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Das SmartBra-Projekt sei im Rahmen eines Wettbewerbs für Studenten entstanden, teilte die EPFL Lausanne am Freitag mit. «Das Ergebnis ist so überzeugend, dass die Gewinner das Abenteuer mit dem Neuenburger Start-up-Unternehmen IcosaMed fortsetzen werden», heisst es im Communiqué.
Im Gegensatz zu bestehenden Lösungen, die mit Strahlung arbeiten, basiert die von IcosaMed entwickelte Technologie laut EPFL auf Ultraschallwellen, mit denen man Ultraschall-Scans durchführt. Die Ultraschallwellen werden von Sensoren erzeugt, die mit erneuerbarer Energie arbeiten. «Das Prinzip besteht darin, Elektrizität zu erzeugen, indem Druck auf ein piezoelektrisches Material ausgeübt wird», schreibt die EPFL.
Der SmartBra richtet sich zunächst an Frauen, bei denen Krebs diagnostiziert wurde, um die Kontrolle zu gewährleisten. In einer zweiten Phase soll das Produkt auch von Frauen mit einem als gefährdet geltenden Genpool verwendet werden können. Ziel ist aber, den intelligenten BH allen Frauen anzubieten.
Vermarktung ab 2021 geplant
«Wir sind derzeit auf der Suche nach Geldgebern», sagt Max Boysset, Chef und Gründer von IcosaMed. Insgesamt werden vier Millionen Franken benötigt: 1,5 Millionen für die Fertigstellung des ersten Prototyps und 2,5 Millionen für die Vermarktung des ersten SmartBra. Wenn alles klappt, könnte das Produkt 2021 auf dem Markt erhältlich sein.
Laut EPFL könnten diese intelligenten BH's in den kommenden Jahren zu anderen Produkten (Slips, Shirts) führen, um verschiedene Krebsarten zu erkennen und zu verhindern.