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Nachdem mein letzter Post bereits eine Weile her ist, möchte ich nun daran anschliessen und versuchen, die dort aufgeworfenen Fragen (zumindest im Ansatz) zu beantworten. Den Anfang machen die Forschungen eines britischen Biologen.
Anfangs der 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts publizierte der Biologe Rupert Sheldrake seine Theorie über morphogenetische Felder – er nannte es eine Art “Gedächtnis der Natur”. Gemäss seiner Theorie ist alles was exisitert, von der kleinsten Zelle bis hin zum Universum jeweils umgeben von (formgebenden) Feldern, welche 2 Hauptaufgaben erfüllen:
- [Die Felder] “Speichern” alle wesentlichen Informationen (z.B. über die Form) über das, was sie umgeben (z.B. eine Pflanze)
- Gegenseitige Kommunikation, d.h. sie können sich miteinander austauschen.
Dank Sheldrake’s Theorie würden die in meinem letzten Blog erwähnten Situationen plötzlich im Ansatz erklärbar. Sheldrake ersann denn auch eine Reihe von Experimenten, welche helfen sollen, seine Theorie zu bestätigen (oder zu verwerfen). Wer sich näher dafür interessiert, dem sei das Buch: “Sieben Experimente, welche die Welt verändern könnten” ans Herz gelegt.
Einer der Kritikpunkte an Dr. Sheldrake’s Experimenten ist bis heute die aus Sicht einiger Wissenschafts-Kollegen “un-wissenschaftliche” (pseudo-wissenschaftliche) Vorgehensweise bei der Durchführung seiner Experimente. Allerdings gab und gibt es auch Wissenschaftler, welche für eine ernsthafte Untersuchung der Hypothese plädierten – z.B. die Quantenphysiker David Bohm und Hans-Peter Dürr.
Doch Sheldrake’s Theorie ist nicht die einzige, welche an den Grundfesten der klassischen Wissenschaft rüttelt – denn wer denkt, dass untereinander kommunizierende Felder schräg sind, der dürfte beim nächsten Beitrag wohl die Stirn nochmehr runzeln. Dort geht es dann um die Interaktion zwischen dem menschlichen Geist und technischen Geräten.
Bis dahin wünsche ich allen eine tolle Zeit.
Olivier