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Der Bürgermeister Atlantas, Kasim Reed, bekräftigte das Engagement von US-Städten gegen die globale Erwärmung. Die "enttäuschende Entscheidung" von Präsident Donald Trump zur Abkehr vom Pariser Abkommen habe dies nur noch verstärkt. Da die meisten Treibhausgase in Städten entstünden, könne man auch ohne die US-Regierung eine Minderung um 35 bis 45 Prozent erreichen.
Dem Globalen Bündnis der Bürgermeister (Global Covenant of Mayors) gehören Vertreter von 7400 Städten weltweit an. Sie haben sich vorgenommen, die Ziele des Pariser Abkommens umzusetzen oder zu übertreffen. Mit dem 2015 geschlossenen Pakt soll erreicht werden, dass die globale Temperatur im Vergleich zur vorindustriellen Zeit möglichst nicht mehr als 1,5 Grad ansteigt, höchstens aber um 2,0 Grad. Dazu muss die Energieversorgung komplett umgestellt werden.
Die EU-Energieminister hatten am Montag Gesetzespakete zur Umsetzung der Klimaziele bis 2030 gebilligt. Dann will die EU 40 Prozent weniger Treibhausgase produzieren als noch 1990. Umweltschützer kritisieren die EU-Beschlüsse allerdings als wenig ambitioniert und fordern Nachbesserungen im weiteren Gesetzgebungsverfahren./vsr/DP/stb
(AWP)