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Medikamente
Medikamente haben nicht nur die Aufgabe, die Entzündung oder den Schmerz zu bekämpfen, sie ermöglichen den Betroffenen, ein weitgehend normales Leben zu führen und mit aktiven Bewegungstherapien Einfluss auf das Krankheitsgeschehen zu nehmen.
Einen ausführlichen Bericht über die Medikamente der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew finden Sie hier.
Schmerzmittel gegen die entzündlichen Beschwerden
Die Nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) bekämpfen die Entzündung und vermögen dadurch sekundär den Schmerz zu stillen und die Versteifung zu reduzieren.
COX-2-Hemmer sind Weiterentwicklungen der klassischen NSAR. Sie zeigen geringere Nebenwirkungen im Magendarmtrakt auf. Allerdings werden auf Grund der Nebenwirkungen auf den Herzkreislauf einzelne Präparate nicht mehr verkauft.
Cortisonhaltige Präparate zeigen beim Bechterew eine geringfügige Wirkung.
Pamidronat kann vor allem bei Osteoporose eingesetzt werden.
Basismedikamente können vor allem auch den Krankheitsverlauf beeinflussen. Es gibt verschiedene Basismedikamente, die beim Bechterew unterschiedliche Wirkung zeigen.
Neue Medikamente, die unter dem Begriff «TNF-alpha-Blocker» bekannt geworden sind, zeigen in schweren Fällen, bei denen alle anderen Medikamente versagten, vielversprechende Wirkungen. Die langfristigen Risiken sind noch nicht bekannt.