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Hinrichtung von Mohammad Hassan Rezai, ein Gefangener, der bei seiner Festnahme 16 Jahre alt war
Am frühen Morgen Donnerstag, den 31. Dezember 2020 hat das iranische Regime Mohammad Hassan Rezaii im Gefängnis in der Stadt Rasht hingerichtet. Mohammad war bei seiner Verhaftung 16 Jahre alt.
Verein Welle hat diese Hinrichtung aufs Schärfste verurteilt. In einem Brief an Frau Michelle Bachelet, die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, hat Verein Welle nicht nur seinen Dank für ihre Stellungnahme in diesem Zusammenhang ausgedrückt, sondern sie auch um die Entsendung einer Untersuchungskommission in den Iran, zur Verhinderung weiterer Hinrichtungen von Gefangenen gebeten.
Iran ist eines der letzten Länder in der Welt, dass die Todesstrafe weiterhin für Straftaten von Personen unter 18 Jahren einsetzt, und damit gegen seine Verpflichtungen aus dem Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte und der Konvention über die Rechte des Kindes verstösst.
Internationale Verurteilungen:
- Die Sprecherin des Büros der hohen UNO-Kommissarin für Menschenrechte Ravina Shamdasani sagte,
Michelle Bachelet habe die Hinrichtung dieses Gefangenen, der 13 Jahre seines Lebens im Gefängnis verbracht hat, verurteilt.
Sie hat ausserdem darauf hingewiesen, dass innerhalb einer Woche vom 19. Bis zum 26 Dezember mindestens 8 Menschen in verschiedenen Gefängnissen im Iran hingerichtet wurden. Und sie warnte, dass es nach bisher unbestätigten Berichten noch weitere 8 Gefangene gäbe, die in der ernsten Gefahr von kurz bevorstehenden Hinrichtungen seien.
Verschiedene andere internationale Persönlichkeiten haben diese Hinrichtungen verurteilt, darunter:
- Maya Tisafi, Leiterin der Abteilung Naher Osten und Nordafrika des Auswärtigen Amtes- Schweiz
- Brill Kofler, Kommissar für Menschenrechte und humanitäre Hilfe im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten- Deutschland
- Christian Buck, Sekretär für den Nahen Osten und Nordafrika im deutschen Aussenministerium