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Die Plätze 2 und 3 gingen an die Italiener Giacomo Nizzolo und Sacha Modolo. Der Niederländer Tom Dumoulin blieb Leader.
Greipel sorgte in der 7. Etappe für den bereits vierten deutschen Erfolg, nachdem zu Auftakt in den Niederlanden auch Marcel Kittel zweimal triumphiert hatte. Diesmal konnte Kittel wegen eines Defekts in der Schlussphase nicht um Platz 1 mitkämpfen. Greipel errang seinen insgesamt fünften Etappensieg im Rahmen des Giro.
Die Auszeichnung des kämpferischsten Fahrers gebührte einem Schweizer. Der Thurgauer Stefan Küng zeigte sich überaus angriffig, wurde aber am Ende nicht belohnt. Schon kurz nach dem Start war der Ostschweizer mit drei Begleitern weggekommen, wonach er sich die erste Bergwertung sicherte. Das Feld holte die Flüchtlinge noch wieder ein, aber auf Initiative von Küng bildete sich eine weitere Ausreissergruppe. Auch die wurde noch vor der zweiten Bergwertung wieder gestellt, doch Küng liess nicht locker.
In der Abfahrt griff der 22-jährige ein weiteres Mal an. Alleine versuchte Küng sein Glück. 30 km vor dem Ziel lag er 50 Sekunden vor dem Feld, weitere zehn Kilometer später betrug seine Reserve noch knapp eine halbe Minute. Eine realistische Chance auf den Etappensieg besass der Weltmeister in der Einzelverfolgung damit nicht mehr. 7 km vor dem Ziel wurde er vom Feld gestellt.
(SDA)