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Beim Buchstaben M in Bella Lui treffen Sie Marius Robyr, eine Ikone des alpinen Skisports. Er erzählt Ihnen die Geschichte der grossen Skianlässe in Crans-Montana sowie von seinen schönsten Erinnerungen.
Neben seiner zivilen Tätigkeit als Lehrer an der Orientierungsschule von Crans-Montana durchlief Marius eine militärische Ausbildung, die es ihm erlaubte, als Brigadier den höchsten Rang für einen Milizsoldaten zu erlangen. In dieser Funktion kommandierte er während 4 Jahren die Festungsbrigade 10 und während 10 Ausgaben die Patrouille des Glaciers. Heute ist er Präsident des Organisationskomitees der alpinen Skiweltcuprennen in Crans-Montana und Projektleiter des Dossiers „Kandidatur von Crans-Montana für die Organisation der alpinen FIS Skiweltmeisterschaft 2025“. 2004 erhielt er vom Kanton Wallis den Preis der Stiftung „Divisionär F.K. Rünzi“, als Anerkennung dafür, dass er aus der Patrouille des Glaciers einen Anlass mit internationaler Strahlkraft gemacht hat. 2012 erhielt er von der Schweizer Kader Organisation den Titel „Westschweizer Sportorganisator 2011“.
Crans-Montana ist eine der bekanntesten Skidestinationen der Schweiz und verfügt über eine grosse Tradition in der Organisation von alpinen Skirennen. Es was in der Tat auf dem Walliser Hochplateau, wo das 1. offizielle Abfahrtsrennen in der Geschichte des alpinen Skifahrens stattfand. Sir Arnold Lunn und sein Vater Henry waren die Initiatoren dieser Veranstaltung, die am 7. Januar 1911 auf dem Plaine-Morte-Gletscher in Montana stattfand.
1977 organisierte Crans-Montana seine ersten Weltcup-Rennen gefolgt von zahlreichen Veranstaltungen im Skizirkus, darunter die unvergessliche FIS-Skiweltmeisterschaft 1987 sowie die Weltcupfinale 1992 und 1998. Dann musste sich Crans-Montana leider aus verschiedenen Gründen aus dem Skizirkus zurückziehen.
Die Rückkehr von Crans-Montana auf die Bühne des Ski-Weltcups im 2008 ist der Verdienst von Marius Robyr. Dem aus Chermignon stammenden Robyr ist es gelungen, die politischen und touristischen Instanzen von der enormen Bedeutung der Weltcuprennen für eine Destination wie Crans-Montana zu überzeugen. Von Beginn dieser vielversprechenden neuen Ära bis zum heutigen Tag hat Crans-Montana nicht weniger als 18 FIS-Weltcuprennen, 18 Europacuprennen und 5 FIS-Rennen organisiert, sowie das Europacup-Finale 2009 und die Junioren Weltmeisterschaft 2011.
Basierend auf dieser enormen Erfahrung steht das immer effizientere Organisationskomitee nun zwei grossen Herausforderungen gegenüber: Zum einen die perfekte Organisation der jährlichen Damen-Rennen, die vom internationalen Skiverband FIS 2016 vergeben wurden; zum anderen die Schweizer Kandidatur für die Weltmeisterschaften 2025 zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Der Schwerpunkt liegt in der Umgestaltung des Zielstadions, welches etwas überholt ist. Die ersten ausgearbeiteten Pläne erhielten viel Lob der FIS. Die Damen werden sich auf der magischen Mont-Lachaux-Piste messen, während die Herren auf der berühmten Nationale-Piste fahren, mit einem majestätischen Start in Bella-Lui wie bei den Weltmeisterschaften 1987.
In Verbindung mit Swiss-Ski will Crans-Montana/Wallis zum zweiten Mal die Organisation der FIS-Weltmeisterschaften auf dem Hochplateau für sich gewinnen.
Magischer Ort des alpinen Skisports: Es ist der Ort, wo die Skifahrer bei den Weltmeisterschaften 1987 starteten.
Sylvie Doriot Galofaro, Samuel Bonvin und Martial Kamerzin erzählen Ihnen mehr über das 125-Jahr-Projekt und über die Geschichte der Destination.