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Drainagen, Punktionen & Schmerzbehandlung
Als Punktion bezeichnet man das Einstechen mit spezieller Kanüle (Hohlnadel) in Körperhohlräume oder Organe. Punktiert wird, um normale oder krankhafte Körperflüssigkeiten oder Gewebe zur minimal-invasiven Diagnostik zu entnehmen (z. B. Schilddrüsenpunktion bei unklaren Befunden) oder auch zu therapeutischen Zwecken, z. B. der Entlastung von einem Pleuraerguss oder Aszites, der Spülung von Körperhöhlen oder dem Einbringen von Medikamenten.
Die schnelle Bildgebung durch den Einsatz der Computertomographie oder Ultraschall erleichtert die Durchführung von Punktionen.
Ebenso können Drainagen gezielt in den Körper eingebracht werden um krankhafte Flüssigkeitsansammlungen, wie beispielsweise Abszesse, abzuleiten.
Durch CT-gesteuerte Punktionen können außerdem Medikamente im Körper platziert werden, um eine gezielte und für Tumorpatienten schonende und sichere Schmerzbehandlung durchzuführen (z.B. CT-gesteuerte Blockade des Plexus Coeliacus beim Pankreaskarzinom).