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Hans Hauri, Bau 1947, Präsident der ETHZ 1968-1973, Gockhausen ZH, anlässlich der 70. GV am 25. Juni 1994 in Zürich zum Ehrenmitglied ernannt.
Hans Hauri, geboren 1924, wuchs in Seengen AG auf. Nach dem Diplom als Bauingenieur war er zunächst Assistent bei Prof. Lardy an der ETH, wo er u.a. erstmals statische Modellmessungen mit elektronischen Mitteln und mit Kunststoffen durchführte. Anschliessend folgte ein Jahr als Forschungsassistent in Paris bei der französischen Staatsbahn SNCF. 1950 gründete er mit Hans Rudolf Fietz ein kleines Ingenieurbüro, das bald für aussergewöhnliche Ingenieurarbeiten (Kernforschungslabor CERN, Amt für Mass und Gewicht, Aufspannboden für die EMPA) bekannt wurde. 1959 liess er sich gemäss seiner pädagogischen Neigung als Hauptlehrer an das Technikum Winterthur wählen. 1963 erfolgte die Wahl zum Professor für Baustatik und Konstruktion an die ETH. 1968, als die EPUL vom Bund als EPF übernommen wurde, wählte man ihn zum Vizepräsidenten des Schulrates und betraute ihn mit der Leitung der ETH Zürich als deren Präsident. In diese Zeit fielen grosse Bauaufgaben im Zentrum und auf dem Hönggerberg, eine starke Vergrösserung des Lehrkörpers, aber auch die Studentenunruhen. Hauri übte die Funktion als Präsident der ETH Zürich bis 1973 aus, dann musste er aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten. In der Folge amtete er bis zu seinem Rücktritt 1989 wieder als Professor. Daneben betätigte er sich als Berater und Experte bei vielen Brücken- und Hochbauten. Bei der FEANI (Fédération Européenne d’ Associations Nationales d’Ingénieurs) engagierte er sich mit der Schaffung des Registers der Europäischen Ingenieure intensiv für die internationale Freizügigkeit unter Ingenieuren.
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| Last update:
30.9.2005 |
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