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Unzufrieden gab sich Arno Del Curto nach dem Spiel nicht. Mit dem ersten Abschnitt war der 62-jährige Trainer aus dem Engadin sogar sehr zufrieden. Im zweiten Abschnitt habe sein Team kurz den Kopf verloren, «aber im Schlussabschnitt waren doch zwei, drei Linien in der Lage, das Tempospiel, wie ich es mir vorstelle, durchzuziehen.»
Dennoch gelang den ZSC Lions die Wende nicht mehr. Es boten sich Chancen, der Ausgleichstreffer wollte aber nicht gelingen. Dabei waren die ZSC Lions in den letzten Jahren darauf spezialisiert gewesen, in Langnau im Finish Punkte aus dem Feuer zu holen. Im September 2016 führte Langnau bis 100 Sekunden vor Schluss 1:0 und verlor noch in der regulären Spielzeit (1:2). Ein Jahr später verloren die Tigers gegen den ZSC nach einer 3:0-Führung mit 3:4. Und vor einem Monat führte Langnau 2:0 gegen Zürich und verlor noch 3:4 nach Penaltyschiessen.
Dass es diesmal anders endete, verdankten die Langnauer primär Goalie Damiano Ciaccio. Ciaccio parierte alle 33 Schüsse auf sein Tor und feierte den dritten Shutout in der Ilfishalle nacheinander – nach den Siegen gegen Zug (3:0) und Biel (4:0). Seit 190 Minuten hat Ciaccio in der Ilfishalle kein Gegentor mehr kassiert.
Das einzige Tor des Abends erzielten die SCL Tigers in Überzahl nach einer strengen Strafe in der offensiven Zone gegen Pettersson. Chris DiDomenico, Eero Elo und Vollstrecker Gagnon spielten den Treffer brillant heraus.
(SDA)