Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03094.jsonl.gz/269

Am Bahnhof San Giovanni campieren hunderte Gestrandete unter freiem Himmel. Die meisten von ihnen seien Eritreer, die über die Schweiz als Transitland nach Nordeuropa gelangen wollen, erklärt der Chef der Caritas in Como, Roberto Bernasconi, gegenüber dem «Blick».
Seine Organisation habe eine Mensa eingerichtet, Duschen aufgestellt und Zelte für die Notleidenden errichtet, besonders für die Familien. Die Menschen wollten am Bahnhof bleiben, weil sie auf eine Gelegenheit hofften, weiterzukommen. «Doch die Menschen haben keine Chance. Die Schweiz kontrolliert hermetisch ihre Grenze.» (kad)