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"Midnight in Paris" von Woody Allen
Filmtipp von Niklaus Schäfer
Woody Allen schreibt nicht nur hervorragende Dialoge, er ist auch ein begnadeter Handwerker. Dies beweist er erneut mit seinem aktuellen Film "Midnight in Paris", einer Hommage an das Paris der 1920er Jahre und eine Geschichte des typisch Woodyesken Amerikaners Gil Pender (Owen Wilson). Am liebsten würde Gil in Paris als Schriftsteller leben. Seine Verlobte und ihre konservativen Eltern finden das jedoch gar keine gute Idee. Zwar befinden sie sich ferien- bzw. businesshalber in Paris, aber nur Gil interessiert sich wirklich für die Stadt der Liebe. Und plötzlich trifft er – nach Mitternacht – einige seiner grossen Helden, die in den 20er Jahren in Paris gewirkt haben: Ernest Hemingway, Gertrude Stein, F. Scott und Zelda Fitzgerald, Luis Buñuel, Man Ray und Salvador Dalí (urkomisch: Adrien Brody). "Midnight in Paris" verbindet Komödie und Romantik mit dramatischen Elementen, ist aber in erster Linie ein Feel-Good-Movie nicht nur für das Arthaus-Publikum.