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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00868 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Schwegler Urteil vom 13. Juni 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe Christe & Isler Rechtsanwälte Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1957, meldete sich am 2 9. Juni 2011 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf eine Verletzung am rechten Arm zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/17). Die IV-Stelle tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen. Vom 4. Januar bis zum 1. Februar 2012 wurde der Versicherte in der Y.___, Z.___, beruf lich abgeklärt (Mitteilung vom 3 0. Dezember 2011, Urk. 7/38) und im Anschluss daran absolvierte er vom 1 3. Februar bis zum 9. September 2012 ebenfalls in der Y.___ ein Aufbautraining ( Kostengutsprache Aufbautraining vom 1 0. Februar 2012, Urk. 7/43; Kostengutsprache Verlängerung Aufbautraining vom 1 0. August 2012, Urk. 7/64). Vom 1 0. September bis zum 9. November 2012 wurde die Leistungsfähigkeit des Versicherten im A.___, B.___, abgeklärt (Bericht vom 9. November 2012, Urk. 7/78). Danach erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für eine Arbeitsvermittlung durch die C.___ vom 1 2. Februar bis zum 3 0. Juli 2013 (Mitteilung vom 2 4. Januar 2013, Urk. 7/87; Schlussbericht der C.___ vom 3 0. Juli 2013, Urk. 7/99), welche ohne Erfolg endete. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 2 7. November 2013, Urk. 7/110; Einwand vom 4. Dezember 2014, Urk. 7/111; ergänzende Einwandbegründung vom 1 7. Januar 2014, Urk. 7/115) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 6. August 2014 ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 8. September 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei die Sache zu ergänzenden medizinischen Abklärungen und zum Neuentscheid an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Eventualiter sei ihm eine halbe Rente zuzusprechen. Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. Oktober 2014 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-120), was dem Beschwerdeführer am 2 0. Oktober 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Mit Schreiben vom 2 6. Juni 2015 ( Urk. 9) reichte der Beschwerdeführer den Bericht des D.___, Institut für Anästhesiologie, vom 5. Juni 2015 ein ( Urk. 10), worüber die Beschwerde gegnerin am 2 9. Juni 2015 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 11). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. November 2010 vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen sei. Ab dem 1. Mai 2011 sei ihm eine angepasste Tätigkeit vollum fänglich und ohne Leistungseinschränkung zumutbar. Stelle man das Einkom men vor Eintritt des Gesundheitsschadens dem Einkommen in einer angepassten Tätigkeit als Hilfsarbeiter unter Berücksichtigung eines Leidensabzuges von 10 % gegenüber resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 38 % ( Urk. 2). Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass die Beschwerdegegnerin auf den Bericht des E.___ vom 1 6. Mai 2011 abstelle, welcher von einer vol len Arbeits- und Leistungsfähigkeit ausgehe, obwohl der von der Beschwerde gegnerin veranlasste, neuere und auch überzeugende Bericht des A.___ von einer gezeigten Leistungsfähigkeit von 50 %, bzw. einer objektiven Leistungsfä higkeit von 80 % ausgehe. Aufgrund des Zeitablaufs und der seit Jahren nicht mehr durchgeführten medizinischen Abklärungen sei ein medizinisches Gut achten einzuholen unter Berücksichtigung der bisherigen, teilweise abweichen den Stellungnahmen. Sofern das Gericht von einer genügenden Abklärung aus gehe, so sei auf den Bericht A.___ abzustellen, so dass gestützt auf einen Einkommensvergleich eine halb e Rente zuzusprechen sei ( Urk. 1 ). 2. 2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 3. Die zur Invaliditätsbemessung relevanten Unterlagen stellen sich im Wesentli chen folgendermassen dar: 3.1 Der Beschwerdeführer wurde im Auftrag der Basler Versicherungen AG am 2. und 3. Mai 2011 im E.___ abgeklärt. Die Ärzte hielten folgende Diagnose fest ( Urk. 7/24/12) : - Periarthropathia humeroscapularis rechts unklarer Ursache (dominante Seite) - leichte Impingementsymptomatik - Status nach proximaler Ruptur der langen Bizepssehne nach Unfall 2007 - Kraftverminderung des M. biceps Zusammenfassend leide der Be schwerdeführer unter einer Peri arthropathia humeroscapularis rechts, zurzeit noch unklarer Ätiologie. Es bestehe ein Zustand nach Unfall 2007 mit proximaler Ruptur der langen Bizepssehne und seither Beschwerden an der rechten Schulter und am rechten Oberarm. Durch die behandelnden Ärzte der F.___ seien weitere Abklärungen vor gesehen. Anlässlich der Untersuchung hätten sich die angegebenen Schmerzen bei eher diffusem Schmerzcharakter keiner spezifischen Struktur an der rechten Schulter zuordnen lassen. Klinisch bestünden keine klaren Hinweise auf eine Rotatorenmanschetten -Totalruptur (bei allerdings l eicht verminderter Koopera tion) und die Impingementtests seien negativ, wobei die Schmerzangaben bei endgradiger Elevation und Abduktion doch auf eine leichte Impingementsymp tomatik hinweisen könnten. In der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionel len Leistungsfähigkeit ( EFL ) habe sich zudem eine verminderte muskuläre Sta bilisationsfähigkeit des rechten Schultergürtels manifestiert. Evident sei, dass die Bizepssehnenläsion zu einer Kraftminderung im rechten Oberarm führe ( Urk. 7/24/13). Sie empfählen in der aktuellen Situation die Abklärungsresultate der F.___ Ende Mai einzufordern. Das weitere Prozedere werde sich nach den dann erhobenen Befunden richten, wobei sie aufgrund des eher diffusen Schmerzcharakters, dem fehlenden Ansprechen auf Infiltrationen und der recht langen Schmerzdauer empfählen, die Indikation für operative Eingriffe sehr eng zu stellen. Die Resultate könnten ihnen nochmals vorgelegt werden mit der Frage, ob sich eine Veränderung der vorliegenden Beurteilung ergäbe ( Urk. 7/24/13 f.). Das arbeitsbezogene relevante Problem sei eine Funktionsstörung der rechten Schulter mit verminderter Stabilisierungsfähigkeit sowie Kraftmangel im rech ten Oberarm und reduzierter Belastbarkeit des rechten Oberarms bei Tätigkeiten über Schulterhöhe. Die Leistungsbereitschaft beurteilten sie als zuverlässig. Die Konsistenz bei den Tests sei gut. Die Belastbarkeit liege allgemein im Bereich einer leichten bis mittelschweren Arbeit ( Urk. 7/24/14). Die EFL habe ergeben, dass die Belastbarkeitslimiten bei maximal 15 kg beim Heben vom Boden bis zu r Taillenhöhe, maximal 7.5 kg beim Heben von der Taillen- zu r Kopfhöhe, max. 15 kg beim Heben horizontal und max. 10 kg beim einhändigen Tragen rechts lägen und die Handkraft rechts unter der Norm liege. Arbeit en über Schulterhöhe seien maximal manchmal zumutbar, die Handkoor dination links liege knapp unter der Norm. Die angestammte Tätigkeit als Gipser sei nicht mehr zumutbar. Eine leichte bis mittelschwere Arbeit, ohne länger dauernde Tätigkeiten über Schulterhöhe (bis max. 3 Stunden pro Tag) und ohne Tätigkeiten, welche erhöhte Anforderungen an die Feinmotorik stellen würden, sei ganztags zumutbar ( Urk. 7/24/14 f.). 3.2 Pract. med. G.___, Assistenzarzt der Abteilung Orthopädie der F.___, diagnostizierte in seinem von der Beschwerdegegne rin eingeholten Arztbericht vom 6. September 2011 ( Urk. 7/26/5 ff.) chronifi zierte Schulterschmerzen rechts bei Status nach proximaler Bicepssehnenruptur 2007 und Status nach Schulterkontusion rechts 200 7. Der Beschwerdeführer werde seit Oktober 2007 von ihnen ambulant behandelt, eine stationäre Schmerztherapie mit Einlage eines Interskalenuskatheters und Physiotherapie sei vom 2 2. - 2 6. August 2011 erfolgt. Der Beschwerdeführer habe starke Schmerzen und sei daher eingeschränkt. Wie es ihm nach der stationären Behandlung gehe, sei aus der Aktenlage bis jetzt nicht ersichtlich, der Effekt werde sich im Verlauf zeigen ( Urk. 7/26/5 f.). Der Beschwerdeführer sei vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen vom 1 5. Juli bis 1 4. November 200 7. Ab dem 1 5. November 2007 bis heute sei er zu 50 % arbeitsfähig ( Urk. 7/26/6). 3. 3 Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht der Abteilung Anästhesiolo gie F.___ vom 9. September 2011 notierte H.___, die chronischen Schulterschmerzen rechts hätten Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 7/27/1 ff.). Bei fehlendem Ansprechen auf eine sequenti elle Infiltration der S chulter und morphologisch und ma gnettomographisch kei nem passendem pathologischen Korrelat aus orthopädischer Sicht werde eine chirurgisch-orthopädische Sanierung weiterhin nicht empfohlen. Darum sei der Beschwerdeführer in die Schmerzsprechstunde zur Verbesserung der Analgesie zugewiesen worden. Als Gipser sei der Beschwerdeführer vollständig arbeitsun fähig. Das Heben und Tragen von schweren Lasten und Gewichten etc. als Voraussetzung in diesem Beruf seien aktuell schmerzbedingt nicht möglich. In welchem Umfang eine behinderungsangepasste Tätigkeit möglich sei, könne nicht beurteilt werden. 3. 4 Im Abschlussbericht der Y.___ vom 3 1. Juli 2012 wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer eine grosse Motivation gezeigt habe, um die Ziele der Mass nahme zu erreichen. Das Ziel der Präsenz, nach sechs Monaten 6 Stunden à 5 Tagen stabil zu erreichen und keine unbegründeten Fehlzeiten zu haben, habe er erfüllt. Hingegen seien Einschränkungen bei der Zielerreichung hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit festzustellen. Aufgrund der Schmerzproblematik sei diese Schwankungen unterlegen und sei zwischen 35 - 45 % zu liegen gekommen ( Urk. 7/69/3). Aufgrund der sehr guten Motivation in der Massnahme und seinem Willen, eine angemessene Arbeitsstelle zu finden, sei seitens der Beschwerdegegnern eine Abklärung im A.___, mit der Zielsetzung, konkrete Arbeitsmöglichkeiten und Tätigkeiten definieren zu können, vorgeschlagen worden. Er sei bereits beim Erstgespräch gewesen und könne am 1 0. September 2012 die Abklärung beginnen. Bis dahin werde das Aufbautraining verlängert ( Urk. 7/69/3). 3.5 Im Bericht des A.___ vom 9. November 2012 ( Urk. 7/78) wurde festgehal ten, dass die Prüfung der Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit, Motivation und des Eingliederungswillens in angepassten Tätigkeiten ergeben habe, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Schulterproblematik rechts bei manuellen Tätigkeiten eingeschränkt sei. Aufgrund seiner geringen schulischen und intel lektuellen Ressourcen seien für ihn kognitive Arbeiten leider nicht geeignet, die die grösstmögliche körperliche Entlastung bieten würden. Er sei fleissig, immer an der Arbeit und seinen Arbeitsplatz verlasse er nie. Bei manuellen Arbeiten, die seine Schulter nicht gross belasten, erreiche er seine besten Leistungen. Die Hoffnung, dass er eine angepasste Arbeit finden könne, habe er aufgegeben. Ohne ein Coaching in der Stellensuche sei deshalb die Chance auf eine zukünf tige Wiedereingliederung gering. An und für sich habe der Beschwerdeführer eine gute Arbeitshaltung und würde im Sinne „ first pla ce then train “ sicher mitmachen. Berufliche Massnahmen im geschützten Rahmen seien nicht sinn voll. Der Beschwerdeführer könne für einfache und leichte Produktionstätigkei ten in der Industrie eingesetzt werden. Diese sollten ohne grosse Kraftanstren gungen und bei bestehender Schulterproblematik gesundheitsverträglich sowie ohne Überkopfarbeiten sein. D er Arbeitsplatz sollte ergonomisch günstig sein. Dabei sei eine Präsenzzeit von 8 Stunden täglich mit 2 notwendigen Pausen möglich. Bei angepasster Arbeit betrage der Leistungsgrad ca. 80 % ( Urk. 7/78/8). 3.6 Die Ärzte des I.___, Klinik für Innere Medizin, notierten in ihrem Kurzaustrittsbericht Notfallstation Medizin vom 2 1. Juli 2013, der Beschwerdeführer habe sich bei akuter Schmerzexazerbation aufgrund der bekannten rechtsseitigen Schulterschmerzen selbst zugewiesen. Nach Durchsicht der Akten der Klinik F.___ seien sie von einer Schmerzexazerbation im R a h men der chronischen rechtsseitigen Schulterschmerzen ausgegangen und hätten die analgetische Therapie bei gutem Kreatininwert um ein NSAR ausgebaut. Sie empfählen eine Wiedervorstellung in der Klinik F.___ bei unveränderten Beschwerden wie im Jahr 2011 und hätten die Röntgenbilder mitgegeben. Bei anhaltenden oder progredienten Beschwerden solle er sich beim Hausarzt mit ggf. Überweisung an die Klinik F.___ vorstellen ( Urk. 7/105/11). 3.7 Dr. med. J.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, hielt in seinem Bericht vom 2 0. Oktober 2013 1) rechtsseitige Schulterschmerzen bei Status nach Ruptur der langen Bicepssehne 2007, degenerativen Veränderungen der Rotatorenmanschette und Status nach wiederholten Infiltrationen ohne anhal tenden Effekt und 2) Überlastungsschmerzen linkes Handgelenk seit 2 0. Juli 2012 als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest. Die bishe rige Tätigkeit als Gipser sei nicht mehr zumutbar, eine Tätigkeit mit geringer Belastung der rechten Schulter müsse seiner Ansicht nach möglich sein. Eine entsprechende spezialärztliche Untersuchung wäre sinnvoll ( Urk. 7/105/6 ff.). 4. 4.1 Im Bericht des A.___ wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer eine Leistungsfähigkeit von 50 % gezeigt habe, die effektive Leistungsfähigkeit bei angepassten Arbeiten aber bei ca. 80 % liege (E. 3.5; Urk. 7/86). N ebst den schulterspezifischen Einschränkungen wurden allerdings auch weitere Faktoren berücksichtigt. Insbesondere wurde konstatiert, dass der Beschwerdeführer auf grund seiner geringen schulischen und intellektuellen Ressourcen nicht für kognitive Arbeiten geeignet sei, welche ihm die grösstmögliche körperliche Entlastung bieten würden (E. 3.5). Die Invalidenversicherung hat gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung aller dings nicht dafür einzustehen, dass eine versicherte Person zufolge ihres Alters, wegen mangelnder Ausbildung oder Verständigungsschwierigkeiten keine entsprechende Arbeit findet; die sich hieraus ergebende „Arbeitsunfähig keit“ ist nicht invaliditätsbedingt (BGE 107 V 17 E. 2c). Die Beurteilung der Leistungsfähigkeit im Bericht des A.___ bezieht somit invaliditätsfremde Gründe (geringe schulische Ressourcen) mit ein, welche allerdings keinen Ren tenanspruch zu begründen vermögen. Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer zuletzt während acht Jahren als Gipser tätig war und gemäss Angaben des Arbeitgebers - trotz seiner geringen schulischen und intellektuellen Ressourcen - in einem vollen Pensum tätig war und der Lohn der Arbeitsleistung entsprach (Arbeitgeberfragebogen vom 2 2. Juli 2011, Urk. 7/23/2). Gestützt auf die Einschätzung des A.___ ist entsprechend - der bundesgericht lichen Rechtsprechung folgend (keine Berücksichtigung der inva liditätsfremden Faktoren bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ) - mit über wiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer den somatischen Einschränkungen angepassten Tätigkeit in einem vollen Pensum vollumfänglich leistungs- bzw. arbeitsfähig ist. Dem entspricht auch der Bericht des E.___, gemäss welchem dem Beschwerdefüh rer eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit in einer leichten bis mittelschweren Arbeit, ohne länger dauernde Tätigkeiten über Schulterhöhe (bis max. 3 Stunden pro Tag) und ohne Tätigkeiten, welche erhöhte Anforderungen an die Feinmotorik stellen würden, attestiert wurde (E. 3.1). 4.2 4.2.1 Das mögliche Belastungsprofil wurde im A.___ hinreichend abgeklärt, so dass die zumutbaren Tätigkeiten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit festste hen (einfache und leichtere Produktionstätigkeiten in der Industrie, unter den Rahmenbedingungen, dass keine grosse Kraftanstrengungen notwendig sind, die Tätigkeit gesundheitsverträglich mit der Schulterproblematik ist, keine Über kopfarbeiten erfordern und der Arbeitsplatz ergonomisch günstig ist). Den Akten sind keine Anhaltspunkte zu entnehmen, dass sich der gesundheitli che Zustand bzw. die Arbeitsfähigkeit seit der Abklärung im A.___ bis zum Verfügungserlass verändert hätte. Entsprechendes wird vom Beschwerdeführer auch nicht substantiiert dargelegt. Der Sachverhalt erweist sich damit als hin reichend abgeklärt. 4.2.2 Für die richterliche Beurteilung eines Falles sind grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens massgebend. Tatsachen, die sich erst später verwirklichen, sind jedoch insoweit zu berück sichtigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sach zusammenhang ste hen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Entscheiderlasses zu beeinflussen (BGE 121 V 362 E. 1b; 99 V 98).Der im Beschwerdeverfahren einge reichte Bericht der Ärzte des Instituts für Anästhesiologie des D.___ vom 5. Juni 2015 ( Urk. 10) betrifft den Zeitraum ab Februar 2015, so dass er im vorliegenden Verfahren - entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers ( Urk. 9) - nicht zu berücksichtigen ist. 5. Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der Schulterproblematik. 5.1 5.1.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.1.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der LSE kann – ausnahmsweise – der Lohn eines einzelnen Sektors („Produktion" oder „Dienst leistungen") oder gar einer bestimmten Branche herangezogen werden, wenn es als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerbli - chen Ver wertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im betreffenden Bereich tätig gewesen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_667/2013 vom 29. April 2014 E. 5.3). 5.1.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 5.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypotheti schen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend (BGE 129 V 222 E. 4.2 ). Der Rentenanspruch entsteht frühestens sechs Monate nach Geltendma chung des Leistungsanspruches ( Art. 29 Abs. 1 IVG). Der Beschwerdeführer meldete sich am 2 9. Juni 2011 (Eingangsdatum) zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/17). Der hypothetische Rentenbeginn ist somit frühestens der 1. Dezember 2011, womit die Vergleichseinkommen für diesen Zeitpunkt zu berechnen sind. 5.3 Das Valideneinkommen ist anhand der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Gipser festzulegen. Gestützt auf den Arbeitgeberfragebogen hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2010 ein monatliches Einkommen von Fr. 6‘825.-- erzielt ( Urk. 7/ 23/2). Dies entspricht unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung einem jährlichen Einkommen für das Jahr 2011 von Fr. 89‘612.25 ( Fr. 6‘825.-- x 13 x 1.01 [Bundesamt für Statistik, T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, 2011-2015, Baugewerbe/Bau, Stand 2010 = 100, Stand 2011 = 101]). 5.4 5.4.1 Da dem Beschwerdeführer die Tätigkeit als Gipser nicht mehr zumutbar ist, ist das Invalideneinkommen gestützt auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2010 des Bundesamtes für Statistik (LSE) für Hilfsarbeiten für Männer in Höhe von monatlich Fr. 4‘901.-- festzusetzen (LSE 2010, TA1, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftsabteilungen, Anforderungsniveau des Arbeits platzes und Geschlecht [1/2] - Privater Sektor, Total, Anforderungsniveau 4). Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 1 % ( Bundesamt für Statistik, T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, 2011-2015, Total, Stand 2010 = 100, Stand 2011 = 101 ) sowie der betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 Stun den pro Woche im Jahr 2011 (BFS, T 03.02.03.01.04.01, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pr o Woche, Total) resultiert ein Inv alideneinkommen in Höhe von Fr. 61‘924.60 ( Fr. 4‘901.-- : 40 x 41.7 x 1.01 x 12). 5.4.2 Die Beschwerdegegnerin gewährte einen Leidensabzug von 10 %. Dies is t unter Berücksichtigung der früher ausgeübten Schwerarbeit und der im Bericht von A.___ festgehaltenen körperlichen Einschränkungen (einfache und leichte Produktionstätigkeiten in der Industrie ohne grosse Kraftanstrengungen, gesundheitsverträglich bei bestehender Schulter, keine Überkopfarbeiten und Erforderlichkeit eines ergonomischen Arbeitsplatzes) angemessen. Entsprechend resultiert ein anrechenbares Invalideneinkommen in Höhe von Fr. 55‘732.15 ( Fr. 61 ‘ 924.60 x 0.9). 5.5 Setzt man das Validen- dem Invalideneinkommen gegenüber resultiert eine Erwerbseinbusse in Höhe von Fr. 33‘880.10 ( Fr. 89‘612.25 - Fr. 55‘732.15), was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von rund 38 % entspricht (Fr. 33‘880.10 : Fr. 89‘612.25). Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen. 6. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Besc hwerdeverfahren vor dem kantona len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens ( Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Daniel Christe - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstSchwegler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00868 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Schwegler Urteil vom 13. Juni 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe Christe & Isler Rechtsanwälte Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1957, meldete sich am 2 9. Juni 2011 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf eine Verletzung am rechten Arm zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/17). Die IV-Stelle tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen. Vom 4. Januar bis zum 1. Februar 2012 wurde der Versicherte in der Y.___, Z.___, beruf lich abgeklärt (Mitteilung vom 3 0. Dezember 2011, Urk. 7/38) und im Anschluss daran absolvierte er vom 1 3. Februar bis zum 9. September 2012 ebenfalls in der Y.___ ein Aufbautraining ( Kostengutsprache Aufbautraining vom 1 0. Februar 2012, Urk. 7/43; Kostengutsprache Verlängerung Aufbautraining vom 1 0. August 2012, Urk. 7/64). Vom 1 0. September bis zum 9. November 2012 wurde die Leistungsfähigkeit des Versicherten im A.___, B.___, abgeklärt (Bericht vom 9. November 2012, Urk. 7/78). Danach erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für eine Arbeitsvermittlung durch die C.___ vom 1 2. Februar bis zum 3 0. Juli 2013 (Mitteilung vom 2 4. Januar 2013, Urk. 7/87; Schlussbericht der C.___ vom 3 0. Juli 2013, Urk. 7/99), welche ohne Erfolg endete. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 2 7. November 2013, Urk. 7/110; Einwand vom 4. Dezember 2014, Urk. 7/111; ergänzende Einwandbegründung vom 1 7. Januar 2014, Urk. 7/115) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 6. August 2014 ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 8. September 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei die Sache zu ergänzenden medizinischen Abklärungen und zum Neuentscheid an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Eventualiter sei ihm eine halbe Rente zuzusprechen. Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. Oktober 2014 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-120), was dem Beschwerdeführer am 2 0. Oktober 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Mit Schreiben vom 2 6. Juni 2015 ( Urk. 9) reichte der Beschwerdeführer den Bericht des D.___, Institut für Anästhesiologie, vom 5. Juni 2015 ein ( Urk. 10), worüber die Beschwerde gegnerin am 2 9. Juni 2015 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 11). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. November 2010 vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen sei. Ab dem 1. Mai 2011 sei ihm eine angepasste Tätigkeit vollum fänglich und ohne Leistungseinschränkung zumutbar. Stelle man das Einkom men vor Eintritt des Gesundheitsschadens dem Einkommen in einer angepassten Tätigkeit als Hilfsarbeiter unter Berücksichtigung eines Leidensabzuges von 10 % gegenüber resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 38 % ( Urk. 2). Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass die Beschwerdegegnerin auf den Bericht des E.___ vom 1 6. Mai 2011 abstelle, welcher von einer vol len Arbeits- und Leistungsfähigkeit ausgehe, obwohl der von der Beschwerde gegnerin veranlasste, neuere und auch überzeugende Bericht des A.___ von einer gezeigten Leistungsfähigkeit von 50 %, bzw. einer objektiven Leistungsfä higkeit von 80 % ausgehe. Aufgrund des Zeitablaufs und der seit Jahren nicht mehr durchgeführten medizinischen Abklärungen sei ein medizinisches Gut achten einzuholen unter Berücksichtigung der bisherigen, teilweise abweichen den Stellungnahmen. Sofern das Gericht von einer genügenden Abklärung aus gehe, so sei auf den Bericht A.___ abzustellen, so dass gestützt auf einen Einkommensvergleich eine halb e Rente zuzusprechen sei ( Urk. 1 ). 2. 2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 3. Die zur Invaliditätsbemessung relevanten Unterlagen stellen sich im Wesentli chen folgendermassen dar: 3.1 Der Beschwerdeführer wurde im Auftrag der Basler Versicherungen AG am 2. und 3. Mai 2011 im E.___ abgeklärt. Die Ärzte hielten folgende Diagnose fest ( Urk. 7/24/12) : - Periarthropathia humeroscapularis rechts unklarer Ursache (dominante Seite) - leichte Impingementsymptomatik - Status nach proximaler Ruptur der langen Bizepssehne nach Unfall 2007 - Kraftverminderung des M. biceps Zusammenfassend leide der Be schwerdeführer unter einer Peri arthropathia humeroscapularis rechts, zurzeit noch unklarer Ätiologie. Es bestehe ein Zustand nach Unfall 2007 mit proximaler Ruptur der langen Bizepssehne und seither Beschwerden an der rechten Schulter und am rechten Oberarm. Durch die behandelnden Ärzte der F.___ seien weitere Abklärungen vor gesehen. Anlässlich der Untersuchung hätten sich die angegebenen Schmerzen bei eher diffusem Schmerzcharakter keiner spezifischen Struktur an der rechten Schulter zuordnen lassen. Klinisch bestünden keine klaren Hinweise auf eine Rotatorenmanschetten -Totalruptur (bei allerdings l eicht verminderter Koopera tion) und die Impingementtests seien negativ, wobei die Schmerzangaben bei endgradiger Elevation und Abduktion doch auf eine leichte Impingementsymp tomatik hinweisen könnten. In der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionel len Leistungsfähigkeit ( EFL ) habe sich zudem eine verminderte muskuläre Sta bilisationsfähigkeit des rechten Schultergürtels manifestiert. Evident sei, dass die Bizepssehnenläsion zu einer Kraftminderung im rechten Oberarm führe ( Urk. 7/24/13). Sie empfählen in der aktuellen Situation die Abklärungsresultate der F.___ Ende Mai einzufordern. Das weitere Prozedere werde sich nach den dann erhobenen Befunden richten, wobei sie aufgrund des eher diffusen Schmerzcharakters, dem fehlenden Ansprechen auf Infiltrationen und der recht langen Schmerzdauer empfählen, die Indikation für operative Eingriffe sehr eng zu stellen. Die Resultate könnten ihnen nochmals vorgelegt werden mit der Frage, ob sich eine Veränderung der vorliegenden Beurteilung ergäbe ( Urk. 7/24/13 f.). Das arbeitsbezogene relevante Problem sei eine Funktionsstörung der rechten Schulter mit verminderter Stabilisierungsfähigkeit sowie Kraftmangel im rech ten Oberarm und reduzierter Belastbarkeit des rechten Oberarms bei Tätigkeiten über Schulterhöhe. Die Leistungsbereitschaft beurteilten sie als zuverlässig. Die Konsistenz bei den Tests sei gut. Die Belastbarkeit liege allgemein im Bereich einer leichten bis mittelschweren Arbeit ( Urk. 7/24/14). Die EFL habe ergeben, dass die Belastbarkeitslimiten bei maximal 15 kg beim Heben vom Boden bis zu r Taillenhöhe, maximal 7.5 kg beim Heben von der Taillen- zu r Kopfhöhe, max. 15 kg beim Heben horizontal und max. 10 kg beim einhändigen Tragen rechts lägen und die Handkraft rechts unter der Norm liege. Arbeit en über Schulterhöhe seien maximal manchmal zumutbar, die Handkoor dination links liege knapp unter der Norm. Die angestammte Tätigkeit als Gipser sei nicht mehr zumutbar. Eine leichte bis mittelschwere Arbeit, ohne länger dauernde Tätigkeiten über Schulterhöhe (bis max. 3 Stunden pro Tag) und ohne Tätigkeiten, welche erhöhte Anforderungen an die Feinmotorik stellen würden, sei ganztags zumutbar ( Urk. 7/24/14 f.). 3.2 Pract. med. G.___, Assistenzarzt der Abteilung Orthopädie der F.___, diagnostizierte in seinem von der Beschwerdegegne rin eingeholten Arztbericht vom 6. September 2011 ( Urk. 7/26/5 ff.) chronifi zierte Schulterschmerzen rechts bei Status nach proximaler Bicepssehnenruptur 2007 und Status nach Schulterkontusion rechts 200 7. Der Beschwerdeführer werde seit Oktober 2007 von ihnen ambulant behandelt, eine stationäre Schmerztherapie mit Einlage eines Interskalenuskatheters und Physiotherapie sei vom 2 2. - 2 6. August 2011 erfolgt. Der Beschwerdeführer habe starke Schmerzen und sei daher eingeschränkt. Wie es ihm nach der stationären Behandlung gehe, sei aus der Aktenlage bis jetzt nicht ersichtlich, der Effekt werde sich im Verlauf zeigen ( Urk. 7/26/5 f.). Der Beschwerdeführer sei vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen vom 1 5. Juli bis 1 4. November 200 7. Ab dem 1 5. November 2007 bis heute sei er zu 50 % arbeitsfähig ( Urk. 7/26/6). 3. 3 Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht der Abteilung Anästhesiolo gie F.___ vom 9. September 2011 notierte H.___, die chronischen Schulterschmerzen rechts hätten Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 7/27/1 ff.). Bei fehlendem Ansprechen auf eine sequenti elle Infiltration der S chulter und morphologisch und ma gnettomographisch kei nem passendem pathologischen Korrelat aus orthopädischer Sicht werde eine chirurgisch-orthopädische Sanierung weiterhin nicht empfohlen. Darum sei der Beschwerdeführer in die Schmerzsprechstunde zur Verbesserung der Analgesie zugewiesen worden. Als Gipser sei der Beschwerdeführer vollständig arbeitsun fähig. Das Heben und Tragen von schweren Lasten und Gewichten etc. als Voraussetzung in diesem Beruf seien aktuell schmerzbedingt nicht möglich. In welchem Umfang eine behinderungsangepasste Tätigkeit möglich sei, könne nicht beurteilt werden. 3. 4 Im Abschlussbericht der Y.___ vom 3 1. Juli 2012 wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer eine grosse Motivation gezeigt habe, um die Ziele der Mass nahme zu erreichen. Das Ziel der Präsenz, nach sechs Monaten 6 Stunden à 5 Tagen stabil zu erreichen und keine unbegründeten Fehlzeiten zu haben, habe er erfüllt. Hingegen seien Einschränkungen bei der Zielerreichung hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit festzustellen. Aufgrund der Schmerzproblematik sei diese Schwankungen unterlegen und sei zwischen 35 - 45 % zu liegen gekommen ( Urk. 7/69/3). Aufgrund der sehr guten Motivation in der Massnahme und seinem Willen, eine angemessene Arbeitsstelle zu finden, sei seitens der Beschwerdegegnern eine Abklärung im A.___, mit der Zielsetzung, konkrete Arbeitsmöglichkeiten und Tätigkeiten definieren zu können, vorgeschlagen worden. Er sei bereits beim Erstgespräch gewesen und könne am 1 0. September 2012 die Abklärung beginnen. Bis dahin werde das Aufbautraining verlängert ( Urk. 7/69/3). 3.5 Im Bericht des A.___ vom 9. November 2012 ( Urk. 7/78) wurde festgehal ten, dass die Prüfung der Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit, Motivation und des Eingliederungswillens in angepassten Tätigkeiten ergeben habe, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Schulterproblematik rechts bei manuellen Tätigkeiten eingeschränkt sei. Aufgrund seiner geringen schulischen und intel lektuellen Ressourcen seien für ihn kognitive Arbeiten leider nicht geeignet, die die grösstmögliche körperliche Entlastung bieten würden. Er sei fleissig, immer an der Arbeit und seinen Arbeitsplatz verlasse er nie. Bei manuellen Arbeiten, die seine Schulter nicht gross belasten, erreiche er seine besten Leistungen. Die Hoffnung, dass er eine angepasste Arbeit finden könne, habe er aufgegeben. Ohne ein Coaching in der Stellensuche sei deshalb die Chance auf eine zukünf tige Wiedereingliederung gering. An und für sich habe der Beschwerdeführer eine gute Arbeitshaltung und würde im Sinne „ first pla ce then train “ sicher mitmachen. Berufliche Massnahmen im geschützten Rahmen seien nicht sinn voll. Der Beschwerdeführer könne für einfache und leichte Produktionstätigkei ten in der Industrie eingesetzt werden. Diese sollten ohne grosse Kraftanstren gungen und bei bestehender Schulterproblematik gesundheitsverträglich sowie ohne Überkopfarbeiten sein. D er Arbeitsplatz sollte ergonomisch günstig sein. Dabei sei eine Präsenzzeit von 8 Stunden täglich mit 2 notwendigen Pausen möglich. Bei angepasster Arbeit betrage der Leistungsgrad ca. 80 % ( Urk. 7/78/8). 3.6 Die Ärzte des I.___, Klinik für Innere Medizin, notierten in ihrem Kurzaustrittsbericht Notfallstation Medizin vom 2 1. Juli 2013, der Beschwerdeführer habe sich bei akuter Schmerzexazerbation aufgrund der bekannten rechtsseitigen Schulterschmerzen selbst zugewiesen. Nach Durchsicht der Akten der Klinik F.___ seien sie von einer Schmerzexazerbation im R a h men der chronischen rechtsseitigen Schulterschmerzen ausgegangen und hätten die analgetische Therapie bei gutem Kreatininwert um ein NSAR ausgebaut. Sie empfählen eine Wiedervorstellung in der Klinik F.___ bei unveränderten Beschwerden wie im Jahr 2011 und hätten die Röntgenbilder mitgegeben. Bei anhaltenden oder progredienten Beschwerden solle er sich beim Hausarzt mit ggf. Überweisung an die Klinik F.___ vorstellen ( Urk. 7/105/11). 3.7 Dr. med. J.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, hielt in seinem Bericht vom 2 0. Oktober 2013 1) rechtsseitige Schulterschmerzen bei Status nach Ruptur der langen Bicepssehne 2007, degenerativen Veränderungen der Rotatorenmanschette und Status nach wiederholten Infiltrationen ohne anhal tenden Effekt und 2) Überlastungsschmerzen linkes Handgelenk seit 2 0. Juli 2012 als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest. Die bishe rige Tätigkeit als Gipser sei nicht mehr zumutbar, eine Tätigkeit mit geringer Belastung der rechten Schulter müsse seiner Ansicht nach möglich sein. Eine entsprechende spezialärztliche Untersuchung wäre sinnvoll ( Urk. 7/105/6 ff.). 4. 4.1 Im Bericht des A.___ wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer eine Leistungsfähigkeit von 50 % gezeigt habe, die effektive Leistungsfähigkeit bei angepassten Arbeiten aber bei ca. 80 % liege (E. 3.5; Urk. 7/86). N ebst den schulterspezifischen Einschränkungen wurden allerdings auch weitere Faktoren berücksichtigt. Insbesondere wurde konstatiert, dass der Beschwerdeführer auf grund seiner geringen schulischen und intellektuellen Ressourcen nicht für kognitive Arbeiten geeignet sei, welche ihm die grösstmögliche körperliche Entlastung bieten würden (E. 3.5). Die Invalidenversicherung hat gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung aller dings nicht dafür einzustehen, dass eine versicherte Person zufolge ihres Alters, wegen mangelnder Ausbildung oder Verständigungsschwierigkeiten keine entsprechende Arbeit findet; die sich hieraus ergebende „Arbeitsunfähig keit“ ist nicht invaliditätsbedingt (BGE 107 V 17 E. 2c). Die Beurteilung der Leistungsfähigkeit im Bericht des A.___ bezieht somit invaliditätsfremde Gründe (geringe schulische Ressourcen) mit ein, welche allerdings keinen Ren tenanspruch zu begründen vermögen. Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer zuletzt während acht Jahren als Gipser tätig war und gemäss Angaben des Arbeitgebers - trotz seiner geringen schulischen und intellektuellen Ressourcen - in einem vollen Pensum tätig war und der Lohn der Arbeitsleistung entsprach (Arbeitgeberfragebogen vom 2 2. Juli 2011, Urk. 7/23/2). Gestützt auf die Einschätzung des A.___ ist entsprechend - der bundesgericht lichen Rechtsprechung folgend (keine Berücksichtigung der inva liditätsfremden Faktoren bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ) - mit über wiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer den somatischen Einschränkungen angepassten Tätigkeit in einem vollen Pensum vollumfänglich leistungs- bzw. arbeitsfähig ist. Dem entspricht auch der Bericht des E.___, gemäss welchem dem Beschwerdefüh rer eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit in einer leichten bis mittelschweren Arbeit, ohne länger dauernde Tätigkeiten über Schulterhöhe (bis max. 3 Stunden pro Tag) und ohne Tätigkeiten, welche erhöhte Anforderungen an die Feinmotorik stellen würden, attestiert wurde (E. 3.1). 4.2 4.2.1 Das mögliche Belastungsprofil wurde im A.___ hinreichend abgeklärt, so dass die zumutbaren Tätigkeiten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit festste hen (einfache und leichtere Produktionstätigkeiten in der Industrie, unter den Rahmenbedingungen, dass keine grosse Kraftanstrengungen notwendig sind, die Tätigkeit gesundheitsverträglich mit der Schulterproblematik ist, keine Über kopfarbeiten erfordern und der Arbeitsplatz ergonomisch günstig ist). Den Akten sind keine Anhaltspunkte zu entnehmen, dass sich der gesundheitli che Zustand bzw. die Arbeitsfähigkeit seit der Abklärung im A.___ bis zum Verfügungserlass verändert hätte. Entsprechendes wird vom Beschwerdeführer auch nicht substantiiert dargelegt. Der Sachverhalt erweist sich damit als hin reichend abgeklärt. 4.2.2 Für die richterliche Beurteilung eines Falles sind grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens massgebend. Tatsachen, die sich erst später verwirklichen, sind jedoch insoweit zu berück sichtigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sach zusammenhang ste hen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Entscheiderlasses zu beeinflussen (BGE 121 V 362 E. 1b; 99 V 98).Der im Beschwerdeverfahren einge reichte Bericht der Ärzte des Instituts für Anästhesiologie des D.___ vom 5. Juni 2015 ( Urk. 10) betrifft den Zeitraum ab Februar 2015, so dass er im vorliegenden Verfahren - entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers ( Urk. 9) - nicht zu berücksichtigen ist. 5. Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der Schulterproblematik. 5.1 5.1.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.1.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der LSE kann – ausnahmsweise – der Lohn eines einzelnen Sektors („Produktion" oder „Dienst leistungen") oder gar einer bestimmten Branche herangezogen werden, wenn es als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerbli - chen Ver wertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im betreffenden Bereich tätig gewesen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_667/2013 vom 29. April 2014 E. 5.3). 5.1.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 5.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypotheti schen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend (BGE 129 V 222 E. 4.2 ). Der Rentenanspruch entsteht frühestens sechs Monate nach Geltendma chung des Leistungsanspruches ( Art. 29 Abs. 1 IVG). Der Beschwerdeführer meldete sich am 2 9. Juni 2011 (Eingangsdatum) zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/17). Der hypothetische Rentenbeginn ist somit frühestens der 1. Dezember 2011, womit die Vergleichseinkommen für diesen Zeitpunkt zu berechnen sind. 5.3 Das Valideneinkommen ist anhand der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Gipser festzulegen. Gestützt auf den Arbeitgeberfragebogen hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2010 ein monatliches Einkommen von Fr. 6‘825.-- erzielt ( Urk. 7/ 23/2). Dies entspricht unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung einem jährlichen Einkommen für das Jahr 2011 von Fr. 89‘612.25 ( Fr. 6‘825.-- x 13 x 1.01 [Bundesamt für Statistik, T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, 2011-2015, Baugewerbe/Bau, Stand 2010 = 100, Stand 2011 = 101]). 5.4 5.4.1 Da dem Beschwerdeführer die Tätigkeit als Gipser nicht mehr zumutbar ist, ist das Invalideneinkommen gestützt auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2010 des Bundesamtes für Statistik (LSE) für Hilfsarbeiten für Männer in Höhe von monatlich Fr. 4‘901.-- festzusetzen (LSE 2010, TA1, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftsabteilungen, Anforderungsniveau des Arbeits platzes und Geschlecht [1/2] - Privater Sektor, Total, Anforderungsniveau 4). Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 1 % ( Bundesamt für Statistik, T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, 2011-2015, Total, Stand 2010 = 100, Stand 2011 = 101 ) sowie der betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 Stun den pro Woche im Jahr 2011 (BFS, T 03.02.03.01.04.01, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pr o Woche, Total) resultiert ein Inv alideneinkommen in Höhe von Fr. 61‘924.60 ( Fr. 4‘901.-- : 40 x 41.7 x 1.01 x 12). 5.4.2 Die Beschwerdegegnerin gewährte einen Leidensabzug von 10 %. Dies is t unter Berücksichtigung der früher ausgeübten Schwerarbeit und der im Bericht von A.___ festgehaltenen körperlichen Einschränkungen (einfache und leichte Produktionstätigkeiten in der Industrie ohne grosse Kraftanstrengungen, gesundheitsverträglich bei bestehender Schulter, keine Überkopfarbeiten und Erforderlichkeit eines ergonomischen Arbeitsplatzes) angemessen. Entsprechend resultiert ein anrechenbares Invalideneinkommen in Höhe von Fr. 55‘732.15 ( Fr. 61 ‘ 924.60 x 0.9). 5.5 Setzt man das Validen- dem Invalideneinkommen gegenüber resultiert eine Erwerbseinbusse in Höhe von Fr. 33‘880.10 ( Fr. 89‘612.25 - Fr. 55‘732.15), was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von rund 38 % entspricht (Fr. 33‘880.10 : Fr. 89‘612.25). Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen. 6. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Besc hwerdeverfahren vor dem kantona len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens ( Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Daniel Christe - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstSchwegler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2014.00868 IV.2014.00868

IV.2014.00868 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna

Sozialversicherungsrichter Vogel

Gerichtsschreiberin Schwegler

Urteil vom 13. Juni 2016

Urteil vom 13. Juni 2016 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe

vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe Christe & Isler Rechtsanwälte

Christe & Isler Rechtsanwälte Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur

Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1957, meldete sich am 2 9. Juni 2011 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf eine Verletzung am rechten Arm zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/17). Die IV-Stelle tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen. Vom 4. Januar bis zum 1. Februar 2012 wurde der Versicherte in der Y.___, Z.___, beruf lich abgeklärt (Mitteilung vom 3 0. Dezember 2011, Urk. 7/38) und im Anschluss daran absolvierte er vom 1 3. Februar bis zum 9. September 2012 ebenfalls in der Y.___ ein Aufbautraining ( Kostengutsprache Aufbautraining vom 1 0. Februar 2012, Urk. 7/43; Kostengutsprache Verlängerung Aufbautraining vom 1 0. August 2012, Urk. 7/64). Vom 1 0. September bis zum 9. November 2012 wurde die Leistungsfähigkeit des Versicherten im A.___, B.___, abgeklärt (Bericht vom 9. November 2012, Urk. 7/78). Danach erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für eine Arbeitsvermittlung durch die C.___ vom 1 2. Februar bis zum 3 0. Juli 2013 (Mitteilung vom 2 4. Januar 2013, Urk. 7/87; Schlussbericht der C.___ vom 3 0. Juli 2013, Urk. 7/99), welche ohne Erfolg endete. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 2 7. November 2013, Urk. 7/110; Einwand vom 4. Dezember 2014, Urk. 7/111; ergänzende Einwandbegründung vom 1 7. Januar 2014, Urk. 7/115) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 6. August 2014 ab ( Urk. 2).

1. X.___, geboren 1957, meldete sich am 2 9. Juni 2011 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf eine Verletzung am rechten Arm zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/17). Die IV-Stelle tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen. Vom 4. Januar bis zum 1. Februar 2012 wurde der Versicherte in der Y.___, Z.___, beruf lich abgeklärt (Mitteilung vom 3 0. Dezember 2011, Urk. 7/38) und im Anschluss daran absolvierte er vom 1 3. Februar bis zum 9. September 2012 ebenfalls in der Y.___ ein Aufbautraining ( Kostengutsprache Aufbautraining vom 1 0. Februar 2012, Urk. 7/43; Kostengutsprache Verlängerung Aufbautraining vom 1 0. August 2012, Urk. 7/64). Vom 1 0. September bis zum 9. November 2012 wurde die Leistungsfähigkeit des Versicherten im A.___, B.___, abgeklärt (Bericht vom 9. November 2012, Urk. 7/78). Danach erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für eine Arbeitsvermittlung durch die C.___ vom 1 2. Februar bis zum 3 0. Juli 2013 (Mitteilung vom 2 4. Januar 2013, Urk. 7/87; Schlussbericht der C.___ vom 3 0. Juli 2013, Urk. 7/99), welche ohne Erfolg endete. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 2 7. November 2013, Urk. 7/110; Einwand vom 4. Dezember 2014, Urk. 7/111; ergänzende Einwandbegründung vom 1 7. Januar 2014, Urk. 7/115) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 6. August 2014 ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 8. September 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei die Sache zu ergänzenden medizinischen Abklärungen und zum Neuentscheid an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Eventualiter sei ihm eine halbe Rente zuzusprechen. Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. Oktober 2014 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-120), was dem Beschwerdeführer am 2 0. Oktober 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Mit Schreiben vom 2 6. Juni 2015 ( Urk. 9) reichte der Beschwerdeführer den Bericht des D.___, Institut für Anästhesiologie, vom 5. Juni 2015 ein ( Urk. 10), worüber die Beschwerde gegnerin am 2 9. Juni 2015 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 11).

2. Hiergegen erhob der Versicherte am 8. September 2014 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei die Sache zu ergänzenden medizinischen Abklärungen und zum Neuentscheid an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Eventualiter sei ihm eine halbe Rente zuzusprechen. Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. Oktober 2014 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-120), was dem Beschwerdeführer am 2 0. Oktober 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8). Mit Schreiben vom 2 6. Juni 2015 ( Urk. 9) reichte der Beschwerdeführer den Bericht des D.___, Institut für Anästhesiologie, vom 5. Juni 2015 ein ( Urk. 10), worüber die Beschwerde gegnerin am 2 9. Juni 2015 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 11). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. November 2010 vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen sei. Ab dem 1. Mai 2011 sei ihm eine angepasste Tätigkeit vollum fänglich und ohne Leistungseinschränkung zumutbar. Stelle man das Einkom men vor Eintritt des Gesundheitsschadens dem Einkommen in einer angepassten Tätigkeit als Hilfsarbeiter unter Berücksichtigung eines Leidensabzuges von 10 % gegenüber resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 38 % ( Urk. 2).

1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. November 2010 vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen sei. Ab dem 1. Mai 2011 sei ihm eine angepasste Tätigkeit vollum fänglich und ohne Leistungseinschränkung zumutbar. Stelle man das Einkom men vor Eintritt des Gesundheitsschadens dem Einkommen in einer angepassten Tätigkeit als Hilfsarbeiter unter Berücksichtigung eines Leidensabzuges von 10 % gegenüber resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 38 % ( Urk. 2). Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass die Beschwerdegegnerin auf den Bericht des E.___ vom 1 6. Mai 2011 abstelle, welcher von einer vol len Arbeits- und Leistungsfähigkeit ausgehe, obwohl der von der Beschwerde gegnerin veranlasste, neuere und auch überzeugende Bericht des A.___ von einer gezeigten Leistungsfähigkeit von 50 %, bzw. einer objektiven Leistungsfä higkeit von 80 % ausgehe. Aufgrund des Zeitablaufs und der seit Jahren nicht mehr durchgeführten medizinischen Abklärungen sei ein medizinisches Gut achten einzuholen unter Berücksichtigung der bisherigen, teilweise abweichen den Stellungnahmen. Sofern das Gericht von einer genügenden Abklärung aus gehe, so sei auf den Bericht A.___ abzustellen, so dass gestützt auf einen Einkommensvergleich eine halb e Rente zuzusprechen sei ( Urk. 1 ).

Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass die Beschwerdegegnerin auf den Bericht des E.___ vom 1 6. Mai 2011 abstelle, welcher von einer vol len Arbeits- und Leistungsfähigkeit ausgehe, obwohl der von der Beschwerde gegnerin veranlasste, neuere und auch überzeugende Bericht des A.___ von einer gezeigten Leistungsfähigkeit von 50 %, bzw. einer objektiven Leistungsfä higkeit von 80 % ausgehe. Aufgrund des Zeitablaufs und der seit Jahren nicht mehr durchgeführten medizinischen Abklärungen sei ein medizinisches Gut achten einzuholen unter Berücksichtigung der bisherigen, teilweise abweichen den Stellungnahmen. Sofern das Gericht von einer genügenden Abklärung aus gehe, so sei auf den Bericht A.___ abzustellen, so dass gestützt auf einen Einkommensvergleich eine halb e Rente zuzusprechen sei ( Urk. 1 ). 2.

2. 2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die:

2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfä higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 3. Die zur Invaliditätsbemessung relevanten Unterlagen stellen sich im Wesentli chen folgendermassen dar:

3. Die zur Invaliditätsbemessung relevanten Unterlagen stellen sich im Wesentli chen folgendermassen dar: 3.1 Der Beschwerdeführer wurde im Auftrag der Basler Versicherungen AG am 2. und 3. Mai 2011 im E.___ abgeklärt. Die Ärzte hielten folgende Diagnose fest ( Urk. 7/24/12) :

3.1 Der Beschwerdeführer wurde im Auftrag der Basler Versicherungen AG am 2. und 3. Mai 2011 im E.___ abgeklärt. Die Ärzte hielten folgende Diagnose fest ( Urk. 7/24/12) : - Periarthropathia humeroscapularis rechts unklarer Ursache (dominante Seite)

Periarthropathia humeroscapularis rechts unklarer Ursache (dominante Seite) - leichte Impingementsymptomatik

leichte Impingementsymptomatik - Status nach proximaler Ruptur der langen Bizepssehne nach Unfall 2007

Status nach proximaler Ruptur der langen Bizepssehne nach Unfall 2007 - Kraftverminderung des M. biceps

Kraftverminderung des M. biceps Zusammenfassend leide der Be schwerdeführer unter einer Peri arthropathia humeroscapularis rechts, zurzeit noch unklarer Ätiologie. Es bestehe ein Zustand nach Unfall 2007 mit proximaler Ruptur der langen Bizepssehne und seither Beschwerden an der rechten Schulter und am rechten Oberarm. Durch die behandelnden Ärzte der F.___ seien weitere Abklärungen vor gesehen. Anlässlich der Untersuchung hätten sich die angegebenen Schmerzen bei eher diffusem Schmerzcharakter keiner spezifischen Struktur an der rechten Schulter zuordnen lassen. Klinisch bestünden keine klaren Hinweise auf eine Rotatorenmanschetten -Totalruptur (bei allerdings l eicht verminderter Koopera tion) und die Impingementtests seien negativ, wobei die Schmerzangaben bei endgradiger Elevation und Abduktion doch auf eine leichte Impingementsymp tomatik hinweisen könnten. In der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionel len Leistungsfähigkeit ( EFL ) habe sich zudem eine verminderte muskuläre Sta bilisationsfähigkeit des rechten Schultergürtels manifestiert. Evident sei, dass die Bizepssehnenläsion zu einer Kraftminderung im rechten Oberarm führe ( Urk. 7/24/13).

Zusammenfassend leide der Be schwerdeführer unter einer Peri arthropathia humeroscapularis rechts, zurzeit noch unklarer Ätiologie. Es bestehe ein Zustand nach Unfall 2007 mit proximaler Ruptur der langen Bizepssehne und seither Beschwerden an der rechten Schulter und am rechten Oberarm. Durch die behandelnden Ärzte der F.___ seien weitere Abklärungen vor gesehen. Anlässlich der Untersuchung hätten sich die angegebenen Schmerzen bei eher diffusem Schmerzcharakter keiner spezifischen Struktur an der rechten Schulter zuordnen lassen. Klinisch bestünden keine klaren Hinweise auf eine Rotatorenmanschetten -Totalruptur (bei allerdings l eicht verminderter Koopera tion) und die Impingementtests seien negativ, wobei die Schmerzangaben bei endgradiger Elevation und Abduktion doch auf eine leichte Impingementsymp tomatik hinweisen könnten. In der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionel len Leistungsfähigkeit ( EFL ) habe sich zudem eine verminderte muskuläre Sta bilisationsfähigkeit des rechten Schultergürtels manifestiert. Evident sei, dass die Bizepssehnenläsion zu einer Kraftminderung im rechten Oberarm führe ( Urk. 7/24/13). Sie empfählen in der aktuellen Situation die Abklärungsresultate der F.___ Ende Mai einzufordern. Das weitere Prozedere werde sich nach den dann erhobenen Befunden richten, wobei sie aufgrund des eher diffusen Schmerzcharakters, dem fehlenden Ansprechen auf Infiltrationen und der recht langen Schmerzdauer empfählen, die Indikation für operative Eingriffe sehr eng zu stellen. Die Resultate könnten ihnen nochmals vorgelegt werden mit der Frage, ob sich eine Veränderung der vorliegenden Beurteilung ergäbe ( Urk. 7/24/13 f.).

Sie empfählen in der aktuellen Situation die Abklärungsresultate der F.___ Ende Mai einzufordern. Das weitere Prozedere werde sich nach den dann erhobenen Befunden richten, wobei sie aufgrund des eher diffusen Schmerzcharakters, dem fehlenden Ansprechen auf Infiltrationen und der recht langen Schmerzdauer empfählen, die Indikation für operative Eingriffe sehr eng zu stellen. Die Resultate könnten ihnen nochmals vorgelegt werden mit der Frage, ob sich eine Veränderung der vorliegenden Beurteilung ergäbe ( Urk. 7/24/13 f.). Das arbeitsbezogene relevante Problem sei eine Funktionsstörung der rechten Schulter mit verminderter Stabilisierungsfähigkeit sowie Kraftmangel im rech ten Oberarm und reduzierter Belastbarkeit des rechten Oberarms bei Tätigkeiten über Schulterhöhe. Die Leistungsbereitschaft beurteilten sie als zuverlässig. Die Konsistenz bei den Tests sei gut. Die Belastbarkeit liege allgemein im Bereich einer leichten bis mittelschweren Arbeit ( Urk. 7/24/14).

Das arbeitsbezogene relevante Problem sei eine Funktionsstörung der rechten Schulter mit verminderter Stabilisierungsfähigkeit sowie Kraftmangel im rech ten Oberarm und reduzierter Belastbarkeit des rechten Oberarms bei Tätigkeiten über Schulterhöhe. Die Leistungsbereitschaft beurteilten sie als zuverlässig. Die Konsistenz bei den Tests sei gut. Die Belastbarkeit liege allgemein im Bereich einer leichten bis mittelschweren Arbeit ( Urk. 7/24/14). Die EFL habe ergeben, dass die Belastbarkeitslimiten bei maximal 15 kg beim Heben vom Boden bis zu r Taillenhöhe, maximal 7.5 kg beim Heben von der Taillen- zu r Kopfhöhe, max. 15 kg beim Heben horizontal und max. 10 kg beim einhändigen Tragen rechts lägen und die Handkraft rechts unter der Norm liege. Arbeit en über Schulterhöhe seien maximal manchmal zumutbar, die Handkoor dination links liege knapp unter der Norm. Die angestammte Tätigkeit als Gipser sei nicht mehr zumutbar. Eine leichte bis mittelschwere Arbeit, ohne länger dauernde Tätigkeiten über Schulterhöhe (bis max. 3 Stunden pro Tag) und ohne Tätigkeiten, welche erhöhte Anforderungen an die Feinmotorik stellen würden, sei ganztags zumutbar ( Urk. 7/24/14 f.).

Die EFL habe ergeben, dass die Belastbarkeitslimiten bei maximal 15 kg beim Heben vom Boden bis zu r Taillenhöhe, maximal 7.5 kg beim Heben von der Taillen- zu r Kopfhöhe, max. 15 kg beim Heben horizontal und max. 10 kg beim einhändigen Tragen rechts lägen und die Handkraft rechts unter der Norm liege. Arbeit en über Schulterhöhe seien maximal manchmal zumutbar, die Handkoor dination links liege knapp unter der Norm. Die angestammte Tätigkeit als Gipser sei nicht mehr zumutbar. Eine leichte bis mittelschwere Arbeit, ohne länger dauernde Tätigkeiten über Schulterhöhe (bis max. 3 Stunden pro Tag) und ohne Tätigkeiten, welche erhöhte Anforderungen an die Feinmotorik stellen würden, sei ganztags zumutbar ( Urk. 7/24/14 f.). 3.2 Pract. med. G.___, Assistenzarzt der Abteilung Orthopädie der F.___, diagnostizierte in seinem von der Beschwerdegegne rin eingeholten Arztbericht vom 6. September 2011 ( Urk. 7/26/5 ff.) chronifi zierte Schulterschmerzen rechts bei Status nach proximaler Bicepssehnenruptur 2007 und Status nach Schulterkontusion rechts 200 7. Der Beschwerdeführer werde seit Oktober 2007 von ihnen ambulant behandelt, eine stationäre Schmerztherapie mit Einlage eines Interskalenuskatheters und Physiotherapie sei vom 2 2. - 2 6. August 2011 erfolgt. Der Beschwerdeführer habe starke Schmerzen und sei daher eingeschränkt. Wie es ihm nach der stationären Behandlung gehe, sei aus der Aktenlage bis jetzt nicht ersichtlich, der Effekt werde sich im Verlauf zeigen ( Urk. 7/26/5 f.).

3.2 Pract. med. G.___, Assistenzarzt der Abteilung Orthopädie der F.___, diagnostizierte in seinem von der Beschwerdegegne rin eingeholten Arztbericht vom 6. September 2011 ( Urk. 7/26/5 ff.) chronifi zierte Schulterschmerzen rechts bei Status nach proximaler Bicepssehnenruptur 2007 und Status nach Schulterkontusion rechts 200 7. Der Beschwerdeführer werde seit Oktober 2007 von ihnen ambulant behandelt, eine stationäre Schmerztherapie mit Einlage eines Interskalenuskatheters und Physiotherapie sei vom 2 2. - 2 6. August 2011 erfolgt. Der Beschwerdeführer habe starke Schmerzen und sei daher eingeschränkt. Wie es ihm nach der stationären Behandlung gehe, sei aus der Aktenlage bis jetzt nicht ersichtlich, der Effekt werde sich im Verlauf zeigen ( Urk. 7/26/5 f.). Der Beschwerdeführer sei vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen vom 1 5. Juli bis 1 4. November 200 7. Ab dem 1 5. November 2007 bis heute sei er zu 50 % arbeitsfähig ( Urk. 7/26/6).

Der Beschwerdeführer sei vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen vom 1 5. Juli bis 1 4. November 200 7. Ab dem 1 5. November 2007 bis heute sei er zu 50 % arbeitsfähig ( Urk. 7/26/6). 3. 3 Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht der Abteilung Anästhesiolo gie F.___ vom 9. September 2011 notierte H.___, die chronischen Schulterschmerzen rechts hätten Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 7/27/1 ff.). Bei fehlendem Ansprechen auf eine sequenti elle Infiltration der S chulter und morphologisch und ma gnettomographisch kei nem passendem pathologischen Korrelat aus orthopädischer Sicht werde eine chirurgisch-orthopädische Sanierung weiterhin nicht empfohlen. Darum sei der Beschwerdeführer in die Schmerzsprechstunde zur Verbesserung der Analgesie zugewiesen worden. Als Gipser sei der Beschwerdeführer vollständig arbeitsun fähig. Das Heben und Tragen von schweren Lasten und Gewichten etc. als Voraussetzung in diesem Beruf seien aktuell schmerzbedingt nicht möglich. In welchem Umfang eine behinderungsangepasste Tätigkeit möglich sei, könne nicht beurteilt werden.

3. 3 Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht der Abteilung Anästhesiolo gie F.___ vom 9. September 2011 notierte H.___, die chronischen Schulterschmerzen rechts hätten Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 7/27/1 ff.). Bei fehlendem Ansprechen auf eine sequenti elle Infiltration der S chulter und morphologisch und ma gnettomographisch kei nem passendem pathologischen Korrelat aus orthopädischer Sicht werde eine chirurgisch-orthopädische Sanierung weiterhin nicht empfohlen. Darum sei der Beschwerdeführer in die Schmerzsprechstunde zur Verbesserung der Analgesie zugewiesen worden. Als Gipser sei der Beschwerdeführer vollständig arbeitsun fähig. Das Heben und Tragen von schweren Lasten und Gewichten etc. als Voraussetzung in diesem Beruf seien aktuell schmerzbedingt nicht möglich. In welchem Umfang eine behinderungsangepasste Tätigkeit möglich sei, könne nicht beurteilt werden. 3. 4 Im Abschlussbericht der Y.___ vom 3 1. Juli 2012 wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer eine grosse Motivation gezeigt habe, um die Ziele der Mass nahme zu erreichen. Das Ziel der Präsenz, nach sechs Monaten 6 Stunden à 5 Tagen stabil zu erreichen und keine unbegründeten Fehlzeiten zu haben, habe er erfüllt. Hingegen seien Einschränkungen bei der Zielerreichung hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit festzustellen. Aufgrund der Schmerzproblematik sei diese Schwankungen unterlegen und sei zwischen 35 - 45 % zu liegen gekommen ( Urk. 7/69/3).

3. 4 Im Abschlussbericht der Y.___ vom 3 1. Juli 2012 wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer eine grosse Motivation gezeigt habe, um die Ziele der Mass nahme zu erreichen. Das Ziel der Präsenz, nach sechs Monaten 6 Stunden à 5 Tagen stabil zu erreichen und keine unbegründeten Fehlzeiten zu haben, habe er erfüllt. Hingegen seien Einschränkungen bei der Zielerreichung hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit festzustellen. Aufgrund der Schmerzproblematik sei diese Schwankungen unterlegen und sei zwischen 35 - 45 % zu liegen gekommen ( Urk. 7/69/3). Aufgrund der sehr guten Motivation in der Massnahme und seinem Willen, eine angemessene Arbeitsstelle zu finden, sei seitens der Beschwerdegegnern eine Abklärung im A.___, mit der Zielsetzung, konkrete Arbeitsmöglichkeiten und Tätigkeiten definieren zu können, vorgeschlagen worden. Er sei bereits beim Erstgespräch gewesen und könne am 1 0. September 2012 die Abklärung beginnen. Bis dahin werde das Aufbautraining verlängert ( Urk. 7/69/3).

Aufgrund der sehr guten Motivation in der Massnahme und seinem Willen, eine angemessene Arbeitsstelle zu finden, sei seitens der Beschwerdegegnern eine Abklärung im A.___, mit der Zielsetzung, konkrete Arbeitsmöglichkeiten und Tätigkeiten definieren zu können, vorgeschlagen worden. Er sei bereits beim Erstgespräch gewesen und könne am 1 0. September 2012 die Abklärung beginnen. Bis dahin werde das Aufbautraining verlängert ( Urk. 7/69/3). 3.5 Im Bericht des A.___ vom 9. November 2012 ( Urk. 7/78) wurde festgehal ten, dass die Prüfung der Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit, Motivation und des Eingliederungswillens in angepassten Tätigkeiten ergeben habe, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Schulterproblematik rechts bei manuellen Tätigkeiten eingeschränkt sei. Aufgrund seiner geringen schulischen und intel lektuellen Ressourcen seien für ihn kognitive Arbeiten leider nicht geeignet, die die grösstmögliche körperliche Entlastung bieten würden. Er sei fleissig, immer an der Arbeit und seinen Arbeitsplatz verlasse er nie. Bei manuellen Arbeiten, die seine Schulter nicht gross belasten, erreiche er seine besten Leistungen. Die Hoffnung, dass er eine angepasste Arbeit finden könne, habe er aufgegeben. Ohne ein Coaching in der Stellensuche sei deshalb die Chance auf eine zukünf tige Wiedereingliederung gering. An und für sich habe der Beschwerdeführer eine gute Arbeitshaltung und würde im Sinne „ first pla ce then train “ sicher mitmachen. Berufliche Massnahmen im geschützten Rahmen seien nicht sinn voll. Der Beschwerdeführer könne für einfache und leichte Produktionstätigkei ten in der Industrie eingesetzt werden. Diese sollten ohne grosse Kraftanstren gungen und bei bestehender Schulterproblematik gesundheitsverträglich sowie ohne Überkopfarbeiten sein. D er Arbeitsplatz sollte ergonomisch günstig sein. Dabei sei eine Präsenzzeit von 8 Stunden täglich mit 2 notwendigen Pausen möglich. Bei angepasster Arbeit betrage der Leistungsgrad ca. 80 % ( Urk. 7/78/8).

3.5 Im Bericht des A.___ vom 9. November 2012 ( Urk. 7/78) wurde festgehal ten, dass die Prüfung der Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit, Motivation und des Eingliederungswillens in angepassten Tätigkeiten ergeben habe, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Schulterproblematik rechts bei manuellen Tätigkeiten eingeschränkt sei. Aufgrund seiner geringen schulischen und intel lektuellen Ressourcen seien für ihn kognitive Arbeiten leider nicht geeignet, die die grösstmögliche körperliche Entlastung bieten würden. Er sei fleissig, immer an der Arbeit und seinen Arbeitsplatz verlasse er nie. Bei manuellen Arbeiten, die seine Schulter nicht gross belasten, erreiche er seine besten Leistungen. Die Hoffnung, dass er eine angepasste Arbeit finden könne, habe er aufgegeben. Ohne ein Coaching in der Stellensuche sei deshalb die Chance auf eine zukünf tige Wiedereingliederung gering. An und für sich habe der Beschwerdeführer eine gute Arbeitshaltung und würde im Sinne „ first pla ce then train “ sicher mitmachen. Berufliche Massnahmen im geschützten Rahmen seien nicht sinn voll. Der Beschwerdeführer könne für einfache und leichte Produktionstätigkei ten in der Industrie eingesetzt werden. Diese sollten ohne grosse Kraftanstren gungen und bei bestehender Schulterproblematik gesundheitsverträglich sowie ohne Überkopfarbeiten sein. D er Arbeitsplatz sollte ergonomisch günstig sein. Dabei sei eine Präsenzzeit von 8 Stunden täglich mit 2 notwendigen Pausen möglich. Bei angepasster Arbeit betrage der Leistungsgrad ca. 80 % ( Urk. 7/78/8). 3.6 Die Ärzte des I.___, Klinik für Innere Medizin, notierten in ihrem Kurzaustrittsbericht Notfallstation Medizin vom 2 1. Juli 2013, der Beschwerdeführer habe sich bei akuter Schmerzexazerbation aufgrund der bekannten rechtsseitigen Schulterschmerzen selbst zugewiesen. Nach Durchsicht der Akten der Klinik F.___ seien sie von einer Schmerzexazerbation im R a h men der chronischen rechtsseitigen Schulterschmerzen ausgegangen und hätten die analgetische Therapie bei gutem Kreatininwert um ein NSAR ausgebaut. Sie empfählen eine Wiedervorstellung in der Klinik F.___ bei unveränderten Beschwerden wie im Jahr 2011 und hätten die Röntgenbilder mitgegeben. Bei anhaltenden oder progredienten Beschwerden solle er sich beim Hausarzt mit ggf. Überweisung an die Klinik F.___ vorstellen ( Urk. 7/105/11).

3.6 Die Ärzte des I.___, Klinik für Innere Medizin, notierten in ihrem Kurzaustrittsbericht Notfallstation Medizin vom 2 1. Juli 2013, der Beschwerdeführer habe sich bei akuter Schmerzexazerbation aufgrund der bekannten rechtsseitigen Schulterschmerzen selbst zugewiesen. Nach Durchsicht der Akten der Klinik F.___ seien sie von einer Schmerzexazerbation im R a h men der chronischen rechtsseitigen Schulterschmerzen ausgegangen und hätten die analgetische Therapie bei gutem Kreatininwert um ein NSAR ausgebaut. Sie empfählen eine Wiedervorstellung in der Klinik F.___ bei unveränderten Beschwerden wie im Jahr 2011 und hätten die Röntgenbilder mitgegeben. Bei anhaltenden oder progredienten Beschwerden solle er sich beim Hausarzt mit ggf. Überweisung an die Klinik F.___ vorstellen ( Urk. 7/105/11). 3.7 Dr. med. J.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, hielt in seinem Bericht vom 2 0. Oktober 2013 1) rechtsseitige Schulterschmerzen bei Status nach Ruptur der langen Bicepssehne 2007, degenerativen Veränderungen der Rotatorenmanschette und Status nach wiederholten Infiltrationen ohne anhal tenden Effekt und 2) Überlastungsschmerzen linkes Handgelenk seit 2 0. Juli 2012 als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest. Die bishe rige Tätigkeit als Gipser sei nicht mehr zumutbar, eine Tätigkeit mit geringer Belastung der rechten Schulter müsse seiner Ansicht nach möglich sein. Eine entsprechende spezialärztliche Untersuchung wäre sinnvoll ( Urk. 7/105/6 ff.).

3.7 Dr. med. J.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, hielt in seinem Bericht vom 2 0. Oktober 2013 1) rechtsseitige Schulterschmerzen bei Status nach Ruptur der langen Bicepssehne 2007, degenerativen Veränderungen der Rotatorenmanschette und Status nach wiederholten Infiltrationen ohne anhal tenden Effekt und 2) Überlastungsschmerzen linkes Handgelenk seit 2 0. Juli 2012 als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest. Die bishe rige Tätigkeit als Gipser sei nicht mehr zumutbar, eine Tätigkeit mit geringer Belastung der rechten Schulter müsse seiner Ansicht nach möglich sein. Eine entsprechende spezialärztliche Untersuchung wäre sinnvoll ( Urk. 7/105/6 ff.). 4.

4. 4.1 Im Bericht des A.___ wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer eine Leistungsfähigkeit von 50 % gezeigt habe, die effektive Leistungsfähigkeit bei angepassten Arbeiten aber bei ca. 80 % liege (E. 3.5; Urk. 7/86). N ebst den schulterspezifischen Einschränkungen wurden allerdings auch weitere Faktoren berücksichtigt. Insbesondere wurde konstatiert, dass der Beschwerdeführer auf grund seiner geringen schulischen und intellektuellen Ressourcen nicht für kognitive Arbeiten geeignet sei, welche ihm die grösstmögliche körperliche Entlastung bieten würden (E. 3.5).

4.1 Im Bericht des A.___ wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer eine Leistungsfähigkeit von 50 % gezeigt habe, die effektive Leistungsfähigkeit bei angepassten Arbeiten aber bei ca. 80 % liege (E. 3.5; Urk. 7/86). N ebst den schulterspezifischen Einschränkungen wurden allerdings auch weitere Faktoren berücksichtigt. Insbesondere wurde konstatiert, dass der Beschwerdeführer auf grund seiner geringen schulischen und intellektuellen Ressourcen nicht für kognitive Arbeiten geeignet sei, welche ihm die grösstmögliche körperliche Entlastung bieten würden (E. 3.5). Die Invalidenversicherung hat gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung aller dings nicht dafür einzustehen, dass eine versicherte Person zufolge ihres Alters, wegen mangelnder Ausbildung oder Verständigungsschwierigkeiten keine entsprechende Arbeit findet; die sich hieraus ergebende „Arbeitsunfähig keit“ ist nicht invaliditätsbedingt (BGE 107 V 17 E. 2c). Die Beurteilung der Leistungsfähigkeit im Bericht des A.___ bezieht somit invaliditätsfremde Gründe (geringe schulische Ressourcen) mit ein, welche allerdings keinen Ren tenanspruch zu begründen vermögen. Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer zuletzt während acht Jahren als Gipser tätig war und gemäss Angaben des Arbeitgebers - trotz seiner geringen schulischen und intellektuellen Ressourcen - in einem vollen Pensum tätig war und der Lohn der Arbeitsleistung entsprach (Arbeitgeberfragebogen vom 2 2. Juli 2011, Urk. 7/23/2).

Die Invalidenversicherung hat gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung aller dings nicht dafür einzustehen, dass eine versicherte Person zufolge ihres Alters, wegen mangelnder Ausbildung oder Verständigungsschwierigkeiten keine entsprechende Arbeit findet; die sich hieraus ergebende „Arbeitsunfähig keit“ ist nicht invaliditätsbedingt (BGE 107 V 17 E. 2c). Die Beurteilung der Leistungsfähigkeit im Bericht des A.___ bezieht somit invaliditätsfremde Gründe (geringe schulische Ressourcen) mit ein, welche allerdings keinen Ren tenanspruch zu begründen vermögen. Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer zuletzt während acht Jahren als Gipser tätig war und gemäss Angaben des Arbeitgebers - trotz seiner geringen schulischen und intellektuellen Ressourcen - in einem vollen Pensum tätig war und der Lohn der Arbeitsleistung entsprach (Arbeitgeberfragebogen vom 2 2. Juli 2011, Urk. 7/23/2). Gestützt auf die Einschätzung des A.___ ist entsprechend - der bundesgericht lichen Rechtsprechung folgend (keine Berücksichtigung der inva liditätsfremden Faktoren bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ) - mit über wiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer den somatischen Einschränkungen angepassten Tätigkeit in einem vollen Pensum vollumfänglich leistungs- bzw. arbeitsfähig ist.

Gestützt auf die Einschätzung des A.___ ist entsprechend - der bundesgericht lichen Rechtsprechung folgend (keine Berücksichtigung der inva liditätsfremden Faktoren bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ) - mit über wiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer den somatischen Einschränkungen angepassten Tätigkeit in einem vollen Pensum vollumfänglich leistungs- bzw. arbeitsfähig ist. Dem entspricht auch der Bericht des E.___, gemäss welchem dem Beschwerdefüh rer eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit in einer leichten bis mittelschweren Arbeit, ohne länger dauernde Tätigkeiten über Schulterhöhe (bis max. 3 Stunden pro Tag) und ohne Tätigkeiten, welche erhöhte Anforderungen an die Feinmotorik stellen würden, attestiert wurde (E. 3.1).

Dem entspricht auch der Bericht des E.___, gemäss welchem dem Beschwerdefüh rer eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit in einer leichten bis mittelschweren Arbeit, ohne länger dauernde Tätigkeiten über Schulterhöhe (bis max. 3 Stunden pro Tag) und ohne Tätigkeiten, welche erhöhte Anforderungen an die Feinmotorik stellen würden, attestiert wurde (E. 3.1). 4.2

4.2 4.2.1 Das mögliche Belastungsprofil wurde im A.___ hinreichend abgeklärt, so dass die zumutbaren Tätigkeiten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit festste hen (einfache und leichtere Produktionstätigkeiten in der Industrie, unter den Rahmenbedingungen, dass keine grosse Kraftanstrengungen notwendig sind, die Tätigkeit gesundheitsverträglich mit der Schulterproblematik ist, keine Über kopfarbeiten erfordern und der Arbeitsplatz ergonomisch günstig ist).

4.2.1 Das mögliche Belastungsprofil wurde im A.___ hinreichend abgeklärt, so dass die zumutbaren Tätigkeiten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit festste hen (einfache und leichtere Produktionstätigkeiten in der Industrie, unter den Rahmenbedingungen, dass keine grosse Kraftanstrengungen notwendig sind, die Tätigkeit gesundheitsverträglich mit der Schulterproblematik ist, keine Über kopfarbeiten erfordern und der Arbeitsplatz ergonomisch günstig ist). Den Akten sind keine Anhaltspunkte zu entnehmen, dass sich der gesundheitli che Zustand bzw. die Arbeitsfähigkeit seit der Abklärung im A.___ bis zum Verfügungserlass verändert hätte. Entsprechendes wird vom Beschwerdeführer auch nicht substantiiert dargelegt. Der Sachverhalt erweist sich damit als hin reichend abgeklärt.

Den Akten sind keine Anhaltspunkte zu entnehmen, dass sich der gesundheitli che Zustand bzw. die Arbeitsfähigkeit seit der Abklärung im A.___ bis zum Verfügungserlass verändert hätte. Entsprechendes wird vom Beschwerdeführer auch nicht substantiiert dargelegt. Der Sachverhalt erweist sich damit als hin reichend abgeklärt. 4.2.2 Für die richterliche Beurteilung eines Falles sind grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens massgebend. Tatsachen, die sich erst später verwirklichen, sind jedoch insoweit zu berück sichtigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sach zusammenhang ste hen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Entscheiderlasses zu beeinflussen (BGE 121 V 362 E. 1b; 99 V 98).Der im Beschwerdeverfahren einge reichte Bericht der Ärzte des Instituts für Anästhesiologie des D.___ vom 5. Juni 2015 ( Urk. 10) betrifft den Zeitraum ab Februar 2015, so dass er im vorliegenden Verfahren - entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers ( Urk. 9) - nicht zu berücksichtigen ist.

4.2.2 Für die richterliche Beurteilung eines Falles sind grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens massgebend. Tatsachen, die sich erst später verwirklichen, sind jedoch insoweit zu berück sichtigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sach zusammenhang ste hen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Entscheiderlasses zu beeinflussen (BGE 121 V 362 E. 1b; 99 V 98).Der im Beschwerdeverfahren einge reichte Bericht der Ärzte des Instituts für Anästhesiologie des D.___ vom 5. Juni 2015 ( Urk. 10) betrifft den Zeitraum ab Februar 2015, so dass er im vorliegenden Verfahren entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers ( Urk. 9) - nicht zu berücksichtigen ist. 5. Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der Schulterproblematik.

5. Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der Schulterproblematik. 5.1

5.1 5.1.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

5.1.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.1.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a).

5.1.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der LSE kann – ausnahmsweise – der Lohn eines einzelnen Sektors („Produktion" oder „Dienst leistungen") oder gar einer bestimmten Branche herangezogen werden, wenn es als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerbli - chen Ver wertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im betreffenden Bereich tätig gewesen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_667/2013 vom 29. April 2014 E. 5.3).

Zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der LSE kann – ausnahmsweise – der Lohn eines einzelnen Sektors („Produktion" oder „Dienst leistungen") oder gar einer bestimmten Branche herangezogen werden, wenn es als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerbli chen Ver wertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im betreffenden Bereich tätig gewesen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_667/2013 vom 29. April 2014 E. 5.3). 5.1.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).

5.1.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 5.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypotheti schen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend (BGE 129 V 222 E. 4.2 ). Der Rentenanspruch entsteht frühestens sechs Monate nach Geltendma chung des Leistungsanspruches ( Art. 29 Abs. 1 IVG). Der Beschwerdeführer meldete sich am 2 9. Juni 2011 (Eingangsdatum) zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/17). Der hypothetische Rentenbeginn ist somit frühestens der 1. Dezember 2011, womit die Vergleichseinkommen für diesen Zeitpunkt zu berechnen sind.

5.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypotheti schen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend (BGE 129 V 222 E. 4.2 ). Der Rentenanspruch entsteht frühestens sechs Monate nach Geltendma chung des Leistungsanspruches ( Art. 29 Abs. 1 IVG). Der Beschwerdeführer meldete sich am 2 9. Juni 2011 (Eingangsdatum) zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/17). Der hypothetische Rentenbeginn ist somit frühestens der 1. Dezember 2011, womit die Vergleichseinkommen für diesen Zeitpunkt zu berechnen sind. 5.3 Das Valideneinkommen ist anhand der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Gipser festzulegen. Gestützt auf den Arbeitgeberfragebogen hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2010 ein monatliches Einkommen von Fr. 6‘825.-- erzielt ( Urk. 7/ 23/2). Dies entspricht unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung einem jährlichen Einkommen für das Jahr 2011 von Fr. 89‘612.25 ( Fr. 6‘825.-- x 13 x 1.01 [Bundesamt für Statistik, T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, 2011-2015, Baugewerbe/Bau, Stand 2010 = 100, Stand 2011 = 101]).

5.3 Das Valideneinkommen ist anhand der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Gipser festzulegen. Gestützt auf den Arbeitgeberfragebogen hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2010 ein monatliches Einkommen von Fr. 6‘825.-- erzielt ( Urk. 7/ 23/2). Dies entspricht unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung einem jährlichen Einkommen für das Jahr 2011 von Fr. 89‘612.25 ( Fr. 6‘825.-- x 13 x 1.01 [Bundesamt für Statistik, T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, 2011-2015, Baugewerbe/Bau, Stand 2010 = 100, Stand 2011 = 101]). 5.4

5.4 5.4.1 Da dem Beschwerdeführer die Tätigkeit als Gipser nicht mehr zumutbar ist, ist das Invalideneinkommen gestützt auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2010 des Bundesamtes für Statistik (LSE) für Hilfsarbeiten für Männer in Höhe von monatlich Fr. 4‘901.-- festzusetzen (LSE 2010, TA1, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftsabteilungen, Anforderungsniveau des Arbeits platzes und Geschlecht [1/2] - Privater Sektor, Total, Anforderungsniveau 4). Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 1 % ( Bundesamt für Statistik, T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, 2011-2015, Total, Stand 2010 = 100, Stand 2011 = 101 ) sowie der betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 Stun den pro Woche im Jahr 2011 (BFS, T 03.02.03.01.04.01, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pr o Woche, Total) resultiert ein Inv alideneinkommen in Höhe von Fr. 61‘924.60 ( Fr. 4‘901.-- : 40 x 41.7 x 1.01 x 12).

5.4.1 Da dem Beschwerdeführer die Tätigkeit als Gipser nicht mehr zumutbar ist, ist das Invalideneinkommen gestützt auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2010 des Bundesamtes für Statistik (LSE) für Hilfsarbeiten für Männer in Höhe von monatlich Fr. 4‘901.-- festzusetzen (LSE 2010, TA1, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftsabteilungen, Anforderungsniveau des Arbeits platzes und Geschlecht [1/2] - Privater Sektor, Total, Anforderungsniveau 4). Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 1 % ( Bundesamt für Statistik, T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, 2011-2015, Total, Stand 2010 = 100, Stand 2011 = 101 ) sowie der betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 Stun den pro Woche im Jahr 2011 (BFS, T 03.02.03.01.04.01, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pr o Woche, Total) resultiert ein Inv alideneinkommen in Höhe von Fr. 61‘924.60 ( Fr. 4‘901.-- : 40 x 41.7 x 1.01 x 12). 5.4.2 Die Beschwerdegegnerin gewährte einen Leidensabzug von 10 %. Dies is t unter Berücksichtigung der früher ausgeübten Schwerarbeit und der im Bericht von A.___ festgehaltenen körperlichen Einschränkungen (einfache und leichte Produktionstätigkeiten in der Industrie ohne grosse Kraftanstrengungen, gesundheitsverträglich bei bestehender Schulter, keine Überkopfarbeiten und Erforderlichkeit eines ergonomischen Arbeitsplatzes) angemessen. Entsprechend resultiert ein anrechenbares Invalideneinkommen in Höhe von Fr. 55‘732.15 ( Fr. 61 ‘ 924.60 x 0.9).

5.4.2 Die Beschwerdegegnerin gewährte einen Leidensabzug von 10 %. Dies is t unter Berücksichtigung der früher ausgeübten Schwerarbeit und der im Bericht von A.___ festgehaltenen körperlichen Einschränkungen (einfache und leichte Produktionstätigkeiten in der Industrie ohne grosse Kraftanstrengungen, gesundheitsverträglich bei bestehender Schulter, keine Überkopfarbeiten und Erforderlichkeit eines ergonomischen Arbeitsplatzes) angemessen. Entsprechend resultiert ein anrechenbares Invalideneinkommen in Höhe von Fr. 55‘732.15 ( Fr. 61 ‘ 924.60 x 0.9). 5.5 Setzt man das Validen- dem Invalideneinkommen gegenüber resultiert eine Erwerbseinbusse in Höhe von Fr. 33‘880.10 ( Fr. 89‘612.25 - Fr. 55‘732.15), was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von rund 38 % entspricht (Fr. 33‘880.10 : Fr. 89‘612.25).

5.5 Setzt man das Validen- dem Invalideneinkommen gegenüber resultiert eine Erwerbseinbusse in Höhe von Fr. 33‘880.10 ( Fr. 89‘612.25 - Fr. 55‘732.15), was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von rund 38 % entspricht (Fr. 33‘880.10 : Fr. 89‘612.25). Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen.

Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen. 6. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Besc hwerdeverfahren vor dem kantona len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens ( Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.

6. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Besc hwerdeverfahren vor dem kantona len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens ( Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Daniel Christe

Rechtsanwalt Daniel Christe - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

HurstSchwegler