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Die Arbeit geht der Frage nach, ob der Typus der „Tätigkeitsdelikte“ eine Daseinsberechtigung hat. Erforscht und kritisch hinterfragt werden sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praktischen Auswirkungen derjenigen Tatbestände, die nach der Lehre von den „Tätigkeitsdelikten“ keinen Erfolg verlangen. Dabei werden einzelne „Tätigkeitsdelikte“ auf den Prüfstand gestellt und daraufhin überprüft, ob sie mit ihren dogmatischen Begründungen in Einklang zu bringen sind. Es wird der Frage nachgegangen, ob nicht jeder Tatbestand einen Erfolg fordert, der seine Vollendung bewirkt. Auch schreibt man der Lehre der „Tätigkeitsdelikte“ weitreichende Folgen für die gesamte Strafrechtsdogmatik zu, so insbesondere in den Bereichen des Zurechnungszusammenhangs, der Unterlassungstäterschaft und der Versuchsstrafbarkeit. Die Arbeit erforscht, ob „Tätigkeitsdelikte“ tatsächlich Auswirkungen nach sich ziehen.