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- Die Südafrikanerin Tatjana Schoenmaker gewinnt in Tokio über 200 m Brust und stellt dabei in 2:18,95 Minuten einen neuen Weltrekord auf.
- Emma McKeon aus Australien jubelt über Gold in der Königsdisziplin 100 m Freistil.
- Der Olympiasieg über 200 m Rücken geht wie schon über 100 m Rücken an den Russen Jewgeni Rylow.
Beim Blick auf die Videowand im Tokyo Aquatics Centre brach Tatjana Schoenmaker in Tränen aus: Mit einem Fabelrennen über 200 Meter in Weltrekordzeit prägte die südafrikanische Brustschwimmerin die Olympia-Finals am Freitag. Die 24-Jährige holte Gold in 2:18,95 Minuten und unterbot die vorherige Bestmarke der Dänin Rikke Möller Pedersen aus dem Jahr 2013 damit um 16 Hundertstel. Es war der erste Schwimm-Weltrekord an den Sommerspielen in Japan bei einem Einzel-Wettkampf. Zuvor hatte es auf zwei Staffel-Strecken Bestmarken gegeben.
Schoenmaker siegte vor den beiden US-Amerikanerinnen Lilly King und Annie Lazor. Über die halbe Distanz hatte Schoenmaker hinter Lydia Jacoby (USA) Silber gewonnen.
McKeon die Schnellste in der Königsdisziplin
Schoenmaker war am Freitag nicht die einzige, der ein Rekord gelang. Über 100 Meter Freistil krönte sich die Australierin Emma McKeon in olympischer Bestzeit von 51,96 Sekunden zur Olympiasiegerin. Silber ging an Bernadette Sionhan Haughey aus Hongkong, Dritte wurde die Australierin Cate Campbell.
Rylow doppelt nach
Der russische Rückenschwimmer Jewgeni Rylow war bei seinem Triumph über 200 Meter in 1:53,27 Minuten ebenfalls so schnell wie nie jemand zuvor in dieser Disziplin bei Olympia. Der 24-Jährige verwies den US-Amerikaner Ryan Murphy und den Briten Luke Greenbank auf die weiteren Podestplätze. Für Rylow war es bereits die 2. Goldmedaille in Tokio. Der Russe war bereits über 100 m Rücken nicht zu bezwingen.