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Italienische Grenzwächter haben beim Grenzübergang am Grossen Sankt Bernhard 22 ukrainische Kunstwerke beschlagnahmt. Mitgeführt hatte die Kunstwerke eine 33-jährige in der Schweiz wohnhafte Frau mit ukrainischem Pass. Gegen sie wird in Italien wegen illegaler Einfuhr von Kulturgütern ermittelt.
Bei der Einreise nach Italien gab sie gegenüber den Zollbeamten an, sie habe nichts zu verzollen. Nach Entdeckung der Kunstwerke in ihrem Auto erklärte sie, die Werke zu einem Mailänder Freund bringen zu wollen, um diese «vor dem Krieg zu retten».
Bei den beschlagnahmten Werken handelt es sich gemäss der italienischen Nachrichtenagentur Ansa um Gemälde, Skulpturen und Collagen, deren Wert in den meisten Fällen 500 Euro pro Stück nicht übersteigt. Der Wert eines Kunstwerks - einer Skulptur mit dem Titel «Walking cloud» -, von der es mehrere Versionen gibt, müsse hingegen noch ermittelt werden.
Die italienischen Ermittler sind daran, einerseits die Herkunft der Kunstwerke zu klären und andererseits zu eruieren, ob sie nach ukrainischem Recht als Kulturgüter definiert werden können. (sda/ans)
Bei der Parlamentswahl im Iran führt in der Hauptstadt wie erwartet ein Bündnis erzkonservativer Kandidaten. Ersten Ergebnissen zufolge konnte die Liste der «Treuhänder» mit dem Hardliner Hamid Rassai an der Spitze in Teheran 17 von 30 Sitzen gewinnen, wie der staatliche Rundfunk am Samstag berichtete. Bei der Gruppe handelt es sich um ein erzkonservatives Bündnis. Auch der amtierende Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf, der für eine andere konservative Gruppe angetreten war, sicherte sich das Mandat.