Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03633.jsonl.gz/1803

FIAT X 1/9
Verkauft
Ein kleiner, fantastischer Charmebolzen. Baujahr 1984 mit garantierten 79’961 Kilometern. Von älterer Dame liebevoll gepflegt und gehegt. Absolut rostfrei, alle Wartungsarbeiten immer erledigt und die ganze History lückenlos dokumentiert. In diesem Zustand nur noch sehr selten zu finden. Natürlich ab grossem Service und frischer Veteranenprüfung.
Der Fiat X1/9 ist der Nachfolger des Fiat 850 Spider, der ebenfalls von Bertone entworfen wurde.
Im September 1972 wurde der X1/9 als Mitglied der 128 Familie präsentiert. Wesentliches Merkmal des Fahrzeugs war der Mittelmotor der für eine ausgewogene Gewichtsverteilung und neutrales Fahrverhalten sorgte.
Das Fahrzeug war als „Sicherheitscabriolet“ mit Targadach und Überrollbügel ausgelegt. Der Fiat X1/9 ist außer der Mercedes Benz S-Klasse der Baureihe 116 das einzige Fahrzeug seiner Generation, das die Crashanforderungen erfüllen konnte, die von den US-Behörden für 1975 gefordert wurden.
Die Motorenpalette ist über den gesamten Modellzyklus überschaubar. Zu unterscheiden sind grundsätzlich zwei Serien: die erste Serie bildet der 1300-cm³-Motor. Es handelt sich hierbei um einen Vierzylindermotor mit obenliegender Nockenwelle, der, je nach Baujahr, mit Vergaser zwischen 73 und 75 PS Leistung abgibt. Der 1300-cm³-Motor ist mit einem Viergang-Getriebe kombiniert. Sein Nachfolger hatte ab 1978 einen Vierzylindermotor mit 1,5 Litern Hubraum, der mit Vergaser 86 PS leistete. Spätere, mit Abgaskatalysator ausgerüstete Modelle leisteten nur 76 PS. Die mit dem 1500-cm³-Motor ausgelieferten Modelle hatten ein Fünfgang-Getriebe.
Wegen der zurückgehenden Lukrativität des US-Marktes gab es in den frühen 1980er Jahren Überlegungen, den Fiat X 1/9 einzustellen. Die Hauptstützen des damaligen US-Geschäfts bildeten der FIAT 124 Spider, der X1/9 und die US-Versionen des Ritmo und des 131. Etwa 75 Prozent der gesamten Produktion des X1/9 wurden nach Nordamerika verkauft. Bertone, der das Auto entworfen und bis dato die Karosserie gebaut hatte, schlug vor, den Wagen unter der Markenbezeichnung Bertone X1/9 weiterhin anzubieten. Zum Vertrieb wurde das ehemalige Fiat-Händlernetz genutzt. Fiat nahm dieses Angebot an und sagte zu, Bertone weiterhin mit den technischen Bauteilen zu beliefern.
Ab dem Frühjahr 1982 wurde das fast baugleiche Auto nun unter der Marke Bertone angeboten (zunächst mit der Sonderserie IN, die auf das zehnjährige Bestehen des X1/9 Bezug nahm). Im Zuge der Katalysatoreneinführung lieferte Bertone als einer der ersten Hersteller ab April 1985 ein Fahrzeug mit geregeltem Dreiwegekatalysator in Europa aus. Hierbei konnte er auf die Erfahrungen zurückgreifen, die durch die bereits 1980 in den USA eingeführten Versionen mit elektronischer Benzineinspritzung (System Bosch L-Jetronic) und geregeltem Katalysator bestanden. Bertone stattete das Fahrzeug im Laufe der darauf folgenden Jahre sukzessive besser aus (Lederausstattung, Klimaanlage, elektrische Fensterheber). Mit dem Sondermodell „Sunshine“ von 1985 wurde dann auch wieder eine ausstattungsreduzierte Variante (mit Katalysator) ins Sortiment aufgenommen.
Die Fahrleistung und das Fahrverhalten des Fiat X1/9 sind unauffällig. Im zeitgenössischen Vergleich der 1970er Jahre waren die Fahrleistungen respektabel.