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Die Schulgemeinden sind verpflichtet, fremdsprachige Kinder soweit zu unterstützen, dass sie dem normalen Unterricht ohne grössere Probleme folgen können.
"Fremdsprachigen Kindern, die unsere Sprache nicht oder nur mangelhaft beherrschen, ist frühzeitig, wenn möglich schon im Kindergarten, ein besonderer Unterricht in deutscher Sprache zu erteilen (Förderkurs). Die Wohnortsschulgemeinde ist für die Organisation der Sprachkurse zuständig."
(Auszug aus dem Handbuch für die Schulbehörden Kapitel 5.9)
In sämtlichen Unterrichtsfächern kommt der Sprache eine zentrale Bedeutung zu. Nach Abschluss der Schulzeit haben Jugendliche mit ausreichenden Deutschkenntnissen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Dies hat zur Folge:
weniger Arbeitslose
weniger Kriminalität / Gewalt (Siehe: Studie der Jugendstaatsanwaltschaft Zürich 2002)
Wer besucht den Deutschunterricht?
Kinder und Jugendliche, welche direkt aus ihrer Heimat in unser Land einreisen.
Fremdsprachige Kinder ab dem zweiten Kindergartenjahr, welche hier aufgewachsen sind, aber über keine oder ungenügende Deutschkenntnisse verfügen.
Wie ist der Unterricht organisiert?
Die Kinder besuchen den Förderunterricht während der Schulzeit. Sie werden in der Regel in kleinen Gruppen mit jeweils ähnlichem Sprachstand und Alter zusammengefasst, seltener in Einzelunterricht betreut.
Deutsch als Zweitsprache wird von patentierten Primarlehrkräften erteilt, welche sich in ihrem Fachbereich regelmässig weiterbilden. Er findet mangels Schulraum bei ihnen zu Hause statt.
Integration
Wir legen grossen Wert darauf, die Eltern der jeweiligen Schülerinnen und Schüler in diesen Prozess einzubeziehen und ihnen ihre Verantwortung bewusst zu machen. Die Eltern sollen einerseits ihr Kind beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen, andererseits aber dafür besorgt sein, dass in ihrer Muttersprache ein reicher Wortschatz aufgebaut wird.
Der Grad der Integration hängt ab von der Sprachkompetenz in der Sprache des Gastlandes!