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Man wollte Milos Raonic (ATP 30) nicht so recht glauben, als er nach seinem eindrücklichen Zweisatz-Sieg über David Goffin (ATP 11) meinte: «Ich kann noch viel besser aufschlagen.» Schliesslich hatte der Kanadier bei seinem Erstrunden-Auftritt beim ATP-Turnier in Toronto nicht nur 13 Asse geschlagen, sondern auch 100 Prozent der Punkte nach erstem Service für sich entschieden.
Der Traum eines Heimsiegs
Nach 72 Minuten beendete Raonic seine erste Partie seit dem Viertelfinal-Out in Wimbledon, bei welchem er sich einen Riss im Oberschenkel zuzog, siegreich. Schon träumt das kanadische Tennispublikum von einem «Heimtriumph». Einem solchen war der gebürtige Montenegriner 2013 äusserst nahegekommen, als er erst im Final an Rafael Nadal scheiterte.
Neben Goffin auch Sock draussen
Neben der Setzliste 10 des Turniers, Goffin, musste mit Jack Sock (13.) ein weiterer Spieler aus dem erweiterten Favoritenkreis seine Koffer packen. Der Amerikaner musste sich dem russischen Qualifikanten Daniil Medwedew 3:6, 6:3, 3:6 geschlagen geben.