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Madrid – Bei der Bekämpfung von Waldbränden in der ostspanischen Provinz Alicante sind zwei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Sie erlagen am Sonntag und Montag den Verletzungen, die sie im Einsatz erlitten hatten.
Sie hatten gegen ein Feuer in La Torre de les Maçanes angekämpft. Nach Angaben eines Sprechers der Rettungsdienste wurden zwei weitere Feuerwehrleute verletzt. Sie wurden noch in Spitälern behandelt.
Das Feuer war am Sonntag in einem Pinienwald ausgebrochen. 130 Kinder wurden vorsichtshalber aus einem Lager in dem Gebiet in Sicherheit gebracht.
In Spanien loderten am Montag sechs grössere Waldbrände. Besonders dramatisch war die Lage auf La Gomera. Auf der Kanaren-Insel wüteten die Flammen im Nationalpark Garajonay, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört. 3000 Menschen mussten aus ihren Wohnungen in Sicherheit gebracht werden.
Nach dem trockensten Winter seit 70 Jahren hat das Feuer in Spaniens Wäldern leichtes Spiel. Das Land erlebte in diesem Jahr die meisten Brände seit zehn Jahren. In den ersten sieben Monaten 2012 wurden 132'300 Hektar Land von den Flammen zerstört. (SDA)