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Seit ich ein kleines Mädchen war, liebe ich es zu tanzen und mich im Rhythmus der Musik zu bewegen oder ein Clown zu spielen. Im Alter von 6 Jahren begann ich an der «Jazz Dance»- Schule in Corgémont und nahm an 3 grossen Shows teil. Nach der letzten Show verspüre ich den Wunsch, weiterzukommen und wie die Grossen zu tanzen. Mit 13 Jahren bereite ich
mein erstes Vortanzen für das Projekt «Sport-Studium» vor und werde angenommen.
Darauf war ich fest entschlossen, professionelle Tänzerin zu werden. 3 Jahre lang ging ich zusätzlich zu meiner Schulausbildung täglich und samstags nach Bern, Neuenburg oder Biel, um zu tanzen und meine Fähigkeiten in verschiedenen Klassen wie Modern-Jazz, zeitgenössischer Tanz, Rhythmik, Graham, Ballett, Pilates und auch Theater zu verbessern.
Während 5 Sommern engagiere ich mich auch für Strassenaufführungen mit der ADN Scène Ou-verte de Neuchâtel. Aus Neugierde nehme ich auch an verschiedenen Workshops teil, wie: Pantomime, Flamenco, Repertoire (Ballett), Barocktanz, Hip-Hop und Akrobatik.
Im Alter von 18 Jahren begann ich als Praktikantin an der vorberuflichen Schule für zeitgenössischen Tanz LE MARCHEPIED in Lausanne. Im folgenden Jahr werde ich in ihrem Unternehmen aufgenommen und absolviere ein zweites Jahr. Ich entdeckte Contact-Impro, afrikanischen Tanz und die Gaga-Methode zusätzlich zu den technischen Grundkursen (zeitgenössischer Tanz, Ballett, Pilates). In diesem Zusammenhang haben wir bei Tourneen in der Schweiz, Frankreich und Spanien mehrere Kreationen auf der Bühne präsentiert. Diese Ausbildung ermöglichte es mir, professionelle Workshops und Kurse bei verschiedenen Choreographen und Kompanien zu besuchen, wie zum Beispiel: Cie Philippe Saire (CH), Cie Linga (CH), Cie Scalène (FR), Cie Verve (ENG), Dantzaz Kompainia (ES), Urs Stauffer, Alain Buffard, Fred Vaillant, Frédéric Lescure, Pierre Rigal, Foofwa d’imobilité, Filibert Tologo.
Im Alter von 21 Jahren stelle ich alles in Frage und ändere die Richtung, indem ich den Tanz in Klammern setze, um andere Erfahrungen zu machen. Hier bin ich 8 Jahre später zurück in der Welt des Tanzes!
Was mir am meisten gefällt, ist, den Körper als Ganzes zu spüren. Sich mit den Verbindungen, die durch die 5 Sinne in mir hergestellt werden, zu verbinden und wahrzunehmen, was noch subtiler ist. Der Körper ist ein wunderbares Netzwerk des Austausches, auf allen Ebenen, und die Freude ist der direkteste Weg, Informationen zu vermitteln! Auf der Bühne oder im Studio sehe ich gerne die verschiedenen Emotionen, die durch den Körper und über das Gesicht gehen. Für mich ist es das, was den Tanz lebendig macht.