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(Kt. Glarus,
Gem.
Sool). Etwa 600 m.
Haus am rechten Ufer des
Sernf und an der Strasse von
Schwanden ins
Sernfthal; 1,2
km ö. der Station
Schwanden der Linie
Glarus-Linthal. 7 kathol. Ew. Kirchgemeinde
Schwanden. Arnold
Escher
von der
Linth hat mit dem Namen Lochseitenkalk eine merkwürdige Malmkalkbank bezeichnet, die etwa ein Meter mächtig ist,
im ganzen Gebiet der
Freiberge und der benachbarten Ketten zwischen dem Verrucano und Eocän auftritt und als ausgewalzter
Mittelschenkel einer grossen liegenden Falte aufgefasst werden muss.
Dieser Lochseitenkalk steht hier etwa 20 m über der Strasse und unmittelbar n. über dem
Haus zur Lochseite
am Fuss einer überhängenden Verrucanowand an. «Der Verrucano wird hier nach
unten begrenzt von einer 10-11° nördl. einfallenden und in der Fallrichtung gestreiften Rutschfläche. Teils über der
Rutschfläche, eingebacken in der Unterfläche des Verrucano, teils aber unter derselben, findet sich
ein hellgrauer, salinischer, dichter Kalkstein, in welchem helle und dunkle Fasern in wirrer Art durcheinander geknetet sind.
Auf geschliffener Fläche zeigt sich die typischste Knetstruktur, und im Mikroskop ist die totale innere Verschiebung der
Teilchen zu erkennen. Der Kalk schwankt von wenigen Zentimetern bis zu wenig über einen halben Meter
Mächtigkeit und greift in unregelmässigen Ausbuchtungen in den unterliegenden Mergelschiefer hinab, der hie und da einzelne
Brocken des Kalksteines einschliesst. Unter dem Kalk folgt Mergelschiefer und Thonschiefer, trotz verworrener und verkneteter
Grenze doch scharf vom Lochseitenkalk abgetrennt und ohne jeden petrographischen Uebergang...» (Prof.
Heim im
Livret-Guide géologique dans leJuraet lesAlpesde la Suisse.Lausanne 1894. S. 104). Die Lochseite ist eine für den Geologen
klassische Stelle.
(Le) (Kt. und Bez. Neuenburg).
437 m. Kleiner
See 1 km nö.
Saint Blaise, dessen Abfluss in den
Neuenburgersee
mündet. 470 m lang und 115 m breit und von ovaler Form. 10,5 m tief. Friert im Winter oft zu und dient dann als beliebter
Tummelplatz für Schlittschuhfahrer. Im Winter wird hier auch
Eis gebrochen. Das Umgelände ist sumpfig
mit Ausnahme der Gegend im W., die drainiert und mit Gemüsegärten bepflanzt ist. Bildet eine Art
Doline (emposieu) mit schlammiger
Sohle.
Wird zum erstenmal in einer Urkunde von 1499 erwähnt, in welcher Philipp von
Hochberg den
Mönchen von
Fontaine André
hier das Fischrecht verlieh.