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GRUPPENSPIEL
1 BESTIMME EINE FELDMAUS UND EIN REH.
2 ALLE KLETTERN AUF DIE BAUMSTÜMPFE AUSSER DER FELDMAUS UND DEM REH.
3 FÜSSE = WURZELN, KÖRPER = STAMM, ARME = ÄSTE, FINGER = KNOSPEN UND BLÄTTER.
4 DAS REH KNABBERT AN DEN KNOSPEN UND BLÄTTERN DER HÄNDE.
5 DIE FELDMAUS KITZELT DIE WURZELN (FÜSSE).
6 WER MIT EINEM FUSS DEN WALDBODEN BERÜHRT, SCHEIDET AUS.
DEN JUNGEN WALD SCHÜTZEN
Die jungen Bäume werden geschützt, damit die Rehe im Winter nicht die Knospen fressen.
Gegen Feldmäuse, die sich an die Wurzeln heran machen, werden Sitzstangen errichtet welche es den Raubvögeln erleichtern, auf die Nager zu lauern und sie zu jagen.
Das Reh liebt Knospen über alles (Verbiss)
Das Reh hat im Winter ausser den Brombeerblättern nichts mehr zu essen. Es ernährt sich deshalb von den Knospen junger Laub- und Nadelbäumen. Damit die jungen Bäume ausserhalb der Reichweite der Äser der Rehe wachsen können, stellen die Förster Plastikschütze oder Gitter um die jungen Stämme auf.
Ohne Schutz würde das Reh Jahr für Jahr die Knospen fressen, und der junge Baum würde wie ein Busch zurückgeschnitten.
Den Samt des Geweihs wegfegen (Fegschaden)
Der Rehbock verliert jedes Jahr sein Geweih. Wenn es im Frühjahr wieder nachwächst, ist es mit einer samtenen Schicht überzogen, die er loswird, indem er sich gegen junge Stämme reibt. Er schätzt speziell die Douglasie mit ihrer weichen Rinde, die nach Mandarine riecht.
Gefrässige Maulwürfe und Feldmäuse
In günstigen Jahren vermehren sich die Maulwürfe sehr stark und greifen die Wurzeln und Rinden der Jungbäume an. Es ist schwierig, ihre Schäden zu verhindern. Es ist zu hoffen, dass der Fuchs Jagd auf sie macht, oder dass die Lichtung gross genug ist und Hochsitze die Raubvögel dazu einladen, die kleinen Nager zu jagen.