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Landschaftsgemälde
Landschaftsmalerei wurde wohl von Dürer zum ersten Mal als Begriff benutzt und ist im Laufe der Zeit zu einem Gattungsbegriff geworden. Die reine Landschaft findet man in der abendländischen Kunst erst seit der Renaissance, hingegen sind Naturdarstellungen zur Verdeutlichung des Handlungsortes bereits formelhaft in der altorientalischen und ägyptischen Kunst sowie in der Kunst Kretas (Palast von Knossos, 16. Jh. v. Chr.) und Etruriens benutzt worden. Zum räumlichen Schauplatz wurden Landschaften erst seit dem Späthellenismus (Odysseelandschaften, 1. Jh. v. Chr., Vatikan); in der römischen Kaiserzeit folgten illusionistische Ideallandschaften.
In der abendländischen Kunst begann die Landschaftsmalerei nach formelhaft verkürzten Ansätzen in der Buchmalerei, Bildwirkerei und in der Kathedralplastik bei Giotto und setzte als räumlicher Schauplatz in der sienesischen Malerei des Simone Martini und der Brüder Lorenzetti um 1330 ein. In den Stundenbüchern der Brüder Limburg wurden Anfang des 15. Jh. Monats- und Jahreszeitenbilder als Landschaften wiedergegeben. K. Witz schuf im Jahr 1444 in seinem Genfer Altar die erste bestimmbare Landschaft auf einem Tafelbild als Hintergrund zumFischzug Petri". Durch die Entdeckung der Zentralperspektive in der italienischen Frührenaissance gelangen A. del Pollaiuolo und Giovanni Bellini wirklichkeitsnahe Landschaften. Leonardo da Vinci und A. Dürer begannen mit einer gewissen Systematik Naturerscheinungen und -formationen zu studieren, die sie als Formenvorrat für ihre Bilder verwendeten. Sie wagten darüber hinaus die ersten figurenlosen Landschaftsbilder in Zeichnung und Aquarell. Ihnen folgend, stachen A. Altdorfer, H. S. Lautensack und W. Huber reine Landschaften.
Von Altendorfer stammt auch das figurenlose Landschaftsgemälde (Donaulandschaft bei Regensburg, 1520/25; München, Alte Pinakothek). Die Niederländer hingegen hielten vorerst an kombinierten Kompositionen fest. J. Patinir baute in seinen Bildern weite, unermesslich erscheindende"Weltlandschaften", in die er seine kleinen Szenen setzte. Diese betont kosmischen Darstellungen finden sich in den Bildern von P. Bruegel dem Älteren, J. De Momper und den Valckenborghs im 16. Jh. wieder, doch zeigen sie mehr Atmosphäre; sie lassen den Betrachter Kälte und Wärme der unterschiedlichen Jahreszeiten miterleben. A. Elsheimer gelang es schliesslich, die wirkliche Kontinuität des landschaftlichen Raumes zu gestalten. Landschaftsbilder können eine Wohnung oder ein Haus enorm verschönern. Kaufen sie auf unserer umfangreichen Homepage aus der Schweiz interessante Landschaftsbilder zu günstigen Preisen online. .
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