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Peiloz einst reiches Bergwerk auf silberschüssiges Kupfer, im 16. und 17. Jahrhundert betrieben und 1723 verlassen.
Heimat des Kapuzinerpaters
Bourgoz, Gründers der grossen Schule von
Bagnes (1768).
Grab aus der Bronzezeit mit verzierten Bronze-Armbändern
und einem Nephrit-Ring.
Bruson liegt auf dem obern Abschnitt eines ungeheuren Schuttkegels, dessen unterer Teil von
der
Dranse weggespühlt worden ist.
Kapelle zu
St. Michael.
(Le) (Kt. Wallis,
Bez. Entremont,
Gem.
Bagnes).
2260-805 m.
Wildbach, im Sommer beinahe trocken, zur Zeit der Schneeschmelze aber oft
gefährlich;
entspringt sw.
Bruson im Bagnesthal zwischen
Six-Blanc und
Tête de la Payannaz.
Sammelt die
Wasser des Felsentrichters
am
N.-Hang des
Col de Tzerzera, zwischen dem
Grat des
Zeppelet und der
Becca Rodze, durchrauscht die steile
Schlucht des Bouthier, unterhalb der berühmten Silberminen von
Peiloz, und wendet sich gegen das Dorf
Bruson, dessen schöne
Wiesen und Felder auf einem alten Schuttkegel des
Baches liegen.
Die schuttbeladenen Hochwasser haben dem Bach
links seitwärts dieses heutigen Hindernisses, am Fuss der Hänge des
Haut,
Benjier und der
Balmes, ein neues
Bett geschaffen.
Mündet 600 m unterhalb der grossen
Steinbrücke von
Châble nach 5,5 km langem
Lauf von S.-N. in die
Dranse. Um den mit Vernichtung
der Ernten verbundenen häufigen Ueberschwemmungen vorzubeugen, hat man mit Bundesunterstützung den
Unterlauf des
Baches kanalisiert und im Oberlauf bedeutende Verbauungsarbeiten vorgenommen.
Das Hochwasser von 1642 fügte
dem Dorf
Châble grossen Schaden zu und füllte dessen weite Pfarrkirche mit Schlamm und
Schutt an;
1855 und besonders wieder 1877 mussten
die Bewohner der tiefer gelegenen
Dörfer während ganzer Wochen die Ufer des
Baches überwachen.