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Nach halbem Pensum hatte in der finnischen Station nördlich des Polarkreises vieles auf einen Dreikampf um den Sieg hingedeutet. Vlhova, die Deutsche Lena Dürr und die Amerikanerin Mikaela Shiffrin lagen innerhalb von vier Zehntelsekunden und damit deutlich vor den restlichen Fahrerinnen. Im zweiten Durchgang legte Vlhova aber noch einen drauf. Die Olympiasiegerin fuhr erneut Bestzeit und lag am Ende 1,41 Sekunden vor Dürr.
Vlhova siegte zum bereits sechsten Mal in einem Slalom in Levi, womit sie zu Rekordhalterin Shiffrin aufschloss. Die Amerikanerin verpasste diesmal das Podest. Sie fiel in der Entscheidung hinter die Österreicherin Katharina Liensberger auf Platz 4 zurück.
Schweizer Lichtblick
Die mit der Nummer 30 ins Rennen gegangene Meillard tat einen weiteren Schritt auf ihrem langen, mühevollen Weg zurück nach ihrer vor knapp fünf Jahren im Vorfeld der Olympischen Spiele in Pyeongchang in Südkorea erlittenen schweren Knieverletzung. Die im Wallis lebende Neuenburgerin fuhr im Slalom dort fort, wo sie in der letzten Saison aufgehört hatte. Im vergangenen März hatte sie in Are in Schweden ebenfalls Platz 7 belegt.
Wendy Holdener machte im zweiten Durchgang fünf Ränge gut, die Enttäuschung konnte sie gleichwohl nicht abwenden. Die Schwyzerin verpasste zum ersten Mal seit fast acht Jahren in einem Weltcup-Slalom eine Klassierung in den ersten zehn. In Levi hatte es ihr in den letzten zehn Rennen ausnahmslos zu einer Platzierung in den ersten sieben gereicht.
Den umgekehrten Weg in Levi gingen Camille Rast und Michelle Gisin. Die Walliserin und die Obwaldnerin fielen im Finale um fünf Positionen auf die Plätze 18 beziehungsweise 21 zurück.