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Tschiang Kai Schek (1887-1975) war seit 1925 Vorsitzender der Kuomintang und damit Dikator in Taiwan. Er war 1927–1949 Gegenspieler Mao Zedongs und bis zur Machtübernahme der Kommunisten der führende Politiker Chinas. In dieser Zeit war er mehrfach Präsident sowie als Marschall und Generalissimus militärischer Oberbefehlshaber der Republik China.
1949 proklamierte er auf Taiwan (das früher Formosa war) eine provisorische Regierung der Republik China und regierte mit US-Unterstützung bis zu seinem Tod 1975 diktatorisch. Er erhob- pro forma - Anspruch auf ganz China.
C. Al Huang schreibt, dass er aus dem familiären Umkreis von Tschiang Kai Schek stamme. Die reichen Taiwan-Chinesen studierten in den USA, achteten aber auch ihre chinesische Tradition.
Nach der Öffnung der VR China für westliches Kapital machen die Festlandchinesen genau dasselbe.