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Zynische Witze zur Lage in Japan haben einen US-Komiker seinen Job gekostet. Über den Kurznachrichtendienst Twitter hatte Gilbert Gottfried unter anderem gewitzelt, dass die Japaner nicht mehr zum Strand gingen, sondern der Strand zu ihnen komme.
Daraufhin trennte sich eine US-Firma von dem bekannten Schauspieler und Komödianten, berichtete "Entertainment Weekly". Der Versicherungskonzern, für den er mehr als zehn Jahre lang die Fernsehwerbung gesprochen hatte, hat besonders viele Kunden in Japan.
Das Unternehmen distanzierte sich von Gottfrieds Äusserungen und spendete einen Millionenbetrag für einen Japan-Hilfsfonds. Gottfried bat zwar um Entschuldigung, aber zu spät: Die Suche nach einer neuen Stimme für das TV-Maskottchen des Versicherers hat bereits begonnen.
Gottfried trat in Filmen wie "Beverly Hills Cop II", "Kuck mal, wer da spricht 2" und der Fernsehserie "Hannah Montana" auf. Darüber hinaus ist er ein häufiger Gast in der "Tonight"-Show von Jay Leno.
SDA-ATS