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LID. In den Schweizer Privathaushalten wurde im ersten Semester 2002 wieder mehr Rindfleisch gegessen, 19,3 Prozent mehr als im ersten Semester 2001. Das entspreche einer Zunahme von 2‘000 Tonnen Fleisch, schreibt die Fleisch-Dachorganisation Proviande gestützt auf Erhebungen des Marktforschungsinstituts IHA. Zu Hause werden rund 60 Prozent des Rindfleisches gegessen. Die provisorischen Erhebungen der Proviande über die gesamte verfügbare Rindfleischmenge zeigen eine Steigerung um 15,7 Prozent. Sowohl die Inlandproduktion als auch die Importe hätten zugenommen, und dank guter Konsumentenstimmung hätten ferner 1‘400 Tonnen Fleisch verkauft werden können, die im Vorjahr eingelagert worden seien. Auch beim Schweinefleisch war die verfügbare Menge laut Proviande im ersten Semester 2002 grösser, lag aber nur 1,6 Prozent über dem Vorjahr. Anders als beim Rindfleisch ging hier der Konsum in den Privathaushalten um 6,2 Prozent zurück. Es sei anzunehmen, dass die Gastronomie mehr Schweinefleisch verbraucht habe, heisst es weiter.
Mediendienst Nr. 2587 vom 10. Oktober 2002