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1910-1965, geboren in Basel, gestorben in Zürich
Sohn des Glasmalers Fritz Haufler und der Italienerin Anna Artaria. Nach der frühen Scheidung seiner Eltern wuchs es bei der Mutter und den Geschwistern in einer Hütte auf dem Monte Verità in Ascona auf. Schon als Kind begann er zu malen und soll seine Umgebung durch theatralische Einlagen beeindruckt haben. Seine Mutter schickte ihn nicht zur Schule, Haufler wurde von Mitgliedern der Cooperativa auf dem Monte unterrichtet, ein Baron soll ihm Englisch gelernt haben. Nachdem die Behörde nach Jahren Wind von den Zuständen bekamen, zog Mutter Anna Haufler mit den Kindern nach Agnozzo, wo sie eine kleine Pension führte. Dort kam Haufler mit Nachbarn wie Emmy und Hugo Ball-Hennings oder Hermann Hesse in Kontakt. Mit 17 Jahren nahm Haufler Unterricht bei Paul Camenisch in Castel San Pietro. 1934 ging er zurück in seine Geburtsstadt und wurde dort Mitglied der „Gruppe 33“. Nach einem Aufenthalt in Paris im Jahr 1935 schloss er sich dem Basler Cabaret Resslirytti an. Darauf begann er seine Laufbahn als Schauspieler, Kabarettist, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent, in den 1960er-Jahren hielt er sich in Hollywood auf. Haufler gehörte zu den grossen Volksschauspielern seiner Zeit, neben Heinrich Gretler, Emil Hegetschweiler, Alfred Rasser und Ruedi Walter. Er neigte sein Leben lang zu Depressionen und schied freiwillig aus seinem Leben.