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Mit Andy Murray erreicht auch der letzte Favorit am US Open in New York die zweite Woche. Der Brite schlägt in der dritten Runde den Brasilianer Thomaz Bellucci klar in drei Sätzen.
In 2:11 Stunden setzte sich der Weltranglistendritte Andy Murray in der Night-Session im Arthur-Ashe-Stadion gegen Bellucci durch. Der Schotte war der deutlich bessere Spieler und lag nur zu Beginn des ersten Satzes kurzzeitig mit einem Break im Rückstand. Danach gestand Murray dem Sieger des ATP-Turniers von Genf keinen einzigen Breakball mehr zu. Ihm hingegen boten sich 13 Gelegenheiten zum Servicedurchbruch, wovon er fünf nützte.
Murray, der das US Open 2012 gewann und an den letzten 18 Grand-Slam-Turnieren, an denen er teilgenommen hat, immer mindestens die Viertelfinals erreichte, trifft in den Achtelfinals auf Kevin Anderson. Der Südafrikaner eliminierte den Österreicher Dominic Thiem, den Sieger von Gstaad, in drei Sätzen. Murray und Anderson befinden sich in der Tableauhälfte von Roger Federer und Stan Wawrinka und wären mögliche Gegner der beiden Schweizer in den Viertelfinals (von Wawrinka) und in den Halbfinals (von Federer).
Im Turnier der Frauen schaffte Sabine Lisicki als einzige von vier deutschen Teilnehmerinnen den Sprung in die Achtelfinals. Die Wimbledon-Finalistin von 2014 drehte gegen die Tschechin Barbora Strycova, die in der 1. Runde Timea Bacsinszky ausgeschaltet hatte, im letzten Satz einen 1:5-Rückstand. In der Runde der letzten 16 trifft Lisicki auf die Rumänin Simona Halep, die Nummer 2 der Welt.
Pech bekundete Eugenie Bouchard. Die Kanadierin zog sich am späten Freitagabend bei einem Sturz in der Kabine eine leichte Kopfverletzung zu. Die 21-Jährige aus Montreal erklärte auf Rat der Ärzte für ihre Partien im Doppel und im Mixed Forfait. Ob sie im Einzel den Achtelfinal gegen Roberta Vinci bestreiten kann, ist offen. (pre/si)