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Sollten sich die Vorwürfe als wahr erweisen, verstiesse das Modehaus gegen EU-Recht. Dieses verbietet Vereinbarungen zwischen Unternehmen, die den Handel und den Wettbewerb im europäischen Binnenmarkt beeinträchtigen.
Konkret geht es um Vorwürfe, wonach das Modehaus Einzelhändlern vertraglich untersage, Bekleidung und Accessoires seiner Marken über das Internet an Kunden in andere EU-Staaten zu verkaufen. Nach geltendem EU-Recht dürfen Verbraucher Waren bei zugelassenen Händlern kaufen, auch wenn diese in einem anderen Mitgliedstaat ansässig sind.
Guess mit Sitz in Los Angeles entwirft und verkauft selbst sowie über Lizenznehmer Mode verschiedener Marken und wurde vor allem mit Jeans international bekannt./maf/DP/she
(AWP)