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Frage 919
Lieber Martin
ich habe mal kurz https://www.uniteandfight.com/bobmarley.html angeschaut. Ich kann mir aber in der Kürze noch kein Bild machen. Durch meine Tochter weiss ich nun seit Deiner Frage heute, dass diese halbweichen Locken die man manchmal sieht, etwas mit Deiner Frage zu tun haben . Mehr eventuell später.
Liebe Grüsse
Hans Peter
17,04,03
Schalom!
Da ich früher selbst Bob Marley hörte und Anhänger Rastafaris war kann ich ein paar Sätze zu diesem Thema schreiben. Die Rastfari Bewegung, als solches gibt es nicht, da gibt es verschiedene Gruppierungen. Gemeinsam haben sie, dass sie den verstorbenen (was teilweise geleugnet wird) Kaiser Äthiopiens Haile Selassie (vor seiner Krönung Ras Tafari) als ihren König, zumeist aber sogar als ihren Gott !!! verehren. Sie beziehen sich oft auf die Bibel, vornehmlich aufs AT, manche behaupten allerdings, dass sie von den "Weißen" gefälscht wurde. Die Bewegung entstand auf der ehemaligen Sklaveninsel Jamaika, auf der die Nachfahren der Sklaven die Rückkehr ins gelobte Land Afrika insbesondere Äthiopien, als einzig nichtkolonialisiertes Land, anstrebten. Im Westen wurde sie hauptsächlich durch ihren bekanntesten Vertreter Bob Marley und der Reggae Musik bekannt. Angezogen von dem außergewöhnlichen Auftreten (der sog. Dreadlocks), des bewegenden Beats, der Naturverbundenheit und Friedfertigkeit und der Vorliebe zu Marijuana, das die meisten Rastas als heiliges Kraut zur Meditation verwenden, lassen sich vor allem Jugendliche davon beeinflussen. Die Lieder handeln zwar häufig von Gott (meist mit dem hebr. kurzen Namen JAH bezeichnet) und der Bibel, aber leider nur in entstellter Weise, eben häufig mit der Blasphemie Selassie sei Gott.
Mich hat die Beschäftigung mit Rastafari zum Glauben an den lebendigen Gott, der sich in Jesus Christus im Fleische offenbarte und nun verherrlicht zur Rechten des Vaters sitzt (und eben nicht mehr in Selassie oder einer sonstigen Kreatur inkarnierte) geführt. Das belegt allerdings nicht das positive an dieser Bewegung sondern die wunderbare Gnade Gottes. Ich habe angefangen die Bibel zu lesen um meine Ansichten zu belegen, aber Gott wollte es anders: mit dem Wort kam der Geist und der Glaube an das lebendige Worte und heute bin ich ein Christ und kein Rasta. Selassie selbst, der nie von sich behauptete er sei Gott, schätze ich nach wie vor als beachtenswerte Persönlichkeit.
Schalom Andreas.
Lieber Andreas
erinnert mich ein wenig an meine Bekehrung vor 31 Jahren. Da hat ein Bruder, Paul F. Kiene in meinem Elternhaus, (unten war das Versammlungslokal) anhand der Stiftshütte auf eindringlichste Weise das Evangelium gepredigt, wer Ihn kannte, weiss was ich meine. Dann am 3. Abend wollte ich nicht mehr gehen und ging auch nicht, dafür, als die unten das erste Lied sangen und ich es hörte, ich glaube es war "Auf dem Lamm ruht meide Seele", da tat ich Busse und wurde von IHM, der die Gnade ist, Jesus Christus errettet vor dem kommenden Zorn.
Ganz herzlichen Dank für Deinen Beitrag
Friede!
Hans Peter