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Hausdurchsuchung in Palezieux +++ WEKO büßt Altimum SA wegen Preisbindung zweiter Hand
Die Wettbewerbskommission (WEKO) verhängt gegen die Altimum SA (Palézieux) eine Buße von 470’000 Schweizer Fanken wegen Preisbindung zweiter Hand im Bereich von Bergsportartikeln. Die Altimum SA (ehemals Roger Guenat SA) hatte ihren Wiederverkäufern den Endverkaufspreis von Bergsportartikeln aufgezwungen.
In ihrem Entscheid stellt die WEKO fest, daß die Generalimportörin Altimum SA ihren Wiederverkäufern für Bergsportartikel der Marke Petzl (Stirnlampen, Gurtzeug, Helme, Eispickel, etc.) Mindestverkaufspreise vorgeschrieben hatte und damit verhindert hat, daß die Wiederverkäufer in der Schweiz echten Preiswettbewerb betreiben konnten. Die Untersuchung hat bewiesen, daß der Wettbewerb in der Schweiz mindestens von 2006 bis Ende 2010 erheblich beeinträchtigt war. Die Sanktion bemißt sich nach dem erzielten Umsatz der Roger Guenat SA auf den durch die Wettbewerbsbeschränkung beeinträchtigten Märkten. Die Untersuchung hat im Mai 2010 mit einer Hausdurchsuchung am Sitz der Roger Guenat SA begonnen.
Dieser Entscheid im Bereich der Freizeitartikel hat aufgrund seiner großen Auswirkung auf die Schweizer Konsumenten eine besondere Bedeutung für die WEKO. In Übereinstimmung mit dem Willen des Gesetzgebers werden mit diesem Entscheid Preisbindungen zweiter Hand, die zur Hochpreisinsel Schweiz beitragen, bekämpft.
(Polizeimeldungen.ch)