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Die chinesische Statistikbehörde hat die Inflationsdaten für Mai veröffentlicht. Demnach stiegen die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent, die Erzeugerpreise erfuhren einen Rückgang um 4,6 Prozent. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einer Minderung von 4,3 Prozent gerechnet. Im April waren die Verbraucherpreise mit einem Plus von 0,1 Prozent so langsam gestiegen wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr, im Mai rechneten Analysten mit einem Anstieg um 0,3 Prozent.
Die jüngsten Konjunkturdaten hatten gezeigt, dass sich Chinas Wirtschaft nach Aufhebung der strengen Corona-Beschränkungen im Dezember wegen der weltweiten Konjunkturabkühlung und der schwächelnden Inlandsnachfrage nur langsam erholt.
"Das Risiko einer Deflation belastet die Wirtschaft nach wie vor", sagte Zhiwei Zhang, Chefökonom bei Pinpoint Asset Management. "Die jüngsten Wirtschaftsindikatoren senden konsistente Signale, dass sich die Wirtschaft abkühlt", fügte er hinzu. Analysten haben ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr angesichts der anhaltenden Anzeichen einer Verlangsamung nach unten korrigiert. Die Regierung hat für dieses Jahr ein bescheidenes BIP-Wachstumsziel von rund fünf Prozent festgelegt, nachdem sie das Ziel für 2022 deutlich verfehlt hatte.
(Reuters)