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Höhlenmalereien wie im Escoural, in der portugiesischen Region Alentejo, weisen darauf hin, das bereits 17 000 vor Chr. prähistorische Vorfahren der heutigen iberischen Pferderassen auf der Halbinsel lebten. Als Söhne des Windes werden in einer griechischen Sage Pferde bezeichnet, die am Ufer des Tejo leben.
Noch vor der Gründung des portugiesischen Staates gab es bereits zwei Pferdearten. Das klein gebaute iberische Pferd, was wir heute als Garrano-Pferd kennen, war in den nördlichen Bergregionen verbreitet.
Eine grössere Pferdeart, die in den südlichen Ebenen der iberischen Halbinsel anzutreffen war, wird heute der Familie der Sorraia-Pferde zugeordnet.
Von den Sorraia-Pferden stammt vermutlich der Lusitano ab. Der Lusitano ist die beliebteste und bekannteste Pferderasse Portugals.
Die Bedeutung des Pferdes durchlief, wie in vielen anderen Ländern, einen Wandel. Während es anfangs als Lastentier verwendet wurde und im Krieg eingesetzt. Heute wird es überwiegend im Sport und Erholungsbereich eingesetzt. Die portugiesische Reitkunst ist heute weltweit bekannt.
Die Kunstgalerie am Praça do Mar in Quarteira (Algarve) hat sich diesem Thema gewidmet. Vom 23. Februar bis 9. März wird die Fotoausstellung von Helga Serôdio unter Titel „A Vida Equestre – Tradição e Arte“ gezeigt.