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Forschungsnews
Niedrige Fitness und Wurminfektionen sind bei südafrikanischen Kindern mit geringer Aufmerksamkeit und Schulleistung assoziiert
Parasitäre Wurmerkrankungen und eine geringe körperliche Fitness gehen bei südafrikanischen Schulkinder mit einer tieferen Aufmerksamkeitsleistung und akademischen Leistungsfähigkeit einher. Die DASH-Studie untersuchte 835 Kinder im Alter von 8-12 Jahren aus acht Grundschulen sozioökonomisch benachteiligter Gegenden von Port Elizabeth, Südafrika. Im Vergleich zu gesunden Kindern hatten die mit Helminthen (Ascaris lumbricoides und/oder Trichiura trichuris) infizierten Kinder ein tieferes Testergebnis bezüglich selektiver Aufmerksamkeit und Griffstärke; auch wiesen sie schlechtere Schulnoten auf (alle p<0.05). In dem multiplen Regressionsmodell wiesen Kinder mit einer Helminthen-Infektion (p<0.05) und einer niedrigen Shuttlerun-Laufleistung (p<0.001) eine signifikant geringe selektive Aufmerksamkeit auf. Ebenfalls zeigte sich, dass Kinder mit einer Helminthen-Infektion (p<0.001) und einer höheren Shuttlerun-Laufleistung (p<0.05) bessere Schulnoten erzielten.
Schlechte Schulleistungen und eine geringe Aufmerksamkeit können sich negativ auf die Zukunftschancen südafrikanischer Kinder auswirken. So werden sie daran gehindert, ihr volles Potential auszuschöpfen, um aus dem Teufelskreis von Armut und Krankheit auszubrechen.
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