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Vor exakt 2 Jahrzehnten sorgte Gianna Hablützel-Bürki an den Olympischen Sommerspielen in Sydney für ein grosses Schweizer Ausrufezeichen: Der damals 30-jährigen Baslerin gelang in der Verlängerung des Halbfinals gegen die Russin Tatjana Logunowa den entscheidenden Treffer zum 13:12, wodurch der Gewinn einer Medaille an Olympia feststand.
Im Final gegen die spätere Olympiasiegerin Timea Nagy aus Ungarn führte Hablützel-Bürki noch mit 6:3, verlor dann aber 11:15. Zwei Tage später folgte mit dem Team erneut der Sprung aufs Podest als Zweite. Der Gewinn von Einzel-Silber in der australischen Metropole ist der grösste Erfolg in der Karriere der Degenfechterin, die mit ihrer Art zuweilen auch aneckte.
Hablützel-Bürki galt als Einzelkämpferin. So kam es 1996 zu einem Zerwürfnis mit der Fechtgesellschaft Basel und zwischen 2004 und 2007 war sie mit dem Schweizerischen Fechtverband zerstritten, mit welchem sie sich aber wieder versöhnt hat.
Aktiv in der Politik nach der Karriere
Nachdem Hablützel-Bürki ihre Laufbahn im Februar 2012 nach 27 Jahren beendet hatte, startete sie ihre Laufbahn in der Politik. Seit Februar 2017 sitzt die heute 50-Jährige für die SVP als Mitglied im Grossen Rat von Basel-Stadt. 2019 kandierte sie für den Ständerat, wurde aber nicht gewählt.