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Pionier des konservativen Judentums in Israel.
Mit dem am Montag erfolgten Hinschied von Rabbi Reuven Hammer, 86, einem der Pioniere des konservativen Judentums in Israel, hat die Bewegung einen herben Verlust erlitten, dessen Tragweite sich noch gar nicht abschätzen lässt. Hammer liess sich in den 1970er Jahren in Israel nieder, wo er bei der Errichtung der Jerusalemer Synagoge «Kehilat Moreshet Avraham» sowie bei der Masorati-Bewegung als solche tatkräftig mithalf. Später diente er als Vorsitzender des Masorati Beth Din, dess rabbinischen Gerichts der Konservativen sowie als Präsident der Internationalen Rabbinerversammlung. Der Verstorbene wird als Autor verschiedener Schriften in Erinnerung bleiben, wie etwa eines Kommentars zum konservativen Gebetsbuch. Der aus Syracuse, New York stammende Hammer studierte am Jewish Theological Seminary in New York, wo er ordiniert wurde und ein Doktorat erhielt. Von der Northwestern University erhielt er ebenfalls die Doktorehre. Rabbi Mikie Goldstein, Präsident der Rabbinerversammlung in Israel, erinnert sich an ein Treffen mit Hammer, als er. Goldstein das Entwicklungsbüro der Konservativen leitete: «Rabbi Hammer sprach in der Regel sanft, war aber immer klar und standfest. Besonders verständnisvoll und offen war er gegenüber konservativen Konvertiten. Er half ihnen in ihrer Entscheidung, sich dem Jüdischen Volk zuzugesellen. Er war ein grosser Gelehrter, der daran glaubte, dass das traditionelle Judentum im 21. Jahrhundert relevant sein kann. Seine Familie, Freunde und Kollegen werden ihn schmerzlich vermissen».