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Den ersten Nationenpreis der Saison 2018 gewann das Team aus Neuseeland vor Irland im Stechen. Dritte wurde Italien. Das Schweizer Quartett mit Janika Sprunger, Edwin Smits, Philipp Züger und Arthur Da Silva belegte mit total 24 Strafpunkten den vierten Schlussrang gemeinsam mit Saudi Arabien und den UAE.
Startreiterin Janika Sprunger musste sich mit dem zwölfjährigen Niederländerhengst Bacardi lediglich beim Aussprung aus der dreifachen Kombination einen Fehler ankreiden lassen, in der Reprise zeigte das Paar dann eine absolut makellose Leistung. Edwin Smits, der am Donnerstag im Grand Prix den dritten Platz eroberte, konnte mit dem 14-jährigen Belgierwallach Dandiego nicht an diese tolle Leistung anknüpfen. Im ersten Umgang gab es zwei Abwürfe sowie einen Tritt in den Wassergraben – auch im zweiten resultierte ein Abwurf sowie ein Wasserfehler.
Auch Philipp Züger, der auf den elfjährigen Zangersheidehengst Casanova vertraute, kam im ersten Umgang nicht auf Touren. Mit 16 Strafpunkten lieferte der Schwyzer das Streichresultat. Ganz anders lief es Züger in der Reprise. Wie verwandelt zauberte er mit etwas Glück zwar – ein Element der Mauer fiel fast herunter – einen Nuller in die grosszügige Arena. Schlussreiter Arthur Da Silva gelang mit dem zehnjährigen Hengst Inonstop van’t Voorhof über die insgesamt 15 Efforts eine makellose erste Runde, die er dann aber nicht wiederholen konnte. Zwei Abwürfe resultierten für ihn am Schluss.
Der – wie es neu offiziell heisst – «Longines FEI Jumping Nations Cup of the United Arab Emirates» zählt zur «Middle East»-Liga. In dieser einzigen Qualifikation konnten sich Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate direkt für den lukrativen Nationenpreisfinal in Barcelona im Herbst qualifizieren.
Neu gibt es bei jedem Nationenpreis auch einen Bonus von 50'000 Euro für Doppelnuller. Falls es mehrere doppelte Blankorunden gibt, wird der Betrag aufgeteilt. In den UAE blieben nur David Simpson (IRL) und Samantha McIntosh (NZL) doppelt makellos und erhielten somit je 25'000 Euro.
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