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Kanistermunition für 12-cm-Minenwerfer: Schiessversuche in der Negev-W
Pressemitteilung vom 3. Dezember 1996
Kanistermunition für 12-cm-Minenwerfer: Schiessversuche in der Negev-Wüste
Weil in der Schweiz keine geeigneten Schiessplätze zur Verfügung stehen, führt
die Gruppe Rüstung des Eidg. Militärdepartementes (EMD) demnächst
Schiessversuche mit neuer Kanistermunition für die 12-cm-Minenwerfer in der
israelischen Negev-Wüste durch. Für diesen Zweck werden zwei Minenwerfersysteme
in das Testge-biet geschickt.
Im Armeeleitbild 95 wurde die Notwendigkeit zur Verbesserung der Feuerkraft im
Zu-sammenhang mit der neuen Verteidigungskonzeption der Armee, der dynamischen
Raumverteidigung, unterstrichen. Weil die Kampfwertsteigerung bei der
bisherigen Spreng- und Splittermunition für Minenwerfer im Laufe der Jahre an
physikalische Gren-zen gestossen ist, wird die Beschaffung von Kanistermunition
für die 12-cm-Minenwerfer abgeklärt. Mit den Rüstungsprogrammen 1988 und 1991
wurde bereits für Artilleriege-schütze 15,5-cm-Kanistermunition beschafft.
Unter Kanistermunition wird ein Geschoss verstanden, das als Submunition
sogenannte Tochtergeschosse enthält.
Die Gruppe Rüstung evaluiert derzeit Kanistermunition für die 12-cm-Minenwerfer
der Firma Israel Military Industries. Ihr ziviles Personal überprüft auf einem
Schiessplatz der israelischen Armee insbesondere die Systemverträglichkeit mit
den in der Schweiz einge-führten Waffensystemen mit scharfer Munition. Die
Beschaffung der Kanistermunition für die 12-cm-Minenwerfer ist in einem
nächsten Rüstungsprogramm geplant.
Für zusätzliche Auskünfte: Maurice Zahnd, Gruppe Rüstung, Chef Sektion
Artillerie- und Kampffahrzeugmunition, Tel. 031 / 324 56 08
Artiller