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Geschichte
Vergangenheit
Zwischen der Schweiz und Ungarn gibt es Beziehungen, die Jahrhunderte in die europäische Geschichte zurückreichen: Erinnert sei nur an die Tochter des 1308 bei Windisch ermordeten Habsburgerkönigs Albrecht I., die frühverwitwete Königin Agnes von Ungarn. Nach dem Tode ihres Mannes, András III. - des letzten männlichen Nachkommen Árpáds - lebte sie im von ihr gestifteten Kloster Königsfelden. Unter ihrer Aufsicht entstanden die weltberühmten elf Bildfenster der Klosterkirche.
Nach dem Ersten Weltkrieg gründete der Pfarrer Carl Irlet die "Schweizerische Hilfsaktion für ungarische Kinder".
In den Jahren 1920 bis 1928 fanden über 16 000 ungarische Kinder in der Schweiz Aufenthalt, Erholung und Pflege.
Am 8. Dezember 1930 wurde in Baden (Kanton Aargau) auf Initiative von Pfarrer Irlet die "Schweizerisch-Ungarische Gesellschaft" ins Leben gerufen. Während des Zweiten Weltkrieges und der anschliessenden kommunistischen Aera in Ungarn kamen die Beziehungen praktisch zum Erliegen.
Erst nach der Wende 1989 erfuhr die von Irlet gegründete "Schweizerisch-Ungarische Gesellschaft" eine wirkliche Neubelebung. Im Beisein des ungarischen Staatspräsidenten Árpád Göncz und des ungarischen Botschafters László Ódor, kam es am 5. Mai 1991 zur Neugründung unter dem Namen "Helvetia-Hungaria Gesellschaft".
Gegenwart
Die heutige "Gesellschaft Helvetia-Hungaria Nordwestschweiz" wurde am 22. Januar 1992 unter dem Namen GHH, Sektion Aargau-Solothurn neu gegründet. Langjähriger Präsident war Herr Peter Bircher, alt Nationalrat, aus Wölflinswil. Standen am Anfang die Pflege freundschaftlicher Beziehungen zwischen der Schweiz und Ungarn im Vordergrund, so hat sich das im Laufe der letzten Jahre geändert.