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Der Iltis ist eine typische Tieflandart und ist in den höheren Lagen der Alpen nicht verbreitet. Ausgenommen von stark urbanisierten Regionen und deckungsarmen Landwirtschaftsgebieten ist der verborgen lebende Einzelgänger fast überall zu erwarten. Aufgrund seines amphibischen Beutespektrums bevorzugt er vor allem gewässernahe Habitate mit dichter Vegetation, damit er sich unbemerkt fortbewegen kann. Nebst der typischen Mardergestalt ist seine schwarz-weisse Gesichtsmaske ein eindeutiges Merkmal.
Der Iltis ist ein fast reiner Fleischfresser, doch anders als andere Marderartige sammelt er überschüssige Beutetiere für den späteren Verzehr zu einem Haufen zusammen. Die Hauptnahrung der Iltisse besteht aus Fröschen und Kröten. Während des Aufbaus der Fettreserven im Herbst kann bei fehlenden Amphibien auch auf Hühnereier, Katzenfutter oder Nagetiere ausgewichen werden. Während des Winters schränken die Iltisse ihre Aktivität stark ein und ruhen in ihren Verstecken. Die Zeit zwischen Frühling und Herbst verbringen sie nomadisch und ziehen in ihren Streifgebieten umher, wobei sie sich jeweils einige Tage am gleichen Ort aufhalten, um ihn fast komplett nach Amphibien abzusuchen.