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Wetterhütten dienen dazu, den Temperatur- und Feuchtigkeitssensor von Witterungseinflüssen zu schützen. Ausserdem sorgen sie dafür, dass keine Sonneneinstrahlung auf den Sensor trifft. Dies ist nötig, da bei meteorologischen Messungen die Lufttemperatur gemessen wird und nicht die Strahlung der Sonne, die den Sensor aufheizen würde.
Deshalb baute ich mir im Sommer 2011 eine, die ab dem 25.Dezember 2011 bei meiner neuen Wetterstation in Betrieb genommen wurde. Im Jahr 2013 gab es bei tiefstehender Sonne im Winter erste grössere Messfehler (bis zu 4°C). Die Messungenauigkeit blieb aber zum Glück auf den Winter beschränkt. Ende November 2014 merkte ich, dass die Wetterhütte langsam zerfiel. Die Farbe hatte sich gelöst und das Holz sich mit Wasser vollgesogen. Ich nahm Sie auseinander und baute aus dem noch brauchbaren Holz eine kleine Hütte als Übergangslösung. Allerdings wurden auch hier bei sonnigem Wetter zu hohe Werte gemessen. So wurde am 10.Januar ein Höchstwert von 18.4°C gemessen, eine Vergleichsmessung ergab aber nur etwa 16.5°C.
Seit Anfangs Dezember baute ich an einer neuen Wetterhütte, beider ich die Lamellen zur Reflektierung der Sonnenstrahlung optimiert und keinen Boden eingebaut habe, was der besseren Durchlüftung dient.
Heute Mittag konnte ich sie in Betrieb nehmen.
Bei der derzeit leichten Sonneneinstrahlung stieg die Temperatur auf 3.7°, die offizielle Wetterstation Bischofszell mass 3.4°C, die Werte sind vorerst sehr gut. In der kleineren Wetterhütte stieg die Temperatur auf 4.4°C, hier ist die Abweichung schon etwas grösser.