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Das Projekt Gemeindereform nahm seinen Anfang im Rahmen von 1997 "Luzern '99". Es war ein umfassendes Reorganisationsprojekt des Kantons Luzern und umfasste Verwaltungs- und Behördenreformen, Privatisierungen, Teilprivatisierungen und eine Strukturreform der Gemeinden. 1999 war "Luzern '99" abgeschlossen; die Strukturreform der Gemeinden lief unter dem neuen Namen "Gemeindereform 2000+" weiter.
Mit der Strukturreform verbunden waren die Reform des Finanzausgleichssystems und eine Enflechtung der Aufgaben und Finanzströme zwischen dem Kanton und den Gemeinden.
Mit der Änderung des Finanzausgleichsgesetzes 2013 wurde geregelt, in welcher Grössenordnung der Kanton Beiträge an Gemeindefusionen und für die kommunale Zusammenarbeit in Zukunft sprechen kann.
Mit der Revision des Finanzausgleichsgesetzes verfolgte der Regierungsrat das Ziel, Strukturreformen im Kanton Luzern zu ermöglichen. Politische Strukturen sollen den Gemeinden wirtschaftliche Unabhängigkeit, Handlungsfähigkeit und Bürgernähe ermöglichen und zugleich auch die Grundlage für Zusammenarbeitsprojekte schaffen.