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<h2>SubmittedText<h2><p>Ich ersuche den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Was wird heute getan, um die handwerklich-gewerblichen Berufe in der Schweiz aufzuwerten?</p><p>2. Welche weiteren Massnahmen sieht der Bundesrat, um die Aufwertung dieser Berufe zu steigern?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Wie der Bundesrat bereits in seiner Stellungnahme zur Motion Zisyadis 05.3647, "Beste Arbeiterin/bester Arbeiter. Nationaler Wettbewerb", ausgeführt hat, ist er sich der Bedeutung qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl für die schweizerische Wirtschaft als auch für die Berufszufriedenheit der Einzelnen bewusst. In der Berufsbildung verfolgt er dieses Ziel mit einem qualitativ hochstehenden Angebot in der beruflichen Grundbildung, der höheren Berufsbildung und der berufsorientierten Weiterbildung. Die schweizerische Berufsbildung geniesst im In- und Ausland hohe Anerkennung.</p><p>1. Mit dem 2004 in Kraft getretenen Berufsbildungsgesetz sind die Grundlagen für eine moderne berufliche Bildung gelegt. Die Attraktivität der jeweiligen Berufe hängt davon ab, wie die entsprechenden Branchen sie inhaltlich und in Bezug auf die Arbeitsbedingungen weiterentwickeln.</p><p>Als flankierende Massnahme startet im Sommer 2007 die nationale Kampagne "berufsbildungplus.ch". Sie richtet sich an Jugendliche, weiterbildungsinteressierte Erwachsene und an die Unternehmungen mit der Kernbotschaft, dass sich Bildung lohnt. Dargestellt werden die Vielfalt, die Chancen und der Nutzen der Berufsbildung. Die Kampagne ist auf drei Jahre angelegt und wird in Zusammenarbeit der Verbundpartner Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt durchgeführt. Sie ist so gestaltet, dass die Partner auch eigene Kampagnen zusätzlich einbringen können.</p><p>Im Herbst 2007 finden in Japan die internationalen Berufswettbewerbe, die sogenannte Berufsweltmeisterschaft, statt. Die Schweiz ist mit vierzig Teilnehmenden vertreten, um zum dritten Mal in Serie den Titel der besten Teilnehmernation zu gewinnen. Der Bund unterstützt diesen Wettbewerb und hat dafür gesorgt, dass er zusammen mit den Schweizermeisterschaften der verschiedenen Berufe in ein Gesamtkonzept eingebettet wird.</p><p>2. Die Nachwuchsförderung liegt in der Schweiz hauptsächlich in der Verantwortung der Branchen und wird auch von ihnen wahrgenommen. Sie kennen die auf dem Arbeitsmarkt nachgefragten Qualifikationen am besten und bilden gemäss dem Grundsatz "kein Abschluss ohne Anschluss" aus. Die Berufsverbände investieren sehr viel in die Nachwuchswerbung. Sie führen z. B. eigene Kampagnen, Informationstage oder Berufsmessen durch. Der Staat hat für ein gutes Umfeld zu sorgen. Weitere staatliche Unterstützungen im Bereich des Marketings sind nicht geplant.</p>  Antwort des Bundesrates.