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Der Empfänger BC-348 wurde von den U.S.Signal Corps Laboratories in Fort Monmouth entwickelt und von verschiedenen U.S.-Herstellern unter sogenannten Contracts hergestellt.
In den Fünfzigerjahren wurden aus dem amerikanischen Surplus erworbene Empfänger von den französischen Firmen L.G.T. Saint-Cloud und Radio L.L. überholt und mit einer französischen Frontplattenbeschriftung versehen.
Der in den U.S.A entwickelte Empfänger BC-348 wurde in den Fünfzigerjahren in Frankreich u.a. von L.G.T. überholt und mit einer französischen Frontplattenbezeichnung versehen.
Der Empfänger BC-348 besitzt ein stabiles erstaunlich leichtes schwarz lackiertes Aluminiumgehäuse, das Gewicht und die Versorgung vom 28 V Gleichstrom vom Flugzeug - Bordnetz, die Anoden - Hochspannung wird von einem „Dynamotor“ (einem rotierenden Umformer) erzeugt, weisen noch darauf hin, dass die Geräte als Bordfunkstation entwickelt worden waren. Oftmals wurden die Geräte nach Nachbesitzern modifiziert und mit einem Netzteil versehen.
Die Frequenzskala ist in der Mitte der Frontplatte lokalisiert. Eine mechanische Blende gibt den Blick nur auf den Teil der rotierenden Frequenzskala frei, der dem eingestellten aktiven Frequenzband entspricht.
Der charakteristische mit „Speichen“ versehene Bandschalter unmittelbar unterhalb des Skalenfensters lokalisiert, der Abstimmknopf „ACCORD“ rechts unterhalb der Skala.
In der rechten unteren Ecke der Frontplatte findet sich der Antennenanschluss, darüber die Antennenabstimmung ACCORD ANT. Oberhalb des Typenschilds und einer Blende zum Zugang zum Geräteinnnern findet sich der Regler für die Intensität der Skalenbeleuchtung.
Der Betriebsschalter „VCA“ / ARRET / „VCM“ findet sich neben den Kopfhörerbuchsen in der linken unteren Ecke der Frontplatte, daneben der Lautstärkeregler „VOLUME“ und der BFO-Tonhöhenregler „NOTE“, der Schalter für den BFO „OSC DE BATT“ zum Empfang von SSB und Einseitenbandaussendungen und der Schalter des Quarzfilters „FILTRE A QUARTZ“ finden sich gleich oberhalb.
Zum Betrieb des Empfängers muss er mit der korrekten Betriebsspannung verbunden werden; die Antenne und die Erdleitung werden an den entsprechenden Klemmen angeschlossen. Der Betriebsschalter soll auf „VCA“ stehen, woraufhin das Brummen des Umformers hörbar werden sollte.
Mit dem Bandschalter wird der gewünschte Bereich ausgewählt, nun wird mit dem Haupt - Abstimmknopf das Signal abgestimmt; die Skala läuft gegensinnig, d.h. die niedrigen Frequenzen liegen rechts und die höheren Frequenzen links. Mit dem Lautstärkeregler wird die Lautstärke angepasst, der BFO-Schalter „OSC DE BATT“ sollte in der ARRET - Position (Halt, d.h. aus) stehen, der BFO wird nur zum Empfang von CW oder SSB-Aussendungen, wie sie beispielsweise in den Amateurfunkbändern oft zu hören sind, aktiviert.
Der BC-348 ist ein stabiler und zuverlässiger Empfänger, allerdings können einmal Probleme mit dem rotierenden Umformer, der ähnlich wie ein Elektromotor mit gekoppeltem Alternator funktioniert, auf - diese mechanisch beweglichen Komponenten sind am ehesten störanfällig, weshalb die Geräte gelegentlich später von Funkamateuren auf Netzbetrieb umgebaut wurden.
Der BC-348 ist als Einfachsuperhet geschaltet: Das Antennensignal wird zunächst in zwei HF-Stufen verstärkt (V1,V2, je 6K7 (VT-86)), in der Mischstufe (V3, 6J7(VT-91)) wird es mit dem Signal des Empfangsoszillators (V4, 6C5 (VT-65)) auf die Zwischenfrequenz von 910 kHz umgesetzt. Nach drei ZF-Verstärkerstufen (V5 6K7 (VT-86), V6 6F7 (VT-70), V7 6B8 (VT-93)) erfolgt die Demodulation im Diodensystem der V7. Eine 41 (VT-48) resp. 6V6GT (VT-152) dient als NF-Endstufe, das zweite System der V6 6F7 als Beat Frequency Oscillator für den CW- und SSB-Empfang.
V1, V2 (jeweils 6K7, HF-Vorstufen); V3 (6J7, Mischstufe); V4 (6C5, HF-Oszillator); V5 (6K7, 1. ZF-Stufe); V6 (6F7, 2. ZF-Stufe und BFO); V7 (6B8, 3. ZF-Stufe und Detektor); V8 (41 resp. 6V6, NF-Endstufe).
Die Empfängerreihe BC-348 wurde in den U.S.Signal Corps Laboratories in Fort Monmouth entwickelt und die Geräte von verschiedenen amerikanischen Herstellern als Contractors gefertigt.
In den Fünfzigerjahren wurden die Geräte von den französischen Firmen L.G.T. und Radio L.L. überholt und zum Einsatz in der französischen Armee mit französischen Frontplattenbezeichnungen versehen.