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Gemäss den provisorischen Bevölkerungszahlen der schweizerischen Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP) lebten per Ende 2019 510'670 Personen der ständigen Wohnbevölkerung im Kanton St.Gallen. Damit ist die ständige Wohnbevölkerung im Laufe des vergangenen Jahres um rund 3000 Personen (+0.6%) gewachsen. Von den übrigen Ostschweizer Kantonen hatte im Jahr 2019 einzig der Kanton Thurgau (+1,1%) ein grösseres Bevölkerungswachstum. Gesamtschweizerisch wuchs die ständige Wohnbevölkerung, wie bereits schon in den Vorjahren, um 0,7 Prozent.
2019 ist die ständige Wohnbevölkerung des Kantons St.Gallen um 2‘973 Personen auf 510'670 Personen gewachsen. Der Zuwachs entspricht etwa der Einwohnerzahl der Gemeinde Benken.
Im Kanton St.Gallen hat sowohl die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer (+611; +0,2%) wie auch der ausländischen ständigen Wohnbevölkerung (+2'362; +1,9%) eine Zunahme erfahren.
- Kennzahlen zur ständigen Wohnbevölkerung, der Vorjahresveränderung sowie zum Ausländeranteil für die verschiedenen Regionen des Kantons St.Gallen
Ein Drittel der Gemeinden mit leichtem Bevölkerungsrückgang
Zwei Drittel der Gemeinden (49 von 77 Gemeinden) sind gegenüber dem Vorjahr gewachsen, ein Drittel der Gemeinden verzeichnet einen (leichten) Bevölkerungsrückgang. Die Gemeinden mit rückläufigen Einwohnerzahlen sind über den ganzen Kanton verteilt. Das stärkste prozentuale Wachstum weist die Gemeinde Bad Ragaz auf (+2,7%; +162 Personen), das stärkste absolute Wachstum die Stadt Rapperswil-Jona (+276 Personen; 1,0%). Umgekehrt erfuhr die Gemeinde Untereggen den grössten prozentualen Rückgang (-2,5%; -27 Personen) und die Gemeinde Flawil den grössten absoluten Rückgang (-99; -0,9%).
- Tabelle zu den provisorischen Bevölkerungszahlen 2019 für die Gemeinden und Wahlkreise des Kantons St.Gallen
Wachstum in sämtlichen Wahlkreisen
Insgesamt verzeichnen alle Wahlkreise einen Bevölkerungszuwachs. Der Wahlkreis Werdenberg liegt mit einem Plus von 1,1 Prozent an der Spitze, während die Wahlkreise St.Gallen und Toggenburg mit einem Plus von 0,2 Prozent das tiefste Bevölkerungswachstum aufweisen.
- Kartendarstellung der Vorjahresveränderung (relativ) für den Kanton St.Gallen und sein Umfeld
- Kartendarstellung der Vorjahresveränderung (absolut) der St.Galler Gemeinden
- Tabelle zu den provisorischen Bevölkerungszahlen 2019 für die Gemeinden und Wahlkreise des Kantons St.Gallen
Knapp ein Viertel der Bevölkerung hat eine ausländische Staatsangehörigkeit
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der ständigen ausländischen Staatsangehörigen um 2'362 auf 124‘764 Personen gestiegen. Der Anteil der ausländischen Staatsangehörigen liegt Ende 2019 bei 24,4 Prozent und somit um 0,3 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. In den Gemeinden Rorschach und St.Margrethen liegt der Ausländeranteil mit über 48 Prozent am höchsten, in der Gemeinde Mosnang mit 4,6 Prozent am tiefsten.
Hinter dem Bevölkerungswachstum stehen der Geburtenüberschuss und die Zuwanderung
Die Bevölkerungsentwicklung im Kanton St.Gallen ist auf den Geburtenüberschuss (Differenz zwischen der Anzahl Geburten und der Anzahl Todesfälle) von 1'091 Personen, den positiven Wanderungssaldos von 1'708 Personen sowie die Bestandesbereinigung zurückzuführen. Letztere beschreibt alle Veränderungen, die nicht auf demografische Bewegungen zurückzuführen sind.
Woher die Zahlen kommen
Die publizierten Zahlen stammen aus STATPOP, der unter der Leitung des Bundesamtes für Statistik erstellten Statistik der Bevölkerung und der Haushalte. Die definitiven Zahlen zur ständigen Wohnbevölkerung 2019 werden voraussichtlich Ende August 2020 vorliegen. Erfahrungsgemäss weichen diese jedoch nur marginal von den provisorischen Werten ab. Die Zahlen zur Wohnbevölkerung 2019 (ständige Wohnbevölkerung plus nicht-ständige Wohnbevölkerung und Personen mit Nebenwohnsitz) werden ebenfalls Ende August 2020 publiziert.
Die Fachstelle für Statistik des Kantons St.Gallen arbeitet bei der Erhebung und Auswertung von Statistikdaten mit dem Bundesamt für Statistik zusammen und orientiert sich wie dieses an den Grundsätzen einer fachlich unabhängigen öffentlichen Statistik auf wissenschaftlicher Grundlage. Die Statistik der Bevölkerung und Haushalte STATPOP wird unter Mitarbeit der Kantone und Gemeinden vom Bundesamt für Statistik produziert. Die Fachstelle für Statistik erstellt regionalisierte Auswertungen auf der Basis der gesamtschweizerischen Einzeldaten. Die Publikation der Ergebnisse ist mit dem Bundesamt für Statistik koordiniert und erfolgt am gleichen Tag.
Die von der Fachstelle für Statistik produzierten Statistiken unterstehen dem Statistikgesetz des Kantons St.Gallen (sGS 146.1) und dessen Qualitätskriterien.
Kontakt:
Andrea Jaberg
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058 229 21 91
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