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Für sportliche Aktivitäten benötigt der Körper besonders viel sauerstoffreiches Blut. Gelangt Tabakrauch in die Lunge, bindet sich Kohlenmonoxid an den Blutstoff Hämoglobin, welcher für den Sauerstofftransport zu den einzelnen Körperteilen zuständig ist. Die Folge: Die Aufnahmefähigkeit für Sauerstoff reduziert sich, was zu einer eingeschränkten körperlichen Leistung führt.
Nikotin steigert die Herzfrequenz und den Blutdruck. Das Resultat: Raucherinnen und Raucher erreichen den Ruhepuls nach dem Sport deutlich später als Nichtraucher.
Wer raucht, hat kleinere Muskeln; denn der Tabakkonsum erhöht die Aktivität von «Myostatin», ein Protein, welches das Muskelwachstum hemmt. Gleichzeitig beschleunigt Rauchen den Abbau von Muskelmasse. Zusätzlich verschlechtert Rauchen die Reaktionsfähigkeit, die Muskelkraft und die Muskelbeweglichkeit.