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ehe/rgr: Gemäss Übungsprogramm werden in diesem Jahr 8 Atemschutzübungen durchgeführt. Schwerpunkt wird unteranderem auf die Themen der Änderungen SÜV und ART aus dem Basiswissen trainiert. Die Übung werden jeweils durch den Atemschutz Offizier Leutnant Erich Hefermehl und seinen Unteroffizieren ausgearbeitet, durchgeführt und kontrolliert. Als Trainingsorte werden möglichst realitätsnahe Übungsobjekte gesucht.
Die neuen Atemschutz Einsatzgrundlagen:
- S= Sicherheit (Rückwegsicherung)/
- Ü= Überwachung ( Truppüberwachung)
- V= Verbindung (Kommunikation Kanal 4)
Die Truppenüberwachung nach der ART Regel (A= Anmarsch, R= Rückweg, T= Trupp) muss bei jedem Einsatz angewendet werden. Bei der Umsetzung der ART Regel geht es darum, dass sich der Trupp nach einem Luftverbrauch von 1/3 der Druckluftflasche die Frage stellt: Bin ich noch auf dem Anmarsch oder Rückweg und wie geht es dem Trupp? Aus dieser Selbstbeurteilung muss bestimmt werden ob der Erfolg des abschliessenden Auftrages, sprich Einsatzes erfolgreich erfüllt werden kann.
Hört der Truppenüberwacher während 5 Minuten kein Funkgespräch des entsprechenden Trupps, so nimmt er die Verbindung zu dem Atemschutztrupp auf. Er beurteilt die Situation nach der ART Regel, aus welcher er den Trupp zum handeln auffordert oder einen Ablösetrupp beim Einsatzleiter anfordert. Die Umsetzung der neuen Atemschutzgrundlagen können bei den Übungen erkannt werden. Die Festigungsstufe wird dann weiter bearbeitet, so dass mit den nächsten Übungen in die Anwendungsstufe gewechselt werden kann.