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Ein einzelner menschlicher Körper liegt in einem leeren Raum, ohne Möglichkeit oder Aufforderung zur Interaktion. Dies war die schlichte Ausgangssituation für die Entwicklung des Tanzsolos «Invisible». Worauf bezieht sich der Körper, wenn er sich alleine im leeren Raum befindet? Was entsteht, wenn der Körper auf sich selbst zurückgeworfen ist? Woher kommen seine Beweggründe in einer solchen Situation? Eine mögliche Quelle ist die Imagination. Für den Betrachter sind die Beweggründe aus dieser Quelle unsichtbar, während diese aus dem Verborgenen heraus den Körper sichtbar formen, ihn antreiben oder innehalten lassen. Auf kleinem Raum entwickeln sich eigenartig gestaltete, sich stetig und manchmal fast unsichtbar wandelnde Körperlandschaften. Die Komposition von Margrit Rieben hüllt das Geschehen in ein fein komponiertes Gewebe aus Klängen und Rhythmen.