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Utopia ist mein neuer Roman. Er besteht erst in Bruchstücken, die ich hier nach und nach veröffentlichen werde.
[Dieser Beitrag gehört zum Roman „Utopia“. Der Roman erscheint im Blog in loser Reihenfolge. Der Beginn findet sich hier.]
Das Zeitungslesen hatte Noë angestrengt. Da waren so viele Fakten und irgendwie schaffte sie es einfach nicht, diese angemessen einzuordnen. Sie wusste nicht, was sie mit all den Informationen anfangen sollte.
[Dieser Beitrag gehört zum Roman „Utopia“. Der Roman erscheint im Blog in loser Reihenfolge. Der Beginn findet sich hier.]
Als Noë wieder zu sich kam, befand sie sich in einem hellen Raum mit weichem Teppich und mit einem Blumenstrauss auf dem Tisch. Sie lag auf einem Sofa, unter einer Decke und fühlte sich erholt. Ruhig und ausgeschlafen.
[Dieser Beitrag gehört zum Roman „Utopia“. Der Roman erscheint im Blog in loser Reihenfolge. Der Beginn findet sich hier.]
Als Noë die Augen aufschlug, wurde sie von grellem weissem Licht geblendet. Schnell machte Sie die Augen wieder zu. Ein Blitz durchfuhr sie. Hatte sie das nicht schon einmal erlebt?
Immer wenn Noë ein goldenes Buch fertig gelesen hatte, verschwand es einfach, wenn sie einmal nicht hinguckte und jedes Mal fand sie in den Regalen ein neues leuchtendes Buch.
Noë begann sich allmählich etwas zu langweilen mit all den Büchern. Zwar liebte sie jede einzelne der vielen Geschichten, aber es waren halt doch nur Geschichten und es waren nicht eigene Erlebnisse und sie fragte sich manchmal, was das alles denn mit ihr zu tun hatte.
Noë staunte über die vielen Bücher. Sie zog da und dort eines hervor und bewunderte das Cover. Es waren Geschichten von Menschen und Tieren. Die grossen Bücher enthielten meist viele Bilder. Die kleineren Bücher waren nur voll von Buchstaben. Von Wörtern. Von Sätzen.
Plötzlich fand sich Noë in einem Raum mit grellem weissem Licht wieder. Es blendete sie so stark, dass sie sich erst gar nicht richtig orientieren konnte. Eben stand sie noch auf der weiten grünen Wiese, dann plötzlich war sie in diesem unnatürlichen Raum.
Noë merkte, wie viel sie wusste. Nicht nur über den kleinen Maulwurf. Sie wusste auch etwas über eine Maus namens Frederic. Frederic sammelt Geschichten. Sie wusste es einfach. Aber sie fand auch ein Buch, dass genau davon erzählte.
Noë erkannte immer mehr Zeichen. In der ganzen Landschaft waren sie verstreut. Und erzählten ihr Dinge. Die Sonne ist warm. Der Baum gibt Schatten. Die Luft ist frisch. Atme tief ein. Sie hatte Spass daran, die Zeichen zu lesen.
Noë musste wirklich alle Kraft zusammen nehmen, um sich doch wieder auf diese Zeichen zu konzentrieren. Überall tauchten sie auf: gezakt, rund, rund mit offener Spitze und Verzierung.