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Daniela Ryf gewinnt an der Challenge Roth hoch überlegen. Jan Frodeno gelingt gar ein neuer Weltrekord.
Daniela Ryf überzeugte an der Challenge Roth über die Ironman-Distanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen) mit der drittbesten Zeit in der Geschichte. Die Solothurnerin siegte in 8:22:04 Stunden hoch überlegen. Die zweitklassierte Australierin Carrie Lester verlor 20:09 Minuten auf die amtierende Ironman-Weltmeisterin.
Ryf realisierte damit eine deutliche Schweizer Ironman-Bestzeit. Die bisherige Bestmarke hielt Caroline Steffen, die 2012 den Ironman Melbourne in 8:34:51 Stunden bewältigt hatte. Lange lag Ryf sogar auf Weltrekord-Kurs (8:18:13), verpasst diesen schliesslich um vier Minuten. Trotzdem ist die 29-Jährige mit ihrer Zeit hochzufrieden: Im Marathon war die Triathletin so schnell wie noch nie. Die 42,195 Kilometer lief Ryf im ASICS GEL-DS Trainer und schaffte es mit 2:57:40 erstmals unter drei Stunden zu bleiben.
Während sie den Rekord bei ihrem Sieg also knapp verpasst, schlägt Jan Frodeno zu. Der 34-jährige Deutsche bewältigte die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen in 7:35:39 Stunden und unterbot damit die fünf Jahre alte Bestmarke seines Landsmannes Andreas Raelert um 5:54 Minuten. Der Olympiasieger von 2008 und letztjährige Hawaii-Gewinner setzte sich mit 20:44 Minuten Vorsprung durch. «Der Weltrekord ist einer der Höhepunkte meiner Karriere», sagte Frodeno.
Quelle: sda/BZ