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(30.06.2021) Die Schweiz ist Weltmeisterin bei Thema Wettbewerbsfähigkeit. Sie belegt den ersten Platz des World Competitiveness Rankings 2021 des International Institute for Management Development (IMD) Lausanne. Damit schafft sie es erstmals seit 1989 an die Spitze.
Auf der Basis der 2020 erhobenen Zahlen zeichnet das IMD von allen 64 Ländern, die vom Institut analysiert wurden, die Schweiz als das attraktivste aus. Sie verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um zwei Plätze und lässt der Reihe nach Schweden, Dänemark, die Niederlande und Singapur hinter sich, wobei Singapur vom ersten auf den fünften Platz abrutschte. Für die Schweiz ging es stetig aufwärts. Sie war 2018 auf Platz fünf, 2019 auf Platz vier und 2020 auf Platz drei.
Während die Weltwirtschaft hart von der Covid-19-Epidemie getroffen wurde, hat sich die Schweiz dank ihrer Reaktivität, Agilität und Resilienz recht gut gehalten. Angesichts der pandemiebedingten Herausforderungen konnte das Land seine Wirtschaftsaktivität auf einem hohen Niveau bewahren.
Das Ranking des IMD stützt sich auf verschiedene Indikatoren aus vier Kategorien: Wirtschaftsleistung, Effizienz der Regierung, Geschäftsklima und Infrastruktur. Die Schweiz belegt beim Thema Infrastruktur den ersten Platz und im Hinblick auf die Effizienz der Regierung den zweiten. Das Geschäftsklima und die Wirtschaftsleistung werden mit dem fünften respektive siebten Platz bewertet.
Zum Vergleich: Die Nachbarländer der Schweiz rangieren zwischen dem 15. und dem 41. Platz. Deutschland (15), Österreich (19). Frankreich (29), Italien (41). Die USA belegen den zehnten Platz der Rangliste und China schafft es auf Platz 16.
Letzte Änderung 30.06.2021