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Credit Suisse hat während der Coronavirus-Krise 15.400 Notkredite in Höhe von 2,8 Mrd. CHF (2,9 Mrd. USD) vergeben, sagt Vorstandsvorsitzender Urs Rohner. Bei UBS sind die Zahlen ähnlich.
Am 25. März kündigte die Schweizer Regierung einen externen Link an, um kleinen und mittleren Unternehmen mit Geldnot Notkredite zur Bewältigung der Coronavirus-Krise zur Verfügung zu stellen. Unternehmen müssen den Kredit bei ihren Hauptbanken beantragen.
Kredite von bis zu CHF 500’000 sind zinsfrei, während Unternehmen 0,5% für größere Kredite von bis zu CHF 20 Mio. zahlen.
Bei Credit Suisseexternal Link haben kleinere Unternehmen bisher CHF 2,2 Milliarden erhalten, sagte Rohner am Samstag gegenüber dem Schweizer öffentlich-rechtlichen Fernsehen SRF. Diese Gutschriften, die jeweils auf CHF 500’000 begrenzt sind, haben eine 100% ige Bundesgarantie. Die verbleibenden 600 Mio. CHF sind Kredite mit einer Bundesgarantie von 85% und die Bank, die die restlichen 15% sichert.
Es sei wichtig, das Geld schnell zur Verfügung zu stellen, um akute Cashflow-Probleme des Unternehmens zu vermeiden, sagte Rohner. Die Transaktionen waren recht informell und in nur 15 Minuten möglich. Dies zeige, dass die Schweiz Dinge erledigen könne, wenn alle zusammenarbeiten, sagte der Vorsitzende.
Die Credit Suisse hat einige betrügerische Kreditanträge aufgedeckt, jedoch nur in 0,4% der Fälle. Dies waren hauptsächlich Leute, die die Zahlen verschönerten, um einen Kredit zu bekommen, fügte er hinzu.
Die Kommentare von Rohner kommen kurz nachdem die konkurrierende Großbank UBS ihre Kreditzahlen bekannt gegeben hat. UBS gab ihre Ergebnisse für das erste Quartal am Donnerstag bekannt und gab an, über 21.000 Anträge im Rahmen des Bundesprogramms bearbeitet zu haben, was einem Gesamtvolumen von mehr als CHF 2,5 Milliarden entspricht.