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Was wäre ein Heim ohne Indianergrab im Fundament, ohne Küche mit rotierenden Kreissägeblättern, ohne Badewanne mit Testvorrichtung für elektronische Geräte? Sie haben richtig geraten: Sicher und todlangweilig!
Eigens für die Erhöhung der Gefährlichkeit in Ihrem eigenen Heim hat Joscha Sauer einen Ratgeber entworfen, der den strengen Lehren des Feng Shuizid folgt. Für Menschen (und …
Schlagwort-Archiv: Tod
Was wäre ein Heim ohne Indianergrab im Fundament, ohne Küche mit rotierenden Kreissägeblättern, ohne Badewanne mit Testvorrichtung für elektronische Geräte? Sie haben richtig geraten: Sicher und todlangweilig!
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Ein Künstler, der die Grauzonen der Justiz ausreizt, um Klone von sich zu schaffen, die er dann an anspruchsvolle und bisweilen sadistische Kunstliebhaber verkauft.
Eine Barista, die ihre traumatischen Erinnerungen an ihre missglückte Ehe und an eine Vergewaltigung medizinisch entfernen liess und nun aus Paranoia wahnsinnig zu werden droht.
Ein Ausserirdischer, der im …
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Ende 19. Jahrhundert, westlich von London.
Zunächst deuteten die observierten Mars-Eruptionen auf Vulkanausbrüche hin, was für sich gesehen schon eine erstaunliche Entdeckung war. Als dann aber exakt vierundzwanzig Stunden später erneut und erneut und erneut Eruptionen sichtbar wurden, stimmte uns das nachdenklich.
Einige scherzten, es könnten Morsesignale oder Rauchzeichen der Marsmenschen sein. Wie …
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Mort ist ein eigenartiger Junge. Er denkt einfach zu viel, scheint zwei linke Hände zu haben und mehr Knie- und Ellenbogengelenke als jeder normale Mensch. Sein Vater ist verzweifelt. Mort sollte eine Lehre bei einem guten Meister absolvieren. Er hat das richtige Alter. Aber wer würde sich schon erbarmen, diesen Jungen aufzunehmen? Dennoch macht sich sein Vater mit ihm auf den Weg in die Stadt, um einen Lehrmeister zu finden.
Kurz bevor die beiden ohne Erfolg zurück nach Hause gehen wollen, nähert sich Mort ein schwarz gewandeter Reiter. Er führt eine Sense mit sich und als er über die Pflastersteine schreitet, klingt es wie wenn Stein auf Stein schlägt.
Der Vermummte ist an Mort interessiert und wie sich herausstellt, ist er niemand Geringeres als der Tod höchstpersönlich. DER Tod, der die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits begleitet. Er mag die rasche des Jungen und seine Fähigkeit Übernatürliches als solches zu akzeptieren, statt es zu ignorieren.
Mort erklärt sich einverstanden – was bleibt ihm für eine Wahl? – und zusammen reiten sie auf Tods Pferd Binky in die Nacht hinaus zu Tods Anwesen irgendwo im Nirgendwo, wo Mort das Handwerk des Sensenmanns erlernen soll.
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Was für Joe Chip und seine Kollegen als routinemässiger Anti-Psi-Einsatz beginnt, endet in einem surrealen Albtraum. Ihr Chef Glen Runciter stirbt bei einem Bombenanschlag – doch ist er wirklich tot? Denn Chip empfängt merkwürdige Botschaften von ihm: Werbespots im Fernsehen, Graffitis an einer Toilettenwand, Kleingedrucktes auf Etiketten. Immer ist das Schlüsselwort in diesen Botschaften Ubik, offenbar eine Art Wundermittel, das dem zunehmenden Verfall der Welt entgegenwirkt. Und genau ein solches Mittel hat Chip nun bitter nötig, denn um ihn herum beginnen sich die Dinge in der Zeit zurückzuentwickeln – bis im Des Moines des Jahres 1939 die Ereignisse kulminieren …
(Quelle)
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Stranger Than Fiction ist kein gewöhnlicher Palahniuk-Roman. Es ist eine Sammlung von kurzen, teils längeren Aufsätze über Menschengruppen, Einzelpersonen und Palahniuk selbst, die er im Laufe seiner Schriftstellerkarriere neben seinen Romanen gesammelt hat, die aber deswegen nicht weniger interessant sind. Im Gegenteil:
Gruppenbilder
Demolition Derbys mit Mähdreschern und das Zerstören und Reparieren; Ringer und ihr geringer sozialer Status; ein Hundekostüm und die Paranoia vor dem Unbekannten; Schlösser aus Stein, Muskelschmalz und Schweiss; das U-Boot, die Isolation und Tabus.
Palahniuk sucht nach Menschengruppen mit gleichen Zielen, gleichen Träumen, Menschen die sich nicht kennen, die womöglich ganz andere Ansichten und Einstellungen haben, aber an gleichen Orten verkehren.
Porträts
Andrew Sullivan, der konservative Homosexuelle, Marilyn Manson, der stilisierte Mittelpunkt allem Bösen dieser Welt aus Überzeugung, Michelle Keating und die Leichenhunde in Honduras.
Mit gnadenloser Feinfühligkeit beschreibt Palahniuk seine Interviewpartner. Meistens sind es alltägliche Szenen, zuhause, in den vertrauten vier Wänden des Interviewten, aber Palahniuk zieht alle Register seiner Kunst, indem er Erzählung mit Szene verflechtet wie in seinen Romanen. So legt Marilyn Manson ein Tarotspiel auf den Tisch. Jede Karte steht für einen Abschnitt in seiner Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Jede Karte eine Geschichte.
Persönliches
Palahniuk als Hospizbetreuer; Palahniuk über den wahr gewordenen Traum jedes Schriftstellers und wie er in Realität doch ganz anders ist; Palahniuk und das Leben auf dem aktiven Vulkan des Lebens.
Tod im Alltag, die Arbeit, Träume. Diese und viele andere Themen behandelt Palahniuk im dritten Teil der Anthologie und legt den Fokus aus sein eigenes Leben, seine persönlichen Erfahrungen.
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Unheimliches geschieht auf der Insel Waytansea. Die Welt scheint buchstäblich aus den Fugen geraten zu sein, denn Mauern tauchen auf, wo Türen sein sollten, Räume verschwinden und in Wände geritzte Prophezeiungen drohen jedem, der einen Fuß auf die Insel setzt, mit dem Tod. Für Misty Wilmot kommt diese Warnung jedoch zu spät. Wahnvorstellungen über ihren herannahenden Tod suchen sie heim, die Misty minutiös protokolliert. Und sie malt: Geradezu obsessiv zeichnet sie Bild um Bild, bis sie plötzlich begreift, dass sie das Opfer einer grausamen Verschwörung ist …
(Quelle)
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Ein kleiner Mensch stirbt nur zum Schein
Wollte ganz alleine sein
Das kleine Herz stand still für Stunden
So hat man es für tot befunden
Es wird verscharrt in nassem Sand
Mit einer Spieluhr in der Hand …
So beginnt das Lied Spieluhr der deutschen Band Rammstein. Angeleitet von einem Artikel aus Johannas Blog Jo’s Truth, wage ich einen Versuch, die Verse einer Interpretation zu unterziehen.
Denn hinter all den Anzüglichkeiten und Obszönitäten verbirgt sich – man glaubt es kaum – eine Botschaft, die nur darauf wartet, freigelegt zu werden …
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