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Weltwoche vom 28.7.2011
«Kaum ein Ökonom bestimmt die politische Debatte so stark wie er», schrieb die Weltwoche im Mai Über den Sozialdemokraten. Als Kolumnist widmet er sich jenen Themen, die seine Partei am liebsten verschweigen möchte: Er benennt die Schattenseiten der Personenfreizügigkeit, äussert sich gegen den «atomaren Glaubenskrieg », geisselt die Befangenheit der Finanzmarktaufsicht. Wenn Strahm sich auf ein Thema einschiesst, dann tut er das mit einer hartnackigen Vehemenz, als ginge es um alles. Das Wort «Gelassenheit» scheint er nicht zu
kennen. Seine Argumentation basiert streng auf Zahlen und Fakten, was ihn eher als fleissigen Technokraten denn als feinsinnigen Intellektuellen
erscheinen lasst.
Weltwoche vom 28.7.2011