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Mit der Benennung der Fangschrecke “Ilomantis Ginsburgae” wollten die Forscher vor allem Ginsburgs Engagement für den Feminismus würdigen.
Die Juristin, die 1993 als zweite Frau überhaupt an das Oberste Gericht der USA berufen worden war, habe sich durch ihren “rastlosen Kampf für Geschlechtergerechtigkeit” verdient gemacht, erklärten die Wissenschaftler.
Dass die Gottesanbeterin zu jenen Insekten zählt, die nach dem Paarungsakt gelegentlich den männlichen Partner verspeisen, hoben die Forscher nicht eigens hervor. Sie verwiesen auf eine andere Parallele: Ginsburg kombiniere ihre schwarze Richterrobe gerne mit einem sogenannten “Jabot”, einem weissen Spitzenlätzchen. “Jabot” sei aber auch der wissenschaftliche Fachbegriff für eine Speiseröhrenschwellung, die bei manchen Insekten zu beobachten sei.
(SDA)