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Das bestätigte der Zivilschutz in der Stadt Tschita am Montag. Rund 4000 Tiere waren nach Medienberichten in der landwirtschaftlich geprägten Region von Flammen getötet worden. Am Wochenende war dort der Notstand ausgerufen worden. Die Lage sei aber weitgehend unter Kontrolle, hiess es.
Schneearmer Winter
Das Feuer breitete sich nach Darstellung des Zivilschutzes wegen hoher Windgeschwindigkeiten rasch aus. Seinen Ursprung hatte es vermutlich in der Steppe der benachbarten Mongolei. Zudem waren in der Region nach einem relativ schneearmen Winter die Temperaturen sehr schnell gestiegen.
Zeitweilig waren mehr als ein Dutzend bewohnte Gebiete in der Region von Feuern betroffen. Rund 30 Menschen wurden in Spitälern behandelt. Es sei ein Schaden von rund 280 Millionen Rubel (rund 4,5 Millionen Franken) entstanden, teilten die Regionalbehörden mit.
Neue Feuer befürchtet
Der Einsatz von Löschflugzeugen sei wegen der Wetterbedingungen schwierig. Überall blieben Löschtrupps im Einsatz, weil die Gefahr neuer Feuer bestehe, hiess es. Präsident Wladimir Putin wies den Zivilschutz an, die Einsatzkräfte im Kampf gegen die Brände aufzustocken und die Bürger in Sicherheit zu bringen, wie der Kreml mitteilte.
In Russland kommt es immer wieder zu schweren Wald- und Flächenbränden mit Verletzten und Toten sowie verheerenden Zerstörungen. Oft geraten beispielsweise die vielerorts trotz Verboten angelegten Lagerfeuer ausser Kontrolle. 2010 war es im ganzen Land zu schweren Wald- und Torfbränden gekommen. Damals rollte eine gewaltige Feuerwalze durch Russland. Tausende Gebäude brannten damals nieder, mindestens 50 Menschen wurden getötet.