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Signatur:
Ar 198.31
Für die Konsultation der Unterlagen im Lesesaal vereinbaren Sie bitte telefonisch (043 268 87 50) einen Termin, da die Platzzahl im Lesesaal aufgrund der Corona-Situation beschränkt ist. Der Zugang zum Lesesaal ist nur mit bestätigter Platzreservation möglich.
Ar 198.31
1945–2005
0.01 m
Gottlieb Enrique Iseli (2.2.1913–3.8.1983) wuchs als Sohn einer Spanierin und eines Schweizers in Valencia (Spanien) auf. Als Mitglied der republikanischen Armee nahm er am spanischen Bürgerkrieg teil und diente zuletzt als Hauptmann im Generalstab der Ebro-Armee. 1939 flüchtete er nach Frankreich, wo der interniert wurde. Dank Interventionen seines Vaters konnte er das französische Gefangenenlager verlassen und in die Schweiz kommen. Hier arbeitete er mit der „Centrale Sanitaire Suisse“ (Schweizerische Ärzte- und Sanitätshilfe) zusammen, gründete die „Asociación España Libre“ (Vereinigung Freies Spanien) und später die „Ateneo Democrático Español“, die auf Druck der Behörden aufgelöst werden musste. Die letzten zehn Jahre seines Berufslebens war er verantwortlich für die Abteilung der spanischen Arbeiter bei der „Gewerkschaft Bau und Holz“. Die Jahre bis zu seinem Tod verbrachte er wieder in Spanien, genauer in Llosa de Ranes (Valencia).
Die Unterlagen wurden dem Schweizerischen Sozialarchiv am 15.11.2007 durch Herrn A. Quadranti übergeben.
Der Archivbestand enthält in erster Linie Korrespondenz und Akten verschiedener Organisationen (Vereinigung Freies Spanien, Interessengemeinschaft ehemaliger schweizerischer Spanienkämpfer, Sociedad Española de Beneficencia en Suiza, Centrale Sanitaire Suisse).
Es wurden keine Akten kassiert.
Neuzugänge werden nicht erwartet.
Die vorhandenen Dokumente sind im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs frei zugänglich. Es gelten die ordentlichen Benutzungsbestimmungen des Schweizerischen Sozialarchivs.
Der Bestand wurde im November 2007 von Daniel Röttele bearbeitet.