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Untertitel: In Bagdad halten drei von 32 Spitälern einen Notdienst aufrecht
US-Truppen hätten damit begonnen, einige Spitäler zu bewachen, sagte die Sprecherin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Nada Doumani. Ungeschützte Kliniken seien leergeräumt worden.
Ärzte und Hilfspersonal trauten sich angesichts der weiter angespannten Sicherheitslage in der Stadt nicht, zum Dienst zu erscheinen. Die medizinische Versorgung sei durch die Plünderungen schwer beeinträchtigt.
Das IKRK hatte am Samstag gemeldet, in Bagdad hielten nur noch drei von 32 Spitälern einen Notbetrieb aufrecht. Voraussetzung für die Wiederaufnahme der Arbeit sei, dass die Wasserversorgung gesichert werde. Laut Doumani beeinträchtigt auch fehlende Elektrizität die Versorgung in den Spitälern. Obwohl die US-Streitkräfte einen Teil der Kliniken sichern würden, könnten die Operationssäle nicht funktionieren.