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Morgan Stanley hatte im August 225 Chief Information Officers (CIO) zum Thema IT-Ausgaben befragt. 49 Prozent der Befragten haben zu Protokoll gegeben, dass ihre IT-Ausgaben im zweiten Halbjahr 2002 diejenigen vom ersten Halbjahr nicht übersteigen werden. 28 Prozent liessen verlauten, im zweiten Halbjahr weniger auszugeben, und nur 16 Prozent planen, mehr Geld in die IT zu stecken. Priorität bei den CIOs haben Applikations-Integration, Sicherheits-Software sowie ERP-Software-Upgrades (Enterprise Resource Planing). Die Stimmung zum Thema CRM-Software hingegen ist merklich abgekühlt. 20 Prozent der CIOs glauben, CRM-Software sei sinnvoll, geniesse aber im Moment nicht höchste Priorität. Weitere 20 Prozent sind sich über den Return on Investment von CRM-Software nicht sicher. 29 Prozent haben angegeben, skeptisch gegenüber CRM-Software zu sein oder solche Lösungen gar nicht zu benötigen. Linux hingegen konnte seinen Stellenwert in den IT-Budgets weiter erhöhen. 29 Prozent der CIOs besitzen bereits Linux-Server, weitere 25 Prozent denken darüber nach, sich welche beschaffen.
Hardwareseitig werden sich die Investitionen in Grenzen halten. Bei 44 Prozent der CIOs laufen die Server auf 41 bis 60 Prozent der Kapazität, bei 27 Prozent der Firmen auf 61 bis 80 Prozent. 18 Prozent der CIOs werden im ersten Halbjahr 2003 neue Server-Hardware kaufen, 28 Prozent im zweiten Halbjahr 2003. Weitere 28 Prozent haben über die Anschaffung neuer Hardware noch nicht entschieden.
(mw)