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Robert Pattinson, der Sockendieb: Das «The Batman»-Interview mit Pattinson, Kravitz, Wright und Dano
Wir hatten die Chance, Fragen an Robert Pattinson (Batman), Zoë Kravitz (Catwoman), Jeffrey Wright (Gordon) und Paul Dano (Riddler) zu stellen. Dabei wurde viel gelacht und einiges enthüllt.
OutNow: Robert, als dir die Rolle angeboten wurde, hast du sofort zugesagt oder musstest du dir das nochmals gut überlegen?
Robert Pattinson: Sofort zugesagt! Da es die Figur schon so lange gibt und auf unterschiedliche Art interpretiert wurde, zeigte mir, wie vielschichtig sie ist und sein kann, und dass man sie in unterschiedliche Genres bringen kann. Das reizte mich sehr und so war für mich die Sache sehr schnell klar.
OutNow: Was unterscheidet deinen Batman von den Vorgängern?
Robert Pattinson: Der grösste Unterschied ist meiner Meinung nach bei der Portraitierung von Bruce Wayne. In den anderen Filmen ist Bruce dieser Playboy, der sein Leben im Griff hat. In diesem Film liess mein Bruce diese Seite, die für alle sichtbar ist, eher verkümmern. Seit dem Tod seiner Eltern hat er auf einer psychologischen Ebene gar nicht an sich gearbeitet. Stattdessen hat er Batman erschaffen, mit dem er wie zu einer anderen Person wird und so nicht Bruce Wayne sein muss. Er ist so wie süchtig nach dieser Batman-Rolle und wenn herauskommen würde, wer hinter der Maske steckt, wäre das für Bruce wohl schlimmer als der Tod. Dann müsste er sich nämlich mit sich selbst befassen.
OutNow: Hast du zur Vorbereitung mit Schauspielern gesprochen, die vor dir Batman gespielt haben?
Robert Pattinson: Nicht wirklich, denn ich wollte mich nicht wie ein Baby fühlen: «Bitte hilf mir.» Ich wollte keine Ratschläge und keine Fragen stellen. Fragen sind für Versager. (Lacht.)
Jeffrey Wright: Du hast dich dann aber auch nie am Set beklagt. Nicht einmal.
Robert Pattinson: Ich habe wohl einfach gedacht: wenn du nichts sagst, dann wird niemand merken, dass du eigentlich keine Ahnung hast, was du hier tust. (Lacht.) Aber ernsthaft: Ich bin zufälligerweise Christian Bale begegnet und er war sehr nett und sagte ein bisschen, was ich zu erwarten hätte. Zu Beginn ist man eh hauptsächlich nervös und wann man dann mal losgelegt hat, hat man eh keine Zeit, um über irgendetwas nachzudenken.
OutNow: Zoë, wie war es für dich die ikonische Rolle der Catwoman anzunehmen?
Zoë Kravitz: Zuerst war es einschüchternd. Aber der Trick ist, dass man einfach vergisst, wie ikonisch die Figur ist und einfach versucht, einen dreidimensionalen Charakter zu spielen. Man darf dabei nicht an Catwoman denken, sondern an einen normalen Menschen in einer bestimmten Situation.
OutNow: Es ist ein sehr intensiver Film. Habt ihr irgendwelche Verletzungen davongetragen, die euch immer an The Batman erinnern werden?
Jeffrey Wright: Ich habe mir den Meniskus gerissen. Ich weiss gar nicht, wann und wie ich das geschafft habe. Während den letzten Drehwochen bin ich vor allem herumgehumpelt und habe Regisseur Matt Reeves immer wieder gefragt, ob wir diese und jene Szene jetzt wirklich nochmals drehen müssen. (Lacht.)
Zoë Kravitz: Ich bin wegen dem ganzen Muskelkater, den ich von den Kampszenen hatte, in meinem Apartment die Treppe heruntergefallen. Ich habe davon immer noch eine Narbe an meinem Rücken.
Paul Dano: Bei mir ist eher eine psychologische Narbe. Wann immer ich jetzt das Musikstück «Ave Maria» höre, welches im Riddler-Theme steckt, geht mein Verstand jeweils an ganz seltsame Orte.
OutNow: Habt ihr vom Set irgendwelche Souvenirs behalten können oder habt ihr sogar etwas heimlich mitgehen lassen?
Paul Dano: Ich habe jetzt eine ganze Batman-Comic-Kollektion bei mir Zuhause, die ich nicht wieder hergebe.
Zoë Kravitz: Robert hat Socken geklaut!
Robert Pattinson: Ok, ich gebe es zu, ich habe einige davon Zuhause. Sie haben mir auch nach einer Weile gesagt, dass ich damit aufhören soll.
Zoë Kravitz: Du hast die also nicht aus Versehen mitgehen lassen? Das kann ja nach einem langen Tag schnell mal passieren.
Robert Pattinson: Nein, das war volle Absicht. Ich meine, es waren immerhin 156 Drehtage. Die Frage kommt jetzt wahrscheinlich, was man mit 156 Paar Socken macht? Die Antwort: «Das wollt ihr gar nicht wissen». (Lacht.)