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Auch der Robidog ist eine Schweizer Erfindung. | Bild: Wikipedia Commons
In unserem letzten Magazin stellten wir zwölf Fragen rund um wichtige Erfindungen aus der Schweiz. Eine grosse Anzahl an richtigen Lösungen erreichte die Redaktion. Wir geben nun sowohl Lösung als auch Gewinner bekannt.
Wer alle Fragen richtig gelöst hat erhielt den Ausdruck «Haeufchen weg». Unter den richtigen Einsendungen wurden folgende Gewinner/innen ausgelost:
1. Johann Heinrich Rahn war 1659 verantwortlich für das…
Der Mathematiker aus Winterthur hat in seiner «Teutschen Algebra» erstmals das Divisionszeichen in gedruckter Form eingeführt.
2. Welche Organisation wurde ursprünglich nicht von einem Schweizer gegründet?
Das Rote Kreuz ist bekanntlich eine Errungenschaft aus dem 19. Jahrhundert des Schweizers Henry Dunant und wurde in Genf gegründet. Das Blaue Kreuz stammt ebenfalls aus Genf und wurde vom waadtländischen freikirchlichen Pfarrer Louis-Lucien Rochat ins Leben gerufen. Das Internationale Grüne Kreuz wurde indes am 18. April 1993 in Kyoto von Michael Gorbatschow gegründet – hat jedoch seinen Hauptsitz in der Schweiz. Natürlich in Genf…
3. Willy Müller, der 1992 in Zollikon starb, erfand den auf kommunikativer Ebene wichtigen Telefonbeantworter. Wann war das?
Der «Telephonograph» wurde bereits 1938 erfunden, jedoch erst vier Jahre später vom Reichspostzentralamt unter der Bezeichnung «Ipsophon» zugelassen.
4. Täglich haben wir mit jenem Produkt Kontakt, welches mithilfe dem von Jakob Degen in den Jahren 1816 bis 1820 erfundenen «Guillochiergerät» produziert wird. Um was handelt es sich?
Das «Guillochen-Gravier-» oder «Guillochiergerät» ist ein Verfahren, bei dem man fälschungssicher und beidseitig Banknoten drucken kann. Es machte den Druck von komplizierten wellenförmigen Linienmustern (Guillochen) möglich. Diese Erfindung ist noch heute Grundlage des Banknoten- und Wertpapierdrucks zahlreicher Länder.
5. Dass Albert Hoffmann LSD erfunden hat, ist bekannt. Weniger klar ist vielen, für was LSD eigentlich die Abkürzung ist. Nämlich für was?
Es handelt sich um ein chemisch hergestelltes Derivat der Lysergsäure, die als Mutterkornalkaloid natürlich vorkommt und ist die Abkürzung für Lysergsäurediethylamid, also Antwort 1.
6. Ernst Constam und Jack Ettinger eröffneten 1934 den zuvor patentierten ersten Bügelskilift. Wo?
Der Lift wurde am 23. Dezember 1934 am Bolgen bei Davos in Betrieb genommen und am darauffolgenden Tag offiziell eröffnet.
7. Wer entwickelte ein bekanntes Getränk?
Es war der aus Deutschland stammende Schweizer Uhrmacher und Silberschmied (!) Johann Jacob Schweppe, der ab 1780 (!!) ein Verfahren ebtwickelte, bei dem Wasser sich mit Kohlensäure versetzen lässt. Herauskam das Getränk, logisch!, Schweppes…
8. Und wer erfand die Tafelschokolade?
Es war 1819 als François-Louis Caillier die grandiose Idee zur Tafelschokolade hatte. Rodolphe Lindt erfand dafür die Conchier-Maschine zur Schokoladeherstellung und Philippe Suchard ein Mélangeur zur Vermengung von Zucker und Kakaopulver zur Schokoladeherstellung.
9. Nach was oder wem wurde der in der Schweiz erfundene STEWI, an den Millionen ihre nasse Wäsche hängen, benannt?
Erfunden hats der Walter Steiner aus Winterthur…. Eh voilà: Antwort (N) ist richtig!
10. Die Welt wäre ohne Robidog zweifellos einiges beschissener. Doch ist die grüne Hundekot-Sammelstelle so alt gar nicht. Wann wurde das Patent des Firmengründers und Erfinders Joseph Rosenast in der Schweiz zum Patent angemeldet?
Der erste Prototyp entstand 1980 aus Pavatex. Nachdem dieser weiterentwickelt wurde meldete Rosenast ihn 1981 in der Schweiz zum Patent an, 1982 folgte dann Europa.
11. Welche der folgenden Schriftarten wurde nicht von einem Schweizer entworfen?
Frutiger entstammt der Feder von Adrian Frutiger aus Interlaken, Haettenschweiler von Walter «Haetti» Friedrich Haettenschweiler aus Zug. Geneva jedoch wurde von einem US-amerikanischen Team entworfen.
12. Wie hiess das 1951 vom polnischen Immigranten Stefan Kudelski auf den Markt gebrachte tragbare Tonbandgerät?
Zwar versteht man unter Nagra mittlerweile ja etwas ganz anderes. Beim Tonbandgerät leitete sich Nagra aber von einer Form des polnischen Verbs «nagrywac» (aufnehmen) her.