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Das Loch in der Wand ist die düstere Erzählung einer Besessenheit. Der Bühnenautor Thimm Anders kauft sich ein abgelegenes Haus, in dem er an seinem neuen Erfolgsstück schreiben möchte. Doch aus seinem Arbeitszimmer, genauer gesagt, hinter einer der Wände dort, hört er ein seltsames Geräusch, gleich einem unheimlichen Stöhnen, das dem feinsinnigen Dichter zuerst den Schlaf, dann allmählich aber auch seine Seelenruhe raubt. Unter Aufbietung aller Mittel möchte er dem fürchterlichen Wimmern auf den Grund gehen und entdeckt die Geheimnisse der Vorbesitzer des Hauses, bevor er schliesslich ins Bodenlose stürzt. Eine beängstigende, psychedelische Geschichte, die in ihrer Wirkung an die klassische Schauerliteratur, etwa eines Edgar Allan Poe, erinnert. Eindrucksvoll in Szene gesetzt von der Wiener Künstlerin Diana Deu.
Portrait
Norman T. Grant, geboren 1957 in Danville, USA, wo er auch lebt. Als Student schrieb er ein Buch über die berühmtesten Walfangkapitäne seiner Heimatregion; er betreibt seit Jahren ein B&B mit seiner Ehefrau. Im Kyrene.Literaturverlag erschienen von ihm die Bildgeschichten "Groar macht der Bär" (2010) und "Das Tödlein und das Mädchen mit den roten Haaren" (2011).