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Es gibt tausende Kryptowährungen. Viele sind Klone von Bitcoin. Während Bitcoin speziell zum transferieren von Geld konzipiert wurde, gibt es komplexe Systeme welche ebenfalls die Blockchaintechnologie verwenden, aber hauptsächlich zur sicheren und dezentralen Anwendung von Programmen (Verträge) gedacht sind, und die Übertragung von Geld nur als Nebensache anwenden. In dieser Kategorie ist Ethereum an erster Stelle zu nennen.
Andreas Antonopoulos hat Bitcoin und Ether verglichen mit Löwe und Hai (oder umgekehrt). Eine andere Vergleich wäre der eines Löffels mit einem Taschenmesser mit 100 Funktionen. Während Bitcoin für den Austausch von Werten konzipiert ist, ist Ethereum ein System zum Anlegen, Verwalten und Ausführen von Programmen. Gegenüber Bitcoin, der bisher fehlerfrei funktioniert, weist Ethereum eine hohe Komplexität auf und wird weiterhin verbessert. Da Anwender Funktionen programmieren, ist eine riesige Zahl von Verträgen, Funktionen denkbar. Dabei ist zu vermuten, dass insbesondere in einer ersten Zeit, Fehler passieren werden. Reiner Mitteltransfer ist somit die Angelegenheit von Bitcoin und nicht von Ethereum.
Nebst einer Anzahl von Ether-Klonen gibt es eigenständige Kryptowährungen, teilweise ohne Blockchain-Technologie wie z.B. der IOTA.
Einige Kryptowährungen verwenden wohl die Blockchaintechnologie, diskriminieren aber gewöhnliche Anwender/Eigentümer. So lässt z.B. der Ripple (XRP) lediglich wenige Mitglieder des Konsortiums dem hauptsächlich Banken angehören, die Datenbank verwalten (Ripple hat keine Blockchain).
Die Frage welche Kryptowährung die beste Investition ist, kann natürlich nicht beantwortet werden. Da Bitcoin die älteste Währung ist, istt zu vermuten dass ein Investment in Bitcoin weniger riskant als in junge und komplexere Kryptowährungen.