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Microsoft bietet in einigen Ländern parallel zu den bisherigen Lizenzformen einen neuen Lizenzvertrag an. Ab März gibt es "MPSA" auch in der Schweiz.
Microsoft-Lizenzierung ist eine Wissenschaft für sich. Es gibt eine ganze Reihe von unterschiedlichen Verträgen ("Select", "Open", "Enterprise Agreement", ...), die es wiederum in verschiedenen Ausprägungen und mit Ergänzungen gibt. Da man in Zeiten des Cloud-Computing Software immer öfter als Service und zusammen mit Rechenkapazität und Speicher mietet, gibt es noch mehr Lizenzformen, wie etwas "MOSA" (Microsoft Online Subscription Agreement).
Nun arbeitet man in Redmond an einer komplett neuen Vertragsform, die der neuen Welt der "hybriden" Software-Beschaffung, in der ein Teil der Software gekauft und andere Teile online bezogen werden, gerecht wird. "MPSA" (Microsoft Products and Services Agreement), soll die Beschaffung von Volumenlizenzen massiv vereinfachen und jede Art der Beschaffung ermöglichen. MPSA wurde komplett neu entwickelt und wird seit 1. Dezember erst in vier Ländern, darunter Grossbritannien und Deutschland angeboten. Eine kurze Beschreibung der neuen Lizenzform gibt es im Microsoft Volume Licensing Blog
.
Microsoft wird das MPSA parallel zu den bestehenden Volumen-Lizenzverträgen einführen. Die heutigen Lizenzen werden also auf absehbare Zeit nicht abgeschafft. Zudem eignet sich die erste Version von MPSA erst für ganz bestimmte Lizenzierungsszenarien ("Select" und "Select Plus" ohne Software Assurance).
In der Schweiz wird MPSA per 1. März erstmals angeboten, wie Microsoft-Sprecherin Barbara Josef auf Anfrage sagte. (hc)