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Statuten
Schweizerischer Verband der Direktverkaufsfirmen
Vorbemerkung
Im Statutentext werden die Begriffe: Direktverkauf, Direktverkaufsunternehmung, AussendienstmitarnbeiterInnen und wirtschaftlich abhängiges Mitglied in nachfolgender Bedeutung verwendet.
Direktverkauf
Nicht-stationäre Vertriebsform von Waren und Dienstleistungen gemäss Artikel 2 Abs.1 lit. a und b des Bundesgesetzes über das Gewerbe der Reisenden vom 23. März 2001. Weiter gelten als Direktverkauf jene Vertriebsformen von Waren und Dienstleistungen, die nicht der gesetzlichen Bewilligungspflicht gemäss Artikel 2 Abs.1 lit. a und b unterstellt werden, wie der Vertrieb an organisierten Veranstaltungen („Parties“) oder durch vorängig vereinbartes Aufsuchen von privaten Hauhalten (exemplarische Aufzählung).
Direktverkaufsunternehmung
Im Handelsregister eingetragenes Fabrikations- oder Handelsunternehmen, welches seine Produkte auf dem Weg des Direktverkaufes vertreibt.
AussendienstmitarbeiterInnen
Als AussendienstmitarbeiterInnen gilt jede Person, welche für die Mitgliedsunternehmung Bestellungsaufnahmen, Vorführungen, etc. durchführt ungeachtet ihres rechtlichen Status gegenüber der Mitgliedsunternehmung (Angestellter, Agent, Selbstständiger) und ungeachtet, ob im Besitz einer Handelsreisendenkarte.
Wirtschaftlich abhängiges Mitglied
Mitglied des SVDF mit oder ohne eigener juristischer Rechtspersönlichkeit, welches im Direktverkauf tätig ist, und wirtschaftlich abhängig von einem Aktivmitglied des SVDF ist. Eine wirtschaftliche Abhängigkeit ist dann gegeben, wenn ein auf Dauer angelegtes Geschäftsverhältnis mit in der Regel nur einem Aktivmitglied besteht, und eine Koordination der eigenen Leistungen mit diesem Aktivmitglied notwendig ist.