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Für eine gute Woche weilte ich bis gestern mit dem Nationalkader in Spanien. Die perfekten Trainingsbedingungen und das tolle Wetter stellten einen optimalen Rahmen dar, um an meinen über den Winter hinweg etwas eingerosteten OL-Grundabläufen zu feilen. Ich geniesse es, nach einer intensiven zweieinhalb monatigen Phase mit der Doppelbelastung von Praktikum und Training, wieder meine ganze Energie in den Sport stecken zu können.
Letzte Woche fanden in Brasilien die Militär-Weltmeisterschaften statt. Da ich diesen Frühling die Spitzensport-Rekrutenschule erfolgreich abgeschlossen hatte, durfte ich in diesem Jahr als erste weibliche Schweizer Orientierungsläuferin (zusammen mit Elena Roos) an einer Militär-WM dabei sein. Nachhause in die Schweiz reiste ich mit einem kompletten Medaillensatz.
Am vergangenen Wochenende wurde die nationale Saison im Vallée de Joux mit der Sprint-Schweizermeisterschaft und dem Finallauf der Elite League beendet. Mit zwei praktisch fehlerfreien Läufen sicherte ich mir sowohl an der Sprint-SM als auch in der Gesamtwertung der Elite League den Bronzeplatz. An diesen beiden Wettkämpfen startete ich zudem zum ersten Mal für meinen neuen Schweizer Klub ol norska.
Am vergangenen Wochenende war ich motiviert, meine durch viele Krankheits- und Verletzungsprobleme durchkreuzte Saison erfreulich abzuschliessen. Vor dem Heimpublikum konnte ich in den beiden Sprints mit den Rängen 4 und 11 zwei gute Leistungen zeigen, in der Langdistanz fehlte mir aber etwas die Substanz und ich beging zu viele Fehler, was am Ende den 16. Rang ergab.