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Schloss Haldenstein
Das Schloss Haldenstein ist ein Herrschaftsbau, dessen Historie bis in das 16. Jahrhundert zurückreicht.
Die Geschichte des Schlosses hat ihren Ursprung in der Burg Haldenstein oberhalb des Dorfes. Im Jahr 1509 war der Besitzer der Burg und Herr von Rhäzüns, Conradin von Marmels, einer der mächtigsten Feudalherren Rätiens im ausgehenden Mittelalter.
Durch die Hochzeit der Witwe seines verstorbenen Sohnes Jakob von Marmels kam Haldenstein an den Mailänder Edelmann Jean Jacques de Castion, den französischen Gesandten bei den Drei Bünden in Chur. Der neue Eigentümer liess von 1544-48 anstelle eines älteren Steinhauses ein neues Schloss im Dorf errichten.
Nach einer wechselvollen Geschichte über die Jahrhunderte mit einer Teilung durch Erbschaft und späterer Wiedervereinigung, sowie einer Brandkatastrophe im Jahre 1732, gelang das Schloss schliesslich im Jahre 1966 in den Besitz der Stiftung Schloss Haldenstein.
Heute sind im Schloss die Gemeindeverwaltung Haldenstein, der Archäologische Dienst Graubündens und ein Café untergebracht. Im Schloss sowie im Rosengarten finden regelmässig kulturelle Veranstaltungen statt.
Das Schloss Haldenstein ist im schweizerischen Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte von nationaler Bedeutung aufgenommen.