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- Ägypten setzt sich am Afrika-Cup in Kamerun mit 5:4 n.P. gegen die Elfenbeinküste durch und erreicht die Viertelfinals.
- Auch Äquatorialguinea (6:5 n.P. gegen Mali) muss im Elfmeterschiessen zittern, bis der Sieg feststeht.
Rekordsieger Ägypten steht am Afrika-Cup in Kamerun in den Viertelfinals. Die Mannschaft um Liverpools Starstürmer Mohamed Salah gewann nach torlosen 120 Minuten das Penaltyschiessen gegen die Elfenbeinküste mit 5:4.
Eric Bailly, der Verteidiger von Manchester United, war im Elfmeterschiessen der einzige Schütze, der nicht traf. Salah verwandelte den entscheidenden zehnten Elfmeter. Beim Verliererteam wurde Sions Geoffroy Serey Dié nach einer halben Stunde für den an den Rippen verletzten Franck Kessié von der AC Milan eingewechselt. In den Viertelfinals trifft Ägypten am Sonntag auf Marokko.
3 Spiele verlegt
Wegen der schlechten Platzverhältnisse im Stadion in Douala sind 3 Partien des Afrika-Cups in Kamerun in ein anderes Stadion verlegt worden. Dies teilte der afrikanische Verband am Mittwoch mit. Betroffen sind zwei Viertelfinals und der erste Halbfinal am 2. Februar. Bereits am Dienstag hatte der Verband bestätigt, dass nach der tödlichen Massenpanik vorerst nicht mehr im Olembe-Stadion gespielt wird. Dort waren am Montag 8 Menschen ums Leben gekommen, 38 wurden verletzt.
Mali scheitert an Äquatorialguinea
Auch der letzte Achtelfinal der Afrikameisterschaft zwischen Mali und Äquatorialguinea wurde nach 120 Minuten ohne Torjubel erst im Penaltyschiessen entschieden. Dort zeigte Malis Falaye Sacko beim 16. Versuch Nerven und verschoss. Dank dem überraschenden 6:5-Sieg im Elfmeterschiessen steht Äquatorialguinea zum insgesamt 3. Mal im Viertelfinal. Dort trifft der Aussenseiter auf den Senegal.