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Anfang in Basel
Jupe wuchs nicht nur unter der Obhut seiner Eltern und zusammen mit seiner Schwester Doris und dem jüngeren Bruder Baschi auf – zu seinen engsten Bezugspersonen gehörte auch die Kinderfrau Lydia aus dem Emmental. Sie war für ihn überaus wichtig, der Kontakt brach nie ab, solange sie lebte. Jupe besuchte sie auch noch, als sie im Altersheim war. Seine geliebte Lydia dort zu sehen, in einer Umgebung, die er auch für sich nie gewünscht hätte, machte ihn sehr traurig.
Sein Elternhaus, eine Villa am Schaffhauserrheinweg 85 in Basel, war prächtig. Es befand sich am Rand von Kleinbasel, einem Arbeiterviertel. In der Primarschule traf Jupe somit auf Kinder aus einem ganz anderen Milieu als dem seinigen. Er empfand dies als ein Glücksfall. Als Erwachsener fand er die Klassenzusammenkunft mit seinen früheren Schulkollegen jeweils grossartig. Unter Handwerkern, Kaminfegern, Kleinladenbesitzern, Polizisten und Typen, die sich durchs Leben schummelten, fühlte er sich mitten im prallen Leben. Dies ganz im Gegensatz zu den Zusammenkünfte der Gymi-Klasse. Hier traf er auf Juristen, Ärzte und Manager, die mit Autos, Villen oder Reisen protzten und zwei-dreimal geschieden waren.
Als Fan von Herbert Leupin entschied sich Jupe nach der Matura für eine Grafiker-Ausbildung, an der Allgemeinen Gewerbeschule in Basel. Während des Vorkurses lernte er Matthias Blatter kennen. Beide verdienten sich nebenbei etwas Geld mit Pakete-Sortieren bei der Post. Später wohnten sie in Jupes ersten Zürcher Zeiten zusammen. Die Freundschaft hielt bis zu Jupes Tod.