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Die Auberge
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Die Auberge Die Auberge Sebastian Greber Rezension vom 25.09.2015 (22) Kurzbeschreibung Das Leben von Christian Arnold könnte nicht besser laufen: Als Besitzer einer beliebten Brasserie an der Côte dAzur genießt er mit seiner großen Liebe das süße Leben in der Provence. Wäre da nicht seine Mutter Edda der Tornado. ... Die Auberge Die Auberge Sebastian Greber Rezension vom 25.09.2015 (22) Kurzbeschreibung Das Leben von Christian Arnold könnte nicht besser laufen: Als Besitzer einer beliebten Brasserie an der Côte dAzur genießt er mit seiner großen Liebe das süße Leben in der Provence. Wäre da nicht seine Mutter Edda der Tornado. Um ihre Memoiren zu verfassen, fällt sie ihrem Sohn ins Haus und überstrapaziert die Nerven aller. Kurzfristig wird Edda in Madame Grisells Auberge einquartiert. Doch kaum ist sie dort eingezogen, gibt es eine Leiche und viele Fragen. Der mörderische zweite Gang in der Brasserie ist angerichtet. Über den Autor und weitere Mitwirkende Sebastian Greber wurde 1983 in Berlin geboren. Nach einer Ausbildung bei der Deutschen Rentenversicherung begann er in einer Berliner Privatklinik und arbeitet dort in der Verwaltung als Qualitätsmanagementbeauftragter. Seit dieser Zeit begann er mit dem Schreiben. Zunächst entstanden mehrere Kindergeschichten, die in Zusammenarbeit mit der Illustratorin Tatiana Demidova im Jahr 2014 mit der Veröffentlichung von »Das Schaf mit der Zauberwolle« einen Höhepunkt fand. Daneben widmete er sich der durch viele Urlaube inspirierten Arbeit an »Die Brasserie« - Ein heiter lockerer Provencekrimi, der ebenfalls 2014 veröffentlicht wurde. Mit »Die Auberge« folgt nun die Fortsetzung. Parallel arbeitet er an weiteren französischen Romanen sowie Kindergeschichten. Sebastian Greber lebt mit seiner Familie - einem Partner und zwei Stubentigern - in Berlin-Charlottenburg. Meine Meinung Die Auberge von Sebastian Greber ist der Nachfolger von Die Brasserie. Der gewohnt bildhafte und leichte Schreibstil hat mich sofort wieder in die Brasserie von Christian und Carole gezogen. Ich kenne bereits den Vorgänger und war schon da begeistert von den liebevollen "Zeichnungen" der Charaktere. Ob nun sympathisch oder nicht, aber jeder trägt seins zu der Geschichte bei. Ja und unsere Edda ist speziell, man muss sie einfach mögen, solange man nicht mit ihr zusammen leben muss. Es war für mich von Anfang an wie ein Nachhausekommen. Edda, Christians Mutter, ist wieder mal zu Besuch. Sie will ihre Memoiren schreiben. Ein Zusammenleben mit ihr gestaltet sich besonders für Carole schwierig. Christian und Carole nehmen sich eine Auszeit in Paris. Ich liebe Paris und bin mit den Beiden dort "geschlendert". Als sie wieder zurück sind verfrachten sie Edda kurzerhand in die Auberge zu Madame Grisell, verstehen sich die beiden doch recht gut. Da ereignet sich ein Todesfall, ausgerechnet Madame Grisell stirbt während Edda im Haus ist. Aber nicht nur, dass Edda während des Todes der Wirtin im Haus war, nein, sie ist auch eine wunderbare Verdächtige, zumindest in einem Punkt, aber wer auch so naiv ist, Entspannungskraut mich sich zu führen, muss schon mal mit so einer Anschuldigung rechnen. War es Mord, oder doch ein Unfall, was hat Edda damit zu tun, was hat sie beobachtet, wer, wenn es Mord war, hat die Auberge Wirtin ermordet, wer hatte einen Grund, was ist mit dem plötzlich auftauchenden Sohn, worin war die Wirtin verwickelt? Wer ist der mysteriöse Gast in der Brasserie, der immer von Carole bekocht werden möchte und auch sehr gut zahlt? Was hat es mit der Blumenhändlerin auf sich? Fragen über Fragen die im Laufe der Geschichte beantwortet werden. Obwohl Die Auberge eine Fortsetzung der Brasserie ist, kann dieser Teil unabhängig vom ersten gelesen werden. Sowohl Personen als auch Handlung werden kurz im zweiten Band vorgestellt, sodass auch ein Neuling gut in die Geschichte finden kann. Nicht nur die Spannung wird von Anfang an aufgebaut, nein es wird so bildhaft, geruchsintensiv erzählt, dass ich, wie schon im ersten Teil, Farben vor Augen habe, Gerüche meine Nase erreichen. Ich bin nicht nur mitten in der Handlung, sondern sitze auch beim Essen mit am Tisch, schlendere durch die Landschaft und darf genießen. Leider nur in Gedanken. Aber nicht nur die Haupthandlungsstränge machen das Buch so interessant, nein vor allem die liebevoll beschriebenen Randhandlungen, die Landschaftsbeschreibungen, die Beschreibungen des Essens und und und machen es so besonders. Im Gegensatz zum ersten Teil nimmt der Kriminalfall hier mehr Raum ein, aber es bleibt eine gut dosierte Mischung. Eine Mischung aus Spannung, Humor, Liebe und liebevoll gezeichneten Charakteren. Ein Buch, das man mit allen Sinnen genießen darf, ein Buch, das Lust auf die Provence macht. Ein Krimi, der auch vor dem Einschlafen genossen werden kann, mit dem man sich behaglich fühlt. Ich freue mich auf weitere Bücher um und mit Christian und Co. Und bis dahin empfehle ich auch dieses Buch wieder von Herzen.