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An einem steil abfallendem Hang mit unverbauter Seesicht oberhalb von Uetikon am See liegt das aus verschiedenartigen Gebäuden gebildete Ensemble der Klinik Bergheim. Ein den heutigen Ansprüchen an Komfort und Betrieb entsprechender Neubau soll drei kleinere Gebäude dieses Ensembles ersetzen. Die widersprüchlichen Bedingungen der grossen Geschossfläche einer Pflegestation an einem steil abfallenden Hang unter Einhaltung der baugesetzlich festgesetzen Baumasse werden durch eine Terrassierung des Neubaus miteinander vereinbart. Die als raumhaltige Gartenmauer formulierten, breit gelagerten Stationen ermöglichen freie Seesicht aus jedem Zimmer und die Einordnung des grossen Gebäudevolumens in die locker bebaute Umgebung. Ein zweigeschossiger Aufsatz mit Alterswohnung setzt den Terrassengarten fort und bildet dessen oberen Abschluss sowie den Auftakt zum Klinikareal an der Holländerstrasse. Die mehrfach geknickten Fassaden der einzelnen Geschosse schaffen die für die geforderte Anzahl von Zimmern nötige Fassadenabwicklung, brechen die Grösse des Gebäudes auf den Massstab des Ortes und ermöglichen Ausblicke in unterschiedliche Richtungen. Die üppige Bepflanzung der grosszügigen Terrassen vor den Zimmern mit vielfältigen, verschiedenfarbigen Blumen und Sträuchern schafft den Charakter einer Klinik "In den Gärten".