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Das heisst: Die beiden in den Vorfall involvierten Personen sind nicht mit Hepatitis B, Hepatitis C und auch nicht mit HIV angesteckt worden, wie die Spital Emmental AG am Montag mitteilte.
Ein Mädchen war vergangene Woche in der Impfkoje des Burgdorfer Spitals gegen Covid-19 geimpft worden. Als die nächste Person an der Reihe war, stellte die Impf-Fachkraft fest, dass die Spritze leer war. Sie machte diese Feststellung just dann, als sie die Spritze in den Oberarm stach.
Wie die Spitalleitung in ihrer Mitteilung schreibt, gibt es dafür zwei Möglichkeiten: Entweder wurde die Spritze gar nie aufgezogen, sondern als leere Spritze in die Impfkoje gebracht. Oder aber die Spritze, mit welcher das Mädchen die Impfdosis erhielt, wurde nicht fachgemäss entsorgt und zurück auf das Medikamententablett gelegt.
Nach der Feststellung der leeren Spritze entschied sich die Spitalleitung, das Standardprozedere bei Stichverletzungen durchzuführen, also eben einen Bluttest bei den beiden Personen zu machen.
Das Spital Emmental bedauert den Vorfall und überprüft die internen Prozesse. Es sei der erste derartige Zwischenfall nach über 100'000 Impfungen. «20 Minuten» und in der Folge weitere Medien berichten am Samstag und am Montag über den Vorfall.