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Die Freisinnig Demokratische Partei (FDP) hat bei den Regierungsrats-Wahlen in Schaffhausen einen Sitz dazu gewonnen. Verloren haben den Sitz die Sozialdemokraten (SP), die erstmals seit 1968 nur noch einen Vertreter im Regierungsrat haben.Dieser Inhalt wurde am 27. August 2000 - 16:39 publiziert
Die Wahlbeteiligung lag bei 59,7 Prozent.
Zweimal FDP, je einmal SVP, SP und ÖBS
Die neue Schaffhauser Kantonsregierung setzt sich ab dem 1. Januar 2001 aus je einem Vertreter der SP-, der Schweizerischen Volkspartei (SVP) und der Ökoliberalen Partei (ÖBS) sowie zwei FDP-Vertretern zusammen.
Geschafft haben den Sprung auf die Regierungssitze die drei Bisherigen Herbert Bühl (ÖBS), Hans-Peter Lenherr (FDP) und Hermann Keller (SP).
Neu in den Regierungsrat gewählt wurden Erhard Meister (SVP), der den zurücktretenden Hans-Jörg Kunz ersetzt, und Heinz Albicker (FDP).
Nicht gewählt wurden der zweite SVP-Kandidat Hannes Germann und die SP-Kandidatin Liselotte Flubacher, die den nach 32 Amtsjahren zurück tretenden Ernst Neukomm hätte ersetzen sollen.
Damit hat die FDP ihr Wahlziel erreicht, den im Winter 1999 an die ÖBS verlorenen zweiten Sitz zurück zu holen. Allerdings nahm sie ihn nicht der ÖBS sondern der SP ab.
Nicht erreicht hat ihr Wahlziel - neben der SP als grosser Verliererin der Regierungsratswahlen - auch die SVP: Sie wollte eigentlich von der SP den vor 32 Jahren verlorenen zweiten SVP-Sitz zurück.
swissinfo und Agenturen
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