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Die Deutsche Mark (DM, D-Mark, international DEM oder kurz Mark) wurde von 1948 bis 1998 als Buchgeld und von 1998 bis 2001 nur noch als Bargeld genutzt.
Der Begriff Mark als Bezeichnung für Geld taucht erstmals im frühen Mittelalter auf. Nach der Gründung des Deutschen Reiches von 1873 wurde die Mark als Währung in Deutschland eingeführt. Zuvor existierten in den deutschen Kleinstaaten jeweils unterschiedliche Währungen. So bezahlte man beispielsweise im Süden mit Gulden und in Preussen sowie in einer Reihe anderer nördlicher Kleinstaaten mit Talern. Besonders verwirrend war die Einteilung in Groschen, Schillinge und Pfennige. Im Kaiserreich zu Beginn der 1920er Jahre verzeichnete die Mark ihre schwerste Krise. Damit die von der Inflation gelähmte Wirtschaft wieder in Fahrt kam, wurde Ende 1923 die Rentenmark eingeführt. 1924 konnte die Inflation schliesslich eingedämmt werden, und es wurde die Reichsmark in Umlauf gebracht, die bis 1948 die Währung in Deutschland war.
Nach dem II. Weltkrieg war die wirtschaftliche Lage in Deutschland noch für einige Jahre sehr schwierig. Lebensmittel gab es nur gegen Bezugsscheine. Der Tauschhandel und Schwarzmarkt florierten. Für die geplante Währungsreform wurden die neuen D-Mark-Banknoten in den USA gedruckt und im April 1948 nach Deutschland geliefert. Trotz strikter Geheimhaltung sickerten Informationen über eine baldige Währungsreform durch. Da dann die Reichsmark wertlos werden würde, versuchten viele Menschen, noch möglichst viel mit der alten Währung einzukaufen. Doch gleichzeitig horteten die Geschäfte ihre Waren mit der Hoffnung, demnächst solideres Geld zu erhalten. Dies hatte zur Folge, dass auf dem Schwarzmarkt die Preise in schwindelerregende Höhen stiegen. Am 18. Juni wurde die Währungsreform für den 20. Juni angekündigt. So erhielt jeder Erwachsener gegen die Vorlage von 60 alten Reichsmark 40 neue Deutsche Mark. Zu einem späteren Zeitpunkt nur noch 20 DM. Ab dem 21. Juni verlor die Reichsmark ihre Gültigkeit und die Deutsche Mark war alleiniges Zahlungsmittel.