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Ende Februar hat der Bundesrat entschieden, die geplante Teilrevision des Natur- und Heimatschutzgesetzes (NHG) auf die Legislatur 2008 bis 2011 zu verschieben. Die Revision hätte die Errichtung von neuen Natur- und Landschaftspärken ermöglicht. Gegen diesen Entscheid regt sich nun Widerstand aus verschiedenen Kreisen.
Der Bundesrat fällte seinen Entscheid aufgrund finanzieller Überlegungen. Die Unterstützung der Parks würde den Bund jährlich 10 Millionen Franken kosten. Gemäss Pro Natura würde die regionale Wertschöpfung aus neuen Parks die Investitionen des Bundes aber um ein Mehrfaches wettmachen. Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) geht davon aus, dass jeder vom Bund eingesetzte Franken in den betroffenen Gebieten etwa die dreifache Wirkung erzielen würde und somit sehr effizient eingesetzt wäre.
Dem Vorhaben haben in der Vernehmlassung alle Kantone, fast alle Parteien und die überwiegende Mehrheit der Organisationen zugestimmt. Verschiedene Parteien und Organisationen wehren sich deshalb jetzt gegen den Entscheid des Bundesrates. Damit werde eine Chance für strukturschwache Randregionen verpasst. Neue Landschaftspärke würden nicht nur zur ökologischen, sondern vor allem auch zur ökonomischen Entwicklung von Berggebieten beitragen und wären somit auch eine Chance für die regionale Wirtschaft und den Tourismus.
Verschiedene Parteien haben Vorstösse eingereicht, um das Anliegen wieder auf die Tagesordnung des Parlaments zu setzen. CIPRA-Schweiz koordiniert eine Gemeindepetition, die Mitte März lanciert werden soll und der Regierung vermitteln soll, dass die Bevölkerung und die politischen Akteure in den Regionen hinter der Teilrevision des Natur- und Heimatschutzgesetzes stehen.
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