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Die Steiner AG tritt als Zwischeninvestorin auf und realisiert das Projekt "Werkarena" vorerst auf eigene Rechnung, wie aus einer Mitteilung der Basler Regierung vom Dienstag hervorgeht. Die Exekutive segnete den Baurechtsvertrag zwischen der Zürcher Firma und Immobilien-Basel-Stadt ab.
Mit der "Werkarena" befasst sich die Steiner AG schon seit bald zwei Jahren. Im Februar 2015 erhielt das Unternehmen von der Regierung den Zuschlag für die Entwicklung des Projekt. Damit verbunden war auch der Auftrag, einen Investor als Baurechtsnehmer und Mieter für das geplante Gewerbehaus zu finden, was bisher jedoch nicht gelang.
Inzwischen liegt die Baubewilligung für die "Werkarena" vor. Die Verhandlungen mit den interessierten Gewerbetreibenden werden von der Steiner AG weitergeführt.
Das Projekt auf dem Areal, wo früher die besetzte "Villa Rosenau" stand, sieht acht oberirdische und mehrere unterirdische Geschosse vor. Erschlossen werden diese durch Fahrzeugrampen und Warenlifte. Gedacht ist das Gebäude, das früheren Angaben gemäss 200 bis 400 Arbeitsplätze beherbergen soll, für das lokale handwerkliche und produzierende Gewerbe.
Die Regierung hatte bereits 2013 beschlossen, das Areal für einen Gewerbepark im Baurecht abzugeben. Immobilien Basel-Stadt und Gewerbeverband wollten darauf mehrere Gewerbetreibende als Investoren gewinnen, was sich aber als nicht realisierbar erwies. Darauf wurden Projektentwickler zur Offertstellung eingeladen.