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In diesem Werk werden Reaktordruckgefässe, Dampferzeuger und Druckhalter für Kernkraftwerke hergestellt. Das Projekt umfasst in erster Linie den Ausbau der Schwerkomponenten-Montagehalle auf 2900 m2 und führt zu einer bedeutenden Steigerung der Produktionskapazität. Bereits im vergangenen Jahr sind 150 neue Mitarbeiter eingestellt worden; 100 weitere sollen dieses Jahr folgen.
Die Investition ist die Folge des kommerziellen Erfolgs in den USA, wo Areva zum Marktleader im Bereich Komponentenersatz geworden ist. Nachdem das Werk die Grosskomponenten für den französischen Kernkraftwerkspark gefertigt hatte, musste Chalon Saint-Marcel Ende der 1990er-Jahre einen Einbruch bei der Auslastung hinnehmen. In der Folge wurde es im Markt neu positioniert, um von den Investitionen in die Betriebsverlängerung von Kernkraftwerken profitieren zu können. Inzwischen erzielt das Werk die Hälfte seines Umsatzes in Amerika mit einem Marktanteil von 40% bei den Dampferzeugern und 50% bei den Reaktordruckbehälterdeckeln.
Nach Angaben von Areva will das Unternehmen zudem die notwendigen industriellen Kapazitäten für den Neubau von Kernkraftwerken bereitstellen. Als Märkte nennt Arvea in erster Linie Finnland, Frankreich und China.
Quelle
M.E. nach Areva, Medienmitteilung, 29. April 2005