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Somit kam die Schweizerin noch bis auf 12 Sekunden an die Siegerin Jekaterina Jurlowa heran. Die Russin drehte ebenfalls nur eine Strafrunde. Rang 3 ging an die Lokalmatadorin Dorothea Wierer.
Selina Gasparin hatte den vergangenen Winter ausgelassen – Ende Februar gebar die seit Juni 2014 mit dem russischen Langläufer Ilja Tschernoussow verheiratete Bündnerin eine Tochter. Der Wiedereinstieg in diesem Winter verlief zunächst harzig. Erst nach Neujahr kam die Bündnerin auf Touren. Ein 5. Rang in Ruhpolding deutete ihr Potenzial an.
Die Schweizer Biathlon-Pionierin erreichte ihren vierten Podestplatz im Weltcup. Ihre bislang drei Ausrufezeichen hatte sie im Olympia-Winter 2013/2014 gesetzt. In Annecy und Hochfilzen holte sie im Sprint die ersten zwei Weltcupsiege für die Schweiz im Biathlon. Auch ihr Exploit in Sotschi zählt als Weltcup-Podium.
(SDA)