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„Das wahre Buch vom quellenden Urgrund“ ist unter den Klassikern des Daoismus sicher das verständlichste. Es erklärt allegorische Geschichten und Parabeln über das Leben.
Freiheit, Gerechtigkeit, Weisheit: „Das wahre Buch vom quellenden Urgrund“, eine der wichtigsten Schriften des Daoismus, behandelt die grossen Menschheitsfragen. Seine Sprache ist poetisch und luzide zugleich. Kein Geringerer als Hermann Hesse hat dieses Werk als Ausdruck einer „gefestigten, ja geheiligten Kultur des täglichen Lebens“ gepriesen - zu Recht. Das Vorwort des renommierten Münchner Sinologen Hans van Ess erläutert die Entstehungsgeschichte und philosophische Bedeutung dieses Klassikers aus dem vierten vorchristlichen Jahrhundert. Ein Schlüssel zum Verständnis der chinesischen Kultur.
Portrait
Richard Wilhelm (1873 - 1930), Pfarrer, Pädagoge und Missionar, Professor für Sinologie, Übersetzer und Herausgeber, hielt sich 1899 - 1921 und 1922 - 24 in China auf. 1924 gründete er in Frankfurt das berühmt gewordene China-Institut und gab zwischen 1910 und 1930 die Quellensammlung 'Religion und Philosophie Chinas' heraus. Seine Übersetzungen chinesischer Klassiker sind legendär, haben sich seit Jahrzehnten als Standard etabliert und wurden ihrerseits in viele Sprachen übertragen.