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Im Kanton Bern sind einige alte Instrumente gefunden und aufbewahrt worden. Das älteste erhaltene Berner Hackbrett wurde 1679 in Boltigen, Simmental gebaut. Dieses Instrument befindet sich in Privatbesitz in Basel. Zwei weitere Berner Instrumente aus dem 18. bzw. 19 Jh. werden im Historischen Museum Bern aufbewahrt. Brigitte Bachmann-Geiser hat diese in Ihrem Buch „Europäische Musikinstrumente im Bernischen Historischen Museum“ ausführlich beschrieben.
Im Schaffroth-Haus des Freilichtmuseums Ballenberg sind ebenfalls zwei Instrumente ausgestellt, genauso im Museum Thun. Ein weiteres Instrument, welches zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Else Baumann-Bohren gespielt wurde, befindet sich heute im Privatbesitz einer Grindelwaldner Familie (siehe Bildergalerie).
Die Instrumente weisen in ihrer Bauart wesentliche Unterschiede auf, alle sind individuelle Anfertigungen. In 1561 hat Johannes Hutmacher in seinem „Uffzeichnung der Künsten“ eine Anleitung zum Hackbrettbau geschrieben. Diese Aufzeichnungen haben aber nicht zu einer einheitliche Bauweise geführt, es finden keine Hinweise auf einen namentlich bekannten Hackbrettbauer oder Hackbrettwerkstatt im Kanton Bern..
In den 1970 Jahren hat Christian Schwander die Berner Hackbretttradition wieder belebt und ein neues Instrument entworfen und gebaut. Heute spielen zahlreiche Musiker ein Schwander-Hackbrett.