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In den Agglomerationen des Schweizer Mittellandes stehen Waldfläche und Waldressourcen zunehmend in Konkurrenz zur Nutzung durch andere Sektoren einer nachhaltigen Wirtschaft (z.B. erneuerbare Energien), so dass vermehrt die (allerdings begrenzte) Umnutzung von Waldflächen in Betracht gezogen wird. Parallel dazu wird eine stärkere Nutzung von Holz (inklusive Energieholz) in regionalen Wertschöpfungsketten verlangt. All dies kann jedoch zu einer Beeinträchtigung der Bereitstellung anderer gesellschaftlich erwünschter Ökosystemleistungen im Wald führen. Mit dem Projekt beabsichtigen wir eine Untersuchung solcher Zielkonflikte, die durch eine wachsende nachhaltige Wirtschaft entstehen. Wir evaluieren die Ursachen von Waldrodungen und spezifisch Zielkonflikte im Zusammenhang mit Natur- und Landschaftsschutzmassnahmen im Wald zum Zweck des Rodungsersatzes sowie waldbauliche und andere Massnahmen zur Speicherung von Kohlenstoff im Wald. In Fallstudienregionen zeigen wir anhand dieser Themen, wie verschiedene Kombinationen von politischen Instrumenten die Zielkonflikte lösen können.
Details zum Projekt
Projektdauer
2017 - 2021