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Erbaut um 1250 als gemauerter Wohnturm, Verwaltungssitz der Fraumünsterabtei in Zürich, Wohnsitz der ritterlichen Meier von Maur. Hier befindet sich seit 1976, im Hauptsitz der Museen Maur, die Herrliberger-Sammlung in permanenter Ausstellung mit Salomon-Kabinett und Kunstkammer und einer Druckwerkstatt im Burgkeller.
Die Mühle Maur existiert seit Mitte des 12. Jahrhunderts als Eigentum der Meier von Maur und war seit 1306 im Eigentum der Fraumünsterabtei in Zürich, nach 1450 in verschiedenen Händen. Der heutige Bau besteht seit 1701. Der Mühlebetrieb wurde um 1900 eingestellt und das 8 m hohe unterschlächtige Wasserrad 1912 abgebrochen. Seit 1988 befindet sich hier das Ortsmuseum Mühle in permanenter Ausstellung.
Die 1569 erstmals urkundlich erwähnte Sägerei gegenüber der Mühle wurde nach der Überschwemmungskatastrophe vom 8. Juli 1778 als Neubau als offenes Fachwerk auf Sockelmauerwerk errichtet.
Das Gebäude, seit 1971 Eigentum der Gemeinde Maur, wurde ab 1976 durch Mitglieder des Gewerbevereins Maur instand gestellt und ist seit 1991 wieder funktionsfähig.