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Aktuelle Studien (Thayer et al., 2010; Plans et al., 2019) zeigten die überraschende Verbindung zwischen langsamer Atmung und dem Körpersystem, das die Herzfrequenz, Atemfunktionen und die Verdauung beeinflusst. Kontrollierte, tiefe Atmung scheint eine wirksame Methode zu sein, die Herzfrequenzvariabilität (Englisch: heart rate variability, HRV) zu maximieren. Das ist die Variation des Zeitintervalls zwischen zwei Herzschlägen.
Im gesunden Normalzustand sollte die HRV bei entspannenden Tätigkeiten, wie Meditation und Schlaf, ansteigen, aber unter Stress oder beim Sport sinken. Bei ständigem Stress oder Überforderung kann es jedoch dazu kommen, dass der Körper in einem nervösen Fluchtmodus bleibt, sogar in Ruhephasen. Chronischer Stress und ständige Sorgen belasten den Körper sehr und können zu verschiedenen geistigen und körperlichen Gesundheitsproblemen führen.
Durch das Erhöhen der HRV kannst du nicht nur die Funktion deines vegetativen Nervensystems verbessern, sondern auch den Blutdruck senken sowie Angst, Depression und Schlaflosigkeit reduzieren.
Übungen mit kontrollierter Tiefatmung können ein starkes, natürliches Behandlungsmittel sein, wenn du dich ängstlich oder depressiv fühlst oder du nur schwer einschlafen kannst.
Eine andere Studie hat zudem Wirkungen von kontrollierter Atmung auf die Emotionen festgestellt (Philippot, Chapelle, & Blairy, 2002). Wenn man Atemmuster übt, die mit unterschiedlichen Gefühlen verbunden werden, dann wird man die entsprechenden Emotionen fühlen. Das könnte die bahnbrechende Methode - der „Game Changer - sein, nachdem du gesucht hast, um Ängste zu besiegen und die Laune aufzuhellen.
Heute kannst du diese Übungen KOSTENLOS ausprobieren, damit du jeden Tag ruhiger, im Einklang mit dir selbst und in besserer Stimmung bist und jede Nacht einen erholsamen Schlaf geniesst.