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Die Pfarrkirche Santo Stefano im stattlichen Dorf Arogno, bekannt durch
seine Uhrenfabriken, wurde mehrmals umgebaut (17./19. Jahrhundert). Sie
weist eine interessante Fassade aus dem frühen 17. Jahrhundert auf. Der Chor
im Kirchenraum wird von einer Kuppel überragt. Auf der rechten Seite des
klassizistischen Hauptaltars ist ein Renaissance-Tabernakel aus Stein im
Stil der Rodari (16. Jahrhundert) zu beachten. Am Gewölbe des Kirchenschiffs
prangt ein Fresko, das die Verherrlichung des heiligen Stephan darstellt.
Die Fresken der Kuppel gehen auf das frühe 18. Jahrhundert zurück und wurden
vermutlich von Luca Antonio Colomba gemalt. Die raffinierten Stukkaturen in
der Rosenkranzkapelle wurden vom einheimischen Künstler G. Antonio Colomba
geschaffen. Der Autor der Altartafel aus dem 17. Jahrhundert ist unbekannt.
In der Kapelle des heiligen Antonius sind illusionistische Fresken aus dem
Jahre 1730 zu sehen, die Luca Antonio Colomba zugeschrieben werden, während
die Dreikönigskapelle Fresken von Giovanni Antonio Colomba und ein
Altarbild aufweist, das die Anbetung der Könige darstellt.
Das Beinhaus neben der Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist mit
Barockstukkaturen geschmückt.