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Romanautor Werner Ryser über Seuchen und Religion, die Kantonstrennung und Auswanderer nach Georgien
Der Basler Schriftsteller Werner Ryser hat sein neues Buch «Die grusinische Braut» vorgelegt. Wie schon in den historischen Romanen zuvor lässt sich Ryser auch dieses Mal von den spannenden Geschichten der Vorfahren aus seiner eigenen Familie inspirieren.
David Thommen
Herr Ryser, Sie schreiben historische Romane. Die Handlungen spielen vor 200 oder 300 Jahren, wobei Sie sich der neueren Zeit nun langsam nähern. Über wen würden Sie schreiben, wenn Sie zeitgenössische Protagonisten aussuchen müssten?
Werner Ryser: Wahrscheinlich würde ich über Menschen schreiben, wie ich sie einst in meinem früheren Arbeitsleben als Sozialarbeiter betreut habe. Also über Drogenabhängige, Alkoholiker,…