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Für die sechste Auflage wünschen die weiblichen Mitglieder des Komitees unmissverständlich – um nicht zu sagen sie fordern – dass das Plakat von einer Künstlerin gestaltet wird. Der Name Sylvie Fleury setzt sich schnell durch. Die Künstlerin nimmt den Auftrag gerne an.
2007 stellte Sylvie Fleury in einem Häuschen am Chemin du Moulinet einen leuchtend blauen Riesenpilz aus.
Mir gefällt es hier schrieb Ben auf das Dach eines Hauses in der Rue Arnel.
Mir gefällt es hier… Das könnte das Geheimnis der Kunstausstellungen von Môtiers sein!
Hier: ein magischer Ort mit seinen typisch jurassischen Akzenten, mit seiner Höhle, seinem Wasserfall, seinen Bächen, seinen schroffen Felsen, seiner Waldlichtung von Riaux, die geradezu einlädt zu einem absinthgrün gefärbten Picknick.
Hier: ein Dorf, das gerne von Touristen aufgesucht wird, die auf den Wegen von Jean-Jacques Rousseau, dem berühmten Gast in Môtiers von 1762 bis 1765, spazieren wollen. Ein gut erhaltenes Dorf, das seine Traditionen und seine Kultur seit dem 17. Jahrhundert bewahrt hat.
Hier: eine Dorfgemeinschaft, die bereit ist, zeitgenössische Kunst mit ihren gewagten Projekten, ihren verrücktesten Ideen und ihren sehr aktuellen Fragen aufzunehmen.
Hier: ein Ort der Freiheit, den die Künstler ausgesucht haben, um ihre Werke in aller Unabhängigkeit ausstellen zu können.
Pierre-André Delachaux: «je suis bien ici», in Môtiers 2011, Fleurier, 2011, S. 10