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Dies ist eine enorm rührende Geschichte aus der kanadischen Stadt Calgary über die uneingeschränkte Liebe von zwei Eltern zu ihrem Kind. Also: Vater Steve Peace ist Tätowierer und sticht andern Leuten tagein tagaus Bilder unter die Haut. Zum Beispiel seiner Frau Lindsay. Ihr hat er die drei Kinder auf diverse Körperteile tätowiert. Eins davon ist ein süsses Mädchen in einem rosa Röckchen.
Kurz nach seinem 15. Geburtstag schreibt das Mädchen seiner Mutter einen Brief, in dem steht, dass es sich schon lange als Junge fühlt. Dass es jetzt Ace heisst. Und dass es immer, wenn es das Tattoo auf Mutters Arm sieht, ganz traurig wird und sich missverstanden fühlt. Die Mutter weint viel, sie kann sich nicht vorstellen, was auf ihr Kind zukommt. Und sie vermisst ihre Tochter.
Doch Steve und Lindsay stehen hinter Ace, no matter what. Und reagieren sofort. Steve stichelt aus dem Mädchen in Rosa einen kleinen Jungen in kurzen Hosen. Sie überraschen Ace damit, und der ist überglücklich. Denn er war sich nicht sicher, wie ernst ihn die Eltern in seinem Wunsch nach einer andern Identität nehmen würden.
«Ace war immer schon grossartig», sagt sein Vater, «aber jetzt, mit jedem kleinen Schritt, den er vorwärts in sein neues Leben geht, ist er noch grossartiger.» Unconditional love eben. Bedingungslose Liebe. Grossartig.