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Rudel Obreja erfährt unfaire Behandlung durch Weltverband
Examinercom. Gekürzte Übersetzung aus dem Englischen (JS)
30.01.2010 Bukarest – Seltsames hat sich in der rumänischen Amateurbox-Szene abgespielt. Der Präsident des Rumänischen Amateurboxverbandes, Rudel Obrdeja, wurde vom Amateur-Weltboxverband für unglaubliche 13 Jahre von allen Aktivitäten innerhalb der AIBA gesperrt und mit einer Busse von $ 18.000 gebüsst.
Die hohen Strafen wurden ausgesprochen, weil Obreja es gewagt hatte, im letzten Februar anlässlich eines Boxevents die Teilnehmer ohne Kopfschützer an den Start zu lassen. Nicht nur Obrdeja, sondern auch der Rumänische Verband wurde für einen Monat suspendiert und mit einer Busse von $ 13.500 gebüsst.
Obreja erklärte, dass es sich bei den Kämpfen ohne Kopfschützer lediglich um Exibitions-Kämpfe gehandelt habe. Aus diesem Grund kann er das unglaubliche Strafmass nicht nachvollziehen.
Weder Obreja, noch die AIBA wollen von ihren Positionen abrücken. Da die Reaktionen der Medien auf das Urteil aber weltweit dermassen negativ waren, überlegt sich die AIBA, nochmals auf das Strafmass zurückzukommen.
Die ganze Animosität gegen Obreja kam an den Olympischen Spielen in Peking ins Rollen, als Obreja in seiner Aufgabe als Offizieller beanstandete, dass die AIBA das Kampfgericht bei ganz bestimmten Kämpfen kurzfristig auswechselte. Obreja protestierte gegen die aus seiner Sicht korrupten Machenschaften und wollte diese an einer eigens eiberufenen Pressekonferenz kundtun.
Die Suspension von 13 Jahren übersteigt das Strafmass eines jeden Drogendealers.
Obreja ist ein Kämpfer. Er nahm an den Olympischen Spielen von 1984 in Los Angeles teil und verlor gegen den Olympiasieger Marc Breland aus den USA. Aus Sicht des Verfassers dieses Artikel gründen die Probleme auf langjährige Animositäten zwischen der AIBA und Obreja und gipfelten in dieser unglaublichen Bestrafung, die nicht nur auf Obreja, sondern auch auf dem Rumänischen Verband lastet.
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