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Mit Sprüngen auf 117,5 und 121,5 Meter konnte Simon Ammann am Bergisel nicht mit den Besten mithalten. Zwar verbesserte er sich im Finaldurchgang vom 29. auf den 25. Platz, fiel damit aber trotzdem aus den Top 10 des Weltcups.
«Ich war zu wenig frech», bilanzierte Ammann, der einen weiteren Nackenschlag einstecken musste. «Ich muss das Resultat so hinnehmen.» Der neuerliche Ausrutscher führt dazu, dass Ammann im Abschlussspringen der Vierschanzentournee in Bischofshofen durch die Qualifikationsmühle gehen muss.
Schlierenzauer überflügelt Jacobsen
An der Spitze sorgte für einmal nicht Anders Jacobsen für die Musik. Der Norweger, der die ersten beiden Springen gewonnen hatte, musste diesmal mit Sprüngen auf 127 und 117,5 Meter «nur» mit Platz 7 Vorlieb nehmen.
Den Sieg holte sich Lokalmatador Gregor Schlierenzauer. Der Österreicher legte den Grundstein zum Erfolg bereits im 1. Durchgang, als er mit 131,5 Meter die klare Bestweite erreichte. Mit einem Sprung auf 123 Meter flog er den Sieg schliesslich souverän nach Hause. Kamil Stoch (Pol) und Anders Bardal (No) komplettierten das Podest.
Ammann fällt zurück
Im Gesamtklassement der Vierschanzentournee überflügelte Schlierenzauer Jacobsen und liegt neu 10,7 Punkte vor dem Norweger. Ammann belegt mit 609,2 Punkten Rang 16.
Für Jacobsen ist vor der letzten Station noch alles drin: «Es ist keineswegs vorbei. Zehn Punkte, das kann ein Sprung sein.» Für Ammann hingegen bleibt der Tourneesieg weiterhin ein Traum.