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Ritterbürtige junge Leute, die bei einem Ritter das Waffenhandwerk erlernten. Sie begannen ihre Lehrzeit als Page, um als Diener erste Erfahrungen zu sammeln.
Mit 14 Jahren wurden sie vom Priester zu Knappen erhoben. Der Knappe musste nun seinem Herrn beim Anlegen der Rüstung behilflich sein, die Waffen instand halten und die Pferdepflege überwachen. Auf Kriegszügen und zu Turnieren hatte er ihn zu begleiten und in jeder Beziehung für ihn zu sorgen. Beim Turnier trug er Helm, Lanze und Schild (davon ihr französischer Name Ecuyer: Schildträger, Schildknappe). Im Kampf hielt der Knappe hinter seinem Herrn, um ihm Hilfe zu leisten, wenn er verwundet wurde, ihm ein anderes Pferd oder eine andere Lanze zu reichen oder die gemachten Gefangenen in Verwahrung zu nehmen. Hatte der Knappe das 21. Lebensjahr erreicht und sich durch Mut und Treue ausgezeichnet, so empfing er den Ritterschlag.