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Das Wichtigste in Kürze
- In Frankreich wurde ein Verfahren gegen Filmstar Gérard Depardieu eröffnet.
- Eine junge Schauspielerin wirf dem 72-Jährigen Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe vor.
- Der Franzose bestreitet die Vorwürfe.
In Frankreich läuft nach Justizangaben ein Ermittlungsverfahren gegen Schauspieler Gérard Depardieu (72). Demnach wird dem Franzosen eine Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe vorgeworfen.
Wie die Deutsche Presse-Agentur in Paris am Dienstagabend aus Justizkreisen erfuhr, wurde dieses Verfahren Mitte Dezember eingeleitet. Depardieu wurde gemäss Medienberichten bereits im Jahr 2018 wegen der Übergriffe beschuldigt. Der Fall wurde jedoch ursprünglich wegen Mangels an Beweisen im Sommer 2019 eingestellt.
Im Sommer 2020 leitete die nicht mit Namen erwähnte junge Schauspielerin das Verfahren jedoch erneut ein. Diese Ermittlungen führten schliesslich zum jetzigen Strafverfahren, das im Dezember eingeleitet wurde, so eine Gerichtsquelle zur AFP.
Droht Gérard Depardieu ein Strafverfahren?
Das neue Verfahren könnte nun auch zu einem Strafprozess führen, falls die Ermittlungsrichter am Ende ausreichend Beweise gegen Depardieu sehen. Andernfalls könnte das Verfahren abermals eingestellt werden.
Gemäss den Vorwürfen, wird Gérard Depardieu beschuldigt, die Frau im Jahr 2018 in seinem Haus in Paris vergewaltigt zu haben. Der Anwalt des Schauspielers sagte gegenüber den Medien: «Ich hatte ein langes Treffen mit ihm und bin überzeugt, dass seine Unschuld festgestellt wird.»
Der Anwalt fügte hinzu, dass Depardieu alle Vorwürfe absolut bestreite und nannte die Ermittlungen «unbegründet».
Depardieu ist einer der berühmtesten französischen Schauspieler. Berühmt wurde er unter anderem für seine Rollen als Cyrano von Bergerac, Obelix und Graf von Monte Christo.