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Öko-Augenblick
Der Siebenschläfer ist ein Mitglied der Nagetiere. Sein Name ist Programm, denn er hält eine gut siebenmonatige Winterpause. Jetzt Ende April/Anfang Mai erwacht er aus seinem Winterschlaf. Aber auch dann ist er nur in der Nacht aktiv. Den Tag verschläft er jeweils in Baumhöhlen, Vogelhäusern und in Dächern in seinem kuscheligen aus Moos und Gräsern aufgebauten Nest. Wohnt er in einem Dach, sind stets Konflikte mit Menschen aufgrund seiner nächtlichen Lebensweise vorprogrammiert.
Zur Nahrungssuche hält er sich bevorzugt in Bäumen, Laub- und Mischwäldern als auch in älteren Obstgärten auf. Der Siebenschläfer ernährt sich im Sommer vornehmlich von Knospen, Rinden und Früchten, am Ende der Saison vor allem von Bucheckern, Eicheln und Haselnüssen. Gelegentlich frisst er auch Insekten, Vogeleier und junge Vögel. Die Paarungszeit ist ein Monat nach dem Aufwachen. Die bis zu 12 nackten und noch blinden Jungen kommen dann im August zur Welt.