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Hans Heyer wurde am 16. März 1943 als Sohn eines Unternehmers in Mönchengladbach geboren.
Seine Schulzeit absolvierte Heyer in einem Internat in Adenau und besuchte wann immer möglich die Autorennen auf dem Nürburgring.
Bei Daimler-Benz machte er eine Lehre als Kfz-Mechaniker und wurde dann Mitarbeiter des elterlichen Betriebes.
Im Alter von 16 Jahren, baute sich Heyer sein erstes Kart, weil man in Deutschland damals erst ab 18 Jahren an Rennen teilnehmen durfte bestritt er Rennen in den Niederlanden. 1962 wurde er in der Klasse bis 100 cm³ Niederländischer Meister 1963 wiederholte er das in der Klasse bis 125 cm³. 1964 fuhr er Kartrennen in Deutschland. 1965, nach einigen erfolgreich beendetenRennen, wurde er in die Deutsche Formel-K Nationalmannschaft aufgenommen. Heyer absolvierte 1967 seine ersten Einsätze bei Läufen zur Europa- und Weltmeisterschaft, 1968 und 1969 gewann er die Deutsche Meisterschaft und die Europameisterschaft der Formel K. obendrein bestritt er seine ersten Autorennen mit einem BMW des Teams Koepchen. Mit den Teams von Koepchen und Schnitzer Motorsport war er in den kommenden Jahren im Einsatz, für AMG steuerte er einen Mercedes.
1972 fuhr Hans Heyer für die Ford Werke einen Ford Capri 2600 RS in der Deutschen Rennsport Meisterschaft. Auf dem Nürburgring gewann er den Grossen Preis der Tourenwagen.
1973 gewann Heyer die DRM in Mainz-Finthen den Preis der Nationen in Hockenheim und das 200 Meilen Rennen auf dem Norisring. Die Meisterschaft beendete er auf Platz 2 nur einen Punkt hinter Dieter Glemser.
1974 gewann er mit einem Porsche 911 den Rheinpokal in Hockenheim und wie schon 72 den Grossen Preis der Tourenwagen auf dem Nürburgring.
Mit einem Ford Escort des Zakspeed Teams gewann Heier 1975 sechs Rennen der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft und gewann den Titel. 1976 widerholte er diesen Erfolg, diesmal gewann er mit dem Escort 5 Rennen.
1977 musste er sich mit einem einzigen Rennsieg in der DRM begnügen, in der Meisterschaft landete er auf Rang vier.
1978 fuhr er erstmals den Capri Turbo von Zakspeed, konnte das Rennen auf dem Nürburgring für sich entscheiden. Im Jahr darauf gewann er mit dem Capri sechs Rennen und wurde zweiter in der Meisterschaft. In diesem Jahr konnte Hans Heyer auch sein Debüt in der Formel 1 feiern. Beim Grossen Preis von Deutschland in Hockenheim fuhr Hans Heyer für das ATS Team einen Penske Ford. Als 27. war er nicht für das Rennen Qualifiziert, startete aber trotzdem. In der neunten Runde musste er das Rennen wegen eines gebrochenen Schalthebels aufgeben.
1980 fuhr er für Lancia einen Beta Montecarlo. trotz das er nur zwei Rennsiege einfahren konnte gewann er zum dritten mal den Titel. im zweiten Jahr im Lancia konnte er wieder zwei Rennen für sich entscheiden, und obwohl er die ganze Saison nie ausgefallen war reichte es nur zum vierten Rang in der Meisterschaft.
Zwischen 1972 und 1986 nahm Heyer zwölfmal am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil, fiel aber jedes Mal aus.
Clemens Schickentanz wurde am 24. Mai 1944 in Coesfeld in Deutschland geboren Er begann 1967 im Tourenwagensport. Gleich im ersten Jahr errang er seinen ersten Klassensieg in Zandvoort mit einem BMW 2000 TI in der Tourenwagenklasse 2000 und wurde Dritter in der ADAC-Junioren Trophy. In den folgenden Jahren fuhr er erfolgreich mit BMW-, Alfa Romeo- und Porsche-in der Deutschen Automobil Rundstreckenmeisterschaft gute Platzierungen und auch Siege in der GT-Klasse ein. 1968 konnte er zusammen mit Hans-Dieter Dutsi und Josef von Kerckerinck auf einem Alfa Romeo 1300 GT Junior beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps den Sieg in der Gruppe 5 1.3 einfahren.
1970 Gewann er zusammen mit Hans-Joachim Stuck das erste 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auf einem BMW 2002 TI. 1971 gelang ihm zusammen mit Hans Heyer Beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps ein Achtungserfolg, als sie mit einem von AMG zum 6,8-Liter-Rennwagen umgebauten Mercedes 300 SEL 6.3 den 2. Gesamtplatz und den Klassensieg der Division 3 erreichten. 1978 mit Hans Heyer und 1980 mit Jörg Denzel fuhr er für AMG Mercedes-Benz 450 SLC in der Tourenwagen-Europameisterschaft.
In der Deutschen Rennsport-Meisterschaft fuhr er in der 1. Division regelmäßig ab 1972 bis 1976 bei den Rennläufen auf dem Nürburgring und Hockenheim.
1973 nahm er an einer kompletten Rennsaison teil und wurde 6. Platz in der Gesamtwertung. Ebenfalls fuhr er für Kremer Racing einem Porsche 911 Carrera RSR in der Europameisterschaft für GT-Fahrzeuge wo er den Titel gewann. 1974 wurde er in der Europameisterschaft für GT-Fahrzeuge dritter.
Er fuhr neben vielen verschiedenen GT- und Tourenwagenrennen auch einige Rennen in der 2-Liter-Sportwagen-Europameisterschaft und in der Interserie. Dort pilotierte er ab 1971 einen Chevron Ford und ein Jahr später einen Chevron BMW. Seine beste Platzierung mit einem 2-Liter-Sportprototypen-Rennwagen war 1971 der 7. Rang beim Südwest-Pokal in Hockenheim.
Von 1971 bis 1976 und nach Unterbrechungen auch in den Jahren 1978, 1983 und 1984 fuhr er mit Porsche angefangen mit dem 911 S, 911 Carrera RSR über 934, 935/77A bis hin zum Porsche 956 Rennen in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Dort errang der zusammen mit seinen Fahrerkollegen wie Erwin Kremer, Jürgen Neuhaus, Paul Keller, Jürgen Barth oder Hartwig Bertrams etliche Spitzenresultate und Klassensiege.
Fünfmal startete er beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, in dem er 1973 den 8. Platz und 1983 den 4. Platz der Gesamtwertung erreichte.
1984 beendete Schickentanz nach dem 1000-km-Rennen von Silverstone seine Rennfahrerkarriere.

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August 2019