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Ein Sommerfest in einer schwedischen Villa, fast fünfzig Gäste werden erwartet, es ist Jennys 75. Geburtstag. Sie will die Party nicht, ihre Tochter Siri hat sie ihr aufgezwungen. Siri ist mit Jon verheiratet, dem rabiaten Schriftsteller, der unter Druck steht, weil er bald ein Buch abgeben soll. Für die Töchter hat das Paar ein Kindermädchen organisiert, Mille (19), die grosse Erwartungen an diesen Sommer hat: Sie will eine andere werden! Bald ist Mille tot. Sie verschwindet in dieser Nacht, man sucht sie überall, verdächtigt viele.
Was ist geschehen? In welcher Beziehung standen Siri, Jon oder Jenny zu Mille? Und warum entziehen sie sich einander so sehr? Ein grandioser, psychologisch-hintergründiger Familienroman, der zeigt, wie aus versäumten Kleinigkeiten, aus Heimlichkeiten und verdrängten Sehnsüchten eine grosse Tragödie entstehen kann.
— Linn Ullmann: Das Verschwiegene. Luchterhand-Verlag, München 2013, 352 Seiten, ca. 28 Franken
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