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Eine beträchtliche Zahl von Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten sind durch das in der Heimat oder auf der Flucht Erlebte so schwer traumatisiert, dass sie unter akuten Beschwerden wie zum Beispiel Flashbacks, Albträume, Panikattacken und/oder Dissoziationen leiden. Häufig sind auch Symptome wie Schlafstörungen, Schwindel, chronische Schmerzen oder Depressionen. Teilweise besteht Bedarf für Psychotherapie und/oder medikamentöse Behandlung. Das Allerwichtigste jedoch ist, dass diese Personen möglichst schnell in einen „normalen“ Alltag mit Zukunft zurückfinden können.
In einem geschützten Rahmen können sie sich auf die berufliche Integration vorbereiten. Die Perspektive einer Qualifizierung und eines nachhaltigen Berufseinstiegs ist von Anfang mitzudenken und nach einer ersten Stabilisierung konsequent anzustreben. Der Verbleib in Untätigkeit oder blosser Beschäftigung ohne Aussicht auf eine reguläre Erwerbstätigkeit und damit reale Integration wirkt oft kontraproduktiv und macht krank.