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Fusion mit Arosa, mit Chur oder selbstständig bleiben?
Die kleinen Schanfigger Gemeinden hatten in den letzten Jahrzehnten immer mehr Mühe, ihre Behörden zu besetzen. So kamen vielen Einwohnern die Bestrebungen des Kantons gelegen, mit Beiträgen Gemeindefusionen zu fördern. Es gab aber auch beträchtlichen Widerstand, denn die Befürchtungen waren nicht unberechtigt, in einer Grossgemeinde unterzugehen und an Identität zu verlieren.
Mit Ausnahme von Maladers entschieden sich die Gemeinden auf der rechten Talseite, sich Arosa anzuschliessen. In Calfreisen hing die Zustimmung zur Fusion an einer einzigen Stimme. So bilden seit dem 1. Januar 2013 die farbig hervorgehobenen Ortschaften die neue Gemeinde Arosa.
Maladers hat auf den 1. Januar 2020 mit Chur fusioniert.
Tschiertschen-Praden wollten ihre Selbstständigkeit nicht aufgeben und bilden wie bisher eine politische Gemeinde.
Ohne den guten Willen der Abstimmenden und Wählenden der Ortschaft Arosa bzw. Chur, haben die Stimmen der kleinen Ortschaften nur noch eine geringe Bedeutung. Die folgende Grafik soll dies für Arosa veranschaulichen.
Die Anzahl Bewohner jeder einzelnen Ortschaft ist der Aroser Zeitung vom 19. November 2021 entnommen. Stimm- und wahlberechtigt sind es weniger, besonders in der Tourismusortschaft Arosa.