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Sportschützen und Sportschützinnen haben, sofern keine Hinderungsgründe bestehen, ein Recht auf eine Ausnahmebewilligung klein (Art. 13c WV). Sie dürfen aber nur halbautomatische Waffen mit grossen Magazinen (Ladevorrichtungen mit hoher Kapazität = LhK) und / oder zu halbautomatischen Waffen umgebaute Seriefeuerwaffen, sowie deren wesentliche Waffenbestandteile erwerben. Sie können jedoch keine neu verbotenen Waffen erwerben, welche sich unter 60 cm kürzen lassen.
Nach 5 und nach 10 Jahren seit dem ersten Erwerb einer neu verbotenen Waffe muss durch den Sportschützen/die Sportschützin der Schiess- oder Vereinsnachweis erbracht werden (Art. 13f WV). Dies gilt nur für den ersten Erwerb einer neu verbotenen Waffe. Der erste derartige Nachweis ist frühestens am 15.08.2024, also 5 Jahre nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes, notwendig.
Als Beweis der Vereinsmitgliedschaft gilt eine Bestätigung, eine Schiesslizenz oder Ähnliches eines Schiessvereins. Der Schiessverein muss weder in der Schweiz domiziliert noch für das ausserdienstliche Schiessen anerkannt sein.
Als Schiessnachweis gilt eine Bestätigung eines Vereins oder Schiesskellers über die Schiesstätigkeit oder der Eintrag im militärischen Leistungsausweis (obligatorisches Schiessen / Feldschiessen). Sportschützen/Sportschützinnen, welche eine Ausnahmebewilligung für neu verbotene Waffen besitzen, müssen bei einem Wechsel des Wohnkantons dem neu zuständigen Waffenbüro eine Kopie der Ausnahmebewilligung und der Vereins- und Schiessnachweise zustellen (Art. 13c Abs. 4 WV).