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Die Speicherwasserkraftwerke setzen sich aus folgenden Elementen zusammen:
Es wurde angenommen, dass die existierenden 8.1 GW durchgehend genutzt werden und Renovation, Staumauererhöhungen und neue Kraftwerke zu einem Ausbau der Energieproduktion der Speicherwasserkraftwerke um 900 GWh/Jahr bis 2050 beitragen. Dieser Wert beinhaltet keinen Rückgang der Elektrizitätsproduktion aufgrund des LEaux-Effekts. Die folgende Tabelle detailliert den Ausbau der Elektrizitätsproduktion. Sie wurde erstellt basierend auf Daten von PROGNOS(2012)[3] und OFEN(2012)[2]
|Potential des Ausbaus der Elektrizitätsproduktion (2050 im Vergleich mit 2011) [GWh]|
|Staumauererhöhungen||330|
|Renovation||462.5|
|Neue Kraftwerke||107.5|
|Total||900|
Die Nutzung () der oben aufgelisteten Potenziale hängt vom Speicherwasserkraftwerk ab, wie in der folgenden Gleichung beschrieben,
dabei stellt das Potenzial des Elektrizitätsausbaus und der Speicherwasserkraftwerke Schieberwert welcher zwischen 8.1 und 8.2 GW definiert ist.
Die zusätzliche Kapazität bezüglich Renovation ist basierend auf den Ausbau der Elektrizitätsproduktion berechnet, mit einem angenommenen Kapazitätsfaktor von 0.244. Die spezifischen Investitionskosten sind 3'239 CHF/kWe [4]. Weder Betriebs- noch Unterhaltskosten sind dabei beachtet worden, da diese in den bestehenden Einheiten bereits berechnet sind.
Die Erhöhung einer Staumauer hat zweierlei Auswirkungen:
* Zusätzliche Produktion von Elektrizität (aufgrund erhöhter potentieller Energie) = 330 GWh * Die Möglichkeit, die Energieproduktion vom Sommer in den Winter zu verschieben. Die höhere Speicherkapazität ermöglicht es während dem Sommer weniger Wasser zu nutzen und dieses für den Winter aufzuheben. Es wurde geschätzt, dass die Elekrtizitätsproduktion, die vom Sommer in den Winter verschoben werden kann, 2'400 GWh [5] betragen kann. Die dank der Staumauererhöhung gewonnene Speicherkapazität hängt ebenfalls vom Speicherwasserkraftwerkschieber ab. Dieselbe Gleichung, die für die Evaluation des Potentials verwendet wurde kann angewendet werden.
Die zusätzliche Kapazität durch neue Kraftwerke ist basierend auf den Ausbau der Elektrizitätsproduktion berechnet, wobei ein Kapazitätsfaktor von 0.244 angenommen wurde.
[5] A. Schleiss (2012), Talsperrenerhöhungen in der Schweiz: energiewirtschaftliche Bedeutung und Randbedingungen.