Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03142.jsonl.gz/1510

Die als Titelverteidigerin angetretene Kipyegon, die in diesem Jahr schon Weltrekorde über 1500 m, eine Meile und 5000 m gelaufen ist, war in einem taktisch gelaufenen Final eine Klasse für sich. Nach einer Machtdemonstration verwies die Olympiasiegerin von 2016 und 2021 die Äthiopierin Diribe Welteji und die Niederländerin Sifan Hassan auf die weiteren Podestplätze. Letztere hatte am Samstag im Rennen über 10'000 nach einem Sturz im Zielsprint eine Medaille noch unglücklich verpasst.
Eine Sensation setzte es im Diskuswurf ab. Statt der Olympiasiegerin und Topfavoritin Valarie Allman machte sich deren Landsfrau Laulauga Tausaga zur ersten Diskus-Weltmeisterin aus den USA. Die 25-Jährige siegte mit einer Weite von 69,49 m und steigerte damit ihre Bestleistung um mehr als vier Meter. Hinter Allman (69,23 m) sicherte sich die letztjährige Weltmeisterin Feng Bin aus China (68,20) die Bronzemedaille.
Im Hochsprung machte Gianmarco Tamberi nach dem Olympiasieg und dem EM-Titel seine Goldmedaillensammlung an Grossanlässen komplett. Der Showman aus Italien siegte mit der Jahresweltbestleistung von 2,36 m vor dem Amerikaner JuVaughn Harrison, der dieselbe Höhe übersprang, aber mehr Versuche benötigte. Olympiasieger Mutaz Essa Barshim aus Katar, der sich mit Tamberi vor zwei Jahren in Tokio Olympia-Gold geteilt hatte, wurde nach drei WM-Titeln am Stück Dritter.