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Liebe Eidgenossen
Wenn Sie wirklich etwas erleben möchten, bereiten Sie sich doch mal auf ein Abenteuer vor, wie Sie es sich niemals hätten vorstellen können.
- Reisen Sie illegal in die Nähe ihres Wunschlandes Pakistan, Afghanistan, Irak, Marokko oder die Türkei.
- Sorgen Sie sich nicht um Corona-Reiseverbote, Visa, internationale Gesetze, Immigrationsregeln oder ähnliche, lächerliche Vorschriften.
- Werfen Sie vor der Ankunft ihren Pass fort; das Handy behalten Sie aber, um ihr Facebook-Profil aktuell halten zu können.
- Steigen Sie im Nachbarland vor der Grenze in den Zug, ohne Billet, aber legen Sie die Füsse aufs Polster und schmeissen Sie die Überreste ihres Mahls auf den Boden.
- Wenn Sie in Pakistan, Afghanistan, Irak, Marokko oder der Türkei angekommen sind, fordern Sie umgehend von der lokalen Behörde eine kostenlose medizinische Versorgung für sich und Ihre ganze Familie. Und zwar sofort, auch wenn das Spital überfüllt ist.
- Wenn man Ihnen auch nur für ein paar Tage eine Zivilschutzunterkunft zuweisen will, treten Sie sofort in den Hungerstreik und orientieren Sie alle Medien darüber. Sie sind schliesslich nicht hierhin gekommen, um wie ein Rekrut behandelt zu werden.
- Erheben Sie Anspruch auf eine in gehobenem Standard ausgebaute und möblierte Mietwohnung mit ausreichend Platz für die ganze Sippschaft. Da zudem der Mietzins von der Gemeinde zu garantieren ist, kann man problemlos einen Einheimischen auf die Strasse stellen, um für Sie Platz zu machen.
- Bestehen Sie darauf, dass alle Mitarbeiter bei der Krankenkasse Schweizerdeutsch sprechen und dass die Kliniken Ihr Essen nur so vorbereiten, wie Sie es in der Schweiz gewohnt sind. Während der Winterzeit mindestens einmal wöchentlich Fondue oder Raclette.
- Bestehen Sie darauf, dass alle Formulare, Anfragen und Dokumente in Ihre Sprache übersetzt werden.
- Weisen Sie Kritik an Ihrem Verhalten empört zurück, indem Sie ausdrücklich betonen: „Das hat mit meiner Kultur und Religion zu tun; davon versteht Ihr nichts“.
- Behalten Sie unbedingt Ihre ursprüngliche Identität. Hängen Sie eine Schweizer-Fahne ans Fenster (am Auto geht es auch, vergessen Sie das nicht).
- Verkehren Sie ausschliesslich mit Ihresgleichen, suchen Sie abends ein Schweizer Restaurant auf und kaufen Sie nur in Läden ein, welche ihre gewohnten Produkte anbieten.
- Sprechen Sie sowohl zu Hause als auch anderswo nur Schweizerdeutsch und sorgen Sie dafür, dass auch Ihre Kinder sich so verhalten. In der Schule müssen für die Kinder Dolmetscher ständig auf Platz sein.
- Unterstehen Sie sich, ihren Kindern einen in ihrem Gastland gebräuchlichen Namen zu geben. Das würde fälschlicherweise so ausgelegt werden, als hätten Sie im Sinn, sich zu integrieren.
- Fordern Sie unbedingt, dass an Musikschulen westliche Kultur unterrichtet wird. Speziell der Schweizer Jodel und als Musikinstrument das
Schwyzerörgeli ist zu fördern.
- Verlangen Sie sofort und bedingungslos einen Führerausweis, eine Aufenthaltsgenehmigung und was Ihnen sonst noch einfallen könnte.
- Betrachten Sie den Besitz dieser Dokumente als eine Rechtfertigung Ihrer illegalen Präsenz in Pakistan, Afghanistan oder Irak.
- Fahren Sie ohne Autoversicherung. Die ist nur für die Einheimischen erforderlich.
- Wenn die Schweizer Fussballnationalmannschaft gewinnt, so müssen Sie unbedingt mit anderen Schweizern laut hupend und beflaggt durch die fremden Strassen fahren und den Passanten zurufen: «Wir haben es Euch gezeigt, ihr Weichbecher!»
- Dass der hart arbeitende Einheimische wegen einer Krise kurz vor dem Ruin steht, hat Sie nicht zu interessieren. Bestehen sie auf Ihrem guten Recht, verlangen Sie die vollen Kinderzulagen, Prämienverbilligung und Ergänzungsleistungen.
- Falls Ihr Geld trotz Drogenhandels nicht ausreicht, so fordern Sie unmissverständlich mehr davon auf dem Sozialamt. Es kann nicht sein, dass Sie wie ein Hungerleider leben müssen.
- Sofern Sie ohne Arbeit sind, verlangen Sie von den zuständigen Stellen, dass diese Ihnen eine beschaffen. Sofern diese Arbeit aber nicht vollumfänglich Ihren Ansprüchen genügt (leichte, aber gutbezahlte Arbeit), so lehnen Sie entrüstet ab.
- Dulden Sie es nicht, wenn Bewohner ihres Gastlandes Ihnen zu lange in die Augen schauen – ein Fausthieb klärt die Situation.
- Bestehen Sie darauf, dass Beamte, Polizisten und Gerichte Sie höflich behandeln und respektieren. Sonst organisieren Sie Protestzüge gegen Ihr Gastland und dessen Einwohner.
- Sofern Sie eine gravierende Straftat begangen haben, lamentieren Sie vor Gericht lauthals über die ungerechte Behandlung, welche Ihnen durch die Einheimischen widerfuhr. Bedenken Sie: Sie sind Opfer, nicht Täter!
- Wenn man Ihnen diese Rechte nicht zugestehen will, so nehmen Sie sich einen Anwalt und verlangen Sie, dass er Ihnen auf Kosten der Steuerzahler bis ans höchste Gericht Ihre Rechte durchboxt.
Wenn Sie auch nur ein paar von diesen Ratschlägen befolgen wollen, so garantiere ich Ihnen: Sie werden etwas erleben, was Sie sich niemals hätten vorstellen können.
Internetfund, leicht angepasst von
Hermann Lei