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Schwerer Unfall beim Saisonfinale der Sportwagen-Weltmeisterschaft: Das Fahrzeug des langjährigen Formel-1-Piloten Mark Webber wurde völlig zerstört, der Australier musste in ein Krankenhaus geflogen werden. Webber erlitt aber nur Prellungen und eine Gehirnerschütterung.
Der ehemalige Formel-1-Pilot Mark Webber ist beim Saisonfinale der Sportwagen-Weltmeisterschaft (WEC) in São Paulo schwer verunglückt.
In der 239. Runde war der Australier kurz vor Ende des Sechs-Stunden-Rennens in seinem Porsche 919 Hybrid beim Überrunden mit dem Ferrari-Fahrer Matteo Cressoni zusammengestossen. Bei dem Crash wurden die beiden Sportwagen völlig zerstört.
Webber sei im Medical Center an der Rennstrecke durchgecheckt worden und dabei bei Bewusstsein gewesen. Anschliessend habe man ihn mit einem Helikopter zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus in São Paulo geflogen.
«Mark hat sich nach dem Crash beim Team kurz über Funk gemeldet. Das war für uns ebenso ein gutes Zeichen, wie die Tatsache, dass er nach der Bergung den rechten Arm und Daumen nach oben gestreckt hat», sagte Holger Eckhardt, der Pressesprecher von Porsche-Motorsport.
«Er befindet sich weiterhin in Betreuung im Krankenhaus und hat Besuch von seinen Fahrerkollegen und der Teamführung. Er wird noch diese Woche nach England zurückfliegen», hiess es in der Mitteilung.
(tpr/dpa/sid/syl)