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Wenn der Korb aber voller Neins ist, und die Partner hungrig bleiben, leidet die Beziehung und die Partner beginnen, bewusst oder unbewusst, zu rechnen: was gebe ich, wieviel bekomme ich dafür, komme ich zu kurz, wenn du nicht für mich das machst, tue ich auch nicht .... Unbewusst können die alten Gefühle der Kindheit aufkommen: ich bin nicht wichtig, ich werde nicht geschätzt, ich werde abgewiesen. Wenn das Paar nicht aufpasst, verwandelt sich die Beziehung in einen Handel, in dem beide Parteien vor allem schauen, dass sie «profitieren», wodurch beide nur verlieren können. Das Gleichgewicht geht verloren. Die Grosszügigkeit auch.
Das Gleichgewicht in der Partnerschaft
«Wo viele Ja-s sind verträgt es manches nein. « R.D.
Wenn in einer Beziehung vieles stimmt, und vor allem das Gleichgewicht von Geben und Nehmen, sowie dass beide Partner das Gefühl haben, ausreichend Gemeinsames zu leben und ausreichend für sich sein zu können, dann hat ein gelegentliches Nein kein grosses Gewicht. Dann kann man sich manches Nein leisten: ich komme heute nicht mit, ich kann dem Kauf vom neuen Sofa nicht zustimmen, ich kann oder mag mich heute nicht auf Sex einlassen. In einem Korb voller frischer Früchte, macht eine Vertrocknete wenig aus.