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- Als erster Mensch durchbrach Charles Elwood «Chuck» Yeager 1947 mit einem Flugzeug die Schallmauer.
- Nun ist der ehemalige Testpilot im Alter von 97 Jahren gestorben. Das bestätigt seine Frau via Twitter.
- Nasa-Chef Jim Bridenstine würdigt ihn für seine Leistungen in der Luftfahrt. Gewürdigt wurde er bereits zu Lebzeiten in Büchern und Filmen.
Der damals 24-jährige Testpilot der US-Luftwaffe erreichte im Oktober 1947 grosse Bekanntheit, als er mit einem raketengetriebenen Flugzeug die Schallmauer durchbrach. In seinem Flugzeug vom Typ Bell X-1 beschleunigte er auf Überschallgeschwindigkeit und flog mit einer Geschwindigkeit von über 1130 Kilometern pro Stunde.
Das hat uns den Weltraum geöffnet, von Satelliten bis zu Star Wars
2007 sagte Yaeger in einem Interview: «Das hat uns den Weltraum geöffnet, von Satelliten bis zu Star Wars». Sein Rekord brachte ihm nicht nur den Spitznamen «schnellster Mann der Welt» ein, sondern auch Bekanntheit bis in die Popkultur. So verwendete der Schriftsteller Tom Wolfe ihn und seinen Mitstreiter als Charakter im Roman «Die Helden der Nation», der später in den 80er-Jahren sogar verfilmt wurde.
Chuck Yeagers arbeitete vor dem Zweiten Weltkrieg bei der US-Luftwaffe als Mechaniker und begann daraufhin mit der Pilotenausbildung. Mit dem Kriegseintritt der USA nach 1941 überstand Yeager bis Kriegsende mehrere Lufteinsätze. Die «New York Times» berichtete, Yeager habe an einem einzigen Tag fünf feindliche Flugzeuge abgeschossen.
«Amerikas grösster Pilot»
Yeagers Ehefrau Victoria twitterte, mit tiefer Trauer müsse sie mitteilen, dass die Liebe ihres Lebens am Montag gegen 21 Uhr gestorben sei. Woran ihr Mann gestorben sei, erwähnte sie nicht. Auf dem offiziellen Konto des ehemaligen Generals schrieb Victoria Yeager: «Ein unglaubliches Leben, gut gelebt, Amerikas grösster Pilot.»
Auch die US-Weltraumbehörde Nasa würdigte seine Leistungen zu Lebzeiten. Sein Tod sei ein «riesiger Verlust für unsere Nation», schrieb Nasa-Chef Jim Bridenstine. Weiter bezeichnete er Yeagers Pionierleistungen als «brillante Beiträge zur Luft- und Raumfahrtwissenschaft».
«Als junger Marineflieger war ich einer von vielen auf der ganzen Welt, die zu Chuck Yeager und seinen erstaunlichen Leistungen als Testpilot aufschauten», schrieb Bridenstine in der Mitteilung. «Sein Weg ebnete den Pfad für jeden, der die Grenzen des menschlichen Potenzials ausreizen wollte, und seine Errungenschaften werden uns über Generationen hinweg leiten.»