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Die Weltnummer 40 brauchte nur 77 Minuten, um auch das zweite Duell mit Beck für sich zu entscheiden. Ganz so einfach, wie es das Skore aussagt, war der Sieg aber nicht. Bencic ist nach einem «Seuchenjahr» mit einer Fülle von kleineren Verletzungen auf der Suche nach Sicherheit und Selbstvertrauen.
Besonders deutlich zeigt sich dies beim Aufschlag. Seit ihrer Rückkehr nach einer Verletzung am linken Handgelenk kämpft sie mit der Konstanz in ihrem Service. Das war am US Open so, und auch am Samstag in der chinesischen Hauptstadt nicht anders. Zwei der drei Games, die sie im ersten Satz abgab, waren Breaks. Dabei unterliefen der 19-jährigen Ostschweizerin sechs Doppelfehler.
Im zweiten Satz zeigte sie sich gefestigter, und ihr erster Sieg seit knapp einem Monat geriet nicht mehr in Gefahr. In Tokio hatte Bencic in drei Sätzen gegen die spätere Siegerin Caroline Wozniacki verloren, Anfang dieser Woche musste sie in Wuhan nach einem Sturz mit Schmerzen im Steissbein aufgeben. Von der Verletzung scheint sie sich nun aber gut erholt zu haben. In der 2. Runde trifft sie entweder auf die Spanierin Carla Suarez Navarro (WTA 8) oder die Kasachin Jaroslawa Schwedowa (WTA 41).
Timea Bacsinszky bestreitet ihre erste Partie erst am Montag. Die Nummer 14 der Welt bekommt es mit der spanischen Qualifikantin Lara Arruabarrena (WTA 61) zu tun, die sie im bisher einzigen Duell am French Open 2015 klar bezwang. Auch die Waadtländerin ist auf der Suche nach ihrer Form. Seit ihrer Halbfinal-Qualifikation in Gstaad hat die Olympia-Silbermedaillengewinnerin im Doppel bei fünf Turnieren nur zwei Partien gewonnen.
(SDA)