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Kinder sind doppelt so häufig von extremer Armut betroffen wie Erwachsene. Eine neue Studie von UNICEF und der Weltbank zeigt auf, dass die Hälfte aller Kinder in Afrika südlich der Sahara in Haushalten leben, die mit weniger als 1.90 US-Dollar pro Person und Tag auskommen müssen.
Kinder leben doppelt so häufig in extremer Armut wie Erwachsene, wie eine neue Studie von UNICEF und der Weltbank aufzeigt. Der Bericht «Ending Extreme Poverty: A Focus on Children» stützt sich auf Daten aus 89 Ländern. Im Jahr 2013 lebten demnach in den Entwicklungsländern 19,5 Prozent aller Kinder in Haushalten, die mit weniger als 1.90 US-Dollar pro Person und Tag auskommen müssen – verglichen mit 9,2 Prozent der Erwachsenen. Das entspricht weltweit fast 385 Millionen Kindern. Besonders stark betroffen sind die Länder südlich der Sahara sowie in zweiter Linie das südliche Asien, insbesondere Indien.
«Kinder leben nicht nur öfter in extremer Armut, sondern die Auswirkungen der Armut sind für sie auch am verheerendsten», sagt UNICEF Direktor Anthony Lake. «Am meisten leiden die jüngsten Kinder, weil die Entbehrungen sie in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung behindern. Es ist schockierend, dass die Hälfte aller Kinder in Afrika südlich der Sahara und eines von fünf Kindern in den Entwicklungsländern in extremer Armut aufwachsen. Das schränkt nicht nur ihre eigene Zukunft ein, sondern wirkt sich auf die ganze Gesellschaft aus.»
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