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Die Geschichte der Honda Fireblade
Von der 199er2 CBR 900 RR bis zur 2012er CBR 1000 RR
26.09.2011 09:37 (zvg)
Jetzt, 20 Jahre nach der Einführung der ersten CBR 900 RR Fireblade, hat Honda das Supersport-Konzept erneut weiterentwickelt und eine neue CBR 1000 RR auf den Markt gebracht, die die Geschichte der Fireblade fortsetzt.
Geschichte der Fireblade
Im November 1991 präsentierte Honda die erste CBR900RR - eine Maschine, die den Supersport-Sektor revolutionieren würde. In den 20 Jahren davor, nach Markteinführung der CB 750 als erstes Superbike, hatte sich bereits viel verändert. Fahrwerkssteifigkeit, Motorleistung und die ausgeklügelte Aufhängung wurden erheblich weiterentwickelt, allerdings wurden die Supersport-Maschinen auch deutlich schwerer. Ein spezielles Team von Honda unter der Leitung von Tadao Baba wusste, dass es einen Ausweg gab. Wenn man Masse und Gewicht eines Motorrads reduziert, kann man höhere Geschwindigkeiten mit weniger Leistung erreichen. Auf der Basis dieser Überlegung war Honda in der Lage, ein Motorrad mit unvergleichlicher Brems- und Kurvenleistung zu bauen, das die Konkurrenz völlig sprachlos zurückließ.
Dank seiner Reaktionsfreudigkeit konnte dieses Serienmotorad ein Fahrgefühl vermitteln, das eigentlich nur Spezial-Rennmaschinen bieten. Mit der Markteinführung der CBR900RR Fireblade hatte sich die Supersport-Welt für immer verändert.
Die CBR 900 RR blieb über die gesamten 1990er Jahre sowie Anfang des 21. Jahrhunderts der Maßstab für Höchstleistungen. Dies wurde durch die Sorgfalt bei der Entwicklung, die ununterbrochene Entwicklung neuer Technologien und das unermüdliche Engagement für das Konzept der "totalen Kontrolle" erreicht, das die Original CBR 900 RR zum Wahrzeichen ihrer Klasse gemacht hat. Der Hubraum stieg auf 893 cm3, über 919 cm3 und 929 cm3 schließlich auf 954 cm3 , die entsprechende Steigerung der Leistungsabgabe entsprach dabei stets den Fortschritten in den Bereichen Rahmen-, Bremsen- und Aufhängungstechnologie.
Die Umstellung des MotoGPs auf Viertaktmaschinen mit 990 cm3 ab 2002 und die Regeländerung der Superbike-Weltmeisterschaften im Jahr 2004, durch dieder Hubraum auf 1000 cm3 angehoben wurde, haben die weitere Entwicklung der Fireblade im 21. Jahrhundert geprägt. Das Ergebnis war eine vollkommen neue Maschine, die die Supersport-Erfahrungen auf ein neues Niveau brachte: die CBR1000RR Fireblade.
Die im Jahr 2004 auf den Markt gekommene CBR 1000 RR stand dem in nichts nach. Sie war das Resultat eines genauso reinen Fahrkonzepts wie das der ersten Fireblade: “die Kronjuwelen von Honda Racing, die stärkste RR”. Der völlig neuartige 998 cm3-Motor bot ein unglaubliches Leistungsvermögen für eine so leichte und kompakte Maschine, dass das Entwicklungsteam damit ein weiteres Schlüsselziel in die Tat umsetzen konnte: zentralisierte Massen. Das Gewicht des Motorrads wurde konzentriert, wodurch sich sowohl Stabilität als auch Manövrierfähigkeit erhöhen ließen. Aber damit noch nicht genug.
Die Unit Pro-Link-Hinterradaufhängung sorgte für hervorragende Straßenlage. Der Luftwiderstand wurde durch die minimalistische Verkleidung reduziert, ohne dadurch die Stabilität bei hoher Geschwindigkeit zu beeinträchtigen. Hondas elektronischer Lenkungsdämpfer der ersten Generation (HESD) verband Sicherheit bei Hochgeschwindigkeitsfahrten mit einer leichten, reaktionsfreudigen Lenkung bei geringen Geschwindigkeiten.
2008 brachte die vollkommen überarbeitete CBR1000RR dem Supersport-Fan noch mehr Freude.
Kompakter, leistungsfähiger und kultivierter als ihr Vorgänger setzte die neue Maschine ebenfalls auf den Gedanken der zentralisierten Massen, der bereits in den Vorgängermodellen umgesetzt worden war, um die Trägheit beim Handling weiter zu reduzieren. Das Ergebnis war ein 1000 cm3-Motorrad, das seinen 600 cm3-Konkurrenten auf kurvenreichen Straßen oder engen, technischen Rennstrecken in nichts nachstand. Diese CBR 1000 RR-Generation enthielt weitere wichtige, neue Technologien. Die Anti-Rutsch-Kupplung ermöglichte ein lastfreies Rückschalten, mehr Stabilität und Fahrspaß. Hondas elektronisch gesteuertes “Combined ABS”-System, das erstmals 2009 in der CBR1000RR eingesetzt wurde, war das erste Antiblockiersystem, das eigens für den spezifischen Bremsvorgang von Supersport-Motorrädern entwickelt wurde.
Jetzt, 20 Jahre nach der Einführung der ersten CBR 900 RR Fireblade, hat Honda das leistungsfähige Supersport-Konzept erneut weiterentwickelt und eine neue CBR 1000 RR auf den Markt gebracht, die die ruhmreiche Geschichte der Fireblade fortsetzt.
1992-1995, CBR 900 RR Fireblade
Ursprünglich als 750 cm3-Maschine entwickelt, kombinierte die erste CBR900RR später eine Leistung von 893 cm3 mit einem Ultraleicht-Fahrwerk und aggressiver Geometrie, die dieses Segment revolutionierten. Die Fireblade wurde damit praktisch über Nacht zur Legende.
1996-1999, CBR 900 RR Fireblade
Als wesentliche Weiterentwicklung der ursprünglichen Maschine basierte die leistungsfähigere 919 cm3 (1 mm größere Bohrung) auf einem ausgeklügelteren Fahrwerk und stellte dadurch noch mehr Leistung bereit.
2000-2001, CBR 900 RR Fireblade
Als erste Fireblade mit PGM-FI-Kraftstoffeinspritzungs-Technologie konnte sich die 929 cm3 Fireblade zudem mit einem vollkommen neuartigen Fahrwerk brüsten. Hier wurde die Schwinge an der Motorgehäuse-Rückseite montiert, was das Fahrwerk noch leichter und kompakter machte.
2002-2003, CBR 900 RR Fireblade
Leichter und leistungsstärker als die 929 cm3-Maschine war die 954 cm3 Fireblade mit steiferem Fahrwerk und Schwinge sowie höher angeordneten Fußrasten ausgerüstet und konnte auf diese Weise stärkere Schräglagen und eine aerodynamischere Karosserie bieten. Das Resultat waren erstaunliche Leistungen, sowohl auf der Straße, als auch auf Rennstrecken.
2004-2005, CBR1000RR Fireblade
Inspiriert von Hondas 990 cm3 RC212V MotoGP-Maschine enthielt die CBR1000RR eine ganze Reihe neuer Technologien, die die Fireblade an die Spitze bringen sollten. Zu den wichtigsten Features gehörte ein leistungsfähiger 998 cm3 -Motor, die erste Generation des HESD-Lenkungsdämpfers sowie die Konfiguration mit Unit Pro-Link-Hinterradaufhängung.
2006-2007, CBR1000RR Fireblade
Dank Verbesserungen, wie z.B. eine leichtere Schwinge, überarbeiteten Einstellungen für die Aufhängung und einem neuartigen Abgassystem, leichter, leistungsfähiger und besser lenkbar als ihre Vorgängermodelle, ist diese Generation der CBR1000RR ein perfektes Beispiel für das unablässige Streben der Fireblade nach Perfektion.
2008-2011, CBR1000RR Fireblade
Ein völlig neuartiges Styling-Paket um einen leichteren Rahmen aus Gussaluminium und ein leistungsfähiger Motor mit kurzem Hub. In konsequenter Weiterentwicklung des Konzepts der zentralisierten Massen wurden in der CBR1000RR mit 999 cm3 anstelle der vorhergehenden Konfiguration unter dem Sitz ein Unterbau-Schalldämpfer sowie eine Anti-Hopping-Kupplung eingebaut, um die Stabilität beim Bremsen und während der Kurveneinfahrt zu verbessern.
2012, CBR1000RR Fireblade
Das Modell 2012 baut auf der 20jährigen Tradition der "totalen Kontrolle" auf. Mehr infos hier.
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