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Wasserräder wandeln die Energie des fliessenden Wassers in mechanische Energie um. So können an Ort und Stelle einfache Geräte oder Maschinen angetrieben werden. Treiben sie einen Generator an, wird elektrischer Strom gewonnen, den man mittels Leitungen über weite Strecken transportieren kann.
Traditionelle Wasserräder unterscheidet man nach der Höhe, auf der das fliessende Wasser auf das Wasserrad geleitet wird.
Beim oberschlächtigen Wasserrad leitet das Kett das Wasser von oben her auf die Talseite des Wasserrades. Es füllt die Schaufeln und dreht mit seinem Gewicht das Rad. Wirkungsgrad ca. 80%.
Beim mittelschlächtigen Wasserrad leitet das Kett das Wasser etwa auf Höhe der Drehachse an das Wasserrad. Die Bewegungsenergie des anströmenden Wassers und dessen Gewicht in den Schaufeln drehen
das Rad. Wirkungsgrad ca. 85%
Beim unterschlächtigen Wasserrad steht das Wasserrad direkt im Bach oder Kett. Es ist vor allem die Bewegungsenergie des fliessenden Wassers, die das Mühlrad dreht. Wirkungsgrad ca. 70%.
In der technischen Weiterentwicklung der Wasserräder wird das Wasser in einem Gehäuse gezielt auf die Schaufeln des Wasserrades geleitet, man spricht dann von einer Turbine. Auf der Tafel zum Kleinkraftwerk bei der ehemaligen Tuchfabrik erfahren Sie mehr über eine solche Turbine.
Wasserräder am Grabser Mühlbach: