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Mit zehn Meter hohen Wellen hat der Taifun "Soulik" die chinesische Küste erreicht. Das Staatsfernsehen zeigte am Samstag Bilder, wie Bäume von den Winden entwurzelt wurden und die gewaltigen Wellen auf die Küsten trafen.
Rund 300'000 Menschen wurden in der ostchinesischen Provinz Fujian in Sicherheit gebracht, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. 5500 Soldaten wurden in die Region geschickt.
Der Taifun traf mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 118 Kilometern pro Stunde auf die Küste und verlangsamte sich dann auf etwa 20 Kilometer pro Stunde.
Zuvor hatte der Taifun bereits Taiwan erreicht. Ein Polizist kam dort ums Leben, als er auf dem Motorrad von einem herunterfallenden Ziegel am Kopf getroffen wurde, wie das Notfallzentrum am Samstagmorgen mitteilte.
Medien berichteten von Springfluten und beschädigten Gebäuden. Viele Schulen und Büros im Norden Taiwans blieben geschlossen; auch Flugverbindungen wurden gestrichen.
China war bereits in den Tagen zuvor von Unwettern heimgesucht worden. Dutzende Menschen kamen ums Leben, Tausende Häuser wurden zerstört. Allein bei einem Erdrutsch in der südchinesischen Provinz Sichuan kamen laut Medienberichten 22 Menschen ums Leben.
Am Samstag zeigte das Staatsfernsehen weitere Bilder, wie Rettungskräfte zerstörte Strassen wieder herstellten. Allerdings veröffentlichte das zuständige Verwaltungsministerium keine neuen Opferzahlen oder Details zu Schäden.
SDA-ATS