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Das Internet wird eine ständig wachsende Rolle in der Olympischen Bewegung spielen. Eine Rechtevergabe für Olympische Spiele soll es jedoch vorläufig nicht geben. Dies waren die Folgerungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) nach einem zweitägDieser Inhalt wurde am 05. Dezember 2000 - 21:23 publiziert
An dem Kongress in Lausanne nahmen 700 Vertreter aus Sport, Wirtschaft und Medien teil. Für das IOC hat das neue Medium eine besondere Bedeutung, vor allem weil sich durch das Internet neue Vermarktungs-Möglichkeiten ergeben könnten.
Netz darf TV nicht bedrohen
Zugleich muss das IOC aber seine Fernsehpartner schützen. Das IOC hat die weltweiten TV-Rechte bis zu den Olympischen Spielen 2008 verkauft und ist bemüht, seinen Partnern das Monopol am Bild zu erhalten.
Ein Rechteverkauf am Internet kommt für das IOC frühestens bei den Winterspielen 2010 in Frage. IOC-Präsident Samaranch wies darauf hin, dass das Internet bereits stark genutzt werde. Während der Sydney-Spiele haben rund 20 Millionen Nutzer die Web-Seiten des IOC besucht. Das Organisationskomitee für die Winterspiele 2002 in Salt Lake City hat bereits Eintrittskarten im Wert von über 50 Millionen Dollar verkauft - zu 99 Prozent über das Web.
swissinfo und Agenturen
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