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Den Vorstellungen von Boris Johnson zufolge würde der britische Staat Heathrow für etwa 15 Milliarden Pfund (22,5 Milliarden Franken) aufkaufen. An dessen Stelle könnte ein neues Stadtviertel entstehen, sagte der Bürgermeister Londons im Interview mit SRF-Wirtschaftsredaktor Reto Lipp am World Economic Forum.
Damit würde auch eines der dringendsten Probleme der britischen Hauptstadt gelöst: die Wohnungsnot.
Im Norden oder im Osten der Stadt solle ein neuer, viel grösserer Flughafen mit vier Start- und Landebahnen entstehen.
AM WEF auf Investorensuche
Sowohl für diesen neuen Flughafen, als auch für die Neubebauung des alten Heathrow-Areals braucht es viel Geld. Boris Johnson macht sich deshalb am WEF auf Investoren-Suche: «Man könnte hier in Davos irgendwo die Mittel auftreiben, egal wen man anspricht.»
Er komme zwar hauptsächlich, um sich Gedanken zum Thema Zukunft der Städte zu machen. Man treffe jedoch auch Investoren in Davos, und es würden gute Gespräche geführt, so der Londoner Bürgermeister.
«Innovative Möglichkeiten»
Die Preise für Wohneigentum in London seien stark gestiegen. Deshalb müsse dringend günstiger Wohnraum geschaffen werden. Dazu brauche es innovative Möglichkeiten, begründet der Bürgermeister seine Idee.