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Am 5. Dezember hat sich Simon Moser (28) im Champions-Hockey-League-Spiel gegen Växjö einen Bruch des Mittelfussknochens im rechten Fuss zugezogen. Es wurde mit einem Ausfall von fünf bis sechs Wochen gerechnet. Der Powerstürmer müsste also jetzt wieder spielen können. Er ist fürs olympische Turnier aufgeboten.
Aber der SCB-Captain kann nach wie vor nicht spielen. SCB-Sportchef Alex Chatelain sagt: «Der Bruch ist verheilt, Simon trainiert wieder auf dem Eis und er ging eigentlich davon aus, dass er wieder spielen kann. Aber nun treten im Fuss Schmerzen neben der Bruchstelle auf.» Chatelain sagt, es sei offen, wann Simon Moser wieder spielen könne.
Die Zeit wird knapp. Das olympische Turnier beginnt am 15. Februar mit der Partie gegen Kanada. Der SCB bestreitet vor der olympischen Pause noch die drei Partien gegen Kloten (a), Fribourg (a) und Zug (h). Die Nationalmannschaft testet vor dem Turnier in Zürich und in Südkorea.
Simon Moser ist auf und neben dem Eis auch in der Nationalmannschaft ein Leitwolf. Er spielte im WM-Silberteam von 2013 eine Schlüsselrolle. Aber kann ein Spieler eine führende Rolle in einem Team übernehmen, der seit dem 6. Dezember nicht mehr gespielt hat und dessen spielerische Wirkung auch von Wucht, Kraft und physischem Durchsetzungsvermögen abhängt?
Wie viel Spielpraxis braucht Simon Moser, um zu seinem besten Hockey zurückzufinden? Sollte er durch einen anderen Stürmer ersetzt werden? Können es sich die Schweizer leisten, mit einem Spieler nach Südkorea zu fliegen, dessen Formstand und Fitness fraglich sind?
Das sind heikle Fragen, die Nationaltrainer Patrick Fischer im Laufe der nächsten Woche beantworten muss.