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Ein Erdbeben mit der Stärke 6,7 hat am Donnerstagmorgen (Ortszeit) den Nordosten Japans erschüttert. Die japanische Wetterbehörde gab für die Präfektur Iwate eine Tsunamiwarnung aus und hob sie später wieder auf, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete. Berichte über Opfer oder Schäden lagen nicht vor.
Es seien auch an den Kernkraftwerken in der Region keine Schäden entstanden, teilten die Atombehörde und der AKW-Betreiber Tepco am Donnerstag mit.
Das Beben ereignete sich nach Angaben des Geologischen Dienstes der USA um 06.50 Uhr Ortszeit (23.50 Uhr MESZ). Das Epizentrum lag demnach rund 525 Kilometer nordöstlich von Tokio und 20 Kilometer vor der japanischen Küste vor der Insel Honshu in einer Tiefe von 32 Kilometern.
Das für den Pazifik zuständige US-Tsunami-Warnzentrum teilte mit, man erwarte keinen zerstörerischen pazifikweiten Tsunami.
Iwate war am 11. März von dem schweren Beben der Stärke 9,0 und dem Jahrhundert-Tsunami heimgesucht worden, der den Nordosten des Landes schwer zerstört hatte. Tausende Menschen waren dabei ums Leben gekommen.
SDA-ATS