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Auch am vergangenen Wochenende gab es für die international im Einsatz stehenden Schweizer Podestplatzierungen zu feiern. Einen grossen Schritt in Richtung WM-Titel machten dabei Sébastien Buemi bei den Hypercars und Louis Delétraz in der LMP2.
Ricardo Feller bleibt auch nach dem sechsten von acht Rennen zur diesjährigen DTM-Saison in Tuchfühlung mit der Spitze. Am Sachsenring, der sechsten Station 2023, hat der 23-jährige Aargauer mit den Rängen 4 und 6 weitere wichtige Punkte gesammelt. Im zweiten Rennen am Sonntag hat der Audi-Werksfahrer die Ziellinie als Dritter überquert. Weil er bei einer Berührung einen Reifen von Jack Aitken (Emil Frey Racing) aufgeschlitzt hatte, bekam Feller aber eine Fünf-Sekunden-Strafe aufgebrummt. Dadurch belegte er am Ende nur Rang 6 – hinter dem zweiten EFR-Ferrari von Thierry Vermeulen. In der Meisterschaft liegt Feller weiter auf Platz 3 mit 142 Zählern. Es führt Mirko Bortolotti (173) vor Thomas Preining. Die letzten beiden Läufe finden in Spielberg (23./24. September) und Hockenheim (21./22. Oktober) statt. Für Patric Niederhauser gab es am Sachsenring mit Rang 9 zwei Punkte.
Toyota feierte am Sonntag beim 6-Stunden-Rennen von Fuji, dem vorletzten Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC), einen Doppelsieg. Der Toyota GR010 Hybrid mit der Startnummer 7 von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José Maria Lopez gewann mit 39 Sekunden Vorsprung auf das Schwesterauto mit der Startnummer 8, das sich der Waadtländer Sébastien Buemi mit Brendon Hartley und Ryo Hirakawa teilte. «Das ist ein perfektes Ergebnis für Toyota, das damit einen weiteren Weltmeistertitel bei den Konstrukteuren feiern konnte», freute sich Buemi. Zufrieden waren auch der Genfer Louis Delétraz, der die LMP2-Klasse gewann, und der Bündner Thomas Flohr, der in der LMGTE-AM-Klasse triumphierte. Delétraz und Buemi liegen in der LMP2 respektive bei den Hypercars vor dem letzten Rennen in Bahrain (4. November) in Führung.
Im stark ausgedünnten Feld des ADAC GT Masters sicherte sich Alain Valente mit Platz 3 im zweiten Durchgang am Sachsenring einen weiteren Podestplatz. Der Krauchtahler liegt in der Gesamtwertung auf Rang 6.
Zwei weitere Podestplätze gab es für die Schweiz beim GT Open am Red Bull Ring. Diesmal allerdings nicht durch Dexter Müller und Yannick Mettler. Das Mercedes-Duo musste sich in der ProAm mit den Rängen 6 und 4 begnügen. Zwei Mal Zweiter wurde dafür der Tessiner Nicolò Rosi im Kessel-Ferrari.
Auch das Team Fach Auto Tech hatte am Wochenende Grund zum Jubeln. Beim Rennen am Sachsenring sicherte sich der Rennstall aus Sattel (SZ) dank dem Niederländer Morris Schuring den ersten Saisonsieg im Porsche Carrera Cup. Schuring ist damit der jüngste Sieger in der Historie des seit 1990 ausgetragenen Porsche Carrera Cup Deutschland.