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Die SG Bünzen führt seit 2016 das Obligatorische Bundesprogramm in Bremgarten durch. An folgenden Daten kann jeder Schiesspflichtige der Schweiz vorbeikommen:
Die Schiesspflicht muss bis 31. August absolviert werden.
Unteroffiziere, Obergefreite, Gefreite und Soldaten des Jahrganges 1983 und jünger, die mit dem Sturmgewehr ausgerüstet sind. Armeeangehörige, welche 2017 aus der Militärdienstpflicht entlassen werden, sind nicht mehr schiesspflichtig.
Entlassungen 2017: (Sdt und Uof) 1983. Sowie 1984 - 1987, sofern die Dienstleistungspflicht erfüllt ist. Armeeangehörige, welche ihre Dienstpflicht in der zweiten Jahreshälfte erfüllen, werden erst im darauffolgenden Jahr aus der Militärdienstpflicht entlassen und sind deshalb schiesspflichtig.
Die Schützinnen und Schützen werden durch die Schützenmeister betreut.
5 Schuss Einzelfeuer A5
5 Schuss Einzelfeuer B4
2 Schuss Schnellfeuer B4
3 Schuss Schnellfeuer B4
5 Schuss Schnellfeuer B4
Die Schiesspflicht gilt als bestanden, wenn mindestens 42 Punkte erreicht und nicht mehr als 3 Nuller geschossen wurden.
Vor dem A und B Programm können Proschüsse (kostenpflichtig) geschossen werden. Achtung: nicht verschossene Munition muss zurückgegeben werden, Munitionsbefehl!
Je 8 Anerkennungskarten des Obligatorischen Bundesprogramms und des Eidgenössischen Feldschiessens berechtigen zum Bezug der Feldmeisterschaftsmedaille in Bronze, Silber und Gold.
Kostenpflichtig sind für alle Schützen die freiwilligen Probeschüsse. Probeschüsse Fr. 0.50 / Patrone
Schiesspflichtige, welche die Bedingungen des obligatorischen Programms nicht erfüllen, werden von der kantonalen Militärbehörde des Wohnortkantons mit persönlichem Marschbefehl zu einem besoldeten eintägigen Kurs für Verbliebene aufgeboten. Dieser Kurs wird in Zivil bestanden und an die Ausbildungsdienstpflicht angerechnet. (Art. 17 Schiessverordnung BR)
Schiesspflichtige, welche das obligatorische Programm nicht oder nicht vorschriftgemäss in einem Schiessverein geschossen haben, werden durch amtliche Bekanntmachung der Kantone zu einem Nachschiesskurs aufgeboten.
Daten der Nachschiesskurse sind hier zu finden.
Wer mit dem Stgw 57 oder mit dem Stgw 90 ausgerüstet ist, kann seine persönliche Waffe behalten, sofern er in den letzten 3 Jahren vor der Entlassung das Obligatorische und das Feldschiessen 300m je zweimal geschossen hat.