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Der Zitronenfalter ist einer der ersten Schmetterlinge, die man im Frühling beobachten kann. Ab Februar erwacht der Falter aus der Winterstarre und sucht Nektar. Die leuchtend gelben Männchen fliegen gern entlang an Waldrändern und Waldrandwegen auf Brautschau.
Die Männchen des Zitronenfalters sind zitronengelb, die Weibchen grünlich weiss. Alle Flügel weisen eine kurze Spitze auf und einen blassorangen Mittelfleck. In Ruhestellung gleicht der Tagfalter ein Blatt.
Der Falter ist in lichten Wäldern, Waldrändern, Waldlichtungen, Wiesen und Weiden, Mooren und Gärten, die nahe am Waldrand sind und Büsche aufweisen, anzutreffen. Die Raupe ernährt sich vom Faulbaum und vom Gemeinen Kreuzdorn, zwei einheimischen Sträuchern.
Der Zitronenfalter ist die einzige frei überwinternde Tagfalterart in der Schweiz. Die Winterstarre hält er gerne an der Blattunterseite von Efeu, Stechpalme und Brombeere. Er kann fast ein Jahr alt werden, hat also unter den einheimischen Faltern die längste Lebenserwartung.
Fotografien von Sabine K. aus Wolfsburg und Eberhard Pfeuffer