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Autor: REgula Saner
Freiburg Der Verkehrsverbund der Agglomeration Freiburg, Cutaf, und die Freiburgischen Verkehrsbetriebe, TPF, haben im Seilziehen um die Leistungsofferte 2009 definitiv eine Lösung gefunden. Die beiden Parteien einigten sich auf einen durchschnittlichen Preis von gut 20 Millionen Franken. Ursprünglich hatten die TPF der Cutaf rund 22 Millionen Franken in Rechnung stellen wollen. Nachdem die Cutaf dagegen protestiert hatte, gingen die TPF noch einmal über die Bücher (die FN berichteten). Unerwartete Mehreinnahmen im Jahr 2008, interne Kostensenkungen und sinkende Treibstoffkosten machten das bessere Preisangebot nun möglich, wie TPF und Cutaf in einer gemeinsamen Medienmitteilung schreiben. Bei den Treibstoffkosten einigten sich die Parteien auf 1.60 Franken pro Liter.
Charles de Reyff, interimistischer Präsident der Cutaf, zeigte sich gegenüber den FN nur zum Teil zufrieden. «Es ist ein erster positiver Schritt. Aber für das Jahr 2010 erwarte ich weitere Preiszugeständnisse.» Eine von der Cutaf in Auftrag gegebene Studie kam nämlich zum Schluss, dass das TPF-Netz der Agglomeration ohne Kürzung der Leistungen um 4,2 Millionen Franken billiger bedient werden könnte. Das heisst, es würde ein weiterer Abschlag von zwei Millionen drinliegen. De Reyff betonte jedoch, dass es viel wichtiger sei, dass sich die Beziehung zwischen der Cutaf und der TPF wieder gebessert habe.