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Ringen Trotz einer mörderischen Hitze inner- und ausserhalb der Halle starteten total sechs Sensler frisch in den GP. Benno Jungo gewann seine ersten drei Kämpfe gegen den Münchner Fabio Aiello, Teamkollege Thomas Jehle und den körperlich starken Westendorfer Frederick Wunderlich jeweils durch Punkte. Im letzten Gruppenkampf siegte Jungo forfait – Marcel Bolduan aus Baienfurt war verletzt –, was ihn als Gruppensieger direkt in den Final um Platz eins gegen den Gewinner der zweiten Gruppe, den Ostdeutschen Sebastian Otto, brachte. Der Final wurde zu einer Nerven- und Konditionsangelegenheit. Jungo verlor die erste Kampfrunde knapp durch Punkte, hatte aber noch Reserven. Reserven, die er nach einem Fehlstart in der zweiten Runde mobilisierte. Er drehte die 0:2-Rücklage mit einem präzisen Angriff an das Fussgelenk zu einem 4:2-Rundensieg, womit der Kampf in die dritte Runde ging. Dort setzte Jungo von Anfang an Akzente, holte die nötigen Punkte mit einem weiteren Angriff ans Fussgelenk und gewann die entscheidende Runde mit 4:3 zum Turniersieg.
Starke Teamleistung
Teamkollege Christoph Feyer holte sich in derselben Kategorie bis 84 kg Freistil den dritten Rang. Er unterlag einzig Sebastian Otto und wurde dadurch Zweiter in seiner Gruppe. Somit kämpfte er im kleinen Final um Platz drei gegen Fabio Aiello. Feyer liess nichts anbrennen und entschied die beiden ersten Kampfrunden unangefochten jeweils mit 3:0 für sich, was ihm die Bronzemedaille einbrachte.
Dario Decorvet und Ruedi Zenger kämpften auf dem hohen Niveau mit und gewannen jeweils einen Kampf, was ihnen die Ränge elf und sieben einbrachte. Matthias Käser und Thomas Jehle vermochten sich noch nicht durchzusetzen und schieden jeweils nach zwei Kampfrunden aus.
Der GP war für die Sensler Ringer und Coach Armin Gugler ein Vollerfolg. Die Schweiz holte mit dem Freiämter Randy Vock und dem Kriesserner Philipp Hutter noch zwei weitere Turniersiege.bj