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Referenzen
Nant de Drance
Das Kraftwerk liegt unterirdisch zwischen den Stauseen Emosson und Vieux-Emosson in einer Kaverne. Wenn der Stromverbrauch hoch ist, stürzt das Wasser aus dem Stausee Vieux-Emosson durch zwei 425 m hohe vertikale Schächte in das unterirdische Kraftwerk. Dort wird es turbiniert und anschliessend in den Stausee Emosson geleitet. Umgekehrt wird das Wasser aus dem Stausee Emosson bei geringerer Stromnachfrage in den Stausee Vieux-Emosson hochge-pumpt. Das Kraftwerk Nant de Drance ist somit in der Lage, Energie aus Überschussproduktion zu speichern.
Beeindruckende Abmessungen
Die Maschinenkaverne ist beeindruckende 194 m lang, 52 m hoch und 32 m breit und beherbergt 6 Pumpturbinen. Für die Sicherstellung von Transporten zwischen den verschiedenen Stockwerken in der Kaverne wird ein Portalkran mit einer Tragkraft von 165 t einge-setzt.
75 Einzelabdeckungen für 30 Deckenöffnungen
In den Geschossdecken sind grosse Öffnungen mit demontierbaren Abdeckungen vorgesehen. Insgesamt werden 30 Deckenöffnungen mit insgesamt 75 Einzelabdeckungen versehen. Diese müssen einer Belastung von 100 KN/m2 standhalten. Die Deckel haben eine Grös-se von bis zu 2,30 × 6,70 m bei einer Dicke von 66 cm. Ein Deckel wiegt bis zu 24 Tonnen.
Produkt, Transport und Montage aus einer Hand
Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft GMI (Groupement Marti Implenia) produziert die BGS Bau Guss AG die Abdeckungen, transportiert sie in die Kaverne und montiert die Rahmen in die Aussparungen der Decke. Eine grosse Herausforderung für die LKWs stellt der Zufahrtstollen zur Kaverne dar. Auf einer Länge von 5,6 km ist eine konstante Steigung von 12 % zu bewältigen.