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1er Preis – 1er Rang
Architekturwettbewerb im offenen Verfahren
Die Wettbewerbsvorlagen verlangen neben dem Neubau der Krippe, der Renovation eines Bauernhauses und der Umgestaltung der Familiengärten, Überlegungen, welche das generationsübergreifende und multifunktionelle Zusammenleben fördern.
Das Quartier rund um die « Avenue du Château » zeichnet sich durch seine dichte Vegetation und seinen historischen Gegebenheiten aus. Die Parzelle mit dem dominierenden Bauernhaus ist ein Überbleibsel des ehemaligen Schlossgartens.
Das Projekt schlägt vor, dem mittlerweile stark renovierungsbedürftigen Bauernhaus seine ursprüngliche architektonische Qualitäten zurückzugeben. Das Haus wird zur Scheune rückgebaut. Gleichzeitig entsteht im Norden der Parzelle das neue Gebäude mit der Kindertagesstätte, welches sich in Form und Höhe klar vom Altbau unterscheidet. Dank dem Rückbau des denkmalgeschützten Hauses entsteht ein offener Park rund ums Gebäude, der sich zum Quartier hin öffnet.
Das neu konzipierte Volumen bettet sich natürlich in die Umgebung ein und lässt das Haus klein erscheinen, ideal um dem Massstab des Kindes gerecht zu werden. Der Zugang zum Gebäude erfolgt im Norden der Parzelle entlang des « Chemin de la Bruyère ».
Das Projekt ist in Split-level organisiert, welches Übersicht zwischen den Geschossen verschafft. Die verschiedenen Einheiten der Krippe können je nach Aktivität in Einzelgruppen oder mit mehreren Gruppen zusammen funktionieren, indem man die Räume öffnet oder schliesst.
Die Fassaden des Neubaus wirken leicht und transparent. Die vertikale Holzstruktur verhilft einer nachhaltigen Konstruktion. Die ehemalige Scheune wird mit einem neuen Mineralverputz versehen.