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Im folgenden die wichtigsten Etappen von Martin Ebner vom Höhepunkt der BZ Gruppe auf dem Schweizer Finanz- und Wirtschaftsplatz bis zum Verkauf der Visionen.Dieser Inhalt wurde am 31. Juli 2002 - 18:13 publiziert
1985: Als 39jähriger verlässt Martin Ebner die Bank Vontobel. Grund: Man wollte ihn nicht als Partner der Geschäftsleitung. Er gründet die BZ (Bank Zürich). Christoph Blocher, ein alter Komilitone, der mit Ebner die Studienbänke an der Uni Zürich drückte, wird einer seiner ersten Kunden.
1991: Zusammen mit Blocher macht Ebner den ersten Schritt zu seinem Imperium: Im Monat Juli übernimmt er die Kontrolle von Pharma Vision.
1992 - 1994: Die "Visionen" der BZ Gruppe vervielfältigen sich. Drei weitere Beteiligungsgesellschaften werden gegründet: BK Vision, Gas Vision (die später zur Spezialitäten Vision wird) und Stillhalter Vision. Heute umfassen die vier Visionen ein Aktionariat von rund 50'000 Anlegern.
Ab 1995: Ebner wünscht sich, dass "die Schweizer ein Volk von Aktionären" werden. Natürlich, indem sie vor allem seine Visions-Aktien zeichnen...
1995: Der Mann mit der Schwalbe wird zum Protagonisten rund um die Fusion von Bankgesellschaft (UBS) und Bankverein (SBS). Um den Einfluss seiner BK Vision zu wahren, kämpft er gegen die Einheitsaktie und unterliegt knapp. 1997 ist er noch Hauptaktionär der UBS.
1999: Ebner wird Verwaltungsrats-Präsident von Alusuisse. Aber nicht für lange Zeit: Nach einigen Monaten kommt die Fusion mit Alcan. Geschätzte Wertschöpfung für Ebner: 2.3 Mrd. Franken.
Ende der 90er Jahre: Der Finanzier engagiert sich massiv beim Aktienkapital von ABB. Während einer gewissen Zeit, noch boomt die Börse, scheint dieses Investment rentabel zu werden.
Ab März 2000: Erste Sturmwinde fegen über die Börsenplätze. Die Kotierungen geben nach. Die ABB-Aktie ebenfalls, und fällt - vom Höchst gerechnet, bis 90%. Die Herausforderung für Ebner wird gross.
Seither nehmen die Probleme zu. Im einem Markt, der ständig nach unten tendiert, schmilzt die Rendite mit der Zeit. Gemäss neuesten Schätzungen verlor die BZ Gruppe bisher rund um ihre Anteile in ABB, Credit Suisse Group oder Lonza Buchwerte von über einer Milliarde Franken.
Und die Zukunft? Asset Manager Lorenz Burkhalter, Bern, glaubt, dass das Schlimmste für Ebner vorbei ist: "Das Abstossen eines hohen Anteils von Beteiligungen sollte genügen, um die BZ Gruppe und ihre Fonds zu retten."
swissinfo
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