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Ein Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, ist die bösartigste Form aller Hautkrebserkrankungen. Es entwickelt sich aus den farbstoffbildenden Zellen der Haut, den Melanozyten. Diese bilden den Farbstoff Melanin und sind damit für die Bräunung der Haut zuständig.
Das Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, ist die gefährlichste Form aller Hautkrebserkrankungen. Es entwickelt sich aus den farbstoffbildenden Zellen der Haut, den Melanozyten. Diese bilden den Farbstoff Melanin und sind damit für die Bräunung der Haut zuständig. Beim Melanom entarten die Melanozyten und vermehren sich unkontrolliert. Nebst dem Melanom der Haut kann sich in seltenen Fällen auch ein Melanom an den Schleimhäuten im Körperinneren oder im Auge entwickeln.
Vereinfachtes Schema zur Darstellung der Melanomentstehung. Ausschlaggebend für die Prognose und weitere Therapie ist die Eindringtiefe in die Haut.
Das Melanom ist in der Schweiz die vierthäufigste Krebsart überhaupt. Von 100’000 Personen erkranken in der Schweiz ca. 33 Personen pro Jahr neu an einem Melanom. Insgesamt zählt man in der Schweiz ca. 2 700 neue Fälle pro Jahr. Weltweit nimmt die Zahl an Neuerkrankungen zu.
Das Melanom ist in über 80 Prozent der Fälle mit einer Operation heilbar. Jedoch kann es bei ca. 15 Prozent der Patientinnen und Patienten Ableger in anderen Organen, sogenannte Metastasen, bilden. Das führt zu lebensbedrohlichen Situationen. Zur Ausbreitung der Krebszellen kommt es, wenn diese über die Lymph- oder Blutbahnen in die Lymphknoten oder inneren Organe wandern und dort neue Tumore bilden. Das Risiko dafür ist vor allem von der Dicke des Melanoms abhängig. Je dicker (Eindringtiefe) das Melanom, desto eher kann es die Fähigkeit entwickeln, Ableger zu bilden. Je rascher das Melanom behandelt wird, desto dünner und kleiner ist es und dementsprechend besser sind die Überlebenschancen.
Jede körperliche Erkrankung kann auch mit psychischen Belastungen verbunden sein. Diese kann sich unter anderem in Sorgen, Anspannung, Gedankenkreisen oder Schlafstörungen zeigen und den Behandlungsverlauf erschweren. Falls Sie oder Ihre Angehörigen den Wunsch nach psychiatrisch-psychologischer Beratung und Unterstützung haben, stehen Ihnen unsere Fachleute im USZ gerne zur Verfügung.
Die Hauptursache für die Entstehung eines Melanoms ist die UV-Strahlung. UV-Strahlung setzt man sich aus, wenn man in der Sonne oder im Solarium ist.
Besonders gefährdet sind Personen, die:
Wichtig ist, dass Sie Ihre Haut regel-mässig kontrollieren. Insbesondere für Patienten mit hellem Hauttyp und Muttermalen empfiehlt es sich, die Haut in dreimonatlichen Abständen selber nach verdächtigen Hautverän-derungen zu untersuchen. Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich an einen Arzt. Schauen Sie auch die behaarte Kopfhaut, die Rückseite der Ohren, den Nacken und die Genitalregion an, eventuell mit Hilfe eines Spiegels.
Dies ist eine grobe Regel, welche Muttermale genauer kontrolliert und gegebenenfalls einem Arzt gezeigt werden sollten.
Muttermale, die sich bezüglich ihrer Form, Farbe oder Grösse verändern, sollten umgehend einem Hautarzt gezeigt werden. Dies gilt auch für diejenigen Muttermale, die sich von den übrigen unterscheiden, die jucken oder bei Bagatellverletzungen bluten.
Das Ziel der Früherkennung ist es, Hautkrebs und speziell das Melanom in frühen und damit gut behandelbaren Stadien zu diagnostizieren. Im Uni-versitätsspital Zürich haben wir einen Forschungsschwerpunkt auf der Prävention und beschäftigen uns sehr ausführlich mit der Früherkennung von Hautkrebs.
Es besteht auch die Möglichkeit einer begleitenden komplementärmedizinischen Behandlung.
Verdächtige Muttermale oder Flecken werden gewöhnlich in lokaler Betäubung vollständig entfernt (Exzisionsbiopsie). Danach erfolgt eine Gewebs-untersuchung unter dem Mikroskop (Histologie). Wenn die Diagnose des Melanoms gestellt ist, erfolgen je nach Eindringtiefe des Melanoms weitere Untersuchungen wie ein Ultraschall der Lymphknoten oder eine Ganzkör-peruntersuchung mittels PET-CT. Häufig wird auch der Lymphknotenabfluss untersucht und der Wächterlymph-knoten, der sogenannte Sentinel-Lymphknoten, operativ entnommen. Damit werden auch kleine Ablegerherde identifiziert, und es werden gegebenenfalls weitere Therapien empfohlen.