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Die aus St. Petersburg stammende Pianistin Maria Meerovitch kommt zwar nicht aus einer Musikerfamilie, trotzdem spielte die Musik in ihrer Familie eine wichtige Rolle. Meerovitch begann ihre musikalische Ausbildung schon im Alter von sechs Jahren und mit acht trat sie zum ersten Mal in der St. Petersburger Philharmonie auf.
Meerovitch studierte zuerst am Nachwuchsinstitut des St. Petersburger Konservatoriums bei M. Freindling und M. Lebed, später bei Professor Anatol Ugorski am Staatlichen St. Petersburger Konservatorium.
1990 erhielt Meerovitch ein Stipendium des Alex de Vries-Fonds der Yehudi Menuhin-Stiftung und ging nach Belgien. Ihre Ausbildung am königlichen Konservatorium in Antwerpen schloss sie denn auch mit Auszeichnung ab und wurde sofort als Dozentin für Klavier und Kammermusik angestellt.
In der Folge gewann sie an verschiedenen internationalen Wettbewerben erste Preise (unter anderem den G.B. Viotti-Preis in Italien und den Ch. Hennen-Wettbewerb in den Niederlanden) und trat weltweit als Solistin und Kammermusikerin auf, so in den USA, in Japan, Taiwan, Brasilien, Südafrika, Südkorea, Israel und ganz Europa.