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"Der Bierumsatz in Europa beträgt rund 125 Milliarden Euro jährlich. Selbst ein relativ geringer Preisanstieg könnte die Verbraucher somit beträchtlich schädigen. Unser Hauptanliegen war es daher zu gewährleisten, dass die Übernahme von SABMiller durch AB Inbev nicht zu weniger Wettbewerb auf den europäischen Biermärkten führt", sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager.
Der belgisch-amerikanische Branchenprimus AB Inbev führt etwa Marken wie Corona, Budweiser und Beck's, der britisch-südafrikanische Rivale SABMiller vertreibt unter anderem Miller und Foster's. Weltweit würde das fusionierte Unternehmen doppelt so viel Bier verkaufen und viermal so viel Gewinn erzielen wie das weltweit drittgrösste Brauereiunternehmen Heineken .
Auf Deutschland hätte das Geschäft hingegen voraussichtlich vergleichsweise geringe Auswirkungen. Vor allem SABMiller ist auf dem vorrangig mittelständisch geprägten Markt hierzulande kaum vertreten. Der Verband der Privaten Brauereien Deutschlands erwartete zuletzt daher keine grossen Veränderungen im Kampf um die Handelsregale./asa/DP/he
(AWP)