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Urteil vom 13. August 2018

Urteil vom 13. August 2018 Es wirken mit:

Es wirken mit: Präsident Flückiger

Präsident Flückiger Oberrichter Kiefer

Oberrichter Kiefer Ersatzrichterin Steffen

Ersatzrichterin Steffen Gerichtsschreiber Isch

Gerichtsschreiber Isch In Sachen

In Sachen A.___ vertreten durch lic. iur. Claude Wyssmann, Rechtsanwalt

A.___ vertreten durch lic. iur. Claude Wyssmann, Rechtsanwalt Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin gegen

gegen IV-Stelle Kt. Solothurn, Postfach, 4501 Solothurn,

IV-Stelle Kt. Solothurn, Postfach, 4501 Solothurn, Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin betreffend Invalidenrente, berufliche Massnahmen und Rückforderung (Verfügungen vom 6. und 16. Juni 2016)

betreffend Invalidenrente, berufliche Massnahmen und Rückforderung (Verfügungen vom 6. und 16. Juni 2016) zieht das Versicherungsgericht in Erwägung :

zieht das Versicherungsgericht in Erwägung : I.

I. 1.

1. 1.1 A.___ (nachfolgend Beschwerdeführerin), geboren 1960, meldete sich am 7. September 2010 bei der IV-Stelle des Kantons Solothurn (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) zum Leistungsbezug an (IV-Stelle, Beleg-Nr. [nachfolgend: IV-Nr.] 2). In der Folge holte die Beschwerdegegnerin bei der B.___, ein polydisziplinäres medizinisches Gutachten ein (IV-Nr. 24.1). Darin gelangten die Experten zum Ergebnis, die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in der angestammten Tätigkeit als Fabrikarbeiterin sei seit 20. Februar 2008 (Dekompressions-Operation nach Frykholm C5/C6) zu 20 % eingeschränkt, wobei während ca. acht Wochen ab der Operation eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Von Januar 2010 bis Mitte 2010 sei die Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen vorübergehend um 50 % reduziert gewesen.

1.1 A.___ (nachfolgend Beschwerdeführerin), geboren 1960, meldete sich am 7. September 2010 bei der IV-Stelle des Kantons Solothurn (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) zum Leistungsbezug an (IV-Stelle, Beleg-Nr. [nachfolgend: IV-Nr.] 2). In der Folge holte die Beschwerdegegnerin bei der B.___, ein polydisziplinäres medizinisches Gutachten ein (IV-Nr. 24.1). Darin gelangten die Experten zum Ergebnis, die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in der angestammten Tätigkeit als Fabrikarbeiterin sei seit 20. Februar 2008 (Dekompressions-Operation nach Frykholm C5/C6) zu 20 % eingeschränkt, wobei während ca. acht Wochen ab der Operation eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Von Januar 2010 bis Mitte 2010 sei die Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen vorübergehend um 50 % reduziert gewesen. 1.2 Mit Vorbescheid vom 17. November 2011 (IV-Nr. 33) stellte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin in Aussicht, sie werde den Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen und eine Invalidenrente verneinen. Darauf erhob die Beschwerdeführerin am 7. Dezember 2011 Einwände (IV-Nr. 35) und reichte einen Bericht der C.___, vom 14. Oktober 2011 (IV-Nr. 35 S. 2; Dr. med. D.___, Oberarzt; Dr. med. E.___, Assistenzarzt) ein. Darin wird ausgeführt, die Beschwerdeführerin leide an einer mittelgradigen depressiven Episode und einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung. Sie sei in der angestammten Tätigkeit zu 100 % und im geschützten Rahmen zu 50 % arbeitsunfähig.

1.2 Mit Vorbescheid vom 17. November 2011 (IV-Nr. 33) stellte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin in Aussicht, sie werde den Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen und eine Invalidenrente verneinen. Darauf erhob die Beschwerdeführerin am 7. Dezember 2011 Einwände (IV-Nr. 35) und reichte einen Bericht der C.___, vom 14. Oktober 2011 (IV-Nr. 35 S. 2; Dr. med. D.___, Oberarzt; Dr. med. E.___, Assistenzarzt) ein. Darin wird ausgeführt, die Beschwerdeführerin leide an einer mittelgradigen depressiven Episode und einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung. Sie sei in der angestammten Tätigkeit zu 100 % und im geschützten Rahmen zu 50 % arbeitsunfähig. Am 24. Februar 2012 stellte die Mobiliar Versicherung der Beschwerdegegnerin einen von ihr eingeholten Untersuchungsbericht des Psychiaters Dr. med. F.___, der bereits am B.___-Gutachten vom 23. Mai 2011 beteiligt gewesen war, vom 9. Dezember 2011 zu (IV-Nr. 39). Dr. med. F.___ erklärte, im Vergleich zur ersten Begutachtung vom Mai 2011 lasse sich neben der Intensivierung der subjektiv geklagten Beschwerden im Sommer 2011 eine leichtgradige Verschlechterung der Befunde feststellen. Unter Berücksichtigung der subjektiv geklagten Beschwerden und erhobenen Befunde, aber auch der festzustellenden Aggravationstendenz der Explorandin sei von einer höchstens 40%igen Einschränkung in der angestammten Tätigkeit in medizinisch-theoretischer Hinsicht auszugehen. Auch alternative Tätigkeiten seien im Rahmen von fünf Stunden pro Tag zumutbar. Bei geeigneter Behandlung könne davon ausgegangen werden, dass sich innerhalb von etwa einem halben Jahr eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und dadurch auch der Arbeitsfähigkeit erreichen lasse.

Am 24. Februar 2012 stellte die Mobiliar Versicherung der Beschwerdegegnerin einen von ihr eingeholten Untersuchungsbericht des Psychiaters Dr. med. F.___, der bereits am B.___-Gutachten vom 23. Mai 2011 beteiligt gewesen war, vom 9. Dezember 2011 zu (IV-Nr. 39). Dr. med. F.___ erklärte, im Vergleich zur ersten Begutachtung vom Mai 2011 lasse sich neben der Intensivierung der subjektiv geklagten Beschwerden im Sommer 2011 eine leichtgradige Verschlechterung der Befunde feststellen. Unter Berücksichtigung der subjektiv geklagten Beschwerden und erhobenen Befunde, aber auch der festzustellenden Aggravationstendenz der Explorandin sei von einer höchstens 40%igen Einschränkung in der angestammten Tätigkeit in medizinisch-theoretischer Hinsicht auszugehen. Auch alternative Tätigkeiten seien im Rahmen von fünf Stunden pro Tag zumutbar. Bei geeigneter Behandlung könne davon ausgegangen werden, dass sich innerhalb von etwa einem halben Jahr eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und dadurch auch der Arbeitsfähigkeit erreichen lasse. 1.3 Am 29. November 2012 erliess die Beschwerdegegnerin einen neuen Vorbescheid (IV-Nr. 46). Darin kündigte sie an, der Versicherten mit Wirkung ab 1. November 2011 eine halbe Rente zuzusprechen. Gegen diesen Vorbescheid erhob die Fundamenta Sammelstiftung als zuständige BVG-Vorsorgeeinrichtung am 10. Januar 2013 Einwände (IV-Nr. 49). Mit Verfügung vom 19. Juli 2013 sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. November 2011 eine halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von 57 % zu (IV-Nr. 64, S. 12).

1.3 Am 29. November 2012 erliess die Beschwerdegegnerin einen neuen Vorbescheid (IV-Nr. 46). Darin kündigte sie an, der Versicherten mit Wirkung ab 1. November 2011 eine halbe Rente zuzusprechen. Gegen diesen Vorbescheid erhob die Fundamenta Sammelstiftung als zuständige BVG-Vorsorgeeinrichtung am 10. Januar 2013 Einwände (IV-Nr. 49). Mit Verfügung vom 19. Juli 2013 sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. November 2011 eine halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von 57 % zu (IV-Nr. 64, S. 12). Dagegen erhob die Fundamenta Sammelstiftung am 10. September 2013 beim Versicherungsgericht des Kantons Solothurn Beschwerde. Diese Beschwerde wurde vom Versicherungsgericht mit Urteil vom 13. Mai 2014 (IV-Nr. 77; VSBES.2013.245) insofern gutgeheissen, als dass die Verfügung vom 19. Juli 2013 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wurde, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre. Zur Begründung wurde im Wesentlichen festgehalten, die ärztlichen Stellungnahmen bildeten keine hinreichend zuverlässige medizinische Grundlage für die Bestimmung des Invaliditätsgrades. So könne die aus somatischer Sicht attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20 % und diejenige aus psychiatrischer Sicht von « höchstens 40 %» nicht einfach addiert werden. Das Verhältnis zwischen einer psychisch und einer somatisch begründeten Teil-Arbeitsunfähigkeit hänge von den konkreten Umständen ab. Eine reine Addition sei zwar nicht vollständig ausgeschlossen, bilde aber klar die Ausnahme. Wie sich die beiden Komponenten zueinander verhalten würden, sei durch die beteiligten Spezialärzte zu bestimmen. Eine derartige Aussage fehle vorliegend völlig. Darüber hinaus vermöge aber auch die psychiatrische Einschätzung von Dr. med. F.___ den Anforderungen an eine beweiskräftige Stellungnahme nicht zu genügen. Insbesondere werde nicht näher erläutert, warum die von ihm festgestellte, leichtgradige Verschlechterung der Befunde nunmehr eine Verminderung der Arbeitsfähigkeit um 40 % ergeben solle. Auch die Bezifferung der Arbeitsunfähigkeit mit «höchstens 40 %» werfe Fragen auf. Vor diesem Hintergrund erwiesen sich ergänzende medizinische Abklärungen als unumgänglich.

Dagegen erhob die Fundamenta Sammelstiftung am 10. September 2013 beim Versicherungsgericht des Kantons Solothurn Beschwerde. Diese Beschwerde wurde vom Versicherungsgericht mit Urteil vom 13. Mai 2014 (IV-Nr. 77; VSBES.2013.245) insofern gutgeheissen, als dass die Verfügung vom 19. Juli 2013 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wurde, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre. Zur Begründung wurde im Wesentlichen festgehalten, die ärztlichen Stellungnahmen bildeten keine hinreichend zuverlässige medizinische Grundlage für die Bestimmung des Invaliditätsgrades. So könne die aus somatischer Sicht attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20 % und diejenige aus psychiatrischer Sicht von « höchstens 40 %» nicht einfach addiert werden. Das Verhältnis zwischen einer psychisch und einer somatisch begründeten Teil-Arbeitsunfähigkeit hänge von den konkreten Umständen ab. Eine reine Addition sei zwar nicht vollständig ausgeschlossen, bilde aber klar die Ausnahme. Wie sich die beiden Komponenten zueinander verhalten würden, sei durch die beteiligten Spezialärzte zu bestimmen. Eine derartige Aussage fehle vorliegend völlig. Darüber hinaus vermöge aber auch die psychiatrische Einschätzung von Dr. med. F.___ den Anforderungen an eine beweiskräftige Stellungnahme nicht zu genügen. Insbesondere werde nicht näher erläutert, warum die von ihm festgestellte, leichtgradige Verschlechterung der Befunde nunmehr eine Verminderung der Arbeitsfähigkeit um 40 % ergeben solle. Auch die Bezifferung der Arbeitsunfähigkeit mit «höchstens 40 %» werfe Fragen auf. Vor diesem Hintergrund erwiesen sich ergänzende medizinische Abklärungen als unumgänglich. 2. In der Folge veranlasste die Beschwerdegegnerin bei der G.___, ein polydisziplinäres Gutachten. Im diesbezüglichen Gutachtensbericht vom 19. Januar 2015 (IV-Nr. 92) kamen die Experten zum Schluss, gesamthaft sei die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig. Gestützt darauf stellte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Vorbescheid vom 13. Mai 2015 (IV-Nr. 96) in Aussicht, sie habe vom 1. November 2011 bis zum 31. Dezember 2014 Anspruch auf eine halbe Rente. Danach werde die Rente aufgehoben. Dagegen liess die Beschwerdeführerin am 18. Juni 2015 (IV-Nr. 98) Einwand erheben. Sodann liess die Beschwerdegegnerin die Gutachter der G.___ dazu Stellung nehmen (IV-Nr. 106).

2. In der Folge veranlasste die Beschwerdegegnerin bei der G.___, ein polydisziplinäres Gutachten. Im diesbezüglichen Gutachtensbericht vom 19. Januar 2015 (IV-Nr. 92) kamen die Experten zum Schluss, gesamthaft sei die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig. Gestützt darauf stellte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Vorbescheid vom 13. Mai 2015 (IV-Nr. 96) in Aussicht, sie habe vom 1. November 2011 bis zum 31. Dezember 2014 Anspruch auf eine halbe Rente. Danach werde die Rente aufgehoben. Dagegen liess die Beschwerdeführerin am 18. Juni 2015 (IV-Nr. 98) Einwand erheben. Sodann liess die Beschwerdegegnerin die Gutachter der G.___ dazu Stellung nehmen (IV-Nr. 106). Am 24. März 2016 erliess die Beschwerdegegnerin einen neuen Vorbescheid (IV-Nr. 119), worin sie zum Schluss kam, die Beschwerdeführerin habe keinen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Dagegen liess die Beschwerdeführerin am 6. Mai 2016 Einwand erheben (IV-Nr. 120). Mit Verfügung vom 6. Juni 2016 (A.S. [Akten-Seite] 1 ff.) hielt die Beschwerdegegnerin an der Leistungsverneinung fest. Mit Verfügung vom 16. Juni 2016 forderte die Beschwerdegegnerin von der Beschwerdeführerin zudem Rentenzahlungen vom 1. November 2011 bis 31. Mai 2015 in der Höhe von CHF 34'704.00 zurück.

Am 24. März 2016 erliess die Beschwerdegegnerin einen neuen Vorbescheid (IV-Nr. 119), worin sie zum Schluss kam, die Beschwerdeführerin habe keinen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Dagegen liess die Beschwerdeführerin am 6. Mai 2016 Einwand erheben (IV-Nr. 120). Mit Verfügung vom 6. Juni 2016 (A.S. [Akten-Seite] 1 ff.) hielt die Beschwerdegegnerin an der Leistungsverneinung fest. Mit Verfügung vom 16. Juni 2016 forderte die Beschwerdegegnerin von der Beschwerdeführerin zudem Rentenzahlungen vom 1. November 2011 bis 31. Mai 2015 in der Höhe von CHF 34'704.00 zurück. 3. Dagegen lässt die Beschwerdeführerin am 11. Juli 2016 (A.S. 9 ff.) Beschwerde beim Versicherungsgericht erheben und folgende Rechtsbegehren stellen:

3. Dagegen lässt die Beschwerdeführerin am 11. Juli 2016 (A.S. 9 ff.) Beschwerde beim Versicherungsgericht erheben und folgende Rechtsbegehren stellen: 1. Die Verfügungen der IV-Stelle Solothurn vom 6. Juni 2016 und 16. Juni 2016 seien aufzuheben.

1. Die Verfügungen der IV-Stelle Solothurn vom 6. Juni 2016 und 16. Juni 2016 seien aufzuheben. 2. a) Es seien der Beschwerdeführerin ab wann rechtens die versicherten Leistungen (berufliche Eingliederungsmassnahmen, Invalidenrente) nach Massgabe eines lnvaliditätsgrades von mindestens 40 % zuzusprechen.

2. a) Es seien der Beschwerdeführerin ab wann rechtens die versicherten Leistungen (berufliche Eingliederungsmassnahmen, Invalidenrente) nach Massgabe eines lnvaliditätsgrades von mindestens 40 % zuzusprechen. b) Eventualiter: es sei ein neues medizinisches Gerichtsgutachten mit mindestens der psychiatrischen Fachrichtung in Auftrag zu geben. b) Eventualiter: es sei ein neues medizinisches Gerichtsgutachten mit mindestens der psychiatrischen Fachrichtung in Auftrag zu geben. c) Subeventualiter: Die Beschwerdesache sei zur medizinischen Begutachtung sowie zu erwerblich-konkreten Abklärungen an die IV-Stelle Solothurn zurück zu weisen. c) Subeventualiter: Die Beschwerdesache sei zur medizinischen Begutachtung sowie zu erwerblich-konkreten Abklärungen an die IV-Stelle Solothurn zurück zu weisen. 3. Es sei festzustellen, dass die Rückforderung über den Betrag von CHF 34‘704.00 verwirkt ist.

3. Es sei festzustellen, dass die Rückforderung über den Betrag von CHF 34‘704.00 verwirkt ist. 4. Es sei die Tochter der Beschwerdeführerin, Frau H.___, zum Ablauf der Begutachtung bei der G.___, namentlich zur psychiatrischen Begutachtung, als Zeugin/Auskunftsperson im Sinne von Art. 12 VwVG durch die IV-Stelle einzuvernehmen.

4. Es sei die Tochter der Beschwerdeführerin, Frau H.___, zum Ablauf der Begutachtung bei der G.___, namentlich zur psychiatrischen Begutachtung, als Zeugin/Auskunftsperson im Sinne von Art. 12 VwVG durch die IV-Stelle einzuvernehmen. 5. Es sei das Beschwerdeverfahren bis zum Abschluss des Abakus-Programms zu sistieren.

5. Es sei das Beschwerdeverfahren bis zum Abschluss des Abakus-Programms zu sistieren. 6. Es sei eine öffentliche Verhandlung nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK mit zusätzlicher Zeugen- und Parteibefragung durchzuführen.

6. Es sei eine öffentliche Verhandlung nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK mit zusätzlicher Zeugen- und Parteibefragung durchzuführen. 7. Es sei dem unterzeichneten Rechtsanwalt eine angemessene Frist zur ergänzenden Beschwerdebegründung anzusetzen.

7. Es sei dem unterzeichneten Rechtsanwalt eine angemessene Frist zur ergänzenden Beschwerdebegründung anzusetzen. 8. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

8. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Zudem reicht die Beschwerdeführerin unter anderem ein von ihr veranlasstes psychiatrische Parteigutachten von Dr. med. J.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 4. Juli 2016 (IV-Nr. 126, S. 25) zu den Akten.

Zudem reicht die Beschwerdeführerin unter anderem ein von ihr veranlasstes psychiatrische Parteigutachten von Dr. med. J.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 4. Juli 2016 (IV-Nr. 126, S. 25) zu den Akten. 4. Mit Stellungnahme vom 22. August 2016 beantragt die Beschwerdegegnerin die Abweisung des Sistierungsgesuches (A.S. 24 f.).

4. Mit Stellungnahme vom 22. August 2016 beantragt die Beschwerdegegnerin die Abweisung des Sistierungsgesuches (A.S. 24 f.). 5. Mit Verfügung vom 25. August 2016 (A.S. 26 f.) weist der Instruktionsrichter das Gesuch der Beschwerdeführerin, das Verfahren sei bis zum Abschluss des Abakus-Programmes zu sistieren, ab.

5. Mit Verfügung vom 25. August 2016 (A.S. 26 f.) weist der Instruktionsrichter das Gesuch der Beschwerdeführerin, das Verfahren sei bis zum Abschluss des Abakus-Programmes zu sistieren, ab. 6. Mit Beschwerdeantwort vom 21. September 2016 (A.S. 31 f.) schliesst die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde.

6. Mit Beschwerdeantwort vom 21. September 2016 (A.S. 31 f.) schliesst die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde. 7. Mit Eingabe vom 29. November 2016 (A.S. 45 f.) reicht der Vertreter der Beschwerdeführerin einen Bericht von K.___, vom 21. Oktober 2016 zu den Akten und lässt sich vernehmen.

7. Mit Eingabe vom 29. November 2016 (A.S. 45 f.) reicht der Vertreter der Beschwerdeführerin einen Bericht von K.___, vom 21. Oktober 2016 zu den Akten und lässt sich vernehmen. 8. Mit Schreiben vom 6. Januar 2017 (A.S. 48 f.) lässt sich die Beschwerdegegnerin vernehmen.

8. Mit Schreiben vom 6. Januar 2017 (A.S. 48 f.) lässt sich die Beschwerdegegnerin vernehmen. 9. Mit Verfügung vom 6. September 2017 (A.S. 62 f.) hält der Präsident des Versicherungsgerichts fest, es sei vorgesehen, eine psychiatrische Begutachtung zu veranlassen.

9. Mit Verfügung vom 6. September 2017 (A.S. 62 f.) hält der Präsident des Versicherungsgerichts fest, es sei vorgesehen, eine psychiatrische Begutachtung zu veranlassen. 10. Mit Stellungnahme vom 31. Oktober 2017 (A.S. 73 ff.) lässt die Beschwerdeführerin beantragen, es sei zusätzlich eine orthopädische Begutachtung zu veranlassen.

10. Mit Stellungnahme vom 31. Oktober 2017 (A.S. 73 ff.) lässt die Beschwerdeführerin beantragen, es sei zusätzlich eine orthopädische Begutachtung zu veranlassen. 11. Mit Verfügung vom 10. November 2017 (A.S. 78 f.) wird der Antrag des Beschwerdeführers, es sei zusätzlich eine orthopädische Begutachtung zu veranlassen, abgewiesen und zur Ausarbeitung des psychiatrischen Gutachtens Dr. med. M.___, Basel, bestimmt.

11. Mit Verfügung vom 10. November 2017 (A.S. 78 f.) wird der Antrag des Beschwerdeführers, es sei zusätzlich eine orthopädische Begutachtung zu veranlassen, abgewiesen und zur Ausarbeitung des psychiatrischen Gutachtens Dr. med. M.___, Basel, bestimmt. 12. Das psychiatrische Gutachten von Dr. med. M.___ ergeht am 9. Februar 2018 (A.S. 84 ff.).

12. Das psychiatrische Gutachten von Dr. med. M.___ ergeht am 9. Februar 2018 (A.S. 84 ff.). 13. Mit Stellungnahme vom 25. April 2018 (A.S. 136 ff.) lässt sich die Beschwerdeführerin abschliessend vernehmen und stellt den Antrag, es sei ein neues medizinisches Gerichtsgutachten unter Einbezug der orthopädisch-rheumatologischen und psychiatrischen Fachrichtungen in Auftrag zu geben.

13. Mit Stellungnahme vom 25. April 2018 (A.S. 136 ff.) lässt sich die Beschwerdeführerin abschliessend vernehmen und stellt den Antrag, es sei ein neues medizinisches Gerichtsgutachten unter Einbezug der orthopädisch-rheumatologischen und psychiatrischen Fachrichtungen in Auftrag zu geben. 14. Mit Verfügung vom 7. Juni 2018 werden die Anträge der Beschwerdeführerin auf Durchführung einer Partei- und Zeugenbefragung abgewiesen.

14. Mit Verfügung vom 7. Juni 2018 werden die Anträge der Beschwerdeführerin auf Durchführung einer Partei- und Zeugenbefragung abgewiesen. 15. Am 13. August 2018 findet vor dem Versicherungsgericht eine Verhandlung statt.

15. Am 13. August 2018 findet vor dem Versicherungsgericht eine Verhandlung statt. Anwesend ist die Beschwerdeführerin sowie deren Rechtsvertreter, Rechtsanwalt Claude Wyssmann. Die Beschwerdegegnerin hat auf eine Teilnahme an der Verhandlung verzichtet; ihr ist denn auch das Erscheinen freigestellt worden.

Anwesend ist die Beschwerdeführerin sowie deren Rechtsvertreter, Rechtsanwalt Claude Wyssmann. Die Beschwerdegegnerin hat auf eine Teilnahme an der Verhandlung verzichtet; ihr ist denn auch das Erscheinen freigestellt worden. Rechtsanwalt Wyssmann konkretisiert seine bereits gestellten Rechtsbegehren wie folgt:

Rechtsanwalt Wyssmann konkretisiert seine bereits gestellten Rechtsbegehren wie folgt: 1. Die Verfügungen der IV-Stelle Solothurn vom 6. Juni 2016 und 16. Juni 2016 seien aufzuheben.

1. Die Verfügungen der IV-Stelle Solothurn vom 6. Juni 2016 und 16. Juni 2016 seien aufzuheben. 2. a. Es sei ein neues medizinisches Gerichtsgutachten unter Einbezug der orthopädisch-rheumatologischen und psychiatrischen Fachrichtungen in Auftrag zu geben.

2. a. Es sei ein neues medizinisches Gerichtsgutachten unter Einbezug der orthopädisch-rheumatologischen und psychiatrischen Fachrichtungen in Auftrag zu geben. b. Eventualiter: Es seien der Beschwerdeführerin ab wann rechtens die versicherten Leistungen (berufliche Eingliederungsmassnahmen, Invalidenrente) nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von mindestens 40 % zuzusprechen. b. Eventualiter: Es seien der Beschwerdeführerin ab wann rechtens die versicherten Leistungen (berufliche Eingliederungsmassnahmen, Invalidenrente) nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von mindestens 40 % zuzusprechen. c. Subeventualiter: Die Beschwerdesache sei zur medizinischen Begutachtung sowie zu erwerblich-konkreten Abklärungen an die IV-Stelle Solothurn zurück zu weisen. c. Subeventualiter: Die Beschwerdesache sei zur medizinischen Begutachtung sowie zu erwerblich-konkreten Abklärungen an die IV-Stelle Solothurn zurück zu weisen. 3. Es sei festzustellen, dass die Rückforderung über den Betrag von CHF 34‘704.00 verwirkt ist.

3. Es sei festzustellen, dass die Rückforderung über den Betrag von CHF 34‘704.00 verwirkt ist. 4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. 16. Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften der Parteien wird, soweit erforderlich, in den folgenden Erwägungen eingegangen. Im Übrigen wird auf die Akten verwiesen.

16. Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften der Parteien wird, soweit erforderlich, in den folgenden Erwägungen eingegangen. Im Übrigen wird auf die Akten verwiesen. II.

II. 1. Die Sachurteilsvoraussetzungen (Einhaltung von Frist und Form, örtliche und sachliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts) sind erfüllt. Auf die Beschwerde ist einzutreten.

1. Die Sachurteilsvoraussetzungen (Einhaltung von Frist und Form, örtliche und sachliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts) sind erfüllt. Auf die Beschwerde ist einzutreten. 2.

2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein. Die Invalidität gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Art. 4 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG).

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein. Die Invalidität gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Art. 4 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). 2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), und die zusätzlich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b und c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine Viertelsrente.

2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), und die zusätzlich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b und c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine Viertelsrente. 3.

3. 3.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden können (BGE 132 V 99 f. E. 4, 125 V 261 E. 4).

3.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden können (BGE 132 V 99 f. E. 4, 125 V 261 E. 4). 3.2 Das Administrativverfahren vor der IV-Stelle wie auch der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben IV-Stelle und Sozialversicherungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht. Der Untersuchungsgrundsatz weist enge Bezüge zum – auf Verwaltungs- und Gerichtsstufe ebenfalls in gleicher Weise geltenden – Prinzip der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c in fine ATSG) auf (einschliesslich die antizipierte Beweiswürdigung): Führt die pflichtgemässe, umfassende und sachbezogene Beweiswürdigung den Versicherungsträger oder das Gericht zur Überzeugung, der Sachverhalt sei hinreichend abgeklärt, darf von weiteren Untersuchungen (Beweismassnahmen) abgesehen werden. Ergibt die Beweiswürdigung jedoch, dass erhebliche Zweifel an Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachenfeststellungen bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen Abklärungsmassnahmen noch neue wesentliche Erkenntnisse zu erwarten sind (Urteil des Bundesgerichts vom 9. April 2008, 8C_308/2007, E. 2.2.1 mit vielen Hinweisen).

3.2 Das Administrativverfahren vor der IV-Stelle wie auch der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben IV-Stelle und Sozialversicherungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht. Der Untersuchungsgrundsatz weist enge Bezüge zum – auf Verwaltungs- und Gerichtsstufe ebenfalls in gleicher Weise geltenden – Prinzip der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c in fine ATSG) auf (einschliesslich die antizipierte Beweiswürdigung): Führt die pflichtgemässe, umfassende und sachbezogene Beweiswürdigung den Versicherungsträger oder das Gericht zur Überzeugung, der Sachverhalt sei hinreichend abgeklärt, darf von weiteren Untersuchungen (Beweismassnahmen) abgesehen werden. Ergibt die Beweiswürdigung jedoch, dass erhebliche Zweifel an Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachenfeststellungen bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen Abklärungsmassnahmen noch neue wesentliche Erkenntnisse zu erwarten sind (Urteil des Bundesgerichts vom 9. April 2008, 8C_308/2007, E. 2.2.1 mit vielen Hinweisen). 3.3 Der im Sozialversicherungsrecht massgebende Beweisgrad ist derjenige der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 117 V 194 f. E. 3.b). Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (BGE 125 V 352 E. 3a). Der Sozialversicherungsrichter hat alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf er bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum er auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten – d.h. der Anamnese – abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und in seinen Schlussfolgerungen begründet ist (AHI 1997 S. 121; BGE 122 V 160). Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten.

3.3 Der im Sozialversicherungsrecht massgebende Beweisgrad ist derjenige der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 117 V 194 f. E. 3.b). Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (BGE 125 V 352 E. 3a). Der Sozialversicherungsrichter hat alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf er bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum er auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten – d.h. der Anamnese – abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und in seinen Schlussfolgerungen begründet ist (AHI 1997 S. 121; BGE 122 V 160). Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten. Die Rechtsprechung erachtet es jedoch als mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (BGE 125 V 352 ff. E. 3b). So ist einem im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten medizinischen Gutachten durch externe Spezialärzte, welches auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten erstellt wurde und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangt, in der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 104 V 212). Andererseits ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen mitunter eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353).

Die Rechtsprechung erachtet es jedoch als mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (BGE 125 V 352 ff. E. 3b). So ist einem im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten medizinischen Gutachten durch externe Spezialärzte, welches auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten erstellt wurde und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangt, in der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 104 V 212). Andererseits ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen mitunter eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353). 4. Gemäss den Ausführungen der Beschwerdeführerin sei die psychiatrische Exploration von Dr. med. N.___ ausschliesslich mit der Tochter und nicht mit der Versicherten selbst geführt worden. Eine Eigenanamnese sei mithin nicht erfolgt. Die Tochter der Versicherten wäre darüber im Rahmen einer Zeugeneinvernahme nach Art. 12 VwVG zu befragen gewesen. Die diesbezügliche Weigerung stelle eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG, Art. 60 lit. c ATSG), der freien Beweiswürdigung und des Rechts der Versicherten auf Beweis (Art. 152 ZPO) und des Anspruchs auf ein faires Verfahren (Art. 6 Ziff. 1 EMRK) dar. Letztlich sei es als Schutzbehauptung anzusehen, wenn Dr. med. N.___ am 26. November 2015 festhalte, eine Verständigung auf Deutsch sei «möglich» gewesen, während er im Gutachten vom 19. Januar 2015 selbst (Seite 34) hierzu noch anders angegeben habe, die Tochter habe «wenn nötig» beim Übersetzen geholfen. Ausserdem verhalte es sich auch so, dass eine Konfrontation zwischen Gutachter und übersetzendem Familienangehörigen das erforderliche Vertrauensverhältnis zwischen Explorand und Gutachter behindere und ganz allgemein die Befunderhebung massiv verfälscht werden könne (vgl. BGE 140 V 260 E. 3.2.3). Sodann sei die (neue) Diagnose einer Dysthymie von Dr. med. N.___ nicht begründet worden, sondern stehe sogar im Widerspruch zu seiner Ausführung, dass «das Vorhandensein einer chronifizierten depressiven Störung (...) sehr wahrscheinlich» sei (vgl. Gutachten, S. 78). Dieselbe Unverbindlichkeit zeige Dr. med. N.___ bezogen auf die in den Vorberichten diagnostizierte somatoforme Schmerzstörung, als er erratisch anmutend, von «wird hier eher verneint» spreche. Eine Begründung für die Abweichung von den gestellten Vordiagnosen fehle nicht nur, sondern die Vordiagnosen würden im Grunde genommen nicht einmal bestritten, was jedoch andere Folgen für die Arbeitsfähigkeiten nach sich zöge. Des Weiteren sei der RAD-Arzt gemäss seiner Stellungnahme vom 26. August 2015 zum Schluss gelangt, dass eine Beurteilung des Schmerzsyndroms anhand der neuen Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 erforderlich sei. Dann dürfe die IV-Stelle jedoch nicht auf die von Dr. med. N.___ nachgelieferten Angaben vom 26. November 2015 abstellen. In formeller Hinsicht sei das Abstellen auf diesen Bericht unzulässig, weil er ohne Kenntnis und Mitwirkung der Versicherten eingeholt worden sei. Materiell erlaube der Bericht vom 26. November 2015 überdies auch keine abschliessende Beurteilung im Lichte der Indikatoren. Die Expertise vom 19. Januar 2015 enthalte auch zusammen mit dem Bericht vom 26. November 2015 nicht genügend und vor allem nicht genügend nachvollziehbare Angaben, um gestützt darauf die relevanten Indikatoren bezüglich funktionellem Schweregrad und Konsistenz abschliessend zu beurteilen. Zudem sei das psychiatrische Gutachten datierend vom 12. September 2014 mittlerweile 20 Monate alt. Angesichts dieses Alters sei es nicht mehr aktuell und zuverlässig genug, um als Entscheidgrundlage zu dienen. Dies gelte ebenso für die übrigen Teilgutachten der G.___. Der Gutachter weise in seiner Stellungnahme vom 26. November 2015 darauf hin, dass eine Verschlechterung der Gesundheitslage wie sie der behandelnde Psychiater festgestellt habe, auch angesichts der bereits 1 Jahr alten psychiatrischen Exploration ohne Verlaufsbeobachtung resp. Verlaufsbegutachtung nicht negiert werden könne. Das heisse, der Gutachter habe selbst festgehalten, dass bezogen auf den aktuellen psychischen Gesundheitszustand auch eine aktuelle Begutachtung erforderlich sei. Das Gutachten von Frau Dr. med. J.___ vom 4. Juli 2016, welches sich auf vollständige Akten, eine persönliche Untersuchung vom 16. Juni 2016 unter Heranziehung einer professionellen Übersetzerin stütze, bestätige das von sämtlichen anderen Fachärzten für Psychiatrie diagnostizierte chronifizierte depressive Zustandsbild der Versicherten nachvollziehbar und schlüssig. Dieses sei gemäss Gutachten von Frau Dr. med. J.___ mittel- bis schwergradig ausgeprägt. Hinzu komme, dass diese Fachärztin einen bisher nicht erörterten und beurteilten neuen Aspekt nenne: Die Komplikation nach Infiltration in Höhe C5/C6 zervikal mit der wahrscheinlichen Folge einer akzidentiellen intratheakalen Injektion mit Bupivacain mit konsekutiven hämdodynamisch relevanten Herzrhythmusstörungen und Reanimation bei anschliessendem Verlust von Sprachfertigkeiten, sodass differentialdiagnostisch an eine protrahierte progrediente depressive Entwicklung nach Schädigung des Gehirns (ICD-10 F 06) zu denken sei. Ausserdem müsste der von der IV-Stelle behaupteten Krankheitsüberzeugung bzw. fehlender Eingliederungsmotivation zuerst mit einem Mahn- und Bedenkzeitverfahren begegnet werden, bevor der Leistungsanspruch verneint werden könnte. Der Rückforderung von IV-Rentenleistungen sei sodann zu entgegnen, dass die Beschwerdegegnerin schon seit dem Urteil des Versicherungsgerichts vom 13. Mai 2014 gewusst habe, dass sie die Rentenleistungen nicht mehr erbringen dürfe, bevor nicht die Gesundheitslage und ihre Invalidisierung nicht mittels erneuter Begutachtung geklärt sei. Am 20. Januar 2015 habe sie ausserdem das Gutachten der G.___ erhalten, welches eine nicht rentenrelevante Arbeitsunfähigkeit von 20 % attestiert habe. Trotzdem habe die IV-Stelle die Rentenleistungen bis Ende Mai 2015 weitergeleistet. Die Rückforderungsfrist gemäss Art. 25 Abs. 2 ATSG sei im Zeitpunkt der Verfügung vom 16. Juni 2016 indes verstrichen. Es liege eine Verwirkung vor. Schliesslich habe die Untersuchung bei Frau Dr. med. J.___ am 16. Juni 2016 und somit nur wenige Tage nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 6. Juni 2016 stattgefunden. Daher könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit und ohne Verletzung der Untersuchungspflicht (Art. 43 Abs. 1 ATSG) eine Verschlechterung der psychischen Gesundheitslage zwischen dem psychiatrischen Gutachten vom 12. September 2014 und dem Erlass der angefochtenen Verfügungen verneint werden. Anlässlich der Verhandlung vor Versicherungsgericht macht die Beschwerdeführerin schliesslich geltend, der von der IV-Stelle vorgenommene Einkommensvergleich sei nicht korrekt. So sei nicht davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin aus freien Stücken eine schlechtbezahlte Arbeit angenommen habe. Somit sollte eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen vorgenommen werden. Dies ergäbe mindestens einen IV-Grad von 40 %. Zudem bestünden auch genügend Gründe zur Vornahme eines Abzuges vom Tabellenlohn. Die Beschwerdeführerin sei in ihrem Zumutbarkeitsprofil erheblich eingeschränkt.

4. Gemäss den Ausführungen der Beschwerdeführerin sei die psychiatrische Exploration von Dr. med. N.___ ausschliesslich mit der Tochter und nicht mit der Versicherten selbst geführt worden. Eine Eigenanamnese sei mithin nicht erfolgt. Die Tochter der Versicherten wäre darüber im Rahmen einer Zeugeneinvernahme nach Art. 12 VwVG zu befragen gewesen. Die diesbezügliche Weigerung stelle eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG, Art. 60 lit. c ATSG), der freien Beweiswürdigung und des Rechts der Versicherten auf Beweis (Art. 152 ZPO) und des Anspruchs auf ein faires Verfahren (Art. 6 Ziff. 1 EMRK) dar. Letztlich sei es als Schutzbehauptung anzusehen, wenn Dr. med. N.___ am 26. November 2015 festhalte, eine Verständigung auf Deutsch sei «möglich» gewesen, während er im Gutachten vom 19. Januar 2015 selbst (Seite 34) hierzu noch anders angegeben habe, die Tochter habe «wenn nötig» beim Übersetzen geholfen. Ausserdem verhalte es sich auch so, dass eine Konfrontation zwischen Gutachter und übersetzendem Familienangehörigen das erforderliche Vertrauensverhältnis zwischen Explorand und Gutachter behindere und ganz allgemein die Befunderhebung massiv verfälscht werden könne (vgl. BGE 140 V 260 E. 3.2.3). Sodann sei die (neue) Diagnose einer Dysthymie von Dr. med. N.___ nicht begründet worden, sondern stehe sogar im Widerspruch zu seiner Ausführung, dass «das Vorhandensein einer chronifizierten depressiven Störung (...) sehr wahrscheinlich» sei (vgl. Gutachten, S. 78). Dieselbe Unverbindlichkeit zeige Dr. med. N.___ bezogen auf die in den Vorberichten diagnostizierte somatoforme Schmerzstörung, als er erratisch anmutend, von «wird hier eher verneint» spreche. Eine Begründung für die Abweichung von den gestellten Vordiagnosen fehle nicht nur, sondern die Vordiagnosen würden im Grunde genommen nicht einmal bestritten, was jedoch andere Folgen für die Arbeitsfähigkeiten nach sich zöge. Des Weiteren sei der RAD-Arzt gemäss seiner Stellungnahme vom 26. August 2015 zum Schluss gelangt, dass eine Beurteilung des Schmerzsyndroms anhand der neuen Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 erforderlich sei. Dann dürfe die IV-Stelle jedoch nicht auf die von Dr. med. N.___ nachgelieferten Angaben vom 26. November 2015 abstellen. In formeller Hinsicht sei das Abstellen auf diesen Bericht unzulässig, weil er ohne Kenntnis und Mitwirkung der Versicherten eingeholt worden sei. Materiell erlaube der Bericht vom 26. November 2015 überdies auch keine abschliessende Beurteilung im Lichte der Indikatoren. Die Expertise vom 19. Januar 2015 enthalte auch zusammen mit dem Bericht vom 26. November 2015 nicht genügend und vor allem nicht genügend nachvollziehbare Angaben, um gestützt darauf die relevanten Indikatoren bezüglich funktionellem Schweregrad und Konsistenz abschliessend zu beurteilen. Zudem sei das psychiatrische Gutachten datierend vom 12. September 2014 mittlerweile 20 Monate alt. Angesichts dieses Alters sei es nicht mehr aktuell und zuverlässig genug, um als Entscheidgrundlage zu dienen. Dies gelte ebenso für die übrigen Teilgutachten der G.___. Der Gutachter weise in seiner Stellungnahme vom 26. November 2015 darauf hin, dass eine Verschlechterung der Gesundheitslage wie sie der behandelnde Psychiater festgestellt habe, auch angesichts der bereits 1 Jahr alten psychiatrischen Exploration ohne Verlaufsbeobachtung resp. Verlaufsbegutachtung nicht negiert werden könne. Das heisse, der Gutachter habe selbst festgehalten, dass bezogen auf den aktuellen psychischen Gesundheitszustand auch eine aktuelle Begutachtung erforderlich sei. Das Gutachten von Frau Dr. med. J.___ vom 4. Juli 2016, welches sich auf vollständige Akten, eine persönliche Untersuchung vom 16. Juni 2016 unter Heranziehung einer professionellen Übersetzerin stütze, bestätige das von sämtlichen anderen Fachärzten für Psychiatrie diagnostizierte chronifizierte depressive Zustandsbild der Versicherten nachvollziehbar und schlüssig. Dieses sei gemäss Gutachten von Frau Dr. med. J.___ mittel- bis schwergradig ausgeprägt. Hinzu komme, dass diese Fachärztin einen bisher nicht erörterten und beurteilten neuen Aspekt nenne: Die Komplikation nach Infiltration in Höhe C5/C6 zervikal mit der wahrscheinlichen Folge einer akzidentiellen intratheakalen Injektion mit Bupivacain mit konsekutiven hämdodynamisch relevanten Herzrhythmusstörungen und Reanimation bei anschliessendem Verlust von Sprachfertigkeiten, sodass differentialdiagnostisch an eine protrahierte progrediente depressive Entwicklung nach Schädigung des Gehirns (ICD-10 F 06) zu denken sei. Ausserdem müsste der von der IV-Stelle behaupteten Krankheitsüberzeugung bzw. fehlender Eingliederungsmotivation zuerst mit einem Mahn- und Bedenkzeitverfahren begegnet werden, bevor der Leistungsanspruch verneint werden könnte. Der Rückforderung von IV-Rentenleistungen sei sodann zu entgegnen, dass die Beschwerdegegnerin schon seit dem Urteil des Versicherungsgerichts vom 13. Mai 2014 gewusst habe, dass sie die Rentenleistungen nicht mehr erbringen dürfe, bevor nicht die Gesundheitslage und ihre Invalidisierung nicht mittels erneuter Begutachtung geklärt sei. Am 20. Januar 2015 habe sie ausserdem das Gutachten der G.___ erhalten, welches eine nicht rentenrelevante Arbeitsunfähigkeit von 20 % attestiert habe. Trotzdem habe die IV-Stelle die Rentenleistungen bis Ende Mai 2015 weitergeleistet. Die Rückforderungsfrist gemäss Art. 25 Abs. 2 ATSG sei im Zeitpunkt der Verfügung vom 16. Juni 2016 indes verstrichen. Es liege eine Verwirkung vor. Schliesslich habe die Untersuchung bei Frau Dr. med. J.___ am 16. Juni 2016 und somit nur wenige Tage nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 6. Juni 2016 stattgefunden. Daher könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit und ohne Verletzung der Untersuchungspflicht (Art. 43 Abs. 1 ATSG) eine Verschlechterung der psychischen Gesundheitslage zwischen dem psychiatrischen Gutachten vom 12. September 2014 und dem Erlass der angefochtenen Verfügungen verneint werden. Anlässlich der Verhandlung vor Versicherungsgericht macht die Beschwerdeführerin schliesslich geltend, der von der IV-Stelle vorgenommene Einkommensvergleich sei nicht korrekt. So sei nicht davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin aus freien Stücken eine schlechtbezahlte Arbeit angenommen habe. Somit sollte eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen vorgenommen werden. Dies ergäbe mindestens einen IV-Grad von 40 %. Zudem bestünden auch genügend Gründe zur Vornahme eines Abzuges vom Tabellenlohn. Die Beschwerdeführerin sei in ihrem Zumutbarkeitsprofil erheblich eingeschränkt. Demgegenüber vertritt die Beschwerdegegnerin die Ansicht, die Abklärungen hätten ergeben, dass es der Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt einer möglichen Rentenausrichtung per 1. März 2011 zumutbar gewesen sei, ihrer angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin sowie jeglichen Verweistätigkeiten in einem Pensum von 80 % nachzugehen und somit ein rentenausschliessendes Einkommen zu erwirtschaften. In der Folge habe sich ihr Gesundheitszustand jedoch verschlechtert. Ab dem 1. August 2011 habe in ihrer angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin sowie in jeglichen Verweistätigkeiten eine Arbeitsfähigkeit von 60 % bestanden. Die Arbeitsunfähigkeit aus somatischer und psychiatrischer Sicht könnten gemäss Praxis nicht kumuliert werden. Die Einschränkung aus somatischer Sicht gehe in derjenigen der psychischen auf. Der neu errechnete Invaliditätsgrad von 36 % begründe daher keine Rente. Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich gemäss dem Gutachten der G.___ vom 19. Januar 2015 wiederum verbessert und ab dem 12. September 2014 (Datum der psychiatrischen Begutachtung) sei es ihr wiederum zumutbar, in ihrer angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin sowie in jeglichen Verweistätigkeiten zu 80 % arbeitsfähig zu sein. Das Gutachten sowie die Stellungnahme vom 30. November 2015 würden auch die Indikatoren der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 141 V 281) abdecken, wodurch diese vollen Beweiswert geniessen würden. Insofern der Vertreter der Beschwerdeführerin die Wahrung der Teilnahmerechte bemängle, weil die Beschwerdegegnerin beim psychiatrischen Gutachten eine Stellungnahme zu den neuen Indikatoren eingeholt habe, ohne die Beschwerdeführerin mit einzubeziehen, sei festzuhalten, dass es gemäss BGE 141 V 281 E. 8 zulässig sei, bei einem nach altem Verfahrensstand eingeholten Gutachten punktuelle Ergänzungen vorzunehmen. Das Gutachten der G.___ vom 19. Januar 2015 habe nach wie vor Beweiswert, da es den von der Rechtsprechung aufgestellten Kriterien für eine beweiskräftige Expertise (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis) entspreche. Sodann halte der neu eingereichte Bericht von Dr. med. E.___ vom 5. Februar 2016 im grossen und ganzen dieselben Diagnosen und Befunde fest, wie in seinem Bericht vom 26. März 2013, welcher den Gutachtern vorgelegen habe. Diese hätten sich im Gutachten auf Seite 80 damit auseinandergesetzt und den Bericht als nicht nachvollziehbar deklariert. Der neue Bericht von Dr. med. E.___ enthalte keine Anhaltspunkte für eine Verschlechterung, weshalb er nicht zu einer anderen Beurteilung der medizinischen Situation führen könne. Auch führe dieser Bericht nicht dazu, dass eine Verlaufsbegutachtung notwendig wäre. Auch wenn die Gutachter in ihrer Stellungnahme vom 28. November 2015 erwähnten, dass ein Jahr nach Begutachtung nicht definitiv eine Veränderung des Gesundheitszustandes ausgeschlossen werden könne. So sei nach Überprüfung durch den RAD festzuhalten, dass keine Veränderungen des Gesundheitszustandes glaubhaft dargelegt worden seien, welche eine Verlaufsbegutachtung notwendig machen würden. Zudem sei das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung von allen beteiligten Gutachtern, also sowohl vom B.___ wie auch der G.___ nachvollziehbar verneint worden. Eine solche könne also klar nicht diagnostiziert werden. Auch Dr. med. E.___ stelle in seinem Bericht vom 5. Februar 2016 keine entsprechende Diagnose. Bezüglich der Handgelenksbeschwerden seien die Berichte von Dr. med. O.___, Leiter Hand- und Plastische Chirurgie, P.___, vom 29. Dezember 2015 und 16. November 2015 am 21. Januar 2016 durch den RAD gewürdigt worden. Dabei sei festgehalten worden, dass zwei Monate nach der Operation eine Besserung der Beschwerden eingetreten sei und die Beweglichkeit recht gut sei. Damit sei ausgewiesen, dass sich der Zustand bezüglich der STT-Arthrose durch die Operation gegenüber der Situation im Gutachten gebessert habe und bezüglich der Rhizarthrose zumindest keine Verschlechterung eingetreten sei. Zudem könne davon ausgegangen werden, dass im Therapieverlauf eine postoperative Besserung gegenüber der präoperativen Situation erreicht werden könne. Somit habe sich die Gesamtbeurteilung eher verbessert als verschlechtert. Deshalb könne weiterhin an der Einschätzung der Gutachter der G.___ festgehalten werden. Des Weiteren seien berufliche Massnahmen im jetzigen Zeitpunkt aufgrund der subjektiven Krankheitsüberzeugung der Beschwerdeführerin nicht erfolgsversprechend. So habe die Beschwerdeführerin doch bereits seit der Begutachtung durch Dr. med. F.___ vom 9. Dezember 2011, jedoch spätestens mit Erlass des Vorbescheides vom 29. November 2012 gewusst, dass ihr eine Restarbeitsfähigkeit von mindestens 40 % zugemutet werde. Bis heute habe sie jedoch keinen Versuch unternommen eine Arbeitstätigkeit aufzunehmen oder sich um eine Arbeitsstelle bemüht. Sodann sei der Bericht von Dr. med. J.___ vom 4. Juli 2016 nicht geeignet, Zweifel am Gutachten der G.___ zu erwecken. Dr. med. J.___ setze sich in ihrem Gutachten denn auch gar nicht mit dem Gutachten der G.___ vom 19. Januar 2015 sowie der ergänzenden Stellungnahme vom 28. November 2015 auseinander. Weiter gebe sie keine Beurteilung über den Längsverlauf der Krankheitsentwicklung ab. Somit handle es sich bei ihrem Bericht um eine Beurteilung der aktuellen Situation im Zeitpunkt der Begutachtung. Diese habe am 16. Juni 2016 und somit nach Verfügungserlass stattgefunden. Dementsprechend sei dieser Bericht nicht geeignet den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin vor Verfügungszeitpunkt zu beurteilen, nehme Dr. med. J.___ doch zu diesem Zeitpunkt gar keine Stellung. Bezüglich der Rückforderung der ausbezahlten IV-Leistungen sei festzuhalten, dass die Rückforderungsfrist im Zeitpunkt der Verfügung vom 16. Juni 2016 noch nicht abgelaufen gewesen sei. Könne doch gestützt auf das rückweisende Urteil des Kantonalen Versicherungsgerichts vom 13. Mai 2014 (VSBES.2013.245) noch nicht klar festgelegt werden, dass die Rente zu Unrecht ausbezahlt worden sei. Dieser Zeitpunkt könne nicht generell als massgeblich für den Lauf der einjährigen Verwirkungsfrist nach Art. 25 Abs. 2 ATSG angesehen werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_631/2013 vom 26. Februar 2014 E. 5.2). Das Gericht habe die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung zurückgewiesen. Der endgültige Entscheid der IV-Stelle hätte auch auf eine Rentenauszahlung lauten können. Somit habe die Ausgleichskasse erst mit Verfügung der IV-Stelle vom 6. Juni 2016 mit Sicherheit gewusst, dass die Rentenleistungen nicht geschuldet seien. Deshalb beginne die Verwirkungsfrist von Art. 25 Abs. 2 ATSG erst mit der neuen Rentenverfügung zu laufen. Die Rückforderungsverfügung sei somit innerhalb der Verwirkungsfrist erfolgt und die Rückforderung rechtmässig.

Demgegenüber vertritt die Beschwerdegegnerin die Ansicht, die Abklärungen hätten ergeben, dass es der Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt einer möglichen Rentenausrichtung per 1. März 2011 zumutbar gewesen sei, ihrer angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin sowie jeglichen Verweistätigkeiten in einem Pensum von 80 % nachzugehen und somit ein rentenausschliessendes Einkommen zu erwirtschaften. In der Folge habe sich ihr Gesundheitszustand jedoch verschlechtert. Ab dem 1. August 2011 habe in ihrer angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin sowie in jeglichen Verweistätigkeiten eine Arbeitsfähigkeit von 60 % bestanden. Die Arbeitsunfähigkeit aus somatischer und psychiatrischer Sicht könnten gemäss Praxis nicht kumuliert werden. Die Einschränkung aus somatischer Sicht gehe in derjenigen der psychischen auf. Der neu errechnete Invaliditätsgrad von 36 % begründe daher keine Rente. Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich gemäss dem Gutachten der G.___ vom 19. Januar 2015 wiederum verbessert und ab dem 12. September 2014 (Datum der psychiatrischen Begutachtung) sei es ihr wiederum zumutbar, in ihrer angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin sowie in jeglichen Verweistätigkeiten zu 80 % arbeitsfähig zu sein. Das Gutachten sowie die Stellungnahme vom 30. November 2015 würden auch die Indikatoren der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 141 V 281) abdecken, wodurch diese vollen Beweiswert geniessen würden. Insofern der Vertreter der Beschwerdeführerin die Wahrung der Teilnahmerechte bemängle, weil die Beschwerdegegnerin beim psychiatrischen Gutachten eine Stellungnahme zu den neuen Indikatoren eingeholt habe, ohne die Beschwerdeführerin mit einzubeziehen, sei festzuhalten, dass es gemäss BGE 141 V 281 E. 8 zulässig sei, bei einem nach altem Verfahrensstand eingeholten Gutachten punktuelle Ergänzungen vorzunehmen. Das Gutachten der G.___ vom 19. Januar 2015 habe nach wie vor Beweiswert, da es den von der Rechtsprechung aufgestellten Kriterien für eine beweiskräftige Expertise (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis) entspreche. Sodann halte der neu eingereichte Bericht von Dr. med. E.___ vom 5. Februar 2016 im grossen und ganzen dieselben Diagnosen und Befunde fest, wie in seinem Bericht vom 26. März 2013, welcher den Gutachtern vorgelegen habe. Diese hätten sich im Gutachten auf Seite 80 damit auseinandergesetzt und den Bericht als nicht nachvollziehbar deklariert. Der neue Bericht von Dr. med. E.___ enthalte keine Anhaltspunkte für eine Verschlechterung, weshalb er nicht zu einer anderen Beurteilung der medizinischen Situation führen könne. Auch führe dieser Bericht nicht dazu, dass eine Verlaufsbegutachtung notwendig wäre. Auch wenn die Gutachter in ihrer Stellungnahme vom 28. November 2015 erwähnten, dass ein Jahr nach Begutachtung nicht definitiv eine Veränderung des Gesundheitszustandes ausgeschlossen werden könne. So sei nach Überprüfung durch den RAD festzuhalten, dass keine Veränderungen des Gesundheitszustandes glaubhaft dargelegt worden seien, welche eine Verlaufsbegutachtung notwendig machen würden. Zudem sei das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung von allen beteiligten Gutachtern, also sowohl vom B.___ wie auch der G.___ nachvollziehbar verneint worden. Eine solche könne also klar nicht diagnostiziert werden. Auch Dr. med. E.___ stelle in seinem Bericht vom 5. Februar 2016 keine entsprechende Diagnose. Bezüglich der Handgelenksbeschwerden seien die Berichte von Dr. med. O.___, Leiter Hand- und Plastische Chirurgie, P.___, vom 29. Dezember 2015 und 16. November 2015 am 21. Januar 2016 durch den RAD gewürdigt worden. Dabei sei festgehalten worden, dass zwei Monate nach der Operation eine Besserung der Beschwerden eingetreten sei und die Beweglichkeit recht gut sei. Damit sei ausgewiesen, dass sich der Zustand bezüglich der STT-Arthrose durch die Operation gegenüber der Situation im Gutachten gebessert habe und bezüglich der Rhizarthrose zumindest keine Verschlechterung eingetreten sei. Zudem könne davon ausgegangen werden, dass im Therapieverlauf eine postoperative Besserung gegenüber der präoperativen Situation erreicht werden könne. Somit habe sich die Gesamtbeurteilung eher verbessert als verschlechtert. Deshalb könne weiterhin an der Einschätzung der Gutachter der G.___ festgehalten werden. Des Weiteren seien berufliche Massnahmen im jetzigen Zeitpunkt aufgrund der subjektiven Krankheitsüberzeugung der Beschwerdeführerin nicht erfolgsversprechend. So habe die Beschwerdeführerin doch bereits seit der Begutachtung durch Dr. med. F.___ vom 9. Dezember 2011, jedoch spätestens mit Erlass des Vorbescheides vom 29. November 2012 gewusst, dass ihr eine Restarbeitsfähigkeit von mindestens 40 % zugemutet werde. Bis heute habe sie jedoch keinen Versuch unternommen eine Arbeitstätigkeit aufzunehmen oder sich um eine Arbeitsstelle bemüht. Sodann sei der Bericht von Dr. med. J.___ vom 4. Juli 2016 nicht geeignet, Zweifel am Gutachten der G.___ zu erwecken. Dr. med. J.___ setze sich in ihrem Gutachten denn auch gar nicht mit dem Gutachten der G.___ vom 19. Januar 2015 sowie der ergänzenden Stellungnahme vom 28. November 2015 auseinander. Weiter gebe sie keine Beurteilung über den Längsverlauf der Krankheitsentwicklung ab. Somit handle es sich bei ihrem Bericht um eine Beurteilung der aktuellen Situation im Zeitpunkt der Begutachtung. Diese habe am 16. Juni 2016 und somit nach Verfügungserlass stattgefunden. Dementsprechend sei dieser Bericht nicht geeignet den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin vor Verfügungszeitpunkt zu beurteilen, nehme Dr. med. J.___ doch zu diesem Zeitpunkt gar keine Stellung. Bezüglich der Rückforderung der ausbezahlten IV-Leistungen sei festzuhalten, dass die Rückforderungsfrist im Zeitpunkt der Verfügung vom 16. Juni 2016 noch nicht abgelaufen gewesen sei. Könne doch gestützt auf das rückweisende Urteil des Kantonalen Versicherungsgerichts vom 13. Mai 2014 (VSBES.2013.245) noch nicht klar festgelegt werden, dass die Rente zu Unrecht ausbezahlt worden sei. Dieser Zeitpunkt könne nicht generell als massgeblich für den Lauf der einjährigen Verwirkungsfrist nach Art. 25 Abs. 2 ATSG angesehen werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_631/2013 vom 26. Februar 2014 E. 5.2). Das Gericht habe die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung zurückgewiesen. Der endgültige Entscheid der IV-Stelle hätte auch auf eine Rentenauszahlung lauten können. Somit habe die Ausgleichskasse erst mit Verfügung der IV-Stelle vom 6. Juni 2016 mit Sicherheit gewusst, dass die Rentenleistungen nicht geschuldet seien. Deshalb beginne die Verwirkungsfrist von Art. 25 Abs. 2 ATSG erst mit der neuen Rentenverfügung zu laufen. Die Rückforderungsverfügung sei somit innerhalb der Verwirkungsfrist erfolgt und die Rückforderung rechtmässig. Streitig und zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdegegnerin den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin zu Recht verneint hat und bejahendenfalls, ob die Rentenrückforderung von CHF 34'704.00 gerechtfertigt ist.

Streitig und zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdegegnerin den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin zu Recht verneint hat und bejahendenfalls, ob die Rentenrückforderung von CHF 34'704.00 gerechtfertigt ist. 5. Vorab ist auf die Frage einzugehen, ob die Beschwerdegegnerin im Verwaltungsverfahren das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt hat, indem sie den Zusatzbericht des G.___-Gutachters, Dr. med. N.___, ohne Kenntnis und Mitwirkung der Beschwerdeführerin eingeholt hat.

5. Vorab ist auf die Frage einzugehen, ob die Beschwerdegegnerin im Verwaltungsverfahren das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt hat, indem sie den Zusatzbericht des G.___-Gutachters, Dr. med. N.___, ohne Kenntnis und Mitwirkung der Beschwerdeführerin eingeholt hat. 5.1 Der Anspruch auf rechtliches Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, anderseits stellt er ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen.

5.1 Der Anspruch auf rechtliches Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, anderseits stellt er ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen. Ferner stehen der Partei Teilnahmerechte offen. Sie hat etwa den Anspruch darauf, bei einem Augenschein teilnehmen zu können (vgl. BGE 121 V 152 f.), bei Besprechungen – etwa mit einem Arbeitgeber (vgl. SVR 1998 UV Nr. 18, E.1.d) – anwesend sein zu können oder an Zeugenbefragungen teilnehmen zu können (vgl. BGE 92 I 260 f.). Aus den verfassungsrechtlichen Mindestanforderungen lässt sich allerdings nur ableiten, jedenfalls nachträglich zu den erhobenen Beweisen Stellung beziehen zu können (vgl. BGE 125 V 405 E. 3e).

Ferner stehen der Partei Teilnahmerechte offen. Sie hat etwa den Anspruch darauf, bei einem Augenschein teilnehmen zu können (vgl. BGE 121 V 152 f.), bei Besprechungen – etwa mit einem Arbeitgeber (vgl. SVR 1998 UV Nr. 18, E.1.d) – anwesend sein zu können oder an Zeugenbefragungen teilnehmen zu können (vgl. BGE 92 I 260 f.). Aus den verfassungsrechtlichen Mindestanforderungen lässt sich allerdings nur ableiten, jedenfalls nachträglich zu den erhobenen Beweisen Stellung beziehen zu können (vgl. BGE 125 V 405 E. 3e). 5.2 Der Vertreter der Beschwerdeführerin äusserte sich mit Eingabe vom 24. Juli 2015 (IV-Nr. 100) gegenüber der Beschwerdegegnerin zum Vorbescheid vom 13. Mai 2015, brachte Rügen bezüglich des Gutachtens der G.___ vom 19. Januar 2015 vor und bemängelte darin unter anderem, dass das Gutachten keine Auseinandersetzung mit den Indikatoren der neuen Schmerzrechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 enthalte. Daraufhin gelangte die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 26. August 2015 (IV-Nr. 105) an die G.___ mit der Bitte, zum vorgenannten Einwand des Vertreters Stellung zu nehmen und eine Beurteilung anhand der Indikatoren der neuen Schmerzrechtsprechung vorzunehmen. Die diesbezügliche Stellungnahme der G.___ datiert auf den 28. November 2015 (IV-Nr. 106).

5.2 Der Vertreter der Beschwerdeführerin äusserte sich mit Eingabe vom 24. Juli 2015 (IV-Nr. 100) gegenüber der Beschwerdegegnerin zum Vorbescheid vom 13. Mai 2015, brachte Rügen bezüglich des Gutachtens der G.___ vom 19. Januar 2015 vor und bemängelte darin unter anderem, dass das Gutachten keine Auseinandersetzung mit den Indikatoren der neuen Schmerzrechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 enthalte. Daraufhin gelangte die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 26. August 2015 (IV-Nr. 105) an die G.___ mit der Bitte, zum vorgenannten Einwand des Vertreters Stellung zu nehmen und eine Beurteilung anhand der Indikatoren der neuen Schmerzrechtsprechung vorzunehmen. Die diesbezügliche Stellungnahme der G.___ datiert auf den 28. November 2015 (IV-Nr. 106). Bereits aufgrund dieses Verfahrensablaufs erscheint es fraglich, ob das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt wurde. So wurden den Gutachtern im Wesentlichen die Eingabe bzw. die Rügen des Vertreters der Beschwerdeführerin zur Stellungnahme unterbreitet. Zudem handelt es sich hier nicht um gänzlich neue Beweiserhebungen, sondern um eine punktuelle Ergänzung, wie sie in BGE 141 V 281 E. 8 in gewissen Fällen als zulässig erachtet wurde. Selbst wenn vorliegend von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs ausgegangen würde, wäre diese höchstens als leicht anzusehen. Von einer Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung ist im Sinne einer Heilung des Mangels zudem selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390). Weil das kantonale Versicherungsgericht sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüft, könnte eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliegend ohne weiteres als geheilt gelten (vgl. BGE 127 V 437 E. 3d/aa, 126 I 72, 126 V 132 E. 2b, je mit Hinweisen, zumal sich die Beschwerdeführerin in ihren Rechtsschriften zum genannten Bericht der G.___-Gutachter hat äussern können. Im Übrigen wäre eine Partei aufgrund einer Gehörsverletzung nur insoweit zu entschädigen, als bei ihr nennenswerte (zusätzliche) Kosten entstanden sind, die ohne die Gehörsverletzung nicht angefallen wären (Urteile 8C_325/2007 vom 18. Februar 2008 und I 329/05 vom 10. Februar 2006 E. 2.3.2; Urteil des Bundesgerichts vom 12. Februar 2010, 8C_758/2009, E. 2.3 und 2.4), was im vorliegenden Fall ohne Weiteres zu verneinen ist.

Bereits aufgrund dieses Verfahrensablaufs erscheint es fraglich, ob das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt wurde. So wurden den Gutachtern im Wesentlichen die Eingabe bzw. die Rügen des Vertreters der Beschwerdeführerin zur Stellungnahme unterbreitet. Zudem handelt es sich hier nicht um gänzlich neue Beweiserhebungen, sondern um eine punktuelle Ergänzung, wie sie in BGE 141 V 281 E. 8 in gewissen Fällen als zulässig erachtet wurde. Selbst wenn vorliegend von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs ausgegangen würde, wäre diese höchstens als leicht anzusehen. Von einer Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung ist im Sinne einer Heilung des Mangels zudem selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390). Weil das kantonale Versicherungsgericht sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüft, könnte eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliegend ohne weiteres als geheilt gelten (vgl. BGE 127 V 437 E. 3d/aa, 126 I 72, 126 V 132 E. 2b, je mit Hinweisen, zumal sich die Beschwerdeführerin in ihren Rechtsschriften zum genannten Bericht der G.___-Gutachter hat äussern können. Im Übrigen wäre eine Partei aufgrund einer Gehörsverletzung nur insoweit zu entschädigen, als bei ihr nennenswerte (zusätzliche) Kosten entstanden sind, die ohne die Gehörsverletzung nicht angefallen wären (Urteile 8C_325/2007 vom 18. Februar 2008 und I 329/05 vom 10. Februar 2006 E. 2.3.2; Urteil des Bundesgerichts vom 12. Februar 2010, 8C_758/2009, E. 2.3 und 2.4), was im vorliegenden Fall ohne Weiteres zu verneinen ist. 6. Bezüglich der streitigen Fragen, ob die Beschwerdegegnerin den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin zu Recht verneint hat und bejahendenfalls, ob die Rentenrückforderung von CHF 34‘704.00 gerechtfertigt ist, sind im Wesentlichen folgende medizinischen Unterlagen von Belang:

6. Bezüglich der streitigen Fragen, ob die Beschwerdegegnerin den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin zu Recht verneint hat und bejahendenfalls, ob die Rentenrückforderung von CHF 34‘704.00 gerechtfertigt ist, sind im Wesentlichen folgende medizinischen Unterlagen von Belang: 6.1 Im polydisziplinären Gutachten der B.___, vom 23. Mai 2011 (IV-Nr. 24.1, S. 4; Fachrichtungen: Allgemeinmedizin, Neurologie, Psychiatrie) wurden folgende Diagnosen gestellt:

6.1 Im polydisziplinären Gutachten der B.___, vom 23. Mai 2011 (IV-Nr. 24.1, S. 4; Fachrichtungen: Allgemeinmedizin, Neurologie, Psychiatrie) wurden folgende Diagnosen gestellt: Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:

Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: 1. Cervicocephales und bds. cervicobrachiales Beschwerdebild

1. Cervicocephales und bds. cervicobrachiales Beschwerdebild · degenerative HWS-Veränderungen

· degenerative HWS-Veränderungen · St. n. Foraminotomie C5/6 rechts bei St. n. teils discogener Foraminalstenose C5/6 rechts (2/2008)

· St. n. Foraminotomie C5/6 rechts bei St. n. teils discogener Foraminalstenose C5/6 rechts (2/2008) · aktuell Discusprotrusion C5/6 mit Einengung der Wurzeln C6 rechts > links, multisegmentale Discusprotrusionen

· aktuell Discusprotrusion C5/6 mit Einengung der Wurzeln C6 rechts > links, multisegmentale Discusprotrusionen · mässiges CIS links, St. n. CTS-Operation rechts 9/2010

· mässiges CIS links, St. n. CTS-Operation rechts 9/2010 · St. n. Denervation bei Epicondylitis radialis humeri rechts 3/2006

· St. n. Denervation bei Epicondylitis radialis humeri rechts 3/2006 · funktionelle Überlagerung / V.a. Verarbeitungsstörung

· funktionelle Überlagerung / V.a. Verarbeitungsstörung Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:

Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: 2. Anamnestisch Migräne

2. Anamnestisch Migräne 3. V.a. Medikamentenübergebrauchskopfschmerz (MÜKS)

3. V.a. Medikamentenübergebrauchskopfschmerz (MÜKS) 4. Leichtgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F 32.00)

4. Leichtgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F 32.00) 5. Arterielle Hypertonie

5. Arterielle Hypertonie Aus gutachtlicher neurologischer Sicht seien aufgrund der objektivierbaren Befunde im Bereich der Halswirbelsäule Tätigkeiten mit vorwiegend einseitiger Körperhaltung sowie mittelschweren bis schweren Trage- und Hebebelastungen zu vermeiden; ungeeignet seien ferner Tätigkeiten mit repetitiver Überkopfstellung der Arme. In der angestammten Tätigkeit als Fabrikarbeiterin lasse sich daraus eine Einschränkung von 20 % begründen. Zu erwähnen sei das noch bestehende Carpaltunnelsyndrom links, welches partielle Einschränkungen in manuellen Verrichtungen nach sich ziehen könne. Erstens handle es sich aber beim Carpaltunnelsyndrom um eine behandelbare Krankheit; zweitens seien die resultierenden Einschränkungen in der attestierten Arbeits-/Leistungseinschränkung von 20 % berücksichtigt. Gesamtmedizinisch komme man zum Schluss, dass unter Berücksichtigung der oben erwähnten funktionellen Einschränkungen eine 80%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Aufgrund der vorliegenden Unterlagen gehe man davon aus, dass diese Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % seit der Dekompressions-Operation (Foraminotomie nach Frykholm C5/C6) am 20. Februar 2008 bestehe, wobei für die Zeit der Operation bis ca. 8 Wochen postoperativ eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Ab Januar 2010 bis Mitte 2010 habe eine vorübergehende 50%ige Arbeitsunfähigkeit wegen verschlechterten psychischen Zustands bestanden.

Aus gutachtlicher neurologischer Sicht seien aufgrund der objektivierbaren Befunde im Bereich der Halswirbelsäule Tätigkeiten mit vorwiegend einseitiger Körperhaltung sowie mittelschweren bis schweren Trage- und Hebebelastungen zu vermeiden; ungeeignet seien ferner Tätigkeiten mit repetitiver Überkopfstellung der Arme. In der angestammten Tätigkeit als Fabrikarbeiterin lasse sich daraus eine Einschränkung von 20 % begründen. Zu erwähnen sei das noch bestehende Carpaltunnelsyndrom links, welches partielle Einschränkungen in manuellen Verrichtungen nach sich ziehen könne. Erstens handle es sich aber beim Carpaltunnelsyndrom um eine behandelbare Krankheit; zweitens seien die resultierenden Einschränkungen in der attestierten Arbeits-/Leistungseinschränkung von 20 % berücksichtigt. Gesamtmedizinisch komme man zum Schluss, dass unter Berücksichtigung der oben erwähnten funktionellen Einschränkungen eine 80%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Aufgrund der vorliegenden Unterlagen gehe man davon aus, dass diese Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % seit der Dekompressions-Operation (Foraminotomie nach Frykholm C5/C6) am 20. Februar 2008 bestehe, wobei für die Zeit der Operation bis ca. 8 Wochen postoperativ eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Ab Januar 2010 bis Mitte 2010 habe eine vorübergehende 50%ige Arbeitsunfähigkeit wegen verschlechterten psychischen Zustands bestanden. 6.2 Im Bericht der Dres. med. D.___ und E.___, Fachärzte der Psychiatrie und Psychotherapie FMH, der C.___, vom 14. Oktober 2011 (IV-Nr. 35, S. 2) wurde eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.10) sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) diagnostiziert. Das Zustandsbild charakterisiere sich aktuell durch eine depressive Symptomatik mit reduziertem Antrieb, Schlafstörungen mit Morgentief und Ermüdbarkeit mit bestehender Beeinträchtigung des Konzentrationsvermögens bei immer noch akzentuierter Schmerzsymptomatik. Hierdurch seien die Belastbarkeit und das Durchhaltevermögen im Alltag eingeschränkt. Sie verbringe die meiste Zeit zu Hause und könne die Rolle als Mutter und Ehefrau nicht vollumfänglich erfüllen und sei auf die Unterstützung im Haushalt angewiesen. Aufgrund der überlagernden Symptomatik mit depressiven Beschwerden mittelgradigen Ausmasses gehe man zurzeit von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit für die angestammte Tätigkeit und 50%igen Arbeitsunfähigkeit im geschützten Rahmen (unter angepassten Bedingungen) aus.

6.2 Im Bericht der Dres. med. D.___ und E.___, Fachärzte der Psychiatrie und Psychotherapie FMH, der C.___, vom 14. Oktober 2011 (IV-Nr. 35, S. 2) wurde eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.10) sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) diagnostiziert. Das Zustandsbild charakterisiere sich aktuell durch eine depressive Symptomatik mit reduziertem Antrieb, Schlafstörungen mit Morgentief und Ermüdbarkeit mit bestehender Beeinträchtigung des Konzentrationsvermögens bei immer noch akzentuierter Schmerzsymptomatik. Hierdurch seien die Belastbarkeit und das Durchhaltevermögen im Alltag eingeschränkt. Sie verbringe die meiste Zeit zu Hause und könne die Rolle als Mutter und Ehefrau nicht vollumfänglich erfüllen und sei auf die Unterstützung im Haushalt angewiesen. Aufgrund der überlagernden Symptomatik mit depressiven Beschwerden mittelgradigen Ausmasses gehe man zurzeit von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit für die angestammte Tätigkeit und 50%igen Arbeitsunfähigkeit im geschützten Rahmen (unter angepassten Bedingungen) aus. 6.3 In seinem vertrauensärztlichen Bericht zuhanden der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG vom 9. Dezember 2011 (IV-Nr. 39) hielt Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, fest, bei der Beschwerdeführerin bestehe eine mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD 10:F32.10). Die Explorandin sei, ihren eigenen Angaben zufolge, an einer Schweissmaschine im Bereiche Kunststoff tätig. In dieser Tätigkeit sei sie aufgrund der heute im Schweregrad als mittelgradig zu beurteilenden depressiven Episode als eingeschränkt zu beurteilen, insbesondere infolge der anamnestisch zu eruierenden verminderten Energie, der Müdigkeit, der gereizt-aggressiven und manchmal traurigen Stimmung, der Vergesslichkeit, der verminderten Konzentrationsfähigkeit, des verminderten Selbstvertrauens sowie des manchmal auftretenden Gefühls allgemeiner Sinnlosigkeit. Die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung lasse sich aus psychiatrischer Sicht jedoch nicht stellen, da die Explorandin auch in der aktuellen Untersuchung, wie bereits schon in derjenigen vom Mai 2011, nicht den Eindruck hinterlasse, unter schweren und quälenden Schmerzen zu leiden. Zu keinem Zeitpunkt der Untersuchung deuteten Mimik und Gestik ein Schmerzerleben an, womit eine Grundvoraussetzung für die Diagnosestellung einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung als nicht erfüllt zu betrachten sei. Unter Berücksichtigung all der erwähnten subjektiv geklagten Beschwerden und erhobenen Befunde, aber auch der festzustellenden Aggravationstendenz der Explorandin sei von einer höchstens 40%igen Einschränkung der angestammten Tätigkeit in medizinisch-theoretischer Hinsicht auszugehen. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Beschwerden vonseiten der depressiven Episode in etwa gleichem Ausmass in allen Tätigkeiten ähnlich auswirken dürften, sei der Explorandin auch eine alternative Tätigkeit im Rahmen von 5 Std. pro Tag zumutbar.

6.3 In seinem vertrauensärztlichen Bericht zuhanden der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG vom 9. Dezember 2011 (IV-Nr. 39) hielt Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, fest, bei der Beschwerdeführerin bestehe eine mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD 10:F32.10). Die Explorandin sei, ihren eigenen Angaben zufolge, an einer Schweissmaschine im Bereiche Kunststoff tätig. In dieser Tätigkeit sei sie aufgrund der heute im Schweregrad als mittelgradig zu beurteilenden depressiven Episode als eingeschränkt zu beurteilen, insbesondere infolge der anamnestisch zu eruierenden verminderten Energie, der Müdigkeit, der gereizt-aggressiven und manchmal traurigen Stimmung, der Vergesslichkeit, der verminderten Konzentrationsfähigkeit, des verminderten Selbstvertrauens sowie des manchmal auftretenden Gefühls allgemeiner Sinnlosigkeit. Die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung lasse sich aus psychiatrischer Sicht jedoch nicht stellen, da die Explorandin auch in der aktuellen Untersuchung, wie bereits schon in derjenigen vom Mai 2011, nicht den Eindruck hinterlasse, unter schweren und quälenden Schmerzen zu leiden. Zu keinem Zeitpunkt der Untersuchung deuteten Mimik und Gestik ein Schmerzerleben an, womit eine Grundvoraussetzung für die Diagnosestellung einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung als nicht erfüllt zu betrachten sei. Unter Berücksichtigung all der erwähnten subjektiv geklagten Beschwerden und erhobenen Befunde, aber auch der festzustellenden Aggravationstendenz der Explorandin sei von einer höchstens 40%igen Einschränkung der angestammten Tätigkeit in medizinisch-theoretischer Hinsicht auszugehen. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Beschwerden vonseiten der depressiven Episode in etwa gleichem Ausmass in allen Tätigkeiten ähnlich auswirken dürften, sei der Explorandin auch eine alternative Tätigkeit im Rahmen von 5 Std. pro Tag zumutbar. 6.4 In ihrem Bericht vom 26. März 2013 (IV-Nr. 54) stellten Dres. med. D.___ und E.___ der C.___, folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:

6.4 In ihrem Bericht vom 26. März 2013 (IV-Nr. 54) stellten Dres. med. D.___ und E.___ der C.___, folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: · Mittelgradige depressive Störung (ICD-10 F32.10)

· Mittelgradige depressive Störung (ICD-10 F32.10) · Cervikale und hochthorakale Schmerzen rechtsbetont bei

· Cervikale und hochthorakale Schmerzen rechtsbetont bei - Deutlichen multisegmentalen degenerativen Veränderungen der HWS mit Osteochondrosen und Diskusosteophytenkomplexen

Deutlichen multisegmentalen degenerativen Veränderungen der HWS mit Osteochondrosen und Diskusosteophytenkomplexen - Einengungen des Spinalkanals und leichte Myelonkompression zwischen C4 und C7 sowie Foraminastenosen C4 - C7 beidseits

Einengungen des Spinalkanals und leichte Myelonkompression zwischen C4 und C7 sowie Foraminastenosen C4 - C7 beidseits - Aktuell myofaszial stark ausgeweitet

Aktuell myofaszial stark ausgeweitet Die Beschwerdeführerin leide an den Beschwerden einer mittelgraden Depression mit rascher Ermüdung bei geringen Anstrengungen, erheblichen Beeinträchtigungen der Alltagsbewältigung, Insuffizienzgefühlen und vermindertem Konzentrationsvermögen begleitet von reduzierter Belastbarkeit und zunehmendem Rückzugsverhalten. Die affektiven Beschwerden führten zu einer erheblichen Verminderung des Antriebs und des Durchhaltevermögens, so dass die Leistungsfähigkeit eingeschränkt sei. Angesichts der mittelgradigen Symptomatik mit erheblichen Beeinträchtigungen in der Alltagsbewältigung sowie des bisherigen Verlaufs betrage die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit aus psychiatrischer Sicht 100 %. Aufgrund der erwähnten Depressionssymptome mittelgradigen Ausmasses sei auch keine andere Tätigkeit zumutbar. Eine ambulante Behandlung sei weiterhin dringend indiziert und eine Tätigkeit im geschützten Rahmen sei aufgrund der aktuellen Situation noch nicht realisierbar.

Die Beschwerdeführerin leide an den Beschwerden einer mittelgraden Depression mit rascher Ermüdung bei geringen Anstrengungen, erheblichen Beeinträchtigungen der Alltagsbewältigung, Insuffizienzgefühlen und vermindertem Konzentrationsvermögen begleitet von reduzierter Belastbarkeit und zunehmendem Rückzugsverhalten. Die affektiven Beschwerden führten zu einer erheblichen Verminderung des Antriebs und des Durchhaltevermögens, so dass die Leistungsfähigkeit eingeschränkt sei. Angesichts der mittelgradigen Symptomatik mit erheblichen Beeinträchtigungen in der Alltagsbewältigung sowie des bisherigen Verlaufs betrage die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit aus psychiatrischer Sicht 100 %. Aufgrund der erwähnten Depressionssymptome mittelgradigen Ausmasses sei auch keine andere Tätigkeit zumutbar. Eine ambulante Behandlung sei weiterhin dringend indiziert und eine Tätigkeit im geschützten Rahmen sei aufgrund der aktuellen Situation noch nicht realisierbar. 6.5 Im polydisziplinären Gutachten der G.___, vom 19. Januar 2015 (IV-Nr. 92) wurden folgende Diagnosen gestellt:

6.5 Im polydisziplinären Gutachten der G.___, vom 19. Januar 2015 (IV-Nr. 92) wurden folgende Diagnosen gestellt: Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitslosigkeit

Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitslosigkeit 1. Cerviko-vertebrales und cerviko-brachiales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.2, M53.1) rechts

1. Cerviko-vertebrales und cerviko-brachiales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.2, M53.1) rechts bei

bei - segmentalen Degenerationen betont C5/6 und C611 rechts

segmentalen Degenerationen betont C5/6 und C611 rechts 2. Cerviko-cephales Schmerzsyndrom, unspezifisch (ICD-10 M53.O)

2. Cerviko-cephales Schmerzsyndrom, unspezifisch (ICD-10 M53.O) - dorsale, intertransversale Dekompression nach Frykholm C5/6 rechts

dorsale, intertransversale Dekompression nach Frykholm C5/6 rechts - Infiltration periradikulär C5/C6 rechts 12/2006 (artifizieller Atemstillstand und Bewusstlosigkeit)

Infiltration periradikulär C5/C6 rechts 12/2006 (artifizieller Atemstillstand und Bewusstlosigkeit) - MRT Halswirbelsäule 16. Februar 2011 (Streck-Fehlhaftung, kyphotisches Abknickungssegment HWK 4/5, multisegmentales Diskusbulging betont C6/7 mit Einengung Neuroforamina C5/6, weniger C4/5)

MRT Halswirbelsäule 16. Februar 2011 (Streck-Fehlhaftung, kyphotisches Abknickungssegment HWK 4/5, multisegmentales Diskusbulging betont C6/7 mit Einengung Neuroforamina C5/6, weniger C4/5) - aktuell keine radikuläre Reiz- oder Ausfall-Symptomatik. aktuell keine radikuläre Reiz- oder Ausfall-Symptomatik. 3. Handgelenks-STT-Arthrose links sowie beginnende Rhizarthrose und abgerissener Processus styloideus ulnae links mit dorsaler Subluxation und Synovialitis der ECU-Sehne (ICD-10 M19.93, M77.2)

3. Handgelenks-STT-Arthrose links sowie beginnende Rhizarthrose und abgerissener Processus styloideus ulnae links mit dorsaler Subluxation und Synovialitis der ECU-Sehne (ICD-10 M19.93, M77.2) 4. Dysthymie (ICD-10 F34.1)

4. Dysthymie (ICD-10 F34.1) Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:

Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: 1. Arterielle Hypertonie (ED 7/10) (ICD-10 110.90)

1. Arterielle Hypertonie (ED 7/10) (ICD-10 110.90) 2. Beinödeme, V.a. Medikamentennebenwirkung (ICD-10 R60.0)

2. Beinödeme, V.a. Medikamentennebenwirkung (ICD-10 R60.0) 3. Obstipation, funktionell (ICD-10 K59.0)

3. Obstipation, funktionell (ICD-10 K59.0) 4. Chronisches, panvertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.90)

4. Chronisches, panvertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.90) - betont cerviko-thorakal sowie lumbovertebral mit beidseits spondylogener und myofaszialer Schmerzausstrahlung der korrespondierenden Muskulatur

betont cerviko-thorakal sowie lumbovertebral mit beidseits spondylogener und myofaszialer Schmerzausstrahlung der korrespondierenden Muskulatur - Zeichen der Haftungsinsuffizienz bei abgeschwächter Haftungsmuskulatur im Sinne einer muskulären Dysbalance

Zeichen der Haftungsinsuffizienz bei abgeschwächter Haftungsmuskulatur im Sinne einer muskulären Dysbalance 5. Karpaltunnel-Syndrom beidseits operiert (lCD-10 G56.0)

5. Karpaltunnel-Syndrom beidseits operiert (lCD-10 G56.0) - Z. n. Spaltung des Retinaculum flexorum rechts 09/2010 und links 11/2011

Z. n. Spaltung des Retinaculum flexorum rechts 09/2010 und links 11/2011 - derzeit klinisch kein Hinweis für ein Rezidiv

derzeit klinisch kein Hinweis für ein Rezidiv 6. Status nach Epicondylitis radialis humeri rechts (ICD-10 M77.0)

6. Status nach Epicondylitis radialis humeri rechts (ICD-10 M77.0) - Z.n. Denervation März 2006

Z.n. Denervation März 2006 7. Wide-Spread-Pain-Syndrome (Fibromyalgie) (ICD-10 M79.7)

7. Wide-Spread-Pain-Syndrome (Fibromyalgie) (ICD-10 M79.7) - 15 von 19 Schmerzlokalisationen, positive Fibromyalgie-Tender-Points, Symptomschwere 7 von 9, Symptomscore 3 von 3 Punkten mit deutlicher vegetativer und funktioneller Symptomatik

15 von 19 Schmerzlokalisationen, positive Fibromyalgie-Tender-Points, Symptomschwere 7 von 9, Symptomscore 3 von 3 Punkten mit deutlicher vegetativer und funktioneller Symptomatik 8. Zn. radikulärem Schmerz-. unsensiblem Ausfalls-Reizsyndrom: i.B. der Dermatome C6 auf der rechten Seite (ICD-10 M54.12)

8. Zn. radikulärem Schmerz-. unsensiblem Ausfalls-Reizsyndrom: i.B. der Dermatome C6 auf der rechten Seite (ICD-10 M54.12) - bei Diskusprotrusion HWK/6 mit Einengung der Wurzel C6 auf der rechten Seite

bei Diskusprotrusion HWK/6 mit Einengung der Wurzel C6 auf der rechten Seite - Z. n. Foraminotomie HWK/6 rechts im Februar 2008

Z. n. Foraminotomie HWK/6 rechts im Februar 2008 - aktuell keine Hinweise für eine radikuläre Symptomatik

aktuell keine Hinweise für eine radikuläre Symptomatik 9. Migräne ohne Aura (möglicherweise gelegentlich mit Aura) (ICD-10 G43.0/1)

9. Migräne ohne Aura (möglicherweise gelegentlich mit Aura) (ICD-10 G43.0/1) 10. Probleme in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosigkeit (ICD-10 Z56)

10. Probleme in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosigkeit (ICD-10 Z56) Auf psychisch-geistiger Ebene bestünden ausser einem von der Versicherten beschriebenen Konzentrationsmangel und einer raschen Erschöpfbarkeit bei zugrundeliegender Störung der Vitalgefühle und Störung des Antriebs und der Intentionalität, eher leichtgradige Einschränkungen. Als Ressource könne die Fähigkeit der Versicherten, trotz ihrer bestehenden Beschwerden einen positiven Eindruck zu hinterlassen und sich um innere Haltung zu bemühen, gewertet werden. Qualitativ lägen auf körperlicher Ebene vor allem Einschränkungen in den Haltungsfunktionen vor. Arbeiten in Zwangspositionen, wie repetitiv gebückt oder mit Kopfrotationen sowie in Kopfreklination sollten nicht durchgeführt werden. Ebenso seien Arbeiten repetitiv mit dem rechten Arm, insbesondere monoton und mit Vorhalten des Armes sowie über der Schulterhorizontalen ungeeignet. Dies könne auch seit 2008 so beurteilt werden. Quantitative Einschränkungen von 20 % bestünden in der angestammten Tätigkeit seit 2008. Bedingt durch die genuin neurologischen Erkrankungen (C6-Radikulopathie auf der rechten Seite sowie Karpaltunnelsyndrom bds.) seien Sensibilitätsstörungen im Bereich der rechten Hand sowie im Bereich der Hohlhand, zudem Einschränkungen durch entsprechende Schmerzausstrahlung rechtsseitig. Bei elektrophysiologisch nachgewiesener, nicht allzu ausgeprägter Amplituden-Reduktion sei nicht von einer dadurch verursachten ausgeprägteren Einschränkung der Handmuskulatur auszugehen. Darüber hinaus werde ein Grossteil der kleinen Handmuskeln von einem nicht betroffenen Nerven (Nervus ulnaris) versorgt. Die Beeinträchtigung sei somit allenfalls leichtgradig. Ressourcen bezüglich einer möglichen Wiedereingliederung seien schwierig zu bestimmen, da neben dem myofaszialen und spondylogenen Schmerzbild im Bereich der oberen rechten Extremität sowie dem unteren linken Rücken auch eine generalisierte Schmerzkrankheit im Sinne eines Fibromyalgie-Syndroms vorliege.

Auf psychisch-geistiger Ebene bestünden ausser einem von der Versicherten beschriebenen Konzentrationsmangel und einer raschen Erschöpfbarkeit bei zugrundeliegender Störung der Vitalgefühle und Störung des Antriebs und der Intentionalität, eher leichtgradige Einschränkungen. Als Ressource könne die Fähigkeit der Versicherten, trotz ihrer bestehenden Beschwerden einen positiven Eindruck zu hinterlassen und sich um innere Haltung zu bemühen, gewertet werden. Qualitativ lägen auf körperlicher Ebene vor allem Einschränkungen in den Haltungsfunktionen vor. Arbeiten in Zwangspositionen, wie repetitiv gebückt oder mit Kopfrotationen sowie in Kopfreklination sollten nicht durchgeführt werden. Ebenso seien Arbeiten repetitiv mit dem rechten Arm, insbesondere monoton und mit Vorhalten des Armes sowie über der Schulterhorizontalen ungeeignet. Dies könne auch seit 2008 so beurteilt werden. Quantitative Einschränkungen von 20 % bestünden in der angestammten Tätigkeit seit 2008. Bedingt durch die genuin neurologischen Erkrankungen (C6-Radikulopathie auf der rechten Seite sowie Karpaltunnelsyndrom bds.) seien Sensibilitätsstörungen im Bereich der rechten Hand sowie im Bereich der Hohlhand, zudem Einschränkungen durch entsprechende Schmerzausstrahlung rechtsseitig. Bei elektrophysiologisch nachgewiesener, nicht allzu ausgeprägter Amplituden-Reduktion sei nicht von einer dadurch verursachten ausgeprägteren Einschränkung der Handmuskulatur auszugehen. Darüber hinaus werde ein Grossteil der kleinen Handmuskeln von einem nicht betroffenen Nerven (Nervus ulnaris) versorgt. Die Beeinträchtigung sei somit allenfalls leichtgradig. Ressourcen bezüglich einer möglichen Wiedereingliederung seien schwierig zu bestimmen, da neben dem myofaszialen und spondylogenen Schmerzbild im Bereich der oberen rechten Extremität sowie dem unteren linken Rücken auch eine generalisierte Schmerzkrankheit im Sinne eines Fibromyalgie-Syndroms vorliege. In der angestammten Tätigkeit der Weiterverarbeitung von Kunststoffteilen könnten nur noch wenige Arbeitsschritte ausgeführt werden. Arbeiten mit Traglasten über 5 kg müssten vermieden werden. Aktuell sei im Bereich der linken Hand nur eine Assistierungsmöglichkeit gegeben bei degenerativen Veränderungen im Handgelenk. Auch seien Arbeiten mit Vibrationen mit der linken Hand nicht ausführbar. Insgesamt könnten gröbere aber auch feinmotorische Montagearbeiten nicht beidhändig ideal ausgeführt werden. Es könne lediglich die rechte dominante Hand eingesetzt werden und die linke Hand für leichte Halte- und Assistierarbeiten dienen. Die neurologischen Erkrankungen hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht bestehe aufgrund der leichtgradigen Einschränkung durch die psychiatrische Diagnose eine rund 80%ige Arbeitsfähigkeit, verteilt auf fünf Arbeitstage. Insbesondere die rasche Ermüdbarkeit erfordere einen höheren Pausenbedarf, welchem mit einer entsprechenden Reduktion des Arbeitspensums Rechnung getragen werden könne. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit verstehe sich nicht additiv zur somatisch bedingten Arbeitsunfähigkeit. Gesamthaft gesehen sei die Versicherte somit zu 80 % arbeitsfähig. Unter Einhaltung der soeben erwähnten Limitierungen könne eine leichte wechselbelastende Tätigkeit der mit Möglichkeit des freien Positionswechsels sowie der Vermeidung von monotonen Arbeitsschritten, Zwangshaltungen, Kopfreklinationen, repetitiven Kopfrotationen sowie von Arbeiten über der Schulterhorizontalen 80 % ausgeübt werden. Dabei sei auch auf den erhöhten Pausenbedarf sowie auf das leicht verlangsamte Arbeitstempo Rücksicht zu nehmen. Dies gelte ab dem Jahr 2008. Arbeiten mit Traglasten über 5 kg sollten jedoch vermieden werden. Arbeiten mit Vibrationen seien mit der linken Hand nicht ausführbar. Insgesamt könnten gröbere, aber auch feinmotorische Montagearbeiten nicht beidhändig ideal ausgeführt werden. Vielmehr könne lediglich die rechte dominante Hand eingesetzt werden, während die linke Hand für leichte Halte- und Assistierarbeiten dienen könne. Aus psychiatrischer Sicht sei der Versicherten in einem 80%-Pensum jede Tätigkeit zumutbar, die ihrem Bildungsniveau entspreche.

In der angestammten Tätigkeit der Weiterverarbeitung von Kunststoffteilen könnten nur noch wenige Arbeitsschritte ausgeführt werden. Arbeiten mit Traglasten über 5 kg müssten vermieden werden. Aktuell sei im Bereich der linken Hand nur eine Assistierungsmöglichkeit gegeben bei degenerativen Veränderungen im Handgelenk. Auch seien Arbeiten mit Vibrationen mit der linken Hand nicht ausführbar. Insgesamt könnten gröbere aber auch feinmotorische Montagearbeiten nicht beidhändig ideal ausgeführt werden. Es könne lediglich die rechte dominante Hand eingesetzt werden und die linke Hand für leichte Halte- und Assistierarbeiten dienen. Die neurologischen Erkrankungen hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht bestehe aufgrund der leichtgradigen Einschränkung durch die psychiatrische Diagnose eine rund 80%ige Arbeitsfähigkeit, verteilt auf fünf Arbeitstage. Insbesondere die rasche Ermüdbarkeit erfordere einen höheren Pausenbedarf, welchem mit einer entsprechenden Reduktion des Arbeitspensums Rechnung getragen werden könne. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit verstehe sich nicht additiv zur somatisch bedingten Arbeitsunfähigkeit. Gesamthaft gesehen sei die Versicherte somit zu 80 % arbeitsfähig. Unter Einhaltung der soeben erwähnten Limitierungen könne eine leichte wechselbelastende Tätigkeit der mit Möglichkeit des freien Positionswechsels sowie der Vermeidung von monotonen Arbeitsschritten, Zwangshaltungen, Kopfreklinationen, repetitiven Kopfrotationen sowie von Arbeiten über der Schulterhorizontalen 80 % ausgeübt werden. Dabei sei auch auf den erhöhten Pausenbedarf sowie auf das leicht verlangsamte Arbeitstempo Rücksicht zu nehmen. Dies gelte ab dem Jahr 2008. Arbeiten mit Traglasten über 5 kg sollten jedoch vermieden werden. Arbeiten mit Vibrationen seien mit der linken Hand nicht ausführbar. Insgesamt könnten gröbere, aber auch feinmotorische Montagearbeiten nicht beidhändig ideal ausgeführt werden. Vielmehr könne lediglich die rechte dominante Hand eingesetzt werden, während die linke Hand für leichte Halte- und Assistierarbeiten dienen könne. Aus psychiatrischer Sicht sei der Versicherten in einem 80%-Pensum jede Tätigkeit zumutbar, die ihrem Bildungsniveau entspreche. 6.6 In ihrer Stellungnahme vom 28. November 2015 (IV-Nr. 106) hielten die Gutachter der G.___ fest, der Anforderung, ein persönliches Interview mit der Versicherten durchzuführen, sei im vorliegenden Fall völlig entsprochen worden. Es werde im Gutachten darauf hingewiesen, dass eine Verständigung mit der Versicherten auf Deutsch möglich gewesen sei und die Tochter nur ergänzt habe, wenn dies explizit gewünscht worden sei. Die Tochter sei auf Wunsch der Versicherten zum Gespräch zugelassen worden, weil sie sich mit ihr sicherer gefühlt habe und weniger gehemmt gewesen sei über ihre Probleme zu reden. Tatsache sei zudem, dass die Versicherte im Vorfeld der Begutachtung auf einen Dolmetscher schriftlich verzichtet gehabt habe. Das Schmerzsyndrom sei im psychiatrischen Gutachten lediglich als Schmerzverarbeitungsstörung im Sinne einer psychischen Auffälligkeit ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (F54) erwähnt worden, weil die Versicherte während der psychiatrischen Begutachtung kaum über körperliche Beschwerden geklagt habe. Schon im Vorgutachten von Dr. med. Q.___ aus dem Jahre 2011 werde das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung verneint, zum selben Schluss komme man auch im vorliegenden Gutachten. Aus diesem Grund seien auch die ehemals relevanten «Foerster-Kriterien» nicht diskutiert worden. Aufgrund der neuen Rechtsprechung könne aus psychiatrischer Sicht in Bezug auf den Komplex «Gesundheitsschädigung» nach wie vor nur eine geringe Krankheitsbelastung festgestellt werden. Hier sei lediglich die leichte depressive Grundstimmung anzumerken, die im diesmaligen Gutachten aufgrund der Dauer als Dysthymie codiert worden sei, was einer leichten depressiven Störung entspreche. Eine Verschlechterung im Gesundheitszustand der Versicherten, wie es der behandelnde Psychiater darstelle, habe sich in der damaligen Untersuchung nicht ausmachen lassen. Nach nunmehr einem Jahr seit der Begutachtung, müsste eine aktuelle psychiatrische Verlaufsbeobachtung in die Wege geleitet werden, um den jetzigen (aktuellen) Gesundheitsschaden zu beurteilen. Sicher sei, dass es sich bei der Versicherten nicht um einen «austherapierten» Fall handle und worauf die aktuelle Psychotherapie hinarbeite, werde aus den vorliegenden Berichten des behandelnden Psychiaters nicht deutlich. Zum Komplex «Persönlichkeit» sei im Gutachten Stellung bezogen worden, in dem auf die ängstlich-besorgte Grundhaltung der Versicherten und ihre allgemein reduzierte Belastbarkeit bei ausgeprägtem Rückzugs- und Schonverhalten hingewiesen worden sei. Die Persönlichkeitsaspekte der Versicherten hätten jedoch keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Ebenso sei auch festgestellt worden, dass die Versicherte nicht jedes Krankheitssymptom ausagiere zwecks Erzielung eines primären Krankheitsgewinnes, sondern die Versicherte versuche, in dem ihr möglichen Rahmen zu leisten, was ihr möglich sei, was als psychische Ressource gewertet worden sei. Auch zum Komplex «Sozialer Kontext» sei schon Stellung bezogen worden: «Die Aufgabe der Arbeit wirke sich bei der Versicherten im sozialen Bereich schwerer aus, da es bei ihr keinerlei Veranlassung mehr gebe, den häuslichen Rahmen zu verlassen. Der Verlust der sozialen Kontakte gehe Hand in Hand mit einem Verlust des Selbstwertgefühls einher, weshalb eine Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess oder wenigstens in eine regelmässige externe Tagesstrukturierung aus psychiatrischer Sicht sehr wünschenswert wäre. Auch bestehe aus psychiatrischer Sicht kein Hinderungsgrund, der eine Reintegration in das Arbeitsleben nicht möglich erscheinen lassen könnte. Im Gegenteil, der inzwischen chronifizierte dysthyme Zustand der Versicherten werde sich bei Fortführung des gegenwärtigen Lebensentwurfes kaum ändern. Innerhalb der Familie sei die soziale Interaktion der Versicherten normal. Bezüglich «Konsistenz» könne lediglich angemerkt werden, dass die im November 2011 von Dr. med. Q.___ festgestellte Aggravationstendenz der Versicherten in der diesmaligen Begutachtung nicht gesehen worden sei. Die Versicherte habe ihren psychischen Gesundheitszustand konsistent und nachvollziehbar geschildert.

6.6 In ihrer Stellungnahme vom 28. November 2015 (IV-Nr. 106) hielten die Gutachter der G.___ fest, der Anforderung, ein persönliches Interview mit der Versicherten durchzuführen, sei im vorliegenden Fall völlig entsprochen worden. Es werde im Gutachten darauf hingewiesen, dass eine Verständigung mit der Versicherten auf Deutsch möglich gewesen sei und die Tochter nur ergänzt habe, wenn dies explizit gewünscht worden sei. Die Tochter sei auf Wunsch der Versicherten zum Gespräch zugelassen worden, weil sie sich mit ihr sicherer gefühlt habe und weniger gehemmt gewesen sei über ihre Probleme zu reden. Tatsache sei zudem, dass die Versicherte im Vorfeld der Begutachtung auf einen Dolmetscher schriftlich verzichtet gehabt habe. Das Schmerzsyndrom sei im psychiatrischen Gutachten lediglich als Schmerzverarbeitungsstörung im Sinne einer psychischen Auffälligkeit ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (F54) erwähnt worden, weil die Versicherte während der psychiatrischen Begutachtung kaum über körperliche Beschwerden geklagt habe. Schon im Vorgutachten von Dr. med. Q.___ aus dem Jahre 2011 werde das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung verneint, zum selben Schluss komme man auch im vorliegenden Gutachten. Aus diesem Grund seien auch die ehemals relevanten «Foerster-Kriterien» nicht diskutiert worden. Aufgrund der neuen Rechtsprechung könne aus psychiatrischer Sicht in Bezug auf den Komplex «Gesundheitsschädigung» nach wie vor nur eine geringe Krankheitsbelastung festgestellt werden. Hier sei lediglich die leichte depressive Grundstimmung anzumerken, die im diesmaligen Gutachten aufgrund der Dauer als Dysthymie codiert worden sei, was einer leichten depressiven Störung entspreche. Eine Verschlechterung im Gesundheitszustand der Versicherten, wie es der behandelnde Psychiater darstelle, habe sich in der damaligen Untersuchung nicht ausmachen lassen. Nach nunmehr einem Jahr seit der Begutachtung, müsste eine aktuelle psychiatrische Verlaufsbeobachtung in die Wege geleitet werden, um den jetzigen (aktuellen) Gesundheitsschaden zu beurteilen. Sicher sei, dass es sich bei der Versicherten nicht um einen «austherapierten» Fall handle und worauf die aktuelle Psychotherapie hinarbeite, werde aus den vorliegenden Berichten des behandelnden Psychiaters nicht deutlich. Zum Komplex «Persönlichkeit» sei im Gutachten Stellung bezogen worden, in dem auf die ängstlich-besorgte Grundhaltung der Versicherten und ihre allgemein reduzierte Belastbarkeit bei ausgeprägtem Rückzugs- und Schonverhalten hingewiesen worden sei. Die Persönlichkeitsaspekte der Versicherten hätten jedoch keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Ebenso sei auch festgestellt worden, dass die Versicherte nicht jedes Krankheitssymptom ausagiere zwecks Erzielung eines primären Krankheitsgewinnes, sondern die Versicherte versuche, in dem ihr möglichen Rahmen zu leisten, was ihr möglich sei, was als psychische Ressource gewertet worden sei. Auch zum Komplex «Sozialer Kontext» sei schon Stellung bezogen worden: «Die Aufgabe der Arbeit wirke sich bei der Versicherten im sozialen Bereich schwerer aus, da es bei ihr keinerlei Veranlassung mehr gebe, den häuslichen Rahmen zu verlassen. Der Verlust der sozialen Kontakte gehe Hand in Hand mit einem Verlust des Selbstwertgefühls einher, weshalb eine Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess oder wenigstens in eine regelmässige externe Tagesstrukturierung aus psychiatrischer Sicht sehr wünschenswert wäre. Auch bestehe aus psychiatrischer Sicht kein Hinderungsgrund, der eine Reintegration in das Arbeitsleben nicht möglich erscheinen lassen könnte. Im Gegenteil, der inzwischen chronifizierte dysthyme Zustand der Versicherten werde sich bei Fortführung des gegenwärtigen Lebensentwurfes kaum ändern. Innerhalb der Familie sei die soziale Interaktion der Versicherten normal. Bezüglich «Konsistenz» könne lediglich angemerkt werden, dass die im November 2011 von Dr. med. Q.___ festgestellte Aggravationstendenz der Versicherten in der diesmaligen Begutachtung nicht gesehen worden sei. Die Versicherte habe ihren psychischen Gesundheitszustand konsistent und nachvollziehbar geschildert. 6.7 Im Bericht des P.___ vom 29. Dezember 2015 (IV-Nr. 112, S. 2) wurden folgende Diagnosen gestellt:

6.7 Im Bericht des P.___ vom 29. Dezember 2015 (IV-Nr. 112, S. 2) wurden folgende Diagnosen gestellt: - Rhizarthrose und STT-Arthrose links

Rhizarthrose und STT-Arthrose links - Alt abgerissene Processus styloideus ulnae mit Beschwerden

Alt abgerissene Processus styloideus ulnae mit Beschwerden - Bei der Arthroskopie Lockerung des SL-Bandes, wahrscheinlich bedingt durch die STT-Arthrose, II° LT-Lockerung, 1B-Abriss des Discus triangularis links

Bei der Arthroskopie Lockerung des SL-Bandes, wahrscheinlich bedingt durch die STT-Arthrose, II° LT-Lockerung, 1B-Abriss des Discus triangularis links - Operation vom 15. Oktober 2015: 1. Handgelenksarthroskopie, 2. Resektion des Processus styloideus ulnae mit Refixation des Discus triangularis mittels eines Arthrex Ankers 2.4 mm und 2.0 Fiberwire, 3. Resektionsarthroplastik mit Suspension mittels halbierter FCR-Sehne

Operation vom 15. Oktober 2015: 1. Handgelenksarthroskopie, 2. Resektion des Processus styloideus ulnae mit Refixation des Discus triangularis mittels eines Arthrex Ankers 2.4 mm und 2.0 Fiberwire, 3. Resektionsarthroplastik mit Suspension mittels halbierter FCR-Sehne 6.8 Im Bericht des behandelnden Psychiaters, Dr. med. E.___, vom 5. Februar 2016 (IV-Nr. 117, S. 3) werden folgende Diagnosen gestellt:

6.8 Im Bericht des behandelnden Psychiaters, Dr. med. E.___, vom 5. Februar 2016 (IV-Nr. 117, S. 3) werden folgende Diagnosen gestellt: - Chronifizierte mittelgradige depressive Störung (ICD-10 F32.10), ängstlich gefärbt und im Rahmen einer Erschöpfungsdepression mit Phasen von schweren depressiven Episoden (ICD-10 F32.2)

Chronifizierte mittelgradige depressive Störung (ICD-10 F32.10), ängstlich gefärbt und im Rahmen einer Erschöpfungsdepression mit Phasen von schweren depressiven Episoden (ICD-10 F32.2) - Cervikale und hochthorakale Schmerzen rechtsbetont bei multisegmentalen, degenerativen Veränderungen der HWS mit Osteochondrosen und Diskusosteophytenkomplexen, Einengungen des Spinalkanals und leichte Myelonkompression zwischen C4 und C7 sowie Foraminastenosen C4 - C7 bds.

Cervikale und hochthorakale Schmerzen rechtsbetont bei multisegmentalen, degenerativen Veränderungen der HWS mit Osteochondrosen und Diskusosteophytenkomplexen, Einengungen des Spinalkanals und leichte Myelonkompression zwischen C4 und C7 sowie Foraminastenosen C4 - C7 bds. Auf die Frage des Vertreters der Beschwerdeführerin, ob sich der psychische Zustand der Beschwerdeführerin seit der psychiatrischen Begutachtung durch Dr. med. N.___ vom 12. September 2014 verändert habe, führte Dr. med. E.___ aus: Sie leide seit ca. Dezember 2004 an einer anhaltenden Tagesmüdigkeit mit vermindertem Durchhaltevermögen bei Antriebsarmut und depressiver Stimmungslage mit Konzentrationsstörungen. Seit 2010 hätten die Symptome an Beschwerdeausmass deutlich zugenommen. Es bestünden zudem Einschränkungen des Kurzzeitgedächtnisses, Ratlosigkeit, Freudeverlust, Selbstwertprobleme mit Insuffizienzgefühlen und Einschlafstörungen. Zudem würden hypochondrisch gefärbte Befürchtungen vor unheilbaren Krankheiten beschrieben, welche den Tagesablauf bestimmten und zu einer zunehmenden Lebensqualitätsbeeinträchtigung führten. Die Patientin äussere des Weiteren Angst vor Schuldgefühlen aufgrund der Krankheitsentwicklung und den daraus resultierenden Defiziten und Einschränkungen, letztere bedingt durch die verminderte Belastbarkeit bei Antriebsverlust. Die Schmerzsymptomatik habe sich in letzter Zeit akzentuiert und der Allgemeinzustand weiter verschlechtert. In der Gesamtschau sei die psychische Belastbarkeit deutlich herabgesetzt, dies zeige sich in einer verminderten Adaptationsfähigkeit zur Bewältigung von Belastungssituationen oder Veränderungen; die verminderte Belastbarkeit lasse sich mit dem Antriebsmangel und der verminderten Stressresistenz begründen, zudem sei die Aufnahmefähigkeit bedingt durch Konzentrationsdefizite gestört, Prozessabläufe müssten folglich mehrmals wiederholt werden, was wiederum mehr Aufwand zur Bewältigung von Alltagsprozessen erfordere. Daraus erschliesse sich auch das verminderte Durchhaltevermögen mit mehr Pausennotwendigkeiten. Die durch die beschriebenen Beschwerden hervorgerufenen Beeinträchtigungen der Alltagsbewältigung zeigten sich in sämtlichen Lebensbereichen, im Sozialleben (Rückzug), in der Arbeitstätigkeit (Konzentration, Antrieb, Stressresistenz) und in der Freizeit (Vernachlässigung alltäglicher Verpflichtungen, Initiativlosigkeit). Im Rahmen der erfolgten Sitzungen, insbesondere seit Oktober 2014 berichte die Beschwerdeführerin über erfolglose Behandlungsversuche der Schmerzsymptomatik und Fortbestehen der chronischen Stresssymptomatik mit Gedankenkreisen, Bedrücktheit mit Freudeverlust, anhaltender Tageserschöpfung bei Antriebsmangel und begleitet von Konzentrationseinbussen. Die Patientin habe die Beurteilung von Dr. med. N.___ als Abwertung ihrer Person erlebt, sie habe jahrelang gute Arbeitsleistungen erbracht und sei aus genannten Gründen aktuell nicht in der Lage, entsprechende Leistungen zu erbringen. Deshalb seien besonders in den letzten Sitzungen ein deutliches Misstrauen und ein resignatives Vermeidungsverhalten im Vordergrund gestanden. Die beklagten Beschwerden könnten in der Sprechstunde objektiviert werden. Aufgrund der Antriebsarmut und den daraus resultierenden Einschränkungen in der alltäglichen Lebensbewältigung schildere die Patientin Gedanken des Lebensüberdrusses, ohne Suizidabsichten. Des Weiteren hielt Dr. med. E.___ hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit fest, die Schmerzerkrankung in Kombination mit der depressiven Störung könne eine Beeinträchtigung durchaus begründen. Es sei zu erwähnen, dass ein mehrjähriger Krankheitsverlauf mit progredienter Symptomatik ohne nachhaltige Rückbildung bestehe. Zudem befinde sich die Beschwerdeführerin seit Jahren unter regelmässiger psychopharmakologischer Behandlung. Diese werde ergänzt durch psychotherapeutische Behandlung mit verhaltenstherapeutischen Ansätzen, dennoch habe sich der psychische Zustand bislang nicht wesentlich und nachhaltig gebessert; vielmehr sei es seit ca. einem Jahr zu einer Symptomprogression einzelner Beschwerden gekommen mit Chronifizierung trotz therapeutischer Massnahmen. Aufgrund der mittelgradigen depressiven Störung mit Episoden von schweren depressiven Symptomatik und den beschriebenen Funktionsbeeinträchtigungen in Kombination mit den beschriebenen somatischen Beschwerden lasse sich eine mindestens 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit (Produktionsmitarbeiterin) und aus seiner Sicht vorläufig eine mindestens 60%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für Verweistätigkeiten begründen.

Auf die Frage des Vertreters der Beschwerdeführerin, ob sich der psychische Zustand der Beschwerdeführerin seit der psychiatrischen Begutachtung durch Dr. med. N.___ vom 12. September 2014 verändert habe, führte Dr. med. E.___ aus: Sie leide seit ca. Dezember 2004 an einer anhaltenden Tagesmüdigkeit mit vermindertem Durchhaltevermögen bei Antriebsarmut und depressiver Stimmungslage mit Konzentrationsstörungen. Seit 2010 hätten die Symptome an Beschwerdeausmass deutlich zugenommen. Es bestünden zudem Einschränkungen des Kurzzeitgedächtnisses, Ratlosigkeit, Freudeverlust, Selbstwertprobleme mit Insuffizienzgefühlen und Einschlafstörungen. Zudem würden hypochondrisch gefärbte Befürchtungen vor unheilbaren Krankheiten beschrieben, welche den Tagesablauf bestimmten und zu einer zunehmenden Lebensqualitätsbeeinträchtigung führten. Die Patientin äussere des Weiteren Angst vor Schuldgefühlen aufgrund der Krankheitsentwicklung und den daraus resultierenden Defiziten und Einschränkungen, letztere bedingt durch die verminderte Belastbarkeit bei Antriebsverlust. Die Schmerzsymptomatik habe sich in letzter Zeit akzentuiert und der Allgemeinzustand weiter verschlechtert. In der Gesamtschau sei die psychische Belastbarkeit deutlich herabgesetzt, dies zeige sich in einer verminderten Adaptationsfähigkeit zur Bewältigung von Belastungssituationen oder Veränderungen; die verminderte Belastbarkeit lasse sich mit dem Antriebsmangel und der verminderten Stressresistenz begründen, zudem sei die Aufnahmefähigkeit bedingt durch Konzentrationsdefizite gestört, Prozessabläufe müssten folglich mehrmals wiederholt werden, was wiederum mehr Aufwand zur Bewältigung von Alltagsprozessen erfordere. Daraus erschliesse sich auch das verminderte Durchhaltevermögen mit mehr Pausennotwendigkeiten. Die durch die beschriebenen Beschwerden hervorgerufenen Beeinträchtigungen der Alltagsbewältigung zeigten sich in sämtlichen Lebensbereichen, im Sozialleben (Rückzug), in der Arbeitstätigkeit (Konzentration, Antrieb, Stressresistenz) und in der Freizeit (Vernachlässigung alltäglicher Verpflichtungen, Initiativlosigkeit). Im Rahmen der erfolgten Sitzungen, insbesondere seit Oktober 2014 berichte die Beschwerdeführerin über erfolglose Behandlungsversuche der Schmerzsymptomatik und Fortbestehen der chronischen Stresssymptomatik mit Gedankenkreisen, Bedrücktheit mit Freudeverlust, anhaltender Tageserschöpfung bei Antriebsmangel und begleitet von Konzentrationseinbussen. Die Patientin habe die Beurteilung von Dr. med. N.___ als Abwertung ihrer Person erlebt, sie habe jahrelang gute Arbeitsleistungen erbracht und sei aus genannten Gründen aktuell nicht in der Lage, entsprechende Leistungen zu erbringen. Deshalb seien besonders in den letzten Sitzungen ein deutliches Misstrauen und ein resignatives Vermeidungsverhalten im Vordergrund gestanden. Die beklagten Beschwerden könnten in der Sprechstunde objektiviert werden. Aufgrund der Antriebsarmut und den daraus resultierenden Einschränkungen in der alltäglichen Lebensbewältigung schildere die Patientin Gedanken des Lebensüberdrusses, ohne Suizidabsichten. Des Weiteren hielt Dr. med. E.___ hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit fest, die Schmerzerkrankung in Kombination mit der depressiven Störung könne eine Beeinträchtigung durchaus begründen. Es sei zu erwähnen, dass ein mehrjähriger Krankheitsverlauf mit progredienter Symptomatik ohne nachhaltige Rückbildung bestehe. Zudem befinde sich die Beschwerdeführerin seit Jahren unter regelmässiger psychopharmakologischer Behandlung. Diese werde ergänzt durch psychotherapeutische Behandlung mit verhaltenstherapeutischen Ansätzen, dennoch habe sich der psychische Zustand bislang nicht wesentlich und nachhaltig gebessert; vielmehr sei es seit ca. einem Jahr zu einer Symptomprogression einzelner Beschwerden gekommen mit Chronifizierung trotz therapeutischer Massnahmen. Aufgrund der mittelgradigen depressiven Störung mit Episoden von schweren depressiven Symptomatik und den beschriebenen Funktionsbeeinträchtigungen in Kombination mit den beschriebenen somatischen Beschwerden lasse sich eine mindestens 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit (Produktionsmitarbeiterin) und aus seiner Sicht vorläufig eine mindestens 60%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für Verweistätigkeiten begründen. 6.9 Im Privatgutachten von Dr. med. J.___ vom 4. Juli 2016 (IV-Nr. 126, S. 25) wurde festgehalten, im Rahmen der aktuellen Untersuchung sei eine mittelgradige depressive Symptomatik objektivierbar. Durch die Versicherte würden kognitive Störungen als am meisten einschränkend aufgeführt. Bisher sei das durch die Versicherte traumatisch erlebte Ereignis im R.___ (akzidentielle intrathekale Injektion mit Bupivacain anlässlich einer Infiltration) bei der Krankheitsentwicklung nicht ausreichend gewürdigt worden. Dank der Übersetzerin von S.___ hätten relevante aber auch schambesetzte Aspekte wie familiäres partnerschaftliches Leben, Tagesstruktur und Suizidalität in einer Weise exploriert werden können, wie dies im Beisein eines Familienangehörigen nicht möglich gewesen wäre. Diagnostische Kriterien für das Vorliegen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung liessen sich nicht feststellen. Es sei ein berufsrelevantes depressives Syndrom klinisch-objektivmittelschwerer Ausprägung im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F 33.2) ausgewiesen. Differentialdiagnostisch sollte an eine protrahierte progrediente depressive Entwicklung nach Schädigung des Gehirns (lCD-10 F 06) und sonstige psychische Störungen aufgrund einer Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns oder einer körperlichen Krankheit gedacht werden. Biografisch und interaktionell liessen sich Hinweise für strukturelle Vulnerabilität als versicherungsmedizinisch relevante Coping- und Ressourcenlimitierung feststellen. Psychodynamisch relevante, medizinalfremde Stressoren / Kontextfaktoren und eine progrediente Entwicklung im Sinne einer Verhaltensstörung nach Funktionsstörung des Gehirns (nach Reanimation) seien für den protrahierenden Heilverlauf mitentscheidend. Aufgrund der innerpsychischen Verfestigung und Chronifizierung bei psychiatrischen Mehrfachdiagnosen sei die Arbeitsfähigkeit deutlich eingeschränkt. Auch vor dem Hintergrund der anhaltenden Schmerzproblematik leide die Beschwerdeführerin an einem mittelschweren depressiven Störungsbild mit deutlich einschränkenden Stimmungsschwankungen. Die Einschränkung der Funktionalität im Alltag und vor allem der Lebensqualität sei ebenfalls deutlich. Medizinisch-theoretisch müsse von einer hochgradigen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. Sie werde bei mindestens 80 % Arbeitsunfähigkeit bemessen. Wegen der innerpsychischen Verfestigung und der vorangeschrittenen Chronifizierung sei von einer hochgradigen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten – als auch in einer Verweistätigkeit – auszugehen. Medizinisch-theoretisch bedeute dies eine mindestens 80%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Für eine Verweistätigkeit gelte das gleiche wie für die angestammte Tätigkeit. Grundsätzlich handle es sich bei einer affektiven Störung um ein die Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität massiv einschränkendes, jedoch reversibles Krankheitsgeschehen. Allerdings sei bei der Versicherten von einer chronifizierten depressiven Störung auszugehen, welche trotz adäquater, störungsspezifischer, psychopharmakologischer und sogar psychotherapeutischer Behandlung mit muttersprachlichem Zugang, keine namhafte Verbesserung erbracht habe. Es sei liege eine innerpsychische Verfestigung und vorangeschrittene Chronifizierung vor. Prognostisch ungünstig sei der mittlerweile chronifizierte Verlauf.

6.9 Im Privatgutachten von Dr. med. J.___ vom 4. Juli 2016 (IV-Nr. 126, S. 25) wurde festgehalten, im Rahmen der aktuellen Untersuchung sei eine mittelgradige depressive Symptomatik objektivierbar. Durch die Versicherte würden kognitive Störungen als am meisten einschränkend aufgeführt. Bisher sei das durch die Versicherte traumatisch erlebte Ereignis im R.___ (akzidentielle intrathekale Injektion mit Bupivacain anlässlich einer Infiltration) bei der Krankheitsentwicklung nicht ausreichend gewürdigt worden. Dank der Übersetzerin von S.___ hätten relevante aber auch schambesetzte Aspekte wie familiäres partnerschaftliches Leben, Tagesstruktur und Suizidalität in einer Weise exploriert werden können, wie dies im Beisein eines Familienangehörigen nicht möglich gewesen wäre. Diagnostische Kriterien für das Vorliegen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung liessen sich nicht feststellen. Es sei ein berufsrelevantes depressives Syndrom klinisch-objektivmittelschwerer Ausprägung im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F 33.2) ausgewiesen. Differentialdiagnostisch sollte an eine protrahierte progrediente depressive Entwicklung nach Schädigung des Gehirns (lCD-10 F 06) und sonstige psychische Störungen aufgrund einer Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns oder einer körperlichen Krankheit gedacht werden. Biografisch und interaktionell liessen sich Hinweise für strukturelle Vulnerabilität als versicherungsmedizinisch relevante Coping- und Ressourcenlimitierung feststellen. Psychodynamisch relevante, medizinalfremde Stressoren / Kontextfaktoren und eine progrediente Entwicklung im Sinne einer Verhaltensstörung nach Funktionsstörung des Gehirns (nach Reanimation) seien für den protrahierenden Heilverlauf mitentscheidend. Aufgrund der innerpsychischen Verfestigung und Chronifizierung bei psychiatrischen Mehrfachdiagnosen sei die Arbeitsfähigkeit deutlich eingeschränkt. Auch vor dem Hintergrund der anhaltenden Schmerzproblematik leide die Beschwerdeführerin an einem mittelschweren depressiven Störungsbild mit deutlich einschränkenden Stimmungsschwankungen. Die Einschränkung der Funktionalität im Alltag und vor allem der Lebensqualität sei ebenfalls deutlich. Medizinisch-theoretisch müsse von einer hochgradigen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. Sie werde bei mindestens 80 % Arbeitsunfähigkeit bemessen. Wegen der innerpsychischen Verfestigung und der vorangeschrittenen Chronifizierung sei von einer hochgradigen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten – als auch in einer Verweistätigkeit – auszugehen. Medizinisch-theoretisch bedeute dies eine mindestens 80%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Für eine Verweistätigkeit gelte das gleiche wie für die angestammte Tätigkeit. Grundsätzlich handle es sich bei einer affektiven Störung um ein die Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität massiv einschränkendes, jedoch reversibles Krankheitsgeschehen. Allerdings sei bei der Versicherten von einer chronifizierten depressiven Störung auszugehen, welche trotz adäquater, störungsspezifischer, psychopharmakologischer und sogar psychotherapeutischer Behandlung mit muttersprachlichem Zugang, keine namhafte Verbesserung erbracht habe. Es sei liege eine innerpsychische Verfestigung und vorangeschrittene Chronifizierung vor. Prognostisch ungünstig sei der mittlerweile chronifizierte Verlauf. 7.

7. 7.1 Die Beschwerdegegnerin stützt sich im angefochtenen Entscheid im Wesentlichen auf das Gutachten der G.___ vom 19. Januar 2015 (IV-Nr. 92) sowie deren ergänzende Stellungnahme vom 28. November 2015 (IV-Nr. 106) weshalb vorweg deren Beweiswert zu prüfen ist.

7.1 Die Beschwerdegegnerin stützt sich im angefochtenen Entscheid im Wesentlichen auf das Gutachten der G.___ vom 19. Januar 2015 (IV-Nr. 92) sowie deren ergänzende Stellungnahme vom 28. November 2015 (IV-Nr. 106) weshalb vorweg deren Beweiswert zu prüfen ist. 7.1.1 Im rheumatologischen Teilgutachten von Dr. med. T.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie FMH vom 27. Oktober 2014 (IV-Nr. 92, S. 42) wird schlüssig dargelegt, dass die Hauptbeschwerde-Symptomatik aus rheumatologischer Sicht in einem Wide Spread-Pain-Syndrome bestehe (Fibromyalgie), welches sich mit ausgedehnten, multilokulären Schmerzlokalisationen, funktionellen und vegetativen sowie autonomen Phänomenen präsentiere. Insgesamt seien die Kriterien gemäss Woolfe, ACR 2010, erfüllt. Die retrospektive und aktuelle Schmerzanamnese lasse darauf schliessen, dass die Halswirbelsäulenoperation und die Denervation mit Tendon-Release am rechten Ellenbogen wahrscheinlich nicht in Kenntnis einer sich entwickelnden Schmerzkrankheit interpretiert worden seien. Dies habe allenfalls zu Fehleinschätzungen und zu grosszügigen Operationsindikationen geführt. Eine Beschwerdelinderung habe operativ nicht erreicht werden können. Des Weiteren sei das cerviko-vertebrale und cerviko-spondylogene / brachiale Schmerzsyndrom Ausdruck einerseits der degenerativen Veränderungen im Bereich der mittleren und unteren Halswirbelsäule mit einer Überlastungs-Symptomatik und beruhe andererseits auf Mikulationen der muskulären Faserzüge. Eine segmentale Dysfunktion sei nur funktionell bei muskulärer Dysbalance, eine radikuläre Reiz- und Ausfall-Symptomatik sei nicht objektivierbar. Beim vorliegenden betont myofaszialen Beschwerdebild, handle es sich potentiell um eine mindestens teilreversible Symptomatik. Das zerviko-zephale Schmerzbild sei rein myogen bedingt, bei regelrechten Artikulationen oberhalb HWK3 und fehlenden Dysfunktionen, was hier typisch wäre und erwartet würde und klinisch oder radiologisch nicht objektvierbar sei. Es handle sich um unspezifische Symptome, wobei die verspannte Muskulatur sowie die Fibromyalgie überlappend einwirkten. Im Weiteren liege eine lumbo-vertebrale sowie spondylogene Schmerz-Symptomatik linksbetont vor, wiederum mit Schmerzhaftigkeit der inserierenden Muskulatur am Gesäss bis in den Hüftbereich. Bei fehlenden Anzeichen einer segmentaten Dysfunktion in den Provokationstestungen seien zwar degenerative Veränderungen durchaus möglich, könnten jedoch nicht als Hauptbeschwerdeursache für die angegebenen Beschwerden herangezogen werden. Im Vordergrund stehe vielmehr die muskuläre Haltungsschwäche, welche in den Motor-Control-Übungen objektiviert werden könne. Die Explorandin sei nicht in der Lage, ihre tiefe Rückenmuskulatur adäquat zu aktivieren, respektive einzelne Wirbelsäulenabschnitte zu stabilisieren. Dabei bestehe eine allgemeine Haltungsschwäche ohne eine Überlastungs-Symptomatik im Bereich der Wirbelsegmente. Somit liege hier ebenfalls ein mindestens teilreversibles Beschwerdebild vor, welches durch medizinische Massnahmen angegangen werden könne. Im Bereich der Handgelenke finde sich eine echte STT-Arthrose linksbetont sowie eine beginnende Rhizarthrose ebenfalls linksbetont. Begleitend bestehe bei einem Status nach Abriss des Processus styloideus ulnae auch eine lokale Schwellung mit auch Tenosynovitis im Bereich des Extensors carpiulnaris (ECU-Sehne). Im Mai 2014 sei auf eine operative Resektionsarthroplastik nach Epping fokussiert und gleichzeitig eine Handgelenksarthroskopie empfohlen worden. Bisher habe sich die Explorandin für einen operativen Eingriff nicht entscheiden können, da sie Angst vor weiteren Schmerzsituationen habe. Dies könne nachvollzogen werden, da auch frühere Operationen keine Linderung herbeigeführt hätten, weil die Fibromyalgie übergeordnet die Beschwerdesymptomatik bestimme.

7.1.1 Im rheumatologischen Teilgutachten von Dr. med. T.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie FMH vom 27. Oktober 2014 (IV-Nr. 92, S. 42) wird schlüssig dargelegt, dass die Hauptbeschwerde-Symptomatik aus rheumatologischer Sicht in einem Wide Spread-Pain-Syndrome bestehe (Fibromyalgie), welches sich mit ausgedehnten, multilokulären Schmerzlokalisationen, funktionellen und vegetativen sowie autonomen Phänomenen präsentiere. Insgesamt seien die Kriterien gemäss Woolfe, ACR 2010, erfüllt. Die retrospektive und aktuelle Schmerzanamnese lasse darauf schliessen, dass die Halswirbelsäulenoperation und die Denervation mit Tendon-Release am rechten Ellenbogen wahrscheinlich nicht in Kenntnis einer sich entwickelnden Schmerzkrankheit interpretiert worden seien. Dies habe allenfalls zu Fehleinschätzungen und zu grosszügigen Operationsindikationen geführt. Eine Beschwerdelinderung habe operativ nicht erreicht werden können. Des Weiteren sei das cerviko-vertebrale und cerviko-spondylogene / brachiale Schmerzsyndrom Ausdruck einerseits der degenerativen Veränderungen im Bereich der mittleren und unteren Halswirbelsäule mit einer Überlastungs-Symptomatik und beruhe andererseits auf Mikulationen der muskulären Faserzüge. Eine segmentale Dysfunktion sei nur funktionell bei muskulärer Dysbalance, eine radikuläre Reiz- und Ausfall-Symptomatik sei nicht objektivierbar. Beim vorliegenden betont myofaszialen Beschwerdebild, handle es sich potentiell um eine mindestens teilreversible Symptomatik. Das zerviko-zephale Schmerzbild sei rein myogen bedingt, bei regelrechten Artikulationen oberhalb HWK3 und fehlenden Dysfunktionen, was hier typisch wäre und erwartet würde und klinisch oder radiologisch nicht objektvierbar sei. Es handle sich um unspezifische Symptome, wobei die verspannte Muskulatur sowie die Fibromyalgie überlappend einwirkten. Im Weiteren liege eine lumbo-vertebrale sowie spondylogene Schmerz-Symptomatik linksbetont vor, wiederum mit Schmerzhaftigkeit der inserierenden Muskulatur am Gesäss bis in den Hüftbereich. Bei fehlenden Anzeichen einer segmentaten Dysfunktion in den Provokationstestungen seien zwar degenerative Veränderungen durchaus möglich, könnten jedoch nicht als Hauptbeschwerdeursache für die angegebenen Beschwerden herangezogen werden. Im Vordergrund stehe vielmehr die muskuläre Haltungsschwäche, welche in den Motor-Control-Übungen objektiviert werden könne. Die Explorandin sei nicht in der Lage, ihre tiefe Rückenmuskulatur adäquat zu aktivieren, respektive einzelne Wirbelsäulenabschnitte zu stabilisieren. Dabei bestehe eine allgemeine Haltungsschwäche ohne eine Überlastungs-Symptomatik im Bereich der Wirbelsegmente. Somit liege hier ebenfalls ein mindestens teilreversibles Beschwerdebild vor, welches durch medizinische Massnahmen angegangen werden könne. Im Bereich der Handgelenke finde sich eine echte STT-Arthrose linksbetont sowie eine beginnende Rhizarthrose ebenfalls linksbetont. Begleitend bestehe bei einem Status nach Abriss des Processus styloideus ulnae auch eine lokale Schwellung mit auch Tenosynovitis im Bereich des Extensors carpiulnaris (ECU-Sehne). Im Mai 2014 sei auf eine operative Resektionsarthroplastik nach Epping fokussiert und gleichzeitig eine Handgelenksarthroskopie empfohlen worden. Bisher habe sich die Explorandin für einen operativen Eingriff nicht entscheiden können, da sie Angst vor weiteren Schmerzsituationen habe. Dies könne nachvollzogen werden, da auch frühere Operationen keine Linderung herbeigeführt hätten, weil die Fibromyalgie übergeordnet die Beschwerdesymptomatik bestimme. Im Lichte der eingehenden und schlüssigen Diagnoseerhebungen von Dr. med. T.___ vermag auch dessen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit zu überzeugen. Demnach sollten Arbeiten mit Traglasten über 5 kg vermieden werden. Arbeiten mit Vibrationen mit der linken Hand seien nicht ausführbar. Insgesamt könnten gröbere aber auch feinmotorische Montagearbeiten nicht beidhändig ideal ausgeführt werden. Vielmehr könne lediglich die rechte dominante Hand eingesetzt werden, während die linke Hand für leichte Halte- und Assistierarbeiten dienen könne. Unter Einhaltung dieser Limitierungen könne eine leichte wechselbelastende Tätigkeit mit Möglichkeit des freien Positionswechsels sowie der Vermeidung von monotonen Arbeitsschritten, Zwangshaltungen, Kopfreklinationen, repetitiven Kopfrotationen sowie von Arbeiten über der Schulterhorizontalen zu 80 % ausgeübt werden. Dies gelte ab dem Jahr 2008. Ressourcen bezüglich einer möglichen Wiedereingliederung seien schwierig anzugeben, da neben dem myofaszial und spondylogenen Schmerzbild im Bereich der oberen rechten Extremität sowie dem unteren linken Rücken auch eine generalisierte Schmerzkrankheit im Sinne eines Fibromyalgie-Syndroms vorliege. Deren Einfluss auf die subjektive Belastbarkeit sowie auf die Schmerzwahrnehmung sei durch das psychiatrische Gutachten zu beurteilen.

Im Lichte der eingehenden und schlüssigen Diagnoseerhebungen von Dr. med. T.___ vermag auch dessen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit zu überzeugen. Demnach sollten Arbeiten mit Traglasten über 5 kg vermieden werden. Arbeiten mit Vibrationen mit der linken Hand seien nicht ausführbar. Insgesamt könnten gröbere aber auch feinmotorische Montagearbeiten nicht beidhändig ideal ausgeführt werden. Vielmehr könne lediglich die rechte dominante Hand eingesetzt werden, während die linke Hand für leichte Halte- und Assistierarbeiten dienen könne. Unter Einhaltung dieser Limitierungen könne eine leichte wechselbelastende Tätigkeit mit Möglichkeit des freien Positionswechsels sowie der Vermeidung von monotonen Arbeitsschritten, Zwangshaltungen, Kopfreklinationen, repetitiven Kopfrotationen sowie von Arbeiten über der Schulterhorizontalen zu 80 % ausgeübt werden. Dies gelte ab dem Jahr 2008. Ressourcen bezüglich einer möglichen Wiedereingliederung seien schwierig anzugeben, da neben dem myofaszial und spondylogenen Schmerzbild im Bereich der oberen rechten Extremität sowie dem unteren linken Rücken auch eine generalisierte Schmerzkrankheit im Sinne eines Fibromyalgie-Syndroms vorliege. Deren Einfluss auf die subjektive Belastbarkeit sowie auf die Schmerzwahrnehmung sei durch das psychiatrische Gutachten zu beurteilen. Aus internistischer Sicht hält Dr. med. T.___ ergänzend fest (S. 35 des Gutachtens), es bestünden keine gesundheitlichen Veränderungen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Die aktuelle Hypertonie sei medikamentös gut eingestellt. Die Obstipation bestehe seit Jahren, werde symptomatisch behandelt und habe bisher zu keinen Komplikationen geführt, so dass es sich um ein funktionelles Leiden handeln dürfte.

Aus internistischer Sicht hält Dr. med. T.___ ergänzend fest (S. 35 des Gutachtens), es bestünden keine gesundheitlichen Veränderungen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Die aktuelle Hypertonie sei medikamentös gut eingestellt. Die Obstipation bestehe seit Jahren, werde symptomatisch behandelt und habe bisher zu keinen Komplikationen geführt, so dass es sich um ein funktionelles Leiden handeln dürfte. 7.1.2 Im neurologischen Teilguachten von Dr. med. U.___, Facharzt für Neurologie FMH, vom 28. August 2014 (IV-Nr. 92, S. 60) wird einleuchtend dargelegt, dass aus neurologischer Sicht keine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. Bei isolierter Betrachtung der genuin neurologischen Ausfälle und Symptome (cervicale Radikulopathie C6 auf der rechten Seite sowie Karpaltunnelsyndrom bds.) sei vom Jahr 2006 bis 2008 (C6-Radikulopathie in Kombination mit wahrscheinlich beginnendem CIS) von einer leichtgradigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Diese sei geringer als 10 %. Ab dem Jahr 2008 bei akzentuiertem Karpaltunnelsyndrom auf der rechten Seite liege ebenfalls eine nur leichtgradige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit unter 10 % vor. Der Migränekopfschmerz bestehe schon seit Jahren und dies in wahrscheinlich einer Frequenz von 2 - 3-mal pro Monat (aktuell wahrscheinlich einmal pro Monat), habe jedoch auch bei Vorliegen höherer Frequenzen des Auftretens keinen nennenswerten Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gehabt und die nicht-neurologisch bedingten Handgelenksschmerzen seien hier nicht berücksichtigt – es werde diesbezüglich auf das rheumatologische Teilgutachten verwiesen. Durch die genuin neurologischen Erkrankungen (C6-Radikulopathie auf der rechten Seite sowie Karpaltunnelsyndrom bds.) seien Sensibilitätsstörungen im Bereich der rechten Hand sowie im Bereich der Hohlhand bedingt, zudem Einschränkungen durch entsprechende Schmerzausstrahlung rechtsseitig. Bei elektrophysiologisch nachgewiesener, nicht allzu ausgeprägter Amplituden-Reduktion sei nicht von einer dadurch bedingten ausgeprägteren Einschränkung der Handmuskulatur auszugehen. Darüber hinaus werde ein Grossteil der kleinen Handmuskeln von einem nicht betroffenen Nerv (Nervus ulnaris) versorgt. Die Beeinträchtigung sei somit allenfalls leichtgradig.

7.1.2 Im neurologischen Teilguachten von Dr. med. U.___, Facharzt für Neurologie FMH, vom 28. August 2014 (IV-Nr. 92, S. 60) wird einleuchtend dargelegt, dass aus neurologischer Sicht keine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. Bei isolierter Betrachtung der genuin neurologischen Ausfälle und Symptome (cervicale Radikulopathie C6 auf der rechten Seite sowie Karpaltunnelsyndrom bds.) sei vom Jahr 2006 bis 2008 (C6-Radikulopathie in Kombination mit wahrscheinlich beginnendem CIS) von einer leichtgradigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Diese sei geringer als 10 %. Ab dem Jahr 2008 bei akzentuiertem Karpaltunnelsyndrom auf der rechten Seite liege ebenfalls eine nur leichtgradige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit unter 10 % vor. Der Migränekopfschmerz bestehe schon seit Jahren und dies in wahrscheinlich einer Frequenz von 2 - 3-mal pro Monat (aktuell wahrscheinlich einmal pro Monat), habe jedoch auch bei Vorliegen höherer Frequenzen des Auftretens keinen nennenswerten Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gehabt und die nicht-neurologisch bedingten Handgelenksschmerzen seien hier nicht berücksichtigt – es werde diesbezüglich auf das rheumatologische Teilgutachten verwiesen. Durch die genuin neurologischen Erkrankungen (C6-Radikulopathie auf der rechten Seite sowie Karpaltunnelsyndrom bds.) seien Sensibilitätsstörungen im Bereich der rechten Hand sowie im Bereich der Hohlhand bedingt, zudem Einschränkungen durch entsprechende Schmerzausstrahlung rechtsseitig. Bei elektrophysiologisch nachgewiesener, nicht allzu ausgeprägter Amplituden-Reduktion sei nicht von einer dadurch bedingten ausgeprägteren Einschränkung der Handmuskulatur auszugehen. Darüber hinaus werde ein Grossteil der kleinen Handmuskeln von einem nicht betroffenen Nerv (Nervus ulnaris) versorgt. Die Beeinträchtigung sei somit allenfalls leichtgradig. 7.1.3 Damit kann als Zwischenfazit festgehalten werden, dass der medizinische Sachverhalt aus somatischer Sicht durch die rheumatologischen und neurologischen Teilgutachten der G.___ genügend abgeklärt und im Wesentlichen widerspruchsfrei ist. Daran ändern auch die zeitlich nach dem Gutachten der G.___ erstellten Arztberichte nichts, da sich daraus keine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin ergibt. Am 15. Oktober 2015 wurde bei der Beschwerdeführerin zwar eine Handgelenksarthroskopie, Resektion des Processus styloideus ulnae mit Refixation des Discus triangularis mittels eines Arthrex Ankers 2.4 mm und 2.0 Fiberwire sowie Resektionsarthroplastik mit Suspension mittels halbierter FCR-Sehne durchgeführt (vgl. IV-Nr. 112, S. 4). Wie Dr. med. V.___, Facharzt Allgemeine Medizin FMH, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) hierzu in der Stellungnahme vom 21. Januar 2016 (IV-Nr. 115) aber schlüssig ausführt, sei aufgrund des Berichts vom 29. Dezember 2015 davon auszugehen, dass sich der Zustand hinsichtlich der STT-Arthrose durch die Operation gegenüber der Situation im Gutachten gebessert und bezüglich der Rhizarthrose zumindest nicht verschlechtert habe. Zudem könne davon ausgegangen werden, dass im Therapieverlauf auch dort eine postoperative Besserung gegenüber der präoperativen Situation erreicht werde. Dass diesbezüglich eine Verschlechterung eingetreten sei, wird denn auch in der vorliegenden Beschwerde nicht behauptet zumal diesbezüglich keine weiteren Arztberichte eingereicht wurden, die für eine Verschlechterung sprechen würden.

7.1.3 Damit kann als Zwischenfazit festgehalten werden, dass der medizinische Sachverhalt aus somatischer Sicht durch die rheumatologischen und neurologischen Teilgutachten der G.___ genügend abgeklärt und im Wesentlichen widerspruchsfrei ist. Daran ändern auch die zeitlich nach dem Gutachten der G.___ erstellten Arztberichte nichts, da sich daraus keine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin ergibt. Am 15. Oktober 2015 wurde bei der Beschwerdeführerin zwar eine Handgelenksarthroskopie, Resektion des Processus styloideus ulnae mit Refixation des Discus triangularis mittels eines Arthrex Ankers 2.4 mm und 2.0 Fiberwire sowie Resektionsarthroplastik mit Suspension mittels halbierter FCR-Sehne durchgeführt (vgl. IV-Nr. 112, S. 4). Wie Dr. med. V.___, Facharzt Allgemeine Medizin FMH, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) hierzu in der Stellungnahme vom 21. Januar 2016 (IV-Nr. 115) aber schlüssig ausführt, sei aufgrund des Berichts vom 29. Dezember 2015 davon auszugehen, dass sich der Zustand hinsichtlich der STT-Arthrose durch die Operation gegenüber der Situation im Gutachten gebessert und bezüglich der Rhizarthrose zumindest nicht verschlechtert habe. Zudem könne davon ausgegangen werden, dass im Therapieverlauf auch dort eine postoperative Besserung gegenüber der präoperativen Situation erreicht werde. Dass diesbezüglich eine Verschlechterung eingetreten sei, wird denn auch in der vorliegenden Beschwerde nicht behauptet zumal diesbezüglich keine weiteren Arztberichte eingereicht wurden, die für eine Verschlechterung sprechen würden. Insofern die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 25. April 2018 wiederum eine orthopädisch/rheumatologische Begutachtung beantragt, kann auf die Ausführungen aus der Verfügung vom 10. November 2017 (A.S. 76 ff.) verwiesen werden:

Insofern die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 25. April 2018 wiederum eine orthopädisch/rheumatologische Begutachtung beantragt, kann auf die Ausführungen aus der Verfügung vom 10. November 2017 (A.S. 76 ff.) verwiesen werden: «Der Vertreter der Beschwerdeführerin hat mit Eingabe vom 31. Oktober 2017 folgende Arztberichte eingereicht: Bericht von Prof. Dr. med. W.___, Facharzt für Neurologie, 29. Juni 2017; Bericht von Dr. med. X.___, Facharzt für Neurochirurgie FMH, 4. Juli 2017; Bericht betreffend MRT der LWS vom 16. Juni 2017; Bericht von Dr. med. Y.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie FMH, 24. August 2017; Bericht von Z.___, Dipl. Physiotherapeutin FH, 6. Juli 2017. Mit Verweis auf diese Berichte beantragt der Vertreter der Beschwerdeführerin, es sei ein orthopädisches Gutachten zu veranlassen. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass das Datum der rentenablehnenden Verfügung (6. Juni 2016) die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 134 V 392 E. 6 S. 397). Der Vertreter der Beschwerdeführerin verweist in diesem Zusammenhang auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_881/2008 vom 14. August 2009 E. 3.4, wonach im Verfügungszeitpunkt keine aktuellen klinischen und bildgebenden Abklärungen stattgefunden hätten und auch kaum angenommen werden könne, die Befunde hätten sich erst in der Zeit vor der Befunderhebung gebildet. Dem Vertreter der Beschwerdeführerin ist diesbezüglich jedoch entgegenzuhalten, dass im zitierten Fall die bildgebenden Untersuchungen rund 3 Monate nach Verfügungserlass erstellt wurden, während vorliegend zwischen dem Verfügungserlass und den eingereichten Berichten mehr als ein Jahr liegt. Zudem wird in den eingereichten Bericht auf Symptome Bezug genommen, die seit Dezember 2016 respektive Juni 2017 bestünden. Bereits aus diesem Grund ist die Verwertbarkeit dieser Berichte für das vorliegende Verfahren nach vorläufiger Beurteilung zu verneinen.»

«Der Vertreter der Beschwerdeführerin hat mit Eingabe vom 31. Oktober 2017 folgende Arztberichte eingereicht: Bericht von Prof. Dr. med. W.___, Facharzt für Neurologie, 29. Juni 2017; Bericht von Dr. med. X.___, Facharzt für Neurochirurgie FMH, 4. Juli 2017; Bericht betreffend MRT der LWS vom 16. Juni 2017; Bericht von Dr. med. Y.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie FMH, 24. August 2017; Bericht von Z.___, Dipl. Physiotherapeutin FH, 6. Juli 2017. Mit Verweis auf diese Berichte beantragt der Vertreter der Beschwerdeführerin, es sei ein orthopädisches Gutachten zu veranlassen. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass das Datum der rentenablehnenden Verfügung (6. Juni 2016) die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 134 V 392 E. 6 S. 397). Der Vertreter der Beschwerdeführerin verweist in diesem Zusammenhang auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_881/2008 vom 14. August 2009 E. 3.4, wonach im Verfügungszeitpunkt keine aktuellen klinischen und bildgebenden Abklärungen stattgefunden hätten und auch kaum angenommen werden könne, die Befunde hätten sich erst in der Zeit vor der Befunderhebung gebildet. Dem Vertreter der Beschwerdeführerin ist diesbezüglich jedoch entgegenzuhalten, dass im zitierten Fall die bildgebenden Untersuchungen rund 3 Monate nach Verfügungserlass erstellt wurden, während vorliegend zwischen dem Verfügungserlass und den eingereichten Berichten mehr als ein Jahr liegt. Zudem wird in den eingereichten Bericht auf Symptome Bezug genommen, die seit Dezember 2016 respektive Juni 2017 bestünden. Bereits aus diesem Grund ist die Verwertbarkeit dieser Berichte für das vorliegende Verfahren nach vorläufiger Beurteilung zu verneinen.» 7.2 Dagegen kann dem psychiatrischen Teilgutachten von Dr. med. N.___ vom 12. September 2014 (IV-Nr. 92) nicht voller Beweiswert zugemessen werden. So erscheint die Anwesenheit der Tochter der Beschwerdeführerin während der Begutachtung durch Dr. med. N.___ im Lichte der Rechtsprechung von BGE 140 V 260 als sehr problematisch. So ist der Beizug Angehöriger zur Übersetzung des psychiatrischen Untersuchungsgesprächs prinzipiell ausgeschlossen. Die Regel, dass das Gespräch zwischen psychiatrischem Sachverständigen und zu untersuchender Person nicht von einem Familienmitglied übersetzt werden soll, deckt sich mit der einhelligen medizinischen und juristischen Lehre. Danach eignen sich Angehörige (sinngemäss auch Freunde und Bekannte) nicht als Dolmetscher, weil sie infolge mangelnder Distanz zum Exploranden und (beiderseitigem) Zwang zu «familienrollenkonformem» Verhalten befangen sind (BGE 140 V 260 E. 3.2.4). Die Tochter der Beschwerdeführerin wurde zwar offenbar auf Wunsch der Versicherten zum Gespräch zugelassen, weshalb es fast schon rechtsmissbräuchlich erscheint, wenn sich die Beschwerdeführerin darauf beruft, das Gutachten sei wegen der Anwesenheit ihrer Tochter nicht verwertbar, zumal die Beschwerdeführerin im Vorfeld der Begutachtung auf einen Dolmetscher schriftlich verzichtet hat. Dennoch ist schlussendlich der Gutachter dafür verantwortlich, für ein geeignetes und zulässiges Setting für eine Begutachtung zu sorgen. Ein solches lag im vorliegenden Fall – zumindest bei der psychiatrischen Begutachtung – nicht vor. Der Beweiswert des Gutachtens wäre gemäss BGE 140 V 260 E. 3.3.3 zwar dann nicht geschmälert, wenn den Umständen nach auszuschliessen ist, dass sich die Übersetzung durch Familienangehörige wesentlich auf die gutachtliche Beurteilung ausgewirkt hat. Die Beschwerdeführerin bringt diesbezüglich vor, die psychiatrische Exploration von Dr. med. N.___ sei ausschliesslich mit der Tochter und nicht mit ihr selbst geführt worden. Eine Eigenanamnese sei mithin nicht erfolgt. Dazu hielten die Gutachter in ihrer Stellungnahme vom 25. November 2016 fest, eine Verständigung mit der Versicherten auf Deutsch sei möglich gewesen und die Tochter habe nur ergänzt, wenn dies explizit gewünscht worden sei. Aufgrund dieser Darstellungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Übersetzung der Tochter keine wesentlichen Auswirkungen auf die psychiatrische Begutachtung gehabt hat, weshalb auf das Teilgutachten von Dr. med. N.___ nicht abgestellt werden kann. Im Übrigen vermag auch die von Dr. med. N.___ vorgenommene Indikatoren-Beurteilung gemäss BGE 141 V 281 nur bedingt zu überzeugen. Die Beschwerdegegnerin liess eine solche zwar nachträglich bei Dr. med. N.___ einholen (IV-Nr. 106). Darin fehlt es jedoch an einer eingehenden und nachvollziehbaren Auseinandersetzung mit den einzelnen Indikatoren, weshalb das psychiatrische Teilgutachten auch aus diesem Grund kaum verwertbar ist.

7.2 Dagegen kann dem psychiatrischen Teilgutachten von Dr. med. N.___ vom 12. September 2014 (IV-Nr. 92) nicht voller Beweiswert zugemessen werden. So erscheint die Anwesenheit der Tochter der Beschwerdeführerin während der Begutachtung durch Dr. med. N.___ im Lichte der Rechtsprechung von BGE 140 V 260 als sehr problematisch. So ist der Beizug Angehöriger zur Übersetzung des psychiatrischen Untersuchungsgesprächs prinzipiell ausgeschlossen. Die Regel, dass das Gespräch zwischen psychiatrischem Sachverständigen und zu untersuchender Person nicht von einem Familienmitglied übersetzt werden soll, deckt sich mit der einhelligen medizinischen und juristischen Lehre. Danach eignen sich Angehörige (sinngemäss auch Freunde und Bekannte) nicht als Dolmetscher, weil sie infolge mangelnder Distanz zum Exploranden und (beiderseitigem) Zwang zu «familienrollenkonformem» Verhalten befangen sind (BGE 140 V 260 E. 3.2.4). Die Tochter der Beschwerdeführerin wurde zwar offenbar auf Wunsch der Versicherten zum Gespräch zugelassen, weshalb es fast schon rechtsmissbräuchlich erscheint, wenn sich die Beschwerdeführerin darauf beruft, das Gutachten sei wegen der Anwesenheit ihrer Tochter nicht verwertbar, zumal die Beschwerdeführerin im Vorfeld der Begutachtung auf einen Dolmetscher schriftlich verzichtet hat. Dennoch ist schlussendlich der Gutachter dafür verantwortlich, für ein geeignetes und zulässiges Setting für eine Begutachtung zu sorgen. Ein solches lag im vorliegenden Fall – zumindest bei der psychiatrischen Begutachtung – nicht vor. Der Beweiswert des Gutachtens wäre gemäss BGE 140 V 260 E. 3.3.3 zwar dann nicht geschmälert, wenn den Umständen nach auszuschliessen ist, dass sich die Übersetzung durch Familienangehörige wesentlich auf die gutachtliche Beurteilung ausgewirkt hat. Die Beschwerdeführerin bringt diesbezüglich vor, die psychiatrische Exploration von Dr. med. N.___ sei ausschliesslich mit der Tochter und nicht mit ihr selbst geführt worden. Eine Eigenanamnese sei mithin nicht erfolgt. Dazu hielten die Gutachter in ihrer Stellungnahme vom 25. November 2016 fest, eine Verständigung mit der Versicherten auf Deutsch sei möglich gewesen und die Tochter habe nur ergänzt, wenn dies explizit gewünscht worden sei. Aufgrund dieser Darstellungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Übersetzung der Tochter keine wesentlichen Auswirkungen auf die psychiatrische Begutachtung gehabt hat, weshalb auf das Teilgutachten von Dr. med. N.___ nicht abgestellt werden kann. Im Übrigen vermag auch die von Dr. med. N.___ vorgenommene Indikatoren-Beurteilung gemäss BGE 141 V 281 nur bedingt zu überzeugen. Die Beschwerdegegnerin liess eine solche zwar nachträglich bei Dr. med. N.___ einholen (IV-Nr. 106). Darin fehlt es jedoch an einer eingehenden und nachvollziehbaren Auseinandersetzung mit den einzelnen Indikatoren, weshalb das psychiatrische Teilgutachten auch aus diesem Grund kaum verwertbar ist. 8. Aufgrund der vorgenannten Unklarheiten wurde von Seiten des Versicherungsgerichts bei der Psychiaterin Dr. med. M.___ ein psychiatrisches Gutachten unter Beizug einer […] Dolmetscherin veranlasst.

8. Aufgrund der vorgenannten Unklarheiten wurde von Seiten des Versicherungsgerichts bei der Psychiaterin Dr. med. M.___ ein psychiatrisches Gutachten unter Beizug einer […] Dolmetscherin veranlasst. 8.1 Das psychiatrische Gutachten von Dr. med. M.___ vom 9. Februar 2018 (A.S. 84 ff.) wird den allgemeinen rechtsprechungsgemässen Anforderungen gerecht. Es stammt es von einer unabhängigen Fachärztin, welche die Beschwerdeführerin sehr eingehend untersucht (S. 19 - 27 des Gutachtens) und die Vorakten studiert hat (S. 1 - 19 des Gutachtens). Die Aussagen der Expertin sind in allen Punkten schlüssig und nachvollziehbar.

8.1 Das psychiatrische Gutachten von Dr. med. M.___ vom 9. Februar 2018 (A.S. 84 ff.) wird den allgemeinen rechtsprechungsgemässen Anforderungen gerecht. Es stammt es von einer unabhängigen Fachärztin, welche die Beschwerdeführerin sehr eingehend untersucht (S. 19 - 27 des Gutachtens) und die Vorakten studiert hat (S. 1 - 19 des Gutachtens). Die Aussagen der Expertin sind in allen Punkten schlüssig und nachvollziehbar. 8.1.1 Dr. med. M.___ begründet ausführlich und nachvollziehbar ihre Schlussfolgerungen, wonach keine psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorlägen. Die leichtgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F 32.00) sowie die akzentuierten Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z 73.1) hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Bei der Beurteilung des Schweregrades der depressiven Symptomatik könne aufgrund der widersprüchlichen Angaben der Beschwerdeführerin nur auf objektivierbare psychopathologische Befunde abgestellt werden. Das übliche Vorgehen gemäss ICD-10 mit Berücksichtigung der numerischen Anzahl von Symptomen könne nicht verwendet werden. Der beobachtbare psychopathologische Befund mit leichtgradiger depressiver Stimmung, diskret vermindertem Antrieb, leichter gedanklicher Einengung und Minderung des Selbstwertgefühles entspreche einer leichtgradigen depressiven Symptomatik. Die von der Versicherten beschriebene erhöhte Ermüdbarkeit im Alltag könne nicht verifiziert werden, im Rahmen der Untersuchung zeigten sich keine Hinweise auf eine gesteigerte geistige oder psychomotorische Ermüdbarkeit. Der beschriebene Interessen- und Freudeverlust und die von der Versicherten beschriebenen Schlafstörungen könnten nicht überprüft werden. Unbegründete Selbstvorwürfe oder unangemessene Schuldgefühle hätten nicht eruiert werden können. Suizidgedanken oder suizidales Verhalten seien von der Versicherten verneint worden. Eine psychomotorische Agitiertheit oder Hemmung seien nicht zu beobachten gewesen. Sie habe eine Appetitminderung angegeben, eine Gewichtsveränderung sei verneint worden. Ein morgendliches Früherwachen oder Morgentief seien nicht geschildert und auf Nachfrage verneint worden. Die wiederholten Hinweise der Beschwerdeführerin, dass sie zu Hause ganz alleine sei, dass der Ehemann arbeite und die Kinder ausgezogen seien, wiesen auf akzentuierte abhängige Persönlichkeitsanteile hin. Der behandelnde Psychiater habe ebenfalls beschrieben, dass der Auszug der Kinder die Versicherte sehr mitgenommen habe und sie sich seitdem nicht mehr gebraucht und nichts mehr wert fühle. Dr. med. E.___ habe ferner vermeidende Züge beschrieben, wofür auch die wiederholten Hinweise auf die sehr passive Haltung der Versicherten in den Abakus-Berichten sprechen würden. Die narzisstischen Anteile würden sich in einer erhöhten Kränkbarkeit mit anhaltendem Hadern bezüglich der Kündigung durch den Arbeitgeber äussern. Die Beschwerdeführerin habe selbst geschildert, dass sie sich sehr rasch verletzt und enttäuscht fühle und nachtragend sei. Diese akzentuierten Persönlichkeitszüge würden nicht das Ausmass einer Persönlichkeitsstörung annehmen und würden nicht zu einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit führen.

8.1.1 Dr. med. M.___ begründet ausführlich und nachvollziehbar ihre Schlussfolgerungen, wonach keine psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorlägen. Die leichtgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F 32.00) sowie die akzentuierten Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z 73.1) hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Bei der Beurteilung des Schweregrades der depressiven Symptomatik könne aufgrund der widersprüchlichen Angaben der Beschwerdeführerin nur auf objektivierbare psychopathologische Befunde abgestellt werden. Das übliche Vorgehen gemäss ICD-10 mit Berücksichtigung der numerischen Anzahl von Symptomen könne nicht verwendet werden. Der beobachtbare psychopathologische Befund mit leichtgradiger depressiver Stimmung, diskret vermindertem Antrieb, leichter gedanklicher Einengung und Minderung des Selbstwertgefühles entspreche einer leichtgradigen depressiven Symptomatik. Die von der Versicherten beschriebene erhöhte Ermüdbarkeit im Alltag könne nicht verifiziert werden, im Rahmen der Untersuchung zeigten sich keine Hinweise auf eine gesteigerte geistige oder psychomotorische Ermüdbarkeit. Der beschriebene Interessen- und Freudeverlust und die von der Versicherten beschriebenen Schlafstörungen könnten nicht überprüft werden. Unbegründete Selbstvorwürfe oder unangemessene Schuldgefühle hätten nicht eruiert werden können. Suizidgedanken oder suizidales Verhalten seien von der Versicherten verneint worden. Eine psychomotorische Agitiertheit oder Hemmung seien nicht zu beobachten gewesen. Sie habe eine Appetitminderung angegeben, eine Gewichtsveränderung sei verneint worden. Ein morgendliches Früherwachen oder Morgentief seien nicht geschildert und auf Nachfrage verneint worden. Die wiederholten Hinweise der Beschwerdeführerin, dass sie zu Hause ganz alleine sei, dass der Ehemann arbeite und die Kinder ausgezogen seien, wiesen auf akzentuierte abhängige Persönlichkeitsanteile hin. Der behandelnde Psychiater habe ebenfalls beschrieben, dass der Auszug der Kinder die Versicherte sehr mitgenommen habe und sie sich seitdem nicht mehr gebraucht und nichts mehr wert fühle. Dr. med. E.___ habe ferner vermeidende Züge beschrieben, wofür auch die wiederholten Hinweise auf die sehr passive Haltung der Versicherten in den Abakus-Berichten sprechen würden. Die narzisstischen Anteile würden sich in einer erhöhten Kränkbarkeit mit anhaltendem Hadern bezüglich der Kündigung durch den Arbeitgeber äussern. Die Beschwerdeführerin habe selbst geschildert, dass sie sich sehr rasch verletzt und enttäuscht fühle und nachtragend sei. Diese akzentuierten Persönlichkeitszüge würden nicht das Ausmass einer Persönlichkeitsstörung annehmen und würden nicht zu einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit führen. 8.1.2 Des Weiteren setzte sich Dr. med. M.___ überzeugend mit allfälligen Differentialdiagnosen und entgegenstehenden Arztberichten auseinander: Eine Persönlichkeitsstörung, deren Diagnose das Vorliegen einer seit dem frühen Erwachsenenalter bestehenden Beeinträchtigung der sozialen Funktionsfähigkeit in mehreren Lebensbereichen erfordere, liege nicht vor. Die Beschwerdeführerin lebe in einer stabilen Ehe, Konflikte innerhalb der privaten Beziehungen seien von ihr verneint worden. Sie sei trotz und mit ihrer Persönlichkeitsstruktur dazu in der Lage gewesen, viele Jahre lang die Mehrfachbelastung von Vollzeittätigkeit, Mutterschaft von vier Kindern und Haushalt zu bewältigen. Die berufliche Anamnese mit langjähriger Anstellung bei demselben Arbeitgeber und Einnahme einer Vorarbeiterrolle sei über viele Jahre unauffällig beziehungsweise sogar erfolgreich gewesen. Der ehemalige Arbeitgeber habe die Angaben der Versicherten bestätigt, dass es am Arbeitsplatz keine Konflikte gegeben habe.

8.1.2 Des Weiteren setzte sich Dr. med. M.___ überzeugend mit allfälligen Differentialdiagnosen und entgegenstehenden Arztberichten auseinander: Eine Persönlichkeitsstörung, deren Diagnose das Vorliegen einer seit dem frühen Erwachsenenalter bestehenden Beeinträchtigung der sozialen Funktionsfähigkeit in mehreren Lebensbereichen erfordere, liege nicht vor. Die Beschwerdeführerin lebe in einer stabilen Ehe, Konflikte innerhalb der privaten Beziehungen seien von ihr verneint worden. Sie sei trotz und mit ihrer Persönlichkeitsstruktur dazu in der Lage gewesen, viele Jahre lang die Mehrfachbelastung von Vollzeittätigkeit, Mutterschaft von vier Kindern und Haushalt zu bewältigen. Die berufliche Anamnese mit langjähriger Anstellung bei demselben Arbeitgeber und Einnahme einer Vorarbeiterrolle sei über viele Jahre unauffällig beziehungsweise sogar erfolgreich gewesen. Der ehemalige Arbeitgeber habe die Angaben der Versicherten bestätigt, dass es am Arbeitsplatz keine Konflikte gegeben habe. Sodann habe Dr. med. E.___ in seinen Berichten neben der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode auch die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung gestellt, ohne deren diagnostische Kriterien zu diskutieren oder diese Diagnose zu begründen. Die Schmerzen würden die subjektiven Hauptbeschwerden der Versicherten darstellen. Die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Störung (oder auch einer chronischen somatoformen Störung oder einer anderen somatoformen Störung) erfordere das Vorliegen von wiederholten Forderungen nach weiteren diagnostischen Abklärungen und/oder Interventionen, was im Falle der Versicherten nicht zutreffe. Die Beschwerdeführerin habe vielmehr wiederholt die ihr empfohlenen neurochirurgischen Eingriffe abgelehnt. Eine beträchtliche persönliche oder medizinische Betreuung könne aufgrund der Unterlagen nicht ausgemacht werden. Wiederholte Arztwechsel, eine übermässig hohe Konsultationsfrequenz oder häufige Notfalluntersuchungen seien nicht festzustellen. Das Grundkriterium des erforderlichen Schweregrades der Symptomatik sei nicht erfüllt.

Sodann habe Dr. med. E.___ in seinen Berichten neben der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode auch die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung gestellt, ohne deren diagnostische Kriterien zu diskutieren oder diese Diagnose zu begründen. Die Schmerzen würden die subjektiven Hauptbeschwerden der Versicherten darstellen. Die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Störung (oder auch einer chronischen somatoformen Störung oder einer anderen somatoformen Störung) erfordere das Vorliegen von wiederholten Forderungen nach weiteren diagnostischen Abklärungen und/oder Interventionen, was im Falle der Versicherten nicht zutreffe. Die Beschwerdeführerin habe vielmehr wiederholt die ihr empfohlenen neurochirurgischen Eingriffe abgelehnt. Eine beträchtliche persönliche oder medizinische Betreuung könne aufgrund der Unterlagen nicht ausgemacht werden. Wiederholte Arztwechsel, eine übermässig hohe Konsultationsfrequenz oder häufige Notfalluntersuchungen seien nicht festzustellen. Das Grundkriterium des erforderlichen Schweregrades der Symptomatik sei nicht erfüllt. Weiter führte Dr. med. M.___ aus, der psychiatrische G.___-Gutachter Dr. med. N.___ habe die Diagnose einer Dysthymie formuliert, deren wesentliches Kennzeichen eine Iangdauernde, depressive Verstimmung gewesen sei. Eine Dysthymie sei per definitionem von sehr leichtgradiger Natur. Gemäss ICD-10 seien bei Vorliegen einer Dysthymie die diagnostischen Kriterien selbst einer leichtgradigen depressiven Episode nicht erfüllt. Nach Ansicht der Referentin seien die Kriterien einer leichtgradigen depressiven Episode jedoch erfüllt. Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei die Differenzialdiagnose zwischen leichtgradiger depressiver Episode versus Dysthymie wenig relevant, da der leichte bzw. sehr leichte Schweregrad beider Störungen in einer überwiegend manuellen Tätigkeit nicht zu einer Minderung der Arbeitsfähigkeit führe. Dr. med. N.___ habe geschrieben, dass differenzialdiagnostisch eine rezidivierende depressive Störung nicht auszuschliessen sei. Bei diesbezüglich spezifischer Nachfrage bei der Versicherten und ihrem Sohn hätten sich jedoch keine Hinweise auf wiederkehrende, zeitlich abgegrenzte depressive Episoden oder Phasen zwischenzeitlicher vollständiger Remission ergeben. Frühere, bereits vor den Schmerzen aufgetretene depressive Episoden seien von der Versicherten verneint worden.

Weiter führte Dr. med. M.___ aus, der psychiatrische G.___-Gutachter Dr. med. N.___ habe die Diagnose einer Dysthymie formuliert, deren wesentliches Kennzeichen eine Iangdauernde, depressive Verstimmung gewesen sei. Eine Dysthymie sei per definitionem von sehr leichtgradiger Natur. Gemäss ICD-10 seien bei Vorliegen einer Dysthymie die diagnostischen Kriterien selbst einer leichtgradigen depressiven Episode nicht erfüllt. Nach Ansicht der Referentin seien die Kriterien einer leichtgradigen depressiven Episode jedoch erfüllt. Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei die Differenzialdiagnose zwischen leichtgradiger depressiver Episode versus Dysthymie wenig relevant, da der leichte bzw. sehr leichte Schweregrad beider Störungen in einer überwiegend manuellen Tätigkeit nicht zu einer Minderung der Arbeitsfähigkeit führe. Dr. med. N.___ habe geschrieben, dass differenzialdiagnostisch eine rezidivierende depressive Störung nicht auszuschliessen sei. Bei diesbezüglich spezifischer Nachfrage bei der Versicherten und ihrem Sohn hätten sich jedoch keine Hinweise auf wiederkehrende, zeitlich abgegrenzte depressive Episoden oder Phasen zwischenzeitlicher vollständiger Remission ergeben. Frühere, bereits vor den Schmerzen aufgetretene depressive Episoden seien von der Versicherten verneint worden. Die Psychiaterin Dr. med. J.___ habe in ihrer Beurteilung z.Hd. des Rechtsvertreters die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung formuliert, ohne dabei die dafür erforderlichen Angaben zum zeitlichen Längsschnittverlauf zu machen. In sehr widersprüchlicher Weise habe Frau Dr. med. J.___ in ihrem Bericht von «psychiatrischen Mehrfachdiagnosen» gesprochen, ohne dass sie mehrere Diagnosen gestellt hätte. Differenzialdiagnostisch sei gemäss Dr. med. J.___ an eine protrahierte depressive Entwicklung nach Schädigung des Gehirnes gemäss F 06 zu denken. Bei Status nach Herzstillstand und Reanimation sei differentialdiagnostisch das Erleiden einer Hirnschädigung durch Hypoxie (Sauerstoffmangel) zu erwägen. Bezüglich des von der Versicherten geschilderten Ereignisses mit Herzstillstand und Reanimation im Dezember 2006 lägen leider keine Unterlagen vor. Anlässlich der heutigen Untersuchung hätten sich keine Hinweise auf möglicherweise hirnorganisch bedingte Symptome ergeben. Insbesondere hätten während der vierstündigen Exploration keine kognitiven Defizite, keine Ermüdungszeichen und keine Affektlabilität oder gar psychische Enthemmung beobachtet werden können. Die anfänglich von der Versicherten gezeigte Passivität sei im Verlauf der Untersuchung nicht durchgängig gewesen, themenabhängig habe die Beschwerdeführerin sehr präsent und wach gewirkt. Die von Frau Dr. med. J.___ beschriebenen Wortfindungsstörungen in der Muttersprache hätten nicht beobachtet werden können. Gemäss Frau Dr. med. J.___ habe die Versicherte angegeben, nach dem Ereignis von 2006 ihre Schweizerischen Sprachkenntnisse verloren zu haben. Angesichts der heutigen Untersuchung habe die Versicherte die von der Referentin formulierten Fragen aber auch ohne Übersetzung durch die Dolmetscherin jeweils gut verstehen können, sodass sie teilweise ohne Abwarten der Übersetzung auf […] geantwortet habe. Ein gewisser Verlust der fremdsprachlichen Fähigkeiten bei fehlenden Kontakten zu deutschsprachigen Personen sei zudem als normal zu bezeichnen. Eine plötzlich einsetzende Wesensänderung sei vom Sohn der Versicherten nicht beschrieben worden, sondern vielmehr eine allmähliche Veränderung. Der ehemalige Arbeitgeber der Versicherten habe keinen abrupten Leistungseinbruch beschrieben, sondern ebenfalls eine langfristige Krankheitsentwicklung. Die Beschwerdeführerin habe ihr Arbeitspensum bereits vor dem Ereignis von 100 auf 80 % reduziert und habe auch nach 2006 für weitere vier Jahre bei demselben Arbeitgeber gearbeitet. Ergänzend ist zum Privatgutachten von Dr. med. J.___ vom 4. Juli 2016 (IV-Nr. 236, S. 25) anzufügen, dass ein Parteigutachten nicht den gleichen Rang wie ein vom Gericht oder vom Versicherungsträger nach dem vorgegebenen Verfahrensrecht eingeholtes Gutachten besitzt. So darf das Gericht den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten externer Spezialärzte vollen Beweiswert zuerkennen, solange «nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit» der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 2.2.2 S. 232, 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Ein Parteigutachten verpflichtet indessen das Gericht, den von der Rechtsprechung aufgestellten Richtlinien für die Beweiswürdigung folgend, zu prüfen, ob es in rechtserheblichen Fragen die Auffassung und Schlussfolgerungen des vom Gericht oder vom Versicherungsträger förmlich bestellten Gutachters derart zu erschüttern vermag, dass davon abzuweichen ist (vgl. BGE 125 V 351). Dies kann vorliegend verneint werden. So begründet Dr. med. J.___ ihre im Vergleich zum Gutachten der G.___ divergierende Beurteilung kaum und führt auch nicht aus, inwiefern die im Gutachten vorgenommene psychiatrische Beurteilung mangelhaft sein soll. Insofern Dr. med. J.___ geltend macht, differentialdiagnostisch sollte an eine protrahierte progrediente depressive Entwicklung nach Schädigung des Gehirns (lCD-10 F 06) und sonstige psychische Störungen aufgrund einer Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns oder einer körperlichen Krankheit gedacht werden, ist festzuhalten, dass es sich hierbei lediglich um eine Hypothese handelt. Zusätzliche Hinweise dafür sind in den Akten nicht enthalten und werden von Dr. med. J.___ denn auch nicht angeführt.

Die Psychiaterin Dr. med. J.___ habe in ihrer Beurteilung z.Hd. des Rechtsvertreters die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung formuliert, ohne dabei die dafür erforderlichen Angaben zum zeitlichen Längsschnittverlauf zu machen. In sehr widersprüchlicher Weise habe Frau Dr. med. J.___ in ihrem Bericht von «psychiatrischen Mehrfachdiagnosen» gesprochen, ohne dass sie mehrere Diagnosen gestellt hätte. Differenzialdiagnostisch sei gemäss Dr. med. J.___ an eine protrahierte depressive Entwicklung nach Schädigung des Gehirnes gemäss F 06 zu denken. Bei Status nach Herzstillstand und Reanimation sei differentialdiagnostisch das Erleiden einer Hirnschädigung durch Hypoxie (Sauerstoffmangel) zu erwägen. Bezüglich des von der Versicherten geschilderten Ereignisses mit Herzstillstand und Reanimation im Dezember 2006 lägen leider keine Unterlagen vor. Anlässlich der heutigen Untersuchung hätten sich keine Hinweise auf möglicherweise hirnorganisch bedingte Symptome ergeben. Insbesondere hätten während der vierstündigen Exploration keine kognitiven Defizite, keine Ermüdungszeichen und keine Affektlabilität oder gar psychische Enthemmung beobachtet werden können. Die anfänglich von der Versicherten gezeigte Passivität sei im Verlauf der Untersuchung nicht durchgängig gewesen, themenabhängig habe die Beschwerdeführerin sehr präsent und wach gewirkt. Die von Frau Dr. med. J.___ beschriebenen Wortfindungsstörungen in der Muttersprache hätten nicht beobachtet werden können. Gemäss Frau Dr. med. J.___ habe die Versicherte angegeben, nach dem Ereignis von 2006 ihre Schweizerischen Sprachkenntnisse verloren zu haben. Angesichts der heutigen Untersuchung habe die Versicherte die von der Referentin formulierten Fragen aber auch ohne Übersetzung durch die Dolmetscherin jeweils gut verstehen können, sodass sie teilweise ohne Abwarten der Übersetzung auf […] geantwortet habe. Ein gewisser Verlust der fremdsprachlichen Fähigkeiten bei fehlenden Kontakten zu deutschsprachigen Personen sei zudem als normal zu bezeichnen. Eine plötzlich einsetzende Wesensänderung sei vom Sohn der Versicherten nicht beschrieben worden, sondern vielmehr eine allmähliche Veränderung. Der ehemalige Arbeitgeber der Versicherten habe keinen abrupten Leistungseinbruch beschrieben, sondern ebenfalls eine langfristige Krankheitsentwicklung. Die Beschwerdeführerin habe ihr Arbeitspensum bereits vor dem Ereignis von 100 auf 80 % reduziert und habe auch nach 2006 für weitere vier Jahre bei demselben Arbeitgeber gearbeitet. Ergänzend ist zum Privatgutachten von Dr. med. J.___ vom 4. Juli 2016 (IV-Nr. 236, S. 25) anzufügen, dass ein Parteigutachten nicht den gleichen Rang wie ein vom Gericht oder vom Versicherungsträger nach dem vorgegebenen Verfahrensrecht eingeholtes Gutachten besitzt. So darf das Gericht den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten externer Spezialärzte vollen Beweiswert zuerkennen, solange «nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit» der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 2.2.2 S. 232, 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Ein Parteigutachten verpflichtet indessen das Gericht, den von der Rechtsprechung aufgestellten Richtlinien für die Beweiswürdigung folgend, zu prüfen, ob es in rechtserheblichen Fragen die Auffassung und Schlussfolgerungen des vom Gericht oder vom Versicherungsträger förmlich bestellten Gutachters derart zu erschüttern vermag, dass davon abzuweichen ist (vgl. BGE 125 V 351). Dies kann vorliegend verneint werden. So begründet Dr. med. J.___ ihre im Vergleich zum Gutachten der G.___ divergierende Beurteilung kaum und führt auch nicht aus, inwiefern die im Gutachten vorgenommene psychiatrische Beurteilung mangelhaft sein soll. Insofern Dr. med. J.___ geltend macht, differentialdiagnostisch sollte an eine protrahierte progrediente depressive Entwicklung nach Schädigung des Gehirns (lCD-10 F 06) und sonstige psychische Störungen aufgrund einer Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns oder einer körperlichen Krankheit gedacht werden, ist festzuhalten, dass es sich hierbei lediglich um eine Hypothese handelt. Zusätzliche Hinweise dafür sind in den Akten nicht enthalten und werden von Dr. med. J.___ denn auch nicht angeführt. Des Weiteren führt Dr. med. M.___ schlüssig aus, es ergäben sich keine Hinweise auf eine posttraumatische Belastungsstörung oder gar eine Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung. Das Ereignis vom Dezember 2006 sei von der Versicherten nachvollziehbar als traumatisch erlebt beschrieben worden. Die diagnostischen Traumakriterien des ICD-10 hingegen im Sinne eines belastenden Ereignisses oder einer Situation aussergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmasses, welche bei fast jedem eine tiefe Verstörung hervorrufen würden, seien nicht erfüllt. Die Beschwerdeführerin habe geschildert, dass sie das Ereignis und die Reanimation nicht selbst erlebt habe, vielmehr habe der anwesende Ehemann das Ereignis geschildert. Von der Versicherten seien spontan keine Flashbacks geschildert worden, Albträume spezifischen Inhalts seien von ihr auf Nachfrage verneint worden. Bei den anlässlich von bestimmten Fernsehsendungen über Spitäler berichteten Bildern des damaligen Arztes handle es sich eher um Erinnerungsbilder und nicht um Flashbacks von sich aufdrängendem Charakter und dem Gefühl des erneuten Wiedererlebens. Eine erhöhte Schreckhaftigkeit sei nicht beschrieben worden und habe nicht beobachtet werden können. Anlässlich der Schilderung des Ereignisses sei eine gewisse Emotionalität und Trauer spürbar gewesen, jedoch keine vegetative Übererregbarkeit.

Des Weiteren führt Dr. med. M.___ schlüssig aus, es ergäben sich keine Hinweise auf eine posttraumatische Belastungsstörung oder gar eine Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung. Das Ereignis vom Dezember 2006 sei von der Versicherten nachvollziehbar als traumatisch erlebt beschrieben worden. Die diagnostischen Traumakriterien des ICD-10 hingegen im Sinne eines belastenden Ereignisses oder einer Situation aussergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmasses, welche bei fast jedem eine tiefe Verstörung hervorrufen würden, seien nicht erfüllt. Die Beschwerdeführerin habe geschildert, dass sie das Ereignis und die Reanimation nicht selbst erlebt habe, vielmehr habe der anwesende Ehemann das Ereignis geschildert. Von der Versicherten seien spontan keine Flashbacks geschildert worden, Albträume spezifischen Inhalts seien von ihr auf Nachfrage verneint worden. Bei den anlässlich von bestimmten Fernsehsendungen über Spitäler berichteten Bildern des damaligen Arztes handle es sich eher um Erinnerungsbilder und nicht um Flashbacks von sich aufdrängendem Charakter und dem Gefühl des erneuten Wiedererlebens. Eine erhöhte Schreckhaftigkeit sei nicht beschrieben worden und habe nicht beobachtet werden können. Anlässlich der Schilderung des Ereignisses sei eine gewisse Emotionalität und Trauer spürbar gewesen, jedoch keine vegetative Übererregbarkeit. 8.1.3 Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit führte Dr. med. M.___ sodann einleuchtend aus, die leichtgradige depressive Episode gehe einher mit einer leichtgradigen mentalen und psychomotorischen Verlangsamung, einer gedanklichen Einengung und einer diskreten Antriebsminderung. Die akzentuierten Persönlichkeitszüge würden nicht zu einer Beeinträchtigung psychischer Grundfunktionen führen. Es habe keine psychiatrische Störung festgestellt werden können, welche in der angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin, d.h. einer überwiegend manuell-körperlichen Tätigkeit ohne erhöhte Anforderungen bezüglich kognitiver Funktionen, zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führe. Eine nur leichtgradige depressive Symptomatik wirke sich in Tätigkeiten mit diesem Anforderungsprofil nicht leistungsmindernd aus. Aus psychiatrischer Sicht sei der Versicherten die bisherige Tätigkeit in einem vollen Arbeitspensum ohne Leistungseinschränkung zuzumuten. Die aus psychiatrischer Sicht vorliegende volle Arbeitsfähigkeit (volles Pensum, keine Leistungseinschränkung) gelte auch für Verweistätigkeiten.

8.1.3 Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit führte Dr. med. M.___ sodann einleuchtend aus, die leichtgradige depressive Episode gehe einher mit einer leichtgradigen mentalen und psychomotorischen Verlangsamung, einer gedanklichen Einengung und einer diskreten Antriebsminderung. Die akzentuierten Persönlichkeitszüge würden nicht zu einer Beeinträchtigung psychischer Grundfunktionen führen. Es habe keine psychiatrische Störung festgestellt werden können, welche in der angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin, d.h. einer überwiegend manuell-körperlichen Tätigkeit ohne erhöhte Anforderungen bezüglich kognitiver Funktionen, zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führe. Eine nur leichtgradige depressive Symptomatik wirke sich in Tätigkeiten mit diesem Anforderungsprofil nicht leistungsmindernd aus. Aus psychiatrischer Sicht sei der Versicherten die bisherige Tätigkeit in einem vollen Arbeitspensum ohne Leistungseinschränkung zuzumuten. Die aus psychiatrischer Sicht vorliegende volle Arbeitsfähigkeit (volles Pensum, keine Leistungseinschränkung) gelte auch für Verweistätigkeiten. Bezüglich des Verlaufs der Arbeitsfähigkeit setzt sich Dr. med. M.___ eingehend mit den Vorakten auseinander und würdigt die diesbezüglichen ärztlichen Einschätzungen. Dr. med. M.___ führt in diesem Zusammenhang aus, Anfang Januar 2010 habe Beschwerdeführerin die Kündigung ihrer Arbeitsstelle durch den Arbeitgeber erhalten. Ab dem 19. März 2010 sei sie durch ihren Hausarzt anhaltend zu 100 % krankgeschrieben worden. Die Beschwerdeführerin habe gegenüber den diversen Untersuchern wiederholt geschildert, dass es ihr mehrere Monate nach der Kündigung sehr schlecht gegangen sei. Aus diesem Zeitraum lägen keine Berichte / Informationen bezüglich des psychischen Zustandes der Versicherten vor. Es sei von dem Vorliegen einer vorübergehenden mittelgradigen depressiven Episode mit einer vorübergehenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um etwa 40 % auszugehen, wobei retrospektiv nicht genau festgelegt werden könne, für wie viele Monate diese Beeinträchtigung angehalten habe. Der psychiatrische Gutachter Dr. med. von F.___ habe sehr ähnlich geschrieben, dass zwischen Januar 2010 bis etwa Mitte 2010 von einer vorübergehenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um etwa 50 % auszugehen sei. Diese 50%ige Arbeitsunfähigkeit könne von der Referentin nicht ganz nachvollzogen werden, da eine mittelgradige depressive Symptomatik in überwiegend manuellen Tätigkeiten ohne erhöhte Anforderungen bezüglich kognitiver Funktionen keine anhaltende 50%ige Arbeitsunfähigkeit zu bewirken vermögen. Diese 50% stünden auch im Widerspruch zu dem zweiten Gutachten von Dr. med. Arb, in welchem der Versicherten eine «höchstens 40%ige» Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der mittelschweren depressiven Symptomatik bescheinigt werde. In seinem Gutachten vom Mai 2011 sei Dr. med. von F.___ zu dem Schluss gekommen, dass sich aus psychiatrischer Sicht keine Krankheit mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizieren lasse. Die leichtgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom habe keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Diese Beurteilung stimme mit der Einschätzung durch die Referentin überein und sei auch für den damaligen Zeitpunkt gut nachvollziehbar. In seinem Gutachten z.Hd. der Krankentaggeldversicherung vom Dezember 2011 hingegen habe Dr. med. von F.___ eine Verschlechterung des Zustandsbildes mit mittelgradiger depressiver Episode festgestellt. Gemäss Dr. med. von F.___ sei unter Berücksichtigung all der subjektiv beklagten Beschwerden und erhobenen Befunde, aber auch der festzustellenden Aggravationstendenz der Explorandin von einer höchstens 40-prozentigen Einschränkung der angestammten Tätigkeit in medizinisch-theoretischer Hinsicht auszugehen. Diese Einschätzung sei nach Ansicht der Referentin nachvollziehbar, wobei Dr. med. von F.___ bereits damals auf die nicht ausgeschöpften Behandlungsmöglichkeiten und die Verbesserungsmöglichkeit der Arbeitsfähigkeit durch eine Steigerung der Sitzungsfrequenz und Dosisanpassung der antidepressiven Medikation hingewiesen habe.

Bezüglich des Verlaufs der Arbeitsfähigkeit setzt sich Dr. med. M.___ eingehend mit den Vorakten auseinander und würdigt die diesbezüglichen ärztlichen Einschätzungen. Dr. med. M.___ führt in diesem Zusammenhang aus, Anfang Januar 2010 habe Beschwerdeführerin die Kündigung ihrer Arbeitsstelle durch den Arbeitgeber erhalten. Ab dem 19. März 2010 sei sie durch ihren Hausarzt anhaltend zu 100 % krankgeschrieben worden. Die Beschwerdeführerin habe gegenüber den diversen Untersuchern wiederholt geschildert, dass es ihr mehrere Monate nach der Kündigung sehr schlecht gegangen sei. Aus diesem Zeitraum lägen keine Berichte / Informationen bezüglich des psychischen Zustandes der Versicherten vor. Es sei von dem Vorliegen einer vorübergehenden mittelgradigen depressiven Episode mit einer vorübergehenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um etwa 40 % auszugehen, wobei retrospektiv nicht genau festgelegt werden könne, für wie viele Monate diese Beeinträchtigung angehalten habe. Der psychiatrische Gutachter Dr. med. von F.___ habe sehr ähnlich geschrieben, dass zwischen Januar 2010 bis etwa Mitte 2010 von einer vorübergehenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um etwa 50 % auszugehen sei. Diese 50%ige Arbeitsunfähigkeit könne von der Referentin nicht ganz nachvollzogen werden, da eine mittelgradige depressive Symptomatik in überwiegend manuellen Tätigkeiten ohne erhöhte Anforderungen bezüglich kognitiver Funktionen keine anhaltende 50%ige Arbeitsunfähigkeit zu bewirken vermögen. Diese 50% stünden auch im Widerspruch zu dem zweiten Gutachten von Dr. med. Arb, in welchem der Versicherten eine «höchstens 40%ige» Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der mittelschweren depressiven Symptomatik bescheinigt werde. In seinem Gutachten vom Mai 2011 sei Dr. med. von F.___ zu dem Schluss gekommen, dass sich aus psychiatrischer Sicht keine Krankheit mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizieren lasse. Die leichtgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom habe keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Diese Beurteilung stimme mit der Einschätzung durch die Referentin überein und sei auch für den damaligen Zeitpunkt gut nachvollziehbar. In seinem Gutachten z.Hd. der Krankentaggeldversicherung vom Dezember 2011 hingegen habe Dr. med. von F.___ eine Verschlechterung des Zustandsbildes mit mittelgradiger depressiver Episode festgestellt. Gemäss Dr. med. von F.___ sei unter Berücksichtigung all der subjektiv beklagten Beschwerden und erhobenen Befunde, aber auch der festzustellenden Aggravationstendenz der Explorandin von einer höchstens 40-prozentigen Einschränkung der angestammten Tätigkeit in medizinisch-theoretischer Hinsicht auszugehen. Diese Einschätzung sei nach Ansicht der Referentin nachvollziehbar, wobei Dr. med. von F.___ bereits damals auf die nicht ausgeschöpften Behandlungsmöglichkeiten und die Verbesserungsmöglichkeit der Arbeitsfähigkeit durch eine Steigerung der Sitzungsfrequenz und Dosisanpassung der antidepressiven Medikation hingewiesen habe. Der ambulant behandelnde Psychiater Dr. med. E.___ habe der Versicherten in seinen Berichten von Oktober 2011 und März 2013 eine seit August 2011 (Behandlungsbeginn bei ihm) anhaltende 100%ige Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer mittelgradigen depressiven Symptomatik attestiert. Diese Einschätzung sei von ihm nicht begründet worden und sei in mehrfacher Hinsicht nicht nachvollziehbar. Zum einen scheine Dr. med. E.___ die subjektiven Angaben der Versicherten nicht kritisch hinterfragt und ihre Aggravationstendenz nicht erkannt zu haben. Zum anderen vermöge eine mittelgradige depressive Symptomatik keine anhaltende 100%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in manuell körperlichen Tätigkeiten zu begründen. In seinem Bericht vom Februar 2016 bescheinige Dr. med. E.___ der Versicherten eine mindestens 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und eine 60%ige Arbeitsunfähigkeit für Verweistätigkeiten, ohne ein Leistungsprofil möglicher Verweistätigkeiten zu beschreiben. Anlässlich des Telefonats mit der Referentin habe Dr. med. E.___ wiederum angegeben, von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit der Versicherten auszugehen bei weiterhin mindestens mittelgradiger depressiver Symptomatik. Der Widerspruch zu den bisherigen Einschätzungen sei nicht aufzulösen. Ergänzend ist bezüglich des Berichts von Dr. med. E.___ vom 5. Februar 2016 (IV-Nr. 117, S. 3) festzuhalten, dass er darin lediglich auf die seiner Ansicht nach seit 2010 anhaltenden Beschwerden und Einschränkungen verweist. Die seiner Meinung nach bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und mindestens 60%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für Verweistätigkeiten begründet er jedoch nur wenig überzeugend. In diesem Zusammenhang ist zudem der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen mitunter eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353), weshalb dem Bericht von Dr. med. E.___ auch im Lichte dessen kaum Beweiswert zuzumessen ist.

Der ambulant behandelnde Psychiater Dr. med. E.___ habe der Versicherten in seinen Berichten von Oktober 2011 und März 2013 eine seit August 2011 (Behandlungsbeginn bei ihm) anhaltende 100%ige Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer mittelgradigen depressiven Symptomatik attestiert. Diese Einschätzung sei von ihm nicht begründet worden und sei in mehrfacher Hinsicht nicht nachvollziehbar. Zum einen scheine Dr. med. E.___ die subjektiven Angaben der Versicherten nicht kritisch hinterfragt und ihre Aggravationstendenz nicht erkannt zu haben. Zum anderen vermöge eine mittelgradige depressive Symptomatik keine anhaltende 100%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in manuell körperlichen Tätigkeiten zu begründen. In seinem Bericht vom Februar 2016 bescheinige Dr. med. E.___ der Versicherten eine mindestens 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und eine 60%ige Arbeitsunfähigkeit für Verweistätigkeiten, ohne ein Leistungsprofil möglicher Verweistätigkeiten zu beschreiben. Anlässlich des Telefonats mit der Referentin habe Dr. med. E.___ wiederum angegeben, von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit der Versicherten auszugehen bei weiterhin mindestens mittelgradiger depressiver Symptomatik. Der Widerspruch zu den bisherigen Einschätzungen sei nicht aufzulösen. Ergänzend ist bezüglich des Berichts von Dr. med. E.___ vom 5. Februar 2016 (IV-Nr. 117, S. 3) festzuhalten, dass er darin lediglich auf die seiner Ansicht nach seit 2010 anhaltenden Beschwerden und Einschränkungen verweist. Die seiner Meinung nach bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und mindestens 60%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für Verweistätigkeiten begründet er jedoch nur wenig überzeugend. In diesem Zusammenhang ist zudem der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen mitunter eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353), weshalb dem Bericht von Dr. med. E.___ auch im Lichte dessen kaum Beweiswert zuzumessen ist. Der psychiatrische Gutachter Dr. med. N.___ habe der Versicherten im Januar 2015 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht bescheinigt. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit habe er mit dem Vorliegen der Diagnose einer Dysthymie begründet, was in keiner Weise nachvollziehbar sei. Zum einen könne eine Arbeitsunfähigkeit nicht durch eine Diagnose begründet werden, vielmehr sei eine Stellungnahme bezüglich der Funktionseinschränkungen erforderlich. Zum anderen handle es sich bei einer Dysthymie per definitionem um eine leichtgradige depressive Verstimmung, welche nicht zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in manuell körperlichen Tätigkeiten führe.

Der psychiatrische Gutachter Dr. med. N.___ habe der Versicherten im Januar 2015 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht bescheinigt. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit habe er mit dem Vorliegen der Diagnose einer Dysthymie begründet, was in keiner Weise nachvollziehbar sei. Zum einen könne eine Arbeitsunfähigkeit nicht durch eine Diagnose begründet werden, vielmehr sei eine Stellungnahme bezüglich der Funktionseinschränkungen erforderlich. Zum anderen handle es sich bei einer Dysthymie per definitionem um eine leichtgradige depressive Verstimmung, welche nicht zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in manuell körperlichen Tätigkeiten führe. Die Psychiaterin Frau Dr. med. J.___ habe dem Versicherten in ihrem Gutachten vom Februar 2016 eine mindestens 80%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, ohne diese zu begründen. In diesem Bericht finde sich keine vollständige biographische oder psychiatrische Anamnese, keine Begründung der diagnostischen Einschätzung und keine Auseinandersetzung mit den Vorbeurteilungen. Unter den objektiven Befunden würden Vermutungen («V. a. Pain Prone Anamnese mit Mehrfachtraumatisierungen in der Kinder- und Jugendzeit») und Wertungen angeführt («im Kontakt mit Familienmitgliedern primär prozesshaftes Funktionieren»). In der Beurteilung wiederum fänden sich Angaben zu der Interaktion («Affektiver Rapport herstellbar. Beim Erstkontakt und in der gesamten Gesprächssituation freundlich zugewandt.»). Obwohl Frau Dr. med. J.___ ein depressives Syndrom mittelschwerer Ausprägung im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung diagnostiziere, schreibe sie anschliessend, dass die Arbeitsfähigkeit durch die innerpsychische Verfestigung und Chronifizierung bei «psychiatrischen Mehrfachdiagnosen» deutlich eingeschränkt sei. Auf die Einschätzung durch Frau Dr. med. J.___ könne aus diesen Gründen nicht abgestellt werden.

Die Psychiaterin Frau Dr. med. J.___ habe dem Versicherten in ihrem Gutachten vom Februar 2016 eine mindestens 80%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, ohne diese zu begründen. In diesem Bericht finde sich keine vollständige biographische oder psychiatrische Anamnese, keine Begründung der diagnostischen Einschätzung und keine Auseinandersetzung mit den Vorbeurteilungen. Unter den objektiven Befunden würden Vermutungen («V. a. Pain Prone Anamnese mit Mehrfachtraumatisierungen in der Kinder- und Jugendzeit») und Wertungen angeführt («im Kontakt mit Familienmitgliedern primär prozesshaftes Funktionieren»). In der Beurteilung wiederum fänden sich Angaben zu der Interaktion («Affektiver Rapport herstellbar. Beim Erstkontakt und in der gesamten Gesprächssituation freundlich zugewandt.»). Obwohl Frau Dr. med. J.___ ein depressives Syndrom mittelschwerer Ausprägung im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung diagnostiziere, schreibe sie anschliessend, dass die Arbeitsfähigkeit durch die innerpsychische Verfestigung und Chronifizierung bei «psychiatrischen Mehrfachdiagnosen» deutlich eingeschränkt sei. Auf die Einschätzung durch Frau Dr. med. J.___ könne aus diesen Gründen nicht abgestellt werden. Zusammenfassend sei aus psychiatrischer Sicht retrospektiv von einer vorübergehenden, 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und in Verweistätigkeiten von Anfang 2010 bis Mitte 2010 auszugehen. Von Mitte 2010 bis Dezember 2011 habe eine volle Arbeitsfähigkeit bei nur Ieichtgradiger depressiver Symptomatik vorgelegen. Von Dezember 2011 (zweite Begutachtung bei Dr. med. von F.___) bis spätestens Januar 2015 (Begutachtung durch Dr. med. N.___) habe erneut mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine mittelgradige depressive Symptomatik mit einer 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorgelegen. Seit Januar 2015, d.h. auch im Juni 2016, und bis heute bestehe nur noch eine Ieichtgradige depressive Symptomatik ohne daraus resultierende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit.

Zusammenfassend sei aus psychiatrischer Sicht retrospektiv von einer vorübergehenden, 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und in Verweistätigkeiten von Anfang 2010 bis Mitte 2010 auszugehen. Von Mitte 2010 bis Dezember 2011 habe eine volle Arbeitsfähigkeit bei nur Ieichtgradiger depressiver Symptomatik vorgelegen. Von Dezember 2011 (zweite Begutachtung bei Dr. med. von F.___) bis spätestens Januar 2015 (Begutachtung durch Dr. med. N.___) habe erneut mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine mittelgradige depressive Symptomatik mit einer 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorgelegen. Seit Januar 2015, d.h. auch im Juni 2016, und bis heute bestehe nur noch eine Ieichtgradige depressive Symptomatik ohne daraus resultierende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. 8.1.4 Gemäss dem Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 sind sämtliche psychische Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren gemäss BGE 141 V 281 zu unterziehen, welches durch den psychiatrischen Gutachter bzw. die psychiatrische Gutachterin dementsprechend zu prüfen ist. Der Beweiswert der gutachterlichen Ausführungen von Dr. med. M.___ setzt also im Weiteren voraus, dass die im entsprechenden Entscheid aufgestellten Kriterien abgehandelt werden. Gemäss diesem Urteil soll der Gutachter stärker darauf achten, die Diagnosen so zu begründen, dass die Rechtsanwender nachvollziehen können, ob die klassifikatorischen Vorgaben nach ICD-10 tatsächlich eingehalten sind (Urteil E. 2.1); das Augenmerk ist namentlich auch auf Ausschlussgründe wie Aggravation zu richten (E. 2.2). Bei den psychosomatischen Beschwerdebildern – wie beispielsweise bei der somatoformen Schmerzstörung – besteht zudem keine Vermutung mehr, dass solche mit einer Willensanstrengung überwunden werden können, wovon nur abgewichen werden darf, wenn die sog. Förster-Kriterien erfüllt sind. Neu wird ein strukturierter, normativer Prüfungsraster angewandt (E. 3.6). Anhand eines Kataloges von Indikatoren erfolgt eine ergebnisoffene symmetrische Beurteilung des – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – tatsächlich erreichbaren Leistungsvermögens (E. 4.1.3):

8.1.4 Gemäss dem Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 sind sämtliche psychische Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren gemäss BGE 141 V 281 zu unterziehen, welches durch den psychiatrischen Gutachter bzw. die psychiatrische Gutachterin dementsprechend zu prüfen ist. Der Beweiswert der gutachterlichen Ausführungen von Dr. med. M.___ setzt also im Weiteren voraus, dass die im entsprechenden Entscheid aufgestellten Kriterien abgehandelt werden. Gemäss diesem Urteil soll der Gutachter stärker darauf achten, die Diagnosen so zu begründen, dass die Rechtsanwender nachvollziehen können, ob die klassifikatorischen Vorgaben nach ICD-10 tatsächlich eingehalten sind (Urteil E. 2.1); das Augenmerk ist namentlich auch auf Ausschlussgründe wie Aggravation zu richten (E. 2.2). Bei den psychosomatischen Beschwerdebildern – wie beispielsweise bei der somatoformen Schmerzstörung – besteht zudem keine Vermutung mehr, dass solche mit einer Willensanstrengung überwunden werden können, wovon nur abgewichen werden darf, wenn die sog. Förster-Kriterien erfüllt sind. Neu wird ein strukturierter, normativer Prüfungsraster angewandt (E. 3.6). Anhand eines Kataloges von Indikatoren erfolgt eine ergebnisoffene symmetrische Beurteilung des – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – tatsächlich erreichbaren Leistungsvermögens (E. 4.1.3): 1) Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)

1) Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) a) Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)

a) Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)

Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) b) Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen; E. 4.3.2)

b) Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen; E. 4.3.2) c) Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3)

c) Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) 2) Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4)

2) Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen (E. 4.4.1)

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck (E. 4.4.2)

behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck (E. 4.4.2) 8.1.4.1 Bei der Anspruchsprüfung nach BGE 141 V 281 ist zunächst auf den Verlauf und Ausgang von Therapien als wichtige Schweregradindikatoren (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 20. November 2017 E. 4.5.2) einzugehen. Diesbezüglich ist dem Gutachten von Dr. med. M.___ zu entnehmen, bis Juni 2016 sei eine geringe Inanspruchnahme von psychiatrisch-psychotherapeutischer Unterstützung zu verzeichnen gewesen. Die ambulante Behandlung sei über lange Zeit hinweg sehr niedrigfrequent gewesen mit Konsultationen in dreiwöchigen Abständen. Wie bereits von Dr. med. von F.___ festgehalten, sei bei einer solch niedrigfrequenten Behandlung keine inhaltliche Arbeit möglich und kaum mit positiven Veränderungen zu rechnen. In den Unterlagen sei zudem zu lesen, dass die Versicherte die Termine bei ihrem Psychiater wiederholt verschoben habe. Während der Anbindung an das Abakus-Zentrum sei es zu einem einjährigen Therapieunterbruch gekommen, erst im August 2017 habe die Beschwerdeführerin ihre ambulante Behandlung bei Dr. med. E.___ wieder aufgenommen. Bezüglich der Compliance bei der Einnahme der verordneten Medikamente bestünden erhebliche Zweifel, was auf einen geringen Leidensdruck hinweise. Einzig die Medikamentenspiegel von Pregabalin und Diciofenac hätten im Referenzbereich gelegen. Das Antidepressivum Duloxetin und das Schmerzmittel Paracetamol seien nicht nachweisbar. Das nicht nachweisbare Paracetamol stehe – auch bei Berücksichtigung der sehr kurzen Halbwertszeit der Substanz – im Widerspruch zu der Angabe der Versicherten, täglich 3 bis 4 Gramm Paracetamol einzunehmen und es zuletzt am Morgen des Begutachtungstages um 2.30 Uhr eingenommen zu haben. Bei regelmässiger Einnahme von 90 mg Duloxetin täglich sollte – selbst wenn die letzte Einnahme am Vortag erfolgt sei – Duloxetin aufgrund seiner langen Halbwertszeit von 9 bis 19 Stunden weiterhin nachweisbar sein. Von einer Therapieresistenz kann somit nicht gesprochen werden. Weiter ist beim Indikator Behandlungserfolg und -resistenz (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2 S. 299 f.) zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin trotz seit längerem attestierter teilweiser Arbeitsfähigkeit keinerlei Arbeitsversuche ausweisen kann; es fehlt folglich jeglicher Versuch der Selbsteingliederung. Damit kann nicht von einer Eingliederungsresistenz gesprochen werden, auch wenn zurzeit aufgrund der subjektiven Krankheitsüberzeugung der Beschwerdeführerin eine Eingliederung wenig aussichtsreich erscheint.

8.1.4.1 Bei der Anspruchsprüfung nach BGE 141 V 281 ist zunächst auf den Verlauf und Ausgang von Therapien als wichtige Schweregradindikatoren (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 20. November 2017 E. 4.5.2) einzugehen. Diesbezüglich ist dem Gutachten von Dr. med. M.___ zu entnehmen, bis Juni 2016 sei eine geringe Inanspruchnahme von psychiatrisch-psychotherapeutischer Unterstützung zu verzeichnen gewesen. Die ambulante Behandlung sei über lange Zeit hinweg sehr niedrigfrequent gewesen mit Konsultationen in dreiwöchigen Abständen. Wie bereits von Dr. med. von F.___ festgehalten, sei bei einer solch niedrigfrequenten Behandlung keine inhaltliche Arbeit möglich und kaum mit positiven Veränderungen zu rechnen. In den Unterlagen sei zudem zu lesen, dass die Versicherte die Termine bei ihrem Psychiater wiederholt verschoben habe. Während der Anbindung an das Abakus-Zentrum sei es zu einem einjährigen Therapieunterbruch gekommen, erst im August 2017 habe die Beschwerdeführerin ihre ambulante Behandlung bei Dr. med. E.___ wieder aufgenommen. Bezüglich der Compliance bei der Einnahme der verordneten Medikamente bestünden erhebliche Zweifel, was auf einen geringen Leidensdruck hinweise. Einzig die Medikamentenspiegel von Pregabalin und Diciofenac hätten im Referenzbereich gelegen. Das Antidepressivum Duloxetin und das Schmerzmittel Paracetamol seien nicht nachweisbar. Das nicht nachweisbare Paracetamol stehe – auch bei Berücksichtigung der sehr kurzen Halbwertszeit der Substanz – im Widerspruch zu der Angabe der Versicherten, täglich 3 bis 4 Gramm Paracetamol einzunehmen und es zuletzt am Morgen des Begutachtungstages um 2.30 Uhr eingenommen zu haben. Bei regelmässiger Einnahme von 90 mg Duloxetin täglich sollte – selbst wenn die letzte Einnahme am Vortag erfolgt sei – Duloxetin aufgrund seiner langen Halbwertszeit von 9 bis 19 Stunden weiterhin nachweisbar sein. Von einer Therapieresistenz kann somit nicht gesprochen werden. Weiter ist beim Indikator Behandlungserfolg und -resistenz (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2 S. 299 f.) zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin trotz seit längerem attestierter teilweiser Arbeitsfähigkeit keinerlei Arbeitsversuche ausweisen kann; es fehlt folglich jeglicher Versuch der Selbsteingliederung. Damit kann nicht von einer Eingliederungsresistenz gesprochen werden, auch wenn zurzeit aufgrund der subjektiven Krankheitsüberzeugung der Beschwerdeführerin eine Eingliederung wenig aussichtsreich erscheint. 8.1.4.2 Unter dem Indikator Komorbidität (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 S. 300 f.) ist eine Gesamtbetrachtung der Wechselwirkungen und sonstigen Bezüge der hier diagnostizierten leichtgradigen depressiven Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F 32.00) sowie der akzentuierten Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z 73.1) zu sämtlichen begleitenden krankheitswertigen Störungen erforderlich. In Präzisierung von BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 fallen Störungen unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich bedeutsame Komorbidität in Betracht, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcenhemmende Wirkung beizumessen ist (Urteil 8C_130/2017 vom 30. November 2017 E. 8.1, zur Publikation bestimmt). Die somatischen Beeinträchtigungen schränken die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit Arbeit lediglich zu 20 % ein, wobei diesbezüglich auch die zusätzlichen – nicht unerheblichen – Einschränkungen des Zumutbarkeitsprofils, insbesondere die linke Hand betreffend (vgl. E. II 6.5 hiervor) zu berücksichtigen sind. Die obengenannten psychiatrischen Diagnosen zeitigen gemäss der überzeugenden Begründung von Dr. med. M.___ aktuell keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Insbesondere wurden keine ressourcenhemmenden Wirkungen dieser beiden Diagnosen erwähnt. Zudem ist der Expertise keine im Gesamtkontext hemmende Wirkung der akzentuierten Persönlichkeit zu entnehmen.

8.1.4.2 Unter dem Indikator Komorbidität (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 S. 300 f.) ist eine Gesamtbetrachtung der Wechselwirkungen und sonstigen Bezüge der hier diagnostizierten leichtgradigen depressiven Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F 32.00) sowie der akzentuierten Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z 73.1) zu sämtlichen begleitenden krankheitswertigen Störungen erforderlich. In Präzisierung von BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 fallen Störungen unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich bedeutsame Komorbidität in Betracht, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcenhemmende Wirkung beizumessen ist (Urteil 8C_130/2017 vom 30. November 2017 E. 8.1, zur Publikation bestimmt). Die somatischen Beeinträchtigungen schränken die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit Arbeit lediglich zu 20 % ein, wobei diesbezüglich auch die zusätzlichen – nicht unerheblichen – Einschränkungen des Zumutbarkeitsprofils, insbesondere die linke Hand betreffend (vgl. E. II 6.5 hiervor) zu berücksichtigen sind. Die obengenannten psychiatrischen Diagnosen zeitigen gemäss der überzeugenden Begründung von Dr. med. M.___ aktuell keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Insbesondere wurden keine ressourcenhemmenden Wirkungen dieser beiden Diagnosen erwähnt. Zudem ist der Expertise keine im Gesamtkontext hemmende Wirkung der akzentuierten Persönlichkeit zu entnehmen. 8.1.4.3 Mit Bezug auf den Komplex der Persönlichkeit (BGE 141 V 281 E. 4.3.2 S. 302) enthält die Expertise keinen Hinweis auf eine (erhebliche) Einschränkung der sogenannten «komplexen Ich-Funktionen». Dr. med. M.___ führte diesbezüglich aus, die familiären Beziehungen seien von der Versicherten generell als sehr gut und eng und ohne jegliche Konflikte beschrieben worden, auch bei der Arbeit habe es nie Konflikte gegeben. In der biographischen Anamnese hätten sich keine Hinweise auf eine frühe Vernachlässigung oder Traumatisierungen ergeben, welche auf eine erhöhte Vulnerabilität schliessen lassen würden. Die intellektuellen Ressourcen der Versicherten seien nicht eingeschränkt, es bestehe eine mindestens durchschnittliche Intelligenz. So berichte die Beschwerdeführerin, dass sie stets sehr rasch gelernt habe, vom früheren Arbeitgeber wurde eine rasche Auffassungsgabe beschrieben. In der Untersuchung habe sich ebenfalls eine rasche Auffassungsgabe mit prompter Reaktion auf Widersprüche gezeigt. Der Realitätsbezug der Versicherten sei intakt. Es hätten sich Hinweise auf eine leichte Störung der Selbstwertregulation im Sinne eines geringen Selbstbewusstseins und der oben geschilderten anhaltenden Kränkung durch die Kündigung durch den Arbeitgeber ergeben. Es hätten sich keine Hinweise auf Einschränkungen der Intentionalität und Willensbildung, der Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben, der Fähigkeit zur Anwendung fachlicher Kompetenzen, der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, der Kontaktfähigkeit zu Dritten, der Gruppen- oder Teamfähigkeit oder Schwierigkeiten bei der Anpassung an Regeln und Normen ergeben. Es bestünden keine Anhaltspunkte für Einschränkungen der Fähigkeiten zu intimen oder familiären Beziehungen, den Fähigkeiten zur Selbstpflege oder für Schwierigkeiten bei der Affektregulierung. Während der vierstündigen Exploration habe sich eine gute Durchhaltefähigkeit gezeigt. Die Selbstbehauptungsfähigkeit und die Fähigkeit zur Einnahme eines kritischen Aussenstandpunktes könnte aufgrund der vorliegenden Angaben nicht abschliessend beurteilt werden. Eine Beurteilung der Verkehrsfähigkeit sei aufgrund der diesbezüglich widersprüchlichen Angaben der Versicherten nicht möglich.

8.1.4.3 Mit Bezug auf den Komplex der Persönlichkeit (BGE 141 V 281 E. 4.3.2 S. 302) enthält die Expertise keinen Hinweis auf eine (erhebliche) Einschränkung der sogenannten «komplexen Ich-Funktionen». Dr. med. M.___ führte diesbezüglich aus, die familiären Beziehungen seien von der Versicherten generell als sehr gut und eng und ohne jegliche Konflikte beschrieben worden, auch bei der Arbeit habe es nie Konflikte gegeben. In der biographischen Anamnese hätten sich keine Hinweise auf eine frühe Vernachlässigung oder Traumatisierungen ergeben, welche auf eine erhöhte Vulnerabilität schliessen lassen würden. Die intellektuellen Ressourcen der Versicherten seien nicht eingeschränkt, es bestehe eine mindestens durchschnittliche Intelligenz. So berichte die Beschwerdeführerin, dass sie stets sehr rasch gelernt habe, vom früheren Arbeitgeber wurde eine rasche Auffassungsgabe beschrieben. In der Untersuchung habe sich ebenfalls eine rasche Auffassungsgabe mit prompter Reaktion auf Widersprüche gezeigt. Der Realitätsbezug der Versicherten sei intakt. Es hätten sich Hinweise auf eine leichte Störung der Selbstwertregulation im Sinne eines geringen Selbstbewusstseins und der oben geschilderten anhaltenden Kränkung durch die Kündigung durch den Arbeitgeber ergeben. Es hätten sich keine Hinweise auf Einschränkungen der Intentionalität und Willensbildung, der Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben, der Fähigkeit zur Anwendung fachlicher Kompetenzen, der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, der Kontaktfähigkeit zu Dritten, der Gruppen- oder Teamfähigkeit oder Schwierigkeiten bei der Anpassung an Regeln und Normen ergeben. Es bestünden keine Anhaltspunkte für Einschränkungen der Fähigkeiten zu intimen oder familiären Beziehungen, den Fähigkeiten zur Selbstpflege oder für Schwierigkeiten bei der Affektregulierung. Während der vierstündigen Exploration habe sich eine gute Durchhaltefähigkeit gezeigt. Die Selbstbehauptungsfähigkeit und die Fähigkeit zur Einnahme eines kritischen Aussenstandpunktes könnte aufgrund der vorliegenden Angaben nicht abschliessend beurteilt werden. Eine Beurteilung der Verkehrsfähigkeit sei aufgrund der diesbezüglich widersprüchlichen Angaben der Versicherten nicht möglich. 8.1.4.4 Der soziale Kontext (BGE 141 V 281 E. 4.3.3 S. 303) weist insbesondere betreffend die Familienverhältnisse Ressourcen auf, auf welche der Versicherte zurückgreifen kann. Gemäss den Ausführungen von Dr. med. M.___ lebe die Beschwerdeführerin in einer stabilen Ehe. Sie pflege weiterhin enge und häufige Kontakte zu den Kindern und Geschwistern, ein sozialer Rückzug sei nicht ausgewiesen. Die Versicherte gebe an, viel Unterstützung durch den Ehemann und die Töchter zu erhalten, die sozialen Ressourcen der Versicherten seien intakt. Die Beschwerdeführerin pflege, abgesehen von dem Lesen […] Zeitschriften, keine eigenen Interessen oder Hobbys, was ihren Angaben zufolge schon immer so gewesen sei. Krankheitsfremde psychosoziale Belastungsfaktoren, wie etwa die fehlende Ausbildung, geringe Deutschkenntnisse, fortgeschrittenes Alter und die fehlende soziale Integration in der Schweiz könnten bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigt werden.

8.1.4.4 Der soziale Kontext (BGE 141 V 281 E. 4.3.3 S. 303) weist insbesondere betreffend die Familienverhältnisse Ressourcen auf, auf welche der Versicherte zurückgreifen kann. Gemäss den Ausführungen von Dr. med. M.___ lebe die Beschwerdeführerin in einer stabilen Ehe. Sie pflege weiterhin enge und häufige Kontakte zu den Kindern und Geschwistern, ein sozialer Rückzug sei nicht ausgewiesen. Die Versicherte gebe an, viel Unterstützung durch den Ehemann und die Töchter zu erhalten, die sozialen Ressourcen der Versicherten seien intakt. Die Beschwerdeführerin pflege, abgesehen von dem Lesen […] Zeitschriften, keine eigenen Interessen oder Hobbys, was ihren Angaben zufolge schon immer so gewesen sei. Krankheitsfremde psychosoziale Belastungsfaktoren, wie etwa die fehlende Ausbildung, geringe Deutschkenntnisse, fortgeschrittenes Alter und die fehlende soziale Integration in der Schweiz könnten bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigt werden. 8.1.4.5 Im Rahmen der Konsistenzprüfung (BGE 141 V 281 E. 4.4 S. 303 f.) führte Dr. med. M.___ überzeugend aus, bei der Untersuchung hätten sich zahlreiche Widersprüche zwischen den subjektiven Angaben der Versicherten und dem beobachtbaren Verhalten, innerhalb der verschiedenen Angaben der Versicherten sowie zwischen den Angaben der Versicherten und den Angaben ihres Sohnes ergeben. Im Gegensatz zu der Angabe der Beschwerdeführerin, sich schlecht konzentrieren zu können und alles zu vergessen, hätten während der insgesamt vierstündigen Untersuchung keine kognitiven Defizite und insbesondere keine Ermüdungserscheinungen beobachtet werden können. Die Schilderung der Ereignisse sei chronologisch geordnet erfolgt, auf Nachfrage hätten sämtliche Eckdaten korrekt genannt werden können, d.h. in Übereinstimmung mit den in den Unterlagen befindlichen Daten. Auch spezifische Daten wie etwa die von der IV errechneten lnvaliditätsgrade und die in den Gutachten bescheinigten Arbeitsunfähigkeiten habe sie korrekt angeben können. Auf die Frage nach ihrem eigenen Geburtsdatum habe die Beschwerdeführerin die Stirn gerunzelt, habe lange nachgedacht und habe schliesslich mit grossem Zögern und sehr verlangsamt das Geburtsdatum korrekt angegeben. Dieses Verhalten habe als unecht imponiert. Im Gegensatz dazu habe sie prompt die Jahrgänge ihrer vier Kinder angeben und, wenn auch deutlich verlangsamt, das jeweilige Alter der Kinder berechnen können. Im Gegensatz zu früheren Angaben, nur maximal eine Stunde lang sitzen zu können, sei die Beschwerdeführerin vier Stunden lang in ihrem Stuhl gesessen, ohne dass vermehrte Haltungswechsel zu beobachten gewesen seien. Von dem Angebot, nach einer Pause zu fragen und aufzustehen, habe sie keinen Gebrauch gemacht. Die spontanen Bewegungen des Halses und des Kopfes hätten als unauffällig imponiert. Mimik und Gestik der Versicherten seien anfänglich unauffällig gewesen. Anlässlich der Erhebung der Schmerzanamnese hingegen habe die Versicherte eine schmerzverzerrte Mimik, wiederholte Zuckungen des Oberkörpers und ein lautes Atmen, begleitet von wiederholtem Stöhnen und Seufzen gezeigt. Dieses Verhalten habe nach Beendigung der Schmerzanamnese sistiert. Sodann habe die Beschwerdeführerin angegeben, dass sie kaum noch koche, dass sie allenfalls sehr leichte Dinge wie Eier oder eine Suppe zubereite, sie putze gar nicht mehr. Im Gegensatz dazu habe ihr Sohn angegeben, dass seine Mutter regelmässig koche und auch Spezialitäten aus der Heimat zubereite. Er halte ihr Putzen für übertrieben; sie bitte ihn häufig, Dinge wegzuräumen, damit sie besser putzen könne. Die Beschwerdeführerin habe die Diskrepanz zu den Angaben ihres Sohnes damit erklärt, dass sie sich dem Sohn kaum mitteile und dieser bezüglich der Haushaltstätigkeiten nicht informiert sei. Gegenüber einem Vorgutachter habe die Beschwerdeführerin des Weiteren angegeben, dass sie die lange Reise in die Heimat aufgrund ihrer Schmerzen nicht mehr mit dem Auto bewältigen könne, sondern stattdessen das Flugzeug nehme. Bei der heutigen Untersuchung habe sie hingegen gemeint, dass die Familie weiterhin mit dem Auto fahre, da das Fliegen zu teuer sei. Bezüglich des eigenen Autofahrens habe die Beschwerdeführerin anlässlich der gegenwärtigen Untersuchung sehr widersprüchliche Angaben gemacht. Zunächst habe sie angegeben, dass sie während der Zeit des Abakus-Kurses in 2016 ohne Probleme habe Auto fahren können. Kurz darauf habe sie wörtlich gemeint, dass sie mittlerweile nur noch kurze Strecken auf normalen Strassen und gar nicht mehr auf der Autobahn fahre. Angesprochen auf den Widerspruch zu den in den Unterlagen befindlichen Angaben habe sie prompt und sehr emotional reagiert, dass sie nur einmalig versucht habe, die Autobahn zu benutzen, wobei sie sich verfahren habe. Weiter hielt die Gutachterin fest, in Übereinstimmung mit den Vorgutachtern habe bei der Untersuchung eine ausgeprägte subjektive Krankheitsüberzeugung festgestellt werden können («Ich bin krank und kann gar nichts mehr machen. Ich kann nicht einmal den Haushalt versorgen und gar nichts mehr arbeiten.»). Die von der Versicherten angegebenen Einschränkungen und der beschriebene Leidensdruck stünden – wie bereits erwähnt – im Widerspruch zu der insgesamt und insbesondere bis Juni 2016 geringen Inanspruchnahme von psychiatrisch-psychotherapeutischer Unterstützung sowie der geringen Compliance bezüglich der Einnahme der verschriebenen Medikamente. In der Gesamtschau sei das grundliegende Kriterium der Konsistenz nicht erfüllt. Es liege eine zumindest sehr bewusstseinsnahe, wenn nicht bewusste Aggravation vor. Die Bewusstheit zeige sich in der stets gerichteten Schilderung der Beschwerden, in dem Bemerken der eigenen Widersprüche und dem prompten Korrigieren der eigenen Widersprüche. Es sei sehr wahrscheinlich, dass die Versicherte subjektiv tatsächlich Schmerzen empfinde. Angesichts der zahlreichen geschilderten Inkonsistenzen könne bei der Beurteilung des Schweregrades der psychischen Störung und bei der Beurteilung des Ausmasses der funktionellen Einschränkungen nicht auf die subjektiven Angaben der Versicherten abgestellt werden. Eine durchgehende Einschränkung der Funktionsfähigkeit in mehreren Lebensbereichen könne nicht festgestellt werden. Eine Einschränkung im Haushaltsbereich könne angesichts der zahlreichen Widersprüche zwar nicht ausgeschlossen, aber auch nicht im positiven Sinne festgestellt werden. Die Funktionsfähigkeit im sozialen Bereich mit häufigen Besuchen durch die Kinder und häufigen Besuchen bei den in der Schweiz lebenden Geschwistern der Versicherten, regelmässigen Telefonkontakten mit der Familie in der Heimat und jährlichen Fernreisen in die Heimat sei nicht eingeschränkt, ein sozialer Rückzug sei nicht ausgewiesen. Die Beschwerdeführerin habe angegeben, noch nie Hobbies oder ausserfamiliäre Freundschaften gepflegt zu haben.

8.1.4.5 Im Rahmen der Konsistenzprüfung (BGE 141 V 281 E. 4.4 S. 303 f.) führte Dr. med. M.___ überzeugend aus, bei der Untersuchung hätten sich zahlreiche Widersprüche zwischen den subjektiven Angaben der Versicherten und dem beobachtbaren Verhalten, innerhalb der verschiedenen Angaben der Versicherten sowie zwischen den Angaben der Versicherten und den Angaben ihres Sohnes ergeben. Im Gegensatz zu der Angabe der Beschwerdeführerin, sich schlecht konzentrieren zu können und alles zu vergessen, hätten während der insgesamt vierstündigen Untersuchung keine kognitiven Defizite und insbesondere keine Ermüdungserscheinungen beobachtet werden können. Die Schilderung der Ereignisse sei chronologisch geordnet erfolgt, auf Nachfrage hätten sämtliche Eckdaten korrekt genannt werden können, d.h. in Übereinstimmung mit den in den Unterlagen befindlichen Daten. Auch spezifische Daten wie etwa die von der IV errechneten lnvaliditätsgrade und die in den Gutachten bescheinigten Arbeitsunfähigkeiten habe sie korrekt angeben können. Auf die Frage nach ihrem eigenen Geburtsdatum habe die Beschwerdeführerin die Stirn gerunzelt, habe lange nachgedacht und habe schliesslich mit grossem Zögern und sehr verlangsamt das Geburtsdatum korrekt angegeben. Dieses Verhalten habe als unecht imponiert. Im Gegensatz dazu habe sie prompt die Jahrgänge ihrer vier Kinder angeben und, wenn auch deutlich verlangsamt, das jeweilige Alter der Kinder berechnen können. Im Gegensatz zu früheren Angaben, nur maximal eine Stunde lang sitzen zu können, sei die Beschwerdeführerin vier Stunden lang in ihrem Stuhl gesessen, ohne dass vermehrte Haltungswechsel zu beobachten gewesen seien. Von dem Angebot, nach einer Pause zu fragen und aufzustehen, habe sie keinen Gebrauch gemacht. Die spontanen Bewegungen des Halses und des Kopfes hätten als unauffällig imponiert. Mimik und Gestik der Versicherten seien anfänglich unauffällig gewesen. Anlässlich der Erhebung der Schmerzanamnese hingegen habe die Versicherte eine schmerzverzerrte Mimik, wiederholte Zuckungen des Oberkörpers und ein lautes Atmen, begleitet von wiederholtem Stöhnen und Seufzen gezeigt. Dieses Verhalten habe nach Beendigung der Schmerzanamnese sistiert. Sodann habe die Beschwerdeführerin angegeben, dass sie kaum noch koche, dass sie allenfalls sehr leichte Dinge wie Eier oder eine Suppe zubereite, sie putze gar nicht mehr. Im Gegensatz dazu habe ihr Sohn angegeben, dass seine Mutter regelmässig koche und auch Spezialitäten aus der Heimat zubereite. Er halte ihr Putzen für übertrieben; sie bitte ihn häufig, Dinge wegzuräumen, damit sie besser putzen könne. Die Beschwerdeführerin habe die Diskrepanz zu den Angaben ihres Sohnes damit erklärt, dass sie sich dem Sohn kaum mitteile und dieser bezüglich der Haushaltstätigkeiten nicht informiert sei. Gegenüber einem Vorgutachter habe die Beschwerdeführerin des Weiteren angegeben, dass sie die lange Reise in die Heimat aufgrund ihrer Schmerzen nicht mehr mit dem Auto bewältigen könne, sondern stattdessen das Flugzeug nehme. Bei der heutigen Untersuchung habe sie hingegen gemeint, dass die Familie weiterhin mit dem Auto fahre, da das Fliegen zu teuer sei. Bezüglich des eigenen Autofahrens habe die Beschwerdeführerin anlässlich der gegenwärtigen Untersuchung sehr widersprüchliche Angaben gemacht. Zunächst habe sie angegeben, dass sie während der Zeit des Abakus-Kurses in 2016 ohne Probleme habe Auto fahren können. Kurz darauf habe sie wörtlich gemeint, dass sie mittlerweile nur noch kurze Strecken auf normalen Strassen und gar nicht mehr auf der Autobahn fahre. Angesprochen auf den Widerspruch zu den in den Unterlagen befindlichen Angaben habe sie prompt und sehr emotional reagiert, dass sie nur einmalig versucht habe, die Autobahn zu benutzen, wobei sie sich verfahren habe. Weiter hielt die Gutachterin fest, in Übereinstimmung mit den Vorgutachtern habe bei der Untersuchung eine ausgeprägte subjektive Krankheitsüberzeugung festgestellt werden können («Ich bin krank und kann gar nichts mehr machen. Ich kann nicht einmal den Haushalt versorgen und gar nichts mehr arbeiten.»). Die von der Versicherten angegebenen Einschränkungen und der beschriebene Leidensdruck stünden – wie bereits erwähnt – im Widerspruch zu der insgesamt und insbesondere bis Juni 2016 geringen Inanspruchnahme von psychiatrisch-psychotherapeutischer Unterstützung sowie der geringen Compliance bezüglich der Einnahme der verschriebenen Medikamente. In der Gesamtschau sei das grundliegende Kriterium der Konsistenz nicht erfüllt. Es liege eine zumindest sehr bewusstseinsnahe, wenn nicht bewusste Aggravation vor. Die Bewusstheit zeige sich in der stets gerichteten Schilderung der Beschwerden, in dem Bemerken der eigenen Widersprüche und dem prompten Korrigieren der eigenen Widersprüche. Es sei sehr wahrscheinlich, dass die Versicherte subjektiv tatsächlich Schmerzen empfinde. Angesichts der zahlreichen geschilderten Inkonsistenzen könne bei der Beurteilung des Schweregrades der psychischen Störung und bei der Beurteilung des Ausmasses der funktionellen Einschränkungen nicht auf die subjektiven Angaben der Versicherten abgestellt werden. Eine durchgehende Einschränkung der Funktionsfähigkeit in mehreren Lebensbereichen könne nicht festgestellt werden. Eine Einschränkung im Haushaltsbereich könne angesichts der zahlreichen Widersprüche zwar nicht ausgeschlossen, aber auch nicht im positiven Sinne festgestellt werden. Die Funktionsfähigkeit im sozialen Bereich mit häufigen Besuchen durch die Kinder und häufigen Besuchen bei den in der Schweiz lebenden Geschwistern der Versicherten, regelmässigen Telefonkontakten mit der Familie in der Heimat und jährlichen Fernreisen in die Heimat sei nicht eingeschränkt, ein sozialer Rückzug sei nicht ausgewiesen. Die Beschwerdeführerin habe angegeben, noch nie Hobbies oder ausserfamiliäre Freundschaften gepflegt zu haben. 8.1.5 Gestützt auf die obigen Erwägungen ergibt sich, dass das Gutachten von Dr. med. M.___ genügend Aufschluss über die massgeblichen Indikatoren, die gemäss der bundegerichtlichen zu berücksichtigen sind, gibt. Des Weiteren erscheint die darin vorgenommene Zumutbarkeitsbeurteilung in Würdigung der nach neuer Rechtsprechung zu berücksichtigenden Indikatoren überzeugend. So sind bei der Beschwerdeführerin diverse ressourcenfördernde Faktoren vorhanden, womit die gutachterliche Beurteilung auch im Lichte dessen nachvollziehbar ist, so dass vollumfänglich darauf abgestellt werden kann. Nach dem Gesagten lässt das vorliegende Gutachten von Dr. med. M.___ eine zuverlässige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht zu.

8.1.5 Gestützt auf die obigen Erwägungen ergibt sich, dass das Gutachten von Dr. med. M.___ genügend Aufschluss über die massgeblichen Indikatoren, die gemäss der bundegerichtlichen zu berücksichtigen sind, gibt. Des Weiteren erscheint die darin vorgenommene Zumutbarkeitsbeurteilung in Würdigung der nach neuer Rechtsprechung zu berücksichtigenden Indikatoren überzeugend. So sind bei der Beschwerdeführerin diverse ressourcenfördernde Faktoren vorhanden, womit die gutachterliche Beurteilung auch im Lichte dessen nachvollziehbar ist, so dass vollumfänglich darauf abgestellt werden kann. Nach dem Gesagten lässt das vorliegende Gutachten von Dr. med. M.___ eine zuverlässige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht zu. 8.2 Schliesslich vermögen auch die Rügen der Beschwerdeführerin den Beweiswert des Gutachtens von Dr. med. M.___ nicht zu schmälern. So hat sich Dr. med. M.___ in ihrem Gutachten – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin – sehr eingehend mit den entgegenstehenden Diagnosen – auch der von Dr. med. E.___ diagnostizierten somatoformen Schmerzstörung – auseinandergesetzt und diese überzeugend verneint. Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin hat Dr. med. M.___ auch nicht festgehalten, eine leichte depressive Störung habe per se keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Vielmehr führte Dr. med. M.___ nachvollziehbar und spezifisch aus, eine leichte depressive Störung führe bei überwiegend manuellen Tätigkeit nicht zu einer Minderung der Arbeitsfähigkeit. Des Weiteren rügt die Beschwerdeführerin, in retrospektiver Hinsicht stütze sich Dr. med. M.___ teilweise auf die damals diagnostizierte mittelgradige depressive Störung. Dann aber hätte sie der Diagnose einer Dysthymie nicht zustimmen dürfen, denn diese verlange, dass zuvor keine depressiven Episoden bestanden habe. Wie aus dem Gutachten von Dr. med. M.___ aber hervorgeht, diagnostizierte sie eben gerade keine Dysthymie sondern eine leichte depressive Störung, weshalb diese Rüge unbegründet ist. Sodann rügt die Beschwerdeführerin, wenn wie vorliegend ein syndromales Beschwerdebild gegeben sei, so hätte auch der psychiatrische Gutachter diesbezüglich Bescheid wissen müssen und es hätte ein neues Gutachten bedurft. Diesbezüglich ist auf E. II. 7.1.3 zu verweisen, wonach der medizinische Sachverhalt aus somatischer Sicht durch die rheumatologischen und neurologischen Teilgutachten der G.___ genügend abgeklärt und im Wesentlichen widerspruchsfrei ist. Im Übrigen setzt sich Dr. med. M.___ entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin überzeugend mit der Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung auseinander, zumal somatisch nicht objektivierbare Beschwerdebilder nicht ohne Weiteres eine somatoforme Schmerzstörung darstellen. Diese wird denn auch von Dr. med. M.___ nachvollziehbar verneint.

8.2 Schliesslich vermögen auch die Rügen der Beschwerdeführerin den Beweiswert des Gutachtens von Dr. med. M.___ nicht zu schmälern. So hat sich Dr. med. M.___ in ihrem Gutachten – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin – sehr eingehend mit den entgegenstehenden Diagnosen – auch der von Dr. med. E.___ diagnostizierten somatoformen Schmerzstörung – auseinandergesetzt und diese überzeugend verneint. Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin hat Dr. med. M.___ auch nicht festgehalten, eine leichte depressive Störung habe per se keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Vielmehr führte Dr. med. M.___ nachvollziehbar und spezifisch aus, eine leichte depressive Störung führe bei überwiegend manuellen Tätigkeit nicht zu einer Minderung der Arbeitsfähigkeit. Des Weiteren rügt die Beschwerdeführerin, in retrospektiver Hinsicht stütze sich Dr. med. M.___ teilweise auf die damals diagnostizierte mittelgradige depressive Störung. Dann aber hätte sie der Diagnose einer Dysthymie nicht zustimmen dürfen, denn diese verlange, dass zuvor keine depressiven Episoden bestanden habe. Wie aus dem Gutachten von Dr. med. M.___ aber hervorgeht, diagnostizierte sie eben gerade keine Dysthymie sondern eine leichte depressive Störung, weshalb diese Rüge unbegründet ist. Sodann rügt die Beschwerdeführerin, wenn wie vorliegend ein syndromales Beschwerdebild gegeben sei, so hätte auch der psychiatrische Gutachter diesbezüglich Bescheid wissen müssen und es hätte ein neues Gutachten bedurft. Diesbezüglich ist auf E. II. 7.1.3 zu verweisen, wonach der medizinische Sachverhalt aus somatischer Sicht durch die rheumatologischen und neurologischen Teilgutachten der G.___ genügend abgeklärt und im Wesentlichen widerspruchsfrei ist. Im Übrigen setzt sich Dr. med. M.___ entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin überzeugend mit der Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung auseinander, zumal somatisch nicht objektivierbare Beschwerdebilder nicht ohne Weiteres eine somatoforme Schmerzstörung darstellen. Diese wird denn auch von Dr. med. M.___ nachvollziehbar verneint. 8.3 Zusammenfassend ist somit gestützt auf den beweiswertigen somatischen Teil des G.___ Gutachtens davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin eine leichte wechselbelastende Tätigkeit mit Möglichkeit des freien Positionswechsels sowie der Vermeidung von monotonen Arbeitsschritten, Zwangshaltungen, Kopfreklinationen, repetitiven Kopfrotationen sowie von Arbeiten über der Schulterhorizontalen in einem Pensum von 80 % ausüben kann. Arbeiten mit Traglasten über 5 kg müssten vermieden werden. Aktuell sei im Bereich der linken Hand nur eine Assistierungsmöglichkeit gegeben bei degenerativen Veränderungen im Handgelenk. Auch seien Arbeiten mit Vibrationen mit der linken Hand nicht ausführbar. Insgesamt könnten gröbere aber auch feinmotorische Montagearbeiten nicht beidhändig ideal ausgeführt werden. Es könne lediglich die rechte dominante Hand eingesetzt werden und die linke Hand für leichte Halte- und Assistierarbeiten dienen. Zudem sei auch auf den erhöhten Pausenbedarf sowie auf das leicht verlangsamte Arbeitstempo Rücksicht zu nehmen. Dies gelte ab dem Jahr 2008. Arbeiten mit Traglasten über 5 kg sollten jedoch vermieden werden. In psychiatrischer Hinsicht kann auf die überzeugenden Schlussfolgerungen von Dr. med. M.___ abgestellt werden, wonach seit Januar 2015, d.h. auch im Juni 2016, und bis heute aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr besteht. Zum retrospektiven Verlauf hat Dr. med. M.___ gestützt auf ihre eigenen Untersuchungen und die Akten schlüssig dargelegt, dass von einer vorübergehenden 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und in Verweistätigkeiten von Anfang 2010 bis Mitte 2010, von Mitte 2010 bis Dezember 2011 von einer vollen Arbeitsfähigkeit und von Dezember 2011 bis spätestens Januar 2015 von einer 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auszugehen ist.

8.3 Zusammenfassend ist somit gestützt auf den beweiswertigen somatischen Teil des G.___ Gutachtens davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin eine leichte wechselbelastende Tätigkeit mit Möglichkeit des freien Positionswechsels sowie der Vermeidung von monotonen Arbeitsschritten, Zwangshaltungen, Kopfreklinationen, repetitiven Kopfrotationen sowie von Arbeiten über der Schulterhorizontalen in einem Pensum von 80 % ausüben kann. Arbeiten mit Traglasten über 5 kg müssten vermieden werden. Aktuell sei im Bereich der linken Hand nur eine Assistierungsmöglichkeit gegeben bei degenerativen Veränderungen im Handgelenk. Auch seien Arbeiten mit Vibrationen mit der linken Hand nicht ausführbar. Insgesamt könnten gröbere aber auch feinmotorische Montagearbeiten nicht beidhändig ideal ausgeführt werden. Es könne lediglich die rechte dominante Hand eingesetzt werden und die linke Hand für leichte Halte- und Assistierarbeiten dienen. Zudem sei auch auf den erhöhten Pausenbedarf sowie auf das leicht verlangsamte Arbeitstempo Rücksicht zu nehmen. Dies gelte ab dem Jahr 2008. Arbeiten mit Traglasten über 5 kg sollten jedoch vermieden werden. In psychiatrischer Hinsicht kann auf die überzeugenden Schlussfolgerungen von Dr. med. M.___ abgestellt werden, wonach seit Januar 2015, d.h. auch im Juni 2016, und bis heute aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr besteht. Zum retrospektiven Verlauf hat Dr. med. M.___ gestützt auf ihre eigenen Untersuchungen und die Akten schlüssig dargelegt, dass von einer vorübergehenden 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und in Verweistätigkeiten von Anfang 2010 bis Mitte 2010, von Mitte 2010 bis Dezember 2011 von einer vollen Arbeitsfähigkeit und von Dezember 2011 bis spätestens Januar 2015 von einer 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auszugehen ist. 8.4 Schliesslich stellt sich die Frage, ob die vorgenannten retrospektiven Arbeitsunfähigkeiten von 20 % aus somatischer und zeitweise 40 % aus psychiatrischer Sicht zu addieren sind oder gesamthaft in einer Arbeitsunfähigkeit von 40 % resultieren. Wie das Bundesgericht in ständiger Rechtsprechung festgehalten hat, sind somatisch festgestellte Einschränkungen keineswegs zwingend mit den psychiatrisch erhobenen Werten zu addieren (Urteile A. vom 12. September 2005, I 430/05, E. 2.1, und N. vom 11. März 2003, I 372/02, E. 3.3). Für eine solche Addition gibt es denn auch im vorliegenden Fall keine Anhaltspunkte, zumal die Gutachter der G.___ in ihrer Gesamtbeurteilung nicht von einer Addition der somatischen und psychischen Arbeitsunfähigkeiten ausgingen. Auch dem Gutachten von Dr. med. von F.___ in seiner 9. Dezember 2011 (IV-Nr. 39), auf welches Dr. med. L.___ bei ihrer rückwirkenden Beurteilung der Arbeitsfähigkeit teilweise abstellt und aus welchem sich die vorübergehende psychische Arbeitsunfähigkeit von 40 % ableitet, sind hierzu keine weiterführenden Ausführungen zu entnehmen. Aber sowohl Dr. med. von F.___ als auch Dr. med. M.___ sprechen im Zusammenhang mit den der Beschwerdeführerin noch zumutbaren manuellen Tätigkeiten von geringen kognitiven Anforderungen, weshalb mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch unter Berücksichtigung der somatisch bedingten Arbeitsunfähigkeit von 20 % gesamthaft keine höhere Einschränkung als zeitweise 40 % resultiert.

8.4 Schliesslich stellt sich die Frage, ob die vorgenannten retrospektiven Arbeitsunfähigkeiten von 20 % aus somatischer und zeitweise 40 % aus psychiatrischer Sicht zu addieren sind oder gesamthaft in einer Arbeitsunfähigkeit von 40 % resultieren. Wie das Bundesgericht in ständiger Rechtsprechung festgehalten hat, sind somatisch festgestellte Einschränkungen keineswegs zwingend mit den psychiatrisch erhobenen Werten zu addieren (Urteile A. vom 12. September 2005, I 430/05, E. 2.1, und N. vom 11. März 2003, I 372/02, E. 3.3). Für eine solche Addition gibt es denn auch im vorliegenden Fall keine Anhaltspunkte, zumal die Gutachter der G.___ in ihrer Gesamtbeurteilung nicht von einer Addition der somatischen und psychischen Arbeitsunfähigkeiten ausgingen. Auch dem Gutachten von Dr. med. von F.___ in seiner 9. Dezember 2011 (IV-Nr. 39), auf welches Dr. med. L.___ bei ihrer rückwirkenden Beurteilung der Arbeitsfähigkeit teilweise abstellt und aus welchem sich die vorübergehende psychische Arbeitsunfähigkeit von 40 % ableitet, sind hierzu keine weiterführenden Ausführungen zu entnehmen. Aber sowohl Dr. med. von F.___ als auch Dr. med. M.___ sprechen im Zusammenhang mit den der Beschwerdeführerin noch zumutbaren manuellen Tätigkeiten von geringen kognitiven Anforderungen, weshalb mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch unter Berücksichtigung der somatisch bedingten Arbeitsunfähigkeit von 20 % gesamthaft keine höhere Einschränkung als zeitweise 40 % resultiert. 9. Hinsichtlich der Berechnung des Invaliditätsgrades wird von der Beschwerdeführerin gerügt, vorliegend sei eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen vorzunehmen. So habe sie nicht aus freien Stücken eine schlechtbezahlte Arbeit angenommen.

9. Hinsichtlich der Berechnung des Invaliditätsgrades wird von der Beschwerdeführerin gerügt, vorliegend sei eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen vorzunehmen. So habe sie nicht aus freien Stücken eine schlechtbezahlte Arbeit angenommen. 9.1 Wie beim Invalideneinkommen handelt es sich auch beim Valideneinkommen um eine hypothetische Grösse, indem nicht auf den – unter Umständen schon länger zurückliegenden – zuletzt tatsächlich erzielten Verdienst abzustellen ist (BGE 114 V 310 E. 3b S. 314; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 559/04 vom 16. Februar 2005 E. 2.1), sondern darauf, was die versicherte Person im Zeitpunkt des Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325; SVR 2011 IV Nr. 55 S. 163, 8C_671/2010 E. 4.5.1; Ulrich Meyer / Marco Reichmuth: Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 3. Aufl. 2014, S. 327).

9.1 Wie beim Invalideneinkommen handelt es sich auch beim Valideneinkommen um eine hypothetische Grösse, indem nicht auf den – unter Umständen schon länger zurückliegenden – zuletzt tatsächlich erzielten Verdienst abzustellen ist (BGE 114 V 310 E. 3b S. 314; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 559/04 vom 16. Februar 2005 E. 2.1), sondern darauf, was die versicherte Person im Zeitpunkt des Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325; SVR 2011 IV Nr. 55 S. 163, 8C_671/2010 E. 4.5.1; Ulrich Meyer / Marco Reichmuth: Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 3. Aufl. 2014, S. 327). 9.2

9.2 9.2.1 Hat eine versicherte Person aus invaliditätsfremden Gründen wie geringe Schulbildung, fehlende berufliche Ausbildung, mangelnde Deutschkenntnisse oder beschränkte Anstellungsmöglichkeiten zufolge Saisonnierstatus ein deutlich unterdurchschnittliches Einkommen bezogen, ist diesem Umstand bei der Invaliditätsbemessung nach Art. 16 ATSG Rechnung zu tragen, sofern keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sie sich aus freien Stücken mit einem bescheideneren Einkommen begnügen wollte. Nur dadurch ist der Grundsatz gewahrt, dass auf invaliditätsfremde Gesichtspunkte zurückzuführende Lohneinbussen entweder überhaupt nicht oder aber bei beiden Vergleichseinkommen gleichmässig zu berücksichtigen sind. Praxisgemäss wird diese so genannte Parallelisierung der Vergleichseinkommen entweder beim Valideneinkommen durch eine entsprechende Heraufsetzung des effektiv erzielten Lohnes oder durch Abstellen auf statistische Werte oder aber beim Invalideneinkommen durch eine entsprechende Herabsetzung des statistischen Wertes vorgenommen. Zugrunde liegt dabei die Überlegung, dass bei einer versicherten Person, welche in derjenigen Tätigkeit, die sie als Gesunde ausgeübt hat, einen deutlich unterdurchschnittlichen Lohn erzielte, weil persönliche Eigenschaften (namentlich fehlende Ausbildung oder Sprachkenntnisse, ausländerrechtlicher Status) die Erzielung eines Durchschnittslohnes verunmöglichten, nicht anzunehmen ist, dass sie mit gesundheitlicher Beeinträchtigung einen durchschnittlichen Lohn erreichen könnte (BGE 135 V 297 E. 5.1 S. 300 f. mit Hinweisen; vgl. dazu Meyer / Reichmuth, a.a.O., S. 354 ff.; Ueli Kieser, Die Parallelisierung der Vergleichseinkommen bei der Bestimmung des Invaliditätsgrades, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Validen- und Invalideneinkommen, 2013, S. 49 ff., 85) (Urteil des Bundesgerichts 9C_192/2014 vom 23. September 2014 E. 3.3). Dabei gilt der vor Eintritt des Gesundheitsschadens tatsächlich erzielte Verdienst erst dann im Sinne der Rechtsprechung als deutlich unterdurchschnittlich, wenn er mindestens 5 % vom branchenüblichen Tabellenlohn abweicht. Eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen hat jedoch bei Erfüllung der übrigen Voraussetzungen nur in dem Umfang zu erfolgen, in welchem die prozentuale Abweichung den Erheblichkeitsgrenzwert von 5 % übersteigt (Urteil des Bundesgerichts 8C_4/2014 vom 11. März 2014 E. 3.2 m.H.a. BGE 135 V 297 E. 6.1 S. 302 ff. sowie Urteil des Bundesgerichts 8C_902/2009 vom 1. April 2010 E. 5.1.1).

9.2.1 Hat eine versicherte Person aus invaliditätsfremden Gründen wie geringe Schulbildung, fehlende berufliche Ausbildung, mangelnde Deutschkenntnisse oder beschränkte Anstellungsmöglichkeiten zufolge Saisonnierstatus ein deutlich unterdurchschnittliches Einkommen bezogen, ist diesem Umstand bei der Invaliditätsbemessung nach Art. 16 ATSG Rechnung zu tragen, sofern keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sie sich aus freien Stücken mit einem bescheideneren Einkommen begnügen wollte. Nur dadurch ist der Grundsatz gewahrt, dass auf invaliditätsfremde Gesichtspunkte zurückzuführende Lohneinbussen entweder überhaupt nicht oder aber bei beiden Vergleichseinkommen gleichmässig zu berücksichtigen sind. Praxisgemäss wird diese so genannte Parallelisierung der Vergleichseinkommen entweder beim Valideneinkommen durch eine entsprechende Heraufsetzung des effektiv erzielten Lohnes oder durch Abstellen auf statistische Werte oder aber beim Invalideneinkommen durch eine entsprechende Herabsetzung des statistischen Wertes vorgenommen. Zugrunde liegt dabei die Überlegung, dass bei einer versicherten Person, welche in derjenigen Tätigkeit, die sie als Gesunde ausgeübt hat, einen deutlich unterdurchschnittlichen Lohn erzielte, weil persönliche Eigenschaften (namentlich fehlende Ausbildung oder Sprachkenntnisse, ausländerrechtlicher Status) die Erzielung eines Durchschnittslohnes verunmöglichten, nicht anzunehmen ist, dass sie mit gesundheitlicher Beeinträchtigung einen durchschnittlichen Lohn erreichen könnte (BGE 135 V 297 E. 5.1 S. 300 f. mit Hinweisen; vgl. dazu Meyer / Reichmuth, a.a.O., S. 354 ff.; Ueli Kieser, Die Parallelisierung der Vergleichseinkommen bei der Bestimmung des Invaliditätsgrades, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Validen- und Invalideneinkommen, 2013, S. 49 ff., 85) (Urteil des Bundesgerichts 9C_192/2014 vom 23. September 2014 E. 3.3). Dabei gilt der vor Eintritt des Gesundheitsschadens tatsächlich erzielte Verdienst erst dann im Sinne der Rechtsprechung als deutlich unterdurchschnittlich, wenn er mindestens 5 % vom branchenüblichen Tabellenlohn abweicht. Eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen hat jedoch bei Erfüllung der übrigen Voraussetzungen nur in dem Umfang zu erfolgen, in welchem die prozentuale Abweichung den Erheblichkeitsgrenzwert von 5 % übersteigt (Urteil des Bundesgerichts 8C_4/2014 vom 11. März 2014 E. 3.2 m.H.a. BGE 135 V 297 E. 6.1 S. 302 ff. sowie Urteil des Bundesgerichts 8C_902/2009 vom 1. April 2010 E. 5.1.1). 9.2.2 Die Beschwerdeführerin arbeitete bei der AA.___ AG (Kunststoffwerk und Formenbau) als Produktionsmitarbeiterin. Die Frage nach einer allfälligen Unterdurchschnittlichkeit des Verdienstes bei der AA.___ AG ist bezogen auf den Wert für «Herstellung von Gummi- u. Kunststoffwaren» (vgl. Schweizerische Lohnstrukturerhebung, 2012, TA1 Tirage Skill Level, Frauen, Branche 22-23, Kompetenzniveau 1) von CHF 4'268.00 zu beurteilen. Nach Hochrechnung auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit in diesem Gewerbe im Jahr 2012 von 41.7 Stunden resultiert ein Jahreslohn von CHF 53'392.70. Im vorliegenden Fall liegt der für das Jahr 2012 angegebene Monatslohn bei der AA.___ AG in einem 80 % Pensum bei CHF 40'170.00 (13 x CHF 3'090.00) bzw. bei einem 100 % Pensum bei CHF 50'213.00. Damit liegt dieser Verdienst knapp 6 % unter dem branchenüblichen Durchschnittswert, womit eine geringfügige Parallelisierung auf CHF 50'723.00 (Wert 2012; CHF 4'268.00 : 40 x 41.7 x 12 : 100 x 95 %) vorzunehmen ist.

9.2.2 Die Beschwerdeführerin arbeitete bei der AA.___ AG (Kunststoffwerk und Formenbau) als Produktionsmitarbeiterin. Die Frage nach einer allfälligen Unterdurchschnittlichkeit des Verdienstes bei der AA.___ AG ist bezogen auf den Wert für «Herstellung von Gummi- u. Kunststoffwaren» (vgl. Schweizerische Lohnstrukturerhebung, 2012, TA1 Tirage Skill Level, Frauen, Branche 22-23, Kompetenzniveau 1) von CHF 4'268.00 zu beurteilen. Nach Hochrechnung auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit in diesem Gewerbe im Jahr 2012 von 41.7 Stunden resultiert ein Jahreslohn von CHF 53'392.70. Im vorliegenden Fall liegt der für das Jahr 2012 angegebene Monatslohn bei der AA.___ AG in einem 80 % Pensum bei CHF 40'170.00 (13 x CHF 3'090.00) bzw. bei einem 100 % Pensum bei CHF 50'213.00. Damit liegt dieser Verdienst knapp 6 % unter dem branchenüblichen Durchschnittswert, womit eine geringfügige Parallelisierung auf CHF 50'723.00 (Wert 2012; CHF 4'268.00 : 40 x 41.7 x 12 : 100 x 95 %) vorzunehmen ist. 9.3

9.3 9.3.1 Bei der Berechnung des Invalideneinkommens hat die Beschwerdegegnerin auf Tabellenlöhne abgestellt, was grundsätzlich unbestritten geblieben ist und denn auch zu keiner Beanstandung Anlass gibt. Ist nämlich nach Eintritt des Gesundheitsschadens kein tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung für die Festsetzung des Invalideneinkommens entweder – wie hier unbestritten – Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.2 f. S. 593 f., 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 mit Hinweisen). Nicht zu beanstanden ist insbesondere, dass die Beschwerdegegnerin in der Tabelle TA1 auf das «Total Niveau 1 Frauen» abgestellt hat, steht der Beschwerdeführerin doch der gesamte Arbeitsmarkt offen.

9.3.1 Bei der Berechnung des Invalideneinkommens hat die Beschwerdegegnerin auf Tabellenlöhne abgestellt, was grundsätzlich unbestritten geblieben ist und denn auch zu keiner Beanstandung Anlass gibt. Ist nämlich nach Eintritt des Gesundheitsschadens kein tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung für die Festsetzung des Invalideneinkommens entweder – wie hier unbestritten – Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.2 f. S. 593 f., 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 mit Hinweisen). Nicht zu beanstanden ist insbesondere, dass die Beschwerdegegnerin in der Tabelle TA1 auf das «Total Niveau 1 Frauen» abgestellt hat, steht der Beschwerdeführerin doch der gesamte Arbeitsmarkt offen. 9.3.2 Weiter rügt die Beschwerdeführerin, die Beschwerdegegnerin habe beim Invalideneinkommen zu Unrecht keinen leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn vorgenommen.

9.3.2 Weiter rügt die Beschwerdeführerin, die Beschwerdegegnerin habe beim Invalideneinkommen zu Unrecht keinen leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn vorgenommen. Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/aa S. 323) und je nach Ausprägung die versicherte Person deswegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 126 V 75 E. 5b/aa in fine S. 80). Der Abzug ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen. Er darf 25 % nicht übersteigen (BGE 126 V 75 E. 5b/bb-cc S. 80; Urteil des Bundesgerichts 9C_368/2009 vom 17. Juli 2009 E. 2.1). Unter dem Titel Beschäftigungsgrad im Besonderen wird bei Männern, welche gesundheitlich bedingt lediglich noch teilzeitlich erwerbstätig sein können, ein Abzug anerkannt. Damit soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass bei Männern statistisch gesehen Teilzeitarbeit vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als eine Vollzeittätigkeit (SVR 2010 IV Nr. 28 S. 87, Urteil des Bundesgerichts 9C_708/2009 vom 19. November 2009, E. 2.1.1 mit Hinweisen). So verdienen Männer mit einem Beschäftigungsgrad von 75 - 89 % im hier massgebenden Anforderungsniveau 4 rund 6 % weniger als bei einem Beschäftigungsgrad von mehr als 90 % (vgl. z.B. Tabelle T2* der LSE 2006 S. 16). Weiter ist nach der Rechtsprechung insbesondere dann ein Abzug zu gewähren, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/bb S. 78).

Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/aa S. 323) und je nach Ausprägung die versicherte Person deswegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 126 V 75 E. 5b/aa in fine S. 80). Der Abzug ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen. Er darf 25 % nicht übersteigen (BGE 126 V 75 E. 5b/bb-cc S. 80; Urteil des Bundesgerichts 9C_368/2009 vom 17. Juli 2009 E. 2.1). Unter dem Titel Beschäftigungsgrad im Besonderen wird bei Männern, welche gesundheitlich bedingt lediglich noch teilzeitlich erwerbstätig sein können, ein Abzug anerkannt. Damit soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass bei Männern statistisch gesehen Teilzeitarbeit vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als eine Vollzeittätigkeit (SVR 2010 IV Nr. 28 S. 87, Urteil des Bundesgerichts 9C_708/2009 vom 19. November 2009, E. 2.1.1 mit Hinweisen). So verdienen Männer mit einem Beschäftigungsgrad von 75 - 89 % im hier massgebenden Anforderungsniveau 4 rund 6 % weniger als bei einem Beschäftigungsgrad von mehr als 90 % (vgl. z.B. Tabelle T2* der LSE 2006 S. 16). Weiter ist nach der Rechtsprechung insbesondere dann ein Abzug zu gewähren, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/bb S. 78). Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin überhaupt keinen Abzug vom Tabellenlohn vorgenommen. Ob sich aus den genannten Gründen ein Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt, ist eine Rechtsfrage, die das Gericht demnach mit voller Kognition zu prüfen hat (BGE 137 V 71 E. 5.1 am Anfang). Anders als bei der Bemessung eines vom Versicherungsträger gewährten Abzuges, welcher der Angemessenheitsprüfung unterliegt, ist das Gericht nicht gehalten, eine gewisse Zurückhaltung walten zu lassen.

Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin überhaupt keinen Abzug vom Tabellenlohn vorgenommen. Ob sich aus den genannten Gründen ein Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt, ist eine Rechtsfrage, die das Gericht demnach mit voller Kognition zu prüfen hat (BGE 137 V 71 E. 5.1 am Anfang). Anders als bei der Bemessung eines vom Versicherungsträger gewährten Abzuges, welcher der Angemessenheitsprüfung unterliegt, ist das Gericht nicht gehalten, eine gewisse Zurückhaltung walten zu lassen. Wie in Ziffer II. 8.3 vorgehend festgehalten, ist die Beschwerdeführerin gemäss dem Gutachten der G.___ wie folgt eingeschränkt: Zumutbar sei ihr eine leichte wechselbelastende Tätigkeit mit Möglichkeit des freien Positionswechsels sowie der Vermeidung von monotonen Arbeitsschritten, Zwangshaltungen, Kopfreklinationen, repetitiven Kopfrotationen sowie von Arbeiten über der Schulterhorizontalen in einem Pensum von 80 %. Arbeiten mit Traglasten über 5 kg müssten vermieden werden. Aktuell sei im Bereich der linken Hand nur eine Assistierungsmöglichkeit gegeben bei degenerativen Veränderungen im Handgelenk. Auch seien Arbeiten mit Vibrationen mit der linken Hand nicht ausführbar. Insgesamt könnten gröbere aber auch feinmotorische Montagearbeiten nicht beidhändig ideal ausgeführt werden. Es könne lediglich die rechte dominante Hand eingesetzt werden und die linke Hand für leichte Halte- und Assistierarbeiten dienen. Zudem sei auch auf den erhöhten Pausenbedarf sowie auf das leicht verlangsamte Arbeitstempo Rücksicht zu nehmen. Dies gelte ab dem Jahr 2008. Arbeiten mit Traglasten über 5 kg sollten jedoch vermieden werden. Zwar umfasst der Tabellenlohn im vorliegend für das Invalideneinkommen anwendbare Anforderungsniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten, weshalb alleine deswegen kein Abzug vom Tabellenlohn gerechtfertigt ist (Urteil des Bundesgerichts vom 24. August 2012, 8C_870/2011 E 4.1 mit Hinweisen). Da bei der Beschwerdeführerin aber gemäss Zumutbarkeitsprofil die genannten, nicht unerheblichen zusätzlichen Einschränkungen vorliegen, ist ein diesbezüglicher leidensbedingter Abzug von 10 % gerechtfertigt. Dagegen ist ein durch Teilzeit bedingter Verdienstnachteil für Frauen im Niveau 1 statistisch nicht ausgewiesen (LSE 2004, S. 25, T6), weshalb wegen Teilzeittätigkeit kein Abzug vorzunehmen ist. Zudem verfügt die Beschwerdeführerin über das Schweizer Bürgerrecht, womit diesbezüglich kein Abzugsgrund vorliegt. Ebenso gebietet das Alter der Beschwerdeführerin keinen Abzug, da es die Möglichkeit, das Lohnniveau gesunder Hilfskräfte in diesem Arbeitssegment zu erreichen, erfahrungsgemäss nicht zusätzlich schmälert (vgl. LSE 2004 TA9, S. 65).

Wie in Ziffer II. 8.3 vorgehend festgehalten, ist die Beschwerdeführerin gemäss dem Gutachten der G.___ wie folgt eingeschränkt: Zumutbar sei ihr eine leichte wechselbelastende Tätigkeit mit Möglichkeit des freien Positionswechsels sowie der Vermeidung von monotonen Arbeitsschritten, Zwangshaltungen, Kopfreklinationen, repetitiven Kopfrotationen sowie von Arbeiten über der Schulterhorizontalen in einem Pensum von 80 %. Arbeiten mit Traglasten über 5 kg müssten vermieden werden. Aktuell sei im Bereich der linken Hand nur eine Assistierungsmöglichkeit gegeben bei degenerativen Veränderungen im Handgelenk. Auch seien Arbeiten mit Vibrationen mit der linken Hand nicht ausführbar. Insgesamt könnten gröbere aber auch feinmotorische Montagearbeiten nicht beidhändig ideal ausgeführt werden. Es könne lediglich die rechte dominante Hand eingesetzt werden und die linke Hand für leichte Halte- und Assistierarbeiten dienen. Zudem sei auch auf den erhöhten Pausenbedarf sowie auf das leicht verlangsamte Arbeitstempo Rücksicht zu nehmen. Dies gelte ab dem Jahr 2008. Arbeiten mit Traglasten über 5 kg sollten jedoch vermieden werden. Zwar umfasst der Tabellenlohn im vorliegend für das Invalideneinkommen anwendbare Anforderungsniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten, weshalb alleine deswegen kein Abzug vom Tabellenlohn gerechtfertigt ist (Urteil des Bundesgerichts vom 24. August 2012, 8C_870/2011 E 4.1 mit Hinweisen). Da bei der Beschwerdeführerin aber gemäss Zumutbarkeitsprofil die genannten, nicht unerheblichen zusätzlichen Einschränkungen vorliegen, ist ein diesbezüglicher leidensbedingter Abzug von 10 % gerechtfertigt. Dagegen ist ein durch Teilzeit bedingter Verdienstnachteil für Frauen im Niveau 1 statistisch nicht ausgewiesen (LSE 2004, S. 25, T6), weshalb wegen Teilzeittätigkeit kein Abzug vorzunehmen ist. Zudem verfügt die Beschwerdeführerin über das Schweizer Bürgerrecht, womit diesbezüglich kein Abzugsgrund vorliegt. Ebenso gebietet das Alter der Beschwerdeführerin keinen Abzug, da es die Möglichkeit, das Lohnniveau gesunder Hilfskräfte in diesem Arbeitssegment zu erreichen, erfahrungsgemäss nicht zusätzlich schmälert (vgl. LSE 2004 TA9, S. 65). 9.4 Somit errechnet sich der Invaliditätsgrad wie folgt: Der Beginn des Wartejahrs ist gestützt auf die Beurteilungen von Dr. med. M.___ und der G.___ auf Dezember 2011 festzusetzen, nachdem die Beschwerdeführerin ab diesem Zeitpunkt bis Januar 2015 durchgehend zu 40 % arbeitsunfähig war (vgl. E. II. 8.3 hiervor). Per möglichem Rentenbeginn im Dezember 2012 ist von einem Valideneinkommen von CHF 50'723.00 (vgl. E. II. 9.2.2 hiervor) auszugehen. Das Invalideneinkommen errechnet sich gestützt auf LSE 2012 TA1_tirage_skill_level Total Niveau 1 Frauen: CHF 4'112.00 x 12 + Aufrechnung Wochenstunden (:40 x 41.7) = CHF 51'441.10; davon 60 % zumutbar; davon 10 % Abzug vom Tabellenlohn = CHF 27'778.20. Daraus ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 45 % womit die Beschwerdeführerin vom 1. Dezember 2012 bis 30. April 2015 (vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV) Anspruch auf eine befristete Viertelsrente hat.

9.4 Somit errechnet sich der Invaliditätsgrad wie folgt: Der Beginn des Wartejahrs ist gestützt auf die Beurteilungen von Dr. med. M.___ und der G.___ auf Dezember 2011 festzusetzen, nachdem die Beschwerdeführerin ab diesem Zeitpunkt bis Januar 2015 durchgehend zu 40 % arbeitsunfähig war (vgl. E. II. 8.3 hiervor). Per möglichem Rentenbeginn im Dezember 2012 ist von einem Valideneinkommen von CHF 50'723.00 (vgl. E. II. 9.2.2 hiervor) auszugehen. Das Invalideneinkommen errechnet sich gestützt auf LSE 2012 TA1_tirage_skill_level Total Niveau 1 Frauen: CHF 4'112.00 x 12 + Aufrechnung Wochenstunden (:40 x 41.7) = CHF 51'441.10; davon 60 % zumutbar; davon 10 % Abzug vom Tabellenlohn = CHF 27'778.20. Daraus ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 45 % womit die Beschwerdeführerin vom 1. Dezember 2012 bis 30. April 2015 (vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV) Anspruch auf eine befristete Viertelsrente hat. Vor Dezember 2011 und nach Januar 2015 bestand dagegen – mit Ausnahme einer vorübergehenden 40%igen Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht von Anfang bis Mitte 2010 – lediglich eine 20%ige Einschränkung aus somatischer Sicht, woraus auch unter Berücksichtigung eines Abzuges vom Tabellenlohn kein rentenrelevanter Invaliditätsgrad resultiert.

Vor Dezember 2011 und nach Januar 2015 bestand dagegen – mit Ausnahme einer vorübergehenden 40%igen Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht von Anfang bis Mitte 2010 – lediglich eine 20%ige Einschränkung aus somatischer Sicht, woraus auch unter Berücksichtigung eines Abzuges vom Tabellenlohn kein rentenrelevanter Invaliditätsgrad resultiert. 10.

10. 10.1 Nachdem nun feststeht, dass die Beschwerdeführerin lediglich Anspruch auf eine Viertelsrente vom 1. Dezember 2012 - 30. April 2015 hat, ist erstellt, dass die vom 1. November 2011 bis 31. Mai 2015 ausgerichtete halbe Rente im Betrag von CHF 34‘704.00 zumindest teilweise zu Unrecht erfolgt ist. Demnach bleibt zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin die zu viel bezogenen Rentenleistungen an die Beschwerdegegnerin zurückzubezahlen hat, wie mit Rückforderungsverfügung vom 16. Juni 2016 festgehalten wurde.

10.1 Nachdem nun feststeht, dass die Beschwerdeführerin lediglich Anspruch auf eine Viertelsrente vom 1. Dezember 2012 - 30. April 2015 hat, ist erstellt, dass die vom 1. November 2011 bis 31. Mai 2015 ausgerichtete halbe Rente im Betrag von CHF 34‘704.00 zumindest teilweise zu Unrecht erfolgt ist. Demnach bleibt zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin die zu viel bezogenen Rentenleistungen an die Beschwerdegegnerin zurückzubezahlen hat, wie mit Rückforderungsverfügung vom 16. Juni 2016 festgehalten wurde. 10.2 Unrechtmässig bezogene Leistungen sind zurückzuerstatten. Wer Leistungen in gutem Glauben empfangen hat, muss sie nicht zurückerstatten, wenn eine grosse Härte vorliegt (Art. 25 Abs. 2 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG). Der Rückforderungsanspruch erlischt mit dem Ablauf eines Jahres, nachdem die Versicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber mit dem Ablauf von fünf Jahren nach der Entrichtung der einzelnen Leistung. Wird der Rückerstattungsanspruch aus einer strafbaren Handlung hergeleitet, für welche das Strafrecht eine längere Verjährungsfrist vorsieht, so ist diese Frist massgebend (Art. 25 Abs. 2 ATSG).

10.2 Unrechtmässig bezogene Leistungen sind zurückzuerstatten. Wer Leistungen in gutem Glauben empfangen hat, muss sie nicht zurückerstatten, wenn eine grosse Härte vorliegt (Art. 25 Abs. 2 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG). Der Rückforderungsanspruch erlischt mit dem Ablauf eines Jahres, nachdem die Versicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber mit dem Ablauf von fünf Jahren nach der Entrichtung der einzelnen Leistung. Wird der Rückerstattungsanspruch aus einer strafbaren Handlung hergeleitet, für welche das Strafrecht eine längere Verjährungsfrist vorsieht, so ist diese Frist massgebend (Art. 25 Abs. 2 ATSG). 10.3 Der vorliegende Fall ist vergleichbar mit dem von der Beschwerdegegnerin angeführten Bundesgerichtsentscheid 8C_631/2013 vom 26. Februar 2014 (E. 5.2). Auch in casu konnte die Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt des kantonalgerichtlichen Rückweisungsentscheids vom 13. Mai 2014 das künftige Ergebnis mit Verneinung eines Rentenanspruchs nicht absehen. Das Versicherungsgericht hiess die Beschwerde wie bereits erwähnt in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Rentenverfügung aufhob und die Sache zur weiteren Abklärung und Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückwies. Zur Begründung wurde im Wesentlichen festgehalten, die ärztlichen Stellungnahmen bildeten keine hinreichend zuverlässige medizinische Grundlage für die Bestimmung des Invaliditätsgrades. So könne die aus somatischer Sicht attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20 % und diejenige aus psychiatrischer Sicht von « höchstens 40 %» nicht einfach addiert werden. Wie sich die beiden Komponenten zueinander verhalten würden, sei durch die beteiligten Spezialärzte zu bestimmen. Eine derartige Aussage fehle vorliegend völlig. Darüber hinaus vermöge aber auch die psychiatrische Einschätzung von Dr. med. F.___ den Anforderungen an eine beweiskräftige Stellungnahme nicht zu genügen. Insbesondere werde nicht näher erläutert, warum die von ihm festgestellte, leichtgradige Verschlechterung der Befunde nunmehr eine Verminderung der Arbeitsfähigkeit um 40 % ergeben solle. Auch die Bezifferung der Arbeitsunfähigkeit mit «höchstens 40 %» werfe Fragen auf. Vor diesem Hintergrund erwiesen sich ergänzende medizinische Abklärungen als unumgänglich. Mit Blick auf diese Ausführungen musste die IV-Stelle zumindest nicht damit rechnen, dass sie nach den zusätzlichen Abklärungen keine Renten mehr zu leisten haben werde. Sie musste bei dieser Sachlage jedenfalls nicht von einer künftigen Aufhebung der bereits zugesprochenen Rente ausgehen. Dabei ist zu beachten, dass die Rente insgesamt (Umfang des Anspruchs, Beginn, Dauer und Höhe der Leistung) Streitgegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildete und der Anspruch auf eine Invalidenrente – aus der Sicht der Beschwerdeführerin – erst mit Eintritt der Rechtskraft als erworben gelten könnte (BGE 137 V 314 E. 2.2.2 S. 317, 125 V 413 E. 2d S. 417 f.).

10.3 Der vorliegende Fall ist vergleichbar mit dem von der Beschwerdegegnerin angeführten Bundesgerichtsentscheid 8C_631/2013 vom 26. Februar 2014 (E. 5.2). Auch in casu konnte die Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt des kantonalgerichtlichen Rückweisungsentscheids vom 13. Mai 2014 das künftige Ergebnis mit Verneinung eines Rentenanspruchs nicht absehen. Das Versicherungsgericht hiess die Beschwerde wie bereits erwähnt in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Rentenverfügung aufhob und die Sache zur weiteren Abklärung und Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückwies. Zur Begründung wurde im Wesentlichen festgehalten, die ärztlichen Stellungnahmen bildeten keine hinreichend zuverlässige medizinische Grundlage für die Bestimmung des Invaliditätsgrades. So könne die aus somatischer Sicht attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20 % und diejenige aus psychiatrischer Sicht von « höchstens 40 %» nicht einfach addiert werden. Wie sich die beiden Komponenten zueinander verhalten würden, sei durch die beteiligten Spezialärzte zu bestimmen. Eine derartige Aussage fehle vorliegend völlig. Darüber hinaus vermöge aber auch die psychiatrische Einschätzung von Dr. med. F.___ den Anforderungen an eine beweiskräftige Stellungnahme nicht zu genügen. Insbesondere werde nicht näher erläutert, warum die von ihm festgestellte, leichtgradige Verschlechterung der Befunde nunmehr eine Verminderung der Arbeitsfähigkeit um 40 % ergeben solle. Auch die Bezifferung der Arbeitsunfähigkeit mit «höchstens 40 %» werfe Fragen auf. Vor diesem Hintergrund erwiesen sich ergänzende medizinische Abklärungen als unumgänglich. Mit Blick auf diese Ausführungen musste die IV-Stelle zumindest nicht damit rechnen, dass sie nach den zusätzlichen Abklärungen keine Renten mehr zu leisten haben werde. Sie musste bei dieser Sachlage jedenfalls nicht von einer künftigen Aufhebung der bereits zugesprochenen Rente ausgehen. Dabei ist zu beachten, dass die Rente insgesamt (Umfang des Anspruchs, Beginn, Dauer und Höhe der Leistung) Streitgegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildete und der Anspruch auf eine Invalidenrente – aus der Sicht der Beschwerdeführerin – erst mit Eintritt der Rechtskraft als erworben gelten könnte (BGE 137 V 314 E. 2.2.2 S. 317, 125 V 413 E. 2d S. 417 f.). Die Beschwerdegegnerin konnte im Zeitpunkt des Rückweisungsentscheids zwar mit der Möglichkeit rechnen, dass sich, je nach Ausgang der fachärztlichen Abklärungen, eine Änderung in Bezug auf den Rentenanspruch an sich oder dessen Höhe ergeben könnte, eine Kenntnis im Sinne von Art. 25 Abs. 2 ATSG bestand jedoch noch nicht. Der Rentenanspruch blieb grundsätzlich und auch in seiner Höhe bis zum Vorliegen des Gutachtens der G.___ vom 19. Januar 2015 und in der Folge auch noch mindestens bis zur Beantwortung der Zusatzfragen durch die G.___ vom 28. November 2015 bestehen, zumal schliesslich ein psychiatrisches Gerichtsgutachten veranlasst werden musste, womit der Renten- und damit auch der Rückforderungsanspruch ohnehin noch nicht bestimmbar war. Somit kann dem Zeitpunkt des Rückweisungsentscheids keine fristauslösende Wirkung beigemessen werden. Die Rückforderungsverfügung vom 16. Juni 2016 erging deshalb rechtzeitig innert der einjährigen Verwirkungsfrist nach Art. 25 Abs. 2 ATSG. Die Einhaltung der fünfjährigen absoluten Verwirkungsfrist ist damit auch eingehalten.

Die Beschwerdegegnerin konnte im Zeitpunkt des Rückweisungsentscheids zwar mit der Möglichkeit rechnen, dass sich, je nach Ausgang der fachärztlichen Abklärungen, eine Änderung in Bezug auf den Rentenanspruch an sich oder dessen Höhe ergeben könnte, eine Kenntnis im Sinne von Art. 25 Abs. 2 ATSG bestand jedoch noch nicht. Der Rentenanspruch blieb grundsätzlich und auch in seiner Höhe bis zum Vorliegen des Gutachtens der G.___ vom 19. Januar 2015 und in der Folge auch noch mindestens bis zur Beantwortung der Zusatzfragen durch die G.___ vom 28. November 2015 bestehen, zumal schliesslich ein psychiatrisches Gerichtsgutachten veranlasst werden musste, womit der Renten- und damit auch der Rückforderungsanspruch ohnehin noch nicht bestimmbar war. Somit kann dem Zeitpunkt des Rückweisungsentscheids keine fristauslösende Wirkung beigemessen werden. Die Rückforderungsverfügung vom 16. Juni 2016 erging deshalb rechtzeitig innert der einjährigen Verwirkungsfrist nach Art. 25 Abs. 2 ATSG. Die Einhaltung der fünfjährigen absoluten Verwirkungsfrist ist damit auch eingehalten. Im Übrigen ist die Rückforderungsverfügung vom 16. Juni 2016 aufzuheben und die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie nach Berechnung der Rentenhöhe (Viertelsrente vom 1. Dezember 2012 - 30. April 2015) die Höhe der Rentenrückforderung neu festlegt.

Im Übrigen ist die Rückforderungsverfügung vom 16. Juni 2016 aufzuheben und die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie nach Berechnung der Rentenhöhe (Viertelsrente vom 1. Dezember 2012 - 30. April 2015) die Höhe der Rentenrückforderung neu festlegt. 11. Schliesslich ist auf den geltend gemachten Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen einzugehen. Im Gutachten von Dr. med. M.___ wird diesbezüglich ausgeführt, eine Unterstützung bei der Stellenvermittlung oder ein Arbeitstraining zur Wiederangewöhnung an die Arbeit wären angesichts der ausgeprägten subjektiven Krankheitsüberzeugung der Versicherten nicht aussichtsreich. Die Beschwerdeführerin gab denn auch gegenüber Dr. med. M.___ an, in ihrem Zustand könne sie gar nicht arbeiten. Ausserdem sei sie mittlerweile ja auch alt geworden. Sie könne ja nicht einmal den Haushalt alleine erledigen. Seit der Kündigung habe sie sich nicht um eine Stelle bemüht, sie habe sich nirgends beworben. Sie wolle erst wieder gesund werden. Demnach scheint die Beschwerdeführerin aktuell nicht gewillt, ihre Restarbeitsfähigkeit von 80 % zu verwerten, womit es auch im Lichte dessen nicht zu beanstanden ist, dass die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf berufliche Massnahmen vorläufig abgewiesen hat. Wie die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung aber ergänzend festhielt, stehe einer Hilfeleistung bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle durch die Stellenvermittlung der IV-Stelle nichts entgegen. Sie werde gebeten, der Beschwerdegegnerin schriftlich mitzuteilen, wenn Sie die Unterstützung in Anspruch nehmen wolle.

11. Schliesslich ist auf den geltend gemachten Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen einzugehen. Im Gutachten von Dr. med. M.___ wird diesbezüglich ausgeführt, eine Unterstützung bei der Stellenvermittlung oder ein Arbeitstraining zur Wiederangewöhnung an die Arbeit wären angesichts der ausgeprägten subjektiven Krankheitsüberzeugung der Versicherten nicht aussichtsreich. Die Beschwerdeführerin gab denn auch gegenüber Dr. med. M.___ an, in ihrem Zustand könne sie gar nicht arbeiten. Ausserdem sei sie mittlerweile ja auch alt geworden. Sie könne ja nicht einmal den Haushalt alleine erledigen. Seit der Kündigung habe sie sich nicht um eine Stelle bemüht, sie habe sich nirgends beworben. Sie wolle erst wieder gesund werden. Demnach scheint die Beschwerdeführerin aktuell nicht gewillt, ihre Restarbeitsfähigkeit von 80 % zu verwerten, womit es auch im Lichte dessen nicht zu beanstanden ist, dass die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf berufliche Massnahmen vorläufig abgewiesen hat. Wie die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung aber ergänzend festhielt, stehe einer Hilfeleistung bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle durch die Stellenvermittlung der IV-Stelle nichts entgegen. Sie werde gebeten, der Beschwerdegegnerin schriftlich mitzuteilen, wenn Sie die Unterstützung in Anspruch nehmen wolle. 12.

12. 12.1 Demnach ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und die Verfügungen vom 6. Juni 2016 und 16. Juni 2016 sind aufzuheben. Die Beschwerdeführerin hat vom 1. Dezember 2012 - 30. April 2015 Anspruch auf eine Viertelsrente. Darüber hinaus besteht kein Rentenanspruch. Bezüglich der Verfügung vom 16. Juni 2016 wird die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie nach Berechnung der Rentenhöhe (Viertelsrente vom 1. Dezember 2012 - 30. April 2015) die Höhe der Rentenrückforderung neu festlegt.

12.1 Demnach ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und die Verfügungen vom 6. Juni 2016 und 16. Juni 2016 sind aufzuheben. Die Beschwerdeführerin hat vom 1. Dezember 2012 - 30. April 2015 Anspruch auf eine Viertelsrente. Darüber hinaus besteht kein Rentenanspruch. Bezüglich der Verfügung vom 16. Juni 2016 wird die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie nach Berechnung der Rentenhöhe (Viertelsrente vom 1. Dezember 2012 - 30. April 2015) die Höhe der Rentenrückforderung neu festlegt. 12.2 Bei diesem Verfahrensausgang steht der Beschwerdeführerin eine ordentliche Parteientschädigung zu, die von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist. Bei der Bemessung der Parteientschädigung ist zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin im Hauptbegehren die Ausrichtung einer unbefristeten Invalidenrente verlangt und zudem den Antrag stellt, es sei festzustellen, dass die Rückforderung von CHF 34'704.00 verwirkt sei. Sie hat somit nur teilweise obsiegt. Nach der Rechtsprechung ist bei bloss teilweisem Obsiegen nur dann eine ungekürzte Parteientschädigung zuzusprechen, wenn die beschwerdeführende Person im Grundsatz obsiegt und lediglich im Masslichen (teilweise) unterliegt. In Streitigkeiten um die Höhe einer Invalidenrente trifft dies zu, wenn nicht die beantragte ganze oder höhere Rente, sondern eine geringere Teilrente zugesprochen wird (SVR 2011 IV Nr. 38 S. 112, 9C_580/2010 E. 4.1). Dahinter steht die Überlegung, dass eine «Überklagung» eine Reduktion der Parteientschädigung nicht rechtfertigt, soweit das Rechtsbegehren keinen Einfluss auf den Prozessaufwand ausübt (BGE 117 V 401 E. 2c S. 407). Unter diesem Gesichtspunkt ist die vorliegende Konstellation nicht mit einer bloss quantitativen Abweichung im Rahmen eines prinzipiellen Obsiegens (z.B. erstmalige Zusprechung einer halben anstelle der beantragten ganzen Rente) vergleichbar, wo das effektiv Erhaltene grundsätzlich denselben Aufwand bedingt hätte wie das Beantragte. So unterliegt die Beschwerdeführerin vorliegend bezüglich des fortdauernden Anspruchs auf eine Rente. Der Wegfall des Rentenanspruchs unterscheidet sich insofern qualitativ von der beantragten Rentenzusprechung. Es rechtfertigt sich somit vorliegend eine ermessensweise Kürzung der Parteientschädigung und der Verfahrenskosten (Urteil des Bundesgerichts 8C_478/2015 vom 12. Februar 2016 E. 5). Im Lichte der vorgehenden Erwägungen erscheint eine hälftige Kürzung der Parteientschädigung angemessen.

12.2 Bei diesem Verfahrensausgang steht der Beschwerdeführerin eine ordentliche Parteientschädigung zu, die von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist. Bei der Bemessung der Parteientschädigung ist zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin im Hauptbegehren die Ausrichtung einer unbefristeten Invalidenrente verlangt und zudem den Antrag stellt, es sei festzustellen, dass die Rückforderung von CHF 34'704.00 verwirkt sei. Sie hat somit nur teilweise obsiegt. Nach der Rechtsprechung ist bei bloss teilweisem Obsiegen nur dann eine ungekürzte Parteientschädigung zuzusprechen, wenn die beschwerdeführende Person im Grundsatz obsiegt und lediglich im Masslichen (teilweise) unterliegt. In Streitigkeiten um die Höhe einer Invalidenrente trifft dies zu, wenn nicht die beantragte ganze oder höhere Rente, sondern eine geringere Teilrente zugesprochen wird (SVR 2011 IV Nr. 38 S. 112, 9C_580/2010 E. 4.1). Dahinter steht die Überlegung, dass eine «Überklagung» eine Reduktion der Parteientschädigung nicht rechtfertigt, soweit das Rechtsbegehren keinen Einfluss auf den Prozessaufwand ausübt (BGE 117 V 401 E. 2c S. 407). Unter diesem Gesichtspunkt ist die vorliegende Konstellation nicht mit einer bloss quantitativen Abweichung im Rahmen eines prinzipiellen Obsiegens (z.B. erstmalige Zusprechung einer halben anstelle der beantragten ganzen Rente) vergleichbar, wo das effektiv Erhaltene grundsätzlich denselben Aufwand bedingt hätte wie das Beantragte. So unterliegt die Beschwerdeführerin vorliegend bezüglich des fortdauernden Anspruchs auf eine Rente. Der Wegfall des Rentenanspruchs unterscheidet sich insofern qualitativ von der beantragten Rentenzusprechung. Es rechtfertigt sich somit vorliegend eine ermessensweise Kürzung der Parteientschädigung und der Verfahrenskosten (Urteil des Bundesgerichts 8C_478/2015 vom 12. Februar 2016 E. 5). Im Lichte der vorgehenden Erwägungen erscheint eine hälftige Kürzung der Parteientschädigung angemessen. Im Vergleich zu den eingereichten Kostennoten vom 20. Februar 2017, 14. Mai 2018 und 13. August 2018 sind vorweg verschiedene der geltend gemachten Positionen zu streichen: Mehrere Positionen stellen Kanzleiaufwand dar (Orientierungskopien an die Klientin vom 11. Juli, 20. Juli, 26. August, 27. September, 6. Dezember 2016, 12. Januar, 9. November, 15. November 2017, 24. Januar, 19. Februar, 21. Februar, 27. Februar, 8. März, 18. April, 26. April, 2. Mai, 14. Mai, 8. Juni 2018; Fristerstreckungsgesuche vom 17. Oktober, 8. November, 7. November 2016, 25. Januar, 9. Februar, 27. September, 19. Oktober 2017, 8. März, 16. April 2018; Einreichung der Kostennote am 14. Mai 2018), der bereits im Stundenansatz enthalten ist und nicht gesondert entschädigt wird. Sodann werden diverse Positionen geltend gemacht, die nicht direkt mit dem vorliegenden Verfahren zusammenhängen und demnach nicht zu vergüten sind. Dies gilt für sämtliche nachfolgend genannte Positionen hinsichtlich Aufwand und Auslagen: Sämtliche Positionen die Coop Rechtsschutz AG betreffend, sämtliche Positionen betreffend start it now, alle Positionen betreffend Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG, sämtliche Positionen betreffend Helsana Rechtsschutz AG, alle Positionen im Zeitraum vom 19. Mai 2017 bis 13. September 2017). Des Weiteren sind Kopien pro Stück nur mit 50 Rappen zu vergüten (§ 158 Abs. 3 Gebührentarif) und nicht mit CHF 1.00, wie in der Kostennote geltend gemacht wird. Zudem beträgt der Ansatz für die Vergütung von Fahrtspesen 70 Rappen pro Kilometer (§ 157 Abs. 3 Gebührentarif i.V.m. 161 lit. a GAV) und nicht CHF 1.00, wie beantragt. Des Weiteren ist für den nachprozessualen Aufwand nur 1 Stunde zu berücksichtigen und die Verhandlung vor Versicherungsgericht dauerte lediglich 40 Minuten und nicht 1 Stunde, wie in der Kostennote geltend gemacht wurde. Damit ergibt sich ein gesamthafter Aufwand von 14 Stunden bzw. nach hälftiger Kürzung ein zu entschädigender Aufwand von 7 Stunden.

Im Vergleich zu den eingereichten Kostennoten vom 20. Februar 2017, 14. Mai 2018 und 13. August 2018 sind vorweg verschiedene der geltend gemachten Positionen zu streichen: Mehrere Positionen stellen Kanzleiaufwand dar (Orientierungskopien an die Klientin vom 11. Juli, 20. Juli, 26. August, 27. September, 6. Dezember 2016, 12. Januar, 9. November, 15. November 2017, 24. Januar, 19. Februar, 21. Februar, 27. Februar, 8. März, 18. April, 26. April, 2. Mai, 14. Mai, 8. Juni 2018; Fristerstreckungsgesuche vom 17. Oktober, 8. November, 7. November 2016, 25. Januar, 9. Februar, 27. September, 19. Oktober 2017, 8. März, 16. April 2018; Einreichung der Kostennote am 14. Mai 2018), der bereits im Stundenansatz enthalten ist und nicht gesondert entschädigt wird. Sodann werden diverse Positionen geltend gemacht, die nicht direkt mit dem vorliegenden Verfahren zusammenhängen und demnach nicht zu vergüten sind. Dies gilt für sämtliche nachfolgend genannte Positionen hinsichtlich Aufwand und Auslagen: Sämtliche Positionen die Coop Rechtsschutz AG betreffend, sämtliche Positionen betreffend start it now, alle Positionen betreffend Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG, sämtliche Positionen betreffend Helsana Rechtsschutz AG, alle Positionen im Zeitraum vom 19. Mai 2017 bis 13. September 2017). Des Weiteren sind Kopien pro Stück nur mit 50 Rappen zu vergüten (§ 158 Abs. 3 Gebührentarif) und nicht mit CHF 1.00, wie in der Kostennote geltend gemacht wird. Zudem beträgt der Ansatz für die Vergütung von Fahrtspesen 70 Rappen pro Kilometer (§ 157 Abs. 3 Gebührentarif i.V.m. 161 lit. a GAV) und nicht CHF 1.00, wie beantragt. Des Weiteren ist für den nachprozessualen Aufwand nur 1 Stunde zu berücksichtigen und die Verhandlung vor Versicherungsgericht dauerte lediglich 40 Minuten und nicht 1 Stunde, wie in der Kostennote geltend gemacht wurde. Damit ergibt sich ein gesamthafter Aufwand von 14 Stunden bzw. nach hälftiger Kürzung ein zu entschädigender Aufwand von 7 Stunden. In Anbetracht von Aufwand und Schwierigkeit des Prozesses ist die Parteientschädigung demnach auf CHF 1'942.45 (7 Stunden zu CHF 250.00 [§ 160 Abs. 2 GT], zuzügl. Auslagen 1/2 von CHF 200.80 und MwSt) festzusetzen.

In Anbetracht von Aufwand und Schwierigkeit des Prozesses ist die Parteientschädigung demnach auf CHF 1'942.45 (7 Stunden zu CHF 250.00 [§ 160 Abs. 2 GT], zuzügl. Auslagen 1/2 von CHF 200.80 und MwSt) festzusetzen. 12.3 Aufgrund von Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von CHF 200.00 - 1'000.00 festgelegt. Im vorliegenden Fall hat die Beschwerdeführerin nach Ausgang des Verfahrens an die Verfahrenskosten einen Betrag von CHF 750.00 zu bezahlen, die mit dem geleisteten Kostenvorschuss von CHF 1'000.00 zu verrechnen sind. Die übrigen CHF 250.00 sind von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen.

12.3 Aufgrund von Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von CHF 200.00 - 1'000.00 festgelegt. Im vorliegenden Fall hat die Beschwerdeführerin nach Ausgang des Verfahrens an die Verfahrenskosten einen Betrag von CHF 750.00 zu bezahlen, die mit dem geleisteten Kostenvorschuss von CHF 1'000.00 zu verrechnen sind. Die übrigen CHF 250.00 sind von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen. Die Beschwerdegegnerin hat im Rahmen der Verfahrenskosten zudem, unabhängig vom Ausgang des Verfahrens, die im Zusammenhang mit dem Gerichtsgutachten entstandenen Kosten von total CHF 10'812.20 (CHF 9'820.00 für das Gutachten + CHF 368.00 für die im Rahmen des Gutachtens hinzugezogene Dolmetscherin sowie CHF 624.90 Laborkosten) zu übernehmen (vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4.2). In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Einholung des Gerichtsgutachtens nicht nur – was entscheidend ist – aus damaliger Sicht, sondern auch rückblickend gesehen notwendig war.

Die Beschwerdegegnerin hat im Rahmen der Verfahrenskosten zudem, unabhängig vom Ausgang des Verfahrens, die im Zusammenhang mit dem Gerichtsgutachten entstandenen Kosten von total CHF 10'812.20 (CHF 9'820.00 für das Gutachten + CHF 368.00 für die im Rahmen des Gutachtens hinzugezogene Dolmetscherin sowie CHF 624.90 Laborkosten) zu übernehmen (vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4.2). In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Einholung des Gerichtsgutachtens nicht nur – was entscheidend ist – aus damaliger Sicht, sondern auch rückblickend gesehen notwendig war. Demnach wird erkannt :

Demnach wird erkannt : 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und die Verfügungen der IV-Stelle des Kantons Solothurn vom 6. Juni 2016 und 16. Juni 2016 werden aufgehoben.

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und die Verfügungen der IV-Stelle des Kantons Solothurn vom 6. Juni 2016 und 16. Juni 2016 werden aufgehoben. 2. Die Beschwerdeführerin hat vom 1. Dezember 2012 - 30. April 2015 Anspruch auf eine befristete Viertelsrente. Darüber hinaus besteht kein Rentenanspruch.

2. Die Beschwerdeführerin hat vom 1. Dezember 2012 - 30. April 2015 Anspruch auf eine befristete Viertelsrente. Darüber hinaus besteht kein Rentenanspruch. 3. Die Sache wir im Sinne der Erwägungen an die IV-Stelle zurückgewiesen, damit sie den Betrag der Rentenrückforderung (Verfügung vom 16. Juni 2016) berechnet und hierauf neu verfügt.

3. Die Sache wir im Sinne der Erwägungen an die IV-Stelle zurückgewiesen, damit sie den Betrag der Rentenrückforderung (Verfügung vom 16. Juni 2016) berechnet und hierauf neu verfügt. 4. Die IV-Stelle hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von CHF 1'942.45 (inkl. MwSt.) zu bezahlen.

4. Die IV-Stelle hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von CHF 1'942.45 (inkl. MwSt.) zu bezahlen. 5. Die Beschwerdeführerin hat an die Verfahrenskosten einen Betrag von CHF 750.00 zu bezahlen, der mit dem geleisteten Kostenvorschuss von CHF 1'000.00 verrechnet wird. Die übrigen CHF 250.00 werden der Beschwerdeführerin zurückerstattet.

5. Die Beschwerdeführerin hat an die Verfahrenskosten einen Betrag von CHF 750.00 zu bezahlen, der mit dem geleisteten Kostenvorschuss von CHF 1'000.00 verrechnet wird. Die übrigen CHF 250.00 werden der Beschwerdeführerin zurückerstattet. 6. Die IV-Stelle hat an die Verfahrenskosten einen Betrag von CHF 250.00 zu bezahlen.

6. Die IV-Stelle hat an die Verfahrenskosten einen Betrag von CHF 250.00 zu bezahlen. 7. Die IV-Stelle hat die Kosten des Gerichtsgutachtens von CHF 10'812.90 zu bezahlen.

7. Die IV-Stelle hat die Kosten des Gerichtsgutachtens von CHF 10'812.90 zu bezahlen. 8. Das Verhandlungsprotokoll vom 13. August 2018 geht zur Kenntnisnahme an die Parteien.

8. Das Verhandlungsprotokoll vom 13. August 2018 geht zur Kenntnisnahme an die Parteien. Rechtsmittel

Rechtsmittel Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Mitteilung beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden (Adresse: Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern). Die Frist beginnt am Tag nach dem Empfang des Urteils zu laufen und wird durch rechtzeitige Aufgabe bei der Post gewahrt. Die Frist ist nicht erstreckbar (vgl. Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgesetzes, BGG). Bei Vor- und Zwischenentscheiden (dazu gehört auch die Rückweisung zu weiteren Abklärungen) sind die zusätzlichen Voraussetzungen nach Art. 92 oder 93 BGG zu beachten.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Mitteilung beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden (Adresse: Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern). Die Frist beginnt am Tag nach dem Empfang des Urteils zu laufen und wird durch rechtzeitige Aufgabe bei der Post gewahrt. Die Frist ist nicht erstreckbar (vgl. Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgesetzes, BGG). Bei Vor- und Zwischenentscheiden (dazu gehört auch die Rückweisung zu weiteren Abklärungen) sind die zusätzlichen Voraussetzungen nach Art. 92 oder 93 BGG zu beachten. Versicherungsgericht des Kantons Solothurn

Versicherungsgericht des Kantons Solothurn Der Präsident Der Gerichtsschreiber

Der Präsident Der Gerichtsschreiber Flückiger Isch

Flückiger Isch