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Nach Stéphane Rochette am Freitag in Neuenburg wurde gestern (Sonntag) mit Brent Reiber ein zweiter Schweizer Spitzenschiedsrichter in den Ruhestand verabschiedet. Reibers letzte Partie war das WM-Vorbereitungsspiel zwischen der Schweiz und Tschechien (1:2) in Basel.
Reiber gehörte in den letzten Jahren auch international zu den besten Schiedsrichtern. Der 47-jährige Kanadier, der Ausbildungschef der Schweizer Schiedsrichter wird, pfiff 16 Jahre in der NLA und leitete über 1000 Partien. Zudem wurde er 2010 für die Olympischen Spiele in Vancouver aufgeboten. 2011 und 2012 arbitrierte er jeweils den WM-Final. Für das olympische Turnier in Sotschi und auch für die kommende WM in Minsk (9. bis 25. Mai) wurde er nicht mehr berücksichtigt. (si)
Das Eishockey-Nationalteam steht an der WM in Dänemark in den Halbfinals. Die Schweizer besiegten Finnland nach einem 0:1-Rückstand bis zur 30. Minute mit 3:2. Im Halbfinal trifft die Schweiz am Samstag auf Kanada.
In magischen 235 Sekunden wurde das Fundament für den historischen Sieg gelegt. Gegen Finnland hatte die Schweiz an Weltmeisterschaften seit 1972 nie mehr gewonnen. In den 46 Jahren seither gab es bloss an den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary einen glückhaften 2:1-Sieg über die Suomi.
Mit Glück und Fortune hatte der Schweizer Sieg in Herning wenig zu tun. Die Schweizer rissen im zweiten Abschnitt die Initiative vehement an sich und wurden für ihre mutige Spielweise mit drei Toren …