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Im restlichen deutschsprachigen Raum sind die Räppli unter dem Namen Konfetti besser bekannt. Von den jährlich 200 Tonnen in der Schweiz produzierten Räppli wird rund die Hälfte nach Basel geliefert. Beherzt werden sie durch die Luft geworfen und unbeteiligten Zuschauern in den Nacken gestopft, um dann noch einen Monat nach der Fasnacht aus irgend einer Falte zu fallen und die Erinnerungen an das kunterbunte Treiben wiederaufleben zu lassen. Doch der Verwendungszweck ist weit vielfältiger. Die Tink.ch-Redaktion hat einige Möglichkeiten zusammengetragen:
1. Würde man die Ausgabe der Basler Zeitung vom 24. Februar 2012 einstanzen, ergäbe dies 64’670 Räppli. Täte man dasselbe mit der Tageswoche, erhielte man die eine Zahl von 45’587. Tink.ch ist begeistert von der (medialen) Vielfalt.
2. Dank dem Morgenstraich-Rechner auf der offiziellen Homepage der Basler Fasnacht wurde herausgefunden, dass die Räpplischlacht im Jahr 3012 vom 24. bis zum 26. Februar stattfinden wird.
3. Der geplante Kauf von 22 schwedischen Kampfflugzeugen für die Schweiz wirft hohe Wellen. Ebenfalls hoch sollte die Pyramide aus Räppli sein, wenn der Gripen darunter vollständig getarnt werden sollte. Laut sorgfältig angestellten Berechnungen, würden 1879.03 m3 Räppli benötigt.
4. Mit Devisentransaktionen hat der ehemalige Präsident der Nationalbank Philipp Hildebrand einen Gewinn von 61’000 Franken erzielt. Damit könnten 9,4 Tonnen Räppli gekauft und somit ein Achtel des Gesamtverbrauchs der Basler Fasnacht bereitgestellt werden.
5. Da dem Doktor Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg ein Teil seines Titel wegen Plagiatsvorwürfen wieder aberkannt wurde, könnte der gute Herr seine 475 Seiten umfassende Doktorarbeit einstanzen lassen und würde 457’000 Räppli gewinnen.
6. Laut Insiderberichten aus der italienischen Bevölkerung wurde Kapitän Schettino zum Zeitpunkt des Malheurs auf dem Kreuzfahrtschiff Costa Concordia von einem versehentlich für einen Eisberg gehaltenen Räppli auf seinem Radar abgelenkt. Die italienische Regierung diskutiert zurzeit ein landesweites Verbot von Papierschnipseln auf Kreuzfahrtsschiffen.
7. Räppli zum Selber machen. Für alle, die noch nicht genug haben, geht es per Link zur Bastelanleitung.
Tink.ch wünscht weiterhin “e scheeni Fasnacht”.