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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AL.2020.00111 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 12. Mai 2021 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) Qualifizierung für Stellensuchende ( QuS ) Zollstrasse 36, 8090 Zürich Beschwerdegegner Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1959, war seit April 2018 bis zur Kündigung des Arbeits verhältnisses per 31. März 2020 als Reifengrosshändler bei der Y.___ GmbH angestellt (Urk. 6 /6 /1 S. 1, Urk. 2 S. 1 ). Im Zusammenhang mit einer Anstellung als Verkäufer bei der Z.___ GmbH ersuchte der Versicherte am 9. März (richtig wohl: 27. Februar; vgl. Urk. 3/3 S. 1 und Urk. 5 S. 2) 2020 um die Gewährung von Einarbeitungszuschüssen (Urk. 3/4 S. 5 f.). Mit Verfügung vom 2. März 2020 (Urk. 3/3) lehnte das Amt für Wirtschaft und Arbeit, Qualifizierung für Stellensuchende (AWA), die Ausrichtung von Ein ar beitungszuschüssen ab. Die vom Versicherte n am 10. März 2020 (Urk. 3 /2) da gegen erhobene Einsprache wies das AWA mit E nt scheid vom 8. April 2020 (Urk. 2 ) ab. 2. Der Versicherte erhob am 12. April 2020 Beschwerde gegen den Einsprache ent scheid vom 8. April 2020 (Urk. 2 ) und beantragte dessen Aufhebung und die Aus richtung eines Einarbeitungszuschusses (Urk. 1 S. 1 Mitte). Das AWA beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. Mai 2020 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 S. 2 Ziff. 1 oben). Dies wurde dem Beschwerdeführer am 11. Juni 2020 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7). Am 23. Juni 2020 (Urk. 8) reichte er unaufgefordert eine Replik ein, die dem Beschwerdegegner am 6. April 2021 zugestellt wurde (Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 1a Abs. 2 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosen versicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) gehört zu den Zielen des Gesetzes, drohende Arbeitslosigkeit zu verhüten und bestehende zu bekämpfen. Diesem Zwecke dienen die so genannten arbeitsmarktlichen Massnahmen (Art. 59-75 AVIG). Gemäss Art. 59 AVIG erbringt die Versicherung finanzielle Leis tungen für arbeitsmarktliche Massnahmen zu Gunsten von versicherten Personen und von Personen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind (Abs. 1). Laut Abs. 2 dieser Bestimmung soll mit arbeitsmarktlichen Massnahmen die Eingliederung von Versicherten, die aus Gründen des Arbeitsmarktes erschwert vermittelbar sind, gefördert werden. Solche Massnahmen sollen insbesondere: a. die Vermittlungsfähigkeit der Versicherten verbessern, damit diese rasch und dauerhaft wie der eingegliedert werden können; b. die berufl ichen Qualifikationen entsprechen d den Bedürfnissen des Arbeits markts fördern; c. die Gefahr von Langzeitarbeitslosigkeit vermindern; oder d. die Möglichkeit bieten, Berufserfahrungen zu sammeln. 1.2 Zu den arbeitsmarktlichen Massnahmen gehören auch die Einarbeitungs zusc hüsse. Damit soll versicherten Personen, deren Vermittlung erschwert ist, im Hinblick auf eine definitive Anstellung in einem Betrieb für eine Einarbeitungsphase, während der diese Personen einen v erminderten Lohn erhalten, Einarbei tungs zu schüsse gewährt werden. Diese Massnahme soll die konkrete dauerhafte Wieder eingliede rung einer arbeitslosen Person an einem bestimmten Arbeitsplatz förd ern (Urteil des Bundesgerichts 8C_363/2014 vom 23. September 2014 E 5.2). Ge mäss Art. 65 AVIG können versicherten Personen, deren Vermittlung erschwert ist, für die Einarbeitung i n einem Betrieb bei vermindertem Lohn Einarbe i tungs zu schüsse gewährt werden. Die Einarbeitungszuschüsse decken den Unterschied zwischen dem tatsächlich bezahlten Lohn und dem normalen Lohn, den der Ver sicherte nach der Einarbeitung unter Berücksichtigung seiner Leistungsfähigkeit erwarten darf, höchstens jedoch 60 Prozent des normalen Lohns (Art. 66 Abs. 1 AVIG). 1.3 Nach Art. 90 Abs. 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenver sicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) gilt die Vermit tlung einer ver sicherten Person im Sinne von Art. 65 AVIG als erschwert, wenn sie bei der herrschenden Arbeitsmarktlage besonders grosse Schwierigkeiten hat, eine Stelle zu finden, weil sie in fortgeschrittenen Alter steht ( lit. a), körperlich, psychisch oder geistig behindert ist ( lit. b), ungenügende berufliche Voraussetzungen hat ( lit. c), bereits 150 Taggelder bezogen hat ( lit. d) oder in einer Zeit erhöhter Arbeitslosigkeit nach Art. 6 Abs. 1 ter AVIV mangelnde berufliche Erfahrungen hat ( lit. e). 2. 2.1 Der Beschwerdegegner hielt im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) fest, er sei zur Überzeugung gelangt, dass der Beschwerdeführer nicht als erschwert vermittelbar gelten könne. Er habe noch während der Kündigungsfrist bei der Y.___ GmbH per 31. März 2020 eine neue Stelle wiederum in einer völlig neuen Bra n che gefunden. Am 25. Februar 2020 habe er den neuen Arbeitsvertrag unterschreiben können. Dies zeige, dass die neuen Besitzer der Z.___ GmbH in ihm ein grosses Potential als Küchen planer, Verkaufsperson und als Management mitar beiter sehen würden. Verdeutlicht werde dies durch den eingereichten Stellenbe schrieb. Der Beschwerdeführer erfülle das darin aufgeführte Anforderungsp rofil vollumfänglich (S. 1 f.). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte vor, er sei arbeitslos und über 60 Jahre bezie hungsweise im fortgeschrittenen Alter. Dies entspreche wesentlichen Voraus setzun gen gemäss dem Merkblatt für Einarbeitungszuschüsse ( Urk. 1 S. 1 unten). Trotz guter persönlicher Voraussetzungen feh lten ihm wesentliche fachliche und technische Kenntnisse für einen Berufswechsel. Die Z.___ GmbH könne alternativ eine Fachperson verpflichten und sich den ausserordentlichen Aus bildungsaufwand für ihn sparen. Er sei sehr wohl erschwert vermittelbar. Seit ihm Ende Januar 2020 gekündigt worden sei, habe er sich über 20 Mal erfolglos be worben und Absagen oder keine Rückmeldungen erhalten. Dass er die Z.___ GmbH als potentiellen Arbeitgeber gefunden habe, sei als Glücksfall zu werten. Daraus zu schliessen, dass er nicht erschwert vermittelbar sei, sei realitätsfremd und entspreche nicht den Tatsachen und der Situation am Arbeitsmarkt (S. 2 oben). Er erfülle aktuell die Anforderungen und Kenntnisse im Stellenbe schri eb/ Anforderungsprofil nur teilweise. Er komme aus der Bankenbrache und habe die letzten zwei Jahre bei einem Reifengrosshändler gearbeitet. Es fehlten ihm also die wichtigen, fachspezifischen Kenntnisse (S. 2 Mitte). 2.3 Der Beschwerdegegner führte in der Vernehmlassung ergänzend aus, es sei fest gestellt worden, dass die neue Arbeitgeberin, die Z.___ GmbH (vormals A.___ GmbH), seit August 2019 drei Mitarbeitende entlassen habe, die sich in der Folge als arbeitslos gemeldet hätten. Die Arbeitgeberin habe auf dem Formular «Bestätigung des Arbeitgebers betreffend Einarbeitungszuschüsse» die Frage nach Entlassungen in den letzten 24 Monaten aber verneint. Das Unter nehmen sei im Januar 2020 in neue Hände übergegangen. Die neuen Firmen in haber seien als Gesellschafter und Geschäftsfü hrer im Handelsregister einge tragen. Dies sei ein Hinweis darauf, dass sich das Unternehmen im Umbruch befinde (Urk. 5 S. 2 Ziff. 3 unten). Grundsätzlich bestehe die Möglichkeit, dass die Einarbeitung des Beschwerdeführers durch den neuen Besitzer des Unterneh mens erfolgen werde, da dieser in der Bau- und Baunebenbrache tätig sei. Der Beschwerdegegner bezweifle aber, dass die Einarbeitung durch den Firmenin haber selber erfolgen werde ( S. 5 Ziff. 12). Das Gesuch Ausrichtung von Einarbeitungszuschüsse n sei abgelehnt worden, da diese nicht dazu verwendet werden dürften, um Betrieben wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen (S. 7 Mitte). 2.4 Der Beschwerdeführer brachte in der Replik vor, er weise es zurück, dass der Be schwerdegegner ihn und die Z.___ GmbH als unehrenhaft handelnd quali fizieren wolle. Der Beschwerdegegner verwechsle sodann die A.___ GmbH und die Z.___ GmbH (Urk. 8 S. 1). 2.5 Streitig und zu prüfen ist, ob im Hinblick auf die Anstellung des Beschwer de führers bei der Z.___ GmbH die Voraussetzungen für die Gewährung von Einarbeitungszuschüssen erfüllt sind. 3. 3.1 Der Beschwerdeführer unterzeichnete am 25. Februar 2020 einen Arbeitsvertrag mit der Z.___ GmbH (Urk. 3/4 S. 10-13). Gemäss Arbeitsvertrag ist er seit dem 1. Mai 2020 in der Funktion als Küchenplaner, Verkaufsperson im Innen- und Aussendienst und für diverse Managementarbeiten angestellt (S. 10 Ziff. 1 und 2), wobei gemäss seinen Angaben der Vertragsbeginn aufgrund der Pandemie auf den 1. August verschoben worden sei (Urk. 8 S. 4). Als Gehalt wurden Fr. 97'500.-- brutto pro Jahr in zwölf Teilzahlungen zu je Fr. 8'125.-- brutto sowie ein allfälliger freiwilliger Bonus vereinbart (S. 11 Ziff. 5). 3.2 Der Beschwerdeführer reichte für die Tätigkeit als Verkaufsperson Küchen und Küchenapparate mit Zusatzfunktion als Stellvertreter des Geschäftsführers der Z.___ GmbH den Stellenbeschreib und das Anforderungsprofil ein (Urk. 3/4 S. 1). Das Anforderungsprofil für die Stelle wird umschrieben mit « Verkäufer per sönlichkeit, schnelle Auffassungsgabe, Organisationstalent, gute Umgangsfor men, überzeugend » (S. 1 unten). 3.3 Gemäss dem vorliegenden Einarbeitungsplan (Urk. 3/4 S. 2 - 4) war die Einarbei tung für die Zeit vom 1. Mai bis 31. Oktober 2020 vorgesehen. 3.4 Gemäss dem Zwischenzeugnis der Y.___ GmbH vom 2. März 2020 war der Beschwerdeführer seit dem 16. April 2018 als Reifengrosshändler bei dieser Arbeitgeberin angestellt (Urk. 6/6/1 S. 1). Die Y.___ GmbH kün digte das Arbeitsverhältnis per 31. März 2020 (Urk. 2 S. 1 unten). 3.5 Nach den weiteren Arbeitszeugnissen war der Beschwerdeführer vor der Anstel lung bei der Y.___ GmbH als Kundenbetreuer bei der Vermögensver wal tungsfirma B.___ AG und zuvor als Senior Private Banker bei der C.___ SA angestellt (Urk. 6/6/2-3). 4. 4.1 Gemäss der Rechtsprechung kann in grundsätzlicher Hinsicht bei einer im An stellungszeitpunkt 62-jäh r igen versicherten Person die erschwerte Vermittlungs fähigkeit auf Grund des Alters gegeben sein, wobei dies anhand der konkreten Situation im Einzelfall zu beurteilen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_363/2014 vom 23. September 2014 E. 52). Damit übereinstimmend soll gemäss Rz J5 der AVIG-Praxis AMM auf die Festlegung einer Altersgrenze verzichtet werden, da die individuelle Situation der versicherten Person in jedem Einzelfall massgebend sei. Das Bundesgericht hat im Urteil 8C_363/2014 vom 23. September 2014 (E. 5. 2) selbst bei einer 62-jährigen versicherten Person eine erschwerte Vermittlungs fähigkeit verneint, weil diese aus eigener Kraft bereits während der Kündigungs frist eine neue Arbeitsstelle gefunden hat, die mit kurzer Unterbrechung an die verloren Stelle angeknüpft hat. Eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt sein nicht notwendig gewesen, da die betreffende Person stets arbeitstätig und entsprechend im Arbeitsmarkt integriert gewesen sei. Damit fehle es an einer arbeitsmarktlichen Indikation für die Massnahme. 4.2 Der Beschwerdeführer ist im fortgeschrittenen Alter im Sinne von Art. 90 Abs. 1 lit. a AVIV. Gemäss der zitierten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist für die Annahme einer erschwerten Vermittlungsfähigkeit jedoch nicht auf eine feste Altersgrenze abzustellen. Der Beschwerdegegner wies im angefochtenen Ent scheid zu Recht darauf hin, dass es dem Beschwerdeführer noch während der bis Ende März 2020 laufenden Kündigungsfrist des letzten Arbeitsverhältnis ses möglich war, eine neue Anstellung zu finden (Urk. 2 S. 1 unten). Nachdem er zuletzt als Reifengrosshändler gearbeitet hatte, wechselt er mit der neuen Anstellung als Verkaufsperson Küchen und Küchenapparate zudem in eine neue Branche. Da er innert kurzer Frist eine neue Anstellung in einer anderen Branche gefunden hat, kann er trotz eines Alters von fast 61 Jahren zum Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids nicht als erschwert vermittelbar gelten. Mit dem Beschwerdegegner ist davon auszugehen, dass die Verantwortlichen der Z.___ GmbH in ihm ein gewisses Potential als Küchenplaner und Ver käu ferpersönlichkeit und für Managementaufgaben sehen und er auch die übrigen Kriterien des Anforderungsprofils der Stelle (vgl. vorstehend E. 3.2) erfüllt (Urk. 3/4 S. 1). Des Weiteren ist nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer während der Einarbeitungsphase zunächst einen verminderten Lohn erhalten würde, nachdem von Beginn der Anstellung an ein Jahreseinkommen von Fr. 97 '500.-- brutto ver einbart worden ist. 4.3 Zusammenfassend gilt der Beschwerdeführer nicht als erschwert vermittlungs fähig, und es ist nicht von einem verminderten Lohn auszugehen. Es fehlt daher an der arbeitsmarktlichen Indikation für die Gewährung eines Einarbeitungs zu schusses. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 8. April 2020 erweist sich nach dem Gesagten als rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) - seco - Direktion für Arbeit - Arbeitslosenkasse Unia Zürich, 60/730 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBrugger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AL.2020.00111 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 12. Mai 2021 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) Qualifizierung für Stellensuchende ( QuS ) Zollstrasse 36, 8090 Zürich Beschwerdegegner Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1959, war seit April 2018 bis zur Kündigung des Arbeits verhältnisses per 31. März 2020 als Reifengrosshändler bei der Y.___ GmbH angestellt (Urk. 6 /6 /1 S. 1, Urk. 2 S. 1 ). Im Zusammenhang mit einer Anstellung als Verkäufer bei der Z.___ GmbH ersuchte der Versicherte am 9. März (richtig wohl: 27. Februar; vgl. Urk. 3/3 S. 1 und Urk. 5 S. 2) 2020 um die Gewährung von Einarbeitungszuschüssen (Urk. 3/4 S. 5 f.). Mit Verfügung vom 2. März 2020 (Urk. 3/3) lehnte das Amt für Wirtschaft und Arbeit, Qualifizierung für Stellensuchende (AWA), die Ausrichtung von Ein ar beitungszuschüssen ab. Die vom Versicherte n am 10. März 2020 (Urk. 3 /2) da gegen erhobene Einsprache wies das AWA mit E nt scheid vom 8. April 2020 (Urk. 2 ) ab. 2. Der Versicherte erhob am 12. April 2020 Beschwerde gegen den Einsprache ent scheid vom 8. April 2020 (Urk. 2 ) und beantragte dessen Aufhebung und die Aus richtung eines Einarbeitungszuschusses (Urk. 1 S. 1 Mitte). Das AWA beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. Mai 2020 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 S. 2 Ziff. 1 oben). Dies wurde dem Beschwerdeführer am 11. Juni 2020 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7). Am 23. Juni 2020 (Urk. 8) reichte er unaufgefordert eine Replik ein, die dem Beschwerdegegner am 6. April 2021 zugestellt wurde (Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 1a Abs. 2 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosen versicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) gehört zu den Zielen des Gesetzes, drohende Arbeitslosigkeit zu verhüten und bestehende zu bekämpfen. Diesem Zwecke dienen die so genannten arbeitsmarktlichen Massnahmen (Art. 59-75 AVIG). Gemäss Art. 59 AVIG erbringt die Versicherung finanzielle Leis tungen für arbeitsmarktliche Massnahmen zu Gunsten von versicherten Personen und von Personen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind (Abs. 1). Laut Abs. 2 dieser Bestimmung soll mit arbeitsmarktlichen Massnahmen die Eingliederung von Versicherten, die aus Gründen des Arbeitsmarktes erschwert vermittelbar sind, gefördert werden. Solche Massnahmen sollen insbesondere: a. die Vermittlungsfähigkeit der Versicherten verbessern, damit diese rasch und dauerhaft wie der eingegliedert werden können; b. die berufl ichen Qualifikationen entsprechen d den Bedürfnissen des Arbeits markts fördern; c. die Gefahr von Langzeitarbeitslosigkeit vermindern; oder d. die Möglichkeit bieten, Berufserfahrungen zu sammeln. 1.2 Zu den arbeitsmarktlichen Massnahmen gehören auch die Einarbeitungs zusc hüsse. Damit soll versicherten Personen, deren Vermittlung erschwert ist, im Hinblick auf eine definitive Anstellung in einem Betrieb für eine Einarbeitungsphase, während der diese Personen einen v erminderten Lohn erhalten, Einarbei tungs zu schüsse gewährt werden. Diese Massnahme soll die konkrete dauerhafte Wieder eingliede rung einer arbeitslosen Person an einem bestimmten Arbeitsplatz förd ern (Urteil des Bundesgerichts 8C_363/2014 vom 23. September 2014 E 5.2). Ge mäss Art. 65 AVIG können versicherten Personen, deren Vermittlung erschwert ist, für die Einarbeitung i n einem Betrieb bei vermindertem Lohn Einarbe i tungs zu schüsse gewährt werden. Die Einarbeitungszuschüsse decken den Unterschied zwischen dem tatsächlich bezahlten Lohn und dem normalen Lohn, den der Ver sicherte nach der Einarbeitung unter Berücksichtigung seiner Leistungsfähigkeit erwarten darf, höchstens jedoch 60 Prozent des normalen Lohns (Art. 66 Abs. 1 AVIG). 1.3 Nach Art. 90 Abs. 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenver sicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) gilt die Vermit tlung einer ver sicherten Person im Sinne von Art. 65 AVIG als erschwert, wenn sie bei der herrschenden Arbeitsmarktlage besonders grosse Schwierigkeiten hat, eine Stelle zu finden, weil sie in fortgeschrittenen Alter steht ( lit. a), körperlich, psychisch oder geistig behindert ist ( lit. b), ungenügende berufliche Voraussetzungen hat ( lit. c), bereits 150 Taggelder bezogen hat ( lit. d) oder in einer Zeit erhöhter Arbeitslosigkeit nach Art. 6 Abs. 1 ter AVIV mangelnde berufliche Erfahrungen hat ( lit. e). 2. 2.1 Der Beschwerdegegner hielt im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) fest, er sei zur Überzeugung gelangt, dass der Beschwerdeführer nicht als erschwert vermittelbar gelten könne. Er habe noch während der Kündigungsfrist bei der Y.___ GmbH per 31. März 2020 eine neue Stelle wiederum in einer völlig neuen Bra n che gefunden. Am 25. Februar 2020 habe er den neuen Arbeitsvertrag unterschreiben können. Dies zeige, dass die neuen Besitzer der Z.___ GmbH in ihm ein grosses Potential als Küchen planer, Verkaufsperson und als Management mitar beiter sehen würden. Verdeutlicht werde dies durch den eingereichten Stellenbe schrieb. Der Beschwerdeführer erfülle das darin aufgeführte Anforderungsp rofil vollumfänglich (S. 1 f.). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte vor, er sei arbeitslos und über 60 Jahre bezie hungsweise im fortgeschrittenen Alter. Dies entspreche wesentlichen Voraus setzun gen gemäss dem Merkblatt für Einarbeitungszuschüsse ( Urk. 1 S. 1 unten). Trotz guter persönlicher Voraussetzungen feh lten ihm wesentliche fachliche und technische Kenntnisse für einen Berufswechsel. Die Z.___ GmbH könne alternativ eine Fachperson verpflichten und sich den ausserordentlichen Aus bildungsaufwand für ihn sparen. Er sei sehr wohl erschwert vermittelbar. Seit ihm Ende Januar 2020 gekündigt worden sei, habe er sich über 20 Mal erfolglos be worben und Absagen oder keine Rückmeldungen erhalten. Dass er die Z.___ GmbH als potentiellen Arbeitgeber gefunden habe, sei als Glücksfall zu werten. Daraus zu schliessen, dass er nicht erschwert vermittelbar sei, sei realitätsfremd und entspreche nicht den Tatsachen und der Situation am Arbeitsmarkt (S. 2 oben). Er erfülle aktuell die Anforderungen und Kenntnisse im Stellenbe schri eb/ Anforderungsprofil nur teilweise. Er komme aus der Bankenbrache und habe die letzten zwei Jahre bei einem Reifengrosshändler gearbeitet. Es fehlten ihm also die wichtigen, fachspezifischen Kenntnisse (S. 2 Mitte). 2.3 Der Beschwerdegegner führte in der Vernehmlassung ergänzend aus, es sei fest gestellt worden, dass die neue Arbeitgeberin, die Z.___ GmbH (vormals A.___ GmbH), seit August 2019 drei Mitarbeitende entlassen habe, die sich in der Folge als arbeitslos gemeldet hätten. Die Arbeitgeberin habe auf dem Formular «Bestätigung des Arbeitgebers betreffend Einarbeitungszuschüsse» die Frage nach Entlassungen in den letzten 24 Monaten aber verneint. Das Unter nehmen sei im Januar 2020 in neue Hände übergegangen. Die neuen Firmen in haber seien als Gesellschafter und Geschäftsfü hrer im Handelsregister einge tragen. Dies sei ein Hinweis darauf, dass sich das Unternehmen im Umbruch befinde (Urk. 5 S. 2 Ziff. 3 unten). Grundsätzlich bestehe die Möglichkeit, dass die Einarbeitung des Beschwerdeführers durch den neuen Besitzer des Unterneh mens erfolgen werde, da dieser in der Bau- und Baunebenbrache tätig sei. Der Beschwerdegegner bezweifle aber, dass die Einarbeitung durch den Firmenin haber selber erfolgen werde ( S. 5 Ziff. 12). Das Gesuch Ausrichtung von Einarbeitungszuschüsse n sei abgelehnt worden, da diese nicht dazu verwendet werden dürften, um Betrieben wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen (S. 7 Mitte). 2.4 Der Beschwerdeführer brachte in der Replik vor, er weise es zurück, dass der Be schwerdegegner ihn und die Z.___ GmbH als unehrenhaft handelnd quali fizieren wolle. Der Beschwerdegegner verwechsle sodann die A.___ GmbH und die Z.___ GmbH (Urk. 8 S. 1). 2.5 Streitig und zu prüfen ist, ob im Hinblick auf die Anstellung des Beschwer de führers bei der Z.___ GmbH die Voraussetzungen für die Gewährung von Einarbeitungszuschüssen erfüllt sind. 3. 3.1 Der Beschwerdeführer unterzeichnete am 25. Februar 2020 einen Arbeitsvertrag mit der Z.___ GmbH (Urk. 3/4 S. 10-13). Gemäss Arbeitsvertrag ist er seit dem 1. Mai 2020 in der Funktion als Küchenplaner, Verkaufsperson im Innen- und Aussendienst und für diverse Managementarbeiten angestellt (S. 10 Ziff. 1 und 2), wobei gemäss seinen Angaben der Vertragsbeginn aufgrund der Pandemie auf den 1. August verschoben worden sei (Urk. 8 S. 4). Als Gehalt wurden Fr. 97'500.-- brutto pro Jahr in zwölf Teilzahlungen zu je Fr. 8'125.-- brutto sowie ein allfälliger freiwilliger Bonus vereinbart (S. 11 Ziff. 5). 3.2 Der Beschwerdeführer reichte für die Tätigkeit als Verkaufsperson Küchen und Küchenapparate mit Zusatzfunktion als Stellvertreter des Geschäftsführers der Z.___ GmbH den Stellenbeschreib und das Anforderungsprofil ein (Urk. 3/4 S. 1). Das Anforderungsprofil für die Stelle wird umschrieben mit « Verkäufer per sönlichkeit, schnelle Auffassungsgabe, Organisationstalent, gute Umgangsfor men, überzeugend » (S. 1 unten). 3.3 Gemäss dem vorliegenden Einarbeitungsplan (Urk. 3/4 S. 2 - 4) war die Einarbei tung für die Zeit vom 1. Mai bis 31. Oktober 2020 vorgesehen. 3.4 Gemäss dem Zwischenzeugnis der Y.___ GmbH vom 2. März 2020 war der Beschwerdeführer seit dem 16. April 2018 als Reifengrosshändler bei dieser Arbeitgeberin angestellt (Urk. 6/6/1 S. 1). Die Y.___ GmbH kün digte das Arbeitsverhältnis per 31. März 2020 (Urk. 2 S. 1 unten). 3.5 Nach den weiteren Arbeitszeugnissen war der Beschwerdeführer vor der Anstel lung bei der Y.___ GmbH als Kundenbetreuer bei der Vermögensver wal tungsfirma B.___ AG und zuvor als Senior Private Banker bei der C.___ SA angestellt (Urk. 6/6/2-3). 4. 4.1 Gemäss der Rechtsprechung kann in grundsätzlicher Hinsicht bei einer im An stellungszeitpunkt 62-jäh r igen versicherten Person die erschwerte Vermittlungs fähigkeit auf Grund des Alters gegeben sein, wobei dies anhand der konkreten Situation im Einzelfall zu beurteilen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_363/2014 vom 23. September 2014 E. 52). Damit übereinstimmend soll gemäss Rz J5 der AVIG-Praxis AMM auf die Festlegung einer Altersgrenze verzichtet werden, da die individuelle Situation der versicherten Person in jedem Einzelfall massgebend sei. Das Bundesgericht hat im Urteil 8C_363/2014 vom 23. September 2014 (E. 5. 2) selbst bei einer 62-jährigen versicherten Person eine erschwerte Vermittlungs fähigkeit verneint, weil diese aus eigener Kraft bereits während der Kündigungs frist eine neue Arbeitsstelle gefunden hat, die mit kurzer Unterbrechung an die verloren Stelle angeknüpft hat. Eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt sein nicht notwendig gewesen, da die betreffende Person stets arbeitstätig und entsprechend im Arbeitsmarkt integriert gewesen sei. Damit fehle es an einer arbeitsmarktlichen Indikation für die Massnahme. 4.2 Der Beschwerdeführer ist im fortgeschrittenen Alter im Sinne von Art. 90 Abs. 1 lit. a AVIV. Gemäss der zitierten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist für die Annahme einer erschwerten Vermittlungsfähigkeit jedoch nicht auf eine feste Altersgrenze abzustellen. Der Beschwerdegegner wies im angefochtenen Ent scheid zu Recht darauf hin, dass es dem Beschwerdeführer noch während der bis Ende März 2020 laufenden Kündigungsfrist des letzten Arbeitsverhältnis ses möglich war, eine neue Anstellung zu finden (Urk. 2 S. 1 unten). Nachdem er zuletzt als Reifengrosshändler gearbeitet hatte, wechselt er mit der neuen Anstellung als Verkaufsperson Küchen und Küchenapparate zudem in eine neue Branche. Da er innert kurzer Frist eine neue Anstellung in einer anderen Branche gefunden hat, kann er trotz eines Alters von fast 61 Jahren zum Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids nicht als erschwert vermittelbar gelten. Mit dem Beschwerdegegner ist davon auszugehen, dass die Verantwortlichen der Z.___ GmbH in ihm ein gewisses Potential als Küchenplaner und Ver käu ferpersönlichkeit und für Managementaufgaben sehen und er auch die übrigen Kriterien des Anforderungsprofils der Stelle (vgl. vorstehend E. 3.2) erfüllt (Urk. 3/4 S. 1). Des Weiteren ist nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer während der Einarbeitungsphase zunächst einen verminderten Lohn erhalten würde, nachdem von Beginn der Anstellung an ein Jahreseinkommen von Fr. 97 '500.-- brutto ver einbart worden ist. 4.3 Zusammenfassend gilt der Beschwerdeführer nicht als erschwert vermittlungs fähig, und es ist nicht von einem verminderten Lohn auszugehen. Es fehlt daher an der arbeitsmarktlichen Indikation für die Gewährung eines Einarbeitungs zu schusses. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 8. April 2020 erweist sich nach dem Gesagten als rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) - seco - Direktion für Arbeit - Arbeitslosenkasse Unia Zürich, 60/730 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBrugger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich AL.2020.00111 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 12. Mai 2021

AL.2020.00111

AL.2020.00111

AL.2020.00111 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger

Urteil vom 12. Mai 2021

Urteil vom 12. Mai 2021 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer gegen

gegen Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)

Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) Qualifizierung für Stellensuchende ( QuS )

Qualifizierung für Stellensuchende ( QuS ) Zollstrasse 36, 8090 Zürich

Zollstrasse 36, 8090 Zürich Beschwerdegegner

Beschwerdegegner Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1959, war seit April 2018 bis zur Kündigung des Arbeits verhältnisses per 31. März 2020 als Reifengrosshändler bei der Y.___ GmbH angestellt (Urk. 6 /6 /1 S. 1, Urk. 2 S. 1 ).

1. X.___, geboren 1959, war seit April 2018 bis zur Kündigung des Arbeits verhältnisses per 31. März 2020 als Reifengrosshändler bei der Y.___ GmbH angestellt (Urk. 6 /6 /1 S. 1, Urk. 2 S. 1 ). Im Zusammenhang mit einer Anstellung als Verkäufer bei der Z.___ GmbH ersuchte der Versicherte am 9. März (richtig wohl: 27. Februar; vgl. Urk. 3/3 S. 1 und Urk. 5 S. 2) 2020 um die Gewährung von Einarbeitungszuschüssen (Urk. 3/4 S. 5 f.). Mit Verfügung vom 2. März 2020 (Urk. 3/3) lehnte das Amt für Wirtschaft und Arbeit, Qualifizierung für Stellensuchende (AWA), die Ausrichtung von Ein ar beitungszuschüssen ab. Die vom Versicherte n am 10. März 2020 (Urk. 3 /2) da gegen erhobene Einsprache wies das AWA mit E nt scheid vom 8. April 2020 (Urk. 2 ) ab.

Im Zusammenhang mit einer Anstellung als Verkäufer bei der Z.___ GmbH ersuchte der Versicherte am 9. März (richtig wohl: 27. Februar; vgl. Urk. 3/3 S. 1 und Urk. 5 S. 2) 2020 um die Gewährung von Einarbeitungszuschüssen (Urk. 3/4 S. 5 f.). Mit Verfügung vom 2. März 2020 (Urk. 3/3) lehnte das Amt für Wirtschaft und Arbeit, Qualifizierung für Stellensuchende (AWA), die Ausrichtung von Ein ar beitungszuschüssen ab. Die vom Versicherte n am 10. März 2020 (Urk. 3 /2) da gegen erhobene Einsprache wies das AWA mit E nt scheid vom 8. April 2020 (Urk. 2 ) ab. 2. Der Versicherte erhob am 12. April 2020 Beschwerde gegen den Einsprache ent scheid vom 8. April 2020 (Urk. 2 ) und beantragte dessen Aufhebung und die Aus richtung eines Einarbeitungszuschusses (Urk. 1 S. 1 Mitte).

2. Der Versicherte erhob am 12. April 2020 Beschwerde gegen den Einsprache ent scheid vom 8. April 2020 (Urk. 2 ) und beantragte dessen Aufhebung und die Aus richtung eines Einarbeitungszuschusses (Urk. 1 S. 1 Mitte). Das AWA beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. Mai 2020 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 S. 2 Ziff. 1 oben). Dies wurde dem Beschwerdeführer am 11. Juni 2020 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7). Am 23. Juni 2020 (Urk. 8) reichte er unaufgefordert eine Replik ein, die dem Beschwerdegegner am 6. April 2021 zugestellt wurde (Urk. 12).

Das AWA beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. Mai 2020 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 S. 2 Ziff. 1 oben). Dies wurde dem Beschwerdeführer am 11. Juni 2020 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7). Am 23. Juni 2020 (Urk. 8) reichte er unaufgefordert eine Replik ein, die dem Beschwerdegegner am 6. April 2021 zugestellt wurde (Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Gemäss Art. 1a Abs. 2 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosen versicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) gehört zu den Zielen des Gesetzes, drohende Arbeitslosigkeit zu verhüten und bestehende zu bekämpfen. Diesem Zwecke dienen die so genannten arbeitsmarktlichen Massnahmen (Art. 59-75 AVIG). Gemäss Art. 59 AVIG erbringt die Versicherung finanzielle Leis tungen für arbeitsmarktliche Massnahmen zu Gunsten von versicherten Personen und von Personen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind (Abs. 1). Laut Abs. 2 dieser Bestimmung soll mit arbeitsmarktlichen Massnahmen die Eingliederung von Versicherten, die aus Gründen des Arbeitsmarktes erschwert vermittelbar sind, gefördert werden. Solche Massnahmen sollen insbesondere:

1.1 Gemäss Art. 1a Abs. 2 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosen versicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) gehört zu den Zielen des Gesetzes, drohende Arbeitslosigkeit zu verhüten und bestehende zu bekämpfen. Diesem Zwecke dienen die so genannten arbeitsmarktlichen Massnahmen (Art. 59-75 AVIG). Gemäss Art. 59 AVIG erbringt die Versicherung finanzielle Leis tungen für arbeitsmarktliche Massnahmen zu Gunsten von versicherten Personen und von Personen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind (Abs. 1). Laut Abs. 2 dieser Bestimmung soll mit arbeitsmarktlichen Massnahmen die Eingliederung von Versicherten, die aus Gründen des Arbeitsmarktes erschwert vermittelbar sind, gefördert werden. Solche Massnahmen sollen insbesondere: a. die Vermittlungsfähigkeit der Versicherten verbessern, damit diese rasch und dauerhaft wie der eingegliedert werden können;

a. die Vermittlungsfähigkeit der Versicherten verbessern, damit diese rasch und dauerhaft wie der eingegliedert werden können; b. die berufl ichen Qualifikationen entsprechen d den Bedürfnissen des Arbeits markts fördern;

b. die berufl ichen Qualifikationen entsprechen d den Bedürfnissen des Arbeits markts fördern; c. die Gefahr von Langzeitarbeitslosigkeit vermindern; oder

c. die Gefahr von Langzeitarbeitslosigkeit vermindern; oder d. die Möglichkeit bieten, Berufserfahrungen zu sammeln. d. die Möglichkeit bieten, Berufserfahrungen zu sammeln. 1.2 Zu den arbeitsmarktlichen Massnahmen gehören auch die Einarbeitungs zusc hüsse. Damit soll versicherten Personen, deren Vermittlung erschwert ist, im Hinblick auf eine definitive Anstellung in einem Betrieb für eine Einarbeitungsphase, während der diese Personen einen v erminderten Lohn erhalten, Einarbei tungs zu schüsse gewährt werden. Diese Massnahme soll die konkrete dauerhafte Wieder eingliede rung einer arbeitslosen Person an einem bestimmten Arbeitsplatz förd ern (Urteil des Bundesgerichts 8C_363/2014 vom 23. September 2014 E 5.2). Ge mäss Art. 65 AVIG können versicherten Personen, deren Vermittlung erschwert ist, für die Einarbeitung i n einem Betrieb bei vermindertem Lohn Einarbe i tungs zu schüsse gewährt werden. Die Einarbeitungszuschüsse decken den Unterschied zwischen dem tatsächlich bezahlten Lohn und dem normalen Lohn, den der Ver sicherte nach der Einarbeitung unter Berücksichtigung seiner Leistungsfähigkeit erwarten darf, höchstens jedoch 60 Prozent des normalen Lohns (Art. 66 Abs. 1 AVIG).

1.2 Zu den arbeitsmarktlichen Massnahmen gehören auch die Einarbeitungs zusc hüsse. Damit soll versicherten Personen, deren Vermittlung erschwert ist, im Hinblick auf eine definitive Anstellung in einem Betrieb für eine Einarbeitungsphase, während der diese Personen einen v erminderten Lohn erhalten, Einarbei tungs zu schüsse gewährt werden. Diese Massnahme soll die konkrete dauerhafte Wieder eingliede rung einer arbeitslosen Person an einem bestimmten Arbeitsplatz förd ern (Urteil des Bundesgerichts 8C_363/2014 vom 23. September 2014 E 5.2). Ge mäss Art. 65 AVIG können versicherten Personen, deren Vermittlung erschwert ist, für die Einarbeitung i n einem Betrieb bei vermindertem Lohn Einarbe i tungs zu schüsse gewährt werden. Die Einarbeitungszuschüsse decken den Unterschied zwischen dem tatsächlich bezahlten Lohn und dem normalen Lohn, den der Ver sicherte nach der Einarbeitung unter Berücksichtigung seiner Leistungsfähigkeit erwarten darf, höchstens jedoch 60 Prozent des normalen Lohns (Art. 66 Abs. 1 AVIG). 1.3 Nach Art. 90 Abs. 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenver sicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) gilt die Vermit tlung einer ver sicherten Person im Sinne von Art. 65 AVIG als erschwert, wenn sie bei der herrschenden Arbeitsmarktlage besonders grosse Schwierigkeiten hat, eine Stelle zu finden, weil sie in fortgeschrittenen Alter steht ( lit. a), körperlich, psychisch oder geistig behindert ist ( lit. b), ungenügende berufliche Voraussetzungen hat ( lit. c), bereits 150 Taggelder bezogen hat ( lit. d) oder in einer Zeit erhöhter Arbeitslosigkeit nach Art. 6 Abs. 1 ter AVIV mangelnde berufliche Erfahrungen hat ( lit. e).

1.3 Nach Art. 90 Abs. 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenver sicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) gilt die Vermit tlung einer ver sicherten Person im Sinne von Art. 65 AVIG als erschwert, wenn sie bei der herrschenden Arbeitsmarktlage besonders grosse Schwierigkeiten hat, eine Stelle zu finden, weil sie in fortgeschrittenen Alter steht ( lit. a), körperlich, psychisch oder geistig behindert ist ( lit. b), ungenügende berufliche Voraussetzungen hat ( lit. c), bereits 150 Taggelder bezogen hat ( lit. d) oder in einer Zeit erhöhter Arbeitslosigkeit nach Art. 6 Abs. 1 ter AVIV mangelnde berufliche Erfahrungen hat ( lit. e). 2.

2. 2.1 Der Beschwerdegegner hielt im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) fest, er sei zur Überzeugung gelangt, dass der Beschwerdeführer nicht als erschwert vermittelbar gelten könne. Er habe noch während der Kündigungsfrist bei der Y.___ GmbH per 31. März 2020 eine neue Stelle wiederum in einer völlig neuen Bra n che gefunden. Am 25. Februar 2020 habe er den neuen Arbeitsvertrag unterschreiben können. Dies zeige, dass die neuen Besitzer der Z.___ GmbH in ihm ein grosses Potential als Küchen planer, Verkaufsperson und als Management mitar beiter sehen würden. Verdeutlicht werde dies durch den eingereichten Stellenbe schrieb. Der Beschwerdeführer erfülle das darin aufgeführte Anforderungsp rofil vollumfänglich (S. 1 f.).

2.1 Der Beschwerdegegner hielt im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) fest, er sei zur Überzeugung gelangt, dass der Beschwerdeführer nicht als erschwert vermittelbar gelten könne. Er habe noch während der Kündigungsfrist bei der Y.___ GmbH per 31. März 2020 eine neue Stelle wiederum in einer völlig neuen Bra n che gefunden. Am 25. Februar 2020 habe er den neuen Arbeitsvertrag unterschreiben können. Dies zeige, dass die neuen Besitzer der Z.___ GmbH in ihm ein grosses Potential als Küchen planer, Verkaufsperson und als Management mitar beiter sehen würden. Verdeutlicht werde dies durch den eingereichten Stellenbe schrieb. Der Beschwerdeführer erfülle das darin aufgeführte Anforderungsp rofil vollumfänglich (S. 1 f.). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte vor, er sei arbeitslos und über 60 Jahre bezie hungsweise im fortgeschrittenen Alter. Dies entspreche wesentlichen Voraus setzun gen gemäss dem Merkblatt für Einarbeitungszuschüsse ( Urk. 1 S. 1 unten). Trotz guter persönlicher Voraussetzungen feh lten ihm wesentliche fachliche und technische Kenntnisse für einen Berufswechsel. Die Z.___ GmbH könne alternativ eine Fachperson verpflichten und sich den ausserordentlichen Aus bildungsaufwand für ihn sparen. Er sei sehr wohl erschwert vermittelbar. Seit ihm Ende Januar 2020 gekündigt worden sei, habe er sich über 20 Mal erfolglos be worben und Absagen oder keine Rückmeldungen erhalten. Dass er die Z.___ GmbH als potentiellen Arbeitgeber gefunden habe, sei als Glücksfall zu werten. Daraus zu schliessen, dass er nicht erschwert vermittelbar sei, sei realitätsfremd und entspreche nicht den Tatsachen und der Situation am Arbeitsmarkt (S. 2 oben). Er erfülle aktuell die Anforderungen und Kenntnisse im Stellenbe schri eb/ Anforderungsprofil nur teilweise. Er komme aus der Bankenbrache und habe die letzten zwei Jahre bei einem Reifengrosshändler gearbeitet. Es fehlten ihm also die wichtigen, fachspezifischen Kenntnisse (S. 2 Mitte).

2.2 Der Beschwerdeführer brachte vor, er sei arbeitslos und über 60 Jahre bezie hungsweise im fortgeschrittenen Alter. Dies entspreche wesentlichen Voraus setzun gen gemäss dem Merkblatt für Einarbeitungszuschüsse ( Urk. 1 S. 1 unten). Trotz guter persönlicher Voraussetzungen feh lten ihm wesentliche fachliche und technische Kenntnisse für einen Berufswechsel. Die Z.___ GmbH könne alternativ eine Fachperson verpflichten und sich den ausserordentlichen Aus bildungsaufwand für ihn sparen. Er sei sehr wohl erschwert vermittelbar. Seit ihm Ende Januar 2020 gekündigt worden sei, habe er sich über 20 Mal erfolglos be worben und Absagen oder keine Rückmeldungen erhalten. Dass er die Z.___ GmbH als potentiellen Arbeitgeber gefunden habe, sei als Glücksfall zu werten. Daraus zu schliessen, dass er nicht erschwert vermittelbar sei, sei realitätsfremd und entspreche nicht den Tatsachen und der Situation am Arbeitsmarkt (S. 2 oben). Er erfülle aktuell die Anforderungen und Kenntnisse im Stellenbe schri eb/ Anforderungsprofil nur teilweise. Er komme aus der Bankenbrache und habe die letzten zwei Jahre bei einem Reifengrosshändler gearbeitet. Es fehlten ihm also die wichtigen, fachspezifischen Kenntnisse (S. 2 Mitte). 2.3 Der Beschwerdegegner führte in der Vernehmlassung ergänzend aus, es sei fest gestellt worden, dass die neue Arbeitgeberin, die Z.___ GmbH (vormals A.___ GmbH), seit August 2019 drei Mitarbeitende entlassen habe, die sich in der Folge als arbeitslos gemeldet hätten. Die Arbeitgeberin habe auf dem Formular «Bestätigung des Arbeitgebers betreffend Einarbeitungszuschüsse» die Frage nach Entlassungen in den letzten 24 Monaten aber verneint. Das Unter nehmen sei im Januar 2020 in neue Hände übergegangen. Die neuen Firmen in haber seien als Gesellschafter und Geschäftsfü hrer im Handelsregister einge tragen. Dies sei ein Hinweis darauf, dass sich das Unternehmen im Umbruch befinde (Urk. 5 S. 2 Ziff. 3 unten). Grundsätzlich bestehe die Möglichkeit, dass die Einarbeitung des Beschwerdeführers durch den neuen Besitzer des Unterneh mens erfolgen werde, da dieser in der Bau- und Baunebenbrache tätig sei. Der Beschwerdegegner bezweifle aber, dass die Einarbeitung durch den Firmenin haber selber erfolgen werde ( S. 5 Ziff. 12).

2.3 Der Beschwerdegegner führte in der Vernehmlassung ergänzend aus, es sei fest gestellt worden, dass die neue Arbeitgeberin, die Z.___ GmbH (vormals A.___ GmbH), seit August 2019 drei Mitarbeitende entlassen habe, die sich in der Folge als arbeitslos gemeldet hätten. Die Arbeitgeberin habe auf dem Formular «Bestätigung des Arbeitgebers betreffend Einarbeitungszuschüsse» die Frage nach Entlassungen in den letzten 24 Monaten aber verneint. Das Unter nehmen sei im Januar 2020 in neue Hände übergegangen. Die neuen Firmen in haber seien als Gesellschafter und Geschäftsfü hrer im Handelsregister einge tragen. Dies sei ein Hinweis darauf, dass sich das Unternehmen im Umbruch befinde (Urk. 5 S. 2 Ziff. 3 unten). Grundsätzlich bestehe die Möglichkeit, dass die Einarbeitung des Beschwerdeführers durch den neuen Besitzer des Unterneh mens erfolgen werde, da dieser in der Bau- und Baunebenbrache tätig sei. Der Beschwerdegegner bezweifle aber, dass die Einarbeitung durch den Firmenin haber selber erfolgen werde ( S. 5 Ziff. 12). Das Gesuch Ausrichtung von Einarbeitungszuschüsse n sei abgelehnt worden, da diese nicht dazu verwendet werden dürften, um Betrieben wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen (S. 7 Mitte).

Das Gesuch Ausrichtung von Einarbeitungszuschüsse n sei abgelehnt worden, da diese nicht dazu verwendet werden dürften, um Betrieben wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen (S. 7 Mitte). 2.4 Der Beschwerdeführer brachte in der Replik vor, er weise es zurück, dass der Be schwerdegegner ihn und die Z.___ GmbH als unehrenhaft handelnd quali fizieren wolle. Der Beschwerdegegner verwechsle sodann die A.___ GmbH und die Z.___ GmbH (Urk. 8 S. 1).

2.4 Der Beschwerdeführer brachte in der Replik vor, er weise es zurück, dass der Be schwerdegegner ihn und die Z.___ GmbH als unehrenhaft handelnd quali fizieren wolle. Der Beschwerdegegner verwechsle sodann die A.___ GmbH und die Z.___ GmbH (Urk. 8 S. 1). 2.5 Streitig und zu prüfen ist, ob im Hinblick auf die Anstellung des Beschwer de führers bei der Z.___ GmbH die Voraussetzungen für die Gewährung von Einarbeitungszuschüssen erfüllt sind.

2.5 Streitig und zu prüfen ist, ob im Hinblick auf die Anstellung des Beschwer de führers bei der Z.___ GmbH die Voraussetzungen für die Gewährung von Einarbeitungszuschüssen erfüllt sind. 3.

3. 3.1 Der Beschwerdeführer unterzeichnete am 25. Februar 2020 einen Arbeitsvertrag mit der Z.___ GmbH (Urk. 3/4 S. 10-13). Gemäss Arbeitsvertrag ist er seit dem 1. Mai 2020 in der Funktion als Küchenplaner, Verkaufsperson im Innen- und Aussendienst und für diverse Managementarbeiten angestellt (S. 10 Ziff. 1 und 2), wobei gemäss seinen Angaben der Vertragsbeginn aufgrund der Pandemie auf den 1. August verschoben worden sei (Urk. 8 S. 4). Als Gehalt wurden Fr. 97'500.-- brutto pro Jahr in zwölf Teilzahlungen zu je Fr. 8'125.-- brutto sowie ein allfälliger freiwilliger Bonus vereinbart (S. 11 Ziff. 5).

3.1 Der Beschwerdeführer unterzeichnete am 25. Februar 2020 einen Arbeitsvertrag mit der Z.___ GmbH (Urk. 3/4 S. 10-13). Gemäss Arbeitsvertrag ist er seit dem 1. Mai 2020 in der Funktion als Küchenplaner, Verkaufsperson im Innen- und Aussendienst und für diverse Managementarbeiten angestellt (S. 10 Ziff. 1 und 2), wobei gemäss seinen Angaben der Vertragsbeginn aufgrund der Pandemie auf den 1. August verschoben worden sei (Urk. 8 S. 4). Als Gehalt wurden Fr. 97'500.-- brutto pro Jahr in zwölf Teilzahlungen zu je Fr. 8'125.-- brutto sowie ein allfälliger freiwilliger Bonus vereinbart (S. 11 Ziff. 5). 3.2 Der Beschwerdeführer reichte für die Tätigkeit als Verkaufsperson Küchen und Küchenapparate mit Zusatzfunktion als Stellvertreter des Geschäftsführers der Z.___ GmbH den Stellenbeschreib und das Anforderungsprofil ein (Urk. 3/4 S. 1). Das Anforderungsprofil für die Stelle wird umschrieben mit « Verkäufer per sönlichkeit, schnelle Auffassungsgabe, Organisationstalent, gute Umgangsfor men, überzeugend » (S. 1 unten).

3.2 Der Beschwerdeführer reichte für die Tätigkeit als Verkaufsperson Küchen und Küchenapparate mit Zusatzfunktion als Stellvertreter des Geschäftsführers der Z.___ GmbH den Stellenbeschreib und das Anforderungsprofil ein (Urk. 3/4 S. 1). Das Anforderungsprofil für die Stelle wird umschrieben mit « Verkäufer per sönlichkeit, schnelle Auffassungsgabe, Organisationstalent, gute Umgangsfor men, überzeugend » (S. 1 unten). 3.3 Gemäss dem vorliegenden Einarbeitungsplan (Urk. 3/4 S. 2 - 4) war die Einarbei tung für die Zeit vom 1. Mai bis 31. Oktober 2020 vorgesehen.

3.3 Gemäss dem vorliegenden Einarbeitungsplan (Urk. 3/4 S. 2 4) war die Einarbei tung für die Zeit vom 1. Mai bis 31. Oktober 2020 vorgesehen. 3.4 Gemäss dem Zwischenzeugnis der Y.___ GmbH vom 2. März 2020 war der Beschwerdeführer seit dem 16. April 2018 als Reifengrosshändler bei dieser Arbeitgeberin angestellt (Urk. 6/6/1 S. 1). Die Y.___ GmbH kün digte das Arbeitsverhältnis per 31. März 2020 (Urk. 2 S. 1 unten).

3.4 Gemäss dem Zwischenzeugnis der Y.___ GmbH vom 2. März 2020 war der Beschwerdeführer seit dem 16. April 2018 als Reifengrosshändler bei dieser Arbeitgeberin angestellt (Urk. 6/6/1 S. 1). Die Y.___ GmbH kün digte das Arbeitsverhältnis per 31. März 2020 (Urk. 2 S. 1 unten). 3.5 Nach den weiteren Arbeitszeugnissen war der Beschwerdeführer vor der Anstel lung bei der Y.___ GmbH als Kundenbetreuer bei der Vermögensver wal tungsfirma B.___ AG und zuvor als Senior Private Banker bei der C.___ SA angestellt (Urk. 6/6/2-3).

3.5 Nach den weiteren Arbeitszeugnissen war der Beschwerdeführer vor der Anstel lung bei der Y.___ GmbH als Kundenbetreuer bei der Vermögensver wal tungsfirma B.___ AG und zuvor als Senior Private Banker bei der C.___ SA angestellt (Urk. 6/6/2-3). 4.

4. 4.1 Gemäss der Rechtsprechung kann in grundsätzlicher Hinsicht bei einer im An stellungszeitpunkt 62-jäh r igen versicherten Person die erschwerte Vermittlungs fähigkeit auf Grund des Alters gegeben sein, wobei dies anhand der konkreten Situation im Einzelfall zu beurteilen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_363/2014 vom 23. September 2014 E. 52). Damit übereinstimmend soll gemäss Rz J5 der AVIG-Praxis AMM auf die Festlegung einer Altersgrenze verzichtet werden, da die individuelle Situation der versicherten Person in jedem Einzelfall massgebend sei. Das Bundesgericht hat im Urteil 8C_363/2014 vom 23. September 2014 (E. 5. 2) selbst bei einer 62-jährigen versicherten Person eine erschwerte Vermittlungs fähigkeit verneint, weil diese aus eigener Kraft bereits während der Kündigungs frist eine neue Arbeitsstelle gefunden hat, die mit kurzer Unterbrechung an die verloren Stelle angeknüpft hat. Eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt sein nicht notwendig gewesen, da die betreffende Person stets arbeitstätig und entsprechend im Arbeitsmarkt integriert gewesen sei. Damit fehle es an einer arbeitsmarktlichen Indikation für die Massnahme.

4.1 Gemäss der Rechtsprechung kann in grundsätzlicher Hinsicht bei einer im An stellungszeitpunkt 62-jäh r igen versicherten Person die erschwerte Vermittlungs fähigkeit auf Grund des Alters gegeben sein, wobei dies anhand der konkreten Situation im Einzelfall zu beurteilen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_363/2014 vom 23. September 2014 E. 52). Damit übereinstimmend soll gemäss Rz J5 der AVIG-Praxis AMM auf die Festlegung einer Altersgrenze verzichtet werden, da die individuelle Situation der versicherten Person in jedem Einzelfall massgebend sei. Das Bundesgericht hat im Urteil 8C_363/2014 vom 23. September 2014 (E. 5. 2) selbst bei einer 62-jährigen versicherten Person eine erschwerte Vermittlungs fähigkeit verneint, weil diese aus eigener Kraft bereits während der Kündigungs frist eine neue Arbeitsstelle gefunden hat, die mit kurzer Unterbrechung an die verloren Stelle angeknüpft hat. Eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt sein nicht notwendig gewesen, da die betreffende Person stets arbeitstätig und entsprechend im Arbeitsmarkt integriert gewesen sei. Damit fehle es an einer arbeitsmarktlichen Indikation für die Massnahme. 4.2 Der Beschwerdeführer ist im fortgeschrittenen Alter im Sinne von Art. 90 Abs. 1 lit. a AVIV. Gemäss der zitierten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist für die Annahme einer erschwerten Vermittlungsfähigkeit jedoch nicht auf eine feste Altersgrenze abzustellen. Der Beschwerdegegner wies im angefochtenen Ent scheid zu Recht darauf hin, dass es dem Beschwerdeführer noch während der bis Ende März 2020 laufenden Kündigungsfrist des letzten Arbeitsverhältnis ses möglich war, eine neue Anstellung zu finden (Urk. 2 S. 1 unten). Nachdem er zuletzt als Reifengrosshändler gearbeitet hatte, wechselt er mit der neuen Anstellung als Verkaufsperson Küchen und Küchenapparate zudem in eine neue Branche. Da er innert kurzer Frist eine neue Anstellung in einer anderen Branche gefunden hat, kann er trotz eines Alters von fast 61 Jahren zum Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids nicht als erschwert vermittelbar gelten.

4.2 Der Beschwerdeführer ist im fortgeschrittenen Alter im Sinne von Art. 90 Abs. 1 lit. a AVIV. Gemäss der zitierten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist für die Annahme einer erschwerten Vermittlungsfähigkeit jedoch nicht auf eine feste Altersgrenze abzustellen. Der Beschwerdegegner wies im angefochtenen Ent scheid zu Recht darauf hin, dass es dem Beschwerdeführer noch während der bis Ende März 2020 laufenden Kündigungsfrist des letzten Arbeitsverhältnis ses möglich war, eine neue Anstellung zu finden (Urk. 2 S. 1 unten). Nachdem er zuletzt als Reifengrosshändler gearbeitet hatte, wechselt er mit der neuen Anstellung als Verkaufsperson Küchen und Küchenapparate zudem in eine neue Branche. Da er innert kurzer Frist eine neue Anstellung in einer anderen Branche gefunden hat, kann er trotz eines Alters von fast 61 Jahren zum Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids nicht als erschwert vermittelbar gelten. Mit dem Beschwerdegegner ist davon auszugehen, dass die Verantwortlichen der Z.___ GmbH in ihm ein gewisses Potential als Küchenplaner und Ver käu ferpersönlichkeit und für Managementaufgaben sehen und er auch die übrigen Kriterien des Anforderungsprofils der Stelle (vgl. vorstehend E. 3.2) erfüllt (Urk. 3/4 S. 1). Des Weiteren ist nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer während der Einarbeitungsphase zunächst einen verminderten Lohn erhalten würde, nachdem von Beginn der Anstellung an ein Jahreseinkommen von Fr. 97 '500.-- brutto ver einbart worden ist.

Mit dem Beschwerdegegner ist davon auszugehen, dass die Verantwortlichen der Z.___ GmbH in ihm ein gewisses Potential als Küchenplaner und Ver käu ferpersönlichkeit und für Managementaufgaben sehen und er auch die übrigen Kriterien des Anforderungsprofils der Stelle (vgl. vorstehend E. 3.2) erfüllt (Urk. 3/4 S. 1). Des Weiteren ist nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer während der Einarbeitungsphase zunächst einen verminderten Lohn erhalten würde, nachdem von Beginn der Anstellung an ein Jahreseinkommen von Fr. 97 '500.-- brutto ver einbart worden ist. 4.3 Zusammenfassend gilt der Beschwerdeführer nicht als erschwert vermittlungs fähig, und es ist nicht von einem verminderten Lohn auszugehen. Es fehlt daher an der arbeitsmarktlichen Indikation für die Gewährung eines Einarbeitungs zu schusses.

4.3 Zusammenfassend gilt der Beschwerdeführer nicht als erschwert vermittlungs fähig, und es ist nicht von einem verminderten Lohn auszugehen. Es fehlt daher an der arbeitsmarktlichen Indikation für die Gewährung eines Einarbeitungs zu schusses. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 8. April 2020 erweist sich nach dem Gesagten als rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.

Der angefochtene Einspracheentscheid vom 8. April 2020 erweist sich nach dem Gesagten als rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)

Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) - seco - Direktion für Arbeit

seco - Direktion für Arbeit - Arbeitslosenkasse Unia Zürich, 60/730

Arbeitslosenkasse Unia Zürich, 60/730 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

MosimannBrugger