Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03404.jsonl.gz/1141

Messi hatte die Auszeichnung des Fachmagazins «France Football» bereits 2009, 2010, 2011, 2012, 2015 und 2019 erhalten. Der seit diesem Sommer für Paris Saint-Germain spielende Südamerikaner ist Rekordpreisträger vor Cristiano Ronaldo (5 Titel), der sich in diesem Jahr mit dem 6. Platz begnügen musste - hinter den beiden Franzosen Karim Benzema (4.) und Ngolo Kanté (5.).
Seit 2008 ging der Titel nur einmal nicht an Messi oder Ronaldo, als Luka Modric 2018 geehrt wurde. Diesmal schien vor allem Bayern Münchens polnischer Goalgetter und Weltfussballer Lewandowski gute Karten zu besitzen, nachdem er in der letzten Saison mit 41 Toren einen Bundesliga-Rekord aufgestellt hatte. Mit 580:613 Punkten scheiterte er knapp an Messi, der im Sommer Argentinien zum Sieg bei der Copa America geführt hatte. Der drittplatzierte italienische Europameister Jorginho erhielt 460 Punkte.
Die Auszeichnung für den besten Goalie erhielt Jorginhos Landsmann Gianluigi Donnarumma. Zum besten Jungprofi wurde der 19-jährige Spanier Pedri vom FC Barcelona gewählt, der sich vor den beiden Bundesligisten Jude Bellingham (Dortmund) und Jamal Musiala (Bayern München) durchsetzte.
Auch der zum dritten Mal vergebene Titel der besten Spielerin ging an Spanien und den FC Barcelona. Alexia Putellas, Teamkollegin der Schweizer Rekordtorschützin Ana Maria Crnogorcevic, tritt in die Fussstapfen der Norwegerin Ada Hegerberg (2018) und der Amerikanerin Megan Rapinoe (2019).
Der Ballon d'Or wurde in diesem Jahr zum 65. Mal vergeben. 2020 waren wegen der Corona-Pandemie keine Ehrungen vorgenommen worden.
Die Zeremonie der FIFA, die seit 2016 wieder als Konkurrenz zum Ballon d'Or läuft, findet am 17. Januar in Zürich statt.