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Jeder Mensch reagiert individuell, daher können hier keine allgemein gültigen Aussagen gemacht werden, sondern nur Hinweise gegeben werden, welche mögliche Nebenwirkungen oder Reaktionen auftreten könnten.
TCM ist eine sehr nebenwirkungsarme Behandlungsmethode. Es kann aber trotzdem vorkommen, dass sich bei Akupunktur, Massagen und Kräuter-Therapie die Symptome anfangs unter Umständen wegen verändernden Energieflüssen (Qi) verstärken können, bevor diese dann wieder schnell abklingen. Als andere mögliche Reaktionen zählen z.B. vorübergehende übermässige Entspannung oder Ermüdung, vor allem nach der ersten Behandlung, vorübergehende vegetative Reaktionen wie leichtes Schwitzen oder Schwindel, vorübergehende lokale Schmerz- und Sensibilitätsstörungen in der Einstichregion. Die beschriebenen möglichen Nebenreaktionen betrachten wir als normale vorübergehende Phänomene bei den TCM-Behandlungen.
Die notwendige Anzahl der Behandlungen richtet sich nach den Beschwerden, dem Therapieverlauf und der angewendeten Methode. Die optimale Behandlungsfrequenz und -dauer, die sehr unterschiedlich ausfallen kann, wird bei der ersten Untersuchung festgelegt.
Normalerweise dauern die Behandlungen bei akuten Beschwerden kürzer als bei chronischen Leiden. Eine benötigte Behandlungskur besteht erfahrungsmässig aus ca. 5 bis 15 regelmässigen Sitzungen. Dabei kann eine Verbesserung meistens schon nach 2 bis 3 Sitzungen festgestellt werden.