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Die Ehe, wie wir sie heute kennen, wurde im 13. Jahrhundert erfunden, sagt Susanna Burghartz. Sie ist Professorin für Geschichte an der Universität Basel und weiss, dass das neue Ehegesetzt damals jungen Paaren half, sich von ihren Eltern zu emanzipieren. Denn nun konnten sie sich ohne Zustimmung verheiraten. Während der Reformation wollte man mithilfe der Ehe eine unkontrollierbare Sexualität zähmen. Und in der Romantik kam dann die Vorstellung auf, dass Ehe, Sexualität und Liebe zusammengehören. Heute, mit einer möglichen «Ehe für alle» stellen sich neue Fragen nach Familie, Erbe oder Kindswohl.
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