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Wie viel wog der grösste Schoggi-Osterhase der Welt, woher hat das Fest seinen Namen und gab es Augenzeugen für die Auferstehung von Jesus?
Das deutsche Wort «Ostern» stammt vom altgermanischen Austrō («Morgenröthe»). Die Forscher glauben, dass es einst die Bezeichnung für ein germanisches Frühlingsfest war, vielleicht auch für eine Lichtgöttin. Später wurde das christliche Fest daraus.
Das Osterdatum wurde im Jahr 325 auf dem Konzil von Nicäa (bei Konstantinopel) festgelegt: Ostern ist immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühjahr. Damit feiern wir das Fest frühestens am 21. März und spätestens am 25. April eines Jahres.
Trotzdem ist das Osterdatum nicht weltweit einheitlich. Zwischen unserem Ostern und dem der orthodoxen und altorientalischen Christen liegen bis zu fünf Wochen, da die Ost-Kirchen nicht zum Gregorianischen Kalender (wurde 1582 eingeführt) gewechselt sind.
Die Auferstehung von Jesus, die wir zu Ostern feiern, wurde von keinem Menschen beobachtet. Die Bibel berichtet nur, dass Frauen aus seiner Heimat (u.a. Maria Magdalena) das leere Grab fanden und Engel ihnen mitteilten, dass Jesus auferstanden sei.
Der Osterhase wurde erstmals 1682 in der Schrift eines deutschen Autoren erwähnt. Bereits damals galt er als Fantasiefigur, von der Erwachsene ihren Kindern erzählen. Der genaue Ursprung ist umstritten, wahrscheinlich gilt der Hase als Fruchtbarkeitssymbol.
Das Verschenken von Ostereiern ist mindestens seit dem 12. Jahrhundert üblich: Sie wurden feierlich zusammen gegessen, nachdem der Priester sie zuvor gesegnet hatte. Daher wurden den Eiern oft auch wundertätige Eigenschaften zugeschrieben, beispielsweise Heilkräfte.
Ostern gibt alle beweglichen Feiertage des Kirchenjahres vor: Christi Himmelfahrt (Auffahrt) ist am 39. Tag nach Ostern, Pfingstmontag am 50. Tag nach Ostern und Fronleichnam (Hochfest des Leibes und Blutes Christi) am 60. Tag nach Ostern.
Der grösste Schoggi-Osterhase der Welt wurde 2010 in Südafrika gegossen: 3,80 Meter hoch und 3010 Kilo schwer. Das grösste Schoggi-Osterei wurde 2012 in Bariloche, Argentinien, hergestellt. Es wog 7500 Kilo und war 8,5 Meter hoch. Für das Ei arbeiteten 27 Konditoren zwei Wochen lang. Ihr Rekord wurde sogar im Guinness Buch der Rekorde festgehalten.