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|Wichtige Faktoren...|
Die Erde muss gut durchlässig sein, damit sich keine Staunässe am Grund des Pflanzgefäßes bilden kann, die sich auf die Wurzelbildung vieler Arten recht ungünstig auswirkt. Eine gute Kakteenerde soll folgende Bestandteile in gleichem Verhältnis enthalten: gut abgelagerte, alte Kompost- oder Lauberde, verwitterten Lehm, groben, wenn möglich gewaschenen Sand und grobfaserigen Torfmull.
Um mit Sicherheit pflanzliche und tierische Schädlinge auszuschalten, muss die Erde vor dem Pflanzen sterilisiert werden. Zur Auflockerung und besseren Durchlüftung kann man zerschlagenen Ziegel- oder Granitgruß, Kunststoffspäne (Styropor), Perlit oder Biemskies zusetzen. Besonders bewährt hat sich Bimskies, da dieser die Eigenschaften hat, die Feuchtigkeit recht lange festzuhalten, so dass man weniger zu gießen braucht. Man kann die Pflanzgefäße, sofern man hierzu den altbewährten Tontopf verwendet, auch in Bimskies einsenken. Man gießt dann die Pflanze selbst nicht, sondern befeuchtet nur den Bims.
Diese Methode eignet sich besonders für Arten extremer Trockengebiete, die auch während der Sommermonate nur geringer Wassergaben bedürfen.