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Rico Sennrich wins a Mercator Award for his research on "Domain-specific Statistical Machine Translation". With the Mercator Awards, the Graduate Campus annually awards a research prize for outstanding young academics at the University of Zurich. The prize aims at research projects of societal relevance using inter- or transdisciplinary approaches.
Excerpt from the UZH news article:
"Haben Sie sich auch schon gewundert, was für skurrile Sätze ein gängiges Übersetzungsprogramm wie etwa Google Translate manchmal formuliert? An der Optimierung der maschinellen Übersetzung arbeiten Spezialisten weltweit. Einer davon ist Rico Sennrich, Doktorand am Institut für Computerlinguistik der UZH. Trotz seines jugendlichen Alters – der St. Galler ist 27-jährig – hat er bereits mehrere Tools programmiert, die in bestehende Übersetzungsprogramme integriert wurden.
Eine der Schwierigkeiten maschineller Übersetzung betrifft feste Redewendungen: Steht vor dem englischen «course» ein «of» («of course»), verändert sich die Bedeutung fundamental. Statt «Kurs» bedeutet der Ausdruck nun «gewiss, natürlich». Was einem menschlichen Übersetzer kaum Kopfzerbrechen bereitet, bringt den Computer sozusagen in Verlegenheit. Oft entstehen in diesem Fall sinnwidrige Übersetzungen. Zurzeit jedenfalls noch – denn Sennrich hat eine Methode entwickelt, die es Übersetzungsprogrammen erlaubt, mithilfe des grammatischen Kontexts Redewendungen zu identifizieren".