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Der Begriff Ballistik leitet sich vom griechischen „ballein“ ab. Es ist die Lehre vom Wurf von Objekten. Nun ist ein Geschoss auch ein geworfenes Objekt, allerdings mit weit höherer Geschwindigkeit als ein Mensch das mit Muskelkraft selbst werfen könnte.
Die Ballistik ist eine teils empirische, teils experimentelle Wissenschaft. Sie unterliegt zig komplexen Einflüssen, die mathematische zwar beschreibbar sind, aber deren Lösungen vielmals aus der Aufstellung von Differentialgleichungen zu lösen sind. Diese Lösungen sind grösstenteils immer Näherungsgleichungen und keine exakten Lösungen.
Dennoch sind viele Verfahren so nahe an der Wirklichkeit, dass sich viele Effekte veranschaulichen und berechnen lassen. Die Möglichkeiten zur Vorhersage des ballistischen Verhaltens eines Geschosses auf seinem Flug sind mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit gegeben.
Wissenschaftlich eingeteilt wird die Ballistik des Schiessens in vier Abschnitte, welchem dem Weg des Geschosses folgen:
Die vier Abschnitte sollen in nachfolgenden Beiträgen näher beschrieben und Ihre Einflüsse erläutert werden.