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Der Wasserverbrauch in Portugal steigt und die Niederschläge waren dieses Jahr in einigen Regionen auch noch nicht sehr zahlreich. Wiederholt sich die Trockenheit wie 2005? Wo gibt es genügend Wasser?
Die Trockenheit 2005 war in der Algarve und in Ribeira de Algibre ein grosses Thema. Die Brunnen der Bauern versiegten nach und nach. Immer mehr Bauern aus der Umgebung fuhren mit den Traktoren und den Wassertanks auf dem Anhänger zur öffentlichen Quelle von Ribeira de Algibre.
Durch die Trockenheit wurde das Grundwasser nicht aufgefüllt und darum versiegten die Brunnen nach und nach.
Ausser im Tal, in Ribeira de Algibre. Durch den Ort im Tal fliesst ein mächtiger Grund-Wasserstrom der den Ursprung in der spanischen Sierra Nevada hat. Das haben Untersuchungen ergeben.
Dieser Grundwasserstrom fliesst in ca. 5 – 10 Metern Tiefe unter dem Dorf durch.
Darum wurde für die Versorgung der Gegend jetzt eine Pumpstation installiert, welche das Tal über die öffentliche Wasserversorgung mit Wasser versorgt. Ein Glücksfall für die Bewohner des Tales.
Woher kommt das Trinkwasser sonst noch?
Etwas entschärft wird das Wasser-Problem in der Algarve durch den Alqueva-Staudamm im Alentejo. Die 96 Meter hohe Staumauer staut das Wasser des Guadiana-Flusses auf einer Fläche von 250 Quadratkilometern.
Das ist der grösste Stausee von Europa. Immer wieder wird die Nutzung des Meerwassers Speziell für die Südküstenregion Algarve, die ebenfalls permanent unter Wassermangel leidet, untersucht.
Mit der Umkehr Osmose Technik ist es möglich, das Wasser zu entsalzen.
Der Hauptbestandteil einer Osmose ist eine halbdurchlässige Membran. Diese ist für Wasser durchlässig, aber für grössere Teilchen wie gelöstes Salz nicht.
Allerdings heisst es, dass es in der Algarve noch viele grössere Grundwasservorkommen hat, welche genutzt werden könnten.
Mit einer kleineren Umkehrosmose Anlage können Sie auch Grundwasser nutzen, welches leicht salzig oder Eisenhaltig ist.
Diese Umkehrosmose Anlage im Bild erzeugt, ca. 300 – 400 Liter feinstes Trinkwasser pro Stunde. Diese Anlage mit Eisenfilter kostet neu ca. 11’000 Euro und wird wegen Stadtwasseranschluss nicht mehr gebraucht. VP. 5’500 Euro. Info: <email-pii>
Fazit: Wer ein Hauskauf ins Auge fasst, der sollte die Region etwas auskundschaften, denn die nächste Dürre kommt bestimmt und wer in einer wasserreichen Gegend wohnt oder mit einer Umkehrosmose Anlage ausgerüstet ist, der kann das gelassen überstehen.