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16.05.2011: Minden, LA - Shreveport, LA - Tyler, TX - Fort Worth, TX - Seymour, TX (396 Meilen)
Rating:

English summary: We head back west into the Great Plains as we expect some
severe thunderstorms later this week. At Fort Worth, we see a dolby surround
tornado ravaging through the IMAX cinema.|
Weil wir uns im Laufe der neuen Woche wieder einige Unwetter erhoffen, fahren wir heute nach Westen zurück in die Great Plains. Unterwegs halten wir in Fort Worth an, um im Imax-Kino the Tornado-Film von Sean Casey anschauen zu können.
Auf der Fahrt nach Fort Worth:
Beim Museum von Fort Worth:
Im Vorraum zum Planetarium ist der 44kg schwere Saginaw Eisenmeteorit ausgestellt. Die Oberfläche zeigt noch gut erhaltene Regmaglypten. Diese Struktur, die aussieht wie Daumenabdrücke, entsteht durch den Überschallflug des Meteoriten durch die Atmosphäre. Luftwirbel schmelzen dabei die Oberfläche durch Reibungshitze:
Dann schauen wir uns den Chillout-Film über unser Universum an:
Da geht es vor allem um schwarze Löcher. Tja, wie stellt man bloss ein schwarzes Loch auf der Leinwand dar:
Dann wechseln wir ins Imax-Kino. Hier sieht man die Imax-Filmrollen. Sean Casey hat das Problem, dass er gerade mal 2 Minuten Film am Stück auf eine Rolle aufnehmen konnte, ehe er wechseln muss. Sein Ziel war es, einen Tornado zu filmen, wie er auf ihn zukommnt und ihn und sein gepanzertes Auto dann direkt überquert. Dementsprechend schwierig ist es, abschätzen zu können, wann er aufzunehmen beginnt, damit ihm die Filmrolle nicht mitten drin aufhört:
Der Film ist durch das Format sowie den guten Sound sehr eindrücklich. Vor allem die Schadens-Szenen nach dem Tornado kommen wegen deutlich besserem Kontrast bei Sonnenlicht sehr gut rüber. Die bösen Superzellen sowie die Tornados sind halt, wie wir das auch kennen, oftmals sehr dunkel und der Kontrast fehlt etwas. Das Problem kann auch mit Imax-Film nicht gelöst werden:
Dennoch gefällt uns natürlich sehr, was wir da sehen, und wir sitzen die 45 Minuten schon ziemlich gefesselt in den Sesseln und verdrehen die Köpfe, wie wenn wir selbst auf dem Feld draussen stehen würden. Instinktiv dreht sich der Kopf immer sofort unter das Rotationszentrum der Mesozyklonen:
Der finale Shot, oder besser die zwei bis drei finalen Shots sind schon sehr heftig, wenn auch durch das oben angesprochene Problem eher kurz und nicht besonders kontrastreich. Aber noch nie zuvor hat es ein Grossleinwand-Film aus unserer Sicht so gut geschafft, die extreme Kraft eines Tornados direkt während des Auftretens rüber zu bringen. Von daher Hut ab für die 8 Jahre Einsatz voller Passion und Ehrgeiz, Sean Casey und Team!
Wir verlassen das Kino gegen Abend und verlagern uns noch etwas Richtung Nordwesten, wo aus Sicht der Wettermodelle morgen langsam wieder etwas feuchtere Luft heranströmen soll.
Das linke "Upper Low" bitte, und zwar zügig!
Was so eine kleine Fahrt nach Westen schlagzeilen-technisch ausmachen kann:
Text und Bilder ©2011 Markus Pfister, Mark Vornhusen