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TCS MyMed
Autore: Mediscope
Die Herzkatheteruntersuchung ist eine Untersuchung des Herzens mittels Herzkatheter. Dabei handelt es sich um einen dünnen biegsamen Kunststoffschlauch, der über die Blutgefässe in das Herz geschoben wird. Der Herzkatheter ermöglicht eine exakte Beurteilung von Herzerkrankungen, insbesondere von Verengungen der Herzkranzgefässe (Herzenge, Koronare Herzkrankheit, Angina pectoris). Mit der Herzkatheteruntersuchung kann eine Gefässenge in den Herzkranzgefässen sicher erkannt und oft auch gleich behoben werden.
Die Herzkatheteruntersuchung ist eine Untersuchung aus der Kardiologie, einem Teilgebiet der Inneren Medizin.
Eine Herzkatheteruntersuchung kann ohne besondere Vorbereitung durchgeführt werden.
Für eine Herzkatheteruntersuchung muss die Blutgerinnung intakt sein (eventuell Blutabnahme zur Kontrolle der Gerinnungswerte). Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, müssen diese möglicherweise einige Tage vor der Untersuchung pausieren oder durch Heparin-Bauchspritzen ersetzen. Auch bestimmte Medikamente bei Blutzucker müssen eventuelle pausiert werden, da es in Zusammenhang mit dem Kontrastmittel zu einer Übersäuerung des Blutes kommen kann. Anweisungen dazu gibt der Arzt.
Eine Herzkatheteruntersuchung dient der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Herzens und der Herzkranzgefässe.
Diese Untersuchung ist im Allgemeinen risikoarm. An der Punktionsstelle kann ein Bluterguss auftreten. Unverträglichkeitsreaktionen auf das Kontrastmittel sind selten, aber möglich. Sehr selten sind ernsthafte Verletzungen der Herzkranzgefässe oder ein durch den Herzkatheter ausgelöstes Herzstolpern. Nur äusserst selten treten gefährliche Herzrhythmusstörungen oder andere schwere Komplikationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall auf, die eine Notfallbehandlung erfordern. Wegen der Durchleuchtung mit Röntgenstrahlen besteht eine gewisse Strahlenbelastung.
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