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Damit gehen die Halbfinals beim 500er-Turnier in Basel wie im letzten Jahr ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne. Humbert, als Nummer 28 der Welt 68 Positionen vor Stricker klassiert, trifft am Samstag auf den als Nummer 4 gesetzten Polen Hubert Hurkacz.
Der Franzose war im Duell zweier Linkshänder der erwartet unangenehme Gegner. Einen nervösen Start – Humbert führte 2:0 und 40:15 bei eigenem Aufschlag – konnte Stricker noch wettmachen, das Break zum 4:6 natürlich nicht mehr. Erstaunlicherweise drehte der Schweizer im zweiten Satz mächtig auf und dominierte seinen drei Jahre älteren Kontrahenten phasenweise klar.
Stricker bleibt in Top 100
Humbert, der seine gute Form zuletzt mit Siegen gegen die Top-Ten-Spieler Stefanos Tsitsipas und Andrej Rublew und Viertelfinals bei den grossen Turnieren in Peking und Schanghai unter Beweis gestellt hatte, fand jedoch wieder in die Spur zurück. Er nahm Stricker im Entscheidungssatz gleich das erste Aufschlagspiel ab und vereitelte diesmal auch eine Chance des Berners zum sofortigen Re-Break. Nach knapp zwei Stunden und einem zweiten Break zum 6:2 behielt der Franzose im ersten Duell der beiden die Oberhand.
Stricker muss sich nach seinem dritten verlorenen ATP-Viertelfinal – dem ersten seit gut zwei Jahren – allerdings keine grossen Vorwürfe machen. Er kam eine Runde weiter als im letzten Jahr und sicherte sich seinen Platz in den Top 100 der Weltrangliste wohl bis Ende Jahr. Damit dürfte er am Australian Open erstmals ohne Qualifikation im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers stehen.
(sda)