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Wie die Sonne bei sommerlichen 26 Grad strahlte in Jerez de la Frontera auch das Gesicht von Dominique Aegerter. Zum 7. Mal in seiner Karriere schaffte es der 26-jährige Oberaargauer in die erste Startreihe. Der Suter-Fahrer klassierte sich wie letztmals Ende Juni 2016 in Assen im 3. Rang.
Dabei hatte Aegerter an diesem Samstag zwei Stürze zu verdauen. «In der Moto2 ist es so eng, dass jeder am Limit fahren muss. Ich fahre manchmal sogar über dem Limit, sonst wären solche Zeiten nicht möglich.» Beide Ausritte am Morgen und Nachmittag waren harmlos und blieben folgenlos. «Nur der Nacken und Rücken schmerzt etwas. Aber das ist nicht schlimm. Ich hoffe einfach, dass ich am Sonntag meinen 5. Platz von Austin bestätigen kann.»
Ganz anders ist die Gemütslage bei Tom Lüthi, der nach drei Podestplätzen in den ersten drei Saisonrennen in der WM der erste Verfolger des Italieners Franco Morbidelli ist. «Wir haben die Probleme, die wir hier in Jerez schon bei den Tests vor der Saison hatten, nicht in den Griff bekommen.»
Nun wird es für ihn natürlich schwierig, den 19-Punkte-Rückstand in der WM zu verringern. Leader Morbidelli wurde im Qualifying mit vier Hundertsteln Rückstand Zweiter hinter seinem Teamkollegen Alex Marquez.