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Der US-Botschafter in Paraguay, Marc Ostfield, warf ihnen zudem vor, Verbindungen zur libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah zu haben, wie die paraguayische Zeitung "Hoy" von einer Pressekonferenz berichtete. Demnach ist es US-Staatsbürgern künftig unter anderem verboten, Geschäfte mit Velázquez und Cartes, einem der reichsten Männer Paraguays, oder seinen Unternehmen zu machen. Velázquez und Cartes wiesen die Vorwürfe paraguayischen Medien zufolge zurück.
Velázquez war gemeinsam mit seinem Berater Juan Carlos Duarte wegen schwerer Korruptionsvorwürfe bereits im August von den USA auf die Sanktionsliste gesetzt worden. Gegen Velázquez und Duarte sowie direkte Familienangehörige wurde eine Einreisesperre verhängt. Velázquez kündigte damals seinen Rücktritt als Vize-Präsident an, zog aber nur die Vor-Kandidatur für die Präsidentschaft zurück. Diesmal schloss er einen Rücktritt aus.
Ende Juli hatten die USA auch den paraguayischen Ex-Präsidenten Cartes und dessen erwachsene Kinder wegen schwerer Korruptionsvorwürfe auf die Sanktionsliste gesetzt.
(sda)