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Im Allgemeinen unterscheidet sich die Weinbereitung der Weissweine von derjenigen der Rotweine durch das Fehlen der Einmaischung der abgebeerten Trauben vor dem Abpressen. Die Dauer der Pressung ist relativ kurz, um die Zerquetschung der Traubenkerne zu vermeiden die dem Most einen Bittergeschmack verleihen könnte oder um eine Pigmentfärbung der Traubenschalen zu umgehen bei den Weissweinen die aus roten Trauben mit weissem Traubenfleisch gewonnen werden.
Man unterscheidet in Bezug auf ihren natürlichen Restzuckergehalt zwischen trockenen, lieblichen oder süssen Weissweinen, d.h. der Restzucker des Mostes, der während der Gärung nicht in Alkohol umgewandelt wird.
Unter den zahlreichen, für die Herstellung von Weissweinen verwendeten Rebsorten, erwähnen wir hier in Bezug auf ihr bevorzugtes Terroir: den Chardonnay im Burgund, den Sauvignon Blanc und den Sémillon im Bordelais, den Riesling im Elsass, den Viognier im Rhonetal, den Trebbiano in Italien und den Chasselas (Gutedel) in der Schweiz.
Die renommiertesten Weissweine sind französischen Ursprungs, so zum Beispiel die Grands Crus des Burgunds (Chablis und Meursault), die Süssweine aus dem Bordelais (Sauternes) oder die Sauvignons aus dem Loire-Tal (Pouilly Fumé, Sancerre).