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Sieben Tage nach ihrem 24 Geburtstag hat die Halfpipe-Spezialistin Verena Rohrer ihren Rücktritt vom Spitzensport erklärt. Die Schwyzerin schaut auf 19 Weltcup-Starts und zwei Podiumsplatzierungen auf höchster Wettkampfstufe zurück.
2013 debütierte die damals 17-jährige Rohrer auf neuseeländischem Boden in Cardrona in Weltcup. 18 Weltcup-Starts folgten sowie zwei Teilnahmen an Olympischen Spielen. Jene in PyeongChang 2018 beendete Rohrer im 14. Schlussrang.
Ihre erfolgreichste Saison folgte ein Jahr später: 2018/19 errang sie nicht nur ihre zwei einzigen Podiumsplatzierungen, sondern feierte in Park City mit einem 6. Rang ihre beste Klassierung an Weltmeisterschaften. Aber auch abseits des Weltcup-Geschehens vermochte sie sich einen Namen zu machen: 2020 gelang Rohrer bei ihrem X-Games-Debüt in Aspen den 5. Schlussrang.
«Mein Rücktritt ist keine leichte Entscheidung, zumal ich sehr glücklich bin mit dem Verlauf meiner letzten Saison. Doch mir wurde bewusst, dass ich nicht mehr der Wettkampftyp bin und das Bedürfnis nach einem 'normalen' Leben und nach einer neuen Herausforderung immer grösser wurde», sagt Rohrer. Die neue Herausforderung hat die 24-Jährige bereits gefunden: zurück in den Hörsaal. «Ich schliesse im Sommer meinen Bachelor ab und im Herbst starte ich an der Universität Zürich das Masterstudium im Bereich Erziehungswissenschaften.»