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Leserbrief
David gegen Goliath
Autor: «Grüner Sieg bei Ergänzungswahl» – FN vom 16. Mai 2011
Bei den letzten Wahlen für den Generalrat hat das Freiburger Volk mittels Stimmzettel seinen Willen kundgetan, dem parteilosen Métrailler zwei Sitze im Generalrat zur Verfügung zu stellen. Also gehören dem Volkswillen entsprechend diese zwei Sitze dem parteilosen Métrailler. Dieser Entscheid, so glaubte ich wenigstens, werde von allen, aber auch von den Parteien respektiert.
Es wäre Sache von Herrn Métrailler gewesen, für diesen zweiten Sitz eine geeignete Person zu finden und den ihm vom Freiburger Stimmvolk zu Verfügung stehenden Sitz zu besetzen. So hat das Freiburger Volk entschieden, und so hätte es auch sein müssen.
Aber eben, es scheint, dass es in Freiburg eine Partei gibt, die einen Volksentscheid überhaupt nicht respektiert und einen neuen Kandidaten aufstellt, genau wissend, dass Herr Métraillers Kandidat bei einer Neuwahl gegen die Übermacht dieser Partei überhaupt keine Chance hat, die Abstimmung zu gewinnen. Wie kleinlich muss man sein, um überhaupt so etwas zu machen?
Genau nach dem Motto: Alles für mich und nichts für die anderen. Es ist für mich beschämend festzustellen, wie respektlos sich diese Partei gegenüber einem Volksentscheid aufführt.
Raphael Hermann, Freiburg