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Nach Treffen mit Kim
Trump für Friedensnobelpreis nominiert
Die Bilder vom Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Kim Jong Un gingen um die Welt. Norwegische Politikern ist der Einsatz Trumps im Nordkoreakonflikt gar einen Nobelpreis wert.
Zwei Abgeordnete der rechtspopulistischen Fortschrittspartei in Norwegen haben US-Präsident Donald Trump nach seinem Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un für den Friedensnobelpreis 2019 nominiert. Per-Willy Amundsen sagte dem norwegischen Rundfunk NRK am Mittwoch: «Was jetzt passiert, ist historisch. Ich denke, wir können ein klares Signal setzen, indem wir Trump den Friedenspreis geben.»
Trumps Name stand für den Friedensnobelpreis 2018 bereits auf der Liste, wurde jedoch wieder gestrichen. Das Nobelinstitut in Oslo hatte herausgefunden, dass die Nominierung gefälscht war. Der Absender wusste nichts davon. Nur eine ausgesuchte Gruppe von Personen ist berechtigt, Kandidaten für den Preis vorzuschlagen, darunter Abgeordnete, Professoren und Leiter von wichtigen Organisationen.
Trump will den Preis nicht
Für 2019 wurde Donald Trump bereits von seinen eigenen Leuten nominiert. Eine Gruppe von Republikanern sandte einen Monat vor dem Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim einen Brief an das Komitee in Oslo. Trumps Parteikollegen sind der Meinung, dass ihr Präsident schon wegen seiner Bemühungen, Atomwaffen von der koreanischen Halbinsel zu entfernen, die Ehre verdient habe.
Trump selbst hatte im Mai gesagt, er wolle für seine Nordkorea-Initiative keinen Friedensnobelpreis.