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Nach dem Rennen in Bern reiste ich direkt nach Sardinien, um dort zwei Wochen zu trainieren. Unter sehr guten Bedingungen konnte ich meine Trainingseinheiten durchführen und sogar mit dem Radquerbike einige Techniktrainings im Sand absolvieren.
Von Sardinien aus ging es direkt nach Aigle, wo das dritte Rennen der EKZ Cross Tour stattfand. Rund um den Hauptsitz der UCI (Union Cycling Internationale) wurde eine sehr schnelle Strecke mit fast keinen Höhenmetern angelegt und durch die wohl letzten sehr warmen und trockenen Herbsttage wurde die Strecke extrem schnell und staubig.
Am Start konnte ich meine Position behaupten und bald befand ich mich in einer fünfköpfigen Gruppe. Auf den ersten der zehn zu fahrenden Runden befand ich mich immer in dieser Gruppe, aber bald einmal merkte ich, dass ich auf den meisten Teilen der Strecke schneller war als meine direkten Konkurrenten. Nach einigen Überholversuchen gelang es mir, mich an erster Stelle der Gruppe zu positionieren und diese Fahrer dann auch abzuhängen. Nach dieser Attacke lag ich mit einem sicheren Vorsprung auf dem einundzwanzigsten Zwischenrang.
Auf den letzten sechs Runden des Rennens lag immer derselbe Fahrer auf dem zwanzigsten Rang vor mir und mit dem Ziel einer Top-20 Platzierung vor Augen versuchte ich diesen einzuholen. In den eher technischeren Passagen, wie zum Beispiel den Schräghängen und den Hürden, konnte ich meinen Rückstand jeweils ein wenig verringern, aber auf den flachen Passagen wurde mein Rückstand wieder grösser und pendelte sich danach bei fünfzehn bis zwanzig Sekunden ein. Mit diesem Rückstand und ohne den Fahrer vor mir einholen zu können, erreichte ich am Ende auch das Ziel.
Mit meinem einundzwanzigsten Rang komme ich der angestrebten Top-20 Platzierung immer näher und ich konnte damit das Resultat von Bern noch einmal unterbieten. Trotz allem bin ich nicht ganz zufrieden mit meinem Rennen und hoffe darauf, auf einer technischeren Strecke mit mehr Höhenmetern, die Top-20 endlich knacken zu können.