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Zahlreiche Umweltorganisationen fordern vom Bund, dass nur noch Sömmerungsbeiträge an Schafe ausgerichtet werden, die mit Hirten unterwegs sind. Jeden Sommer sterben 8-12'000 Schafe in den Alpen an Krankheiten, Unfällen oder Abstürzen.
Gut 250'000 Schafe sind in den Schweizer Alpen jeden Sommer unterwegs, meist ohne Hirten und Hirtenhunde. Dies bekommt weder den Schafen noch den Bergweiden gut: Jeden Sommer sterben 8-12'000 Schafe. Von Wölfen gerissen werden nur gerade 200. Der ökologische Schaden an den Bergweiden, die entweder unter- oder übernützt werden, wird bei einer Begleitung durch Hirten vermindert.
Für die Sömmerung der Schafe richtet der Bund alljährlich 4,7 Millionen Franken an die Schafhalter aus. Die Umweltverbände Pro Natura, Schweizer Tierschutz STS, WWF fordern nun, dass der Bund nur noch Sömmerungsbeiträge an jene Schafbesitzer ausgerichtet werden, die ihre Schafe unter Begleitung von Hirten in die Alpen schicken. Das Wolfsgeheul der Schafbesitzer wird schon bald einsetzen...
(pd)
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