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Im Jubiläumsjahr 2014 stand die «Messa di Gloria» von Giacomo Puccini (1858 bis 1924) auf dem Programm des Jahreskonzertes. Das breite Publikum kennt den Toskaner vor allem als Komponisten bekannter Opern wie Madame Butterfly, Tosca oder La Bohéme. Die Puccinis stammen aus der Stadt Lucca unweit von Pisa, wo die Familie über Generationen das Amt des Stadtorganisten und Leiters des Stadtorchesters bekleideten. Die «Messa di Gloria» ist ein Frühwerk Puccinis. Es ist sein einziges namhaftes Werk der geistlichen Musik und verschwand nach einer hochgelobten ersten Aufführung im Juli 1880 bis 1950 in den Archiven.
Das Programm wurde ergänzt mit dem «Psalm 42» („Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“), op. 42, von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847). Diese Psalmkantate in sieben Sätzen gilt als einer der Höhepunkte von Mendelssohns kirchenmusikalischem Schaffen und wurde bereits zu seinen Lebzeiten häufig aufgeführt. Sowohl die Arien, als auch die Chöre erinnern in ihrer Form an Mendelssohns barocke Vorbilder Bach und Händel.