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Lara Gut-Behrami befindet sich nach wie vor in beneidenswerter Form. Die Tessinerin gewinnt die erste von zwei Weltcup-Abfahrten in Val di Fassa mit zwei Hundertsteln Vorsprung vor der Österreicherin Ramona Siebenhofer.
Für einmal habe sie eher in den Gleiter-Passagen für den Unterschied gesorgt, sagte Gut-Behrami, zuletzt im nahen Cortina dAmpezzo Weltmeisterin im Super-G und Riesenslalom sowie WM-Dritte in der Abfahrt geworden. Hingegen den (technischen) Teil, der mir eigentlich am besten liegt, habe ich für einmal nicht so gut erwischt, so die 29-Jährige im SRF-Interview.
Nach ihrem 31. Triumph im Weltcup, dem fünften in dieser Saison nach vier Super-G-Siegen, ist Gut-Behrami auch die neue Führende im Gesamtweltcup. Im Kampf um die grosse Kristallkugel, welche sie 2016 bereits einmal gewann, beträgt ihr Vorsprung auf die Slowakin Petra Vlhova bei zehn noch ausstehenden Rennen 29 Punkte.
Auch Corinne Suter fuhr bei den ersten Weltcuprennen überhaupt in Val di Fassa stark. Die Abfahrts-Weltmeisterin verlor als Dritte 0,26 Sekunden auf Gut-Behrami und hielt sich im Rennen um den Disziplinensieg in der Abfahrt.
Suter verkürzte mit ihrem fünften Weltcup-Podestplatz des Winters den Rückstand auf die verletzte Italienerin Sofia Goggia auf 150 Punkte. Ausstehend sind noch je eine Abfahrt am Samstag in Val di Fassa und beim Weltcup-Finale Mitte März in Lenzerheide. Theoretische Chancen auf die Abfahrts-Kristallkugel hat mit 197 Punkten Rückstand auch noch Gut-Behrami.
Drittbeste Schweizerin am Freitag im Trentino war Michelle Gisin. Die Obwaldnerin klassierte sich ex-aequo mit Vlhova im 9. Rang. Für die Bündnerin Jasmine Flury resultierte mit 1,33 Sekunden Rückstand der 14. Platz. Auch Joana Hählen (18.) und Priska Nufer (20.) hielten sich in den Top 20.
(sda)