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Die enge Verbindung zu Nepal liegt bei der Engadiner Handchirurgin Dr. Katrin Hagen in der Familie. Nicht nur hat ihr Vater, der Schweizer Geologe Toni Hagen, im Auftrag der UNO in den
1950er-Jahren geologische Erkundungsaufnahmen in dem asiatischen Land vorgenommen, sondern 1960/61 als IKRK-Delegierter auch die Tibeter Flüchtlingshilfe in Nepal aufgebaut.
Nun ist Katrin Hagen Präsidentin der Med-solutions Foundation, Nepal.
Die Med-solutions Foundation finanziert in Nepal jährlich mehrere orthopädisch-traumatologische Medical Camps. Diese werden vom Nepal Orthopedic Hospital Jorpati in Kathmandu organisiert, welches auch Ärzte und Pflegefachleute zur Verfügung stellt. Die Camps dauern 1 bis 2 Wochen. Die wichtige Infrastruktur für Behandlung und Operationen sowie sämtliches Material werden von diesem Spital bereitgestellt.
Vier bis fünf nepalesische Orthopäden, ein Anästhesist sowie durchschnittlich 10 Pflegefachleute nehmen an einem Camp teil. Die Camps werden in abgelegenen Gebieten Nepals in lokalen Spitälern durchgeführt. Es werden 900 bis 1200 Patienten untersucht und medikamentös behandelt, 50 bis 70 von diesen Patienten benötigen auch eine Operation. Häufig sind es Kinder mit Fehlstellungen nach Knochenbrüchen, Verbrennungsfolgen oder angeborenen Missbildungen. Die ganze Behandlung ist kostenlos. Für grosse Eingriffe wird die Behandlung für die Patienten in Kathmandu angeboten, wo sie ebenfalls kostenlos Operationen und Rehabilitationen erhalten.