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Mit der diesjährigen Ausgabe des AQHA Regelbuchs gibt es auch wieder Änderungen. Unter anderem wird die, auch in der Schweiz sehr beliebte, Ranch Horse Pleasure neu in Ranch Riding umbenannt. Diese Bezeichnung wird dem eigentlichen Sinn der Prüfung besser gerecht.
Der Zweck der Klasse Ranch Riding ist Vielseitigkeit, Ausdruck und Bewegung eines Arbeitspferdes zu reflektieren. Sie soll das Reiten ausserhalb der Arena simulieren. Es soll ein Pferd vorgestellt werden das fähig ist, in einer flüssigen Vorwärtsbewegung, einem guten Arbeitstempo und stets unter voller Kontrolle seines Reiters die gestellten Aufgaben zu bewältigen. Eine leichte Anlehnung ist erwünscht. Vollständig durchhängende Zügel hingegen wirken sich negativ auf die Bewertung aus. Die wichtigsten Eckpunkte der Bewertung sind: Absolvieren des Patterns in einer guten Manier, d.h. sofortiges Reagieren des Pferdes auf feinste Hilfegebung, exaktes Umsetzen des vorgegeben Patterns und die Qualität der Gänge. Mit anderen Worten: harmonische, aktive und flüssige Ritte.
Es wird nach wie vor ein schlichtes Outfit verlangt, sowie Sattel- und Zaumzeug ohne Silber. Neu kommt von der AQHA die Empfehlung den Sattel mit Vorderzeug und Back Cinch auszustatten.
Nach wie vor ist es nicht gestattet an regulären AQHA Shows ein Pferd in der Ranch Riding und einer Western Pleasure vorzustellen. Auch nicht Kategorieübergreifend (Amateur-Youth-Open).
Auszug aus dem neuen AQHA Official Handbook 2015, Abschnitt Klasse Ranch Riding: