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Die Initiative enthält drei zentrale Forderungen: Die SNB soll ihre Goldverkäufe stoppen, alle Goldreserven sollen in der Schweiz eingelagert werden, die SNB soll verpflichtet werden, zwanzig Prozent ihrer aktiven in Gold zu halten.
Mit diesen Massnahmen wollen die Initianten die Stabilität des Schweizer Frankens gewährleisten, wie sie in Bern sagten. Eine Reserve von 1040 Tonnen Gold sei dafür erforderlich, sagte Ulrich Schlüer, ehemaliger SVP-Nationalrat.
Die Initianten kritisieren zudem, dass derzeit knapp die Hälfte der Goldreserven im Ausland lagern – grösstenteils in den USA. SVP-Nationalrat Lukas Reimann sagte, dass die Goldreserven im «heute weltweit wohl am gefährlichsten überschuldeten Land» bedroht seien.
Vertrauen wiederherstellen
Weiter sind die Initianten nicht damit einverstanden, dass die Nationalbank ab Mai 2000 insgesamt 1550 Tonnen Gold verkaufte. «Dieser kapitale Fehler darf sich nicht wiederholen», sagte der Aargauer SVP-Nationalrat Luzi Stamm.
Die Bundeskanzlei prüft nun die Gültigkeit der Unterschriften. Die SVP hatte die Gold-Initiative am 20. September 2011 lanciert. Im Parlament war die Partei zuvor mit diesen Forderungen gescheitert.