Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03170.jsonl.gz/1004

Es ist geschafft! Fast zwei Jahre nach dem Einreichen meines Artikel im International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis wurde es nun diese Woche publiziert. An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Co-Autoren Daniel Birrer, Leiter Sportpsychologie vom Bundesamt für Sport BASPO und Prof. Dr. Achim Elfering vom Institut für Psychologie an der Universität Bern für die tolle Zusammenarbeit bedanken. Vielen Dank auch an alle, die in irgendeiner Form an dieser Studie mitgewirkt haben. Ein besonderes Dankeschön gilt hier Dino Tartaruga, der mir die Welt des Schießsports näher gebracht hat und gemeinsam mit mir die Daten erhebt hat. Und natürlich geht ein besonders grosses Dankeschön an die Athleten und Athletinnen, die an dieser Studie mitgemacht haben. Merci beaucoup!
Zusammenfassung der Studie
In dieser Studie wurde der Effekt einer einzigen hypnotischen Intervention auf die Leistung in einem Wettkampf bei einem 10-Meter-Luftgewehr Schießen untersucht. Es nahmen 8 Sportschützen der Schweizer Nationalmannschaft an dem Experiment teil; dabei wurde ein A-B-A Design für Einzelfall-Studien mit 2 Baseline Messungen verwendet. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass im Vergleich zu allen übrigen Messungen für 3 Sportler die hypnotische Intervention einen geringen positiven Effekt auf deren Leistung hatte. 6 Versuchspersonen zeigten eine geringe Verbesserung verglichen mit der ersten Baseline Messung, und 2 Versuchspersonen zeigten eine Verschlechterung ihrer Leistung. Daten zur subjektiven Einschätzung der Teilnehmer bezüglich der Wirkung der Intervention und ihrer entsprechenden Zufriedenheit zeigten die Machbarkeit, auch erlebten alle Teilnehmer die Hypnose Intervention als positiv. Ferner sagten sie, dass sie sich zu Beginn des Wettkampfs ruhiger, fokussierter und selbstsicherer fühlten. Deshalb scheint es für Sportschützen vielversprechend zu sein, wenn sie lernen, wie Hypnose in ihre Trainingspläne zu integrieren sei, allerdings bedarf es weiterer Forschung.