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Mit Prof. Barbara Hallensleben und Prof. Gilles Emery hat der Papst zwei Dozenten der Universität Freiburg neu in die Internationale Theologische Kommission berufen. Sie wurde 1969 im Gefolge des II. Vatikanischen Konzils ins Leben gerufen und hat die Aufgabe, «Lehrfragen, denen grosse Bedeutung zukommt, zu studieren». Eine der bekanntesten Stellungnahmen der Kommission aus dem Jahr 2000 trägt den Titel «Erinnern und Versöhnen» und befasst sich mit den Verfehlungen der Kirche in ihrer Vergangenheit.
Bei der Zusammensetzung der 30-köpfigen Kommission werden die verschiedenen theologischen Disziplinen berücksichtigt, es müssen aber auch möglichst alle Sprach- und Kulturräume zum Zug kommen. Mit Barbara Hallensleben und Sr. Sarah Butler (USA) sind erstmals zwei Frauen unter den Mitgliedern der Kommission.
Prof. Barbara Hallensleben ist 1957 in Deutschland geboren und lehrt seit 1994 an der Universität Freiburg Dogmatik. Sie gehört dem Direktorium des Instituts für ökumenische Studien an und ist im Bereich der Ökumene auf internationaler Ebene engagiert. Schwerpunkte ihrer Forschung sind die Ekklesiologie, die Sakramentenlehre und die orthodoxe Theologie.
Prof. Gilles Emery ist 1962 im Wallis geboren und gehört dem Dominikanerorden an. Seit 1995 lehrt er an der Universität Freiburg, zuerst als Privatdozent, seit 1997 als Ordinarius für Dogmatik. In seiner Forschungsarbeit beschäftigt er sich mit dem Denken von Thomas von Aquin und einer Theologie in dominikanischer Tradition.