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Bloomberg News berichtete im Oktober, dass Elliott eine signifikante Position in Fresenius aufgebaut hat und auf eine Aufspaltung des weitverzweigten Gesundheitskonzerns drängen könnte. Eine Möglichkeit dafür wäre die Entkonsolidierung von Fresenius Medical Care.
Derzeit gehört Fresenius rund 32 Prozent der FMC, kann dessen Finanzergebnisse aber aufgrund der Struktur der Unternehmen als Kommanditgesellschaft auf Aktien voll konsolidieren. Analysten hatten wiederholt moniert, dass diese Verflechtung Fresenius wie einen Mühlstein nach unten ziehe.
Fresenius’ neuer Vorstandschef Michael Sen sagte Ende Oktober, dass er das Unternehmen gründlich durchforsten wolle. Neben dem Anteil an FMC betreibt Fresenius ein Geschäft mit Infusionslösungen, die Krankenhauskette Helios sowie Vamed, ein Servicedienstleister für den Bau und Betrieb von Kliniken.
Die Fresenius-Aktie ist in den vergangen 12 Monaten um 30 Prozent gefallen, das Unternehmen kommt noch auf eine Marktkapitalisierung von 12 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum fielen FMC um 47 Prozent und wird aktuell mit 8,6 Milliarden Euro bewertet.
(Bloomberg)