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RCID (Resistive Capacitive IDentification) ist eine Technologie zur Informationsübertragung mittels (quasi-) statischer elektrischer Felder.
Übersicht
Die RCID Technologie beruht auf der Übertragung der Information durch elektrostatische Felder.
Dies im Gegensatz zu RFID (Radio Frequency IDentification) und Funktechnologien, welche auf magnetischen bzw. elektromagnetischen Feldern beruhen.
Durch die Beschränkung auf Frequenzen kleiner 1 MHz (d.h. auf quasi-statische Bedingungen) wird eine Führung des Informationssignals erreicht, welche für viele Anwendungen interessant ist.
Der Körper wird bei dieser Übertragungstechnik keiner zusätzlichen Belastung ausgesetzt.
Die elektrostatische Spannung, welche für die RCID-Signalübertragung verwendet wird, ist um einige Millionen Mal geringer als die Effekte, die im täglichen Leben entstehen, wie zum Beispiel durch aufstehende Haare beim Kämmen oder den Einfluss eines Mobiltelefons.
Diese Informationen wurden von der rcid-Website übernommen (http://www.rcid.com).
Eigenschaften
In typischen Umgebungen ist die Übertragungskapazität Interferenz-limitiert. Dies da elektrische und elektronische Geräte im Frequenzbereich unter 1 MHz Störungen aussenden.
Da elektrostatische Felder genutzt werden, findet die Informationsübertragung via Elektroden (nicht Antennen) statt. Das Sendesignal koppelt an den Körper des Benutzers, sobald dieser die Empfangselektrode berührt, ist die eine Hälfte des Stromkreises geschlossen. Die andere Hälfte schliesst sich über die Umgebung.
Das Medium (Sender: Tx) hat typischerweise die Grösse eines Autoschlüssels. Die Elektroden des Empfängers (Rx) können sehr unterschiedliche Formen haben, Griffe, Tasten, Flächen, sogar Fussmatten und durchsichtige Elektroden sind möglich.