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Medienmitteilungen
18. November 2011 21:27 CET
Novartis setzt sich für die laufenden Verhandlungen ein
- Novartis nimmt an einem konstruktiven Dialog mit den Regierungen der beiden Kantone Basel-Stadt und Waadt und dem SECO teil. Die hochrangig besetzte Arbeitsgruppe plant eine Reihe von Besprechungen und soll erstmals am 21. November 2011 in Lausanne zusammentreten.
- Das Konsultationsverfahren zwischen den Arbeitnehmervertretern des Werks Nyon/Prangins und dem Management von Novartis verläuft parallel und wird bis 16. Dezember 2011 dauern.
- Joseph Jimenez, CEO von Novartis, traf am Freitagnachmittag mit Mitarbeitenden des Standorts Nyon zusammen.
- Novartis erinnert daran, dass das Unternehmen in die Standorte in mehreren Schweizer Kantonen investiert und dafür bedeutende Beträge bereitstellt.
Basel, 18.11.2011 - Joseph Jimenez, CEO von Novartis, traf am Freitagnachmittag mit Mitarbeitenden des Standorts Nyon zusammen. Im Verlauf dieses Treffens unterstrich Joseph Jimenez seine Hoffnung, den Standort Nyon nicht schliessen zu müssen. Er betonte jedoch, dass der Standort derzeit wirtschaftlich nicht tragbar sei. Es seien Vorschläge erforderlich, um die finanzielle Lage des Standorts zu verbessern. «Die Gespräche mit der Regierung des Kantons Waadt und des Bundesrates sind sehr konstruktiv», meinte er. «Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass unser Unternehmen mit einer schwierigen Zukunft konfrontiert ist und die Kosten reduzieren muss, wenn es weiterhin aktiv in Forschung und Entwicklung investieren soll.» Er forderte die Mitarbeitenden auf, innovative Vorschläge zu machen, wie die Kosten am Standort Nyon weiter gesenkt werden können. Joseph Jimenez erklärte, er würde alle Vorschläge sorgfältig prüfen, auch wenn er den Erfolg der Bemühungen nicht gewährleisten könne.
Novartis führt gegenwärtig einen konstruktiven Dialog mit den Regierungen der beiden Kantone Basel-Stadt und Waadt sowie dem SECO, um eine Reihe von Fragen zum OTC-Produktionsstandort Nyon/Prangins sowie zu den Plänen für den Novartis Campus in Basel zu erörtern.
Im Rahmen dieses Dialogs wurde am 11. November 2011 eine hochrangige Arbeitsgruppe gebildet. Die Gruppe umfasst führende Mitglieder der Regierungen der beiden Kantone Basel-Stadt und Waadt sowie Vertreter des SECO und von Novartis. Die erste einer Reihe von Besprechungen ist für den 21. November 2011 geplant.
Das Konsultationsverfahren zwischen den Arbeitnehmervertretern des Werks Nyon/Prangins und dem Management von Novartis verläuft parallel und wird bis 16. Dezember 2011 dauern.
Bezüglich des Ausbaus des Novartis Campus in Basel wiederholte das Unternehmen, dass alle Vorschläge der Regierung Basel-Stadt, wie im Rahmen der Besprechung mit den Regierungsvertretern am 31. Oktober 2011 abgesprochen, genau und umfassend geprüft würden.
Novartis wird alle Vorschläge und Anregungen der Mitarbeitenden, der Arbeitnehmervertreter in der Konsultationsgruppe und der Behörden eingehend prüfen. Das Unternehmen ist bereit, Antworten auf alle vorgeschlagenen Ideen zu geben. Es liegt im Interesse aller betroffenen Parteien, Lösungen zu finden, die mit unserer Gesamtverantwortung gegenüber unseren Stakeholdern vereinbar sind. Zu ihnen gehören Patienten, Mitarbeitende, Ärzte und Forscher, Kunden, Lieferanten, Aktionäre, Behörden und lokale Gemeinden auf der ganzen Welt.
Novartis beteiligt sich vertrauensvoll an dieser positiven und konstruktiven Diskussion und erwartet, dass die anderen Parteien dieselbe Einstellung mitbringen. Dazu gehört auch die Einhaltung der Geheimhaltungsklausel während des laufenden Konsultationsverfahrens. Novartis bittet alle Parteien, dem Konsultationsverfahren eine Chance zu geben. Dies ist im besonderen Interesse unserer Mitarbeitenden in Nyon und der übrigen Schweiz.
Novartis ist bestrebt, alle 13`000 Mitarbeiter in Nyon/Prangins, in Basel und an den übrigen Schweizer Standorten, sowie die 121'000 Mitarbeiter im Ausland verantwortungsvoll zu behandeln. Vor diesem Hintergrund ist zu unterstreichen, dass wir den Erfolg des Unternehmens durch die Kostenreduktion und die Aufrechterhaltung unserer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig sichern und damit die langfristigen Interessen unserer Mitarbeitenden sowohl in der Schweiz als auch im Ausland schützen.
Im Übrigen erinnert Novartis daran, dass das Unternehmen erhebliche Beträge in die Standorte in mehreren Schweizer Kantonen investiert. Bezüglich des Kantons Basel betont Novartis, dass Basel das weltweit grösste Forschungs- und Entwicklungszentrum des Unternehmens bleiben soll. Die Pläne bezüglich des Novartis Campus in Basel werden nicht geändert.
Über Novartis
Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz) und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, ophthalmologischen Produkten, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen, rezeptfreien Medikamenten und tiermedizinischen Produkten. Novartis ist das einzige global tätige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2010 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 50,6 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 9,1 Milliarden (USD 8,1 Milliarden unter Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) in Forschung und Entwicklung. Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 121 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.
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