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Haiti, das ärmste Land in der nördlichen Hemisphäre, ist für viele bekannt durch die zerstörerischen Erdbeben im Jahr 2010. Das Land hat sich von den Folgen davon bis heute nicht erholt. Zudem ist Haiti von sozialen und politischen Spannungen geprägt. Die Situation hat sich seit der Ermordung des amtierenden Präsidenten im Juli 2021 verschärft. Seitdem herrscht im Land Treibstoffknappheit und vielerorts fehlt Strom. Entführungen durch kriminelle Gruppen erschweren der Bevölkerung Haitis zudem den Alltag immens und schaffen Angst und Unsicherheit.
Was bedeutet es, als Mädchen in diesem Umfeld in einem der ärmsten Viertel der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince aufzuwachsen? Was muss ein Mädchen aus einer mittellosen Familie tun, um zu den knapp 30 % zu gehören, die eine weiterführende Schule besuchen oder einer Arbeit nachgehen können?
Amélie Gottier von Horyzon, Projektverantwortliche für Haiti und Sandrine Kenol Wiener, Leiterin von der Horyzon Partner-Organisation YWCA Haiti, die in Port-au-Prince arbeitet und wohnt, gehen diesen Fragen am Rotary Dinner nach.
Der Anlass ist öffentlich und wird in Englisch ausgetragen; weitere Infos dazu gibt es hier: https://rczci.ch/de/agenda/show/147747