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Einführung zur Wohneigentumsförderung
Gelder aus der beruflichen Vorsorge dürfen für selbstbenutztes Wohneigentum vorbezogen oder verpfändet werden.
Praktisches Beispiel zur Wohneigentumsförderung
Herr Meier plant den Bau eines Einfamilienhauses zur eigenen Nutzung. Folgende Punkte muss er dabei berücksichtigen:
Bis zum Alter 50 entspricht der Vorbezug maximal der Höhe seiner Austrittsleistung. Ab Alter 50 steht ihm maximal die Austrittsleistung im Alter 50 zu. Falls seine Austrittsleistung höher ist, so steht ihm die Hälfte dieser Austrittsleistung im Zeitpunkt des Bezuges zur Verfügung. Der Minimalbetrag für einen Bezug entspricht CHF 20'000 (Ausnahmen siehe Merkblatt).
Testen Sie Ihr Wissen
Haben Sie alles verstanden? Testen Sie Ihr Wissen mit dem folgenden kurzen Quiz:
Wohneigentumsförderung
Herr Meier möchte mit seinem Altersguthaben sein Ferienhaus im Wallis finanzieren. Ist dies möglich?
Nein
Ja
Nur mittels Verpfändung
Richtig! Ein Vorbezug oder eine Verpfändung für die Finanzierung einer Ferien- oder Zweitwohnung ist ausgeschlossen.
Falsch! Ein Vorbezug oder eine Verpfändung für die Finanzierung einer Ferien- oder Zweitwohnung ist ausgeschlossen.
Kapitel 9
Einkauf / Auskauf in die Vorsorgeeinrichtung
Alle Kapitel zum Thema 2. Säule
- Kapitel 1 Grundlagen der beruflichen Vorsorge
- Kapitel 2 Leistungen im Alter
- Kapitel 3 Leistungen im Todesfall
- Kapitel 4 Leistungen bei Invalidität
- Kapitel 5 Eintritt in die berufliche Vorsorge
- Kapitel 6 Austritt aus der beruflichen Vorsorge
- Kapitel 7 Scheidung
- Kapitel 8 Wohneigentumsförderung
- Kapitel 9 Einkauf / Auskauf in die Vorsorgeeinrichtung
- Kapitel 10 Die Koordination
- Kapitel 11 Der Kassenvorstand und seine Aufgaben
- Kapitel 12 Glossar