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Das Projekt sieht vor, den seit 1990 bestehenden Durchgangsplatz so anzupassen, dass die Fahrenden ihn künftig ganzjährig benutzen können. Der Platz wird nicht vergrössert, wie die Kantonsregierung am Dienstag mitteilte. Obwohl das Geld nun vorhanden ist, wird nicht gleich gebaut - zuerst muss das Vorhaben ein Baubewilligungsverfahren durchlaufen.
Die 435'000 Franken entnimmt der Kanton Bern zur Hälfte aus dem kantonalen Kulturförderungsfonds. Dies geht laut der Kantonsregierung auf das Rahmenabkommen des Europarats zum Schutz von nationalen Minderheiten und auf die Bundesverfassung zurück. Letztere verbietet die Diskriminierung von Minderheiten.
Nach der Sanierung werden die Fahrenden für die Benützung des Platzes den gleichen Preis zahlen wie bisher. Sie wurden laut der Mitteilung des Regierungsrats in die Planung einbezogen. Dieser spricht von einer «Standardlösung ohne jeglichen Luxus».