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Crosscurrents
American and European Music in Interaction, 1900–2000
Im 20. Jahrhundert war der Austausch zwischen Nordamerika und Europa von größter Bedeutung für die Entwicklung des Musiklebens dies- und jenseits des Atlantiks.
Amerikanische Musiker studierten in Europa, europäische Musiker besuchten die USA oder mussten dorthin fliehen; Orchester und Solisten überquerten den Ozean in beiden Richtungen, um Konzerte zu geben; Musikfestivals zogen ein internationales Publikum an; und gedruckte Musikausgaben, Tonaufzeichnungen, die journalistische Berichterstattung, das Radio und schließlich das Internet sorgten für einen immer intensiveren transatlantischen Informationsfluss.
Der vorliegende Band, der aus einem zweiteiligen, an der Harvard University und an der Ludwig-Maximilians-Universität München abgehaltenen Symposium hervorgegangen ist, widmet sich diesen und anderen Formen der musikalischen Interaktion zwischen den beiden Kontinenten und zeigt auf, wie ein anfänglich ungleichgewichtiges postkoloniales Kräfteverhältnis mehr und mehr einer amerikanisch-europäischen Begegnung auf Augenhöhe Platz gemacht hat.
Crosscurrents Inhaltsverzeichnis
Crosscurrents: American and European Music in Interaction, 1900-2000
hrsg. von Felix Meyer, Carol J. Oja, Wolfgang Rathert und Anne C. Shreffler
Eine Veröffentlichung der Paul Sacher Stiftung
Woodbridge, Suffolk: The Boydell Press, 2014
34 Essays und 2 Interviews in englischer Sprache
527 S., gebunden, GBP 40
ISBN 978 1 84383 900 2