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Quelle: Tele 1
Die besten Papierflieger-Piloten der Schweiz wurden in zwei verschiedenen Disziplinen gesucht: In der Disziplin «Airtime» ging es darum, den Papierflieger so lange wie möglich in der Luft schweben zu lassen. Bei der Disziplin «Distanz» war das Ziel, den Flieger so weit wie möglich zu werfen.
Erfolgsrezept Youtube? Nicht ganz...
Bei letzterer Disziplin war mit Daniel Moor auch ein Zentralschweizer mit dabei. Doch er entwickelte für das Finale nicht etwa einen eigenen Geheimflieger, sondern vertraute auf Bewährtes: Er faltete seinen Papierflieger nach der Anleitung eines Youtube-Videos.
Mit diesem Rezept legte sein Papierflieger immerhin etwas mehr als sechs Meter zurück, was nicht für die vorderen Plätze reichte. Das ist für Daniel Moor allerdings kein Weltuntergang: «Ich habe mich nicht so gut vorbereitet. Ich kam sogar eine Stunde zu spät. Deshalb haben es andere sicher mehr verdient.»
Westschweizer Kandidaten räumen ab
Den Sieg in der Disziplin «Distanz» holte sich Louis Garcia aus Lausanne. Sein Papierflieger segelte über 18 Meter weit. Zum Sieger in der Disziplin «Airtime» krönte sich ebenfalls ein Romand – Xavier Borgeat aus Fribourg konnte seinen Flieger acht Sekunden in der Luft halten.
Damit sind die beiden nicht nur Schweizer Meister im Papierfliegen. Sie haben sich auch für das Red Bull Paper Wings Weltfinale in Österreich qualifiziert, wo sie vom 13. bis 14. Mai gegen die Champions aus über 60 weiteren Ländern antreten dürfen.
(red.)