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Fitch begründete den Schritt mit dem langwierigen Konzernumbau und der niedrigen Profitabilität der Commerzbank. Deutschlands zweitgrösste Privatbank habe nur wenig Spielraum für Fehler, die Bilanz des Managements bei früheren Umbauprogrammen sei durchwachsen und das Geldhaus spüre den harten Wettbewerb auf dem deutschen Bankenmarkt.
Die Commerzbank hatte Ende September einen erneuten Radikalumbau verkündet, dem 4'300 Stellen und 200 der 1000 Filialen zum Opfer fallen. Trotz des Sparkurses wird die Commerzbank in den kommenden Jahren nur eine geringe Ertragskraft aufweisen.
Rating schlechter als bei vielen Konkurrenten
Für die nächsten drei Jahre stellt das Institut eine Eigenkapitalrendite (ROTE) von zwei bis vier Prozent in Aussicht, ab 2023 soll sie bei mehr als vier Prozent liegen. Diese Rendite liege deutlich unter den Kapitalkosten und sei eines der niedrigsten Ziele für europäische Banken, kritisierte Fitch.
Mit "BBB+" ist die Einschätzung für die Kreditwürdigkeit für die Commerzbank schlechter als bei vielen Konkurrenten, befindet sich aber weiterhin im Investmentbereich.
Der MDax-Konzern schlägt sich aber etwas besser als Deutsche Bank. Die Einschätzung für Deutschlands grösstes Geldhaus liegt bei Fitch mit "BBB" noch eine Stufe niedriger.
(Reuters)