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Dreibettzimmer im Erdgeschoss. Kein Blick nach Süden, jedoch Anteil an der schmalen Veranda westseitig mit etwas Meersicht. Ein französisches und ein Einzelbett werden ergänzt durch ein untergeschobenes, 160 Zentimeter langes Kinderbett, so dass eine Familie mit bis zu zwei Kindern Platz findet. Im Sommer ist dies klimatisch der angenehmste Raum, weil ohne direkte Sonneneinstrahlung; er liegt unter der westseitigen Veranda des Obergeschosses und am alten Stadttor, unter dessen Bogen sich früher der Kühle wegen die strickenden Frauen trafen. In einer Ecke des Raumes steht noch ein Tzaki, eine Feuerstelle, die einst auch zum Kochen diente. Das Deckengebälk besteht aus knorrigen Arreftiés, einer Zypressenart, die auf der Insel seit Jahrhunderten ausgerottet ist. Die Decke ist mit einem kräftigen Schilfrohr ausgelegt und im typischen Lulaki (lila) gestrichen. Nur am späten Nachmittag scheint die Sonne bis zu ihrem Untergang durchs Fenster der Küche, in die man über einen neulich eröffneten Mauerdurchbruch gelangt; sie ist mit ihren belassenen Felsbuckeln und Steintreppchen kein alltäglicher Raum. Früher hausten hier Schafe und Ziegen.