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Der Wasserpegel des Vierwaldstättersees ist nach den heftigen Regenfällen der vergangenen Tagen stark gestiegen und hat am Freitag den kritischen Messwert von 434,90m erreicht. Vielerorts ist der See bereits über das Ufer getreten. Diese Bilder des hohen Wasserpegels lassen an das Jahr 2005 erinnern. Im August 2005 erlebte die Schweiz während Tagen sintflutartigen Regen auf weiten Gebieten der Alpennordseite. Innerhalb von Stunden stieg der Wasserspiegel des Vierwaldstättersees auf einen Höchststand an. Der Pegel lag damals zwei Meter über dem Normalwert.
Eine Stadt unter Wasser
Die Unwetter 2005 haben den ganzen Kanton Luzern hart getroffen. Der Vierwaldstättersee ist über die Ufer getreten, sodass sich in allen Strassen der Luzerner Altstadt Wasser befand. Die meisten Keller der Häuser sind vollgelaufen. Die Stadt verwandelte sich in ein kleines Venedig. Entweder watete man durch das knietiefe Wasser oder man ging über die schmalen Bretter, welche durch die Stadt verlegt wurden.
Grosse Schäden
Doch nicht nur Luzern hat das Jahrhundert Hochwasser schwer getroffen, sondern die ganze Schweiz. Es kamen dabei Schäden in der Höhe von drei Milliarden Franken zusammen. Sechs Leute haben aufgrund des Hochwassers ihr Leben verloren. Zwei Feuerwehrmänner, die versuchten ein Haus vor dem Wasser zu sichern, kamen im Entlebuch ums Leben, als plötzlich ein Erdrutsch aus dem Wald auf das Haus zuschoss. Die kleine Emme hat mehrere Strassen und Brücken zerstört. Das Reusswehr in Luzern wurde durch das reissende Wasser zerstört.
Quelle: Tele 1
(red.)