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Fall Nr. 2
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Fallbeschreibung
Situation: 18 Schüler, 2. Sekundarschule, Thema: Basketball
Gegen Ende der Doppelstunde gab es ein Basketballturnier. Zu diesem Zweck wurden 4 ausgeglichene Gruppen gebildet. Zwei Spielfelder standen zur Verfügung, also konnten alle Mannschaften gleichzeitig spielen. Jede Gruppe hatte 3 Spiele zu bestreiten. Als Schiedsrichter stellten sich 2 Schüler dieser Klasse zur Verfügung. Jemand, der verletzungshalber pausieren musste und eine andere Person, die über Rückenprobleme klagte.
Problem: Schon bald stellte sich heraus, dass die Schüler mit den Entscheidungen der Schiedsrichter nicht immer einverstanden waren. Sie beschwerten sich bei ihnen und wollten die Handlungen der Schiedsrichter nicht akzeptieren. Da sich diese beiden nicht konsequent verteidigen konnten, nutzten die Spieler die Situation aus, bei jeder Gelegenheit Protest einzulegen. Die Sportart Basketball ist nicht gerade die Stärke der meisten Schüler. Darum gab es auch immer wieder Ballverluste zu verzeichnen. Diesen Ärger wollten sie dadurch beheben, dass sie sich den Schiedsrichtern gegenüber nicht fair verhielten. Sie glaubten, auf diese Weise Vorteile herauszuspielen. Die Schüler waren nicht in der Lage, ein Foul zuzugeben oder bei einem Out klar zu sagen, dass sie den Ball zuletzt berührt haben.
Nach den ersten Auseinandersetzungen unterbrach ich das Spiel und teilte den Schülern vorwurfsvoll mit, dass sie die Entscheidungen zu akzeptieren haben. Es ist klar, dass auch Schiedsrichter nicht perfekt sind und darum nicht alle Regelverstösse sehen können. Die Vorwürfe legten sich ein bisschen, aber ich konnte noch nicht zufrieden sein.