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Einen knappen Monat vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang herrscht weiter Tauwetter zwischen Gastgeberland Südkorea und Nachbar Nordkorea. Möglicherweise könnte im Frauenturnier ein gemeinsames Eishockeyteam antreten. Dieses würde dann gleich im ersten Spiel auf die Schweiz treffen.
Gemäss der Website insidethegames wird das Thema am 20. Januar bei einem Treffen von Vertretern der beiden Länder und des IOC in Lausanne verhandelt. Auf Anfrage des Spiegels wollte das IOC die Meldung nicht bestätigen.
Dem Bericht zufolge sollen zwischen drei und acht Spielerinnen aus Nordkorea in die Equipe Südkoreas integriert werden. Ein gemischtes Team wäre nichts ganz Neues: 1991 trat Korea mit einer vereinigten Equipe an der Tischtennis-WM und an der U20-Fussball-WM an.
Auf Anregung Südkoreas wird in Lausanne auch darüber verhandelt, ob die zwei Staaten an der Eröffnungs- und der Schlussfeier gemeinsam ins Stadion einlaufen sollen. Zuletzt machten sie das 2006 bei den Winterspielen in Turin. (ram)