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Bereits um das Jahr 1310 wurde im Zinsbuch zu St. Peter ein vom Stiftsgässlein her zugänglicher Adelshof genannt; der Adelshof zum Luttenbach stand angelehnt an die Mauer der inneren Stadtbefestigung am Petersgraben und war mit einem hohen Rundturm bewehrt. 1488 übergab Ratsherr Ulrich zum Luft den Luttenbacherhof an Ritter Lütold von Bärenfels, Herr von Arisdorf, Hegenheim und Grenzach, samt dem Turm und "mit sinen Garten und Gehüseten, ze Basel in der Statt gelegen, nebetz in der Gassen by Sannt Peters des heiligen Zwölfbotten Styfftkilchen, im Vinckel zwüschen den Hüseren zem Thiergarten und dem Schurhoff, reicht hynden uff nebent der Sürlinen Hoff uff der Statt hindern Graben". Der neue Herr gehörte einem der edelsten Basler Adelsgeschlechter an, das seinen Namen von der kleinen Burg oberhalb von Aesch ableitete und dem Gemeinwesen sechs Bürgermeister stellte. In ihrem Besitz blieb der Adelshof am Petersgraben bis 1640, dann wechselte er des öfteren den Eigentümer, bis 1908 die Vereinshausgesellschaft die Liegenschaft erwarb und sie für ihre Zwecke umbaute.
Die Gesellschaft zur Erstellung und Verwaltung eines christlichen Vereinshauses wurde 1864 gegründet mit dem Ziel, den hiesigen christlichen Vereinen zu biblischer Erbauung, Belehrung und christlicher Geselligkeit ein Heim zu schaffen. Zwar konnte der Ankauf der Liegenschaft zum Schönen Haus am Nadelberg 6 den dringendsten Bedürfnissen gerecht werden, aber die Räumlichkeiten erwiesen sich bei grossem Publikumsandrang für die Durchführung von Vorträgen als zu klein. 1868 wurden deshalb Architekt Paul Reber und Baumeister Eduard Bruckner mit der Errichtung eines Saalbaus am Petersgraben auf dem Areal des Schönen Hauses. Die Bauarbeiten stellten die Unternehmer vor erhebliche Schwierigkeiten: die Fundamente gegen die Strassenseite mussten über das noch vorhandene Mauerwerk der Stadtbefestigung hinaus in den Graben verlegt und von tiefgreifenden Pfeilern gestützt werden. Der Vereinshaussaal wurde nach dem Vorbild der Genfer Reformationshalle gebaut und konnte im Oktober 1869 feierlich eingeweiht werden.
Über den neuen Saal mit seiner "fast unbegrenzten Verwendungsmöglichkeit" äusserte sich Jacob Burckhardt "mit wahrem Entzücken". Viele Persönlichkeiten von Weltruf füllten den Saal bis auf den letzten Platz. Neben Evangelisationsversammlungen, internationalen Konferenzen, Gedächtnisfeiern und Jahresfesten diente der Vereinshaussaal auch dem regelmässigen sonntäglichen Gottesdienst.
In der Absicht, das Terrain neu zu überbauen, erwarb 1947 die aus der 1815 gegründeten Basler Mission hervorgegangene Basler Handelsgesellschaft den seit einigen Jahren nur noch als Lagerhaus benutzten Vereinshaussaal samt dem Bärenfelserhof. 1954 wurde das Saalgebäude abgetragen: "Es hatte seine Aufgabe, ein Sammelplatz zur Erbauung in unserem Glauben und Ermunterung zu Werken christlicher Liebe zu sein, erfüllt". 1956 wurde leider auch der Bärenfelserhof niedergelegt; drei Jahre später konnte das neue, nach den Plänen von Architekt Paul Trüdinger erbaute Verwaltungsgebäude der Basler Handelsgesellschaft AG (UTC) bezogen werden.