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Ansteigendes Fussbad - diese Art von Fussbad führt dem Körper intensiv Wärme zu und wirkt darum wunderbar bei Erkältung, denn Erkältung braucht Wärme.
Und ganz einfach ist es gemacht: Du brauchst nur ein Becken, die Duschbrause, ein Thermometer ein Stuhl, ein Handtuch und warme Socken.
Pack Dich warm ein, stell das Becken in die Dusche oder Badewanne, denn das Wasser wird überlaufen. Fülle das Becken mit ca. 33 Grad warmem Wasser, setzt Dich bequem hin und lasse deine Füsse im Wasser baden, dabei lässt Du mit der Duschbrause langsam warmes bis heisses Wasser ins Becken, bis die Wassertemperatur bei ca. 40 Grad ist. Dieser Vorgang dauert 15 – 20 Minuten. Anschliessend trocknest Du Deine Füsse ab und packst sie in die warmen Socken. Zum Schluss solltest du 15 – 20 Min. Nachtruhe im warmen Bett geniessen.
Die Wirkung: die Wärmezufuhr führt zu einer Mehrdurchblutung im Nasen-Rachenraum und im Unterbauch (Gebärmutter, Blase, Niere). Eingesetzt wird das Fussbad bei Erkältung, akuter oder chronischer Blasenentzündung, kalten Füssen, Rheuma, chronischer Nasennebenhöhlenentzündung, Stirnhöhlenentzündung, leichten Gefässkrämpfen oder Menstruationsbeschwerden.
Nicht anwenden solltest Du es, bei Venenerkrankungen (Krampfaderleiden mit Entzündung), schweren Herz-Kreislaufproblemen und Gefühlsstörungen (fehlende Hitzewahrnehmung) der Füsse und Beine.
Als Zusätze eignen sich Rosmarin zur Durchblutungsförderung, Lavendel bei Menstruationsbeschwerden und Thymian bei Erkältung.