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Odermatt gewann das Rennen, das ursprünglich Ende November in Lake Louise geplant, dann aber in der kanadischen Station ebenso wenig wie einen Monat danach in Bormio hatte durchgeführt werden können, mit 23 Hundertsteln Vorsprung vor dem Norweger Aleksander Kilde. Dritter wurde der Österreicher Matthias Mayer.
Die Entscheidung zu seinen Gunsten führte Odermatt im letzten Streckenabschnitt herbei. Die letzte Zwischenzeit-Messung hatte er noch mit vier Hundertsteln Rückstand auf Kilde passiert. Ganz oben war der Norweger noch deutlicher vorne gelegen. Nach dem Kernen-S wies er einen Vorsprung von vier Zehnteln aus.
Quelle: CH Media Video Unit / Katja Jeggli / TeleBärn
Das Duell der derzeit besten Super-G-Fahrer ging damit in die nächste Runde. Odermatt hatte das erste Rennen der Saison in Beaver Creek, Colorado, gewonnen, dann dominierte der Norweger dreimal hintereinander.
Als nächstbeste Schweizer belegten Stefan Rogentin, Niels Hintermann und Loïc Meillard die Ränge 11, 14 und 15. Rogentin bestätigte nach den Plätzen 5 in Val Gardena und 7 in Bormio seine Konstanz, der in der Abfahrt zuletzt überzeugende Hintermann war so gut klassiert wie noch nie in einem Weltcup-Super-G. Meillard egalisierte sein Saisonbestergebnis in dieser Disziplin.
Beat Feuz musste sich nach einer glimpflich abgelaufenen Schrecksekunde im Haneggschuss mit Platz 24 zufrieden geben. Dem Emmentaler hatte es bei Höchstgeschwindigkeit einen Ski verschnitten.
In Wengen wurde erst zum zweiten Mal ein Weltcup-Super-G ausgetragen. Das erste Rennen vor 28 Jahren hatte der für Luxemburg fahrende Marc Girardelli vor den Norwegern Jan Einar Thorsen und Atle Skaardal gewonnen.