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Jahr 2018 haben 425 Personen in der Schweiz erfahren, dass sie sich mit dem HI-Virus infiziert haben.
- Der häufigste Übertragungsweg ist homosexueller Geschlechtsverkehr (53%), das heisst der ungeschützte Verkehr zweier Männer miteinander.
- 30% hat sich auf heterosexuellem Weg angesteckt, d.h. beim ungeschützten Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau.
HIV kann in folgenden Situationen übertragen werden:
- Beim ungeschützten eindringenden Geschlechtsverkehr (vaginal oder anal), auch ohne Samenerguss.
- Durch den gemeinsamen Gebrauch von Spritzutensilien beim Drogenkonsum.
- In ärmeren Ländern auch über nicht kontrollierte Bluttransfusionen oder über nicht sterile Spritzen und Instrumente bei medizinischen Behandlungen.
Übertragungen von der Mutter mit HIV auf ihr Kind während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder beim Stillen treten bei uns nicht mehr auf. Denn mit geeigneten medizinischen Massnahmen lassen sich diese verhindern.
Das HI-Virus kann so nicht übertragen werden
Anders als z.B. Grippe-Viren braucht das HI-Virus den engen Schleimhautkontakt, damit es von Mensch zu Mensch gelangen kann.
Im täglichen Leben besteht deshalb kein Ansteckungsrisiko...
- im alltäglichen Kontakt mit HIV-positiven Menschen.
- beim Küssen und Streicheln.
- beim Petting.
- beim Anhusten oder Anniesen.
- beim gemeinsamen Gebrauch von Geschirr, Zahnbürsten, Rasierklingen.
- im Schwimmbad, in der Sauna.
- bei Mückenstichen.
- beim Sport und Spiel.
Bei oralem Sex besteht kein wesentliches HIV-Übertragungsrisiko, selbst wenn Sperma oder Menstruationsblut in den Mund gelangt. Weltweit sind nur wenige Fälle beschrieben worden, in denen es auf diesem Weg zu einer HIV-Infektion kam.