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Eine dokumentierte Führung über das Gelände der ehemaligen Erprobungsstelle der Luftwaffe und des NVA-Geschwaderflugplatzes
In und um Peenemünde auf der Insel Usedom befanden sich mit der Heeresversuchsanstalt und der Erprobungsstelle der Luftwaffe von 1936 bis 1945 die wohl bedeutendsten Waffen-Hochtechnologiezentren Deutschlands. Entwickelt und erprobt wurden die A4 [V2]- Rakete, der Raketenträger Messerschmitt ME 163 oder die Flugbombe Fieseler Fi 103 [V1]. In der DDR-Zeit war Peenemünde – Karlshagen NVA-Flottenstützpunkt und Standort des Jagdgeschwaders 9 [JG9]. Die schrittweise Entmilitarisierung zwischen 1990 und 1996 in Folge der deutschen Einheit begünstigte den Aufbau einer der historisch interessantesten sowie territorial grössten Museen- und Denkmallandschaften in der Bundesrepublik Deutschland. Der Autor führt anhand zahlreicher Bilddokumente und Fotografien durch das für den Besucher zugängliche Gelände von „Peenemünde – West“, beschreibt noch sichtbare bauliche Relikte zweier militärischer Epochen und erläutert verständlich deren einstige Funktionen.
Portrait
Dietrich Gildenhaar, Jahrgang 1951, wohnt im Seebad Ahlbeck. Er studierte an der Universität Greifswald Geschichte und Germanistik, war Lehrer und ist Mitglied der Gesellschaft für Pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst. Seit 1993 selbständig, arbeitet er im Tourismus sowie in der Erwachsenenbildung. Als freiberuflicher Autor schrieb er Reiseführer und Bücher zur Geschichte der Ostseeküstenregion. Mit den Veröffentlichungen „Geheime Kommandosache Peenemünde-West“ und „Küstenflieger - Über Ostsee und Stettiner Haff“ wandte er sich luftfahrthistorischen Themen zu.