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Die Onlineversion unserer Datenbank wird alle zwei Monate aktualisiert. In diesem Rahmen finden Sie Schlagzeilen und Links zu ausgewählten Studien, welche wir in dieser Periode in LUDOK aufgenommen und per Newsletter versendet haben. Schlagzeilen früherer Newsletter finden Sie mit den nebenstehenden Links. Weitere Studien finden Sie mit der Datenbanksuche.
Ultrafeine Partikel
Kanada: Inzidenz von Bluthochdruck und Diabetes war in Abhängigkeit der Belastung mit NO2 und ultrafeinen Partikeln, unabhängig von PM2.5 erhöht.
Kohortenstudie in Kanada zur Untersuchung, ob ein Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und Diabetes und der Belastung mit ultrafeinem Feinstaub und Stickstoffdioxid besteht. (Bai et al.; 2017)
Spanien: Das krankheitsbedingte Sterberisiko ist möglicherweise mit der Belastung mit ultrafeinen Partikeln - insbesondere aus Primäremissionen erhöht.
Zeitreihenstudie in drei Spanischen Städten zur Untersuchung, ob die krankheitsbedingte Sterblichkeit mit der Belastung mit ultrafeinen Partikeln und Russ zusammenhängt. (Tobias et al.; 2017)
England: Chronisch Kranke profitieren von Bewegung bei hoher Verkehrsbelastung möglicherweise nicht mehr.
Halbexperimentelle Feldstudie an älteren Personen beim Gehen zur Untersuchung der Auswirkung der Verkehrsabgase und besonders der ultrafeinen Partikel auf die Kreislauf- und Atemwegsgesundheit. (Sinharay et al.; 2017)
Sterblichkeit
Kanada: Die Sterblichkeit wegen ischämischen Herzkrankheiten nahm mit der langfristigen Feinstaub- und Ozonbelastung unabhängig voneinander zu.
Registerbasierte Kohortenstudie in der kanadischen Bevölkerung, um das Sterberisiko an Lungenkrebs, ischämischen Herzkrankheiten und COPD in Zusammenhang mit der langfristigen Ozon- und Feinstaubbelastung zu untersuchen. (Cakmak et al.; 2017)
USA: Sterblichkeit bei Kleinkindern im ersten Lebensjahr hing mit der Feinstaubbelastung zusammen.
Registerbasierte Kohortenstudie an Kleinkindern zur Untersuchung, ob die Sterblichkeit im ersten Lebensjahr mit der Feinstaubbelastung während der Schwangerschaft und danach zusammenhängen. (Son et al.; 2017)
Übersicht: Die Temperatur beeinflusst den Zusammenhang zwischen dem krankheitsbedingten Sterberisiko und der Feinstaubbelastung.
Systematische Übersicht und Metaanalyse von Studien, welche eine Effektmodifikation der Temperatur auf den Zusammenhang zwischen Sterblichkeit und Feinstaubbelastung untersucht haben. (Chen et al; 2017)
China: Die Effektschätzer für die Sterblichkeit aus europäischen und nordamerikanischen Kohorten unterschätzen womöglich die Gesundheitseffekte in Ländern mit deutlich höheren Schadstoffkonzentrationen.
Registerbasierte Kohortenstudie mit chinesischen Männern zur Untersuchung, ob die krankheitsbedingte Sterblichkeit mit der langfristigen Feinstaubbelastung zusammenhängt. (Yin et al.; 2017)
Gesundheitsfolgenabschätzung
Welt: Gemäss Vergleich verschiedener Berechnungsmethoden werden die Gesundheitsfolgen der langfristigen Ozonbelastung bisher eher unterschätzt.
Gesundheitsfolgenabschätzung der Sterblichkeit an Atemwegserkrankungen durch Ozon mit verschiedenen Effektschätzern weltweit, regional und für 181 Länder. (Malley et al.; 2017)
USA: Die Sterblichkeit hat ab- und die Lebenserwartung zugenommen infolge der Verringerung der Schadstoffkonzentrationen.
Gesundheitsfolgenabschätzung der Sterblichkeit und Lebenserwartung durch die Abnahme der Feinstaubbelastung von 1980 bis 2010 in Amerika. (Malley et al.; 2017)