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Die Bestenliste 1.2013 der Deutschen Schallplattenkritik ist erschienen
15.02.2013 Die neueste Vierteljahresliste des "Preises der deutschen Schallplattenkritik" liegt vor. Sie präsentiert die besten Tonträger-Neuheiten aus dem letzten Quartal des Jahres 2012, ermittelt von 145 Juroren in 29 Kategorien.
29 Titel konnten sich diesmal auf der Bestenliste platzieren, neben Musik-Produktionen aller Sparten auch eine Hörbuch-Edition mit Rundfunk-Raritäten ("Die Bibliothek der Autoren") und ein Kinder-Hörspiel ("Das fliegende Kamel" nach Paul Maar).
In der Kategorie DVD-Video wurden Paul Smacznys Filmprojekt über Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra sowie eine Live-Produktion mit der Lucky Peterson Band ausgezeichnet.
In Pop und Rock gehört diesmal Bob Dylan mit einem knorrigen Alterswerk zu den Besten der Besten, neben, unter anderen, der New Yorker Gruppe Grizzly Bear.
Im Jazz siegten der Tenorsaxophonist Grant Stewart und das Duo von Heinz Sauer und Michael Wollny, in der traditionellen ethnischen Musik hat sich die magische Stimme Urnas durchgesetzt.
Zum wiederholten Mal siegte der Dirigent Andris Nelsons mit dem City of Birmingham Orchestra, auch der Bariton Christian Gerhaher ist mit seinem Album "Romantische Arien" wieder dabei. Einige der ausgezeichneten Projekte widmen sich Werken abseits des Standard-Repertoires, darunter die Aufnahme des Violinkonzerts von Ermanno Wolf-Ferrari mit dem jungen Geiger Benjamin Schmid, die Erstaufnahme der Oper "Artaserse" von Leonardo Vinci mit dem Ensemble Concerto Köln, Kammermusiken von August Klughardt, eingespielt vom Pleyel Quartett Köln sowie Motetten von Arnold Mendelssohn mit dem SWR Vokalensemble Stuttgart.
Bei den historischen Aufnahmen setzte sich das Second Viennese School Project durch, in der Kategorie Blues der ungekrönte König des Genres, B.B. King, mit einer Leistungsschau auf 10 CDs und in der Weltmusik der brasilianische Favelas-Rebell Criolo.
Ausserdem haben es der Rapper Kendrick Lamar, die Komponisten Yann Robin und Danny Elfman, die Liedermacherin Heike Kellermann, das Ensemble Aurora, der Pianist Yevgeny Sudbin und der jüdische Songwriter Daniel Kahn auf die Bestenliste geschafft.
dsk
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