Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03254.jsonl.gz/273

Der iranische Schriftsteller Abbas Maroufi ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 65 Jahren nach schwerer, langer Krankheit. Das erfuhr die Deutsche Presseagentur von seiner Familie. Er galt als einer der bekanntesten Vertreter zeitgenössischer iranischer Literatur. Zurückgezogen lebte er zuletzt als Gründer eines Buchladens in Berlin. Zu seinen Werken gehörten etwa «Symphonie der Toten» oder «Fereydun hatte drei Söhne». Maroufis Romane gelten als Meisterwerke persischer Literatur. Auch in Deutschland wurde er hochgeschätzt, Autoren wie Günther Grass halfen ihm 1996 bei der Ausreise aus seiner Heimat. Sein jüngstes Werk «Alle Toten heissen Jahia» erschien 2018.