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Das Lymphödem
Wenn die Lymphe wegen unterbrochener oder untüchtiger Lymphgefässe oder Lymphknoten nicht mehr abtransportiert werden kann, entsteht ein Lymphödem.
Beim primären Lymphödem handelt es sich um eine angeborene Fehlbildung von Lymphgefässen und/oder Lymphknoten, welche zu einer Störung des Lymphtransportes führt.
Ein sekundäres Lymphödem ist die Folge von beschädigten Lymphgefässen und/oder entfernten Lymphknoten.
Beide gemeinsam haben aber, dass die Lymphe nur noch ungenügend abtransportiert werden kann und eine Schwellung entsteht. Infolge der Ansammlung v.a. von Eiweissen im Gewebe kommt es mit der Zeit zu Umbauprozessen: Bindegewebe vermehrt sich und kann sich verhärten. Ebenfalls sind in einem Lymphstaugebiet die Abwehrmechanismen gegen Bakterien geschwächt, was die Gefahr für eine Hautinfektion (Erysipel/Wundrose) steigert.
Ein sekundäres Lymphödem kann auch als Lipo-Lymphödem, als Phlebo-Lymphödem, als Lipo-Phlebo-Lymphödem (Mischformen) oder als ArtifiziellesLymphödem auftreten.
Die 4 Stadien des Lymphödems
“Gesundheit heute” Sendung zum Thema Lymphödem: Geschwollene Arme und Beine