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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
In der NHL könnten die Playoffs in diesem Jahr im August gespielt werden. Durch die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio ist für die nordamerikanische Eishockey-Liga im Sommer TV-Zeit freigeworden. Die Klubs wurden angewiesen, die Verfügbarkeit ihrer Stadien für die Sommermonate zu prüfen, sagte der hochrangige NHL-Funktionär Bill Daly.
«Ich denke, wir sind uns mit der Zeit bewusst geworden, dass wir im Sommer ein grösseres Zeitfenster haben, als wir zunächst angenommen hatten», erklärte Daily. Ein Saisonende Ende August würde es immer noch ermöglichen, die nächste Spielzeit wie geplant zu beginnen.
Die NHL-Saison ist seit dem 12. März unterbrochen. Drei Spieler wurden bislang positiv auf das Coronavirus getestet, zwei von den Ottawa Senators und einer von den Colorado Avalanche. (sda/afp)
Der bisherige CEO Constantin Georges verlässt den Super-League-Klub Servette. Constantin stiess im Frühling 2015 zu den Genfern. Mit ihm schaffte der 17-fache Meister die Rückkehr in die höchste Liga und baute sein Nachwuchs-Programm aus. (sda)
Die Formel 1 bietet im Kampf gegen die Corona-Krise ihre technologische Hilfe an. Sieben in England ansässige Teams wollen bei der Herstellung und bei der Lieferung von Atemgeräten Unterstützung leisten.
Die Technologieabteilungen der Teams schlossen sich einer industrie-übergreifenden Initiative in Grossbritannien an, dies teilte die Formel 1 mit. Ziel ist es, die britische Regierung zu unterstützen.
Weltmeister Mercedes, Red Bull, Racing Point, Haas, McLaren, Renault und Williams werden demnach in England als «Projekt Boxengasse» bezeichnet. Die Rennställe stellen ihr technologisches Know-how zur Verfügung. (dab/sda/dpa)
Die 57 Prozent bereits für die Olympischen Spiele in Tokio qualifizierten Athletinnen und Athleten behalten ihre Startplätze für 2021. Das gab das IOC am Freitag bekannt. Weiter hiess es, dass die Athletenquote für die verschiedenen Sportarten beibehalten werde.
Die ursprünglich für diesen Sommer geplanten Olympischen Spiele wurden wegen der Coronavirus-Pandemie ins nächste Jahr verschoben - der genaue Termin steht noch nicht fest. (dab/sda/apa/reuters)
Der Dortmunder Nationalspieler Marco Reus hat wegen der Coronavirus-Krise die Aktion «Help your Hometown» ins Leben gerufen. Mit einer Spende von 500'000 Euro wollen er und seine Frau Scarlett dazu beitragen, dass lokale Kleinunternehmen die finanziellen Notlage meistern.
«Sie haben trotz ihrer leidenschaftlichen Arbeit nicht die Rücklagen bilden können, um Wochen ohne Kunden zu überstehen. Aber gerade diese Läden machen jede Stadt einzigartig. Hier möchten wir helfen», sagte der BVB-Captain in einer Videobotschaft auf Instagram. (dab/sda/dpa/apa)
Wie erwartet wurde der vom 17. bis 23. Mai im thailändischen Pattaya geplante 52. FIS-Kongress wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. Der Schweizer Gian-Franco Kasper (76) kann noch nicht als Präsident abtreten.
Ein neuer Ort und Termin stehen noch nicht fest, Ziel ist es aber, den Kongress im Herbst abzuhalten. Alle wichtigen Punkte auf der Agenda werden verschoben.
Damit steht fest, dass der Engadiner Gian-Franco Kasper (76) zumindest ein 23. Präsidial-Jahr in Angriff nimmt. Kasper hatte im November angekündigt, nach 45 Jahren bei der FIS vorzeitig aufhören zu wollen. Kasper war im internationalen Skiverband zuerst Generalsekretär; im Mai 1998 wurde er in Prag als Nachfolger des Berners Marc Hodler zum erst vierten FIS-Präsidenten gewählt.
Der Berner Patrick Bruggmann (46) tritt im Sommer die Nachfolge von Laurent Prince (49) als Technischer Direktor des Schweizer Fussballverbandes an.
Der Technische Direktor steuert und leitet die Entwicklung und die strategische Ausrichtung des Schweizer Fussballs. Bruggmanns Vorgänger Laurent Prince kündigte im Januar an, dass er den SFV per Ende Saison verlassen wird. Prince hatte den Direktoren-Posten vor sechs Jahren von Peter Knäbel übernommen, der damals zum Hamburger SV wechselte.
Patrick Bruggmann ist studierter Sportwissenschaftler und langjähriger SFV-Instruktor. Er bringt viel Erfahrung sowohl im Breiten- wie im Spitzenfussball und der Sportausbildung mit. Zuletzt arbeitete Bruggmann als Technischer Leiter des Fussballverbands Bern/Jura, zuvor wirkte er in leitender Funktion in der Nachwuchsabteilung der Young Boys und war während zwei Jahren Technischer Leiter bei Servette. (abu/sda)
Die Weltmeisterschaften im Mountainbike, die vom 25. bis 28. Juni in Albstadt in Baden-Württemberg hätten stattfinden sollen, werden verschoben. In einer Telefonkonferenz nächste Woche will der Weltverband beschliessen, wie es weitergehen soll. Denkbare Alternativen sind demnach eine Verschiebung in den Herbst 2020 oder eine Verlegung ins Jahr 2021. Auch eine komplette Absage ist nicht ausgeschlossen.
An den letzten Weltmeisterschaften in Kanada holte die Schweiz mit ihren Teamleadern Nino Schurter (Weltmeister Männer) und Jolanda Neff (Silber bei den Frauen) acht Medaillen im Cross-Country. (abu/sda)
Zwei Tage nach Roger Federer spendete auch Novak Djokovic im Kampf gegen das Coronavirus eine Million Euro - und zwar seiner Heimat Serbien für die Anschaffung medizinischer Geräte wie Beatmungsgeräte. Djokovic hält sich derzeit in seiner Trainingsbasis in Marbella in Spanien auf. (abu/sda)
Die Diamond League beginnt frühestens am 6./7. Juni in Eugene (USA). Im Mai wurden mit Stockholm (24.), Neapel (28.) und Rabat (31.) drei weitere Meetings auf unbestimmte Zeit verschoben. Zuvor waren schon Doha (17. April) und zwei Anlässe in China (9./16. Mai) der Coronavirus-Pandemie zum Opfer gefallen. (abu/sda/apa/reuters)
Der FC Barcelona hat wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie dem Team und vielen Mitarbeitern die Arbeitszeit und damit den Lohn gekürzt. Laut spanischem Recht können Unternehmen im Falle höherer Gewalt zu solchen Mitteln greifen. Zuvor hatte der Verein mit den Profis keine Einigung über eine freiwillige Lohnkürzung erzielen können, wie spanische Medien berichteten.
Die Klubführung gab zudem bekannt, dass die Anlagen des Vereins den Gesundheitsbehörden zur Verfügung gestellt worden seien. Spanien ist eines der am stärksten betroffenen Länder der Corona-Krise. Es wird erwartet, dass weitere Vereine dem Beispiel des FC Barcelona folgen. (ram/sda/dpa)
Drew Brees macht sein Portemonnaie ganz weit auf. Der Quarterback der New Orleans Saints spendet im Kampf gegen das Coronavirus fünf Millionen Dollar. Das Geld geht an den Bundesstaat Louisiana. Es soll in erster Linie dazu verwendet werden, dass Menschen in Not genug zu essen haben.
Der 40-Jährige hat in seiner Laufbahn bisher rund 270 Millionen Dollar verdient. 2009 führte er die Saints als MVP zum Triumph im Super Bowl. Die NFL hat insgesamt nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 35 Millionen Dollar für Betroffene gespendet. Das Geld, das von Spielern, Besitzern, Teams und der NFL-Stiftung kam, ging an zahlreiche Hilfsorganisationen und Dienste, die Menschen mit Essen versorgen. (ram)
Pelé trauert um seinen Bruder. Jair Arantes do Nascimento, kurz Zoca, ist in der Nacht auf Donnerstag im Alter von 77 Jahren verstorben. «Mit grosser Traurigkeit im Herzen» gab Pelé den Tod seines Bruders auf Twitter bekannt. Demnach starb Zoca in einem Spital in Santos nach einem Krebsleiden. Er war zwei Jahre jünger als Pelé und spielte wie Brasiliens Fussball-Held Anfang der 1960er-Jahre beim FC Santos.
Zoca sollte am Donnerstag in Santos in Abwesenheit Pelés begraben werden. Der gesundheitlich seit langem angeschlagene Pelé befindet sich wegen des Coronavirus in Isolation, wie sein langjähriger Berater und Sprecher Pepito Fornos sagte. (ram/sda)
Der frühere französische Nationaltrainer Michel Hidalgo ist tot. Wie der Verband mitteilte, starb der ehemalige Trainer und Spieler am Donnerstag im Alter von 87 Jahren.
Hidalgo war von 1976 bis 1984 Nationalcoach der Equipe tricolore. In seinem Heimatland bleibt er für immer mit dem Gewinn der Europameisterschaft von 1984 mit Superstar Michel Platini verbunden. (ram/sda/dpa)
Louis Delétraz hat einen Fuss in die Formel 1 gesetzt. Der 22-jährige Genfer übernimmt im Team Haas die Rolle des Ersatz- und Testfahrers.
Bei Haas betritt Delétraz kein Neuland. Für die amerikanische Equipe hat er am Ende der vorletzten Saison bereits Testfahrten in Abu Dhabi absolviert. Er wird vor allem im Simulator zum Einsatz kommen und an den Grand-Prix-Wochenenden mit dem Team vor Ort sein. Als Stammpilot ist der Sohn des früheren Rennfahrers Jean-Denis Delétraz in der Formel 2 tätig. (dab/sda)
Kommt es im Zuge der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf 2021 im olympischen Fussballturnier zu einer Regel-Anpassung bei der Altersbeschränkung? Der australische Fussball-Verband (FFA) macht sich dafür stark und besitzt gute Argumente.
Bislang sieht die Regelung vor, dass mit Ausnahme von drei Spielern nur Akteure bis 23 Jahre am olympischen Fussball-Turnier teilnehmen dürfen. FFA-Chef James Johnson fordert eine Anhebung auf 24 Jahre: «Das würde den Spielern, die ihrer Nation zur Qualifikation verholfen haben, im nächsten Jahr aber nicht mehr spielberechtigt wären wegen der Altersbeschränkung, die Möglichkeit geben, ihren Traum von den Olympischen Spielen zu erfüllen.» (abu/sda)
Manchester City will seine Mitarbeiter laut einem Medienbericht für sämtliche Heimspiele, bei denen sie in dieser Saison zum Einsatz gekommen wären, finanziell entschädigen. Nach Informationen der Zeitung «Daily Mail» wurde das Personal per Email darüber informiert.
Rund 1000 Mitarbeiter, darunter Ordner und Ticketing-Angestellte im Etihad-Stadion, sollen von der Zahlung profitieren. Voraussetzung ist, dass sie schon drei Monate für den Klub gearbeitet haben. Das Personal soll demnach auch für Spiele kompensiert werden, die bereits verlegt worden waren, bevor die Premier League wegen der Coronavirus-Pandemie ausgesetzt wurde. (abu/sda/dpa)
Der Grand Prix von Jerez findet nicht wie geplant am 3. Mai statt. Wie der Motorrad-Weltverband FIM mitteilt, wird er auf ein noch zu bestimmendes Datum verschoben. Im angepassten WM-Kalender bildet nun Le Mans am 17. Mai den Europa-Auftakt. Enden soll die Saison statt am 15. November am 29. November.
Während die Moto2- und Moto3-Piloten die Saison Anfang Monat in Katar kurz vor Inkrafttreten von verschärften Reise-Bestimmungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus eröffnet haben, ist die MotoGP durch die kurzfristige Absage noch ohne Rennen. Die Grand Prix von Thailand, den USA und Argentinien waren vor Jerez ebenfalls abgesagt worden. (abu/sda)
Die Olympischen Spiele in Tokio sollen im kommenden Jahr zwischen Juli und August ausgetragen werden. Auf dieses Szenario arbeite das IOC in Absprache mit internationalen Sportverbänden hin, berichtete die japanische Zeitung «Yomiuri».
In dem Artikel berief sich die Zeitung auf ein Interview mit dem Australier John Coates, dem Leiter der IOC-Koordinierungskommission für die Spiele in Tokio 2020. Coates teilte mit, dass die Spiele nächstes Jahr zwischen den Tennis-Turnieren in Wimbledon (bis 10. Juli) und New York (US Open) im September stattfinden müssten. Er hoffe auf einen Entscheid innerhalb von vier Wochen.
Das IOC und die japanischen Gastgeber hatten am Dienstag vereinbart, die Spiele in Tokio wegen der Coronavirus-Pandemie auf 2021 zu verlegen. (abu/sda)
Die NHL verschiebt wegen der Coronavirus-Pandemie wichtige Veranstaltungen auf unbestimmte Zeit. Gemäss den Verantwortlichen der besten Eishockey-Liga der Welt sind davon die Talentsichtung, die Talentauswahl (der sogenannte Draft) und die Vergabe der NHL Awards betroffen.
Alle drei Termine waren für Juni geplant. Die Liga begründete den Entscheid mit der Unsicherheit durch die Pandemie. Die NHL-Saison ist derzeit unterbrochen und wird frühestens Mitte Mai fortgesetzt. (zap/sda/dpa)
Das Coronavirus hat das Sportgeschehen auf der Welt praktisch gestoppt. Für die Sportfans lässt das Schweizer Fernsehen SRF deshalb Sport-Highlights der vergangenen Jahre wieder aufleben. Am Donnerstag (20.10 Uhr/SRF 2) startet der Rückblick mit Spiel 7 der Playoff-Finalserie 2009 zwischen den Kloten Flyers und dem HC Davos. Die von den Fans in einer Facebook-Umfrage auserkorene Playoff-Partie wird in voller Länge und mit Originalkommentar von Stefan Bürer gezeigt. Zudem spricht HCD-Ikone Reto von Arx im Rahmen der Ausstrahlung über seine Erinnerungen an die legendären Momente im Frühjahr 2009.
Neben Highlights der Schweizer Eishockeygeschichte sind auch unvergessliche Momente aus dem nationalen Fussball im Programm. Am Sonntag, 5. April, offeriert SRF eine Alternative zum gewohnten Livespiel aus der bis auf Weiteres ausgesetzten Super League. Um 16.00 Uhr lässt SRF zwei die Fans noch einmal abtauchen in die denkwürdige Finalissima der Saison 2005/06 zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich.
Auch für die freigewordenen Sendeplätze der Champions League hat sich SRF etwas einfallen lassen, gezeigt werden Aufzeichnungen der grössten Champions League-Partien der letzten zwei Jahrzehnte geplant. Programmiert sind Schweizer Sternstunden sowie internationale Leckerbissen aus der Königsklasse. Den Auftakt am Mittwoch, 8. April (20.10 Uhr), macht der Final der Saison 2004/05 zwischen der AC Milan und Liverpool. (pre/sda)
Lionel Messi hat für den Kampf gegen das Coronavirus eine Million Euro an zwei Spitäler gespendet – eines in der katalanischen Metropole und ein anderes in seiner argentinischen Heimat. Die «Hospital Clinic» in Barcelona bestätigte die finanzielle Unterstützung des Weltfussballers, ohne aber eine genaue Summe zu nennen. «Diese Spende wird unter anderem für die Forschung und den Erwerb von Beatmungsgeräten zur Versorgung schwerkranker Patienten verwendet», hiess es.
Der FC Barcelona, für den der 32-Jährige bereits seit 2004 in der ersten Mannschaft spielt, hatte bereits angekündigt, in der Coronavirus-Krise den Gesundheitsbehörden der Region Katalonien die Klubanlagen zur Verfügung zu stellen. Man sei bereit, jede nötige Hilfe zu leisten. Spanien ist eines der am heftigsten von der Ausbreitung des Coronavirus betroffenen Länder. (pre/sda)
Die Kontinental Hockey League KHL hat die Saison doch abgebrochen. Man sehe sich nach dem einwöchigen Unterbruch zu dieser Massnahme gezwungen, weil sich die Situation mit dem Coronavirus nicht in die erhoffte Richtung entwickelt habe, teilte die Liga auf ihrer Homepage mit. Die Gesundheit und Sicherheit aller Involvierten gehe vor. Ob ein Meistertitel vergeben wird, wurde noch nicht entschieden. Zum Zeitpunkt des Saison-Abbruchs waren erst die Playoff-Achtelfinals absolviert. (pre/sda)
Im Gegensatz zu den Olympischen Spielen und der Fussball-EM ist die Tour de France als drittes grosses Sportereignis in diesem Sommer noch nicht unmittelbar von einer Absage oder Verschiebung bedroht. Vielmehr arbeiten die Verantwortlichen wegen der Ausbreitung des Coronavirus im Hintergrund laut Medienberichten an einer Ausgabe mit Einschränkungen für die Öffentlichkeit. Auch Frankreichs Sportministerin Roxana Maracineanu bezeichnete die Rundfahrt, die am 27. Juni in Nizza starten soll, als Veranstaltung «von grösster Bedeutung».
So könnte die Tour, die zuletzt jährlich von zehn bis zwölf Millionen Radsport-Fans am Strassenrand verfolgt und von rund 29'000 Sicherheitskräften begleitet wurde, in diesem Jahr mit einigen Restriktionen ablaufen. Das könnte die Streichung der Werbekarawane oder des Tour-Dorfes vor jeder Etappe betreffen. Zudem könnten die Zuschauer im Start- und Zielbereich, ähnlich wie bei Paris-Nizza Mitte März, ausgeschlossen werden
Tour-Chef Christian Prudhomme hatte in der vergangenen Woche darauf hingewiesen, dass erst zwei Weltkriege das Rennen stoppen konnten. «Sobald die Aktivitäten wieder aufgenommen werden, wird der Hunger auf das Rennen immens sein.» Er hoffe, in erster Linie zum Wohle des Landes, dass die Situation bis dahin geregelt sei. (pre/sda)
Roger Federer und seine Frau Mirka haben sich dafür entschieden, Schweizer Familien, die vom Coronavirus gefährdet sind, eine Million Franken zu spenden. Dies schrieb der Baselbieter auf Instagram. Zudem hofft Federer, dass weitere seinem Beispiel folgen werden. «Unser Beitrag ist nur ein Anfang. Wir hoffen, dass sich andere anschliessen, um noch mehr bedürftige Familien zu unterstützen», so Federer.
Federers Einkommen 2019 wurde von Forbes auf knappe 110 Millionen Franken geschätzt. Die Spende von einer Million ist also etwa ein gleich grosser Anteil, wie wenn ein Mensch mit 100'000 Franken Einkommen pro Jahr knapp 1000 Franken spenden würde. (dab)
Die Schweizer Eishockey-Nationalstürmerin Alina Müller wurde in den USA als einzige Europäerin in die Top 6 der Hockey East Association gewählt. Die 22-jährige Schwester des NHL-Verteidigers Mirco Müller, die für das Team der Northeastern University in Boston spielt, gehört damit zum zweiten Mal in Folge zu den zwölf besten Spielerinnen der College-Liga. Müller wechselte vor zwei Jahren von den ZSC Lions in die USA. An den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang war sie die Topskorerin, zudem wurde sie als beste Stürmerin ausgezeichnet. (ram/sda)
Nach der Verschiebung der Olympischen Spiele von Tokio hat in den USA eine Debatte über die möglichen Folgen für die Teilnahme der Basketballer aus der NBA begonnen. Stars wie Stephen Curry und James Harden hatten ihre Teilnahme für diesen Sommer bereits zugesagt, LeBron James, Paul George und Kawhi Leonard zumindest ihr Interesse bekundet. Ob die Grössen der NBA – oder überhaupt ein Spieler aus der besten Basketball-Liga der Welt – aber auch 2021 an einem olympischen Turnier teilnehmen könnten, ist laut der «Los Angeles Times» fraglich.
Durch die derzeitige Coronavirus-Pause endet die aktuelle Saison wohl viel später als geplant und könnte sich der Start in die kommende Spielzeit in der Folge verschieben. Die dann geringe Zeit zur Vorbereitung und die Bereitschaft, mit deutlich weniger Pause für das Nationalteam zu spielen, sei ein Faktor, schrieb die Zeitung. Sollten die Olympischen Spiele ins Frühjahr gelegt werden, würde das nicht nur mit der NBA-Saison kollidieren, sondern auch mit den wichtigsten Turnieren für College-Teams. Die Auswahlmöglichkeit für den US-Trainer wäre noch weiter eingeschränkt. (ram/sda/dpa)
Pep Guardiola reiht sich in die Liste prominenter Fussball-Grössen ein und spendet im Kampf gegen die Coronavirus-Krise eine Million Euro. Wie die Zeitung «Marca» berichtet, unterstützt der Trainer von Manchester City mit dem Geld ein Spital in seiner Heimat Barcelona und eine spanische Stiftung für den Erwerb von medizinischem Material. Spanien ist eines der von der Pandemie am meisten betroffenen Länder mit nahezu 40'000 infizierten Menschen und 2696 Todesopfern. (ram/sda/dpa)