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Der ZSC und Lugano boten im Klassiker keine Hockey-Feinkost. Beiden Teams war in ihrem sechsten Spiel seit dem Jahreswechsel die hohe Belastung anzumerken. Den Grundstein zum Zürcher Erfolg legten Raphael Prassl (17.) mit einem verwerteten Abpraller kurz vor der ersten Pause, sowie Captain Patrick Geering (38.) mit einem erfolgreichen Weitschuss kurz vor Ablauf des zweiten Drittels.
Grossen Anteil am Sieg der Lions hatte Goalie Lukas Flüeler mit 40 Paraden. Dreimal parierte der dreifache Meistergoalie gegen alleine heranstürmende Tessiner; im Mitteldrittel vergab Bürgler den möglichen Ausgleich, im Schlussdrittel verpassten erst Bertaggia und dann auch Luca Fazzini das 1:2. Gut sieben Minuten vor Schluss traf Giovanni Morini doch noch und vermieste Flüeler damit den ersten Saison-Shutout.
Die Partie hatte aufgrund der verspäteten Ankunft der Luganesi wegen des Schneechaos auf den Strassen mit einer Viertelstunde Verspätung begonnen. Dennoch übernahmen die Gäste sofort das Spieldiktat und jubelten bereits in der 5. Minute ein erstes Mal. Doch der vermeintliche Führungstreffer durch Lajunen wurde nach der Videokonsultation wegen einem Handpass von Bertaggia annulliert.
Während die Lions mit dem 10. Sieg im 14. Heimspiel ihren 2. Tabellenplatz festigten, schafft es Lugano (6.) nicht, sich mehr Richtung Spitze zu orientieren. Für die Südtessiner bleibt das Hallenstadion ein schlechtes Pflaster: Bereits zum achten Mal in den letzten zehn Spielen traten sie die Heimreise als Verlierer an.