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Das Programm sah vor, die Villa in zwei Wohneinheiten aufzuteilen unter Beibehaltung des eleganten äusseren Erscheinungsbildes. Der Bau einer grosszügigen Autoeinstellhalle war zusätzlich vorgesehen. In einer ersten Bauphase wurde der Anbau von 1937 abgebrochen und das Hauptgebäude teilweise ausgehöhlt. Das nach dem Abbruch entstandene Bauland soll für einen späteren Neubau eines Einfamilienhauses mit direktem Zugang zur Autoeinstellhalle genutzt werden. Mit dem Bau der unmittelbar angrenzenden, unterirdischen Autoeinstellhalle für 6 Fahrzeuge wurde dem Wunsch der Bauherrschaft nach einem zusätzlichen ebenerdigen Zugang zur Wohnung im Sockel- und Erdgeschoss Rechnung getragen. Der Eingang für die Wohnung im Ober- und Dachgeschoss befindet sich auf der Rückseite des Gebäudes. Neue interne
Verbindungstreppen erschliessen die beiden zweigeschossigen Wohnungen. Um das Sockelgeschoss besser nutzen zu können, wurden die Gebäudemauern unterfangen und mit einer neuen Bodenplatte versehen. Dem gegenüber wurde der Dachstock neu als Wohnraum ausgebaut, mit sechs Dachfenstern die für viel Licht sorgen. Die Haustechnik erfuhr eine komplette Erneuerung. Die Wärmetechnische Sanierung wurde unter Einhaltung der historischen Formensprache innen ausgeführt. Dank der klaren Gliederung des Grundrisses bestechen die hellen Wohnungen durch ihre Großzügigkeit und Funktionalität. Eine zurückhaltende Farbwahl verbunden mit natürlichen Materialien zeugen von Respekt gegenüber dem Bauwerk aus den 20-iger Jahren. Die Neugestaltung des Aussenraumes nimmt ebenfalls Rücksicht auf die Geschichte der Villa mit ihren ursprüngliche Zugangswegen.