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Grundsätzlich unterscheidet man zwischen stehenden und fliessenden Gewässern, wobei Tümpel und Teiche zu den stehenden Gewässern gehören und auf natürliche Weise entstanden sind. Ein Tümpel ist ein sehr flaches Gewässer, das in Bodensenken oder an Quellen entsteht. Aufgrund der geringen Tiefe, können diese leicht austrocknen. Dieser am Hang gelegene Tümpel wird von der typischen alpinen Flora gesäumt.
Tümpel mit Flora am Weg zur Salbithütte
Im späten Frühjahr beginnen die Sumpfdotterblumen zu blühen und führen zu einer grossen Farbenpracht. Diese wird oft gefolgt von einer Zweitblüte im Spätsommer. Seerosen begrenzen den Tümpel. Gräser, Farne und Moose bieten zahlreichen Insekten Abschirmung, die Wasserpflanzen dienen als Schutz für andere Wasserkleinstlebewesen. Der Tümpel ist ein Biotop für Libellen (nähere Beschreibung Moore) und Amphibien. Die grossen Laichballen im Teich stammen vom Grasfrosch. Das Laichen beginnt, je nach Winter, Ende April oder Mai. Das Männchen wirbt mit Lockrufen um die Weibchen und die Laichwanderung beginnt. Die aus vielen Tausend Eiern bestehenden, riesigen Laichballen werden an seichten Stellen im Wasser abgelegt. Die Entwicklung der Kaulquappen verläuft hier aufgrund der kühleren Temperaturen und der nährstoffärmeren Gewässer deutlich langsamer als in tieferen Lagen. So kann es vorkommen, dass die Entwicklung zum Frosch erst im Folgejahr abgeschlossen wird und der erste Winter noch als Kaulquappe überstanden werden muss.
Kaulquappen mit Ruderschwanz und Hinterbeinen (Foto: Mattli Jonas)