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Die Gräfin von Montorzier
Ursella Verlag 2018 / ISBN 978-3-9524708-5-5
Casanovitis auf und neben dem Jakobsweg
Cecchino Galli ist ein einsamer Wolf, ein Mann mit Vergangenheit - einst Fremdenlegionär und später erfolgreicher Werber - und mit ganz eigenem moralischen Kompass. Er ist furchtlos und unerschütterlich, beherrscht noch immer die Technik des Tötens, die er in der Legion gelernt hat. Aber er ist auch sensibel, loyal - und er hat eine ausgesprochene Schwäche für schöne Frauen.
"Checky" Galli ist als Pilger unterwegs auf dem Jakobsweg, der jahrhundertealten Route der Sinnsucher. Und er ist auf der Flucht vor der Polizei, die ihn wegen mehrerer ungeklärter Morde als Zeugen und eventuell gar als Mörder auf dem "Camino" sucht. Daher nimmt er die Identität eines verstorbenen Legionärskameraden an, nennt sich nun Pedro Casanova. Er wird von Unbekannten überfallen und schwer verletzt - und erwacht im Schloss von Montorzier, im wilden und rauen Aubrac, wo eine schöne Gräfin mit ihrer attraktiven, aber auch berechnenden und skrupellosen Tochter lebt.
Ein Schloss, in dem angeblich auch der Venezianer Giacomo Casanova, der erfolgreichste Verführer aller Zeiten, im 18. Jahrhundert Station gemacht hatte.