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Eine volle Ladung Orientierungslauf gabs in der Auffahrtswoche im Tessin. Während die besten OL-Läufer des Kontinents um Europameisterschaftsmedaillen liefen, starteten die ambitionierten Hobby-OL-Läufer zu nationalen Wettkämpfen.
Auch Valérie Aebischer kehrte nach ihrem EM-Einsatz über die Sprintdistanz vom 6. Mai für die Auffahrtstage ins Tessin zurück. Am Auffahrtstag holte die Läuferin des OLC Omström Sense an der Schweizer Meisterschaft über die Sprintdistanz die Goldmedaille. Die hatte indes den Makel, dass die für die anderen Läufe der EM selektionierten Läuferinnen nicht am Start waren. Aber Aebischer hatte in der Person der immer noch sehr laufstarken OL-Legende Simone Niggli einen echten Gradmesser – und wurde schliesslich mit der genau gleichen Zeit wie sie gestoppt. An den Nationalen OL vom Samstag und Sonntag musste sich Aebischer dann jeweils von Niggli und je einer weiteren Läuferin geschlagen geben, weil sie bei ein paar Posten kleinere Zeitverluste in Kauf nehmen musste. Aber sie zeigte mit ihren beiden dritten Rängen deutlich, dass sie sich über eine gute Form erfreut.
Eine weitere Medaille an der Sprintmeisterschaft gewann die Murtner Juniorin Flavia Lehmann, die etwas überraschend die Bronzemedaille holte. Sie läuft in dieser Saison deutlich stärker als noch letztes Jahr.
Weitere Medaillen gewannen Valérie Suter (D40), Jonas Soldini (H18) und Tobias Nagel (H14).sny