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Internationale juristische Online-Konferenz "Menschenrechte mit füssen getreten"
An der Konferenz, die am 11. März 2021 zur Verteidigung der Rechte der Opfer des Massakers von 1988 stattfand, nahmen prominente Juristen wie
Herr Taher Boumedra, Rechtsanwalt und Vorsitzender des Justizkomitees für die Opfer, und der ehemalige UN-Gesandte
Alfred de Zayas, UN Experte und Professor für Menschenrechte, sowie Frau Christiane Perregaux, Soziologin und ehemalige Co-Vorsitzende des Genfer Legislativrates, teil.
Zur Verteidigung der Rechte der Opfer des Massakers von 1988, bei dem mehr als 30.000 politische Gefangene hingerichtet wurden, forderten sie die Bildung einer internationalen Untersuchungskommission, um die Täter des Massakers zu ermitteln. Die Täter dieses Massakers, die heute Regierungsposten bekleiden, wurden bis heute nicht vor Gericht gestellt, und die Fortsetzung dieses Verbrechens zeigt sich in den aktuellen willkürlichen Hinrichtungen.
Auszüge aus der Rede von Taher Boumedra:
In den von uns veröffentlichten Berichten sind eine Reihe von Personen aufgeführt, die das Massaker an 30 000 Gefangenen im Jahr 1988 befehligt sowie von Personen, die diese Verbrechen ausgeführt haben.
Glücklicherweise haben sieben unabhängige UN-Experten kürzlich ein Schreiben an das iranische Regime gesandt, in dem ein Ultimatum gestellt wurde, für die Einsetzung einer Kommission zur Untersuchung dieser Verbrechen. Und wenn das Regime diese Angelegenheit nicht verfolgt, werden sie direkt die Bildung einer Untersuchungskommission der internationalen Gemeinschaft fordern. Jetzt ist es an der Zeit, eine unabhängige internationale Kommission einzurichten, die sich mit den Gräueltaten von 1988 sowie dem Massaker an 1.500 Menschen während des Aufstandes im November 2019 befasst, und um das Regime auf einer höheren internationalen Ebene vor Gericht zu stellen.