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Osteoporose zählt zu den zehn bedeutendsten Krankheiten der Gegenwart. Etwa jede dritte Frau und jeder fünfte Mann ab 50 leidet – oft unbemerkt – unter Osteoporose.
Da die Abnahme der Knochendichte, die zur Osteoporose führt, jedoch in der Regel zunächst kaum Beschwerden verursacht, hat die Früherkennung dieses Zustandes eine besondere Bedeutung, um krankhaften Knochenbrüchen vorzubeugen. Eine Osteoporose kann umso erfolgreicher therapiert werden, je früher die Behandlung begonnen wird.
Die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) ist die diagnostische Methode zur Früherkennung bei Osteoporose.
Die Knochendichte sollte unbedingt bestimmt werden, wenn entsprechende Beschwerden oder spezielle Risiken vorliegen, wie z.B. familiäre Belastung, spätes Einsetzen der Regel, frühe Menopause, Entfernung der Eierstöcke, unzureichende Kalzium- oder Vitamin D-Zufuhr, Langzeitbehandlung mit Cortison, körperliche Inaktivität und Untergewicht.
Die Strahlenbelastung der Methode ist ausserordentlich gering.
Die Osteodensitometrie ist darüber hinaus zur Überwachung der Therapie besonders wichtig. In der Verlaufskontrolle der manifesten, therapiebedürftigen Osteoporose muss die Knochendichtemessung in der Regel regelmässig wiederholt werden.