Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03209.jsonl.gz/1714

Der Zürcher Kinderarzt Beat Richner, bekannt für seine Kinderspitäler in Kambodscha, ist der Schweizer des Jahres.Dieser Inhalt wurde am 05. Januar 2003 - 16:21 publiziert
Am Wochenende wurde in der Schweiz erstmals der "Swiss Award" an herausragende Schweizer Persönlichkeiten vergeben.
Mit dem "Swiss Award" werden Menschen ausgezeichnet, die durch Mut, Innovation Kreativität oder Eigenwilligkeit auf sich aufmerksam gemacht haben
Hinter der Auszeichnung stehen das Schweizer Fernsehen SF DRS, SwissLos, Blick, Bilanz, Schweizer Illustrierte und Schweizer Radio DRS1.
Schweizer des Jahres
Die höchste Auszeichnung - Schweizer des Jahres - erhielt der Kinderarzt Beat Richner. Seit Jahren setzt sich der 56-Jährige in Kambodscha für kranke Kinder ein, die er in drei Spitälern kostenlos behandelt.
Richner finanziert seine Tätigkeit in Kambodscha teilweise durch seine Konzerte, die er als Musiker "Beatocello" gibt.
Als "Schweizer des Jahres" wird Beat Richners Name in einen Stein gemeisselt werden. Dieser befindet sich im geografischen Zentrum der Schweiz, auf der Aelggi-Alp im Kanton Obwalden.
Neu: Swiss Award
Der Swiss Award wird in den Kategorien Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Showbusiness und Gesellschaft vergeben.
An der erstmaligen Vergabe des "Swiss Award" beteiligten sich laut dem Deutschschweizer Fernsehen über eine Million Fernsehzuschauer und -zuschauerinnen.
Zu den weiteren Gewinnern gehörten Joe Ackermann in der Kategorie Wirtschaft, Simon Ammann in der Kategorie Sport und Viktor Giacobbo in der Kategorie Showbusiness.
Zur Politikerin des Jahres wurde alt Bundesrätin Ruth Dreifuss gewählt. Sie ist die einzige Frau, die eine Auszeichnung erhielt.
In der Sparte Gesellschaft gewann der Chemie-Nobelpreisträger Kurt Wüthrich. Den Kultur-Award holte sich das Architektenduo Jacques Herzog und Pierre de Meuron.
swissinfo und Agenturen
Fakten
Gewinner des "Swiss Award":
Beat Richner (Schweizer des Jahres)
Ruth Dreifuss (Politik)
Joe Ackermann (Wirtschaft)
Kurt Wüthrich (Gesellschaft)
Architekten Herzog, de Meuron, Gugger und Binswanger (Kultur)
Simon Ammann (Sport)
Viktor Giacobbo (Showbusiness)
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards