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Der US-amerikanische Fahrdienstvermittler Uber mit Hauptsitz in San Francisco ist offenbar Ziel eines Cyberangriffs geworden. Uber gehe der Meldung einer Netzwerkverletzung nach und leite eine Untersuchung ein, heisst es seitens des kalifornischen Konzerns. Uber musste wegen des Vorfalls mehrere interne Kommunikations- und Techniksysteme vom Netz nehmen.
Uber
In Bezug auf die aufsehenerregenden Enthüllungen über die aggressiven Lobbyingpraktiken des US-amerikanischen Online-Fahrdienstvermittlers Uber hat sich der Lobbyist Mark MacGann als Informant zu erkennen gegeben. MacGann hat in den Jahren 2014 bis 2016 die Lobbyarbeit für die Vermittlungsplattform in Europa, Afrika und im Nahen Osten geleitet. Nun gab er sich gegenüber der britischen Tageszeitung "The Guardian" als derjenige zu erkennen, der ihr die belastenden Dokumente über das US-Unternehmen zur Verfügung gestellt habe.
Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber mit Konzernsitz in San Francisco hat bei seinem Streben auf den europäischen Markt aggressivstes Lobbying betrieben. Dies geht Medienberichten zufolge aus einem Datenleck hervor. Demnach belegten mehr als 124.000 interne Dokumente aus den Jahren 2013 bis 2017, wie Uber "versucht hatte, Politiker, Beamte und Journalisten zu beeinflussen". Dabei fallen Namen bis in höchste politische Regierungskreise.
Uber-Fahrer dürfen in Genf bald wieder ihre Fahrdienste anbieten. Der kalifornische Uber-Konzern konnte mit den Genfer Behörden eine entsprechende Vereinbarung erzielen, nachdem ja das höchste Schweizer Gericht vor etwas mehr als einer Woche entschieden hatte, dass die Fahrer von Uber als Arbeitnehmer und nicht als Selbstständige einzustufen seien. Das Bundesgericht bestätigte damit ein Urteil des Genfer Verwaltungsgerichtes.
Nach dem Bundesgerichtsurteil, demzufolge die Fahrer des Online-Fahrdienstvermittlers Uber als Angestellte einzustufen seien, bestreitet Uber die Pflicht zur Begleichung von Sozialversicherungsbeiträgen. Das Urteil beziehe sich ausschliesslich auf das kantonale Genfer Limousinen- und Taxi-Gesetz (LTVTC), hiess es seitens des US-Konzerns in einer Stellungnahme. Das Urteile beziehe sich nicht auf Sozialversicherungsbeiträge und veranlasse auch keine Zahlung derselben.
Die australische Wettbewerbsaufsicht ACCC verklagt den US-Fahrvermittler wegen Irreführung über Fahrpreise und Stornierungsgebühren auf eine Geldstrafe von 26 Millionen Australische Dollar (rund 17,7 Millionen Franken). Uber habe eingeräumt, australische Nutzer mehrere Jahre lang mit einer Stornierungswarnung getäuscht zu haben, was Kunden dazu veranlasst haben könnte, ihre Fahrt nicht abzubestellen, obwohl sie nach Unternehmens-Richtlinien kostenfrei dazu berechtigt waren.
Chauffeure von App-Fahrdiensten wie Uber protestieren derzeit in mehreren indischen Städten angesichts steigender Treibstoffpreise für höhere Kommissionen. So schalten Fahrer trotz grosser Hitze ihre Klimaanlagen während der Fahrten nicht ein, sagte der Generalsekretär der Indian Federation of App-based transport Workers, Shaikh Salauddin. Er meinte, sie wollten mit diesem Protest weitermachen, bis sie deutlich mehr verdienen würden.
Wie das Zürcher Sozialversicherungsgericht in mehreren Urteilen festhielt, besteht zwischen dem Online-Fahrdienstvermittler Uber und seinen Fahrern ein Anstellungsverhältnis. Das Unternehmen müsste damit auch Sozialversicherungsbeiträge, etwa für AHV und Unfallversicherung, abliefern. Uber zieht nun vor das Bundesgericht.
Die Fahrer des US-amerikanischen Online-Fahrdienstvermittlers Uber dürfen in Brüssel nach einer rund zweiwöchigen Zwangspause ihre Arbeit unter bestimmten Bedingungen wieder aufnehmen. Die Regierung der belgischen Hauptstadt verabschiedete eine entsprechende Übergangslösung. Das Brüsseler Berufungsgericht hatte entschieden, dass ein Verbot für Privatpersonen, Taxifahrten anzubieten, auch für bestimmte Berufskraftfahrer gelten soll. Uber gewährte den Fahrern infolge dessen keinen Zugang mehr zur Plattform UberX. Hunderte Fahrer demonstrierten damals wegen des drohenden Fahrtenstopps.