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WordPress bietet bereits in der Standard-Installation eine reiche Ausstattung, und zusammen mit den unzähligen Plug-Ins bleiben fast keine Wünsche offen. Fast. Denn hie und da bräuchte man eine ganz bestimmte Funktionalität, die aber so speziell ist, dass man dafür nie und nimmer ein Plug-In finden wird. Was tun?
Natürlich könnte man sich hinsetzen und selbst ein Plug-In schreiben. Dies verlangt aber nicht nur PHP-Kenntnisse, sondern auch ein Verständnis der Plug-In-Architektur von WordPress. Das kann man bestimmt lernen, aber der Aufwand dürfte sich in vielen Fällen schlicht nicht lohnen.
Sofern man zumindest über elementare PHP-Kenntnisse verfügt, gibt es eine Alternative in Form des Plug-Ins runPHP. Dieses erlaubt es, in einem normalen WordPress-Artikel PHP-Code zu schreiben und diesen bei der Ausgabe im Frontend ausführen zu lassen. Eine simple Checkbox entscheidet darüber, ob der PHP-Code nur angezeigt oder interpretiert wird. Mit anderen Worten: Falls die Option „PHP Code ausführen?“ aktiviert ist, würde das obige Beispiel im Frontend die folgende Ausgabe erzeugen:
Hello World!
Wäre sie dagegen deaktiviert, so würde WordPress den Code 1:1 darstellen:
<?php echo „Hello World!“; ?>
Dank runPHP kann man sehr einfach kleine Web-Applikationen schreiben und diese direkt in sein Blog einbetten.
P.S. Um Probleme im Zusammenhang mit ausführbarem PHP-Code zu vermeiden sollten Sie unbedingt den WYSIWYG-Editor im WordPress-Backend ausschalten!