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Als erster Mandolinist, der für den Grammy Award nominiert wurde, ist Avi Avital einer der führenden Botschafter seines Instruments. Durch seine Leidenschaft und seine Live-Auftritte ist er eine der treibenden Kräfte bei der Neubelebung des Repertoires für die Mandoline. Mehr als 90 Werke sind für ihn geschrieben worden, 15 davon Konzerte. Es zählt zu seinen Verdiensten, der Mandoline den Weg auf die grosse Bühne geebnet zu haben.
Als exklusiver Künstler der Deutschen Grammophon hat er vier Aufnahmen für das Label eingespielt. Das zuletzt veröffentlichte Album «Avital meets Avital» mit Oud/Bassist, Omer Avital, erkundet ihr gemeinsames kulturelles Erbe. Frühere Alben sind Originalkonzerte und Transkriptionen von Vivaldi, seine eigenen Bach-Transkriptionen und die genreübergreifende CD «Between Worlds». Er tritt mit renommierten Orchestern auf, wie dem BBC und dem Chicago Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie Orchester, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Israel Philharmonic und dem Orchestre Symphonique de Montréal. Dabei entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Kent Nagano, Osmo Vänskä, Ton Koopman und Giovanni Antonini. Er ist regelmässiger Gast bei internationalen Festivals, u. a. in Aspen, Salzburg, Tanglewood, Spoleto, Ravenna, Cheltenham und Verbier – er war auch Porträtkünstler beim SHMF 2017.
Avi Avital wurde in Be’er Sheva im Süden Israels geboren. Mit acht Jahren lernte er das Mandolinenspiel und wurde in das Mandolin Youth Orchestra seines Lehrers Simcha Nathanson berufen. Er studierte an der Jerusalem Music Academy und dem Conservatorio Cesare Pollini in Padua, wo er mit Ugo Orlandi das Kernrepertoire für die Mandoline erarbeitete. 2007 gewann er als erster Mandolinist die Aviv Competition. Avi Avital spielt eine Mandoline des israelischen
Geigenbauers Arik Kerman.