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In Europa hat die Gemeine Esche ihren Verbreitungsschwerpunkt im nördlichen Alpenvorland. Man findet sie meist in der kollinen/submontanen Stufe auf Feuchtstandorten.
Der Eschenanteil ist zwar im Mittelland und im östlichen Jura am höchsten, die Esche ist jedoch auch inneralpin weit verbreitet. Sie fehlt grossflächig nur im Oberengadin.
Die Esche wächst zu zwei Dritteln zwischen 400 und 800 m ü.M. Sie benötigt zum guten Gedeihen reichlich Nährstoffe und Wasser, meidet aber stagnierende Nässe und besiedelt auch trockene Jurahänge. Durch einen aus Ostasien eingeschleppten Pilz (das Falsche Weisse Stengelbecherchen), der im Jahr 2008 erstmals im Grossraum Basel festgestellt wurde und seither in der ganzen Schweiz Fuss gefasst hat, ist die Existenz der Esche als Wirtschaftsbaumart bedroht.