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Damit dürfte sich der ehemalige Präsident von Facebook, Sean Parker, wenig Freunde gemacht haben. Weder bei Facebook selbst, noch bei den Facebook-Jüngern, die die sozialen Medien als die „beste Erfindung nach dem Buchdruck“ sehen. Sean Parker war der erste Präsident von Facebook, der bereits 2004 zur weltweit größten sozialen Plattform stieß. Bei einer Konferenz im National Constitution Center in Philadelphia warf er Facebook vor, dass es die menschliche „Verwundbarkeit mittels psychologischer Ansätze ausbeutet“ und warnte eindringlich davor, dass „nur Gott weiß, was es in den Köpfen unserer Kinder anrichtet (God only knows what it’s doing to our children’s brains)“.
Parker wies in der Gesprächsrunde der vom Magazin Axios ausgerichteten Konferenz darauf hin, dass soziale Medien eine Vielzahl an Gefahren mit sich bringen und zeigte sogar auf, wie die menschliche Psyche durch diese manipuliert wird. Der ehemalige Gründer der Tauschplattform Napster ist inzwischen Vorsitzender des von ihm gegründeten Parker Institute for Cancer Immunotherapy. Bei der von Axios ausgetragenen Konferenz sollte er eigentlich über die neuesten Entwicklungen in der Krebsforschung sprechen, ging aber auch auf die Gefahren von Facebook und Co. ein: