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Lunte
Aus dem Englischen von Malte Krutzsch
Lee Morris, 35, Architekt, Ingenieur und Kleinunternehmer ist unglücklich verheiratet mit einer Frau, die ihn nicht mehr liebt, Vater einer sechsköpfigen Kinderschar und steht auch geschäftlich vor einer Entscheidung, die den altadligen Stratton-Clan betrifft. Dabei werden alte Wunden offengelegt, Haß, Neid und ein unsägliches Familiengeheimnis, das zu bewahren dem Clan kein Preis zu hoch ist.
Mehr zum Inhalt
Die Familie kann, wie die Ehe, eine wunderbare, eine klaustrophobische und eine tödliche Institution sein. Dies erfährt Lee Morris, 35, Architekt, Ingenieur und auf die Herrichtung alter Häuserruinen spezialisierter Kleinunternehmer in Dick Francis' 32. Roman, ›Lunte‹, am eigenen Leibe. Er ist unglücklich verheiratet mit einer Frau, die ihn nicht mehr, und Vater einer sechsköpfigen Kinderschar, die ihn abgöttisch liebt. Doch vor die Qual der Wahl gestellt ist Morris nicht nur in seiner eigenen Familie, sondern auch im traditionsreichen Familienunternehmen des altadeligen Stratton-Clans, mit dem er über seine Mutter wenn nicht wirklich, so doch beinahe verwandt ist. Die Pferderennbahn Stratton Park steht vor dem Ruin, das Grundstück ist Millionen wert, und ein Teil der zerstrittenen Strattons braucht dringend Geld. Vom Naturell her eher abwägender Zuschauer, wird Lee als Anteilseigner nach und nach in den Parteienstreit hineingezogen. Dabei legt er alte – auch eigene – Wunden frei, Hass, Neid und ein unsägliches Familiengeheimnis, das zu bewahren dem Clan kein Preis zu hoch ist, auch Mord nicht.