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In Europa produzierte Filme machen laut Zahlen von Ampere Analysis durchschnittlich 38 % der Filme auf Netflix-Plattformen in Europa aus.
Die Zahl zeigt, dass Netflix den Erwerb und die Produktion europäischer Filme verstärkt hat, teilweise als Reaktion auf regulatorischen Druck und auch, um mit lokalen Sendern zu konkurrieren.
Laut Ampere führt das niederländische Netflix mit 43 % der Filme auf seiner Plattform aus Europa an.
gefolgt von der Tschechischen Republik, Estland, Lettland, Litauen und Rumänien; 42 % der in den Ländern gezeigten Filme wurden von Netflix in Europa produziert.
Bulgarien und die Slowakische Republik haben 41 % der europäischen Filme auf ihren Netflix-Plattformen, Spanien 39 %. Slowenien, Norwegen, Schweden, Finnland und Polen rangieren mit 38 % dahinter, während Deutschland und Italien mit 37 % ebenso wichtige Märkte wie Dänemark und Österreich haben.
Das Vereinigte Königreich liegt am unteren Ende der Skala (29 %), Irland knapp vorn (30 %). Europäische Filme machen 33 % des Netflix-Filmkatalogs in Frankreich, der Schweiz und Belgien aus
Rahul Patel, Chefanalyst bei Ampere, sagte, die Zahlen deuten darauf hin, dass Filme auf Netflix in der Regel lokaler sind als Fernsehsaisons in ganz Europa.
Anfang dieser Woche veröffentlichte Ampere Zahlen, die zeigten, dass europäische Programme – ob Filme oder Fernsehserien – 30 % des Netflix-Katalogs in fast allen wichtigen Märkten des Kontinents ausmachen.
Im Durchschnitt machen Filme 57 % des Angebots von Netflix auf seinen europäischen Plattformen aus, während Fernsehsendungen die restlichen 43 % ausmachen.
Die Zahlen von Ampere kommen vor dem Hintergrund des zunehmenden Drucks auf globale Sender, die Menge an lokalen Inhalten, die sie übertragen, zu erhöhen.
Im Jahr 2020 legt die Richtlinie der Europäischen Kommission über audiovisuelle Mediendienste das Ziel fest, dass die Mitgliedstaaten eine lokale Inhaltsquote von 30 % für globale SVoDs erreichen sollen, was es ihnen ermöglicht, ihre eigenen Gesetze und Vorschriften einzuführen, um dies zu erreichen.
Verschiedene Länder haben bisher unterschiedliche Ansätze verfolgt. Dänemark hat kürzlich eine Steuer von 6 % auf Streaming-TV-Dienste (einschließlich Netflix) eingeführt, um die lokale TV-Produktion zu unterstützen. Die Schweiz unterstützte kürzlich Vorschläge für globale Sender, ab 2024 4% ihrer jährlichen Schweizer Einnahmen in lokale Film- und Fernsehproduktionen zu investieren.
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