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Backscattering
Beim Backscatter Verfahren sind Röntgenquelle und Detektor in ein Gerät integriert. Das Untersuchungsobjekt muss nur von einer Seite aus zugänglich sein, was eine flexiblere Anwendung ermöglicht. Bewegt man das Backscatter-Gerät am Objekt entlang, durchdringt das erzeugte Strahlenbündel die Oberfläche und interagiert stoffspezifisch stark mit dem Material. Dann wird es zurückgestreut und gelangt in den Detektor-Bereich desselben Gerätes. Die Software erzeugt aus den Signalen sofort ein digitales, zweidimensionales, monochromes Graustufen-Bild und stelle es auf dem Bildschirm dar. Der Effekt wird umso intensiver, je niedriger die Dichte der Elemente ist. Ist der Anteil an Kohlen-, Sauer- und Wasserstoff-Verbindungen (leichte Elemente) höher, wird auch die zurückgestreute Strahlung intensiver. Deshalb können mit einem Backscatter-Röntgenscanner z. B. Kunststoffe, Keramiken, Wasser/Feuchtigkeit, Holz, Pflanzen, Verklebungen an Verbundwerkstoffen, usw. sehr einfach dargestellt werden. Das Verfahren wird daher am effektivsten eingesetzt, wenn die unterschiedlichen Materialdichten des bestrahlten Objektes einen Kontrast erzeugen.
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