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CEA und Areva: Abkommen zu Astrid
Astrid ist das Konzept eines natriumgekühlten Reaktors der vierten Generation mit einer Leistung von rund 600 MW. Die erste Projektphase soll 2012 abgeschlossen sein.
Laut Areva und CEA ebnet das Abkommen den Weg, damit die französische Regierung 2017 entscheiden kann, ob mit dem Bau eines Demonstrationsreaktors weitergefahren werden kann.
Mit der Vereinbarung übernimmt das CEA die Projektführung sowie die Auslegung von Reaktorkern und Brennstoff des Astrid. Die Areva ist für die Ausgestaltung des nuklearen Dampferzeugersystems sowie der nuklearen Hilfs- und Leittechnik verantwortlich. Weitere Partnerschaften für andere technische Arbeitspakete wie Tiefbau oder Turbine werden derzeit eingerichtet.
Im Rahmen des am 9. September 2010 abgeschlossenen Abkommens zwischen der Regierung und dem CEA, stehen diesem für die Entwicklung des Astrid bis 2017 EUR 651,6 Mio. (CHF 872 Mio.) innerhalb des Programms «Kernenergie von morgen» zu.