Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03323.jsonl.gz/2045

Diskrepanz zwischen Evidenzlage und Erfahrungswerten
In Einzelfällen zeigte sich eine erhebliche symptomlindernde Wirksamkeit von Arzneimitteln mit Cannabinoiden. Auch einzelne Studienergebnisse stützen positive Effekte. Die allgemeine Evidenzlage ist zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht eindeutig.
Seit einem Jahr kann in der Schweiz Patienten mit Multipler Sklerose ohne vorgängige Sonderbewilligung Sativex® verschrieben werden, ein Spray, das Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) enthält. THC wirkt unter anderem muskelrelaxierend und psychoaktiv, CBD analgetisch, antikonvulsiv, neuroprotektiv und anxiolytisch. Studien zeigen eine moderate Wirkung...
Cannabis ist neben Nikotin und Alkohol eine der am häufigsten psychotropen Substanzen weltweit. Welche Auswirkungen hat regelmässiger Cannabis-Konsum auf die Wahrscheinlichkeit an einer Psychose zu erkranken? Wie wirkt er sich aus bei Personen mit einer Prädisposition oder bei bereits Erkrankten?
Cannabiskonsum hat perinatal potenziell schädigende Effekte. Die Rate an Aborten, kongenitalen Fehlbildungen, Frühgeburten oder anderen Komplikationen ist jedoch nicht erhöht. Ein chronischer Cannabisabusus der Mutter ist bei Säuglingen mit einem höheren Risiko für Sudden Infant Death Syndrome verbunden und kann bei Kindern zu Arousal- und Regulationsstörungen führen.
Ein 62-jähriger Patient mit einer langjährig bekannten gastroösophagealen Refluxerkrankung stellt sich in der Sprechstunde vor. Er berichtet, dass trotz der GERD-Therapie mit einem Protonenpumpeninhibitor (PPI) in ausreichender Dosierung (Pantozol 40 mg; 1-0-0), Refluxbeschwerden bestehen und ihn belasten.
Les progrès dans notre compréhension sur la physiopathologie du carcinome rénal ont contribué au dévelopement de nouveaux medicaments. Ceux-ci interviennent directement sur les voies de signalisation moléculaire impliquant le VEGF, PDGF et mTOR. De plus, ces dernières années, des nouveaux traitements ont vus le jour, agissant sur le systeme immunitaire et permettant la reconnaissance...
Das Lungenemphysem wird oft als «Endstadium» der COPD bezeichnet. Die Überblähung ist eine massgebliche Komponente der Atemnot betroffener Patienten. Eine Lungenvolumenreduktion ist eine wirksame Behandlung bei Patienten mit Lungenemphysem und Überblähung.
Studien haben gezeigt, dass die Früherkennung und -behandlung die Prognose einer psychotischen Störung deutlich verbessert. Bei Verdacht auf eine psychotische Entwicklung ist daher eine frühzeitige Anmeldung bei Spezialisten wichtig.