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US-Präsident Donald Trump hat ein Dekret zur Schaffung eigener Weltraumstreitkräfte - einer sogenannten Space Force – unterzeichnet. «Wir müssen vorbereitet sein», sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) im Weissen Haus.
«Meine Regierung hat die Schaffung einer Space Force zu einer Frage der nationalen Sicherheit gemacht.» Den Plänen zufolge sollen die Weltraumstreitkräfte künftig als eigenständiger sechster Arm des US-Militärs bestehen, neben dem Heer, der Marine, dem Marinekorps, der Luftwaffe und der Küstenwache.
Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums kündigte an, das Pentagon werde in den kommenden Woche einen Gesetzesvorschlag vorlegen.
Trump hatte wiederholt die Schaffung von Weltraumstreitkräften gefordert. Der US-Präsident will den Weltraum dominieren und sieht die USA dabei in Konkurrenz zu Russland und China. Tatsächlich spielt der Weltraum bei Verteidigung und moderner Kriegsführung bereits heute eine grosse Rolle, etwa durch satellitengestützte Technologie.
Die Pläne des US-Präsidenten für eine eigenständige Space Force sind aber bei vielen Abgeordneten und Pentagon-Vertretern auf Skepsis gestossen. Sie warnen vor hohen Kosten und zusätzlicher Bürokratie. (sda/afp)
John Shipton, der Vater von Julian Assange, spricht im Interview über Asyl in der Schweiz und den schlechten Gesundheitszustand des Whistleblowers.
Am kommenden Montag beginnt in London die Anhörung, die über die Zukunft von Julian Assange entscheidet. Die US-Justiz hat einen Auslieferungsantrag für den Wikileaks-Gründer gestellt. Assange soll mitgeholfen haben, geheimes Material über US-Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Wird er verurteilt, drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft. Assanges Vater, John Shipton, sagt im Gespräch, warum sein Sohn am ehesten in der Schweiz Asyl finden könnte.
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