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Grossen Anteil daran hatte der Einbruch der Entenfleischerzeugung um mehr als ein Fünftel auf nur noch 56'000 t. Grund war die Geflügelpest im Südwesten Frankreichs, der viele der dortigen Bestände von Enten - aber auch Gänsen - zum Opfer fielen und die wochenlange Transport- und Produktionsverbote erforderlich machte.
Rückläufig war im Vergleich zum ersten Jahresdrittel 2016 aber auch die französische Truthahnfleischproduktion, und zwar um 3,4% auf 112'000 t. Das Minus wäre noch viel stärker ausgefallen, wenn die Tiere nicht ein höheres Schlachtgewicht im Vergleich zum Vorjahr aufgewiesen hätten, denn die Zahl der zerlegten Truten fiel um 9,0% geringer aus.
Etwas zulegen konnte dagegen die wichtigste Geflügelfleischart in Frankreich, das Pouletfleisch. In diesem Segment änderten sich zwar die Schlachtungszahlen gegenüber den ersten vier Monaten von 2016 kaum. Jedoch gelangten die Tiere schwerer ins Schlachthaus, so dass die Fleischproduktion um 2,1 % auf 351'000 t wuchs.
Trotz Vogelrippe war Geflügelfleisch bei den französischen Konsumenten gut gefragt. Im ersten Quartal 2017 lag der Verbrauch laut Schätzung der Pariser Statistiker um 7,9% über dem vergleichbaren Vorjahresniveau. Da die heimische Produktion rückläufig war, führte der grössere Bedarf zu einem Anstieg der Geflügelfleischimporte um 3,4% auf 152'500 t. Die französischen Ausfuhren stiegen dagegen nur leicht, und zwar um 0,8% auf 130'500 t.