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Durch die in den kommenden Tagen erwarteten heftigen Gewitter und Regengüsse könnten Flüsse und Seen über die Ufer treten und so ideale Brutbedingungen für Stechmücken bilden.
«Wenn in den Brutgebieten die Flüsse und Seen über die Ufer treten oder wegen der starken Niederschläge das Grundwasser steigt, beginnen die sich im Boden befindenden Stechmücken aus ihren Eiern zu schlüpfen», sagte der emeritierte ETH-Professor und Mückenexperte Peter Lüthy am Dienstag zu Radio 1. Pro Quadratmeter könnten dies einige tausend Mücken sein.
Die Stechmücken entwickelten sich nach dem Schlüpfen während rund zwei Wochen im Wasser. «Danach suchen sie in einem Radius von bis zu zehn Kilometern nach Blut», sagte Lüthy. Im August und September sollte sich die Situation wieder beruhigen. (whr/sda)