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Carlo Brunner – Koryphäe der Schweizer Volksmusikszene
- Dienstag, 21. April 2015, 16:07 Uhr
Carlo Brunner komponierte schon als 17-Jähriger einen grossen Ländler-Hit. Später auch den Siegertitel zum «Grand Prix der Volksmusik» 1987. Der Kapellmeister und Komponist hat eine steile Karriere hinter sich.
Der gebürtige Zürcher wird mit 15 Jahren durch Vater Ernst Brunner in dessen Ländlerkapelle «Seebuebe» integriert. Er wächst mit Ländlermusik auf und lernt einige Instrumente zu beherrschen. Der heute 60-Jährige spielt Klarinette, Sopransaxophon, Akkordeon, Klavier und Bassgeige. Mit 17 Jahren komponiert Carlo Brunner seinen berühmten Waldvogel-Schottisch. Eine Lehre in einem Musikfachhandel kommt ihm als Jugendlicher entgegen. Heute ist Carlo Musikproduzent und betreibt einen eigenen Musikverlag.
Als Carlo Konzerte der Ländlerkapelle Martin Beeler besuchte, lernte er den Akkordeonisten Martin Nauer kennen. Mit ihm setzte Carlo den Grundstein für seine künftige Musikkarriere. Noch heute musizieren die beiden zusammen.
«Das chunt eus spanisch vor» mit den Geschwistern Carlo und Ma...
2:28 min, aus Unterhaltung vom 6.4.2015
Für seine ebenfalls bekannte Schwester Maja Brunner komponierte er das Lied «Das chunnt eus spanisch vor». Der Titel zum Sieg am «Grand Prix der Volksmusik» 1987.
2012 erhält der bekannteste Schweizer Volksmusiker und Komponist die bedeutendste Auszeichnung im Bereich Schweizer Folklore. Carlo Brunner ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Mit über 2000 eigens komponierten Stücken und als Initiant von traditionellen und innovativen Konzerten, erscheint Carlo Brunner 2012 in der Namensliste der «Goldenen Violinschlüssel».