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Im Jahr 2015 seien es lediglich 49 t gewesen. Dabei habe es sich überwiegend um Obst, Gemüse, Milch- und Fleischprodukte gehandelt. Die tatsächlich illegal nach Russland importierten Mengen dürften indes nach Schätzungen von Experten um ein Vielfaches über den beschlagnahmten Volumina liegen.
Rosselkhoznadzor-Chef Sergey Dankwert sieht insbesondere Weißrussland als Treiber. Er wies darauf hin, dass 2016 zum Beispiel die Rindfleischexporte des Nachbarlandes gegenüber dem Vorjahr um 12% auf fast 155'500 t gestiegen seien, obwohl der Rinderbestand in Weissrussland seit drei Jahren rückläufig sei. Zuletzt habe das Nachbarland zudem seine Rindfleischeinfuhren um fast 1'000% auf gut 19'700 t ausgeweitet.
Unterdessen wurde von anderer Seite berichtet, dass sich die beiden Länder auf die Handelsmengen an Agrarprodukten geeinigt hätten, die in diesem Jahr gegenseitig geliefert werden sollen. Die Zahlen würden in etwa denen für das vergangene Jahr entsprechen. Von Januar bis November 2016 exportierte Weissrussland landwirtschaftliche Produkte im Gesamtwert von umgerechnet 1,82 Mrd. Euro nach Russland. Das entsprach 94,5% der gesamten weissrussischen Agrarausfuhren in diesem Zeitraum.