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Vom 4. bis 9. November 2014 findet in Quito in Ecuador die 11. Konferenz der Vertragsstaaten der Bonner Konvention statt. Dieses Übereinkommen bezweckt die Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten. Im Zentrum der Konferenz steht die Priorisierung der Umsetzungsziele für die nächsten zehn Jahre.
Die Bonner Konvention ist ein Übereinkommen mit dem Ziel, die weltweit am stärksten gefährdeten wandernden Tierarten am Boden, im Wasser und in der Luft zu schützen. Viele von ihnen sind durch Verlust von Lebensräumen, widerrechtliches Töten, Vergiftung oder den Klimawandel gefährdet. Weiter sieht das Übereinkommen vor, dass nachteilige Auswirkungen von Aktivitäten oder Hindernissen, welche die Wanderungen erschweren, verhindert oder auf ein Mindestmass beschränkt werden.
Die Bonner Konvention berät vom 4. Bis 9. November 2014 in Quito in Ecuador überregionale Massnahmen, um diese Gefahren zu vermindern und verpflichtet die 120 Vertragsparteien zur Umsetzung. Dabei werden die Vertragsstaaten insbesondere über die Prioritäten in den nächsten zehn Jahren diskutieren. Die Konferenz stellt einzelne Arten gezielt unter Schutz und trägt dadurch zur Umsetzung des globalen Strategischen Plans für die Biodiversität 2011-2020 bei. Die Abstimmung zwischen der Bonner Konvention und anderen biodiversitätsrelevanten Konventionen und Organisationen soll gestärkt werden.
Wie das Bundesamt für Umwelt BAFU mitteilt, wird die Schweiz zudem das «Memorandum of Understanding concerning the Conservation of Migratory Birds of Prey in Africa and Eurasia (MoU Raptor)» unterzeichnen, dessen Ausarbeitung sie in den letzten Jahren aktiv unterstützt hat. Diese Vereinbarung hat zum Ziel, die migrierenden Greifvögel von Eurasien und Afrika zu schützen. In der nationalen Gesetzgebung hat die Schweiz die international empfohlenen Schutzbestimmungen bereits umgesetzt.