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Schulinternes Qualitätsmanagement fördert den Unterricht am besten, wenn es sich selbst begrenzt
Datum2015
Autorin/Autor
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Type
04 - Beitrag Sammelband oder Konferenzschrift
Primary target group
Science
Created while belonging to FHNW?
Yes
Zusammenfassung
In diesem Beitrag wird argumentiert, dass gutes schulinternes Qualitätsmanagement seinen Geltungsbereich klärt und sich darin behauptet, und darüber hinaus markiert, wo sein Geltungsanspruch endet: an den Grenzen des Koproduktionsprozesses „Unterricht“. Für diesen sind vor allem die Lehrerinnen und Lehrer, in gegenseitiger Abstimmung und im Team, verantwortlich und kompetent. Leitgedanke ist, dass die Selbstbegrenzung von schulischem Qualitätsmanagement wichtige Voraussetzung für guten Unterricht ist. Zunächst werden die beiden Begriffe „Qualitätsmanagement“ und „Unterricht“ erläutert. Danach wird begründet, weshalb das Qualitätsmanagement die Grenzen zum Koproduktionsprozess „Unterricht“ respektieren soll. Es wird ein fachliches Referenzsystem zu Merkmalen guten Unterrichts skizziert; schliesslich wird begründet, dass Qualitätsmanagement zur Rahmung und Unterstützung von Unterricht notwendig und sinnvoll ist, wobei zwischen dem Setzen von Muss-Standards und Soll-Standards zu unterscheiden ist. Abschliessend werden Thesen zu einem unterrichtsförderlichen Qualitätsmanagement formuliert.