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Fahrsport ist eine Form des Pferdesportes und bezeichnet im weitesten Sinne das Fahren mit Kutsche. Auf Fahrturnieren wird im Allgemeinen Ein-, Zwei-, Vierspännig oder in Spezialanspannungen wie Tandem (zwei Pferde hintereinander) oder Random (drei Pferde hintereinander) gefahren.
Beim Fahrturnier Schänzli werden eine Lizenzprüfung, eine Kurzprüfung nur für Tandem-/Randomgespanne, eine reduzierte Vollprüfung sowie ein Traditionsturnier durchgeführt. Die Tandem- und Randomgespanne absolvieren eine Dressurprüfung sowie ein Hindernisfahren. Bei einer reduzierten Vollprüfung müssen die Teilnehmer, aufgeteilt in Ein-, Zwei- und Vierspänner, eine Dressurprüfung und ein Derby absolvieren.
Die Lizenzprüfung absolvieren brevetierte Fahrer, welche in den Besitz der Lizenz gelangen wollen, was ihnen die Teilnahme an nationalen und internationalen Veranstaltungen ermöglicht. Die Lizenzprüfung besteht aus einer Dressurprüfung, bei welcher Elemente aus dem Hindernisfahren und ein künstliches Geländehindernis integriert sind.
Bei der Dressurprüfung wird auf einem Fahrviereck eine vorgeschriebene Dressuraufgabe absolviert. Wie beim Reiten müssen bestimmte Hufschlagfiguren in den vorgegebenen Gangarten absolviert werden. Die Korrektheit der Durchführung wird von Richtern bewertet, welche ausserdem Wert auf stilechte Kleidung, Kutschen traditioneller Bauweise und Ausrüstung sowie auf passende, gut ausgebildete Pferde legen.
Im Hindernisfahren müssen die Gespanne mit derselben Kutsche, mit welcher sie die Dressurprüfung gefahren sind, eine vorgeschriebene Strecke absolvieren und dabei die entsprechend nummerierten Kegel der Reihne nach durchfahren. Dabei dürfen die auf den Kegeln platzierten Bälle nicht herunterfallen. Gewinner dieser Teilprüfung ist dasjenige Gespann, welches am schnellsten und mit den wenigsten Fehlern durchs Ziel fährt.
Beim Derby muss zusätzlich zu der vorgegebenen Strecke mit Kegeln eine bestimmte Anzahl von natürlichen oder kkünstlichen Geländehindernissen absolviert werden. Die gesamte Strecke muss so rasch wie möglich und möglichst fehlerfrei bewältigt werden. Der Beifahrer (Groom) stabilisiert in schnellen Kurven die Kutsche durch Gewichtsverlagerung und unterstützt den Faher, häufig laut rufend, in der Linienführung, beziehungsweise dem Weg duch die Hindernisse.
Am Traditionsturnier nehmen Gespanne aller Anspannungsarten mit vorwiegend alten Kutschen oder ensprechenden Nachbauten teil. An Traditionsturnieren werden die Gespanne in der Regel von 3 Richtern bezüglich Gesamteindruck, Kutsche und Geschirre, Erscheinungsbild des Fahrers und seiner Beifahrern beurteilt. Die Gespanne müssen zudem eine Geländestreke in einer vorgeschrienenen Zeit zurücklegen und dabei Hindernisse bewältigen, wie sie früher von jedem Kutsche rim Alltag bewerkstelligt werden mussten (Fahren in einer vorgeschriebenen Spur, rückwärts einparken etc.)