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In Frankreich Wein zu produzieren ist ein Traum, den viele träumen. Ein junger Kanadier hat sich diesen Traum erfüllt. Ohne eigene Weinberge fing er 2008 bei Null an. Doch schon mit dem zweiten Jahrgang wurde er weltberühmt. Das ist die Geschichte von Patrick Piuze.
Er fing an auf Weingütern zu arbeiten, in Australien, Südafrika, Israel – auf der ganzen Welt sammelte er Erfahrungen. Und er öffnete und führte seine eigene Weinbar in Montreal. Dann zog es ihn nach Frankreich, wo er unter anderem für Olivier Leflaive und Jean-Marc Brocard als Winemaker arbeitete.
2008 kam dann der grosse Schritt zum eigenen Weingut. Schon der 2008er Jahrgang zeigte sein Potential. Der Durchbruch kam mit dem Jahrgang 2009 als sein Grand Cru mit 95 Parker Punkten geadelt wurde – einmalig für einen Newcomer.
In der Zwischenzeit ist Patrick Piuze eine feste Grösse in Chablis. Er produziert mehrere «Village» Weine, 11 Premier Crus und 6 Grand Crus.
Einer seiner Terroirweine ist der «Terroir de la Chapelle». Der Weinberg auf einem Plateau auf der linken Flussseite wurde 1974 gepflanzt. Chablis-typisch brilliert dieser Wein mit einer rassigen Säure, einem Bouquet von weisser und gelber Frucht und erstaunlich cremiger Textur.