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Die Sicherstellung der Medikamentenverteilung beim Ausfall von Grossverteilern soll durch eine gegenseitige Unterstützung der verbleibenden Marktteilnehmer soweit möglich ohne staatliche Intervention erfolgen. Die Grossisten verpflichten sich, im Krisenfall zunächst zur Zusammenarbeit, welche auf Solidarität und Verantwortung gegenüber den Kunden und der Bevölkerung beruht.
Falls nötig würde in einer zweiten Phase eine Priorisierung verordnet, um die Versorgung mit den wichtigsten Gütern sicherzustellen. Dabei sollen Notfallmedikamente so weit wie möglich ohne Unterbruch verfügbar bleiben. Auf lebenserhaltende Medikamente sollte nicht länger als zwei Wochen verzichtet werden müssen, während Grundmedikamente für die Spitäler und die Praxen innerhalb von vier Wochen verfügbar sein müssten. Die restlichen Produkte würden nur noch entsprechend den verfügbaren Kapazitäten der Grossisten ausgeliefert.