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Als Europas Nummer 2 galt Mujinga Kambundji als Topfavoritin auf einen Podestplatz. Mit einer Zeit von 11,05 qualifizierte sich die Bernerin als Laufbeste für den Final. Schlussendlich fehlten der Bernerin fünf Tausendstelsekunden für die EM-Goldmedaille.
Jubeln konnte die Deutsche Gina Lückenkemper, welche Kambundji erst auf den letzten Metern überholte. Die beiden Frauen wurden in 10,99 Sekunden gestoppt. Bronze holte die Britin Daryll Neita (11,00).
Realisieren konnte Mujinga Kambundji das Ganze kurz nach dem Lauf noch nicht: «Die paar Tausendstel sind bitter, aber es ist wirklich cool», sagte die Bernerin gegenüber «SRF». Sie freue sich sehr über die Silbermedaille.
Kambundji auf Medaillenjagd
Nebst 100m tritt Kambundji an den European Championships in München auch in den Disziplinen 200m-Sprint und 4x 100m-Staffel an. Chancen auf einen Podestplatz hat sie in allen drei Disziplinen. «Das Ziel ist klar: Medaillen», sagt die 30-Jährige gegenüber SRF.
Im 200m Sprint finden die Halbfinale am Donnerstagabend, 18. August, statt. Die 200m-Finale folgen tags darauf am Freitag, 19. August, nach 22 Uhr. Ebenfalls am Freitag, 19. August, startet die Vorläufe der 4x100m Staffel. Die Finale der Staffel gibts am Sonntagabend, 21. August.
Simon Ehammer holt Silber im Zehnkampf
Auch Simon Ehammer musste den Sieg an der EM am Dienstagabend knapp aus der Hand geben. Der Appenzeller holt sich hinter dem deutschen Niklas Kaul die Silbermedaille. Für einen Schweizer Rekord reichte es aber.
Mindestens 4 Medaillen fordert Swiss Athletics von seinen Aushängeschildern in München. Primär auf Ehammer und Kambundji ruhten die Hoffnungen vor Beginn der EM.
(red.)