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Der Friedhof ist im Besitz der katholischen Kirchgemeinde, wird aber von der Gemeinde betrieben. Das dominante Gedenkkreuz erinnert an Volksmissionskampagnen.
Mitte des 19. Jahrhunderts war nicht nur die alte Pfarrkirche viel zu klein, auch im Friedhof rund um die Marienkirche gab es längst keinen Platz mehr. Die minimale Grabesruhe konnte nicht mehr eingehalten werden.
Kaum war das Grundstück für die neue Pfarrkirche 1856 bestimmt, wurden dort schon die ersten Bestattungen vorgenommen, also noch bevor der Kirchenbau beschlossen war.
Vor dem Bau der Leichenhalle durch die Gemeinde 1965 diente der Raum unter der Empore in der Pfarrkirche, in dem heute die Marienkapelle zum Gebet einlädt, sowohl als Materialdepot für den Totengräber wie auch als Leichenraum.