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DIE WERKE VON RENÉ GROEBLI SIND AUCH NACH DER AUSSTELLUNG ERHÄLTLICH.
René Groebli wurde am 9. Oktober 1927 in Zürich geboren.
1945 kam er in die vorbereitende, 1946 in die Fachklasse für Fotografie von Hans Finsler an der Kunstgewerbeschule Zürich. Bei Central Film und Gloria Film in Zürich absolvierte er zwischen 1946 und 1948 eine Ausbildung zum Dokumentarfilm-Kameramann und schloss diese als Erster in der Schweiz mit einem Abschlussdiplom ab.
Als Reportagefotograf führte er Aufträge für die Schweizer Zeitschrift «Die Woche», später für die Londoner Agentur «Black Star» in Afrika und im Nahen sowie Mittleren Osten aus. Seine ersten beiden Buchpublikationen waren «Magie der Schiene» (1949), ein poetisches Essay und die Bildserie «Das Auge der Liebe» (1954, neue Edition 2014). In der Ausstellung «The Family of Man», die Edward Steichen für das Museum of Modern Art in New York organisierte, war René Groebli zusammen mit den Schweizer Fotografen Werner Bischof, Robert Frank und Gotthard Schuh vertreten. 1954 wurde er, gleichzeitig mit Robert Frank, ins Kollegium Schweizerischer Photographen aufgenommen.
Den Fotojournalismus gab er nach kurzer Zeit auf und gründete Mitte der 1950er Jahre ein eigenes Fotostudio für Werbe- und Industriefotografie. Groebli spezialisierte sich auf die Farbfotografie und experimentierte mit dem Dye Transfer-Verfahren. Das US-amerikanische Magazin «Color Annual» ehrte ihn 1957 als «Master of Color». Ab den frühen 1980er Jahren führte er keine kommerziellen Aufträge mehr aus, sondern widmete sich wieder seinen freien künstlerischen Essays in Schwarzweiss. Gegen Ende des 20. und während der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts arbeitete er sein Bildarchiv auf und digitalisierte die wichtigsten Fotografien seines im Verlauf von 60 Jahren entstandenen Werks.