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Analoge Minolta Kamera
Zu den ältesten Kameraherstellern gehört die japanische Marke Minolta
. Die Gründung geht auf das Jahr 1928 zurück, aber erst seit 1962 wurde der Markenname Minolta offiziell benutzt. Die Geschichte von Konica geht dagegen auf das Jahr 1873 zurück. Bei dem Unternehmen ging es in erster Linie um den Handel mit fotografischen Produkten. Erst seit 1987 wurde der Markenname offiziell als Konica Corporation genutzt. Beide Unternehmen fusionierten im Januar 2004, wodurch auch gleichzeitig die neue Marke Konica Minolta geboren war. Neben Nikon und Canon war Konica Minolta
weltweit der drittgrösste Hersteller von Kameras.
Gerade in der analogen Fotografie haben sich beide Unternehmen auch noch vor der Fusionierung einen grossen Namen gemacht. Die von Minolta seit 1940 produzierten Rokkor-Objektive finden auch heute noch Anwendung. In etwas abgewandelter Form kann man diese Objektive heute noch kaufen. Konica hat sich eher auf Kameras spezialisiert. So wurde hier die erste Kleinbildkamera mit Belichtungsautomatik und CDS-Belichtungsmessung vorgestellt. 1965 kam die erste Spiegelreflexkamera mit einem automatischen Belichtungssystem auf den Markt. Die Konica Autoreflex war 1968 dagegen eine der ersten Kameras mit TTL-Belichtungsautomatik. Ein weiterer Meilenstein war die Entwicklung der Konica C35EF im Jahr 1975. Sie besass ein integriertes Blitzlichtgerät mit Belichtungsautomatik. Zwei Jahre später wurde der erste Autofokus eingeführt.
1985 entwickelte Minolta mit der 7000 die erste Autofokus-Spielelreflexkamera der Welt. Sie war die Grundlage der überaus erfolgreichen Dynax-Serie. Die 7000 setzte in erster Linie auf Amateurfotografen, die Minolta 9000 dagegen auf Profis. Die letzten analogen Spiegelreflexkameras waren die Dynax 7 und Dynax 9. Seit 1986 wurden die ersten digitalen Kameras von Minolta
hergestellt. Hier war der Hersteller sozusagen Pionier. Die seinerzeit bekannte Serie Dimage war für damalige Verhältnisse überaus erfolgreich. Einzigartig war die Dimage V, bei der schon das Objektiv über ein Kabel vom Gehäuse abgenommen und gewechselt werden konnte. Seit 2006 hat sich Minolta Konika aus dem Kamerageschäft verabschiedet und die Kamerasparte an den bekannten Hersteller Sony verkauft.
Hier in der Schweiz findet man beim Auktionshaus ricardo.ch noch die Marke Konica Minolta. Einige Anbieter haben hier noch das ein oder andere Schätzchen im Angebot, so dass insbesondere Sammler an diese legendären Kameras noch günstig herankommen können.
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