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Altersstruktur der Bevölkerung
Die Altersstruktur der Bevölkerung beeinflusst das intergenerationelle Zusammenleben, die Verfügbarkeit von Arbeitskräften, die Finanzierung der Alterssicherung oder die Gesundheitsversorgung. Sie ist damit eine Schlüsselgrösse zukünftiger Herausforderungen. Der Gesamtquotient (Summe aus Jugend- und Altersquotient) zeigt das Verhältnis zwischen den altersmässig noch nicht oder nicht mehr wirtschaftlich aktiven Personen und den Personen im Erwerbsalter. Eine Veränderung des Quotienten widerspiegelt eine Verschiebung in der Altersstruktur der Bevölkerung.
Beobachtete Entwicklung

Der Gesamtquotient für den Kanton Luzern sank zwischen 1970 und 2016 von 86 auf 60 Prozent. Konkret bedeutet dies, dass aktuell auf 100 Personen im Erwerbsalter (von 20 bis 64 Jahren) 60 Personen kommen, die das Erwerbsalter entweder noch nicht erreicht oder bereits überschritten haben – 1970 waren es mit 86 Personen wesentlich mehr gewesen.
Schweizweit beträgt der Gesamtquotient 61,8 Prozent (2016).
Definition
Der Jugendquotient entspricht dem Verhältnis der 0- bis 19-jährigen Wohnbevölkerung zur 20- bis 64-jährigen Wohnbevölkerung; der Altersquotient entspricht dem Verhältnis der 65-jährigen und älteren Wohnbevölkerung zur 20- bis 64-jährigen Wohnbevölkerung. Die Summe aus Jugend- und Altersquotient (Gesamtquotient) stellt auf eine vereinfachte Art das Verhältnis zwischen den wirtschaftlich abhängigen Personen und der potenziellen Erwerbsbevölkerung dar. Je höher der Gesamtquotient, desto höher ist in der Regel die Nachfrage nach öffentlichen Dienstleistungen und die Belastung der verschiedenen Sozialversicherungssysteme.
Der Hochbetagtenquotient entspricht dem Anteil der Personen ab 85 Jahren im Verhältnis zu den 20- bis 64-jährigen Personen.
Daten
Luzern:
Schweiz: