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In diesem Kriegstagebuch wird der 2. Weltkrieg aus der Sicht eines einfachen Soldaten der 1. Gebirgsdivision beschrieben: Von der Einberufung direkt an die Front. Kampfeinsätze in Frankreich und Jugoslawien. Danach der Polen- und Russlandfeldzug ab 1941. Historische Kampfhandlungen wie das Durchbrechen der Stalin-Linie im Juli 1941, die Kesselschlacht bei Uman und die Mius-Donezk Offensive werden aus dem Blickwinkel des Augenzeugen erzählt. Die Absicht des Autors ist es den Leser an der Entsetzlichkeit des Krieges, die sich schliesslich in Normalität und Routine verwandelt, teilhaben zu lassen. Nur in einer Situation der unmittelbar andauernden Bedrohung des Lebens wird sich der Mensch bewusst, dass sein Leben jederzeit ausgelöscht werden kann und grundsätzlich immer bedroht ist.
Portrait
Johann Kogler, Jahrgang 1916, war Funker in der 1.Gebirgsdivision im 2. Weltkrieg