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Das Sauber F1 Team beendete den Grossen Preis von Brasilien auf dem Autódromo José Carlos Pace auf den Plätzen 13 (Marcus Ericsson) und 14 (Pascal Wehrlein). Im Vergleich zu den vergangenen Rennwochenenden, konnten die Sauber-Fahrer den Anschluss zum hinteren Mittelfeld finden und weitere Fortschritte erzielen. Das Team begibt sich - nach einem Zwischenstopp in Hinwil - auf den Weg zum Saisonfinale nach Abu Dhabi.
Marcus Ericsson: (Startnummer 9) Ergebnis: 13. Gestartet auf weichen Reifen, nach 44 Runden auf superweiche Reifen gewechselt.
"Das war ein spannendes Rennen. Obwohl der Beginn etwas chaotisch war, konnte ich in der Startphase ein paar Plätze gutmachen. Der erste Rennabschnitt auf dem weichen Reifensatz war nicht ideal, denn ich hatte Schwierigkeiten mit der Balance des Autos. Nachdem ich auf superweiche Reifen wechselte, fühlte sich das Fahrverhalten wieder besser an und auch die Reifen hatten wieder mehr Haftung. Der zweite Rennabschnitt war wirklich gut. Alles in allem konnten wir in der zweite Rennhälfte eine gute Performance zeigen."
Pascal Wehrlein: (Startnummer 94) Ergebnis: 14. Gestartet auf superweichen Reifen, nach 1 Runde auf weiche Reifen gewechselt.
"Es ist durchaus schade, dass wir das Rennen nicht etwas weiter vorne beenden konnten. In den letzten Wochen konnten wir gewisse Fortschritte erzielen und um Positionen im Mittelfeld kämpfen. Leider konnte ich heute kein besseres Resultat einfahren, auch weil die Reifen gegen Ende des Rennens mehr und mehr abbauten. Was meine Performance betrifft, bin ich mit meinen Rundenzeiten recht zufrieden. Nun hoffe ich, dass sich in Abu Dhabi erneut Möglichkeiten für uns ergeben werden."
Frédéric Vasseur, Teamchef: "Grundsätzlich war unsere Performance heute ganz in Ordnung. Es war schade, dass Pascal in der ersten Runde wegen des Vorfalls zwischen Daniel (Ricciardo) und Stoffel (Vandoorne) Zeit und Plätze verloren hat. Unser Plan war, dass Pascal das Rennen nach dem frühen Boxenstopp auf den weichen Reifen zu Ende fährt, was dann letztendlich zu optimistisch war. Marcus zeigte ein starkes Rennen, er war nicht allzu weit von unserer direkten Konkurrenz entfernt. Generell konnten wir gewisse Fortschritte erzielen, die man allerdings in den Ergebnissen noch nicht sehen kann."
Artikelfoto: Sauber F1 Team