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Stalking
Was tun, wenn Sie "gestalkt" werden?
Kontakt vermeiden
Lassen Sie sich nicht auf Gespräche oder Treffen mit der stalkenden Person ein, nachdem sie ihr ein einziges Mal unmissverständlich erklärt haben (eingeschrieben brieflich oder mündlich in Anwesenheit von Zeugen), dass Sie keine Kontakte (mehr) wünschen.
Ignorieren Sie hernach alle weiteren Kontaktversuche und Begegnungen.
Je früher und konsequenter Sie diese Abgrenzung zur stalkenden Person formulieren und vollziehen, umso grösser ist die Chance, dass diese das Stalking beenden wird.
Umfeld informieren
Informieren Sie Ihre Familie, Freunde, Nachbarschaft, Arbeitskollegen und ihren Arbeitgeber über die Tatsache, dass Sie gestalkt werden. Ihr Umfeld kann Ihnen nur dann Hilfe und Schutz vermitteln, wenn es informiert ist und allfällige Vorfälle richtig einordnen kann.
Dokumentieren Sie alle Vorkommnisse
Dokumentieren Sie alle Vorkommnisse, Kontaktaufnahmeversuche, Belästigungen sowie alle an Sie oder Ihr Umfeld gerichteten Mitteilungen (Briefe, SMS, Aufzeichnungen des Telefonbeantworters, e-mails etc.), die Sie der stalkenden Person zuordnen. Erstellen Sie eine Liste, worin Sie die jeweiligen Vorfälle kurz beschreiben und das jeweilige Datum, die genaue Zeit und den Ort des Geschehens festhalten. Ihre Dokumentation und die gesammelten Schriftlichkeiten können in einem allfälligen Strafverfahren als Beweismittel dienen.
Technischer Schutz
Falls Sie per Telefon oder per Internet (Cyberstalking) belästigt werden, können Sie sich bei der Telefongesellschaft oder Ihrem Internet-Service-Provider über technische Schutzmöglichkeiten beraten lassen. Dokumentieren Sie diese Belästigungen (vgl. oben)!