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Den Legehennen mangelt es in der Bodenhaltung an Beschäftigung, denn Auslauf ins Freie ist bei der Bodenhaltung nicht vorgeschrieben. Verhaltensweisen wie Futtersuche, Scharren, Kratzen und Picken können in einer solchen Haltung praktisch nicht ausgeübt werden.
Knochenbrüche als Folge
Die Hochleistungs-Zucht auf maximale Eierproduktion führt dazu, dass die Legehennen nach etwa 80 Wochen nicht mehr rentabel sind, weil einige Eier dann weniger schön und stabil ausfallen können, oder weil einfach ein paar Eier weniger gelegt werden. Somit ist es gang und gäbe, Legehennen nach etwas mehr als einem Jahr zu töten, um jüngeren, profitableren Hühnern Platz zu machen. Zudem führt die Züchtung auf Hochleistung und die Produktion möglichst vieler Eier pro Jahr führt zu gesundheitlichen Problemen bei den Vögeln. Der hohe Calcium-Bedarf für die Bildung der Eierschalen fehlt für die Stabilität der Knochen, sodass ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche besteht.
Wichtig!
Glücklicherweise ist die Käfighaltung in der Schweiz verboten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Käfigeier nicht verarbeitet werden! Da diese billig sind, werden sie manchmal noch importiert und für verarbeitete Produkte verwendet, also Nudeln, Kuchen, Mayo etc. Aber auch die verarbeiteten Bodenhaltungseier sind problematisch. Diese werden am häufigsten verwendet. Es lohnt sich also, bei Nudeln, Kuchen und co. ganz genau hinzuschauen und mindestens auf Freiland- oder Bio-Eibestandteile zu achten.
Wusstest du schon?
«Kikeriki!» – Der Morgenruf des Hahns ist wohl der bestbekannteste Laut, der einem in den Sinn kommt, wenn von Hühner-Kommunikation die Rede ist. Hühner haben eine Vielzahl an Lauten und Rufen, um miteinander zu kommunizieren. Beispielsweise werden unterschiedliche Alarmrufe verwendet, um vor verschiedenen Gefahren zu warnen.