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Die Viola ist das Altinstrument der modernen Violinfamilie. Im Bau etwas grösser als die Violine ist sie mit 4 Saiten bezogen (c g d´ a´), deren Stimmung eine Quinte unter der Violine und eine Oktave über dem Violoncello liegt. Die Notierung der Bratschenpartie erfolgt im Altschlüssel. Zu Unrecht stand die Bratsche lange im Schatten der Violine, doch der charakteristische dunkle, samtige Klang der Bratsche findet seit dem 18. Jahrhundert Verwendung in eigenständigen Werken der Kammer- und Orchestermusik sowie auch in Solowerken.
Das Mindestalter liegt bei 5-6 Jahren. Handgebaute, kleine Kinderbratschen können durch die Viola-Lehrkräfte der Musik-Akademie und im Fachhandel gemietet werden. Dieser Unterricht wird in der Regel „Streicherische Früherziehung” genannt. Der Anfang ist auch später jederzeit möglich.
In der Regel wird im Fach Viola Einzelunterricht erteilt. Für kleinere Anfänger/innen empfiehlt es sich aber auch, zuerst 1 Jahr lang in einer Gruppe, zusammen mit anderen Viola-Anfängern/-innen, die Grundkenntnisse zu erlernen, und erst anschliessend in den Einzelunterricht zu gehen. Nach 1-2 Jahren Unterricht ist es möglich, in einem Streicherensemble mitzuwirken, um das Ensemblespiel zu erlernen. Dem Sinn eines Streichinstruments entsprechend stehen den Schülerinnen und Schülern, nach dem Erwerb der ersten Grundkenntnisse, die Mitwirkung in den zahlreichen Ensembles und Orchestern der Musikschule offen (siehe Fächerverzeichnis unter „Ensembles, Orchester”).