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Von Shakespeare bis Snoop Dogg: Sieben Menschen, die die englische Sprache verändert haben
Englisch ist eine herrlich flexible Sprache. Sie ist eine Art linguistischer Kampfplatz, an dem die Worte im Laufe der Jahrhunderte von den unterschiedlichsten Quellen hin- und hergestoßen wurden.
Hier finden Sie sieben Menschen, die die englische Sprache von heute beeinflusst haben.
William Shakespeare
Von addiction bis zany, seine Sprache war niemals lacklustre. Er schrieb mit swagger ohne jedencompromise. William Shakespeare hat die englische Sprache um mehr als 1’700 Worte bereichert.
Wenn er nicht das richtige Wort fand, um etwas in einem Bühnenstück auszudrücken, erfand er einfach ein neues, indem er entweder ausländische oder englische Wörter angepasst hat.
Lisa Simpson
Eines der neuesten im Oxford English dictionary gelisteten Wörter führt Sie direkt zu Lisa Simpson. Meh.
Ray Kroc
Der Mann, der für den internationalen Erfolg von McDonalds und somit der Vorsilbe „Mc” verantwortlich ist. Einem Wort wird ein „Mc“ vorangestellt, um so auf eine Art massenmarktmäßige Erschwinglichkeit hinzudeuten. Zu den Beispielen zählen u.a. McJob, McMansion und McChurch. Dies hat sich auch auf andere Sprachen ausgebreitet. Deutschlands größte Fitnessstudio-Kette heißt beispielsweise McFit.
Noah Webster
Er ist das “Webster” im Titel amerikanischer Wörterbücher. Noah Webster war der Ansicht, dass eine so großartige Nation wie die USA ihre eigene Sprache benötigt: Amerikanisch.
Oder zumindest amerikanisches Englisch. Er ist persönlich für viele der unterschiedlichen Schreibweisen zwischen dem britischen und amerikanischen Englisch verantwortlich. Dazu gehören auch das einzelne „l“ in traveler, das „er“ in center und das „or“ in flavor.
Webster hat diese Änderungen in seinen Wörterbüchern vorgenommen, weil er wollte, dass dieenglische Schreibweise logischer und nicht so sehr durch das Französische beeinflusst wird. Stattdessen hat er alles komplizierter gemacht.
Snoop Dogg/Lion
Fo’ shizzle…Bigg Snoop D O Double Gizzle hat die englische Sprache um eine Ausdrucksweise bereichert, die jeder über 20 (abgesehen vom Doggfather persönlich) mit äußerster Vorsicht verwenden sollte.
Samuel Johnson
Es ist schwierig, sich die Welt ohne zuverlässige Wörterbücher vorzustellen. In einer solchen Welt jedoch ist Samuel Johnson aufgewachsen. Mitte des 18. Jahrhunderts ist dies zu einem Problem geworden: trotz jahrhundertelanger Veröffentlichtungen in der Presse waren die europäischen Sprachen alles andere als organisiert. Insbesondere Englisch war ein einziges Chaos.
Jedes Land hat dieses Problem anders in Angriff genommen: in Frankreich haben die 40 „Unsterblichen“ – die auf Lebenszeit berufenen Mitglieder der Académie française – 55 Jahre benötigt, um ihr französisches Dictionnaire zu erstellen. Für das italienische Gegenstück hat die Florenzer Accademia della Crusca 30 Jahre gebraucht.
Johnson hat sein Wörterbuch in Zusammenarbeit mit sechs Assistenten in ungefähr 8 Jahren vollendet!
Zwar war es nicht das erste englische Wörterbuch, jedoch war es umfangreich und einflussreich. Nicht alle der dort genannten Ausdrücke sind noch im Gebrauch, was eine Schande ist, wenn man betrachtet dass es heute Worte wie belly-god beinhaltet (jemand, der seinen Bauch zu einem Gott macht).
Aaron Peckham
Als frischer Informatikstudent an der California Polytechnic State University startete Peckham sein Urban Dictionary. Mit mehr als 7 Millionen Benutzereinträgen hält dieses Online-Wörterbuch den Geist von Samuel Johnson lebendig, u.a. mit solch großartigen Kreationen des 21. Jahrhunderts wie:
Sportgasm: das Gefühl der Erleichterung, des Glücks, der Aufregung und Euphorie, das man hat, wenn das angefeuerte Team in den letzten Zügen des Spiels gewinnt.
Cameragoer: eine Person, die ein Live-Konzert lieber über den Bildschirm ihrer Kamera/ihres Handys verfolgt und somit die Sicht der anderen Konzertgeher mit der Kamera blockiert.
Volunteer’s remorse: wenn Sie sich freiwillig dazu bereit erklären bei etwas zu helfen, es aber sofort wieder bereuen.
Human charity shield: dazu werden Sie, wenn jemand extra so nah hinter Ihnen herläuft, dass er nicht von Spendensammlern auf der Straße belästigt werden kann.
Managerial we: wenn ein Chef „wir“ sagt, aber eigentlich „Sie“ meint.
Friendscaping: das Kürzen von Freundelisten in verschiedenen sozialen Netzwerken.
Welche Worte würden Sie der englischen Sprache hinzufügen?Bildnachweis: Kris Krug via CC