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Josette Philipona-Rumo erblickte am 15. Februar 1932 als fünftes von sechs Kindern von Adeline und Alois Rumo das Licht der Welt. Die obligatorische Schule besuchte sie in Giffers. Nach der Schule arbeitete sie im Restaurant Pinte, wo sie ihren zukünftigen Ehemann Eugen kennenlernte. 1953 heirateten sie und wohnten in Marly. Josette arbeitete in der Kartonfabrik in Freiburg. Jeden Tag fuhr sie mit dem Fahrrad von Marly nach Freiburg. Nach kurzer Zeit übernahm das Paar das Restaurant Frohmatt. Endlich ging für Josette Philipona-Rumo der Traum, ein eigenes Restaurant zu führen, in Erfüllung. Nach einigen Jahren wechselten sie nach Brünisried ins Restaurant Linde. 1963 wurde ihnen Claude geschenkt. 1971 bauten sie ein Eigenheim in Giffers. Dort entstand Josettes grösster Stolz: Finelis Schuhgeschäft. Zehn Jahre nach der Geburt von Claude wurde 1973 Yvette geboren.
1987 übernahm Claude das Restaurant Linde in Brünisried und 1993 den Senslerhof in St. Antoni. Wann immer man Josette Philipona-Rumo suchte, war die Chance gross, sie im Betrieb von Claude zu finden. Tatkräftig unterstützte sie ihn von A bis Z.
1995 folgte dann der erste Schicksalsschlag, die Diagnose Krebs. Obwohl die Ärzte ihr nicht viel Hoffnung machten, kämpfte sie und überlebte den Krebs. Es brauchte viel Kraft, aber Josette Philipona-Rumo war stets guter Laune. Das konnte man an ihrem Singen hören. Ihr grösstes Glück war die Geburt ihres Enkels Jan im Jahr 1997.
Einige Zeit später erkrankte ihr Ehemann Eugen, und Josette pflegte ihn mit sehr viel Liebe zu Hause, bis er 2001 starb. Nach der Diagnose Demenz war der Alltag für Josette Philipona-Rumo dann nicht mehr derselbe. Jahr für Jahr wurde sie mehr von der Krankheit eingeholt. Bevor sie 2018 ins Haus Magnolia in Tafers ziehen musste, wurde sie von Tochter Yvette liebevoll gepflegt und betreut. Im Magnolia lebte Josette Philipona-Rumo bis zu ihrem Tod glücklich und zufrieden. In den frühen Morgenstunden des 19. Juni 2020 schloss Josette Philipona-Rumo für immer die Augen, ein ermüdetes Herz hörte auf zu schlagen. Ihre Familie vermisst sie, ist ihr dankbar für alles und wird sie immer in ihren Herzen tragen.