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|"Wo geht's denn hier zum|
nächsten Wirbelsturm?"
Der Staat Oklahoma im Herzen der USA zeichnet sich nicht nur durch Ölpumpen, riesige Felder und unzählige Kühe, sondern auch durch ein Naturschauspiel von ganz besonderer Zerstörungskraft aus, dem Hurrikan (auch Twister genannt). Wissenschaftliche Daten über die Entstehung dieser Wirbelstürme sind Mangelware. Umso schwieriger ist es, zuverlässig vorauszusagen, wann und wo die Tornados auftauchen.
Gleich zwei Gruppen von Metereologen versuchen, mittels einer Art Ochsnerkübel namens "Dorothy", Sonden in die Mitte des Hurrikans, in die sogenannte "suck zone", zu verfrachten.
|"Wenn doch nur den Einschaltknopf|
etwas leichter zu finden wäre..."
|"Diesen Twister hätten|
wir überstanden!"
|"Wer wirft hier|
mit Traktoren?"
"Twister" versammelt einige der gegenwärtig erfolgreichsten Filmemacher
Hollywoods. Der ausführende Produzent Steven Spielberg holte sich
den Ex-Kameramann und Regisseur von "Speed", Jan De Bont um das Buch von
"Jurassic Park"-Autor Michael Crichton und seiner Ehefrau Anne-Marie
Martin zu inszenieren. Herausgekommen ist ein ungemein spannender und
mitreissender Katastrophenfilm, der auch mit bei computergenerierten
Spezialeffekten von "Industrial Light & Magic" neue Massstäbe setzt. Die Schauspieler, allen
voran Bill Paxton ("One False Move", "True Lies") und Helen Hunt
("Kiss of Death") haben aber leider im Getöse der Wirbelstürme keine
grosse Chance, ihre dramatischen Fähigkeiten zu beweisen.
Eine Szene ist besonders gut gelungen: Als der Hurrikan über eine Kleinstadt hinwegzieht, und ein Haus nach dem anderen in der "suck zone" verschwindet und wieder ausgespuckt wird, läuft im örtlichen Autokino gerade "Shining".
In einem gut ausgestatteten Kino wird "Twister" trotz seiner ziemlich krass an den Haaren herbeigezogenen Story zum optischen und akustischen Erlebnis.
Martin Blatter
The making of Twister...
|Am Anfang steht das Gitternetz-

Modell der Objekte
|Kombiniert mit dem realen

Hintergrund...
|...ergibt sich schliesslich die

fertige Filmszene