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Ein tiefes Loch weckt Ängste im Menschen. Wo führt es hin? Wie ist es entstanden? Von häuserschluckenden Sinkgruben zu Bohrungen in die Hölle, hier sind die unheimlichsten Löcher der Welt.
Eines der tiefsten Löcher weltweit befindet sich in Deutschland. Es reicht ganze 9'101 Meter in die Erde. Die holländische Künstlerin Lotte Geeven nahm mit einem Geophon die Geräusche aus der Tiefe auf. Gruslig: Sie ähneln stark einem Herzschlag.
Dieses Loch in Guatemala-Stadt entstand urplötzlich im Jahr 2007. Es ist 300 Meter tief und mitten in der Stadt. Ursache war ein Hohlraum unter der Strasse, der durch starken Regen eingestürzt ist.
Diese Touristenattraktion befindet sich im US-Bundestaat Oregon. Die Tiefe des Loches wurde nie wissenschaftlich untersucht. Der «Besitzer» des Lochs behauptet, das Loch sei 5'000 Jahre alt und von Aliens gegraben worden.
Die tiefste Sinkhöhle der Welt befindet sich in China und heisst Xiaozhai Tiankeng. Sie ist 662 Meter tief und die Öffnung hat eine Fläche von 274'000 Quadratmetern. Erforscht wurde sie erst vor gut zwanzig Jahren. Diverse seltene Pflanzen- und Tierarten wurden am Grund des Lochs entdeckt.
Auf der russischen Halbinsel Kola befindet sich das tiefste Bohrloch der Welt. Über 12'000 Meter tief wurde in die Erdkruste vorgedrungen. Seit der Einstellung der Bohrungen im Jahr 1992 kursieren Gerüchte, dass die Hölle angebohrt würde. Deshalb hätten die Arbeiten abgebrochen werden müssen. Ins Loch herabgelassene Mikrophone sollen unheimliche «Stimmen aus der Tiefe» aufgenommen haben.
Diese 106 Meter tiefe Höhle liegt in Texas. Im Sommer leben Millionen von Mexikanischen Bulldoggfledermäusen in der Doline. Bevor es zum Naturschutzgebiet ernannt wurde, suchten das «Teufelsloch» immer wieder Schatzsuchern heim. 6'000 Jahre alte Pfeilspitzen sind in der Höhle gefunden worden.
Diese Überlaufrinne in Nord-Kalifornien ist die grösste der Welt. Schwimmer dürfen dem Loch auf keinen Fall zu nahe kommen. 1997 wurde eine Schwimmerin eingesogen und starb nach einem zwanzigminütigen Kampf gegen den Sog.
Das Harwood Hole befindet sich im tasmanischen Nationalpark. Es ist 183 Meter tief. Der Abstieg erfolgt am Seil und soll sich sehr ungewöhnlich anfühlen. Teile des ersten «Hobbit»-Films wurden hier gedreht.
In Sibirien wurden 2014 drei Löcher entdeckt. Am Grund des ersten befindet sich ein See. Es liegt an einem Ort, den man auch «das Ende der Welt» nennt. Da sie plötzlich erschienen sind, vermuteten Verschwörungstheoretiker bereits Laserwaffen oder Aliens. Die Löcher entstanden jedoch durch eine bisher nicht wissenschaftlich untersuchte Art: Sie «explodierten» von unten nach oben.
Sie war die grösste Diamantmine der Sowjetunion. Der Luftraum über ihr wurde gesperrt, da immer wieder Helikopter durch Luftdruck «eingesogen» wurden.
In der israelischen Stadt Ein Gedi gibt es über 3'000 solcher Fallgruben. Sie entstehen durch das von Menschen verursachte Austrocknen des Toten Meeres. Diverse Bauprojekte mussten eingestellt werden, da weitere 3'000 Löcher entstehen sollen.
Dieses auf den Bahamas liegende «blaue Loch» ist das tiefste seiner Art. Ganze 202 Meter liegen zwischen der Oberfläche und dem Grund. Die sich darin befindliche Höhle gehört zu den grössten Höhlen der Welt. Die Einwohner des Gebiets meiden das Loch, denn Legenden zufolge wohne darin der Teufel. Er saugt jeden ein, der sich zu nahe daran wagt.
Dieses Naturwunder liegt vor der Küste des Staates Belize. Der Durchmesser beträgt 300 Meter, das Loch ist 125 Meter tief. Es bildet den Zugang zu einem unterirdischen Höhlensystem und ist sehr beliebt bei Tauchern.