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Laut dem Sprecher des Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet, schoss der Jugendliche mit einem Gewehr im Lycée Alexis de Tocqueville. Er habe zudem eine Pistole, einen Revolver und zwei Handgranaten bei sich gehabt, hiess es aus Polizeikreisen.
Das Innenministerium verschickte nach den Schüssen an der Schule eine Anschlagswarnung über eine Handy-App. Der Regionalpolitiker Christian Estrosi sagte der französischen Nachrichtenagentur AFP, dass die Ermittlungen nicht auf einen Terrorakt hindeuteten.
Der Festgenommene war den Sicherheitsbehörden nach ersten Angaben bislang nicht bekannt. Offen war zunächst auch, ob alle Waffen des Jugendlichen funktionsfähig waren.
Die Einsatzkräfte suchten noch nach einem möglichen weiteren Beteiligten, erläuterte Brandet. Bislang gebe es aber keine Bestätigung dafür, dass es tatsächlich einen zweiten Täter geben könnte.
In allen Schulen von Grasse wurden Vorsichtsmassnahmen ergriffen, die Schüler durften die Einrichtungen nicht verlassen. Die örtliche Schulbehörde forderte Familien auf, sich nicht zu den Schulen zu begeben. (viw/sda/dpa)
Etwa 1500 Bewohner mehrerer Ortschaften im Nordosten Spaniens haben ihre Häuser wegen eines ausser Kontrolle geratenen Waldbrandes teils fluchtartig verlassen müssen. Die Flammen in der Region um den Ort Añón de Moncayo etwa 70 Kilometer westlich der Grossstadt Saragossa würden von starken Windböen immer wieder angefacht, sagte ein Feuerwehrmann im staatlichen spanischen Fernsehsender RTVE am Sonntag. Zudem ändere sich die Windrichtung dauernd. Die Lage sei kritisch.