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Hundertstel-Frust bei Schweizer Alpin-Snowboardern
Die Schweizer Snowboarder fahren zum Auftakt der Alpin-WM im Parallel-Riesenslalom von Rogla an den Medaillen vorbei. Bitter ist das Ausscheiden Galmarinis, das knapper kaum hätte ausfallen können.
Olympiasieger Nevin Galmarini übersteht als einziger Swiss-Ski-Athlet eine K.o.-Runde, unterliegt in den Viertelfinals allerdings dem italienischen Routinier Roland Fischnaller um zwei Hundertstel.
Ernüchternd endete das erste von zwei WM-Parallelrennen für die Schweizer Frauen. Die Medaillenanwärterinnen Ladina Jenny, bei der WM vor zwei Jahren im Riesenslalom als Dritte auf dem Podest, und Julie Zogg scheiterten wie Jessica Keiser in der ersten K.o.-Runde.
Bei Zogg, die am Dienstag im Parallel-Slalom als Titelverteidigerin am Start steht, machten im Achtelfinal ebenfalls zwei Hundertstel den Unterschied zu ihren Ungunsten aus, Jenny scheiterte um 0,09 Sekunden an der Japanerin Tomoka Takeuchi, die mit dem Schweizer Team trainiert. Olympiasiegerin Patrizia Kummer war bereits am Morgen in der Qualifikation hängengeblieben.
Der Italiener Fischnaller, der Galmarini um zwei Hudnerstel schlug, scheiterte im Finallauf gegen den Russen Dmitri Loginov - wieder machten zwei Hundertstel den Unterschied.
Bei den Frauen gewann Selina Jörg aus Deutschland. Sie triumphierte vor Julia Dujmovits (AUT) und Claudia Riegler (AUT). (sda/krr)
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