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Die USA haben jetzt Sicherheitsintervies mit Flugpassagieren vorgeschrieben. Das erinnert mich an ein Erlebnis aus dem Jahre 2001.
Ich war im Jahre 1999 geschäftlich in Bagdad. Wir waren bis Amman geflogen, hatten uns dort ein irakisches Visum geholt, das in den Pass eingeklebt wurde und waren dann mit einem Taxi durch die Wüste nach Bagdad gefahren. Wir wohnten im Palestine Hotel, das später im Krieg durch CNN berühmt wurde. Im Eingang musste man über ein Mosaik laufen auf dem das Gesicht George Bush sen. abgebildet war und den Titel trug «George Bush is a war criminel.
2001 wollte ich dann von Zürich nach Chicago fliegen. Wir flogen mit einer amerikanischen Fluggesellschaft. Am Schalter musste man seinen Pass vorlegen und ein, zwei Fragen beantworten. «Alles in Ordnung» sagte der Beamte und wollte aus Höflichkeit das Ticket in meinen Pass stecken. Der Pass öffnete sich aber an der Stelle, wo das irakische Visum eingeklebt war. Er sah entsetzt die arabischen Schriftzeichen und fragte, was das sei. Ich sagte, dass es ein irakisches Visum sei. Was ich denn im Irak gemacht hätte. Ich antworte, dass ich dort im Rahmen des UN-Oil-for-food-Programms verhandelt hätte. Ob ich bei der UN sei. Als ich das verneinte, sagte er, dass er mit seinem Chef reden müsste. Er verschwand für einige Minuten. Als er zurückkam, war alles in Ordnung und er sagte entschuldigend, aus Bagdad, das sei wie direkt vom Teufel aus der Hölle kommen. Ich wollte antworten, dass, wenn es in der Hölle wie in Bagdad ist, man keine Angst haben brauche. Aber dann entschloss ich mich, besser den Mund zu halten und einzusteigen.