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In seiner künstlerischen Intervention für den Zellweger Park realisiert Tadashi Kawamata eine schwimmende Brücke im Zellwegerweiher. Die aus Balken, Latten und Leisten bestehende Holzkonstruktion erinnert an einen Biberbau und verbindet das Nord- mit dem Südufer des Weihers. Die breite, bogenförmige Holzkonstruktion soll nicht nur als profane Verbindung der beiden Ufer funktionieren, sondern ist so gestaltet, dass sich Besucher auf den Plattformen über dem Wasser aufhalten und dort verweilen können. Kawamata erstellt die Brücke mit Hilfe von Studierenden. Sie ist eine Skulptur mit klarer architektonischer Formensprache und weist gleichzeitig eine konkrete Funktion auf, wie dies auch bei anderen Werken Kawamatas oft der Fall ist.
Der japanische Künstler Tadashi Kawamata reflektiert in seinen Arbeiten die sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse sowie die Menschen, die diese definieren. Er arbeitet vorzugsweise in Städten und untersucht mit seinen Projekten die sozialen Strukturen des jeweiligen Ortes. Holz ist das bevorzugte Material in Kawamatas Arbeiten. Der Künstler wohnt und arbeitet in Paris und ist eng verbunden mit der Walter A. Bechtler Stiftung, so realisierte er unter anderem auch die Terrasse und das Felsenbad im Hotel Castell in Zuoz.