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Die BDP strebt künftig Listenverbindungen mit EVP, IP und den Parteilosen an.
Es könne nicht das Ziel der Kleinparteien sein, den grösseren Mitteparteien die bestehenden Sitze zu sichern, schreibt die BDP des Kantons Luzern am Freitag in einer Mitteilung. Es sei ihr Ziel, bei den Wahlen 2019 eine neue Stimme in den Kantonsrat zu heben.
Die BDP kritisiert in diesem Zusammenhang etwa «die einseitigen Sparpakete, die ungerechte Unternehmenssteuer» oder das Vorgehen rund um den Tiefbahnhof Luzern.
Kleinparteien zur Zeit nicht im Kantonsrat
Die erwähnten Kleinparteien sind im Kantonsrat derzeit nicht vertreten, bei den letzten Wahlen kam die BDP auf 0,88 Prozent der Stimmen, die EVP holte 0,2 Prozent und 0,04 Prozent stimmten für die Parteilosen. Während die BDP damals in den einzelnen Wahlkreisen mehrheitlich Listenverbindungen mit der CVP einging, spannten EVP und Parteilose mit der GLP zusammen.
Bei den Nationalratswahlen 2015 waren BDP und EVP mit CVP und FDP eine Listenverbindung eingegangen. Damit kämpften sie gemeinsam um Restmandate.