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Nach dem Tod von Pakistans bekanntester Menschenrechtsaktivistin Asma Jahangir trauern Wegbegleiter und Regierung um die Anwältin. Die 66-Jährige war am Sonntag in der Stadt Lahore an einem Herzinfarkt gestorben.
Jahangir war Mitbegründerin der pakistanischen Menschenrechtskommission und Uno-Sonderberichterstatterin für Menschenrechte. 2014 wurde ihr der "Right Livelihood Award", eine Art alternativer Nobelpreis, verliehen. Sie kritisierte stets den Einfluss des Militärs in der pakistanischen Politik.
Anwälte in ganz Pakistan begannen am Montag eine drei Tage dauernde Trauerzeit. In Jahangirs Heimatprovinz Sindh war der Montag ein offizieller Trauertag. Der Chefminister Sindhs forderte die Regierung auf, Jahangirs für Dienstag geplante Beisetzung zu einem Staatsbegräbnis zu machen. Regierungschef Shahid Kaquan Abbasi lobte Jahangir am Sonntag für ihren Einsatz für Demokratie und Gerechtigkeit.
Mit ihr habe die Welt eine "Gigantin der Menschenrechte" verloren, sagte Uno-Generalsekretär Antonio Guterres. Jahangir habe sich unermüdlich für Menschenrechte eingesetzt. "Asma war brilliant, sehr prinzipientreu, mutig und liebenswürdig", sagte Guterres.