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Ein neues Schulhaus belebt das Zentrum des Dorfes an der Mündung des Calancatales. Die Parzelle liegt auf halbem Weg zwischen dem Gemeindehaus und dem brach liegenden Bahnhof.
Von Böschungsmauern, Terrassen und Strassen umgeben, ist das Terrain wie ein Tuch zwischen den Parzellenecken aufgespannt. Asphaltiert und mit Nussbäumen besetzt, verschmilzt diese Fläche an der Peripherie bruchlos mit dem öffentlichen Raum. Die kreisrunde Gartenmauer, darin der trichterförmige Garten, im Zentrum das blockhafte Schulhaus sind in hinein geschachtelt. Das Terrain überwindet die Höhe des Sockelgeschosses: Oben erschliesst eine Brücke den Haupteingang zum öffentlichen Geschoss und zum darüber liegenden Schulzimmergeschoss. Unten bedient ein zweiter Hauseingang ebenerdig die Kindergärten. Innerhalb einer rigiden Geometrie bleibt Platz für individuelle Aussenräume: Die Kindergärten öffnen sich auf die wie eine Schale geböschte und umfriedete Blumenwiese, die Böschungsmauer der Kantonsstrasse schützt den Pausenplatz. Eine Treppenanlage verklammert den Neubau über die Kantonsstrasse hinweg mit dem alten Gemeindehaus.
Stimmungsvolle Ausblicke durch die grossflächige Verglasung verbinden die neue Anlage mit dem alten Dorf. Die expressive, aussen liegende Tragstruktur aus sandfarben pigmentiertem Beton bereichert die Perspektive als Filterschicht und Kulisse. Architektur und Umgebung verschmelzen zur untrennbaren Einheit.
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Schulanlage, Grono
BauherrCommune di Grono
ArchitektRaphael Zuber, Chur
IngenieurConzett Bronzini Gartmann Ingenieure, Chur
Wettbewerb1. Preis, 2007
Planung und Realisierung2007 - 2011
Ein neues Schulhaus belebt das Zentrum des Dorfes an der Mündung des Calancatales. Die Parzelle liegt auf halbem Weg zwischen dem Gemeindehaus und dem brach liegenden Bahnhof.