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Die Ursache sind asymmetrische Zugverhältnisse...
Unsere Achillessehne führt von der Fusssohle über die Ferse, in die Wadenmuskulatur hoch und endet Y-förmig rechts und links am Oberschenkel.
Ist die Achillessehne überlastet, meldet sie sich vorallem morgens nach dem Aufstehen und beruhigt sich mit zunehmender Bewegung. Der Schmerz, die Druckempfindlichkeit und Rötung über der Ferse sind Zeichen einer Entzündung. Die Sehne kann nicht mehr richtig gedehnt werden, das macht sich besonders beim Bergauf gehen bemerkbar.
Die Ursache sind asymmetrische Zugverhältnisse, die Achillessehne wird nicht gleichmässig belastet. Die Dysbalance kann vom Fussgelenk, Knie, Hüfte, Wirbelsäule, Schulter oder Kopf aus kommen. Es muss also nach der Wurzel des Problems gesucht werden, nur die Schuhe anpassen führt oft nicht zu einer Verbesserung der Symptome.
Nur wenn alle muskulären Anteile gleichermassen belastet und trainiert werden, haben wir eine grosse und starke Achillessehne. Bei Inaktivität oder gleichförmiger Beanspruchung (z.B. immer nur Velosport) wird die Wadenmuskulatur verkürzt und die Achillessehne überlastet.
Die Sehnenfasern liegen dann nicht mehr nebeneinander ausgerichtet, sondern in verschiedenen Richtungen und wie ein Filz verwoben. Die Sehne fühlt sich dicker und aufgedunsen an, es kann zu Kalkablagerungen kommen oder sogar zu einem knöchernen Sporn führen.
Es braucht eine Dehnung, das Lösen der Myofaszialen Verklebung, Ausstreichen der Triggerpunkte und das Muskelsystem soll wieder aktiviert werden.