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Anfang des letzten Jahrhunderts war die wirtschaftliche Situation in Graubünden schwierig. Vor allem die der italienischen Sprache mächtigen Südbündner wanderten deshalb häufig nach Italien aus. So tat es auch Firmengründer Giuseppe Badilatti, der es bis nach Rom schaffte und dort das Handwerk des Kaffeerösters von der Pike auf erlernte.
Als kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges in Italien die Ausländer keine Arbeitsbewilligung mehr erhielten, kehrte Giuseppe Badilatti in die Schweiz zurück und eröffnete 1912 im Engadiner Dorf Zuoz einen kleinen Lebensmittelladen, wo er auch Kaffee anbot.
1947 übernahm Giuseppe Badilattis Sohn Giacomo das Lebensmittelgeschäft, richtete daneben eine eigene Kaffeerösterei ein und verkaufte die Kaffeemischung "Badilatti" über die Ladentheke.
Daniel Badilatti, der Enkel des Gründers, der die Firma 1976 übernommen hat, konzentriert sich heute mit Erfolg vollständig auf den Import von Rohkaffee und das sorgfältige Rösten der grünen Bohnen.
Die Engadiner Kaffeegeschichte, die vor über 100 Jahren mit Grossvater Giuseppe Badilatti in Rom den Anfang genommen hat, wird also mit unermüdlichem Einsatz weiter geschrieben.
Mit der Eröffnung des Kaffeemuseums "Caferama" und dem Ausschank in diversen Gaststätten, wurden auch viele der deutschen Gäste auf das unvergleichliche Aroma von Cafè Badilatti aufmerksam. Die Nachfrage nach den Engadiner Bohnen stieg im deutschen Raum immer weiter an und so kam es zu der Gründung von Kaffee Badilatti Deutschland im Jahre 2006.