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IV. Glarner Alpen
Berglihorn, 2429 m.
1. Aus der Scharte nördlich des Gipfelkopfes erklettert man über einige Gesimse einen Vorsprung der Nordseite, wo sich der Weg über die NO-Wand und derjenige über die NW-Wand teilen. Ersterer führt längs der Nordkante durch eine steile Grasrinne auf ein Bändchen, das nach links hinaus in die NO-Wand leitet, über die man in direkter Linie zum Steinmann gelangt.
2. Beim Aufstieg über die NW-Wand steigt man an der erwähnten Schulter wenige Meter nach rechts ( westlich ) ab und klimmt nun in einem flachen Kamin über moosige Platten steil aufwärts, wobei man zuoberst sich mehr rechts an die Kante hält.
3. Aus dem Einschnitt südlich vom Horn steigt man über Felsplatten bis in halbe Höhe der Südwand und erreicht in der Mitte einen Riss, der zu einem Überhang leitet. Nach Überwindung des letztern gelangt man auf die südliche Abdachung des Gipfels und nach einem Sprung über einen kleinen Abbruch auf diesen selbst. Mitteilung von Dr. P. Tschudi und Fr. Zimmermann.
Bächistock, 2920 m. Aufstieg über die Südwand.
Von der First über dem Oberbergisee quert man das Bächifirnplateau in der Richtung auf den Bächistockgipfel und steigt dann ungefähr in der Falllinie des grossen Couloirs der Gipfelwand in die gebänderte Südwand ein. Über eine senkrechte Stufe ( im Frühjahr über Lawinenschnee ) wird das unterste breite Band erreicht, das man auch von rechts her leichter gewinnen kann. Nun weicht man links aufwärts aus auf plattigen, griffarmen Felsen, hält später noch mehr links und gelangt zu einer ca. 30 m hohen, sehr steilen Wandpartie, die nur schwierig zu bezwingen ist, am besten durch ein Couloir zur Linken. Nun wieder rechts hinauf gehend, kommt man auf das obere Firnband ( im 1 ) Diese Angaben erhielt ich von Dr. Eduard Näf in Schwanden, dem Verfasser des Glarnerführers.
Sommer aper ) und gewinnt von diesem aus den Einstieg in das Gipfelcouloir. Statt dem östlichen, gut gangbaren Arm desselben wurde mit grosser Mühe der linke Seitenarm bezwungen. Mitteilung von P. Bühler.