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Der Walliser Staatsrat zeigt sich erfreut über die Bereitschaft des Bundesrats, das Kandidaturprojekt für die Olympischen und Paralympischen Spiele Sion 2026 zu unterstützen. Dadurch rücken die Olympischen Spiele einen Schritt näher. Die Regierung wird nun die erforderlichen Massnahmen ergreifen, um den technischen Anforderungen gerecht zu werden, insbesondere in den Investitionsbereichen Infrastrukturen und Sicherheit. Ein Verpflichtungskredit wird dem Grossen Rat beantragt. Anschliessend kann eine Volksabstimmung organisiert werden. Mit der Nominierung des Staatsrates Frédéric Favre als Vizepräsident des Kandidaturkomitees will die Walliser Regierung ihrer Verantwortung innerhalb der Dossierführung unter Einhaltung der Kriterien, die an ihre Unterstützung geknüpft sind, Rechnung tragen.
Nachdem sich der Bundesrat für eine finanzielle Unterstützung der Kandidatur Sion 2026 ausge-sprochen hat, drückt auch der Walliser Staatsrat nochmals seine Bereitschaft aus, das Kandidaturprojekt für Olympische und Paralympische Spiele zu unterstützen. Die Walliser Regierung freut sich über dieses positive Signal vom Bund, dank welchem die Kandidatur nun eine nationale Dimension annimmt. Der Staatsrat hat sich von Beginn an für eine vom Wallis, aber auch von der restlichen Schweiz unterstützte Kandidatur ausgesprochen. Insbesondere für überschaubare und nach- haltige Olympische Spiele, die sozial und ethisch vertretbar sind und den betroffenen Kantonen als wirtschaftlicher Werbeträger dienen werden.
Finanzielle Unterstützung für den Kanton Wallis für Infrastrukturen und Sicherheit
Der Kanton Wallis wird nun die erforderlichen Massnahmen ergreifen, um die Finanzierung der vorgesehenen Investitionen im Wallis für sportliche und nichtsportliche Infrastrukturen sicherzu-stellen. Gemäss dem technischen Dossier müssten 60 Millionen Franken in die Restauration bestehender Infrastrukturen sowie in den Bau von neuen dauerhaften Infrastrukturen investiert werden. Ein Verpflichtungskredit wird diesbezüglich dem Grossen Rat beantragt. Die Bevölkerung wird ebenfalls aufgerufen, sich zum Projekt zu äussern. Die Abstimmung ist für den 10. Juni 2018 vorgesehen.
Eine Beteiligung des Kantons an den Kosten für die öffentliche Sicherheit muss ebenfalls vom Parlament abgesegnet werden. Betreffend die Aufteilung der Sicherheitskosten wird es in jedem Fall zwischen den betroffenen Kantonen noch Ge-spräche geben. Frédéric Favre, Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport wird ausserdem bei den Kollegen im Departement hinsichtlich der Bereitstellung von Polizei- und Sicherheitskräften Hilfe ersuchen.
Direkte Auswirkung auf die Leitung des Kandidaturprojekts
Staatsrat Frédéric Favre tritt dem Kandidaturkomitee als Vizepräsident bei und repräsentiert die mit der Organisation der Olympischen Spiele betrauten Kantone und Städte. Die betroffene öffentliche Gemeinschaft, insbesondere die Kantone Wallis, Waadt, Freiburg und Bern sowie die Stadt Sitten, verstärkt künftig ebenfalls direkt die Projektleitung. Bisher waren dort nur Personen aus dem Privatsektor vertreten.