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- 14.08.2006
- Seebeben Asien
Die bewaffneten Auseinandersetzungen in Sri Lanka erschweren im Osten und Nordosten der Insel auch Aufbauprojekte von Schweizer Hilfswerken. So haben sowohl das Schweizerische Rote Kreuz
SRK (Region Trincomalee) wie das Schweizerische Arbeiterhilfswerk SAH (Region Kilinochchi) aus Sicherheitsgründen die Wiederaufbauarbeiten vorübergehend eingestellt und die Verantwortlichen nach Colombo zurückgezogen. Auch die Stiftung Terre des hommes hat seine MitarbeiterInnen aus einem Rehabilitationsprogramm in Batticaloa vorübergehend nach Matara versetzt und beurteilt von dort die Lage täglich neu.
Alle Hilfswerke sind fest entschlossen, mit den Arbeiten so rasch wie möglich weiterzufahren. Bereits jetzt zeigt sich allerdings, dass der Wiederaufbau wesentlich länger dauern wird und teurer zu stehen kommt.
Der Grossteil der übrigen Projekte - vor allem im südlichen Teil von Sri Lanka - laufen planmässig weiter. Die Projektkommission der Glückskette hat für die Tsunami-Hilfe in Sri Lanka insgesamt 57 Mio Franken bewilligt.