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Wald ist wichtig, denn ohne Wald könnten wir nicht leben. Mit anderen Pflanzen produzieren sie die Luft, die wir atmen. Und sie kompensieren CO2.
Umso besorgniserregender ist das sogenannte Waldsterben. Wir haben hier 7 der wichtigsten Tatsachen über das Waldsterben gesammelt:
Der Forstwissenschaftler Bernhard Ulricht schockte in den 1980 Jahren mit folgender Prognose: “Die ersten großen Wälder werden schon in den nächsten fünf Jahren sterben. Sie sind nicht mehr zu retten.”
Deutschland, aber auch die Schweiz geriet in Panik. Die Bürger forderten Initiativen, wie beispielsweise Massnahmen zur Luftreinhaltung.
Insbesondere saurer Regen wurde damals als Ursache für das Waldsterben verantwortlich gemacht. Um das Waldsterben zu stoppen, mussten Kohlekraftwerke Filter einsetzen und für Autos wurden Abgaswerte festgelegt. Um die Waldböden zu entsäuern, wurde tonnenweise Kalk gestreut.
Ende der 1980er Jahre nahm die Besorgnis um das Waldsterben ab.
Ein einzelner Baum bildet keinen Wald – das ist logisch. Wenn von Waldsterben die Rede ist, bedeutet das nicht, dass einzelne Bäume leiden, sondern dass das Ökosystem des Waldes kränkelt.
Zu den Symptomen zählen eine Auflichtung des Kronenbereichs und Schäden am Wurzelsystem. Wo ein Wald kein gesundes Ökosystem hat, treiben Schädlinge ihr Unwesen und sogar die Brandgefahr kann steigen, da trockenes Schadholz am Waldboden liegen bleibt.
Da die Wissenschaft unseren mitteleuropäischen Wald noch lange nicht für tot erklären kann, redet sie nicht vom Waldsterben, sondern untersucht das Phänomen im Bereich der Waldschadensforschung.
Als Hauptursache für Waldschäden entdeckte die Wissenschaft die Luftunreinheit durch die industrielle Schadstoffbelastung.
Was in dern 1980er Jahren prophezeit wurde, trat zum Glück nicht ein. In dieser Zeit wurde die Prognose berühmt, dass die Wälder in den nächsten fünf Jahren komplett aussterben würden.
Zum Glück ist dieser Fall nicht eingetreten. Nichtsdestotrotz hat sich die Mortalität der Wälder in Mitteleuropa seit den 1980er Jahren verdoppelt.
Unsere heimischen Arten sind durch die häufiger auftretenden Hitzeperioden durch die Klimaerwärmung überfordert. Sie leiden am meisten durch den Klimawandel. Insbesondere die Fichte muss in der Schweiz um ihre Existenz fürchten. Für den Holzhandel könnte es in den kommenden Jahren attraktiver werden, Bäume wie die nordamerikanische Douglasie aufzuforsten.
2017 betrug die ausgestossene Menge an Treibhausgasen 47,2 Millionen Tonnen. Damit binden Schweizer Wälder also etwa 2 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr.
Wenn die Wälder sterben wird sich diese Kompensationsmenge weiter verringern. Das bedeutet: Es reicht nicht CO2 Emissionen zu verringern. Es sind auch Initiativen nötig, um dem Schweizer Wald zu helfen.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland differenzierte zwischen der Debatte über das Waldsterben in den 1980er Jahren und das Waldsterben im Zusammenhang mit der aktuellen Klimakrise. Einige schädliche Faktoren, die dem Wald zusetzten wurden seit den 1980er Jahren eliminiert oder verringert. Durch vermehrte Trockenheit und häufiger auftretende Stürme, leidet der Wald weiterhin.
Der Wald braucht uns. Wir können helfen durch die Investition in gesunde Ökosysteme, durch die Reduktion von schädlichen Emissionen und weiteren Klima-Initiativen.
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