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Karin Wenger berichtet seit drei Jahren aus Ländern wie Indonesien, Malaysia, Singapur, Philippinen, Thailand, Vietnam, Laos oder Burma. Die ehemalige Südasien-Korrespondentin lebte davor in Delhi und berichtete in ihren bisherigen Reportagen aus Indien, Sri Lanka, Pakistan, Afghanistan, Bangladesch und Nepal.
Wer Leben und Tod als Kreislauf versteht, gewinnt einen anderen Bezug zum Leben.
In ihren Reportagen erzählt Karin Wenger vom schmutzbraun verseuchten Ganges in Varanasi. «Auf den Ghats werden Leichen auf Scheiterhaufen verbrannt und wenig daneben wird Wäsche gewaschen, Kinder plantschen, und Pilger halten ihre Andacht. Niemand stört sich daran. Es ist ein ständiges Nebeneinander», erzählt Karin Wenger. Im Westen dagegen würden Tote hinter hohe Friedhofsmauern gesperrt. «Die Welt wird in sauber oder schmutzig, richtig oder falsch unterteilt. Es ist ein anderes Weltverständnis. Wer aber Leben und Tod als Kreislauf versteht, gewinnt einen anderen Bezug zum Leben.»
Kulinarisches Indien
Kulinarisch habe die Region einiges zu bieten. In Indien und Pakistan esse sie gerne in einer «Roadside Dhaba», einem kleinen, offenen Strassenrestaurant.
In den Strassen werde Roti (Fladenbrot) frisch aufgebacken und heiss serviert. Dazu gibt es Dal (Linsen) und Paneer (Hüttenkäse) in Tomatensauce. Karin Wenger verrät ihr Rezept zu den drei indischen Klassikern.