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Gegessen ist der Salat jeweils schnell. Der Weg vom Acker auf den Teller dauert etwas länger. Am Anfang der Kultur steht wie bei jeder Pflanze auch beim Gemüse der Samen. Saatzuchtfirmen forschen ständig an neuen Sorten, die ertragsreicher und noch widerstandfähiger gegen Krankheiten oder Schädlinge sind. Nur noch selten vermehren die professionellen Gemüseproduzenten ihre Samen selbst. Samen werden entweder direkt mit speziellen Maschinen auf dem Acker ausgesät (z. B. Karotten) oder - immer öfter - zuerst in kleinen Kisten als Jungpflanzen (z. B. Sellerie) gezogen. Diese Setzlinge werden mit speziellen Maschinen oder von Hand in den Boden gesetzt.
Während der Wachstumsphase muss die Pflanze mit genug Nährstoffen und Wasser versorgt werden. Es gehört zu den täglichen Aufgaben des Gemüseproduzenten, die Kultur auf Schädlings- oder Krankheitsbefall zu überwachen und wenn nötig die richtigen Massnahmen zu ergreifen. Einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Pflanzen haben das Wetter und die Lichtverhältnisse. Je nach Kultur dauert die Wachstumszeit ein paar Wochen (z. B. Kopfsalat) oder ein paar Monate (z. B. Rosenkohl).
Ist die Pflanze erntebereit wird sie von Hand oder mit der Maschine auf dem Acker geerntet. Beim Frischgemüse (z. B. Eisbergsalat oder Lauch) zählt nun jede Minute: In der Waschanlage reinigen es die Arbeiter von Erdenresten und machen es für die Auslieferung in die Läden bereit. Ein Lieferwagen transportiert das Gemüse schliesslich zu den Verkaufsstellen. Einige Gemüseproduzenten vermarkten ihre Produkte direkt in einem Hofladen oder fahren auf den Wochenmarkt. Lagergemüse (z. B. Zwiebeln oder Karotten) werden nach der Ernte in grossen Kühlhäusern gelagert und nach Bedarf ausgeliefert.
Spezialisierte Gemüseproduzenten erzielen eine zusätzliche Wertschöpfung, in dem sie das gewaschene Gemüse schneiden und für die küchenfertige schnelle Verwendung verpacken.