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Jacob und Wilhelm Grimms »Kinder- und Hausmärchen« begeistern seit Generationen Jung und Alt. Diese Auswahl umfasst die bekanntesten Märchen, aber auch etliche weniger verbreitete Geschichten. Es handelt sich um die originalen Fassungen; es wurde fast ausschliesslich die Rechtschreibung modernisiert. Inhalt: Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich, Brüderchen und Schwesterchen, Aschenputtel, Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen, Der Wolf und die sieben jungen Geisslein, Von der Nachtigall und der Blindschleiche, Rapunzel, Die drei Spinnerinnen, Von dem Fischer und seiner Frau, Das tapfere Schneiderlein oder Sieben auf einen Streich, Das Rätsel, Frau Holle, Rotkäppchen, Die Bremer Stadtmusikanten, Läuschen und Flöhchen, Die drei Sprachen, Der gestiefelte Kater, Hansens Trine, Daumesdick, Dornröschen, König Drosselbart, Schneewittchen, Hans Dumm, Rumpelstilzchen, Blaubart, Die goldene Gans, Die weisse Taube, Jorinde und Joringel, Die drei Glückskinder, Hans im Glück, Das arme Mädchen oder die Sterntaler, Der Fuchs und die Gänse, Doktor Allwissend, Der Froschprinz, Der arme Müllerbursch und das Kätzchen, Die beiden Königskinder, Die sieben Schwaben, Der Eisenhans, Das Märchen vom Schlaraffenland, Schneeweisschen und Rosenrot, Der Hase und der Igel, Die Nixe im Teich, Armut und Demut führen zum Himmel, Die Brosamen auf dem Tisch, Tischchen-deck-dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack, Die Hochzeit der Frau Füchsin.
Portrait
Jacob Grimm wurde 1785 in Hanau geboren. Er studierte in Marburg und Paris. Der Germanist arbeitete als Professor in Göttingen, wurde jedoch als Mitverfasser des politischen Protestes der Göttinger Sieben von seinem Amt enthoben. 1841 holte der preussische König Friedrich Wilhelm IV. ihn und seinen Bruder Wilhelm Karl Grimm (1786-1863) als Mitglieder an die Akademie der Wissenschaften nach Berlin. Mit seinen auf eingehender Quellenforschung beruhenden Werken Deutsche Grammatik und Geschichte der deutschen Sprache legte Jacob Grimm die Grundlage der Germanistik. Er bearbeitete die ersten Bände des von ihm und Wilhelm Grimm begründeten Deutschen Wörterbuchs. Gemeinsam mit seinem Bruder und K. Lachmann gilt Jacob Grimm als der eigentliche Begründer der deutschen Philologie. Jacob Ludwig Carl und Wilhelm Karl Grimm sind die bekannten Herausgeber der "Kinder- und Hausmärchen". Jacob Grimm starb 1863 in Berlin. Wilhelm Grimm, geb. am 24. Februar 1786 in Hanau, gestorben am 16. Dezember 1859 in Berlin, lehrte in den 1830er Jahren in Göttingen, war Mitglieder der Göttinger Sieben und ab 1841 der Preussischen Akademie der Künste in Berlin. Gemeinsam mit seinem Bruder Jacob arbeitete er an den "Kinder- und Hausmärchen", den "Sagen" und vor allem am "Deutschen Wörterbuch", das ab 1854 entstand. Sie gelten als Gründer der Deutschen Philologie und Germanistik.