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Es war in den 70 er Jahren..ein erfolgreicher Unternehmer wollte ein erfolgreiches Boot...schön und unschlagbar. Kein einfaches Unterfangen in einer handylosen Zeit, wo Angebote noch per Post zugestellt wurden und es noch verschiedene Währungen gab. Telefongespräche ins Ausland mussten angemeldet werden und die Anforderungen an ein solches Boot konnte nicht jede Werft erfüllen. Von der Stange gab es diese Konstruktion nicht. In Kalifornien sass er aber; der Konstrukteur der die Eigner -und Konstruktionsklassenvorstellungen und Vorschriften erfüllen konnte.
GARY W. MULL
Naval Architects, Alameda, California
bekam den Auftrag, die HIGH NOON zu zeichnen. Die vollständigen Pläne lagen sodann im Oktober 1977 vor.
Noch im gleichen Jahr bietet die auf Holzschiffbau spezialisiert Werft Biatel in Österreich den Bau zu DM 78'000.00
an. Die Kosten beziehen sich nur auf den Bau der Holzschale und basieren auf Grobplänen.
Da uns nur verhältnismässig ungenaue Pläne zur Verfügung stehen müssen wir uns einen Spielraum von 5% vorbehalten. Sämtliche Beschläge etc. werden Ihrerseits bereitgestellt und von uns in Regie zu einem Stundensatz von
Schilling 160 verrechnet.
Es war ein abenteuerlicher Bauverlauf. Der Rumpf aus Österreich, der Motor aus Schweden...und der 16 m lange Alumast wurde in England gefertigt, nach Frankreich verschifft und als Spezialtransport durch Paris, vorbei am Triumphbogen, an den Bodensee transportiert. Damals aufgrund der Überlänge ein Spezialtransport besonderer Art.
Bereits am 24.05.1978 fand die Taufe statt mit der Bitte der
pfleglichen Behandlung