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Geschichte
Geschichte der Autocenter Burkhard AG
1922 wurde August Burkhard als Sohn eines Gipsers in Schwarzhäusern geboren. In den ersten Kriegsjahren des zweiten Weltkrieges absolvierte er die Lehre als Automechaniker bei der Garage Schneeberger in Bützberg. Die bereits damals sehr breitgefächerte Ausbildung erlaubte es ihm nach dem Krieg eine der damals raren Facharbeiterstellen bei der Firma JURA in Niederbuchsiten zu ergattern, wo er auch seine zukünftige Frau Martha kennen lernte.
1952 wurde dem Paar ein Sohn geschenkt, der nach der obligatorischen Schule natürlich Automechaniker werden wollte…… leider waren die Lehrstellen im Thal rar und eine Lehre bei VonRoll erschien Ende der Sechzigerjahre sowieso als krisensicherer. Doch bereits kurz nach der Ausbildung als Elektromechaniker, welche dem jungen Berufsmann künftig nur Vorteile bringen sollte (die Elektrik und Elektronik in den Fahrzeugen wurde immer wichtiger), nahm der junge Familienvater eine Anstellung als Autoverkäufer bei der Garage Schärer in Thörigen an.
1975 eröffnete August Burkhard jun. seine eigene Garage in den umgebauten Räumlichkeiten des Elternhauses an der Dorfstrasse 224 in Laupersdorf. Seine Frau Margrit half dabei – nebst der Betreuung der beiden Söhne- tatkräftig mit.
Schon bald konnten die beiden die anfallenden Arbeiten nicht mehr alleine bewältigen, sodass sie die ersten Mitarbeiter einstellen konnten. Ende der Siebzigerjahre versuchte die junge Firma mit der Wahl der Marke Mitsubishi ein erstes Mal eine Marke zu etablieren, leider waren die damaligen Asiatischen Fahrzeuge, ebenso wie diejenigen der Marke Talbot, welche als zweites vertreten wurde, gerade hinsichtlich der Rostproblematik sehr anfällig.
1981 entschied sich daher August Burkhard dazu, einen Händlervertrag mir der Firma SUBARU abzuschliessen. Damit gehörte die Tahler- Garage zu den Händlern erster Stunde. Der 4x4 Pionier ist heute im 37 Jahr immer noch das Standbein des Betriebes in Laupersdorf.
1986 konnte die mittlerweile auf 5 Mitarbeitende angewachsene Firma den Neubau mit vier modern eingerichteten Arbeitsplätzen und einer Prüfstrasse in Betrieb nehmen. Zusammen mit der boomenden Allrad-Marke SUBARU, welche sich für das Gebiet der beiden Juraketten als Glücksgriff erwies, konnte sich die Mannschaft einen beachtlichen Kundenstamm erarbeiten. Auch der Occasionshandel betrieb August Burkhard äusserst erfolgreich. Leider aber war der Standort mitten im Dorf gerade für diesen Geschäftszweig nicht ideal, was dazu führte, dass eine Ausstellungsmöglichkeit an der viel befahrenen Thalstrasse gekauft wurde. In dieser Zeit stiess auch der erste der beiden Söhne, Adrian nach bestandener Erstausbildung zum Team.
1989 komplettierten die Fahrzeuge der Marke SEAT das Angebot.
1994 schliesst die Konkurrenzgarage im Dorf. Im Familienrat, dem ab 1994 auch der zweite Sohn, Rolf angehört, wird beschlossen, dass man sich um die Übernahme des Betriebes bewerben wird. Dieser befand sich im Besitz der Mineralölfirma Aral und konnte anfänglich nur gepachtet werden. Im Verlauf des Jahres 1995 wurde bekannt, dass der Standort durch einen auswärtigen Mitbewerber übernommen werden wird. Dieser zog sich jedoch überraschend zurück, sodass August und Adrian Burkhard am 1. November 1995 nochmals in die Verhandlungen eintraten. Per Handschlag wurde mit der Geschäftsführung der ARAL vereinbart, dass der Standort an der Thalstrasse 367 im Frühjar 1996, nach einer intensiven Umbauphase wieder eröffnet wird.
1. März 1996 wird der, grösstenteils in Eigenregie, umgebaute Garagenbetrieb mit den beiden Markenvertretungen SUBARU und SEAT neu eröffnet. Ab da leitet Adrian Burkhard den neuen Standort und kümmert sich um den Verkauf, die Administration und die Aufbereitung der Neu- und Occasionsfahrzeuge, währen sein Bruder Rolf am angestammten Standort die Carosserie leitet und der Firmengründer August Burkhard der Werkstatt und dem Kundendienst vorsteht. Rasant entwickelt sich die Unternehmung in den folgenden Jahren zu einem der Vollanbieter in der Region. Leider gerät die Firma SEAT in dieser Zeit aufgrund der Politik des Mutterhauses VW in negative Schlagzeilen, was zur Beendigung der Zusammenarbeit führt. Auf der Suche nach einer neuen Marke, welche die Stammmarke SUBARU ergänzt werden erste Gespräche mit PEUGEOT geführt. Diese verlaufen sehr positiv, es wird aber schnell klar, dass sich die Löwenmarke einen Partner ausserhalb des geographisch begrenzten Thals wünscht. Daher wird auf eine Zusammenarbeit verzichtet und stattdessen der Status als SUBARU- Logistikstützpunkt angenommen.
1999 wird aufgrund des beachtlichen Erfolges mit dem neuen Standort und den Erkenntnissen, welche man bei den Verhandlungen mit PEUGEOT gewonnen hatte entschieden, den Neubau eines weiteren Standortes im Gebiet Oensingen/ Niederbipp zu prüfen. Ein erstes Projekt, welches einen Neubau mit Garage, Blumenladen und Radio/TV- Geschäft vorsah, scheiterte an der Aufgabe der Partnerbetriebe. Aber Adrian Burkhard war von der Idee einen weiteren Betrieb aufzubauen infiziert. Nach dem Scheitern des ersten Projektes wurde die Übernahme von bestehenden Betrieben evaluiert; immer auch mit der Absicht, dass im neuen Betrieb die Marke PEUGEOT vertreten werden könnte. Angebote im Gäu und in der Region Langenthal schienen nie genau das richtige zu sein. Im Gegensatz zu einem Angebot im Oberaargau, bei dem sich die Familie einig war, in dieses zu investieren. Im Verlauf der Verhandlungen kristallisierte sich aber heraus, dass ein Neubau an einem näher gelegenen Standort den Ideen eines rationalen, den neusten Bedürfnissen entsprechenden Betriebes, welcher synergetisch zur bestehenden Struktur ist, am nächsten kam.
2004 konnte die Familie Burkhard eine über 3000m2 grosse Landparzelle am Leenrütimattweg 9 in Niederbipp erwerben, auf welcher im Verlauf des Jahres 2005/06 ein neuer, grosszügiger und moderner Garagenbetrieb erstellt wurde.
1. Mai 2006 wird der Neubau in Niederbipp mit 400m2 Ausstellfläche, sieben mechanischen Arbeitsplätzen und modernen Büros in Betrieb genommen. Dieser wird künftig von Adrian Burkhard geführt. In Laupersdorf zügelt die mechanische Abteilung in den Betrieb an der Thalstrasse, wo nun wieder Verkauf, Kundendienst und Werkstatt unter der Leitung von August Burkhard zusammengeführt werden. Der Ur- Betrieb an der Dorfstrasse wird künftig ausschliesslich für die Carosserie unter der Leitung von Rolf Burkhard genutzt.
Am neuen Standort in Niederbipp wird die Marke PEUGEOT vertrieben, welche seit mehreren Jahrzehnten im Gebiet keine Vertretung mehr hatte. In den Folgejahren wird der Standort kontinuierlich ausgebaut.
2011 folg nach der Installation der ersten berührungslosen Waschanlage in der Schweiz bald der Umbau des 1. Stockes, welcher ursprünglich als Lagerraum gedacht war, in einen zweiten Showroom, sodass nun nebst der Ausstellfläche im Erdgeschoss von 400m2 ein weiterer mit 250m2 zur Verfügung steht und damit ein weiteres Wachstum ermöglicht. Auch den Bedürfnissen der Werkstatt wird mit zielgerichteter Investition in Hebeanlagen, der Vergösserung des Werkstattbüros, dem stetigen Ersatz der Prüf- und Messeinrichtungen und dem permanenten Unterhalt Rechnung getragen.
2013 Unser selbstgestecktes Ziel der Ressourcenschonung verfolgen wir nicht nur mit konsequenter Trennung der Abfälle, Recycling des Brauchwassers, Nutzung von Regenwasser für die Fahrzeugwaschanlage sondern auch mit der Installation unserer Solaranlage im Jahre 2013, welche nebst dem Betrieb unseres Elektro- Ersatzfahrzeugs Strom für über 40 Haushalte liefert.
2017/2018 entschied sich Adrian Burkhard dazu eine 2. Marke am Standort Niederbipp zu betreiben. Nach Intensiven Gesprächen mit diversen Marken konnte man letztendlich mit der Marke Ford einen Händlervertrag unterzeichen.
1.Juli 2018 wird nach kurzen Umbauarbeiten der Betrieb mit den Marken Peugeot und Ford geführt. Um den anstehende Arbeiten und Interessen der Kunden gerecht zu werden beschäftigen wir an unseren drei Standorten rund 20 Mitarbeitende, welche sämtliche Bedürfnisse rund um’s Auto abdecken.