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Die Behörde bestätigte auf Anfrage entsprechende Medienberichte. Das Management von Costa war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Den amtlichen Angaben zufolge geht es um Einnahmen aus Bildrechten in Höhe von insgesamt knapp 1,4 Millionen Euro, die der in Brasilien geborene Stürmer der spanischen Nationalmannschaft für das Steuerjahr 2014 vom FC Chelsea bekommen habe. Der 30 Jahre alte Profi habe diese Einnahmen seinerzeit bewusst am spanischen Fiskus vorbeigeschleust, hiess es.
Costa wechselte im Sommer 2014 von Atlético in die Premier League zum FC Chelsea. Da er aber seinen steuerlichen Wohnsitz erst im Juli jenes Jahres von Spanien nach England verlegte, musste er seine Gesamteinnahmen aus dem Jahr 2014 in Spanien angeben und versteuern. Zu Beginn des letzten Jahre war Costa zu Atlético zurückgekehrt.
Der Stürmer ist nicht der erste Fussballprofi, der in Spanien des Steuerbetrugs beschuldigt wird. Betroffen waren in den vergangenen Jahren unter anderen auch Lionel Messi und Cristiano Ronaldo.
(SDA)