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Stadt in Latium (Gebiet der Volsker), in höchst fruchtbarer Gegend, von den Römern den Samnitern 312 v. Chr.
abgenommen, später
Munizipium.
Auf der Burg, wo sich jetzt das Benediktinerkloster Monte Cassino (s. d.)
erhebt, stand ein Tempel des Apollo.
Einen Teil der alten, wahrscheinlich im 6. Jahrh. von den Langobarden zerstörten Stadt
bedeckt das heutige San Germano;
südlich davon glaubt man am Fiume Rapido die Reste von Varros prächtigem Landhaus zu erkennen.
Ebenda ein gut erhaltenes Amphitheater.
im Altertum Stadt unweit der Grenze der Volsker und Campaner in ungemein fruchtbarer Gegend, an der Stelle des
heutigen Cassino (s. d.) gelegen, wurde von den Römern 312 v. Chr. den Samniten entrissen, mit Soldaten bevölkert und später
ein Municipium, das bis in die spätere Kaiserzeit Bedeutung hatte.
Noch manche Ruine zeugt von der einstigen
Blüte C.s.
Besonders zu erwähnen sind das Amphitheater sowie die Reste einer großen Villenanlage, die für die des Varro gehalten
wird.