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Dieses Projekt beabsichtigt Praktiken der Friedensförderung zu verbessern. Dazu wird analysiert und hinterfragt, wie Wissen und Forschung zu Frieden und seinen Bestandteile erzeugt werden. Im Detail richtet das Projekt seinen Fokus auf Prozesse der Übergangsjustiz (transitional justice) in der Elfenbeinküste, dem Südsudan und in Mosambik. Diese Prozesse streben die Thematisierung von schweren Menschrechtsverletzungen in der Vergangenheit an, um eine Zukunft eines nachhaltigen Friedens und einer nachhaltigen Entwicklung zu gewährleisten. Wahrheitskommissionen, die strafrechtliche Verfolgung von Tätern und Reparationsprogramme für Opfer gehören zu derartigen Prozessen.
Dieses Projekt wird mit Partnern am Centre Suisse de Recherches Scientifiques in Abidjan (Elfenbeinküste) und am Centre for Peace and Development der Universität Juba (Südsudan) durchgeführt. Forschende aus der Schweiz und den Partnerländern werden gemeinsam Personen befragen, welche an den Prozessen der Übergangsjustiz (transitional justice) beteiligt oder von ihnen betroffen sind. Politische Entscheidungsträger, welche sich für Prozesse der Übergangsjustiz (transitional justice) einsetzen, werden ebenfalls interviewt. Gestützt darauf werden wir Empfehlungen an Forschende, Praktiker und politische Entscheidungsträger abgeben, um sie in ihrer Zusammenarbeit und bei der Erarbeitung besseren Wissens zu unterstützen. Damit hoffen wir, einen bessere Basis für Prozesse der Übergangsjustiz (transitional justice) zu schaffen - Prozesse, welche es ermöglichen, in den Ländern der Fallstudien und darüber hinaus einen Beitrag zu nachhaltigem Frieden und nachhaltiger Entwicklung leisten.