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Der Ursprung des Lebens. Wasser ist die Essenz der Vitalität. Ein Gut auf das der Mensch nicht verzichten kann. Das scheinen auch die Grossen bemerkt zu haben.
Besonders aus der Schweiz, das Wasserreservoir Europas, kommen sie. Doch auch in Deutschland, Italien und Frankreich gibt es sie. Die natürlichen Quellen des Wassers.
Die berühmten Süsswasserquellen die man bereits früh zu vermarkten begann sind heute ein beliebtes Gut im Warenhandel. Jedoch haben sie noch nicht die Bedeutung, die sich die grossen Getränkehersteller erhoffen. Die Wirtschaft boomt. Die Umwelt leidet darunter. Immer mehr Pestizide gelangen in die Umwelt und mancherorts sogar ins Trinkwasser. Das saubere Trinkwasser soll rar werden?
Für uns in der Schweiz kaum vorstellbar. Dabei leiden Millionen von Menschen rund um den Globus an den Folgen verschmutztem Trinkwassers. Die Wasserqualität in einigen Ländern der Welt ist erschreckend und nicht zumutbar. Nebst dem, dass nicht einmal alle den Zugang zu frischem Trinkwasser haben.
Die Welt besteht zu 72% aus Wasser, wobei die Ozeane der meiste Teil dieser Fläche ausmachen. Nur ca. 2% des Wasservorkommens auf der Erde sind Süsswasservorkommen. Davon sind nur 0.3% trinkbar. Die Qualität des globalen Trinkwassers nimmt ab.
Dieser Prozess blieb nicht unbeobachtet. Die grossen Konzerne rissen sich fast um die langerhaltenen Süsswasserquellen. Dabei könnte man fast von einer Schlacht sprechen. Im Jahre 1969 kaufte erstmals ein grosser Getränkehersteller namens Nestlé die französische Quelle Grande-Source, besser bekannt als „Vittel“. Dabei blieb Nestlé nicht der einzige Großkonzern, der um das begehrte Gut mitbuhlte.
Hier eine kleine Liste mit Mineralwasser und deren Inhaber:
- 1969 Vittel (Nestlé)
- 1988 Bonaqua (Coca Cola)
- 1992 Perrier (Nestlé)
- 1998 St. Pellegrino (Nestlé)
- 1998 Rhäzünser (Feldschlösschen)
- 2001 Evian (Danone)
- 2001 Volvic (Danone)
- 2002 Valser (Coca Cola)
- 2007 Henniez (Nestlé)
Übrigens. Die Mineralmarke Cristallo und Aproz, die von Migros vertrieben wird, wird national produziert. Die Quelle von Cristallo liegt im Kanton Basel Land. Coop dagegen hat im Jahr 2011 sogar das Mineralwasser Pearlwater mit Sitz im Wallis übernommen.
Der Handel mit Wasser ist weltweit der zweitgrösste Markt der Welt. Im Jahr 2013 wurden mit dem freien Gut einen Umsatz von 3.9 Milliarden Euro erzielt.
Es lebe der Kapitalismus.