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Die Rigi vis-à-vis von Buochs zählte zu den ersten Wintersportgebieten der Zentralschweiz. Dies hat sie besonders einer Frau zu verdanken: Rosa Dahinden-Pfyl. Die initiative Hotelière in Rigi-Kaltbad öffnete ab 1905 ihr Hotel auch im Winter und setzte sich ideenreich für die Anliegen der Wintersportler ein.
Mit ihrer Nähe zu den städtischen Zentren, ihrem Hotelangebot und ihren leicht zu befahrenden Hängen war die Rigi ein idealer Ort für den Wintertourismus, der sich in der Schweiz seit 1900 wachsender Beliebtheit erfreute. Es ist der Hartnäckigkeit Rosa Dahindens zu verdanken, dass die Rigibahnen ab 1906 auch einen Winterbetrieb anboten, damit die Skifahrerinnen und Skifahrer nicht mehr zu Fuss zur Rigi hochsteigen mussten. Kurz darauf gründete man auf der Rigi einen Skiclub und eine Skischule. Eisflächen, Bob- und Schlittelbahnen und eine Sprungschanze vervollständigten früh das Angebot an Wintersportmöglichkeiten.
Seit dem Mittelalter ist Buochs von der Viehzucht und Milchwirtschaft geprägt. Schon früh soll hier eine Schiffanlegestelle existiert haben, wo Vieh aus dem Unterland ausgeladen wurde, um es auf den Alpen zu sömmern. Viele dieser Alpen zählten zum Besitz der Klöster Muri, Engelberg und Luzern/Murbach.
Das Kloster Engelberg besass in Buochs einen Fronhof, wo klösterliche Verwalter die Bewirtschaftung der umliegenden Güter durch die Bauern kontrollierten und die grundherrlichen Abgaben einzogen. Die Klöster förderten in der ganzen Innerschweiz die Haltung von Grossvieh, um die steigende Nachfrage der Städte nach Fleisch und Milchprodukten zu stillen. Damit waren sie massgeblich am Wandel der Innerschweizer Landwirtschaft von der traditionellen Schaf- und Ziegenhaltung zu einer marktorientierten Grossviehhaltung und Milchwirtschaft beteiligt, die später von wenigen Grossbauern kontrolliert wurde.