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Adrian Brügger, Gilberte Schär, Philippe Demierre und David Papaux: Die SVP will mit vier Personen ins Rennen um den Staatsrat steigen. Der Zentralvorstand hiess diese Strategie gut.
Immer wieder ist die Freiburger SVP mit einem Kandidaten in Staatsratswahlen gestiegen, und nie hat es zuletzt geklappt. Nun geht die Rechtspartei einen anderen Weg: Sie will zu den Staatsratswahlen im Herbst mit einem Viererticket antreten. Der Zentralvorstand hat diese Strategie gestern mit grosser Mehrheit gutgeheissen.
Er hat auch zugestimmt, zuhanden der Generalversammlung vom 20. Mai folgende vier Kandidaten vorzuschlagen: die Grossräte Adrian Brügger (Düdingen), Gilberte Schär (Murten), Philippe Demierre (Esmonts) sowie den Stadtfreiburger Generalrat David Papaux.
Parteipräsident Christophe Blaumann sagte, man habe verschiedene Möglichkeiten angeschaut und sich für die Viererkandidatur entschieden. Man habe verschiedene Berufe, Regionen, eine Frau und auch jemanden aus der Stadt auf der Liste. Blaumann erwähnte das Risiko, sich zu verzetteln, die Partei hofft aber mit einer vielfältigen Auswahl, Stimmen auch aus anderen Lagern zu holen.
Aus der Debatte ging hervor, dass in einem zweiten Wahlgang die Ausgangslage eine ganz andere sein werde, und sich die Partei da hinter einen oder zwei Kandidaten stellen kann.
Ständerat noch unklar
Noch unklar ist, wie die SVP bei der Ergänzungswahl in den Ständerat vorgehen will. Der Zentralvorstand gab dem Direktionskomitee die Kompetenz zu entscheiden, ob die SVP eine Kandidatur stellen wird, und wer diese Person sein könnte. Es sei noch nicht sicher, ob dieser Entscheid bis zur Versammlung vom 20. Mai schon getroffen sein werde.