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Am Samstag, als ich die Strecke besichtigte, war die Strecke recht trocken und das meiste war sehr gut fahrbar. Gemäss den Wetterprognosen rechnete ich aber damit, dass es am Renntag heftig regnen wird. Die Strecke gefiel mir sehr gut, denn es hatte sehr wenige Laufpassagen und sie war sehr schnell. Dementsprechend freute ich mich sehr auf das Rennen vom Sonntag.
In der Nacht auf Sonntag kam der Regen wie erwartet und dieser weichte die Strecke auf, so dass diese sehr langsam wurde und die kurzen Aufstiege konnte man beinahe nicht mehr fahren. Als wir um 11.30 Uhr starteten, hörte es glücklicherweise langsam auf zu regnen.
Ich konnte in der ersten Startreihe starten und kam sehr gut weg, so dass ich als Vierter in die erste Kurve einbog. Natürlich versuchte ich an der Spitze dran zu bleiben, denn ich wollte unbedingt eine Medaille holen. An den ersten Fahrern dran zu bleiben, gelang mir nicht ganz, ich konnte mich jedoch in der Verfolgergruppe einreihen, musste aber die Spitze, mit den ersten drei Fahrern, ziehen lassen. In der Mitte des Rennens konnte ich plötzlich noch einmal aufdrehen und meine direkten Gegner sogar etwas distanzieren. Da die Streckenführung "recht kompakt" war, konnte ich den Fahrer, welcher auf dem dritten Platz lag immer vor mir sehen und da ich unbedingt eine Medaille wollte, gab ich alles um diesen einzuholen.
Als ich auf die letzte Runde ging, hatte ich noch ca. 40 Sekunden Rückstand auf den dritten Platz und im Verlaufe dieser Schlussrunde kam ich der erhofften Medaille immer näher und kurz vor dem Ziel hatte ich nur noch 14 Sekunden Rückstand.
Leider beendete ich das Rennen auf dem unglücklichen vierten Rang.
Wenn das Rennen noch eine Runde länger gedauert hätte, wäre es mir höchstwahrscheinlich sogar gelungen, zu diesem dritten Platz aufzuschliessen oder gar einen Podestplatz zu errzielen.
Dies war das letzte Radquer-Rennen der Saison und für mich auch das letzte als U19-Fahrer, denn im nächsten Jahr werde ich in der U23 Kategorie starten.
Ich möchte mich auch noch bei allen bedanken, die mich -trotz der Kälte und dem Schlamm- angefeuert haben und auch bei den Sponsoren, welche mir ermöglichten, diese Radquer-Saison zu bestreiten.