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Die Schweizer Kernanlagen werden sicher betrieben. Zu diesem Schluss ist das neue Eidgenössische Nuklearsicherheits-Inspektorat (ENSI) gekommen. Beznau, Leibstadt und Gösgen erhielten die Note "gut", Mühleberg verbesserte sich auf "hoch".Dieser Inhalt wurde am 11. Mai 2009 - 11:53 publiziert
Wie das ENSI am Montag an einer Medienkonferenz in Bern versicherte, wurden die Schutzziele bei allen Kernkraftwerken jederzeit eingehalten. Die Menge der an die Umgebung abgegebenen radioaktiven Stoffe blieb 2008 weit unter den behördlichen Grenzwerten und unter der natürlichen Strahlenexposition.
Im letzten Jahr klassierte das ENSI 8 Vorkommnisse (Vorjahr 13) in den Kernkraftwerken: 4 in Beznau, 3 in Gösgen, 1 in Mühleberg, keines in Leibstadt.
Alle Ereignisse wurden auf der internationalen Skala INES der Stufe O zugeordnet. Diese Stufe bezeichnet "nicht sicherheitsrelevante Vorkommnisse".
Das ENSI hat die ehemalige Aufsichtsbehörde HSK (Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen) abgelöst. Es hat den Status einer öffentlich-rechtlichen Anstalt des Bundes und berichtet direkt dem Bundesrat. Es ist funktionell, institutionell, politisch und finanziell unabhängig.
swissinfo.ch und Agenturen
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