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Jumper (2008)
Als David (Hayden Christensen) fünf Jahre alt war, verliess Mutter Mary (Diane Lane) die Familie und liess den Jungen alleine mit seinem Vater (Michael Rooker) zurück. Nie hätte dieser sich erträumt, dass sein Bub etwas besonderes sein könnte. Als David, in der Schule als Looser bekannt, seinem Schwarm Millie (Anna Sophia Robb) ein Geschenk machen will, ein ganz lustiger Mitschüler das Präsent auf den gefrorenen See knallt und David bei dessen Rettung einstürzt, teleportiert er sich in die örtliche Bibliothek, wo man nicht schlecht staunt, als ein pitschnasser Junge auf einmal zwischen den Büchergestellen liegt.
Seit diesem Tag sind einige Jahre vergangen. David hat sich an diversen Banken bereichert, bewohnt ein Apartment in New York und freut sich noch immer ab seiner Fähigkeit. Frühstück in Paris, Sight-Seeing in Ägypten oder ein Pub-Besuch in London. Er düst durch die Welt und hinterlässt dabei immer einen kurzen Riss in der Zeit. Eine sogenannte "Jumper-Narbe".
Dass dieses Leben nicht ewig so weitergehen konnte, hätte sich David eigentlich denken können. Spätestens jedoch als ein Mann namens Roland (Samuel L. Jackson) in seiner Wohnung steht und ihm an den Kragen will, muss David Antworten finden. Mit seiner Freundin Milly reist er (auf herkömmlichem Weg) nach Rom und trifft dort auf Griffin (Jamie Bell), der ihm einige Fragen beantworten kann. So von wegen Krieg zwischen den "Jumpers" und den "Paladines". Und bevor David sich mit der neuen Situation abfinden kann, taucht auch Roland wieder auf und schnappt sich Millie. Denn nur, wenn auch der Allerletzte dieser Jumper vernichtet ist, hat Roland sein Ziel erreicht.
Text: OutNow.CH (muri)
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Film-Informationen
Kinostart: 27.03.2008
Verleih: Rialto Film AG
Darsteller: Hayden Christensen, Jamie Bell, Rachel Bilson, Diane Lane, Samuel L. Jackson, Michael Rooker, Annasophia Robb, Max Thieriot, Jesse James, Tom Hulce, Kristen Stewart, Teddy Dunn, Barbara Garrick, Michael Winther, Massimiliano Pazzaglia, Shawn Roberts, Nathalie Cox, Meredith Henderson, Damir Andrei, Tony Nappo
Kommentare zum Film
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26 Kommentare
Man den hat man wirklich so schnell wieder vergessen, wie die benötigen von New York nach Rom zu springen.
ein durchschnittlicher film auf eine durchschnittliche blu-ray gebannt: das bild ist für die aktualität des films bis auf ein paar ausnahmen eher enttäuschend. der ton hingegen ist wirklich toll.
» Filmkritik: Schwupps und weg
Ich fand die Idee des teleportierens ganz nett. Aber irgendwie fehlt doch der Grund warum die Paladine die Jumper töten. Man weiss eigentlich gar nicht was der Grund für die Hauptstory ist.
Nebenbei fiel mir noch die (zufällige?) Namensähnlichkeit zwischen Schauspieler Jamie Bell und John Bell (Physiker) auf, der einen wesentlichen Beitrag zur Quantenteleportation geleistet hat, welche vom Physiker A.Zeilinger zum ersten mal mit Erfolg durchgeführt wurde.
[Editiert von Adriqn am 2008-08-23 15:36:45]
Jumper war ja ganz unterhaltsam und die vorstellung sich überall hinzubeamen ist ja auch geil. Aber ich habe nicht so recht verstanden wieso, die "bösen" die jumper umbringen wollten. habe nur ich das nicht mit bekommen oder gab gar keinen richtigen grund?
Die Story von "Jumper" hat eindeutig Potenzial für einen grossen Film gehabt, leider kam dabei fast nur filmisches Fast Food heraus, das eine Szene an die andere reiht. Allein der Prolog ist viel zu kurz ausgefallen und die Macher verlieren sich in endlos, sinnlosen Jump - Sequenzen um ein höchstmass an Action zu schaffen. Die Darsteller bleiben weitesgehend blass, denn entweder werden sie zu schnell eingeführt oder kommen erst am Ende hinzu. Samuel L. Jackson spult seinen Part gewohnt routiniert herunter, ohne wirklich ein paar Fussnoten zu setzen. Das Ende lässt Raum für eine mögliche Fortsetzung, leider haben sich die Macher gewaltig verzettelt, da der Film zu kurz ist und keinerlei Intentionen zeigt, ausser ein paar hübschen Effekten, auch den nötigen Tiefgang zu bieten. Somit scheitert "Jumper" letztlich an seinen eigenen Erwartungen die er schürt und wirkt wie beliebige Hollywood - Dutzendware.|-)
Naja, ziemlich enttäuscht von diesem Film.. Ich habe etwas mehr erwartet, manchmal erwarte ich etwas zu viel ^^
X-Men gefällts mir immer noch gut, und zeigt viele neue Sachen. Jumper nicht, nur Teleportieren und noch einige Sachen. Aber ich wurde von diesem Film nicht beeindruckt, und einmal schauen reicht schon.
Schöne Farben, gute Effects, alles super, Nur der Inhalt naja.. ;-)
Joa einerseits nette Optik mit all den diversen Locations. Von der Grundidee des Filmes hat wohl schon jeder mal geträumt, ist also auch ganz in Ordnung. Samuel L. Jackson mit kurzen weissen Haaren (genial:-D) und auch Bell/Christensen sind ganz solide. Action stimmt also, nur verliert man durch das ewige rumjumpen mit der Zeit das interesse an der Story. Interessant ist nur noch wohin sie gehen und was dort gerade passiert. Warum aber dorthin gejumpt wird, ist völlig sekundär. Das OC-Girl hat gezeigt das sie offensichtlich nicht viel mehr kann als ne dümmliche Collegeziege zu spielen.
Kurzweilliger Actionspass, einmal sehen damit mans gesehen hat. DVD wieder rausnehmen und bis zum Ende der Tage einlagern. :-D
Zitat V8 Power (2008-04-05 12:31:43)
Das war ja man rein gar nichts... Was hätte man alles aus diesem Thema machen können...
Hatte mich schon gewundert warum wir mit insgesamt 6 (!) Personen im Film waren...
Ein typischer "im-Trailer-ist-schon-alles-drin" Film!
Gruss
BooBee
[Editiert von BooBee am 2008-04-06 19:12:47]
Für einen Abend wurde ich sehr gut unterhalten, wobei es am Anfang harzte und ich mich mit den Figuren nicht identifizieren kann. Erst Jamie Bell gab mir den nötigen Humor für den Film. Am Anfang nahm sich der Film etwas zu ernst ... was ich den Babygesichtern von Hauptdarstellern nicht abkaufen kann. Samuel L. Jackson hingegen war ein super Bösewicht. Bell & Jackson trugen die Hauptlast des Filmes und es ging in meinen Augen mehr um die Beiden.
Alles in allem nette Unterhaltung, jedoch mehr als 3 Sterne kann ich dafür nicht abdrücken
Ich stimme den Kommentaren zu, dass die eigentlich wirklich geniale Grundidee hinter dem Film nicht so gut umgesetzt worden ist, wie man sich das hätte wünschen können. Allerdings finde ich es auch nicht so schlimm, dass man nicht alle Hintergründe über die Jumper, ihre Herkunft/Kräfte und die Paladins erfährt. Die Zuschauer erfahren ja genau das, was David weiss, und alles weitere Wissen müsste er sich erst noch (in einem weiteren Film) aneignen. Es ist zwar immer etwas nervig, wenn ein Film ganz offensichtlich auf eine Fortsetzung ausgelegt ist, aber ich finde, hier könnte wirklich noch was Gutes kommen. Besonders, wenn Jamie Bell wieder mit von der Partie ist. :-D
Von der Struktur her kommt mir die Geschichte ein bisschen mehr wie eine aufwendig gemachte TV-Serie und weniger wie ein Kinofilm vor. In Serien kann man immer mal was andeuten/einführen und erst viel später dann mal genauer erklären. Bei Filmen macht man das halt weniger, man ist sich gewöhnt, dass immer alles schön "auserklärt" wird, oder man kündet schon von Anfang an weitere Teile in einer Reihe an. Ich finde dieses vielleicht-kommt-dann-ja-noch-ein-zweiter-Teil-und-wir-können-mehr-erzählen jedenfalls viel besser als ein Film mit Überlänge, das ist so ein Unding der letzten Jahre, dass jeder grössere Actionfilm weit über 2,5 Stunden geht, das muss nun wirklich nicht sein, drum von mir aufgerundete 4 Sterne.
Ich fand den Film trotz der guten Machart (Special Effects, Drehorte, viel Action) teilweise leider ein bisschen holperig inszeniert. Das liegt wohl an der schwierigen, durch Reshoots und mehrfaches sehr spätes Schauspieleraustauschen gezeichneten Produktion. Typisch Liman, halt. Schauspielerische Leistung hin oder her, der Herr Regisseur hat auf jeden Fall auch ein bisschen dafür gerade zu stehen.
Ich hab mich jedenfalls doch recht gut unterhalten, das lag aber vor allem an den Nebendarstellern (Bell, Robb, Thieriot) und der Action und weniger an der Story. Aber eben, ein filmisches Verbrechen ist "Jumper" für mich jedenfalls nicht.
[Editiert von pps am 2008-03-31 16:56:38]
Jumper
Der Anfang bzw. David' s Jugend, ist den Machern sehr gut gelungen, doch es hätte ruhig noch auführlicher beleuchtet werden können ;-p
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Samuel L. Jackson, hat mich als Bösewicht Ronald sehr überzeugt, aber er war mir in diesem Film sowas von unsympatisch, ich habe ihn so sehr gehasst :-! was wohl auch so sein sollte.
Das Beste am ganzen Film war Jamie Bell :-)
Er hat einfach die coolste und interessanteste Rolle von allen, besonders die Sprüche die er immer drauf hatte waren so geil :-] es hat mir so viel Freude bereitet ihn dabei zuzusehen, wie er es mit den Palladins aufnimmt, Griffin war auch viel klüger und stärker als David.
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Ich hoffe so sehr das Jamie Bell auch im zweiten Teil wieder dabei ist, wehe nicht ;-p Eine Fortsetzung ist ja zum Glück so gut wie sicher, ich gebe ganz offen zu, ohne Jamie Bell hätte ich den Film auf jeden Fall schwächer gefunden, denn sein Charakter hat immer für viel Humor und Fun gesorgt, er hat für mich den Film irgendwie gerettet, die Zuschauer hatten auch viel Spass und jedes Mal über seine lustigen Sprüche gelacht.
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Negativ an dem Film ist definitiv die Laufzeit, dadurch kommen viele der Charaktere, ausser David, viel zu kurz, ich hätte z.b. sehr gerne mehr über Griffin erfahren, oder auch über Samuel L. Jackson' s Charakter, aus dem Film hätte man noch viel mehr rausholen können, auch das Ende lässt sehr viele Fragen offen, die hoffentlich im zweiten Teil geklärt werden.
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8 / 10
[Editiert von melbone am 2008-03-31 03:34:03]
wie geil diese idee der jumper ist!
geile bilder, leider zu wenig davon und nur ne dödelige 08/15 hintergrundstory machen aus dem viel versprechenden film halt nur gute unterhaltung, nicht mehr aber auch nicht weniger.
Zitat First It Giveth (2008-03-28 14:43:33)
Zitat ()=() (2008-03-28 19:59:18)
Danke für die Info, habs ausgebessert.
[Editiert von First It Giveth am 2008-03-28 21:51:25]
Zitat First It Giveth (2008-03-28 14:43:33)
Nur so nebenbei, es waren zwei Filme;-p
Hatte eine Vorpremiere-Karte geschenkt bekommen und für Freunde eine Kritik dazu geschrieben gehabt. Falls ihr sie lesen wollts (2. & 3. Absatz sind nur die Inhaltsangabe):
Die Hauptfigur heisst David Rice (Hayden Christensen) und führt ein unglückliches Leben: Er hat wenige Freunde, seine Mutter ist seit seinem fünften Lebensjahr tot und sein Vater ist ein verantwortungsloser Säufer. Als er seine übermenschlichen Kräfte als Jumper zufällig entdeckt, flüchtet er von dieser Welt und teleportiert sich weit weg von seinem Umfeld. Um ein neues Leben zu starten benötigt er Geld, also raubt er eine Bank aus - mit seinen Kräften ein Kinderspiel. Und fortan führt ein Luxusleben!
Mit dem Banküberfall hinterlässt er allerdings bald eine Spur für die Jumper-Jäger, den Paladins: Denn beim Überfall wurde keine Tür geöffnet und keine Einrichtung beschädigt, was dem Anführer der Paladins Roland (Samuel L. Jackson) nur mit einer Teleportation zu erklären ist. Und schon wird David von einer Reihe von Paladins gejagt und zu allem Überfluss ist auch noch seine Geliebte Millie (Rachel Bilson) ein Opferziel. Doch mit dem erfahrenen Jumper Griffin (Jamie Bell) findet er Hilfe...
"Jumper" wurde von den Kritikern grösstenteils zerrisen. Wenn man seine Ansprüche für diesen Film runterschrauben lässt, so kann er immerhin unterhalten: Es macht schon Spass zu zusehen, wie die Jumpers binnen Sekunden durch die Welt springen und bei grundverschiedenen Schauplätzen kämpfen und flüchten. Einige gute Einfälle sind dabei auch drinnen, etwa wenn man sich mit einem Doppeldeckerbus teleportiert, um damit den Gegner auszuschalten. Ausserdem will der Film niemals prätentiös werden und einfach in angenehm kurzen 80 Minuten begnügen. Und die Effekte sind auch ordentlich.
Allerdings war es das auch schon mit dem Positiven. Von einigen Actionszenen abgesehen, widmet sich der Film in den ersten 50 Minuten der Story, doch das Drehbuch will dabei gar nichts an der Geschichte erklären und gibt stattdessen nur viel unnötiges Geschwätz her. Warum jagen die Paladins die Jumper? Darüber erfährt man während dem gesamten Film nichts, die einzige Antwort lautet nur: Sie sind religiöse Fanatiker, ganz toll. Da sie damit an sich was Böses haben und es hier einen hübschen Gegenwartsbezug gibt, braucht man darauf nicht weiter eingehen. Doch das ist bei Weitem nicht das einzige, was ungeklärt bleibt, denn nach einer Wendung am Ende ist noch sehr viel Unschlüssiges offen. Und warum müssen die Paladine neben den Jumpers zusätzlich ihre Familie und Freunde umbringen?
In den Actionszenen macht Regisseur Liman den selben Fehler, wie viele seiner Kollegen: Mit sehr hektikischen Schnitten will er Tempo forcieren, sorgt aber nur für filmischen Chaos, bei dem der Zuschauer nichts erkennt. Das Erkennen wird zusätzlich erschwärt, wenn die duellerienden Kämpfer sich an der Bekleidigung ähneln und man dabei beim groben Betrachten dieser Szenen verunsichert wird.
Der grösste Schwachpunkt des Filmes ist allerdings der Hauptdarsteller: Hayden Christensen beweist nach seinen zwei Star-Wars-Filmen erneut sein Unvermögen. Völlig hölzern, blutleer und künstlich agiert der kanadische Schauspieler. Die anderen Darsteller machen aus ihrer Arbeit nicht mehr als nötig, kommen aber noch halbwegs glaubhaft rüber. Auch die Charakterisierung der Rollen ist dürftig. Schade, somit ist Jumper nur ein halbherziger Actionfilm ohne Story geworden.
[Editiert von First It Giveth am 2008-03-28 21:53:26]
Zitat Frank sallerie (2008-03-28 08:15:49)
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Die NZZ-Bewertung war richtig geil!
Ich muss gestehen ich bin am Schwanken ob ich mir den Streifen antun soll, darum eine Frage an diejenigen die ihn schon gesehen hatte.
Wie wird in dem Streifen erklärt das der Kerl durch die Weltgeschichte Jumpt, ohne das er in ner Frisch aufgestellten Wand oder Regal landet die am Vortag noch nicht an einem Ort stand? *Gespannt auf Spoilerhinweis wartet* :-D
[Editiert von Frank sallerie am 2008-03-28 08:25:24]
dabei sieht er nichtmal gut aus:-D:-D (was ja die voraussetzung wäre, wenn die schauspielerischen leistungen so tief liegen..)
[Editiert von eowyn44 am 2008-03-27 20:40:05]
Zitat natalie (2008-03-25 16:54:06)
Klar...;-p
Der Film ist genau das richtige für einen langweiligen und anspruchslosen Abend. Ich wurde prima unterhalten un dwas anderes habe ich gar nicht erst erwartet. Die Story kann man ja immer noch in einem 2. Teil ausbauen.
Der Film ist völlig in Ordnung.
Man wird einigermassen gut unterhaltet, mit netter Action und Darstellern. Dabei ist Jumper aber nicht mit viel Logik ausgestattet und die Story lässt zu wünschen übrig.
Fazit: Einfach nur ein durchschnittlicher Film den man sich getrost mal ansehen kann.;-p
» Filmkritik: Anakin kann beamen!