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AKWS | Nummern 05 / 14 / 33 / 65
Schwiistei
Der markante Schwiistei diente während der Zeit auf dem Obersäss als Nachtunterkunft für die Alpschweine, da auf beiden Seiten grosse Nischen vorhanden sind.
Trëiä
Die Rinder gehen in der Regel der Höhenlinie entlang. Dadurch entstehen klauenbreite, ebene Bändchen, Trëiä genannt. Oft sieht man mehrere solcher Bändchen übereinander.
Zwerg-Kreuzdorn
(Rhamnus pumila)
Der Zwerg-Kreuzdorn ist eine wenig bekannte Alpenpflanze. Als Zwergstrauch schmiegt er sich eng an Kalkfelsen an. Seine Wurzeln dringen tief in die Felsritzen ein. Erkennbar ist der Zwerg-Kreuzdorn neben der Wuchsform an seinen typischen vierzähligen Blüten und Früchten, die ihn als Kreuzdorn ausweisen. In den Churfirsten kommt er wie die Aurikel vom Walensee bis zu den Gipfelregionen vor.
Rudisten und Schrattenkalk
Die Rudisten (Hippuritoida) sind typisch für den Schrattenkalk (Leitfossil). Sie sind eine ausgestorbene Ordnung der Muscheln und sind durch stark ungleichklappige Gehäuse charakterisiert. Sie erschienen erstmals vor 150 Millionen Jahren in der jüngeren Jurazeit und starben an der Kreide/Tertiär-Grenze vor 65 Millionen Jahren wieder aus. Die Rudisten waren mit einer Gehäusehälfte am Untergrund angeheftet, oder sie lagen auf dem Meeresboden. Die Gehäuse waren kelchartig mit einem Deckel oder spiralig gewunden mit kleinerer «Deckelklappe». Aufgrund ihrer sesshaften Lebensweise im warmen flachen Wasser wird angenommen, dass sie, wie die heutigen Riesenmuscheln in Symbiose mit Bakterien und Algen lebten.