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In seiner 12. Weltcup-Saison strebt Nino Schurter nichts weniger als seinen 7. Gesamtsieg im Cross-Country an. Mit Mathieu van der Poel wird der Bündner von einem herausgefordert, dem im Frühjahr die Schlagzeilen gehörten – im Radquer und auf der Strasse.
Büsst das Multitalent für sein Mammutprogramm?
Dem 24-Jährigen ist die Affinität für Zweiräder als Sohn des ehemaligen Radprofis Adrie van der Poel und Enkel von Radlegende Raymond Poulidor in die Wiege gelegt worden. Anfang Februar krönte sich Van der Poel zum zweiten Mal nach 2015 zum Radquer-Weltmeister, um danach auf die Strasse zu wechseln.
Und dies äusserst erfolgreich. Nach dem Pfeil von Brabant und Quer durch Flandern gewann er das Gold Race auf spektakuläre Art und Weise.
Schurter sieht Van der Poel, der an der WM in Lenzerheide Bronze geholt hatte, als einen seiner grössten Konkurrenten. Gleichzeitig zeigt er sich skeptisch: «Es sieht aus, als wäre er nie müde. Ich glaube aber, er macht zu viel», so der 33-Jährige.