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Mehrere Varianten wurden geprüft, nun hat sich die Standeskommission für einen Neubau des Hallenbads in Appenzell ausgesprochen. «Mit diesem werden die Bedürfnisse der Schulen, des Schwimmclubs und des Gesundheitsschwimmen abgedeckt, es ist jedoch auch für Einzelschwimmerinnen und -schwimmer, Kinder, Jugendliche und Familien geeignet», schreibt die Standeskommission.
Für den Bau wird bei der Landsgemeinde 2017 ein Rahmenkredit von 16,3 Millionen Franken und eine Baureserve von einer Million beantragt.
Auf einen Wellnessteil wird verzichtet. «Das zusätzliche Angebot würde 4 Millionen Franken kosten. Der Auftrag der Landsgemeinde auf eine Reduktion des Leistungsangebotes wäre mit diesen Kosten nicht mehr erfüllt», heisst es.
Eine Sanierung des bestehenden Bades ist laut Standeskommission «nicht sinnvoll». Weil heutige Technikanlagen deutlich mehr Platz als jene aus den frühen 70er Jahren brauchen, müsste nach Kompromissen gesucht werden. Weitere Auflagen, wie zum Beispiel mehr Fluchtwege, würden zudem den Handlungsspielraum einschränken. «Im Ergebnis würde man bei einer Sanierung wohl ein Bad erhalten, das den Bedürfnissen der 70er Jahre entspricht. Weil dafür nur leicht tiefere Kosten anfallen wie für einen Neubau, lehnt die Standeskommission eine Sanierung ab.»
(red.)