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<h2>SubmittedText<h2><p>1. Welche Auswirkungen erwartet der Bundesrat als Folge der Finanzmarktkrise für die produktive Wirtschaft?</p><p>2. Wie lauten insbesondere die Wachstumsprognosen für 2009 und 2010?</p><p>3. Welche Entwicklung erwartet er in Bezug auf den Arbeitsmarkt und die Erwerbsarbeitslosigkeit und die Teuerung?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Finanzmarktkrise geht mit einer schwächeren internationalen Konjunktur, sowohl in den USA als auch in Europa, einher, was sich erfahrungsgemäss ungünstig auf die Schweizer Exportwirtschaft auswirkt. Der Bundesrat erwartet daher eine weitere konjunkturelle Verlangsamung in der Schweiz, aber keinen ausgeprägten Einbruch oder gar eine Rezession. Die bisherige Wachstumsprognose der Expertengruppe des Bundes (vom 23. Juni 2008) lautet 1,9 Prozent für 2008 und 1,3 Prozent für 2009, wobei sich aus heutiger Sicht keine Korrektur dieses Szenarios aufdrängt; dies immer auch unter der Prämisse, dass sich die Finanzmarktkrise in den USA nicht weiter verschärft. Die nächste Prognose wird am 2. Oktober veröffentlicht. Am Arbeitsmarkt dürfte das bislang noch lebhafte Beschäftigungswachstum nachlassen, und die Arbeitslosigkeit könnte bis Ende 2009 leicht steigen. Die Teuerung dürfte mit dem Wegfall der inflationstreibenden Erdölpreiseffekte im kommenden Jahr wieder deutlich unter 2 Prozent sinken.</p>