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In der Schweiz wurde eine riesige „Hydro-Batterie“ in Betrieb genommen, die bis zu 400.000 Batterien von Elektroautos speichern kann.
Das 2-Milliarden-Euro-Projekt, das 600 Meter unter den Schweizer Alpen liegt, befindet sich seit 14 Jahren im Bau.
Seine Kapazität von 20 Millionen Kilowattstunden wird es ermöglichen, überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen für die zukünftige Nutzung zu speichern, was dazu beiträgt, das Stromnetz zu stabilisieren und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.
Die Hydrobatterie nutzt überschüssige Energie, um Wasser zwischen zwei separaten Stauseen auf unterschiedlichen Höhen im Schweizer Kanton Wallis zu pumpen.
Sechs Turbinen pumpen in Zeiten der Überproduktion Wasser aus dem unteren Emosson-Tank in den oberen Emosson-Vieux-Tank.
Mit einer Kapazität von 25 Millionen Kubikmetern hat die Wasserbatterie eine Leistung, die groß genug ist, um bis zu 900.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.
„Angesichts des Aufkommens neuer erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarenergie, deren Produktion schwankend ist, ist diese Flexibilität unerlässlich, um Unterschiede im Stromnetz auszugleichen und Stromerzeugung und -verbrauch dauerhaft im Gleichgewicht zu halten“, heißt es eine Pressemitteilung. Vom Wasserkraftwerk Nantes de Drances.
„Nant de Drance verhält sich wie eine riesige Batterie, die es Ihnen ermöglicht, kurzfristig überschüssigen Strom im Netz zu speichern oder den erforderlichen Strom zu produzieren, wenn die Nachfrage die Produktion übersteigt.“
Wasserbatterien sind zu einer beliebten Methode der Energiespeicherung geworden, wobei Zahlen des US Bureau of Energy Efficiency and Renewable Energy zeigen, dass 93 Prozent der Energiespeicherung des Landes aus Pumpspeicherkraftwerken stammen.