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Anastacia, was für ein Hintergrundbild hat Ihr Smartphone?
Ein Foto meines guten Freundes Patrick. Es zeigt ihn schreiend in Panik. Er hat es mir geschickt, weil ich ihm vorgejammert habe, dass ich zum ersten Mal ein iPhone habe und mit der Bedienung völlig überfordert bin.
Wie hätte Ihr Name als Junge gelautet?
Keine Ahnung. Mein kleiner Bruder heisst Brian. Also war das vielleicht für mich gedacht.
Welches Gemüse sollte verboten werden?
Zwiebeln! Sie sind zwar kein Gemüse, trotzdem ärgere ich mich jedes Mal, wenn ich chinesisches Gemüse bestelle und dann hundert verschiedene Zwiebelsorten drin sind.
Was für eine Frucht wären Sie?
Ein Apfel. Es gibt doch das Sprichwort: «An apple a day keeps the doctor away.» Ich hätte als Kind definitiv mehr Äpfel essen sollen.
Falls Ihr Leben verfilmt wird, welche Schauspielerin soll die Hauptrolle spielen?
Meryl Streep ist zwar zu alt, aber sie ist einfach eine fantastische Schauspielerin. Ansonsten Jennifer Lawrence. Wir sehen uns nicht ähnlich, aber sie wäre eine coole Version von mir. Taff und gleichzeitig zerbrechlich.
Ich weiss, dass ich nirgends begraben sein will.
Als Sie Kind waren, was hat Ihre Mutter Ihnen da immer gesagt?
Dass ich weniger Zucker essen soll (lacht). Und als ich älter wurde: «Urteile nicht über ein Buch anhand des Umschlags, denn vieles im Leben ist nicht so, wie es im ersten Moment den Anschein hat.»
Wo am Körper tuts Ihnen weh?
Im Moment nirgends. Aber meine High Heels haben mich vorher fast umgebracht. Darum trage ich jetzt Turnschuhe.
Haben Sie ein schlechtes Gewissen, wenn Sie den Teller nicht leer essen?
Nein. Speziell in den USA sind die Portionen riesig, da kann man gar nicht alles essen.
Haben Sie einen Organspendeausweis?
Klar! Auch wenn mir nicht mehr viele gesunde Organe übrig bleiben.
Welche Musik soll an Ihrer Beerdigung gespielt werden?
Keine Ahnung, das sollen meine Fans entscheiden. Aber ich weiss, dass ich nirgends begraben sein will.
Um wie viel Prozent müssten Sie Ihr Arbeitspensum reduzieren, damit Sie massiv glücklicher wären?
Ich habe das grosse Privileg, dass ich nicht des Geldes wegen arbeiten muss, ich arbeite, weil ich meinen Job liebe.
Die bisher beste Idee Ihres Lebens?
Nun, ich bin Sängerin! (Lacht.) Nicht dass das so einfach gewesen wäre. Ich bin viele Male gescheitert, bevor ich entdeckt wurde. Und auch das war Glück. Ich hatte das Talent zwar immer in mir, aber lange hat es niemand erkannt. Und als ich dachte, meine Zeit sei abgelaufen, bekam ich mit 30 meinen ersten Plattenvertrag.
Und Ihre dümmste Idee?
Als ich damals meine Plattenfirma Sony aus Loyalität zu meinem Agenten verliess. Das war eine schlechte Geschäftsentscheidung.
Unser Wohnzimmer wurde abends in ein Schlafzimmer umfunktioniert.
Welchen Wunsch haben Sie endgültig begraben?
Ich war mir früher immer sicher, dass ich Kinder haben werde. Heute weiss ich, dass es nicht mein Schicksal ist.
Haben Sie ein Tattoo?
Ich habe im ganzen sechs, aber drei davon habe ich verändert respektive vergrössert.
Der beste Rat, den Sie je bekommen haben?
Wahrscheinlich den meines Managers zu Beginn meiner Karriere: «Hab Spass!» Es hat eine Weile gedauert, bis ich dies umsetzen konnte, aber heute geniesse ich jeden Tag.
Welche Musik hat Ihr Leben massiv beeinflusst?
Ich bin mit Mutters Musik-Kollektion von Barbra Streisand aufgewachsen. Und als ich als Kind eine Brille tragen musste, wollte ich unbedingt so eine ausgeflippte, wie Elton John sie trug. Ich hatte vier davon in verschiedenen Farben. 2005 liess ich meine Augen lasern, aber ich trage die Brillen trotzdem immer noch. Zudem kaschiere ich so meine riesige Nase.
Als Sie 16 Jahre alt waren, wie sah da Ihr Zimmer aus.
Ich hatte kein eigenes Zimmer. Wir waren drei Kinder und lebten mit unserer Mutter in New York in einer Ein-Zimmer-Wohnung. Unser Wohnzimmer wurde abends in ein Schlafzimmer umfunktioniert.
Meine Familie hat sich langsam daran gewöhnt, die Festtage im Spital zu verbringen.
Erinnern Sie sich an Ihren ersten Schulschatz?
Ja. Er hiess Ian und war meine erste grosse Liebe mit 18.
Wenn Sie einen Wunsch frei hätten ...
... dass ich nicht mein ganzes Leben so krank sein werde. Ich habe es zwar bisher immer überlebt, aber ich muss mich an Weihnachten erneut operieren lassen. Das scheint eine nie endende Geschichte. Meine Familie hat sich langsam daran gewöhnt, die Festtage im Spital zu verbringen.