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1. 45 Millionen Kalbsbratwürste werden in der Schweiz pro Jahr gegessen. Bei 8 Millionen Einwohner sind das 5.5 Bratwürste pro Kopf.
2. Kalbsbratwürste wurden im 15. Jahrhundert erstmals in St. Galler Schriften (Niederschriften von Joachim Watt, genannt Vadian) erwähnt: Damit darf sich St. Gallen als Schweizer Hauptstadt der Bratwurst bezeichnen.
3. 1294 Meter lang war die längste St. Galler-Bratwurst: Dafür gab es den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.
4. 500'000 Olma-Bratwürste in 11 Tagen: An der Olma, der St. Galler Land- und Milchwirtschaftsausstellung, gehen täglich ca. 45'000 Bratwürste über den Tresen.
5. Seit 2007 ist die Sankt Galler Bratwurst rechtlich geschützt und gehört zum kulinarischen Erbe der Schweiz.
7. Mindestens 50% Kalbfleisch: Erst wenn diese Bedingung erfüllt ist, darf eine Bratwurst auch explizit als "Kalbsbratwurst†bezeichnet in den Regalen liegen.
8. Eine Kalbsbratwurst besteht in de Regel aus Kalbsfleisch, Milch, Wasser und Gewürzen.
9. Nur weil eine Bratwurst weiss ist, bedeutet dies noch lange nicht, dass diese auch tatsächlich aus Kalbfleisch besteht. Ein Test vom Kassensturz aus dem Jahr 2010 zeigt, dass in mehr als 50 Prozent aller weissen Bratwürste statt teurem Kalb hauptsächlich günstiges Schweinefleisch drin steckt. Davon betroffen sind meist Bratwürste im Billigsegment wie Cippolatas und Bratkügeli. Bei richtigen Kalbsbratwürsten muss der Anteil Kalbfleisch auf der Packung deklariert werden.
10. Weshalb ist die Kalbsbratwurst krumm? Weil es der Naturdarm ist, worin sie steckt.
11. Weiss sind Kalbsbratwürste wegen der darin enthaltenen Milch, goldbraun wird die Kalbsbratwurst wegen dem darin enthalten Milchzucker: Beim Erhitzen wird dieser karamelisiert und die Wurst dadurch braun.
12. Der Name "Bratwurst†kommt nicht etwa vom Wort "bratenâ€, sondern vom alten Wort "Brätâ€. Es bedeutet "sehr fein verarbeitetes Fleisch ohne Fett und Knochen".