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Als Schriftsteller prägte Lafcadio Hearn, der große Vermittler zwischen den Kulturen, das westliche Bild von Japan im beginnenden 20. Jahrhundert entscheidend. Er wurde nicht nur in unzählige Sprachen übersetzt, sondern insbesondere auch im deutschsprachigen Raum geschätzt. 1850 auf der griechischen Insel Lefkas als Sohn des britischen Militärarztes Charles B. Hearn und seiner griechischen Frau Rosa geboren, brachten ihn die Eltern schon mit zwei Jahren zu seiner Großtante Justine nach Dublin. Ab 1863 besuchte er das St. Cuthbert's College in England. Hearn erblindete bereits als Jugendlicher fast völlig durch einen Unfall.