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125-Jahr-Feier Bahnstrecke Visp–Zermatt
Jubiläumsfeier am 22. Juli 2016 in Zermatt
Nach der Erstbesteigung durch den Briten Edward Whymper im Jahre 1865 erfreute sich das 4‘478 m hohe Matterhorn einer zunehmenden Beliebtheit. Zermatt war nur zu Fuss erreichbar und das Bedürfnis nach einer Bahnverbindung war dementsprechend gross. Im Jahre 1888 wurde mit dem Bau der meterspurigen Visp-Zermatt-Bahn begonnen. Drei Jahre später, am 18. Juli 1891, konnte die 44 km lange Gesamtstrecke eröffnet werden.
Die Visp-Zermatt-Bahn ersetzte ihre Dampflokomotiven im Jahr 1929 durch Elektrofahrzeuge. Am 6. Juni 1930 schliesslich wurde der lang ersehnte Streckenabschnitt von Visp nach Brig eröffnet. Den Namenswechsel zur Brig-Visp-Zermatt-Bahn nahm sie allerdings erst im Juni 1962 vor. Dank des neuen Streckenabschnitts war die Strecke von Zermatt nach St. Moritz mit der Visp-Zermatt-Bahn, der Furka Oberalp Bahn und der Rhätischen Bahn nun durchgehend befahrbar, und es war das grösste schweizerische Schmalspurnetz entstanden.
Die Geschichte der BVZ Zermatt-Bahn (BVZ), die im sich zu Ende neigenden 19. Jahrhundert begonnen hatte, wurde 2003 durch die Fusion mit der Furka Oberalp Bahn zur Matterhorn Gotthard Bahn besiegelt.