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South Shetland Islands
Die South Shetland Islands bilden den grössten Archipel der Antarktis und erstrecken sich über eine Länge von rund 540 Kilometern. Der Archipel ist vulkanischen Ursprungs und erlebt noch heute gelegentliche Erdbeben. Die etwa 20 grösseren Inseln werden in vier Gruppen unterteilt: in den Nordosten mit Elephant und Clarence Island, in die Mitte mit King Georg und Nelson Island sowie die anschliessenden Inseln Robert, Greenwich, Livingston, Snow und Deception und einer kleineren Gruppe im Südwesten mit Smith und Low Island. King Georg Island – mit ihrem stolzen Namen – ist die grösste Insel der Gruppe und fast vollständig vergletschert. In ihrem Südwesten befinden sich Forschungsstationen von diversen Staaten.
Bereits in den späten 1950er Jahren führten erste Touristenreisen zu den South Shetland Islands, die bis heute das am häufigsten besuchte Gebiet sind. Im Frühjahr sind die Durchgänge zwischen den einzelnen Inseln nicht passierbar und im antarktischen Winter sind sie nur mit dem Eisbrecher zu erreichen.
Das Südpolarmeer prägt das Klima der South Shetland Islands. Die Temperaturen an Land sind entsprechend mild und bewegen sich im Sommer zwischen 0°C und +3°C. Teilweise fällt sogar Regen. Der Winter ist durch Dunkelheit, Dauerfrost und Temperaturen um -10°C gekennzeichnet.