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Erwerbslosigkeit
Die Erwerbsarbeit dient nicht nur der materiellen Existenzsicherung, sondern auch der Sinnstiftung und der sozialen Integration. Je länger die Erwerbslosigkeit dauert, desto schwieriger wird die Rückkehr in die Arbeitswelt und desto grösser ist die Gefahr des sozialen Ausschlusses. Erwerbslosigkeit hat nicht nur negative Folgen für die unmittelbar betroffenen Personen, sie verursacht auch volkswirtschaftliche Kosten. Die Höhe des Ausbildungsabschlusses wirkt sich auf die Beschäftigungssicherheit aus. Das Risiko, von Erwerbslosigkeit betroffen zu sein, sinkt mit steigendem Bildungsniveau.
Beobachtete Entwicklung

Die Erwerbslosenquote liegt im Kanton Luzern 2017 bei 3,0 Prozent. Im Vergleich zu 2010 ist eine Abnahme der Erwerbslosenquote zu beobachten, die jedoch noch innerhalb des statistischen Unschärfebereichs liegt. Sie ist deshalb nicht als eindeutige Entwicklung zu interpretieren.
Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Die beobachtete Abnahme der Erwerbslosigkeit liegt innerhalb des statistischen Unschärfebereichs, sodass zur Zeit keine statistisch gesicherte eindeutige Beurteilung vorgenommen werden kann.
Definition
Der Indikator zeigt den Anteil der erwerbslosen Personen im Alter von 15 bis 74 Jahren am Total der gleichaltrigen Erwerbspersonen. Als erwerbslos (gemäss ILO, International Labour Organization) gelten Personen, die in der Referenzwoche nicht erwerbstätig waren, in den vier vorangegangenen Wochen aktiv eine Arbeit gesucht haben und die für die Aufnahme einer Tätigkeit verfügbar wären.
Daten
Luzern:
Schweiz: