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Entschädigung wegen Betriebseinstellung: Wann und wie?
Welche Betriebe sind von den Massnahmen des Bundesrates betroffen?
Folgende Betriebe von Selbständigerwerbenden, die aufgrund des Bundesratsentscheids (Art. 6 Abs. 2 COVID-19-Verordnung 2). geschlossen werden mussten, erhalten eine Entschädigung:
- Einkaufsläden und Märkte
- Restaurationsbetriebe
- Barbetriebe sowie Diskotheken, Nachtclubs und Erotikbetriebe
- Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe: Museen, Bibliotheken, Kinos, Konzerthäuser, Theater, Casinos, Sportzentren, Fitnesszentren, Wellnesszentren, Schwimmbäder, Skigebiete, botanische und zoologische Gärten und Tierparks
- Betriebe mit personenbezogenen Dienstleistungen mit Körperkontakt wie Coiffeure, Massagen, Tattoo-Studios und Kosmetik
Bekomme ich auch eine Entschädigung, wenn ich nicht zu den aufgeführten Betrieben gehöre?
Nein. Wenn Sie Ihren Betrieb nicht aufgrund der Massnahmen des Bundesrates schliessen mussten, haben Sie keinen Anspruch auf die Erwerbsausfallentschädigung.
Ich habe massive Umsatzeinbussen. Kann ich Entschädigung beantragen?
Nein. Anspruch auf die Entschädigung haben nur die oben aufgeführten Betriebe, die aufgrund der Massnahmen des Bundesrates die Tätigkeit einstellen mussten.
Wann beginnt und wann endet der Anspruch auf Entschädigung?
Er beginnt, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, frühestens also am 17. März 2020. Er endet, sobald die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus aufgehoben werden.
Wie hoch ist die Entschädigung?
Sie beträgt 80 Prozent Ihres durchschnittlichen Erwerbseinkommens vor Beginn des Anspruchs, höchstens aber CHF 196.00 pro Tag.
Gibt es die Entschädigung auf jeden Fall?
Wenn Sie bereits Leistungen aus einer anderen Sozial- oder Privatversicherung beziehen, haben Sie keinen Anspruch auf die Entschädigung.
Kann ich die AHV-Rechnungen anpassen?
Melden Sie uns, wenn Sie weniger Löhne auszahlen bzw. ein tieferes Einkommen haben. Wir passen Ihre Akontozahlungen an. Verwenden Sie dazu das Formular «Änderung der Pauschallohnsumme während des Jahres».