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Die erste Tranche in der Höhe von 175 Millionen Franken soll die Ausfälle ab 1. Juni für die nächsten sechs Monate kompensieren. 75 Millionen davon sind für die Hockeyligen vorgesehen. Die Darlehen müssen innerhalb von fünf Jahren zurückbezahlt werden.
Die zweite Tranche von 175 Millionen wird verteilt, falls der Spielbetrieb noch für zwölf Monate eingeschränkt sein sollte. Diese Darlehen müssten danach innert zehn Jahren zurückbezahlt werden.
Für dieser Gelder gibt es allerdings Bedingungen, wie die Luzerner Zeitung berichtet: Die Ligen müssen einen solidarisch getragenen Sicherheitsfonds für künftige Risiken einrichten, die Bundesdarlehen dürfen nicht für die Deckung überdurchschnittlicher Spielersaläre verwendet werden und die Nachwuchsarbeit muss mindestens im gleichen Umfang weitergeführt werden wie vor der Pandemie.
Zusätzlich wurde mit den Profi-Ligen ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, um Missbräuche der Bundesgelder zu verhindern. Es besagt, dass Clubs, die Darlehen beanspruchen, ihre Lohnsumme in den nächsten drei Jahren um 20 Prozent senken müssen.