Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03598.jsonl.gz/2469

Widrige Wetterbedingungen prägten das Rennen auf der «Saslong». Mit viel Verspätung konnte wenigstens auf einer verkürzten Strecke gestartet werden. Nebel schränkte die Sicht zeitweise so massiv ein, dass das Rennen unterbrochen werden musste.
Von Verhältnissen profitiert
Von den Bedingungen begünstigt waren, wie schon öfter in den Dolomiten, die Fahrer mit hohen Startnummern. Sie fanden eine schnelle Piste vor. Erst überraschte Rok Perko die führenden Cracks wie Kjetil Jansrud und Aksel Svindal, die am Ende auf den Rängen 4 und 5 landeten. Dann preschte Steven Nyman mit der Nummer 39 an die Spitze vor.
Der 30-jährige Amerikaner behauptete die Führung vor Perko sowie Erik Guay. Nyman feierte seinen zweiten Weltcupsieg. Vor fast exakt sechs Jahren hatte er ebenfalls auf der «Saslong» jubeln können.«Es war ein irres Rennen», so Nyman, der sich nach seinem Sensationssieg überglücklich zeigte.
Schweizer weit zurück
Für die Schweizer setzte es eine weitere herbe Enttäuschung ab. Kleiner Lichtblick war Vitus Lüönd, welcher mit Startnummer 34 den 24. Platz und damit sein bestes Resultat seit seinem Comeback nach einem Kreuzbandriss im vergangenen Februar hinausfuhr. «Es ist befreiend», so der 26-Jährige. «Ich habe die Gunst der Stunde genutzt aber ich glaube, dass noch mehr dringelegen wäre.»
Silvan Zurbriggen, am Vortag im Super-G als 14. bester Schweizer, wurde 25. «Ich bin ziemlich zufrieden. Ich glaube nach wie vor, dass ich auf einem guten Weg bin, auch wenn ich heute nicht das erreicht habe, was ich mir vorgenommen hatte», so der Walliser. Didier Défago fuhr lediglich auf Rang 28.