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marikowari@
Klar müssen unsere Volksvertreter tagen!
Im alten Athen musste im Tournus permanent ein Teil der Prytanen (Ratsmitglieder) Tag und Nacht anwesend sein. Sie mussten an Ort und Stelle auf der Agora übernachten.
C-O-R-A
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marikowari@
Klar müssen unsere Volksvertreter tagen!
Im alten Athen musste im Tournus permanent ein Teil der Prytanen (Ratsmitglieder) Tag und Nacht anwesend sein. Sie mussten an Ort und Stelle auf der Agora übernachten.
C-O-R-A
marikowari@ und @Novice
Ein Stockfisch ist kein "Pesce d'Aprile".
C-O-R-A
Ich weiss nicht wie der aktuelle Stand ist. Aber es wurden Sessionen ausgesetzt. Auf Dauer geht das nicht.
Denn unter "Kriegsrecht" hat der Bundesrat zwar weitreichendere Handlungsbefugnisse. Aber das Parlament kann dabei nicht einfach uebergangen werden.
Ich bin hier nicht sicher, aber soweit ich weiss:
Dringliche Beschluesse muessen nach sechs Monaten durch das Parlament abgesegnet werden und unterliegen nach einem Jahr automatisch einen Referendum.
Damit das Parlament seine Aufgabe auch jetzt wahrnehmen kann, muss es "Tagen" koennen.
Doch das kann es im Moment nicht. Aus "raeumlichen" Gruenden.
Wie dieses Problem geloest werden kann, sehe ich im Moment nicht. Video-Konferenz? Stimmabgabe?
Sicher ist hier wohl, dass die Sessionen nicht beliebig lange ausgesetzt werden koennen.
Hat Stockfisch noch eine andere Bedeutung als luftgetrockneter Fisch? Davon habe ich keinen in meinem bescheidenen Notvorrat. Bei "Seafood" bin ich etwas waehlerisch. Haengt aber auch stark vom "Kochrezept" ab.
Jetzt musste ich mal wieder herzhaft lachen.
Also den Vorlaeufer zu deiner Geschichte sieht bei uns in Afrika mal so aus.
Wir bekommen ja oefters mal etwas Besuch von der Polizei. Die schicken wir dann zuerst mal in den Shop. Die Bierkiste und der Schnaps wiegen ja schwer...
Das ist dann jeweils die letzte Amtshandlung des Tages und danach gilt "Feierabend".
PS: habe schon ewig lang keinen Raki mehr getrunken. Das letzte mal mit einem kraeftigen, tuerkisch gebrauten Kaffee zusammen. Zusammen mit meinem Freund aus Istanbul. Der hatte Kaffee und Raki aus der Heimat mit nach Afrika gebracht.
Das kann ich mir gut vorstellen, dass die Tuerken es wohl gut verstehen, wenn es ums Geschaeft geht. Seit einiger Zeit laueft es da ja wirtschaftlich auch nicht so besonders gut und die sind wohl froh um jeden Auslandschweizer, der noch etwas "Trinkgeld" ausgeben kann.
Um ehrlich zu sein, es gibt einen Grund, weshalb ich etwas froh darueber bin, jetzt nicht in Afrika zu sein.
Dort wuerde ich jetzt den ganzen Tag belagert von Leuten, die irgendeinen Job fuer mich machen wollen.
Es ist ja nichts Ungewoehnliches, das da jeweils zwei, drei Jungs, oder auch Maedels, aufkreuzen und sich etwas dazu verdienen wollen. Und meistens haben wir dann auch irgendeinen Minijob fuer die. Und gerade jetzt haette ich eigentlich viele Arbeiten zu vergeben. Denn der verheerende Sturm im Dezember hatte viel Schaden angerichtet. Und von einem Wiederaufbau ist bisher noch keine Rede.
Doch mit dem Corona-Lockdown kommt erneut alles Anders.
Fast Alle, die zuvor einen, mehr oder weniger regulaeren, Job hatten, sind jetzt Arbeitslos. Und meist lebte von diesen Einkommen die Mehrheit der Sippe. Die kleine staatliche Rente, welche die Sippenaeltesten erhalten, ist ein Tropfen auf einen heissen Stein.
Jetzt wuerde ich also von 20-30 Leuten belagert werden. Und das jeden Tag. Einmal abgesehen davon, dass ich nicht 20 oder mehr Tageloehner unter Kontrolle behalten kann.... Ich koennte ihnen jetzt auch kaum wirklich Arbeit geben.
Denn fast alle Geschaefte sind zu. Ich wuerde kein Material bekommen... Zumindest nicht einfach so. Auf einem "irregulaeren Weg" dann wohl doch noch machbar... denn jeder rangelt jetzt nach etwas "Gilettaeschlimuenz".
Fakt ist: ich koennte im Moment nur gerade noch etwas "Vorbereitungsarbeiten" machen lassen. Das waere jetzt allerdings gerade... zu Vielen nur zu willkommen.
Und ich muesste dann auch sehr genau aufpassen, dass ich bei der Vergabe dieser Arbeiten jedes "Haus" im Dorf gleichermassen beruecksichtige. Sonst gibt das soziale Unruhe.
Und dann wuerde ich meinen Credo folgen: Staerke zuerst die Schwaechsten!
Und in diesem Fall sind das die Frauen.
Neueste Hiobsbotschaft von der Corona-Front:
Laut neuesten Medienberichten aus den USA, scheint sich meine groesste Befuerchtung zu bewahrheiten.
Die Zoonose ist reversibel.
Bitte hier: Die Nachricht ist bis jetzt nicht ausreichend verifiziert. Es handelt sich bisher um einen einzigen bekannten Fall.
Laut Medienbericht soll ein erkrankter Tierpfleger im Zoo eine Raubkatze mit Covid-19 angesteckt haben.
Falls dieser Medienbericht tatsaechlich der Wahrheit entspricht...
Dann sind die jetzt ergriffenen Massnahmen wahrscheinlich eher nutzlos geworden. Nicht gerade sofort, aber zumindest mittelfristig. Dann ist mit den gegenwaertigen "Quarantaenebemuehungen" eine Ausbreitung nicht zu verhindern.
Wenn eine Rueckuebertragung von Mensch zu Tier moeglich ist... und allenfalls eine Uebertragung von Tierart zu Tierart moeglich ist... dann haben die moeglichen Infektionswege eine Dimension erreicht, welche vom Menschen nicht mehr kontrolliert werden kann.
Dann sind die derzeit verordneten Lockdowns mittel- bis langfristig schaedlicher, als das Virus selbst.
Wegen der Hiobsbotschaft aus dem New Yorker wegen den infizierten Raubkatzen, habe ich mich noch etwas mehr schlau zum Thema gemacht.
Es soll schon frueher Uebertragungen vom Menschen zu Tieren gegeben haben. (Hunde und Katzen). Wie sicher diese Informationen sind, ist nicht eindeutig.
Bei Versuchen in China soll es sich gezeigt haben, dass eine Uebertragung zwischen Tieren nicht, oder nur sehr schwer moeglich sei.
Der Fall im Bronx-Zoo liefert hier keine brauchbaren Daten, da offenbar alle derzeit erkrankten Raubkatzen mit dem gleichen Tierpfleger Kontakt hatten.
Prof. Jean Ziegler ist auch kein Pesce d`Aprile.
Bin keineswegs immer der gleichen Meinung.
Doch seine Meinung interessiert mich auch heute noch. Regt zum Denken an.
(Ziegler wurde heute in den Nachrichten noch etwas geehrt).
Neues von der "Statistik-Front"!
Endlich gibt es eine Studie zur Gefährlichkeit des Virus, welche nicht aus den bisherigen Statistiken der Fallzahlen abgeleitet ist.
Diese Studie betrachtet aufgrund einer andersweitig erhobenen Datenbasis den Unterschied von Corona- und Influenza Patienten die hospitalisiert werden mussten. Hier wurden Krankheitsverläufe von Patienten verglichen, welche eindeutig an Corona, oder eindeutig an Influenza erkrankt waren.
Damit ist zumindest die Diskussion darüber ein gutes Stück vom Tisch, was zu den jeweiligen Übersterblichkeiten geführt hat. Zumindest kann mit dieser neuen Studie die Übersterblichkeit in der ersten und zweiten Welle von den Dimensionen her noch verglichen und soweit überprüft werden. (Dimensionsprüfung).
In diesem direkten Vergleich von eindeutig Erkrankten zeigt sich, dass Corona doch deutlich gefährlicher ist, als eine Influenza.
Noch kann man diese Studie etwas anzweifeln. Die Datenbasis ist relativ klein. Die Studie wurde von einem einzigen "Institut" gemacht. Und sie wurde nur aufgrund von Daten aus den Schweizerischen Spitälern gemacht. Es ist nötig die Studie unabhängig zu prüfen.
Ich gehe zwar davon aus, dass die besagte Studie vor Veröffentlichung bereits geprüft wurde. Also keine gravierenden Mängel zu erwarten sind.
Mit "unabhängig Prüfen" ist in erster Linie gemeint, dass in anderen Ländern Studien gemacht werden sollten, welche auf dem gleichen Ansatz beruhen. Dabei wird es zwangsläufig zu Abweichungen kommen. Abhängig davon, wie gut das jeweilige Gesundheitssystem des Landes gerüstet war/ ist. Je schlechter das System gerüstet ist, desto gefährlicher ist das Virus in der Praxis einzustufen.
Zumindest liefert diese Studie jetzt ein wichtiges Argument in der Diskussion darüber, wie notwendig entsprechende Massnahmen sind, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Welche Massnahmen hier zielführend sind, bleibt weiter zu diskutieren.