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Als Architekt der deutschen Ostpolitik, die anfangs der 1970er-Jahre jene Entwicklung einleitete, die 20 Jahre später in die Wiedervereinigung mündete, verkörpert Egon Bahr Zeitgeschichte. Mit ihm unterhalten sich «NZZ»-Chefredaktor Markus Spillmann und Marco Färber über den Kalten Krieg, über Willy Brandt und die Anfänge der Entspannungspolitik, über politische Tabubrüche, Geheimdiplomatie und die Grossen seiner Zeit wie Leonid Breschnew, Henry Kissinger oder Erich Honecker.