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Wohnhäuser Rotbuchstrasse, Zürich

Wettbewerb 2017
Ersatzneubau für eine Liegenschaft der Mieterbaugenossenschaft Zürich mit 22 Wohnungen und 2 Atelierräumen.
Die Liegenschaft befindet sich am Rande des urbanen Wohnquartiers von Wipkingen. Die Bausubstanz im quartiernahen Umfeld stammt mehrheitlich aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Entwurf nimmt Themen der Häuser entlang der Rotbuchstrasse gezielt auf: strassenseitig vertikale Erschliessung und Hochparterre, gartenseitig Öffnung der Wohnungen zum Licht. Der Baukörper wird stirn- und gartenseitig mittels geknickter Fassaden so geformt, dass Grenzabstände minimal und die Masse des Baukörpers optisch schlank bleiben. Stirnseitig werden die Erkerflächen zu einem die Fassadenflucht verlängernden Dreieck zusammengezogen. So bleibt die Mehrheit der stirnseitigen Fenster lärmabgewandt.
Der leicht gebogene Baukörper wird in einzelne Tranchen unterteilt. Diese verlaufen leicht konisch, einmal öffnen sie sich zum Garten, einmal zur Strasse hin. Zum Hauptkörper leicht versetzt, bilden sich so im Norden Erker und im Süden loggiaartige Balkone. Diese Extrovertiertheit zur Strasse hin, beziehungsweise Introvertiertheit zum Garten hin, trägt wesentlich zum architektonischen Ausdruck bei.
Die Wohnungen selbst funktionieren nach dem Prinzip der Basilika. Der durchgesteckte Hauptraum ist gleichzeitig Hauptverteiler. Die Erschliessung der Zimmer und Nassräume sowie der Wohungszugang erfolgen über die ‚seitenschiff‘-artigen Korridore und Entrées.