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Rund 7,5 Milliarden Menschen leben derzeit auf der Erde. Verteilt auf den ganzen Globus hat es da noch genügend Platz. Doch was, wenn die gesamte Weltbevölkerung so nah wie möglich zusammenrücken würde?
Noch um 1900 lebten nur 10 Prozent der Weltbevölkerung in Städten. Laut Prognosen der UNO werden es 2050 bereits 70 Prozent sein. Die Welt rückt also immer näher zusammen. Aber wie nahe wäre theoretisch möglich? Wie viel Platz benötigt die ganze Menschheit wirklich?
Aktuell leben rund 7,5 Milliarden Menschen auf der Welt. Würden wir alle so nah zusammenstehen, dass auf einem Quadratmeter fünf Menschen Platz haben*, könnte sich die gesamte Weltbevölkerung im Kanton Luzern versammeln. (Ok, wer im Vierwaldstättersee landet, hat dann halt wirklich Pech gehabt.)
Die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen VKF schreibt: Personendichte pro Quadratmeter beträgt je nach Art und Ort der Veranstaltung 1 bis 4 Personen. Ab 4 oder 5 Personen pro Quadratmeter ist die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Für dieses Experiment trauen wir der Menschheit 5 Personen pro Quadratmeter zu.
Schauen wir auf die Schweiz, wird der Platzbedarf noch viel kleiner. Bei der letzten Zählung 2016 lebten 8,4 Millionen in unserem Land.
Bei fünf Personen pro Quadratmeter würde der halbe Central Park in New York somit für alle Einwohner reichen. Oder anders ausgedrückt: Wir hätten alle oben rechts auf dem Gemeindegebiet von Rorschach (aktuell knapp 10'000 Einwohner) Platz.
Gehen wir einen Schritt weiter und pferchen die Menschen nicht nur zusammen, sondern bauen ein Würfelgebäude, in welchem alle unter den erwähnten Platzansprüchen unterkommen würden. Als Höhe der Stockwerke nehmen wir dafür zwei Meter. So könnten die allermeisten Menschen aufrecht stehen und es vereinfacht das Rechnen für uns.
Dieses Haus wäre zwar gigantisch, würde aber vom Zürcher Bellevue bis zum Platzspitz sowie von der Universität bis zur Haltestelle Stauffacher reinpassen.
Übrigens: Wer dann einmal um die gesamte Menschheit joggen will, der könnte das in rund 30 Minuten schaffen.
Auch hier werden wir für die Schweiz knapp 1000-mal kleiner. Das Würfelgebäude für die gesamte Bevölkerung des Landes könnte in Bern zwischen dem Bundeshaus und der Marktgasse sowie dem Bundesplatz bis zur Inselgasse/Amtshausgässchen stehen.
Zugegeben: Mit fünf Personen auf einem Quadratmeter hält man es kaum lange aus. Darum gewähren wir uns allen etwas mehr Platz und verteilen fünf Menschen auf eine durchschnittlich grosse Wohnung der Schweiz. Diese betrug gemäss dem Bundesamt für Statistik im Jahr 2016 99 Quadratmeter.
Als Raumhöhe nehmen wir die im Planungs- und Baugesetz des Kantons Zürich festgehaltene Angabe für Mehrfamilienhäuser: 2,40 Meter. Zudem bauen wir dieses Mal nicht «unendlich» in die Höhe, sondern beschränken uns auf die 828 Meter des Burj Khalifas, des höchsten Gebäudes der Welt.
Dieses Bauwerk würde zwischen Biel und dem Murtensee und dann bis nach Bern Platz finden. Umgerechnet auf die Anzahl Burj Khalifas (Grundfläche 334'000m2) wären dies: 1301.
Zum Abschluss auch hier die Berechnung für die Schweiz. Die Seitenlängen des Gebäudes wären nur noch 700 Meter lang. Bauen könnten wir das Gebäude in Basel am Rhein mit den Ecken bei der Wettsteinbrücke und der Mittleren Brücke. Das Gebilde würde dann bis zum Heuwaage-Viadukt reichen, was ungefähr 1,5-mal der Grundfläche des Burj Khalifas entspricht.
Eine neue Erhebung zeigt: Homophobie ist in der Schweiz bis heute verbreitet. Die Lesbenorganisation LOS fordert nun eine Veränderung in den Klassenzimmern – und dass Homosexualität dort nicht mehr als etwas Aussergewöhnliches präsentiert wird.
Schlechter als Montenegro, Albanien oder das erzkatholische Irland: Im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern haben Schwule und Lesben bei uns deutlich weniger Rechte. Bisher unveröffentlichte Erhebungen der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigen nun, dass auch Homophobie in Teilen der Schweizer Bevölkerung noch immer tief verwurzelt ist: Jeder zehnte Schweizer hält gleichgeschlechtliche Liebe für unmoralisch. Weiter sind 22,7 Prozent der Befragten gegen …