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GESCHWÜRE
Viele Therapeuten verwenden DEEP OSCILLATION® zur Behandlung von Geschwüren - mit sehr effektiven Ergebnissen. Christine Talbot, Fachfrau und Lymphödem-Therapeutin, hat PhysioPod UK Ltd folgende Fallstudie mit Bildern zur Verfügung gestellt. Für eine ZIP-Datei dieser Fallstudie mit mehr Bildern wenden Sie sich bitte an PhysioPod UK Ltd (www.physiopod.co.uk).
Anamnese: Männlich, Alter 61, starker Raucher bis 1989 (30 Zigaretten pro Tag), starker Trinker bis 2009
Bisherige Tätigkeiten: Judo, Boxen, London Marathon 1993
Krankengeschichte:
Bronchitis als Kind, Nasenbluten als Kind, Nabelbruch, Arthritis (Schultern und Finger), Typ-2-Diabetes (Gliclazid/Metformin), Bluthochdruck (jetzt unter Medikamenten, Ruhepuls BP 100/60), häufige Kopfschmerzen, zerebrale Aneurysmen, Cellulitis x2 (Clindamycin), Gewichtszunahme++, bilaterale untere Extremitäten-Lymphödeme mit Lymphorrea, chronische Geschwüre an beiden Beinen
Allergie gegen Flucloxacillin und intravenöse Flagyl, MRSA positiv, wiederholt Antibiotika in den letzten zwei Jahren
1970/1980 gebrochene Rippen (links), Ulna, Radius, sechs Finger (Verletzung beim Boxen)
1987 Hirnblutung,
1994 Angina, Herzkatheter (Cardiac-Pumpen Herzkammern)
1994 Rotatorenmanschette (rechts x 2 Versuche)
1995 Rotatorenmanschette (links x 2 Versuche)
2000 geclipptes zerebrales Aneurysma (Schrauben und Clips)
2000 Entfernung von Ganglion am rechten Knöchel (multiple Komplikationen, erneute Operation x5, offene Wunde, Ablagerungen, Misserfolg beim Heilen)
2002 Multiple Insektenstiche an beiden Beinen, schwere Infektionen/Cellulitis
2004 Bilaterale Ulcus cruris während der vergangenen sechs Jahren
Einschätzung:
Dieser Patient präsentiert sich mit einer Vielzahl von Problemen und einer langen Krankengeschichte mit schweren Komplikationen. Er hat bedeutende bilaterale Lymphödeme an den unteren Extremitäten, mit nicht heilenden Ulcus Cruris, Lymphorrea, Lymphangiome, Papillomatose und Hyperkeratose, verkompliziert durch wiederholte Vorfälle von MRSA. Er ist auf einen Medikamenten-Cocktail angewiesen und regelmässig findet eine starke Analgesie gegen die Schmerzen statt. Sein Bauch ist gehärtet und aufgebläht, verursacht durch chronische Verstopfung durch Oramorph.
Anzeichen und Symptome:
Beide unteren Extremitäten waren stark mit Flüssigkeit und ausgelaufener Lymphe (Lymphorrea) angeschwollen. Die Haut war zu trocken, abgeplatzt, gehärtet und mit braunen Pigmentierungen (Hyperkeratose) überdeckt. Verschlimmert wurde der Zustand der Beine durch wiederholtes Eintauchen der Schenkel (mindestens dreimal pro Woche) in eine Kaliumpermanganatlösung, die sich stark ätzend auf die Haut auswirkt, besonders auf ein großes Ulcus Cruris am medialen Aspekt seiner linken Wade. Die Zehennägel wurden stark dunkelbraun verfärbt und spalteten sich, es entwickelte sich ein weiteres Geschwür auf der lateralen Seite der linken Wade, eine Art Loch, das auch undicht wurde. Und beide Fersen waren tief eingerissen und bluteten. Beim ersten Termin klagte der Patient über einen tiefen Schmerz in beiden Beinen, er hatte Schwierigkeiten beim Gehen und reagierte atemlos auf Anstrengung. Er besuchte seinen Arzt drei Mal pro Woche um den Verband zu wechseln. Seine Lebensqualität wurde immer schlechter und er glaubte nicht mehr daran, dass die wiederholten Infektionen jemals ein Ende haben würden. Und die Wunde verströmte einen unangenehmen Geruch aufgrund des Gewebeverfalls. Der Patient hatte bereits beantragt, dass sein verschwürtes Bein amputiert werden solle.
Behandlung:
Beide Beine wurden mit Rosa Mosqueta Seife gewaschen und sanft mit Musselin Tüchern getrocknet. Verschwürte Bereiche wurden in Aloe Vera Saft getränkt. Ein roter Low Level Laser wurde in den verschwürten Bereichen mit sehr gutem Erfolg angewendet, wodurch sichtbare Trocknung und Schrumpfung des Geschwüres stattfand. Die Behandlung mit dem Hivamat® 200 an Hals, Bauch und Beinen wurde mit verschiedenen Frequenzen durchgeführt. Dafür wurde das Geschwür mit Klarsichtfolie abgedeckt und direkt mit dem Hivamat® bearbeitet. Der verschwürte Bereich wurde nach der Behandlung wieder gereinigt, mit Aloe Vera Saft abgewischt und die Laser-Therapie wiederholt. Epaderm mit Rosa Mosqueta Öl wurde ausgiebig an den unteren Beinen angewendet. Beide Beine wurden mit mehreren Lagen Lymphödem-Binden bandagiert, Kurzzugbinde am rechten Bein und Langzugbinde am linken, offenen Bein.
Hinweis:
Ich habe davon abgeraten, die Beine mit einem Waschlappen zu schrubben, da Kreuzinfektionen etc. auftreten könnten. Und empfohlen, beide Unterschenkel in einer Epaderm/Wasser-Lösung einzuweichen und gründlich mit einem Fön auf niedriger Temperatur zu trocknen. Ich habe auch empfohlen, die Wunde und infizierte Gebiete nicht zu berühren, um eine Kreuzkontamination und weitete Ausbreitung der Infektion zu verhindern. Wir haben die Hautpflege und Wundbehandlung diskutiert, ebenso Ernährung und Bewegung. Ich habe ihm spezielle Übungen demonstriert, um die Muskelpumpe in Waden und Knöcheln zu initiieren und schlug eine Power Plate oder einen Stepper vor, um die Durchblutung zu fördern. Weiter habe ich vorgeschlagen, bestimmte Vitamine und Mineralstoffe einzunehmen, um das Immunsystem zu unterstützen, dies aber vorher mit dem Hausarzt zu prüfen, um keinen Konflikt mit anderen Medikamenten hervorzurufen.
Fazit:
Die Behandlung erfolgt derzeit zwei Mal wöchentlich in meiner Praxis und besteht aus einem Verbandswechsel durch die Praxis-Krankenschwester sowie die Anwendung aller Aspekte der manuellen Lymphdrainage und der komplexen Entstauungstherapie durch mich. Nach einigen Behandlungen war es sehr ermutigend, eine deutliche Verbesserung der Heilung und Verkleinerung des Geschwürs zu sehen. Die Farbe, der Ton und die Beschaffenheit der Haut an den Gliedmaßen war wesentlich verbessert, und beide Beine fühlten sich weniger schwer und schmerzhaft an. Das Gehen fiel dem Patienten leichter. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass die Waden etwas weicher und die Knoten in den Kniekehlen etwas weniger geschwollen waren. Die Füße waren kleiner und weniger steif, beide rissigen Fersen hatten sich sehr verbessert und das Geschwür war kleiner geworden, hat weniger genässt, und nur noch an einem Ort am rechten Bein. Nach vier Behandlungen wird der Gesamtzustand der beiden Schenkel immer besser, mit einer Verringerung der Fibrose, herbeigeführt durch den Hivamat®. Und es gibt Hinweise einer Gewebereparatur rund um und im Geschwür, verursacht und unterstützt durch den Laser und den Hivamat.
Der Patient benötigt weniger Analgesie und ist in der Lage, mit relativer Leichtigkeit und ohne Atemnot zu gehen.
Lesen Sie hier den Artikel im Magazin "CHOICE Gesundheit und Wohlbefinden" und erfahren Sie, wie Christine Talbot anderen Patienten mit Geschwüren mit der DEEP OSCILLATION®-Therapie geholfen hat.