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MSM (Methyl-Sulfonyl-Methan) für Pferde ist eine hochwirksame organische Schwefelverbindung, die auch in Pflanzen (z.B. Weidegras) vorkommt. Normalerweise ist der Bedarf an Schwefelverbindungen wie MSM oder Methionin beim Pferd gedeckt. Eine ungünstige Beschaffenheit der Weide, Krankheit, Stress und Fehler im Futtermanagement führen nicht selten zu einer Unterversorgung oder erhöhen den täglichen Bedarf.
Nachdem Pferde Schwefel nur über derartige schwefelhaltige Verbindungen aufnehmen können und Schwefel in etlichen Vorgängen des Stoffwechsels aktiv beteiligt ist, führt ein Mangel beim Pferd zum Absinken der Vitalität und einer Erhöhung der entzündlichen und degenerativen Prozesse im Pferdekörper.
An nachfolgenden Prozessen ist Schwefel beim Pferd beteiligt:
Erhalt der Widerstandskraft und körpereigenen Abwehr
Schutz vor freien Radikalen
Hemmung von Entzündungen und Schmerzen
Erhalt und Regeneration von kollagenem Bindegewebe (Knorpel, Sehnen und Bänder, Haut usw.)
Einlagerung von Keratin (Strukturprotein für stabile Hornsubstanz)
Verbesserung der Nährstoffaufnahme (Carrier-Effekt)
Regulierung der Säureproduktion im Magen
Steigerung der Nährstoffverwertung
usw.
Gut zu wissen: Entgegen manch irreführender Meldungen in den sozialen Medien oder auf einigen Therapeutenseiten ist die gleichzeitige Verabreichung von MSM und Mineralfutter völlig unbedenklich. Gerade der organische Schwefel spielt in der Aufnahme essenzieller Wirk- und Vitalstoffe eine entscheidende Rolle. Sofern die Dosiermengen nicht mehr als 5 Gramm je 100 kg LM betragen sind hier keinerlei Wechselwirkungen zu erwarten