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Welches war Ihr bestes Schulfach, welches das schlechteste?
Französisch was das Beste, Physik das Schlechteste
Welche Superkraft hätten Sie gerne?
Manchmal wünsche ich mir einen Zauberstab, der verhärtete Herzen heilen kann.
Ihre Lieblings-App?
Der SBB-Fahrplan
Wer ist Ihr Vorbild?
Henry Dunant, der Gründer des Roten Kreuzes. Er hat sich als «unbeteiligter» Geschäftsmann vom Elend auf dem Schlachtfeld von Solferino nicht nur anrühren lassen, sondern umgehend und energisch Hilfe geleistet. Er ist die zentrale Figur unseres Landes.
Was hören Sie für Musik?
Herbert Grönemeyer: Der Weg
Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Henry Dunant.
Haben Sie schon einmal gekifft?
Einmal und nie wieder.
Wann haben sie das letzte Mal geweint?
Als ich im Solidaritätsnetz Zürich die vielen Migrantinnen und Migranten sah, die hoffnungsvoll auf den Deutschunterricht warteten.
Erzählen Sie Ihren Lieblingswitz.
Zwei Politiker auf dem Weg zu einer Sitzung: «Was sagten Sie neulich in Ihrer Rede zur Rentenreform?» «Nichts.» «Das ist mir klar, aber wie haben Sie es formuliert?»
Wurden Sie schon einmal verhaftet?
Nein.
Wie viel verdienen Sie pro Monat?
Genug.
Mit welchem Verkehrsmittel sind Sie am liebsten unterwegs?
Mit dem Zug, da kann man arbeiten, lesen oder auch mal einnicken. Für das Auto bin ich dankbar, wenn ich abgelegene Abendtermine habe – und für die Wochenendkäufe.
Mit wem würden sie nie ein Bierchen trinken gehen?
Mit niemandem.
Was kann die Schweiz vom Kanton Zürich lernen?
Der Kanton Zürich ist der bevölkerungsreichste der Schweiz und der schnellste. Wir sehen hier die gesellschaftlichen Entwicklungen früher. Unsere Herausforderungen sind bald jene des ganzen Landes. Darum müssen wir in Bern selbstbewusster auftreten und engagiert für die Interessen der urbanen Zentren kämpfen. Dazu gehören insbesondere die Verkehrs- und die Familienpolitik. Zürich braucht bessere Verbindungen auf Schiene und Strasse. Das Nadelöhr Bahnhof Stadelhofen muss weg. Wir brauchen bezahlbare Wohnungen und tragfähige Angebote für junge Familien mit Kindern auch in den urbanen Zentren.
Wohin gehen Sie am liebsten in die Ferien?
Meinen Lieblingsort verrate ich nicht.
Ihr Lieblings-Fast-Food?
Fast Food ist kein Food für mich. Ich bewege meinen Fuss nur mit meinen Jungs in ein solches Lokal.
Lieblingsrestaurant in ihrer Stadt?
Meinen Lieblingsort verrate ich nicht.
Wie alt waren Sie, als Sie wirklich wussten: «Ich will in die Politik»?
Beim EWR-Nein, also 1992. Da war ich 27.
Bei welcher Debatte hören Sie im Parlament garantiert nicht zu?
Ich versuche eigentlich immer zuzuhören – manchmal ist der Geräuschpegel leider sehr hoch. Und wenn von einer Partei der fünfte die gleichen Parolen runterbetet, ist es manchmal schwierig, gleich konzentriert zuzuhören, wie wenn jemand interessant argumentiert.
Würden Sie Flüchtlinge bei sich aufnehmen?
Ich bin zu viel unterwegs, als dass ich mich so um Gäste kümmern könnte, wie ich wollte und wie es Flüchtlinge verdient haben. Ich gebe allerdings einer syrischen Flüchtlingsfamilie Deutschunterricht.
Sind Sie tätowiert? Wenn ja, bitte kurz beschreiben.
Nein.
Wie viel kostet Ihr Wahlkampf?
130 000 Franken.
Ihr Motto?
Die goldene Regel in allen Religionen: Handle so, wie du auch von anderen Menschen behandelt werden willst.