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Selina Gasparin, die einzig ihren ersten von insgesamt zehn Schüssen neben das Ziel setzte, konnte sich damit gegenüber dem Weltcup-Auftakt von letzter Woche deutlich steigern. In Östersund hatte sie nur die Ränge 37 (Einzel), 53 (Sprint) und 39 (Verfolgung) belegt. Die Bündnerin sicherte sich damit auch eine gute Ausgangslage für die Verfolgung vom Samstag.
Die weiteren Schweizerinnen blieben in Hochfilzen ohne Weltcup-Punkte. Lena Häcki belegte den 55., Selinas jüngere Schwester Aita Gasparin den 78. Platz. Susanne Meinen wurde nur 103. (unter 106 Klassierten). Hinter Franziska Hildebrand, die erstmals im Weltcup triumphierte, sorgten Maren Hammerschmidt und Miriam Gössner für einen deutschen Dreifachsieg.
Die Schweizer Männer hingegen lieferten ein enttäuschendes Resultat ab. Benjamin Weger ergatterte als 40. gerade noch einen Weltcuppunkt. In der Verfolgung (Top 60) startet auch Martin Jäger (41.).
Der Deutsche Simon Schempp sicherte sich dank eines makellosen Schiessens den Tagessieg. Er brachte einen Vorsprung von zehn Sekunden auf den Weltcup-Leader Martin Fourcade (Fr) ins Ziel, der eine Strafrunde drehen musste. Der Norweger Tarjei Bö büsste trotz zehn Treffern als Dritter 19 Sekunden auf Schempp ein.
(SI)