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Figeac liegt am rechten Ufer des Flusses Célé, ein Nebenfluss des Lot.
Die Stadt war schon immer eine bedeutende Station der Pilger auf dem Jakobsweg. In der pittoresken Altstadt stehen zahlreiche stattliche Häuser aus dem Mittelalter und bieten dem Fotografen jede Menge an Motiven.
Maison de la Monnaie mit dem Office de Tourisme
Mit der Maus auf das Bild fahren, dann sehen sie das Haus von Rückwärts!
Detail: Fenster-Säulenkapitel
Das ist der Place des Écritures, dessen Boden ein Werk des Künstlers Joseph Kossuth aus schwarzem afrikanischen Granit bedeckt. Es ist ein riesiges Abbild des Steins von Rosette.
Jacques-Joseph Champollion
Er war Archiologe und wurde in Figeac geboren. Im Jahre 1822 gelang ihm anhand des Steins von Rosette die Entzifferung der Hieroglyphen.
Vreni am Place Champollion
Blick vom Place Carnot (Marktplatz) zum Place Champollion.
Hier am Place Carnot unter dem Dach der Markthalle gönnen wir uns ein Etappenbier.
Von der höher gelegenen Kirche Notre Dame du Puy hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt.
Die Kirche Saint-Sauveur gehörte zur ehemaligen Abtei und wurde 1092 zu Zeiten des Abtes Hugo von Cluny geweiht. Trotz der Zerstörungen während des Hundertjährigen Krieges und der Religionskriege blieb die Kirche in ihrer romanischen Grundstruktur weitgehend erhalten.
Fenster in einer Seitenkapelle der Église Saint Sauveur
Die Altstadt hat im wesentlichen ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt. Aus dem 13. bis 16. Jahrhundert gibt es noch viele Häuser. Der typische Baustil besteht aus dreigeschossigen Gebäuden mit Arkaden im Erdgeschoss, hinter denen sich meist Geschäfte befinden. Im ersten Stock waren die Wohnräume, und das offene Dachgeschoss wurde als Lager oder Stapelraum genutzt. In der Wohnebene sind häufig gotische Fensterformen und eine Galerie anzutreffen. An den Fassaden findet man oft verspielte Erker und reich verzierte Türen.
Figeac war schon immer ein wichtiger Etappenort am Weg nach Santiago. Bezeichnend dafür ist das Hôpital Saint-Jacques. Es diente bereits im 13. Jahrhundert der Versorgung und Pflege der Jakobspilger auf der Via Podiensis. Die ältesten heute noch erhaltenen Bauteile stammen allerdings aus dem 18. Jahrhundert, als es zu einem allgemeinen Krankenhaus umgewandelt wurde.