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Die Festnahme des früheren US-Luftwaffenpiloten erhöht den Druck auf den Logistikkonzern, der im Handelskrieg zwischen den USA und China zwischen die Fronten geraten ist. Chinas Behörden ermitteln wegen angeblicher Unregelmässigkeiten bei Lieferungen. Im Juni entschuldigte sich FedEx, versehentlich mehrere Pakete des in den USA aus Sicherheitsgründen auf einer "schwarzen Liste" stehenden chinesischen Telekom-Riesen Huawei in die USA umgeleitet zu haben.
Vor dem 70. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik am 1. Oktober und auch an der Grenze zu dem seit Monaten von Unruhen geplagten Hongkong hat China die Sicherheitskontrollen verschärft. In China gelten auch sehr strenge Waffengesetze. Wie das "Wall Street Journal" berichtete, hatte der Pilot Plastikgeschosse für Luftdruck-Pistolen oder -Gewehre dabei, die zum Teil auch als Plastiknachbauten oder sogenannte "BB-Guns" im Spielzeughandel erhältlich sind.
Die Aussenamtssprecherin berichtete, es seien 681 Kugeln gewesen. Laut "Wall Street Journal" waren die Plastikgeschosse im Gepäck des Piloten bei den vorausgegangenen Sicherheitskontrollen auf Tokios Flughafen Narita und beim Verlassen des FedEx-Geländes in Guangzhou nicht beanstandet worden./lw/DP/nas
(AWP)