Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03298.jsonl.gz/3225

Abraham verwies die beiden Kenianer Collins Kipkirui Kipkorir (2:06:44) und Edmond Kipngetich (2:07:21) auf die Plätze. Der 41-Jährige stellte in der katalanischen Metropole nicht nur einen neuen Streckenrekord auf, sondern verbesserte seine eigene Bestmarke vom September 2023 in Berlin um 9 Sekunden. Im Schnitt absolvierte Abraham die 42,195 km in 2:57 Minuten pro Kilometer.
Im letzten Jahr hatte Abraham in Barcelona bei erster Gelegenheit die Olymia-Limite erfüllt. Ein Jahr später zeigte er sich nochmals verbessert und lief gut eineinhalb Minuten schneller. Er ist damit der siebstschnellste Europäer.
Abraham widmete den Sieg dem vor einem Monat verstorbenen Kelvin Kiptum. Der erst 24-jährige kenianische Weltrekordhalter war bei einem Autounfall in seiner Heimat ums Leben gekommen.
Azimeraw jubelt nach Babypause
Bei den Frauen setzte sich Degitu Azimeraw in 2:19:52 Stunden durch. Die Äthiopierin bestritt nach ihrer Babypause den ersten Marathon seit demjenigen im April 2022 in Boston. Sie gewann vor ihren Landsfrauen Shuko Genemo und Meseret Dinke.