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Die Meridiane
Meridiane sind Energieleitbanen.
Nach Auffassung der traditionellen chinesischen Medizin sind die Meridiane
die Leitbahnen, durch die Lebensenergie, das heisst:
Qi fliesst. Man kann sich Meridiane als Bäche oder Flüsse
vorstellen, die teils an der Oberfläche und teils im Inneren
des Körpers fliessen.
Auf den oberflächlichen Meridianen befinden sich die Akupunktur
Punkte, kleine trichterförmige Öffnungen beziehungsweise
Energiezentren oder Energiespiralen.
Die Energie in den Kanälen kann mit Hilfe von Akupunkturnadeln,
aber auch Wärme (Moxibustion) oder Druck (Shiatsu-Massage,
Akupressur) beeinflusst werden.
Es gibt zwölf Hauptmeridiane, die mit sämtlichen Körperorganen
und Körperfunktionen in Zusammenhang stehen, sowie die zwei
Zentralgefässe. Die einzelnen Meridiane selbst sind entweder
Yin oder Yang. Die Polarität von Yin und Yang wird ergänzt
durch die Fünf-Elemente-Lehre oder Fünf-Wandlungsphasen,
da sie alle dynamischen Prozesse des Werdens und Vergehens in
der Natur verkörpern.