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Das schloss war stammsitz der bischöflich-konstanzischen Ministerialen von Öttlishausen, die von 1176 bis 1295 nachweisbar sind. 1306 erscheinen Burkart und Ulrich, die Schenken von Castell genannt von Öttlishausen, als Besitzer der Burg. Da Hans Schenk im Appenzellerkrieg den Konstanzern Hilfe verprach, zogen 1406 St. Galler und Appenzeller vor das Schloß und verbrannten es. 1423 wird die Burg wieder erwähnt; bis 1590 ist sie im Besitz der Schenken; in diesem Jahre gelangte sie an Laurenz Zollikofer von Altenklingen, der das gegenwärtig stehende Schlossgebäude errichten liess.
Das Schloss in 1767 Herrliberger
Die Erbtochter Ottilia Zollikofer brachte 1680 Schloss und Herrschaft dem Leonhard Werdmüller, des Rats zu Zürich, in die Ehe. Dieser verkaufte sie an die Stadt St.Gallen, aber der Bischof von Konstanz als Lehensherr der Schlossgüter verweigerte die Fertigung. Erbweise kam 1726 die Herrschaft an Johann Kaspar von Muralt in Zürich, 1835 an die Familie Escher in Zürich, 1850 an den Schriftsteller Eduard von Bülow (Vater des Musikers Hans von Bülow); von 1853-1863 besass der Vater des Kunsthistorikers Henry Thode das Schloss; 1864 ist es im Besitz der Zürcher Familie Nägeli.
Im Schloss, das seit 1953 im Besitze der Stadt Zürich ist, absolvieren Mädchen und Burschen einen mehrwöchigen obligatorischen Haushaltkurs.
Bibliographie