Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03122.jsonl.gz/602

Der Swiss Moot Court ist ein Plädoyer-Wettbewerb, der allen Studierenden offensteht, die an einer Schweizer Rechtsfakultät immatrikuliert sind und den Master noch nicht absolviert haben. Er bietet eine ideale Gelegenheit, das bis anhin im Studium angeeignete Wissen praxisrelevant umzusetzen und eine Rechtsthematik aus dem Schweizerischen Recht zu vertiefen. Darüber hinaus bietet der Wettbewerb die Möglichkeit ein berufliches Netzwerk aufzubauen, indem man Kontakte mit Studierenden anderer Schweizer Rechtsfakultäten sowie juristischen Fachpersonen und Anwälten knüpfen kann.
In einem fiktiven Gerichtsverfahren treten Studierende verschiedener Schweizer Rechtsfakultäten gegeneinander an. Die Teams (bestehend aus zwei bis vier Personen) verfassen in der schriftlichen Runde eine Rechtsmittelbeschwerde sowie eine Beschwerdeantwort zu einem vorgegebenen Fall. Die zwölf besten Teams qualifizieren sich für die mündliche Runde am Bundesgericht in Luzern. Dort haben sie die Möglichkeit sich vor einer Jury als Anwälte im Plädieren zu üben. Die Jury besteht aus Bundesrichtern, Rechtsanwälten und Rechtsprofessoren. Bewertet werden die Stichhaltigkeit der Argumente sowie die Überzeugungskraft und Rhetorik der Redner. Die zwei besten Teams treten anschliessend im Finale gegeneinander an.
Der entsprechende Fall wird jeweils Ende September auf der Webseite des Swiss Moot Court aufgeschaltet. Danach erhalten die Studierenden sechs Wochen Zeit für die Bearbeitung des Falles. Die sich für die mündliche Runde qualifizierten Teams werden anschliessend im Januar bekanntgegeben. Die mündliche Runde findet jeweils Mitte Februar statt.
Bachelorstudierende können sich die schriftliche Teilnahme am Swiss Moot Court als Falllösung im Privat-oder Wirtschaftsrecht anrechnen lassen und bekommen dafür 5 ECTS. Danach können sie selbst entscheiden, ob sie auch noch die mündliche Teilnahme wünschen. Diesfalls wird ein universitätsinterner, mündlicher «Pre-Moot» durchgeführt, dessen Benotung als Seminarleistung angerechnet werden kann (wiederum 5 ECTS). Die Anrechnung als Seminarleistung erfolgt ungeachtet einer Qualifikation für die mündliche Runde am Bundesgericht in Luzern. Bachelorstudierende können somit wählen, ob sie sich mit dem Swiss Moot Court nur 5 ECTS (schriftliche Runde, zwingend) oder 10 ECTS (inkl. mündliche Runde, fakultativ) verdienen möchten.
Masterstudierende haben die Möglichkeit, sich den Swiss Moot Court als Seminarleistung anrechnen zu lassen und erhalten dafür 10 ECTS. Hierfür muss zwingend die Teilnahme an der schriftlichen Runde und dem Pre-Moot absolviert worden sein. Die Anrechnung als Seminarleistung erfolgt ungeachtet einer Qualifikation für die mündliche Runde am Bundesgericht in Luzern.
<email-pii> (Bitte mit Angabe Matrikelnummer und Anzahl Semester)
(Interne) Anmeldungen/Vormerkungen zur Anmeldung werden ab 25. August 2022 entgegengenommen; bei einer grossen Zahl von Anmeldungen wird die Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt und/bzw. allenfalls vorgeschlagen, 4-er Teams zu bilden.