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Die Schweizer Bergbahnen haben in dieser Wintersaison 38 Prozent mehr Umsatz erzielt, als im Vorjahr. Ausnahme ist das Tessin und der Jura. Sie profitierten nicht wie andere Regionen von guten Schneeverhältnissen.
Die Wetterbedingungen waren während der Hauptsaisonzeiten und an Wochenenden meist günstig, wie der Verband Seilbahnen Schweiz am Mittwoch mitteilte. Zudem hätten sich die Feiertage über Weihnachten und Ostern positiv auf die Besucherzahlen ausgewirkt.
Am Ende der Wintersaison registrierten die Bergbahnen 30 Prozent mehr Ersteintritte. Im Fünfjahresvergleich zeigten alle Unternehmensgrössen einen guten Winter: Die Ersteintritte steigerten sich im Fünfjahresvergleich um 16 Prozent und der Umsatz um 21 Prozent.
Ausnahmen sind die Regionen im Kanton Tessin. Aufgrund des Schneemangels verzeichneten sie einen Rückgang von mehr als drei Vierteln bei den Ersteintritten. Auch im Jura, im Arc jurassien, gingen die Ersteintritte um einen Viertel zurück.
Die grossen Bergbahnen steigerten ihren Umsatz laut Mitteilung im Vergleich zum Vorjahr um rund 40 Prozent. Die kleinsten Seilbahnunternehmen verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang von einem Fünftel. Der Verband erinnerte daran, dass sie im Vorjahr aber überdurchschnittlich von einer stärkeren Nachfrage profitiert hatten.