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Anhand von Kosten-/Leistungsrechnungen wird die Wirtschaftlichkeit von vier Betriebszweigen der Paralandwirtschaft (Arbeit für Dritte, Direktvermarktung, Tourismus und Dienstleistungen) untersucht, wobei die Arbeitsverwertung, d. h. der resultierende Stundenlohn, als Kriterium dient. Mit einem Fokus auf Betriebszweige mit einer Rohleistung zwischen Fr. 10 000.– und Fr. 100 000.– stehen 2339 Beobachtungen für die Analyse zur Verfügung. Während das Ausführen von Lohnarbeiten, d. h. Arbeit für Dritte, eine Arbeitsverwertung von Fr. 40.– erzielt, beläuft sie sich bei der Direktvermarktung auf Fr. 25.–. Tourismus erreicht Fr. 24.– und andere Dienstleistungen Fr. 17.–. Im Vergleich zum durchschnittlichen Stundenlohn in der Landwirtschaft (Fr. 16.–) sind paralandwirtschaftliche Aktivitäten wirtschaftlich mehrheitlich attraktiv. Gleichzeitig weisen die Betriebszweigbeobachtungen eine enorme Heterogenität hinsichtlich der erzielten Leistungen beziehungsweise der Kosten auf. Die bedeutendsten Kostenunterschiede sind beim Betriebszweig Arbeit für Dritte die Maschinenkosten, bei der Direktvermarktung die Direktkosten und bei Tourismus und Dienstleistungen die Arbeitskosten.
Die 15 Schweizer Pärke, die sich vorwiegend in den (Vor-)Alpen und im Jurabogen befinden, sind aufgrund ihrer einzigartigen Landschaften touristische Anziehungspunkte. Doch bringen die Pärke auch für die lokale Landwirtschaft einen ökonomischen Mehrwert?
Schweizer Landwirtschaftsbetriebe geben überschüssigen Hofdünger für die ausgeglichene Nährstoff-Bilanz an Betriebe mit freien Aufnahmekapazitäten oder an Kompostier- und Vergärungsanlagen ab. Die Transportmengen von Hof- und Recyclingdünger und damit auch die Transportkosten nahmen von 2015 bis 2020 deutlich zu.
Die Beschäftigung im Agrarsektor ist in vielen europäischen Ländern besonders in der Nutztierhaltung rückläufig. Direktzahlungen können diesem Trend entgegenwirken und zu mehr – vor allem weiblichen – Familienarbeitskräften auf dem Betrieb führen.