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Erste Zeugnisse von Leben in Bachenbülach stellen die Grabhügel im Höhragenwald dar.
Sie dürften aus der Zeit 800 – 450 v.Chr. stammen.
Folgt man den Chronisten weiter,
muss in Bachenbülach schon im Jahr 828 n.Chr. ein Hof bestanden haben.
Erste urkundliche Benennung findet der Ort im Jahr 1149 als «Bahchenboulacho».
1278 wurde Bachenbülach als «Bachenbuillach» in einem deutschen Dokument erwähnt.
Ab dem 12. Jahrhundert gehörte das Dorf verschiedenen Vogteien an.
Nach Jahren der Zugehörigkeit zu Bülach beschritt
die Gemeinde Bachenbülach im Jahr 1849 den Weg in die Selbständigkeit.
Es wurde ein entsprechender Ausscheidungs-Vertrag ausgearbeitet
und dem Volk zur Genehmigung vorgelegt.
An der Gemeindeversammlung vom 11. Januar 1850
stimmten die Bachenbülacher Stimmbürger dem Ausscheidungs-Vertrag
mit 60 zu 8 Stimmen – also mit überwältigender Mehrheit – zu.
Auch die Bülacher akzeptierten den Vertrag mit 197 zu 30 Stimmen.
Damit stand der endgültigen Trennung nichts mehr im Wege,
und bereits am 23. März 1850 erfolgte die Bestätigung von Zürich.
Von diesem Tag an begann die Geschichte der selbständigen Gemeinde Bachenbülach.
Von 1850 bis etwa 1950 veränderte sich in Bachenbülach nur wenig.
1850 zählte die Gemeinde 569 und 1941 632 Einwohner.
Diese lebten zum grossen Teil von der Landwirtschaft und vom Weinbau.
Das Gewerbe hatte in dieser Zeit nur marginale Bedeutung.
Besonders zu erwähnen sind aber die und Sticker.
Im Jahr 1876 wurde an der Zürichstrasse eine Fabrik erstellt.
Bis 1918 beherbergte das Gebäude eine Stickerei.
Die Krise nach dem Ersten Weltkrieg und ausländische Konkurrenz legten die Fabrik
und die Heimarbeit im Jahr 1918 lahm.
Die Stickereifabrik wurde in der Folge für einen neuen Gewerbezweig genutzt:
die Herstellung von Handharmonikas.
Die Produktion wurde bis ins Jahr 1954 betrieben;
sie wurde jedoch vom selben Schicksal ereilt, wie zuvor die Stickerei.
Letztlich wurden während einer kurzen Zeit noch Koffer im Fabrikgebäude hergestellt.
Die Mitte des 20. Jahrhunderts hatte für Bachenbülach wegweisende Bedeutung.
Zusammen mit Bülach und Winkel wurde das Riedland melioriert und nutzbar gemacht.
Im Jahr 1953 wurde der Flughafen Kloten eingeweiht.
Damit zeichnete sich auch das Ende des bäuerlichen Charakters von Bachenbülach ab.
Die Zunahme des Flugverkehrs erforderte mehr Personal und als Folge davon Wohnungen.
Die Anfragen nach bebaubaren Parzellen in Bachenbülach mehrten sich.
Die Gemeinde erliess 1955/56 erstmals eine Bauordnung und 1963 einen Zonenplan,
der auch grössere Überbauungen zuliess.
Ab 1968 «explodierte» das Dorf förmlich.
In der Bächliwis wurden zwischen 1968 und 1971 über 25 Gebäude
mit insgesamt rund 670 Wohnungen realisiert.
1961 betrug die Zahl der Einwohner 985,
zehn Jahre später bereits 2421.
Als Folge davon wurde die Schulanlage «Halde» gebaut und 1968 bezogen.
Im Jahr 1969 wurde die eingeweiht.
In derselben Zeit wurde die Industrie- und Gewerbezone geschaffen.
Heute sind rund 180 Betriebe ansässig, die zusammen annähernd 1500 Arbeitsplätze anbieten.
Heute ist Bachenbülach eine moderne Gemeinde.
Mit ihrer Nähe zum Flughafen, zu Zürich, Winterthur und Bülach ist sie günstig gelegen.
Sie bietet mit ihrer ausgezeichneten Infrastruktur
(Schule, Strassen, gute Busverbindungen nach Bülach und Kloten, Wasserversorgung, Werkbetrieb, Feuerwehr, Einkaufszentren, Restaurants),
den herrlichen Naherholungsgebieten
aber auch wegen der komfortablen Finanzlage hohe Lebensqualität.
Der Ort bildet mit dem Dorfkern, dem Bächliwis-Quartier
und den Einfamilienhauszonen einen gesunden Kontrast.
Quelle bachenbuelach.ch