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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00570 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Gerichtsschreiberin Locher Urteil vom 11. Dezember 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Peter Bolzli Advokaturbüro Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1972 geborene X.___ meldete sich am 2 2. Dezember 2012 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leis tungen der Invalidenversicherung an ( Urk. 8/6). Zur Klärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse zog die IV-Stelle nebst einem Auszug aus dem individuellen Konto ( Urk. 8/13) die Akten der Unfallversicherung bei ( Urk. 8/29 ) und holte einen Arbeitgeberbericht (Urk. 8/20/8-13) sowie Berichte der behan delnden Ärzte ein ( Urk. 8/ 22/6-8, 8/31-32 und 8/42/6-24). Zusätzlich fand eine psychiatrische und orthopädische Untersuchung durch die Ärzte des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) statt ( Berichte vom 10. Dezember 2013 [ Urk. 8/48-49 ] ). Am 29. Januar 2014 auferlegte die Verwaltung dem Versicherten eine Schadenminderungspflicht unter dem Hinweis, gemäss ihren medizinischen Abklä rungen könn t e n Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit durch eine optimier te, konsequent durchgeführte und leitliniengerechte multimodale Schmerztherapie binnen eines Jahres verbessert werden. Er habe daher seine behandelnden Ärzte darüber zu informieren, sodass diese die notwendigen S chritte einleiten könnten (Urk. 8/54). Gleichentags stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 8/56). Daran hielt sie – auf Einwand von X.___ hin (Urk. 8/61 und Urk. 8/66 ) – mit Verfügung vom 2 5. April 2014 fest ( Urk. 8/71 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 2 3. Mai 2014 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm ausge hend von einer Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten von mindestens 50 % eine entsprechende Rente auszurichten; eventuell sei die Sache zur Ein holung eines medizinischen Gutachtens und zur Neuverfügung an die IV-Stelle zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unent geltlichen Rechtspflege ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 25. Juni 2014 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7), was dem Beschwer deführer am 1. Juli 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bu ndesgesetzes über den Allgemein en Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [ IVG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwer defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Einem ärztlichen Bericht kommt Beweiswert zu, wenn er für die streitigen Belan ge umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklag ten Beschwerden berücksichtigt und in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abge geben worden ist, wenn die Beschreibung der medizinischen Situa tion und Zusammenhänge einleuchtet und die Schlussfolgerungen des Arztes begründet sind. Der Arzt muss über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Diesen Anforderungen genügende Berichte regionaler ärztlicher Dienste nach Art. 49 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) können einen Bew eiswert haben, der mit jenem von externen medizini schen Gutachten vergleichbar ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_28/2015 vom 8. Juni 2015 E. 3.2). 1.5 Nach der Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht verwehrt, einzig oder im Wesentlichen gestützt auf die (versicherungsinterne) Beurteilung des RAD zu entscheiden. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen in dem Sinne zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_28/2015 vom 8. Juni 2015 E. 3.3). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Leistungsablehnung unter Hinweis auf die RAD-Untersuchungsbericht e vom 1 0. Dezember 2013 damit, aus medizini scher Sicht bestehe beim Beschwerdeführer eine 75%ige Arbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit, die sich aus einer vollzeitigen Stundenpräsenz und einer Leistungsminderung von 25 % aufgrund der geringeren Schnelligkeit sowie der Notwendigkeit zu häufigem Wechsel der Arbeitshaltung und von zusätzlichen Pausen zusammensetze. Folglich ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 25 %, weshalb kein Rentenanspruch bestehe (Urk. 2 S. 2 und Urk. 7 ). 2.2 Demgegenüber wird vom Beschwerdeführer im Wesentlichen vorgebracht, der RAD-Orthopäde verkenne mit seiner Einschätzung die Anforderungen an die Berufstätigkeit eines Geomatikers, die von ihm seit 1. Januar 2012 bei der Y.___ ausgeübt worden sei. D as vom betreffenden Arzt erstellte Belastungsprofil sei fehlerhaft. Dessen Bericht sei daher nicht vollstän dig und somit mangelhaft. Die Beschwerdegegnerin komme daher, sofern das hiesige Gericht nicht auf die Einschätzung der behandelnden Ärzte abstelle oder ein Gutachten in Auftrag gebe, nicht umhin, weitere Abklärungen zu treffen. Die Durchführung weiterer Abklärungen in Form einer interdisziplinären Begut achtung werde auch vom Z.___ und von der A.___ gefordert, zumal in Letztere r Anzeichen für eine Depres sion festgestellt worden seien ( Urk. 1 S. 3 und S. 7 ff.). 3. 3.1 Die Dres. med. B.___, Oberarzt, und C.___, Assistenzarzt, Z.___, Abteilung für Rheumatologie, stellten in ihrem Bericht vom 19. März 2012 ( richtig: 2013; Urk. 8/22/6-8) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1): - Chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom L4/L5 links mit/bei - osteodiskalem Kontakt zur Nervenwurzel L4 und L5 foraminal links, bedingt durch eine osteodiskale Forameneinengung bei zi rkulärer Bandscheibenvorwölbung/ Spondylarthrose mit Reizung der Wurzeln L4 und L5 foraminal links, kongenital eng angelegtem Spinalkanal und eng angelegte Foramina int ervertebralia L3 bis L5 (MRI Lenden wirbelsäule vom 1 3. November 2012) - CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 mit 50%iger Besserung - CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 mit gutem Ansprechen - Symptomausweitung (im Sinne eines Panvertebralsyndrom s ) mit Ver dacht auf zentrale Sensibilisierung, Differentialdiagnose Schmerzver arbeitungsstörung - Myofasziales bis zervikospondylogenes Schmerzsyndrom rechts mit/bei - Aggravation nach Stolperstur z ohne Kopfanprall am 1 6. Dezember 2012 - mehrsegmentaler Bandscheibenvorwölbung Halswirbelkörper (HWK) 3 bis 6 sowie rech tsbetonten foraminalen Engen HWK 3/4 und HWK 5/6, jedoch ohne Nachweis von Ne rvenwurzelkompressionen (MRI Halswirbelsäule vom 8. Januar 2013) Sie führten aus, der Beschwerdeführer habe aus der am 2 2. November 2012 begonnenen stationären Therapie am 7. Dezember 2012 entlassen werden kön nen, nachdem sich unter multimodaler Physiotherapie und Analgesie sowie nach einer CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 eine 50%ige Besser ung der Beschwerden gezeigt habe und es nach einer CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 zu einer weiteren Regredienz der Symptomatik gekommen sei (siehe auch Urk. 8/5/41-42). Im Verlauf der anschliessend durchgeführten ambulanten Be hand lung sei es bis zum 21. Februar 2013 zunehmend zur Entwicklung eines Panvertebralsyndroms mit lokaler Hyperalgesie sowie wahrscheinlich zentraler Sensibilisierung gekommen. Aufgrund der zentralen Sensibilisierung sei eine Aufdosierun g mit Lyrica erfolgt. Die bisherigen Therapieversuche – so die bei den Mediziner weiter – hätten zu einem frustranen Ergebnis geführt. Es müsse im Moment abgewartet werden, ob sich die Beschwerden unter Aufdosierung von Lyrica bessern würden (S. 2). Sie attestierten vom 1 9. November bis 1 6. Dezember 2012 eine 100%ige Arbeits unfähigkeit und ab 1 7. Dezember 2012 – sowohl für die bisherige wie auch für eine adaptierte Tätigkeit – eine solche von 50 %. Sie gingen davon aus, dass eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit bei einer Verbesserung der Schmerzsituation möglich sei (S. 3). 3.2 Der behandelnde Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte am 1 7. April 2013 ein chronisches lumboradikuläres Schmerz syndrom und attestierte für die bisherige Tätigkeit als Landvermesser eine seit 7. Januar 2013 bestehende Arbeitsunfähigkeit von 50 % ( Urk. 8/31/1 4). 3.3 Die am Z.___ tätigen Dres. med. B.___ und E.___, As sis tenz ärztin, wiederholten in ihrem Bericht vom 3 0. April 2013 ( Urk. 8/32/5-7) die bereits am 1 9. März 2013 gestellten Diagnosen ( S. 1; vgl. E. 3.1 hievor ). Sie berichteten, aktuell bestehe noch eine verminderte Leistungsfähigkeit. Aus rheumatologischer Sicht sollte der Beschwerdeführer aber mittel- bis langfristig wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit als Vermessungstechniker erreichen (S. 3). 3.4 Die Dres. med. F.___, Leitender Arzt, und G.___, Assistenzarzt, Klinik für Neurochirurgie am Z.___, nannten in ihrem Bericht vom 1 8. Juni 2013 ( Urk. 8/42/23-24) nachstehende Diagnosen (S. 1): - Chronisches zervikobrachiales Schmerzsyndrom C6 rechts mit/bei - medianer Diskushernie HWK 5/6 ohne foraminale Einengung - Chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom S1 links, neu auch rechts - Status nach CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 mit 50%iger Bes serung - Status nach CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 mit gutem Anspre chen Sie führten aus, der Beschwerdeführer habe von seit über einem Jahr be stehende n Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in den Hinterkopf und über den Schä del bis zu den Augen berichtet. Zudem bestehe ein störender linksseitiger Beinschmerz auf der Rückseite des Ober- und Unterschenkels mit Ausstrahlung in die Fuss sohle, welche seit einer Woche mit derselben Lokalisation auch rechts vorhan den sei. Die Beinschmerzen links würden seit vier Jahren bestehen, hätten sich jedoch in der Lokalisation von L4/L5 zu S1 verlagert (S. 1). Sie würden – so die Ärzte des Z.___ weiter – bei MR-radiologischer Diskus pro trusion der Halswirbelkörper 5/6 ohne Seitenbetonung allenfalls eine Erklä rung für die Nacken- und Schulterschmerzen, jedoch nicht für die Kopf- und Armschmerzen sein. Somit bestehe aus neurologischer Sicht keine Indikation für ein operatives Vorgehen. Bezüglich des lumboradikulären Schmerzsyndroms (aktuell S1, vorher als L4 und L5-Syndrom beschrieben) würden sie MR-radio logisch keine Ursache und somit ebenfalls keine operative Möglichkeit zur Ver besserung der Schmerzsituation sehen (S. 2). 3.5 Dem Bericht der Dres. B.___ und E.___ vom 1 3. August 2013 kann ent nom men werden, dass sie aus rheumatologischer Sicht seit Juni 2013 keine Arbeits unfähigkeit für die Tätigkeit als Vermessungszeichner mehr attestiert hatten. Sie berichteten, für die Bestimmung der genauen Leistungsfähigkeit sei die Durchführung einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit not wendig. Sie würden zudem bei Problemen mit der Wiederaufnahme der Arbeit aufgrund der 100%igen Arbeitsfähigkeit eine Begutachtung empfehlen ( Urk. 8/ 42/6-8). 3.6 Med. pract. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, konnte anläss lich seiner Untersuchung im RAD auf psychiatrischem Gebiet keine gravieren den Erkrankungen, insbesondere keine Hinweise auf ein depressives Geschehen oder eine posttraumatische Belastungsstörung, feststellen. Er führte aus, von der von der I.___ im Jahr 2006 diagnostizierten dysthymen Persön lichkeit sei aktuell nichts mehr zu bemerken ( Urk. 8/48 S. 4). 3.7 Gestützt auf die Ergebnisse seiner orthopädischen Untersuchung stellte Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungs apparates, in seinem RAD- Untersuchung sbericht vom 1 0. Dezember 2013 ( Urk. 8/49) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 8): - Chronische, linksbetonte Lumbalgie und Lumboischialgie links mit anam nestisch bestehender Wurzelreizsymptomatik bei MRI-gesicherten degenerativen Veränderungen der Segmente L4/5 und L5/S1 einschliess lich osteodiskaler Foramenstenose L5/S1 links - aktuell ohne sensible oder motorische Ausfälle - aktuell geringe Funktionseinschränkung - Chronisch-rezidivierende Zervikalgie und Zervikozephalgie mit anam nestisch bestehender pseudoradikulärer Ausstrahlung in beide Arme bei MRI-gesicherten degenerativen Veränderungen ohne Nachweis einer Nervenwurzelkompression - aktuell ohne sensible oder motorische Ausfälle - aktuell keine Funktionseinschränkung Der RAD-Arzt Dr. J.___ gab an, der beschriebene klinische Befund korrelier e weitestgehend mit dem Befund, welcher im Bericht der Klinik für Neurochirur gie des Z.___ vom 1 8. Juni 2013 beschrieben worden sei, wobei die Inklination der Lendenwirbelsäule bei der heutigen Unt ersuchung sogar etwas besser gewesen sei. D as damals beidseits positive Lasègu e ‘ sche Dehnungs-Zeichen habe sich nicht mehr nachweisen lassen. Bei der somati schen und psychiatrischen Untersuchung, welche sich insgesamt über mehr als zwei Stunden hin gezogen habe, habe eine extrem theatralische Schmerzdarbie tung imponiert; dies sowohl verbal bei der Schilderung der Beschwerden al s auch nonverbal durch das ständige Stöhnen und Ächzen, die Gestik sowie das besonder s eindrucksvolle Zusammensacken. Dieses auffällige Verhalten sei bereits im Bericht der Klinik für Rheumatologie des Z.___ vom 1 3. August 2013 erwähnt. Die vom Hausarzt Dr. D.___ angegebene 50%ige Arbeitsunfähigkeit für die Arbeit als Landvermesser werde lediglich mit „Schmerzen" begründet. F ür eine angepasste Tätigkeit werde ebenfalls – jedoch ohne weitere Begründung – nur eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit angegeben (S. 8 f.). Dr. J.___ berichtete weiter, aufgrund der vom Beschwerdeführer erhaltenen Anga ben zu seiner Arbeitstätigkeit sowie des Arbeitgeberfragebogen s ergebe sich, dass die Tätigkei t als Geomatiker mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einer optimal behinderungs angepassten Tätigkeit entspreche, da es sich um eine überwiegend körperlich leichte und weitestgehend in wechselnder Körperhal tung zu erbringende Tätigkeit handle. In der bisherigen Tätigkeit bestehe eine 75%ige Arbeitsfähigkeit seit Juni 2013, welche sich aus einer vollzeitigen Stun denpräsenz (ganztägige Arbeitsfähigkeit) und einer Leistungsminderung von aktuell 25 % aufgrund der geringeren Schnelligkeit sowie der nachvollziehbaren Notwendigkeit zu häufigem Wechsel der Arbeitshaltung und von zusätzlichen Pausen zusammensetze. Es sei f olgendes Belastungsprofil zu beachten: k örper lich leichte, ausnahmsweise mittelschwere Tätigkeit in wechselnder Körperhal tung, möglichst an einem höhenverstellbaren Arbeitstisch, ohne Notwendigkeit zu Arbeiten über Kopf, auf Leitern und Gerüsten oder in gebückter Körperhal tung. Er gab an, medizintheoretisch sei davon auszugehen, dass bei optimierter, konsequent durchgeführter, leitliniengerechter multimodaler Schmerztherapie eine Verbesserung des Gesundheitszustands und damit der Arbeitsfähigkeit innerhalb eines Jahres erreicht werden könne (S. 9 f.). 3.8 Der Internist und Hausarzt Dr. D.___ führte am 1 7. März 2014 aus, er habe den Beschwerdeführer ab 4. Juni 2013 in seinem angestammten Beruf zu 50 % arbeitsfähig geschrieben. Eine Steigerung habe trotz mehrfachen Versuchen nicht erreicht werden können, da de r Versicherte angegeben habe, es sei ihm aufgrund seiner Schmerzen unmöglich, länger zu arbeiten. Er habe ihn am 1 3. Januar 2014 das letzte Mal in seiner Sprechstunde gesehen ( Urk. 8/64). 3.9 Dem Bericht der Dres. B.___ und E.___ vom 4. März 2014 kann entnom men werden, dass das linksseitige chronische lumboradikuläre Sc hmerzsyndrom L4/5 regredient war. Es sei weder ein Hinweis auf eine entzündliche Spondy loarthropathie noch eine Iliosakralgelenk (ISG) -Arthritis ersichtlich. Die Krite rien für das Vorliegen einer entzündlichen Spondyloarthropathie würden nicht erfüllt. Zur weiteren Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei eine rheumatologische und psychiatrische Begutachtung zwingend ( Urk. 3 /4; siehe auch Urk. 8/ 65). 3.10 Im Zeugnis vom 6. Mai 2014 bescheinigten die Ärzte des Z.___ eine ab diesem Datum bis 3 0. Mai 2014 bestehende Arbeitsunfähigkeit von 50 % ( Urk. 3/3). 3.11 Nachdem sie den Beschwerdeführer vom 5. bis 2 5. April 2014 stationär behan delt hatten, stellten die Ärzte der A.___ in ihrem Bericht vom 1 3. Mai 2014 ( Urk. 3/5) folgende Diagnosen (S. 1): - Therapierefraktäres chronisches lumboradikulä res Schmerzsyndrom L4/5 links - Zeichen der Symptomausweitung, Differentialdiagnose zentraler Schmerzwindup, Differentialdiagnose s omatoforme Schmerzstörung mit/bei: - Waddell -Zeichen: Schmerzen bei oberflächlicher Palpation, mehrere In nervationsgebiete überschreitende Symptomatik, axialer Kopfstau chungsschmerz, Schmerzauslösung bei Rot ation im Stehen, Diskre panz Lasè gue im L iegen/im Sitzen - vorwiegend somatisches Erklärungskonzept - kein Hinweis auf entzündliche Spondyloar thropathie. Keine ISG-Arth ritis (d ie Kriterien für das Vorliegen einer entzündlichen Spondy loarthropathie werden nicht erfüllt.) - bei kongenital eng angelegtem Spinalkanal und kongenital eng ange legten Foramina intervertebrale lumbal beidseits L4-S1 zeigt sich eine deutliche osteodiskale Forameneinengung L4/5 links und L5/S1 links mit Kompression der Wurzel L4/5 foraminal links (MRI LWS vom 1 8. Februar 2014) - CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 mit 50%- iger Besserung - CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 mit gutem Ansprechen - Myofasziales bis z ervikospondylogenes Schmerzsyndrom rechts mit/bei - Verschlechterung nach Stolpersturz ohne Kopfanprall am 16. Dezember 2012 - mehrsegmentaler Bandscheibenvorwölbung HWK 3 bis 6 sowie rechts betonten foraminalen Engen HWK 3/4 und HWK 5/6, jedoch ohne Nachweis von Nervenwurzelkompressionen (MRI HWS vom 8. Januar 2013) - Soziale Belastungssituation - Langzeit -Arbeitsunfähigkeit, gescheiterter Arb eitsversuch, Kündigung 2013, IV- Anmeldung - Assessments Angst/Depression (HADS) und a ngstbezogenes Vermeidungs verhalt en (FABQ) - FABQ bei Eintritt: gesamt: 72 (s tark erhöht), A1: 31 (Arbeitsbezug), A2: 21 (Aktivitätsbezug) - FABQ bei Austritt: gesamt:, Fragebogen nicht retourniert - HADS-Test bei Eintritt: A/D 9/16 von je 21 Punkten (erhöht für Depres sion) - HADS-Test bei Austritt: Fragebogen nicht retourniert Sie berichteten, der Beschwerdeführer sei im Erscheinungsbild gepflegt wirkend bei schmerzgekrümmter Körperhaltung. E s bestehe eine ausgeprägte Bewe gungs verlangsamung und er sei insgesamt deutlich selbstlimitiert. Er sei w ach, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Im Kontaktverhalten sei der Versicherte freundlich, schmerzgeplagt bis entspannt und zugewandt. Der affektive Rapport sei schmerzmoduliert und der Antrieb reduziert. Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis seien gut. Im formalen Denken sei er auf das Schme rzerlebnis eingeengt und schildere dies detailreich. Im inhaltlichen Denken sei er unauf fällig und ebenfalls auf das Schmerzerlebnis eingeengt (S. 2). Der Beschwerde führer – so die Ärzte weiter – habe aktiv und motiviert an allen angebotenen Therapien teilgenommen. Im FABQ-Test seien die Werte für Angst und aktivi täts bezogenes Vermeidungsverhalten stark erhöht gewesen. Die Werte für Depression seien im HADS-Test ebenfalls erhöht gewesen. Di e erhöhten Werte seien im Kontext der anhaltenden Belastungssituation bei Langzeitarbeitsunfä higkeit, der Kündigung durch den Arbeitgeber, eines gescheiterten Arbeitsver suchs und im Zug der IV-Anmeldung zu sehen. Die positiven Waddel l -Zeichen und die mittelhohen, kaum beeinflussbaren Schmerzscores würden darüber hin aus auf einen zentralen Schmerzwindup (Differentialdiagnose somatoforme Schmerzausweitung) hinweisen (S. 3). Sie empfahlen im Anschluss an den stati onären Aufenthalt nebst der Fortführung der ambulanten Physiotherapie und der medizinischen Trainingstherapie die Fortsetzung der Psychothera pie. Sie attestierten bis am 9. Mai 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Aus rehabili tationsmedizinischer Perspektive sei zum aktuellen Zeitpunkt weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vorliegend. Sie würden die Durchführung einer interdisziplinären Begutachtung – wie sie bereits von den Ärzten des Z.___ vorgeschlagen worden sei – befürworten (S. 3 f.). 4. 4.1 Im Rahmen der Anspruchsprüfung fragt es sich, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Berichte der versicherungsinternen psychiatrischen und orthopä dischen RAD- Ärzte vom 10. Dezember 2013 ( Urk. 8/48-49) ab ge stellt hat oder ob die vom Beschwerdeführer daran geäusserte Kritik (vgl. Urk. 1 S. 7 ff.) begründet ist. Die fraglichen Berichte nehmen umfassend Stellung zu den festgestellten gesund heitlichen Beeinträchtigungen. Sie beruhen auf orthopädischen und psy chiatrischen Untersuch ung en, berücksichtigen die geklagten Beschwerden, sind in Kenntnis der Vorakten ergangen und enthalten begründe te Schlussfolgerun gen. So legte med. pract. H.___ aufgrund des vom Beschwerdeführer beschrie benen Tagesablaufs, seiner Biographie und der erhobenen psychopathologischen Befunde einleuchtend dar, dass der Versicherte keine psychische Störung von Krankheitswert, insbesondere kein depressives Geschehen oder eine posttrau matische Belastungsstörung, aufweist. Was die Arbeitsfähigkeit in physischer Hinsicht anbelangt, gelangte der RAD-Arzt Dr. J.___ gestützt auf die Ergebnisse seiner einlässlichen orthopädischen Untersuchung zum Schluss, dass die vor handenen somatischen Gesundheitsstörungen sich insofern einschränkend auf d ie Arbeitsfähigkeit auswirkten, als der Beschwerdeführer – allerdings vollzeit lich mit einer Leistungseinschränkung von 25 % – nur noch in der Lage sei, einer körperlich leichten, ausnahmsweise mittelschweren Tätigkeit in wechseln der Körperhaltung, möglichst an einem höhenverstellbaren Arbeitstisch und ohne die Notwendigkeit zu Arbeiten über Kopf, auf Leiter n und Gerüsten oder in gebückter Körperhaltung nachzugehen ( Urk. 8/49 S. 9). Dies vermag ange sichts der erhobenen Befunde zu überzeugen. 4.2 In Anbetracht des vom bisherigen Arbeitgeber formulierten Arbeitsprofils eines bei ihm angestellten Geomatikers ( Urk. 8/20/8- 13 S. 6) ist – in Übereinstim mung mit dem Beschwerdeführer ( Urk. 1 S. 7 f.) – hingegen die Qualifikation dieser Tätigkeit als optimal le idensangepasst nicht ohne weiteres nachvollzieh bar, zumal die dem Beschwerdeführer von seinem Arbei tgeber zugewiesene Bürotätigkeit bereits eine Anpassung an seine gesundheitliche Beeinträchtigun gen bedeutete. D ies schmälert den Beweis wert des orthopädischen RAD- Berichts vom 1 0. Dezember 2013 jedoch nicht. Denn aus der Beurteilung geht ohne weiteres hervor, dass dem Beschwerdeführer jegliche, dem Zumutbarkeitsprofil entsprechende n Verweistätigkeiten möglich sind (Urk. 8/49 S. 9). Zu erinnern ist in diesem Zusammenhang zudem daran, dass das Bundesgericht wiederholt darauf hingewiesen hat, dass körperlich leichte und wechselbelastende Tätig keiten auf dem allein massgebenden, als ausgeglichen unterstellten Arbeits markt (zum Begriff BGE 134 V 6 4 E. 4.2.1) durchaus vorhanden sind ( vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_606/2012 vom 3. Dezember 2012 E. 3.5 mit wei teren Hinweisen). 5. 5.1 Die Berichte der behandelnden Ärzte vermögen an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Feststellungen der RAD-Ärzte keine Zweifel zu begründen. Dies gilt zunächst für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch den Hausarzt Dr. D.___. D essen Bericht vom 1 7. April 2013 kann vielmehr entnommen wer den, dass er eine wechselbelastende Tätigkeit ohne Heben und Tragen von Ge wich ten über fünf Kilogramm uneingeschränkt für möglich hielt (Urk. 8/31/1-4 S. 4). Seine ein Jahr später an den Rechtsvertreter des Beschwer deführers abge gebene Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, die er nicht mit eigentlichen Untersu chungsbefunden begründete, sondern mit der vom Beschwerdeführer s ubjektiv erlebten Einschränkung, bezog sich alsdann ledig lich auf die bisherige Tätigkeit (Bericht vom 1 7. März 2014 [ Urk. 8/64]). 5.2 Im Vergleich zu den im Sommer 2013 erhobenen klinischen Befunde n, gest ützt auf welche die Ärzte des Z.___ eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit bescheinigten ( Urk. 8/32/5-7, 8/42/23-24 und 8/42/6-8), finden sich im Bericht vom 4. März 2014 ( Urk. 3/4) keine neuen Erkenntnisse. Viel mehr wird darin das chronische lumboradikuläre Schmerzsyndrom L4/5 links als regredient beschrieben und die Kriterien für das Vorliegen einer entzündli chen Spondyloarthropathie als nicht erfüllt beurteilt. Dem nämlichen Bericht kann zudem entnommen werden, dass eine erneute MRI-Untersuchung keine ISG-Arthritis und keine neuen Wurzelkompressionen gezeigt hat. Vor diesem Hintergrund und da eine erhebliche gesundheitliche Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht erkennbar ist, ist nicht zu ersehen, inwiefern sich die ab 6. Mai 2014 attestierte 50%ige Arbeitsunfähig keit ( Urk. 3/3) begründen liesse. Die betreffende Einschätzung vermag daher die Beurteilung der RAD-Ärzte nicht in Frage zu stellen, zumal Letztere zusätzlich eine Leistungsein schrän kung von 25 % annahmen. 5.3 Die neueren, im Bericht vom 1 3. Mai 2014 ( Urk. 3/5) über den stationären Auf ent halt vom 5. bis 2 5. April 2014 vo n den Ärzten der A.___ aufgeführten Befunde geben ebenfalls keinen Anlass, die RAD-Beur tei lung in Zweifel zu ziehen. Mit der einzig als Differentialdiagnose in Betracht ge zo ge nen somatoforme n Schmerzstörung versuchten die betreffenden Ärzte – unter Hinweis auf die positiven Waddell -Zeichen und die kaum beeinflussbaren Schmerz scores ( Urk. 3/5 S. 3) – offensichtlich den Umstand zu erklären, dass die geltend gemachte Einschränkung des Leistungsvermögens nicht mit objektiven Befunden begründet werden konnte (vgl. auch Urk. 3/4, worin die Ärzte des Z.___ differentialdiagnostisch von einer Schmerzverarbei tungsstörung ausgingen). Diesbezüglich bleibt daran zu erin nern, dass invali den versicherungsrechtlich einzig erheblich ist, ob und in wel chem Mass eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit – und zwar unabhängig von der Diag nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie – ausgewiesen ist ( vgl. etwa Urteil e des Bundesgerichts 8C_449/2010 vom 30. November 2010 E. 3.1 und 8C_40/2015 vom 6. Mai 2015 E. 4.2.2 mit weiteren Hinweisen). Was die bei Klinikeintritt mittels HADS-Test ermittelten erhöhten Werte für eine Depression ( Urk. 3/5 S. 1 und S. 3), die trotz psychotherapeutischer Behandlung ( vgl. Urk. 3/5 S. 3 ) keinen Eingang in Form einer psychiatrischen Diagnose in die Diagnoseliste gefunden hat, betrifft, ist anzumerken, dass diese von den Ärzten nachvollziehbar im Zusammenhang mit ungünstigen psychosozialen Faktoren in Form schwieriger Lebensumstände (Langzeitarbeitsunfähigkeit, Kündigung durch den Arbeitgeber, gescheite r ter Arbeitsversuch, IV-Anmeldung) gesehen werden. Da ein klinisches Beschwerdebild, das einzig von belastenden psychosozialen und soziokulturellen Faktoren herrüh rt, rechtsprechungsgemäss nicht als invalidenversicherungsrechtlich relevante Beeinträchtigung zu verste hen ist, vermag eine psychische Störung des Beschwerdeführers, d ie durch ungünstige psychosoziale Umstände verursacht wird und bei Wegfall der Belastungsfaktoren nach Lage der Akten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit wieder verschwände, auch keinen Rentenanspruch zu begründen ( zum Ganzen: BGE 127 V 294 E. 5a ). Im Übrigen konnten die bei Klinikaustritt bestehenden Werte nicht bestimmt werden, da der Beschwerdeführer den Fragebogen nicht retourniert hatte ( Urk. 3/5 S. 1). Zu ergänzen bleibt, dass praxisgemäss eine leichte depressive Episode mit somatischen Symptomen grundsätzlich ohnehin nicht geeignet wäre, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_506/2014 vom 1 0. November 2014 E. 4.2). Leichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen aus dem depressiven Formen kreis gelten zudem grundsätzlich als therapeutisch angehbar (Urteil des Bundes gerichts 8C_759/2013 vom 4. März 2014 E. 3.6.1 mit Hinweisen). Die weiteren von den Ärzten der A.___ erhobenen Befunde korrespondieren mit denjenigen, die bereits von den Behandlern des Z.___ festgestellt worden sind (vgl. hiezu E. 5.2). 6. Nach dem Gesagten steht fest, dass der Beschwerdeführer in einer leidensan ge passten Tätigkeit jedenfalls nicht zu mehr als 25 % eingeschränkt ist. Dass eine interdisziplinäre Begutachtung – wie sie sowohl die Ärzte des Z.___ als auch der A.___ ohne nähere Begrün dung empfahlen ( Urk. 3/4-5) – zu einem anderen Ergebnis führte, ist – auch ange sichts dessen, dass Schmerzen an sich rechtsprechungsgemäss noch keine Arbeitsunfähigkeit begründen (vgl. etwa bereits Urteil des damaligen Eidgenös sischen Versicherungsgerichts I 994/06 vom 2 9. August 2007 E. 3.3) – nicht an zunehmen, weshalb darauf verzichtet werden kann (antizipierte Beweiswürdi gung ; BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinw eisen). 7. 7.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 7.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 7.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist vorliegend ein statistischer Tabellenlohn heranzuziehen. Auf dem hypothetischen, als ausgeglichen unter stellten Arbeitsmarkt (vgl. etwa das in E. 4.2 hievor erwähnte Bundesgerichts urteil 8C_606/2012 vom 3. Dezember 2012 E. 3.5; zum – theo retischen – Begriff des ausg eglichenen Arbeitsmarktes, der u.a. die konkrete Arbeitsmarktlage nicht berücksichtigt, BGE 134 V 64 E. 4.2.1) finden sich genügend adaptierte Tätig kei ten, welche dem Beschwerdeführer trotz seiner gesundheitsbedingten Ein schrän kungen und unter Berücksichtigung seiner Neigungen offen stehen. Entsprechend ist vom nicht nach Branchen differenzierten standardisierten monat lichen Brut tolohn (inklusive 13. Monatslohn, basierend auf einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) für männliche Arbeitskräfte an Ar beitsplätzen des niedrigsten Anforderungsniv eaus (Kategorie 4) von Fr. 4'901.-- ausz ugehen (Tabelle TA1 der LSE 2010, S. 26). Aufgerechnet auf die durch schnittliche betr iebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche im Jahr 20 13 ( Tabelle Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilung [www.bfs.ad min.ch, Rubrik Arbeit und Erwerb, Unterrubriken Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit sowie Detaillierte Daten]) und angepasst an die Entwicklung der N ominallöhne der Männer von 2'151 Punkten im Jahre 2010 auf 2' 204 Punkte im Jahr 2013 ( Tabelle Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Real löhne, 1976-2014 [www.bfs.admin.ch, Rubrik Arbeit und Erwerb, Unterrubriken Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit sowie Detaillierte Daten]) ergibt dies im für den Einkommens vergleich massgebenden Jahr 2013 ein Bruttoein kommen von Fr. 62‘822. -- respektive unter Berücksichtigung einer Leistungs einschränkung von 25 % ein solches von Fr. 47‘117.--. 7.4 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung von einem Vali deneinkommen von Fr. 60‘450.-- aus ( Urk. 2 S. 2). Der Beschwerdeführer wie derum gab im Einwandschreiben vom 3. März 2014 einen Jahresverdienst von Fr. 68‘510.-- ( Urk. 8/61 S. 3) an. Wie es sich damit genau verhält, braucht indes nicht weiter geprüft zu werden. Denn selbst wenn der Invaliditätsberechnung ein Valideneinkommen von Fr. 68‘510.-- zu Grunde gele gt würde, ergäbe sich bei einem Invalideneinkommen von Fr. 47‘117.-- ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 31 %. S chliesslich bleibt anzu merken, dass der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige versicherte Person krankheits bedingt lediglich reduziert leistungsfähig ist, kei nen über die Berücksichtigung der eingeschränkten Leistungsfähigkeit und damit des Rendements hinaus gehenden Abzug rechtfertigt ( Urteil e des Bundes gerichts 8C_20/2012 vom 4. April 2012 E. 3.2, 8C_7/2014 vom 10. Juli 2014 E. 9.2 und 8C_7/2015 vom 27. April 2015 E. 5.2.3). 8. Zusammenfassend ist die angefochtene Verfügung im Ergebnis nicht zu bean standen. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 9. 9.1 Da vorliegend die Voraussetzungen zur Gewährung der unentgeltlichen Rechts pflege gemäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsge richt ( GSVGer ) erfüllt sind (Urk. 3/5), ist dem Beschwerdeführer in Gutheissung seines Gesuchs vom 23. Mai 2014 (Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessfüh rung zu bewilligen sowie Rechtsanwalt Peter Bolzli, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren zu bestellen. 9.2 Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Verfahren für den unterliegenden Beschwerdeführer kostenpflichtig. Die Kosten sind unabhängig vom Streitwert nach dem Verfahrensaufwand festzulegen und vorliegend auf Fr. 800.-- anzu setzen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einst weilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 9.3 Der mit heutigem Beschluss bestellte unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwer deführers, Rechtsanwalt Peter Bolzli, macht mit seiner Honorarnote vom 2 7. November 2015 (Urk. 11) einen Aufwand von neun Stunden und 45 Minuten sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 34.40 geltend, wofür ihm bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer; bis 31. Dezember 2014) respektive Fr. 220. (zuzüglich Mehr wertsteuer; ab 1. Januar 2015) eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 2‘171.85 ( inklu sive Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse zuzusprechen ist. Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 23. Mai 2014 wird dem Beschwerdeführer die unent geltliche Prozessführung gewährt, und es wird ihm in der Person von Rechtsanwalt Peter Bolzli, Zürich, ein unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt, und erkennt sodann: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Peter Bolzli, Zürich, wird mit Fr. 2'171.85 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Peter Bolzli - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLocher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00570 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Gerichtsschreiberin Locher Urteil vom 11. Dezember 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Peter Bolzli Advokaturbüro Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1972 geborene X.___ meldete sich am 2 2. Dezember 2012 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leis tungen der Invalidenversicherung an ( Urk. 8/6). Zur Klärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse zog die IV-Stelle nebst einem Auszug aus dem individuellen Konto ( Urk. 8/13) die Akten der Unfallversicherung bei ( Urk. 8/29 ) und holte einen Arbeitgeberbericht (Urk. 8/20/8-13) sowie Berichte der behan delnden Ärzte ein ( Urk. 8/ 22/6-8, 8/31-32 und 8/42/6-24). Zusätzlich fand eine psychiatrische und orthopädische Untersuchung durch die Ärzte des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) statt ( Berichte vom 10. Dezember 2013 [ Urk. 8/48-49 ] ). Am 29. Januar 2014 auferlegte die Verwaltung dem Versicherten eine Schadenminderungspflicht unter dem Hinweis, gemäss ihren medizinischen Abklä rungen könn t e n Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit durch eine optimier te, konsequent durchgeführte und leitliniengerechte multimodale Schmerztherapie binnen eines Jahres verbessert werden. Er habe daher seine behandelnden Ärzte darüber zu informieren, sodass diese die notwendigen S chritte einleiten könnten (Urk. 8/54). Gleichentags stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 8/56). Daran hielt sie – auf Einwand von X.___ hin (Urk. 8/61 und Urk. 8/66 ) – mit Verfügung vom 2 5. April 2014 fest ( Urk. 8/71 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 2 3. Mai 2014 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm ausge hend von einer Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten von mindestens 50 % eine entsprechende Rente auszurichten; eventuell sei die Sache zur Ein holung eines medizinischen Gutachtens und zur Neuverfügung an die IV-Stelle zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unent geltlichen Rechtspflege ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 25. Juni 2014 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7), was dem Beschwer deführer am 1. Juli 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bu ndesgesetzes über den Allgemein en Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [ IVG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwer defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Einem ärztlichen Bericht kommt Beweiswert zu, wenn er für die streitigen Belan ge umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklag ten Beschwerden berücksichtigt und in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abge geben worden ist, wenn die Beschreibung der medizinischen Situa tion und Zusammenhänge einleuchtet und die Schlussfolgerungen des Arztes begründet sind. Der Arzt muss über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Diesen Anforderungen genügende Berichte regionaler ärztlicher Dienste nach Art. 49 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) können einen Bew eiswert haben, der mit jenem von externen medizini schen Gutachten vergleichbar ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_28/2015 vom 8. Juni 2015 E. 3.2). 1.5 Nach der Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht verwehrt, einzig oder im Wesentlichen gestützt auf die (versicherungsinterne) Beurteilung des RAD zu entscheiden. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen in dem Sinne zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_28/2015 vom 8. Juni 2015 E. 3.3). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Leistungsablehnung unter Hinweis auf die RAD-Untersuchungsbericht e vom 1 0. Dezember 2013 damit, aus medizini scher Sicht bestehe beim Beschwerdeführer eine 75%ige Arbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit, die sich aus einer vollzeitigen Stundenpräsenz und einer Leistungsminderung von 25 % aufgrund der geringeren Schnelligkeit sowie der Notwendigkeit zu häufigem Wechsel der Arbeitshaltung und von zusätzlichen Pausen zusammensetze. Folglich ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 25 %, weshalb kein Rentenanspruch bestehe (Urk. 2 S. 2 und Urk. 7 ). 2.2 Demgegenüber wird vom Beschwerdeführer im Wesentlichen vorgebracht, der RAD-Orthopäde verkenne mit seiner Einschätzung die Anforderungen an die Berufstätigkeit eines Geomatikers, die von ihm seit 1. Januar 2012 bei der Y.___ ausgeübt worden sei. D as vom betreffenden Arzt erstellte Belastungsprofil sei fehlerhaft. Dessen Bericht sei daher nicht vollstän dig und somit mangelhaft. Die Beschwerdegegnerin komme daher, sofern das hiesige Gericht nicht auf die Einschätzung der behandelnden Ärzte abstelle oder ein Gutachten in Auftrag gebe, nicht umhin, weitere Abklärungen zu treffen. Die Durchführung weiterer Abklärungen in Form einer interdisziplinären Begut achtung werde auch vom Z.___ und von der A.___ gefordert, zumal in Letztere r Anzeichen für eine Depres sion festgestellt worden seien ( Urk. 1 S. 3 und S. 7 ff.). 3. 3.1 Die Dres. med. B.___, Oberarzt, und C.___, Assistenzarzt, Z.___, Abteilung für Rheumatologie, stellten in ihrem Bericht vom 19. März 2012 ( richtig: 2013; Urk. 8/22/6-8) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1): - Chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom L4/L5 links mit/bei - osteodiskalem Kontakt zur Nervenwurzel L4 und L5 foraminal links, bedingt durch eine osteodiskale Forameneinengung bei zi rkulärer Bandscheibenvorwölbung/ Spondylarthrose mit Reizung der Wurzeln L4 und L5 foraminal links, kongenital eng angelegtem Spinalkanal und eng angelegte Foramina int ervertebralia L3 bis L5 (MRI Lenden wirbelsäule vom 1 3. November 2012) - CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 mit 50%iger Besserung - CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 mit gutem Ansprechen - Symptomausweitung (im Sinne eines Panvertebralsyndrom s ) mit Ver dacht auf zentrale Sensibilisierung, Differentialdiagnose Schmerzver arbeitungsstörung - Myofasziales bis zervikospondylogenes Schmerzsyndrom rechts mit/bei - Aggravation nach Stolperstur z ohne Kopfanprall am 1 6. Dezember 2012 - mehrsegmentaler Bandscheibenvorwölbung Halswirbelkörper (HWK) 3 bis 6 sowie rech tsbetonten foraminalen Engen HWK 3/4 und HWK 5/6, jedoch ohne Nachweis von Ne rvenwurzelkompressionen (MRI Halswirbelsäule vom 8. Januar 2013) Sie führten aus, der Beschwerdeführer habe aus der am 2 2. November 2012 begonnenen stationären Therapie am 7. Dezember 2012 entlassen werden kön nen, nachdem sich unter multimodaler Physiotherapie und Analgesie sowie nach einer CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 eine 50%ige Besser ung der Beschwerden gezeigt habe und es nach einer CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 zu einer weiteren Regredienz der Symptomatik gekommen sei (siehe auch Urk. 8/5/41-42). Im Verlauf der anschliessend durchgeführten ambulanten Be hand lung sei es bis zum 21. Februar 2013 zunehmend zur Entwicklung eines Panvertebralsyndroms mit lokaler Hyperalgesie sowie wahrscheinlich zentraler Sensibilisierung gekommen. Aufgrund der zentralen Sensibilisierung sei eine Aufdosierun g mit Lyrica erfolgt. Die bisherigen Therapieversuche – so die bei den Mediziner weiter – hätten zu einem frustranen Ergebnis geführt. Es müsse im Moment abgewartet werden, ob sich die Beschwerden unter Aufdosierung von Lyrica bessern würden (S. 2). Sie attestierten vom 1 9. November bis 1 6. Dezember 2012 eine 100%ige Arbeits unfähigkeit und ab 1 7. Dezember 2012 – sowohl für die bisherige wie auch für eine adaptierte Tätigkeit – eine solche von 50 %. Sie gingen davon aus, dass eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit bei einer Verbesserung der Schmerzsituation möglich sei (S. 3). 3.2 Der behandelnde Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte am 1 7. April 2013 ein chronisches lumboradikuläres Schmerz syndrom und attestierte für die bisherige Tätigkeit als Landvermesser eine seit 7. Januar 2013 bestehende Arbeitsunfähigkeit von 50 % ( Urk. 8/31/1 4). 3.3 Die am Z.___ tätigen Dres. med. B.___ und E.___, As sis tenz ärztin, wiederholten in ihrem Bericht vom 3 0. April 2013 ( Urk. 8/32/5-7) die bereits am 1 9. März 2013 gestellten Diagnosen ( S. 1; vgl. E. 3.1 hievor ). Sie berichteten, aktuell bestehe noch eine verminderte Leistungsfähigkeit. Aus rheumatologischer Sicht sollte der Beschwerdeführer aber mittel- bis langfristig wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit als Vermessungstechniker erreichen (S. 3). 3.4 Die Dres. med. F.___, Leitender Arzt, und G.___, Assistenzarzt, Klinik für Neurochirurgie am Z.___, nannten in ihrem Bericht vom 1 8. Juni 2013 ( Urk. 8/42/23-24) nachstehende Diagnosen (S. 1): - Chronisches zervikobrachiales Schmerzsyndrom C6 rechts mit/bei - medianer Diskushernie HWK 5/6 ohne foraminale Einengung - Chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom S1 links, neu auch rechts - Status nach CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 mit 50%iger Bes serung - Status nach CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 mit gutem Anspre chen Sie führten aus, der Beschwerdeführer habe von seit über einem Jahr be stehende n Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in den Hinterkopf und über den Schä del bis zu den Augen berichtet. Zudem bestehe ein störender linksseitiger Beinschmerz auf der Rückseite des Ober- und Unterschenkels mit Ausstrahlung in die Fuss sohle, welche seit einer Woche mit derselben Lokalisation auch rechts vorhan den sei. Die Beinschmerzen links würden seit vier Jahren bestehen, hätten sich jedoch in der Lokalisation von L4/L5 zu S1 verlagert (S. 1). Sie würden – so die Ärzte des Z.___ weiter – bei MR-radiologischer Diskus pro trusion der Halswirbelkörper 5/6 ohne Seitenbetonung allenfalls eine Erklä rung für die Nacken- und Schulterschmerzen, jedoch nicht für die Kopf- und Armschmerzen sein. Somit bestehe aus neurologischer Sicht keine Indikation für ein operatives Vorgehen. Bezüglich des lumboradikulären Schmerzsyndroms (aktuell S1, vorher als L4 und L5-Syndrom beschrieben) würden sie MR-radio logisch keine Ursache und somit ebenfalls keine operative Möglichkeit zur Ver besserung der Schmerzsituation sehen (S. 2). 3.5 Dem Bericht der Dres. B.___ und E.___ vom 1 3. August 2013 kann ent nom men werden, dass sie aus rheumatologischer Sicht seit Juni 2013 keine Arbeits unfähigkeit für die Tätigkeit als Vermessungszeichner mehr attestiert hatten. Sie berichteten, für die Bestimmung der genauen Leistungsfähigkeit sei die Durchführung einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit not wendig. Sie würden zudem bei Problemen mit der Wiederaufnahme der Arbeit aufgrund der 100%igen Arbeitsfähigkeit eine Begutachtung empfehlen ( Urk. 8/ 42/6-8). 3.6 Med. pract. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, konnte anläss lich seiner Untersuchung im RAD auf psychiatrischem Gebiet keine gravieren den Erkrankungen, insbesondere keine Hinweise auf ein depressives Geschehen oder eine posttraumatische Belastungsstörung, feststellen. Er führte aus, von der von der I.___ im Jahr 2006 diagnostizierten dysthymen Persön lichkeit sei aktuell nichts mehr zu bemerken ( Urk. 8/48 S. 4). 3.7 Gestützt auf die Ergebnisse seiner orthopädischen Untersuchung stellte Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungs apparates, in seinem RAD- Untersuchung sbericht vom 1 0. Dezember 2013 ( Urk. 8/49) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 8): - Chronische, linksbetonte Lumbalgie und Lumboischialgie links mit anam nestisch bestehender Wurzelreizsymptomatik bei MRI-gesicherten degenerativen Veränderungen der Segmente L4/5 und L5/S1 einschliess lich osteodiskaler Foramenstenose L5/S1 links - aktuell ohne sensible oder motorische Ausfälle - aktuell geringe Funktionseinschränkung - Chronisch-rezidivierende Zervikalgie und Zervikozephalgie mit anam nestisch bestehender pseudoradikulärer Ausstrahlung in beide Arme bei MRI-gesicherten degenerativen Veränderungen ohne Nachweis einer Nervenwurzelkompression - aktuell ohne sensible oder motorische Ausfälle - aktuell keine Funktionseinschränkung Der RAD-Arzt Dr. J.___ gab an, der beschriebene klinische Befund korrelier e weitestgehend mit dem Befund, welcher im Bericht der Klinik für Neurochirur gie des Z.___ vom 1 8. Juni 2013 beschrieben worden sei, wobei die Inklination der Lendenwirbelsäule bei der heutigen Unt ersuchung sogar etwas besser gewesen sei. D as damals beidseits positive Lasègu e ‘ sche Dehnungs-Zeichen habe sich nicht mehr nachweisen lassen. Bei der somati schen und psychiatrischen Untersuchung, welche sich insgesamt über mehr als zwei Stunden hin gezogen habe, habe eine extrem theatralische Schmerzdarbie tung imponiert; dies sowohl verbal bei der Schilderung der Beschwerden al s auch nonverbal durch das ständige Stöhnen und Ächzen, die Gestik sowie das besonder s eindrucksvolle Zusammensacken. Dieses auffällige Verhalten sei bereits im Bericht der Klinik für Rheumatologie des Z.___ vom 1 3. August 2013 erwähnt. Die vom Hausarzt Dr. D.___ angegebene 50%ige Arbeitsunfähigkeit für die Arbeit als Landvermesser werde lediglich mit „Schmerzen" begründet. F ür eine angepasste Tätigkeit werde ebenfalls – jedoch ohne weitere Begründung – nur eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit angegeben (S. 8 f.). Dr. J.___ berichtete weiter, aufgrund der vom Beschwerdeführer erhaltenen Anga ben zu seiner Arbeitstätigkeit sowie des Arbeitgeberfragebogen s ergebe sich, dass die Tätigkei t als Geomatiker mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einer optimal behinderungs angepassten Tätigkeit entspreche, da es sich um eine überwiegend körperlich leichte und weitestgehend in wechselnder Körperhal tung zu erbringende Tätigkeit handle. In der bisherigen Tätigkeit bestehe eine 75%ige Arbeitsfähigkeit seit Juni 2013, welche sich aus einer vollzeitigen Stun denpräsenz (ganztägige Arbeitsfähigkeit) und einer Leistungsminderung von aktuell 25 % aufgrund der geringeren Schnelligkeit sowie der nachvollziehbaren Notwendigkeit zu häufigem Wechsel der Arbeitshaltung und von zusätzlichen Pausen zusammensetze. Es sei f olgendes Belastungsprofil zu beachten: k örper lich leichte, ausnahmsweise mittelschwere Tätigkeit in wechselnder Körperhal tung, möglichst an einem höhenverstellbaren Arbeitstisch, ohne Notwendigkeit zu Arbeiten über Kopf, auf Leitern und Gerüsten oder in gebückter Körperhal tung. Er gab an, medizintheoretisch sei davon auszugehen, dass bei optimierter, konsequent durchgeführter, leitliniengerechter multimodaler Schmerztherapie eine Verbesserung des Gesundheitszustands und damit der Arbeitsfähigkeit innerhalb eines Jahres erreicht werden könne (S. 9 f.). 3.8 Der Internist und Hausarzt Dr. D.___ führte am 1 7. März 2014 aus, er habe den Beschwerdeführer ab 4. Juni 2013 in seinem angestammten Beruf zu 50 % arbeitsfähig geschrieben. Eine Steigerung habe trotz mehrfachen Versuchen nicht erreicht werden können, da de r Versicherte angegeben habe, es sei ihm aufgrund seiner Schmerzen unmöglich, länger zu arbeiten. Er habe ihn am 1 3. Januar 2014 das letzte Mal in seiner Sprechstunde gesehen ( Urk. 8/64). 3.9 Dem Bericht der Dres. B.___ und E.___ vom 4. März 2014 kann entnom men werden, dass das linksseitige chronische lumboradikuläre Sc hmerzsyndrom L4/5 regredient war. Es sei weder ein Hinweis auf eine entzündliche Spondy loarthropathie noch eine Iliosakralgelenk (ISG) -Arthritis ersichtlich. Die Krite rien für das Vorliegen einer entzündlichen Spondyloarthropathie würden nicht erfüllt. Zur weiteren Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei eine rheumatologische und psychiatrische Begutachtung zwingend ( Urk. 3 /4; siehe auch Urk. 8/ 65). 3.10 Im Zeugnis vom 6. Mai 2014 bescheinigten die Ärzte des Z.___ eine ab diesem Datum bis 3 0. Mai 2014 bestehende Arbeitsunfähigkeit von 50 % ( Urk. 3/3). 3.11 Nachdem sie den Beschwerdeführer vom 5. bis 2 5. April 2014 stationär behan delt hatten, stellten die Ärzte der A.___ in ihrem Bericht vom 1 3. Mai 2014 ( Urk. 3/5) folgende Diagnosen (S. 1): - Therapierefraktäres chronisches lumboradikulä res Schmerzsyndrom L4/5 links - Zeichen der Symptomausweitung, Differentialdiagnose zentraler Schmerzwindup, Differentialdiagnose s omatoforme Schmerzstörung mit/bei: - Waddell -Zeichen: Schmerzen bei oberflächlicher Palpation, mehrere In nervationsgebiete überschreitende Symptomatik, axialer Kopfstau chungsschmerz, Schmerzauslösung bei Rot ation im Stehen, Diskre panz Lasè gue im L iegen/im Sitzen - vorwiegend somatisches Erklärungskonzept - kein Hinweis auf entzündliche Spondyloar thropathie. Keine ISG-Arth ritis (d ie Kriterien für das Vorliegen einer entzündlichen Spondy loarthropathie werden nicht erfüllt.) - bei kongenital eng angelegtem Spinalkanal und kongenital eng ange legten Foramina intervertebrale lumbal beidseits L4-S1 zeigt sich eine deutliche osteodiskale Forameneinengung L4/5 links und L5/S1 links mit Kompression der Wurzel L4/5 foraminal links (MRI LWS vom 1 8. Februar 2014) - CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 mit 50%- iger Besserung - CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 mit gutem Ansprechen - Myofasziales bis z ervikospondylogenes Schmerzsyndrom rechts mit/bei - Verschlechterung nach Stolpersturz ohne Kopfanprall am 16. Dezember 2012 - mehrsegmentaler Bandscheibenvorwölbung HWK 3 bis 6 sowie rechts betonten foraminalen Engen HWK 3/4 und HWK 5/6, jedoch ohne Nachweis von Nervenwurzelkompressionen (MRI HWS vom 8. Januar 2013) - Soziale Belastungssituation - Langzeit -Arbeitsunfähigkeit, gescheiterter Arb eitsversuch, Kündigung 2013, IV- Anmeldung - Assessments Angst/Depression (HADS) und a ngstbezogenes Vermeidungs verhalt en (FABQ) - FABQ bei Eintritt: gesamt: 72 (s tark erhöht), A1: 31 (Arbeitsbezug), A2: 21 (Aktivitätsbezug) - FABQ bei Austritt: gesamt:, Fragebogen nicht retourniert - HADS-Test bei Eintritt: A/D 9/16 von je 21 Punkten (erhöht für Depres sion) - HADS-Test bei Austritt: Fragebogen nicht retourniert Sie berichteten, der Beschwerdeführer sei im Erscheinungsbild gepflegt wirkend bei schmerzgekrümmter Körperhaltung. E s bestehe eine ausgeprägte Bewe gungs verlangsamung und er sei insgesamt deutlich selbstlimitiert. Er sei w ach, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Im Kontaktverhalten sei der Versicherte freundlich, schmerzgeplagt bis entspannt und zugewandt. Der affektive Rapport sei schmerzmoduliert und der Antrieb reduziert. Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis seien gut. Im formalen Denken sei er auf das Schme rzerlebnis eingeengt und schildere dies detailreich. Im inhaltlichen Denken sei er unauf fällig und ebenfalls auf das Schmerzerlebnis eingeengt (S. 2). Der Beschwerde führer – so die Ärzte weiter – habe aktiv und motiviert an allen angebotenen Therapien teilgenommen. Im FABQ-Test seien die Werte für Angst und aktivi täts bezogenes Vermeidungsverhalten stark erhöht gewesen. Die Werte für Depression seien im HADS-Test ebenfalls erhöht gewesen. Di e erhöhten Werte seien im Kontext der anhaltenden Belastungssituation bei Langzeitarbeitsunfä higkeit, der Kündigung durch den Arbeitgeber, eines gescheiterten Arbeitsver suchs und im Zug der IV-Anmeldung zu sehen. Die positiven Waddel l -Zeichen und die mittelhohen, kaum beeinflussbaren Schmerzscores würden darüber hin aus auf einen zentralen Schmerzwindup (Differentialdiagnose somatoforme Schmerzausweitung) hinweisen (S. 3). Sie empfahlen im Anschluss an den stati onären Aufenthalt nebst der Fortführung der ambulanten Physiotherapie und der medizinischen Trainingstherapie die Fortsetzung der Psychothera pie. Sie attestierten bis am 9. Mai 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Aus rehabili tationsmedizinischer Perspektive sei zum aktuellen Zeitpunkt weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vorliegend. Sie würden die Durchführung einer interdisziplinären Begutachtung – wie sie bereits von den Ärzten des Z.___ vorgeschlagen worden sei – befürworten (S. 3 f.). 4. 4.1 Im Rahmen der Anspruchsprüfung fragt es sich, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Berichte der versicherungsinternen psychiatrischen und orthopä dischen RAD- Ärzte vom 10. Dezember 2013 ( Urk. 8/48-49) ab ge stellt hat oder ob die vom Beschwerdeführer daran geäusserte Kritik (vgl. Urk. 1 S. 7 ff.) begründet ist. Die fraglichen Berichte nehmen umfassend Stellung zu den festgestellten gesund heitlichen Beeinträchtigungen. Sie beruhen auf orthopädischen und psy chiatrischen Untersuch ung en, berücksichtigen die geklagten Beschwerden, sind in Kenntnis der Vorakten ergangen und enthalten begründe te Schlussfolgerun gen. So legte med. pract. H.___ aufgrund des vom Beschwerdeführer beschrie benen Tagesablaufs, seiner Biographie und der erhobenen psychopathologischen Befunde einleuchtend dar, dass der Versicherte keine psychische Störung von Krankheitswert, insbesondere kein depressives Geschehen oder eine posttrau matische Belastungsstörung, aufweist. Was die Arbeitsfähigkeit in physischer Hinsicht anbelangt, gelangte der RAD-Arzt Dr. J.___ gestützt auf die Ergebnisse seiner einlässlichen orthopädischen Untersuchung zum Schluss, dass die vor handenen somatischen Gesundheitsstörungen sich insofern einschränkend auf d ie Arbeitsfähigkeit auswirkten, als der Beschwerdeführer – allerdings vollzeit lich mit einer Leistungseinschränkung von 25 % – nur noch in der Lage sei, einer körperlich leichten, ausnahmsweise mittelschweren Tätigkeit in wechseln der Körperhaltung, möglichst an einem höhenverstellbaren Arbeitstisch und ohne die Notwendigkeit zu Arbeiten über Kopf, auf Leiter n und Gerüsten oder in gebückter Körperhaltung nachzugehen ( Urk. 8/49 S. 9). Dies vermag ange sichts der erhobenen Befunde zu überzeugen. 4.2 In Anbetracht des vom bisherigen Arbeitgeber formulierten Arbeitsprofils eines bei ihm angestellten Geomatikers ( Urk. 8/20/8- 13 S. 6) ist – in Übereinstim mung mit dem Beschwerdeführer ( Urk. 1 S. 7 f.) – hingegen die Qualifikation dieser Tätigkeit als optimal le idensangepasst nicht ohne weiteres nachvollzieh bar, zumal die dem Beschwerdeführer von seinem Arbei tgeber zugewiesene Bürotätigkeit bereits eine Anpassung an seine gesundheitliche Beeinträchtigun gen bedeutete. D ies schmälert den Beweis wert des orthopädischen RAD- Berichts vom 1 0. Dezember 2013 jedoch nicht. Denn aus der Beurteilung geht ohne weiteres hervor, dass dem Beschwerdeführer jegliche, dem Zumutbarkeitsprofil entsprechende n Verweistätigkeiten möglich sind (Urk. 8/49 S. 9). Zu erinnern ist in diesem Zusammenhang zudem daran, dass das Bundesgericht wiederholt darauf hingewiesen hat, dass körperlich leichte und wechselbelastende Tätig keiten auf dem allein massgebenden, als ausgeglichen unterstellten Arbeits markt (zum Begriff BGE 134 V 6 4 E. 4.2.1) durchaus vorhanden sind ( vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_606/2012 vom 3. Dezember 2012 E. 3.5 mit wei teren Hinweisen). 5. 5.1 Die Berichte der behandelnden Ärzte vermögen an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Feststellungen der RAD-Ärzte keine Zweifel zu begründen. Dies gilt zunächst für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch den Hausarzt Dr. D.___. D essen Bericht vom 1 7. April 2013 kann vielmehr entnommen wer den, dass er eine wechselbelastende Tätigkeit ohne Heben und Tragen von Ge wich ten über fünf Kilogramm uneingeschränkt für möglich hielt (Urk. 8/31/1-4 S. 4). Seine ein Jahr später an den Rechtsvertreter des Beschwer deführers abge gebene Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, die er nicht mit eigentlichen Untersu chungsbefunden begründete, sondern mit der vom Beschwerdeführer s ubjektiv erlebten Einschränkung, bezog sich alsdann ledig lich auf die bisherige Tätigkeit (Bericht vom 1 7. März 2014 [ Urk. 8/64]). 5.2 Im Vergleich zu den im Sommer 2013 erhobenen klinischen Befunde n, gest ützt auf welche die Ärzte des Z.___ eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit bescheinigten ( Urk. 8/32/5-7, 8/42/23-24 und 8/42/6-8), finden sich im Bericht vom 4. März 2014 ( Urk. 3/4) keine neuen Erkenntnisse. Viel mehr wird darin das chronische lumboradikuläre Schmerzsyndrom L4/5 links als regredient beschrieben und die Kriterien für das Vorliegen einer entzündli chen Spondyloarthropathie als nicht erfüllt beurteilt. Dem nämlichen Bericht kann zudem entnommen werden, dass eine erneute MRI-Untersuchung keine ISG-Arthritis und keine neuen Wurzelkompressionen gezeigt hat. Vor diesem Hintergrund und da eine erhebliche gesundheitliche Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht erkennbar ist, ist nicht zu ersehen, inwiefern sich die ab 6. Mai 2014 attestierte 50%ige Arbeitsunfähig keit ( Urk. 3/3) begründen liesse. Die betreffende Einschätzung vermag daher die Beurteilung der RAD-Ärzte nicht in Frage zu stellen, zumal Letztere zusätzlich eine Leistungsein schrän kung von 25 % annahmen. 5.3 Die neueren, im Bericht vom 1 3. Mai 2014 ( Urk. 3/5) über den stationären Auf ent halt vom 5. bis 2 5. April 2014 vo n den Ärzten der A.___ aufgeführten Befunde geben ebenfalls keinen Anlass, die RAD-Beur tei lung in Zweifel zu ziehen. Mit der einzig als Differentialdiagnose in Betracht ge zo ge nen somatoforme n Schmerzstörung versuchten die betreffenden Ärzte – unter Hinweis auf die positiven Waddell -Zeichen und die kaum beeinflussbaren Schmerz scores ( Urk. 3/5 S. 3) – offensichtlich den Umstand zu erklären, dass die geltend gemachte Einschränkung des Leistungsvermögens nicht mit objektiven Befunden begründet werden konnte (vgl. auch Urk. 3/4, worin die Ärzte des Z.___ differentialdiagnostisch von einer Schmerzverarbei tungsstörung ausgingen). Diesbezüglich bleibt daran zu erin nern, dass invali den versicherungsrechtlich einzig erheblich ist, ob und in wel chem Mass eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit – und zwar unabhängig von der Diag nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie – ausgewiesen ist ( vgl. etwa Urteil e des Bundesgerichts 8C_449/2010 vom 30. November 2010 E. 3.1 und 8C_40/2015 vom 6. Mai 2015 E. 4.2.2 mit weiteren Hinweisen). Was die bei Klinikeintritt mittels HADS-Test ermittelten erhöhten Werte für eine Depression ( Urk. 3/5 S. 1 und S. 3), die trotz psychotherapeutischer Behandlung ( vgl. Urk. 3/5 S. 3 ) keinen Eingang in Form einer psychiatrischen Diagnose in die Diagnoseliste gefunden hat, betrifft, ist anzumerken, dass diese von den Ärzten nachvollziehbar im Zusammenhang mit ungünstigen psychosozialen Faktoren in Form schwieriger Lebensumstände (Langzeitarbeitsunfähigkeit, Kündigung durch den Arbeitgeber, gescheite r ter Arbeitsversuch, IV-Anmeldung) gesehen werden. Da ein klinisches Beschwerdebild, das einzig von belastenden psychosozialen und soziokulturellen Faktoren herrüh rt, rechtsprechungsgemäss nicht als invalidenversicherungsrechtlich relevante Beeinträchtigung zu verste hen ist, vermag eine psychische Störung des Beschwerdeführers, d ie durch ungünstige psychosoziale Umstände verursacht wird und bei Wegfall der Belastungsfaktoren nach Lage der Akten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit wieder verschwände, auch keinen Rentenanspruch zu begründen ( zum Ganzen: BGE 127 V 294 E. 5a ). Im Übrigen konnten die bei Klinikaustritt bestehenden Werte nicht bestimmt werden, da der Beschwerdeführer den Fragebogen nicht retourniert hatte ( Urk. 3/5 S. 1). Zu ergänzen bleibt, dass praxisgemäss eine leichte depressive Episode mit somatischen Symptomen grundsätzlich ohnehin nicht geeignet wäre, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_506/2014 vom 1 0. November 2014 E. 4.2). Leichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen aus dem depressiven Formen kreis gelten zudem grundsätzlich als therapeutisch angehbar (Urteil des Bundes gerichts 8C_759/2013 vom 4. März 2014 E. 3.6.1 mit Hinweisen). Die weiteren von den Ärzten der A.___ erhobenen Befunde korrespondieren mit denjenigen, die bereits von den Behandlern des Z.___ festgestellt worden sind (vgl. hiezu E. 5.2). 6. Nach dem Gesagten steht fest, dass der Beschwerdeführer in einer leidensan ge passten Tätigkeit jedenfalls nicht zu mehr als 25 % eingeschränkt ist. Dass eine interdisziplinäre Begutachtung – wie sie sowohl die Ärzte des Z.___ als auch der A.___ ohne nähere Begrün dung empfahlen ( Urk. 3/4-5) – zu einem anderen Ergebnis führte, ist – auch ange sichts dessen, dass Schmerzen an sich rechtsprechungsgemäss noch keine Arbeitsunfähigkeit begründen (vgl. etwa bereits Urteil des damaligen Eidgenös sischen Versicherungsgerichts I 994/06 vom 2 9. August 2007 E. 3.3) – nicht an zunehmen, weshalb darauf verzichtet werden kann (antizipierte Beweiswürdi gung ; BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinw eisen). 7. 7.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 7.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 7.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist vorliegend ein statistischer Tabellenlohn heranzuziehen. Auf dem hypothetischen, als ausgeglichen unter stellten Arbeitsmarkt (vgl. etwa das in E. 4.2 hievor erwähnte Bundesgerichts urteil 8C_606/2012 vom 3. Dezember 2012 E. 3.5; zum – theo retischen – Begriff des ausg eglichenen Arbeitsmarktes, der u.a. die konkrete Arbeitsmarktlage nicht berücksichtigt, BGE 134 V 64 E. 4.2.1) finden sich genügend adaptierte Tätig kei ten, welche dem Beschwerdeführer trotz seiner gesundheitsbedingten Ein schrän kungen und unter Berücksichtigung seiner Neigungen offen stehen. Entsprechend ist vom nicht nach Branchen differenzierten standardisierten monat lichen Brut tolohn (inklusive 13. Monatslohn, basierend auf einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) für männliche Arbeitskräfte an Ar beitsplätzen des niedrigsten Anforderungsniv eaus (Kategorie 4) von Fr. 4'901.-- ausz ugehen (Tabelle TA1 der LSE 2010, S. 26). Aufgerechnet auf die durch schnittliche betr iebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche im Jahr 20 13 ( Tabelle Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilung [www.bfs.ad min.ch, Rubrik Arbeit und Erwerb, Unterrubriken Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit sowie Detaillierte Daten]) und angepasst an die Entwicklung der N ominallöhne der Männer von 2'151 Punkten im Jahre 2010 auf 2' 204 Punkte im Jahr 2013 ( Tabelle Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Real löhne, 1976-2014 [www.bfs.admin.ch, Rubrik Arbeit und Erwerb, Unterrubriken Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit sowie Detaillierte Daten]) ergibt dies im für den Einkommens vergleich massgebenden Jahr 2013 ein Bruttoein kommen von Fr. 62‘822. -- respektive unter Berücksichtigung einer Leistungs einschränkung von 25 % ein solches von Fr. 47‘117.--. 7.4 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung von einem Vali deneinkommen von Fr. 60‘450.-- aus ( Urk. 2 S. 2). Der Beschwerdeführer wie derum gab im Einwandschreiben vom 3. März 2014 einen Jahresverdienst von Fr. 68‘510.-- ( Urk. 8/61 S. 3) an. Wie es sich damit genau verhält, braucht indes nicht weiter geprüft zu werden. Denn selbst wenn der Invaliditätsberechnung ein Valideneinkommen von Fr. 68‘510.-- zu Grunde gele gt würde, ergäbe sich bei einem Invalideneinkommen von Fr. 47‘117.-- ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 31 %. S chliesslich bleibt anzu merken, dass der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige versicherte Person krankheits bedingt lediglich reduziert leistungsfähig ist, kei nen über die Berücksichtigung der eingeschränkten Leistungsfähigkeit und damit des Rendements hinaus gehenden Abzug rechtfertigt ( Urteil e des Bundes gerichts 8C_20/2012 vom 4. April 2012 E. 3.2, 8C_7/2014 vom 10. Juli 2014 E. 9.2 und 8C_7/2015 vom 27. April 2015 E. 5.2.3). 8. Zusammenfassend ist die angefochtene Verfügung im Ergebnis nicht zu bean standen. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 9. 9.1 Da vorliegend die Voraussetzungen zur Gewährung der unentgeltlichen Rechts pflege gemäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsge richt ( GSVGer ) erfüllt sind (Urk. 3/5), ist dem Beschwerdeführer in Gutheissung seines Gesuchs vom 23. Mai 2014 (Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessfüh rung zu bewilligen sowie Rechtsanwalt Peter Bolzli, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren zu bestellen. 9.2 Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Verfahren für den unterliegenden Beschwerdeführer kostenpflichtig. Die Kosten sind unabhängig vom Streitwert nach dem Verfahrensaufwand festzulegen und vorliegend auf Fr. 800.-- anzu setzen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einst weilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 9.3 Der mit heutigem Beschluss bestellte unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwer deführers, Rechtsanwalt Peter Bolzli, macht mit seiner Honorarnote vom 2 7. November 2015 (Urk. 11) einen Aufwand von neun Stunden und 45 Minuten sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 34.40 geltend, wofür ihm bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer; bis 31. Dezember 2014) respektive Fr. 220. (zuzüglich Mehr wertsteuer; ab 1. Januar 2015) eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 2‘171.85 ( inklu sive Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse zuzusprechen ist. Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 23. Mai 2014 wird dem Beschwerdeführer die unent geltliche Prozessführung gewährt, und es wird ihm in der Person von Rechtsanwalt Peter Bolzli, Zürich, ein unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt, und erkennt sodann: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Peter Bolzli, Zürich, wird mit Fr. 2'171.85 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Peter Bolzli - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLocher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2014.00570 IV.2014.00570

IV.2014.00570 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Annaheim

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Gerichtsschreiberin Locher

Urteil vom 11. Dezember 2015

Urteil vom 11. Dezember 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Peter Bolzli

vertreten durch Rechtsanwalt Peter Bolzli Advokaturbüro

Advokaturbüro Langstrasse 4, 8004 Zürich

Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1972 geborene X.___ meldete sich am 2 2. Dezember 2012 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leis tungen der Invalidenversicherung an ( Urk. 8/6). Zur Klärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse zog die IV-Stelle nebst einem Auszug aus dem individuellen Konto ( Urk. 8/13) die Akten der Unfallversicherung bei ( Urk. 8/29 ) und holte einen Arbeitgeberbericht (Urk. 8/20/8-13) sowie Berichte der behan delnden Ärzte ein ( Urk. 8/ 22/6-8, 8/31-32 und 8/42/6-24). Zusätzlich fand eine psychiatrische und orthopädische Untersuchung durch die Ärzte des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) statt ( Berichte vom 10. Dezember 2013 [ Urk. 8/48-49 ] ). Am 29. Januar 2014 auferlegte die Verwaltung dem Versicherten eine Schadenminderungspflicht unter dem Hinweis, gemäss ihren medizinischen Abklä rungen könn t e n Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit durch eine optimier te, konsequent durchgeführte und leitliniengerechte multimodale Schmerztherapie binnen eines Jahres verbessert werden. Er habe daher seine behandelnden Ärzte darüber zu informieren, sodass diese die notwendigen S chritte einleiten könnten (Urk. 8/54). Gleichentags stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 8/56). Daran hielt sie – auf Einwand von X.___ hin (Urk. 8/61 und Urk. 8/66 ) – mit Verfügung vom 2 5. April 2014 fest ( Urk. 8/71 = Urk. 2).

1. Der 1972 geborene X.___ meldete sich am 2 2. Dezember 2012 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leis tungen der Invalidenversicherung an ( Urk. 8/6). Zur Klärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse zog die IV-Stelle nebst einem Auszug aus dem individuellen Konto ( Urk. 8/13) die Akten der Unfallversicherung bei ( Urk. 8/29 ) und holte einen Arbeitgeberbericht (Urk. 8/20/8-13) sowie Berichte der behan delnden Ärzte ein ( Urk. 8/ 22/6-8, 8/31-32 und 8/42/6-24). Zusätzlich fand eine psychiatrische und orthopädische Untersuchung durch die Ärzte des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) statt ( Berichte vom 10. Dezember 2013 [ Urk. 8/48-49 ] ). Am 29. Januar 2014 auferlegte die Verwaltung dem Versicherten eine Schadenminderungspflicht unter dem Hinweis, gemäss ihren medizinischen Abklä rungen könn t e n Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit durch eine optimier te, konsequent durchgeführte und leitliniengerechte multimodale Schmerztherapie binnen eines Jahres verbessert werden. Er habe daher seine behandelnden Ärzte darüber zu informieren, sodass diese die notwendigen S chritte einleiten könnten (Urk. 8/54). Gleichentags stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 8/56). Daran hielt sie – auf Einwand von X.___ hin (Urk. 8/61 und Urk. 8/66 ) – mit Verfügung vom 2 5. April 2014 fest ( Urk. 8/71 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 2 3. Mai 2014 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm ausge hend von einer Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten von mindestens 50 % eine entsprechende Rente auszurichten; eventuell sei die Sache zur Ein holung eines medizinischen Gutachtens und zur Neuverfügung an die IV-Stelle zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unent geltlichen Rechtspflege ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 25. Juni 2014 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7), was dem Beschwer deführer am 1. Juli 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9).

2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 2 3. Mai 2014 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm ausge hend von einer Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten von mindestens 50 % eine entsprechende Rente auszurichten; eventuell sei die Sache zur Ein holung eines medizinischen Gutachtens und zur Neuverfügung an die IV-Stelle zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unent geltlichen Rechtspflege ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 25. Juni 2014 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7), was dem Beschwer deführer am 1. Juli 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bu ndesgesetzes über den Allgemein en Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [ IVG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bu ndesgesetzes über den Allgemein en Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [ IVG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwer defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwer defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Einem ärztlichen Bericht kommt Beweiswert zu, wenn er für die streitigen Belan ge umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklag ten Beschwerden berücksichtigt und in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abge geben worden ist, wenn die Beschreibung der medizinischen Situa tion und Zusammenhänge einleuchtet und die Schlussfolgerungen des Arztes begründet sind. Der Arzt muss über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Diesen Anforderungen genügende Berichte regionaler ärztlicher Dienste nach Art. 49 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) können einen Bew eiswert haben, der mit jenem von externen medizini schen Gutachten vergleichbar ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_28/2015 vom 8. Juni 2015 E. 3.2).

1.4 Einem ärztlichen Bericht kommt Beweiswert zu, wenn er für die streitigen Belan ge umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklag ten Beschwerden berücksichtigt und in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abge geben worden ist, wenn die Beschreibung der medizinischen Situa tion und Zusammenhänge einleuchtet und die Schlussfolgerungen des Arztes begründet sind. Der Arzt muss über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Diesen Anforderungen genügende Berichte regionaler ärztlicher Dienste nach Art. 49 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) können einen Bew eiswert haben, der mit jenem von externen medizini schen Gutachten vergleichbar ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_28/2015 vom 8. Juni 2015 E. 3.2). 1.5 Nach der Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht verwehrt, einzig oder im Wesentlichen gestützt auf die (versicherungsinterne) Beurteilung des RAD zu entscheiden. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen in dem Sinne zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_28/2015 vom 8. Juni 2015 E. 3.3).

1.5 Nach der Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht verwehrt, einzig oder im Wesentlichen gestützt auf die (versicherungsinterne) Beurteilung des RAD zu entscheiden. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen in dem Sinne zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_28/2015 vom 8. Juni 2015 E. 3.3). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Leistungsablehnung unter Hinweis auf die RAD-Untersuchungsbericht e vom 1 0. Dezember 2013 damit, aus medizini scher Sicht bestehe beim Beschwerdeführer eine 75%ige Arbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit, die sich aus einer vollzeitigen Stundenpräsenz und einer Leistungsminderung von 25 % aufgrund der geringeren Schnelligkeit sowie der Notwendigkeit zu häufigem Wechsel der Arbeitshaltung und von zusätzlichen Pausen zusammensetze. Folglich ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 25 %, weshalb kein Rentenanspruch bestehe (Urk. 2 S. 2 und Urk. 7 ).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Leistungsablehnung unter Hinweis auf die RAD-Untersuchungsbericht e vom 1 0. Dezember 2013 damit, aus medizini scher Sicht bestehe beim Beschwerdeführer eine 75%ige Arbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit, die sich aus einer vollzeitigen Stundenpräsenz und einer Leistungsminderung von 25 % aufgrund der geringeren Schnelligkeit sowie der Notwendigkeit zu häufigem Wechsel der Arbeitshaltung und von zusätzlichen Pausen zusammensetze. Folglich ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 25 %, weshalb kein Rentenanspruch bestehe (Urk. 2 S. 2 und Urk. 7 ). 2.2 Demgegenüber wird vom Beschwerdeführer im Wesentlichen vorgebracht, der RAD-Orthopäde verkenne mit seiner Einschätzung die Anforderungen an die Berufstätigkeit eines Geomatikers, die von ihm seit 1. Januar 2012 bei der Y.___ ausgeübt worden sei. D as vom betreffenden Arzt erstellte Belastungsprofil sei fehlerhaft. Dessen Bericht sei daher nicht vollstän dig und somit mangelhaft. Die Beschwerdegegnerin komme daher, sofern das hiesige Gericht nicht auf die Einschätzung der behandelnden Ärzte abstelle oder ein Gutachten in Auftrag gebe, nicht umhin, weitere Abklärungen zu treffen. Die Durchführung weiterer Abklärungen in Form einer interdisziplinären Begut achtung werde auch vom Z.___ und von der A.___ gefordert, zumal in Letztere r Anzeichen für eine Depres sion festgestellt worden seien ( Urk. 1 S. 3 und S. 7 ff.).

2.2 Demgegenüber wird vom Beschwerdeführer im Wesentlichen vorgebracht, der RAD-Orthopäde verkenne mit seiner Einschätzung die Anforderungen an die Berufstätigkeit eines Geomatikers, die von ihm seit 1. Januar 2012 bei der Y.___ ausgeübt worden sei. D as vom betreffenden Arzt erstellte Belastungsprofil sei fehlerhaft. Dessen Bericht sei daher nicht vollstän dig und somit mangelhaft. Die Beschwerdegegnerin komme daher, sofern das hiesige Gericht nicht auf die Einschätzung der behandelnden Ärzte abstelle oder ein Gutachten in Auftrag gebe, nicht umhin, weitere Abklärungen zu treffen. Die Durchführung weiterer Abklärungen in Form einer interdisziplinären Begut achtung werde auch vom Z.___ und von der A.___ gefordert, zumal in Letztere r Anzeichen für eine Depres sion festgestellt worden seien ( Urk. 1 S. 3 und S. 7 ff.). 3.

3. 3.1 Die Dres. med. B.___, Oberarzt, und C.___, Assistenzarzt, Z.___, Abteilung für Rheumatologie, stellten in ihrem Bericht vom 19. März 2012 ( richtig: 2013; Urk. 8/22/6-8) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):

3.1 Die Dres. med. B.___, Oberarzt, und C.___, Assistenzarzt, Z.___, Abteilung für Rheumatologie, stellten in ihrem Bericht vom 19. März 2012 ( richtig: 2013; Urk. 8/22/6-8) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1): - Chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom L4/L5 links mit/bei

Chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom L4/L5 links mit/bei - osteodiskalem Kontakt zur Nervenwurzel L4 und L5 foraminal links, bedingt durch eine osteodiskale Forameneinengung bei zi rkulärer Bandscheibenvorwölbung/ Spondylarthrose mit Reizung der Wurzeln L4 und L5 foraminal links, kongenital eng angelegtem Spinalkanal und eng angelegte Foramina int ervertebralia L3 bis L5 (MRI Lenden wirbelsäule vom 1 3. November 2012)

osteodiskalem Kontakt zur Nervenwurzel L4 und L5 foraminal links, bedingt durch eine osteodiskale Forameneinengung bei zi rkulärer Bandscheibenvorwölbung/ Spondylarthrose mit Reizung der Wurzeln L4 und L5 foraminal links, kongenital eng angelegtem Spinalkanal und eng angelegte Foramina int ervertebralia L3 bis L5 (MRI Lenden wirbelsäule vom 1 3. November 2012) - CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 mit 50%iger Besserung

CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 mit 50%iger Besserung - CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 mit gutem Ansprechen

CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 mit gutem Ansprechen - Symptomausweitung (im Sinne eines Panvertebralsyndrom s ) mit Ver dacht auf zentrale Sensibilisierung, Differentialdiagnose Schmerzver arbeitungsstörung

Symptomausweitung (im Sinne eines Panvertebralsyndrom s ) mit Ver dacht auf zentrale Sensibilisierung, Differentialdiagnose Schmerzver arbeitungsstörung - Myofasziales bis zervikospondylogenes Schmerzsyndrom rechts mit/bei

Myofasziales bis zervikospondylogenes Schmerzsyndrom rechts mit/bei - Aggravation nach Stolperstur z ohne Kopfanprall am 1 6. Dezember 2012

Aggravation nach Stolperstur z ohne Kopfanprall am 1 6. Dezember 2012 - mehrsegmentaler Bandscheibenvorwölbung Halswirbelkörper (HWK) 3 bis 6 sowie rech tsbetonten foraminalen Engen HWK 3/4 und HWK 5/6, jedoch ohne Nachweis von Ne rvenwurzelkompressionen (MRI Halswirbelsäule vom 8. Januar 2013)

mehrsegmentaler Bandscheibenvorwölbung Halswirbelkörper (HWK) 3 bis 6 sowie rech tsbetonten foraminalen Engen HWK 3/4 und HWK 5/6, jedoch ohne Nachweis von Ne rvenwurzelkompressionen (MRI Halswirbelsäule vom 8. Januar 2013) Sie führten aus, der Beschwerdeführer habe aus der am 2 2. November 2012 begonnenen stationären Therapie am 7. Dezember 2012 entlassen werden kön nen, nachdem sich unter multimodaler Physiotherapie und Analgesie sowie nach einer CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 eine 50%ige Besser ung der Beschwerden gezeigt habe und es nach einer CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 zu einer weiteren Regredienz der Symptomatik gekommen sei (siehe auch Urk. 8/5/41-42). Im Verlauf der anschliessend durchgeführten ambulanten Be hand lung sei es bis zum 21. Februar 2013 zunehmend zur Entwicklung eines Panvertebralsyndroms mit lokaler Hyperalgesie sowie wahrscheinlich zentraler Sensibilisierung gekommen. Aufgrund der zentralen Sensibilisierung sei eine Aufdosierun g mit Lyrica erfolgt. Die bisherigen Therapieversuche – so die bei den Mediziner weiter – hätten zu einem frustranen Ergebnis geführt. Es müsse im Moment abgewartet werden, ob sich die Beschwerden unter Aufdosierung von Lyrica bessern würden (S. 2).

Sie führten aus, der Beschwerdeführer habe aus der am 2 2. November 2012 begonnenen stationären Therapie am 7. Dezember 2012 entlassen werden kön nen, nachdem sich unter multimodaler Physiotherapie und Analgesie sowie nach einer CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 eine 50%ige Besser ung der Beschwerden gezeigt habe und es nach einer CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 zu einer weiteren Regredienz der Symptomatik gekommen sei (siehe auch Urk. 8/5/41-42). Im Verlauf der anschliessend durchgeführten ambulanten Be hand lung sei es bis zum 21. Februar 2013 zunehmend zur Entwicklung eines Panvertebralsyndroms mit lokaler Hyperalgesie sowie wahrscheinlich zentraler Sensibilisierung gekommen. Aufgrund der zentralen Sensibilisierung sei eine Aufdosierun g mit Lyrica erfolgt. Die bisherigen Therapieversuche – so die bei den Mediziner weiter – hätten zu einem frustranen Ergebnis geführt. Es müsse im Moment abgewartet werden, ob sich die Beschwerden unter Aufdosierung von Lyrica bessern würden (S. 2). Sie attestierten vom 1 9. November bis 1 6. Dezember 2012 eine 100%ige Arbeits unfähigkeit und ab 1 7. Dezember 2012 – sowohl für die bisherige wie auch für eine adaptierte Tätigkeit – eine solche von 50 %. Sie gingen davon aus, dass eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit bei einer Verbesserung der Schmerzsituation möglich sei (S. 3).

Sie attestierten vom 1 9. November bis 1 6. Dezember 2012 eine 100%ige Arbeits unfähigkeit und ab 1 7. Dezember 2012 – sowohl für die bisherige wie auch für eine adaptierte Tätigkeit – eine solche von 50 %. Sie gingen davon aus, dass eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit bei einer Verbesserung der Schmerzsituation möglich sei (S. 3). 3.2 Der behandelnde Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte am 1 7. April 2013 ein chronisches lumboradikuläres Schmerz syndrom und attestierte für die bisherige Tätigkeit als Landvermesser eine seit 7. Januar 2013 bestehende Arbeitsunfähigkeit von 50 % ( Urk. 8/31/1 4).

3.2 Der behandelnde Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte am 1 7. April 2013 ein chronisches lumboradikuläres Schmerz syndrom und attestierte für die bisherige Tätigkeit als Landvermesser eine seit 7. Januar 2013 bestehende Arbeitsunfähigkeit von 50 % ( Urk. 8/31/1 4). 3.3 Die am Z.___ tätigen Dres. med. B.___ und E.___, As sis tenz ärztin, wiederholten in ihrem Bericht vom 3 0. April 2013 ( Urk. 8/32/5-7) die bereits am 1 9. März 2013 gestellten Diagnosen ( S. 1; vgl. E. 3.1 hievor ). Sie berichteten, aktuell bestehe noch eine verminderte Leistungsfähigkeit. Aus rheumatologischer Sicht sollte der Beschwerdeführer aber mittel- bis langfristig wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit als Vermessungstechniker erreichen (S. 3).

3.3 Die am Z.___ tätigen Dres. med. B.___ und E.___, As sis tenz ärztin, wiederholten in ihrem Bericht vom 3 0. April 2013 ( Urk. 8/32/5-7) die bereits am 1 9. März 2013 gestellten Diagnosen ( S. 1; vgl. E. 3.1 hievor ). Sie berichteten, aktuell bestehe noch eine verminderte Leistungsfähigkeit. Aus rheumatologischer Sicht sollte der Beschwerdeführer aber mittel- bis langfristig wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit als Vermessungstechniker erreichen (S. 3). 3.4 Die Dres. med. F.___, Leitender Arzt, und G.___, Assistenzarzt, Klinik für Neurochirurgie am Z.___, nannten in ihrem Bericht vom 1 8. Juni 2013 ( Urk. 8/42/23-24) nachstehende Diagnosen (S. 1):

3.4 Die Dres. med. F.___, Leitender Arzt, und G.___, Assistenzarzt, Klinik für Neurochirurgie am Z.___, nannten in ihrem Bericht vom 1 8. Juni 2013 ( Urk. 8/42/23-24) nachstehende Diagnosen (S. 1): - Chronisches zervikobrachiales Schmerzsyndrom C6 rechts mit/bei

Chronisches zervikobrachiales Schmerzsyndrom C6 rechts mit/bei - medianer Diskushernie HWK 5/6 ohne foraminale Einengung

medianer Diskushernie HWK 5/6 ohne foraminale Einengung - Chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom S1 links, neu auch rechts

Chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom S1 links, neu auch rechts - Status nach CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 mit 50%iger Bes serung

Status nach CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 mit 50%iger Bes serung - Status nach CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 mit gutem Anspre chen

Status nach CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 mit gutem Anspre chen Sie führten aus, der Beschwerdeführer habe von seit über einem Jahr be stehende n Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in den Hinterkopf und über den Schä del bis zu den Augen berichtet. Zudem bestehe ein störender linksseitiger Beinschmerz auf der Rückseite des Ober- und Unterschenkels mit Ausstrahlung in die Fuss sohle, welche seit einer Woche mit derselben Lokalisation auch rechts vorhan den sei. Die Beinschmerzen links würden seit vier Jahren bestehen, hätten sich jedoch in der Lokalisation von L4/L5 zu S1 verlagert (S. 1). Sie würden – so die Ärzte des Z.___ weiter – bei MR-radiologischer Diskus pro trusion der Halswirbelkörper 5/6 ohne Seitenbetonung allenfalls eine Erklä rung für die Nacken- und Schulterschmerzen, jedoch nicht für die Kopf- und Armschmerzen sein. Somit bestehe aus neurologischer Sicht keine Indikation für ein operatives Vorgehen. Bezüglich des lumboradikulären Schmerzsyndroms (aktuell S1, vorher als L4 und L5-Syndrom beschrieben) würden sie MR-radio logisch keine Ursache und somit ebenfalls keine operative Möglichkeit zur Ver besserung der Schmerzsituation sehen (S. 2).

Sie führten aus, der Beschwerdeführer habe von seit über einem Jahr be stehende n Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in den Hinterkopf und über den Schä del bis zu den Augen berichtet. Zudem bestehe ein störender linksseitiger Beinschmerz auf der Rückseite des Ober- und Unterschenkels mit Ausstrahlung in die Fuss sohle, welche seit einer Woche mit derselben Lokalisation auch rechts vorhan den sei. Die Beinschmerzen links würden seit vier Jahren bestehen, hätten sich jedoch in der Lokalisation von L4/L5 zu S1 verlagert (S. 1). Sie würden – so die Ärzte des Z.___ weiter – bei MR-radiologischer Diskus pro trusion der Halswirbelkörper 5/6 ohne Seitenbetonung allenfalls eine Erklä rung für die Nacken- und Schulterschmerzen, jedoch nicht für die Kopf- und Armschmerzen sein. Somit bestehe aus neurologischer Sicht keine Indikation für ein operatives Vorgehen. Bezüglich des lumboradikulären Schmerzsyndroms (aktuell S1, vorher als L4 und L5-Syndrom beschrieben) würden sie MR-radio logisch keine Ursache und somit ebenfalls keine operative Möglichkeit zur Ver besserung der Schmerzsituation sehen (S. 2). 3.5 Dem Bericht der Dres. B.___ und E.___ vom 1 3. August 2013 kann ent nom men werden, dass sie aus rheumatologischer Sicht seit Juni 2013 keine Arbeits unfähigkeit für die Tätigkeit als Vermessungszeichner mehr attestiert hatten. Sie berichteten, für die Bestimmung der genauen Leistungsfähigkeit sei die Durchführung einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit not wendig. Sie würden zudem bei Problemen mit der Wiederaufnahme der Arbeit aufgrund der 100%igen Arbeitsfähigkeit eine Begutachtung empfehlen ( Urk. 8/ 42/6-8).

3.5 Dem Bericht der Dres. B.___ und E.___ vom 1 3. August 2013 kann ent nom men werden, dass sie aus rheumatologischer Sicht seit Juni 2013 keine Arbeits unfähigkeit für die Tätigkeit als Vermessungszeichner mehr attestiert hatten. Sie berichteten, für die Bestimmung der genauen Leistungsfähigkeit sei die Durchführung einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit not wendig. Sie würden zudem bei Problemen mit der Wiederaufnahme der Arbeit aufgrund der 100%igen Arbeitsfähigkeit eine Begutachtung empfehlen ( Urk. 8/ 42/6-8). 3.6 Med. pract. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, konnte anläss lich seiner Untersuchung im RAD auf psychiatrischem Gebiet keine gravieren den Erkrankungen, insbesondere keine Hinweise auf ein depressives Geschehen oder eine posttraumatische Belastungsstörung, feststellen. Er führte aus, von der von der I.___ im Jahr 2006 diagnostizierten dysthymen Persön lichkeit sei aktuell nichts mehr zu bemerken ( Urk. 8/48 S. 4).

3.6 Med. pract. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, konnte anläss lich seiner Untersuchung im RAD auf psychiatrischem Gebiet keine gravieren den Erkrankungen, insbesondere keine Hinweise auf ein depressives Geschehen oder eine posttraumatische Belastungsstörung, feststellen. Er führte aus, von der von der I.___ im Jahr 2006 diagnostizierten dysthymen Persön lichkeit sei aktuell nichts mehr zu bemerken ( Urk. 8/48 S. 4). 3.7 Gestützt auf die Ergebnisse seiner orthopädischen Untersuchung stellte Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungs apparates, in seinem RAD- Untersuchung sbericht vom 1 0. Dezember 2013 ( Urk. 8/49) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 8):

3.7 Gestützt auf die Ergebnisse seiner orthopädischen Untersuchung stellte Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungs apparates, in seinem RAD- Untersuchung sbericht vom 1 0. Dezember 2013 ( Urk. 8/49) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 8): - Chronische, linksbetonte Lumbalgie und Lumboischialgie links mit anam nestisch bestehender Wurzelreizsymptomatik bei MRI-gesicherten degenerativen Veränderungen der Segmente L4/5 und L5/S1 einschliess lich osteodiskaler Foramenstenose L5/S1 links

Chronische, linksbetonte Lumbalgie und Lumboischialgie links mit anam nestisch bestehender Wurzelreizsymptomatik bei MRI-gesicherten degenerativen Veränderungen der Segmente L4/5 und L5/S1 einschliess lich osteodiskaler Foramenstenose L5/S1 links - aktuell ohne sensible oder motorische Ausfälle

aktuell ohne sensible oder motorische Ausfälle - aktuell geringe Funktionseinschränkung

aktuell geringe Funktionseinschränkung - Chronisch-rezidivierende Zervikalgie und Zervikozephalgie mit anam nestisch bestehender pseudoradikulärer Ausstrahlung in beide Arme bei MRI-gesicherten degenerativen Veränderungen ohne Nachweis einer Nervenwurzelkompression

Chronisch-rezidivierende Zervikalgie und Zervikozephalgie mit anam nestisch bestehender pseudoradikulärer Ausstrahlung in beide Arme bei MRI-gesicherten degenerativen Veränderungen ohne Nachweis einer Nervenwurzelkompression - aktuell ohne sensible oder motorische Ausfälle

aktuell ohne sensible oder motorische Ausfälle - aktuell keine Funktionseinschränkung

aktuell keine Funktionseinschränkung Der RAD-Arzt Dr. J.___ gab an, der beschriebene klinische Befund korrelier e weitestgehend mit dem Befund, welcher im Bericht der Klinik für Neurochirur gie des Z.___ vom 1 8. Juni 2013 beschrieben worden sei, wobei die Inklination der Lendenwirbelsäule bei der heutigen Unt ersuchung sogar etwas besser gewesen sei. D as damals beidseits positive Lasègu e ‘ sche Dehnungs-Zeichen habe sich nicht mehr nachweisen lassen. Bei der somati schen und psychiatrischen Untersuchung, welche sich insgesamt über mehr als zwei Stunden hin gezogen habe, habe eine extrem theatralische Schmerzdarbie tung imponiert; dies sowohl verbal bei der Schilderung der Beschwerden al s auch nonverbal durch das ständige Stöhnen und Ächzen, die Gestik sowie das besonder s eindrucksvolle Zusammensacken. Dieses auffällige Verhalten sei bereits im Bericht der Klinik für Rheumatologie des Z.___ vom 1 3. August 2013 erwähnt. Die vom Hausarzt Dr. D.___ angegebene 50%ige Arbeitsunfähigkeit für die Arbeit als Landvermesser werde lediglich mit „Schmerzen" begründet. F ür eine angepasste Tätigkeit werde ebenfalls – jedoch ohne weitere Begründung – nur eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit angegeben (S. 8 f.).

Der RAD-Arzt Dr. J.___ gab an, der beschriebene klinische Befund korrelier e weitestgehend mit dem Befund, welcher im Bericht der Klinik für Neurochirur gie des Z.___ vom 1 8. Juni 2013 beschrieben worden sei, wobei die Inklination der Lendenwirbelsäule bei der heutigen Unt ersuchung sogar etwas besser gewesen sei. D as damals beidseits positive Lasègu e ‘ sche Dehnungs-Zeichen habe sich nicht mehr nachweisen lassen. Bei der somati schen und psychiatrischen Untersuchung, welche sich insgesamt über mehr als zwei Stunden hin gezogen habe, habe eine extrem theatralische Schmerzdarbie tung imponiert; dies sowohl verbal bei der Schilderung der Beschwerden al s auch nonverbal durch das ständige Stöhnen und Ächzen, die Gestik sowie das besonder s eindrucksvolle Zusammensacken. Dieses auffällige Verhalten sei bereits im Bericht der Klinik für Rheumatologie des Z.___ vom 1 3. August 2013 erwähnt. Die vom Hausarzt Dr. D.___ angegebene 50%ige Arbeitsunfähigkeit für die Arbeit als Landvermesser werde lediglich mit „Schmerzen" begründet. F ür eine angepasste Tätigkeit werde ebenfalls – jedoch ohne weitere Begründung – nur eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit angegeben (S. 8 f.). Dr. J.___ berichtete weiter, aufgrund der vom Beschwerdeführer erhaltenen Anga ben zu seiner Arbeitstätigkeit sowie des Arbeitgeberfragebogen s ergebe sich, dass die Tätigkei t als Geomatiker mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einer optimal behinderungs angepassten Tätigkeit entspreche, da es sich um eine überwiegend körperlich leichte und weitestgehend in wechselnder Körperhal tung zu erbringende Tätigkeit handle. In der bisherigen Tätigkeit bestehe eine 75%ige Arbeitsfähigkeit seit Juni 2013, welche sich aus einer vollzeitigen Stun denpräsenz (ganztägige Arbeitsfähigkeit) und einer Leistungsminderung von aktuell 25 % aufgrund der geringeren Schnelligkeit sowie der nachvollziehbaren Notwendigkeit zu häufigem Wechsel der Arbeitshaltung und von zusätzlichen Pausen zusammensetze. Es sei f olgendes Belastungsprofil zu beachten: k örper lich leichte, ausnahmsweise mittelschwere Tätigkeit in wechselnder Körperhal tung, möglichst an einem höhenverstellbaren Arbeitstisch, ohne Notwendigkeit zu Arbeiten über Kopf, auf Leitern und Gerüsten oder in gebückter Körperhal tung. Er gab an, medizintheoretisch sei davon auszugehen, dass bei optimierter, konsequent durchgeführter, leitliniengerechter multimodaler Schmerztherapie eine Verbesserung des Gesundheitszustands und damit der Arbeitsfähigkeit innerhalb eines Jahres erreicht werden könne (S. 9 f.).

Dr. J.___ berichtete weiter, aufgrund der vom Beschwerdeführer erhaltenen Anga ben zu seiner Arbeitstätigkeit sowie des Arbeitgeberfragebogen s ergebe sich, dass die Tätigkei t als Geomatiker mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einer optimal behinderungs angepassten Tätigkeit entspreche, da es sich um eine überwiegend körperlich leichte und weitestgehend in wechselnder Körperhal tung zu erbringende Tätigkeit handle. In der bisherigen Tätigkeit bestehe eine 75%ige Arbeitsfähigkeit seit Juni 2013, welche sich aus einer vollzeitigen Stun denpräsenz (ganztägige Arbeitsfähigkeit) und einer Leistungsminderung von aktuell 25 % aufgrund der geringeren Schnelligkeit sowie der nachvollziehbaren Notwendigkeit zu häufigem Wechsel der Arbeitshaltung und von zusätzlichen Pausen zusammensetze. Es sei f olgendes Belastungsprofil zu beachten: k örper lich leichte, ausnahmsweise mittelschwere Tätigkeit in wechselnder Körperhal tung, möglichst an einem höhenverstellbaren Arbeitstisch, ohne Notwendigkeit zu Arbeiten über Kopf, auf Leitern und Gerüsten oder in gebückter Körperhal tung. Er gab an, medizintheoretisch sei davon auszugehen, dass bei optimierter, konsequent durchgeführter, leitliniengerechter multimodaler Schmerztherapie eine Verbesserung des Gesundheitszustands und damit der Arbeitsfähigkeit innerhalb eines Jahres erreicht werden könne (S. 9 f.). 3.8 Der Internist und Hausarzt Dr. D.___ führte am 1 7. März 2014 aus, er habe den Beschwerdeführer ab 4. Juni 2013 in seinem angestammten Beruf zu 50 % arbeitsfähig geschrieben. Eine Steigerung habe trotz mehrfachen Versuchen nicht erreicht werden können, da de r Versicherte angegeben habe, es sei ihm aufgrund seiner Schmerzen unmöglich, länger zu arbeiten. Er habe ihn am 1 3. Januar 2014 das letzte Mal in seiner Sprechstunde gesehen ( Urk. 8/64).

3.8 Der Internist und Hausarzt Dr. D.___ führte am 1 7. März 2014 aus, er habe den Beschwerdeführer ab 4. Juni 2013 in seinem angestammten Beruf zu 50 % arbeitsfähig geschrieben. Eine Steigerung habe trotz mehrfachen Versuchen nicht erreicht werden können, da de r Versicherte angegeben habe, es sei ihm aufgrund seiner Schmerzen unmöglich, länger zu arbeiten. Er habe ihn am 1 3. Januar 2014 das letzte Mal in seiner Sprechstunde gesehen ( Urk. 8/64). 3.9 Dem Bericht der Dres. B.___ und E.___ vom 4. März 2014 kann entnom men werden, dass das linksseitige chronische lumboradikuläre Sc hmerzsyndrom L4/5 regredient war. Es sei weder ein Hinweis auf eine entzündliche Spondy loarthropathie noch eine Iliosakralgelenk (ISG) -Arthritis ersichtlich. Die Krite rien für das Vorliegen einer entzündlichen Spondyloarthropathie würden nicht erfüllt. Zur weiteren Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei eine rheumatologische und psychiatrische Begutachtung zwingend ( Urk. 3 /4; siehe auch Urk. 8/ 65).

3.9 Dem Bericht der Dres. B.___ und E.___ vom 4. März 2014 kann entnom men werden, dass das linksseitige chronische lumboradikuläre Sc hmerzsyndrom L4/5 regredient war. Es sei weder ein Hinweis auf eine entzündliche Spondy loarthropathie noch eine Iliosakralgelenk (ISG) -Arthritis ersichtlich. Die Krite rien für das Vorliegen einer entzündlichen Spondyloarthropathie würden nicht erfüllt. Zur weiteren Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei eine rheumatologische und psychiatrische Begutachtung zwingend ( Urk. 3 /4; siehe auch Urk. 8/ 65). 3.10 Im Zeugnis vom 6. Mai 2014 bescheinigten die Ärzte des Z.___ eine ab diesem Datum bis 3 0. Mai 2014 bestehende Arbeitsunfähigkeit von 50 % ( Urk. 3/3).

3.10 Im Zeugnis vom 6. Mai 2014 bescheinigten die Ärzte des Z.___ eine ab diesem Datum bis 3 0. Mai 2014 bestehende Arbeitsunfähigkeit von 50 % ( Urk. 3/3). 3.11 Nachdem sie den Beschwerdeführer vom 5. bis 2 5. April 2014 stationär behan delt hatten, stellten die Ärzte der A.___ in ihrem Bericht vom 1 3. Mai 2014 ( Urk. 3/5) folgende Diagnosen (S. 1):

3.11 Nachdem sie den Beschwerdeführer vom 5. bis 2 5. April 2014 stationär behan delt hatten, stellten die Ärzte der A.___ in ihrem Bericht vom 1 3. Mai 2014 ( Urk. 3/5) folgende Diagnosen (S. 1): - Therapierefraktäres chronisches lumboradikulä res Schmerzsyndrom L4/5 links

Therapierefraktäres chronisches lumboradikulä res Schmerzsyndrom L4/5 links - Zeichen der Symptomausweitung, Differentialdiagnose zentraler Schmerzwindup, Differentialdiagnose s omatoforme Schmerzstörung mit/bei:

Zeichen der Symptomausweitung, Differentialdiagnose zentraler Schmerzwindup, Differentialdiagnose s omatoforme Schmerzstörung mit/bei: - Waddell -Zeichen: Schmerzen bei oberflächlicher Palpation, mehrere In nervationsgebiete überschreitende Symptomatik, axialer Kopfstau chungsschmerz, Schmerzauslösung bei Rot ation im Stehen, Diskre panz Lasè gue im L iegen/im Sitzen

Waddell -Zeichen: Schmerzen bei oberflächlicher Palpation, mehrere In nervationsgebiete überschreitende Symptomatik, axialer Kopfstau chungsschmerz, Schmerzauslösung bei Rot ation im Stehen, Diskre panz Lasè gue im L iegen/im Sitzen - vorwiegend somatisches Erklärungskonzept

vorwiegend somatisches Erklärungskonzept - kein Hinweis auf entzündliche Spondyloar thropathie. Keine ISG-Arth ritis (d ie Kriterien für das Vorliegen einer entzündlichen Spondy loarthropathie werden nicht erfüllt.)

kein Hinweis auf entzündliche Spondyloar thropathie. Keine ISG-Arth ritis (d ie Kriterien für das Vorliegen einer entzündlichen Spondy loarthropathie werden nicht erfüllt.) - bei kongenital eng angelegtem Spinalkanal und kongenital eng ange legten Foramina intervertebrale lumbal beidseits L4-S1 zeigt sich eine deutliche osteodiskale Forameneinengung L4/5 links und L5/S1 links mit Kompression der Wurzel L4/5 foraminal links (MRI LWS vom 1 8. Februar 2014)

bei kongenital eng angelegtem Spinalkanal und kongenital eng ange legten Foramina intervertebrale lumbal beidseits L4-S1 zeigt sich eine deutliche osteodiskale Forameneinengung L4/5 links und L5/S1 links mit Kompression der Wurzel L4/5 foraminal links (MRI LWS vom 1 8. Februar 2014) - CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 mit 50%- iger Besserung

CT-PRT L5 links am 2 3. November 2012 mit 50%- iger Besserung - CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 mit gutem Ansprechen

CT-PRT L4 links am 3. Dezember 2012 mit gutem Ansprechen - Myofasziales bis z ervikospondylogenes Schmerzsyndrom rechts mit/bei

Myofasziales bis z ervikospondylogenes Schmerzsyndrom rechts mit/bei - Verschlechterung nach Stolpersturz ohne Kopfanprall am 16. Dezember 2012

Verschlechterung nach Stolpersturz ohne Kopfanprall am 16. Dezember 2012 - mehrsegmentaler Bandscheibenvorwölbung HWK 3 bis 6 sowie rechts betonten foraminalen Engen HWK 3/4 und HWK 5/6, jedoch ohne Nachweis von Nervenwurzelkompressionen (MRI HWS vom 8. Januar 2013)

mehrsegmentaler Bandscheibenvorwölbung HWK 3 bis 6 sowie rechts betonten foraminalen Engen HWK 3/4 und HWK 5/6, jedoch ohne Nachweis von Nervenwurzelkompressionen (MRI HWS vom 8. Januar 2013) - Soziale Belastungssituation

Soziale Belastungssituation - Langzeit -Arbeitsunfähigkeit, gescheiterter Arb eitsversuch, Kündigung 2013, IV- Anmeldung

Langzeit -Arbeitsunfähigkeit, gescheiterter Arb eitsversuch, Kündigung 2013, IV- Anmeldung - Assessments Angst/Depression (HADS) und a ngstbezogenes Vermeidungs verhalt en (FABQ)

Assessments Angst/Depression (HADS) und a ngstbezogenes Vermeidungs verhalt en (FABQ) - FABQ bei Eintritt: gesamt: 72 (s tark erhöht), A1: 31 (Arbeitsbezug), A2: 21 (Aktivitätsbezug)

FABQ bei Eintritt: gesamt: 72 (s tark erhöht), A1: 31 (Arbeitsbezug), A2: 21 (Aktivitätsbezug) - FABQ bei Austritt: gesamt:, Fragebogen nicht retourniert

FABQ bei Austritt: gesamt:, Fragebogen nicht retourniert - HADS-Test bei Eintritt: A/D 9/16 von je 21 Punkten (erhöht für Depres sion)

HADS-Test bei Eintritt: A/D 9/16 von je 21 Punkten (erhöht für Depres sion) - HADS-Test bei Austritt: Fragebogen nicht retourniert

HADS-Test bei Austritt: Fragebogen nicht retourniert Sie berichteten, der Beschwerdeführer sei im Erscheinungsbild gepflegt wirkend bei schmerzgekrümmter Körperhaltung. E s bestehe eine ausgeprägte Bewe gungs verlangsamung und er sei insgesamt deutlich selbstlimitiert. Er sei w ach, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Im Kontaktverhalten sei der Versicherte freundlich, schmerzgeplagt bis entspannt und zugewandt. Der affektive Rapport sei schmerzmoduliert und der Antrieb reduziert. Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis seien gut. Im formalen Denken sei er auf das Schme rzerlebnis eingeengt und schildere dies detailreich. Im inhaltlichen Denken sei er unauf fällig und ebenfalls auf das Schmerzerlebnis eingeengt (S. 2). Der Beschwerde führer – so die Ärzte weiter – habe aktiv und motiviert an allen angebotenen Therapien teilgenommen. Im FABQ-Test seien die Werte für Angst und aktivi täts bezogenes Vermeidungsverhalten stark erhöht gewesen. Die Werte für Depression seien im HADS-Test ebenfalls erhöht gewesen. Di e erhöhten Werte seien im Kontext der anhaltenden Belastungssituation bei Langzeitarbeitsunfä higkeit, der Kündigung durch den Arbeitgeber, eines gescheiterten Arbeitsver suchs und im Zug der IV-Anmeldung zu sehen. Die positiven Waddel l -Zeichen und die mittelhohen, kaum beeinflussbaren Schmerzscores würden darüber hin aus auf einen zentralen Schmerzwindup (Differentialdiagnose somatoforme Schmerzausweitung) hinweisen (S. 3). Sie empfahlen im Anschluss an den stati onären Aufenthalt nebst der Fortführung der ambulanten Physiotherapie und der medizinischen Trainingstherapie die Fortsetzung der Psychothera pie. Sie attestierten bis am 9. Mai 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Aus rehabili tationsmedizinischer Perspektive sei zum aktuellen Zeitpunkt weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vorliegend. Sie würden die Durchführung einer interdisziplinären Begutachtung – wie sie bereits von den Ärzten des Z.___ vorgeschlagen worden sei – befürworten (S. 3 f.).

Sie berichteten, der Beschwerdeführer sei im Erscheinungsbild gepflegt wirkend bei schmerzgekrümmter Körperhaltung. E s bestehe eine ausgeprägte Bewe gungs verlangsamung und er sei insgesamt deutlich selbstlimitiert. Er sei w ach, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Im Kontaktverhalten sei der Versicherte freundlich, schmerzgeplagt bis entspannt und zugewandt. Der affektive Rapport sei schmerzmoduliert und der Antrieb reduziert. Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis seien gut. Im formalen Denken sei er auf das Schme rzerlebnis eingeengt und schildere dies detailreich. Im inhaltlichen Denken sei er unauf fällig und ebenfalls auf das Schmerzerlebnis eingeengt (S. 2). Der Beschwerde führer – so die Ärzte weiter – habe aktiv und motiviert an allen angebotenen Therapien teilgenommen. Im FABQ-Test seien die Werte für Angst und aktivi täts bezogenes Vermeidungsverhalten stark erhöht gewesen. Die Werte für Depression seien im HADS-Test ebenfalls erhöht gewesen. Di e erhöhten Werte seien im Kontext der anhaltenden Belastungssituation bei Langzeitarbeitsunfä higkeit, der Kündigung durch den Arbeitgeber, eines gescheiterten Arbeitsver suchs und im Zug der IV-Anmeldung zu sehen. Die positiven Waddel l -Zeichen und die mittelhohen, kaum beeinflussbaren Schmerzscores würden darüber hin aus auf einen zentralen Schmerzwindup (Differentialdiagnose somatoforme Schmerzausweitung) hinweisen (S. 3). Sie empfahlen im Anschluss an den stati onären Aufenthalt nebst der Fortführung der ambulanten Physiotherapie und der medizinischen Trainingstherapie die Fortsetzung der Psychothera pie. Sie attestierten bis am 9. Mai 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Aus rehabili tationsmedizinischer Perspektive sei zum aktuellen Zeitpunkt weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vorliegend. Sie würden die Durchführung einer interdisziplinären Begutachtung – wie sie bereits von den Ärzten des Z.___ vorgeschlagen worden sei – befürworten (S. 3 f.). 4.

4. 4.1 Im Rahmen der Anspruchsprüfung fragt es sich, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Berichte der versicherungsinternen psychiatrischen und orthopä dischen RAD- Ärzte vom 10. Dezember 2013 ( Urk. 8/48-49) ab ge stellt hat oder ob die vom Beschwerdeführer daran geäusserte Kritik (vgl. Urk. 1 S. 7 ff.) begründet ist.

4.1 Im Rahmen der Anspruchsprüfung fragt es sich, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Berichte der versicherungsinternen psychiatrischen und orthopä dischen RAD- Ärzte vom 10. Dezember 2013 ( Urk. 8/48-49) ab ge stellt hat oder ob die vom Beschwerdeführer daran geäusserte Kritik (vgl. Urk. 1 S. 7 ff.) begründet ist. Die fraglichen Berichte nehmen umfassend Stellung zu den festgestellten gesund heitlichen Beeinträchtigungen. Sie beruhen auf orthopädischen und psy chiatrischen Untersuch ung en, berücksichtigen die geklagten Beschwerden, sind in Kenntnis der Vorakten ergangen und enthalten begründe te Schlussfolgerun gen. So legte med. pract. H.___ aufgrund des vom Beschwerdeführer beschrie benen Tagesablaufs, seiner Biographie und der erhobenen psychopathologischen Befunde einleuchtend dar, dass der Versicherte keine psychische Störung von Krankheitswert, insbesondere kein depressives Geschehen oder eine posttrau matische Belastungsstörung, aufweist. Was die Arbeitsfähigkeit in physischer Hinsicht anbelangt, gelangte der RAD-Arzt Dr. J.___ gestützt auf die Ergebnisse seiner einlässlichen orthopädischen Untersuchung zum Schluss, dass die vor handenen somatischen Gesundheitsstörungen sich insofern einschränkend auf d ie Arbeitsfähigkeit auswirkten, als der Beschwerdeführer – allerdings vollzeit lich mit einer Leistungseinschränkung von 25 % – nur noch in der Lage sei, einer körperlich leichten, ausnahmsweise mittelschweren Tätigkeit in wechseln der Körperhaltung, möglichst an einem höhenverstellbaren Arbeitstisch und ohne die Notwendigkeit zu Arbeiten über Kopf, auf Leiter n und Gerüsten oder in gebückter Körperhaltung nachzugehen ( Urk. 8/49 S. 9). Dies vermag ange sichts der erhobenen Befunde zu überzeugen.

Die fraglichen Berichte nehmen umfassend Stellung zu den festgestellten gesund heitlichen Beeinträchtigungen. Sie beruhen auf orthopädischen und psy chiatrischen Untersuch ung en, berücksichtigen die geklagten Beschwerden, sind in Kenntnis der Vorakten ergangen und enthalten begründe te Schlussfolgerun gen. So legte med. pract. H.___ aufgrund des vom Beschwerdeführer beschrie benen Tagesablaufs, seiner Biographie und der erhobenen psychopathologischen Befunde einleuchtend dar, dass der Versicherte keine psychische Störung von Krankheitswert, insbesondere kein depressives Geschehen oder eine posttrau matische Belastungsstörung, aufweist. Was die Arbeitsfähigkeit in physischer Hinsicht anbelangt, gelangte der RAD-Arzt Dr. J.___ gestützt auf die Ergebnisse seiner einlässlichen orthopädischen Untersuchung zum Schluss, dass die vor handenen somatischen Gesundheitsstörungen sich insofern einschränkend auf d ie Arbeitsfähigkeit auswirkten, als der Beschwerdeführer – allerdings vollzeit lich mit einer Leistungseinschränkung von 25 % – nur noch in der Lage sei, einer körperlich leichten, ausnahmsweise mittelschweren Tätigkeit in wechseln der Körperhaltung, möglichst an einem höhenverstellbaren Arbeitstisch und ohne die Notwendigkeit zu Arbeiten über Kopf, auf Leiter n und Gerüsten oder in gebückter Körperhaltung nachzugehen ( Urk. 8/49 S. 9). Dies vermag ange sichts der erhobenen Befunde zu überzeugen. 4.2 In Anbetracht des vom bisherigen Arbeitgeber formulierten Arbeitsprofils eines bei ihm angestellten Geomatikers ( Urk. 8/20/8- 13 S. 6) ist – in Übereinstim mung mit dem Beschwerdeführer ( Urk. 1 S. 7 f.) – hingegen die Qualifikation dieser Tätigkeit als optimal le idensangepasst nicht ohne weiteres nachvollzieh bar, zumal die dem Beschwerdeführer von seinem Arbei tgeber zugewiesene Bürotätigkeit bereits eine Anpassung an seine gesundheitliche Beeinträchtigun gen bedeutete. D ies schmälert den Beweis wert des orthopädischen RAD- Berichts vom 1 0. Dezember 2013 jedoch nicht. Denn aus der Beurteilung geht ohne weiteres hervor, dass dem Beschwerdeführer jegliche, dem Zumutbarkeitsprofil entsprechende n Verweistätigkeiten möglich sind (Urk. 8/49 S. 9). Zu erinnern ist in diesem Zusammenhang zudem daran, dass das Bundesgericht wiederholt darauf hingewiesen hat, dass körperlich leichte und wechselbelastende Tätig keiten auf dem allein massgebenden, als ausgeglichen unterstellten Arbeits markt (zum Begriff BGE 134 V 6 4 E. 4.2.1) durchaus vorhanden sind ( vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_606/2012 vom 3. Dezember 2012 E. 3.5 mit wei teren Hinweisen).

4.2 In Anbetracht des vom bisherigen Arbeitgeber formulierten Arbeitsprofils eines bei ihm angestellten Geomatikers ( Urk. 8/20/8- 13 S. 6) ist – in Übereinstim mung mit dem Beschwerdeführer ( Urk. 1 S. 7 f.) – hingegen die Qualifikation dieser Tätigkeit als optimal le idensangepasst nicht ohne weiteres nachvollzieh bar, zumal die dem Beschwerdeführer von seinem Arbei tgeber zugewiesene Bürotätigkeit bereits eine Anpassung an seine gesundheitliche Beeinträchtigun gen bedeutete. D ies schmälert den Beweis wert des orthopädischen RAD- Berichts vom 1 0. Dezember 2013 jedoch nicht. Denn aus der Beurteilung geht ohne weiteres hervor, dass dem Beschwerdeführer jegliche, dem Zumutbarkeitsprofil entsprechende n Verweistätigkeiten möglich sind (Urk. 8/49 S. 9). Zu erinnern ist in diesem Zusammenhang zudem daran, dass das Bundesgericht wiederholt darauf hingewiesen hat, dass körperlich leichte und wechselbelastende Tätig keiten auf dem allein massgebenden, als ausgeglichen unterstellten Arbeits markt (zum Begriff BGE 134 V 6 4 E. 4.2.1) durchaus vorhanden sind ( vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_606/2012 vom 3. Dezember 2012 E. 3.5 mit wei teren Hinweisen). 5.

5. 5.1 Die Berichte der behandelnden Ärzte vermögen an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Feststellungen der RAD-Ärzte keine Zweifel zu begründen.

5.1 Die Berichte der behandelnden Ärzte vermögen an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Feststellungen der RAD-Ärzte keine Zweifel zu begründen. Dies gilt zunächst für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch den Hausarzt Dr. D.___. D essen Bericht vom 1 7. April 2013 kann vielmehr entnommen wer den, dass er eine wechselbelastende Tätigkeit ohne Heben und Tragen von Ge wich ten über fünf Kilogramm uneingeschränkt für möglich hielt (Urk. 8/31/1-4 S. 4). Seine ein Jahr später an den Rechtsvertreter des Beschwer deführers abge gebene Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, die er nicht mit eigentlichen Untersu chungsbefunden begründete, sondern mit der vom Beschwerdeführer s ubjektiv erlebten Einschränkung, bezog sich alsdann ledig lich auf die bisherige Tätigkeit (Bericht vom 1 7. März 2014 [ Urk. 8/64]).

Dies gilt zunächst für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch den Hausarzt Dr. D.___. D essen Bericht vom 1 7. April 2013 kann vielmehr entnommen wer den, dass er eine wechselbelastende Tätigkeit ohne Heben und Tragen von Ge wich ten über fünf Kilogramm uneingeschränkt für möglich hielt (Urk. 8/31/1-4 S. 4). Seine ein Jahr später an den Rechtsvertreter des Beschwer deführers abge gebene Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, die er nicht mit eigentlichen Untersu chungsbefunden begründete, sondern mit der vom Beschwerdeführer s ubjektiv erlebten Einschränkung, bezog sich alsdann ledig lich auf die bisherige Tätigkeit (Bericht vom 1 7. März 2014 [ Urk. 8/64]). 5.2 Im Vergleich zu den im Sommer 2013 erhobenen klinischen Befunde n, gest ützt auf welche die Ärzte des Z.___ eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit bescheinigten ( Urk. 8/32/5-7, 8/42/23-24 und 8/42/6-8), finden sich im Bericht vom 4. März 2014 ( Urk. 3/4) keine neuen Erkenntnisse. Viel mehr wird darin das chronische lumboradikuläre Schmerzsyndrom L4/5 links als regredient beschrieben und die Kriterien für das Vorliegen einer entzündli chen Spondyloarthropathie als nicht erfüllt beurteilt. Dem nämlichen Bericht kann zudem entnommen werden, dass eine erneute MRI-Untersuchung keine ISG-Arthritis und keine neuen Wurzelkompressionen gezeigt hat. Vor diesem Hintergrund und da eine erhebliche gesundheitliche Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht erkennbar ist, ist nicht zu ersehen, inwiefern sich die ab 6. Mai 2014 attestierte 50%ige Arbeitsunfähig keit ( Urk. 3/3) begründen liesse. Die betreffende Einschätzung vermag daher die Beurteilung der RAD-Ärzte nicht in Frage zu stellen, zumal Letztere zusätzlich eine Leistungsein schrän kung von 25 % annahmen.

5.2 Im Vergleich zu den im Sommer 2013 erhobenen klinischen Befunde n, gest ützt auf welche die Ärzte des Z.___ eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit bescheinigten ( Urk. 8/32/5-7, 8/42/23-24 und 8/42/6-8), finden sich im Bericht vom 4. März 2014 ( Urk. 3/4) keine neuen Erkenntnisse. Viel mehr wird darin das chronische lumboradikuläre Schmerzsyndrom L4/5 links als regredient beschrieben und die Kriterien für das Vorliegen einer entzündli chen Spondyloarthropathie als nicht erfüllt beurteilt. Dem nämlichen Bericht kann zudem entnommen werden, dass eine erneute MRI-Untersuchung keine ISG-Arthritis und keine neuen Wurzelkompressionen gezeigt hat. Vor diesem Hintergrund und da eine erhebliche gesundheitliche Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht erkennbar ist, ist nicht zu ersehen, inwiefern sich die ab 6. Mai 2014 attestierte 50%ige Arbeitsunfähig keit ( Urk. 3/3) begründen liesse. Die betreffende Einschätzung vermag daher die Beurteilung der RAD-Ärzte nicht in Frage zu stellen, zumal Letztere zusätzlich eine Leistungsein schrän kung von 25 % annahmen. 5.3 Die neueren, im Bericht vom 1 3. Mai 2014 ( Urk. 3/5) über den stationären Auf ent halt vom 5. bis 2 5. April 2014 vo n den Ärzten der A.___ aufgeführten Befunde geben ebenfalls keinen Anlass, die RAD-Beur tei lung in Zweifel zu ziehen. Mit der einzig als Differentialdiagnose in Betracht ge zo ge nen somatoforme n Schmerzstörung versuchten die betreffenden Ärzte – unter Hinweis auf die positiven Waddell -Zeichen und die kaum beeinflussbaren Schmerz scores ( Urk. 3/5 S. 3) – offensichtlich den Umstand zu erklären, dass die geltend gemachte Einschränkung des Leistungsvermögens nicht mit objektiven Befunden begründet werden konnte (vgl. auch Urk. 3/4, worin die Ärzte des Z.___ differentialdiagnostisch von einer Schmerzverarbei tungsstörung ausgingen). Diesbezüglich bleibt daran zu erin nern, dass invali den versicherungsrechtlich einzig erheblich ist, ob und in wel chem Mass eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit – und zwar unabhängig von der Diag nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie – ausgewiesen ist ( vgl. etwa Urteil e des Bundesgerichts 8C_449/2010 vom 30. November 2010 E. 3.1 und 8C_40/2015 vom 6. Mai 2015 E. 4.2.2 mit weiteren Hinweisen).

5.3 Die neueren, im Bericht vom 1 3. Mai 2014 ( Urk. 3/5) über den stationären Auf ent halt vom 5. bis 2 5. April 2014 vo n den Ärzten der A.___ aufgeführten Befunde geben ebenfalls keinen Anlass, die RAD-Beur tei lung in Zweifel zu ziehen. Mit der einzig als Differentialdiagnose in Betracht ge zo ge nen somatoforme n Schmerzstörung versuchten die betreffenden Ärzte – unter Hinweis auf die positiven Waddell -Zeichen und die kaum beeinflussbaren Schmerz scores ( Urk. 3/5 S. 3) – offensichtlich den Umstand zu erklären, dass die geltend gemachte Einschränkung des Leistungsvermögens nicht mit objektiven Befunden begründet werden konnte (vgl. auch Urk. 3/4, worin die Ärzte des Z.___ differentialdiagnostisch von einer Schmerzverarbei tungsstörung ausgingen). Diesbezüglich bleibt daran zu erin nern, dass invali den versicherungsrechtlich einzig erheblich ist, ob und in wel chem Mass eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit – und zwar unabhängig von der Diag nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie – ausgewiesen ist ( vgl. etwa Urteil e des Bundesgerichts 8C_449/2010 vom 30. November 2010 E. 3.1 und 8C_40/2015 vom 6. Mai 2015 E. 4.2.2 mit weiteren Hinweisen). Was die bei Klinikeintritt mittels HADS-Test ermittelten erhöhten Werte für eine Depression ( Urk. 3/5 S. 1 und S. 3), die trotz psychotherapeutischer Behandlung ( vgl. Urk. 3/5 S. 3 ) keinen Eingang in Form einer psychiatrischen Diagnose in die Diagnoseliste gefunden hat, betrifft, ist anzumerken, dass diese von den Ärzten nachvollziehbar im Zusammenhang mit ungünstigen psychosozialen Faktoren in Form schwieriger Lebensumstände (Langzeitarbeitsunfähigkeit, Kündigung durch den Arbeitgeber, gescheite r ter Arbeitsversuch, IV-Anmeldung) gesehen werden. Da ein klinisches Beschwerdebild, das einzig von belastenden psychosozialen und soziokulturellen Faktoren herrüh rt, rechtsprechungsgemäss nicht als invalidenversicherungsrechtlich relevante Beeinträchtigung zu verste hen ist, vermag eine psychische Störung des Beschwerdeführers, d ie durch ungünstige psychosoziale Umstände verursacht wird und bei Wegfall der Belastungsfaktoren nach Lage der Akten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit wieder verschwände, auch keinen Rentenanspruch zu begründen ( zum Ganzen: BGE 127 V 294 E. 5a ). Im Übrigen konnten die bei Klinikaustritt bestehenden Werte nicht bestimmt werden, da der Beschwerdeführer den Fragebogen nicht retourniert hatte ( Urk. 3/5 S. 1). Zu ergänzen bleibt, dass praxisgemäss eine leichte depressive Episode mit somatischen Symptomen grundsätzlich ohnehin nicht geeignet wäre, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_506/2014 vom 1 0. November 2014 E. 4.2). Leichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen aus dem depressiven Formen kreis gelten zudem grundsätzlich als therapeutisch angehbar (Urteil des Bundes gerichts 8C_759/2013 vom 4. März 2014 E. 3.6.1 mit Hinweisen).

Was die bei Klinikeintritt mittels HADS-Test ermittelten erhöhten Werte für eine Depression ( Urk. 3/5 S. 1 und S. 3), die trotz psychotherapeutischer Behandlung ( vgl. Urk. 3/5 S. 3 ) keinen Eingang in Form einer psychiatrischen Diagnose in die Diagnoseliste gefunden hat, betrifft, ist anzumerken, dass diese von den Ärzten nachvollziehbar im Zusammenhang mit ungünstigen psychosozialen Faktoren in Form schwieriger Lebensumstände (Langzeitarbeitsunfähigkeit, Kündigung durch den Arbeitgeber, gescheite r ter Arbeitsversuch, IV-Anmeldung) gesehen werden. Da ein klinisches Beschwerdebild, das einzig von belastenden psychosozialen und soziokulturellen Faktoren herrüh rt, rechtsprechungsgemäss nicht als invalidenversicherungsrechtlich relevante Beeinträchtigung zu verste hen ist, vermag eine psychische Störung des Beschwerdeführers, d ie durch ungünstige psychosoziale Umstände verursacht wird und bei Wegfall der Belastungsfaktoren nach Lage der Akten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit wieder verschwände, auch keinen Rentenanspruch zu begründen ( zum Ganzen: BGE 127 V 294 E. 5a ). Im Übrigen konnten die bei Klinikaustritt bestehenden Werte nicht bestimmt werden, da der Beschwerdeführer den Fragebogen nicht retourniert hatte ( Urk. 3/5 S. 1). Zu ergänzen bleibt, dass praxisgemäss eine leichte depressive Episode mit somatischen Symptomen grundsätzlich ohnehin nicht geeignet wäre, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_506/2014 vom 1 0. November 2014 E. 4.2). Leichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen aus dem depressiven Formen kreis gelten zudem grundsätzlich als therapeutisch angehbar (Urteil des Bundes gerichts 8C_759/2013 vom 4. März 2014 E. 3.6.1 mit Hinweisen). Die weiteren von den Ärzten der A.___ erhobenen Befunde korrespondieren mit denjenigen, die bereits von den Behandlern des Z.___ festgestellt worden sind (vgl. hiezu E. 5.2).

Die weiteren von den Ärzten der A.___ erhobenen Befunde korrespondieren mit denjenigen, die bereits von den Behandlern des Z.___ festgestellt worden sind (vgl. hiezu E. 5.2). 6. Nach dem Gesagten steht fest, dass der Beschwerdeführer in einer leidensan ge passten Tätigkeit jedenfalls nicht zu mehr als 25 % eingeschränkt ist. Dass eine interdisziplinäre Begutachtung – wie sie sowohl die Ärzte des Z.___ als auch der A.___ ohne nähere Begrün dung empfahlen ( Urk. 3/4-5) – zu einem anderen Ergebnis führte, ist – auch ange sichts dessen, dass Schmerzen an sich rechtsprechungsgemäss noch keine Arbeitsunfähigkeit begründen (vgl. etwa bereits Urteil des damaligen Eidgenös sischen Versicherungsgerichts I 994/06 vom 2 9. August 2007 E. 3.3) – nicht an zunehmen, weshalb darauf verzichtet werden kann (antizipierte Beweiswürdi gung ; BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinw eisen).

6. Nach dem Gesagten steht fest, dass der Beschwerdeführer in einer leidensan ge passten Tätigkeit jedenfalls nicht zu mehr als 25 % eingeschränkt ist. Dass eine interdisziplinäre Begutachtung – wie sie sowohl die Ärzte des Z.___ als auch der A.___ ohne nähere Begrün dung empfahlen ( Urk. 3/4-5) – zu einem anderen Ergebnis führte, ist – auch ange sichts dessen, dass Schmerzen an sich rechtsprechungsgemäss noch keine Arbeitsunfähigkeit begründen (vgl. etwa bereits Urteil des damaligen Eidgenös sischen Versicherungsgerichts I 994/06 vom 2 9. August 2007 E. 3.3) – nicht an zunehmen, weshalb darauf verzichtet werden kann (antizipierte Beweiswürdi gung ; BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinw eisen). 7.

7. 7.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

7.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 7.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a).

7.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 7.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist vorliegend ein statistischer Tabellenlohn heranzuziehen. Auf dem hypothetischen, als ausgeglichen unter stellten Arbeitsmarkt (vgl. etwa das in E. 4.2 hievor erwähnte Bundesgerichts urteil 8C_606/2012 vom 3. Dezember 2012 E. 3.5; zum – theo retischen – Begriff des ausg eglichenen Arbeitsmarktes, der u.a. die konkrete Arbeitsmarktlage nicht berücksichtigt, BGE 134 V 64 E. 4.2.1) finden sich genügend adaptierte Tätig kei ten, welche dem Beschwerdeführer trotz seiner gesundheitsbedingten Ein schrän kungen und unter Berücksichtigung seiner Neigungen offen stehen. Entsprechend ist vom nicht nach Branchen differenzierten standardisierten monat lichen Brut tolohn (inklusive 13. Monatslohn, basierend auf einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) für männliche Arbeitskräfte an Ar beitsplätzen des niedrigsten Anforderungsniv eaus (Kategorie 4) von Fr. 4'901.-- ausz ugehen (Tabelle TA1 der LSE 2010, S. 26). Aufgerechnet auf die durch schnittliche betr iebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche im Jahr 20 13 ( Tabelle Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilung [www.bfs.ad min.ch, Rubrik Arbeit und Erwerb, Unterrubriken Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit sowie Detaillierte Daten]) und angepasst an die Entwicklung der N ominallöhne der Männer von 2'151 Punkten im Jahre 2010 auf 2' 204 Punkte im Jahr 2013 ( Tabelle Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Real löhne, 1976-2014 [www.bfs.admin.ch, Rubrik Arbeit und Erwerb, Unterrubriken Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit sowie Detaillierte Daten]) ergibt dies im für den Einkommens vergleich massgebenden Jahr 2013 ein Bruttoein kommen von Fr. 62‘822. -- respektive unter Berücksichtigung einer Leistungs einschränkung von 25 % ein solches von Fr. 47‘117.--.

7.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist vorliegend ein statistischer Tabellenlohn heranzuziehen. Auf dem hypothetischen, als ausgeglichen unter stellten Arbeitsmarkt (vgl. etwa das in E. 4.2 hievor erwähnte Bundesgerichts urteil 8C_606/2012 vom 3. Dezember 2012 E. 3.5; zum – theo retischen – Begriff des ausg eglichenen Arbeitsmarktes, der u.a. die konkrete Arbeitsmarktlage nicht berücksichtigt, BGE 134 V 64 E. 4.2.1) finden sich genügend adaptierte Tätig kei ten, welche dem Beschwerdeführer trotz seiner gesundheitsbedingten Ein schrän kungen und unter Berücksichtigung seiner Neigungen offen stehen. Entsprechend ist vom nicht nach Branchen differenzierten standardisierten monat lichen Brut tolohn (inklusive 13. Monatslohn, basierend auf einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) für männliche Arbeitskräfte an Ar beitsplätzen des niedrigsten Anforderungsniv eaus (Kategorie 4) von Fr. 4'901.-- ausz ugehen (Tabelle TA1 der LSE 2010, S. 26). Aufgerechnet auf die durch schnittliche betr iebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche im Jahr 20 13 ( Tabelle Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilung [www.bfs.ad min.ch, Rubrik Arbeit und Erwerb, Unterrubriken Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit sowie Detaillierte Daten]) und angepasst an die Entwicklung der N ominallöhne der Männer von 2'151 Punkten im Jahre 2010 auf 2' 204 Punkte im Jahr 2013 ( Tabelle Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Real löhne, 1976-2014 [www.bfs.admin.ch, Rubrik Arbeit und Erwerb, Unterrubriken Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit sowie Detaillierte Daten]) ergibt dies im für den Einkommens vergleich massgebenden Jahr 2013 ein Bruttoein kommen von Fr. 62‘822. -- respektive unter Berücksichtigung einer Leistungs einschränkung von 25 % ein solches von Fr. 47‘117.--. 7.4 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung von einem Vali deneinkommen von Fr. 60‘450.-- aus ( Urk. 2 S. 2). Der Beschwerdeführer wie derum gab im Einwandschreiben vom 3. März 2014 einen Jahresverdienst von Fr. 68‘510.-- ( Urk. 8/61 S. 3) an. Wie es sich damit genau verhält, braucht indes nicht weiter geprüft zu werden. Denn selbst wenn der Invaliditätsberechnung ein Valideneinkommen von Fr. 68‘510.-- zu Grunde gele gt würde, ergäbe sich bei einem Invalideneinkommen von Fr. 47‘117.-- ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 31 %. S chliesslich bleibt anzu merken, dass der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige versicherte Person krankheits bedingt lediglich reduziert leistungsfähig ist, kei nen über die Berücksichtigung der eingeschränkten Leistungsfähigkeit und damit des Rendements hinaus gehenden Abzug rechtfertigt ( Urteil e des Bundes gerichts 8C_20/2012 vom 4. April 2012 E. 3.2, 8C_7/2014 vom 10. Juli 2014 E. 9.2 und 8C_7/2015 vom 27. April 2015 E. 5.2.3).

7.4 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung von einem Vali deneinkommen von Fr. 60‘450.-- aus ( Urk. 2 S. 2). Der Beschwerdeführer wie derum gab im Einwandschreiben vom 3. März 2014 einen Jahresverdienst von Fr. 68‘510.-- ( Urk. 8/61 S. 3) an. Wie es sich damit genau verhält, braucht indes nicht weiter geprüft zu werden. Denn selbst wenn der Invaliditätsberechnung ein Valideneinkommen von Fr. 68‘510.-- zu Grunde gele gt würde, ergäbe sich bei einem Invalideneinkommen von Fr. 47‘117.-- ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 31 %. S chliesslich bleibt anzu merken, dass der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige versicherte Person krankheits bedingt lediglich reduziert leistungsfähig ist, kei nen über die Berücksichtigung der eingeschränkten Leistungsfähigkeit und damit des Rendements hinaus gehenden Abzug rechtfertigt ( Urteil e des Bundes gerichts 8C_20/2012 vom 4. April 2012 E. 3.2, 8C_7/2014 vom 10. Juli 2014 E. 9.2 und 8C_7/2015 vom 27. April 2015 E. 5.2.3). 8. Zusammenfassend ist die angefochtene Verfügung im Ergebnis nicht zu bean standen. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

8. Zusammenfassend ist die angefochtene Verfügung im Ergebnis nicht zu bean standen. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 9.

9. 9.1 Da vorliegend die Voraussetzungen zur Gewährung der unentgeltlichen Rechts pflege gemäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsge richt ( GSVGer ) erfüllt sind (Urk. 3/5), ist dem Beschwerdeführer in Gutheissung seines Gesuchs vom 23. Mai 2014 (Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessfüh rung zu bewilligen sowie Rechtsanwalt Peter Bolzli, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren zu bestellen.

9.1 Da vorliegend die Voraussetzungen zur Gewährung der unentgeltlichen Rechts pflege gemäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsge richt ( GSVGer ) erfüllt sind (Urk. 3/5), ist dem Beschwerdeführer in Gutheissung seines Gesuchs vom 23. Mai 2014 (Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessfüh rung zu bewilligen sowie Rechtsanwalt Peter Bolzli, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren zu bestellen. 9.2 Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Verfahren für den unterliegenden Beschwerdeführer kostenpflichtig. Die Kosten sind unabhängig vom Streitwert nach dem Verfahrensaufwand festzulegen und vorliegend auf Fr. 800.-- anzu setzen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einst weilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.

9.2 Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Verfahren für den unterliegenden Beschwerdeführer kostenpflichtig. Die Kosten sind unabhängig vom Streitwert nach dem Verfahrensaufwand festzulegen und vorliegend auf Fr. 800.-- anzu setzen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einst weilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 9.3 Der mit heutigem Beschluss bestellte unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwer deführers, Rechtsanwalt Peter Bolzli, macht mit seiner Honorarnote vom 2 7. November 2015 (Urk. 11) einen Aufwand von neun Stunden und 45 Minuten sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 34.40 geltend, wofür ihm bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer; bis 31. Dezember 2014) respektive Fr. 220. (zuzüglich Mehr wertsteuer; ab 1. Januar 2015) eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 2‘171.85 ( inklu sive Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse zuzusprechen ist.

9.3 Der mit heutigem Beschluss bestellte unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwer deführers, Rechtsanwalt Peter Bolzli, macht mit seiner Honorarnote vom 2 7. November 2015 (Urk. 11) einen Aufwand von neun Stunden und 45 Minuten sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 34.40 geltend, wofür ihm bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer; bis 31. Dezember 2014) respektive Fr. 220. (zuzüglich Mehr wertsteuer; ab 1. Januar 2015) eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 2‘171.85 ( inklu sive Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse zuzusprechen ist. Das Gericht beschliesst:

Das Gericht beschliesst: In Bewilligung des Gesuchs vom 23. Mai 2014 wird dem Beschwerdeführer die unent geltliche Prozessführung gewährt, und es wird ihm in der Person von Rechtsanwalt Peter Bolzli, Zürich, ein unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt,

In Bewilligung des Gesuchs vom 23. Mai 2014 wird dem Beschwerdeführer die unent geltliche Prozessführung gewährt, und es wird ihm in der Person von Rechtsanwalt Peter Bolzli, Zürich, ein unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt, und erkennt sodann:

und erkennt sodann: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Peter Bolzli, Zürich, wird mit Fr. 2'171.85 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Peter Bolzli, Zürich, wird mit Fr. 2'171.85 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Peter Bolzli

Rechtsanwalt Peter Bolzli - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubLocher