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Belagerung von Grüningen
aus «Edlisbacher Chronik 1486»,
Staatsarchiv
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Dagny Gioulami
Autorin des Festspiel
Dagny Gioulami arbeitet als Schauspielerin in Zürich und im Ausland (Theater Kanton Zürich, Schauspielhaus Zürich, Städtische Bühnen Münster, Theater Wilhelmshaven) und als Librettistin (Auftragsarbeiten des Opernhaus Zürich: Harley, Im Schatten des Maulbeerbaums, Auftragsarbeit der Staatsoper Hannover: Die Fromme Helene).
Gewinnerin im teatro minimo Wettbewerb des Opernhauses Zürich und der bayrischen Staatsoper. Verschiedene Rollen als Filmschauspielerin (u.a. Hauptrolle im CH-Spielfilm Vater, lieber Vater von Leopold Huber).
Sasha Mazzotti ist in London geboren und Basel aufgewachsen
und ist nach dem Studium an der Hochschule für Theater in Zürich 1995 als Regieassistentin
nach Potsdam ans Hans Otto Theater gegangen. Ab 1996 inszenierte und spielte sie dort. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen, weg vom klassischen Sprechtheater,
studierte sie 1999 ein Jahr lang bei Philipp Gaulier und John Wright, Improvisation und Physical Theatre.
2001 kehrte sie nach Berlin zurück, wo sie bis 2006 lebte und als freischaffende Regisseurin u.a. in Braunschweig, Weimar, Erfurt von Kinderstücken (z.B. Schneewittchen, Väterchen Frost), über Uraufführungen (u.a. Level 13 von A. Schmidt) zu Klassikern (diverse Shakespeares und einen Schiller) inszenierte.
2002 gründete Sasha Mazzotti mit zwei Schauspielerinnen in Berlin die Gruppe Sofa Mobile, das Theater für interaktives Geschichten erfinden. 2007 kehrte sie nach Basel zurück, wo sie im Mai mit der Gruppe ex/ex «Wäre da nicht Ida Kramer» inszenierte. Im November 2007 war die Premiere
von «Ich hätte das Land gern flach» im Roxy in Birsfelden.
Sasha Mazzotti arbeitet auch als Sprecherin für englische und deutsche Texte und probt gerade an einem Solo, wo sie zum ersten mal seit 8 Jahren wieder selber auf der Bühne steht. «Enter! Ein Tutorial» von Bettina Wegenast.
Elke Scheuermann
Kostümentwurf, Bühnenbild
Elke Scheuermann arbeitet als Architektin, Bühnen- und Kostümbildnerin in vielfältiger Weise. Nach der Ausbildung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart arbeitete sie für verschiedene Architektur und Designbüros
(u.a. Atelier Philippe Starck, Paris, Studio Matteo Thun, Milano, Peter Thomann, Zürich).
Es folgte Bühnenbild- und Kostümassistenz an verschiedenen Theatern (u.a. bei Frida
Parmeggiani, Rolf Glittenberg, Hartmut Meyer, Raimund Bauer).
Sie gestaltet eigene Bühnenbilder und Kostüme (u.a. Operhaus Zürich: Albert Herring, Deutsche Oper Berlin: Das Traumfresserchen, Schauspielhaus Zürich: Das Kunstseidene Mädchen, Stadttheater Bern: Tintenherz, Volkshaus Zürich: Sankta Susanna, Kaufleuten Zürich: Orpheus in der Unterwelt, Blauer Saal, Zürich: Schlaf Kindlein Schlaf, Theater des Kantons Zürich: Sommernachtstraum,Onkel Wanja, Christoph Kolumbus, Bluthochzeit, Messer in Hennen, Talismann).
Die Musikerin Jacqueline Brack Lees und der Musiker Beat Hofmann widmen sich den Geschichten aus der Schweiz des 17.—20. Jahrhunderts (u.a. Geschichten
von Jakob Stutz aus dem Zürcher Oberland). Diese vertonen Sie mit zahlreichen Historischen Instrumenten und setzen alles in «Spielleute-Manier» szenisch um. Zahlreiche Konzerte.
Unterstützungbeiträge von Stadt Zürich, Stadt Rapperswil, Migros Kultur Prozent,
STAB, Stiftung für Ethik und Kultur und Göhnerstiftung.
Esther Erni, Gastmusikerin bei Marmotte, ist ausgebildete Rhythmikerin und studierte Querflöte bei Konrad Klemm am Konservatorium Winterthur. Sie war in der Ausbildung für musikalische Früherziehung und Grundschule am Konservatorium Zürich tätig, unterrichtet Querflöte, wirkt mit im Quartett Femmes Flûtales und spielt Kontrabass.
Sie ist an verschiedenen Aufführungs- und Aufnahmeprojekten beteiligt.
Christoph Gutmann
Licht
Christoph Gutmann schliesst seine erste Ausbildung mit dem Diplom Phil II (Geologie) an der Universität Zürich ab. Nach drei Berufsjahren entschliesst er sich zu einer zweiten Ausbildung mit Schwergewicht im kreativen Bereich. Am Theater Casino in Zug lernt er, bestehende Licht-Konzepte von Gastproduktionen professionell umzusetzen und mit Licht eigene Bilder entstehen zu lassen. Er arbeitet für das Zürcher Theaterspektakel,
Delux Theatre Lighting, das Schweizer Fernsehen DRS, das Luzerner Theater und die Agentur Bellprat Associates AG.
Daneben begleitet er Musiker, Tanz- und Theatertruppen auf Tourneen durch die Schweiz, Europa und Amerika. Er zeichnet für die Lichtkonzepte einer Vielzahl unterschiedlichster Produktionen verantwortlich. Heute ist er selbständiger Lichtgestalter für Theater, Event und Industrie.
Andrew Phillips
Ton
Andrew Phillips ist gerade daran, den eidgenössischen Fachausweiss in Tontechnik zu machen. Schon in der Sekundarschulzeit begann er mit dem Abmischen von Musicals und Bands und machte auch selber Musik (Piano).
Nach abgeschlossener Berufslehre als Audio-Video-Elektroniker schliesst er sich einem Kultur-Verein an welches in Zug das Kulturzentrum Galvanik lanciert. Dort ist er sechs Jahre Haustechniker und mischt hunderte Konzerte über alle Stile wie Jazz, Funk, Rock, Hiphop, Blues, aber auch Theater, Freie Kunst und Experimentelle Musik.
Seit sieben Jahren ist er Freischaffender Tontechniker und arbeitete u.A. bei Radio DRS, Allblues Konzert GmbH, Kinderkonzerte, Blueballs Festival Luzern, Victoria Hall Genf, Lunik, Heinz de Specht, Signorino TJ, Musical «Ewigi Liebi» und diversen Beschallungsfirmen. Andrew Phillips wird unterstützt vom 2. Tonoperateur, Björn Bredehöft (2. Foto).
Alister Mazzotti wurde In London geboren und ist in Basel aufgewachsen. Seit 1994 ist er in Berlin als Stuntman/ Stunt Koordinator, Kampfchoreograph und Spezialeffekt Koordinator tätig. Er wirkte in über 200 internationalen Film-, Fernseh-, Werbefilm- und Musikvideoproduktionen mit, so z.B. bei «Speed Racer», «V for Vendetta», «Around the World in 80 Days», «Marcello Marcello», «Tatort» u.v.a.
Er doubelte viele bekannte Schauspieler wie Dieter Hallervorden, Dietmar Schönherr, Otto Waalkes, Ewen Bremner, James Coogan und Kimi Räikkönen und arbeitete mit namhaften Regisseuren wie z.B. Kevin Spacey, Heiner Carrow und den Wachowski-Brüdern zusammen.
Für den Oscar-prämierten Film «The Pianist» von Roman Polanski hat er die Spezialeffekte koordiniert und für den Oscar-prämierten Film «Das Leben der Anderen» die Stunts.
Er choreographierte an vielen deutschen Bühnen, für Musicals (UA «30 60 90°- Durchgehend geöffnet», UA «Der Herr der Ringe», «Saturday Night Fever» u.a.), Opern, Operetten («Die 3 Musketiere» - Volksbühne Rostock) und Theaterstücke («Oleanna» - Saarl. ST, «Cyrano» - Theater Basel, «Romeo und Julia» – DNT Weimar u.v.a) unzählige Kämpfe.
Als langjähriges Mitglied der Schweizer National-mannschaft und ehemaliger Schweizer Meister im Florettfechten kreuzt er auch heute noch gerne die Klinge im Verein.
Jonas Kuster
Regieassistenz
Ich habe zum ersten Mal einen solchen Job übernommen und freue mich, dadurch einen facettenreichen Einblick in die Welt des Theaters zu bekommen. Die Zusammen-arbeit von Profis und Laien erfordert immer wieder kurzfristiges Organisieren und Umdisponieren, wofür ich auch zuständig bin.
Ich beobachte mit immer zunehmendem Stauen und Begeisterung, wie ein Theaterstück durch vielfältige Ideen und konzentriertes Arbeiten Form annimmt und sich schliesslich zu einem komplexen Stück entwickelt, welches ich jederzeit durchschauen muss. Diese Übersicht zu behalten und die Kommunikation zwischen allen Beteiligten zu optimieren und zu koordinieren, all dies liegt mir im Blut.
Doris Lohmann
Maskenbildnerin
Maskenbildnerausbildung am Staatstheater Hannover 1979–1981.
Wechsel in die Schweiz zum Stadt-Theater St. Gallen 1981–1992, ab 1993 für 1,5 Jahre am Stadt-Theater Bern,
ab 1994 freischaffende Maskenbildnerin.
Neumarkttheater Zürich (Wahlverwandschaften, The Black Rider, Top Dogs, Faust II, und viele andere); Opernhaus Zürich (Hänsel u Gretel, Albert Hering, Der Konsul, Betteloper, Axur, Re D’Ormus, La Finta Semplice, Barbiere di Siviglia, Der Graf v Luxenburg...); Märchenbühne Erich Vock (Jim Knopf, Pippi Langstrumpf, Froschkönig, Die kleine Hexe, Frau Holle und andere); Theater des Kanton Zürich (Sommernachtstraum, Onkel Wanja, Kolumbus u Die Bluthochzeit);
Freilichtbühne Avenches (1997 Traviata u La Bohéme/1998 Turandot u Barbiere).
Good News Productions «Himmel auf Erden 2000, 2002 und 2004»;
diverse Fernsehproduktionen und -filme Regie: A. Mahrtaler «6. Symphonie von Gustav Mahler», und weitere;
Regie: M. Fischer Passengers Tanzfilm, Süssigkeiten;
Benissimo, Total Birgit, Punkt CH,
Kinofilm «Tell»; diverse Projekte für Fotos Werbung und Theatergruppen.
Kathrin Baumberger
Gewandmeisterin
Kathrin Baumberger arbeitet seit 2000 als freischaffende Kostümbildnerin, Modedesignerin und Gewandmeisterin.
Die ausgebildete Damenschneiderin, Modedesignerin (HGKZ) und Schnitttechnikerin (STF Zürich) entwarf unter anderem die Kostüme für «Rahel und Pauline» Lucern Festival und Theater Luzern, «Der düstere Dandy ein Abend mit Pierrot» Theater am Gleis Winterthur, «Moskva-Petuski» sogar theater Zürich, «Hilfe, die Kinder kommen» Theater am Kirchplatz Schaan, usw.
Als Designerin ist sie, zusammen mit Bernhard Duss, verantwortlich für die Kollektion «SENTIS». Das Kinderkleider-Label «cousins bambini» wurde im Jahre 2007 mit drei anderen Mitgliedern gegründet.
Doris Meier ist gelernte Modistin (Hutmacherin) und arbeitet seit 1982 in diesem Metier. Zuerst fest angestellt im Opernhaus Zürich und im Stadttheater Bern, arbeitet sie seit 17 Jahren als freischaffende Künstlerin. Im eigenen Atelier entstehen nach Figurinen oder Bildern die gewünschten Kopfbedeckungen individuell und auf Mass für Theater, TV-Shows und Private.
Der Inhaber Beat Hofmann (Produzent, Musik) studierte am Konservatorium Zürich Schulmusik und Rhythmik. Danach Gesangsausbildung mit Lehr- und Konzertdiplom. Er wirkte jahrelang als Schulmusiker und Rhythmiklehrer an Mittel-, Primar- und Sekundarschulen
und in der Erwachsenenbildung. War Mitorganisator der Kinderkonzerte.
Mit seinem Schweizer Ethno Projekte (S.E.P.) beschreitet er neue Wege. S.E.P. ist das Label für Produktionen, die sich mit «Schweizerischem» beschäftigen. Darauf gründen die Formationen schweizerart ensemble, Marmotte und Feuermädchen. Weitere Produktionen wie Schulhauskonzerte, Klang-Reservoir, Karfreitagsliturgie Witikon, Rosa Gletscher und Kinderoper.
Seit über 30 Jahren fotografiert Jean-Claude Stuck mit Leidenschaft, nebst seinen anderen Tätigkeiten als Grafiker und Informatiker. Mit der Digitalfotografie hat sich sein Feuer für die Fotografie wieder neu entfacht. Heutzutage ist der Computer für Fotografie und Grafik nicht mehr wegzudenken, und da führt seine Erfahrung als Informatiker zur Verschmelzung der einzelnen Disziplinen.
Jean-Claude Stuck fotografiert leidenschaftlich gerne Menschen in all ihren Facetten. Das geht von seinen Hochzeitsreportagen, über Portraits bis hin zu seinen Theateraufnahmen.
Die Gestaltung, Erarbeitung und Betreuung dieser Homepage für das Festspiel der Landvogtei Grüningen (www.landvogtei.ch) liegt in seinen Händen.
Doris Klee ist promovierte Historikerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an der Universität Zürich. Sie ist Verfasserin verschiedener Publikationen, darunter der Dissertation «Konflikte kommunizieren. Die Briefe des Grüninger Landvogts Jörg Berger an den Zürcher Rat (1514–1529)», Zürich 2006.
Marco A. R. Leutenegger
Wissenschaftliche Beratung
Marco A. R. Leutenegger ist promovierter Historiker. Seit 1984 Direktor des Museums Altes Zeughaus in Solothurn.
Zahlreiche Publikationen, darunter
das Buch «Das Landstädtchen Grüningen bis 1440», sind von ihm erschienen.