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Der geizige Witwer Harpagon hat für seine Tochter den ältlichen Anselme als Mann ausersehen. Sein Sohn soll eine reiche Witwe heiraten. Damit sind jedoch beide nicht einverstanden. Zur Überraschung aller hat Harpagon für sich ein junges Mädchen auserkoren, das er selbst heiraten möchte. Das Mädchen ist aber die Verlobte seines eigenen Sohnes. Als sein Diener im Garten den Schatz seines Meisters findet, den dieser aus Angst vor einem Diebstahl vergraben hatte, vergisst Harpagon seine Heiratspläne. Er verdächtigt alle in seiner Umgebung und will sie verhaften lassen. Die ganzen Verwicklungen lösen sich erst mit dem Auftreten Anselmes, der seine eigenen Kinder wieder findet, die er nach einem Schiffbruch aus den Augen verloren hat. Die Hauptsache aber für Harpagon ist, dass er seinen Schatz wieder zurück erhält. Nur so willigt er in die Doppelhochzeit seiner Kinder mit ihren Partnern ein.