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Kerzenlicht, dunkler Rotwein und ein exquisites 5-Gang-Menü: Menschen, die an nächtlichem Reflux leiden, sollten darauf lieber verzichten.
Natürlich ist ein ausgiebiges Dinner schön. Man sitzt bequem unter Freunden, zusammen mit seinem Date oder am Familientisch und geniesst das Leben. Spätestens in den frühen Morgenstunden bereuen es aber viele, sich einer gewissen Masslosigkeit hingegeben zu haben. Ein fieses Brennen in der Speiseröhre kann für unruhige Nächte und Schlafstörungen sorgen.
Wer häufig unter nächtlichem Reflux – im Volksmund als Magenbrennen oder Sodbrennen bekannt – leidet, sollte sich besonders abends leicht ernähren. Grosse und fettreiche Mahlzeiten sowie Alkohol gehören nämlich zu den Dingen, die Reflux begünstigen. Experten sind sich einig, dass Magenbrennen häufiger auftritt, je fetter und voluminöser eine zuvor eingenommene Mahlzeit war.
Nächtlicher Reflux sorgt nicht nur für ein unangenehmes Gefühl. Die damit verbundenen Schlafstörungen können unter anderem zu Müdigkeit und Konzentrationsstörungen führen. Oft geben sich Betroffene dafür selbst die Schuld, weil sie beispielsweise eben falsch gegessen haben.
Nicht immer ist Magenbrennen jedoch die Folge eines ungünstigen Verhaltens. Häufig liegt das Problem dafür, dass Magensäure zurück in die Speiseröhre fliesst, in einer gestörten Funktion des Schliessmuskels zwischen Magen und Speiseröhre, der das Zurückfliessen verhindern sollte. Jede zehnte Person in der Schweiz leidet unter krankhaftem Reflux. Magenbrennen tritt bei diesen Menschen in pathologischem Ausmass auf. Ärzte sprechen dann von einer gastroösophagealen Reflux-Erkrankung – besser bekannt unter der englischen Abkürzung GERD.
Anders als bei Fällen von leichtem Magenbrennen, bei dem das Problem mit rezeptfreien Präparaten zur Selbstbehandlung wie Riopan Gel® oder Pantozol Control® oft gelöst werden kann, sollten Menschen mit Verdacht auf eine Reflux-Erkrankung unbedingt einen Arzt aufsuchen. Ein Verdacht besteht, wenn Magenbrennen immer wieder auftritt oder die Beschwerden nach ein bis zwei Wochen nicht abklingen.