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LCP steht für den englischen Begriff „Long-Chain Polyunsaturated Fatty Acids“ und beschreibt langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die u. a. für die Entwicklung von Gehirn- und Nervenzellen sowie die Sehfähigkeit des Babys sehr wichtig sind. Beispiele für LCP sind Docosahexaensäure (DHA), eine Omega-3-Fettsäure und Arachidonsäure (ARA), eine Omega-6-Fettsäure. Weil Babys in den ersten Lebensmonaten noch nicht ausreichend LCP selbst produzieren können, sind hochwertigen Säuglingsanfangsnahrungen häufig LCP zugesetzt. Gemäss der neuen EU-Richtlinie für Säuglingsmilchnahrungen, die 2019 in Kraft tritt bzw. getreten ist, ist der Zusatz von LCP sogar gesetzlich vorgeschrieben.