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Kanton Graubünden
Chantun Grischun
Cantone dei Grigioni
Die Regierung genehmigt die von der Gemeinde St. Moritz am
12. März 2023 beschlossene Teilrevision der Ortsplanung. Damit schafft sie die
planerischen Voraussetzungen für die Realisierung des Naturspeichersees «Nair
Pitschen».
Die Engadin St. Moritz Mountains AG beabsichtigt die Realisierung des 51 500 Quadratmeter
grossen Naturspeichersees «Nair Pitschen» mit einem Speichervolumen von circa
300 000 Kubikmeter. Die Füllung des auf circa 2620 Meter über Meer geplanten
Naturspeichersees soll jährlich vom bestehenden Naturspeichersee «Lej Alv» mit
bereits installierten Pumpen und Leitungen erfolgen. Der Bau des neuen
Naturspeichersees bedingt die Anpassung von Erschliessungswegen, Pisten und
Beschneiungsleitungen. Mit der Realisierung des Speichersees, welcher als
Reservoir für das benötigte Beschneiungswasser dient, kann auch die untere
Druckstufe der Beschneiungsanlagen auf dem Gemeindegebiet von St. Moritz und
Celerina gespeist werden. Infolgedessen kann künftig vollständig auf das
Hochpumpen des Beschneiungswassers von den Grundwasserpumpwerken Schlattain in
Celerina und San Gian I in St. Moritz verzichtet werden.
© 2020 Andrea Badrutt, Chur
Die Regierung genehmigt die von der Gemeinde St. Moritz am 12. März 2023 beschlossene Teilrevision der Ortsplanung.
Die Regierung erteilt dem Kraftwerk Ilanz AG (KWI) die
Bewilligung für die Spülung des Stausees Panix. Die Spülung darf ab dem 15. Mai
bis und mit dem 30. September 2024 durchgeführt werden. Falls die Durchführung
im Jahr 2024 nicht möglich ist, kann diese bis spätestens ins Jahr 2028
verschoben und ebenfalls vom 15. Mai bis am 30. September des entsprechenden
Jahrs durchgeführt werden.
Im Speichersee haben sich
seit Inbetriebnahme im Jahr 1992 rund 169 000 Kubikmeter an Sedimenten
abgelagert, die den Betrieb des Kraftwerks beeinträchtigen. Die Spülung wurde
bereits im 2021 auf drei Jahre befristet bewilligt. In den letzten drei Jahren konnte
sie jedoch nicht durchgeführt werden, da die Rahmenbedingungen für die Spülung
(Hydrologie und Seestand) in allen drei Jahren nicht erreicht wurde. Aufgrund
der inzwischen abgelaufenen Frist zur Durchführung der Spülung hat die KWI
erneut ein Gesuch für die Bewilligung einer einmaligen Spülung des Stausees
Panix eingereicht. Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass eine Spülung
durchgeführt werden kann, wurde das Spülkonzept überarbeitet.
Stausee Panix; © AXPO / KWI (Kraftwerke Ilanz AG)
Die Regierung erteilt dem Kraftwerk Ilanz AG (KWI) die Bewilligung für die Spülung des Stausees Panix.