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PORTA CHIUSA ist eine interdisziplinäre Performance, die zwei Filmprojektionen, einen gesprochenen Worttext und eine musikalische Live-Performance, kombiniert. Sie basiert auf dem Konflikt, den wir zu Beginn des 21. Jahrhunderts erleben, nämlich dem einer Welt, die auf Nationalstaaten aufbaut, in der Menschen immer noch nicht gleich behandelt werden, in der wir immer noch über Hautfarbe und Rasse sprechen, in der Ernährung, Gesundheit und Zugang zu Bildung noch stark von hierarchischer Klassifizierung abhängig sind.
Das Hauptthema, das die Aufführung unterstreicht, ist der Konflikt zwischen der Anerkennung der inhärenten Würde und der gleichen und unveräusserlichen Rechte aller Mitglieder der menschlichen Familie, welche das Fundament von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt ist (Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948) und der Tatsache, dass diese Würde zunehmend verletzt wird.