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Die Kommission unterstützte das Anliegen des Waadtländer SP-Nationalrats Baptiste Hurni mit 8 gegen 2 Stimmen bei einer Enthaltung, wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten. Sie folgte damit dem Entscheid ihrer Schwesterkommission im Nationalrat. Diese kann nun eine Vorlage ausarbeiten.
Hurni fordert in seinem Vorstoss mehr Transparenz zwischen der pharmazeutischen Industrie und der Medizin. Dazu soll das Heilmittelgesetz entsprechend angepasst werden. Eine Regelung zur Offenlegung von Interessenbindungen von Ärzten und Spitälern sowie die Ausdehnung der Integritätspflicht auf Medizinprodukte würden dazu beitragen, dass die Unabhängigkeit und die Glaubwürdigkeit im Gesundheitssystem gestärkt würden, argumentierte Hurni.
Hurnis Vorstoss folgte auf die Veröffentlichung von internationalen Rechercheergebnissen Ende 2018. Damals machten Medien unter dem Titel "Implant Files" weltweit Lücken in der Kontrolle von Implantaten publik. Diese kamen unter anderem zum Schluss, dass zwischen den Beteiligten erhebliche Interessenskonflikten bestünden.
(AWP)