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Der verstorbene Avicii hat Suizid begangen, dies legt ein Statement nahe, das seine Familie am Donnerstag veröffentlicht hat.
Die Familie schreibt:
«Unser geliebter Tim war ein Suchender, eine zerbrechliche Künstlerseele, auf der Suche nach Antworten auf existentielle Fragen.
Ein Perfektionist, der in einem Tempo reiste und arbeitete, das zu extremem Stress führte.
Er kämpfte mit den Gedanken über Sinn, Leben und Glück.
Er konnte nicht mehr länger.
Er wollte Frieden finden.
Tim war nicht für die Businessmaschinerie gemacht, in der er sich befand; er war ein sensibler Kerl, der seine Fans liebte, aber das Rampenlicht mied.
Tim, du wirst für immer geliebt und traurig vermisst werden.
Die Person, die du warst und deine Musik werden dich in Erinnerung behalten.
Wir lieben dich
Deine Familie»
Der Sohn der prominenten schwedischen Schauspielerin Anki Linden war einer der ersten DJs, der es schaffte, mit elektronischer Tanzmusik in den Mainstream vorzudringen.
Aviciis Megahit «Wake me up» mit dem Soul-Sänger Aloe Blacc war 2013 in Europa die Nummer eins. Sein mit elektronischer Musik unterlegter Remix von Coldplays «A Sky Full of Stars» (2014) wurde ein weiterer Hit. Als Produzent war er für Madonnas Album «Rebel Heart» (2015) tätig. Der DJ wurde vergangenes Wochenende im Oman tot aufgefunden. Er wurde 28 Jahre alt.
Avicii hatte in den vergangenen Jahren offen über seine Gesundheitsprobleme gesprochen – unter anderem über eine zum Teil durch exzessiven Alkoholkonsum verursachte Entzündung der Bauchspeicheldrüse. 2014 hatte er einige Live-Auftritte abgesagt, weil er sich die Gallenblase und den Blinddarm entfernen liess. (cma/aeg)
Du glaubst, du kannst eine persönliche Krise nicht selbst bewältigen? Das musst du auch nicht. Lass dir helfen. In der Schweiz gibt es zahlreiche Stellen, die rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen da sind – vertraulich und kostenlos.
Die Dargebotene Hand: Tel.: 143, www.143.ch
Beratung + Hilfe 147 für Jugendliche: Tel.: 147, www.147.ch
Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch
Während die kanadische Küstenwache die Suche nach Küblböck beendet hat, gibt Küblböcks Familie die Hoffnung nicht auf. Auf der Website des Ex-DSDS-Stars veröffentlichten die Familie und enge Freunde ein Statement mit dem Titel «Die Hoffnung bleibt ...».
Im Statement bat die Familie ausserdem, keinen direkten Kontakt mit ihnen aufzunehmen und von Spekulationen abzusehen.
Währenddessen meldete sich ein Ex-Freund Küblböcks zu Wort, welcher von 2014 bis 2017 mit Küblböck liiert war. In einem …