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mk. Ein Mann mit stattlicher Postur zog sich beim Sprung ins dritte Wasserbecken eine extrem schmerzhafte Unterschenkenfraktur zu. Er gehörte einer grossen geführten Canyoning-Gruppe an, die den Alarm via Rega auslösten.
Eine direkte Windenrettung war an dieser Stelle mit zu grossen Gefahren verbunden und deswegen nicht möglich. Der Arzt konnte weiter unten abgesetzt werden und von einem Canyoning-Spezialisten sicher zum Patienten begleitet werden für die erste medizinische Versorgung am Unfallplatz.
Mitglieder der Canyoning-Gruppe der Rettungsstation eilten mit der wasserdichten Rettungsbahre zur Unfallstelle und bauten eine rund 60 Meter lange Seilbahn, um den Patienten bachaufwärts aus der gefährdeten Zone zu retten.
Vor dem Patienten zogen wir den Arzt mit der Seilbahn an die Übergabestelle beim Einstieg. Als zweiten zogen wir den rund 100 Kilogramm schweren, von starken Schmerzen geplagten Patienten hoch. Vor dem Umladen versorgte der Arzt den Patienten zu wiederholten Mal mit starken Schmerzmitteln. Etwas oberhalb der Einstiegsstelle konnte der verletze Mann, ohne zusätzliche Gefahr für alle anderen Personen in der Schlucht mit der Rettungswinde des Helikopters gerettet werden und in ein Spital überflogen werden. Begleitet wurde die Rettungsaktion von einem Gewitter mit leichtem Hagelschlag.
Anschliessend begleiteten wir einige Teilnehmer der Gruppe aus der Schlucht, die die Tour nicht weiter fortsetzten wollten.
Im Einsatz standen die Rega und die Rettungsstation Sarneraatal der Alpinen Rettung Schweiz mit ihrer stationseigenen Canyoning-Gruppe.