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Robuste Schafjetons möglichst weit ausbreiten
Bei Voll Schaf wetteifern rivalisierende Schafherden um ihren Anteil am Weideland. Wer das grünste Gras auf der größten Wiese ergattern will, muss taktisch klug vorgehen.
Zu Beginn schaffen die Spieler das Spielfeld, indem sie reihum ihre Weidetafeln aneinander legen. Die dadurch entstehende Fläche sieht immer wieder anders aus. Anschließend platziert jeder seine sechzehnköpfige Schafherde auf einem beliebigen Randfeld.
Der Spieler am Zug teilt seine Herde in zwei Teile. Er darf selbst entscheiden, wie groß die Gruppen jeweils sein sollen. Während die einen Schafe an ihrem angestammten Platz bleiben, ziehen die anderen in gerader Linie nach vorne. Ihre Bewegung endet erst, wenn sie auf andere Schafe treffen oder am gegenüberliegenden Weiderand ankommen. Das Feld, auf dem sie landen, nehmen die Schafe in Besitz und der nächste Spieler ist an der Reihe.
Nach und nach teilen sich die einzelnen Herden in kleinere Gruppen auf, die immer mehr Weidefläche belegen. Die Spieler wählen jeweils aus, mit welchen ihrer Schafe sie als nächstes ziehen wollen. Ist eine Herde auf allen Seiten von anderen Schafen oder dem Weiderand umgeben, so ist sie allerdings bewegungsunfähig. Sobald sich kein Schaf mehr bewegen kann, endet die Partie. Die Herde, die dann die meisten Weidefelder besetzt, gewinnt Voll Schaf.