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Das Projekt umfasst den Umbau einer Scheune, die im 18. und 19. Jahrhundert als Kelterei genutzt wurde und nun zu neuem Leben erweckt werden soll. Das architektonische Konzept besteht darin, in der historischen Struktur der Scheune freundliche und helle Innenräume zu schaffen.
Dazu wird der bestehende Dachstuhl auf eine neue Holzkonstruktion gehoben, die sich zwischen die alten Steinmauern einfügt. Das ehemals als Weinkeller genutzte Gebäude ist Teil eines Ensembles von Wirtschaftsgebäuden, die ein Schloss aus dem 17.
Die Bauherrengemeinschaft hatte den Wunsch, drei Wohnungen in das Kelterhaus zu integrieren. Damit sollte eine vom Schloss unabhängige, ganzjährige Wohnmöglichkeit geschaffen werden.
Das Innere des Hauses gliedert sich in drei Einheiten und einen großen überdachten Bereich. Die Einheiten können einzeln bewohnt oder als ein großes Haus erlebt werden. Ein kompaktes Kernelement nimmt die Haustechnik und die vertikale Erschließung auf. Die Verwendung von Holz ermöglicht hier höchste Präzision, einen hohen Vorfertigungsgrad und eine kurze Bauzeit. Diese Kompaktheit wird gebrochen durch die hohen, massiven Räume, die das Herz jeder Wohnung bilden. Im Obergeschoss ragen die lichtdurchfluteten Schlafräume zwischen den Kronen der Walnussbäume empor. Über den historischen Mauern schwebt das durch ein Fensterband gelöste, angehobene Dach.