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Wenn ein Mensch eine histrionische Störung hat, fällt er in der Regel durch ein
auf.
Typische Merkmale sind ein Streben nach Aufmerksamkeit, eine extrem ausgeprägte Emotionalität und Theatralik bei sozialer Interaktion. Aus diesem Grund wird diese Störung ebenso wie die Borderline, narzisstische und antisoziale Störung in die Gruppe der dramatisch-emotionalen Störungen in Cluster B eingeordnet. Die offizielle Bezeichnung in der Psychotherapie stammt aus dem Jahr 1981, als das Krankheitsbild vom psychoanalytischen Begriff der Hysterie und von der Konversionsstörung abgetrennt wurde.
Menschen mit einer histrionischen Störung besitzen ein schwaches Selbstwertgefühl. Aus diesem Grund machen sie sich oftmals von der Aufmerksamkeit und Bestätigung durch andere Personen abhängig. Wenn andere sie loben und ihnen Komplimente machen, geht es ihnen sehr gut. Bekommen Sie aber Kritik zu hören, fühlen sie sich schlecht und minderwertig. Vielen von ihnen wichtig, von ihren Mitmenschen gemocht und akzeptiert zu werden. Sie können schlecht damit umgehen, wenn das nicht der Fall ist.
Histrioniker fallen oftmals durch ein äusserst theatralisches und dramatisches Verhalten auf. Sie legen es an den Tag, um von ihren Mitmenschen die gewünschte Beachtung zu bekommen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Gefühle sie auf ihre übertriebene Art und Weise darstellen, diese können positiv wie negativ sein. Eines der weiteren klassischen Symptome für diese Störung ist die Egozentrik. Ein Grossteil der Betroffenen betrachtet sich als das Zentrum des Geschehens und interpretiert sämtliche Vorkommnisse aus der eigenen Perspektive.
Menschen mit einer histrionischen Störung sind in romantischen Beziehungen nicht immer einfach. Manche manipulieren ihre Partner, um ihre Bedürfnisse durchzusetzen. Auf eine indirekte Art und Weise sorgen sie so dafür, dass der Partner Dinge für sie tut, die er in Wirklichkeit nicht tun möchte. Zum Beispiel behaupten sie gerne, dass alles in bester Ordnung sei. Am Tonfall merkt der Partner jedoch, dass das Gegenteil der Fall ist. Er bekommt ein schlechtes Gewissen und orientiert sein Handeln dann eher am Gegenüber.
Einer Person mit einer histrionischen Persönlichkeitsstörung Beachtung und positiven Zuspruch zu schenken, ist nicht grundsätzlich falsch. Sie ist in zahlreichen Fällen darauf angewiesen und braucht das immer wieder von neuem. Ebenso wichtig ist es jedoch, dass du deinem Gegenüber auch Grenzen setzt. Du solltest ihm zuliebe nichts tun, was in einem Widerspruch zu deinen eigenen Wünschen steht. Stattdessen solltest du ihm freundlich, aber auch klar und deutlich mitteilen, wenn du ihm ein Bedürfnis nicht erfüllen möchtest. Dazu gehört auch, im Fall einer negativen Reaktion konsequent deinen Standpunkt zu vertreten. Personen mit einer histrionischen Störung können für Menschen mit Durchsetzungsschwierigkeiten eine echte Herausforderung sein.
Es ist durchaus möglich, Menschen mit einer histrionischen Störung mithilfe einer Verhaltenstherapie zu einer Änderung zu bewegen. Einfach ist die Behandlung jedoch nicht. In den meisten Fällen realisieren Betroffene nicht, dass sie sich durch ihr Benehmen selbst in Schwierigkeiten bringen. Ihrer Ansicht nach liegt es an ihren Mitmenschen, dass sie im Alltag immer wieder auf Hindernisse stossen. Aus diesem Grund ist es die Aufgabe eines Therapeuten, Betroffene während der Psychotherapie davon zu überzeugen, dass sie ihre Schwierigkeiten selbst verursachen und eine positive Veränderung erst herbeiführen können, wenn sie sich im Umgang mit ihren Mitmenschen anders als bisher verhalten.
Menschen mit einer histrionischen Störung hören es nicht gerne, dass sie an ihrem Benehmen etwas verändern sollen. Deshalb kommt es in der Psychotherapie zu Konfrontationen, die für schwierige Situationen sorgen. Es gibt jedoch hervorragende therapeutische Strategien, um diese Konflikte zu bewältigen. Medikamente wie zum Beispiel Psychopharmaka werden im Normalfall nicht als sinnvoll betrachtet, um die Störung zu behandeln. In der Regel werden sie den Patienten nur verschrieben, wenn zur gleichen Zeit andere psychische Erkrankungen vorliegen, wie etwa Depressionen oder eine Angststörung.
Menschen, die an einer Psychose leiden, verändern ihren Blick auf die Umwelt und auf sich selbst. Die Gefühle, die Wahrnehmung, das Denken und auch das Empfinden des eigenen Körper können kaum von der äusseren Welt unterschieden werden und die Handlungen erscheinen merkwürdig. Die verzerrte Wahrnehmung führt dazu, dass sich Erkrankte verfolgt und bedroht fühlen, sogar Stimmen hören oder glauben, Botschaften zu empfangen. In der Psychiatrie werden die Symptome bei Psychosen in positive und negative eingeteilt.
Erkrankt die Seele, wirkt sich das auf den ganzen Menschen aus. Psychosomatik Kliniken bieten in der Schweiz ein umfangreiches Angebot der Betreuung und Behandlung. Diese sind besonders bei Störungen notwendig, die durch einen Arzt nicht ausreichend therapiert werden können. Oft ist der Aufenthalt in einer Klinik dann die bessere Lösung, so wenn Essstörungen, Suchtprobleme oder Angststörungen vorliegen. Im Gegensatz zur Psychiatrie ist die psychosomatische Klinik kein geschlossener Bereich und die Aufenthaltsdauer der Patienten grundsätzlich begrenzt.
Scheiden tut manchmal mehr weh als notwendig. Wenn sich zwei Ehegatten nicht mehr verstehen, ist es oft besser, getrennte Wege zu gehen. Dennoch kommt mit einer Scheidung einiges auf die Partner zu. Die Verteilung des Hausrats und die Versorgung der Kinder müssen geregelt werden. Um klare Verhältnisse zu schaffen, lohnt sich eine Trennungsvereinbarung.
Schlafstörungen kennen viele depressive Menschen. Sie treten auf, wenn die Gedanken nicht zur Ruhe kommen und sich der Schlaf stundenlang nicht einstellen will. Aufgrund des beruhigen Effekts eignen sich Surmontil-Tropfen zur Behandlung von Schlafstörungen, aber auch um Angst- und Unruhezustände zu reduzieren. Wie das Antidepressivum wirkt, wie es eingenommen wird und welche Nebenwirkungen auftreten können, erfährst du in folgender Übersicht mit wissenswerten Tipps zu Surmontil-Tropfen.
Bei einer Panikattacke handelt es sich um einen plötzlich auftretenden Anfall von starker Angst. Er geht mit einer Vielzahl körperlicher Symptome einher. Dazu zählen zum Beispiel Zittern, Schweissausbrüche, Schwindel und Herzklopfen. Der Zustand löst bei den Betroffenen ein starkes Gefühl innerer Unruhe aus, wodurch sich die körperlichen Symptome verstärken. Eine Panikattacke kann wenige Minuten bis Stunden dauern. Die Ursachen für die Entstehung und Aufrechterhaltung einer Panikattacke sind dabei vielfältig.
Was tun bei Burnout – diese Frage stellen sich viele Menschen, die täglich unter immensem Stress leiden. Sowohl die Symptome als auch die Behandlung sind zwar individuell ganz unterschiedlich. Dennoch gibt es mehrere Gemeinsamkeiten, deren Verständnis ein erster Schritt zur Linderung der Beschwerden ist. Lerne in unserem FAQ die wichtigsten Ansätze zu einer psychotherapeutischen Lösung kennen. Hier erhältst du zahlreiche Tipps und wissenswerte Informationen, die dir helfen, der Entstehung einer Erschöpfungsdepressionen und eines Burnouts vorzubeugen. Mit deren richtiger Umsetzung und einigen einfachen Veränderungen deiner Lebensweise verhinderst du vielleicht, dass aus einem Burnout eine richtige Depression wird.