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Geschichte:
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) mit Sitz in Basel wurde 1930 errichtet. Ursprünglich sollte sie die Zahlungsfähigkeit Deutschlands im Zusammenhang mit den Reparationszahlungen sicherstellen. Heute verwaltet sie Teile der internationalen Währungsreserven und gilt damit quasi als Bank der Zentralbanken der Welt. Das Archiv wurde 1998 für die Forschung geöffnet.
Inventar / Tätigkeitsbereich:
Das Archiv umfasst Bestände in Papierform, wobei Dokumente zu den Bankaktivitäten zwischen 1930-38 ebenfalls in digitalisierter Form vorhanden sind. Zudem verfügt das Archiv über eine kleinere Fotosammlung.
Die wichtigsten Bestände umfassen Akten zu folgenden Themen:
- Berlin Reparations Office, die die Verwaltung der Reparationen in den 1920 Jahren dokumentieren
- Akten zur Verwaltung der internationalen Darlehen (Dawes and Young Loans)
- Akten der European Payments Union, des European Monetary Agreement (ab 1940 Jahren)
- Akten über Krediteinrichtungen bei deren Subventionierung die BIS beteiligt war (z.B. Sterling Group Arrangements 1966 und 1968)
- Akten über Expertentreffen und Konferenzen, die durch BIS organisiert wurden oder an denen die BIS teilgenommen hat
Das Archiv beherbergt ebenfalls die Nachlässe von Mitgliedern der Direktion der Bank und stellt eine Online-Chronik zu den wichtigsten Ereignissen der BIS ab zwischen 1929-2009 zur Verfügung.
Detaillierte Angaben über die Bestände des Archivs sind im Online-Archivführer verfügbar.