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Ramon Zenhäusern erringt beim Weltcup-Parallelslalom in Stockholm einen nie erwarteten Sieg. Der Zwei-Meter-Riese aus dem Wallis feiert damit doppelte Premiere.
Ramon Zenhäusern errang beim Weltcup-Parallelslalom in Stockholm einen nie erwarteten Sieg. Der Zwei-Meter-Riese aus dem Wallis feierte damit doppelte Premiere.
Ramon Zenhäusern sicherte sich seinen ersten Sieg im Weltcup in einer Disziplin, in der er zuvor noch nie gestartet war. Er schlug im Format Mann gegen Mann im Final den favorisierten Schweden André Myhrer, der am Neujahrstag in Oslo den ersten der beiden City-Events dieser Saison gewonnen hatte und als grosser Spezialist für diese Art von Rennen gilt. In Zenhäusern fand der Skandinavier nun aber einen Gegner, der in allen seinen Duellen absolut überzeugend auftrat und sich auch im Final grossartig hielt.
Der 25-jährige Zenhäusern fährt in diesem Winter so stark wie noch. Beim Slalom in Wengen realisierte er als Vierter sein zuvor bestes Weltcup-Ergebnis, aber auch in Kitzbühel hatte er als Sechster überzeugt.
Auch bei den Frauen stand eine Schweizerin im Final. Dort aber bezog Wendy Holdener gegen Nina Haver-Löseth eine deutliche Niederlage. Die Norwegerin feierte ihren zweiten Weltcupsieg, nachdem sie vor zwei Jahren in Santa Caterina einen Slalom für sich entschieden hatte. Wendy Holdener hatte vor zwei Jahren den Parallelslalom in Schwedens Hauptstadt gewonnen, diesmal blieb ihr aber in Abwesenheit von Mikaela Shiffrin, die auf den Abstecher nach Skandinavien verzichtete, ein weiterer 2. Platz.
Gut hielt sich auch Luca Aerni, der es in die Halbfinals schaffte und letztlich Vierter wurde. Der Berner schaltete in den Viertelfinals Marcel Hirscher aus, scheiterte dann aber an Myhrer, wie zuvor in den Viertelfinals bereits Daniel Yule. Mélanie Meillard und Denise Feierabend schieden bereits in Runde 1 aus.