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Soforthilfe Ukraine
In den mittel- und osteuropäischen Ländern sind die offiziellen Zahlen der Infizierten relativ gering, aber die tatsächlichen Zahlen dürften höher liegen, da diese Länder keinen Zugang zu zuverlässigen Tests haben. In der Ukraine ist das Gesundheitssystem zudem sehr schlecht ausgestattet; die Patienten, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, müssen meistens ihre Medikamente, notwendiges Verbandsmaterial und medizinische Grundausrüstung selbst mitbringen.
Zur Unterstützung des engagierten Dienstes durch ukrainische Geistliche in dieser Zeit der Pandemie stattet das Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» mehr als 2740 griechisch-katholische Priester und 1000 Mitglieder von Ordensgemeinschaften mit der notwendigen Schutzausrüstung aus: Sie erhalten Schutzmasken, Handschuhe, Desinfektionsmittel usw., damit sie sich angemessen schützen und die Ausbreitung der Infektion verhindern können. Ein weiteres, ähnlich gelagertes Projekt kommt 738 Priestern und 92 Seminaristen der katholischen Kirche des lateinischen Ritus zugute.
«Kirche in Not (ACN)» unterstützt insgesamt drei Projekte zum Schutz und zur Unterstützung der Geistlichen in der Ukraine mit CHF 175.000.