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Dies zeigt eine Betrachtung der Detailhandelsdaten von Nielsen Schweiz über die letzten drei Jahre. Die als verzehr- oder küchenfertig angebotenen Produkte kamen zum weitaus grössten Teil (98 %) aus konventioneller Produktion. Im Bio-Segment machte geschnittener Eisberg mit einem durchschnittlichen Wochenabsatz von rund 1 Tonne lediglich 6 % der Gesamteisbergverkäufe aus.
Leichter Abwärtstrend
In den letzten zwölf Monaten wurden 2’359 t geschnittene Eisbergsalate verkauft (Bio + konventionell). Das ist weniger als in den beiden Vorjahren, in denen jeweils rund 2’490 t verkauft wurden. Damit verläuft die Absatzentwicklung leicht rückläufig und damit ähnlich derjenigen des ungeschnittenen Eisbergsalates.
Saisonschwankungen bei ganzen Köpfen
Um den Saisonverlauf zu veranschaulichen, werden im Folgenden monatliche Daten dargestellt, bei denen es sich um die durchschnittlichen Wochenverkaufsmengen des jeweiligen Monats handelt. Bei Betrachtung der letzten drei Jahre zeigt sich, dass ungeschnittene Eisbergsalate deutlich stärkere Mengenschwankungen aufwiesen als geschnittene Produkte.
Dies ist sowohl bei Bio als auch bei konventionell produziertem Eisberg der Fall. Vor allem im Frühjahr in den Monaten März und April wurden Eisbergsalate nachgefragt, wohingegen der Oktober ein verkaufsschwacher Monat war. Geschnittener Eisberg hat den höchsten Marktanteil im Mai, in dem er in allen drei Jahren 28 % des Eisbergabsatzes ausmachte. Auch im Oktober hatte geschnittener Eisberg einen hohen Anteil an den Gesamtabsätzen. Dies allerdings vor allem deshalb, weil besonders wenig ungeschnittene Eisbergsalate gekauft wurden.
Geschnittener Eisberg etwa doppelt so teuer