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Finanzielle Absicherung. Eines der grossen Themen an der Frauensession
Anja Schmid, Karin Werlen und Danica Zurbriggen Lehner brachten sich an der Frauensession insbesondere bei den Themen Care-Arbeit und Landwirtschaft ein. 2016 wurden laut Erhebung des BfS in der Schweiz 7.8 Mia. Stunden bezahlte Arbeit und 9.2 Mia. Stunden unbezahlte Arbeit geleistet. Die unbezahlte Arbeit hat einen Wert von 408 Milliarden Franken. An der Frauensession wurde nun nicht gefordert, diese zu bezahlen, sondern vielmehr, sie aufzuwerten. Dazu sollen bspw. die Erziehungs- und Betreuungsgutschriften für die Berechnung der AHV-Rente ausgeweitet werden. D.h. die Anforderungen für die Bezugsberechtigung sollen niederschwelliger gestaltet und der Personenkreis soll ausgeweitet werden.
Die Stellung der Frau in der Landwirtschaft soll gestärkt und finanziell abgesichert werden. Der Bundesrat wird aufgefordert, Massnahmen zur sozialen Absicherung umzusetzen. Insbesondere soll sichergestellt werden, dass die Partnerin, die in beträchtlichem Masse im landwirtschaftlichen Betrieb mitarbeitet, über eine genügende soziale Absicherung verfügt. Des Weiteren soll das Eherecht revidiert werden. Konkret fordert die Kommission, dass im Falle einer Scheidung für die Berechnung des Mehrwertanteils und der Beteiligungsforderung nicht der Ertragswert, sondern der Verkehrswert herangezogen wird. Alle Anträge der Landwirtschaftskommission wurden ohne Gegenstimme angenommen.
Die entsprechenden Motionen wurden von der Frauensession überwiesen und werden nun im nationalen Parlament vorgebracht.