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Flughafen -> San José
Für San José haben wir uns vorab, also am Sonntag - haha -, ein Guesthouse gebucht. Also eine Art Jugendherberge, aber auch mit Doppelzimmern. Da wir so spontan gebucht haben, hat es leider mit dem Flughafen-Shuttle für 27 USD / Person nicht geklappt und da wir uns fit fühlten, haben wir anstelle eines Taxis den Bus genommen. Direkt vor dem Flughafen halten mindestens zwei Buslinien, die direkt in das Zentrum von San José fahren. Und das für 1 USD / Person.
San José - Die Stadt
San José ist zum grössten Teil in Blocks eingeteilt. Die Strassen sind durchnummeriert und von West nach Ost heissen sie "Avenida" von Nord nach Süd "Calle". Das macht die Orientierung relativ einfach, wenn man eine Tatsache weiss:
An der Calle Central teilt sich die Stadt in Calles mit ungeraden und mit geraden Nummern.
Also Calle 22 befindet sich Osten, während Calle 21 im Westen liegt.
Die Avenida Central entpuppte sich als riesige Einkaufsstrasse mit sehr vielen Markengeschäften und amerikanischen Fastfoodketten. Überall stehen Frauen und verkaufen Lose (ich glaube, es sind Lose) und dann gibt es noch solche, die Waren verkaufen. Also Ladekabel oder Taschen oder "Schmuck". Wenn die Polizei jedoch kommt, haben sie ihre Sachen in weniger als 10 Sekunden in riesigen Säcken verstaut und stehen ganz unschuldig auf der Strasse rum. Kaum ist die Polizei fünfzehn Meter weiter gelaufen, werden die Tücher mit der Ware wieder ausgerollt. Die Polizei dreht sich aber auch nicht um :D
Von dort aus kann man jedoch auch in den Mercado Central (Zentralmarkt) gehen. Dies ist ein kleiner Markt in einer Halle. Es gibt ganz viele unterschiedliche Stände, von T-Shirts über Käsestände zu Imbissen. Eine interessante Mischung zwischen touristisch und authentisch :)
Abseits dieser Hauptstrassen gibt es viele kleine Geschäfte, in denen man für ein paar Dollar Essen oder sich feine Früchte kaufen kann.
Wir verbringen eigentlich viel Zeit mit rumlaufen und einfach Sachen anschauen. Die Architektur weitestgehend nicht speziell, aber es hat schöne und interessante und vor allem auch grosse Gebäude zwischen drin.
Hauptsehenswürdigkeiten an denen wir bewusst waren, ist das Nationalmuseum, das Jade Museum (nur von aussen) und das Nationaltheater.
Jetlag
Wir sind hier acht Stunden hinterher und am ersten Morgen bin ich um 3.15 Uhr aufgewacht. Luki hat schön durchgeschlafen. Von 17 Uhr- 7 Uhr. "Geht doch ganz einfach - Augen zu und liegen bleiben", meinte er. :D Nun ja, heute morgen waren wir dann beide um 4 Uhr wach hahahaha
Wir schaffen es länger aufzubleiben und ich denke, morgen oder übermorgen sind wir dann nicht mehr so früh wach :) Ansonsten gibt es hier im Hostel auch noch kostenlos Kaffee. ;)
Das Wetter
Das Wetter hier ist das, was ich als tropisch bezeichnen würde. Am Vormittag ist es sonnig und bis zu 28 Grad, also wirklich angenehm (für mich). Am Nachmittag beginnt es dann irgendwann zu Gewittern oder wenigstens zu schütten wie aus Eimern. Das hat uns am ersten Tag überrascht und besonders erschrocken haben wir uns vor den Donnern, die unerwartet laut und plötzlich kommen. Sogar wenn das Gewitter weiter weg ist, sind die Donner immer noch sehr laut.
Wenn es dann beginnt zu regnen, haben viele Regenschirmverkäufer ihren Einsatz. "Paraguas" (spanisch für Regenschirm) rufen sie unentwegt und bekommen sie tatsächlich verkauft. Besonders, wenn der Regen länger als 30 Minuten dauert. Denn dann wollen selbst die Costa Ricaner nicht mehr unterstehen und warten. Regenjacken tragen hier eigentlich nur die Touris. Nasse Schuhe gehören auch einfach dazu. :)
Essen und Trinken
Bis dato haben wir viel Reis und Bohnen gegessen, was es hier schon zum Frühstück gibt. Aber auch Gerichte mit Gemüse oder frittierte Bananen kann man fast überall kaufen.
Gestern hatte ich dann eine Art Maiswaffel/Taler mit drei unterschiedlichen kalten "Sossen" dazu. Einmal Guacamole, eine mit Tomaten, Koriander, Limette und Zwiebel und eine aus Bohnenpüree. Das war echt sehr fein.
Ausserdem trinke ich gerne Batidos naturales - eigentlich ein Smoothie aus einer Frucht und Wasser. Theoretisch könnte man es auch mit Milch bestellen, was für mich ja rausfällt. Da wir hier im Land des Kaffees sind, gibt es auch überall Kaffee und ich mag ihn. Er ist zwar recht wässrig, so Americano-Stil, aber mir schmeckt es und Luki auch :)
Und es gibt auch Bier. Zwei einheimische Biersorten "Imperial" und "Pilsen" haben wir schon für gut befunden :)
Ausserdem hatte Luki gestern einen Mango-Daiquiri, was den Kellner scheinbar etwas verstörte, denn er sprach die ganze Zeit mit mir (welche Frucht soll in den Daiquiri usw.) und wollte ihn mir dann auch servieren. Sein Blick als ich ihm dann mitteilte, dass er für Luki ist, war Gold wert :D
So, dies nun zu den ersten zwei Tagen, heute haben wir noch nicht so viel gemacht und werden morgen wohl mit dem Bus weiter Richtung Westen reisen an den Strand.