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Thrips palmi stammt ursprünglich aus Südasien und hat sich von dort aus im 20. Jahrhundert weiterverbreitet in viele Länder der Pazifikregion und der Karibik. Lokal kommt die Insektenart aus der Ordnung der Fransenflügler heute auch in Gegenden in Nord-, Zentral- und Südamerika, sowie Afrika und Australien vor. Das Wirtspflanzenspektrum von T. palmi umfasst Pflanzen von 20 verschieden botanischen Familien, darunter Gemüse wie Kürbisgewächse (z.B. Kürbis und Gurke) und Nachtschattengewächse Solanaceae (z.B. Tomate und Aubergine), aber auch Blumen wie Orchideen. Einerseits schädigt T. palmi Pflanzen direkt durch Frass-Schäden, indirekte Schäden entstehen durch die Übertragung von pflanzenpathogenen Viren wie beispielsweise das Tomatenbronzefleckenvirus (engl.: tomato spotted wilt virus). Verschleppt wird T. palmi hauptsächlich über den Handel von Früchten und Gemüse, Schnittblumen, sowie Zierpflanzen, und wird auch in der Schweiz regelmässig auf pflanzlichen Importwaren (z.B. Orchideen) aus Drittländern nachgewiesen. In der Schweiz ist T. palmi als Quarantäneorganismus geregelt und unterliegt daher der Melde- und Bekämpfungspflicht.