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Kommen Besucher von Anwohnern mit dem Auto zur Kronenwiese, haben sie kaum eine Chance auf einen für sie bestimmten Besucher-Parkplatz. Häufig sind diese schon besetzt – von Anwohnern der Siedlung, von Bewohnern aus dem Quartier oder von Menschen, die in der Limmat baden wollen.
«Meistens sind es allerdings die Anwohner der Kronenwiese selber, die ihre Autos auf diesen Plätzen abstellen», sagt Hauswart Marco Oehy. Er habe schon einzelne Personen aus der Siedlung darauf hingewiesen, dass sie in den blauen Zonen parken sollen.
«Für mich ist es schwierig, das Ganze zu kontrollieren, weil ich auch noch andere Siedlungen betreuen muss und deshalb nicht immer vor Ort sein kann», sagt Oehy weiter. «Gut wäre, wenn die Leute aus der Siedlung ihre Nachbarn darauf aufmerksam machen würden, wenn Sie irrtümlicherweise ihr Auto dort parken.»
Das sind die Optionen der Stadt
Die Stadt erwägt nun, eine Verbots-Tafel bei den Parkplätzen aufzustellen. Im Gespräch sind auch Parkkarten, die an die Bewohner der Siedlung verteilt werden. Wenn ein Besucher kommt, kann dieser die Parkkarte vorne aufs Armaturenbrett legen. Autos ohne Karte würden gebüsst.
Für Mieterinnen und Mieter, die ein Auto besitzen, hat die Stadt im nahegelegenen Parkhaus Unterstrass Parkplätze, die über die Liegenschaften-Verwaltung gemietet werden können.
«Auch Anwohner, die ihr Auto fälschlicherweise auf dem Parkplatz abstellen, würden dann eine amtliche Busse erhalten – auch wenn sie mit der Karte parkten», so Oehy. Die Stadt würde ein amtliches Verbot beantragen und eine externe Firma beauftragen, regelmässig Kontrollgänge zu machen.