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Unter normalen Umständen hätte Fähndrich in einem Feld, in dem die starken Norwegerinnen und Schwedinnen fehlen, zwingend in die Top 10 laufen müssen. Doch die 25-Jährige aus Eigenthal kämpft zurzeit mit Problemen an den Schienbeinen, die sich vor allem in längeren Skating-Rennen negativ auswirken. «So gesehen war es ein solides Rennen», kommentierte sie den 12. Platz. «Auf den zweiten 5 km hat mir etwas die Power gefehlt.»
Sie habe darauf geachtet, «stabiler im Rücken» und «etwas passiver» in den Kurven zu sein. Das sind natürlich nicht ideale Voraussetzungen für Spitzenränge. Doch sie ist überzeugt: «Wir sind auf dem richtigen Weg und finden heraus, was das Problem ist.» Mehr ärgerte sie sich nach wie vor über den 4. Platz am Samstag im Sprint. «Da habe ich meinen ersten Sieg vergeben.»
Diesen strebt sie nun am nächsten Wochenende in Dresden an. Sie hat gute Erinnerungen an den Parcours am Ufer der Elbe: Im Januar lief sie im Teamsprint mit Laurien van der Graaff auf den 2. Platz.
Die Absenz der Skandinavierinnen nützte die bereits 32-jährige Amerikanerin Rosie Brennan zu ihren ersten zwei Weltcup-Siegen. Diese waren logisch, nachdem sie zum Saisonauftakt in Kuusamo über 10 km hinter zwei Norwegerinnen den 3. Rang belegt hatte.