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Zwei Menschen (Mann und Frau) durchwandern die Natur.
Der Eine sieht überall den Kampf der Kreaturen um ihr persönliches
Dasein, den Kampf der Art ums Überleben und erkennt die Natur somit als den
Ursprung allen Leids. Er sieht sie als den permanenten Krieg des Einzelnen
oder der einzelnen Art gegen alle Anderen. So begreift er die Natur als
Urgrund der Intoleranz, aus ihrem, alles dem eigenen Sein unterordnenden
Überlebensprinzips heraus.
Die andere Person sieht die Natur ganz anders. Sie begreift diese
nämlich als ein harmonisches Ganzes, als die göttliche Manifestation des
Wahrhaftigen und meint in ihr die höchste Form des genialen Einklangs zu
erkennen. So schöpft sie aus der Natur Kraft und Zuversicht für ihr eigenes
Sein und erblickt in ihr eine göttliche Offenbarung aus Schönheit und
Liebe.
Beide haben auf ihre Weise Recht mit ihrer Meinung.
Die Ansicht, die Natur sei ein permanenter Krieg seiner Bestandteile gegen
einander, entspricht dem in höchster Weise tolerantem Polytheismus, in dem
jeder Schöpfer ist und das Recht der Wahrheit jedem zugesprochen wird.
Die Betrachtung der Natur als einer harmonischen Ganzheit aber, entspricht
dem Grundgedanken des intoleranten Monotheismus, der nur einen Schöpfer
zuläßt und der neben diesem nichts anderes gelten lassen will.
John Smith erwartet Ihre Meinungsäusserung.