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Juan Diego Flórez © Manuela Jans/Lucerne Festival
Gesamt
CHF 440.50
Konzert Juan Diego Flórez
Juan Diego Flórez | Sinfonía por el Perú Youth Orchestra | Roberto González-Monjas
Rossini | Donizetti | Verdi u.a.
Fr, 02.09. | 19.30 Uhr
Karten ab 29.3. | 12 Uhr
Preise (CHF)
CHF 240 200 150 100 60 30
Juan Diego Flórez © Manuela Jans/Lucerne Festival
02.
Sep
Freitag
19.30
Konzert Juan Diego Flórez
Juan Diego Flórez | Sinfonía por el Perú Youth Orchestra | Roberto González-Monjas
Juan Diego Flórez © Kristin Hoebermann
Juan Diego Flórez
Der Tenor Juan Diego Flórez, geboren 1973 in Lima, stammt aus einer musikbegeisterten peruanischen Familie und trat schon in frühen Jahren als Sänger von Volks- und Popmusik hervor. Später liess er seine Stimme am Conservatorio Nacional in seiner Heimatstadt professionell ausbilden; von 1993 bis 1996 studierte er dann am Curtis Institute in Philadelphia. Als 23-Jähriger feierte Flórez im Sommer 1996 sein Debut beim Rossini-Festival in Pesaro, wo er in Matilde di Shabran auftrat und als spektakuläre Neuentdeckung gefeiert wurde. Riccardo Muti verpflichtete ihn daraufhin für die Saisoneröffnung der Mailänder Scala mit Glucks Armide sowie alsbald auch für Verdis Falstaff und Rossinis Il barbiere di Siviglia. Seither ist Juan Diego Flórez vor allem als Belcanto-Interpret regelmässig an den grossen Opernbühnen der Welt zu Gast: darunter das Londoner Royal Opera House, die Wiener Staatsoper, die Metropolitan Opera New York und die Salzburger Festspiele. Flórez verfügt über eine exzellente Höhenlage, die ihn für die Werke Rossinis, Donizettis und Bellinis prädestiniert. Doch hat er mittlerweile sein Repertoire erweitert und widmet sich auch dem französischen Fach mit Opern von Bizet, Massenet und Gounod sowie ausgewählten Partien von Verdi und Puccini. So wird er in der Saison 2021/22 an der Wiener Staatsoper nicht nur bei einer Neuproduktion von Rossinis Barbier mitwirken, sondern auch als Massenets Werther auftreten; beim Maggio Musicale in Florenz ist er dann als Gounods Roméo zu Gast. Juan Diego Flórez engagiert sich auch im sozialen Bereich: 2011 gründete er die «Sinfonía por el Perú», ein Bildungsprojekt für benachteiligte Kinder und Jugendliche nach dem Vorbild von Venezuelas «El Sistema». 2012 wurde er zum «UNESCO Goodwill Ambassador» berufen. Die Wiener Staatsoper ernannte den mit zahlreichen Plattenpreisen ausgezeichneten Flórez zum Kammersänger; 2014 erhielt er den «Crystal Award» beim World Economic Forum in Davos, 2018 den Opus Klassik als «Sänger des Jahres».
Debut bei Lucerne Festival am 7. September 2017 mit einem Lied- und Arien-Rezital, begleitet von Vincenzo Scalera am Klavier.
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Sinfonía por el Perú Youth Orchestra © Priska Ketterer/Lucerne Festival
Sinfonía por el Perú Youth OrchestraWeitere Termine
Roberto González-Monjas © Marco Borggreve
Roberto González-Monjas
Der Geiger und Dirigent Roberto González-Monjas, der 1988 im spanischen Valladolid geboren wurde, studierte bei Igor Ozim an der Salzburger Universität Mozarteum und bei David Takeno an der Londoner Guildhall School of Music and Drama. Er war Konzertmeister beim Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom und beim Musikkollegium Winterthur, das ihn mit Beginn der Saison 2021/22 als Chefdirigenten verpflichtet hat. Ausserdem leitet er das schwedische Kammerorchester Dalasinfoniettan und arbeitet mit Klangkörpern wie dem Mozarteumorchester und der Camerata Salzburg, dem Lahti Symphony Orchestra, dem Belgian National Orchestra, dem Orchestre National Bordeaux Aquitaine, dem Or-questa Sinfónica de Galicia oder dem Malaysian Philharmonic Orchestra zusammen. Als Geiger interpretiert Roberto González-Monjas ein breites Repertoire, das sich vom Barock bis zur Gegenwart erstreckt. Regelmässig tritt er mit den Berliner Barock Solisten auf, so in der aktuellen Spielzeit als Solist in Bachs Brandenburgischen Konzerten. Zu seinen musikalischen Partner*innen zählen überdies die Geigerin Lisa Batiashvili, die Sänger Ian Bostridge und Thomas Quasthoff sowie Kit Armstrong, Alexander Lonquich, Fazıl Say, Sir András Schiff, Daniil Trifonov und Yuja Wang am Klavier. Gemeinsam mit dem Dirigenten Alejandro Posada gründete er 2015 die Non-Profit-Organisation Iberacademy, die sich die nachhaltige Förderung der musikalischen Ausbildung in Lateinamerika zum Ziel gesetzt hat. Auf CD veröffentlichte Roberto González-Monjas, der als Professor für Violine an der Londoner Guildhall School unterrichtet, u. a. Bachs Brandenburgische Konzerte mit den Berliner Barock Solisten und Reinhard Goebel sowie Serenaden von Mozart und Schoeck mit dem Musikkollegium Winterthur. Er spielt auf der «Filius Andreae»-Violine von Giuseppe Guarneri aus dem Jahr 1710, deren Ankauf fünf Winterthurer Familien ermöglichten und die ihm durch die Rychenberg-Stiftung zur Verfügung gestellt wird.
Debut bei Lucerne Festival am 18. März 2018 mit dem Iberacademy Orchestra und Werken von Mozart und Beethoven.
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