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Geschenke zu Weihnachten, das gehört dazu, oder? Obgleich das Weihnachtsfest als Fest der Liebe gilt, dominieren die Geschenke am Gabentisch. In den letzten Jahren erlitt das Weihnachtsfest einen wahren Geschenkkult. Neben der Familie werden Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen mit Geschenken bedacht.
Dabei handelt es sich jedoch um keine neuzeitliche Erfindung des Einzelhandels. Geschenkt wurde schon immer.
Die Tradition der Geschenke bei den Christen rührt von der Legende der heiligen drei Könige und der Hirten.
Die heiligen drei Könige brachten dem Jesuskind Geschenke dar ebenso wie die Hirten. In Anlehnung an diese Geschenke begannen sich die frühen Christen an Weihnachten Geschenke zu überreichen.
Doch um die Weihnachtszeit gab es auch heidnische Feste, an denen man sich beschenkte.
Im nordeuropäischen Raum wurde am 25. Dezember die Wintersonnenwende gefeiert. Damit wurden die Tage wieder heller und der Winter bereits halb überstanden.
Aus Dank wurden Opfer den Göttern dargebracht. So vermutet man auch, dass diese heidnische Sitte vom Christentum übernommen wurde.
Auch im alten Rom wurden zu dieser Zeit Geschenke vergeben. Das heutige Weihnachtsfest war für die Römer damals der Jahreswechsel.
An diesen Tag wurde zur Ehre Saturns ein Fest veranstaltet. Üblich war es damals, dass Beamte des römischen Reiches, Untergebene, Arbeiter und Sklaven ein Geschenk erhielten.