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PCs sowie die neusten Konsolengenerationen sind bisher Tablets und Smartphones bezüglich Grafikleistung noch weit überlegen, vor allem wenn es um realistische, in Echtzeit berechnete 3D-Grafiken geht. Nvidia verspricht nun, dass dies ab dem nächsten Jahr anders werden soll. Die Prozessoren der "Tegra K1"-Familie, so Nvidia, werden die gleichen Grafikfunktionen wie die gegenwärtigen "Next-Gen"-Konsolen (Xbox One, PlayStation 4) aufweisen und mobile Geräte leistungsfähiger machen als bisherige Konsolen wie Xbox 360 oder PlayStation 3.
Dies würde vor allem der traditionellen Spieleindustrie einen ganz neuen Markt eröffnen. Der mobile Gaming-Markt wird bisher noch von Newcomern beherrscht, die den Markt mit grafisch einfachen Spielen wie Angry Birds und ähnlichem erobert haben. Durch die neuen Chips könnten nun aber auch grafisch aufwendige, für PCs und Konsolen entwickelte 3D-Spiele auf Mobilgeräte portiert werden. Laut Nvidia gehören dazu beispielsweise Games, die auf der "Unreal Engine 4"
basieren.
Die Tegra-K1-Chips werden Kombinationen von CPU und Grafikchip sein. Eine 32-Bit-Variante soll in der ersten Hälfte 2014 auf den Markt kommen, eine 64-Bit-Variante in der zweiten Jahreshälfte. Der CPU-Teil wird jeweils auf der ARM-Architektur basieren. Das Grafikmodul verwendet die "Kepler"-Architektur mit nicht weniger als 192 Prozessorkernen. Die gleiche Architektur wird auch in den GeForce GTX 780 Ti-Chips verwendet, den bisher schnellsten GPUs von Nvidia. Während Grafikkarten, die darauf basieren, allerdings nur in PCs mit leistungsstarken Netzteilen verwendet werden können, werden die neuen Versionen für Mobilgeräte laut Nvidia nicht mehr Strom verbrauchen als bisherige mobile GPUs. (hjm)