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Was ist ein Harnwegsinfekt?
Als Harnwegsinfekt werden Entzündungen der ableitenden Harnwege bezeichnet. Diese umfassen Harnröhre, Harnblase und Harnleiter. Bei einem Harnwegsinfekt entzündet sich die Schleimhaut der Organe und verursacht so die typischen Symptome. Die akute Blasenentzündung ist die bekannteste Form der Harnwegsinfektion.
Harnwegsinfekt gleich Blasenentzündung?
Während ein Harnwegsinfekt sowohl Harnröhre, Harnblase und Harnleiter gemeinsam oder einzeln betreffen kann, bezieht sich die Blasenentzündung, auch Zystitis genannt, explizit auf die Entzündung der Blase. Die Blasenentzündung ist also eine spezifische Form des Harnwegsinfektes. Umgangssprachlich wird der Begriff „Blasenentzündung“ oft synonym für alle Entzündungen der unteren Harnwege benutzt.
Symptome für einen Harnwegsinfekt
Verspüren Sie Brennen beim Wasserlassen, häufigen Harndrang und Schmerzen im Unterbauch? Diese Symptome deuten auf einen Harnwegsinfekt hin. Viele Betroffene bemerken zudem, dass sich ihr Urin trüb verfärbt, übel riecht oder Blut enthält. Eine eindeutige Diagnose kann natürlich nur der Arzt stellen. Personen, die bereits in der Vergangenheit an einem Infekt der Harnwege litten, erkennen die Erkrankung jedoch schnell an ihren typischen Symptomen. Tritt ein Harnwegsinfekt mindestens dreimal pro Jahr auf, so spricht man von einer rezidividierenden Harnwegsinfektion.
80-90% der Harnwegsinfekte entstehen durch E. coli Bakterien, die in die Harnröhre gelangen. Durch die kürzere Harnröhre des weiblichen Körpers, sind Frauen deutlich häufiger von Harnwegsinfekten betroffen. Der kurze Weg zwischen dem Eingang der Harnröhre und der Harnblase macht es Bakterien leicht, bis zur Blase vorzudringen. Zwischen 25% und 30% aller Frauen zwischen 20 und 40 Jahren leiden mindestens einmal an einer Harnwegsinfektion. Junge Männer hingegen leiden nur extrem selten an Harnwegsinfekten, erst mit dem Alter und einer vergrösserten Prostata steigt ihr Risiko für einen Harnwegsinfekt.
Häufige Ursachen für einen Harnwegsinfekt sind:
- Häufiger Geschlechtsverkehr
- Falsche oder übertriebene Intimhygiene
- Veränderter Hormonhaushalt, beispielsweise während einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren
- Geschwächtes Immunsystem, z.B. durch Kälte, ungesunde Ernährung, Stress oder Schlafmangel
- Diabetes
- Ein gelegter Harnkatheter
Was ist ein komplizierter Harnwegsinfekt?
Bei Harnwegsinfekten wird zwischen einem unkomplizierten und einem komplizierten Verlauf unterschieden. Ein unkomplizierter Harnwegsinfekt kann meist gut und schnell behandelt werden, die Symptome sollten bei Behandlung nach circa drei Tagen abgeklungen sein. Von einem komplizierten Verlauf ist die Rede, wenn Vorerkrankungen wie Diabetes oder Niereninsuffizienz vorliegen oder z.B. eine Schwangerschaft besteht. Bei einem komplizierten Verlauf sollte immer ein Arzt konsultiert werden, während eine akute, unkomplizierte Infektion der Harnwege auch gut selbst therapiert werden kann. Eine unbehandelte Harnwegsinfektion kann die Harnwege hinaufsteigen und eine Nierenbeckenentzündung verursachen – eine sehr schmerzhafte Erkrankung, die oft mit hohem Fieber einhergeht. Erste Symptome einer Harnwegsinfektion sollten daher zügig behandelt werden.
Unkomplizierte Harnwegsinfekte können meist ohne die Gabe eines Antibiotikums behandelt werden. Ärzte empfehlen zunehmend alternative Therapieformen, auch um durch unnötige Antibiotika keine Resistenzen zu fördern. Treten die ersten Symptome eines Harnwegsinfektes, z.B. in Form eines unangenehmen Gefühls beim Wasserlassen, auf, so ist schnelles Handeln gefragt: Je schneller die Infektion behandelt wird, desto harmloser und weniger schmerzhaft ist meist auch ihr Verlauf.
Wärme und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mindestens 1,5 Liter pro Tag) fungieren bereits als nützliche Hausmittel bei einer leichten Blasenentzündung. Gerade vor dem Wochenende haben wir oft nicht die Möglichkeit schnell einen Arzt aufzusuchen – zum Glück gibt es wirksame Mittel zur Behandlung von Harnwegsinfekten, die nicht verschreibungspflichtig sind. So zeigte der Wirkstoff D-Mannose in einer wissenschaftlichen Studie mit über 300 Frauen eine ähnliche Wirksamkeit bei der Prophylaxe von Blasenentzündungen wie Antibiotika1. Doch auch akute Blasenentzündungen, ausgelöst durch E. coli Bakterien, können mit D-Mannose behandelt werden, da der Wirkstoff die Rezeptoren der Schleimhäute in der Blase besetzt und diesen Bakterien so die Angriffsfläche nimmt.
Harnwegsinfekt vorbeugen
Frauen mit häufigen und chronischen Harnwegsinfekten leiden oft sehr unter den schmerzhaften Entzündungen. Neuinfektionen können durch präventive Massnahmen jedoch deutlich verringert werden.
So beugen Sie einem Harnwegsinfekt vor:
- Ausreichend trinken: Trinken Sie mindestens 1,5 Liter am Tag.
- Nach dem Sex: Suchen Sie nach jedem Geschlechtsverkehr die Toilette auf, damit Bakterien direkt aus der Harnröhre gespült werden können, bevor sie eine Entzündung verursachen.
- Stärken Sie ihr Immunsystem: Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und ein gutes Stressmanagement helfen, das Immunsystem zu stärken.
- Intimpflege: Eine übertriebene Intimhygiene kann die natürliche Schutzbarriere der Vaginalflora negativ beeinflussen. Nutzen Sie daher zur Reinigung warmes Wasser ohne Seife oder spezielle Intimpflegeprodukte mit angepasstem pH-Wert.
- D-Mannose: Der Wirkstoff D-Mannose kann präventiv oder zur Behandlung eines akuten Harnwegsinfekts, ausgelöst durch E. coli Bakterien, eingesetzt werden. Zur Prävention kann täglich D-Mannose eingenommen werden, so haben eindringende E. coli Bakterien keine Chance sich an der Schleimhaut festzusetzen und eine Entzündung zu verursachen
FEMANNOSE® N mit dem natürlichen Inhaltsstoff D-Mannose - zur Akutbehandlung und tiefdosiert zur Vorbeugung bei Blasenentzündungen. Es behandelt gezielt die Auslöser (infektionsverursachende E. coli) von Blasen- und Harnwegsinfekten und kann damit auch die Symptome von Blasenentzündung und Harnwegsinfekten lindern.
- Produkteigenschaften
- Wirkt rasch in der Blase - Wirkeintritt bereits nach einer Einnahme möglich
- Sehr gute Verträglichkeit
- Keine Resistenzbildung der Keime
- Kann aufgrund unterschiedlicher Wirkweisen zusammen mit
Antibiotika eingenommen werden
- Fruchtiger Geschmack
- Darf in der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden nach Rücksprache mit dem Arzt
- Für Diabetiker geeignet (Broteinheit: 0.3)
- Für Erwachsene und Kinder ab 14 Jahren
- Natürlich,vegan - frei von Gluten, Lactose und
Konservierungsmitteln
- Wirkt rasch in der Blase - Wirkeintritt bereits nach einer Einnahme möglich
1 Kranjec et al. World J Urol (2014)
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