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Was sagt er zur Kritik der Wirtschaft, die Revision des CO2-Gesetzes sei kontraproduktiv und wie will er die Klimaaktivisten besänftigen, die viel radikalere Massnahmen forderten?
Nachdem der Ständerat bereits in der Dezembersession JA sagte zu einer Verschärfung des CO2-Gesetzes, folge diese Woche auch noch der Nationalrat. Auch er sagt nun JA zu einer Flugticketabgabe, zu höheren Benzinpreisen, zu ehrgeizigen Gebäudesanierungen, und zu einer höheren CO2-Abgabe auf Brennstoffe. Doch aus der Wirtschaft kommen Stimmen, diese Revision sei kontraproduktiv und von Klimaaktivisten und Umweltverbänden hört man, das alles gehe viel zu wenig weit, wenn die Schweiz das Pariser Klimaabkommen umsetzen wolle. Was sagt Balthasar Glättli dazu?
Und in einer Woche wird er per Video-Delegiertenversammlung zum neuen Präsidenten der Grünen Schweiz gewählt; er wird der Nachfolger von Regula Rytz. Nach ihrem Wahlsieg vom letzten Herbst versanken die Grünen etwas in der Versenkung. In welche Richtung will er nun seine Partei führen? Wie will er die Grünen von den Sozialdemokraten und den Grünliberalen abgrenzen? Und wie will er Brücken bauen auch bis in die politische Mitte?
Balthasar Glättli ist Gast in der «Samstagsrundschau» bei Oliver Washington.