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China hat in der Nacht auf Montag den 2.12.2013 (China ist Europa ja ein paar Stunden in der Zeit voraus), eine Rakete vom Typ „Langer Marsch 3B“ erfolgreich gestartet und will mit dem darin enthaltenen Raumschiff „Chang’e 3“ in 14 Tagen auf dem Mond landen. Die Sonde wird nach 3 Monaten Erforschung der Mondoberfläche zur Erde zurückkehren.
Planmässiger Start
Die Rakete hob in der Nacht auf Montag vom Raumfahrtbahnhof Xichang in der Provinz Sichuan in China ab. 19 Minuten nach dem Start trennte sich die Rakete planmässig vom Raumschiff „Chang’e 3“, das nun auf dem Weg zum Mond ist und am 14. Dezember auf dem Erdtrabanten sanft landen soll. Die Europäische Raumfahrtagentur ESA unterstützt China von ihrem Stützpunkt in Kourou aus mit Daten.
Chinesische Mondsonde „Chang’e 3“ landet im der „Bucht der Regenbogen“
„Chang’e 3“ kann über der Mondoberfläche schweben und sich daher einen geeigneten Landeplatz sorgfältig aussuchen. Geplant ist die Landung in der Bucht der Regenbogen (Sinus Iridium), einer flachen Stelle auf dem Mond, die eine gute Signalverbindung zur Erde garantieren soll und trotzdem viel Sonnenschein für die Solarsegel bereithält, die die Energieversorgung der Mission übernehmen.
Moonrover „Yutu“ erforscht 3 Monate lang die Mondoberfläche
China sendet keine Menschen zur Erforschung auf den Mond, sondern einen rund 140 Kilogramm schweren Mondrover, der nach einer Online-Abstimmung „Jadehase“ (Yutu) getauft wurde, nach einer alten chinesischen Sage über die Mondfee „Chang’e“, die der Legende nach auf dem Yutu sitzt.
Der Jadehase also wird die nächsten drei Monate auf dem Mond herumhoppeln, die Landschaft erkunden und Proben analysieren. Der Yutu erreicht eine Geschwindigkeit von 200 Meter die Stunde und lässt es also gemächlich angehen.
China sendet keine Menschen zum Mond – Hinweis das Verschwörungstheorien um die Mondlandung wahr sind?
China ist demnach das dritte Land, das nach den USA und der ehemaligen Sowjetunion auf dem Mond landet. Dass allerdings 37 Jahre nach der letzten Sonde, trotz weit vorangeschrittener Technik und enormem Wissenzuwachs keine Menschen, sondern ein Roboter auf den Mond entsandt wurde, gibt allen Kritiker Nahrung, die glauben, die USA hätten nie Menschen auf den Mond gesandt und die als Jahrhundertereignis gefeierte Mondlandung am 21. Juli 1969 und Begehung durch Astronauten, die live im Fernsehen gezeigt wurde, sei eine reine Hollywood-Produktion gewesen.
Falls China nun in 14 Tagen beweisen sollte, ob die USA Menschen auf den Mond gesandt hätten, oder eben nicht, könnte das eine interessante Geschichte werden.
Im Ganzen sollen zwischen 1969 und 1972 angeblich zwölf Menschen den Mond betreten haben, alles Astronauten der amerikanischen NASA und alle innerhalb von nur 3 Jahren im Zuge der Apollo-Missionen, danach nie mehr. Die Sowjetunion landete mehrmals auf dem Mond, aber immer mit Sonden, nie mit Menschen, ein bemanntes sowjetisches Mondprogramm wurde bis heute nie umgesetzt.
Quellen: Diverse und Wikipedia
Bild: © HappyTimes