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Der künftige US-Vizepräsident Mike Pence sorgt für Verwirrung auf Twitter. Und für Ärger bei seinem Namensvetter, einem 49-jährigen Programmierer aus Florida. Dieser hatte sich den Twitternamen @mikepence gesichert und wird deshalb je nach Standpunkt mit Fan- oder Hassbekundungen eingedeckt.
Dabei steht der «andere» Mike Pence politisch auf der Gegenseite, wie er im Juli betonte, als Donald Trump den Noch-Gouverneur von Indiana zu seinem Vizekandidaten erkoren hatte: «Ich bin ein progressiver Softwareentwickler, kein republokratischer Eiferer.» In seinem Profil stellt er klar, er sei «kein christo-faschistischer Politiker».
Das Problem wurde damit nicht gelöst, es hat sich seit dem Wahlsieg von Trump und Pence im Gegenteil verschärft. Der Twitter-Pence macht deshalb aus der Not eine Tugend, indem er vor den Folgen ihrer Politik warnen will, «so lange es geht», wie er der BBC erklärte.
Gleichzeitig reagierte er mit einem humorigen Meme auf Anregungen, er solle seinen Namen ändern. Es stammt aus der Komödie «Office Space» von 1999 und betrifft eine Figur, die den gleichen Namen trägt wie der Schnulzensänger Michael Bolton. Prompt erhielt er eine Rückmeldung von einem Typen, der tatsächlich so heisst ...
Der republikanische Pence twittert übrigens als @mike_pence. Sein Chef hat ein ähnliches Problem, er verwendet bekanntlich den Account @realDonaldTrump. Anscheinend hat er sich inzwischen auch den simplen Namen @donaldtrump gesichert. In diesem Profil befindet sich nur ein Tweet, der auf den offiziellen Account des künftigen Präsidenten verweist. (pbl)