Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03633.jsonl.gz/2405

Ich möchte Ihnen auf dieser Seite einen kleinen Einblick geben, wie Stress entsteht, wie er auf Ihren Körper wirkt und wie und weshalb Hypnose Ihnen zuverlässig dabei helfen kann, den Stress zu reduzieren oder auch viel besser damit umzugehen. Auch wenn es schon „zu spät“ scheint und der sogenannte Burnout schon da ist.
Warum haben wir Stress?
„Stress entsteht immer dann, wenn die von aussen oder von innen an uns gestellten Anforderungen nicht mit den wahrgenommenen persönlichen Bewältigungsmöglichkeiten übereinstimmen.“
Dieser Satz sagt doch schon sehr viel über die verschiedenen Ursachen von Stress aus:
- die von aussen gestellten Anforderungen sind zu gross
- die von uns an uns selbst gestellten Anforderungen sind zu gross
- unsere Bewältigungsmöglichkeiten sind zu klein
- die Wahrnehmung unserer Bewältigungsmöglichkeiten ist nicht korrekt
Gleichzeitig beeinflussen diese Aspekte sich auch noch gegenseitig. Ein kleines „harmloses“ Beispiel:
Ein pessimistischer Perfektionist soll einen Vortrag vor vielen Leuten halten (von aussen gestellte Anforderung) und will das natürlich übernatürlich gut machen (von innen gestellte Anforderung). Eigentlich ist er fachlich kompetent und inhaltlich ist der Vortrag für ihn keine Herausforderung. Seine Stimmbänder sind gesund, er kann also sprechen (die Bewältigungsmöglichkeiten sind ausreichend). Leider erzeugt der hohe Anspruch an sich selbst eine Angst vor Versagen. Unser pessimistischer Perfektionist ist fokussiert auf alles, was schief gehen könnte und schätzt seine Kompetenz, diesen Vortrag zu meistern, noch schlechter ein, als er das als Pessimist eh schon tut.
Was für ein Stress!!!
Was passiert mit unserem Körper bei Stress und wie kommt es zum sogenannten Burnout?
Der Urmensch empfand z.B. Stress, wenn ihm der Säbelzahntiger gegenüberstand.
Der Körper musste jetzt in den Modus der Selbstverteidigung schalten, d.h. der Körper wurde für einen begrenzten Zeitraum in einen physischen und psychischen Extrem-Zustand versetzt, der Kampf oder Flucht ermöglicht:
- Die Nebennieren schütten Adrenalin aus, das den Herzschlag und den Blutdruck hochfährt; der schnellere PuIs schafft mehr Sauerstoff heran, um die Muskeln in ihrer Leistungsfähigkeit zu optimieren
- Insulin wird ausgeschüttet, um die Muskeln mit mehr Nahrung zu versorgen
- Verdauung und Sexualität werden heruntergefahren (das stört nur bei der Verteidigung).
- Zum besseren Erkennen der Gefahr werden die Pupillen eng gestellt, und die gesamte Konzentration wird auf das Geschehen ausgerichtet, unser logisches Denken wird also beschränkt, unsere Intelligenz reduziert.
- Das Immunsystem wird unterdrückt, weil unser Körper nicht gut gleichzeitig gegen innere und äußere Feinde kämpfen kann
Im Gegensatz zum Urmensch ist in der heutigen Gesellschaft Stress meist nicht körperlich fordernder Natur – er ist mental. Und während unser gesamtes System weiterhin auf Stress reflexartig wie auf den Säbelzahntiger reagiert, können wir vor „unseren Säbelzahntigern“ (Chef, Partner, Kinder, Situationen…) nicht mehr mit Kampf oder Flucht reagieren.
Der amerikanische Zellbiologe Dr. Bruce Lipton schrieb dazu: „Wir leben in einer Welt des ‚Auf die Plätze – fertig’.
So stauen wir die zur Gefahrenabwehr mobilisierten Energien mehr und mehr in uns auf, statt sie in Bewegung umzusetzen und das ausgeschüttete Adrenalin zu verbrennen. Wir gehen auch nicht im Anschluss an die Gefahr im Schutz der sicheren Höhle unsere Wunden pflegen und entspannen unsere Emotionen durch ‚Heldenberichte‘ und erfahrende Fürsorge.
Besteht dauerhafter Stress, ohne dass ein physischer und emotionaler Ausgleich gegeben ist, mehren sich die körperlichen Anzeichen von Stress, wie z.B.:
- Herz- und Kreislaufbeschwerden wie Bluthochdruck, Schwindelgefühle, Herzrasen und Atembeschwerden
- Kopf-, Nacken-, Rücken- und Gelenkschmerzen
- Magen-Darm-Erkrankungen wie Durchfall, Verstopfung, Reizdarm und Sodbrennen
- unkontrollierbare Symptome wie Zuckungen und Muskelkrämpfe
- Schlafstörungen, chronische Müdigkeit, Erschöpfung
- Hautreaktionen
- Häufung von Infektionen
- Grübeln, schlechte Stimmung bis hin zur Depression
- Angst und Panikattacken
Beinahe jede der weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten wird mit chronischem Stress in Verbindung gebracht. Nehmen wir diese Anzeichen nicht ernst und ‚halten durch‘, ist der Zusammenbruch des Systems vorhersehbar.
Das ist dann das, was wir einen Burnout nennen. Burnout ist dann wohl der Stresssymptomkomplex der für die betroffene Person nicht mehr zu ertragen ist und ein weiteres „Funktionieren im Alltag“ nicht mehr zulässt.
Wie hilft Hypnose bei Stress und Burnout?
Zuerst einmal: Hypnose und auch Selbsthypnose hilft bei Stress effizient und zuverlässig, auch ergänzend zu anderen Therapien wie z.B. der kognitiven Verhaltenstherapie. Dies konnte in einer Reihe kontrollierter Studien nachgewiesen werden (z.B. Bryant et. al. (2006), Zeyer (2004), Piribauer (2013).
Die Unterstützung durch Hypnose ist deshalb so wertvoll, weil sie nicht nur beim kognitivem Verständnis ansetzt (Wissen wir nicht alle, dass wir liebevoller denken und uns mehr entspannen sollen, Yoga machen oder meditieren sollten, aber wann und wie???), sondern weil sie auch auf einer Veränderung unterbewusster Mechanismen basiert, die unser Denken und Fühlen dirigieren.
Hypnose kann bei Stress oder sogar Burnout an den verschiedensten Punkten ansetzten. Da es so viele Ursachen für Stress gibt, wie Personen, die ihn empfinden, hier nur einige Beispiele:
Die von aussen gestellten Anforderungen sind einfach zu gross
Liegt es vielleicht daran, dass man nicht nein sagen kann oder keine Prioritäten setzt? Und warum ist das so schwer? Hier können wir im Gespräch kognitiv und mit Hypnose dann auch im Unbewussten eine innere Haltung entwickeln, dass Abgrenzung bald „wie von selbst“ passieren kann.
Die von uns selbst an uns gestellten Anforderungen sind zu gross
Ist uns das überhaupt bewusst? Woher kommen diese Ansprüche an uns selbst, bzw. welche Glaubenssätze stecken dahinter? Meist sind es gar nicht unsere ureigenen Überzeugungen, sondern wir haben sie von Eltern, Gesellschaft oder wem auch immer übernommen. Hypnose hilft, diese Überzeugungen zu entdecken, zu hinterfragen und zu bearbeiten, so dass die neuen Denkweisen nicht nur rational verstanden, sondern unbewusst gefühlt und so auch gelebt werden können.
Unsere Bewältigungsmöglichkeiten sind zu klein
Mit Hypnose können wir von Grund auf nicht nur Ressourcen entdecken und stärken, sondern auch Ressourcen aufbauen, wie zum Beispiel effizienter lernen, sich besser konzentrieren, selbstbewusster auftreten etc.
Die Wahrnehmung unserer Bewältigungsmöglichkeiten ist ungünstig
Dazu eine Grundannahme aus dem NLP (Neurolinguistisches Programmieren): „Die Landkarte ist nicht die Landschaft“ Das heisst, was wir über die Realität und auch über unsere Fähigkeiten denken, entspricht nicht der Realität, sondern nur unserer Realität, also unserer Landkarte. Mit Hypnose können wir Ihre Landkarte bearbeiten und erweitern, so dass Sie ganz erstaunt sein werden, welche Landschaften und Ressourcen sie entdecken und nutzen können, die Sie früher nicht mal bemerkt haben.
Zudem kann Hypnose auch einfach mal entspannen und sogar direkt auf körperliche Stresssymptome einwirken.
Wie das, fragen Sie sich?
Denken Sie mal an eine Zitrone, die von einem Messer durchtrennt wird und deren Saft sie sich genüsslich in den Mund spritzen lassen.
Ich denke, Sie merken gerade jetzt, wie ein Gedanke, ein inneres Bild bei Ihnen körperliche Auswirkungen hat.
Da ist Ihnen bestimmt das Wasser im Mund zusammengelaufen und Sie sind neugierig geworden, wie Ihnen Hypnose auch bei Ihrem Stress weiterhelfen kann.
Ihre Hypnosetherapie bei Stress
Ich freue mich sehr, mit Ihnen an Ihren Ressourcen zu arbeiten und mit Ihnen gemeinsam den Stress Schritt für Schritt und mehr und mehr aus Ihrem Leben zu verabschieden. Für einen Termin nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf.