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Aktuelles
Meldefrist für neu verbotene Waffen läuft am 14. August 2022 ab
Am 15. August 2019 trat das Waffengesetz und die entsprechende Verordnung mit den neuen Regeln in Kraft.
Eine wichtige Anpassung des Waffenrechts betraf zu haulbautomatischen Feuerwaffen umgebaute Seriefeuerwaffen sowie halbautomatische Hand- und Faustfeuerwaffen mit Ladevorrichtungen mit hoher Kapazität. Neu als verbotene Waffen gelten daher zum Beispiel eine umgebaute Thompson 1928 A1 oder die Sturmgewehre 57 und 90. Weiter gelten als verbotene Waffen z. B. ein AR-15 mit einem Magazin von mehr als 10 Schuss oder eine Glock Pistole mit einem Magazin von mehr als 20 Schuss. Selbige zählen seit dem 15. August 2019 zu den verbotenen Waffen und bedürfen somit einer Ausnahmebewillingung. Zusätzlich gelten neu als verbotene Waffen alle halbautomatischen Handfeuerwaffen, die ohne Funktionsverlust auf eine Länge unter 60cm gekürzt werden können. zum Beispiel ein B&T APC 300.
Wichtig: Bei Ordonnanzfeuerwaffen, die von einer oder einem Armeeangehörigen direkt mit ihrem oder seinem Austritt aus der Armee ins Privateigentum übernommen werden, gibt es keinerlei Änderungen und eine Nachmeldung ist nicht erforderlich. Erst wenn die Waffe vom oder von der ehemaligen Armeeangehörigen an eine andere Person übertragen wird, verliert sie diese Privilegierung und gilt als verbotene Waffe.
Alle Links dazu hier: