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Von François Lilienfeld — «In Beethoven particularly, (Klemperer) offered a granite-like orchestral sonority, and an objectivity in his balance of form and content, that contrasted refreshingly with the styles of such idolized conductors as Furtwängler, Bruno Walter, and even Toscanini. Under Klemperer the greatest Beethoven sounded more truthful and honest, and even more grand and inspiring.» William Mann
Man kann ohne Übertreibung sagen, dass, als Otto Klemperer vor 40 Jahren, am 6. Juli 1973 in Zürich starb, eine Epoche der Musikgeschichte ihr Ende fand. Er war ein überragender Dirigent – in jedem Sinne, war er doch auch einen Kopf größer als seine Kollegen!
Er wurde in Breslau geboren und studierte Klavier und Theorie in Frankfurt und Berlin. Als der Dirigent Oskar Fried erkrankte, durfte Klemperer ihn vertreten: Auf dem Programm stand Offenbachs «Orpheus in der Unterwelt», Regie führte kein Geringerer als Max Reinhardt.
In Berlin dirigierte Klemperer 1905 das Fernorchester in Mahlers Zweiter Symphonie. Die Begegnung mit diesem bedeutenden Meister sollte eine entscheidende Wirkung haben. Zwei Jahre später spielte Klemperer den von ihm hergestellten Klavierauszug derselben Symphonie dem Komponisten vor. Er erhielt dafür von Mahler eine auf eine Visitenkarte geschriebene Empfehlung, die für seine Karriere entscheidend werden sollte. Klemperer behielt die Karte sein Leben lang.
1919 heiratete Klemperer die Sängerin Johanna Geißler. Sie schenkte ihm vier jahre später eine Tochter, Lotte, die sich nach Johannas Tod (1956) rührend um ihren Vater kümmerte und seinen Nachlass verwaltete. Sie starb 2003.
Prag, Hamburg, Barmen, Straßburg, Köln und Wiesbaden waren Stationen auf dem Weg nach Berlin, wo Klemperer 1927 die Krolloper übernahm. An diesem fortschrittlichen Haus konnte er endlich seinen Wunsch nach sorgfältig, fern vom Starsystem einstudierten Opern verwirklichen. Klassische Werke standen neben Neuerem auf dem Programm. Die Regie – oft in den Händen Klemperers – war von neuen Ideen geprägt, beruhte jedoch – im Gegensatz zu heute! – auf einem Wunsch, den Intentionen von Librettisten und Komponisten gerecht zu werden.
Ab 1929 war Klemperer auch Leiter des Philharmonischen Chores Berlin. Künstlerische und politische Progressivität – Klemperer war ein begeisterter Verfechter der «Dreigroschenoper» –hatten anfangs der dreissiger Jahre einen schweren Stand zur Folge. 1931 wurde die Krolloper geschlossen. Nach zwei Jahren Mitarbeit an der Berliner Staatsoper erkannte Klemperer die Zeichen der Zeit und emigrierte nach Los Angeles.
Damit begann die schwere Zeit im Exil: Die Entwurzelung, das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das nicht zur Elite gehörte, und ein Publikum, das weniger an Kunst als an gesellschaftlichen Anlässen interessiert war. Vor allem aber begann in dieser Zeit eine lange Serie von Krankheiten und Unfällen, welche diesen riesenhaften Körper auf schwerste Proben stellte, den Geist des Künstlers jedoch eher stärkte.
Nach dem Krieg folgte ein Intermezzo in Budapest (1946–1950), das Klemperer wegen politischer Unstimmigkeiten mit dem neuen Regime abbrach. Seine neuen Wohnsitze wurden Zürich und London. In letztgenannter Stadt erlebte er einen geradezu unglaublichen «Indian Summer», eine über zwanzig Jahre dauernde künstlerische Spätphase, mit Aufführungen und Schallplattenaufnahmen, die zu den bedeutendsten Ereignissen der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts gehören. Er arbeitete fast ausschließlich mit dem Philharmonia Orchestra, das er, in einer einmaligen Symbiose, zum wohl besten Orchester seiner Zeit machte. Als der Initiant des Philharmonia, Walter Legge – ein geschickter Produzent, aber ein skrupelloser Charakter – 1964 aus einer Laune heraus das Orchester auflöste, übernahm es Klemperer unter dem Namen New Philharmonia Orchestra, nicht ohne den Übergang mit einer großzügigen finanziellen Unterstützung zu ermöglichen.
Klemperers Persönlichkeit war facettenreich und nicht unkompliziert. Schuld daran war in erster Linie ein Leiden, mit dem er sein Leben lang kämpfen musste: Er war schwer manisch-depressiv. In manischen Phasen war er ruhelos, voller Aktivitätsdrang, und komponierte ein Werk nach dem andern. Dies waren auch die Zeiten, in denen er überstarke libidinöse Schübe erlebte; oft beschrieben wurde der Skandal um seine Affäre mit der berühmten – und verheirateten – Sopranistin Elisabeth Schumann, mit der er 1912, nach einer «Rosenkavalier»-Vorstellung in Hamburg, für einige Zeit «verschwand». In depressiven Phasen jedoch komponierte Klemperer kaum und war puritanisch und verschlossen. Dass diese Krankheit sein Leben und das seiner Umgebung bedeutend erschwerte, unterliegt keinem Zweifel.
Er konnte auch zynisch sein, sein Humor war oft grimmig, und in seinen ersten Jahren als Dirigent waren seine Proben von Orchestermusikern gefürchtet. Doch hinter dieser rauhen Schale verbarg sich ein zutiefst humanistischer Kern, ein Mensch, für den die Kunst ein heiliger Auftrag war. «Seine» Musiker im Philharmonia Orchestra wären für ihn jedenfalls durchs Feuer gegangen!
Klemperer war vom Mystizismus sehr angezogen, vor allem vom katholischen. Dies erklärt, wieso er sich 1919 taufen ließ. Ein halbes Jahrhundert später kehrte er allerdings zum Judentum zurück. Auch während seiner katholischen Zeit besuchte er gelegentlich Synagogen. Hier, wie in der Musik, suchte er ständig nach der Wahrheit – ein Begriff, der, wie man weiß, schwierig zu definieren und sehr persönlich ist. Ein Dogmatiker war Klemperer nie. Auch seine Sympathien für den Kommunismus waren von Idealen sozialer Gerechtigkeit geprägt; kommunistischer Politik gegenüber blieb er sehr kritisch.
Klemperer wird oft als «langsamer» Dirigent verschrien. Die Kritiken seiner Frühzeit allerdings beklagen sich oft über zu rasche Tempi (was durch einige seiner frühesten Aufnahmen bestätigt wird). Tatsache ist, dass Klemperer im Alter in gewissen Werken eher zu gemächlicheren Tempi neigte; diese Tendenz als Anlass für verallgemeinernde Kritik zu nehmen, ist jedoch ungerecht und falsch. Klemperer wählte die Tempi seiner Auffassung der Werke und den Umständen von Konzert oder Aufnahme (Akustik!) entsprechend. Vielleicht spielte auch seine jeweilige Gemütsverfassung eine Rolle – Vergleiche verschiedener Aufnahmen des gleichen Werkes sind in der Beziehung sehr aufschlussreich. Immer aber sind seine Aufführungen von einer pulsierenden Spannung erfüllt, langsam heißt nie schleppend oder bremsend; die Art, wie er ein Metrum unerschütterlich durchhält, ist beeindruckend.
Es gibt nur wenige Fälle aus seinem Spätwerk da man den Eindruck eines im absoluten Sinne zu langsamen Tempos hat: Das Finale in seiner letzten Aufnahme von Beethovens Siebenter etwa, der Schlußsatz in Schumanns «Rheinischer», oder gewisse Szenen in «Le Nozze di Figaro». Dass Klemperer sich aber genaue Gedanken über das Problem der Geschwindigkeit machte und versuchte, den Absichten des Komponisten zu entsprechen, zeigt, unter anderen Beispielen, die Tatsache, dass er Mozarts «kleine g‑moll-Symphonie» (Nr 25, KV 183), eines seiner Lieblingswerke, bis zum Schluss rekordverdächtig rasch spielen ließ. Frappant ist auch ein Beispiel aus der 2. Orchestersuite von Bach, wo er auf eine gemächliche, an einen krinolinenbeschwerten Einzug bei Hofe erinnernde Polonaise, ein rasantes Menuett folgen lässt.
Klemperer suchte nicht a priori einen «schönen» Klang. Wichtig war für ihn die Klarheit der Architektur und der Instrumentation. So sind bei ihm die Holzbläser, von so manchen Dirigenten unter einem Streicherrausch begraben, extrem wichtig. Und diese Klarheit, dieses wie aus Granit gebaute genaue Abbild der Partitur ergibt einen Klang, der eben dadurch wirklich schön wird.
Von Vorteil ist auch, dass Klemperer die Geigen teilt, d.h. Erste Geigen links, Zweite Geigen rechts vom Dirigenten, was die Transparenz erhöht und antiphonische Wirkungen verstärkt
Ich hatte das Glück, 1969 und 1970 in London einige der letzten Klemperer-Konzerte zu hören. Es war beeindruckend, welche küntslerische Kraft in diesem riesenhaften, halb gelähmten Körper steckte. Als ich zum ersten Mal erlebte, wie er von zwei starken Orchesterdienern zum Podium geleitet, ja, getragen wurde, war ich nicht nur erschüttert, sondern auch von Zweifeln gepackt: Wie konnte ein Konzert möglich sein? Doch vom ersten Einsatz an wichen die Zweifel dem Bewusstsein, Zeuge großartigen Musizierens zu sein. Klemperer schlug mit der Rechten den Takt sehr genau, die Linke benutzte er zumeist zum Drehen der Partiturseiten. Woher kam dann die Gestaltung? Abgesehen davon, dass Klemperer auch im Alter sehr genau probte, war es sein Gesichtsausdruck – insbesondere die Augen –, der seine Intentionen dem Orchester genau mitteilte. Ich kann das bezeugen, saß ich doch immer hinter dem Orchester.
Dass er auch als Komponist viel zu sagen hat, erlebte ich bei der Uraufführung seiner 2. Symphonie unter seiner Leitung (30. Sept. 1969). Auch wenn Einflüße von Mahler und Schönberg nicht zu überhören sind, handelt es sich keinesfalls um «Kapellmeistermusik».
Es ist der Firma EMI hoch anzurechnen, dass sie die Philharmonia/New Philharmonia-Aufnahmen in einer Serie von CD-Boxen wieder greifbar macht. Die Präsentation ist mustergültig: Alle Angaben über Aufnahmedaten und ‑orte, Produzenten und Erstveröffentlichungen sind angegeben, die Begleittexte sind sehr informativ. Einige Aufnahmen habe ich stichprobenweise mit den originalen LPs verglichen: Die digitale Aufbereitung kommt ohne Kompression, aber auch ohne Aufbauschen des Klanges aus. Lediglich die Präsenz und die Dynamik wurden leicht verbessert, was als durchaus positiv zu bezeichnen ist. Nebenbei bemerkt: Dass es den Technikern in den 60er-Jahren gelungen ist, Klemperers Klangmassen meist ohne Verzerrung auf Vinyl zu bannen, gehört zu den Wundern der Schallplattentechnik!
Besonders zu loben ist die Tatsache, dass die Edition alle Versionen von mehrfach aufgenommenen Werken enthält, was interessante, oft erstaunliche Vergleiche ermöglicht. Als Beispiele seien die Orchestersuiten von Bach und einige Symphonien von Mozart und Beethoven (die Siebente gleich dreimal!) erwähnt.
Zu bemerken ist noch, dass Klemperer die Atmosphäre im Aufnahmestudio nicht besonders schätzte und immer darauf pochte, anschließend an Aufnahmesessionen Konzerte mit dem gleichen Programm zu geben. Auch hier ermöglicht die reiche Ernte an Aufnahmen aufschlussreiche Vergleiche zwischen Studiofassungen und Aufführungsmitschnitten (s.u.).
DISKOGRAPHISCHE ANGABEN
EMI-Edition
Bach, Händel, Rameau, Gluck, Haydn
2 48433 2 (8 CDs)
Mozart (Orchesterwerke) 4 04361 2 (8 CDs)
Mozart (Da Ponte-Opern und Zauberflöte)
4 04378 2 (11 CDs)
Beethoven (Symphonien, Ouvertüren)
4 04375 (10 CDs)
Instrumentalkonzerte (Mozart, Beethoven, Schumann, Brahms, Liszt)
4 04348 2 (6 CDs)
Romantische Symphonien und Ouvertüren
4 04309 (10 CDs)
Brahms (Orchesterwerke und Deutsches Requiem) 4 04338 2 (4 CDs)
Bruckner (Symphonien 4 – 9) 4 04296 2 (6 CDs)
Wagner, R. Strauss 2 48468 2 (5 CDs)
Mahler (Symphonien 2, 4, 7, 9; Lied von der Erde) 2 48398 2 (6 CDs)
Musik des 20. Jhdts (inkl. Werke von Klemperer)
4 04401 2 (4 CDs)
(Enthält eine Hördokumentation (auf englisch) über Klemperer)
EMI-Einzelausgaben
Bach: h‑moll-Messe 9 78315 2 (2 CDs)
Matthäus-Passion 5 67542 2 (3 CDs)
Mozart: Don Giovanni 7 04483 2 (4 CDs)
(Im Gegensatz zu der Mozart-Opernbox enthält diese Ausgabe hochinteressante Probenausschnitte)
Beethoven: Missa solemnis 5 67547 2 (2 CDs)
Fidelio 9 66703 2 (2 CDs)
Wagner: Der fliegende Holländer
5 67405 (2 CDs)
Unbedingt empfehlenswert ist auch eine DVD, die ein Konzert in der Royal Albert Hall (London) mit Beethovens Neunter festhält, eine sehr eindrückliche Aufführung. (Die DVD enthält als Bonus Beethovens Siebente unter Ernest Ansermet.) Diese Aufnahmen dokumentieren das Alterswerk Klemperers. Hier noch eine Auswahl aus früheren Zeiten:
Die Firma Archiphon hat auf 5 CDs sämtliche Schellackplatten Klemperers (1924–1932) mit dem Orchester der Berliner Staatsoper wiederveröffentlicht.
Zwei Mitschnitte der Marke Urania dokumentieren Klemperers Tätigkeit an der Ungarischen Staatsoper. Sie sind beredte Zeugnisse dafür, dass er es dort nicht leicht hatte: Das Orchester reicht bei weitem nicht an den Berliner Klangkörper heran (noch viel weniger an das Philharmonia!), einige der Sänger sind fast so undiszipliniert wie das Publikum … Trotzdem handelt es sich um wertvolle Dokumente; Irrtum vorbehalten sind es die einzigen erhältlichen Theateraufnahmen des Meisters.
Die «Entführung aus dem Serail» wurde 1950 aufgenommen; die Aufführung enthält die damals üblichen Kürzungen, der Dialog wurde auf den CDs weggelassen, gesungen wird auf ungarisch. Deutlich wird beim Anhören die dramatische Spannung, die Klemperer nicht zuletzt durch sein unerbittliches Einhalten des Metrums erzeugt. Sein Osmin (Mihaly Szekely) ist hervorragend, Maria Gyukovics (Konstanze) hat eine sehr schöne Stimme, meistert aber die Koloraturen nicht immer. Sari Gencsys Blondchen singt mit scharfem Ton und sehr ungenau. Endre Rösler (Belmonte) singt schön, aber immer etwas zu laut; sehr gut der Pedrillo von Arpad Kishegyi.
Als Bonus ist eine Aufnahme der 39. Symphonie von Mozart beigegeben, anlässlich eines Konzertes des Ungarischen Radioorchesters von 1949 aufgenommen. Leider wird dieses Dokument durch die sehr approximative Intonation der Bläser (Trio des Menuetts!) verdorben. (Urania URN 22.187, 2 CDs)
Eine weitere CD bringt Auszüge aus einer «Lohengrin»-Aufführung von 1948, ebenfalls auf ungarisch. Ihre Anschaffung ist sehr lohnenswert: Sie zeigt, dass Klemperer – damals wie später – einen von Pathos freien Wagner-Stil pflegte. Außerdem steht mit Jozsef Simándy ein meisterhafter Lohengrin mit wunderschöner Stimme auf der Bühne. (Urania URN 22.147)
Zwischen 1950 und 1958 dirigierte Klemperer mehrmals das RIAS-Symphonie-Orchester Berlin. Die Firma Audite hat sämtliche erhaltenen Dokumente dieser Zusammenarbeit wiederveröffentlicht. Die Sammlung enthält sowohl Mitschnitte wie Studioaufnahmen und ermöglicht interessante Vergleiche mit anderen Aufnahmen gleicher Werke (Beethoven, Mozart, Mahler, Hindemith). Die Überspielungen ab Original-Radiobändern sind ausgezeichnet. (Audite 21.408, 5 CDs)
Einer der schönsten Konzertmitschnitte Klemperers entstand in Amsterdam, am 17. Mai 1956, mit dem Concertgebouw-Orchester und hervorragenden Solisten. Auf dem Prograamm standen die Symphonien 8 und 9 von Beethoven. (Music and Arts 1191, 2 CDs)
Eine äußerst wichtige Ergänzung zur Klemperer-Diskographie liefert die Firma Testament: Eine Serie von Konzertmitschnitten aus der Royal Festival Hall in London, in den meisten Fällen von BBC Radio produziert. Im Mittelpunkt steht ein Beethoven-Zyklus mit allen Symphonien, der Egmont-Ouvertüre und der Grossen Fuge (Fassung für Streichorchester). Dazu eine konzertante Aufführung des «Fliegenden Holländers».
Oft handelt es sich um Aufführungen, die anschließend an Studio-Aufnahmen stattfanden. Auf Einzelheiten einzugehen würde den Rahmen dieses Artikels sprengen; aber allgemein läßt sich sagen, dass die Studioaufnahmen ein getreues Abbild der Partitur, eine Illustration der vom Komponisten geschaffenen Werke darstellen. Die Mitschnitte sind etwas flexibler, stimmungsabhängiger, und man spürt das Fluidum, das aus der Begegnung zwischen Ausführenden und Publikum ausgeht. Einige kleine Ungenauigkeiten sind unvermeidlich, aber nicht störend. Welche Versionen bevorzugt werden, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich persönlich möchte keine missen …
Die Aufnahme von Klemperers letztem Konzert (26. Sept. 1971) enthält von Beethoven die «König Stephan»-Ouvertüre und ein eher entäuschendes 4. Klavierkonzert (Solist: Daniel Adni), sowie eine großartige Aufführung der 3. Symphonie von Brahms.
Auswahl-Diskographie Testament:
Beethoven-Zyklus: SBT 1405–1408, 1177, 1332 (Alle einzeln erhältlich)
«The Last Concert»: SBT2 1425 (2 CDs)
Wagner: Der fliegende Holländer:
SBT2 1423 (2CDs)
Stravinsky: Pulcinella, sowie eine bisher unveröffentlichte Aufnahme von «Petrushka» (Studio) SBT 1156.
Besonders willkommen ist ein Mitschnitt von Klemperers Gastdirigat mit den Berliner Philharmonikern vom 31. Mai 1964 (Bach, Mozart, Beethoven). Das Konzert war ein Triumph. Was die Doppel-CD besonders wertvoll macht, sind die fast 45 Minuten Probenmitschnitte zur «Pastorale», eine seltene Gelegenheit, des Meisters Arbeitsmethoden mitzuverfolgen; denn er war, zumindest in späteren Jahren, nicht bereit, Besucher zu seinen Proben zuzulassen. Nebenbei bemerkt: So schön die Berliner auch spielen, das Niveau des Phiharmonia Orchestra erreichen sie nicht … (SBT2 1217 (2 CDs)
Foto: zVg.
ensuite, August 2013