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Dieses Jahr wird er 22jährig und schimpft sich bereits Weltmeister in der Disziplin Downhill. Den Titel holte er sich letztes Jahr verdientermassen in Vallnord/Andorra. 2015 kam der lange erarbeitete Durchbruch in der Rennkarriere des jungen Südfranzosen, der in Cagnes sur Mer, ein Katzensprung von Nizza entfernt, aufwuchs und lebt.
von Rolf Fleckenstein
Die Karten sprachen für ihn, als er sich für eine Downhill-Karriere im Mountainbikesport entschied. Sein Vater Jean-Pierre war einer der Pioniere in Europa, was die Disziplin Downhill anbelangt, und gewann im Laufe seiner Karriere zahlreiche nationale und internationale Titel. Inspiriert von seinem Vater für diesen Sport begann er bereits mit 10 Jahren bei der MOM Avalanche Serie mit dem Mountainbike Downhill. Im Gefolge von Nicolas Vouilloz und Fabien Barel, seinen „Nachbarn“ an der Côte d’Azur, offenbarte der Franzose auf regionaler und nationaler Ebene schon im jungen Alter sein Talent als Downhill-Fahrer. 2011 nahm ihn Team Lapierre Gravity Republic unter Vertrag. Loïc, der den Spitznamen „Brownie“ trägt, seine Mutter nannte ihn so, wurde anschliessend französischer Juniorenmeister. 2012 trat er im Weltcup-Circuit an und schaffte es beim Elite World Cup im amerikanischen Windham noch als Junior aufs Podium. Zudem gewann er die Juniorenweltmeisterschaft. 2013 startete er erstmals als Elite-Athlet, und wieder stand er in Val di Sole/Italien auf dem Podium, bevor er beim Weltcup in Leogang/Österreich Platz zwei belegte. Die Weltcup-Saison schloss er auf dem starken 5. Rang der UCI Weltrangliste ab.Darüber hinaus holte er sich den Französischen Meistertitel, um denselben auch 2014 und 2015 einzuheimsen. Auch an der Weltmeisterschaft konnte er sich kontinuierlich nach vorne bewegen. Landete Loïc 2013 noch auf dem 11. Platz, arbeitete er sich 2014 bereits auf Rang 8 vor. Das letzte Jahr muss aber als kompletter Durchbruch in seiner noch kurzen Downhill-Karriere bezeichnet werden. ….
Den ganzen Artikel finden Sie in der Ausgabe Sportguide Bike 1/2016
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