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(Krepp), leichtes, gitterartiges, durchsichtiges, ganz- oder halbseidenes, baumwollenes, leinenes oder wollenes,
glattes oder gemustertes
Gewebe,
[* 2] wahrscheinlich so genannt, weil es ursprünglich aus Flor- oder
Florettseide verfertigt wurde,
kommt jetzt vielfach unter dem
NamenGaze vor.
Nur die schwarzen
Sorten heißen ausschließlich Flor (Trauerflor).
Flor dient zu allerlei weiblichen Putzgegenständen.
(lat.), in der
Botanik der Inbegriff aller Pflanzenarten, welche die
Vegetation eines
Landes oder einer Gegend
ausmachen. Im streng pflanzengeographischen
Sinn sind bei Begrenzung eines Florengebiets bestimmte botanische
Momente maßgebend,
indem man verlangt, daß ein solches Gebiet in seinem Vegetationscharakter bis zu einem gewissen
Grad selbständig
sei und eine Anzahl eigentümlicher Pflanzenarten beherberge (vgl.
Pflanzengeographie). Solche
Floren kann man wieder zu größern
Florengebieten vereinigen.
Während es also z. B. eine spanische, italienische, griechische Flora gibt, spricht
man auch von einer Mediterranflora. Vielfach wird aber der
Ausdruck Flora auch, ohne Rücksicht auf pflanzengeographische
Momente,
auf rein beliebig gewählte Lokalitäten und selbst auf ganz eng begrenzte Gebiete, z. B.
auf die nächsten Umgebungen einer Stadt, bezogen. Flora ist auch
Titel von
Büchern, welche eine botanische Aufzählung und
Beschreibung
aller in einem
Florengebiet vorkommenden Pflanzenarten enthalten, z. B. Flora germanica, Flora orientalis,
Flora berolinensis etc. Die meisten dieser botanischen
Floren berücksichtigen nur die
Phanerogamen, weil
die vollständige Kenntnis der
Kryptogamen für zahlreiche
Florengebiete noch problematisch
ist. Für diese
Pflanzen gibt es
daher auch mehrfach besondere sogen. Kryptogamenfloren.
(spr. -ráck),Arrondissementshauptstadt im franz.
DepartementLozère, am Tarnon, welcher hier die wasserreiche
Quelle
[* 8]
Pêcher aufnimmt und unterhalb in den
Tarn mündet, und
am
Fuß des
Bergs Ramponenche (1183 m hoch), mit altem Templerhaus,
Schloß, reformierter Konsistorialkirche,
Lein- u. Tuchweberei,
Färberei, Zwiebelkultur u. (1881) 1900 Einw.
(spr. -ängs), taftähnliches, ursprünglich in
Florenz gefertigtes Seidengewebe, welches sich durch hohen
Glanz auszeichnet, den es teils der dazu verwandten
Seide,
[* 13] teils der sorgfältigen
Appretur verdankt.
Man fertigt ganz leichte
Sorten zu
Futter, aber auch dichtere und schwerere zu Kleidern, diese meist schwarz, die leichtern auch
verschiedentlich einfach gefärbt oder bunt.
Flasche,
[* 17] weithalsige
Flasche mit einem seitlich am
Boden entspringenden Abflußrohr, welches beinahe
bis zur obern Mündung emporsteigt und sich dort umbiegt (s. Figur). Die Florentiner dient
dazu, ein aus zwei nicht miteinander mischbaren
Flüssigkeiten bestehendes Destillat zu trennen. Dies geschieht, indem die
schwere
Flüssigkeit beständig nach unten sinkt, durch die auf derselben schwimmende leichtere
Flüssigkeit in das Abflußrohr
gedrängt wird und aus diesem