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Paris - Nach seiner Untersuchung in einer Klinik steht der Starregisseur Roman Polanski (76) vor seiner Rückkehr in die Auslieferungshaft. Die Ärzte hätten davon Abstand genommen, Polanski zu operieren, sagte sein Anwalt Georges Kiejman der Nachrichtenagentur dpa in Paris.
Der Eingriff sei nicht dringend. Seine gesundheitlichen Probleme hätten "keine direkten Folgen" für die Auslieferungshaft. Woran Polanski leidet, sagte der Anwalt nicht.
In diesen Tagen erwartet man vom Bundesstrafgericht in Bellinzona eine Entscheidung über eine vorläufige Haftentlassung. Polanski habe dazu sein Schweizer Ferienhaus, das den Grossteil seines Vermögens darstelle, als Sicherheit angeboten.
Er würde bei einer vorläufigen Haftentlassung bis zur Entscheidung in der Schweiz bleiben. Polanski hat bereits früher angeboten, während seines Hausarrets in Gstaad elektronische Fussfesseln zu tragen.
Polanski wird von der US-Justiz gesucht, weil er sich vor 32 Jahren in den USA an einer 13-Jährigen vergangen hat. Im Gefängnis hat er nach Angaben des mit ihm befreundeten Schriftstellers Robert Harris weiter an seinem jüngsten Film "The Ghost" mit Pierce Brosnan gearbeitet. Der Polit-Thriller soll im Februar als Vorpremiere bei den Berliner Filmfestspielen vorgestellt werden.
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