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<h2>SubmittedText<h2><p>Der schweizerische Milchmarkt ist unter grossem Druck.</p><p>- Wie beurteilt der Bundesrat die Situation auf den internationalen Milchmärkten?</p><p>- Welche Entwicklung wird für die kommenden Monate erwartet?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Aktuell übersteigt das Angebot an Milch und Milchprodukten auf den internationalen und europäischen Märkten die Nachfrage nach Milcherzeugnissen. Das drückt auf die Preise. Es gibt aber Anzeichen, dass sich die Milcheinlieferungen in der Europäischen Union auf hohem Niveau stabilisieren. Damit dürfte sich auch das Wachstum bei den hergestellten Mengen an Milchprodukten im weiteren Jahresverlauf zurückbilden. Allerdings sind die Interventionslager an Magermilchpulver sehr hoch. Es wird deshalb davon ausgegangen, dass die Preise für Milch und Milchprodukte in der EU im Jahr 2016 weiter tief bleiben werden. Längerfristig sind aber die Perspektiven für die Milchproduktion gut, da die weltweite Nachfrage nach Milchprodukten weiter zunehmen dürfte.</p><p>Da die EU der wichtigste Handelspartner der Schweiz für Milchprodukte ist, wirken sich die Preisentwicklungen auf dem EU-Milchmarkt direkt auf die Milchpreise in der Schweiz aus. Mit einer nachhaltigen Erholung der Produzentenpreise in der Schweiz kann gerechnet werden, sobald die Preise im internationalen Umfeld wieder steigen.</p>