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Basel, um 1895
Carrosserie Kauffmann,
Reinbolt & Christe, Successeurs
H. 212, B. 178, L. 340 cm
Inv. 1934.121.
Solche Jagd- und Gesellschaftswagen wurden meist vom Besitzer selbst gefahren. Die Familie Paravicini-Engel verwendete den Wagen für sportliche Ausfahrten. Zu den Pferderennen auf der Schützenmatte und später auf dem Schänzli wurden solche Kutschen von den reichen Basler Familien gegenüber der Zuschauertribüne auf reservierten Standplätzen aufgefahren. Dort dienten sie ihren Besitzern und deren Gästen als exklusive Privattribüne. Der Historiker Philipp Sarasin schreibt: "Da Pferderennen, speziell am Montagnachmittag, zu den ausgewähltesten Formen grossbürgerlicher Status-Repräsentation gehören - was an sich keiner Erklärung bedarf - war der Anlass auch dementsprechend organisiert. Zuschauer, die nicht aus ihren offenen Kutschen aussteigen mochten, liessen sich einen Platz im inneren Raum der Rennbahn, der Tribüne gegenüber, 20 Franken kosten." Herr Paravicini-Engel besass zu seinem Break de chasse et de promenade vier elegante Wagenpferde sowie einen Viererzug in englischer Beschirrung und einen ebenfalls vierspännigen französischen Postzug. Auf dem hintersten Sitz des Wagens fuhren ein Kutscher und ein Bockdiener in jeweils zu den Geschirren passender englischer oder französischer Livree mit.