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Im Projekt Hohenrain II wurden von 2014 bis 2016 drei Milchproduktionssysteme mit Verfütterung von frischem Wiesenfutter während der Vegetationsperiode untersucht. Von den Erntejahren 2013 bis 2015 wurden vom konservierten Futter (Dürrfutter, Grassilage und Trockengras) die Inhaltsstoffe analysiert. Zusätzlich wurden vom Erntejahr 2015 in den Dürrfutter- und Grassilageproben die Rohproteinfraktionen bestimmt. Neben den Proben des Gutsbetriebes in Hohenrain wurden auch Proben der 38 Pilotbetriebe, verteilt auf drei Regionen in der Schweiz, in der Untersuchung analysiert. Beim Dürrfutter entsprachen die durchschnittlichen Gehalte von den Pilotbetrieben den Werten, die jährlich in der Raufutter-Enquête publiziert wurden. Bei den Silagen fielen insbesondere die NEL-Gehalte der Pilotbetriebe leicht tiefer aus. Das Jahr, beziehungsweise die Region, hatte nur bei einigen Nährstoffen einen Einfluss auf deren Gehalt. Bei den Nährwerten konnten keine Unterschiede festgestellt werden. Proben des analysierten Trockengrases wiesen teilweise sehr hohe Rohaschegehalte und entsprechend tiefe NEL-Gehalte auf. Bei den Rohproteinfraktionen ergaben sich Unterschiede zwischen den Dürrfutter- und Silageproben, wobei bei den Silagen insbesondere die Nicht-Protein- Stickstoff-Fraktion höher ausfiel.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.