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Norwegen, am Sonntag zweiter Gegner der Schweiz, verliert in ähnlichem Stil wie die «Eisgenossen». Die Norweger sind ineffizient, schiessen 43 Mal aufs Tor, unterliegen aber Dänemark 0:3.
Flügelstürmer Nicklas Jensen (1:0 und 3:0) und Verteidiger Jesper Jensen (2:0) erzielten die Tore für die Dänen. Der 23-jährige Nicklas und der 24-jährige Jesper sind nicht miteinander verwandt. Der zweimalige Torschütze Nicklas Jensen, einst ein Erstrunden-Draft der Vancouver Canucks, bestritt die abgelaufene Saison in der nordamerikanischen AHL bei Utica und Hartford. In Hartford (41 Einsätze) spielte er mit Raphael Diaz zusammen.
Auffällig spielte bei den siegreichen Dänen auch Verteidiger Lars Eller, der Starverteidiger der Montreal Canadiens. Eller sammelte 10 Strafminuten, alle wegen hohen Stocks. Die Norweger konnten aus den diversen Powerplay-Chancen jedoch kein Kapital schlagen. Mit 43 Torschüssen und keinem Treffer agierten sie in der Offensive noch ineffizienter als die Schweizer.
Gut im Rennen liegen in der Schweizer Gruppe nicht nur die Dänen und Kasachen, sondern auch die Letten. Lettland lag gegen Tschechien nach nur sechs Minuten 0:2 zurück, eroberte am Ende mit 3:4 nach Penaltyschiessen aber bereits den zweiten «Bonuspunkt» (nach dem 1:2 nach Verlängerung gegen Schweden).
Beinahe hätten die Letten sogar noch gewonnen. Obwohl der einstige ZSC-Akteur Ronalds Kenins schon im zweiten Abschnitt eine Fünfminutenstrafe kassiert und die Balten um die zweite Pause herum während sieben Minuten in Unterzahl spielen mussten, schaffte Lettland die Wende vom 0:2 zum 3:2. Erst 61 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit und mit einem zusätzlichen Feldspieler auf dem Eis gelang den Tschechen noch der Ausgleich zum 3:3.
In der Gruppe in St. Petersburg machte ein anderer ZSC-Jungspund mit Nachdruck auf sich aufmerksam. Der 18-jährige Auston Matthews steuerte zum 6:3-Sieg der Amerikaner über Weissrussland zwei Tore und ein Assist bei.
Der Achte der Moskauer Gruppe steigt am Ende des Turniers in die 1. Division (B-Gruppe) ab. Komplizierter ist die Ausgangslage in der Gruppe in St. Petersburg, weil sowohl Deutschland als auch Frankreich als Ko-Organisatoren der nächsten WM gesetzt sind. Frankreich gewann die Direktbegegnung der beiden nächsten Organisatoren dank einer starken Leistung von Lausannes Cristobl Huet (27 Paraden plus drei parierte Penaltys) mit 3:2 nach Penaltyschiessen. Aufsteiger Ungarn (1:4 gegen die Slowakei) dürfte sich mit Weissrussland um den Klassenerhalt duellieren. (fox/sda)