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Bild Notre Dame du Chêne in Delémont
Am 17. Juni 2002 führten mich Henri Zurbrügg (339) und seine
Schwester Marie-Louise Kobler (340) zur Chapelle du Vorbourg. Henri und
Marie-Louise haben ihre Jugend in Delémont verbracht und erinnern sich
noch an viele Begebenheiten aus dem Leben unserer gemeinsamen Vorfahren.
Ihre Angaben über das Bild Notre Dame du Chêne habe ich nachstehend
notiert. Meine Schwester Lydia Bonanomi (62) hat mit einer Freundin im
August 2002 das Bild Notre Dame du Chêne ebenfalls besichtigt und mich
über den Namen des Malers orientiert.
Lage
Wunderbarer Aussichtspunkt (Koordinaten: 593.9/247.5) oberhalb
Delémont, am Kreuzweg, der zur Chapelle du Vorbourg (594.05/247.95)
führt.
Ursprüngliches Bild
Das ursprüngliche Bild habe François Joseph Bonanomi (Nr. 32) gemalt.
Es hing in einer Eiche, unmittelbar dort, wo der Stamm sich verzweigt. Die
Eiche wurde etwa 1992 gefällt, weil sie brüchig war. Das ursprüngliche
Bild war stark verwittert. Es wurde entfernt. Ich habe im Sinn, mich zu
erkundigen, ob das ursprüngliche Bild fotografiert wurde und ob es heute
noch vorhanden ist.
Bild heute (2002)
Hinter dem Strunk der gefällten Eiche wurde ein Gestell konstruiert
für das neu gemalte der Notre Dame du Chêne. Es wurde gemalt vom
ungarischen Maler André Zsolnay, der 1956 in die Schweiz geflüchtet ist.
Das Mädchen, das Modell stand für die Maria ist mit etwa 20 Jahren an
einer Krankheit gestorben. Der Maler ist auch gestorben; er hat viele
andere Sachen restauriert oder neu gemalt. Seine Frau wohnt immer noch in
Delémont.