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Der Sturm mit seinen Böen von bis zu 110 Stundenkilometern soll nun den Golf von Mexiko queren und am Samstagabend als Hurrikan der Kategorie 1 in den USA auf Land treffen, wie der mexikanische Wetterdienst mitteilte.
Die Behörden von New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana verhängten bereits eine Ausgangssperre ab Freitagabend. Wegen Überschwemmungsgefahr sollte es auch Evakuierungen geben. Anders als der Hurrikan "Harvey", der im August Texas verwüstete, soll "Nate" nach dem Auftreffen auf Land an Kraft verlieren und danach wieder auf den Atlantik hinausziehen.
In Mittelamerika hat "Nate" bereits schwere Schäden angerichtet. Die Zahl der Todesopfer dort stieg auf 27. Am stärksten betroffen waren Nicaragua mit zwölf Todesopfern und Costa Rica mit zehn. Zahlreiche Menschen wurden noch vermisst; viele Orte blieben von der Aussenwelt abgeschnitten, weil Brücken eingestürzt oder Strassen überflutet waren. Weiterhin besteht etwa in Honduras Überschwemmungsgefahr wegen heftiger Regenfälle.
(SDA)