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Wenn es um die Verkaufszahlen von PlayStation VR, HTC Vive, Oculus Rift und Co. geht, dann verhalten sich die Hersteller oft noch sehr zurückhaltend. Tim Sweeney, der Chef von Epic Games, das grosse Marken wie „Unreal“ oder „Gears of War“ erschaffen hat, hat in einem Interview verraten, dass HTC Vive den Konkurrenten Oculus Rift bei den weltweiten Verkaufszahlen 2:1 geschlagen hat. Das ist bestimmt eine Aussage, die Oculus und dem Eigentümer Facebook nicht besonders gut gefallen wird.
Laut Tim Sweeney ist von Vorteil, dass HTC Vive die offenere Plattform darstellt. Wenn man die Oculus-Treiber installiert, kann man zunächst nur den Oculus Store nutzen. Um das zu ändern, muss man sich durch die Menüs wühlen, heisst es. Das macht im Prinzip zwar jeder, meint Tim Sweeney, aber diese Politik sendet dennoch das falsche Signal an die Entwickler aus. Denn damit wird ausgesagt: „Wir behalten dich im Auge und wir werden die Sache kontrollieren.“
Tim Sweeney ist der Ansicht, dass die offenen Plattformen wegen der besseren Auswahl an Software am Ende gewinnen werden. Wenn seine Informationen stimmen, dann ist HTC Vive auf dem richtigen Weg. Tim Sweeney hat sich in der Vergangenheit schon mehrmals gegen (seiner Meinung nach) geschlossene Systeme ausgesprochen, darunter Microsofts Windows Store und die Universal Windows Platform (UWP).
Quelle: Glixel