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- Wegen des Coronavirus hat der Europäische Handball-Verband (EHF) die Playoffs für die Handball-WM 2021 der Männer in Ägypten (14. bis 31. Januar) gestrichen.
- Die Schweiz hätte Anfang Juli in Hin- und Rückspielen gegen Island antreten müssen.
- Nun werden für die WM-Teilnahme die Resultate der letzten EM herangezogen. Dort belegte die Schweiz im Januar den 16. Rang und erhält damit keinen der 14 europäischen WM-Plätze.
Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft wird der Teilnahme an der WM 2021 in Ägypten beraubt. Weil aufgrund der Corona-Pandemie sämtliche Playoff-Begegnungen ersatzlos gestrichen wurden, verpasst das Team von Coach Michael Suter die Titelkämpfe.
Die Schweiz hätte im Juli gegen Island um die Teilnahme an der Endrunde gekämpft.
Diese europäischen Teams sind dabei
- Aufgrund der Platzierungen an der EM 2020 haben Deutschland, Slowenien, Portugal, Schweden, Österreich, Ungarn, Weissrussland, Island, Tschechien und Frankreich die WM-Teilnahme vom EHF nun zugesprochen bekommen.
- Spanien, Kroatien und Norwegen hatten ihr WM-Ticket bereits an der vergangenen EM dank ihrer Klassierungen gelöst, Dänemark war als Titelverteidiger gesetzt.
Europacup wird verkürzt oder abgebrochen
Weiter beschloss das EHF-Exekutivkomitee in einer Videokonferenz, dass auch die laufenden Europacups verkürzt oder abgebrochen werden. In der Champions League wird es bei den Männern und Frauen lediglich noch ein Final Four geben.
Bei den Männern findet dieses am 28. und 29. Dezember in Köln statt, qualifiziert sind aufgrund der Platzierungen in der Gruppenphase Barcelona, Paris Saint-Germain, Kiel und Veszprem aus Ungarn.
Die übrigen Europacup-Wettbewerbe werden nicht mehr zu Ende gespielt.