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Berufliche Vorsorge
Obligatorisch BVG/UVG und überobligatorische Vorsorge
Nicht nur der Staat reagierte auf die Verarmung, auch die Industrie bot ihren Arbeitern finanziellen Schutz im Alter, bei Krankheit oder Tod. Gesetzliche Bestimmungen dazu erschienen erstmals im Fabrikgesetz von 1918, worin sogenannte Fabrikkassen mit der Aufgabe betraut wurden, diesen Schutz zu gewährleisten. In der Privatwirtschaft dominierten zunächst Fürsorgefonds, die im Vorsorgefall Leistungen nach reinem Ermessen ausbezahlten. Immer mehr wurden solche Fonds abgelöst durch Versicherungseinrichtungen, die zum Voraus berechenbare Leistungen ausrichteten.
Im Jahr 1985 trat das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge in Kraft.