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Acht Monate lang lag Samuel Koch, 23, im Paraplegiker-Zentrum Nottwil. Jetzt durfte er nach Hause zu seiner Familie - vorübergehend: Für ein Wochenende zog er zurück in sein Elternhaus in Efringen-Kirchen, schreibt Bild.de. Einen Arm kann Samuel bereits bis zur Waagrechten heben, den Rest seines Körpers spürt er von den Schultern abwärts noch immer nicht. Dennoch sei er über seinen Gesundheitszustand «sehr glücklich».
Während ihm seine Mutter SMS vorlesen muss, wenn sein Handy piept und ihm das Headset aufsetzt, wenn er telefonieren will, verbringen seine ehemaligen Freunde ihre Freizeit draussen. «Meine Freunde liegen jetzt bestimmt in Australien am Strand oder hier in der Nähe im Freibad und hechten vom 5-Meter-Turm», sagt er. Er gönne es seinen Jungs, dennoch frustriere ihn der Gedanke. «Wenn ich Bewegungsdrang spüre, kriege ich die Krise. Das ist eine ganz eklige Situation, eine innere Unruhe, die ich nicht besiegen kann», sagt er.
Erstmals erzählt Samuel, dass er eine Freundin hatte, «mit der es vor allem in letzter Zeit sehr schön» gewesen war. Vor einigen Wochen beendete er die Beziehung zu der Frau, die damals bei Samuels «Wetten, dass..?»-Unfall live dabei war: «Sie soll einen Freund haben, der neben ihr einschläft und aufwacht, mit ihr ins Kino, tanzen und einkaufen geht. Das kann ich ihr nicht bieten.»