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Beschreibung des Arbeitsablaufs von der Präparation bis zur Eingliederung der Krone
Zementieren von Oxidkeramik
Um das richtige Befestigungsverfahren für Oxidkeramik auswählen zu können, müssen die Materialeigenschaften berücksichtigt werden.
Die Klasse der Oxidkeramiken besteht aus einphasigen Metalloxiden mit einem geringen (oder keinem) Siliziumoxidanteil. Diese lassen sich in glasinfiltrierte Keramiken auf Kristallbasis (hauptsächlich Aluminiumoxid) und in polykristalline Oxidkeramiken aufteilen. Bei beiden Materialien sind hohe Sintertemperaturen erforderlich.
Dank der erreichten Festigkeit kann auf eine für zusätzliche Stabilität notwendige adhäsive Befestigung verzichtet werden. Somit können konventionelle oder selbstadhäsive Zemente eingesetzt werden. Da selbstadhäsive Befestigungsmaterialien bessere optische Eigenschaften gewährleisten, wird die Verwendung dieser empfohlen. Die Vorgehensweise bei der Oberflächenvorbehandlung ist mit dem Zahntechniker abzustimmen.
Anhand des folgenden Fallberichts von Dr. Gunnar Reich wird gezeigt, wie optimale Ergebnisse im Hinblick auf die Befestigung von Oxidkeramiken erzielt werden können.
Erster Oberkiefermolar mit insuffizienter Compositeversorgung. Aufgrund fortschreitender Sekundärkaries war eine Wurzelkanalbehandlung indiziert. Zur Stabilisierung des Zahns war eine Krone erforderlich, in diesem Fall fiel die Wahl auf eine Keramikkrone. Bis zur definitiven Eingliederung wurde der Patient mit einer provisorischen Krone versorgt.