Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03532.jsonl.gz/198

Zweck
Die Astronomische Gesellschaft Luzern (AGL) pflegt und fördert die freundschaftlichen Kontakte unter Ihren Mitgliedern sowie mit anderen Sektionen der Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft (SAG). Sie fördert als Verein den Erfahrungsaustausch, astronomische Beobachtungen und engagiert sich für die Verbreitung von himmelskundlichem Wissen. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral und steht allen Interessierten offen, auch solchen ohne astronomische Vorkenntnisse.
Geschichte
- Die astronomische Gesellschaft Luzern wurde am 19. Juli 1955 gegründet. Erster Präsident war Herman Theiler. Die Zahl der Mitglieder stieg nach wenigen Jahren bereits auf über 100 an.
- Die Mitglieder der AGL beobachten 1964 gemeinsam auf dem Dietschiberg eine Mondfinsternis.
- 1966 erhält die AGL die Erlaubnis von der Stadt Luzern, die Kuppelsternwarte zu benutzen. Von nun an finden öffentliche Führungen in der Sternwarte statt.
- Am 7. September 1979 wird auf dem Dach des Schulhaus „Hubelmatt West“ die neue Sternwarte eröffnet.
- Im März 1981 wird der Planetenweg in Emmen eingeweiht, bei dem die AGL mitgeholfen hat. Die alte Kuppelsternwarte wird seit 1982 als Kleinplanetarium genutzt.
- Am 16. September 1983 wird das neue, von der AGL gebaute Sonnenteleskop eingeweiht.
- 1988 beginnt die Einrichtung einer Fernrohrwerkstatt und die Planung und der Bau des neuen Multifunktionsteleskopes (MFT) wird in Angriff genommen.
- Im Oktober 1999 durften wir endlich unser 40 cm Spiegelteleskop offiziell dem Betrieb übergeben.
- Am 15. Dezember 2015 hat die Internationale Astronomische Union (IAU) die Gewinner des Wettbewerbs NameExoWorlds bekannt gegeben. Unsere Jugendgruppe durfte mit Stolz verkünden, dass ihre Namensvorschläge für den 1995 entdeckten, ersten Exoplaneten gewonnen hatten: Der Stern 51 Pegasi heisst seitdem offiziell auch „Helvetios“ und sein Planet 51 Pegasi b „Dimidium“. Übrigens erhielten die beiden Schweizer Astronomen Michel Mayor und Didier Queloz 2019 für die Entdeckung von Planet 51 Pegasi b den Nobelpreis für Physik.
- Im Oktober 2016 gibt die Albert Koechlin Stiftung die Verleihung eines Anerkennungspreises für die Sternwarte Hubelmatt im Wert von 30’000 CHF bekannt.
- Als Preis für den Gewinn des Wettbewerbs NameExoWorlds wurde am 12. Februar 2017 der innere Hauptgürtel-Asteroid 6126 Hubelmatt zu Ehren der Sternwarte benannt.
- Am 21. September 2018 konnten wir den TEC APO 180 FL auf der computergesteuerten Montierung ATLAS V24 einweihen.
Infos
Die Mitgliederzahl der AGL liegt seit 1990 bei über 250 und aktuell bei ca. 270. Die AGL führt verschiedene Anlässe durch.
Die Mitgliedschaft steht allen offen – Sie brauchen nur das folgende Formular auszufüllen.
Für weitere Auskünfte nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
Hier können sie die AGL Vereins-Statuten (2013) herunterladen.