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Die Ausgangslage nach dem 1. Lauf im Riesenslalom an der Junioren-WM in Davos war vielversprechend: Drei Schweizerinnen klassierten sich in den Top Ten, Camille Rast sogar auf Platz eins. Doch am Ende verpassten sie die Medaillen knapp.
Zum Auftakt der alpinen Junioren-Weltmeisterschaften in Davos, den ersten in der Schweiz nach sieben Jahren, blieb Swiss-Ski eine Medaille knapp versagt. Die Urnerin Aline Danioth, die im März 20 Jahre alt wird, verpasste im Riesenslalom als Vierte Bronze um 15 Hundertstel. Trotzdem ist sie zufrieden, denn in den letzten zwei Monaten hatte sie kaum Riesenslalom trainiert. "Im 1. Lauf hatte ich noch mehr Mühe, dann im 2. bin ich gut Ski gefahren", sagte Aline Danioth nach dem Rennen.
Vier Tore vor dem Ziel das Aus
Nach dem ersten Durchgang hatte Danioth, die Kombinations-Weltmeisterin von 2016, auf Platz 5 gelegen. Besser standen die Chancen der Walliserin Camille Rast, die bei Halbzeit das Feld anführte und danach auf dem Weg zum Sieg schien. Die 18-jährige baute ihren Vorsprung bis zur Zwischenzeit noch auf über eine halbe Sekunde aus, doch vier Tore vor dem Ziel folgte der verhängnisvolle Fehler. Camille Rast kam aus der Balance und drehte eine Pirouette, die sie aus der Entscheidung warf.
So resultierte letztlich ein doppelter Erfolg der Österreicherinnen. Julia Scheib siegte vor Teamkollegin Katharina Liensberger und der Finnin Riikka Honkanen.