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Villette, Belgien, 24. Juni 1994: Drei junge Mädchen stöckeln nachts von der Johannisprozession durch den Wald in ihr Heimatdorf zurück. Kurze Zeit später werden die jungen Frauen tot aufgefunden. Ein junger Mann aus der Gegend hatte die Teenager in seinem Wagen mitgenommen. Was nach einem einfachen Fall für die junge Ermittlungsrichterin Martine Poirot aussieht, entwickelt sich bald zur gefährlichen Suche nach einem Serienmörder, die zurückführt in die Zeit der Kollaboration, zu der dunklen Geschichte zweier junger Widerstandskämpferinnen, Renée und Simone, und Poirot mit einem dunklen Kapitel ihrer eigenen Familiengeschichte konfrontiert, denn Renée war Poirots Mutter... Auftakt zu einer Krimiserie um die herrlich normale und im Beruf so toughe Ermittlungsrichterin Martine Poirot.
Portrait
Ingrid Hedström, geboren 1949, arbeitet als Auslandskorrespondentin für die schwedische Zeitung Dagens Nyheter. Viele Jahre war sie in Brüssel stationiert. Im Dezember 2008 erhielt sie den Debütantenpreis der Schwedischen Krimiakademie. 2010 erschien Die toten Mädchen von Villette (st 4128). Angelika Gundlach hat u.a. Bücher von Henrik Ibsen, Lars Norén, Peer Hultberg, Carl-Johan Vallgren und Olof Lagercrantz übersetzt.