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Im nördlichen
Guatemala befindet sich diese bezaubernde Lagune. Man erreicht den Park
über eine unbefestigte Strasse, welche über Coban führt.
Der Nationalpark Laguna Lachúa umfasst 14 500 ha, wovon 400 ha
auf den See entfallen. Umgeben von tropischem Regenwald hat sich hier
ein klarer See mit einer Tiefe von über 222 m gebildet. Dieser extrem
kreisrunde See bildet das Zentrum eines wichtigen Nationalparks. Da Der
Seespiegel auf 173 müM liegt, befindet sich der Seegrund 49 m unterhalb
des Meeresspiegels. Vermutlich wurde der See durch einen Meteoriteneinschlag
gebildet. Umgebende Flüsse haben danach den Krater mit Wasser gefüllt.
Den See kann man nur zu Fuss über angelegte Pfade erreichen.
Seit langer Zeit übt dieser See auf Zahlreiche Vogelarten, darunter
viele Zugvögel, eine besondere Anziehung aus. Die grösste Artenvielfalt
wird jeweils in den Monaten März bis Juni gesichtet. Besucher können
im See auch schwimmen und Schnorcheln. Das Parkmanagement versucht Fischerei,
Jagd und illegale Holzentnahme zu verhindern. Besucher unterstützen
diese Massnahmen, indem sie Eintritt für den Parkbesuch bezahlen.
Das extrem Kalkhaltige
Wasser des Sees lässt die Bäume am Ufer richtiggehend verkrusten.
Im umgebenden Wald ist der Mahagoni Baum weit verbreitet.
Die
Zahl der zu beobachtenden Vögel ist Riesig. Zählungen ergaben
eine Artenvielfalt von über 300, darunter 26 Greifvögel.
Der See wird von einer menge Buntbarschen und den grossen Sabalofischen
(bis 2 m Lang) bevölkert.