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Für die grossen Automobilhersteller ist der Weltmarkt zum Schlachtfeld geworden. Die Industrie sitzt auf Kapazitäten, um jährlich 80 Millionen Fahrzeuge (Personenwagen, Pick-Ups, SUVs etc.) herzustellen. Doch der Weltmarkt vermag davon höchstens 60 Millionen aufzunehmen. Dabei wäre eine Auslastung von mindestens 80 % notwendig, um nur einen kleinen Gewinn zu erwirtschaften. Bei den Grössten der Branche geht es um Gedeih oder Verderb, um Aufraffen oder Wegtreten, Schrumpfen oder Aufhören.
Trotz dieser schwierigen Konkurrenzsituation gelingt es einem Hersteller, der Konkurrenz Jahr um Jahr weitere Marktanteile abzunehmen und dabei noch grosse Gewinne zu erzielen. Seine Marktkapitalisierung bewegt sich in einsamer Höhe. Im Jahre 2004 überholte Toyota Ford und wurde zweitgrösster Automobilhersteller. Es wird nicht mehr lange dauern, bis Toyota General Motors von der Spitze verdrängt haben wird mit einem Anteil am Weltmarkt von mindestens 15%. Keiner der Konkurrenten besitzt ebenso gute Voraussetzungen, dieses Ziel zu erreichen: innovative Produkte konkurrenzloser Qualität, motivierte Mitarbeiter und nicht zuletzt eine enorme Finanzkraft.
Toyota gehört weltweit zu denjenigen Firmen, welche die grundlegenden Konzepte des Qualitätsmanagements, wie sie Deming in den Fünfzigerjahren den Japanern vermittelt hat, am wirkungsvollsten umgesetzt haben und heute die Ernte ihrer Anstrengungen einfahren.