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Das Freihandelsabkommen Nafta war am 1. Januar 1994 in Kraft getreten. US-Präsident Donald Trump hatte nach seiner Wahl von einer ursprünglich erwogenen Aufkündigung im Zuge seiner nationalistischen Wirtschaftspolitik abgesehen und erklärt, er wolle das Abkommen modernisieren.
Nach den vom Weissen Haus veröffentlichten Verhandlungszielen soll vor allem das Handelsdefizit mit Kanada und Mexiko reduziert werden. Der zollfreie Warenverkehr, etwa für Industrie- und Agrargüter soll weiterhin gewährleistet werden. Die USA wollen sich staatliche Subventionen genauer ansehen, die möglicherweise zu Handelsvorteilen für mexikanische oder kanadische Firmen führen könnten.
Die USA hatten im vergangenen Jahr ein Handelsdefizit gegenüber Mexiko in Höhe von mehr als 64 Milliarden Dollar. In den ersten fünf Monaten 2017 fielen schon wieder 30 Milliarden Dollar an. Das US-Handelsdefizit mit Kanada fiel mit knapp 11 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr deutlich geringer aus./dm/DP/jha
(AWP)