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Dorf: 147
Häuser, 1520 Ew. 1461 Ew. französischer, 281 deutscher
und 12 italienischer Sprache.
Kirchgemeinde
Tramelan Dessus. Viehzucht. Holzhandel und
Sägen. Uhrenindustrie. Reges geselliges
Leben mit zahlreichen Vereinen und Gesellschaften. Eine
Bulle des Paptes Alexander III. gedenkt 1178 der
Kirche zu Trameleins, die zusammen mit dem Drittel der Zehnten, einigen besondern Gütern und dem Kirchensatz dem Stift zu
St. Immer zugeteilt war.
Tramelan bildete eine im Bistum Basel
eingeschlossene und nahe der Grenze des Bistums
Lausanne gelegene Exklave
des Erzbistums Besançon, wie aus Urkunden seit 1297 hervorgeht.
Die Kollatur stand dem Stift zu
St. Immer bis zur Reformation zu. An der Stelle Sur le
Château nö. von
Tramelan Dessous stand einst die Burg der im 13. und 14. Jahrhundert genannten Edeln von
Tramelan. Nähere Berichte über
diese Burg, deren letzte Ueberreste im 19. Jahrhundert verschwunden sind, fehlen. Funde aus der Römerzeit
lassen vermuten, dass sich hier auch eine römische
Feste erhob, die zur Verteidigung der teilweise heute noch erhaltenen
Strasse von der
Pierre Pertuis nach den
Freibergen bestimmt war. Eine ehemals auf Boden von
Tramelan abgebaute Asphaltmine ist
schon längst eingegangen. Fund eines Nephritbeiles. 1178: Trameleins; 1297:
Tramelans; 1384: Tremolin.
Vergl. die Histoire deTramelan.
Tramelan 1899. - Trouillat, J. Monuments de l'histoire de l'ancien évêché deBelle. Vol.
I.
Porrentruy 1852.
Ist 1,5 km lang und hat ein Gefälle von 48%. Es beginnt am
SW.-Hang der
hohen
Stammerspitz
(Piz Tschütta; 3258 m), nimmt S.- und SSW.-Richtung und ist bis nahe zur Mündung sehr
steil durchschluchtet.
Zur rechten erhebt sich der
Mot da Cutessa (2428 m), zur linken die Punkte 2271 und 2647 m. Gesteine
sind graue Kalk- und Kalktonschiefer, die grösstenteils der mesozoischen Formation angehören. Im
Vordergrund etwas
Wald.
Von der
Spitze 2368 m des
Kammes von Tramolino zieht sich die Grenze nach N. quer durch das
Val Campo bis zum
Sonnenhorn (2795 m)
und zum
Madone (2749 m) hinauf, wodurch der obere Abschnitt des genannten
Thales Italien zugewiesen wird.
Sehr trockene, wilde
und hohe Gegend mit magern Alpweiden.
(Les) (Kt. und Gem. Genf).
406 m.
SO.-Quartier von Genf.
Grenzt an die Gemeinden
Plainpalais und
Les Eaux Vives, von denen
es durch den Boulevard des Tranchées und die
Rue des Tranchées de
Rive getrennt wird. Elektrische Strassenbahn
Champel-PetitSaconnex und
Grande Ceinture. 281
Häuser, 5746 Ew. Reform. Pfarrei
Saint Pierre, römisch-katholische Pfarrei vom
Sacré
Cœur, christkatholische Pfarrei Genf.
Das
Quartier der Tranchées besteht hauptsächlich aus
Miet- und Herrenhäusern und
weist bloss in dem von der
Rue des Tranchées de
Rive begrenzten NO.-Abschnitt grössere Handels- und industrielle
Tätigkeit auf. Eine Heizkörperfabrik, Bau- und Zimmerplätze etc. Russische Kirche. Sehr häufige Funde von Scherben prähistorischer
und römischer Töpferwaren, sowie Fund eines Fragmentes einer weiblichen Statue. Der Name des
Quartiers bezieht sich auf
die ehemaligen Festungswerke der Stadt mit Wällen und Gräben. Vergl. Reber, B. Esquisses archéol.
sur
Genève et les environs.
Genève 1905.
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