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Museum Helveticum ad juvandas literas in publicos usus apertum
Museum Helveticum erschien zwischen 1746 und 1753 in 28 Heften und umfasste historische, theologische und literarische Themen. Einige der bedeutendsten zeitgenössischen Gelehrten veröffentlichten ihre Beiträge in der Zeitschrift (u.a. Johann Heinrich Hottinger, David Lavater, Johann Friedrich Stapfer, August Johann Buxtorf). Für die Schweizer Wissenschaftsgeschichte von grosser Bedeutung sind die enthaltenen "Nova litteraria", welche jeweils Rezensionen zu den neuesten Veröffentlichungen in der Schweiz, oftmals zur Naturgeschichte, enthalten.
Johann Jakob Breitinger (1701-1776) war Schweizer Philologe und Autor. 1731 wurde er zum Professor des Hebräischen, später auch des Griechischen am Gymnasium Zürich ernannt, ab 1740 unterrichtete er zudem Logik und Rhetorik. Zusammen mit Johann Jakob Bodmer widmete sich Breitinger zeitlebens einer "Theorie der schönen Künste, auf die Seelenlehre gegründet, den Wert der Einbildungskraft in der Poesie nachweisend".
Johann Jakob Zimmermann (1695-1756) war ab 1731 Professor für Naturrecht und Kirchengeschichte in Zürich, ab 1737 Professor der Theologie. 1746 wurde er zum auswärtigen Mitglied der Preussischen Akademie der Wissenschaften in Berlin ernannt. Zimmermann gilt als einer der führenden Wegbereiter der theologischen Aufklärung in Zürich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Titelhistorie:
Titel:
Museum Helveticum ad juvandas literas in publicos usus apertum