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Körperliche und psychische Wirkung von Amphetaminen und Methamphetamin
- Körperliche Wirkung
- Erhöhung des Blutdrucks
- Beschleunigung der Pulsfrequenz und der Atmung
- Erweiterung der Bronchien
- Erhöhung der Körpertemperatur
- Unterdrückung von Müdigkeits-, Hunger-, Durst- und Schmerzgefühlen
- Psychische Wirkung
- Erzeugung von Wohlbefinden und Euphorie
- Steigerung des Selbstvertrauens
- Zunehmende Risikobereitschaft
- Erhöhung der Aufmerksamkeit und des Konzentrationsvermögens
- Beschleunigung der Denkabläufe, Rededrang
Wirkung von (Meth-) Amphetamin
Amphetamine wirken auf das zentrale Nervensystem, indem sie die Ausschüttung von Noradrenalin und Dopamin auslösen. Aufgrund der Fett- und Wasserlöslichkeit überwinden Amphetamine die Blut-Hirn-Schranke ausgesprochen gut. Die Wirkung hält zwischen 6 und 12 Stunden an.
Methamphetamin hat eine ähnliche Wirkung wie Amphetamin, da es jedoch schneller das Gehirn erreicht, wirkt Methamphetamin stärker und länger. Die Wirkung kann bis zu 24 Stunden und länger anhalten. Die Substanz wird auch im Zusammenhang mit sexuellen Aktivitäten konsumiert.
Gefühl von gesteigerter Leistung
Die Erhöhung des Konzentrationsvermögens und der Leistungsfähigkeit betrifft nur einfache und monotone Tätigkeiten. Auf komplexe Denkleistungen haben Amphetamine keinen positiven Einfluss. Durch die Unterdrückung von Müdigkeit, die gleichzeitige Enthemmung, die zunehmende Risikobereitschaft und die abnehmende Kritikfähigkeit entsteht jedoch der Eindruck einer allgemeinen Leistungssteigerung.
Bei hoher Dosierung intensivieren sich die genannten Wirkungen und können zu einem ausgeprägten Erregungszustand und einem Gefühl des Getriebenseins führen. Das beschleunigte Denk- und Assoziationsvermögen kann sich in eine Art Hyperaktivität verwandeln, die Konzentrationsfähigkeit wird vermindert.
Beim Nachlassen der Wirkung stellt sich eine extreme Müdigkeit ein, die oft mit einer depressiven Stimmung und Gereiztheit verbunden ist. Diese Down-Phase kann unter Umständen einige Tage dauern.