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Wie so viele Tänze ist auch der Foxtrott zu Beginn des letzten Jahrhunderts aus Übersee nach Europa gekommen; und wie von so vielen jener Tänze befürchteten die konservativen Behörden jener Tage auch vom Foxtrott, dass er einen schlechten Einfluss auf die Sitte und Moral der Tanzenden haben könnte. So versuchte ihn beispielsweise die Reichsmusikprüfstelle im nationalsozialistischen Deutschland durch drastische Geldstrafen aus den zeitgenössischen Tanzhäusern zu verbannen. Nichtsdestotrotz gehört der Foxtrott zu denjenigen Tänzen, die heute in jedem Einführungskurs ins Tanzen behandelt werden. Obschon der Name, der übersetzt Fuchsgang bedeutet, angeblich auf den Schauspieler Harry Fox und nicht auf Füchse generell zurückgeht, hat der Foxtrott sehr viel von einem über die Tanzfläche schreitenden Fuchspaar. In federndem Gang und zackigen Schrittes verfolgen die Tanzpaare die Fährte ihrer Beute, nur um dann im geeigneten Moment plötzlich die Richtung zu wechseln und sich auf eine neue Spur zu begeben.