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Amazon, Apple und Alphabet sind die effizientesten FirmenUhr | Aktualisiert
Amazon, Apple und Alphabet sich die am besten geführten Unternehmen der USA. Das geht aus einer Liste der 250 effizientesten US-Unternehmen hervor. Die Mehrheit der Management-Top-Ten kommt aus der IT-Branche.
Keiner führe seine Firma so effizient wie Amazon-CEO Jeff Bezos. Das behauptet ein Ranking des US-amerikanischen "Drucker Institute". Es listet die 250 US-Unternehmen mit den effizientesten Managements auf. Auch die weiteren Spitzenplätze im Ranking belegen IT-Grössen. Hinter Amazon folgen Apple und Alphabet auf den Plätzen zwei und drei, wie das "Wall Street Journal" berichtet.
Licht und Schatten
Fünf Kategorien seien für das Ranking relevant, heisst es im Bericht weiter. Nicht überall könnten IT-Firmen überzeugen. Amazon etwa habe in der Kategorie "Social Responsibility" eher schlecht abgeschnitten. Das Unternehmen habe allerdings in der Kategorie "Innovation" eine so hohe Bewertung erhalten, dass es trotzdem für den ersten Platz reiche, schreibt das Wall Street Journal.
IT-Erfolgsrezepte
Mit IBM, Microsoft, Cisco und Nvidia sind laut dem Bericht weitere Firmen aus dem IT-Geschäft unter den Top Ten. Das Wall Street Journal erklärt den Erfolg mit dem Fokus auf Innovation und Kundenzufriedenheit. Firmen wie Amazon und Apple hätten Produkte im Angebot, die ganze Industrien umwälzten und Gesellschaften prägten.
Ein weiterer Faktor sei die Fähigkeit der IT-Firmen, Tätigkeiten an Partner auszulagern. Damit könne sich die Belegschaft auf das Kerngeschäft konzentrieren und von hohen Löhnen profitieren. "Die Mitarbeiter dieser Firmen sind die Gewinner der Wissens-Ökonomie", zitiert das Wall Street Journal Rick Wartzman, Direktor des KH Moon Center for a Functioning Society am Drucker Institute.
Die Liste der effizientesten Unternehmen geht laut Wall Street Journal auf den 1909 in Wien geborenen Management-Forscher Peter Drucker zurück. Das Drucker Institute habe dazu 608 US-Firmen untersucht, die im Herbst 2016 im Aktienindex S&P-500 gelistet waren, auf der Fortune-500-Liste auftauchten oder einen Marktwert von mehr als 10 Milliarden US-Dollar hatten.