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Der Imker beschäftigt sich mit der Haltung, der Vermehrung und der Züchtung von Honigbienen, so wie der Produktion von Honig und weiterer Bienenprodukte wie Bienenwachs, Pollen, Gelée Royale, Propolis und Bienengift.
Der Imker bringt seine Bienenvölker in künstlichen Nisthöhlen, den Bienenstöcken, unter. Darin sind sie mit ihrem Brutnest vor Witterungseinflüssen und den Eingriffen anderer Tiere geschützt. In der modernen Imkerei kommen Magazin-Beuten und der sogenannte Mobile Wabenbau zum Einsatz. Dadurch können mit den Völkern schnell ertragreiche Trachten angewandert werden und der von den Bienen gesammelte und eingelagerte Honig kann effizient geerntet werden.
Die Bedeutung der Imkerei besteht für die Landwirtschaft darin, Blüten von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen zu bestäuben, um deren Ertrag zu erhöhen, und für die Nahrungsmittelwirtschaft darin, Honig, Bienenwachs und Pollen zu produzieren. Werden Bienenvölker zur Bestäubung vermietet, so gehört der Transport der Bienenvölker ebenfalls zu den Aufgaben des Imkers.