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Der Unfall geschah am 11. Februar 2015: Der ehemalige Chef der Abfalldeponie in Bulle, ein 52-jähriger Freiburger, starb, weil er bei einem Auflademanöver von einem Container erdrückt wurde (die FN berichteten). Der 48-jährige Chauffeur des Lastwagens, der den Container anheben sollte, musste sich gestern vor dem Polizeirichter des Greyerzbezirks wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Die Staatsanwaltschaft forderte eine bedingte Strafe von drei Monaten mit zweijähriger Probezeit, der Anwalt des Angeklagten einen Freispruch. Streitpunkt der Verhandlung war die Frage, ob der Chauffeur den Wagen im Griff gehabt habe und ob ein wichtiger Hebel zum Zeitpunkt des Unfalls auf «offen» oder «geschlossen» gestellt gewesen war. Staatsanwalt und Angeklagter behaupteten je das Gegenteil. Der Richter wird sein Urteil in einigen Tagen fällen.