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Die drei Weiher im Loch sind künstlich angelegt. Staumauern halten das Wasser des Weidtobel- und des Fürtlibachs zurück. Diese schwemmen bei Hochwasser eine beachtliche Menge Material in die Weiher ein, so dass diesen stets die Verlandung droht. Der oberste Weiher bietet Lebensraum für die seltenen Glögglifrösche. Der NVV unterstützt hier ein Artenförderungsprojekt.
Den NVV verbindet eine lange Geschichte mit diesem Gebiet:
1946 wurde im Grundbuch öffentlich beurkundet, dass Landwirt Oskar Geering dem Vogelschutzverein Meise Höngg ein Grundstück als Vogelschutzreservat zur Verfügung stellt. Die Vereinbarung war auf die Dauer von 30 Jahren ausgelegt, während dieser Zeit war der Verein für das Gebiet mit seinen Weihern verantwortlich.
1971 wurden die Dämme des Weidtobel- und des Lochweihers erneuert.
1975 konnte unter Mithilfe von Obestufenschulklassen aus Oberengstringen aus einer nassen Mulde der dritte Weiher wieder hergestellt werden.
1975 beschloss der Gemeinderat von Oberengstringen das Gebiet unter Naturschutz zu stellen. Der Vertrag mit dem Natur- und Vogelschutzverein wurde nach 30 Jahren formell gekündigt. Seine Arbeit konnte der Verein als Pächter des Grundstückes jedoch weiterführen.
1988 mussten die Unterhaltsmassnahmen neu geregelt werden, da die Pflege des ehemaligen Reservates die Möglichkeiten des Vereins überstieg. Nur eine alte Tafel zeugt heute noch vom vergangenen Engagement des NVV Höngg.