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«Die Beine wollten nicht mehr aufhören zu drehen» – viel besser hätte Fabian Cancellara seinen überlegenen Zeitfahr-Sieg an der WM 2009 nicht beschreiben können. Der Berner war förmlich über die Strassen rund um Mendrisio geflogen, seinen dritten WM-Titel im Kampf gegen die Uhr holte er hoch überlegen. Der Konkurrenz blieb ob der entfesselten Darbietung des Berners nur das Staunen.
Cancellaras Machtdemonstration – er war der Erste mit einem Schnitt von 51 km/h – hatte sich früh abgezeichnet. Bereits nach einer von drei Runden betrug sein Vorsprung 38 Sekunden. Den schwedischen Silbergewinner Gustav Larsson distanzierte er am Ende um 1:27 Minuten, der Deutsche Tony Martin (3.) verlor fast schon eine Ewigkeit von 2:30 Minuten auf den Schweizer.
Doppelkrönung bleibt aus
Mit seinem dritten WM-Titel nach 2006 und 2007 hatte Cancellara aber erst ein Teilziel erreicht. Aus dem von ihm angestrebten Doppelgold im Zeitfahren und auf der Strasse wurde nichts. Der Schweizer musste während des Rennens viel investieren, am Ende blieb ihm der 5. Rang.