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Finanzen – Selbstbestimmung – Wohnen im Alter – Tod und Nachlass
Viele ältere Menschen machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Lebensfragen und finanzielle Fragen stehen im Raum. Es sind aus Erfahrung genau diese Themen, welche ungern diskutiert, verdrängt und daher oft aufgeschoben werden.
Je nach Höhe der Renten (AHV, EL, Pensionskasse, Leibrenten aus Versicherungen, Witwenrente) reichen diese nicht aus, um den ordentlichen Lebensunterhalt zu finanzieren. Es ist ein Kapitalverzehr nötig.
- Welche Vermögenswerte/-anlagen stehen derzeit zur Verfügung?
- Sind meine Vermögensanlagen zu risikoreich angelegt? Wie steht es mit den Kosten für die Vermögensberatung, sind diese transparent und gerechtfertigt? Ist eine Neubeurteilung nötig? Welche Massnahmen sind erforderlich?
- Wieviel Geld benötige ich eigentlich für meinen Lebensunterhalt? Wie hoch ist mein Ausgabenbudget?
- Wäre eine Teilamortisation oder gar eine vollständige Rückzahlung meiner Hypothek allenfalls sinnvoll? Welche steuerlichen Konsequenzen hätte dies? Wie verhalte ich mich, wenn die Bank eine Amortisation meiner Hypothek fordert?
- Wie viele Jahre reicht mein Vermögen noch aus?
- Ist meine Liquidität langfristig gesichert?
- Kann und will ich meine Steuererklärung weiterhin selbst erstellen? Welche Alternativen stehen zur Verfügung?
Infolge eines Unfalles oder einer Erkrankung besteht die Gefahr, dass ich temporär oder für immer urteilsunfähig werden könnte. Mit einem Vorsorgeauftrag bestimme ich selbst, wer mich im tragischen Fall der Urteilsunfähigkeit vertreten soll. Ich bestimme jene Personen, welche für meine Personen- und Vermögenssorge zuständig sein sollen.
Es stellen sich folgende Fragen:
- Wer entscheidet grundsätzlich über mich? Über meine Wohnsituation? Über meine Finanzen? Über mein seelisches und körperliches Wohl? Über alle weiteren Werte, welche mir im Leben wichtig sind?
- Wie kann ich einen Vorsorgeauftrag erstellen?
- Welche Personen möchte ich anfragen? Kann meine Personen- und meine Vermögenssorge von verschiedenen Personen ausgeübt werden?
- Welche Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) wäre für mich zuständig? Wie würde das Ganze eigentlich ablaufen?
Mit einer Patientenverfügung bestimmen Sie selbst, wie Sie medizinisch behandelt und gepflegt werden wollen, falls Sie urteilsunfähig werden.
- Will ich lebensverlängernde Massnahmen beanspruchen oder diese ablehnen?
- Wie erstelle ich eine Patientenverfügung? Wo hinterlege ich diese?
„Je älter ich werde, desto mehr schätze ich es, daheim wohnen zu dürfen“ – Dieses Privileg ist aber alles andere als selbstverständlich. Das Wohnen im eigenen Haus hängt von verschiedensten Faktoren ab – viele Fragen sind zu klären:
- Wie lange kann ich Haus und Garten selber unterhalten? Wird mir langsam alles zu viel? Ist das Haus zu gross? Werden die Stockwerke und Treppen zum Hindernis?
- Ist die eigene Sicherheit in meinem Haus für mich noch gewährleistet? Sind bauliche Anpassungen möglich, sinnvoll und finanzierbar?
- Würde ich auch im Todesfall meines Partners alleine im Haus verbleiben wollen?
- Welche externen Dienstleistungen kann ich beanspruchen, um möglichst lange in meinem Haus wohnen zu können?
- Ist mit meinem Haus eine familieninterne Lösung oder gar ein Familienprojekt möglich? Welche Möglichkeiten (Abtretung auf künftige Erbschaft, interner Verkauf, Vermietung, Wohnrecht, Nutzniessung etc.) passen am besten zu meiner Situation?
- Möchte ich meinen Wohnort näher zu meinen Kindern verlegen?
- Welche Wohnformen kommen in Frage, wenn ich mein Haus verkaufen würde? Mietwohnung? Alterswohnung? Altersheim? Pflegewohngruppen? Wie finde ich den richtigen Ort für mich? Welche Vorabklärungen sind nötig und welche Kosten sind zu erwarten? Welche Punkte sind für die Beurteilung wichtig (ÖV, Mobilität, Lage, Infrastruktur, Dienstleistungen, Betreuung, behindertengerechte Objekte etc.)?
- Welche Möglichkeiten beim Verkauf meiner Liegenschaft sind zu prüfen?
Der Güterstand meiner Ehe bzw. meine Familiensituation hat Einfluss auf meinen Nachlass. Solange ich keine anderweitige Verfügungen erlasse, wird die Erbfolge von Gesetzes wegen geregelt.
- Wie kann mein Nachlass berechnet werden? Wie hoch wäre nach meinem Tod mein Nachlass?
- Wer erbt nach meinem Tod? Wer sind meine gesetzlichen Erben? Welche Pflichtteile muss ich berücksichtigen? Wie ändern sich diese, wenn sich meine Familiensituation ändert (Heirat, Todesfall Ehepartner, Todesfall eigene Nachkommen, neuer Lebenspartner)?
- Was passiert, wenn ich nichts geregelt habe? Ist die Situation unterschiedlich, ob ich alleine, verheiratet oder in Partnerschaft bin?
- Was passiert nach meinem Tod mit meinem Haus? Ist eine familieninterne Lösung absehbar oder ein Verkauf nötig?
- Kann ich die Erbteilung selbst beeinflussen oder andere Zuteilungsquoten festlegen? Kann ich Vermächtnisse ausrichten?
- Wann ist ein Erbvertrag sinnvoll, wann reicht ein Testament? Wie verfasse ich dieses? Ist dafür ein Notar zu konsultieren? Wo hinterlege ich mein Testament? Kann ich dieses jederzeit ändern?
- Wie sind Erbschafts- und Schenkungssteuern geregelt?
- Welche Kosten entstehen, wenn ich dies alles regeln möchte? Wende ich mich an einen Notar, wenn ja an welchen?
Die meisten Personen verdrängen die Fragen rund um den eigenen Tod. Dabei ist eine gute Vorbereitung und die Klärung wichtiger Fragen eine grosse Erleichterung, vor allem für die Hinterbliebenen:
- Wer soll mich in meinen letzten Stunden begleiten? Wo möchte ich am liebsten sterben?
- Habe ich Wünsche und Vorstellungen in Bezug auf meine Todesanzeige? Sollen Dankes-/Erinnerungskarten versendet werden?
- Welche Personen sollen zuerst über meinen Tod informiert werden?
- Möchte ich die Aufbahrung meines Leichnams? Wenn ja, wo?
- Welche Wünsche habe ich für meine Beisetzung? Möchte ich kremiert werden oder ziehe ich eine Erdbestattung vor? Wo, in welcher Kirche? Soll meine Asche verstreut werden? Soll mein Platz im Grab meines Partners sein? Wie lange wird dieses gemeinsame Grab noch bestehen? Wer sorgt für die Pflege meines/unseres Grabes? Soll ein Grabpflegekonto eingerichtet werden?
- Soll ein Leidmahl organisiert werden? Oder möchte ich, dass alles ganz diskret und still abgewickelt wird?
- Will ich am liebsten gar nichts regeln und überlasse ich alles meinen Nachkommen? Wie gehen diese damit um?
Viele wichtige und auch emotionale Fragen, welche je nach Ihrer persönlichen und familiären Situation verschiedene Massnahmen erfordern.
Ich freue mich, Ihnen in diesen ganz persönlichen und vertraulichen Fragen zur Seite stehen zu dürfen.
Dank meiner 35-jährigen Beratungstätigkeit als Finanzplaner kann ich auf unzählige praktische Erfahrungen und Lösungen zurückgreifen. Sie dürfen erwarten, dass ich auch Ihre persönliche Situation in Kürze einschätzen und Ihnen wichtige Tipps dazu geben kann. Danke für Ihr Vertrauen.