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Mit der Konzernverantwortungsinitiative könnte Syngenta nicht mehr länger die Augen vor Menschenrechtsverletzungen in ihrer Geschäftstätigkeit verschliessen. In Bezug auf die Verwendung von giftigen Pestiziden in Yavatmal könnte das Unternehmen nur zu einem Schluss kommen: Eine gefahrenlose Anwendung kann nicht sichergestellt werden. Der Verkauf müsste eingestellt werden.
Neben dem nigerianischen Dorf Ewekoro betreibt der Schweizer Konzern LafargeHolcim eine Zementfabrik. Überall ist Zementstaub: auf den Dächern, in den Räumen, auf den Feldern. Ärzte berichten, dass die Menschen Schäden an Leber, Lungen und Milz davontragen.
Recherchen haben aufgedeckt, dass Glencore im Tschad eine Umweltkatastrophe verursacht hat: Chemikalien aus der Erdölproduktion vergiften einen Fluss, das führt bei Kindern und Erwachsenen zu zentimetergrossen Brandblasen auf der Haut und Vieh der Dorfbewohner verendet.
In Cerro de Pasco (Peru) sind Luft und Wasser mit Schwermetallen vergiftet. Daran schuld: Eine riesige Mine, die von Glencore kontrolliert wird. Gerade für die Kinder haben die Bleivergiftungen dramatische Folgen: Blutarmut, Behinderungen, Lähmungen.
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