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Rohasche wird eurem Futter beigemischt, um seine Masse zu erhöhen
Anorganische Stoffe, Asche oder Rohasche ist ein Rechtsbegriff, der für jedes Tierfutter auf dem Etikett angegeben werden muss. Entgegen der weiterverbreiteten Annahme wird die Asche im Tierfutter nicht aus einer Feuerstelle gesammelt und dem Tierfutter hinzu gegeben um seine Masse zu erhöhen.
Als Rohasche bezeichnet man den Anteil eines Futters, der übrig bleibt, wenn man es bei Temperaturen über 550°C verbrennt, dies nennt man mit Fachbegriff: veraschen. Die „Rohasche“ ist Muss jeder Deklaration, d.h. sie ist bei jedem kommerziellen Futter in Prozent auf der Verpackung angegeben. Sie weißt die anorganischen Bestandteile des Futters aus. Dies sind alle Mineralstoffe die auch Nährstoffcharakter (Mengen- und Spurenelemente) haben.
Rohasche hört sich zwar stark nach den Resten aus unseren Kaminen, was zwar unverdaulich klingt, jedoch alles andere als billige Füllstoffe ist. Es handelt sich um den nicht verbrennbaren, anorganischen Anteil eines Nahrungsmittels. Um die Rohasche zu bestimmen, wird diese im Labor durch 6-stündige Erhitzung der Futterprobe auf 550 °C bestimmt. Denn so verbrennen alle organischen Bestandteile des Futters vollständig.