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Das männliche Körperideal, gekennzeichnet durch einen muskulösen Körper und geringen Anteil von Fettmasse, ist in den westlichen Kulturen weit verbreitet. Der Vergleich des eigenen Körpers mit diesem Ideal kann bei Männern zu Sorgen und Unzufriedenheit führen.
Aus Sicht der Zwangsstörungsforschung steht die obsessive Beschäftigung mit der Muskularität des Körpers im Vordergrund. Durch die Einordnung in die Kategorie der körperdysmorphen Störung im Rahmen der Zwangsstörungen und verwandten Störungen im DSM-5 [2] wird dem repetitiven Rückversicherungsverhalten und den zwanghaften Vergleichen des eigenen Körpers mit dem Ideal Priorität zugeordnet.