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“Die Tarot-Therapie” entstand Mitte des 20. Jahrhunderts während der New Age Periode und umfasst Sachlichkeit, Grundzüge der Psychologie, Spiritualität und Selbsterkenntnis. Es ermöglicht den Gebrauch der Tarotkarten als Hilfsmittel zu tiefer innerer Erfahrung, als Ideengeber für die Lösung grundsätzlicher Probleme und hilft bei Situationsanalyse. Auch der renommierte Schweizer Psychologe C.G. Jung war sehr an Tarot und der symbolischen Zeichensprache interessiert und band das Legesystem in die psychologische Therapie ein.
Therapeutisches Kartenlegen als Unterstützung in der Prozessarbeit
Geschichte der Tarotkarten. Einige Karten tauchten bereits vor dem 11. Jahrhundert in Europa auf. Die altertümlichen Symbole (Zeichensprache) stammten ebenfalls aus dem Mittelalter. Das bekannteste Tarot, welches wir für die Legung verwenden, ist das “Raider Waite Tarot” und besteht aus 78 Karten, die in zwei Gruppen unterteilt werden können: das grosse Arkana und das kleine Arkana. Arkana stammt vom latainischen Wort Arcanum ab, das für ‚Geheimnis‘ steht. Es leitet sich von arca ab, welches ‚Kiste‘ bedeutet (und was in einer Kiste liegt, ist von aussen unsichtbar, und damit geheim). Das grosse Arkana besteht seinerseits aus 22 Trumpfkarten und das kleine Arkana aus 56 Karten, welche in vier Elemente unterteilt werden: Stäbe, Schwerter, Kelche und Münzen, wobei jedes dieser Elemente Grundzüge der Astrologie und Numerologie enthält. In Mysterienschulen wurden die Symbole studiert und man fand in den Karten die Grundstruktur des mystischen Einweihungsweges.
Heute werden die Karten als Orakel für die Fragen des Alltags benutzt und sind ein hervorragendes Werkzeug, um Selbsterkenntnis oder eine neue Orientierung für das Leben zu bekommen. Diese Selbsterkenntnis führt zu neuem Denken, Fühlen und Handeln. Mit dieser Klarheit können wir unsere Zukunft bewusster erkennen und gestalten.
Zu welchen Themen können mit Tarot Fragen beantwortet werden?
- Situationsanalyse (Was war – was ist -was kommt?)
- Beziehung & Partnerschaft
- Beruf & Finanzen
- Persönliche Entwicklung
- Eine Entscheidung treffen (Welcher Weg ist aktuell für mich am besten geeignet?)
Wie funktioniert Tarot?
Da die Rückseiten des Tarot-Kartendecks immer gleich aussehen, kann der Verstand keine Entscheidung darüber treffen, welche Karte gezogen wird. Ein intuitiver Entscheidungsprozess wird in Gang gesetzt, der von C.G. Jung als “Synchronizität” bezeichnet wird. Damit ist gemeint, dass sich unsere Innenwelt in der Aussenwelt widerspiegelt. Wenn man eine Tarotkarte zieht wird also das Unbewusste sichtbar gemacht und bildlich beschrieben.
Wie uns die Quantenphysik wissenschaftlich beweisen konnte ist unser Sein die Ausgangsbasis für unsere Welt, die wir fortwährend durch unseren Charakter, unsere Art und Weise zu denken, zu fühlen und auf unsere Umwelt zu reagieren, gestalten. Aus diesem Grund funktioniert das Tarot-Kartenlegen mit jedem Menschen, ob er nun daran glaubt oder nicht. Es schenkt uns eine klare Sichtweise, hilft uns umzudenken, bringt uns wieder mit unserem innersten Wesen in Verbindung, hilft uns dadurch ins Vertrauen zu gehen, unsere Macht wieder zu ergreifen und nächste Schritte gehen zu können.