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Wenn der Kapillarschnitt gleich während des Baus eingefügt wird, dann werden in der Regel geeignete Folien eingesetzt, welche die Feuchtigkeit daran hindern, nach oben zu steigen.
Handelt es sich allerdings um einen Altbau, dann gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den Kapillarschnitt auch nachträglich durchzuführen.
Beispiele für Horizontal-Sperren sind:
Für dieses Verfahren muss das Mauerwerk zunächst aufgesägt werden. Die Fuge wird anschliessend mit einer Dichtungsbahn aus Platten ausgelegt: So kann das Wasser dauerhaft daran gehindert werden, weiter aufzusteigen.
Hierbei werden Löcher mit einem Durchmesser von bis zu zehn Zentimetern ins Mauerwerk gebohrt und mit Mörtel aufgefüllt.
Bei diesem Verfahren werden Mauerteile fachmännisch herausgenommen und mit einer Sperrschicht von Folie oder Bitumenbahn wieder eingesetzt.
Beim Chromstahlblechverfahren werden gewellte Bleche in eine Fuge eingeschlagen. Zwar wird dadurch das Wasser am Aufstieg sicher gehindert, ist das Haus den Erschütterungen allerdings nicht gewachsen, dann drohen unter Umständen Risse im Mauerwerk.
Während die oben genannten Methoden zu den mechanischen Verfahren gehören, gilt diese Vorgehensweise als chemisches Verfahren. Hierbei werden mit Hilfe von kleinen Löchern unterschiedliche Mittel in das Mauerwerk „gespritzt“.
Diese Methode ist relativ kostengünstig und mit weniger Aufwand durchführbar.
Achtung: Nicht jedes Mauerwerk eignet sich für das Injektionsverfahren!
Sie fühlen sich unsicher bei der Entscheidung für das geeignete Verfahren? Kein Problem: Lassen Sie sich in diesem Fall einfach von einem Fachmann beraten!