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Das von den Basler Strassenbahnen (B.St.B.) ausgearbeitete Liniennummernsystem sah für Tramlinien mit Ergänzungs- oder Verstärkungsfunktion den Nummernbereich ab 21 vor. Die Einerstelle der Nummer sollte dabei einen Hinweis auf die Stammliniennummer geben. Entsprechend diesem Schema war auch die 1932 eingeführte Linie 24 ursprünglich eine Ergänzungslinie zur Linie 4 mit dem Zweck, den stark frequentierten Abschnitt von der Innenstadt nach Kleinhüningen zu entlasten.
Mit dem ersten Kriegsfahrplan verschwand die Linie 24 wieder. Erst 1949 führten die nunmehrigen Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) den 24er als Verstärkungslinie während den Spitzenzeiten wieder ein, und zwar bis am 28. Oktober 1951 als Verlängerung der Linie 1, danach als Verlängerung der Linie 7.
Auch wenn als Endhaltestelle Schifflände genannt wird: An der Schifflände wendete der 24er nie. Fahrplantechnisch gingen hier aber die Kurse der Linie 1 bzw. der Linie 7 für die Weiterfahrt nach Kleinhüningen auf den 24er über. Das Kopfschild «24» zeigten die Wagen üblicherweise bereits bei der Abfahrt in Binningen. Die Rückfahrt in den Basler Vorort erfolgte mit Kopfschild «7».
Seit dem 28. Mai 1978 wird die Liniennummer 24 grundsätzlich nicht mehr verwendet. Lediglich während der Basler Fasnacht in den Jahren 2002 bis 2005 kam der 24er nochmals zu Ehren. Umgeleitete Kurse der Linie 14 fuhren mit diesem Kopfschild von Pratteln nach Kleinhüningen oder zum Badischen Bahnhof.
Während der Basler Fasnacht in den Jahren 2002 bis 2005 verwendeten die BVB die Liniennummer 24 wieder für eine Umleitungslinie (St. Jakob, 10. März 2003).
© Dominik Madörin, CH-Ettingen (Bild-Nr. 10.1036)