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Der Bericht, den der Verein seeland.biel/bienne zum 1-Jahr-Jubiläum der Bieler Ostumfahrung veröffentlicht hat, zeichnet ein grundsätzlich positives Bild. So habe die Umfahrung an vielen Orten zu einer Verkehrsentlastung geführt. Und die Messungen zeigen: die Mehrbelastungen waren nicht so schlimm wie im Vorfeld befürchtet.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- An einem durchschnittlichen Werktag fahren rund 35'000 Motorfahrzeuge über den Ostast.
- Auf den Strassen zu den Autobahnanschlüssen hat der Verkehr zugenommen, zum Beispiel auf der Solothurnstrasse in Biel oder der Wehrbrücke in Port.
- Die grösste Entlastung gab es im Osten und Süden von Biel, zum Beispiel auf der Mett- und der Madretschstrasse, aber auch auf Brügg- und Portstrasse.
Ziel der Umfahrung war es, sowohl den Durchgangsverkehr als auch einen grossen Teil des Regionalverkehrs von den Stadtstrassen auf die Autobahn zu verlagern und dadurch die Quartiere zu entlasten.
Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Behörden neben dem Ostast verschiedene zusätzliche Massnahmen erarbeitet. Von denen ist erst ein Teil umgesetzt. Der Bericht hält deshalb ausdrücklich einen Zwischenstand fest. Der Verkehr werde sich über die nächsten Jahre weiter an die neue Situation anpassen.