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Tauschkreise
- #0 Two Wolves 20.04.2012Zur Überwindung der Währungs-Abhängigkeit gründen findige Griechen bereits jetzt Tauschkreise.
- #1 Two Wolves 20.04.2012[vid]S0HKbctGJug[/vid]
- #2 Two Wolves 20.04.2012[vid]RI38zFz9WTM[/vid]
- #3 info 10.06.2012'Kommt ein deutscher Tourist in ein griechisches Hotel, legt einen 100-Euro-Schein auf die Theke und bittet um einige Zimmerschlüssel, damit er mal nachschauen könne, ob ihm die Zimmer gefallen. Die 100 Euros dienen zur Sicherheit.
Der Wirt rennt sogleich zum Metzger, gibt ihm die 100 Euros und meint, damit seien seine Rechnungen bezahlt. Der Metzger läuft zum Bauer und bezahlt die Rechnung für das Schwein letzte Woche. Der Bauer geht zur Prostituierten und gibt ihr die 100 Euros für die letzten beiden Besuche. Die Prostituierte rennt zum Hotel und bezahlt die zwei Zimmermieten, die sie noch schuldet.
In dem Moment kommt der Deutsche die Treppe herunter und sagt, dass ihm keines der Zimmer gefällt. Er gibt dem Hotelier die Zimmerschlüssel, erhält seine 100 Euros zurück und verlässt das Hotel.'
- #4 info 10.06.2012wenn in einem netzwerk abgerechnet wird, bräuchte man keinen hunderter ausleihen, um es reihum bezahlen zu können - man würde es einfach verrechnen.
es würde deshalb gehen, weil jeder jedem kredit gibt, und nicht nur die bank allen. gegen zinsen. individuell gegen allgemein, sozusagen.
>>> wichtig ist auch, dass der geldbetrag nicht zurückverfolgt werden kann - sonst verliert nicht nur die prostituierte ihren job! also muss es anonym sein, nicht?
wenn der hotelier selber die 100 euros hätte, und sie sich nicht leihen müsste, ginge es ohne stress. aber das ist nicht gewollt, von den banken, und darum muss jeder gegen jeden kämpfen. schon allein das ist so bescheuert, dass man es gleich abschaffen müsste^^
- #5 Two Wolves 12.07.2012Der 1000-Euro-Schein
Beim Aufräumen fand der Wirt einer Dorfschenke eines Tages einen 1000-Euro-Schein in der Gaststube. Da er ein ehrlicher Mann war, beschloss er, das Geld zu verwahren, bis sich der rechtmäßige Eigentümer melden würde. Monate zogen ins Land und das Geschäft ging mehr schlecht als recht.
Vor dem Geburtstag seiner Frau entschied der Wirt, dass er den nie abgeholten 1000er nun wohl verwenden könne, um ein schönes Geschenk zu kaufen. Er gab das Geld dem Schneider im Ort, der dafür genau einen solchen Mantel anfertigte, wie ihn die Wirtsfrau einst in einem teuren Laden in der Stadt so bewundert hatte.
Dem Schneider kamen die 1000 Euro gerade recht, denn diesen Betrag wollte der Anstreicher von ihm, um seine Wohnung neu auszumalen. Der Anstreicher wiederum richtete mit dem Schein die Hochzeit seiner Tochter in der Dorfschenke aus. Wenig später fuhr der Wirt in die Stadt, wo er den wieder zu ihm zurück gekehrten 1000-Euro-Schein zur Bank bringen wollte, auf dass das Geld Zinsen trage.
Doch die Dame am Schalter lachte ihn aus: »Ja, wissen Sie denn nicht, dass es keinen höheren als den 500-Euro-Schein gibt? Da hat sich jemand einen üblen Scherz mit Ihnen erlaubt!«
Der Wirt zerriss den wertlosen Fetzen Papier und kehrte betrübt in das Dorf zurück. Doch seine Frau grinste: »Was schaust du denn so traurig? Ich jedenfalls freue mich sehr über meinen neuen Mantel. Der Schneider war erst gestern hier und hat sich begeistert, wie schön seine Wohnung nun wieder ist. Und der Anstreicher ist mit seiner Tochter jetzt gerade unten in der Gaststube, um dir für die wundervolle Hochzeitsfeier zu danken!«