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Der Basler Pharma-Konzern will möglicherweise 1'500 bis 8'000 Stellen abbauen, schreibt die Zeitung "Financial Times". Damit sollen die sinkenden Margen in der Pharma-Division wieder erhöht werden. Bei Roche hat man diesen Artikel nicht bestätigt.Dieser Inhalt wurde am 30. April 2001 - 11:29 publiziert
In der Entwicklung von Produkten im Pharma-Geschäft sei es bei Roche zu einer Serie von Fehl-Einschätzungen gekommen, präzisiert die "Financial Times" in ihrer Ausgabe vom Montag (30.04.). Zur Zeit führe das Unternehmen darüber zwei interne Studien durch, zu der es vermutlich schon diese Woche eine Mitteilung machen werde.
Bei Roche wollte man diesen Artikel nicht bestätigen. Es seien Abklärungen im Gange, wie man im Pharma-Bereich die Kosten senken und den Umsatz ankurbeln könne, sagte Roche-Sprecherin Katja Prowald am Montag. Ob daraus ein Stellen-Abbau erfolge, könne erst in den nächsten Wochen gesagt werden, wenn die internen Abklärungen abgeschlossen seien.
Eine Streichung von 5'000 bis 8'000 Arbeits-Plätzen würden einer Personal-Reduktion von 8 bis 12 Prozent der Roche-Belegschaft gleichkommen. Beobachter rechnen mit einer Reduktion von 1'500 Stellen, schreibt die "Financial Times".
Schwaches Pharma-Geschäft
Roche kämpft insbesondere im Pharma-Geschäft, das mit einem Umsatz von 17,7 Mrd. Franken im Jahr 2000 über zwei Drittel zum Gesamt-Umsatz beitrug, mit einem schwachen Wachstum. Grund dafür ist unter anderem das Auslaufen von verschiedenen Patenten. Im vergangenen Jahr flachte zudem das Umsatz-Wachstum beim Schlankheits-Mittel Xenical ab.
Am vergangenen Freitag meldete Roche, dass die US-Gesundheits-Behörde (FDA) vor der Markt-Einführung des Medikaments Pegasys mehr Informationen zu dem Hepatitis-C-Medikament verlange. Roche gehe zwar davon aus, dass es keine Verzögerung bei der Lancierung geben werde. Auszuschliessen sei dies jedoch nicht.
swissinfo und Agenturen
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