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Die städtebauliche Gliederung des Geländes weist eindrücklich das Aufeinandertreffen heterogener Elemente und Massstäbe – die Topografie, der Fluss, die Infrastruktur, das Wohnquartier, die Bürohäuser sowie die Konsum- und Freizeitangebote. Im grösseren Kontext kommen Hügelketten raumdefinierend hinzu. Ganz unmittelbar zwei Moränen, die das Enge-Quartier fassen und übergeordnet der Uetliberg und der Zürichberg. Und mittendrin auf einem auslaufenden schmalen Hügelzug steht das Hotel Engimatt. Mit seiner klaren Ausrichtung, dem einfachen Baukörper sowie den vorgelagerten terrassierten Ebenen bändigt und kontrolliert es das Gelände, auf dem es lagert. Im Kontrast dazu treten an den Rändern des Grundstücks die ursprüngliche Topografie und die üppige Vegetation einer nahezu ungezähmten Natur hervor. Ausgehend von dieser vorgefundenen Situation, die gerade in Zeiten des zunehmend spürbaren Klimawandels sprichwörtlich erfrischend erscheint, ist ein Konzept entstanden, welches das Zusammenwirken von « kultiviert » und « ungebändigt » als Leitmotiv für den Entwurf aufnimmt. Städtebaulich findet sich die Idee in der Setzung der Baukörper wieder. Im Unterschied zum Bestand, der entlang der Höhenlinien die fassende Wirkung der Geländemorphologie nachzeichnet, begleiten drei – quer zum Hang ausgerichtete – Baukörper das abfallende Terrain und die neu geschaffenen Aussenräume. Das « Grün » wird im Quartier präsent und mit ihm der Kaltluftstrom vom Uetliberg, was wesentlich zur sommerlichen Hitzeminderung der Stadt beiträgt.