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Die Schweizer Skilegende Bernhard Russi feiert einen runden Geburtstag. Zur Feier des Tages wird ein Buch, bereits das Zweite, über ihn und seine Erfolgsgeschichte veröffentlicht. Die schönsten und bekanntesten Eckdaten über das Leben von Herrn Russi haben wir hier für euch zusammengetragen:
1948: Russi kommt am 20. August in Andermatt auf die Welt.
1967: Nach erfolgreichem Abschluss der Lehre als Hochbauzeichner wird er ins Nachwuchskader des Zentralschweizer Skiverbandes aufgenommen. Im Jahr darauf nimmt er bereits am Skiweltcup im Riesenslalom teil.
1969: Als Stuntman beim James-Bond-Film «Im Geheimdienst Ihrer Majestät» stürzt er schwer bei den Drehaufnahmen und bricht sich dabei einen Halswirbel.
1970: Nach mehrmonatiger Verletzungspause tritt er an der Weltmeisterschaft in Gröden an, bei der er am letzten Tag überraschend die Abfahrts-Goldmedaille gewinnt. Auf Grund dessen wird er zum Schweizer Sportler des Jahres gewählt. Zwei Jahre später erhält er nochmals die selbe Auszeichnung.
1972: Nach vielen erfolgreichen Rennen gewinnt er an den Olympischen Winterspielen mit grossem Vorsprung die Goldmedaille. Ebenfalls erhält er die Auszeichnungen «Skieur d'Or» und «Étoile d'Or».
1977: Erstmals erhält er eine B-Lizenz, was ihm erlaubt als Profi anzutreten.
1978: Russi kündigt seinen Rücktritt vom Spitzensport an, bleibt aber beruflich auf verschiedene Weisen eng mit dem Skisport verbunden. Unter anderem schreibt er regelmässig Kolumnen für den «Blick» über das aktuelle Geschehen in der Skiwelt.
Ab 1980er: Als Co-Kommentator ist er bei der Fernsehübertragung von Männer Skirennen zu hören. Er führt Kamerafahrten bei Rennen ein, mit Hilfe von denen er den Zuschauern die Perspektive der Athleten zeigt. Zudem wird er Werbeträger für diverse Unternehmen wie Subaru, Intersport oder Visilab.
1985: Die FIS (Féderation Internationale de Ski) engagiert Russi als technischen Berater. Seither entwirft er als gelernter Hochbauzeichner neue Abfahrtsrennpisten oder gestaltet bestehende um.
1999: Russi erhält den «Skiing Legend Award».
2003: Für die Weltmeisterschaft in St. Moritz entwirft er die Corviglia-Strecke, deren Startabschnitt ein Gefälle von 100% aufweist und somit die weltweit steilste Strecke ist.
2005: Er wird in die Hall of Fame of Ski aufgenommen.
2018: Russi arbeitet noch regelmässig an der Planung von Abfahrtspisten. Sein letztes Projekt ist für die Olympischen Winterspiele in Südkorea.