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Dies teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 1,5 Prozent gerechnet, nach einem Anstieg von 1,4 Prozent im Juli. Im Vergleich zum Februar 2020 - dem Monat vor dem Beginn der Corona-bedingten Einschränkungen - ist die Produktion noch um 10,8 Prozent niedriger.
«Nach der Lockerung des harten Lockdowns im April ist seit Mai ein Erholungstrend zu beobachten, auch wenn es im August zu einem leichten Rückgang gekommen ist», betonte das Bundeswirtschaftsministerium. «Die wieder bessere Stimmung in den Unternehmen, die anziehenden Auftragseingänge und die gesunkene Kurzarbeit sprechen dafür, dass sich der Aufholprozess fortsetzt.»
Die exportabhängige Industrie allein drosselte ihre Produktion im August um 0,7 Prozent. Das lag vor allem daran, dass ihre grösste Branche - die Automobilindustrie - ihre Erzeugung um 12,5 Prozent herunterfuhr.
Die Industrie hatte zuletzt vier Monate in Folge mehr Aufträge an Land gezogen, nachdem sie wegen der Corona-Rezession im In- und Ausland schwere Einbrüche verzeichnet hatte. In den kommenden Monaten erwarten die Industriebetriebe eine Zunahme ihrer Produktion. Der entsprechende Ifo-Indikator stieg im September um 5,2 auf 20,8 Punkte.