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Justin Bieber, 24, polarisiert: Für die einen ist der Popstar ein Idol, für die anderen ein erfolgsverwöhnter Rüpel. Die vergangenen paar Jahre machte der Sänger vor allem mit seinen Eskapaden von sich reden. Alkohol-und Drogenexzesse, On-Off-Beziehung mit Selena Gomez, 25, Verurteilung wegen Vandalismus. Ganz zu schweigen von seiner Sucht nach Körperkunst - der Popstar trägt mittlerweile rund 60 Tattoos auf seiner Haut.
In Sachen Liebe scheint der kanadisch-US-amerikanische Sänger nun aber endlich angekommen zu sein: Gestern Montagabend bestätigte der Teenie-Schwarm auf Instagram seine Verlobung mit Freundin Hailey Baldwin, 21. Offenbar hat Bieber in dem erfolgreichen amerikanischen Model seine bessere Hälfte gefunden.
Hailey Baldwin fiel in der Öffentlichkeit nie negativ auf
Mit der Tochter von Schauspieler Stephen Baldwin, 52, und Nichte von Hollywood-Star Alec Baldwin, 60, hat sich das Enfant Terrible eine Frau geschnappt, die nie gross polarisiert hat. Über Hailey Baldwins Privatleben weiss man lediglich, dass sie oft mit anderen Models abhängt und als Hollywood-Adel Kontakte zu einigen anderen Stars pflegt.
Zu ihren berühmten Freundinnen zählen unter anderem Kylie, 20, und Kendall Jenner, 22, sowie Bella Hadid, 21. Prominente Ex-Freunde hat Biebers Neue nicht. Mit ihrem jetzigen Verlobten ist sie seit Jahren befreundet. Anfang 2016 wurde den beiden bereits ein Techtelmechtel nachgesagt.
Baldwin und Bieber verbindet die Leidenschaft für Tattoos und die Liebe zu Gott. Sie postet wie er regelmässig Bibelzitate in den sozialen Medien. Bieber begleitet der Glaube schon seit seiner frühen Kindheit.
Justin Bieber wuchs ohne Vater auf
Am 1. März 1994 wurde Justin Bieber in London in der kanadischen Provinz Ontario als Sohn von Patricia Lynn Mallette und Jeremy Jack Bieber geboren. Seine ersten Jahre verbrachte er in Stratford in Ontario. Als Klein-Justin zehn Monate alt war, verliess sein Vater die Familie. Daher wurde der heutige Popstar vor allem von seiner Mutter und deren Eltern grossgezogen.
Die Primarschule absolvierte Justin Bieber an der Jeanne Sauvé Catholic School, einer französischen Immersionsschule. Seine Begeisterung für Musik äusserte sich schon früh. Mit fünf Jahren erhielt Justin Bieber sein erstes eigenes Schlagzeug. Da seine alleinerziehende Mutter nicht über genug Geld verfügte, brachte sich der spätere Popstar das Spielen des Instruments selber bei. Neben dem Schlagzeug übte sich der Primarschüler auch im Piano-, Gitarre- und Trompetenspielen. Zur damaligen Zeit war Justin Bieber auch leidenschaftlicher Eishockeyspieler.
Seinen ersten Plattenvertrag verdankt er seiner Mama
Noch bevor er mit seinen Coverversionen auf Youtube berühmte wurde, hatte er einige kleine Auftritte in der Region, darunter in einer Kirche. Mit zwölf Jahren nahm Justin Bieber an mehreren Talentwettbewerben teil. Seine Mama stellte die Videos von diesen Auftritten auf Youtube und legte damit den Grundstein für seine Gesangskarriere.
Im Jahr 2008 entdeckte ein amerikanischer Musikmanager den talentierten Buben, ein Plattenvertrag folgte und schon bald war der «Baby»-Star ein Weltstar.
Wegen Selena Gomez hatte er auch viele negative Schlagzeilen
Im Sommer 2010 ging Justin Bieber erstmals auf Welttournee. Im gleichen Jahr wurde seine erste grosse Liebe publik: Der Popstar kam mit der US-Amerikanerin Selena Gomez zusammen. Die Beziehung zur Schauspielerin und Sängerin bescherte ihm massenhaft Schlagzeilen. Noch mehr als die Liebes-News polarisierten die Liebes-Krisen und schliesslich das definitive Liebes-Aus der beiden. In den US-Klatschportalen wurde der Teenie-Star immer wieder als Fremdflirter und Herzensbrecher dargestellt.
Einige von Selenas Freunden fürchteten, dass die junge Musikerin wegen ihm in den Drogen landen könnte. Als die On-Off-Beziehung 2016 erneut in die Brüche ging, soll sich Gomez laut einem Bericht von «OK Magazin» wegen Depressionen und Angstzuständen in eine Rehabilitationsklinik eingewiesen haben. Das ganze Beziehungsdrama war nicht Justins einzige Negativschlagzeile in dieser Zeit.
Er sass alkoholisiert am Steuer
Im Januar 2014 nahm die Polizei den Popstar kurzzeitig fest, weil er unter Alkoholeinfluss ein illegales Autorennen veranstaltet hatte. Mit seinem Trinkverhalten schockte der Popstar auch in den Jahren danach immer wieder: So zum Beispiel bei einem Konzert in Australien im Herbst 2015. Dort stieg der «What do you mean»-Star vor minderjährigen Fans mit einer Flasche Hochprozentigem auf die Bühne.
Vor zweieinhalb Jahren zeigte er sich reumütig
Ende 2015 sah es kurzzeitig so aus, als würde Justin Bieber sein schlimmes Verhalten bereuen. In einem Interview mit der Zeitschrift «Complex» erklärt der Sänger: «Ich habe so viel Mist gebaut, dass ich eigentlich gar nicht mehr auf diesem Planeten sein sollte.» Er habe vergessen, wer er eigentlich sei und was ihm seine Mutter mitgegeben habe, so der Popstar.
Sein Fehlverhalten begründete der Biebs damit, dass er Opfer seines eigenen Erfolgs wurde: «Mit 13 Jahren war ich plötzlich ein Star. Ich habe den Menschen vertraut, aber spätestens mit 15 haben sie mir mein Herz gebrochen. Die Leute, die durch mich reich wurden, haben mich enttäuscht. Und als Reaktion darauf habe ich angefangen, mein eigenes Ding zu machen.»
«Ich habe nur überlebt, weil Gott gnädig ist»
Schon in diesem Interview sprach er viel über seinen Glauben. «Ich habe nur überlebt, weil Gott gnädig ist», sagt Bieber. Seinen Aussagen nach hat der Sänger nach seiner Trennung von seiner Langzeit-Freundin Selena Gomez wieder zurück zu Gott gefunden. «Viele werden es blöd finden, dass ich Christ bin, aber ich möchte leben, wie Jesus es vorgelebt hat.» Natürlich könne er nicht sein wie er, so Bieber. «Aber er hat eine ziemlich coole Vorlage hingelegt, wie man andere liebt und wie man gnädig und freundlich sein kann.»
Im Jahr 2018 will sich Bieber durch Jesus leiten lassen
Seinem neusten Instagram-Beitrag nach ist sein Glaube an Gott in den vergangenen drei Jahren nicht schwächer geworden: In seinem gestrigen Verlobungspost versprach Bieber unter anderem, sich durch Jesus leiten zu lassen. Da kann es nur noch ein kleiner Schritt bis in den heiligen Bund der Ehe sein.