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Wie die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport (EKSD) am Mittwoch bekannt gab, wird Professor Berthele seine Stelle am 1. Oktober antreten. Der 37-jährige Schweizer spricht ausser seiner deutschen Muttersprache Französisch, Englisch und Niederländisch.Seine wissenschaftliche Ausbildung in deutschsprachiger Linguistik absolvierte er an der Universität Freiburg und erlangte dort 1995 das Lizentiat und 1998 das Doktorat mit einer Dissertation über Primarschulkinder in einem mehrsprachigen Umfeld. 2005 wurde seine Habilitationsschrift über mehrere linguistische Phänomene zwischen dem Deutschen, dem Französischen und dem Romanischen angenommen.Von 1996 bis 2004 war Raphaël Berthele zuerst Assistent, dann Doktor-Assistent und Lektor an der Universität Freiburg, unterbrochen von einem Jahr Forschungsaufenthalt an der Universität von Kalifornien in Berkeley, finanziert vom Schweizerischen Nationalfonds. 2004 führte Raphaël Berthele Forschungsarbeiten am Max Planck Institut in Nijmegen in den Niederlanden durch. Seit 2005 ist er Stipendiatsprofessor des Nationalfonds an der Universität Bern.
Professor für französische Literatur
Der Staatsrat hat ebenfalls die Anstellung des 47-jährigen Franzosen Michel Viegnes als ordentlicher Professor für französische Literatur an der Philosophischen Fakultät auf den kommenden 1. Oktober gutgeheissen. Nach Studien in Paris und den USA, wo er auch zehn Jahre unterrichtete, ist er seit 1995 an der Universität Grenoble III tätig.Wie aus dem Communiqué der EKSD hervorgeht, liegt der Schwerpunkt der Veröffentlichungen von Professor Viegnes, der neben seiner Muttersprache Französisch auch Englisch, Spanisch, Italienisch und Deutsch spricht, in der französischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Seine Probevorlesung wurde wegen ihrer didaktischen Qualitäten sehr geschätzt. FN/Comm.