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Das Gebäude folgt dem Baulinienverlauf an der Schützengasse und der Waisenhausstrasse und bildet zum Beatenplatz eine abgekröpfte Stirnseite aus. Die Traufkanten, sowie der Mansardendachverlauf der Nachbargebäude werden aufgegriffen, eine Profilangleichung hergestellt. Der Hauptkörper besteht aus fünf Voll-, einem Dach- sowie darüberliegendem Galeriegeschoss, die am Scheitelpunkt des Gebäudes in einem fassadenbündigen Hochpunkt münden. Eine Grundgliederung in Sockel, Piano Nobile, Dachbereich und Hochpunkt stellt volumetrisch-tektonische Bezüge zu den umliegenden Gebäuden her. Die konsequente und beruhigende Komplettierung der Blockrand-Kubatur erfolgt durch klar und homogen gegliederte Fassaden, die bewusst auf Vor- und Rücksprünge, Risaliten und Erkerausbildung verzichten.
Das Erscheinungsbild des Baukörpers ist elegant und zeugt bewusst von einer gewissen Abstraktheit und ruhiger Stärke. Ein Spiel aus „Ornament und seiner Auflösung“ erzeugt ein Spannungsfeld, welches mit den diversen baugeschichtlichen Einflüssen und Sprachlichkeiten des Ortes umzugehen weiss. Überlagerungen aus klassischen Gliederungselementen und modernen Strukturen in der Fassade reagieren sowohl auf die bauliche Vorgeschichte des Ortes als auch auf den klassisch-historischen Duktus des City-Quartiers.