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Aeroflot hat den Flugbegleiterinnen die Kleidergrösse vorgeschrieben. Jetzt müssen sich die Stewardessen nicht mehr in eng geschnittene Uniformen zwängen.
Die russische Fluglinie Aeroflot hat einen Prozess wegen Diskriminierungsvorwürfen einer Stewardess verloren. Künftig darf die staatliche Airline ihren Flugbegleiterinnen nicht mehr vorschreiben, ausschliesslich Uniformgrössen für schlanke Frauen zu tragen.
Das entschied ein Moskauer Gericht am Mittwoch und hob damit einen früheren Richterspruch vom April auf. Eine Flugbegleiterin hatte Aeroflot vorgeworfen, mit einer sogenannten Schlankheitsklausel zu dicke und zu grosse Frauen von bestimmten Flügen auszuschliessen.
Entschädigung für die Klägerin
Die Klägerin hat Medienberichten zufolge selbst eine Kleidergrösse, die über den von Aeroflot vorgegebenen Grössen liegt. Das Gericht sprach ihr eine Zahlung von rund 300 Euro zu. Ein Aeroflot-Sprecher sagte der Nachrichtenagentur Tass zufolge, die Entscheidung werde geprüft, bevor die internen Regelungen geändert würden.
(sda/mbü/me)