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Welchen Umsatz lösten die zehn Klubs der Raiffeisen Super League (RSL) in der Saison 2013/14 aus? Welche Wertschöpfung wurde dadurch in der Schweiz generiert? Wie viele Stellen schufen die Klubs mit ihren Aktivitäten? Wie hoch waren die Steuererträge? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, gab die Swiss Football League (SFL) beim Forschungs- und Beratungsunternehmen Rütter Soceco und beim Institut für Tourismuswirtschaft ITW der Hochschule Luzern eine umfassende Wertschöpfungsanalyse der RSL in Auftrag.
Beschäftigungseffekte wie ein mittelgrosses Unternehmen
Die Studie zeigt: Die Gesamtaktivitäten der zehn RSL-Klubs lösten in der Schweiz in der Saison 2013/14 einen Umsatz von 800 Millionen Franken aus. Die Klubs der RSL und ihr ökonomisches Umfeld erreichten dabei eine Bruttowertschöpfung von 453 Millionen Franken. Dies entspricht knapp der Hälfte der durch die EURO 2008 in der Schweiz ausgelösten Wertschöpfung oder ungefähr sechs Mal der Wertschöpfung der Eishockey-WM 2009 in der Schweiz.
Gleichzeitig schafften die Aktivitäten der Klubs in der gesamten Schweiz ein Arbeitsvolumen von 3300 Vollzeitstellen, je rund zur Hälfte durch direkte und indirekte Effekte. Von den direkten Beschäftigungseffekten her ist die Liga damit mit einem Unternehmen wie der Basler Kantonalbank vergleichbar. Die wirtschaftlichen Aktivitäten der Klubs führten in der Schweiz zudem zu Steuereinnahmen in der Höhe von rund 42 Millionen Franken.
Aufbauend auf einer vorgängigen Studie
Diese Studie baut auf einer kürzlich durchgeführten Analyse vom Institut für Tourismuswirtschaft ITW und Rütter Soceco auf, in welcher die wirtschaftlichen Effekte des Profifussballclubs FC Luzern für den Kanton Luzern und für die Gesamtschweiz aufgezeigt wurden.