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Reto Stöckli
Der 3-p-x Inbound Marketing Blog informiert Sie kurz, klar und prägnant über Themen wie: Verkaufen im Internetzeitalter, Leadmanagement, Marketing Automation und Inbound Marketing.
Inbound versus Outbound Marketingin Inbound Marketing
Es gibt zwei Fragen. Erstens, was ist der Unterschied zwischen Inbound- und Outbound-Marketing? Zweitens ist ein Ansatz der Bessere?
Für die Akquise oder Kaltakquise von Kunden und Projekten gibt es viele Ansätze. Die Ansätze kann man grob in die zwei Gruppen einteilen. Beide verfolgen aber das gleiche Ziel, neue Kunden zu gewinnen. Als Outbound-Sales oder Outbound-Marketing bezeichnet man die Tätigkeiten welche aktiv auf den Kunden ausgerichtet sind. Sie suchen die Kunden. Die Initiative geht vom Unternehmen aus. Inbound-Sales oder Inbound-Marketing zielt darauf ab, gefunden zu werden. Die Initiative geht somit vom Kunden aus.
Outbound-Marketing:
- Telesales, Kaltakquise an der Tür
- Messen, Events, Tagungen, etc.
- Direct Mail per Post oder Mail
- Print-Werbung und Online-Werbung (Google, LinkedIn, etc.)
Inbound Marketing (manchmal auch als "Content Marketing" genannt):
- Eigene Webseite
- Blog Beiträge
- Artikel in (digitalen) Zeitschriften und Industrie-Blogs
- LinkedIn, Xing Diskussionen / geschriebene Artikel in Gruppen
- Video-und PowerPoint-Präsentationen online (YouTube, Slideshare, etc.)
Ist das Eine besser als das Andere?
Die Antwort ist ein eindeutiges NEIN.
Sie sind anders, und jeder hat seine Vor-und Nachteile. Inbound Marketing-Befürworter würden Ihnen sagen, dass Leads auf Inbound-Marketing "qualifiziertere" Leads sind. Dies ist nicht unbedingt wahr. Nur weil Interessenten das Unternehmen online über eine Google-Suche oder einen Link in einem Branchen Blog gefunden haben, bedeutet dies nicht, dass diese eine höhere Kaufbereitschaft haben, als die Interessenten, die eine E-Mail von Ihnen erhalten haben.
Inbound Leads sind einfach "wärmer" als Outbound-Leads, weil der Interessent einen expliziten Bedarf hat. Er sucht eine Lösung für ein aktuelles Problem oder ist zumindest an der Lösung interessiert, auch wenn der Bedarf noch nicht explizit ist.
Vorteile und Nachteile von Inbound gegenüber Outbound
Die wichtigsten Vorteile von Inbound sind:
- Tiefere langfristige Kosten pro Lead.
- Erfolg hängt nicht direkt vom Marketing-Budget ab.
- Potenziell höhere Lead-Qualität, weil die Interessenten aktiv am Suchen sind.
- Höhere Mund-zu-Mund-Propaganda.
- Potenziell mehr Leads im Laufe der Zeit, weil der Content das Suchmaschinenranking positiv beeinflusst.
Inbound Nachteile sind:
- Hoher Aufwand für das Erstellen von Content.
- Langfristig. ROI ist meist erst nach 6 Monaten ersichtlich.
- Weniger Kontrolle darüber, was die Interessenten sehen. Der Einstiegspunkt kann überall sein.
- Weniger Kontrolle über angesprochene Zielgruppe.
Outbound Vorteile:
- Schneller ROI.
- Geringe Kosten zur Erstellung von Inhalten.
- Höhere Kontrolle über die angesprochene Zielgruppe.
- Kontrolle über den Inhalt den die Interessenten zu sehen bekommen.
Outbound Nachteile:
- Höhere Kosten beim Einsatz von Telesales.
- Abhängig von der Qualität der Datenbank. Hohe Kosten beim Kauf von neuen Adressdaten.
- Laufende Kosten bei Verwendung von PPC oder Werbung.
- Begrenzte Mund-zu-Mund Fähigkeit.
- Direkt abhängig vom Marketing-Budget. Ist dieses Aufgebraucht, stoppt die Akquirierung.
Es gibt kein Falsch oder Richtig. Neue Kunden können durch Outbound- und Inbound-Marketing akquiriert werden. Beide können, wenn aufeinander abgestimmt, sich gegenseitig positiv beeinflussen. Inbound-Marketing ist nachhaltiger. Entscheider im B2B suchen im Internet nach neuen Lösungen. Mit einer Vielzahl von Content erhöhen Sie sie Chance gefunden zu werden.
Inbound-Marketing Guide
Wie und wo Sie überall Inbound-Marketing zur Kundenakquise betreiben können, finden Sie im Inbound-Marketing Guide.
Autor: Reto Stoeckli
Publisher; 3-p-x GmbH
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