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Liebe Freunde
Wir hoffen es geht Ihnen und Ihren Angehörigen allen gut, und Sie sind gesund und sicher in dieser schwierigen Zeit, in der wir momentan leben. All das kann überfordernd und beängstigend wirken.
Bei Operation Rescue haben wir ähnliche Sorgen, speziell was die Gesundheit und Sicherheit der Kinder und Familien betrifft, denn sie tragen ganz besonders das grosse Risiko, krank zu werden.
Die Kinder und Familien, die wir in Brasilien, Äthiopien und Indien unterstützen, leben meistens in grösster Armut und oft auch auf der Strasse, ohne dass ihre Grundbedürfnisse wie Essen, Kleider oder sauberes Wasser zum Trinken, Duschen und Hände waschen gedeckt sind. Die schlechte Gesundheit, in der sich viele aufgrund dieser Umstände befinden, verbunden mit der schwierigen Hygienesituation in einem Leben in Armut, birgt ein grösseres Risiko für Krankheiten.
Diese Umstände werden deutlicher in einem Interview, das ich über die Auswirkungen von COVID-19 auf Operation Rescue gegeben habe:
Hat COVID-19 Auswirkungen auf Operation Rescue?
Ja, klar hat es das. Operation Rescue ist zuständig für die schwächsten Kindern und Familien in der Gesellschaft in Äthiopien, Indien und Brasilien. Diese Leute leben in Armut, auf der Strasse und ohne ein Dach über dem Kopf. Die Eltern, die einen Job hatten, waren meistens tageweise angestellt und haben kaum genug Geld verdient, um den Rest der Familie zu ernähren. Jetzt, in Zeiten des Corona- Virus, stehen die Städte still und in Äthiopien und Indien sind auch die lokalen Geschäfte und Betriebe vorläufig geschlossen. Dadurch haben die Eltern ihre Arbeit verloren, was heisst, dass sie nun nicht mehr genug Einkommen haben, um Essen für die nächste Mahlzeit zu kaufen. Das ist herzzerreissend.
Was unternimmt Operation Rescue, um in dieser Krise den Kindern und ihren Familien zu helfen?
Wir unternehmen verschiedene Sachen. Zuerst einmal haben wir natürlich die Angaben der Gesundheitsbehörden befolgt, alle Schulen zu schliessen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Die Sicherheit unserer Kinder steht an vorderster Stelle, also mussten wir auch unsere Zentren schliessen, damit wir die Sicherheit der Kinder, ihrer Eltern und Grosseltern sowie unserer Angestellten gewährleisten können.
Die zweite Massnahme, die wir getroffen haben, ist, dass wir unsere lokalen Angestellten weiterhin beschäftigen und dementsprechend unseren Service an die neue Situation angepasst haben. Mit der COVID-19 Pandemie und der temporären Schiessung unserer Zentren versorgt unser Staff die Familien nun mit Grundbedürfnissen wie zum Beispiel Essen, Informationen um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, mit emotionaler und geistlicher Unterstützung und anderen Massnahmen.
Drittens haben wir nun als dringendste Massnahme eine COVID-19 Nothilfekampagne gestartet. Die Armut ist durch die Situation in diesen Ländern noch eine dringlichere Angelegenheit geworden. Familien, die vorher schon wenige Mittel hatten, haben nun nichts mehr und können somit auch kein Essen mehr kaufen. Zudem ist betteln auch keine Option, da fast niemand mehr in den Strassen unterwegs ist. Das ist die andere Seite der Corona Virus Krise: der Hunger, der in armen Regionen noch grösser geworden ist.
Was ist das Ziel dieser Nothilfekampagne?
Das Ziel der Kampagne ist es, Geld für Essen und die Sicherheit der Kinder und Familien in Indien, Äthiopien und Brasilien zusammenzutragen. Hunderte Leute in der lokalen Bevölkerung leben auf der Strasse und wissen nicht, wann und wo sie ihre nächste Mahlzeit erhalten.
Es mag schwierig sein, sich das vorzustellen – aber während ich hier mit Ihnen spreche, schlafen Kinder in Kalkutta in Indien auf der Strasse, und wenn sie aufwachen wir es keine Nahrung zum Essen geben, und Grosseltern werden aufwachen, ohne dass sie sauberes Wasser zum Trinken und Hände waschen haben. Die Leute, die Geld haben, wachen früh auf und kaufen in den lokalen Lebensmittelläden so viele Nahrungsmittel, wie sie können, um es nachher bei ihnen zu Hause zu bunkern. Der Zugang zu Lebensmitteln ist durch diese Krise weiter erschwert worden. Die Leute verlieren ihre Arbeit, Essen ist knapp und Kinder sowie Erwachsene werden in die Prostitution getrieben oder in kriminelle Drogengeschäfte verwickelt, um zu überleben.
Wir sind nun mehr denn je auf Spenden angewiesen, um sicherzustellen, dass unsere lokalen Angestellten Lebensmittel einkaufen können. Nicht nur für das Mittagessen, das wir jeweils vor den Schliessungen der Zentren zubereitet haben, sondern auch, um die Familien, inklusive Eltern und üblicherweise auch Grosseltern, in dieser Zeit mit Essen (Frühstück, Mittagessen und Abendessen) versorgen zu können, bis sich die Lage wieder normalisiert.
Was würdest du den Leuten, die sich dieses Interview anschauen, abschliessend mit auf den Weg geben?
Was ich gerne sagen würde, ist: Waschen Sie sich bitte fleissig die Hände, um die Ausbreitung zu vermeiden, und öffnen Sie Ihre Herzen, um Leben zu retten. Wir sind froh über jede Spende, die Sie ja vielleicht noch heute machen können, damit wir mit dieser Nothilfekampagne Kinder und Familien, die in Armut leben, vor allem mit Lebensmitteln unterstützen können
Krisen wie diese können für Sie und auch mich dazu genutzt werden, Solidarität und Grosszügigkeit zu zeigen. Behalten wir die Gesundheit unserer Liebsten im Gedächtnis und erweitern unsere Gedanken und unsere Herzen für diejenigen, die zu unserer grossen Familie gehören – die Familie von Gott, er, der uns alle einzigartig erschaffen hat. Lassen Sie uns aufeinander Acht geben und spenden Sie noch heute. Herzlichen Dank, und möge Gott Sie segnen für euren Beitrag.
Ich hoffe, Sie haben sich dazu ermutigen lassen, eine Spende zu tätigen, was Sie ganz einfach und sicher auf dieser Webseite machen können.
Natürlich können Sie uns auch per Whatsapp erreichen, wir leiten Ihnen bei Bedarf gerne unsere Kontodaten sowie weiterführende Informationen weiter: +41 77 455 06 58
Ich danke Ihnen von Herzen für die treue Unterstützung und für die Gebete. Ohne Sie wäre diese Arbeit nicht möglich.
In Dankbarkeit
Marciano Teixeira, Gründer und Präsident von Operation Rescue