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Jedes Jahr beginnen mehr als 100'000 Menschen ein neues Leben in der Schweiz. Was bringt sie dazu, ihre Heimat zu verlassen und in der Schweiz neu zu beginnen? Und werden sie in der Schweiz ihr Glück finden? Die fünfteilige Serie begleitet Menschen aus Indien, Frankreich, Syrien und Portugal.
Die Franzosen Julie und Fabien Canovas kehren nach ihrer Hochzeit in Südfrankreich zum Alltag in der Schweiz zurück. Während Julie ihre Arbeit als Projektleiterin für Nestlé liebt, spürt Fabien, dass ihn seine Arbeit als Ingenieur immer weniger ausfüllt. Als er vom Verkauf einer Kunstschmiede hört, beschliesst er, seine finanzielle Sicherheit über Bord zu werfen und das Abenteuer Selbstständigkeit zu wagen. Die Portugiesin Lisa Maria Araujo wird während ihrer Ferien in ihrer alten Heimat mit einigen Problemen konfrontiert. Ihre Mutter zeigt Anzeichen einer beginnenden Demenz und die finanzielle Situation ihrer beiden erwachsenen Söhne ist katastrophal. Ihr älterer Sohn Marco spielt mit dem Gedanken, ebenfalls sein Land zu verlassen, um Arbeitslosigkeit und Geldmangel zu entkommen. Für Rahul Budhwar aus Indien beginnt das neue Leben in der Schweiz. Von jetzt an muss sich der Manager, der in Indien für alles Angestellte hatte, alleine durchschlagen. Der Einkauf im Schweizer Supermarkt wird für ihn zu einer Herausforderung. Weiterhin drängt die Zeit: Schon bald werden seine Frau Megha und die gemeinsame Tochter Dia ebenfalls in die Schweiz kommen. Rahul muss nun schleunigst sowohl eine internationale Schule wie auch eine ansprechende Wohnung für seine Frauen finden. Rawan und Razan Al Sheikh erleben in den ersten Ferien ihres Lebens eine neue Freiheit. Gleichzeitig müssen sie sich im Ferienlager einigen Herausforderungen stellen. Ihre Eltern setzen derweil grosse Hoffnungen auf einen befreundeten Schweizer Anwalt. Er soll erreichen, dass der 19-jährigen ältesten Tochter zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern von Libyen aus die Einreise in die Schweiz ermöglicht wird. Doch der Anwalt hat schlechte Nachrichten für die Familie.