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Unter Intuition verstehen wir in der Regel Gedanken oder Eingaben, welche auf unserem Unterbewusstsein beruhen und ohne Reflexion (Nachdenken) zustande kommen. Intuitive Gedankenblitze, Gefühle oder Ideen lassen sich nicht rational erklären. Sie sind "einfach da" ohne dass man deren Entstehung bzw. Herkunft selbst begründen könnte.
Intuitive Wahrnehmung tritt oft dann auf, wenn jemand sich einer Tätigkeit oder Gedanken voll hingeben kann, wenn jemand in der entsprechenden Tätigkeit völlig aufgeht, quasi diese Tätigkeit "ist", wenn "es fliesst". Wirkungsvolles Training der intuitiven Fähigkeiten bedeutet deshalb in erster Linie sich selbst in den beschriebenen Zustand des "höheren Bewusstseins" bringen zu können. Auf dem höchsten Niveau geht Intuition nahtlos über in sogenanntes Channeling, d.h. in bewusst herbeigeführte Kontakte mit spirituellen Wesen (Geistwesen).
Das Wort Intution stammt ursprünglich aus dem lateinischen intueri und bedeutet anschauen, betrachten, erwägen. Intuition steht deshalb auch für ein spontanes, ganzheitliches Erkennen oder Wahrnehmen.
Als Synonyme für die Intuition werden oft Instinkt, Spürsinn, Bauchgefühl, Ahnung, Riecher, Eingebung, Gedankenblitz, Geistesblitz, sechster Sinn, usw. genannt.
Intuition ist letztendlich die Grundlage für Kreativität und für neue Erfindungen. L. Pasteur sagte z.B. im Zusammenhang mit intuitiven Ideen: "Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist". Und Henry Poincaré sagte: "Intuition ist das Mittel zur Erfindung" (in Intuition and Logic in Mathematic).