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Le Corbusier
Le Corbusier wird als Charles-Édouard Jeanneret-Gris 1887 in La Chaux-de-Fonds geboren. Dort beginnt er 1900 eine Lehre als Graveur und Ziseleur an der Kunstgewerbeschule. Danach unternimmt er mehrere Reisen: In die Toskana, nach Budapest, Wien und nach Paris, wo er im Atelier von Auguste Perret arbeitet. 1909 kehrt er nach La Chaux-de-Fonds zurück und gehört dort zu den Gründern der Ateliers d’art réunis. Ein Jahr später reist er nach Deutschland, um die dortige Kunstgewerbebewegung zu studieren. Er lässt sich 1917 in Paris nieder und verwendet erstmals sein Pseudonym. 1928 trägt der Künstler und Architekt im Schloss La Sarraz aktiv zur Gründung der Congrès internationaux d’architecture moderne (CIAM) bei.
Ab 1936 entwirft er Vorlagen für Wandteppiche und arbeitet in der Folge mit Pierre Baudouin zusammen. Er erhält zahlreiche Architekturaufträge aus aller Welt, verfasst theoretische Schriften und verfolgt sein künstlerisches Schaffen. Er stirbt 1965 in Roquebrune-Cap-Martin.