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Position von Swiss Olympic
Auf unsere Beiträge zu der Schweizer Delegation an den Olympischen Spielen in Peking 2022, erhalten wir jeweils viele Rückmeldungen von unserer Community. Oft fallen diese Reaktionen positiv aus, es gibt aber auch Kritik. Diese richtet sich in erster Linie an das Austragungsland. In untenstehendem Beitrag hat Swiss Olympic seine Position zu den Olympischen Winterspielen in Peking zusammengefasst.
In Bezug auf die Olympischen Winterspiele in Peking befindet sich Swiss Olympic in einem Spannungsfeld. Wir sind uns bewusst, dass die politische Freiheit und die Menschenrechtslage in China nicht jenen Werten entsprechen, die für uns in der Schweiz selbstverständlich sind und die wir für alle Menschen fordern.
Ein Teilnahmeverzicht oder andere politische Aktionen an die Adresse des Austragungslands, wie sie verschiedentlich an die Nationalen Olympischen Komitees herangetragen werden, ist für Swiss Olympic jedoch keine Option. Vielmehr teilen wir die Ansicht des Internationalen Olympischen Komitees IOC, wonach die Olympischen Spiele stets Brücken bilden und keine Mauern errichten sollten. Die Olympischen Winterspiele bringen Athletinnen und Athleten aus 90 Nationalen Olympischen Komitees zusammen, die um Medaillen wetteifern und die gleichzeitig friedlich im Olympischen Dorf zusammenleben.
Politik sollte nie auf dem Rücken der Athletinnen und Athleten ausgetragen werden. Für die Sportlerinnen und Sportler sind die Olympischen Spiele ein Höhepunkt ihrer Laufbahn, den die meisten von ihnen nur ein bis zwei Mal erleben dürfen. Der Auftrag von Swiss Olympic als Nationales Olympisches Komitee und Dachverband des Schweizer Sports besteht darin, ihnen – unabhängig von der Politik - die bestmöglichen Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg zu bieten. Diesem Auftrag fühlen wir uns im Sinne des Sports verpflichtet und wollen ihn entsprechend zugunsten der Athletinnen und Athleten erfüllen.