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Gerichtsentscheid und Empfehlung der schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie
Fall am Versicherungsgericht St. Gallen (03.09.2013): "Prüfung der Frage, ob der Krankenversicherer im Zusammenhang mit einer Schlafapnoe-Diagnose eine kieferchirurgische Umstellungsosteotomie zu übernehmen hat oder ob alternative Behandlungsmöglichkeiten vorweg auszuschöpfen sind. "
Auszug aus der Argumentation:
"Die Schweizerische Gesellschaft für Pneumologie sei der Meinung, dass eine Umstellungsosteotomie zur Behandlung des Schlafapnoe-Syndroms erst nach Ausschöpfung sämtlicher Behandlungsalternativen indiziert sei. Ferner sei auf eine apparative Massnahme (Velumount, Schlafapnoe-Monobloc, Herbst-Apparatur etc.) hinzuweisen."
Entscheid:
"Die Beschwerde wird unter Aufhebung des Einspracheentscheids vom 23. November 2012 in dem Sinn teilweise gutgeheissen, dass die Sache zur Veranlassung einer vergleichenden gutachterlichen Prüfung der Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit der konservativen Behandlungsalternativen der beim Beschwerdeführer bestehenden Schlafapnoe einerseits und der kieferchirurgischen Operation anderseits sowie zu anschliessender neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird."