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Filmkritik: Bäumiger Road-Trip
Als kleine Mädchen schon hatte Alma eine ganz besondere Beziehung zu ihrem Grossvater Ramón. Auf der Oliven-Plantage der Familie gab es einen ganz besonderen Baum, der es Alma und ihrem Opa angetan hat. Alma liebte es, auf diesen 2000 Jahre alten Baum zu klettern oder in seinem Schatten den spannenden Geschichten ihres Grossvaters zuzuhören. Viele Jahre später, Alma hat sich zu einer rebellischen jungen Frau entwickelt, gerät die Familie in Geldnot und Almas Eltern verkaufen den wertvollen Baum ohne das Einverständnis von Ramón. Der Baum schien ein Teil des alten Mannes gewesen zu sein, denn nach dessen Verschwinden zieht er sich zurück und spricht kein Wort mehr.
Alma kann ihren Grossvater nicht leiden sehen und beschliesst, den Baum, der inzwischen an eine grosse Firma in Deutschland verkauft wurde, zurückzuholen. Unter falschen Vorwänden überredet sie ihren lebhaften Onkel Alcachofa (Javier Gutiérrez) und ihren scheuen Arbeitskollegen Rafa, die Reise mit ihr anzutreten. Natürlich stellt sich alles nicht so einfach wie gewünscht heraus und das ungleiche Trio erlebt auf dem Weg einige Abenteuer und muss Umwege in Kauf nehmen, während es Ramón zu Hause immer schlechter geht. Können sie den Baum rechtzeitig zu ihm zurückbringen?