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Die japanische Regierung hat am 13. Januar bei einer Sitzung festgelegt, dass das radioaktiv verseuchte Wasser, das im Gelände des AKW Fukushima I tonnenweise gelagert ist, ab kommendem Frühling oder Sommer ins Meer freigesetzt werden soll.
Bei der Ankündigung von vor zwei Jahren versprach sie, mit der Arbeit erst zu beginnen, wenn sie Verständnis von allen beteiligten Seiten erhalten hat. Der Bau der Einrichtungen wie Unterseetunnel hat jedoch bereits gestartet, während von verschiedenen Seiten Bedenken gegen das Vorhaben der Regierung erhoben wurden.
Am meisten betroffen und beunruhigt sind die Fischer. Der Direktor der Fischereigenossenschaft Miyagi sagte gegenüber NHK, als allgemeine Ansicht sei sie nach wie vor entschieden gegen die Freisetzung. Auch der nationale Verband äusserte sich und verlangte weiterhin ein aufrichtiges Angehen in Bezug auf Erläuterung für Fischer und Bevölkerung, Massnahmen gegen Reputationsschaden oder Gewährleistung der Sicherheit des verarbeiteten Wassers.
Dieses Wasser enthält immer noch radioaktive Stoffe, unter anderem Tritium, das sehr schwer zu entfernen ist. Tepco will den Stoff bis zu 1500 Beqcuerel pro Liter verwässern, bevor es im Meer beseitigt wird. Die Regierung, der Betreiber des Kraftwerks und die Präfektur Fukushima appellieren jetzt mit allen Kräften, dass damit die Umwelt sicher bleiben würde.