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Urbane Mine Europa
Nachdem die erste europaweite Datenbank für Sekundär-Rohstoffe online ging, können erste Rückschlüsse gezogen werden.
Da Systeme immer komplexer und die Debugging-Probleme immer schwieriger werden, benötigen die Ingenieure heute mehr als vier Analogkanäle – diese Anzahl ist bei den meisten Mid-Range-Oszilloskopen heute verfügbar. Um dieses Problem zu umgehen, versuchen die Ingenieure in manchen Fällen zwei Oszilloskope zu koppeln, was Zeit und Aufwand erfordert und manchmal grosse Frustration bringt. Mehr als vier Analogkanäle sind auch für das Design von Motorsteuerungen und Umrichtern, Automobilelektronik, Stromversorgungen sowie für Analysen bei der Energieumwandlung erforderlich. Ausserdem ist eine Korrelation der Ergebnisse von mehreren analogen und digitalen Eingängen notwendig, um umfassende, synchrone Einblicke zu erhalten und sehen zu können, was in den heutigen komplexen Embedded- und IoT-Systemen vorgeht.
Bis jetzt war die Konfiguration von Oszilloskopen von vornherein relativ festgelegt: Der Anwender musste im Voraus entscheiden, wie viele analoge und digitale Kanäle er benötigt. Bei einigen Oszilloskopen konnten im Nachhinein noch digitale Kanäle nachgerüstet werden. Selbst dann war aber die Anzahl der Digitalkanäle von vornherein begrenzt und konnte bei steigenden Anforderungen nicht geändert werden. In vielen Instrumenten erfolgt die Abtastung der analogen und digitalen Kanäle mit verschiedenen Raten, und auch die Trigger nutzen getrennte Hardware. Zudem werden die Ergebnisse in unterschiedlich grossen Aufzeichnungen abgespeichert, was genaue Vergleiche unmöglich macht.
Im Gegensatz zu konventionellen Oszilloskopen bieten die MSO der Serie 5 vier, sechs oder acht FlexChannels und damit erstmals umkonfigurierbare Oszilloskopeingänge. Standardmässig verfügt der Eingang über einen TekVPI+-Stecker, der für alle analogen TekVPI-Tastköpfe passt. Wird allerdings der neue TLP058 Logiktastkopf angeschlossen, dann verwandelt sich der analoge Eingang in acht Digitalkanäle. Der Anwender kann so viele Logiktastköpfe hinzufügen, wie er benötigt, sodass 8 bis 64 Digitalkanäle möglich sind. Digitale Signale werden genau gleich wie analoge Signale abgetastet, getriggert und gespeichert, was Vergleiche ausserordentlich vereinfacht.
Ingenieure lieben Oszilloskope mit grossen Displays – und die MSO der Serie 5 haben einen einzigartigen kapazitiven 15,6-Zoll-High-Definition-Touchscreen (1920 × 1080 px). Neben diesem sehr grossen Display verfügen sie über eine fortschrittliche Bedienoberfläche, mit der der Anwender über Objekte direkt auf Funktionen zugreifen kann statt durch Menüs navigieren zu müssen, um in weitere Menüs zu gelangen. Das Ergebnis ist eine schnellere und intuitivere Bedienung zusammen mit beträchtlich mehr Platz für die Darstellung und Korrelation der Signale. Da der Anwender das Oszilloskop auch mit einer Maus und über konventionelle Bedienelemente auf der Frontplatte steuern kann, wird eine noch höhere Flexibilität erreicht.
Neben der Einzigartigkeit des Displays und der Bedienoberfläche bieten die MSO der Serie 5 ein attraktives und modernes Industriedesign mit neuen Farben und vielen nützlichen Komfortfunktionen. Das kompakte Instrument ist weniger als 8 Zoll tief und verfügt über einen robusten Griff und eine optimal gestaltete und intuitive Frontplatte mit LED-Licht-Ringen, welche die ausgewählten Signal- und Trigger-Quellen anzeigen. Einstellbare Füsse ermöglichen ausserdem verschiedene Betrachtungswinkel.
Heutige Embedded-Designs erfordern Messtechnik mit sehr geringem Eigenrauschen, um die Beobachtung der immer kleineren Signalamplituden sowie von kleinen Signalen zu ermöglichen, die von grossen Signalen überlagert werden. Die MSO der Serie 5 beinhalten einen Frontend-Verstärker der nächsten Generation, der das Rauschen um etwa 4,5 dB gegenüber den Oszilloskopen der vorherigen Generation reduziert. Zudem kommen ein 12-Bit-Analog-Digital-Wandler (ADC) und ein neuer High-Res-Modus zum Einsatz, der eine branchenführende Vertikalauflösung (bis zu 16 Bit) ermöglicht. Diese Kombination von niedrigem Rauschen und hochauflösenden ADC gewährleistet eine ausgezeichnete ENOB-Performance (Effective Number of Bits).
Alle am Markt erhältlichen Oszilloskope basieren heute entweder auf einem dedizierten System oder auf einer Windows-PC-Plattform. Letztere erlaubt es dem Anwender, auch andere Programme auf dem Oszilloskop auszuführen. Jeder Ansatz hat Vorteile und Einschränkungen, und viele Labore nutzen beide Arten, was zu Problemen führen kann, wenn der Anwender zwischen den Testplattformen hin und her wechseln muss.
Die neuen MSO der Serie 5 vermeiden dieses Problem, da diese Oszilloskope erstmals sowohl in einer dedizierten als auch in einer offenen Windows-Konfiguration arbeiten können. Der Anwender kann einfach zwischen den beiden Umgebungen umschalten, indem er ein Halbleiterlaufwerk einfügt oder entfernt, welches ein lizenziertes Windows-Betriebssystem enthält. Wenn das SSD installiert ist, startet das Instrument unter Windows. Wird es entfernt, startet das Instrument als dediziertes Oszilloskop. Unabhängig von der Konfiguration verfügt das Oszilloskop über die genau gleiche Bedienoberfläche.
linktronix.ch
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