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GAM bestätigte heute, dass die interne Untersuchung bezüglich des Verhaltens von Tim Haywood, Investment Director der ARBF-Fonds, auf Tipps eines internen Whistleblowers zurückgeht. Im November 2017 leitete GAM eine von unabhängigen externen Experten unterstützte interne Untersuchung ein. Im März 2018 ergänzte der Whistleblower seine anfänglichen Hinweise und nahm Kontakt mit der britischen Financial Conduct Authority auf, während er gleichzeitig das Unternehmen informiert hielt. Die Identität des Whistleblowers soll gemäss GAM geschützt bleiben.
Die interne Untersuchung entwickelte sich gemäss GAM mit der Aufdeckung zusätzlicher Fakten und Umstände weiter und identifizierte diverse potenzielle Verfehlungen, die insgesamt zur Entscheidung führten, Tim Haywood zu suspendieren.
Im Zuge der laufenden Liquidation der ARBF-Fonds wurden bis heute zwischen 60% und 87% der Fondsvermögen ausbezahlt. Die zweiten Liquidationszahlungen beginnen in der Woche vom 24. September 2018, und weitere Fondsvermögen werden, abhängig von den Marktbedingungen, in den kommenden Monaten liquidiert.
Wie bereits früher bekannt wurde, bezieht sich das aufgedeckte potenzielle Fehlverhalten darauf, dass in bestimmten Fällen keine ausreichende Due Diligence durchgeführt oder belegt bzw. keine internen Aufzeichnungen von Dokumenten verfügbar gemacht wurden. Darüber hinaus kam die Untersuchung zum Schluss, dass Tim Haywood möglicherweise gegen die Unterschriftenrichtlinien des Unternehmens verstossen und sein privates E-Mail-Konto für Arbeitszwecke verwendet hat. Er verletzte zudem die Richtlinien des Unternehmens für die Annahme von Geschenken und Einladungen.