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2 Antworten
Aus meinen Vortragsunterlagen nach einem Entscheid des AG Zürich: "Herr X verlässt uns infolge gesundheitlicher Einschränkungen". Wer gekündigt hat, wurde nicht erwähnt.
Allgemein dürfen die gesundheitlichen Probleme nicht explizit erwähnt werden, ausser sie stehen in engem Zusammenhang mit der Berufsausübung und sind immer noch vorhanden (Beispiel: Bäcker mit Mehlallergie).
Problematisch in diesem Fall ist jedoch auch, dass der MA von den 17 Monaten Beschäftigung davon nur 11 Monate tatsächlich arbeitete. Gemäss BGE 4A_187/2010 gehören längere Arbeitsunterbrüche in's Arbeitszeugnis.
copy'n'paste aus meinen Slides:
"Nicht die Länge der Krankheit ist entscheidend, sondern das Verhältnis zwischen Anstellungs- und Krankheitsdauer. Im Urteil hatte ein MA gut 3 Jahre in einem Unternehmen gearb...
Hallo zusammen
ergänzend zu Marc's Antwort möchte ich hier noch den bösen Personaler markieren. Und diejenigen, welche mich kennen, wissen das mir das (nicht) schwerfällt... ;-).
Weshalb wurde der Person nicht schon nach Ablauf der Sperrfrist (nach einem Jahr wäre es nach 3 Monaten möglich) gekündet.
Es scheint absehbar gewesen zu sein, dass die Person nicht mehr zurückkommen wird. Und ich gehe davon aus, dass einen KTG Versicherung vorliegt. Somit ist die finanzielle Härte nicht mehr s...