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Gemeinschaftsgebiet Allmend
Die Gebiete der Allmend (siehe dazu Siedlungsplan mit bezeichneten Allmend-Gebieten) werden unterschiedlich genutzt und bewirtschaftet. Die Benützung sowie Pflege und Unterhalt des gemeinschaftlichen Gebietes wird durch die Allmendgruppe bestimmt und organisiert. Diese setzt sich idealerweise aus je einer Vertretung der Miteigentümer zusammen.
Die Allmendgruppe ist in erster Linie ein Koordinationsgremium, das zum Informationsaustausch innerhalb der Siedlung und zum Verteilen und Ausführen der Arbeiten innerhalb des Allmendgebietes dient. Die Allmendgruppe hat Entscheidungskompetenz in der Höhe von Fr. 500.00. Alle weiteren Investitionen werden jährlich budgetiert, in den einzelnen Haussitzungen bewilligt und die Kosten gemäss Verteilschlüssen aufgeteilt. Dies führt zu langen Entscheidungswegen und Wartezeiten. Zur Zeit werden neue Modelle diskutiert.
Um die anfallenden Arbeiten zu leisten, sind verschiedene Arbeitsgruppen mit umschriebenen Aufgaben gebildet worden. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, sind mindestens 32 Aktivmitglieder notwendig. Idealerweise verpflichtet sich ein Aktivmitglied für mindestens 2 Jahre Mitarbeit in der gewählten Arbeitsgruppe.
Die einzelnen Miteigentümer (resp. Ihre VertreterIn in der Allmendgruppe) sind verpflichtet, genügend Aktivmitglieder für die Mitarbeit zu gewinnen und den Arbeitsgruppen zuzuführen. Idealerweise übernehmen die Mitglieder der Allmendgruppe die Leitung je einer Allmend-Arbeitsgruppe. Die Leitung einer Arbeitsgruppe kann aber auch einem Aktivmitglied übertragen werden, welches dann verantwortlich ist für den Informationsfluss der Gruppe in die Allmendgruppe.