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Die Bipolare Störung ist weltweit die sechstwichtigste medizinische Ursache von Invalidität und ist in dieser Hinsicht bedeutsamer als die Schizophrenie. Die sozialen und ökonomischen Folgen dieser Störungen sind ebenfalls gravierend.
Hier finden Sie Tipps für einen hilfreichen Umgang mit der Bipolaren Störung:
Soziale und familiäre Probleme
Bipolar Störungen führen oft zu sozialen und familiären Problemen. Studien zeigen, dass die Angehörigen von Menschen mit bipolaren Störungen stärker belastet sind als die Angehörigen von Patienten mit anderen chronischen Krankheiten wie Diabetes, Asthma und Depressionen. Viele Angehörige leiden deshalb selber an Stress-Symptomen. Der Verlust des Arbeitsplatzes, soziale Probleme, Suizidversuche, Therapie-Verweigerung, unüberlegte Geldausgaben und sexuelle Untreue werden von Angehörigen als besonders belastend erlebt.
Frühe Diagnose und Behandlung
Um die Lebensqualität der Betroffenen und ihren Angehörigen zu verbessern, ist eine gute Beratung von grosser Bedeutung, so dass bipolar Betroffene früher diagnostiziert und wirksamer behandelt werden. So kann die Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität der Betroffenen und ihren Familien deutlich verbessert werden.