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Dass ein Abbild der Mayflower das Logo des Plymouth Gins ziert, ist allein dem Standort der Destillerie geschuldet: Die britische Stadt am Ärmelkanal war das letzte Fünkchen Heimat, welches die berühmten Pilgerväter im September 1620 zu Gesicht bekamen, als sie auf dem 28m langen und 9m breiten Segelschiff in eine ungewisse Zukunft aufbrachen. 102 Passagiere und 31 Mann Besatzung waren an Bord – ihre letzte Nacht verbrachten sie in dem ehemaligen Dominikanerkloster der „Blackfriars“ (= in schwarz gekleidete Brüder), das seit 1793 der Ursprungsort des Plymouth Gins ist. Das Kloster selbst wurde Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut und während seiner bewegten Geschichte für vielerlei Zwecke genutzt. Plymouth Gin ist sogar eine geschützte Herkunftsbezeichnung, die jedoch aktuell von niemand anderem als der Black Friars Brennerei (die sich als die älteste in Betrieb befindliche Gin-Destillerie des Landes rühmt) genutzt wird. Die Rezeptur, bestehend aus sieben Botanicals und Wasser aus dem nahegelegenen Dartmoor, wurde seit den Anfängen nicht verändert. Die Rezeptur für den Sloe Gin entstand dagegen im Jahr 1883.
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