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Studie zu Radio und Fernsehen: Private TV-Programme teilweise zufriedenstellend
20.12.2013 Knapp die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ist mit den Programmen der Regionalfernsehen zufrieden. Die Fernsehprogramme der SRG SSR und der Lokalradios sagen rund 60 Prozent der befragten Personen zu. Spitzenreiter im gesamten Rundfunkbereich sind die Radioprogramme der SRG, die rund 75 Prozent der Befragten gefallen. Dies ergab eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM), für die im Frühjahr 2013 rund 3'600 Interviews durchgeführt wurden.
Foto: Popperipopp, http://commons.wikimedia.org
Die privaten Fernsehprogramme kommen bei knapp der Hälfte des ansässigen Publikums gut an. Einbussen bei der Publikumsgunst haben die privaten TV-Stationen bei der Qualität der Herstellung ihrer Programme sowie ihrem Unterhaltungswert zu verzeichnen: Bei fast allen erhobenen Qualitäts-Merkmalen schneiden sie schlechter ab als die Radio- und Fernsehprogramme der SRG und die privaten Lokalradioprogramme.
Die Regionalfernsehen werden als weniger professionell, weniger informativ und weniger ausgewogen eingeschätzt als diejenigen der Radio- und Fernsehkonkurrenz. Zudem werden die Regionalfernsehen von allen beurteilten Rundfunkprogrammen als die am wenigsten unterhaltsamen eingestuft.
Bei einem Merkmal sind die Regionalfernsehprogramme der Radio- und Fernsehkonkurrenz jedoch überlegen: Beim Stellenwert des Lokalen, den ihre Programme in den Augen des Publikums haben. Hier liegen sie vor der Konkurrenz. Mit ihrem starken Bezug zum lokal-regionalen Geschehen erfüllen sie den Auftrag des Bundes beziehungsweise ihrer Konzession.
Lokal-regionale Information
Eine Studie zu den Regionalfernsehprogrammen aus dem Jahr 2012 bestätigt, dass die meisten Nachrichtensendungen der konzessionierten Regionalfernsehen die Ereignisse ihrer Umgebung stark berücksichtigen. Im Durchschnitt haben mehr als acht von zehn Beiträgen einen Bezug zum konzessionierten Sendegebiet und erfüllen damit ihren Auftrag.
Überdurchschnittliche Regionalbezüge wurden für die Sender Canal Alpha, TeleBielingue, TeleTicino, Léman Bleu, Canal 9, Tele 1 und TeleBasel festgestellt.
adm
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Jost Aregger, Abteilung Medien und Post BAKOM, Tel. 032 327 59 44
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