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Auch die Schlafstörungen sind häufiger verbreitet als gemeinhin angenommen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie zu diesem Thema zeigt auf, dass sich cirka 14% der Personen über verschiedene Schlafstörungen beklagen und mit der Schlafqualität unzufrieden sind. Die Zahl steigt mit zunehmendem Alter noch an und erreicht in der Gruppe der 60-65 Jährigen einen Wert von 33%. Frauen scheinen von Schlafstörungen stärker betroffen zu sein als Männer.
Schlafstörungen
Der Begriff Schlafstörungen fasst die subjektiven Empfindungen zusammen, sich nicht ausreichend ausgeruht zu fühlen nach dem schlafen. Dies kann durch die mangelnde Länge des Schlafes bedingt sein, oder weil der Schlaf ruhelos ist.
Um die Schlafstörungen zu definieren ist es äusserst wichtig sich vor Augen zuführen, wie subjektiv dieser Befund ist. Man könnte sagen, dass jede Person zeitweilig an Schlafstörungen leidet. Unabhängig davon, wie lange jemand schläft, fühlen sich die betroffenen Personen sowohl physisch wie mental nicht vollständig leistungsfähig während des Tages.
Warum ist es wichtig zu schlafen?
Der Schlaf ist eine essentiale Funktion, wie essen und atmen. Schlaf ist kein passiver Zustand, während wir schlafen, arbeitet unser Gehirn. Es verarbeitet während dem Schlaf die im Verlauf des Tages angesammelten Informationen und organisiert ein eigenes System zur Speicherung der nützlichen und Eliminierung die überflüssigen Daten. Dies dient der Vorbereitung der cerebralen Aktivität des folgenden Wachzustandes, sodass es dem Individuum erlaubt, am folgenden Tag zu arbeiten und in der Besten Art und Weise den Anforderungen der Realität zu stellen. Der Schlaf ist somit ein notwendiger kontinuierlicher Prozess zusammen mit dem Wachzustand, um es dem Organismus biologisch zu ermöglichen, sich an die umgebende Umwelt anzupassen.
Während dem Schlaf sind einige Organfunktionen sogar erhöht gegenüber dem Wachzustand. So ist der Metabolismus erhöht um im Organismus die nötige Energie zu speichern, die Nieren und die Leber scheiden die Giftstoffe effizienter aus als bei Tag, das Immunsystem produziert mehr Antikörper und das Wachstumshormon wird vermehrt produziert um einige Beispiele zu nennen.