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1454 In der Urkunde über den Grabenstreit in Rothenburg wird von einem "Hohenhus" und erstmals vom "Wirt zu Rothenburg" berichtet.
1707 Umbau durch den damaligen Besitzer Paul Thürig zur heutigen Gestalt und Grösse. Ausmasse ca.16 x15 m, Firsthöhe 17 m. Im gemauerten Erdgeschoss befanden sich die Stallungen und zwei grosse Gewölbekeller, die noch heute original erhalten sind. Im ersten Stock war auf der Fleckenseite die Gaststube eingerichtet, sowie die Küche und Wohnstuben. Der zweite Stock stand für Kammern zur Verfügung. Der grosse zweistöckige Dachraum enthielt den ersten Theatersaal von Rothenburg und Räume für Getreide und Vorräte. Auch die Rauchkammer fehlte nicht.
An diese Erbauungszeit erinnert der steinerne Türsturz des damaligen Haupteinganges, der bei einem späteren Umbau im Keller eingemauert wurde mit der Inschrift:
"Bauwen war ein ordenlichen sit / eim jeden will ichs raten nit / So ich min Bauw volendet han / heust mir gelt schier jederman."
1751 Besitzerwechsel an Anton Häfliger, anschliessend ab 1770 Hansjörg Häfliger, der
1794 das barocke Wirtschaftsbuffet in der Gaststube (heute Rudolfstube) einbauen liess.
1802 Erwerb durch Ulrich Mattmann. Fünf Generationen der Familie Mattmann gaben dem Haus ihr Gepräge. Verschiedene Umbauten wurden speziell im ersten und zweiten Obergeschoss durchgeführt wie: Saalvergrösserung, Zimmerausbauten etc.
Fassadenveränderungen wurden im letzten Jahrhundert verschiedentlich durchgeführt. Die Holzblockbaufassade wurde verrandet und mit einem Bogen (Bernerbogen) verkleidet, später eine Riegelverkleidung aufgesetzt. Der Westteil behielt bis heute das echte Riegelmauerwerk.
1899 Umbau der Stallungen im Erdgeschoss zur Gaststube mit Office. Zusätzlicher Weinkellerausbau.
1953 Abbruch des WC-Häuschens auf der Westseite und dreigeschossiger Anbau für sanitäre Räume.
1983 Verkauf durch die Erbengemeinschaft Mattmann an E. Cerutti-Stofer. Beginn der Umbau- und Renovationsstudien, Bauuntersuchungen, archäologische Grabungen, Bauprojekte und Baubewilligungsverfahren.
1986 Baubeginn der umfassenden Renovationen mit Abbruch des Westanbaues, Ausbrucharbeiten, Umbauten und Sicherungsarbeiten. Ergänzen nicht unterkellerter Räume. Einzug einer Fundationsplatte in verschiedenen Etappen. Innere neue Tragkonstruktionen für das 1. und 2. Obergeschoss. Anbau des Treppen- und Liftturmes auf der Westseite. Totale neue technische Einrichtungen für Heizung, Lüftung, Elektro und Sanitär. Restaurierung aller Holztäferwände und Decken, Türen und Beschläge, Ofen, Parkettböden mit stilgerechten Ergänzungen. Restaurierung Wirtschaftsbuffet, Stühle und Tische.
1987 Wiedereröffnung des Gasthauses am 15. Dezember 1987.
1988 Bau der zweigeschossigen Tiefgarage sowie des neuen Wohn- und Geschäftshauses anstelle der alten Scheune.
Das Hotel Gasthaus Bären weist heute ein vielfältiges Raumangebot auf:
Gaststube mit Buffetanlagen und Sitzbar, 70 Plätze;
Jägerstübli, 15 Plätze;
Bärenkeller, 30 Plätze;
Gewöbekeller, 12 Plätze;
Mattmannstube, 30 Plätze;
Rudolfstube, 40 Plätze.
Die Mattmannstube kann mit der Rudolfstube zu einem Saal für 70 Personen verbunden werden.
Gartenrestaurant für Sommerbetrieb.
Hotelzimmer im 2. Obergeschoss, 15 Betten in Einer-, Zweier- und Dreierzimmer, alle mit
WC, Bad oder Dusche, Radio und TV.
1454 In der Urkunde über den Grabenstreit in Rothenburg wird von einem "Hohenhus" und erstmals vom "Wirt zu Rothenburg" berichtet.