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Der deutsche Bastler Robert Gülpen baut das teuerste Modellauto der Welt. Die Nachbildung des Lamborghini Aventador soll 10,5 Millionen Euro kosten. Der Supersportwagen im Massstab 1:8 wird aus einem Goldblock gefräst und mit Platin, Rubinen und Diamanten veredelt.
Bei einer Präsentation vor wenigen Tagen in Salzburg wurde allerdings nur ein Prototyp aus Carbon gezeigt, der als 1:1-Vorlage Käufer für das Luxus-Modell locken soll. Laut Gülpen soll der Nachbau das «teuerste und edelste Automodell der Welt» werden und es auch ins Guinness Buch der Rekorde schaffen.
Bei der Vorführung des Prototypen verriet Gülpen Details seines Luxus-Modells: Die Typenbezeichnung LP 700-4 gebe die Anzahl der Edelsteine auf den Sitzen vor. Auf jedem der beiden Sitze würden 700 Edelsteine verbaut, für die Lämpchen der Frontscheinwerfer Diamanten und für die Rücklichter farbige Edelsteine verwendet.
Materialien im Wert von 2 Millionen
Tatsächlich gefertigt wird das Einzelstück erst, wenn sich ein Käufer gefunden hat. Die verbauten Materialien haben einen Wert von rund zwei Millionen Euro, der Schätzwert des «Kunstwerks» soll laut einem deutschen Auktionshaus bei 10,5 Millionen Euro liegen.
Sollte auf der Welttour kein Käufer gefunden werden, soll das Stück versteigert werden - Ausrufungspreis 5,5 Millionen Euro. Ein zusätzlicher Anreiz: Wird der Käufer durch einen Vermittler gefunden, erhält dieser 250'000 Euro Provision.
Der Modellbauer will eine halbe Million der Verkaufssumme nach eigenem Bekunden für Kinderhilfsprojekte spenden. Der Ingenieur - er entwickelte einst für Daimler neue Motoren - fertigt seit Ende der 1990er Jahre Modellautos aus edlen Metallen.
(muv/aho/sda)