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Die Gemeinde Wenslingen liegt auf dem südwestlichen Teil einer Hochebene, die im Nordosten vom Ergolztal und im Südwesten vom Eital begrenzt wird.
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GeografieDie Gemeinde Wenslingen grenzt im Norden an Rothenfluh, im Osten an Anwil, im Südosten an Oltingen, im Süden an Zeglingen, im Südwesten an Kilchberg, im Westen an Tecknau und im Nordwesten an Ormalingen.
GeschichteDer Ortsname, der 1280 in der heutigen Schriftform erstmals in einer Urkunde erscheint, wird einer Siedlungsepoche nach dem 8. Jahrhundert zugerechnet. Spuren von Menschen reichen aber in vorgeschichtliche Zeit zurück. Römisches Brand-Gräberfeld im «Heid». Am Ende des 10. Jahrhunderts errichteten die Grafen von Homberg-Thierstein westlich des Dorfes eine ausgedehnte Burganlage, die jedoch schon 1180 wieder aufgegeben wurde (Ödenburg). Im Jahr 1372 gehörte Wenslingen zur Herrschaft Farnsburg, 1446 verpfändeten die Grafen Hans und Thomas von Falkenstein das Dorf einem Basler Bürger, und 1461 ging es in den Besitz der Stadt Basel über. Vom Farnsburger Amt kam Wenslingen 1802 zum Bezirk Sissach. Das Dorf, das kirchlich mit Oltingen und Anwil verbunden ist, hat seit 1757 eine eigene Schule.
SehenswürdigkeitenRuine Ödenburg: Reste der im 12. Jahrhundert verlassenen Burganlage, die um 1580 schon die «öde Burg» genannt wurde. Die Ödenburg ist ausgegraben und restauriert worden und ist nun ein
schöner Aussichtspunkt und Picknickplatz mit Sicht auf das Eital,
Tecknau und Gelterkinden.
Jungfernstein vor der Ödenburg: Eine tischähnliche mächtige Steinplatte, vielleicht ein keltisches Heiligtum.
Bruderloch: nur zum Teil ohne Gefahr zugängliche Höhle, der obere Teil sollte nur unter Führung begangen werden.
Tüfelschuchi: mit Eisengitter gesperrt wegen Schlafstelle der Fledermäuse und zum Schutz der Höhle. Besuch der Höhle möglich unter Führung der AGS, Arbeitsgruppe für Speläogie, Liestal.
Bärenhöhle: unter der Wasserfluh, erreichbar vom Tecknauer Scheibenstand aus. Dorfplatz mit grossem achteckigem Brunnen und dem Schwibbogen.
WappenIn der goldenen Hälfte befindet sich eine grüne Tanne auf schwarzem Grund, in der roten eine goldene Ähre. Das Wappen weist auf den Waldreichtum und den bedeutenden Ackerbau hin. Die Farben erinnern an die ehemalige Zugehörigkeit zur Herrschaft Thierstein.
Weitere InfosFläche: 5.91 km²
Einwohner: 700
Bezirk: Sissach