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Nach einem Freilos in Runde eins überzeugte Kägi gegen die Neuenburgerin Inès Delaloye mit einem 6:2-, 6:2-Sieg vollends. In der dritten Runde wartete mit Matilda Dürig, die in der Swiss Tennis Academy trainiert, eine weitaus unbequemere Gegnerin. Dürig fand von Anfang an gut ins Spiel, machte sehr viel Druck und wenige Fehler. So reichte der Spielerin vom TC Dufour ein Break, um den ersten Satz 6:3 zu gewinnen. Im zweiten Satz wies ebenfalls vieles auf einen Sieg von Dürig hin, lag sie doch mit Doppelbreak 4:1 vorn, ehe die Ostschweizerin aufdrehte und sich zum 6:6 herankämpfte. Es musste also das Tiebreak entscheiden, und dieses gewann Kägi deutlich mit 7:0. Beflügelt davon, startete die Ostschweizerin mit einem Break in den dritten Satz und liess sich nach einem zweiten Break den Sieg nicht mehr nehmen und gewann 3:6, 7:6 (7:0), 6:3.
Im Halbfinal wartete danach die als Nummer eins gesetzte Aargauerin Kenisha Moning. Im Herbst, auf Sand, entschied die Thalerin den Final bei einem Erwachsenen-Turnier gegen Moning mit 6:4, 6:2 für sich, doch auf Teppich ist Moning kaum zu bezwingen. Entsprechend nervös begann Kägi; beging einen ungezwungenen Fehler am anderen und die Aargauerin konnte sich damit begnügen, den Ball im Spiel zu halten. Zoe Kägi verlor mit 1:6 und 1:6.
Dennoch belegte sie an der Meisterschaft den dritten Rang. Kenisha Moning zeigte auch im Final gegen Lokalmatadorin Aurora Zurmühle, die ihren Halbfinal gegen die Lausannerin Alyssa Giupponi 6:1, 6:0 gewonnen hatte, eine ausgezeichnete Leistung. Mit einem 7:6- und 6:4-Sieg wurde sie Schweizer Meisterin.
Zoe Kägi kann trotz des verpassten Finaleinzugs auf eine erfolgreiche Juniorenzeit zurückschauen. In dieser holte die Thalerin in den Kategorien U & 16 sowie U & 18 sechsmal die Bronzemedaille (viermal im Einzel und zweimal im Doppel). Später im Jahr bekommt sie an den Sommermeisterschaften nochmals die Chance auf eine Medaille.