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Zugegeben kann man dem Argument noch einiges abgewinnen, dass eine RS den innerschweizerischen "Kulturaustausch" fördert und dass die Herren (und mittlerweilen auch Damen) Rekruten und Rekrutinnen mit Personen in Kontakt kommen, die sie sonst kaum je kennenlernen und treffen würden. Dies gilt wohl in einem begrenzten Rahmen auch für WK's.
Allerdings ist es sehr ärgerlich, wenn man einmal im Jahr zu einem dreiwöchigen Wiederholungskurs aufgeboten wird, Familien und Freunde hinter sich lassen muss und dann zu Dienst (-"leistungen") verdonnert wird, die weder dem Staat, der Volkswirtschaft noch sonst jemanden etwas nützen - geschweige denn einem selber!
Gerade in Familienkonstellationen wenn beide Elternteile (teilzeit-) arbeitstätig sind, ist es mit enormen zusätzlichem Aufwand verbunden, für diese Zeit Babysitter, Omis, Opis und andere Verwandte zu mobilisieren. Wenn der WK dann auch noch einem guten Zweck dienen würde, wäre wohl auch die zusätzliche organisatorische Mühe einigermassen vertretbar, aber so wie es zurzeit in wohl 95% der Wiederholungskurse abläuft, kann das wohl kaum unterstützt werden.
Personen, die gerne Militärdienst leisten oder sich dazu tatsächlich berufen fühlen, dürfen gerne - im Sinne der obigen Beiträge - einer dringend zu schaffenden Berufsarmee beitreten, die dann wohl effizienter und effektiver eingesetzt werden könnte...