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Antihydral ist eine Salbe, die auf die Haut bei starken Schweissabsonderungen aufgetragen wird. Eine übermässig starke Schweissabsonderung, die insbesondere in Achselhöhlen, an Händen und Füssen vorkommt, wird mit Antihydral eingeschränkt. So können auch Hautkrankheiten, die in engem Zusammenhang mit starken Schweissabsonderungen stehen, bekämpft werden. Unangenehmer und lästiger Körpergeruch bei verstärkter Schweissabsonderung wird unterbunden.
Bei bekannter Überempfindlichkeit auf einen Inhaltsstoff des Präparats sowie auf Formaldehyd darf das Präparat nicht angewendet werden. Antihydral darf nicht auf nässende oder blasig veränderte Hautstellen aufgetragen werden.
Tritt nach Anwendung von Antihydral eine Reizung oder starke Rötung der Haut auf, ist von einer weiteren
Anwendung Abstand zu nehmen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin wenn Sie
- an anderen Krankheiten leiden,
- Allergien haben oder
- andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
Systematische wissenschaftliche Untersuchungen an Schwangeren wurden nie durchgeführt. Vorsichtshalber
sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den
Arzt oder den Apotheker bzw. die Ärztin oder die Apothekerin um Rat fragen. In der Stillzeit sollte Antihydral
nicht an der Brust angewendet werden.
Antihydral wird 1 - 2 mal täglich auf die betroffenen Hautbezirke dünn aufgetragen. Antihydral soll bis zum
Nachlassen der übermässigen Schweissabsonderungen verwendet werden. Dann kann die Anwendung je
nach Bedarf in grösseren Zeitabständen erfolgen. Schwitzende Fusshaut ist meist schon nach wenigen
Tagen trocken und widerstandsfähig gegen Wundlaufen und Blasenbildung. Nach wenigen Wochen tritt
durch die natürliche Abschilferung gewöhnlich wieder eine zartere und zum Schwitzen neigende Haut in
Erscheinung, welche dieselbe Behandlung erfordert. Achsel- und Handschweiss, die bekanntlich schwerer zu beeinflussen sind, erfordern längere Zeit 1 - 2 mal tägliches Auftragen von Antihydral. Auch hier machen Rückfälle eine Wiederholung der Behandlung notwendig. Zur Vorbeugung des Wundseins von Körperspalten, z.B. Schenkel- und Gesässspalte, sowie als Schutzsalbe für Prothesenträger und zur Vorbeugung des
Wundliegens (Dekubitus) soll Antihydral an den gefährdeten Stellen je nach Bedarf angewendet werden.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Die Anwendung bei Kindern wurde bis jetzt nicht untersucht.
Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Antihydral auftreten:
Eine Überempfindlichkeit gegenüber Formaldehyd kann sich entwickeln. Bei Personen mit einer Überempfindlichkeit gegenüber Formaldehyd können Ekzeme auftreten. Unterbrechen Sie dann die Anwendung und informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Falls die Haut im Laufe der Behandlung zu trocken und spröde wird, sollte vorübergehend eine fetthaltige Salbe aufgetragen werden.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
Arzneimittel sollen für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Die Tube ist nach Gebrauch immer gut zu verschliessen, um ein Austrocknen zu vermeiden. Bei Raumtemperatur (15 - 25° C) aufbewahren. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Methenamin 130 mg, weisser Ton, Zinkoxid 150 mg, Glycerol, Aromastoffe, Farbstoffe: E 172 (Eisenoxid)
sowie weitere Hilfsstoffe pro 1 g Salbe.
33848 (Swissmedic)
Sie erhalten Antihydral in Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.
Es gibt Packungen zu 25 g.
Iromedica AG, 9014 St. Gallen
Diese Packungsbeilage wurde im März 2003 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.