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Emma Herwegh: Sie verkehrte und korrespondierte mit Karl Marx, Fanny Lewald, Henriette Feuerbach, Heinrich Heine, Michail Bakunin, Sophie von Hatzfeld, Ferdinand Lassalle und anderen, sie zog in Männerkleidern in die Revolution von 1848 und sie schickte Revolutionären Feilen ins Gefängnis, sie war das Zigarren rauchende Zentrum ihrer Salongesellschaften. In zahlreichen farbigen Anekdoten tauchte diese Frau bisher am Rande der Biografie ihres Gatten Georg Herwegh auf, dem Dichter des Jungen Deutschland. Wer war diese Frau?
Zu ihrer Zeit wurde Emma Herwegh geliebt und gehasst, bewundert und beschimpft. Aus dieser Stimmenvielfalt, vor allem aber aus ihren eigenen Tagebüchern und den unzähligen Briefen in alle Welt gestalten die Autorinnen ein ausgesprochen lebendiges Bild dieser aussergewöhnlichen Frau und ihrem Versuch, ihr emanzipiertes Leben und traditionelle Weiblichkeit auf einen Nenner zu bringen. Ergänzt wird es durch Dokumente wie die berühmten Brautbriefe und andere, teilweise unveröffentlichte Texte.