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Seidenbänder, Nähfaden, Baumwollstoff, Speckstein, Klebeband
Masse variabel
Von einem seltsam eingewickelten Obiekt, welches auf dem Boden liegt, spannen sich feine Fäden, hoch, an die gegenüberliegende Wand. Der Lauf der Fäden wird unterbrochen durch dünne Seidenbänder, die mit Ösen versehen sind. Diese sogenannten Linien enden in einer unregelmässigen Anordnung von Nadeln, die in die Wand gesteckt sind. Jede Nadel hält einen Faden. Bei genauerem Hinsehen erkennt man aus der Anordnung der Nadeln an der Wand ein Wort: vorbei.
Die Fäden in dezenten Farben suggerieren als Verbindung zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem. Die schwere, undefinierbare Vergangenheit liegt am Boden, die fragilen Gedankenfäden (Linien) weisen auf den jetzigen Zustand in der Gegenwart.