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Die Passagiere waren mit Bussen vom Gelände wegtransportiert worden. Nach mehreren Stunden konnten Personal und Passagiere sicher zum Flughafen zurückkehren, wie die Präfektur des Départements Haut-Rhin im Oberelsass kurz vor 20 Uhr mitteilte. Der Flugverkehr wurde schrittweise wieder aufgenommen.
Der Präfekt des Oberrhein-Départements verurteilte mit aller Entschiedenheit die Böswilligkeit hinter der Auslösung solcher Alarme, wie es weiter hiess. Die Urheber würden konsequent verfolgt und vor Gericht gebracht.
Die betroffenen Reisenden hatten keine Informationen zum Status ihrer Flüge erhalten. Es herrsche allgemeine Ratlosigkeit, so ein Reporter von «20 Minuten», der vor Ort war. Gemäss Online-Flugplan wurden zahlreiche Flüge annulliert oder umgeleitet.
So etwa der Easyjet-Flug von Palma de Mallorca (planmässige Ankunft: 15.25 Uhr) nach Genf oder die Easyjet-Maschine aus Krakau (14.15 Uhr) nach Zürich. Eine Wizz-Air-Maschine aus Tuzla drehte mehrere Schleifen am Himmel über dem Dreiländereck und wurde schliesslich nach Friedrichshafen umgeleitet.
Serie von Bombendrohungen in Frankreich
Am Donnerstagmorgen hatten 14 französische Flughäfen Anschlagsdrohungen erhalten. Mindestens 11 Flughäfen führten angesichts dieser Bombendrohungen Evakuierungen durch, wie die Nachrichtenagentur AFP meldete. Betroffen waren vor allem die Flughäfen Montpellier, Nantes, Bordeaux und Lille.
Bereits am Mittwoch waren die meisten grossen französischen Flughäfen, mit Ausnahme der beiden Pariser Flughäfen, nach Drohungen vorübergehend evakuiert worden. Etwa 130 Flüge wurden gestrichen.
Diese Warnungen häufen sich in Frankreich seit mehreren Tagen, insbesondere seit dem Anschlag auf einen Lehrer in Arras, bei dem dieser ums Leben gekommen war. Der Täter bekannte sich zur Terrormiliz Islamischer Staat.