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Wer reist eigentlich nach Peru? Und welche Orte besuchen die Leute im südamerikanischen Land am liebsten? Genau das hat die peruanische Kommission für die Förderung von Export und Tourismus (Promperú) in einer kürzlich veröffentlichten Studie herausgefunden. Zu den Reisenden, die im Jahr 2018 im Lande unterwegs waren, hat man verschiedene Profile zugeordnet.
Insgesamt hielten sich 2'728'733 ausländische Touristen in Peru auf, was im Vergleich zum Vorjahr einem Wachstum von acht Prozent entspricht. Der Hauptgrund für die Ferien waren private Reisen, gefolgt von Geschäftsreisen (15 Prozent) und der Besuch der Verwandten oder Bekannten (12 Prozent).
Und wohin zog es die Weltenbummler? Am meisten besucht - von 68 Prozent der Reisenden - war die Metropole und Hauptstadt Lima, die an der Pazifikküste liegt und ein Stadtzentrum aus der Kolonialzeit hat. Auf dem zweiten Platz folgt mit 51 Prozent die Stadt Cusco in den Anden, die das Tor zur berühmten Inka-Siedlungsruine Machu Picchu bildet. Danach folgt die Stadt Tacna, die an der Grenze zu Chile liegt und von 33 Prozent der Touristen bereist wurde.
Europäer bleiben am längsten
Während dem Aufenthalt haben die Besucher 2,5 Prozent mehr Geld ausgegeben als noch im Jahr 2017. Insgesamt wurden pro Person also umgerechnet durchschnittlich 990 Franken im Land gelassen. Bei den 15- bis 24-jährigen gab es den grössten Anstieg der Ausgaben. Wo im Vorjahr noch 640 Franken für die Ferien eingeplant waren, stieg der Betrag im 2018 auf 930 Franken.
Durchschnittlich verweilten die Besucher 10 Tage im lateinamerikanischen Land und erkundeten in dieser Zeit drei verschiedene Regionen. 2017 lag die Reisedauer noch bei neun Tagen. Interessant ist, dass die Europäer weit über dem Durchschnitt liegen, denn sie bleiben in der Regel 19 Tage. Den Trip buchten 33 Prozent im Internet. 55 Prozent haben zumindest Teile der Ferien über Online-Kanäle gebucht.