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Wechseljahre oder auch Klimakterium genannt, beschreibt den Lebensabschnitt der Frauen von der fruchtbaren zur unfruchtbaren Phase. Die Menopause ist der Zeitpunkt, an dem die Frau das letzte Mal ihre Regel (Menstruation) bekommt. Dies ist im Durchschnitt mit 50-51 Jahren.
Das Klimakterium ist die Zeit der hormonellen Umstellung. Die Eierstöcke produzieren immer weniger Östrogen. Es ist ein natürlicher Abschnitt im Leben einer Frau und keine Krankheit. Es bedarf in der Regel keiner Behandlung, solange keine starken Beschwerden auftreten, die durch die hormonelle Umstellung verursacht werden.
Die Beschwerden, die als Folge eines relativen Hormonmangels entstehen, sind:
- Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Benommenheitsgefühl, Schwindel
- Blutungsstörungen: Schwache, starke oder verlängerte Regelblutungen, Schmierblutungen vor und nach der Menstruation, unregelmässige Zyklen oder Ausbleiben der Blutung
- Schlafstörungen
- sexuelle Funktionsstörungen: Reduktion des sexuellen Interesses; Erregungs- und Orgasmusstörungen; vaginale Beschwerden (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr), Trockenheit
- Seelische und emotionale Wechselbäder, depressive Verstimmung und Gedächtnisstörungen
- Haarausfall
- Osteoporose
Therapie
Bei ausgeprägten Beschwerden kann eine Hormonersatztherapie erforderlich werden. Dabei ist zu beachten, dass die für die Therapie verwendeten Präparate das Risiko für Brustkrebs, Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich erhöhen.
Wieso Hitzewallungen und Herzklopfen?
Hirnbereiche, die die Körpertemperatur und den Herzrhythmus kontrollieren, senden durch den Östrogenmangel unvermittelt und unkontrolliert Impulse aus. Das löst Herzklopfen aus, die Temperatur in der oberen Körperhälfte steigt, und es kommt zu Hitzewallungen und Schweissausbrüchen. Mehr dazu