Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03131.jsonl.gz/1071

Paul Accola hat zum vierten Mal in seiner Karriere eine Kombinations-Medaille gewonnen. Es ist die erste für die Schweiz an den Weltmeisterschaften in St. Anton.
Der Davoser sicherte sich die Bronzemedaille mit 1,28 Sekunden Rückstand auf den Norweger Kjetil André Aamodt und 0,60 Sekunden auf den Österreicher Mario Matt.
Nach dem Slalom hatte Accola auf Platz 5 gelegen. In der Abfahrt aber schob sich der Bündner mit Bestzeit um 36 Hundertstel am Österreicher Rainer Schönfelder vorbei. Der Amerikaner Bode Miller, der Vierte nach dem Slalom, vergab seine Chancen mit einem brutalen Sturz ins Fangnetz.
Vor 13 Jahren an den Olympischen Spielen in Calgary hatte Accola als Kombinations-Dritter seine erste Medaille gewonnen, ein Jahr darauf an der WM in Vail wurde er Zweiter. 1999 an der letzten WM hatte er als Kombinations-Dritter eine der lediglich zwei Schweizer Medaillen geholt, und nun in St. Anton war auf den Davoser, der am 20. Februar 34 Jahre alt wird, erneut Verlass.
Kjetil André Aamodt, nach dem Ausscheiden von Lasse Kjus der unbestrittene Anwärter auf Gold, wurde nach 1997 und 1999 zum dritten Mal hintereinander Kombinations-Weltmeister. Insgesamt holte der Norweger seine 14. WM- und Olympia-Medaille. Das ist Rekord.
swissinfo und Agenturen