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12.-15. Oktober 2020
"Von Cicero zu Caesar - Rom stolpert in die Alleinherrschaft" (Rebecca Schmalholz)
44 vor Christus. Cicero, der alte Politiker, verhilft dem jungen Augustus zu einem politischen Amt. Er soll den Bürgerkrieg beenden, der zu dieser Zeit herrscht.
Ein Jahr später ist er tot, brutal umgebracht von einem Verbündeten von Augustus.
27 vor Christus. Augustus gibt die Macht, die er innehatte, dem Senat zurück. Die Republik ist wiederhergestellt. Oder? Immerhin kennen wir Augustus als den ersten römischen Kaiser!
Wie konnte die Republik zu einer Monarchie werden? Was sind Demokratien? Wie scheitern sie, was kommt danach? Wie leben die lateinischen Worte wie «Republik», «Senat» und «Kapitol» in modernen Kontexten weiter? In diesem Kurs werden wir am römischen Beispiel diesen Fragen nachgehen und die blutige Zeit zwischen der römischen Republik und der Kaiserzeit untersuchen. Dazu lesen wir private Briefe von Politikern, böse Beleidigungen, Intrigen und Propagandatexte auf Latein. Und wir diskutieren über die Lage der Demokratie heute – ist sie vergleichbar mit Augustus und Cicero?
Der Kurs bietet einen Einblick in die lateinische Sprache, Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Montag, 12. bis Donnerstag, 15. Oktober 2020 (zweite Woche der Herbstferien im Kt. ZH), jeweils 8:30–12:30 und 14:00–17:00 Uhr
Universität Zürich, Rämistrasse 71
Der Kurs, inkl. Mittagsverpflegung ist für die Teilnehmenden kostenlos.
Fragen an <email-pii>
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