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CO-OPERAID wirkt mit seinem Hilfsprojekt «Salongo» in Uganda an 12 Partner-Schulen, fördert die Bildung von rund 7'000 Schulkindern, klärt über HIV/Aids auf und bekämpft mit landwirtschaftlichen Kleinprojekten die Armut der Familien. Mehr als zwei Millionen Waisenkinder leben in Uganda, die Hälfte davon Aids-Waisen. Waisen und arme Haushalte sind darum die primär Begünstigten unserer Hilfe.
Waisen und Kinder aus Haushalten mit älteren, alleinstehenden Ernährer/innen (Orphans and Vulnerable Children, OVCs) werden mit Schuluniformen, Schulmaterialien und Sensibilisierung in den Schulgemeinden besonders gefördert. Das Hilfsprojekt fokussiert seine Leistungen auf 12 Partnerschulen und damit auf die Bildung. Als ganzheitliches Projekt will es aber vielfältige Hilfsleistungen anbieten und auch die Armut bekämpfen. Dank der vielen Beteiligungs-Möglichkeiten für die Bevölkerung erreicht es neben den direkt begünstigten Kindern und Jugendlichen rund 20'000 weitere Personen - Familienangehörige und Dorfbewohner/innen.
Das Projektgebiet, der Distrikt Zombo an der Grenze zu Kongo, ist eine unterentwickelte ländliche Region Ugandas mit wenig Infrastruktur - so auch im Bereich Schule. Der Distrikt war während des Bürgerkriegs in Nord-Uganda (Lords Resistance Army) als Randregion unsicher und isoliert, dazu von grenzüberschreitenden Konflikten in Kongo betroffen. Die Menschen bestreiten ihren Lebensunterhalt mit einer kleinen Landwirtschaft und bleiben arm.
Uganda gilt als Ursprungsland von Aids und ist eines der am stärksten von Aids betroffenen Länder der Welt. In jedem Dorf gibt es Familien mit Aids-Waisen und anderen Waisenkindern. Haushalte mit Waisen sind meist sehr arm. Nur ein Grosselternteil, eine Tante oder ein Onkel bleibt diesen Familien als Ernährer/in. Sie kämpfen täglich darum, genug Essen für alle zu erwirtschaften und zu überleben. Solche durch die Armut besonders gefährdeten Familien der Schulgemeinden werden durch das Projekt speziell gefördert.
Die Hilfe von CO-OPERAID in Uganda geht bis in die 80er Jahre zurück. In die umfangreichen Projekte Rakai I und Rakai II wurden gegen 100'000 Menschen einbezogen, viele von ihnen Aids-Waisen und aidsbetroffene Familien.
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Ziele des Bildungs-Projekts SALONGO für Waisenkinder und Kinder aus armen Familien
- Bereitstellung einer kinderfreundlichen Schule und Lernumgebung
- Unterstützung des Lehr- und Lernprozesses von Lehrpersonen und Schulkindern
- Förderung der Teilnahme der Gemeinden an Schulaktivitäten und Unterstützung in der Erziehung ihrer Kinder
- Aufklärungsarbeit bezüglich «basic life skills» (z.B. HIV/Aids, Frühschwangerschaft etc.)
- Einkommensprojekte für besonders arme Haushalte
Begünstigte: 7'000 Kinder, 2 Kindergärten, 8 Primarschulen, 2 Sekundarschulen
Projektbeginn: 2016
Wirkungen und Resultate der bisherigen Projektdurchführung
Bildungsprojekt Uganda: Kinderporträt
Bildungsprojekt Uganda
Bildungsprojekt Uganda: Versammlung der Schulkinder vor einer Partnerschule.
Bildungsprojekt Uganda: der Counsellor Club der Schule nimmt das Thema Aids und den menschlichen Verlust theatralisch auf, was für viele Kinder bittere Realität ist. Die Aktivität dient der Aidsprävention und der Verarbeitung.
Bildungsprojekt Uganda: auch Frauengruppen engagieren sich mit Musik und Theater in der Aidsprävention.
Bildungsprojekt Uganda: Die Grossmutter ist als einzige Erwachsene in diesem Haushalt übrig geblieben. Das ist die Situation einer sehr grossen Zahl von aidsbetroffenen Familien in Uganda.
Bildungsprojekt Uganda: Im Memory Work-Kurs wird das Tabu 'Aids' gebrochen, Wissen vermittelt, und die Auseinandersetzung mit der eigenen, schwierigen Situation von Aidskranken und ihrer Familien ermöglicht.
Bildungsprojekt Uganda: Einkommenshilfe/Mikrokredite in der Landwirtschaft verbessern die wirtschaftliche Situation der Familien.
Bildungsprojekt Uganda: Einkommensförderung für eine Jugendgruppe, die Ziegelsteine herstellt.
Bildungsprojekt Uganda: Zombo an der Grenze zu Kongo ist nach jahrelangem Bürgerkrieg verarmt. Die schlechte Infrastruktur, hier eine Strasse, hemmt die Entwicklung.
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