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Mit 61 gegen 30 Stimmen hatte der Grosse Rat an seiner letzten Session ein Postulat verworfen, welches eine Studie über das Potenzial an Freiburger Bauzonen verlangt hatte. Der Rat folgte dabei der Argumentation des Staatsrats, wonach eine solche Analyse sowieso zwingend mit dem neuen kantonalen Richtplan in Vernehmlassung geht–frühestens 2017 (FN vom 14.2.).
Nach dieser Abstimmung war Grossrat Laurent Thévoz (Grüne, Freiburg) sichtlich erzürnt, nun hat er eine Anfrage an den Staatsrat eingereicht, die seinen Missmut erklärt.
In der Anfrage schreibt Thévoz, dass der Staatsrat dem Parlament ein kantonales Raumplanungsprogramm auf Ende 2015 oder Anfang 2016 in Aussicht gestellt hatte. Dafür würden die notwendigen Studien erstellt, rief Thévoz frühere Verlautbarungen des Staatsrats in Erinnerung.
Für den Grünen ist deshalb klar, dass die Studien für das Raumplanungsprogramm und nicht erst für den Richtplan vorliegen müssen. In seiner Anfrage will er deshalb vom Staatsrat wissen, wie dieser ein Programm vor Fertigstellung der dazu notwendigen Studien vorlegen will. Grossrat Thévoz fragt sich zudem, ob der Staatsrat den angekündigten Zeitpunkt für ein Raumplanungsprogramm überhaupt einhalten könne. uh