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Der Beitrag zu nachhaltigem Zugang zu Trinkwasser und zur Ernährungssicherheit ist eine der wichtigsten Herausforderungen, der sich das CEAS gestellt hat. Im burkinischen Dorf Pibsé leiden vor allem SchülerInnen und GärtnerInnen unter der Fehlfunktion ihrer Brunnen. Gemeinsam mit dem Verein Morija will das CEAS ihnen helfen, das Bohrloch der Schule zu sanieren und ein zweites Bohrloch zu bauen. Um dieses Vorhaben zu realisieren, braucht dieses Projekt jedoch noch finanzielle Unterstützung.
Die Primarschule von Pibsé
In Pibsé, einem Dorf im Zentrum Burkina Faso’s, gibt es ein Bohrloch zur Gewinnung von Trinkwasser für das Dorf. Leider funktioniert dieses Bohrloch häufig nicht richtig. Die Folgen davon sind vielfältig: eingeschränkter Zugang zu Trinkwasser, vorübergehende Schliessung der Schulkantine oder die Ansteckung mit Krankheiten.
Um zu einem nachhaltigen Zugang zu Trinkwasser und zur Ernährungssicherheit für die 350 SchülerInnen, ihre Familien und LehrerInnen beizutragen, ist die Sanierung dieses Bohrlochs geplant. Dieses Projekt wird es auch ermöglichen, die Instandhaltung des Bohrlochs zu garantieren und einen Garten für die Schule anzulegen. Ausserdem sind Sensibilisierungskurse zu Fragen der Hygiene und der sanitären Versorgung geplant.
Eine Photovoltaik-Pumpe für das Quartier Silmisin
Im Quartier Silmisin ist der Gemüseanbau während der 8 bis 9 Monate andauernden Trockenzeit schwierig. Dies ist vor allem auf die zu überwindende Entfernung und die Zeit zurückzuführen, die Frauen und Kinder benötigen, um Wasser aus dem Schulbrunnen zu holen. Die Funktionsstörungen des Brunnens erschweren das Wasserbesorgen noch weiter und schränken die Möglichkeit ein, grössere Flächen mit Gemüse zu bebauen.
Um diese Situation zu entschärfen und um den Zugang zu Wasser für Haushalte, GemüselandwirtInnen und GärtnerInnen zu erleichtern, wird das CEAS den Bau eines neuen Bohrlochs mit einem Solarpumpensystem und die Installation von zwei Tanks organisieren. Darüber hinaus wird das CEAS die Gründung einer lokalen Wassernutzungsvereinigung unterstützen, um die nachhaltige Bewirtschaftung dieser kostbaren Ressource sicherzustellen.
Wieso daran glauben?
Die Sanierung des Schulbohrlochs ist eine gute Sache. Die Sicherstellung seiner Instandhaltung und Wartung durch langfristige Überwachung ist noch besser. Deshalb legen wir grossen Wert darauf, LehrerInnen und Kinder für das Thema zu sensibilisieren. Das CEAS wird daher neben vielen motivierten lokalen Akteuren auch mit der Schweizer Organisation Morija zusammenarbeiten, deren Ziel es ist, gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu helfen. Dieses Projekt zielt darauf ab, mit der aktuellen und zukünftigen nationalen Politik in den Bereichen Bildung, Umwelt, Gesundheit, Hygiene und Ernährung im Einklang zu sein.