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Aktuelle Krisen
Jedes Jahr helfen wir bei dutzenden Katastrophen und erreichen ungefähr 12 Millionen Menschen durch unsere Nothilfeprogramme. Hier sind einige Orte, an denen CARE derzeit Nothilfe leistet.
CARE hilft benachteiligten Bevölkerungen auch in den Krisen, über die in den Medien nicht viel berichtet wird. Lesen Sie hier den Bericht, um herauszufinden, welche 10 Krisen es im 2017 nicht in das Rampenlicht der Medien geschafft haben.
Intensive Kämpfe in Syrien haben heute mehr Menschen vertrieben als in irgendeinem anderen Land.
Jeden Tag fliehen tausende Syrer vor der Gewalt auf der Suche nach Lebensmitteln, Schutz, medizinischer Versorgung und anderweitiger Unterstützung. In Syrien gibt es 13,5 Millionen vertriebene Menschen, die dringend humanitäre Hilfe benötigen. Mindestens die Hälfte davon sind Kinder. Die Mehrheit der beinahe 5 Millionen Flüchtlinge musste alles zurücklassen und hat Mühe, ihre Grundbedürfnisse zu decken.
CARE unterstützt von diesem Krieg betroffenen Menschen in Jordanien, Ägypten, im Lebanon, in Jemen und Syrien mit lebensrettender Nothilfe und Lösungen, mit denen die Menschen die Krise langfristig überwinden können.
Jemen hat derzeit den grössten Bedarf an humanitärer Hilfe weltweit. Seit im März 2015 ein bewaffneter Konflikt ausgebrochen ist, benötigen über 22 Millionen Menschen, also 80 % der Bevölkerung, dringend Nothilfe. Über 11 Millionen Menschen kämpfen um ihr Überleben, die meisten davon Frauen und Kinder (Stand Februar 2018).
CARE arbeitet seit 1992 in Jemen und unterstützt die vom Krieg betroffenen mit Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung sowie reproduktiven Gesundheitsdiensten, die die Menschen so nötig haben.
Wasser ist eines der dringendsten Bedürfnisse im Jemen. CARE bringt Wasser mit Wassertrucks vor Ort und installiert Wassertanks. Zudem verteilen wir Hygieneartikel an die gefährdeten Gemeinschaften. Mehr als 15 Millionen Menschen haben keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung, weshalb CARE ebenfalls sichere Geburtssets für schwangere Frauen verteilt. Wir haben mehr als 1,5 Millionen Menschen mit der Lebensmittelverteilung und dem WASH-Programm (Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung) erreicht.
Der anhaltende Krieg macht die humanitäre Hilfe für Notbedürftige schwierig und CARE ruft alle am Konflikt beteiligten Parteien und die internationale Gemeinschaft auf, den Zugang zu und die Auslieferung von lebensrettenden Gütern für die betroffenen Menschen im Jemen möglich zu machen.
Zia Choudhury, CAREs Direktor in Bangladesch, hat die Flüchtlingskrise als „schlimmste Situation in den letzten 20 Jahren in bezug auf Flüchtlingsarbeit“ bezeichnet!
Im Balukhali Lager in Cox’s Bazar, Bangladesch, haben Frauen keine Privatsphäre, keinen sicheren Ort zum Schlafen, zu wenig Sanitäranlagen und psychologische Unterstützung. Zudem haben viele keine Mittel ihre Kinder mit Lebensmitteln zu versorgen, und haben Angst um ihre physische und psychische Gesundheit. Viele Kinder leiden unter traumatischen Erlebnissen, Hauterkrankungen, Durchfall und Fieber. Geschlechtsspezifische Gewalt ist eine ernsthafte Bedrohung.
Das Nothilfeteam von CARE Bangladesch arbeitet mit dem Distrikt Cox’s Bazar zusammen, um Lebensmittel zu verteilen, sichere Unterkünfte und Sanitäranlagen zu bauen sowie Gesundheitsdienste und Schutz vor Gewalt zu gewährleisten. CARE arbeitet seit 1949 in Bangladesch und hat ausgedehnte Erfahrung beim Einsatz in humanitären Krisen. CARE ist seit vielen Jahren im Distrikt Cox’s Bazar präsent, wo die meisten Flüchtlinge Schutz suchen. Wir setzen uns für die Nahrungsmittelversorgung, Reduktion von Katastrophenrisiken und die Stärkung von Frauen ein und leisten Nothilfe. In den letzten fünf Jahren hat CARE Bangladesch so über 450’000 Menschen erreicht.
Im Südsudan stehen 1,7 Millionen Menschen kurz vor dem Verhungern, während 6,1 Millionen unter extremem Hunger leiden. Das ist die Hälfte der Bevölkerung. 1 Million Kinder unter fünf Jahren sind stark unterernährt.
CARE Südsudan organisiert Nothilfeprogramme in den Regionen Unity, Ost-Äquatoria, Jonglei und in Obernil CARE hat 356’000 Menschen im Rahmen von Programmen zur Nahrungsmittelsicherheit, zur Lebensgrundlagwiederherstellung, Ernährungssicherung, Gesundheit und geschlechtsspezifischer Gewalt ermöglicht.