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Im ersten Abschnitt gingen die Schweden im Anschluss an die erste 5-gegen-3-Powerplaychance in Führung; kurz vor der zweiten Pause nützten sie die zweite doppelte Überzahl zum 2:1 aus. Erik Christensen erzielte beide Tore. Sogar sämtliche drei schwedischen Goals fielen während numerischer Überlegenheit. Der Walliser Vincent Praplan, der nach einem Juniorenjahr in Übersee zu Kloten zurückgekehrt ist, hatte zwischendurch ausgeglichen. Praplan gelang im Finish zum 2:3 nach einer Einzelleistung inklusive Pirouette noch das «Tor des Tages», das aber nicht mehr zum Umschwung ausreichte.
Bei Jönköping spielte der 17-jährige Schweizer Kevin Fiala eine Hauptrolle. Als Mittelstürmer der zweiten Linie sorgte Fiala immer wieder für Gefahr vor Goalie Martin Gerber; einem Treffer nahe stand er in der 20. Minute, als er nach einer «Forsberg-Pirouette» den Puck knapp am rechten Pfosten vorbeischob. Fiala wurde im Sommer von den Nashville Predators gedraftet und erhielt einen Dreijahresvertrag. Er wird im September ins Rookie-Camp einrücken. Nach dem Camp wird entschieden, ob Fiala nach Schweden zurückkehrt, oder ob er in Nordamerika bleibt. (dux/si)
Nach 28 Jahren kehrt der HC Ajoie in die höchste Schweizer Eishockeyliga zurück. Vor der Partie bestätigte Ligadirektor Denis Vaucher, dass die Jurassier im Siegesfall das 13. Team der nächsten National-League-Saison sein werden.
Matthias Joggi heisst der grosse Held des Abends in Pruntrut. In der 72. Minute schoss der 35-Jährige das Siegtor zum 5:4-Erfolg des HC Ajoie, welcher damit die Finalserie gegen den Qualifikationssieger EHC Kloten mit 4:2 Siegen für sich entschied.
Ein spektakulärer Spielverlauf machte aus der Partie einen Thriller. Kloten ging schon nach 77 Sekunden durch Nicholas Steiner in Führung, doch mit einem Doppelschlag wendeten Thibault Frossard und Philip-Michel Devos (9./10.) die Partie zugunsten …