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Hallo helen,
wie sieht es mit Keramik-Inlays aus?
In diesem Artikel werden verschiedene Materialien genannt, die angeblich verträglich sind. U.a.:
@ helen: Eigentlich ist das ja aber der Thread von Georges 44. Vielleicht findest Du einen eigenen Platz für Dein Thema?
Grüsse,
Oregano
wie sieht es mit Keramik-Inlays aus?
In diesem Artikel werden verschiedene Materialien genannt, die angeblich verträglich sind. U.a.:
...
2.3 Polyamid
Hierbei handelt es sich um thermoplastische Polykondensate aus Carbonsäuren und Aminen; ihre Struktur ähnelt daher etwas der von Proteinen. Die Stoffgruppe wurde unter dem Trivialnamen „Nylon“ bekannt. Nach ersten (misslungenen) Versuchen mit Polyamid-6 wird für Prothesen heute das Polyamid-12 genutzt, dessen Wasseraufnahme deutlich reduziert ist. Für das Produkt Valplast wurden Werte von 10,1 ?g/mm³ gefunden. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Wasseraufnahme der PMMA liegt zwischen 19 und 25 ?g/mm³, der geforderte Grenzwert für Prothesenkunststoffe bei 32 ?g/mm³. Der immer wieder geäußerte Vorwurf der erhöhten Wasseraufnahme durch die Polyamide trifft also auf Polyamid-12 nicht zu!
Dieses Material ist gegen viele organische Lösungsmittel, gegen Alkalien, verdünnte Mineralsäuren und die meisten organischen Säuren beständig. Starke Säuren, die im Haushaltsmilieu jedoch nicht vorkommen, bewirken einen hydrolytischen Abbau. Die Restmonomerfreisetzung in Wasser liegt praktisch bei null. Der Verbraucher sollte hier genau hinsehen: Oft werden auch die Eluationsmengen in einer Methanollösung angegeben, die immer deutlich höher liegen, für die klinische Situation aber irrelevant sind!
Polyamide weisen eine Eigenschaft auf, die sie vollkommen von den anderen Prothesenkunststoffen abgrenzt: ihre Elastizität. Mit 0,15 bis etwa 0,6 GPa unterschreiten sie die Norm (1,5 GPa für Autopolymerisate, 2 GPa für heiß-, licht-, mikrowellenhärtende und Thermoplaste) deutlich, was auch im täglichen Gebrauch sofort spürbar ist. Diese Prothesen kann man sichtbar elastisch verformen. Damit verstoßen sie gegen eine bisher eisern geltende Regel, nach der Prothesen möglichst starr zu sein hätten.
Für die Annahme, dass starre Prothesen den Kieferknochen am besten schützten, gibt es jedoch keine echten Beweise. Es gibt im Gegenteil – wenn auch zunächst noch auf niedrigem Evidenzniveau – erste Hinweise darauf, dass gerade diese Elastizität den Kieferknochen schützen könnte [4]. Und diese Eigenschaft öffnet den Polyamidprothesen eine vollkommen neue Indikation: ...
Polymethyl-Methacrylat (PMMA) als alternativer Prothesenbasiskunststoff für Allergiker, Phobiker, Ästheten und Mikrostomiepatienten.
www.ztm-aktuell.de
@ helen: Eigentlich ist das ja aber der Thread von Georges 44. Vielleicht findest Du einen eigenen Platz für Dein Thema?
Grüsse,
Oregano
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