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Wasser bietet vielen Tieren Lebensraum. Einerseits verlangt dies besondere Anpassungen, anderseits werden auf diese Weise die Organismen laufen mit Wasser und Ionen versorgt. Das Leben im Salz- bzw. Süsswasser erfordert jedoch eine Haut, welche als Barriere gegen ein Zuviel an Wasser und gelösten Stoffe funktioniert. Die Sauerstoffversorgung geschieht bei vielen Wassertieren durch Kiemen.
Die Nutzung des Lebensraums Wasser erfolgt meist über die folgenden Anpassungen an die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Wassers.
Frei schweben im Wasser (Algen, Plankton)
Ein Lebewesen schwebt im Wasser, wenn seine Dichte exakt der Dichte des Wassers entspricht. Um sich an die Dichte-Schwankungen des Wassers anzupassen, können diese Organismen Öle oder Luftkissen aufnehmen.
Schwimmen an der Oberfläche (Wasserläufer, Mücken- und Libellenlarven)
Wenn der Auftrieb grösser ist als die Sinkgeschwindigkeit schwimmen Lebewesen auf der Oberfläche des Wassers. Einige nutzen dabei die durch die Wasserstoffbrücken bedingte Oberflächenspannung des Wassers aus und bewegen sich "auf dem Wasser".
Schwimmen im Wasser (Fische, Säuger, Krebse)
Um im Wasser gezielte Bewegungen auszuführen, braucht es speziell angepasste Körperteile. Fische, Krebse und Säugetiere besitzen dazu Flossen und Ruderorgane, während Quallen und Tintenfische den Rückstossantrieb ausnutzen.
Leben am Grund des Gewässers (Rochen)
Wassertiere, welche am Grund leben sind häufig sehr flach gebaut, um ein strömungsbedingtes Abdriften zu verhindern und sich am Boden angeschmiegt zu tarnen.