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Der ehemalige Chief Operating Officer des Filmfestivals von Locarno, Mario Timbal, wurde am 11. Dezember im Medienzentrum Bundeshaus in Bern den Medien vorgestellt. Als neuer RSI-Direktor wird er gleichzeitig auch Mitglied der SRG-Geschäftsleitung.
Timbal übernimmt seine Funktion an der Spitze von RSI «im Frühjahr 2021», hiess es an der Medienorientierung weiter. Er habe im Auswahlverfahren durch seine «Sensibilität für die kulturelle Dimension der italienischsprachigen Schweiz» überzeugt.
Mario Timbal studierte Literaturwissenschaften in Lausanne und arbeitete von 2005 bis 2007 als Journalist beim «Corriere del Ticino». Bis 2009 war er als Business Development Manager bei der Cannondale Cycling Group tätig.
In den folgenden Jahren arbeitete Timbal in diversen Funktionen beim Filmfestival von Locarno, zuerst als Marketing- und Sponsoring-Verantwortlicher, von 2013 bis 2017 als dessen Chief Operating Officer. 2017 übernahm er die operative Leitung der Kulturstiftung Luma im südfranzösischen Arles.
Der scheidende RSI-Direktor Maurizio Canetta ist seit 40 Jahren in verschiedenen Funktionen für das Medienunternehmen tätig.1993 wurde er Leiter der Abteilung Sport, 2000 Redaktionsleiter des «Telegiornale».
2008 übernahm Canetta die Verantwortung für den Bereich Kultur TV und im Dezember 2010 jene der Abteilung Kultur Radio und TV. 2014 rückte er als Direktor an die Spitze von RSI.
Gewählt worden ist Mario Timbal auf Vorschlag des Regionalvorstandes «Società cooperativa per la radiotelevisione svizzera di lingua italiana» (CORSI). Das Auswahlverfahren wurde geleitet von Corsi-Präsident Luigi Pedrazzini.
Im Vorfeld war Timbal von verschiedenen Tessiner Medien bereits als Nachfolger von Maurizio Canetta gehandelt worden.