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Der Regierungsrat hat auf den 1. Februar 2020 eine Teilrevision der Verordnung zum Einführungsgesetz zum Berufsbildungsgesetz vorgenommen, wie der Kanton Schaffhausen meldet.
Hauptelemente der Verordnungsänderung seien die Aufnahme des Themas Nachteilsausgleich im Bereich der Berufsbildung, eine Neuregelung betreffend die Schulordnungen und die Schulorganisationsreglemente an den Berufsfachschulen, eine spezifischere Regelung der Disziplinarmassnahmen an den Berufsfachschulen sowie die Anpassung der Rechtspflege im Bereich der Qualifikationsverfahren sowie der Rekursmöglichkeiten bei Verfügungen betreffend Disziplinarmassnahmen. Mit dem Nachteilsausgleich, der die Prüfungserleichterungen ablöst, werde die rechtliche Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in der Berufsbildung umgesetzt.
Unter dem Begriff werden spezifische Massnahmen verstanden, die zum Ziel haben, behinderungsbedingte Nachteile auszugleichen. Ein Nachteilsausgleich werde bei körperlichen Behinderungen oder Lern- und Leistungsschwierigkeiten wie zum Beispiel Legasthenie (Lese- und Rechtschreibschwäche) oder Dyskalkulie (Rechenschwäche) gewährt.
Neu werde zwischen eigentlichen Schulordnungen - mit Regeln zu Hausordnung, Disziplinarwesen, Absenzenwesen, unlauterem Verhalten, Mitspracherecht der Lehrenden und Lernenden - einerseits und Schulorganisationsreglement - mit Regeln zur Organisation der Schule sowie zu den Kompetenzen und Aufgaben der beteiligten Organe und Funktionsträger - andererseits unterschieden. Der Höchstansatz für Bussen für unentschuldigte Absenzen werde reduziert..
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