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Das bestehende Haus entsprach nicht mehr den Bedürfnissen der Bewohner. Mit Wahrung vom "Bestehenden" und Mut zu "Neuem" sollte auf ein gewünschtes Raumprogramm reagiert werden. Dazu organisierte die Bauherrschaft einen Architektur-Wettbewerb.
Einerseits sollte das rund 15-jährige, nicht optimal funktionale Haus "korrigiert" werden, andererseits erforderte das Raumprogramm einen Ergänzungsbau. Unter anderem sollte mit der Küche ein neues "Zentrum des Hauses" geschaffen werden.
Der Entscheid viel auf einen Baukörper der südseitig auf Sockelhöhe dem bestehenden Bau direkt angefügt wird. Entsprechend der Position im Schnitt sowie der Hanglage erfolgte die Materialwahl in Beton. Die harte Sichtbetonhülle kontrastiert mit dem vielschichtigen inneren Glas- und Holzausbau.
Der Altbau wurde zum Individualtrakt mit Eltern-,Gäste- und Kindergeschossen. Der Neubau mit Haupteingang, Zonen für Kochen, Essen, Wohnen und gedecktem Aussenbereich sowie neuer UG-Räume gilt als Gemeinschaftstrakt.
Projektwettbewerb 2000, 1.Rang Projekt 2001 Realisierung 2002/2003 Bauherrschaft: privat Architekturleistung: Wettbewerb, Entwurf, Projekt- und Ausführungsplanung, Bauleitung