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Das villenähnliche Geschäftshaus aus dem Jahr 1926 musste aufgrund eines Mieterwechsels baulich an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden. Beim Umbau sollte der ursprüngliche Charakter des Baus wiederhergestellt werden. Dazu wurde ein Erker, der 1991 angebaut worden war, entfernt. Im Innern wurde zudem in den drei Hauptgeschossen die alte Bürostruktur rückgebaut und es entstanden offene, helle Geschäftsräume.
Bank Linth als neue Mieterin brauchte im Erdgeschoss einen grossen Empfangs- und Schalterbereich, in den Obergeschossen wurden insgesamt zehn Büros für Besprechungen und Mitarbeitende eingerichtet. Im Dachgeschoss befinden sich weitere Geschäftsräume, das Untergeschoss kann für Schulungen genutzt werden. Im Erdgeschoss betritt man nach dem Windfang zunächst die 24h-Zone, bevor man in den Schalterbereich gelangt. Auf der Etage befinden sich zudem drei Büros und die Sanitärräume. Die Etage kann von den Mitarbeitenden auch rückseitig betreten werden, hier liegt das Treppenhaus mit angeschlossenem Aufzug. In der kurzen Bauzeit von nur einem halben Jahr wurden die Räume mit wenigen Materialien klar und freundlich gestaltet. Der Boden aus hellem Bündner Granit steht im Erdgeschoss in angenehmem Kontrast zum Empfangstresen aus Eichenholz. Mit den eingebauten Möbeln wurde versucht, so viele Mieterbedürfnisse wie möglich abzudecken und den Bedarf an weiteren frei stehenden Möbeln zu verringern. Für die barrierefreie Erschliessung gibt es im Aussenbereich neben der Eingangstreppe neu eine Rampe aus Cortenstahl. Bei ihrer Planung und ihrem Bau wurde darauf geachtet, dass der alte Kastanienbaum vor dem Gebäude erhalten und in das Ensemble integriert wurde.