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Noch vor dem Bau des heutigen Seegartens stand hier eine Ziegelhütte; allerdings waren Qualität und Produktion nicht sehr erfolgreich. Der Betrieb wurde wieder eingestellt.
Es ist gut möglich, dass diese Ziegelsteine aus der unteren Seestrasse von hier stammten:
1795 wurde dieses stattliche Riegelhaus erbaut.
Im Türsturz stehen noch die Initialen 17 HCR ALB 95 für Hans Conrat Ribi / Anna Lisbeth Bügler:
Hans Herzog erzählt:
"Zuvor musste sich der Erbauer Hans Conrat Ribi aber mit den Fischern von drei Seginen einigen, die Bedenken um den Verlust eines Teils der Fischerallmend vorbrachten. Für die Fischer mit den Grossen und langen Netzen war die Allmend zentral, zum Trocknen und zum Flicken der Netze. Nach einer Aussprache und «Beaugscheinigung» aller Interessierten konnte Ribi mit dem Bau des heutigen Seegarten beginnen.
Mit dem Neubau scheint sich Ribi aber übernommen zu haben, denn schon nach 1800 erwarb es «Creditor» Mayer.
Dieser verkaufte 1821 den späteren Seegarten Matthias Scheuchzer, ein aus Russland heimgekehrten Basler Fabrikanten, der im nebenliegenden Schopf (alte Zigelhütte?) verschiedene chemische Produkte herstellte und eine Leimsiederei betrieb. Die Geschäfte gingen aber schlecht, und so verkaufte Scheuchzer das grosse Haus 1852 an Jakob Läubli, unter dem es zur Wirtschaft zum Seegarten wurde.
1890 kaufte Jakob Läubli Sohn das Wohnhaus, den Stall und den Schuppen.
Bis heute ist der Seegarten im Besitz der Nachkommen der «Seegärtler» Familie Läubli."