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Anita Rauch ist eine international anerkannte Ärztin auf dem Gebiet der medizinischen Genetik und Humangenetik. Ihre Forschungsarbeiten befassen sich vor allem mit den genetischen Ursachen angeborener Entwicklungsstörungen und finden internationale Beachtung. Sie leitet seit 2009 das Institut für Medizinische Genetik der Universität Zürich.
Nach Abschluss des Medizinstudiums an den Universitäten Regensburg und Erlangen-Nürnberg im Jahr 1994 folgte die Weiterbildung zur Fachärztin für Humangenetik an der Universität Erlangen-Nürnberg mit Studienaufenthalten in Schottland und den USA. Sie habilitierte sich 2003/2004 über das Krankheitsbild der Deletion 22q11. Ihre klinischen wie auch wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen bei Chromosomenstörungen, Mikrodeletionssyndromen, angeborenen Wachstums- und Entwicklungsstörungen, einschliesslich Fehlbildungen und geistiger Behinderung. Ihre Forschungsarbeiten werden u. a. vom Nationalfonds finanziert. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten wurde sie mit verschiedenen nationalen und internationalen Preisen geehrt. Anita Rauch ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachgesellschaften und wissenschaftlicher Zeitschriften und gibt seit 2010 die Fachzeitschrift “Molecular Syndromology” (Karger-Verlag, Basel) heraus.