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England (März 2022) – Zwei Ärzte halfen Babys ins Leben. Die Babys sollten zuvor abgetrieben werden, was ihre Mütter aber nach kurzer Zeit bereuten und bei den Ärzten Hilfe fanden. Die Ärzte wurden deswegen mit einem Berufsverbot belegt. Das wollten die Ärzte nicht hinnehmen. Sie beschritten den Rechtsweg - mit Erfolg.
Dr. Demot Kearney, ein in UK praktizierenden Arzt und ehemaliger Präsident der Catholic Medical Association (UK), bot mit seiner Kollegin Dr. Eileen Reilly Frauen medizinische Hilfe an, die nach Einnahme der Abtreibungspille Myfegine diesen Schritt bereuten. Mit der seit mehr als zehn Jahren bekannten und von einer wissenschaftlichen Studie begleiteten APR Therapie (Abortion Pill Reversal) gab er Müttern eine zweite Chance und half 32 Babys zum Leben. Eine durch MSI Reproductive Choices (früher bekannt als Mary Stopes International) veranlasste Untersuchung durch die Ärztekammer hatte zur Folge, dass beiden Ärzten untersagt wurde das APR Verfahren weiter durchzuführen. Unterstützt durch das Christian Legal Centre focht Dr. Dermot Kearney dieses faktische Berufsverbot an. Glücklicherweise hob der General Medical Council (GMC) das Verbot gegen ihn im März 2022 wieder auf, kurz bevor der Fall vor den Obersten Gerichtshof gebracht werden sollte. Die gegen ihn vorgebrachten Anklagegründe erwiesen sich als unhaltbar.
Mehr zum Fall: https://www.catholicnewsagency.com
Bildquelle: Marsch fürs Läbe