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Die logische Programmiersprache Prolog wurde 1972 entwickelt und ermöglicht mechanisches Schliessen innerhalb der Sprache der Hornklauseln (Untermenge der Prädikatenlogik). Im Gegensatz zum imperativen Programmierparadigma, wo jeder Abarbeitungsschritt vorgegeben werden muss, wird beim deklarativen Programmieren mit Prolog in einer Datenbasis festgehalten, was die Objekte eines algorithmisch zu lösenden Problembereichs sowie deren relevanten Eigenschaften und Beziehungen sind. Die eigentliche Abarbeitung steuert dann das automatische Schlussfolgerungsverfahren (Resolution), welches durch eine Beweisanfrage angestossen wird und nebst "kann geschlossen werden" bzw. "kann nicht geschlossen werden" berechnete Lösungen in Form von Instantiierungen liefern kann.