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PUBLICA informiert Geschlossene Vorsorgewerke
Das Parlament hat den Änderungen im PUBLICA-Gesetz zugestimmt
Um die Jahrtausendwende verselbständigte der Bund zahlreiche seiner Betriebe, beispielsweise die Swisscom oder die RUAG, sowie angeschlossene Organisationen wie die SRG. Dabei beliessen diese Unternehmen ihre ehemaligen Mitarbeitenden, die heutigen rentenbeziehenden Personen, in geschlossenen Vorsorgewerken in der Pensionskasse des Bundes PUBLICA. Diese sieben geschlossenen Vorsorgewerke bestehen ausschliesslich aus rentenbeziehenden Personen. In diesen Vorsorgewerken hat es somit keine einzahlenden versicherten Personen. Um die finanzielle Stabilität trotz anhaltend tiefem Zinsniveau und gestiegener Lebenserwartung zu gewährleisten, hat das Parlament den Änderungen des PUBLICA-Gesetzes zugestimmt. Die Gesetzesänderungen sehen vor, dass der Bund bei einer Unterdeckung von fünf oder mehr Prozent eine Sanierungseinlage in die betroffene Vorsorgeeinrichtung leistet. Allenfalls verbleibende Mittel aus Sanierungsbeiträgen werden in den Bundeshaushalt beziehungsweise in das Vorsorgewerk Bund zurückfliessen, wenn keine rentenbeziehenden Personen mehr im Vorsorgewerk sind. Somit können die rentenbeziehenden Personen der geschlossenen Vorsorgewerke beruhigt in die Zukunft blicken – ihre Renten sind gesichert. Per Ende Jahr 2021 ist einzig das geschlossene Vorsorgewerk «Nur Rentner – freiwillig Versicherte» mit einem Deckungsgrad von 98.3% in Unterdeckung. Die übrigen sechs geschlossenen Vorsorgewerke weisen einen Deckungsgrad von über 100% auf.