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Salz – auch Speisesalz oder Kochsalz genannt – ist eine Verbindung aus Natrium und Chlorid (NaCl). Ein Gramm Kochsalz enthält 0.4 Gramm Natrium und 0.6 Gramm Chlorid. Die beiden Mineralstoffe spielen eine lebenswichtige Rolle für unseren Wasserhaushalt, das Nervensystem und die Verdauung. Doch zu viel Salz kann sich ungünstig auf die Gesundheit auswirken.
Empfohlener Verzehr von Speisesalz
Die meisten Personen nehmen mehr Salz zu sich als von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen – in der Schweiz sind es rund 9 Gramm Salz pro Tag. Die WHO empfiehlt täglich maximal 5 Gramm Salz aufzunehmen.Das meiste Salz wird über Brot, Fleisch- und Wurstwaren, Saucen und Käse aufgenommen.
Salz und Gesundheit: Zu viel Salz kann ungesund sein
Bei Personen mit einer entsprechenden Veranlagung kann ein hoher Salzkonsum den Blutdruck erhöhen. Es wird vermutet, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenerkrankungen durch einen hohen Salzkonsum steigt. Um das Risiko zu senken, kann es sinnvoll sein, den Salzkonsum zu reduzieren.
Salzkonsum reduzieren: so geht’s!
Coop hat im Rahmen von Aktionsversprechen den Kochsalzgehalt von verschiedenen Lebensmittelgruppen wie Brot und Kartoffelprodukten gesenkt. Coop ist bestrebt, den Salzgehalt so tief wie möglich zu halten und gleichzeitig die geschmacklichen Erwartungen der Konsumenten und Konsumentinnen zu erfüllen.
So können Sie Salz einsparen:
Verwenden Sie zum Würzen vorwiegend frische Kräuter, Knoblauch, Zwiebeln und Gewürze wie Pfeffer und Paprika.
Probieren Sie Ihre Mahlzeit zuerst, bevor Sie zum Streusalz greifen.
Verwenden Sie im Kochwasser von Teigwaren, Reis oder Kartoffeln nur wenig Salz.
Bevorzugen Sie wo möglich salzärmere Varianten, z. B. geschwellte Kartoffeln statt Salzkartoffeln, Kräuterquark statt Hartkäse, gegrillter anstelle von geräuchertem Fisch.
Essen Sie gepökeltes und geräuchertes Fleisch nur gelegentlich.
Spezielle Salzsorten wie Himalaya-Salz, Meersalz oder Spezialitäten-Steinsalze werden meist als gesünder wahrgenommen als herkömmliches Kochsalz. Doch auch diese Salze bestehen zum grössten Teil aus Natriumchlorid und weisen keine gesundheitlichen Vorteile gegenüber gewöhnlichen Speisesalzen auf. Da sie nicht jodiert sind, ist sogar das Gegenteil der Fall: Jodiertes Kochsalz ist in der Schweiz eine wichtige Quelle für Jod. Aus diesem Grund wird die Verwendung von jodiertem Speisesalz empfohlen.
Einsatz von jodiertem Kochsalz bei Coop
Bei ihren Eigenmarken setzt Coop wenn möglich jodiertes Kochsalz ein. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist die Jodierung von Speisesalz zur Vorbeugung von Erkrankungen aufgrund von Jodmangel wichtig. Jodmangel kann z. B. die Vergrösserung der Schilddrüse (Kropf) bewirken und die geistige Leistungsfähigkeit sowie das Konzentrations- und Denkvermögen beeinträchtigen. In der Schwangerschaft kann ein Jodmangel zu bleibenden Schäden beim Kind führen. Die Behebung des Jodmangels durch jodiertes Salz gilt weltweit als eine der erfolgreichsten präventivmedizinischen Massnahmen.
Welche Nahrungsmittel enthalten Jod?
Die Jodaufnahme erfolgt vorwiegend über Produkte, welche jodiertes Kochsalz enthalten. Dazu zählen Brot, Wurst- und Fleischwaren sowie Käse und Fertigprodukte. Jodiertes Kochsalz ist deklarationspflichtig. Personen, die aus medizinischen Gründen möglichst wenig Jod zu sich nehmen sollten, können jodierte Produkte dadurch erkennen. Mehr zur Kennzeichnung von Lebensmitteln erfahren Sie im Bereich Einkaufen und lagern.
Von Natur aus enthalten die meisten Nahrungsmittel nur geringe Mengen an Jod. Eine Ausnahme bilden Meeresfische und Muscheln: Sie sind reich an Jod. Eier sowie Milch- und Milchprodukte enthalten je nach Fütterung unterschiedliche Mengen an Jod. Auch sie können zur Jodversorgung beitragen.