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Die Nashville Predators und die Vancouver Canucks glichen in ihren Achtelfinal-Serien in den NHL-Playoffs zum 1:1 aus. Nashvilles Roman Josi gehörte beim 6:2 gegen die Chicago Blackhawks zu den Torschützen.
Nashville bezwang die Chicago Blackhawks 6:2, wobei Josi in seinem 12. Playoff-Auftritt erstmals als Skorer in Erscheinung trat – und wie! In der Schlussphase des ersten Drittels setzte der Berner Verteidiger an der eigenen Linie zu einem Solo an, dribbelte zwei Chicago-Spieler aus und traf 3,6 Sekunden vor der Sirene mit einem Handgelenk-Schuss zum 2:1.
Nashville zog im letzten Abschnitt davon, innert 139 Sekunden (53. bis 56.) kamen die Predators zu den Treffern vom 4:2 zum 6:2. Allerdings hatte das Team den Ausfall von Josis kongenialem Abwehrpartner Shea Weber zu beklagen. Ob und wie lange der Captain der «Preds» mit seiner Verletzung im unteren Bereich des Körpers (wohl rechtes Bein) ausfallen wird, ist noch nicht klar. Weber wurde ungefähr bei Spielhälfte hinter dem eigenen Tor von einem Gegenspieler gecheckt.
Die Vancouver Canucks mit Luca Sbisa (Assist zum 3:0) und Yannick Weber kamen beim 4:1 gegen die Calgary Flames zum ersten Playoff-Heimsieg seit der verlorenen Finalserie 2011. Der ehemalige ZSC-Stürmer Ronalds Kenins machte mit dem 3:0 (43.) alles klar.
Calgarys Schweizer Keeper Jonas Hiller, im Startspiel noch zum besten Spieler gewählt, wurde 5:52 Minuten vor Schluss nach 26 Paraden durch Karri Rämö ersetzt - um dem Finnen Spielpraxis zu geben, wie Coach Bob Hartley hinterher erklärte.
Wie umstritten diese kanadische Playoff-Serie werden dürfte, verdeutlichte die Massenschlägerei mit allen zehn Feldspielern 77 Sekunden vor Schluss. Die Schiedsrichter verhängten 132 der total 166 Strafminuten nach den teils zünftigen Boxeinlagen, die im Anschluss an einen harmlosen Abschlussversuch der Canucks entstanden.
Auch Sbisa war involviert. TV-Bilder zeigten aber, wie er und sein Gegner Corey Potter eher miteinander diskutierten und scherzten als ernsthaft kämpften. (si/zap)
Vor einem Jahr sorgte er für «die geilste Geschichte des Winters» wie er selbst sagt. Und natürlich ging es um Corona. Nun wurde Manuel Feller selbst positiv getestet und verpasst den Slalom am Samstag in Kitzbühel.