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Die Flotte sei heute in der Lage, jeden beliebigen Gegner unter und auf dem Wasser und in der Luft zu orten und ihm bei Notwendigkeit einen Schlag zu versetzen, sagte Putin am Sonntag in St. Petersburg. In der Stadt am Finnischen Meerbusen beteiligten sich an der Waffenschau mehr als 50 Kriegsschiffe, darunter auch aus Indien, dem Iran und Pakistan, rund 50 Flugzeuge und etwa 4000 Militärangehörige, wie der Kreml in Moskau mitteilte.
Die Seemacht Russland habe in kürzester Zeit mächtige Zerstörer, Atom-U-Boote samt Raketen, eine effektive Luftwaffe sowie zuletzt auch weltweit einzigartige Hyperschallwaffen entwickelt, sagte Putin. «Die Seestreitkräfte Russlands haben heute alles Notwendige, um den Schutz unserer Heimat und unserer nationalen Interessen zu garantieren.» Russland gehört zu den Staaten mit den längsten Küstenlinien weltweit – nach Kanada, Indonesien und Grönland.
Auch in anderen russischen Marine-Stützpunkten wie der Basis der Schwarzmeer-Flotte in Sewastopol auf der Halbinsel Krim, im syrischen Tartus im Mittelmeer und bei der Pazifikflotte in Wladiwostok gab es Marineparaden zum Tag der Seestreitkräfte. Russlands Flotten – die baltische, die kaspische, im Schwarzen Meer, am Pazifik und im Nordmeer - hätten über Jahrhunderte zur Grösse und zum Ruhm des Landes beigetragen, sagte Putin. Die Kriegsmarine war 1696 unter Zar Peter I. gegründet worden.