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Die Überwachung und Kontrolle kritischer Prozessparameter und Produktattribute ist immer noch eine der Grundlegenden Herausforderungen während der Bioprozess Entwicklung. Der anhaltende Trend der Automation und Digitalisierung zielt darauf ab diese Herausforderungen zu meistern, den menschgemachten Fehler zu reduzieren und den Durchsatz zu erhöhen. Eines der zentralen Hindernisse für die vollumfängliche Automation stellt die Probennahme, Aufarbeitung und der Transfer zu entsprechenden Analysegeräten, sowie der damit verbundene Umgang von Prozess und Proben Daten dar. Im Rahmen dieser Studie wurde die Performance eines automatisches Probennahme System und die dazugehörige Datenmanagement-Software für folgende Anwendungen getestet: Messen von Vitaminen, Produkt und Aminosäuren mit einer HPLC und online Anwendung eines biochemischen Analysators. Der Schwerpunkt lag insbesondere auf der Anpassung und Bewertung einer geeigneten Aminosäuremethode, da diese Substanzen bei Zellkulturprozessen von entscheidender Bedeutung sind. Die Anwendung der automatisierten Probenahme in einer CHO-Kultivierung zeigte ihr Potenzial im Hinblick auf eine verbesserte Datenauswertung. Die höhere Messfrequenz im Vergleich zur manuellen niedrigen Messfrequenz erhöht den erzeugten Informationsgehalt, dies ermöglicht unter anderem eine einfachere Interpretation des Metabolismus, die Extraktion von z.B. ks-Werten, die Anwendung von Glättungsalgorithmen und eine genauere Erfassung von Prozessereignissen. Ein Vergleich mit einer Stand-der-Technik Sensortechnologie zeigt die Vor- und Nachteile des Systems in Bezug auf Messfehler und Messfrequenz.