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Jewgeni Onegin
Opera by Pjotr Tschaikowski (1840-1893)
Lyrical scenes
Libretto by Konstantin Shilovsky and Piotr Tchaikovsky
After the eponymous verse novel by Alexander Pushkin
In russian with German and English surtitles. Playing duration 2 Std. 55 Min. Interval after 2nd act after approx. 1 Std. 55 Min. Introduction 45 min before the performance.
Coproduction with Komische Oper Berlin.
Introductory matinee on 10 Sep 2018.
September 2017
30Sep
19.00
Jewgeni Onegin
Opera by Pjotr Tschaikowski, Price H, AMAG people's performance subscription
October 2017
08Oct
19.30
Jewgeni Onegin
Opera by Pjotr Tschaikowski, Price E, Sunday subscription C, Mixed subscription C
22Oct
14.00
Jewgeni Onegin
Opera by Pjotr Tschaikowski, Price E, Mixed subscription B, Choice subscription
Jewgeni Onegin
Abstract
Jewgeni Onegin
“I do not need any tsars, popular uprisings, battles or marches… I am looking for an intimate but powerful drama that is based on conflicts that I have experienced myself and that can move me to the core.” Pushkin’s Eugene Onegin touched/moved the composer like no other subject matter. Disregarding all the warnings of his friends, who maintained that the story was not sufficiently dramatic, Tchaikovsky composed this intimate opera, which he termed “lyrical scenes.” Soon after the Moscow première, Eugene Onegin became Tchaikovsky’s hitherto greatest success. Its open structure, which centres on the emotional life of the young protagonists, points far into the future of musical theatre.
Tatiana, who lives only in the romantic plots of the novels she reads, falls in love at first sight with Onegin, a spoilt, condescending intellectual. The same night, she writes Onegin a rapturous letter in which she declares her love for him and places her destiny in his hands. Onegin coldly rejects her – he is not made for marriage. When Onegin flirts with Tatiana’s sister Olga at a ball, his friend Lensky, who is in love with Olga, challenges him to a duel. Onegin shoots Lensky. Years later, Tatiana and Onegin meet again. Tatiana is now the wife of the rich Prince Gremin. Onegin’s effusive declaration of love comes too late.
This production features two wonderful singers in classic roles – Peter Mattei as Onegin and Pavol Breslik as Lensky – for which they have garnered worldwide acclaim. The promising Ukrainian soprano Olga Bezsmertna will sing the role of Tatiana. Barrie Kosky, who was voted Director of the Year for his production of Macbeth at Zurich Opera House, will be setting the scene for Tchaikovsky’s tragic story of missed opportunities.
Stanislav Kochanovsky, Musikalische Leitung
Stanislav Kochanovsky
Stanislav Kochanovsky wurde in St. Petersburg geboren und erhielt seine Ausbildung am dortigen Rimsky-Korsakow-Konservatorium. 2010-15 war er Chefdirigent des Staatlichen Philharmonischen Orchesters in Safonow. Mittlerweile dirigierte er in Russland Orchester wie das Mariinsky Symphony Orchestra, National Philharmonic Orchestra of Russia, the State Symphony Orchestra Novaya Rossiya, State Academic Cappella und das Hermitage Orchestra und arbeitete mit Solisten wie Mikhail Pletnev, Victoria Mullova, Anna Netrebko, Olga Borodina, Evgeny Nikitin, Peter Mattei und anderen. Auch seine internationale Karriere entwickelt sich schnell; so dirigierte er in den letzten Jahren u.a. Orchester wie Rotterdam Philharmonic Orchestra, Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, Filarmonica Arturo Toscanini, Orchestre National de Lyon, Stuttgart Radio Orchestra, Orchestra della Svizzera Italiana, Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, Royal Flemish Philharmonic Orchestra, Orchestre National d’Ile de France, NHK Symphony Orchestra und die Hamburger Symphoniker. Im April 2014 debütierte er mit grossem Erfolg beim Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Beim Verbier Festival 2017 dirigierte er halbszenische Aufführungen von Jewgeni Onegin. Für die nächste Zukunft sind sein Debüt beim Melbourne Symphony Orchestra sowie u.a. Konzerte mit dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra und dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia geplant. Am Opernhaus Zürich war er bereits in der Spielzeit 2015/16 als Dirigent von Tschaikowskis Pique Dame zu erleben.
Barrie Kosky, Inszenierung
Barrie Kosky
Barrie Kosky ist Schauspiel- und Musiktheaterregisseur sowie Intendant und Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin. Er inszeniert an Opernhäusern wie der Bayerischen Staatsoper in München, dem Teatro Real Madrid, der Oper Frankfurt, dem Royal Opera House Covent Garden in London, dem Opernhaus Zürich und dem Opernhaus Amsterdam, bei den Bayreuther Festspielen und dem Glyndebourne Festival sowie an Schauspielhäusern wie dem Deutschen Theater Berlin und dem Schauspiel Frankfurt. 1996 war er Künstlerischer Leiter des Adelaide Festivals, von 2001 bis 2005 Co-Direktor des Wiener Schauspielhauses, seit 2012 ist er Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin. Für seine Inszenierung von Aus einem Totenhaus an der Staatsoper in Hannover erhielt er 2009 den Theaterpreis Der Faust, für seine Inszenierung von Castor et Pollux an der English National Opera 2011 den Laurence Olivier Award. 2014 wurde er in der Kategorie Regisseur des Jahres mit dem International Opera Award ausgezeichnet und 2016 in der Kritikerumfrage der internationalen Zeitschrift Opernwelt zum Regisseur des Jahres gewählt. Die Komische Oper Berlin wurde in derselben Zeitschrift für die Spielzeit 2012/13 zum Opernhaus des Jahres ernannt, 2015 folgte der International Opera Award in der Kategorie Ensemble des Jahres. Am Opernhaus Zürich inszenierte Barrie Kosky bereits Puccinis La fanciulla del West und Macbeth. Im Sommer 2017 debütierte er mit einer Inszenierung von Wagners Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen.
Jan Eßinger, Spielleitung
Jan Eßinger
Jan Eßinger, geboren in Darmstadt, studierte bis 2010 Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Während seines Studiums wurden seine Arbeiten u.a. im Thalia Theater/Gaußstrasse sowie bei der Münchner Biennale gezeigt, bevor er es mit Pfitzners Das Christ-Elflein abschloss. Regiemitarbeiten und -assistenzen führten ihn u.a. an die Opernhäuser in Wien, Leipzig, Karlsruhe, Nizza und Genf sowie zu den Wiener Festwochen und zu den Bregenzer Festspielen. Von 2010 bis 2013 war er Spielleiter an der Komischen Oper Berlin und ist seitdem in gleicher Funktion am Opernhaus Zürich engagiert. Nach seinem Regiedebüt am Opernhaus Zürich mit Zweimal Alexander (Bohuslav Martinů) in der Spielzeit 2013/14 übernahm er dort im darauffolgenden Herbst als Einspringer für den erkrankten Willy Decker die Regie für Benjamin Brittens The Turn of the Screw. 2015 inszenierte er mit dem IOS die Schweizer Erstaufführung der Oper Fälle. Ab kommender Spielzeit wird er als freischaffender Regisseur tätig sein und u.a. mit Nachwuchssängern bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen arbeiten.
Rebecca Ringst, Bühnenbild
Rebecca Ringst
Rebecca Ringst wurde 1975 in Berlin geboren. 2003 beendete sie ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Andreas Reinhardt. 2006 traf sie auf den Regisseur Calixto Bieito. Ihre Zusammenarbeit führte sie an zahlreiche internationale Opern- und Theaterhäuser wie zum Beispiel die Komische Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper und das Residenztheater, die English National Opera London, das Nationaltheater und Den Norske Opera Oslo, das Goodman Theatre Chicago, das Birmingham Repertory Theatre, das Opera Teatro Argentina, die Oper Zürich, die Oper Stuttgart, die Vlaamse Opera, das Theater Freiburg, das Staatstheater Nürnberg, die Teatros del Canal Madrid, das Betty Nansen Teatret Kopenhagen u.a. 2010 wurde Rebecca Ringst für die Produktion Der Rosenkavalier (Regie: Stefan Herheim) von der Zeitschrift «Opernwelt» zur Bühnenbildnerin des Jahres gewählt. Sie gewann ausserdem den spanischen Theaterpreis Premio Max für das Bühnenbild von Forests (Regie: Calixto Bieito) und 2016 den Publikumspreis der «Opernwelt». Seit 2015 arbeitet sie mit Barrie Kosky an der Bayerischen Staatsoper und an der Komischen Oper Berlin. Derzeit bereitet sie mit ihm Die Meistersinger von Nürnberg für das Festspielhaus Bayreuth vor. Für Calixto Bieitos Inszenierung von Zimmermanns Oper Die Soldaten am Opernhaus Zürich entwarf sie das Bühnenbild.
Klaus Bruns, Kostüme
Klaus Bruns
Klaus Bruns, geboren in Mühlheim/Ruhr, studierte am Mozarteum Salzburg Bühnenbild und Kostümentwurf. Es folgten einige Hospitanzen und Kostümassistenzen u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Schaubühne Berlin, am Deutschen Theater Berlin, der Oper Frankfurt, am Burgtheater Wien und am Théâtre de la Monnaie Brüssel. Seit 1992 arbeitet Klaus Bruns als Kostümbildner an Opern- und Schauspielhäusern wie dem Teatro Regio Turin, dem Staatstheater Mannheim, der Hamburgischen Staatsoper, dem Teatro Massimo Bellini Catania, der Oper Nürnberg, der Oper Frankfurt, der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München, der Vlaamse Opera Antwerpen, der Staatsoper Unter den Linden Berlin, dem Theater an der Wien, der Oper Amsterdam, der Oper Leipzig sowie an der Schaubühne Berlin, am Bayerischen Staatstheater München, am Thalia Theater Hamburg, am Schauspielhaus Bochum, am Burgtheater Wien, am Schauspielhaus Köln, am Schauspielhaus Zürich, an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Stuttgart oder am Schauspielhaus Hamburg. Klaus Bruns hat mit namhaften Regisseuren wie Götz Friedrich, Guy Joosten, Harry Kupfer, Karin Henkel u.v.a. zusammen gearbeitet. Zu seinen zahlreichen Zusammenarbeiten mit Barrie Kosky der letzten Jahre gehören der Ring an der Staatsoper Hannover, Traumspiel am Deutschen Theater Berlin, Der Kaufmann von Venedig am Schauspiel Frankfurt, Rusalka und Moses und Aron an der Komischen Oper Berlin, Der feurige Engel an der Bayerischen Staatsoper in München, La fanciulla del West am Opernhaus Zürich sowie Die Meistersinger von Nürnberg am Festspielhaus Bayreuth.
Franck Evin, Lichtgestaltung
Franck Evin
Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.
Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung
Ernst Raffelsberger
Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschliessend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirektor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.
Liliana Nikiteanu, Larina, Gutsbesitzerin
Liliana Nikiteanu
Liliana Nikiteanu begann ihre Gesangsausbildung 1977, zunächst im Musikgymnasium, dann im Konservatorium in Bukarest. Ihr erstes Festengagement erhielt sie 1986 im Musiktheater Galati. Sie gewann zahlreiche internationale Preise: 1984 Barcelona «Francesco Viñas», 1986 Belgrad, 1989 Wien «Belvedere» und 1991 Genf. Ihr Repertoire beinhaltet über 80 Rollen, die sie in Zürich, wo sie seit 1991 Mitglied des Ensembles ist, oder in anderen wichtigen Opernhäusern gesungen hat: Octavian (Der Rosenkavalier) an der Bastille in Paris, der Wiener und Hamburger Staatsoper, Ježibaba (Rusalka) in Montreal, Sextus (La clemenza di Tito) in Dresden, Rosina (Il barbiere di Siviglia) in Wien und München; Dorabella (Così fan tutte) in Dresden, München, Salzburg, Aix-en-Provence, Fjodor (Boris Godunow) in Salzburg, Orfeo (Gluck) in Cité de la Musique in Paris, Margarethe (La Damnation de Faust) in Bruxelles, Dulcinee (Don Quichotte) im Theater an der Wien, usw. In Zürich verkörperte sie alle Mozartpartien ihres Faches: Idamante, Cherubino, Dorabella, Despina, Zerlina, Don Ramiro, Cecilio, Giacinta, Annio, Marcellina und sang auch Partien im dramatischeren Fach so u.a. Ljubascha (Die Zarenbraut), Die Amme (Dukas’ Blaubart) und Fricka (Das Rheingold). Als Konzertsängerin hat sie ein Repertoire von Bach bis Berio. In Bamberg sang sie Scena di Berenice von Haydn unter Adam Fischer, in Paris Berlioz’ Les Nuits d’Été unter Heinz Holliger, in São Paulo Mozarts Requiem, in Kopenhagen Verdis Requiem unter Aldo Ceccato und in Tel Aviv und Haifa sowie Bruckners Te Deum unter Zubin Mehta. 2005 sang sie im Petersdom in Rom zur 500-Jahr-Feier der «Schweizergarde des Papstes». Zu den Dirigenten, die sie geprägt haben, gehören Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, John Eliot Gardiner, Fabio Luisi, Franz Welser-Möst, Vladimir Fedosejew, Philippe Jordan u.a.
Olga Bezsmertna, Tatjana, Larinas Tochter
Olga Bezsmertna
Olga Bezsmertna absolvierte ihr Studium an der Kiew National Academy of Music in der Ukraine im Jahr 2010. Bereits 2011 hatte sie den Wettbewerb «Neue Stimmen» der Bertelsmann Stiftung unter dem Juryvorsitz von Dominique Meyer gewonnen. Seit 2012 ist sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, an der sie mit einem Aufsehen erregenden Hausdebüt als Dame in Hindemiths Cardillac unter der Leitung von Franz Welser-Möst auf sich aufmerksam machte. Ebenfalls an der Staatsoper war sie u.a. als Contessa (Le nozze di Figaro) unter Jérémie Rhorer und Adam Fischer, als Rusalka, Rachel (La Juive), Donna Elvira, Pamina sowie als Solistin in Strauss’ Vier letzte Lieder zu erleben. 2015 gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen als Marzelline in der Neuproduktion von Beethovens Fidelio (Regie: Claus Guth, Dirigent: Franz Welser-Möst) neben Jonas Kaufmann und Adrienne Pieczonka. Ebenfalls 2015 debütierte sie an der Deutschen Oper Berlin als Contessa. 2016 war sie als Europa (Die Liebe der Danae) erneut bei den Salzburger Festspielen zu Gast. In der Spielzeit 2016/17 ist sie an der Wiener Staatsoper u.a. als Liù (Turandot), Phénice (Armide), Pamina, Donna Elvira, Tatjana und Mélisande (Pelléas et Mélisande) zu hören.
Ksenia Dudnikova, Olga, LarinasTochter
Ksenia Dudnikova
Ksenia Dudnikova stammt aus Andijan, Usbekistan. Ihre Gesangsausbildung absolvierte sie am Staatlichen Konservatiorium Moskau. 2011 debütierte sie am Stanislavsky und Nemirovich-Danchenko Theater in Moskau, wo sie seither regelmässig in Partien wie Marfa (Chowanschtschina), Amneris (Aida), Pauline (Pique Dame), Olga (Eugen Onegin) und Lyubasha (Die Braut des Zaren) zu erleben ist. Für ihre Interpretation der Amneris (Inszenierung: Peter Stein) wurde sie 2015 für die Goldene Maske als beste Hauptdarstellerin nominiert. 2016 debütierte sie am Bolshoi-Theater in Moskau als Maddalena (Rigoletto), wo sie in derselben Spielzeit auch Marguerite (La Damnation de Faust) verkörperte. Ebenfalls 2016 sang sie die Titelpartie in Carmen in Jekaterinburg sowie im Stanislavsky-Theater in Moskau. In der Spielzeit 2016/17 folgte ihr Hausdebüt an der Royal Opera in London als Fürstin von Bouillion (Adriana Lecouvreur) an der Seite von Angela Gheorghiu. Ausserdem war Ksenia Dudnikova am Theater Genf in einer konzertanten Aufführung in der Titelpartie von Tschaikowskis Die Jungfrau von Orleans zu hören. Zu ihrem Repertoire gehören die Partien des Wanja (Glinkas Iwan Susanin), Frosia (Prokofjews Semyon Kotko), Dalila (Samson et Dalila), Marina (Boris Godunow), Leonor (La Favorite) sowie Verdis Requiem und Lennox Berkeleys Stabat Mater. Im Sommer 2017 trat sie als Amneris mit dem Théâtre Royale de la Monnaie in Brüssel auf und debütierte als Sonyetka in Lady Macbeth von Mzensk an den Salzburger Festspielen. In der laufenden Saison wird sie La principessa di Bouillon in Adriana Lecouvreur am Teatro de la Maestranza in Sevilla singen.
Margarita Nekrasova, Filippjewna, Kinderfrau
Margarita Nekrasova
Margarita Nekrasova stammt aus Russland. Sie absolvierte ihre Gesangsausbildung am Staatlichen Konservatorium Moskau. Seit 1994 ist sie als Solistin für die Neue Oper Moskau tätig, wo sie auch an mehreren CD-Aufnahmen beteiligt war. Die Mezzosopranistin war an zahlreichen Opernhäusern und Musikfestivals zu Gast, so u.a. am Teatro Comunale in Florenz, der Scala di Milano, der Staatsoper und der Komischen Oper Berlin, dem Liceu in Barcelona sowie auf weiteren Bühnen in Deutschland, Frankreich, Österreich, Israel, Japan und in Tschechien. Sie arbeitete u.a. mit den Dirigenten Vladimir Jurowski, Semyon Bychkov, Riccardo Muti, Eri Klas, Marco Boemi, Daniel Barenboim, Vladimir Fedoseev, Kirill Petrenko, Kent Nagano, Kazushi Ono. Zu ihrem Repertoire zählen die Rollen der Herodias (Salome), Konchakovna (Borodins Prinz Igor), Xenias Amme sowie die Schenkwirtin (Mussorgskis Boris Godunow), der Engel (Rubinsteins Der Dämon), Lyubasha (Rimsky-Korsakows Die Zarenbraut), Amneris (Aida), Fenena (Nabucco), Ulrica (Un ballo in maschera), Polina und Gräfin (Tschaikowskis Pique Dame), die Hexe (Dido und Äneas), Elisabetta (Maria Stuarda), Marfa (Mussorgskis Chowanschtschina), Flora (La traviata), Azucena (Il trovatore), Norn (Götterdämmerung) sowie viele weitere. Im Konzert war sie bereits mit Verdis und Mozarts Requiem und Pergolesis und Rossinis Stabat Mater zu hören. In der Spielzeit 2016/17 sang sie u.a. Filippjewna an der Neuen Oper Moskau sowie an der Komischen Oper Berlin, die Wirtin (Der feurige Engel) in Lyon und Brangäne (Tristan und Isolde) an der Neuen Oper Moskau.
Peter Mattei, Jewgeni Onegin
Peter Mattei
Peter Mattei stammt aus Schweden. Noch während seines Studiums debütierte er als Nardo (La finta giardiniera) am Schlosstheater Drottningholm und gab 1991 sein umjubeltes Debüt an der Stockholmer Oper mit der Partie des Pentheus in Daniel Börtz’ Die Bacchen (Regie: Ingmar Bergmann). Als Don Giovanni in der Inszenierung von Peter Brook 1998 erregte er internationales Aufsehen. Seither sang er diese Partie an allen grossen Opernhäusern der Welt; besonders hervorzuheben ist die Pariser Produktion von Michael Haneke. An der Metropolitan Opera New York sang er u.a. Amfortas (Parsifal), Graf (Le nozze di Figaro), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Marcello (La bohème), Jeletski (Pique Dame), Schischkow (Aus einem Totenhaus) und Wolfram (Tannhäuser). Als Don Fernando (Fidelio) war er an der Scala Milano, als Wolfram an der Staatsoper Berlin, als Posa (Don Carlo) in Oslo und Stockholm und als Billy Budd in Frankfurt und Göteborg zu erleben. Er arbeitete mit Dirigenten wie Sir Georg Solti, Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Riccardo Muti, Sir Colin Davis, Riccardo Chailly, Antonio Pappano, Zubin Mehta, Herbert Blomstedt, Esa-Pekka Salonen, Sir John Eliot Gardiner, Gustavo Dudamel, Jeffrey Tate, Sir Andrew Davis und Daniel Harding. Peter Mattei leitet ein eigenes Festival in seiner Geburtsstadt Luleå in Nordschweden. Als Konzertsänger trat er u.a. in Mendelssohns Elias, Brahms’ Deutschem Requiem sowie mit Liedern von Mahler auf. Seine Auftritte sind auf zahlreichen CD- und DVD-Produktionen dokumentiert. 2016/17 ist er u.a. als Graf (Figaro) an der Wiener Staatsoper, Figaro (Barbiere) an der Met sowie als Eugen Onegin in Paris zu erleben.
Pavol Breslik, Lenski
Pavol Breslik
Pavol Bresliks Karriere begann 2005, als er von der Zeitschrift «Opernwelt» zum Nachwuchssänger des Jahres gekürt wurde. Im Jahr 2000 hatte er den ersten Preis beim Antonín-Dvořák-Wettbewerb in Tschechien gewonnen. 2003-2006 gehörte Pavol Breslik dem Ensemble der Berliner Staatsoper Unter den Linden an. Seit 2006 freischaffend, trat er an der Metropolitan Opera und an den grossen europäischen Opernhäusern und Festspielen auf. An der Wiener Staatsoper sang er Lenski und Nemorino, an der Bayerischen Staatsoper gab er zwei wichtige Rollendebuts: den Gennaro (Lucrezia Borgia) an der Seite von Edita Gruberova und den Edgardo (Lucia di Lammermoor) mit Diana Damrau. Er sang dort auch Tamino, Idamante, Nemorino und Cassio und kehrte für die Opernfestspiele der Spielzeit 2015/16 als Gennaro und Don Ottavio (Don Giovanni) nach München zurück. Am Covent Garden war er als Lenski in der Neuproduktion Eugen Onegin sowie als Ferrando und Tamino zu hören. Er gastierte an der Pariser Oper, am Liceu Barcelona, Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, an der Berliner Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen und am Genfer Grand Théâtre. Am Opernhaus Zürich, dessen Ensemble er seit der Spielzeit 2012/13 angehört, sang er Števa (Jenůfa), die Titelpartie in Gounods Faust, Don Ottavio, Roberto Devereux, Nadir, Peter Quint, Alfredo Germont, Macduff, Belmonte und Nemorino. Bei den Festspielen von Aix-en-Provence sang er Don Ottavio, an der Oper Sydney gab er sein Australien-Debut als Nadir (Les Pecheurs de Perles). Zuletzt war er an der Bayerischen Staatsoper (Die Zauberflöte, Jenůfa, Falstaff), an der Pariser Opéra (Die Zauberflöte) sowie an der Wiener Staatsoper (Jewgeni Onegin) zu erleben.
Christof Fischesser, Fürst Gremin
Christof Fischesser
Christoph Fischesser studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin, worauf er an das Staatstheater Karlsruhe engagiert wurde. 2004 wechselte er an die Staatsoper Berlin, von 2012 bis 2015 war er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, mit dem ihn seither eine enge Zusammenarbeit verbindet. Christof Fischesser gastierte u.a. an der Wiener Staatsoper, in Covent Garden, an der Opéra Bastille, dem Teatro Real in Madrid, der Staatsoper München, der Komischen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, der Opéra de Lyon, am Théâtre du Capitole de Toulouse, an der Houston Grand Opera, der Lyric Opera Chicago sowie bei den Salzburger Festspielen. Dort sang er Partien wie König Marke (Tristan und Isolde), Landgraf (Tannhäuser), Gurnemanz (Parsifal), Sarastro (Die Zauberflöte), die Titelrolle in Le nozze di Figaro, Sir Giorgio (I puritani), Escamillo (Carmen), Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), Banquo (Macbeth), Conte di Walter (Luisa Miller), Fiesco (Simon Boccanegra), Kaspar (Der Freischütz) und Mephisto (Gounods Faust). In Zürich war er zuletzt als König Heinrich (Lohengrin), Rocco, Orest (Elektra), Kaspar (Der Freischütz) und Daland zu erleben. Die Saison 2015/16 begann für ihn mit einem Rollendebüt als Baron Ochs (Der Rosenkavalier) an der Königlichen Oper Stockholm, es folgten Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg) und König Heinrich in München sowie Händels Messias mit dem Danish National Symphony Orchestra unter Fabio Luisi. Bei den Münchner Opernfestspielen 2016 war er sowohl als Heinrich der Vogler wie auch als Veit Pogner zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 stand er u.a. als Kaspar und König Heinrich in Zürich, als Sarastro in Chicago sowie als Orest und König Marke in Lyon auf der Bühne. Ausserdem sang er Fasolt in einer konzertanten Aufführung von Rheingold unter der Leitung von Thomas Hengelbrock.
Martin Zysset, Triquet
Martin Zysset
Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanowa), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt u.a. den Doktor in Drei Schwestern, Kunz Vogelsang in Die Meistersinger von Nürnberg, Tschekalinski in Pique Dame und Don Basilio in Le nozze di Figaro. In der Spielzeit 2016/17 stand er als Schmidt (Werther) und Licone (Orlando paladino) und 2017/18 als Triquet (Jewgeni Onegin) auf der Bühne.
Stanislav Vorobyov, Ein Hauptmann, Saretzki
Stanislav Vorobyov
Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Colline und Benoît (La bohème), Spinelloccio (Gianni Schicchi), Galitsky (Prinz Igor) sowie Gremin und Zaretsky (Jewgeni Onegin). 2014 gewann er den ersten Preis bei der «Theatre Assemblies International Festival Competition» in Moskau sowie den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb «Open Europe – Open Planet» und 2015 den dritten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb für Operngesang «Sankt Petersburg». Seit der Saison 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und war bisher u. a. als Gualtiero Valton (I puritani), Araldo (Otello), Faust (Der feurige Engel) sowie in Lohengrin und Jewgeni Onegin zu hören.