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- Sieben Anwärter stellen sich der Vorwahl im linken Lager.
- Als Favorit gilt der ehemalige Regierungschef Manuel Valls.
- Am 22. und 29. Januar werden die Vorwahlen durchgeführt.
Grundsätzlich können alle Bürger Frankreichs an der Vorwahl teilnehmen. Ein paar Bedingungen gibt es allerdings, um sich ins Wahlregister eintragen zu lassen: Sie müssen einen Euro bezahlen und eine Charta unterzeichnen, wonach sie sich zu «den Werten der politischen Linken und ökologischer Parteien» bekennen. Dies bis Ende Jahr.
Der Favorit
Aussichtsreichster Bewerber bei den Linken ist Manuel Valls, so die Umfragen. Er ist kürzlich als Regierungschef zurückgetreten, um für die Nachfolge von Staatschef François Hollande anzutreten. Dieser will kein weiteres Mal kandidieren.
Gegen Valls gibt es in Teilen der Partei massive Vorbehalte. Der 54-Jährige wird dem rechten Flügel zugerechnet und gilt als autoritär.
Unabhängige Kandidaten umgehen Vorwahl
Ex-Wirtschaftsminister Emmanuel Macron tritt als unabhängiger Kandidat an und nimmt nicht an der Vorwahl teil. Linkenführer Jean-Luc Mélenchon, der von der Kommunistischen Partei unterstützt wird, umgeht die Vorwahl ebenfalls. Auch der Grünen-Kandidat Yannick Jadot will sich nicht der Kandidatenkür im linken Lager stellen.
Die bürgerliche Rechte hat bereits Ex-Premier François Fillon bei der Vorwahl als Spitzenkandidaten bestimmt.