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Aktualisiert: 23. März
Das Essen dominiert den Wein und nicht umgekehrt. Darum ist es wichtig, dass du den passenden Wein dazu wählst. Was du isst, spielt keine Rolle. Entscheidend ist, wie es zubereitet ist. Ob das Essen salzig, sauer, süss, umami, scharf oder bitter ist. Weine haben eine gewisse Balance. Auf der einen Seite steht die Struktur (Säure und Tannin) und auf der anderen Seite der Charme (Süsse, Körper und Fruchtigkeit). Die Aromen und Gerüche im Essen wirken sich stark auf diese Balance aus.
Hat ein Essen viel Säure und Salz, verstärkt dies den Charme im Wein, also die Süsse, den Körper und die Fruchtigkeit. Hat das Essen viel Süsse, Umami oder Schärfe wird im Wein die Säure und das Tannin (Struktur) verstärkt.
Ein Chianti Classico beispielsweise hat viel Säure und Tannin. Darum passt er perfekt zu einem Schmorbraten, einem Steak vom Grill oder gesalzenen Speisen.
Im Gegensatz der Spumante Dolce. Dieser passt sehr gut zu einer süssen Speise, weil die Säure hervorgehoben wird und die Süsse etwas verschwindet.