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Diese Themengruppe erarbeitete Vorschläge, um die Kohärenz und Effizienz der ärztlichen Bildung zu steigern. Eine Untergruppe beschäftigte sich zudem mit Fragen rund um das Thema «Erhöhung der Abschlusszahlen in Humanmedizin».
An der zweiten Sitzung vom 16. Dezember 2010 hat die Plattform «Zukunft ärztliche Bildung» unter dem Titel «Abstimmung der ärztlichen Aus- und Weiterbildung» eine zweite Themengruppe mandatiert, welche der Plattform am 27. November 2012 ihren Bericht vorgelegt hat. Die Themengruppe hat sich prioritär mit folgenden Schwerpunkten befasst: Zulassung zum Studium und Bachelor-Stufe, Profilierung in der Masterstufe, Übergang Aus- /Weiterbildung, Kohärenz und Struktur der Weiterbildung sowie Fragen der Abgrenzung der verschiedenen tertiären Titel und Bildungsabschlüsse. In einer ersten Phase wurden die verschiedenen Problemstellungen gesammelt und priorisiert, die dringlichsten Themen in einem nächsten Schritt eingehender diskutiert und Lösungsvorschläge bzw. Empfehlungen formuliert. Erste Massnahmen konnten bereits umgesetzt werden.
Untergruppe «Erhöhung der Abschlusszahlen in Humanmedizin»
Im Anschluss an die Veröffentlichung des Berichts «Strategie gegen den Ärztemangel» des Bundesrates, wurde am 20. Dezember 2011 von der Plattform die Untergruppe «Erhöhung der Abschlusszahlen in Humanmedizin» mandatiert. Aufgabe dieser Gruppe war es, zu diskutieren, unter welchen Umständen und mit welchem Zeithorizont die Zahl der Abschlüsse in Humanmedizin auf 1200-1300 pro Jahr erhöht werden kann. Als Anschlussfrage beschäftigte sich eine Koordinationsgruppe mit der Finanzierung und den möglichen Standorten für die errechnete Erhöhung der Abschlusszahlen. Die Arbeiten aus diesen zwei Gruppen gaben Anstoss zu weiterführenden politischen Diskussionen.
Studie «Alternativen zum Medizinstudium: Wenn der Weg zum Wunschstudium verwehrt bleibt»
Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit hat die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) im Jahr 2013 eine Befragung bei Studierenden und Maturand/innen durchgeführt, die sich im Jahr 2011 zum Medizinstudium angemeldet hatten. Im Zentrum des Interesses standen diejenigen, die sich erfolglos um einen Studienplatz bemüht hatten: Welche Alternativen wählten sie, kannten sie die Ausbildungsangebote im Gesundheitsbereich auf Fachhochschulstufe und wie viele von ihnen könnten dafür gewonnen werden? Gleichzeitig wurden auch die Fachhochschulen Gesundheit zu diversen Themen befragt, u.a. zu freien Studienplatzkapazitäten und allfälligen Rekrutierungsbemühungen an Gymnasien. Ziel der Studie war es, aus den Resultaten der Befragung den Koordinations- und Informationsbedarf abzuschätzen und, falls notwendig, geeignete Massnahmen zur besseren Ausschöpfung dieses verlorenen Potentials für die Gesundheitsversorgung zu ergreifen.
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Letzte Änderung 06.12.2018