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Jetzt stehen sie plötzlich wieder im Rampenlicht, die Strategen der zweiten Reihe. Der versuchte Mord an dem russischen Oppositionellen Nawalny wird zum Anlass genommen, um eine schnelle Umsetzung des us-amerikanischen Ansatzes in Sachen Russland zu popularisieren. Nicht, dass es sich um eine Kleinigkeit handelte. Auch wenn nicht geklärt ist, wer da den Mann vernichten wollte, vieles deutet auf Russland hin. Dennoch, man sollte alles, was derzeit diskutiert wird, immer unter dem Aspekt betrachten, dass es sich um eine Hypothese handelt. Bei allem, was folgt, von Röttgen bis Baerbock, die Frage sei auch erlaubt: Qui bono? Wem nützt es, wenn Nawalny als Opfer des russischen Geheimdienstes erscheint und sich daraus Sanktionen wie zum Beispiel der Stop von North Stream II ableiten und dazu führen, dass amerikanisches Flüssiggas stattdessen gekauft werden muss? Russland oder den USA?
Zum anderen, es ist immer gut, wenn die….