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Bei Gleichstrom handelt es sich nach der Definition um Strom, der ständig in dieselbe Richtung fließt: vom Pluspol zum Minuspol. Darin unterscheidet er sich vom Wechselstrom, der seine Richtung in gleichmäßigen Zeitabständen (sinusförmig) wechselt.
In Solarzellen wird Gleichstrom produziert. Der Strom bei Solarmodulen fließt immer in dieselbe Richtung. Mehrere Solarzellen werden dann zusammengeschaltet (in Reihe oder parallel). Im Normalfall werden einige Solarzellen in Reihe geschaltet, zu sogenannten Strings. Diese werden dann wiederum parallel verschaltet. So kann nicht nur die Spannung, sondern auch die Stromstärke erhöht werden.
Bei Photovoltaikanlagen, deren Strom nicht in das öffentliche Netz eingespeist werden soll, also sogenannten Inselanlagen oder Off-Grid Anlagen, stellt der Gleichstrom zunächst kein Problem dar. Inselanlagen werden zum Beispiel auf Wohnmobilen, Booten oder auch entlegenen Ferienhäusern installiert. Gleichstrom kann hervorragend in Akkumulatoren gespeichert werden. Das ist notwendig, da gerade dann ein hoher Bedarf herrscht, wenn kein Solarstrom anfällt, nämlich abends und nachts (Dunkelheit). Es wird also dann Gleichstrom mit einer Spannung von 12 V oder 24 V bereitgestellt.
Mit diesem Gleichstrom können aber auch nur solche Verbraucher betrieben werden, die mit Gleichstrom funktionieren. Diese können mit dem Strom aus den Batterien direkt betrieben werden. Aber es
gibt auch Geräte, die auf Wechselstrom angewiesen sind. Um auch diese in einer Inselanlage betreiben zu können, werden sogenannten Wechselrichter eingesetzt. Das kann durchaus sinnvoll sein, da
etwa bestimmte Küchengeräte dann nicht doppelt angeschafft werden müssen. Auch energiesparende Verbraucher wie Energiesparlampen benötigen Wechselstrom.