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Die fast in der gesamten Bevölkerung vorhandene Tetanusimpfung scheint in fast jedem betroffenen Organismus bleibende Spuren zu hinterlassen, die das Thema "Krampf" in unzähligen Facetten widerspiegeln. Möglicher Weise hat sie wesentlichen Anteil an der Entstehung und Ausbreitung moderner "Volksleiden", die im weitesten Sinne mit Verkrampfung zu tun haben, wie z. B. Bluthochdruck oder chronische Rückenschmerzen.
Neben Lyssinum die Impfnosode mit der aggressivsten Symptomatik, passend zum Verlauf der damit vermiedenen Krankheit.
Seelische Verkrampfung, die sich in unzähligen Variationen äußert und schwer zu definieren ist. Die Patienten leben nach festen Vorstellungen und planen ihr Leben ganz genau, bis in die kleinsten Einzelheiten des Alltags. Unvorhersehbare Entwicklungen oder Ereignisse werfen sie aus der Bahn. Neben psychischen Krisen reagieren sie nicht selten auch mit quälenden körperlichen Symptomen auf große nervliche Anspannung. Dementsprechend kann Tetanus sämtliche Beschwerden vorübergehend wachrufen, die dem Patienten bekannt sind und die ihm bevorzugt in solchen Stresssituationen zu schaffen machen.
Kombinationen:
Mit allen anderen Nosoden
Tetanus ist so dominierend, dass es oft als Zusatz zu der DiphTetPol-Nosode in dasselbe Glas gegeben wird, also sozusagen doppelt: DiTetPol+Tet. Das entspricht auch der üblichen Praxis, die Tetanusimpfung bei Verletzungen häufig zu wiederholen.
Die Ähnlichkeit zu den Arzneibildern von Darmnososden (siehe v. a. auch Dys-Co) lässt Rückschlüsse zu auf eine durch Impfungen bedingte Veränderung der Darmflora; Tetanus wird deshalb häufig mit Darmnosoden abgewechselt.