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Ein Pariser Gericht verhängte am Mittwoch 4 Jahre Haft gegen Lamine Diack. 2 davon auf Bewährung, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.
Der 87-jährige Senegalese war wegen Betrugs, Korruption, Veruntreuung und Geldwäsche angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte für Diack im Juni eine Gefängnisstrafe von 4 Jahren und eine maximale Geldstrafe von 500'000 Euro gefordert.
Vertuschung von Doping-Tests?
Während seiner Zeit als Präsident der IIAF (international Association of Athletics Federations; heute World Athletics) soll Diack laut Staatsanwaltschaft direkt oder indirekt mehrere Millionen Euro vorwiegend von russischen Athleten für die Vertuschung von positiven Doping-Tests erpresst haben. Mehrere Athleten konnten dadurch an den Olympischen Spielen 2012 in London teilnehmen und Gold gewinnen.