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Die Kosten der Pflege und Betreuung im Pflegeheim sind primär aus eigenen Mitteln (AHV/IV-Rente, Pension, Vermögensanteil) zu finanzieren. An die Kosten der Pflege leistet die obligatorische Krankenversicherung Beiträge. Sollten die von der Versicherung nicht gedeckten Kosten die Möglichkeiten der Eigenfinanzierung übersteigen, können Ergänzungsleistungen zur AHV/IV und kantonale Beihilfen beantragt werden.
Die Kosten des Aufenthaltes in einem Pflegeheim setzen sich aus den Kosten für die "Hotellerie" (Zimmermiete, Mahlzeiten, Betreuung) und den Kosten der Pflege zusammen. Der aktuelle Pflegebedarf jeder Heimbewohnerin und jedes Heimbewohners wird anhand des Bedarfsabklärungsinstrumentes RAI (Resident Assessment Instrument) erfasst. Es bestehen 12 Pflegeaufwandgruppen (RUG - Ressource Utilization Groups). Die Kosten der Pflege entsprechen denjenigen der jeweiligen Pflegeaufwandgruppe.
Seit 1. Januar 2011 gelten die neuen Regeln der Pflegefinanzierung gemäss dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG).
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