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Als Kausalität bezeichne ich die Vorstellung (oder ein Denkmuster), dass bestimmte Veränderungen Wirkungen (Resultat) von Ursachen sind (lat. causa „Ursache“).
Kausalität ist wie die Objektpermanenz eine ganz ausserordentliche Leistung im Rahmen der kognitiven Entwicklung, die J. Piaget beschrieben hat.
Aristoteles beobachtete vier Denkmuster der Kausalität (materiale, formale, Wirk- und Zweckursache).
In meiner Sprache frage ich nach Kausalität mit dem Wort "warum" und bezeichne Kausalitäten mit dem Wort "weil" (das dem logischen wenn-dann entspricht). Ich frage etwa, warum fällt der Apfel vom Baum und beantworte die Frage mit: "Weil ...."
Ein grosser Teil der (Natur)Gesetze ist als Kausalität formuliert. Wo die Kausalität nicht erkennbar ist, wird eine ähnliche Funktion durch die Statistik unterstützt.
Kritische Anmerkung:
Oft wird Kausalität nicht im Beobachter, sondern im Beobachteten gesehen. Das ändert sich auch nicht, wenn man wie E. Mach anstelle von Kausalitätsverhältnissen nur funktionale Beziehungen sieht, oder wie J. Mill die volle Summe der Bedingungen.
Wikipedia
Kausalität (lat. causa „Ursache“) bezeichnet die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung oder „Aktion“ und „Reaktion“, betrifft also die Abfolge aufeinander bezogener Ereignisse und Zustände. Die Kausalität (ein kausales Ereignis) hat eine feste zeitliche Richtung, die immer von der Ursache ausgeht, auf die die Wirkung folgt.
Kurz: Ein Ereignis oder der Zustand A ist die Ursache für die Wirkung B, wenn B von A herbeigeführt wird.
Beispiel: „Der Tritt auf das Gaspedal verursacht, dass das Auto beschleunigt“.
Vom Begriff der Ursache werden oft die Begriffe Grund, Anlass und Bedingung (Voraussetzung) unterschieden; über die genaue Abgrenzung herrscht allerdings keine Einigkeit. Meistens gilt:
die Bedingung als eine besondere Art der Ursache, nämlich eine zeitlich streng vor der Wirkung liegende und in irgendeiner Weise besonders herausragende, ohne die eine entsprechende Wirkung nicht eintritt;
der Anlass als zufälliger, „unwesentlicher“ Auslöser einer Wirkung neben einer „eigentlichen“, „wesentlichen“ Ursache; der Begriff Grund als Element rationaler Überlegungen oder Begründungen im Gegensatz zur Naturkausalität.