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HPV Impfung
Kürzlich habe ich die Sendung "PULS" gesehen mit einem Beitrag über HPV-Impfung. Schade, dass nur einseitig befürwortend darüber berichtet wurde. Keine kritische Stimme. Man wird dazu gezwungen, dem Gedanken zu folgen, sie wurde durch die Pharma-Industrie gesponsert.
Es ist bis heute kein direkter kausaler Zusammenhang gezeigt worden, der belegen würde, dass es sich bei der Ursache des Zervixkarzinoms tatsächlich um HP-Viren handelt, wie selbst das Nationale Krebsforschungsinstitut in den USA zugibt. Bekannt ist lediglich, dass Faktoren wie die Langzeiteinnahme von oralen Kontrazeptiva ("Pille") und die Zahl der Geburten wie auch genetische Veränderungen, Rauchen, häufige Partnerwechsel oder erworbene Immunschwäche die Tumorentstehung fördern. Ausserdem hat die Forschung bereits bewiesen, daß Viren lediglich Zeichen einer abnormalen Zellwucherung sind und nicht deren Ursache. Etliche Virologen konnten zwischen den DNA-Sequenzen vom HP-Virus und den DNA-Sequenzen, die in Tumorzellen gefunden und dem Virus zugeschrieben wurden keine Übereinstimmung finden,
In Deutschland heilen 80% der an HPV erkrankten Frauen spontan. Bei einem Teil (wie groß ist unbekannt) von der Viruspersistenz (die, die nicht spontan heilen) betroffenen Frauen kommt es im weiteren Verlauf zu Zellveränderungen im Bereich des Gebärmutterhalses, die als Krebsvorstufen betrachtet werden. In den meisten Fällen bleiben diese Gewebeveränderungen konstant oder bilden sich im Laufe der Zeit sogar zurück, In einigen Fällen entwickelt sich aus diesen Vorstufen jedoch ein Gebärmutterhalskrebs, wie häufig dies geschieht ist unklar. Auf jeden Fall dauert die Entwicklung Monate und erlaubt, nach Feststellung einer Gewebeveränderung die Beobachtung mit Wiederholung des "Krebsabstriches" alle 3 Monate.
Es erschrickt mich, wenn Kollegen die Impfung empfehlen, obwohl die Hypothese vom HP-Virus und Krebsentstehung noch gar nicht bewiesen ist. Der Beweis eines Schutzes ist keineswegs erbracht, dazu fehlen Langzeitstudien und die bisherigen Studien sind zu kurz und mit zuwenig Patientinnen durchgeführt worden. Denn man geht davon aus, dass die Entstehung eines Krebses eine Dauer von 10 Jahren hat. Da vermögen Studien über zirka 3 Jahren keinen Beweis zu ergeben. Die Anwesenheit von Antikörper (worauf sich die Studien berufen) beweist nur, dass der Organismus mit dem Virus Kontakt hatte bezw. daß die Impfung eine Antikörperbildung zur Folge hat und gibt keinerlei Auskunft darüber, ob ein Schutz gegen Krankheiten besteht. Auch über die Folgen eines gentechnisch hergestellten Impfstoffes besteht keine Klarheit. Auch die Hilfstoffe in dem Impfstoff sind neu und deren Auswirkung unbekannt. Es sind auch keine anderen Studien vorhanden, als die vom Hersteller selber verfassten. Bei der kleinen Anzahl Probandinnen wird in den nächsten 5 Jahren jede Geimpfte zum unfreiwillgen Versuchskaninchen. Auch über die in Deutschland und Österreich vorgekommenen Todesfälle nach der Impfung wird pflichtbewusst geschwiegen. Die Studien weisen zudem gravierende Mängel in Bezug auf Aufnahme der Patientinnen, Durchführung und Schlußfolgerungen.
Man rechne aus: 500 CHF x weibliche Bevölkerung zwischen 11-20 Jahren: da lässt sich ein dickes Geschäft machen. Zudem: bei regelmässiger frauenärztlicher Kontrolle (von der die Impfung nicht befreit!), wird die Gewebsveränderung früh genug diagnostiziert. In Deutschland lag die Neuerkrankungsrate im Jahre 2001 bei etwa 12 pro 100.000 Einwohnerinnen pro Jahr, 1971, vor der breit empfohlene Krebsvorsorgeuntersuchung, bei 35 pro 100'000 pro Jahr. Vorstufen zum Gebärmutterhalskrebs sowie frühe Stadien lassen sich in nahezu 100 Prozent der Fälle (chirurgisch) heilen. Jährlich erkranken in der Schweiz rund 250 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Und etwa 90 sterben jedes Jahr daran (meist war der Krebs bei der Diagnose bereits über die Organgrenzen gewachsen). Das Bundesamt für Gesundheit, BAG, hofft, diese Zahlen mit Hilfe der Impfung um mehr als die Hälfte zu verringern.
Mein Fazit: eine völlig unnötige Impfung, da durch die regelmässige Untersuchung die beste Vorbeugung bereits angeboten wird und durch die Impfung nicht weggedacht werden kann. Zudem schützt die Impfung nicht vor HIV, der Schutz gegen HIV hingegen schützt vor HPV und Hepatitis und Feigwarzen und Syphilis und Tripper und nicht zuletzt bei "Gelegenheitsbeziehungen" vor unerwünschter Schwangerschaft! Deshalb wäre die richtige Empfehlung: regelmäßige jährliche Vorsorgeuntersuchung und Safer Sex. Damit könnte das Ziel des Bundesamtes ebenfalls erreicht werden, denn es fehlt jede Grundlage für seine Hoffnung auf die Impfwirkung.