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Ein Drittel des globalen Energieverbrauches wird heutzutage verwendet, um Lebensmittel herzustellen, von denen wiederum ein Drittel weggeworfen wird. Diese 1,3 Milliarden Tonnen an Lebensmittelabfall entsprechen in etwa einem 1800 km hohen Turm von der Fläche eines Fussballfeldes. Sie verursachen drei Gigatonnen CO₂-Emissionen, was den gesamten Treibhausgas-Emissionen von Russland und Brasilien kombiniert entspricht. Diese unakzeptable Situation gilt es zu verbessern.
Circular Economy in der Lebensmittelverarbeitung bedeutet, den Anteil an ungenutzten Rohmaterialien zu reduzieren, Nebenprodukte und Lebensmittelabfälle aufzuwerten und in die Lebensmittelkette zurückzuführen sowie unverkaufte Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe zu verwerten. Dabei gilt es, Herausforderungen rund um Lebensmittelsicherheit, Logistik, Rückverfolgbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Konsumentenakzeptanz zu meistern. In der Umsetzung sind dafür alle Stufen der Verarbeitungs- und Distributionskette von Bedeutung.
Die voranschreitende Digitalisierung der Lebensmittelverarbeitung unterstützt diese Transformation zusätzlich. In der Summe können so wichtige Schritte gemacht werden, um zu verhindern, dass 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittelabfall entstehen, und dass unser Planet für die künftigen Generationen erhalten werden kann.