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Im Rahmen der Studie wurde 61 Testpersonen ein Roboterarm angezogen. Sie lernten dabei sehr schnell, den zusätzlichen Arm mit ihrer Atmung zu steuern, wie die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) mitteilte. Die Steuerung des dritten Arms beeinträchtigte laut der Studie ihre Fähigkeit nicht, zusammenhängend zu sprechen.
Die Hauptmotivation für die Studie sei gewesen, das Nervensystem besser zu verstehen, sagte Studienleiter Silvestro Micera in der Mitteilung der EPFL. «Wenn man das Gehirn herausfordert, etwas völlig Neues zu tun, kann man herausfinden, ob es dazu in der Lage ist», so Micera. «Dieses Wissen kann dann genutzt werden, um beispielsweise Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen oder Protokolle für die Rehabilitation nach einem Schlaganfall zu entwerfen.»