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Gegen den direkten Tabellennachbarn vom rechten Seeufer erwarteten die Wädenswilerinnen, die mit einer gegenüber den letzten Spielen doch auf einigen Postitionen veränderten Frauschaft aufliefen, ein umkämpftes Spiel. Die Startminuten waren dann auch von einem gegenseitigen Abtasten geprägt-, die Spielanteile waren ungefähr gleich verteilt. Nach und nach erspielten sich die Platzfrauen ein Übergewicht. Dieses trug erstmals in der 34. Spielminute Früchte, als Haefeli ihre Sturmpartnerin R. Geiger bediente und diese das Score mit dem 1:0 eröffnete. Mittlerweile waren es die Gelb-Blauen, die das Spieldiktat übernommen hatten und die durch ihre schnell vorgetragenen Angriffe die Gegnerinnen in deren Platzhälfte beschäftigten. Der Treffer zum 2:0, in der 40. Spielminute war sehenswert: R. Geiger erwischte die gegnerische Torhüterin, indem sie unweit der linken Seitenauslinie, aus gut 20 Metern, den Ball in die weite hohe Torecke schlenzte. Bis zum Halbzeitpfiff änderte sich am Spielstand nichts mehr.
Die doch recht zahlreich erschienenen Zuschauer erhielten auch nach der Pause nicht den Eindruck, als würde Zürisee United noch an seine Chancen glauben. Mit dem 3:0, das R. Geiger in der siebten Minute nach Wiederanpfiff nach einem Rush und einem trockenen Abschluss mit dem linken Fuss gelang, wurden auch die letzten Hoffnungen der Rechtsufrigen begraben. Lediglich drei Minuten darauf doppelte M. Geiger, von Haefeli in die Tiefe lanciert, mit dem 4:0 nach, indem sie der gegnerischen Abwehr mit dem Ball am Fuss enteilte. Nun verstrich beinahe eine halbe Stunde, während der die Wädenswilerinnen in der Konsequenz etwas nachliessen und den Gegner damit etwas aufbauten. Eigentlich wurde dieser aber nur einmal richtig gefährlich, doch J. Brändli, die gute Wädenswiler Torfrau, tauchte im letzten Moment blitzschnell und mochte den gut getretenen Ball mit einer Hand von der Torlinie klären. Sieben Minuten vor Ende der Partie passte R. Geiger zu J. Frey, die mittels eines Billard-Treffers, der vom einen zum andern Pfosten und danach ins Tor sprang, das 5:0 erzielte. Den Schlusspunkt in der 90. Spielminute bewerkstelligte R. Geiger, die den Goalie mit einem Übersteiger ausspielte und zum Endstand von 6:0 einschoss. Wermutstropfen stellten zwei gelbe Karten dar, die sich das Heimteam in den Schlussminuten durch ein Revanchefoul (Hefti) und durch das Fordern einer gelben Karte für den Gegner (J. Frey) einhandelten.