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Aarau-Sepp
Spiel für 2-6 Personen mit Jasskarten und Würfeln
Spielanleitung:
Das Spiel orientiert sich grundsätzlich am Ciao-Sepp, es wird aber noch ein Würfel quasi um Erlaubnis gefragt: Es werden pro Spieler 7 Karten verteilt, der Stapel bleibt liegen, die oberste Karte wird aufgedeckt. Reihum darf jedes Mal ein anderer Spieler das Spiel beginnen:
Wie beim Ciao-Sepp gilt folgendes: Es kann nur entweder die selbe Farbe (Kreuz, Schaufel, Ecke, Herz) oder der selbe Kartenwert aufgedeckt auf die aufgedeckte Karte und den später daraus erwachsenden Stapel gelegt werden. Das Ass verlangt nach einer weiteren Karte. Die Acht lässt den rechtssitzenden Spieler aussetzen. Der Bube kann immer (egal welche Farbe schon liegt) gelegt werden, er erlaubt dem Spieler, der den Buben legt, eine Farbe zu wünschen (der Bube darf nicht als letzte Karte gelegt werden). Die Sieben lässt den folgenden Spieler (rechts) zwei Karten vom zugedeckten Stapel ziehen, oder aber er legt eine Sieben darauf, der rechts
Sitzende hat 4 zu ziehen usw. Kann ein Spieler nicht, muss er eine Karte ziehen, darf sie, falls die gezogene Karte passt, gleich spielen.
Es wird im Gegenuhrzeigersinn gespielt. Wenn ein Spieler seine zweitletzten Karte spielt muss er „ciao“ sagen, vergisst er es, muss er eine Karte ziehen. Ist der Stapel „aufgebraucht“ wird der jetzt grosse aufgedeckte Stapel neu gemischelt und umgedreht. Hat ein Spieler keine Karte mehr, hat er das Spiel gewonnen.
Was macht nun den Aarau-Sepp zusätzlich anders: Grundsätzlich gelten die selben Regeln, aber: Beginnt ein Spieler oder kommt im Spielverlauf ein Spieler an die Reihe, entscheidet er nach Ciao-Sepp Regeln, ob er spielen könnte oder nicht. Falls nicht, zieht er eine Karte wie beim Ciao-Sepp; könnte er aber eine Karte legen (auch die kürzlich gezogene), muss er – bevor er legen darf - würfeln. Zeigt der Würfel die Farbe, die zur Zeit möglich zu legen ist oder besitzt der Spieler in der gewürfelten Farbe einen identischen Kartenwert zu der aufgedeckten Karte aber eine einer anderen Farbe, so darf der Spieler die Karte legen. Falls nicht (er darf nun keine Karte ziehen, denn er hätte spielen können, der Würfel hat es ihm aber nicht erlaubt), kommt der Nächste an die Reihe. Dieser prüft ob er spielen könnte und entscheidet, ob er eine Karte ziehen oder würfeln muss, um anschliessend zu sehen ob er legen darf oder nicht. Die Augenzahlen bedeuten folgendes: 1 = Herz, 2 = Ecke, 3 = Schaufel, 4 = Kreuz, 5 und 6 = freier Wunsch. Auch hier ist das Ziel, möglichst rasch alle Karten loszuwerden, hier einfach unter erschwerten Bedingungen.