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In einer Demokratie sollte es eigentlich niemand hinnehmen, wenn das gewählte Staatsoberhaupt schrittweise von Generälen entmachtet wird. Bisher hat man geglaubt, in den USA könnte das niemals geschehen. Aber genau das vollzieht sich gerade. Zu den prägendsten politischen Gruppierungen des 20. Jahrhunderts gehören Militärjunten. Sie bestehen meistens aus drei grimmig blickenden Offizieren, die putschen, um die Kontrolle über einen Staat zu übernehmen. Junten dulden auch zivile Einrichtungen, aber nur so lange sie sich ihnen unterwerfen, denn am Ende setzten sie immer ihren eigenen Willen durch. Noch vor wenigen Jahrzehnten wurden wichtige Länder wie Chile, Argentinien, die Türkei, und Griechenland von Junten regiert.
Klammheimlich eine neue Stufe der Militarisierung der US-Außenpolitik erklommen
In unseren Tagen herrschen vielerorts wieder Junten – neuerdings auch in Washington. Drei Generäle haben sich die Macht angeeignet, die Außen- und Sicherheitspolitik der USA zu bestimmen: General James Mattis, der US-Verteidigungsminister, General John Kelly, der Stabschef des Präsidenten…..