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Elektroakustische Musik von und mit Pippa Murphy sowie Werken von Diana Salazar und Zoë Irvine
Die britische Komponistin Pippa Murphy ist spätestens seit ihrem herausragenden Konzert am dBâle Festival 2010 auch hierzulande eine bekannte Grösse der Elektroakustischen Musik. Derzeit arbeitet sie als ‚Artist in Residence‘ am Schottischen Parlament und schreibt ein neues Stück, das die Raumakustik des Gebäudes sowie auch die Klanglandschaften der politischen Zusammenkünfte thematisiert bzw. als akustisches Ausgangsmaterial aufgreift und verarbeitet.
Bezugnehmend auf das Jahresthema „Stille“ der Hochschule für Musik kuriert Pippa Murphy für den Nachtstrom 67 ein Programm mit Elektroakustischer Musik und wird in diesem Zusammenhang auch ihre neuste Arbeit auf einem mehrkanaligen Lautsprecherorchester uraufführen.
Als Komponistin war Pippa Murphy an nationalen, wie internationalen Aufführungen, Aufnahmen, Installationen und Multimedia Arbeiten beteiligt. Sie hat für verschiedenste Institutionen und Ensembles Musik geschrieben (BBC Radio, Scottish Opera, Hanoi Contemporary Music Ensemble, St Magnus Festival, Huddersfield Contemporary Music Festival etc.), sowie Kompositionen für zahlreiche Theaterkompanien verfasst.
Zudem engagiert sich Pippa Murphy in verschiedenen Aus- und Weiterbildungsprojekten, darunter sind Kompositionsworkshops in Iran, Lehrerfortbildungen in Syrien, Indien und China, zahlreiche Musikprojekte an Grundschulen in Aberdeen, sowie Kompositionsprojekte mit Asylsuchenden in Glasgow, Manchester und Edinburgh.
An der Birmingham University schloss sie neben BMus und MA ein PhD in Komposition ab und schreibt Artikel für „Whitakers Almanac“, „Sunday Times“ und „The Scotsman“.
Donnerstag, 23. Januar 2014
21.00 Uhr, Gare du Nord