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Die erst 16-jährige Kimmy Repond schafft bei der Eiskunstlauf-EM im finnischen Espoo den Coup. Die Schweizerin gewinnt EM-Bronze.
Die Baslerin trumpfte bei ihrem Debüt an einem Elite-Titelkampf gross auf. Sie steigerte in der Kür ihre Bestleistung auf 128,68 Punkte. Mit dieser Darbietung setzte sie sich als Nummer 3 nach dem Kurzprogramm an die Spitze. Die Juniorin zeigte auch bei den Sprüngen im zweiten Teil des Programms, die wegen des kräfteraubenden Auftritts höher bewertet werden, keinen Wackler. Es war die zweitbeste Kür aller 24 Eiskunstläuferinnen.
Mit 192,51 Punkten verbesserte Kimmy Repond ihren persönlichen Rekord gleich um 10 Zähler. Der Sieg ging Anastasia Gubanowa aus Georgien (199,91). Sie baute ihre Führung mit der am besten benoteten Kür (130,10) weiter aus. Die Belgierin Loena Hendrickx (193,48) blieb vor der Schweizerin, obwohl sie stürzte. Livia Kaiser schloss den Wettkampf im 18. Rang ab. Vor einen Jahr waren an der EM in Tallinn drei Russinnen auf dem Post gestanden.
Letztmals gewann Sarah Meier für die Schweizer Frauen eine EM-Medaille. Sie holte 2011 in Bern Gold. Bei den Männern hatte am Freitag Lukas Britschgi wie nun Kimmy Repond Bronze gewonnen.
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