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An knapp 1700 Orten - Schulen, Kirchen, Bibliotheken, Sporthallen oder sogar Wohnzimmern - kommen die Parteimitglieder zusammen. Sie stellen sich dann in eine Ecke, die mit dem Namen ihres Lieblingskandidaten gekennzeichnet ist. Ein Wahlgeheimnis gibt es also nicht, im Gegenteil: Es wird lebhaft diskutiert, die Wähler können versuchen, andere auf ihre Seite zu ziehen.
Abgehalten werden zwei Wahlgänge. Gruppieren sich im ersten Wahlgang in einer Ecke weniger als 15 Prozent der Anwesenden, sind deren Stimmen ungültig. Sie können sich im zweiten Wahlgang aber einem anderen Lager anschliessen oder versuchen, neue Bündnisse zu schliessen. Die Wahlergebnisse aus allen Versammlungsorten werden letztlich über einen komplizierten Schlüssel in Delegiertenstimmen umgerechnet.