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Suze steht weltweit an fünfter Stelle, wenn es um französischen Aperitif geht. Woher der Kräuterlikör ursprünglich stammt, ist nicht restlos geklärt. Vieles deutet darauf hin, dass seine Wurzeln in der Schweiz, genauer gesagt im Berner Jura liegen - immerhin wächst dort eine seiner Hautzutaten (gelber Enzian) und es gibt einen Fluss namens Suze. Angeblich soll der Erfinder Hans Kappeler vergessen haben, sein Rezept zu patentieren und musste es dann 1889 aus finanziellen Gründen an einen Franzosen verkaufen. Eine andere Quelle berichtet, dass Suze von dem Franzosen Fernand Moureaux erfunden wurde, der den Kräuterlikör nach dem Spitznamen seiner Schwägerin Suze taufte. Doch wer nun auch immer der Erfinder ist: Heute wird Suze von der Pernod Ricard Gruppe in Frankreich nach dem alten, traditionellen Rezept hergestellt. Eine besondere Verbindung hatte Suze schon immer zu verschiedenen Künstlern. So begann Picasso mit einer Collage die eine Suzeflasche zeigt bereits 1912. Seit 2001 durften sich zudem verschiedene namhafte Künstler an ihrer eigenen Interpretation einer Flasche üben, welche in Limitierten Auflagen erhältlich sind.
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