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Üsi HV vom 25. Jänner ir Trube z' Reisiswil
Am 25igschte Jäner isch es wider so wyt gsi, d’ HV vom Doppuquartett het ir Trube z Reisiswiu stattgfunge. Das isch für e Presidänt und für e Vorstand immer ä chli ä heikli Sach - vor auem mit de ganze Statistike, wär isch wie vüu cho singe, wär wird Veteran oder sogar Superveteran, u gschtorbe wird leider ou fasch au Johr – do darf me jetz gar niemer vergässe, süsch isch s’Füür im Dach.
Gfreut het mi, dass ou äs nümme aktivs Ehremitglied cho isch, dr Erwin Wäuti. Am Zyschtig hei si nem no ä neui Härz-chlappe montiert, damit das er am Samschtig zu üs cha cho – das isch ächt ä mannhafti und rüemenswärti Hautig. Ou üsi unermüedleche Häufer, Fründe und Freimitglider , s’ Heidi, d' Erika und der Peter mit em Evi hei nis d’ Ehr gäh.
Im Militär het me immer gseit, ä Rapport wo über 75 Minute geit, isch schlächt vorbereitet. He nu so de, üsi HV i knapp 2 Stung gange, speditiver geit’s mit üsne statutarische Traktande eifach nid. Nume churz s’ Wichtigschte: S Johresprogramm isch äbeso wi dr Johresbrichte vom Presidänt und em Dirigänt eischtimmig agno worde. Die suber abgschlossni Rächnig vor Eveline (mit ä me chline Verluscht) het äbeso wi s’Budget 100%igi Zuestimmig gfunge. Aui amtierende Charge wo hei müesse bestätiget wärde si mit Applous i die neui Amtsperiode klatschet worde. Es nöis Vorstandsmitglied het’s de o uno gä, dr Heinz Widmer. Äs zügt schon vo grosser Verbundeheit mit üsem Klub, wenn ä ehemalige Presidänt sech wider i Vorstand lot lo wähle, eistimmig mit Akklamation übrigens. D Schtimig het my super dünkt u gsunge hei wi d Lerche – oder Amsle – oder Nachtgälleriche.
Aues i auem – so hani dörfe feschtstöue - hei mer äs ganz guet’s Johr gha. Mir hei in Mümliswil üses Houptziel erreicht, d Leischtig vo Wange z’ korrigiere und – mir hei ä neue Superdirigänt! Dr Wauter Stadumaa het ä nöie Wind und dermit ä toui Motivation i üsi Sängerschar brocht. Mir aui hoffe nüt meh, aus das är üs lang erhaute blibt. Was mer aus für’s 2020 is Programm gno hei, gseht dir uf üsere Website, das würdi hie itz z’läng. Aber eis chani säge, äs wird fäge! I fröie mi uf au Fäu uf aui Träffe und aui Herusforderige wo astöh. Hie no es par Impressione, we der uf's Höugeli klicket, wird's grösser.
- agregti Gspräch
- mues ou sy
- Apéro
- Fründe
- Ladie's Night
- ufpasse, heisst's
- Nachtigälle*rinne
- eifach der Hübschischt
- Apéro 2
So, das wär’s. Was mir auerdings nid klar isch, isch wärum dr Presidänt dä Bricht säuber muess schrybe. Dasch irgendwie wi wenn dr HD Läppli sich säuber dr Isatzbefäu würdi gä.
Üses Johreskonzärt vom 3. Novämber - ä churze Rückblick
So nes Konzärt isch ä ugschafeligi Sach, d Närvosität vor auem i dr Vorbereitig isch gschürbar und mängisch ou hörbar. Das isch ou das Mou by üs nid angersch gsy. Wiu mer ä Teil vor Verpflegig us Platzgründ hei haub outdoor, unger dr deckte Vorloube vom Pfarrhus müesse mache, het's de no fasch äs Umbouprojekt wöue gäh, aus wäge dene donners Windböe wo akündiget sy gsi. Mir heis de aber lo sy, gnützt hät's wenig, dr Luft isch nid so stotzig gsy aber d Chöuti het z' schaffe gmacht.
Ab de haube föifi het sech d Chile langsam aber sicher gfüllt und wo genau am föifi d Glogge hei ufgört lüte, het d Andrea Stocker mit dr Handorgele mit fine und lise Tön s Konzärt eröffnet. U plötzlech het sech vom Igang här ä idrückliche Jodustimm derzue gsellt, d Monika Bättig. Die Eröffnig isch aber so öppis vo igfahre, ir Chile isch es mucksmüsli stiu gsy. Aber loset säuber. Die zwe Froue he de no 2 Mou ä Isatz gha, s'isch unerchannt schön gsy, was si nis vortreit hei. Hie es zwöits Lied.
De isch üse erscht Uftritt cho. Dr Wauter Stadumaa isch begriflecherwys ä chli agschpannt gsy und mir ou. Är het sech mit üs nid wöue blamiere und mir hei aues gäh, das er das nid muess. S' isch jo üses erschte Konzärt unger sire Leitig gsy. Bim zwöite Lied isch si Gsichtsudruck scho chli entspannter gsy und für's churz z'mache - am Schluss vom Konzärt het er gfunge, es sig ir Ornig gsy. Das isch gar nid so schlächt nach nume 5 Probe mit ihm - und fürne Äntlibuecher, die sy jo nid grad für Überschwänglechkeit bekannt - doch fasch so öppis wines Komplimänt. S schönschte Komplimänt het ä gschtangne Jodlerkamerad vor Konkurränz gmacht wo gseit het, weme nis nid gseh hät, hät me nie dänkt dass s Jodler-Doppuquartett würd singe. Und er het das positiv gmeint. Mir sy gsanglech no lang nid am Ziu aber äs chlis Wunder isch es scho, was üse nöi Dirigänt us üs use ghout het! Aber loset säuber
S' Örgeliquartett Kolibri het de mit syne Ilaage d Lüt fasch vo de Chilebänk grisse und s Chinderchörli vo Wynige het mängem s Härz grührt. Ou hie hei mer ä Ufnahm.
Aus i auem isch das Konzärt gloubi ä guete Mix vo Interprete und Stiurichtige gsy, de Lüt het's gfaue u mir hei mängs Lob dörfe entgäge näh. Mir mache wyter so.
Üses Johreskonzärt am 3. Novämber i dr Chile z Thunstette
Mir lade Euch härzlech i, üses Konzärt z' bsueche. S Programm gseht so us:
ab 16:00 Chline Reschtaurationsbetrieb im Ofehüsi, grad näbe dr Chile
16:30 Türöffnig Chile
17:00 Konzärtbeginn
ab 19:00 Aftershowparty mit Verpflegigsmöglechkeit im Ofehüsi grad näbe dr Chile
Mit heinis seriös vorbereitet, üse nöi Dirigänt, dr Wauter Stadumaa isch zwar nonid i aune Belange zfride aber mir schaffe isig dran. Dr Itritt isch frei, am Schluss mache mer ä Kollekte. Näbem JDQL trätte tolli Gaschtformatione uf:
Chömet cho lose, mir freue nis uf Euch
D' Chile finget dr eifach, sy steit z' Thunstette ufeme Hoger obe - mi chase nid verfähle. Parkplätz het's grad uf dr angere Strossesite näbem Schloss.
Äs zwöi isch äs zwöi - u das hei mer für einisch gärn am Rügge
My söu nume rede we me öppis z' säge heig, het einisch ä gschide Ma gseit - u drum isch es um üsi Web Site ä chli stiu gsi i de letschte Monet. Aber itz - jo itz hei mer öppis z'säge: Mir sy am letschte Samschtig nach Mümliswil as Jodlerfescht vom Nordweschtschwyzerische Jodlerverband. Das tönt vilech unufgregt, isch es aber überhoupt nid gsy. Es isch drum gange, d' Scharte vo Wange uszwetze - und das isch ä Scharte gsi, wo bim einte oder angere töif gsässe isch. I nimes voräwägg, das here Ziel isch erreicht worde, mir hei es zwöi ersunge und chöi as Edgenössische nach Basu, we mer wei, nächscht Johr.
Üses Ising-Lokau isch s' Schuelhus Rank gsy, und das z'erreiche isch ähnlech steinig gsy wi d Vorbereitige: effektiv 110 Stägetritte, gfüet 47'000 ab der Houptstroos dür's Guldetal, i ha mi gfrogt, öb mer üs nid müesste aaseile. Die Mümliswiler hei doch ä Vogu, we d Ching i d Schue chöme sy si so uf de Wegge, dass si sech der haub Morge müesse erhole und nüt vom Stoff mit überchöme. Am sportlichschte Doppuquartett vor Schwyz het das aber nüt usgmacht, u die wo nid so zwäg gsi si, si mit em Kämper ufegfahre. Apropos Vorbereitige: Es isch nid immer eifach gsy, ä rote Fade z' bhaute punkto wo sy mer itz dynamisch u wo weniger u wo piano und wo meh - aber d' Intensivprob vom 11. Mai het do grob Klarheit gschaffe. Es isch de no ä super Aftershowparty worde ä dere Intensivprob, dank de Passivmitglider, wo üsere Iladig Foug gleischtet hei. Zrügg zum 6. Juli: Mir heinis de no mit Späck u Chümibätzi vom Noudi Schneebärger i Form brocht u si pünktlech am 10:30 vor em Igang zur Aula gsy, 110 Stägetritte bärgab u z'mits im Dorf. Üse Ufmarsch am ca. 10:46 isch sehr ordentlich gsy, keine het roti Socke agha, churz, s Doppuquartett het ä Faue gmacht. Und de het dr Vortrag agfange - aui mitenang, ohni närvlech bedingts Vibrato - mi het's überzügt. Und jede und jedi het unbedingt sys reps. ihres Beschte gä - das het richtig Freud gmacht. Chlini Fähler wird's gha ha, süsch hätte mer es eis, aber dr Isatz vo aune isch impécable gsy - sogar üse Dirigänti het resumiert: es isch guet gsi und das wot öppis heisse. Chlini Fähler dörfe ou mir üs leischte, schliesslech het sech d' Patrouile Suisse ou verfloge - oder isch si äch wäge üs 3 Mou über Mümliswil anstatt über Langebrugg gfloge?
D' HV zum Vereinsjohr 2018 ir Braui
Am letschte Samschti, am 19. Jänner, het ir Braui z' Langetau d' HV vo üsem Doppuquartett stattgfunge. Es isch fasch aus dert gsy, wo Rang u Name het, wichtigerwys aui Aktive - nei zwöi hei gfäut. Diie hei sech auwä so uf die HV gfreut, dass si chli z' schnäu ungerwägs sy gsi u bi neme chline Cräsch d' Front vo ihrem Outo neu designet hei. Gottseidank ischne süsch nüt Schlimms passiert u beide sy grung u zwäg, syt sy dr Schrecke hinger sech glo hei. Mit em Klub verbundeni Ehre- und Freimitglider hei is ou d' Ehr gäh, das het üs gfreut.
Aui statutarische Traktande sy mit der Zuestimmig vo de Stimmberächtigte abghandlet worde. Und mir hei de im "gmütleche Teil" nid nume guet g' ässe und öppis Wenigs trunke sondern ou sehr viu gsunge. Begeischterig isch enorm höch gsy - d' Piano hei ä chli drunger glitte - aber ärdeschön isch es gsy. Weder uf dä Link ungedra drücket, ghöret dr ä Choschtprob.
Föteli gut's ou ganz viu, aber die publiziere mer de nächschti Wuche.
Ä üsserscht glungeni Prömiere und neui Fründe
Irgendeinisch afangs vo däm Johr isch d' Idee entstange, mit em Männerchor Langetau z konzärtiere. Äs isch is scho klar gsi, dass mir ender ä iheimisch bodeständigi Musigrichtig verträte u dr Männerchor pflegt internationaus Liedguet interpretiert. Aber grad die Ungerschidlechkeit - so isch es üs gsi - hät söue dr Reiz vo däm Vorhabe usgmache, für üs Sänger und ou für d Konzärtbsuecher.
De isch es Ärnscht worde - ä Termin het häre müesse, äs Programm isch z fade gschlage worde und d' Vorbereitige sy planet worde. Eis chame vorwäg näh, vo afang a hei sech im JDQL aui hinger das Projekt gsteut u mitgmacht - am afang nid ganz ohni Skepsis drüber, öb die ehrgizige Ziu chöi erreicht wärde und ob mer am Abbé Bovet sys "vieux Châlet" i gnüegend feinem Französisch ohni "trop d' accent Bernois" häre bringe.
Wo mer de afangs Herbscht zur erschte gmeinsame Prob is Forum Geissbärg amarschiert sy - jo derewäg fürnäm heisst neuerdings s Chilegmeinhuus - hei sech aui Zwyfu verflüchtiget: mir sy bi de Männerchörler igstange - ou die müsse bym Isinge übrigens turne - u schnäu isch klar gsi, der Gsang verbindet und s gmeinsame Ziu ou. Und es isch mit jeder Prob besser worde, einisch het d Dirigänti vom MCL, d Anita Steiner-Thaler dr Taktstock gschwunge u de wider üsi Christina Lohner, das isch ke grossi Umstellig gsi.
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I de letschte zwo Wuche vor em Konzärt am 3. Novämber isch de organisatorisch no chli operativi Hektik ufcho, aber die het sech ou wider gleit. Wo für d' after Show Party im Forum aues isch ufgleised gsy, het sech d Situation merklech entspannt. Am Konzärttag am haubisächsi hei sech beid Chör ir Chile für d Regieprob troffe u äs isch äs ganz harmonisches Biud gsi, vorwiegend schwarz-rot hei mer ou farblech böimig zäme passt. S Konzärt isch de glofe, wie we mer scho x mou zäme ufträte wäre: der Jeanpierre Masson het poetisch d'Männerchor Vorträg agseit und üse Res Bögli di Eigete. D' Chili isch ganz guet bsetzt gsi u d' Ängscht, äs chömi de Niemer si unbegründet gsy.
I has Gfüe gha, dass Bsuecher sehr zfride sy gsi, mit däm wo si ghört hei, vorauem bi de gmeinsame Vorträg u dert vorab bim Bärnbiet het's fasch nach emene Tobe vom Publikum usgseh. S' isch ou idrücklech, we über 45 Sänger u Sängerinne ires Beschte gäh - gwautig het's tönt. Aus Zugab hei de gmeinsam "die alten Strassen noch" darbote, i finge das Lied dramatisch schön.
Nach em Konzärt sy mer de ir kombinierte Bar u Kaffestube im Forum fasch e chli unger Druck cho, i has Gfüe gha, es sigi fasch aui Konzärtbsuecher no cho ineluege.
I rede sicher mini Sängerinne und Sänger vom JDQL usem Härz wenn i hie säge: es isch usserordentlich schön gsi, mit euch Männerchörler z schaffe, uf z'träte und am Schluss äs Glas z' näh - danke viu mou! Und wär weiss, vilech göh mer ines par Johr wider es Projekt zäme a, üs würd's fröie.
Und ir Zytig hei si ou über üs brichtet:
100 Johr SVP Langetau - mir hei gsunge wi d Lerche oder angeri Vögu ...
Am 26.10 het sech üses Quartett vor em Bäre versammlet für gordnet u pünktlich a zträte. Üs isch d Ehr zugfaue, s 100 jährige Jubiläum vor SVP Langetau musikalisch z' berichere. Aui vom Doppuquartett hei begriffe gha, dass das ä wichtige Alass isch - das het sech scho do drin manifeschtiert, dass jedi u jede pünktlech si gsi. Dr Bel Urs isch scho chli ender dört gsi, für z'luege ob der Wy ir Ornig sig u öb's süsch no Interssants gäb - quasi bim apéritive Vorspiu. I chönnt's itz nid ha, we me n' is Parteilechkeit würd vorwärfe, aber d' Helen Morgedaler isch fasch ä so chli üsi Gotte u natürlech ä beschti Fründin vo üsere Gsangsformation. De isch es ganz natürliech, das mer wäge ire gö go singe, offizieu wäge aune angere natürlech ou. Mir gienge ou der FDP go singe, aber die wette ender der Louis Amstrong, mir si auwäg chli zwenig stylish, u ä Uftritt bir SP wär ou nid schlächt, vilech chanis do dr Reto Müer, üse Stapi häufe. Aber die Internationale chöi mer nid u wei se ou nid chönne.
Item - üse erscht Uftritt isch glunge. S' Bärnbiet chunt eifach überau a, u ou dr Aubärt Röschti, dr Werner Fankhuser und Nadja Pierren sy igschtange - s' het überzüngend tönt. Abwächsligs wys het der Franz mit der Quetschgummode gfüert und de wider mir. Lut u schön hei aui gsunge. Hie isch no ä Hörp
Üsi Vorträg vorauem ou im zwöite Block, het de fasch tosende Bifau usglöst, S' Plange isch haut scho äs Lied wo mer d' Hüenerhut strapaziere. Dr Alass isch üsserscht tschilvou gsi, aui wo Rang u Name hei gha he s' Beschte gä. Dr Murer Ueli hat de no gseit, Freiheit chöm vo Muet - das het mer uschafelig gfaue - Muet ä Meinig z' ha, derfür itschtoh u wes nötig isch z' kämpfe - ou gäge apasserisch Meinschtriim. Der Andreas Thiel het is am Afang farblech chli gforderet, de aber ender intelektuell. Isch scho faszinierend, we eine so locker vom Hocker aune mögleche dr Spiegu vor's Gsicht het - u me ersch no cha lache, über sich säuber aber vorauem über angeri.
S' isch rund ume ä sehr glungene Alass gsi !!
Äs Konzärt mit em Männerchor Langetau
Irgend einisch - niemer weiss so gnau wenn - isch d' Idee uftoucht, hür mit em Männerchor Langetau äs Konzärt z' gäh. Eine vo de Gründ isch auwä gsi, das mer dänkt hei, beides sigi traditionsrichi Gsangsformatione z' Langetau ou we si ungerschidlechi Stilrichtige verträtte. U das müessti doch uf Interesse stosse, die zwe Chör zäme z' ghöre. Und we mir än Idee hei, u niemer cha nis überzüge dervo, dass es ä Schnapsidee isch, de mache mer das eifach. U scho d' Vorbereitige sy äs Erläbnis, uf beide Site isch Vorfreud und äs grosses Engaschemang z' gspüre. We mer das chöi is Konzärt träge, wird's ä ganz ä schöni Aglägeheit. und das weimer unbedingt !!
So churz, so guet. Am 3. Novämber am 19.30 fingt die Prömiere i dr Chile Geissbärg statt. Es würd is und üsi Kamerade vom Männerchor userordentlech freue, we dir dr Wäg i Geissbärg würdet unger d' Schueh näh. Nach äm Konzärt betribe mer no ä Fyrobe Bar und ä Kaffestube, wär weiss, vilech git's dert ou no äs Lied u vorauem gueti Gspräch bineme böimige Glas Wy oder so. S ganze Programm mit aune Lieder finget dir hie. U we dr meh über üse Kamerade vom Männerchor weit i Erfahrig bringe, finget dir das uf der Web Site.
Buut Camp oder was mer am 5. u 6. Mei aues erläbt hei
Afangs Mai ischs Doppuquartett uftrittsmässig amene Höhepunkt acho. D Ereignis hei sech wäger fasch überschlage. Am 5.5. am viertu ab Sächsi isch aträtte gsi i dr drü Tanne z Heimehuuse. Üsi Fründin, d' Helena Morgenthaler isch knapp 40zgi worde. Dasch auwäg meh aus Grund gnue gsi, da Alass mit üsni Lieder z' umrahme. Aus Stauffacheri vo beschtem Geischt het d' Helena so iglade, das mer nid die Einzige sy gsi i dr Tracht. Äs isch eifach schön, we me gspürt, das üsi Lieder s Härz vo de Zuehörer berüehre. U das isch zwifulos dr Fau gsi. Sogar dr Werner Sauzmäisch bi üs igstange und het s Bärnbiet perfekt mitgsunge.
Und bevor's
DV vom BKJV u d' Frog, was macht dr Poul itz de ....?
Äs muess ä wunderschöni DV gsi sy, am 11. Februar z Frutige. I ha ghört, dass dr Eint oder die Angeri fasch e chli füechti Ouge gha heîg bi de Gsamtchör - we aui Delegierte sängerisch ihres Beschte gä hei. Aber eigetlech gnüege mir Oberaargouer üs säuber und was uf dr Äbeni vo der höchere Rennleitig abgeit, nimmt üs normalerwys nid bsungers wunger. Das isch aber das Johr gwüss ganz angersch gsi: üses Ehremitglied u notabene dr Vizepresidänt vom Bärnisch-Kantonale Jodlerverband, dr Poul Mettler isch abträtte. Und wär ne kennt, weiss, dass er dert obe si Sach akribisch und perfekt gmacht het, er isch eine vo dene, wo kener Haubheite ablifere. Es isch Mingschte wo mir chöi mache, ihm hie ou üsersits offzieu härzlech z' danke für die Arbeit u für sys Engaschement i däm Verband. I empfinge der BKJV aus ä wirkigsvoui Dachorganisation - und das chame wäger nid vo auem säge, was by üs uf kantonaler Äbeni ä so umefuerwärched - nid nume by de Verbänd ou ir Politik. I dänke, das dr Poul Mettler zu dere Wahrnämig s' Einte oder Angere bitreit het.
Sy hei nem de no ä risigi Wappeschybe gschänkt für syni Verdienschte. Wahrschinlech mues er by dere Grössi us dr Dachterasse ä Wintergarte mache, damit er äs Plätzli het zum ufhänke. S' isch wys isch, - wahrschinlech hei si dr Poul dert obe nid so gärn lo go - aber umkehrt het er itz e chli meh Zyt für sich säuber und d' Erika und eventuel ou wider für üses Jodler-Doppuquartett - das würd is freue. I dänke, d' Chance stö guet, i cha mer eifach nid vorstöue, dass dä umtribig Mönsch itz tagelang nume no die Wappeschybe bewunderet. Äs Biud vo dere besagte Schybe, natürlech zäme mit em Poul, het ou häre müesse. Üse süsch so talentiert Hoffotograf het aber vo dere Versammlig e chli uscharfi Heuge hei brocht. Er isch scho am Samschtig agreist, vilech isch d' Nacht ä chli churz worde oder er het dr Chnopf zum justiere nid grad so gäbig gfunge.
Churz u bündig s' Wichtigschte vor HV 18
Am 20igschte Jäner hei mer is am Füfi im Löie z' Thunschtette zur HV 18 troffe, dasch gäng chli es Gstürm wüu s' geit jo eigetlech ums Vereinsjohr 17. Aber nusode - aui Aktive und ou meh weder äs haubs Dotze Gescht si erschine, s' isch ä stouzi Tschuppele gsi, u schön hei si usgseh, im Mutz und i dr Tracht.
Der Presidänt Mathias Schüpbach het sy sibeti u letschti HV eröffnet u aui begrüsst. Damit ou jede Zyt heig zum Studiere, het er äuwä dänkt, göngi är das Ganze nid z' schnäu a. S' Erfreulechschte isch gsi, das mer 3 neui Mitglieder hei dörfe ufnä: D' Dominique aus Jungjodlere, der Mani Bösiger aus neue Stütze im 2. Bass dr Janosch Fankhuser aus Versterchig vom 2. Tenor. Aui sy si i de letschte Mönet scho igschtange u hei ihre Platz gfunge. Dir gseht die zwe Herre do grad mit üsem Sändy - si mache ziemlech wichtig Gringe i dere flotte Gseuschaft.
Zu de statutarische Gschäft git's nit bsungers viu z' säge. Der Bögli Res het am scheidende Präsi ä richtig schöni Laudatio ghaute, dä het das ou verdient we me dänkt, was er i dene zrüggligende Johrzähnt aues füre Klub do het. Us em Vorstang isch ou der Erwän Wälti usträte, dä isch aber nüme aktiv u nid awäsend gsi. Ou dr Peter Mäder het sys Amt aus Kassier niedergleit, nach mängem Johr und das ersch no i der zwöite Amtszyt aus Seckumeischter. Er het akribisch genau und guet zum Gäud u zu de Bücher gluegt, aber es Defizit het ou är nid chönne verhindere, er cha haut nume verbuche was passiert sich. Der Mathias het aune Abträttende und aune Dame ä Fläsche überreicht. De Einte aus Dank, de Angere us Freud - und apploudiert isch ou heftig worde. Apropos Neuistiger - ä ehemalige Sänger isch ou wider i üse Kreis iträtte, der Heinz Widmer - ihm äs härzlichs Willkomme!
U de gits no öppis zu de Wahle z' brichte. Der Kurt Zougg isch neu wider i Vorstand iträtte (er isch jo sch einisch Presidänt gsi) und zum neue Presidänt isch dr Andreas Grossebacher gwäut worde. Das si beides nid grad Jünglinge - aber no vou Ideä was me aues no cha u sött mache. Hoffetlech hei die düre, het auwäg der Eint oder die Angeri dänkt.
Äs isch de am Schluss no ghörig gliedet worde, ärdeschön isch's gsy. Aus i auem isch das ä sehr gfreuti HV gsi, ä prächtigi Stimmig, 4 neui Sänger, ä Sänger-Aspirant i Wartestellig und ä ganze Huffe neui Idee - das passt scho!.
No gschwing hingertsi u fürschi gluegt
Liebi Fründinne u Fründe vo üsem Quartett
Mir hoffe, dass dr aui guet im neue Johr acho syt und wünsche nech vo auem eifach s Beschte. S' isch äs Zytli här, sid mer hie brichtet hei. Drum no grad ä chline Rückblick is 4. Quartau vom letschte Johr. Aune härzlechschte Dank, wo ghuefe hei, üse zwo Ungerhautigsöbe dürezfüehre und üsi Vorsteuige bsuecht hei. Ou we mer für meh Lüt hätte Platz gha, d' Vorträg und d' Organisation hei gstume - s' het sech rentiert, das mer d' Detail pflegt hei. Mir hei nume positivi Rückmäudige gha und das het sehr gfreut. Mir hoffe, dass do dermit üsi Öbe wider aus glungni Sach is Gred chöme und mer s' nächschte Mou no meh Bsucher dörfe begrüesse.
Ä zwöite Höhepunkt isch sicher dr Uftritt bir Iweihig vom neue Stadttheater am 15. Dezämber gsi. Für's voräwäg z' näh, dä useputzt Kulturtämpu vo Langetau gfaut i aune Belange, d' Renovation isch sehr guet glunge. Ä chli tüür isch äuwäg scho worde - aber hie düe mer jo nid politisiere. Ir erschte Reihe isch dr Hannes Schneider-Amman ghocket, sträng bewacht voneme Bundesweibu und überhoupt isch a däm Obe aues wo nume e chli Rang und Name het z' Langetu, iglade und ou awäsend gsi. Das dörfti ou der Grund sy, das d' Kulturminischteri Helena Morgethaler üs ufbotte het - äbe wäge Rang und Name. D' Frou Morgethaler het souverän dür's Programm gfüert - öppis angerschs hei mir ou nid erwartet. Mir heige wunderschön gsunge, het mer ä ehemalige Präsidänt und höchscht kritische Experte vom Jodugsang pärsönlich mitteilt, und das d' Lüt unplaneterwys no ä Zuegab hei wöie ghöre, bewyst, dass das äuä scho so gsy isch. Ou üsi Dirigänti het nach em Uftritt äs Lächle im Gsicht gha, dasch für üs aube s' Zeiche, das äs ir Ornig isch gsy. I by no dra, dr Film z' jage - äs wird mordenerdings aues ufgno, wo im Theater vorgfüert wird, sobaud i dä de ha, chunt är hie uf üsi Chronik.
So, das wärs scho bau, bis uf e Schlussobe, wo traditionsgemäss vor Wiehnacht mit de Häufer vo de Ungerhautigsöbe ir Trube ds Reisiwil stattgfunge het. Äs isch ä glungni Veranschtautig gsi, mir hei so viu gsunge wie nie i de letschte Johr - äs guet's Zeiche - het's mi dünkt. Hie no äs par Impressione - dank äm Urs Beljean.
S' isch wider äso wyt - am 22igschte und 23igschte Septämber finge üsi Ungerhautigsöbe statt.
Liebi Fründinne u Fründe vo üsem Quartett und ou aui angere vo üsem Liedguet verbunde sy,
Am nächschte Wuchenänd hei mer im katholische Chilegmeinhuus z' Langetu üser Ungerhautigsöbe. Mir würde nis unerchant fröie, we dir mit üs äs par gmüetlechi Stunge chöntet verbringe. Mir hei nis d' Chöpf usgschtudiert für öich äs aregends Programm z' biete. U mir hei Detail pflegt wie no nie: Dr Sven het Wanderwägwiser gschnitzt, damit sech niemer i däm risige Geböid verlouft, der Mani und ig hei jede Menupunkt gründlech u gwüssehaft deguschtiert u dr saftigscht Hamme u die beschte Schwinswürscht usgsuecht. S' Brot lö mer im Luzärner im Houzofe lo bache, die chöi das eifach mit däm Suurteig u d' Wyqualität hei mer gägenüber am letschte Johr fasch i astronomischi Höchine gschteigeret. Am Gsang hei mer mit üsere Dirigänti mit unerchanter Konzentration und unger Isatz vo de letschte Resärve gfielet. Überau wo's no Luft nach Obe gha het hei mer enorm gschaffet - überzüget Euch säuber. Nume d' Luft bim Singe isch im Träning mängisch zur Unzyt erneueret worde - aber das het d' Chrischtine sofort moniert u mir hei de nächär fasch ohni z' Schnufe 3 Strofe gsunge. Wär meh wot wüsse cha aui Informatione aluege oder abelade, grd ungedra. Bis bau, am nächschte Frytig oder Samschtig, mir freue n' üs uf öich.
S' isch wider äso wyt - s' isch Jodlerzyt
D' Eveline Chräiebüel u dr Kurt Zougg hei i d' Taschte griffe u widerume äs ghörigs Bültäng verfasst. Dank heiget dr - s' isch mir Menig nach cheibeguet usecho.
Z' Brig sy mer gsy, u relativ guet glunet wider heicho.......
Am Samschtig isch es sowyt gsy, mir hei dr ÖVOU gno u sy düre Lötschbärg Basistunnu nach Brig greist, as Eidgenössische. Dert hei n' is üses Vorusdetaschemänt unger em Kommando vom Andreas Bögli und än unerchanti Hitz vo öppe 40 Grad erwartet. Ä chli bsungerig het sech das scho agfüet für mi, s' erschte Mou amene Jodualass vo wäutwyter Bedütig. My Begeischterig für üses Liedguet isch uverminderet höch, aber was die gschtudiert hei, wo die tannige Trachtehose erfunge hei, blybt unergründlech. Aui Jodlerfescht sy zmitz im Summer u i dene Hose chönntisch problemlos z Grönland überläbe. Entweder hei die gar nüt gschtudiert oder si sy wytblickend gsy - die Röhre sy chugusicher u das cha i dene gfährleche Zyte wichtig sy.
Henusode, nach Besichtigung vo de Isatzrüm sy mer go isinge u d' Chrischtina het üs beschtimmt u ziusträbig uf ä Höhepunkt vorbereitet. Dä het de churz drufabe i dr katholische Chile stattgfunge. S' isch ganz stif gange, mir gseh aube ar Chrischtina irem Gsicht a, öps öppe passt het. We me de no berücksichtiget, was für Bedingige gherrscht hei so wäge Hitz, Hose u Lampefieber, chöi mer mit emene unerchannt gute 2 z' fride sy, ou we dr Eint oder Anger vomene 1 träumt het. Im oberaargouer Benschmark sy mer uf aufäu vorne mit drby, s 1 mache mer de haut nächsts Johr z' Wange.
Dr Räschte isch schnäu verzöut: Äs hervorragends Znacht im "Hotel du Pont", ä ganz schöni Gsangsüebig mit viune wo eifach igschtange sy vorem "Provins Zäut" und ab denn numeno eis Thema: wo het's ä freie Sitzplatz???? Die Wauisser chöi nid rächne, das isch sit geschter definitiv klar. D' Rächnig gieng so: D' Höufti vo 150'000 Lüt wei sitze = 75'000, minus gschetzti 2'000 Beizeplätz git 73'000. Amene Feschtisch hei 12 platz. Das git im Wauiss höchschtens 500 Tische, bi üs gäbi das exakt öppe 6'083 1/3 Feschtische. Am Schluss het's de doch no klappt, u wie zur Versöhnig het der Dirigänt vo de Roggwiler mit zwene Jungjodler us Gänf ä Juz gäh, so öppis hani no nie ghört. Es het eim richtig erhudlet und dschudderet.
Mir sy de mit em Zug nach Fiesch i d' Ungerkunft gfahre. Üse Kamerad Fritz het dezidiert verkündet, dass er de wöu usschlofe am angere Tag. An dämselbigen genau am 5:45 het er lut umebrüelet, dass er es Bedürfnis müessi go erledige - u damit aui die, wo ner mit dere interessante Neuigkeit noni gweckt het gha, ou no wach wärde, het er sämtlechi Lampe igschaute. Dr gross Vorteil vo dere uplanete Schnabuüebig isch de aber gsi, das mer scho am haubi Zwöufi z Langetau am Bahnhof im Apéro gsässe sy. Dir gseht, sones Eidgenössisches isch us ungerschidlechschte Gründ äs richtigs Erläbnis u produziert ou ohni gnue Bänk Erinnerige u Zämehaut im Klub. Üse Vortrag finget dr rächts obe - dr erschti Foti fouge de no meh, we der Urs sy Fotimaschine gläärt het.
S' isch zwöierlei Ding.....
Am 21igschte Mai sy grad zwöi wichtigi Ereignis zäme cho. Erschtens hei mer üse traditionell Uftritt bim Brönsch uf der Hohewacht gha, by schönschtem Sunneschyn und voue Bänk. Aui sy zäntume gueter Lune gsi wo si amarschiert sy. Der Erwän het ä chli verspätig gha, wüu d' Transportplanig nid ganz ufgange isch, aber är het sech de bim singe nüt lo amerke und richtig schön Gas gä, so dass eim Zeie chrüselet het - äbe ä richtige Stimmfüerer im 2. Bass. S' Sändy het gjutzet das s' ä Fröid isch gsy, momou, mir si ziemlech uf Kurs für Brig.
U de hani jo gseit, es sigi zwöierlei Ding: U s' Zwöite isch gsy, das mer s' erschte Mou mit üsere neue Dirigänti ir grosse Öffetlechkeit ufträtte sy. Uf em Föteli gseh dir se ir Mitti, ä reizendi Pärson wo aber genau weiss, was si wott. U aui si nach dr Howacht dr Meining gsy, mit üs gang's obsi, u das vorewäg wäge dr Chrischtina. S "a" am Schluss isch wichtig, Chrigi oder Chrischtine geit gar nid. Das geit so wenig wy äs Glafer i dr Prob oder äs umehepe bym Singe. Mit dr Chrischtina het Dynamik än Inhaut übercho u Böge mache ou. U glych wi stattlech dr betroffnig Herr isch, wen er fausch singt, git's ä Korrigenda, ha das säuber müesse erläbe. Henusode, si tuet üs aune guet u d' Probe syn es Erläbnis - danke Chrischtina.
U no eis, si het's nid gärn, weme um si äs Ufhebe macht - chönnt de guet sy, dass das Heugeli wider wäg muess, drum lueget's a solangs no online isch.
S'isch so wyt - s'isch Jodlerzyt
Jo, genau, es het chlei duuret, aber itz isch es do, s' erschte Bulletin im neue Johr. D' Eveline Kräyebüel u dr Kurt Zougg si wider uf höchschtem Nivo gschtauterisch und schrift-steuerisch tätig gsi. Dr Iblick i üses Vereinsläbe isch's dr Wärt, dass dr äs par Ougeblick inveschtieret. Brichte zu Uftritte, Geburtstag, Drigäntinnewächsu, HV u zu mängem Angere finget dir i däm Wärk - und, wi überau im Läbe isch ou i üsem Umfäud gschtorbe worde - leider. Eifach rächts drufklicke u d' Zytig geit uf - das isch modärni Technik !
Mir sueche neui Sängerkameradinne und Sängerkamerade
De erklinge immer wieder üsi liebe, alte Lieder - schlicht u warm u heimatfroh
Tradition bedeutet für uns nicht die Asche zu konservieren sondern das Feuer weiterzutragen. Unter diesem Leitgedanken hat sich das Jodler-Doppelquartett Langenthal dem Jodelgesang, der Pflege unseres heimatlichen Liedgutes und der Kameradschaft verschrieben.
Wir suchen zur Verstärkung unserer Sängerschar neue Sängerinnen / Jodlerinnen und Sängerkameraden. Wir werden Dich sorgfältig einführen und bei Bedarf auch durch zusätzliche Ausbildung unterstützen.
Wir proben am Donnerstag jeweils ab 20:15 Uhr in Langenthal. Melde Dich bei uns, die Kontaktdaten findest Du hier - wir freuen uns auf Dich.
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Jodlerobe vom 1. Oktober 2016
Liebi Fründe vom Jodler-Doppuquartett,
Üse Jodlerobe het Tradition und isch ä ganz grfeuti Sach. Das Johr hei mer is mit em Programm bsungers viu Müeh gä. Nämet d' Glägeheit wor, üsi schönschte Lieder live vortreit z' übercho, äs luunigs und geischtrichs Kurztheater z' gniesse und z' ghöre, was d' Singfroue vo Schoore druf hei. Und schlussamänd cha zur Musig vonere Superbänd wo d' Manne unger dr Fuchtle vor Susann stöh, s' Tanzbei gschwunge wärde. Dir wärdet nid entdüscht sy. Für's libleche Wou wird beschtens gsorget sy - mir freue n' üs, euch z' begrüesse und mit nech äs par schöni Schtunge z' verbringe.
D' Kasse isch ab 18:15 offe, Verpflegig git's ab 18:30 und s' Konzärt geit am 20:00 los.
Auso, am 1. Oktober gseh mer üs in Langetau, im katholische Chilegmeindshuus - iträäge im Kaländer.
Übrigens - s' ganze Programm chöit dir rächts z' obersch abelade.
Ä bsungerig schöne Geburtstag isch das gsi, am 4. Septämber d' Reisiwil
Fasch vouzälig isch s' Jodler-Doppuquartett am letzte Suntig nach Reisiswil gfahre. Aalass derfür isch dr Geburtstag vom Sändy sir Mueter, em Bethli Stalder gsi, wo wenigi Tag vorhär isch 83zgi worde. Mir hei n' is geurilliamässig agschliche und hei im Schutz vore Schüür äs kurzes und lyses (jo, lys chöu mer ou - aber ungärn) Isinge praktiziert, damit d' Überraschig für d' Jubilari nid z' früe verrote wird. Happy Birsdey singend sy mer churz drufabe i Gaschtstube imarschiert, u hei ä erschti Brattig Lieder gsunge. Dir hättet söue gseh, wi d' Ouge vom Bethli gstrahlet hei. Äs het säuber fasch 35 Johr i dr Trachtegruppe Oftrige im Duett gsunge und isch üsem Liedguet syt Chindsbeine sehr verbunde. Der Räschte vor Feschtgsöuschaft het ou Freud gha, mi het's guet gmerkt. Üse Presidändt het's richtig gseit, d' Freud a üsne Lieder und d' Freud am Singe isch sicher genetisch vor Mueter a Tochter wytergä worde.
E chli später sy mer de dusse no iglade gsi zumene böimige Zimis. Wysse het's ou gäh. Wyter gsunge hei mer de ar früsche Luft - mir hei ziemlech mängs Lied gno, nid immer perfekt aber mit unheimlech viu Angaschemang und Begeischterig und je lengers je weniger "piano". D' Feschtgmeind het wacker mitgsunge. Äs isch ganz ä schöne Aalass gsy. I gloube, i verzöui nüt Fausches wenn i säge, dass mir mindeschtens glych viu Freud hei gha wi d' Jubilari. Im Name vo üsem Klub danke i am Bethli und syne Töchtere hi no einisch für die grosszügigi Bewirtig und für e Zuschtpf i üsi Kasse. Mir aui wünsche Dir für die zukünftig Läbeswäg aues Beschte. Bis bau!
Andreas Grossenbacher
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Prob uf dr Lusütte am 17. Ougschte - einisch öppis Angers
Bi däm schöne Wätter immer dinne u im katholische Chilegmeinhuus probe, das isch eifach nid saisongemäss, het eine dänkt und ä Prob uf dr Lushütte organisiert. He nu, mit em Wätter isch es de sone Sach gsi, richtig dürzoge isch es gsi, aber s' Ämmitau isch so fasch no schöner aus by strahlendem Sunneschin. Uf au Fäu sy zwüsche haubi sibni und sibni meh oder weniger aui itroffe. Üsi Zofinger Delegation isch wahrschinlech scho am Morge früh acho, s' het ämu ä Huufe Gleser und Täuer uf em Tisch gha, wo mir uf zirka 1320 Meter üM ufgschlage si. Mir hei n' is nach däm steile Ufstig - im Outo auerdings - zersch müesse sterche. Das isch is sehr guet glunge, s' het dert obe aschtändige Wysse.
D' Ussicht isch gwautig gsi, ou we me d' Aupe meh het müesse erahne aus das me se gseh hätti. Aber d' Schratte u dr Hogant si majestätisch ir Gägend gschtange, witer hinge der Niese und s' Stockhorn und ou äs par Friburger Höger het me gseh. Gli drufabe isch d' Gwitterfront vor Lüdere här übere cho u mir hei unger d' Loube müesse. D' Art vor Prob isch mit "wenig formell" ziemlech guet beschribe. Aber mi het's düecht, dass d' Lieder uverschämt guet tönt hei. No öppis Pärsönlechs: Üsi süsch über aues gschetzti Dirigänti het natürlech wider (!) dr Jodlertisch agstimmt. Irgendwie isch das ires Lieblingslied. Mys isch es nid - wi dr wüsset - süsch läset witer unge Gschicht vom Jodlerfescht z' Stäffisburg. Nume hei mer das Mou dr Fankhuser Res binis gha, dä het's Schlimmschte verhinderet. Dä isch im töife Chäuer so richtig deheim. Aber ä Ohreschmous isch dä Song trotzdäm eifach nid.
D' Chuchi vor Lushütte het beschtens gschaffet und d' Frou Taume het guet zue nis gluegt Dusse het's derwäge gschrubuset und es isch äs wakers Gwitter verbi zoge. Unger dene Wouke het me am Jura äne ä unerchant schöne Streife Oberoot chöne gse. So gäge di Zähni hei mer is de uf e Heiwäg gmacht, zfride vo au dene schöne Idrück u Lieder.
Andreas Grossenbacher / Fotos Urs Beljean
D' Eveline und dr Kurt hei üses Bulletin fertig - härzleche Dank!
Fasch bim Dölf Stäheli däheim, in Stäffisburg am bärnisch kantonale Jodlerfescht am Samschtig, am 4. Juni 2016
Dass dä Bricht chli verspätet erschynt, cha d’ Ursach bym Schryberling ha: s’ erschte Mou amene Jodlerfescht, das isch beidruckend und s’ Resultat het ou zersch müesse verdouet wärde. Aber aus vo Afang a:
Wenn ä rise Schwetti Wasser äs fründlech’s Gsicht isch, de het sech Stäffisburg am samschtig namittag vor auerfründlechschte Site zeigt. Es het gschtrezt u abegmacht – i ha dänkt mir hätte gschider afo än Arche boue, wie nis das sinerzyt der Noah vorgmacht het. Aber äbe, s’ Wätter findet dusse statt u mir chöi gottseidank dra nüt ändere.
Wo mer is de so um mitti namittag zum Isinge troffe hei, si d' Durwäue vo de Manne scho chli verdrischaget gsi, aber üsi Jodlerinne hei usgseh wie us em Truckli. U s’ Isinge isch gloub gar nid so schlächt gange. Bi däm tonners "Jodlertisch" mues jo dr 2. Bass deräwäg töif nidsi, das me s’ Gfüe het, er chöm nie me obsi. Nach derä Isingphase si mir rassig i d' Dopingphase übere gange: Späck het’s gä vom Ruedi Meier u so mänge het no irgend e gheimnisvoui Dablette gno, für sich säuber oder d’ Stimmbänder z’ entspanne. So grüschtet si mer i d' Starbox u d’ Närvosität het sech dert wyter ufboue. Bi döune wägem Uftritt, by angere wäge de hübsche Jodlerinne us der Länk – dänk.
Nach lengere Irrwäge «Bäcksteisch», si mer de uf der Büni glandet. Dr Ufmarsch isch nid sehr militärisch erfougt, het aber än ordetliche Gattig gmacht. D’ Haue isch so gross gsi, dass me ohni Fäudstächer die Hingerschte nid gseh het und obe üs hät problemlos no ä Jumbo chöne düreflüge. Item, mir hei de üses Kampflied gstartet, nid ganz synchron, hei aber nächär sofort dr Tritt gfunge. Mi het’s dünkt, dass dr Jodu und d’ Liedpassage richtig guet tönt hei. Aber wo mir vom 2. Bass hätte söue mit emne Solo i töif Chäuer abe überzüge, isch das grünlech abverheit – i aune 3 Strofe. Mir si efach zu «Höherem» gebore, das steit itz fescht.
Der Andreas Bögli het is de am Sundig über modernschti Kommunikation das erwartete 2 verkündet. Mi sängerische Depression het druf blitzartig irä Afang gno. I de lichte Momänte hani d' Wuche druf teilwis zäme mit mine Kameradä gwärweiset, was do genau passiert isch, aber ä schlüssigi Erklärig hani bis hüt nid gfunge. Am naheligendschte schint mer no, das der Adolf Stäheli suur isch gsi, dass mer nid eis vo sine Lieder gsunge hei u der Juri d' Konsine entsprächend gä het. Henusode, mache mers s’ nächschte Mou besser – aber unbedingt! Nächär, bym Apéro und bim Nachtässe hätte mer für üses Engaschemang und dr Chorklang sicher es usgezüglech übercho, aber die vo der Schüri si äuwä scho hei gange gsi. Es isch aber de no ä versönleche Usklang gsi. Biuder vo däm Uftritt hani keine, es git haut nid so längi Selfisticks, das mä äs ganzes Doppuquartett chönt ufnä. Aber wo mer nächär id Beiz si, do git's scho äs par Föteli dervo, wie dir unge gseht.
Für's JDQL, dr Andreas Grossebacher
Ä chli fötele und viu singe - wie nä gschänkte Tag isch's gsi
Anlässlich des intensiven Vorbereitungstags auf das kantonale Jodlerfest in Steffisburg hat unser Kamerad aus dem 1. Bass, Kurt Zaugg, die Gelegenheit genutzt und den Fotografen Michael Schär aus Langenthal zu einem Fotoshooting gebeten. Deshalb sind auch alle Aktivmitglieder des JDQL in der Tracht erschienen. In frisch duftenden Hemden und schön gestutzten Schnauzern und Bärtchen die Herren und fotogen herausgeputzt die Damen in ihren farbenfrohen Trachten konnte es bei wunderbarem Frühlingswetter und Sonnenschein losgehen.
Gruppenfoto – Klappe 1:
Mit fachmännisch kritischem Blick gab Michael (der Fotograf) die Anweisungen, denn es sollte ja jedes Gesicht froh lachend und gut zur Geltung kommen. Noch hier ein Jodlerknopf gerichtet und dort eine Haarsträhne zurechtgezupft …. und die Aufnahmen waren im Kasten! Geschulten Auges wurde ein kreativer Hintergrund für Fotos der verschiedenen Gesangsregister gesucht. Schliesslich wollte man ja nicht Nullachtfünfzehn-Fotos haben. In der wunderbaren Umgebung des Tschäppelhofs bei Huttwil musste nicht lange gesucht werden.
Dann gings sängerisch zur Sache: Die 2 "Coaches" Margrit Roth und Martin Ingold liessen uns gar nichts durch. 2 Übungsblöcke umrahmten ein gelungenes Mittagessen - viel Gegrilltes und feine Salate. Um 15:30 waren Margrit und Martin soweit zufrieden, dass der gemütliche Teil beginnen konnte. Die Distanz zu einem Jodlerfest würdigen Vortrag war nicht eliminiert aber stark verringert worden. Alles in allem ein äusserst gelungener Trainingstag mit ausreichend Möglichkeiten, die Kameradschaft zu pflegen. Es hat sehr gefallen, so sehr, dass einige sich wohl entschlossen haben, den Sonnenuntergang auf dem Tschäppel zu erleben, wie untenstehendes Bild mit Erwin zeigt!
Für das JDQL
Eveline Krähenbühl und Andreas Grossenbacher
Uftritt am Brunch uf der Hohwacht am erschte Mai
Es herrschte nicht das erwünschte frühlingshafte Wetter mit zartem Blumen- und kräftigem Tannenduft, mit Vogelgezwitscher und neugierigen, auf den Aussichtsturm kletternden Kindern. Nichtsdestotrotz, vom trüben Niesel- und Langzeitregen liessen sich die standfesten Jungen und älteren Gäste nicht abhalten. Sie genossen an diesem Sonntag, 1. Mai 2016, das für Gaumen und Auge appetitlich angerichtete Buffet im Restaurant Waldhaus Hochwacht ob Reisiswil. Es ist inzwischen Tradition, dass das Jodler-Doppelquartett Langenthal das erste Buure-Zmorge-Buffet im Frühling gesanglich untermauern darf. Jodlerinnen und Sänger stiegen deshalb auch diesmal wieder gerne und motiviert auf die Hochwacht. Es ist ihnen nämlich ein Anliegen, der Gastfamilie Hofer für die langjährige und treue Unterstützung als Sponsor des JDQL auf diese Weise zu danken.
Vier Kurzblöcke mit je zwei Liedern liessen die frühstückenden Gäste im voll besetzten Restaurant immer wieder aufhorchen und hinhören. Die fröhliche Kinderschar kannte keine Berührungsängste und bestaunte aus nächster Nähe mit grossen Augen und offenen Ohren die gestandenen Frauen und Männer des Chors, die da so voller Innbrunst tiefe und hohe Töne von sich gaben.
Der Präsident des JDQL nutzte diese Gelegenheit, um in den Kleinen unter den Gästen künftige Jodler- und Jodlerinnen zu erkennen und die Eltern auf das mögliche Gesangspotential ihrer Kinder aufmerksam zu machen. Auch unter den anwesenden jungen Frauen und Männern vermutete er das eine oder andere Talent, für das im JDQL ein Platz frei sei.
Beim letzten Gesangsblock wechselten einige kräftige Stimmen von den Gästetischen in die Reihen der Jodlerfamilie. Auch das ist möglich beim JDQL: spontanes Einstehen in die Reihen um mitzusingen. Und es bewahrheitete sich einmal mehr: Auf der Hochwacht, da jodelt es sich gut.
Für das Jodler-Doppelquartett
Eveline Krähenbühl
Üse Uftritt a dr Delegierteversammlig vor SVP Schwiz am 22igschte Apriu
Gestern Abend war es soweit: Das Jodler-Doppelquartett durfte mit 2 Vortragsblöcken das Nachtessen der Delegierten der SVP Schweiz in Langenthal bereichern. Ein bisschen Lampenfieber war dabei, das ist aber nach den ersten Takten der "Bärgarve" verflogen. Geblieben sind die Worte von Adrian Amstutz, der uns und damit alle Jodler anhielt, weiterhin das Brauchtum, das Liedgut und die damit verbundenen Werte zu pflegen. Nur wer weiss woher er komme, könne den Weg in die Zukunft unter die Füsse nehmen - wie wahr, "Herkunft mit Zukunft" hiess das anlässlich eines anderen wichtigen Festes im 2009 in Langenthal.
Und aufmerksam waren sie, die Parlamentarier aus Bund, Kantonen und Gemeinde, als wir gesungen haben, ein schönes Kompliment. Der Eine oder Andere hat mitgesungen und Albert Rösti, der neue Präsident hat persönlich eine Zugabe verlangt. Diesem Wunsch sind wir mit den Schwälbeli, die in den Süden ziehen, sehr gerne nachgekommen.
Unser Präsident Mathias Schüpbach hat's getroffen, als er nach launiger Vorstellung des Quartetts den Delegierten zurief: habt's gut gemacht - macht weiter so!
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S' isch Jodlerzyt.. die erschty Usgabe vo üsem neue Bulletin, viu Vergnüege
Ein Stern, der deinen Namen trägt ….
Nein, das ist natürlich kein Jodellied! .Aber es ist ein gutes Sinnbild für "unseren Wärmuet Fritz", der in den vergangenen Jahrzenten viel Sternenglanz in das JDQL scheinen liess. Deshalb kamen die Sänger und Sängerinnen von Nah und Fern, um dem langjährigen Sängerkameraden Fritz Wermuth am 22. März 2016 in Roggwil zu seinem 90sten Geburtstag von ganzem Herzen zu gratulieren. Gemütlich und ganz Ohr sass Fritz auf dem Bänkli vor seinem Haus und sang beherzt mit, als wir ihm einige seiner liebsten Lieder, u.a. den Thunersee von Adolf Stähli, vortragen durften.
während mehr als 50 Jahren hat er das JDQL mit seiner klangvollen und kräftigen Bassstimme, aber auch mit Freude, Engagement und so manch träfem Spruch begleitet. Er war Sänger mit Leib und Seele. Das bewies er zum Beispiel durch seine zuverlässige Teilnahme an den Proben. Darin war er wirklich von keinem Jodlerkollegen zu übertrumpfen. Und so ganz nebenbei war er lange Zeit unser umsichtiger Kleiderverwalter, der im Estrich seines Hauses Mutz und Leinengewand sorgsam pflegte und vor Motten und anderen Kleintieren bewahrte. Eine grossartige Zeit, aus der Fritz auch heute noch mit wachem Geist so manche Episode in freudiger Erinnerung zu erzählen weiss. Was das Singen anbelangt, so war er rundum aktiv, denn der Jodlerklub Aarwangen, das Jodlerchörli Wystäge und das Fürobechörli Roggwil durften ebenfalls während manchem Jahr auf die gesangliche Grundlage seiner Bassstimme zählen.
Aber nicht nur das Singen hat ihn Jahrzehnte lang begleitet. Fritz hat sein Leben auch durch andere intensive Vereinstätigkeit bereichert. Als erfolgreicher Züchter von Windhunden im Windhundsportverein Bern hat er so manchen Welpen zu einem preisträchtigen Rassehund herangezogen.
In der Musikkapelle Rü Rü war er als Akkordeonspieler mit Herzblut engagiert. Noch heute ist er stolzer Besitzer von neun Handorgeln. Er bedauert, dass seine ins Alter gekommenen Hände das Spiel nicht mehr zulassen. Aber wir erinnern uns gerne an die munteren Ständli, mit denen Fritz uns bei mancher Gelegenheit ein frohes Lachen auf die Gesichter gezaubert hatte.
Im Hausgang ist ein Foto zu sehen, das den jungen Fritz als Kavallerist zeigt, fest im Sattel seines über ein Hindernis springenden Pferdes. Bei seinen Erzählungen über diese lange schon vergangene Zeit kam verständlicherweise schon etwas Wehmut auf.
Und so ergab sich an diesem frischen Frühlingsabend für manchen von uns die Gelegenheit, mit Fritz die eine oder andere Erinnerung auszutauschen. Aber Fritz wäre nicht Fritz, wenn er nicht auch noch voller Schalk in den Augen einen langen Blick in die Zukunft geworfen hätte. Er hat uns nämlich das Versprechen abgegeben, dass er uns in 10 Jahren wieder auf dem Bänkli vor seinem Haus empfangen wolle. Also denn: Prost Fritz, wir kommen wieder – bleib bis dahin gesund und wohlauf.
Für das JDQL: Eveline Krähenbühl
Impressionen eines "Geburtstagsständlis"
Das JDQL gibt langjährigen Mitgliedern oder HelferInnen gerne etwas zurück, wenn sich die Gelegenheit ergibt. So durften wir an einem Samstag im März Fritz Boss aus Langenthal singend zu seinem Geburtstag gratulieren.
Die Lebenspartnerin des Geburtstagskinds, Heidi Wälti nämlich, pflegt eine langjährige freundschaftliche Beziehung zum JDQL. Heidi ist seit vielen Jahren eine treue Helferin, sei es in vergangenen Jahren als Theaterspielerin und Regisseurin oder auch noch heute als geschätzte Küchenhilfe an den Unterhaltungsabenden. Da Fritz dank Heidis Liebe zum JDQL viele Abende alleine daheim verbringen musste, war es uns eine grosse Freude, ihn an seinem runden Geburtstag mit schönen Jodelliedern etwas entschädigen und verwöhnen zu dürfen. „Daheim“ war denn auch eines der vorgetragenen Lieder. Diesmal aber blieb Fritz natürlich nicht daheim. Im Gegenteil: Mit einer Schar von etwa zwanzig Gästen hat er im katholischen Kirchgemeindehaus Langenthal ein tolles Geburtstagsfest gefeiert.
Bis zum späten Nachmittag durften wir die Geburtstagsgesellschaft um Fritz Boss mit insgesamt neun Liedern unterhalten. Stimmung und Freude waren bei allen spürbar, es wurde angeregt geplaudert, fröhlich gelacht und gescherzt. Auch das JDQL fühlte sich wohl, gut aufgehoben und wurde grosszügig bewirtet.
Ein schöner und fröhlicher Nachmittag, der viel zu schnell vorbei ging.
Für das JDQL: Eveline Krähenbühl
Ehrungen
BKJV-Veteranenehrung vom 13. Februar 2016 in Herzogenbuchsee
Am Vorabend der Delegiertenversammlung durften sich 39 Ehrenveteranen und 111 neue Veteraninnen und Veteranen das begehrte und wohlverdiente goldene Ehrenabzeichen des Eidgenössischen Jodlerverbandes (EJV) anstecken lassen. Unter den Jubilaren befanden sich auch zwei unserer Aktivmitglieder aus Langenthal. Wir freuen uns und sind stolz, dass wir
Erwin Wälti (Ehrenveteran mit 50 Jahren Mitgliedschaft) und
Peter Mäder (Veteran mit 25 Jahren Mitgliedschaft)
an dieser Stelle nochmals ganz herzlich zur langen Aktivzeit in der „Schweizerischen Jodlerfamilie“ gratulieren dürfen. Zudem haben sie während der gesamten Dauer mit ihren Stimmen das Jodler-Doppelquartett Langenthal verstärkt. Es ist doch schön, wenn die Pflege unseres Jodlerbrauchtums durch unsere Aktivmitglieder nach aussen sichtbar gemacht wird. Danke Erwin und Peter für eure langjährige Kameradschaft und euren wertvollen Einsatz. Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Gesangserlebnisse mit euch im Jodler-Doppelquartett Langenthal.
Für das JDQL: Eveline Krähenbühl