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Es war ein Freitagabend der Verdikte (Kloten und Bern oberhalb des Playoff-Strichs, Lausanne und Ambri-Piotta unterhalb). Und die Bianconeri treffen in den Playoff-Viertelfinals auf den EV Zug, der in Sachen Nervositätsverwaltung und Einstellung einigen Optimismus seitens der Luganesi verspricht.
In der Tat setzten sich die Bianconeri mit 3:2 nach Verlängerung gegen die Zuger durch, auf die man nun eben in der Playoff-Viertelfinalserie trifft.
Beidseitig bewusst, dass man sich schon bald wieder begegnen könnte, wollte man schon jetzt einige Duftmarken setzen.
So entstand ein intensives Spiel, das mit körperbetontem Eishockey gespickt und stets umstritten war. Schliesslich besorgte Pettersson in der Verlängerung, nach 61:10, den Siegestreffer nach einer blendenden und "ikea-artigen" Vorbereitung durch Martensson und Klasen.
Hirschi & Co. gefielen mit ihrem hartnäckigen Kampfgeist gegen die Zuger. So suchten sie den Puckbesitz auf jedem Zentimeter des Eisrinks. Symptomatisch war dafür der gewonnene Boxkampf von Julien Vauclair gegen Suri. Gut auch Goalie Merzlikins, der eine fehlerfreie Partie ablieferte. (rsz)