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Die erste Zählung hatte damals unter der Prämisse stattgefunden, dass die Auslastung der bestehenden Parkhäuser zu klein sei für den Bau neuer Parkhäuser und dass ein Parkleitsystem für eine optimale Bewirtschaftung zielführender sei. Die damals gezählte Auslastung von insgesamt nur 52% bestätigte diese Vermutung und für die Daten von 2015 sowie die aktuellen erhobenen vom Samstag, 15. Dezember 2018 gilt dasselbe. Es wurde wiederum derselbe Tag (der vorletzte Samstag vor Weihnachten – also ein Tag mit hohen Ladenfrequenzen) sowie dasselbe Zeitfenster (zwischen 14 und 15 Uhr) gewählt, um vergleichbare Zahlen zu erhalten. Gezählt wurde in Parkhäusern mit öffentlichen Parkplätzen sowie auf der Schützenmatte. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich zumindest in der Innenstadt seit 2015 nur wenig geändert hat. Insgesamt, das heisst auf dem gesamten Stadtgebiet, sank die die Gesamtbelegung der Parkhäuser zwar von etwas über 58% im Jahr 2015 auf 54%. In der entscheidenden innerstädtischen Zone auf der linken Aareseite blieben die Werte jedoch praktisch unverändert. Dieser Bereich umfasst die Parkhäuser OL10, Hammer 1 und 2, Hübeli und Ringstrasse, sowie die Parkflächen in der Schützi und wies eine Belegung von knapp 58% auf (2015: 56%). Gerade das Parkhaus OL10 und das Hübeliparkhaus, welche beide relativ neu, sehr einladend gestaltet und äusserst zentral gelegen sind, waren jeweils nur zu knapp 18%, respektive 27% belegt.
Angesichtes der aktuellen Datenlage kommen die Grünen Region Olten zum Schluss, dass das von der Stadt vorgeschlagene Parkleitsystem, welches auch oberirdische Parkflächen wie den Kloster- und Munzingerplatz umfasst, zu einer besseren Auslastung der innerstädtischen Parkhäuser und zu einer markanten Reduktion des störenden Parksuchverkehrs führen wird.