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Unsere Forschung zielt darauf ab, die Mechanismen zu verstehen, die die Artenvielfalt in planktonischen Ökosystemen aufrechterhalten, und die Bedingungen, die (manchmal) die Dominanz eines einzigen Taxons (oder Genotyps) begünstigen. Insbesondere konzentrieren wir uns auf die abiotische und biotische Kontrolle der Dynamik von Phytoplanktongemeinschaften in Seen und auf die Faktoren, die toxische Cyanobakterienblüten auslösen. Wir untersuchen die Rückkopplungen zwischen phänotypischen oder genetischen Veränderungen des Planktons, den Reaktionen der Populationen, den Wechselwirkungen zwischen den Arten und der Dynamik der Nahrungsnetze in Seen, die von Klimaerwärmung, Eutrophierung und Verschmutzung betroffen sind.
Wir nähern uns dem Thema aus einer eigenschaftsbasierten Perspektive, um die Reaktionen auf individueller und Populationsebene mechanistisch mit Prozessen auf Gemeinschafts- und Ökosystemebene zu verknüpfen. Unser Ziel ist es, die Wechselwirkungen zwischen den Arten in komplexen und vernetzten Ökosystemen zu kartieren, die Reaktionen des Phytoplanktons in verschiedenen Maßstäben (von lokal bis regional, von Stunden bis Jahrzehnten) zu erfassen und datengestützte Modelle zur Vorhersage von Veränderungen der biologischen Vielfalt des Planktons und der aquatischen Ökosystemleistungen (z. B. Cyanobakterienblüten und Wasserqualität) zu entwickeln.
Wir untersuchen Planktongemeinschaften in ihrer natürlichen Umgebung mit Hilfe von automatischer Hochfrequenzüberwachung, historischen Reihen von Seeüberwachungsdaten, DNA-Meta-Barcodierung und Mesokosmen-Experimenten. Wir erforschen, entwickeln und testen kontinuierlich neue Instrumente und Ansätze zur Überwachung der Dynamik von Planktongemeinschaften, der biologischen Vielfalt und der Wasserqualität.