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Ausgabe 06/2021
Die Motorsäge CS-7310SX von Echo im Test Auch Holzmacher, die keine Bäume fällen, benötigen eine Fällsäge. Sie bietet viel Leistung und Durchzug. Wer dicke Buchen zu Brennholz zerteilt, freut sich über so einen kräftigen Helfer.
Menschengemacht: Versauerung der Waldböden Vom Menschen verursachte Emissionen beschleunigen und verstärken die Bodenversauerung. Eine neue Studie2 blickt anhand von Stammscheiben in die Vergangenheit und stellt fest, dass die Bodenversauerung im Ökosystem Wald weiter voranschreitet, obschon versauernd wirkende Stoffeinträge zurückgehen. Dies kann zu einem Mangel an Nährstoffen führen.
Schnittholzmarkt: Goldrausch in den USA IIn den USA sind die Schnittholzpreise seit 2020 stark gestiegen und steigen weiter, denn ein durch die Corona-Krise ausgelöster Bauboom hat die Nachfrage nach Holz wachsen lassen. Da die USA als grösste
Volkswirtschaft der Erde auch weltweit am meisten Holz verbrauchen, wirkt sich die Nachfragesteigerung auch in Europa aus.
Holzmarkt - Wertholzverkäufe in der Schweiz: Ergebnisse 2020/21
Ältere Ausgaben
Statistik - Zusammenhänge abschätzen (Ausgabe 9/2020) Häufig sucht man nach Zusammenhängen zwischen zwei variablen Grössen, zum Beispiel zwischen dem Durchmesser eines Baumes und seiner Höhe. Die Regression zeigt die Art des Zusammenhangs, die Korrelation dessen Grad. Die Seite "Bestimmtheitsmass und Residuen" finden Sie hier.
CODIT (Ausgabe 3/2020) Der amerikanische Wissenschaftler Alex Shigo formulierte Ende der 1970er-Jahre das Akronym CODIT: compartmentalization of decay in trees (Abschottung von Fäule in Bäumen). Er vermittelte damit erstmals einem breiten Publikum den Mechanismus der Wundabschottung von Bäumen und entwickelte neue Baumpflegeverfahren. Jahre später änderten die beiden Hamburger Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Walter Liese und Prof. Dr. Dirk Dujesiefken das Akronym, indem sie das D in CODIT anstatt mit «decay» mit «damage» bezeichneten. Die Umbenennung von CODIT und deren Begründung ist jedoch in mehrfacher Hinsicht problematisch. Ein Kommentar.
Zwiefelhafte Grundlagen des Zugversuchs (Ausgabe 5/2018)
Der Zugversuch ist nach Angeben seiner Entwickler eine zerstörungsfreie Methode für eingehende Sicherheitskontrollen bei Bäumen.
Der Wissenschaftler und Baumexperte Peter Sterken beurteilt in einem Artikel den Zugversuch kritisch und bezweifelt die wissenschaftlichen Grundlagen mit detaillierten Argumenten. Die deutsche Übersetzng des Artikels ist in WALD und HOLZ 5/18 erschienen. Der Artikel ist hier abrufbar.