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Die Kunst des Träumens
Die Kunst des Träumens Dieses Thema ist sehr Komplex, ich kann etwas über die Technik erzählen und wie ich das Träumen autodidaktisch versuchte zu erlernen.
Als Erstes möchte ich gleich zu Beginn sagen, dass ich am Anfang meiner bewussten Träume, das Buch von CC Die Kunst des Träumens gelesen habe.
Ich war so ca. Mitte 20, alle früheren Werke von CC, hatte ich schon gelesen, bei meinem ersten Buch von CC war ich gerade erst 15 Jahre alt, die Reise nach Xtlan
wurde mir von einem damaligen Praktikanten im Internat, ans Herz gelegt, weil ich da schon großes Interesse an spirituellen Dinge hatte wie Tarotkarten, Pendeln und anderen Dingen. Gerry, wollte er von allen genannt werden, den sein Geburtsname Gerhard gefiel im so gar nicht. Der Name war für ihn Verbindung zu früher und an früher wollte er nicht gerne erinnert werden. Er kam aus gutem Hause, sollte das Gymnasium zu Ende bringen, was er aber abbrach und lieber Autoelektriker wurde. Hauptsache nichts von alledem, was sich seine Eltern von ihm gewünscht hätten. Es war seine Art von Rebellion. Doch als er seine 4-jährige Ausbildung als Autoelektriker abgeschlossen hatte, sehnte er sich nach einem Job, der mehr mit Menschen zu tun hatte und begann eine Ausbildung als Sozialpädagoge. Als ich ihn das erste Mal gesehen hatte, viel mir gleich seine offene Art auf, der Altersunterschied zu uns Kinder war nicht sehr groß, er war 21 Jahre alt und fuhr ein außergewöhnlich kleines Auto, das Irgendwie zu seinem Image passte.
Der Orangefarbene Original Mini-Cooper aus England, war schon was Besonderes. Gerry, s Aussehen war eher lässig und leger, sein Musikgeschmack war groß und reichte von «Polo Hofer» ein Schweizer Musiker «Georg Danzer» Österreichischer Musiker «Hannes Wader» Deutscher Musiker oder «Konstantin Wecker» auch ein Deutscher Liedermacher. Nur um ein paar fast vergessene europäische Musiker zu nennen. Natürlich durfte da «Dire Straits» «Supertramp» und Co im Repertoire nicht fehlen.
Man sah natürlich nicht gerne, dass Kinder mit Gruppenleitern oder Praktikanten außerhalb des Kinderheimes Kontakt hatten. Gerry war da anders, er überschritt gerne solche Grenzen, aber nur mit Jugendlichen, die auch dichthalten konnten. Er musste sein Wohnsitz nach Rorschach verlegen, den zu dieser Ausbildung musste man begleitend auch eine Hochschule besuchen die Fachhochschule für Sozialpädagogen in Rorschach. Da meine Mutter im Rorschacherberg wohnte, ging ich jeweils am Wochenende zu ihm um mit ihm abzuhängen, wie man heute sagen würde. Gerry vermochte oft Grenzen auszutesten, eines Tages als ich ihn in seiner WG besuchte, die aus drei weiteren angehenden Sozialpädagogen bestand, nahm er aus seiner freakigen Umhängetasche ein langes Zigarettenpapier, ein altes Zug-Ticket und etwas das in einer Klarsichtfolie eingewickelt war heraus, und fing an, dass ganze, auf seinem kleinen Schreibtisch auszubreiten. Er schwieg und suchte weiter in seiner Tasche nach Tabak sein Schweigen verriet mir, das was jetzt kommen würde, nichts Gutes zu bedeuten hatte. Er nahm den Tabak und mischte ihn mit der seltsam aussehenden klebrigen Masse, die er immer wider erwärmte, um was davon dem Tabak beizumischen. Er nahm das fertige Gemisch und rollte es sorgfältig in das Zigarettenpapier ein. Seine Fingerfertigkeiten und das End-Resultat ließen darauf schließen, dass er dies nicht zum ersten Mal machte.
Die Stimmung war getrübt und ich hatte Riesen große Angst, weil ich wusste, dass es Drogen waren, die er gleich rauchen wird und bestimmt würde er mich auch fragen,
ob ich was davon haben möchte. Kaum hatte ich den Gedanken, brach er sein Schweigen.
«Das ist ein Joint, nur keine Angst, es macht dich nicht abhängig wie Heroin oder andere schwere Drogen. Du fühlst dich einfach leichter und nimmst Farben und Geräusche einfach anders war. Und die ersten zwei bis dreimal wirst du sowieso nichts spüren, war bei mir auch so. Übrigens wir können gleich Musik machen und du wirst sehen, dass es so viel schöner ist Musik zu machen». Mein Herz raste und ich überlegte, was ich jetzt sagen sollte, ich wollte ihn nicht enttäuschen und das gemeinsame Musizieren war für mich jedes Mal ein Highlight. Ich war drauf und dran schreiend aus der Wohnung zu flüchten, als er sagte «du musst natürlich nicht, wenn du nicht möchtest» er nahm den ersten Zug von dem Selbstgedrehten Joint, danach nahm er einen tiefen Zug und hielt seinen Atem kurz an, beim Ausatmen sagte er. «So habe ich viel mehr davon, wenn der Rauch länger unten bleibt, so können meine Lungen mehr THC aufnehmen». Er setzte sich ans Piano und fing an zu spielen, mir viel auf das er sich entspannter an das Piano-spiel machte als sonst. Er hatte einiges an theoretischem Wissen, aber es viel im schwer dies auch in der Praxis um zu setzten. Er verfiel immer mehr in ein Improvisiertes meditatives Spiel. Mich faszinierte zu diesem Zeitpunkt, dass er so entspannt war und es förmlich genoss sich seinen Klängen hinzugeben. Ich wollte wissen, wie sich das anfühlte und nahm den Joint, der im Aschenbecher in der Zwischenzeit nicht mehr glühte. Ich Zündete ihn nochmals an und nahm ein paar Züge davon. Wie Gerry schon sagte, spürte ich absolut nichts.
Außer mein Herz, das schlug schneller als je zuvor und ich wartete auf das große Aha-Erlebnis, das leider ausblieb. Von da an rauchte ich regelmäßig mit Gerry am Wochenende, Ich wartete ständig auf den großen Knall, der nie kam, ich spürte einfach, wie ich die Dinge mit der Zeit anders war nahm, und ich meine Gedankengänge auf eine Geschwindigkeit senkte, die nicht förderlich waren, um draußen mit nüchternen Menschen sich zu unterhalten. Zwei Monate später trat eine ähnliche Situation ein, wie zu Beginn mit dem Joint, als Gerry sich auf seine Klavierbank setzte, und mir schon ziemlich bekifft sagte, er hatte dann immer so einen trockenen Mund und seine Aussprache war etwas schwammig «Ich habe hier noch eine Droge, die ich auch noch nicht probiert habe, aber über die ich schon viel gelesen habe, und zum dir die Angst zu nehmen, die Droge macht Körperlich auch nicht abhängig. Aber man kann noch mehr von dieser Veränderung im Körper spüren und es hält viel länger an als Cannabis.
Es kann 9 – 12 Stunden dauern bis wir wider runterkommen». Er nahm ein kleines gefaltetes Papier heraus, indem zwei kleine 1 cm große Quadrate aus Fließpapier steckten. Jedes der Papierchen hatte einen grünen Drachen aufgedruckt. «Das ist LSD und der Drachen zeigt an in welche Richtung die Vision gehen könnte,
der Drachen soll aufheiternd und belustigend wirken und das Feuer soll auch dabei eine Rolle spielen, aber welche weiß ich auch nicht genau. Aber wir können es nicht gleich jetzt einnehmen, wir müssen warten bis zum nächsten Freitag, den wir brauchen 2–3 Tage um wider klar zu werden. Ich möchte auch lieber in der freien Natur den Trip schmeißen, denn deine Sinne werden sehr offen sein und dazu eignet sich ein so kleines Zimmer nicht.» Am folgendem Freitag fuhren wir ins Tessin, um dort an der Verzasca den Trip zu schmeißen. Die Fahrt mit dem Original Mini Cooper war jedes Mal ein schönes Erlebnis, überall lagen irgendwelche selbst aufgenommenen Kassetten mit Musik, aus seiner großen Schallplattensammlung herum. Polo Hofer war bei uns im Auto gerade der absolute Renner mit «Hoop Schwiiz» «du chasch nid tanze» «Uf dem längä Weg» usw. Ich konnte inzwischen die meisten Songs von Polo auswendig mitsingen, so war die Fahrt ins Tessin eher ein Abenteuer, als ein gefährliches Unterfangen. Als wir im Verzascatal ankamen, war es schon ziemlich dunkel und wir mussten, zu Fuß uns einen Weg bis zum Fluss suchen. Kaum angekommen sagte er zu mir «Wir nehmen die Trips jetzt schon ein, denn die brauchen ca. 1 Std. bis sie ihre Wirkung zeigten.» in der Zwischenzeit machten wir ein Feuer, denn die Nacht brach über uns herein und ohne etwas zu sehen wäre es zu gefährlich. Schließlich hätten schon einige ihr leben lassen müssen, aufgrund des plötzlichen Wassereinbruchs, den es ab und zu geben könnte, wenn es weiter oben Regnete und man Flussabwärts nichts davon mitbekommen würde. Wir wurden ganz still und lauschten am Feuer sitzend, dem rauschenden Fluss. Plötzlich bemerkte ich ein seltsames Gefühl in meiner Magengrube und mir wurde kurz speiübel, dann wie ein Hammerschlag auf einen Amboss, schlug es in mein Gehirn ein. Ich versuchte die Kontrolle nicht zu verlieren und musste mich zuerst mal hinlegen «alles OK bei dir, spürst du schon was» fragte mich eine Stimme von weit weg, ich sah zu Gerry rüber, aber ich konnte nur noch seine Silhouette sehen, seine Stimme entfernte sich immer weiter von mir weg. Ich versuchte angestrengt ein Wort auszusprechen, leider gelang mir dies nicht. Dann hörte ich ein lautes Lachen und eine Stimme, die mir sagte «schau in das Feuer es ist der absolute Wahnsinn, da sind lauter Drachen im Feuer zu sehen!»
Ich setzte mich auf und so schnell das Gefühl der Ohnmacht mich überfallen hatte,
so schnell fühlte ich mich auch wieder fit, fit genug um zu gehen. Ich stand auf und ging zum Lagerfeuer, was heißt da gehen, ich schwebte förmlich zum Feuer, ich fühlte mich so leicht, dass ich bald eher das Gefühl hatte wegfliegen zu können. Ich setzte mich an das Feuer und versuchte angestrengt die Drachen zu sehen «wo sind denn die Drachen» fragte ich ungeduldig und starte wie ein bekloppter ins Feuer. Da war absolut nichts zu sehen nur verschiedene Äste die vor sich hin Glühten, ich konzentrierte mich weiter auf die glühenden Äste, als plötzlich Gerry einen Dicken Ast aus dem Feuer zog und mir den glühenden Ast direkt vor mein Gesicht hielt, ich sah ein glühendes, weit geöffnetes Maul weiter oben erkannte ich einen Kopf und der glühende Stab verwandelte sich in einen kleinen schmalen Drachen. Ich sah das als Kampf Ansage und nahm auch ein Stock aus dem Feuer,
der sich wie der andere auch in einen Drachen verwandelte. Beide standen wir am Feuer und hielten uns die Drachen vors Gesicht und machten wie kleine Kinder Geräusche dazu. Wir fauchten und zischten uns gegenseitig an und spielten mit den Drachen wie in einem Puppentheater. Die Zeit verging und ich kann nicht genau sagen,
wie lange wir das Spiel mit den Drachen gespielt hatten. Ich spürte eine Anspannung in meinem Körper und das verlangen mich zu bewegen, da ich mich sowieso sehr leicht fühlte, sprang ich von Stein zu Stein wie eine kleine Bergziege. Gerry machte sich ein wenig Sorgen, weil ich das Ganze im Dunkeln praktizierte. Er ermahnte mich etwas vorsichtiger zu sein, nicht das ich mich noch verletzten würde. Ich hörte natürlich nicht auf ihn und sprang weiter von Stein zu Stein. Als ich zu einem großen Stein gekommen war, der förmlich dazu einlud, über den Fluss zu springen, überlegte ich keine Sekunde und sprang wie schon zuvor über den Fluss, nur war an dieser Stelle der Fluss viel breiter und meine Landung endete zwischen zwei großen Steinen, an denen ich meinen Kopf heftig angeschlagen hatte. Die anderen Körperteile nahm ich schon gar nicht mehr wahr und machte mir auch keine weiteren Gedanken, als ich nur noch humpelnd zu Gerry ans Lagerfeuer ging. Am Feuer machte mich Gerry auf meine Schürfwunden aufmerksam die ich mir an Beinen, Hände und Kopf zugezogen hatte. Ich sagte ihm,
das ich nur ein wenig Kopfweh hätte, ich hätte noch Glück gehabt, das ich nicht in den Fluss geflogen bin es würde mir gut gehen. Der Rest der Zeit verbrachte ich nur noch am Feuer und staunte über die Wirkung von LSD, die das Licht in zweifacher Ausführung in Zeitverzögerung auftauchen ließ. Wenn ich einen glühenden Stab aus dem Feuer nahm und ihn von links nach rechts vor meinen Augen bewegte, sah ich als Erstes den glühenden Stab an mir vorbeiziehen, und unmittelbar zog nur noch das glühende Licht ohne Stab an mir vorbei. Diesem Effekt konnte ich Stundenlange zuschauen, ich wusste, dass der Stab schon längst aus meinem Blickfeld war und doch tauchte jedes Mal dieses Nachbild des glühenden Stabs auf. Der nächste Tag brach an und ich spürte wie das LSD sich langsam verabschiedete, meine Schmerzen nahmen zu und ich wollte nur noch in eine Apotheke, um ein Schmerzmittel zu besorgen. Ich sah nun das ganze Ausmaß des Unfalls der letzten Nacht, überall hatte ich Blutergüsse, Schürfwunden, Bein und Armschmerzen eigentlich tat mir der ganze Körper weh. Mein Körper signalisierte auch ein anderes Gefühl ein Gefühl von Schwäche, ich war wie ausgebrannt
wie ein Motor, der auf Hochtouren lief und jetzt kein Brennstoff mehr zur Verfügung hatte. Es folgten noch andere Trips und Erlebnisse aber heute weiß ich, das ich damals wirklich mit dem Feuer gespielt habe und ich Glück gehabt habe. Mit LSD öffnet man zwar die Tür zum Nagual, aber durch das Unbewusst sein und das überaus unaussprechliche, ist der Wahnsinn nicht mehr weit. Die Möglichkeit beginnende psychische Folgeschäden davon zu tragen, ist sehr wahrscheinlich. Also ist der nüchterne Weg auf jedenfalls einer der besseren Möglichkeiten, Energie bewusst war zu nehmen. Mit Bewusstseinserweiternden Mitteln, kann man zwar den Montagepunkt in Bewegung bringen, aber es ist dann nicht mehr möglich ihn allein festzusetzen.
Zurück zum Buch von CC
Die Kunst des Träumens, dieses Buch war für mich ein Schlüssel Erlebnis, mir wurde zum ersten Mal bewusst, welche Tragweite das Ganze hatte. Alle Bücher von CC waren nicht einfach irgendwelche Geschichten oder Werke eines überaus grandiosen Schriftstellers, sondern es waren echt erlebte Ereignisse. Dies war mir nach meinem ersten Klar – Traum bewusst, dass ich gleich noch einmal seine Bücher lesen musste, diesmal mit einem anderen Bewusstsein.
Wachträumen oder Luzides träumen Der Autor Carlos Castaneda und die Autorin Florinda Donnergrau Beschreiben in ihren Büchern, (die Kunst des Träumens) und
(Der Pfad des Träumens) aus der Sicht eines Zauberer (Schamanen/In) Sie benutzen die Kunst des Träumens noch für ganz andere Dinge. Sie sind fähig miteinander gleichzeitig zu träumen. Sie treffen sich, erzählen sich Geschichten usw. dabei spielt Zeit und Distanz keine Rolle. Meiner Meinung nach sind und waren sie die Meister des Träumens. Carlos Castaneda beschreibt, wie die Schüler Don Juans, darunter auch Florinda Donnergrau »Die Pforten« der Träume als Zugang zu anderen Welten und Wirklichkeiten benutzen können. Insgesamt gibt es 7 Pforten zu öffnen,
Die einem geheimes Wissen, über das Bewusstsein von Träumen, die Begegnungen mit anorganischen Wesen oder der (die) dem Tode trotzende ermöglicht. Bücher: Carlos Castaneda «Die Kunst des Träumens» Florinda Donnergrau «Der Pfad des Träumens» Als Erstes möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die folgenden Übungen nichts für Menschen ist, die an einer psychischen Erkrankung leiden. Mann sollte schon genügend geerdet sein. Um psychischer stabiler zu werden, praktiziert Yoga, Tensegrity, Rekapitulation oder ähnliche Techniken um euren Geist zu stärken. Um überhaupt einmal zu erfahren, wie sich so ein Traum anfühlt und wie es ist, die erste Pforte des Träumens zu durchschreiten gibt es verschiedene Möglichkeiten einen Klartraum zu erhalten. Carlos Castaneda wurde von Don Juan angewiesen vor dem Einschlafen seine Hände anzuschauen und wiederholt sich den Satz zu sagen, dass er seine Hände im Schlafen sehen wird. Castaneda brauchte einige Zeit, bis er die erste Pforte des Träumens durchschritten hatte. Es gibt inzwischen auch andere Techniken und (Herangehensweisen) um einen Wachtraum zu haben. Wobei ich sagen muss, dass die Technik des luziden Träumens nur zu Beginn, der Traum-Arbeit seine Wirkung zeigt. Ich persönlich hatte meinen ersten Klartraum vor ca. 15 Jahren mit der Technik von Carlos Castaneda ich brauchte dafür ungefähr 4–6 Wochen. Ich legte mich jeden Abend hin und sah meine Hände ca. für 5- 10 min an und sagte mir wiederholt, ich werde meine Hände im Traum sehen. Als ich dann meine Hände im Traum sah und mir absolut bewusst war das ich träumte, bekam ich solche Angst das ich schreiend und schweißgebadet in meinem Bett erwachte. Das war mein erstes Klar-träumen.
Die zweite und meiner Meinung nach auch eine sehr effiziente Technik für den Beginn, ist wie folgt: Am besten übt man, dass Wachträumen, wenn man nicht gleich am nächsten Tag arbeiten muss. Daher sucht man sich lieber ein Wochenende. Man stellt sich am besten einen Wecker (Smartphone), der dich mit sanften Tönen aus deinem normalen Schlaf holt. Es empfiehlt sich nicht mit schrillen, lauten Tönen dich aus dem Schlaf zu reißen, denn sonst erinnerst du dich an das unsanfte erwachen. Am besten eignet sich Meditation, s Musik, Andreas Vollenweider, usw. oder einer meiner Songs, die ich dann gratis zum Download zur Verfügung stelle. Stelle dein Wecker auf 5 – 6 Stunden Schlaf, mit der Zeit findest du deine Zeit, die für dich am besten ist. Danach bleibst du 10 – 50 min. Wach. Es empfiehlt sich keine körperlichen Anstrengungen zu machen kein Krafttraining, kein Kaffee, Alkohol oder dergleichen, bleib entspannt ließ ein Buch oder höre weiter Musik, du kannst auch an deinem Traumbuch Notizen weiterarbeiten. Einfach nichts, das dich zu Fit macht. Versuche mit der Zeit heraus zu finden, welche Wachphase für dich am besten ist. Es kann sein das dir bereits 10 Min. reichen um den nächsten Schritt zum Wachträumen zu erlangen. Danach legst du dich hin und projizierst dir vor der inneren Leinwand, dass du deine Hände reibst ca. 5–10 Sekunden. Lang. Die zweite Übung: gleicht einer Tensegrity Figur, mit beiden Händen horizontal die rechte über der linken und dann die linke über die rechte Hand die Luft zu durchschneiden. In dieser Bewegung:
5-15 Sek. Versuche deine Hände so gut wie möglich vorzustellen, (zu sehen) versuche die Luft an deinen Händen zu spüren während dem du die Luft durchschneidest.
Geht das auch nicht wiederhole diese beiden Übungen vor deinem inneren Auge.
Falls du deine Hände spürst oder sie siehst, versuche unmittelbar mit deinem Traumkörper dich aus deinem physischen Körper zu rollen nach links oder rechts,
oder versuch es mit aufstehen, oder durch die Matratze oder Boden zu sinken. Es kann durchaus möglich sein, dass du dich nur kurz in einem Wachtraum befindest, denn wenn du das erste Mal dir Bewusst wirst, dass du träumst und alles genau so Real ist wie im Tonal (in der ersten Aufmerksamkeit) dann kann der Schrecken so groß sein das du mit schreiendem Herz-rasen aus deiner zweiten Aufmerksamkeit erwachst.
Ein Erlebnis das ich nach einer langen Pause des bewussten Träumens hatte:
Nach mehreren Jahren hatte ich wider das erste Mal bewusst geträumt. Seit einer Woche bin ich entschlossen mir das träumen, wie bei Castaneda wider anzueignen. Ich hatte gestern Abend die Übungen des Tensegrity gemacht, um mehr Energie für das bewusste Träumen zu sammeln. Bevor ich mich hinlegte mit der Absicht bewusst zu träumen.
Ich las am Vorabend noch in dem Buch die Kunst des Träumens von Castaneda, ich war gerade dort wo ihm der Traumbotschafter gesagt hat, er solle sich ein Goldring an einen seiner Finger stecken das würde ihm helfen schneller in das bewusste träumen einzutauchen und ihn aber auch schneller wieder aus diesem heraus zu holen. Ich habe mir nichts weiter dabei gedacht ich nahm anstatt eines Goldringes meinen alten Silberring und steckte mir diesen an den kleinsten Finger, weil bei allen anderen ging er nicht mehr. Die Hexe von Hensel und Gretel hätte die reinste Freude an mir gehabt.
Vor dem Schlafen gehen sagte ich mir noch, ich möchte bewusst träumen, das war am Morgen so um 08.30 Uhr ich brauchte nur zwei Minuten um einzuschlafen, denn ich konnte die ganze Nacht nicht so richtig gut schlafen. Plötzlich fühlte ich ein sehr intensives Kribbeln in meinem ganzen Körper, dieses Kribbeln dauerte ca. 1–2 Min danach flog ich durch eine Gel artige Masse, ähnlich wie ein Flechte die man an den Bäumen findet. Der Flechtenflug dauerte nicht so lange nur ca.20 Sekunden. Plötzlich stand ich in einem mir vertrauten Zimmer und war mir bewusst, dass ich träumte, ich schaute mir verschiedene Dinge an untersuchte sie, aber so richtig konnte ich mich nicht auf die Gegenstände konzentrieren. Kurz darauf stand ich in einem anderen Zimmer folglich musste ich, mein Traum gewechselt haben, auf jedenfalls war mir dieser Wechsel nicht bewusst. Auch dort gab es viele Dinge, die ich untersuchen konnte, aber auch dort verlor ich die Kontrolle und Konzentration um die Dinge genauer zu betrachten. Plötzlich überkam mich ein Gefühl der Angst, so als würde ich mich viel zu lange in diesem Raum aufhalten. Ich wollte nur noch aus diesem Zimmer, aber es gab keinen Ausgang oder die noch bessere Lösung wäre von dem Traum aufzuwachen. Es war noch keine Panik, aber es fühlte sich nicht mehr so richtig an, noch länger in diesem Traum zu bleiben. Als ich vergeblich nach einem Ausweg aus dem Traum suchte, ertönte eine klare laute, mir vertraute Stimme, die mir sagte, ich solle jetzt den Ring anfassen,
ich hob meine rechte Hand und sah den Silberring an meinem kleinen Finger, den ich mir bevor ich zu Bett ging, an denselben Finger gesteckt habe. Ich umfasste den Ring mit Daumen und Zeigefinger der linken Hand und als ich ein wenig Druck auf den Ring ausübte, erwachte ich von meinem bewussten Traum. (Die Stimme, die ich hörte, könnte der Traumbotschafter gewesen sein)