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Thun will Beitrag für Vorprojekt von Schwimmhalle einstellen
Seit der Abstimmung zum Winterdach Strandbad 2013 ist das Thema Hallenbad auf der politischen Agenda. Der Bedarf nach zusätzlicher gedeckter Wasserfläche in Thun und in der Region ist gegeben. Anstelle einer eigenen und teuren Hallenbadlösung (Investition von 30 bis 50 Mio. Franken und jährlich wiederkehrende Betriebskosten von bis zu 1 Mio. Franken) wurde der Ausbau
eines Projektes in Heimberg favorisiert.
Am 21. März 2019 hat der Stadtrat den Verpflichtungskredit von maximal 150’000 Franken für den Anteil der Stadt Thun am Projektierungskredit der Genossenschaft Sportzentrum Heimberg für das Vorprojekt einer regionalen Schwimmhalle bewilligt. Der Gemeinderat wurde ermächtigt, den Beitrag auszuzahlen, sobald nach seiner Beurteilung ein nachvollziehbarer und gerechter Kostenteiler für das Gesamtprojekt vorliegt.
Aufgrund der betrieblichen Einschränkungen und des verminderten Geschäftsverlaufes infolge Corona hat die Genossenschaft Sportzentrum Heimberg das Projekt jedoch vorerst sistiert. Mit einem Schreiben vom 4. November 2021 teilte sie mit, das Vorprojekt im besten Fall in fünf Jahren, das heisst ca. 2027 angehen zu können. Zuerst sollen die Corona–Kredite zurückbezahlt und
das Eigenkapital wieder erhöht werden.
Der Thuner Gemeinderat beantragt nun dem Stadtparlament, de Verpflichtungskredit von maximal 150’000.- Franken für den Anteil der Stadt Thun am Projektierungskredit der Genossenschaft Sportzentrum Heimberg für das Vorprojekt einer regionalen Schwimmhalle einzustellen.
(text:pd,ch/bild:pixabay)
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