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Amerikanische Kleinkinder essen laut neunen Untersuchungsergebnissen mehr Zucker als die für Erwachsene empfohlene Höchstmenge.
Neue Daten auf dem Jahrestreffen der American Society for Nutrition zeigten, dass amerikanische Säuglinge übermässige Mengen an hinzugefügtem Zucker in ihrer Ernährung verbrauchen, viel mehr als gegenwärtig von der American Heart Association (AHA) und andere medizinische Organisationen empfohlen.
Die Studie ergab, dass Kleinkinder von 12 bis 18 Monaten 5,5 Teelöffel pro Tag konsumierten, und dass Kleinkinder von 19 bis 23 Monaten 7,1 Teelöffel konsumierten. Dies ist nahe oder mehr als die von AHA empfohlene Menge an Zucker für erwachsene Frauen (sechs Teelöffel) und Männer (neun Teelöffel). Eltern von mehr als 80% der Kinder im Alter von sechs bis 23 Monaten gaben an, dass ihre Kinder an einem bestimmten Tag mindestens etwas Zucker zu sich genommen haben.
Zucker kann unsere Gesundheit in mehreren Stadien unserer Entwicklung beeinflussen. Zu viel Zucker während der Schwangerschaft wirkt sich negativ auf die Kognition des Kindes aus, während eine übermäßige Zuckeraufnahme während der Adoleszenz mit Gewichtszunahme und kardialen Risiken verbunden ist, die ein erhöhtes Risiko für Fettleibigkeit und erhöhten Blutdruck beinhalten.
In der Schweiz ist der Anteil an zugesetztem Zucker in Joghurt und Frühstückscerealien gesunken. Dies zeigt eine Erhebung des BLV. Die Reduktion ist das Resultat eines freiwilligen Engagements von Firmen, welche gemeinsam mit Bundesrat Alain Berset die Erklärung von Mailand unterzeichnet haben. Darin haben sich die Firmen verpflichtet, den Gehalt an zugesetzten Zucker in Joghurts und Müesli bis Ende 2018 zu reduzieren.