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Portosystemische Shunts stellen abnormale Blutgefässverbindungen zwischen dem Pfortader- und dem systemischen Venensystem dar. Seltener liegen diese abnormen Gefäße in der Leber (intrahepatische Shunts) und um mit einer minimal-invasiven Technik (Stent und Spiralen) behandelt zu werden.
Der Katherverschluss erfolgt folgendermassen:
- Mit eine Hauptpunktion wird ein Katheter in die Jugularvene eingeführt.
- Durch diesen Katheter erfolgt eine Blutdruckmessung und Kontrastdarstellung der kaudalen Vena cava und Gefässanomalie (Angiographie) (Abb. 1). Dabei wird die Gefässverbindung exakt lokalisiert und der Durchmesser, für die optimale Auswahl der Stent und Spiralengrösse genau ausgemessen.
Abb. 1: Kontrastdarstellung eines PSS und kaudale Vena cava. Ein Katheter wird in die kaudale Vena cava (blaue Pfeilspitze) eingeführt, während ein zweiter Katheter (weisse Pfeilspitze) in den Shunt eingeführt wird. Die gleichzeitige Angiographie ermöglicht es, die Morphologie und Position der beiden Gefässe zu sehen.
- Der Stent wird in der kaudalen Vena cava platziert, wobei das abnorme Gefäß überbrückt wird.
- Über zwei Katheter werden die Spiralen in den Shunt eingebracht. Der Stent verhindert, dass die Spiralen in die kaudale Vena cava embolisieren. Mit dem zweiten Katheter wird der Druck im Shunt kontinuierlich überwacht, bis der gewünschte Wert erreicht ist (Abb. 2).