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In Washington DC, wo nur noch 20 Delegierte zu vergeben waren, hatte es kaum noch Wahlkampf der beiden Lager gegeben. Clinton gewann erwartungsgemäss klar, nach Angaben von US-Sendern mit rund 79 Prozent der Stimmen. Für Bernie Sanders hatten sich etwa 21 Prozent ausgesprochen.
Die Demokraten wie auch die Republikaner hatten in 50 Staaten, fünf Aussengebieten und in der Hauptstadt ihren Kandidaten ausgesiebt. Clinton gewann bei den Demokraten 34 dieser 56 Wahlen, Sanders 22.
Die frühere First Lady wird aller Voraussicht nach im Kampf um das Weisse Haus am 8. November gegen ihren republikanischen Konkurrenten Donald Trump antreten. Die Republikaner hatten ihre Vorwahlen bereits abgeschlossen. Endgültig werden Parteitage im Juli über die Kandidaturen entscheiden.
Sanders hat angekündigt, seinen inhaltlichen Kampf bis zur Convention in Philadelphia nicht aufgeben zu wollen. Er sagte noch am Dienstag, die "politische Revolution" werde weitergehen. Für Donnerstagabend (Ortszeit) ist eine Videokonferenz des Senators von Vermont aus seinem Heimatort angekündigt./ki/dm/DP/edh
(AWP)