Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03302.jsonl.gz/2647

Reiswein stammt aus dem asiatischen Raum, und wird, wie der Name verrät aus Reis hergestellt.
Seinen Ursprung hat der Reiswein schon 1000 v. Chr. in dem heutigen China. In dieser Zeit war es bereits Kultur, Getreide zu vergären. Die ersten Aufzeichnungen und Angaben der Reisweinherstellung gab es ab dem 8. Jahrhundert.
Die Herstellung von Reiswein
Die Grundlage ist Reis, hierfür wird meist Klebreis, Reismehl oder Langkornreis verwendet. Die Herstellung erfolgt durch Verzuckerung der Stärke und daraufhin durch das Vergären des entstandenen Zuckers zu Alkohol. Nach dieser Phase wird meistens nochmal nach gegärt. In China wird ausserdem auf das Mälzen verzichtet, dort werden Starterkulturen verwendet. Diese Starterkulturen enthalten Schimmelpilze, Hefepilze und Milchsäurebakterien. Die Schimmelpilze sorgen für die Umwandlung der Stärke in Zucker, die Hefepilze wandeln den Zucker in Alkohol um und die Milchsäurebakterien sind an der Geschmacksbildung beteiligt.
Die verschiedenen Regionen/Länder der Produktion
Der Reiswein ist nicht herkunftsgeschützt, daher wird er im asiatischen Raum beinahe in allen Ländern hergestellt. Die führenden Produzenten sind: China, Indien, Indonesien, Korea, Japan und Vietnam.
Die Voraussetzung, die jeder Reiswein erfüllen muss:
- Ein Mindestalkoholwert von 5-20 Volumenprozent
- Die Hauptzutat muss Klebreis, Reismehl oder Langkornreis sein
- Farben, die er haben darf: farblos, goldgelb, nussbraun und rötlich
Bekannte Marken
- Choya
- Apong
- Sake
- Cheongju
- Ruou Can