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Martin Fuchs gewinnt im Sattel von Clooney das Weltcupspringen von Basel.
Der 26-jährige Zürcher setzte sich in der mit 210’000 Franken dotierten Prüfung im Stechen gegen zwei weitere Paare souverän durch.
Der WM-Zweite von Tryon blieb in der St. Jakobshalle ohne jeglichen Makel. Als letzter Reiter hielt der Schweizer dem Druck stand und sicherte sich mit einem flotten Ritt seinen zweiten Triumph in einem Weltcupspringen – die Premiere hatte er vergangenen November in Lyon gefeiert. Die Vorgabe für Fuchs hatte der Niederländer Marc Houtzager geliefert, der mit Calimero als erster Reiter des Stechens in 38,84 Sekunden eine zweite Nullfehlerrunde zeigte. Der Belgier Pieter Devos mit Apart fiel nach einem Abwurf aus der Entscheidung. Der Zürcher ritt danach um über eine Sekunden schneller als Houtzager.
Fuchs ist wie Steve Guerdat fix für den Weltcupfinal im April in Göteborg qualifiziert. Der Weltcup der Springreiter wird in den Wintermonaten ausgetragen und gilt als Hallen-Weltmeisterschaft. Basel bildete die 10. von insgesamt 13 Stationen, die ein Weltcupspringen anbieten. Für die Reiter aus Westeuropa gelangen die besten sieben Resultate in die Wertung, die Top 18 qualifizieren sich für Göteborg.
Fuchs hatte bereits im vergangenen Jahr auf seinem Schimmel die Hauptprüfung von Basel gewonnen. Damals zählte der Event am Rheinknie noch nicht zum Weltcup. Erst nach dem Rückzug des Turniers von Zürich wurde der Platz frei.
Nun wird Fuchs Europa für ein paar Wochen den Rücken kehren. Er fliegt mit seinen Pferden in die USA und wird bis Ende März in der Pferdesport-Hochburg Wellington in Florida trainieren.