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Oracle-Gründer Larry Ellison legt Milliardenbeteiligung an Tesla offen
Der US-amerikanische Multimilliardär und Gründer des US-Softwareriesen Oracle, Larry Ellison, hat eine milliardenschwere private Beteiligung an Tesla offengelegt. Über einen Fonds hält Ellison demnach drei Millionen Aktien des Elektroautoherstellers im aktuellen Gesamtwert von rund einer Milliarde Dollar, wie heute aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC zu ersehen war.
Das 74-jährige IT-Urgestein, dass sich in früheren Zeiten unterhaltsame Wortgefechte mit dem damaligen Sun-Microsystems-Chef Scott McNealy und dem seinerzeitigen SAP-CEO Hasso Plattner lieferte, ist mit etwa 1,75 Prozent an Tesla beteiligt und nach Firmenchef Elon Musk der zweitgrösste individuelle Aktionär des Unternehmens. Ellisons Beteiligung ist insofern pikant, als er erst jüngst als "unabhängiger" Direktor in Teslas Verwaltungsrat berufen wurde. Das Gremium ist dafür zuständig, Vorstandschef Musk auf die Finger zu schauen, dessen Macht einige Aktionäre und die SEC beschneiden wollen. Ellison hatte zuvor aber schon eingeräumt, dass er in grossem Stil Tesla-Aktien besitzt und eng mit Musk befreundet ist. "Forbes" schätzte Ellisons Vermögen zuletzt auf 57,8 Milliarden Dollar.
Ende September hatte Musk bei einem Vergleich mit der SEC zugestimmt, für mindestens drei Jahre den Verwaltungsratsvorsitz bei Tesla abzugeben und zwei zusätzliche unabhängige Direktoren zu verpflichten. Die Behörde hatte ihn nach irreführenden Tweets zu einem zwischenzeitlich erwogenen Börsenrückzug des Unternehmens wegen Marktmanipulation verklagt. Um den Fall beizulegen, mussten er und Tesla zudem je 20 Millionen Dollar Geldstrafe zahlen.