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Die Eizellenspende ist für unfruchtbare Frauen häufig die letzte Möglichkeit, schwanger zu werden. Dafür wird eine Eizelle einer Spenderin in die Gebärmutter der Empfängerin eingeplanzt. In der Schweiz ist diese Art der assistierten Reproduktionsmethode verboten. Doch das könnte sich bald ändern, der Nationalrat will die Eizellenspende für Ehepaare ermöglichen. Heute reisen viele Schweizer Paare nach Spanien, das wegen seiner liberalen Gesetzgebung und der wirtschaftlichen Lage der europäische Leader im Bereich der Eizellenspende ist.
Die Sozialanthropologin Laura Perler hat zur spanischen Eizellenspendeökonomie geforscht. Im Gespräch mit Zita Bauer erzählt sie, wie eine Eizellenspende medizinisch abläuft, wie sichergestellt werden will, dass die Kinder „gesund“ sind und was die Motivationen der Spenderinnen sind. Ausserdem erklärt Laura Perler, warum sie viele Fragezeichen in Bezug auf die Legalisierung der Eizellenspende in der Schweiz sieht und was sichergestellt werden muss, damit die Gleichberechtigung nicht auf Kosten der Eizellenspenderinnen passiert.
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„Selektioniertes Leben – Eine feministische Perspektive auf die Eizellenspende“ von Laura Perler, Edition Assemblage
- Der Audio-Ausschnitt am Anfang der Sendung stammt aus der Dissertation von Laura Perler.