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Überrascht vom Abschied Erwin Jutzets aus der kantonalen Politik und von den neuen Kandidaten der SP zeigen sich weder der Präsident der Freiburger Grünen, Bruno Marmier, noch jener der CSP, Philippe Wandeler.
«Wir nehmen davon Kenntnis» so Marmier. Die Grünen werde ihre Nomination für die gemeinsame Liste am 27. Juni vornehmen, und die amtierende Staatsrätin Marie Garnier ist dafür vorbestimmt. Der neue Präsident der Grünen äussert sich auch nicht besorgt, dass der Sitz von Garnier von anderen Kandidaten oder Kandidatinnen der linken Liste in Gefahr gerät: «Wenn man eine gemeinsame Liste will, dann stellt man auch starke Kandidaten auf. Wir kämpfen gegen eine bürgerliche Allianz, und das können wir nicht mit mittelmässigen Kandidaten tun.» Marmier hat aber auch Vertrauen in «die starke Bilanz» der grünen Staatsrätin Garnier.
Der Präsident der Grünen und derjenige der CSP weisen darauf hin, dass die Einzelheiten für die gemeinsame Liste noch geregelt werden müssen. Beide erwarten aber drei Namen von der SP, einen von den Grünen und einen von der CSP.
Wandeler sagt, dass bezüglich der CSP-Kandidatur noch kein Entscheid getroffen sei. Die Partei wird ihre Nominationsversammlung am 23. Juni abhalten. Sie hat noch keine Namen von möglichen Kandidaten kommuniziert, Grossrätin Bernadette Mäder-Brülhart hat aber gesagt, sie würde sich zur Verfügung stellen (die FN berichteten.)
«Grundsätzlich ändert sich für die Allianz nichts», sagt Wandeler mit Bezug auf den Abgang Erwin Jutzets. Mit den aus den Reihen der SP genannten Kandidaten sei er zufrieden, so Wandeler. Er weist darauf hin, dass die CSP Steiert schon bei der Ergänzungswahl für Isabelle Chassot unterstützt hatte. uh