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Der wegen sexuellen Missbrauchs angeklagte US-Sänger R. Kelly muss sich nun auch wegen des Vorwurfs der Bestechung verantworten. Ankläger in New York beschuldigen den 52-Jährigen am Donnerstag, einem Beamten 1994 Geld für einen gefälschten Ausweis gezahlt zu haben.
Der «New York Times» zufolge kaufte der Musikstar das Dokument für die damals 15-jährige US-Sängerin Aaliyah, um sie als Volljährige auszugeben und einen Tag später heiraten zu können. Die neuen Vorwürfe seien bereits zur bestehenden Anklage gegen ehemaligen Superstar hinzugefügt worden. Aaliyah starb im Jahr 2001 bei einem Flugzeugabsturz.
Gegen R. Kelly («I Believe I Can Fly») waren Anfang Januar in einer TV-Dokumentation Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erhoben worden. Diese reichen bis in die 90er Jahre zurück. Kelly hat die Vorwürfe mehrfach abgestritten. Sein Anwalt Steve Greenberg kommentierte die Anklage vorerst nicht. Zuvor hatte er erklärt, dass Kelly «abstreitet, illegale Handlungen jeglicher Art» vorgenommen zu haben.
Die ersten Vorwürfe gegen R. Kelly wurden vor 20 Jahren bekannt. 2002 wurde Kelly im Zusammenhang mit einem Sex-Video wegen des Verdachts auf Kinderpornografie festgenommen. 2008 wurden aber alle Vorwürfe gegen ihn fallengelassen. (dfr/sda/dpa)
Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen haben Tausende Waffenbefürworter in der Hauptstadt des US-Bundesstaates Virginia gegen schärfere Gesetze protestiert.
Auf dem Platz vor dem Sitz der Regierung in Richmond galt am Montag ein Waffenverbot - in den umliegenden Strassen trugen dutzende Demonstranten ihre Waffen offen zur Schau.
Nach dem offiziellen Ende der Kundgebung teilten die Behörden auf Twitter mit, es habe keine Festnahmen gegeben, der Platz vor dem Kapitol habe sich geleert.
Schätzungsweise …