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Das BAK setzt sich mit zwei Massnahmen für die Gleichstellung der Geschlechter in der Filmförderung ein.
1. Gender-Ausgewogenheit in der selektiven Filmförderung
Im Förderungskonzept 2016-2020 für die Förderung des Schweizer Filmschaffens setzt sich das BAK folgendes Ziel für die selektive Filmförderung:
Das Verhältnis der geförderten Projekte von Frauen und Männern soll in einem ausgewogenen Verhältnis zu den eingereichten Gesuchen stehen (Ziff. 1.2.1.f, 1.2.3.f sowie 1.2.5.f des Förderungskonzepts 2016-2020, Anhang 1 FiFV).
Zur Erreichung dieses Ziels werden bei der Förderung des Drehbuchschreibens und der Projektentwicklung bei gleicher Qualität Gesuche von Autorinnen bevorzugt; bei der Förderung der Herstellung und der Postproduktion können bei gleicher Qualität Filme von Regisseurinnen bevorzugt werden (Ziff. <ip-pii>, <ip-pii>, <ip-pii> sowie <ip-pii>, Anhang 1 FiFV).
2. Schweizweit einheitliche Erfassung von Gender-Daten in der Filmförderung
Verlässliche Zahlen sind eine wichtige Grundlage für einen konstruktiven Austausch zur Gleichstellung der Geschlechter in der Filmbranche. Das BAK koordiniert deshalb in Zusammenarbeit mit den regionalen, kantonalen und privaten Filmförderinstitutionen, der SRG SSR und den Schweizer Produzentinnen und Produzenten eine Datenerfassung, welche die künftige Diskussion über die Gender-Frage in der Filmförderung auf eine solide Daten- und Faktenbasis stellen wird.