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Das seit 1850 entwickelte und ab 2010 grundlegend erneurte System der schweizerischen Volkszählungen ist die Datenquelle für alle in Form von Geobasisdaten veröffentlichten, auf Hektaren georeferenzierten Informationen zu Bevölkerung, Haushalten, Gebäuden und Wohnungen.
Von 1850 bis 2000 wurde alle 10 Jahre eine Volkszählung per Fragebogen bei der ganzen Bevölkerung der Schweiz durchgeführt. Die Resultate erlaubten Aussagen über die demografische, räumliche, soziale und ökonomische Entwicklung des Landes. Ab 1970 erfolgte eine Geokodierung der Fragebogen bzw. der erfassten Wohngebäude, zuerst auf freiwilliger Basis (1970, 1980), ab 1990 obligatorisch und flächendeckend.
Das System der neuen Volkszählungen, die seit 2010 jährlich auf der Grundlage von Auswertungen der Personen-, Gebäude- und Wohnungsregister durchgeführt werden, liefert ebenfalls statistische Informationen über Gebäude, Wohnungen, Haushalte und Personen. Wie bereits seit der Volkszählung 1970, werden ausgewählte Merkmale aus dem umfangreichen Datenbestand in Hektarauflösung ausgewertet und als Geodaten aufbereitet und verfügbar gemacht.
Da sich die fragebogen- und registergestützten Erhebungen der Volkszählung bezüglich der erhobenen und für die Produktion geokodierter Resultate verfügbaren Merkmale unterscheiden, werden die entsprechenden Datenangebote unter folgenden Links differenziert erläutert:
- Ergebnisse der neuen Volkszählungen ab 2010
- Ergebnisse der Volks-, Gebäude- und Wohnungszählungen 1970, 1980, 1990 und 2000