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Die Wurzeln der Pfadibewegung im unteren Sensetal liegen eigentlich in Mühleberg. Dort war es der junge Dorfbriefträger Werner Graber, welcher in den Dreissigerjahren nebst der Post auch die Pfadiidee von Haus zu Haus trug. So entstand mit der Zeit der Trupp Stärnebärg, welcher einen alten Bauernschopf zu einem schönen Pfadfinderheim ausstaffierte. Später formierte sich in Laupen unter der Leitung von Walter Gutknecht ein Trupp, welcher sich den Namen Lindenburg zulegte. In den Jahren 1937 bis 1940 absolvierte der ehemalige Stärnenbärger Venner Karl Huber in Neuenegg die Drogistenlehre. Mit Erfolg gelang es ihm, während dieser Zeit in dieser aufstrebenden Ortschaft Knaben für den Pfadfindergedanken zu motivieren. Später fanden sich die drei Trupps aus Mühleberg, Laupen undNeuenegg unter dem NamenLindenburg zusammen. Während die Gruppe Stärnebärg sich nach Kriegsende (1945) aus Mangel auflöste, blühten die Pfadfindergruppen in Laupen (Abteilung Mistral) und Neuenegg (Abteilung Bora, später Tornado) und mit der Zeit auch in Thörishaus (Abteilung Scirocco) richtig auf. Später stiessen sogar Kinder aus dem Freiburgischen Flamatt dazu. Seither durchstreiften ungezählte Generationen von Jungen und mit der Zeit auch Mädchen bei ihren abenteuerlichen und lehrreichen Aktivitäten das weitläufige Gebiet des Forstes und des unteren Sensetals.
Die Abteilung Scirocco Thörishaus hat sich vor ein paar Jahren mangels Teilnehmer leider aufgelöst. Seit dem Jahr 2013 fanden die Übungen und Lager von Mistral und Tornado wieder gemeinsam statt und im März 2014 schlossen sich die beiden Abteilungen wieder zur Abteilung Lindenburg zusammen.
Countdown bis zum nächsten SOLA:
2019-07-07 09:00