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Washington (dpa) - Das Universum blähte sich bei seiner Entstehung in weniger als dem sprichwörtlichen Augenblick auf. Diese bereits vor einigen Jahrzehnten entwickelte Inflationstheorie wird nun von neuen Daten gestützt, die ein NASA-Satellit gesammelt hat. Das berichten mehrere Einrichtungen in den USA. Demnach dehnte sich das Universum beim Urknall in weniger als einer Billionstel Sekunde von einem subatomaren Flimmern zum Weltraumgiganten aus. Eine Billionstel Sekunde ist das Millionstel einer Millionstel Sekunde.
Kann mir jemand erklären, was das bedeutet? Wie kann das sein, wenn die Lichtgeschwindigkeit nicht zu übertreffen sein soll? Hat Einstein Unrecht oder gibt es Zustände, in denen die Relativitätstheorie nicht gilt? Und was war vor dieser Billionestelsekunde? Wie muss man sich das vorstellen? Als Universum-Über-Mega-Zip-File? Und warum flog das auseinander? Ein Programmierfehler? Werden wir die Antworten auf diese Fragen erst erfahren, wenn wir tot sind? Darf ich dann diese Fragen Gott stellen?
Es gibt eine einfache Methode, etwas mit Überlichtgeschwindigkeit zu bewegen. Stellen Sie sich abends in die Landschaft und warten, bis der Mond gerade aufgeht. Nun drehen Sie sich einmal um sich selbst. Das sollte in 2 Sekunden passiert sein. Damit würde der rund 385 000 km entfernte Mond mit einer Geschwindigkeit von etwa 1,2 Millionen km/s um Ihren Kopf kreisen, das ist mehr als 4fache Lichtgeschwindigkeit!
Was ist hier faul? Natürlich rotiert der Mond nicht um unseren Kopf. Wir können nicht unsere (Rotations-) Geschwindigkeit mit der Geschwindigkeit des Mondes vergleichen, da wir uns an verschiedenen Orten befinden. Der Mond ist in einer anderen Umgebung, einem anderen Bezugssystem, und da bewegt er sich nicht mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit.
wenn man den neuesten theorien unserer wissenschaftler lauscht, sprechen die nicht mehr von materie, auch nicht mehr von energie, nein, sie sprechen von datenmengen - ganz neutral- sie sind nämlich vorsichtig geworden- dann müssen sie sich in diskussionen nicht festnageln lassen, welchen raum eine datenmenge einnehmen kann und in welcher zeit- (das alles klingt dann auch eher wie ein abschnitt aus den alten veden)
allerdings bleibt die mit derzeitigen wissenschaftlichen methoden nicht zu beantwortende frage: wer hat die "datenmenge" erschaffen- der besser noch: wer hat das "erschaffen" erschaffen- hihihi
dem Ausgang des Urknalls, in einen real existierenden Raum ist in der Anfangszeit nur als quantenphysikalischer Vorgang zu begreifen. Einstein ist erst in vorhandener Zeit und vorhandenem Raum anwendbar.
peters3
: Alpha Centauri ist der nächste sichtbare Fixstern
zu unserer Sonne. Genauer, sein Kumpan Proxima. Ich glaube nicht, daß dort irgentwelche endgültigen Infos über die Entstehung des Kosmos abgelegt sind. Alle Überlegungen zu diesem Thema sind heikel, und für uns Sterbliche kaum nachvollziehbar.
Kunigunde
: Problem der Expansion ist eigentlich keins, oder?
Dasselbe Problem existiert auch heute. Wenn man sich die entferntesten Galaxien anschaut (A), dann haben die eine Fluchtgeschwindigkeit, die sagen wir mal 75% von c ist. Schauen wir in die exakt gegengesetzte Richtung (B), so ist es ebenso. Ein Beobachter auf einer dieser Galaxien aus A würde jetzt eine Galaxie aus B mit 150% Lichtgeschwindigkeit davonjagen sehen. Er wird sie aber nie mehr sehen, da das Licht ihn nicht mehr erreicht, die Galaxie B liegt hinter dem Ereignishorizont von A. Sie bewegen sich zwar (theoretisch) mit Überlichtgeschwindigkeit von einander fort aber um den Preis der "Existenz im eigenen sichtbaren Universum". Es kann keine Information untereinander ausgetauscht werden und somit auch keine "Überlichtgeschwindigkeit" bzgl. dieses Bezugpunktes gemessen werden. Das ist das scheinbare Paradoxon, das dadurch entsteht, dass das Universum in seiner Gesamtheit expandiert und extrem zu den Fluchtgeschwindigkeiten beiträgt. Sollte irgendwann die Expansion aufhören, könnte ein Kontakt wiederhergestellt werden. Genauso war es zu Beginn. Jeder Punkt im Universum hatte einen sehr kleinen Ereignishorizont, doch nach der "heißen" Phase, als die Expansion drastisch abnahm vergrößerten sich die Ereignishorizonte wieder, so dass wir heute einen Radius von 13-15 Milliarden Lj. überblicken können.