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Petra Petitpierre wurde am 13. Mai 1905 in Zürich geboren. Mit nur 54 Jahren verstarb sie nach zweijähriger Polyarthritis-Erkrankung in Murten.
Die Künstlerin heiratete 1934 den Murtner Architekten Hugo Petitpierre. Auf ihrem Lebensweg musste sie so manches Hindernis überwinden. Als 9-Jährige erlitt sie eine Hüftgelenksentzündung und war in der Folge gehbehindert. Trotzdem wollte sie Bildhauerin werden und besuchte 1923 den Modellierkurs des Zürcher Bildhauers Edouard Bick.
Petra Petitpierre wurde später Schülerin von Paul Klee und Wassily Kandinsky am Bauhaus Dessau. Danach folgte sie Klee auf die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf, wo sie ihr Studium 1932 als Meisterschülerin abschloss. Nach der Geburt ihres Kindes konnte sie sich bis 1940 künstlerisch nicht entfalten. Auch war die Ehe eher schwierig, was zur Trennung führte.
Petitpierre hat in Murten Auftragsmalereien am Rübenloch sowie rechts neben dem Berntor angefertigt. Sie wurde oft schräg angesehen, als Frau und Donna Muratum, die zudem noch Zigaretten rauchte und in Hosen auf einem Gerüst arbeitete. nb