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Persönliche Daten
François erblickte das Licht der Welt am 6. Oktober 1957 in Fribourg als Sohn von Denyse und Robert Rossier. Später zog die Familie nach Biel, wo sein Vater als Arzt wirkte. François war das älteste der Kinder und wuchs mit drei Brüdern und einer Schwester auf.
Nach Abschluss des Gymnasiums in Biel (Eidgenössische Matura Typ B) studierte er von 1976 – 81 an der Universität Fribourg und schloss mit einem Lizentiat in Literatur (licence es lettres) ab. In dieser Zeit wohnte François im damaligen Seminar Regina Mundi, wo er mit den Marianisten in Kontakt kam. Als „Berufswerber“ nannte François in einem Dokument Paul Schenker, der zuvor bereits einige Zeit in Togo am Collège Chaminade in Kara unterrichtet hatte.
1981 – 82 begann er ein Studium in Philosophie, das er für die zwei Noviziatsjahre in Art-sur-Meurthe unterbrach und 1984 – 85 abschloss.
1985 – 87 wirkte François erstmals in Afrika, und zwar ebenfalls am Collège Chaminade. Im Herbst 1987 legte er in „seiner“ Stadt Biel die ewigen Gelübde ab.
Von 1987 – 92 finden wir François in der Heiligen Stadt, in Rom, am Priesterseminar der Marianisten. Am 29. Juni 1991 wurde er von Bischof Joseph Candolfi in der Kirche St. Marien in Biel zum Priester geweiht.
Nun folgte die Vorbereitung auf sein Doktorat in Theologie, wiederum an der Universität Fribourg. Nachdem er auch das Doktorat erfolgreich abgeschlossen hatte, übernahm er 1995 in Abidjan (Elfenbeinküste) das Amt als Direktor des Scholastikats.
Im Oktober 2003 wechselte Pater François Rossier auf den amerikanischen Kontinent und wirkte in Dayton an der Universität und am IMRI (International Marian Research Institute).
Sein Einsatz auf verschiedenen Kontinenten entspricht der Aussage, dass er sich auch gut hätte vorstellen können, Diplomat zu werden, wäre er nicht Marianist geworden.
Am Freitag, 17. Februar 2017, erlitt er während eines Kurses in Mariologie, der ihm sehr am Herzen lag, einen Hirnschlag und verstarb am Donnerstag, 2. März 2017. Während der gesamten Zeit im Spital wurde er auch von den Mitbrüdern in Dayton und Mitarbeitenden des Instituts begleitet.
Pater François Rossier hat nicht nur für die Provinz / Region und nun Territorialkommunität der Schweiz einen grossen und wertvollen Einsatz geleistet, sondern auch für die gesamte Gesellschaft Mariä.
Dies bringen viele Zeugnisse von Mitbrüdern sowie der Oberin der Marianistenschwestern zum Ausdruck.