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<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und auf Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Die Artikel 206 und 207 der Zivilprozessordnung (SR 272) werden wie folgt geändert:</p><p>Art. 206 Säumnis</p><p>Abs. 1</p><p>Erscheint die klagende Partei weder persönlich noch lässt sie sich vertreten und ist Artikel 204 Absatz 3 nicht anwendbar auf sie, so gilt das Schlichtungsgesuch als zurückgezogen; das Verfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.</p><p>Abs. 2</p><p>Erscheint die beklagte Partei weder persönlich noch lässt sie sich vertreten und ist Artikel 204 Absatz 3 nicht anwendbar auf sie, so verfährt die Schlichtungsbehörde, wie wenn keine Einigung zustande gekommen wäre (Art. 209-212).</p><p>Abs. 3</p><p>...</p><p>Abs. 4</p><p>Erscheint eine Partei nicht persönlich, wird sie aber vertreten durch eine beruflich qualifizierte Vertreterin oder einen beruflich qualifizierten Vertreter, so kann die Schlichtungsbehörde, sofern sie eine Einigung als möglich erachtet, eine neue Verhandlung ansetzen und das persönliche Erscheinen der säumigen Partei verlangen.</p><p>Abs. 5</p><p>Die Schlichtungsbehörde kann der Partei, die nicht persönlich erscheint, eine Busse bis zu 500 Franken auferlegen.</p><p>Art. 207 Kosten des Schlichtungsverfahrens</p><p>Abs. 1</p><p>...</p><p>Abs. 2</p><p>Erscheint die beklagte Partei nicht persönlich, so werden ihr die Kosten des neuen Schlichtungsverfahrens nach Artikel 206 Absatz 4 auferlegt.</p><p>Abs. 3</p><p>Bisheriger Absatz 2</p>