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Süd- und Nordkorea haben sich auf weitreichende Massnahmen zur Verbesserung ihrer angespannten Beziehungen geeinigt. Beide Seiten wollen unter anderem ihre hochrangigen Gespräche fortsetzen und auch militärische Gespräche über Entspannungsmassnahmen führen.
Das geht aus eine gemeinsamen Erklärung der Delegationen der beiden Länder nach ihrem ersten offiziellen Treffen seit mehr als zwei Jahren hervor. Die Gespräche zwischen ranghohen Regierungsvertretern fanden in der demilitarisierten Zone statt.
Nordkorea kündigte bei den Gesprächen seine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen an. In der gemeinsamen Mitteilung hiess es, Pjöngjang werde eine Delegation aus Athleten, Fans, Künstlern, Zuschauern, einem Taekwondo-Team und Journalisten entsenden. Südkorea verpflichtete sich demnach, der Delegation die "nötigen Annehmlichkeiten und Einrichtungen" zur Verfügung zu stellen.
Südkoreas Regierung erklärte aber, auf das Atom-Thema angesprochen habe die Delegation Nordkoreas negativ reagiert.
Die Annäherung beider Seiten folgt auf Monate, in denen sich der Konflikt auf der seit Jahrzehnten geteilten Halbinsel gefährlich zugespitzt hatte. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un versetzte die internationale Gemeinschaft mit Raketentests und dem bislang gewaltigsten Atomtest in Aufregung. Er verstiess damit gegen Resolutionen der Vereinten Nationen.
Zudem lieferte sich Kim einen verbalen Schlagabtausch mit US-Präsident Donald Trump, der wiederum Nordkorea mit der völligen Zerstörung drohte. All dies löste international die Sorge vor einem Atomkrieg aus.