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Meine Arbeit spielt im Jahre 2045. Max Frisch trifft Patrick Kull für ein Interview in einem Zürcher Café. Wir reden über die Schweiz und die Heimat.
Für die Arbeit verwendete ich alte Tonaufnahmen von Frisch, aufgenommen im Schauspielhaus anlässlich des ihm verliehenen grossen Schillerpreises 1972. Seine Rede von 1972, war damals sehr aktuell, ist es heute noch und wird es auch im Jahre 2045 noch sein.
Das Interview ist als Audio-File gespeichert. Meine Stimme ist über den Lautsprecher des Laptops zuhören. Die Stimme von Max Frisch wird per Funk vom Laptop zum Radio gesendet und dort wiedergegeben. So entsteht ein doppelter Dialog für zeitliche und technische Grenzen hinweg.