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Es ist wichtig, dass Sie sich Ihrem Arzt anvertrauen: Nur wenn Sie offen über Ihre Beschwerden sprechen, kann dieser die richtige Diagnose stellen. Es gibt zwei Hauptursachen für Inkontinenz: eine Vergrösserung der Prostata und die so genannte Dranginkontinenz.
Es gibt wirksame Behandlungen
Die Prostata umschliesst die Harnröhre. Etwa vom 50. Lebensjahr an beginnt sie zu wachsen und engt die Harnröhre ein. Die Folge ist, dass der Betroffene beim Wasserlassen Anlaufschwierigkeiten hat, Urin nachtröpfelt und die Blase nicht vollständig entleert wird. Somit ist auch der nächste Toilettengang viel zu früh fällig, und dies stört besonders nachts.
Die Dranginkontinenz zeigt sich durch einen plötzlichen starken Harndrang. Er ist so intensiv, dass häufig etwas in die Hose geht, bevor man die Toilette erreicht. Ursache ist eine überaktive Blasenwand, die ein Signal zur Entleerung gibt, obwohl die Blase noch nicht voll ist.
Bei einer vergrösserten Prostata helfen Medikamente oder ein operativer Eingriff mit Laser. Gegen Dranginkontinenz gibt es Arzneimittel, die die Blasenwand entspannen und das Volumen der Blase erhöhen. Welche Form der Inkontinenz bei Ihnen vorliegt, kann Ihr Arzt aufgrund einfacher Untersuchungen feststellen. Mit einer entsprechenden Behandlung sollte es dann möglich sein, dass Sie sich bald wieder unbeschwert bewegen können.
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