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In vier Bundesstaaten (Miranda, Distrito Capital, Lara und Apure) hilft HEKS mit einem Unterstützungsangebot für Nahrungsmittel. Entweder erfolgt dies direkt durch Suppenküchen oder mit der monatlichen Lieferung von Lebensmittelpaketen an Familien − insbesondere für von Frauen geführte Haushalte und für ältere Menschen. Extreme Härtefälle unter den am stärksten von der Krise betroffenen Menschen erhalten zudem Hygiene-Kits.
Gesundheitseinrichtungen ausbauen und umliegende Gemeinden stärker einbinden
Ob es kleine Gesundheitszentren in abgelegenen Dörfern oder Referenzspitäler sind: Das Gesundheitssystem in Venezuela steht vor dem Zerfall. Aufgrund mangelnder Ressourcen ist das System nicht in der Lage, die Bevölkerung zu versorgen. HEKS hat 18 Gesundheitszentren im Bundesstaat Apure untersucht und daraus Massnahmen abgeleitet. Die erarbeiteten Massnahmen sind spezifisch auf die ungedeckten Bedürfnisse der einzelnen Zentren zugeschnitten und in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitspersonal und den Behörden entstanden. Das HEKS-Projekt beinhaltet die Erneuerung der Wasserinfrastruktur. Zudem sollen Lösungen für die Abfallentsorgung bereitgestellt, Fotovoltaikanlagen installiert und Dächer abgedichtet werden. Mit diesen Arbeiten stärkt HEKS die Kapazitäten des Gesundheits- und Wartungspersonals. Gemeinsam mit dem lokalen Personal werden komplexe Probleme mit einfachen und nachhaltigen Lösungen behoben.
Die über 250 000 Menschen im Bundesstaat Apure bekommen durch diese Massnahmen einen besseren Zugang zur Gesundheitsversorgung. Ergänzend zur Arbeit in den Gesundheitseinrichtungen, kooperiert HEKS direkt mit den umliegenden Gemeinden. Sauberes Wasser bereitstellen, Gesundheitspraktiken fördern und Informationen über geschlechtsspezifische Gewalt vermitteln, sind die Grundpfeiler der Arbeit. Deren Nachhaltigkeit wird gesichert durch die Bildung und der Förderung der lokalen Komitees.