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<h2>SubmittedText<h2><p>Am 18. Februar 2021 wurden an der Türe der Synagoge in Biel eingeritzte antisemitische Symbole und Parolen vorgefunden. Diese Tat stellt eine Schändung der Synagoge dar und ist ein schwerer antisemitischer Vorfall. Im Rahmen der Corona-Pandemie lässt sich insgesamt eine besorgniserregende Zunahme von antisemitischen Verschwörungstheorien und Vorfällen erkennen.</p><p>Was gedenkt der Bundesrat gegen diese Tendenzen zu unternehmen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Antisemitismus hat in der Schweiz in den letzten Jahren zwar nicht markant zugenommen, doch er tritt manifester auf. Nachdem in den ersten Monaten der Corona-Pandemie antisemitische Attacken in den sozialen Medien in der Schweiz noch seltener als in anderen Ländern waren, haben diese in den letzten Monaten stetig zugenommen. Zudem ist es in den letzten Monaten zu Angriffen auf jüdische Einrichtungen und Veranstaltungen gekommen. Der Bundesrat verurteilt solche Angriffe auf Schärfste. Seit 2019 unterstützt der Bund, neben Kantonen und Gemeinden, mit jährlich 500 000 Franken bauliche, technische, organisatorische Schutzmassnahmen für bedrohte Minderheiten. In seinem Bericht zur Beantwortung des Postulates Rechsteiner 19.3942, "Antisemitismus- Definition der International Holocaust Remembrance Alliance" wird der Bundesrat die Politik zur Bekämpfung des Antisemitismus in der Schweiz auf Ebene Bund, Kantone und Gemeinden analysieren und darauf aufbauend, Massnahmen Vorschlägen. </p>