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Sehr tückisch sind die dauernd wechselnden Strömungen und die zeitweise rauhe See um
den kleinen und grossen Bruder, deshalb ist es erfahrenen Tauchern vorbehalten, hier zu
tauchen.
Nicht nur an die Taucher werden rund um die Brother Islands spezielle Anforderungen gestellt, vor allem die Schiffe, die die beiden mitten im Roten Meer gelegenen Inseln anlaufen möchten, werden strenge Bedingungen gestellt. Sie müssen über zwei starke Motoren, einen abschottbaren Rumpf und Satellitenfunk verfügen. Geankert sollte an vorhandenen Bojen und der Abfall zurückgeführt werden. Ebenso ist eine Riffschutzgebühr pro Taucher zu entrichten. Teilweise ankern bis zu 15 Boot an den Brothers.
Bewilligung für die Brothers haben die Boote: Heaven One, Heaven Discovery, The Number One, Samaa, Millenium, Agressor, Excel, Lady M, Cleopatra, Royal Emperor, Isprinsen, Ghazala Explorer, Diversity, Cyclone, Oyster, Rosetta, ...
Auf dem grossen Bruder steht der von den Engländern noch im letzten Jahrhundert erbaute Leuchtturm, wo heute noch Soldaten das Leuchtfeuer auf dem Weg zwischen Suezkanal und dem Süden warten. An der Nordspitze des Big Brother taucht man auch an den beiden reich bewachsenen Wracks des 1902 gesunkenen Eisenbahnfrachters Numidia, der in einer Tiefe zwischen 20 und 80 Meter liegt und der Aida, dem Dampfschiff, das 1957 hier seine letzte Ruhestätte 27 bis 60 Meter tief fand.
Am Kleinen Brother gibt es sie noch, die Korallenvielfalt mit den bunten Weichkorallen,
den vielgestaltigen Hartkorallen, Tischkorallen und Weichkorallen. Am steil abfallenden
Riff wimmelt es zwischen Korallen und Gorgonien von bunten Fischen; grosse Zackenbarsche,
Napoleons, Adlerrochen, Muränen, Schildkröten und vor allem zahlreiche Haie begegnen den
Tauchern (Putzerstation an der Nordseite auf 40 m) bei jedem Tauchgang.
Geankert wird meist an der Südspitze des kleinen unbewohnten Bruders.
Letzte Änderung: 11.07.2001 11:11