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Nach einer Periode starker Regenfälle hat zusätzlich ein Zyklon in Mosambik Anfang März 2019 grosse Schäden angerichtet. Wir haben Familien mit Notunterkünften unterstützt und helfen beim Wiederaufbau. Zudem vermitteln wir den lokalen Gemeinschaften Wissen und Fähigkeiten über den Bau sicherer Gebäude, damit sie in Zukunft auf solche Naturkatastrophen vorbereitet sind.
Wir arbeiten in Abstimmung mit den lokalen Regierungsbehörden, dem Institut für Katastrophenmanagement, den lokalen Gemeinschaften und anderen lokalen Partnern zusammen. Gemeinsam unterstützen wir die vom Zyklon Idai in der Provinz Manica betroffenen Gemeinschaften beim Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlage.
Durch den Zyklon Idai wurden allein im ländlichen Bezirk Sussundenga über 17’000 Häuser vollständig und weitere 9’000 Häuser teilweise zerstört. Mit unserem Projekt unterstützen wir etwa 200 Familien, die durch den Zyklon obdachlos geworden sind. Wir arbeiten mit Frauen und Männern aus den lokalen Gemeinschaften zusammen, um Trümmer zu beseitigen, das Land zu räumen und Arbeiten im Zusammenhang mit dem Bau von semi-permanenten sicheren Unterkünften durchzuführen. So schulen wir sie im Aufbau von sicheren Unterkünften, damit sie für zukünftige Naturkatastrophen besser geschützt sind.
Ziel 1
Die vom Zyklon Idai betroffenen Menschen werden darin geschult, sichere Unterkünfte für sich und ihre Familien zu bauen.
Ziel 2
Von Zyklonen und Fluten gefährdete Menschen sind in ihren Häusern bei zukünftigen Naturkatastrophen sicherer.
Ausgangslage
Anfang März 2019 verursachten zehn Tage kontinuierlicher Regenfälle in den zentralen und westlichen Regionen Mosambiks erhebliche Schäden und Überschwemmungen. Am Abend des 14. März traf der tropische Wirbelsturm Idai die Küste Mosambiks und vervielfachte die Schäden der Überschwemmungen.
Über 1,85 Millionen Menschen sind von dem Zyklon betroffen, darunter etwa 1 Million Kinder. Fast 240’000 Häuser wurden beschädigt und mindestens 400’000 Menschen wurden aus ihrem zu Hause vertrieben.
Der Mangel an grundlegenden Einrichtungen, insbesondere an sanitären und gesundheitlichen Einrichtungen sowie an funktionierenden Schulen, setzt die Bevölkerung weiterhin zahlreichen Schutzrisiken aus. So zum Beispiel sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt und Ausbeutung. Eine sichere Unterkunft und somit ein Stück Privatsphäre ist ein erster Schritt, damit sich betroffene Familien erholen können.
Das Projekt ist in der ländlichen Provinz Manica angesiedelt, wo über 58’000 Häuser beschädigt oder zerstört wurden und die Menschen an 14 temporären Siedlungen in der ganzen Provinz leben. Wir unterstützen damit betroffene Familien beim Wiederaufbau ihres Hauses und schulen sie beim Bau sicherer Gebäude.
Durch Treffen der gesamten Gemeinschaften stellen wir sicher, dass die Bedürfnisse der Begünstigten bestmöglich erfüllt werden und die Umsetzung gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung nachhaltig ist.
Umsetzung
Wir unterstützen rund 200 Familien beim Wiederaufbau ihrer völlig zerstörten Häuser. Indirekt erreichen wir über 2000 Familien, die in der Projektregion leben, indem wir die Kapazitäten verbessern und Wissen und Fähigkeiten über den Bau sicherer Unterkünfte in den betroffenen Gemeinschaften aufbauen.
Das im Rahmen des Projekts geplante Haus besteht aus Wänden aus verdichteten Erdziegeln, einem festen Dach, einem Betonfundament und einem Boden aus verdichteter Erde. Die Reparaturen für nicht vollständig zerstörte Häuser umfassen hauptsächlich Dachreparaturen und teilweise Verstärkungen Fundaments des Hauses.
Mit diesem auf den lokalen Gemeinschaften ausgerichteten Ansatz sind die betroffenen Haushalte in der Lage, ihre Häuser eigenständig zu reparieren oder semi-permanente Häuser selbst zu bauen. Die Gebäude bieten Schutz vor Witterung durch die angemessene und sachkundige Bereitstellung von Baumaterialien und Werkzeugen.
2000 Familien
werden indirekt beim Wiederaufbau unterstützt, indem die lokalen Gemeinschaften zu Wissen und Fähigkeiten für den Bau sicherer Unterkünfte geschult werden.
Bilder der Zerstörung an der Küste von Mosambik.
Zito (15) lebt in einer temporären Siedlung, da das Haus seiner Familie nach dem Zyklon zerstört wurde.
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