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Die Bergung des abgestürzten Patrouille-Suisse-Kampfjets im friesischen Dorf Bitgum in den Niederlanden hat begonnen. In den letzten Wochen wurden dafür alle Vorbereitungen getroffen. Das Flugzeug war Anfang Juni bei einem Trainingsflug für eine Flugshow in einen Teich gestürzt.
Um den F-5-Tiger trocken zu legen, wurden wasserdichte Spundwände um die Maschine herum errichtet. Zwischen diesen Wänden konnte das Wasser abgepumpt werden, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP am Mittwoch berichtete. Die Bergung habe am Dienstag begonnen, sagte Militärjustiz-Sprecher Tobias Kühne gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Am Mittwoch könne voraussichtlich der Grossteil des Wracks geborgen werden.
Gemäss der ANP hat die Staatsanwaltschaft den Unfallort für einen Morgen lang freigegeben, sodass die Menschen die Bergung von Nahem verfolgen können. Niederländische und Schweizer Spezialisten werden das Wrack danach gemeinsam untersuchen. Die Untersuchungen zu dem Unfall werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen, wie Kühne sagte.
Der Unfall hatte sich während eines Trainings ereignet, das die Patrouille Suisse vor einem geplanten Auftritt am Tag der offenen Tür der niederländischen Luftwaffe durchgeführt hatten. Der Pilot konnte sich mittels Schleudersitz retten, der Auftritt war abgesagt worden. Das Unglück in den Niederlanden war der erste schwere Unfall der Patrouille Suisse seit der Gründung der Kunstflugstaffel vor 52 Jahren.
(sda)