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4. Konzert
21. August 2020
Turm Schloss Holligen
Streichquartett
Harfe
Sofja Suldina (Vl.)
Martina Albisetti (Vl.)
Charlotte Zehnder (Vla.)
Maria Albisetti (Vcl.)
Estelle Costanzo (Harfe)
Programm:
A. Webern, Langsamer Satz
John Cage, Six Melodies
Claude Debussy, Danses sacrées et profanes
Andre Caplet, Conte fantastique
Dieses Programm mit Werken an der Schwelle zur moderne und Werken die in die moderne klassische Musik eingefunden und geprägt haben. Mit dem historischen Turm des Schloss Holligen möchten wir, diesem Programm den akustischen Raum geben.
Die aus der Ukraine stammende Geigerin Sofia Suldina bekam ihre erste Ausbildung in Kiew bei Marianna Reznik und Ludmila Owtcharenko. Bereits während des Studiums arbeitete sie u. a. mit Komponisten wie Valentin Silvestrov oder Sergej Pilyutikov zusammen und brachte mehrere Werke zur Uraufführung. Um sich künstlerisch weiterzuentwickeln, trat sie im Frühjahr 2012 in die Klasse von Sebastian Hamann an der Hochschule Luzern ein, wo sie im Januar 2015 ihren Master machte. Seither vertieft sie ihre Ausbildung im Luzerner Masterstudiengang „Interpretation of Contemporary Music“. Sie ist Konzertmeisterin der Jungen Philharmonie Zentralschweiz, des Orchesters der Hochschule. Im September 2015 gewann Sofia Suldina als Soloviolinistin den Ersten Preis beim Concours Nicati, dem bedeutendsten Interpretationswettbewerb für zeitgenössische Musik in der Schweiz.
2015 wurde sie zum Buenos Aires International Theater Festival eingeladen, um das von Oscar Bianchi und Constanza Macras entwickelte Tanztheater The Past zur Aufführung zu bringen. Als Kammermusikerin und Solistin tritt Sofia Suldina überdies regelmässig bei Festivals und mit unterschiedlichen Projekten in der Schweiz, aber auch in anderen europäischen Ländern und in Südamerika auf. So wirkte sie 2013 z.B. bei AnsichteneinerReise mit, einer Produktion des Luzerner Theaters zum Mythos der Odyssee, 2013 und 2014 war sie bei LUCERNE FESTIVAL in Portraitkonzerten für Chaya Czernowin und Unsuk Chin zu erleben, und im Januar 2014 gastierte sie mit dem Ensemble Nostri Temporis beim Festival ensembl[:E:]uropa in Köln. Seit 2016 ist sie Stipendiatin der Fondation Irène Dénéréaz und der Fondation Nicati-de Luze.
Die Geigerin Martina Albisetti wurde 1974 in Bern geboren.
Ihr musikalisches Schaffen umfasst Musik des Frühbarock bis hin zu der zeitgenössischen Musik und zeichnet sich aus durch klangliche Vielfalt und Flexibilität.
Ihre Konzerttätigkeit in verschiedensten Formationen und Kontexten, wie z.B. im Bereich Musik und Theater, führt sie sowohl in der ganzen Schweiz wie auch im Ausland aus.
Als Mitglied der basel sinfonietta, welche in ihrer Programmation einen deutlichen Schwerpunkt mit der zeitgenössischen Musik setzt, nimmt die „Musik am Puls der Zeit“ für sie einen wesentlichen Raum ein.
Sie absolvierte ihre Ausbildung am Conservatoire de La Chaux-de-Fonds bei
Alexandru Gavrilovici, erweiterte und vertiefte sie bei Melos Quartett,
Marianne Aeschbacher, Christine Ragaz, Angela Schwarz sowie Enrico Gatti und Claudia Combs.
Die Bratschistin Charlotte Zehnder studierte bei Ulrich Lehmann in Bern und bei Emanuel Hurwitz in London. Ihr geigerisches Interesse liegt vor allem bei der Kammermusik, die sie in verschiedenen Ensembles pflegt. Sie konzertiert zudem regelmässig in kleineren Orchesterformationen und unterrichtet Violine, Viola und Kammermusik am Konservatorium Bern.
Maria Albisetti, geboren 1972 in Bern, studierte Cello in Bern, Schaffhausen und Basel. Sie unterrichtet als Lehrerin an der Musikschule Worblental/Kiesental.
Ihr Repertoire reicht von Werken des Barock bis zu Kompositionen der Moderne, das sie sowohl als Solistin als auch in verschiedenen Orchester- und Kammermusikformationen pflegt. Unterrichtet wurde sie von Patrick Demenga, Peter Hörr, Angela Schwarz. Meisterkurse mit dem Melos Streichquartett und bei Marçal Cervera in Barcelona; ein weiterführendes Studium für Barockcello bei Bernhard Maurer und Christoph Coin an der Scuola Cantorum in Basel spannte den Bogen zur historischen Aufführungspraxis.