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Ihr Vater und auch ihr Liebhaber glauben, dass sie immer noch Medizin studiere. Tatsächlich aber hilft sie unter dem Decknamen «Miele» unheilbar kranken Menschen, zu sterben. Dies verlangt, wenn es würdig geschehen soll, eine sorgfältige Planung, durchge- führt am Rande der (italienischen) Legalität und mit Blick auf das Postulat der Nächstenliebe. Eines Tages trifft Miele auf einen pensionierten Ingenieur, der kerngesund ist, aber nicht mehr leben will. Bei der Begegnung mit ihm beginnt für sie eine innere, sie erschütternde Auseinandersetzung.