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»Wenn du einem König deine Freundschaft schenkst, läufst du immer Gefahr, an seinen Taten zu verzweifeln.«
England 1193: Der Bruderkrieg zwischen König Richard Löwenherz und dem jüngeren Prinzen John spaltet das Land. Während Richard England nur als Geldquelle für seine ehrgeizigen Feldzüge in Frankreich und Palästina ansieht, versucht John, die Macht in seinem Vaterland an sich zu reissen. An seiner Seite steht der junge Yvain of Waringham, der in den Dienst des berüchtigten Prinzen getreten ist, um der unglücklichen Liebe zur Verlobten seines Bruders zu entfliehen. Als John nach Richards Tod die Krone erbt, lädt er eine schwere Schuld auf sich - und macht Yvain zum Mitwisser einer Tat, die ihrer beider Leben verändern soll ...
Portrait
Rebecca Gablé studierte Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte und Mediävistik in Düsseldorf, wo sie anschliessend als Dozentin für mittelalterliche englische Literatur tätig war. Heute ist sie freie Autorin und lebt mit ihrem Mann am Niederrhein und auf Mallorca. Ihre historischen Romane und ihr Buch zur Geschichte des englischen Mittelalters wurden alle Bestseller und in viele Sprachen übersetzt.
Detlef Bierstedt ist einer der gefragtesten Synchronsprecher Deutschlands. Er leiht u. a. George Clooney, Jonathan Frakes und Bill Pullman seine Stimme. Ausserdem ist er der Hauptsprecher der Werke von Rebecca Gablé.
"Wenn ich Detlef Bierstedt einen meiner Romane lesen höre, entdecke ich Facetten an meinen Figuren und Geschichten, die ich vorher noch nicht kannte. Ich kann mir keine bessere Stimme für meine Werke vorstellen." REBECCA GABLÉ
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In diesem spannenden und wie immer gut recherchierten Prequel stehen die Warringhams zwischen König Richard Löwenherz und seinem Bruder John. Ist Richard wirklich der strahlende Held und John der Intrigant, wie man sie aus anderen Erzählungen kennt?
Teufelskrone
von einer Kundin/einem Kunden aus Forchheim am 10.12.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)
Gutes Buch. Sehr spannend. Allerdings zeitmäßig sehr viel früher vor den vorher geschriebenen Büchern angelegt. Da muss man erstmal dahinter kommen.
Nicht der beste, aber ein guter Waringham-Roman
von PMelittaM aus Köln am 21.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe
1193: Yvain of Waringham tritt seinen Knappendienst bei Prinz John an und bleibt diesem auch zukünftig treu, was nicht immer einfach ist. Beide, Yvain und John, müssen viele Höhen und Tiefen überwinden.
Nach fünf Waringham-Bänden, die zeitlich aufeinander aufbauen, geht die Autorin erstmals in der Zeit zurück. 1192 wird Rich...
1193: Yvain of Waringham tritt seinen Knappendienst bei Prinz John an und bleibt diesem auch zukünftig treu, was nicht immer einfach ist. Beide, Yvain und John, müssen viele Höhen und Tiefen überwinden.
Nach fünf Waringham-Bänden, die zeitlich aufeinander aufbauen, geht die Autorin erstmals in der Zeit zurück. 1192 wird Richard Löwenherz auf der Heimreise aus dem Heiligen Land festgesetzt und nur gegen Lösegeld wieder frei gelassen. Sein Bruder John greift nach der Krone, muss nach Richards Freilassung aber erst einmal wieder zurückrudern.
Erst kürzlich las ich einen Roman aus dieser Zeit, und bin froh, dass Rebecca Gablé John (und im übrigen auch Richard) differenzierter darstellt. Mittlerweile sieht ihn auch die Forschung nicht mehr ausschließlich als Scheusal, wie man es z. B. auch aus den Robin-Hood-Filmen kennt, sondern als Mann mit Stärken und Schwächen, der nicht nur schlecht agierte. Natürlich ist auch Gablés John kein Engel und manche seiner Taten kann man nicht schönreden, ebenso wenig sein immer willkürlicheres Handeln. Auch Yvain kann im Laufe der Zeit ein Lied davon singen.
Yvain ist mir schnell sympathisch gewesen. Der Leser begleitet ihn über zwei Jahrzehnte, bis nach Johns Tod, und lernt ihn und seine Familie gut kennen. Es ist schön, wieder bei den Waringhams zu sein, auch wenn man sie bisher nur aus späteren Zeiten kannte. Nicht so gut gefallen hat mir leider die, in meinen Augen entbehrliche verbotene Liebschaft Yvains, die sich durch die ganze Geschcihte zieht und für mich keinen erzählerischen Mehrwert hat. Auch wenn man das Ende des Romans betrachtet, frage ich mich, wozu sie gut sein sollte. Leider hat sie mir den Roman ein bisschen verleidet, zumal er in diesen Szenen oft recht kitschig wird.
Ausgestattet ist der Roman wieder perfekt, neben Personenregister, (im HC) farbigen Karten und einem Stammbaum der Plantagenets gibt es ein gut zu lesendes Nachwort der Autorin, in der sie auch über Fiktion und Fakten schreibt, und das mich auf einen weiteren Waringham-Roman zur Zeit Henrys III hoffen lässt.
Für mich nicht der beste, aber ein guter Waringham-Roman, der einmal einen etwas anderen Blick auf John bietet, ohne die Geschichte zu beugen. Ich kann ihn auf jeden Fall Fans des Genres weiterempfehlen und vergebe 4 Sterne.