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Heftige Hustenanfälle mit Auswurf, Atemnot bei körperlicher Anstrengung: Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) schädigt die Atemwege. Je nach Stufe kann die Krankheit die Betroffenen stark beeinträchtigen und in bestimmten Fällen sogar zum Tod führen. COPD ist nicht vollständig heilbar. Eine Veränderung der Gewohnheiten und eine medikamentöse Behandlung können die Symptome jedoch lindern.
Hauptursache: Rauchen
COPD wird umgangssprachlich auch Raucherhusten genannt, da die Hauptursache im Tabakkonsum liegt. 80 Prozent der erkrankten Personen sind Raucher, in der Regel älter als 40 Jahre. Die toxischen Stoffe, die beim Rauchen inhaliert werden, sind giftig für die Lungen. Die Gifte führen zur Verstopfung der Bronchien und zur Zerstörung der Lungenbläschen (Emphysem). Nach und nach funktionieren die Lungen immer schlechter, und der Sauerstoff kann nicht mehr richtig zirkulieren. Bei jeder fünften Erkrankung sind Luftverschmutzung (Feinstaub oder Brennstoffe und berufsbedingte Exposition (chemische Substanzen und sich zersetzendes Material) die Ursachen.
Fortschreiten stoppen
Nach einer COPD-Diagnose müssen die Betroffenen ihre Lebensgewohnheiten ändern. Ist das Rauchen der Auslöser, rät der Arzt in erster Linie, mit dem Rauchen aufzuhören. Nur so kann man das Fortschreiten der Krankheit stoppen und die Symptome lindern. Daneben wird empfohlen, regelmässig Sport zu treiben. Dazu gehören Übungen, die Herz und Kreislauf stärken und die Atemkapazität wiederherstellen. Ferner sollten die Betroffenen Wert legen auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung.
Um den Husten einzuschränken und eine bessere Atmung zu gewährleisten, können Medikamente zum Inhalieren verschrieben werden. In einem sehr fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung empfiehlt es sich, eine Atemhilfe oder eine Lungentransplantation in Betracht zu ziehen.