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“Ich masse mir nicht an, ein Vorbild zu sein. Ich kann verstehen, dass nicht jeder Flüchtlinge bei sich aufnehmen kann oder will”, schreibt die 35-jährige in Berlin lebende Musikerin in einem Essay in der Wochenzeitung “Die Zeit”. “Aber was sich jeder erlauben kann, ist, ein bisschen Wärme, Nähe, Trost und Liebe zu spenden, ohne sich fürchten zu müssen.”
Eine 39-jährige Frau aus Aleppo lebe seit über vier Wochen zusammen mit ihren fünf Kindern in der Einliegerwohnung in ihrem Haus, so Connor. Ihr Mann sitze in einem Flüchtlingslager in der Türkei fest. Sie habe eigentlich nicht vorgehabt, dies öffentlich zu machen, schreibt Connor, selbst Mutter von drei Kindern. “Doch Boulevardmedien haben es nun getan.”
Die Kommunikation mit ihren Gästen funktioniere “mit Händen und Füssen, mit Wörterbüchern und mithilfe einer Übersetzungs-App.” Sie bekomme frisch gekochtes arabisches Essen zum Probieren. “Wir haben in der kurzen Zeit viel voneinander gelernt”, so die Sängerin.
(SDA)