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Digitale Geländemodelle werden seit etwa 1980 in vielen Bereichen der Geowissenschaften und der Technik verwendet – unter anderem in der Geodäsie und Photogrammetrie für die Geländeaufnahme, im Bauwesen bei der Trassierung von Verkehrswegen, bei militärischen Aufgaben (z. B. Steuerung von Marschflugkörpern entlang der Erdoberfläche) bis hin zu Planung der Abwasser-Kanalisation
Ein DGM nähert die Geländeoberfläche durch eine begrenzte Menge unregelmäßig oder regelmäßig angeordneter Stützpunkten (Massepunkte, Koten, Geländepunkte) an. Die überwiegend als stetig angenommene Oberfläche kann zwischen den Stützpunkten interpoliert oder mithilfe der Stützpunkte approximiert werden. Durch Strukturinformationen (insbesondere Bruchkanten, Geripplinien, Umring und Aussparungsflächen oder Störungslinien der Oberfläche) werden die unstetigen oder nicht monotonen Bereiche der Geländeoberfläche im Geländemodell beschrieben. Bruchkanten stellen Unstetigkeiten im Gefälle, also Geländeknicke, zwischen den Stützpunkten dar. Geripplinien sind die Kamm- und Tallinien. Über den Umring und die Aussparungsflächen wird das modellierte Gebiet begrenzt.