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In Baltimore hat ein US-Richter Microsofts Vorschlag einer Spende an 100 Privatklägern abgelehnt. Microsoft
hatte in Erwägung gezogen, 12'500 amerikanischen Schulen mit PCs, Software und Bargeld im Wert von einer Milliarde US-Dollar zu beschenken. Damit wollte man die 100 Privatkläger besänftigen, die dem Software-Giganten vorgeworfen haben, Windows zu überrissenen Preisen zu verkaufen. Der Richter, der den Vergleich nun ablehnte, begründet sein Urteil damit, dass die Spende wettbewerbsrechtlich bedenklich sei. Konkurrenten von Microsoft hatten im Vorfeld schon ähnliche Bedenken geäussert und die Aktion als Marketingkampagne abgetan.
(mw)