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Der Fuchs ist dämmerungs- und nachtaktiv. Tagsüber lebt er in einem Unterschlupf. Oft zieht er seinen Nachwuchs in einem bestehenden Dachsbau auf, die er dann erweitert und ausbaut. In grossen Bauen können Füchse gut mit ihren «Nachbarn», den Dachsen, zusammenleben.
Der Rotfuchs ist eines der Raubtiere, das weltweit am weitesten verbreitet ist. Das hat nicht zuletzt mit seiner Nahrung zu tun, denn er ist ein Allesfresser. Ein grosser Teil seiner Nahrung besteht aus Mäusen. Ausserdem ernährt er sich von Regenwürmern, Käfern, Früchten, Beeren, Jungwild (z.B. Hasen oder Rehkitze) und im Winter vor allem auch von Aas. Auch in Hausabfällen findet er immer wieder etwas zu fressen.
Durch sein langsames Anschleichen und den Mäusesprung gleicht sein Jagdverhalten dem der Katzen. Er jagt durch Anschleichen, Springen oder auch durch Hetzen. Seine Beute tötet er durch einen Genick- oder Kehlbiss. Mit seinen grossen Ohren kann er die Mäuse selbst unter einer 30 cm tiefen Schneeschicht orten und mit einem Sprung erbeuten.
Füchse findet man in allen Regionen der Schweiz. Natürlicherweise bewohnen sie Wälder, Felder, Wiesen und Äcker. Zunehmend sind sie auch in Dörfern und Städten anzutreffen. Füchse haben sich ans Leben im Siedlungsraum angepasst: Sie ernähren sich von Nahrungsresten im Müll und sind bei der Wahl eines Standorts für einen Bau nicht wählerisch.
Quellen:
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.
Mittwoch bis 20 Uhr