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DLS - dynamic light scattering für Zetapotential und Partikelgrössen
Mittels dynamischer, statischer und elektrophoretischer Lichtstreuung also Dynamic light scattering oder kurz DLS werden Partikelgrösse, Zetapotential und Molekulargewicht von Partikeln und Molekülen bestimmt.
- Grössenbereich der Partikelgrössen-Bestimmung: ca. 0.3nm bis 10mm
- Grössenbereich für Zetapotential-Bestimmungen: ca. 3.8nm bis 100mm
- Bereich der Molekulargewichtsbestimmung: ca. 342Da bis 4000 kDa
Suisse Technology Partners verfügt über einen Zetasizer NanoZS (ZEN 3600) mit NIBS (Non-Invasive Back Scatter) Optik. Wir haben die Methode GxP qualifiziert.
Wie kann Zetapotential mittels dynamic light scattering ermittelt werden
Die Partikelgrössenbestimmung erfolgt mittels Dynamischer Lichtstreuung (DLS). DLS beruht auf der Brown’schen Molekularbewegung. Diese ständige, eigenmächtige thermische Bewegung kleiner Partikel und Moleküle führt zu einer grössenabhängigen Diffusionsgeschwindigkeit. Sie wird durch Bestrahlen einer Probe mit einem He-Ne-Laser (l = 633nm) verfolgt und über komplexe Berechnungsalgorithmen in Partikelgrössen und -verteilung umgerechnet.
Geladene Partikel oder Moleküle in Lösung bewegen sich im elektrischen Feld in Richtung einer Elektrode. Ihr Zetapotential, die Ladung des Partikels oder Moleküls in Lösung, wird durch Messen der Bewegungsgeschwindigkeit im elektrischen Feld mittels elektrophoretischer Lichtstreuung bestimmt. Diese Bewegungsgeschwindigkeit ist proportional zum Zetapotential und der angelegten Feldstärke. Bei bekannter Feldstärke lässt sich das Zetapotential über etablierte mathematische Zusammenhänge berechnen.
Die Messung des absoluten Molekulargewichtes von Makromolekülen bedient sich der SLS (statische Lichtstreuung). Basierend auf der Theorie, dass grössere Moleküle eingestrahltes Licht mehr streuen als kleine Moleküle, beruht die Bestimmung des absoluten Molekulargewichtes auf der Theorie, dass sich die Intensität des Streulichtes proportional zum Molekulargewicht des Moleküls verhält.