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Jean-Luc Wenger ist in Neuchâtel geboren und hat dort auch die Schule besucht. 1987 macht er sein Diplom der Höheren Handelsschule, mit Schwerpunkt Management und Informatik. Nach seiner Funktion als kaufmännischer Angestellter in der Citicorp Investment Bank in Zürich, die anlässlich des Börsenkrachs von 1987 als weltgrösste Bank galt, wechselt er zu Novelair-Sifrag Zürich, wo er von 1988 bis 1990 ebenfalls als kaufmännischer Angestellter tätig ist.
1990 tritt er in die Medienbranche ein und macht bei Ringier in Zürich (massgeblich bei "L’Hebdo") eine Ausbildung zum Dokumentalisten. Er ist mit der elektronischen Archivierung der französischsprachigen Presse und mit der Recherche nach Informationen für die Westschweizer Redaktionen der Gruppe betraut. Dieses Spezialgebiet verfolgt er von 1995 – 1998 weiter in der jungen Tageszeitung "Nouveau Quotidien", dann von 1998 – 2000 bei der Genfer Zeitung "Temps", wo er an der Schaffung und Einführung der Abteilung Dokumentation und Recherchen beteiligt ist.
2000 beginnt die journalistische Laufbahn von Jean-Luc Wenger; er absolviert sein Praktikum in der Redaktion der Wochenzeitschrift "Construire" in Zürich (heute "Migros Magazin") und erhält den Eintrag ins Berufsregister (BR). Im Sommer 2002 kehrt Jean-Luc Wenger nach Neuchâtel zurück, in die gemeinschaftliche Redaktion von "L’Express" und "L’Impartial" innerhalb der Société neuchâteloise de presse (SNP). Er berichtet über die Expo 02 und ist dann in verschiedenen Sparten tätig, u.a.: Schweiz-Welt (Dossier); Soziales und Kulturelles (verantwortlich von 2007 bis 2011). 2011 wird er Mitglied der Westschweizer Presseagentur, die gemeinsame Seiten der fünf Westschweizer Tageszeitungen ("Le Nouvelliste", "L’Express", "L’Impartial", "Le Journal du Jura" und "La Côte") betreut. Im Rahmen dieser Tätigkeiten ist er Initiator und Verantwortlicher des Buches "Air du temps", 2010 erschienen im Verlag G d’Encre, Le Locle. Es handelt sich um eine hervorragende Sammlung der besten "billets d’humeur" , die in "L’Express", "L’Impartial" und "Le Journal du Jura" publiziert wurden. Des Weiteren ist er seit März 2012 regelmässig in der Sendung "Zone critique" von Espace 2 als Litteraturkritiker zu hören.
Seit Sommer 2013 ist er nun Mitglied der Redaktion von "Vigousse", eine kleine Westschweizer Satirezeitschrift. Jean-Luc Wenger hat sich immer für die Branche und die Kollegen stark gemacht. 2002 tritt er in den Vorstand der Redaktionskommission der SNP ein und wirkt aktiv am Streik vom November 2008 mit, an dem sich alle Journalisten beteiligen, um gegen die Massenentlassungen zu kämpfen, die die Redaktion vernichtet hätten. 2010 wird er in den Vorstand der ANJ gewählt, für die er sich mit grossem Enthusiasmus einsetzt. Besonders zu erwähnen ist seine Funktion als Mitorganisator der Hundertjahrfeier der ANJ im 2012, er war ausserdem verantwortlicher Redakteur des Magazins "ANJ: les journalistes neuchâtelois ont cent ans", eine Veröffentlichung von einer bemerkenswerten Qualität, die wir an alle Westschweizer Journalisten von impressum sowie an die Deutschschweizer und Tessiner Sektionen verteilt haben.
Blaise Nussbaum, Präsident ANJ