Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03326.jsonl.gz/1174

In diesem Beitrag erfährst Du etwas über die gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg in Kurzfassung.
Konfliktgespräche sind des Öfteren sehr emotional und mit einer vorwurfsvollen Du-Sprache verbunden. Vor allem in nahen Beziehungen passiert das relativ schnell, weil man da auch verletzbarer ist.
Geh einfach mal grundsätzlich davon aus, dass der andere - wenn er Dir nahesteht - Dich nicht absichtlich verletzen will, denn dann kannst Du ihm, auch wenn Du Dich verletzt fühlst, anders gegenübertreten.
Die gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg lässt sich in folgende vier
Schritte unterteilen:
- Schritt: reine Beobachtung schildern (keine Interpretationen!)
- Schritt: Gefühl benennen
- Schritt: Bedürfnis benennen
- Schritt: eine Bitte formulieren, was der andere tun soll
Beispiel, wie man/frau es nicht machen sollte:
- Jetzt hast Du schon wieder unseren Hochzeitstag vergessen! Du liebst mich einfach nicht (mehr)!
Beispiel, wie man/frau es machen könnte:
- Wenn Du unseren Hochzeitstag vergisst (1. Schritt), irritiert mich das und ich fühle mich ungeliebt (2. Schritt). Ich habe das Bedürfnis nach Gemeinschaft und Liebe (3. Schritt). Ich bitte Dich, unseren Hochzeitstag in Deiner Agenda zu vermerken, so dass Du das nächste Mal daran denkst (4. Schritt).
Das 1. Beispiel endet wahrscheinlich in einem Drama, weil es Vorwürfe und Interpretationen enthält.
Beim 2. Beispiel ist es viel eher gegeben, dass das Gegenüber einem zuhört und die formulierte Bitte umsetzt und es so endet, wie auf obigem Bild.