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Am Dienstag leitete Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Ramallah den ersten Tag seines fünftägigen Vorzeigeprojekts der Fatah-Fraktion, und wurde, um die Dinge so richtig ins Rollen zu bringen, erneut in die Spitzenposition der Partei gewählt.
Trotz Abbas‘ Rede, in der er das Ereignis der Konferenz als eine „unabhängige palästinensische Entscheidung“ bezeichnete, ist es ihm gelungen, seine Gegner erfolgreich in Schach zu halten.
Palästinensische Medien berichteten, dass sich einige Teilnehmer über den Umstand verärgert zeigten, dass durch die Wiederwahl von Abbas in den Vorsitz, wichtige Diskussionen um einen Nachfolger des Achtzigjährigen gestoppt wurden. Im Fall von Mohammed Dahlan, der als Nachfolger von Abbas wohl die Wahl der westlichen Nationen gewesen ist, haben sich die Hoffnungen, die Dahlans Rückkehr aus dem Exil und der Ablösung des alternden Abbas galten, niemals bewahrheitet. Abbas, der in der arabischen Welt seine politischen Standpunkte unterstützt sehen möchte, weigert sich, jenen Mann zu akzeptieren, der bereits die Wahl von Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Westmächten wie den Vereinigten Staaten ist.
Während die Konferenz im grössten Rampenlicht stattfindet, ist ein Grollen zu vernehmen, ein Grollen der Kritik, das Abbas und dem Kader seiner Anhänger gilt, weil diese die Konferenz statt zum Aufbau einer palästinensischen Einheit dazu benutzt hätten, Dahlans Rückkehr zu vereiteln.