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Nach einem langen und reich erfüllten Leben ist Alois Zosso am 23. Dezember im Bezirksspital Tafers, nach einem schweren Leiden, entschlafen.
Alois Zosso wurde am 13. Oktober 1915 als zweitjüngstes von 16 Kindern in der Steinlera, Düdingen, geboren. Die Schulen besuchte er in Düdingen und Schmitten. 1925 zog die Familie nach Schmitten, um einen grösseren Pachtbetrieb zu bewirtschaften. Der Schule entlassen, schaute sich der junge Mann selbst nach einer Lehrstelle als Metzger um. Diese fand er bei der bekannten Freiburger Metzgerei Isidor Poffet. Nach der Lehrzeit bildete sich Alois in verschiedenen Betrieben weiter aus und sammelte Berufserfahrung.
1941 vermählte sich Alois mit
Mathilde Jungo aus Düdingen. Schon 1942 entschlossen sich die beiden unternehmungslustigen, jungen Berufsleute, in St. Antoni die Dorfmetzgerei als Lohnmetzger zu übernehmen, und schon fünf Jahre später eröffneten sie in Schmitten ihre eigene Metzgerei. Mit viel Tatendrang und Berufsstolz entwickelte sich das Geschäft zu einer blühenden, weit über die Kantonsgrenzen hinaus bekannten Metzgerei. Alois war aber auch beim Bauernstand ein gern gesehener Gast. Mit geübtem Blick und grosser Fachkenntnis betätigte er sich auch als Viehhändler. Im Jahre 1962 erfüllten sich Alois und seine Frau Gemahlin einen langersehnten Wunsch. Sie übernahmen das Restaurant Schweizerhalle in Freiburg. Als verantwortungsbewusster, aber auch geselliger und kontaktfreudiger Wirt hat sich Alois schnell eine gute und langjährige Kundschaft aufgebaut. Aus dieser wunderschönen Zeit ist auch eine 40-jährige Jassgemeinschaft entstanden, welche sich im Verlauf der Jahre in eine Jassfreundschaft entwickelte.
Seine Freizeit verbrachte Alois gerne in Jägerkreisen. Aber auch im Sport war er sehr bewandert. Dem Fussballklub Freiburg hielt er lange Jahre die Treue. Sein allgemeines Wissen und seine Kraft stellte Alois auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Dank seiner Frohnatur und seiner Geselligkeit war er in einer grossen Bevölkerungsschicht sehr beliebt und angesehen. Alois war stets hilfsbereit zu Verwandten und Nachbarn, kaum jemand der Hilfe brauchte, wurde abgewiesen. Als grosser Muttergottes-Verehrer pilgerte er mit seiner Gattin, mit Freunden und Bekannten an fast alle Wallfahrtsorte im In- und Ausland. Ab dem 80. Lebensjahr machten sich nach und nach Gebrechen bemerkbar, welche einige Operationen nach sich zogen. Dank der aufopfernden Pflege seiner Gattin konnte Alois sehr lange zu Hause umsorgt und betreut werden. Mit viel Gottvertrauen und dem täglichen Gebet fand Alois die Kraft, sein schweres Leiden geduldig zu ertragen. Anfang Dezember musste er erneut ins Spital eingeliefert werden, wo er am 23. Dezember von seinen irdischen Leiden erlöst wurde.
Am 27. Dezember hat eine grosse Trauergemeinde von Alois Zosso Abschied genommen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.