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Extreme Frühling 1341 bis 1867
Was haben die Tribunen unseren Ahnen wohl gesagt, wenn eine Jahreszeit wieder einmal aus der Reihe tanzte? Waren die Menschen je schuld an einer ungewöhnlichen Jahreszeit, werden sie es in Zukunft sein? Die unten stehenden Auszüge aus Chroniken von 1341 bis 1867 berichten die Wahrheit.
Im Jahre 1341 standen die Bäume schon im März in Blüte. Die Witterung im Frühling 1483 war so sehr günstig, dass man anfangs Juli im Rheintal schon weiche Traubenbeere essen konnte. Tiefer Schnee fiel am 14. April 1538 und fast unmittelbar hernach kam eine grimmige Kälte. Kurz und spät war der Frühling im Jahre 1587. Jedoch der Frühling 1588 kam früh. Anfangs Mai 1616 pflückte man schon Erdbeeren und sogar Kirschen. Reife Kirschen gab es am 21. Mai 1624, der Holunder und viele Reben blühten. Am 6. Mai 1630 wurden reife Erdbeeren gepflückt. Bis im Mai 1638 plagte das Land eine lange Trockenheit. Vom 21. April bis zum 2. Mai 1667 herrschte eine Kälte, so dass Flüsse zum zweiten Mal überfroren. Das Mittelland zeigte sich 1723 schon Anfangs April in schönster Blüte. Über Ostern 1724 kehrte der Winter zurück. Anfangs Mai ist jedoch wieder prächtiger Frühling.1747 im Hornung, wurde es so warm, dass man an einzelnen Orten Blust auf den Bäumen sah. Aber im März wurde die Kälte so gross, dass an einigen Orten Reben und Fruchtbäume erfroren. Ein tiefer Schnee fiel noch am 29. April 1767, welcher drei tagelang liegen blieb. 1770 war der Frühling kühl. In Basel war es im März 1785 tief winterlich. Aussergewöhnlich kalt und nass war der Frühling 1816. Der Mai 1866 war noch kühler als voriges Jahr. Jeden Morgen lag ein starker Reifen. Am 24. Mai 1867 lag im Flachland Schnee wie mitten im Winter.
Die Wissenschaftler unserer Tage sollten, wenn es ihnen auch unangenehm ist, solche extreme Jahreszeiten nicht ausklammern, denn auch in Zukunft werden sie immer wieder in Erscheinung treten.
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Sueddeutsche.de titelt: Europa schwerste Dürre seit 2100 Jahren
Weitere Infos:
https://www.n-tv.de/wissen/Deutschland-drohen-Megaduerren-article224374…
https://www.deutschlandfunk.de/klimakrise-die-coronakrise-ist-eigentlic…
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-03-19/sitzstreik-fuers…
Martin Hofer, Fuldera
Es stimmt, dass es schon immer Wetterextreme gab. Seit den 1980er-Jahren häufen sie sich aber und seither gibt es in jedem Jahr oft mehrere Monate mit Extremwerten. Auch stossen wir seit dem 19. Jahrhundert riesige Mengen an C02 aus, nachdem die fossilen Brennstoffe zuvor während Jahrmillionen im Boden gebunden waren. Deshalb können wir heute nicht mehr sagen, wir Menschen hätten mit den Wetterextremen nichts zu tun.
Herr Matt
Wetterausreisser gab es schon immer, na und?
Was jetzt einmalig ist: Das Klima verändert sich gewaltig: Die Temperatur steigt immer schneller an. Die Bestimmung des Klimas basiert nicht aus Ausreisser, sondern aus statische Betrachtung über längere Zeit.
Auch Ausreisser (Maximas und Minimas) treten heutzutage immer schneller auf.....
It's the final countdown....
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Ich finde es verrückt, dass man das OK in der Lenzerheide kritisiert. Es war mit sehr viel Arbeit verbunden gewesen.
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