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Das Gemeinsames Versandverfahren (gVV) ist eine einfache und kostengünstige Möglichkeit zur Beförderung von unverzollten Waren durch mehrere Staaten. Dazu ist im Land, in dem das Versandverfahren eröffnet wird, eine Sicherheit zu leisten, die nach Erledigung des Verfahrens wieder freigegeben wird.
Das gVV wird zurzeit in den EU-Staaten sowie in der Türkei, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien und der Republik Serbien in allen Verkehrsarten angewendet. Das Regelverfahren wird elektronisch abgewickelt (bekannt unter dem Begriff NCTS - Neues Computerisiertes Transitsystem).
Als Zolldokument gilt das so genannte Versandbegleitdokument, welches bei der Eröffnung des Verfahrens vom System erstellt und von Ihnen ausgedruckt werden muss. Dieses Dokument muss der Sendung beiliegen. Auf dem Dokument ist auch ersichtlich, ob es sich um Waren des freien EU-Verkehrs (so genannte T 2 Waren oder Unionswaren) oder um andere Waren handelt (T 1 Waren).
Das Versandverfahren ist an eine Transitfrist gebunden, innerhalb welcher die Waren der von Ihnen bestimmten Zollstelle vorgeführt werden müssen.
Die Identität der Waren wird mittels einer präzisen Warenbeschreibung (Warenart, Menge, Artikel-/Seriennummer, etc.) oder mit einem Zollverschluss (eine Art Plombe wie Zollblei, Tyden Seal, etc.) sichergestellt.
Da das Versandverfahren elektronisch abgewickelt wird, sind ein entsprechendes Programm und eine IT-Verbindung mit uns notwendig. Über eine solche verfügen Speditionsunternehmen oder Verzollungsagenturen an die Sie sich wenden können (siehe Spedlogswiss).
Weitere Informationen zum NCTS-System für elektronische Transitanmeldungen finden Sie unter NCTS.