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Benserazid Arzneimittelgruppen DecarboxylasehemmerBenserazid ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Decarboxylasehemmer, der ausschliesslich in Fixkombination mit Levodopa zur Behandlung der Parkinson-Erkrankung und des Restless-Legs-Syndroms verabreicht wird. Benserazid hemmt in der Peripherie den Abbau von Levodopa zu Dopamin. Damit sinkt das Risiko für Nebenwirkungen und die Konzentration von Dopamin am Wirkort im zentralen Nervensystem steigt an. Benserazid gelangt im Unterschied zu Levodopa nicht über die Blut-Hirn-Schranke. ProdukteStruktur und Eigenschaften
Benserazid (C10H15N3O5, Mr = 257.2 g/mol) ist ein Racemat. Es liegt als Benserazidhydrochlorid vor, ein weisses bis gelblich- oder orangeweisses, kristallines Pulver vor, das in Wasser leicht löslich ist.
Wirkungen
Benserazid ist ein peripher wirksamer Decarboxylasehemmer, welcher den Abbau von Levodopa zu Dopamin in der Peripherie hemmt. Dadurch erhöht sich der Anteil von Dopamin, welcher im zentralen Nervensystem am Wirkort zur Verfügung steht und das Risiko für unerwünschte Wirkungen sinkt. Benserazid überwindet die Blut-Hirn-Schranke im Unterschied zu Levodopa nicht.
Indikationensiehe auchLiteratur
- Arzneimittel-Fachinformation (CH)
- Europäisches Arzneibuch PhEur
- Dingemanse J., Kleinbloesem C.H., Zürcher G., Wood N.D., Crevoisier C. Pharmacodynamics of benserazide assessed by its effects on endogenous and exogenous levodopa pharmacokinetics. Br J Clin Pharmacol, 1997, 44(1), 41-8 Pubmed
- Doller H.J. et al. Levodopa pharmacokinetics. Alterations after benserazide, a decarboxylase inhibitor. Drug Metab Dispos, 1978, 6(2), 164-8 Pubmed
Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.