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Jagdmattkapelle
Die Jagdmattkapelle wird erstmals 1339 erwähnt. Sie hat den Rang einer Landeswallfahrtskapelle und wurde 1978/79 restauriert. Sie freut sich grosser Beliebtheit als Heiratskapelle.
Die heutige Kapelle wurde 1637/38 gebaut und am 5. August 1642 geweiht. Die Vorbilder für diesen Bau sind südlich des Gotthards zu suchen, denn der damalige Pfarrer von Erstfeld stammte aus dem Maggiatal, und zwei Mitglieder der Baukommission waren vorher eine Zeitlang Landvögte im Tessin. Das Bild auf der Giebelfront der Vorhalle zeigt die Jäger-Hirsch-Legende und stammt aus dem späten 17. Jahrhundert. Der Hirsch ist Wappentier von Erstfeld. 1790/91 wurde der Turm mit einem Zwiebeldach versehen. Im Dachstock lebt heute eine «Mausohr-Fledermauskolonie». Am Markustag, dem 25. April, fand jedes Jahr die Landeswallfahrt des Standes Uri zur Jagdmatt statt, wo nach der kirchlichen Feier eine Bezirksgemeinde abgehalten wurde. Die historisch bedeutendste Markusprozession fand 1799 statt, als trotz amtlichem Verbot sich mehrere hundert Männer vor der Jagdmattkapelle versammelten und beschlossen, sich gegen die Franzosen bewaffnet zur Wehr zu setzen. Neben der Kapelle befindet sich die Gedenkstätte für die Soldaten der Grenzbesetzung während der beiden Weltkriege 1914/18 und 1939/45 (Erstfeld-Tourismus).
|1788- 1829||

Georg
Aschwanden
|Aschwanden, Sohn des Kaspar und der Barbara Aschwanden, geb. 1759 wirkte während der Franzosenzeit in der Pfarrei Erstfeld. Er starb 1829 und wurde in der Pfarrkirche Erstfeld bestattet.|