Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03622.jsonl.gz/1731

Das Wichtigste in Kürze
- Roy Keane bezeichnete die brasilianischen Tor-Tänzchen als «respektlos».
- Auch Trainer Tite machte mit – und will das auch weiterhin tun.
- «Diese Tänze sind einfach das, was wir sind», so der 61-Jährige.
Der 61-Jährige verteidigt die Tanzaufführungen seiner Spieler nach Toren bei der WM 2022 vehement. Er wolle sich nicht gegenüber denjenigen rechtfertigen, die nichts über die brasilianische Geschichte wissen würden.
«Es geht nicht darum, dass man sich irgendwem gegenüber respektlos verhält. Diese Tänze sind einfach das, was wir sind», so Tite. «Wir werden weiter damit machen, die Dinge auf unsere Art und Weise zu tun.» Zu dieser Art und Weise zählen eben auch die Freudentänze nach Torerfolgen.
Der frühere Champions-League-Sieger Roy Keane kritisierte die Tänze der Seleção beim 4:1-Erfolg im Achtelfinale gegen Südkorea. «Respektlos» dem Gegner gegenüber, sei es.
Im Anschluss daran hatten schon Tites Spieler wie Raphinha oder Lucas Paquetá angekündigt, trotz der aufgekommenen Kritik weiterzutanzen. Sogar Tite hatte nach dem Tor von Richarlison im Südkorea-Spiel mitgetanzt.
Tite erklärt vor dem Viertelfinal der WM 2022: «Sie könnten meine Enkel sein, und ich habe eine Verbindung zu ihnen. Und wenn ich tanzen muss, um eine Verbindung zu ihnen herzustellen, dann werde ich weiter mit ihnen tanzen.»