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«Wir haben alle das Recht, uns umzubringen», brüllte Polo Hofer vor sechs Jahren ins Mikrofon. An einer Diskussionsrunde prangerte er auch die Politiker an. Sie seien feige. «Sie haben es versäumt, Cannabis zu legalisieren.» Würde man das nachholen, hätten die Gesetzeshüter wieder die Kontrolle über die Situation.
Mit seiner «TeaPot Party» kämpft Dauerkiffer und Country-Star Willie Nelson für die Legalisierung. Larry King gegenüber warnte er aber vor übermässigem Kanabis-Konsum, denn er selbst habe «eine riesige Toleranzgrenze, das kann nicht jeder von sich behauapten». Nelson gestand auch, zum Zeitpunkt der Sendung high zu sein.
Auf seinem Blog schrieb Sting, dass Kiffer wegen etwas hinter Gittern landen, das niemandem wehtue. Der Drogenkrieg sei fehlgeschlagen. Schlimmer noch: «Gewaltverbrechen gedeihen im Schatten, zu dem der Drogenhandel gemacht wurde.» Darum unterstützt er die DPA, die friedliche, reine Konsumenten freikriegen möchte.
Horror-Autor Stephen King geht sogar einen Schritt weiter. Er will Marihuana nicht bloss legalisieren, sondern findet, es müsse im grossen Stil gefördert und industriell hergestellt werden, wie Baumwolle. «Das wäre wundervoll für Staaten wie Maine», meint King.