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Cambric
ist ursprünglich locker gewebte dünne Batistleinwand, die eigentlich Cambray hieß, weil sie in der gleichnamigen französischen Stadt am besten verfertigt wurde. Die leinene Ware ist jedoch in den Hintergrund gestellt durch die Nachahmung derselben in Baumwolle, welche zuerst in England und Schottland begann. Gegenwärtig werden auch in Deutschland, der Schweiz, Frankreich vielfach dergleichen Stoffe sowohl in glatt als karriert, gestreift und gemustert fabriziert, auch buntgedruckt und gestickt. Die baumwollenen C. sind bei größerer Wohlfeilheit viel feiner und schöner von Ansehen als die flächsenen. Der mittelfeine C. heißt auch Baumwolltaft. Einfuhrzoll: baumwollener roh s. Tarif im Anh. Nr. 2 d 1; gebleicht Nr. 2 d 2; gefärbt 2 d 3. Leinener Nr. 22 f 1 oder 2.