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Der 2018 verstorbene B. mit letztem Wohnsitz in X. hatte seine Schwester A. als Alleinerbin eingesetzt. Kurz vor seinem Tod hatte er zugunsten seiner leiblichen Tochter C. einen Schenkungsvertrag über eine in Z. gelegene Liegenschaft abgeschlossen. A. anerkannte den Schenkungsvertrag in einer Vereinbarung mit C. vom 20. Dezember 2019. Infolgedessen wurde die Liegenschaft als Vermächtnis in das Erbschaftsinventar aufgenommen und erhob die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft mit Veranlagungsverfügung vom 17. November 2021 bei A. eine Erbschaftssteuer in Höhe von CHF 239 111.80 (entspricht einem Anteil des Kantons BL von 21.45%). Davon entfielen gemäss Auszugsrechnung CHF 128 520 auf das Legat, wobei der Steuersatz von 30% für Nichtverwandte angewendet wurde.
Nachdem einer Einsprache gegen diese Verfügung kein Erfolg beschieden war, erhob A. Rekurs. Sie verlangt insbesondere, dass das Vermächtnis von der Schenkungssteuer befreit werde. C. sei die leibliche Tochter von B., was durch eine Vaterschaftsanalyse belegt sei. Zudem habe B. die C. im Schenkungsvertrag ausdrücklich als seine Tochter bezeichnet, womit er sie anerkannt habe. Eine...
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