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Zürich (awp) - Das Pharma-Unternehmen Actelion tätigt mit Blick auf den noch ungelösten Rechtsstreit mit der japanischen Asahi Kasei eine Rückstellung von 577 Mio USD. Damit deckt Actelion den gesamten Betrag ab, zu dem das Unternehmen im Mai von einem US-Gericht verurteilt wurde. Gegen den damaligen Entscheid hatte Actelion Rekurs eingelegt.
Die Rückstellung wird nun vorgenommen, weil das erstinstanzliche Gericht am 28. Juni noch zu keiner Entscheidung bezüglich des Rekurses gekommen ist. Wie die Allschwiler Gesellschaft am Mittwoch mitteilt, wird die genannte Rückstellung der Rechnung des zweiten Quartals 2011 angelastet. Allfällige Minderungen der Schadensersatzzahlung würden im dritten Quartal reflektiert. Sollte das Verdikt jedoch bei 577 Mio USD bleiben, sei es "sehr wahrscheinlich", dass Actelion im Geschäftsjahr 2011 einen operativen Verlust nach US-GAAP schreiben wird.
Nicht betroffen von einer Zahlung an Asahi Kasei sei die Guidance für den Non-GAAP EBIT in Lokalwährungen. Actelion stellte zuletzt für 2011 einen Anstieg des Non-GAAP EBIT in Lokalwährungen im niedrigen zweistelligen Bereich in Aussicht. Zu aktuellen Devisenkursen allerdings dürfte der Non-GAAP EBIT jedoch wegen der aktuellen Frankenstärke unter dem Niveau von 2010 ausfallen, heisst es.
ra/cc
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