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1. Weil bei der Gründung der Schweiz keine Einigung erzielt werden konnte, ob sie überhaupt eine Hauptstadt haben sollte, wurde ein Kompromiss geschlossen: So erklärte das Parlament am 28. November 1848 die Stadt Bern zwar zum Bundessitz der Schweiz, sie wird ganz offiziell aber nicht Haupt-, sondern Bundesstadt genannt und ist daher nur de facto, jedoch nicht de jure Hauptstadt.
2. Früher flogen Kampfjets des Schweizer Militärs bei Testflügen so gut wie nie mit Überschallgeschwindigkeit – der eidgenössische Luftraum war dafür schlicht zu klein. Erst seit es Schweizer Piloten dank internationalen Abkommen erlaubt ist, die Landesgrenzen der Nachbarstaaten zu überfliegen, können sie sich in der Luft richtig austoben.
3. Es ist also doch mehr als nur ein Klischee: Nirgendwo auf der Welt wird so viel Schokolade gegessen wie in der Schweiz – und nirgendwo wird sie schon so lange hergestellt. Die weltweit älteste Schoggi-Fabrik steht nämlich im Kanton Fribourg in der Gemeinde Broc. Sie ist seit 1898 in Betrieb.
4. Bei einem Atomkrieg würde der Bundesrat in den Berg flüchten, genauer gesagt in die «Führungsanlage K20», einen 259 Millionen Franken teuren Bunker nahe des Lötschbergtunnels bei Kandersteg BE. Bis noch vor ein paar Jahren war der genaue Standtort des Regierungsbunkers (46°28'33'' nördlicher Breite; 7°39'54'' östlicher Länge) streng geheim.
5. Und auch die gesamte Schweizer Bevölkerung (!) könnte im Falle des Worst-Case-Szenarios in Sicherheit gebracht werden: Auf sieben Millionen Einwohner kommen insgesamt 270'000 Schutzräume – so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt.
9. Die Schweizer leben im Durchschnitt ganze fünf Jahre länger als noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Mann von heute wird durchschnittlich 79,9 und die Frau 84,7 Jahre alt. Das ist die zweithöchste Rate auf der Welt – nimmt man Kleinstaaten wie Monaco, San Marino oder Andorra mal ausser Acht.
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