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Grund für das geringe Umsatzplus war demnach auch, dass das Dax-Schwergewicht BASF sein Gashandelsgeschäft verkauft hatte, was zu einem Erlösrückgang führte. Zudem trübte die schwache Geschäftsentwicklung bei den Energieversorgern und Banken das Bild. Der Gewinn wuchs trotzdem stark, da die Firmen effizienter wirtschafteten und Kosten sparten. Zudem kehrte Volkswagen 2016 in die Gewinnzone zurück und die Deutsche Bank dämmte ihre Verluste ein.
"Unterm Strich ist die Lage der deutschen Top-Konzerne absolut zufriedenstellend", sagte Mathieu Meyer, Mitglied der deutschen EY-Geschäftsführung. Am besten habe sich das Asien-Geschäft entwickelt, während sich jenes in den USA abgekühlt habe. Im Vorjahr hatten die Dax-Konzerne in Übersee noch von starken Währungseffekten wegen des niedrigen Euro-Kurses zum Dollar profitiert. 2017 seien politische Risiken eine Gefahr für die exportabhängigen deutschen Konzerne. "Nationalismus und Protektionismus haben Konjunktur - sowohl in als auch ausserhalb Europas", sagte Meyer.
Den höchsten Umsatz erzielten die Autobauer VW (217,2 Milliarden Euro), Daimler (153,2) und BMW (94,1). Den grössten Gewinn verbuchte Daimler mit 12,9 Milliarden Euro vor Allianz (10,8) und BMW (9,4). Die Zahl der Mitarbeiter stieg um zwei Prozent auf 3,87 Millionen./als/DP/she
(AWP)