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Oft frage ich mich, was der heutige Mann in seiner Freizeit anstellte, bevor es Videospiele gab.
Bevor von der verbesserten Grafik geschwärmt wurde, wie von griechischen Halbgöttinnen, die nackt vor einem stehen.
Vor «Grand Theft Auto» und vor «Super Mario».
Eine kleine Umfrage ergab folgendes (oder auch nicht):
Vor dem Gamen beschäftigte sich der Mann mit seinem Penis. (Pfh, wie wenn er das heute nicht tun würde und Doppel-Pfh, wie wenn das eine Überraschung wäre...)
Eine weitere kleine Berechnung in meinem Umfeld ergab Spektakuläreres: So rechnete man mir vor, dass ein mir nahestehender Homo Erectus zusammengezählt schon drei (!) Monate am Stück mit «World of Warcraft» verbrachte. Dort geht es um Drachen. Glaubs. Fantasy. Schwerter kaufen. Verkaufen. Was weiss ich. Drei Monate. Mir fällt da spontan nichts ein, was ich in den Stunden, in denen ich wach bin tun könnte, täglich. Nonstop.
Denke ich aber so zurück, an die frühen 90-er Jahre, dann sehe ich in meiner Vergangenheits-Glaskugel, dass man vermehrt draussen zugange war. Auf Strassen, Spielplätzen und in Wäldern. Dann kam Satan in Gestalt von Atari, Playstation, X-Box und geschehen war's um unsere Männer.
Wir müssen sie uns zurückholen!
Ach, whom are we kidding.
Computer: 1, Frauen: 0
Und das passiert, wenn man dem Kind das Spielen wegnimmt:
Oft frage ich mich, was der heutige Mann in seiner Freizeit anstellte, bevor es Videospiele gab.