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Zur Gesichtsstraffung gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Mit dem natürlichen Alterungsprozess kommt es im Gesicht zu Veränderungen. Diese können in Abhängigkeit von der Veranlagung ab dem 30. bis 35. Lebensjahr entstehen. Zum einen wird die Hautqualität schlechter und es bilden sich am Anfang kleine Fältchen und später dann tiefe und permanente Falten. Zusätzlich erschlafft die Haut und bewegt sich der Schwerkraft entsprechend nach unten. Dies führt zum Absinken der Gesichtskonturen und zur Bildung von Hautüberschuss am Kinn (Hängebäckchen oder „Jowls“) und auch am Hals. Das Volumen des Unterhautfettgewebes nimmt ab und das Gesicht verliert die jugendliche Fülle.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dem Alterungsprozess entgegen zu wirken.
Die Hautqualität kann durch spezielle Cremes, Peelings oder durch Lasertherapien verbessert werden. Ebenso führt eine Eigenfettunterspritzung zu einer deutlichen Verbesserung der Hautqualität.
Die Volumenverluste vor allem im Bereich der Wangen, der Nasolabialfalten und der Marionettenfalten neben dem Mund können mittels Hyaluronsäurefillern aufgefüllt werden. Diese resorbieren sich nach ca. vier bis sechs Monaten und müssen in regelmässigen Abständen gespritzt werden. Die Alternative ist die Volumenauffüllung mit Eigenfett. Ca. 80 % des injizierten Fettes im Gesicht bleiben in der Regel dauerhaft.
Ein Mittelgesichtslift stellt eine Erweiterung einer Unterlidstraffung dar, bei dem zusätzlich der Wangenbereich angehoben und gestrafft wird. Dieses erfolgt über einen Schnitt am Unterlid. Das angehobene Mittelgesicht wird wieder am Knochen fixiert.
Mit einem Mittelgesichtslift kann dem Hervortreten von Tränensäcken, einer prominenten Tränenrinne und einer Vertiefung der Nasolabialfalten entgegengewirkt werden.
Bei ausgeprägter Augenbrauenptose und/oder vermehrter störender Furchung der Stirn wird eine Stirnstraffung, auch Stirnlift genannt, empfohlen. Hierbei handelt es sich um eine Straffung der Stirn, welche mittels Resektion überschüssiger Haut und Durchtrennung der furchenbildenden Muskulatur erreicht wird. Heutzutage wird ein Stirnlift in der Regel endoskopisch gemacht, um grosse Narben am Haaransatz zu vermeiden. Über mehrere kleine Schnitte am Haaransatz wird die gesamte Stirn geliftet und die Augenbrauen insgesamt abgehoben.
Stv. Klinikdirektorin, Leitende Ärztin, Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie
Leitende Ärztin, Brustzentrum
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