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Trotz Belastungen durch die jüngst abgeschlossenen Übernahmen im Windkraft- und Softwaregeschäft bestätigte der Technologiekonzern am Donnerstag seine Wachstumsprognose für das Gesamtjahr. Bisher hatte Siemens die Integrationskosten für die Fusion seiner Windkraftsparte mit dem spanischen Konzern Gamesa und für den Kauf des US-Softwarespezialisten Mentor Graphics nicht in seinem Ausblick berücksichtigt.
Das Ergebnis je Aktie werde sich zwischen 7,20 und 7,70 Euro bewegen, bekräftigte Siemens. In diesen Zahlen sei jetzt aber auch berücksichtigt, dass die beiden Transaktionen das Ergebnis je Aktie mit 40 bis 60 Cent belasten dürften. Das Industriegeschäft solle eine Umsatzrendite von elf bis zwölf Prozent abwerfen - obwohl die beiden Transaktionen hier mit einer Belastung von 0,3 bis 0,5 Prozentpunkten zu Buche schlagen dürften.
Im nun abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal legte der Umsatz um sechs Prozent auf 20,22 Milliarden Euro zu, der Überschuss nach Anteilen Dritter stagnierte bei 1,45 Milliarden Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten einen Umsatz von 19,89 Milliarden Euro und einen Überschuss von 1,41 Milliarden Euro erwartet. Der Auftragseingang kletterte um zwei Prozent auf 22,63 Milliarden Euro. Branchenexperten hatten lediglich mit 21,06 Milliarden Euro gerechnet.
(Reuters)