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Diese Aufzählung ist nicht vollständig. Auch die Kombination mit Alkohol oder anderen Medikamenten oder Substanzen kann deine Fahrfähigkeit beeinträchtigen. Erkundige dich bei einer Fachperson und lies die Packungsbeilage.
Schmerzmittel wirken dämpfend auf deine Reaktion und Aufmerksamkeit. Sie führen zu Benommenheit, Stimmungsschwankungen und reduzieren die Sehleistung.
Viele Hustenmittel beinhalten Codein. Codein ist ein Bestandteil von Opium und besitzt eine dämpfende und schmerzstillende Wirkung.
Wenn du eine Grippe hast, fährst du wie betrunken. Tückisch ist, dass Grippemittel häufig mit Koffein oder anderen stimulierenden Substanzen kombiniert sind – du fühlst dich fit und nimmst deine eingeschränkte Fahrfähigkeit weniger wahr.
Bist du müde, gehörst du ins Bett. Schlaf- und Beruhigungsmittel führen zu einer Dämpfung des zentralen Nervensystems und einer deutlich verlängerten Reaktionszeit.
Leidest du an Heuschnupfen? Medikamente beruhigen deine tränenden und verquollenen Nasen- und Augenschleimhäute, aber sie haben sedierende Nebenwirkungen. Frag in der Apotheke nach strassenverkehrstauglichen Präparaten.
Stimulanzien machen dich kurzfristig körperlich fit, haben aber eine enthemmende Wirkung, die zu Selbstüberschätzung führt.
Bei Medikationsbeginn oder -änderung sollst du nicht fahren, denn es können Schwindel, Sehstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten auftreten. Hat sich die Einnahme eingependelt, ist die Fahrtauglichkeit unter Behandlung mit modernen Antidepressiva besser als unbehandelt.
Neuroleptika bewirken vor allem in den ersten Tagen der Einnahme eine gewisse Müdigkeit und ein beeinträchtigtes Reaktionsvermögen. Diese Nebenwirkungen können vorübergehend sein.
Es ist wichtig, Bluthochdruck zu behandeln. Medikamente schränken üblicherweise deine Fahrfähigkeit nicht ein. Werden sie jedoch neu verordnet oder wird die Dosis angepasst, kann deine Fahrfähigkeit beeinträchtigt sein.
Eine Unterzuckerung während der Fahrt schränkt deine Wahrnehmungsfähigkeit stark ein und verringert die Fahrfähigkeit. Eine Behandlung mit Insulin kann die Fahrfähigkeit wieder herstellen. Gut eingestellte Diabetiker*innen, welche die Anzeichen einer drohenden Unterzuckerung richtig deuten, können am Strassenverkehr teilnehmen.
Relaxantien entspannen deine Muskeln, weshalb auch dein Reaktionsvermögen eingeschränkt ist. Warte, bis die Wirkung abgeklungen ist, indem du die Medikamenteneinnahme beispielsweise auf den Abend verschiebst.
Sei vorsichtig bei pupillenerweiternden Augentropfen. Das Auge ist anschliessend für einige Stunden extrem lichtempfindlich.