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Die Krone geht an die Zacken
Der Mies van der Rohe Award 2015 der EU geht an die Philharmonie in der polnischen Stadt Szczecin. Entworfen wurde das gezackte Gebäude vom spanischen Büro Barozzi/Veiga in Zusammenarbeit mit dem lokalen Büro Studio A4.
Während die eine Philharmonie wegen überbordenden Kosten in die Schlagzeilen gelangt ist, schafft es eine andere aus einem weitaus erfreulicheren Grund: Die Philharmonie im polnischen Szczecin ist mit dem diesjährigen Mies van der Rohe Award ausgezeichnet worden. Dieser Preis der EU ist mit 60‘000 Franken dotiert.
Die Krone geht sozusagen an eine Krone. So sieht die Konzerthalle nämlich aus: „wie eine hell leuchtende Krone“, schreibt das Architekturmagazin Hochparterre. Die Jury beschreibt den Neubau vom letzten Jahr als Leuchtelement mit gegensätzlicher Innenwelt: „Die äussere Nüchternheit und der schlichte Aufbau der inneren Durchgangsräume stehen in Kontrast zu dem ausdrucksstarken Hauptsaal und dem mit Gold getäfelten Konzertraum.“ Entworfen wurde das Bauwerk vom spanischen Büro Barozzi/Veiga in Zusammenarbeit mit dem lokalen Büro Studio A4.
Ersteres ist in der Schweiz wohlbekannt: Barozzi/Veiga erweitern derzeit das Kunstmuseum in Chur, planen in Lausanne das neue Musée des beaux-arts und haben letztes Jahr den Wettbewerb für das neue Tanzhaus in Zürich gewonnen. (pd/mt)