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Kennzahlen der Solarpanel
Kurzschlussstrom: Der Kurzschlussstrom wird gemessen, indem man Vorderkontakt und Rückkontakt der Solarzelle zusammenschließt, aber ohne Verbraucher/Widerstand dazwischen und mit offenen Klemmen. Der dann fließende, messbare Strom wird auch Kurzschlussstrom (ISC) genannt. Der Kurzschlossstrom ist linear zur Bestrahlungsstärke.
Leerlaufspannung: Die Leerlaufspannung wird gemessen, ohne dass Vorder- und Rückkontakt kontaktiert sind. Sie wird angegeben als VOC. Die Leerlaufspannung ist nicht linear zur Bestrahlungsintensität. Vielmehr steigt sie schon bei geringer Bestrahlung stark an und steigt dann langsam bis zu einem Maximalwert weiter. Wird nun die Spannung (x-Achse) gegen die Stromstärke (y-Achse) aufgetragen, dann zeigt das Diagramm (die Kennlinie) deutlich, dass nur an einem Punkt die maximale Leistung abgegeben wird, nämlich am Maximum Power Point
Maximum Power Point: Der Maximum Power Point (MPP) ist der Punkt, bei dem die Solarzelle ihre maximale Leistung abgibt. Allerdings ändert sich der MPP, da er einerseits ja von der Bestrahlungsintensität, andererseits von der Temperatur abhängt.
Füllfaktor: Schließlich kann aus der Kennlinie der Füllfaktor abgeleitet werden, der der Quotient aus maximaler Leistung und Kurzschlussstrom mal Leerlaufspannung ist. Er bleibt daher immer kleiner 1, soll aber so groß wie möglich sein. Vom Füllfaktor kann man auf den Wirkungsgrad der Solarzelle schließen.