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Dann geht es zur Basilica Sainte Thérèse. Weil dies meine Namens-Heilige ist, muss ich doch unbedingt diese Basilica sehen, wenn wir schon mal hier sind. Weil heute ein Feiertag ist (Maria Himmelfahrt), ist gerade eine Messe im Gange und wir dürfen nicht in die Kirche rein gehen. Überall stehen Soldaten mit MP‘s herum und ein Film-Team ist anwesend. Das heisst es müssen wichtige VIP‘s in der Basilica sein. Endlich, kurz nach 12h, nachdem wir ca. eine halbe Stunde gewartet haben, läuten die Glocken und die Kirche ist aus. Und tatsächlich kommt der Bischof und sein Gefolge heraus. Jetzt dürfen wir rein und uns die gewaltige Basilica anschauen.
Thérèse von Lisieux (* 2. Januar 1873 in Alençon, Frankreich; † 30. September 1897 in Lisieux, Frankreich). Thérèse wurde als jüngstes von neun Kindern von Zélie und Louis Martin als Marie-Françoise-Thérèse Martin geboren. Schon als Fünfzehnjährige wollte sie, von ihrer Familie unterstützt, ins Kloster eintreten, ihre Aufnahmegesuche wurden jedoch mehrfach abgelehnt, zum einen wegen ihres jugendlichen Alters, zum anderen, weil bereits mehrere leibliche Schwestern Thérèses im Konvent von Lisieux lebten. Erst nachdem Bischof Hugonin von Bayeux eine Dispens gewährt hatte, folgte sie, im Alter von 15 Jahren, ihren Schwestern Pauline und Marie ins Kloster von Lisieux. Im Jahr 1897 starb Thérèse, nur 24 Jahre alt, nach einer Tuberkuloseerkrankung im Kloster.
Die Basilika Sainte-Thérèse ist eine Basilica minor in Lisieux in Frankreich. Die 1954 fertiggestellte Basilika ist der heiligen Therese von Lisieux (1873–1897) geweiht. Das Kirchengebäude fasst bis zu 4000 Personen und wird jährlich von über zwei Millionen Menschen besucht. Es ist eine der größten Kirchen, die im 20. Jahrhundert gebaut wurden. Nach Lourdes ist die Basilika der hl. Thérèse die zweitgrösste Wallfahrtsstätte Frankreichs. Die Bauarbeiten begannen 1929 und endeten 1954. Die Kirche erhebt sich auf einem Hügel am Rande von Lisieux. Der Bau der 95 Meter hohen Basilika wurde von drei Architekten geplant und ausgeführt. Das Aussehen des Sakralbaus mit dem kreuzförmigen Grundriss orientiert sich an der Pariser Basilika Sacré-Cœur de Montmartre; die Kirche selbst ist im neobyzantinischen Stil errichtet. Eine grosse Kuppel erhebt sich über der Vierung des 105 Meter langen Hauptschiffs und des 65 Meter breiten Querschiffs. Die Wände des Kirchenschiffs sind grossteils mit Mosaiken bedeckt.