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Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stuft den Borneo-Orang-Utan als „vom Aussterben bedroht“ und den Walhai, sowie den Flügelkopf Hammerhai als „gefährdet“ ein. Die Hauptbedrohung dieser Arten ist der Mensch.
Der Borneo-Orang-Utan könnte bald aussterben. Er wurde durch die IUCN als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. Die Hauptursache ist der Verlust seines Lebensraumes. Der Tropische Regenwald, wo die Borneo-Orang-Utans leben, wird stetig weiter abgeholzt um Flächen für Palmöl- oder Kautschuk-Plantagen zu gewinnen. Der Orang-Utan wird ausserdem von den Menschen gejagt.
Die IUCN stuft neu den Walhai, sowie den Flügelkopf Hammerhai als „gefährdet“ in der Roten Liste ein. Die Population des Walhais, dem grössten auf der Welt lebenden Fisch, hat sich in den letzten 75 Jahren halbiert. Er werde hauptsächlich durch Fischerei und von Schiffspropeller bedroht, da er meistens zusammen mit dem Thunfisch unterwegs sei, so die IUCN. Auch der Flügelkopf Hammerhai wird aufgrund der unregulierten Fischerei als „gefährdet“ eingestuft.
Für Jane Smart, Direktorin des IUCN-Artenprogramms ist der Zustand alarmierend. Die neue IUCN Rote Liste zeige, dass für die Erhaltung der Biodiversität ein strategisches Handeln wichtig sei.