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Grosse Sportveranstaltungen und Menschenrechte: wo bleibt das Fair play?
Anlässlich des internationalen Menschenrechtstages am 10. Dezember 2021 greift die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) in ihrem Text «Menschenrechte sind kein Spiel» Rechtsverletzungen im Emirat Katar auf. Spätestens die Vorbereitungen zur Fussballweltmeisterschaft 2022 offenbaren die prekäre Lage der Arbeitsmigrantinnen und -migranten im Wüstenstaat.
Wie ist Fairplay auch neben dem Spielfeld möglich? Zusammen mit der Menschenrechtsorganisation ACAT-Schweiz spricht sich die EKS anlässlich des Menschenrechtstages am 10. Dezember für die Einhaltung der Menschenrechte in Katar aus. Die bei uns selbstverständlichen Freiheits- und Persönlichkeitsrechte haben in dem Emirat keine Gültigkeit. Das wirft die grundsätzliche Frage nach den Kriterien für die Vergabe von internationalen sportlichen Grossveranstaltungen auf. Auch wenn die FIFA sich eine Human Rights Policy gegeben hat, verbesserten sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen von ausländischen Arbeitskräften im Land kaum.
Verbunden mit dieser Verlautbarung hat die ACAT Schweiz ein thematisches Dossier und eine Petition vorbereitet.
Der Tag der Menschenrechte
Der Tag der Menschenrechte ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die UNO-Vollversammlung verabschiedet wurde. Er wird jedes Jahr weltweit
am 10. Dezember begangen.