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Verzögerungen sind systemisch!
In diesen fünf Beiträgen habe ich Fluss- und Wahrnehmungsverzögerungen erklärt: https://steemit.com/…/@p…/drei-osterraetsel-mit-verzoegerung https://steemit.com/…/ueber-huehner-die-verzoegert-koerner-… https://steemit.com/…/massenbriefsendung-in-die-usa-kann-di… https://steemit.com/…/candy-cam-was-passiert-wenn-die-flies… https://steemit.com/…/wie-schnell-nehmen-sie-eine-veraender…
Aus einem CLD simulationsfähige Stock-Flow Modelle entwickeln
In drei Artikeln habe ich die Entwicklung eines simulierbaren Stock-Flow-Modells aus einem einfachen Causal Loop Diagram beschrieben. Das Diagramm behauptet einen aufschaukelnden Zusammenhang zwischen Hühner und Eiern. Wie kann man aus Wirkungsnetzwerken simulationsfaehige stock-flow Modelle bauen? Verbessertes System Dynamics Modell einer Hühnerfarm Im letzten Schritt habe ich noch ökonomische Parameter hizugefügt. „Endgültig“ heisst jedoch nicht, dass dies der Weisheit letzter Schluss wäre, sondern dass ich denke, der Leser sei nun in der Lage, um selber weiter zu entwickeln. Endgültiges Hühnerfarm Modell in als Beispiel für System Dynamics
Bleiben Sie mir bloss mit den dünnen VUCA-Brettchen fern!
Über Komplexität kann man nicht reden, aber nicht, weil man sie dadurch entweihen würde, sondern weil jede Person unter dem Begriff etwas Anderes versteht. Meistens wird eine Situation als „komplex“ bezeichnet, wenn gleichzeitig viele Ereignisse passieren und viele z.T. widersprüchliche Informationen vorliegen, so dass der Protagonist die Übersicht verliert und ihm Entscheidungen schwerfallen. Aber das ist reine Überforderung und hat nichts mit Komplexität zu tun. Die Funktion der Komplexität Andere sehen in der Komplexität etwas Hehres oder gar Sakrales, das durch die blosse Beschreibung seinen filigranen Zusammenhang verliert. Für mich manifestiert sich Komplexität in emergenten Systemstrukturen. Dabei evolviert das System […]
Systemdenken in Theorie und Praxis – Teil 1
Margret Richter und Marko Willnecker von der SOLIDIA Managementberatung in Hamburg haben mir einen interessanten Beitrag zur Veröffentlichung in meinem Blog vorgelegt. Das ehrt mich und meinen Blog natürlich und ich danke den beiden für diese Bereicherung. Die Bereicherung besteht darin, dass Beiträge von anderen Autoren, das Kernthema des Blogs – Umgang mit Komplexität und Ungewissheit – aus einer Perspektive beleuchten, die sich von der meinigen unterscheiden. Dadurch hat die Leserschaft die Möglichkeit, das Thema „Komplexität“ mit unterschiedlichen Worten und Terminologien kennen zu lernen. Ich kenne Frau Dr. Margret Richter schon seit einigen Jahren als Persönlichkeit, die sich mit Komplexität […]
Von der unseligen VUCA-Abkürzung, wieder auferstandenen Helden und nicht existierenden Lösungen
Was neuerdings etwas schnoddrig mit «VUCA» (Volatility, Uncertainty, Compexity, Ambiguity) bezeichnet wird, ist ja eigentlich das Kernthema dieses Blogs, obwohl ich die Abkürzung nie verwenden würde, denn sie gleicht einem Rundumschlag, mit dem man meint, «alles erschlagen zu haben». Vereinfachendes VUCA-Modell Die vier Kategorien stehen zum Einen nicht nebeneinander, sondern bauen aufeinander auf und zum Anderen empfinde ich es als unzulässig, die vier Kategorien in einem Atemzug zu nennen. Jede für sich bedarf separater Betrachtung. Aktuell scheint das Akronym VUCA vor allem ein werbewirksames Zugpferd von diversen Beratungsunternehmen zu sein. Das freut mich natürlich, denn damit kommt dem Themenkreis wachsende […]
Wann kippt ein Projekt und warum?
Der „Rework Cycle“ ist eines der am besten untersuchten Phänomene des Projektmanagements. Ich habe schon mehrmals über den Rework Cycle geschrieben, z.B. hier Die effektivste Massnahme, um Projektverzögerungen zu minimieren und hier Projekten in den Rachen geschaut . Beim Rework Cycle handelt es sich um die Tatsache, dass erledigte Arbeit nicht immer endgültig ist. Es kann sich nachträglich herausstellen, dass sie Fehler enthält, und dass sie deshalb nachgearbeitet werden muss. Zusätzlich können die Rahmenbedingungen des Projekts ändern, so dass gewisse Resultate überarbeitet werden müssen. Das führt in jedem Fall zu ungeplanten zusätzlichen Aufwänden. Das Grundmodell Diesmal will ich auf eine Konsequenz […]
„Denken ist ein Notbehelf, wenn die Wahrnehmungsfähigkeit versagt“
Sucht man nach Aphorismen über „Denken“, stösst man unter anderem auf das Bergson-Zitat, welches den Titel dieses Artikels ergab(1), aber ausschliesslich auf denk- und bewusstseinsskeptische Aussagen. Denken, Schlussfolgern und Bewusstsein wird der Materie zugeteilt und abgewertet. Das Bewusstsein, das ich mit dem Denken identifiziere, ist ein wesentlicher Unterschied, der uns Hominiden von anderen Säugetieren abhebt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Gebrauch dieses wunderbaren Instruments so schlecht sein soll. Hypothesenbildung In „Hypothetical reasoning and failures of disjunctive inference“ beschreibt Joshua Harris das „Heiratsproblem“ von Toplak und Stanovich (Quellenangabe bei Harris). Harris schreibt sinngemäss: „Menschen scheinen enorme Schwierigkeiten zu haben, […]
PMCamp Dornbirn 2014 – ein Erlebnisbericht
Es war einmal ein gewöhnlicher Donnerstag, an dessen Nachmittag ich mich nach Dornbirn aufmachte. Dort angekommen stellte ich zunächst mal meine schweren und sperrigen Gepäckstücke in der Hochschule ein – Koffer mit Spielutensilien und DVD-Recorder für Barbara Bucksch. Nach dem Einchecken im Hotel, wollte ich noch schnell das Halstuch ersetzen, das mir auf der Hinreise geklaut wurde, aber mir Glatzkopf schien, dass es in Dornbirn bloss Friseursalons gibt und keine Kleidergeschäfte. Get-together Ich schaffte es aber trotzdem, um 18 Uhr im Kaffee Schräg zu sein, um beim Bier auf alle die lieben Kolleginnen und Kollegen zu warten. Und siehe da, […]