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|Editorial 3/2003|
|Neuigkeiten|
|Geschrieben von: Judith Laws|
|Freitag, 25. Juli 2003 00:00|

Vielen Dank allen, die eine Liberalisierung (und Humanisierung) der Drogenpolitik unterstützen, merci all den Nationalräten der Grünen, der Sozialdemokraten und der liberalen FDP.

Leider fand keine vertiefte Diskussion statt im Nationalrat; nachdem die altbekannten Positionen deklariert worden waren, wurde das Geschäft ganz einfach an den Ständerat zurückgegeben, obschon dessen Zustimmung zur Vorlage sehr deutlich war.
Die Rechte musste keine Erklärung abgeben, weshalb sie eine Drogenpolitik favorisiert, die kriminelle Ausländer geradezu produziert -- behagt ihr etwa die mit der dogmatischen, repressiven, auf staatlichen Zwang setzenden Drogenpolitik einhergehende wachsende Xenophobie der Bevölkerung?
Die pragmatische,eigenständige und mutige Drogenpolitik der Schweiz wird in vielen Ländern sehr bewundert.
Einige möchten wohl, dass die Schweiz in Sachen Drogenpolitik ein Musterkind der Bush-Administration würde, dass man mehr Gefängnisse bauen und mehr unbarmherzig durchgreifen sollte.
Gesundheit? Na, Prost!!