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Zürich ist in der Rangliste der lebenswertesten Städte der Welt vom Podest gerutscht. Nach Platz 3 im vergangenen Jahr reicht es in der viel beachteten Studie der «Economist»-Gruppe, die in der Nacht auf Donnerstag veröffentlicht wurde, diesmal nur noch zu Rang 6. Genf folgt zusammen mit der kanadischen Stadt Calgary auf dem siebten Platz, Die Westschweizer Stadt hat damit im Vergleich zum Vorjahr einen Rang eingebüsst.
Weiterhin an der Spitze der zehn lebenswertesten Städte der Welt liegt Wien. Die österreichische Hauptstadt punktete erneut mit hoher Sicherheit, guten öffentlichen Einrichtungen und einem reichhaltigen Kulturangebot. Bereits 2018, 2019 und 2022 hatte Wien die Spitzenposition im «Economist»-Ranking belegt.
Hinter Wien folgen Kopenhagen, Melbourne, Sydney und Vancouver auf den weiteren Plätzen. Ebenfalls in den Top Ten vertreten sind Toronto (9.) sowie Osaka und Auckland (gemeinsam auf Platz 10).
Negativer Einfluss von Protesten
Mehrere westeuropäische Städte, darunter Stockholm, Rotterdam und London, fielen im Vergleich zu 2022 deutlich zurück. Deren Bewertungen verschlechterten sich zwar nicht gravierend, jedoch holten Städte in Asien und dem Mittleren Osten auf.
Gemäss der Studie haben einige asiatische Metropolen davon profitiert, dass sich ihre Region von den Auswirkungen der Pandemie erholt hat. Ausserdem wurde auf Streiks und gewalttätige Proteste in Westeuropa hingewiesen, die zuletzt häufiger vorkamen.
Auf Platz 24 landete Paris. Nach Angaben der Autoren der Studien beeinträchtigten die massiven Demonstrationen gegen die Rentenreform die Bewertung der französischen Hauptstadt, die im vergangenen Jahr noch auf Rang 19 gelegen war. Zum Vergleich: London befindet sich in diesem Jahr auf Rang 46 und New York auf dem 69. Platz. Damaskus, Tripolis und Algier sind gemäss der Analyse die unattraktivsten Städte der Welt.
Bewertet wurden 30 Kriterien in den fünf Kategorien Stabilität, Gesundheitsversorgung, Bildung, Kultur und Umwelt sowie Infrastruktur. Wien schnitt in allen gut ab. Als einziges Manko wurde der Mangel an grossen Sportereignissen gesehen