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Im Jahre 2006 erhielt ich mein erstes Pärchen Phelsuma cepediana und hatte seither einige Hoch- und Tiefs erlebt mit dieser Art. Über meine Erfahrungen möchte ich hier etwas ausführlicher berichten.
Ich begann mich früh mit den verschiedenen Lokalformen auseinander zu setzen. Interessanterweise liessen sich manche Tiere mit verschiedenen Fundorten nicht kreuzen, wo hingegen dieselben Tiere manchmal mit Tieren desselben Fundorts gut funktionierten. Deshalb und weil doch farblich teilweise sehr grosse Unterschiede vorhanden sind, wollte ich natürlich keine lokale Fundortvarianten kreuzen und ordnete die Tiere, welche ich ohne Fundort erhalten habe, anhand von Bildern Fundorten zu. Doch, dass dies alles andere als seriös ist, musste ich bald merken.
Leider haben dies wohl auch andere gemacht, denn einige Tiere mit "Fundort" erwiesen sich letztendlich wohl doch als irgendwelche Mischformen, wenn man der Herkunft etwas genauer auf den Zahn fühlte.
Lokalitätszuordnungen gemäss Bildern und Farbmerkmalen sind völlig unzureichend, deshalb mein Appell, nicht irgendeinen Fundorte selbst zu erfinden.
Meine morphologischen Studien unterstreichen die genetischen Ergebnisse von Austin et al. (2003), welche besagen, dass es sich bei Phelsuma cepediana um drei Arten handelt, wobei nur der Süden von Mautitius und die auf Rodriguez eingeführten Tiere untersucht worden sind. Auch
Harmon et al. bestätigen (2008), dass Phelsuma cepediana ein Sammeltaxonom ist, sprich drei Arten enthält. Es ist mir also nicht möglich, einen Haltungsbericht für Phelsuma cepediana an sich zu verfassen, viel mehr für die verschiedenen Formen.
Die Genetik besagt, dass es zwei Tieflandformen (Form A und C) und eine Hochlandform (Form B) gibt.
Phelsuma cepediana lässt taxonomisch noch viele Fragen offen. Ich beschäftige mich schon seit 2008 mit der dazugehörigen Morphologie. Es erweist sich als äusserst schwierig diese den drei genetischen Formen zuzuordnen.
Sollten die Arten in einer Publikation morphologisch beschrieben werden, werde ich diese hier genauer beschreiben, mit dem Ziel, einen Bestimmungsschlüssel zu erstellen, womit sämtliche Tiere
einer der drei Arten zugeordnet werden können.
Ansatzweise und eher oberflächlich sind zumindest einige lokale Verbreitungsvarianten bereits beschrieben und in der Bildergalerie mit Bildern belegt, wobei ich vorerst auf morphologische Merkmale verzichtet habe.
Im Gegensatz zu anderen lokalen Verbreitungsvarianten von Form C, bleiben die Tiere von Trou aux Biches im Nordwesten von Mauritius etwas kleiner und sind mit einer KRL von meist weniger als 5cm bei beiden Geschlechtern etwas zierlicher gebaut. Weibchen haben im Gegensatz zu anderen Verbreitungsgebieten einen komplett weissen Dorsolateralstreifen, das Grün ist dunkler und hat einen Blaustich, der gesamte Dorsalbereich kann blau erscheinen. Beide Geschlechter haben braune Beine mit weissen Punkten und erreichen niemals das von Phelsuma cepediana gewohnte Blau, mit Ausnahme des Schnauzenflecks, der wenige Tage nach Schlupf hervorsticht. Sie beginnen bereits mit sechs bis acht Monaten mit der Umfärbung und es erscheint auf dem gesamten Dorsal- und Supracaudalbereich ein einheitliches Türkisblau. Die Augenringe sind hell und im Gegensatz zu den anderen lokalen Verbreitungsvarianten niemals grün oder blau. Beide Geschlechter haben einen weissen bis gräulichen Bauch. Grundsätzlich ist ein eher geringer Geschlechtsdichromatismus vorhanden, gerade im Vergleich zu anderen lokalen Verbreitungsvarianten oder unter Phelsuma cepediana zusammengefassten Arten. So ist das Geschlecht anhand von Färbung oft schwierig zu bestimmen. Die Rückenzeichnung ist meist mehr oder weniger erkennbar in Quadrätchen gegliedert, der Schwanz weist vor allem bei Jungtieren rote Ringe auf und der Lateralstreifen zieht sich am Schwanz weiter. Diese Lokalform weist die wohl am spektakulärsten gefärbten Weibchen und gleichzeitig die unscheinbarsten Männchen auf aller P. cepediana Formen auf.
Eine sehr ähnliche Variante von Form C findet sich in einer sekundären Population auf Ile cerf, wo die Tiere hingegen gelbe Bäuche aufweisen können und der Geschlechtsdichromatismus etwas stärker ausgeprägt ist.
Südlich vom Mont Cocotte fand ich die Tiere, welche genetisch am weitesten von den Tieren von Trou aux Biches entfernt sind, innerhalb der Form C. Diese werden im Vergleich zu den Trou aux Biches Tieren etwas grösser, die Jungtiere weisen einen Goldschimmer auf und besitzten eine orange Schwanzunterseite. Sie sind im ersten Jahr dorsal uni grün und weisen noch keine Fleckenzeichnung auf, der Schnauzenfleck färbt sich erst mit ca. zwei jährig blau. Rote Schwanzringe fehlen komplett. Optisch äusserst erstaunlich, dass beide lokalen Varianten genetisch der Form C zuzuordnen sind. Im kommenden Jahr werde ich wohl mal versuchen, die beiden Formen zu kreuzen, was genetisch gesehen möglich sein müsste.
P. cepediana Form C ist die am einfachsten zu pflegende Art, dieser drei und auch für gut informierte Halter mit wenig Erfahrung gut haltbar. Letzteres ist vermutlich der Grund, warum die allermeisten Tiere in der Terraristik dieser Form zuzuweisen sind.
Ich halte ein Pärchen in einem Terrarium von 40x40x80. Das Terrarium ist bestückt mit Herkulesstaude und schlicht bepflanzt, damit ich die Übersicht habe, ob beide Tiere in Ordnung sind. Dies, weil mir ein Männchen mal sein Weibchen völlig verbissen, aber dank der sofortigen Trennung zum Glück nicht getötet hat. Wichtig scheint mir, dass die Bodenfläche frei bleibt, damit einerseits Futtertiere gesichtet werden und anderseits eine erheblich bessere Kontrolle gewährleistet ist.
Als Beleuchtung verwende ich lediglich eine T-5 Röhre mit Tageslichtspektrum. Punktstrahler verwende ich nur im Frühling und Herbst, da der Tierraum sonst überhitzen würde oder es im Winter nicht kühl genug würde, um die Tiere im Frühling zur Fortpflanzung zu stimulieren. Bei einem einzelnen Terrarium sollten diese aber auf jeden Fall zugeschaltet werden. Diese Form verblasst vergleichsweise wenig, respektive behält auch im Terrarium die Rottöne recht gut.
Ich füttere die Tiere mit Heimchen, Wachsmottenlarven, Stubenfliegen, verschiedenen kleinen Schabenarten, Bohnenkäfern, Getreidekäfern und Wiesenplankton. Ich versuche so viel Abwechslung wie möglich zu bieten. Die Futtertiere bestäube ich bei jeder Fütterungmit einem entsprechenden Vitaminpräparat. Ich füttere jeweils ein Mal die Woche die adulten und drei mal die juvenilen Tiere. Auf Drosophila verzichte ich komplett.
Zudem steht immer ein Schälchen bereit, welches mit einem Gemisch aus zwei Drittel zu Pulver verarbeiteten Blütenpollen und zu einem Drittel aus Vitaminpulver besteht. Während der Eiablage wird dies gerne angenommen. Inder Natur sind P. cepediana Form C oftmals an Blütenständen von Bananenpflanzen zu finden und lecken den süssen Saft. Für die Pflege dieser Art scheint mir Fruchtbrei und ca. einmal im Monat Fruchtjoghur/Fruchtzwerge wichtig zu sein. Dort können auch problemlos lebenswichtige D3 Präparate (Wild Tropfen/Vide3 CH; Vigantoletten DE) und Calcium (z.B. Herpetal complete) zugegeben werden, welche fettlöslich sind und so besser aufgenommen werden.
Der Wasserbedarf wird über das Sprühwasser gedeckt, dies reicht auch aus, wenn im Winter nur noch jeden zweiten Tag gesprüht wird.
Die Form C lebt im Vergleich in trockeneren Gebieten und benötigt entsprechend keinen starken Feuchtigkeitsanstieg, um zur Fortpflanzung stimuliert zu werden. Ich sprühe jeweils am Abend, jedoch nicht so stark, wie bei anderen Lokalformen. Ab Frühling sprühe ich zusätzlich am Morgen, im Winter nur jeden zweiten Tag.
Die Luftfeuchtigkeit halte ich bei dieser Form im Winter etwas tiefer. Sie beträgt nach dem Sprühen im Frühling durchschnittlich ca. 80% und vorher ca. 40%.
Im Sommer halte ich die Art tagsüber bei 27 Grad, wobei diese an heissen Tagen auch mal über die 30 Gradmarke klettern kann. In der Nacht fällt die Temperatur auf ca. 22-23 Grad. Im Winter erreicht die Temperatur lediglich 25 Grad am Tag und fällt in der Nacht auf 18-20 Grad ab.
Die Beleuchtungsdauer halte ich wie bei allen Arten bei 14 Stunden im Sommer und bei 8 Stunden im Winter.
Unter den beschriebenen Bedingungen erweist sich Form C im Vergleich zu den anderen beiden Formen als recht robust. Ich hatte bisher wenig Probleme mit hinfälligen Weibchen, wobei ich diese nicht verpaare, bevor sie ein Alter von 15 Monaten erreicht haben.
Eier werden bei mir meist in waagrecht (M. Cocotte in diagonal) angebrachte Herkulesstauden geklebt, wo ich diese gut rausschneiden und in den Inkubator überführen kann.
Bei konstanter Bruttemperatur von 31 Grad hatte ich eine nahezu 50%ige Männchenquote. Bei spät entdeckten Gelegen und/oder kühleren Temperaturen schlüpften lediglich Weibchen. Bei 32 Grad waren die Jungtiere hinfällig und starben innerhalb der ersten Wochen.
In der Aufzucht erweist sich diese Form ebenfalls als robust, wenn man die allgemeinen Regeln in der Phelsumenhaltung einhält. Zu warme Temperaturen und das Verfüttern von Drosophila verkraften sie eher schlecht.
Im Charakter erlebe ich diese Art als scheu, wenn auch vergleichsweise recht zeigefreudig, beim Hantieren im Terrarium jedoch sehr hektisch, vor allem die Männchen. Es ist mir schon mehrmals passiert, dass mir beim Sprühen ein Männchen in Panik entgegengerannt und entwichen ist. Wenn sie in Panik geraten, können sie ein völlig unkontrollierbares Fluchtverhalten an den Tag legen.
Die Weibchen erlebe ich hingegen als sehr zutraulich und ich habe es schon mehrfach geschafft, diese an die Fütterung von der Pinzette zu gewöhnen.
Innerhalb der Individuen gibt es hier auch grosse Unterschiede.
Diese Form kommt nur im Hochland von Mauritius in einer Höhe zwischen 400 und 800 Metern über Meer vor, wo ein kühles und feuchtes Klima vorherrscht, doch sobald die Sonne durchdringt ist es eine kurze Zeit sehr heiss und die Tiere kommen aus ihren Verstecken. Männchen erreichen eine Kopfrumpflänge von rund ca 6cm.
Typisch für diese Form ist, dass sie sich bei Stress innerhalb kurzer Zeit komplett schwarz färben kann, wobei die sonst dunklen roten Schnörkel als helles Orange hervorstechen. Die Schnauze wirkt eher länglich und spitzförmig bei beiden Geschlechtern. Die Tiere haben als Adulti einen gelblich grünen Bauch, wobei gerade bei adulten Männchen Bauch und manchmal sogar Beine leuchtendgrün bis türkis gefärbt sein können.
Die Männchen brauchen ca. zwei Jahre, bis sie umgefärbt sind und haben die Tendenz im Terrarium etwas stärker zu verblassen, als Form C.
Bei Jungtieren sind oftmals schwarze feine Punkte erkennbar. Jungtiere und jüngere Weibchen haben eine melierte Zeichnung auf einem gelbgrünen bis beigen Grund. Diese Dorsalzeichnung geht mit ca. zweijährig in klare, blau überhauchte, Zeichnungselemente auf einem sattgrünen Grund über.
Die Färbung und Grösse kann je nach lokaler Verbreitungsvariante variieren. Die Tiere des östlichen Gebirges (Bamboo Mountains) sind oftmals ab dem Hinterrücken ohne Fleckenzeichnung.
Diese Form teilt den Lebensraum mit Phelsuma rosagularis.
Ich halte ein Pärchen in einem Terrarium von 40x40x80. Das Terrarium ist bestückt mit Herkulesstaude und schlicht bepflanzt, damit ich die Übersicht behalte und die Futtertiere sich nicht zu sehr verstecken können.
Das Terrarium steht im Keller, wo über das Jahr Temperaturen zwischen 8 und 20 Grad herrschen.
Als Beleuchtung verwende ich zwei T-5 Röhren mit Tageslichtspektrum und Wärmespots, welche eine halbe Stunde nach den T-5 Röhren zugeschalten werden und auch entsprechend früher erlöschen.
Es scheint wichtig zu sein, dass nach einer kühlen Nacht am Tag wieder klimatische Bedingungen wie bei Küstenformen erreicht werden.
Ich füttere die Tiere mit Heimchen, Wachsmottenlarven, Stubenfliegen, verschiedenen kleinen Schabenarten, Bohnenkäfern, Getreidekäfern und Wiesenplankton. Ich versuche so viel Abwechslung wie möglich zu bieten. Die Futtertiere bestäube ich bei jeder Fütterung (ich füttere jeweils zwei Mal die Woche) mit einem entsprechenden Vitaminpräparat.
Zudem steht immer ein Schälchen bereit, welches mit einem Gemisch aus zwei Drittel zu Pulver verarbeiteten Blütenpollen und zu einem Drittel aus Vitaminpulver besteht. Inder Natur sind P. cepediana Form A häufig bei austretenden Baumsäften zu finden und lecken den süssen Saft. Für die Pflege dieser Art scheint mir Fruchtbrei und ca. einmal im Monat Fruchtjoghur/Fruchtzwerge wichtig zu sein. Dort können auch problemlos lebenswichtige D3 Präparate (Wild Tropfen/Vide3 CH; Vigantoletten DE) und Calcium (z.B. Herpetal complete) zugegeben werden, welche fettlöslich sind und so besser aufgenommen werden.Während der Eiablage wird dies gerne angenommen.
Im Winter wird das Ernährungsangebot reduziert und im Frühling wieder gesteigert. Der Wasserbedarf wird über das Sprühwasser gedeckt, wobei im Winter ein zusätzliche Schälchen mit Wasser bereit steht (das regelmässig gereinigt und erneuert wird), da nicht mehr täglich gesprüht wird.
Diese Form scheint eine feuchtere und kühlere Haltung in der Nacht zu benötigen mit deutlichem Temperaturanstieg am Tag, wobei zu bedenken ist, dass es in Mauritius höhenmässig kein Hochland wie auf Madagaskar gibt, das heisst die Grundtemperatur sollte im Gegensatz zu z.B. barbouri nicht allzuweit unter 10 Grad fallen. Dennoch herrscht auf 700 Metern in Mauritius ein wesentlich kühleres Klima mit stärkerer Nachtabsenkung als im Tiefland. Ich sprühe jeweils am Abend so viel Wasser, dass die Scheiben grad so knapp nicht anlaufen. Die Luftfeuchtigkeit steigt dann auf ca. 90% und ist vor dem Sprühen selten unter 50-60%.
Im Herbst und Winter halte ich die Feuchtigkeit etwas niedriger, sprich bei ca. 60% nach dem Sprühen. Im Frühling und Sommer sprühe ich zusätzlich am Morgen.
Im Sommer halte ich die Art tagsüber bei 25, lokal sogar bis 40 Grad und in der Nacht fällt die Temperatur auf ca. 15 Grad. Im Winter erreicht die Temperatur lediglich 23 Grad am Tag und fällt in der Nacht teilweise auf unter zehn Grad ab. Dies erreiche ich durch eine Haltung im Keller und bei Bedarf durch das öffnen des Fensters zum Lichtschacht. Die Temperatur kriege ich mittels Zuschalten von Wärmespots hin.
Die Beleuchtungsdauer halte ich wie bei allen Arten bei 14 Stunden im Sommer und bei 8 Stunden im Winter.
Der Feuchtigkeits-, Temperatur- und Lichtanstieg im Frühling ist elementar für die Fortpflanzung.
Diese Art erweist sich als schwierig zu vermehren, wenn sie unter beschriebenen Bedingungen auch sehr ausdauernd sein können. Die Vermehrung gelang mir nur mit der Linie von Thomas Hofmann, nicht aber mit den Tieren von Vacoas oder View Point. Aufgrund des langsamen Wachstums verpaare ich sie frühestens mit 18 Monaten. Eine ausreichende Vitamin-, Calciumversorgung ist elementar.
Eidaten habe ich noch nicht gesammelt, es schlüpfen jedoch schon bei etwas niedrigeren Bruttemperaturen Männchen, als bei Form C.
Eier wurden bei mir meist in senkrecht angebrachten Bambusersatz (Herkulesstaude oder jap. Knöterich) oder an Scheiben, hinter einen Sichtschutz, geklebt.
Die Jungtiere erwiesen sich bisher als recht anfällig, bei relativ feuchter und nicht zu warmer Haltung, wachsen sie jedoch zu gesunden Adultis heran. Auf das Verfüttern von Drosophila sollte komplett verzichtet werden.
Ich erlebe diese Art als sehr scheu und nicht zeigefreudig. Nach einem Terrariumwechsel benötigen sie oftmals rund drei Monate, bis sie sich überhaupt wieder blicken lassen.
Aggressionen vom Männchen aus können so nur schwierig beobachtet werden, was die Kontrolle stark erschwert.
Auch hier gilt, dass die Weibchen grundsätzlich zutraulicher sind, von der Pinzette gefressen hat mir jedoch noch nie eine. Wenn man sich ruhig vor das Terrarium setzt dauert es ein paar Minuten, bis der Kopf vorsichtig rausguckt, nach weiteren fünf (manchmal auch bis zu dreissig) Minuten verlassen sie plötzlich schlagartig ihr Versteck und wärmen sich meist erstmal auf oder trinken Sprühwasser. Mit etwas Geduld kann man sie in ihren wunderschönen Farben beobachten, es ist aber auf jeden Fall nicht ein Tier, das man auf den ersten Blick sieht, gerade dies kann aber durchaus ein spannender Aspekt sein, wenn man sich die Zeit nimmt, sich vor so ein Terrarium zu setzen.
Den Jungtieren wird sofort intensiv nachgestellt. Bei mir ist eine Haltung mit mehreren Weibchen bisher nie erfolgreich verlaufen, ich kenne jedoch Fälle, wo dies klappt.
Die Tiere sind stressanfällig, wenn auch nicht ganz so extrem wie die Form A.
Diese Form zeichnet sich durch eine klare Fleckenzeichnung aus. Gerade bei adulten Männchen kann der gesamte Rücken in einem leuchtenden Himmelblau strahlen. Sie ist im Tiefland in feuchten Regionen entlang von Flüssen, im Süden von Mauritius anzutreffen und ist ebenfalls sehr variabel in der Färbung. Die Weibchen im Westen gleichen denen von Form C südlich des Mont Cocotte.
Adulte Männchen haben oft grüne Bäuche, wie die Hochlandtiere. Im Osten können die Tiere sehr gross werden mit einer KRL von bis zu 7cm.
Über die Jungtierfärbung weiss ich derzeit noch nicht Bescheid.
Die Art erlebe ich als sehr scheu, wenn auch nicht ganz so scheu wie die Form B.
Von dieser Art besitze ich bloss ein Männchen, da mir das Weibchen auf dem Transport verstorben ist. Dieser ist jedoch relativ robust, wenn auch sehr scheu. Diese Tiere scheinen äusserst stressempfindlich zu sein, vor allem die Weibchen. Dies bestätigen auch Berichte von anderen Haltern dieser Art, denen oftmals gesunde Weibchen auf dem Transport verendet sind.
Sämtliche Kreuzungsversuche mit Weibchen der Form C, welche genetisch am nähesten liegen würden, schlugen fehl. Die Tiere paarten sich wohl, die Embrios starben jedoch immer mit einem Durchmesser von ca. zwei Milimetern ab. Dieselben Weibchen sorgen mit anderen Männchen regelmässig für Nachwuchs.
Ich halte ihn derzeit gleich wie die Form C und die Zucht scheint nicht so schwierig zu sein, wie bei Form B, die Tiere scheinen mir dennoch anspruchsvoller, als Form C.
Ich halte sie wie die Form C, allerdings eher etwas feuchter.