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Gesungene Geschichte
Blick Bassy, der Kameruner mit der sanften Falsett-Stimme und mit Melodien, die sich einschmeicheln und verzahnen, legt ein politisches Werk vor. 1958 ist in der Geschichte der Kameruner ein Jahr der Tragödie, und ein Stigma. 1958 wurde der Freiheitskämpfer Ruben Um Nyobé von den französischen Kolonialherren gejagt und getötet. Bassy arbeitet nicht nur die Geschichte des Befreiungskampfs der Kameruner auf, sondern verweist auch auf die Werte, die durch den Befreiungskampf erobert wurden.
Musikalisch bleibt Blick Bassy dem Klang seines letzten Albums «Akö» fast treu: Neben der eigenen Gitarre, dem Cello von Clément Petit – neuerdings spielt dieser auch mit Electronica-Effekten – und der Posaune von Johan Blanc, spielen neu die Trompete und die Keyboards von Alexis Anerilles eine wichtige Rolle. Doch auch im dichteren Klangumfeld wird die Stimme von Blick Bassy nie eingeengt, bleibt im Zentrum.
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