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Ländliche Idylle mit Alpenprägung
Châlet des Alpes, Spielplatz
1787 wurde hier eine Sennenhütte mit davor gelegenem Spielplatz erbaut. Zum Geschmack des Rokoko gehörte, das einfache Leben in der Natur zu idealisieren. Châlet und Spielplatz wurden 1793 zerstört.
Die Ermitage wird 1785 eröffnet. Zwei Jahre zuvor hatte die französische Königin damit begonnen, im Park des Petit Trianon, den sie nach englischen Vorbildern umgestaltet hatte, ein idealisiertes Dorf mit Bauernhof und Mühle bauen zu lassen. Entsprechende Staffagendörfer waren damals in Mode, und so kam auch die Ermitage 1787 zu deren alpinen Ausprägung: einer Sennhütte samt Brunnen, im Innern mit Konzertraum und Speisesaal. Die Gäste wurden mit frischer Kuhmilch bewirtet, im Innern war eine Hellebarde ausgestellt, die an die Sempacherschlacht von 1386 erinnerte. Der Leichtigkeit des Seins konnten die Gäste auf dem nahen halbmondförmigen Spielplatz nachleben, der mit einer hölzernen Wippe, einer Schaukel, einer Kegelbahn und einem Tanzplatz ausgestattet war.