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Der Amateurfunkdienst (kurz:
Amateurfunk, englisch: amateur radio oder ham radio) ist ein Funkdienst, der von
Funkamateuren untereinander, zu experimentellen und technisch-wissenschaftlichen
Studien, zur eigenen Weiterbildung, zur Völkerverständigung und zur
Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen wahrgenommen
wird.
Um am Amateurfunk teilzunehmen,
muss man eine Prüfung ablegen.In der Schweiz wird diese Prüfung vom BAKOM
abgenommen. Man kann die HB9 oder die HB3-Prüfung machen, wobei die HB3 die
Einsteiger-Lizenz ist. Die Prüfungen umfassen das Reglement und die
Vorschriften, sowie auch die Technik. Die Prüfungen wird in zwei Teilen gemacht:
20 Min. Vorschriften und 75 Min. Technik. Dabei geht es um Blitzschutz,
allgemeine elektro-technische Themen, Störungen welche man verursachen kann,
Ohnsches Gesetzt, usw. Die beiden Prüfungen sind im Multiple Choice Verfahren
gestaltet und nur eine Antwort ist richtig. Jetzt Antwort gibt 5 Punkte und wenn
man mindestens 70 Punkte erreicht hat, ist die Prüfung bestanden. Am besten ist,
man Besucht eine Amateurfunk-Schule (auch Fernkurs), wie die ILT-Schule Wetzikon
(www.ilt.ch).

Eine Relaisstation (auch Relaisfunkstelle oder kurz Relais) ermöglicht eine Datenübertragung über größere Strecken, als mit einer direkten Verbindung möglich wäre. Bei Satellitenkommunikation spricht man von Transpondern. In der drahtgebundenen Technik werden sogenannte Repeater eingesetzt.
Die Union Schweizerischer Kurzwellen-Amateure (USKA) (Union des amateurs suisses d'ondes courtes, Unione radioamatori di onde corte svizzeri) http://uska.ch/home ist eine Organisation zur Förderung des Amateurfunks auf allen ihm zustehenden Frequenzbändern und in allen zugelassenen Sendearten. Sie gibt die Zeitschrift HBradio heraus. Die USKA wurde am 4. August 1929 in Zürich
gegründet.
Als Notfunk (oder auch Katastrophenfunk) bezeichnet man den Funkbetrieb, mit dem Funkamateure im Rahmen ihrer Kommunikationsmöglichkeiten in Not- und Katastrophensituationen Hilfe leisten. Funk-amateure unterstützen dann Hilfsorganisationen und andere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, oder leiten empfangene Notrufe an diese weiter.
Hier ein Bericht von Schweizer Amateurfunker, welche bereit Hilfe geleistet haben (pdf):