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Die grenzüberschreitende Kommunikation ist bei der Bewältigung von Krisen essenziell.
Die Krisenstäbe aller drei Länder im Oberrheingebiet kommunizieren derzeit über Telefon, E-Mail und/oder Funk. Im Falle eines flächendeckenden Stromausfalls wird diese Kommunikation in kürzester Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch die Kommunikation über Funk ist nicht möglich, da die Länder über verschiedene Funksysteme verfügen, die miteinander nicht kompatibel sind.
Um die Resilienz der Kommunikationswege und somit die Einsatzbereitschaft der Projektpartner, auch bei einem langanhaltenden Stromausfall zu gewährleisten, muss eine terrestrisch unabhängige, gemeinsame und effiziente Kommunikationslösung erarbeitet und in die bestehenden Strukturen eingebettet werden.
Die Arbeitsgruppe Katastrophenhilfe der Deutsch-Französisch-Schweizerischen Oberrheinkonferenz kam zu dem Ergebnis, dass dieser Kommunikationsweg mit einer einheitlichen Satellitenkommunikationstechnik gewährleistet werden könnte.
Ziel des Projektes ist neben der Beschaffung der Satellitenkommunikationstechnik auch eine bessere Governance zwischen den Behörden und Institutionen. Durch die gemeinsamen Schulungen und Übungen wird die Zusammenarbeit der Krisenstäbe und der Behörden gefördert, gefestigt und weiter ausgebaut. Dazu soll eine multilaterale Vereinbarung zwischen den Partnern abgeschlossen und gemeinsam ein grenzüberschreitendes Kommunikationskonzept für den Krisenfall entwickelt werden.
Die grenzüberschreitende Kommunikation ist bei der Bewältigung von Krisen essenziell.