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Alles in allem sind die Sprachgruppen in der Bundesverwaltung ausgewogen vertreten. Etwas mehr als 70 Prozent sprechen Deutsch, 22 Prozent Französisch, 7 Prozent Italienisch.
Die Zielwerte, die den Bevölkerungsanteil in der Schweiz abbilden sollen, seien damit erfüllt, bilanziert der Bund in einem Personalbericht – mit Ausnahme des Rätoromanischen. Das wird von weniger als einem halben Prozent aller Bundesangestellten als Muttersprache angegeben.
Deutschsprachige schwimmen oben auf
Gleichwohl gibt es markante Unterschiede: In den oberen Lohnklassen sind die Deutschsprachigen übervertreten. Bei den französischsprachigen Angestellten werden die Sollwerte erfüllt, nicht aber bei den italienischsprachigen Angestellten. Weniger als 5 Prozent aller Top-Kader sprechen italienisch.
In einzelnen Abteilungen arbeitet kein einziger Italienischsprachiger auf der obersten Kaderstufe: So etwa bei der Bundeskanzlei, beim Innendepartement, beim Justiz- und Polizeidepartement sowie beim Verteidigungsdepartement.
Bei der Geschlechterverteilung wurden im vergangenen Jahr zum ersten Mal die angepeilten Werte erreicht: In der Bundesverwaltung arbeiten 44 Prozent Frauen und 56 Prozent Männer.