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Jublalager 2022
Lagerbericht
Nachdem ein berühmter Produzent aus Hollywood namens Luca Francesco Rapelli die Jubla Härkingen anfragte, das Mysterium von St. Stephan zu verfilmen, machte sich die Schar sogleich auf den Weg. Nach der zum Teil steilen Anreise konnten am Abend bereits schon die ersten Sätze der Drehbücher geschrieben werden.
Als am nächsten Morgen mit den Dreharbeiten begonnen wurde, musste leider schnell wieder abgebrochen werden. Der dafür verantwortliche Störsender konnte aber in einem packenden Geländespiel gefunden und deaktiviert werden. Danach konnten alle weiteren Verfilmungen wieder mit Bild und Ton aufgenommen werden. Weil aber bei den bereits aufgenommenen Szenen der Ton fehlte, mussten noch Synchronstimmen darüber gesprochen werden.
Am Montag durfte die Filmcrew, aufgrund des Fehlens der Bühnenbildner, die wegen einer Lebensmittelvergiftung ausfielen, am Set des „Robin Hood“-Films aushelfen. Um diese Aufgabe meistern zu können, wurden die Kinder und Jugendlichen in der Pioniertechnik ausgebildet. Nach und nach fielen auch noch die Schauspieler aus, weswegen am Nachmittag auch gleich die Szene des Überfalls auf den Geldtransporter mithilfe der Jubla aufgenommen werden musste. Im Verlauf des Tages fand man heraus, dass der plötzlich verschwundene Koch für die Ausfälle am Set verantwortlich war. Mithilfe von Hinweisen konnte der Koch schlussendlich gefangen werden.
Aufgrund guter Witterungsverhältnisse mussten für einen Dreh von Montag auf Dienstag in der Nacht alle aufstehen, um die Eisbergszene des „Titanic“-Films zu drehen. Als die Szene im Kasten war, wurde auf einer Eisscholle ein Gegenstand entdeckt, es handelte sich dabei um ein Spiel namens „Jumanji“. Am nächsten Morgen wollten nun alle dieses Spiel ausprobieren. Direkt nach dem Start des Spiels landeten die Spielenden auf der Insel Jumanji und wurden zuerst von Professor Oberson in der Kartenkunde ausgebildet. Später ging es weiter mit der eigentlichen Aufgabe des Spiels, dazu mussten verschiedene Level bestritten werden. Mit List und guter Zusammenarbeit konnte das Spiel schlussendlich beendet werden.
Am Mittwoch wurde auf Bitte des 15er-Teams bei der Neuverfilmung von „Asterix und Obelix“ ausgeholfen, die Leitenden hatten keine Zeit dafür, weshalb das 15er-Team direkt die Leitung übernahm. Als die verschiedenen Szenen im Kasten waren, gab es am Abend als Belohnung ein grosses Fest mit Spiel, Tanz und Gesang, ganz im Stile der Abenteuer von Asterix und Obelix.
Schon zur frühen Stunde am Donnerstagmorgen wurden alle passend zum nächsten Film „Highschool-Musical“ mit Tanz und Gesang geweckt. Während des Tages wurde mottogerecht Football gespielt und am Abend nahm das Highschool-Musical-Abenteuer seinen Höhepunkt: Es wurden Tänze einstudiert und vorgeführt bis alle müde waren.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag erwachten sämtliche Spielzeuge zum Leben. So kam es, dass die Jubla am Morgen von Plüschtieren geweckt wurde. Die erwachten Spielzeuge mussten den ganzen Tag über wieder eingesammelt werden. Leider fehlten nach der Sammelaktion immer noch viele Spielzeuge. Kinder des Dorfes hatten die herumirrenden Spielzeuge bereits zuvor eingesammelt. Diese Kinder mussten nun gesucht werden, um die restlichen Spielzeuge zurückzubringen. So konnten schlussendlich doch noch alle Spielzeuge gefunden werden. Zum Abschluss der Filmarbeiten fand noch ein bunter Abend statt.
Der Tag der Heimreise war leider schon angebrochen. Bereits früh morgens begann man mit dem Packen. Zum Abschluss der Dreharbeiten sollte die Bevölkerung noch zu den gedrehten Filmen befragt werden. Somit wurde in Zürich ein Halt eingelegt, um einige Interviews mit den Passanten zu führen. Zuhause angekommen gab es für das Publikum noch eine Vorführung des Lagertanzes und des Lagerlieds. Anschliessend wurden, nach dieser anstrengenden Woche, alle in den wohlverdienten Urlaub entlassen.