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Zyperns Kleinunternehmer bekommen Geld aus Brüssel. Die EU-Kommission schichtet 21 Mio. Euro aus dem Regionalfonds um, die das Wachstum der kriselnden Insel fördern sollen. Am Freitag wurde der Plan abgesegnet.
Etwa 11 Mio. Euro fliessen in Projekte für kleine und mittlere Unternehmen (8,5 Mio.) und in die Förderung von Jungunternehmern (2,5 Mio.). 10 Mio. Euro kommen der Wiederbelebung städtischer und ländlicher Gebiete zugute.
Einige Grossprojekte wie zum Beispiel das Kanalisationsnetz für die Region Kokkinochoria erhalten damit Priorität.
Zypern hatte die Umschichtung Anfang des Jahres beantragt. Nun werden bereits zugewiesene Mittel für regionalpolitische Massnahmen, die sich als weniger wirksam erwiesen haben, wirtschaftlich vielversprechenderen Bereichen zugewiesen, erklärte die EU-Kommission.
"Der heutige Beschluss wird Zypern dabei helfen, diese Krise zu meistern und seine wirtschaftlichen Probleme zu bewältigen, indem es die EU-Regionalfonds so effizient wie möglich nutzt", so EU-Regionalkommissar Johannes Hahn.
Zypern bekommt für den Zeitraum 2007 bis 2013 insgesamt mehr als 600 Mio. Euro an Kohäsionsmitteln. Mit der am Freitag beschlossenen Umschichtung ändert sich an der gesamten Programmzuweisung nichts.
EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hatte vergangene Woche darüber hinaus angekündigt zu prüfen, ob Mittel aus dem Strukturfonds für die kommenden sieben Jahre vorgezogen werden könnten.
SDA-ATS