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Initialisierung der Herz-Lungen-Maschine
Die Konnektion der Herz- Lungen- Maschine mit dem Kreislauf des Patienten ist für ein erfolgreichen chirurgischen Eingriff von grösster Bedeutung und direkt von der Qualität des Anschlusses bzw. von der Leistungsfähigkeit der Kanülen und deren Positionierung abhängig.Durch ein vorsichtiges Vorfahren der arteriellen Linie wird eine zusätzliche Patientensicherheit gewährleistet und rechtzeitig eine flowdynamische oder mechanische Schwierigkeit erkannt.Der kardiopulmonale Bypass stellt einen Eingriff in die Homöostase des menschlichen Organismus dar. Neben vielen anderen Störungen der Pathophysiologie kommt es auch zur Veränderung der Pharmakokinetik von Medikamenten. Auf der arteriellen- bzw. venösen Seite sind undichte Kanülierungen mit einer Überschwemmung des Operationsfeldes einerseits bzw. mit einem andauernden Lufteintritt anderseits verbunden, welche neben einer Verschlechterung des venösen Rückflusses mit der Gefahr eines "Air- Blocks" mit Maschinenstopp zu einer gesteigerten Hämolyse sowie zu einem Lufteintritt auf die arterielle Seite führen können. Im Gegensatz zum arteriellen Schenkel lässt sich der Blutfluss auf der venösen Seite mit den hydrostatischen als auch mit den hydrodynamischen Prinzipien nur beschränkt steigern!Bei einer standardisierten Initialisierung der EKZ im OP- Saal können bereits im Vorfeld viele Probleme vermieden werden.