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01. Aug. 2018
Teebeutel – versehentlich erfunden
Wer hat’s erfunden? Nein, bei den Teebeuteln waren es die Amerikaner. Das soll zufällig um 1908 geschehen sein – durch ein Missverständnis. Der New Yorker Teehändler Thomas Sullivan verschickte damals Teeproben in Mullsäckchen an seine Kunden, die diese irrtümlich auch gleich zum Aufbrühen des Tees benutzten. Sullivan witterte ein Geschäft, optimierte die Teebeutel und produzierte diese schliesslich aus Papier. Das hatte ungeahnte Folgen. Weil der Tee im Beutel sehr einfach zuzubereiten war, erlebte der Tee in den USA einen enormen Aufschwung.
Mit Verzögerung nach Europa
In Europa brauchte der Teebeutel etwas länger: In Grossbritannien folgte der Durchbruch erst in den 1950er Jahren, und das auch erst nach einem holprigen Start. Als Material für das Papier der Teebeutel dienen vor allem Abacafasern. Diese sind auch im nassen Zustand sehr reissfest, geschmacksneutral und stark porös. Experimentiert wird heute auch mit anderen Materialien.
Normale Teebeutel gibt es im Teeblatt nicht – wir beraten dich aber sehr gern über weitere interessante Alternativen. Dazu folgt hier bald ein weiterer Blogbeitrag.