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- Ryan Regez sorgt im 2. Skicross-Rennen im kanadischen Nakiska für ein Ausrufezeichen. Der Berner Oberländer feiert mit Rang 3 seinen 3. Podestplatz in dieser Saison.
- Bei den Frauen stürzt Fanny Smith im Final ziemlich heftig, wird aber ebenfalls 3. Sandra Näslund siegt zum 7. Mal im 8. Rennen.
Nach einem 1. und einem 2. Platz im Dezember in Innichen hat sich Ryan Regez zum 3. Mal in dieser Saison einen Platz auf dem Treppchen gesichert. Der Berner wurde im 2. Rennen von Nakiska (CAN) starker 3. Der Sieg ging an Lokalmatador Kristofor Mahler, der Florian Wilmsmann (GER) bei seinem 2. Weltcupsieg auf den 2. Platz verwies. Regez war bereits nach der ersten Kurve des Finaldurchgangs an 3. Position und konnte sich nicht mehr verbessern.
Das ursprüngliche Schweizer Quintett war bereits nach den Viertelfinals auf Regez reduziert. Alex Fiva und Marc Bischofberger waren im gleichen Viertelfinal-Heat hängen geblieben.
Joos Berry, der am Freitag mit Platz 7 noch bester Schweizer gewesen war, scheiterte bei der Neuauflage bereits im Achtelfinal. Auch Jonas Lenherr erwischte es in seinem Achtelfinal-Heat. Er geriet zuerst dem Österreicher Johannes Rohrweck in die Quere und konnte danach ein Tor nicht korrekt passieren, weil ihm hinter dem Deutschen Tobias Müller der Platz ausging. Tobias Baur hatte sich am Freitag die Schulter ausgekugelt und musste pausieren.
Smith: Sturz, Platz 3 und Entwarnung
Bei den Frauen kam es im Final zum Kampf der 3 Überfliegerinnen Sandra Näslund (SWE), Fanny Smith (SUI) und Marielle Thompson (CAN). Alizée Baron (FRA), die sich ebenfalls unter die letzten 4 gereiht hatte, verzichtete auf einen Start. Der Run hatte es dann in sich: Smith und Thompson gerieten nach einer Berührung beide aus dem Gleichgewicht und flogen spektakulär von der Strecke, während Näslund vorneweg zog und solo ihrem 7. Weltcupsieg im 8. Saisonrennen entgegenfuhr.
Thompson wurde von der Jury als 2. gewertet, Smith blieb, weil sie das Malheur verschuldet hatte, Platz 3. Wichtiger war aber, dass die Schweizerin nach ihrem Sturz Entwarnung geben konnte. «Hier ist es immer etwas gefährlich. Aber mir geht es zum Glück gut, ich habe nur ein paar blaue Flecken davongetragen», sagte die Waadtländerin im Interview nach dem Rennen. Tatsächlich war Smith auch im Gesicht gezeichnet. Sie sei in eine Stange eines Sicherheitsnetzes geprallt, erklärte sie.
Talina Gantenbein trat nach ihrem Sturz vom Freitag nicht an. Als 17. der Qualifikation schaffte es Sanna Lüdi knapp nicht ins Viertelfinal-Feld.
So geht es weiter
Der Skicross-Tross ist am kommenden Wochenende im schwedischen Idre zu Gast. Es ist die Hauptprobe für die Olympischen Spiele in Peking.