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Zita Gross-Vonlanthen wurde am 1. Oktober 1929 geboren und ist im «Bahnwärterhüsli» im kleinen Weiler Strittacher bei Düdingen mit sechs Geschwistern in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen. Der Schule entlassen, arbeitete sie mehrere Jahre in Haushalten in Bulle, Düdingen und Basel.
1950 kam Marcel zur Welt, und acht Jahre später folgte die Heirat mit Albin Gross. Sie wohnten zuerst in Alterswil und zogen nach dem Brand des Bauernhofs Heimberg auf das Heimet des Waisenhauses Tafers, und 1965 folgte der Umzug nach Brünisried auf das Heimwesen der Pfarrei. Nach und nach vergrösserte sich die Familie mit zwei Söhnen und zwei Töchtern.
1983 folgte der Umzug ins Hinterdorf. Zita pflegte ihren Gatten Albin, der schwer erkrankt war, bis zu seinem Tod im Jahre 1987. Ein weiteres Mal schwer getroffen hat sie zwei Jahre später der Tod ihres Sohnes Marcel.
Nun kamen ruhigere Zeiten. Zita Gross-Vonlanthen genoss Besuche, Ausflüge und Ferien mit ihren Lieben und Freunden, in denen sie sogar bis nach Kanada reiste. Viel Freude bereiteten ihr ihre Kinder und die immer grösser werdende Schar an Grosskindern, an deren Leben sie bis zuletzt regen Anteil nahm. Glücklich war sie über die Geburt ihrer Urgrosskinder, Rahel, Dario und Timea, und sie freute sich immer über die Besuche ihrer Lieben.
In den letzten Jahren wurde das Gehen zusehends mühsamer, und das Sehvermögen nahm ab. Dank der Unterstützung der Familie und der Spitex konnte sie bis zuletzt in ihrem geliebten Heim bleiben.
Am Abend des 14. Novembers 2018 wurde Zita Gross von ihren Altersbeschwerden erlöst. Ihren wachen Geist, ihre positive Einstellung und ihre Dankbarkeit wird die Familie stets in liebevoller Erinnerung behalten.