Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03346.jsonl.gz/1330

- Die Spieler von Istanbul Basaksehir haben sich in der Partie gegen Paris St-Germain in die Kabine zurückgezogen.
- Der 4. Offizielle soll einen Betreuer der Türken rassistisch beleidigt haben.
- Das Spiel wurde nach langen Diskussionen abgebrochen und gemäss der Uefa auf den Mittwoch verlegt.
- Zudem wurde eine Untersuchung eingeleitet.
Die Spieler beider Mannschaften verliessen den Platz, um gegen einen vermuteten rassistischen Aussetzer des 4. Offiziellen zu protestieren. Der Rumäne soll ein türkisches Teammitglied mit «Negro» beleidigt haben. Als danach auch noch der Assistenztrainer der Türken, der Kameruner Pierre Webo, wegen zu heftigem Reklamieren die rote Karte sah, eskalierte die Situation vollends.
Rund 10 Minuten lang diskutierten die Spieler beider Mannschaften mit den Schiedsrichtern, Klubverantwortlichen und Uefa-Delegierten. Danach verliessen sie den Rasen. Die Pariser kehrten später zurück, um das Spiel wieder aufzunehmen. Doch Basaksehir blieb in den Katakomben.
Neue Unparteiische am Mittwoch
Am späten Abend, als die anderen Champions-League-Matches bereits zu Ende waren, wurde bekannt, dass die Partie verlegt wurde. Sie findet nun am Mittwoch um 18:55 Uhr statt. Das Spiel wird ab der 18. Minute fortgesetzt werden und von neuen Schiedsrichtern geleitet. Die Uefa hat zudem per sofort eine Untersuchung eingeleitet.
Nachdem Manchester United in Leipzig verloren hat, ist bereits klar, dass Paris St-Germain in den Achtelfinal kommt. Basaksehir ist schon ausgeschieden.