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Dabei entfalle eine Million Barrel auf Länder des Ölkartells Opec, teilte die IEA am Freitag mit. Einige Produzenten - vor allem Saudi Arabien - hätten die Herstellung deutlicher gekappt als veranschlagt.
Dies sei gewiss eine der "stärksten Kürzungen" der Opec überhaupt. Bereits im vierten Quartal 2016 seien die Öllager in den Ländern der Industriestaatengruppe OECD um fast 800'000 Barrel pro Tag geschrumpft. Dies ist der grösste Rückgang seit drei Jahren.
Die Opec hatte Ende vergangenen Jahres erstmals seit 2008 eine Förderkürzung beschlossen, um den niedrigen Ölpreis zu stabilisieren. Ziel ist eine Drosselung um knapp 1,2 Millionen Barrel pro Tag auf 32,5 Millionen. Auch Nicht-Opec-Staaten wie Russland wollen mitziehen.
Für das laufende Jahr hat die IEA ihre Prognose für das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage leicht auf 1,4 Millionen Barrel pro Tag erhöht. Die Energieexperten begründeten dies mit einer Belebung der Industrie.
(AWP)