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Nachdem sich Büren-Oberdorf im vergangenen Jahr noch im Schlussduell gegen Thörishaus geschlagen geben musste, hat es dieses Jahr nun geklappt: der Titel in der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft (SMM) Gewehr 50m geht am Final in Schwadernau erstmals an das Team aus der Innerschweiz. Dieses setzte sich diesmal im Schlussduell mit 812.1 Punkten und 6,4 Zählern Vorsprung gegen Alterswil durch. Bereits in der Vorrunde unterlag der vormalige Serienmeister dem Team aus Büren-Oberdorf, das zum Finalwettkampf mit Nina Christen angetreten war, die am Vortag an der EM in Bologna bereits den Titel in der Dreistellung G50m gewonnen hatte und noch am selben Tag zurück in die Schweiz gereist war.
Drei EM-Teilnehmerinnen mit dabei
Das taten auch ihre Teamkolleginnen Vanessa Hofstetter und Fabienne Füglister, die beide mit Thörishaus zum SMM G50m-Final antraten. Der Vorjahresmeister holte sich im Kleinen Final gegen Fribourg Rang 3, nachdem die Berner im Halbfinal noch Alterswil unterlegen waren, das die Qualifikation verlustpunktlos dominiert hatte. Thörishaus und Fribourg schickten in der Vorrunde bei Punktgleichheit aller drei Mannschaften dank der besseren Gesamtpunktzahl den letztjährigen Dritten Buchholterberg frühzeitig nach Hause. Die Berner aus der Region Thun mussten sich so mit einem süssen Trostpreis begnügen, ebenso wie die Aargauer Vertretung aus Villmergen, die beide Vorrundenpartien verloren hatte.
In der parallel zum Final ausgetragenen Auf-/Abstiegsrunde behielten die beiden Nationalliga A-Vertreter Gossau (das mit Christoph Dürr ebenfalls auf einen EM-Teilnehmer zählen durfte) und Domat-Ems die Oberhand gegenüber den vier besten Teams aus der B-Liga und sicherten sich somit für ein weiteres Jahr den Verbleib in der höchsten Liga. Das sorgte für Erleichterung bei den Bündnern aus Domat-Ems, die erst im Vorjahr aufgestiegen waren. (Andreas Tschopp)