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Auckland 1920. Vivian ist nicht freiwillig nach Neuseeland gereist. Es war der letzte Wille ihrer Mutter, dass sie bis zur Volljährigkeit bei ihrem Vater lebt. Einem Mann, der sich nach ihrer Geburt aus dem Staub gemacht hat und der sie nun nicht gerade herzlich empfängt. Deswegen kommt es Vivian gelegen, dass sein Adoptivsohn Frederik sie auf eine Reise in die Bay of Islands mitnimmt. Er soll einen Artikel über einen alten Maori schreiben, dessen merkwürdiges Gebaren für einiges Aufsehen sorgt. Warum wehrt er sich so verbittert gegen das Denkmal zu Ehren jenes Missionars, der sich um die Maori so verdient gemacht hat? Während Vivian immer tiefer in die Geschichte des alten Mannes eintaucht, erkennt sie, dass diese eng mit ihrem eigenen Schicksal verknüpft ist -
Portrait
Laura Walden, Jahrgang 1964, studierte Jura und verbrachte als Referendarin viele Monate in Neuseeland. Das Land fesselte sie so sehr, dass sie nach ihrer Rückkehr darüber Reportagen schrieb und den Wunsch verspürte, es zum Schauplatz eines Romans zu machen. In der Folge gab sie ihren Berufswunsch Rechtsanwältin auf und wurde Journalistin und Drehbuchautorin. Wenn sie nicht zu Recherchen in Neuseeland weilt, lebt Laura Walden mit ihrer Familie in Hamburg. Sie arbeitet bereits an einer weiteren Familiensaga aus dem Land der großen weißen Wolke.