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Offensichtlich kann es gar nicht genug Rom geben:
- Rom Nr. 1 ist heute eine leicht verfallende italienische Hauptstadt, wo alleine der Vatikan lebendige Impulse aussendet.
- Rom Nr. 2 ist das alte Konstantinopel, das als modernes Istanbul zur grössten europäischen Stadt herangewachsen ist.
- Rom Nr. 3 ist Moskau, das vom Griechen Dimitrios Kisoudis in dessen neuem Buch „Goldgrund Eurasien“ (Edition Sonderwege) glanzvoll vorgestellt wird.
- Rom Nr. 4 ist Washington, das den Glanz der westlichen Welt unter seinen Kuppeln sammeln wollte und davon bedroht ist, alles zu verlieren.
Shanghai und Mumbai eignen sich als Kapitale der Zukunft wohl kaum zu einem Rom Nr. 5 oder 6. Wir können deshalb davon ausgehen, dass höchstens in Westafrika oder in Rio de Janeiro derartige Fluchtwege bestehen. Der argentinische Papst könnte ein erstes Indiz sein.