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Who’s Who
Quelle: Wikipedia
Für unseren Architekten war die Verdichtung von innerstädtischen Räumen kein Thema, hingegen die sozialen Grundsätze, nach denen man eine dichte Siedlung als eigenständiges Stadtquartier zu planen und zu bauen hatte. Kein Wunder, er lebte und wirkte vor über 100 Jahren. Mit ganz anderen Problemen waren damals Architektur und Städtebau konfrontiert. Es ging in jenen Boomjahren des sozialen Wohnungsbaus vor allem darum, den Arbeitern und sozial weniger gut Gestellten einen gesunden und hygienischen Wohnraum mit einem Mindestmass an Komfort zu bieten: Luft, Licht, Sonne. Vor diesem Hintergrund wurden auf der grünen Wiese an den Randzonen der damals grossen Metropolen Gartenstädte errichtet, mit kleinen Einfamilienreihenhäusern und Wohnblöcken, mit Gemeinschaftsanlagen und Läden, die eine Identifikation der Bewohnenden ermöglichte. Unser Architekt gehört zu den Vertretern des Neuen Bauens in Deutschland. Seine Wohnsiedlungen sind noch heute eine Reisedestination für Architekturinteressierte. Nach seiner Aufgabe als Stadtbaurat in Magdeburg zog es ihn 1924 nach Berlin, wo er mit seinem Bruder und Architekten Hoffmann zwischen 1924 und 1931 mehrere Aufträge zur Errichtung von Wohnsiedlungen ausführen konnte. In diesen acht Jahren seiner Tätigkeit in Berlin schuf er 12 000 Wohnungen. Würden wir die Siedlungen hier nennen, wäre der Name allen sofort klar. So sprechen wir von seiner Lehrtätigkeit: Im Jahr 1930 berief die Technische Hochschule Berlin unseren Architekten zum Honorarprofessor für Siedlungs- und Wohnungswesen an den Lehrstuhl von Hermann Jansen. Mit dem Erstarken des Nationalsozialismus zog es ihn wie viele andere Architekten 1932 nach Moskau. Da er aber enttäuscht war von der Entwicklung der sowjetischen Architektur, den wirtschaftlichen und technischen Schwierigkeiten, kehrte er 1933 nach Berlin zurück.
Numerische Auflösung:
2 – 18 – 14 – 15
20 – 1 – 21 – 20