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Nur mit einem Punkt Differenz zum Podium holte sich die Schweizer Equipe an der Eventing-Europameisterschaft auf heimischem Boden den 4. Rang. Felix Vogg wurde als bester Schweizer Reiter sehr guter Achter.
Nach dem Geländetag lag die Schweiz mit 106,5 Zählern bereits auf dem vierten Zwischenrang in der Teamwertung und damit 9,7 Punkte hinter dem dritten Podestplatz, den zu diesem Zeitpunkt das französische Team besetzte und mit nur wenig Vorsprung auf die Iren auf Rang 5 und die Schweden auf Rang 6.
Am Vormittag ritten Patrick Rüegg und Fifty Fifty als erstes Schweizer Paar in den von Gérard Lachat einladend gebauten Springparcours vor sehr gut besetzter Tribüne im IENA, da der gestern ausgeschiedene Beat Danner nicht mehr startberechtigt war. Die beiden lieferten eine sehr souveräne Nuller-Runde und brachten die Schweiz damit auf weniger als 6 Punkte an die Franzosen heran, welche einen Abwurf durch ihren ersten Reiter zu verzeichnen hatten. Der Championatsdebütant beendete seine erste EM damit auf dem guten 31. Rang.
Für Robin Godel und Grandeur de Lully CH, Elfte nach Dressur und Cross, ging es am Finaltag um ein gutes Resultat im Parcours sowohl für die Team- wie auch die Einzelwertung. Die beiden starteten gut in den Parcours, mussten dann aber zwei Stangenfehler in Kauf nehmen und damit ein Total von 36.7 Punkten. Dies bedeutete den 15. Schlussrang für das Paar.
Als letzter Schweizer Reiter begeisterte Felix Vogg das zahlreich erschienene Schweizer Publikum mit einer makellosen Vorstellung. Er lieferte im Sattel von Cartania eine fantastische Nullfehlerrunde lediglich mit 0,4 Punkten für ein kleine Zeitüberschreitung. Mit einem Punktotal von 28.10 holte er sich in der Einzelwertung den hervorragenden 8. Rang.
Mit insgesamt 114,9 Strafpunkten holte sich das Schweizer Team damit den 4. Rang an dieser EM! Ein top Resultat der Schweizer Equipe mit Equipenchef Dominik Burger, Gelände-Coach Andrew Nicholson, Dressurtrainer Oliver Oelrich und Springtrainerin Lesley Mc Naught! Entsprechend glücklich war Dominik Burger: «Wir dürfen sehr stolz darauf sein, was wir an dieser Europameisterschaft im eigenen Land erreicht haben. Wir sind über uns hinausgewachsen! Seit drei Jahren arbeitet das ganze Team mit riesigem Engagement und nun ist das europäische Podest zum Greifen nah! Und die nächsten Ziele sind klar: An der Weltmeisterschaft 2022 in Italien wollen wir vorne mitreiten, und auch die Olympia-Qualifikation für Paris 2024 wollen wir schaffen.»
Die Medaillen in der Teamwertung gingen an Grossbritannien (73,1) vor Deutschland (86,4) und Schweden, welche sich im Springen von Rang 6 auf Rang 3 vorarbeiteten, mit 113,9 Punkten. Die Schweizer waren mit nur einem Punkt mehr als die Schweden nur ganz knapp nicht auf dem EM-Podium.
In der Einzelwertung feierten die Briten einen brillanten Dreifachsieg: Nicolas Wilson mit JL Dublin vor Piggy March mit Brookfield Inocent und Sarah Bullimore mit Corouet.