Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03272.jsonl.gz/215

Nachdem der Verein 38,5 eine Petition lanciert und beim Kantonsgericht einen Rekurs gegen die Maskenpflicht für das Personal in Kinderkrippen eingereicht hat, spricht sich nun auch der Verband des Personals (VPOD) öffentlicher Dienste gegen die Massnahme aus. Wie er mitteilt, soll die Maskenpflicht gelockert und das Tragen einer Maske nur im Fall des Nichteinhaltens eines Abstands von 1,5 Metern zwischen Erwachsenen zwingend sein. Es solle den Krippen auch ein Ermessensspielraum zugestanden werden.
Gemäss dem VPOD würde die Entwicklung der Kinder unter dem Maskieren der Gesichter leiden. Mitarbeitende stellten fest, dass Kinder weniger lachten, heisst es in der Mitteilung. Längerfristig könne dies die Sprachentwicklung und das Verständnis von Emotionen beeinträchtigen.
Gegenüber dem Personal zeigt sich der VPOD ebenfalls besorgt. Dieses müsse lauter sprechen, sich öfter wiederholen und ermüde so schneller. Zudem verursache das Maskentragen Kopfschmerzen, so dass Erschöpfung und krankheitsbedingte Ausfälle öfter vorkommen würden, schreibt der VPOD.
Das Tragen der Masken, wie es aktuell vorgeschrieben sei, stelle eine übertriebene Massnahme dar, und die Folgen seien schwerwiegender als das epidemiologische Problem, so der VPOD.