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Bei dieser Kampagne zu „Händler & Barbaren“ ziehen die Siedler an zwei Flüssläufe, da es hier sehr viele Erträge gibt, man erhält echtes Gold, wenn man an einem Fluss baut. Um die Flüsse zu überqueren gibt es Brücken, die gebaut werden müssen.
Spielaufbau: Der Rahmen wird normal aufgebaut, danach werden die beiden Flussläufe wie im Bild oben eingesetzt. Bei den Landschaftsfeldern werden 2 Gebirge, 2 Hügelland, 2 Weideland und die Wüste aussortiert. Die restlichen Landschaftsfelder werden gemischt und auf die leeren Flächen ausgelegt. Danach werden die Zahlenchips wie beim Basisspiel verteilt, ausser der Zahl 2. Nur auf die beiden Sumpffelder kommen keine Chips, dafür wird die beiseite gelegte 2 auf das gleiche Feld wie die 12 gelegt.
Zusatzmaterial: 2 Flüsse (1 Fluss mit 3 Landschaften, einer mit 4), Goldmünzen mit den Werten 1 und 5, 12 Brücken (je 3 pro Farbe), 1 Karte „Reichster Siedler“, 4 Karten „Armer Siedler“.
Wenn man während der Gründungsphase eine Strasse und/oder Siedlung an einem Fluss baut, erhält man 1 Gold. Die Bauplätze für Brücken sind durch gestrichelte Linien auf den Flussfeldern gekennzeichnet. Man darf keine Strassen auf diese Linien bauen. Auch während des Spiels erhält man 1 Gold wenn man eine Siedlung oder Strasse am Fluss baut. Wenn man eine Siedlung zu einer Stadt aufwertet bekommt man aber kein Gold mehr. Eine Brücke zum Überqueren des Flusses kostet 1 Holz und 2 Lehm und darf nur an den bekannten Stellen gebaut werden. Sie muss an eine eigene Strasse oder Siedlung angeschlossen werden. Für den Bau einer Brücke erhält man 3 Gold. Da jeder Spieler nur 3 Brücken besitzt, kann er auch nicht mehr bauen. Es hat sowieso nur 7 Stellen, wo eine Brücke gebaut werden kann. Die Entwicklungskarte „Strassenbau“ gilt nicht für Brücken.
Das erworbene Gold kann man im Verhältnis 2:1 für einen beliebigen Rohstoff tauschen, aber maximal 2x pro Zug. Es ist auch möglich, Gold durch Eintausch von Rohstoffen mit der Bank im Verhältnis 4:1 (mit passendem Hafen auch 3:1 oder 2:1) zu erhalten. Man kann auch mit den Mitspielern Rohstoffe gegen Gold tauschen. Gold zählt aber nicht als Rohstoff, also keine Auswirkungen beim Räuber.
Der Spieler, der am meisten Gold besitzt erhält die Karte „Reichster Siedler“, die 1 Siegpunkt wert hat. Der/die Spieler mit dem wenigsten Gold erhalten eine Karte „Armer Siedler“, die Konsequenz ist, dass man 2 Siegpunkte weniger hat. Haben alle Spieler gleich viel Gold hat niemand eine Karte.
Bei dieser Kampagne braucht man auch 10 Siegpunkte, natürlich muss man den „Reichsten Siedler“ und die „Armen Siedler“ dazuzählen/abziehen, für einen „Armen Siedler“ heisst dies 12 Siegpunkte.
Varianten: Grundsätzlich kann man diese Kampagne mit allen Varianten von „Händler & Barbaren“ spielen, bei „Catan für Zwei“ erhält man beim Bau an einem Sumpffeld 2 Handelschips. Da es keine Wüste hat, wird der Räuber auf ein Sumpffeld verbannt.
Fazit: Wir haben die Kampagne bisher zweimal zu zweit gespielt und es hat sich gezeigt, dass es sich so nicht gut spielen lässt, ausser man plaziert die Siedlungen der neutralen Spieler nicht auf den vorgegebenen Positionen, die liegen nämlich beide an einem Fluss, was das Bauen stark einschränkt. Zudem hat der Spieler mit weniger Gold immer die Karte „Armer Siedler“. Also: unbedingt zu dritt oder zu viert ausprobieren.
Hinweis: mit der Ergänzung für 5–6 Spieler kann man diese Kampagne auch spielen, wir haben sie aber noch nicht getestet.