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Marion Bartoli hat bei der BBC mit deutlichen Aussagen für Aufsehen gesorgt. Auf die Frage, ob Nick Kyrgios je ein Major gewinnen wird, antwortete sie: «Ich denke nicht. Seine Einstellung zum Sport ist nicht gut genug, um ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen. Auch wenn er alles Talent der Welt mitbringt – daran zweifle ich nicht –, kann ich mir nicht vorstellen, dass er 7 gute Matches am Stück spielen kann.»
Bartoli hat Mitleid
Wie Kyrgios verhalte sich auch Gael Monfils «kindisch». «Sie werden einfach nicht erwachsen. Sie sind nicht in der Lage, ihr eigenes Leben in den Griff zu kriegen.» Sie habe fast schon Mitleid, denn beide würden das nötige Potenzial für einen grossen Titel mitbringen.
Wir verstehen schon, dass du relevant bleiben möchtest, aber es interessiert uns nicht, was du zu sagen hast.
Die Reaktion Kyrgios' liess nicht lange auf sich warten. «Hahahahaha, nette Sichtweise!», twitterte der Australier noch am Donnerstagabend, ehe er später auf Instagram eine längere Message folgen liess:
«Was gibt dir das Recht darüber zu urteilen, wie wir die Dinge angehen? Was gibt dir das Recht uns zu sagen, wie wir uns verhalten sollen, wenn du keine Ahnung hast, was wir durchgemacht haben? Hör damit auf, anderen Ratschläge zu geben, nur weil du denkst, ein bisschen erfolgreich gewesen zu sein. Wir verstehen schon, dass du relevant bleiben möchtest, aber es interessiert uns nicht, was du zu sagen hast.»
Kein Comeback von Bartoli
Der letzte Satz dürfte eine Anspielung auf Bartolis missglückten Comeback-Versuch gewesen sein. Ende des letzten Jahres hatte die Wimbledon-Siegerin von 2013 mit einer Rückkehr auf die WTA-Tour geliebäugelt, konnte dieses Vorhaben aber aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht in die Tat umsetzen. Gael Monfils kommentierte den Post übrigens mit «Well said bro».
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 6.7.2018, 14 Uhr