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Personen, die sich regelmässig körperlich aktiv betätigen, sind nicht nur gesünder, sondern auch gesundheitsbewusster und fühlen sich allgemein besser. Sport und körperliche Aktivität haben eine präventive Wirkung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, können der Entwicklung von Diabetes, Rückenschmerzen, Brust- und Darmkrebs entgegenwirken und verbessern deutlich die Stimmung und die Lebensqualität. Zudem verhindert die körperliche Inaktivität während der Freizeit die Möglichkeit zur sozialen Integration.
Im Jahr 2017 lag der Anteil der Personen, die sich in ihrer Freizeit nicht regelmässig körperlich betätigen bei 8%. Bei der Bevölkerung mit Migrationshintergrund der ersten Generation macht dieser Anteil 12% aus, während er bei der zweiten Generation sowie bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund signifikant niedriger ist (8% bzw. 7%).
Der Anteil der Personen, die sich in ihrer Freizeit nicht regelmässig körperlich betätigen, ist in allen Grossregionen bei der Bevölkerung mit Migrationshintergrund höher als bei derjenigen ohne Migrationshintergrund. Die Unterschiede nach Migrationsstatus sind jedoch nur in der Genferseeregion, im Espace Mittelland, in der Nordwestschweiz und in Zürich signifikant. In der Nordwestschweiz ist der relative Unterschied nach Migrationsstatus am grössten (Verhältnis von 1:1,7).
Tabellen
Definitionen
Als «inaktiv» gelten Personen, die in ihrer Freizeit wöchentlich während weniger als 30 Minuten eine gemässigte körperliche Aktivität und weniger als einmal wöchentlich eine intensive körperliche Aktivität ausüben (Definition 2013). Diese Definition bezieht sich auf die im Auftrag des Bundesamts für Sport (BASPO) und des Bundesamts für Gesundheit (BAG) im Jahr 2013 erarbeiteten Empfehlungen.