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Erst im Oktober hatte ein US-Gericht überraschend ein Urteil gegen Monsanto bestätigt, in dem erstmals Glyphosat für die Krebserkrankung eines Klägers verantwortlich gemacht wurde. Die Strafsumme wurde aber von zunächst 289 Millionen Dollar auf 78 Millionen verringert. Seit dem ersten Urteil im August brach der Bayer-Aktienkurs um mehr als 30 Prozent ein.
Monsanto weist die Vorwürfe zurück. Bayer hat immer wieder beteuert, das Glyphosat sicher sei. In den USA sind rund 9300 Klagen wegen Glyphosat anhängig. Das Mittel zählt zu den am meisten eingesetzten Unkrautvernichtern in der Landwirtschaft.