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Er suchte wohl nach etwas Wirklichem. Nach etwas dem er nicht selbst zuerst einen Wert zusprechen musste. Zur Suche ging er auf Reisen, doch in fremden Ländern fand er nur andere Systeme um den Dingen, Menschen und Verhaltensweisen Werte zuzuschreiben.
Er versuchte in sich hinein zu gelangen und aus sich heraus zu kommen. Er versuchte mit jemandem zusammen die Wirklichkeit aus einem Kraftakt der Liebe heraus als Illusion heraufzubeschwören, was für einen flüchtig erscheinenden Moment gelang. Er suchte nach sich selbst, seinem wirklichen Selbst. Er wollte sich verwirklichen. Er kämpfte sich von narzisstischen Trugbildern zu als Chimären auftretenden Scharlatanen, um zu sehen und zu hören, wer er denn wirklich sei.
Er veränderte sein Leben immer wieder, versuchte etwas zu erschaffen das wirklich war. Doch aus dem utopischen Wunsch nach Selbstverwirklichung, wurde eine pragmatische Planung der Selbstverwertlichung – weil er Dinge ohne Wert, die wirklich und einfach da waren, nicht entdecken konnte.
Die Bilder wurden in diesem Text ausserhalb des ursprünglichen Kontextes eingesetzt und stammen aus: Shaun Tan The Arrival