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Das vorgestern von unserer Zufahrt aus aufgenommene Foto zeigt den Rücken des legendären „Battle Bluff“. Im Winternebel sieht er fast so geheimnisvoll aus wie die Legenden, die sich um ihn ranken. Hier sollen, lange bevor der erste Weisse ins Tal kam, mehrere Kämpfe zwischen rivalisierenden Indianerstämmen stattgefunden haben. Bei einer entscheidenden Schlacht hätten die einheimischen Krieger Eindringlinge aus dem Norden über die gegen Sonnenaufgang ausgerichtete senkrechte Felswand hinaus in den Tod getrieben. Die weissen Einwanderer nannten den Felsen dann nach einem der ersten Siedler „McIntyre Bluff“. Bekannt wurde das im ganzen Tal wohl am meisten fotografierte Wahrzeichen auch als „Indian Head“ oder „The Chief“. Heute dringt die Osoyoos Indian Band mit Recht darauf, dass es auf Karten und Prospekten endlich mit seinem alten Namen genannt wird: „Nçaylintn“ (ausgeprochen „Ny-lin-tin“, auf Deutsch übersetzt: „Der Geschichtenerzähler“). Vom Talboden aus sieht Ny-lin-tin häuptlingshaft ernst und majestätisch aus.