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Den ersten Satz gewann er in 23 Minuten, für den zweiten benötigte er 25. Nach 72 Minuten verwandelte er den zweiten Matchball. In Bedrängnis geriet Federer während der knapp fünf Viertelstunden nie.
Nikolos Bassilaschwili erwies sich aber auch als dankbarer Gegner für Federer, der die letzten zwei Wochen eine Erklärung und Grippe auskuriert hatte. Der Georgier versuchte, Federers rassiges Tempo mitzugehen. Ihm gelangen durchaus auch sehenswerte Punktgewinne. Aber Roger Federer dominierte dennoch klar. Federer schlug mit sechs Assen, 18 Servicewinnern und einer guten Quote beim ersten Aufschlag (64 Prozent) durchaus gut auf. Federer rückte nach dem Aufschlag selten vor; er zog es vor, zuerst an der Grundlinie seine Sicherheit zu finden. Auch dieser Plan ging auf: Federer produzierte in den Grundlinienduellen mehr direkte Gewinnschläge (18) als unnötige Fehler (17).
Nur dass er im ersten Satz beim Stand von 4:1 ein Aufschlagspiel abgab, dürfte Federer in Nachhinein gewurmt haben. Weil ihm aber in den ersten beiden Sätzen jeweils drei Breaks gelangen, spielte diese zweiminütige Schwächephase keine Rolle. “Generell bin ich extrem zufrieden mit meiner Leistung. Ich fühle mich viel besser als vor zwei Wochen in Brisbane. Dass ich (nach den gesundheitlichen Problemen der letzten zwei Wochen) am ersten Abend schon so gut spielte, stimmt mich für den weiteren Verlauf des Turniers zuversichtlich.”
In der zweiten Runde trifft Roger Federer am Mittwoch auf den Ukrainer Alexander Dolgopolow, der sich gegen den Litauer Ricardas Berankis in 2:08 Stunden 6:1, 3:6, 6:4, 6:2 durchgesetzt hat. Gegen Dolgopolow führt Federer in den Direktbegegnungen mit 2:0 Siegen und 4:0 Sätzen. (SI)