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Eigentlich wollte sich Martigny erst in der Periode 2022 bis 2024 um die Austragung des Rad-Grossanlasses bewerben. Der unerwartete Rückzug Vicenzas für 2020 hat die Walliser nun aber dazu bewogen, ihr Dossier beim Weltverband UCI frühzeitig einzureichen. So steht es auch nicht in Konkurrenz zu Bern und Zürich, die ab 2022 ebenfalls eine Kandidatur in Betracht ziehen.
Mendrisio als Vorgänger
Die UCI wird ihre Entscheidung Ende September in Innsbruck fällen, wo die diesjährige WM stattfindet.
Das Budget für die Grossveranstaltung im Unterwallis beläuft sich auf knapp 20 Millionen Franken. Martigny konnte im Rahmen der Schweizer Meisterschaften vor 2 Jahren bereits erste Erfahrungen bei der Veranstaltung grösserer Radrennen sammeln.
Letztmals wurden die Titelkämpfe 2009 in Mendrisio auf Schweizer Boden ausgetragen. Fabian Cancellara gewann damals seine dritte Zeitfahr-Goldmedaille, Cadel Evans das Strassenrennen.