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Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) war die bedeutendste Schriftstellerin der Romantik. Sie schrieb grosse Literatur in der kleinen Form – Novellen und Erzählungen. Die Novelle «Die Judenbuche» ist eines jener Werke, das als Literaturklassiker vielen bekannt ist, das aber nur wenige wirklich gelesen haben. Vordergründig geht es um einen Mordfall in einem Dorf, hintergründig um existentielle menschliche Fragen, in einer Sprache, die selber etwas Widerständiges und Zeitloses hat. Erschienen ist der Text u.a. in der Ausgabe «Sämtliche Erzählungen» (Insel Taschenbuch 2020 – als Erweiterung für den Lesezirkel werden wir auch über die darin enthaltene Erzählung «Ledwina» sprechen).
Alle, die den Text gelesen haben, sind zur Diskussion eingeladen.
Moderation: Isabelle Vonlanthen