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Wie die Gründerin und Unternehmenschefin Elizabeth Holmes soll er Investoren gezielt getäuscht haben. Holmes war in einem davon abgetrennten Prozess im November zu gut elf Jahren Haft verurteilt worden. Der 58-Jährige erhielt damit eine längere Haftstrafe als seine frühere Chefin, auch wenn er nicht die Hauptverantwortung im Unternehmen trug, führte das "Wall Street Journal" am Mittwoch aus.
Mit dem Start-up war Holmes Anfang der 2000er Jahre zur US-Vorzeigeunternehmerin avanciert, wurde als Self-Made-Milliardärin gefeiert. Theranos versprach eine revolutionäre Technologie für Bluttests, bei der als Proben nur wenige Tropfen aus dem Finger genügten. Investoren waren begeistert, doch die angebliche Erfolgsgeschichte erwies sich als Schwindel gegenüber Patienten wie Geldgebern. 2015 löste ein Investigativbericht des "Wall Street Journal" erste Zweifel an der Technik aus, 2018 folgte die Anklage wegen Betrugs gegen Holmes und Balwani./juw/DP/stk
(AWP)