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Iritis,
Entzündung der Iris oder Regenbogenhaut des Auges, entsteht sehr oft ohne alle nachweisbare Ursache als idiopathische oder nach ¶
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Erkältungen als rheumatische I., vielleicht am häufigsten ist sie eine Erscheinung der Syphilis (I. gummosa). In ihren Anfängen wird sie zuweilen nur durch ein leichtes Ermüden des Auges bemerkt, dann gesellt sich eine sehr zierliche, in Adern hervortretende Rötung um die Hornhaut hinzu, und gleichzeitig wird eine Entfärbung der Iris wahrgenommen. Die Gefahr beruht in der großen Neigung der entzündeten Regenbogenhaut zu Verwachsungen mit der Linsenkapsel (Synechia posterior) und der Hornhaut (Synechia anterior). Die Heilung erfolgt bei rechtzeitiger ärztlicher Behandlung regelmäßig. Das souveräne Mittel ist das Atropin, mittels dessen der möglichst hohe Grad der Pupillenerweiterung (Mydriasis) herbeigeführt wird, welcher schon beginnende Verlötungen trennt und neue Adhäsionen verhindert. Ist der rechte Zeitpunkt vorbei, so ist die spätere Behandlung nur von geringem Erfolg, oft folgt totale Erblindung. S. Tafel »Augenkrankheiten«, [* 3] Fig. 5.