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Die Erweiterung des Kunsthauses ist das bedeutendste Vorhaben der Zürcher Kunstgesellschaft seit der Eröffnung des von Karl Moser erbauten Hauses am Heimplatz im Jahr 1910. Heute kann das Kunsthaus weniger als 10 Prozent seiner Gemälde und Skulpturen zeigen, rund hundert Meisterwerke befinden sich permanent im Depot; internationaler Standard sind 20 Prozent.
Mit der von David Chipperfield entworfenen, lichtdurchfluteten Architektur gewinnt die Idee, ein Museum des 21. Jahrhunderts zu schaffen, eine puristisch-elegante Form von hoher Ausstrahlungs- und Anziehungskraft. Zusammen mit dem heutigen Gebäude entsteht bis 2020 das grösste Kunstmuseum der Schweiz, dass Zugang zu allen Gattungen der Kunst bieten kann.