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Im Jahr 2007 beschäftigte sich Mia Bailey erstmals mit der Idee einer grösser angelegten Serie, die im Laufe der unterschiedlichen entstandenen Arbeiten mehr und mehr Gestalt annahm. Der Titel «Flight» hat im Englischen die beiden Bedeutungen Flug und Flucht. So umfassen die verschiedenen Szenen abstrakte Denkprozesse zu Vorstellungen des Gefangenseins oder den Möglichkeiten des Entkommens. Frauen in traditionellen, unterschiedlich farbigen Burkas bewegen sich statuenhaft im Raum und loten ihre Rolle innerhalb der Gruppe aus. Zeitgleich zeigt der andere Bildschirm Hände in bunten Abwaschhandschuhen – Hände, die kleine Spielzeugflugzeuge mit Gleitmittel einreiben, um zwischendurch die Flieger immer wieder in lilafarbene Latexöffnungen zu schieben. Die sexuelle Botschaft ist offensichtlich, das Propellergeräusch weckt Assoziationen an Gewalt. Eine Anspielung an die Geschehnisse des 11. Septembers und damit verbunden die Frage, wann in unseren (Massen-)Medien zu viel gezeigt wird.