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Trockenes Auge
Das Trockene Auge ist eine sehr häufige Erkrankung der Augenoberfläche, die durch eine Verminderung der Tränenmenge und veränderte Zusammensetzung des Tränenfilms hervorgerufen werden. Ursächlich spielen eine Veranlagung, das Alter, klimatische Faktoren und auch gewisse Medikamente eine Rolle.
Das Trockene Auge kann zu einer Vielzahl von Beschwerden führen. Dazu gehören Augenrötung, Fremdkörpergefühl, Brennen, Schleimabsonderung und zeitweises Nebelsehen, welches sich meist wegblinzelnd lässt. Paradoxerweise tritt oft auch ein zeitweise vermehrter Tränenfluss, insbesondere bei zusätzlichen Reizungen wie Kälte und Wind oder beim Lesen, infolge Verminderung der Blinzelfrequenz, auf.
In der Regel kann die Situation durch Anwendung von befeuchtenden Augentropfen (künstliche Tränen) kontrolliert werden. Eine häufige und regelmässige Anwendung ist meist notwendig.