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Ich habe untenstehenden Brief vor 4 Wochen an den Bundesrat gesendet und ähnliche E-Mails und Briefe an andere Parlamentarier verschickt. Ich denke es ist wichtig jetzt nicht zu schweigen, sondern unsere Volks-Vertreter in die Verantwortung zu nehmen und Ihnen alternative Gesichstpunkte zu vermitteln. Diesmal können wir uns leider nicht darauf verlassen, dass es sich von alleine regelt.
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Ein Brief der Hoffnung
Sehr geehrte Damen und Herren
Ich hoffe aufrichtig, dass es Ihnen und Ihren Familien gut geht.
Ich weiss nicht, ob Sie Napoleon Hill kennen. Er war ein amerikanischer Autor und hat während der Zeit der amerikanischen Depression sein Hauptwerk vollendet. Es geht im Wesentlichen darum, wie man Ziele erreichen und Erfolg im Leben haben kann. Einer seiner Sätze kam mir zur aktuellen Situation in den Sinn: Vertrauen und Angst schliessen sich aus. Wo das eine ist, kann das andere nicht existieren.
Wenn ich die aktuelle Situation in der Schweiz betrachte und ehrlich zu mir bin, stelle ich fest, dass ich zwischen Vertrauen und Angst hin und her schwanke. Es ist nicht die Angst vor dem Virus, sondern vor dem wirtschaftlichen Ruin der Schweiz und der Welt und die Angst vor diktatorischen Tendenzen, welche die fundamentalen Freiheits- und Grundrechte der Menschheit einfach über Bord werfen.
Aber dies soll ein Brief der Hoffnung sein; darum lassen Sie mich meine Hoffnungen auflisten, die ich an Sie, die Regierung unseres Landes habe:
1. Ich hoffe, dass Sie die aktuellen Massnahmen keine Sekunde zu lang aufrechterhalten.
2. Ich hoffe, dass Sie und die Nachrichtendienste die Daten und Information, auf denen Ihre Entscheidungen basieren, gründlich nach allfälligen Interessen und auf Plausibilität prüfen und entsprechend bewerten.
3. Ich hoffe, Sie sind sich bewusst, dass eine schwere Rezession oder gar Depression wesentlich mehr Menschenleben fordern wird, als der Virus.
4. Ich hoffe, Sie verstehen diejenigen Bürger, die Angst vor autoritären Tendenzen des Staates haben. Seien dies willkürliche Beschränkungen der Grundrechte, oder Tendenzen zur Überwachung, oder gar die Stigmatisierung bestimmter Altersgruppen.
5. Ich hoffe, Sie verstehen die Zweifel darüber, ob unsere Medien fair, unabhängig und kritisch über die aktuelle Situation berichten und ob Sie, die Regierung die Pläne und Strategien transparent und ehrlich kommunizieren.
6. Ich hoffe, dass Sie nicht aus Sturheit oder möglichem Gesichtsverlust an Entscheidungen und Strategien festhalten, die potenziell mehr Schaden anrichten als sie verhindern.
7. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass für Sie das wirtschaftliche, gesundheitliche und kulturelle Wohlergehen unseres Landes an erster Stelle steht.
8. Ich hoffe, dass wir diese Krise gemeinsam als Chance nutzen, um eine bessere, freiere, nachhaltigere und freudigere Zukunft zu entwerfen und anzustreben.
In diesem Sinne wünsche Ich Ihnen Weisheit, Liebe und Vernunft bei der weiteren Bewältigung der Krise.
Mit herzlichen Grüssen