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Mit Hypnose verbinden Menschen viel zu oft Show-Hypnose. Diese Art von unseriöser Hypnose hat mit der klassischen Hypnose nach Milton Erickson nichts zu tun.
Hypnose ist ein kraftvolles Werkzeug, um negative Verhaltensmuster zu ändern und Kraft und Gelassenheit zu erlangen.
Für die Hypnose wird ein Trance-ähnlicher Zustand herbeigeführt, welchen jeder von uns kennt. Von Trance spricht man, wenn man alles rundherum ausblendet und sich nur noch auf sein Innerstes konzentriert, z. B. beim Lesen, kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen, beim Autofahren, beim Joggen oder in der Meditation. Jeder kennt das Phänomen, dass man sich kurz nach dem Aufwachen an einen Traum erinnert, aber wenn man den Traum beim Frühstück erzählen möchte, ist er weg und wieder im Unterbewusstsein verschwunden.
Trance wird absichtlich durch den Therapeuten herbeigeführt, um einfacher mit dem Unterbewusstsein kommunizieren zu können. In Trance wird niemand etwas tun, was er nicht wirklich möchte. Daher sind Erstgespräche von enormer Wichtigkeit, um eine gute Vertrauensbasis zu erreichen.
Unser Bewusstsein macht drei Prozent unseres Seins aus, 95 Prozent das Unterbewusstsein und zwei Prozent schreibt man dem Über-Ich zu, welches nicht veränderbar ist. Man kann es sich so vorstellen, dass das Bewusstsein genau der Punkt in einem dunklen Raum ist, welcher von einer Taschenlampe erleuchtet wird. Der Rest, also die Dunkelheit, ist das Unterbewusstsein.