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Ducati 450 Scrambler
Die Scrambler war vorrangig für den amerikanischen Markt gedacht. Bis 1968 erfuhr sie ständige Veränderungen. Bis die echten Scrambler mit ihren Motoren mit „breitem Motorgehäuse“ auf den Markt kamen. Den Anfang machte die 250er, der die 350er folgte, während die 450er 1969 das Schlusslicht bildete.
Die Scrambler-Serie beinhaltet einige Motorräder mit desmodromischen Zylinderköpfen und wurde bis zum Produktionsstart 1974 technisch immer weiter ausgereift.
Gründe für den grossen Markterfolg der Scrambler gibt es viele. Allem voran sind der herausragende Rahmen (er wurde sogar auf der Rennstrecke eingesetzt, was vermutlich bis dato in der Motorradgeschichte einmalig war) und dann der funktionsgerecht massgeschneiderte Motor zu nennen. Die Scrambler war nicht das schnellste Motorrad ihrer Zeit, aber ihre Gesamtleistung und die perfekt zentrierte Fahrposition machten sie zum damals grössten Spassgaranten. Zudem war sie mit ihren runden, gleichermassen klassischen wie modernen Formen extrem elegant, während die lebhaften Farben im Kontrast zum schwarzen Fahrwerk und dem chromfarbenen Tank standen. Die Scrambler galt allgemein als die Verschmelzung der amerikanischen mit der europäischen Motorradschule. Ein supermodernes Motorrad, das sich auch heute noch der Gunst seiner Anhänger erfreut.
Dieses Modell:
Ducati 450 Scrambler
Einzylinder, OHC Königswelle, luftgekühlt
436cc (86 x 75mm), 27 PS
Jahrgang: 01.05.1972