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Weltweit führten Jugend und Bürger Friedensmärsche durch um internationale Unterstützung für ein Internationales Gesetz zur Friedenskonsolidierung zu gewinnen.
Am 25 Mai versammelten sich um die 100 junge Erwachsene und Bürger in Genf vor dem Place des Nations um für Frieden zu demonstrieren. Die Veranstaltung wurde von der Internationalen Friedensorganisation IPYG organisiert, und von zahlreichen friedliebenden Personen und Organisationen aus allen Schichten der Gesellschaft besucht. Während des Marsches vor der UNO und dem nachfolgenden Friedensevent, folgten weitere Menschen dem Aufruf an der Bewegung teilzunehmen und erhoben lautstark ihre Stimmen für Frieden. Die jungen Erwachsenen sind entschlossen durch diese Veranstaltung Aufsehen für ihre Friedensbriefkampagne zu erlangen. In dieser Friedensbriefkampagne sammelt IPYG Unterstützung für ein neues internationales Gesetz, namens Declaration of Peace and Cessation of War (DPCW) durch befürwortende Briefe. Die Briefe, geschrieben von Schweizer Bürgern, werden an die Bundesräte der Schweiz geschickt mit der Bitte eine Antwort zu erhalten.
Die „6. Jährliche Gedenkfeier der Erklärung des Weltfriedens und der Friedensmarsch“ fand in 126 Städten aus 77 Ländern statt, darunter Länder wie Australien, China, Deutschland, Schweiz, Indien, Russland, Südafrika, die Philippinen und die Vereinigten Staaten von Amerika.
Die Veranstaltung wurde von einer internationalen Friedensorganisation namens Heavenly Culture, World Peace, Restoration of Light (Himmelskultur, Weltfrieden, Wiederherstellung des Lichts / HWPL) organisiert, welche der UN ECOSOC und der UN DGC angeschlossen ist. Das Motto der Veranstaltung lautete: “Der Ruf der Welt nach Frieden und der dringende Aufruf für die Unterstützung der “ Declaration of Peace and Cessation of War (DPCW)“.
Als am 25. Mai 2013 die Deklaration verkündet wurde, begann der Friedensmarsch der Weltbürger unter dem Motto: „Jeder Mensch dieser Welt soll ein Bote des Friedens werden“. Der Friedensmarsch wird im Mai auf der ganzen Welt gleichzeitig durchgeführt. Das Ziel ist die Rolle und Beteiligung von Einzelpersonen in der internationalen Gemeinschaft zu fördern, um Frieden zu erreichen und eine Kultur des Friedens zu verbreiten.
In Seoul, Südkorea, wo die Erklärung vor 6 Jahren proklamiert wurde, versammelten sich über 150,000 Bürger und nahmen an einer „Friedensbrief-Kampagne“ teil um für die Unterstützung der DPCW aufzurufen. Das Ziel dieser Aktion ist es Unterstützung zu sammeln damit die DPCW in ein rechtsverbindliches Dokument entwickelt werden kann. Die DPCW, das vollendete Formular der Erklärung des Weltfriedens, befasst sich mit den Grundsätzen der Konfliktlösung und der internationalen Zusammenarbeit zum Aufbau des Friedens wie z.B. die Achtung des Völkerrechts, die friedliche Streitbeilegung und die aktive Verbreitung einer Friedenskultur.
Der Vorsitzende von HWPL Man Hee Lee verkündete die Wichtigkeit der DPCW, indem er sagte: „Die DPCW enthält den Willen der Weltbürger und fordert die Weltgemeinschaft auf, sich friedlich und respektvoll zu vereinen für das gemeinsame Zusammenleben. Die Deklaration ruft alle auf für den Aufbau des Friedens zusammen zu arbeiten, damit Waffenproduktionen eingestellt werden, welche für die Tötung von Menschen und die Invasion von anderen Ländern verantwortlich sind. Wenn die nationalen Führer die 10 Artikel und 38 Klauseln der DPCW unterstützen und die Religionen in Frieden miteinander harmonisieren, kann die Weltgemeinschaft den Weg zum Frieden einschlagen.”
Herr Young Min Chung, Generaldirektor der Internationalen Friedensjugendgruppe (IPYG), einer Organisation, die die „Friedensbrief-Kampagne” weltweit leitet, sagte: „Viele Menschen beteiligen sich an dieser Arbeit, da sie Vertrauen und Hoffnung haben, dass die DPCW realisiert werden kann. Die DPCW beinhaltet die Verhinderung von Konflikten, die Beendigung von Streitigkeiten und die Bewahrung des Weltfriedens und ist somit das perfekte Rechtsinstrument. Es sind erst drei Jahre vergangen seit die DPCW proklamiert wurde, doch wir haben viel Unterstützung auf nationaler Ebene, sowie auch bei Bürgern weltweit gesammelt.
Funktionäre von HWPL betonten die essenzielle Rolle der Bürger um die DPCW zu verabschieden. Die weltweit stattfindenden Friedensmarsche zeigten den vereinten Willen der Menschen die Friedensbotschaft zu verbreiten. Ausserdem wurden die Unterschriften und Briefe zur Unterstützung der DPCW von ungefähr 1,3 Millionen Bürgern an 192 Staatsoberhäupter geschickt mit der Erwartung, dass die Staatsoberhäupter darauf antworten.
Bei ihrer Glückwunschrede ermutigte ihre Exzellenz Difie Agyarko Kusi, Botschafterin von Ghana in der Republik Korea die Zivilgesellschaft, sich aktiv für die Verabschiedung der DPCW einzusetzen. “Mir fällt keine Region auf der Welt ein, in der sich zurzeit kein Konflikt abspielt oder am ausbrechen ist. Wir alle sollten HWPL, für ihre Vorreiterrolle die Köpfe und Herzen der Zivilbevölkerung für den Frieden zu gewinnen und ihr aktives Bestreben für die Annahme der DPCW durch die internationale Gemeinschaft dankbar sein. Ich fordere alle friedliebenden Menschen dringend dazu auf, Briefe an Gesetzgeber, politische Entscheidungsträger, Staats- und Regierungschefs sowie Könige und Königinnen zu schreiben um ihnen mitzuteilen, wie sehr wir unsere Hoffnung in sie setzen, diese Erklärung zu unterstützen und Wirklichkeit werden zu lassen”.
Seine Exzellenz Juan Jose Plasencia, Gesandter der peruanischen Botschaft in der Republik Korea, sprach im Interview über die Friedensbriefkampagne: “Wenn die Regierung einen Brief erhält, sind die Chancen auf Erfolg gering. Wenn jedoch die Regierung hunderttausende Briefe erhält, wird die Regierung den Willen der Gesellschaft spüren und sich gezwungen sehen zu handeln. Diese Briefe sind also sehr wichtig. Je mehr Briefe geschrieben werden desto eher werden politische Entscheidungsträger das Herz der Zivilgesellschaft für die DPCW sehen und sich dafür aussprechen.
„Sagen zu können, dass man daran teilnimmt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, ist für jeden Menschen wundervoll. Ich hoffe, dass meine Anwesenheit und die Anwesenheit aller hier versammelten Aufmerksamkeit auf uns und unsere Bestrebungen lenken wird. Mein persönlicher Bewegungsgrund mich bei HWPL zu engagieren ist die Gewissheit zu haben dass ich mich nicht zurückgelehnt habe, nicht nur Zuschauer war sondern aktiv daran teilnahm die Welt zu verändern. Wenn ich und alle hier Versammelten dann zurückblicken können wir stolz auf das sein was wir unterstützt haben. sagte Danelle aus den USA, Teilnehmerin des Friedenslaufs.