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Die Studiengebühren an japanischen Universitäten sind hoch und unterscheiden sich stark. Sie setzen sich aus Bewerbungsgebühren, Immatrikulationsgebühren, Unterrichtsgebühren und Gebühren für universitäre Einrichtungen zusammen. Das gilt für sowohl einheimische wie ausländische Studierende. An einer privaten Hochschule kostet ein Studienjahr durchschnittlich 9000 Franken, an einer staatlichen Einrichtung 6000 Franken. Für die Studiengebühren ist ein Bürge nötig, der für eventuelle Schadensfälle oder Zahlungsausfälle haftet. Gerne stellen wir dir im Folgenden die verschiedenen Stipendienmöglichkeiten vor:
Diese Einrichtung bietet Schweizer Studenten sowie Absolventen die Perspektive, mehr über Japan zu erfahren. Das Programm besteht aus einem drei- bis neunmonatigen Intensiv-Sprachkurs in Japan und anschliessendem Praktikum in einer japanischen Firma.
Der Stipendiendienst der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten CRUS verwaltet im Auftrag des Bundes die ausländischen Regierungsstipendien von rund 40 Ländern, die Schweizer Studierenden und teilweise Forschenden für einen Auslandaufenthalt offeriert werden. Bei rund 20 Ländern können sich auch Künstler bewerben. Im Gegenzug offeriert die Schweiz ausländischen Studierenden Regierungsstipendien. Die CRUS hat jedoch keinen Fonds, der es ihr erlauben würde, Stipendien zu vergeben oder Darlehen zu gewähren. Im Normalfall deckt ein Regierungsstipendium die Lebens- und Studienkosten im Gastland. Die Hin- und Rückreisekosten gehen in der Regel zulasten des Stipendiaten. Art und Anzahl der bilateralen Stipendienangebote werden jährlich zwischen der Schweiz und den betreffenden Staaten festgelegt. Einige Länder offerieren ihre Stipendien in Form eines multilateralen Pools. Bei einigen Ländern können sich auch Künstler bewerben. Im Normalfall deckt ein Regierungsstipendium die Lebens- und Studienkosten im Gastland. Die Hin- und Rückreisekosten gehen in der Regel zulasten des Stipendiaten. Die CRUS ist verantwortlich für die Ausschreibung der Stipendien und, sofern das Gastland keine direkte Bewerbung verlangt, für die Selektion der schweizerischen Kandidaten.
Die „Japan Student Services Organization“ (JASSO) vergibt Kurzzeit-Stipendien für eine Dauer von drei Monaten bis zu einem Jahr. Stipendiaten erhalten damit ca. 900 Franken pro Monat.
Auch das Japanische Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie (Monbukagakusho) vergibt Stipendien an Schweizer Studenten. Die monatliche Unterstützung beträgt hier ca. 1500 Franken pro Monat. Japanologen können ein Jahr lang an einer japanischen Universität ihre Sprach- und Landeskenntnisse vertiefen.
One to One International bietet studienbezogene Fachpraktika an. Die Dauer des Auslandsaufenthaltes kann man sich aussuchen. Die Kosten für einen einwöchigen Sprachkurs sowie 8 Wochen Fachpraktikum in Tokio (inkl. Unterbringung) betragen etwa 7.800 Franken.
Eine weitere Möglichkeit bietet dir die Organisation GLS an. Diese vermittelt vier Wochen Sprachkurs und vier Wochen Praktikum in Tokio. Der Preis beträgt 1.880 Euro (knapp 2.000 Franken), allerdings ohne Flug und Unterkunft. Vorausgesetzt werden fliessende Englischkenntnisse und Grundkenntnisse in Japanisch.
Einige Programme sind multinational organisiert. In einigen Programmen ist auch Japan als Destination möglich.