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Die Kaffeepflanze ist ein Evergreen und gehört zur Familie der Rubiaceen. Grösstenteils teilen sich die Kaffeepflanzen in zwei Hauptfamilien auf: die Arabica-Kaffees und die Robusta-Kaffees. Unter diesen zwei Überbegriffen verstecken sich jedoch unzählige Kaffeearten. So hat die Arabica-Pflanze über 80 Unterarten, dessen Früchte je nach Land und Lage stark im Geschmack variieren. Nur 2 von über 80 Kaffeebaum-Arten haben heute noch eine Bedeutung:
Arabica
Etwa zwei Drittel der Kaffee-Weltproduktion stammen von "Coffea arabica"-Bäumen. Sie gedeihen besonders gut auf Höhen zwischen 600 und 2'000 m. ü. M. und sind vor allem in Zentral- und Südamerika sowie an der Ostküste Afrikas zu finden. Die Arabica-Kaffeekirschen reifen in 7 bis 8 Monaten und werden mehrheitlich nach dem gewaschenen Verfahren aufbereitet.
Robusta
Der "Coffea robusta" macht etwa einen Drittel der Kaffee-Weltproduktion aus. Er ist schnellwüchsiger, ertragsreicher und — wie der Name schon sagt — robuster gegen Hitze und Schädlinge als der Arabica. Robusta-Kaffee wird in Höhenlagen von Küstengebieten bis zu ca. 600 m. ü. M. angebaut, vor allem in den tropischen Gebieten Afrikas und Asiens. Die Robusta-Kaffeekirschen reifen in 9 bis 11 Monaten und werden grösstenteils nach dem ungewaschenen Verfahren aufbereitet.
Die immergrüne Kaffeepflanze hat längliche, dunkelgrüne Blätter. Speziell an der Kaffeepflanze ist, dass sie gleichzeitig Blüten, unreife Früchte und reife Kaffeekirschen trägt. Somit kann das ganze Jahr hindurch geerntet werden, wobei je nach Land und Lage ein bis zweimal im Jahr Haupterntezeit ist. In grösseren Produktionsländern ist es möglich, dass über das ganze Jahr gesehen immer in einer Region geerntet wird, wie zum Beispiel in Kolumbien mit seinen verschiedenen Klimazonen je nach geographischer Lage.