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Die 30-jährige Sekundarlehrerin Martina Schmid von der SVP setzte sich mit einem Vorsprung von zwei Stimmen auf die SP-Vertreterin Sandra Volery durch, die 337 Stimmen auf sich vereinen konnte. Die CVP-Kandidatin Mirjam Suter erreichte 310 Stimmen, die CSP-Vertreterin Ursula Schneuwly kam auf 240 Stimmen, und auf Sonja Zahnd von der FDP entfielen 166 Stimmen.
Insgesamt legten 1431 Wahlberechtigte einen Wahlzettel in die Urne, was einer Wahlbeteiligung von 35 Prozent entspricht. Es gingen auch 22 leere und 17 ungültige Wahlzettel ein.
Eine Ersatzwahl war notwendig geworden, weil die SVP an den Gemeindewahlen von Ende Februar ein Glanzresultat erzielt hatte: All ihre acht Kandidatinnen und Kandidaten schafften den Einzug ins Gemeindeparlament. Und weil der Ortsparteipräsident Pirmin Schenk zudem als neuer Gemeinderat gewählt wurde, musste die Partei nun um einen ihrer Sitze im Generalrat zittern. Denn auf der SVP-Liste befand sich niemand mehr, der für ihn in den 50-köpfigen Generalrat hätte nachrücken können.
Gegen Vereinbarung
Pirmin Schenk hoffte, dass die andern Parteien diesen Sitz der SVP freiwillig überlassen würden. Vor allem die CVP und die SP beanspruchten diesen Sitz aber auch, weil sich die SVP im Vorfeld der Gemeindewahlen nicht an eine Vereinbarung gehalten habe. az