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Am 24. Februar 2015 wurde der Staatssekretär des EDA vom südafrikanischen Vize-Aussenminister Luwellyn Landers in Pretoria empfangen. Die beiden Amtskollegen leiteten die sechsten jährlichen Konsultationen zwischen Südafrika und der Schweiz. Gesprächsthemen waren insbesondere die Friedens- und Sicherheitspolitik in Afrika und in Europa, die Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen, die Investitionen und die wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit. Zudem wurden Fragen im Bereich Bildung und Berufsbildung besprochen.
Der Staatssekretär und sein südafrikanischer Amtskollege lancierten einen Unterausschuss, der eine Debatte über Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Demokratieförderung und Wahrung der Vielfalt führen soll. In wirtschaftlicher Hinsicht ist Südafrika der wichtigste Handelspartner der Schweiz auf dem afrikanischen Kontinent. Die Schweizer Unternehmen gehören zu den grössten Investoren im Land.
Vom 25. bis 27. Februar 2015 weilte Staatssekretär Rossier auf Einladung des Ministers für auswärtige Beziehungen und internationale Zusammenarbeit, Laurent Kavakure, in Burundi. Diesem Besuch war im September 2014 ein Treffen zwischen Minister Kavakure und Staatssekretär Rossier in Bern vorausgegangen. Der Staatssekretär des EDA wurde vom burundischen Präsidenten Pierre Nkurunziza empfangen. Gesprächsthema war unter anderem die Vertiefung des politischen Dialogs zwischen der Schweiz und Burundi.
Im Hinblick auf die Präsidentschaftswahlen vom Juni 2015 traf Staatssekretär Yves Rossier zudem mehrere Akteure der burundischen Zivilgesellschaft. Er sprach mit Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen politischen Parteien und mit Mitgliedern der nationalen Wahlkommission. Die Schweiz unterstützt die Präsidentschaftswahlen in Burundi über einen Fonds der UNO.
Die Schweiz ist seit der Unabhängigkeit Burundis im Jahr 1962 im Land präsent. Sie unterstützt Aktivitäten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der Friedensförderung. Staatssekretär Rossier besuchte Projekte in der Provinz Ngozi, mit denen die Schweiz den Dezentralisierungsprozess und die Bodenreform unterstützt und einen besseren Zugang der Bevölkerung zur Grundversorgung fördert. In diesem Zusammenhang unterzeichnete er ein Abkommen zwischen der Schweiz und Burundi, das einen Beitrag von 6 Millionen Franken zur Unterstützung der Dezentralisierung und zur Stärkung der lokalen Gemeinschaften vorsieht.
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