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Der Schwall-Sunk-Betrieb von Speicherkraftwerken verursacht einen
sehr raschen und vielerorts mehrfach täglichen Wechsel des Wasserpegels.
Diese künstlichen Hoch- und Niedrigwasser führen unter anderem
dazu, dass Wasserlebewesen fortgespült werden und Uferteile trocken
fallen. Sie verhindern ausserdem die Ausbildung von Uferröhrichten.
Schwall-Sunk-Strecken schliessen Aufweitungen
nicht aus, jedoch ist das ökologische Entwicklungspotenzial gegenüber
hydrologisch unbeeinflussten Fliessgewässerstrecken aufgrund
des täglich stark schwankenden Wasserspiegels reduziert. Derzeit
laufen an der EPFL Untersuchungen, in wie fern sich Aufweitungen in
Schwall-Sunk-Strecken positiv auf das gesamte Gewässersystem auswirken
(
).