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Der Besucher findet auf dem Rundgang, der ca. 1.5 Stunden dauert, 60 einheimische Moor-, Flur- und Waldpflanzen. In der Vielfalt der natürlichen Standorte dieser Pflanzen besteht der besondere Reiz des Pfades. Jede Pflanze ist auf einer Tafel abgebildet und beschrieben.
Die Düdinger Möser bilden einen Moorkomplex von rund 22 ha. Dazu gehören das Düdinger Moos im engeren Sinne, das Ottisbergmoos, das Garmiswilwil, der Hexenweiher, das Tiefmoos und das Waldeggmoos.
Die Möser verdanken ihre Entstehung der letzten Eiszeit. Damals, vor rund 18000 Jahren, reichte der Rohnegletscher bis in unsere Region. Vor etwa 14000 Jahren zerfiel die Eiskalotte des Plateaus wegen des immer wärmer werdenen Klimas. Zurück blieben kleine Seen und versumpfte Talebenen.
Dank dem milden Klima entwickelte sich eine üppige Vegetation. Totes Pflanzenmaterial wurde nicht vollständig abgebaut, da das Milieu mit Wasser gesättigt war und nur wenig Sauerstoff für die Mikroorganismen zur Verfügung stand. Das tote Pflanzenmaterial sammelte sich an und mit der Zeit verlandeten die Seen. Auf dem neu entstandenen feuchten Festland entwickelte sich ein Bruchwald aus Weiden, Birken und Erlen.