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Ein Netzwerk von Latinos und anderen Migrantengruppen in den USA will eine Talkshow mit Präsidentschaftsbewerber Donald Trump als Gastgeber verhindern. Das Netzwerk sammelte bis Dienstag 460'000 Unterschriften, die dem Sender NBC am Mittwoch übergeben werden sollen.
«Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass Trumps rassistische Demagogie im Wahlkampf zu Gewalt in der realen Welt und zu verbaler und körperlicher Einschüchterung führt», sagte Mushed Zahid von der Organisation CREDO, die die Petition unterstützt, am Dienstag.
Trump soll als Gastmoderator am Samstagabend die Talkshow «Saturday Night Live» moderieren. Der Bewerber für die Kandidatur der Republikaner hatte sich im Vorwahlkampf unter anderem für strikteren Umgang mit Einwanderern aus Mexiko stark gemacht.
Unter anderem will er eine Mauer an der US-Grenze zum Nachbarstaat bauen lassen, um illegalen Zuwanderern den Grenzübertritt zu erschweren. Er verunglimpfte Mexikaner aber auch schon pauschal als Vergewaltiger. (dwi/sda/dpa)
Mehr als 20'000 Migranten haben in diesem Jahr bereits die gefährliche Überfahrt auf kleinen Booten über den Ärmelkanal unternommen. Das geht aus offiziellen Zahlen der britischen Regierung hervor, wie die Nachrichtenagentur DPA am Sonntag meldete. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr: Damals lag die Zahl zu dieser Zeit des Jahres erst bei 11'300. Insgesamt zählten die Behörden im vergangenen Jahr 28'526 Überquerungen.