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Hofstadlerscheune
Turmhaldenstr. 9
8400 Winterthur ZH
1980 wurde die Hofstadlerscheune ideal saniert und die markante Baute aus dem 17. Jhdt. mustergültig restauriert.
1917 erwarb die Stadtgemeinde Winterthur durch Zuschlag bei der Liegenschaftengant im Nachlass des verstorbenen Ignaz Hofstadler, Schreinermeister in Winterthur, die Liegenschaft Turnhaldenstrasse 9 zum Preise von Fr. 32'020.-. Die Renovation der imposanten Scheune, die ein Baudenkmal aus der Zeit um 1640 darstellt, war lange Zeit ein Thema gewesen. Schon Ende der 1940er Jahre arbeitete Architekt W. Burger an einem Umbauprojekt dieser ehemals im Besitz der einst regierenden Winterthurer Familie Hegner gewesenen Scheune. Im Jahre 1968, anlässlich der Krediterteilung für die Einrichtung des Strasseninspektorates im zugehörigen Nebengebäude, erteilte der Stadtrat dem Hochbauamt den Auftrag, eine Gesamtrenovation der Hofstadlerscheune zu studieren. Da das alte Stadttheater Hauptmieter der Räumlichkeiten in diesem Objekt gewesen war und die eingerichteten Magazine erst mit der Eröffnung des neuen Theaters am Stadtgarten frei wurden, sind die Projektierungsarbeiten nochmals zurückgestellt worden. Im Jahre 1979 endlich wurden die Renovation vorwärts getrieben. Das Projekt sah vor im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss je einen frei unterteilbaren Raum mit Nebenlokalitäten, welche sich für Läden, Galerien etc. eignen, zu erstellen. Die oberen Geschosse dienen der Wohnnutzung. Ein Hauptaugenmerk lag aber auch auf der erhaltungswürdigen Fassade, die in einem sehr schlechten Zustand war. Die imposante Riegelfassade wurde perfekt instand gestellt. Im Innern wurden die alten, zum Teil sehr schönen Holzkonstruktionen beibehalten und sichtbar gelassen. Besonders reizvoll sind die sechs Stützen im 2. Obergeschoss. Der Umbaukredit betrug gut 1,5 Mio. Franken.