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Entertainment
Kanye West hat kürzlich sein neues Album "Jesus is King" released. Die dazugehörigen Merchandising-Artikel sind ziemlich merkwürdig.
Nach einer vierwöchigen Verspätung ist Kanyes Gospel-Album "Jesus is King" vergangene Woche endlich erschienen. "Mein Job ist es, das Evangelium zu verbreiten", sagte der Rapper in einem Radio-Interview auf "Beats 1" zum Album Release. Der christliche Musiker müsse jetzt, da er im Dienste Christi stehe, den Menschen zeigen, was Jesus für ihn getan hat.
Das Album musste miserable Kritik einstecken: "The Guardian" beschrieb es in einer Review als schludriges Projekt von einem einst grossartigen Albummacher und ist der Ansicht, dass die goldene Periode von West vorüber sei. Viele Fans sehen das ähnlich. Nur Kanye ist da natürlich anderer Meinung: Im Interview mit "Beats 1" sagte der 42-jährige, er sei "zweifellos der grösste menschliche Künstler aller Zeiten". Wow.
Merchandising im Wordart-Stil
Noch mehr zu reden als seine Musik gibt allerdings gerade das neue Merchandising des Rappers. Die Designs der Socken, Shirts, Hoodies, Caps und Trainerhosen sind, naja, fragwürdig. Die religiösen Motive auf den Teilen wirken lieblos zusammengewürfelt und erinnern an Erstversuche mit Paint und Wordart. Günstig sind sie übrigens auch nicht: Shirts kosten 60 Franken aufwärts und für die Hoodies verlangt Kanye sagenhafte 240 Franken. Aber seht selber:
Auf Social Media machen sich grad alle über den Rapper lustig. Ein User fragt: "Werde ich hier verarscht? Ist das wirklich der neue Kanye-Merch? Ist diese Socke dreckig??"
Ein anderer Twitter-User schreibt: "Wenn ich ein Kleinkind und einen Laptop in eine Tasche stecke, sie mit einem Reissverschluss verschliesse und eine Treppe hinunterwerfe, wäre das Ergebnis besser als Kanye Wests neuer Merch." Autsch.
Noch einen obendrauf setzt Twitter-User Jerome. Zu einem GIF, das crazy Groupies zeigt, schreibt er: "So sehen Fans von Kanye aus, nachdem er ein Scheissalbum veröffentlicht, Merch verkauft, dass aussieht, als wäre es in Microsoft-Paint gemacht worden, Trump unterstützt und dann noch enthüllt, dass er dieses Jahr 68 Millionen Dollar verdient hat."