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In einem neuen Projekt haben Forscher in der ganzen Schweiz 55.000 Bäume gepflanzt, um in den kommenden 30 bis 50 Jahren herauszufinden, welche Baumarten dem Klimawandel standhalten können.
Die eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) hat beobachtet, dass Bäume in Wäldern durch Trockenheit geschwächt werden und anfälliger für Schäden und Krankheiten werden.
Das Bundesamt für Umwelt (BAFU), die kantonalen Forstverwaltungen, Forstbezirke und Baumschulen haben zusammen mit einem Forscherteam ein Netzwerk von Versuchsplantagen angelegt. In 57 Waldgebieten der ganzen Schweiz wurden 18 Kleinbaumarten in allen Regionen und Höhenlagen gepflanzt.
Die Informationen über die Eignung dieser Arten für den Klimawandel werden das Ergebnis einer jahrzehntelangen Überwachung und Beobachtung der Bäume sein.
Im Waldgebiet von Champéry Wallis wurden im Juni 2023 die letzten 864 Testbäume gepflanzt. Fichten- und Tannenwälder bevorzugen diese Höhenlage, aber aufgrund des Klimawandels wird erwartet, dass hier ein Buchenmischwald bevorzugt wird, weil es zu heiß und zu heiß sein wird trocken für Fichten. Aufgrund der längeren Trockenperioden verzeichnete der Forstbezirk in den letzten Jahren einen Rückgang der Fichtenbestände.
Die WSL geht davon aus, dass der Klimawandel schneller voranschreitet, als sich die Natur in den Schweizer Wäldern anpassen kann. Walddienstleistungen wie Schutz vor Naturgefahren, Holzproduktion, Erholungsraum und Kohlenstoffspeicherung sowie die allgemeine Artenvielfalt erfordern sorgfältige Aufmerksamkeit und hoffentlich wird dieses Projekt nachhaltige Antworten für die Zukunft liefern.
Bild: (c) Kathrin Streit