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ERLIBACHER VOLKSBÜHNE
Amateurtheater, Sprechtheater in Dialekt
1962 schlossen sich einige theatererfahrene Amateure zu einer Theatergruppe unter dem noch heute gültigen Namen Erlibacher Volksbühne zusammen. Carlo Wehrli, der Initiator dieser Gruppe, fungierte als ihr erster und langjähriger Obmann. Lange war die EVB eine lose organisierte Theatergruppe.
Erst am 17.März 1989 konstituierte sie sich als Verein. Die erste Produktion der Erlibacher Volksbühne war 1962 Paul Wehrlis „D’Mietskaserne“. Seither wird meist jährlich ein Stück aufgeführt. Auf dem Spielplan stehen vor allem Komödien, Kriminalkomödien, Lustspiele und Schwänke sowie einige ernste Stücke.
Stücke aus anderen Sprachen oder Dialekten werden in Zürcher Mundart übertragen und gegebenenfalls den lokalen Verhältnissen angepasst. Die Inszenierungen werden durch Vereinsmitglieder ausgestattet.
Die EVB tritt jeweils im 1962 eröffneten Gemeindesaal im Hotel „Erlibacherhof“ auf (etwa 250 Plätze). Zunächst fanden etwa drei, später sechs und heutzutage sogar bis zu 11 Aufführungen pro Saison statt. Die Erlibacher Volksbühne finanziert sich durch Mitglieder- und Gönnerbeiträge sowie Eintrittsgelder. Sie erhält keine öffentlichen finanziellen Zuwendungen, jedoch stellt die Gemeinde Erlenbach den Saal kostenlos zur Verfügung.