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Am 1. Februar fand in der Europol-Zentrale ein gross angelegter Aktionstag statt, der sich gegen terroristische Online-Inhalte richtete. Die EU Internet Referral Unit (EU IRU) im Europäischen Zentrum für Terrorismusbekämpfung (ECTC) von Europol koordinierte die Aktion, an der spezialisierte Terrorismusbekämpfungsstellen aus Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, den Niederlanden, Portugal, Spanien, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich beteiligt waren.
Die Aktivitäten zielten auf Online-Inhalte über chemische Ausgangsmaterialien für Explosivstoffe ab, die von terroristischen Unterstützernetzwerken, darunter dschihadistische, rechts- und linksterroristische Netzwerke, verbreitet wurden.
Der Aktionstag führte dazu, dass 563 Inhalte auf 106 Websites und Plattformen ausgewertet wurden, um sie an die Anbieter von Online-Diensten zu verweisen, damit diese sie freiwillig anhand ihrer Geschäftsbedingungen prüfen und entfernen.
Zu den Inhalten gehörten Handbücher und Anleitungen, in denen unter anderem erklärt wurde, wie man Bomben mit Hilfe von Vorläufersubstanzen herstellt und wie man Terroranschläge vorbereitet und durchführt.
Laut einer Mitteilung von Europol war diese Aktion Teil einer Reihe ähnlicher gemeinsamer Aktionen, die in der Vergangenheit stattgefunden haben und auch in Zukunft häufig organisiert werden.