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Für diesen Krieger brauchst du viel Kraft und Balance und ohne Achtsamkeit und Konzentration verlierst du dein Gleichgewicht, denn dieser Krieger ist asymmetrisch. Was du gewinnst:
Kräftigung der Bein- und Gesässmuskulatur und der Fussgelenke.
Starke Bauchmuskeln und Dehnung der Brust- und Schultermuskulatur, wenn du die Arme nach vorne streckst.
Schulung von Bewegungsfluss und Balance in Verbindung mit Atmung und Konzentration.
Harmonie, Leichtigkeit, Ausgeglichenheit und Eleganz.
Diesen Krieger üben wir übrigens auch im Pilates, dort nenne ich ihn Flugzeug. Und weil Pilates dynamisch ist, strecken wir die Arme nach vorne und machen Schwimmbewegungen. Dadurch ist er ziemlich anspruchsvoll, denn sich in der Balance zu bewegen ist nicht einfach. Aber auch hier: Übung macht die Meisterin!
So gehts:
Steh hüftbreit auf der Matte und mach mit dem rechten Fuss einen Schritt nach vorne. Spanne deine Bauchmuskeln und Beckenboden an und bring Kraft in dein vorderes Bein. Drücke den grossen Zehenballen fest in den Boden, spreize deine Zehen. Nimm deine Arme mit einer Einatmung zur Seite und hebe mit einer Ausatmung langsam das hintere Bein an, gleichzeitig beugst du dich langsam nach vorne. Die Hüften bleiben parallel. Nun kannst du deine Hände vor deinem Brustbein im Anjali-Mudra falten. Dein Blick geht leicht vorne auf den Boden. Finde deinen Drishti, den Punkt, der sich nicht bewegt.
Falls dieses Asana schwierig ist, lege beide Hände auf zwei Blöcke vor dir.
Bleibe einige Atemzüge ruhig in dieser Stellung, dann wechsle die Seite.