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Begriffsdefinition:
Die Kastration ist die chirurgische Entfernung der Keimdrüsen. Geschlechtsspezifisch ist von der «Ovarektomie», also der Entfernung der Eierstöcke beim weiblichen Tier und der «Orchiektomie», der Entfernung der Hoden beim männlichen Tier, zu sprechen. Frühkastration bezeichnet die Kastration bei jungen, geschlechtlich nicht ausgereiften Tieren. Dabei kann es sich um die Kastration im Kittenalter, also mit 8-14 Wochen, oder um die Kastration vor dem Einsetzen der Geschlechtsreife (Pubertät) handeln. Der Pubertätsbeginn bei der Katze variiert von Tier zu Tier und ist ebenfalls abhängig von der Rasse und vom Geschlecht. Bei der weiblichen Katze beginnt die Pubertät im Alter von 4-21 Monaten, beim Kater im Alter von 6-8 Monaten. Unter Umständen kann eine Kastration im Alter von 9 Monaten medizinisch gesehen auch um eine Frühkastration handeln.
Bei einer Kastration wird das Tier unfruchtbar gemacht und die weitere Produktion von Hormonen wird für immer unterbunden. Das geschieht, in dem die Keimdrüsen operativ entfernt werden, also bei Katern die Hoden und bei Katzen die Eierstöcke. Von Kastration spricht man also sowohl bei männlichen als auch weiblichen Katzen.
Umgangssprachlich wird bei Kätzinnen von Sterilisation gesprochen, was eigentlich falsch ist.
Bei einer Sterilisation werden die Katzen unfruchtbar gemacht, allerdings ohne die Hormonproduktion zu unterbinden. Hoden und Eierstöcke bleiben wo sie sind und somit auch weiterhin hormonell aktiv. Eine Sterilisation verhindert lediglich den Transport von Samen- und Eizellen, in dem Samen- oder Eileiter abgebunden werden. Dies wird vorallem in Tierparks und Zoos gemacht, damit das Verhalten beibehalten wird, aber kein Nachwuchs gezeugt werden kann.
Links zu Studien und Berichten: