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02.02.2018Schweiz mit Fehlstart gegen Kasachstan
Der Match des Schweizer Teamleaders Laaksonen, der Nummer 123 der Welt, gegen den als Nummer 231 klassierten Popko war von Vornherein die einzige der maximal fünf Partien, in der die Schweiz aufgrund der Klassierungen klar favorisiert war. Gleichwohl verlor Laaksonen 2:6, 6:7 (7:9), 6:3, 5:7. So gesehen, wäre es nunmehr eine grosse Überraschung, wenn das Schweizer Teams in die Viertelfinals kommen sollte.
Popko gewann die ersten beiden Sätze, ohne wesentlich besser spielen zu müssen, als es sein Status in der Weltrangliste erwarten lässt. Denn Laaksonen war die meiste Zeit verunsichert. Er wirkte zögerlich. Im ersten Satz glückten ihm nur drei Gewinnschläge bei 16 unerzwungenen Fehlern. Im zweiten Satz gab er einen Break-Vorsprung preis; im Tiebreak vergab er bei 6:4 zwei Satzbälle.
Erst im dritten Umgang spielte der Schaffhauser, mit 25 Jahren der Älteste im jungen Schweizer Davis-Cup-Kader, vorübergehend auf besserem Niveau. Er spielte nicht mehr so passiv wie vorher, als er oft von weit hinter der Grundlinie spielte. In der Entscheidung, im vierten Satz, kam für Laaksonen auch noch Pech dazu. Bei 5:5 wurde ein Fussfehler geahndet, der Popko einen Breakball ermöglichte und schliesslich zum entscheidenden Break führte.
Im zweiten Einzel vom Freitag ist der Schweizer Youngster Adrian Bodmer (ATP 485) gegen Michail Kukuschkin, die Nummer 73 der Welt, krasser Aussenseiter.
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