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Anders als beim "Schulschwimmen" befindet sich der Kopf auch hier bei jedem Zug unter Wasser.
Die Brustschwimmtechnik wird so ausgeführt, dass die Arme, unter Wasser zusammenliegend, gleichzeitig nach vorn gebracht und dann durch das Wasser seitlich nach hinten bewegt werden. Bei einer moderneren Form, die vor allem von Hochleistungssportlern genutzt wird, werden die Hände über Wasser nach vorn geführt, um den Wasserwiderstand zu verringern. Bei der anschliessenden Bewegung nach hinten werden die Hände leicht nach innen gestellt. Die optimale Stellung der Handflächen und deren Lage relativ zum Becken werden als Wassergefühl bezeichnet und sind entscheidend für den Vortrieb. Die Bewegung entlang der Körperachse relativ zum Körper ist recht gering. Der weitaus grösste Impuls erfolgt durch die Zug- und Schub-Bewegung entgegen der Schwimmrichtung. Unmittelbar an diese Bewegung schliesst sich ein Grätschbeinschlag an. Der nächste Armzug erfolgt dann gegen Ende des Grätschbeinschlags. Bei der sogenannten Undulationstechnik (von lat. unda – die Welle) wird während des Vorwärts-Schubs eine Wellenbewegung des Körpers ähnlich wie beim Schmetterlingsschwimmen durchgeführt, und die Arme werden über der Wasseroberfläche nach vorne gebracht. Dadurch wird ein zusätzlicher Vortrieb erzeugt. Die Regelhaftigkeit dieser Stilvariante war zunächst umstritten, mittlerweile wird sie aber als regelkonform angesehen.
Quelle: Von fxqf - original, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8001966