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Aus Jod und Eiweiss produziert die Schilddrüse zwei lebenswichtige Hormone: Tri-Jod-Thyronin (T3) und Tetra-Jod-Thyronin (T4, Thyroxin). Die Aufgabe dieser Hormone ist es den Stoffwechsel anzukurbeln.
Wenn die Schilddrüse nicht ausreichend arbeitet, verlangsamt sich der Herzschlag, die Körpertemperatur sinkt und die Haut wird trocken. Verstopfung, Gewichtszunahme oder depressive Stimmung sind die Folge. Die Hauptursache für eine Schilddrüsenunterfunktion ist Jodmangel.
Der Körper ist nicht in der Lage Jod selbst herzustellen. Er ist auf eine ausreichende Zufuhr von aussen angewiesen. Über den Magen-Darm-Trakt gelangt Jod aus der Nahrung ins Blut und anschliessend in die Schilddrüse.
Brot ist in der Schweiz die wichtigste Jodquelle. Auch Käse, der mit jodiertem Salz hergestellt wird, dient als Quelle – genauso wie Milch.