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Einleitung
Schwitzen Sie vermehrt und leiden Sie selbst im Winter unter z.B. nassen Achselhöhlen, die Ihnen das Tragen farbiger T-Shirts zum Verleiden gebracht haben? Führt sie jeder Händedruck aufgrund starken Schwitzens in eine peinliche Situation oder hinterlassen sie feuchte Fussabdrücke, wo immer Sie auch gehen? Falls Sie eine dieser Fragen mit «Ja» beantworten können, aber auch wenn Sie einfach mehr über zum Thema Schwitzen erfahren möchten, sollten Sie untenstehende Informationen lesen.
Definition
Eine Hyperhidrose (= vermehrtes Schwitzen) im Bereiche der Achselhöhlen oder an Hand- und Fussflächen kann für Betroffene im Alltag sehr beeinträchtigend sein und die Lebensqualität merklich einschränken.
Ursachen und Abklärungen
In der Regel sind beim Vorliegen eines rein lokal verstärkten Schwitzens keine weiteren Abklärungen erforderlich. Meist handelt es sich in solchen Fällen um eine sog. «essentielle Hyperhidrose» (syn: primäre Hyperhidrose), d.h. das vermehrte Schwitzen ist anlage- oder familiär bedingt und kann nicht durch weitere Ursachen erklärt werden.
Verstärktes Schwitzen kann jedoch auch Begleiterscheinung einer zugrundeliegenden Erkrankung (wie z.B. Schilddrüsenüberfunktion, unbehandelter Bluthochdruck, etc.) sein, oder z.B. im Rahmen von Arzneimittelnebenwirkung auftreten. In diesen Fällen spricht man von einer sekundären Hyperhidrose und es besteht allenfalls die Notwendigkeit, weitere Abklärungen durchzuführen.
Therapie
Während lokalisierte Formen der Hyperhidrose lokal (mit speziellen Antiperspirantien in Crème- oder Lösungsform, Iontopherese oder Botulinumtoxin-Injektionen) behandelt werden können, muss bei der sekundären Form primär die Grundkrankheit abgeklärt, bzw. bei systemischen Formen oft systemisch (= mit Tabletten) behandelt werden.
Kann das verstärkte lokalisierte Schwitzen nicht durch einfache lokale Massnahmen eingedämmt oder gebessert werden, hilft häufig nur noch eine Behandlung mit Botulinumtoxin. Hierdurch lassen sich einerseits deutlich nebenwirkungsreichere Therapieoptionen (wie z.B. operative Schweissdrüsenentfernung) vermeiden und selbst Fälle sehr starken Schwitzens erfolgreich behandeln. Die Wirkung von Botulinumtoxin® setzt wenige Tage nach Behandlung ein und hält in der Regel mehrere Monate an.
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Zusammenfassend
Welche Art von Hyperhidrose bei Ihnen allenfalls vorliegt und ob, bzw. wie diese behandelt werden kann oder muss, bzw. welche Vor- und Nachteile die entsprechenden Therapien haben, werden wir gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen besprechen.