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Der Volksmund nennt sie auch: guapeva currioloa
Wissenschaftlicher Name: Pouteria ramiflora Radlk.
Botanische Familie: Sapotaceae
Herkunft: Brasilien – Regionen des Cerrado
Charakteristische Eigenschaften der Pflanze
Baum von bis zu 6 Metern Höhe, Stamm mit einer Rinde von gräulicher Färbung. Harte Blätter, Oberseite grün und leicht rostfarben auf der Unterseite. Kleine Blüten.
Die Frucht
Eiförmig, von orangener Färbung, Fruchtfleisch bleich weiss, mit einem einzigen, violetten Kern. Die Früchte bilden sich zwischen Dezember bis Januar.
Kultivierung
Angebaut werden diese Bäume lediglich in privaten Obstgärten. Die Verbreitung geschieht mittels Samenkernen.
Der Name Curiola steht sowohl für die Frucht als für den Baum selbst – sie sind beide recht bekannt und im gesamten brasilianischen Territorium verbreitet. Als eine Pflanze derselben Familie wie die „Abiu“ und andere „Sapotas“, kommt die Curiola vorzugsweise in der Nähe von Wasser vor – an den Ufern von Flüssen und in feuchten Tälern. Einige ihrer Spezies bevorzugen das Regenwald-Ambiente – die Regionen Amazoniens (Pouteria torta) – andere bevorzugen den Cerrado (Pouteria ramiflora).
In der Regel sind die Früchte der Curiola grünlich oder orange, und manchmal besitzen sie auch eine fast weisse Färbung – was in der Natur sehr selten vorkommt. Ihr ebenfalls weisses Fruchtfleisch ist essbar und sehr wohlschmeckend.
Aus Gewohnheit isst man die Curiola nur natur. Allerdings testen Techniker des „Centro de Pesquisa Agropecuária do Cerrado“ der EMBRAPA in Brasília Rezepte von Gelees und „Batidas“ aus demselben Fruchtfleisch.
Neben den Gebieten, in denen der Baum wild vorkommt, kann man ihn hin und wieder auch in Obstgärten privater Haushalte antreffen, kultiviert von jenen, die seine Schönheit und den Geschmack seiner Früchte zu schätzen wissen. Der Baum mit seiner eigenwilligen ornamentalen Charakteristik ist nicht sehr hoch und präsentiert eine schöne, gleichmässige Krone, was ihn zur Bepflanzung von Strassenrändern, Parks und Gärten geeignet erscheinen lässt.