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Über ein Jahr nach dem Erscheinen von Windows Vista hat Microsoft nun auch den darauf basierenden Windows Server 2008 fertiggestellt. Im Vergleich zum Vorgänger verspricht Microsoft eine Reihe von Neuerungen, unter anderem einen schnelleren Datentransfer, einen tieferen Energieverbrauch, Unterstützung für Gruppenrichtlinien und Network Access Protection. Die wirklich grosse Neuerung in Form der Server-Virtualisierungslösung Hyper-V wird zunächst nur als Betaversion mitgeliefert. Sie soll erst innerhalb von 180 Tagen nach der Veröffentlichung von Windows Server 2008 verfügbar werden.
Windows Server 2008 erscheint Ende Februar und wird zusammen mit SQL Server 2008 (der erst im dritten Quartal kommt) und dem bereits verfügbaren Visual Studio 2008 präsentiert. Die Anwender werden dann aus vier verschiedenen Editionen wählen können: Standard (1000 Dollar pro CPU), Enterprise (4000), Datacenter (3000) und Web Server (500). Alle Versionen werden dabei in einer 32- und 64-Bit-Version verfügbar sein. Dazu kommt noch eine spezielle Variante für Intels Itanium. Hyper-V wird ausschliesslich bei den 64-Bit-Varianten (ausser Itanium und Web Server) dabei sein.
Ein zweites grosses Produkt hat Microsoft mit dem Service Pack 1 für Windows Vista fertiggestellt. Das Flick- und Verbesserungswerk bringt keine nennenswerten neuen Funktionen. Dafür soll es schneller grosse Dateien kopieren oder die Festplatten-Verschlüsselung Bitlocker soll einfacher zu verwenden sein. Dazu sind unter anderem umfangreichere Treibersammlungen wie auch das Patchmanagement aus Windows Server 2008 integriert. Eine weitere Änderung umfasst die Integration der Desktop-Suche, die auf Beschwerde Googles angepasst wurde. Ab Mitte März wird das Server Pack per Online-Update erhältlich sein, ab Mitte April wird es automatisch über Autoupdate ausgeliefert. Die Installation kann mehrere Stunden dauern.