Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03649.jsonl.gz/1368

Die aufgeführten Besucherzahlen stellen dar, was für diesen Film seit dem Starttag bei ProCinema gemeldet und erfasst wurde.
Meghan O'Hara
Seit 1.1.2013 werden alle Filme, welche in Kinos öffentlich vorgeführt werden von der "Schweizerischen Kommission Jugendschutz im Film" nach Alterskategorien eingestuft. Das Alter "Zugelassen ab" bedeutet, dass ein Kind/Jugendlicher durch das anschauen des Films keinen Schaden erleiden sollte. Ein Kind/Jugendlicher, welches(r) dieses Alter erreicht hat, wird alleine zugelassen. In Begleitung einer erziehungsberechtigten Person, kann dieses Alter um maximal zwei Jahre unterschritten werden (z.B. Zugelassen ab: 10, ein(e) 10-jährig(e)r wird alleine zugelassen. ein(e) 8-jährig(e)r wird in Begleitung einer Erziehungsberechtigen Person zugelassen.
"Empfohlen ab" bedeutet, dass Ein Kind/Jugendlicher den Inhalt des Films verstehen kann.
Weitere Informationen unter: filmrating.ch
INHALT
Ein perfektes Gesundheitssystem gibt es weltweit wohl kaum. Dass aber ausgerechnet die wirtschaftlich potenteste Nation, die USA, auf Platz 37 der effizientesten Gesundheitswesen rangiert, ist bedenklich. Oscar® -Preisträger Michael Moore (Fahrenheit 9/11) macht es sich mit seinem neuen Film SICKO (übers. „Perverser“) deshalb zur Aufgabe, die haarsträubenden Missstände im maroden US-Krankenversicherungssystem zu dokumentieren. Die perfiden Fälle von Profithunger schockieren den Zuschauer trotz humoristisch-zynischem Unterton: Eine Mutter, deren Kind in der Notaufnahme eines Krankenhauses stirbt, weil ihre Versicherung verlangt, das todkranke Baby in eine billigere Klinik zu bringen. Eine Frau, der nach einem Autounfall der Nottransport ins Krankenhaus verweigert wird, weil sie ihn vorher nicht beantragt hat. Herzzerreissend ist die Aussage der Gesuchsprüferin einer grossen US-Krankenversicherung, die in Tränen von einer „Quote für Zurückweisungen“ spricht: „Der Arzt mit den meisten Absagen erhielt einen Bonus.“ Den anbiedernden Schlusspunkt setzt eine Reise ins Gefängnis nach Guantànamo, wo Absurdes an den Tag kommt.
BILDER
© Elite Film AG