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Region
Das atlantische Klima mit feuchtem, mildem Winter, regnerischem Frühjahr und trockenem, heissem Sommer und Frühherbst bekommt den hier angebauten Sorten besonders. Sie profitieren von ausgezeichneten Böden, die je nach Standort von tiefgründigem Kies, Sand, Lehm oder auch den Graves geprägt sind. Auf einer Rebfläche von rund 112 000 Hektar unterscheidet Bordeaux rund 50 Appellationen (Herkunftsgebiete). Man teilt diese gemeinhin grob in linksufrige und rechtsufrige Gebiete ein: Médoc, Graves und Sauternes sind die wichtigsten linksufrigen Gebiete (linkes Gironde- und Garonne-Ufer), Saint-Émilion und Pomerol die wichtigsten des rechten Ufers (des Flusses Dordogne). Die meistangebauten roten Rebsorten sind Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Petit Verdot. Bei den weissen Rebsorten sind es Sémillon, Sauvignon Blanc und Muscadelle.
Subregion
Moulis ist zwar die kleinste, versteckteste und diskreteste der Médoc-AOCs, doch zwei Weine der Gemeinde ohne Crus Classés kennen die meisten Weinliebhaber: Château Poujeaux und Château Chasse-Spleen. Bei den rund vier Millionen produzierten Flaschen handelt es sich fast ausschliesslich um sehr gute bis gute Weine mit attraktiven Preis-Genuss-Niveau. 14 Crus Bourgeois bestreiten 70 Prozent der Produktion. Mit 50 Prozent dominiert der Merlot den Mischsatz. Der Cabernet Sauvignon bringt es auf 42 Prozent.