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By We: Sunday, 04.12. to Monday, 05.12.2016 working on the homepage and enjoying the swimming pool, bar, etc. In the evening we had a nice diner and chat with Sandra and Thomas who have arrived today, Monday. Good weather
Tuesday, 06.12.2016 in the morning we had left our camp and went to the Brazilian side of the place where the three countries meet: Brazil, Argentina and Paraguay. Unfortunately the place was closed due to works. Therefore we went to the town to do some last shopping, and then we headed towards the friendship bridge which marks the border between Brazil and Paraguay. At the Brazilian side the exit procedure was quite simple, even though we had missed a copy of our documents for Fidibus. After some discussion they took a copy from the original and they released us. Across the bridge over the Parana River, at the Paraguayan side it took some time to find the right office which would issue the temporary import document for Fidibus. Here we got the feeling that the way of working was less efficient and more chaotic as compared to Brazil. Ones all was done we headed into the town (Ciudad del Este) to get local money and to have a look around the busy shopping area. Ciudad del Este is sort of a Duty Free Shopping Paradise, because many people from Brazil and Argentina seam to come here for cheap shopping: clothing, shoes, electronics, etc. It looks in part like in a Middle Eastern bazaar with many people trying to get their stuff sold. Luckily we didn’t need anything (except some cash and a pair of Crocs for We) and after having walked through the area we left to the south of the town. Near the Monday Waterfall we found a Pousada with Camping for the night. Cloudy weather with some showers. 38 km.
Wednesday, 07.12.2016 after a quiet first night in our 23th country on this trip we went to see the nearby waterfall of the Monday River. Not comparable to the Iguacu waterfalls, this one is nevertheless quite impressive with masses of brownish water falling off the cliffs. From here we headed back to Ciudad del Este because we wanted to take in the busy shopping / bazaar-type atmosphere in the town. Later we took the road no. 7 to the west for about 30 kilometres before we turned south on road no. 6. Passing through farmland via Santa Rita we turned west near Edelira on a small track. Passing farmland again via Itapua Poty and Alto Vera we reached the Parque Nacional San Rafael. Here we met Christina and Hans Hostettler, a Swiss couple leaving here since more than 38 years and which are looking after the park. As the tracks are not always in a good shape and the signage of the road directions are not very good either (actually more or less inexistent) it took us much longer than expected to get there. So we had a late but pleasant evening. Reasonable weather, some light rain during the night. 270 km.
Monday, 12.12.2016 after a good and “protected” night we departed to the north on Ruta No. 8 which is paved. At Mbocayata we turned east and reached Megarejo, a village in the area of Independencia, a region where many Germans live. Here we stayed at a campground next to the small river. Good weather. 96 km.
Tuesday, 13.12.2016 in the morning we took a small track towards the mountains and visited the Salto Suizo, a small waterfall. It is nicely located in the forest, but the waterfall is not very spectacular. Later we went back to Mbocayata where we did some shopping. Here a women approached us and asked if we were from Switzerland. She is living here in Paraguay since more than a year and it was nice to talk to her. Later we returned to Ruta No. 8 and went to the north. At Coronel Oviedo we turned west and followed Ruta 2 towards Asuncion. Before reaching Ypacaray (at Jhugua Jhn) we turned north and via San Bernardino we reached Altos, a small town on a hill overlooking the Lago Ypacaray Here we went to Rene and Marion’s place. They own and operate a Hospedaje with a Camping, and a small Pasta factory. They are known as Hasta la Pasta – or Nudel-Rene. Marion is from Germany and Rene from Switzerland. They live here since a number of years and are very well known in the Overlander’s Scene as very nice and good hosts. When we got there, already three other Overlander’s from Germany and one from Switzerland had parked up. Two of the Germans (Lothar & Martina and Monika & Gerd) we had met earlier at different places. We just came in time to celebrate Lothar’s birthday and got an invitation for a few sundowner drinks (accompanied with some Paraguayan music played by two lovely musicians) and an excellent diner prepared by Marion. Thank you all very much for this – and all our best wishes to you, Lothar! Very good weather. 196 km.
Von Ro: 05.12. Monika und Gerd verabschieden sich. Sie sind kaum weggefahren kommt ganz unerwarteter Besuch, Walter Schäfer, der 2 CV Mann von Paraguay. Wir hatten uns im Frühling in Salta kennen gelernt. So ein Zufall, so gibt es wieder viel zu erzählen und wir bekommen einige Tipps für Paraguay. Das mitgebrachte 2 CV-Buch von Räto Graf können wir ihm schon mal überreichen. Da freut er sich natürlich ganz besonders darüber.
Am späteren Nachmittag eine weitere freudige Überraschung, Sarah und Thomas trudeln ein. Zusammen setzten wir uns ins Poolrestaurant, trinken einen Caipirinha und erzählen was man so die letzten Tage gemacht hat. Später gibt es ein gemeinsames Abendessen. Sahra kocht Chilinudeln mit einer sehr feinen Sauce, Thomas macht Fruchtsalat, von mir gibt es einen gemischten Salat und Werner öffnet die Weinflasche. Wir plaudern bis über Mitternacht. War wieder ein schöner Abend, Diskussionsstoff gibt es immer genügend.
06.12. Am Morgen erledigen wir noch E-Mails bevor wir weiter ziehen. War sehr schön auf diesem Platz.
Sarah und Thomas verabschieden sich und wir ziehen auch los. Zuerst werden noch Diesel und Lebensmittel gekauft bevor es zur Brasilianischen Grenze geht. Es ist wieder so ein schwül-warmer Tag wo man sich Regen wünscht damit es etwas abkühlt. Und genau das passiert, während Werner am Zoll das Auto ausstempeln lässt, prasselt ein Regenguss nieder. Weiter geht es nach Paraguay, eine Blechlawine vor und hinter uns. Das Zollfreie Einkaufsparadies Ciudad del Este zieht viele Kunden an, zu Fuss, mit Roller oder eben mit dem Auto kommen sie in Scharen. Zuerst machen wir den Personenzoll und danach den Autozoll. Erster ist schnell gemacht, zweiter ist nicht in selben Gebäude daher müssen wir wieder zurück in den Stau bevor es dann nach rechts auf einen kleinen Hügel hoch geht. Die linke Spur ist für Lastwagen und die Rechte für Privatautos. Die Lastwagen versperren die Strasse aber die Fahrer machen Platz damit wir vorbei fahren können. Nachdem der Zoll in Brasilien länger gedauert hat geht es hier flott. Wir bekommen drei Monate für uns und das Auto.
Nun müssen wir noch einen Bankomaten suchen, denn wir benötigen mal wieder anderes Geld, Guarani, für 100 US$ bekommt man 575‘000 dieser Währung. Gut haben sie wenigstens grosse Stückelungen, 100‘000, 50‘000, 10‘000, 5‘000 und kleiner.
Geschlafen wird auf dem Camping in der Nähe des Wasserfalles Monday. Die Preise hier sind moderat, der Camping kostet umgerechnet ca. 5.40, in Brasilien waren sie meistens 20.00 und mehr Franken dafür waren sie auch immer super ausgestattet und sehr sauber. Was man hier gerade nicht sagen kann.
07.12. Als erstes besuchen wir den Wasserfall Monday. Das braune Wasser donnert in gewaltigen Massen über die Felsen. Vögel fliegen durch die Gischt und geniessen die Morgendusche.
Nach dem Mittagessen verlassen wir die hektische Stadt in Richtung Süden. Erst auf der Autobahn in Richtung Asuncion dann aber zweigen wir auf die Ruta 6 ab bis nach Edelira. Hier verlassen wir die Asphaltstrasse und fahren auf einer unbefestigten, rotbraunen Erdstrasse weiter. Wir passieren kleinere Dörfer, die Leute sitzen im Garten und geniessen den Feierabend oder aber kommen, mit der Hacke auf der Schulter, zurück von der Feldarbeit. Landleben. Die Strasse ist nicht schlecht, der Gegenverkehr verursacht eine rotbraune Staubwolke, da heisst es dann wieder putzen. Wir geniessen die Fahrt abseits der Hauptstrasse. Ab und zu müssen wir nach dem Weg fragen, da unser GPS die Route nur teilweise kennt. Die ca. 60 km ziehen sich und es geht langsam gegen Abend, am Himmel dicke Regenwolken. Endlich einen Wegweiser, Pro Cosara, unserem heutigen Ziel. Nun sind es nur mehr ein paar wenige Kilometer. Regenwald, Felder und eine grosse Wiese wo wir erst mal parkieren. Wir suchen die Besitzer, Christina und Hans Hostettler. Sie freuen sich über unseren Besuch und raten uns, erst mal auf der Wiese stehen zu bleiben da evtl. ein Gewitter aufzieht. Zuerst wird geduscht, der Schweiss zusammen mit dem roten Staub lässt uns schon fast wie Indianer aussehen.
08.12. Der Sturm ist ausgeblieben der Regen nicht. Aber heute ist es wieder mehr oder weniger trocken. Wir machen Wanderungen im Regenwald. Schöne Spazierwege wurden aus dem dichten Wald gehauen und viele Bäume sind beschriftet. Tiere und Vögel sehen wir allerdings wenig. Den Nachmittag verbringen wir gemütlich mit Plaudern und E-Mails schreiben.
09.12. Nach dem Abschied geht es zurück über Ynambu und von dort haben wir Asphaltstrassen. Karonai, Colonia Pirapo (ein Ort mit vielen japanischen Einwanderer), und wieder auf die Ruta 6.
Der nächste Halt machen wir in Bella Vista, der Ort des Yerba Mate. Hier gibt es mehrere Teeplantagen und auch Fabriken die den bekannten Yerba Mate Tee herstellen. Die Pajarito Fabrik bietet Touren an, aber wir sind zu spät oder zu früh. So fahren wir in den nächsten Ort, Obligado, und tätigen Einkäufe. Ein Ort mit vielen europäischen Einwanderern, die Kassiererin im Supermarkt spricht Deutsch. Was uns aber mehr gefällt sind die deutschen Produkte die man hier kaufen kann und Schweizer Käse, hergestellt in Paraguay. Gruyere, Emmentaler, Appenzeller, Raclette, Tilsiter usw. Da wird natürlich kräftig zugegriffen. Dann geht es zurück nach Bella Vista wo wir die Führung nun machen können.
Nun geht es zum Camping Manantial der ganz in der Nähe ist. Eine schöne Anlage mit Schwimmbad welches wir gerne nutzen.
10.12. Jesus de Tavarangue, Trinidad und San Cosme y Damian sind alle ehemalige Jesuiten Reduktionen. Die zwei Ersten gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Anlagen sind schön angelegt und gepflegt. Die Ruinen hat man originalgetreu restauriert. Die ersten Jesuiten kamen so um 1700 herum ca. 70 Jahre später mussten sie das Land aber wieder verlassen. Die Reduktionen wurden mehr oder weniger nach demselben Muster errichtet. Eine grosse Kirche mit einem grossen Versammlungsplatz, Häuser für die Eingeborenen und die Pater, Werkstätten, Gärten, Mateplantagen und Felder. Eine kleine Stadt innerhalb der Mauern. Die Eingeborenen hatte man zu Handwerkern, Landarbeitern usw. ausgebildet, sie hatten verschiedene Fähigkeiten die innerhalb der Reduktion hilfreich waren. Auch waren sie so vom Sklavenhandel geschützt. Erstaunlich was die Pater in so kurzer Zeit erreicht hatten.
San Cosme y San Damian, eine weitere Jesuiten Reduktion liegt ganz nah am Paraná welcher damals für den Abtransport der Waren genutzt wurde. Es zieht gerade ein Gewitter auf daher verschieben wir den Besuch auf morgen Vormittag. Da es keinen Campingplatz gibt dürfen wir auf dem Gelände der Parkverwaltung schlafen.
11.12. Der Regen hat sich verzogen ebenso die Wolken.
Cosme und Damian waren die zwei Schutzheiligen der Reduktion. Bekannt aber wurde sie durch den Pater Buenaventura Suarez aus Santa Fe, Argentinien. Er betrieb Studien der Astronomie, er half den Eingeborenen Teleskope zu bauen und leitete sie an zu forschen. Eine Multimediashow informiert über die Studien von Buenaventura und den südlichen Sternenhimmel. In einem kleinen Planetarium wird man in die Sternbilder des Südhimmels und in die Mythologie der Sterne der Guarani eingeführt. Danach werfen wir einen Blick in den Raum wo das kleine Observatorium steht, das Dach des Raumes wird zurückgefahren damit der Himmel frei wird. Mittels eines Fernrohrs können wir einen Blick auf die Sonne werfen. Auf dem Gelände steht ein Modell der Erde mit der Umlaufbahn der Sonne, man kann verschiedene Orte der Welt einstellen dann sieht man die Sonnenstunden in den verschiedenen Jahreszeiten. Sehr schön gemacht.
Wo sollen wir schlafen, einen Campingplatz gibt es auch hier nicht. Da wir vis à vis von einer Polizeistation stehen fragt Werner die Polizistin, ob es einen sicheren Parkplatz gebe. Das Resultat ist, wir schlafen im Hof der Polizeistation. Super, das ist das erste Mal auf unserer Reise wo wir bei der Polizei übernachten, freiwillig oder unfreiwillig.
12.12. Bei der Polizei schläft es sich gut aber man muss früh aufstehen, um 07.00 Uhr war bereits Apell.
Die erste Überraschung haben wir bereits beim Stadteingang von Villarrica, Walter mit seiner „Ente“ kommt uns entgegen. Klar wird angehalten und geplaudert. Er fährt mit einem Gast dahin wo wir herkommen, zu Christina und Hans. Eigentlich wollten wir ihn heute an seinem Wohnort besuchen. Wir verschieben es auf später.
Villarrica soll ein beschauliches Städtchen mit Pferdetaxis sein so steht es in unserem Reiseführer, nur der ist schon vier Jahre alt und da hat sich dann doch so einiges verändert. Pferdetaxis gibt es nicht mehr und so beschaulich ist der Ort auch nicht mehr. Die Parkplätze in der Innenstadt sind fast alle besetzt, der Verkehr ist etwas hektisch und die Hupe wird schnell mal betätigt. Wir haben Glück, finden einen Parkplatz mitten in der Stadt, man darf zwar nur eine Stunde bleiben und ist kostenpflichtig. Als wir nach etwas mehr als einer Stunde zurückkommen ist die Parkwächterin wohl im Mittag und somit entstehen auch keine Kosten fürs Parkieren. Wir laufen nochmals zurück in die Stadt wo auch wir etwas Essen. Ein Besuch der Kathedrale und der römischen Kirche, die beide am Weg liegen, runden die Stadtbesichtigung ab.
Weihnachten steht vor der Türe und in der Stadt stehen vielerorts grosse Krippen mit lebensgrossen Figuren. Im Chinaladen kann man Jesuschindli im Chörbli und andere Krippenfiguren sowie Chlausemützen, Lametta, Weihnachtskugeln und was man halt sonst noch so meint zu braucht für Weihnachten. Die Geschäfte sind schon mindestens seit einen Monat mit Christbäumen ausgestattet.
Weiter geht es nach Independencia, einer von Deutschen aus dem Kaiserstuhl gegründeten Gemeinde. Hier möchten wir den Salto Suizo besuchen, ein Wasserfall. Aber es ist so schwül warm dass wir uns einen Campingplatz suchen und Siesta machen. Der Salto muss bis Morgen warten.
13.12. Der Weg zum Salto ist gar nicht so schlecht, mitten durch Landwirtschaftsland, ruhig, fast kein Verkehr. Der Salto selber ist nicht wirklich ein Wasserfall eher ein Fällchen. Nach Iguazu ist es natürlich auch schwierig, da gibt es keine Konkurrenz.
Wir fahren zurück nach Mbocayati und dann auf der 8 weiter nach Coronel Oviedo. Hier wohnt der 2CV-Walter, aber er ist noch nicht zurück von seinem Ausflug. Warten mögen wir nicht da wir nicht wissen wie lange er noch unterwegs sein wird.
Nun geht es Richtung Asuncion, zweigen nach San Bernardino ab und schon bald sind wir auf dem Campingplatz von Nudel René und Marion. Ihr Ruf eilt ihnen voraus, alle die auf diesem Platz gestanden hatten schwärmen von den Gastgebern und den feinen Nudeln. Wir werden dann auch herzlich begrüsst und willkommen geheissen. Oben auf der Campingwiese stehen bereits „alte“ Bekannte, Martina und Lothar (er hat heute Geburtstag), Monika und Gerd. Sie kennen wir von früheren Begegnungen. Ben und Sonja aus dem Aargau und Gisela und Klaus aus Österreich und Deutschland sind ebenfalls auf dem Platz. Lothar lädt uns zum Geburtstagsessen ein. Explosiven Kuchen, (Kuchen gespickt mit Krachern) gibt es schon mal zur Begrüssung. Am Abend trifft man sich zum Sonnenuntergang auf einer kleinen Terrasse, als Überraschung für Lothar, spielen zwei paraguayanische Musikanten auf. Mit einem Glas Sekt in der Hand geniessen wir den Sonnenuntergang und die schöne Musik. Nachher gibt es ein feines Nachtessen, Fleischvögel, Rotkraut mit Spätzle. Die Feier dauert bis Mitternacht.
14. – 19.12. Wir geniessen die Ruhe und die kühlen Nächte. Erledigen verschiedene Sachen, schwimmen im Pool und plaudern mit den anderen Overländern. Natürlich auch die Waschmaschine, mal nicht von Hand zu waschen ist Luxus. Die gemeinsamen Apéros beim Sonnenuntergang, den Abend beim Feuer ausklingen lassen und ab und zu ein Abendessen gekocht von Marion. Die frischen Eier von den hauseigenen Hühnern und natürlich die verschiedenen Pastasorten von René. Was will man mehr.
Hier lernen wir auch ein Paar aus Deutschland kennen, Simone und Jens, die sich eventuell hier in Paraguay niederlassen wollen. Wir haben zwei wunderschöne Abende zusammen wo viel erzählt und diskutiert wird. Selten findet man Leute wo die Chemie auf Anhieb stimmt und es nie langweilig wird.
Am Sonntag besuchen wir die Hauptstadt Asuncion, bekannt für ein fürchterliches Verkehrschaos. Paraguay hat ca. 7 Mio. Einwohner davon sollen ca. ein Drittel in der Region Asuncion leben. Heute finden wir problemlos einen Parkplatz auch der Stau ist ausgeblieben. Die Stadt liegt am Fluss Paraguay der hier eine beachtliche Grösse aufweist. Die Uferzone hat man schön gestaltet, am Sonntag werden gewisse Sektoren für die Fussgänger, Radfahrer und Spaziergänger autofrei gehalten. Hier startet am 02.01.2017 die Dakar-Rallye, mal sehen ob wir dann noch in der Gegend sein werden.
Das Stadtbild zeigt nicht nur alte, teilweise gut erhaltene, Kolonialbauten sondern auch moderne Wolkenkratzer, Einkaufscentren, Restaurants und Hotels. Der alte und neue Senat, der alte Bahnhof, Kirchen, der Panteon Nacional de los Heroes, die alte Hauptpost und vieles mehr sehen wir bei unserem Rundgang. Für mehr fehlt uns die Energie, es ist mal wieder 35°, die Sonne brennt vom Himmel und wärmt unseren Fidibus auf 40° auf obwohl er im Schatten parkiert ist. Im Restaurant Bolsi gibt es was zu essen bevor wir zurück ins Paradies fahren. Hier kommen wir gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang wo schon alle Mitbewohner beim Apéro sitzen. Um uns etwas abzukühlen, ziehen wir ein von unseren Gastgebern selbstgemachtes Eis vor. Die Runde am Feuer darf nicht fehlen bevor wir müde ins Bett fallen.
19.12. Heute verlassen wir, ungern, Hasta la Pasta und fahren zum Chaco, das ist eine Region nordwestlich von Asuncion.
Ein heftiges Gewitter zögert den Abschied noch etwas hinaus. Die Rechnung wird beglichen und dann heisst es ciao Marion und René, in ein paar Tagen sind wir wieder zurück.
Es regnet noch immer, die Sicht ist schlecht aber wir finden die Ausgangsstrasse in Richtung Stadt. Noch die Brücke über den Rio Paraguay und dann wird es etwas ruhiger auf der Strasse. Je weiter entfernt von Asuncion umso weniger Verkehr hat es.
Links und rechts der Strasse wachsen grosse Palmenhaine, die berühmten Chaco Palmen, die Wiesen sind sumpfig, viele Wasservögel suchen Futter. Schilfgürtel mit Kanonenputzer, Wasserhyazinten oder anderes Grünzeug auf den Tümpeln, Störche und Jabirus bringen etwas Farbe in die verschiedenen Grün. Mal ist es buschig dann wieder die Palmenhaine, eine Maus huscht über die Strasse ebenso ein kleines Gürteltier. Sehr schön und abwechslungsreich. Es wird gefahren bis ca. 17.00 Uhr, der Regen hat aufgehört, der blaue Himmel ist ein schöner Kontrast zu den vielen Grün. Wir schlafen auf einer Tankstelle, nicht etwa zwischen Lastwagen, nein, mitten auf einer grünen Wiese.
20.12. Nach dem Tanken geht es weiter in Richtung Filadelfia. Die Strasse ist gut wir kommen gut voran. Irgendwann nach Rio Verde ist vorbei mit Lustig, die Strasse ist extrem schlecht. Löcher, Verwerfungen, der Asphalt hat sich aufgelöst der Sand sorgt für staubige Momente. Es wird Slalom gefahren, für die Lastwagen mit Anhänger etwas schwierig. Die Umgebung kann man nicht mehr geniessen, die Blicke sind auf die Strasse gerichtet. So sind wir froh als der Abzweig nach Loma Plata kommt.
1927 wanderten 1743 kanadische Mennoniten nach Paraguay aus und gründeten eine Kolonie im zentralen Chaco. Heute wohnen in Loma Plata ca. 4000 Mennoniten, weitere Kolonien sind in Filadelfia, Neuland, Friesland, Volendam, Rio Verde, Sommerfeld, Bergthal und an noch weiteren kleinen Orten. Sie sprechen alle Plattdeutsch können aber auch Hochdeutsch. Sie arbeiten in der Landwirtschaft, Milch- und Fleischverarbeitung aber auch in anderen Berufen. Die Milchverarbeitung kann man hier besichtigen ebenso den Schlachthof welcher der modernste in Paraguay sein soll. Wir sehen uns die Milchzentrale an ebenso das dazu gehörige Museum mit der Geschichte der Einwanderung.
Seit 1536 gibt es die Gruppierung Mennoniten oder Wiedertäufer. In Europa wurden sie lange verfolgt, so wanderten sie nach Polen dann nach Russland, einige nach Kanada aus und nun haben sie in Paraguay eine Heimat gefunden. Sie lehnen Militärdienst ab und lehren die radikale Trennung von Kirche und Staat. Sie haben eigene Schulen und Selbstverwaltung. All das hat ihnen die paraguayische Regierung zugesichert. Einzig in den Schulen muss auch Spanisch gelehrt werden.
Etwa 40 km vom Dorf entfernt hat die Kooperative ein Gemeinschaftszentrum welches an der Lagune Capitan steht. Es können auch Leute die nicht zur Glaubensgemeinschaft gehören dort übernachten. So fahren wir raus aufs Land und verbringen die Nacht an der Lagune. Die Wasservögel haben sich bereits zum Schlafen zurück gezogen, die Mücken leider nicht, die sind sowas von aktiv.
21.12. Heute geht es etwas früher aus den Federn, wir möchten an die Lagune. Es sollen sich viele Wasservögel hier aufhalten, sogar Flamingos. Ja es hat schöne Vögel, so etwas wie Schwäne aber mit roten Schnäbeln, Enten und Reiher. Aber wir sind noch nicht mal am Ufer angelangt fliegen sie allesamt weg, nur ein paar Enten bleiben zurück. Unterwegs haben wir zwei Schlangen gesehen, schwarz, rot, weiss gestreift und Pumaspuren im Sand. Das Wasser der Lagune ist salzhaltig daher sind sämtliche Bäume abgestorben welche längere Zeit im Wasser gestanden haben, so stehen sie blattlos und dürr im Wasser wie Kunstwerke. Wir versuchen es noch an einer anderen Ecke der Lagune und da sind Reiher, rosarote Löffler, Jabirus, Störche, Ibisse usw. bunt durcheinander gemischt.
Am Nachmittag kommt ein weiteres WoMo, ebenfalls ein IVECO. Die Besitzer sind aus Holland und eine rege Diskussion über die Autos und die Mennoniten beginnt. Was habt ihr schon gesehen was noch nicht, wohin geht es nachher usw. Die Wärme ist wieder erdrückend so zieht sich jeder in seinen Schattenplatz zurück. Am Abend setzten wir uns dann wieder zusammen und führen die Diskussionen weiter.
Der Abendspaziergang führt uns wieder zur Lagune wo aber nichts los ist. Einzig der Sonnenuntergang lässt die Kameras klicken.
22.12. Es gilt Abschied zu nehmen. Lina verwöhnt uns noch mit Weihnachtsbrot, wie man hier sagt. Für uns ist es ein Kuchen mit vielen kandierten Früchten und Schokolade, sehr fein. Dann verabschieden wir uns von Marion und Jan aus Holland, Lina und Willi (die Verwalter des Zentrums). Wir können einen Besuch zur Laguna Capitan nur empfehlen.
Über unbefestigte Strassen gelangen wir wieder zur Hauptstrasse die nach Filadelfia oder Fernheim wie sie von den Mennoniten genannt wird. Auch hier hatten sich vor ca. 90 Jahren Mennoniten nieder gelassen, viele kamen von Russland wo der Kommunismus ihnen das Leben schwer machte.
Auch in Paraguay war aller Anfang sehr schwer aber der Durchhaltewille wurde belohnt. Heute ist Fernheim eine gut organisierte Stadt mit ca. 13‘000 Einwohnern. Wir besuchen das Museum wo die Geschichte der Mennoniten aufgezeigt ist. Auch Zwingli wird erwähnt, leider nicht positiv hatte er doch die Wiedertäufer verfolgt und teilweise umbringen lassen, so steht es geschrieben. Die Reformationszeit in Europa hat die Gläubigen in alle Himmelsrichtungen vertrieben.
Herr Boschmann führt uns durch das Museum und gibt Erklärungen ab auch bekommen wir einen besseren Einblick in das Leben der Anfänge und in das Heute. Man wundert sich über die vielen kleinen Mennoniten Gemeinden in Paraguay, der Grund, es gab Reformen und damit waren nicht alle Leute einverstanden. Man wollte und will bei den alten Lebensgewohnheiten bleiben.
Ein weiteres Museum zeigt viele ausgestopfte Tiere und Vögel aus Paraguay welche von einem Mitglied präpariert wurden. So fand das alte Schulhaus einen neuen Verwendungszweck.
Jetzt gilt es noch einzukaufen, Kühlschrank und Keller sind leer. Man kann bei diesen warmen Temperaturen, 35-40° nicht zu viel einkaufen, Früchte und Gemüse werden schnell schlecht und das Brot trocken.
Heute überachten wir auf dem Parkplatz des Hotels Florida. Wir können die Poolanlage nutzen, was wir auch tun, ebenso Toiletten und Dusche.
23.12. Heute gilt es noch das letzte Museum zu besuchen bevor es weiter nach Neuland geht.
Die Besichtigung des Heimatmuseums wo Gegenstände aus der Siedlerzeit ausgestellt sind. Es zeigt auch den Fortschritt in der Kooperative. Einen kurzen Blick werfen wir noch ins Holzmuseum wo man Holzrugel von den Baumarten von der Umgebung mit Beschreibung des Baums sehen kann. Zum Schluss, die Zeit läuft schon wieder davon, das Indianer Museum, auch sehr schön gemacht. Frau Harder erklärt uns einiges über die Ureinwohner anhand der Bilder, Exponaten und Handarbeiten. Hier würde man gerne noch etwas länger verweilen aber um 11.30 Uhr schliesst das Museum. Auch müssen wir nochmals ein paar Sachen einkaufen, man findet ja selten alles in einem Geschäft.
So bedanken wir uns bei Frau Harder und Hans Boschmann, wir haben viel erfahren was uns völlig fremd war.
Nun in den Supermarkt, um 12.00 Uhr wird dieser auch geschlossen. Danach suchen wir noch zwei Caches, essen eine Kleinigkeit und Werner geht noch zum Friseur. Wir wollten gerade aus Fernheim wegfahren da winkt uns jemand aus einem Auto wir sollen doch anhalten. Am Auto prangt ein Kleber Rosaleda, das ist die Schweizer Kolonie im Chaco. So unterhalten wir uns mit Andrea und Renato, bekommen auch eine Einladung nach Rosaleda. So, nun ist 14.30 Uhr der Supermarkt öffnet wieder und ich kann mein Joghurt Nature ohne Zucker doch noch holen.
Jetzt ist aber endgültig Schluss, wir fahren nach Neuland auf Asphalt danach geht es auf unbefestigten Strassen weiter bis wir bei Barbara und Hansueli vor dem Estanziator stehen. Nun sind es nur noch wenige hundert Meter und wir sind am heutigen Ziel. Wir werden nicht nur von den Besitzern herzlich begrüsst auch die Hunde freuen sich und die Mücken freuen sich auch auf neues Blut.
24.-26.12. Die Zeit mit Barbara und Hansueli war sehr schön, sie zeigen uns ihre Farm, und die ist riesig, sie erzählen auch über das Leben im Chaco und beantworten all unsere Fragen. Z.B. wie viele Kühe habt ihr (ca. 450), wie lange bleibt ein Kalb bei der Mutter (ca. 8-10, Monate) wie viele ha hat die Estanzia (unendlich viele), was für andere Tiere wohnen noch hier (Schweine, Hühner, Katzen, Hunde, Wildtiere wie Ameisenbären, Tapire und einige mehr). Aber auch warum und wie seid ihr nach Paraguay gekommen, warum ausgerechnet in den Chaco wo es so heiss und trocken ist. Hoffentlich haben wir euch nicht zu sehr gelöchert aber wann hat man schon die Gelegenheit dies aus erster Hand zu erfahren.
26.12. Heute gilt es Abschied zu nehmen, herzlichen Dank an euch zwei, wir haben die Zeit mit euch sehr genossen.
Wieder über Neuland auf die Ruta 9 geht es nun zügig wieder in Richtung Asuncion. Übernachtet wird wieder auf der Wiese neben der Tankstelle, die Angestellten kennen uns ja schon und begrüssen uns herzlich. Die Temperaturen sind hier wieder etwas humaner.
27.12.- 3.1.17 Bei bewölktem Himmel fahren wir nach Villa Hays und weiter nach Altos zu Marion und René. Das Wiedersehen ist schön, wir werden freudig begrüsst. Ein Overländer Wechsel hat in der Zwischenzeit stattgefunden. Sonja und Beno sind weg dafür Henny und Michael in ihrem schönen Bocklet, Hansueli mit Wupsy (seinem Schäferhund) in mit einem riesigen MAN Lastwagen, Susi und Ruedi in einem OKA. So ist der Platz richtig voll mit schönen Autos, wir mit unserem Zwergli finden natürlich schnell mal ein Plätzchen. Jeweils um 19.30 Uhr ist wieder der Treff zum Sonnenuntergang und abends Plaudern am Lagerfeuer. Die Tage werden genutzt um Wäsche zu waschen, Autos zu putzen, Erfahrungen auszutauschen, Besichtigung der WoMo’s oder einfach zu Plaudern.
Die Leute sind bereits im Dakar Fieber, die Rallye startet am 02.01. von Asuncion aus, das Lager der Teilnehmer wird aber bereits eingerichtet. Auch soll man diese Lager besichtigen können. Alle WoMo’s ausser Susi und Ruedi und wir fahren am 29.12. bereits in die Stadt und versuchen einen Stellplatz zu finden. So feiern wir am 28.2. abends Abschied, gegessen wird bei Marion und René, feine Cordonbleus mit gemischtem Salat und natürlich hausgemachten Petersiliennudeln. Am Lagerfeuer überraschen uns Lothar und Ruedi mit Countrymusic, beide spielen Gitarre und Lothar singt dazu. Später machen Witze die Runde und es wird ein langer Abend. Um 01.30 Uhr ist dann endgültig Schluss. Simone und Jens bleiben auch bis zum Schluss, sie sind keine Overländer wohnen aber in der Nachbarschaft.
Am 29. ist dann Auszug aus Altos, die grossen WoMo’s ziehen ab an die Costanera wo sich das Geschehen der Dakar Rallye abspielt. Susi und Ruedi und wir bleiben hier, der Hitze wegen. In der Stadt ist es im Moment sehr heiss und wir müssen uns erst von der Hitze im Chaco erholen und Fidibus entstauben.
Klar möchten wir das Dakar Village auch besuchen. René bestellt uns ein Taxi damit wir unsere Autos auf dem Platz stehen lassen können. Um 09.00 Uhr fahren wir los und nach ca. 90 Minuten stehen wir an der Costanera bei unseren Kollegen. Sie haben einen prominenten Platz direkt an der Strecke wo die Dakar Fahrzeuge vorbei fahren müssen. Ins Village sind es gerade mal 5 Minuten. Da es keinen Stellplatz für WoMo’s gibt, haben sie kurzerhand einen eingerichtet und von nun an schickt die Polizei alle Fahrzeuge zu ihnen und bewacht sogar den Platz. Toll, die Flexibilität der Paraguayaner. Das einzige Problem ist der Schatten und die fehlenden Sanitäreinrichtungen. Aber diese grossen WoMo’s haben ja alle Wasser, Toiletten und Duschen, die kleineren Mobile werden da schon mehr Probleme haben.
Nach einem Schwatz laufen wir erst in die Stadt, machen noch kleine Besorgungen, essen bei Bolsi paraguayische Spezialitäten die uns von Einheimischen empfohlen wurden. Danach geht es zum Dakar Village wo allerdings noch nicht sehr viel los ist. Diverse Sponsoren präsentieren sich, bieten Spiele, Sitzgelegenheiten mit oder ohne Getränke an und anderes mehr. Es werden Fahrer und Autos vorgestellt usw. Wir suchen die Info, möchten wissen was für ein Programm denn heute anageboten wird, auch die Streckenführung in Paraguay ist noch nicht bekannt. Die Auskünfte sind dürftig, die Streckenführung darf noch nicht bekannt gegeben werden und das Tagesprogramm hat sich dann als Pleite heraus gestellt. Um 15.00 hätten die ersten Fahrzeuge auf der Costanera in Richtung Villageparkplätze fahren sollen aber da kam nichts. So bleiben wir bei unseren Kollegen, laufen nochmals durchs Village wo sich nun viel mehr Leute aufhalten. Nach dem Abendessen ist es dort dann schon rappelvoll, leider kommt ein heftiges Gewitter auf was dem Treiben wieder ein vorläufiges Ende setzt. Nass wie wir sind warten wir auf das Taxi welches uns um 20.00 Uhr hier abholen soll, nur die Strassen sind weitläufig abgesperrt und zum abgemachten Treffpunkt ist kein Durchkommen weder zu Fuss noch mit dem Auto. Ein neuer Treffpunkt wurde dem Fahrer mitgeteilt, das sms kam aber nie bei ihm an. Do suchte er uns und nach einem Telefonanruf unsererseits hat er uns dann gefunden. Müde und etwas enttäuscht über das Gebotene fallen wir ins Bett. Auch hier in Altos gab es ein heftiges Gewitter, die Strassen waren mit grossen Pfützen übersät und da wir am Morgen die Dachfenster nicht ganz geschlossen hatten, haben wir mal wieder eine Trocknungsaktion.
Da braut sich was zusammen ...
Silvester geniessen wir auf dem Campingplatz. Simone und Jens kommen zum Kaffee und Apéro, gegessen wird bei Marion und René. Marion verwöhnte uns wieder mit einem feinen Abendessen. Angestossen wird auf dem Sundownerplatz wo uns der See und die Feuerwerke zu Füssen liegen. Danke Marion und René für den schönen und gemütlichen Abend. Wenn das neue Jahr so weiter geht kann uns nichts mehr passieren.
Das neue Jahr beginnen wir an der Rennstrecke der Dakar Rallye. Seit gestern ist die Strecke veröffentlicht und, man glaubt es kaum, sie verläuft nur einige wenige Km von unserem Campingplatz vorbei. Also fahren wir um ca. 09.00 Uhr los, Susi und Ruedi haben die Aussichtsplätze runtergeladen und die fahren wir nun ab. Auf einer schönen Estanzia können wir parkieren, an vorderster Front, d.h. 20 Meter bis zur Strecke müssen frei bleiben, Sicherheitsabstand. Wir installieren uns, schön mit grosser Schweizer und Australien Fahne und harren der Dinge die da kommen. Die Wiese füllt sich immer mehr mit Einheimischen, die sich mit Zelt und entsprechendem Mobiliar etablieren. Bald entstehen die ersten Kontakte und wir werden da und dort zum Essen eingeladen. Die Einen grillieren ein ganzes Schaf, andere Würste und kleinere Fleischstücke oder kochen einen Eintopf usw. Es duftet rundherum und man bekommt Hunger. Gegessen wird allerdings erst um ca. 22.00 Uhr oder noch später. Die direkten Nachbarn haben das Salz vergessen die anderen den Reis, so helfen wir aus und können so auch einen Beitrag leisten.
Es war ein tolles Erlebnis, danke Susi und Ruedi, dass wir das zusammen erleben konnten.
Zurück auf Hasta la Pasta hat sich der Platz wieder gefüllt, die Kollegen von der Costanera sind wieder eingetrudelt. Beim Sundowner gibt es viel zu erzählen aber alle gehen früh zu Bett, die Hitze und das Erlebte muss man erst verdauen.Heute werden bei Fidibus ein paar Roststellen entfernt. Die eingesetzten Bleche, wo früher die Fenster waren, haben teilweise zu rosten begonnen. Ruedi und Werner schleifen den Rost ab, grundieren mit Rostumwandler und dann kommt noch etwas Farbe drauf. Die Homepage wird geladen so gut es geht, Wäsche gewaschen und Fidibus für die Weiterreise bereit gemacht.