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Der Verwaltungsrat der Kuoni Group bestätige, dass EQT als bevorzugte Partei aus einem Bieterwettbewerb im Zusammenhang mit einem möglichen Kaufangebot für die Kuoni Group sowie weiteren strategischen Optionen ermittelt worden sei, heisst es in der Mitteilung vom Donnerstagabend.
Abschliessende Verhandlungen für ein mögliches Übernahmeangebot seien im Gange. Zum heutigen Zeitpunkt seien keine endgültigen Entscheide gefällt worden und es gebe keine Gewissheit, dass ein Angebot unterbreitet werde und zu welchen Bedingungen ein Angebot erfolgen könnte.
Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte am Donnerstag unter Berufung auf Insider über entsprechende Gerüchte berichtet, die aber vorerst weder von Kuoni noch von EQT bestätigt worden waren. Der Bericht verlieh den Aktien des Reisekonzerns kräftig Auftrieb. Die Anteile des Reisekonzerns schnellten am Donnerstag in einem schwachen Markt um 6,5 Prozent in die Höhe auf 334,25 Franken.
Kuoni hatte sich selber radikal umgebaut. Das gesamte Geschäft mit der Organisation und dem Vertrieb von Reisen für Privatpersonen wurde oder wird verkauft. Das europäische Reiseveranstaltergeschäft ging an den deutschen Rewe-Konzern. Zwei der drei verbliebenen Sparten verkaufen Reisekomponenten an andere Reisefirmen, die dritte bearbeitet im Auftrag von Regierungen Visa-Anträge. Im Zuge des Konzernumbaus war auch die Konzernspitze ausgetauscht worden.
(SDA)