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Ende 2008 läuft ein Gesetz aus, welches bisher die Osthilfe geregelt hat. Dieses Gesetz soll durch das am 31. März 2004 erlassene "Bundesgesetz über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas" abgelöst werden. Einerseits wird damit die Weiterführung der Unterstützung der ehemals kommunistischen Länder Osteuropas und der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) auf ihrem Weg zu einer offenen Volkswirtschaft und stabilen Demokratie ermöglicht (klassisch Osthilfe bzw. Transitionshilfe gemäss Kasten Seite 2). Andererseits schafft das überarbeitete Osthilfegesetz neuerdings auch die Rechtsgrundlage für finanzielle Hilfe an die neuen 10 EU-Mitgliedstaaten in Osteuropa.
Diese Vorlage möchte den finanziellen Ausgleich zwischen den Kantonen verbessern, damit die Steuersätze nicht zu stark auseinandergehen. Gleichzeitig werden die Aufgaben zwischen Bund und Kantonen teilweise neu verteilt. Damit sollen die Zuständigkeiten klarer werden und die Aufgaben effizienter erledigt werden.