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«Wir können uns nicht auf Spekulationen einlassen und schon gar nicht Schuldzuweisungen erteilen, ohne Beweise zu haben», sagte er am Dienstag. Beim Einsturz einer U-Bahn-Brücke in Mexiko-Stadt waren am Montagabend mindestens 24 Menschen gestorben, fast 80 weitere wurden verletzt.
Unter den Todesopfern seien auch Kinder, sagte Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum am Unglücksort. Das Unglück ereignete sich am Montagabend (22 Uhr Ortszeit) auf der Linie 12 im Süden der mexikanischen Hauptstadt in der Nähe der Station Olivos.
Von mexikanischen Medien veröffentlichte Bilder von Überwachungskameras zeigten, dass die Brücke einstürzte, als gerade eine Bahn darüber fuhr. Der U-Bahn-Zug wurde in zwei Teile zerrissen und hing anschliessend V-förmig über der Strasse.
Dutzende Feuerwehrleute und Rettungshelfer sowie Suchhunde waren am Unglücksort im Einsatz. Sie versuchten, Menschen aus Schutt, Kabeln und verbogenem Stahl zu befreien. Die vielen Verletzten wurden in verschiedene Spitäler der mexikanischen Hauptstadt gebracht.
Die U-Bahn der mexikanischen Hauptstadt ist seit 1969 in Betrieb. Sie hat inzwischen zwölf Linien und befördert täglich rund 4,5 Millionen Menschen.