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Im Monatsvergleich fielen die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Hier hatten Analysten im Schnitt einen stärkeren Rückgang um 0,5 Prozent erwartet.
Das Statistikamt erklärte die stärkere Teuerung damit, dass die Preise für Kleidung und Schuhe im Jahresvergleich nicht so stark gefallen sind wie im Monat zuvor. Ausserdem habe der Beginn der Tourismussaison Auswirkungen auf die Preisentwicklung gehabt.
Trotz des Anstiegs der Teuerungsrate ist die spanische Inflation im Vergleich zu anderen Euro-Staaten niedrig. Im vergangenen Jahr war die Inflation allerdings zeitweise über zehn Prozent gestiegen. Ursache waren der Ukraine-Krieg und die stark gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise.
Die Kerninflation ohne Energie und Lebensmittel ist deutlich höher als die Gesamtrate. Sie stieg von 5,9 Prozent im Juni auf 6,2 Prozent im Juli./jkr/bgf/jha/