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Nach US-Präsident Barack Obama schnallt nun auch sein Chefdiplomat John Kerry den Gürtel wegen der leeren Staatskassen enger. Der US-Aussenminister wird ebenfalls auf fünf Prozent seiner Jahresbezüge in Höhe von 183'000 Dollar verzichten.
Dies sagte seine Sprecherin Victoria Nuland. Das Geld werde Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt, die sich um Mitarbeiter von Kerrys Behörde und um deren Familien kümmern, da viele der Diplomaten im Einsatz für ihr Land verletzt oder gar getötet würden. Mit der Gehaltskürzung zeigen sich Kerry und Obama solidarisch mit den Staatsangestellten, die wegen der im März in Kraft getretenen Sparmassnahmen in den Zwangsurlaub geschickt werden und Lohneinbussen hinnehmen müssen.
Allein im Fiskaljahr 2013, das im September endet, muss die Regierung quer durch alle Ressorts insgesamt 85 Milliarden Dollar einsparen. Die automatischen Kürzungen waren in Kraft getreten, weil sich Demokraten und Republikaner im Kongress nicht auf einen Haushaltskompromiss einigen konnten.
(muv/aho/sda)