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Datenaustausch leicht gemacht
Unsere Hinweise verstehen wir als Wegzeig für das bewährteste Vorgehen bei der Herstellung von Druckvorlagen und für die Übermittlung der fertigen Daten zu uns in die Druckerei.
Layoutprogramme
Die Wahl des richtigen Layoutprogramms richtet sich nach der Komplexität der zu erstellenden Druckvorlage und davon, ob Fotos, Illustrationen, Grafiken
usw . im Layout platziert werden sollen.
Zum Herstellen einfacherer Druckvorlagen ohne besonderen Anspruch an die
Druckqualität eignen sich die Officeprogramme ”Word” und ”Publisher” sowie das Programm ”Corel Draw”; für komplexe Arbeiten die Kreativprogramme ”InDesign”, ”Illustrator”, ”Freehand”, und ”XPress”.
Spezialprogramme wie ”PowerPoint”, ”Photoshop” und ”Excel” sind für ihre Bestimmung hervorragende Werkzeuge – zur Herstellung komplexer, qualitativ einwandfreier Druckvorlagen jedoch
schlecht oder überhaupt nicht geeignet.
Datenformate
Zu beachten ist, dass mit Ausnahme von JPG in Officeprogrammen Fotos,
Illustrationen, Grafiken usw . in den hochauflösenden Datenformaten wie TIF, EPS und PDF sowie die Adobe-CS-Formate nicht oder
eventuell nur mit verminderter Qualität platziert werden können.
Von der Verwendung von niedrig auflösenden Bild- und Grafikformaten wie GIF, PNG usw. raten wir bei der Herstellung
von Druckvorlagen generell ab.
Arbeitsweise
Achten Sie beim Herstellen der Druckvorlage auf ein überlegtes und systematisches Arbeiten. Ein wildes Durcheinander beim Anwenden
von Stilen, Effekten, Filtern usw. oder das ”originelle” Verwenden von Programmwerkzeugen erschwert oder verunmöglicht nachträgliche Korrekturen und Ergänzungen und kann die Datei für den Druck sogar unbrauchbar machen.
Schriften
In keinem Layoutprogramm werden die verwendeten Schriften im Dokument
mitgespeichert. Schriften (Fonts) müssen darum zusätzlich zum fertigen Dokument mitgeliefert werden.
Unter ”XP” und ”Vista” kopieren Sie dazu die im Dokument verwendeten Fonts aus dem Schriftordner der
Systemsteuerung, unter OS X aus den zugewiesenen Ordnern.
Sind im Dokument nur Systemschriften wie ”Arial”, ”Times” usw. verwendet, kann auf das Mitliefern der Fonts in der Regel verzichtet
werden.
Fotos
Die im Internet übliche Auflösung von 72 ppi (Pixel per Inch) ist für den Druck zu gering. Für qualitativ weniger anspruchsvolle Drucksachen ist bei einer 1:1-Wiedergabe
eine Bildauflösung von mindestens 150 ppi notwendig; für einen qualitativ einwandfreien Druck üblicherweise 300 ppi.
Vermeiden Sie das starke Komprimieren von JPG-Dateien. Mit jedem
Komprimiervorgang geht Bildinformation unwiederbringlich verloren.
Randbeschnitt
Soll ein Foto, eine Illustration, Grafik oder Linie am Papierrand enden, muss
das betreffende Gestaltungselement ca. 2 mm über den Papierrand hinaus verlängert werden.
PDF (Portable Document Format)
Der eleganteste Weg, eine Druckvorlage über die Grenzen von Betriebssystemen, Programmen und Ausgabegeräten auszutauschen, ist die Konvertierung der Daten ins PDF-Format. Allerdings
bieten nur PDF-formatierte Druckvorlagen, die mit ”Adobe Acrobat Distiller” erstellt sind, Gewähr, auf in Druckereien üblichen Postscript-Ausgabegeräten fehlerfrei gedruckt zu werden.
Beachten Sie, dass Sie in den Vorgaben zur Konvertierung ins PDF-Format die höchste Qualitätsstufe anklicken, als Verwendung ”Print” wählen, keine Transformierung von Auflösung und Farbraum vornehmen und sämtliche Schriften – auch Systemschriften wie ”Arial” und ”Times” ins Dokument einbinden.
Das weit verbreitete Ändern von Schriften mit Hilfe der Klickfelder ”fett”, ”kursiv” usw. führt beim Konvertieren ins PDF-Format häufig zu Fehlern. Wählen Sie darum immer beim Herstellen des Layouts die gewünschte Schrift im Schriftmenü.
Bei randabfallendem Druck darf nicht vergessen werden, den im Layoutprogramm
erstellten Randbeschnitt im PDF-Dokument zu integrieren.
Nach dem Konvertieren ins PDF-Format kontrollieren Sie das Dokument am
Bildschirm und drucken es aus. Treten bereits hier Programmfehler zutage,
werden diese bei uns in der Druckerei nicht verschwunden sein.
Datenübermittlung
Zu jeder als Datenfile vorliegenden Druckvorlage gehört ein Printout, mit dem das Layout von uns auf Übereinstimmung geprüft werden kann. Selbstredend umfasst dieser Ausdruck auch Ihre letzten
Korrekturen an der Druckvorlage.
Dateien können Sie uns im Anhang eines E-Mails senden, auf einem USB-Stick direkt bei uns
vorbeibringen oder auf eine CD gebrannt per Post zuschicken.
Und das Allerwichtigste überhaupt: Die Daten der fertigen Druckvorlage sind und bleiben auf der
Festplatte Ihres Computers, uns erstellen und übermitteln Sie eine Kopie davon.