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Quittenpästli (aus Kochbuch von 1951):
Die bei der Herstellung von Quittengelée übrigbleibenden Schnitze durch ein feines Sieb streichen. Auf 500g Quittenmark 500g Zucker beigeben, auf kleinem Feuer unter beständigem Rühren so lange kochen, bis die Kelle darin stehen bleibt. Die Masse auf einem Pergamentpapier 1cm dick ausstreichen und 3-4 Tage an der Wärme trocknen lassen. Sobald man die Masse vom Papier lösen kann, wird sie in Vierecke geschnitten oder in Förmchen ausgestochen. Diese in grobem Kristallzucker wenden und in einer gut schliessenden Büchse aufbewahren.
Quittenpästli (aus Kochbuch von 1958):
Die bei der Herstellung von Quittengelée übrig bleibenden Schnitze werden durch ein Sieb gestrichen. Bringe 750g Zucker mit 1 Glas Wasser aufs Feuer und koche ihn 2-3 Minuten, füge 1 kg Quittenmark bei und rühre das Ganze tüchtig durch. Die Masse braucht nicht weiter gekocht zu werden, die Pasten bleiben aromatischer und werden gleichwohl schön fest. Man schüttet die heisse Masse auf ein Kuchenblech und trocknet sie an der Wärme gut aus. Dann schneidet man sie in kleine Vierecke oder sticht Förmchen aus, wendet sie in grobkörnigem Zucker (oder auch nicht) und bewahrt sie in einer gut schliessenden Büchse auf.
Quittenkonfekt (aus Kochbuch von 1920):
6-8 Quitten werden geschält, in Schnitze geschnitten, schnell weich gekocht und dann durch ein feines Sieb gestrichen. Auf 1 Pfund durchgetriebenes Quittenmark nimmt man 1 Pfund Zucker und 1 Glas Wasser in eine Pfanne, lässt ihn kochen, schäumt ab und kocht den Zucker zum Faden. Dann gibt man das Mark hinein und kocht es unter beständigem Rühren auf gutem Feuer, bis es sich von der Pfanne löst. Dann leert man die Masse auf ein mit Olivenöl bestrichenes Blech, streicht sie 1 cm dick glatt und lässt sie über Nacht an der Wärme trocknen. Andern Tags sticht man die Masse mit kleinen Förmchen aus, wendet sie in Grobzucker, legt sie auf einen sauberen Karton, der die Feuchtigkeit aufsaugt, und lässt sie während 8-10 Tagen an warmem Orte trocknen. Den Abfall kann man verrühren, mit dem Spritzsack dressieren und wie das andere Ausgestochene behandeln. Nach dem Trocknen verpackt man das Konfekt in Büchsen lagenweise, legt zwischen jede Lage Pergamentpapier und bewahrt es an trockenem Orte auf.
Quittenwürste (aus Kochbuch von 1920):
Obiger Quittenmasse gibt man noch 1 Handvoll geschälte, in Würfel geschnittene Mandeln bei. Die Masse füllt man mittelst Spritze noch warm in gut gereinigte Schafsdärme, teilt diese in Würstchen und hängt sie einige Tage an warmem Orte zum Trocknen auf.
Quittenleckerli (aus Kochbuch von 1932):
1 kg Quittenmus, 1/2 kg Zucker, 1/2 Glas Wasser, 1/2 Pfd Staubzucker, Zitronenabgeriebenes, etwas Zimt. – Die Quitten werden geschält, mit etwas Wasser weichgekocht und durch ein Sieb gedrückt. Zucker und Wasser kocht man zu einem dicken Sirup, mengt das Quittenmus, den Staubzucker, Zimt und Zitronenabgeriebenes darunter, gibt den Teig auf ein mit Zucker bestreutes Brett, rollt ihn 1 cm dick aus, drückt mit der mit Zucker bestäubten Holzform Leckerli aus und trocknet sie langsam im lauwarmen Ofen.