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Die Pflege des eigenen Gartens kann eine lohnende und nützliche Sache sein. Wenn Sie Ihr eigenes Gemüse anbauen, können Sie sicher sein, dass es gesund, schmackhaft und reif ist. Der Clou an dieser Idee ist, dass man nicht einmal einen richtigen Garten haben muss, man kann ihn zum Beispiel auf dem Balkon anlegen. Du könntest mit ein paar Gemüsesorten beginnen, die leichter zu pflegen sind als andere. Selbst wenn du nicht weiterkommst und nicht weißt, was du tun sollst, gibt es immer Hilfe im Internet, wo du Erfahrungen vergleichen und neue Dinge lernen kannst!
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Vielleicht verfügen Sie bereits über ein Stückchen Land, um Blumen und Gemüse anzupflanzen, aber zögern noch: Ist ein Gemüsegarten wirklich eine gute Idee? An Argumenten, die dafür sprechen, mangelt es nicht: Gemüse aus dem eigenen Garten ist direkt nach der Ernte verzehrfertig. Es ist gesund, Sie kontrollieren, was Sie essen, und können saisonale Produkte geniessen, die an Ort und Stelle gewachsen sind.
Wenn Sie erste Erfahrungen beim Gemüseanbau sammeln, empfiehlt sich ein viereckiges Gemüsebeet. Kleine viereckige Gemüsebeete mit einer Seitenlänge von 90 cm bis 1,20 cm, abgegrenzt durch Bretter und mit Erde gefüllt, werden in Vierecke mit 30 cm Seitenlänge unterteilt, in die jeweils eine bis fünf Pflanzen derselben Gemüsesorte gepflanzt werden. Kleine Gemüsebeete lassen sich einfach managen und sind noch praktischer, wenn man sie als Hochbeet anlegt. Die Nachteile sind eine geringe Anbaufläche und eine begrenzte Gemüseauswahl.
Wenn Sie sich eine grosse Ernte wünschen, sollten Sie sich vielmehr für einen traditionellen Gemüsegarten mit geradlinigen, einen Meter breiten Parzellen entscheiden. So wird die Fläche optimiert und Sie können alle Arten anbauen.
Pflanzen Sie ein paar «einfache» Gemüsesorten, damit das Projekt gelingt. Beispielsweise Kirschtomaten, die im April gesät werden, Zucchetti, die jeweils 2 m2 benötigen, um sich am Boden auszubreiten, oder Peperoni, die vier Sonnenstunden täglich brauchen. Kürbis gedeiht am Rande des Komposts an sonnigen Orten, Hokkaidokürbis rankt sich am liebsten an einem Gitter hoch und Kräuter wachsen überall, wo der Boden locker, sandig und trocken ist und die Sonne hinkommt.
Für beste Gemüsequalität sollten Sie in Ihrem Gemüsegarten nach den Bio-Standards arbeiten. Mit ehrlicher Arbeit, gesundem Menschenverstand und ein paar Handgriffen können Sie gesundes, geschmackvolles Gemüse ernten.
Im Internet oder in Gartenfachgeschäften, wo ebenfalls Saat- und Erntekalender verfügbar sind, finden Sie viele gute Tipps. Setzlinge werden meist ab Februar in beheizten Gewächshäusern vorbereitet, ab März in unbeheizten Gewächshäusern, und für gewöhnlich von April bis Juni im Garten gepflanzt.
AUF DEM BALKON!
Auch wer nur wenige Quadratmeter auf dem Balkon oder der Terrasse zur Verfügung hat, muss nicht auf frisches, vitaminreiches und geschmackvolles Gemüse verzichten. Lassen Sie sich zur Blumenerde beraten, Gemüse in Töpfen braucht besonders nährstoffreiche Erde. Für den Anbau in Töpfen eignen sich Radieschen, Salate, Kräuter, Gartenkresse, Gurken, Tomaten, Peperoni, Karotten und Pilze. Die Behälter sollten 20 cm tief und breit sein, Karotten, Tomaten, Bohnen, Zucchetti und Gurken benötigen mindestens 30 cm tiefe Töpfe.
Lassen Sie sich zur Blumenerde beraten, Gemüse in Töpfen braucht besonders nährstoffreiche Erde
Beim Gemüseanbau auf dem Balkon ist regelmässiges Giessen besonders wichtig. Giessen Sie immer dann, wenn die obersten zwei Zentimeter Erde trocken sind. Entfernen Sie abgestorbene Blätter und Stiele täglich, verwenden Sie einen Mulch, um zu schnellen Wasserverlust zu verhindern, düngen Sie die Pflanzen jede Woche mit Bio-Dünger und wechseln Sie die Erde immer aus, wenn Sie neu säen oder Setzlinge pflanzen. Ein eigener Gemüsegarten ist in jeder Hinsicht eine gute Investition!