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Visionierung: "Es war einmal eine Singdrossel“ von Otar Ioseliani, UdSSR 1970
Ort: Slavisches Seminar, Seminarraum
Zur Einführung in das frühe Werk des georgischen Regisseurs Otar Ioseliani wird am Donnerstag der Film „Es war einmal eine Singdrossel“ (Iko shashvi mgalobeli, Sowjetunion 1970) am Slavischen Seminar gezeigt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
«Es war einmal eine Singdrossel schildert 36 Stunden aus dem Leben des jungen Musikers Gia, der im Orchester in Tiflis die Pauke schlägt und sich sowohl durch seine Freundlichkeit als durch seine regelmässigen Verspätungen auszeichnet. Spontane menschliche Kontakte erscheinen ihm wichtiger als seine Arbeit. Gia ist ein unangepasster Träumer, unfähig, ein Verhältnis zur Zeit zu finden, das mit seiner Umgebung harmoniert. Der Film erinnert sowohl an die französische Nouvelle Vague als auch an die tschechische Neue Welle. Iosseliani drehte ausschliesslich an Originalschauplätzen und besetzte nahezu alle Rollen mit Laiendarstellern aus seinem Freundeskreis.» kino arsenal Berlin, März 2012