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Die Exporte sanken im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt um 2,3 Prozent auf knapp 19 Milliarden Franken (real -0,6%), teilte die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mit. Es ist das erste Minus im laufenden Jahr nach drei positiven Monaten im ersten Quartal.
Seit dem Tiefstand im September 2018 zeige sich insgesamt ein Aufwärtstrend, der sich gegen Ende hin etwas verlangsamt habe, so die Zollverwaltung.
Die Importe nahmen dagegen um 0,8 Prozent auf 17,07 Milliarden Franken (real +1,5%) zu, dies nach zwei rückläufigen Monaten. In der Handelsbilanz resultierte damit ein Überschuss von 1,91 Milliarden Franken, gegenüber 2,49 Milliarden im März.
Der Rückgang der Exporte ist auf eine breite Güterpalette zurückzuführen. Am deutlichsten fielen die Ausfuhren von chemisch-pharmazeutischen Produkten. Die Uhrenexporte büssten gegenüber dem Vormonat knapp 5 Prozent an Volumen ein, während die Lieferung von Maschinen und Elektronik nur leicht zurückging.
Zugenommen hat dagegen der Export von Fahrzeugen (+12,2%) und von Metallen (+2,0%).
Mit Blick auf die globalen Absatzmärkte resultierten in allen drei Hauptregionen prozentual gesehen ähnliche Rückgänge. Auffallend war eine starke Zunahme der Lieferungen nach Österreich, während die Exporte nach Grossbritannien markant geringer ausfielen als im Vormonat.
Bei den Importen basierte der Grossteil der Zunahme auf der Sparte Bijouterie und Juwelierwaren, die einen neuen Monatsrekord aufstellte. Mehr importiert wurde auch aus den Bereichen Metalle sowie Maschinen und Elektronik. Die Einfuhren der grössten Sparte Chemie-Pharma waren dagegen rückläufig, ebenso der Import von Fahrzeugen.
Regional gesehen wurde aus Asien (+7,6%) mehr eingeführt, während Nordamerika (-1,3%) und Europa (-0,6%) schwächer ausfielen als noch im März.