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Die Rückerstattungskampagne für "Cyberpunk 2077" wurde offenbar nicht so massiv genutzt, wie man es vielleicht vermutet hätte.
Im letzten Jahr, als "Cyberpunk 2077" vor allem auf der Xbox One und der PlayStation 4 eine extrem miserable Figur machte, hat CD Projekt eine umfangreiche Rückerstattungskampagne ins Leben gerufen, die aber offenbar nur von einem eher kleinen Teil der Spieler genutzt wurde.
Im Rahmen der Bekanntgabe der Geschäftszahlen hat CD Projekt bestätigt, dass im letzten Jahr ein Umsatz von über 563 Millionen US-Dollar erzielt wurde, wobei zirka 303 Millionen US-Dollar auf "Cyberpunk 2077" entfielen. Für die eigene Rückerstattungskampagne hat CD Projekt lediglich 2,17 Millionen US-Dollar ausgegeben, was sich wahrscheinlich verschmerzen lässt.
Die sogenannte "Help Me Refund"-Kampagne wurde jedoch ins Leben gerufen, um Spielern Rückerstattungen zu gewähren, die nicht in der Lage waren, eine Rückerstattung vom ursprünglichen Verkäufer zu erhalten, was bedeutet, dass der tatsächliche Verlust wahrscheinlich höher sein dürfte. Angaben über sonstige Rückerstattungen auf auf Steam, im Microsoft Store, im PlayStation Store oder bei Einzelhändlern wurden nicht gemacht.
Update: Tief im Finanzbericht vergraben, wird offensichtlich die wahre Zahl für Rückerstattungen genannt, inklusive aller Downloads, Retail-Verkäufe und "Help Me Refund". Es sind 51,2 Millionen US-Dollar angegeben, wobei darin auch Rückstellungen für das aktuelle Jahr enthalten sind.