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Schiessanlagen
Ende Mai 2019 waren 233 Schiessanlagen im kantonalen Kataster der belasteten Standorte ausgeführt. Die Schiessaktivitäten können eine erhebliche Blei- und Antimonbelastung des Bodens verursachen, zum einen durch die Geschosse selber, direkt am Ort ihres Einschlags im Kugelfang, zum anderen durch die beim Einschlag entstehenden Metallsplitter und -stäube, die in den umliegenden Boden gelangen. Beim Schiessen auf Wurfscheiben werden Schrotmunition-Scherben, die damals Schwermetalle enthielten und Wurftauben-Scherben, die früher teilweise aus polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) bestanden, grossflächig über dem Zielsektor verteilt.
Wenn schadstoffbelastete Kugelfänge das Grundwasser, oberirdische Gewässer oder den Boden gefährden, müssen Sanierungsmassnahmen ergriffen werden.