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… ist 1977 in Zug geboren und lebt noch immer in seiner Heimatstadt in der Schweiz. Als Kind – so sagt er von sich selber – fand er weder am Schreiben noch am Lesen Gefallen. Diese Leidenschaft kam erst später in seiner Jugend auf, als er Henry Slesar, Stephen King und John Grisham in die Finger kriegte.
An den Universitäten Zürich und Luzern studierte er Rechtswissenschaften und während des Studiums besuchte er einen Kurs für das kreative Schreiben. Das Gelernte aus diesem Schreibkurs ruhte dann jedoch lange Zeit.
Nach der Ausbildung arbeitete er in einem Anwaltsbüro und danach neun Jahre in der Strafverfolgung. Als Untersuchungsrichter und Staatsanwalt bearbeitete er Strafverfahren verschiedenster Inhalte – bis hin zu Gewaltdelikten, Missbrauchsdelikten oder den Taten von Serientätern. Er vertrat Anklagen vor der Strafjustiz und absolvierte berufsbegleitend eine Masterausbildung in Forensik.
Später wechselte er zu einem Versicherungsunternehmen und seit dieser Zeit widmet er sich dem Schreiben.
Mit seinem ersten Manuskript schaffte er es beim Emons Verlag, Köln, unter Vertrag und im September 2019 erschien sein erstes Buch, der Kriminalroman «Endstation Gotthard». Mit diesem Erstling erreichte er auf Anhieb den Sprung in die Schweizer Taschenbuchcharts.
Im Jahr 2020 wurde er angefragt, für das Buch «Schaurige Orte in der Schweiz – Unheimliche Geschichten», eine Kurzgeschichte beizusteuern. In der Folge entstand die Kurzgeschichte «Spuren der Zeit». Zeitgleich schrieb er am «Projekt Hitzewelle», dem Fortsetzungsroman zu «Endstation Gotthard».
Lorenz Müller erzeugt im Kopf der Leser Bilder, als ob ein Film mit Farben, Geräuschen und Gerüchen abgespielt würde.
Es macht Spass, spannende Geschichten zu lesen, und es macht kein Bisschen weniger Spass, Fiktion und Realität selber zu verknüpfen. Grenzen verschwimmen. Alles wird möglich.
Weil der zeitgenössische Krimi nicht nur Unterhaltung bietet. Man gibt etwas Gesellschaftskritik dazu, eine Prise Humor und eine Hand voll frecher Dialoge, schon hat man ein würziges Gericht für ruhige Abende vor dem Kaminfeuer oder am Fenster, wenn es draussen garstig ist.
Alles begann mit der Idee zu einer Schlüsselszene zu Endstation Gotthard. Wo genau in meinem Kopf diese Idee entstanden ist, weiss ich nicht. Das Wieso kenne ich auch nicht. Die Idee war einfach da und wartete dann lange Zeit, bis ich sie endlich auf Papier brachte.
Definitiv. Würde man sonst monatelang texten, seitenweise löschen, nochmals ganz neu anfangen, alles umschreiben, mehrmals überarbeiten und dann mit Lektorin und Verlag das Ganze wiederholen?
Per Post.
Einfach eine Idee, einiges an Selbstdisziplin und Durchhaltewille. Aber das Wichtigste: Reichlich Zeit und miserables Wetter.