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Perfekter Schlusspunkt für 30 Jahre DTM: Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) krönte sich im 436. und letzten DTM-Rennen von Mercedes-AMG Motorsport zum zweiten Mal nach 2005 zum DTM-Champion. Der Brite belegte beim Heimrennen der Marke im letzten Saisonrennen in Hockenheim den dritten Platz und setzte sich damit gegen Audi-Pilot René Rast durch, der das Rennen gewann. Gary reichte sein zehnter Podestplatz in dieser Saison, sein 13. in Hockenheim und der 48. in seiner DTM-Karriere, um mit vier Zählern Vorsprung die Meisterschaft für sich zu entscheiden.
Gary legte eine konstante Saison hin, in der er nicht nur drei Siege einfuhr, sondern auch zehn Mal auf dem Podium stand und bei allen bis auf drei der 20 Rennen in die Punkteränge gefahren ist. Mit fünf Pole Positions und acht Startplätzen in der ersten Reihe war er zudem der beste Qualifyer des Jahres.
Gary gab sein DTM-Debüt in der Saison 2003 in einem AMG-Mercedes CLK DTM. Seit seinem DTM-Einstieg absolvierte er 15 Saisons mit der Marke. Damit saß er für die Hälfte der 30 DTM-Jahre von Mercedes-AMG Motorsport im Cockpit eines DTM-Autos mit dem Stern. In dieser Zeit fuhr er 17 Pole Positions, 24 Siege und 48 Podestplätze für die Marke ein.
Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) beendete das letzte Saisonrennen auf Position 13. Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) führte die Meisterschaft vor dem letzten Rennwochenende der Saison noch knapp vor Gary an und hielt seine Titelchancen bis zum Finalrennen offen. Dieses beendete er auf Rang 14 außerhalb der Punkteränge. In der Fahrerwertung schloss er seine neunte DTM-Saison auf Gesamtrang drei ab.
Daniel Juncadella (Mercedes-AMG Motorsport REMUS), Lucas Auer (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) und Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) überquerten die Ziellinie auf den Plätzen 15, 16 und 18.
Gary Paffett
„Es ist absolut unglaublich. Das ist der beste Tag in meinem Leben. Der erste Titel kam 2005 so schnell. Auf diesen habe ich 13 Jahre hingearbeitet, um wieder ganz oben zu stehen. Es hat lange gedauert, aber in diesem Jahr hat das Team mir ein klasse Auto hingestellt. Ich habe es immer genossen, damit im Qualifying zu fahren. Ich kann es immer noch nicht glauben. Ich bin die meiste Zeit des Rennens alleine gefahren und hatte deshalb viel Zeit, um darüber nachzudenken. Dann dachte ich mir: Jetzt sind es nur noch fünf Runden in meiner DTM-Karriere und dann nur noch 4, 3, 2, 1… Einmal wäre ich sogar beinahe deswegen abgeflogen. Aber es ist ein fantastisches Gefühl, den Titel gewonnen zu haben. Hinter mir liegt eine großartige Zeit mit diesem Team. Vielen Dank an jeden Einzelnen in der Mannschaft für die harte Arbeit, die sie alle in das Auto gesteckt haben. Jetzt haben wir es geschafft!“