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4 Antworten
In solchen einem Fall hilf meist ein hartes durchgreifen überhaupt nicht. Die Lösung von Androhung fristlöse Kündigung (das Arbeitsverhältnis ist ja so oder so gekündigt, den MA wird dies nicht gerade beeindrucken) und Aufgebungsvertrag (Was ist dies für ein entgegenkommen?!) sind für mich in diesem Fall nicht Zielführend.
Ich würde wie Desiree beschrieben hat, alle möglichen Kommunikationswege ausschöpfen und sicherzustellen das ...
Ein Fernbleiben der Arbeit rechtfertigt eine fristlose Kündigung. Im Grundsatz.
Dennoch würde ich wie folgt vorgehen:
1. Eingeschriebener Brief mit der Aufforderung zur Arbeit zu erscheinen und ein Zeugnis für die Fehltage mitzubringen. Erwähnen, dass bei Nichtfolgeleistung die (fristlose) Kündigung droht.
2. Falls ein Arztzeugnis kommt, zum Vert...
Einen schönen guten Nachmittag
Aufgrund des geschilderten Falles gehe ich davon aus, dass dem Mitarbeiter gekündigt wurde und er nicht selber gekündigt hat.
Generell gillt, Lohn gegen Arbeitsleistung (OR Art. 319 Abs. 1). Sobald sich die Kündigungsfrist aufgrund einer Krankheit oder in diesem Fall wegen einem Militärdienst verlängert, hat der Mitarbeiter die Pflicht, seine Arbeitsleistung für diesen verlängerten Zeitraum zur Verfügung zu stellen, da er dafür ja auch Lohn bezieht. Tut er dies nicht und reicht auch kein Arbeitsunfähigkeitszeugnis dafür ein, ist der Lohn auch nicht geschuldet.
Ich würde in diesem Fall dem Mitarbeiter einen eingeschriebenen Brief schicken mit der Information dass der Lohn einbehalten wird (unter Berücksichtigung von OR Art. 323a und OR Art...