Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/214568

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Einführung eines Elternurlaubs in der Schweiz vorzubereiten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat am 30. Oktober 2013 den Bericht in Erfüllung des Postulates Fetz <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20113492">11.3492</a>, vom 6. Juni 2011, "Freiwillige Elternzeit und Familienvorsorge", verabschiedet. Er hat acht unterschiedliche Modelle eines gesetzlich verankerten Vaterschafts- respektive Elternurlaubs analysiert, indessen keines der präsentierten Modelle favorisiert. Das Parlament hat den Bericht zur Kenntnis genommen, ohne eines der Modelle weiterzuverfolgen.</p><p>Das Parlament hat 2019 die Volksinitiative <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20180052">18.052</a>, "Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub - zum Nutzen der ganzen Familie" und den indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative (parlamentarische Initiative <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20180441">18.441</a>, "Indirekter Gegenentwurf zur Vaterschaftsurlaubs-Initiative") beraten. Die vorberatenden Kommissionen haben verschiedene Modelle eines gesetzlich verankerten Vaterschafts- respektive Elternurlaubs vertieft geprüft. Das Parlament hat sich gegen die Einführung eines Elternurlaubs ausgesprochen: Es hat alle Anträge, welche die Einführung eines Elternurlaubs anstelle eines Vaterschaftsurlaubs verlangten, abgelehnt.</p><p>Ein weiterer Bericht zur Einführung eines Elternurlaubs würde folglich keinen zusätzlichen Nutzen bringen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.