Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03421.jsonl.gz/461

Die Befürchtungen, dass eine schwere Dürre bald zu einer Hungersnot am Horn von Afrika führen könnte, nehmen zu.
In vielen afrikanischen Ländern wie Somalia und Äthiopien herrscht Regenmangel dies hat für Nomadenfamilien dramatische Folgen. Sie sind bereits auf der Suche nach fruchtbarem Land und frischem Wasser. Die Dürre stellt sie vor die qualvolle Wahl, sich selbst oder ihre Tiere zu füttern.
Für Familien, die auf diese Tiere angewiesen sind, Milch, Transport und Handel, hängt ihre ganze Existenz ab.
Islamic Relief bietet lebensrettende Hilfe für die von Dürre betroffene Bevölkerungsgruppen.
Insbesondere lähmt es die Lebensmittelproduktion, stört die Märkte und führt zum Tod von Tausenden von Menschen und Tieren. Dürren können auch zu massiven Vertreibungen von Menschen führen, die einen besseren Ort zum Leben und fruchtbaren Boden suchen.
In den letzten Jahren haben Dürreperioden schlimme humanitäre Katastrophen verursacht, einschliesslich der jüngsten Krisen am Horn von Afrika (2011) und in der Sahelzone (2012), die das Leben von Millionen von Menschen bedroht haben. In der Vergangenheit waren Dürreperioden nicht immer so katastrophal und waren Teil eines regelmässigen Klimazyklus, wie dies in den trockenen Gebieten am Horn von Afrika und in der Sahelzone der Fall war. Die zunehmende Häufigkeit von Dürreperioden und die unregelmässigen Regenfälle aufgrund des Klimawandels, haben in vielen Ländern dazu geführt, dass Dürreperioden zunehmend zerstörerische Auswirkungen auf die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen haben.
Es gehört zu den Prioritäten von Islamic Relief diesen betroffenen Menschen zu helfen.
Islamic Relief hilft, dank zahlreicher Projekte, die Auswirkungen von Dürren zu vermindern:
Islamic Relief führt seit 2006 humanitäre- und Entwicklungsprogramme in Somalia durch.
In den letzten zehn Jahren war Somalia während acht Jahren schweren klimatischen Veränderungen ausgesetzt. Von Dürre, über Überschwemmungen, Wirbelstürme bis hin zur Heuschreckeninvasionen, ist die Ernährungssicherheit in diesem Land mehr als alarmierend.
Insgesamt waren im Dezember 2019, 6,3 Millionen Somalier von Lebensmittelunsicherheit betroffen. Ein grosser Anstieg gegenüber Ende 2018 mit damals 4,6 Millionen.
Im Jahr 2011 blieben nach einer zweijährigen Dürre im Süden Somalias, die Warnungen vor einer schweren Hungersnot ungehört. Die daraus resultierende Krise hat mehr als 250 000 Menschen das Leben gekostet.
Der Gründer von Islamic Relief, Dr. Hany El-Banna, sagte:
Wir können nicht warten, so wie wir es 2011 getan haben, als wir zu spät gehandelt haben. Tiere sterben und es ist uns egal. Müssen wir erst warten bis eine grosse Zahl von Menschen stirbt, bevor wir handeln? Vielleicht müssen erst 100 000 oder 200 000 Menschen sterben, aber dann wird es wird zu spät sein. Wir müssen uns heute dieser Situation stellen. Wenn wir das nicht tun, verwandelt sich diese Dürre zur Hungerkatastrophe.
Felipe Jaramillo, Direktor der Weltbank für Somalia, sagte, dass die zunehmend häufigen und verheerenden Krisen Somalias Chancen verringern, sich aus einem Kreislauf von Anfälligkeit und Armut zu befreien.
Selbst, wenn sich Somalia von der Dürre erholt, bleiben sie weiterhin den Heuschreckenplagen, Überschwemmungen und jetzt auch dem COVID-19 ausgesetzt.
Mit Ihrer Hilfe kann Islamic Relief weiterhin die Folgen des Klimawandels bekämpfen und an die von Dürre und Hunger am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen lebenswichtige Hilfe leisten.