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Zutaten
NährwertPro Portion
- 173 kKalorien
- 723 kJoule
- 21g Kohlenhydrate
- 2g Eiweiss
- 9g Fett
- 05 | 2014, S. 30
Zubereitung
Den Rhabarber rüsten und zähe Fasern abziehen. Die Stängel in Scheiben schneiden.
In einer Pfanne den Rhabarber mit die Hälfte des Zuckers (60 g) und ½ dl Wasser aufkochen. Zugedeckt etwa 10 Minuten weich kochen. Den Rhabarber mit dem Stabmixer fein pürieren und abkühlen lassen.
Inzwischen die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und mit dem herausgeschabten Mark sowie der Milch in eine Pfanne geben. Unter Rühren erhitzen, dann auf der ausgeschalteten Herdplatte etwa 10 Minuten ziehen lassen.
Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker (60 g) zu einer hellen, dicklichen Creme aufschlagen. Die Vanilleschote aus der Milch entfernen. Die Milch unter Rühren zur Eicreme giessen. In die Pfanne zurückgeben und unter ständigem Rühren bis kurz vors Kochen bringen. Achtung: Die Creme darf nicht kochen, sonst gerinnen die Eigelbe. Die Creme sofort durch ein feines Sieb in eine Schüssel umgiessen und eine Klarsichtfolie auf die Creme legen, damit sich beim Erkalten keine Haut bilden kann. Die Creme abkühlen lassen.
Inzwischen den Rahm gut steif schlagen.
Das Rhabarberpüree unter die Creme rühren. Den Rahm mit dem Schwingbesen locker unterheben. Die Masse in eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Terrinen- oder Cakeform von etwa 1 Liter Inhalt füllen. Mindestens 4 Stunden gefrieren lassen.
Die Erdbeeren waschen, rüsten und in dünne Scheiben schneiden. Die Zitronenmelissenblättchen abzupfen und fein hacken. Den Zitronensaft mit dem Puderzucker gut verrühren. Erdbeeren und Zitronenmelisse untermischen.
Etwa 15 Minuten vor dem Servieren das Parfait aus dem Tiefkühler nehmen und antauen lassen. Dann auf eine Platte stürzen, in Scheiben schneiden und mit den Erdbeeren auf Tellern anrichten.
Traditionell geht die Rhabarbersaison am 24. Juni, dem Johannistag, zu Ende. Zum einen möchten Gärtner wie Bauern die Pflanzen ab diesem Zeitpunkt schonen, damit sie auch im nächsten Jahr wieder gute Erträge bringen. Zum anderen nimmt der Oxalsäuregehalt im Rhabarber ab dann deutlich zu, allerdings vorwiegend in den Blättern, die man ohnehin nie verzehren sollte.