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Juni 23, 2022
Warum steht die Verwendung von Palmöl in der Kritik? Und warum wird Palmöl in vielen industriellen Lebensmitteln wie Nussnougatcremes überhaupt verwendet? Was ist das besondere an einer italienischen Schokocreme ohne Palmöl? In diesem Artikel erfährst du, warum Palmöl weltweit Kontroversen auslöst und was das Besondere an einer Premium-Nusscreme ohne Palmöl ist.
Hast du dich schon immer gefragt, was Palmöl eigentlich ist und warum es in so vielen Lebensmitteln vorkommt? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Palmöl und Palmkernöl?
Palmöl ist das Öl, das durch Einmaischen der Frucht der Ölpalme gewonnen wird. Das Einmaischen ist ein Arbeitsverfahren, welches bei der Herstellung von Alkohol sowie verschiedenen Ölen angewandt wird. Es bedeutet, eine breiige, gärungsfreundliche Masse zu erzeugen. Im Falle von Palmöl ist diese Masse der Brei der Palmfrucht, im Falle von Wein beispielsweise ist dies die breiige Masse (Fruchtmaische) der Weintrauben. Durch Trennung sowie Auspressen der Flüssigkeit von den festeren Bestandteilen der Maische entsteht anschliessend das Öl bzw. der Wein.
Palmöl enthält Vitamin E, gesättigte und ungesättigte Fette und findet in zahlreichen Produkten des täglichen Bedarfs Anwendung - und vor allem auch in vielen Lebensmittel. Der Hauptunterschied zwischen Palmöl und Palmkernöl liegt in ihrer Herkunft. Obwohl beide Öle von der Ölpalme stammen, ist die Fruchtmaische die Quelle des Palmöls, während es beim Palmkernöl aus dem Samen gewonnen wird.
Bei Raumtemperatur ist das Öl halbfest. Der Begriff „Palmfett“ ist lediglich ein Synonym für Palmöl. Es handelt sich also um dasselbe Produkt.
Palmöl hat sich zu einem beliebten Produkt entwickelt, weil es im Vergleich zu anderen Pflanzenölen kostengünstig hergestellt werden kann. Die orangeroten Früchte werden mit Dampf sterilisiert und dann gepresst, anschliessend werden die Farb-, Geschmacks- und Geruchsstoffe entfernt. Palmöl ist das einzige pflanzliche Fett, dass bei Zimmertemperatur eine feste Konsistenz hat. Es ist zudem auch als raffiniertes Öl erhältlich, das vor der Verwendung kaum Verarbeitung erfordert. Lebensmittel auf Palmölbasis sind auch länger haltbar. Mit diesen Eigenschaften ist dieses Fett vielseitig einsetzbar.
Zudem ist der Anbau von Palmöl-Plantagen besonders lukrativ, weil die Ölpalme eine ertragreiche, mehrjährige Pflanze ist, die das ganze Jahr über geerntet werden kann. Der Ertrag pro Hektar fällt höher aus als bei allen anderen Pflanzenölen. Diese hohe Produktivität der Ölpalme macht es zur Verwendung für die Unternehmen besonders interessant.
Warum wird Palmöl gerne in Nussnougatcremes verwendet? Und was spricht eigentlich gegen eine Verwendung von Palmöl?
Im Vergleich zu anderen Fetten kann Palmöl mit seinen Fettsäuren eine hohe Mengen an flüssigen Ölen binden. Dies ist besonders vorteilhaft für Brotaufstriche wie z. B. einer Nussnougatcreme mit Haselnussanteil. In diesem Brotaufstrich verhindert Palmöl das Absetzen des Nussöls an der Oberfläche und erhält die streichfähige Konsistenz ohne das Zufügen von weiteren Zusatzstoffen. Geschmacklich ist Palmöl relativ neutral. Grasige, leicht erdige sowie nussige Nuancen können minimal vorhanden sein. Es unterstützt also in erster Linie die Aromen, die schon in der Nussnougatcreme vorhanden sind und trägt somit lediglich zur gewünschten Konsistenz bei.
Palmöl ist reich an gesättigten Fetten. Nachdem andere Transfette in vielerlei Snacks verboten worden waren, begannen Unternehmen, Palmöl als "gesunde" Alternative zu verwenden. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass Palmöl schlecht für die Gesundheit sein kann, weil es den Cholesterinwert deutlich ansteigen lässt. Ganz ähnlich wie beim Verzehr von anderen Transfetten. Mit Palmöl hergestellte Lebensmittel enthalten mehr gesättigte Fettsäuren als Lebensmittel, die mit Sonnenblumen- oder Rapsöl hergestellt werden. Eine Ernährung mit hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren wird mit chronischen Krankheiten in Verbindung gebracht, insbesondere mit koronarer Herzkrankheit.
Aus ökologischer sowie ethischer Sicht gibt es ebenfalls grosse Bedenken. Die Produktion von Palmöl trägt stark zur Abholzung der Regenwälder bei und führt dazu, dass gefährdete Arten aussterben, wie beispielsweise die Orang-Utans. Die Ausdehnung der Palmölindustrie hat dazu geführt, dass der Mensch Regenwälder zerstört hat, die zuvor unberührt waren.
Die Palmölindustrie spielt somit eine große Rolle beim vom Menschen verursachten Klimawandel. Im Jahr 2009 waren fast 30 % der von Indonesien gemeldeten Kohlenstoffemissionen auf die Abholzung von Wäldern zurückzuführen. In Malaysia wird stündlich eine Fläche in der Größe von 300 Fußballfeldern gerodet, um Platz für Palmölplantagen zu schaffen. Eine ökologische Katastrophe.
Zudem ist die Palmölindustrie durchsetzt mit Menschenrechtsverletzungen wie Kinderarbeit und Menschenhandel.
Der Konsument trägt hier letztlich die Verantwortung mit seiner Kaufentscheidung zu diesen Missständen beizutragen oder bewusst auf Palmöl zu verzichten. Kaufe hier eine italienische Schokocreme ohne Palmöl.
Eine gute Nusscreme sollte in erster Linie einen sehr hohen Nussanteil haben und der Fokus muss auf dem Hauptgeschmacksträger, der Nüsse, liegen. Dabei spielt die Herkunft der Nüsse eine wichtige Rolle. Zusätzliche Inhaltsstoffe sollen auf ein Minimum reduziert sein und das schonende Herstellungsverfahren stellt sicher, dass der Grossteil der Nährstoffe erhalten bleibt.
Ein niedriger Zuckeranteil sorgt bei einer guten Nusscreme für einen unverfälschten natürlichen Charakter und macht sie bekömmlicher. Weitere Zutaten sollten lediglich dazu da sein, die Nussaromen zu ergänzen und zu unterstützen. Ökologische Nusscremen sind aus nachhaltigem Anbau und werden in einem bio-zertifizierten Betrieb hergestellt.
Für die Nusscremes von Di Bennardo werden nur beste Rohstoffe aus biologischem Anbau aus Sizilien und dem Piemont verwendet. Wir verzichtet bei der Produktion der Haselnusscremes aus dem Piemont und Sizilien sowie der Pistaziencreme, der Kokosmandel-Cremeund der Kichererbsen-Kakao-Creme komplett auf Palmöl.
Diese umweltfreundliche nachhaltige Herstellungsmethode verschont die Abholzung des Regenwaldes. Anstelle des Palmöls wird für die cremige und streichfähige Konsistenz lediglich kaltgepresstes Sonnenblumenöl oder Rapsöl verwendet. Die vegane Bio Nebrodi Haselnusscreme von Di Bennardo kommt sogar komplett ohne zusätzliches Öl aus.
Ohne die Verwendung von Palmöl ist die Konsistenz der Nusscreme fester und das natürlich vorhandene Öl der Nüsse kann sich von der Nussmischung abheben. Doch durch das Umrühren vor dem Gebrauch entsteht eine samtig-cremige homogene Konsistenz.
Bei der schonenden Herstellung der Nussnougatcremes von Di Bennardo werden die Nüsse vorsichtig geröstet und anschliessend gemahlen. Zusätzlich zum hohen Nussanteil von 55% bzw. 60% werden die Nusscremes mit Sonnenblumenöl und Rapsöl, Kakao bzw. Kakaobutter, etwas Rohrzucker und je nach Creme noch mit Bourbon Vanille und Meersalz abgerundet.
Alle Zutaten werden vermischt und bei geringer Temperatur von 45 Grad Celcius in einem Raffinationsprozess von 1,5 Stunden zu einer Creme verarbeitet. Das fertige Produkt wird in Gläser mit einem Fassungsvermögen von 200 Gramm gefüllt, luftdicht verschlossen und mit dem Original DI BENNARDO Etikett versehen.
Palmöl ist ein pflanzliches Speiseöl, das aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen wird und in der Lebensmittelherstellung, in Kosmetikprodukten und als Biokraftstoff verwendet wird. Palmöl macht heutzutage über ein Drittel der weltweit aus Ölpflanzen gewonnenen Öle aus.
Für die Produktion von Palmöl wird die Abholzung des Regenwaldes vorangetrieben und das ökologische Gleichgewicht des Planeten geschadet. Es werden einige Tierarten wie beispielsweise Orang-Utans vom Aussterben bedroht. Ausserdem ist diese Industrie durchsetzt von illegaler Kinderarbeit.
Beim Konsum von Palmöl kann der Cholesterinspiegel im Körper ansteigen. Das hat zur Folge, dass die Blutgefässe verkalken und der Blutfluss im Körper gestört wird. Dies kann wiederum zu Herzkrankheiten und Schlaganfällen führen.
Im Onlineshop von Di Bennardo gibt es zwei Nussnougatcremes ohne Palmöl. Zum einen die Haselnusscreme mit Tonda Gentile Haselnüssen aus dem Piemont sowie die Haselnusscreme mit Nebrodi Haselnüssen aus Sizilien. Weitere Nusscremes ohne Palmöl sind die Pistaziencreme, die Kokosmandel-Creme sowie die Kichererbsen-Kakao-Creme aus Sizilien.
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