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Die Ernährung verursacht knapp 30 Prozent der Umweltbelastung, die durch den Konsum der Schweizer Bevölkerung anfällt.
Da ein bedeutender Teil der Nahrungsmittel sowie auch Produktionsmittel für die inländische Nahrungsmittelproduktion aus dem Ausland importiert werden, fällt etwas mehr als die Hälfte dieser Umweltbelastung im Ausland an. Die Umweltwirkung des Nahrungsmittelkonsums ist jedoch nicht eine unbeeinflussbare Grösse sondern sie hängt davon ab, was konsumiert wird - zum Beispiel mehr oder weniger Fleisch oder Gemüse - und wie die Nahrungsmittel produziert werden.
Im Rahmen des Aktionsplans Grüne Wirtschaft, der vom Bundesrat am 8. März 2013 verabschiedet wurde, erarbeitet das BLW Grundlagen über die Umweltwirkung unserer Ernährung. Mit dem Projekt sollen die Herausforderungen und Potenziale, die eine ressourcenschonende, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung der Schweizer Bevölkerung mit sich bringt, aufgezeigt werden. Dabei wird die nachhaltige Nutzung der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Schweiz ebenso in die Überlegungen einbezogen wie die Umweltwirkungen im Ausland.
In einem ersten Teil des Projektes wurde ein mathematisches Modelle erarbeitet, welches eine Verbindung herstellt zwischen der Ernährung und ihrer Umweltwirkung. Dazu erweiterte Agroscope das Ernährungssicherheitsmodell DDSS-ESSA um Parameter zu der Umweltwirkung der Ernährung im In- und Ausland. Dieses Modell diente dann zur Berechnung von verschiedenen möglichen Ernährungsszenarien. Am 14. November 2017 wurde der entsprechende Bericht publiziert (siehe unter Links).