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“Leben und Lehren der Meister im fernen Osten”
Liebe
Baird Spaldings persönliche Erlebnisse
Liebe ist ein Wort, das in seiner Vibrations-Einwirkung dem Wort „Gott“ sehr nahe kommt und man kennt Tausende von Fällen an Heilungen, die durch die Anwendung dieses Wortes erzielt worden sind. Jede bekannte Krankheit unterwirft sich der Macht der Liebe, die ausgesandt wird. Sie bewirkt sehr merkwürdige Bilder oder Vorbilder um alle Wesen. Man kann es beinahe sehen, wenn Menschen Liebe aussenden. Es bildet sich eine Art Rüstung um sie.
Einer meiner Freunde, ein Arzt, wurde vor Jahren zum Registrator in einer Reservation von Sioux-Indiandern berufen. Ich besucht ihn dort und er lud mich zu einem Versuch bei einem sogenannten Medizinmann des Stammes ein. Es zeigte sich aber, dass das gar kein gewöhnlicher Medizinmann war. Dieser Mann konnte „sich selbst verlassen“ und blieb während fünf Jahren in Meditation. Als er aus seiner Meditation erwachte, war er für den Dienst des Heilens bereit.
Er begann mit dem ersten Versuch, der sehr langsam gezeigt wurde. Er steckte seinen Arm in einen Kessel mit kochendem Wasser und nahm aus dem Kessel ein Stück Fleisch. Die Hand blieb dabei völlig unversehrt. Ich habe den Mann während zwei Monaten nach diesem Versuch beobachtet – es zeigte sich nicht der geringste Beweis eines Schadens an seiner Hand.
Beim zweiten Versuch stand er ruhig, in gewisser Distanz vor drei der besten Schützen des Stammes. Dr. N. und ich wählten die Kugeln aus, füllten selbst neues Pulver ein, so dass wir von einem Betrug sicher waren. Jedes Geschoss wurde an der Brust des Mannes plattgedrückt. Ich besitze heute noch zwei dieser platt-geschossenen Kugeln.
Später nahm dieser Mann seinen Platz in seinem Zelt ein und jedermann, der mit irgendwelcher Missgestalt, Krankheit oder einem Leiden zu ihm kam, verliess ihn vollkommen geheilt. Wir haben es oft gesehen. Ich wurde mit ihm gut bekannt und fragte ihn, wie er das erreiche und er sagte, das sei ähnlich, wie wenn man göttliche Liebe ausdrücke. Der Mann lebt heute noch und hat sein Heilungswerk beständig fortgesetzt.
Wir haben nie von ihm etwas in der Zeitung gelesen. Er lebt in absoluter Einsamkeit und spricht nie über sein Werk. Er sagte einmal: „Es ist mein Platz im Leben, den Menschen in jeder Weise Liebe zu schenken. Darin erfahre ich meine grosse Genugtuung.“ Hier ist nun ein Sioux-Indianer, von dem sehr wenige Leute je gehört haben, der schweigend und selbstlos den wahren Dienst der göttlichen Liebe ausübt.
In Texas hörte ich vor einigen Jahren von einem kleinen fünfjährigen Mädchen erzählen, das ein natürlicher Heiler durch Liebe war. Ich fuhr hin, sie kennenzulernen und ihre Mutter sagte mir, das Kind sage zu allen immer, es habe sie lieb. Es pflege zu sagen.
„Ich sehe diese Liebe um jeden herum und um mich selbst“.
Wenn Sie hörte, dass jemand krank war, bat sie ihre Mutter, sie dorthin zu bringen und fast jedes Mal, wenn sie in den Raum gebracht wurde, in dem der Kranke lag, stand er sofort vollkommen gesund von seinem Lager auf. Das Kind gin in der Entwicklung weiter und vollbringt heute grosse Werke.
Es gibt viele solcher Fälle. Ich kannte ein Kind in Holland. Dort baut man roten Klee an, der etwa 30-40 Zentimeter über dem Boden in schöner Blüte stand. Der Klee steht etwa in gleicher Höhe wie die Vorhalle des Landhauses. Ich war dort an einem Sonntagnachmittag zu Besuch. Wir sassen in der Vorhalle, als das Kind etwa 10 Meter weit in dieses Kleefeld hineintritt, jedoch über den Blütenköpfen blieb. Sie betrat den Boden nicht mit ihren Füssen, sondern wanderte ein Stück hinaus und kam zur Vorhalle zurück. Wir fragten das Kind, wie sie das tun könne. Sie sagte: „Ich weiss es nicht, ich habe nur alle Dinge lieb. Ich liebe diesen Klee und der Klee trägt mich.“ Und wir sahen, dass es so war. Sie sprach von ihren Spielgefährten und sagte, sie liebe sie alle und sie liebten auch sie und so könne ihnen nichts widerfahren. Ich kannte dieses Mädchen, bis sie 21 Jahre alt war. Zu jener Zeit ging ich nach Belgien und seither habe ich die Verbindung zu ihr verloren. Ihr Vater erzählte mir, dass das einzige Wort, dass er sie habe sagen hören „Liebe für jedermann“ gewesen sei.
Und liebe heilt. Jeder von uns kann das erleben. Es ist so einfach, diese grosse Liebe jedem zuzuwenden, wie es die Kinder taten. Als ich in Spanien bei einer der grössten Kupferminen der Welt tätig war, kam eine russische Familie mit einem kleinen elfjährigen Mädchen an, die dann dort wohnten. Der Vater arbeitete in der Mine. Sie sagten mir, das Kind habe eine „heilende Hand“. Sie lege ihre Hand auf eine Person und sage: „Ich habe Dich lieb – ich habe Dich so lieb, dass Deine Krankheit vergeht. Sie ist fort, denn ich habe den Raum mit Liebe erfüllt.“ Wir sahen, dass es wirklich so war. In Fällen von Missbildungen wurde der Körper sofort vollkommen geheilt.
Ich sah einen Menschen in einem der letzten Stadien von Epilepsie. Das Kind legte seine Hand auf den Menschen und sagte: „Dein ganzer Körper ist voll Liebe und ich sehe nur das Licht.“ Nach weniger als drei Minuten war die Krankheit völlig verschwunden. Das Licht und die Liebe, die von ihrem Wesen ausgingen, waren so mächtig, dass man es tatsächlich sehen und spüren konnte.
Ich erwähne etliche dieser Fälle nur als Beispiel, weil sie so einfach und natürlich sind, dass es jedermann durchführen kann. Ich habe beobachtet, wie sogar einen Raum auf die Liebe antwortete, die von einer ganzen Zuhörerschaft ausströmte.
Wie der unsterbliche Gautama Bhudda gesagt hat:
„Fünf Minuten sich einstellen auf die Verwirklichung göttlicher Liebe ist grösser, als tausend Schüsseln Speise an die Hungrigen verteilen, denn wenn Liebe ausgeht, wird damit jeder Seele im Universum geholfen.“
Gemeint ist natürlich, dass Worte, die wir aussenden und Gedanken und Gefühle, die wir haben, Dinge sind. Wo eure Gedanken sind, da seid ihr! Wenn wir unsere Gedanken und Gefühle beherrschen lernen und nur positive, konstruktive Worte äussern, mit göttlicher Liebe, dann gibt uns unser Verstand und der Körper auf diese Rechenschaft hin die richtige Antwort. Die richtige Wahl der Worte ist von grosser Wichtigkeit aber ebenso wichtig ist das Gefühl, dass die Worte begleitet, denn Gefühl ist die bewegende Kraft, die dem Worte Leben gibt. Dann geschieht es, dass göttliche Liebe zuströmt. Das heisst nicht, dass man umhergehen und immerzu „Liebe, Gott, Liebe“ sagen soll. Wir sprechen die Worte einmal mit ganzem Gefühl, mit ganzer Seele, mit Überzeugung, mit Anerkennung; augenblicklich tritt das Gesetz der Liebe in Aktion und bringt die Erfüllung. „Ehe ihr gesprochen habt, hat mir die Liebe geantwortet.“ Es ist geschehen! Oder mit den Worten Bhuddas: „ Wecke Liebe, konzentriere Dich auf sie, schenke Dir selbst Liebe, am Morgen, am Mittag und am Abend. Und wenn Du Dich setztest, um Nahrung zu Dir zu nehmen, dann denke an Liebe, fühle sie und Deine Nahrung wird besser schmecken.“
Viele solcher Juwelen sind von Bhudda gegeben worden, die nie veröffentlicht wurden. Der Dichter Tagare wandte viele in seinen Schriften an. Er war ein Mensch, der wusste, wie man Liebe ausdrückt und anwendet. Er wusste es. Er war. Er ist.
Liebe ist das allerwichtigste von allem. Sie ist das Tor zum Paradies. Betet, dass ihr Liebe begreifen lernt. Meditiert jeden Tag um sie. Liebe lässt Furcht verschwinden; sie ist Erfüllung des Gesetzes, sie überwindet viele Sünden. Liebe ist unsichtbar in ihrer Fülle. Liebe kann alles besiegen. Es gibt keine Krankheit, die man nicht mit genügend Liebe heilen könnte, keine Mauer so hoch, dass genügend Liebe sie nicht niederreissen könnte. Keine Sünde ist so schwer, dass Liebe sie nicht aus der Wolke der Unwissenheit auflösen könnte.
Alexander Graham Bell war ein wundervoller Charakter. Der Grund dafür, dass er nie Geld hatte, lag darin, dass er immer den Blinden half. Er gab sein letztes Geld dafür aus, den Blinden zu helfen. Dr. Norwood pflegte seiner kleinen Gemeinde zu sagen, er gehe zu den Bäumen hinter der Kirche und dort komme Jesus zu ihm und die gingen miteinander hin und her.
Dr. Norwood hatte eine kleine Kirche oben in Nova Scotia, an einem kleinen Ort, wo nur neunundzwanzig Fischer mit ihren Familien im Dorfe wohnten. Irgendwie hörten wir davon und wir gingen hin mit der Idee, Photographien zu machen. Wir nahmen die Bilder mit einer Bell&Howell-Kamera mit gewöhnlichen Linsen auf und wir besitzen diese Bilder heute noch.
Einige Zeit nachher wurde Dr. Norwood an die Sankt-Bartholomäus-Kirche in New York berufen und nach weniger als fünf Monaten war diese Kirche so erfüllt, dass man ausserhalb Lautsprecher aufstellen musste, damit ihn alle hören konnten, die dies wollten.
Während einer Weihnachtszeit, in der Stunde, da man Heilungen vornahm, wurde Jesus gesehen, wie er hinter dem Altar hervortrat und geradewegs durch den Mittelgang der Kirche schritt. Ich habe mit mehr als 500 Leuten gesprochen, die dort versammelt gewesen sind und es gesehen haben. Der Gruss von Jesus sei gewesen:
Die Chelas in Indien haben ein sehr schönes Gebet und ihr werdet sehen, dass es keine Bitte enthält:
„Ich beginne diesen Tag und alle Dinge sind völlig in Gott getaucht, in Gott und in seinen Überfluss. Der siegreiche Christus tritt hervor mit dem Überfluss Gottes, in jeder Bestätigung des Tages. Ich weiss, dass ich Gottes erhabenes Kind bin. Jede Bewegung des Heute ist erfüllt von Gott und von Gottes heiliger Liebe. Gott! Gott! Gott! Die grosse Flamme der Liebe strömt durch jedes Atom meines ganzen Wesens. Ich bin die lautere Flamme Gottes. Ich durchflute mit dieser heiligen Flamme meinen physischen Körper.
Der siegreiche Christus grüsst Dich, Gott, mein Vater, Friede! Friede! Friede! Der grosse Friede Gottes steht erhaben!“
Dann halte den Erfolgsgedanken mit einem anderen Gedanken fest: „Gott, ich bin vollständig fähig, in jeder Anstrengung Erfolg zu haben, die ich wahrheitsgetreu beginne.“
Dann der nächste Gedanke: „Gott ich bin die genaue Kenntnis dessen, was mich zum Erfolg befähigt.“.
Die nächste Feststellung wird sein: „ Gott, ich bin die unendliche Liebe, welche alle Substanz zu mir heranzieht, die ich zu meinem Erfolg benötige.“
Im Wissen, dass Liebe die höchste Kohäsionskraft im Universum ist, wird die nächste Feststellung heissen: „Gott, ich bin die Intelligenz, die all` meinen Erfolg in richtige und vorteilhafte Wege leitet.“
Dann folgt: „Gott, ich bin das göttliche Wissen und die göttliche Weisheit, welche meinem Erfolg Vollkommenheit verleihen.“
Und darauf folgt: „Gott, ich bin die vollkommene Dreiheit, Gott der siegreiche Christus, Gott Mensch, der eine Zentralpunkt in der Schöpfung.“
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Verbleibe im Wissen, dass wir selber die grosse hervorgehende Energie-Frequenz sind. Setzt euch einige Augenblicke nieder und überlegt: „GOTT, ICH BIN“, und „ALLE SIND“, „Gott ich bin göttliche Intelligenz“; wisse, erkenne und lasse dabei keinen Zweifel aufkommen - „Ich bin göttliche Liebe“, und „Durch mich strömt es aus über alle Welt."
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Weisheit der Liebe:
"Mitleid bringt alles
auf den niederen Zustand herunter,
mit dem man es zu tun hat,
wärend Liebe die gleichen Elemente erhöht,
zu ihrem richtigen Platz im Universum."