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Die katholische Kirche verwendet in der Liturgie bei der Feier bestimmter Sakramente und Sakramentalien drei verschiedene Öle. In der Chrisammesse nach der Predigt spricht der Bischof die Weihegebete über die Öle; besonders feierlich ist jenes für den Chrisam. Der Bischof haucht das Chrisam an, ein Symbol für den Heiligen Geist, der durch die Salbungen wirken soll. Dann mischt der Bischof Balsam in das Öl; ein dickflüssiges Gemisch von Harzen und Ölen, das von Sträuchern gewonnen wird und köstlich duftet.
Das wertvolle Chrisamöl wird bei der Taufe, bei der Firmung und der Priesterweihe sowie bei der Kirch-, Altar- oder Glockenweihe verwendet.
Für die Salbung der Kranken und Geschwächten dient Oliven-/Rosenöl. Dieses Öl wird auch Oleum Infirmorum genannt.
Zur Salbung von vorwiegend erwachsenen Taufbewerbern (Katechumene) wird das Katechumenenöl (Olivenöl) verwendet.