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Bei den Präsidentschaftswahlen im westafrikanischen Benin ist Amtsinhaber Boni Yayi mit 53,2 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt worden. Dabei handle es sich um das vorläufige Endergebnis, teilte die Wahlkommission am Freitag mit.
Yayis stärkster Konkurrent, Adrien Houngbedji, kam auf 35,7 Prozent. Das Ergebnis muss noch vom Verfassungsgericht des Landes für rechtskräftig erklärt werden.
Die Verkündung des Wahlergebnisses war von Spannungen begleitet. Anhänger der Opposition zweifelten das Ergebnis an und versuchten, den Vorsitzenden der Wahlkommission daran zu hindern, den Ausgang der Wahl bekanntzugeben. Dieser teilte das Wahlergebnis später in Anwesenheit von Journalisten mit.
Yayis Wahlkampfteam hatte bereits am Dienstag erklärt, er habe die Wahlen gewonnen. Houngbedji widersprach dem jedoch und erklärte, es handle sich um Wahlbetrug. Yayi war 2006 mit dem Versprechen zur Korruptionsbekämpfung angetreten, sieht sich inzwischen aber selbst Betrugsvorwürfen ausgesetzt.
SDA-ATS