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Das Pech mit den Hundertsteln
Spezielle Geschichten, welche der Grand Prix Migros 2018 schrieb
Es soll einfach nicht sein: Die Grand Prix Migros-Teilnehmerin Sophia Flatscher verpasste zwei Mal hintereinander den Final um nur eine Hundertstel.
Pech gehört im Sport dazu: Pech mit Verletzungen, Pech mit dem Wetter oder auch das Pech, den Sieg oder das Podest um einen Wimpernschlag zu verpassen. Genauso wendet sich aber das Blatt auch und das Glück ist irgendwann auf der Seite der Sportlerin oder des Sportlers.
Doch bei Sophia Flatscher war das nicht der Fall – noch nicht. Vor einem Jahr wurde die junge Skirennfahrerin am Grand Prix Migros Ausscheidungsrennen in Wildhaus Vierte. Um eine Hundertstel verpasste die Tochter von Sonja Nef und Hans Flatscher in ihrer Kategorie Mädchen 2006 Rang drei und somit den Finaleinzug. Ein Jahr später erlebte sie ein Déjà-vu. Gleicher Ort, gleiches Rennen: Wieder wurde sie Vierte, wieder verlor sie nur eine Hundertstel auf die Drittklassierte. So blieb ihr auch diesmal am Finale in Grächen nichts anderes übrig, als am Pistenrand ihrer jüngeren Schwester Anna zuzuschauen, die sich für den Final qualifiziert hatte und in beiden Rennen auf den zweiten Platz in der Kategorie 2008 fuhr.