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Was ist "Seegfrörni"?
Ein Jahrhundertert-Ereignis am Zürichsee wird "Seegfrörni" genannt. Damit bezeichnen die Zürcher den Zustand, dass der Zürichsee vollständig zugeforen ist und man darauf auch gehen kann.
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Wenn man ohne einem Boot, ohne Auto, ohne Fahrrad und auch nicht mit der Bahn über den Zürichsee will, kann man einerseits entweder die kürzere Hälfte der insgesamt etwa 87 Kilometer, die der Umfang des Sees ausmacht, nehmen oder mitten am Zürichsee, auf der Grenze zwischen Obersee und Zürichsee die Holzbrücke bzw. den Holzsteg von Rapperswil nach Hurden oder von Hurden nach Rapperswil nehmen. Der Holzsteg am Zürichsee hat eine lange Tradition.
Disclaimer: Wir sind selbst nicht als Restaurant am Zürichsee aktiv, wir bieten diese Plattform völlig neutral an und betreiben weder eine Bar noch ein Restaurant oder ein Hotel am Zürichsee in der Schweiz.
Es gibt eine einzige Verbindung, die über den Zürchsee existiert. Diese ist zweigeteilt, einerseits eine Brücke, auf der sich eine 2-spurige Straße befindet, ein Radweg und auch eine Eisenbahn-Linie und andererseits der berühmte Holzsteg über den Zürichsee, der von vielen Bewohnern frequentiert wird und auch ein wichtiger Punkt für viele Pilger ist, die auf dem Jakobsweg unterwegs sind, denn der Holzsteg übe den Zürichsee, der die Gemeinden Rapperswil-Jona und Hurden miteinander verbindet, gehört zum Netzwerk der europäischen Jakobswege.
Die Idee zum Bau des Holzsteges bzw. eigentlich zur Rekonstruktion des historischen Holzsteges über den Zürichsee hat in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts immer mehr Anhänger gewonnen. Das war einfach deshalb der Fall, weil der Verkehr über den Seedamm zwischen Rapperswil und Hurden in diesen 5 Jahrzehnten ab 1950 stetig zugenommen hat. Das auch die Qualität der Luft auf diesem Wanderweg und beim Naherholungsgebiet verschlechtert hat und man daher wieder eine "Zu Fuß"-Verbindung über den Zürchsee schaffen wollte. Der Weg zu Fuß auf den 841 Metern dauert nur etwa 10 Minuten, die meisten Wanderer, die den Zürichsee auf diesem Holzsteg überqueren, lassen sich aber länger Zeit. Zu schön ist auch der Ausblick auf dem Steg auf den See hinunter - vor allem auf den Obersee. Wenn man nach Westen blickt in Richtung Zürichsee bzw. in Richtung Zürich hinauf, sieht man schließlich relativ schnell den Seedamm mit der Straße und der Eisenbahnlinie.
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Das Bild oberhalb zeigt übrigens eine Perspektive, wenn man von Hurden in Richtung Rapperswil-Jona auf dem Holzsteg wandert. Und zwar unmittelbar nachdem man bei Hurden vom Seedamm weggegangen ist, wo sich die Holzbrücke über den Zürichsee vom Seedamm trennt. Links im Hintergrund ist bereits Rapperswil-Jona zu sehen. Dieses schöne Foto ist übrigens nicht in die wundervolle Abendsonne am Zürichsee getaucht, sondern bei Sonnenaufgang entstanden, die Sonne scheint hier von Osten her auf den Zürichsee und ist gerade über Schmerikon aufgegangen.
Ein Highlight auf dem Holzsteg über den Zürichsee, der die Gemeinden Rapperswil-Jona und Hurden miteinander verbindet, ist auch das Heilig Hüsli.
Viele Pilger, die auf diesem Holzsteg unterwegs sind, weil sie einen Teil des Jakobsweg-Netzwerkes in Europa abwandern möchten, halten auch beim Heilig Hüsli Inne. Der Holzsteg ist im Jahr 2001 wieder eröffnet worden, aber das ist nicht das Jahr der Entstehung sondern das Jahr der Rekonstruktion gewesen. Denn der Holzsteg über den Zürichsee ist viel viel älteren Ursprunges. Auf der kleinen Insel, an der der Holzsteg entlang führt, ist seit dem Jahr 1551 die kleine Kapelle, das "Heilig Hüsli" ein Fixpunkt. Seit 1551 ist der dortige Steinbau in seiner heutigen Form vorhanden. Ursprünglich dürfte der Bau schon auf frühere Jahrhunderte zurückgehen, man vermutet, dass die Kapelle bereits mit dem Bau der Seebrücke (in der ersten Version) von 1360 nach Christi Geburt gebaut wurde, denn seit dem die Seebrücke gebaut worden ist, ist sie auch Teil des Jakobsweges in Europa.
Das Heilig Hüsli ist sicher die bekanntere Kapelle auf dem Holzsteg über den Zürichsee, es gibt aber nicht nur auf der Seite von Rapperswil-Jona eine Kapelle, sondern auch beim südlichen Brückenkopf bei Hurden steht noch einmal eine Kapelle. Die Kapelle von Rapperswil-Jona ist aber seit 1907 unter Denkmalschutz gestellt.
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Das klingt einfacher, als man denkt. Model zu sein ist kein leichter Job, es ist nicht nur mit vielen Reisen und Anstrengung verbunden, man muss auf gewappnet sein und darf nicht in Fallen tappen.
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Der Holzsteg über den Zürichsee hat eine lange Geschichte. Wenn man den vorliegenden Daten vertrauen kann, gab es schon frühzeitliche Verbindungen der beiden Seeufer am Zürichsee - das geht schon auf die Bronzezeit zurück. Unterhalb des Seedammes zwischen Rapperswil-Jona und Hurden hat man bei archäologischen Forschungen im Sommer 2000 spannende Entdeckungen gemacht: Es gibt Pfähle, die offenbar zu einer Brücke gehören müssen, die man auf die Frühbronzezeit datieren kann. Es geht also um das Jahr rund um 1.525 vor Christi Geburt, also vor mehr als 3.500 Jahren. Ansammlungen von prähistorischen Pfählen und Quadersteinen lassen dabei auf die Existenz einer Brücke zu dieser Zeit bereits vermuten. Leider ist praktisch nicht mehr festzustellen, wie lange es diese Brücke gegeben hat.
Eine weitere Version kann zumindest gesichert der Römerzeit zugeordnet werden. Es wurden mächtige Pfähle aus Weisstanne und Eiche entedeckt, die man dieser Zeit zuordnen kann.
Danach war es Rudolf dem vierten von Habsburg-Österreich vorbehalten den Bau der Holzbrücke über den Zürichsee zwischen Rapperswil und Hurden zu initiieren vorbehalten. Er veranlasste den Bau der Holzbrücke im Jhar 1358. Die Intention war, dass die Bauern auf der anderen Seite des Zürchsee über die Brücke in die Lage versetzt werden sollten, ihre Produkte und Früchte und Ernte auf dem Markt in Rapperswil anzubieten. Im Sommer zogen dann die ersten Bau-Arbeiter los und suchten nach den weniger tiefen Stellen im See um die Pfähle für die neue Brücke einzuschlagen. Rudolf der IV - auch genannt "Rudolf der Geistreiche" - hatte das Land bei Alt-Rapperswil, die March, das Wägital, Wollerau auch und Bäch kurz zuvor um 1.100 Mark Silber gekauft. Mit der Brücke wollte man aber vermutlich nicht nur eine wirtschaftliche Verbindung schaffen, die Österreicher hatten auch die Intention die österreichischen Vorlande militärisch besser erreichbar zu machen.
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