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Die Hauptdefinition von Salsa im spanischen Wörterbuch "Mischung von verschiedenen essbaren Substanzen zum Würzen der Speisen" oder zu deutsch "Sauce". Und genau so, wie man bei einer Sauce ganz viel zusammenrührt, ist auch bei der Musik, welche heute Salsa heisst, ganz viel zusammengerührt worden.
Die Herkunft des Salsas kommt ursprünglich vom kubanischen Son her. Son ist eine Gattung der kubanischen Musik mit der Integration der spanischen und afrikanischen Musik. Man sagt auch, Son ist
der Vater des Salsas (auch Ursprung vieler Lationamerikanischer Rhythmen) und Jazz die Mutter.
Den ersten Son hörte man in La Habana in den 20er-Jahren, gekommen aus den östlichen Provinzen der Insel (Nahe Santiago und Guantánamo). Der Son wurde entdeckt durch die Trovadores (Musiker auf der Suche nach einer besseren Lebenskondition), nur ausgestattet mit Gitarre und Stimme, im Rhythmus des „Tumbáo“ (Conga-Rhythmus, welcher auf ein oder zwei Congas gespielt wird). Dies nannte man den Son Montuno.
Salsa ist demzufolge ein modernisierter, erreichterter Son Cubano. Modernisiert durch eigene Interpretationen und durch neue musikalische Nuancen.
Weiter zur Geschichte…
In La Habana fand die Art des Singens des Son Gefallen und so wurde in Ballzentren oder privaten Clubs nicht nur Walzer und andere Tänze sondern auch Son getanzt. Mit der Zeit gab es dann immer mehr Änderungen in den Gruppierungen der Bands und mit der Einführung von neuen Instrumenten und der Verbesserung der Gruppen entstanden Orchester und Charangas (Blasmusik) – nicht nur mit Gitarren, Gûiros und Claves sondern auch mit Congas, Timbales, Bongo, Piano und Trompete.
Durch die schwierige ökonomische Situation in Cuba jedoch mussten kubanische Musiker neue, besser bezahlte Märkte aufsuchen. Dies geschah durch die grossen Plattenfirmen in Mexiko und New York. Somit verbreitete sich die kubanische Musik nach ganz Lateinamerika und ebenfalls nach New York.
Ende 60er-Jahre dann, wo noch überall auf der Welt Rockn’Roll getanzt und gehört wurde, interpretieren die Lations mit Residenz in den USA den Son Cubano auf eine neue Art. Dies geschah unter anderem durch das Mischen von Merengue, Bossanova, Cumbia, Cha Cha Cha, Mambo und Boogie-Woogie. Somit entstand ein neuer Stil namens "Boogaloo". Der "Boogaloo" ist somit ein direkter Vorläufer der Salsa. Der andere gewichtige Strang kommt aus dem "Latin Jazz".
Somit ist Salsa also eine Mischung einer äusserst würzigen Sauce aus Tänzen und Klängen aus verschiedenen Heimatländern. Jedoch stammend durch den „Vater“ des Salsas, den Son, aus Kuba.
Natürlich gibt es mittlerweile verschiedene "Stilrichtungen" des Salsas. Der Salsa Cubana ist dabei am lebhaftesten, mit vielen verschiedenen Instrumenten und Akzenten. Man spürt die Freude an
der Musik und am Tanz so richtig heraus und kaum einer kann dabei sitzenbleiben.
Salsa wird im 4/4 Takt getanzt, wobei immer beim 4. Schlag eine „Pause“ gemacht wird.
Gezählt wird so: 1 2 3 … 5 6 7 …
Beim Paartanz fängt die Frau normalerweise mit dem rechten und der Mann mit dem linken Fuss an.
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