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Nach seiner ersten Outdoor-Kartsaison 2018, bei welcher Sebastian Häfeli (18) schon einige beachtliche Erfolge realisieren konnte, nahm er sich für die Saison 2019 viel vor. Der Kölliker wollte noch besser fahren und wenn möglich, bereits um den Schweizermeister-Titel kämpfen. Dieses Jahr standen alle sechs Meisterschaftsrennen auf seinem Programm. Die Rennen fanden in Italien, Frankreich und der Schweiz statt. Das 1. Rennen fand am 30. März in Pavia (It) statt. Sebastian kannte diese Strecke nicht, also seine Première auf dieser Rennbahn. Er fand sich schnell gut zurecht, konnte aber leider nicht mit den schnellsten mithalten, musste im hinteren Drittel starten und konnte sich bedauerlicherweise auch nicht nach vorne arbeiten. Ein ernüchterndes Resultat, wollte er doch vorne mitfahren. Auch bei den nächsten zwei Rennen in Château Gaillard (F) und auf seiner Heimstrecke in Wohlen (CH) kam er nicht richtig auf Touren. Etwas stimmte nicht mit seinem Rennkart. Nach diesen Rennen wurde das Kart durchgecheckt. Es stellte sich heraus, dass das ganze Chassis verzogen war. Diese Beschädigung war auf einen Unfall während eines Rennens mit dem Kartclub zurückzuführen. Das Chassis musste komplett ersetzt werden, da sich das andere nicht mehr richten liess. Mit neuem Chassis und neuem Elan wollte er nun wieder angreifen. Das nächste Rennen fand in Mirecourt (F) statt, eine seiner Lieblingsstrecken. Er freute sich auf das Rennen, erreichte er dort im Vorjahr den guten 5. Platz. Leider war die Enttäuschung nach der Qualifikation wieder gross, der Abstand zur Spitze war erneut enorm. Die Pechserie setzte sich leider auch in den letzten zwei Rennen in Levier (F) und Lignières Sebastian Häfeli hofft auf eine bessere Saison 2020 (CH) fort. Er versuchte alles, um mit den Spitzenfahrern mitzuhalten, was leider nicht nach Wunsch gelang. Mit einer besseren Beschleunigung und einer höheren Höchstgeschwindigkeit haben die Spitzenfahrer den übrigen Fahrern bis zu einer Sekunde pro Runde abgenommen. Niemand wusste genau, woran das gelegen hatte. Es standen nur Vermutungen im Raum.
In der Saison 2020 wird sich Sebastian gezielt auf einzelne Rennen vorbereiten und nicht die ganze Meisterschaft mitfahren. Training und Coaching stehen im Vordergrund. Mit diesen Massnahmen will er wieder vorne mithalten können und wenn alles optimal läuft, vielleicht auch einen Platz unter den ersten drei erreichen.