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Fussball - Amir Abrashi (23) will auf Stufe A-Nationalmannschaft nicht für die Schweiz auflaufen. Laut "Blick" hat der GC-Spieler Ottmar Hitzfeld mitgeteilt, dass er sich WM-Quali-Gegner Albanien anschliesse.
Abrashi begründet den Entscheid damit, dass in der Schweiz auf den Positionen im zentralen Mittelfeld zu grosser Konkurrenzkampf herrsche. "Darum habe ich mich jetzt für Albanien entschieden. Es schmerzt, aber für meine Karriere ist dieser Schritt wichtig", wird Abrashi vom "Blick" zitiert. Er soll in Bälde nach Albanien fliegen, um sich mit der Auswahl von Nationalcoach Gianni de Biasi auf das Heimspiel gegen Norwegen vom kommenden Freitag vorzubereiten. Am 11. Oktober kommt es zum Duell mit der Schweiz. Eine Partie, die möglicherweise bei der Vergabe der WM-Tickets entscheidend sein wird. Denn Albanien ist in der Gruppe E derzeit wie Island ein hartnäckiger Verfolger der Schweiz. Der Rückstand auf die führende SFV-Equipe beträgt Mitte der Ausscheidung zwei Punkte.
Abrashi, der im Kanton Thurgau aufgewachsen ist, hatte in der Vergangenheit in den Schweizer Nachwuchs-Nationalteams zum Stammpersonal gezählt. Mit der U21 erreichte er im Juni 2011 an der EM in Dänemark den 2. Rang. Bei der 0:2-Niederlage im Final gegen Spanien war er eingewechselt worden. Im letzten Sommer dann nahm er für die Schweiz an den Olympischen Spielen von London teil. Abrashi absolvierte kürzlich die Spitzensport-RS, u.a. mit Klubkollege Toko Bundebele, der sich inzwischen ebenfalls zu einer anderen A-Nationalmannschaft (Demokratische Republik Kongo) bekennt.
Abrashi ist nicht der einzige Spieler aus den Schweizer Profi-Ligen, der aktuell zum Kreis der albanischen Nationalmannschaft gehört. In den vergangenen Monaten hat die "Federata Shqiptare e Futbollit" auch auf die Dienste von Armando Sadiku (Lugano), Burim Kukeli (FCZ) oder Jahmir Hyka (Luzern) zählen können.
SDA-ATS