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Schwimmen: Staffel und Kost mit Schweizer Rekord
- Das Quartett Maria Ugolkova, Sasha Touretski, Nina Kost und Noémi Girardet sorgte über 4x100 m Freistil für einen Schweizer Rekord. Die Bestmarke von Rio 2016 wurde erst im Halbfinal in 3:40:00 um 1,02 Sekunden unterboten. Im Final senkten die 4 Schweizerinnen in 3:38:85 den Rekord nochmals um 1,15 Sekunden, was in der Endabrechnung zu Platz 7 reichte. Den Sieg sicherte sich Frankreich vor den Niederlanden und Dänemark.
- Nina Kost (11. Platz) und Sasha Touretski (12.) schieden über 50 m Crawl im Halbfinal aus. Die schweizerisch-deutsche Doppelbürgerin Kost unterbot in 25,21 den Landesrekord vom Juli 2016 um fünf Hundertstel. Touretski, die bisherige Inhaberin der Bestmarke, war in 25,22 nur um einen Hundertstel langsamer.
- Thierry Bollin schied über 50 m Rücken ebenfalls im Halbfinal aus. Der Berner verpasste in 25,47 seine persönliche Bestzeit um knapp zwei Zehntel und klassierte sich im 15. Rang. Zum Finaleinzug war eine Zeit von 24,96 gefordert.
- Svenja Stoffel (23.) und Leonie Richter (35.) scheiterten über 100 m Delfin im Vorlauf.
- Yannick Käser verpasste den Halbfinal über 100 m Brust knapp. Dem 26-jährigen Aargauer fehlten 0,14 Sekunden zur Qualifikation. Jacques Läufer (37.) schied trotz persönlicher Bestleistung aus.
Synchronschwimmen: Schweizer Duett knapp neben den Top 10
- Vivienne Koch/Noemi Peschl verpassten in Glasgow in der ersten von 9 EM-Entscheidungen im Synchronschwimmen die angestrebte Platzierung unter den besten 10 knapp. Die beiden klassierten sich zum Auftakt in der Technischen Kür mit 79,1306 Punkten im 11. Rang unter 19 Nationen.
- Die Schweizer Kunstschwimmerinnen müssen als Folge eines Trainingsunfalls von letzter Woche mit dem Team auf EM-Einsätze in Glasgow verzichten. Beim Üben einer Hebefiguren landete eine Schwimmerin auf dem Kopf ihrer Teamkollegin. Gladys Jaccard erlitt dabei eine schwere Gehirnerschütterung. Die 22-jährige Waadtländerin konnte das Spital mittlerweile wieder verlassen, ist aber immer noch rekonvaleszent.
Rudern: Rol/Merz im Final
Die Hoffnungsläufe nahmen nur für eines der 4 Schweizer Boote einen positiven Ausgang:
- Im Leichtgewichts-Doppelzweier setzten sich Frédérique Rol/Patricia Merz in ihrem Heat souverän durch. Das Duo steht damit im A-Final.
- Valérie Rosset/Pascale Walker belegten im Doppelzweier Rang 5 und müssen sich mit dem B-Final begnügen.
- Der Leichtgewichts-Doppelzweier mit Julian Müller und Andri Struzina verpasste die Halbfinals als Vierte um einen Rang.
- Der Vierer ohne (Joel Schürch/Paul Jacquot/Benjamin Hirsch/Markus Kessler) blieb chancenlos.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 03.08.2018, 11:30 Uhr