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Das Field Museum in Chicago hat aufgrund neuer bundesstaatlicher Vorschriften Ausstellungen von kulturellen Artefakten, die mit indigenen Stämmen verbunden sind, entfernt. Die Vorschriften des Innenministeriums der USA verlangen von Museen die Zustimmung der Stammesführer, bevor Objekte aus ihrer Ahnenkultur gezeigt werden dürfen. Die Regeln schreiben außerdem vor, dass die Museen ihre Inventare von menschlichen Überresten und dazugehörigen Bestattungsobjekten innerhalb der nächsten fünf Jahre aktualisieren müssen. Die Änderung ist eine Modifizierung eines 30 Jahre alten Gesetzes, das die Repatriierung von Überresten und kulturellen Artefakten der amerikanischen Ureinwohner beschleunigen sollte. Stammesvertreter und Aktivisten kritisierten die Anwendung der vorherigen Vorschriften und behaupteten, dass Museen und Universitäten bürokratische Hürden nutzten, um den Repatriierungsprozess zu verzögern. Die aktualisierte Richtlinie erlaubt es nun nicht mehr, Überreste als “kulturell nicht identifizierbar” zu klassifizieren, was die rechtliche Rückgabe weiter erschwert. Das Field Museum ist eine der 20 Einrichtungen mit den größten Beständen an Überresten von Ureinwohnern in den USA. Die Auswirkungen der neuen Vorschriften auf andere Museen wie das American Museum of Natural History, Harvard University und die U.C. Berkeley sind noch unklar.
Einführung
In den letzten Nachrichten hat das Field Museum in Chicago aufgrund neuer Bundesvorschriften, die vom Innenministerium der USA erlassen wurden, bedeutende Veränderungen an seinen Ausstellungen kultureller Artefakte vorgenommen. Diese Vorschriften verlangen, dass Museen die Zustimmung von Stammesführern einholen müssen, bevor sie Objekte ausstellen, die mit ihrem angestammten Erbe verbunden sind. Darüber hinaus müssen Museen ihre Bestandsverzeichnisse von menschlichen Überresten und damit verbundenen Grabobjekten innerhalb der nächsten fünf Jahre aktualisieren. Diese Änderung eines 30 Jahre alten Gesetzes soll die Rückführung von Überresten und kulturellen Artefakten von amerikanischen Ureinwohnern beschleunigen.
Die Notwendigkeit von Zustimmung und Bestandsaktualisierungen
Gemäß den neuen Bundesvorschriften müssen Museen wie das Field Museum die Zustimmung von Stammesführern einholen, bevor sie Objekte ausstellen, die mit ihrem angestammten Erbe verbunden sind. Diese Politik soll den Native-Stämmen mehr Kontrolle über die Darstellung und Interpretation ihrer kulturellen Artefakte geben.
Zustimmung und Kulturerbe
Die Anforderung der Zustimmung der Stämme erkennt die Bedeutung kultureller Artefakte für die Native-Stämme an und die Notwendigkeit, ihre Stimmen im Ausstellungsprozess zu hören. Diese Änderung respektiert nicht nur die Rechte und Wünsche der Stammesgemeinschaften, sondern fördert auch eine inklusivere und genauere Darstellung des Native American-Erbes.
Bestandsaktualisierungen und Rückführung
Museen sind nun verpflichtet, ihre Bestandsverzeichnisse von menschlichen Überresten und damit verbundenen Grabobjekten innerhalb der nächsten fünf Jahre zu aktualisieren. Diese Anforderung zielt darauf ab, Transparenz und Rechenschaftspflicht im Rückführungsprozess zu verbessern und sicherzustellen, dass Museen ein umfassendes Verständnis für die Objekte in ihrer Sammlung haben.
Auswirkungen auf die Bemühungen zur Rückführung
Stammesvertreter und -befürworter haben die Durchsetzung früherer Vorschriften kritisiert und behauptet, dass Museen und Universitäten Bürokratie nutzen, um den Rückführungsprozess zu verzögern. Die aktualisierte Politik adressiert diese Bedenken, indem sie es nicht mehr erlaubt, Überreste als “kulturell nicht identifizierbar” zu bezeichnen. Diese Änderung erschwert die rechtliche Rückführung von Überresten von amerikanischen Ureinwohnern und kulturellen Artefakten weiter.
Herausforderungen der früheren Vorschriften
Die früheren Vorschriften erlaubten es Museen, bestimmte Überreste als “kulturell nicht identifizierbar” zu bezeichnen, was die Rückführungsbemühungen behinderte. Kritiker argumentierten, dass diese Schlupflöcher manchmal genutzt wurden, um eine Rückführung zu vermeiden, was zu kultureller Sensibilität und anhaltenden Streitigkeiten zwischen Museen und Native-Stämmen führte.
Entfernung des Labels “kulturell nicht identifizierbar”
Mit der Abschaffung der Möglichkeit, Überreste als “kulturell nicht identifizierbar” zu kennzeichnen, sind Museen nun gezwungen, gründlichere Recherchen und Konsultationen durchzuführen, um die richtige Stammeszugehörigkeit der Überreste zu bestimmen. Diese Änderung zielt darauf ab, sicherzustellen, dass Rückführungsbemühungen ordnungsgemäß durchgeführt werden und die Rechte und Würde der Native-Gemeinschaften respektiert werden.
Auswirkungen auf das Field Museum und andere Institutionen
Das Field Museum ist eine der zwanzig Institutionen in den USA mit den größten Beständen an Überresten von Ureinwohnern. Die neuen Bundesvorschriften haben einen erheblichen Einfluss auf das Museum und seine Ausstellungspraktiken. Die Auswirkungen auf andere Institutionen wie das American Museum of Natural History, die Harvard University und die U.C. Berkeley sind jedoch noch unklar.
Das Field Museum und die Ausstellung kultureller Artefakte
Als eine der großen Institutionen, die von den neuen Bundesvorschriften betroffen sind, musste das Field Museum seinen Ansatz zur Ausstellung von kulturellen Artefakten, die mit Native-Stämmen verbunden sind, überdenken. Das Museum muss nun sicherstellen, dass es die Zustimmung von Stammesführern einholt, Bestandsverzeichnisse aktualisiert und Überreste ordnungsgemäß kennzeichnet, um den Anforderungen zu entsprechen.
Ungewissheit für andere Institutionen
Während die Reaktion des Field Museum auf die neuen Vorschriften bekannt ist, ist die Auswirkung auf andere Museen mit bedeutenden Beständen an Ureinwohnerüberresten noch unklar. Das American Museum of Natural History, die Harvard University und die U.C. Berkeley gehören zu den Institutionen, die möglicherweise ähnliche Änderungen in ihren Ausstellungspraktiken und Rückführungsbemühungen vornehmen müssen.
Schlussfolgerung
Die neuen Bundesvorschriften des Innenministeriums der USA haben das Field Museum und andere Institutionen dazu veranlasst, bedeutende Änderungen an ihren Ausstellungen kultureller Artefakte vorzunehmen. Die Notwendigkeit der Zustimmung der Stämme und die Aktualisierung von Bestandsverzeichnissen sollen die Rechenschaftspflicht verbessern und eine inklusivere Darstellung des Native American-Erbes fördern. Während die unmittelbaren Auswirkungen auf das Field Museum bekannt sind, bleiben die Auswirkungen auf andere Museen ungewiss. Die fortlaufende Umsetzung der Vorschriften wird die Zukunft der Ausstellungen kultureller Artefakte und die Bemühungen zur Rückführung in den Vereinigten Staaten prägen.[ad_2]
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