Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03341.jsonl.gz/1071

Allgemein
Gespielt wird der Schieber (Deutschschweizer Karten) mit zugelosten Gegnern in (neu) 4 Runden à 8 Spielen. Nach jeder Runde wird ein neues Gegner-Team zugelost. Bei der vierten und somit letzten Runde, spielt das Team auf dem 1. Rang gegen das Team auf dem 2. Rang. Das Team auf dem 3. Rang gegen das Team auf dem 4. Rang, und so weiter ...
Spiel- und Zählweise
Alle 4 Farben zählen einfach; pro Spiel also 157 Punkte. Der Match zählt 207 Punkte. Das erste Spiel gibt der Spieler mit der höchst gezogenen Karte. Es können Trumpffarben, Obenabe/Undenufe gewählt werden. Die Kartenwerte entsprechen bei Trumpffarben dem normalen Schieberspiel. Bei Obenabe zählen die Asse 11 un der Sechser 0 Punkte. Bei Undenufe zählen die Sechser 11, das Ass 0 Punkte. Die Achter zählen sowohl bei Undenufe als auch bei Obenabe jeweils 8 Punkte.
Spieleröffnung
Am Tisch wird ein Schreiber bestimmt, der für die Dauer der Runden das Standblatt führt. Der Partner des trumpfmachenden Spielers darf seine Karten erst aufnehmen, wenn der Entscheid gefällt ist. Vorhand eröffnet das Spiel.
Im Spielverlauf
Zeichen geben oder verräterische Bemerkungen (zB. Bock) sind nicht erlaubt. Es wird erst ausgespielt, wenn der vorangegangene Stich gekehrt ist. Es sind alle 9 Stiche zu spielen, auch wenn ein Spieler Rest verlangen könnte. Zum Schieben wird ausschliesslich das Wort "gschobe" benutzt. Es darf lediglich der letzte umgekehrte Stich eingesehen werden - alle Spieler am Tisch müssen hierbei Einblick in die Karten haben. Bei Farbverstoss soll am Tisch eine Einigung erzielt werden. Wird keine gefunden, erhält das Fehlbare Team einen Strafmatch. Wir irrtümlich bei einem Trumpfspiel keine Trumpffarbe gegeben, verlieren alle Trumpfkarten beim betreffenden Spieler ihre Stichwerte, ausgenommen der Trumpf-Bauer.
Nach Ende der Runde
Der Schreiber komplettiert die Gesamtsummen und überführt das Gesamttotal der beiden Parteien in die Kontrollbox. Anschliessend wird das Standblatt vom Schreiber und der Gegenpartei signiert und einem Spielleiter zur Kontrolle vorgelegt. Sprechhinweise auf das Spiel, sonstige Übertretungen oder Übertretungsversuche werden mit einem Strafmatch bestraft. Gespielt wird nach den Regeln der seriösen Jasskunst. Bei Unstimmigkeiten, die während dem Spiel auftreten, ist die Spielleitung zuständig. Deren Entscheid ist zu respektieren.
Nach Ende des Jass-Derby
Punktegleichstand: Es wird ein Entscheidungsmatch zwischen den punktgleichen Teams ausgetragen.
Bei Fragen steht Euch unser Spielleiter Jodok gerne zur Verfügung.