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Der Pilz der Unsterblichkeit.
Lentinula edodes ist in Südostasien und dem Orient eines der meistgeschätzten Lebensmittel.
Shiitake gehört seit 2000 Jahren zu den bekanntesten Heilpilzen.
Er galt als so wertvoll, dass er als würdiges Geschenk für Kaiser und Könige betrachtet wurde, was ihm den Namen
«König der Pilze» einbrachte.
Sein deutscher Name ist auf den Pasaniabaum zurückzuführen, auf dem er in der Natur gerne wächst.
Die ersten schulmedizinischen Studien wurden zwischen 1968 und 1972 in Japan zu Krebserkrankungen von Leber und Verdauungsorganen durchgeführt. Man hat beobachtet, dass Menschen, welche täglich grosse Mengen (150 g) Shiitake konsumieren, ein geringeres Krebsrisiko der Verdauungsorgane aufweisen. Der Shiitake gehört zu den am besten erforschten Vitalpilzen. In Japan werden noch heute einige der wichtigsten Präparate der Krebstherapie auf Basis von Lentinan hergestellt, einem Polysaccharid, das aus dem Shiitake gewonnen wird.
In der Antitumortherapie mehrerer Krebsarten wird der Wirkstoff Lentinan sehr erfolgreich eingesetzt. Er verringert die Nebenwirkungen der Chemo- und der Strahlentherapie. Eine sehr positive Wirkung hat Lentinan auch bei bakteriellen und viralen Infekten in den oberen Atemwegen. Dies ist auf die Erhöhung der Ausschüttung des Immunglobulins IgA zurückzuführen, welches die Makrophagenaktivität des angeborenen Immunsystems anregt und stärkt.
Ein weiterer sehr wichtiger Inhaltsstoff des Shiitake ist das cholesterinsenkende Alkaloid Eritadenin.
Gemäss Chinesischer Ernährungslehre ist der Shiitake besonders reich an Stoffen gegen Alterungsprozesse. Chinesische Kaiser sollen grosse Mengen des Pilzes gegessen haben, um ihr Leben zu verlängern, womöglich gar unsterblich zu werden.
Anwendung:
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