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autismus-spektrum-störungen mit neurofeedback behandeln
Der autistischen Störung liegt eine Funktionsstörung des Gehirns zugrunde. Es gibt Hinweis darauf, dass gewisse Umbauprozesse in der Hirnentwicklung, v.a. der Abbau wenig genutzter Vernetzungen, bei den betroffenen Kindern nicht optimal abläuft. Man nimmt an, dass Autisten viel mehr Informationen bewusst verarbeiten müssen und die Filterung der Eindrücke ungenügend funktioniert. Autisten müssen sich schützen. Sie ertragen die Welt nur in Ausschnitten. Für Kinder ist das ein Drama. Wenn nun ein autistisches Kind, um sich zu schützen, den Blick senkt, die Ohren verschliesst, ist das doppelt tragisch. Es wehrt neben Schmerz auch lebenswichtige Reize ab. Es entwickelt sich schlecht. Das Neurofeedback setzt genau da an. Es hilft mit dem Dauerstress der Eindrücke besser umzugehen und das Gehirn wird resilienter (widerstandfähig).
Unter den verschiedenen Formen des Neurofeedbacktrainings ist sicherlich die Othmer-Methode diejenige, welche am stärksten bei Autismus und Asperger helfen kann. Um das Warum zu verstehen, muss man die Geschichte hinter der Othmer-Methode kennen. Das Ehepaar Sue und Siegfried Othmer hatte einen Sohn, Brian, der diagnostizierte Epilepsie, das Tourette-Syndrom, das Asperger-Syndrom und explosive Wutausbrüche hatte. Das Ehepaar Othmer, studierte Neurowissenschaftler und Physiker, forschte nach einem Weg, wie sie Brian am besten helfen konnten. Sie fanden im klassischen Neurofeedback einen tollen Ansatz. Allerdings suchten sie weiter, da sie spürten, dass da noch mehr möglich war. Also entwickelten sie das klassische Neurofeedback weiter zum heutigen ILF (Infra-Low-Frequency)-Neurofeedback, das stärkere Resultate erzielen kann.