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Frachtführer:
Vom Kutscher zum «vernetzten Fahrer»
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MORGEN
Der Kutscher
Der Begriff Kutscher wird auf den Fahrer jeder Art von einer Kutsche angewandt. In den frühen Kutschen sass der Kutschwer auf einem eingebauten Abteil, dem so genannten Stiefel, und stützte seine Füsse auf eine Fussstütze, das so genannte Fussbrett.
Oft wurde er in einem Kastenmantel oder einer Kastenjacke dargestellt, einem schweren Mantel mit oder ohne Schulterumhang, zweireihig, mit taillierter Passform und breitem Revers; sein Name leitet sich von seiner Verwendung durch Kutscher ab, die auf dem Logenplatz reiten und dabei allen möglichen Witterungseinflüssen ausgesetzt sind.
Ein verziertes, oft gefranstes Tuch, Hammertuch genannt, wurde über den Kutschersitz gehängt, insbesondere bei einer Festkutsche.
Der LKW-Fahrer / Die LKW-Fahrerin
LKW-FahrerInnen leisten einen wesentlichen Dienst für die Industriegesellschaften, indem sie Fertigwaren und Rohstoffe transportieren, typischerweise zu und von Produktionsstätten, Einzelhandels- und Vertriebszentren. LKW-FahrerInnen sind auch dafür verantwortlich, alle ihre Fahrzeuge auf mechanische Gegenstände oder Fragen im Zusammenhang mit dem sicheren Betrieb zu überprüfen.
Sie werden nach vielen verschiedenen Methoden bezahlt. Die Fahrer von Haushaltsgütern haben es mit den kompliziertesten zu tun und werden daher in der Regel am höchsten bezahlt, wodurch sie möglicherweise ein Vielfaches eines planmässigen Frachtführers ausmachen. Es ist üblich, dass die meisten FahrerInnen länger als 4 Wochen am Stück unterwegs sind. Für die durchschnittlichen FahrerInnen eines grossen Unternehmens in den Vereinigten Staaten beträgt der Durchschnitt 6 Wochen, wobei dabei die FahrerInnen für jede Woche einen freien Tag erhalten.
LKW-FahrerInnen sind aufgrund der langen Arbeitszeiten am Steuer und in vielen Fällen wegen des Mangels an ausreichender Ruhezeit oft mit Schlafstörungen geplagt. Müdigkeit der FahrerInnen ist ein Faktor, der bei 12% aller Unfälle und 10% aller Beinahe-Unfälle eine Rolle spielt.
Fahrlose Fahrzeuge
Bei dem derzeitigen Tempo wird es weniger als ein Jahrzehnt dauern, bis eine Branche vollständig fahrerlose Fahrzeuge einsetzt. Es ist daher unwahrscheinlich, dass das Fahren von Lastkraftwagen bald völlig autonom sein wird. Am ehesten ist das Szenario mit Lastwagenkonvois möglich. Der führende Lastwagen wird von einem Fahrer geführt und die anderen folgen automatisch, was den Windwiderstand und die Kraftstoffkosten senkt. Ausserhalb städtischer Gebiete wird es Andockstationen geben, an denen die FahrerInnen auf den letzten 10 Meilen in die Lastwagen einsteigen werden.
Sobald der/die führende FahrerIn das aktive Fahrlimit ausgeschöpft hat, wechseln die Lastwagen die Plätze, so dass der zweite Fahrer nun die Kontrolle über den Konvoi übernimmt, während der/die neue nachfolgende FahrerIn aussteigt und den Dienst beendet.
Lastwagen, die in städtischen Gebieten fahren, bleiben im manuellen Betrieb, bis sie eine Autobahn erreichen, wo sie die Bildung eines Konvois übernehmen.
Quellen: