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|Die
Fischer von Sandoway in Myanmar

Myanmar
wurde ebenfalls von der Tsunami heimgesucht. Auch die Küste bei Sandoway
war vom Ereignis betroffen. Allerdings liegen aus dieser Gegend keine Berichte
über Opfer vor.
Die
Tsunamiwelle breitete sich nur in sehr abgeschwächter Form gegen Süden
in Richtung Australien und gegen Nordosten
in Richtung Myanmar (Burma) aus. Hilfsorganisationen
in Myanmar bestätigten, dass das Land aufgrund der tektonisch und
topografisch günstigen Voraussetzungen verhältnismässig
wenig Schäden verzeichnen musste.
Da
die Dörfer häufig an einer nur mässig abfallenden Küste
liegen, sind diese Orte und ihre Menschen bei Flutwellen oder Unwettern
immer gefährdet. Doch die Menschen haben keine andere Wahl. Fischer
ist ihr Beruf. Mit Fischen verdienen sie den Lebensunterhalt ihrer Familien.
Meistens gibt es keine anderen Alternativen. Am Abend verlassen die
Fischerboote mit zahlreicher Besatzung die Küsten und kehren während
der Nacht oder am frühen Morgen zu ihren Standplätzen zurück.
Während des Tages verarbeiten die Frauen die heimgebrachten Fische
zu Zwischenprodukten oder Trockenfisch. Mit den frischen Fischen werden
die lokalen Märkte beliefert. Während des Tages sind die Männer
häufig mit Ausbessern von Fischereigeräts und dem Instandstellen
ihrer Fischerboote beschäftigt.