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Die im Buch Mirroring Effects: Tales of Territory behandelten Fallstudien legen in erzählerischer Form dar, wie heutige Urbanisierungsprozesse, insbesondere aufgrund der ökonomischen Globalisierung, zur Organisation des Territoriums beitragen. Die beinahe unglaubhaft erscheinenden wahren Geschichten tragen zu einem Verständnis gegenwärtiger Restrukturierungsprozesse sozialer und physischer Räume bei – in den geographischen Weltregionen, die allgemein unter den Bezeichnungen ‘Globaler Süden’ und ‘Globaler Norden’ zusammengefasst werden. Während die zwei Teile des Buchs diesem politischen und ökonomischen ‘Äquator’ folgen, beginnen die Erzählungen genau diese Unterscheidung zu hinterfragen. Die Expansion der freien Marktwirtschaft macht deutlich, dass der einfache Gegensatz zwischen entwickelten und sich in Entwicklung befindlichen Gebieten kaum mehr zu vertreten ist. Die Erzählungen, die den Leser auf eine Reise um den Globus nehmen, von Addis Abeba, Mumbai, Kairo, São Paulo, Dubai, Berlin, Paris bis nach Shanghai, machen deutlich, wie unterschiedlich die scheinbar generischen Kräfte der neoliberalen Ökonomie auf lokale Gegebenheiten einwirken. Beleuchtet werden sowohl die physischen Merkmale eines sich derzeit abspielenden territorialen Wandels als auch jene sozialen Transformationen, die der geo-ökonomischen Ordnung – in all ihren Facetten – unterliegen.