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Mit dieser Revision sollen zwei Ergänzungen der internationalen Rahmenvereinbarung "Basel III" umgesetzt und dadurch die Eigenmittelunterlegung bei Derivaten und bei im Bankenbuch gehaltenen Fondsanteilen risikosensitiver ausgestaltet werden. Die Revision wurde im Jahr 2015 von einer nationalen Arbeitsgruppe ausgearbeitet und in einer von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) mit einzelnen Banken durchgeführten Wirkungsstudie versuchsweise zum Teil bereits erprobt.
Die Berechnungsmethoden zur Eigenmittelunterlegung bei Derivaten seien veraltet, schreibt das EFD, da sie insbesondere nicht zwischen besicherten und unbesicherten Derivaten unterscheiden würden. Die derzeitige "Standardmethode" werde zudem entgegen ihrem Namen in der Schweiz von keinem Institut verwendet. Deshalb hat der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht im März 2014 einen neuen Standardansatz zur Berechnung der Kreditäquivalente von Derivaten veröffentlicht.
Bei im Bankenbuch gehaltenen Fondsanteilen sei zudem festgestellt worden, dass sehr hoch mit Eigenmitteln zu unterlegende Verbriefungspositionen in "Fonds" verpackt worden seien, um die für Fondsanteile geltenden tieferen Eigenmittelregeln anzuwenden. Mit neuen Regeln des Basler Ausschusses vom Dezember 2013 sollen die internationale Konsistenz der noch von Basel II stammenden Eigenmittelunterlegung verbessert und Umgehungsmöglichkeiten unterbunden werden.
Die technische Implementierung der neuen internationalen Ansätze werde für viele Banken mit Aufwand verbunden sein. Diesem Aufwand sowie den Auswirkungen auf die resultierenden Eigenmittel sollen von der FINMA entwickelte Vereinfachungen für kleine und mittlere Institute entgegenwirken.
cf/rw
(AWP)