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«Comment savoir quand arrêter de faire quelque chose?» ist eine Performance mit unbestimmtem Verlauf, ein organisiertes Zusammentreffen und wird jedes Mal anders. Thomas Köppel und Nina Langensand haben ein Vokabular an möglichen Aktionen ausgearbeitet, die während der Performance modular miteinander kombiniert werden können. Dazu laden sie für jede Performance weitere KünstlerInnen ein, die mit einer persönlichen Arbeit performativ intervenieren. Das Protokoll ist simpel: Die einzige Anweisung besteht darin, dass die Aktionen einmal, mehrmals oder auch gar nicht ausgeführt werden können. Der Zeitpunkt der Intervention wird von den KünstlerInnen selber gewählt. Das Ziel ist es die möglichen Aktionen, gleich einer musikalischen Komposition, im Kollektiv zu organisieren. Die Frage nach dem Autor kann nicht schlüssig beantwortet werden. Das Aufeinandertreffen von losen Elementen wird durch eine Sammlung von Basisaktionen, welche punktuell in die Performance einfliessen, strukturiert. Dieses Basisvokabular wird für jede Performance neu zusammengesetzt und erweitert. Die Überlappung in Verbindung mit der räumlichen Distanz der Aktionen, führt dazu, dass die Zuschauenden sich entscheiden müssen, wo und wann sie was sehen wollen. So entsteht für die gleiche Performance für jeden Zuschauenden eine individuelle Komposition.