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«Die Grundlage für das Verfahren bilden einerseits die vom Schiedsrichter im Rapport der Partie vom 13. März 2016 zwischen YB und Sion festgehaltenen Äusserungen des Präsidenten gegenüber seiner Person, andererseits die Aussagen des Sion-Präsidenten in verschiedenen Medien-Interviews», teilt der SFV mit.
SFV und SFL schützen die Schiedsrichter
Die Disziplinarkommission der Swiss Football League fordert von Constantin innert zwei Tagen eine schriftliche Stellungnahme. Der Präsident des FC Sion hatte nach dem Spiel am Sonntag in Bern zu Protokoll gegeben, sein Klub sei von Schiedsrichter Sascha Amhof und dessen Gespann betrogen und vorsätzlich benachteiligt worden. Am Dienstag setzte Constantin, der nach Spielschluss eine Anzeige angekündigt hatte, eine Belohnung von 25'000 Franken für Beweise gegen das Fehlverhalten der Unparteiischen aus.
An der Integrität und Unabhängigkeit der Schweizer Schiedsrichter zweifelt bei uns niemand. Wenn jemand dies grundsätzlich in Frage stellt, ist das ein nicht tolerierbarer Angriff auf die grundlegenden Werte unseres Sports.
Die Liga spricht von Hetze. «Unter diesen Umständen ist es sehr anspruchsvoll für Verband und Liga, die Grundlagen dafür zu schaffen, dass das für die Leitung des Spiels Sion – Basel vom kommenden Sonntag nominierte Schiedsrichter-Team unter würdigen Bedingungen arbeiten kann», erklärt SFV-Generalsekretär Alex Miescher.
Sulejmani-Schwalbe am Ursprung
Die strittige Szene ereignete sich in der 68. Minute. YB-Spieler Miralem Sulejmani liess sich im Strafraum fallen, Sion-Goalie Andris Vanins sah Rot, Guillaume Hoarau erzielte per Penalty das 2:2. YB gewann die Partie in der Schlussminute noch mit 3:2.
Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 13.3.2016, 18:15 Uhr