Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/252119

<h2>SubmittedText<h2><p>Laut Bundesgericht gelten zu kalte Wohnungen als mangelhaft. Die 19-Grad-Stromspar-Regel des Bundes würde laut Bundesamt für Wohnungswesen eine Mietzinsreduktion für die Mieterschaft zur Folge haben.</p><p>- Wenn die Mieter einen finanziellen Vorteil geltend machen dürfen, dürfen dementsprechend auch die Hauseigentümer in der Steuererklärung einen finanziellen Vorteil geltend machen? </p><p>- Wenn nein, warum nicht?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Frage, ob ein mietrechtlicher Mangel vorliegt, hängt immer vom konkreten Einzelfall ab. Es lässt sich deshalb nicht generell sagen, dass eine 19-Grad-Vorgabe zu einer Mietzinssenkung berechtigt. Eine solche Aussage hat auch das Bundesamt für Wohnungswesen nicht gemacht.</p><p>Ob eine Beschränkung der Raumtemperatur aufgrund einer Strommangellage Auswirkungen für die Mieterinnen und Mieter sowie für Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer im erwähnten Sinn hat, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschliessend vorhersagen.</p>