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Ob Sonnenschirme oder Regenschirme – all diese Accessoires kann man auch in der Schweiz kaufen. Es bestehen beide Sorten eines Schirms meist aus Polyester. Hier handelt es sich um einen Stoff, der Wasser, Wind und UV-Strahlen abhält. Dies betrifft nicht nur den Schirm im Allgemeinen, sondern auch Markisen und Sonnensegel werden auf diese Weise hergestellt und sind dem zu Folge auch entsprechend sturm- und wetterbeständig. Bereits ab dem 18. Jahrhundert ist der Regenschirm als Gebrauchsgegenstand im westlichen Europa bekannt; seit 1852 gibt es den stahlgerippten Regenschirm (von Samuel Fox erfunden). Doch seit der Antike bereits sind Regen- bzw. Sonnenschirme Teil der Menschheitskultur; an dieser Stelle herauszuheben seien chinesische Ölpapier- und karibische Palmenschirme. Generell waren dies Holz- (bzw. in China Bambus-)Konstruktionen – erst die industrielle Revolution (ausgehend Anfang des 18. Jahrhunderts aus der englischen Stadt Ironbridge) machte komfortable Funktionalitäten aus Stahl möglich. Somit wurde der erste Schirm im Taschenformat im Jahre 1928 erfunden (durch Hans Haupt), der erste Faltregenschirm kommt aus dem Jahre 1969 (erfunden durch Bradford E. Philips – US-Bundesstaat Ohio). Gegenwärtig (seit ungefähr 2008) ist die höchste Regenschirmproduktion in und für die Welt in China festzustellen – die Provinzen Fujian, Guangdong und Zhejiang sind hier marktführend. Allein in einer Stadt (nämlich Shangyu) sind bis zu eintausend Regenschirmfabriken angesiedelt. Deshalb erklärt sich nicht nur die höchst individuelle Grössen- und Farbenvielfalt von Schirmen, sondern in diesem Zusammenhang können Schirme auch preislich angenehm angesiedelt bleiben, insbesondere die vollautomatischen Klappschirme. Der Regenschirm entwickelt sich fortwährend weiter: Nämlich 2005 noch erfand Gerwin Hoogendoorn (Student in Delft; Fach: Industriedesign) einen aerodynamischen Regenschirm, der nicht kreisrund geformt ist, sondern eher an die luftströmungsgerechte Form eines Flugzeugs erinnert. Dieser Schirm erhielt einige Preise im Fach Design, hält die Windstärke 10 aus und enthält auch einen Schutz davor, Unbeteiligte durch die Schirmspitzen zu schädigen oder zu gefährden. Dieser Schirm wird vorwiegend in der USA vertrieben, man kann ihn sicherlich aber auch in der Schweiz kaufen. Die erste schriftlich erhaltene Dokumentation eines Regenschirms ist aus dem Jahre 802 überliefert – es war ein Geschenk des Abt Alcuin von Tours an den Bischof Arno von Salzburg.