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Nach dem ersten Durchgang lag der Solothurner mit seiner Crew im 5. Rang, und der im Gesamt-Weltcup zweitplatzierte Lette Emils Cipulis stürzte im zweiten Lauf. Dann tat sich nach den hohen Temperaturen der letzten Wochen in der Olympiabahn von 1980 ein Loch in der Eisschicht auf - direkt vor Friedlis zweiter Fahrt und zunächst unbemerkt. Der Schweizer schrammte mit seinem Bob über das Stück Beton, zerstörte damit seine Kufen und wurde weit zurückgeworfen.
Die Jury reagierte und entschied nach langer Diskussion, das Rennen vor den letzten drei Fahrern abzubrechen und das Resultat des ersten Durchgangs zu werten. Friedli verblieb damit im 5. Rang des Tagesklassements und als Vierter des Gesamt-Weltcups. Michael Vogt, der am Freitag mit Platz 4 im Zweier überzeugt hatte, verzichtete auf einen Start mit dem grossen Schlitten. Eine Vorsichtsmassnahme nach seinem schweren Sturz vor fünf Wochen in Altenberg.
Hasler/Morell zum Saisonabschluss Fünfte
Bob. - Die Schweizerinnen Melanie Hasler/Mara Morell fuhren im letzten Rennen des Zweierbob-Weltcups in Lake Placid auf den 5. Platz. In der Gesamtwertung belegt Hasler auch dank zwei Podestplätzen in St. Moritz und Sigulda den 4. Rang - hinter den Deutschen Laura Nolte, Kim Kalicki und Lisa Buckwitz.
Schweizer Snowboarder verfehlen das Podest
Snowboard. - Jonas Hasler, Nicolas Huber und Jeremy Denda belegten am Corvatsch beim Weltcupfinal im Slopestyle geschlossen die Plätze 6 bis 8. Die Schweizer Frauen stellten keine Finalistin. Die Siege gingen an den 21-jährigen Kanadier Liam Brearley, der bereits im Januar in Laax gewonnen hatte, und an die 22-jährige Japanerin Reira Iwabuchi, die zuvor auf Schweizer Boden im Oktober 2022 in Chur im Big Air und vor drei Jahren am Corvatsch im Slopestyle erfolgreich gewesen war.
Österreichs Männer fliegen am weitesten
Skispringen. - Österreichs Männer mit den beiden Top-Fliegern Stefan Kraft und Daniel Huber gewinnen beim Saisonfinale in Planica den Team-Wettkampf, der wegen auffrischender Winde nach einem Umgang gewertet wurde. Platz 2 holte sich Gastgeber Slowenien, Dritter wurde Norwegen. Die Schweizer Equipe stellte kein Team.