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Einheitsgemeinden
Kommen Gemeinderat und Schulpflege überein, ihren Stimmberechtigten die Auflösung der Schulgemeinde und die Revision der Gemeindeordnung der politischen Gemeinde koordiniert in einer gemeinsamen Vorlage zu beantragen oder wurden sie dazu durch Annahme einer Initiative zur Bildung einer Einheitsgmeinde beauftragt, ist das darauf folgende Verfahren einstufig. Die Revision der Gemeindeordnung und der Beschluss über die Auflösung der Schulgemeinde kann in der Regel mittels einer kombinierten Abstimmungsfrage zur Urnenabstimmung gebracht werden. Für die Ausgestaltung der Vorlage zur Revision der Gemeindeordnung kann auf die Mustergemeindeordnung für politische Gemeinden mit Schule verwiesen werden (Einheitsgemeinde ohne Parlament):
Vorgängige Grenzbereinigungen
Sowohl die Bildung von Einheitsgemeinden als auch der Zusammenschluss von Primar- und Sekundarschulträgern bedarf in der Praxis deckungsgleicher Gebiete der an der Fusion beteiligten Gemeinden. Das heisst, dass bei der Bildung einer Einheitsgemeinde das Gebiet der sich auflösenden Schulgemeinde (Primar- oder Sekundarschulgemeinde oder vereinigte Schulgemeinde) das Gebiet einer oder mehrerer politischer Gemeinden umfassen muss. Ebendies gilt für eine Sekundarschulgemeinde, die sich mit mehreren Primarschulgemeinden oder Primarschulgütern zusammenschliesst zu einer vereinigten Schulgemeinde. Auch dann muss beispielsweise das Gebiet der Sekundarschulgemeinde das Gebiet einer oder mehrerer Primarschulträger umfassen. Liegt diese Voraussetzung nicht vor, ist vorgängig eine Grenzbereinigung notwendig. In welchen Gebieten dies der Fall sein kann und wie das Verfahren sich gestaltet, zeigt das untenstehende Merkblatt Grenzbereingung von Schulgemeinden mit den entsprechenden Karten.