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Im Auftrag der Robert Bosch Stiftung hat das IGES-Institut für Deutschland eine Studie erstellt, wie die Entwicklung von Gesundheitszentren gefördert werden kann, damit die Primärversorgung auch die zukünftige Herausforderungen erfolgreich meistern kann.
Die im Auftrag der Robert Bosch Stiftung vom IGES Institut erstellte Studie modelliert den zu erwartenden Hausärztemangel in Deutschland im Jahr 2035 und beschreibt, wie eine Neuausrichtung der Primärversorgung auf kommunal eingebundene Gesundheitszentren eine Perspektive für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung sein kann - auch angesichts demographischer Herausforderung und der Zunahme chronischer Erkrankungen in der Bevölkerung.
Der kürzlich veröffentlichte Studie "Gesundheitszentren für Deutschland. Wie ein Neustart in der Primärversorgung gelingen kann" beschreibt fundiert, warum sich die sektoral- und professionsgetrennte Gesundheitsversorgung weiterentwickeln muss. Ermöglicht interessante Einblicke zur die Entwicklung von multiprofessionellen Versorgungszentren in Österreich und Frankreich. Am Schluss wird beschrieben, wie die gesetzlichen Rahmenbedingungen an die Bedürfnisse für Patienten mit dauerhaften interdisziplinären, intersektoralen und interprofessionellen Versorgungsbedarf angepasst werden müssten, damit die notwendigen multiprofessionellen Versorgungszentren entstehen und weiterentwickelt werden können.
Eine kooperative und koordinierte Versorgung wird durch die unterschiedlichen Bestimmungen und Vergütungen, nicht nur in der Schweiz, unzureichend gefördert. Der Bericht ist Allen zu empfehlen, die "durch verbesserte Rahmenbedingungen die Weiterentwicklung in Richtung einer stärkeren personenzentrierten, koordinierten und kooperativen Versorgung in multiprofessionellen Settings" ermöglichen wollen.
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