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Die Elektrogeräte-Herstellerfirma Dyson hatte mehrere Jahre lang an einem eigenen Elektroauto gearbeitet, das man nun schlussendlich doch wieder eingesstellt hat, weil die Zeit nicht reif scheint. James Dyson, Chef des britischen Hausgeräte-Herstellers, hatte das Projekt selbst definiert und nun wurde auch bekannt, um welche Finessen es ging.
In einem Interview mit der „Sunday Times“ hat Dyson erstmals Fotos gezeigt und verraten, dass man einen SUV mit 7 Sitzen geplant hatte, der eine Reichweite von knapp 1000 Kilometer erzielen sollte. Mit zwei Motoren und Allradantrieb sollte das 2,6 Tonnen schwere Fahrzeug in weniger als fünf Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit wäre bei unter 200 km/h gelegen.
Eingestellt wurde das Projekt trotz bereits angefallenen Entwicklungskosten in Höhe von 560 Millionen Euro wegen der fehlenden Nachfrage. Das fertige Auto hätte rund 170’000 Euro kosten müssen, um rentabel zu werden, das habe man gar nicht gesehen, zumal der Vertriebskanal bei Dyson fehlte.
Eine Weile lang habe man versucht, einen Käufer für das Gesamtprojekt zu finden, auch das gelang nicht.
James Dyson betonte aber im Interview, dass man das Projekt wieder hervorholen kann, wenn man einen Markt erkennt oder die Kostenstruktur auf einmal ändern würde.