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Nachruf zum Tod von Beat Auer
Am 29. November 1957 geboren, wuchs Beat Auer zusammen mit zwei Geschwistern im Kanton Zürich auf. Der zweifache Vater hatte schon immer eine Vorliebe für Geschwindigkeit: Zuerst an Skirennen, dann an Motorradrennen lebte er seine Leidenschaft aus.
Durch den Hufschmied Hans Meier sen. fand er den Weg auf den Kutschbock. Schnell zeigte sich sein Talent im Gelände, und sein Gespann mit den beiden russischen Traber-Schimmeln und dem grünen Marathonwagen war auf jedem Turnierplatz bekannt für schnelle Fahrten.
Aufgrund seiner Leistungen im In- und Ausland wurde er in das Kader des SVPS berufen. Mit der Selektion für die Weltmeisterschaft der Zweispänner 2005 in Salzburg (AUT) zeichnete sich ein Höhepunkt in seiner Karriere ab. Mit dem 3. Rang im Kegelfahren und dem 5. Rang in der Geländeprüfung beendete er die WM als bester Schweizer Fahrer.
Nach dem Rücktritt vom aktiven Sport blieb Beat Auer dem Fahrsport immer eng verbunden. Als Trainer von diversen Fahrern oder bis zuletzt als Kursleiter im OKV Ressort Fahren. Auch als Parcoursbauer stand er auf zahlreichen Turnierplätzen im Einsatz.
Mit Beat Auer verliert der Schweizer Fahrsport eine Persönlichkeit, die an vielen Stellen eine Lücke hinterlässt.
Michael Mayer
und die Disziplin Fahren SVPS