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CHRIS CHURCH
Darling Please
Big Stir Records
Chris Church hatte «Darling Please» ursprünglich 2011 in seinem Kellerstudio aufgenommen. Die zehn Songs sehen jetzt zum ersten Mal, neu abgemischt von Nick Bertling, das Tageslicht. Musikalisch klingen sie fokussierter als sein letztes Werk «Game Dirt». Konkret heisst dies, dass die Anleihen an Neil Young und REM stärker heraus zu spüren sind. Der schleppende Auftakt «History» lässt nach einem geheimnisvollen Auftakt kratzig verzerrte Gitarrenläufe anschwellen. Der Gesang von Church ähnelt nicht nur hier dem von Michael Stipe (REM). «We’re Going Downtown» klingt treibender und lässt neben Young und REM auch Bezüge zur Band Sugar zu. Wobei die Band von Bob Mould (Hüsker Dü) wahrscheinlich auch von Young beeinflusst wurde!? In «Pillar To Post» offerieren die kratzigen Gitarren einen feinen Kontrast zum harmonischen Gesang von Church. In der poppigen Single «Bad Summer» wird Church wohltuend von der Sängerin Lindsay Murray (Gretchen’s Wheel) unterstützt. Murray verfeinert überdies einen weiteren Song, das schleppende «Nepenthean». Zum Abschluss gibt es in «Triple Crown» noch sphärische Keyboardklänge und doomige Gitarrenwände. Church spielt schliesslich auch noch in der Doom-Metal-Band Däng.