Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03598.jsonl.gz/3625

US-Präsident Barack Obama hat bei einem Besuch in Brasilien am Samstag eine Vertiefung der Beziehungen mit dem südamerikanischen Land angekündigt.
Die USA stünden als bereitwilliger Kunde für den wachsenden brasilianischen Öl-Export bereit und unterstützten enthusiastisch den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes, sagte Obama nach einem Treffen mit seiner brasilianischen Amtskollegin Dilma Rousseff. Für den Abend waren weitere Gespräche zwischen Obama und Unternehmensvertretern aus Brasilien und den USA geplant.
"Präsidentin Roussef und ich glauben gleichermassen, dass dieser Besuch eine historische Möglichkeit ist, um in den nächsten Jahrzehnten den Weg für eine noch umfangreichere Kooperation zwischen den USA und Brasilien zu ebnen", erklärte Obama nach dem Treffen in der Hauptstadt Brasilia.
In einer gemeinsamen Stellungnahme sprachen sich Obama und Roussef zudem dafür aus, dass der UNO-Sicherheitsrat Reformen brauche. Demnach befürworten beide eine "moderate Erweiterung". Weiter hiess es, dass Obama "Wohlwollen gegenüber Brasiliens Streben nach einem ständigen Sitz im Sicherheitsrat zeige".
Bereits vor Beginn seiner fünftägigen Reise nach Lateinamerika hatte Obama auf das starke Wirtschaftswachstum in Brasilien sowie in anderen Ländern der Region verwiesen. Die Exporte der USA nach Lateinamerika seien um mehr als das Dreifache höher als jene nach China, erklärte er in einer Radioansprache.
Ausser Brasilien besucht Obama auch Chile und El Salvador. Dabei wird er von seiner Frau Michelle und den beiden Töchtern Sasha und Malia begleitet.