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Vier Kantone haben einen Anteil am See: Luzern, Uri, Obwalden und Nidwalden.
Entsprechend umfangreich sind auch die interkantonalen, kantonalen und ortsspezifischen Gesetze,
Verordnungen, Vereinbarungen, Reglemente, Patente und Ausführungsbestimmungen zur Fischerei.
Bevor man also den Wurm badet oder die Hegene entwirrt, sollte man unbedingt die entsprechenden
Bestimmungen einsehen.
Das Freiangeln ist eine Besonderheit an kantonalen Gewässern:
"Von öffentlich zugänglichen Ufern, Brücken und Stegen aus darf jedermann ohne Bewilligung und
Gebühren mit einer Angelrute die Fischerei ausüben. Erlaubt ist nur eine Angelrute mit einem einfachen
Angelhaken ohne Widerhaken mit natürlichem Köder. Köderfische und künstliche Köder dürfen nicht
verwendet werden."
Mit künstlichen Ködern und vom Boot aus
darf man nur mit einem Patent angeln.
Tages- Wochen- und Monatspatente
erhält man im Tourismusbüro.
Ein Sachkundenachweis (Angelschein)
ist nur für das Jahrespatent erforderlich.
Der Milan braucht so etwas nicht.