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Dabei haben sich die technischen Verbesserungen zur Behebung der Unterdruckprobleme in der Abgasstrecke, die nach der Kampagne im Frühling 2005 vorgenommen worden waren, bewährt. Hingegen drang während des Einschmelzens der letzten Fässer Wasser aus dem Kühlsystem der Ofenummantelung in die Brennkammer ein. Um Folgeschäden zu verhindern wurde der Ofen etwas früher als ursprünglich vorgesehen geregelt abgestellt. Die radiologische Sicherheit wurde dabei nicht tangiert. Im Plasmaofen werden die radioaktiven Abfälle zusammen mit Glas bei einigen tausend °C thermisch zersetzt und eingeschmolzen. Dabei entsteht ein chemisch resistenter, schwer auslaugbarer Glaskörper, und das Abfallvolumen wird um den Faktor 5 bis 10 reduziert.
Quelle
M.E. nach Zwilag, Medienmitteilung, 5. Dezember 2005