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Unerträglich = Misophonie
Wir alle kennen das: Geräusche die nerven, uns eine Hühnerhaut oder einen kurzzeitigen Kopfschmerz bescheren. Klar kann ketschen nerven oder der Anblick des kauenden Kiefers. Manchmal fühlt man sich von bestimmten Frequenzen gestört oder kann sich in den Baulärm vom Nachbargrundstück verbeissen.
Es nervt und manchmal kann man sich über längere Zeit darin verbeissen, aber dann ist irgendwann der Zeitpunkt, wo man das Geräusch ignoriert und die Aufmerksamkeit auf andere Dinge richtet.
Trigger , fast nicht auszuhalten
Der Misophoniker schafft das nicht, für ihn/sie sind die Geräusche eben nicht nur nervend, sondern unerträglich weil die Reaktion darauf bereits vor dem Geräusch beginnt und im besten Fall nach dem Geräusch endet….manchmal aber noch eine ganze Zeit nachhallen kann.
Schnell stellt sich beim Misophoniker auch das Gefühl ein, das Geräusch nicht mehr ertragen/aushalten zu können, der loop beginnt. Bereits der Gedanke an den möglicherweise gleich auftretenden Trigger sorgt für entsprechende körperliche/seelische Reaktionen. Beim Nicht-Misophoniker ist das nicht der Fall, das genervt sein startet mit dem Geräusch, dauert vielleicht einige Sekunden an und dann widmet man sich wieder anderen Tätigkeiten zu.