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Sie galt als die sicherste Chiffriermaschine im Zweiten Weltkrieg: Die deutsche Enigma. Und trotzdem gelang es den britischen Spezialisten, sie zu knacken. Dominik Landwehr führt mit seinem Vortrag in die Entwicklung von Rotormaschinen, wie Enigma, von 1920-1960 ein. Viele mechanische Chiffriermaschinen im 20.Jahrhundert beruhen auf dem gleichen Prinzip und nutzten Rotoren.
Dominik Landwehr zeigt seine Sammlung von Maschinen der Firma Crypto AG: Eine M-209 aus dem Zweiten Weltkrieg, eine CX-52 von 1952, ein Taschenchiffriergerät vom Typ CD-57 aus dem Jahr 1957 sowie die erste elektronische Maschine von Crypto, die HC-520, die 1977 auf den Markt kam. Er erklärt auch, wie es gelang, dass der CIA alle diese Maschinen knacken konnte.
Neben dem Vortrag bietet sich Besuchenden die Möglichkeit in der Spezialausstellung zu Chiffriermaschinen einzelne Maschinen zu nutzen. Walter Schmid zeigt dort anhand von einer Schweizer Enigma und einer Nema Chiffriermaschine die Funktionsweise dieser Maschinen.
Referent: Dominik Landwehr hat als Journalist und Kulturexperte gearbeitet. 2007 hat er an der Universität Basel eine Dissertation zum Thema «Mythos Enigma» vorgelegt. Seit 2019 ist er als freier Autor und Berater tätig. (www.sternenjaeger.ch &
www.mythos-enigma.ch)
Zeit: Sonntag, 12. November 2023, 13:30 – 14:00, Kommandoraum, EWZ Selnau