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Achtung, dieser Film ist ein Fall für viele Packungen Taschentücher. Er erzählt die wahre Geschichte des an Kinderlähmung erkrankten Robin Cavendish und seiner Frau, der Queen. Nein, das wäre ein anderer Film ...
Andy Serkis war die Stimme von Gollum in «Lord of the Rings», Andrew Garfield war der «Amazing Spiderman», nur Claire Foy war in ihrer prominentesten Rolle bis jetzt ein Mensch aus Fleisch und Blut, nämlich die Queen in der Netflix-Serie «The Crown». Jetzt treffen sich die drei in «Breathe», der Verfilmung einer wahren Schicksalsgeschichte.
Serkis führt dabei zum ersten Mal Regie – er tut dies mit einer so selbstverständlichen Leichtigkeit, als hätte er nie was Anderes gemacht. Garfield spielt Robin Cavendish, der mit 28 Jahren an Kinderlähmung erkrankte und vom Hals abwärts gelähmt war. Zusammen mit Freunden entwickelte er ein mobiles Beatmungsgerät. Claire Foy spielt seine Frau, die ihn 36 Jahre lang pflegte.
Wir trafen Garfield und Serkis bereits im vergangenen Herbst am Zurich Film Festival. Es war ein goldener, warmer Tag, das Licht glich einem gewissen britischen Spielfilm, der Ende der 50er-Jahre beginnt ... Kurz, die Stimmung draussen war wie in «Breathe». Drinnen war sie wie, na ja, halt wie in einem Festival-Studio mit verdunkelten Fenstern. Die beiden Herren liessen dennoch ihren ganzen Charme leuchten.
Ähnliche Geschichte, anderes Jahrhundert, anderer Kontinent: Auch «Stronger» erzählt die Geschichte eines Überlebenden, auch dieser Film startet jetzt, auch hier hatten wir den Hauptdarsteller vor der Kamera. Jake Gyllenhaal spielt einen jungen Mann aus Boston namens Jeff Bauman. 2013 verlor Bauman beim Bombenattentat auf den Boston Marathon beide Beine.
«Breathe» und «Stronger» laufen ab dem 19. April in unseren Kinos.