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Am 17. Juli 1866 kamen in Bern General Henri Dufour, Bundesrat Jakob Dubs und weitere Persönlichkeiten zusammen, um das Schweizerische Rote Kreuz zu gründen, eine Vereinigung im Dienst der Menschlichkeit. Sie folgten dem Ruf Henry Dunants, dieser war 1859 selbst Augenzeuge der blutigen Entscheidungsschlacht in Solferino gewesen und forderte daraufhin ein Abkommen zum Schutz der Kriegsopfer. Im Krieg verletzte Soldaten zu pflegen, dieser Auftrag gilt bis heute. Seither sind zahlreiche weitere Aufgaben im Dienst unterstützungsbedürftiger, verletzlicher Menschen dazugekommen.
Mit 500 000 Mitgliedern und 72000 Freiwilligen (das entspricht knapp einem Prozent unserer Bevölkerung) ist das Schweizerische Rote Kreuz heute nicht nur die bedeutendste humanitäre Organisation unseres Landes, sondern auch eine der bekanntesten überhaupt - dennoch sind seine Entstehung und Geschichte weitgehend unbekannt.