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Die Gemeinde Horw konnte vor zwei Jahren ausserordentliche Steuererträge von rund elf Millionen Franken verbuchen. Diese liegen in einem separaten Fonds. Horw hatte vor, dieses Geld mit einem jährlichen Steuerrabatt an die Bevölkerung zurückzugeben. Dies sei nicht rechtens,intervenierte der Kanton Luzern. Statt jährlich einen Rabatt zu gewähren, müsse die Gemeinde die Steuern senken. Nun entscheidet das Stimmvolk am 8. Februar 2015 über eine Senkung um 1/20 Einheit.
Im Einwohnerrat hat sich die politische Gruppierung L20 als einzige Fraktion gegen die Stuersenkung ausgesprochen. «Statt die Steuern zu senken, sollte die Gemeinde Geld investieren», sagt L20-Einwohnerrat Konrad Durrer, «etwa für sozialen Wohnungsbau oder in die Verbilligung der externe Kinderbetreuung».