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Das Wichtigste in Kürze
- Ein starkes Gewitter hat in Paraguay für zahlreiche Überschwemmungen gesorgt.
- Über 45'000 Menschen sind auf der Suche nach Notunterkünften.
- Nun werden landesweit tonnenweise Lebensmittel verteilt.
Die südlich gelegene Stadt Pila steht bis zu 90 Prozent unter Wasser, wie der Fernsehsender «ABC TV» letzte Woche bestätigte. Zahlreiche Dörfer, Felder und Strassen seien überschwemmt, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Zudem sei das Viertel Ricardo Brugarda in der paraguayischen Hauptstadt Asuncion weitestgehend überschwemmt.
Um den Anwohner die Unterstützung des Landes zuzusichern, besuchte der Staatspräsident Mario Abdo Benítez die betroffenen Regionen. Zudem stellte er an die Regierung die Forderung, offiziell den Notstand auszurufen.
Die Regierung hatte vor zwei Wochen bereits in der Provinz Neembucu an der Grenze zu Argentinien den Ausnahmezustand erklärt. Gemäss Proindex Capital AG sei dort die Lage besonders kritisch. Dies aufgrund von vielen Feuchtgebieten in dieser Provinz.
Über 45'000 Menschen sind auf der Suche nach Notunterkünften in höher gelegenen Regionen. Laut Wetterdienst mussten allein in Asuncion rund 11'000 Menschen ihre Häuser verlassen. Nun hat der Katastrophenschutz begonnen, tonnenweise Lebensmittel in die betroffenen Regionen zu verteilen.