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Rudern - Die Schweizer Ruderer sind erfolgreich in die EM in Sevilla gestartet. Bei den Leichtgewichten und im Doppelzweier qualifizierten sich die Schweizer Duos für den A-Final und den Halbfinal.
Die EM hat im Rudern keinen allzu grossen Stellenwert und wird in der "Neuzeit" erst zum siebten Mal durchgeführt. Trotzdem: An den bisherigen sechs kontinentalen Titelkämpfen im nichtolympischen "Zweier ohne" ist noch niemand schneller gerudert als Simon Niepmann und Lucas Tramèr mit einer Bestzeit von 6:46,25. Die beiden Schweizer, die an den Olympischen Spielen in London zusammen mit Mario Gyr und Simon Schürch im Vierer ohne den ausgezeichneten 5. Rang erreicht hatten, steigen nach dem überzeugenden Starttag am Sonntag als Medaillenanwärter in den Final.
Auch Gyr/Schürch, die in Spanien im Doppelzweier antreten, gelang in 6:13,13 eine EM-Bestmarke - dies allerdings "erst" im Hoffnungslauf. Das Duo musste den Umweg nehmen, weil ihm am Vormittag im Vorlauf kein optimales Rennen gelungen war. Mit dem überzeugenden Start-Ziel-Sieg im Hoffnungslauf qualifizierten sich Gyr/Schürch für die Halbfinals vom Samstag.
Nebst den Olympia-Teilnehmern, die an der EM zur "individuellen" Verbesserung in den kleineren Booten starten, stehen auch der Doppelvierer (David Aregger/Augustin Maillefer/Nico Stahlberg/Barnabé Delarze) und der Leichtgewichts-Skiffier Michael Schmid sowie bei den Frauen der Leichtgewichts-Doppelzweier (Frédérique Rol/Patricia Merz) in den Halbfinals.
Der neu gebildete Leichtgewichts-Vierer (François Gallot/Vincent Giorgis/Daniel Wiederkehr/Silvan Zehnder) klassierte sich im Vorlauf im 5. Rang und hat im heutigen Hoffnungslauf eine zweite Chance auf die Halbfinal-Qualifikation. Roman Röösli blieb im Skiff ohne Chance und bestreitet das Platzierungsrennen um die Ränge 13 bis 18.
SDA-ATS