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Benzin in der Schweiz ist eines der teuersten in Europa. Die Schweiz belegt den zehnten Platz im Vergleich mit 42 Ländern. Im Januar lag der durchschnittliche Benzinpreis hierzulande noch bei 1,67 Franken pro Liter. Im Juni erreichte der Durchschnittspreis pro Liter einen Wert von 2,19 Franken, laut einer Analyse von picodi.com. Die Tabelle zeigt die Erhöhung der Spritpreise zwischen Juni und Januar 2022 in Europa.
In der Schweiz kann man es sich leisten
Betrachtet man den Benzinpreis im Verhältnis zum durchschnittlichen Einkommen, ist er für Personen in der Schweiz gar nicht mehr so hoch. Denn gemäss dem Bundesamt für Statistik beträgt der Medianlohn in der Schweiz 6'665 Franken. Mit diesem Geld kann sich Herr oder Frau Schweizer folglich 2455 Liter Benzin kaufen.
Dieser Wert, der sogenannte Benzin-Index, lag im Jahr 2021 noch bei 3582 Liter. Für einen Durchschnittslohn können Autofahrer in der Schweiz (2455 Liter), in Luxemburg (1943 Liter) und in Dänemark (1 502 Liter) am meisten tanken – im europäischen Vergleich.
Im weltweiten Ranking der Kaufkraft der Löhne gehören drei erste Stellen unverändert zu Ländern des Persischen Golfs: Qatar (5968 Liter), Kuwait (5578 Liter) und Saudi-Arabien (4372 Liter). Das ärmste Land auf der Liste bleibt Kuba. Mit einem Monatslohn kann nur 27 Liter Benzin gekauft werden.
Im Norden kostet Sprit am meisten
Die höchsten Benzinpreise innerhalb Europas fallen in Norwegen, Finnland und in Dänemark an. Dort sind es jeweils zwischen 2,56 und 2,48 Euro pro Liter. In Russland und Weissrussland hingegen müssen die Bewohner weniger tief in die Tasche greifen. Da kostet der Besuch an der Tankstelle 84 bzw. 68 Cent pro Liter.
Länder mit grossen Rohstoffressourcen sind nicht von den steigenden Spritpreisen oder der Weltwirtschafslage betroffen. So zum Beispiel auch die genannten Länder am Persischen Golf Saudi-Arabien, Kuwait und Qatar. In Kolumbien, Ecuador und Kasachstan sind Benzinpreise im Land eingefroren oder können nur eine maximale Obergrenze erreichen.