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Über unseren Verein
Die Gründung
Am 5. Oktober 1982 organisiert der Vortragsverein Brig im Konferenzsaal des Bahnhofbuffet in Brig einen Diavortrag mit dem Titel «Sonne, Mond und Sterne - Ein astronomischer Ausflug». Referent ist Pfarrer Josef Sarbach. Pfarrer Sarbach präsentiert den Diavortrag mit dem grossen Ziel, Astronomie-Interessierte im Oberwallis zu versammeln, um die Gründung einer Astronomischen Gesellschaft im Oberwallis zu diskutieren. Der Vortrag ist ein grosser Erfolg. In der anschliessenden Sitzung treffen sich zwanzig Astronomiefans und beschliessen die Gründung der Astronomischen Gesellschaft Oberwallis.
Am 12. Oktober 1982 um 19:00 findet im Lonzastübli des Restaurant La Poste in Visp, unter dem Vorsitz von Pfarrer Josef Sarbach, die Gründungsversammlung statt.
Bau des Planetenwegs
Im Frühjahr 1983 wagt man sich an ein anspruchsvolles Projekt: Planung und Bau des ersten Planetenwegs, eines Modells unseres Sonnensystems im gewaltigen Massstab von 1:1 Milliarde, jeder Meter im Modell entspricht einer Million Kilometer in Wirklichkeit.
Der junge Verein steht noch mit leerer Kasse da. Die Folge davon ist: planen und bauen möglichst in Eigenarbeit, für den Rest Sponsoren suchen.
Im Frühjahr 1984 kann mit der Aufstellung der Stationen begonnen werden. Alle Arbeiten müssen durch die Vereinsmitglieder an ihren arbeitsfreien Tagen ausgeführt werden, so dass für die Bauarbeiten etliche Monate verstreichen. Dank gutem Teamwork und dem tatkräftigen Einsatz aller Beteiligten können die Arbeiten im Frühjahr 1985 abgeschlossen werden.
Bau des Pegasus
Bis anhin können anlässlich der monatlichen Beobachtungsabende nur persönliche Teleskope der Vereinsmitglieder eingesetzt werden. Der Wunsch nach einem grösseren, klubeigenen Gerät wächst. Viele Diskussionen drehten sich um die Vor- und Nachteile verschiedener Teleskopbauarten. Im Laufe des Jahres 1987 konzentriert sich die Wahl auf ein Spiegelteleskop nach Newton in der einfachen Dobson-Bauart, mit einem Spiegeldurchmesser von ca. 45 cm. Es soll PEGASUS heissen. Aus finanziellen Gründen kommt nur ein Eigenbau in Frage, zu dem aber Primär- und Sekundärspiegel aus den USA zugekauft werden müssen. Die gesamte Holzkonstruktion des grossen Gerätes wird eigenhändig entworfen und gebaut. Leider erleidet die Auslieferung der Spiegelzellen aus Amerika sehr grosse Verzögerungen, so dass das neue Teleskop erst 1991 in Betrieb genommen wird.
Bau der Sternwarte
Am 24. September 1999 lädt der damalige AGO-Präsident Rudolf Arnold zum Spatenstich für die Sternwarte Simplon-Adler. Im Beisein des Präsidenten von Simplon-Dorf, Hr. Escher, des Vogt‘s der Bergalpe, Hr. Borter, einer ganzen Schar von AGO-Mitgliedern und einer Schulklasse von Simplon-Dorf geht der festliche Akt über die Bühne. Kaum ist das getan, startet der Maschinist seinen kleinen Bagger und die Anwesenden können live miterleben wie der Aushub sehr rasch Gestalt annimmt.
Samstag, 08. September 2001: der grosse Tag ist endlich da. Im Beisein zahlreicher Gäste kann der damalige Präsident Rudolf Arnold die AGO-Sternwarte Simplon-Adler eröffnen. Damit das Werk ganz sicher unter einem guten Stern steht segnet Pfr. Josef Sarbach die Anlage.
Das neue Clubteleskop
2004 entschliesst sich der Vorstand, dem Verein die Anschaffung von neuen Beobachtungsgeräten vorzuschlagen. Sie müssen in erster Linie robust und benutzerfreundlich sein, bei Besucheranlässen ein rasches Auffinden von DeepSky-Objekten ermöglichen und gleichzeitig für die Astrofotografie tauglich sein. Für die Sonnenbeobachtung wird zudem der Kauf eines H-Alpha Teleskops beantragt.
Am 12. März 2004 genehmigen die Mitglieder an einer ausserordentlichen GV den Kauf des 16 Zoll Meade Teleskops mit der entsprechenden Montierung.