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Das Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich hat im Rahmen der Inspiration Games Fernduelle mit 30 der weltbesten Leichtathleten organisiert und in insgesamt 6 verschiedenen Ländern zeitgleich durchgeführt.
- 300 m der Hürden Frauen: Bestleistung von Sprunger
Lea Sprunger zeigte beim Ersatzprogramm in Zürich eine ansprechende Leistung und stellte mit 39,25 s eine persönliche Saisonbestleistung auf. «Ich bin zufrieden. Man kann sich hier besser auf sich selbst konzentrieren», gab die 30-Jährige im Anschluss zu Protokoll.
Noch schneller war nur die US-Amerikanerin Georganne Moline. Sie lief in Kanada mit 39,08 s eine Jahresweltbestleistung. Zuzana Hejnova (CZE) blieb mit 40,97 s chancenlos.
- 150 m der Frauen: Kambundji geschlagen
Die in Zürich laufende Mujinga Kambundji hatte auf der ungewohnten Bahnlänge gegen die starke Konkurrenz einen schweren Stand. In 17,28 s lief die Bernerin nur die drittschnellste Zeit. «Man kann sicher noch schneller laufen», resümierte sie im Anschluss. Sie hätte gerne «noch ein paar Leute neben mir gehabt».
Die US-Amerikanerin Allyson Felix (in Kanada gelaufen) gewann das Rennen in 16,81 s vor der Jamaikanerin Shaunae Miller-Uibo (in den USA, 17,15 s).
- 200 m der Männer: Lyles (scheinbar) in eigener Liga
Für einen kurzen Aufreger sorgte Noah Lyles (USA). Der aufstrebende Sprintstar lief in unter 19 Sekunden scheinbar einen neuen Weltrekord. Wenig später wurde dann bekannt, dass der 22-Jährige die falsche Startposition eingenommen hatte und nur 185 m gelaufen war.
- 100 Yards der Männer: De Grasse überzeugt
Aus einem in Florida angetretenen Trio ging der Kanadier André De Grasse in 9,68 s als Sieger hervor. Wie viele seiner Mitstreiter nahm der Olympia-Zweite von Rio über 200 m den Anlass «als Vorbereitungs-Wettkampf». Jimmy Vicaut (FRA, 9,72 s) und Omar McLeod (JAM, 9,87 s) belegten die weiteren Plätze.
- 3x 100 m Staffel der Frauen: Schweizerinnen bezwingen Schippers und Co.
In 32,50 s überzeugte die Schweiz zum Abschluss des Wettkampfs in der Staffel. Schlussläuferin Kambundji zeigte ein starkes Finish, zusammen mit Ajla Del Ponte und Riccarda Dietsche lief sie auf Platz 2. Die USA mit Routinière Felix siegten (32,25 s), die Niederlande mit deren Teamleaderin Dafne Schippers kamen in 32,94 s nicht ganz auf Touren.