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Die Erzlager im Gonzen sind in die Kalkablagerungen der Jura-Formation eingebettet. Sie lagern in der Quinten-Formation der Malmgesteine, welche vor 150 Millionen Jahren entstanden sind. Bei der Alpenfaltung wurden diese Formationen mitsamt dem Erzflöz verfaltet und verworfen. Die Schichten fallen mit einer Neigung von rund 30° von Südwesten nach Nordosten ab.
Vor rund 2000 Jahren entdeckten unsere Vorfahren das eisenhaltige Gestein am und im Gonzen. Wechselhaft durch die Geschichte wurde im Gonzen bis 1966 Eisenerz abgebaut. Gewonnen wurde Hämatit, Magnetit sowie Hausmannit . Dabei ist ein Labyrinth von Stollen und Galerien von annähernd 90 km Länge entstanden. 1966 musste der Abbau von Eisenerz aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden. Seit 1983 ist ein kleiner Teil des Bergwerks durch den Verein Pro Gonzenbergwerk der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden