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Die Askardose ist eine Parasitose des Schweins, die sehr häufig in Mastschweinehaltungen auftritt. Die Leberpassage der Parasiten macht die Leber ungeniessbar.
Die Askaridose betrifft Schweine. Es existiert auch eine Askaridose beim Menschen, die jedoch von einem anderen Erreger verursacht wird. Menschen sind nur bedingt empfänglich für den Erreger der Askaridose der Schweine und umgekehrt.
Die Krankheit
In den meisten Fällen verläuft ein Befall ohne Krankheitsanzeichen. Am anfälligsten sind junge Ferkel. Bei starkem Befall kann es zu einer Lungenentzündung kommen mit Husten und Auswurf. Ferkeln können auch Entwicklungsverzögerungen zeigen.
Ansteckung und Verbreitung
Der Parasit ist der Schweinespulwurm (Ascaris suum). Seine Eier haben eine hohe Überlebensfähigkeit. Sie können beispielsweise in feuchter Erde mehrere Jahre überleben.
Befallene Schweine scheiden mit dem Kot Eier des Parasiten aus. Am häufigsten werden Parasiteneier vom Boden aufgenommen, wenn dieser mit eierhaltigem Kot verunreinigt ist. Auch eine indirekte Übertragung über mit Parasiteneiern verunreinigtes Wasser, Pflanzen, sonstiges Futter oder Gegenstände ist möglich.
Der Parasit ist weltweit verbreitet.
Was tun?
- Speziell auf die Hygiene achten.
- Es gibt Medikamente, um von mit Spulwürmern befallene Herden zu behandeln. Ist eine Herde befallen, sind Ferkel vor einer Ansteckung über Zuchttiere und Mastschweine oder durch Kot zu schützen.
Die Askaridose ist nicht meldepflichtig und im Rahmen der Fleischkontrolle geregelt.
Weitere Informationen
Gesetzgebung
Letzte Änderung 22.09.2016