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Im Norden der USA hat eine Überschwemmungskatastrophe Hunderte Häuser zerstört, während im Süden des Landes der Mississippi über die Ufer zu treten droht. Der längste Fluss der USA erreichte seinen höchsten Wasserstand seit den 1930er Jahren.
Bis zum kommenden Mittwoch soll er bis zu einem erwarteten Höchststand von 14,6 Metern anschwellen. In den kommenden ein bis zwei Wochen könnten dadurch Teile des Mississippi-Deltas überschwemmt werden.
In der Stadt Memphis im US-Staat Tennessee forderten die Behörden rund 1000 Haushalte zur Evakuierung auf, in Missouri wurde der Schiffsverkehr auf dem Mississippi eingeschränkt, um das Wasser nicht über die Flutmauern zu drücken.
In den nördlichen US-Staaten New York und Vermont erreichte der Lake Champlain seinen höchsten jemals gemessenen Stand und droht noch weiter anzusteigen. Dabei wurden in den vergangenen Tagen Hunderte Häuser am Ufer und auf den Inseln des Sees zerstört.
Gouverneur Peter Shumlin erklärte die Gegend zu einer Katastrophenzone, Zwangsevakuierungen seien aber noch nicht nötig, sagte Shumlin.
Der Richilieu River, in den der Lake Champlain im Nachbarland Kanada abfliesst, trat ebenfalls über die Ufer und setzte Felder und Wohnhäuser unter Wasser. Rund 3000 Häuser südlich von Montreal wurden überschwemmt. Die US-Wetterbehörde rechnete damit, dass der Wasserstand des Sees Anfang kommender Woche wieder zurückgehen würde.
SDA-ATS