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Sie wird organisiert von der OECD/NEA zusammen mit der französischen Entsorgungsorganisation ANDRA. Die Nagra nimmt auch teil.
Die diesjährige Konferenz beschäftigt sich mit der langfristig sicheren Realisierung geologischer Tiefenlager. Programm-Schwerpunkte sind die aktuelle Entwicklung bei der Entsorgung radioaktiver Abfälle und die internationale Zusammenarbeit. Thomas Ernst, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Nagra, wird das Thema aus Schweizer Sicht beleuchten. Darüber hinaus wird das französische Entsorgungsprogramm detailliert vorgestellt und Führungen in verschiedenen Anlagen organisiert.
Die erfolgreiche Umsetzung eines nationalen Entsorgungsprogramms benötigt einerseits, dass die technisch-wissenschaftlichen Grundlagen geschaffen werden. Zentrale Voraussetzungen sind ausserdem, dass die politische Verantwortung wahrgenommen wird und dass zeitgerecht strategische Entscheide auf nationaler Ebene getroffen werden. Die Konferenzreihe beleuchtet seit 1999 die damit verbundenen politischen, sozioökonomischen und ethischen Gesichtspunkte. Sie schafft zudem eine Plattform für den länderübergreifenden Austausch zwischen hochrangigen Entscheidungsträgern aus Politik, Industrie, Aufsichtsbehörden und Entsorgungsorganisationen. Sie wird von den wichtigsten internationalen Organisationen auf dem Gebiet der Entsorgung radioaktiver Abfälle mitgetragen.
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Die ICGR‘16 baut auf den Erfolgen früherer Veranstaltungen in Denver (Facing Common Challenges, 1999), Stockholm (Political and Technical Progress, 2003), Bern (A Common Objective, a Variety of Paths, 2007) und Toronto (National Commitment – Local and Regional Involvement, 2012) auf.