Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03344.jsonl.gz/72

Botox, oder auch Botulinumtoxin genannt, ist ein Neurotoxin, welches vom Bakterium Clostridium botulinum ausgeschieden wird.
Medizinisch wird es hauptsächlich zur Behandlung von neurologischen Muskelstörungen eingesetzt. In der kosmetischen Medizin ist Botox das Beste und am häufigsten gebrauchte Medikament um Falten zum Verschwinden zu bringen. Dies geschieht durch eine vorübergehende Schwächung der Muskulatur.
Es gibt verschiedene Typen von Botox, aber lediglich der Typ A und B werden klinisch angewendet. Das Protein Botulinum-Toxin, auch unter dem Markennamen „Botox“ oder abgekürzt als „BTX“ oder „BoNT“ bekannt. Beim Namen „Botox“ handelt es sich um ein Produktenamen für das Botulinumtoxin vom Typ A, welches durch die Firma Allergan hergestellt wird.
Botulinumtoxin ist unter verschiedenen Produktenamen im Handel erhältlich:
Botulinumtoxin wird in winzig kleinen Konzentrationen gespritzt und hemmt die Erregungsübertragung von der Nervenzellen zum Muskel, wodurch die Kontraktion des Muskels je nach Dosierung ganz ausfällt.
Damit ein Muskel sich kontraktieren oder zusammenziehen kann, benötigt er ein Übertragungsmolekül, einen sogenannten Neurotransmitter (Acetylcholine), welcher von den Nervenendugungen am Übergang zu den Muskelrezeptoren freigesetzt wird. Die Acetylcholin Moleküle, welche sich an den Muskelrezeptoren festsetzen, verursachen die Kontraktur bzw. Verkürzung der Muskelzellen.
Wird Botulinumtoxin in den Muskel injiziert, verhindert dies die Freisetzung von Acetylcholin und somit auch die Kontraktion der Muskelzellen.
Botulinumtoxin wird hauptsächlich für die Behandlung und Reduktion von Stirn- und Gesichtsfalten verwendet. Dies gilt auch für Lach- und andere feine Falten im Gesichtsbereich.
Nebst ästhetischen Anwendungen, wird Botox mehrheitlich therapeutisch eingesetzt, insbesondere für die Behandlung von Migräne, exzessivem Schwitzen, Schielen und Blasenspasmen.
Botox ist ein für mehr als 20 medizinische Anwendungen zugelassenes Arzneimittel:
Unabhängig vom Problem der zu behandelnden Zone oder Gesichtsregion, die Menge und die Anzahl der Injektionen ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Um es einfach auszudrücken, es gibt keine Standardinjektion oder ein einfaches Kochbuchrezept, wie solche Injektionen durchzuführen sind, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Jeder Mensch, jeder Patient ist einzigartig. Die Effekt individuell sind unterschiedlich.
Aus diesem Grund kann ein optimales Resultat nur durch einen erfahrenen Spezialisten erreicht werden, welcher sich ausreichend Zeit für die Analyse des Problems nimmt und imstande ist, die richtige Dosis individuell an die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Patienten anzupassen.
Die clinic utoquai verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Bereich der ästhetischen und kosmetischen, plastischen Chirurgie, speziell in der Behandlung und Anwendung von „Filler“ und Botox.
Wir sind der Ansicht, dass jeder Patient einzigartig ist und das Recht darauf hat, eine auf Ihn persönlich abgestimmte Beratung, Betreuung und bestmögliche Behandlung zu erhalten.
Der Botoxeffekt wirkt in einem Umkreis von ca. 1 cm von der Injektionsstelle aus gemessen. Die Anzahl der notwendigen Injektionen und die Lokalisierung der Einstichstellen sind abhängig vom Faltenverlauf sowie von der Stärke der jeweiligen Muskelaktivität.
Während es zur Schwächung der seitlichen Krähenfüsse lediglich ein paar wenige Einstiche benötigt, sind im Stirnbereich mehrere unterschiedlich platzierte Injektionen nötig, um den gewünschten Effekt zu erreichen.
Abhängig von der individuellen Schmerzempfindlichkeit des jeweiligen Patienten, wird eine spezielle von uns rezeptierte, anästhesierende Creme*) ca. 30 – 45 Minuten vor der eigentlichen Behandlung auf die zu behandelnden Gesichtsregion aufgetragen. Damit wird die Haut betäubt und die Schmerzempfindung stark abgeschwächt.
(*Die Betäubungscreme der clinic utoquai ist wesentlich stärker und effektiver als die üblichen Produkte im Handel).
Der gesamte Eingriff dauert in der Regel nicht länger als 15 Minuten.
Falls Hyaluronsäure als Füllmaterial für die Behandlung von tiefen Falten gespritzt wird, erfolgt dies vor der Injektion von Botulinumtoxin in den jeweiligen Muskel.
Für optimale Ergebnisse empfehlen wir Botulinumtoxin (Botox) mit Fillern zu kombinieren.
Der eigentliche Effekt von Fillern, wie Hyaluronsäure, ist meist erst nach 10 -14 Tagen erkennbar.
Die eigentliche Unterbrechung des neurologischen Prozesses an den Nervenendigungen findet erst nach ca. 24 – 72 Stunden nach der Injektion von Botulinumtoxin durch Ihren behandelnden Arzt statt.
Der endgültige Effekt von Botox wie Filler (Hyaluronsäure) tritt in der Regel erst nach 10 – 12 Tagen ein und ist individuell abhängig vom Patient und vom Produkt.
Der Gebrauch von Botox gilt als minimal-invasive Behandlung. Dadurch können die Patienten unmittelbar danach Ihre normalen Tätigkeiten wiederaufnehmen.
Die Anwendung von Botox darf nicht bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen Inhaltsstoff der Botox-Injektionslösung, während der Schwangerschaft und bei bekannter Muskelschwäche wie Multipler Sklerose oder Myasthenia gravis erfolgen.
Auch bei noch so vorsichtiger Injektion kann es gelegentlich zu „blauen Flecken“ kommen, welche sich in der Regel leicht abdecken lassen und nach wenigen Tagen wieder verschwinden.
Ebenso wird in seltenen Fällen eine verstärkte Wirkung, welche sich im Stirnbereich mit leichtem Absenken der Augenbrauen bemerkbar macht, oder eine abgeschwächte Wirkung, die eine kleine Nachkorrektur erfordert, erzeugt. Sehr selten werden auch vorübergehende Kopfschmerzen beschrieben.
Der Botox Effekt hält in der Regel drei bis sechs Monate an.
Nach einigen Monaten gewinnt der Muskel langsam wieder seine ursprüngliche Stärke zurück., Dann kommen langsam auch die ursprünglichen Fältchen wieder. Dies wird dann eine erneute Behandlung erforderlich machen. Bei regelmäßiger Behandlung kann ein schönes, faltenfreies Hautbild über mehrere Jahre erhalten bleiben.