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Das Projekt «bürgernahe Polizei» wird im kommenden April umgesetzt und ist vorerst auf die Agglomeration Freiburg beschränkt. Massnahmen werden auf drei Ebenen erfolgen: Verstärkte Präsenz in risikobelasteten Zonen; regelmässigere Kontakte mit der Bevölkerung und mit den beteiligten Kreisen; gemeinsame Aktionen mit anderen Partnern. Insgesamt zwanzig Polizisten werden für dieses Projekt eingesetzt, wie der Staatsrat in seiner Antwort auf eine Anfrage des CVP-Grossrats Jean-Pierre Dorand festhält.
Für die Sicherheit der Bevölkerung müssen künftig aber auch die Gemeinden einen Beitrag leisten. Laut Staatsrat hat eine Kommission Vorschläge erarbeitet. «Noch in diesem Jahr sollte ein Gesetzesentwurf über die Zuweisung von polizeilichen Aufgaben und Zuständigkeiten an die Gemeinden vorliegen», fährt der Staatsrat fort.
Was die Bekämpfung der Jugendkriminalität betrifft, so werde er demnächst einen Bericht veröffentlichen. Die darin vorgeschlagenen Massnahmen betreffen laut Staatsrat vor allem eine Verbesserung der Kommunikation und der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Partnern, die sich mit Jugendlichen in schwierigen Situationen befassen.