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Gezielte Förderung von Menschen mit einer Behinderung in Entwicklungsländern, hauptsächlich in Indien, im Hinblick auf eine berufliche und soziale Integration.
- Gründung. Die REHASWISS wurde 1977 durch Joseph Aerthott zusammen mit einigen Schweizerinnen und Schweizern gegründet. Joseph Aerthott, in Indien geboren, studierte in der Schweiz Psychologie und arbeitete anschliessend als Berufsberater der Schweizerischen Invalidenversicherung in Bern.
- Struktur. Die REHASWISS ist ein Verein. Die Statuten orientieren über Zweck und Organisationsstruktur.
- Gütesiegel. Seit 1988 ist die REHASWISS von der ZEWO (Zentralstelle für Wohlfahrtsunternehmen) als gemeinnützig anerkannt und berechtigt, das Gütesiegel zu führen.
- Seit 1989 ist die REHASWISS von der DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des EDA) anerkannt und erhält 50% der Kosten für die Hauptprojekte.
- Projekte. Der grösste Teil der Projekte der REHASWISS bezieht sich auf Einzelpersonen. Die Projekte werden nach den Richtlinien der WHO für gemeindenahe Rehabilitation durchgeführt und durch Mikrokredite finanziert. Sie ermöglichen behinderten Menschen eine bescheidene aber selbständige berufliche Tätigkeit oder eine Berufsausbildung. Die Schulung der ProjektempfängerInnen wird in der Startphase (mindestens 2 Jahre) gewährleistet. Wo keine selbständige Berufsausübung in Frage kommt, wird wenn möglich eine Beschäftigung in einem geschützten Rahmen vermittelt.
- Durchführung der Projekte. Auswahl, Durchführung und Betreuung der Projekte überträgt die REHASWISS an anerkannte Partnerorganisationen, die im Projektgebiet tätig sind.
- Selbsthilfegruppen. Der Zusammenschluss der ProjektempfängerInnen in Selbsthilfegruppen sowie die Ausund Weiterbildung der Begünstigten fördern die Projekte nachhaltig.
- Leiter und Mitarbeiter der Partnerorganisationen werden an nationalen REHASWISS-Seminaren weitergebildet und der Erfahrungsaustausch zwischen ihnen wird gefördert. Dadurch wird die Projektarbeit auf einem einheitlichen, hohen Standard durchgeführt.
- Projektpatenschaft. Die Projektpatenschaft ermöglicht es Gönnern, die Kosten für ein Projekt ganz oder teilweise zu übernehmen, mit Information über den Projektverlauf.
- KULTURDIALOG der REHASWISS. Im Kulturdialog öffnet die REHASWISS Beziehungen zu Menschen und Kulturen der Entwicklungsländer.
- Das REHASWISS INFO informiert drei Mal jährlich über die Tätigkeit der REHASWISS.
- Eine Präsentation dokumentiert die Projektarbeit und die Aktivitäten von REHASWISS.
Weitere Informationen finden Sie im Prospekt „GEZIELT HELFEN“ sowie auf unserer Webseite.
Bern, Mai 2007