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Vom Start- und Zielort Baar geht es gleich viermal hinauf nach Allenwinden, die letzten drei Mal gilt die 5,4 km lange Steigung als Bergpreis der zweiten Kategorie. Nach dem letzten Aufstieg verbleiben jedoch mehr als 40 km bis ins Ziel. Dies könnte zuvor abgehängten Sprintern – und eventuell auch Leader Cancellara – die Möglichkeit geben, zurück ins Feld zu finden.
Ob er das Maillot jaune auf tatsächlich verteidigen kann, daran mochte Cancellara am Samstag noch nicht denken: “Das Wichtigste war mir der Sieg im Zeitfahren, denn damit ist meine letzte Tour de Suisse bereits jetzt ein Erfolg für mich.”
Zu den Favoriten auf den Tagessieg gehören der slowakische Weltmeister Peter Sagan und der Australier Michael Matthews. Beide haben schon unter Beweis gestellt, dass sie sich auch in (kürzeren) Steigungen gut behaupten können. So liess Sagan im Vorfeld der Tour de Suisse verlauten, dass er “die zweite, dritte und vierte Etappe ideal für einen Sieg” erachte.
Gewinnt der Weltmeister aus der Slowakei in Baar tatsächlich, so wäre er mit zwölf Triumphen alleiniger Rekord-Etappensieger der Schweizer Rundfahrt vor Ferdy Kübler, Hugo Koblet und Cancellara. Letzterer hatte erst am Samstag mit seinem Sieg im Auftakt-Zeitfahren zum illustren Spitzentrio aufgeschlossen.
(SDA)