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Hellseherin Adriana: Wahrsagerin
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Die Kunst der Wahrsagerei hat eine lange Geschichte. Schon vor Hunderten von Jahren wurden regelmässige Zukunftsaussichten gestellt und auch heute werden Wahrsager noch routiniert aufgesucht. In Zeiten des Internets hat sich das Interesse und die Nachfrage an der Wahrsagerei noch einmal erheblich gesteigert. Die besondere Kunst wäre jedoch nicht dort, wo sie ist, wenn sie nicht durch wichtige Menschen durch die Jahrhunderte geführt worden wäre.
Wer sich im Mittelalter mit wahrsagerischen Fähigkeiten pries, wurde schnell als Hexe bezeichnet und im schlimmsten Falle verbrannt. Die katholische Kirche verbannte und verbot alle Formen der Wahrsagerei und bestrafte alle Personen, die sich dieser kenntlich zeigten. Dennoch ist spirituelle Technik nicht aus den Köpfen der Menschen verschwunden. Einen grossen Einfluss auf diese herausfordernde, aber positive Entwicklung hatten die Frauen, die die Wahrsagerei praktizierten.
Wahrsagerin - die Kunst der Frauen
Das Wahrsagen, das Hellsehen und andere esoterische Praktiken werden primär mit Frauen in Verbindung gebracht. Die wenigsten Personen haben bei der Vorstellung der Wahrsagerei einen Mann im Kopf. Das hat natürlich den logischen Grund, dass Frauen die Kunst schon seit Anbeginn praktiziert haben.
Einige Methoden der Wahrsagerei wurden sogar deshalb erschaffen, um den weiblichen Personen der Gesellschaft die Langweile zu vertreiben. Ein Beispiel dafür sind die Zigeunerkarten, die zum Ende des 19. Jahrhunderts in der österreich-ungarischen Monarchie entstanden. Durch die vielen emotionalen Aspekte der Karten lässt sich herausfinden, dass die Karten hauptsächlich für die Frauen in der höheren Gesellschaft gedacht waren.
Doch nicht die Zigeunerkarten sind ein Indiz dafür, dass Frauen in der Wahrsagerei schon lange das Sagen haben. Auch Wahrsagerinnen wie Madame Lenormand, Jeanne D’Arc oder Baba Wange zeigen deutlich, dass die Wahrsagerei definitiv eine Kunst der Frauen ist.
Berühmte Wahrsagerinnen der Geschichte
Frauen haben in der Geschichte der Wahrsagerei einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Berühmte Damen kommen deutlich häufiger vor als männliche Wahrsager, was man noch in der primären Verteilung in der Gegenwart merken kann. Von all den bekannten Wahrsagerinnen, die sich in den letzten Jahrhunderten einen Namen in diesem Bereich gemacht haben, stechen drei Frauen besonders heraus.
Jeanne D’Arc
Die heutige französische Nationalheldin lebte zu Beginn des 15. Jahrhunderts und gilt heute als Heilige. Schon im jungen Alter begann D’Arc mit der Wahrsagerei. Sie erhielt unter anderem Prophezeiungen und Anweisungen vom Erzengel Michael, welcher ihr eine spezielle Aufgabe erteilte. Der Erzengel befahl der Französin, das damalige Frankreich von den englischen Besatzern zu befreien und den wahren König auf den Thron zu bringen.
Mit nur 16 Jahren erhielt sie eine kleine militärische Einheit, mit der sie die englischen Besatzer der heutigen Grossstadt Orleans vertrieb. Anschliessend wurde der Nachfolger zum König ernannt, welchen D’Arc vorausgesagt hatte. Ihre Zeit als Nationalheldin hielt jedoch nicht lange an.
Da sich D’Arc mit der Wahrsagerei auseinandersetzte, wurde sie mit nur 19 Jahren als Hexe verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Bis heute ist Jeanne D’Arc für ihre enormen Opfer bekannt, die sie für die Wahrsagerei auf sich nehmen musste.
Madame Lenormand
Wer die berühmten Lenormandkarten kennt, sollte auch ihre Namensgeberin kennen. Marie-Anne Lenormand gilt als wohl die bekannteste und populärste Wahrsagerin aller Zeiten. Die Französin wurde zum Ende des 18. Jahrhunderts geboren und wirkte bis zur Hälfte des 19. Jahrhunderts. Lenormand führte die Wahrsagerei mithilfe von Tarot-Karten aus, die Lenormandkarten wurden erst nach ihrem Ableben nach ihr benannt und in Umlauf gebracht.
Madame Lenormand verschaffte der Praktik ein hohes Ansehen, da sie besonders der adligen Gesellschaft die Karten legte. Der russische Kaiser und die französische Kaiserin galten als gern gesehene Besucher der Wahrsagerin. Durch ihre hohe Rolle als weibliche Person wurde sie des Öfteren als Hexe betitelt oder wegen Hochverrats angeklagt. Ihre adligen Kontakte sorgten jedoch immer wieder dafür, dass Lenormand nichts zustiess.
In ihren letzten Lebensjahrzehnten ruhte sich Lenormand auf ihrem verdienten Wohlstand aus und legte die Karten nur noch für Freunde. Bis heute wird Marie-Anne Lenormand für die grosse Leistung verehrt, die sie für die Wahrsagerei darbrachte.
Baba Wanga
Die mazedonische Dame ist die berühmteste Wahrsagerin der kürzlichen Gegenwart. Sie lebte zwischen den Jahren 1911 und 1996. In ihrer Heimat Bulgarien galt die Wahrsagerin in dieser Zeit als heilige Person. Nachdem die Mazedonierin mit nur 16 Jahren erblindet war, begann sie hellseherische Visionen wahrzunehmen. Sie beriet viele Menschen und sagte mehrere wichtige Ereignisse der Neuzeit voraus.
Sie wusste bereits 20 Jahre vor einem bekannten U-Boot-Unglück über dieses Bescheid, berichtetet schon zur Hälfte des 20. Jahrhunderts über die schmelzenden Polkappen und soll im Jahre 1989 die schrecklichen Ereignisse des 11. Septembers 2001 vorausgesagt haben. Noch heute wird Baba Wanga besonders in ihrer Heimat Bulgarien verehrt.
Die Fähigkeit einer Wahrsagerin bei Zukunftsblick nutzen
Auch heute ist der Themenbereich der Esoterik noch von vielen Frauen geprägt. Mittlerweile findet die Beratung aber hauptsächlich per Telefon statt, um möglichst viele Vorteile für den Besucher zu bieten. Bei Zukunftsblick können sich Interessenten von professionellen Experten beraten lassen, die die lange Geschichte der Frauen in der Wahrsagerei erfolgreich fortführen.
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