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In diesem Beitrag innerhalb der Wespenblech Enzyklopädie befassen wir uns mit der Gemischbildung. Als Gemischbildung bezeichnet man die Art und Weise, in welcher Kraftstoff-Luft-Gemisch für einen Verbrennungsmotor erzeugt wird.
Inhaltsverzeichnis
Aufgabe der Gemischbildung
Durch die Gemischbildung soll erreicht werden, dass Kraftstoff beim Benzinmotor mit Luft in einem bestimmten Verhältnis vermischt wird (→Verbrennungsluftverhältnis) und mit bestmöglicher Energieausbeute und Umweltverträglichkeit verbrennt.
Arten der Gemischbildung
Man unterscheidet grundsätzlich die äußere Gemischbildung, bei der die Mischung bereits außerhalb des Brennraums erfolgt (Vergaser), von der inneren Gemischbildung, bei der die Verbrennungsluft erst innerhalb des Brennraums mit Kraftstoff versetzt wird (Direkteinspritzung). Die Begriffe äußere Gemischbildung und innere Gemischbildung werden an Universitäten und Hochschulen nachhaltig eingesetzt.
Die älteren 2-Takt Vespas, beispielsweise die Vespa P200E› oder Vespa PK 50 XL2› arbeiten noch mit der äußeren Gemischbildung. Dafür wird ein Vergaser› eingesetzt. Die neueren 4-Takt Modelle, Wie Vespa GTS 300› oder Vespa Primavera °2› arbeiten mit der inneren Gemischbildung. Es wird eine Einspritzanlage verwendet.
Äußere Gemischbildung
Bei der äußeren Gemischbildung der Zweitakt-getriebenen Vespas wird das Gemisch außerhalb des Brennraums› im Vergaser erzeugt und hat bei den meisten moderneren 2T-Vespas Zeit, sich gleichmäßig zu verteilen (→ Umkehrspühlung›), bevor es gezündet wird und verbrennt›.
Innere Gemischbildung
Bei der inneren Gemischbildung der neueren Vespas wird dem Motor während des Ansaugtaktes nur reine Luft zugeführt und das Gemisch entsteht erst durch direktes Einspritzen von Kraftstoff innerhalb des Brennraums (Direkteinspritzung). Auf diese Weise lässt sich der Kraftstoff sehr genau dosieren und Spülverluste durch Ventilüberschneidung beim Viertaktmotor und generell bei Zweitaktmotoren lassen sich vermeiden.
Beim Ottomotor erfolgt Benzindirekteinspritzung mit niedrigem Druck bereits zu Beginn der Kompression und dann wie üblich im oberen Totpunkt die elektrische Fremdzündung mit Zündkerze.