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Kogons einzigartiger Bericht stützt sich auf 150 Einzelprotokolle und Eigenerlebnisse als Inhaftierter. Wiederholt wollte der Autor sein Manuskript vernichten, so furchtbar war sein Inhalt. Aber er verwirklichte seine Absicht, die nackte Wahrheit zu schildern, objektiv, nichts zu verändern, nichts zu beschönigen und nichts zu verschweigen. So entstand ein historisches Werk ersten Ranges, das die Öffentlichkeit zum ersten Mal mit einer bis dahin für unvorstellbar gehaltenen Wirklichkeit und einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte konfrontierte.
Der Autor war nach eineinhalb Jahren Untersuchungshaft bei der Gestapo von September 1939 bis zum April 1945 Insasse des Konzentrationslagers Buchenwald. Nach der Befreiung fertigte er für die Amerikaner eine Analyse, in der sich die eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse mit der Auswertung des damals verfügbaren Materials verbanden.