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Christkatholische Stadtkirche St. Katharina Laufen
(Viehmarktgasse beim Untertor)
Von der Kapelle zur Stadtkirche
Die Hauptkirche von Laufen, St. Martin, stand auf dem Hügel, wo sich heute noch der Friedhof befindet. 1637, in den letzten Jahren des Dreissigjährigen Krieges, zerstörten die Schweden die Martinskirche. In der Folge wurde über der gotischen St. Katharinenkapelle, die in der Stadtmauer integriert war, eine neue, barocke Kirche gebaut. 1699 weihte Fürstbischof Wilhelm Jakob Rink von Baldenstein die Katharinenkirche ein. Das Patrozinium der vormaligen Kapelle wurde übernommen.
Kirchenspaltung
In der Folge des ersten Vatikanischen Konzils von 1870 kam es zur Spaltung der katholischen Kirchgemeinde in einen römisch-katholischen und in einen christkatholischen (altkatholischen) Teil. Die Christkatholiken wollten die beiden neuen Papstdogmen von der Unfehlbarkeit und der juristischen Vorherrschaft des Papstes über alle Bischöfe nicht akzeptieren.
Seit 1907 ist St. Katharina die Pfarrkirche der Christkatholischen Kirchgemeinde Laufen.
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