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Die Schweizer Motorrad-Fahrer erleben einen WM-Auftakt zum Vergessen: Tom Lüthi kann beim Moto2-GP von Katar mit einem 10. Platz wenigstens etwas Schadensbegrenzung betreiben.
Der Schweizer WM-Mitfavorit machte auf der Kalex-Maschine im Vergleich zum völlig verunglückten Qualifying acht Positionen gut und sicherte sich so noch sechs WM-Punkte. Ein Rennen zum Vergessen erlebte der zweite Schweizer Jesko-Raffin. Der NTS-Pilot verlor bereits in der ersten Runde viele Ränge und verpasste die Punkte als 23. deutlich.
Den Sieg holte sich der überraschende Japaner Tetsuta Nagashima, der in seinem bereits 70. Moto2-GP erstmals überhaupt aufs Podest fuhr. Der Kalex-Fahrer war nur von Startplatz 14 losgefahren, wurde aber gegen Ende des Rennens immer schneller. Pole-Mann Joe Roberts belegte hinter den Italienern Lorenzo Baldassarri und Enea Bastianini den 4. Platz. Die Bedingungen waren für die Moto2-Fahrer ungewohnt, denn sie starteten wegen des Fehlens der MotoGP zur Primetime unter Flutlicht.
Lüthis Motorrad funktionierte im Rennen deutlich besser als in den letzten Trainings und im Qualifying. Er verbesserte sich gleich beim Start vom 18. auf den 12. Platz, konnte die Pace aber nicht über die gesamte Rennzeit durchziehen. Erst am Ende schaffte der Emmentaler wenigstens noch den Sprung in die Top Ten.
Die Motorrad-WM sollte nach der Verschiebung des GP von Thailand am 5. April in Austin, Texas, fortgeführt werden. Aktuell ist jedoch der Kalender wegen der Einschränkungen durch das Coronavirus mit vielen Unsicherheiten behaftet.
25. Platz von Dupasquier beim GP-Debüt
Im Moto3-Rennen belegte Jason Dupasquier den 25. Platz. Der 18-jährige Freiburger war von Position 29 gestartet und absolvierte sein Debüt im GP-Zirkus auf seiner KTM ohne grössere Probleme.
Der Spanier Albert Arenas feierte auf KTM seinen vierten GP-Sieg. Der 23-Jährige setzte sich in einem hauchdünnen Duell vor dem zwei Jahre älteren Schotten John McPhee auf Honda durch.
SDA