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Bis zur Olympiade 2016 sollen in Rio de Janeiros Stadteil Barra da Tijuca etliche neue Hotels entstehen, mit denen die Kapazität der Hotelbetten um 11.000 erhöht wird. Investiert wird vor allem in Nobelhotels großer internationaler Ketten mit vier und mehr Sternen.
Schon jetzt befinden sich zwei der besten zehn Hotels Brasiliens in Rio de Janeiro, das Copacabana Palace und das Miramar Windsor. Mit den Neubauten steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Liste künftig um weitere Attraktivitäten aus der cidade maravilhosa erweitert wird.
Mit den Hotels der verschiedensten internationalen Ketten entsteht in der Ostzone Rio de Janeiros beinahe eine eigene kleine Stadt. Es gibt kaum eine der großen Marken, die dabei nicht vertreten ist. Allein die Immobiliengesellschaft “Performance Empreendimento“ zeichnet für den Bau von vier verschiedenen Hotels im Wert von umgerechnet etwa 200 Millionen Euro verantwortlich. Entstehen sollen noch dieses Jahr 1.018 Zimmer.
Nicht immer bedeutet Luxus Verschwendung. Auf den Umweltschutz setzt beispielsweise ein vier Sterne-Hotel, das zur Zeit in der Nähe der olympischen Anlagen gebaut wird. Um Strom zu sparen wird es mit Solar-Painels ausgestattet, über die das Wasser der Swimmingpools und 212 Zimmer erwärmt wird. Darüber hinaus ist eine Regenwasserzisterne vorgesehen und ein System zur Behandlung des Abwassers, um dieses wieder zu verwenden. Die veranschlagten Kosten für den Bau des Hotels werden mit umgerechnet etwa 13 Millionen Euro angegeben. Fertiggestellt werden soll es bis Ende dieses Jahres.