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Er sei "zutiefst bestürzt und betroffen", erklärte Jacques Hefti, Verwaltungsratspräsident der Fiorino AG, am Donnerstagmittag vor den Medien.
Wenige Stunden zuvor hatte die St. Galler Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass sie einen ehemaligen Kita-Mitarbeiter, einen 33-jährigen Schweizer, verdächtige, an zwei kleinen Buben sexuelle Handlungen vorgenommen zu haben. Die Kinder waren weniger als zwei Jahre alt. Weiter soll er Videos im Darknet verbreitet haben.
Eines der beiden Kinder soll der Mann im privaten Rahmen missbraucht haben. Der zweite Bub sei "im Rahmen der beruflichen Tätigkeit des Beschuldigten bei der von der Hausdurchsuchung betroffenen Kindertagesstätte" missbraucht worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Der Mitarbeiter sei im Sommer 2018 verhaftet und danach sofort fristlos entlassen worden, informierte Hefti. Damals sei die Staatsanwaltschaft davon ausgegangen, dass sich die Taten ausschliesslich im privaten und nicht im beruflichen Umfeld zugetragen hätten. Es habe damals keine Hinweise gegeben, dass die Kita betroffen war.
Vor kurzem seien dann aber verschiedene Eltern von der Staatsanwaltschaft kontaktiert worden. Die Auswertung der Datenträger habe ergeben, dass ein Bub in der Kita missbraucht worden sei und dass auch Bilder in der Kindertagesstätte aufgenommen worden seien.
"Es gibt keine Worte dafür, dass dies in unseren Räumlichkeiten passiert ist - aber auch keine Erklärungen", sagte Hefti. Man sei im Verfahren nicht Partei und erhalte deshalb von der Staatsanwaltschaft auch keine näheren Informationen.