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Didgeridoo
Schwingungen die unter die Haut gehen
Das Didgeridoo, von den Ureinwohnern Australiens (den Aborigines) auch Yidaki genannt, ist eines der ältesten Blasinstrumente das uns von Mutter Erde geschenkt wurde. Es besteht aus einem, von Termiten ausgefressenen Eukalyptusbaum oder Ast. Den Ur -Sprung des Didgeridoo`s finden wir im Norden Australiens, wo es von den Aborigines während Zeremonien und Heilungen gespielt wird.
Das Didgeridoo, welches übersetzt "klingender Stock" bedeutet, erzeugt einen tiefen, beruhigenden und entspannenden Ton. Sein Grundton schwingt in der Alpha- Schwingung. Wenn ein Mensch sich in Tiefenentspannung oder Meditation befindet, schwingt sein Körper ebenfalls in der Alpha- Schwingung. Vielleicht lässt sich so erklären, warum das Didgeridoo seinen Spieler wie auch den Zuhörer in eine tiefe, ruhige Stimmung versetzen kann.
Das Didgeridoo kann über lange Zeit ohne Abzusetzen gespielt werden. Um diesen unendlichen Klang aufrecht zu erhalten, muss die Zirkularatmung erlernt werden. Diese Atemtechnik erzeugt eine ähnliche Wirkung wie verschiedene Atemübungen des Yoga. Das Gehirn wird mit mehr sauerstoffreichem Blut versorgt, das ganze Atemsystem gereinigt und gekräftigt. Mit der Übung entsteht immer mehr Körperbewusstsein. Die Stimme entwickelt sich, überflüssiges Gewicht wird durch die starke Zwerchfellbewegung reduziert und die inneren Organe gleichzeitig massiert. Didgeridoo zu spielen ist ein sehr empfehlenswertes Training für Menschen mit Atemproblemen und für alle, die Musik, Gesundheit und Natur verbinden wollen.