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Am 3. April 2020 stürzte in Südkalifornien ein CH-53E Super Stallion des US Marine Corps ab. Vier Marine kamen um. Die Familien der vier Opfer klagen nun am 31. März 2020 gegen zwei Firmen, die sie für ein defektes Ventil verantwortlich machen, das den Absturz verursacht habe.
Die Namen der vier Opfer lauten:
- Capt. Samuel A. Schultz;
- 1st Lt. Samuel D. Philips;
- Gunnery Sgt. Richard D. Holley;
- Lance Cpl. Taylor J. Conrad.
- Sie gehörten zur Marine Heavy Helicopter Squadron 465 in der Marine Corps Air Station Miramar, California.
Auftrag: Landung in unbekannter, rauer Zone
- Der mächtige Super Stallion startete vom Strategic Expeditionary Landing Field im Marine Corps Air Ground Combat Center von Twentynine Palms.
- Die beiden Offiziere und die zwei Unteroffiziere sollten die Landung in einer unbekannten, rauen Zone erproben.
- Bevor der CH-53E abstürzte, ging er nahe der mexikanischen Grenze in Flammen auf.
- Die beiden Piloten waren erfahrene Flieger mit sehr guten Qualifikationen. Ein Pilotenfehler konnte ausgeschlossen werden.
Die vier Familien fordern 800’000 $
- Hingegen ergaben lange, gründliche Untersuchungen, dass ein Materialfehler den Absturz verursachte. Der Untersuchungsbericht nannte ein defektes Ventil als Unfallursache.
- Dies veranlasste die Familien der Marines, vor einem zivilen Gericht gegen die Firmen Kampi Components Co. Inc., Fairless Hills, Pennsylvania, und Diamond Rubber Products Co., Birmingham, Alabama, zu klagen. Als Gerichtsstand wählten die Familien Pennsylvania, weil der Untersuchungsrichter Kampi als Hauptverursacher genannt hatte.
- Laut dem Anwalt der Familien ist ein Pilotenfehler völlig ausgeschlossen.
- Nach dem Absturz ordnete das Marine Corps an, dass an allen CH-53 die betroffenen Ventile ausgetauscht wurden.
- Die vier Familien verlangen von Kampi Components Co. Inc. und Diamond Rubber Products Co. insgesamt 800’000 $.
Affaire à suivre …