Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/24816

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, den Status der Sammelstiftungen und Gemeinschaftsstiftungen in der beruflichen Vorsorge gesetzlich zu regeln.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Bei den Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen handelt es sich um Institutionen, die sich in der Praxis entwickelt haben, um die Durchführung der Vorsorge für Arbeitgebende mit wenigen Arbeitnehmenden zu vereinfachen. Laut Pensionskassenstatistik 1996 sind rund 267 000 Unternehmen Sammel- oder Gemeinschaftsstiftungen angeschlossen. Diese Einrichtungen versichern knapp die Hälfte aller Versicherten in der Schweiz.</p><p>Die Regelung im BVG geht noch vom Gedanken der Einzeleinrichtung aus. Es besteht daher zur Schaffung einer grösseren Rechtssicherheit ein Bedürfnis nach einer gesetzlichen Regelung. Entsprechende Vorarbeiten sind bereits an die Hand genommen worden. Der Bundesrat hat in der Vernehmlassung zur 1. BVG-Revision darauf hingewiesen, dass die Problematik der Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen aufgrund des näheren Sachzusammenhanges im Rahmen der Gesamtkodifikation der Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen, welche Bestandteil der Revision des Stiftungsrechtes bildet, zu behandeln ist.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.