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Jetzt sei die Zeit, um die Chance für eine diplomatische Lösung zu nutzen, erklärte er anfangs einer IAEA-Sitzung in Wien. Der Iran wird verdächtigt, heimlich Atomwaffen zu entwickeln.
Nach den US-Präsidentschaftswahlen kam offenbar wieder Bewegung in die Atomgespräche mit dem Iran.
«Schnellstmögliche» Gespräche beschlossen
Der Iran leidet unter Sanktionen des Westens und der UNO. Die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland wollen «schnellstmöglich» Gespräche mit dem Iran aufnehmen. Am 13. Dezember will die IAEA mit Teheran wieder verhandeln.
Es sei nun ein Jahr her, dass er die «Beunruhigungen» der IAEA wegen einer möglichen militärischen Dimension des iranischen Atomprogramms dargelegt habe, sagte Amano: «In der Zwischenzeit hat der Iran weiter Uran angereichert und seine Anreicherungskapazitäten ausgebaut.»
Israel ist kompromissbereit
Israel hatte zuletzt angedeutet hatte, die Entscheidung über einen möglichen Angriff auf iranische Nuklearanlagen bis Mitte kommenden Jahres zu verschieben. Momentan sei es schwieriger für den Iran eine Atomwaffe zu entwickeln, weil das Land einen Teil seines angereicherten Urans in Reaktorbrennstoff umgewandelt habe, sagte Verteidigungsminister Ehud Barak.