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Reiten: Estermann erneut schuldig gesprochen
Springreiter Paul Estermann wurde auch in zweiter Instanz wegen Tierquälerei schuldig gesprochen. Das Luzerner Kantonsgericht bestätigte in wesentlichen Teilen das Urteil des Bezirksgerichts Willisau. Demnach hat der Luzerner seine Pferde «Lord Pepsi» (2015) und «Castlefield Eclipse» (2016) unnötig hart mit der Peitsche traktiert. In zwei Fällen wurde der Springreiter freigesprochen. Estermann wurde zu einer bedingten Geldstrafe von 105 Tagessätzen verurteilt. Der 57-Jährige war seit den Olympischen Spielen 2012 ein sicherer Wert der Schweizer Equipe. Im November 2019 verzichtete er auf die Kader-Zugehörigkeit, damit sich das Team störungsfrei auf die Olympischen Spiele in Tokio vorbereiten kann.