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Nach dem 4:0 im Achtelfinal in Amsterdam gegen Wales ist das Dynamit wieder dänisch. Die Begeisterung, die sie nicht nur aus dem eigenen Land spüren, könnte die dänischen Fussballer noch weit tragen. Wie weit es gehen kann, weiss man seit einem anderen 26. Juni als dem vom Match gegen Wales: Am 26. Juni 1992 - es war ein Freitag - schrieben die Dänen um Brian Laudrup, Kim Vilfort, Flemming Povlsen, John Sivebaek und Kasper Schmeichels Vater Peter Schmeichel mit dem 2:0-Finalsieg gegen die Deutschen in Göteborg eines der wahren Fussball-Märchen.
Der damalige Trainer war Richard Möller Nielsen, der heutige heisst Kasper Hjulmand. Hjulmand relativierte zuerst die Leistung seiner Mannschaft: «Es war nicht alles perfekt, aber wir konnten uns im Lauf des Spiels verbessern. Wir konnten uns gut anpassen.» Seine Spieler lobte er für anderes: «Die Burschen sind richtige Kämpfer, und ich bin stolz auf sie. Christian (Eriksen) ist immer bei uns. Es wäre toll gewesen, wenn er hätte mitspielen können, denn dieses Stadion war sein erstes, nachdem er von Dänemark weggezogen war.»
Christian Eriksen wechselte tatsächlich 2008, mit 16 Jahren, von Odense in die Juniorenförderung von Ajax Amsterdam. Ab 2010 war er drei Saisons lang eine Stammkraft in der ersten Mannschaft, bevor er für Tottenham Hotspur und Inter Mailand spielte.