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Der Automobilweltverband FIA hat mit einem Schreiben an die Veranstalter der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) für Verärgerung gesorgt. Im Zuge der Vorbereitungen für die Saison 2013 soll beim nächsten Treffen des World Motor Sport Council am 15. Juni die Bedingungen für die Verträge möglichst feststehen.
Das britische Magazin „Autospor“t berichtet, dass die Veranstalter bis zum 8. Juni zusagen sollen, eine Gebühr von 100 000 Euro je Rennwochenende zu zahlen. Damit sollen die Kosten für Zeitnahme und Sicherheitsvorkehrungen sowie TV-Produktion und -Vermarktung abgedeckt werden. Diese Kosten waren bislang über den Promoter North One Sport abgedeckt worden, der die Vermarktung der WRC bis Ende 2012 betreibt. Außer den 100 000 Euro an neuen Kosten fallen noch 25 000 Euro an Einnahmen weg, die für die Vergabe von TV-Rechten erwirtschaftet wurden.
Die FIA bietet den Veranstaltern in ihrem fünfseitigen Vertragsentwurf lediglich einen Einjahresvertrag an. Sollte der Entwurf bis 8. Juni nicht unterschrieben sein, werde die WRC nicht mehr im Kalender aufgeführt.
Noch herrscht bei den Veranstaltern Unklarheit über die Qualität der TV-Sender, die Reichweiten und die zu erwartenden Werbeeinnahmen. Solange das nicht geklärt sei, werde man keinen Vertrag unterschreiben. Man wolle Sicherheit, dass das bestehende, gut funktionierende System nicht geändert werde, sagte ein Veranstalter. Es sei zwar teuer, aber bewährt. (ampnet/nic)