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In Italien wird rasch nach dem Ingegnere (ital. Ingenieur) gerufen, auch wenn die entsprechende Ausbildung dafür fehlt. Auch Enzo Ferrariwurde rasch zum Ingegnere, der in der väterlichen Schmiede von Modena grosses Interesse am Verbrennungsmotor entwickelte und sich grosse Fertigkeiten aneignete. Der Krieg zerstörte die Schmiede, und so zog er als Rennstall nach Maranello um. Bald kam er mit einem eigenen Rennwagen auf den Markt. Dies war der Grundstein zum Erfolg. Jedenfalls ist die Scuderia Ferrari die erfolgreichste Teilnehmerin an den Formel 1 Rennen. Ihre Erfolge entsprangen seiner Kenntnisse der Technik für schnelle Wagen. Eine ungeheure Popularität folgte. Da war der Ingegnere - nicht mehr gut genug, der Titel eines Commendatore musste her.
Überblickt man die gesamte Renntätigkeit, so ist die Scuderia Ferrari zwar der Branchenleader. Aber von einem Honigschlecken konnte keine Rede sein, die Jahre waren gespickt mit Auseinandersetzungen und zeitweiliger Erfolglosigkeit.
Dennoch wuchs die Anziehungskraft der Ferrari-Boliden und auch die Zuschauermassen schlugen Rekorde. Aus einer Technikbeflissenheit schaffte der Commendatore das, was nur Wenigen gelingt: der Aufstieg seines Geräts in den Kulthimmel. Ein Set gereifter Räder, ein ausgeklügelter Motor, eine sparsame Carrosserie und ein Sitz für den Piloten; diese wenigen Teile richtig kombiniert und daraus entstand ein Kultobjekt, das Seinesgleichen sucht.