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«Klimahysterie» ist das Unwort des Jahres 2019. Mit dem Wort würden «Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung diffamiert und Debatten diskreditiert».
Dies erklärte eine Jury aus Sprachwissenschaftlern der Technischen Universität Darmstadt am Dienstag zur Begründung. Im vergangenen Jahr hatte das Komitee den Begriff «Anti-Abschiebe-Industrie» zum Unwort des Jahres gewählt.
Das Unwort des Jahres wird seit 1991 gekürt. Sie soll das Bewusstsein und die Sensibilität für Sprache fördern. Die Jury nimmt bei ihren Entscheidungen «sachlich unangemessene oder inhumane Formulierungen im öffentlichen Sprachgebrauch» in den Blick, «um damit zu alltäglicher sprachkritischer Reflexion aufzufordern». (sda/afp)