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Palladium wir meist aus Nickel- und Kupfererzen gewonnen. Es kommt in vielen Alltagsprodukten zur Anwendung:
Autos: Palladium wird vor allem in Katalysatoren eingesetzt. Hier hat es das lange Zeit teurere Platin ersetzt. In der Katalysatoren-Produktion kommt aber nicht nur neu gewonnenes Palladium zum Einsatz, sondern auch aus Autoschrott recyceltes.
Schmuck: Palladium ist auch ein Schmuckmetall. Es wird oft mit Kupfer legiert und als Zusatzmetall für Weissgold-, Platin- und Silberlegierungen verwendet. Palladium ist leichter als Platin oder Gold, seine Festigkeit und Härte ist aber fast mit Weissgold vergleichbar. Zudem laufen Schmuckstücke aus Palladium nicht an.
Zahnersatz: Das Edelmetall ist ein recht festes Metall und eignet sich gut als Material für Zahnersatz. Hier kann es als Silber-Palladium-Legierung oder Gold-Palladium-Legierungen zum Einsatz kommen.
Leiterplatten: Bei der Beschichtung von Leiterplatten für elektronische Geräte kommt Palladium ebenfalls zum Einsatz. Auf dieser Beschichtung kann dann eine Nickel- oder Kupferschicht aufgetragen werden.
Münze: Für Anleger gibt es Palladium auch in Münzform. Die kanadische Münze «Maple Leaf» (englisch für das Blatt des Zucker-Ahorns) wurde zwischen 1988 und 1999 nicht nur aus Gold und Silber geprägt, sondern auch aus Palladium.