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Beim Wrack handelt es sich um ein motorisiertes Ledischiff mit einer Länge von 16,3 Meter und einer Breite von 2,3 Metern. Der Schiffsrumpf besteht aus Stahlblech, die Kabine und die Dachkonstruktion wurden aus Tannenholz gefertigt. Das Dach wurde mit einer geteerten Sand- Dachpappe abgedichtet.
Das Schiffswrack ist beinahe über seine ganze Länge von über 16 Metern im Schlick einsedimentiert. Dies ist ungewöhnlich, denn die Schlammschicht dürfte anhand des recherchierten Alters von ca. 130 Jahren eine Mächtigkeit von höchstens 20 bis 30 cm aufweisen. Eine Bügelflasche mit Resten von Süssgetränken sowie eine Schafhaar- Filzjacke konnten beim Wrack geborgen werden.
Erst nach dem 5. Tauchgang konnte eruiert werden, ob das Ledischiff ursprünglich motorisiert oder mit Segel angetrieben worden ist. Die Steuerung wurde mittels Heckruder (Finne) und Steuerstange ausgeführt. Es konnte kein Segelmast, auch keine Masthalterung gefunden werden. Das Schiff wurde mit einem Motor, vermutlich Petrol, Benzin, oder Diesel, angetrieben.
Die Ladung besteht aus Kies und befindet sich unter einer bis 70 cm dicken Schlammschicht. Ein Teil der Kiesladung wurde beim Untergang in die Kabine gedrückt, dabei wurden auch die Frontscheiben sowie beide Fensterscheiben rechts und links der Kabine herausgedrückt.