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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die spanische Banken dazu aufgerufen, ihr Eigenkapital weiter zu stärken. Die Finanzinstitute sollten den Anstieg der Aktienkurse dazu nutzen, um Kapital an den Märkten aufzunehmen, schrieb der IWF am in seinem Schlussbericht zum Hilfsprogamm für den Bankensektor.
Die Banken sollten zudem noch ein weiteres Jahr die Dividendenzahlungen begrenzen. Durch ausreichendes Eingenkapital könnten die Banken auch nach dem Ende des Programms zur wirtschaftlichen Erholung beitragen, schreibt der IWF.
Belastende Faktoren
Das Hilfsprogramm der EU, das Spanien Kredite von über 40 Milliarden Euro zur Bankensanierung zur Verfügung gestellt hatte, läuft am 23. Januar 2014 aus. Der Fonds hat das Programm zwar überwacht aber keine eigenen Mittel bereitgestellt.
Der Schuldenabbau im Privatsektor und die Haushaltskonsolidierung würden das Wachstum in Spanien noch für eine geraume Zeit belasten, so der IWF. Dies stelle auch eine Herausforderung für die Profitabilität der Banken dar. Spanien müsse weitere Reformen beispielsweise am Arbeitsmarkt durchführen, um das Wachstum zu stützen und die Arbeitslosigkeit zu verringern.
(awp/dbe)