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Von den Anfängen der Modellfluggruppe
In den Jahren 1976/77 flogen ein paar Piloten aus dem Raume Eschlikon Sirnach ausserhalb dem Dorf Stettfurt auf einem holprigen Flurweg.
Es gab damals nur Zweitakter, welche einen höllischen Lärm verursachten. Motoren über 10 cm3 waren ein Luxus, den sich praktisch keiner leisten konnte.
Schon bald einmal machte sich im Dorf Widerstand breit. Angeblich unter der Mithilfe des damaligen Gemeindeammanns, Othmar Bamert, konnte der heutige Standort gefunden werden. Die Feldscheune gehörte Hans Koller und das Flugfeld Hans Hagenbüchli (Restaurant Weinberg). Beide sind in der Zwischenzeit verstorben.
Fertigmodelle und Sekundenkleber kannte man damals noch nicht. Die Ausfallquote war enorm. Es gab Wochenenden, bei denen der halbe Flottenbestand der Modellflieger in die Brüche ging. Die Qualität der selbstgebastelten Modelle, der Elektronik und, es muss auch gesagt sein, der Piloten, entsprach bei Weitem nicht dem heutigen Stand.
Im Winter 1977/78 wurde der Kuhstall zum heutigen Clublokal umgebaut. Entlang dem Entwässerungsgraben wurden zwei grosse Bäume gefällt, offensichtlich einer zu wenig... (der verbleibende wird auch heute noch ab und zu "getroffen").
Das anfallende Holz wurde zu den heutigen Tischen und Bänken verarbeitet. Noch gab es keinen Verein, keine Statuten und damit auch keine Flugzeitbeschränkung. „Wenn jeder tun kann was ihm passt, ist die Disziplin bald einmal im Eimer." Dies führte dazu, dass man 1982?? ev. 1983 beschloss, einen Verein zu gründen. Ueli Gubler wurde damit beauftragt und zum Dank gleich zum Präsidenten gemacht...
Zu dieser Zeit herrschte auf dem Flugplatz Lommis ein Kleinkrieg. Am westlichen Pistenende stand ein Kran und verhinderte den Flugbetrieb. Man stritt sich während Jahren über Flugzeiten und Anzahl Flugbewegungen. Nach dem dort dem Streit mit einem Gerichtsentscheid ein Ende gesetzt wurde, richtete sich deren Interesse plötzlich auf uns. Dies führte zur Flugzeitbeschränkung, wie sie heute noch in etwa gilt. Ob diese freiwillige Beschränkung oder der Wegzug eines Mitgliedes der anderen Streitpartei Ruhe brachte, bleibt bis heute ein Geheimnis...
Mit zwei Flugtagen wollte man der Bevölkerung unser Hobby etwas näher bringen und um Verständnis werben. Die Anlässe waren stets ein Erfolg. Wegen der engen Platzverhältnisse waren die Sicherheitsvorkehrungen ungenügend. Dies und der enorme Aufwand waren die Gründe, auf eine Wiederholung zu verzichten.
Nebst dem, dass ein Modell mit Vollgas im Laderaum eines kleinen Lasters verschwand, ein Mitglied von einem Flugzeug getroffen wurde, das eine oder andere Modell auf der Hochspannungsleitung hängen blieb, was einmal sogar den Einsatz eines Militär - Superpumas zur Folge hatte und eine Autotür zu einem stattlichen Loch kam, blieb die Gruppe von eigentlichen Unfällen oder Karambolagen mit den Sportfliegern verschont.
Im Jahre 2003 hat die Modellfluggruppe in Fronarbeit sich eine Hartbelagpiste (Kunstfasermatte mit Kiesbett als Fundament) bauen können:
Die Philosophie: „Geselligkeit vor Leistungsdruck“ konnte all die Jahre hindurch aufrechterhalten werden. Es ist zu hoffen und zu wünschen, dass es auch weiterhin so bleibt.
Modellflug Gruppe Lauchetal (MGL)
|Gründungsjahr||1982/83|
|Mitglieder 2008||47|
|Flugplatz||Lommis/Lauchetal|
|Modelle||Segelflieger|
|Motorflieger (Elektro / Verbrenner)|
|Helikopter (Elektro / Verbrenner)|
|turbinengetriebene Hightech-Jets

und impellergeriebene Jets