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Mit einem vielfältigen Programm und einem grossen Aufgebot an Musikerinnen und Musikern beendet das Jugendorchester Freiburg am Sonntag die Saison. Zu den Gästen gehört das Westschweizer Jugendorchester, das unter der Leitung des renommierten Streicherquartetts Quatuor Sine Nomine steht. Zudem sind ein Ad-hoc-Vokalensemble, dirigiert von Dominique Tille, und die Pianisten Marc Pantillon und Lauriane Follonier zu hören.
Im Mittelpunkt des Konzertes stehen die Tallis-Fantasie für Streichorchester des englischen Komponisten Ralph Vaughan Williams (1872–1958) und das Klavierkonzert in d-Moll für zwei Klaviere und Orchester des Franzosen Francis Poulenc (1899–1963). Dazwischen erklingt das Adagio für Streichorchester des amerikanischen Komponisten Samuel Barber (1910–1981).
Die Fantasie von Vaughan Williams basiert auf einem Thema des britischen Komponisten Thomas Tallis (1505–1585). Das Werk entstand 1910 und ist für ein in zwei Orchester unterteiltes Streichorchester geschrieben, mit einem Solo-Part für ein Streichquartett. Am Sonntag wird das Vokalensemble zu Beginn Tallis’ Ursprungskomposition zum Besten geben, zusammen mit einigen Motetten des Renaissance-Komponisten.
Nach dem melancholischen Adagio von Samuel Barber, dem meistgespielten Stück des Komponisten, erklingt schliesslich das virtuos-verspielte, energiegeladene Klavierkonzert von Francis Poulenc. Am Klavier sind der Neuenburger Pianist Marc Pantillon und seine ehemalige Schülerin Lauriane Follonier zu erleben. Pantillon spielt regelmässig mit Orchestern und in kammermusikalischen Formationen und unterrichtet an den Konservatorien von Neuenburg und Lausanne. Die Walliserin Follonier hat viele internationale Preise gewonnen und tritt in der Schweiz und im Ausland auf. cs
Aula Magna,Universität Miséricorde, Freiburg. So., 26. Mai, 18 Uhr.