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Marc Gisin wird in diesem Winter keine Skirennen mehr bestreiten. Beim 26-jährigen Bruder von Dominique Gisin ist eine Hirnblutung entdeckt worden.
Nach seinem schweren Sturz in Kitzbühel vor einem knappen Monat wurde bei Gisin eine Gehirnerschütterung festgestellt. Doch die Folgen sind gravierender, als zunächst erwartet. Die Ärzte haben beim Speed-Spzialisten eine Blutung unter der Schädeldecke diagnostiziert und Gisin eine zweimonatige Wettkampf- und Trainingspause verordnet.
Dies, um eine neuerliche Verletzung des Gehirns zu vermeiden, die bei einem Sturz eintreten könnte. Ein erneutes Trauma innerhalb von zwei Monaten nach dem ersten könnte bleibende Schäden verursachen.
«Es ist schwierig, nicht Rennen fahren zu können, wenn man sich doch eigentlich so gut fühlt», sagt Marc Gisin. «Aber es ist sicher vernünftig. Mein Ziel ist es jetzt, dass ich Ende März wieder schnelle Schwünge fahren kann.»
Damit ist die Saison 2014/15 für den Engelberger vorzeitig zu Ende. Gisins Bestresultat in diesem Winter ist der 11. Rang bei der Lauberhorn-Abfahrt. (twu/si)
Für die Bahn-Europameisterschaften der Elite, die vom 15. bis 19. Oktober im französischen Übersee-Departement Guadeloupe stattfinden, hat Nationaltrainer Daniel Gisiger sieben Fahrer aufgeboten.
Nicht mit dabei ist mit Stefan Küng derjenige Fahrer, der aus Schweizer Sicht die wohl grössten Medaillenchancen hätte. Der 20-jährige Thurgauer, der heuer an U23-Europameisterschaften auf der Strasse und auf der Bahn insgesamt viermal Gold gewann, befindet sich in einer Trainingsphase. Die Bahn-EM …