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Im
Heft DigitalPHOTO vom November 2007 erschien ein Beitrag
über Mareen Fischinger, einer Fotografin aus Düsseldorf,
welche in einem Workshop zeigt, wie Panografien gemacht
werden.
Panografien
sind digital erstellte Bilder welche aus vielen einzeln
aufgenommenen Bildern zusammengesetzt werden. Ähnlich
einem Panorama zeigen sie Orte, welche mit einem Bild
nicht erfasst werden können. Sie zeigen uns diese
in Einzelbildern so wie wenn wir mal hierhin und mal
dorthin sehen. Wenn wir uns eine Landschaft oder ein
Gebäude ansehen, erfassen wir diese auch als einzelne
Bilder, welche in unserem Kopf vom Unterbewusstsein
wieder zu einem Ganzen zusammengesetzt werden.

Als
erstes macht man mit seiner Kamera viele Bilder vom
Objekt welches man darstellen will.
Die
Einstellung von Weissabgleich, Distanz und Belichtung
sollten manuell eingestellt werden wie bei einem normalen
Panorama.
Es
ist wichtig dass jeder Bereich des Objektes abgedeckt
wird, und man
muss darauf achten, dass keine Lücken im Gesamtbild
entstehen.
Nachdem
die Bilder auf den Computer überspielt wurden,
mache ich von jedem eine Kopie bei der die längere
Kante 1000 Pixel hat.

Nun
erstelle ich in PSE eine neue Datei mit einer Grösse
von 10'000 x 10'000 Pixeln.
Dann
werden die Bilder mit 1000Pixel Kantenlänge in
diese Datei hineingezogen, so dass jedes auf einer eigenen
Ebene liegt. Dabei nehme ich immer 4-5 Bilder auf einmal,
damit ich die Übersicht nicht verliere.
Die
Deckkraft der Ebenen stelle ich meist auf 80% ein, so
dass ich das "untere" Bild immer sehe und
die Bilder besser platzieren kann.
Wenn
etwas nicht ganz passt, kann mit transformieren das
Bild gedreht und verzerrt werden.

Nun
Puzzeln bis alles beisammen ist. Anschliessend drehen,
zuschneiden und auf die gewünschte Grösse
bringen.