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Der Schauspieler Philip Seymour Hoffman wurde am Sonntag tot im Badezimmer seiner Wohnung in Manhattan entdeckt. Dies sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Polizei ermittelt, die Leiche soll obduziert werden.
Laut einem Bericht der New York Post steckte beim Eintreffen der Polizei eine Injektionsnadel in seinem Arm.
Der 46-jährige Hoffmann gewann unter anderem den Oscar als bester Schauspieler mit dem Film «Capote» aus dem Jahr 2005.
Hoffmans berührende Rede zu seinem Oscargewinn:
Hoffman hinterlässt eine Frau und drei Kinder. Mit seinem Sohn Cooper besuchte er gerne Spiele der New York Knicks.
Laut TMZ liess sich Hoffman im Mai 2013 wegen Drogenproblemen in eine Entzugsklinik einweisen. Zuvor soll er - bis 2012 - 23 Jahre lang clean gewesen sein.
Der Medienandrang am 2. Februar 2014 vor Hoffmans Wohnung ist enorm.
Trauernde legen erste Blumen nieder.
Kollegen, Wegbegleiter und Bewunderer zollen Hoffman Tribut.
Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, das Hoffman ein neues Regie-Projekt übernehmen wollte. Amy Adams und Jake Gyllenhaal sollten in dem übernatürlichen Drama «Ezekiel Moss» die Hauptrollen spielen, berichtete das US-Branchenblatt «Hollywood Reporter» am Freitag.
Als Jugendlicher war Seymour Hoffman ein begeisterter Sportler. Aufgrund einer Verletzung musste er zurückstecken. Er schaute sich nach Alternativen um und gelangte so auf die Schultheaterbühne. An der Universität von New York schloss er 1989 ein Schauspielstudium ab, obwohl er eine Weile mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen hatte.
Seinen Durchbruch als Schauspieler schaffte Hoffman 1997 mit Paul Thomas Andersons Film «Boogie Nights». Weltweit bekannt indes wurde er mit «The Big Lebowski» von den Coen-Brüder. Doch auch in Nebenrollen glänzte er und stahl nicht selten den Stars die Show. So zum Beispiel in «Der talentierte Mr Ripley» mit Matt Damon, Gwyneth Paltrow und Jude Law.
(oku/tog)
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