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Rund 20% des Wasserbedarfs in der Schweiz wird aktuell aus 30 Seewasserwerken gewonnen. Es wird aus ca. 30 Metern Tiefe ins Wasserwerk hochgepumpt, wo es eine mehrstufige Aufbereitung durchläuft. Erst dann kann es in das Trinkwasser eingespeist werden.
Das erste Schweizer Seewasserwerk wurde 1871 in Zürich in Betrieb genommen.
In der Seewasseraufbereitung wird verbreitet die Langsamfiltration eingesetzt. Dies ist ein Reinigungsverfahren, das sowohl partikuläre Stoffe und mikrobielle Keime als auch biologisch abbaubare Stoffe zurückhält. Das Prinzip ist der natürlichen Reinigung im Boden nachempfunden.
Langsamsandfilter sind aus feinerem Quarzsand als Schnellfilter aufgebaut - dadurch ist die Durchflussgeschwindigkeit viel langsamer, jedoch der Platzbedarf entsprechend gross.