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Den Cupcake als solches gibt es schon seit über 200 Jahren, doch seinen Siegeszug trat er erst Ende des 20. Jahrhunderts an.
Bereits 1796 formulierte Ammelia Simmons das erste nachgewiesene Rezept für einen Cupcake. Der Begriff “Cupcake” wurde aber erst 1828 zum ersten mal verwendet. Und zwar im Kochbuch der Amerikanerin Eliza Leslie. Doch nur sehr zögerlich entstanden in der Folgezeit neue Rezepte.
Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahm der Cupcake als Rezept und Naschware langsam Fahrt auf. Ein Meilenstein auf diesem Weg, war die Herstellung und Verbreitung des Cupcakes als Massenware durch Hostess Brands. Der Hosstess-Cupcake war 1919 auch das erste Produkt des Unternehmens. Allerdings fehlten dem Gebäck noch einige typische Eigenschaften, die es heute ausmacht, wie beispielsweise das Frosting. Es gelang den Cupcake auf dem Markt zu etablieren und im Verlaufe der nächsten Jahrzehnte wurde die Palette der Cupcake-Sorten langsam und beständig erweitert. In diesem Zeitraum kam dann auch erstmals eine Creme hinzu. Doch diese war zunächst, ähnlich wie andere Produkte aus dem Hause Hostess, noch als Füllung im Teig selbst integriert. Zunächst wurde Sie per Hand, später maschinell eingespritzt.
Eine Renaissance wiederfuhr dem Cupcake dann zur Jahrtausendwende. Erste Bäckereien und Cafés widmeten sich ausschließlich dem kleinen Gebäck und kleine Filialen nur für Cupcakes, wie bspw. die Magnolia Bakery, spriessten aus dem Boden. Einen zusätzlichen Schub bekam der Cupcake durch mediale Präsenz in Serien, wie “Sex and the City”. Die Hauptprotagonistinnen wurden vom Publikum als Trendsetter in Sachen Mode und Lifestyle wahrgenommen. Die Folge: Der Cupcake rückte immer mehr in den Blickpunkt.
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