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Im Sommer soll über das weitere Vorgehen entschieden werden.
Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) bereitet gegenwärtig im Auftrag der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) das Verfahren für eine mögliche Vergabe von Konzessionen für den drahtlosen Breitbandanschluss (Broadband Wireless Access oder BWA) vor. Unter die Bezeichnung BWA fallen verschiedene Technologien für drahtlosen Internetanschluss, zum Beispiel das altbekannte WLL (Wireless Local Loop), für das in der Schweiz ja im Jahr 2000 schon einmal Konzessionen versteigert wurden. (Die Konzessionen für diese Technologie, die danach von keinem einzigen Anbieter ernsthaft genutzt werden konnte, brachten dem Bund damals immerhin 310 Millionen Franken ein).
Heute geht es aber hauptsächlich um die Funktechnologie nach dem IEEE 802.16-Standrad, allgemein unter dem Namen "WiMAX" bekannt, die eine Teilkonkurrenz sowohl für 3G-Mobiltelefonie-Netzwerke als auch für WLAN-Hotspots darstellen könnte.
Um Fragen zu klären wie die Zahl der möglichen Konzessionen, die Bandbreite je Konzession oder das Vorgehen bei der Konzessionsvergabe, für das Bakom nun eine Umfrage unter interessierten Kreisen durch. Beim Vergabeverfahren kommt zum Beispiel eine Auktion oder ein Wettbewerb, bei dem die Bewerber darauf geprüft werden, wie gut sie verschiedene Kriterien erfüllen, in Frage.
Zu diesem Zweck hat das Bakom einen Fragebogen
zur BWA-Situation uin der Schweiz.
Aufgrund der Ergebnisse dieser Befragung will das Bakom dann im Sommer dieses Jahres der ComCom Vorschläge für das weitere Vorgehen erteilen. (Hans Jörg Maron)