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Bereits 15,3 Tonnen Kokain haben die Behörden in Costa Rica zwischen Januar und Juli 2018 beschlagnahmt. «Wir weiten den Kampf gegen den Drogenhandel im ganzen Land aus», sagte der Minister für Öffentliche Sicherheit des zentralamerikanischen Landes bei einer Pressekonferenz am Mittwoch (Ortszeit).
Dies stellt einen deutlichen Anstieg im Vergleich mit den beiden Vorjahren dar. In den gleichen Zeiträumen der Jahre 2016 und 2017 wurden zwischen zehn und zwölf Tonnen beschlagnahmt.
Im gesamten vergangenen Jahr stellten die Drogenfahnder mehr als 30 Tonnen sicher, im Jahr zuvor waren es 22 Tonnen. In diesem Jahr wurden nach Ministeriumsangaben zudem fünf Boote beschlagnahmt, die für den Drogentransport genutzt wurden.
Costa Rica gilt weiterhin als Ausgangspunkt für den Drogenhandel in andere Weltregionen wie die USA und Europa. Der Rauschgifthandel führe wegen Bandenkämpfen um die Marktkontrolle zu mehr Gewalt in den Strassen, hiess es. Laut der Polizei stehen 40 Prozent der jährlichen Verbrechen in Zusammenhang mit dem Drogenhandel.