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Ich habe seit Erlass der NISV Verordnung über nichtionisierende Strahlung am 23.12.1999 ein persönliches Interesse an dieser heimtückischen Strahlung entwickelt. Luzern hatte einst 14 lokal verteilte Interessengruppen, so dass es am 14.11.2007 zur Gründung von LUWE kam. Unzählige Unterschriften haben wir gesammelt, Einsprachen verfasst, um die Behörden wachzurütteln und zu warnen, mit dieser Strahlung, die man nicht sieht, nicht hört und nicht riecht, sehr behutsam umzugehen. Aerztinnen, Politikerinnen bemühten Stadtpräsidenten und Gemeinderäte, doch schien es, dass im Vollzug (Gemeinden und Kantonen) keine Rechtsgrundlage (Gemeindeautononomie) vorhanden ist, die die unabänderlich zugunsten der Netzbetreiber sich entwickelnde Rechtsprechung auf ein bürger(freiheits)rechtliches Mass anpassen könnte.
Leitgedanke für mein Engagement war Prof. Dr. Neill Cherry (2000):
Prof. Dr. Neil Cherry an der Lincoln Universität Neuseeland Physiker sagte deutlich, dass eine Dosis-Wirkungs-Beziehung existiert und empfahl, dass auf Glasfaser ausgewichen werden soll (was nun 22 Jahre danach gemacht wird). Seine Empfehlung war, einen Interimswert von 0.275 V/m anzustreben, der im Jahr 2010 auf 0.194 V/m abgesenkt werden soll, in welcher Zeit die Industrie sich anpassen kann. (Unsere derzeit gültigen Grenzwerte sind 5 V/m trotz der Erkenntnisse von Dr. N. Cherry). Er wies auch nach, dass Kinder unter chronischer Einwirkung von EMF leiden und bekommt heute post mortem recht, wenn man das Hirntumor - Register über den Jugendkrebs aus den USA konsultiert. Er starb 2002 an Parkinson. Er war auch einer der ersten, der die Machenschaften der ICNIRP International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection aufdeckte und das Zusammenspiel zwischen Politik und Interessenvertreter anprangerte. Neil Cherry ist gestorben | Gigaherz
Seit der Einführung von 5G in der Schweiz, 2019, beschäftige ich mich mit Mobilfunk. Gerne denke ich an viele Begegnungen mit hochherzigen Bürgern, die sich für den Schutz ihres Landes einsetzen sowie angenehme Begegnungen mit der Mobilfunk Branche und gute Gespräche mit Behörden. Es gibt Themen, über die wir reden müssen. Ich habe viel Leiden kennengelernt in diesen Jahren. Meine Kraft möchte ich dafür einsetzen, Schaden für Land und Leute abzuwenden und Fragezeichen im Vollzug herauszustellen.