Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03654.jsonl.gz/606

- Johan Djourou und Co. unterläuft in der 41. Minute ein unglückliches Eigentor
- André Silva erhöht in der 57. Minute
- Die Portugiesen haben den Sieg nicht gestohlen
- In der Barrage wartet Schweden, Irland, Nordirland oder Griechenland
Das Spiel im Lissabonner Estadio da Luz entwickelte sich von Beginn weg zum erwarteten Abnützungskampf, in dem die Teams teils hart einstiegen. So säbelte André Silva in der 22. Minute ungestraft Johan Djourou um.
40 Minuten hielten die Schweizer das 0:0, das für den 1. Gruppenrang gereicht hätte. Djourou leitete dann unverschuldet die Schweizer Niederlage ein:
- 41. Minute: Eine Hereingabe von Eliseu wehrt Yann Sommer direkt auf den Fuss des Türkei-Söldners ab, der das Eigentor nicht verhindern kann. João Mario hatte erfolgreiche Störarbeit geleistet.
Ungenügende Offensive
Eigene Chancen kreierte die Schweiz vor der Pause kaum. Vielmehr hatte sie Glück, dass Sommer bei einem Schuss von Bernardo Silva auf dem Posten war (32.) und ein Hands von Ricardo Rodriguez im Strafraum nicht geahndet wurde (37.).
Coach Vladimir Petkovic ersetzte den gelb-rot-gefährdeten Remo Freuler bereits bei Halbzeit durch Denis Zakaria. Nach 51 Minuten zwang Xherdan Shaqiri mit einem direkten Freistoss Rui Patricio zur ersten ernsthaften Intervention.
Die Entscheidung
Dann zeigte Portugal während 5 starken Minuten, warum es Europameister ist:
- 53. Minute: Sommer muss einen gefährlichen Flankenball wegfausten.
- 55. Minute: Cristiano Ronaldo wird 20 m vor dem Tor freigespielt. Sein Schuss geht knapp übers Tor.
- 57. Minute: Die Portugiesen kombinieren sich frischfröhlich durch den Schweizer Strafraum. Einen Querpass durch den Fünfer versenkt André Silva schliesslich im Tor.
Petkovic nahm die Rückkehrer Blerim Dzemaili und Admir Mehmedi vom Feld und brachte den gegen Ungarn glänzenden Steven Zuber sowie Breel Embolo. Weil Portugal gleichzeitig etwas defensiver wurde, kam die Schweiz optisch besser auf.
Benfica-Söldner Haris Seferovic hätte in der 67. Minute beinahe die Hoffnung ins Schweizer Spiel zurückgebracht, als er einen Shaqiri-Schuss gefährlich ablenkte. Zählbares brachte die SFV-Auswahl aber nicht zustande. Bester Schweizer auf dem Platz war Goalie Sommer, der den alleine auf ihn anlaufenden Ronaldo souverän stoppte (79.).
Nun die Barrage
Damit beendet die Schweiz die Qualifikation mit 27 Punkten aus 10 Spielen auf Rang 2 hinter dem punktgleichen Portugal. In der Barrage Mitte November wird sie zu den 4 gesetzten Teams gehören.
Barrage für die WM 2018
|Europa – Gesetzt||Ungesetzt|
|Schweiz||Schweden|
|Italien||Irland|
|Kroatien||Nordirland|
|Dänemark||Griechenland|
|Auslosung: 17.10.|
|Spiele: 9.-14. November|
|Weitere|
|Honduras vs. Australien|
|Peru vs. Neuseeland|
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.10.17, 20:10 Uhr