Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03448.jsonl.gz/210

Di 03. Sep | 19.30 | KKL Luzern, Konzertsaal
Sinfoniekonzert 16
Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam | Tugan Sokhiev | Tabea Zimmermann
Tabea Zimmermann, geboren 1966 im badischen Lahr, erhielt im Alter von drei Jahren ihren ersten Unterricht auf der Bratsche, studierte ab 1979 bei Ulrich Koch an der Freiburger Musikhochschule und beschloss die Ausbildung 1986/87 bei Sándor Végh am Salzburger Mozarteum. Schon 1982 gewann sie den «Concours de Ge-nève», 1983 den «Concours Maurice Vieux» in Paris und 1984 die «Budapest Music Competition». Umgehend wurde sie als Solistin zu renommierten Orchestern verpflichtet; insbesondere mit den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem London Symphony Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra und der Tschechischen Philharmonie verbindet sie eine enge Zusammenarbeit. Tabea Zimmermann war «artist-in-residence» u. a. an der Alten Oper Frankfurt, bei den «Pèlerinages» in Weimar, an der Philharmonie Luxemburg, bei den Bamberger Symphonikern und beim Ensemble Resonanz. Einen Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit bildet die Kammermusik: Mit Antje Weithaas, Daniel Sepec und Jean-Guihen Queyras bildet sie das Arcanto Quartett, das Werke von Mozart bis Bartók und Dutilleux auf CD vorgelegt hat. Viele zeitgenössische Komponisten haben neue Werke für sie geschaffen, darunter György Ligeti, Heinz Holliger, Wolfgang Rihm, Bruno Mantovani, Enno Poppe, Michael Jarrell und Pascal Rophé. Intensiv setzt sie sich für das Schaffen von Paul Hindemith ein – und wurde für dieses Engagement mit dem Hindemith-Preis der Stadt Hanau gewürdigt. Ausserdem erhielt Tabea Zimmermann den Frankfurter Musikpreis, den Hessischen Kulturpreis, den Premio dell’Accademia Musicale Chigiana in Siena und zahlreiche Auszeichnungen für ihre CDs. Seit 2013 ist sie Vorstandsvorsitzende des Vereins Beethoven-Haus in Bonn, seit 2015 leitet sie dort die Beethoven-Woche. Als Pädagogin lehrt Tabea Zimmermann seit 2002 an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin.
Juli 2019