Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03131.jsonl.gz/1844

18.10.2013, 10:20 Uhr
LeShop.ch ist zufrieden mit dem ersten Jahr seines neuen Abholkonzepts «Drive», mit dem online eingekauft und vor Ort abgeholt wird. Zudem weitet die Migros-Tochter ihr Angebot für SBB-Kunden aus.
LeShop.ch führt ein Angebot ein, mit dem bestellte Waren in einem Schliessfach abgeholt werden können
Am 17. Oktober 2012 startete LeShop «Drive». Mit dem Dienst kann online eingekauft und die Ware anschliessend an einem physischen Standord abgeholt werden. Als Pilotprojekt fungierte Studen bei Biel, wo knapp 5000 Kunden über 30 000 Bestellungen mit einem Gesamtwert von 3,5 Millionen Franken abholten, schreibt LeShop. Nächstes Jahr will man im aargauischen Staufen einen zweiten Standort eröffnen. Dominique Locher, Geschäftsführer von LeShop.ch, sieht noch mehr Potenzial und nennt ein Nachbarland als Vorbild: «In Frankreich gibt es heute bereits 2500 Drive-Abholstellen verschiedener Anbieter. Zusammen machen sie dieses Jahr voraussichtlich einen Umsatz von über 3,7 Milliarden Euro – das entspricht 3,4 Prozent des Gesamtumsatzes Detailhandel.»
Trotzdem will man sich bei LeShop nicht auf «Drive» allein verlassen und hat das Angebot «Rail» ausgebaut, mit dem Waren an den Gepäckschaltern der Bahnhöfe Zürich oder Lausanne abgeholt werden können. Neu ist es auch möglich, Bestellungen in bestimmten Schliessfächern an den Bahnhöfen Zürich und Bern abzuholen. «SBB GoodBox» werden diese Fächer genannt. Wer bis 10.00 Uhr bestellt, kann die Ware ab 16.30 Uhr abholen. Die Identifikation des Kunden geschieht durch einen QR-Code. Trotz den Worten von Locher haben «Drive» und «Rail» noch wenig Einfluss auf das gesamte Unternehmen. Alleine im ersten Halbjahr 2013 verkaufte LeShop Lebensmittel für ##{"type":"InterRed::Userlink","linktype":"b","linkoffset":0,"ziel_ba_name":"cwx_artikel","bid":0,"cid":0,"extern":"","fragment":"","t3uid":"63700","page":0,"text":"82 Millionen Franken","target":"_top","alias":"","_match":"","_custom_params":[]}#!. Während Drive daran immerhin 3,5 Millionen Franken Anteil hat, ist Rail mit total knapp 100 Bestellungen pro Woche und einem bisherigen Umsatz von ungefähr 250 000 Franken praktisch vernachlässigbar.