Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03167.jsonl.gz/1556

Baugeschichte: Die Kapelle wurde laut Inschrift nach einer dem Johannes von Giuf am 8. Januar 1622 an diesem Ort zuteil gewordenen Vision der Muttergottes erbaut. Konsekration am 13. Juni 1630 mit einem Altar zu Ehren von Maria, Magdalena und Marta. Die bestehende Kapelle scheint indessen auf einen am 8. Juli 1672 zu Ehren von St. Maria zum Schnee geweihten Neubau zurückzugehen. Ablässe wurden ihr 1750 und 1755 erteilt. Baubeschreibung: Nach Südosten gerichtete Kapelle mit dreiseitig geschlossenem, eingezogenem Chor, Tonnengewölbe mit Stichkappen. Das Schiff wird durch einen Gurt in zwei Teile geteilt. Durchlaufendes Gesims. Stichbogige Fenster. Der Eingang liegt an der Nordwestfront. Wandmalereien: Die Gewölbezone ist mit handwerksmäßigen Schildereien geziert. Ausstattung: Der Hochaltar ist ein Aufbau aus zwei Paaren gewundener, schräg gestellter Säulen und einem geschweiften, durchbrochenen Giebel. In der Nische moderne Figur. Die Seitenaltäre sind dem Hochaltar ähnlich, 1679. Im Chor eine kleine geschnitzte Prozessionsfigur. Eine Casula aus weißer Seide, 18. Jh. Glocken: Mit Inschriften, 1788.
Schlüssel: Vigeli Schmid Tel.+41(0)81 949 15 70