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Die beiden Skispringerinnen Maren Lundby aus Norwegen und Katharina Althaus aus Deutschland hatten bereits den Weltcup in diesem Winter dominiert. Und so erstaunte es nicht, dass die beiden auch an den Olympischen Spielen in Pyeongchang den Sieg unter sich ausmachten – mit dem besseren Ende für die 23-jährige Norwegerin, die bereits im Weltcup mit vier zu zwei Siegen im Vergleich zu Althaus die Nase vorn gehabt hatte.
Lundby, die Simon Ammann als ihr Vorbild angibt, war bei der ersten Frauen-WM 2009 als erste Athletin über den Baken gesprungen. Neun Jahre später leuchtete bei ihr erstmals bei einem Grossanlass am Ende die Nummer 1 auf. Die Goldmedaille sicherte sie sich mit ihrem zweiten Sprung, der Tagesbestweite auf 110 m.
Die Deutsche Carina Vogt, die vor vier Jahren in Sotschi als erste Skisprung-Olympiasiegerin in die Geschichtsbücher eingegangen war, musste dieses Mal mit Platz 5 Vorlieb nehmen. Damit riss nach Olympia-Gold und zwei WM-Titeln im Einzel 2015 und 2017 Vogts Siegesserie bei Grossanlässen. Schweizerinnen hatten sich für den Wettkampf nicht qualifiziert.
(SDA)