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Emil Pfeiffer
* 1. März 1846 in Wiesbaden; † 13. Juli 1921 ebenda
Emil Pfeiffer, ein deutscher Internist, Balneologe und Kinderarzt, ist am 1. März 1846 in Wiesbaden geboren. Er besucht das Gymnasium ebenda und studiert anschließend Medizin an den Universitäten Bonn, Würzburg und Berlin, wo er 1869 den Doktortitel erlangt. Im deutsch-französischen Krieg ist er Feldassistenzarzt. Es sind vor allem seine wissenschaftlichen Beiträge nach 1872, die Wiesbaden zu einem Kurort werden lassen. Er befasst sich eingehend mit der heilenden Wirkung der Mineralwässer aus den heimischen Quellen, mit Säuglingsernährung, beschreibt das später nach ihm benannte Pfeiffer-Drüsenfieber und veröffentlicht verschiedene Schriften über die Gicht. Er ist 1887 und 1905 Sekretär der Gesellschaft für Kinderheilkunde, bis 1914 ständiger Sekretär des Kongresses für Innere Medizin und reist nach Teheran, um den schwer an Gicht erkrankten Schah von Persien Muzaffer ed-din Mirza zu konsultieren. Sein besonderes Interesse gilt der Botanik. Das Museum Wiesbaden besitzt 2.000 Aquarelle von ihm. Emil Pfeiffer stirbt am 13. Juli 1921 in Wiesbaden.
Bekannt ist Emil Pfeiffer durch das Eponym Pfeiffer-Drüsenfieber und den Fachbegriff Filatov-Krankheit.
Quellen
de.wikipedia.org/wiki/Emil_Pfeiffer
http://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Pfeiffer
http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/1095.html