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Eidgenössisches Zeughaus und Waffenplatz Uri-Schwyz: Betriebe Amsteg/Andermatt und Seewen-Schwyz werden per 1. Januar 2004 zusammengelegt
3003 Bern, 23. Januar 2003
Medieninformation
Eidgenössisches Zeughaus und Waffenplatz Uri-Schwyz: Betriebe
Amsteg/Andermatt und Seewen-Schwyz werden per 1. Januar 2004 zusammengelegt
Die Zusammenlegung der Betriebe Amsteg/Andermatt und Seewen-Schwyz erfolgt
im Rahmen des Restrukturierungsprojekts "Regionalisierung" per 1. Januar
2004; Amsteg wird Sitz der Betriebsleitung. Der Chef Heer, Korpskommandant
Jacques Dousse, hat diesen Entscheid mit dem Militärdirektor des Kantons
Schwyz und mit dem Sicherheitsdirektor des Kantons Uri erläutert und
besprochen.
Ausserhalb des Projektes Armee XXI, aufgrund der beschränkten finanziellen
Mittel und der veränderten Aufgaben innerhalb der Armee werden seit 1996 im
Bundesamt für Betriebe des Heeres (BABHE) schweizweit Zeughäuser,
Armeemotorfahrzeugparks und Waffenplatzverwaltungen zusammengelegt. Das
Projekt zur Fusion der Betriebe Amsteg und Seewen-Schwyz wurde im Januar
2002 eingeleitet. Per 1. Januar 2004 entsteht nun der neue Betrieb
"Eidgenössisches Zeughaus und Waffenplatz Uri-Schwyz"; der Sitz der
Betriebsleitung wird Amsteg. Seewen/Wintersried und Andermatt werden von
Amsteg aus geleitet. So hat es der Chef Heer, Korpskommandant Jacques
Dousse, entschieden. Die neue Betriebsleitung wird in den nächsten Monaten
bestimmt.
Die Regierungen der Kantone Schwyz und Uri haben vom Entscheid des Chefs
Heer Kenntnis genommen. Die Vorgaben aus der heutigen Armee und den
reduzierten Budgets sowie die Abwägung mit den regionalpolitischen und
volkswirtschaftlichen Interessen haben keinen anderen Entscheid zugelassen.
Die Mitarbeitenden der betroffenen Betriebe wurden am Donnerstag, 23. Januar
2003, über den Entscheid orientiert. Beide Betriebe haben derzeit 242
Mitarbeitende. Ab 2004 werden durch die Zusammenlegung von Werkstätten
Arbeitsplätze von Schwyz nach Amsteg/Andermatt sowie von Amsteg nach Seewen
verlegt.
Mit den Synergien aus dieser Zusammenlegung werden in den kommenden Jahren
rund 20 Stellen sozialverträglich abgebaut. Diese Zusammenlegung ergibt
jährlich wiederkehrende Einsparungen von gegen zwei Millionen Franken.
Generell werden in allen Betrieben des BABHE Stellen reduziert; dies in
Zusammenhang mit dem von Bundesrat Samuel Schmid angekündigten Stellenabbau
von 2000 Arbeitsplätzen innerhalb des VBS.
Das Bauprojekt Seewen wird, wie mit dem Kanton Schwyz vereinbart,
realisiert. Die Sanierungsarbeiten beginnen noch in der zweiten Jahreshälfte
2003. Die Kosten von 7,8 Mio. Franken wurden vom Parlament mit der
Immobilienbotschaft 2003 Ende 2002 bewilligt. Das sanierte Gebäude Seewen
wird in Zukunft weiter durch die Armee genutzt; unter anderem wird das
kantonale Zeughaus darin integriert.
Das Rekrutierungszentrum Steinen ist nicht Bestandteil dieser Fusion. Bis
dieses 2009 operationell sein wird, werden im Kanton Schwyz dafür 17 Mio.
Franken investiert.
EIDG. DEPARTEMENT FÜR VERTEIDIGUNG, BEVÖLKERUNGSSCHUTZ UND SPORT
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