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Dankbarkeit hält gesund und macht selbstbewusst
Wer für sein Leben Dankbarkeit empfindet, stärkt damit besonders das Herz. Als Griesgram muss man aber keine Angst haben, denn eine Studie zeigt, dass man dankbar zu sein üben und dadurch die Gesundheit verbessern kann.
Menschen, die generell dankbar sind, haben ein vergleichsweise kleineres Risiko einer Entzündung der Blutgefässe wie auch für Arterienverstopfung. Im Gegensatz zum Griesgram hat der oder die Glückliche zudem einen besseren Schlaf, ist mental stabiler und hat ein besseres Selbstvertrauen. Das fand Paul Mills von der University of California San Diego bei der Befragung und Untersuchung von 186 Herzpatienten heraus.
Nach dieser ersten Erkenntnis wollte es der Mediziner aber noch genauer wissen und testete mit 40 Probanden, ob «trainierte Dankbarkeit» die Gesundheit positiv beeinflussen kann. Er untersuchte zuerst seine Patienten nach körperlichen Indikatoren für eine Herzerkrankung und gab der Hälfte davon die Hausaufgabe, mehrmals pro Woche bewusst niederzuschreiben, wofür die Patienten dankbar sind.
Die im Fachjournal der American Psychological Association veröffentlichten Resultate zeigen, dass sich die Herzfrequenz der Schreiberlinge gegenüber den «untätigen» Patienten tatsächlich verbesserte. Auch die Entzündungswerte gingen bei der Tagebuch-Gruppe insgesamt nach acht Wochen erkennbar zurück. Durch diese Werte wird das Risiko eines Herzinfarkts minimiert.
Quelle: American Psychological Association; Text: Christian Gmür