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WM Hoogerheide
Swiss Cycling mit zwölfköpfigem Team an der Radquer-WM in Holland
Am Wochenende vom 4./5. Februar finden in Hoogerheide die Radquer-Weltmeisterschaften statt. Swiss Cycling ist in Holland mit zwei Athletinnen und zehn Athleten vertreten. Über die besten Aussichten verfügt die Auswahl in der Elite-Kategorie der Männer.
Der Radquer-Event in Hoogerheide lässt sich als Klassiker bezeichnen. Seit zwei Jahrzehnten findet in der unweit der Grenze zu Belgien gelegenen Kleinstadt in Holland der Weltcupfinal statt. In diesem Jahr beherbergt Hoogerheide wie bereits 2009 und 2014 die Weltmeisterschaften. Ausgetragen werden die Titelkämpfe am Wochenende vom 4./5. Februar, der scheidende Schweizer Nationaltrainer Bruno Diethelm hat zwei Athletinnen und zehn Athleten nominiert.
Erfreulich sind die Perspektiven in der Elite-Kategorie der Männer. Unmittelbar vor Weihnachten belegten der 24-jährige Kevin Kuhn und der um zwei Jahre ältere Timon Rüegg im Val di Sole (ITA) die Ränge 3 und 5. Zwei Schweizer unter den besten Fünf – das hatte es im Weltcup zuletzt 1999 im holländischen Zeedam gegeben, als Thomas Frischknecht und Beat Wabel auf den Rängen 1 und 4 ins Ziel gekommen waren. Lars Forster, der sich am letzten Sonntag an den Schweizer Meisterschaften in Mettmenstetten zwischen dem neuen Titelhalter Rüegg und dem entthronten Kuhn einreihte, verzichtet auf eine WM-Teilnahme. Selbiges gilt für Schweizer Meisterin Alessandra Keller. Forster und Keller bestreiten die Schweizer Radquer-Wettkämpfe jeweils im Rahmen der Vorbereitung auf die Mountainbikesaison.
Vor Jahresfrist setzte Jan Christen in Fayetteville (USA) mit dem Gewinn des Junioren-WM-Titels ein kräftiges Ausrufezeichen. Mittlerweile ist der Aargauer in die U23-Kategorie aufgestiegen, in der höchsten Nachwuchsklasse trifft der 18-Jährige auf bis zu drei Jahre ältere Konkurrenten. Über die besten Aussichten auf einen U23-Spitzenplatz verfügt schweizerseits Dario Lillo, welcher in einem belgischen Profiteam Unterschlupf gefunden hat. Der 20-jährige St. Galler gehört zu den stärksten Herausforderern der Athleten aus den führenden Nationen Belgien und Holland.
Das Aufgebot von Swiss Cycling
|Elite Frauen||Elite Männer|
|Zina Barhoumi, 1996, Bern BE||Kevin Kuhn, 1998, Gibswil-Ried ZH|
|Gilles Mottiez, 1997, Collonges VS|
|Loris Rouiller, 2000, Belmont-sur Lausanne VD|
|Timon Rüegg, 1996, Oberweningen ZH|
|U23 Frauen||U23 Männer|
|Jacqueline Schneebeli, 2001, Hauptikon ZH||Jan Christen, 2004, Leuggern AG|
|Dario Lillo, 2002, Eschenbach SG|
|Matteo Oppizzi, 2003, Neuchâtel NE|
|Lars Sommer, 2002, Andwil SG|
|U19 Frauen||U19 Männer|
|Nicolas Halter, 2006, Herisau AR|
|Sven Sommer, 2006, Andwil SG|