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Zur Fiebersenkung eignen sich Massnahmen, die dem Körper Wärme entziehen. Durchaus zweckmässig sind dabei physikalische Anwendungen wie z.B. feuchte, kühle Tücher direkt auf die Haut oder „Essigsocken“. Die Fiebersenkung mit Medikamenten, den sog. Antipyretika, beruht auf der Umkehrung des Mechanismus der Fieberentstehung. Fieber geht mit einer Erhöhung des Prostaglandinspiegels, eines Botenstoffes im Körper, einher. Bei der Prostaglandinbildung spielt das Enzym Cyclooxigenase eine entscheidende Rolle. Wird Cyclooxigenase gehemmt, entsteht weniger Prostaglandin und das Fieber sinkt.
Ein typischer Vertreter eines Antipyretikums ist der Wirkstoff Paracetamol, auch Acetaminophen genannt und z.B. in „Panadol“ enthalten. Dieser Wirkstoff führt zu einer starken Hemmung von Cyclooxigenase bzw. zur starken Prostaglandinsenkung im Gehirn und somit zu guter Fiebersenkung. Ebenso funktionieren Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure (z.B. „Aspirin“), nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAD) wie Ibuprofen (z.B. „Brufen“) oder Mefenaminsäure (z.B. „Ponstan“).