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Konjunkturdaten aus dem Euroraum sorgten am Devisenmarkt kaum für Bewegung. Die Unternehmensstimmung im Euroraum, gemessen an den Einkaufsmanagerindizes des Instituts Markit, hellte sich weiter auf und stieg auf den höchsten Stand seit rund sechseinhalb Jahren. Die Ergebnisse waren im Wesentlichen allerdings schon aus einer ersten Umfragerunde bekannt und wurde überwiegend bestätigt.
Unter Druck stand das britische Pfund. Am Markt wurde die Entwicklung mit der anhaltenden Ungewissheit wegen des Brexit erklärt. Als grösstes Problem in den Verhandlungen mit der EU hat sich mittlerweile die künftige EU-Grenze zwischen Irland und Nordirland herauskristallisiert. Eine denkbare Lösung sieht vor, dass Nordirland im Gegensatz zu Grossbritannien im Binnenmarkt und der Zollunion verbleibt. Für diesen Fall haben bereits Schottland, Wales und auch London ähnliche Rechte verlangt.
Im Nachmittagshandel steht in den USA das Pendant zum europäischen Markit-Index an. Ausserdem veröffentlicht das Institut ISM seinen Dienstleistungsindex. Letzterer wird an den Finanzmärkten wesentlich stärker beachtet als der US-Indikator von Markit.
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(AWP)