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Physiker haben am Laboratorium für Teilchenphysik (CERN) in Genf ein riesiges, raffiniertes Experiment aufgebaut: den Large Hadron Collider, kurz LHC:
Der LHC besteht aus einem 27 Kilometer langen, unterirdischen Tunnel. Dort werden Protonen (die positiv geladenen Teile des Atomkerns) beschleunigt – die einen im Uhrzeigersinn, die anderen im Gegenuhrzeigersinn. Dann werden die Protonen aufeinander geschossen. Bei den Zusammenstössen zersplittern die Protonen in ihre Bestandteile. Ein Teil der Kollisionsenergie verwandelt sich in Materie. Dabei entstehen bekannte, mitunter aber auch bisher unentdeckte Teilchen. Ein solches ist das Higgs-Teilchen.
Am 4. Juli 2012 gaben die CERN-Physiker bekannt, sie hätten ein neues Teilchen entdeckt, bei dem es sich vermutlich um das Higgs handelt. Diese Einschätzung hat sich durch die seither ausgewerteten Daten bestätigt.