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Die Wirtschaft des Euroraums ist im Dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 12,5% gewachsen, meldet das Europäische statistische Amt Eurostat auf der Grundlage einer neuen Schätzung. Diese Zahl entspricht fast einer früheren Schätzung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Länder des Euroraums von 12,6%.
Das Dritte Quartal dieses Jahres zeigte damit mit Abstand die stärkste Erholung seit 1995. Es sei darauf hingewiesen, dass im zweiten Quartal, als die Wirtschaft noch stark vom ersten coronalockdown betroffen war, ein Rückgang von fast 12% zu verzeichnen war. Auf Jahresbasis beträgt der Rückgang der Wirtschaft im Dritten Quartal 4,3 Prozent.
Von den euro-Ländern verzeichneten Frankreich, Spanien und Italien vierteljährlich die stärkste Erholung. In diesen Ländern war die coronaclap auch die größte. Für die Europäische Union insgesamt verzeichnete Eurostat ein vierteljährliches Wachstum von 11,5% und ein minus von 4,2% im Vergleich zum Vorjahr.
Die Beschäftigung im Euroraum nahm vierteljährlich um 1% zu, wo zuvor ein Anstieg von 0,9% verzeichnet wurde. Für die Europäische Union behielt Eurostat vierteljährlich das bisherige plus von 0,9% bei. Auch dies waren die stärksten Zuwächse, die jemals verzeichnet wurden. Im zweiten Quartal gab es in den Ländern des Euroraums noch ein minus von 3% und in der europäischen Union von 2,8%. Auf Jahresbasis war die Beschäftigung im Dritten Quartal noch niedriger.