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Besuch
in einer Schule, wo den Kindern Englisch beigebracht wird. Auf der
Strasse in Esphahan von einem Lehrer angefragt, ob wir mit seinen
Schülern sprechen würden, haben wir spontan zugesagt.
Sie hatten viele Fragen zum Leben in der "westlichen Welt"
gefragt und uns dafür von ihrem Alltag erzählt.Einigermassen
in Erstaunen gesetzt hat die Schüler, dass an der Spitze der
Schweizer Regierung eine Frau ist...
Im
Anschluss an den Besuch in der Schule wurden wir noch zu einem Schüler
nach Hause eingeladen. Mit einem Hausbesuch ist immer auch ein Essen
verbunden oder midestens Teetrinken. Hier kommen dann immer viele
Fragen zur Sexualität in europäischen Ländern und
zu den Regierungsformen in den westlichen Staaten. Es ist empfohlen
bei beiden Themenbereichen allegemein zu bleiben, wenn man nicht
ganz sicher ist, den Leuten vertrauen zu können.

In
teureren Hotels ist die verständigung auf Englisch kein problem,
da mindestens eine Person in der Administration der Hotels die Sprache
gut beherrscht.
Beim
Taxifahren hatten wir öfters Mühe, klar zu machen, wo
wir hinwollten.Selbst die Hilfe der Receptionisten in den Hotels
konnte nicht verhindern, dass wir öfters am falschen Ort landeten
und dann unsere Fahrten abbrechen mussten, um noch einmal mit einem
anderen Taxi vom Hotel aus zu starten. Aus diesem Grund nie vergessen,
eine Visitenkarte des aktuellen Aufenthaltortes mitzunehmen, damit
der Chauffer wenigstens den wierder finden kann.
Das
Englisch der meisten Iranis, die wir auf der Strasse antrafen und
die uns ansprachen war beschränkt auf Fragen wie "Where
are you from?" und "What's your Name" etc. Es lohnt
sich jedoch, mit gut englischsprechenden Personen mehr Zeit zu verbringen,
denn so kommt man leicht an Informationen über die aktuelle
Situation der Bewohner und macht viele Interessante Erfahrungen.
Wir haben auch gurt Erfahrungen gemacht mit Besuchen bei Leuten,
die wir kennengelernt haben. Die Iranerinnen und Iraner sind sehr
gastfreundlich und meistens ist ein Besuch mit Essen und natürlich
mit Teetrinken verbunden.
Ein
kleiner Stolperstein im Englisch der Iranis ist ihre Aussprache
von Wörtern, die mit "s" beginnen. In ihrer Ausprache
setzten sie immer ein "e" davor, so dass zum Beispiel
das englische Wort für Treppe "stairs" als "estairs"
ausgesprochen wird. Als wir eine Schule besuchten, in der Kinder
in englisch unterrichtet wurden, erklärte der Lehrer den Kindern,
dass unsere (korrektere) Aussprache falsch sei.