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Stan Wawrinka hat mit seiner kurzfristigen Absage für das am Montag beginnende ATP-250-Turnier von Metz die lokalen Veranstalter verärgert. Der Weltranglisten-Vierte, der am Hallenturnier in Lothringen als Nummer 1 gesetzt gewesen wäre, begründete sein Forfait am Samstagmorgen per E-Mail mit Müdigkeit.
Nach dem Viertelfinal-Vorstoss am US Open und den Davis-Cup-Auftritten in Genf wollte sich der Waadtländer eine Pause gönnen, was beim Organisationskomitee in Metz auf Unverständnis stiess. Zumal Wawrinka bereits im Januar zugesagt hatte und Teil einer Promotionskampagne für das Turnier war. «Die Turnierdirektion ist extrem enttäuscht und wütend», schrieb das OK. Jeder Spieler hat das Recht, pro Jahr ein Turnier kurzfristig und eines aus «persönlichen Gründen» abzusagen.
Neben Wawrinka wird auch Titelverteidiger Gilles Simon in Metz nicht antreten. Der Franzose zog seine Meldung wegen einer Verletzung des Handgelenks zurück. (si)
Nach den Siegen im Einzeln sind Roger Federer und Wawrinka auch im Doppel eine Runde weiter. Sie setzten sich gegen Milos Raonic und Ernests Gulbis mit 7:6 (7:3), 7:6 (7:4) durch. Im Viertelfinal treffen Fedrinka nun auf die als Nummer vier gesetzten Leander Paes/Radek Stepanek.
Die Schweizer bestreiten im Moment ein Mammut-Programm. Doch Wawrinka weiss, wie er sich zwischen den Spielen wach halten kann. Zwei, drei, vier Runden Pacman (Tweet) und das Doppel konnte beginnen. …