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19 Jahre lang spielte Kevin Romy Profi-Eishockey, erst für seinen Stammklub La Chaux-de-Fonds, dann für Genf-Servette und Lugano. Wegen einer Serie von Verletzungen in den Jahren 2018 und 2019 beendete er nach der letzten Saison seine Karriere. Anlässlich der NL-Partie Genf-Lugano vom Dienstag wurde der knapp 35-jährige Neuenburger offiziell verabschiedet.
Meisterehren mit Lugano
Romy bestritt in der höchsten Liga 840 Partien. Dabei erzielte der Center 434 Skorerpunkte (177 Tore, 257 Assists). 2006 wurde er mit Lugano Meister. 2014 und 2015 gewann er mit Servette den Spengler Cup.
Für die Nationalmannschaft lief er 153 Mal auf, darunter 2014 an den Olympischen Spielen und an 7 Weltmeisterschaften.
Ende mit Rekord
Dass ausgerechnet das längste Spiel der Schweizer Eishockey-Geschichte (letzten März beim 2:3 n.V. Genfs gegen Bern in den Playoffs nach 117 Minuten) sein letztes Profispiel sein würde, wusste zu diesem Zeitpunkt niemand. Romy, der einen weiterlaufenden Vertrag besass, gab seinen Rücktritt erst im Sommer bekannt.