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Ältere Erwachsene sind einem erhöhten Risiko negativer gesundheitlicher Auswirkungen aufgrund von sozialer Isolation und Einsamkeit ausgesetzt. Im Artikel mit dem Titel "Social participation patterns and their associations with health and wellbeing for older adults”, untersucht Kathryn Dawson-Townsend mit Hilfe von Daten des Schweizer Haushalt-Panels und einer latenten Klassenanalyse sowie Regressionsmethoden, inwieweit verschiedene Partizipationsprofile in der älteren Bevölkerung mit Gesundheit und Wohlbefinden zusammenhängen. Kathryn Dawson-Townsend: "Die Ergebnisse zeigen, dass der positive Zusammenhang zwischen sozialer Teilhabe und der Verbesserung des Gesundheitszustands bei älteren Erwachsenen weitgehend auf unbeobachtete individuelle Merkmale wie Persönlichkeitsmerkmale oder Genetik zurückzuführen ist." Bei einigen älteren Erwachsenen bestehe ein positiver Zusammenhang zwischen sozialer Teilhabe und Gesundheit, während dies bei anderen nicht der Fall sei. "Dies ist interessant und relevant in einer Zeit, in der soziale Zusammenkünfte eingeschränkt sind und viele ältere Erwachsene nicht in der Lage waren, ihre sozialen Aktivitäten aufrechtzuerhalten", so Kathryn Dawson-Townsend weiter.
"Ich fühle mich geehrt, eine der beiden Preisträgeinnen in diesem Jahr zu sein und freue mich darauf, meine Forschung in diesem wichtigen Bereich fortzusetzen", kommentiert Kathryn Dawson-Townsend die Auszeichnung. Der Artikel wurde in der Zeitschrift "SSM - Population Health" publiziert. Die Arbeit entstand im Rahmen einer kumulativen Dissertation, betreut von Prof. Dr. Stefan Boes, Professor für Gesundheitsökonomie am Departement Gesundheitswissenschaften und Medizin (GWM) der Universität Luzern und Direktor des Zentrums für Gesundheit, Politik und Wirtschaft (CHPE). "Die Auszeichnung ist eine tolle Anerkennung für die Forschungsleistung von Kathryn Dawson-Townsend und bestätigt unsere Ausrichtung als forschungsstarkes Departement", so Stefan Boes.
SSPH+ ist ein Zusammenschluss von 12 Schweizer Universitäten und Hochschulen und bündelt deren Expertise im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Sie prämiert jedes Jahr herausragende wissenschaftliche Leistungen der Doktorandinnen und Doktoranden in ihrem Promotionsprogramm. Der "Best published PhD Article Award" wurde dieses Jahr an zwei Personen vergeben. Nebst Kathryn Dawson-Townsend wurde Giulia Paternoster von der Universität Zürich ausgezeichnet.