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Ein Mann bringt seine zwei Grossmütter, Eugénie und Clairette, auf die Bühne. Die erste, eine Flämin, ist ein Mädel vom Land, das in einer armen, vielköpfigen Familie aufgewachsen ist. Die zweite, eine viel bereiste Frankophone, stammt aus der Aristokratie. Zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten… Und doch haben sie ein gemeinsames Enkelkind. Ein junger Mann, der versucht zu verstehen, warum diese zwei Frauen nie miteinander geredet haben. Anhand einer Vielzahl knackiger und komischer Anekdoten erfährt man durch ihre Geschichten mehr über das Leben vor zwei Generationen, über das Belgien der 60er Jahre, über die Kriege, über die Sprachkonflikte. Und dann ist da dieser eine Satz, der Bände spricht: «Dir wird ein Blick vererbt und dann musst du dein Leben lang damit zurecht kommen».