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Grausamer Tod für eine 32-jährige Frau aus Vättis bei Bad Ragaz: In einem Feriencamp im Siyafunda Bush Camp wurde sie vermutlich schlafend von einem Leoparden angegriffen und getötet.
Das Unglück ereignete sich bereits in der Nacht auf den 10. November, gestern fand in Bad Ragaz die Trauerfeier für die Verstorbene statt.
Gemäss Polizeiaussagen sei sie als Teil einer zweiwöchigen Freiwilligen-Expedition an diesem überdurchschnittlich warmen Abend um 22 Uhr ins Bett gegangen. Morgens um 5 Uhr wurden die sterblichen Überreste der 32-Jährigen gefunden. Gemäss der lokalen Zeitung Lowaevelder war dies der erste tödliche Unfall in der 11-jährigen Geschichte des Camps. Allerdings musste bereits im Sommer ein Leopard eingeschläfert werden, nachdem dieser einen Guide schwer am Arm verletzt hatte.
Jährlich reisen zwischen 40’000 und 50’000 Schweizer nach Afrika, grösstenteils um wilde Tiere zu beobachten. «Leoparden sind sehr reizbar. Sie sind Einzelgänger und wissen, dass der Mensch, neben dem Löwen, ihr grösster Feind ist», gab Marc Rosset, Kurator im Zoo Dählhölzli in Bern, dazu gegenüber 20 Minuten zu verstehen. Es bestehe auch in Zoos eine grosse Gefahr bei diesen Grosswildtieren: «Die allerwichtigste Regel ist, dass nie ein Mensch und ein Leopard im gleichen Raum sein dürfen.»