit befreiten die US-Behörden Sulzer von den Sanktionen. Renova hält nun noch 48,8 Prozent an Sulzer.
Der Winterthurer Traditionskonzern war durch die US-Sanktionen existenziell bedroht gewesen. Alle Bankkonten waren blockiert. Sulzer konnte keine Überweisungen mehr in Dollar ausführen. Zudem konnten teilweise die Angestellten nicht mehr bezahlt und keine neuen Aufträge angenommen werden.
jb/hr
(AWP)