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Diese Meldung sollte bei Rauchern die Alarmglocken schrillen lassen: Wissenschaftler der University of Otago in Wellington haben erstmals die «Sichtbarkeit des Rauchens» kartographiert. Sie zählten die Raucher, die im Zentrum der neuseeländischen Hauptstadt zu verschiedenen Zeiten zu sehen waren, und machten die Resultate auf einer Karte sichtbar.
Von den insgesamt 2600 Personen, die in Freiluft-Bars und Gartenwirtschaften beobachtet wurden, rauchten gemäss der Studie 16 Prozent. Am Abend sei dieser Prozentsatz höher – ein Befund, der nicht wirklich erstaunt.
Studienleiter Amber Pearson sagte, die in diesem Projekt entwickelten Methoden könnten lokalen Behörden die wissenschaftlichen Argumente verschaffen, um rauchfreie Freiluft-Zonen durchzusetzen. Die Resultate zeigten die Notwendigkeit von Massnahmen, die «die Normalität des Rauchens» verminderten, betonte der ebenfalls an der Studie beteiligte Professor George Thomson: «Rauchfreie Freiluft-Zonen helfen den Rauchern beim Aufhören und unterstützen jene, die aufgehört haben, damit sie nicht rückfällig werden.» Zudem würden solche Zonen auch Abfälle reduzieren und damit die Reinigungskosten zulasten der öffentlichen Hand.
Nicht nur in Neuseeland, sondern auch in Australien und in den USA schaffen Gemeindebehörden im Bestreben, das Rauchen weiter zurückzudrängen, zunehmend rauchfreie Strassen und Plätze und fördern die rauchfreie Freiluft-Gastronomie. (dhr)