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Die Französin stand den doppelten Rückwärtssalto mit dreieinhalbfacher Drehung perfekt. Die Jury gab 95,25 Punkte. Sarah Höfflin, die Slopestyle-Olympiasiegerin von Pyeongchang 2018, erhielt für ihren «Switch 1080», der nicht optimal gelang, aber den höheren Schwierigkeitsgrad aufweist, 93,25 Zähler. Die Lokalmatadorin Giulia Tanno hatte nach dem ersten Umgang Platz 2 belegt. Sie fiel in ihrem ersten Wettkampf nach einer Verletzung noch auf den 4. Rang zurück.
Bei den Männern gab es zunächst ein Sturzfestival. Acht der zehn Freestyler griffen in den Schnee. In der Reprise hatten die Weltbesten die Anlage aber im Griff. Der erst 17-jährige Österreicher Matej Svancer siegte mit 99 von 100 möglichen Punkten. In der Disziplin Big Air fahren die Wagemutigen über einen sogenannten Kicker - eine aus Schnee geformte Schanze. Dabei werden die Athleten für ihre Tricks und eine saubere Landung pro Sprung bewertet.
Von den Schweizer Männern schaffte einzig Kim Gubser den Finaleinzug. Er musste nach zwei Stürzen mit Platz 10 vorliebnehmen.
Normalerweise haben die Finalisten im Big Air drei Sprünge zur Verfügung. Wegen des starken Windes, der zu einer Verzögerung von zwei Stunden führte, erhielten die Athletinnen und Athleten in Chur nur zwei Anläufe. Big Air wird in Peking erstmals im Olympia-Programm figurieren.