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Nach der Kapitalherabsetzung durch Einziehung von Aktien heute nach Börsenschluss wird ab Montag die neue Centrosolar ISIN DE000A1TNS13 / WKN A1T NS1 gehandelt.
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Centrosolar Group AG
München
bisher: ISIN DE0005148506 / WKN 514850 (auf den Inhaber lautende Stückaktien) nach Kapitalherabsetzung: ISIN DE000A1TNS13 / WKN A1T NS1
Bekanntmachung über eine Kapitalherabsetzung durch Einziehung von Aktien gemäß 237 AktG und eine vereinfachte Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien gemäß 229, 222 ff. AktG
Die außerordentliche Hauptversammlung der Centrosolar Group AG ("Gesellschaft") hat am 22. Mai 2013 unter anderem folgende Beschlüsse gefasst:
1. Beschlussfassung über eine Kapitalherabsetzung durch Einziehung von Aktien
Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 20.351.433,00, eingeteilt in 20.351.433 nennwertlose, auf den Inhaber lautende Stammaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00 ("Stückaktien"), wird im Wege der vereinfachten Einziehung von Aktien nach 237 Abs. 1 Satz 1 2. Alt. in Verbindung mit 237 Abs. 3 Nr. 1 AktG um EUR 8,00 auf EUR 20.351.425,00 herabgesetzt. Die Herabsetzung erfolgt durch Einziehung von 8 Stückaktien, auf die der Ausgabebetrag voll geleistet ist und die der Gesellschaft von einem Aktionär unentgeltlich zur Verfügung gestellt und damit erworben wurden. Die Kapitalherabsetzung dient ausschließlich dem Zweck, bei der unter TOP 3 zur Beschlussfassung vorgesehenen vereinfachten Kapitalherabsetzung zum Ausgleich von Wertminderungen und zur Deckung sonstiger Verluste ein glattes Zusammenlegungsverhältnis zu ermöglichen. Der auf die eingezogenen Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals von insgesamt EUR 8,00 wird gemäß 237 Abs. 5 AktG in die Kapitalrücklage eingestellt.
2. Beschlussfassung über eine vereinfachte Kapitalherabsetzung mit Zusammenlegung von Aktien
Das Grundkapital der Gesellschaft, das nach Durchführung und Eintragung der Kapitalherabsetzung durch Einziehung von Aktien noch EUR 20.351.425,00 beträgt und eingeteilt ist in 20.351.425 nennwertlose, auf den Inhaber lautende Stammaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00, wird in vereinfachter Form nach den Vorschriften der 229 ff. in Verbindung mit 222 ff. AktG im Verhältnis 25:1 um EUR 19.537.368,00 auf EUR 814.057,00 herabgesetzt.
Der Vorstand wurde ermächtigt, die näheren Einzelheiten der Durchführung des Beschlusses mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzulegen.
Die Beschlüsse über die Herabsetzung des Grundkapitals im Wege der Einziehung von Aktien und über die vereinfachte Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien sowie die entsprechende Satzungsänderung wurden am 7. August 2013 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Die Herabsetzung des Grundkapitals auf EUR 814.057,00 ist damit wirksam geworden.
Das herabgesetzte Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 814.057,00 ist eingeteilt in 814.057 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie ("konvertierte Stückaktien"). Die konvertierten Stückaktien erhalten die WKN A1T NS1 / ISIN DE000A1TNS13 und werden in einer Globalurkunde verbrieft, die bei der Clearstream Banking AG, Frankfurt am Main, hinterlegt wird. Miteigentumsanteile an der Globalurkunde werden den Aktionären durch ihre Depotbanken in Form girosammelverwahrter Anteile gutgeschrieben. Der Anspruch der Aktionäre auf Einzelverbriefung ist satzungsgemäß ausgeschlossen.
Am 16. August 2013 abends nach Börsenschluss werden die 20.351.425 girosammelverwahrten Aktien (ISIN DE0005148506 / WKN 514850) durch die depotführenden Institute und die Clearstream Banking AG im Verhältnis 25:1 zusammengelegt. Für je 25 alte Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00 (ISIN DE0005148506 / WKN 514850) erhalten die Aktionäre der Gesellschaft eine konvertierte Stückaktie mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00. Vorliegende Börsenaufträge erlöschen mit Ablauf des 16. August 2013.
Soweit sich aufgrund des Zusammenlegungsverhältnisses bei Aktionären, die eine nicht durch 25 teilbare Anzahl an Aktien halten, Aktienspitzen (WKN A1TNS0/ISIN DE000A1TNS05) ergeben, werden sich die Depotbanken auf Weisung ihrer Kunden um einen Spitzenausgleich bemühen. Sollte ein Ausgleich von Aktienspitzen nicht erfolgen können, werden verbleibende Aktienspitzen wertlos ausgebucht. Etwaige Gebührenerstattungen von Seiten der Gesellschaft sind nicht vorgesehen.
Am 19. August 2013 soll der Handel und die Notierung der konvertierten Stückaktien im regulierten Markt mit gleichzeitiger Zulassung zum Teilbereich des regulierten Marktes mit weiteren Zulassungspflichten (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse aufgenommen werden.
München, im August 2013
Der Vorstand
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Hier nochmals die Info über die Kapitalherabsetzung und die weiteren Maßnahmen lt. Homepage:
Im Wesentlichen wurden folgende Beschlüsse gefasst: Das Grundkapital der Gesellschaft wird in vereinfachter Form von EUR 20.351.433 auf EUR 814.057 ? nach Einziehung von 8 Aktien ? herabgesetzt. Dadurch verringert sich im ersten Schritt die Anzahl der Aktien der Gesellschaft im Verhältnis 25:1. Im nächsten Schritt wurde beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft gegen Sacheinlage der EUR 50.000.000-7% Anleihe 2011/2016 ("Anleihe") und eines Nachrangdarlehens um insgesamt EUR 6.260.000 auf EUR 7.074.057 zu erhöhen. Dadurch können die Anleihe in Höhe von nominal 50 Mio. EUR sowie das Nachrangdarlehen in Höhe von nominal 9,5 Mio. EUR in Eigenkapital umgewandelt und somit die Finanzverschuldung um mehr als 60% gesenkt werden. Schließlich wurde beschlossen, in einem dritten, zeitlich nachfolgenden Schritt das Grundkapital der Gesellschaft gegen Bareinlage mit Bezugsrecht der Aktionäre um bis zu 5.000.000 Stückaktien der Gesellschaft zu erhöhen. Durch diesen Beschluss sollen dem Unternehmen frische Finanzmittel zugeführt werden.
Die Umsetzung der Maßnahmen ist im 2. Halbjahr vorgesehen. Die Anleihe bleibt bis wenige Tage vor dem Beginn der Erwerbsfrist (voraussichtlich Ende des dritten Quartals) im Freiverkehr der Börse Stuttgart (Handelssegment BondM) handelbar. Die genauen Termine wird die Gesellschaft noch bekanntgeben.
Ich habe noch nie ein Barabfindungsangebot gesehen, das einer näheren Prüfung wert gewesen wäre. Diese sog. "Angebote" sind schlicht und einfach nur lästig. Interessant nur in der Hinsicht, dass sie auf fortbestehendes Interesse am Papier hindeuten. Aber ich würde ein solches Angebot nicht einmal für das Fünfzehnfache annehmen.
Lange nichts gehört und auch nicht mitgelesen. Über den Sommer hat es offensichtlich nichts neues gegeben. Auch seitens des gemeinsamen Vertreters wird ja nichts kommuniziert. Ob der aktiv am Ball ist ? Wahrscheinlich kriegt der auch keine Infos, ob er nachhakt ?
Naja, irgendwann kommen noch ein paar Euros angepflogen.
juche
: Hab wieder einmal bei Hr. Dr. Becker nachgefragt,
hier die Antwort:
Sehr geehrter Herr ....
vielen Dank für Ihre E-Mail. Ich habe Verständnis dafür, dass Sie sich einen möglichst schnellen Abschluss des Insolvenzverfahrens wünschen. Das geht mir auch so.
Allerdings ist der letzte offene Punkt für den Abschluss des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Centrosolar Group AG die Zahlung einer Forderung gegen die ebenfalls insolvente Qimonda AG. Die Zahlung kommt erst mit Abschluss dieses Insolvenzverfahrens und der Insolvenzverwalter Michael Jaffé kann uns hierzu keine zeitliche Einschätzung geben.
Somit kann auch Herr Dr. Böhm derzeit keine Einschätzung darüber abgeben, wann das Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Centrosolar Group AG abgeschlossen wird und die Schlusszahlung an die Gläubiger erfolgen kann.
Entschuldigen Sie bitte, dass ich Ihnen hier keine konkretere Informationen geben kann.
Die Forderungen liegen allerdings bei 3.350 Mio. Euro.
Die Brutto-Cashposition bei Infinion lag mit 30.9.2019 bei 3.779 Mio. Euro, Geld ist jedenfalls genug vorhanden. Jetzt fehlt noch der Wille zur Einigung mit dem Insolvenzverwalter von Qimonda, dann würde nochmals ordentlich Geld Richtung Centrosolar fliesen.
Hab nach langer Zeit mal wieder hier reingeschaut. Danke juche für Deine ständigen Bemühungen. Habe mir den Jahresbericht 2019 von Infineon angeschaut, den Du dankenswerterweise verlinkt hast. Hochinteressant: Das klingt für mich schon danach, dass Infineon fest mit Zahlungsverpflichtungen rechnet. Seltsam, dass Infineon nicht mehr Entgegenkommen zeigen und ein akzeptables Vergleichsangebot erstellen. Muss wohl alles ausjudiziert werden...
Ich finde, es wäre realistisch, wenn man sich irgendwo in der Mitte treffen würde....
der Qimonda-Forderungen wurden mit September 2020 um 1 Mio. Euro auf bei 222 Mio. Euro erhöht:
"Verbindlichkeiten, Rückstellungen und Eventualverbindlichkeiten im Zusammenhang mit Qimonda Infineon erfasst Rückstellungen und Verbindlichkeiten für solche Verpflichtungen und Risiken, von denen Infineon zum jeweiligen Bilanzstichtag annimmt, dass sie wahrscheinlich zu einer Zahlung führen können ?das heißt, dass aus Sicht von Infineon zum jeweiligen Beurteilungszeitpunkt überwiegende Gründe für eine Verpflichtung oder ein Risiko sprechen ?, und wenn die Verpflichtung oder das Risiko zum jeweiligen Beurteilungszeitpunkt mit hinreichender Genauigkeit eingeschätzt werden kann. Wie oben beschrieben, sieht sich Infineon im Zusammenhang mit dem Insolvenzverfahren über das Vermögen von Qimonda und deren Tochtergesellschaften bestimmten Risiken ausgesetzt. Zum 30. September 2020 hat Infineon daher unter Würdigung des Zwischenberichts des gerichtlich bestellten Sachverständigen Rückstellungen im Zusammenhang mit Qimonda von insgesamt ?222Millionen bilanziert. Darin sind im Wesentlichen Rückstellungen für den weiterhin anhängigen Rechtsstreit um die angebliche wirtschaftliche Neugründung und Differenzhaftung inklusive Verteidigungskosten enthalten. Zum 30. September 2019 beliefen sich die Rückstellungen im Zusammenhang mit Qimonda auf ?221Millionen"
Im Geschäftsbericht 2020 nachzulesen unter "Rechtsstreitigkeiten, Seite 33: