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Aus Angst vor einer neuen Corona-Welle hat die japanische Regierung in drei Präfekturen den Ausnahmezustand erklärt. Dies hat zur Folge, dass die olympische Fackel nicht durch Osaka getragen wird.
Gouverneur Hirofumi Yoshimura erklärte, dass das medizinische Versorgungssystem einer enormen Belastung ausgesetzt sei, da die ansteckendere Virus-Mutation vor allem bei jungen Menschen die Infektionen in die Höhe schnellen liessen.
«Sehr angespannte Situation»
«Es ist fast sicher, dass dieser mutierte Stamm mit einer hohen Übertragungsgeschwindigkeit hoch ansteckend ist. Ich möchte alle Bewohner der Präfektur Osaka bitten, nicht unnötig auszugehen. Das medizinische System ist in einer sehr angespannten Situation», sagte Yoshimura.
Der Fackellauf war am 25. März in Fukushima gestartet worden. Die Fackel soll von etwa 10'000 Personen durch die 47 Präfekturen Japans getragen werden. Der Staffellauf endet mit der Entzündung des olympischen Feuers bei der Eröffnungsfeier der Sommerspiele in Tokio am 23. Juli.