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Die Anti-Baby-Pille ist primär dazu da, Schwangerschaften zu unterbinden und zu verhindern. Es handelt sich um ein orales Verhütungsmittel zum Schutz vor ungewollten Schwangerschaften. Eine gut verträgliche Anti-Baby-Pille ist Cilest. Bei einer schmerzhaft verlaufenden Menstruation, wird ebenfalls die Pille, zum Beispiel Cilest verschrieben. Wenn man unter PMS (= Prämenstruelles Syndrom) leidet, kann die Pille hilfreich sein. Eine Möglichkeit der Therapie von PMS bietet bei manchen Patientinnen ein orales Verhütungsmittel. Cilest ist einfach in der Handhabung und ergibt bei einem Drittel der Patientinnen eine Linderung ihrer Symptome. Sie wird meist dann verschrieben, wenn Sie als Patientin vor allem unter körperlichen Symptomen wie Brustspannen, Krämpfen und Heißhungerattacken leiden und wenn Sie sowieso ein Verhütungsmittel brauchen.
Bei einem weiteren Drittel der Patientinnen verschlimmern sich jedoch unter Einnahme der Pille die psychischen Symptome von PMS, insbesondere Depressivität, Ängstlichkeit und Weinerlichkeit.
Allgemeine Grundregeln für den Gebrauch von Medikamenten
Nur ein Arzt kann entscheiden, welche Medikamente in einer bestimmten Situation helfen können.
Nur ein Arzt kann gefahrlos ein Medikament durch ein anderes ersetzen oder die Dosierung ändern.
Nehmen Sie die Medikamente genau nach Vorschrift. Es gibt gute Gründe dafür, warum manche Präparate vor den Mahlzeiten, andere vor dem Schlafengehen und so weiter einzunehmen sind.
Teilen Sie Ihrem Arzt sämtliche Wirkungen mit, die während der Einnahme eines Präparats auftreten. Nur der Arzt kann ihre Bedeutung entsprechend beurteilen, die Dosierung ändern oder ein anderes Präparat verschreiben.
Setzen Sie verschriebene Medikamente niemals unvermittelt von sich aus ab, selbst wenn Sie sich besser fühlen. Fragen Sie Ihren Arzt, ob der Zeitpunkt richtig ist, auf das Medikament zu verzichten oder es allmählich zu reduzieren.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Bedenken in Bezug auf ein Medikament haben. Sollten Sie mit den Antworten nicht zufrieden sein, dann bringen Sie Ihre Unzufriedenheit deutlich zum Ausdruck.
Nehmen Sie nicht mehr als ein Präparat auf einmal, es sei denn, Ihr Arzt weiss davon und hat die Kombination gebilligt. Bedenken Sie, dass auch Alkohol eine Droge ist; meiden Sie Alkohol. Teilen Sie es Ihrem Arzt mit, falls Sie rauchen, da Nikotin den Stoffwechsel mancher Arzneimittel verändern kann.
Informieren Sie stets alle Ärzte und Zahnärzte, die Sie konsultieren, genau darüber, welche Medikamente Sie nehmen, einschliesslich aller rezeptfreien Präparate. Teilen Sie dies mit, auch ohne danach gefragt zu werden.
Verwahren Sie alle Medikamente so, dass Kinder nicht an sie heran können. Eine abgesperrte Schublade kann dies gewährleisten; für den unabgeschlossenen Medizinschrank im Badezimmer gilt dies nicht.
Falls Sie unter aussergewöhnlich schweren Nebenwirkungen leiden, sei es in Form einer allergischen Reaktion oder aufgrund einer Überdosis, dann suchen Sie sofort die Notaufnahme eines Krankenhauses auf. Nehmen Sie die Packung mit, damit das Personal das Medikament schnell identifizieren und für eine geeignete Behandlung sorgen kann.
PMS behandeln
Schlafstörungen helfen und ermöglichen es, in manchen Situationen ruhiger und gelassener zu reagieren.
Die Progressive Muskelentspannung beruht darauf, durch abwechselnde Anspannung und Entspannung aktiv eine bessere Muskelkontrolle zu lernen. Das Training leitet dazu an, schrittweise Gruppen von verschiedenen Muskeln kennen zu lernen, zum Teil auch von Muskeln, die Sie bislang noch nie bewusst wahrgenommen haben. Dabei wird mit der Hand- und Armmuskulatur begonnen, und über die Kopf- und Gesichtsmuskulatur gelangt man schliesslich zu einer „Reise durch den Körper“, die das Übungsprogramm abschließt.
Ziel ist es dabei zu Beginn gar nicht so sehr das Erreichen eines ruhigen, entspannten Zustands, sondern Sie sollen bewusst, wach und konzentriert lediglich die Gefühle von Anspannung und Entspannung der verschiedenen Muskelgruppen beobachten und alle dabei ablaufenden Empfindungen wahrnehmen.
Stress bewältigen
Wie bei vielen Stresserkrankungen kommt es bei PMS zu einer Veränderung körperlicher Funktionen. Innere Unruhe, Zittern, Herzklopfen, Magen-Darm-Beschwerden sind nur einige Beispiele, wie sie auch bei PMS berichtet werden. Dagegen hilft Cilest. Sollten Sie anhand Ihres PMS-Kalenders Stressfaktoren herausgefunden haben, empfehlen wir Ihnen zwei ganz einfache Strategien als erste Selbsthilfe: ein einfaches Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelrelaxation oder das Autogene Training und den Tagesplan.
Mit diesen beiden Hilfen gelingt es Ihnen vielleicht schon bald, Ihre täglichen Aufgaben besser zu organisieren, so dass Überlastungsquellen wegfallen. Sorgen Sie für eine gute Mischung von Ruhe und Anspannung.
Bildquelle: silviarita / pixabay.com