Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03555.jsonl.gz/2941

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Tennis - Das Wimbledon-Turnier hat seine nächste grosse Überraschung. Titelverteidigerin Serena Williams scheitert in den Achtelfinals an der Deutschen Sabine Lisicki.
Nach gut zwei Stunden verwertete die 23-jährige Deutsche mit einem Vorhandwinner ihren zweiten Matchball zum 6:2, 1:6, 6:4 und sorgte damit für die nächste Sensation am Grand-Slam-Turnier im Südwesten Londons. Während die Weltranglisten-Erste Williams die erste Niederlage nach 34 Siegen in Folge kassierte, schaffte Lisicki zum vierten Mal nach 2009, 2011 und 2012 den Sprung in die Viertelfinals in Wimbledon.
Mitte des dritten Satzes hatte Williams noch wie die sichere Siegerin ausgesehen. Die 31-jährige Amerikanerin, die drei der letzten vier Grand-Slam-Turniere gewonnen hatte, lag 3:0 in Führung, nachdem sie neun Games in Folge gewonnen hatte. Doch Lisicki kämpfte sich eindrücklich zurück und kam im dritten Duell mit Williams zu ihrem ersten Sieg. In den Viertelfinals trifft Lisicki nun auf die Estin Kaia Kanepi, welche die britische Hoffnung Laura Robson eliminierte.
Djokovic und Murray souverän
Im Turnier der Männer kommt es zu einem polnischen Viertelfinal. Jerzy Janowicz (gegen Jürgen Melzer) und Lukasz Kubot (gegen Adrian Mannarino) setzten sich in den Achtelfinals jeweils in fünf Sätzen durch und machen am Mittwoch den ersten polnischen Halbfinalisten an einem Grand-Slam-Turnier unter sich aus.
Keine Blösse gab sich auch der letztjährige Finalist Andy Murray. Der Schotte besiegte Michail Juschni 6:4, 7:6 (7:5), 6:1, nachdem der Russe im zweiten Satz 5:2 geführt hatte. Murray trifft in den Viertelfinals auf Fernando Verdasco, der gegen Kenny De Schepper klar in drei Sätzen gewann.
Ebenfalls in der Runde der letzten acht stehen Novak Djokovic, David Ferrer und Juan Martin Del Potro. Die serbische Weltnummer 1 zeigt sich in Wimbledon nach wie vor in bestechender Form und besiegte den Deutschen Tommy Haas problemlos in drei Sätzen.
SDA-ATS