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Das Haus ist klein und alt und windschief
Aus der Lebenskrise des Helden wird, nachdem er im Maggiatal ein altes Haus entdeckt und erworben hat, neuer Lebensmut: die Erzählung »Vallemaggia« ist meine wohl persönlichste.
Ein alternder Mann will in die Berge ziehen, um zu sterben: Dies ist sein ursprünglicher Plan. Dazu gehört, dass er seine letzten Tage in diesem Leben so weit entfernt von der Zivilisation verbringen will: Nur niemandem zur Last fallen!, sagt er sich.
Doch dann entdeckt er ein altes Haus, das zum Verkauf steht: Als wäre er aus einer winzigen Zelle eines Furcht einflößenden Gefängnisses befreit worden, fühlt er sich, als er im Maggiatal eintrifft. Fast augenblicklich kann er sich nicht mehr vorstellen, sich eben noch das Sterben herbeigewünscht zu haben. Das Haus ist klein und alt und windschief. Der Mann, der in »Vallemaggia« keinen Namen trägt, verliebt sich beim ersten Anblick in dieses Gemäuer.
Die Erzählung »Vallemaggia«, die nicht von ungefähr den Untertitel »Eine Annäherung« trägt, berichtet vom Aufbruch eines Menschen, der eine neue Heimat sucht - von einer Suche nach einem neuen Lebenssinn und neuem Lebensmut.