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Im ersten Wahlgang kandidierten Barbara Stocker Kalberer (SP) und Thomas Meier (GLP), die beiden lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen. Am Schluss lagen die beiden Kandidierenden 130 Stimmen auseinander, aber beiden reichte es zum 'absoluten Mehr' nicht. Grund: Es gab wie bei jeder Volkswahl im ersten Wahlgang doch einige leere, ungültige und vereinzelte, für nicht offiziell Kandidierende, Stimmen.
Dass sich die CVP im 2. Wahlgang mit einem eigenen Kandidaten aufdrängen will ist nicht ganz nachvollziehbar. Vorallem die vorgebrachten Argumente sind mehr als fadenscheinig. Weil im ersten Wahlgang niemand das absolute Mehr erreicht hätte, müsse jetzt die CVP eine bürgerliche Alternative portieren. Wenn beide, offiziell Kandidierende, im ersten offenen Wahlgang das absolute Mehr knapp verpassen, so kann man doch nicht von unqualifizierten Kandidaten sprechen, das ist ein äusserst komisches Demokratie-Verständnis. Richtig ist hingegen, dass der CVP-Kandidat es schon zum dritten Mal versucht, sich als Bezirksrichter wählen zu lassen, wieso er jetzt plötzlich beim dritten Sprengversuch besser sein soll als seine Mitbewerber, entbehrt doch einer jeder Logik.
Die SP ist stolz auf ihre Kandidatin Barbara Stocker Kalberer, sie bringt alle geforderten Fähigkeiten für dieses anpruchsvolle Amt mit. Gebt ihr EURE Stimme.