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Die Kompressionstherapie ist ursprünglich Bestandteil medizinischer Behandlungen bei Venenerkrankungen. Immer öfters tragen nun auch Sportler die speziellen Strümpfe.
Im Normalzustand wird das Blut und Flüssigkeitsablagerungen über die Muskelarbeit und das Lymphsystem abtransportiert. Ist der Körper nicht mehr selbständig in der Lage dazu, sammelt sich Wasser an. Durch das Tragen von Kompressionsstrümpfen wird der Rückfluss des Blutes unterstützt.
Kompressionsstrümpfe bestehen aus Zweizugmaterial und weisen eine Längs- sowie eine Querdehnung auf. Früher bestand der Strumpf aus Baumwolle und Gummi. Heute werden meist Vollsynthetikfasern zur Herstellung benutzt – was die Lebensdauer der Strümpfe deutlich erhöht.
Da das Blut durch den Druck des Strumpfes besser fliesst, können mehr Nährstoffe und Sauerstoff zu den Muskeln transportiert werden. Der Sauerstoffgehalt in den Muskeln kann die Aktivität steigern und damit eine Leistungssteigerung – zum Beispiel im Laufsport – bewirken.