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Die Schweiz rückt in der FIFA-Weltrangliste nach ihrer Serie von sieben Siegen in Folge in die Top 5 vor. Sie überholte im Ranking Chile, Kolumbien, Frankreich und Belgien und ist nun so gut klassiert wie seit April 1994 nicht mehr.
Die aktuelle Fussball-Weltrangliste ist hier und siehe da: Die Schweiz glänzt auf dem sackstarken fünften Rang. Aus Europa sind lediglich Deutschland (1.) und Portugal (3.) vor uns. Fussball-Grossmächte wie Frankreich (9.), Spanien (11.), Italien (12.) und England (13.) liegen deutlich dahinter.
Grund für das starke Schweizer Abschneiden ist die verlustpunktlose EM-Qualifikation, unter anderem mit dem Sieg gegen Europameister Portugal. Die letzte Pflichtspiel-Niederlage gab es am 25. Juni 2016 im EM-Achtelfinale nach Elfmeterschiessen gegen Polen. Die letzte Niederlage in einem Pflichtspiel nach 90 Minuten datiert vom 8. September 2015 beim 0:2 gegen England.
Die höchste Klassierung hatte die Schweiz im August 1993, als sie bei Einführung der FIFA-Weltranglisten auf Platz 3 geführt wurde.
Dass die Schweiz innerhalb von einem Monat so weit nach vorne kommen konnte, hat sie weniger ihren im Juni erspielten Siegen gegen Weissrussland (71.) und Färöer (90.) zu verdanken, als viel mehr zum Beispiel der Tatsache, dass Chile und Kolumbien viele Punkte verloren, weil im Vorjahr in dieser Zeit die Copa America ausgetragen worden war.
Weltmeister Deutschland ist dank dem Sieg beim Confederations Cup erstmals seit genau zwei Jahren wieder auf Platz 1. Auf den weiteren Rängen folgen Brasilien, Argentinien und Europameister Portugal.
Einen bemerkenswerten Sprung nach vorne machte Andorra, am 31. August in St.Gallen der nächste Gegner der Schweiz in der WM-Qualifikation. Die Auswahl aus dem Fürstentum in den Pyrenäen gewann Anfang Juni gegen Ungarn und liegt nun auf Platz 129 (zuvor 186.). Jahrelang wurde Andorra im Ranking in den hintersten Regionen um Platz 200 geführt. Nun ist es sogar einen Rang vor Lettland, dem Schweizer Gegner am 3. September, klassiert. (zap/sda)