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Wie die Kanadische Regierung bekannt gab wird es in deren Gewässern in diesem Jahr keine Kreuzfahrten geben. Dies teilte der Verkehrsminister Omar Alghabra am 04. Februar mit. Kanada hat einen Beschluss getroffen, der besagt, dass Kreuzfahrtschiffe mit über 100 Passagieren bis zum 28.02.2022 nicht in die Gewässer Kanadas einfahren dürfen.
„Da die Kanadier weiterhin ihren Beitrag zur Verringerung der Verbreitung von COVID-19 leisten, arbeitet unsere Regierung weiterhin hart daran, das kanadische Transportsystem sicher zu halten“, sagte Alghabra in einer Erklärung.
„Vorübergehende Verbote für Kreuzfahrtschiffe und Sportboote sind unerlässlich, um die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen weiterhin zu schützen und eine Überlastung unserer Gesundheitssysteme zu vermeiden. Das ist das Richtige und Verantwortliche.“
Kanada hatte bereits in Jahr 2020 ein Reiseverbot bis Mitte 2021 ausgesprochen. Die Bestimmung gilt für Kreuzfahrtschiffe, die mehr als 100 Passagiere transportieren können. Für die arktischen Regionen gilt das Verbot auch für kleinere Schiffe. Nicht betroffen sind Fähren oder Wassertaxis für den lokalen Verkehr.
Hohe Geldstrafen und Gefängnis für Regelverstöße
Verstösse gegen diese Bestimmungen werden mit hohen Strafen geahndet. Dies bedeutet, dass bei kleineren Schiffen eine Geldstrafe von 5.000 USD pro Tag für Einzelpersonen und 25.000 USD pro Tag für Gruppen oder Unternehmen fällig werden.
Bei Verstössen mit Passagierschiffen könnten bei einer summarischen Verurteilung mit einer Geldstrafe von bis zu 1 Million US-Dollar oder einer Freiheitsstrafe von bis zu 18 Monaten oder mit beidem bestraft werden.
Öffentliche Passagierschiffe wie Fähren und Wassertaxis sollten weiterhin die örtlichen Richtlinien und Protokolle zur Gesundheit befolgen und Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 und zur Verhinderung künftiger Ausbrüche ergreifen, heißt es in einer Erklärung des Verkehrsministeriums.
Heiner Kubny, PolarJournal