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Laut einem Bericht eines 'ZDnet'-Journalisten, der Gelegenheit hatte, sich die Endnutzerbestimmungen von Windows 8 bereits vor dem Launch anzuschauen, wird Microsoft bei Windows 8 den halblegalen Vertriebszustand bei den OEM- beziehungsweise System-Builder-Versionen von Windows beenden. Demgemäss wird es einen neuen Lizenztyp geben, die "Personal Use License (System Builder)". Diese erlaubt es nun auch Endusern ausdrücklich, die Software auf eigenen PCs zu installieren, entweder als Hauptbetriebssystem, in einer Partition oder in einer virtuellen Maschine. Zudem darf man sein Windows auch auf neue PCs transferieren, sofern man die alte Installation entfernt. Bisher war die OEM-Version, die deutlich günstiger war als die "Vollversion", nach den Microsoft-Bestimmungen eigentlich PC-Herstellern vorbehalten. Enduser konnten sie aber meist ohne Probleme ebenfalls kaufen.
Mit der Personal Use License für System Builder hat der User also nun in etwa die gleichen Rechte wie bisher mit dem "Full Package Product", beziehungsweise der in einer Box über den Retail verkauften "Vollversion" von Windows. Konsequenterweise wird Microsoft diese Version laut 'ZDnet' auch nicht mehr weiter verkaufen.
Möglicherweise muss sich der Retail aber doch noch nicht ganz nicht von den altvertrauten Windows-Schachteln verabschieden. 'The Verge' hat nämlich schon vor zwei Wochen Fotos von wahrscheinlichen Windows-8-Boxen
veröffentlicht. Dabei könnte es sich um Windows 8 mit der genannten neuen System-Builder-Lizenz handeln. Auch der von 'The Verge' gestern genannte Preis für eine solche "Vollversion" von Windows 8 Pro von 70 Dollar während der Einführungsphase bis 31. Januar und 199 Dollar danach würde dazu passen. (hjm)