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06.07.2009 - Slawomir Plata aus Vevey (VD) hat sich dazu anerboten, die Gesundheits- und Bildungsprojekte von Enfants du Monde in Bangladech fotografisch zu begleiten. Zuvor war er mit dem Roten Kreuz in Afghanistan unterwegs.
Slawomir Plata, Sie haben die Projekte von Enfant du Mondes in Bangladesch besucht und fotografiert. Warum?
In den Medien taucht Bangladesch immer wieder im Zusammenhang mit Naturkatastrophen auf. Dies weckte in mir den Wunsch, die Menschen dort zu fotografieren. Ich wollte anhand meiner Fotos zeigen, wer diese Menschen sind, die humanitäre Hilfe benötigen. Daraufhin kontaktierte ich Enfants du Monde, die interessante Projekte in verschiedenen Ländern hat. Auf diese Weise kam ich in den Kontakt zur Bevölkerung in Bangladesch.
Was war Ihr eindrücklichstes Erlebnis?
Alle wollten sich fotografieren lassen, vor allem die Kinder! Ich war beeindruckt von der Freundlichkeit der Leute, obwohl es gar nicht so einfach war mit ihnen zu kommunizieren, da ja nur sehr wenige unter ihnen Englisch sprechen.
Sie haben die Schule von Mohammadpur in Dhaka, die von Enfants du Monde finanziell unterstützt, besucht. Was war Ihr Eindruck?
Die Kinder sind fleissig und der Unterricht ist gut organisiert. Allerdings fehlt es noch an Informatikzubehör.
Was ist Ihr nächstes Projekt?
Bangladesch war erst der Anfang. Schon bald reise ich in andere Länder, wo Enfants du Monde tätig ist, und versuche auch dort die Realität benachteiligter Bevölkerungsgruppen mit meiner Kamera festzuhalten.