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Sie sind immer noch in der Phase der Vermählung: Die Gemeinden Aarau, Suhr, Densbüren sowie Ober- und Unterentfelden. So langsam zeichnet sich aber ab, was dereinst im Hochzeitsvertrag stehen wird.
Am Dienstag haben die Gemeinden gezeigt, wer künftig in der Ehe wie viel zu sagen haben soll. Dazu soll das neue Stadtgebiet in mehrere Wahlkreise aufgeteilt werden. Dies ist die favorisierte Variante:
Gemäss dieser Variante gäbe es die Wahlkreise:
- Aarau Nord mit Densbüren (11'073 Einwohner)
- Stadtzentrum von Aarau und südliche Quartiere (10'920 Einwohner)
- Ober- und Unterentfelden (12'423 Einwohner)
- Suhr (10'403 Einwohner)
Gemäss den Einwohnerzahlen würden danach die Sitze im neuen Stadtparlament verteilt:
Die Verhandlungen über den Heiratsvertrag gehen weiter. Ende Jahr etwa geht es um die Finanzen und die Frage, welchen Steuerfuss die neue Gemeinde haben soll. Die Hochzeit der fünf Gemeinden ist zurzeit für den 1. Januar 2026 geplant.
Zukunftsraum Aarau
Ursprünglich war die Rede von zehn Gemeinden, die mit Aarau fusionieren sollten. Aus einer Stadt mit gut 20'000 Einwohnern sollte eine mit 70'000 werden. Aber ein Teil der Gemeinden stieg aus. Übrig blieben mögliche Partner wie Suhr, Ober- und Unterentfelden und Densbüren.