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Die auffallend breite, von Bäumen gesäumte Hauptstrasse lässt den frühern Zustand mit einem offen dahin fliessenden Dorfbach erahnen. Auch heute noch dominieren viele Bauernhäuser den Strassenzug. Allerdings fehlen die Misthaufen, denn es sind keine landwirtschaftlichen Betriebe mehr. Die Ökonomieteile sind umgewandelt zu Läden, Ateliers und Büros, während der Wohntrakt noch immer als Wohnraum genutzt wird.
Die meisten Häuser stammen aus dem 17. und 18. Jh., sind liebevoll restauriert und mit Blumen geschmückt. Sie vermitteln – abwechslungsreich versetzt und mit unterschiedlichen Dachhöhen versehen – ein ansprechendes Bild. Bei einzelnen Dächern sieht man deutlich die sogenannte «Würgi», den Knick im grossen Dach.
Das Haus Nr. 19 (im Torbogen die Jahreszahl 1651) zählt zu den ältesten Bauernhäusern des Dorfes. Etwas zurückversetzt in der Häuserreihe steht das kleine Haus Nr. 23 mit einem Laubenaufgang in den ersten Stock. Dieses schmale Gebäude ist typisch für die Bauten aus der Zeit um 1800, denn aus Platzmangel blieb nur die Möglichkeit, in die
Tiefe zu bauen. Den Ökonomieteil musste man auf die Rückseite des Hauses setzen.