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Der Billigflug ist ein Reisemodell, das in den 1970er Jahren in den USA entwickelt wurde und sich auch hierzulande einer wachsenden Beliebtheit erfreut. Hierbei versuchen die Fluggesellschaften möglichst viel Geld einzusparen, beispielsweise beim Personal oder beim Service, um diesen Preisvorteil an den Fluggast weiterzugeben. Die Tickets für Billigflüge sind somit sehr viel kostengünstiger als Tickets herkömmlicher Fluggesellschaften. Beachtet werden sollte bei den Preisen allerdings immer, dass teilweise noch Kosten wie Steuern hinzugerechnet werden müssen.
Die meisten Billigflüge werden von darauf spezialisierten Billigfluggesellschaften, auch Billigairlines oder Billigflieger genannt, angeboten. Darüber hinaus haben die herkömmlichen großen Fluggesellschaften mittlerweile auch verschiedene preisgünstige Angebote entwickelt.
Tickets für Billigflüge können nur über das Internet gebucht werden, von Vorteil sind die hier die Preisvergleiche, die oftmals direkt auf der Buchungsseite durchgeführt werden können.
Um die günstigen Ticketpreise zu ermöglichen, müssen die Billigfluggesellschaften Kosten einsparen, was Nachteile für den Fluggast mit sich bringt. Viele Anbieter verwenden das so genannte No-frills-Konzept, was bedeutet, dass der Fluggast alle Zusatzleistungen, wie Getränke und Speisen, gesondert bezahlen muss. Die einzelnen Flugzeuge, die meist immer vom gleichen Flugzeugtyp sind, weisen nur die Mindestbesatzung an Flugbegleitern auf, was zu einem schlechteren Service führen kann. Der enge Abstand der Sitze zueinander und das Fehlen verschiedener Klassen sind weitere Einbußen, die der Fluggast hinnehmen muss.