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In Syrien ist nach Einschätzung der UNO-Inspektoren das Nervengas Sarin eingesetzt worden. Es gebe «klare und überzeugende» Beweise, dass am 21. August bei Damaskus Sarin benutzt worden sei, heisst es in einem Bericht, der dem UNO-Sicherheitsrat vorgelegt werden soll.
Nach US-Angaben wurden damals in der Nähe der syrischen Hauptstadt mehr als 1400 Menschen getötet. Auf der ersten Seite des Berichts heisst es weiter, Chemiewaffen seien «in relativ grossem Massstab» während des 30-monatigen Konflikts eingesetzt worden.
Sarin gehört zu den am meisten gefürchteten Kampfstoffen: Es ist farblos, geruchlos, geschmacklos - und kann bereits in einer Dosis von nur einem halben Milligramm zum Tod führen.
Die USA und ihre Verbündeten machen Syriens Regierung für den Giftgaseinsatz vom 21. August verantwortlich. Der Bericht der UNO-Experten gilt als wichtig für die weiteren Beratungen des Sicherheitsrats.
Die UNO-Inspektoren, die im August in Syrien vor Ort waren, hatten allerdings kein Mandat, um der Frage nachzugehen, wer für Chemiewaffen-Angriffe die Verantwortung trägt.
(sda/chb/rcv)