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NIGERIA 02/2021
Nigeria 02/2021
Il vicariato apostolico di Bomadi è situato nel sud della Nigeria. La maggioranza della popolazione segue religioni tradizionali. L’attività della Chiesa non è facile perché la regione è molto povera, ha pochissime infrastrutture e scarso accesso all’acqua potabile, all’assistenza sanitaria di base e all’elettricità. Lo sfruttamento dei giacimenti petroliferi non ha ridotto la povertà delle popolazioni e per giunta ha aumentato l’inquinamento. La mortalità infantile, anche per quest’ultimo motivo, è più alta di quella del resto del Paese.
Le religiose della regione insegnano ai bambini e aiutano le famiglie più bisognose. Molti dei villaggi presenti nell’area del delta del Niger possono essere raggiunti solo tramite via fluviale, ma in molti casi le suore provenienti da altre aree della nazione hanno timore di viaggiare sui battelli perché non sanno nuotare.
Besonders segensreich ist die Arbeit von Ordensfrauen, die die Kinder unterrichten und den Familien in ihren Nöten zur Seite stehen. Jedoch haben viele Schwestern, die aus anderen Landesteilen stammen, Angst davor, mit dem Boot in die abgelegenen Gebiete zu fahren, weil sie mit den Wasserwegen keine Erfahrung haben und nicht schwimmen können.
Bischof Egbebo hat daher im Jahr 2012 die neue Kongregation „Our Lady Star of the Sea“ („Unsere Liebe Frau, der Stern des Meeres“) gegründet, die gezielt Berufungen aus dem Gebiet des Vikariates aufnimmt und fördert, da diese Frauen sich mit den Herausforderungen des Flussgebietes auskennen und so in die abgelegenen Dörfer gelangen können, wo die Menschen Hilfe benötigen.
Während der Pandemie sind die Schwestern jedoch selbst in Not geraten, denn die Gehälter derjenigen Ordensfrauen, die als Lehrerinnen an Schulen unterrichten, sind weggefallen. Normalerweise sind diese die Haupteinnahmequelle der Gemeinschaft. Die Mittel reichen oft nicht einmal für das tägliche Brot, wobei jedoch die Kosten steigen, da auch Desinfektionsmittel und andere Schutzmaterialien beschafft werden müssen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern und die Ordensfrauen und ihre Mitmenschen bei ihrem Dienst zu schützen. ACN unterstützt sie daher mit einer Existenzhilfe von 5.500 Euro.