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Die Craniosacral Therapie hat ihren Ursprung in der Osteopathie. Dr. Andrew Taylor Still (1828-1927), Begründer der Osteopathie, untersuchte unter anderem, wie die Funktionsweise des Skeletts erhalten oder wiederhergestellt wird.
Dr. William Garner Sutherland (1873-1954) war Schüler von Dr. Andrew Taylor Still. Er ging 50 Jahre seines Lebens der Frage nach, wie die Bewegungen des craniosacralen Systems sich auf den gesamten menschlichen Organismus auswirken. Dabei beschäftigte er sich unter anderem mit den Bewegungen:
Dr. William Garner Sutherland nannte die Methode Craniale Osteopathie.
Die gebührende Anerkennung seiner Arbeit blieb Dr. Sutherland zu seinen Lebzeiten vergönnt. Die Methode war zu wenig verbreitet und galt als zu wenig wissenschaftlich.
Dr. Rolling E. Becker (1910-1996) trug viel zu Verbreitung und Akzeptanz der Methode bei.
Es war Dr. John E. Upledger (1932-2012), der die Methode nach wissenschaftlichen Kriterien untersuchte. Mit einem Team von Anatomen, Physiologen, Biophysikern und Biotechnikern konnte er messen und beweisen, was Dr. Sutherland fühlte und erforschte: die rhythmischen Bewegungen der Schädelknochen.
Wieder wurde die Methode umbenannt und diesmal in Craniosacral Therapie.
In den 90er Jahren wurde der Begriff Biodynamik eingeführt. Er beschreibt die lebendigen, vitalen Kräfte, die diese rhythmischen Bewegungen kreieren. So scheint es, dass die Craniosacrale Biodynamik ein neuer Ansatz in der Therapie ist. Aber bereits Dr. Sutherland beschäftigte sich mit diesen Kräften, die hinter den Bewegungen stehen, die den menschlichen Organismus bilden, beleben und reparieren. Die vitalen Kräfte sind das Herz der Craniosacralen Biodynamik.
Wer mehr Informationen wünscht, findet diese auf den Webseiten von:
Internationales Institut für Craniosacral Balancing®: www.icsb.ch
Berufsverband Cranio Suisse: www.craniosuisse.ch