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Ist der Bevölkerungsschutz im Kanton Thurgau auf die für ihn relevanten Gefährdungen ausreichend vorbereitet? Im Rahmen einer Fähigkeitsanalyse galt es unter anderem Verbesserungspotenziale zu identifizieren und geeignete Massnahmen vorzuschlagen.
Zwischen 2012 und 2013 fand im Kanton Thurgau eine Gefährdungs- und Risikoanalyse für den Bevölkerungsschutz statt. Die Fähigkeitsanalyse baute auf den damaligen Ergebnissen auf. Das Ziel: Zu prüfen, inwieweit der Thurgauer Bevölkerungsschutz auf die für ihn relevanten Gefährdungen vorbereitet ist.
Wie auch schon bei der Gefährdungs- und Risikoanalyse unterstützte EBP das ABA methodisch und inhaltlich. Im Vordergrund standen die folgenden Aufgaben:
- Schlüsselressourcen identifizieren: Was sind die personellen und materiellen Ressourcen, die für den Bevölkerungsschutz von zentraler Bedeutung sind und ausreichend redundant verfügbar sein müssen?
- Defizite analysieren: Bei der Vorbereitung auf welche Aufgaben Gefährdungen bestehen noch Verbesserungsmöglichkeiten?
- Massnahmen planen: Welche Massnahmen sind geeignet, um die erkannten Verbesserungspotenziale zu nutzen?
- Massnahmen priorisieren: Welche Massnahmen sind prioritär umzusetzen?
- Wie könnte künftig ein kontinuierliches Risikomanagement im Thurgauer Bevölkerungsschutz aussehen? Und wie würde dieses funktionieren?
Die Projektarbeiten fanden im Rahmen zahlreicher Workshops unter Einbezug einer Vielzahl kantonaler sowie weiterer Fachpersonen statt. Die Ergebnisse und gewonnenen Erkenntnisse bilden nun eine wichtige Grundlage für die weiteren Vorsorgeplanungen im Thurgauer Bevölkerungsschutz.