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Lochbihler, der nach seinem Sieg vor einem Jahr in Kairo als Titelverteidiger antrat, sicherte sich die Medaille auch dank einer starken Leistung in der abschliessenden sechsten Passe. Dank dem zweitbesten Wert von 105,8 Punkten behielt er im Kampf um den letzten Podestplatz mit geringem Vorsprung von zwei und drei Zehnteln auf die Nächstplatzierten das bessere Ende für sich. Gold gewann der Tscheche Petr Nymbursky vor dem Chinesen Du Linshu.
Spitzenresultat trotz Kopfschmerzen
Vorerst schien es nicht Lochbihlers Tag zu werden. Wegen gesundheitlichen Problemen rechnete er nicht mit einem Medaillengewinn. «Ich hatte am Morgen Kopfschmerzen, fühlte mich angeschlagen, einfach nicht ganz auf der Höhe. Irgendwie konnte ich es aber doch so zurechtbiegen, dass ich am Start bereit war.»
(SI/dl)
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