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Das Wichtigste in Kürze
- Russland will das Stahlwerk Azovstal laut Kiew bis am 9. Mai erobert haben.
- Britischen Geheimdienstexperten zufolge haben die Russen dort hohe Verluste eingebüsst.
- Mittlerweile konnten 500 Zivilisten evakuiert werden.
Erfreuliche Nachrichten aus Mariupol: Kiew teilt mit, dass 500 Zivilisten aus der belagerten Stadt evakuiert werden konnten. Für die Russen läuft es weniger gut...
Die russischen Truppen in der Ukraine müssen bei ihrem Sturm auf das Azovstal-Werk in der schwer zerstörten Hafenstadt Mariupol nach Ansicht britischer Geheimdienstexperten nämlich schwere Verluste hinnehmen.
Russland wolle das Stahlwerk, die letzte Bastion der Verteidiger von Mariupol, wohl für die Siegesfeier am 9. Mai erobern, hiess es in einer Mitteilung des britischen Verteidigungsministeriums am Freitag.
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Russlands Präsident Wladimir Putin wünsche sich für den Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland einen symbolischen Erfolg in der Ukraine. Russland müsse das aber mit hohen Verlusten an Soldaten, Material und Munition bezahlen.
Unterdessen wurde am Freitag auf eine weitere Evakuierung von Zivilisten aus dem Stahlwerk gehofft. Dort warten nach ukrainischen Angaben noch rund 200 Zivilisten auf eine Möglichkeit, sich in Sicherheit zu bringen. Bei zwei vorherigen Evakuierungen unter Vermittlung der Vereinten Nationen und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz wurden etwa 500 Menschen aus Mariupol und Umgebung auf ukrainisch kontrolliertes Gebiet nach Saporischschja geholt.