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Im Frühling 2008 hat die Gesundheitsdirektion Zürich das Pilotprojekt «Medical Board» gestartet, um einen Beitrag zur Sicherstellung der im Krankenversicherungsgesetz geforderten Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit von medizinischen Behandlungen zu leisten. Die weitgehend positiven Reaktionen auf diesen Vorstoss haben die Idee der Überführung in eine national verankerte, unabhängige Institution gestärkt.
Als Träger für eine solche Institution haben sich die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK), die Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FM H) sowie die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) gefunden. Mit der Gründung des Trägerverein Medical Board am 4. Februar 2011 ist nun die schweizweite Verankerung erfolgt.
Das Medical Board ist ein von Verwaltung, Leistungserbringern und Industrie unabhängiges Gremium. Seine Aufgabe ist es, diagnostische Verfahren und therapeutische Interventionen aus der Sicht der Medizin, der Ökonomie, der Ethik und des Rechts zu analysieren und Empfehlungen zuhanden der politischen Entscheidungsträger und der Leistungserbringer zu formulieren.