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In einem phasenweise gutklassigen Spiel in der Margaret Court Arena lag Bencic im zweiten Durchgang 2:5 im Rückstand, ehe sie einen Gang höher schaltete und dank fast fehlerfreiem Spiel fünf Games in Serie gewann. Nach 1:42 Stunden und einem perfektem Aufschlagspiel verwertete die Ostschweizerin mit einem Ass ihren ersten Matchball.
«Es war ein typisches Frauen-Spiel mit vielen Auf und Abs», sagte Bencic mit einem Lachen. «Entscheidend war, dass ich nicht in Panik geriet.» Der erste Satz war von vielen Breaks geprägt. Doch während Ostapenko (WTA 45) nur drei ihrer acht Chancen zum Servicedurchbruch nutzte, zeigte sich Bencic als Rückschlägerin effizienter.
Das Duell mit der French-Open-Siegerin von 2017 war für die Schweizerin eine erste Standortbestimmung. Die Karrieren der beiden gleichaltrigen Kontrahentinnen ähneln sich. Beide waren bereits auf Stufe Junioren erfolgreich, beide schafften auch bei der Elite sogleich den Durchbruch, ehe Rückschläge folgten. Während Bencic 2019 wieder in die Top Ten zurückgekehrt ist, kämpft Ostapenko unter ihrer neuen Trainerin Marion Bartoli noch um den Anschluss an die Spitze.
In der 3. Runde trifft Bencic, die Nummer 6 der Setzliste, auf die Siegerin der Partie zwischen der Spanierin Sara Sorribes Tormo (WTA 91) und Anett Kontaveit aus Estland (WTA 31), gegen die sie beide noch nie gespielt hat.