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Der spanische Telekommunikations-Konzern Telefónica möchte offenbar doch lieber Investoren an Bord seiner Unterseekabel-Sparte holen als grosse Teile davon zu verkaufen. Mit dem Verkauf wollte das spanische Unternehmen zwei Milliarden Euro in die Kassen spülen, um Schulden abzubauen. Ende November hatte Telefónica die französische Geschäftsbank Société Générale und die Investmentbank Greenhill damit beauftragt, den Verkauf der Unterseekabel-Sparte des Tochterunternehmens Telxius vorzubereiten.
Stattdessen könnte das Unternehmen nun einen Teilverkauf durchführen und den Vermögenswert dann in eine 2019 eingerichtete Infrastruktur-Sparte namens Telefónica Infra einbringen, sagte Telefonica-COO Angel Vilá in einem Interview mit Bloomberg. Telefónica möchte, dass die neue Abteilung wie jeder andere Infrastruktur-Investmentfonds arbeitet.
Bloomberg berichtet weiter, dass diese neue Investition den Wert der Vermögenswerte steigern und Mittel aufbringen könnte, um Telefónicas Schulden in Höhe von 35 Milliarden Euro zu reduziern. Injektion neuer Investitionen statt Verkauf könnte Teil eines neuen Trends sein, bei dem Telekommunikationsunternehmen Investoren in die eigene Infrastruktur gewinnen, um so die Rendite zu steigern.
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