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Entschädigung für Erwerbsausfall bei Massnahmen gegen das Coronavirus
Der Bundesrat hat seit dem 20. März 2020 eine Reihe von Massnahmen getroffen, um die wirtschaftlichen Folgen der Verbreitung des Coronavirus für die betroffenen Unternehmen und Arbeitnehmenden abzufedern. Eine dieser Massnahmen ist die Corona-Erwerbsersatzentschädigung, deren Ausrichtung für alle Anspruchsberechtigten am 16. September 2020 ausgelaufen ist. Seit dem 17. September 2020 kann in bestimmten Situationen Corona-Erwerbsersatz erneut beantragt werden.
Das Parlament hat das neue Covid-19-Gesetz in der Schlussabstimmung vom 25. September 2020 gutgeheissen. Das Gesetz regelt die Unterstützung für besonders betroffene Selbständigerwerbende, Arbeitnehmer in arbeitgeberähnlicher Stellung und Unternehmen. Der Bundesrat wird nun die Ausführungsbestimmungen erlassen, damit die Leistungen für die betroffenen Personen rückwirkend auf den 17. September 2020 eingeführt werden können.
Wer hat Anrecht auf eine Entschädigung?
- Eltern mit Kindern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist;
- Personen, die wegen einer Quarantänemassnahme ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen;
- Selbständigerwerbende, die auf Anordnung des Kantons oder des Bundes den Betrieb schliessen müssen und dadurch einen Erwerbsausfall erleiden;
- Selbständigerwerbende, die von einem behördlichen Verbot einer oder mehrerer Veranstaltungen betroffen sind.
- Selbständigerwerbende mit massgeblicher Umsatzeinbusse, sofern der Umsatzverlust mindestens 55 % beträgt und einen Zusammenhang mit der Epidemie hat
- Personen in arbeitgeberähnlichenr Stellung bei Betriebsschliessung
- Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung bei Veranstaltungsverbot
- Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, sofern der Umsatzverlust mindestens 55 % beträgt und einen Zusammenhang mit der Epidemie hat
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