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Der Oolong Tee ist bekannter als der chinesische Tee, hat aber seinen Namen ebenfalls aus China. Es heisst, dass ein Teehersteller namens Wu Long vergessen habe, seine Ernte weiterzuverarbeiten. Als Folge seien die Blätter verwelkt und oxidiert. Als Wu Long die Blätter am nächsten Tag gefunden habe, habe er entschieden, diese schonend weiterzuverarbeiten. Daraus entstand ein Getränk, das dem Schwarztee ähnlich war, jedoch milder, süsser und wohlriechender als dieser ist. Oolongs werden ebenfalls mit den Blättern der Teepflanze «Camellia Sinensis» hergestellt. Was ihn jedoch vom schwarzen, weissen und grünen Tee abhebt, ist der Prozessschritt der Oxidierung. Oolongs sind das Zwischending von einem Schwarztee und einem Grüntee, da er teilweise oxidiert ist. Seine Blätter sind normalerweise auf eine von zwei verschiedenen einzigartigen Weisen geformt: längs zusammengerollt und gedreht oder die Blätter zu Kugeln eingewickelt, manchmal mit einem Zipfel. Um den robusten Geschmack zu erhalten, müssen die Blätter verwelken, werden dann gerollt und mehrmals gebrannt. Bei der Herstellung des Oolong muss der Teehersteller zwei Dinge beherrschen: Einerseits muss er das Potential eines Blattes erkennen, andererseits muss er die Fertigkeit besitzen, das Potential der Pflanze zu entfalten. Auf Grund seiner antioxidierenden Eigenschaften ist der Oolong Tee gesundheitsfördernd und hat das Interesse der Teeliebhaber auf sich gelenkt.
Wo können Oolong Tees gekauft werden?
Während taiwanesische oder chinesische Oolongs bereits weltweit bekannt sind, entwickeln indische Oolongs erst seit kürzerer Zeit einen Ruf. Darjeeling Tees haben angefangen, diese neue Sorte in kleinen Mengen zu produzieren. Im Gegensatz zu den taiwanesischen und chinesischen Oolongs, die einen holzigen Geschmack haben, sind die indischen Oolongs blumiger und duftender. Zudem ist diese Sorte weniger adstringierend als der Schwarztee, ist geschmacksvoller und weniger gerbstoffartig. Viele der besten Teegegenden in Indien haben angefangen, Oolongs zu produzieren, so auch Darjeeling’s Mim, Castleton, Jungpana, Singbulli und Glenburn.