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Das Wichtigste in Kürze
- Laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk gebe es im Land grosse politische Fortschritte.
- Deshalb gebe es keine Notwendigkeit mehr für einen Schutz der von dort Geflüchteten.
Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) sieht wegen grosser politischer Fortschritte in dem afrikanischen Land Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) keine Notwendigkeit mehr für einen Schutz der von dort Geflüchteten. UNHCR-Chef Filippo Grandi empfahl am Donnerstag in Genf, den Flüchtlingsstatus von Menschen aus der Elfenbeinküste Ende Juni 2022 zu beenden. Die Aufnahmeländer sollten die Menschen unterstützen, damit diese freiwillig in ihr Heimatland zurückkehren.
Nach Informationen des UNHCR leben etwa 91'000 Menschen aus der Elfenbeinküste als Flüchtlinge im Ausland, davon etwa 51'000 in Westafrika und 22'000 in Europa. Seit 2011 seien bereits 290'000 Flüchtlinge aus Westafrika in ihre Heimat Elfenbeinküste zurückgekehrt. Die Menschen waren einst vor Bürgerkriegen geflohen, unter anderem zwischen 2002 und 2007 sowie zwischen 2011 und 2012. Auch 2020 flohen Tausende Menschen aus Angst vor Gewalt im Zusammenhang mit Wahlen in die Nachbarländer.