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Nach der Nummer 2 Caroline Wozniacki qualifiziert sich auch die Nummer 1 Simona Halep für den Final am Australian Open. Die Rumänin wehrt gegen Angelique Kerber Matchbälle ab und siegt 6:3, 4:6, 9:7.
Als eine Rückhand von Angelique Kerber nach 2:20 Stunden ins Aus segelte, war es vollbracht. Wie bereits in der 3. Runde gegen die Amerikanerin Lauren Davis war Halep auch gegen die Australian-Open-Siegerin von 2016 nur einen Punkt von der Niederlage und dem Verlust der Weltranglistenspitze entfernt gewesen, ehe sie in einem spektakulären Schlagabtausch die Wende erneut schaffte.
Die beiden Matchbälle Kerbers hatte Halep beim Stand von 5:6 im dritten Satz abgewehrt, nachdem sie allerdings ihrerseits bei 5:3 die ersten beiden Chancen zum Sieg nicht hatte nutzen können. "Ich bin sehr stolz auf mich", sagte Halep. "Es war eine Achterbahnfahrt."
Im ersten Halbfinal hatte Caroline Wozniacki den Höhenflug der Belgierin Elise Mertens (WTA 37) gestoppt und zog wie Halep zum ersten Mal in Melbourne in den Final ein. Die Dänin setzte sich mit 6:3, 7:6 (7:2) durch, nachdem Mertens bei 6:5 und Aufschlag Wozniacki zwei Satzbälle vergeben hatte.
Wie Halep überstand auch Wozniacki in diesem Turnier bereits kritische Momente. In der 2. Runde gegen die Kroatin Jana Fett hatte sie im dritten Satz 1:5 zurückgelegen und Matchbälle abwehren müssen, ehe sie doch noch 7:5 siegte. Seither gab Wozniacki nur noch einen Satz ab.
Am Samstag im Final wird es damit eine neue Grand-Slam-Siegerin geben. Weder Halep noch Wozniacki haben bislang ein Major-Turnier gewonnen. Halep stand am French Open in Paris zweimal im Endspiel (2014 und 2017), Wozniacki verlor die Finals am US Open 2009 und 2014. Die Siegerin wird am Montag die Nummer 1 des WTA-Rankings sein. Falls Wozniacki siegt, würde sie nach sechs Jahren wieder an die Spitze zurückkehren.