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Wussten Sie, dass ...
In seiner Geschichte bediente sich der Verlag J.B. Metzler einiger Signete. Im 18. Jahrhundert wurden zum ersten Mal Bildsignete eingeführt. Das heute bekannte Pferd wurde erst 1948 in das Logo aufgenommen.
Das Pferd im Verlagssignet
In seiner Geschichte bediente sich der Verlag J.B. Metzler einiger Signete. Im 18. Jahrhundert wurden zum ersten Mal Bildsignete eingeführt. In der Mitte befindet sich ein zierlicher Buchsbaum vor einem höfisch anmutenden Parkprospekt, umrahmt von zwei geschweiften Buchsbäumen. Am Fuß ist das verschlungene Initialsignet mit der Devise "Semper flore novo" ("Immer in junger Blüte") zu sehen.
Auf einem Kupferstichsignet mit dem Motto "Lux post tenebras" ("Licht nach der Dunkelheit") ist eine Wald-, Seen- und Wiesenlandschaft abgebildet. In der rechten und unteren Bildhälfte sind Accessoires der Buchherstellung angeordnet: Setzkasten, Holzschnittstöcke, eine Druckerpresse, ein beschwerter Papierballen. Mit diesem neuen Signet passte sich der Verlag dem Zeitgeschmack an und spielte mit seinem Motto auf die in Württemberg einziehende Aufklärung an.
Auf dem nächsten Signet befindet sich eine Denksäule mit einem umkränzten Medaillon, das den Buchstaben "M" trägt. Daneben sitzt mit der Hand darauf weisend ein pummeliger Genius mit einem leeren Blatt. Das Signet verwies auf bürgerliche Gesittung und ist der Epoche des Biedermeier zuzuordnen. Das heutige Verlagssignet wurde 1948 von Walter Brudi entworfen. Es beinhaltet die Jahreszahl der Verlagsgründung und ein galoppierendes Pferd, wie es auch im Wappen der Stadt Stuttgart zu sehen ist.