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Zur Bündelung der wissenschaftlichen Anliegen, zur Erreichung einer weiteren interessierten Öffentlichkeit wurden durch Regierungsrat Georg Schmidgall (Normannia Tübingen) und Rechtsanwalt Fritz Ullmer (Burschenschaft Frankonia Heidelberg) die Studentenhistoriker-tagungen ins Leben gerufen.
Schmidgall und Ullmer sammelten zu Beginn der 1920er Jahre einen Kreis um sich, der sich regelmäßig zum Zweck des Austauschs über Ergebnisse und Vorhaben der Forschung, Literatur, Archive usw. traf. Die Tagungen finden seit 1924 jährlich an wechselnden Orten statt.
Bis 1935 fanden die Tagungen gemeinsam mit den österreichischen Studentenhistorikern statt, die sich 1970 im Österreichischen Verein für Studentengeschichte e. V. zusammenschlossen und seit 1974 alle zwei Jahre eigene Tagungen veranstalten. Die erste gemeinsame deutsch-österreichische Tagung fand 1982 in Salzburg statt. Seit der Tagung 1988in Konstanz gibt es auch gemeinsame Tagungen mit der 1984 gegründeten Schweizerischen Vereinigung für Studentengeschichte.
Die gehaltenen Vorträge werden in eigenen Tagungsbänden veröffentlicht, die in der Reihe „Beiträge zur deutschen Studentengeschichte“ erscheinen. In naher Zukunft ist zusätzlich eine Online- Dokumentation geplant. Seit 2009 ist Dr. Sebastian Sigler (Corps Masovia Königsberg zu Potsdam) Vorsitzender des Arbeitskreises für Studentenhistoriker.
Anlass:
79. Studentenhistorikertagung in Jena, vom 18.-20- Oktober 2019.
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