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Überall in den Highlands und den Inseln sieht man noch heute die Überreste von einfachen Steinhütten. Es sind Häuser der Crofters aus dem 18. Jahrhundert, der sogenannten Pachtbauern welche das karge Land bewirtschafteten.
Die Crofters gingen den townships der alten Highland-Clans hervor, die im Mittelalter ihr Land noch als Kommune verwalteten und jeweils ihren Clan Chef wählten.
Die Pachtbauern blieben weitgehend rechtslos – sie durften keine dauerhaften Unterkünfte bauen und konnten willkürlich umgesiedelt werden. Als im 17. und 18. Jahrhundert vielfach auf grossflächige Viehzucht umgestellt wurde, wurden die Crofters vertrieben. Teils siedelte man sie an engen Küstenstreifen um, wo sie eine notdürftige Existenz fristeten, viele wanderten jedoch aus (etwa 1/3 alleine auf der Isle of Skye). Die Highland Clearance nach 1745 beschleunigten den Prozess der oft brutalen Vertreibung. Damals waren es alleine von der Isle of Skye 30’000 Auswanderer. Heute leben nur noch etwa 9000 Einwohner dauernd hier. Ein Drittel davon spricht fliessend Gälisch.
Erst ab 1886 wurde die Politik auf das Schicksal der verarmten Bauern aufmerksam. Der Crofter’s Holding Act garantiert den Pächtern ein Dauerwohnrecht. Heute gibt es in den Highlands und auf den Inseln wieder fast 18’000 Crofters, die sich zum Teil selbst versorgen. Hierbei hilft nicht zuletzt die schottische Regierung, die durch Subventionen erreichen will, dass die einsamen Highlandregionen wiederbelebt werden.
Die gälische Sprache der schottischen Crofter’s (Pachtbauern)
Mu dheireadh thall chuir an riaghaltasair dolgh Coimisean Napir, a thug coraichean dha na croitearan ann an 1886. An-diugh thathar a-rithist a’ faicinn croitearachd mar dheuchd aig a mheil speis – a’ cumail suas choimhearsnachdan beaga ionadail, ann an co-sheirm le nedar.