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Zürich (awp) - Die Schokoladenproduzentin Barry Callebaut ist optimistisch bezüglich Erreichbarkeit ihres langfristigen Volumenziels (jährliches Wachstum von 6-8%). "Unsere Zuversicht, dass wir dieses Ziel erreichen, gründet auf der Arbeit der vergangenen Jahre", sagte CEO Jürgen Steinemann im Interview mit "cash.ch". Die Hälfte des Wachstums solle aus Outsourcing-Deals kommen. Barry sei dabei, einen Teil der grossen Deals von 2007 noch zu implementieren. Aus diesen Verträgen kämen 2010 noch gewisse Volumen dazu.
Barry rapportierte im Januar über den Geschäftsverlauf von September bis November. Über die Entwicklung danach will sich das Unternehmen erst am 1. April äussern. "Ich wüsste aber nicht, warum ich Sie negativ überraschen sollte", sagte der Konzernchef auf die Frage nach dem Verlauf im Dezember und Januar.
Steinemann wiederholte auch früher gemachte Aussagen zum laufenden Gesamtjahr: "Wir glauben, dass der Weltmarkt nicht mehr weiter schrumpft. Die Talsohle dürfte durchschritten sein. In Geschäftsjahr 2009/10, das im August 2010 endee, werden Barry "deutlich stärker als der globale Schokoladenmarkt" wachsen.
Bezüglich dem geplanten Verkauf des Verbrauchergeschäftes gibt er sich "sehr relaxt". "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Das Geschäft läuft vernünftig, wir verdienen gutes Geld mit dieser Sparte. Was aber nicht heissen soll, dass wir vom Verkauf abrücken. Der Druck ist raus, doch würde ich es begrüssen, wenn der Verkauf 2010 über die Bühne geht."
Für den Verkauf gebe es zwei Bedingungen: "Ich will ein gutes Zuhause für unsere tollen Kollegen und das Geld bekommen, das wir dafür brauchen." Und der neue Eigentümer müsse die Voraussetzungen mitbringen, dass das Geschäft weiter wachsen könne und er den Leuten die Möglichkeit biete, sich weiter zu entwickeln.
uh/ps
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