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Basketball-Play-off-Halbfinal: Freiburg verliert auch das zweite Spiel gegen Lugano
Abgesehen von den ersten paar Spielminuten (5:8 nach vier Spielminuten und 16:15 nach deren acht) waren die Gäste aus Freiburg gegen Lugano in der ersten Halbzeit so ziemlich chancenlos. Nach einer Viertelstunde führte das Heimteam bereits deutlich (32:14). Durch eine erfreuliche Reaktion zu Beginn des zweiten Umgangs kam die Mannschaft von Trainer Ken Scalabroni bis elf Punkte an die Luganesi heran (49:38 nach 24 Spielminuten). Diese waren in den dreieinhalb ersten Spielminuten nach dem Seitenwechsel ohne Treffer geblieben. Dies sollte sich jedoch rasch und eindrücklich ändern: 25 Punkte betrug schliesslich die Differenz zwischen den beiden Teams (93:68).
Lugano kaum in Gefahr
Die gestrige Partie ähnelte so dem Samstag-Spiel, in welchem die Saanestädter nur um vier Punkte unterle-gen waren, ganz und gar nicht.
Der Sieg von Lugano geriet kaum in Gefahr. Harold Mrazek, der insgesamt 28 Punkte erzielte, und Derell Washington, der in der ersten Halbzeit fünfzehn Skorerpunkte sammelte, sorgten schon früh für die Entscheidung.
Nach sieben Spielminuten reüssierte Harold Mrazek, der am vergangenen Samstag lediglich einen Wurf im gegnerischen Korb untergebracht hatte, bereits zum dritten Mal aus der Drei-Punkte-Distanz. Und mit seinem ebenfalls dritten Erfolg aus der erwähnten Entfernung schraubte Derell Washington das Skore in der sechzehnten Spielminute auf 32:19 für die Gastgeber.
Freiburg glänzte nicht
mit den Würfent
Im Gegensatz zu den Tessinern, welche im Vergleich zur Samstag-Partie zu ihrer Wurfstärke zurückgefunden hatten, glänzten die Gäste in diesem Bereich wahrlich nicht. Mit Ausnahme der allerersten Spielminuten, als Rodney Hamilton, Pierre-Antoine Seydoux und Eric Poole ihren Farben eine Führung beschert hatten (5:8 nach vier Spielminuten), entwickelten sich die Würfe der Saanestädter zum Zufallsprodukt. In den zwölf letzten Spielminuten der ersten Halbzeit ergatterte das Scalabroni-Team lediglich zwölf Punkte.
Lugano seinerseits punktete munter weiter. Und dies nicht nur durch Harold Mrazek, der bald auf die Bank zurückgeholt wurde, und Derell Washington. Auch Raoul Darconza, Dusan Stevic und Norbert Valis fühlten sich im gestrigen Spiel gegen Olympic offenbar pudelwohl. Zur Pause führte Lugano so mit 46:27.
Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste ein initiales 7:0 auf das Parkett und reduzierten ihren Rückstand so auf zwölf Punkte (46:34 nach 24 Spielminuten). Harold Mrazek hatte zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Dreier vergeben.
Der dritte Versuch der Nummer 9 Luganos glückte jedoch, und wie in der ersten sorgte Harold Mrazek so auch in der zweiten Halbzeit für die ersten Punkte seiner Mannschaft. Der Rückstand der Luganesi wurde so nie mehr einstellig. Vielmehr bauten die Tessiner ihren Vorsprung weiter aus; nach 32 Spielminuten betrug er erstmals zwanzig Punkte (73:53).
Reibereien zum Schluss
Für mehr Spannung als der Rest des Spiels – die Partie musste als gelaufen betrachtet werden – sorgten in der Folge Reibereien zwischen diversen Kontrahenten. So gerieten sich der Freiburger Captain Alain Dénervaud und Luganos Derell Washington gehörig in die Haare.
Nachdem beide Spieler für ihren Streit vom Schiedsrichter mit einem Foul bestraft wurden, musste der Olympic-Captain von Teamkollege Eric Poole energisch zurückgehalten werden, auf dass er gegen seinen Widersacher nicht noch handgreiflicher werde.