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Hainen,
hauptsächlich in Hackwaldungen (Haubergen) gebräuchliches Verfahren, um den Waldboden zur vorübergehenden Fruchtbestellung vorzubereiten. Der Boden wird zwischen den stehen bleibenden und wieder ausschlagenden Laubholzstöcken schollig gehackt und, nachdem er trocken geworden, im Nachsommer entweder in kleinen, mit Reisholz vermengten Meilern (dies Verfahren heißt Schmoden) oder durch freies, an einer Seite angelegtes und über die ganze Fläche schreitendes Feuer (Überlandbrennen) möglichst vollständig in Rasenasche verwandelt, dann Buchweizen oder Roggen breitwürfig ausgesäet und vermittelst des Hainhaachs (altdeutschen Hakenpflugs) oder mit der Hacke untergebracht. Nach ein- bis zweimaliger Fruchtbestellung verbleibt der Boden der Holzerzeugung, und es bildet sich aus den emporgewachsenen Stockloden ein oft sehr kräftig wachsender Niederwaldbestand. Vgl. Hackwald.