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Unter Hebeeinrichtungen für Güter (auch Hebezeuge oder Materiallifte genannt) versteht man zum Beispiel Bauaufzüge und Schrägaufzüge für den Materialtransport oder auch Hubtische. Diese unterstehen nicht den Anforderungen der europäischen Aufzugsrichtlinie 2014/33/EU sondern denjenigen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG.
Hebeeinrichtungen für Güter dürfen nur in Verkehr gebracht werden, wenn sie die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen der Maschinenrichtlinie erfüllen.
Die Fahrgeschwindigkeit des Lastträgers einer solchen Anlage darf maximal 0,15 m/s betragen, ausser es bestehen harmonisierte Normen, die einen höheren Wert zulassen. Bestehen keine solchen harmonisierten Normen und übersteigt die Geschwindigkeit 0,15 m/s, fällt die Anlage in den Anwendungsbereich der Aufzugsrichtlinie.
Der Hersteller muss dem Käufer bei der Übergabe eine Konformitätserklärung und eine Betriebsanleitung übergegeben. Die Betriebsanleitung muss in der schweizerischen Amtssprache des Landesteils abgefasst sein, in dem die Hebeeinrichtung verwendet wird.
Halten Sie Hebeeinrichtungen für Güter während ihrer gesamten Lebensdauer nach den Angaben des Herstellers fachgerecht instand und dokumentieren Sie diese Wartungsarbeiten (Verordnung über die Unfallverhütung Art. 32b Instandhaltung von Arbeitsmitteln).
Alle Hebeeinrichtungen für Güter dürfen nur von befugten und instruierten Personen benutzt werden.
Mit Hebeeinrichtungen für Güter dürfen keine Personen transportiert werden.