Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03431.jsonl.gz/116

Your position in the website
Loyalität in der Vermögensverwaltung
Sämtliche Personen, die in die Vermögensbewirtschaftung involviert sind, unterstehen einer strengen Pflicht zur Vertraulichkeit. Parallelanlagen (Art. 48f Abs. 3 BVV 2) sind verboten. Zudem sind diese Personen zur Einhaltung der „ASIP Charta“ oder einem vergleichbaren Regelwerk verpflichtet.
Damit soll nicht nur den Bestimmungen von Art. 48f BVV 2 „Interessenkonflikte und Vermögensvorteile“ entsprochen werden, sondern dokumentiert werden, dass die Vermögensanlagetätigkeit ausschliesslich den Interessen der Stiftung dient.
In allen Verträgen mit Vermögensverwaltern wird eine explizite Klausel integriert, welche besagt dass im Zusammenhang mit dem Vermögensverwaltungsmandat keine geldwerten Leistungen an beteiligte Personen ausgerichtet werden dürfen. Davon ausgenommen sind Bagatellgeschenke bis CHF 200.- pro Ereignis und reine Ausbildungsveranstaltungen. Zudem werden alle externen Geschäftspartner über die relevanten Corporate Governance Bestimmungen der Stiftung informiert. Die Kenntnisnahme ist schriftlich zu bestätigen.
Alle Personen, welche über die Anlagetätigkeit der Stiftung informiert sind (Stiftungsrat, Anlagekommission, Geschäftsführer, Anlageexperten, gegebenenfalls weitere Personen), müssen sich vertraglich verpflichten, auf Wunsch des Stiftungsrates oder der externen Revisionsstelle jederzeit ihre persönlichen Vermögensverhältnisse gegenüber einer neutralen Kontrollstelle offen zu legen. Die am Anlageprozess beteiligten Personen verpflichten sich, in diesem Zusammenhang ihre Gegenparteien vom Bankgeheimnis zu entbinden.