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Eigentlich wollte die US-Frauenrechtlerin Gloria Steinem mit 29 anderen Frauen zu Fuss über die Grenze von Nord- nach Südkorea. Es sollte ein Marsch für den Frieden sein. Sie mussten jedoch auf den Bus umsteigen.
Nach der Ankunft gingen die Frauen in der Zivilen Kontrollzone einen Kilometer am Sperrzaun entlang. Zur Gruppe gehörten auch die beiden Friedensnobelpreisträgerinnen Mairead Corrigan Maguire aus Irland und Leymah Gbowee aus Liberia. Sie riefen beide Länder zu einem Friedensabkommen auf. Wenn beide Staaten einen Friedensvertrag unterzeichnen würden, würde sich auch die Lage der Menschenrechte in Nordkorea verbessern, sagte Maguire.
Obwohl sie die Grenze nicht zu Fuss überqueren durften sei die Friedensaktion gelungen, sagte Steinem: «Wir fühlen uns sehr feierlich und positiv, dass wir eine Reise in Frieden und Aussöhnung gemacht haben, von der man sagte, sie sei unmöglich.»