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15.09.2017
(fruchthandel.de) - Weil ungewiss ist, in wie weit Erntehelfer aus dem Ausland nach dem Brexit als Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, gehen britische Obsterzeuger dazu über, Anbauflächen in Europa, vor allem in den Niederlanden und Polen, zu kaufen und dort ihre Produkte anzubauen, das berichtet Daily Mail.
„Wir haben einen Großteil der diesjährigen Ernte verloren, weil 20 % weniger Saisonhelfer zur Verfügung standen. Und für 2018 sehen die Aussichten noch deutlich schlechter aus. Immer mehr Erzeuger werden auf Anbauflächen in der EU ausweichen, wenn wir die Arbeit nicht im eigenen Land machen können. Das bedeutet aber auch, dass UK mehr Obst aus dem Ausland importieren wird“, erklärte Laurence Olins, British Summer Fruits. Die Obsterzeuger fordern eine spezielle Arbeitserlaubnis für Saisonkräfte von sechs bis neun Monaten.
Er warnte zudem davor, dass Wimbledon-Erdbeeren im kommenden Sommer von einer britischen Firma in den Niederlanden produziert werden könnten, was den Preis um bis zu 50 % in die Höhe treiben könnte.