Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03159.jsonl.gz/1558

Rauchgaskondensation und -entschwadung
Durch den Einsatz von Holzschnitzeln als Brennstoff enthalten die Rauchgase nach der Verbrennung viel Wasser in Form von Dampf. Der Dampf wird im Heizwerk nach der Verbrennung kondensiert, um die darin enthaltene Wärme zurück zu gewinnen. Dadurch kann eine zusätzliche Wärmeleistung von 700 Kilowatt gewonnen werden, welche den Wirkungsgrad der Anlage erheblich verbessert.
Ein Teil der Luftfeuchtigkeit verbleibt jedoch im Rauchgas. Dieser Wasserdampf kann ohne Behandlung beim Austritt aus dem Kamin als Dampffahne sichtbar werden, da er in der kalten Umgebungsluft kondensiert. Um dieses Phänomen zu verhindern, wird das Rauchgas entschwadet. Dazu wird dem getrockneten Rauchgas vorgewärmte trockene Umgebungsluft beigemischt. So wird die relative Luftfeuchtigkeit des Rauchgases herabgesetzt und eine Kondensation beim Kaminaustritt kann vermieden werden.
Mit dieser modernen Technik kann die Bergsicht in Grindelwald weiterhin ungestört genossen werden.