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Abgesehen von zwei Freisetzungsversuchen in den Jahren 1991 und 1992 hat in der Schweiz bis heute keine beabsichtigte Freisetzung von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP) stattgefunden. Während der kommerzielle Anbau von GVP in der Europäischen Union bald Realität sein könnte, scheint dies in der Schweiz in den nächsten Jahren zwar unwahrscheinlich zu sein, kann aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Die gesetzlichen Grundlagen der Schweiz schreiben vor, dass ein Gesuch für den Anbau von GVP von einem Überwachungsplan begleitet sein muss, mit dessen Hilfe eventuelle negative Auswirkungen auf die Umwelt frühzeitig erkannt werden sollen. Die Projektierung und Umsetzung eines solchen Überwachungsplans, üblicherweise GVP-Monitoringprogramm genannt, dauert einige Jahre. Die Erarbeitung konzeptioneller Grundlagen für die Durchführung eines GVP-Monitoringprogramms für die Schweiz ist deshalb dringend notwendig. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau (FAL), Reckenholz, hat vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Buwal) den Auftrag erhalten, entsprechende Grundlagen zu erarbeiten. In einer Studie wurden die spezifischen Voraussetzungen für ein GVP-Monitoring in der Schweiz analysiert und ein Konzept zur Entwicklung eines GVP-Monitoringprogramms erarbeitet.
Ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren für die Stickstoffdüngung von Winterweizen zeigte, dass sich mittels ortsspezifischer, variabler Stickstoffdüngung die Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren lassen.
Umwelt
Fabian Y., Roberti G., Jacot K., Gramlich A., Benz R., Szerencsits E., Churko G., Prasuhn V., Leifeld J., Zorn A., Walter T. (ꝉ), Herzog F.
Viele Drainagen von Ackerflächen sind erneuerungsbedürftig. Nun erhalten Kantone und Betroffene eine Entscheidungshilfe, um solche Flächen umfassend zu beurteilen und nachhaltige Lösungen zu finden.
Die Ammoniakemissionen der Schweizer Landwirtschaft haben in den letzten 20 Jahren wenig abgenommen. Denn die Faktoren, die zu einer Emissionszunahme bzw. -abnahme führen, haben sich zwischen 2000 und 2020 weitestgehend gegenseitig aufgehoben.