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Für eine gemeinnützige Non-Profit-Organisation wie das Klinisch-Therapeutische Institut als Träger der Ita Wegman Klinik war die Übernahme einer so grossen Immobilie, wie sie das ehemalige Weleda-Area darstellt, ein finanzielles Risiko. Es war schnell klar, dass das aus eigener Kraft kaum zu bewältigen ist. In der Stiftung Edith Maryon fand das Klinisch-Therapeutische Institut eine Partnerin, mit der diese Aufgabe gelöst werden konnte. Ein Ziel war, neue Wege in der Eigentumsfrage zu gehen, indem die Stiftung Edith Maryon lediglich den Boden übernimmt und der Spekulation entzieht, das Gebäude aber dem Klinisch-Therapeutischen Institut im Baurecht weiterverkauft. Erstrebenswert ist zudem die langfristige Entschuldung des Bodens beziehungsweise die Amortisation der in den Boden investierten Mittel. Das bedeutet, dass das Klinisch-Therapeutische Institut und die Stiftung Edith Maryon sich die damit zusammenhängende Entlastung aufteilen. Die Stiftung stellt aufgrund ihrer Zielsetzungen langfristig sicher, dass der entschuldete Boden neutralisiert bleibt und nicht mehr in den Warenstrom zurückgelangt.
Im Oktober 2006 wurde das umgebaute Gebäude seiner neuen Nutzung übergeben (Pfeffingerhof). Neben den neuen Nutzungsmöglichkeiten, die sich für das Klinisch-Therapeutische Institut ergaben, wurde auch die Gemeinde Arlesheim in die Überlegungen miteinbezogen. Heute ist die Gemeinde eine bedeutende Mieterin und mit der Sozialberatung präsent. Weiter finden sich hier ein Familienzentrum, , Ateliers von Kunstschaffenden, Therapiepraxen und eine Tierarztpraxis.
Im Mittelteil des Gebäudekomplexes hat die Klinik einige ihrer Aktivitäten untergebracht: Pflegefort- und Weiterbildung, Mal- und Plastiziertherapie, eine ambulante Sprechstunde sowie ein kleines Forschungsarchiv. Im Souterrain des Vorderbaus untergebracht ist ausserdem das Medizinische Trainingszentrum «MTZ Sirius».