Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03347.jsonl.gz/1431

sorry ... aber nicht gerade wenige haben ihn ja fast schon vergöttert wie einen Buffet 2.0 !!! fully hat sooo viele Warnzeichen gegeben aber die wurden gänzlich ignoriert und jetzt ist der Partyzug am dampfen... lachen wird er vielleicht nicht aber sich die Hand an die Stirn knallen. Ich bin damals mit gut 40 % plus beim Einsatz von über 30000 Euro raus. Viele haben mich für bekloppt gehalten. Aber nun gut
Scotus hat klargemacht - und daran werden auch weitere Prozesse nicht mehr rütteln können (kein Richter kann sich gegen Scotus stellen) - dass es mit rechtlichen Mitteln unmöglich ist, die SPS löschen zu lassen.
Die weiteren Klagen greifen den SPS ohnehin nicht mehr an, es geht bei ihnen um finanzielle Entschädigungen. Die Regierung greift dabei zu dem Kunstgriff, dass FHFA eine private Agentur sei, die die Firmen verwaltet, so dass das Federal Court of Claims unzuständig ist (dort kann man nur Entschädigungen gegen die Regierng durchsetzen). Wenn es für die Regierung günstiger ist, stellt sie die FHFA aber auch gern als ausführendes Organ des Staates dar, das im Interesse der Steuerzahler und "zugunsten der Allgemeinheit" operiert. Die letztere Interpretation wurde verwendet, um die Collins-Kläger kaltzustellen.
Wie geht es weiter?
Die Investoren sind daher - auf Gedeih und Verderb - auf den guten Willen der US-Regierung angewiesen. Mit Glück setzt Biden den von Mnuchin/Calabria eingeschlagenen Weg von Recap/Freilassung fort. Mit Pech leitet er den NWS wieder in die Staatskasse um, statt ihn für einen langsamen Recap "auf Raten" zu verwenden.
Vor einigen Tagen hat Biden sich positiv zum "Utility-Modell" geäußert, das die Demokraten ohnehin favorisieren, er sprach dabei aber auch von "in festen Gleisen". Was unter "festen Gleisen" zu verstehen ist, bleibt unklar. Die Formulierung spielt in jedem Fall auf das gängige Narrativ an, dass Fannie und Freddie "die Ursache" der Housingkrise gewesen seien (eine dreckige Lüge!) und daher eine feste Hand erforderlich sei, die FnF vor weiterem "Übermut" bewahrt.
Das "Utility-Modell könnte sein:
a) FnF in weiterer Zwangsverwaltung, aber unter "fürsorglicher" Oberaufsicht durch die FHFA
b) FnF mit Recap/Freilassung, nachdem alle rechtlichen Klagen im Sande verlaufen haben. Dannn droht allerdings - weit stärker als noch vor Collins - ein Swap des SPS (ganz oder teilweise) in Stammaktien, der zu enormer Verwässerung führen würde (ca. Faktor 60 bei voller Umwandlung).
Die Regierung würde durch diesen Swap faktisch zum Alleineigentümer von FnF und würde über die KE noch 60 % externes Kapital reinholen. Die Aufwertung erfolgt durch den Börsengang. Für die Regierung selbst würden durch den SPS-Swap noch einmal rund 100 Milliarden rausspringen.
Würden zusätzlich die Warrants ausgeübt, bleibe es bei 100 MIlliarden für die Regierung, die sich dann aber aus 80 Mrd. aus dem SPS-Swap und 20 Mrd. aus den Warrants zusammensetzt. Für die Altaktionäre käme bei Warrants-Ausübugn eine weitere Verwässerung um den Faktor 5 hinzu.
- auf Sicht von 10 Jahren und mehr - wird die Regierung FnF nicht in "ewiger Zwangsverwaltung" halten können. Für FnF gilt inzwischen das TINA-Prinzip: Sie gelten als "alternativlos" und können nicht durch andere, kleinere (effektivere) Firmen ersetzt werden, wie Obama noch 2012 wähnte. Die damals geplante "Abwicklung" von FnF war übrigens ein Mitgrund für den NWS.
Ob sich die irgendwann kommende Freilassung für die Altaktionäre lohnt, bleibt zweifelhaft. Den Stammaktien droht eine enorme Verwässerung (# 055), wobei sich die Regierung auf das Narrativ berufen dürfte, FnF wären ohne die selbstlose Staatshilfe aus 2008 (HERA, SPS) damals schon "gestorben". Ähnlich wurde übrigens im Fall AIG argumentiert. Die "Restrukturierung" würde daher ähnlich laufen wie nach Chapter-11-Pleiten.
Den JPS könnte mit Pech ein Haircut drohen, so dass sie z. B. nicht zum Par-Preis (25 Dollar) ausgezahlt werden, sondern nur z. B. zu 30 oder zu 50 %. Ähnlich hat es die EZB bei den griechischen Staatsanleihen gemacht, die im Zuge des Schuldenerlasses bzw. Schuldenschnitts ebenfalls nur zu einem Bruchteil ihres Nominalwertes ausgezahlt wurden.
30 % von 25 Dollar (für die JPS) wären aber immer noch weit mehr, als es dem Wert der Stammaktien nach voller Verwässerung entspricht. Daher bleibe ich dabei: Die JPS sind langfristig die FnF-Spekulation mit dem geringeren Verlustrisiko, obwohl der Chart (60 % Minus bei JPS gegenüber nur 40 % Minus bei den Stämmen) aktuell anderes suggeriert.
....After the pandemic is over, the companies that back about half of the residential mortgages in the U.S. could be released as regulated utilities, he said. That would cap their profits, potentially keeping mortgage rates cheaper than if they were private companies aiming to maximize returns for shareholders, he said.
?Democrats are likely to want to preclude a future Republican White House from deciding the fate of Fannie and Freddie,? Seiberg said. ?The best way to do that is likely to release them from conservatorship under a utility-like structure. That would mean limits on GSE profitability and pricing.?
It?s a model suggested more than a year ago by Harvard University Senior Fellow Donald Layton, who was the CEO of Freddie Mac until June 2019. Treating them like utilities would reduce profit pressures that could cause Fannie and Freddie to hike the guarantee fees they charge for backing loans and packaging them into securities, he said.
eine oft verwendete, aber sachlich falsche Bezeichnung. Tatsächlich sind die 25 Dollar (pro JPS) die Liquidation Preference. Diese Bezeichnung steht für die Ansprüche der JPS-Halter im Falle einer Restrukturierung.
Forumleser
: ich sehe die Sache eigentlich anders..
und nehme dafür den Kurs vor der Verstaatlichung mit 80 Dollar, denn der Gewinn ist ja nach wie vor konstant geblieben....neben all den mathematischen Fakten gibt es in der Mathematik immerhin auch noch den Erwartungswert als nicht zu vernachlässigende Größe und die Varianz für stetige Zufallsgrößen :)
Es wird langsam Zeit für einen neuen Impuls nach oben, aber wahrscheinlich wird es den frühestens nach der Sommerpause geben? Wie ist der Newsflow in den USA aktuell? Habe momentan wenig Zeit mich da durchzuwurschteln... LG cmb
Dass die Regierung hier nicht "unter die Räder kommt", war eigentlich klar. Oder denkt Ihr allen Ernstes, dass ein Gericht die eigene Regierung blamiert? Da kommen so viele Komponenten zusammen, dass letzten Endes die Regierung gut genug bei allem wegkommt.
Und; erinnert Ihr Euch, wie viele "Rückschläge" der Kurs die letzten Jahre hatte? Und trotzdem hatte er auch Höhepunkte, an denen hier schon die großen Träume ausgepackt wurden.
Aber wo stehen wir denn jetzt? Die SPS (Senior Vorzugsaktien (Senior-Preferred Stock) [ca. 120 Milliarden Dollar in Staatshand]) werden nicht entwertet. Das ließ einige Träume platzen... und die Folge seht Ihr heute...
Für mich zeigt das nur die schwachen Nerven vieler Aktionäre, die sich zu schnell entmutigen lassen oder immer wieder vom schnellen Geld träumen. Die Lösung für F&F wird also MIT und nicht gegen die Regierung entstehen. Das bedeutet natürlich, dass die Aktionäre nicht das ganz ganz große Los ziehen werden
Na und? Das war doch von Beginn an ein Wunschtraum... zwar möglich, aber wer die Rechnung ohne den Staat macht, landet zwischendurch auf dem Hosenboden.
Für mich geht es eindeutig weiter... auch wenn es noch etwas dauern wird... mittlerweile habe ich die Lage "ausgenutzt". Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen.
Hier wird definitiv noch VIELES passieren.... und dazu immer noch die Gefahr einer neuen Krise, die dann natürlich die Karten noch mehr in Richtung Staatshand spielen wird. Das ist für mich der größte Unsicherheitsfaktor.
dir zu union, dass der Staat sich nicht einfach von einem Gericht ausknocken lässt. Hier ist das Ding einfach zu groß.
Ich frage mich, warum wird Fannie stets zwischen 1-2 Mrd Dollar an der Börse bewertet. Die Gewinne und Weiteres sind pro Quartal weitaus höher. Natürlich kann Fannie den Gewinn nicht wie jedes andere Unternehmen für sich und die Aktionäre behalten, aber wer sagt dann den Kurs von ca. 1,5 Mrd als Bewertungen seit Jahren voraus?
Wieso nicht 200 Mio oder 10 Mrd? Das ist für mich stets ein Rätsel. Vielleicht hat ja jemand andere Gedanken zu dem Thema?!
Auch jetzt sieht man wieder das gleiche Szenario. Unter 1 Dollar wird Fannie nicht fallen. Wir pendeln uns wieder ein und früher oder später gibt es eine zwei-drei Tage Rallye und schwupp sind wir wieder bei Kurse um die 2 Dollar (meine Meinung).
"Drohender Zahlungsausfall: US-Regierung will neue Schuldenobergrenze.
Allein am 1. Oktober stünden gesetzlich verankerte Zahlungen von 150 Milliarden US-Dollar (127,5 Milliarden Euro) an. Das unabhängige Haushaltsamt des Kongresses (CBO) schätzt, dass der Regierung ohne neue Schuldenobergrenze "höchstwahrscheinlich" im Oktober oder November das Geld ausginge."
Kann man sich ja überlegen, was Biden & Co. mit unseren Aktien machen. Es wird wirklich immer nur schlimmer.