Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03571.jsonl.gz/2832

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Den US-Versicherungskonzern AIG kommen die Folgen des Erdbebens in Japan teuer zu stehen. AIG kalkuliert wegen weltweiter Umweltdesaster für das erste Quartal 2011 Belastungen von rund einer Milliarde Dollar vor Steuern ein - rund 70 Prozent entfallen auf Japan.
Weitere grosse Schäden verursachten Überschwemmungen in Australien und Brasilien, Winterstürme in den USA, das Erdbeben in Neuseeland und ein Zyklon.
Nach Steuern belaufe sich die gesamte Schadenssumme auf etwa 900 Millionen Dollar, teilte das staatlich gerettete Unternehmen mit. Die Belastungen fallen bei Chartis an, dem Sachversicherer von AIG. Dieser zählt zu den grössten Immobilienversicherern in Japan und der Welt.
In Japan könnten die versicherten Schäden nach Schätzung des Risikospezialisten Eqecat doch nicht ganz so hoch ausfallen wie zuletzt befürchtet. Eqecat geht vorläufig von 12 bis 25 Milliarden Dollar aus, die von der Assekuranz gedeckt werden müssten. In dieser Zahl seien auch Zerstörungen durch den Tsunami und die zahlreichen Feuer enthalten.
Die Risikomodellierungsfirma AIR Worldwide hatte zunächst die Schäden aus dem Erdbeben auf 15 bis 35 Milliarden Dollar taxiert. In dieser Prognose waren die Tsunami-Schäden an Häusern, Autos, Booten, Strassen und Brücken aber noch nicht enthalten.
SDA-ATS