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Anlass für den Zürcher Appell war ein aufsehenerregender Sponsoringvertrag, den die Universität Zürich mit der UBS 2012 abschloss: die Bank sicherte der Hochschule 100 Millionen Franken zu, um ein ökonomisches Institut aufzubauen. Dies führte zu kritischen Debatten, unter anderem auch in Kontext.
Der Rückblick zeigt: seither ist einiges passiert: Sponsoringverträge mussten offengelegt werden, weil Journalisten dies unter Berufung auf das Öffentlichkeitsgesetz durchsetzten. Die Universitäten verstärkten die Transparenz aber auch von sich aus, manche veröffentlichen zum Beispiel Verzeichnisse mit Interessenbindungen ihrer Professorinnen und Professoren.