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Das Recherche-Netzwerk Investigativ.ch wird im Mai 2014 erstmals den grössten Informationsverhinderer der Schweiz küren.
An der Generalversammlung von Investigativ.ch am 16. Mai 2014 werden erstmals „Informations-Blocker“ ausgezeichnet, also Leute, Firmen und Organisationen, die den kritischen Journalismus und den freien Informationsfluss bekämpfen und behindern. Gewählt werden sollen die in einer Vorauswahl zusammengestellten Nominierten in einer Online-Umfrage, von den Mitgliedern des Vereins.
Wer könnte das sein? Investigativ.ch führt zwei kürzliche Beispiele an:
Das Seco, das den Tagesanzeiger bei seinen Recherchen zu den mutmasslichen Korruptionsfällen abzuspeisen versuchte? Oder das Bundesamt für Landwirtschaft, das vom Beobachter für ein Einsichtsgesuch die absurde Gebühr von 275 000 Franken verlangte und einer unbequemen Journalistin mitteilte, es werde künftig nur noch via Rechtsdienst mit ihr verkehren?
Und bittet um weitere Vorschläge, die man (mit einer kurzen Begründung) bis zum 16. März 2014 an <email-pii> einreichen kann.
Während schlechte Schauspieler statt eines Oscars eine „Goldene Himbeere“ verliehen kriegen, erhalten Gewinner dieses Negativpreises einen „Goldenen Bremsklotz“ oder aber einen „Goldenen Bremsschuh“ – das scheint aktuell noch nicht ganz klar zu sein. Wie wäre es, einfach eine „Goldene Bremse“ zu verleihen?