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Der Bergsturz ereignete sich 200 Meter nach der Passage des Forclaz-Passes in Richtung Trient. An der Stelle, die als "Ban du Fort" bekannt ist, wurde der Abschnitt einer Klippe mit einem Volumen von schätzungsweise 3500 Kubikmetern unter Frosteinwirkung abgetrennt und die Straße vom Pass auf einer Länge von etwa 50 Metern abgeschnitten. Einige Steinblöcke kamen sogar bis zum Dorf Trient. Derzeit besteht noch die Gefahr, dass Steine auf den Bergsturz fallen. Als Vorsichtsmaßnahme evakuierten die lokalen Behörden drei Häuser bzw. etwa zehn Personen, die sich in der Verlängerung des Erdrutsches befanden. Auch der Zugang zur Bisse de Trient ist verboten.
Der Erdrutsch hat nur materielle Schäden verursacht. Die Kontrollen schliessen weiterhin die Anwesenheit von Opfern aus.
Für die Räumung dieser Strasse, die für mehrere Tage und bis auf weiteres gesperrt bleibt, sind umfangreiche Sicherheits- und Aufräumarbeiten erforderlich. Nur die TMR-Eisenbahnlinie Mont-Blanc Express stellt die Verbindung zwischen Martigny und Frankreich her.
Die lokalen Behörden haben eine Hotline unter der Nummer 079 418 08 31 für alle relevanten Informationen eingerichtet.
Artikelfotos: Kantonspolizei Wallis