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Die schnellsten Motorräder
Wenn man Straßenmaschinen, die vom Werk kommen, vergleicht, schaffen nur wenige die magische 300-Stundenkilometer-Grenze, die ein Motorrad zu den schnellsten Serienmodellen macht. Eine, die das auch noch lässig schafft, ist die BMW S 1000 RR. Das Top-Modell aus Bayern gleitet auch bei hohen Geschwindigkeiten noch über den Asphalt, fast als ob sie schweben würde. Die Kawasaki Ninja H2 ist dagegen eher da Gegenteil: Sie ist laut und ein echtes Biest, aber eben auch fast schon ein Rennmotorrad. Die fast 220 PS im Motor kommen voll zur Leistung, wenn man sie nur ein wenig tunt.
Die Suzuki Hayabusa ist eher ein Oldtimer, hat aber eigentlich die Klasse der superschnellen Bikes begründet. Sie war die erste, die im Jahr 2000 die magische Grenze von 300 Stundenkilometern überschritt. Sie kann in sieben Sekunden von 0 auf 200 Stundenkilometer beschleunigen, was ihr heute noch einigen Respekt bei Bikern einbringt. Nachdem sie ihren Rekord erreicht hatte, verpflichteten sich die Hersteller auch anderer Maschinen, die Höchstgeschwindigkeit auf 298 Kilometer in der Stunde zu begrenzen, um kein Geschwindigkeitsrennen zu starten.
Die Kawasaki ZZR 1400 kann ebenfalls die 300 Stundenkilometer erreichen, ist aber als klassisches Tourenmotorrad eher dafür gedacht, gemütlich zu reisen und die Kraft der Maschine vor allem zu nutzen, um mal schnell einen LKW zu überholen.