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der Sammler
Schon als Teenager kaufte Markus seine ersten Eisenbahn-Modelle. Mit den Jahren nahm seine Sammlung eine stattliche Grösse an. Er wollte am dreidimensionalen Modell die farblichen Veränderungen der Schweizer Bahnen sichtbar machen und scheute dafür weder Zeit noch Kosten.
Erst durch die Asbestkrebs-Diagnose im Februar 2012 bewegte er die konkrete Umsetzung einer baldigen Ausstellung seiner Sammung, die bis dahin in einem Hobbyraum gelagert worden war. In der Zürchersmühle bei Urnäsch konnte er einen geeigneten Raum mieten. Vor seinem geistigen Auge sah er bereits die vollständige Gliederung und hielt in entsprechenden Plänen die Umsetzung fest. Im Oktober 2014 wurden die ersten Vitrinen von der Firma Paape in Aldingen (Süddeutschland) geliefert und aufgestellt. Mit Hilfe von Freunden wurden diese bestückt, so dass Markus noch drei komplette Vitrinen vor seinem Tod mitgestalten konnte. Die übrigen fünf Vitrinen wurden später nach Markus' Plänen eingeräumt und im Juli 2015 für interessierte (Eisenbahn-)Freunde zugänglich gemacht.