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Leiterin Fachbereich Strahlenschutz
Rosa Sardella (1968) studierte an der Universität Bologna als Nuklearingenieurin und promovierte 1997 auch dort beim „Department of mechanical, nuclear, aviation and metallurgical engineering“. Während ihrer Studienzeit konnte sie ihre Masterarbeit mit einer einjährigen Anstellung in der französischen Nuklearindustrie koppeln. Danach war sie während drei Jahren an verschiedenen Projekten beim Joint Research Centre der Europäischen Kommission in Ispra beteiligt.
1997 kam Rosa Sardella zur damaligen HSK, wo sie als Mitarbeiterin der Sektion Probabilistische Sicherheitsanalyse anfing. 2000 wechselte sie zur Abteilung Strahlenschutz in die Sektion Strahlenmesstechnik und radiologische Umgebungsüberwachung, bei der sie den Betrieb des ENSI-Messnetzes für die automatische Dosisleistungsüberwachung koordinierte.
2009 übernahm sie die Leitung der Sektion Neue Kernkraftwerke. In dieser Funktion koordinierte sie alle Arbeiten des ENSI im Zusammenhang mit den Rahmenbewilligungsgesuchen für die drei Neubauprojekte an den bestehenden schweizerischen Kernkraftwerkstandorten, bis die Bewilligungsverfahren im Nachgang zu den schweren Unfällen in Fukushima-Daiichi sistiert wurden.
Vom August 2012 bis Juni 2016 fungierte sie als Stellvertreterin des Aufsichtsbereichsleiters Kernkraftwerke, wo sie schwerpunktmässig eine Koordinationsfunktion für grosse Nachrüstprojekte sowie für die Überprüfung und Bewertung von Vorkommnissen in Schweizer Kernanlagen wahrnahm. Sie befasste sich ebenfalls mit der Planung und übergeordnete Koordination der Tätigkeiten des ENSI im Rahmen der Massnahmen aus den Fukushima-Aktionsplänen.
Seit Juli 2016 ist Rosa Sardella in der Geschäftsleitung des ENSI für die Leitung des Fachbereichs Strahlenschutz verantwortlich.