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Autor: Pascal Jäggi
GivisiezKurz vor Ende der Gemeindeversammlung wurde es im «Rural» nochmals spannend. Ein Bürger schlug vor, eine Fusion mit Granges-Paccot und Corminboeuf zu prüfen und die Fusion 2016 (mit Marly, Freiburg, Villars-sur-Glâne und den genannten Gemeinden) sausen zu lassen. Syndic Michel Ramuz schien nicht abgeneigt zu sein, relativierte aber: «Zuerst müssen wir schauen, was aus der Fusion 2016 wird, aber falls es nicht klappen sollte, wäre das durchaus eine Option.» Allerdings müssten alle Stellen einverstanden sein. «Es heisst immer, die Dinosaurier unter den Syndics sind gegen Neuerungen, aber ich kann ihnen versichern, dass das hier nicht der Fall ist», sagte Ramuz, der seit 1986 Syndic von Givisiez ist.
Die Rechnung 2009 schloss mit einem Plus von 51 488 Franken bei einem Aufwand von 16,5 Millionen Franken. Dabei konnten diverse Abschreibungen über eine Million Franken getätigt werden, beispielsweise 425 000 Franken in Zusammenhang mit der Sanierung der Agy Expo AG. Der Syndic zweifelte daran, dass es in Givisiez noch viele gute Abschlüsse geben wird. «Mit dem neuen Finanzausgleich wird es für uns sicher schwieriger werden», meinte Michel Ramuz.
Die 59 anwesenden Stimmbürger verabschiedeten die Rechnung ebenso einstimmig wie die Investitionen 2010. Neben der Übernahme einer Wasserleitung (65 323 Franken) und dem Kauf einer neuen Häckselmaschine (120 000 Franken) beteiligt sich Givisiez an der Sanierung eines Teils der Route de Belfaux und der Kreuzung Glasson mit 550 000 Franken und renoviert das Haus Cochard an der Route de Belfaux für 450 000 Franken.
Die Finanzkommission sorgte für etwas Aufregung, als sie sich gegen die Statutenänderung bei Coriolis Infrastruktur stellte, alarmiert durch die längere Debatte in Villars-sur-Glâne zum selben Thema. Allerdings fiel die Abstimmung mit 36 Ja zu 3 Nein deutlich für die Änderung aus, die den Kreditrahmen von zwei auf fünf Millionen Franken erhöht.