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Die Frau im MondMarion Cotillard in der Rolle einer leidenschaftlichen Träumerin
Gabrielle (Marion Cotillard), die Tochter einfacher Gutsbesitzer aus der Provence, wächst in ländlicher Einöde umringt von duftenden Lavendelfeldern auf. Dort verbringt sie ihre Tage mit Tagträumereien von grenzenloser Leidenschaft ohne Tabus. Zu einer Zeit, in der die Frau einzig für die Ehe bestimmt war, ein gefährliches Unterfangen. Gabrielle eckt an, man wähnt sie verrückt. Ihre Eltern wissen sich nicht anders zu helfen, als sie mit dem spanischen Landarbeiter José (Alex Brendemühl) zu verheiraten. Als schmerzende Nierensteine («Mal de pierres») sie zwingen, sich einer Kur in der Schweiz zu unterziehen, lernt sie den charmanten und verwundeten Offizier André Sauvage (Louis Garrel) kennen. Eine bedingungslose Liebe entflammt in Gabrielle, die sich dem jungen Mann mit Haut und Haar hingibt. Doch die Zeit ihrer Gemeinsamkeit ist begrenzt und so bleibt Gabrielle am Ende einzig die Hoffnung, mit André eines Tages in ein neues Leben zu entfliehen …
Geboren am 22. April 1946 im algerischen Oran, wächst Nicole Garcia in Algerien auf und zieht nach dem Schulabschluss nach Frankreich. Neben ihrem Jurastudium nimmt sie Schauspielunterricht und
wechselt schließlich ans Konservatorium, das sie 1969 abschliesst. 1986 dreht Garcia den Kurzfilm «15 août», den sie auf Anhieb in Cannes präsentieren darf, und reüssiert in der Folge mit einer Reihe von Spielfilmen in eigener Regie,
darunter ihr von Kritik und Publikum gefeiertes Debüt «Weekend für zwei» mit Nathalie Baye (1990). Obwohl Nicole Garcia nicht in ihren eigenen Filmen mitspielt, ist sie auch weiterhin in den Arbeiten anderer Regisseure zu sehen.