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Auf magistrale Art und Weise entschied Peter Sagan (SVK/BOH) die 3. Etappe Flamatt – Murten für sich. Mit seinem 17. Etappensieg übernahm der frühere dreifache Strassenweltmeister zugleich das Leadertrikot.
„Ich wusste, dass ich als einer der ersten Fahrer in die Schlusskurve 200 m vor dem Ziel fahren musste. Dies gelang mir. Danach war alles leicht“, meinte Sagan nach seinem Spurtsieg über Elia Viviani (ITA/DQT) und John Degenkolb (GER/TFS). Der Slowake erwies sich einmal mehr als Künstler auf dem Rennvelo. „Eine solch technisch schwierige Ankunft ist wie geschaffen für mich“, hatte Sagan schon vor dem Start gesagt.
19 km vor dem Ziel war Sagan zu einem Velowechsel gezwungen. Der Slowake hat Kontakt mit Viviani, worauf offenbar an seinem Rennvelo einige Speichen brachen. „Nein, es gab keinen Grund zur Panik. Ich hatte einen Helfer bei mir, und wir schafften es leicht, ins Feld zurückzukommen. Und dass Sagan das Leadertrikot überstreifen konnte: „Eine schöne Auszeichnung für mich. Wir werden versuchen, es in den kommenden Tagen zu verteidigen, aber sicher nicht bis am Schluss der Tour de Suisse.“
Die grossen Animatoren des Tages waren Bert-Jan Lindemann (NED/TVJ), Willem Jakobus Smit (RSA/TKA), Ryan Anderson (CAN/RLY) und Simon Pellaud vom Schweizer Nationalteam, die unmittelbar nach dem Start ausrissen und die rund 154 km an der Spitze des Rennens zurücklegten. Das Quartett wurde allerdings unter strikter Kontrolle gehalten und erreichte lediglich einen Maximalvorsprung von 3:40 Minuten.