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In einer koordinierten Aktion haben US-amerikanische Behörden 1.294 präkolumbianische Artefakte an die mexikanischen Behörden zurückgegeben. Die Rückgabe erfolgte im San Bernadino County Museum in Redlands, Kalifornien. Die Sammlung umfasst verschiedene Objekte wie Statuetten, Blasinstrumente, Halsketten, Keramik- und Kupferglocken, Pfeilspitzen und Begräbnisreste. Die Rückführung der Artefakte wurde in Zusammenarbeit mit dem mexikanischen Außenministerium, dem Ministerium für Kultur, dem Nationalen Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH), dem County-Vorstand von San Bernardino sowie dem Direktor des SBCM, David Myers, und der stellvertretenden Direktorin Tamara Serrao-Leiva durchgeführt. Die Artefakte wurden dem mexikanischen Konsul in San Bernadino, Itzel de Leon Villard, übergeben. Die Zeremonie fand am 15. September statt, dem mexikanischen Unabhängigkeitstag und dem Beginn des Hispanic Heritage Month in den USA. Im Jahr 2021 hatte das SBCM bereits Artefakte an den San Manuel Band of Mission Serrano Indians zurückgegeben. Die Rückgabe dieser Artefakte ist Teil der Kampagne des mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador zur Rückgewinnung des nationalen Kulturerbes, bei der seit 2018 über 11.500 Stücke zurückgekehrt sind. Ein aktuelles Beispiel für die Repatriierung sind der Verkauf präkolumbianischer Objekte in einem französischen Auktionshaus.
Überblick
In einem bedeutenden Bemühen, das präkolumbische Erbe Mexikos wiederherzustellen, gab das amerikanische Personal des San Bernadino County Museum in Redlands, Kalifornien, eine Sammlung von 1.294 Artefakten an die mexikanischen Behörden zurück. Die Rückgabe dieser wertvollen Objekte verdeutlicht eine koordinierte Bemühung zwischen verschiedenen Organisationen, darunter das mexikanische Außen- und Kulturministerium, das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH), der Vorstand der Gemeinde San Bernardino County sowie der Direktor des SBCM, David Myers, und die stellvertretende Direktorin Tamara Serrao-Leiva.
Details der Sammlung
Die Sammlung der zurückgegebenen Artefakte umfasst eine Vielzahl von Objekten. Dazu gehören Statuetten, Blasinstrumente, Halsketten, keramische und kupferne Glocken, Pfeilspitzen und Bestattungsreste. Jedes Artefakt liefert wertvolle Einblicke in die reiche präkolumbische Geschichte und kulturelle Erbschaft Mexikos.
Der Repatriierungsprozess
Die Rückgabe der Artefakte war ein bedeutender Meilenstein in der mexikanisch-amerikanischen Zusammenarbeit und im kulturellen Erhalt. Die Bemühungen des mexikanischen Außen- und Kulturministeriums, des INAH, des Vorstands des San Bernardino County sowie des Direktors und der stellvertretenden Direktorin des SBCM waren entscheidend für diese Repatriierung. Die Artefakte wurden offiziell am 15. September in einer Zeremonie an den mexikanischen Konsul in San Bernadino, Itzel de Leon Villard, übergeben.
Die Zeremonie und Symbolik
Die Repatriierungszeremonie am 15. September hatte eine besondere Symbolik. Sie fiel nicht nur mit dem mexikanischen Unabhängigkeitstag zusammen, sondern markierte auch den Beginn des Hispanic Heritage Month in den Vereinigten Staaten. Diese zeitliche Übereinstimmung feierte nicht nur die kulturelle Bedeutung Mexikos, sondern betonte auch das gemeinsame Erbe und die engen Verbindungen zwischen Mexiko und den USA.
Anhaltende Bemühungen: Repatriierung kultureller Objekte
Die kürzliche Restitution dieser Artefakte steht im Einklang mit der Kampagne von Präsident Andrés Manuel López Obrador zur Rückgewinnung des nationalen Kulturerbes Mexikos. Seit 2018 wurden bereits über 11.500 Stücke erfolgreich durch gemeinsame Anstrengungen internationaler Organisationen und mexikanischer Behörden zurückgeführt. Dieses fortlaufende Bestreben zielt darauf ab, Mexikos reiche Geschichte für zukünftige Generationen zu schützen und zu bewahren.
Frühere Repatriierungsfälle
Besonders erwähnenswert ist, dass das San Bernadino County Museum bereits im Jahr 2021 Artefakte an das San Manuel Band of Mission Serrano Indians zurückgegeben hat. Diese Bemühungen verdeutlichen das Engagement des Museums und seiner Partner für den Respekt indigener Kulturen und die gewissenhafte Rückführung kultureller Objekte.
Auswirkungen und zukünftige Schritte
Die Rückgabe dieser Artefakte bedeutet einen wichtigen Schritt in Richtung kulturelle Gerechtigkeit und Anerkennung des präkolumbischen Erbes Mexikos. Die Repatriierung lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf die Bedeutung der Erhaltung und des Respekts kultureller Objekte, insbesondere solcher mit immensem historischem Wert. Während Mexiko seine Bemühungen zur Rückgewinnung des nationalen Kulturerbes fortsetzt, werden Zusammenarbeit und Partnerschaften zwischen Ländern und Institutionen eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen Rückführung wichtiger Artefakte spielen.
Fazit
Die Rückgabe von 1.294 präkolumbischen Artefakten an die mexikanischen Behörden durch das San Bernadino County Museum in Kalifornien stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Kampagne zur Wiederherstellung des kulturellen Erbes Mexikos dar. Diese Restitutionsbemühungen zeigen die Kraft der internationalen Zusammenarbeit und unterstreichen die gemeinsame Verantwortung zum Schutz und Erhalt der kulturellen Schätze unserer Welt.[ad_2]
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