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Der Ursprung des Kegelbillards
Mit einer mehr als 150-jährigen Tradition ist Kegelbillard besonders in Argentinien und einigen europäischen Ländern, vor allem in Italien und Deutschland, beliebt. Hier wird es besonders gern von Menschen in Sachsen und Brandenburg gespielt.
Die Mischung aus Billard und Kegeln tauchte weltweit erstmals um 1840 auf und ist heute eine der jüngsten Billardsportarten dieser Art.
1881 fand das erste offizielle Meisterschaftsturnier in Kegelbillard in Wien statt, kurz darauf begann das Spiel von einem breiteren Publikum anerkannt zu werden. Es ist eine der Varianten des italienischen Billards.
Kegelbillard ist die einzige Disziplin, bei der eine rote Kugel als Spielball mit dem Billardqueue angestoßen werden muss.
Welchen Billardtisch nutzt man für Kegelbillard?
Das Spiel wird üblicherweise auf einem 6-Fuß-Billardtisch gespielt, dessen Spielfläche 90 cm x 180 cm beträgt. Man nutzt dabei einen Tisch ohne Löcher, wie er typischerweise für Carambolage-Billard verwendet wird.
Kegelbillard: Diese Billardkugeln werden genutzt
Früher nutzte man drei Elfenbeinkugeln: eine vollständig weiße, eine weitere weiße mit einem Punkt und eine weiße mit zwei Punkten.
Im Laufe der Zeit wurden die Billardkugeln durch drei verschiedene Farben ersetzt: weiß, gelb und rot. Außerdem bestehen die Kugeln heutzutage aus Phenolharz, um von den besten Laufeigenschaften profitieren.
Die Änderung hat nicht nur das Spiel vereinfacht, sondern vor allem auch dazu beigetragen, Elefanten zu schützen.
Die Spielregeln
Jetzt wissen Sie schon einiges über diese interessante Billard-Disziplin - Zeit, die Regeln zu erfahren. Dabei konzentrieren wir uns auf die Grundregeln - denn auch innerhalb des Kegel-Billards gibt es unterschiedlichste Variationen.
Grunsätzlich wird mit zwei Parteien gespielt - es gibt also zwei Spieler oder Mannschaften.
Auf dem Billardtisch befinden sich 5 Kegel positioniert. Punkte erhalten die Spieler, indem sie diese Kegel umstoßen und Karambolagen und/oder Passagen spielen.
Die Kegel müssen mit Hilfe von Objektbällen umgestoßen werden, die vorher eine Bande berührt haben. Jeder Kegel zählt einen Punkt - wird allerdings nur der Kegel in der Mitte umgeworfen, gibt das zwei Punkte.
Bei einer Karambolage trifft der rote Spielball beide Objektbälle oder stößt mit dem einen Objektball den anderen an.
Einen Punkt gibt es, wenn ein Objektball durch die Kegel rollt, ohne einen Kegel umzuwerfen.
In einem Spiel zwischen anspruchsvollen Spielern kommt es vor, dass die Bälle bei einem Schlag sogar 10 oder 11 Mal von den Bändern abprallen und dabei eine Strecke von 10 bis 11 m zurücklegen.