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Diese Schlachtmethode besteht, was ihre mechanische Ausführung betrifft, darin, daß dem Schlachtopfer ein Schnitt mit einem äußerst scharfen Messer zugefügt wird, welcher im Zeitraum von ca. < 1 Sekunde die eine Halsschlagader, dann die Luftröhre, die Speiseröhre und letztlich die zweite Halsschlagader durchtrennt.
Das Tier nimmt damit die Empfindung eines scharfen Schnittes durch die Haut und Fleischgewebe in jenem Maße wahr, mit welchem das spezifisch damit verbundene Schmerzausmaß, als Reiz an das Gehirn, an eine bestimmte Geschwindigkeit gebunden, weitergeleitet wird.
Die menschliche Erfahrung mit Schnittwunden lehrt, daß tiefe Schnitte, welche mit einem sehr scharfen Gegenstand ausführt wurden, eher weniger bis kaum als besonders schmerzhaft empfunden werden. Das Schmerzempfinden steigt mit der geringeren Tiefe und abnehmenden Schärfe des verwundenden Gegenstandes und in der Zeit.
Diese menschliche Erfahrung läßt denken, daß der, vom Tier empfundene Schmerz bei der Tötung durch die islamische Schlachtmethode, jedenfalls als äußerst gering in seiner Intensität eingestuft werden kann.
Auf diesen (eben kaum) empfundenen Schmerz wird der lebendige Organismus mit entsprechenden vegetativen Reaktionen und Vorgängen antworten. Dies geschieht über die Drüsentätigkeit und mit dem gesamten Blutkreislauf- und Säftesystem. Es ist davon auszugehen, daß diese Reaktionskräfte bzw. -säfte einen wesentlichen Einfluß auf die Fleischqualität ausüben. Noch viel mehr, wenn das Blut, als Trägerstoff aller Streß-, Selbstbetäubungsstoffe u.ä. nicht so vollständig wie möglich, dem für den menschlichen Verzehr bestimmten Tier entzogen wird.
Diese beschriebene Reaktion des Tieres kann allerdings nur innerhalb von Sekundenbruchteilen erfolgen, ( Der Reaktionsfähigkeit des jeweiligen Tieres kommt dabei eigene Bedeutung zu. Vergleich: menschliche Reaktionsfähigkeit), Blutdruckverfall und unmittelbar darauf, wenn die Luftröhre durchtrennt und damit dem Gehirn die Sauerstoffversorung abgeschnitten wird. Dies hat zur augenblicklichen Folge, daß das Gehirn nicht mehr in der Lage ist, neue, weiterhin eintreffende Reizinformationen zu empfangen, zu verarbeiten und zu beantworten.
Vielmehr werden die letzten, im Schädelblutkreislauf noch zirkulierenden Sauerstoffreste zur Aufrechterhaltung der Selbsterhaltung der Gehirnzellen verwendet.
Dies bedeutet, daß eventuell weiterhin zugefügter Schmerz vom Tier nicht mehr wahrgenommen wird und darauf auch nicht mehr reagieren kann. Daher werden die letzten Zuckungen des Tieres nicht auf den Schmerz zurückgeführt, sondern auf intramuskuläre Vorgänge.
Später absichtlich zugefügte Gewalt entbehrt jedweder ethischer Rechtfertigung und ist im "geringsten Falle" respekt- und geschmacklos . (Vielleicht ganz wesentliche Kriterien im Hinblick auf die Verflechtung von religiöser und kulinarischer Thematik.)
Wenn daraufhin noch die zweite Halsschlagader durchtrennt wird, wird dadurch das schnellst mögliche Entbluten des Tieres gewährleistet. Dies wirkt sich auf die Qualität des Fleisches insoferne aus, als das Blut nicht nur Träger für Nährstoffe, sondern auch für Schadstoffe und körpereigene Gift- bzw. Abwehrstoffe auf dem Wege zur Niere ist und nur bei erhaltenem Gehirn, Herz bzw. Nervensystem bestens entsorgt wird.
Es ist eine, dem Menschen seit der Urzeit bekannte Tatsache, daß Fleisch, welchem das Blut entzogen wurde, weitaus länger hält und sogar schon bereits giftiges Fleisch durch gründlichstes Auswaschen, dem menschlichen Verzehr wieder zurückgewonnen werden kann. (z.B. Auswaschen durch das Legen in einen fließenden Bach). Weiters wird das Blut als Zirkulationsgebiet schädlicher Organismen angesehen, die durchaus in der Lage sind, im neuen Wirtskörper irreparable Schäden zu verursachen.
Alleine aus diesem Wissen heraus, bleibt das sorgfältige, beste und ausgiebige Entbluten jedes Schlachttieres nicht nur Empfehlung, sondern Gebot. Jedwede "Betäubung" dabei ist Hemmnis, jedwede Gewalt nach dem Schnitt ist schädliche und abzulehnende Übertreibung.
Bei dieser Methode durchdringt ein metallhartes, relativ großflächiges Geschoß die Kopfhaut, das Stirnbein, die Gehirnhaut und zerquetscht letztlich Gehirnzellgewebe, um dann als Fremdkörper im Gehirn zu verbleiben.
Im Vergleich zu einem Schnitt, eine unvergleichlich gewaltvollere und brutalere Einwirkung auf den tierischen Organismus.
Tatsächlich reagiert dieser auch auf diesen, tatsächlich nicht auszuhaltenden Schmerz, mit dem dafür vorgesehenen Schutzmechanismus - der Ohnmacht. (Aus der es, auf Grund der irreparablen, elementaren Schäden kein Erwachen mehr gibt. Aus diesem Grund weniger Betäubung, als unnötig verlangsamter Tötungsakt.)
Diese Ohnmacht wird eingeleitet durch bestimmte Signale über die Nervenbahnen, welche die Ausschüttung-körpereigener Substanzen, die im Blut- bzw. Säftekreislauf im ganzen Körper zirkulieren. Man kann davon ausgehen, daß diese Substanzen die Information über die lebensbedrohende Gewalteinwirkung, tatsächlich materiell widerspiegeln und auch entsprechende, daraus abzuleitende Wirkungen zu entfalten in der Lage sind.
Schlimm wenn kein intensives Ausbluten erfolgt, denn dann werden diese “Aggressivstoffe”, so nenne ich sie, beim Verzehr in den Organismus des Konsumenten integriert und entfalten dann jene, ihnen eigenen "aggressiv-Wirkungen" Das "stirrln" ist der Ausdruck letzter Verkommenheit! Kein Respekt mehr vor dem Wunder des Lebens und keine Achtung mehr vor der und für die Kreatur. Man könnte fast meinen "die Symptome von BSE am gesamtgesellschaftlichen Körpers", das Ergebnis des ständigen "sich selber Fressens", dokumentiert und zelebriert in der menschlichen Kriegsgeschichte, in welcher sich die Gattung "lupus hominis" als besonders erfindungsreich erwies, die verschiedensten Methoden der Selbstausrottung und –zerfleischung.
Ohne weiteres könnte man die Effekte, welche dadurch hervorgerufen werden, als die “späte Rache” des Getöteten bezeichnen, dem man ohne zwingenden Grund Gewalt angetan.
Da Gewalt bekanntlich Gegengewalt erzeugt, ist es dem Einzelnen überlassen, die Wirkungen von solchem, auf diese Weise geschlachtetem Fleisch zu beurteilen und zu klassifizieren.
Daß diese Vorgänge auf homöopathischem Niveau und darunter ablaufen, ändert nichts an deren Langzeitwirkungen.
Diese Ausführung läßt ev. auch einleuchten, warum den Muslimen im Qur’an weiters auch der Verzehr von “zu Tode gestoßenem” verwehrt ist
Im Lichte dieser Ausführungen, unter der Voraussetzung, daß die dargelegten Anschauungen nicht im Wesentlichen zu widerlegen sind, ergibt sich der Schluß, daß die islamische Schlachtmethode als jene bezeichnet werden kann, welche unter Umständen es als die einzige verdient, “human” genannt zu werden.
Hanel, 21.4.97