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Themawoche: Affirmation Tag 2
Aktualisiert: Juni 17
Welche Arten von Affirmationen gibt es?
Es gibt 4 Arten von Affirmationen.
Die erste Art ist die Zustands-Affirmation.
Zustands-Affirmationen sind zielgerichtet und wie der Name schon sagt, soll ein Zustand hervorrufen werden.
Sie werden immer in der Gegenwartform formuliert.
Ich bin....
Ich habe...
Ich weiss...
Ich liebe...
Die Zustands-Affirmation kann sich für uns Erwachsenen anfangs zu direkt anfühlen, dann kann man natürlich mit einer anderen Form starten.
Bei Kindern arbeiten wir meistens in dieser Form, denn Kinder sind noch sehr flexibel solche Affirmationen einzubauen und finden es toll, so positiv über sich zu sprechen.
"Ich bin gut so wie ich bin!"
"Ich weiss, ich kann das!"
Auf der Zustands-Affirmation sind übrigens auch unsere Karten aufgebaut.
Mittlerweile arbeiten sogar Psychologen und Psychiater mit unseren Karten in der Therapie mit Erwachsenen.
Die zweite Art ist die Prozess-Affirmation.
Diese Form konzentriert sich auf den Weg zum gewünschten Ziel, dass sich mental noch sehr weit entfernt anfühlen kann.
Sport:
"Ich habe immer mehr Freude mich zu Bewegen."
Geduld:
"Mit jedem Tag werde ich geduldiger."
Schritt für Schritt zum Ziel.
Der Fokus richtet sich hier auf die Entwicklung.
Diese Form ist gut geeignet für Erwachsene, die mit Affirmationen starten möchten.
Gute Formulierungen dafür sind:
"Immer mehr..."
"Mit jedem Tag..."
Die dritte Art ist die Gekoppelte-Affirmation.
Diese Form eignet sich dann gut, wenn du dich von alten Denk- und Verhaltensmustern lösen möchtest.
"Wenn ich mich wieder klein und nutzlos fühle, dann denke ich an alle meine Stärken und was ich schon erreicht habe"
Du nimmst das Gefühl das Gefühl des "sich klein fühlen" an, aber fokussierst dich auf deine Stärken.
Das Unterbewusstsein kann Verneinungen nur sehr schwer einordenen.
Wenn also ein negativer Gedanke kommt, dann kann man diesen nicht mit einer negativen Affirmation lösen wie, "Ich bin nicht klein und nutzlos."
Die gekoppelte Affirmation hilft dir eine Lösungsstrategie zu entwickeln, damit du aus deinen Mustern ausbrechen kannst.
Gute Formulierungen dafür sind:
"Immer wenn..., dann"
"Sobald...., dann"
"Wenn ich...., dann"
Du legst dir für deine bekannten negativen Glaubenssätze Lösungsvorschlage bereit, die du sofort nutzen kannst, wenn einer davon auftaucht.
Dies gibt Sicherheit und das Bewusstsein, ich kann es schaffen. Ich habe die Kontrolle.
Die vierte Art ist die Afformation.
Diese Art ist eher indirekt, denn du stellst dir selbst Fragen, um dich von deinen Wünschen zu überzeugen und kannst somit dein Hirn umtrainieren.
"Ich kann das nicht!"
"Warum glaube ich daran?"
"Was habe ich bisher alles geschafft?
Was kann ich heute tun, um mein Ziel zu erreichen?"
Wie du siehst, können Affirmationen sehr vielfältig sein und in allen Lebensbereichen eingesetzt werden.
Ich selbst arbeite seit fast 3 Jahren mit Affirmationen und die Veränderungen in meinem Leben sind kaum zu beschreiben.
Hier ist es wirklich allein der Wille der zählt.
Wiederholungen und das Einbauen in den Alltag ist das A und O.