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Nass, dreckig und technisch anspruchsvoll. Der zweite Lauf des EKZ-Cups in Andwil vom vergangenen Sonntag erinnerte schon eher an ein Radquerrennen als an ein Mountainbikewettkampf. Dem Roggliswiler Lukas Winterberg war es egal. Er fühlt sich bei solchen Bedingungen besonders wohl und lieferte eine entsprechende Vorstellung ab. Nach hektischen Minuten vor dem Start, in denen es Winterberg praktisch mit einer Punktlandung gerade noch an den Start schaffte, indem er das Warmfahren auf 20 Sekunden beschränkte, fuhr er während dem Rennen hochkonzentriert und praktisch ohne Zwischenfälle seine Runden. Am Ende feierte er mit beinahe vier Minuten Vorsprung einen überlegenen Sieg vor dem mehrfachen Medaillengewinnen an Welt- und Europameisterschaften Ralph Näf. "Ich war am Ende selber etwas überrascht, wie gross mein Vorsprung war. Während dem Rennen hatte ich nie das Gefühl, dass ich derart überlegen unterwegs war. Aber es ist auf jeden Fall ein besonderen Highlight, wenn man einen Fahrer wie Ralph Näf auf diese Weise auf Platz zwei verweisen kann. Der dritte Rang ging an Michael Wildhaber.
Bereits einen Tag zuvor bei der Hultegg-Stafette war Lukas Winterberg auf dem Mountainbike der Schnellste. Zusammen mit einer Fünfermannschaft gewann er diesen Wettkampf und lieferte mit der Bestzeit auf der MTB-Strecke einen entsprechenden Anteil zu diesem Sieg.