Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03317.jsonl.gz/386

In einem im Jahr 2003 unter überdurchschnittlich trockenen und warmen Bedingungen durchgeführten Weideversuch mit drei Gruppen von jeweils 20 Jungrindern wurde die Wirkung einer biologischen (Duddingtonia flagrans) und einer medikamentösen (Paratect Flex-Bolus; PFB) Kontrollmethode gegen Befall mit Magen-Darm-Nematoden (MDN) gegenüber einer unbehandelten Kontrollgruppe verglichen. Die meteorologischen Bedingungen führten über direkte (reduzierter Übergang der Infektionsstadien auf die Vegetation; erhöhte Absterberate) und indirekte Faktoren (geringere Besatzdichte, Zufütterung) zu einer deutlichen Verringerung des Infektionsdruckes auf den Versuchsweiden. Daher erwiesen sich weder die medikamentöse noch die biologische Prophylaxestrategie als erforderlich, um den Infektionsdruck zusätzlich zu limitieren. Weit gehend unbelastet vom Parasitendruck wurden in der PFB-, Duddingtonia- und Kontrollgruppe mittlere Tageszunahmen von 678, 688 und 676 g erzielt. Die prinzipielle Wirksamkeit des Pilzes D. flagrans gegen die MDN-Larven zeigte sich anhand der in monatlichen Intervallen durchgeführten Kotkulturen, in denen lediglich eine Entwicklungsrate von 25 % gegenüber 83 % in der Kontrollgruppe beobachtbar war. Auch auf den Versuchsflächen der Duddingtonia-Gruppe war gegen Ende der Versuchsperiode ein etwa 90 % niedrigerer Infektionsdruck gegenüber der Kontrollgruppe messbar. Der Nachweis des natürlichen Vorkommens von D. flagrans in der Schweiz lässt gemeinsam mit den Daten weiterer Studien ein ubiquitäres Vorkommen dieser Spezies vermuten.
In professionell geführten Milchschaf- und Milchziegenbetrieben werden vermehrt Mischrationen eingesetzt. Die Zusammensetzung von in der Praxis verfütterten Rationen sowie die daraus resultierenden Milchproduktionspotenziale wurden untersucht.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.
Die botanische Zusammensetzung, der Vegetationszyklus und das Entwicklungsstadium sind nicht die einzigen Faktoren, die die Qualität von Grassilage aus intensiv genutzten Dauerwiesen beeinflussen.