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Die Gletscher schmelzen weltweit in hohem Tempo weiter. Das zeigen Zahlen des Welt-Gletscher-Beobachtungsdiensts (WGMS) an der Universität Zürich für das Jahr 2007. Dramatische Rückgänge gab es vor allem in den Alpen.Dieser Inhalt wurde am 29. Januar 2009 - 12:22 publiziert
Die Dicke einzelner Alpengletscher nahm 2007 um 2,5 bis 3 Meter ab, wie die Universität Zürich am Donnerstag mitteilte. Am Carèser in Italien etwa massen die Forscher gar einen Verlust von ungefähr 3,1 Metern. In der Schweiz verlor der Griesgletscher im oberen Rhonetal rund 1,9 Meter Eis, der Bündner Silvrettagletscher 1,4 Meter.
Weltweit gesehen ist der Gletscherrückgang nicht ganz so gross. Laut vorläufigen Daten an insgesamt rund 80 Gletschern ging die Eisdicke durchschnittlich um etwas über 70 Zentimeter zurück. Das ist nicht so extrem wie im Jahr 2006.
Insgesamt ist 2007 laut Zemp das sechste Jahr dieses Jahrhunderts, in dem der durchschnittliche Eisverlust der Gletscher einen halben Meter übersteigt. Damit habe sich die Schmelzrate gegenüber den 1980er- und 1990er-Jahren mehr als verdoppelt.
Die internationale Gletscherbeobachtung wurde 1984 nach dem Vorbild des Schweizer Gletschermessnetzes gegründet und wird seither mehrheitlich durch die Schweiz geführt.
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