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Früher nutzten man die Blüten des Klatschmohns ( Papaver rhoeas) als Beruhigungs- und Schlafmittel vor allem für Kinder. Dazu trocknete man die Blütenblätter und machte sich daraus einen Tee.
Beim Räuchern nutzt man die Mohnblüten um das Herz und den Geist miteinander zu verbinden. Oft sagt der Kopf anderes als das Herz und da kommt der Mohn zum Zuge.
Es gibt Funde bis in die Steinzeit zurück die belegen, das der Mohn bereits damals verehrt wurde. Nicht zu vergessen ist die Nutzung des Mohns als Opium. Hierzu schneidet man die Fruchtkapsel des noch unreifen Schlafmohns ein und gewinnt daraus Opium.
Auch in der Küche wir der Mohn verwendet. Es gibt unzählige Backrezepte, zum Beispiel die beliebten Mohnbrötchen, die Mohn enthalten. Auch Speiseöl wird aus der Mohnpflanze gewonnen.
Im Gegenteil zu Deutschland ist der Anbau in der Schweiz gestattet. Die grösste Ernte aus dem Mohnbau wurde in der Schweiz im Jahr 1945 gemessen. Damals wurde auf einer Fläche von 1313 ha Mohn geerntet. Dieser Mohn diente der Ölgewinnung aber auch zur Herstellung von Morphin für die pharmazeutische Industrie in Basel.