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Unter gewissen atmosphärischen Bedingungen bilden sich hinter Flugzeugen sichtbare Streifen am Himmel. Diese Kondensstreifen bestehen hauptsächlich aus Wasser in der Form von Eiskristallen und entstehen durch die Kombination von Luftfeuchtigkeit und tiefen Temperaturen auf Reiseflughöhe.
Kondensstreifen gibt es in den verschiedensten Erscheinungsformen. Die natürlichen Bedingungen auf Reiseflughöhe entscheiden dabei über die Ausprägung und Lebensdauer der Kondensstreifen.
Im Internet finden sich Hunderte von Fotos und Filmen, welche die verschiedensten Erscheinungsformen von Kondensstreifen (engl. condensation trails oder contrails) dokumentieren. Deren Auftreten wird oft mit einer Verschwörungstheorie in Verbindung gebracht: Es wird behauptet, Flugzeuge versprühten Chemikalien zur Wettermanipulation, zur gezielten Bevölkerungsreduktion oder zu militärischen Zwecken. Die Anhänger solcher Theorien bezeichnen die von ihnen falsch interpretierten natürlichen Erscheinungsformen von Kondensstreifen als „Chemtrails“ (engl. Kurzform für chemical trails).
Kondensstreifen können sich zwar zu Schleierwolken ausbilden und so das Klima beeinflussen. Die Entstehung von Kondensstreifen beruht jedoch auf physikalischen Gesetzen. Das Faktenblatt des BAZL fasst die wichtigsten Elemente zusammen.
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Letzte Änderung 06.03.2017