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Studium (1978-85)
Studium der Musikwissenschaften an der Universität Bern (Ordinarius: Prof. Dr. Stefan Kunze)
Schwergewichtig Studien zur Operngeschichte und zur Sinfonik des 19. Jahrhunderts bei Prof. Kunze, Dr. Peter Ross (Verdi), Dr. Ravizza (Mahler) und Dr. Jürgen Maehder (Puccini), nachmaliger Professor an der FU Berlin
Abschluss mit einer Studie zum Kompositionsprozess bei Verdi anhand der Skizzen zu „Rigoletto“ bei Prof. Kunze (Lizentiat in Kombination mit dem Schulmusik-II-Diplom, 1985)
Während der Lizentiatsarbeit wissenschaftliche Kontakte zu Prof. Pierluigi Petrobelli (Verdi-Institut Parma/Universität Rom) und Prof. Harry Powers (Princeton University). Der Einladung Prof. Powers zum Weiterstudium an der Princeton University konnte und wollte er wegen der Fokussierung auf das Gesangsstudium in Italien nicht Folge leisten.
2001-2003 bildete er sich in Musikmanagement an der Universität Basel weiter.
Musikkritiker (1977-87)
Von der letzten Gymnasialklasse an bis Ende des Studiums in Italien wirkte Claudio Danuser als Musikkritiker bei der Berner Tageszeitung Der Bund, für die er rund 150 Rezensionen schrieb.
Während der Studienzeit in Italien regelmässige Berichte über Opernaufführung für Der Bund, das Berliner Opernmagazin Orpheus und für die Neue Zeitschrift für Musik.
Radioarbeit (1983/86)
Auf Einladung des Senders Radio Swiss International gestaltete und moderierte Claudio Danuser mehrere Radiosendungen zu diversen musikalischen Themen (z.B. Literarische Figuren in der Musik)
Auf Einladung des italienischen Staatssender RAI (Studio Pescara) konzipierte er 1986 eine 6-stündige Radiosendung zum Thema „Gabriele D’Annunzio e la musica“, die er in italienischer Dialogform mit einem Radiojournalisten des Senders gestaltete.
Programmheftbeiträge
Während des Studiums schrieb Claudio Danuser diverse Programmheftbeiträge für die Konzertreihe des Berner Sinfonieorchesters.
Von 1990-2000 verfasste er die Programmhefte der Klubhaus-Konzerte (Orchestertourneen des Migros-Kulturprozent)
Weitere Beiträge für die Programmhefte der Zürcher Oper, des Grand Théâtre in Genf, der Paul Sacher-Stiftung und für CD-Booklets der Reihe Musiques Suisses.
Vorträge/Kurse
Ein besonderes Anliegen ist Claudio Danuser auch die Vermittlung von Musik über Vorträge und Kurse an ein breites Publikum. Dabei reizen ihn gerade auch Einladungen für Referate zu ungewöhnlichen Themen für ein der Musik fernstehendes Publikum.
- Werkeinführungen am Opernhaus Zürich, Stadttheater Bern und für die Berner Sinfoniekonzerte
- Einführung in sämtliche 26 Verdi-Opern im Berner Restaurant VERDI
- Analyse sämtlicher Sterbeszenen in den Verdi-Opern (Marathon-Vortrag von 6 Stunden zum 100. Todestag Verdis am 26. Januar 2001 im Verdi-Restaurant Bern)
- „Der Wein in der Musik“ für die Weinhandlung BINDELLA
- „Brücken in der Musik“ für die Business Women Association Zürich
- „Musik und Medizin“ für Lions Clubs und andere Vortragsforen
- „Richard Strauss in Pontresina“ für die Hotelgäste des Saratz-Hotels Pontresina
- „Swiss Music: a potted history“. Englischsprachiger Vortrag zur Schweizer Musik, gehalten an den Universitäten in Honolulu, Praetoria, Johannesburg sowie beim Mongolischen Musikfestival „Roaring Hoofs“ in Ulan Bator und in der Wüste Gobi
- Kurse in Operngeschichte für die Klubschule Migros und Zentrum Obertor Winterthur
- Lehrauftrag für Musikgeschichte am Literargymnasium Rämibühl, Zürich (seit 2004)
Schweizerische Caruso-Gesellschaft
1993 Gründung einer Schweizerische Caruso-Gesellschaft als „sede svizzera“ der „Associazione Museo Enrico Caruso“ in Mailnd.
Ziel ist die Förderung des italienischen Gesangs in der Schweiz.
Organisation und Leitung diverser Meisterkurse mit italienischen Gesangsdozenten, Konzerte mit Schweizer Tenören (u.a. in der Tonhalle Zürich) und Gesprächsrunden mit bekannten Sängern (z.B. Carlo Bergonzi)
CD-Produzent
Seit 1990 betreut Claudio Danuser als Produktionsleiter die auf Schweizer Musik spezialisierte CD-Reihe Musiques Suisses des Migros-Kulturprozent