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Max Verstappen gewann auch den Grand Prix von Italien. Der Weltmeister siegte im Red Bull vor dem aus der Pole-Position gestarteten Charles Leclerc im Ferrari.
Das Rennen ging hinter dem Safety-Car zu Ende. Die Neutralisation war sechs Runden vor Schluss nach dem Ausfall von Daniel Ricciardo nötig geworden. Der Australier war im defekten McLaren unterwegs stehen geblieben.
Der nach einer Rückversetzung lediglich von Startplatz 7 losgefahrene Verstappen siegte in Monza ein erstes Mal. Das Autodromo Nazionale hatte ihm bisher kein Glück gebracht. Sein bisheriges Bestergebnis auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke war Rang 5 vor vier Jahren gewesen.
Das Handicap der hinteren Startposition hatte Verstappen schon nach der ersten Runde um mehr als zur Hälfte wettgemacht, nach vier Umgängen war er bereits erster Verfolger des zu jenem Zeitpunkt führenden Charles Leclerc. Der Monegasse hielt die Hoffnung der Ferrari-Fans auf einen Heimsieg bis 20 Runden vor Schluss aufrecht. Als Leclerc aber ein zweites Mal für einen Reifenwechsel seine Fahrt unterbrach, war die Entscheidung zugunsten von Verstappen gefallen.
Mit seinem fünften Sieg hintereinander, dem elften insgesamt in der laufenden Saison, baute Verstappen als Führender in der Gesamtwertung seinen ohnehin grossen Vorsprung auf den zweitklassierten Leclerc um weitere 7 auf 116 Punkte aus.
Zhou Guanyu sicherte dem Team Alfa Romeo den ersten WM-Punkt nach zuletzt sechs Grands Prix ohne zählbares Ergebnis der Zürcher Equipe in Folge. Der Chinese belegte Rang 10. Valtteri Bottas folgte auf Platz 13.