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Eine Hundebesitzerin musste ihren Vierbeiner auf Anweisung der Flugbesatzung ins Gepäckfach sperren. «Kokito» überlebte die Reise nicht.
Über den Köpfen der Passagiere ist während eines Fluges von United Airlines ein 10 Monate altes Hunde-Baby gestorben.
Eine Stewardess hatte vor dem Start die Besitzerin angewiesen, die Tier-Transporttasche in der Gepäckablage zu verstauen. «Die Frau hat sich zuerst verzweifelt gewehrt, die französische Bulldogge in der Ablage zu verstauen», schreibt Passagierin Maggie Gremminger auf Twitter. Widerwillig habe sie dann eingewilligt. «Die Flugbegleiterin hat gesagt, das sei kein Problem», so der Ehemann der Besitzerin zu «Buzzfeed».
Mit fatalen Folgen: Das Hündchen namens «Kokito» starb am Dienstag auf dem Trip von Houston nach New York. Während des dreistündigen Fluges habe man mehrmals ein Bellen gehört. «Nach der Landung lag das Tier tot in der Tasche. Die Frau und ihre Kinder weinten, sie waren am Boden zerstört», so Gremminger weiter.
Aber warum hat die Stewardess darauf bestanden, den Hund in die Gepäckablage zu befördern? Offenbar hatte die Tier-Transportbox nicht ganz unter den Sitz gepasst und teilweise den Gang blockiert.
United Airlines hat sich bereits entschuldigt. «Wir übernehmen die volle Verantwortung für die Tragödie. US-Medien berichten, dass die Gepäckablage zwar nicht luftdicht sei, aber das Tier wohl zuwenig Sauerstoff gekriegt habe. United zahlt nun der Familie nicht nur das Flugticket zurück, sondern übernimmt auch die Kosten für die Autopsie des Hundes.
Nach der Landung erkannte die Stewardessen offenbar ihren Fauxpas. «Sie war sichtlich schockiert. Sie hatte wohl geglaubt, dass gar kein Hund in der Tasche war», so Gremminger.
(amü)