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Der Schweizer Leichtgewichts-Vierer ohne muss sich am Heim-Weltcup auf dem Rotsee hinter Neuseeland mit dem 2. Platz begnügen. Auch der Doppelvierer schafft als Dritter den Sprung aufs Podest.
Nach dem 2. Platz vor einem Jahr wollten Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch und Lucas Tramèr endlich auch in Luzern zum ersten Mal triumphieren. Die Welt- und Europameister wurden allerdings erneut von Neuseeland bezwungen. Zur Hälfte des Rennens nach 1000 m lagen die Schweizer bloss sieben Hundertstel zurück, bis ins Ziel wuchs der Rückstand auf 1,78 Sekunden.
Das Quartett machte nach dem Rennen aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. Allerdings war die Vorbereitung auf den Heim-Weltcup alles andere als optimal, da die vier nach dem Gewinn der EM-Goldmedaille am 8. Mai wegen einer Rippenverletzung von Gyr nicht mehr zusammen trainieren konnten. Der Luzerner kehrte erst am Freitag im Vorlauf ins Boot zurück. Zu den ersten Gratulanten gehörte Bundesrat Uli Maurer.
Der aktuelle Schweizer Doppelvierer schaffte zum ersten Mal den Sprung aufs Weltcup-Podest. Roman Röösli, Nico Stahlberg, Augustin Maillefer und Markus Kessler belegten hinter Australien und Grossbritannien den 3. Rang. Die Leistung ist umso höher einzustufen, als die vier erstmals gemeinsam in einem Wettkampf antraten und nur wenig zusammen trainierten. In der Stammbesetzung sitzt der nach Rückenproblemen rekonvaleszente Barnabé Delarze an Stelle von Kessler im Boot. Delarze ist zudem der physisch stärkste Athlet des Teams.
Die bereits für die Olympischen Spiele selektionierte Skifferin Jeannine Gmelin zeigte eine starke Reaktion auf den enttäuschenden Auftritt im Halbfinal am Samstag (4.) und entschied den B-Final souverän für sich. Damit klassierte sich die 25-jährige Zürcher Oberländerin im 7. Schlussrang. Platz 8 erreichten Daniel Wiederkehr und Michael Schmid im leichten Doppelzweier.
sda-ats