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Ein Bug bereitet dem Kurznachrichtendienst Twitter derzeit grossen Ärger, denn dieser lieferte Interaktionen und Direct Messages von Nutzern mit bestimmten geschäftsbezogenen Konten an falsche Profiladressen. Twitter versucht nun schnellstens diejenigen ausfindig zu machen, die möglicherweise von einem Fehler im "Activity Application Programming Interface" (AAAPI) betroffen sind.
Die von Fehlern betroffene API ermöglicht es registrierten Entwicklern eigentlich, neue Tools zu programmieren, um Unternehmen und deren Kommunikation mit Kunden auf der Mikroblogging-Dienst zu unterstützen. "Der Bug könnte aufgrund technischer Umstände aufgetreten sein, wie zum Beispiel mehrerer registrierter Entwickler, die die gleiche AAAPI oder übereinstimmende URL-Pfade haben", heisst es in einem Blog-Post von Twitter. Eine genaue Ursache für den Bug wurde indes noch nicht gefunden.
"Durch unsere bisherige Arbeit und die Informationen, die uns von unseren Partnern zur Verfügung gestellt wurden, können wir derzeit bestätigen, dass der Fehler keine der Partner oder Kunden, bei denen wir eine Überprüfung bereits abgeschlossen haben, beeinflusst hat", so Twitter. Auf Twitter registrierte Entwickler, die abonnementbezogene Aktivitäten im gleichen Zeitraum wie einige andere Entwickler durchgeführt haben, werden als möglicher Grund für die Entstehung des Fehlers in Betracht gezogen. Auch Fälle, bei denen diese Aktivitäten vom selben Backend-Server aus dem Datacenter von Twitter stammten, stehen im Zentrum der anhaltenden Fehlersuche.
In einem etwas älteren Blogpost behauptet Twitter, dass der Fehler bereits seit Anfang Mai 2017 bestehe. Er wurde jedoch erst Anfang September 2018 entdeckt und würde weniger als ein Prozent der über 335 Mio. weltweiten Nutzer betreffen. "Wenn Ihr Konto von diesem Fehler betroffen war, werden wir Sie direkt über eine In-App-Benachrichtigung und auf Twitter selbst kontaktieren. Wir haben unsere Entwicklerpartner kontaktiert und arbeiten mit ihnen zusammen, um sicherzustellen, dass sie ihren Verpflichtungen nachkommen, Informationen zu löschen, die sie nicht haben sollten", versichern die Betreiber des Kurznachrichtendienstes.
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