Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/129035

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten, verschiedene Möglichkeiten zu prüfen, wie die Werke zeitgenössischer Kunst, die der Bund im Rahmen der Bundeskunstsammlung und der Gottfried-Keller-Stiftung erworben hat, öffentlich zugänglich gemacht werden können. In diesen beiden Sammlungen sind 28 000 Werke vereint; der grösste Teil wird dem Publikum vorenthalten. Der Bundesrat soll prüfen, welche der folgenden Möglichkeiten für eine Änderung dieses Zustandes geeignet sind: die Schaffung einer Nationalgalerie, temporäre Ausstellungen, Wanderausstellungen oder Ausstellungen im Internet.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat anerkennt den künstlerischen Wert und die wissenschaftliche Bedeutung, die den Sammlungen des Bundes zukommen. Die Kunst- und Designsammlung des Bundes sowie die bundeseigene Sammlung der Gottfried-Keller-Stiftung erlauben einen umfassenden Blick auf die Entwicklung, die das Kunst- und Kulturschaffen in der Schweiz seit dem 15. bis ins 21. Jahrhundert zurückgelegt hat.</p><p>Er erklärt sich bereit, unter Berücksichtigung des Kriteriums der Finanzierbarkeit zu prüfen, ob und wie mithilfe der im Postulat aufgeführten Massnahmen die Sammlungen des Bundes besser, als es heute der Fall ist, der Öffentlichkeit bekanntgemacht werden können.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.