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Die NHL plant eine Regeländerung. Schon ab der nächsten Saison soll die Verlängerung nur noch mit je drei Feldspielern pro Team über die Bühne gehen. Das Ziel: mehr Tore aus dem Spiel heraus und weniger Entscheidungen in einer Penalty-Lotterie.
Dieser Tage treffen sich die General Manager der NHL-Teams in Las Vegas. Dort diskutieren sie unter anderem über die Zukunft ihres Sports. Dabei beschlossen die GM, dass die Verlängerung mit weniger Spielern bestritten werden soll.
Anstatt vier gegen vier sollen neu nur noch je drei Feldspieler pro Team auf dem Eis stehen. Diese Regeländerung muss heute noch vom zuständigen Gremium abgesegnet werden.
1999 führte die NHL ein, dass Verlängerungen nicht mehr mit fünf gegen fünf Spielern, sondern nur noch mit vier gegen vier bestritten werden. 2005 folgte die Einführung von Penaltyschiessen, um Unentschieden zu verhindern. Weil dieses oft als Lotterie angesehen wird, soll es nach Meinung der GM so wenig wie möglich stattfinden. «Drei gegen drei ist grossartig», findet Bob Murray von Anaheim Ducks. «Je weniger Penaltyschiessen, desto besser.» Die Manager hoffen, dass es mehr Overtime-Treffer gibt, wenn weniger Gegenspieler den Weg zum Tor versperren.
«Wir haben in der AHL schon gesehen, dass es mit je drei Spielern funktioniert», ergänzte Brad Treliving, General Manager der Calgary Flames. In der Farmliga dauert die Verlängerung maximal sieben statt fünf Minuten. Während der ersten vier Minuten spielen vier gegen vier Akteure, für den Rest der Verlängerung heisst es drei gegen drei. (ram)