Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03258.jsonl.gz/2660

Wenn man Judith Lennox-Fan ist, dann weiß man, dass ihre Bücher entweder vor dem 1. WK beginnen oder zwischen den beiden Weltkriegen. Meistens spielt dann auch noch der spanische Bürgerkrieg eine wichtige Rolle und die Angst der Menschen, nicht nur in England, vor einem neuen großen Krieg, der dann nur drei Jahre später ausbrach.
In allen Romanen spielen Kriegsgeschehnisse in England und in Europa eine Rolle, immer wird das zerstörte London ausführlich beschrieben, das Leben im Krieg. Immer geht es um Schicksale von Menschen, die unter den Kriegen leiden, die Familien zerstören, gerade frisch verliebte Paare trennen oder Verheiratete auseinanderreißen, weil die Männer im Krieg umkommen und die Frauen allein oder mit einem oder mehreren Kindern zurücklassen. In den meisten Fällen wenden sie die Dinge zum Guten. Die tapferen Frauen finden meistens einen neuen Ehemann, oft ein Freund aus Jugendtagen, und man wendet sich dem Wiederaufbau nach dem schrecklichen Krieg zu.
Das Grundprinzip in den Romanen ist fast immer das Gleiche, die Charaktere und ihre Lebensgeschichten wechseln.
Auch in diesem Roman geht es um diese Thematik, das Strickmuster ist das gleiche und die detaillierten Kriegsberichte aus dem umkämpften Europa und Afrika nehmen sehr viel Raum ein, nach meiner Empfindung viel zu viel Raum für einen Unterhaltungsroman.
Ich habe sehr viele Romane von J. Lennox gelesen, aber ich denke, dass ich nach der Lektüre dieses Romanes nicht so schnell wieder zu einem Werk dieser Autorin greifen werde.
Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?