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Wie das Innenministerium des Landes mitteilte, wurden bei einem Notartermin am Mittwoch alle noch ausstehenden Schritte vollzogen. Beide Seiten hatten bereits Anfang März einen entsprechenden Kaufvertrag geschlossen. Der Landtag gab im April grünes Licht, Ende Juli schliesslich stimmte die EU-Kommission zu.
Der Mischkonzern hat weltweit zahlreiche Beteiligungen. In der Schweiz gehören der Airline-Caterer Gategroup, die Flugzeugwartungsfirma SR Technics sowie der Flugzeug- und Flughafendienstleister Swissport dem Konzern.
Der Einstieg beim Reisedetailhändler Dufry ist noch nicht abgeschlossen. Zudem brachte der Rohstoffkonzern Glencore seine Erdöllager-Sparte in ein Joint Venture mit der HNA-Gruppe ein. Der Konzern ist seit Mai auch grösster Aktionär der Deutschen Bank.
Frankfurt-Hahn liegt rund 120 Kilometer von Frankfurt am Main entfernt und wird unter anderem von dem Billigflieger Ryanair genutzt. Der Verkauf des Flughafens an einen chinesischen Investor war zuvor bereits einmal gescheitert. Nach Ausbleiben einer vereinbarten Zahlung platzte das Geschäft mit der Firma SYT. Am Wirtschaftsstandort Hahn hängen dem Innenministerium zufolge mehrere Tausend Arbeitsplätze.
(AWP)