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Der holländische Konzernchef der UBS, Ralph Hamers, versucht die traditionellen Dienstgradbezeichnungen zurückdrängen, um den hierarchischen Charakter der Schweizer Traditionsbank aufzuweichen und die Mitarbeiter zu einem flexibleren Arbeitsstil zu bewegen.
Titel wie Managing Director, Director und Associate würden im internen Personenverzeichnis der Bank nun versteckt, anstatt wie früher prominent unter dem Namen einer Person zu prangen, berichten Personen, die mit den Änderungen vertraut sind.
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Wichtiges Statusmerkmal
Hamers, der die Bank seit zwei Jahren leitet, ermutigt die mehr als 70'000 Mitarbeiter der UBS stattdessen, sich nach ihrer Funktion zu benennen, etwa als Leiter eines Handelsteams oder als Anlagespezialist für vermögende Kunden, heisst es. UBS lehnte eine Stellungnahme ab.
Die Neuerungen haben zwar keine Auswirkungen auf die Vergütung, markieren aber eine Abkehr von einem in der Bankenwelt fest verankerten Statusmerkmal. Nicht wenige Institute versenden Pressemitteilungen, in denen sie die jährlichen Beförderungen zum Managing Director bekanntgeben.
Sitzungen im Stehen
UBS hat bereits zum 1. Januar alle Ränge oberhalb des Managing Director abgeschafft, darunter etwa den Group Managing Director, Divisional Vice Chairperson und Regional Group Chairperson.
Seit seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr hat Hamers die Digitalisierung und Verschlankung der Abläufe in der Bank zu einer seiner wichtigsten Initiativen erklärt. Seine Manager sollen Prozesse vereinfachen, Papierkram reduzieren, Meetings verkürzen – etwa dadurch, dass sie im Stehen abgehalten werden sollen – und die Anzahl der zu Sitzungen eingeladenen Personen verringern, berichten die Personen.
(bloomberg/gku)