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Sky Dogs: Canis Major und Minor
Es ist nicht zu leugnen, dass Hunde viel Platz in den Herzen und Köpfen der Menschen einnehmen. Laut einer Umfrage der American Pet Products Association leben mehr als 78 Millionen Hunde in US-Haushalten.
Diese Bindung ist nichts Neues. Seit Jahrtausenden teilen Menschen ihr Leben mit Hunden. Ihre Bedeutung für unsere Vorfahren zeigt sich darin, dass die alten Griechen ihnen nicht nur ein, sondern gleich zwei Sternbilder nannten: Canis Major und Canis Minor.
Canis Major und Canis Minor sind zwei unserer 88 modernen Sternbilder und wurden beide zu den ursprünglichen 48 des Astronomen Ptolemäus aus dem 2. Ihre Namen sind lateinisch für Großer Hund bzw. Kleinerer Hund. Die beiden Hunde sollen die Jagdhunde von Orion, dem Jäger, sein, einer weiteren prominenten Winterkonstellation.
Canis Major enthält 32 Sterne und zeichnet sich durch den hellsten Stern am Nachthimmel aus, Sirius, auch bekannt als The Dog Star. Der Stern soll die Nase von Canis Major sein und ist auch Teil des beliebten Sternzeichens Winterdreieck (oder Sommerdreieck auf der Südhalbkugel). Andere helle Sterne im Sternbild sind Adhara, Wezen, Murzim, Aludra, Furud und Muliphen (das Hundeohr).
Canis Major beherbergt nur ein Messier-Objekt, helle Deep-Sky-Objekte, die im 18. Jahrhundert hauptsächlich vom französischen Astronomen Charles Messier identifiziert wurden: den offenen Sternhaufen M41.
Der viel kleinere Canis Minor enthält insgesamt 14 Sterne, darunter nur zwei helle, Procyon und Gomeisa. Procyon ist bekannt dafür, der siebthellste Stern am Nachthimmel zu sein, sowie einer der erdnächsten. In Canis Minor gibt es keine hellen Deep-Sky-Objekte.
Der Mythologie zufolge verfolgen die Hunde ihren Meister Orion, während er den Hasen Lepus (oder vielleicht Stier, den Stier, je nach Erzähler) über den Nachthimmel und in die Unterwelt jagt.