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Die Challengers setzen sich am letzten Vorrundenspieltag gegen die Bern Cardinals zweimal durch. In beiden Spielen gelingen ihnen früh die entscheidenden Runs.
Die junge Berner Equipe erwies sich jedoch als zäher Gegner. Sie hätte mit zwei Siegen noch den Sprung in die Playoffs schaffen können und warfen deshalb alles in die Waagschale. Allerdings waren die Challengers nicht in Geberlaune. Im Gegenteil. Sie nutzten die Fehler der Berner Defense gnadenlos aus und scorten im zweiten und dritten Inning vier unearned Runs. Zuerst war Dawson Dullnig nach zwei Berner Errors für zwei RBI besorgt, im dritten Durchgang führte ein Error direkt zu einem Run und Leonel Sosa Marte erhöhte auf 4-0.
Diese Führung reichte dem glänzend aufgelegten Starting Pitcher Stefan Haltmeier. Er liess in sieben Innings nur einen Run bei sechs Hits, gab keinen Walk ab und erzielte starke zehn Strikeouts. Ryan Byrne holte in den letzten zwei Inning seinen dritten Save der Saison. In der Offensive waren Robert Sedin und Säntis Zeller mit zwei Hits erfolgreich.
In Spiel zwei zeigten sich die Zürcher an der Platte äusserst geduldig. Konsequent nutzten sie jede Unzulänglichkeit in der Berner Defense aus. Nachdem im ersten Inning Robert Sedin und Leonel Sosa Marte mit zwei RBI-Singles das Score eröffneten, stellte Simon Steffen mit einem Bases loaded Walk auf 3-0. Im zweiten Inning sorgten ebenfalls bei geladenen Bases zwei Hit by Pitches, ein Wild Pitch, ein Walk, ein Walk und ein Error zu einer komfortablen 9-0 Führung. Zwar verkürzten die Gäste noch auf 6-10, ihre Aufholjagd wurde jedoch nach sechs Innings durch den Regen gebremst, der zum vorzeitigen Spielabbruch führte.
Robert Sedin und Leonel Sosa Marte schafften bis zum Wolkenbruch zwei Hits, während James Sanders seinen zweiten Win der Saison und Denyo Benz seinen ersten Save in der NLA holte. Benz gab in zwei Innings keinen Hit, keinen Walk und nur einen unearned Run ab und erzielte zwei Strikeouts.
Am kommenden Samstagabend starten die Challengers in die Playoff-Halbfinals gegen den Stadtrivalen Zürich Barracudas nach dem Modus Best-of-five.