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Projektname
The experience within the transition to parenthood after preterm birth and the impact on mental health three years later: A mixed methods approach
Forschungsleitung
Eva Cignacco
Forschungsteam
Natascha Schütz-Hämmerli; Lemola Sakari
Zusammenarbeit mit
Institut für Psychologie, Universität Basel
Laufzeit
2010 bis 2012
Projektbeschreibung
Elternschaft und elterliches Belastungserleben nach einer Frühgeburt: Der Verlust und Wiedergewinn einer Selbstverständlichkeit. Eine Mixed-Methods-Studie.
Hintergrund: Eine Frühgeburt führt bei Eltern häufig zu psychischen Beeinträchtigungen. Diese können den Umgang mit dem Kind längerfristig behindern und das gesamte Familiensystem nachhaltig stören. Die Forschung bezüglich Frühgeburt, elterlicher Erfahrungen und Belastungserleben beschränkte sich bislang hauptsächlich auf Mütter. Die Situation der Väter wurde bisher weitgehend vernachlässigt.
Zielsetzung: Das Ziel der Studie war es, Erfahrungen von Müttern und Vätern nach einer Früh- und Termingeburt bis zum kindlichen Alter von zwei bis drei Jahren zu beschreiben und deren Belastungserleben zwei bis drei
Jahre nach der Geburt zu erfassen und zu vergleichen.
Methoden: Es wurde ein Mixed-Methods-Vorgehen gewählt. Ein quantitativer Anteil wurde im hauptsächlich qualitativen Teil integriert. Das elterliche Belastungserleben wurde zwischen Müttern und Vätern aus 54 Familien nach einer Frühgeburt mit Eltern aus 65 Familien nach einer Termingeburt verglichen. Interviews wurden mit einer gezielten Teilstichprobe durchgeführt und mittels thematischer Analyse untersucht.
Schlussfolgerungen: Eine Frühgeburt führt im ersten Lebensjahr des Kindes zu beträchtlicher physischer und emotionaler Belastung der Eltern. Daraus entsteht der Bedarf an Angeboten, die zu verbesserten elterlichen Bewältigungsstrategien und Selbstvertrauen führen, die Zusammenarbeit und die Beziehung zwischen Eltern und Gesundheitspersonal fördern und eine Optimierung der Übergangsversorgung vom Spital nach Hause anstreben.