Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03535.jsonl.gz/2202

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Leichtathletik - Usain Bolt überzeugte in Oslo erstmals in dieser Saison. Der Sprintstar gewann beim Diamond-League-Meeting die 200 m in der Jahres-Weltbestzeit von 19,86 Sekunden.
Der 24-Jährige siegte im Regen überlegen und liess der Konkurrenz bei seinem 14. Sieg in Serie über die halbe Bahnrunde keine Chance. Letztmals hatte er in Brüssel 2007 eine Niederlage kassiert. Sofern Bolts Aufwärtstrend weiter anhält, wird er sich an den Weltmeisterschaften in Daegu Ende August wieder in alter Stärke präsentieren.
Der dreifache Welt-, Olympiasieger und Weltrekordhalter hatte die Begründung für die - gemessen an seinen Weltrekorden - mässigen Leistungen zum Saisonbeginn schon vor dem Meeting verbreitet: "Ich habe zwar mehr Muskulatur und weniger Gewicht. Das wird sich schon positiv auswirken. Aber die lange Pause hat mich ein bisschen unsicher gemacht. Ich war seit Olympia nicht mehr so nervös." Bolt bestritt wegen des verletzungsbedingten Unterbruchs in Oslo sein erstes 200-m-Rennen seit 13 Monaten. Im Jahr 2011 ging er zum dritten Mal an den Start. In Rom und Ostrava hatte er sich über 100 m jeweils in 9,91 Sekunden durchgesetzt.
Das Publikum im dank Bolt gefüllten Stadion beklatschte drei Jahres-Weltbestleistungen. Der Steepler Paul Kipsiele Koech blieb in 8:01,83 nur knapp über der Acht-Minuten-Marke. In seiner Karriere hat diese Schallmauer bereits sechsmal durchbrochen, letztmals 2007 in Brüssel. Über 800 m der Frauen lief die Marokkanerin Halima Hachlaf mit 1:58,27 eine Saisonbestmarke. Die 22-jährige Schwester von Mittelstreckler Abdelkader Hachlaf kam auf der Zielgeraden ohne Mühe an Weltmeisterin Caster Semenja (SA) vorbei. Zu Abschluss sorgte Bolt mit 19,86 für den Höhepunkt des Abends.
Den Hürdensprint der Frauen gewann in einem ausgedünnten Feld die Norwegerin Christina Vukicevic. Die Konkurrentin von Lisa Urech gewann in 12,79 Sekunden und war somit fünf Hundertstel schneller als die Schweizerin in Rom. Urech absolviert derzeit die Prüfungen für die Berufsmaturität.
SDA-ATS