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Für Kinder, die nicht die Sprache sprechen, die Schulsprache vor Ort ist, gibt es speziellen Förderunterricht. Dieser Zusatzunterricht ist kostenlos. Meistens besuchen die Kinder diesen Unterricht während einem bis zwei Jahren.
In einigen wenigen Gemeinden gibt es für fremdsprachige Kinder, die neu in den Kanton Graubünden ziehen, auch eine Integrationsklasse. In dieser Klasse erhalten die Kinder während eines halben oder ganzen Jahres intensiven Unterricht in der Schulsprache als Unterstützung für die schulische Integration.
Der Besuch des Unterrichts in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) ist freiwillig, wird aber empfohlen. Dort erweitern die Kinder ihre Kenntnisse der Sprache und Kultur des Herkunftslandes. Elternvereinigungen oder Botschaften organisieren diese Kurse. Je besser ein Kind seine Muttersprache spricht, desto einfacher fällt ihm das Erlernen der lokalen Sprache.