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Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit einer ausführlichen Zeittafel zu Alfred Döblins Leben und Werk. Ein großer Fabulierer, ein scharfzüngiger Publizist, ein leidenschaftlicher Intellektueller dieses Lesebuch, das Nobelpreisträger Günter Grass zu Ehren seines Lehrers Alfred Döblin zusammengestellt hat, erinnert daran, dass Döblin lange vor seinem Erfolgsroman Berlin Alexanderplatz ein höchst vitaler Autor der Avantgarde war und mit seinen großen Exilromanen maßgeblich zur Aufklärung des 20. Jahrhunderts beigetragen hat. Neben Auszügen aus den wichtigsten Erzähltexten enthält das Lesebuch zahlreiche Beispiele aus Döblins kritischer Publizistik und zentrale autobiographische Dokumente.
Autorentext
Alfred Döblin, 1878 in Stettin geboren, arbeitete zunächst als Assistenzarzt und eröffnete 1911 in Berlin eine eigene Praxis. Döblins erster großer Roman erschien im Jahr 1915/16 bei S. Fischer. Sein größter Erfolg war der 1929 ebenfalls bei S. Fischer publizierte Roman Berlin Alexanderplatz. 1933 emigrierte Döblin nach Frankreich und schließlich in die USA. Nach 1945 lebte er zunächst wieder in Deutschland, zog dann aber 1953 mit seiner Familie nach Paris. Alfred Döblin starb am 26. Juni 1957.