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Rauchen ist ein Risikofaktor für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nikotin schädigt direkt die Zellen der Gefäßwand, es kommt zum vermehrter Cholesterineinlagerung und schlussendlich zum Zelltod, weil auch die Reparationsprozesse behindert werden.
Ein kontrollierter Nikotinkonsum von 3-5 Zigaretten maximal pro Tag kann noch toleriert werden, wenn nicht einer spezielle Nikotinintoleranz vorliegt. Bei Auftreten von Durchblutungsstörungen muss aber immer ein vollständiger Verzicht des Nikotinkonsums angestrebt werden.
Alte beschreibende Bezeichnung für Periphere Arterielle Verschlusskrankheit, die der Tatsache Rechnung trägt, dass von allen bekannten Risikofaktoren sich das Rauchen am schlimmsten auf die Schlagadern der Beine auswirkt. Als es noch keine Therapiemöglichkeiten wie Bypass oder Ballondilatation gab, musste das Raucherbein mit Hautschäden und abgestorbenen Zehen meist amputiert werden. Heute setzt man alles daran, es nicht soweit kommen zu lassen. Dies bedingt aber auch, dass der Patient das Rauchen einstellt.
siehe Morbus Raynaud
Risikofaktoren erhöhen das individuelle Risiko, eine Krankheit zu bekommen. Einige Risikofaktoren sind durch eine schädliche Lebensweise bedingt und damit beeinflussbar.
Folgende Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, eine Erkrankung des Arteriensystems (Arteriosklerose) zu erleiden:
Folgende Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, eine Erkrankung des Venensystems (insbesondere eine Venenthrombose) zu erleiden:
Am Schlimmsten ist die Kombination mehrerer Risikofaktoren, weil sich die einzelnen Riskofaktoren nicht nur addieren.
Der Begriff Ruheschmerz bezieht sich auf die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) der Beine und entspricht dem Stadium 3 nach Fontaine.
Gelangt wegen einer Gefäßverengung oder eines Gefäßverschlusses zu wenig Blut ins Bein, so kommt es zunächst zu Belastungsschmerzen (Claudicatio). Die Muskulatur braucht bei Arbeit mehr Blut als im Ruhezustand. Schreitet der Gefäßprozess fort, reicht die Blutversorgung auch in Ruhe nicht mehr aus. Es kommt zu starken Schmerzen auch ohne Belastung, dem sogenannten Ruheschmerzan als Ausdruck einer kritisch eingeschränkten Durchblutung, die kurzfristig das Überleben der Gliedmasse.in Frage stellt.
Typisch für Ruheschmerzen ist z.B. das Herabhängenlassen des Beines beim Liegen, da durch die Schwerkraft mehr Blut hineingelangt, somit der Schmerz evtl. etwas nachlässt.
Beim Eintritt von Ruheschmerzen ist dringende ärztliche Behandlung angezeigt.