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Mit dem Geld werden notwendige Entwässerungsmassnahmen entlang der Rollpiste vorfinanziert, wie die Gemeinde Glarus Nord am Mittwoch mitteilte. Nach den Vorgaben des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) müssen diese umgesetzt sein, bevor am Flugplatz die geplanten Neubauprojekte realisiert werden.
Die seit einem Jahr operativ tätige Mollis Airport AG verfüge noch über zu wenig liquide Mittel, um die Entwässerung auszuführen, hiess es. Dank des Darlehens könnten die notwendigen Massnahmen Anfang nächsten Jahr umgesetzt werden. Dadurch können die ersten Neubauprojekte der am Flugplatz ansässigen Firmen im ersten Halbjahr 2023 in Angriff genommen werden.
Die Darlehenssumme von einer halben Million Franken fällt gemäss der Gemeindeordnung von Glarus Nord eigentlich in die Zuständigkeit der Gemeindeversammlung. "Damit die Entwicklung im kommenden Jahr 2023 jedoch vorangetrieben werden kann, hat der Gemeinderat den Darlehensvertrag mittels dringlichem Beschluss erlassen", schrieb die Gemeinde.
Der ehemalige Militärflugplatz Mollis wurde 2021 zu einem zivilen Flugplatz umgenutzt. Eigentümerin des Geländes ist nun die Gemeinde Glarus Nord. Die Mollis Airport AG hat den Auftrag, das Flugfeld sowohl wirtschaftlich zu nutzen als auch der Freizeitfliegerei zur Verfügung zu stellen. Vorgesehen ist zudem eine Nutzung für Anlässe.
(sda)