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Das Hormon Melatonin wird in der Zirbeldrüse unseres Gehirns gebildet und ist eins der stärksten Antioxidantien* unseres Körpers. Es fängt die bei der Zellteilung als Nebenprodukt entstehenden freien Radikale** ab, die als Hauptursache für die meisten Krebserkrankungen gelten. Die Zirbeldrüse arbeitet nachts, regeneriert die Zellen unseres Körpers, hört aber bei Lichteinfall auf zu arbeiten, wie es auch bei Nachtschichtarbeitern nachgewiesen wurde. Da die Zirbeldrüse nicht zwischen Licht- und menschengemachten Frequenzen (z.B. Mobilfunkstrahlen) unterscheiden kann, kommt es bei der EMF-Exposition*** zur Unterdrückung der Melatoninproduktion und damit zur Verhinderung der normalerweise stattfindenden Heilung von Krebs und vielen anderen Krankheiten.
*Radikalfänger (siehe **)
**hochreaktive und aggressive Zwischenprodukte des Stoffwechsels
***Ausgesetztsein der Mobilfunkstrahlung (elektromagnetische Felder)
Wenn Melatonin fehlt
Schon seit den 1970er Jahren forscht das Battelle-Institut in den USA über den Zusammenhang von EMF-Feldern und der Melatonin-Produktion. Das Ergebnis dieser Studien: Melatonin wird aus guten biologischen Gründen nur nachts produziert, weil die Frequenz des Lichts die Melatoninproduktion stoppt. Unser Gehirn kann die Frequenzen von Licht und Mobilfunkstrahlung je- doch nicht unterscheiden. Dies hat zur Folge, dass auch nachts kein Melatonin mehr produziert wird, weil der Körper weiterhin elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt ist.
Was sind die Auswirkungen auf den gesundheitlichen Zustand des Menschen? Lassen wir dazu Dr. Roger Coghill aus der bioelektromagnetischen Forschung zu Wort kommen: „Ja, wir können diese nicht unterscheiden. Die Hypothese, dass die Zirbeldrüse nicht zwischen Lichtfrequenzen und menschengemachten Frequenzen unterscheiden kann, ist auf jeden Fall durch eine Fülle von Forschungsarbeiten bewiesen. […] Melatonin wirkt als sogenannter onkostatischer Wirkstoff, der Sie vor Krebs schützt, und es steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus, so dass Sie eine gute Nachtruhe und die passende Dosis Melatonin bekommen. […] Und zum Beispiel hat die durchschnittliche Frau mit Brustkrebs nur ein Zehntel des Melatonins im Vergleich zu einer normalen Frau in ihrem Alter.
Und Menschen mit Prostatakrebs haben weniger als die Hälfte des Melatonins, das sie haben sollten. Autistische Kinder haben weniger als die Hälfte des Melatonin-Spiegels, den sie haben sollten.“
„Aber dann gibt es Laborstudien von Zellen der Zirbeldrüse, die das Melatonin in der Tat synthetisieren, und man untersucht die Auswirkungen von Magnetfeldern auf diese Zellen. Und praktisch bei jeder Phase der Melatonin-Synthese zeigt sich, dass Magnetfelder die eigentliche Produktion von Melatonin stören.“ Professor Denis Henshaw, Universität Bristol
Sie sehen, wie wichtige es ist zu wissen, warum man krank wird und nicht einfach eine körperzerstörende Behandlung anzunehmen und zu hoffen, das alles gut wird.
Quelle: Dokumentarfilm von James Russell: „RESONANZ – Geschöpfe der Frequenz“(2012)
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