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Die Gesundheit liebt überall auf der Welt Gemüse und Früchte
«5 am Tag»-Kampagnen gibt es in 28 Ländern. Sie alle fördern die Gesundheit, indem sie die positive Wirkung von Gemüse und Früchten aufzeigen. In einer internationalen Konferenz tauschten die Kampagnen sich aus, um ihre Arbeit noch wirksamer anzugehen.
«5 a day» entstand 1989 in den Vereinigten Staaten von Amerika. Das Krebsforschungsinstitut der USA gründete die Kampagne, da medizinische Studien zeigten, dass der regelmässige Verzehr von Gemüse und Früchten dazu beitragen kann, Krebserkrankungen vorzubeugen. Der Name «5 a day» stammt von den empfohlenen fünf Portionen Gemüse und Früchten pro Tag, zu denen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät. 400 g sind die von der WHO empfohlene Mindestmenge. Die meisten Länder empfehlen höhere Mengen. So auch «5 am Tag» in der Schweiz. Die Kampagne der Krebsliga Schweiz empfiehlt 600 g Gemüse und Früchte pro Tag. Dank der guten Versorgung ist in der Schweiz ein gemüse- und früchtereicherer Speiseplan zu Gunsten der Gesundheit möglich. In anderen Ländern wie beispielsweise Brasilien oder Chile sind die Voraussetzungen dafür etwas schwieriger.
Um den Konsum von Gemüse und Früchten zu fördern, haben sich «5 am Tag»-Organisationen aus 28 Nationen zu einer Allianz zusammengeschlossen. Heute zählt diese 28 Mitgliedsländer aus fünf Kontinenten. Die Schweizer «5 am Tag»-Kampagne ist Teil eines globalen Netzwerkes und profitiert von der internationalen Vernetzung und vom Erfahrungsaustausch.
Im September haben sich die Vertreterinnen und Vertreter von 21 Ländern in Warschau getroffen, um die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Allianzmitgliedern weiter zu fördern. Die Schweiz wurde vertreten durch Andrea Gysi, Projektleiterin «5 am Tag». Ein wichtiges Ziel dieser Allianz AIAM5 (Alianza Internacional de Asociaciones y Movimientos «5 al dia») ist die internationale Vernetzung sowie die Gewinnung von Einfluss bei wichtigen Gesundheitsorganisationen wie der WHO.
Im Rahmen des jährlichen Treffens findet eine zweitätige, öffentliche Konferenz zum Thema «Gemüse- und Früchtekonsum» statt. An der Konferenz vertrat Andrea Gysi die Schweiz in einem Diskussionspanel zum Thema «Examples of fruits and vegetable consumption promotion programmes including 5 a day». Andrea Gysis Fazit: «Wir sensibilisieren sehr ähnlichen wie andere europäische Nationen. Etwa wie Norwegen. Etwas grösser ist die Kluft zwischen den europäischen und den lateinamerikanischen Ländern. Die Möglichkeiten und die Voraussetzungen unterscheiden sich enorm.» Die Voraussetzung in den lateinamerikanischen Ländern unterscheiden sich insbesondere in der Verfügbarkeit sowie die Erschwinglichkeit von verschiedenen Gemüse- und Früchtesorten. Die Länder unterscheiden sich aber auch in Konsumgewohnheiten, die kulturell bedingt sein können. So verzehrt beispielsweise die Bevölkerung Argentiniens deutlich mehr Fleisch.
Andrea Gysi sagt: «Der internationale Vergleicht verdeutlicht: Wir machen in der Schweiz vieles sehr gut.»