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Mindestens genauso wichtig wie die Papierstärke sind die Eigenschaften der einzelnen Papiersorten. Diese werden im folgenden Teil dargestellt.
Ein entscheidendes Kriterium für die Qualität des Papiers ist die Laufrichtung. Sie sagt aus, in welche Richtung die Papierfasern bei der Produktion gelegt wurden. Man unterscheidet zwischen Schmalbahn und Breitbahn. In Kopiergeräten, Laser - und Digitaldruckern werden Papiere bevorzugt in der Laufrichtung Schmalbahn bedruckt. Das liegt daran, dass sich das Papier dabei weniger stark einrollt als bei der Laufrichtung Breitbahn. Besonders für beidseitige Drucke ist die Laufrichtung wichtig, da hier die Gleichmässigkeit entscheidend ist.
Die Papieroberfläche wird hinsichtlich der Beschaffenheit eingeordnet. Dabei wird zumeist zwischen matt, seidenmatt und glänzend unterschieden. Mattes Papier eignet sich besonders gut für den alltäglichen Bürobedarf, wohingegen glänzendes Papier meist beim Druck von Fotos eingesetzt wird.
Der sogenannte Weissegrad, auch CIE-Wert genannt, gibt Auskunft über die angegebene Reflexionsfähigkeit des Papieres für weisses Licht. Es handelt sich somit über die Angabe der Weisse des Papiers. Je höher dieser Wert, desto weisser das Papier. Bei Recycling-Kopierpapier ist dieser besonders wichtig, da wieder verwertete Altpapiere normalerweise nicht mehr so weiss sind wie neu produziertes. Den Weissegrad können Sie unter Produktdetails bei jedem Kopierpapier einsehen.