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In einer Wohnung in einem vornehmen Pariser Viertel entdeckt die Putzfrau die Leiche einer jungen Edelprostituierten. Handelt es sich um Mord oder Selbstmord? Im Laufe der Ermittlungsarbeit stellt sich heraus, dass selbst Kommissar Maigret nicht vor Fehlüberlegungen und Irrtümern gefeit ist.
Lulu und Louise – zwei Namen, zwei Lebensentwürfe, eine Person. Lulu hieß die junge Prostituierte aus der Provinz, bis sie eines Tages todkrank ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Als junge, sorgenfreie Louise ist sie wieder erwacht, gerettet vom besten Chirurgen von Paris – der sich auch noch in sie verliebt. Ein Märchen? An einem kalten Novembermorgen steht Kommissar Maigret vor Lulus Leiche. Alle sagen nur Gutes über sie, und alle sagen auch nur Gutes über den Chirurgen und über den jungen Musiker, die Louise immer zu unterschiedlichen Zeiten besuchten. Im Laufe der Ermittlungsarbeit stellt sich heraus, dass selbst Kommissar Maigret nicht vor Fehlüberlegungen und Irrtümern gefeit ist.
»Simenon saugte Leben in sich hinein, um es in seinen Werken hernach stückchenweise wieder von sich zu geben.«Welt am Sonnatg
»Zwei, drei Sätze, und die dichte Atmosphäre der Maigret-Welt, der Welt Simenons ist da, und die Seele macht einen Gang an den windigeren Ufern des Lebens, auf den ungeschützteren Kais der Nacht.«Rolf Vollmann