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Medienmitteilung der AEROPERS-SwissALPA vom 27. November 2015
AEROPERS ist schockiert über die unzähligen falschen Behauptungen in den Reaktionen zum präsentierten Flughafenbericht. Es zeigt sich, dass die Diskussionen um den Flughafen leider fast nur emotional statt sachbezogen geführt werden.
Die Arbeitgeberin unserer Mitglieder, die Swiss, unternimmt grosse Anstrengungen, um die Lärmbelastung der Flughafenanwohner laufend zu verringern. Ab nächstem Jahr werden die Avro RJ100 Jumbolino-Maschinen sukzessive durch neue Bombardier C-Series ersetzt. Die neuen Maschinen werden vom Boden aus als etwa halb so laut empfunden werden wie ihre Vorgänger. Gegenteilige Behauptungen sind schlicht unseriös. Ausserdem werden auch einige Airbus A340 durch schneller steigende und leisere Boeing B777 ersetzt, was sich ebenfalls positiv auf die Fluglärmsituation auswirken wird.
Eine Tatsache ist es auch, dass gemäss dem heute präsentierten Flughafenbericht 2015 die Bevölkerung in den vom Fluglärm betroffenen Gemeinden im Jahr 2014 wieder zugenommen hat. «Die Flughafen-Region scheint als Wohnort immer noch sehr attraktiv zu sein», sagt Peter Schmid, Pressesprecher des Pilotenverbandes der Swiss, AEROPERS. «Nur so lässt sich erklären, dass trotz scheinbar steigender Lärmbelastung immer noch mehr Personen in die betroffenen Gebiete ziehen».
Die steigenden Bevölkerungszahlen rund um den Flughafen zeigen, dass der Zürcher Fluglärm-Index (ZFI) kein geeignetes Mittel ist, um die Attraktivität einer Wohnregion zu beurteilen. «Offensichtlich überwiegen die Vorteile eines Wohnsitzes in der Flughafenregion nach wie vor», fasst Peter Schmid zusammen.