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«bleiben» von Judith W. Taschler
Buchtipp von Yvonne Rüegg, Bibliothekarin Zumikon
Im Roman «bleiben» geht es um eine zufällige Begegnung von vier jungen Menschen.
Zwanzig Jahre ist es her, als Juliane und die drei jungen Männer Max, Paul und Felix sich im Abteil des Nachtzuges nach Rom begegneten. Sie lernen sich kennen, reden und lachen miteinander. Es wird Wein getrunken und jeder der vier erzählt von seinen Träumen und Plänen. Sie stehen am Wendepunkt ihres Lebens.
Vier Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen eine Reise antreten, um ihrem bisherigen Leben zu entkommen. Felix möchte einem Geheimnis seiner verstorbenen Mutter auf die Spur kommen, Juliane fühlt sich am Tode ihres kleinen Bruders schuldig. Paul ist frisch geschieden und Max träumt davon, Maler zu werden. In Rom angekommen, spielt Juliane mit ihrem Cello auf dem Bahnsteig noch etwas zum Abschied. Max, von der spielenden Juliane begeistert, skizziert sie. Zwanzig Jahre später wird das Leben aller Betroffenen gehörig in Unordnung geraten.
Juliane und Paul heiraten. Juliane gibt Cellostunden und Paul ist in der Zwischenzeit ein erfolgreicher Anwalt. Nach zwanzig Jahren trifft Juliane Felix und beginnt mit ihm eine Affäre. Sie hat ihn zufällig in der Kunstausstellung von Max angetroffen. Ohne Erklärung bricht Felix die Beziehung zu Juliane plötzlich ab. Den Grund erfährt sie ausgerechnet von ihrem Mann…
Dieser Roman handelt von Freundschaft, Verrat, Schuld und Tod. Die vier Perspektiven der unterschiedlichen Menschen auf die Geschehnisse und in der Ich-Form geschrieben, machen dieses Buch zu einer besonderen Geschichte.