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Gold und Silber bei Olympia hatten als letztes Brüder-Duo die Italiener Piero und Raimondo D’Inzeo im Jahre 1960 in Rom im Springreiten geholt. Alistair Brownlee wurde zudem als erster Triathlet zum zweiten Mal Olympiasieger. Gold hatte er schon vor vier Jahren in London gewonnen.
Die Brüder Alistair und Jonathan Brownlee aus Leeds gaben wie erwartet von A bis Z den Ton an und setzten sich zu Beginn der Laufstrecke von acht verbliebenen Konkurrenten nach dem Radfahren sofort ab.
In der vorletzten von vier Laufrunden distanzierte der 28-jährige Alistair Brownlee auch seinen zwei Jahre jüngeren Bruder Jonathan und holte mit sechs Sekunden Vorsprung die Goldmedaille. Bronze gewann der Südafrikaner Henri Schoeman mit 42 Sekunden Rückstand.
Nach dem Schwimmen und Radfahren hatte der EM-Dritte Andrea Salvisberg noch den 5. Rang belegt und nach der Hälfte der Laufstrecke Platz 7. Danach musste der 27-jährige Berner dem Kräfteverschleiss aber Tribut zollen. Sven Riederer, der zweite Schweizer am Start, verfehlte ein Diplom noch deutlicher. Der Olympia-Dritte von 2004 hatte bereits im Schwimmen (28. Rang, 30 Sekunden zurück) zu viel Terrain eingebüsst.
Bei Olympia gab es durch Schweizer Männer bislang vier Top-8-Klassierungen. Riederer holte 2004 in Athen Bronze und war vor vier Jahren Achter. Ebenfalls jeweils Achter wurden Reto Hug (2000 in Sydney) und der 2004 in Athen erstmals für die Schweiz startende französisch-schweizerische Doppelbürger Olivier Marceau.
(SDA)