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Der Bericht dokumentiert anhand von Messresultaten des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL) den Zustand der Luft in der Schweiz. Die Luftbelastung des Jahres 2009 kann wie folgt charakterisiert werden: Grenzwertüberschreitungen werden bei den Schadstoffen Stickstoffdioxid, lungengängiger Feinstaub (PM10) und Ozon beobachtet. Überall eingehalten werden die Grenzwerte für Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Staubniederschlag und die Schwermetalle. Die Entwicklung der Luftbelastung in den letzten 20 Jahren zeigt eine deutliche Verbesserung.
Die Luftbelastung des Jahres 2009 zeigte ein ähnliches Bild wie in den letzten Jahren. Die Belastung durch Feinstaub (PM10) und Schwefeldioxid hat seit dem Jahr 2000 weiter abgenommen, während die Belastung durch Stickstoffdioxid und Ozon im Streubereich der Jahre 2000 bis 2008 lag. Trotz der Verbesserungen der letzten zwanzig Jahre sind die Immissionsgrenzwerte für Stickstoffdioxid, Ozon und PM10 weiterhin und zum Teil deutlich überschritten, infolge der immer noch zu hohen Emissionen von Luftschadstoffen in der Schweiz und den Nachbarländern.
Obwohl bereits bedeutende Fortschritte in der Reinhaltung der Luft erzielt wurden, ist das gesetzlich verankerte Ziel einer sauberen Luft noch lange nicht erreicht. Es ist dabei insbesondere an die zu hohen Stickstoffdioxid- und Ozonbelastungen, an die gesundheitlichen Risiken, verursacht durch lungengängigen Feinstaub und kanzerogene Luftschadstoffe, aber auch an die zu hohen Säure- und Stickstoffeinträge in empfindliche Ökosysteme zu denken.
Quelle: BAFU 2010: NABEL – Luftbelastung 2009. Messresultate des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL). Umwelt-Zustand Nr. 1016. Bundesamt für Umwelt, Bern. 142 S.