Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03269.jsonl.gz/2883

Die Abflusskapazitäten der beiden Gewässer seien zu gering, hiess es in einer Mitteilung des Kantons Obwalden vom Donnerstag. Zudem seien die bestehenden Geschiebesammler sowie die Furt Rütimatt nicht robust genug, um bei starkem Hochwasser ordnungsgemäss zu funktionieren. Bei Hochwasserereignissen könnten die Systeme versagen.
Das Projekt sieht Massnahmen vor wie unter anderem die Instandstellung des Geschiebesammlers Ledi sowie die Erneuerung des Furt Rüttimatt. Die Gesamtkosten für das Projekt beliefen sich auf 19,6 Millionen Franken. Neben dem Kanton Obwalden beteiligten sich auch der Bund, der Kanton Nidwalden sowie die Gemeinden Kerns und Ennetmoos an den Kosten.
Für den Kanton verbleibt laut Mitteilung ein Kostenanteil von 3,17 Millionen Franken. Obwalden trage jedoch höchstens 0,95 Millionen Franken, da der Beitrag des Bundes je nach Höhe des Schwerfinanzierungszuschlags und der erbrachten Mehrleistungen zwischen 35 und 65 Prozent variiere, hiess es.
Die Gemeinde Kerns habe bereits im November 2023 einen Kredit genehmigt. Nun beantragt der Kanton Obwalden einen Beitrag beim Kantonsrat. Das Projekt soll in der Mai-Session behandelt werden. Der Baustart ist voraussichtlich im Herbst oder Winter 2025 vorgesehen und soll bis 2027 andauern.