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Unsere Stiftung wurde angefragt, ob sie mithelfen würde, Nomaden im Himalaya zu unterstützen. Dank einer sehr ausführlichen, detaillierten und mit Bilder ergänzten Dokumentation haben wir uns mit dieser Anfrage beschäftigt. Ein Treffen mit der Verantwortlichen in der Schweiz hat uns bestärkt hier mitzuhelfen. Die meisten Nomaden und Semi-Nomaden im Himalaya haben aus diversen Gründen ihre Yak-, Schaf- und Ziegenherden, somit auch ihre Arbeits- und Lebensgrundlage verloren. Das Grasland ist Weideland und ist mit seinen unzähligen Wildkräutern eine Schatzkammer für Heilpflanzen. Ohne das Wissen der Nomaden ist dieses Gebiet bedroht und wird mehr und mehr zur Wüste
Auf einer Höhe zwischen 3000 und 5000 Metern über dem Meeresspiegel, mit fehlenden Arbeitsmöglichkeiten, ist der Lebensunterhalt ohne Viehwirtschaft und landwirtschaftliche Kenntnisse äusserst schwierig. Lesen und Schreiben haben die Nomaden meist noch nicht gelernt. Das Klima ist rau, nicht selten gibt es neun Monate pro Jahr mit Temperaturen unter null Grad.
Viele tibetischsprachige Nomaden und Semi-Nomaden sind aus mehreren Gründen mangelernährt:
- Gemüse ist selten frisch verfügbar und teuer, es muss aus weit entfernten Städten hergebracht werden
- Es ist oft mit Düngemitteln und Chemikalien belastet
- Die meisten Menschen in der Region können sich eine gesunde Ernährung finanziell nicht leisten
- So entstehen durch Vitaminmangel Krankheiten wie z.B. Rachitis, Armutsblindheit (grauer Star), Kropf usw.
- Kinder und schwangere Frauen leiden am meisten darunter
- Dies äussert sich u.a. in verzögertem Wachstum bei Kindern und einem reduzierten Immunsystem der gesamten Bevölkerung (offizielle Gesundheitsstatistiken gibt es nicht)
Den bedürftigen Familien kann geholfen werden, wenn sie ein Gewächshaus erhalten.
Eine im Gebiet lebende, englischsprechende Vertrauensperson hält einerseits den Kontakt mit den Sponsoren aufrecht, andererseits kennt sie sich bestens aus, um bedürftige Familien für ein Gewächshaus auszusuchen.
Ein Gewächshaus hat eine Grösse von etwa 32 m2. Es können pro Jahr 2 -3 Ernten eingebracht werden, was ausreicht 6-8 Menschen ein Jahr lang mit Gemüse zu versorgen.
Die Gewächshäuser werden durch die Familien aufgebaut, wenn möglich mit zwei Längsmauern, die eine bessere Isolation ergeben. Alles Material wird in den nächst grösseren Ortschaften bezogen.
Die Bewohner erhalten mit den Gewächshäusern auch eine Beratung und Betreuung zu den Themen: Gesundheit, Hygiene, Ernährung, Gewächshauspflege, biologischer Gemüseanbau. In Schulungen erfahren die Menschen alles Wichtige über neue Gemüsesorten und deren schonende Zubereitung. Welche Gemüsearten zusammen angepflanzt werden können, wie biologische Schädlingsbekämpfung funktioniert, wie man ein Gewächshaus instand hält, repariert und vieles mehr. Das kulturelle Wissen und die eigenen Ressourcen werden dabei gestärkt. Ausgebildete, zuverlässigeHelfer vor Ort sprechen mehrere (lokale) Sprachen und Dialekte, sie stehen auch nach dem Aufbau der Gewächshäuser für Fragen und Hilfestellungen jederzeit zur Verfügung.
Wir sind überzeugt, dass wir ein sehr gutes Projekt unterstützen. Der Dank kam umgehend:
Dear Herzog!
Thank you so much for your quickly reply! Thank you so much! Thanks a lot for We-Help’s great support! Thanks millions!
I will do my best for all those activities with my great interesting.
All the best!
Tashi