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Drei Monate sind vergangen, seit die Italiener einen Anschlag auf Bumpy Johnson (Forest Whitaker) verübt haben. Allerdings ohne Erfolg. Um so entschlossener kämpft der Big Boss nun um den New Yorker Stadtteil Harlem. Dieser wird jedoch zum Hexenkessel, als die italienische Mafia, die Polizei und die schwarze Mafia aufeinandertreffen.
Schon die erste «Godfather of Harlem»-Staffel der «Narcos»-Schöpfer Chris Brancato und Paul Eckstein bot einen mitreissenden, wenn auch nicht immer ganz faktentreuen Blick auf Harlem in den 1960er-Jahren, wo damals Gewalt und Unruhen vorherrschten.
Während die erste Staffel damit endet, dass Vincent «The Chin» Gigante die Erlaubnis erhält, Bumpy zu liquidieren, will dieser zu Beginn von Staffel zwei ausgerechnet diese Entscheidung rückgängig machen.
Zugleich drängt Malcolm X (Nigél Thatch) auf einen wirtschaftlichen Nationalismus der Schwarzen. Und ein Konflikt bricht aus, als Bumpy die Kontrolle über eine Heroinhandelspipeline übernimmt, die «French Connection» genannt wird und von Marseille über den grossen Teich bis zum New Yorker Hafen reicht.
Die Serie baut historische Ereignisse wie Muhammad Alis Boxtriumph als Weltmeister im Schwergewicht und seine Freundschaft mit dem Bürgerrechtler Malcolm X in die Handlung mit ein. Nicht nur der Oscarpreisträger Forest Whitaker, sondern auch Giancarlo Esposito («Breaking Bad») und Paul Sorvino («Good Fellas») kehren in ihre Rollen zurück. Neue Gesichter sind Annabella Sciorra als Fay Bonanno, Justin Bartha als Robert Morgenthau und Isaach De Bankolé als Chemiker Monsieur 98.
Als Bumpy an einer Stelle zu hören bekommt, dass sich die Zeiten geändert haben, bleibt er ganz ruhig und sagt mit geladener Waffe: «Die Zeiten schon, aber ich nicht.»
Godfather of Harlem
Blue Max | Gangsterserie |2. Staffel | USA 2021
Mit Forest Whitaker, Paul Sorvino, Annabella Sciorra
Stilvolle Gangsterballade.
ab 17. Juni