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Livia Anne
Richard
Theaterautorin, Theaterregisseurin und Buchautorin
"Wir sind alle dasselbe, Leute! Die einen etwas weisser, die anderen etwas brauner, die einen rot, andere gelb, das ist wie bei den Schmetterlingen, aber bei denen sagt kein Fuchsschwanz zum Zitronenfalter: Hau ab! Geh zurück, wo du herkommst!, und baut eine Mauer, damit keine Zitronenfalter mehr ins Fuchsschwanzland kommen.
Spätestens wenn wir tot sind, merken wir es, merken wir, dass wir Teil eines Ganzen waren und sind und dass wir das Kriegsbeil gar nie hätten ausgraben müssen."
Buch
Anna ist in einem Studentenaustauschjahr in Kalifornien, als ihre Gastschwester Nora von einem Klassenkameraden schwanger wird, mit dem sie eigentlich nur aus Mitleid geschlafen hat. Nora, deren Mutter an Krebs erkrankt ist, will das Kind abtreiben, ohne dass die Mutter etwas merkt, um sie ja nicht zu belasten. Anna aber spürt, dass Nora das Kind bereits liebt, und dass diese Entscheidung fatal wäre. Dankbar nimmt Nora Annas Vorschlag, ihr als «Vater» des Kindes zur Seite zu stehen, an. Die Konflikte sind allerdings vorprogrammiert, wenn zwei Teenager eine Familie gründen wollen. Bald kommt die Hiobsbotschaft, dass da nicht ein, sondern zwei Kinder unterwegs sind. Nora bringt Zwillinge zur Welt.
Eines der Kleinen ist ein Mädchen, Nala. Und das andere?! Ist er ein Alan oder eine Alana?
Die Fachwelt rätselt erst und diagnostiziert dann eine Intergeschlechtlichkeit. Diese gelte es dringend durch eine Operation zu korrigieren. Während Nora sich von den Göttern in Weiss beeindrucken lässt, spürt Anna, dass hier alles falsch ist, was falsch sein kann.
Die Rezension der Buchexpertin Manu Hofstätter von lesefieber.ch.
Lesungen
Livia Anne Richard liest aus ihrem soeben erschienen zweiten Buch Anna der Vater.
Stoff, der aufweckt und Grenzen sprengt, so dass auch du Lust kriegst, dich neu zu erfinden. Dazu rollt Wale Liniger den bluesigen Teppich Richtung USA aus, dorthin nämlich, wo ein Grossteil des Romans spielt. Im Anschluss signiert Livia dein Buch, wenn du magst.
Live dabei sein
Die Buchtaufe von "Anna der Vater" war ein Fest der Worte und der Musik. Danke an Wale Liniger, Theater an der Effingerstrasse, Stauffacher Bern und dem zahlreich erschienenen Publikum!
Die kleine, fantasievolle Anna wächst in einer Siedlung auf, in der sie das einzige Mädchen ist und somit dazu verdammt, beim Indianerspiel die Squaw zu geben. Das lässt sie sich jedoch nicht lange bieten. Sie verlangt eine Mutprobe für sich und wenn sie die bestehe, wolle sie für einen Tag der Winnetou sein. Sie besteht und gibt das Amt des Chefindianers nicht mehr ab, und zwar ein Leben lang nicht mehr.
Buch
Franz Hohler, Schriftsteller, Kabarettist und Liedermacher:
"Was für ein spannendes und berührendes Lebensbuch. Ich habe die kleine Anna samt Ander und Stinktier und die erwachende Anna in Amerika mit Spannung und Anteilnahme begleitet."
Stimmen
Heidi Maria Glössner, Schauspielerin:
"Ich bin restlos begeistert! Das Verrückte an diesem Buch ist der Inhalt, der Kreis, der sich auf so wundersame Weise schliesst, Annas Abenteuerlust - dieses Buch ist ein Geschenk!"
Vera Tschannen, Buchhändlerin, Zürich:
"Anna der Indianer kommt definitiv unter die Top 30 der besten Buchanfänge aller Zeiten."