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Hallo,
auch meiner Erfahrung nach sind B&Bs in Nordamerika eher teuer und nicht als billigere Variante zu einem Hotelaufenthalt zu verstehen. Die Unterkünfte befinden sich oft in architektonisch interessanten Gebäuden, die Einrichtung ist natürlich wesentlich individueller als in einem Motel/Hotel, oft viktorianisch angehaucht, mit Blümchenmuster usw., also nicht modern.
Dass die Inhaber mit einem gemeinsam essen dürfte die absolute Ausnahme sein, und in der Regel gibt es dort natürlich auch nur Frühstück. Es kann sein, dass es ein gemeinsames Frühstück mit den anderen Gästen an einem großen Tisch gibt zu einer festgelegten Uhrzeit, oder man ißt eher wie in einem Hotel. Manchmal gibt es ein kleines Buffet, oder man kann aus mehreren Speisen etwas auswählen, das an den Tisch gebracht wird - es kann aber auch sein, dass es für alle Gäste dasselbe Frühstück gibt, das dann aber von Tag zu Tag variiert.
Amerikaner sind fast immer interessiert an Gesprächen, zumindest etwas Small Talk mit den Inhabern dürfte selbstverständlich sein, mit einem echten persönlichen Kennenlernen würde ich aber nicht rechnen.
An vielen Orten gerade im Südwesten der USA gibt es allerdings keine B&Bs, oder man muß sie mit der Lupe suchen. In Sedona und Carmel findet man solche Unterkünfte, in Moab dürfte das schon schwieriger sein, da gibt's aber auch ein paar.
B&Bs würde ich möglichst vorher reservieren, v.a. zur Hauptsaison oder in Orten, in denen es nur wenige gibt, denn sonst findet man eine solche Unterkunft möglicherweise nicht.