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Die Scheidung des Credit-Suisse-Chefs sorgte schon einmal für Schlagzeilen. Nun erneut. Es geht um läppische 750‘000 Dollar.
Der Fall ist nicht neu: Der 51-jährige Credit-Suisse-Chef Brady Dougan liess sich 2005 von seiner damaligen Frau Tomoko Hamada scheiden.
Man einigte sich darauf, dass er insgesamt 15,3 Millionen Dollar in zwei Tranchen zahlen würde. Allerdings erfolgte die zweite Zahlung im Juni 2006 zwölf Tage verspätet, so dass er weitere 25‘000 Dollar nachlegte – für die Zinsen.
Brady Dougan ist nicht einverstanden
Doch nun hat Dougan neuen Ärger. Denn der Anwalt der früheren Frau Dougan kommt zum Schluss, dass der CS-Chef die Zinsen vom Tag der Scheidung an bis zur finalen Zahlungen begleichen müsste, also nicht nur für die zwölf verspäteten Tage. Und das macht insgesamt 750‘000 Dollar aus, wie die Nachrichtenagentur «Associated Press» herausgefunden hat.
Damit ist Dougan jedoch nicht einverstanden, so dass darüber vor dem Connecticut Supreme Court verhandelt wird. Zwar wäre der CS-Chef finanziell problemlos in der Lage, den Restbetrag zu begleichen, offenbar will er aber ein Zeichen setzen – ein teures alllerdings, falls er vor Gericht abblitzt.
Und noch ein paar Dreingaben
Dem weiteren Vernehmen nach soll die frühere Frau Dougan neben den 15,3 Millionen Dollar auch noch das 10 Millionen teure Haus erhalten haben, das sie mit Brady Dougan bewohnte, sowie einen 2000 BMW X5 und etwas Kleingeld im Betrag von 143‘000 Dollar.