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Am 9. Mai 1953 wurde der Handharmonika-Club Döttingen (HCD) durch Herrn René Flury sen. gegründet. Während den ersten 6 Jahren war René sen. nicht nur Dirigent, sondern auch Präsident des noch jungen Vereins.
Die erste Vorstandssitzung fand am 9. Juli 1953 statt. Der Monatsbeitrag für Schüler wurde auf Fr. 1.00 und für sonstige Mitglieder auf Fr. 2.00 festgelegt.
In alten Vereinsbüchern ist nachzulesen, dass der Dirigent die Spieler zu vermehrtem Üben angeregt hatte, um den Verein und dessen Können voranzutreiben. Auch die Kameradschaft sei vermehrt zu pflegen und die Spieler sollen pünktlich zur Probe erscheinen. Davon zeugt auch ein Schreiben des Präsidenten vom 21. Januar 1967, welches für Neumitglieder bestimmt war.
Die ersten Konzerte wurden im Monti-Saal Döttingen und später in der Turnhalle Bogen Döttingen gegeben. Nebst dem Akkordeonspielen wurde auch Theater aufgeführt. Ein Eintritt zum Konzert kostete für Erwachsene Fr. 2.50 und für Kinder Fr. 0.80.
1961 marschierte der HCD erstmals am Winzerumzug mit und 1962 mass sich der Verein zum ersten Mal an einem Wettspiel mit anderen Akkordeonvereinen.
An der Orientierungssitzung vom 12. Dezember 1972 wurde die Fusion zwischen dem HC-Döttingen und dem HC-Rohrdorf einstimmig beschlossen. Diejenigen Spieler vom HC-Rohrdorf die freiwillig weiter spielen wollten, schliessten sich dem HC-Döttingen an. Im Übergabeprotokoll der Fusion erfahren Sie dazu mehr.
In den folgenden Jahren durfte der HCD bei verschiedenen Gelegenheiten wie Geburtstagsfesten, Firmenanlässen, bei Hochzeiten, Messen etc. ein breites Publikum erfreuen. An einigen Verbands-, aber auch Eidgenössischen Akkordeon-Musikfesten, erhielte der Verein gute bis sehr gute Bewertungen.
Nach 40 Jahren musikalischer Leitung hat René Flury sen. die Führung des Vereins an seinen Sohn René Flury jun. übergeben. René Flury sen. wurde anlässlich des Jahreskonzertes von 1994 durch den damals amtierenden Präsidenten, Herrn Peter Wyss, verabschiedet.