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Die Exporte der Schweizer Wirtschaft haben im Februar deutlich zugelegt. Gegenüber der Vorjahresperiode stieg der Wert der Ausfuhren um 7 Prozent auf 17 Mrd. Franken. Als Wachstumsmotor erwies sich einmal mehr die chemisch-pharmazeutische Industrie.
Obwohl sieben der zehn wichtigsten Exportbranchen ihren Absatz im Ausland ausweiten konnten, machte alleine diese Branche 90 Prozent des gesamten Wachstums aus. Dies teilte die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mit.
Mit Ausnahme Ozeaniens setzte die Schweizer Exportindustrie auf allen Kontinenten wertmässig mehr Güter ab. Besonders in Afrika (+13 Prozent) und Europa (+9 Prozent) fiel das Plus beachtlich aus. Rückläufig waren dagegen die Exporte in den Mittleren Osten, die um 16 Prozent zurückgingen.
Die Lieferungen nach Asien nahmen derweil um 7 Prozent zu. Dabei verzeichneten die Exporte nach China das höchste Wachstum seit drei Jahren. Im Vergleich zu Februar 2013 legten sie um 55 Prozent zu.
Nicht ganz so stark wie die Exporte wuchsen die Importe. Deren Wert stieg um 3 Prozent auf 14,4 Mrd. Franken. In der Handelsbilanz resultierte unter dem Strich ein Überschuss von 2,6 Mrd. Franken.
Bei den Importen erwiesen sich Investitions- und Konsumgüter als Wachstumsstützen. Sie verzeichneten ein Plus von 7,7 respektive 5,9 Prozent. Dagegen nahmen die Einfuhren von Energieträgern um 13,7 Prozent deutlich ab. (sda)