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Luc Jacquet führt die Zuschauer durch den Äquatorialwald, abseits der üblichen Routen, von denen es in diesen Breiten ohnehin nur wenige gibt. Man muss schon genau hinsehen, um die keimenden Samen der Pionierbäume zu sehen, die den Weg für alle Folgenden bereiten. Trotz ihrer imposanten Grösse sind die wachsenden Bäume nicht vor den Angriffen der Tierwelt gefeit.
Dank seiner 500 Bienenkolonien führte Ibrahim Gezer mit seiner Frau und seinen 11 Kindern ein glückliches Leben im türkischen Kurdistan. Als er sich dem kurdischen Widerstand anschliesst, wird eine seiner Töchter von der türkischen Armee getötet. Er wird verhaftet und gefoltert, entkommt schliesslich und versteckt sich in den Bergen, bevor er nach Istanbul und schliesslich in die Schweiz flüchtet.
Da Gott die Menschen und seine Familie fortlaufend mit kleinen und grossen Gemeinheiten drangsaliert, beschliesst seine Tochter Ea, ihrer Hochhauswohnung in Brüssel den Rücken zu kehren und nach anderen Aposteln Ausschau zu halten, deren Geschichten ein brandneues Testament begründen sollen.
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