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Katzen haben eine eindeutige Körpersprache, mit der sie ihre Bedürfnisse signalisieren. Wer mit einer oder mehreren Katzen zusammen lebt, sollte ihre Sprache kennen und verstehen lernen. Dann kommt es auch nicht zu Missverständnissen. Die Stubentiger drücken sich durch Laute, Körpersprache und Mimik aus.
- Kommt die Katze mit hochgestrecktem Schwanz und nach vorn gestrecktem Kopf auf den Menschen zu, freut sie sich, ihn zu sehen. Streicht sie so um ihn herum, möchte sie fressen oder Streicheleinheiten. Liebe Menschen werden mit Köpfchengeben begrüßt.
- Liegt sie auf dem Rücken und räkelt sich am Boden, fühlt sie sich wohl. Dass sie zufrieden ist, zeigt sie durch halb geschlossene Augen und freundliches Blinzeln.
- Kauert sich die Katze auf den Boden, macht einen Buckel und das Fell sträubt sich, hat sie Angst. Oftmals faucht sie dabei, legt die Ohren nach hinten und die Pupillen erweitern sich. Sprechen Sie in diesem Fall beruhigend mit dem Tier und blinzeln Sie ihm zu. Auf keinen Fall jedoch sollten Sie eine Katze in so einer Situation bedrängen.
- Schlägt sie mit dem Schwanz hin und her und sträubt sich das Fell auf dem Rücken, ist Vorsicht geboten. Dann ist sie nervös und gespannt. Lässt man sie dann nicht in Ruhe, geht sie zum Angriff über und zeigt ihre Krallen.
- Auch mit der Pfote kann der Stubentiger viel ausdrücken. Ein leiser Stupser fordert zum Spielen oder Schmusen auf, während die gehobene Tatze schnell zum Zuschlagen bereit ist. Wenn ihr etwas wiederwärtig ist, schüttelt die Katze die Pfote.
Das sogenannte Treteln zeigt, dass sie Vertrauen zu dem Menschen hat, gegen den sie sich mit den Pfoten stemmt. Es stammt aus ihrer Kinderzeit, als sie mit diesem „Milchtritt“ die Milchproduktion bei der Katzenmutter anregte.