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Der geschichtliche Hintergrund?
Im 13. Jahrhundert lebte Margarethe von Savoyen als Gemahlin von Hartmann dem Älteren, Graf von Kyburg, auf der Mörsburg. Das Paar blieb jedoch kinderlos und als der Neffe von Hartmann unerwartet verstarb, sah dieser das Erbe seiner Gemahlin im Falle seines Ablebens gefährdet. Er erliess zahlreiche Beschlüsse und Schwüre, die seine Gemahlin schützen sollten, doch nach seinem Tod kam es so, wie er befürchtete: Ihr wurden von den habsburgischen Verwandten ihres Mannes der grösste Teil ihrer Güter abgenommen.
Und die Fiktion dahinter?
In unserem Spiel erzählen wir nun die Geschichte so, dass Margarethe nicht sehenden Auges in dieses Unglück lief. Sie versuchte, eine Schar von treuen Rittern um sich zu sammeln, um den Machtansprüchen von Rudolf von Habsburg entgegenzuwirken. Um nur die Fähigsten für die Ausbildung zuzulassen, entwickelte sie einen Parcours, den die jungen Anwärter schon früh auf ihre Eignung testen sollte. Der Start dieser Prüfung versteckte sie in einem Schrein der heiligen Margarethe. Nach ihrem Tod kam dieser Schrein jedoch in ihre ursprüngliche Heimat Savoyen und da blieb er bis 2020, wo er, im Rahmen eines Kulturgüteraustauschs mit Frankreich, an die Mörsburg zurückgegeben wurde.