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Das Entwicklungskonzept für den Bereich Gurzelen sieht die Entstehung eines neuen Quartiers zwischen den Fussballplätzen des ehemaligen Stadions und dem heutigen Gurzelenplatz vor. Im März 2019 wird sich der Stadtrat mit dieser Vision befassen und darüber befinden. Anschliessend wird das Dossier am 19. Mai 2019 den Stimmberechtigten zur Abstimmung vorgelegt.
In den nächsten Jahren wird sich die Entwicklung des Quartiers Gurzelen fortsetzen. Entsprechend den Zielen der qualitätsvollen urbanen Verdichtung ist vorgesehen, das ehemalige Fussballstadion und das angrenzende Trainingsgelände sowie den heutigen Gurzelenplatz durch Überbauungen mit vornehmlich genossenschaftlichen Wohnungen sowie einen neuen öffentlichen Platz zu ersetzen. Die notwendige Erweiterung der Infrastrukturen der Schulanlage Champagne, die auf den angrenzenden Sportplätzen vorgesehen ist, wird ebenfalls in die neuen Planungsgrundlagen aufgenommen. Ausserdem werden die Strassen des Perimeters im Einklang mit der Quartierentwicklung umgestaltet und aufgewertet.
Für diese Entwicklung im Herzen der Stadt findet derzeit eine Anpassung der baurechtlichen Grundordnung statt. Im Winter 2016 wurde dazu ein öffentliches Informations- und Mitwirkungsverfahren durchgeführt und im Sommer 2017 kam es zur öffentlichen Auflage. Nachdem die Behandlung aller Einsprachen abgeschlossen ist, werden die neuen Planungsgrundlagen zuerst dem Stadtrat (21. März 2019) und anschliessend der Bieler Bevölkerung (19. Mai 2019) unterbreitet, damit der Wandel des Quartiers fortschreiten kann.
Die Planung im Bereich «Gurzelen» geht auf ein Entwicklungskonzept zurück, welches auf der Grundlage der Resultate eines 2014 durch die Stadt Biel durchgeführten städtebaulichen Wettbewerbs erarbeitet wurde. Die Stadt Biel ist in diesem Fall nicht nur die Planungsbehörde, sondern auch die Besitzerin de gesamten betroffenen Fläche. Es stehen ihr somit sämtliche Möglichkeiten offen, um eine qualitativ hochstehende Entwicklung mit einem grossen Anteil an gemeinnützigem Wohnungsbau zu fördern.
Aufgrund der grossen Fläche im Bereich «Gurzelen» wird dessen Entwicklung etappenweise erfolgen. Bevor die ersten Gebäude der Überbauung des ehemaligen Stadions realisiert werden können, muss jedoch noch die Detailplanung ausgearbeitet werden (Überbauungsordnung). Die ersten Bauarbeiten werden sehr wahrscheinlich die Überbauung des heutigen Gurzelenplatzes und/oder die Erweiterung der Schulanlage betreffen, die anderen Bereiche werden folgen.
Weitere Informationen:
Weitere Auskünfte erteilt:
Erich Fehr
Stadtpräsident
T: 032 326 11 01