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Das Bekwyel-Team setzt seine Arbeit unter Beachtung der Einschränkungen aufgrund von COVID-19 so gut wie möglich fort. Die vier neuen Übersetzer, die sich in der Ausbildung befinden, führen Übungen auf der Basis von mehreren biblischen Texten durch. Da das Büro sehr klein ist, arbeiten sie abwechselnd dort, so wie es die Massnahmen vorschreiben. Der Koordinator freut sich sehr darüber, dass sie immer besser verstehen, wie man eine klare und natürliche Übersetzung erstellt und dass sich ihre Gaben gegenseitig ergänzen. Sie müssen allerdings noch lernen, wie sie den Computer für ihre Arbeit und den Austausch mit dem Übersetzungsberater besser nutzen können. Das geplante Paratext-Seminar in der Hauptstadt wurde aufgrund der Reisebeschränkungen während der Pandemie auf ein unbekanntes Datum verschoben.
Die Übersetzung des Johannesevangeliums wurde mit verschiedenen Kleingruppen in denjenigen Dörfern getestet, in denen es im Jahr 2018 bereits Hörgruppen für die Audioversion des Lukasevangeliums gab.
Dank der Diskussionen mit den Übersetzern während der Revisionssitzungen verstehen die Bekwyel zunehmend, wie wichtig es ist, die Bibel in ihrer Muttersprache zu haben, und zwar nicht nur als Hörbuch, sondern auch in schriftlicher Form.
Das Markusevangelium konnte gedruckt werden, und mehrere Bibelabschnitte in Hörformat sind inzwischen auf SD-Karten gespeichert. Diejenigen, die diese Aufnahmen hören, werden oft berührt und ermutigt, ihre eigene Sprache zu benutzen, um mit Gott zu sprechen. Viele wünschen sich Alphabetisierungskurse. Doch die Mittel sind nach wie vor begrenzt, nicht zuletzt wegen der Corona-Massnahmen.