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Der im kalifornischen San Francisco domizilierte Onlinefotodienst Pinterest rüstet sich für den Börsengang. Wie dem nun bei der US-Börsenaufsicht eingereichten Wertpapierprospekt zu entnehmen ist, will das Unternehmen seine Aktien unter dem Tickerkürzel "Pins" an der New York Stock Exchange (NYSE) listen lassen. Bei der jüngsten Finanzierungsrunde wurde die Firma mit rund zwölf Milliarden Dollar bewertet. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte im Januar unter Berufung auf Insider berichtet, dass der Erlös bei der Erstnotierung ein Volumen von etwa 1,5 Milliarden Dollar haben könnte.
Mit dem Antrag legt der US-Konhzern auch erstmals seine Geschäftszahlen offen: Demnach stieg der Umsatz 2018 im Vergleich zum Jahr davor um 60 Prozent auf 755,9 Millionen Dollar. Pinterest schreibt rote Zahlen, der Verlust konnte jedoch in diesem Zeitraum von 130 Millionen auf 63 Millionen Dollar reduziert werden.
Im vierten Quartal des vergangenen Jahres brachte es Pinterest auf 265 Millionen monatlich aktive Nutzer. Der Fotodienst versteht sich als eine Art visuelle Suchmaschine, in der Menschen nach Ideen etwa für die Inneneinrichtung oder Urlaube suchen und Bilder zu ihren Interessen finden können. Geld nimmt Pinterest vor allem durch Werbeanzeigen ein.
Die Online-Fahrdienstvermittlerin Uber, deren Konkurrentin Lyft und auch die Online-Zimmer-Vermittlerin Airbnb streben noch in diesem Jahr an die Börse.
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