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Schon lange vor René Descartes‘ Erkenntnis »Ich denke, also bin ich« haben die Pfälzer Urphilosophen, Heiner aus Insheim und Schorsch aus Knittelsheim, das Verständnis vom Sein auf den Punkt gebracht. »Schorsch, bischt aach do?«, fragt Heiner. Damit liefert er, ganz konsequent gedacht, die pfälzische Version zu »cogito ergo sum«. Denn pfälzische Logik ist bequem. Sie mutet es dem Einzelnen nicht zu, sich durch eigenes Denken seines Seins zu vergewissern. Der Pfälzer benutzt nämlich sein Gegenüber, um sich von diesem bestätigen zu lassen, dass er »aach do is«. Als leidenschaftlicher Philosoph und bekennender Pfälzer sah sich der bekannte Strafverteidiger Bernd Lütz-Binder veranlasst, die Leitsätze und Theorien bedeutender Philosophen ins „Hochpälzische“ zu übersetzen. Noch dazu hat er sie in Reime gekleidet. Herausgekommen ist die Geschichte von „Heiner, Schorsch, Platon un e paar Annere“. Sie erklärt verständlich und auf köstlich unterhaltsame Weise Kompliziertes. Zeichner Armin Hott ergänzt dies mit einem Augenzwinkern treffend.