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Das Bundesamt für Kultur unterstützt im Verbund mit den Kantonen Erhaltung, Erwerb, Pflege, Erforschung und Dokumentation von archäologischen Stätten, Denkmälern und Ortsbildern. Diese Finanzhilfen erfolgen in der Regel global im Rahmen der vom Bundesamt für Kultur mit jedem Kanton ausgehandelten Programmvereinbarung. Die Programmvereinbarung legt strategische Programmziele für die vereinbarte Periode fest. Der Kanton entscheidet in diesem Rahmen selbständig und in eigener Verantwortung über Beitragsgesuche Dritter und spricht die Mittel aus dem Globalbeitrag des Bundes oder verwendet diese für eigene Projekte.
Ausnahmsweise kann das Bundesamt für Kultur Finanzhilfen im Einzelfall direkt gewähren. Sie sind für dringliche oder komplexe Massnahmen an Objekten gesamtschweizerischer Bedeutung und zum regionalen Ausgleich reserviert. Das Bundesamt für Kultur verfügt sie aufgrund eines Gesuchs der kantonalen Fachstelle.
Objekte, die der Bund mit Finanzhilfen unterstützt, unterliegen in der Regel einer öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkung. Die Schutzmassnahmen werden auf Anmeldung der Kantone im Grundbuch angemerkt.