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Bereits mit 17 Jahren und nur 7 Monaten Profi-Erfahrung riskierte Kevin Mbabu den Sprung auf die Insel. Er wechselte im Januar 2013 von seinem Stammklub Servette zu Newcastle United. Dort spielte er in der Folge nur noch in der U21.
Kein Durchbruch in England
Nach 2 Jahren wurde er ein halbes Jahr an die Glasgow Rangers ausgeliehen. Später folgte sein Premier-League-Debüt gegen Chelsea, nach welchem er ins BBC-Team-der-Runde gewählt wurde. Der Durchbruch gelang ihm trotzdem nicht: 2016 liehen ihn die Young Boys aus, um ihn danach definitiv zu übernehmen. Da lancierte der Genfer seine Karriere neu.
Ich freue mich auf Shaqiri und Xhaka.
Zu Beginn seiner Leihsaison wechselten sich gute und schlechte Auftritte ab. Mit der Zeit fand Mbabu jedoch den Tritt in der Super League, konnte vom Abgang Scott Sutters im März profitieren und wurde Stammspieler.
Ereignisreiche laufende Saison
Nach einer kompletten Saison als wichtige Teamstütze und dem YB-Meistertitel ging dann alles ganz schnell:
- Am 22.08.2018 erzielte Mbabu nach einem sehenswerten Energieanfall ein wichtiges Tor in der CL-Quali gegen Zagreb.
- Eine Woche später qualifizierten sich die Berner für die Champions League.
- Nachdem am 31.08.2018 das Transferfenster schloss, war klar, dass Mbabu auch in der Königsklasse spielen wird. Er wird YB nicht im Sommer 2018 verlassen und somit gegen Juventus Turin, Manchester United und Valencia auflaufen. «Es war die beste Entscheidung, mit dem Team Champions League zu spielen», sagt Mbabu.
- Tags darauf folgte der Anruf von Nationaltrainer Vladimir Petkovic: Der Rechtsverteidiger wurde erstmals für die Schweizer Nationalmannschaft aufgeboten. Mbabu: «Ich freue mich sehr, auf die grossen Namen des Schweizer Fussballs zu treffen wie Shaqiri und Xhaka.»
Mit 3 Jahren Rastas, weil er nicht kämmen wollte
Auch Mbabus Name ist seit einigen Monaten in aller Munde. Der 23-Jährige fällt aber nicht nur durch seine guten Leistungen auf. Auch sein Äusseres ist nicht alltäglich, besonders seine Frisur. Als er 3 Jahre alt war, liess ihm seine Mutter Dreadlocks machen, wie er YBUSINESS erzählte. Grund dafür war, dass er sich morgens die Haare nicht kämmen wollte, weil es ziepte.
Sendebezug: SRF zwei, Super League Goool, 2.9.18, 18:00 Uhr