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ESCALIER D’ARCHIMEDE
In der Performance ESCALIER D’ARCHIMÈDE entsteht vor den Augen des Publikums eine Installation, die an Werke des amerikanischen Künstlers Alexander Calder erinnert. Hier wird die Nähe des Artisten zur bildenden Kunst besonders deutlich. Treppenartig hängen die asiatischen Klangscheiben im Gleichgewicht mit Wasserflaschen – so hoch, dass der Künstler hinaufspringen muss, um die Gong-Töne zu erzeugen.
Da braucht man sich keinen Sinn zusammenzureimen: Staunen und schmunzeln genügen, wenn Erfinder Mädir Rigolo seine verblüffende Konstruktion höher und höher bis zur Decke zusammenfügt, um schliesslich das ganze monströse Gebilde mit dem eigenen Körpergewicht ins schaukelnde Gleichgewicht zu versetzen.
Die „Treppe des Archimedes“ ist eine Hommage an den grossen Mathematiker der Antike, die auf ziemlich ausgefallene Weise das Gesetz des Hebels demonstriert. „Gib mir einen festen Standpunkt, und ich hebe die Welt aus den Angeln“, hatte damals Archimedes keck ausgerufen! Mit der ebenso keck und humoristisch dargebotenen Installationsperformance baut der Künstler allein durch Hebelkraft eine „Archimedes-Leiter“ aus Gongs und hängenden Wassergläsern hoch, die mit ihren sechs Metern immer halsbrecherisch schwankt, aber nie fällt!