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«Ich bin enttäuscht», sagt der zuständige Regierungsrat Reto Dubach. «Das Ergebnis hat mich aber nicht mehr überrascht.» Der Kanton wollte auf dem Gelände der ehemaligen Stahlgiesserei für 30 Jahre eine Dreifachsporthalle mieten - gebaut werden sollte die Halle von privaten Investoren.
Für den Bau wäre ein Ja sowohl vom Kanton als auch von der Stadt notwendig gewesen. Die Stimmberechtigten im Kanton lehnten den Kreditbeschluss für die Dreifachhalle und die sogenannte Querhalle auf dem Gelände der ehemaligen Stahlgiesserei aber mit 51,2 Prozent der Stimmen ab.
«Es waren hauptsächlich die Kosten, man operierte hier mit Zahlen, die einer genauen Überprüfung nicht Stand gehalten hätten», sagt Dubach. Was die Ablehnung bedeute, könne man erst in zehn Jahren sagen. «Es wäre eine Investition in die Zukunft gewesen.»
Noch nicht klar ist, ob damit auch die Sanierung der bereits bestehenden Veranstaltungshalle hinfällig ist. Die gesamte Kreditvorlage der Stadt stand unter dem Vorbehalt der Zustimmung zur kantonalen Vorlage. Bei dieser ging es jedoch nicht um den Sanierungsbeitrag des Kantons, denn der Kantonsrat hatte dafür bereits mit dem Budget 3 Millionen Franken aus dem Generationenfonds genehmigt.