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Die Hürdensprinterin Noemi Zbären beendet im Alter von 28 Jahren ihre sportliche Karriere.
Zbären feierte grosse sportliche Erfolge, wurde aber auch immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Bereits in diversen Nachwuchs- und Junioren-Kategorien gehörte die Emmentalerin zu den Besten. Zunächst konnte sie auch bei den Aktiven nahtlos daran anknüpfen. Höhepunkt war der 6. Platz an der WM 2015 in Peking.
Fokus auf Familie und Beruf
Kurz danach brachte ein Kreuzbandriss die Karriere Zbärens ins Stocken. Erst in diesem Jahr kehrte sie nach langer Leidenszeit nochmals in die Weltspitze zurück. An der Hallen-WM in Belgrad stellte sie über die 60 m Hürden in 7,95 Sekunden sogar eine persönliche Bestleistung auf und verpasste den Final nur um einen Hundertstel. Auch im Freien lief sie die 100 m Hürden erstmals seit 2015 wieder unter 13 Sekunden und erreichte sowohl an der WM in Eugene in den USA als auch an der EM in München die Halbfinals.
Nun will sich Zbären vermehrt der Familie und ihrer beruflichen Laufbahn widmen, die sie neben dem Sport immer vorantrieb. Nach ihrem Biochemie-Studium gründete sie ein Jungunternehmen mit und entwickelte ein neuartiges Testverfahren für Allergie-Diagnostik.
(sda/sst)