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Eine US-Flugzeugträgergruppe ist auf dem Weg zur Koreanischen Halbinsel. Es handle sich um eine Vorsichtsmassnahme, um die Präsenz und Bereitschaft in der westlichen Pazifikregion zu stärken, sagte ein Sprecher der US-Armee am Samstag der Nachrichtenagentur AFP.
Die grösste Bedrohung in der Region stelle nach wie vor Nordkorea durch sein «rücksichtsloses, unverantwortliches und destabilisierendes» Raketen- und Atomprogramm dar. Nordkorea unterhält trotz umfassender Sanktionen seit Jahren ein Atomwaffenprogramm.
Seit 2006 hat das Land insgesamt fünf Atomwaffentests vorgenommen, davon zwei im vergangenen Jahr. Zugleich arbeitet die Führung in Pjöngjang an der Entwicklung von Langstreckenraketen, mit denen atomare Sprengköpfe bis in die USA getragen werden könnten.
US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt gedroht, die USA seien notfalls zu einem Alleingang bereit, wenn China im Streit um das nordkoreanische Atomprogramm nicht den Druck auf Pjöngjang erhöhe. Nordkorea wiederum hatte gedroht, zu einem «erbarmungslosen Schlag» bereit zu sein, falls das Land von den USA provoziert werde.
Die USA und Japan versicherten sich derweil erneut ihrer engen Zusammenarbeit im Konflikt um Nordkoreas Raketen- und Atomprogramm. Während eines 45-minütigen Telefonats hätten er und US-Präsident Trump die Wichtigkeit einer engen Koordination bekräftigt, sagte der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe am Sonntag laut japanischen Medienberichten.
Das Telefongespräch der beiden Sicherheitspartner erfolgte nach Trumps Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping in Florida. Die USA wollen Peking in dem Konflikt mit Nordkorea in die Pflicht nehmen. (sda/afp/dpa)