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Damit hat der Konzern mit Sitz in Vernier bei Genf die Prognosen der von der Finanznachrichtenagentur AWP befragten Analysten mehr oder weniger getroffen. Ohne Währungseffekt sowie Zu- und Verkäufe wäre der Umsatz um 2 Prozent gestiegen, wie Givaudan am Freitag mitteilte. Der Konzern strebt ein organisches Wachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent pro Jahr an. Damit will er das Marktwachstum von 2 bis 3 Prozent jährlich übertreffen.
Weniger Umsatz machte Givaudan mit Riechstoffen, die etwa für Parfums, Shampoos, Waschmittel oder Deodorants verwendet werden. Rückläufig waren vor allem die Verkäufe von Riechstoff- und Kosmetik-Ingredienzen. Dabei handelt es sich um Geruchsmoleküle, die Givaudan entwickelt und verkauft. Gut entwickelt haben sich hingegen die zugekauften Unternehmen Soliance und Induchem.
Ein besseres Ergebnis erzielte Givaudan mit der zweiten Sparte, den Aromastoffen. Diese kommen in Nahrungsmitteln zum Einsatz. Ein gutes Wachstum habe man im Segment Getränke und Milchprodukte verzeichnet, schreibt Givaudan.
Wird nur das dritte Quartal betrachtet, sank der Umsatz um 0,9 Prozent auf 1,11 Milliarden Franken. Bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe hätte ein Wachstum von 3,3 Prozent resultiert.
(SDA)