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Nach dem ersten Umgang hatte die Schweiz im Nationenpreis von Aachen punktegleich mit Deutschland auf der Pole Position gelegen. Im zweiten Umgang lief es für die Equipe mit Bryan Balsiger auf Dubai du Bois Pinchet, Martin Fuchs auf Conner Jei, Steve Guerdat auf Venard de Cerisy und Pius Schwizer auf Vancouver de Lanlore leider nicht wunschgemäss. Das Team beendeten den Wettkampf auf dem 4. Rang. Die deutsche Equipe feierte einen grossartigen Heimsieg.
Nach dem ersten Umgang belegte die Equipe von Michel Sorg punktegleich mit Deutschland den ersten Rang vor Belgien und Grossbritannien mit jeweils 4 Punkten. Balsiger und Guerdat kamen beide ohne einen Fehler durch den Parcours, Pius Schwizer musste einen Punkt für Zeitüberschreitung in Kauf nehmen, der in der Wertung blieb, da Martin Fuchs nach einem Fehler beim Einsprung in die Zweierkombination das Ergebnis für die Equipe nicht verbessern konnte und den Parcours in der Folge nicht zu Ende ritt.
Schwieriger zweiter Umgang
Jana Wargers und Limbridge starteten als erstes Paar für die deutsche Equipe in den zweiten Umgang und mussten 4 Strafpunkte notieren. Für die Schweiz ritt Steve Guerdat als Startreiter mit Venard de Cerisy in den Parcours und legte seine zweite, sehr solide Nullrunde hin. Damit holte er sich, zu teilen mit vier weiteren Reitern, eine Sonderprämie von total 100'000 Euro für Doppelnuller im Nationenpreis.
Nachdem das zweite deutsche Paar, Christian Kukuk und Mumbai fehlerfrei geblieben war, lief es für die Schweizer leider nicht mehr optimal. Nach einem weiten Sprung am Wassergraben folgte ein erster Fehler am nachfolgenden Steilsprung, danach war der Faden gerissen: Bryan Balsiger und Dubai du Bois Pinchet verliessen den Parcours mit total 16 Strafpunkten.
Janne Friederike Meyer-Zimmermann als dritte deutsche Reiterin mit Messi van’t Ruytershof ritt souverän und konzentriert und blieb ebenfalls fehlerfrei. Pius Schwizer mit Vancouver de Lanlore starteten sicher in den zweiten Umgang, aber nach einem Fehler am Steilsprung mit Wasser fiel eine weitere Stange in der Dreierkombination. Hinzu kam ein zusätzlicher Punkt für Zeitüberschreitung. Die total 9 Punkte kamen in die Wertung, die Schweiz rutschte mit 10 Punkten auf den vierten Zwischenrang hinter Deutschland, Belgien und Grossbritannien zurück.
Sieg für das Heimteam
Nachdem die deutsche Equipe auf Grund der Punktedistanz zu Belgien und Grossbritannien (je 8) gar nicht mehr mit dem vierten Reiter antreten musste und der Sieg des Heimteams feststand, ging es für den Schweizer Schlussreiter Martin Fuchs noch darum, mit Conner Jei den vierten Rang zu verteidigen. Mit total 8 Fehlern gelang ihm dies auch, die Schweiz beendete den Wettkampf auf dem vierten Schlussrang.