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Drei erwachsene Menschen stehen mit dem Rücken in einem Dreieck zueinander. Nach vorne richtet sich ein Mann im grauen Hemd, darunter ein weisses Unterhemd. Sein helles Gesicht mit Bart und umrandet von dunklen Haaren strahlt eine eigentümliche Ruhe aus. Neben ihm steht eine Frau im dunklen Gewand mit weissen Ärmeln. Ihre langen, schwarzen Haare fallen ihr über die Schulter. Auch in ihrem bleichen Gesicht sind keine emotionalen Regungen wahrzunehmen. In ihren Armen trägt sie ein Baby. Die dritte Person, wohl ein Mann, schaut in die Richtung einer Bilderreihe, die sich im Hintergrund befindet. Die eher dunkel gehaltenen, kleinformatigen Bilder werden alle in grauen Rahmen auf weisser Wand präsentiert. Der Titel deutet darauf hin, dass sie sich in einem musealen Raum befinden. Gustav Stettler setzt für seine Bildgestaltung auf eine reduzierte Farbpalette, dabei dominiert das Schwarz und ein ins Rosa gehendes Weiss. In Stettlers Oeuvre lassen sich immer wieder Darstellungen finden, die den Schauplatz Museum haben. Dieser Malerei ist wohl eine Radierung vorangegangen, das ist typisch für Stettler. Immer wieder wechselt er sich in Schaffensphasen zwischen der Malerei und Grafik ab. 1979 erstellt Stettler eine Kaltnadelradierung vom selben Bildmotiv (mit gleichem Titel), allerdings trägt darauf der Mann im Vordergrund einen Schnauz.
Anja Seiler
Ein paar Menschen sind in einer Galerie.
Bilder hängen an der Wand.
Eine Person schaut die Bilder an.
Wir sehen nur den Kopf von hinten.
Im Vorder-Grund sehen wir einen Mann
und eine Frau.
Die Frau trägt ein Baby auf dem Arm.
Nur das Baby schaut uns an.
Die Gesichter von Mann und Frau zeigen keine Gefühle.
Es herrscht eine ruhige Stimmung.
Die un-auf-fälligen Farben unter-stützen das.
Sara Smidt