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Die dritte Form einer letztwilligen Verfügung ist das mündliche Testament. Es kommt nur in Notfallsituationen zur Anwendung, wenn der Erblasser nicht fähig ist, ein Testament in einer anderen Form aufzusetzen, beispielsweise bei drohender Todesgefahr, Unfall, Kriegssituation etc. Der letzte Wille des Erblassers muss zwei Zeugen erklärt werden. Die Zeugen müssen diesen Willen unverzüglich schriftlich festhalten, unterschreiben und an die entsprechende Gerichtsbehörde weiterleiten. Falls der Erblasser nachträglich in der Lage ist, ein eigenhändiges oder öffentliches Testament zu verfassen, verliert das mündliche Testament nach 14 Tagen seine Gültigkeit.