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Die acht grössten US-Banken müssen sich mit höheren Kapitalpuffern gegen künftige Krisen wappnen. Die US-Notenbank (Fed) verabschiedete am Montag entsprechende Regelungen. Betroffen sind Geldhäuser, deren Pleite die gesamte Wirtschaft in Schieflage bringen könnte, darunter JPMorgan und Goldman Sachs.
Die Nummer eins braucht mehr Geld
«Sie müssen entweder deutlich mehr Kapital vorhalten, was die Wahrscheinlichkeit ihres Zusammenbrechens reduziert, oder sie müssen schrumpfen», erklärte Fed-Chefin Janet Yellen.
Sieben der acht Institute seien bereits ausreichend mit Eigenkapital ausgestattet. Nur der Nummer eins auf dem US-Bankenmarkt, JPMorgan, fehlten noch 12,5 Milliarden Dollar, sagten Fed-Vertreter. Beim anstehenden Banken-Stresstest sollen die neuen Regeln noch keine Rolle spielen. Mit den härteren Regeln ziehen die Aufseher die Konsequenz aus der Finanzkrise von 2007 bis 2009, als mehrere Institute ins Wanken gerieten und vom Staat aufgefangen wurden.
(reuters/mbü)