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Die serbische Regierung hat Air Serbia vor Kurzem rekapitalisiert. Dies war aufgrund der aktuellen Krise notwendig. Denn Etihad Airways, welche bis anhin 49 Prozent Anteil von Air Serbia besass, wollte keine weitere Investitionen vornehmen. So hat die Regierung Serbiens einige Millionen investiert und dadurch ihren Anteil von 51 Prozent auf 82 Prozent erhöht, während der Anteil von Etihad Airways auf 18 Prozent schrumpfte. Die Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft wurde vorgenommen, um die durch die Pandemie verursachten wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu beseitigen, wie Air Serbia mitteilt.
«Wir sind der Regierung der Republik Serbien dankbar für die Unterstützung der nationalen Fluggesellschaft bei der Überwindung der durch die Coronavirus-Pandemie verursachten geschäftlichen Hindernisse im schwierigsten Jahr in der Geschichte des Passagierflugverkehrs», sagte Duncan Naismith, CEO von Air Serbia. Aufgrund der staatlichen finanziellen Unterstützung sei die Grundlage für die problemlose Fortsetzung des Geschäftsbetriebs der Airline geschaffen worden, erklärt Naismith weiter. Air Serbia wird auch in Zukunft in der Lage sein, ihre Position als führendes Unternehmen in der Region zu stärken und weiterhin im Tourismusbereich einen direkten und indirekten Beitrag zur serbischen Wirtschaft zu leisten.