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Seit der Übernahme von Elon Musk befindet sich Twitter in Turbulenzen. Das will die Konkurrenz nutzen. Gemäss eigenen Angaben arbeitet zum Beispiel der Facebook-Konzern Meta an einer Twitter-Alternative.
Mit seiner globalen Reichweite dürfte Meta dafür besser aufgestellt sein als andere Konkurrenten.
«Wir sondieren ein eigenständiges, dezentralisiertes soziales Netzwerk für das Teilen von Text-Updates», erklärte das US-Unternehmen am Freitag auf der Webseite «The Register». Es gebe eine «Chance für einen gesonderten Raum», in dem «Menschen des öffentlichen Lebens aktuelle Updates zu ihren Interessen teilen können», hiess es weiter.
Bisher gibt es jedoch keine solche Alternative zu Twitter, sodass Politiker, Berühmtheiten und Unternehmen aus aller Welt weiter über die Plattform von Elon Musk kommunizieren müssen.
Dieser versucht inzwischen, seinen Erwerb mit immer neuen Ideen zu retten. Nach der Finanzkrise als Folge der weggebrochenen Werbeeinnahmen waren die Entlassungen in der Spezialeinheit, die für ein sauberes Twittern hätte sorgen müssen, nicht gerade die cleverste Lösung. Auch die angebotene Rückkehr von Donald Trump auf die umstrittene Plattform führte nicht zu einer werbewirksamen Klärung der Situation.
Damit seine Leute nicht weiter davonlaufen, will Musk als neuste Rettungsidee nun für seine gebeutelten Mitarbeitenden ein neues Quartier mit bezahlbaren Wohnungen bauen lassen. In der «New York Times» ist sogar die Rede von einer eigenen Stadt. Die Utopie soll auf Weide- und Ackerland ausserhalb der texanischen Hauptstadt Austin am Ufer des Colorado River Realität werden.