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Bild Malabrigo
Die Merinoschafe waren ursprünglich im Besitz der Berber aus Nordafrika und gelangten im 12. Jahrhundert nach Spanien. In Spanien wurden sie wegen ihrer einmalig feinen und weichen Wolle wirtschaftlich derart bedeutend, dass die Ausfuhr von Merinoschafen bis Mitte des 18. Jahrhunderts verboten war. So besass Spanien während mehreren hundert Jahren das Monopol auf die feine Merinowolle. Erst im 19. Jahrhundert entstanden auch in anderen Ländern grosse Merinoherden. Heute ist Australien der Hauptlieferant von Merinowolle, aber auch in Südamerika gibt es unterdessen bedeutende Herden.
Dass Merinoschafe dank ihrer kostbaren Wolle im Laufe der Zeit auf grosse Hautoberflächen gezüchtet wurden, ist in feuchtwarmen Regionen ein grosses Problem, denn in den Hautfalten nisten sich Parasiten ein. Um das mindestens im Afterbereich zu verhindern, werden vor allem in Australien und Neuseeland die meisten Merinoschafe einer sehr schmerzhaften Prozedur, dem sogenannten «Mulesing», unterzogen.
Wir verkaufen selbstverständlich ausschliesslich mulesingfreie Wolle.
Bei folgenden Produzenten finden Sie garantiert tierfreundlich produzierte Merinogarne in verschiedensten Lauflängen und Farben:
Aus Uruguay kommt die weiche Merinowolle von Malabrigo in ihrer unerreichten Farbenpracht. Handgefärbt und selbstverständlich mulesingfrei.