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Es ist aber in der Welt so eingerichtet, daß die dämlichsten Sprichworte recht behalten.
Konstantin
Es ist aber in der Welt so eingerichtet, daß die dämlichsten Sprichworte recht behalten.
Konstantin
“Wer sein Leben so einrichtet, daß er niemals auf die Schnauze fallen kann, der darf nur auf dem Bauch kriechen.“
Dr. Heinz Riesenhuber (Diplomchemiker, Unternehmensberater, Bundesminister a. D.)
Es gibt Leute, die darin aufblühen, Sachen ellenlang zu debattieren, andere machen sie einfach.
Dazu heute ein Zitat von Kafka:
"Wege entstehen dadurch, daß man sie geht."
Erstaunlich, daß dieses Zitat von Kafka stammt. Ausgerechnet. Dem hin- und hergerissenen Literaten. Aber selbst er hat das richtig erkannt und gut in Worte gefaßt.
Oder war er es möglicherweise nicht?
Doch wenn man etwas recherchiert und nachsucht, aus welchem Werk von Kafka das Zitat stammt, findet man Hinweise, daß dieses vielzitierte Kafka-Zitat gar kein Zitat von Kafka ist:
Mein starke Vermutung ist, dass auch dieses Kafka-Zitat aus den "Gespräche(n) mit Kafka" von Gustav Janouch entnommen ist....wie übrigens fast alle Kafka-Zitate auf dieser Seite (leider). Das bedeutet, es ist nicht authentisch, sondern durch den Mund eines anderen - eben Janouch - gesagt, dessen Aufzeichnungen im Übrigen stark angezweifelt werden von der Forschung...Janouch hat Kafka zwar etwa 2 Jahre lang gekannt...die Aufzeichnungen aber hat er wohl erst 20 Jahre nach dessen Tod verfasst...also aus dem Gedächtnis zusammengekritzelt...und vieles auch erfunden. Nicht alles, was von Janouch kommt, ist automatisch Unsinn...aber der Wortlaut und manchmal auch die Sinnstellung ist viel mehr Janouch als Kafka.
Dazu Wikipedia:
Heute ist Janouchs Name vor allem mit seinen „Gesprächen mit Kafka“ verbunden. Unter diesem Titel veröffentlichte er 1951 im S. Fischer Verlag (in deutscher Sprache) Aufzeichnungen von Unterredungen, die er 1920, als Siebzehnjähriger, mit Franz Kafka geführt haben wollte. Die Niederschriften stammen, wie Janouch selbst erklärt, aus späterer Zeit. 1968 legte er das Buch in einer erweiterten Neuausgabe vor, von der zahlreiche Übersetzungen erschienen, u.a. ins Japanische.
Die "Gespräche" sind keine authentische Quelle. Dennoch trugen sie erheblich zum Bild Kafkas bei. Nicht nur in Hartmut Binders grundlegendem "Kafka-Handbuch" (Band 1, Stuttgart 1979), sondern noch bis in die jüngste Zeit dienten sie - trotz aller Kritik[2] - als biographische Quelle.
Janouchs Schilderungen und Kafka-Zitate können nicht als Teil des Kafkaschen Werkes gelesen werden. Sie sind vielmehr das Zeugnis der Zuneigung eines jungen Bewunderers und geben dessen persönliche Sicht auf den Dichter wieder.
Für den einen ist das Glas halbleer, für den anderen halbvoll. Der eine jammert über die Steine, die ihm in den Weg gelegt werden, der andere nimmt sie und baut ein Haus daraus auf.
So unterschiedlich kann man Dinge sehen und nehmen.
Passend dazu ein Zitat von dem französischem Dramatiker Jean Anouilh:
"Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht."
In 20 Jahren wirst du die Dinge, die du nicht getan hast mehr bedauern, als deine Taten. Also mach die Leinen los, verlasse den sicheren Hafen. Fang den Wind in deinen Segeln, erforsche, träume, entdecke.
Mark Twain
Glück ist, wenn die Katastrophe eine Pause macht.
„Wir haben Berge von überflüssigem Bedarf angehäuft. Ständig müssen wir kaufen, wegwerfen, kaufen… Es ist unser Leben, das wir verschwenden. Denn wenn wir etwas kaufen, bezahlen wir nicht mit Geld. Wir bezahlen mit unserer Lebenszeit, die wir aufwenden mussten, um dieses Geld zu verdienen. Der Unterschied ist: Leben läßt sich nicht kaufen. Es vergeht einfach. Und es ist schrecklich, dein Leben zu verschwenden, indem du deine Freiheit verlierst.“
José Mujica war von 2010 bis 2015 Präsident von Uruguay.
Von Beruf ist er Blumenzüchter.
"Das Glück des Menschen ist, das zu lieben, was sie tun müssen. Auf diesem Prinzip ist die Gesellschaft nicht aufgebaut."
Claude Adrien Helvétius
Wenn Sie keine Angst vor Ihren Gedanken haben, heißt das, daß sie zu klein sind.
RM
"Wenn Du im Recht bist, kannst Du dir leisten,
die Ruhe zu bewahren;
und wenn Du im Unrecht bist,
kannst Du dir nicht leisten, sie zu verlieren."
Mahatma Gandhi
Wir sollen immer verzeihen,
dem Reuigen um seinetwillen,
dem Reuelosen um unseretwillen.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
(1830 - 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
"Im Alter wir die Hure fromm"
Man muß es nicht nur auf Frauen beziehen, sondern kann es im übertragenen Sinne auch auf anderes beziehen, z. B. Moralisten etc.
Wie den Großspekulant George Soros, der ganze Währungen niederspekulierte und sich nun im Alter plötzlich nicht mehr als aggressiver Spekulant und Erzkapitalist verstanden wissen will, sondern sich als "Philosoph" und "Philantroph" betiteln läßt.