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Den VW Beetle wird es nur noch bis Juni 2019 geben. Wie «Blick» schreibt, habe die Fabrikationsstelle im mexikanischen Puebla offiziell bekannt gegeben, dass sie die Produktion einstellen werde.
Die Geschichte des Beetle
Im Dritten Reich unter der Führung von Adolf Hitler wurde der VW Käfer geboren. Er sollte das perfekte zuverlässige Volksauto werden. Ausgestattet mit einem Tempolimit von 100 km/h, 4 Sitzplätzen, ein luftgekühlter Boxermotor und die Fähigkeit eine Steigung von 30 Prozent zu überwinden. Konstruiert wurde das Fahrzeug von Ferdinand Porsche in den 1930er Jahren.
1935 entstanden die ersten Prototypen. Aber die ersten Autos waren erst im Jahre 1945 im Umlauf. Der «Kraft durch Freude»-Wagen war geboren. Am meisten wurde das Auto natürlich in Deutschland verkauft, mit 6,1 Millionen Zulassungen. Auf der Welt wurden bis jetzt rund 21 Millionen Fahrzeuge verkauft. Zudem blieb er seiner Form immer treu.
Erst spät neue Modelle
Bis 1974 gab es keine neue Technik, bis der VW Golf kam. 1998 entwickelte J. Mays in den USA den «New Beetle» mit seinem neuen markanten Aussehen. 1994 war von VW an der Detroit Motor Show ein Concept Car mit Elektroantrieb geplant, aber das Publikum wollte unbedingt die knuffige-rundliche Form beibehalten. Daher wurden beim neuen Modell seltsam proportionelle Leerräume zwischen Cockpit und Frontscheibe konzipiert. 1998 startete dann die Käfer-Produktion in Puebla, aber ohne E-Antrieb.
Nur in den USA behielt das Auto seinen Kultstatus, denn die neue Version mit dem Motor quer vorne statt längs hinten eingebaut, kam in Europa nie recht an. Zudem waren die Kosten sehr hoch.