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Himmelwärts1995
Informationen zum Stück
Die Bühne ist in drei übereinander liegende Teile geteilt, und zwar in Himmel, Erde und Hölle. Auf diesen drei Ebenen spielen verschiedene Geschichten, die indirekt miteinander verbunden sind.
Ein untalentierter Theaterdirektor hat mit dem Teufel einen Pakt geschlossen und will diesen nicht einhalten. Er verspricht ihm eine Seele für die Ewigkeit. Der Teufel findet an dieser Idee gefallen und lässt den Direktor wieder zurück auf die Erde wo er weiter seines Amtes waltet.
Im Himmel werden diese Machenschaften registriert. Sankt Petrus sendet der auf Abwegen geratenen Primadonna einen Schutzengel, der krampfhaft versucht das Ganze zum Guten zu wenden.
Autor
Ödön von Horvath
Regie
Als Bauernkind wurde ich 1952 in Fällanden (ZH) geboren. Nach dem Sekundarlehrerinnen-Diplom absolvierte ich an der Schauspiel-Akademie in Zürich das Fach Theaterpädagogik. Anschliessend arbeitete ich als Schauspielerin und Theaterpädagogin drei Jahre im "Theater für den Kanton Zürich", Winterthur, und ein Jahr im Kinder- und Jugendtheater "Spatz & Co". Nach einer einjährigen Journalistenlehre bei der "Arbeiter-Zeitung", Schaffhausen, wurde ich 1989 Mitgründerin des ehemaligen "TiF"s, des "Ensembles Theater im Fass", Schaffhausen, und nahm daselbst als Spielerin an zwei Produktionen teil.
Mit 18 Jahren bin ich ins Amateurtheater eingestiegen und habe in diesem Bereich schon verschiedene Inszenierungen gemacht, wobei die Vorlagen meistens von mir um- oder bearbeitet worden sind. Für das Theater 88 ist es meine sechste Produktion.
1993 "Alpenkönig und der Menschenfeind" von Ferdinand Raymund
1995 "Himmelwärts" von Ödön von Horvath
1996 "Der Schütze Tell" von Hansjörg Schneider
2000 "Currywurst mit Pommes" von Frank Pinkus und Nick Walsh
2010 "Pension Schöller" von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs
2018 "Die Widerspenstige" von Christoph Eckert