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Der Morgenkristall #6
Vor zweiundsechzig Jahren sind die Weichen gestellt worden, die Waylon gerade noch, im wahrsten Sinne des Wortes, neu stellen konnte. Doch er soll nicht zur Ruhe kommen. Ihm kommt ein seltsam versiegelter Brief zu, der das Testament seines leiblichen Vaters beinhaltet. Darin wird er aufgefordert, die Geschicke in die Hand zu nehmen, die dieser nicht mehr vollenden konnte. Zur gleichen Zeit nimmt, viele hunderte Lichtjahre entfernt und von der Menschheit unbemerkt, ein Phänomen seinen Anfang, das auch auf die Erde Auswirkungen haben wird. Ein rivalisierendes, völlig gegensätzlich beschaffenes Universum streift das Unsrige. Im Zentrum der Berührungsfläche entsteht mitten auf Arimea eine Spiegelwelt, die gefahrlos betreten werden kann. Dessen ungeachtet vereint die Überlappung unterschiedlichen Raum und Zeit mit der arimeanischen Gegenwart. Was Waylon auf Uridräo erfährt und weshalb seine Tochter Olivia ebenfalls plötzlich dort auftaucht, wird im sechsten Buch des Morgenkristalls erzählt.
Finley Mountain
FINLEY MOUNTAIN wird 1965 geboren. Büchern kann er anfangs nur sehr wenig abgewinnen. Schullektüre, zu der damals zum Beispiel auch Robinson Crusoe gehörte, legt er achtlos beiseite. Erst ein Jugendbuch erregt seine Aufmerksamkeit, und entfesselt eine bis dahin verborgene Leidenschaft. Von nun an verschlingt er alles, was er zwischen den Fingern bekommt. Darunter alte Klassiker wie Charles Dickens, Daniel Defoe, Kurt Lasswitz, Jules Verne. Durch einen Comic kommt er zum Schreiben. Zeichnet er anfangs versuchsweise noch seine Charaktere, stellt er bald fest, dass ihm das Wort besser liegt. So entstehen erste, zaghafte Versuche. Unter Pseudonym veröffentlicht er Anfang 2000 im Internet zahlreiche Texte. Mit dem Morgenkristall legt er 2014 sein Debüt in der Fantasy-Literatur vor. Bisher sind sechs Bände des Morgenkristalls erschienen.