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Anhaltspunkt solle die Fördermenge vom Januar sein. Auch der russische Energieminister Alexander Nowak sowie die Ölminister Venezuelas und Katars war bei dem Treffen anwesend.
Der saudische Ölminister Ali al-Naimi sagte, in den kommenden Monaten sollten weitere Schritte zur Stabilisierung des Marktes geprüft werden. «Das Treffen war erfolgreich», betonte er. Er hoffe nun, dass Ölförderländer innerhalb und ausserhalb des Kartells Opec die Vorschläge übernehmen.
Saudi-Arabien bremst
Im Vorfeld des Treffens war über eine mögliche Kürzung der Förderung spekuliert worden, was die Ölpreise nach oben trieb. Weil die Förderung nun aber lediglich eingefroren wird, gaben die Preise unmittelbar nach der Einigung wieder nach. Saudi-Arabien stemmt sich gegen Kürzungen, weil es seine Marktanteile mit einem Preiskampf gegen aufstrebende Ölproduzenten wie Fracking-Firmen in den USA verteidigen will - notfalls auch über grosse Mengen zu geringen Preisen.
Das Königreich ist das mit Abstand produktionsstärkste Land des Ölkartells Opec. Russland, das der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) nicht angehört, ist ebenfalls einer der grössten Ölförderer der Welt.
Preiszerfall belastet
Im Vorfeld des Treffens war bekanntgeworden, dass Venezuela mit einigen Opec-Mitgliedsländern sowie mit Russland über eine Kooperation zur Stützung der Preise gesprochen hatte. Venezuelas und Russlands Volkswirtschaften stecken tief in der Krise, die Staatseinnahmen sind wegen des Ölpreisverfalls dramatisch zurückgegangen.
Der Ölpreis fällt bereits seit Mitte 2014 - von damals rund 100 Dollar pro Barrel (159 Liter) rutschte er um fast 70 Prozent auf rund 30 Dollar. Hintergrund ist ein Überangebot am Markt gepaart mit einer verhaltenen Nachfrage. Hinzu kommen Sorgen um die Konjunktur in China, dem grössten Ölverbraucher der Welt. Ausserdem wird erwartet, dass der Iran wieder mehr Öl exportieren wird, nachdem die Sanktionen des Westens kürzlich aufgehoben worden waren.