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Die Basler starteten um einen Punkt besser in die Saison als Münsingen. Mit 10 Punkten aus 5 Spielen belegten die Baseler Rang 3 in der Rangliste. Münsingen stand mit einem Punkt weniger auf Rang 7. Entsprechend der Ausgangslage war die Anfangsphase sehr ausgeglichen. In der 12. Minute gingen die Gäste in Führung. Eine weite Flanke auf Ahmeti wurde von diesem mit einem schönen Lob über Gnehm zum 0:1 verwertet. Allerdings reklamierte das Heimteam eine Offsidestellung des Torschützen. In der 17. Minute erobete sich Dreier im Mittelkreis in vollem Lauf das Leder und wollte den grossen Freiraum nutzen. Dabei wurde er von Micic von den Beinen geholt und erhielt vom Schiedsrichter aus Frankreich, Perrain-Niel, zum Leidwesen der Gäste die rote Karte. Doch die Basler zeigten sich keineswegs geschockt. Zwei Weitschüsse aus grosser Distanz, die das Gehäuse nur um einige Zentimeter verfehlten, unterstrichen die Ambitionen der Gäste. In der 25. Minute glich sich die Anzahl Spieler wieder aus. Frey setzte an der rechten Seitenlinie zu einem Tackling an, traf dabei den Ball und erhielt dafür eine sehr strenge rote Karte, die stark nach Kompensation roch. Mit 10 gegen 10 wurde Münsingen langsam stärker. In der 34. Minute gewann Suter jenseits der Mittelinie den Ball und setzte am rechten Flügel den sehr gut aufgelegten Brändle ein. Seinen Flügellauf beendete er mit einer scharfen Flanke, die zwar für Gasser zu hoch geriet aber dafür genau auf dem Fuss vom durchgelaufenen Suter landete, der aus 5 Metern zum 1:1 Ausgleich einschoss. In der 38. Minute versuchte es Brändle mit einer Direktabnahme und Gasser in der 45. Minute mit einem Schuss aus 16 Metern.
Die zweite Halbzeit war kaum angespielt, als Gasser mit einer weiten Flanke eingesetzt wurde. Er kontrollierte das Leder zwölf Meter vor dem Tor und schoss überlegt zum 2:1 ein. In der 51. Minute setzte Gasser Battista ein, der mit seinem Schuss aus der Drehung am Basler Torwart scheiterte. Fünf Minuten später deuteten die Gäste mit einem Scharfschuss aus 30 Metern an, dass sie dieses Spiel noch lange nicht verloren gaben. In der 67. Minute diktierte der Schiedsrichter einen Freistoss gegen die Aaretaler. Und obwohl Suter in dieser Szene klar den Ball gespielt hat, wurde er verwarnt. Dass im Anschluss an diese unberechtigte Verwarnung und den unberechtigten Freistoss der Schuss von Petrovic von der Mauer derart unglücklich abgefälscht wurde, dass Gnehm keine Abwehrchance mehr blieb, erstaunt die Fussballexperten nicht weiter. Ist die Seuche in einer Spielphase drin, dann aber gleich richtig. In der 76. Minute brachte Gasser Lavorato mit einem Absatztrick in Abschlussposition. Hart bedrängte schoss Lavo den Ball mit seinem rechten Fuss knapp am linken Torpfosten vorbei ins Seitenaus. In der 88. Minute musste Gnehm mit einem Sprung in die Füsse eines steil angespielten Baslers nochmals seine Klasse demonstrieren. Danach schienen beide Teams mit dem Unentschieden zufrieden. Wenn man aber bedenkt, dass der erste Basler Treffer aus einer offsideverdächtigen Situation entstand und der zweite Treffer nach einem unberechtigtem Freistoss fiel, wäre für den FCM mehr drin gelegen.
Für den FC Münsingen geht es am kommenden Samstag im Würth-Schweizercup weiter. Mit einem Sieg gegen das oberklassige Locarno winkt die einmalige Chance, in diesem Wettbewerb zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die 1/8-Finals vorzustossen.
Nächstes Spiel:
Würth-Schweizercup 1/16-Final
Samstag, 20. September 2014 17.00 Uhr Sandreutenen
FC Münsingen – FC Locarno (Promotion-League)
Telegramm:
FC Münsingen – FC Black Stars Basel 2:2 (1:1)
SR. Perrain-Niel
Zuschauer: 250
Tore:
12. Minute 0:1 Ahmeti
34. Minute 1:1 Suter
46. Minute 2:1 Gasser
67. Minute 2:2 Petrovic
Münsingen spielte in folgender Formation:
Gnhem – Selmani, Suter, Funaro, Preradovic - Lavorato (87. Christen), Dreier, Frey, Brändle (60. Dürig) – Battista (67. Plüss), Gasser
Bemerkungen
Amacker, Bärtsch, Aegerter, Ledesma verletzt, Strahm gesperrt, Maksutaj 2-te Mannschaft
Battista (39.) und Suter (64.) auf Seiten FCM verwarnt, Frey (25.) nach Foul des Feldes verwiesen.
Das Spiel wurde von einem Schiedsrichter-Trio eines Uefa-Kurses in Nyon geleitet.