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Der Schnee sitzt der Justitia im Nacken, lastet schwer auf ihrer grazilen Gestalt, beugt sie und macht sie um Jahrhunderte älter; wie eine alte, gebückte Frau schaut sie zu Boden, auch wenn sie immer noch hoch oben auf der Brunnensäule balanciert. Ihre Waage ist durch den Schnee aus dem Gleichgewicht geraten; in der einen Schale hat sich mehr Schnee angesammelt und das Mehrgewicht drückt die Waage fast aus dem Gestell. Doch ihr Schwert fackelt immer noch gerade und steil in die Höhe und schneidet jede Schneeflocke elegant entzwei, die es wagt, ihr zu nah zu Boden zu fallen.