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Geboren 1967, erlernte er den Beruf des Zimmermanns, brachte sich selbst das Fotografieren bei, arbeitete als Helikopter-Flughelfer, in der Felssicherung, als Tester von Gleitschirmen für die Schweizer Firma Advance und absolvierte die Ausbildung zum Bergführer. Projekte waren 1999 die erste Winterbegehung der Cerro Torre Westwand auf der von Casimiro Ferrari und Freunden 1974 erstbegangenen Route, zusammen mit den Schweizern Stephan Siegrist und David Fasel und dem amerikanischen Journalisten Greg Crouch. Die Bilder dieser Kletterei hat er erstmals in der Ausgabe März 2000 des National Geographic Magazines publiziert. 2003 durchquerte er das Südliche Patagonische Inlandeis, zusammen mit Børge Ousland – erstmals ohne Fremdhilfe und zuvor angebrachten Depots. Die Expedition wurde von National Geographic gesponsert und in der Ausgabe von August 2004 des Magazins dann dokumentiert. 2006 scheiterte er bei seinem Versuch, den Arktischen Ozean auf der 1800 Kilometer langen Strecke von Sibirien über den Nordpol nach Kanada solo zu durchqueren. In einer mehrere Tage dauernden Rettungsaktion holten ihn russische Hubschrauberpiloten kurz vor dem Untergehen von einer Eisscholle. 2007 startete er im Mai zusammen mit Børge Ousland vom Nordpol und begab sich auf die Spuren der Polfahrer Fridtjof Nansen und Hjalmar Johansen. In 85 Tagen erreichten die beiden zu Fuß, auf Skiern, mit Zugsegeln und mit dem Kajak die Inseln von Franz Joseph Land. Von dort segelten sie ans Nordkap und legten dort 113 Tage nach dem Start am Nordpol an. Daneben arbeitete er als Safety Guide bei dem James Bond Film „Golden Eye“ in der Schweiz und bei „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ in Grönland, führte die Actionkamera in dem Film „Eiger Nordwand“ über das Scheitern der Seilschaft aus Andi Hinterstoisser und Toni Kurz, er initiierte eine Begehung der Eiger-Nordwand auf der Heckmair-Route, bei der die Alpinisten Stephan Siegrist und Michal Pitelka die rekonstruierte Ausrüstung und Bekleidung der Erstbegeher von 1938 verwendeten und filmte am Mount Everest für das Schweizer Fernsehen. In den Jahren 2004 und 2005 tourte Ulrich mit seiner Multivisionsshow „Everest – Patagonien” durch die Schweiz. Die 50 Vorträge wurden von etwa 15.000 Personen besucht. Neben öffentlichen Veranstaltungen hält er auch Vorträge als Motivationsredner für Firmen. Thomas Ulrich führt regelmäßig Gruppen von Abenteurern über den letzten Breitengrad zum Nordpol. Für Werbekunden organisiert er Expeditionen zu abgelegenen Orten für Foto- und Filmaufnahmen. Thomas Ulrich ist Vater von drei Töchtern. Er lebt mit seiner Familie in Interlaken.