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Im Jahre 2001 reiste Drittordensbruder Josef Stadler (geb.1945) mit einer Pfarrei (Kolpingfrauenhilfswerk) nach Kenya. Der Weg führte ihn auch nach Nyangoma am Viktoriasee. In diesem terre des hommes Waisenhaus, das von einheimischen Franziskaner Schwestern geführt wird, lebten 44 Kinder in 22 Bettzimmer. Da musste Bruder Josef helfen und zeichnete die ersten 7 Teilpatenschaften. Zurück in der Schweiz schrieb Bruder Josef hunderte von Bettelbriefen an alle Bekannte und Verwandte. In den Jahren 2001 bis 2007 wurden 7 Häuser im Rohbau erstellt und dem Bistum Kisumu übergeben.
Das Waisenhaus Kenya ist auf einem Hügel in Kisian, 10 km von Kisumu am Viktoriasee entfernt.
Der ganze Hügel war ein Steinhaufen und mit Dornensträucher überwuchert.
Ich musste verstehen lernen, dass gerade dort unter seiner Führung unser Paradies entstehen muss.
So erstellte ich eine Bergstrasse, Regenwasserfassung und eine Solaranlage.
Heute sind wir glücklich, dass wir sowohl eine Wasserleitung und elektrischen Strom haben.
Projekt
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Bereits im Jahre 2003 erhielt der „Verein Missionsprojekt Waisenhaus Kenya“ die staatliche Anerkennung als gemeinnütziges Hilfswerk und Steuerbefreiung. In der Folge wandte sich Bruder Josef an die Schweizer Bischöfe und erhielt das Empfehlungsschreiben für die Aufnahme von Kirchenopfern von Bischof Amadèe Grab, Chur, sowie Kurt Koch, Solothurn.