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Fast hätte der 87-jährige Frank Reyes seine gesamte Hand verloren: Bei einer Autoreparatur quetschte und verbrannte er seine Hand. Haut, Sehnen und Gewebe der Hand waren schwer verletzt.
Zunächst versuchten die Ärzte, ihm auf konventionellem Weg mit Reinigen und Bandagieren der Wunden zu helfen. Das war aber nicht erfolgreich – es kam zu Infektionen, ein grosser Teil des Zeigefingers musste amputiert werden. Und die Haut starb fast vollständig ab. Eine Gewebetransplantation von einer anderen Körperstelle lehnten die Ärzte ab, da die Blutversorgung der Hand durch die schweren Verletzungen so schlecht war, dass auch transplantiertes Gewebe schnell wieder abgestorben wäre.
Doch der behandelnde Arzt kam auf eine sehr ungewöhnliche, wenn auch nicht neue Idee: Er nähte die Hand kurzerhand in eine Gewebetasche in den Bauch ein, wo sie bei guter Blutversorgung in geschützter Umgebung heilen konnte. Nach drei Wochen wurde die Hand wieder aus dem Bauch befreit. Frank Reyes hofft jetzt, seine Hand bald wieder fast wie früher einsetzen zu können.