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Für eine Unterstützung, die Betroffene müssen sich selbst aber als Messie erkennen und den Willen haben, sich zu ändern.
Denn, das Aufräumen ist nicht nur körperlich, sondern auch seelisch eine Belastung für Messies.
Nur die rationale Arbeitstechniken, die lediglich auf den Verstand, aber weniger auf die emotionale Ebene abzielen, sollen skeptisch betrachtet werden...
...Es gibt ambulant und stationär psychiatrische Methoden zur Behandlung des Messie-Syndromes.
Eine gute Möglichkeit für metale Hilfe ist Teilnahme in den Selbsthilfegruppen. Gegenseitige Unterstützung bei alltäglichen und grundsätzlichen Problemen geben sich Bernhard und andere Betroffene in der Selbsthilfegruppe.
Zitat:
Das “Messie-Syndrom” wird bislang nicht als eigenständige Erkrankung klassifiziert.
"Von einem Messie- oder Vermüllungssyndrom sprechen Fachleute jedoch nur, wenn die Unordnung und die Unfähigkeit, nutz- und wertlose Dinge zu entsorgen, nicht Folge von Schädigungen des Gehirns oder von psychischen Erkrankungen wie Zwangsstörungen, Demenz, Depressionen, Psychosen oder Suchterkrankungen sind."
"Gerade die Abgrenzung von anderen psychischen Erkrankungen ist jedoch oft schwierig."
"Aus psychologischer Sicht sind mehrere Gründe für das zwanghafte Horten beim Messie-Syndrom verantwortlich: Dazu gehören Probleme beim Kategorisieren, Organisieren und Entscheiden, ausserdem Bindungsprobleme, das Vermeiden von Angst- und Verlustgefühlen und irrationale Annahmen wie das Gefühl, eine Verantwortung für die gehorteten Gegenstände zu haben.
Typisch ist auch der soziale Rückzug, der bis zur völligen Isolation führen kann."
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