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Im Jahr 1981 fassten die beiden Harvard Professoren Roger Fisher und William Ury mit Bruce Patton ihre Erkenntnisse aus jahrelanger Forschung zum Thema „Win-Win-Verhandeln“ im Buch „Getting to Yes“ (deutsch: „Das Harvard-Konzept“) zusammen. Dieses Standard-Lehrbuch wurde in über 30 Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft. Es hat seine Tauglichkeit als Grundlage für eine erfolgreiche Konfliktlösungsstrategie in Tausenden von Fällen – von der internationalen Politik über alle Bereiche des Wirtschaftslebens bis hin zu innerfamiliären Auseinandersetzungen – längst unter Beweis gestellt.
Es gibt an der Harvard Universität nicht nur eine einzige Theorie zum Thema „Verhandeln“. Vielmehr hat die Problematik, wie man am besten mit Interessengegensätzen umgehen und dabei zu Ergebnissen kommen kann, die für alle Beteiligten vorteilhaft sind, seit eh und je Forscher aller Richtungen beschäftigt. Unter all den Denkansätzen hat Das Harvard-Konzept weltweiten Bekanntheitsgrad erlangt. Im angelsächsischen Sprachgebiet spricht man heute von der „Harvard Method“ oder vom „Harvard Approach“.
Gemeint ist eine Verhandlungsführung, die
- auf Werten und Prinzipien basiert
- auf Interessenausgleich statt auf Positionskämpfe zielt
- auf einer Win-Win-Philosophie aufgebaut ist
- dabei auf erprobte Techniken und Praktiken zurückgreift.
Nachweisbare Erfolgsfaktoren des Harvard-Konzepts sind
- Nachhaltigkeit der erzielten Ergebnisse
- Hoher Zufriedenheitsgrad auf Seiten aller Beteiligten
- Gesteigerte Effizienz des Verhandlungsprozesses.
Im Laufe der Jahre haben sich weltweit viele Dozenten, Trainer, Berater und Weiterbildungsinstitute mit dem „Harvard-Konzept“ auseinandergesetzt und Ideen daraus in ihre eigene Arbeit einfliessen lassen. Diese Bestrebungen werden unterstützt, sofern nicht der „Harvard-Name“ als Begriff, Name oder Marke zu kommerziellen Zwecken verwendet wird. Egger Philips ist der einzige Anbieter in Europa mit einer Lizenz der Harvard Universität.
„Getting to Yes“ ist Grundlage für eine Philosophie geworden, an der sich unzählige Praktiker orientieren, um in einer durch zunehmende Vernetzungen und Abhängigkeiten geprägten Welt besser mit Interessenkonflikten umgehen zu können.
Auch für unsere Trainings ist das Standardwerk eine wichtige Grundlage – erweitert um viele, darauf aufbauende Erkenntnisse und Publikationen, kulturspezifische Eigenheiten und als Basis für unser praktisch anwendbares Kreismodell „Das Offene Verhandeln nach dem Harvard-Konzept®“.