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Ein Kleinod besonderer Art ist das Städtchen Safranbulo in den westlichen Ausläufern des Pontischen Gebirges. In historischer Zeit verdankte die Stadt ihren Wohlstand an der Nebenroute der Seidenstrasse. Als Karawanenstation entwickelte sie sich zu einem bedeutenden Handelszentrum für Lederwaren und vor allem von Safran das zu den wichtigen Erzeugnissen der Region gehörte.
Bis zum Ende des Osmanischen Reiches stellten die Griechen einen Drittel der Bevölkerung. Mit der Aussiedlung von etwa 1.3 Million Griechen aus der Türkei 1923 begann der Verfall. Seit 1980 werden die Häuser zumeist als Wochenendsitze oder Pensionen wieder restauriert. Heute gehört die Altstadt der Liste des Weltkulturerbes an.