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Seit der Islamischen Revolution im Jahr 1979 können Iranerinnen und Iraner Präsident und Parlament wählen. Kandidaten müssen jedoch vom sogenannten Wächterrat konservativer Geistlicher zugelassen werden. Insbesondere Politiker des Reformlagers wurden in der Vergangenheit oft vor der Wahl ausgeschlossen. Das politische System Irans vereint sowohl demokratische als auch theokratische Züge.
Im Iran führt der Präsident die Regierung. Ebrahim Raisi wurde bei der Präsidentschaftswahl im Sommer 2021 mit der geringsten Wahlbeteiligung seit Staatsgründung im Jahr ins Amt gewählt. Auch für die Wahlen 2024 fürchten Experten ein deutlich gesunkenes Interesse, nachdem die Proteste im Herbst 2022 das Vertrauen in das politische System einmal mehr erschütterten.