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Zum Glück entwickelt die Wissenschaft nicht nur kopflose Roboterhunde, um sie für Kriege mit Waffen zu bestücken, sondern entdeckt hin und wieder auch was, das der Menschheit zum Segen gereicht. Zum Beispiel, dass auch Säuglinge Schmerz empfinden, also menschliche Säuglinge, nicht kleine Mäuse oder Hamster. Dass zum Beispiel Fische – entgegen der landläufigen Meinung, so ein Haken im Maul mache denen nichts aus – schmerzempfindlich sind, weiss man ja schon länger.
Bei Säuglingen ist sich die Fachwelt dieser Tatsache aber erst sicher, seit eine Studie in den USA definitiv ergeben hat, dass die Schmerzrezeptoren bei Neugeborenen sogar empfindlicher reagieren als bei Erwachsenen. Laut «NZZ am Sonntag» hat man offenbar noch bis in die achtziger Jahre frühgeborene Babys ohne Schmerzmittel operiert. Menschen, die vor dieser Zeit zur Welt kamen und noch als Säugling im Spital behandelt werden mussten, sollten also besser nicht zu genau darüber nachdenken, was da möglicherweise mit ihnen gemacht wurde. Bis heute sei «das Verständnis des Schmerzes von Neugeborenen noch immer limitiert».
Auf der gleichen Seite las ich etwas über «die humanste Weise, eine Kröte zu töten»: «Erst einige Stunden in den Kühlschrank stecken, um sie danach im Gefrierfach endgültig ins Jenseits zu befördern.» Ich war beruhigt.