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Wurde 1989 in Bregenz (A) als Sohn zweier Querflötisten in eine Musikerfamilie geboren, erhielt ab dem Alter von vier Jahren Cellounterricht und trat als 14-jähriger erstmals als Solist öffentlich mit Orchester auf.
Seine künstlerische Entwicklung wurde maßgeblich durch seine beiden Lehrer Thomas Grossenbacher und Rafael Rosenfeld an der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Musik FHNW Basel geprägt. Weitere musikalische Impulse erhielt er u.a. von David Geringas, Ivan Monighetti, Frans Helmerson, Wolfgang Boettcher, Reinhard Latzko und Wenn-Sinn Yang.
Er empfing Stipendien von der Meadowmount School of Music in New York, dem P.E. Förderkreis Mannheim, der internationalen Musikakademie in Liechtenstein und dem internationalen Richard Wagner Verband.
Alleine sechs 1. Preise gewann Payam Taghadossi bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Mit dem Gagliano Trio gewann er den Kammermusikwettbewerb der August Pickhart Stiftung und damit seinen siebten Wettbewerb.
Payam Taghadossi sammelte essentielle Orchestererfahrungen als Praktikant und Zuzüger im Tonhalle Orchester Zürich. Als Solocellist konzertierte er mit der Sinfonietta Basel, dem Zakhar Bron Chamber Orchestra und dem Sinfonieorchester Liechtenstein, ehe ihn das Sinfonieorchester Basel 2014 fest engagierte. Seither wirkt er auch als Stellvertretender Solocellist im West-Eastern Divan Orchestra und im Gstaad Festival Orchestra mit.
Zu den Höhepunkten seiner Karriere als Solist, Kammer- und Orchestermusiker zählen Auftritte an renommierten Musikfestivals, wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival (D), dem Rheingau Musik Festival (D), dem Grafenegg Festival (A), dem Mantova Chamber Music Festival (I), dem Interlaken Classics Festival, dem Gstaad Festival, dem Prager Frühling, der Schubertiade Hohenems (A), der Gesellschaft für Kammermusik BOG Basel, dem Kulturzentrum „La Prairie“ in Bellmund und dem „Next Generation“ Festival in Bad Ragaz.
Zudem gastierte er in den berühmtesten Sälen und Konzerthäusern Europas und Asiens, u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg, der Philharmonie de Paris, dem Wiener Musikverein, der Tonhalle Zürich, der Suntory Hall Tokio, der Royal Festival Hall London, im Grand Theatre de Provence Aix-en Provence, in der Philharmonie München, im KKL Luzern, in der Meistersingerhalle Nürnberg, im Palazzo Giuliari Verona, in der Smetana Hall Prag, in der Concert Hall Sapporo, in der Cadogan Hall London, in der NOSPR Konzerthalle Katowice, in der Liederhalle Stuttgart, in der Victoria Hall Genf, im Teatro Soziale Bergamo, in der Usher Hall Edinburgh, im Kurhaus Wiesbaden, im Palazzo Ducale Mantova, im Burghof Lörrach, im Gran Teatro Geox Padua, in der Bridgewater Hall Manchester, in den Festspielhäusern Baden-Baden und Bregenz, in der National Concert Hall Dublin, im Teatro Grande Brescia, in der Town Hall Birmingham und im Palau de la Música València.
Regelmäßig lehrt Payam Taghadossi an Meisterkursen in Österreich. Als Mentor unterrichtet er die Praktikanten des Sinfonieorchesters Basel und wird zudem von der Hochschule für Musik FHNW Basel als Prüfungs-Experte eingeladen.
Als Teil des Celloregisters des Sinfonieorchesters Basel hat er 2017 für das Label „Sony Classical“ eine CD aufgenommen. Im Jahr 2019 wurde er in den Vorstand des SOB gewählt.
Neben seinen beiden Kammermusikensembles, dem Gagliano Trio und dem Tarara Quartet, arbeitet Payam Taghadossi u.a. mit Kian Soltani, Emmanuel Tjeknavorian, Timothy Ridout, Adrien Boisseau zusammen.
Er spielt auf einem in Florenz gefertigten Cello von J.B. Gabrielli aus dem Jahre 1760.