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Event
Ort:
UB Hauptbibliothek, Vortragssaal (1. Stock)
Wider «die Herren Blaternimpfer». Zur Diskussion über die Pockeninokulation im Basel des 18. Jahrhunderts
Zu Beginn des 18. Jahrhundert fand die im Osmanischen Reich verbreitete Pockeninokulation oder Variolation, eine Vorgängerin der Pockenimpfung, in Europa Eingang und löste intensive Diskussionen aus, wie sie uns in Zeiten von Covid-19 nicht unbekannt sind.
In Basel wurden auf Anregung von Johann II und Daniel Bernoulli die ersten Inokulationen 1756 durch Achilles Mieg durchgeführt – an den Bernoulli-Söhnen. Der 12jährige Johann III Bernoulli behandelte danach in einer lateinischen Rede die Inokulation und ihre Geschichte. 1759 können wir die lokale Diskussion in der moralischen Wochenschrift «Der Sintemal » fassen. Im selben Jahr reichte Daniel Bernoulli bei der Académie Royale des Sciences in Paris eine Abhandlung ein, in der er versuchte, den Nutzen einer allgemeinen Inokulation gegen die Pocken zu quantifizieren, und lieferte damit einen wichtigen Beitrag zur Epidemiologie.
Treffpunkt: 18.00 Uhr, UB Hauptbibliothek, Vortragssaal (1. Stock)
Anmeldung unter: <email-pii>
Bitte beachten Sie, dass für diese Veranstaltung ein gültiges 2G-Covid-Zertifikat erforderlich ist.
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