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Die Schweizerische Mediationsordnung für Wirtschaftskonflikte (Swiss Rules of Commercial Mediation) der Handelskammern beider Basel, Bern, Genf, Neuenburg, Waadt, Tessin und Zürich ist ein zeitgemässes, vertrauliches und anpassungsfähiges Verfahren, das sich zur einvernehmlichen Konfliktlösung eignet. Die Schweizerische Mediationsordnung für Wirtschaftskonflikte baut auf jahrzehntelanger Erfahrung und bewährter internationaler Praxis auf.
Bei der Mediation bitten zwei oder mehrere Parteien eine dritte Person, den Mediator, die Mediatorin, ihnen bei der Beilegung eines Streitfalls zu helfen oder einen zukünftigen Konflikt zu vermeiden. Der Mediator, die Mediatorin fördert den Meinungsaustausch zwischen den Parteien und ermutigt sie, nach Lösungen zu suchen, die für beide Seiten annehmbar sind. Anders als ein Sachverständiger teilt ein Mediator seine eigene Meinung nicht mit und macht im Unterschied zum Schlichtungsverfahren keine Vorschläge. Auch trifft die Mediationsperson keine Entscheidungen wie ein Schiedsgericht in einem Schiedsverfahren.
Finden die Parteien keine einvernehmliche Lösung, oder wünscht eine Partei, das Verfahren abzubrechen, kann das Mediationsverfahren jederzeit beendet werden.
Enden Mediationsverfahren erfolgreich, sind sie in der Regel bedeutend schneller und kostengünstiger als Gerichtsverfahren. Es besteht auch die Möglichkeit, Mediationsverfahren mit Schiedsverfahren zu verbinden.