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Die Zukunft der Nintendo Wii U könnte düster aussehen, wenn es nach Kenny Linder (Entwickler von „Little Deviants“) geht. Laut ihm kümmert sich niemand darum, was Nintendo mit der Wii U auf die Beine gestellt hat.
"Der Retail-Handel wird die vier grossen Konsolen (PS3/PS4, 360/ Xbox One) sowie den Nintendo 3DS/2DS pushen und diese werden die Verkäufe unter sich ausmachen. Und es macht den Eindruck, dass nicht einmal Mario der armen Wii U helfen kann. Wenn es aus den Regalen verschwindet, ist es erledigt. Ich gehe weiterhin fest davon aus, dass Wii U kein weiteres Weihnachten mehr erleben wird. Das ist nur meine Meinung. Die kommenden Spiele werden entweder verschoben oder ganz gestrichen. […] Mario am Freitag [Anmerkung 29. November 2013] zu veröffentlichen, war wirklich eine Dummheit. Es hätte schon Wochen vorher erscheinen können. Ich frage mich, ob die gleichen Spieler, die Nintendo-Systeme erwerben (150.000 in UK), die gleichen Spieler sind, die eine PS4 oder eine Xbox One erwerben.“ so Linder.
Gleichzeitig setzt Nintendo derzeitig auf zu wenig Werbung: Während es umfangreiche Kampagnen zur Xbox One oder PlayStation 4 gibt, scheint Nintendo ihren grossen Titel „Super Mario 3D World“ (zum Review) nicht wirklich zu bewerben. Linder gibt zudem zu bedenken, dass Nintendo darin gescheitert ist den Markt korrekt zu analysieren und Bedürfnisse zu befriedigen.
Mit dieser Meinung ist Linder nicht allein, denn bereits Jason Rubin, ein ehemaliger Mitarbeiter bei Naughty Dog und Ex-Präsident von THQ, schlug in den vergangenen Tagen in eine gleiche Kerbe. Seiner Meinung nach ist Nintendo als Hardware-Hersteller aktuell nicht mehr relevant.