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Als der Stein die Windschutzscheibe durchschlägt, ist seine Mutter sofort tot. Kai, 11, überlebt. Entschlossen, sich von nichts mehr abhängig zumachen, läuft er verletzt durch den nahegelegenen Wald, bis er auf einen abgehalfterten Zirkusclan trifft. Und auf Samantha, die zu der Gruppe Jugendlicher gehört, die 24 Stunden zuvor den Stein von der Autobahnbrücke geworfen haben. Cecile, 17, Kokainproblem, glaubt Detlev zu lieben und zieht bei ihm ein. Dort trifft sie auf den Sohn, der seit kurzem bei ihm lebt – er heisst Kai. Inzwischen ist er 13 und immer noch liebt er Samantha. Mit Cecile macht Kai sich auf die Suche nach ihr.
Portrait
Helene Hegemann, 1992 in Freiburg geboren, lebt in Berlin. Im Winter 2007 wurde ihr Theaterstück "Ariel 15" im Ballhaus Ost uraufgeführt und im darauffolgenden Jahr von Deutschlandradio als Hörspiel adaptiert.
Ihr Drehbuch- und Regiedebüt "Torpedo" hatte im Oktober 2008 Premiere. Es wurde mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet und lief im Sommer 2009 bundesweit in den deutschen Kinos.
2010 debütierte sie als Autorin mit dem Roman Axolotl Roadkill, der in 20 Sprachen übersetzt wurde. Sie inszeniert für Theater und Oper und hat eine Kolumne in der Zeitschrift Interview.