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Erstmals seit 50 Jahren hat wieder ein amtierender US-Präsident Puerto Rico besucht. Barack Obama versprach der Bevölkerung der Karibikinsel am Dienstag Hilfe dabei, ihre eigene Zukunft zu bestimmen.
In dem US-Aussengebiet herrscht eine Debatte darüber, ob es seinen Status als Freistaat behalten, ein echter US-Bundesstaat werden oder nach Unabhängigkeit streben soll. "Wenn das puertoricanische Volk eine klare Entscheidung trifft, wird meine Regierung an seiner Seite stehen", sagte Obama.
Obama ist der erste Präsident seit John F. Kennedy im Jahr 1961, der Puerto Rico offiziell besuchte, wie das Weisse Haus mitteilte. Als Kandidat bei der Präsidentschaftswahl 2008 war er zuletzt dort gewesen.
Seine Reise wird auch als Wahlkampfauftritt gewertet. Zwar dürfen die Puerto Ricaner bei der Präsidentschaftswahl nicht mit abstimmen, obwohl sie US-Staatsbürger sind. Sie haben aber Millionen wahlberechtigte Verwandte auf dem Festland der Vereinigten Staaten.
SDA-ATS