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“Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern.”
Nelson Mandela
Bildung für Kinder liegt uns am Herzen. Sie ist ein echter Game Changer in armen Ländern, denn sie öffnet die Türe zur Selbstbestimmung, schafft echte Perspektiven und ebnet den Weg aus der Armut. Mit Summits4Hope unterstützen wir Projekte, die Kindern die Tore zur Schulbank öffnen, damit sie ihr vorhandenes Potential ausschöpfen können.
Summits4Hope identifiziert sich mit den Zielen der UN zum Recht auf Bildung. Sie ermöglicht sozioökonomische Mobilität nach oben und ist ein Schlüssel zur Flucht vor der Armut.
Seit 2015 fördert Summits4Hope in Zusammenarbeit mit we care 4 Strassenkinder und finanziell unterprivilegierte Mädchen in Kenia mit der Übernahme von Schulgebühren und Scolarships. Damit legen wir den Schlüssel zur Flucht vor der Armut.
Geschichte
Mosambik zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Nach der langen Kolonialgeschichte und der Unabhängigkeit von Portugal 1975 verhinderten insbesondere der Bürgerkrieg von 1977 bis 1992, Naturkatastrophen und die ab den 1990er-Jahren bis heute hohe HIV/Aids-Rate eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.
Gesellschaftliche Entwicklung
Obwohl das Land seither zu den sich am schnellsten entwickelnden Volkswirtschaften des ganzen Kontinents gehört, sind Armut und Ungleichheit immer noch weit verbreitet: Gemessen am Human Development Index (HDI) und dem Pro-Kopf-Einkommen gehört Moçambique zu den 10 ärmsten Ländern der Welt. Rund die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze von USD 1.90.
Mosambik hat eine der höchsten Geburtenraten der Welt, jedoch auch eine tiefe durchschnittliche Lebenserwartung von rund 58 Jahren. Dies ist unter anderem auf das Auftreten wasserbürtiger Krankheiten zurückzuführen.
Urbanisierung
Mosambiks Bevölkerungswachstums- und Urbanisierungsraten gehören zu den höchsten weltweit. So hat sich die urbane Bevölkerung des Landes seit 1990 auf 8 Mio. verdreifacht. In den nächsten 20 Jahren wird sie voraussichtlich auf 24 Mio. ansteigen.
Wasser- und Sanitärsituation
Rund die Hälfte der Bevölkerung von Mosambik hat Zugang zu sauberem Wasser. Nur gerade 21 Prozent hat Zugang zu adäquaten Sanitäranlagen. Es wird geschätzt, dass diese Sanitärsituation die Regierung aufgrund von vorzeitigen Todesfällen, Arztkosten und Produktivitätsverlusten jedes Jahr über 4 Milliarden Meticais - rund 70 Mio. Franken - kostet.
Einwohnerzahl
28.8 Millionen
Lebenserwartung
58 Jahre
Human Development Index (HDI)
Rang 180 (Total 189)
WASH-Situation
60% ohne sicheren Zugang zu sauberem Wasser
90% ohne sicheren Zugang zu Sanitäranlagen
Urbanisierungsrate
3.8%
Projekte in Nairobi und Nakuru
Street Children’s Assistance Network of Nakuru (SCANN)
SCANN wurde im Jahr 1997 von Shamsher Gilani, Geschäftsführer eines grossen Familien-Unternehmens in Nakuru, gegründet. Unter seiner Führung gelang es, viele gemeinnützige örtliche Organisationen in einem für Kenia einzigartigen Projekt zu vereinen.
Noch heute zieht Shamsher nachts los, um in den Slums von Nakuru verwahrloste Waisen der Strasse aufzuspüren. Sie leben ohne Hoffnung, besitzen nichts, ausser die Lumpen an ihrem Leib, und wissen nicht, ob oder wann sie wieder etwas Essen werden. Er überlässt jedem einzelnen Kind die Wahl: das Leben auf der Strasse oder eine Zukunft bei SCANN.
SCANNs primäres Ziel ist es, diesen Kindern dank Bildung eine selbstbestimmte Zukunft zu schenken. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Resozialisierung, Essen, Kleidung, ein Zuhause und die medizinische Versorgung. Zwischen 110 und 120 Jungs leben in diesem Heim. Dort werden sie rund um die Uhr betreut und besuchen lokale Schulen in Nakuru.
Zurück ins Alltagsleben werden die Jungs erst zurück geführt, nachdem sie nach der Primar- auch die Sekundarschule und eine Fachausbildung abgeschlossen haben. Den besten Schülern wird zudem auch noch das in der Regel vier Jahre dauernde Universitäts-Studium bezahlt. Seit den bescheidenen Anfängen im Jahr 1997 haben insgesamt 65 Jungs eine Fachausbildung oder ein Studium abgeschlossen. Von der Strasse weg in ein selbstbestimmtes Leben – denn auch in Strassenkindern steckt ein enormes Potential!
Summits4Hope finanziert 100% der jährlich anfallenden Schulgebühren, Kosten für Schuluniformen und Schulmaterial. Überwacht werden die Ausgaben von unserem Partner we care 4.