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Im Herzen von Südamerika liegt das eindrucksvolle und abgeschiedene Bolivien, das einen Reichtum an Kultur und atemberaubenden Landschaften beherbergt. Bolivien ist eines der Ärmsten Länder Südamerikas, wodurch die non-profit Organisationen um jede helfende Hand froh sind. Als Volontär kann man in Bolivien in verschiedenen Bereichen in der Freiwilligenarbeit tätig sein (für mehr Infos hier klicken). Meist sind die Projekte im Bereich der Kinderbetreuung angesiedelt, aber auch Projekte im Dschungel sind zum Beispiel möglich. Zum Arbeiten im Ausland gehört aber meistens auch das ausgiebige Bereisen des Landes. Hier also einige Highlights von Bolivien, die unbedingt besucht werden sollten:
1. Valle de la Luna: Nur 10 km ausserhalb von La Paz befindet sich das Valle de la Luna. Die Mondlandschaft ist durch Erosion entstanden, die einen Grossteil der Berge abgetragen hat. Da diese Berge aus Ton bestehen, entstand dadurch ein echtes Kunstwerk der Natur. Die Wüste ist übersäht mit Stalagmiten, deren Wände in den verschiedensten erdigen Farben leuchten. Hier erinnert nur die Schwerkraft daran, dass man sich noch auf der Erde befindet.
2. Salar de Uyuni: Diese Ebene ist mit über 10’000 Quadratkilometer der grösste Salzsee der Welt. Äusserlich erscheint er durch die gleissende Helligkeit am Tag und die Kälte in der Nacht zugefroren. Tatsächlich ist der „See“ von Juni bis Dezember trocken, erst mit der Regenzeit wird die Ebene mit Wasser bedeckt. Hier entstehen all die Touristenfotos, die den Anschein machen, als würden Menschen über Wasser gehen. Der See ist eine populäre Touristendestination und entsprechend mussten für diese natürlich Hotels und Unterkünfte gebaut werden. Aufgrund des Mangels an konventionellen Baumaterialien wurden viele der Hotels komplett aus Salzblöcken erstellt, was dieser Destination noch ein weiteres Highlight verpasst hat. Der Salar de Uyuni sollte bei einem Sozialeinsatz in Bolivien also auf jeden Fall Besucht werden.
3. Cementerio de Trenes: Am Rande des oben erwähnten Salzsees Salar de Uyuni liegt ein Friedhof der besonderen Art. Ursprünglich wurden hier Schienen verlegt, um die Mineralien des Salzsees an den Pazifik zu transportieren. Als die Mineralabbaufirmen in den 40ern zusammenbrachen, wurden die Züge einfach stehen gelassen und rosten seither in der Wüste vor sich hin. Die alten Lokomotiven und Wagons bilden so einen Zugfriedhof, der super als Spielplatz missbraucht werden kann (ja hier gibt’s Schaukeln, Wippen und allerlei kuriose Fotosujets).
Tango ist ein essentieller Teil der argentinischen Kultur. Wer also vorhat zum Spanisch lernen nach Buenos Aires zu Reisen, der Geburtsstätte des Tangos, sollte die Tanzschuhe abstauben und sich bereit machen für die heissesten Beats Südamerikas.
Buenos Aires ist eine aufregende Mischung zwischen altem Europa, gutem Essen und einem rasanten Nachtleben. Die Hauptstadt Argentiniens ist in jeder Hinsicht das Zentrum des Landes. Über ein Viertel der Einwohner des Landes leben in der Mega-Metropole und ihren Vororten und die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt Argentiniens. Die Bedeutung verdankt Buenos Aires der Lage am Rio de la Plata, was die Stadt zu einem der bedeutendsten Exporthäfen Südamerikas macht.
Multikulti-Metropole
Durch die vielen europäischen Einwanderer hat die Stadt einen sehr europäischen Charakter: Kaffeehäuser aus der alten Welt, wunderschöne Kolonialbauten, aber auch Multikulti und geschäftige Märkte. Die lateinamerikanische Seite der Stadt ist also durchaus vorhanden, nur muss sie zunächst entdeckt werden. In der geschäftigen Stadt gibt es neben Designerboutiquen, Sehenswürdigkeiten und eiligen Geschäftsvierteln aber auch beschauliche Ecken, in denen das Leben einen Schritt langsamer und gemütlich vor sich geht.
An der Sprachschule Academia Buenos Aires kann das Sprachenlernen mit Tanzlektionen kombiniert werden. Neben dem Spanisch lernen erhalten die Kursteilnehmer dabei einmal pro Woche eine einstündige Privat-Lektion sowie eine Gruppenlektion. Schon bald wird dann also das Tanzbein in den angesagten Clubs der Stadt geschwungen.
Antigua ist wunderschön: Eingebettet zwischen drei Vulkanen, dem Agua (3766m), Fuego (3763m) und dem Acatenago (3976m) überzeugt die alte Kolonialstadt und die ehemalige Spanische Hauptstadt Zentralamerikas mit den farbenfrohen Strassenzügen und faszinierenden kolonialen Bauten. Blumen wachsen aus Ritzen in den bröcklenden Ruinen und pastellfarbene Fassaden und Terrakottadächer ziehen den Besucher in den Bann. Fotosujets bieten sich an jeder Ecke an! Antigua ist auch ideal zum Arbeiten im Ausland!
Sozial Arbeiten und Spanisch lernen
Antigua beheimatet eine Fülle von sozialen Projekten, wo Freiwillige in verschiedenen Institutionen mithelfen. Die Hälfte der Einwohner Guatemalas ist indianischer Abstammung, mit einer Flut von farbenfrohen Trachten und Traditionen. Die Volunteers helfen bei der Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern, Pflegeheimen, Kindertagesstätten, Gemeindezentren oder Tierauffangstationen mit. Vier Wochen lang werden Spiele organisiert und Kinder beschäftigt, Gesundheitsberatungen durchgeführt, unterrichtet, und und und. Natürlich hängt der Einsatzort auch von den Spanischkenntnissen ab. Daher wird bei der Ankunft in Antigua zunächst ein vierwöchiger Sprachkurs absolviert (1 Woche bei sehr guten Spanischkenntnissen), um sich anschliessend möglichst optimal mit der Bevölkerung verständigen zu können.
Schokolade selber machen und Kaffeeplantagen entdecken
Die Aktivitäten in Antigua sind spannend und vielfältig. So gibt es ein Schokoladenmuseum, wo man lernen kann, eine eigene Schokolade aus Kakaobohnen herzustellen und in die Geschichte der Pflanze eingeführt wird. Auch Touren auf die Kaffeeplantagen werden angeboten, wo man aufregende Einblicke in den gesamten Prozess des Kaffeeanbaus, bis hin zur Erzeugung des fertigen Produkts erhällt. Besucher pflücken zunächst auf den Plantagen ihre eigenen Bohnen und erlernen danach deren Verarbeitung.
Vorsicht ist geboten
Dank der Polizei ist Antigua, zumindest Tagsüber, relativ sicher. Aufpassen sollte man jedoch ausserhalb der Stadt und während der Nacht, vor allem bei Schichtwechsel der Polizei. Auch von Wandern auf dem Volcan de Agua wird abgeraten, da eine Vielzahl von Überfällen und Entführungen stattgefunden haben. Falls doch nach solchen Abenteuern gesucht wird, sollte man sich unbedingt einer Gruppe mit Sicherheitsleuten anschliessen. Beliebt ist auch die Wanderung zum Cerro de la Cruz, einem Hügel am nördlichen Rand der Stadt. Auch diese kurze Wanderung wird nur mit Polizeischutz unternommen.
Einen Sprachaufenthalt in Perus wohl geschichtsträchtigster Stadt Cuzco (für mehr Infos hier klicken) ist jedem Geschichtsinteressierten, Outdoorfan und Abenteurer ans Herz gelegt. Die Stadt auf 3400 m.ü.M. war ehemaliger Herrschaftssitz der Inka und bietet eine wunderschöne und aufregende Kulisse zum Spanisch lernen.
Am Nabel der Welt
Cuzco entstammt der im Andenraum indigenen Sprache Quechua und bedeutet übersetzt „Nabel der Welt“. Der Sage nach wurde das Gebiet in grauer Vorzeit von den Quechua Indianern bewohnt, den angeblich ersten Menschen der Welt, denen nur die Götter vorausgingen. Unabhängig der Wahrheit dieser Annahme war Cuzco die herrliche Hauptstadt des Inkareiches und das grösste wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des damaligen Südamerika. Der Inkaherrscher Pachacutex Yupanqui liess in der Umgebung der Stadt die so berühmten landwirtschaftlichen Terrassen zum Anbau von Mais errichten und gewährleistete so die Versorgung der rasant wachsenden Bevölkerung. Derselbe Herrscher liess angeblich auch die berühmte Inka Stadt Machu Picchu bauen, welches nur über die Inka Pfade erreichbar ist und so auch mit anderen Städten des damaligen Inkareichs verbunden war. Tatsächlich führte erst die Wiederentdeckung der Ruinenstadt im Jahr 1911 zur aufsteigenden Popularität von Cuzco.
Heute ist durch die Zerstörungswut der Spanier und Erdbeben von den ursprünglichen Inka Tempeln und Bauwerken leider nicht mehr viel übrig geblieben. Trotzdem ist Cuzco dank der wechselvollen Geschichte, der wenigen übriggebliebenen Inkaruinen, den Kolonialbauten und dem Standort inmitten der beeindruckenden Landschaft der Anden ein beliebtes Touristenziel. Zudem dient die Stadt als Ausgangspunkt für Expeditionen nach Machu Picchu. Nur eine Strasse vom grossen Plaza des Armas entfernt liegt die Sprachschule. Der Hauptplatz und Zentrum der Stadt, auch bekannt als der Platz der Krieger, war Schauplatz einiger wichtiger historischer Ereignisse. Unter anderem proklamierte hier Francisco Pizarro die Eroberung Cuzcos und hier wurde der berühmte Anführer des Inkawiderstands, Tupac Amaru, hingerichtet.
In der Andenstadt kann aber nicht nur in der faszinierenden Geschichte Perus geschwelgt werden. Cuzco bietet alle Annehmlichkeiten der Moderne, darunter ein enormes Angebot an Bars, Restaurants mit lokalen Spezialitäten, Clubs, Museen, Galerien, farbenfrohen Märkten voller Kuriositäten und eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen. Entsprechend vielfältig ist auch das von der Sprachschule organisierte Freizeitprogramm. Neben Salsalektionen, peruanischen Kochkursen und Besuchen bei Schamanen wird hier auch ein umfangreiches Sportangebot angeboten. Reiten, Mountainbiken, Trekking, Wandern und Urwaldtouren gehören hier zum Alltag und lassen jedes Outdoorherz höher schlagen.
Adventure Travel hört sich ja schon mal gut an: Reisen in ferne Länder, exotische Kulturen und natürlich jede Menge Abenteuer. Diese Art zu Reisen kombiniert einen Sprachkurs mit Abenteuerreise und Strandferien. Beim Adventure Travel wird jedoch noch – je nach Dauer des Aufenthaltes immer wieder in verschiedenen Freiwilligenprojekten vor Ort mitgeholfen. So auch bei der Abenteuerreise nach Venezuela:
In der Nähe des Äquators, an der Südamerikanischen Karibikküste, befindet sich das Land der Vielfalt und der Gegensätze. Venezuela ist ideal für eine Abenteuerreise, denn das Klima ist das ganze Jahr über angenehm warm und somit ziemlich wetterfest. Von tropischen Inseln und farbigen Korallenriffen über die faszinierende Bergwelt der Anden, endlose Savannengebiete bis zu Regenwälder mit fleischfressenden Pflanzen und faszinierende Wasserfällen hat das Land alles zu bieten.
Das Adventure Travel Programm startet dabei an der Karibikküste. In den ersten zwei Wochen wird intensiv Spanisch gelernt und sogar Salsa, Merengue, Kochen und Klettern sowie Abseilen als Vorbereitung für die Touren unterrichtet! Währenddessen werden laufend Ausflüge in die Umgebung unternommen, wie zum Beispiel eine dreitägige Kajaktour um Delfine zu beobachten.
In der dritten Woche geht es in den Caripe National Park, wo Höhlen entdeckt und Plantagen besucht werden und natürlich viel gewandert wird. Geschlafen wird hier in Zelten. In der Vierten Woche wird das aufregende Orinoco Delta besucht. Diese Woche steht ganz im Zeichen des Survival Trainings: die Teilnehmer werden fürs Überleben in der Wildnis geschult und es werden abgelegene Dörfer im Dschungel besucht und das traditionelle Leben der Ureinwohner wird kennengelernt.
In den darauffolgenden zwei Wochen wird in Playa Colorada Strandferien gemacht. Neben Spanisch Unterricht, Kochen und Kulturlektionen entspannen Sie sich am Strand, Spielen Beachvolley und gehen Schnorcheln. Die Pause ist verdient, denn in Woche 7-8 geht es mit dem Jeep auf Safari ins Hochland. Hier werden die Teilnehmer richtig körperlich gefordert. Es geht auf eine Trekkingtour im Dreiländereck und geschlafen wird natürlich wieder in Zelten.
In den letzten 4 Wochen des Programms reisen die angehenden Voluteers wieder zurück nach Playa Colorado, wo jeweils Nachmittags in einem Hilfsprojekt mitgeholfen wird. Dieses Programm ist nichts für Stubenhocker – es werden sowohl Flexibilität, Selbständigkeit und Anpassungsvermögen gefordert. Dafür lernen sie die Kultur und die Menschen Venezuelas intesiv kennen, lernen Spanisch und bereisen für drei Monate eines der aufregendsten Länder der Welt.
Boquete, die im Tal der Blumen liegende Stadt, ist inmitten des westlichen Hochlandes von Panama eingebettet. Die Gegend ist bekannt für die beeindruckende Tierwelt und üppige Regenwälder. Das Boquete Tal ist reich an Landwirtschaft und an den grünen Hängen werden Kaffee, Erdbeeren und Orangen angebaut. Die Kleinstadt eignet sich also vor allem für Studenten, die Wert auf Ruhe legen und Spanisch lernen in Boquete mit Freizeitaktivitäten in der Natur kombinieren möchten.
Ein absoluter Geheimtipp
Boquete ist ein Geheimtipp für Abenteuerreisende und ist daher bei den Durchschnittstouristen relativ unbekannt. Daher ist die Stadt auch ideal zum Spanisch lernen. Im Sprachaufenthalt in Boquete wird die Sprache an einer kleinen, familiären Schule inmitten eines Obstgartens mit Hängematten gelernt und vertieft. In der persönlichen Atmosphäre sind schnelle Lernfortschritte garantiert und es kann sogar nach Wunsch noch einen Sozialeinsatz absolviert werden.
Vulkan-Trekking und Quetzal-Trail
Boquete ist zwar nur ein kleines Städchen, hat aber enorm viel zu bieten. Mitten im Hochland vukanischen Ursprungs gelegen bietet die Stadt einen wunderbaren Blick auf den Volcán Barú, den einzigen Vulkan des Landes. Natürlich können auch Wanderung auf den Gipfel zusammen mit Guides unternommen werden, entweder in kleinen Gruppen, oder sogar alleine. Aber Achtung: die Wanderung ist nichts für Zartbesaitete. Neben anstrengenden Kletterpartien müssen auch extreme Klimawechsel und Temperaturen unter Null grad in Kauf genommen werden. Berühmt ist auch der sogenannte Quetzal-Trail, der zwei parallel liegende Täler verbindet. Wer den fast schon legendär anspruchsvollen Wanderweg bestreitet hat die Chance – wie der Name schon vermuten lässt – im Nebelwald auf den Quetzalvogel zu stossen. Der grün und scharlachrot gefärbte Vogel kann eine Länge von bis zu einem Meter erreichen und ist durch die Zerstörung seines Lebensraumes stark gefährdet.
Heisse Quellen geniessen oder Kaffee probieren
Wer kein Freund von schweisstreibenden Wanderungen ist sollte hingegen einen Ausflug zu den heissen Quellen am Vulkan machen, oder einen Ausritt in die Berge rund um Boquete unternehmen und auf den vielen Plantagen beim „Coffee tasting“ den wohl Besten Kaffee der Region probieren.
Sevilla ist die Topdestination in Andalusien und bietet Reisenden dementsprechend extrem viel. Die Stadt liegt an den Ufern des Fluss Guadalquivir und war in historischen Zeiten ein wichtiger Seehafen für Handel. Sevilla ist bekannt für die wunderschöne und märchenhafte Architektur, die guten Verbindungen zu Madrid und Europa, ein lebendiges Nachtleben und farbige traditionelle Festivals. Daniela hat sich für einen Sprachaufenthalt in Sevilla entschieden um intensiv Spanisch zu lernen. Lest hier in ihrem Fernweh verursachenden den Reisebericht, was sie alles erlebt hat:
„Vier sonnige Wochen verbrachte ich im schönen Sevilla, wo ich einen Intensiv-Spanischkurs belegte. Morgens lernten wir in einer Klasse von ca. sechs bis zehn Personen Grammatik, am Nachmittag vertieften wir den Stoff und kamen vor allem auch viel zum Sprechen, was das Vokabular extrem aufbesserte. Für zwei Wochen hatte ich sogar das Glück, am Nachmittag Einzelunterricht zu erhalten, so lernt man natürlich viel mehr. Das Freizeitprogramm der Schule hilft sehr, neue Leute und die spanische Kultur kennenzulernen und sich in der Stadt zurechtzufinden. Die Ausflüge und Aktivitäten sind sehr abwechslungsreich gestaltet.
Ich hatte für zwei Wochen einen Flamenco-Kurs gebucht, der aber leider nicht stattfinden konnte. So haben die netten Damen im Sekretariat mir einfach einen neuen Kurs organisiert, der sogar in der Nähe meiner Unterkunft stattfand. Für alle Tanzbegeisterten lohnt es sich sehr, einmal in eine Flamenco-Schule hineinzuschnuppern, denn der Tanz ist sehr traditionell in Andalusien und gar nicht so einfach, wie es aussieht!
Die Unterkunft bei der Gastfamilie war eine gute Möglichkeit, auch nach der Schule meine Spanischkenntnisse zu vertiefen. Der Vorteil ist, dass man nur richtiges Spanisch hört und nicht die Fehler der Kollegen. Der Nachteil ist, dass man sich halt an die Regeln der Familie halten muss und sich immer abmelden muss, wenn man weg geht. Vielleicht ist man dadurch etwas weniger flexibel als in anderen Unterkünften. In der Familie wurde ich mit Frühstück und Abendessen versorgt und meine Gastmutter war sogar so nett, einmal in der Woche meine Wäsche zu waschen, was aber nicht selbstverständlich ist!
In Sevilla wimmelt es nur von Souvenirläden, Bars und Restaurants. Sehr typisch sind die spanischen Tapas, kleine Häppchen, die einen guten Snack für zwischendurch, oder auch eine interessante Mahlzeit ergeben, wenn man zwei bis drei verschiedene kombiniert. Für Shoppingfans ist bestimmt auch die Calle Sierpes, mit ihren unzähligen Schuh- und Kleiderläden einen Besuch wert. Allerdings sind viele Geschäfte während der Siesta-Zeit geschlossen. An diesen Rhythmus musste ich mich auch erst einmal gewöhnen. Wer lieber die Natur geniesst, sollte unbedingt in den Parque Maria Luisa gehen. Mit den schattenspendenden Bäumen, den prächtigen Wasseranlagen und den schönen Tieren fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Gleich nebenan ist auch der berühmte Plaza de España, von dem man tolle Fotos machen kann. Auch für Party-Mäuse bietet die Stadt einiges, denn für die jungen Spanier beginnt das Wochenende schon am Donnerstag und sie feiern sehr gern. Vor Mitternacht läuft aber noch gar nichts. Wer am nächsten Tag zur Schule muss, sollte den Morgen unbedingt mit viel Kaffee beginnen!“
Santiago de Chile ist die Hauptstadt und das wirtschaftliche Zentrum von Chile, das sich durch das stetige Wirtschaftswachstum zu einer der modernsten Metropolen Lateinamerikas mit dutzenden Einkaufszentren, einer beeindruckenden Hochhausarchitektur und einer modernen Verkehrsinfrastruktur, samt ständig wachsender unterirdischer Metro, entwickelt hat.
Die vielen Museen, Veranstaltungen, Theater, Restaurants, Bars und andere Unterhaltungsmöglichkeiten machen die rasant wachsende Stadt mit über 7 Millionen Einwohnern auch zum kulturellen Mittelpunkt des Andenlandes. Santiago ist durch die zentrale Lage im Land eine ideale Basis für Ausflüge und macht es möglich, in der Nähe der Anden Ski zu fahren und am Strand baden zu gehen, alles am gleichen Tag. Santiago ist somit aus Ausgangspunkt für die Freiwilligenarbeit in Chile, da zunächst 4 Wochen lang ein Spanisch Sprachkurs belegt werden muss, um die Sprachkenntnisse vor Antritt der Arbeit aufzufrischen. Während 20 Stunden in der Woche wird also Spanisch gelernt und die Freizeit kann genutzt werden um die interessante Umgebung zu entdecken.
Nach dem Sprachkurs geht es dann zur Arbeit auf die Pferdefarm, wobei man auswählen kann, ob man lieber mit Polopferden, auf einem Pferdegestüt oder auf Touristenhöfen arbeiten möchte. Je nach Farm unterscheiden sich somit auch die anfallenden Arbeiten. Die Ställe ausmisten, Fütterung und Pflege der Tiere, Feldarbeit und sogar Touristenbetreuung sind mögliche Aufgaben, die euch bei diesem spannenden Freiwilligeneinsatz erwarten können. Reiterfahrung sollte man jedoch unbedingt mitbringen, da sonst die Platzierung auf einer Pferdefarm nicht garantiert werden kann und eventuell auf einen Rinder- oder Schafbetrieb ausgewichen werden muss.
Mehr Informationen zu einem Framstay in Chile gibt es >> hier <<
Gerade mal 145 km von der Küste Floridas entfernt liegt die grösste der karibischen Inseln – Kuba.
Traumhafte Strände, die zum Tauchen und Entspannen einladen; Hügel und Berge, die die Herzen von Naturfans höher schlagen lassen und pulsierende Städte wie Havanna oder Santiago de Cuba, wo auf offener Strasse das Tanzbein geschwungen wird. So viel Vielfalt und Lebensfreude – wer kann da einem Spanisch Sprachaufenthalt auf Kuba noch wiederstehen?
Im Westen des Landes lockt Viñales mit saftig grünen Tabakfeldern, welche täglich von auf Pferden reitenden Campesinos durchstreift werden. Unzählige Hügel aus Kalkgestein ragen aus den feldern hervor und sind durchzogen mit einer Vielzahl von verzweigten Höhlennetzten.
In Havanna fühlt man sich in eine frühere Zeit zurückversetzt und scheinbar riesige Oldtimers klappern auf den Strassen vorbei (Luft anhalten empfohlen!). Die Stadt bietet unglaublich viele Möglichkeiten zum Ausgehen und auf zahlreichen Fassaden, Mauern und Plakaten entdeckt man das weltbekannte Gesicht des Ché Guevaras!
Im Osten, rund um Santiago und Baracoa kann man sich in den dichtbewachsenen Hängen der Sierra Maestra – dem höchsten Gebirge Kubas. Während der Revolution hatte Castro seinen Stützpunkt inmitten dieser grünen Hügel und noch heute kann man diesen besichtigen.
Kuba ist ein Land mit einer unheimlich bewegten Geschichte und definitv eine Reise wert. Zum Spanisch lernen eignet sich die Insel perfekt denn für jeden Geschmack ist was dabei und ein Sprachaufenthalt ist die optimale Gelegentheit das Land und seine freundlichen und immer gut gelaunten Leute zu erkunden und kennzulernen.
Über den südamerikanischen Andenstaat Peru wurde bereits viel geschrieben. Vieles von dem mag zutreffend sein, manches jedoch scheint der Fantasie einiger Reisender entsprungen zu sein und entbehrt jeglicher Grundlage. Wie etwa die beliebten Horror Geschichten über Monsterinsekten welche im Amazonasbecken lauern oder dem legendären Pistaco – alles moderne Urban Legends, unterhaltsam aber weitab jeglicher Realität.
Eine weitere Falschinformation die sich nach wie vor hartnäckig hält, ist die Behauptung, dass Lima – die Hauptstadt Perus – eine hochgelegene Stadt in den Anden sei. Erstaunlich, aber ein Irrtum auf welchen man noch relativ häufig in Europa stößt.
Richtig ist , dass Peru zu den „Anden – Staaten“ zählt, wenn gleich die schroffe Bergwelt nur rund 15% der Staatsfläche Perus ausmachen. Die heutige Hauptstadt Lima liegt jedoch direkt an der südamerikanischen Pazifikküste, inmitten einer ausgedehnten Küstenwüste.
Lima, vielleicht nicht die attraktivste aller südamerikanischen Metropolen, ist dabei durchaus eine Reise wert. Sei es um vor der Küste die Seelöwen Kolonie der Islas Palominos zu besuchen, oder die geheimnisvollen Ruinen von Pachacamac im Süden er Stadt.
Lima ist auch Ausgangspunkt für viele Peru Reisen in den wenig frequentierten Norden Perus oder in das ausgedehnte Amazonasgebiet. Archäologische Schätze wie Chan Chan – die ehemals größte Siedlung auf dem Kontinent vor Ankunft der Spanier, Sipan oder das geschichtsträchtige Cajamarca sind attraktive Reiseziele abseits gängiger Tourismuspfade.
Perus Hauptstadt dient auch als Ausgangspunkt für Touren in die Regenwaldregionen des Landes. Tingo Maria, Pucallpa und Iquitos sind weniger bekannte aber sehr lohnende Reiseziele, insbesondere für Liebhaber der üppigen Fauna und Flora des Regenwaldes.
Eine besonders sehenswerte und kaum bekannte Tour ist die Strecke von Lima nach La Merced – dem Eingangstor zur Selva Centra und nächstgelegener Urwaldregion Perus von Lima aus.
Auf der Carretera Central fährt man zunächst nach Tarma und passiert dabei die höchste Passstraße Perus (Ticlio) bevor man das tiefergelegene Tarma erreicht. Das beschauliche Städtchen ist bekannt für seine Blumenproduktion und sein mildes Klima, eine Idylle inmitten von grünen Berghängen und Blumenfelder. Von Tarma aus führt eine gut ausgebaute Straße nach La Merced – dem Eingangstor der Selva, mit seinem angenehmen, subtropischen Klima. La Merced ist nur wenige Autominuten von Tarma entfernt und doch liegt der Ort in einer völlig anderen Klimazone. Hier beginnt der Überfluss des Regenwaldes mit seiner unglaublichen Artenvielfalt. La Merced ist u.a. bekannt für seine Kaffeeproduktion. Von hier aus gelangt man auch nach Oxapampa einer im ganzen Land bekannten Siedlung deutscher und österreichischer Einwanderer welche die Architektur, Gastronomie und Lebensart über die Jahrzehnte bewahrt haben.
Viele Sehenswürdigkeiten gibt es abseits der großen Touristenströme in Peru zu entdecken. Tumbes, Mancora, Trujillo und Chiclayo beispielsweise sind auch wegen ihrer Strände beliebt. Aber auch die Regenwälder Perus oder einladende Küstenstädte wie Ilo oder Pisco im Süden des Landes sind eine Reise wert.
Es ist dabei weder strapaziös noch unsicher fernab der touristischen Hauptrouten zu reisen. Einige Reiseveranstalter haben auch das „unerwartet andere“ im Programm.
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