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Eines der häufigsten, als „normal“ geltenden Symptome einer Menstruation sind Schmerzen/Krämpfe im Bereich des Unterbauchs und der Lendenwirbelsäule. Die Schmerzen reichen von leicht bis sehr stark, wobei betroffene Frauen nicht in der Lage sind, das Bett zu verlassen, sich übergeben und ohne ein paar Schmerztabletten keiner Aktivität nachgehen können.
Leider wird dieses Symptom von Gynäkologen oft verharmlost und der Patientin nur durch hormonelle Verhütung, Wärme oder Schmerztabletten geholfen.
Es ist in Ordnung, wenn eine Frau ein leichtes Unbehagen verspürt, es sollte jedoch kein Schmerz sein, der sie im Alltag einschränkt. Schmerzen sollten nicht Teil des Menstruationszyklus sein. Es ist ein Signal dafür, dass im Körper der Frau Prozesse ablaufen, die nicht im Gleichgewicht sind.
Dafür kann es mehrere Gründe geben.
Zu den häufigsten gehören:
-Übermäßige körperliche Erschöpfung, Schlafmangel (oft durch überschüssiges Koffein ausgeglichen)
-Übermäßiger Stress/chronischer Stress
- Hormonelles Ungleichgewicht (Östrogendominanz)
-Erhöhte Anspannung der Beckenbodenmuskulatur
-Lebensmittelunverträglichkeit/-allergie
- Unterernährung
-Unregelmäßiger Stuhlgang
- Gestörte Darmflora
-Verwendung ungeeigneter Menstruationshilfsmitteln
-Mangel an Bewegung/sitzender Lebensstil
-Magnesiummangel
-Negative Einstellung und Beziehung zur eigenen Weiblichkeit und Menstruation
- Endometriose, PCOS
Was kannst du selbst tun, um die Schmerzen zu beseitigen oder zu lindern?
- Denke darüber nach, was Stress in deinem Leben verursacht, und finde eine Lösung, um diesen Stress zu reduzieren. Bezie Meditation, Yoga, Atemtechniken oder andere bewährte Methoden ein, um Stress abzubauen und den Geist und den Parasympathikus zu beruhigen
-Mache ausreichend Schlaf zu deiner Priorität und versuche du nicht, ihn durch Morgenkaffee zu ersetzen
-Gönne dich in den ersten Tagen der Menstruation ausreichend Ruhe und überanstrenge dich nicht, sondern tue nur das Nötigste
- Achte auf eine gesunde und ausgewogene frische Ernährung, die reich an natürlichen Probiotika ist. Begrenze Zucker und hochverarbeitete Lebensmittel
-Wenn der Verdacht auf eine Lebensmittelunverträglichkeit besteht, lasse dich testen. Aus eigener Erfahrung kann ich @lykon empfehlen. Sehr schnelle und einfache Bereitstellung der Ergebnisse über die App. Mit der Möglichkeit, ein Menü ganz nach Ihren Unverträglichkeiten zusammenzustellen.
- Ersetze klassische Tampons durch solche aus ungebleichter Bio-Baumwolle, oder noch besser durch Menstruationsunterwäsche, Stoffbinden oder eine Menstruationstasse aus Naturkautschuk.
- Bewege dich mehr, spaziere mehr. Trainiere entsprechend deinem Zyklus. Konzentriere dich auf die Dehnung der Gesäßmuskulatur, der Lendenwirbelsäule und der Bauchmuskulatur
-Trage keine zu enge Kleidung, die deine Bewegungsfreiheit einschränkt und deine Organe zusammendrückt
- Suplementiere Magnesium während des gesamten Zyklus, insbesondere in der Woche vor MS
-Wende Wärme auf den unteren Rücken und den Unterbauch an, um in diesem Bereich zu entspannen und die Durchblutung zu verbessern
- Betrachte die Menstruation nicht als etwas Unnötiges und Einschränkendes zu . Versuche sie als Indikator für deine Gesundheit wahrzunehmen
- Besuche einen auf den Beckenboden spezialisierten Physiotherapeuten/-in und lass dich untersuchen, lerne dein Beckenboden kennen
- Greife nicht zur hormonellen Verhütung in dem Glauben, dass sie deine Probleme lösen wird. Hormonelle Verhütung deckt sie nur ab, entfernt sie aber nicht, und mit der Zeit können sie sich zu etwas Schlimmerem entwickeln