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Wie das Onlineportal PigProgress mit Bezug auf Aussagen des Sprechers des Föderalen Aufsichtsdienstes für Tier- und Pflanzengesundheit (Rosselkhoznadzor), Alexej Alexejenko, berichtete, soll die Volksrepublik mehr Schweinefleisch nach Russland liefern dürfen, während Moskau im Gegenzug mehr Getreide in China absetzen will.
Alexejenko wies darauf hin, dass Kanada und die USA jährlich rund 6 Mio. t Futtergetreide an China verkauften, ein Teil dieser Mengen jedoch problemlos durch russische Lieferungen ersetzt werden könne. Ein Thema bei den Gesprächen sei zudem gewesen, wie die Bedeutung des US-Dollars als Handelswährung im gegenseitigen Warenverkehr zurückgedrängt werden könne. Nach Angaben von PigProgress hat der russische Agrarkonzern Rusagro, der bereits Speiseöle und -fette nach China verkauft, sein Interesse an weiteren Exporten bekundet.
„Wir warten auf ein Abkommen und sind interessiert, Mais, Sojabohnen und andere Produkte anzubieten“, erklärte ein Sprecher des Unternehmens. Der russische Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Alexej Uljukajew, hofft darauf, in Zukunft nicht nur mehr Getreide, sondern auch Fleisch nach China exportieren zu können. Zwar sei die Getreideausfuhr wichtig, doch ermögliche der Fleischexport einen höheren Mehrwert.