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Sun musste 1. Quartal seines Geschäftsjahres 2009, das am 28. September endete, wie bereits angekündigt
einen schweren Verlust verbuchen. Dieser beläuft sich, wie Sun nun bekannt gab, auf 1,68 Milliarden Dollar. Vor einem Jahr verzeichnete Sun im gleichen Quartal noch 89 Millionen Dollar Gewinn.
Doe Höhe des Verlusts resultierte vor allem daraus, dass der Bilanzwert des 2005 für rund 4,1 Milliarden Dollar übernommenen Storage-Spezialisten StorageTek ein weiteres Mal nach unten korrigiert wurde, dieses Mal um happige 1,45 Milliarden Dollar. Dazu kamen noch Restrukturierungskosten von 63 Millionen Dollar und weitere Sondereffekte. Trotzdem, auch unter Abrechnung wirklich aller Sondereffekte hätte der Verlust noch 65 Millionen Dollar betragen. Gleichzeitig sank der Umsatz verglichen mit dem entsprechenden Quartal des Vorjahrs um 7 Prozent auf 2,99 Milliarden Dollar.
Sun CEO Jonathan Schwartz erklärte, dass Sun die Auswirkungen der wirtschaftlichen Krise spüre, vor allem auch im Geschäft mit seinen traditionellen High-end-Kunden, sprich dem Finanzsektor. Für die Zukunft zeigte er sich aber zuversichtlich. Sun werde die Flaute gut überstehen, unter anderem dank seinem Vorrat an flüssigen Mitteln von immer noch etwas über 3 Milliarden Dollar, und sei gut positioniert, um der grösste Nutzniesser der „Open-Source-Revolution“ sowohl bei Software als auch Hardware zu werden. (hjm)