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Grundsätzliche Einschätzung
Im ganzen Land bestehen latente politische Spannungen. Sie können aus geringfügigem Anlass zu Demonstrationen, Strassenblockaden und Gewalttaten führen.
Sporadische Streiks und Unruhen können Verspätungen und Behinderungen des Reiseverkehrs verursachen.
In einzelnen Landesteilen sowie in den Städten können Spannungen mit lokalpolitischen oder sozialen Hintergründen auftreten und zu lokal begrenzten Unruhen und Gewaltausbrüchen führen.
Im ganzen Land besteht das Risiko von terroristischen Akten. Zum Beispiel sind am 11. Januar 2023 bei einem Bombenanschlag auf ein Fahrzeug in Bura East (Tana River County) mehrere Personen getötet oder verletzt worden. Am 11. März 2022 sind bei einem Anschlag auf eine Baustelle bei Majengo (Lamu County) mehrere Personen getötet worden.
Lassen Sie Vorsicht walten, besonders auf öffentlichen Plätzen wie Märkten, Busbahnhöfen, Kirchen, in der Umgebung von diplomatischen Vertretungen und Regierungsgebäuden, an Veranstaltungen und an von ausländischen Staatsangehörigen besuchten Orten wie modernen Einkaufszentren.
Im Grenzgebiet zu Somalia besteht ein hohes Entführungsrisiko. Es kann aber auch in anderen Landesteilen nicht ausgeschlossen werden. Beachten Sie auch die Rubrik Terrorismus und Entführungen.
Terrorismus und Entführungen
Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien und/oder über Ihren Reiseveranstalter über die Entwicklung der Lage. Lassen Sie sich bei Überlandreisen von einer vertrauenswürdigen Person begleiten, die mit den lokalen Verhältnissen vertraut ist. Meiden Sie Demonstrationen jeder Art, denn Ausschreitungen sind möglich. Befolgen Sie die Anweisungen der kenianischen Behörden (z.B. Ausgangssperren) und der lokalen Reiseleitung.