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Die von Bakterien ausgelöste Krankheit war mutmasslich durch kontaminierten Hackbraten aus einer Anlage in Andalusien verbreitet worden. Deshalb haben sich die meisten der 150 Betroffenen auch in Andalusien infiziert. Aber auch aus Katalonien und anderen Teilen Spaniens werden Fälle gemeldet. Spanien habe den Listeriose-Ausbruch der EU gemeldet, berichtet eine Sprecherin der EU-Kommission in Brüssel.
Bisher gebe es aber keine Fälle ausserhalb des Landes und die schadhaften Produkte hätten die spanischen Behörden inzwischen vom Markt genommen. Die Regierung habe die Europäische Kommission und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) darüber informiert, dass das betreffende Produkt nur in Spanien verkauft und die «nötigen Massnahmen» ergriffen worden seien. Die Bürger wurden aufgefordert, keine Produkte der Marke «La Mechá» zu konsumieren. Sollte dies bereits geschehen sein und sie Symptome zeigen, solle unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Listeriose ist meldepflichtig. Die Ansteckung mit Listerien ist für gesunde Erwachsene meist eher harmlos. Bei Schwangeren, Babys, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann die Krankheit aber tödlich enden. Anzeichen können Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall oder Erbrechen sein. Behandelt wird mit Antibiotika.