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Gelbrandkäfer sind sehr gute Schwimmer und Flieger. Um neue Lebensräume aufzusuchen, fliegen die Käfer auch über das Land, was sie meist nachts tun. Im Moment sind im Naturlehrgebiet auffällig häufig Gelbrandkäfer an den Teichen zu beobachten!
Gelbrandkäfer paaren sich im Herbst, die Eiablage findet aber erst im darauffolgenden Frühjahr statt. Die Männchen und Weibchen sind gut an der unterschiedlichen Oberfläche ihrer Flügeldecken zu unterscheiden. Die Männchen sind dunkler und glatt die Weibchen brauner und gefurcht Zudem haben die Männchen zahlreiche Saugnäpfe an den Vorder- und Mittelbeinen, mit denen sie sich während der Paarung an den Weibchen festhalten können.
Die Weibchen legen ihre etwa sieben Millimeter langen Eier einzeln in Pflanzengewebe ab. Mit dem Ovipositor, einem messerscharfen Legebohrer, wird immer wieder ein Wasserpflanzenblatt seitlich aufschlitzt und in jeden dieser Schlitze ein Ei hineingelegt. Abschliessend wird der Schnitt mit einem Sekret verschlossen. Insgesamt werden so zwischen März und April etwa 1000 Eier abgelegt.
Aus den Eiern schlüpfen die Larven. Typisch ist ihr grosser Kopf mit den kräftigen Mandibeln und der lange Körper. Ausgewachsen sind sie bis zu 8 cm gross! Sie sind sehr räuberisch und verpuppen sich Unterwasser in deiner Puppenwiede aus Erde und Speichel.
Da Gelbrandkäfer wie alle Insekten mit Hilfe spezieller Atmungs-Organe - der so genannten Tracheen - atmen, müssen sie zum Luftholen regelmässig an die Wasseroberfläche kommen: Der Käfer schwimmt zur Oberfläche und streckt nur ein winziges Stück seiner Hinterleibs-Spitze über das Wasser.