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Das Wichtigste in Kürze
- Im Waadtländer Staatsrat kommt es zu einem Wechsel der Departemente.
- Christelle Luisier (FDP) wird neue Regierungspräsidentin.
- Nuria Gorrite (SP) wird das Präsidium abgeben müssen.
Nach der Stichwahl im April kommt es im Waadtländer Staatsrat zu einer grösseren Rochade der Departemente. Wenig überraschend wird Christelle Luisier (FDP) neue Regierungspräsidentin. Ab Juli übernimmt Frédéric Borloz (FDP) die Schule, Valérie Dittli (Mitte) die Finanzen.
Nach zwei Sitzungen hat der Staatsrat am Donnerstag die Departemente für die am 1. Juli beginnende Legislaturperiode 2022-2027 unter sich aufgeteilt. Er verabschiedete einstimmig eine neue Organisation, die mehrere, zum Teil überraschende Änderungen mit sich bringt.
Eine Änderung stand bereits fest: Mit dem Übergang zu einer rechten Mehrheit in der Regierung wird Nuria Gorrite (SP) das Präsidium abgeben müssen. Christelle Luisier wird das Amt übernehmen. Diese behält die Bereiche Gemeinden, Wohnungswesen und übernimmt den Sport. Die externen Angelegenheiten und die Kanzlei sind mit dem Präsidentenamt verbunden.
Das Bildungsdepartement - die genaue Bezeichnung wird im Juni bekannt gegeben - geht an den Freisinnigen Frédéric Borloz. Die neu gewählte Mitte-Politikerin Valérie Dittli übernimmt die Bereiche Finanzen, Steuern, Statistik und Landwirtschaft.
Isabelle Moret (FDP) wird für Beschäftigung und Wirtschaftsförderung zuständig. Rebecca Ruiz (SP) bleibt Leiterin des Gesundheits- und Sozialwesens. Nuria Gorrite behält das Ressort Mobilität und übernimmt das Ressort Kultur. Der Grüne Vassilis Venizelos wird das Departement für Umwelt, Kinder und Jugend, Beistandschaften, Polizei und Gefängnisse leiten.