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Die Tierschutzorganisation Peta hat das Verwenden von Tieren in Karussellen kritisiert. Und zwar auch, wenn sie nicht echt sind. Es sei ein Problem, dass Tiere zur Unterhaltung eingesetzt werden, sagte Peter Höffken, Fachreferent für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei Peta in Deutschland.
Zuvor hatte die Zeitung «Bild» darüber berichtet, dass Peta einen Freizeitpark in den Niederlanden aufgefordert hatte, auf Karussells mit Tieren zu verzichten.
Höffken kritisierte, dass Touristen zum Beispiel in Ägypten auf Kamelen oder in Thailand auf Elefanten reiten. Die Menschen hätten schon als Kinder gelernt, dass es in Ordnung sei, so mit Tieren umzugehen, so Höffken. Etwa durch Karusselle mit Tieren. Da Aufklärung schon bei den Kleinen anfange, sei es richtig, hier anzusetzen. Kinder könnten zum Beispiel in einem Auto oder auf anderen Gegenständen sitzen, aber nicht auf Tieren.
Zuvor hatte die Tierschutzorganisation in den USA einen Hersteller dazu aufgefordert, die Produktion und den Verkauf von Karussells mit Tiermotiven einzustellen, wie der Internetseite von Peta zu entnehmen war. (sda/dpa)
Die Welt wird immer dicker: Auf unserem Planeten lebten 2022 gemäss einer aktuellen Studie der britischen Fachzeitschrift The Lancet über eine Milliarde Erwachsene mit starkem Übergewicht, auch Adipositas genannt. Betroffen sind insgesamt 880 Millionen Erwachsene und 159 Millionen Jugendliche und Kinder.