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Seit den 1980er Jahren wurden minimal-invasive Behandlungsmethoden mit hochfrequenter elektrischer Energie getestet. Bei der sogenannten endovenösen Radiofrequenztherapie wird an der Spitze eines dünnen Katheters durch Radiowellen Wärme erzeugt, die auf die Veneninnenwand einwirkt und zur Verschliessung der erkrankten Vene führt. Die Wärmeerzeugung erfolgt hier also mittels Radiofrequenz statt durch elektrischem Heizelement (ClosureFast) oder Laserlicht.
Auch bei diesem Verfahren führt der Arzt mit unterstützung eines Ultraschallbildes den flexiblen Katheter über eine Punktion im Bein ein und schiebt sie bis in die Leiste oder der Kniekehle vor. Hat er die erkrankte Vene erreicht, wird über das obere Ende des Katheters gezielt Wärme abgeben. Durch langsames Zurückziehen wird die Venenwand erhitzt und damit thermisch geschädigt. Diese führt zum Verschluss der Vene. Der krankhafte Rückfluss des Blutes wird somit gestoppt. In den folgenden Wochen bis Monate baut der Körper die verschlossene Vene ab.