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Robert Schumann (1810–1856)
Drei Romanzen für Oboe und Klavier op. 94 Klavierquartett Es-Dur op. 47
Felix Mendelssohn (1809–1847)
Oktett Es-Dur für vier Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli op. 20
Als Felix Mendelssohn im August 1835 das Amt des Leipziger Gewandhauskapellmeisters antrat, fand er in Robert Schumann einen engen Vertrauten. Zwei Jahre lang, bis zu Mendelssohns Hochzeit mit Cécile Jeanrenaud, trafen sich beide fast täglich zum Mittagessen, tauschten sich über ihre musikalischen Entdeckungen oder das gemeinsame Vorbild Johann Sebastian Bach aus. Mendelssohn setzte sich schon früh für die junge Pianistin Clara Wieck ein, Schumanns spätere Ehefrau, und verpflichtete sie für die Gewandhauskonzerte. Kein Zufall, dass Mendelssohn auch die Patenschaft für die erstgeborene Schumann-Tochter Marie übernahm. Und natürlich brachte er etliche Werke Schumanns als Dirigent zur Uraufführung. Doch hört man ihre Freundschaft auch musikalisch? Dieses Kammerkonzert koppelt Mendelssohns frühgeniales Streicheroktett, das er als 17-Jähriger schuf, mit Schumanns Klavierquartett aus dem Jahr 1842. Beide Werke bestechen durch äusserste Transparenz und betörende Schönheit, aber während Mendelssohns quirlige Musik geradezu in die Luft abzuheben scheint, öffnet Schumanns Klangwelt den Blick in die Tiefen seiner Seele.
So wird Ihr Besuch zum Gesamterlebnis:
Reservieren Sie einen Tisch für das Abendessen im Restaurant Lucide oder im Le Piaf oder gönnen Sie sich einen Drink in der Seebar.
In der Pause bieten wir erfrischende Getränke und Snacks an der Konzertbar an. Bitte Informieren Sie sich vor dem Besuch zu den aktuellen Öffnungszeiten.
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