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In der Übersicht
Die Autonutzung führt zu einem höheren Maß an negativen externen Effekten als der öffentliche Verkehr. Daher könnte eine Verkehrsmittelverlagerung hin zum öffentlichen Verkehr dazu beitragen, die vom Verkehrssektor verursachten negativen externen Effekte zu reduzieren. Preissenkungen zur Erreichung dieser Verkehrsverlagerung sind in den letzten Jahren intensiv diskutiert worden. Allerdings basieren die Schätzungen der Preissenkungen für die Nutzung des öffentlichen Verkehrs (in der Schweiz) hauptsächlich auf Stated Preference Umfragen. Die Analyse realer Fälle mit ökonometrischen Methoden könnte Forschern und Praktikern wichtige Erkenntnisse für die Umsetzung zukünftiger Maßnahmen liefern. Um diese Erkenntnisse zu gewinnen, schätzen wir den Effekt einer Preissenkung in Genf, verursacht durch eine angenommene Initiative, auf die ÖPNV-Nachfrage. Dabei verwenden wir die synthetische Kontrollmethode, um die Größe des Effekts zu schätzen. Darüber hinaus zeigen wir, wie der COVID-19-Ausbruch den Effekt beeinflusst hat.