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Chandrasekaran übernimmt den Vorsitz von Firmenpatriarch Ratan Tata, der eigentlich Ende 2012 von allen Ämtern zurückgetreten war. Am 24. Oktober 2016 übernahm er den Posten jedoch wieder, nachdem sein Nachfolger Cyrus Mistry überraschend gefeuert worden war.
Es folgte eine zweimonatige Schlammschlacht zwischen beiden. Mistry wurde nach und nach aus allen Tochterfirmen verdrängt. Am 19. Dezember gab er den Kampf überraschend auf und trat von allen ihm verbliebenen Führungspositionen zurück. Er verklagte jedoch Tata Sons wegen Missmanagement und der Verletzung von Aktionärsrechten. Das Verfahren läuft noch.
Tata Sons hält einen Grossteil der Aktien der einzelnen Unternehmen der Tata-Gruppe, einer der grössten Privatkonzerne Indiens. Die Gruppe hat weltweit mehr als 660 000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr mehr als 100 Milliarden Dollar Umsatz./smr/DP/mis
(AWP)