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Im Spezifikationsprojekt bentō, Rahmenspezifikation für die digitale Archivierung, wurde angestrebt, Schnittstellen soweit zu beschrieben und zu spezifizieren, dass Anbieter und Dienstleister, aber allenfalls auch Archive selbst, Lösungen für den digitalen Archivierungsprozess entwickeln können. Insbesondere soll ein Austausch beziehungsweise eine Interpretation von Archival Information Packages (AIPs) aus Produkten verschiedener Lösungsanbieter oder verschiedenen Archiven möglich sein, und es soll von den Herstellern von Quellsystemen (Geschäftsverwaltungssysteme, Fachanwendungen etc.) eine einheitliche Archivschnittstelle (SIP) implementiert werden können.
Das Hauptresultat des Projekts bentō umfasst Detail- oder Rahmenspezifikationen für die vier zentralen Schnittstellen der digitalen Archivierung: AIP, SIP, DIP und Descriptive Information. Es handelt sich um eine Konkretisierung der Minimalanforderungen an die digitale Archivierung.
Wie in der Rahmenspezifikation, Kapitel 3 und 4 erwähnt, sind die Spezifikationen für Submission Information Package (SIP) und Descriptive Information (DI) hier als Detailspezifikationen ausgearbeitet und gesondert aufgelistet.