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Im Jahre 1836 wurde eine Postkutschenverbindung von Zürich über die Forch bis nach Wald geschaffen. Die Kutsche mit 4 Pferden verliess Wald 3 Uhr morgens, nach dem Pferdewechsel in Esslingen erreichte diese dann Zürich Paradeplatz um 8 Uhr Vormittags. Die Rückfahrt war um am Nachmittag um 4 Uhr. Dies nur 2 mal die Woche. Da der Pferdekutschenbetrieb den Personenverkehr bald nicht mehr bewältigen konnte wurde ab 1905 der Autobusbetrieb mit 2 Bussen aufgenommen. Zu der Zeit stand auch ein Gesuch zum Bau der Uster -
Die Bahn startet in Zürich Stadelhofen und fährt zusammen mit der Strassenbahn 3.4 km zur Realp. Hier wechselt die Bahn einmal zum Eigentrassee mit Zugsicherung ZSL90 anderseits auch die Spannung von 600 VDC im Stadtnetz zu 1200 VDC im Überlandbahnnetz. Nach der Station Waltikon wird die Bahn zur Metro im 1758 m langen Tunnel befinden sich die Stationen Zumikon und Maiacher. Nach dem Tunnel, nach der Station Neue Forch, wird das Trassee einspurig. Hier hat die Bahn auch ihren höchsten Punkt von 672.2 müM erreicht. Von hier folgt der Abstieg nach Esslingen auf 474.5 müM. Hier endet die Bahn nach 16599 Metern. Die Bahn hat 53 Weichen und eine DKW. 12 gesicherte und 41 ungesicherte Bahnübergänge und 411 Fahrleitungs-
masten auf dem Eigentrassee. Die grösste Steigung ist in der Waldburgkurve mit 69.2 Promille. Der minimale Kurvenradius beträgt 18 m im Stadtnetz und auf der Strecke 63 m. Die beiden Tunnels umfassen in Zumikon 1758 m in Scheuren 282 m. Es fahren 21 Lokführer für die Bahn.
Quelle: Foto > Admin 2004© (17.10.2004) | Text > André Wetli 2004© http://mypage.bluewin.ch/a-
Vom beschaulichen Ausflugstram zur zeitgemässen Vorortsbahn
Die schon ab 1836 auf der Forchstrasse nach Fahrplan verkehrenden Postkutschen und Autobusse (ab 1905 zwischen Zürich und Egg) können bestimmt als Vorläufer der heutigen Forchbahn angesehen werden! Und obwohl bereits um die Jahrhundertwende verschiedene Bahnprojekte zur Erschliessung des Forchgebietes zur Diskussion stehen, fällt der Startschuss für den Aufbau einer Bahnverbindung erst 1907. Dann nämlich erteilen Bund und Kanton die Betriebskonzession für den Bahnbetrieb. Drei Jahre später, nach Gründung der Forchbahn AG am 10. Juni 1910, wird mit dem Bau der rund 16 km langen Strecke begonnen.
Am 27. November 1912 nimmt die von Beginn an elektrisch betriebene Forchbahn zwischen Zürich-
Stadelhofen und Esslingen den Betrieb auf. Für diese Strecke benötigt die Bahn damals 67 Minuten – heute, im Jahr 2002, dauert die Fahrt noch 36 Minuten. Transportiert werden nicht nur Personen, sondern auch Güter, beispielsweise Vieh und Milch. Die Fahrzeuge für den Personenverkehr tragen eine blau-
Schon 1949 erwächst dem Bahnbetrieb Konkurrenz durch den wachsenden Strassenverkehr, dafür verlagert sich der Personentransport von AusflüglerInnen zu PendlerInnen. 1950 wird während zweier Wochen versuchsweise auf Autobusbetrieb umgestellt. Im Gegensatz zu den weiteren regionalen Tram-
Am 27. November 2002 kann die Forchbahn ihr 90-