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Was macht man mit dreissig Blechblasinstrumenten, die ungenutzt in einer Ecke liegen? Der Brite Jim Trott, der als Pilot regelmässig afrikanische Länder anfliegt, hatte eine gute Idee. Er brachte die Instrumente nach Uganda und spendete sie dort einem Waisenhaus. Bei weiteren Besuchen konnte er beobachten, wie positiv die Musik das Leben der Kinder und Jugendlichen veränderte: Sie förderte ihr Selbstvertrauen, aber auch ihr Konzentrationsvermögen, ihre Ausdauer oder die Fähigkeit, gemeinsam Probleme zu lösen. So gründete Trott, selbst ein passionierter Trompeter, 2009 die Wohltätigkeitsorganisation Brass for Africa, die heute über 2000 benachteiligte Kinder und Jugendliche in Uganda, Liberia und Ruanda unterstützt: mit Instrumenten und Musikunterricht, mit Rat und Tat im Alltag und mit der Schulung von Mitarbeitern vor Ort. Erstmals kommt nun ein zwölfköpfiges Ensemble aus der ugandischen Hauptstadt Kampala in die Schweiz: Unter freiem Himmel, direkt am Vierwaldstättersee, erklingen mitreissende Arrangements traditioneller afrikanischer Musik und Brass-Klassiker.