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TiereWas ist Realität?
Der Zusammenstoss auf der Strasse mit einem Schaf wird für Anna und Nick zum Ausgangspunkt einer Reihe von seltsamen und unheimlichen Ereignissen, die darin endet, dass beide nicht mehr wissen, wo sie sich befinden: in der Realität, in der eigenen Vorstellung oder in der Vorstellung eines anderen.
Mit Kindern oder Tieren einen Film zu drehen ist etwas vom Schwierigsten. Gleichzeitig sind Tiere meist ein Publikumsgarant. Regisseur Greg Zglinski schlägt sich mit Tiere auf die dunkle Seite des Tierfilms, auch wenn die Spannung hier letztlich von menschlichen Kräften herrührt.
Nominationen für den Schweizer Filmpreis 2018 in drei Kategorien: Best Cinematography, Best Fiction Film, Best Performance in a Supporting Role.
Zglinski lebte von 1978 bis 1992 in der Schweiz. Die obligatorischen Schulen absolvierte er in Obersiggenthal; anschliessend besuchte er die Kantonsschule Baden. Dann zog er wieder nach Polen, wo er 1996 sein Diplom an der Filmschule machte. 2004 wurde sein Film Kein Feuer im Winter (Tout un hiver sans feu) als bester Schweizer Film ausgezeichnet.