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Die Nationalbank Australiens stand unter Beschuss aus dem Cyberspace. Die Hacker interessierten sich für strategische China-Daten.
Computer der australischen Zentralbank «Reserve Bank of Australia» standen 2011 unter Beschuss von Hackern. Die Cyberkriminellen suchten im Vorfeld der G20-Verhandlungen mit ihren Schadprogrammen nach Daten, die China betrafen.
Die Software stammt zweifelsfrei aus China, so die Nachrichtenagentur AFP. An den damaligen G20-Verhandlungen stand die chinesische Währungspolitik auf dem Programm. Während einem Angriff wurden denn auch Daten gesucht, welche die Strategie Australiens zu diesen Verhandlungen verraten hätten.
Wiederholte Angriffe
Bereits diesen Februar wurde bekannt, dass Zentralbank-Mitarbeiter in der Vergangenheit auch präparierte E-Mails erhielten, wo sie nach den Zielen fürs Jahr 2012 ausgeforscht wurden.
2011 vermuteten australische Behörden, dass Computer des Premierministers sowie weiterer Regierungsmitglieder gehackt wurden - die Angriffe wurden auch damals China zugeordnet.
Schaden für chinesische Firmen
Die andauernden Nachrichten chinesischer Cyberkriminalität schaden dem Land enorm. So wurde etwa dem IT-Dienstleister Huawei von Australien verboten, für ein 37-Millionen-Dollar-Projekt mitzubieten - die Regierung befürchtete wiederum Hacker-Attacken. Huawei verfügt auch in der Schweiz über einen Sitz und hat kürzlich einen grossen Auftrag von Swisscom erhalten.
(chb)