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Um von seinem Vorgesetzten finanzielle Unterstützung für die sprachliche Weiterbildung zu erhalten, benötigt man neben Geduld und Hartnäckigkeit vor allem eines, Überzeugungskraft – stichfeste Argumente sind gefragt. In unserem Blogbeitrag zeigen wir auf, was die Vorteile von einem Business Sprachkurs im Ausland sind und wie man diese erfolgreich dem Vorgesetzten vermitteln kann.
Return on Investment
Als erstes muss dem Vorgesetzten ersichtlich sein, dass es ihm bzw. seinem Unternehmen einen Mehrwert bringt, wenn seine Mitarbeitenden eine Sprache besser beherrschen. Dies zeigt man am besten anhand eines konkreten Beispiels aus dem Arbeitsgebiet auf. Vielleicht kann man mit besseren Englischkenntnissen in Zukunft eine Sitzung oder eine Telefonkonferenz leiten, die bislang er organisierte? Das würde ihm Arbeit abnehmen, was in der Regel gut ankommt. Möglicherweise könnten dadurch auch externe Kosten eingespart werden, indem man Texte aus dem Arbeitsbereich selbst gegenliest anstatt diese redigieren zu lassen. So könnte dem Chef einen direkten Return on Investment aufgezeigt werden, was das beste Argument schlechthin ist.
Kulturelle Unterschiede erkennen
Ein weiteres Argument ist die Verbesserung der Beziehungen zu den Kollegen und Geschäftspartnern im Ausland. Denn mit einem Sprachtraining verbessert man nicht nur die Sprachkompetenzen, sondern auch das Bewusstsein für kulturelle Unterschiede. Das ist in der internationalen Kommunikation besonders wichtig. Nicht alles, was bei uns als höflich gilt, wird in Südamerika so wahrgenommen und nicht alles, was ein Amerikaner als unverschämt empfindet, kann der Chinese nachvollziehen. Nur wer die unterschiedlichen Geschäftskulturen kennt und dieses Wissen in die Kommunikation einfliessen lässt, kommuniziert klar und konfliktfrei. Anhand einiger Beispiele aus dem Berufsalltag kann man Unterschiede oder Schwierigkeiten aufzeigen.
Machen Sie einen Kuhhandel
Nachdem man dem Vorgesetzten den Nutzen aufgezeigt hat, steht bereits die nächste Herausforderung an: Wie wird klar, dass ein Business-Sprachtraining im Ausland die beste Wahl ist, um seine Sprachkenntnisse zu verbessern? Einer der Einwände wird sein, dass man während dieser Zeit am Arbeitsplatz fehlt. Diese Tatsache lässt sich natürlich nicht wegdiskutieren. Allerdings kann man versuchen, einen Kompromiss auszuhandeln. Wie wäre es beispielsweise, wenn man die fehlenden Tage gleichmässig auf Arbeitszeit und Ferienguthaben aufteilen würde? Damit zeigt man, dass man auch persönlich gewillt ist, in seine Weiterbildung zu investieren.
Effizienter Lernen
Wieso überhaupt ins Ausland, um die Sprachkenntnisse zu verbessern? Man könnte ja auch hier einen Kurs besuchen. So oder ähnlich klingen die Einwände von Vorgesetzten oft. Zum Glück gibt es dagegen ein schlagendes Argument: Nirgends lernt man eine Sprache effizienter als dort, wo sie gesprochen wird. Mit einem zweiwöchigen Sprachtraining im Ausland kommt man auf 50 bis 60 zielgerichtete Unterrichtsstunden. Zusätzlich sprechen die Kurskollegen und die Lehrpersonen auch nach und zwischen den Lektionen in der Landessprache. Idealerweise lebt man bei einer Gastfamilie, wo das Gelernte ebenfalls gleich angewendet wird. So ergibt sich eine optimale Mischung aus Theorie und Praxis. Fazit: Im Ausland lernt man eine Sprache viel effizienter und dementsprechend schneller kann Gelerntes am Arbeitsplatz angewendet werden.
Fokus auf die Praxis
Ein weiterer weit verbreiteter Irrtum: Ein Sprachkurs nützt nur dann etwas, wenn man ihn mit einem Sprachdiplom abschliesst. Es erklärt sich von selbst, dass ein Zertifikat mehr in der Tasche, schön ist. Oft ist das jedoch der falsche Ansatz, denn Diplomkurse bereiten einen in der Regel auf eine Prüfung vor. Man will jedoch gezielt seine berufsspezifischen Sprachkenntnisse verbessern. Genau da setzen die Business-Sprachtrainings im Ausland an: Sie fokussieren auf die Praxis. Konversationen sind deshalb besonders wichtig. Man lernt beispielsweise effektive Verhandlungstechniken, übt Präsentationssituationen oder wie man erfolgreich mit Lieferanten verhandelt. Entscheidet man sich für einen branchenspezifischen Kurs, so ist dieser vom Inhalt her sogar auf das berufliche Umfeld abgestimmt. Solche Sprachtrainings für Einkäufer, Ingenieure, HR- oder Finanzfachleute sind äusserst zielführend.
Erfolg ist messbar
Nun haben wir bereits einige Argumente gesammelt, um seinen Vorgesetzten zu überzeugen. Für besonders hartnäckige Fälle haben wir dennoch einige weitere Asse im Ärmel, um die Verhandlung positiv zu beeinflussen. So könnte man argumentieren, dass ein Business-Sprachtraining im Ausland sehr gut planbar ist, denn die Kurse beginnen jeden Montag und die Durchführung ist garantiert. Die Dauer des Kurses kann man ebenfalls leicht steuern – anhand des europäischen Referenzrahmens ist leicht abzulesen, wie viel Zeit benötigt wird, um ein bestimmtes Niveau zu erreichen. Zu guter Letzt besonders wichtig: Ein Business-Sprachtraining muss nicht teuer sein – der Nutzen aber ist enorm.
Konntest du deinen Vorgesetzten bereits überzeugen?