Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03358.jsonl.gz/608

|Während einige Marktsektoren die Übertragung mit allen Farbdaten bereits in CMYK verlangen, ist es besser für andere, Daten in andere Räume, wie CIELan oder RGB mit beigefügtem Profil zu konvertieren.

Der PDF/X-3 Standard ist ein Superset von PDF/X-1a. Eine PDF/X-1a Datei erfüllt alle technischen Voraussetzungen von PDF/X-3, mit Ausnahme des Etikettes, das sagt “Ich bin eine PDF/X-3 Datei”. Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden ist, das eine PDF/X-3 Datei auch farbgemanagte Daten enthalten kann.
Die gleiche PDF/X-3 Datei kann Daten in farbgemanagten Farbräumen (wie Lab, CalRGB oder mit eingebettetem Farbprofil) und andere Daten in Grauskala, CMYK oder Schmuckfarben enthalten. Die Kombination bedeutet, dass Bilder z.B. in einem definierten RGB Farbraum vorhanden sein können, während schwarzer Text auch wirklich schwarz druckt, ohne die unerwünschten Farbränder zu haben, die dadurch entstehen, dass das Farbmanagement die Schwarzdaten in alle Farbauszüge verbreitet.
Verschiedene Prepress-Software kann eingebettete ICC Farbprofile, etc. in farbgemanagten Aufträgen bearbeiten, was heißt, das viel Sorgfalt aufgewandt werden muss, um sicherzustellen, dass ein Proof von geräteunabhängigen Farben genau den endgültigen Druck an der Maschine vorhersagt. Das bedeutet nicht, dass beständig zuverlässige Farbe nicht in nicht-CMYK Workflows erreicht werden kann, nur dass man mehr Mühe aufwenden muss, das Verhalten und die Fähigkeiten aller beteiligten Geräte im Workflow kennen zu lernen.
Sowohl die PDF/X-3 als auch die PDF/X-2 Normen drücken klar aus, wie sich ein kompatibles Proof- oder Platesettergerät den Farben in einer Datei gegenüber zu verhalten hat. In vielen Situationen muss der Druck-Dienstleister jedoch eine Mischung aus PDF/X kompatiblen und nicht kompatiblen Geräten einsetzen. Es wird sogar noch komplizierter, wenn ein Kunde von einer Druckerei erwartet, dass sie seinen Proof erreicht. Dann muss die Druckerei bedenken, dass das Proofgerät des Kunden vielleicht nicht mit PDF/X kompatibel ist. Sie muss zudem aufpassen, dass die anderen Schritte in ihrem Workflow, wie Ausschießen oder OPI Werkzeuge, nicht die PDF/X Daten verlieren oder unstimmige Dateien erstellen.
ISO hat empfohlen, dass alle Werkzeuge, die PDF/X-3 lesen können auch PDF/X-1a Dateien lesen können. In der 2003 Revision von PDF/X-3 (siehe “2003 PDF/X-3 Revision”) muss ein kompatibler PDF/X-3 Leser auch PDF/X-1A Dateien lesen können. Eine PDF/X Datei kann auch speziell für einfarbige und RGB charakterisierte Druckbedingungen (charakterized printing conditions) erstellt werden, obwohl RGB in Praxis sehr selten sein wird. Eine PDF/X-1a Datein kann nur für CMYK Charakteristiken erstellt werden.
Die erste PDF/X-3 Norm, die genauer als PDF/X-3:2002 zu bezeichnen ist, wurde als ISD Standard 15930-3:2002 veröffentlicht. Unten finden Sie Einzelheiten, wie Sie den Text erhalten können (“Wo kann ich weitere Informationen erhalten?”) sowie den der Revisionen (“2003 Revisionen” und ““Sollte ich anfangen, die 2003 Revisionen anzuwenden?”