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DESIGN
Sequenzen aus der Bachelorthesis ‘Robostaetics’ von Bamna Dadashzadeh:
GUIDELINES
FOR CREATING HUMAN-INTERACTIVE ROBOTS
Sequences from the thesis ‘Robostaetics’ by Bamna Dadashzadeh:
How does a robot’s design define the relationship between him and humans?
The study analyses the design decisions of the Robots ‘Sophia’, ‘PARO’ and ‘Flobi’.
_Humanoid characteristics and designs are used to create trust between humans and robots. Sophia and Flobi were both created humanlike, in order to seem trustworthy.
_When we have already experienced interactions with certain creatures, we tend to have expectaions towards their behavior and features. If these behaviors or features don’t match with our expectations, we tend to get disapponted or lose interest. Comparisons could stop any further interactions. Therefor PARO has been created to imitate a baby seal, because most of the people who interact with him, didn’t experience any interactions with a baby seal, but yet this type of animal is familiar enough to spark a general interest.
_ Mimic creates interaction and communication. One of the most important communication tools is a natural mimic. Humans often communicate non-verbally. In order to create equally interesting communication partners, designers and engineers must create natural mimics. These aspects were incorporated in Sophia’s and Flobi’s Design.
_Childlike facial features seem to create connection and trust, no matter if these features are found on animals or humans. Most people regard them as harmless and naive. In order to enhance communication, Flobi’s and PARO’s faces were created with childlike facial features.
_ Some facial features communicate a robot’s skills. Depending on an organ’s size and details, they can give hints about the interactions that could happen with the robot.
_Attractivity is an important part of creating robots. Attractive creatures, especially humanoid ones, tend to be seen as more trustworthy and approachable.
_Gender bias and prejudice influence human-robot interactions. Whe tend to judge robots by their looks and gender. Interactions with the robot ‘flobi’ prove these patterns.
DESIGNMAXIME
FÜR DIE
GESTALTUNG
VON
INTERAKTIVEN
ROBOTERN
Wie beeinflusst die Gestaltung eines Roboters dessen Beziehungen mit Menschen, die mit ihm interagieren?
Die Untersuchung der Fallbeispiele PARO, Sophia und Flobi haben folgende Desigmaxime ergeben:
_Humanoide Eigenschaften werden genutzt, um Vertrauen zwischen Mensch und Roboter zu scha en. Dies ist sowohl bei Sophia, als auch bei Flobi zu beobachten.
_Erfahrungen mit Lebewesen führen dazu, dass wir diese Erwar- tungen auch an die Roboterversion von ihnen haben. Sofern die Roboterversion jedoch nicht alle Fähigkeiten des echten Lebewesens aufweisen kann, ist es ratsam, ein Lebewesen zu wählen, womit der Benutzer noch keine Erfahrungen gesammelt hat. Durch das Ver- meiden der Vergleichbarkeit, können Enttäuschungen reduziert oder idealerweise ausgeschlossen werden. Dieser Designentscheid war bei Paro besonders wichtig.
_ Gesichtszüge helfen der Kommunikation und der Interaktion. Eine möglichst natürliche Mimik ist somit eines der wichtigsten Kommu- nikationsmöglichkeiten zwischen Mensch und Roboter. Menschen kommunizieren häu g nonverbal und Roboter müssen diese Kom- munikationsart ebenfalls beherrschen, um eine natürliche Interak- tion zu ermöglichen. Diese Erkenntnis wurde sowohl bei Sophia, als auch bei Flobi berücksichtigt.
_Kindliche Gesichtszüge schaffen, sowohl bei Robotern menschlicher, als auch tierischer Gestalt, Annäherung und Vertrautheit. Kindliche Gesichter werden als ungefährlich und naiv betrachtet. In Flobis Fall wurde dies zur Kommunikationserleichterung genutzt. Auch bei Paro handelt es sich um ein kindliches Gesicht, auch wenn es tierisch ist.
_Die einzelnen Gesichtsorgane verweisen auf die Fähigkeiten
des Roboters. Dies ist bei tierischen und menschlichen Gestalten der Fall. Grösse und Detaillierungsgrad können Hinweise auf die Ausgeprägtheit der Fähigkeit sein. Bei Flobi wurde dies besonders berücksichtigt.
_Attraktivität spielt auch bei Robotern eine Rolle und scha Zu- gang. Während Sophia von Hanson Robotics als „schön“ und „at- traktiv“ bezeichnet wird, wird Paro als „süss“ empfunden. Auch bei Flobi wird seine Attraktivität thematisiert.
_Vorurteile, die wir gegenüber Menschen haben, beispielswei-
se wenn es um Geschlechterrollen geht, übertragen wir auch auf Roboter, denen wir ein bestimmtes Geschlecht zuweisen. Die Ge- schlechterzuweisung erfolgt rein formal, über die Haarlänge zum Beispiel. Dies führt dazu, dass wir weibliche Roboter für bessere Kinderhüterinnen halten und männliche Roboter als kompetenter einstufen. Anhand des Roboters Flobi, lässt sich dies erkennen.