Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03410.jsonl.gz/655

Was ist GBS?
Das Guillain Barré Syndrom ist eine seltene Autoimmunerkrankung bei der sich die peripheren Nerven entzünden. In einigen Fällen beginnt die Krankheit 14 Tage nach einer Infektion z.B. einer Grippe oder einer Magen-/Darmerkrankung.
In der Akutphase gelangen keine Signale mehr an die Muskulatur. Die Symptome sind Lähmungen an Beinen und Armen. Dazu kommen Empfindungsstörungen in den Zehen und Fingern oder auf der Haut. Bei einigen Patientinnen und Patienten mit schwerem Befall kommt es auch zur Lähmung des Herzmuskels oder Lunge, was eine Behandlung in einer Intensivstation erfordert.
Nach der Akutphase, die drei bis vier Wochen dauern kann, beginnt eine Rehabilitation, welche je nach Schweregrad der Krankheit lange dauern kann.
Einige Patienten leiden während der Krankheit, in der Rehabilitation und darüber hinaus an Schmerzen. Defizite der Muskelleistung können sich auch lange nach der Akutphase bemerkbar machen.
Den „Marienkäfer „Macro“ auf dem Efeublatt“ haben wir als Vereinssymbol (Maskottchen) gewählt. Den Marienkäfer deshalb, weil er ein Glücksbringer ist. Außerdem ist er ein sehr nützliches Insekt.
Das Efeublatt, weil Efeu sich schützend auf Wände oder um Bäume legt. Wir vergleichen das mit der Myelinschicht, welche die Nerven (Axons) schützt. Gerade diese Schicht wird beim Guillain-Barré Syndrom angegriffen. Körpereigene Abwehrkräfte verhindern Attacken auf die Myelinschicht, und dafür steht der Marienkäfer, den wir „Macro“ getauft haben.
„Macro“ sind die ersten fünf Buchstaben des englischen Wortes Macrophages (Deutsch: Makrophagen). Makrophagen sind wesentliche Bestandteile des menschlichen Immunsystems.
Nächstes Treffen
GBS & CIDP Treffen, Universitätsspital Zürich
02.Nov.2019
Universitätsspital Zürich