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Harninkontinenz nach Prostata- und Beckenoperationen
Eine Harninkontinenz, der unkontrollierte Verlust von Urin, kann auch Männer betreffen. Etwa 10 bis 20 % bemerken nach einer Operation der Prostata, zumindest vorübergehend, einen unwillkürlichen Harnverlust. In diesen Fällen kann ein während der Operation beschädigter Harnröhrenschliessmuskel dem Blasendruckanstieg unter Belastung (so beim Husten oder bei körperlicher Betätigung) nicht standhalten, und es kommt zu einem unfreiwilligen Harnverlust. Nach einer radikalen Prostataentfernung sollte es für jeden Mann selbstverständlich sein: das intensive Training der Beckenbodenmuskeln zur Wiedererlangung und Stärkung der Kontinenz. Führt ein solches Training nicht zur Wiederherstellung der Kontinenz, so kann eine neurourologische Abklärung Wege zur Lösung des Problems aufzeigen. Für sehr viele Betroffene ist eine wirksame Therapie verfügbar.