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Das Burgund oder in französisch Bourgogne, ist keine in sich geschlossene Weinbauregion, aber es liegen hier mindestens drei der besten Anbaugebiete Frankreichs. Das bedeutendste Weingebiet ist die Côte d’Or, das Herz von Burgund, zusammen mit der Côte de Beaune im südlichen Teil und der Côte de Nuits im nördlichen Teil.
Aber auch Chablis, die Côte Chalonnaise, das Mâconnais und schliesslich das Beaujolais haben ihren eigenen guten Ruf.
Eher nachteilig im Weinbau ist die Zersplitterung des Burgunds, d.h. die Weine sind unberechenbar. So kann es sein, dass ein Wein aus der selben Lage von sechs oder sieben Winzern stammen und dann auch in verschiedenen Kellern bereitet werden. Lagen welche nur ein Besitzer hat sind somit sehr selten.
Typisch für den Weinbau im Burgund sind Weine welche nur aus einer Rebsorte und häufig auch aus nur einer einzigen Lage gekeltert sind. Die grösste Anbaufläche im Bourgogne nimmt der Pinot noir ein. Es gibt ca. 100 eigene AOP (Appelation d’origine protégée) klassifizierte Gebiete, innerhalb der Bourgogne. Die Einstufung der Top Weine erfolgt zusätzlich in einem System aus Premiers Crus und Grands Cru. Bei den Weissweinen sticht die Chardonnay Traube hervor.