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Am 30. April 2016 wurden in Kenias Hauptstadt Nairobi 105 Tonnen Elfenbein und 1,35 Tonnen Rhino-Horn in einer symbolträchtigen Zeremonie verbrannt. Kenias Staatspräsident Uhuru Kenyatta setzte damit ein Zeichen gegen die Wilderei von Elefanten und Nashörnern. Die Öffentlichkeitswirkung solle vor allem auch in Asien ein Bewusststein für Problematik der Wilderei schaffen und eine Ächtung von Elfenbein- und Nashornprodukten bewirken, schreibt das Kenya Tourism Board in einer Mitteilung.
Am 28. bis zum 30. April tagte zudem der neu ins Leben gerufene «Giants Club» – ein Zusammenschluss hochrangiger afrikanischer Staatschefs – mit rund 170 Delegierten. Ziel des Clubs ist es, das Überleben des Afrikanischen Elefanten und den Schutz seiner Lebensräume nachhaltig zu sichern. In Kenia ist die Wilderei von Elefanten und Nashörnern rückläufig. Nach offiziellen Angaben wurden 2015 insgesamt 96 Elefanten in Kenia gewildert, 2012 waren es noch 384. Schätzungen zeigen aber, dass in ganz Afrika jährlich rund 30’000 Elefanten illegal getötet wurden. Die Zahl der Fälle von Nashornwilderei sank von 59 in 2013 auf elf im Jahr 2015. Als abschreckende Wirkung hat Kenia die Strafe für die Wilderei bedrohter Arten drastisch angehoben – auf bis zu 200’000 Dollar und einer lebenslangen Gefängnisstrafen.