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Er ist schlicht der jüngste Musiker, den die Deutsche Grammophon jemals unter Vertrag genommen hat. Doch das kommt keineswegs von ungefähr. Daniel Lozakovich ist regelmässiger Gast auf dem Festival von Verbier und gab sein erstes Konzert bereits 2009 mit den Moskauer Virtuosen von Vladimir Spivakov. Im September 2015 hat er gemeinsam mit Daniel Hope unter demselben sonnengelben Label einige Duos für zwei Violinen von Bartok eingespielt. Unterwegs auf allen Bühnen dieser Welt, interpretiert er in diesem Jahr an Stelle des erkrankten David Garrett das Violinkonzert von Tschaikowsky – kurz nachdem im Juni seine erste Soloplatte mit Konzerten von Johann Sebastian Bach erscheint. Im zweiten Teil erklingt – dargeboten vom Marinsky Orchester St. Petersburg unter der Leitung von Valery Gergiev – die "Manfred-Sinfonie" von Tschaikowsky, ein grosses Tongemälde in vier Szenen, das auf dem gleichnamigen dramatischen Gedicht Lord Byrons beruht und einem Programm folgt, das der Mentor des Komponisten, Mili Balakirew, erdachte. Das Werk beschreibt die Seelenqualen eines Mannes, der seine Geliebte getötet hat und nun einsam in den Alpen umherirrt.