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(von Holzbauingenieur Prof. J. Natterer)
Der Turm ist als schlanke Holzkonstruktion konzipiert und tritt aufgrund der Lage im Wald kaum in Erscheinung. Lediglich die oberste Aussichtsplattform ist zweckbedingt aus der Ferne sichtbar.
Die Aussichtsplattform auf 34 m Höhe ist überdacht. Die Gesamthöhe beträgt 37 m. Der Grundriss des Turms besteht aus einem gleichschenkligen Dreieck mit einer Schenkellänge von 12 m an der Basis. Diese Dreieck verjüngt sich bis zu einer Höhe von 17 m, um dann auf einer Höhe von 34 m wieder die ursprüngliche Grösse aufzuweisen. Die Verkehrs- und Windlasten werden über drei „X“-förmige Stützen abgetragen. Ein „X“ besteht dabei aus zwei oberen und zwei unteren Rundhölzern, die auf der Höhe der Zwischenplattform biegesteif miteinander verbunden werden. Die Lasten aus dem Dach werden von drei „W“-förmigen Fachwerken in den Aussenstützen eingetragen.
Der Kern des Turmes besteht aus einer doppelten Wendeltreppe, die sich spiralförmig über die ganze Höhe hinaufschraubt. Die Treppe weist zwei komplette, voneinander unabhängige Treppenläufe (Treppe zum Turm, Treppe vom Turm) von je 2.50 m Breite auf. Nach je 18 Trittstufen sind Zwischenpodeste vorgehen. Die Trittstufen aus Massivholz im Format 18 x 36 cm werden mittig an einer Metallspindel aufgereiht und verschraubt.
Ein öffentliches Anliegen von nationalem Interesse besteht unter anderem darin, der Öffentlichkeit die Bedeutung und den Zustand von Natur und Landschaft näher zu bringen. Mit dem Holz- und Aussichtsturm besteht der Zweck darin, neue Einblicke in die verschiedenen Elemente und Lebensräume zu vermitteln. Dabei soll das Verständnis u.a. auch von Bevölkerungsgruppen, die beim alltäglichen Blick in Natur und Landschaft kein Auge für die Belange der belebten Natur haben, gefördert werden.
Für die Konstruktion des Turmes wird ausschliesslich Holz aus umliegenden Wäldern verwendet. Der Grossteil des Holzes, nämlich die Rundhölzer (Douglasien) und die Treppenstufen (Weisstannen) wurden im Frühjahr 2005 gefällt, von örtlichen Sägereien eingeschnitten und nun naturgetrocknet. Die Konstruktion in Rund- und Kantholz ist ein sinnvoller Ansatz für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung.
Der Holzturm hat eine überregionale Ausstrahlung. Seine moderne Architektur verbindet das traditionelle und beständige Material mit einem modernen Design. Die mächtigen Douglasienstämme aus den einheimischen Wäldern werden in ihrer ursprünglichen runden Form verwendet. In der Gesamtkonstruktion verschwindet dann aber das Schwere des Rundholzes dank der dem Holzturm eigenen Leichtigkeit.
Der Holzturm setzt ein erneutes Zeichen für den Bau- und Werkstoff Holz. Unsere Wälder produzieren das Holz mit einer Nachhaltigkeit der reinsten Form und das auch noch CO2 neutral. Auch für sehr anspruchsvolle Bauvorhaben und Anwendungszwecke liefert unser Wald genügend Holz und in hervorragender Qualität. Der Holzturm wird der Verwendung von einheimischen Holz neue Impulse geben. Nach der Realisierung der Kantonsschule in Holzbauweise bekennt sich die Region Wil mit dem Holzturm ein weiteres Mal explizit und in markanter Art und Weise zum einheimischen Wald und Holz.
Archiv
Was lange währt, wird umso besser
2004 hat die Stadt Wil mit weiteren umliegenden Orten ihre Ersterwähnung vor 1250 Jahren gefeiert.
Der Stadtrat hat dies zum Anlass genommen, vier Jubiläumsprojekte zu genehmigen: eine Ausstellung zur Geschichte Wils, ein digitales Stadtlexikon, einen Festanlass sowie den Bau eines Aussichtsturms. Dem Stadtrat ging es darum, Projekte mit Langzeitwirkung zu lancieren.
Nach zweijähriger Planungs- und Detailausarbeitungsphase, während der zahlreiche Klippen
und Hürden zu meistern waren, konnte am 25. April 2006 mit dem Aufbau des Holzturmes
begonnen werden. Am Samstag, 8. Juli 2006, findet die Eröffnung des einzigartigen neuen Wiler Wahrzeichens statt.
Nach wie vor stehen Treppenstufen zur Verfügung, welche Sie zum Preis von Fr. 300.- symbolisch
erwerben können. Ihr Name wird auf einem Schild direkt auf Ihrer Stufe verewigt.
Oder möchten Sie einen grösseren Beitrag spenden und als Sponsor in Erscheinung treten?
Ab einem Beitrag von Fr. 1'500.- wird Ihre Firma zusätzlich zu den Stufenbeschriftungen mit farbigem
Logo auf einer Sponsorentafel aufgeführt. Wir beraten Sie gerne. Wenden Sie sich bitte an die
Tourist Info, Tel. 071 913 70 00. Aussichtsturm auf dem Hofberg: Eröffnung im Frühsommer 2006
Der Stadtrat hat die Hauptarbeiten für den Bau des Aussichtsturms auf dem Hofberg vergeben. Damit können die Bauarbeiten noch diesen Winter in Angriff genommen werden. Die Stadt beteiligt sich mit maximal Fr. 260'000.-- an den Kosten, den Rest der Aufwendungen bestreitet der Verkehrsverein Wil beziehungsweise soll durch Spenden und Sponsorenbeiträge gedeckt werden. Eröffnung ist im Frühsommer nächsten Jahres.
Mit den 1250-Jahr-Feierlichkeiten der Ersterwähnung Wils im vergangenen Jahr war seitens des Verkehrsvereins Wil (VVW) auch die Idee zum Bau eines Aussichtsturms auf dem Hofberg entstanden. Der Holzturm mit einer Plattformhöhe von 34 m soll dank der eindrücklichen Panoramasicht überregionale Ausstrahlung erlangen und zugleich ein Zeichen für den Werkstoff Holz setzen. Der betreffende Bauplatz für den Aussichtsturm gehört der Stadt Wil (Grundstück Nr. 1886), befindet sich aber auf dem Gebiet der Gemeinde Bronschhofen und dient u.a. auch als Standort für ein Hochzonen-Wasserreservoir sowie der Antennenanlagen der Gemeinschaftsantenne.
Holz bereits zum Trocknen gelagert
Zwölf Douglasien von ca. 22 m Länge und einem mittleren Durchmesser von 75 cm - die späteren Hauptstützen des Turms - sind schon im Frühling gefällt, mit Hochdruck geschält und eingeschnitten worden. Sie liegen zur natürlichen Trocknung bereits beim künftigen Standort des Aussichtsturms. Ebenfalls vergangenen Frühling wurden von der Klostersägerei Magdenau die Treppenstufen aus Weisstannenholz der Umgebung roh geschnitten und ebenso zum Trocknen gelagert.
Eine Turmstufe zu Weihnachten
Die Stadt Wil beteiligt sich bei Gesamtaufwendungen von Fr. 560'000.-- mit maximal Fr. 260'000.--, die restlichen Kosten übernimmt der Verkehrsverein. Er hat bis heute Spenden über Fr. 250'000.-- erhalten. Angemeldet wurden 440 Treppenstufen-Spenden von Einzelpersonen, zudem haben zahlreiche Sponsoren grössere Beiträge zugesichert. Weiterhin nimmt der VVW Spenden entgegen. Für Fr. 300.-- können Treppenstufen symbolisch erworben werden, der Name der Spendenden wird direkt auf den Stufen auf einem Metallschild angebracht. Spenden ab Fr. 1'500.-- finden auf einer separaten Sponsorentafel Erwähnung (Informationen bei der Tourist Info Wil, Tel. 071 913 70 00 oder unter www.wiler-turm.ch).
Inzwischen hat der Stadtrat die Vergaben für die Hauptarbeiten vorgenommen. Den Zuschlag erhielten die Gehrig AG, Wil, für die Fundations- sowie die ARGE Egli AG / Weber AG, Kirch-berg, für die Zimmererarbeiten. Die Herstellung des Installationsplatzes wird erfreulicherweise durch die Ed. Vetter AG, Wil, gesponsert. Bei guter Witterung sollen der Bauplatz bereits im Frühling 2006 hergerichtet und die Fundationsarbeiten ausgeführt sein. Anschliessend beginnen die eigentlichen Holzbauarbeiten. Die Bauvollendung ist auf Frühsommer 2006 vorgesehen.
Wil, 29. März 2005
Erste Weisstannen für den Holzturm auf dem Hofberg werden gefällt
Startschuss für den Bau des Aussichtsturms Hofberg
Mit dem Bau eines 34 Meter hohen Aussichtsturms auf dem Wiler Hofberg werden Stadt und Region Wil um eine neue Attraktivität reicher. Auf der Plattform des Turms werden sich Spaziergänger, Wanderer aber auch Schulreisegruppen an einer einmaligen Aussicht vom Bodensee bis hin ins Alpstein- und Churfirstengebiet erfreuen können. Mit dem Bau des Aussichtsturms wird im Herbst 2005 begonnen.
Im vergangenen Jahr feierte die Stadt Wil die Ersterwähnung vor 1250 Jahren. Im Rahmen der verschiedenen Festaktivitäten – Stadtfest, Ausstellung sowie multimediales Lexikon – wurde auch der Bau eines Aussichtsturms auf dem Wiler Hofberg an die Hand genommen. Das Projekt stiess in weiten Teilen der Bevölkerung auf ein sehr gutes Echo und viel Vorfreude war spürbar. Initiant der Idee war der Verkehrsverein Wil. Im Herbst 2004 erteilte die Gemeinde Bronschhofen – der Turm liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Bronschhofen – die Baubewilligung. In den kommenden Wochen erfolgt der Holzschlag, damit im Herbst mit dem Bau begonnen werden kann.
Vorfreude spürbar
Der Holzturm hat bei der Bevölkerung von Wil, aber auch in der nahen und weiteren Umgebung, ein sehr positives Echo ausgelöst. Eine Meinungsumfrage auf der eigens für dieses Projekt eingerichteten Homepage (www.wiler-turm.ch) zeigt, dass die Idee grosse Akzeptanz und Begeisterung ausgelöst hat. Auch die Tatsache, dass bereits gegen 220'000 Franken Spenden- und Sponsorenbeiträge einbezahlt oder verbindlich zugesichert wurden, lässt die Erwartungshaltung und Freude auf die Realisierung des Turms in der Bevölkerung spüren.
Nachtragskredit
Die Kostenschätzung des Verkehrsvereins für den Holzturm basierte auf einem Gesamtbetrag von rund 340'000 Franken. Das Stadtparlament genehmigte für dieses Projekt einen Betrag von 170'000 Franken. Die andere Hälfte sollte der Verkehrsverein Wil durch Spenden und Sponsoren sicherstellen.
Im Rahmen der definitiven Planungsarbeiten stellte sich heraus, dass der Entwurf des Turms, welcher auch die Basis für die Kostenschätzung war, den Sicherheitsanforderungen wie auch den Anforderungen einer nachhaltigen und langfristigen Konstruktion nicht zu genügen vermochte. Im Hinblick auf die Baueingabe liess die Bauherrschaft ein neues Projekt entwickeln. Auch nach Erhalt der Baubewilligung kamen dann noch weitere Auflagen wie Brandschutzmassnahmen dazu, welche das Projekt insgesamt auf 520'000 Franken verteuerten. Sofern der vom Stadtrat gegen die vom Amt für Feuerschutz verfügten betrieblichen Brandschutzmassnahmen (Zugangsbeschränkung Turm auf 50 Personen) erhobene Rekurs vom Finanzdepartement des Kantons St. Gallen gutgeheissen wird, reduzieren sich die Kosten auf 490'000 Franken.
Aufgrund der Absprache, dass die Finanzierung des neuen Wiler Wahrzeichens je zur Hälfte durch den Verkehrsverein und die Stadt erbracht wird, ergeben sich für die Stadt Mehrkosten von maximal 90'000 Franken, wofür der Stadtrat einen entsprechenden Nachtragskredit genehmigt hat.
Startschuss erfolgt
Um mit dem Bau im Herbst 2005 beginnen zu können, müssen in den nächsten Wochen verschiedene Vorarbeiten geleistet werden. Insbesondere das Holz muss gefällt werden, damit es naturgetrocknet werden kann. Ebenso wird die Detailprojektierung vorangetrieben, damit Mitte Mai die Ausschreibungen für die Hauptarbeiten erfolgen können.
Der Baubeginn erfolgt im September 2005 mit der Erstellung der Betonfundamente. Anschliessend erfolgt der Turmbau. Die Hauptarbeiten werden Ende November 2005 abgeschlossen.
Douglasien und Weisstannen
Beim Turm handelt es sich um eine reine Holzkonstruktion, bei der ausschliesslich Naturholz verwendet wird. Zur Förderung lokaler Wertschöpfung wird das Holz aus den umliegenden Wäldern verwendet.
Die Turmhauptstützen werden aus Douglasien-Rundholz erstellt. Die Douglasie war vor der letzten Eiszeit in Europa heimisch, starb dann aber aus. Sie wurde im 18. Jahrhundert wieder aus Nordamerika eingeführt und erreicht in unseren Breitengraden eine Grösse bis zu 50 Meter. Sie zählt zu den härteren Nadelhölzern und besitzt dementsprechend gute Festigkeitseigenschaften.
Für die gesamte übrige Konstruktion wird Weisstannenholz verwendet. Weisstanne ist eine Holzart, welche in unserer Gegend häufig vorkommt und sich für die vorgesehenen Zwecke gut eignet.
Erschliessung
Der Turm Hofberg wird von der Wiler Seite zu Fuss über den Antennenweg oder via Obere Hofbergstrasse über den Bergackerweg erreichbar sein. Die Erschliessung mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt bis zu den Haltestellen Gruben bzw. Unterer Hofberg. Von dort aus erreicht man zu Fuss den Wiler Turm in knapp 10 Minuten.
Der Aussichtspunkt ist aber auch von Bronschhofen, Maugwil, Üerental und Rossrüti erreichbar. Das Erschliessungs- und Beschilderungskonzept erfolgt in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Kantonal st. gallischen Wanderwege. Dazu gehört auch ein Rundwanderweg ab den Bahnhöfen Wil und Bronschhofen.
Arbeitsgruppe
Aufgrund der im Baubewilligungsverfahren erhobenen Einsprachen ist eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden mit dem Ziel, für die Problembereiche Unterhalt/Sauberkeit sowie Erschliessung und Beschilderung eine allseits befriedigende Lösung zu erzielen.
Spendenaufruf
Der Verkehrsverein Wil hat sich verpflichtet, die Hälfte der Kosten mittels Spenden und Sponsoring sicherzustellen. Bis heute beläuft sich der Stand des Spendenbarometers für den Wiler Holzturm auf zirka 220'000 Franken. Rund 400 Treppenstufen-Spenden zu je 300 Franken sind durch Einzelpersonen angemeldet worden; zahlreiche Sponsoren (Firmen, Verbände, Institutionen) haben grössere Beiträge einbezahlt.
Die Finanzierung des Wiler Turms ist noch nicht vollständig sichergestellt. Die Bevölkerung aus Stadt und Region Wil wird deshalb aufgerufen, weitere Spendenbeiträge einzubezahlen. Für 300 Franken können Treppenstufen "gekauft" werden. Die Namen der SpenderInnen werden beim Treppenaufgang und beim -abgang auf Schildern direkt an den Holzstufen angebracht. Ab einem Beitrag von 1'500 Franken werden Firmen mit ihrem Logo auf einer separaten Sponsorentafel aufgeführt.
Spenden werden entgegengenommen durch Tourist Info Wil unter Telefon 071 913 70 00 oder E-Mail: <email-pii>
Baubewilligung für Wiler Holzturm liegt vor
Das von der Stadt und dem Verkehrsverein Wil aus Anlass der erstmaligen Erwähnung der Stadt Wil vor 1250 Jahren erarbeitete Holzturmprojekt steht vor der Ausführung. Die Gemeinde Bronschhofen hat am 18. Oktober 2004 die Baubewilligung für den Bau des Wiler Holzturmes erteilt.
Nachdem schon im März 2004 die Finanzierung gesichert war, reichte die Stadt Wil, welche als Grundeigentümerin die Federführung des Projektes übernommen hat und als Bauherrin auftritt, am 30. April 2004 bei der zuständigen Gemeinde Bronschhofen das Baugesuch ein. Zur Erinnerung: Der Beobachtungs- und Aussichtsturm kommt auf dem Wiler Hofberg, jedoch auf Gemeindegebiet Bronschhofen zu stehen. Der 34 Meter hohe Holzturm wurde vom anerkannten Holzbauingenieur Prof. Julius Natterer, Lausanne, entworfen. Der Grundriss des Turms besteht aus einem gleichseitigen Dreieck mit einer Schenkellänge von 12 Meter. Dieses Dreieck verjüngt sich bis zu einer Höhe von 17 Meter, um dann auf der vollen Höhe wieder die ursprüngliche Grösse aufzuweisen. Der Kern des Turmes besteht aus einer doppelten Wendeltreppe, die sich spiralförmig über die ganze Höhe hinaufschraubt.
Einsprachen
Innerhalb der Einsprachefrist wurden Einsprachen gegen das Bauvorhaben eingereicht. Diese richteten sich einerseits gegen den Standort generell und drehten sich anderseits um Erschliessung und Unterhalt/Sauberkeit. Mit den Einsprechern wurde eine Einspracheverhandlung geführt. In verschiedenen Punkten wurden Lösungen aufgezeigt. Die Einsprachen wurden jedoch nicht zurückgezogen. Auf Vorschlag der Stadt Wil wird nun eine Arbeitsgruppe bestellt, welche vor allem im Bereich Unterhalt/Sauberkeit Massnahmen zu Verbesserungen vorschlägt.
Baubewilligung
Die Baukommission der Gemeinde Bronschhofen hat am 18. Oktober 2004 die Baubewilligung für den Wiler Holzturm erteilt. Dabei stützte sie sich unter anderem auf die Verfügung des Amtes für Raumplanung des Kantons Sankt Gallen, welches für Bauten ausserhalb der Bauzonen zuständig ist (Standortgebundenheit und Erschliessung) und die Verfügung des Kantonsforstamtes (Waldgesetzgebung). Die Einsprachen wurden abgewiesen, wobei den Einsprechern eine Frist von 14 Tagen zusteht, um gegen die Verfügung Rekurs einzureichen.
Finanzierung sichergestellt
Die Baukosten von rund 420'000 Franken werden durch den Beitrag der Stadt Wil in der Höhe von 170’000 Franken sowie durch Spenden und Sponsoringbeiträge finanziert. Der Verkehrsverein Wil hat bis heute Zusagen über insgesamt 240'000 Franken erhalten. Rund 400 Treppenstufen-Spenden zu je 300 Franken sind durch Einzelspender angemeldet worden, und zahlreiche Sponsoren (Firmen, Verbände, Institutionen) haben grössere Beiträge zugesichert. In diesem Monat werden die Spender und Sponsoren ersucht, die versprochenen Beiträge einzubezahlen.
Bau des Holzturmes
Mit dem Bau des Holzturmes soll im Frühjahr 2005 begonnen werden. Damit der Termin eingehalten werden kann, müssen in den nächsten Wochen die Douglasienhölzer, welche die Stützen bilden, in der nahen Umgebung gefällt werden. Das Holz kann so über den Winter naturgetrocknet werden. Ebenso wird die Detailprojektierung vorangetrieben, damit unter anderem das Treppenholz, welches aus einheimischen Weisstannen besteht, eingeschnitten werden kann. Bekanntlich handelt es sich ja beim Projekt um eine reine Holzkonstruktion, bei der ausschliesslich Naturholz verwendet wird.
Turm-Rundwanderweg
Der Turm Hofberg ist von der Wiler Seite zu Fuss über den Antennenweg oder den Bergackerweg erreichbar. Die Erschliessung bis zu den Ausgangspunkten Grueben bzw. Unterer Hofberg erfolgt in erster Linie durch den Stadtbus. Von der Haltestelle "Langegg / Turm Hofberg" erreicht man in knapp 10 Minuten zu Fuss den Wiler Turm. Der Aussichtspunkt ist aber auch von Bronschhofen oder dem Uerental erreichbar. Der Verkehrsverein Wil wird in Zusammenarbeit mit den Kantonal St.Gallischen Wanderwegen einen Rundwanderweg signalisieren, der die verschiedenen Zugangswege vom Bahnhof Wil und von Bronschhofen aus bezeichnet.
Spendenaufruf
Nach wie vor nimmt der Verkehrsverein Wil Spenden entgegen. Für 300 Franken können symbolisch Treppenstufen gekauft werden. Die Namen der Spender werden beim Treppenaufgang und beim -abgang auf einem Metallschild direkt auf den Holzstufen angebracht. Ab einem Beitrag von 1'500 Franken werden Firmen mit ihrem Logo auf einer Sponsorentafel aufgeführt.
Falls die Spenden den für den Turmbau benötigten Betrag übersteigen, wird ein Fonds geäufnet, welcher ausschliesslich für zukünftige Unterhaltsarbeiten verwendet wird. Information: Telefon 071 913 70 00.
03.11.2004
Wiler Zeitung, 10.02.2004
Auf dem Turm lässt sichs gut jodeln Der Jodlerclub Wil gestaltet einen Wagen für den grossen Umzug der Fastnachtgesellschaft am 22. Februar Der Wiler Aussichtsturm ist fertig. Allerdings nur in der Mini-Ausgabe. Der Jodlerclub hat diesen extra für den Umzug der Fastnachtgesellschaft Wil erstellt. Bevor der echte Aussichtsturm steht, müssen genügend Sponsorengelder zusammenkommen.
Ruedi Rhyner, Präsident des Jodlerclubs Wil, und der Aktuar, Walter Gschwend, haben sich vor dem fertig erstellten Werk versammelt. Der Aussichtsturm steht. Fünf Meter hoch ragt er in den Himmel hinauf, eine Leiter lädt ein zum Höhenluft schnuppern. «Der Turm durfte nicht höher als fünf Meter werden», erklärt Walter Geschwend, «sonst wäre der Wagen nicht mehr unter den Ampeln durchgekommen.» Exakt nach dem Modell
Der Mini-Aussichtsturm des Jodlerclubs Wil stimmt mit dem Modell des echten überein - ausser der Höhe natürlich (Original: 34 Meter) und der fehlenden inwändigen Treppe. Zwei Zimmerleute der Firma Gschwend Holzbau AG, darunter Sohn Ivan und sein Mitarbeiter Toni Carreia, haben den Turm nach dem Modell in zwanzig Stunden gebaut. Nun muss der Wagen noch fertig bemalt und geschmückt werden. Die Kulisse der Wiler Altstadt, gemalt von Malermeister Niklaus Meienhofer aus Zuzwil, schmückt die Seitenwände des Anhängers. Um dem Original möglichst nahe zu kommen, hat Meienhofer ein Bild der Altstadt-Fassaden auf die Holzplatten projiziert, damit er den Konturen mit dem Pinsel nachfahren kann. Die Spitze des Turms ist ebenfalls mit Holzplatten versehen, die in den folgenden Tagen von Sandra Brühwiler aus Braunau, Tochter eines Jodlerclub-Mitglieds, bunt beschriftet werden. Verkauf ankurbeln
Für den Bau des echten Wiler Aussichtsturms auf dem Hofberg sind bereits 50 000 Franken zusammengekommen; die Stadt Wil unterstützt das Projekt mit 170 000 Franken. Der Jodlerclub hat sich zum Ziel gesetzt, den Verkauf der insgesamt 200 Treppenstufen für den Turm anzukurbeln. Deshalb soll mit grossen, bunten Lettern «300 Franken pro Stufe» auf den Turm zu stehen kommen. Daneben werden die Mitglieder des Jodlerclubs, 20 sind es an der Zahl, Broschüren über den Wiler Aussichtsturm unter dem Volk verteilen. Im Gespräch ist derzeit noch, ob der vereinseigene Beck, Markus Dörig aus Zuzwil, sowie Peter Brand, Käsermeister aus Algetshausen und ebenfalls Jodlerclub-Mitglied, ihre Produkte in «Treppen-Form» unter die Leute mischen sollen. Es ist das erste Mal, dass sich der Jodlerclub am Fasnachtsumzug beteiligt. «Weil der Umzug unter dem Motto 1250 Jahre Wil steht, machen wir dieses Jahr mit», sagt Ruedi Rhyner. Welche Umzugsnummer sie erhalten werden, ist noch nicht bekannt. Eines weiss Walter Gschwend aber bereits jetzt: Vor und hinter dem Jodlerclub werden sicherlich keine Guggen marschieren. «Vielleicht wollen wir ja auf dem Turm etwas jodeln.»
Umzug der Fastnachtgesellschaft
Am Sonntag, 22. Februar, um 14.14 Uhr, beginnt der Fastnachtsumzug der Fastnachtgesellschaft Wil (FGW) unter dem Motto «1250 Jahre Wil». Anschliessend wird der «Nörgeli» auf dem Bleicheplatz verbrannt, wo sich die Besucherinnen und Besucher auch zur Konfettischlacht treffen.
Über 55 Gruppen - davon mehr als 35 Sujetgruppen - beteiligen sich am diesjährigen Fasnachtsumzug. Insgesamt machen 3500 bis 4000 Umzugsteilnehmerinnen und -teilnehmer mit. Die ganze Route wird zu Gunsten der Sicherheit mit total 400 Gittern abgesperrt.
1250 Jahre Ersterwähnung Wil
Die Stadt Wil feiert im Jahr 2004 das Jubiläum '1250 Jahre Ersterwähnung Wil'. Die Vorbereitungen auf dieses Ereignis sind seit geraumer Zeit im Gang. Als Projekte mit langfristiger Wirkung hat der Stadtrat die vier Jubiläumsprojekte Ausstellung, Stadtlexikon, Aussichtsturm und Festanlass genehmigt und für deren Realisierung einen Gesamtbetrag von 287'000 Franken in den Voranschlag 2004 aufgenommen. Das Parlament hat an der Sitzung vom 4. Dezember 2003 das Budget genehmigt.
Primär sollen im Jahr 2004 in der Stadt Wil Jubiläumsprojekte mit langfristiger Wirkung realisiert werden, die zudem für die Bevölkerung aus der Stadt und der Region über längere Zeit auch von Nutzen sind.
OK-Arbeitsgruppe Wil
Mit der Vorbereitung des Jubiläums hat die städtische Kulturkommission in Absprache mit dem Vorstand des Verkehrsvereins Wil (VVW) eine Arbeitsgruppe beauftragt. Der OK-Arbeitsgruppe "1250 Jahre Ersterwähnung Wil" gehören folgende Personen an: Bruno Gähwiler, Stadtpräsident (Vorsitz); Andreas Hilber, VVW-Präsident; Werner Kobelt, Vertreter Kulturkommission; Renato Müller, Vertreter Kulturkommission; Ruedi Schär, Vertreter VVW; Christian Schmid, Leiter Tourist Info Wil; Werner Warth, Stadtarchivar; Max Forster, Stadtverwaltung.
Jubiläumsprojekte
Ausstellung
Im Mittelpunkt des Projektes Ausstellung "1250 Jahre Ersterwähnung Wil"soll die am 6. August 754 ausgestellte "Henauer Urkunde" stehen, aus der hervorgeht, dass der reiche Grundbesitzer Rothpald unter anderem auch Güter in Wil ("Wila") an Othmar, den ersten Abt des Klosters Sankt Gallen schenkte. Die Ausstellung soll vom 1. bis 6. September 2004 anlässlich der "wufa – die Messe" sowie während zweier Monate in der Fussgängerzone Obere Bahnhofstrasse gezeigt werden. Die Kosten für dieses Projekt werden auf 30'000 Franken veranschlagt.
Stadtlexikon WilNet
Die Chronik der Stadt Wil von Karl J. Ehrat aus dem Jahre 1958 ist vergriffen. Seit längerer Zeit besteht deshalb der Wunsch, eine neue Chronik zu schaffen. Anstelle einer Chronik im herkömmlichen Sinn zu realisieren, soll eine in Form einer Datenbank aufgebaut werden, die verschiedene Sachbereiche enthält und laufend fortgeführt und erweitert werden kann. Nebst Texten, Zahlen, Statistiken und Grafiken soll das neue Stadtlexikon auch Foto-, Ton- und Filmdateien enthalten. Zudem soll die Datenbank nicht nur als Auskunftsstelle benutzt, sondern von den Benutzenden auch inhaltlich mitgestaltet werden können. Die Kosten für den Aufbau der Datenbank im Internet belaufen sich auf 65'000 Franken.
Beobachtungs- und Aussichtsturm Hofberg
Mit der Errichtung eines 34 m hohen Beobachtungs- und Aussichtsturmes auf dem Hofberg soll für die Bevölkerung der Stadt und Region Wil ein Projekt mit einer langanhaltenden Wirkung realisiert werden. Der Turm kommt der Allgemeinheit zugute und wird einen überregionalen Anziehungspunkt bilden. Die Baukosten werden auf zirka 340'000 Franken veranschlagt. Gemäss Entscheid des Stadtrates soll die Stadt dazu einen Anteil von 170'000 Franken beitragen. Die Restfinanzierung soll durch Dritte sichergestellt werden.
Festanlass
Für die Durchführung eines Jubiläumsfestes in der Fussgängerzone Obere Bahnhofstrasse hat der Stadtrat einen Betrag von 20'000 Franken ins Budget 2004 aufgenommen. Der Festanlass wurde auf den 3. Juli 2004 angesetzt.
Januar 2004