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Joakim ist ein schwer einzugrenzender Musiker. Als ehemaliger Klavierstudent am Konservatorium hat er sich große Mühe gegeben, nicht in eine Schublade gesteckt zu werden. Er hat sich am Rande der französischen -und internationalen Club-Szene entwickelt und ist zu einem ihrer wichtigsten Akteure geworden, weigert sich aber, sich einer Crew, oder einem Genre zuzuordnen.
Für Second Nature hat Joakim als Grundlage für jeden Song Field Recordings aus aller Welt genommen, womit er der Natur wieder eine Stimme verleihen will. Er sagt: "Es geht darum, unsere Welt wieder zu verzaubern. Indem ich Feldaufnahmen aus der ganzen Welt und darüber hinaus als Ausgangspunkt für jeden Track auf diesem Album verwendete, wollte ich einen Dialog wiederherstellen, unsere Art zu denken und zu hören in Frage stellen und die Grenzen zwischen dem Natürlichen und dem Künstlichen, dem Reinen und dem Unreinen verwischen. Infolgedessen befasst sich dieses Album auch indirekt mit ökologischen und sozioökonomischen Themen wie Kolonialismus, Kapitalismus und Industrialismus, die sich mit unserer Entfernung von der Natur überschneiden und letztlich zu der Krise des Klimawandels und der biologischen Vielfalt führen, mit der wir heute konfrontiert sind."
Einen einstündigen Mix aus dem neuen Album hörst du hier: