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Der Stadtverband CVJM (Christlicher Verein junger Männer) gab dem späteren Abteilungsleiter Sioux den Auftrag zur Gründung einer Pfadiabteilung. Sioux setzte dies in die Tat um. Am 28. Mai 1927 fand die 1. Übung mit 3 Personen statt. Der Name Johanniter übernahm er von einem deutschen Jugendheim, in welchem ein Kollege von ihm arbeitete. Die Johanniterfarben gelb/schwarz stammen von der Zürcher Pfadiabteilung Glockenhof, in welcher Sioux Mitglied war.
Ein Jahr danach – im Sommer 1928 – fand das 1. Lager auf dem Hirzel im Kanton Zürich mit 12 Teilnehmern statt. Im Dezember desselben Jahres wurden Statuten verfasst und der frisch gegründete Verein erlangte die Rechtspersönlichkeit einer juristischen Person.
Zwei Jahre danach erhielt die Abteilung Johanniter eine Wolfsstufe. Zudem wurden die Monatsprogramme von Sioux vervielfältigt. Dies stellt den Vorläufer der Broschüre Johanniter dar. Die Herausgabe der Programme im Offsetdruck fand erstmals im Jahre 1959 statt.
Im Jahre 1962 hatte die Pfadiabteilung Johanniter rund 260 Mitglieder. Daraufhin wurde aus Johanniter ein Korps (heute Bezirk). Die Mitglieder verteilten sich auf die 3 neu gegründeten Abteilungen Blauen, Rämsel und Sunnebärg. Die bisher autonome Abteilung Angenstein trat ebenfalls dem Korps bei.
Von nun an steht die Geschichte der Abteilung Sunnebärg im Vordergrund. Nach der Expo 1964 konnte vom EMD (Eidgenössischen Militärdepartement) eine massive und grosse Holzbaracke günstig erworben werden. In Ederswiler wurde ein Stück Land gratis zur Verfügung gestellt und darauf das Lagerhaus Sunnebärg (dazumals Heim Ederswiler genannt) erbaut.
Die Pfadiabteilung Sunnebärg hatte bis zu diesem Zeitpunkt 3 Stämme: Fürstenstein, Ryffestai und Thierstein. Im Jahre 1973 mussten diese drei zu einem einzigen Stamm zusammengelegt werden.
Im Herbst 1976 konnte das Land in Ederswiler käuflich erworben werden. 1991 feierte das Lagerhaus sein 25-jähriges Bestehen. Jedoch kam unsere Gruppenunterkunft in die Jahre… Das Dach war nicht mehr dicht und leider fehlten Duschen. Deshalb wurde 1999 der Entschluss zur Renovation gefasst. Im Jahr 2001 war das Grossprojekt vollendet und das neue Lagerhaus Sunnebärg konnte feierlich eröffnet werden.