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Das Geschehen auf den 119 Kilometern von Ulrichen nach Crans-Montana konzentrierte sich auf den 16 Kilometer langen Schlussaufstieg.
Als Erster legte Daniel Martin 12 Kilometer vor dem Ziel die Karten auf den Tisch und versuchte sein Glück mit einer Solo-Flucht. Nur wenig später wurde der Ire aber vom Esten Tanel Kangert und Ryder Hesjedal aus Kanada gestellt und überholt. 5 Kilometer vor dem Ziel liess Hesjedal seinen estnischen Fluchtgefährten dann stehen.
Hesjedals Aufwand nicht belohnt
Der Giro-Sieger des letzten Jahres sah wie der sichere Sieger aus, brachte seinen Vorsprung aber nicht ins Ziel. Auf den letzten hundert Metern griff der Niederländer Bauke Mollema an und sicherte sich den Tagessieg. 11 Sekunden hinter dem Blanco-Fahrer fuhr der Luzerner Mathias Frank auf Rang 2. Dritter wurde Thibaut Pinot (Fr).
«Das ist der grösste Sieg meiner Karriere», freute sich Mollema. «Als ich Hesjedal überholte, wusste ich, dass ich gewinnen werde.»
Meyer bleibt Leader
Der Australier Cameron Meyer, der am Samstag den Prolog in Quinto für sich entschieden hatte, verteidigte das gelbe Leadertrikot knapp. Er liegt nun 3 Sekunden vor Hesjedal und deren 5 vor Frank. Tagessieger Mollema vom Team Blanco ist mit 14 Sekunden Rückstand Fünfter.
Keine Überquerung des Nufenen
Eigentlich hätte das 2. Teilstück der Schweizer Rundfahrt von Quinto über den Nufenen-Pass nach Crans-Montana führen sollen. Weil der Nufenen aber schneebedeckt ist, wurde der Start nach Ulrichen verlegt und die Passüberquerung gestrichen.
Die 3. Etappe vom Montag über 205 km beginnt in Montreux. Auf dem Weg zum Zielort Meiringen gilt es für die Fahrer je einen Bergpreis der 1., 3. und 4. Kategorie zu bewältigen.