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Wer denkt, dass die Apartheid in Südafrika einfach stillschweigend hingenommen wurde, der irrt. Vor allem Schüler gingen damals auf die Straße, um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Sie wollten vor allem damals nicht die Sprache der Weißen, Afrikaans sprechen. Diese Sprache sollte als Hauptsprache festgelegt werden. Immer öfter kam es deswegen zu Ausschreitungen. Im Jahr 1976 eskalierten die Unruhen und es wurde ziemlich blutig in Johannesburg, vor allem in Soweto, einem Township, der sich in der Nähen Umgebung zur Hauptstadt gebildet hat, denn hier lebten alle Andersfarbigen. Erst in den 90iger Jahren wurde die Apartheid abgeschafft. Seitdem gelten die diskriminierenden Rassengesetze von Johannesburg nicht mehr. Die von Schwarzen bewohnten Townships wurden in die Stadt integriert. Viele Stadtteile werden heute von Menschen mit verschiedenen Hautfarben bewohnt. Auch die Goldminen, weswegen die Menschen eigentlich erst nach Johannesburg gekommen sind, sind erschöpft. Heute findet sich darin kein Gold mehr, aber die Touristen kommen trotzdem in Strömen, um sich die Orte anzuschauen, an denen so viel Gold abgebaut wurde. Die Kriminalitätsrate im Großraum Johannesburg ist groß, allerdings tut die Regierung mittlerweile etwas dagegen. In der Innenstadt gibt s aber viele leerstehende Hotels und Bürogebäude, da viele Bewohner und Firmen die Stadt aus Sicherheitsgründen verlassen haben und nach Norden abgewandert sind.