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Die Schweizer Unihockey-Nati reist ohne Medaille von der WM heim. Einen Tag nach dem 1:10-Debakelgegen Schweden verlieren die Schweizer das Spiel um Platz 3 gegen Tschechien 3:4 nach einer 2:0-Führung.
Dass die Schweizer an der zehnten WM zum vierten Mal ohne Medaille bleiben, kommt nicht unbedingt überraschend. Bereits in der Vorbereitung hatten sie gegen die anderen drei «Grossen» des Unihockeys keine Partie gewonnen. Die Befürchtungen bewahrheiteten sich in Göteborg. Zu viele (im Vorfeld angeschlagene) Spieler präsentierten sich nicht in Bestform, die nach der Heim-WM vor zwei Jahren in Form von Rücktritten verloren gegangene Routine vermochte das Team von Trainer Petteri Nykky nicht wettzumachen.
Im Spiel um Bronze gegen Erzrivale Tschechien sah es zu Beginn aber noch gut aus. Emanuel Antener und Patrick Mendelin schossen die Schweizer bis in die 5. Minute mit 2:0 in Führung. Nach dem vielleicht besten Drittel an dieser WM brachen die Schweizer in den zweiten 20 Minuten ein. Tschechien glich zweimal aus und ging sieben Sekunden vor der zweiten Pause im Powerplay 4:3 in Führung.
Der EHC Visp, das erfolgreichste NLB-Team der letzten fünf Jahre, kann seinen Titel nicht mehr verteidigen. Die Oberwalliser scheiden in den Playoff-Viertelfinals gegen Olten in nur vier Spielen aus.
Olten könnte es in den Halbfinals mit den SCL Tigers zu tun bekommen, wenn nicht entweder Langenthal (6.) oder Ajoie (7.) ebenfalls als Aussenseiter weiterkommen. Die Langnauer beendeten ihre Serie gegen Hockey Thurgau mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung ebenfalls in vier Spielen. Die SCL …