Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/68323

<h2>SubmittedText<h2><text><p>Gemäss einer Mitteilung des EFD vom 3. Mai 2006 sollen die 45 Bibliotheken der Bundesverwaltung im Raum Bern konzentriert werden.</p><p>- Kann dabei für die Parlamentarier das bisherige Dienstleistungsangebot, namentlich der Dokumentationszentrale, aufrechterhalten werden?</p><p>- Wird die kleine Handbibliothek im Untergeschoss des Parlamentsgebäudes weiterhin zur Verfügung stehen?</p></text><h2>FederalCouncilResponseText<h2><text><p>Von der Bibliotheksreform, die im Rahmen der laufenden Verwaltungsreform stattfindet, ist auch das Parlament betroffen. Die Dokumentationszentrale der Bundesversammlung hat zwar eine eigene Bibliothek, ist aber auch auf gute und zuverlässige Bibliotheks- und Dokumentationsdienstleistungen in der Bundesverwaltung angewiesen, um die Aufträge der Ratsmitglieder zu erfüllen.</p><p>Das Büro befürwortet die Konzentration der zahlreichen Bibliotheken, solange die wichtige Aufgabe einer raschen und guten Wissensvermittlung weiterhin erfüllt wird und das bestehende Fachwissen der Bibliothekare und Dokumentalisten erhalten bleibt.</p><p>Das Büro hat die Parlamentsdienste beauftragt, die Reform aufmerksam zu verfolgen, ihre Mitspracherechte - Reglement vom 23. Juni 1969 für die Eidgenössische Parlaments- und Zentralbibliothek (SR 432.22) und Weisungen vom 30. Mai 1994 über die Koordination und die Zusammenarbeit der Bibliotheken und Dokumentationsstellen in der allgemeinen Bundesverwaltung (BBI 1994 III 763) - wahrzunehmen und es bei sich abzeichnenden Einschränkungen zu orientieren. Das Büro des Nationalrates erwartet, dass die Reform zu keinen Einschränkungen führt.</p><p>Eine Handbibliothek wird den Ratsmitgliedern auch weiterhin am bisherigen Standort zur Verfügung stehen. Weitere Massnahmen und Verbesserungen werden im Rahmen der Ausgestaltungsplanung für das Parlamentsgebäude und das Bundeshaus Ost geprüft.</p></text>