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Das amerikanische Industriekonglomerat General Electric (GE) hat letztes Jahr weltweit 12000 Stellen abgebaut. Diese Woche wurde nun bekannt, was General Electric seinen obersten Managern für das Geschäftsjahr 2017 als Lohn ausbezahlt.
Total hat GE damit rund 2400 Arbeitsplätze gestrichen seit Ende 2015. Damals übernahm der Konzern für 10 Milliarden Dollar das Energiegeschäft des französischen Konzern Alstom.
Diese Woche wurde nun bekannt, was General Electric seinen obersten Managern für das Geschäftsjahr 2017 als Lohn ausbezahlt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat der ehemalige CEO, Jeff Immelt, für 2017 noch 8.1 Millionen Dollar verdient. Er trat am 1. August 2017 vorzeitig von seinem Amt zurück. Sein Nachfolger, John Flannery, erhielt total 9 Millionen.
General Electric betont, man habe erstmals überhaupt in der 126-jährigen Geschichte des Konzerns die Boni für das obere Management gestrichen. Damit habe man 2017 Millionen von Dollar gespart. So hätte Immelt eigentlich rund 14.5 Millionen verdient. Ihm wurde ein Bonus von 5.4 Millionen gestrichen, und eine Million von seinem Salär. Flannery wurden 3 Millionen gestrichen.
„Wir ziehen unser Management zur Verantwortung für ihre Leistung“, sagt GE in den jährlichen Aktionärsunterlagen für die Generalversammlung (Annual Proxy Statement; Anm. d. Red). GE verbuchte letztes Jahr einen Nettoverlust von 6.2 Milliarden Dollar.
Die Finanzgemeinde ist dennoch wenig beeindruckt. Die US-Bank JP Morgan hat das Kursziel von GE am Dienstag deutlich herabgesetzt. Der Markt verspreche sich von dem Konzern nach wie vor viel zu viel, schrieb der Analyst. Die Kosten für die Restrukturierung würden die Gewinne belasten. (aargauerzeitung.ch)