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Dressurreiter Matthias Rath hat den Traum von einer Goldmedaille bei Olympischen Spielen mit dem Millionenpferd Totilas noch nicht abgehakt.
"Mein Plan mit Totilas reicht bis Rio. Es gab auch dieses Jahr bei Olympia einige Pferde, die mit 15, 16 oder 17 Jahren dabei waren und sehr gute Leistungen gebracht haben. Das wollen wir auch schaffen", sagte Rath der Zeitung "Die Welt".
Der 28-Jährige war kurz vor Olympia am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt und musste seine Teilnahme mit dem zwölf Jahre alten Totilas absagen.
Mittlerweile ist der ehemalige Wirtschafts-Student fit und bestreitet Turniere. "Ich will die Hallen-Weltcup-Saison reiten, die im Herbst beginnt. Noch ist aber nicht ganz klar, wo wir starten", sagte der deutsche Vizemeister.
Keinerlei Verständnis zeigte Rath für die verbalen Anrgiffe des viermaligen Springreit-Olympiasiegers Ludger Beerbaum.
Der Riesenbecker hatte gemeint, der Hype um das Millionenpferd sei zu gross gewesen sei.
"Ich glaube, dass Ludger Beerbaum vor den Olympischen Spielen genug Dinge in seinem eigenen Stall hatte, die nicht so gelaufen sind, wie sie hätten laufen sollen. Er hat sich ja nicht für London qualifiziert. Ausserdem kommt er vom Springreiten. Ich will ihm ja nicht jede Kenntnis von der Dressur absprechen, aber jeder sollte in seinem Bereich bleiben und nicht so etwas sagen", so Rath.
Der Kronberger hatte Totilas übernommen, nachdem der Rapphengst unter dem Niederländer Edward Gal bei der WM 2010 in Kentucky alle drei Dressur-Titel gewonnen hatte. Der Kaufpreis für den Hengst soll rund zehn Millionen Euro betragen haben.