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An der nächsten nationalen Hengstselektion in Glovelier müssen sich Hengst-Anwärter einem Gentest für die Polysaccharide Speicher-Myopathie (PSSM) des Typ 1 unterziehen, wie der SFV mitteilt. Ab 2020 werden positiv getestete Kandidaten nicht mehr zur nationalen Hengstselektion zugelassen.
Zwar ist der Freibergerbestand mit rund 4 Prozent der Einzelträger im Rassen-Vergleich nur sehr wenig betroffen. Die Massnahme sei jedoch nötig, um die Gesundheit der Rasse zu erhalten und den Freiberger weiterhin als robustes und im Unterhalt genügsames Pferd zu vermarkten, so der SFV weiter.
Die PSSM ist eine genetische Mutation und verursacht wiederholt auftretende Muskelstörungen. Es handelt sich dabei um eine so genannten «dominante» Krankheit. Das bedeutet, dass ein einziges defektes Allel zur Erkrankung des Pferdes führen kann.
In der Zucht gilt es, die Krankheit zu beachten, da bei jedem Einzelträger-Tier, das mit einem gesunden gekreuzt wird, eine 50 prozentige Chance besteht, die PSSM an seine Nachkommen weiterzugeben. «Für den Eigentümer ist diese insofern besonders wichtig, da das Pferd sehr wohl mit der PSSM leben kann, aber seine Ernährung, Haltung und Arbeit sehr genau auf diese Situation abgestimmt werden muss». schreibt der SFV.