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In diesem Jahr werden wir unsere Spenden beim Fastenopfer für ein Hilfsprojekt in Guatemala einsetzen. In dieser Ausgabe erhalten Sie die entsprechenden Informationen im beigelegten Couvert.Guatemala ist eines der am wenigsten entwickelten Länder Zentralamerikas. Die Hälfte der guatemaltekischen Bevölkerung lebt in Armut, 12 Prozent mit weniger als 1.25 Dollar pro Tag in extremer Armut. Die Armut trifft insbesondere die indigene Bevölkerung, die mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung ausmacht. Die innenpolitische Stabilität Guatemalas ist von vielen Seiten bedroht. Einerseits leidet das Land unter wiederkehrenden Naturkatastrophen wie Wirbelstürmen und Vulkanausbrüchen. Andererseits sind die staatlichen Institutionen schwach. Guatemala weist die höchste Mordrate in der westlichen Hemisphäre auf, gleichzeitig herrscht mit einer Aufklärungsquote von weniger als 1% fast totale Straflosigkeit. Das Programm unterstützt die Menschen im Anlegen von Hausgärten zur Eigenversorgung. Durch Obstbäume, Aufforstung mit einheimischen Sorten und eine verbesserte Waldwirtschaft erzielen die Familien zusätzlich kleine Einkommen. Das Programm in Guatemala wird von Fastenopfer und Brot für alle gemeinsam durchgeführt.
Ziele
Kleinbauernfamilien werden durch Laienjuristen dabei unterstützt, ihren Landbesitz zu legalisieren. Umweltfreundliche landwirtschaftliche Methoden sowie der Zugang zum Markt werden gefördert.
Spenden Sie direkt!
Für Ihre Spende benutzen Sie bitte den Einzahlungsschein am Ende der Fastenopferagenda mit dem Vermerk „Projekt Guatemala 3100“. Jeder Betrag kommt dem Projekt für Guatemala in vollem Umfange zugute.
Wir danken Ihnen jetzt schon herzlich für Ihre Solidarität.
Pfarrer D. Fischler