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Das führe bei den Betroffenen zu einer Entfremdung mit dem Land, in dem sie lebten. «Mit jedem Fall von Diskriminierung und Hass unterhöhlen wir den sozialen Zusammenhalt weiter und schaffen Ungleichheiten, die Generationen verderben», sagte FRA-Direktor Michael O’Flaherty.
Laut der Analyse fühlen sich Minderheiten aber weitgehend verbunden mit ihrer neuen Heimat und vertrauen den Institutionen. Die Studie basiert auf einer Erhebung unter 25’500 Frauen und Männern mit Migrationshintergrund in allen 28 EU-Staaten. Die Analyse baut auf den Ergebnissen einer ersten Befragungsrunde aus dem Jahr 2008 auf.
Die Fälle von Herabsetzungen blieben demnach in den letzten Jahren konstant hoch. 38 Prozent der Befragten seien in den vergangenen fünf Jahren Opfer von Diskriminierungen geworden, vor allem bei der Jobsuche. Besonders betroffen seien Afrikaner aus dem Norden und südlich der Sahara sowie Roma.
EU-weit gebe es grosse Lücken beim Erfassen solcher Übergriffe, kritisierte die FRA. Die Organisation fordert von den Mitgliedsländern mehr Einsatz, um die Entwicklung zu stoppen.
(SDA)