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1.3 km
Der Monte Verità bietet ein historisches Hotel mit 52 Zimmern an (Historisches Hotel des Jahres 2013 Preis ICOMOS). Es gehört zur Kette der "Swiss Historic Hotels". Emil Fahrenkamp erbaute es 1927 im Auftrag von Eduard von der Heydt, 2010 wurde die umfassende Sanierung des Hauses abgeschlossen. Überall in diesem geschichtsträchtigen Haus erinnern Einrichtungen und Exponate an seine Vergangenheit. Aus dem Hotelprospekt: "Hier treffen die ursprüngliche, auf das Wesentliche beschränkte Phantasie der ersten von den Vegetariern erbauten Hütten, der Jugendstil der Casa Semiramis und die geometrisch-mathematische Rationalität des weltbekannten Bauhausstils, in dem das Hotel gehalten ist, zusammen".
Das Ristorante Monte Verità kann via Hoteleingang betreten werden, viel würdiger jedoch ist es, über eine der beiden Bogentreppen zur grossen Terrasse hinauf zu schreiten: Es sind die Treppen, die einst zum Gemeinschaftshaus der "vegetativen Cooperative" führten – original. Von der Terasse aus betrachtet, wirkt das kunstvolle Mandala auf dem Hotelvorplatz besonders gut.
Der Monte Verità beherbergt heute ein Kongresszentrum, den Seminarsitz der ETH Zürich, und bietet eine breite Palette an Kulturanlässen. Im Jahr 2013 setzt die Fondazione Monte Verità den Schwerpunkt in ihrem Veranstaltungskalender auf den 100. Geburtstag der Sommertanzschule des ungarischen Choreografen und Tanztheoretikers Rudolf von Laban (“Laban Notation”). Gemeinsam mit der deutschen expressionistischen Tänzerin Mary Wigman führte er bis 1918 die avantgardistische Schule.
Seit dem Jahr 2006 wird auf dem Berg, ganz im Geist des Utopienbergs, die jahrhundertealte Geschichte der japanischen Teezeremonie und ihrer Wurzeln in der Zen-Philosophie wiederbelebt. Und es wird dort Tee angebaut.