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Museum und Sammlung
Das Kunstmuseum Olten ist eine städtische Institution und ein Umschlagplatz für Ideen. Zusammen mit dem direkt angrenzenden Naturmuseum, dem benachbarten Historischen Museum und den Ausstellungsräumen des Kunstvereins im architektonisch markanten Stadthaus von Willy Frei und Alois Egger ist es Teil eines lebendigen kulturellen Zentrums am Rande der Oltner Altstadt. Die Räumlichkeiten in dem zum Museum umgebauten, ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus haben einen unverwechselbaren Charme, setzten der Ausstellungstätigkeit und dem Sammlungswachstum jedoch auch klare Grenzen. Ein Neubau am Munzinger-platz soll dem Museum in absehbarer Zukunft neue Entwicklungsmöglichkeiten bieten.
Das Kunstmuseum Olten geht zurück auf eine um die Mitte des 19. Jahrhunderts begründete Kollektion von Werken des bedeutenden politischen Zeichners und Karikaturisten Martin Disteli (Olten 1802 - 1844 Solothurn). Ab 1905 wurde diese allmählich zur allgemeinen Kunstsammlung erweitert, zunächst mit Blick auf Künstler der Region Olten/Solothurn (Joachim Senn, Johann Christian Flury, Adrian Kümmerly, Bernhard Studer, Otto Frölicher oder Arnold Munzinger). Allmählich kamen, dank dem Engagement der Kuratoren und des 1914 gegründeten Kunstvereins, auch vermehrt Werke von Schweizer Künstlern wie Albert Anker und Frank Buchser hinzu.
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