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Die schweren Überschwemmungen und Erdrutsche in diesem Sommer haben bereits 575 Menschen das Leben gekostet. Rund 340 Menschen seien vermisst, berichtete am Donnerstag die Zeitung "China Daily" unter Berufung auf das Krisenzentrum in Peking.
Seit Ende vergangener Woche hatten Staatsmedien allein rund 190 Tote berichtet. Neue Regenfälle drohen im Nordosten die schwersten Überschwemmungen seit fünf Jahrzehnten zu verschlimmern.
Auch die Hochwasserlage im Süden ist kritisch. Mit Taifun "Trami" traf in der Nacht zum Donnerstag ein neuer Wirbelsturm nahe Fuqing in der Provinz Fujian auf die südchinesische Küste. Es gab heftige Niederschläge und stürmische Böen.
Bei den sommerlichen Unwettern sind bereits wirtschaftliche Schäden in Höhe von 162 Milliarden Yuan (rund 24 Milliarden Franken) entstanden, schrieb die "China Daily". 80 Millionen Menschen seien betroffen. Zehntausende Häuser wurden zerstört. Die Volksbefreiungsarmee wurde für die Rettungsarbeiten mobilisiert.
SDA-ATS