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Willkommen - Birrhard aber herzlich!
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Das lang gestreckte Strassendorf liegt am Ostrand des ausgedehnten und landwirtschaftlich intensiv genutzten Birrfelds. Das Dorf besteht aus den Ortsteilen Oberdorf im Süden, Unterdorf im Zentrum und Innlauf im Norden. Unmittelbar östlich der Bebauung fällt die Ebene steil zum Ufer der Reuss ab, der Höhenunterschied beträgt dabei rund fünfzig Meter. Die Reuss bildet die östliche Gemeindegrenze und fliesst hier durch eine rund hundert Meter breite Schlucht.
Der höchste Punkt liegt auf 412 Metern, der tiefste auf 340 Metern an der Reuss.
Nachbargemeinden sind Mülligen im Norden, Birmenstorf im Osten, Wohlenschwil und Mägenwil im Süden, Brunegg im Südwesten sowie Birr und Lupfig im Westen.
Geschichte
Wie und wann das Dorf entstanden ist, weiss man leider nicht genau. Es wird erstmals erwähnt im Jahre 1254 mit den übrigen Eigenämter Gemeinden. Der Weiler Innlauf mit seinen fünf Häusern dürfte aber älter sein. Eine urkundliche Notiz besagt, dass von hier ein Seitenarm der Reuss zu den Mühlwerken von Mülligen führte. Auch der zu jener Zeit schon genannte Müliweg, der den Innlauf mit Mülligen verbindet, ist erwähnenswert. Ferner befand sich auch das frühere Gemeindehaus, auch Spittel genannt, im Innlauf. Es diente minderbemittelten Familien als Obdach und stand an der Stelle der heutigen Liegenschaft von Fräulein Frida Wüst. Die Parzelle auf der das Haus stand, wird heute noch Spittelmatt genannt. Ob auch die südwestlich davon liegenden Landparzellen Speetelacher in diesem Zusammenhang stehen, ist nirgends ersichtlich.
Erwähnenswert ist auch der Grabfund im Jahre 1925 mit Beigabe eines Schwertes, Rittersporen und Lanzenspitze. Es soll aus der Zeit der Allemannen stammen, also aus dem 8. Jahrhundert.
Quelle: Dorfchronik Birrhard 1991