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Das Jüdische Museum der Schweiz in Basel wurde 1966 als erstes jüdisches Museum im deutschsprachigen Raum nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnet. Die Initiative ging von Mitgliedern des jüdischen Vereins Espérance aus (einer Beerdigungsgesellschaft, Chevra Kaddischa), die bei einem Besuch der Ausstellung «Monumenta Judaica» in Köln 1963/64 Ritualobjekte aus der Basler Judaica-Sammlung entdeckten. Sie entschieden, diese Gegenstände in einem geeigneten Raum in Basel auszustellen.
Bei der Eröffnung des Museums 1966 bestand das Jüdische Museum der Schweiz aus zwei Räumen an der Kornhausgasse 8, die der Innenarchitekt Christoph Bernoulli in einem sachlichen Stil ausbaute.
Gründungsdirektorin war Katia Guth-Dreyfus, die das Museum über vier Jahrzehnte leitete. Im Jahr 2010 wurde sie von Gaby Knoch-Mund abgelöst. 2015 übernahm Naomi Lubrich die Leitung.