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Jeannine Gmelin hat ihre erstmalige Teilnahme an Olympischen Spielen mit einem Diplom gekrönt. Mit der Vergabe der Medaillen hatte die 26-jährige Zürcher Oberländerin nichts zu tun. Bereits bei Rennhälfte lag Gmelin rund 6 Sekunden hinter der späteren Siegerin Kimberley Brennan zurück.
«In einem Feld voller Weltmeisterinnen Fünfte zu werden, damit darf ich zufrieden sein», sagte Gmelin in einer ersten Reaktion. Dass sie auf der äussersten Bahn hatte antreten müssen, sei zwar nicht wirklich ein Vorteil gewesen, als Ausrede wollte die Ruderin aus Uster dies aber nicht gelten lassen.
Final-Platz keine Selbstverständlichkeit
Die Teilnahme am A-Final war für Gmelin keine Selbstverständlichkeit. Nach den souveränen Auftritten im Vorlauf und im Halbfinal, als sie die drittbeste Zeit aller Athletinnen aufgestellt hatte, durfte Gmelin aber plötzlich mit einer Medaille liebäugeln.
Im Final der besten sechs geriet diese Medaille dann schnell ausser Reichweite. Topfavoritin Brennan, Weltmeisterin von 2013 und 2015, diktierte das Rennen von Beginn weg und fuhr souverän zu Gold. Silber ging an die Amerikanerin Genevra Stone, Bronze an Duan Jingli aus China.
Sendebezug: Laufende Berichterstattung zu Olympia in Rio