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Mein Name ist Spital Thun und ich stehe mit meinen 143 Jahren mit beiden Beinen fest im Leben. Ich und meine engagierten Mitarbeitenden setzen tagtäglich alles daran, als führendes überregionales Spitalzentrum einen qualitativ überzeugenden und kosteneffizienten Beitrag für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu leisten.
Das Spital Thun heute (seit 1987)
Soweit, so gut – aber wie kam es zu meiner Gründung? Seit den 1850er Jahren hatten die Stadt Thun und die Landgemeinden intensiv über mich diskutiert. Es vergingen jedoch noch zwei Jahrzehnte, bis der Bernische Regierungsrat 1871 das „Statut für das Krankenhaus zu Thun“ genehmigte. Auf die Welt gekommen bin ich dann am 30. November 1873. Als Geburtshelfer anwesend war Pfarrer August Hopf, der mir als erster Präsident tatkräftig zur Seite stand. Der Bau kostete rund hunderttausend Franken und ich verfügte über 24 Betten.
Im Laufe der Zeit wuchs ich weiter und es folgten weitere kleinere und grössere Neu-, An- und Umbauten. Anfang des 20. Jahrhundert kam das sogenannte „Absonderungshaus“ für 17 Patienten mit ansteckenden Krankheiten hinzu und 1914 entstand ein erster grosser Erweiterungsbau. In den 1950er und 1960er Jahren konnte ich die Schwesternschule, das Schwesternhaus und das Bettenhaus einweihen. 1987 habe ich den Neubau des Spitalgebäudes von 1914 in Betrieb genommen und als letztes grosses Bauprojekt 2012 das Notfallzentrum 2012 eröffnet.
Seit 2002 bin ich Sitz der Spital STS (Simmental-Thun-Saanenland) AG.
Das alte Krankenhaus an der Bernstrasse (1855-1873) Das alte Spital (ab 1914)