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Bettina Oberlis Tragikomödie wirft einen entlarvenden Blick in eine Fabrikantenfamilie an der Zürcher Goldküste. Singende Frauen in einem Bus beginnen den Film. Es sind Polinnen, welche in Schweizer Familien als Dienstboten arbeiten und von einem Heimaturlaub zurückkommen. Als Wanda den Bus verlässt, wird sie von Gregi, dem Sohn des Hauses, mit einem kleinen Blumenstrauss empfangen. Auch seine Mutter, Elsa, ist froh, dass die Pflegerin ihres bettlägerigen Mannes Alfred wieder zurück ist. Als Erstes wird Wanda damit konfrontiert, dass die Haushalthilfe nach Portugal zurückgekehrt ist und Wanda soll doch bitte für ein wenig Aufgeld zusätzlich im Haushalt mithelfen. Josef freut sich auf Wandas Rückkehr, ist sie doch für ein wenig Aufgeld bereit, mehr als nur Pflegedienste zu leisten. Wandas Eltern in Polen sind arbeitslos und müssen für die beiden Kinder von Wanda sorgen. Sie braucht also das Geld. Als Wanda von Josef schwanger wird, bricht die heile Welt der Familie auseinander, die Masken der Wohlanständigkeit fallen. Der Film ist im zweiten Teil voller Ueberraschungen. Dazu kommt das exzellente Spiel sämtlicher Darsteller in differenzierenden Charakteren.