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Mathias Flückiger feiert beim Saisonauftakt der Cross-Country-Spezialisten im deutschen Albstadt seinen zweiten Weltcupsieg. Bei den Frauen wird Jolanda Neff Zweite.
Bei widrigen Bedingungen mit zwischenzeitlichem Platzregen triumphierte Flückiger 32 respektive 33 Sekunden vor dem Niederländer Mathieu van der Poel und dem Franzosen Jordan Sarrou. Der 30-jährige Berner, letzte Saison Sieger am diesjährigen kanadischen WM-Ort Mont-Saint-Anne, führte das Rennen ab der dritten von sieben Runden an.
Zweitbester Schweizer war Florian Vogel als Fünfter. Nino Schurter gehörte als Sechster zu den Geschlagenen. Zwei respektive drei Plätze hinter dem Weltmeister schafften es auch Reto Indergand und Andri Frischknecht in die Top 10. An der Spitze mischte zunächst auch Lars Forster mit. Schurters neuer Teamkollege erlitt aber einen Defekt und musste das Rennen nach einem Sturz aufgeben.
Flückiger schuf die entscheidende Differenz in der zweiten Rennhälfte. In jener Phase verlor Schurter den Anschluss zur Spitze. Dass dem 33-jährigen Vorjahressieger die vorherrschenden Bedingungen nicht liegen, ist bekannt.
Neff nur von der Weltmeisterin geschlagen
Jolanda Neff fährt im ersten Weltcuprennen der Saison auf den 2. Platz. Die Gesamtweltcupsiegerin des Vorjahres muss im deutschen Albstadt einzig der Amerikanerin Kate Courtney den Vortritt lassen.
Für die 23-jährige Weltmeisterin Courtney war es der erste Sieg im Weltcup und zugleich die erste Top-5-Klassierung. Trotz eines Sturzes auf der zweiten von fünf Runden feierte sie bei der Saison-Ouvertüre einen Start-Ziel-Sieg. Am Ende triumphierte sie 49 Sekunden vor der Vorjahressiegerin Neff und 1:31 Minuten vor der Ukrainerin Jana Belomoina. Courtney und Neff hatten sich schon am Freitag im Short Track in dieser Reihenfolge auf den ersten Plätzen klassiert.
Neff, deren Formaufbau auf die WM im September konzipiert ist, setzte sich ganz zu Beginn an die Spitze, musste Courtney aber schon nach wenigen Minuten ziehen lassen. Wegen eines Zwischenfalls in der ersten grösseren Abfahrt tat sich rasch eine grössere Lücke auf. Während einer längeren Phase auf Platz 3 hinter Anne Tauber fahrend, machte die Ostschweizerin im letzten Renndrittel einen Platz und etwas Zeit auf Courtney gut.
Die weiteren Schweizerinnen schafften es nicht unter die ersten zehn. Die aus der U23 aufgerückte Sina Frei lag zwei Runden lang in den Top 5 und wurde schliesslich Elfte. Ramona Forchini und Linda Indergand folgten auf den Plätzen 16 und 20.