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Dr. Eichelberger, geboren am 6. Mai 1918, konnte auf 87 Jahre gelebtes Leben und auf 54 Jahre homöopathisches Wirken zurückblicken. Erst über 80-jährig hatte er seine Praxis aufgegeben und war in den Ruhestand getreten. Er erkannte als einer der ersten deutschen Homöopathen der neueren Zeit, dass nur die klassische Homöopathie als wahre Homöopathie Hahnemanns eine Zukunft hat. Deshalb begann er, das Haus der klassischen Homöopathie in Deutschland wieder zu errichten. Ab 1947 ließ er sich als Kassenarzt nieder und behandelte ausschließlich mit homöopathischen und anthroposophischen Heilmitteln. Sein großes Interesse galt dem Versuch, die Homöopathie an der Universität lehrbar zu machen. Ab 1986 arbeitete er auf die Gründung einer Akademie für angewandte Homöopathie hin. Dr. Eichelberger schrieb unzählige Artikel in den homöopathischen Journalen, viele Vorworte zu klassischen homöopathischen Werken wie E. A. Farrington, Klinische Arzneimittellehre, oder C. Hering, Kurzgefasste Arzneimittellehre und auch zu neueren Werken wie G. Risch, Homöopathik - und vielen anderen. Am 26. Juli 2005 starb Dr. Otto Eichelberger in seinem Haus in München in der Guntherstraße 7. Diese Adresse war lange Jahre für viele Homöopathen das Mekka der klassischen Homöopathie in Deutschland.