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Geschichte
Anlässlich seiner Generalversammlung 1973 beschliesst der Gemeinnützige Frauenverein Regensdorf die Gründung eines Aktionskomitees für ein regionales Alters- und Pflegeheim. Daraus wird eine Studienkommission gebildet, die im September 1975 einen Bericht präsentiert, aus dem klar hervor geht, dass in der Region Furttal das Bedürfnis nach einem Alters- und Pflegeheim gegeben ist.
Vom Aktionskomitee wird bei verschiedensten Gelegenheiten Geld gesammelt, seit 1974 unter anderem mit der Glassammelstelle in Regensdorf.
1980 errichtet der Gemeinnützige Frauenverein eine Stiftung mit dem bisher gesammelten und verwalteten Geld, den „Fonds für ein Alters- und Pflegeheim Furttal“. Das Stiftungsvermögen betrug damals bereits über dreihunderttausend Franken.
1981 heissen die Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde Regensdorf und der Primarschulgemeinde Regensdorf den Bruttokredit zum Bau des Alters- und Pflegheimes gut. Die Furttalgemeinden Buchs, Dällikon, Dänikon, Otelfingen und Regensdorf stimmen dem Anschlussvertrag ebenfalls zu. Die Gemeinden Boppelsen und Hüttikon lehnen diesen ab.
Mitte März 1984 ziehen die ersten Bewohner im Alters- und Pflegeheim ein.
Das Haus eröffnet mit 60 Betten. Die Zimmer sind seit Beginn mit Dusche, Lavabo, WC, kleinem Balkon oder Sitzplatz, Telefon- und Fernsehanschluss ausgestattet. Alle Zimmer verfügen ebenfalls über eine Lichtrufanlage für die Sicherheit.
Das Durchschnittsalter der Bewohner betrug bei der Eröffnung 80 Jahre.
1999 wird die Doppelbelegung der letzten Zimmer aufgehoben. Das Alters- und Pflegeheim Furttal wird seither mit 54 Betten betrieben, davon sind 46 Einzelzimmer und 4 Ehepaar-Appartements. In der Regel haben die Bewohner die Möglichkeit bis zum Tod im Alters- und Pflegeheim Furttal zu bleiben.
Das Durchschnittsalter ist im Laufe der Zeit gestiegen und liegt jetzt bei 86,3 Jahren.