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Dieser Arbeit liegt die Fragestellung zugrunde, welche Wirkung mediale Kunst, insbesondere Videokunst, im Rahmen von Installationen und Bühnenperformances haben kann. Es interessieren mich insbesondere immersive Formate, das heisst bei Installationen zum Beispiel der Einsatz von Motion-Tracking-Technologien oder Realtime-Datennutzung für generative Videos. Im Bühnenbereich könnte das auch Motion-Tracking sein, aber auch der Einsatz von Live-Kameras oder die Interaktion von Schauspielern und Video.
Dafür werde ich mein praktisches Masterprojekt state:lucid aus verschiedenen kunsttheoretischen Blickwinkeln beleuchten und versuchen, es in einen grösseren Kontext einzuordnen.
State:lucid ist nach der Entwicklung und Proben im Sommer 2020 im November 2020 im Immersive Arts Space der ZHdK aufgeführt worden. Es ist eine Mischung zwischen Installation und Performance unter Nutzung digitaler Technologien und generativer Prozesse an einem Ort zwischen Museum und Theater.
Ich verfolge mit dieser Analyse die Zielsetzung, state:lucid zu beschreiben und durch die Einordnung in den grösseren Kontext zu begründen und zu verorten. Folgende theoretische Reflexionen erscheinen mir dazu erforderlich:
1. Videokunst auf der Bühne – Historie und Elemente
2. Intermediale Installationskunst – zwischen Raum- und Zeitkunst
3. New Media Art – Versuch einer begrifflichen Einordnung
Ich wähle diese einzelnen Aspekte, um nicht den Rahmen dieser Arbeit zu sprengen und trotzdem den Versuch zu wagen, dem (zugegebenermassen etwas grössenwahnsinnigen) Titel dieser Arbeit gerecht zu werden, der auch folgendermassen heissen könnte:
state:lucid – Eine Arbeit zwischen Piscator und Nxt Museum?!