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Das Wichtigste in Kürze
- US-Aussenminister Anthony Blinken besuchte auf seiner ersten Afrikareise den Senegal.
- Dabei sicherte er dem Land Unterstützung zur Förderung einer Impfstofffabrik zu.
- Blinken besuchte ausserdem auch Kenia und Nigeria.
Die USA wollen die Herstellung von Impfstoffen in Afrika fördern. US-Aussenminister Antony Blinken sicherte bei seinem Besuch im westafrikanischen Senegal finanzielle Unterstützung für das sogenannte Madiba Projekt zu. Bei diesem geht es um die Förderung einer Impfstofffabrik in der Hauptstadt Dakar.
Mit Hilfe dieses Projekts könnten Pandemien auch in anderen afrikanischen Staaten bekämpft werden. Dies erklärte der US-Chefdiplomat, der am Samstagabend seine erste Afrikareise beendete. Blinken kündigte auch umfangreiche US-Investitionen in Infrastrukturmassnahmen in dem westafrikanischen Land mit knapp 17 Millionen Einwohnern an.
«Kritischer Moment» zu Stärkung der Demokratie
Während seiner Reise durch Kenia, Nigeria und Senegal hatte Blinken zur Stärkung der Demokratie auf dem Kontinent aufgerufen. Er sprach von einem «kritischen Moment».
Weltweit nehme die Zahl autoritär regierter Staaten zu. «Regierungen sind weniger transparent, Korruption nimmt zu», warnte Blinken im nigerianischen Abuja. In Kenia hatte der amerikanische Chefdiplomat insbesondere zur Beendigung des blutigen Konflikts in Tigray im Norden Äthiopiens aufgerufen. Dort herrscht mittlerweile eine schwere humanitäre Krise.