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Leng Guoquan, ein Fischhändler in China, wurde 2009 in einem unfairen Prozess zum Tod verurteilt. Er wurde beschuldigt, der Anführer einer kriminellen Drogenschmuggel-Bande zu sein. Die Gerichtsverhandlung beruhte ausschliesslich auf Zeugenaussagen, die später entweder zurückgezogen wurden, oder die gemäss den Zeugen unter Folter zustande kamen. Leng Guoquan hat die Anschuldigungen gegen ihn stets bestritten und sagt, sein Geständnis sei mit Folter erzwungen worden.
Am 23. November hat ein Gericht in Dandong City das Todesurteil von Leng Guoquan in lebenslange Haft umgewandelt. Amnesty International hatte sich in einer weltweiten Kampagne gegen das Todesurteil von Leng Guoquan eingesetzt. Verlangt wurde auch eine Untersuchung der Foltervorwürfe und die Bestrafung der Schuldigen.