Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/183111

<h2>SubmittedText<h2><p>Momentan installieren die Provider UPC und Swisscom exklusive Sportübertragungen im Eishockey respektive Fussball, dies zuungunsten der Kunden, die gerne gegen Bezahlung Live-Übertragungen verschiedener Sportarten schauen.</p><p>- Wie kann der Bundesrat basierend auf der heutigen Rechtsgrundlage sicherstellen, dass den Kunden der Konsum verschiedener Sportarten unabhängig vom Provider diskriminierungsfrei ermöglicht wird?</p><p>- Welche Lösungen sieht er für das vorliegende Problem in Zukunft?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die UPC und die Swisscom haben beim Eishockey bzw. beim Fussball Exklusivrechte erworben und können ihren Kunden eine breite Palette von Spielen - hauptsächlich im Pay-TV - anbieten. Die Rechtepakete sind von den Sportverbänden ausgeschrieben und vergeben worden. Hier gelten grundsätzlich die Regeln des freien Marktes.</p><p>Es ist Sache der Wettbewerbskommission zu beurteilen, ob bei exklusiven Ausstrahlungen dieser Spiele die Vorschriften des Kartellgesetzes verletzt werden. Die Entscheide der Weko sind beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbar.</p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass mit dem Kartellrecht die nötigen Instrumente bestehen, um Diskriminierungen im Markt zu verhindern. Er sieht zurzeit keinen Handlungsbedarf.</p><p>Im Übrigen zeigt auch die SRG ein breites Spektrum an Sportarten. Im Fussball zeigt sie bei jeder Spielrunde der Super League ein Live-Spiel. Beim Eishockey sind die entscheidenden Play-off-Spiele der National League A ebenfalls auf SRG-Kanälen frei zugänglich.</p>