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Weine aus der Region Piemont
Im Jahr 1970 erbte Maria Borio von ihrem Vater fünf Hektar Nutzland in Costigliole d’Asti – genau in der Mitte zwischen Alba und Asti. Die Hälfte des Landes war mit Barbera-Reben bestockt.
Es war eine Zeit, in der im Weinbau die Männer das Sagen hatten und Barbera nicht den besten Ruf genoss. Maria erneuerte die Rebberge, modernisierte den Keller und ergriff weitere Massnahmen, um die Qualität des Barbera zu verbessern: beispielsweise die grüne Lese, das Antrocknen der Beeren oder den Einsatz von erstklassigem Holz. Der Barbera-Wein umfasst die drei Buchstaben C, das Markenzeichen des Hauses: C wie Cascina, C wie die Geburtsgemeinde Castlèt und C wie Costigliole d’Asti, Marias Heimat.
1979 wurde ihr Spitzen-Barbera, der Passum, erstmals gekeltert. Er gilt als Vorreiter des modernen Barbera-Stils, wie man ihn heute kennt und schätzt.