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Die ZSC Lions verpassten in der National League den Sprung auf den 2. Tabellenplatz. Die Zürcher unterlagen bei Ambri-Piotta mit 1:2 nach Verlängerung und sind weiterhin Vierter. Servette bezwang Lugano zu Hause 7:3 und verdrängte die Bianconeri vom 5. Rang.
Ambri-Piotta gewann auch das zweite Saisonduell gegen die ZSC Lions. Die Leventiner siegten nach einem 0:1-Rückstand mit 2:1 nach Verlängerung.
Der Mann des Spiels war Ambris Captain Michael Fora. Der Verteidiger erzielte 43 Sekunden vor dem Ende der Overtime nicht nur das entscheidende 2:1, er hatte in der 51. Minute auch den Penalty herausgeholt, den Julius Nättinen zum 1:1 verwertete. Fora hätte aber auch gerade so gut zur tragischen Figur der Partie werden können, sass er doch nach der zweiten Pause nicht weniger als viermal auf der Strafbank, das letzte Mal in der Verlängerung. Das Powerplay der Lions funktioniert diesmal allerdings nicht wie gewünscht.
Beim ersten Saisonduell dieser beiden Teams hatten die Leventiner einen 5:2-Heimsieg gefeiert. Überragender Spieler war damals Nättinen, der vier Tore schoss. Überhaupt benötigte der Finne in der National League keinerlei Anlaufzeit - in seinen ersten elf Spielen war er nicht weniger als 14 Mal erfolgreich. Danach aber blieb Nättinen in sechs Partien in Folge torlos. Nun beendete er diese Flaute mit dem souverän verwandelten Penalty.
Beim 1:0 für den ZSC hatte Dominik Diem Ambris Goalie Viktor Östlund aus spitzem Winkel erwischt. Ansonsten zeigte der 26-Jährige, der zum ersten Mal in der laufenden Meisterschaft in der National League von Anfang an zum Einsatz kam, eine tadellose Leistung. Östlund parierte 42 Schüsse. Für die Lions war es die dritte Niederlage in den letzten vier Partien, womit sie den Sprung auf den 2. Tabellenplatz verpassten.
Genève-Servette wendete gegen Lugano im Mitteldrittel mit zwei Doppelschlägen ein 1:2 in ein 5:2. Am Ende siegten die Gastgeber 7:3.
Die erste Pause tat den Luganesi überhaupt nicht gut. Nach nur 32 Sekunden im Mitteldrittel glich Simon Le Coultre mit seinem ersten Treffer in der laufenden Meisterschaft zum 2:2 aus, 34 Sekunden danach brachte mit Henrik Tömmernes ein weiterer Verteidiger die Genfer erstmals in dieser Partie in Führung.
Zwischen dem 4:2 von Damien Riat (30.), der schon zum 1:1 (10.) erfolgreich gewesen war, und dem 5:2 von Marco Miranda (32.) vergingen 79 Sekunden. Beide Tore fielen in Überzahl. Am Samstag beim 6:0-Sieg bei den Rapperswil-Jona Lakers hatte Servette drei Treffer im Powerplay erzielt. Auch im Schlussabschnitt schlug das Heimteam innert kurzer Zeit zweimal zu - Tanner Richard (46.) und Noah Rod (48.) trafen innert 138 Sekunden. Damit waren die Südtessiner in diesem attraktiven Duell endgültig geschlagen.
Die Genfer gewannen somit auch ihr zweites Spiel im neuen Jahr. Für Lugano war es in der dritten Partie 2021 die erste Niederlage. Das 2:1 der Bianconeri durch Mikkel Bodker leitete Mark Arcobello ein. Der Amerikaner liess sich in der achten Partie in Folge mindestens einen Assist gutschreiben. (sda)