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Martina, Du hast Bereiterin gelernt, wann war für Dich klar, dass Du mit dem "Pferde-Virus" infiziert bist?
Seit ich denken kann, bin ich vom Pferde-Virus infiziert. Meine Groseltern hatten auf ihrem Bauernhof immer Pferde und Ponys, welche mit mir einige Dinge mitmachten durften(mussten) ;)
Rund um die Uhr um die Pferde herum zu sein war schon immer ein Traum von mir...
Beschreibe ein bisschen, wie Du Dein erstes eigenes Pferd gefunden hast - und weshalb Du Dich gerade für dieses Pferd entschieden hast ?
Mein erstes eigene Pferd war eine Freibergerstute, welche wir schon als Fohlen hatten(ich war bei der Geburt dabei). Nachdem Sie auf der Fohlenweide und im Jura war freute ich mich riessig, als es heisst: nächste Woche kommt Colette nachhause...
Wir integrierten Colette sofort mit ihren halb-Schwestern in der Herde, dann kam zu Streitereien der Pferde und Colette hatte sich verletzt. Der Tierarzt hat ihr Boxenruhe erteilt, ich ging jeden Tag zu ihr putzte und pflegte Sie, habe Sie danach an der Hand geführt aufgebaut und bin mit ihr grasen gegangen. Als Colette wieder Gesund war, durfte ich nachdem Sie an der Longe das erste Mal den Sattel auf dem Rücke hatte, geführt Schrittreiten. Da Sie so brav war und ich eine wirklich gute Verbindung zu ihr hatte, konnte ich (war damals 8 Jahre alt) Colette (etwas mehr als 3 jährig) selber anreiten, wir giengen überall durch ohne vor etwas Angst zuhaben, wir haben danach, ca. ein halbes Jahr später zusammen das Brevet gemeistert.
Wie stellst Du Dein "Training" mit Deinem Pferd zusammen?
Mir ist wichtig, dass das Training sehr vielfältig gestaltet ist. Es darf dem Pferd nie langweilig werden. Deshalb mache ich mir immer einen Wochenplan, und überlege an welchem Tag ich was machen möchte: z.bsp. Montag Dressur-Arbeit, Dienstag Gelände, Mittwoch Spring-Training, Donnerstag Gelände, Freitag Longieren, Samstag Dressur mit Springgymnastik und Sonntag Gelände. Bei den verschiedenen Trainingseinheiten, achte ich auf eine Lange Aufwärmphase, eine Lösungsphase in der das Pferd den Takt findet, sich anfängt zu lösen und sich vorwärts-abwärts an den Zügel herandehnt. Damit kommt die Anlehnung von selbst. Für mich sind häufige Übergänge innerhalb und ausserhalb der Gangart sowie Handwechsel sehr wichtig. Als kontrolle ob mein Pferd korrekt an den Hilfen gestellt ist, lasse ich am Schluss der Lösungsphase immer die Zügel aus der Hand kauen. Danach nehme ich die Zügel wieder auf und übe noch ein paar versammelte-Lektionen. Das mein Pferd anfängt, von hinten unter den Schwerpunkt zu treten und Last auf die Nachhand aufnimmt. Nach der Arbeitsphase lasse ich wider die Zügel aus der HAnd kauen, und gehe vielfach noch ein wenig ins Gelände und in die Emme zum abkühlen und abspannen...
Worauf achtest Du beim Training am Meisten ?
Dass es mein Pferd fördert aber nicht überfordert, das Pferd sollte den Spass an der Arbeit nie! verlieren. Falls etwas nicht geich von Beginn an so funktioniert, wie ich es möchte, schalte ich einen Schritt zurück und reite zuerst zwei-dreimal einfachere Übungen, belohne das Pferd anschliessend. Danach kann ich wieder mehr verlangen
5. Was sind Deine Ziele für 2016?
Meine Ziele sind sicher, dass ich mich und meine Pferde weiterbilden kann und wir noch zu einem besseren Team heranwachsen können.