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Die Radionavigationsanlagen dienen als Wegweiser im Himmel und ermöglichen PilotInnen, die nach Instrumenten fliegen, bei jedem Wetter auf Kurs zu bleiben. Die drei wichtigsten bodengestützten Navigationshilfen sind VOR, DME und ILS:
- VHF Omni-Directional Range (VOR) ist eine Ultrakurzwellen-Navigationshilfe, die hauptsächlich auf Luftstrassen und im Nahverkehrsbereich der Flughäfen eingesetzt wird. Mit der entsprechenden Bordanlage kann der Kurs von/zum VOR bestimmt werden.
- Distance-Measuring Equipment (DME) ist ein technisches System, das den PilotInnen die Entfernung zu einem bestimmten Geländepunkt, z. B. dem Aufsetzpunkt auf der Landebahn oder einem Navigationssender anzeigt.
- Instrumentenlandesysteme (ILS) erlauben auch bei sehr schlechten Sichtverhältnissen eine sichere Landung. Das ILS besteht aus einem Landekurssender (Localizer), einem Gleitwegsender (Glidepath) und einem DME. Mit Hilfe eines Kreuzzeigerinstruments erhalten die IFR-PilotInnen während des Endanflugs (ca. die letzten 15 km vor der Landung) genaue Angaben über die Position des Flugzeugs, bezogen auf die ideale Anflugachse, den optimalen Gleitweg sowie die Entfernung von der Pistenschwelle.
Satellitengestützte Verfahren werden immer wichtiger. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern arbeitet skyguide an der Entwicklung neuer, satellitengestützter Navigationsverfahren. Erste solche Verfahren wurden bereits erfolgreich in Betrieb genommen, etwa auf dem Flughafen Zürich oder der Anflug auf das Inselspital in Bern.