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Pflanzenkohle
Wir sind auf die Herstellung von natürlichen Biostimulanzien, die das Pflanzenwachstum auf nachhaltige und verantwortungsvolle Weise fördern, spezialisiert.
Was ist das?
Ursprünge:
Biokohle stammt ursprünglich aus Südamerika, genauer gesagt aus dem Amazonasbecken. Dort mussten die indigenen Völker lernen, arme Böden zu bewirtschaften. Sie erkannten, dass Recycling ein Schlüsselelement bei der Verbesserung ihrer Böden war.
Aufgrund der schnellen Zersetzung von organischem Material und der starken Auswaschung durch Niederschläge produzierte ihre Landwirtschaft gerade genug Nahrung, um ihr Bevölkerungsniveau aufrechtzuerhalten.
Die Expansionsphase konnte erst beginnen, als die Amazonasvölker begannen, ihren Abfallhaufen um eine weitere Zutat zu erweitern: eine spezielle, pyrolysierte Form von Kohle, die wir heute Pflanzenkohle nennen.
Dadurch verwandelte sich ihr Land in ultrafruchtbares Land, was zu einer außergewöhnlichen Entwicklung ihrer Zivilisation führte.
Was ist das konkret
Biokohle ist pyrolysiertes organisches Material, d. h. es wird bei Temperaturen von über 350 °C mit sehr wenig Sauerstoff geröstet.
Das Wort "Biochar" wurde 2005 von dem Ökologen Peter Read geprägt. Es ist eine Verkürzung von Biomasse, einem anderen Begriff, der das organische Material bezeichnen kann, das zu seiner Herstellung verwendet wird.
Es handelt sich um eine Form von Kohle, die durch die Verbrennung bei niedriger Temperatur ihre mikroskopische Struktur behält. Wenn man sie unter dem Mikroskop betrachtet, stellt man fest, dass sie extrem porös ist und aus leeren Zellen besteht.
Was sind seine Eigenschaften?
Habitat pour micro-organismes
Alle Innenräume sind saugfähig und halten Wasser und alles, was von den Mikroorganismen produziert wird, also Zucker, Proteine und direkt verfügbare Nährstoffe, zurück. Man muss wissen, dass die Mikroorganismen im Boden auch Fressfeinde haben, und diese Hohlräume dienen ihnen als Zufluchtsort/Unterschlupf.
Diese riesige Oberfläche hat eine hohe Kapazität für den Kationenaustausch (KAK). So können Nährstoffe in der Kohle gespeichert werden.
Zurückhalten von Wasser und Nährstoffen
Die zahlreichen Hohlräume füllen sich durch ihre Kapillarwirkung mit Wasser und Nährstoffen.
Die innere Struktur der Biokohle erhöht also die Wasserspeicherkapazität eines Bodens, ihre Oberfläche wirkt wie ein Nährstoffreservoir, was einer der wichtigsten Vorteile für die Pflanzen ist.
Die Nährstoffe ernähren nicht nur die Pflanzen, sondern auch die Mikroorganismen, die sich in den Wohnkomplexen der Biokohle angesiedelt haben.
Dies hat den Vorteil, dass die Menge an Nährstoffen, die durch Regenwasser ausgewaschen und abtransportiert werden, begrenzt wird.
Das Wasser wird je nach Bedarf an die Pflanzen weiterverteilt. Dies verleiht dem Mandelboden eine gute Toleranz gegenüber Trockenheit.
Der Vorteil von Biokohle ist auch ihre Pufferwirkung bei großen Niederschlägen. Studien wurden auf armen Böden mit wenig organischer Substanz durchgeführt: Dieser Boden kann nur 13 mm Regenwasser aufnehmen, bevor es abfließt. Mit Biokohle beladen, kann dieser Boden 203 mm Regen aufnehmen, bevor er abfließt.
Sequestrierung von Kohlenstoff
Ein weiterer Vorteil von Biochar ist, dass es verhindert, dass Kohlenstoff in Form von Treibhausgasen schnell aus dem Boden freigesetzt wird. Aufgrund seiner Eigenschaften unterliegt Biokohle nicht dem Zersetzungsprozess, dem beispielsweise andere organische Materialien unterliegen, die sich zersetzen. Wenn dieses organische Material pyrolysiert wird, bleibt diese Form von Kohlenstoff über Jahrhunderte im Boden gebunden. Biokohle bindet auch andere Gase, die von Mikroorganismen produziert werden, wie z. B. Stickoxide, die für das heutige Klima schädlich sind.
Biokohlevergaser verbrennen die gasförmigen Emissionen beim Pyrolyseprozess, wenn Luft in die Brennkammer eintritt, die über dem Rohstoff angebracht ist. Studien belegen, dass eine weit verbreitete Nutzung von Biokohle die Methanemissionen, die 20x stärker als Kohlendioxid sind, um 12% pro Jahr senken könnte.
Die bei dem Prozess entstehende Wärme wird entweder direkt als Warmwasser verteilt, um die umliegenden Gebäude zu heizen, oder in Strom umgewandelt, um das Stromnetz zu versorgen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mit Biokohle alles auf vorteilhafte Weise umgewandelt wird.