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Die Thun Tigers nahmen vergangenen Sonntag die lange Reise nach Genf auf sich, um sich gegen die aufgestiegenen Whoppers zu messen. Die Tigers wollten ihren ersten Auswärtssieg der Saison holen, wobei die Genfer an ihren letzten Sieg gegen die St. Gallen Bears anknüpfen wollten. Es sollte ein spannendes Spiel werden.
Die Tigers starteten mit Ballbesitz, mussten jedoch zugleich den Ball wieder abgeben mit einem Punt. Dieser misslang, da der starke Wind, welcher das ganze Spiel hindurch wehte, den Ball hoch in die Lüfte trug und gleich wieder zurück windete. Damit landete der Ball nur wenige Yards von da entfernt, wo ursprünglich gepuntet wurde. Die Whoppers bekamen dadurch fantastische Feldposition, welche sie dann auch verwerten konnten. Sie spielten den 4. Versuch direkt vor der Thuner Endzone aus und konnten mit einem Run auch bis in diese vordringen. Dadurch gingen sie mit 6-0 in Führung (PAT no good). Die Thuner Offensive konnte daraufhin den Ball etwas das Feld hinunterbewegen, scheiterte allerdings beim Ausspielen eines 4. Versuchs. Die Genfer wurden durch die Gäste jedoch zum Punt gezwungen, wodurch es beim Stand von 6-0 blieb. In der Offensive klappte es bei den Tigers jedoch auch im nächsten Drive nicht, Punkte zu erzielen. Durch den starken Wind wurde ein Ball länger als geplant und fand die Hände eines Whoppers Verteidigers.
Grundsätzlich hatten die Thuner in diesem Spiel Probleme, die Offense richtig in Gang zu bekommen. Der starke Wind machte dem Passing-Game zu schaffen, aber auch die gut eingestellten und sehr physisch spielenden Aufsteiger machten ihnen die Arbeit nicht leicht. Dadurch verbrachten die Tigers sehr viel Zeit mit ihrer Defensive auf dem Feld, was natürlich zunehmend anstrengend wurde. Trotzdem gelang es Ihnen, die Whoppers bei einem 4. Versuch kurz vor der eigenen Endzone zu stoppen, was die Offensive jedoch leider wieder nicht verwerten konnte. Beim nächsten Mal hielten die Thuner die Genfer wieder bis zum 3. Versuch nur wenige Yards vor der Tigers Endzone auf, doch abermals gelang den Whoppers beim Ausspielen des 4. Versuches der Touchdown zum neuen Zwischenstand von 12-0 (PAT no good). Vor der Halbzeit fielen schliesslich keine Punkte mehr, wodurch dies auch dem Pausenstand entsprach.
In der zweiten Hälfte versuchten die Thuner wieder ins Spiel zu finden, doch es gelang einfach nicht, Punkte zu erzielen. Die Defensive hielt die Genfer weiterhin bei 12 Punkten und CB Jonathan Wickart konnte den Gästen mit einer Interception neue Hoffnung geben. Durch die viele Spielzeit wurde die Defensive jedoch auch immer erschöpfter, und es wurde immer schwieriger, das harte Laufspiel der Whoppers zu stoppen. Das Heimteam konnte daraufhin einen weiteren Touchdown auf dem Boden erzielen und erhöhten dadurch auf 18-0 (PAT no good). Im Anschluss konnten die Tigers jedoch endlich einmal ein offensives Zeichen setzen und QB Nicolas Leibundgut fand WR Angelo Valentino in der Endzone. Dadurch kamen sie auf 18-6 ran (PAT no good). Im Anschluss punkteten aber gleich die Genfer wieder und bauten ihren Vorsprung erneut aus zum 25-6 (PAT good). Bis zum Ende sollten dann allerdings keine weiteren Punkte mehr fallen, und nach dem Schlusspfiff stand es somit 25-6 für die Whoppers.
Die Thuner verlieren ihr 2. Auswärtsspiel. An diesem Sonntag wollte besonders in der Offensive nichts so wirklich funktionieren, und die Genfer machten mit ihrer physischen Spielweise den Tigers das Leben schwer. Nächste Woche geht es Zuhause erneut gegen die Zürich Renegades, ein Spiel, welches man das letzte Mal knapp verlor. Nun bereitet man sich intensiv darauf vor, sich am kommenden Sonntag zu revanchieren.
Bericht: Noah Gygax
Bilder: Hanspeter Romang
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