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Der Bogen ist weit gespannt: Er reicht vom Bauernaufstand im Jahr 1358 in Paris bis zu den Unruhen im Herbst 2005 in den Banlieues, als Jugendliche, meist nordafrikanischer Herkunft, auf ihre prekäre Situation aufmerksam machten.
Die aufmüpfige und kämpferische französische Kapitale steht in «Paris – Stadt der Rebellen» im Zentrum. Ignacio Ramonet, der ehemalige und langjährige Chefredaktor von «Le Monde diplomatique», hat zusammen mit dem Schriftsteller und Lateinamerikaspezialisten Ramón Chao einen Stadtführer zu Paris geschrieben: ein Lese- und Stadtwanderbuch, das durch die Arrondissements führt und dabei eine ganze Reihe von vergessenen Schätzen hebt. Zahllose revolutionäre Persönlichkeiten wie Karl Marx, Simone de Beauvoir, Ho Chi Minh – um nur einige zu nennen – debattierten in den Cafés, liessen sich von Künstlerinnen und Schriftstellern wie Josephine Baker, Emile Zola oder Victor Hugo anregen.
Ramonet und Chao entwerfen ein lebendiges Bild, erzählen historische Begebenheiten nach, würzen sie mit zahlreichen Anekdoten und ergänzen das Stadtporträt mit historischen Abbildungen und Fotografien. Die Fotos aus dem heutigen Paris stammen von Silvia Luckner, und das Buch erscheint termingenau zum Quatorze Juillet.