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An den Europameisterschaften der Ruderer in München klappt es für die Schweizer am Samstag noch nicht mit einer Medaille. Im Doppelvierer der Frauen resultiert bloss Platz 4.
Am Ende machten Celia Dupré, Salome Ulrich, Lisa Lötscher und Pascale Walker lange Gesichter. Aus der erhofften Medaille für die Schweizer Ruder-Poster-Girls wurde nichts. Grossbritannien fuhr im A-Final der Konkurrenz davon, dahinter sicherte sich die Niederlande vor der Ukraine Silber. Die Schweizerinnen büssten 8,11 Sekunden auf die Siegerinnen und dreieinhalb Sekunden auf die Medaillen ein. Am Freitag im Hoffnungslauf, als sie die Holländerinnen hinter sich liesse, ruderten die Schweizerinnen um 13 Sekunden schneller.
Der Schweizer Doppelvierer der Frauen zählte zu den Medaillenkandidaten, seit das Quartett am ersten Weltcuprennen im polnischen Poznan den 2. Platz belegt hatte.
Auch für das neue Schweizer Vierer-ohne-Projekt um «Boat-Race-Sieger» Roman Röösli (WM-Zweiter 2018 im Doppelzweier) wuchsen die Bäume (noch) nicht in den Himmel. Nach nur zwei, drei Trainingswochen darf die Qualifikation für den A-Final der USA- und England-Studenten Joel Schürch, Tim Roth, Röösli und Andrin Gulich als Grosserfolg bezeichnet werden.
Im A-Final hielten sich die vier Schweizer auf dem ersten Kilometer im Medaillennähe. Nach 1000 m fehlten bloss sechs Meter bis zu Platz 3. Auf der zweiten Streckenhälfte fielen die Schweizer aber zurück. Hinter Polen und vor der Ukraine resultierte der fünfte Schlussrang. Das Vierer-ohne-Projekt ist indes auf die Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris ausgerichtet.