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Jetzt gibt es einen dritten Fall von Affenpocken in der Schweiz – diesmal in Zürich
Das BAG hat einen dritten Affenpocken-Fall gemeldet, diesmal in Zürich. Ein erster Fall war am letzten Samstag im Kanton Bern bekannt geworden und ein zweiter am Dienstag in Genf. Bei den vorherigen Fällen kam es wahrscheinlich im Ausland zur Ansteckung.
Bei den Affenpocken handelt es sich um eine weniger gefährliche Form der seit etwa 40 Jahren ausgerotteten Pocken.
Seit Anfang Mai 2022 wird eine ungewöhnliche Häufung von Affenpockeninfektionen in Europa und Nordamerika festgestellt. Die Übertragung fand wahrscheinlich von Mensch zu Mensch statt.
Spätestens drei Wochen nach der Ansteckung treten erste Krankheitssymptome auf. Zu diesen gehören Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Erschöpfung.
Typischerweise entwickelt sich wenige Tage danach ein Hautausschlag mit Bläschen oder Pusteln (ähnlich wie Pocken). Der Ausschlag breitet sich meist vom Gesicht her auf andere Körperteile aus. Nach zwei bis drei Wochen trocknen die Pusteln aus, und es bilden sich Krusten, die von selber abfallen.
Die Krankheit verläuft in der Regel mild. Die meisten Betroffenen erholen sich innerhalb weniger Wochen.
Die meisten Fälle sind junge Männer, so auch die beiden ersten Fälle in der Schweiz. Über den dritten Fall jetzt gibt es bisher keine genaueren Angaben. (has)