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OPUS 1 ist das erste Kapitel der Reihe «A guardia di una fede» und unterscheidet sich von OPUS 2, das 2020 im Gare du Nord aufgeführt wird. Der Performer modelliert, transformiert und verschmilzt Klänge nach den für die Alchemie typischen Prozessen der Zersetzung, Destillation und Sublimation. Der Klang wird als «greifbare» Substanz behandelt und durch Perkussionen, Flüssigkeiten und Objekte gefiltert. Um die Klänge zu extrahieren und zu manipulieren, verwendet der Künstler nicht nur akustische Techniken, sondern auch elektroakustische Geräte wie Kontaktmikrofone, Hydrofone, Tieftöner und Schallwandler. Vor der Show gibt es eine Klanginstallation in der Bar, bei der eine Reihe von Leinwänden dank niedriger Frequenzen vibrieren. Verschiedene Arten von Sand werden über die Leinwände gestreut, so dass immer neue «vibrierende Gemälde» entstehen.