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Aschermittwoch
oder Aschertag (lat. Feria quarta cinerum), der Mittwoch nach dem Sonntag Estomihi, der erste Tag der in der kath. Kirche gehaltenen 40tägigen Fasten vor Ostern, benannt nach der in der röm.-kath. Kirche üblichen Sitte, daß an diesem Tage der Priester vor der Messe Asche weiht und dann damit den vor ihm knienden Gläubigen unter den Worten: Memento, homo, quia pulvis es in pulverem reverteris («Gedenke, o Mensch, daß du Staub bist und zum Staube zurückkehren wirst») ein kleines Kreuz [* 3] auf die Stirn macht. Die Asche wird von Öl- und Palmzweigen gewonnen, die im Jahre vorher am Palmsonntage geweiht wurden. Die anglikan. Kirche feiert den Tag ebenfalls.