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Bei einfachen Empfängern muss „von Ohr“ auf optimale Empfanglautstärke abgestimmt werden. Bereits in den Dreissigerjahren wurde die Signalstärke mit Messinstrumenten angezeigt, um den Bedienpersonal von Funkstationen die Abstimmung zu erleichtern.
Leuchtdiode / Tuning-LED: einfache Reiseradios verfügen teils über eine bei starken Signalen aufglimmende Leuchtdiode, die zur genauen Abstimmung allerdings weitgehend nutzlos ist.
Magisches Auge: Röhren mit einem grünen Leuchtschirm werden in Röhrenradios seit den Vierzigerjahren zur Anzeige der Signalstärke eingesetzt, ein Radio mit einem „magischen Auge“ war vor allem im deutschsprachigen Bereich Stolz des Wohnzimmers.
Feldstärkemessinstrument: bereits seit der Frühzeit der Funkkommunikation werden Drehspul-Messinstrumente zur Anzeige der Signalstärke eingesetzt; vielen Weltempfängern verleiht ein Drehspul-Feldstärkemessinstrument einen professionellen Touch. Billige Geräte haben einfache Messinstrumente beispielsweise mit einer 0 - 5 Skala, teurere haben eine Anzeige, die in S-Stufen anzeigt und im optimalen Fall auch geeicht ist, nur damit sind die Feldstärkeangaben verwertbar. Viele S-Meter reagieren allerdings viel zu flink und gaukeln eine zu hohe Feldstärke vor.
Feldstärkeanzeige mittels LED-Ketten oder LCD-Balken: die teuren und stossanfälligen mechanischen Messinstrumente wurden in modernen Empfängern meist durch Ketten von Leuchtdioden oder eine Flüssigkeitskristall- Balkenanzeige ersetzt. Auch hier gilt das oben gesagte zur Ablesegenauigkeit.
de/signalstaerkeanzeige.txt · Zuletzt geändert: 2018/08/26 11:58 von mb