Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03514.jsonl.gz/237

Die Preise sind in den drei Monaten bis Ende Juli um 2,1 Prozent auf Jahresbasis gestiegen, im Vergleich zu einem Plus von 2,6 Prozent im zweiten Quartal, wie Halifax am Montag mitteilte. Einen Höchstwert hatte die Preissteigerung im März 2016 mit 10 Prozent erreicht.
Der Bericht von Halifax ist nur der jüngste, der auf eine Abschwächung im Häusermarkt hinweist. Die Hypothekenzusagen befinden sich auf einem Neun-Monate-Tief, und Nationwide Building Society hatte in der letzten Woche erklärt, der Markt sei "gedämpft." Allerdings steigen die Preise noch immer - wenn auch in einem geringeren Ausmass - was an einem Mangel an zum Verkauf stehenden Häusern liege.
Zwar war das Job-Wachstum in Grossbritannien stark, aber das führte nicht zu einem nennenswerten Anstieg der Löhne. Damit werden die Konsumenten deutlicher durch die stärkere Inflation belastet. Halifax zufolge ist das ein Grund für die Abschwächung am Häusermarkt, allerdings verweist die Gesellschaft auch auf Steueränderungen im Jahr 2016 und das Problem, dass sich viele potenzielle Käufer nach Jahren starker Preissteigerungen einen Hauskauf nicht mehr leisten können.
(Bloomberg)