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Der Kōraku-en Garten in der Stadt Okayama ist mit dem Kairaku-en und dem Kenroku-en Garten einer der drei berühmten Gärten Japans.
Fürst Ikeda Tsunamasa (1638–1714) beschloss 1686 einen Garten auf dem gegenüberliegenden Ufer des Flusses Asahigawa anzulegen. Nach einer Bauzeit von 14 Jahren war der Garten letztlich fertiggestellt. Erst seit 1871 wird der Garten Kōraku-en genannt. Dies gründet auf die zweiten Hälfte eines alten chinesischen Spruches Zenyū Kōraku „Erst Mühe, dann Vergnügen“. Der Garten ist als Wandelgarten im Stil der Enshū-Schule angelegt.
Kōraku-en blieb nach der Meiji-Restauration (1868) zunächst im Besitz der Familie Ikeda, die ihn dann ein paar Jahre später der Präfektur überliess. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Anlage grösstenteils zerstört. Nach dem Krieg wurde der Garten nach und nach wiederhergestellt. 1952 wurde ihm das Prädikat "Besonders bedeutende Naturgestaltung" (tokubetsu meishō) verliehen.