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Dem Gewinn der Abfahrt liess Kjetil Jansrud heute auch den Sieg im Super-G folgen. Er zeigte insbesondere im unteren Streckenteil eine nahezu perfekte Fahrt und distanzierte seine Konkurrenten klar. Der Norweger sorgt weiter dafür, dass sein Team auch in Abwesenheit von Aksel Lund Svindal Erfolge feiern darf.
Neben dem strahlenden Sieger schafften es der Österreicher Matthias Mayer und der Italiener Dominik Paris den Sprung auf das Treppchen. Der als Nummer 4 gestartete Paris führte das Rennen lange Zeit an, ehe er von Mayer und Jansrud noch übertrumpft wurde.
Das Schweizer Team vermochte nicht restlos zu überzeugen. Einzig Patrick Küng (10.) und Didier Defago (11.) bessern das Mannschaftsresultat auf, denn die restlichen Athleten enttäuschten. Beat Feuz fuhr als 19. immerhin unter die besten zwanzig Fahrer, Sandro Viletta (23.), Carlo Janka (24.) und Marc Gisin (41.) blieb dies verwehrt. Mauro Caviezel- schied mit der Startnummer 33 aus.
Für einen Schreckmoment sorgte Andreas Romar, welcher mit dem Ski an einem Tor hängen blieb und spektakulär stürzte. Für eine positive Überraschung sorgte der Kanadier Dustin Cook, welcher mit der Startnummer 35 sensationell auf den 13. Schlussrang fuhr und sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis erreichte. (jsc)
Holdener, die ihren verspäteten Saison-Einstand gab, griff nach dem 8. Zwischenrang nach dem ersten Lauf zwar an, mehr als einen Platz schob sich die Schwyzerin aber nicht nach vorne. Ihr Positionsgewinn ging auf Kosten von Gisin, die nach dem Morgen-Pensum noch an 5. Stelle und in Tuchfühlung zu den Podestplätzen gelegen hatte.