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Wer als Arbeitgeber die Löhne des Personals mit einer Lohnsoftware abrechnet, macht unweigerlich Bekanntschaft mit dem 'UVG-Code' - oft auch als 'Suva-Code' bezeichnet. Dieser Code wird in den Stammdaten der einzelnen Mitarbeiter erfasst und steuert, wie der Mitarbeiter bei der Unfallversicherung abgerechnet wird.
Der Code ist zweistellig und setzt sich zusammen aus einem Buchstaben und einer Zahl. Dabei wird der Buchstabe dazu verwendet, verschiedene Abteilungen respektive Risikoklassen (Administration, Produktion etc.) zu definieren. Die zweite Stelle im Code - die Zahl - wird für die Versicherungsart verwendet. Dabei gilt Folgendes:
0 (null):
Wird für NICHT versicherte Personen verwendet. Dies trifft nur für nicht in der Firma mitarbeitende Verwaltungsräte zu. Alle anderen Personen sind obligatorisch versichert und mit einem der folgenden Codes abzurechnen.
1:
Versichert gegen Berufs- und Nichtberufs-Unfälle (Arbeitspensum mindestens 8 Stunden pro Woche), wobei dem Mitarbeiter die Prämie für die Nichtberufsunfallversicherung vom Lohn abgezogen wird. Möglich ist auch ein Teilabzug. Die Prämie für die Berufsunfallversicherung muss immer vom Arbeitgeber bezahlt werden.
2:
Versichert gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle (Arbeitspensum mindestens 8 Stunden pro Woche), wobei dem Mitarbeiter die Prämie für die Nichtberufsunfallversicherung NICHT vom Lohn abgezogen wird. Der Arbeitgeber übernimmt also die volle Versicherungsprämie NBU für den Arbeitnehmer.
3:
Nur gegen Berufsunfälle versichert (Arbeitspensum weniger als 8 Stunden pro Woche). Der Arbeitnehmer muss selber dafür sorgen, dass er gegen Nichtberufs-Unfälle versichert ist. Dies kann er über eine (bzw. seine) Krankenkasse erledigen oder er kann eine Abredeversicherung abschliessen.
Mitarbeiter, welche zu Beginn des Arbeitsverhältnisses weniger als 8 Stunden arbeiten und dann später ihr Arbeitspensum erhöhen, sollten in der Buchhaltung ein zweites Mal erfasst und dann mit dem entsprechenden NBU-Code abgerechnet werden (also entweder X1 oder X2). Es lohnt sich, Ende Jahr auf der Deklaration für die Unfallversicherung kurz zu plausibilisieren, ob Mitarbeiter allenfalls falsch codiert wurden (hohe Lohnsumme mit Code X3).