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Reptilien
Reptilien
Bedroht aufgrund ihrer Schönheit: illegaler Handel mit Reptilien
Obwohl die Reptilien in der ganzen Schweiz geschützt sind, haben die einheimischen Bestände in den letzten Jahrzehnten Einbussen erlitten. In gewissen Regionen sind einige Arten sogar ganz verschwunden wie zum Beispiel die Aspisviper im nördlichen Jura1 . Der Hauptgrund dafür ist die Verschlechterung oder die Zerstörung ihrer Lebensräume. Aber es gibt noch einen anderen Grund für die Gefährdung gewisser Populationen: der illegale (und lukrative) Handel mit Reptilien. Weltweit steht der Handel mit wildlebenden Tieren an dritter Stelle des illegalen Handels – nach demjenigen mit Waffen und jenem mit Betäubungsmitteln.2 Yves Brunelli3 , Sylvain Ursenbacher4 und Andreas Meyer5 geben Auskunft über den illegalen Handel mit Aspisvipern im Wallis.
Tier des Jahres: die Ringelnatter – harmlos und gefährdet
Die Ringelnatter wurde von Pro Natura zum «Tier des Jahres 2015» ernannt. Die exzellente Schwimmerin hält sich gern in der Nähe von Gewässern auf und stellt dort Fröschen und Kröten nach. Im Wallis ist die Ringelnatter nicht häufig, kommt aber im ganzen Rhonetal bis Brig und in den unteren Seitentälern regelmässig vor. Für Menschen ist die ungiftige Schlange harmlos.