Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/59978

<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und auf Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Die Prävention gegen Spielsucht muss verstärkt werden. Dazu werden zwei Massnahmen beantragt:</p><p>1. Das Bundesgesetz vom 18. Dezember 1998 über Glücksspiele und Spielbanken (Spielbankengesetz) wird wie folgt geändert:</p><p>Art. 24bis Fonds zur Prävention und Bekämpfung der Spielsucht </p><p>Die Spielbanken haben eine Abgabe von 0,5 Prozent des Bruttospielertrages in einen Fonds zu leisten, der für die Prävention und Bekämpfung der Spielsucht bestimmt ist.</p><p>2. Das Spielbankengesetz und das Bundesgesetz betreffend die Lotterien und die gewerbsmässigen Wetten - sowie gegebenenfalls die interkantonale Vereinbarung - müssen in Bezug auf die Präventionsmassnahmen und die Verwaltung des Fonds zur Prävention und Bekämpfung der Spielsucht harmonisiert werden.</p>