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Ich habe versucht, die Fahrleitung so authentisch wie möglich, dem Original nachzubauen. Wie beim Original, gibt es keine gebogenen Fahrleitungen. Ich habe also meine Fahrleitung genauso gebaut. Der Fahrdraht ist im Zick Zack gespannt und an beiden Enden mit Zugfedern verankert. Wie auf den Skizze zu sehen ist, hat man so eine betriebssichere Fahrleitung und das Schleifstück des Dachstromabnehmers wird nie "entgleisen".
In der Kurve sieht das in etwa so aus. Die Fahrleitung wird nur nach aussen gezogen.
Die Masten müsse so platziert werden, dass der Fahrdraht immer über dem Schleifstück ist.
Damit der Fahrdraht immer den gleichen Abstand zur Schiene hat, wird dieser beim Original an einem Tragseil aufgehängt. Ich habe dies auf meiner Anlage auch so nachgebaut.
So sieht das dann aus.
Die Fahrleitung ist so filigran gebaut, dass mit den Dachstromabnehmern, welche eigentlich für die Vitrine gedacht sind, gefahren werden kann.
Im Bahnhofsvorfeld sieht es aus, als ob ein wildes Durcheinander herrscht. Dem ist aber nicht so. Jeder Draht ist an seinem Platz. Keiner zu viel, keiner fehlt.
Es gibt Zungen welche behaupten, dass es nicht möglich ist, eine funktionelle und originalgetreue Fahrleitung zu bauen. Entweder optisch schön anzuschauen, oder funktionell.
Es geht aber. Es ist eine filigrane Bastelei welche sich aber lohnt.