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Der Pianist Gregor Camenzind wurde in Basel geboren. Seine musikalischen Studien begann er am Konservatorium Freiburg bei Céline Volet. Nach dem Erlangen des Klavierlehrdiploms wechselte er zu Harry Datyner am Konservatorium Genf, wo er mit dem Konzertdiplom abschloss. Es folgten Meisterkurse mit Jörg Demus, Paul Badura-Skoda und Tamás Vásáry. Als Stipendiat bildete er sich an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest weiter, bei Balázs Szokolay (Klavier) und Balázs Szunyogh (Kammermusik).
Er trat in zahlreichen Konzerten als Solist auf. Mit dem «Orchestre des Jeunes de Fribourg» unter Théophanis Kapsopoulos führte er Mozarts Klavierkonzerte KV 415, 449 und 491, Beethovens 5. Klavierkonzert sowie das Klavierkonzert von Dvořák auf. Im Mai 2005 interpretierte er den Solopart im 1. Klavierkonzert von Schostakowitsch, begleitet durch das Orchester der Hermitage St. Petersburg unter der Leitung von Andreas Spörri.
Sein Interesse galt aber ebenso der Kammermusik, der Liedbegleitung und der Korrepetition. Er trat schon mit diversen Sängerinnen und Sängern auf (mit Haïda Housseini, Marie-Claude Chappuis, Michel Brodard, René Perler, Gilles Bersier usw.) und konzertierte regelmässig mit Chören. Er arbeitete als Korrepetitor der Violin-Berufsklasse von Gyula Stuller am Konservatorium Freiburg. Im Jahre 2001 spielte er unter der Leitung von Bernhard Pfammatter in Haydns Schöpfung den Continuo-Part am Hammerflügel.
Gregor Camenzind verstarb 2009 im Alter von 50 Jahren.