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Mélanie Adami
Sopran
Die junge Sopranistin sammelte erste Bühnenerfahrungen am Theater St. Gallen als Mitglied des hauseigenen Opernchores. Nach ersten Sologesangstunden bei David Maze, begann sie 1999 ihr Studium an der Zürcher Hochschule der Künste in Sologesang. Bereits während des Studiums wirkte Mélanie Adami in verschiedenen Opernproduktionen und Konzerten als Solistin mit.
Wichtige Impulse erhielt sie von Inva Mula (Paris) und in Meisterkursen u.a. von Jill Feldmann und Gloria Fabuel (Valencia). Im Herbst 2002 debütierte sie als Frasquita in der Oper Carmen von Bizet am Luzerner Theater. In der gleichen Saison war sie dort in den Rollen «Un plaisir» und «Une bergère» in Glucks Armide zu hören. Als Mitglied des Ensembles wirkte sie während der Saison 2003/04 in fünf weiteren Produktionen mit, unter anderem als Oscar in «Un ballo in Maschera» von Verdi und als Papagena in Mozarts Zauberflöte. Mélanie Adami erhielt im April 2003 den Studienpreis des Migros-Genossenschafts-Bundes und der Ernst Göhner Stiftung. In demselben Jahr nahm sie am internationalen Vorsingwettbewerb an der Schlossoper Haldenstein teil und sang dort im Sommer 2003, unter Marcus Bosch, den ersten Knaben in der Zauberflöte von Mozart.
Im Juni 2004 erlangte Mélanie Adami den Master in Performing Arts an der Zürcher Hochschule der Künste.
Seit ihrem Studium wurde sie für verschiedenen Projekte, Konzerten und Aufführung, u.a. mit dem Faustquartett, Vovka Ashkenasy, Tatana, Steff la Cheff (Stadttheater Bern), Jugendmusik Kreuzlingen (SRF Kampf der Orchester), engagiert.
Zwischen 2009 und 2015 stand Mélanie Adami am Theater Arth als Metella «Pariser Leben», Saffi «Zigeunerbaron», Hanna Glawari «Die lustige Witwe», Steffi Oberfeldner «Saison in Salzburg» und Rosalinde «Die Fledermaus» in mehr als 140 Aufführungen auf der Bühne. 2016 sang sie mit Hans Peter Blochwitz die Dernière von «Da Ponte in New York», der Eröffnungsproduktion am Neuen Theater in Dornach (Schweiz).