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Eine gängige Methode, um Nahrungsmittelallergien auszutesten, ist das sogenannte Auslassverfahren: Besteht ein Verdacht auf eine Allergie, lässt man das möglicherweise auslösende Nahrungsmittel weg und prüft, ob dadurch die Symptome verschwinden. In bestimmten Fällen ist dieses Verfahren jedoch ungenügend: Insbesondere bei einer «verzögerten Nahrungsmittelallergie», einer Allergie des sogenannten Typs 3, empfiehlt sich eine Kapillarblutanalyse, die schnell und eindeutig Aufschluss über krankmachende Allergene liefert.
Das Besondere an einer «verzögerten Nahrungsmittelallergie» (Typ 3) ist, dass es nach der Aufnahme eines Allergens meist nicht zu einer Sofortreaktion kommt, sondern die Symptome erst nach Stunden oder sogar nach Tagen auftreten. Die Laboranalyse verschafft in solchen Fällen Gewissheit bezüglich der Auslöser der Krankheitssymptome.
Die Liste der Erkrankungen, die in bestimmten Fällen auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit zurückgeführt werden können, ist lang: Sie reicht von chronischen Magen-Darm-Krankheiten wie Morbus Crohn oder dem weit verbreiteten Reizdarm über Gelenk- und Muskelentzündungen bis zu Hautproblemen. Ja, sogar Migränen, Depressionen und hoher Blutdruck können auf eine Allergie gegenüber einem bestimmten Nahrungsmittel zurückzuführen sein. Besteht ein solcher Verdacht, kann eine Kapillarblutanalyse das geeignete Diagnoseverfahren sein.