Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03529.jsonl.gz/2099

Proportionalität und Quantitative Gerechtigkeit: Eine Einführung und Hinführung
Für uns stehen der Mensch und sein Ungerechtigkeitsempfinden im Zentrum der nachfolgenden Betrachtung. Gerechtigkeit sehen wir als einen sekundären Begriff an. Wir weisen nach, dass diese facettenreicher ist als die klassische, auf ARISTOTELES und AQUIN basierte Definition; ferner, dass auch quantitative Aspekte, Maße und Metriken bedeutsam sind. Durch eine Verallgemeinerung des Gleichheitsgedankens gelangen wir zu dem Invarianzprinzip. Mit dessen Hilfe lässt sich die allgemeine kultur- und generationenübergreifende Form der Gerechtigkeit darstellen. Fügt man zu diesem Prinzip noch die eigentliche Dynamik, das Ungerechtigkeitsempfinden und die Wertschätzung des Lebens, hinzu, erhalten wir die Basis für eine Geometrie der Gerechtigkeit.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Gerechtigkeit und Ordnung – Umfang und Abgrenzung
- 1.1. Nicht nur auf den Hund gekommen
- 1.2. Facetten der Gerechtigkeit und wie denkt der Mensch?
- 1.3. Welche Maßstäbe haben wir?
- 1.4. Wie kam es dazu, dass die Quantität eine Facette der Gerechtigkeit wurde?
- 1.4.1. Der Alte Orient
- <ip-pii>. Mesopotamien
- <ip-pii>. Das Reich der Hethiter
- <ip-pii>. Kanaan und Israel
- <ip-pii>. Übergang
- <ip-pii>. Homer und Hesiod: Ordner und Klassifizierer der neuen Götter
- <ip-pii>. Die Vorsokratiker oder die Geburt der Philosophie
- <ip-pii>. Platon, Sokrates und die Welt der Formen
- <ip-pii>. Aristoteles
- 1.4.2. Die zweite Gabelung: Der Talmud und das vergessene Erbe
- <ip-pii>. Philon von Alexandria: Platon und die Thora
- <ip-pii>. Das Meer des Talmud: Exil und Notwendigkeit des Konservierens
- <ip-pii>. Rambam oder Maimonides und das kodifizierte Vergessen
- 2. Auf dem Weg zu einer Minimal-Theorie der quantitativen Gerechtigkeit
- 3. Ausblick – oder das Anliegen von Quantius.org
- 4. Literatur
Loggen Sie sich bitte ein, um den ganzen Text zu lesen.
There are no comments yet
Ihr Kommentar zu diesem Beitrag
AbonnentInnen dieser Zeitschrift können sich an der Diskussion beteiligen. Bitte loggen Sie sich ein, um Kommentare verfassen zu können.