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Jamur, eine Stadt im nordöstlichen Zipfel des Landes, bekam seinen Namen, der wahrscheinlich indonesischen Ursprungs ist, auf Grund der dort zahlreich spriessenden Pilze (jamur = indonesich Pilz). Ein weiterer wichtiger Schatz der Bewohner von Jamur ist das hohe Vorkommen von Färberkrapp (Rubia tinctorum, in Jamur auch rotes Gold genannt), aus dessen Wurzel der Farbstoff Alizarin gewonnen wird. Es überrascht nicht, dass in der alten Mühle von Jamur in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Tintenfabrik eingerichtet wurde. Heute existiert die Fabrik nicht mehr, weil die Jugend nicht mehr mit der Feder schreibt und der Tintenabsatz mittlerweile auf Null gesunken ist.
Die Fabrik wurde zu einem kleinen, übersichtlichen Museum für Tinte und Schreibwaren umgestaltet. Einige Exponate können auf dieser Webseite bewundert werden. Nach Jamur kann man nur zu Fuss oder mit dem Auto gelangen. Das Museum ist immer dienstags von 7 bis 11 Uhr und donnerstags von 16 bis 21 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei, Kinder bis 13 Jahre bezahlen die Hälfte.