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Der Bundesrat hatte die drei Abkommen im September genehmigt, wie das eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) mitteilte.
Insbesondere geht es um eine Absichtserklärung zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten bei der Migration.
Die Elfenbeinküste spielt in Westafrika als Herkunfts-, Ziel- und Transitland eine wichtige Rolle in diesem Bereich. Das Staatssekretariat für Migration will das Land bei der Steuerung der Migration verstärkt unterstützen. Das geschieht auch mit konkreten Projekten vor Ort etwa bei der Bekämpfung des Menschenhandels.
Das zweite Abkommen ist eine Erklärung zur Identifikation und Rückübernahme von ivorischen Staatsangehörigen, die sich illegal in der Schweiz aufhalten. Es formalisiert die eigentlich gute Zusammenarbeit. Das dritte Abkommen beinhaltet die gegenseitige Aufhebung der Visumspflicht für Staatsangehörige mit Diplomaten- oder Dienstpässen.
Aus der Côte d'Ivoire stellen nur wenige Menschen ein Asylgesuch in der Schweiz, 2020 waren es 140. In anderen europäischen Ländern stellen ivorische Staatsangehörige hingegen viele Gesuche.