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Aufstelgangen und besteht aus einer verschiedenen Zahl von quergestellten, senkrecht aufrichtbaren, am Hinterrande mit einer Reibe von Hakenzähnen versehenen, gleichhohen, parallelen Querplatten, die durch eine unbewegliche, die Scheibe der Länge nach scheidende Längsplatte in zwei gleiche Teile zerlegt werden. (Vgl. nebenstehende Abbildung.)
Textfigur:
Indem mittels eines die Scheibe umgebenden ovalen Ringmuskels der Scheibenrand angespannt, erhoben und an den Gegenstand, an den sich der Fisch ansaugen will, angedrückt wird, entsteht nach Aufrichtung der willkürlich bewegbaren Platten, die sich wie die Querhölzer einer Jalousie [* 3] verschieben, ein luft- oder wasserleerer Raum, wodurch die Scheibe so fest anhaftet, daß es oft schwer ist, einen solchen Fisch mit der Hand [* 4] allein abzureißen.
Diese Fische [* 5] heften sich äußerst fest an andere größere Fische, namentlich Haie, aber auch an Seeschildkröten und Schiffe [* 6] an;
sie werden deshalb auf den Antillen zum Fang der Seeschildkröten benutzt.
Die meisten Arten leben in den wärmern Meeren;
ihr Fleisch ist nicht eßbar.
Der große S. (Echeneĭs naucrates L.), der sich in allen Meeren findet, hat eine abgerundete Schwanzflosse und 22 Platten in der Saugscheibe und wird 1,5 m lang.
Weit kleiner ist der kleine S. (Echeneĭs remora L.), der im Mittelmeer lebt und schon den alten Griechen und Römern bekannt war, die glaubten, daß er die Schiffe in ihrer Fahrt aufzuhalten vermöchte;
er hat eine ausgeschnittene Schwanzflosse und 18 Platten in der Saugscheibe und wird 15–30 cm lang.