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Das Verfahren unter staatlicher Aufsicht soll mindestens zwei Tage dauern. Die acht Bewerber, unter anderem Reeder und Bauunternehmer, müssen während der Auktion isoliert von der Aussenwelt in den Büros des griechischen Presse-Amtes bleiben.
Der Anfangspreis für jede Lizenz ist drei Millionen Euro. Journalisten befürchten, dass durch die Schliessung von einigen der bisherigen privaten Sender hunderte Arbeitsplätze verloren gehen könnten.
Die Regierung ist der Ansicht, der griechische TV-Markt sei wegen des Rückgangs der Werbung im Zuge der Finanzkrise nicht in der Lage, alle bisherigen Privatsender zu finanzieren. Regierungschef Alexis Tsipras hat den Besitzern der Privatsender ausserdem wiederholt vorgehalten, Teil des etablierten Vetternwirtschaftssystems zu sein.
Die gesamte Opposition und der Journalistenverband sowie die bisherigen Besitzer der TV-Sender kritisierten das Vorgehen. Oppositionelle werfen der Regierung autoritäres Verhalten vor. Tsipras versuche ein neues Mediensystem zu etablieren, das ihm politisch näherstehe, hiess es seitens der Konservativen.
(AWP)