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Experten führten auf der virtuellen EAN-Konferenz 2021 eine formelle Debatte darüber, ob es Migräne mit Hirnstamm-Aura (Migraine with Brainstem Aura, MBA) gibt oder nicht.
Professor Jes Olseon von der Universität Kopenhagen in Dänemark argumentierte, dass es Migräne mit Hirnstamm-Aura gibt. MBA wurde erstmals 1961 beschrieben (damals als Basilararterienmigräne bezeichnet) und ist nun als separate Entität in das ICHD-3-Diagnose-Klassifizierungssystem einbezogen worden.