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Gemäss der von der BP plc im Juni 2011 publizierten 60th Statistical Review of World Energy kann die Kernenergie eine Produktionssteigerung von 2% gegenüber 2009 verzeichnen. Dieser Produktionsausbau ist verhältnismässig gering verglichen mit den Energieträgern Öl (Zuwachs um 3,5%), Wasserkraft (5,3%), Erdgas (7,3%), Kohle (7,5%) und den neuen Erneuerbaren (15,4%). Der Energieverbrauch in den OECD-Ländern ist mit +3,5% im letzten Jahr zwar wieder gestiegen, bleibt damit aber auf dem stagnierenden Trend der vergangenen zehn Jahre. Anders ist die Situation in den Nicht-OECD-Ländern, wo der Jahres-Energieverbrauch seit 2000 um rund 63% zugenommen hat.
Öl macht mit rund einem Drittel unverändert den grössten Anteil am weitweiten Energieverbrauch aus. Jedoch hat der Rohstoff das elfte Mal in Folge Marktanteile verloren. Der Kohleverbrauch ist 2010 wie alle anderen Rohstoffe überdurchschnittlich gewachsen und hat unter den fossilen Energieträgern am meisten zugelegt. Beim Kohleverbrauch tat sich die Schere zwischen den OECD- und Nicht-OECD-Ländern weiter auf: Während die zwei Ländergruppen vor zehn Jahren in etwa gleich viel dieses Rohstoffs verbraucht haben, so hat sich der Kohlekonsum in den Nicht-OECD-Länder bis heute praktisch verdoppelt, wobei China allein 48% der Kohle konsumiert hat. In den OECD-Ländern ist er hingegen stabil geblieben.
Quelle
M.B. nach BP, Medienmitteilung, 8. Juni 2011