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Intel stellt auf der International Supercomputing Conference, die dieses Jahr in Hamburg stattfand, "Knights Corner" offiziell als Xeon Phi vor. Dabei handelt es sich um einen PCI-Express-Karte, die den Nachfolger von "Larrabee" beherbergt und in erster Linie in Supercomputern verbaut wird.
Xeon Phi soll auf einer bisher unbekannten Anzahl Kerne basieren, die in 22 Nanometer Strukturbreite gefertigt werden. Sehr wahrscheinlich werden es mehr als 50 Kerne sein, denn bereits vor gut zwei Jahren präsentierte Intel in Braunschweig einen noch in Entwicklung befindlichen, möglichen Nachfolger von Larrabee. Ein zentraler Punkt für Intel war, dass die Rechenleistung einer Zusatzkarte 1 Teraflop pro Sekunde im 64-Bit-Double-Precision-Format erreicht. Neben den mehr als 50 Kernen soll man auch 8 Gigabyte GDDR5-Speicher auf der Karte finden.
Zu Beginn des kommenden Jahres wollen dann Unternehmen wie beispielsweise Cray und HP Supercomputer fertigen, die Intels Xeon Phi einsetzen. Xeon Phi selbst soll im weiteren Verlauf dieses Jahres in die Serienproduktion gehen. Bis 2018 hat man sich zudem das Ziel gesetzt einen Supercomputer zu realisieren der einen ExaFLOP an Rechenoperationen ausführen kann.
Quelle: Intel