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Das US-Finanzministerium will von dem 700 Mrd Dollar schweren Rettungspaket für Banken insgesamt fast 6 Mrd Dollar an den Geschäfts- und Konsumentendarlehensgeber CIT Group und den Kreditkartenkonzern American Express vergeben. Amex wird im Austausch für Optionsscheine und Aktien eine Kapitalspritze von 3,39 Mrd Dollar erhalten. Der Kreditkartenkonzern soll in den ersten fünf Jahren auf die Vorzugsaktien eine Dividende von 5%, anschliessend jährlich 9% zahlen. Die CIT Group bekommt vom Finanzministerium 2,33 Mrd Dollar.
Notenbank als Stütze
American Express wurde im November in eine Bankholding umgewandelt und hat um staatliche Unterstützung in Höhe von 3,5 Mrd Dollar gebeten. CIT, deren Gesuch kurz vor Weihnachten durch die Notenbank bewilligt wurde, bat um eine Finanzspritze von 2,5 Mrd Dollar.
Die zwei Unternehmen reihen sich damit in die wachsende Gruppe der neu formierten Bankholdings ein. Dazu zählen auch die einst unabhängigen Investmentbanken Morgan Stanley und Goldman Sachs. Mit dem Status einer Bankholding erhalten die Unternehmen Zugang zu weiteren Finanzierungsmöglichkeiten auch jenseits des Rettungspakets des Finanzministeriums.
Sowohl CIT als auch Amex brauchen eine sichere Finanzierungsquelle, um Kredite an Firmen und Verbraucher vergeben zu können. Doch die Kreditkrise hat die Finanzierung auf öffentlichen Märkten sehr teuer gemacht.
Für die CIT Group hat sich der Zugang zu frischem Kapital im März 2008 aufgelöst. Das zwang die traditionsreiche Firma, einen Kredit über 7,3 Mrd in Anspruch zu nehmen. Seit diesem Zeitpunkt versucht das Unternehmen, sich zu verschlanken, und hat im Juli seine Immobilienkreditabteilung abgestossen.