Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03525.jsonl.gz/279

Das Gerücht ist wieder da: Erneut wird darüber berichtet, dass Microsoft sein Konsolengeschäft aufgeben könnte. Da widerspricht der Xbox-Chef Phil Spencer.
Momentan geht es im Konsolen-Geschäft ziemlich heiss her. Immerhin haben Sony und Microsoft zwei neue Spielgeräte angekündigt. Die Analysten von DFC Intelligence verstehen die Strategie von Microsoft allerdings nicht so ganz. Sie behaupten, dass die Gaming-Sparte für Microsoft nur ein "hässliches Stiefkind" ist und vermuten, dass die Konsolen vor dem Aus stehen, auch weil alle Xbox-Spiele für Windows 10 umgesetzt werden.
Der Xbox-Chef Phil Spencer hat bereits darauf reagiert und bezeichnete diese Aussage als "seltsam", denn schliesslich hat Microsoft auf der E3 2016 gleich zwei neue Konsolen angekündigt. Bereits 2014 kam ein ähnliches Gerücht auf. Doch auch wenn Microsoft seine Konsolen und Spiele nicht aufgeben sollte, das Vorgehen bewirkt dennoch viel Kritik.
Das Branchenmagazin MCV wirft Microsoft vor, mit der Ankündigung von Project Scorpio die Xbox One S bereits vor dem Erscheinen getötet zu haben. Es stellt sich nämlich die Frage, wer jetzt in eine neue Xbox One S investieren will, wenn bereits eine leistungsstärkere Konsole angekündigt wurde. Laut MCV erfolgte die Enthüllung zu früh, während Sony mit der PlayStation 4 Neo vor einem ähnliche Problem steht. MCV empfiehlt den Spielern sogar, einen PC statt einer Xbox One zu kaufen. Warum also die frühe Ankündigung? Laut Phil Spencer will man einfach transparent sein.