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Auch wenn der japanische Kamerahersteller Yashica im Jahr 1983 von dem Unternehmen Kyocera übernommen wurde, ist dieser Markenname in der Fotografie nicht mehr wegzudenken. Das Unternehmen Yashica wurde 1949 gegründet und besass seinen Hauptsitz in Okaya. Zunächst nannte sich der Kamerahersteller noch Yashima Optical Industry. Hier wurden die ersten zweiäugigen Spiegelreflexkameras entwickelt, die sogenannte Yashimareflex. Erst 1958 wurde der Firmenname in Yashica geändert. Gleichzeitig wurde die Marke Nicca Camera übernommen, die zuvor hochwertige Messsucherkameras hergestellt hatte. Das gesamte Nicca-Sortiment wurde fortan unter dem bekannten Label Yashica weitervertrieben. Mit der Pentamatic stellte Yashica 1959 seine erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera vor. In den 60ziger Jahren wurde die Kameratechnik stetig weiterentwickelt. Yashica setzte als erster Kamerahersteller elektronische Bauteile in seinen Modellen ein und konnte somit viele mechanische Vorgänge technisch überholen. Damit war die Marke vielen anderen Konkurrenten weit voraus. 1968 stellte Yashica die letzte zweiäugige Spiegelreflexkamera dem Markt vor. Zukünftig wollte man sich nur noch mit Kleinbild-Spieglereflexkameras und Kompaktkameras auseinandersetzen. So wurde in diesem Jahr auch die erste vollelektronische Spiegelreflexkamera, die TL Electro X, entwickelt. Ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte war die Kooperation mit dem bekannten Ojektivhersteller Carl Zeiss und dem Designer Porsche. Zusammen wurden hochwertige Kameras unter der Bezeichnung Contax entwickelt. Neben Spiegelreflexkameras gab es hier auch die unterschiedlichsten Kompaktkameras. Sehr beliebt war auch die Mittelformat-Spiegelreflexkamera Contax 645. Yashica- und Contax-Kameras verfolgten ein einheitliches System. So übernahm Yashica mit der FX-1 auch das in der Contax RTS verwendete Bajonett-System. Eine der erfolgreichsten Modelle bis zum Jahr 2002 war die FX-3. Als die Kyocera Corporation die Kamerasparte übernahm, wurden die zahlreichen Modelle noch weiterhin unter unverändertem Label verkauft. Selbst weitere Modellentwicklungen hat es in dieser Zeit gegeben. So wurde beispielsweise die automatische TTL-Blitzsteuerung entwickelt. 1987 erlebte der Markenname unter Kyocera einen weiteren Höhepunkt. Mit der Entwicklung der 230 AF wurde auf dem Markt eine sehr beliebte Kleinbild-Spiegelreflexkamera vorgestellt. Diese Kameras waren mit einem Autofokus ausgestattet und nutzten ein völlig neues Bajonett-System. Zeitgleich wurde auch die erste Bridgekamera mit fest integriertem Zoom vorgestellt. Hier in der Schweiz kann man auf der Auktionsplattform von ricardo.ch noch etliche Yashica Kameras und deren Zubehör zu günstigen Preisen kaufen.