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- Jan Schroder |
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Der US-amerikanische Modekonzern Michael Kors ist der Übernahme des britischen Luxusschuhmachers Jimmy Choo einen weiteren Schritt näher gekommen. Am Dienstag teilte das Unternehmen mit, dass die Europäische Kommission der geplanten Transaktion am Vortag „ohne Bedingungen“ zugestimmt habe.
Damit der Kauf endgültig abgeschlossen werden kann, muss nun noch ein britisches Gericht im Rahmen einer für den 27. Oktober angesetzten Anhörung die Übernahmevereinbarung billigen. Dann würde am 30. Oktober der Handel mit Aktien von Jimmy Choo eingestellt und der offizielle Abschied von der Börse vollzogen.
Jimmy Choo hatte im April mit Unterstützung des bisherigen Mehrheitsaktionärs, der in der Schweiz ansässigen JAB Luxury GmbH, die Suche nach einem neuen Eigentümer aufgenommen. Nach Verhandlungen mit mehreren Interessenten schloss der Verwaltungsrat im Juli eine Übernahmevereinbarung mit dem US-Konzern Michael Kors, der den Anteilseignern von Jimmy Choo 230 britische Pence pro Aktie angeboten hatte. Im September nahmen die Aktionäre diese Offerte nahezu einstimmig an.Foto: Jimmy Choo Facebook-Page