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Wo soll man hin mit den empfindlichen Pflanzen, wenn der Wintergarten fehlt? Man muss improvisieren. So verschwinden südafrikanische Geophyten in der Garage, Bäumer, Sträucher und Salvien in der umfunktionierten Pergola und Pelargonien & Co. in der Waschküche ...
Der Styrax japonicus 'Pink Chimes' blüht, im Gegensatz zur Art, rosa. Leider ist diese Selektion sehr schwer zu bekommen, vor allem in einem grösseren Format. Nach langem Suchen in ganz Europa sind wir, mit Hilfe einer Baumschule in London, in der Nähe von Como fündig geworden - es waren gerade noch zwei Exemplare vorhanden. Mit einem grossen Van haben wir den Baum geholt und anderntags mit externer Hilfe gepflanzt. Styrax japonicus ist einigermassen winterhart, benötigt a
Die Blüten werden rarer, Bäume und Sträucher entledigen sich ihres Laubes und die Gartenmöbel sind wintertauglich eingepackt: Blick auf die oberste Gartenterrasse mit dem neulich gepflasterten Sitzplatz.
Das barocke Schloss, errichtet an Stelle eines älteren Baus, stammt aus dem 17. Jh. und ist die grösste Anlage dieser Art in Südwestfrankreich. Lange vernachlässigt und schliesslich von einem Spekulanten geplündert, wurde die Anlage, einschliesslich der Gärten, zwischen 1929 und 1999 von Baron Henry de Bastard und dessen Frau Simone wieder in Stand gesetzt. Nebst formalen Gärten mit streng geschnittenen Buchsbäumen und Eiben gehört auch ein englischer Landschaftspark zum Sc
Neben den "üblichen Verdächtigen" wie Herbstanemonen und Herbstastern gibt es noch zahlreiche weitere Herbstblüher. Aconitum carmichaelii 'Arendsii'; dieser (hochgiftige) Eisenhut wird bei uns gut und gern zwei Meter hoch, hier begleitet von einer Fuchsia magellanica und Silberkerzen (Actaea) vor unserer Eucryphia x nymansensis. Nerine bowdenii. Dieser südafrikanische Geophyt aus dem Drakensberg blüht erst, wenn er das Laub bereits eingezogen hat. Die Nerinen im Kontext: Nebe
In der Nähe von Sarlat auf einem Hügel des Périgord Noir findet sich auf 10 Hektaren ein sehenswertes Beispiel französischer Gartenkunst, das nicht nur mit teilweise ausgefallenen Formgehölzen beeindruckt, sondern auch mit einer Vielfalt von unterschiedlichen Gartenkammern: Eyrignac in Salignac-Eyvigues. Am besten gefallen hat uns der "Weisse Garten", der hier den Reigen der Bilder eröffnet.
Der Garten von Marqueyssac im Périgord, dessen Ursprünge ins 17. Jh. zurückreichen, liegt auf einem Kalksteinrücken 130 Meter über dem Fluss Dordogne. In seiner heutigen Form ist er weitgehend Ende des 19. Jh. entstanden. Stauden gibt es hier kaum, hingegen zehntausende von Buchsbäumen, die sich unter Linden, Judasbäumen, Platanen, Ulmen, Zypressen und Pinien ausbreiten. Ein ausgedehntes Wegnetz führt zu zahlreichen spektakulären Aussichtspunkten. Seit 1996 sind Garten und Sc
Die Hesperantha coccinea (syn. Schizostylis coccinea) kommt im Osten Südafrikas gerne an Flussufern vor, bewährt sich aber auch bei uns, sofern sie nicht zu trocken steht. Winterhart. Hesperantha coccinea, die es in rosa, rot und weiss gibt, dahinter Anemone x hybrida 'Elfin Swan'. Hesperantha an einem Flussufer in Kwa Zulu Natal, Uplands, Südafrika.
Ein grosser Tisch auf Rasen? Sieht zwar gut aus, aber hat auch Nachteile: Der Rasen unter dem Tisch gedeiht schlecht und die Tischbeine sinken, vor allem bei Nässe, im Boden ein. Und das Rasenmähen gestaltet sich mühsam. Daher entschlossen wir uns für eine Kreispflästerung mit Guber-Pflastersteinen auf Split. Nur die äussersten zwei Reihen sitzen auf einem Magerbetonfundament, um ein Ausbrechen zu verhindern. Der bisherige Zustand. Der portugiesische Pflästerer plaziert gekon
Nicht viele Gehölze blühen im Hoch- und Spätsommer. Die Kreppmyrten gehören zu den Ausnahmen und bringen noch einmal Farbe in den Garten. Sie sind winterhart und bezüglich pH nicht empfindlich. In der Mitte "Enduring Pink', eine amerikanische Züchtung von Prof. Micheal Dirr, im Hintergrund 'St. Emilion'. Eingerahmt werden sie von unseren Toskana-Zypressen (Cupressus sempervirens stricta 'Totem'). Ganz im Vordergrund zwei Rispenhortensien (Hydrangea paniculata 'Wim's Red' und
Dieser Rhododendron smirnowii trägt den Sortennamen 'Weinlese', was auf die vorzeitige Blütezeit bereits im Herbst - oder wie dieses Jahr: bereits Ende August - verweist. Einige Blütenknospen überwintern und öffen sich dann im Frühjahr. Einer der wenigen "herbstblühenden" Rhododendren und damit eine willkommene Bereicherung! Die übrigen Gehölze sind, von links, Camellia japonica, Nandina domestica, Taxus baccata fastigiata 'Pirat', Camellia sasanqua 'Cleopatra'.
Selbst der Dauerregen konnte die Stauden und Kreppmyrten nicht vom Blühen abhalten, wenngleich die Blüten das permanente Wasserbad nicht unbedingt schätzen. Zum Glück hatte der Wettergott jüngst ein Einsehen. Endlich Sonne! Unser "Erkerborder" vor der Südfassade. Es dominieren Sonnenhüte, Blutweiderich, Agapanthen und die Rosa chinensis 'Mutabilis'. Die Borders vor dem Erker und auf dem Garagendach, mit Blick in Richtung unserer "Landzunge" jenseits des Treppenaufgangs, aufg
Eucryphien stammen aus Chile und Australien / Tasmanien und benötigen einen eher sauren Boden und feucht-kühles Klima. Sie sind nur bedingt winterhart. Besonders attraktiv: Sie blühen im Hochsommer, kurz vor den Lagerstroemien. Unsere beiden sind Hybriden, die in England entstanden sind. Die E. x nymansensis (E. cordifolia x E. glutinosa), die ihren Namen vom Nymans Garden in Südengland hat, haben wir 2012 in Schottland "entdeckt" und als kleinen Baum gleich mitgebracht. Wir
Dietes iridioides, ein Irisgewächs, in Südafrika als Wild Iris oder Wood Iris bezeichnet, in Deutschland als Blaue Pfauenblume. Sie besticht auch mit ihrem schönen, lanzettenförmigen Laub. Wir haben sie erst kürzlich gepflanzt; Erfahrungen mit der Winterhärte fehlen uns noch. Eine Verwandte, die Dietes bicolor, haben wir schon etwas länger. Sie hat bisher unsere Winter überlebt, blühte aber dieses Jahr nicht; vielleicht hat ihr der vergleichsweise kalte Winter doch etwas zuge
Bisher hielt sich der Schaden durch Hagel, Starkregen und Stürme in Grenzen. Allerdings sehen die Blüten zum Teil etwas mitgenommen aus, dafür wachsen manche Gehölze und Stauden besonders üppig. Die Nordostecke unseres Gartens, mit der Hosta 'Sum and Substance' vor drei Physocarpus opulifolius (Blasenspiere) in den drei Sorten 'Dart's Gold', 'Lady in Red' und 'Amber Queen'. Mixed Border vor der Südfassade, mit Blutweiderich (Lythrum salicaria), Sonnenhüten u.a.m. Agapanthus '
Die Roscoea ist ein Ingwergewächs und wirkt auf den ersten Blick wie eine Kreuzung zwischen einer Maisstaude und einer Orchidee. Sie treibt spät aus, blüht aber lange und sollte tief gepflanzt werden, um ihre Standfestigkeit zu verbessern. Hier die Art Roscoea purpurea (Sorte 'Procera'?) in unserem Steingarten.
Besuch mit den Schweizer Staudenfreunden im Garten-Atelier Domat-Ems, Kanton Graubünden. Olivier Zuber, Geschäftsführer eines Gartenbauunternehmens und Landschaftsarchitekt, und Maja Tobler, Gärtnerin und Dozentin für Pflanzenverwendung, haben zwischen Autobahn und Eisenbahn eine aussergewöhnliche Gartenanlage samt imposantem Jugendstil-Glashaus angelegt, die als Schau- und Lehrgarten sowohl den Kunden des Gartenbauunternehmens als auch der Ausbildung von Studenten dient, zug
Dieser Garten gehört zur Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und dient in erster Linie der Forschung und Lehre, ist aber öffentlich (und erst noch kostenlos) zugänglich. So charakterisiert die Hochschule ihren Garten auf ihrer Website: »Der 1947 gegründete Garten umfasst eine Fläche von mehr als 5 Hektar. In dem Lehr- und Versuchsgarten werden Stauden- und Gehölzsortimente sowie Rosenneuheiten auf ihren Gebrauchswert geprüft. Ein wichtiger Aspekt ist die standortgerechte Verwe
Die Stewartien gehören zur Familie der Theaceae (Teestrauchgewächse) und sind somit mit den Kamelien verwandt. Für uns zählen sie zu den schönsten Bäumen. Der schlanke Habitus macht sie auch für kleinere Gärten geeignet. Alle blühen sie weiss, im Falle der Stewartia rostrata rosa überhaucht; die Blütezeit kann sich über zwei Monate erstrecken. Die grössten Blüten produziert die Stewartia pseudocamellia, aber alle punkten mit schönem Laub, interessanter Rinde und attraktiver H
So nennen die Einheimischen die Gladiolus flanaganii, die in den Drakensbergen in Südafrika vorkommt. Dies, weil sie in Felswänden wächst, was botanisierende Fotografen angeblich zu gewagten Kletterpartien verleitet. Doch ein Tele genügt, um die diskrete Schönheit aufs Bild zu bannen. Noch einfacher ist es, sie in unserem Steingarten zu betrachten. Gladiolus flanaganii in der Nähe des Sani-Passes in den Drakensbergen. Klettern unnötig - ein Tele genügt. Im Hintergrund die etw