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Die Geschichte
So hat alles angefangen
1807 Heinrich Bucher (-Weiss) (1784-1850) betreibt als erster mit dem Namen BUCHER die Schmiede in der Murzeln in Niederweningen ZH.
1817 Die alte Schmiede brennt ab wird noch im gleichen Jahr an der Surb neu aufgebaut.
Den Grundstein zur Firma legte 1807 Heinrich Bucher, der im Weiler Murzlen an der aargauischen Kantonsgrenze in Niederweningen eine Schmiede betrieb. Später stellte sein gleichnamiger Sohn auf zunehmend industrieller Basis handbetriebene Jauchepumpen und Futtermaschinen her, während sich Pionier Johann Bucher auf Obst- und Traubenpressen spezialisierte. Der Vertrieb fremder Produkte, namentlich von Mähmaschinen, bewirkte bei der Firma einen enormen Wachstumsschub. Die Fabrikate von Bucher wurden immer bekannter, und 1903 zum Beispiel verliessen 3900 Pumpen die Fabrik in Niederweningen.
Jahrzehntelang war die Maschinenfabrik Bucher-Guyer AG in Niederweningen Inbegriff für die Produktion landwirtschaftlicher Maschinen und Fahrzeuge in der Schweiz.
Drei Bucher-Generationen haben das Familienunternehmen geprägt: Johann Bucher-Manz (1843-1919), Jean Bucher-Guyer (1875-1961) und Walter Hauser-Bucher (1904-1967) vollbrachten Pionierleistungen auf den Gebieten der Obst- und hydraulischen Pressen, des Landmaschinen- und Fahrzeugbaus sowie des Baus von Antriebskomponenten. Im Lauf der Jahrzehnte leisteten die drei Männer einen entscheidenden Beitrag zur Modernisierung der Landwirtschaft.
Unter der Ägide von Jean Bucher kamen laufend neue Maschinen und Modelle ins Programm, während Walter Hauser-Bucher einen preisgünstigen Einachstraktor entwickelte, der 1950 Serienreife erlangte. Nach Bührer und Hürlimann avancierte Bucher-Guyer zum drittgrössten Hersteller von Traktoren in der Schweiz. Von den 5054 hergestellten Fahrzeugen sind heute immer noch deren 1800 immatrikuliert. Anfang der sechziger Jahre wurde der Traktorbau aufgegeben. Heute gehört der auf internationaler Ebene tätige Konzern mit einer Vielzahl von Schwesterunternehmungen zu einer der umsatzstärksten börsenkotierten Maschinenbau-Gruppen mit Stammsitz in der Schweiz. Mit dem Verkauf des Motormäher-Geschäfts 2003 hat die Ära Landmaschinenbau am Standort Niederweningen, welche die Firma zum Blühen brachte, ein Ende gefunden.