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Gewerkschaft?
Warum eine Gewerkschaft?
In einer Gewerkschaft, z.B. bei der Syna, schliessen sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zusammen, um ihre gemeinsamen Interessen gegenüber Arbeitgebern, dem Staat und der Wirtschaft zu vertreten.
Syna will die Arbeitswelt verbessern und deshalb den betrieblichen Alltag mitgestalten. Dazu schliessen wir Gesamtarbeitsverträge (GAV) ab. Wenn nötig, intervenieren wir direkt an Ort und Stelle.
Die Gewerkschaften bieten für ihre Mitglieder kostenfreien Rechtsschutz. Der hilft bei juristischen Auseinandersetzungen im Job. Darüber hinaus bieten die meisten Gewerkschaften Fort- und Weiterbildungen und Seminare zu gesellschaftspolitischen Themen an.
Arbeiterbewegung
Seit etwa den 1840er Jahren umfasst der Begriff Arbeiterbewegung die Gesamtheit der Bestrebungen, durch organisatorische Zusammenschlüsse und kollektives Handeln der Arbeiter am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen der Gesellschaft deren ökonomische, soziale, politische und kulturelle Emanzipation zu fördern.
Unter Arbeiterbewegung in einem weiteren Sinne versteht man soziale Massenbewegungen abhängig Arbeitender in Gesellschaften mit beginnender und fortschreitender industriekapitalistischer Produktionsweise. Sie hat die Emanzipation der Arbeiterklasse oder die konkrete Verbesserung ihrer Lebensbedingungen zum Ziel. Zu ihren Begleitphänomenen gehören soziale Unruhe, Proteste, Massenstreiks u. a. auch ohne organisatorische Verfestigung.
Anfänge und Entwicklung der Gewerkschaftsbewegung in der Schweiz
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2. Hälfte 19. Jahrhundert bis in 1920er-Jahre
Anfänge und Aufstieg Entstehung der Berufs- und Dachverbandsstrukturen des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, dann anderer Richtungsgewerkschaften sowie der Angestelltenverbände und diverser Einzelverbände.
Viel Bewegung, bis sich die Verbandsstrukturen festigen.
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1930er- bis 1980er-Jahre
Stabile PhaseIn den 1960er-Jahren erreicht die Gewerkschaftsbewegung im Zug der Nachkriegs-Hochkonjunktur ihren Höhenpunkt. Strukturelle Veränderungen sind selten und betreffen vor allem kleinere Organisationen.
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1980er-Jahre
Einzelne Verbände erreichen Leistungsgrenze. Nach der Erdölkrise (1973) und dem Aufstieg des Neoliberalismus wird die Gewerkschaftsarbeit mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Einzelne Verbände haben ein «Betriebsgrössen»-Problem.
Der Arbeitsmarkt und die Berufsbiografien der Mitglieder werden mobiler und flexibler. Der Dienstleistungssektor überholt Industrie und Gewerbe an Bedeutung.
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1982
Erste Fusionen. Der Schweizerische Verband evangelischer Arbeitnehmender (SVEA) schliesst sich dem Christlich Nationalen Gewerkschaftsbund (CNG) an.
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Hälfte 1990er-Jahre
Erste Fusionswelle innerhalb CNG. Der Christliche Metallarbeiter Verband (CMV) fusioniert mit SVEA, CTHL (Christlicher Transport-, Handels- und Lebensmittelpersonalverband) und CTB (Christlicher Verband der Arbeiter und Arbeiterinnen der Textil- und Bekleidungsindustrie)
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1995
G 95» – umfassende Fusionsplanung innerhalb CNG. Die Planungen unter dem Arbeitstitel «G-95» beziehen die privaten und öffentlichen Berufsverbände ein. Die christlichen Verbände des Tessin und des Unterwallis werden nicht einbezogen. Dreierstruktur: Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen Die politische Aufgabe des CNG soll vom neuen Verband «G-95» übernommen werden.
«G-95» scheitert, wird eingestellt. Die Dachverbandsstruktur CNG bleibt vorerst.
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1996/97
Gespräche CHB und CMV über Strukturreform Suche nach Alternative zu «G-95». Die Verbandsleitungen CHB und CMV einigen sich auf ein 10-Punkte-Programm.Beginn der Vorbereitungen zur Fusion «Syna»
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1998
Gründung Syna. Die 4 Verbände CHB, CMV, LFSA (Landesverband Freier Schweizer Arbeitnehmer) und SGG (Schweizerische Graphische Gewerkschaft) schliessen sich zur Allbranchengewerkschaft Syna zusammen.
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2000
Gründung Transfair. Die 3 Verbände transfair, GCV (Christliche Gewerkschaft Verkehr-Militär-Zoll) und VCB (Verband des Christlichen Bundespersonals) fusionieren zu Transfair.
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2003
Aus CNG wird Travail.Suisse
Daten zusammengestellt von Peter Allemann