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Bei den jungen Spielern ist die richtige Schläger- länge eine grundlegende Voraussetzung für ein effektives Spiel mit der Scheibe. Eltern argumentieren häufig damit, dass das Kind infolge des schnellen Körperwachstums einen längeren Schläger haben sollte, was aber nicht von Vorteil ist.
Ein zu langer Eishockeystock behindert das Kind beim Dribbling und schränkt seine Bewegungsfreiheit massiv ein.
Es macht daher Sinn, regelmässig die Schläger- länge zu prüfen und zu kurze Stöcke zu ersetzen. Sinnvoll ist somit der Einsatz von preiswerten Holzschlägern. Zu kurze Schläger kann das Kind fürs „Streethockey“ verwenden. Ausserdem spielen auch der Winkel zwischen Schaft und Schaufel, sowie die Grösse und die Länge der Schaufel eine wichtige Rolle. In keinem Fall sollten die Kinder einen Schläger mit einer langen, breiten und zu stark gekrümmten Schaufel benützen. Man sollte einen Schläger so wählen, dass das Einnehmen der richtigen Grundstellung möglich ist.
Die Länge des Schlägers kann folgendermassen bemessen werden:
- Im Stand ohne Schlittschuhe sollte der Schläger bis zur Nase reichen.
- Im Stand mit Schlittschuhen sollte er bis zum Kinn reichen (siehe Abbildung)
Gummiknäufe sind für junge Spieler nicht geeignet. Es ist sinnvoll, am Stockende den Schläger mit Isolierband einzubinden, so dass er dem Kind nicht aus der Hand rutschen kann.
Genauso spielt die Umwicklung der Schaufel beim Eishockey eine wesentliche Rolle. Die Schaufel sollte umwickelt werden, damit eine bessere Puckbehandlung bei allen Fertigkeiten ermöglicht werden kann. Aus diesem Grund lohnt es sich, zuerst die alte Schicht zu beseitigen und anschliessend mit einer neuen Schicht die trockene Schaufel zu umwickeln. Im Optimalfall beginnt die Umwicklung etwa 2 cm von der Schaufelspitze entfernt und endet wieder 2 cm vor dem Übergang zum Schaft.
Zu den klassischen Materialien der Schläger gehört Holz, das in Kombination mit Glasfaser zu den meistbenutzten Materialien für die Produktion der Schläger gehörte. Die Vertreter vom klassischen Holzschläger haben eine immer kleinere Auswahl, denn in letzten Jahren ist das Carbon Composite sehr beliebt geworden.
Composite Schläger findet man auch in den niedrigeren Produktreihen und es scheint, dass Composite in allen Leistungsstufen immer beliebter wird. Zu den größten Vorteilen von Composite ist ein sehr niedriges Gewicht und die Möglichkeit das Material zu formen und schichten.
Die Härte des Schlägers
Für viele Spieler ist die Härte des Schaftes unbedeutend, aber für Amateure und Halbprofessionelle Spieler ist es sehr wichtig. Jeder Schläger hat das Flex auf dem Schaft aufgeführt. Diese Angabe informiert wie leicht sich der Schläger beim Schiessen biegt.
Meistens wird die Härte als Zahl ausgedrückt. Die Härte 50 – 80 Flex ist für Junioren geeignet, die Härte ab 90 und mehr dann für Senioren. Je höher die Zahl, desto härter der Schläger. Mann kann auch die Bezeichnung X-Stiff, XX-Stiff, XXX … finden. Die Härte wird durch die Anzahl der X angegeben. Allgemein gilt das flexiblere Schläger von Stürmern bevorzugt werden, die öfter aus dem Handgelenk schießen, härtere Schläger bevorzugen Verteidiger die eher zu Schlagschüsse von der blauen Linie anwenden.
Beim Kauf von einem Eishockeyschläger sollte Sie zwei grundlegende Eigenschaften des Blattes berücksichtigen - Spielseite und Biegungstyp.
Spielseite der Biegung
Um die richtige Spielseite zu wählen, gibt es ein einfaches Hilfsmittel:
Im Fall, dass Sie den Hockeyschläger klassisch halten, mit der linken Hand unten, wählen Sie die linke Spielseite (L),
Im Fall, dass Sie den Hockeyschläger so halten, dass ihre rechte Hand unten ist, wählen Sie die rechte Spielseite (R).
Typ der Biegung
Typ der Biegung hängt von den Gewohnheiten des Spielers ab. Viele Hockeyschläger haben eine Biegung nach einem Spieler (Naslund, Sakic usw.) oder eine spezifische Bezeichnung der Biegung von dem Hersteller.
Nummerische Bezeichnungen der Biegungen sind heutzutage bei den meisten Hersteller verbreitet, trotzdem sind kleine Unterschiede vorhanden. Das ist auch schön auf den Bildern zu sehen.
Biegungstypen der einezelnen Marken:
Leistungssportler sind stark gefährdet sich zu verletzen oder den Körper zu überbelasten. Bei Eishockeyspieler kann die Verletzung fast jeder Art sein, da es ein sehr rauer Sport ist. Angefangen von einer Gehirnerschütterung nach einem Check, ausgerenkte Schulter, Knochenbrüche, Schnittwunden von den Schlittschuhkufe, ausgeschlagene Zähne bis zu einem zertrümmerten Kiffer von einem Puck.
Schon bei den ganz kleinen gibt es Verletzungen. Da ab der Stufe Moskito (10 bis 11 jährige) Checks erlaubt sind, wird im jugendlichen Alter die Verletzungsgefahr nicht weniger. Da in diesem Alter häufiger und intensiver trainiert wird, kommen oft noch Verletzungen wegen Überbelastung dazu.
Schon ab der Stufe Mini (13 bis 14 jährige), sind viele Verletzungen im Rücken, Hüfte oder Leiste wegen Überbelastung anzutreffen. Die Jungs geben sich beim Physiotherapeut die Klinke in die Hand.
Die Leistenverletzung im Muskel kommt oft vor bei einer falschen Bewegung, während die Beschwerden an der Verbindungsstelle oft auf längerer Überbelastung zurückzuführen sind. Am Übergang des Muskels in der Sehne oder am Verbindungspunkt zwischen Sehne und Schambein (Adduktoren) kommt es zu einer Entzündung oder Riss.
Durch das abstossen mit den Schlittschuhen und den oft gleichen Bewegungen mit der Hüfte und Beinen können solch schmerzhaften Verletzungen auftreten.
Um solch Verletzungen zu minimieren, ist es wichtig sich vor dem Einsatz auf dem Eis sich gut aufzuwärmen und zu dehnen. Auch nach der sportlichen Aktivität sollte man auslaufen und mit Dehnübungen abschliessen. Mit einer Thermohose aus Neopren die den Muskel warm hält währen dem Training oder dem Spiel kann die Verletzungsgefahr reduziert werden. Auch mit Balanceübungen oder Polysportiven Aktivitäten kann man Muskeln die als Eishockeyspieler nicht so oft gebraucht werden aufbauen oder Sehnen dehnen.
Bei einer Verletzung in der Leiste sollte mit dem Sport pausiert werden. Mit kühlen an den schmerzhaften stellen, kann die Entzündung auch schneller verheilen. Das die Kondition während dem pausieren nicht abnimmt, ist Rad fahren eine unbedenkliche Sportart bei Leistenverletzung. Es empfiehlt sich aber immer einen Arzt aufzusuchen.