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Eine Expertengruppe, die mit der Prüfung zur Aufnahme des Jungfrau-Aletsch-Gebietes zum UNESCO-Welterbe beauftragt ist, hat dieser Tage einen ersten Augenschein vor Ort vorgenommen. Die erste Prüfung fiel positiv aus.
Die Schweiz bewirbt sich um eine weitere Aufnahme ins UNESCO-Welterbe. Nachdem letztes Jahr die "Tre Castelli" von Bellinzona in die Liste aufgenommen wurden, soll jetzt das Gebiet Eiger, Mönch, Jungfrau und Aletschgletscher von der UNESCO zum Welterbe erklärt werden.
Der Wert und die Schönheit der Landschaft entsprächen weitgehend den von der UNESCO ausgearbeiteten Kriterien, urteilten die Experten, die zu Beginn dieser Woche in der Schweiz waren. Einzig den fehlenden Bewirtschaftungsplan für die Region bemängelten sie. Ein solcher Plan würde den Willen, die Region nachhaltig zu schützen, dokumentieren und wäre ein zusätzlicher Trumpf.
Eiger, Mönch, Jungfrau und der Aletschgletscher können sich mit dem Segen des Bundesrates um die Aufnahme ins UNESCO-Welterbe bewerben.
Die Prüfung des Dossiers, das letzten Sommer eingereicht wurde, wird mindestens ein Jahr dauern. Im Fall einer Aufnahme befände sich das rund 540 Quadrat-Kilometer grosse Jungfrau-Aletsch-Gebiet in Gesellschaft von so berühmten Orten wie der Serengeti, dem Grand Canyon und dem Kilimandscharo.
swissinfo und Agenturen