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Die Welt zu Gast bei Freunden? Theaterfestivals und die Politik des Globalen
Abstract
Wie könnte eine Spielwiese des Globalen aussehen? Wie vermeidet sie das Vorführen von Fremdem und was setzt sie einem exotistischen Blick entgegen? Ist es möglich, den politischen und ökonomischen Abgründen zu entkommen, die jedem globalen Austausch innewohnen und Kunstschaffende, Kurator_innen und Publikum immer auch in Kaufende und Verkaufende verwandeln? Helfen nicht das Bild des Globalen selbst, die Symmetrie der von oben betrachteten Kugel, wie auch die Idee des Spiels als eines zweck- und hierarchiefreien Raumes daran mit, die radikalen Widersprüche zu überdecken, die jede Interaktion auf globaler Ebene mit sich bringt? Wie kommen wir also an andere Bilder und Konzepte des Austauschs? Wie können wir ein anderes Wissen vom Globalen entwickeln? Wer ist dieses ›wir‹ überhaupt und wie sprechen wir es an?
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