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Der Gewinn je Aktie dürfte im noch bis Ende August laufenden Geschäftsjahr am oberen Ende der bisher angegebenen Spanne liegen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Die Spanne für den Gewinn je Aktie liegt im Gesamtjahr bei 4,50 bis 4,90 Dollar.
Im Ende Februar abgelaufenen Geschäftsquartal stand unter dem Strich auch dank besserer Geschäfte mit Mais, Soja und Baumwolle ein Gewinn von 1,37 Milliarden Dollar. Ein Jahr zuvor hatte Monsanto wegen der Zurückhaltung der Bauern im Zuge des Preisverfalls für Agrargüter und der Währungsturbulenzen in Argentinien nur 1,06 Milliarden verdient. Beim bereinigten Gewinn je Aktie übertraf der Konzern mit 3,19 US-Dollar die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz legte im zweiten Quartal um 12 Prozent auf 5,07 Milliarden Dollar zu.
Mitte September hatte Bayer die Rekordübernahme des umstrittenen US-Saatgutherstellers nach einem monatelangen Poker verkündet. Im Dezember stimmten die Monsanto-Aktionäre dem rund 66 Milliarden Dollar schweren Gebot aus Deutschland zu. Für den Mega-Deal fehlen aber noch die Genehmigungen durch die Behörden rund um den Globus. Mit einem Abschluss wird auch deshalb erst Ende 2017 gerechnet. Der Zukauf würde Bayer mit einem Schlag zur weltweiten Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln machen.
(AWP)