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Dass Vereine, die (noch) nicht nach den Regeln des «Financial Fairplay» wirtschaften, also massiv mehr Geld ausgeben als sie aus den Fussball relevanten Geschäften einnehmen, nur Bussen und keinen Ausschluss aus der Champions League zu befürchten haben, liess UEFA-Präsident Michel Platini schon vor zwei Wochen verlauten.
Nun spricht der europäische Verband gegen die grössten «Sünder» gleichwohl harte Strafen aus. Wie die Nachrichtenagentur Reuters und die französische Sportzeitung «L'Equipe» berichten, werden Manchester City und Paris St-Germain je mit einer Busse von 60 Millionen Euro belegt.
Die UEFA setzt die beiden Klubs auch sportlich unter Druck. Manchester City und der PSG dürfen in der nächsten Saison bloss 21 (statt 25) Spieler für die internationalen Wettbewerbe melden. Acht dieser 21 Spieler müssen im Klub ausgebildet sein, zudem darf die Lohnsumme des Champions-League-Kaders im Vergleich zur aktuellen Saison nicht steigen. Dies könnte die Transfertätigkeit von Manchester City und Paris St-Germain im kommenden Sommer einschränken.
Noch hat die UEFA die mutmasslichen Sanktionen nicht bestätigt. Dies ist gegen Ende der Woche zu erwarten. (si/qae)
21. Juli 1914: In Rio de Janeiro beginnt die Geschichte der mit fünf WM-Titeln erfolgreichsten Fussballnation der Welt. Brasilien bestreitet gegen Exeter City sein erstes Länderspiel. Der grosse Star: Arthur Friedenreich.
Von Arthur Friedenreich wird gemeinhin behauptet, er sei einer der besten Fussballer aller Zeiten. Aber wer kann schon glaubwürdig mitdiskutieren? Schliesslich war Friedenreich vor hundert Jahren aktiv.
Unbestritten ist jedoch, dass «El Tigre» einer der besten Fussballspieler seiner Zeit ist. Und dennoch ist es keine Selbstverständlichkeit, dass der Stürmer im ersten Länderspiel in der Geschichte des brasilianischen Verbands dabei ist. Denn als Sohn eines deutschen Auswanderers und einer …