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Da die Zecke ein Parasit ist, braucht sie andere Lebewesen, um sich von deren Blut zu ernähren. Als Wirte dienen Vögel, Reptilien und Säugetiere (Nager, Fledermäuse,) aber auch der Mensch. Zecken leben in Bodennähe. Man findet sie im Wald, in Wiesen sowie in Gärten. Sie leben auch in Anlagen wie Schwimmbädern und Spielplätzen, welche mit hohem Gras und Gebüsch umgeben sind.
Zecken findet man auf einer Höhe bis zu 2000m. In der Regel klettern Zecken bis zu einer Höhe von maximal 1,50 m. Tiere und Mensch streift sie beim Vorbeigehen ab. Die weitverbreitete Vorstellung, dass Zecken sich von Bäumen zielgerichtet auf ihr Opfer fallen lassen, ist falsch. Zum einen, weil sie nicht so hoch klettern können, zum anderen, weil sie ein potentielles Opfer aus größerer Entfernung nicht wahrnehmen können. Zecken lieben es warm und feucht. Deshalb werden sie in der Regel erst ab einer Temperatur von ca. 10° Celsius richtig aktiv. Die eigentliche Zeckensaison dauert daher etwa von März bis Oktober oder gar November.