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Der Schalldruckpegel , physikalisch mehrdeutig oft auch einfach Schallpegel genannt, ist ein logarithmisches Maß
zur Beschreibung eines Schallereignisses. Der Schalldruckpegel gehört zu den Schallfeldgroessen.
Der Schalldruckpegel Lp (L von engl. level: „Pegel“ und p von engl. pressure: „Druck“), beschreibt das logarithmierte Verhaeltnis
des quadrierten Schalldrucks (Formelzeichen p mit der Einheit Pa für Pascal) eines Schallereignisses zum Quadrat eines Referenzschalldrucks p0.
Das Ergebnis wird in Dezibel (Abkürzung dB) angegeben.
Der Referenzwert für Luftschall wurde Anfang des 20. Jahrhunderts auf:
p0 = 20 µPa = 2 · 10-5 Pa
festgelegt (Wasser und andere Medien siehe Bezugswert (Akustik)).
Dieser Schalldruck wurde für die Schwelle der Hörbarkeit des menschlichen Gehörs bei der Frequenz 1 kHz gehalten.
Später stellte sich heraus, dass dieser Wert für 1 kHz etwas zu niedrig angesetzt war, für 2 kHz jedoch ungefähr zutrifft.
Er wurde dennoch als Referenzwert beibehalten.
Das Dezibel (dB) ist also keine physikalische Einheit, sondern kennzeichnet eine logarithmische Größe, die einen Pegel relativ zu einer Bezugsgröße angibt.
Ein negativer Pegel bedeutet, dass die Größe kleiner als die Bezugsgröße ist. Teilweise wird bei der Angabe eines absoluten Pegels zur Kennzeichnung
des Schalldruckpegels der Zusatz „SPL“ (sound pressure level) benutzt, z. B. 74,5 dB
SPL oder 74,5 dB SPL
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