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Wenn ein Wolf in der Vergangenheit bereits Schäden verursacht hat und anschliessend innert vier Monaten mindestens zehn Nutztiere tötet, unterschreibt er sein Todesurteil: In der Samstagnacht hat die Glarner Wildhut deshalb einen weiblichen Wolf erlegt, wie der Kanton in einer Medienmitteilung schreibt. Die Wölfin kehrte zu ihrer gerissenen Beute zurück, wo sie ins Visier eines Wildhüters geriet.
Laut den Behörden war die Wölfin in den vergangenen Monaten für die Risse von 13 Schafen und zwei Ziegen aus geschützten Herden verantwortlich. Vier weitere Tiere wurden durch das Raubtier verletzt, eines wird noch vermisst. Aufgrund dieser Bilanz wurde der Wolf Ende Juli zum Abschuss freigegeben.
(red.)