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"Ich persönlich halte das für einen schweren politischen Fehler von Angela Merkel, dass sie die Kandidatur von Weidmann nicht mehr weiter betreibt. Es wäre gut, wenn jemand aus der grössten Volkswirtschaft des Euroraums an der Spitze der EZB stünde", wird Nowotny weiter zitiert.
Zu den erforderlichen Eigenschaften, meinte der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), ein EZB-Präsident müsse sein Handwerk verstehen. "Das heisst, er oder sie muss ein guter Ökonom sein. Man muss daneben auch eine praktische Erfahrung haben. Ein politisches Gespür ist natürlich auch nötig."
Auf die Frage, wie die EZB-Mitglieder mit Unkenrufen umgingen, dass es den Euro zerreissen werde, betonte Nowotny, es habe eine Zeit gegeben, in der die Herausforderungen tatsächlich sehr gross waren. "Heute wird von den Kapitalmärkten weltweit der Euro als gegeben angenommen, also niemand auf den Märkten geht davon aus, dass es ein Zerbrechen der Eurozone geben könnte. Der Euro ist sicher."/ivn/APA/jkr
(AWP)