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Für seinen 38. WM-Podestplatz benötigte Tom Lüthi aber auch etwas Glück. Pole-Mann Sam Lowes, Weltmeister Tito Rabat und andere stürzten, der überlegene Leader Johann Zarco fiel kurz vor Schluss wegen Getriebeproblemen zurück, so dass dem 28-jährigen Schweizer mehrere Positionsgewinne in die Hände fielen.
«Einfach Mist»
Seine ansprechende Ausgangslage (7. Startplatz) hatte Lüthi, der beim Warm-up gestürzt war, mit einem katastrophalen Start verschenkt. «Das war einfach Mist», sagte er nach dem Rennen. Nach den ersten Kurven lag er nur noch auf Rang 14. Von dort nahm er seine beeindruckende Aufholjagd in Angriff.
Harter Kampf um Rang 3
Auf der Zielgeraden verteidigte er seinen Podestplatz gegen den stark aufkommenden Alex Rins (Sp). Vor ihm klassierten sich letztlich nur Sieger Jonas Folger (De) und Xavier Simeon (Be).
Lüthis «Abonnement»
Schon vor einem Jahr war Lüthi in Katar 3. geworden - nur hatte er dies erst am Flughafen erfahren. Er erbte den Rang des nachträglich disqualifizierten Takaaki Nakagami. Diesmal durfte er den Podestplatz tatsächlich auf dem Podium feiern.
Aegerter mit einem Punkt
Aus dem Schweizer Quintett fuhr auch Lüthis Teamkollege Dominique Aegerter als 15. einen WM-Punkt ein. Randy Krummenacher wurde 17., Robin Mulhauser 20. und Jesko Raffin 22.
109. GP-Sieg für Valentino Rossi
In einem packenden MotoGP-Rennen mit vielen Führungswechseln feierte der neunfache Weltmeister Valentino Rossi seinen insgesamt 109. Sieg. Das Podium komplettierte das Ducati-Duo mit Pole-Mann Andrea Dovizioso und Andrea Iannone.
Weltmeister Marc Marquez auf Honda fiel nach dem Start auf Rang 22 zurück und kämpfte sich am Schluss noch auf Rang 5 vor, 4 Sekunden hinter dem Sieger.
Sendebezug: SRF info, sportlive 29.3.15, 18:00 Uhr