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Die Weiterentwicklung von Schemata geschieht nach Piaget durch zwei angeborene kognitive Prozesse, durch Organisation und Adaption.
Organisation= Kinder fügen verschiedene schon existierende Schemata zu größeren, sogenannten kognitiven Strukturen zusammen (Gegenstand greifen/ aus Tasse trinken)
Mit Adaption meint Piaget, dass Kinder ein intrinsisches Bedürfnis haben sich an ihre Umwelt anzupassen, dass sie mit ihr in einem kognitiven Gleichgewicht, einem Äquilibrium stehen.
Das Äquilibrium entsteht durch die Passung zwischen den eigenen Schemata und der Vorkommnisse in der Umwelt. Eine solche Anpassung können durch die Prozesse der Assimilation und Akkomodation, welche den Äquilibriumsprozess bilden, erreicht werden.
Assimilation= Prozess indem Kinder versuchen ihre umwelt anhand schon vorhandener Schemata zu interpretieren (Hund/Löwe)
Akkomodation= Schemata an neue Umweltgegebenheiten anpassen (Löwe anders als Hund daher neuer Name)