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Ihre Bank ist aus einem Family Office hervorgegangen. Wie ist es dazu gekommen, dass sie die Aktivitäten auf weitere Kunden ausgedehnt hat?
Carlos Esteve: Die Idee einer Bank hatte ich bereits als Student an der Universität Lausanne. Zunächst einmal ging es Anfang der 1980er-Jahre rein um Vermögensverwaltung für die Grossfamilie Esteve. Nach einiger Zeit begann die als Family Office geführte Heritage Finance and Trust mit ähnlichen Dienstleistungen für befreundete Familien, die wie wir den Hintergrund in Spanien und Lateinamerika haben. 1986 wurde daraus die heutige Banque Heritage, verbunden mit einer Ausweitung auf Kunden im Bereich institutioneller Pensionskassen. Fünf Jahre später zogen wir von Lausanne nach Genf um. Der Talentpool dort war deutlich grösser.