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In dem am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Bericht der Aufsichtsbehörde der städtischen Polizei (CCRB) wurden 112 entsprechende Beschwerden untersucht. Knapp zwei Drittel von ihnen betrafen Fälle, in denen Nicht-Weisse kontrolliert wurden, hiess es.
Die Fälle stammen aus dem Zeitraum zwischen Januar 2018 und Juni 2019. In einigen gerieten Jugendliche wegen scheinbar harmloser Belange in Polizeikontrollen, etwa weil sie mit Stöcken spielten, Rucksäcke trugen, rannten oder sich gegenseitig herumschubsten, hiess es weiter.
Nach dem Bericht gab es bei 42 Prozent der Beschwerden nicht ausreichend Beweise für ein Fehlverhalten der Polizei. In 29 Prozent der Fälle dagegen habe sich die Beschwerde als begründet erwiesen. Die New Yorker Polizei solle übermässige Kontrollen von nicht-weissen Jugendlichen vermeiden, hiess es in dem Bericht weiter.
Aktuell gehen in zahlreichen US-Städten Menschen auf die Strasse, um gegen Polizeigewalt zu demonstrieren. Auslöser war der Tod des Afroamerikaners George Floyd am 25. Mai in Minneapolis bei einem Polizeieinsatz. Ein weisser Beamter hatte ihm sein Knie fast neun Minuten lang in den Nacken gedrückt – trotz aller Bitten Floyds, ihn atmen zu lassen.