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Wussten Sie, dass wenn der weltweit produzierte Rohkaffee von jährlich gut zehn Millionen Tonnen gleichmässig auf alle Bewohner der Erde verteilt würde, jeder Schweizer nur noch knapp alle zwei Tage eine Tasse Kaffee trinken könnte? Eine erschreckende Vorstellung für viele Schweizer. Doch dem ist glücklicherweise aktuell nicht so. Einerseits weil der Kaffee auf dem freien Weltmarkt gehandelt wird, auf dem der Preis aufgrund von Angebot und Nachfrage festgesetzt wird; und andererseits scheinen auch nicht alle Kulturen den Genuss von Kaffee so zu schätzen wie die Schweizer. Gemäss Angaben der „International Coffee Organziation“ gehören die Eidgenossen zu den führenden Kaffeekonsumenten. Nur die Skandinavier und die Österreicher trinken noch mehr. Sogar die Italiener trinken – trotz der Vielfalt und Qualität ihres Kaffeeangebots – erstaunlicherweise weniger. Die Schweizer greifen durchschnittlich drei Mal täglich zur Kaffeetasse, was einem jährlichen Durchschnittsverbrauch von 8,6 Kilogramm Kaffee pro Person entspricht. Da neuerdings aber auch die bevölkerungsstarken asiatischen Länder das Kaffeetrinken entdecken und es nicht klar ist, ob die weltweite Anbaumenge mit der steigenden Nachfrage mithalten kann, könnte Kaffee jedoch zukünftig auch in der Schweiz zum Luxusgut werden.