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Allgemein
Die Schweizer Asylpolitik orientiert sich an den Grundsätzen der Genfer Flüchtlingskonvention. Gemäss dieser Konvention sind Flüchtlinge Personen, welche in ihrem Heimatstaat politisch unterdrückt, verfolgt, Gewalt oder Rassismus ausgesetzt sind.
Das Staatssekretariat für Migration (SEM) weist 0.6 % (gemäss Verteilschlüssel SODK) aller Asylsuchenden in der Schweiz dem Kanton Glarus zu. Die Fachstelle Asyl hat für die Umsetzung der Bundesanweisungen und den Erlass von kantonalen Richtlinien besorgt zu sein. Sie ist zuständig für die interkantonale Koordination, die Unterbringung und die wirtschaftliche Sozialhilfe im Asylbereich (SHG Art. 12). In die Zuständigkeit der Fachstelle Asyl fällt auch die Gewährung von Nothilfe für alle vom Sozialhilfestopp betroffenen Asylsuchenden mit einem rechtskräftigen Negativentscheid oder einem rechtskräftigen Nichteintretensentscheid.
Die Asylbetreuung Kanton Glarus ist für alle Personen im laufenden Asylverfahren (Bewilligung N) und vorläufig aufgenommene Personen mit weniger als sieben Jahren Aufenthalt VA7- (Bewilligung F) zuständig. Die Betreuung von vorläufig aufgenommenen Personen mit mehr als sieben Jahren Aufenthalt VA7+ (Bewilligung F), anerkannten Flüchtlingen (Bewilligung B) und vorläufig aufgenommenen Flüchtlingen (Bewilligung F) ist Aufgabe der Sozialen Diensten. Sozialhilfe