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Ein brummendes US-Geschäft bescherte dem mehrheitlich zu Fiat gehörenden Chrysler-Konzern im ersten Quartal 2012 einen Nettogewinn von 473 Millionen Dollar. Das ist mehr als vier Mal so viel wie noch ein Jahr zuvor und der höchste Quartalsgewinn seit der Übernahme durch die Italiener im Jahr 2009. Für das Gesamtjahr 2012 bekräftigte Chrysler das Ziel, einen Nettogewinn von rund 1,5 Milliarden Dollar einzufahren.
Die Nummer drei des US-Automarktes steigerte den Umsatz im ersten Quartal auf 16,4 Milliarden Dollar nach 13,1 Milliarden Dollar vor Jahresfrist. Absatzsteigerungen über dem Marktdurchschnitt zeigten, dass das Chrysler-Management auf Kurs bleibe, sagte Fiat- und Chrysler-Chef Sergio Marchionne.
Insgesamt brachte Chrysler weltweit mit 523'000 Fahrzeugen im Berichtsquartal 33 Prozent mehr Autos an die Kunden. Marchionne betonte, Chrysler werde seine 2009 ausgegebenen Fünf-Jahres-Ziele erreichen. Damals übernahmen die Italiener nach der Chrysler-Insolvenz 58,5 Prozent des US-Konzerns.
(laf/muv/sda)