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Inhalt und Ziel des Forschungsprojektes
Um die vorhandenen Wissenslücken zu füllen und damit die Effizienz von Gegenmassnahmen zu erhöhen, wird die ASR mit einem umfassenden Ansatz erforscht, der den Grössenmassstab vom Nanometer bis zum Bauwerk umfasst. Dabei werden chemische, strukturelle und mechanische Aspekte miteinbezogen. Der Einfluss von Ionen, die den chemischen Angriff auf die Gesteinskörnung und damit den Beginn der ASR beschleunigen oder hemmen, wird untersucht. Die Identifikation und Charakterisierung der ASR Produkte im Beton ermöglicht deren Synthese im Labor und damit ihre thermodynamische Modellierung. Dies wiederum erlaubt eine bessere Vorhersage der zu erwartenden chemischen Reaktionen. Das dreidimensionale Erfassen der Rissentwicklung im Beton wiederum ist die Grundlage für die nachfolgende mechanische Modellierung, die Rückschlüsse über das Bauwerksverhalten erlaubt.
Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext des Forschungsprojektes
Die Vermeidung von Schäden durch ASR und der Umgang mit betroffenen Bauwerken basiert auf empirischen Ansätzen, weil das Wissen über den genauen Ablauf der Reaktion noch unvollständig ist. Die Ergebnisse sollen es erlauben, diese Situation zu verbessern und Folgekosten der ASR zu reduzieren.