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Mutterschaft hat grosse Auswirkungen auf das Berufsleben von Frauen. Eine neue Studie des Bundesamtes für Statistik untersucht diese.
Schweizweit waren 2015 knapp 80 Prozent der Mütter mit Kindern unter 15 Jahren erwerbstätig. Dennoch hat die Mutterschaft grosse Auswirkungen auf das Berufsleben. Nach der Geburt eines ersten Kindes wird ein Viertel der Frauen beruflich inaktiv, nach der Geburt eines zweiten Kindes sind es 38,5 Prozent. Auch reduzieren die Mütter ihre Arbeitszeit: Nach der Geburt des ersten Kindes im Schnitt um einen Arbeitstag pro Woche (22 Prozentpunkte), nach der Geburt des zweiten noch um 3 Prozentpunkte (von 50 % auf 47 %). Mit zunehmendem Alter der Kinder nimmt der durchschnittliche Beschäftigungsgrad leicht zu.
Auch Zürcher Mütter sind häufig Teilzeit erwerbstätig oder beruflich inaktiv. Knapp ein Drittel (29,4 %) der Mütter, deren jüngstes Kind 0 bis 6 Jahre alt ist, ist nicht erwerbstätig. Ein Viertel (25,5 %) ist teilzeiterwerbstätig mit einem Pensum unter 50 Prozent. 34,4 Prozent arbeiten mit einem Pensum zwischen 50 und 89 Prozent. Zahlen zur Erwerbssituation von Müttern in der Stadt Zürich sind auf der Website der Fachstelle für Gleichstellung zu finden.