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Wie das Ministerium vergangene Woche mitteilte, können Farmer in den Grafschaften Cumbria, Northumberland, Lancashire und Yorkshire Beihilfen für die Instandsetzung von beschädigtem Agrarland von bis zu 22'500 Pfund (32'630 Fr.) beantragen. Darüber hinaus will das Ministeriumvon der Überflutung betroffene Haushalte und Unternehmen mit jeweils 5'000 Pfund (7'250 Fr.) unterstützen, so etwa bei der Errichtung neuer Überflutungsbarrieren beziehungsweise beim Ersatz von Türen und Fenstern.
Langfristig plant das Londoner Agrarressort, den Hochwasserschutz auszubauen. Dafür sollen in den kommenden sechs Jahren insgesamt 2,3 Mrd. Pfund (3,34 Mrd. Fr.) ausgegeben werden. Das wäre deutlich mehr als bisher: In den Jahren 2005 bis 2010 wurden für den Hochwasserschutz lediglich 1,5 Mrd. Pfund (2,18 Mrd. Fr.) aufgewendet.
Wie der britische Bauernverband (NFU) unter Hinweis auf Daten des britischen Wetterdienstes MetOffice mitteilte, war der Dezember 2015 der zweitregenreichste aller Zeiten im Vereinigten Königreich. Regional, nämlich in Nordwestengland, Schottland und Wales, seien sogar neue Rekorde verzeichnet worden. Eine wichtige Ursache für diese Entwicklung sei das natürlicheWetterphänomen El Niño gewesen, dessen Auswirkungen durch den Klimawandel verstärkt worden seien.