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Spitäler sollen von Versicherungen mehr Geld erhalten, wenn sie bei verstorbenen Menschen das Corona-Virus als Todesursache nennen. Ein solches Video kursiert derzeit über die Nachrichten-App Whatsapp. Darin behaupten zwei Unbekannte , pro Person, die an Corona sterbe, würde ein Spital 4000 Franken mehr als bei anderen Todesfällen von den Krankenkassen erhalten.
In ihrem Umfeld – so die Personen im Video – habe es mehrere Fälle gegeben, bei denen die Ärzte die Angehörigen um Erlaubnis gebeten hätten, um die Verstobenen als Corona-Tote anzugeben.
Erhalten Spitäler tatsächlich mehr Geld von Krankenversicherungen und den Kantonen, wenn eine Person an Covid-19 gestorben ist? «Nein, das ist falsch», heisst es beim Krankenkassenverband Santésuisse. «Ausschlaggebend für die Höhe der Kosten sind die Behandlungsbedürfnisse eines Patienten. Je mehr Pflege eine Person braucht, desto mehr darf ein Spital im Rahmen der Fallpauschale abrechnen.» Die Todesursache spiele bei der Höhe der Abrechnung keine Rolle. Auch sei Santésuisse kein Fall bekannt, bei dem tatsächlich höhere Rechnungen aufgrund von Tod durch Covid-19 gestellt worden seien.
Wer die Personen sind, die im Video sprechen, ist nicht bekannt. Die Datei besteht bloss aus dem Bild von zwei Sprachnachrichten und einem Einspieler, in dem die Bezeichnung «WDChur» eingeblendet wird. Die Quelle des Videos findet sich in einem Telegram-Chat, der «WDChur Kanal» heisst und über 10'000 Abonnenten hat. Als Zweck des Chats wird angegeben, dass es sich hauptsächlich um eine Sammlung von Beiträgen handle, die auf Youtube gelöscht worden seien oder sonst nicht mehr gefunden würden. Wer der Betreiber des Kanals ist, ist ebenfalls unklar.
Es fällt aber auf, dass «WDChur» auf Telegram und auf Youtube-Kanälen vermehrt Inhalte der coronaskeptischen Bewegung «Querdenken» und der Verschwörungsbewegung «QAnon» teilt. Zweite wird immer wieder mit Donald Trump in Verbindung gebracht und sieht in ihm einen Befreier. Der Amerikaner selbst unterstellte wenige Tage vor den Präsidentschaftswahlen den Ärzten in den USA, sie würden sich am Tod von Corona-Patienten bereichern – ähnlich wie die Behauptungen im Whatsapp-Video.
32 Kommentare
Seltsam, alle hier schreiben von Bekannten oder Freunden, selber will es aber offenbar niemand bezeugen. Ich denke eher, dass diese Vorwürfe schon so viral gingen und so mancher einfach mitmotzt.
Habe heute gerade von einer Bekannten erfahren das Ihre Mutter ohne Corona Symptome in der Schweiz gestorben ist. Danach kam der Arzt auf Sie zu und meinte Sie wäre an Corona gestorben worauf die bekannte ausgerastet ist. Der Arzt habe ihr dann Angeboten wenn Sie bestätige das Ihre Mutter an Corona gestorben ist bekomme Sie 3000Fr.
Das hat mich stutzig gemacht und hab im Internet nach Informationen gesucht und bin auf diesen Artikel gestossen. Nach diesem Artikel bin ich mir ziemlich sicher das die Corona Tote.. doch keine Corona Tote sind.. zumindest nicht alle die Sterben.. Leute ich weiss selber nicht was der Grund ist.. sei es Wirtschaftlich für die Pharmaindustrie oder um die Bevölkerung zu reduzieren.. aber irgendwas läuft extrem falsch auf dieser Welt...
In Amerika ist es zumindest so. Wie es hier ist? Für Patienten bekommen Spitäler dort mehr Geld, wenn diese covid-19 positiv sind, wenn diese künstlich beatmet werden gar noch mehr: USA Today News schrieb: The claim: Hospitals get paid more if patients are listed as COVID-19, and on ventilators
Wie sagte einst Heiner Geissler: Gier nach Geld hat den Leuten das Hirn zerfressen
Sehr geehrter User, es gab diverse Meldungen, dass solche Fälle auch in der Schweiz vorgekommen seien. Der Beobachter ist diesen im Detail nachgegangen. Bisher liess sich kein solcher Fall nachweisen. Wir sehen daher keinen Grund, die Aussagen der offiziellen Stellen anzuzweifeln. Besten Dank für Ihr Verständnis. Freundliche Grüsse, Ihr Beobachter-Team
Verschwörungstheorien dienen zuweilen dazu, Zweifler fehlzuleiten, Zweifler vor den noch nicht Zweiflern blosszustellen, und beide Seiten von den wahren Begebenheiten abzulenken. Ich habe andere Gründe, BAG-Daten und ehrliches Denken, die mich davon ausgehen lassen, dass der ++Maskenbefehl++ und überhaupt das Spiel mit Verschärfungen und in Aussicht gestellten Lockerungen von Corona-Massnahmen kaum noch etwas mit Gesundheit oder mit dem Schutz von Risikopatienten, mit dem Wohl der Leute, geschweige denn der Kinder, zu tun hat.
Ich habe solche Angaben auch aus anderen Ländern gehört, von Freunden, die das persönlich erlebten. Ich finde es wichtig, genau hinzuschauen. Meiner Ansicht nach tut es Not, dass wir uns gegenseitig zuhören. Gemeinsam sind wir stark, wenn wir aber Menschen, die anders denken ausgrenzen (egal von welchem Standpunkt aus), dann schwächen wir unsere Gesellschaft.
Dieses ganze Thema um Corona ist sehr komplex und es wäre schön, einen offenen, freundschaftlichen Ton zu finden – auf beiden Seiten und auch dazwischen. Denn diese Idee, dass man entweder Verschwörungstheoretiker ist oder Corona-Massnahmen-Befürworter entspricht nicht der Realität.
Strecken wir uns doch gegenseitig die Hände hin und lernen, wie man mit solchen Konflikten friedlich umgehen kann.
Hallo Caroline, das Beste was ich seit langem im Bezug auf die Corona-Kontroverse grlesen habe. Ich bin ganz Deiner Meinung! Danke. Esther
Sehr geehrte Frau Minelli, es gab diverse Meldungen, dass solche Fälle auch in der Schweiz vorgekommen seien. Der Beobachter ist diesen im Detail nachgegangen. Bisher liess sich kein solcher Fall nachweisen. Wir sehen daher keinen Grund, die Aussagen der offiziellen Stellen anzuzweifeln. Besten Dank für Ihr Verständnis. Freundliche Grüsse, Ihr Beobachter-Team