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Während Federer im Viertelfinal nach der Aufgabe von Stan Wawrinka ein Freilos genoss und ihm davor 116 Minuten genügt hatten, um Peter Gojowczyk und Radu Albot auszuschalten, musste Tsitsipas die Reserven auch in seinem dritten Einsatz in Basel anzapfen. Nach dem Satzausgleich gab er zu Beginn des entscheidenden Durchgangs einen Breakvorsprung zunächst noch einmal aus der Hand. Erst das Break zum 4:3 war das entscheidende, um sich gegen den formstarken Krajinovic nach nicht ganz zwei Stunden durchzusetzen.
Vor dem Duell mit Federer hat Tsitsipas in Basel rund dreieinhalb Match-Stunden mehr in den Knochen als der Schweizer. Tsitsipas' Dreisatzsiege gegen Ricardas Berankis und Krajinovic am Donnerstag und Freitag konnte der spielfreie Federer vom Sofa aus verfolgen.
Opelka und De Minaur im zweiten Halbfinal
Der Halbfinal zwischen dem topgesetzten Federer und dem als Nummer 3 gesetzten Tsitsipas beginnt am Samstag frühestens um 16.00 Uhr. Davor machen der Amerikaner Reilly Opelka (ATP 37) und der Australier Alex de Minaur (ATP 28) den ersten Finalisten aus. Federer ist an seinem Heimturnier seit 23 Spielen ungeschlagen und greift nach dem zehnten Titel.
Mit Roberto Bautista Agut strich nach Stan Wawrinka (Forfait für den Viertelfinal gegen Federer) und Alexander Zverev (Aus in der 1. Runde gegen Taylor Fritz) ein weiterer Titelkandidat die Segel. Der als Nummer 4 gesetzte Spanier unterlag dem 22-jährigen Amerikaner Opelka in etwas mehr als anderthalb Stunden 3:6, 6:3, 3:6.
Opelka, der im Februar in New York sein erstes Turnier auf ATP-Stufe gewonnen hat, ebnete sich den Weg zum Erfolg gegen Bautista Agut mit 31 Assen. Der 2,11 m grosse Spieler hält damit in diesem Jahr bei 988 Assen. Nur sein Landsamm John Isner punktete öfter direkt mit dem Service.
Im zweiten Viertelfinal des Tages setzte sich der mit einer Wildcard ausgestattete australische Youngster De Minaur gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff (ATP 41) 6:4, 7:6 (7:4) durch.