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FRANKFURT/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch auf hohem Niveau gehalten. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar kostete am Mittag 91,02 US-Dollar. Das waren neun Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent sank ebenfalls leicht um vier Cent auf 97,57 Dollar.
An den Rohstoffmärkten ist die Risikoaversion aus Sicht der Commerzbank dank positiver Konjunkturdaten weiter gesunken. Einzelne Rohstoffsegmente dürften über längere Zeit davon profitieren, zumal die Preise in einigen Märkten durch eine Anspannung der Angebotssituation zusätzlich unterstützt würden. Das Bankhaus hob deshalb seine Preisprognosen an. Am Rohölmarkt werde sich der Ölpreis in der ersten Jahreshälfte über 90 Dollar je Barrel etablieren.
Unterstützung erhielten die Ölpreise in den vergangenen Tagen von der Angebotsseite. So ist die wichtige "Trans Alaska Pipeline", die rund rund zwölf Prozent der US-Rohölproduktion befördert, wegen eines Lecks immer noch geschlossen. Ein Testlauf steht nach Betreiberangaben kurz bevor und soll klären, ob die Pipeline wieder in Betrieb gehen kann.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 92,92 Dollar. Das waren 1,59 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jha/jkr
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