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Prominent Der Tessiner Sänger verzichtet auf eine professionelle Karriere
Beim Eurovision Song Contest 2014 hat es Sebalter ins Finale geschafft und der Song „Hunter oft Stars“ konnte sich international in den Hitparaden platzieren. Trotzdem hat es für eine längerfristige Karriere nicht gereicht.
Gross war die Freude, als Sebastiano Paù-Lessisich sich singend, pfeifend und mit Geige bewaffnet, in die Herzen der ESC-Fans spielte. Der gute 13. Platz im Finale beendete die Liste der Schweizer Misserfolge am Musikwettbewerb.
Kurz danach gab der aus Giubiasco stammende Sänger bekannt, er werde nun als Sebalter alles auf die Karte Musik setzen und seinen Beruf als Anwalt an den Nagel hängen. Sein Vorhaben wurde auch belächelt, denn Sebalters Stimme kann nicht als sonderlich kraftvoll bezeichnet werden und sein Englisch zeichnet sich durch einen starken italienischen Akzent aus.
Gewinnend war, dass Sebalter viel Charme, gutes Aussehen und ein Händchen für zarte Melodien besitzt. Sein erstes Album „Day of Glory“ veröffentlichte er im Januar und stieg auf Platz 9 der Hiptarade ein. Es hielt sich sieben Wochen lang in den Top 100.
Ein schöner Achtungserfolg, aber keine nachfolgende Single vermochte es, den Erfolg von „Hunter of Stars“ zu wiederholen. Nun hat sich Sebalter entschieden, dass das Leben als Anwalt doch finanziell ergiebiger ist.
Gegenüber „20 Minuten“ erklärte er, dass er seiner Leidenschaft auch künftig nachgehen wolle, allerdings nicht als professioneller Musiker.