Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03410.jsonl.gz/856

Vergangene Woche hat der amerikanische Konsumentenschutz einen Geschäftsmann wegen des Verkaufs von "gefälschten Indikatoren für den Einfluss von Social Media" mit einer Strafe von 2.5 Millionen Dollar gebüsst. Dies könnte grossen Einfluss auf die Praktiken der Verkäufer auf Instagram haben und wird bereits als Referenzfall für Online-Fälschungsverkäufer betitelt.
Der Aufschrei in den USA war gross. Für den Verkauf von Fake-Konten und Likes auf Twitter wurde German Calas, Jr., ein Geschäftsmann aus Florida, nun zu einer happigen Geldstrafe von 2.5 Millionen Dollar verurteilt. Dies alles über eine Firma namens Devumi. Sie wurde Ende letzten Jahres zum Gegenstand einer Untersuchung der New York Times. Diese beschrieb die Umstände folgendermassen: "Devumi verkauft Twitter-Follower und Retweets an Prominente, Unternehmen und jeden, der beliebter erscheinen oder online Einfluss nehmen möchte. Mit einem geschätzten Bestand von mindestens 3,5 Millionen automatisierten Konten, die jeweils um ein Vielfaches verkauft wurden, hat das Unternehmen seinen Kunden mehr als 200 Millionen Twitter-Follower zur Verfügung gestellt, wie eine Untersuchung der New York Times ergab."