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Gleich sechs neue Gesichter waren am Dienstagabend im Freiburger Generalrat zu entdecken: Ausser in der SP sassen in jeder Fraktion neue Mitglieder. In der SVP haben Claude Gremaud und Thomas von Gunten ihr Amt niedergelegt; für sie rutschten Mathieu Perrin und José Uldry nach. Auch in der FDP kam es zu zwei Wechseln: David Aebischer und David Krienbühl ersetzen Jérôme Magnin und Vincent Jacquat. Jacquat war lange Präsident der städtischen FDP, ist nun aber aus der Stadt weggezogen. Bei der CVP rutschte Jean-Luc Dreyer für Valérie Rück-Gamba nach. Rainer Weibel, langjähriger Generalrat der Grünen, ist im Juli bei einem Reitunfall in der Mongolei verstorben. Seinen Generalratssitz übernimmt Francesco Ragusa. Zum letzten Mal im Rat sass am Dienstag Vincent Pfister (CSP); seine Nachfolge ist noch unklar.
Die vielen Abgänge machten Ersatzwahlen für mehrere Kommissionen nötig. Das freute Claudio Rugo, einziger Vertreter der Künstlerpartei im Rat: «Fünf Wahlen ergeben insgesamt zehn Minuten Redezeit für mich.» Er stellte sich bei drei Wahlen zur Verfügung: als Mitglied der Finanzkommission, der Baukommission sowie der Fusionskommission. Doch das Parlament setzte auf Kandidaten aus Parteien mit Fraktionsstärke. So ersetzt David Krienbühl nun Vincent Jacquat in der Finanzkommission. Oliver Collaud (Grüne) zieht anstelle von Rainer Weibel in die Baukommission ein. Raphaël Fessler (CVP) übernimmt den Sitz von Valérie Rück in der Fusionskommission. Kam Rugo bei der ersten Wahl noch auf vier Wahlzettel, stimmte danach nur noch er selbst für sich. In stiller Wahl wurden José Uldry als Nachfolger von Claude Gremaud in die Einbürgerungskommission sowie David Aebischer als Nachfolger von Jérôme Magnin in die Informatikkommission gewählt.