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Als ‹teuerste Wiese Europas› machte das Oberhauserriet Schlagzeilen. Zunächst war das Gebiet an der Ausfallachse von Zürich Nord zum Flughafen ein Symbol für den Boom in den frühen 1980er-Jahren. Dann wurde die Brache zum Sinnbild der Immobilienkrise. Ende der 1980er-Jahre war klar: Hier soll keine Büroeinöde entstehen, sondern ein durchmischtes Wohn- und Arbeitsquartier. Dann ging alles schnell: Im Jahr 2000 genehmigte der Regierungsrat den Quartierplan, im Jahr darauf fuhren die Bagger auf, und heute ist das ganze Areal – genannt Glattpark – bis auf wenige Grundstücke bebaut. Dieses Heft zieht Zwischenbilanz über fünfzehn Jahre Bauen im Glattpark. Es stellt das zu grossen Teilen vollendete Quartier vor und vermittelt die Überlegungen der Planer. Ein Beitrag zeigt die Geschichte des Oberhauserriets, ein anderer erläutert die Bedeutung des Marketings. Die ökonomischen Aspekte werden im Heft ebenso behandelt wie die sozialen: Wer wohnt hier und warum? Grossformatige Bilder, die Hannes Henz im langen und heissen Sommer 2015 gemacht hat, begleiten die Leserinnen und Leser. Im Abo inbegriffen.