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Der Titel des Spiels dürfte bei Star Trek-Freunden ein gängiges Zitat sein. Im Würfelspiel Beam me up befördert man Steine ins Weltall. Dazu benötigt man gute Würfelkombinationen.
Sieben Steine besitzt jeder Spieler, von denen er gerne möglichst viele ins All befördern möchte. Dazu hat man sieben Startbahnen, die mit den Zahlen des Würfels versehen sind. Die siebte Bahn gehört der Strasse. Ähnlich wie bei Kniffel / Yatzy geht es um das Sammeln möglichst gleicher Werte. Mit der Strasse wird eine komplette Reihenfolge von vier oder fünf Werten belohnt.
Der aktive Spieler kann in drei Würfen beliebige Würfelwerte beiseite legen, damit seine Sammlung am Ende überzeugt. Bleiben am Ende seiner Versuche drei Zweier übrig, schiebt er den Stein bei Startbahn Nummer 2 um zwei Stufen nach oben – immer eine Stufe weniger, wie die Anzahl seiner Sammlung. Bei der Strasse unterscheidet man eine kleine Reihenfolge (vier Würfel / 2 Stufen) und eine grosse Reihenfolge (fünf Würfel / 3 Stufen). Bis hierhin also bekannte Sammelmechanismen, die mehr oder weniger Stufen einbringen.
Mit einer einigermassen passablen Sammlung kann man auch die Mitspieler zurückstufen. Steigt man selber mindestens zwei Stufen nach oben, müssen sämtliche Gegenspieler im selben Wert um eine Position nach unten rücken.
Auf dem eigenen Spieltableau findet man aber auch nützliche Eigenschaften. Landet ein Stein bei einer Rakete, erhält man einen Extra-Schub und setzt einen beliebigen Stein eine Stufe nach oben.
Bei einem Stern ist man in Sicherheit und muss keine Strafen der Mitspieler befürchten. Hat ein Stein gar den höchsten Stern im Orbit erreicht, setzt man die Zahl in weiteren Spielzügen als Joker ein und bewegt stattdessen einen beliebigen anderen Stein.
Das Spielziel bei Beam me up variiert ein wenig. Je nach Spielerzahl muss man eine bestimmte Anzahl an Steinen ins Weltall befördern. Zudem darf sich kein einziger Stein mehr am Boden befinden. Hat ein Spieler das Ziel erreicht, endet die Partie sofort.
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Fazit
Beam me up ist ein schöner, einfacher Würfel-Wettlauf. Das Spiel erinnert durch das Sammeln der Kombinationen sehr an Kniffel. Der persönliche Fortschritt liegt daher weit im Glücksbereich, ob die Kombinationen auch gelingen oder man längere Zeit nur wenig voranschreitet. Thematisch bewegt sich Beam me up auf dünnstem Eis. Es hätte eigentlich kein Thema benötigt. Weshalb soll man Steine ins All bringen? In den ersten Partien kann Beam me up als kurzes Würfelspiel durchaus überzeugen. Auf Dauer fehlt dem Spiel die Substanz. Unterschiedliche Spieltableaus, ein paar Sterne und Raketen und die Strafen durch die Mitspieler bringen zu wenig Abwechslung. Im Spiel zu viert ist man den Mitspielern derart ausgeliefert, dass man seine Steine nur schwer vom Boden weg kriegt und oft Rückschläge erleiden muss. Beam me up ist ein nettes Einsteiger-Würfelspiel, schnell erklärt und mit einem bekannten Sammel-Mechanismus. Für einen anhaltenden Spielreiz wünschte ich mir ein paar Optionen mehr.
Alles über Beam me up
Beam me up| Autoren: Klaus-Jürgen Wrede | Illustration: Kreativbunker | Verlag: moses.
Spielerzahl: Würfelspiel für 2 bis 4 Personen
Spieldauer: 20 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Steine im Weltall
Wiederspielreiz: ok
Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2-3 Personen
Richtet sich an: Familie