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Sicherheitslage
Grundsätzliche Einschätzung
Costa Rica kann als stabil bezeichnet werden.
Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Costa Rica nicht ausgeschlossen werden.
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Impfungen & Gesundheit
Gesundheitsinfrastruktur
Ausserhalb der Hauptstadt San José ist die medizinische Versorgung nicht in jedem Fall gewährleistet. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen und nach lebensgefährdenden Unfällen schnellst möglich eines der staatlichen Notfallkrankenhäuser im Grossraum San José aufgesucht werden.
Impfungen
- Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
- In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Tollwut.
Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben (10 Tage vor der Abreise nach Costa Rica). Folgende Länder sind betroffen : Angola, Benin, Bolivien, Brasilien, Burkina Faso, Ecuador, Französisch-Guyana, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kamerun, Kolumbien, Kongo (Kinshasa), Liberia, Nigeria, Peru, Sierra Leone, Sudan und Venezuela. Kinder unter 9 Monaten, Erwachsene über 60 Jahren, schwangere und stillende Frauen oder Personen mit medizinischer Kontraindikation sind von dieser Verpflichtung befreit.
Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche bei Aufenthalten im Norden des Landes sowie Matina und Talamanco (Provinz Limón). Der Rest des Landes ist malariafrei. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.
Kriminalität
Grundsätzliche Einschätzung
Die Kriminalitätsrate nimmt zu. Gewalttätige und bewaffnete Überfällekommen vor, teilweise mit Todesfolge. Auch Sexualdelikte sind zu verzeichnen. Schiessereien zwischen kriminellen Banden können auch unbeteiligte Personen gefährden.
Die Diebe sind oft in Banden organisiert, die sich auf Taschen- und Entreissdiebstahl und das Aufbrechen von Autos spezialisiert haben. Sie sind in den Touristendestinationen besonders aktiv: Karibikküste von Puerto Limón bis Puerto Viejo, in Manuel Antonio, Jacó, am Rio Tárcoles, in Bussen sowie im Zentrum und bei den Busbahnhöfen von San José.
Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel
- Lassen Sie Fahrzeuge nie unbeaufsichtigt und parken Sie wenn möglich auf bewachten Parkplätzen
- Reagieren Sie auf Hilfsangebote bei Pannen mit grösster Vorsicht, denn oft entpuppen sich die "Helfer" als Diebe
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Weitere nützliche Reisehinweise
Naturbedingte Risiken
Costa Rica liegt in einer Erdbebenzone. Erdbeben und Vulkanausbrüchesind jederzeit möglich und können neben Verwüstungen auf dem Land auch Tsunami auslösen.
Pacific Tsunami Warning Center PTWC
Von Mai bis November muss mit Hurrikanen und starken Regenfällengerechnet werden. Sie können Überschwemmungen, Erdrutsche und Infrastrukturschäden verursachen. Der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden. Unternehmen Sie Ausflüge in den Dschungel und auf Vulkane nur mit ortskundigen Führern und guter Ausrüstung.
Beachten Sie die Wettervorhersagen sowie die Warnungen und Instruktionen der lokalen Behörden, z.B. Absperrungen um aktive Vulkane, Evakuationsbefehle.
World Meteorological Organization (WMO)
Comision Nacional de Emergencias CNE
Auszug aus: Reisehinweise EDA