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Die französische Regierung will, dass der Chef des Autokonzerns Renault, Carlos Ghosn, ersetzt wird. Man habe vom Verwaltungsrat des Konzerns eine Regelung in den nächsten Tagen verlangt, sagte Wirtschaftsminister Bruno le Maire.
Ghosn ist seit rund zwei Monaten in Japan in Untersuchungshaft. Die Behörden werfen ihm vor, gegen Börsenauflagen verstossen zu haben. Ghosn bestreitet das.
Ghosn ist Architekt der Kooperation von Renault mit den japanischen Herstellern Nissan und Mitsubishi. In Japan wurde er von seinen Posten abgesetzt. Die französische Regierung besitzt bei Renault 15 Prozent der Aktien.