Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03280.jsonl.gz/1692

Kopfschmerzen & Migräne
Was ist das Problem?
Viele Frauen, die in die Perimenopause eintreten – den Zeitraum von zwei bis zehn Jahren vor der Menopause – beginnen, mehr Kopfschmerzen zu verspüren als zuvor. Wir alle haben von Zeit zu Zeit Kopf- und Nackenschmerzen, und einige von uns haben das Pech, an Migräne zu leiden. Leider können diese Beschwerden während des Übergangs zur Menopause häufiger und ausgeprägter sein.
Die Migräne ist eine wiederkehrende Episode von Kopfschmerzen, die zwischen 5 und 72 Stunden dauern kann und häufig von Übelkeit und Lichtempfindlichkeit begleitet wird. Migräne kann mit oder ohne Aura auftreten. Dabei kann es sich um eine visuelle Aura wie blinkende Lichter oder dunkle Flecken oder um seltsame Empfindungen wie Kribbeln, Taubheit oder Schwindel handeln. Die Auren halten bis zu einer Stunde an und verschwinden, bevor die Kopfschmerzen auftreten.
Was sind die Ursachen dafür?
Der Hormonspiegel spielt bei Kopfschmerzen eine Rolle: So ist beispielsweise bekannt, dass der rasche Östrogenabfall vor der Menstruation häufig zu Kopfschmerzen und sogar Migräne führt. Es hat sich auch gezeigt, dass Frauen anfälliger für Migräne sind als Männer.
Zu Beginn der Perimenopause, wenn der Östrogenspiegel anfängt, unregelmässig zu steigen und zu fallen, kann es sein, dass du zum ersten Mal Migräne bekommst oder dass die Symptome stärker sind als sonst.
Normalerweise sollten hormonell bedingte Kopfschmerzen oder Migräne verschwinden, wenn die Menstruation ausbleibt und der Östrogenspiegel sinkt.
Was sind verfügbare Lösungsansätze?
Eine ausgewogene Ernährung ist sicherlich der erste Gedanke, den man sich machen sollte. Das Verzögern oder Auslassen einer Mahlzeit verursacht häufig einen Abfall des Blutzuckerspiegels, was eine Migräne auslösen kann. Ein Snack alle vier Stunden während des Tages hilft, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten und Kopfschmerzen zu vermeiden. Versuche, Stress abzubauen, schlafe ausreichend und bewege dich.
Du kannst versuchen, mehr Phytoöstrogene zu konsumieren. Diese sind in Soja, Gerste, Sesam oder auch Hafer enthalten. Als Nahrungsergänzungsmittel können auch Vitamin-B2- und Magnesiumpräparate helfen.