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An meinen ersten NCAA Cross Country Meisterschaften konnte ich mit dem 149. Rang meine Erwartungen nicht erfüllen.
Nur gerade 8 Tage nach den South Central Championships, wo ich mit dem dritten Rang das Ticket für dieses Rennen sicherte, fand in Wisconsin die Nationalen Meisterschaften statt. Die University of Wisconsin baute eine eindrückliche Strecke für mehrere Millionen Dollar und dementsprechend gut war der Kurs. Der Untergrund war, im Gegensatz zu den meisten Crossläufen, sehr kompakt wie eine Strasse. Nichtsdestotrotz war die Strecke mit rund 350 Höhenmetern recht anspruchsvoll. Obwohl die meisten Schweizer noch nie von diesem Rennen gehört haben, ist dieses Rennen eines der grössten und stärksten besetzten Crossrennen in der Welt:
Denn an den NCAA Nationals messen sich die besten 31 US-Universitätsteams plus 36 Individual-Athleten von den restlichen Teams um die NCAA Meister zu ermitteln. So stehen 255 der besten Student-Athletes am Start und dementsprechend hart wird das Rennen gelaufen:
Aus der Box 16, in der Mitte der Startlinie, hatte ich einen recht guten Start, doch entgegen allen anderen Rennen waren hier 250 Athleten, welche gleichschnell oder noch schneller starten konnten. So versuchte ich mit dem horrenden Tempo mitzugehen, war aber gleichzeitig etwas zu vorsichtig, da ich nicht zu früh in den roten Bereich laufen wollte. Dadurch fand ich mich nach 2km auf dem 183. Rang, deutlich vom angestrebten Top 100 Platz entfernt. In den kommenden Kilometern konnte ich kontinuierlich Plätze gut machen, dies aber deutlich langsamer als erhofft. So platzierte ich mich am Ende auf dem enttäuschenden 149. Rang.
Einige Tage nach dem Rennen, kann ich sagen, dass es trotz allem eine super Erfahrung war. Die Dimensionen dieses Rennens waren deutlich grösser, als dass ich es mir gewohnt war und mein Rennverhalten wird mir eine Lehre sein für kommende Meisterschaften.