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Zum ersten Mal in dieser Saison konnten wir in unseren neuen Teamkleidern fahren und dementsprechend war eines meiner Ziele, das neue Trikot nach dem Rennen auf dem Podium präsentieren zu können.
Am Renntag war es sehr heiss und obwohl unser Start schon um 9:00 Uhr erfolgte, durfte man die drückende Hitze nicht unterschätzen. Eine konsequente Verpflegung und regelmässiges Kühlen in den Verpflegungszonen war sehr wichtig.
Trotz den letzten zwei intensiven Weltcup-Wochen fühlte ich mich gut und frisch, aber am langen Startaufstieg fand ich einfach keinen Rhythmus. Dadurch ging ich etwa an zwanzigster Position in den ersten Trail. Schon auf der ersten Runde konnte ich viele Positionen gut machen und den Anschluss an die Gruppe, welche um den fünften Schlussrang kämpfte, herstellen.
Ich fühlte mich in meiner Gruppe sehr gut und mehrere Male versuchte ich zu den vier Fahrern an der Spitze des Rennens aufzuschliessen, aber diese legten ein sehr hohes Tempo vor und durch meinen schlechten Start waren meine Versuche alle aussichtslos. Somit konzentrierte ich mich auf den Kampf um den fünften Schlussrang.
In der letzten Runde konnte ich mich mit einem Fahrer absetzen. Durch unseren spannenden Zweikampf fuhren wir eine extrem schnelle Schlussrunde und wir konnten dadurch den Vorsprung der Spitze noch etwas verkleinern.