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Um zirka 12.15 Uhr am Sonntagmittag (17.04.2011) schoss ein 43-jähriger Schweizer mit seinem Karabiner der Marke Remington im Schiessstand Bargen. Dabei verwendete der Schütze selbsthergestellte Munition. Nach einigen Schüssen zerriss es - aus bisher ungeklärten Gründen - den Verschluss bzw. den Gewehrschaft des Karabiners, wodurch der Schütze an einem Auge verletzt wurde. Zudem wurde ein grosses Holzstück des Gewehrschaftes einem weiteren Schützen, einem 54-jährigen Deutschen, an den Kopf geschleudert. Dieser erlitt dadurch leichte Verletzungen, die jedoch keinen Arztbesuch erforderlich machten.
Der verletzte Karabinerschütze wurde mit unbestimmten Augenverletzungen durch Schützenkameraden sofort ins Spital gebracht.
Ob der Schiessunfall auf einen Defekt am Karabiner oder allenfalls durch einen Fehler bei der Herstellung der Munition zurückzuführen ist, wird nun von der Schaffhauser Polizei untersucht. Hierzu wurden die Langwaffe, sowie ein Teil der selbsthergestellten Munition zur genaueren Untersuchung sichergestellt.
Nach den polizeilichen Handlungen durfte der Schützenverein den Schiessbetrieb gleichentags (17.04.2011) wieder aufnehmen.