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Washington - Knapp drei Wochen vor Beginn des UNO-Klimagipfels in Kopenhagen hat Weltbank-Chef Robert Zoellick eine stärkere Einbeziehung von Ureinwohnern in die Debatte über den Klimawandel gefordert. Denn diese seien vom drohenden Klimawandel unverhältnismässig stark betroffen.
Der Klimawandel werde die Schwierigkeiten, die Ureinwohner bereits hätten, weiter verstärken, sagte Zoellick am Mittwoch (Ortszeit) in Washington. So drohten der Verlust von Land und Ressourcen, ein weiteres Absinken des Lebensstandards, Arbeitslosigkeit und Diskriminierung.
In vielen Teilen der Welt hätten Ureinwohner aber gezeigt, dass sie sich an schwierige klimatische Bedingungen anpassen könnten.
Ausserdem könnten Eingeborenenvölker könnten mit ihrer "langen Erfahrung im Umgang mit natürlichen Ressourcen und bei der Anpassung an Klimaveränderungen" auch Wissen und Verständnis über die Frage einbringen, wie mit den "komplexen Herausforderungen" des Klimawandels umgegangen werden solle.
Zoellick sprach bei einem Treffen von Vertretern von Ureinwohnern und Nichtregierungsorganisationen, bei dem es um die Einrichtung eines Fonds ging, der Ureinwohnern bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels helfen soll.
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