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Ich lese ein Buch über männlichen Narzissmus. Im Anhang führt Bonelli die neun Merkmale gemäss Narzissmuskriterien der “American Psychiatric Association nach dem Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition (DSM-5), 2013”.
- Hat ein grandioses Verständnis der eigenen Wichtigkeit (übertreibt etwa Leistungen und Talente, erwartet, ohne entsprechende Leistungen als überlegen anerkannt zu werden).
- Ist stark eingenommen von Fantasien grenzenlosen Erfolgs, Macht, Brillanz, Schönheit oder idealer Liebe.
- Glaubt von sich, »besonders« und einzigartig zu sein und nur von anderen besonderen oder hochgestellten Menschen (oder Institutionen) verstanden zu werden oder mit diesen verkehren zu müssen.
- Benötigt exzessive Bewunderung.
- Legt ein Anspruchsdenken an den Tag, das heißt, hat übertriebene Erwartungen auf eine besonders günstige Behandlung oder automatisches Eingehen auf die eigenen Erwartungen.
- Ist in zwischenmenschlichen Beziehungen ausbeuterisch, das heißt, zieht Nutzen aus anderen, um eigene Ziele zu erreichen.
- Mangel an Empathie: ist nicht bereit, die Gefühle oder Bedürfnisse anderer zu erkennen/anzuerkennen oder sich mit ihnen zu identifizieren.
- Ist häufig neidisch auf andere oder glaubt, andere seien neidisch auf ihn.
- Zeigt arrogante, hochmütige Verhaltensweisen oder Ansichten
Bonelli schrieb dieses Buch auch, um eigene Anteile zu erkennen.