Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03476.jsonl.gz/2300

Dass sich Leichtathleten im Zielsprint nach vorne werfen, ist nicht neu. Für die Zeitstoppung ist ja der vorderste Punkt ihres Rumpfes massgeblich. Der junge US-Athlet Infinite Tucker weiss das natürlich und er entscheidet sich, für den Sieg zu einem unkonventionellen Mittel zu greifen. Er hechtet in Superman-Manier ins Ziel und gewinnt so vor Teamkollege Robert Grant.
«Über die letzte Hürde schloss ich meine Augen. Als ich sie wieder öffnete, sah ich meine Mutter im Ziel und sprang zu ihr, um sie zu umarmen», behauptete Tucker gegenüber ESPN. Teamkollege Grant sagte schmunzelnd: «Wenn ich in die Kamera sagen würde, was ich wirklich denke, dann schmeissen sie mich aus dem Team.» (ram)
Beim Marathon in Toledo (Ohio, USA) rennt Amy Manning dem Sieg entgegen. Nach 2:52:52 Stunden wartet das Zielband auf die Gewinnerin der Frauen-Konkurrenz. Doch Helfer spannen es ein bisschen zu früh auf und so wird Manning um das grosse Erlebnis geprellt. Denn Christian Floyd, der 36. der Männer, läuft vor ihr durchs Band und kassiert eine laute Beschimpfung von der Siegerin hinter ihm.
Die Organisatoren machen es dann wie einst SRF-Legende Hans Jucker, der den Sieger eines Langlauf-Rennens …