Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/259397

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, den Autobahnabschnitt A1a Ecublens-Maladière Lausanne in eine Nationalstrasse umzuwandeln. Die Strasse sollte verschiedene Aus- und Einfahrten zu den Gemeinden von Lausanne-West aufweisen. Sie soll die Stadtteile und Zentren miteinander verbinden und eine ausgewogene Neuverteilung der Verkehrs- und Fortbewegungsarten vorschlagen. Diese Metropolstrasse oder dieser städtische Boulevard mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 oder gar nur 50 km/h soll eine Nationalstrasse der Klasse 3 bleiben.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Der Zubringer A1M Ecublens – Maladière übernimmt in der Agglomeration Lausanne eine zentrale Erschliessungsfunktion zwischen den westlichen und den zentralen Stadtgebieten sowie der Autobahnverzweigung Ecublens. Täglich wird der Zubringer von über 50'000 Fahrzeugen genutzt. Er leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrsentlastung der angrenzenden Quartiere. Dieser Beitrag wird noch verstärkt mit der geplanten Realisation des Anschlusses Chavannes. Dieser hat das Ziel, die angrenzenden Quartiere zusätzlich vom Verkehr zu entlasten und den Verkehr auf die Autobahn zu verlagern.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial; -aw-import:ignore">&#xa0;</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Eine Abklassierung der heutigen, vierspurigen Nationalstrasse 2. Klasse zu einer Nationalstrasse 3. Klasse, auf der auch Velos und andere langsame Verkehrsmittel zugelassen wären, sowie der Bau niveaugleicher Kreuzungen würde zu einer markanten Kapazitätsreduktion führen. Der Zubringer könnte seine Erschliessungsfunktion nicht mehr im erforderlichen Mass wahrnehmen und der Autoverkehr würde vermehrt in die angrenzenden Quartiere ausweichen. Der Bundesrat lehnt aus diesen Überlegungen das Ansinnen der Motionärin ab. </span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.