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Der Spielbetrieb ruht auch in der Bundesliga. Doch in der bisherigen Saison lief es dem Egnacher Michael Lang (29) bei Werder Bremen, wo er von Gladbach ausgeliehen worden ist, nicht nach Plan. Er schaffte es nicht, Stammspieler zu werden, im Jahr 2020 kam der Verteidiger zu keinem einzigen Einsatz.
Sein Leihvertrag läuft diesen Sommer aus, Werder wird die Kaufoption nicht ziehen, Lang würde wieder zurück zu seinem Stammverein Borussia Mönchengladbach kommen. Doch auch dort kam er in seiner ersten Bundesligasaison nicht auf Touren.
Deshalb soll ein Wechsel in die Super League eine Option sein. Der 31-fache Nationalspieler habe den FC St.Gallen ins Auge gefasst, berichtet «GladbachLive». Die Espen haben sich einen Namen gemacht, ins stocken geratene Karrieren wieder anzustossen. Zudem durchlief Lang die Jugendabteilungen der Ostschweizer und schaffte bereits mit 16 Jahren (im Jahr 2007) den Sprung ins Profiteam. Im Juni 2011 - nach dem Abstieg der Espen - wechselte er zu GC und später zum FC Basel.
Für den FC St.Gallen könnte Lang eine Identifikationsfigur werden, allerdings müsste er dafür eine ziemliche Lohneinbusse in Kauf nehmen. Der 29-jährige Verteidiger hat bei Borussia Mönchengladbach noch einen Vertrag bis 2022.
(red.)