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Maria Chiara Moskopf-Janner, Manfred Gross
Welche Stellung haben das Romanische und das Italienische im Schweizer Schulsystem? Wie viele Schülerinnen und Schüler besuchen eine zweisprachige Primarschule im Kanton Graubünden? Welche Kantone bieten eine zweisprachige Maturität mit Italienisch an? An welchen Schweizer Universitäten kann man Rätoromanistik studieren? Diese und andere Fragen zu den beiden Schweizer Minderheitensprachen im Bildungsbereich haben Forscherinnen und Forscher der Pädagogischen Hochschule Graubünden (PHGR) untersucht. Die Ergebnisse sind in zwei Publikationen eingeflossen:
Die Publikationen sind Teil einer Reihe von Dossiers, die dem Bildungssystem europäischer Regionen mit einer oder mehreren autonomen Minderheitensprachen gewidmet sind und vom Mercator European Research Centre on Multilingualism and Language Learning herausgegeben werden.
Die beiden Dossiers liefern Statistiken über das Romanische und das Italienische im schweizerischen Bildungssystem und über das Bildungsangebot für diese beiden Sprachen, vom Kindergarten über die Lehrstühle und die Erwachsenenbildung bis hin zu zweisprachigen Bildungsgängen und zur Lehrausbildung. Die Bände enthalten auch Informationen über die Schulpolitik bezüglich Italienisch und Romanisch in der Schweiz, die Struktur des Bildungssystems und die Institutionen, die die beiden Minderheitensprachen auf nationaler oder regionaler Ebene unterstützen.