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Worin genau besteht der Unterschied zwischen Mineralstoffen und Spurenelementen?
Dieser Unterschied ist rein quantitativ. Mineralstoffe tragen wir in relativ grosser Menge in unserem Körper (beispielsweise Calcium, das mit einem Körperbestand von 1,5 kg mengenmässig am stärksten vertreten ist). Im Vergleich dazu sind Spurenelemente, die Mikroelemente, lediglich als Spuren (in einem Gesamtgewicht von 8 bis 10 g!) zu finden und in hohen Dosen giftig. Dennoch sind Spurenelemente nicht minder wichtig als Mineralstoffe. 200 μg Jod sind für uns beispielsweise ebenso wenig verzichtbar wie 800 mg Phosphor.
Kann unser Körper Spurenelemente selbst produzieren?
Obwohl Spurenelemente überall in Gewebe und Körperflüssigkeiten (Knochen, Muskeln, Nervenzellen, Zähnen, Haut, Haaren, Nägeln, Blut usw.) vorkommen, sind sie, wie auch die Mineralstoffe, anorganische Substanzen, die unser Körper nicht endogen synthetisieren kann und deshalb unbedingt über unsere Nahrung und Nahrungsergänzungen in ausreichender Menge zugeführt bekommen muss.
Wie können Spurenelementemängel festgestellt werden?
Durch Blutbild oder Haaranalyse (in Fachlabors).
Welche Regeln für eine korrekte Nahrungsergänzung gibt es?
Spurenelemente können über Nahrungsergänzungen kurmässig in Gewichtsdosierungen (die dem durchschnittlichen Bedarf entsprechen oder höher sind) oder in infinitesimaler (homöopathischen) Dosierung nach
den Grundsätzen der Oligotherapie zugeführt werden. Es sei darauf hingewiesen, dass
• die falsche Verwendung eines sehr gering dosierten Spurenelements unwirksam, aber gefahrlos ist,
• die Einnahme eines Spurenelements in infinitesimalen – homöopathisch kleinen – Dosen keinesfalls einen Mangel beheben kann, aber die Aufnahme und Verwendung der betreffenden Substanz durch den Körper fördert.