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Sanktionslisten
Die SRO des VSV publiziert jeweils unter News für ihre Mitglieder regulatorische Mitteilungen betreffend den folgenden internationalen Sanktionsmassnahmen:
Sanktionen (Embargos) des Bundesrates (Seco-Listen)
| Der Vollzug liegt beim SECO. In den Anhängen der jeweiligen Verordnung werden die Namen von betroffenen Personen, Gruppierungen und Unternehmen genannt.
Terrorismuslisten (Bush-Listen)
| Die sogenannten Bush-Listen führen die Namen von verschiedenen Organisationen und Personen auf, die im Verdacht stehen, mit der organisierten Kriminalität oder der Terrorismusfinanzierung in Verbindung zu stehen.
UNO-Listen
Die Verordnung über Massnahmen gegenüber Personen und Organisationen mit Verbindungen zu Usama bin Laden, der Gruppierung Al-Qaïda oder den Taliban setzt die vom Sicherheitsrat der UNO in verschiedenen Resolutionen seit dem Jahr 1999 beschlossenen Massnahmen um. Die von den Massnahmen betroffenen Personen und Gruppierungen sind im Anhang 2 dieser Verordnung aufgeführt, welcher sich auf die gemäss UNO-Resolution 1267 gefassten Entscheide des Al-Kaïda / Taliban Sanktionskomitees der UNO stützt.
Nicht-UNO-Listen
Einige Staaten und Organisationen erstellen auch eigene Listen von Personen und Gruppierungen, die Verbindungen zu terroristischen Aktivitäten aufweisen. Umgesetzt werden diese Listen von Staaten und Nicht-UNO-Organisationen in der Schweiz auf zwei Arten, weshalb zwei Typen von Listen unterschieden werden.
- Listen- Typ 1:
Diese Listen enthalten Namen von natürlichen und juristischen Personen und Gruppierungen, die Verbindungen zu Usama bin Laden, der Al Kaïda oder den Taliban aufweisen sollen. Diese werden zumeist auch parallel dem Al-Kaïda / Taliban Sanktionskomitee der UNO unterbreitet.
- Listen- Typ 2:
Diese Listen enthalten Namen von natürlichen und juristischen Personen und Gruppierungen, welche möglicherweise Verbindungen zu terroristischen Kreisen ausserhalb des Al Kaïda- und Taliban-Netzwerkes aufweisen.
Sanktionen der FATF
| Die FATF führt eine schwarze Liste mit verschiedenen Ländern, die im Kampf gegen die Geldwäscherei als nicht kooperativ bezeichnet werden. Transaktionen und Geschäftsbeziehungen im Zusammenhang mit diesen Ländern unterliegen der besonderen Abklärungspflicht.