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Der Vorstand von Danse Suisse
Ursula Berger
studierte zeitgenössischen Tanz, Modern Dance, Ballett, Kreativen Tanz, Bewegungstheater, Musik und Bewegung, Improvisation und Choreografie in Montreal, New York und an den Universitäten von Los Angeles und San Diego. In Olten leitet sie das von ihr gegründete Dance Studio und ist künstlerische Leiterin/Intendantin der Oltener Tanztage. In permanenter Weiterbildung vertieft sie Technik, Tanztheater und Körperwahrnehmungs- und Entspannungstechniken und ist diplomierte Spiraldynamik®-Assistentin. Ursula Berger wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet:
«Der zeitgenössische Tanz fasziniert und bewegt mich tief. Er beinhaltet den Haltungsaufbau des Bewegungsapparates, die Entspannung, Atemtechnik, Körperwahrnehmung und Koordination. Als Pädagogin und Choreografin versuche ich den Zeitgeist in den Tanz aufzunehmen und bei den Tänzerinnen oder Schülerinnen durch freie Tanzbewegung spontanes Körpergefühl, Freude und Spass zu wecken.»
Kathleen McNurney
Die Amerikanerin Kathleen McNurney begann als Siebenjährige mit der Tanzausbildung in ihrer Heimatstadt Portland/Oregon und schloss sie mit neunzehn Jahren in New York an der Harkness School for Ballet Arts unter der Leitung von David Howard ab.
Vor 30 Jahren kam sie in die Schweiz – als Tänzerin in Heinz Spoerlis Basler Ballett. Bis zum Ende ihrer Karriere als Solotänzerin 1988 gehörte sie der Kompanie an. Als Ballettmeisterin war Kathleen McNurney zuletzt fünf Jahre im Ballett Basel unter Ballettdirektor Richard Wherlock und vier Jahre im Zürcher Ballett unter Ballettdirektor Heinz Spoerli für den technischen Standard des Ensembles und für die Pflege des Repertoires verantwortlich. Zuvor bekleidete sie die gleiche Position bereits im Ballett Braunschweig, Luzerner Ballett und Ballett des Staatstheaters Wiesbaden.
Kathleen McNurney war als choreografische Assistentin an Kreationen von Heinz Spoerli, Richard Wherlock, Pierre Wyss sowie Patrick Delcroix ebenso beteiligt wie an der Einstudierung von Werken renommierter Choreografen wie Mauro Bigonzetti, Christopher Bruce, Jorma Elo, Jiří Kylián, Hans van Manen, Angelin Preljocaj und Ed Wubbe.
Seit Beginn der Spielzeit 2009/10 leitet Kathleen McNurney die Kompanie «Tanz Luzerner Theater». Als Künstlerische Leiterin des technisch versierten und vielseitigen Tanzensembles holt sie sowohl renommierte Choreografen als auch aufstrebende Talente ans Luzerner Theater.
Nicole Seiler
1970 in Zürich geboren, studierte Tanz und Theater an der Scuola Teatro Dimitri in Verscio, an der Vlaamse Dansacademie in Brügge (B) und an der Ecole‐Atelier Rudra Béjart in Lausanne.
1994 wird sie Mitglied der Lausanner Compagnie Buissonnière, und wirkt an zahlreichen Projekten und Choreographien von Philippe Lizon mit. 1998 geht sie als Schauspielerin zum Genfer Teatro Malandro, wo sie unter der Regie von Omar Porras in verschiedenen Theaterstücken auf der Bühne steht. 2002 wirkt sie an der «exposition vivante» mit, welche die Compagnie Philippe Saire (Lausanne) im Rahmen der Expo.02 präsentiert, ein Jahr später in der Choreographie «Poids des éponges» mit der Alias Compagnie (Genf).
Seit 2009 wirkt sie auch als Interpretin bei verschiedenen Produktionen von Massimo Furlan mit.
Parallel zu ihrem Bühnenschaffen, bildet sie sich (autodidaktisch) seit 2001 in Multimedia weiter. Sie fotografiert für zahlreiche Tanzkompanien und Theatergruppen und produziert Videos.
2002 gründet Nicole Seiler ihre eigene Kompanie. In ihrem künstlerischen Schaffen verbindet sie Tanz und Video zu multimedialen Tanzproduktionen, Videotanz und choreographischen Installationen. Seit 2004 geht sie mit ihrer Kompanie international auf Tournee und konnte bereits in über zwanzig Ländern ihre Produktionen zeigen.
Yann Aubert
1969 in Genf als Sohn einer griechischen Mutter und eines Schweizer Vaters geboren, ist Tänzer, Pädagoge und Kulturmanager.
Er begann seine Tanzausbildung am Conservatoire de Genève (1980‐1985). Während drei auf‐einanderfolgenden Jahren erhielt er ein Migros‐Stipendium und studierte von 1985‐86 an der Heinz‐Bosl Stiftung in München und von 1986‐87 an der Ecole de Danse de l’Opéra de Paris. Seine Ausbildung schloss er an der Ecole de Danse de Genève ab (1987‐88).
1987 erhielt er sein Abschlusszertifikat vom Schweizer Dachverband Tanz (SDT). Er war darauf Tänzer im Ballet Junior de Genève (1987‐1988), im Béjart Ballet (1988‐1989) und im Stuttgarter Ballett (1989‐1997).
Seit 1998 organisiert er Konzerte und Tourneen, insbesondere für die Mercan Dede/Secret Tribe band (Tourneen in Europa z.B. Paléo, Montreux Jazz, Jazz à Vienne). 2000 gründete er seine eigene Agentur «Yann Aubert Agency».
Als Tanzpädagoge unterrichtete er am Conservatoire de Sion (2004‐2005) und am Centre Régional de Gymnastique Rythmique de Genève (2004‐2010). Zudem unterrichtete er das Schweizer Nationalkader für Rhythmische Gymnastik (RG) und das Schweizer Nationalkader der Kunstturnerinnen (KTF) (2005‐2008).
Im Rahmen dieser Tätigkeit nahm er an verschiedenen Europa‐ und Weltmeisterschaften teil (RG) sowie an den Vorbereitungen für die Olympischen Spiele 2008 (KTF).
2007 machte er die Abschlüsse als «Trainer Leistungssport mit eidg. Fachausweis» (BBT), das er als Jahrgangs Bester abschloss, als «Trainer Leistungssport Swiss Olympic» (Bundesamt für Sport BASPO) und als «Experte Jugend + Sport» (BASPO), welchen er 2009 mit dem Zertifikat «Experte Jugend + Sport Kids » (BASPO) ergänzte.
Seit September 2008 arbeitet er als Manager der Genfer Cie. «Neopost Ahrrrt/Foofwa d'Imobilité». Mit dieser Compagnie feiert er 2010 sein Bühnen‐Comeback am Festival d’Avignon in einer Choreographie von Foofwa d’Imobilité.
Er war Vorstandsmitglied der "Rencontres Professionnelles de danses de Genève" (RP‐ 2009‐2010) und ist Vorstandsmitglied der "Reconversion des Danseurs Professionnels" in Lausanne (RDP‐2010‐2011). Seit Januar 2011 ist er als Projektverantwortlicher auf der Geschäftsstelle der RP tätig.
Jean-Marc Heim
ist ein umtriebiger Tänzer, Choreograf und Tanzpädagoge, der sowohl in seiner Geburtsstadt Lausanne wie in der übrigen Schweiz und im Ausland tätig ist. Er wurde für seine Arbeit im zeitgenössischen Tanz mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, darunter dem «Tanz der Dinge»-Kritiker-Jury-Preis für sein Stück «Va et Vient» (2004), dem Prix Jeune Créateur der Fondation vaudoise pour la promotion et la création artistique (2002) und einem Stipendium der Fondation Leenaards (1998). Mit «Va et Vient» kann er 2005 an der berühmten Biennale du Val-de-Marne teilnehmen.
Jean-Marc Heim engagiert sich seit längerer Zeit intensiv in der Verbandsarbeit. Er ist seit 1995 Verantwortlicher der Tanzschule Collectif Danse in Lausanne und organisiert Studio-Aufführungen, die der freien Szene eine Plattform bieten.
Jean-Marc Heim war Präsident des ehemaligen Schweizerischen Verbands der Tänzer und Choreographen (SVTC).
Der Künstler verfolgte eine breite Ausbildung an der Scapino Dansacademie in Amsterdam, der Ballettschule der Hamburgischen Staatsoper und am Centre International de Danse Rosella Hightower in Cannes. Er bildete sich weiter bei Maurice Béjart, Carolyn Carlson, Merce Cunningham, Nigel Charnock, Russel Maliphant, Laurie Booth und anderen. Nebst der Tanzarbeit studierte er bis 1991 zudem politische Wissenschaften an der Universität Lausanne.
Christoph Reichenau
ist Fürsprecher. Sein Berufsweg begann 1972 und wies viele Stationen auf. Er war u.a. Inlandredaktor der Basler Nachrichten, Sekretär der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen, zuständig für die Unterstützung der Schweizerschulen im Ausland, Chef der Sektion allgemeine kulturelle Fragen im eidgenössischen Amt für kulturelle Angelegenheiten, Direktionssekretär der Kulturstiftung Pro Helvetia, Feuilletonchef der Berner Zeitung, Generalsekretär der Stadtberner Schuldirektion, bereichert durch Verhandlungen mit dem autonomen Kulturzentrum Reitschule und der Platzsuche für rollendes Wohnen, Rechtskonsulent des Berner Gemeinderats (Exekutive), Stellvertretender Direktor des Bundesamts für Kultur und zuletzt fünf Jahre Kultursekretär der Stadt Bern. Ehrenamtlich gründete er unter anderem das lokale Kulturradio Förderband in Bern mit, war Mitglied der Bewegung für eine offene, demokratische und solidarische Schweiz BODS und sass für die Grüne Freie Liste im Grossen Rat des Kantons Bern. Im August 2008 pensioniert, ist Reichenau neben dem Engagement bei Danse Suisse auch Präsident des Kornhausforums in Bern und arbeitet beim Projekt Bildung und Kultur der Erziehungsdirektion des Kantons Bern mit. Christoph Reichenau hat zwei erwachsene Töchter und ist in zweiter Ehe verheiratet.
Dr. Adrian Schriel
wurde in den Niederlanden geboren. Seine Ausbildung als Theater-Regisseur und Produzent bekam er in Kalifornien. Er hat in den Niederlanden, Deutschland, USA und in der Schweiz inszeniert und produziert. 1998 erhielt er seinen Doktortitel von der University of Georgia, Athens, und hat an verschiedenen Universitäten in den USA als Gastdozent gearbeitet.
Seit 2002 ist Schriel im tanzmedizinischen/wissenschaftlichen Bereich aktiv und ist Delegierter der Schweizerischen Interpretenstiftung bei mehreren internationalen Symposien. 2007 organisierte er in Zusammenarbeit mit dem Verein Tanzmedizin Deutschland e. V. (TaMeD) das erste tanzmedizinische Symposium in der Schweiz.