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Dank der Mobilisierung des Personals habe die Givaudan-Direktion die Forderungen für mehr Lohn und einen besseren Gesamtarbeitsvertrag (GAV) akzeptiert, schreiben die Arbeitnehmerorganisationen am Mittwoch in einer Mitteilung.
Dem GAV unterstehen 300 Angestellte im Werk in Vernier GE. 99% von ihnen hatte an der Generalversammlung Mitte Mai den von der Direktion vorgeschlagenen GAV zurückgewiesen. Laut Unia und CSGV wollte Givaudan unter anderem die höheren Löhne einfrieren.
Nun habe die Direktion einer Lohnerhöhung von 1,5% für das laufende Jahr und von 1,2% für die nächsten zwei Jahre zugestimmt. Zu den Konzessionen, die sie beim GAV machte, gehört eine Reduktion der maximalen Temporärarbeitsdauer von 3 auf 2 Jahre.
Laut Angaben der Arbeitnehmervertreter gilt der neue GAV bis 2020. Darin enthalten sei auch eine Erhöhung der Krankenkassenbeiträge von 200 auf 220 CHF.
cf/
(AWP)