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Salamander, speziell Feuersalamander, auch Guugemööndli genannt, gab es in Seebach bis etwa 1960 an zahlreichen, damals noch offen fliessenden, kleinen Bächen. Speziell natürlich am Altgass- und am Grabenacherbächli, da diese sehr oberflächlich flossen. Das war auch der Grund, warum diese beiden Bächlein von den Kindern nicht selten Salamanderbächli genannt wurden.
Der Feuersalamander liebt feuchte Wiesen, damit er ohne auszutrocknen etwas spazieren gehen kann. Und er liebt es eher warm, also sah man ihn hier nur selten vor dem Juni. Sobald es ihm bei Sonnenschein zu trocken wurde, zog er sich in seine Schlupflöcher am Bachrand zurück. Am ehesten bekam man ihn zu Gesicht, wenn es gerade frisch geregnet hatte. Die Feuersalamander überlebten in Seebach noch so lange, bis durch die masslose Bauerei auch die letzten Refugien zerstört wurden. Die hier heimisch gewesenen Feuersalamander waren schwarz mit auffällig gelben Flecken und waren um etwa 20 cm lang. Es hiess damals, man solle sie nicht berühren.
Der Feuersalamander bekam seinen Namen von einem Aberglauben. Damals glaubten die Leute, dieser Salamander könne Brände löschen, also warf man sie in das Feuer. Die Tiere können, wenn man ihre Refugien in Ruhe lässt, 20 bis 30 Jahre alt werden.
Heute gilt er in Seebach als weitgehend ausgestorben. Es gab niemanden, welcher sich für ihn eingesetzt hätte, wohl weil die Verantwortlichen ihn gar nicht wahrnahmen. Vielleicht findet er wieder zurück, wenn noch weitere Bächlein zurück ans Tageslicht geholt werden. Siehe unter Altgassbächli und Grabenacherbächli!