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Im Rahmen des OL-Euromeeting in Schottland gewann die Richterswilerin Julia Gross am Samstag, 3.8. das Langdistanzrennen und gleich auch die Gesamtwertung.
Kurz vor den Sommerferien schloss Gross ihre Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich ab. Sie verzichtete aber darauf, eine feste Stelle als Primarlehrerin anzunehmen und entschied sich vorerst nur Stellvertretungen zu leisten, damit sie sich auf ihre sportliche Karriere konzentrieren kann. Ein wichtiges Ziel war für die Läuferin der OL Zimmerberg das Euromeeting, das vom 31.7. bis 3.8. in Moray (GBR) stattfand. Drei Prüfungen, ein Sprint, ein Mitteldistanzlauf und ein Langdistanzlauf standen auf dem Programm dieses internationalen Wettkampfes. Bereits beim Sprintrennen zeigte Gross eine gute Leistung. Nach der ersten Hälfte der Strecke lag sie im Zwischenklassement ganz vorne, doch zwei Fehler im zweiten Teil kosteten der flinken Läuferin wertvolle Sekunden. Mit gut einer Minute Rückstand auf die Siegerin klassierte sich Gross schliesslich auf dem elften Rang. Am folgenden Tag fühlte sich die Richterswilerin nicht wirklich fit. Trotzdem gelang ihr ein Mitteldistanzlauf ohne grosse Fehler, was ihr den 16. Rang bescherte.
Nach einem Ruhetag folgte die letzte und entscheidende Prüfung, ein physisch äusserst anforderungsreiches Langdistanzrennen. Mehr als elf Kilometer und 320 Meter Höhendifferenz umfasste der Parcours der Frauen. Gross bewältigte die anspruchsvolle Prüfung, bei der sie mehrere Sümpfe durchqueren musste, in 1:22:18 Stunden und gewann damit das Rennen mit 2:40 Minuten Vorsprung auf die Tschechin Michaela Omova. „Ich hatte wirklich einen guten Lauf und schaffte es bis am Schluss durchzukämpfen“, erzählte Gross nach dem Wettkampf. Dank ihres Sieges und des grossen Vorsprungs auf die Konkurrentinnen gewann Gross auch die Gesamtwertung des Euromeetings 2013. Besonders im Hinblick auf die OL-Weltmeisterschaften 2015, die in Schottland stattfinden werden, ist dies ein wertvolles Erfolgserlebnis.