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Das rechteckige Schiff erhebt sich um drei Stufen erhöht zum eingezogenen polygonalen Chor. Die beiden Räume sind durch einen einfachen gotischen Spitzbogen mit Sandsteinquaderfassung getrennt.
Sowohl Schiff wie Chor schliessen oben mit einer einfachen Holzdecke ab.
Durch den verheerenden Brand von 1844 und verschiedene Renovationen ist die Innenausstattung fast vollständig ersetzt worden.
Die ursprünglichen Glasmalereien der drei Spitzbogenfenster im Chor gingen durch diesen Brand bis auf ein Fragment verloren: Es zeigt die heiligen drei Könige mit ihren Gaben in einer Anbetungszene und ist im Fenster beim Taufstein zu sehen. Anlässlich der Gesamtrenovation von 1955-57 gestaltete der bekannte Aarauer Künstler Felix Hoffmann (1911-1975) die drei Fenster im Chor neu. Sie zeigen Passion, Ostern und Mission.
Die freistehende sechseckige Holzkanzel auf quadratischem Sockel stammt aus dem Jahre 1957 und wurde vom Bildhauer Robert Schumacher gestaltet: Die Stirnseiten zeigen Flachreliefs mit dendie vier Evangelisten mit ihren Symbolen.
Kanzelbild an der Stirnseite: der Evangelist Markus mit dem Löwen
Der originale Taufstein aus Mägenwiler Muschelkalk wurde 1913 durch einen modernen Blechkorpus ersetzt und erst 1957, auf einem neuen Sockel, an seinem angestammten Platz wieder installiert.
Der schlichte spätgotische Taufstein aus der Entstehungszeit der Kirche (1495)
Durch eine Schenkung wurde 2003 der Einbau einer neuen Orgel der Firma Armin Hauser Orgelbau in Kleindöttingen möglich. Der Orgelprospekt wurde von Anton Meier gestaltet.
Blick auf die Empore und die neue Orgel