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Cynthia Mathez, Ilaria Renggli, Luca Olgiati und Marc Elmer nehmen an der Para-Badminton-WM vom 20. bis 25. Februar in Thailand teil. Dabei geht es für die Rollstuhlsportler*innen nicht nur um die Titel und Medaillen, sondern auch um wertvolle Punkte für die Paralympics-Qualifikation.
An der Para-Badminton-WM in Pattaya, Thailand, wird ein starkes Quartett die Schweiz vertreten: die amtierende Westschweizer Vize-Weltmeisterin Mathez Cynthia, die Aargauer WM-Bronzemedaillengewinnerin und Vize-Europameisterin Ilaria Renggli, der Aargauer Vize-Europameister Luca Olgiati und der Glarner EM-Bronzemedaillengewinner im Herren-Doppel Marc Elmer.
Grosses Ziel: Punkte sammeln für Paris 2024
Cynthia Mathez ist aktuell die drittbeste Spielerin ihrer Kategorie weltweit und auch Ilaria Renggli, die bei ihrer WM-Premiere 2022 mit Bronze überraschte, gehört mittlerweile zu den Top-Spielerinnen. Seit die 23-jährige Aargauerin vor einem Jahr die Spitzensport-RS absolvierte, ist sie zu hundert Prozent Profisportlerin. Die beiden Europameisterinnen im Doppel sind auf dem besten Weg, sich als einziges europäisches Damen-Doppel für Paris 2024 zu qualifizieren. Aktuell belegen die beiden Schweizerinnen den zweiten Rang auf der paralympischen Rangliste. Eine Top 6-Platzierung und somit eine Qualifikation für Paris 2024 scheint also zum Greifen nah. An der WM werden Cynthia Mathez und Ilaria Renggli im Doppel sowie im Einzel am Start sein.
Die beiden Schweizer Herren hingegen werden nur im Einzel um die Punkte kämpfen. Der Aargauer Luca Olgiati, der im paralympischen Ranking aktuell auf Platz 6 rangiert, erreichte an der vergangenen WM die Achtelfinals. Sein Ziel ist, diese Leistung in Pattaya zu wiederholen oder wenn möglich eine Runde weiterzukommen, um sich einen Startplatz für Paris 2024 zu sichern. Der Glarner Spieler Marc Elmer nimmt erstmals im Einzel an einer WM teil. Sein Ziel ist, sich künftig wieder unter den Top 15 zu klassieren.
Da an den Weltmeisterschaften in Pattaya mehr Punkte vergeben werden als an anderen Turnieren, werden dort alle Top-Athlet*innen teilnehmen. Vor allem die asiatische Konkurrenz aus Japan, Korea, China und Thailand wird das Schweizer Rollstuhlbadminton-Team am meisten fordern.