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Timothy Leary hat den Satz im Bild in den Siebzigern bekanntgemacht, einer Ära, die einige gesellschaftliche Frames und soziale Narrative umgepflügt hat. Heute kann jede und jeder der Maxime folgen, jederzeit, überall.
Wie hoch Ihr Budget auch sein mag, wie gross Ihre Ressourcen: Ihre Erzählung ist eine von vielen – in der Cloud und im Regen, den diese über die Realität ausgiesst. Wie gut sind Ihre Kenntnisse über die Narrative, die für Ihre Sache relevant sind? Wie viel wissen Sie über die Frames, in denen Sie sich damit bewegen und bewegen könnten? Dies ist der erste Schritt: Wissen, was über Sie erzählt wird – und erzählt werden könnte.
Tune in: verstehen
Bei manchen Geschichten, die über Ihre Sache erzählt werden, wird es vielleicht schwer fallen, sie ernst zu nehmen. Unter Umständen wird es Ihnen aber nicht gelingen, sie aus der Welt zu schaffen, indem Sie einfach die Wahrheit dagegenhalten. Es gilt, sie zu dekonstruieren und zu dechiffrieren, um ihre emotionale DNA zu knacken. Dies ist der zweite Schritt: Nicht nur wissen, was über Sie erzählt wird, sondern auch nachempfinden.
Drop out: wirken
Auf der Basis der Arbeit von Phase eins und zwei kann eine spannende Geschichte entwickelt werden. Diese sollte Ihr Anliegen zuspitzen und dramatisieren. Sie sollte über alle Medien hinweg funktionieren und nicht aus der Logik eines bestimmten Kanals gedacht sein. Und sie sollte als Rahmenerzählung offen sein für je eigene Interpretationen und Geschichten – innerhalb positiv besetzter Frames.