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Die Tätigkeit kommt dem Allgemeinwohl zugute.
Die Non-Profit-Organisation übt eine gemeinnützige Tätigkeit aus.
Unter Gemeinnützigkeit wird eine Tätigkeit einer juristischen Person mit Sitz in der Schweiz verstanden, die Leistungen im Interesse der Allgemeinheit erbringt. Im Sinne der Zewo-Standards gelten Non-Profit-Organisationen als gemeinnützig, wenn sie sich einer oder mehrerer der nachfolgenden Aufgaben widmen:
Nicht als gemeinnützig im Sinne der Zewo-Standards gelten Organisationen,
deren hauptsächlicher Zweck es ist, wirtschaftliche Vorteile für einen geschlossenen Kreis von Mitgliedern zu erbringen.
die den Kreis der Begünstigten von politischer, religiöser oder weltanschaulicher Zugehörigkeit abhängig machen.
die gewinnorientiert sind, sofern ihre Gewinne nicht statutengemäss zur Eigenfinanzierung oder zur Finanzierung von gemeinnützigen Organisationen gleicher oder ähnlicher Zielsetzung verwendet werden.
die überwiegend auf die Erfüllung von wirtschaftlichen Interessen Dritter ausgerichtet sind, die keinen gemeinnützigen Charakter haben.
Liegt der Organisation eine politische, religiöse oder sonstige weltanschauliche Ausrichtung zugrunde, muss die gemeinnützige Tätigkeit jedoch im Vordergrund stehen.
Auf Non-Profit-Organisationen spezialisierte Dienstleister wie Fundraising-, Event- oder Kommunikationsagenturen können nicht zertifiziert werden.
Was muss eingereicht werden? Statuten, Steuerbefreiung, Jahresbericht, Jahresrechnung; bei Bedarf: Aufteilung des Projektaufwands nach gemeinnütziger und anderweitiger Leistung, Beschreibung von spezifischen Leistungen
Wie wird der Standard geprüft? In der Regel ist der Standard erfüllt, wenn die Organisation gemäss Statuten einen gemeinnützigen Zweck gemäss dem Standard verfolgt und ihre effektive Tätigkeit mit diesem übereinstimmt. Ein wichtiges Indiz für die Gemeinnützigkeit einer Organisation bildet auch deren Befreiung von der kantonalen Gewinn- und Kapitalsteuer und von der direkten Bundessteuer. Die Organisation muss sich mindestens zwei Jahre mit dieser gemeinnützigen Tätigkeit befasst haben, bevor sie das Zewo-Gütesiegel erlagen kann. Im Zweifelsfall wird individuell beurteilt, ob die Organisation unter die Ausschlusskriterien gemäss Abs 3 fällt. Namentlich wird beurteilt ob es wesentliche Verbindung zu nahe stehenden Personen oder Dritten mit wirtschaftlichen Interessen gibt. Wenn der Organisation eine politische*, religiöse oder sonstige weltanschauliche Ausrichtung zugrunde liegt und nicht klar ist, ob die gemeinnützige Tätigkeit im Vordergrund steht, wird beurteilt ob mindestens 50% des Projektaufwands der gemeinnützigen Tätigkeiten zugeordnet werden kann.
* Als politische Tätigkeit zählen: Anwendungen direkter demokratischer Instrumente in Form von Initiativen, Referenden oder Petitionen sowie deren Lancierung mit Unterschriftensammlungen. Aktive Unterstützung eines Abstimmungs- oder Wahlkampfes. Lobbyarbeit im Rahmen der genannten Anwendung der direkt demokratischen Instrumente und der politischen Rechte. Der Aufwand für Themenkampagnen wird nicht als politische Tätigkeit definiert, so lange diese keine Abstimmungs- oder Wahlkampagnen beinhalten. Sie wird als gesellschaftspolitische Tätigkeit der gemeinnützigen Projekttätigkeiten zugeordnet.