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Der Iran mache viele "schlimme Dinge", fügte er am Sonntag vor Journalisten im Bundesstaat New Jersey hinzu und bekräftigte, dass das Land niemals Atomwaffen besitzen werde.
Zuvor hatte US-Aussenminister Mike Pompeo Teheran mit "weiterer Isolation" und neuen Sanktionen gedroht. Sollte der Iran in den Besitz von Atomwaffen gelangen, wäre das eine "noch grössere Gefahr für die Welt", schrieb Pompeo im Kurzbotschaftendienst Twitter.
Die Führung in Teheran hatte verkündet, die Urananreicherung je nach Bedarf schrittweise auf 5 bis 20 Prozent zu erhöhen. Auf 90 Prozent hoch angereichertes Uran kann für Nuklearwaffen benutzt werden.
Das zwischen den Uno-Vetomächten USA, Russland, China, Frankreich, Grossbritannien sowie Deutschland und dem Iran 2015 vereinbarte Atomabkommen sollte Teheran am Bau einer Atombombe hindern. Das iranische Atomprogramm wurde massiv eingeschränkt und überwacht, im Gegenzug wurden Wirtschaftssanktionen gegen das Land aufgehoben.
Die USA stiegen 2018 einseitig aus der Vereinbarung aus. US-Präsident Donald Trump verhängte zudem Sanktionen gegen das Land, die jedem wirtschaftliche Nachteile androhen, der iranisches Öl kauft. Damit will er die Einnahmen der Islamischen Republik drastisch vermindern und Teheran politisch gefügiger machen.
Der Iran sieht seine mit dem Abkommen verbundenen wirtschaftlichen Hoffnungen völlig enttäuscht. Vor zwei Monaten hatte Teheran deshalb angekündigt, in Stufen aus dem Deal auszusteigen.
(sda)