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Salvatore Raffone wuchs in Napoli auf, wo die Kriminalität allgegenwärtig war und ist. Im Alter von 13 Jahren wurde er selbst Teil der Camorra, der Mafia in der Region Kampanien. 2010 stieg er aus, dank günstigen Umständen und der Auflösung eines Clans, der sein Leben bis dahin dominiert hatte.
Die verschiedenen Mafia-Gruppen sind schon seit Jahrzehnten und Jahrhunderten Teil der italienischen Gesellschaft. Die Mafia ist in Bereichen wie Drogenhandel, Prostitution, Erpressung und Korruption aktiv.
«In Italien ist die Korruption Teil des Systems und wird nicht einfach verschwinden. Sie ist Teil der Politik und alles ist korrupt», erklärt Raffone. Geld aus kriminellen Geschäften werden zu legalen verschoben, beispielsweise den Handel mit Kryptowährungen oder die Vermietung von Wohnhäusern als Ferienwohnungen.