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M E Z E R Y
Nora Štrbová
Tschechische Republik, 8 min
Weltpremiere
Simon, in seinen Zwanzigern, leidet an einem Gehirntumor, der sein Gedächtnis allmählich zerstört und ihm ein Leben in der unmittelbaren Gegenwart aufzwingt. Seine Schwester, die Filmemacherin Nora Štrbová, hat diese schmerzliche Erfahrung zum Thema eines dokumentarischen Animations-Kurzfilms gemacht, dem es mit seltener formaler Relevanz gelingt, den unaufhaltsamen Verlust des Seins darzustellen.
Emmanuel Chicon