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Das menschliche Immunschwäche-Virus, kurz HIV, führt zu einer sexuell übertragbaren Erkrankung, die sich zunächst mit Grippe-ähnlichen Symptomen zeigt. Danach folgt eine meist über Jahre andauernde beschwerdefreie Phase, bei der sich das HI-Virus jedoch weiterhin vermehrt und dabei bestimmte Zellen des Immunsystems zerstört. Nach und nach wird dadurch die Abwehrkraft des Körpers geschwächt. Diese Schädigung des Abwehrsystems führt schlussendlich zu schwerwiegenden Infektionen. Erst dieses Stadium wird als AIDS bezeichnet. Im Rahmen der Stadien-Einteilung sowie Verlaufskontrolle der HIV-Infektion, bieten wir eine isolierte Analyse der T-Zellen, eine Untergruppe der Lymphozyten. Im Mittelpunkt steht dabei die Quantifizierung der CD4-Immunzellen, auch CD4+ Helfer T-Zellen genannt, da sich das Virus insbesondere in diesen Zellen vermehrt und im Verlauf der Erkrankung zerstört. Diese Untergruppe der T-Zellen nimmt dementsprechend im Rahmen einer unbehandelten HIV Neu-Infektion stetig ab und sollte bei erfolgreicher Therapie wieder ansteigen und somit AIDS-definierende Erkrankungen abwehren.