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Martina Hingis hat nach ihrem Erstrunden-Out in Wimbledon ein erfolgreiches Comeback in der WTA-Tour gegeben. Die Nummer 1 der Welt erreichte in San Diego die Achtelfinals im Einzel und die zweite Runde im Doppel.Dieser Inhalt wurde am 01. August 2001 - 11:36 publiziert
Fünf Wochen nach der bitteren Niederlage gegen Virginia Ruano Pascual fertigte Hingis die US-Amerikanerin Lilia Osterloh (WTA 53) in 61 Minuten ab. Am Donnerstag (02.08.) bekommt es die Weltranglisten-Erste mit der Siegerin aus Amy Frazier (WTA 22) gegen Lokalmatadorin Alexandra Stevenson (WTA 111) zu tun.
Hingis war mit den ersten eineinhalb Sätzen ihres Einzel-Comebacks zufrieden. «Ich spielte besser als erwartet.» In Wimbledon hatte Hingis so grosse Rückenschmerzen, dass «es ein grosser Fehler, überhaupt anzutreten. Denn die Scherzen waren fünf Tage vor dem Erstrunden-Spiel permanent vorhanden.»
Rückenprobleme noch nicht überwunden
Nach Wimbledon hatte Hingis im österreichischen Seefeld eine Rehabilitations- und Erholungs-Woche eingeschaltet, um ihren lädierten Rücken zu schonen. Eine Magnetfeld-Matrazen-Therapie brachte eine gewisse Linderung und Entspannung. «Doch die Rückenschmerzen sind noch nicht überwunden», erklärte die St. Gallerin. Dennoch befindet sie sich mittlerweile wieder seit drei Wochen im Training.
Martina Hingis und Anna Kurnikowa hatten einen Tag vor Hingis' Einzel-Rückkehr ein zweifach gelungenes Comeback im Doppelturnier gegeben. Das als Nummer 1 gesetzte Duo setzte sich gegen die Südafrikanerin Leizel Huber und die Argentinierin Laura Montalvo mit 6:1 und 6:1 durch.
Für Hingis war es der erste Ernstkampf seit Wimbledon, Kurnikowa hatte nach ihrem Ermüdungsbruch seit Februar pausieren müssen. Hingis/Kurnikowa bestritten zudem das erste gemeinsame Doppelturnier in diesem Jahr, nachdem sie sich wegen geringfügiger Differenzen vorübergehend getrennt hatten. Zusammen gewannen sie auf der WTA-Tour schon 30 Doppeltitel, davon acht in Grand-Slam-Turnieren.
Im Einzel ist Kurnikowa (WTA 15) dagegen bereits in der Startrunde auf der Strecke geblieben. Sie unterlag der Australierin Nicole Pratt (WTA 74) in drei Sätzen. Pratt hatte vor zehn Tagen bei Australiens 4:1-Fedcup-Sieg gegen die Schweiz ihre beiden Einzel gegen Myriam Casanova und Aliénor Tricerri gewonnen.
Agassi wie Federer
Ivan Ljubicic hat nach Roger Federer in Gstaad mit Andre Agassi beim Masters-Series-Turnier in Montreal einen weiteren grossen Namen des Welttennis besiegt. Der 21-jährige Kroate schlug mit André Agassi (USA) gleich die Nummer 1 des Champions Race mit 6:2, 6:4. Agassi hatte erst 48 Stunden zuvor noch das Turnier in Los Angeles gewonnen. «Ljubicic war heute besser. Und daran gibt es überhaupt nichts zu rütteln», zollte Agassi seinem Bezwinger Lob.
swissinfo und Agenturen
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