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Die Firma wurde 1884 von Léon Breitling (1860–1914) in Saint-Imier im Jura gegründet. 1892 wird sie nach La Chaux-de-Fonds verlegt. 1914 tritt Gaston Breitling als Nachfolger seines Vaters an. Im Jahre 1915 wird der «Chronograph-Bracelet» des Hauses Breitling mit zentralem Chronographenzeiger und einem Zähler für 30 Minuten entwikelt. Die Entwicklung des Chronographen wird ein Schwerpunkt des Hauses Breitling. 1923 schon folgt die Einführung des ersten unabhängigen Chronographendrückers. 1934 folgt dann schon der zweite unabhängige Chronographendrücker, der die Rückstellung auf Null ermöglicht. Diese Konfiguration ist heute weltweiter Standard. Seit 1936 beliefert Breitling die Royal Airforce mit Borduhren für Flugzeuge. 1942 entwikelt Breitling das Modell Chronomat einen Chronographen mit Rechenschieber, der grossen Anklang bei den amerikanischen Streitkräften findetdiesen offiziell einführen. Breitling hat den Navitimer im Jahre 1952 entwickelt. Dieser Fliegerchronograph ist eine Weiterentwicklung des Chronomaten, eine noch komplexere Lünette, die kompliziertere Berechnungen wie etwa Treibstoffverbrauch, Steig- oder Sinkflugraten, Durchschnittsgeschwindigkeiten u.ä. recht schnell von der Hand gehen lässt. Dieses Modell wird ab 1969 mit automatischem Aufzug gebaut und ist heute mit noch mit weiteren Komplikationen (Ewiger Kalender, Chronograph Rattrapante usw.) im Angebot. Heute sind es Bentley 6.75, GMT, Motors. Zum 125-Jahr-Jubiläum 2009 präsentiert Breitling das Modell B01 ein integriert konstruiertes Inhouse-Chronographenwerk. Auch dieses Werk ist COSC-zertifiziert.