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In der Schweiz wachsen über 70 einheimische Orchideen-Arten, vor allem in Magerwiesen, lichten Wäldern und Mooren. Die Bestände vieler Arten sind stark gefährdet. Ihr Rückgang ist hauptsächlich auf eine veränderte landwirtschaftliche Bewirtschaftung zurückzuführen. Oft ist die Nutzung zu intensiv und Flächen zu nährstoffreich. Viele Orchideen sind unter diesen Umständen nicht mehr konkurrenzfähig. Ein weiteres Problem ist die Nutzungsaufgabe in unzugänglichen oder weniger ertragreichen Flächen. Diese verbuschen und verwalden zunehmend. Für viele Orchideenarten ist das Habitat danach zu schattig.
Mittels verschiedener Massnahmen wie Entbuschungen und Waldauflichtungen sollen ausgewählte Orchideenarten gefördert werden. Zudem sollen Neuansiedelungen versucht werden. Das Gesamtprojekt des Vereins HotSpots deckt einen grossen Teil der Schweiz ab.
Die Stiftung Spitzenflühli unterstützte zwei Teilprojekte in den Kantonen Basel-Landschaft (Muttenz) und Jura (Soyhières). Im Fokus standen hierbei unter anderem die abgebildeten Orchideenarten Ohnsporn (Aceras anthropophorum) links und Kleine Spinnenragwurz (Ophrys araneola) rechts.