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Mitte März hat Microsoft angekündigt, keine Updates für die Windows-Versionen 7 und 8.1 mehr auszuliefern, sofern diese auf neuesten Rechner-Plattformen betrieben werden (Swiss IT Magazine berichtete). Nachdem Microsoft vergangene Woche mit der Blockade der Betriebssystem-Updates auf Rechnern mit Intels Kaby-Lake- oder AMDs Ryzen-Prozessoren begonnen hat, steht jetzt offenbar ein inoffizieller Patch zur Verfügung, der den Update-Stopp beseitigt.
Wie "PC World" meldet, hat ein User namens Zeffy auf Github einen Patch bereitgestellt, der die zwei Flags IsCPUSupported und IsDeviceServicable setzt und damit Windows vorgaukelt, dass die System für das Einspielen der Updates bereit sind. Ob der Patch allerdings für längere Zeit das Problem aus der Welt schafft, muss bezweifelt werden. Wie der Autor auf Github festhält, muss der Patch jedesmal neu eingespielt werden, wenn Microsoft mit einem Update den Windows Update Service respektive die Datei wuaueng.dll aktualisiert. Auch muss davon ausgegangen werden, dass der Softwareriese weitere Checks implementiert, um die Update-Blockierung durchzusetzen.
(rd)