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BalkenmessungenBei diesen Versuchen geht es darum aufzuzeigen, wie stark die Balken auf den Ton einwirken.Ich habe hier eine Pappelsperrholzdecke(3,2mm) mit Balken versehen und ausgemessen unddanach, als nächste Situation, die Seitenbälkchen eliminiert und als letzte Messstationdie Hauptbalken dezimiert.Natürlich ist dies aus statischen Gründen nur mit einer Sperrholzdecke möglich(Ich habe hier mit der a und h Saite gemessen)
rosa Linie: Sperrholzdecke mit allen Balkengraue Linie: Sperrholzdecke ohne Seitenbälkchengrüne Linie: Sperrholzdecke ohne Seitenbälckchen und mit stark dezimierten HauptbalkenVersuch rosa und grau sind etwa der Gesamtlautstärke gleich. Versuch grün ist etwa 1dBlauter, was wahrscheinlich auf das enorm erhöhte(+14dB) dumpfe Anschlagsgeräusch (110Hz)zurückzuführen ist, was man sehr gut hören kann. Im Grundton a (220Hz) ist die rosa Versionam stärksten(+2,5dB). Beim Grundton h (500Hz) sind alle etwa gleich. Bei den Obertönenherrschen wieder die teilweise doch recht beträchtlichen Schwankungen, die sich aberGesamthaft gesehen ausgleichen.Summa summarum war ich erstaunt wie wenig sich diese drastischen Balkenverminderungenauf das Gesamtvolumen auswirken.Bei dem zweiten Balkenversuch habe ich auf eine Fichtenholzdecke Balken roh, also unbeschnitzt,angebracht . Dies ergab die erste Messung. Danach habe ich die Balken wie üblich zugeschnitten,und von neuem ausgemessen .(a und h Saite)
rosa Linie: Balken zugeschnittengraue Linie: Balken rohAuch hier wird das Resultat vom vorherigen Versuch bestätigt! Das Gesamtvolumen ist in etwagleich, ja die Version mit rohen Balken ist sogar leicht lauter.Erstaunlich ist hier, dass bei der Rohbalkenversion der Grunton a (220 Hz) fast 6 dB lauter ist als bei derVersion mit beschnittenen Balken. Ebenfalls lauter die darauf folgenden Grundtöne.Beim Grundton h (500 Hz) ist es dann genau umgekehrt. Die Beschnittene Version ist dort satte 8 dBlauter als die rohe, ebenso die darauf folgenden Grundtöne.So scheinen die Balkenlagen ob viel oder wenig nicht die Gesamtlautstärke zu beeinflussen,sondern das Klangspektrum und die Klangfarbe.