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In den USA gang und gäbe: Private Unternehmen (v.a. Anwaltskanzleien, aber auch Industrie- und Handelsbetriebe jeglicher Art und Grösse) übernehmen Studienkosten von Mitarbeitenden und verpflichten diese auf z.B. fünf Jahre nach Studienabschluss. Dadurch profitieren sowohl die Arbeitgeber, wie auch junge Arbeitnehmer, die vielleicht das Geld nicht haben, um ein Studium selbst zu finanzieren.
Diese Lösung ist auch bei uns denkbar. Die schweizerischen Universitäten werden zur Zeit fast zu 100 % subventioniert (ein grosses Dankeschön allen Steuerzahlern!). Was spricht dagegen, Studiengebühren teilweise den Studierenden zu überwälzen? - ich sehe Steuersenkungen am Horizont - und die Gebühren müssen ja nicht gleich in der Höhe privater amerikanischer Elite-Universitäten sein...
Zudem würden höhere Studiengebühren bei Banken den neuen Sektor der Studien-Darlehen öffnen. Ein Student, der sich nicht bei einem Arbeitgeber verpflichten will, aber kein Geld für die Uni-Gebühren hat, kann über Finanzinstitute oder direkt bei der Uni ein Darlehen beantragen, dass nach Studienabschluss ratenweise zurück bezahlt werden kann (ebenfalls analog zu angelsächsischen Ländern).
So sollten keine finanziellen Engpässe für Studienwillige entstehen und es entsteht keine Klassengesellschaft der reichen Studierenden und ärmeren Nichtstudierenden. Denn wenn man studiert um des Studiums- und Bildungswillens, und nicht nur als Beschäftigungstherapie, werden dem Studenten und späteren akademischen Arbeitnehmer die Studiengebühren in x-facher Höhe als Salär wieder zurückfliessen.