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Die HBO-Serie «Sex and the City» ist vor kurzem 20 Jahre alt geworden. 1998 startete die TV-Serie um vier Freundinnen in New York, später folgten noch zwei Filme über das Leben von Carrie, Miranda, Charlotte und Samantha.
In vielerlei Hinsicht war die Serie daran beteiligt, auch im Fernsehen offen über Sex und allem, was dazu gehört, zu sprechen.
Da gab es zum Beispiel so Fälle wie Samanthas Affäre, die übelschmeckendes Sperma hatte, Charlottes Vagina, die «depressiv» war oder Miranda, die mit einem Mann ausging, der nur mit ihr Sex haben konnte, wenn nebenher Pornos liefen.
Es schien, als sei nichts tabu gewesen.
In einer der frühen Episoden der ersten Staffel trifft sich Charlotte (gespielt von Kristin Davis) mit einem Mann, der sehr beleidigt war. Der Grund: Charlotte wollte mit ihm keinen Oralsex haben.
Es gibt wirklich einige Dinge, die niemals in einer TV-Serie gezeigt werden sollen und bei Sodomie hörte tatsächlich auch bei «Sex and the City» der Spass auf. Und das ist vielleicht ganz gut so.
(yp)
Corinna T. Sievers aus Herrliberg schaut der Goldküste in den Mund und schreibt seit Jahren prächtig verruchte Ärztinnenromane. Mit uns redet sie über ihren Auftritt am Bachmann-Preis, das gesellschaftliche Grundübel Monogamie und andere delikate Dinge.
Es ist ein weitherum unschuldiger Morgen, und im Fernsehen sitzt eine blonde Norddeutsche, die das Leben vor vierzehn Jahren nach Herrliberg verschlagen hat. Worüber liest sie gerade? Über eine Analrasur? Okay? Sie ist Zahnärztin in Erlenbach, alles ganz clean, aber wenn es dunkel wird über der Goldküste, wird es in Corinna T. Sievers, 52, eiskalt und düster. Dann schreibt sie Ärztinnenromane. In denen es meist und explizit um Sex geht.
Sie heissen «Samenklau» oder «Die Halbwertszeit der …