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Vor vier Jahren waren sie getrennt angetreten – und hatten prompt den Sitz von Alexandre Schmidt (FDP) verloren. Die SVP ging ebenfalls leer aus. Seither hält das Rot-Grün-Mitte-Bündnis vier Sitze, der fünfte gehört Reto Nause (CVP). Dieser hofft, dass ihn die Mitte-Parteien nächstes Jahr erneut unterstützen werden.
Die Mitte-Parteien – vor allem die Grünliberalen – waren ursprünglich auch von den Bürgerlichen umworben worden. Eine breite Bürgerlich-Grün-Mitte-Liste kam aber nicht zustande.
Ob nun wenigstens die Bürgerliche Liste zustande kommt, werden die Mitglieder beider Parteien Ende Januar 2020 entscheiden. Arithmetisch hätte sie gute Chancen auf einen Sitz. SVP und FDP sollen je eine Kandidatur kumuliert auf die Liste setzen. Die fünfte Linie soll den Jungfreisinnigen gehören.
Weitgehend geklärt ist die Ausgangslage beim regierenden Rot-Grün-Mitte-Bündnis. Stadtpräsident Alec von Graffenried (Grüne Freie Liste) tritt ebenso zur Wiederwahl an wie Franziska Teuscher (Grünes Bündnis) und Michael Aebersold (SP).
Für die abtretende Ursula Wyss (SP) steht ihre Parteikollegin Marieke Kruit in den Startlöchern. Sie ist die aussichtsreichste und womöglich einzige Kandidatin. Entscheiden werden die Genossen im kommenden März. (sda)