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Daten und Worte zu Akteuren des FC St. Gallen.
7. März 2011 bis 1. September 2015 Trainer des FCSG. -- In 183 (128 NLA/30 NLB/17 Cup/8 Europacup) FCSG-Spielen an der Seitenlinie verantwortlich. -- FCSG-Debüt am 13. März 2011 bei der 0:2-Heimniederlage gegen die Young Boys.
Jeff Saibene wurde verpflichtet, als der FCSG tief im Abstiegskampf steckte. -- Vorgänger Uli Forte war mit vier Niederlagen in die zweite Saisonhälfte gestartet, die Ausgangslage für die Espen war bereits prekär. -- Im zweiten Spiel unter Saibene konnte der FCSG gegen den direkten Konkurrenten Bellinzona den ersten Sieg des Frühlings feiern, es folgten drei Unentschieden und der 3:1-Auswärtssieg beim anderen "Abstiegsrivalen", den Grasshoppers. -- Vorübergehend gaben die Espen den direkten Abstiegsplatz ab, sie erholten sich auch von Rückschlägen wie der Niederlage in Neuenburg, als gegen acht Xamaxiens der K.o.-Schlag in der Nachspielzeit eingesteckt werden musste. -- Am Ende musste der FCSG nach einer 2:4-Auswärtsniederlage bei den Young Boys absteigen.
Mit einer zwangsweise stark umgebauten Mannschaft nahm Saibene die neue Saison in Angriff. -- Der Druck, wieder aufsteigen zu müssen, wurde gut abgefedert. Ab der zweiten Runde führte der FCSG die Challenge League an. Die Espen hatten im März 2012 bis zu 13 Punkte Vorsprung auf den Zweiten und sicherten sich schliesslich den Wiederaufstieg drei Runden vor Schluss. -- Mit dem FC Thun und dem FC Zürich wurden im Cup zwei höherklassige Teams bezwungen - vor allem der Sieg gegen den FCZ brachte einige Euphorie zurück. -- Umso jäher war die Enttäuschung, als St. Gallen im Viertelfinal in Winterthur an einem Ligakonkurrenten scheiterte. -- Vor allem im Frühling gab es zunehmend Kritik am Trainer. So wurde ihm von aussen vorgeworfen, dass "keine Handschrift" zu sehen sei, zudem rieben sich viele daran auf, dass er an Goalie Daniel Lopar festhielt, und Germano Vailati ausser in Cupspielen die Nummer 2 blieb. -- Tiefpunkt bezüglich fehlender Wertschätzung waren die Pfiffe, die es für Saibene (und Lopar) bei der Aufstiegsfeier gab. -- Zur Rückkehr in die Super League wurden mit Ausnahme von Stéphane Nater ausnahmslos Spieler aus der Challenge League verpflichtet. -- Das erwartungsfrohe Publikum blieb dem Trainer gegenüber skeptisch, doch dann gelang den Espen ein vorzüglicher Saisonstart, Woche für Woche stieg auch das Ansehen von Saibene, der seine Mannschaft zwischenzeitlich gar auf Platz 1 führte.
Mit Marco Mathys wurde kurz darauf auch erstmals seit 12 Jahren ein St. Galler in die Nati aufgeboten. -- Die Tabellenführung wurde zwar bald wieder eingebüsst, am Ende hatte der FCSG die beste Saison seit den "Jubeljahren" mit dem Meistertitel hingelegt. -- Die Espen wurden Dritte und hatten in der Qualifikation zur Europa League erst im Playoff anzutreten. -- Mit Spartak Moskau wurde ein vermeintlich übermächtiger Gegner zugelost. -- Nach dem 1:1 im Heimspiel glückte Ende August auswärts der grosse Coup. Trotz frühem 0:1-Rückstand siegten die Espen 4:2 und zogen in die Gruppenphase ein. -- Auch wenn es zwei hohe Auswärtsniederlagen zu verkraften gab, hielt sich der FCSG sowohl international als auch in der Meisterschaft gut. Ärgerlich war nur die Heimniederlage im Cup-Viertelfinal gegen den FC Zürich.
Im Frühling 2014 geriet der FCSG jedoch in ein lang anhaltendes Tief, auch aufgrund verletzter Offensivspieler. Eine erneute Europacup-Qualifikation wurde trotz hervorragender Ausgangslage zum Rückrundenstart verpasst. -- Die Hoffnungen überhaupt nicht erfüllt hatte Alhassane Keita, mit dem FCZ einst Torschützenkönig. -- Keita steht für ein paar Spieler, die sich unter Saibene nicht wie erhofft entfalteten. -- Auf der anderen Seite hatte sich der Trainer zum Qualitätsmerkmal gemacht, in St. Gallen aus Challenge-League-Spielern solche für die höchste Klasse zu machen. -- Die Saison 2014/15 bot ihm dazu noch einmal Gelegenheit. Nach durchzogenem Start - mit einem Auswärtssieg in Basel als Highlight - legten die Espen im Herbst eine schöne Serie von 7 Spielen ohne Niederlage (5 Siege) hin. -- Erneut folgte eine Rückrunde mit nur wenig Emotionen. Mit einem Cup-Halbfinal gegen Basel vor eigenem Publikum, der klar verloren ging. -- Die Saison 2015/16 begann ähnlich wie die vorige. -- Von den Punkten her im Soll, fehlte im Publikum die Zuversicht, wieder beschwingte Zeiten zu erleben. -- Für Präsident und Sportchef wäre eine Trennung nicht in Frage gekommen, dann aber, nach einer weiteren Niederlage gegen Vaduz, entschloss sich Jeff Saibene selbst, die Arbeit zu beenden.
Zurück in Thun
In der Zwischenzeit hatte sich der FC Thun von Ciriaco Sforza getrennt und am 6. Oktober Saibene mit einem Vertrag bis Sommer 2017 verpflichtet. -- Der Trainer, den die Berner Oberländer aus erster Amtszeit in guter Erinnerung hatten, erlebte einen guten Start mit einem Unentschieden und drei Siegen, ehe Thun ausgerechnet beim Gastspiel des FCSG die erste Niederlage unter Saibene erlitt. -- Der FC Thun revanchierte sich zum Rückrundenstart mit einem Auswärtssieg in St. Gallen. -- Thun schaffte den Klassenerhalt recht komfortabel und war am Ende Sechster - vor den Espen. -- In der Folgesaison überwinterte Thun punktgleich mit Schlusslicht Vaduz. Im Januar wurde bekannt gegeben, dass der Vertrag nicht verlängert wird. Ohne dass es ausgesprochen wurde, war klar, dass Saibene ob der beschränkten finanziellen Mittel im FC Thun. -- Thun startete ausgezeichnet in den Frühling, liess das Tabellenende hinter sich, bot mit zuvor wenig bekannten Spielern auch Spektakel. -- Mitte März wurde bekannt, dass der DSC Arminia Bielefeld Saibene ein Angebot unterbreitete. -- der Klub aus Ostwestfalen befand sich in der 2. Bundesliga im Abstiegskampf und hatte eben erst den Trainer entlassen. -- Ein weiteres Heimspiel gegen den FCSG sollte für den Luxemburger zum würdigen Abschied werden. Es endete 2:2 - der Trainer selbst deutete das Resultat zwischen seinen Ex-Klubs als "Schicksal".
Bei seinem Debüt auf der Trainerbank der Arminia gab es am 1. April 2017 ein 1:1 auswärts gegen die Würzburger Kickers. Die Ostwestfalen verloren in den verbleibenden acht Spielen nur noch einmal - gegen den Aufsteiger VfB Stuttgart. So gelang Saibene mit Bielefeld der Verbleib in der 2. Bundesliga auf Kosten von 1860 München. -- Der Verein und der Trainer einigten sich danach auf einen Zweijahresvertrag.
Die ersten Jahre als Trainer
Zwischen 2004 und 2006 machte Jeff Saibene erste Trainererfahrungen beim luxemburgischen Verband, war Assistent von Nationaltrainer Guy Hellers, U21-Nationaltrainer und Ausbildungschef. -- Ab Januar 2007 war er erstmals in Thun tätig, zuerst als Assistenztrainer von Heinz Peischl. -- Nach der Entlassung von Peischl Anfang März 2007 erst interimistisch und dann bis Saisonende Cheftrainer des FC Thun, mit dem er den Klassenerhalt schaffte. -- Anfang Juni 2007 verpflichtete der FC Aarau - gemeinsam mit Cheftrainer Ryszard Komornicki - den Luxemburger als Co-Trainer. Die beiden waren in Aarau früher Mannschaftskollegen. -- Zweimal führte das Trainerduo den FC Aarau auf den 5. Platz, eine Platzierung, die der Klub vom Brügglifeld davor seit 1997 nicht mehr erreichte. -- Trotzdem trennte sich der FCA am 1. Juni 2009 von Komornicki, Saibene wurde sein Nachfolger. Inzwischen hatte er die nötige Lizenz, um dauerhaft Cheftrainer zu sein. -- Der eigenwillige Sportchef Fritz Hächler hatte allerdings auch mit mehreren Spielern der zuvor erfolgreichen Mannschaft eine Vertragsauflösung forciert. -- Dem FC Aarau lief es schlechter, steckte im Abstiegskampf und stellte am 12. Oktober 2009 Saibene frei. -- Sein Nachfolger Martin Andermatt war noch weniger erfolgreich (und wurde im April 2010 ebenfalls entlassen), am Ende stieg Aarau nach 29 Jahren NLA-Zugehörigkeit ab.
Ab August 2010 war Jeff Saibene wieder für den luxemburgischen Fussballverband (FLF) tätig. Er war U21-Nationaltrainer und Technischer Direktor der Fussballschule des Verbandes. -- Nicht zuletzt die gemeinsame Zeit mit Heinz Peischl in Thun dürfte ihn ein dreiviertel Jahr später zum Wunschkandidaten des FCSG gemacht haben. -- Die FLF reagierte zuerst ablehnend, als Saibene um Auflösung des Vertrags bat. -- Saibene sagte dem FCSG zu, ohne eine Einigung mit der FLF zu haben. -- Diese wurde einige Tage später (und mit einer kleinen Ablösesumme) doch noch erzielt. -- Saibene sah das St. Galler Angebot als Chance, in den Profifussball zurückzukehren - zudem lebte seine Familie in der Schweiz.
Karriere als Spieler
Jeff Saibene begann als Junior beim FC Kehlen. Die Saison 1985/86 spielte er im Nachwuchs von Union Luxemburg, schon ein Jahr später folgte er einem Angebot von Standard Lüttich nach Belgien. -- Im Juli 1989 kam der Luxemburger als 20-Jähriger zum FC Aarau. -- Sein NLA-Debüt gab Saibene am 22. Juli 1989 (1:2-Heimniederlage gegen Wettingen). In der ersten Saison kam er in der Meisterschaft zu 27 Einsätzen, in der zweiten musste er öfter als "überzähliger Ausländer" auf die Tribüne. -- Im September 1991 erlitt der Mittelfeldspieler einen Beinbruch. Zwar nahm Saibene im März das Training wieder auf, gab sein Comeback aber erst im August 1992.
Im Januar 1993 wurde Saibene für ein halbes Jahr dem NLB-Klub BSC Old Boys ausgeliehen. In dem Halbjahr trug er 6 Tore zum Klassenerhalt der Basler bei. Sie verlängerten das "Leihgeschäft" um eine Saison. -- In dieser Zeit glückten Saibene zwei spezielle Tore: Im 1:6 verlorenen Derby gegen den FC Basel schoss er vor 6000 Zuschauern auf der Schützenmatte den Ehrentreffer zum 1:5. Und er schoss "OB" zum dritten Mal in der Klubgeschichte in den Viertelfinal des Schweizer Cups. Nachdem er selbst gefoult wurde, verwandelte er den Penalty zum 1:0-Sieg in Martigny. -- Den Viertelfinal in Schaffhausen verpasste Saibene verletzt. -- Die Old Boys verpassten 1994 den Verbleib in der NLB, Saibene wurde nun dem Mit-Absteiger FC Monthey ausgeliehen. -- Mit den Wallisern spielte der Luxemburger erneut eine gute Rolle im Cup. In der 3. Hauptrunde Schlug Monthey den NLA-Klub Lausanne-Sports 4:2, die Tore zum 3:2 und 4:2 erzielte Saibene. -- Im Sechzehntelfinal kam Servette erst in der Verlängerung weiter, Saibene sah in der 80. Minute die Rote Karte.
Im Sommer 1995 kehrte Jeff Saibene aus der 1. Liga zurück zum FC Aarau und hatte nun unter Martin Trümpler auch wieder einen Stammplatz (zudem war die Ausländerbeschränkung nicht mehr so restriktiv). Aarau beendete die Saison als Vierter und qualifizierte sich für den UEFA-Cup, scheiterte aber nach überstandener Qualifikation in der 1. Runde an Bröndby (Dänemark). -- Bis Juni 1998 blieb Saibene beim FC Aarau, für den er in sechseinhalb Saisons 119 NLA-Spiele bestritt und dabei 3 Tore erzielte - zwei davon gegen den FCSG: Das erste am 7. Oktober 1989 auf dem Brügglifeld zum 1:1-Ausgleich, die Espen gewannen 2:1. Das zweite am 8. August 1992, als er im Espenmoos zur 2:0-Führung für die Gäste skorte, Aarau gewann 4:1.
Jeff Saibene wechselte im Sommer 1998 für zwei Jahre zum FC Locarno in die NLB, doch stiegen die Tessiner am Ende der Saison ab. -- So kehrte der Luxemburger 1999 und nach 10 Jahren in seine Heimat zurück und schloss sich dem FC Swift Hesperingen an. -- Für den Verein aus der Ehrenpromotion (zweithöchste Liga) spielte er nun als Amateur und war zugleich als Platzwart angestellt. -- Er spielte weiterhin in der Nationalmannschaft und war dort inzwischen als "verlängerter Arm" von Nationalcoach Paul Philipp gesehen worden. -- 2001 wurde Swift Erster und stieg in die höchste Liga auf. -- Die Saison 2001/2002 sollte für Saibene nicht nur die erste in Luxemburgs höchster Liga, der Nationaldivision sein. Es wurde auch seine letzte als Aktiver, Saibene erklärte im Sommer 2002 seinen Rücktritt.
Aus der Nationalmannschaft trat Jeff Saibene nach Abschluss der WM-Qualifikation am 6. Oktober 2001 zurück. -- Luxemburg unterlag Jugoslawien in Belgrad 2:6, es war das 64. Länderspiel für Saibene. -- Einen Monat zuvor spielte er zum vierten Mal gegen die Schweiz (0:3 in Luxemburg). Einmal in einem Testspiel, am 13. März 1996, gab es ein 1:1. Sein erstes Spiel gegen die Mannschaft seiner Wahlheimat fand im Espenmoos statt, im WM-Qualifikationsspiel vom 15. November 1989 siegten die Schweizer 2:1. -- Das Länderspieldebüt gab Saibene am 14. Oktober 1986, also kurz nach seinem Wechsel zu Standard Lüttich. Grösster Triumph mit dem Nationalteam war das 1:0 im EM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien am 7. Juni 1995. Dieselben Tschechen wurden ein Jahr später an der Euro 96 in England erst im Final gestoppt.
Seit 31. Januar 2017 im FCSG. - Bisher 13 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 5. Februar 2017 beim 1:1 in Vaduz.
Sejad Salihovic wurde am letzten Tag des internationalen Transferfensters mit einem Halbjahres-Vertrag verpflichtet. Der Offensivspieler hatte zuvor in China für den Bejing Renhe FC gespielt und den Vertrag dort Ende November aufgelöst.
Den grössten Teil seiner Karriere bestritt Salihovic für die TSG 1899 Hoffenheim, zu der er 2006 gewechselt war. Der Klub spielte in der Regionalliga, damals die dritthöchste Liga, hatte sich aber zuvor schon den Aufstieg in die Bundesliga als Ziel gesetzt. -- Nach einer enttäuschenden Vorsaison gelang mit Salihovic 2007 tatsächlich der Aufstieg in die 2. Bundesliga, der Offensivpieler trug 10 Tore in 31 Spielen zum Erfolg bei. Sein Debüt gab er am 5. August 2006 im Heimspiel gegen die 2. Mannschaft des TSV 1860 München (2:2). -- Bereits im Herbst 2007 wurde Salihovic erstmals in der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina eingewechselt, im EM-Qualifikationsspiel gegen Griechenland (am 13. Oktober 2007, 2:3-Niederlage in Athen).
Nummer 1 in der Bundesliga
In Hoffenheim ging es schnell voran, der Durchmarsch gelang. -- Schon eineinhalb Jahre später, im November 2008, war der Emporkömmling Tabellenführer der Bundesliga. Sejad Salihovic' (und auch Hoffenheims) Bundesliga-Debüt brachte am 16. August 2008 einen 3:0-Auswärtssieg gegen Energie Cottbus. Den ersten Treffer erzielte der Neu-St. Galler in der 3. Runde, am 30. August auswärts gegen Bayer Leverkusen (zum 1:2-Anschlusstreffer; Tranquillo Barnetta hatte bei jenem 5:2-Heimsieg die Flanken zu den ersten beiden Leverkusener Toren geliefert). -- An der Spitze der deutschen Bundesliga konnte sich Hoffenheim zwar nicht festsetzen, doch hatte es sich in der Elite etabliert. Auch wenn der Ligaerhalt 2013 erst über die Barrage (Relegation) gesichert wurde. -- Bis 2015 blieb Salihovic Hoffenheim treu und kam in dieser Zeit auf 227 Meisterschaftsspiele (171 Bundesliga/27 2. Liga/29 Regionalliga), womit er zumindest in der Profi-Ära Rekordspieler des Vereins ist. Ein Total von 62 Toren (davon 46 in der Bundesliga) adeln seine Bilanz, darunter nicht wenige schöne Freistösse.
Wenig Glück in China
Im Sommer 2015 liess sich Salihovic zum Guizhou Renhe FC transferieren. Das Team spielte noch in der Super League, befand sich aber bei der Ankunft des Bosniers auf einem Abstiegsplatz. -- Den Einstand für seinen neuen Verein gab er am 24. Juni 2015 auswärts gegen Changchun Yatai, schon nach 9 Minuten traf Salihovic zur Führung. Das Spiel sollte aber 1:2 verloren gehen und das Goal sein einziges in der Liga bleiben. -- Renhe stieg ab, der Verein wurde nach Peking (Beijing) "gezügelt", der Wiederaufstieg verpasst - und so verliess Salihovic China im Spätherbst 2016. -- Vor seiner Ankunft in St. Gallen trainierte er bei Hoffenheim mit.
Zweimal Hertha als Junior
Salihovic' Familie floh vom Krieg in der bosnischen Heimat, als Sejad sieben Jahre alt war. -- In Berlin spielte er zunächst bei den Junioren des SC Minerva und des FC Hertha 03 Zehlendorf, ehe er als 16-jähriger in den Nachwuchs des Hertha BSC kam. Bei der "Alten Dame" spielte er bald in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga, 2004 wurde er ins Profikader befördert. -- Am 26. September 2004 kam Salihovic zum Bundesliga-Debüt auswärts gegen den Hamburger SV (1:2-Niederlage). -- Vor seinem Wechsel in den Süden kam er insgesamt auf 5 Bundesliga-Spiele (womit er total 176 Spiele in der deutschen Elite-Liga bestritt).
Nationalspieler
Für Bosnien-Herzegowina kam er 2004 zu ersten Spielen in der U21-EM-Qualifikation (total 9 Spiele). -- Für die Nationalmannschaft bestritt Salihovic 47 Länderspiele, das letzte am 13. Oktober 2015. In den folgenden EM-Barrage-Spielen gegen Irland blieb er auf der Bank.
18. August 2015 bis 30. Juni 2016 im FCSG. -- 28 (26 NLA/2 Cup) Spiele und 8 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 29. August 2015 bei der 0:1-Niederlage in Vaduz.
Edgar Nicaise Constant Salli wurde für ein Jahr von der AS Monaco ausgeliehen, spielte aber in der Vorsaison für Académica de Coimbra in Portugals Primeira Liga, ebenfalls auf Leihbasis.
Edgar Salli gehörte in einer schwierigeren Saison zu den Spielern, die am meisten Freude bereiteten. -- Am Saisonende war klar, dass der FCSG den Kameruner übernehmen möchte. -- Schliesslich war es jedoch der 1. FC Nürnberg aus der 2. Bundesliga, der sich die Dienste des kleinen und wirbligen Stürmers sicherte.
Der nur 1,65 m grosse Salli kam 2011 aus seinem Heimatland zur AS Monaco, die zuvor nach 37 Jahren Zugehörigkeit zur Division 1/Ligue 1 abgestiegen war. -- Der Klub aus dem Fürstentum musste auch in der Ligue 2 gegen den Abstieg kämpfen. Im Dezember aber wurde der in Monaco ansässige russische Geschäftsmann Dimitri Rybolowljew Mehrheitsaktionär und setzte in der Winter-Transferperiode im Januar 2012 erste grosse Summen ein, um die Mannschaft zu stabilisieren. -- Salli bestritt in seiner ersten Saison für Monaco 31 von 38 möglichen Spielen, die ASM schaffte den Klassenerhalt letztlich komfortabel (Platz 10). -- In der zweiten Saison kam Salli nur noch auf einen Kurzeinsatz. Einerseits machte dem Mittelfeldspieler eine Leistenverletzung lange zu schaffen. Andernseits hatte Rybolowljew die Mannschaft weiter verstärkt - Monaco kehrte 2013 mit grossem Vorsprung in die Elite zurück. -- Nun kamen gar Weltklassespieler - allen voran die Kolumbianer Radamel Falcao und James Rodriguez - zur ASM.
Salli hingegen wurde dem RC Lens (Ligue 2) ausgeliehen. -- In Nordfrankreich spielte er wieder regelmässig, in 27 Spielen trug er 5 Tore und 8 "Assists" zum Wiederaufstieg der "Sang et Or" bei. -- Salli kehrte nach Monaco zurück, wurde im August 2014 aber nach Coimbra ausgeliehen. -- Bis Weihnachten wurde er in 9 Spielen eingesetzt. Nach Neujahr war Salli mit Kamerun beim Afrika-Cup 2015 in Äquatorialguinea im Einsatz. -- Zurück in Coimbra, fiel er bald mit einem Ermüdungsbruch im Schienbein aus und verpasste den Rest der Saison. -- Monaco, in der Vorjahressaison Dritter in Frankreich und Champions-League-Viertelfinalist, holte Salli zurück. Er gehörte anfangs dem Kader an, sah aber kaum Einsatzchancen und drängte auf eine erneute Ausleihe. Bevor er - am Tag nach seinem 23. Geburtstag - den Leihvertrag mit dem FCSG unterschrieb, verlängerte die AS Monaco den Vertrag mit ihm um ein Jahr bis 2017.
Salli soll beim Ngaoundéré FC in Kameruns zweithöchster Liga gespielt haben, ehe er 17-jährig zu Coton Sport aus seiner Heimatstadt Garoua wechselte, für den er zwei Jahre in der "Elite One" spielte. In anderen Quellen wird er vor seinem Aufstieg ins Fanionteam als Nachwuchsspieler von Coton Sport bezeichnet.
Unzähmbarer Löwe
Sein Nationalmannschafts-Debüt gab Salli im Oktober 2011 in einem Spiel gegen Äquatorialguinea (1:1). -- Sein bisher einziges Tor für die "Lions Indomptables" (unzähmbare Löwen) erzielte er beim 1:0-Sieg im letzten WM-Vorbereitungsspiel gegen Moldawien am 7. Juni 2014. -- Bei der WM-Endrunde in Brasilien kam Salli in zwei von drei Vorrundenspielen zum Einsatz. -- Die von Volker Finke trainierte Mannschaft scheiterte ebenso in der Vorrunde wie am Afrika-Cup 2015. -- Bisher 21 Länderspiele. -- 2009 wurde Edgar Salli erstmals in die U20 Kameruns aufgeboten. Beim U20-Afrika-Cup in Südafrika im April 2011 wurde er zum besten Spieler des Turniers gewählt. Im Final unterlag sein Team gegen Nigeria 2:3, Salli selbst hatte in der 85. Minute noch zum 2:2-Ausgleich getroffen. -- Salli sollte nach seinem Wechsel nach Monaco mit Kamerun auch die U20-WM 2011 in Kolumbien bestreiten, erhielt von seinem neuen Klub aber keine Freigabe.
1. Juli 1998 bis 27. April 1999 im FCSG. -- 8 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. Juli 1998 beim 2:2 in Lugano.
Anastasios Salonidis war bereits als Nachwuchsspieler zwischen 1992 und 1997 im FCSG. -- In der Saison 97/98 dem FC Wil ausgeliehen, für den er 8 NLB-Spiele bestritt. -- Der rechte Aussenverteidiger kam in der Finalrunde im 1999 und unter dem neuen Trainer Marcel Koller nur noch zu einem Einsatz und wurde noch im selben Frühling wieder dem FC Wil ausgeliehen (weitere 3 NLB-Spiele).
Im Sommer 1999 wechselte Salonidis, der Grieche aus dem Rheintal, in sein Heimatland und unterschrieb beim Aufsteiger A.O. Trikala, für den er 7 Einsätze in der "Alpha Ethniki", der höchsten Liga. -- Nach dem Abstieg von Trikala im Sommer 2000 zu A.O. Kavala, für den Salonidis in 3 Jahren 54 Spiele in der zweithöchsten Liga spielte. -- Im Sommer 2003 zum Fostiras FC (Tavros), in der selben Saison weiter zum Veria FC in der dritthöchsten Liga. -- Im Januar 2005 Rückkehr in die Schweiz. Salonidis wurde vom SC YF Juventus verpflichtete und bestritt für die Stadtzürcher in einer halben Saison 13 Spiele in der Challenge League. -- Dann noch aktiv bei Chur 97 und dem FC Bad Ragaz.
Erster Junioren-Klub war der FC Widnau.
22. Februar 2011 bis 30. Juni 2013 im FCSG. -- 88 (51 NLA/30 NLB/7 Cup) Spiele und 42 (23 NLA/15 NLB/4 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 27. Februar 2011 bei der 0:1-Heimniederlage gegen den FC Thun.
Ezequiel Oscar Scarione kam vom FC Thun nach St. Gallen. -- Zuerst für Sommer 2011 verpflichtet, bemühte sich der FCSG, den Mittelfeldspieler bereits vorzeitig in die Ostschweiz zu holen. -- Dass die "Mission Klassenerhalt" nach dem Trainerwechsel nochmals neue Hoffnung erhielt, war auch Scarione zu verdanken, der etwa beim Auswärtssieg gegen die Grasshoppers eine grossartige Partie spielte. -- Nachdem der Abstieg feststand, soll Scarione verschiedene Angebote aus ausländischen Ligen abgelehnt haben.
In der Challenge League erzielte Ezequiel Scarione 15 Tore und führte das Team als Leader zum sicheren Wiederaufstieg. -- Trotz der herausragenden Leistungen zog der Argentinier wiederholt Kritik auf sich, auch weil er sich, wenn es Team nicht lief, oft zuviel zumutete und deswegen schlecht aussah.
Das Comeback in der Super League verlief vielversprechend. -- Jeff Saibene hatte mit dem Duo Stéphane Nater/Dejan Janjatovic dafür gesorgt, dass Ezequiel Scarione der Rücken vermehr freigehalten wurde. -- Das machte ihn bald zu einem der meistbeachteten Akteure in der Schweiz. -- Nicht nur stürmte der FCSG an die Spitze; sein Regisseur stand in der Torschützenliste bald ganz oben - am Ende war Scarione mit 21 Treffern als dritter FCSG-Spieler nach Ivan Zamorano und Charles Amoah NLA-Torschützenkönig. -- Scarione war in dieser Saison weit über seine Torgefährlichkeit hinaus prägend für das Spiel der Espen - mit 8 "Assists" war er auch wichtigster Passgeber der Mannschaft, die den 3. Platz beendete und nach 12 Jahren sich wieder für den Europacup qualifzierte.
Spätestens in der Woche nach Trainingsbeginn zur neuen Saison wurde klar, dass Scarione die Chance nutzen will, in einer anderen Liga einen guten Vertrag zu erhalten. -- Die Chance bot ihm der aufstrebende Istanbuler Kasimpasa SK, zu dem er mit einem Dreijahresvertrag wechselte. -- Spätestens im Frühling 2016 sollen sich die Istanbuler Grossklubs um Scarione bemüht haben. Schliesslich unterschrieb er aber im Juli 2016 beim Maccabi Tel Aviv FC.
Ezequiel Scarione kam Ende Januar 2007 nach Thun. -- Sein Meisterschaftsdebüt gab er am 1. April 2007 bei der 1:4-Auswärstsniederlage in Basel. -- Er konnte in der Saison 2007/2008 den Abstieg in die Challenge League nicht vermeiden, war aber mit 6 Goals in 31 Spielen bereits zweitbester Torschütze. -- In der zweiten Saison nach 13 Spielen/6 Toren in der Winterpause dem FC Luzern ausgeleihen (14 NLA-Spiele). -- Im Sommer 2009 zurück in Thun, wo er mit 18 Toren in 28 Spielen als erfolgreichster Schütze zum Wiederaufstieg beitrug. -- Auch im Herbst 2010, als der FC Thun mit bemerkenswerten Resultaten aufwartete, war der Regisseur mit 7 Goals bester Schütze - und sorgte ebenfalls für die meisten erfolgreichen Torvorlagen.
Ezequiel Scarione kam aus dem Nachwuchs des C.A. Boca Juniors, für die er zwei Meisterschaftsspiele im Fanionteam bestritten haben soll. -- 2004 Wechsel nach Ecuador zu Deportivo Cuenca.
1. Juli 2008 bis 30. Juni 2011 im FCSG. -- 107 Spiele (66 NLA/29 NLB/12 Cup) und 4 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 26.07.2008 beim 2:0-Heimsieg gegen Concordia Basel.
Der Abwehrspieler kam vom FC Wil (62 NLB-Spiele von 2006 - 2008), wohin er ebenfalls von Trainer Uli Forte geholt wurde. -- Lukas Schenkel war drei Jahre lang unbestrittener Stammspieler und zuverlässiger Rückhalt, verhalf in der ersten Saison zum Wiederaufstieg und dann zu einem beeindruckenden Comeback in der höchsten Liga. -- Der Berner Oberländer agierte zudem äusserst sauber, brachte er es doch für einen Innenverteidiger zu einem beachtlichen Wert: nur gerade ein Spiel verpasste er wegen einer Sperre. -- In seiner ersten kompletten Super-League-Saison kassierte Schenkel genauso nur drei Verwarnungen wie in der zweiten. -- So fehlte er einzig wegen Verletzungen, in den letzten Runden im Frühling 2010 - zuvor war er einziger Feldspieler, der in jedem Spiel über die volle Distanz auf dem Platz stand. -- In der Saison 2010/11 fehlte er gar nur in einem Match. -- Eine Woche später zeichnete sich Schenkel als Doppeltorschütze aus - ausgerechnet gegen "seinen" FC Thun, am 31. Oktober 2010. Dank seiner Treffer gewann der FCSG 2:1. -- Nach dem Abstieg im Sommer 2011 kam es zu keiner Vertragsverlängerung, der FCSG hatte mit Philippe Montandon und Martin Stocklasa zwei Neue fürs Abwehrzentrum geholt.
Lukas Schenkel unterschrieb schliesslich bei Mit-Absteiger AC Bellinzona, mit dem er den Espen lange gefährlichster Konkurrent um den Wiederaufstieg war. -- In zwei Saisons bestritt Schenkel 57 Challenge-League-Spiele für die "Granata". Als die ACB im Sommer 2013 auf den Konkurs zusteuerte und die Spieler ablösefrei gehen durften, engagierte ihn der FC Thun, für den er schon als Junior spielte. -- Nun machte er neue Erfahrungen, erlitt wiederholt Rückschläge wegen Verletzungen (vor allem Leistenprobleme) und musste stets um einen Platz in der Mannschaft kämpfen.
Beim FC Thun spielte Schenkel bis zur U19. -- Im Dezember 2002 zum FC Münsingen, für den er bis 2004 in der 1. Liga spielte. -- Im Sommer 2004 erhielt Schenkel den ersten Profivertrag im FC Thun, für den er in vier NLA-Spielen zum Einsatz kam (Debüt am 11. Mai 2005 beim 1:1 im Derby gegen die Young Boys). -- Im September 2005 von den Young Boys ausgeliehen, die den Berner Oberländer für ihre U21 holten. -- 2006 vom FC Wil ausgeliehen. -- Unter dessen neuen Trainer Forte fand Schenkel nach einigen Wochen, einer 0:5-Heimniederlage gegen Chiasso und einer erst im Penaltyschiessen abgewendeten Cup-Niederlage in Zug erstmals in die Startformation - und war fortan gesetzt. -- Erster Juniorenklub war der FC Allmendingen aus Thun.
Seit 2010 im FCSG-Nachwuchs. -- Bisher 1 Cupspiel und 1 Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 15. August 2015 beim 9:0-Sieg in der 1. Cup-Hauptrunde in Hausen am Albis.
Michael Scherrer erhielt zusammen mit drei weiteren Spielern aus dem Nachwuchs am 30. Juni 2015 einen ersten Profivertrag im FCSG. -- Der Mittelfeldspieler bestritt bereits im Sommer 2014 und im Januar 2015 Teile der Vorbereitung mit dem Fanionteam und spielte mit der U21 in der Promotion League eine immer wichtigere Rolle. -- Bei seinem Pflichtspiel-Debüt im Fanionteam stand er gleich in der Startformation und bildete mit Marco Mathys das defensive Mittelfeld. Kurz vor der Pause traf er mit einem Distanzschuss zum 3:0-Halbzeitstand.
Michael Scherrers erster Juniorenklub war der FC Grabs. Ausserdem spielte er in der U13 für das Team Liechtenstein und dann in der U14 und U15 im Team Südostschweiz, ehe er nach St. Gallen wechselte.
1. Juli 2004 bis 30. Juni 2005 im FCSG. -- 19 (16 NLA/3 Cup) Spiele und 2 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 17. Juli 2004 zuhause beim 3:3 gegen die Young Boys.
René Schicker kam mit dem Prädikat "Österreichischer U19-Internationaler" vom SV Kapfenberg aufs Espenmoos. -- Der Steirer wurde im ersten Halbjahr fast in jedem Spiel eingesetzt - meist eingewechselt - und war auf dem Weg zum Publikumsliebling. -- Nach der Winterpause von Heinz Peischl nach dem verlorenen Cup-Viertelfinal gegen Aarau (Schicker verwandelte seinen Elfer im Penaltyschiessen) nur noch in 2 NLA-Spielen eingesetzt.
René Schicker wurde im Sommer 2005 an den FC Kärnten ("Erste Liga"/zweithöchste Spielklasse) ausgeliehen. -- Im Sommer 2006 vom Donawitzer SV Leoben, seinem Stammklub, übernommen. -- Nach zwei guten Saisons in Leoben 2008 vom ambitionierten FC Admira Wacker Mödling, ebenfalls "Erste Liga", verpflichtet und seither Leistungsträger bei den Niederösterreichern.
Schicker wechselte 2001 erstmals vom DSV Leoben zum Grazer AK, 2003 zum SV Austria Salzburg (4 Bundesliga-Spiele) und wurde im Januar 2004 an den SV Kapfenberg (den Nachbarn des DSV Leoben) ausgeliehen, ehe er nach St. Gallen kam.
4. Januar bis 30. Juni 2008 im FCSG. -- 19 (17 NLA/2 Barrage) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 3. Februar 2008 bei der 1:3-Niederlage in Aarau.
Schneider wurde für den Abstiegskampf vom FC Zürich verpflichtet. -- Er wurde zum Abwehrchef und war auch der ersehnte Führungsspieler. -- Doch am Ende stieg der FCSG ab.
Marc Schneider wechselte zu den Young Boys, die sich bereits im Januar um ihn bemühuten, doch wollte ihn der FCZ damals nicht zu einem direkten Konkurrenten ziehen lassen. -- Mit YB in zwei Jahren zweimal Zweiter. -- In der zweiten Saison verlor der Verteidiger jedoch seinen Stammplatz und wechselte 2010 zurück zum Super-League-Aufsteiger FC Thun, bei dem er 1998 in der NLB seine Karriere als Profifussballer startete. -- Anfang Oktober 2012 erklärte Marc Schneider seinen Rücktritt vom Profifussball. Verletzungen liessen die Hoffnungen auf ein Comeback auf hohem Niveau schwinden. Nach gut 350 Spielen in den obersten zwei Ligen wechselte der ehemalige Verteidiger in den Trainerstab des FC Thun. -- Als im Januar 2017 bekannt wurde, dass Jeff Saibene Thun per Saisonende verlassen werde, wurde Marc Schneider, zum Zeitpunkt Assistent des Cheftrainers, zu dessen Nachfolger bestimmt. Schneiders Aufstieg zum Hauptverantwortlichen wurde auf Mitte März vorgezogen, nachdem Saibene einem Angebot von Arminia Bielefeld folgte.
Mit den Berner Oberländern feierte Marc Schneider 2002 den NLA-Aufstieg und wurde darauf vom FC Zürich verpflichtet. -- Im Januar 2003 zurück nach Thun, Schneider wurde für zweimal ein Jahr ausgeliehen. -- 2004 folgte die definitive Rückkehr zum FCZ, bei dem er später auch Captain wurde - und 2006 und 2007 zwei Meistertitel feiern durfte.
1. Juli 2012 bis 14. Januar 2014 im FCSG. -- 16 (11 NLA/1 Europacup/3 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 15. Juli 2012 beim 1:1 gegen die Young Boys.
Mario Schönenberger kam vom FC Wil nach St. Gallen. -- Auf seiner Position im defensiven Mittelfeld wurde im selben Sommer Stéphane Nater verpflichtet. Schönenberger musste sich als Nummer drei hinter dem Duo Nater/Dejan Janjatovic auf die wenigen Chancen gedulden, die sich ihm bei einem Ausfall der Stammspieler boten. -- Als ein Jahr später auch noch Muhamed Demiri in Konkurrenz trat, kam der Toggenburger nur noch einmal von Beginn weg (in der 1. Cup-Runde in Schönbühl) zum Einsatz; beim triumphalen Europacup-Auswärtsspiel gegen Spartak Moskau kam er für den angeschlagenen Nater zu seinem letzten Teileinsatz für den FCSG. -- Schöneberger bat deshalb Anfang 2014 um die vorzeitige Vertragsauflösung und wechselte in die Challenge League zum FC Wohlen.
Den Freiämtern verhalf Schönenberger zum Klassenerhalt. Nach der Sommerpause startete das inzwischen von Ciriaco Sforza trainierte Team beeindruckend, hatte als Leader nach 6 Runden 6 und mehr Punkte Vorsprung auf die Verfolger. Schönenberger war inzwischen nicht mehr erste Wahl, und doch überraschte, als er Ende August 2014 aus privaten und beruflichen Gründen um die Vertragsauflösung bat. -- Im Sommer 2015 schloss er sich dem FC Gossau (1. Liga) an.
Der Defensivspieler gab am 15. April 2004 - drei Tage nach dem von Wil gewonnenen Cupfinal - als 17-Jähriger als Innenverteidiger sein NLA-Debüt vor fast 25'000 Zuschauern in Basel (0:2). -- Weil Trainer Joachim Müller wegen Verletzungen mehrere Spieler fehlten, wurde Schönenberger vom FC Bazenheid kurzfristig zurückgeholt. -- Eigentlich sollte er eine Woche zuvor schon im Derby gegen den FCSG im Kader stehen, doch wurde keine kurzfristige Spielberechtigung erteilt. -- Bis Saisonende machte Schönenberger 8 NLA-Spiele und stieg mit dem FC Wil ab. -- Insgesamt hat Schönenberger über 200 Spiele als Profifussballer bestritten (davon 37 NLA/160 NLB).
In den folgenden zwei Jahren war Schönenberger Stammspieler und bestritt 49 Matches in der NLB. -- Im Sommer 2006 zum FC Thun, für den er in einenhalb Jahren in der NLA 17 Mal zum Einsatz kam, oft aber aus Verletzungsgründen fehlte. -- Im Januar 2008 dem SC Kriens ausgeliehen, für den er 12 NLB-Spiele bestritt, den Abstieg aber nicht verhindern konnte. -- In der Saison 2008/09 wieder beim inzwischen abgestiegenen FC Thun (26 NLB-Spiele). -- Im Sommer 2009 zurück zum FC Wil, bei dem er als defensiver Mittelfeldspieler zum Führungsspieler reifte und in der Saison 2011/12 Captain war. -- 74 NLB-Spiele in drei Jahren für Wil.
Schönenberger bestritt ein U21-Länderspiel (am 5. Juni 2007 in Helsingborg, 0:0 gegen Schweden) und war zuvor von der U18 bis U20 in SFV-Auswahlen im Einsatz.
Junioren-Klubs des Mosnangers waren der FC Bütschwil und der FC Wil. -- Zwischen 2002 und April 2004 auch beim FC Bazenheid in der 2. Liga interregional.
Seit 1. Juli 2016 im FCSG. -- Bisher 22 (20 NLA/2 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 23. Juli 2016 bei der 0:2-Heimniederlage gegen die Young Boys.
Der Wechsel von Kofi Yeboah Schulz vom FC Biel zum FCSG wurde bereits in der Winterpause bekannt gegeben. Die Einigung erfolgte in der Südtürkei, wo sich beide Teams gleichzeitig im Trainingslager befanden. -- Der linke Aussenverteidiger, der im Sommer 2015 nach Biel wechselte und dort zum Leistungsträger wurde, sollte aber auch die Rückrunde mit den Seeländern in der Challenge bestreiten. -- Allerdings geriet der FC Biel im Winter auch in finanzielle Turbulenzen, die eine Kettenreaktion von Ungemach für Mannschaft und Verein auslösten. -- Am Ende stand der Lizenzentzug und die vorzeitige Einstellung des Spielbetriebs. 24 (von 29 möglichen) Challenge-League-Spielen bestritt Schulz für Biel. -- Dann nahm er noch in der alten Saison das Training mit dem FCSG auf.
In Berlin als Sohn von Eltern aus Ghana geboren, spielte Kofi zuerst bei den Junioren von Rapide Wedding und dann von 1999 bis 2004 für den Hertha BSC. -- Als 15-Jähriger nahm er ein Angebot der Milton Keynes Dons in England an, schaffte dort den Aufstieg ins Profiteam jedoch nicht. -- Zwischen 2008 und 2011 spielte Schulz für den AFC Kempston Rovers in der United County League, was der neunt- und zehnthöchsten Spielklasse entsprach. -- 2011 erfolgte die Rückkehr nach Deutschland, wo er zuerst vor den Toren Berlins für den SV Babelsberg in der 3. Liga spielte. Von Verletzungen gebremst, kam er in zwei Jahren nur zu zwei Einsätzen in der dritthöchsten Spielklasse. -- Ab 2013 für zwei Jahre beim KFC Uerdingen 05, für den er 59 Spiele in der Regionalliga West (vierthöchste Liga) bestritt.
1. Juli 1997 bis 30. Juni 1999 im FCSG. -- 65 (55 NLA/6 Cup/4 UI-Cup) Spiele und 3 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 31. August 1997 beim 1:1 gegen den FC Zürich.
David Sène kam vom SC Kriens aufs Espenmoos. -- Der zuverlässige Innenverteidiger verpasste den Meisterschaftsstart 1997 verletzungsbedingt, schaffte den Anschluss aber schnell. -- Cupfinalist 1998: Sène wurde beim Stand von 2:1 für den Offensivspieler Georgi Slavtschev eingewechselt. Im verlorenen Penaltyschiessen verwertete Sène seinen "Elfer" zum 2:1. -- Ein Jahr später bat er aus persönlichen Gründen um vorzeitige Vertragsauflösung; Sène hatte bis 2000 unterschrieben gehabt.
David Sène wechselte zum Neuchâtel Xamax FC. Für die Neuenburger lief Sène in weiteren 46 NLA-Spielen auf (total 101 NLA-Spiele). -- 2001 bestritt der Franzose eine letzte Saison als Aktiver in der 1. Liga im FC La Chaux-de-Fonds. -- Ab 2002 bei Xamax im Trainerstab, meist als Assistenztrainer, ab Sommer 2004 bis März 2005 zusammen mit Gianni Dellacasa und René Lobello als gleichberechtigter Chef in einem "Triumvirat". In der Saison 2007/08 U18-Trainer und Assistent des Ausbildungschefs, ehe er den Klub nach neun Jahren verlassen musste.
David Sène startete seine Profikarriere im FC Mulhouse, mit dem er den Aufstieg in die 1. Division schaffte. Später beim SAS Epinal (2. Division, dann abgestiegen) und Union Narbonne (untere Liga), ehe er 1996 zum SC Kriens kam, für den er 32 NLB-Spiele bestritt (und 6 Tore erzielte). -- Sein Sohn Manuel Sène spielte zwischen 2007 und 2009 bei Yverdon und Stade Nyonnais in der NLB.
Im Nachwuchs und bis 30. Juni 2003 im FCSG. -- 6 NLA-Spiele und 2 Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 24. November 2002 beim 2:1-Auswärtssieg in Bern gegen die Young Boys.
Daniel Senn hatte im schwierigen Herbst 2002 unter Thomas Staub erste Einsätze im Fanionteam und war beim Heimsieg gegen Delémont auch Torschütze zum 3:0-Schlussstand. Heinz Peischl hatte ihn dann nach Amtsantritt offiziell ins Kader der NLA-Mannschaft befördert. -- Ab Mitte April fehlte Senn verletzt und kam dann nur zum Saisonabschluss in Luzern noch einmal zum Einsatz.
Senn wurde an den FC Schaffhausen ausgeliehen, um mehr Spielpraxis sammeln zu können. Mit den "Munotstädtern" schaffte er 2004 den Aufstieg und wurde später vom FCS auch übernommen. -- Daniel Senn wurde Schaffhauser Aufstiegs-Torschütze, er erzielte im entscheidenden Heimspiel gegen Chiasso in der 90. Minute das 3:2. -- Zweieinhalb Monate später, beim 3:2-Sieg gegen den FCSG vor 5500 Zuschauern, dem ersten grossen Triumph der Schaffhauser nach der Rückkehr in die NLA, traf Senn zum 1:0 und fügte den St. Gallern einen tiefen Stich ins Herz. -- Ende September fiel Senn mit einem Wadenbeinbruch aus und fehlte bis Jahresende 2004. -- Nicht zum ersten und auch nicht zum letzten Mal hatte der Offensivspieler Verletzungspech: Ende September 2005 hatte ein Ermüdungsbruch im Fuss zu einem längeren Ausfall geführt, danach wurde Senn nur noch unregelmässig eingesetzt, im Herbst 2006 kam er auf gerade noch drei NLA-Spiele. -- Davor hatte Senn im Juni 2005 im Barrage-Rückspiel in Vaduz das einzige Tor erzielt und Schaffhausen eine weitere NLA-Saison gerettet.
Im Januar 2007 wurde Daniel Senn dem FC Winterthur ausgeliehen, für den er bis 2009 in zweieinhalb Jahren 47 NLB-Spiele bestritt. -- Seit Sommer 2009 im FC Tuggen. 16 Tore schoss er in der ersten Saison für die Märchler in der 1. Liga, dazu traf er auch im Schweizer Cup beim 4:1-Sieg gegen den FC Schaffhausen. -- 14 Tore trug Daniel Senn in der Saison 2011/2012 zum Aufstieg in die neue 1. Liga Promotion bei, im November 2011 brachte sein Ausgleichstreffer im Cup-Achtelfinal gegen Sion den Walliser Super-League-Vertreter ins Wanken.
Juniorenklub von Daniel Senn war der FC Freienbach. -- Vor seinem Wechsel in den FCSG-Nachwuchs (wohl 2001) spielte er bei den Grasshoppers. -- 1 U21-Länderspiel (am 19. Juli 2005 gegen Katar in Vevey, 1:2-Niederlage).
Als Junior und bis 31. Januar 2002 im FCSG. -- 2 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Juli 2001 beim 1:1 gegen den FC Aarau.
Zweimal nur kam Daniel Sereinig im Fanionteam zum Einsatz, obwohl er beim Debüt in der Startformation stand und sich 90 Minuten bewährte. -- Mitte Oktober gegen Xamax wurde er von Trainer Marcel Koller nochmals eingewechselt, doch schon da war davon die Rede, das der Innenverteidiger nach Wil wechseln könnte.
Schliesslich wurde Sereinig für ein Jahr ausgeliehen, der FC Wil schaffte den Aufstieg in die NLA, er kam dabei nur zu vier Einsätzen. -- In der Sommerpause wurde Sereinig dem FC Schaffhausen geliehen, später in der Winterpause konnte ihn der FCS übernehmen. -- 2004 gelang ihm der zweite Aufstieg, mittlerweile war Sereinig Stammspieler und blieb dies in den vier Saisons mit den Nordschweizern. -- 2007, nach dem Abstieg, 99 NLA- und 42 NLB-Spielen, erster Ausland-Transfer. -- Bei Rot-Weiss Essen in der Deutschen Regionalliga wurde die Qualifikation für die neu geschaffene 3. Bundesliga verpasst, der Traditionsclub wurde viertklassig. -- Sereinig wechselte zum Vorarlberger Bundesligisten SCR Altach, mit dem der Abstieg nicht verhindert werden konnte. -- Ab 2009 war Daniel Sereinig im SC Freiburg, wurde für die "U23" in der Regionalliga geholt. Dort war er der Routinier unter den Nachwuchsspielern, kam am 2. Oktober 2010 zu seinem ersten Einsatz in der Bundesliga beim 3:2-Heimsieg gegen den 1. FC Köln. -- Ab Januar 2011 bis im Sommer 2014 beim FC Winterthur, für den er in dieser Zeit 71 Spiele in der Challenge League bestritt. -- Nachdem der dort keinen Vertrag mehr erhielt, zog Sereinig nach Vorarlberg zum FC Schwarzach (Landesliga, vierthöchste Spielklasse). -- Sereinigs erster Juniorenklub war der FC Rorschach.
2 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 17. Juli 1996 beim 2:1-Heimsieg gegen den FC Sion.
Ersel Sertkan war 16-jähriger Nachwuchsspieler, als er unter Roger Hegi in der NLA debütierte. -- Sertkan ersetzte in der 88. Minute Marc Zellweger. -- Genau einen Monat später kam er beim 1:0-Heimsieg gegen Servette vor 11'000 Zuschauern in der 80. Minute für den Torschützen Claudio Moura zum zweiten Teileinsatz. -- Später im FC Landquart-Herrschaft. -- Seit Sommer 2011 im neu gegründeten FC Rot-Weiss Winikon (Uster), der sich zum Ziel gesetzt hat, aus der 5. Liga innert zwölf Jahren zum Meistertitel zu gelangen.
Juli bis Dezember 2007 im FCSG. -- 2 (1 NLA/1 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 25. Juli 2007 bei der 0:3-Heimniederlage gegen den FC Basel.
Labinot Sheholli wurde vom FC Zürich ausgeliehen, für den er davor eine 1.-Liga-Saison mit der U21 bestritt. -- Der offenive Mittelfeldspieler wurde in der halben Saison in St. Gallen auch vorwiegend in der U21 eingesetzt. -- In der 2. Saisonhälfte wieder in der U21 des FC Zürich. -- Ab 2008/2009 spielte Sheholli wieder für seinem Heimatklub FC Biel, bei dem er später auch Captain wurde. -- Im Sommer 2012 wechselte Labinot Sheholli zum ambitionierteren FC Aarau. Zwar lief es dem Team gut, doch fiel Sheholli ab Oktober mit Verletzungen aus. Anfang Januar 2013 wurde der Vertrag auf seine Bitte hin aufgelöst. -- Sheholli ging zum FC Köniz und stieg mit diesem auf die Saison 2013/14 hin in die 1. Liga Promotion auf. -- Im Sommer 2014 kehrte er zum FC Biel zurück und war nun auch Captain. Biel schaffte den Klassenerhalt nur dank dem Lizenzentzug für Servette. Mit der Eröffnung des neuen Stadions kam ein neuer Geldgeber, der im grossen Stil Transfers tätigte. Mehr als 15 Spieler mussten weichen, am Ende auch der Captain. -- Schliesslich ging Labinot Sheholli im Sommer 2015 zum FC Breitenrain (Promotion League), wo bereits sein Bruder Kastriot war, der früher ebenfalls für den FC Biel in der Challenge League aktiv war. -- Als Der FC Biel seine Geschichte nach dem Konkurs im Sommer 2016 im Regionalfussball (2. Liga) fortsetzen musste, beschlossen die zwei Brüder, wieder ihrem Stammclub zu helfen.
Im August/September 2008 kam Labinot Sheholli zu 2 Einsätzen im U20-Nationalteam.
1. Juni 1990 bis 30. Juni 1992 im FCSG. -- 43 (35 NLA/4 Cup/4 Intertoto-Cup) Spiele und 1 Cup-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 1. Juli 1990 im Intertoto-Cup beim 2:1-Sieg in Schaan gegen den FC Tirol Innsbruck.
Oliver Sidler kam aus der NLB vom FC Chur aufs Espenmoos, wurde zuerst für ein Jahr ausgeliehen, im Sommer 1991 löste der FCSG auch die Option auf die definitive Übernahme ein. -- Der Transfererlös ging jedoch an den FC Landquart, hatten doch die Herrschäftler Sidler zuvor auch nach Chur nur ausgeliehen. -- Der Defensivspieler fand sich auch in der NLA schnell zurecht und kam auch in seiner zweiten St. Galler Saison regelmässig zum Einsatz. -- Sein einziges Tor rettete den FCSG im Cup-Sechzehntelfinal in Basel ins Penaltyschiessen,das jedoch verloren ging. -- Im Sommer 1992 zum SC Brühl (1. Liga).
24. September 2013 bis 30. Juni 2015 im FCSG. -- 11 (8 NLA/3 Cup) Spiele und 3 (1 NLA/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 14. September 2014 beim 2:2 in Vaduz.
Daniel Sikorski wurde verpflichtet, nachdem sich in kurzer Zeit mit Dzengis Cavusevic und Sven Lehmann zwei von vier nominellen Stürmern schwere Verletzungen zugezogen hatten. -- Er war vor seinem Engagement zum FC St. Gallen ohne Vertrag, weshalb er ausserhalb der internationalen Transferfrist unter Vertrag genommen werden durfte. -- Als seine Spielberechtigung endlich eintraf, wurde Sikorski mit der U21 in der 1. Liga Promotion eingesetzt - und zog sich einen Kreuzbandriss zu, der auch ihm eine längere Verletzungspause einbrockte.
Die inzwischen Promotion League genannte dritthöchste Spielklasse bot dem Stürmer im Herbst 2014 dann doch noch positive Aspekte. -- Sikorski erzielte in sechs Einsätzen für die U21 vier Tore und rückte auch wieder in den Fokus des Fanionteams. -- Im Winter sollte er zuerst Vaduz ausgeliehen werden. Als die Liechtensteiner verzichteten, überzeugte Sikorski in der Vorbereitung Jeff Saibene. -- Er kam zu einigen Einsätzen und erzielte am 15. März beim 2:2 gegen Basel - einem der raren Höhepunkte des Frühlings 2015 - das 1:1. Vier Tage zuvor erzielte er im Cup-Viertelfinal in Buochs seine ersten zwei Tore für die Espen. Bei jenem Spiel im Kanton Nidwalden lief auch Danie Dziwniel auf, womit wohl erstmals in der FCSG-Geschichte zwei Polen gleichzeitig auf dem Platz standen. -- Am Saisonende stand dann trotzdem fest, dass Sikorski keinen neuen Vertrag mehr erhält. -- Er unterschrieb schliesslich beim österreischischen Bundesligisten SV Ried.
Der Stürmer wuchs als Sohn eines früheren polnischen Fussballprofis in Österreich auf und begann als Junior beim SV Waidhofen an der Thaya (Vereinsfarben Grün-Weiss), wo sein Vater am Ende der Karriere spielte. Weitere Junioren-Klubs waren der SKN St. Pölten - und ab 2005 der FC Bayern München. Dort schaffte er es bis in die zweite Mannschaft, für die er in seiner besten Saison (2007/08) 12 Tore in der Regionalliga Süd - der damals dritthöchsten Spielklasse - erzielte. -- Ab der Saison 2010/11 spielte Sikorski in Polen in der Extraklasa, zuerst für Gornik Zabrze (26 Spiele, 6 Tore), danach ein Jahr bei Polonia Warschau (15 Spiele/kein Tor) und schliesslich 2012/13 bei Wisla Krakow (Krakau; 19 Spiele, 1 Tor). -- Daniel Sikorski spielte in Österreichs Nachwuchs-Auswahlen und schaffte es bis ins U21-Nationalteam.
Witold, sein Vater, spielte von 1978 - 1988 bei Legia Warschau, feierte zwei Cupsiege, war dann in Schweden beim IFK Östersund und ab 1992/93 in Waidhofen an der Thaya, damals in der Landesliga, aktiv, sowie ab 1996 bei weiteren kleinen Vereinen im Waldviertel.
7. Februar bis 30. Juni 1996 und 1. Juli 1997 bis Sommer 1999 im FCSG. -- 64 (57 NLA/6 Cup/1 UI-Cup) Spiele und 8 (7 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 25. Februar 1996 bei der 0:4-Niederlage in Aarau.
Georgi Slavtschev kam vom damaligen bulgarischen Serienmeister Levski Sofia. -- Nach der ersten Halbsaison nicht mehr im Kader, ein Jahr später wurde Slavtschev zurück geholt. -- Der offensive Mittelfeldspieler wirkte aufgrund seiner 1,95 m Körpergrösse etwas schlaksig. -- Der Bulgare war Cupfinalist 1998 (stand im Wankdorf in der Startformation und wurde nach Lausannes Anschlusstreffer zugunsten des Verteidigers David Sène ausgewechselt). -- Zur Finalqualifikation trug Slavtschev den Siegtreffer in der Verlängerung im Achtelfinal in Sitten bei (zum 2:1). -- Eine Woche später gelang ihm die einzige Tor-Doublette bei den Espen (im Heimspiel gegen Luzern, 2:1-Sieg). -- Slavtschev kam im letzten Halbjahr, unter Marcel Koller, kaum mehr zum Einsatz. -- Nach der Verpflichtung von Charles Amoah nicht mehr im Kader, hielt er sich im Sommer noch eine Weile im Nachwuchs fit. -- Danach beim Vorarlberger Bundesligisten Schwarz/Weiss Bregenz im Gespräch, Slavtschev kehrte jedoch offenbar in seine Heimat zurück.
1. Januar 1994 bis 30. Juni 1995 im FCSG. -- 11 (4 NLB/7 NLA) Spiele und 1 NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 13. März 1994 in der Auf-/Abstiegsrunde beim 3:1-Heimsieg gegen Yverdon.
René Soller kam als 19-jähriges Talent vom FC Amriswil. -- Der Stürmer feierte mit dem FCSG die Rückkehr in die NLA. -- Seinem einzigen Treffer verdankte die Mannschaft von Uwe Rapolder, mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen zu können. Am 4. Dezember 1994 ersetzte Soller in der 62. Minute Mario Frick und erzielte in der 85. Minute das Tor zum 1:0-Heimsieg gegen Lugano. -- Die "Neue Luzerner Zeitung" bezeichnete ihn in einer Rückblende in der Winterpause als "effizientesten NLA-Fussballer", da er mit nur 49 Minuten Einsatzzeit ein Tor erzielte. -- Im März 1995 gegen die Young Boys verletzt ausgewechselt, danach zu keinem weiteren Einsatz mehr gekommen.
Soller wurde im Sommer 1995 dem in die 1. Liga abgestiegenen FC Gossau ausgeliehen. -- Ein Jahr später gelang den Fürstenländern der Wiederaufstieg in die NLB; in den entscheidenden Aufstiegsspielen gegen Bellinzona (1:0- und 3:0-Sieg) erzielte er drei der vier Tore. -- Soller war im Herbst 1996 mit 8 Toren Gossaus bester Torschütze. -- 1997 stieg der FCG wieder ab, Soller ging zum FC Wil, mit dem er im Schweizer Cup erst im Halbfinal an Lausanne-Sports scheiterte. -- Ab 1998 im FC Kreuzlingen (1. Liga). -- 2001 zurück zum FC Amriswil, für den er seit 2006 als Trainer und heute als Co-Trainer des Fanionteams tätig ist.
24. Januar bis 30. Juni 2004 im FCSG. -- 8 NLA-Spiele und 1 Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. März 2004 beim 1:1 im Heimspiel gegen den FC Basel.
Mounir Soufiani wurde von Stade Laval ausgeliehen, bei dem er zwischen 2001 und 2003 zu insgesamt 7 Einsätzen in der Ligue 2 kam. -- Der linke Aussenverteidiger erzielte in seinem zweiten Einsatz für die Espen gegen Xamax den wichtigen Treffer zum 1:1 (am Ende 3:1-Sieg).
Der Neuchâtel Xamax FC wurde im Sommer 2004 zu Soufianis neuem Arbeitgeber. -- Er war Stammspieler bei den Neuenburgern (33 NLA-Spiele), doch im September 2005 wurde sein Vertrag abrupt aufgelöst: Soufiani hatte nach der 0:1-Heimniederlage gegen... den FCSG dem Publikum eine obszöne Geste gezeigt. -- Im Oktober 2005 vom FC Schaffhausen verpflichtet, für den Soufiani bis Saisonende in 12 NLA-Spielen zum Einsatz kam. -- Danach ging Soufiani nach Belgien, wo er für den RAEC Mons und den Royal Antwerp FC spielte. -- Im August 2008 im FC Libourne-Saint-Seurin in der "Nationale" (dritthöchste Liga Frankreichs). -- Ab Sommer 2011 bei der A.S. Béziers in der vierthöchsten Liga Frankreichs (CFA), 2012/13 im Bergerac Foot Périgord FC (CFA2), den er im Sommer 2013 wieder verlassen hatte. Offenbar schloss sich Soufiani wieder dem FC Libourne an, der inzwischen, auch wegen Zwangsabstieg, in den Regionalfussball gefallen war (Division Honneur Aquitaine).
Soufiani startete im Nachwuchs des FC Bourges und spielte, nachdem der Klub seiner Heimatstadt Konkurs ging und als FC Bourges 18 neu startete, in der 1. Mannschaft, mit der er aus der Division Honneur bis in die CFA zweimal aufstieg, bevor er nach Laval wechselte.
17. September bis 31. Dezember 2002 Trainer des FCSG. -- Für 11 (10 NLA/1 Cup) Spiele an der Seitenlinie verantwortlich. -- Erstes Pflichtspiel als Trainer des FCSG am 22. September 2002 beim 2:2 gegen Servette.
Thomas Staub war seit Sommer 2000 als Nachwuchstrainer im FCSG, führte die U21 mit Erfolg. -- Nach der Entlassung von Gérard Castella wurde Staub die Leitung des Fanionteams anvertraut. -- Nach je zwei Remis im Espenmoos und Auswärtsniederlagen kamen die Espen im fünften Spiel zum ersten Sieg unter Staub. -- Doch dem 1:0 gegen Aarau folgte das vernichtende 3:11 in Wil. -- Mag die Niederlage historische Ausmasse gehabt haben, völlig überraschend kam sie nicht: Zwei wochen davor unterlag der FCSG in Basel 0:6. Anfang September - noch unter Castella - wurde sie mit einem 2:6 von den bescheidenen SR Delémont nachhause geschickt. -- Staub, der ohnehin den Anschein machte, nur ungern im Scheinwerferlicht zu stehen, wurde die Arbeit für die verbleibenden Wochen weiter erschwert. Die Qualifikation für die Finalrunde wurde denn auch verpasst, doch konnte der Übergangs-Trainer immerhin die bessere Bilanz als sein Vorgänger Castella vorweisen: Mit Staub holte der FCSG in 9 Spielen 11 Punkte, mit dem Genfer in 12 Matches deren 12. -- Schon vor der letzten Runde der Qualifikation war klar, dass Staub wieder die U21, die in der Zwischenzeit von Vlado Nogic trainiert wurde, übernimmt.
Thomas Staub spielte bereits als Junior beim FC Frauenfeld und gehörte im Frühling 1978 zu jener Mannschaft, die als erste in der Klubgeschichte - und des Thurgaus - den Aufstieg in die NLB schaffte. Davor hatte er im Jahr 1977 einen kurzen Abstecher zum damaligen 1.-Liga-Aufsteiger FC Uzwil gemacht. -- Zu Beginn seiner Karriere noch Stürmer, wurde Staub 1981 vom FC Zürich als Verteidiger in die NLA geholt, für den er auf 9 Einsätze in der Meisterschaft kam. -- 1982 zum FC Aarau, für den er in den ersten zwei Jahren 51 NLA-Spiele bestritt. -- Ab 1985 beim FC Winterthur in der NLB. -- Gemäss verschiedenen Quellen bis 1988 in Winterthur, jedoch figurierte Staub ab 1986 nicht mehr im Kader des Fanionteams.
Bei seinem FC Frauenfeld wirkte Staub von 1996 bis 1999 (1. Liga) ein erstes Mal als Trainer, von 2009 bis 2012 ein zweites Mal. Frauenfeld spielte inzwischen nur noch in der 2. Liga, Staub führte sie 2012 zurück in die 2. Liga interregional.
28. Februar 2001 bis 30. Juni 2003 im FCSG. -- 19 (14 NLA/2 Europacup/2 Cup) Spiele und 2 Cup-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 10. März 2001 bei der 1:4-Niederlage auswärts gegen Servette.
Ivan Stefanovic kam vom FK Obilic (Belgrad) und sollte zusammen mit dem Brasilianer Jefferson mithelfen die Lücke zu schliessen, die Charles Amoah hinterlassen hat. -- Erhielt einen Vertrag bis Sommer 2004. -- Der Stürmer stand bei seinem Espen-Debüt gegen Servette in der Startformation. -- Eine Woche später im Cup-Achtelfinal beim FC Fribourg ebenso, im St. Leonhard-Stadion erzielte er beim 7:1-Sieg die Tore zum 2:1 und 4:1. Es sollten seine einzigen Tore für den FCSG gewesen sein. -- Später war er nur noch einmal, im Cup-Viertelfinal in Winterthur, in der Startformation. -- Nachdem Gérard Castella Anfang 2002 Trainer wurde, musste Stefanovic in die U21. -- Heinz Peischl holte Stefanvoic nach seinem Amtsantritt ein Jahr später zurück ins Profi-Kader, doch ausser in der Vorbereitung kam er zu keinem Einsatz mehr im Fanionteam.
Stefanovic spielte von 1998 bis 2000 für den NK Napredak Krusevac und dann eine halbe Saison bei Obilic.
In der Saison 1981/82 im FCSG. -- 2 NLA-Spiele und 1 Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. November 1981 beim 2:0-Heimsieg gegen Bulle.
Roman Steinemann wechselte vom FC Gossau ins Espenmoos. -- Bei seinem Debüt im Fanionteam durfte er sich gleich als Torschütze zum 2:0-Endstand feiern lassen. Helmuth Johannsen stellte den Stürmer auch eine Woche später, im letzten Spiel der Hinrunde in Aarau, auf. Es sollte allerdings bereits sein letztes NLA-Spiel bleiben. Im Frühling wurde Steinemann früh auf die Transferliste gesetzt, er wechselte schliesslich zum FC Amriswil.
01.07.1995 bis 30.06.1996 -- 23 (21 NLA/2 Cup) Spiele und 1 NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 1995 beim 3:0-Heimsieg gegen den FC Lugano.
Ralph Steingruber wechselte vom FC Basel aufs Espenmoos. -- Der Mittelfeldspieler hatte einen guten Einstand im FCSG und war wesentlich an einem neuen Rekord beteiligt: Der 2:1-Heimsieg gegen Lausanne-Sports am 29. Juli 1995 war in der 3. Runde der 3. Sieg. Und weil die "3-Punkte-Regel" erst neu eingeführt wurde, war der FCSG das erste Team, das mit 9 Punkten aus 3 Spielen startete. Steingruber erzielte nicht nur den Siegtreffer in der 92. Minute; er hatte zuvor in der 85. Minute mit einer Abwehr auf der Torlinie den erneuten Rückstand verhindert. -- Im darauf folgenden Auswärtsspiel in Sitten wurde ihm in der 85. Minute ein zweites Tor wegen angeblicher Offside-Position aberkannt (St. Gallen unterlag 0:1). -- Steingruber, zu Beginn wie auch früher beim FCB meist nur Joker, wurde in der erfolgreichen Qualifikation zum Stammspieler. -- Er kam auf 18 von 22 möglichen Einsätzen. -- Zum Finalrunden-Auftakt musste Steingruber eine Sperre absitzen. -- Ab Mitte März wurde er als verletzt gemeldet, erst Ende April kam er zum ersten Einsatz im Frühling. -- Als Roger Hegi das Traineramt übernahm, gehörte der Mittelfeldspieler zu den sieben Spielern, von denen sich der FCSG trennen wollte.
Ralph Steingruber wechselte zum FC Wil in die NLB. -- 1999 beendete er seine Profi-Karriere im Bergholz, wurde Spielertrainer des FC Hinwil. -- Ab Januar 2001 zurück in der Nordwestschweiz, vorerst als Spieler, nach der Sommerpause als Spielertrainer beim FC Breitenbach. Mindestens bis 2005 blieb er dem Klub aus dem Schwarzbubenland treu, 2008 half er noch einmal interimistisch und zusammen mit Marcel Hottinger als Trainer aus. -- Später war er zusammen mit seinem ehemaligen FCB-Teamkollegen Reto Baumgartner Trainer des Beachsoccer-Teams des FC Basels.
Ralph Steingruber begann bei den Junioren des FC Pratteln und spielte für seinen Stammklub mehrere Saisons in der 1. Liga. -- 1991 der Wechsel zum BSC Old Boys in die NLB. -- 1993 folgte der Transfer zum FC Basel, mit dem er in der ersten Saison den NLA-Aufstieg feierte, im Frühling 1995 aber keinen Vertrag mehr erhielt.
Steingruber war eigentlich ein St. Galler, als er 10-jährig war zogen die Eltern mit ihm in die Region Basel. Das Espenmoos behielt er in guter Erinnerung, durfte er doch als Bube regelmässig die FCSG-Heimspiele besuchen.
Nachwuchsspieler des FCSG. -- Bisher 1 NLA-Spiel für die Espen. -- FCSG-Debüt am 18. Mai 2014 bei der 0:2-Auswärtsniederlage gegen die Young Boys.
Marsel Stevic wechselte schon als D-Junior vom FC Herisau zum FC St. Gallen. -- Als Nachwuchs-Internationaler, der auch in der Akademie des SFV in Emmen gefördert wurde, galt er schon bald als eines der hoffnungsvollsten Talente des FCSG. -- Im Frühling 2014 wurde angekündigt, dass der in der U18 als torgefährlicher Mittelfeldspieler glänzende Stevic die Vorbereitung der Profis absolvieren soll. Und kam dann noch in der alten Saison zu seinem ersten Einsatz im Fanionteam, als die Espen wegen Sperren und Verletzungen mit nur gerade drei Ersatzspielern gegen die Young Boys antraten.
Juli 1990 bis Juni 1993 sowie Juli 1996 bis 20. Juli 2001 im FCSG. -- 313 (269 NLA/22 Cup/6 Europacup/4 UI-Cup/12 Intertoto-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 1. Juli 1990 in Schaan im 2:1 gewonnenen Intertoto-Cup-Spiel gegen den FC Tirol Innsbruck.
Ausserdem vom 20. Juni 2005 bis 22. April 2006 im Verwaltungsrat der FC St. Gallen AG.
Goalie Jörg Stiel führte sein Team als Captain zur Meisterschaft 2000. -- Wuchs in seinem zweiten Abschnitt im Espenmoos zum Leader. -- Als er 1996 zurück kehrte, hatte er zwei Jahre im FC Zürich hinter sich, in denen er selbst beim Trainer öffentlich in der Kritik stand. -- War im FCSG aber auf Anhieb (wieder) ein sicherer Wert. -- Cupfinalist 1998. -- In der Meistersaison zum Nati-Kandidaten gewachsen. -- Debütierte unter Enzo Trossero am 15. November 2000 beim 1:1 im Freundschaftsspiel in Tunesien. -- Stammgoalie bei der Euro 2004 in Portugal und insgesamt 21 Länderspiele. -- Trat nach der Euro 04 als Profifussballer ab. -- Als Junior im FC Baden und eine Saison (82/83) bei den Grasshoppers. -- Die Profikarriere startete Stiel im FC Wettingen, wo er ab 1983 im Nachwuchs spielte. -- NLA-Debüt am 3. Juni 1987 bei Young Boys - Wettingen (3:0). -- Musste mit Wettingen den Abstieg miterleben, schaffte aber 1988 den sofortigen Wiederaufstieg. -- Brachte mit den Ostaargauern im UEFA-Cup im Herbst 1989 beinahe das grosse Napoli mit Diego Maradona zu Fall. -- 106 NLA/NLB-Spiele für Wettingen, 69 NLA-Matches für den FC Zürich und damit total 444 Einsätze in der Nationalliga. -- Nach dem Abstieg 1993 verliess der Goalie den FCSG und bestritt eine Saison mit Toros Neza in Mexikos "Primera". -- Wurde ein Jahr nach dem Meistertitel von Borussia Mönchengladbach abgeworben, wo er es in drei Jahren auf 89 Bundesligaspiele brachte. -- War auch in Deutschland bald der beliebteste TV-Interviewpartner seines Teams. -- Stiel hatte sich als einer der ersten Profis Medientraining genommen. -- Heute arbeitete er für das Schweizer Sportfernsehen SSF, nachdem er zuvor beim Schweizer Fernsehen SF regelmässiger Studiogast war. -- Daneben Vertreter für seinen Goalie-Handschuh-Ausrüster und deren Importeur. -- Teilzeit-Goalietrainer bei Frauenfeld, zuvor in Altach (österr. Bundesliga). -- Hat(te) Mandate für den Spieleragenten Vincio Fioranelli, was auch Interessenskonflikte mit seiner Aufgabe als FCSG-Verwaltungsrat mit sich brachte. -- Im Sommer 2009 von Borussia Mönchengladbach als Dolmetscher für die spanischprachigen Spieler verpflichtet worden. -- Ab Juli 2014 beim FC Basel, für den er als Goalietrainer für die U21 wirkt. -- Stiel engagiert sich auch für ein Sozialprojekt in Kuba. -- Bruder Arne Stiel bestritt zwischen 1984 und 1994 217 NLA-Spiele für die Grasshoppers, Servette und Aarau.
1. Juli 2011 bis 30. Juni 2014 im FCSG. -- 69 (32 NLA/29 NLB/2 Europacup/6 Cup) Spiele und 1 NLB-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 24. Juli 2011 beim 4:2-Heimsieg gegen den FC Vaduz.
Nach dem Ende seiner Aktiv-Karriere als Leiter Préformation der Nachwuchs-Organisation "Future Champs Ostschweiz" weiterhin mit dem FCSG verbunden.
Nebst Rückkehrer Philippe Montandon wurde mit Martin Stocklasa nach dem Abstieg von 2011 ein weiterer routinierter Innenverteidiger verpflichtet. Gemeinsam bildeten sie den Rückhalt im Team, das den sofortigen Wiederaufstieg auf Anhieb schaffte, und fiel Montandon einmal aus, vertrat ihn Stocklasa auch als Captain. -- Zu Beginn war "Stocki" auch in der Super League gesetzt, verlor aber nach einigen Runden seinen Platz an Stéphane Besle. Trotzdem wurde im Herbst sein Vertrag um eine Saison verlängert. Die Verantwortlichen betonten, dass Stocklasas Wert in der Kabine gross geblieben ist. -- Seine Geduld brachte ihm in der Saison 2013/14 noch einmal zwei Europacup-Einsätze: Im Heimspiel gegen Valencia wurde er eingewechselt, nachdem Montandon die rote Karte sah. Auswärts gegen Kuban Krasnodar (0:4) führte er die Mannschaft als Captain an. -- Im Frühling 2014 entschied sich Stocklasa, die Karriere zu beenden. -- Ende September gab er beim FC Balzers (1. Liga) ein Comeback. Mario Frick bat ihn, in einem Spiel des Liechtensteiner Cups als Nothelfer einzuspringen.
Martin Stocklasa kam vom österreichischen Bundesliga-Klub SV Ried und war die erste Neuverpflichtung nach dem Abstieg 2011. -- Für die Oberösterreicher bestritt Stocklasa seit 2008 in drei Saisons 92 Meisterschaftsspiele (6 Tore). -- Vor allem in seiner letzten Rieder Saison sorgte seine Mannschaft für viel Aufsehen. -- Sie war wochenlang vor den Grossklubs aus Salzburg und Wien Tabellenführer. -- Und zum Abschluss gewann er mit dem SV Ried den Cup (2:0 im Final gegen Austria Lustenau).
Martin Stocklasa entstammt den Junioren des USV Eschen/Mauren und wechselte 1997 zum FC Vaduz in die 1. Liga. -- Ab 1999 im FC Zürich, für den er in der ersten Saison 25 NLA-Spiele bestritt, viermal im UEFA-Cup zum Zug kam und den Cupsieg feierte, im Final jedoch nicht eingesetzt wurde. -- 2000/01 dem SC Kriens ausgeliehen (28 NLB-Spiele). -- 2001/02 wieder im FC Zürich (17 NLA-Spiele). -- Ab Sommer 2003 beim mittlerweile in den Profifussball aufgestiegenen FC Vaduz, für den bis 2006 123 NLB-Matches bestritt. -- Ab Sommer 2006 für zwei Jahre in der SG Dynamo Dresden. -- Der Traditionsklub aus Sachsen war zuvor in die Regionalliga abgestiegen, Stocklasa spielte 60 Spiele in der dritthöchsten deutschen Liga. -- Als bekannt war, dass Martin Stocklasa den SV Ried verlassen würde, sollen sich auch Dynamo (nun als Aufsteiger in die 2. Bundesliga) sowie der aufstrebende Klub RasenBallsport Leipzig (Regionalliga) um die Dienste des neuen FCSG-Innenverteidigers bemüht haben.
Martin Stocklasa bestritt ab 1996 113 Länderspiele (5 Tore) für Liechtenstein und schloss mit dieser Zahl im Oktober 2013 zu Rekordnationalspieler Mario Frick auf. -- Der 18 Monate jüngere Bruder Michael Stocklasa, auch er ein Defensiv-Spieler, ist ebenfalls Nationalspieler (70 Einsätze) und seit 2006 wieder im Stammklub USV Eschen/Mauren. -- Michael spielte zwischenzeitlich für den FC Vaduz (1998-2000 und 2002-2006), FC Winterthur (2000/01) und den FC Baden (2001-2002).
26. Oktober 2000 bis 31. Dezember 2003 im FCSG. -- 49 (44 NLA/1 Cup/4 UI-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 6. April 2001 beim 1:0-Heimsieg gegen den FC Zürich.
Oliver Stöckli wurde aufgrund der Verletzung des Ersatzgoalies Thomas Alder verpflichtet, war zuvor Ersatzgoalie im FC Winterthur. -- Als sich der Wechsel von Jörg Stiel in die deutsche Bundesliga abzeichnete, wurde Stöckli zur Nummer Eins, für 42 NLA-Spiele. -- Im ersten Spiel unter Trainer Thomas Staub (2:2 gegen Servette, im Espenmoos) endete Stöcklis kurze Ära. Er wurde in der Halbzeit durch Flavio Agosti ersetzt, der vom Publikum gefordert wurde. -- Stöckli kassierte kurz vor dem Pausenpfiff das 1:2 und hatte in den Wochen zuvor in der Öffentlichkeit an Rückhalt verloren. -- Als im Januar Heinz Peischl das Traineramt übernahm, befand er, dass Stöckli wie Agosti zu schwache Nerven für den Abstiegskampf hätten. Stefano Razzetti konnte vom serbelnden FC Lugano übernehmen können.
Darauf wurde Stöckli für eine halbe Saison an Lugano ausgeliehen. Die Tessiner wollten holten ihn als Ersatz hinter Germano Vailati. -- Im Sommer kehrte der Aargauer zurück ins Espenmoos, war aber gegen Razzetti chancenlos. Im September 2004 wurde der Vertrag aufgelöst. -- Stöckli konnte sich im Januar 2004 dem FC Sion anschliessen, der sich erst spät im Herbst 2003 die Wiederaufnahme in der NLB erstreiten konnte. -- Im Sommer 2004 zum NLB-Club Concordia Basel. -- Im Januar 2005 vom FC Aarau als Ersatz für den verletzten Massimo Colomba übernommen. -- Mit Aarau feierte er gleich beim ersten Auftritt einen persönlichen Triumph. Im Cup-Viertelfinal im Espenmoos wehrte er im Penaltyschiessen die Schüsse von Daniel Imhof und Julio Lopez ab und sicherte so den Halbfinal-Einzug. -- Im Sommer 2006 wieder im FC Winterthur, wo er für eineinhalb Jahre die Nummer Eins war. -- Im Herbst 2007 wurde Stöckli von Christian Leite verdrängt. -- Im Februar 2008 vom FC Basel unter Vertrag genommen. -- Nach Rücktritt vom Rücktritt im Herbst 2008 nochmals für drei Spiele im FCB-Tor. -- Nach dem letzten Rücktritt als Profifussballer im Sommer 2009 Goalietrainer im Nachwuchs des FC Basel.
In St. Jakob startete Stöckli seine Karriere. Er wurde 1995 vom damaligen Erstligisten FC Muri als dritter Goalie verpflichtet. Bestritt bis zum Jahr 2000 8 NLA-Spiele für Basel und wurde in der Saison 1998/99 an den FC Baden (2 NLB-Spiele) ausgeliehen. -- NLA-Debüt am 3. Mai 1997 bei Basel - GC (3:3). Stöckli wurde in der Halbzeit für Thomas Grüter eingewechselt. -- Stöckli war Nachwuchs-Internationaler, bestritt u.a. 1993 die U16-EM-Endrunde in der Türkei.
Seit 31. August 2016 im FCSG. -- Bisher 6 (4 NLA/2 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 17. September 2016 im Cup-Sechzehntelfinal auswärts gegen den FC Le Mont (1:0-Sieg).
Dejan Stojanovic kam vom FC Bologna in die Ostschweiz, weil sich hintereinander die Nummer 2 und 3 im St. Galler Tor, Marcel Herzog und Pascal Albrecht, verletzten und langfristig fehlen würden.
Stojanovic wuchs in Vorarlberg auf, spielte als Junior für Schwarz-Weiss Bregenz und kam mit 14 in die Landes-Auswahlen der Vorarlberger Fussball-Verbands. Anfang 2010 wechselte der Goalie zum FC Lustenau, für den er im letzten Saisonspiel, als 16-Jähriger, sein Debüt in der Ersten Liga gab - am 28. Mai beim 2:1-Sieg im Derby gegen Austria Lustenau. -- Sechs Wochen später legte der FC Lustenau einen guten Saisonstart hin. Als Stammgoalie Markus Breuss in 2 Spielen 7 Gegentore kassierte, erhielt Stojanovic erneut eine Chance - und blieb bis auf das letzte Saisonspiel zwischen den Pfosten. -- Nach Saisonbeginn war Breuss wieder die Nummer 1. Stojanovic wechselte im Juli zum FC Bologna.
Für Bologna kam Stojanovic vorerst im Nachwuchs (Primavera) zum Einsatz. -- Im Frühling 2012 stand er erstmals im Aufgebot in der Serie A. Am 19. Dezember kam er im Cup-Achtelfinal erstmals im Fanionteam zum Einsatz - und verhalf seinem Team zum 2:1-Auswärtssieg gegen Napoli. Das Serie-A-Debüt am 5. Mai 2013 auswärts gegen Lazio Rom - das allerdings 0:6 verloren ging. Fünffacher Torschütze war Miroslav Klose. -- Bis zu seinem Wechsel zum FCSG kam Stojanovic für Bologna zu 12 Einsätzen (je 5 Serie A und Serie B, 2 Cup) sowie zwischen Ende Januar und Mai 2015 zu 2 Serie-B-Spielen für Crotone.
Während er vergeblich auch einen Einsatz in einer Nachwuchs-Auswahl des Österreichischen Verbands hoffte, bestritt Stojanovic 3 U21-Länderspiele für Mazedonien.
Bis 30. Juni 1992 im FCSG. -- 24 (18 NLA/3 Cup/3 Intertoto-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 11. Dezember 1988 bei der 0:3-Auswärtsniederlage gegen die Grasshoppers.
Christian Stübi kam aus dem FCSG-Nachwuchs und schien es im Sommer 1990 geschafft zu haben, stand zu Saisonbeginn in der Startformation, schied aber im dritten Spiel in Sion schon in der 8. Minute verletzt aus.
Zwei Jahre später wechselte Stübi zum FC Schaffhausen, für den er sieben Saisons in der NLB spielte und als Höhepunkt der Karriere 1994 im Cupfinal stand. -- 1999 beendete Stübi seine Aktiv-Karriere und wurde Geschäftsführer des FC Schaffhausen, später zusätzlich auch Sportchef. -- So hatte er 2004 beim Aufstieg in die Super League wesentlichen Anteil am Schaffhauser Fussball-Wunder und arbeitete an der Seite von Trainer Jürgen Seeberger auch zweimaligen verteidigen des Platzes in der obersten Liga mit. -- Als Seeberger im März 2007 den FCS vorzeitig verlassen musste, übernahm Stübi auch noch die Verantwortung als Interimstrainer bis zum Saisonende. -- Später auch an der Planung des Stadionprojekts "FCS-Park" beteiligt.
Nach 18 Jahren im FC Schaffhausen kehrte Christian Stübi Anfang 2011 nach St. Gallen zurück. Er wurde für die neu geschaffene Stabsstelle für die Geschäftsentwicklung in der FCSG Event AG (Stadionbetrieb) verpflichtet. -- Ab Sommer 2012 zusätzlich auch als Teammanager der 1. Mannschaft tätig.
Christian Stübi hat zwei U21-Länderspiele bestritten, am 3. April 1990 gegen Norwegen in... Schaffhausen und am 15. Mai 1990 in Muri AG gegen Deutschland.
Ehemaliger FCSG-Nachwuchsspieler. -- 2 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. September 1996 bei der 0:2-Niederlage in Lausanne.
Als Dritan Sulimanovski bei seinem Debüt in der 83. Minute für Marc Zellweger eingewechselt wurde, war der FCSG dabei, eines der schlechtesten NLA-Spiele seiner Geschichte zu liefern. Sulimanovski soll schliesslich als einziger St. Galler aufs gegnerische Tor geschossen haben, erinnerte sich ein damaliger Mitspieler. -- Seinen zweiten Einsatz im Fanionteam hatte er am 10. Mai 1997 beim 2:1-Heimsieg gegen Basel, als er kurz vor Schluss für den Doppeltorschützen Erik Regtop eingewechselt wurde. -- Sulimanowski spielte später mehrere Saisons unter Adrian Allenspach beim FC Bazenheid.
1. Juli 1995 bis 30. Juni 1996 im FCSG. -- 34 (29 NLA/5 Cup) Spiele und 2 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 1995 beim 3:0-Heimsieg gegen den FC Lugano.
Beat Sutter kam von Yverdon-Sport nach St. Gallen und stand bereits im Herbst seiner Karriere. -- Der Stürmer wechselte ein Jahr zuvor von Neuchâtel Xamax nach Yverdon in die NLB. -- Sutter hoffte auf einen schönen Abschluss seiner langen Profilaufbahn und bevorzugte das Angebot des FCSG gegenüber jenem der Young Boys, nicht zuletzt weil er grösseren Publikumsaufmarsch erwarten konnte. -- Dank gutem Saisonstart war es für den gelernten Stürmer, der meist im rechten Mittelfeld antrat, tatsächlich eine versöhnliche Zeit. -- Zwei Tore erzielte der Baselbieter in den ersten Wochen für die Espen: per Kopf zum 2:2-Endstand auswärts gegen Servette sowie den Führungstreffer beim 1:1 gegen seinen Ex-Klub Xamax. -- Im Oktober zog sich Sutter eine Oberschenkelzerrung zu, musste pausieren und wurde von Patrick Winkler so gut ersetzt, dass er fortan oft nur noch als Joker zum Einsatz kam. -- Im Juni 1996 entschloss sich Sutter schliesslich, den Zweijahres-Vertrag vorzeitig aufzulösen und unterschrieb noch einmal für ein Jahr bei Yverdon.
Dort beendete er 1997 und nach 16 Jahren seine Karriere als Aktiver und ging zum FC Affoltern am Albis, bei dem er als Nachfolger von Alex Germann, einem weiteren ehemaligen Espen, Trainer wurde. Den Klub aus dem Säuliamt blieb Beat Sutter jahrelang treu.
Beat Sutter wurde 1981 von Helmut Benthaus aus Gelterkinden zum FC Basel geholt. -- Für den FCB erzielte er bis 1986 in 114 NLA-Spielen 35 Tore. -- NLA-Debüt am 16. August 1981 beim 2:0-Heimsieg gegen Aarau. -- 1982 im Cupfinal (0:1-Niederlage gegen Sion). -- Nach seinem Transfer zum Neuchâtel Xamax FC begann die erfolgreichste Zeit der Neuenburger. In den ersten zwei Jahren wurde Sutter mit Xamax Meister (1987 und 88). -- Dazu begeisterten die Rot-Schwarzen in jener Zeit immer wieder im Europacup, brachten Real Madrid und Bayern München an den Rand der Niederlage. -- In 222 NLA-Spielen lief Beat Sutter für Xamax auf und erzielte 67 Tore. -- Mit Xamax 1990 ein zweites Mal im Cupfinal (1:2-Niederlage gegen die Grasshoppers). -- Das Ende in der Maladière war jedoch bitter: 1994 erfuhr Sutter erst spät, dass er nicht mehr erwünscht war und kam am letzten Tag vor Transferschluss bei Yverdon unter.
Wenige Monate zuvor erfuhr er die erste grosse Enttäuschung seiner Karriere: dass er für das Testspiel im März in Ungarn von Roy Hodgson nicht aufgeboten wurde und damit nicht mehr WM-Kandidat war, erfuhr er aus dem Teletext. -- Beat Sutter bestritt 61 Länderspiele und erzielte 13 Tore. -- Sein Nati-Debüt gab Sutter am 12. Oktober 1983 im 0:3 verlorenen EM-Qualifikationsspiel gegen DDR in Ost-Berlin.
1. Juli 2003 bis 30. Juni 2006 im FCSG. -- 78 (70 NLA/8 Cup) Spiele und 7 (6 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. Juli 2003 bei der 1:4-Heimniederlage gegen die Young Boys.
Bruno Sutter folgte Trainer Heinz Peischl vom FC Wil aufs Espenmoos. -- Markenzeichen des Winterthurers waren zu der Zeit lange blonde Haare. -- Der Mittelfeldspieler hatte im FCSG einen guten Start, zeigte Qualitäten eines Spielgestalters - was in St. Gallen lange vermisst wurde. -- In seiner dritten Saison und unter Ralf Loose nur noch sporadisch eingesetzt.
Bruno Suter debütierte als 18-jähriger am 19. Juli 1995 in der NLA und bestritt darauf 61 Meisterschaftsspiele für den FC Basel, ehe er vom FC Zürich abgeworben wurde. -- In der Folge konnte er das Versprechen seines grossen Talents nicht immer erfüllen. -- 1998 zum FC Schaffhausen, im Winter 1999 erstmals für eine halbe Saison im FC Wil. -- Im Sommer 1999 vom FC Lugano übernommen, für den Sutter in drei Saisons auf 59 NLA-Spiele (5 Tore) kam. -- Im Sommer 2002 zum NLA-Aufsteiger Wil, für den er sämtliche 36 Spiele bestritt (5 Tore).
Nachdem Bruno Sutter 2006 in St. Gallen keinen Vertrag mehr erhielt, ging er zum FC Vaduz. -- In der zweiten Saison am erstmaligen NLA-Aufstieg der Liechtensteiner beteiligt, jedoch ab Oktober 2007 nach einem Bandscheiben-Vorfall und Operation ausser Gefecht gesetzt. -- Bruno Sutter bestritt 13 NLA-Spiele für Vaduz und blieb auch nach dem Abstieg - als einziger Spieler, der schon beim Aufstieg dabei war. --
Im Sommer 2010 erhielt Sutter nach 73 Meisterschafts- und 4 UEFA-Cup-Spielen für Vaduz keinen Vertrag mehr. -- In der Saison 2010/2011 wieder in seinem Stammklub SC Veltheim (Winterthur) in der 3. Liga. -- Ab Juli 2011 im FC Linth 04 (2. Liga interregional) als Spieler und Assistenztrainer. -- Seit Sommer 2012 wieder zurück im SC Veltheim, als "Co-"Spielertrainer.
Bruno Sutter bestritt zwischen 1995 und 1998 28 U21-Länderspiele und erzielte dabei 2 Tore - beide, in zwei verschiedenen Spielen, gegen Österreich. -- Juniorenklubs war der FC Tössfeld (Winterthur), ab der Saison 92/93 spielte Sutter zwischenzeitlich im FC Winterthur und FC Oerlikon (Zürich), ehe er über den SC YF Juventus Zürich (94/95) den Sprung nach Basel und in den Profifussball schaffte.
Ab Juli 2009 bis 30. Juni 2013 im FCSG. -- 56 (27 NLA/21 NLB/8 Cup) Spiele und 7 (4 NLB/3 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. Mai 2010 bei der 1:5-Auswärtsniederlage Sitten.
Manuel Sutter kam im vom FC Wolfurt (Vorarlberg) in den FCSG-Nachwuchs. Der Offensivspieler wurde in der U21 schnell zum Stammspieler und erzielte in seiner ersten 1.-Liga-Saison 9 Tore. -- Auch in der 1. Mannschraft hatte Sutter schnell Fuss gefasst und bot sich immer mehr als Alternative im offensiven Mittelfeld und auch im Angriff an. -- In der Saison 2011/12 hatte Sutter in der Challenge League mehrfach für wichtige Impulse gesorgt und hatte so seinen Anteil am direkten Wiederaufstieg. Sein Vertrag wurde verlängert, nachdem er auch andere auf sich aufmerksam gemacht hatte. -- Im Laufe der Herbst 2012 wurde es für Sutter immer schwieriger, einen Platz in der gut funktionierenden Mannschaft zu finden.
Frühzeitig wurde im Mai 2013 sein Wechsel zum FC Vaduz bekanntgegeben. -- Mit den Liechtensteinern wurde Sutter am 1. Mai 2014 Cupsieger - er bereitete die Hälfte der Tore zum 6:0-Sieg im Final gegen Eschen/Mauren vor. -- Drei Tage später feierte Vaduz die Rückkehr in die Super League. 12 Tore in 33 Matches trug Sutter zum Aufstieg bei. -- Kam er in der ersten Saison noch regelmässig, wenn auch meist als Joker, zum Einsatz, gab es für den Vorarlberger in der Saison 2015/16 nur noch 7 Spiele. Mit 33 Super-League-Spielen (also 66 Meisterschaftsspielen total) für Vaduz verabschiedete sich Manuel Sutter im Sommer 2016, um dem Offensivspiel des FC Winterthur neue Impulse zu verleihen.
Sutter spielte zuvor auch im Leistungszentrum des Vorarlberger Fussballverbands und war Nachwuchs-Internationaler Österreichs.