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Cabernet Sauvignon ist in der Welt der Weine eine der wichtigsten Rebsorten und wird aufgrund ihres hohen Ansehens oft als Edelrebe bezeichnet. Die Rebstöcke haben einen kräftigen und aufrechten Wuchs. Sie treiben verhältnismäßig spät aus und sind deshalb vor Spätfrösten im Frühjahr weitgehend geschützt. Die Trauben des Cabernet Sauvignon sind dichtbeerig und konisch bis zylindrisch. Die Beeren sind blauschwarz und klein; sie verfügen über eine recht dicke Schale.
Durch natürliche Mutation und Züchtung sind aus dem Cabernet Sauvignon einige neue Rebsorten entstanden: Eine dieser Rebsorten ist zum Beispiel die Weißweinsorte Shalistin. Bestimmte Charakteristika der Cabernet Sauvignon-Reben – wie etwa Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, Hitzebeständigkeit, Geschmack der Weine – versuchte man durch gezielte Züchtung in neue Sorten hineinzutransportieren: Dabei entstanden zum Beispiel die Sorten Cabernet Cortis und Cabernet Cubin.
Cabernet Sauvignon-Weine werden häufig nicht reinsortig produziert, da es selbst in Regionen mit gemäßigtem Klima vorkommen kann, dass die Reben nicht voll ausreifen. Die Weine aus diesen nicht ausgereiften Reben sind dann dünn und hart. Darum werden dem Cabernet Sauvignon oft Trauben anderer Rebsorten beigegeben, zum Beispiel Merlot. Dem Wein werden so rundere, vollere und vielschichtigere Aromen verliehen.