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Die Credit Suisse (CS) will der französischen Finanzaufsicht die Identität von Kunden mit französischen Wertschriften offenlegen dürfen. Ein Brief an die Kunden ist unterwegs.Dieser Inhalt wurde am 01. Juli 2009 - 14:54 publiziert
In diesem Brief verlangt die Credit Suisse von ihren Kunden bis Anfang September eine Vollmacht, ihre Identität gegenüber dem französischen Fiskus offen legen zu dürfen.
Dies betreffe aber nur jene Kunden, die französische Finanzinstrumente oder Aktien halten. Damit will sich die CS absichern, dass sie die geltenden Gesetze im Land respektiert.
Die französische Finanzmarktaufsicht sei, so die CS, nach französischem Recht ermächtigt, die Identität jener Investoren zu ermitteln, die französische Wertpapiere halten.
CS-Sprecher Jean-Claude Darbellay sagt, dieser CS-Brief an die (französische) Kundschaft stehe in keinem Zusammenhang mit den Verhandlungen über ein Doppelbesteuerungs-Abkommen (DBA) zwischen Frankeich und der Schweiz.
Am 11. Juni hatten beide Länder ein neues DBA unterzeichnet, das den OECD-Standards entspricht. Dieses sieht nun auch einen Informations-Ausstausch rund um Steuerfragen vor.
swissinfo. ch und Agenturen
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