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Als klassische Homöopathin werde ich öfters gefragt, was denn während einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung zu beachten ist.
Sollte man auf Kaffee verzichten? Wie ist es mit dem Pfefferminztee und den Kaugummis, können diese die homöopathische Wirkkraft aufheben? Sollte man sich eine Zahnpasta ohne Minze kaufen?
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Im Rahmen meiner Abschlussarbeit (2008) in klassischer Homöopathie habe ich mich intensiv mit diesen Fragen beschäftigt. Dabei habe ich eine schriftliche Umfrage mit 100 Homöopathen gemacht, und diese Fragen gestellt, um einen gemeinsamen Nenner zu finden.
Dabei kam heraus, dass die grosse Mehrheit der Homöopathen während einer homöopathischen Behandlung kein Problem bezüglich der Einnahme von Pfefferminztee, Pfefferminzbonbons, Kaugummi etc. sieht.
Jedoch wird meist von der Verwendung von Kampfer abgeraten.
Durch meine persönlichen Erfahrungen empfehle ich meinen Kunden auch, während einer homöopathischen Behandlung auf Kampfer möglichst zu verzichten (Kampfer ist u.a. in Vicks, Rheumasalben und Tigerbalsam enthalten), da dies die Mittelwirkung möglicherweise aufheben kann.
Für alle anderen Substanzen wie Pfefferminz, Kaffee, Essig und ätherische Öle sehe ich normalerweise kein Problem, ansonsten gebe ich individuell eine Empfehlung ab.
Zentral ist allerdings, dass während einer homöopathischen Behandlung möglichst keine anderen homöopathischen Medikamente (auch selbstgekaufte und niedrig dosierte) ohne Absprache mit dem behandelnden Homöopathen eingenommen werden. Da dies das Konstitutionsmittel stören und eine unerwartete Wechselwirkung auftreten kann.
Ich bin der Meinung, dass das homöopathische Mittel wirkt und nicht so schnell zu stören ist – sofern das Simillimum (spezifische /individuelle Arzneimittel) gefunden wurde.