Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03220.jsonl.gz/1545

Einige Parteien eines Stockholmer Quartiers haben sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen. Ziel ist ein nachhaltiger Lebensstil. Die Menschen begannen vor acht Jahren, in ihrem Innenhof essbare Pflanzen anzubauen. Als nächstes machten sie eigenen Kompost aus organischen Abfällen. Dann schafften sie Hühner an, die ihre Essensreste vertilgen und Eier legen. Kaninchen sind Teil einer Art Haustiersharing.
Ein muffiger Gemeinschaftsraum wurde gemütlich gemacht und dient jetzt als Yogaraum. Aber auch für Spielabende, zum Empfang von Gästen, für Partys etc. So erscheinen den Familien die kleinen Wohnungen viel grösser. Sie teilen zudem Werkzeuge und Geräte wie Bohrer, Nähmaschinen, Elektrotransportvelos.
Die meisten Gemeinschaftsmitglieder haben Kinder und stehen im Erwerbsleben. Daher schaffen sie es nur, so nachhaltig zu leben, indem sie die Verantwortungen untereinander aufteilen.
Die Umweltverschmutzung führte in Schweden früh zu einem Umdenken. 2010 wurde Stockholm von der europäischen Union zur ersten grünen Hauptstadt Europas erkoren.