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Auswirkungen
Die erste Entleerung des Stausees Sufers im Winter 2011 hat wichtige Erkenntnisse über die Durchführung von Stauraumspülungen und -entleerungen geliefert. Der See behielt während der Sanierungsarbeiten von November 2011 bis ca. April 2012 einen Resteinstau; die Wasserhaltung des natürlichen Zulaufs wurde in dieser Periode über den Grundablass geregelt. Eine Vorentleerung des Sees hatte bereits im Frühling 2011 stattgefunden: Mit Hilfe des Schmelzwassers wurde damals ein Grossteil der Sedimente herausgeschwemmt. Nach einer Analyse der gesammelten Daten wurde aus ökologischen Gründen auf eine vollständige Entleerung des Stausees Sufers verzichtet.
Der voraussichtliche Wasserverlust beträgt über die gesamte Projektdauer rund 180 GWh, was 12 % der Jahresproduktion entspricht. Das Talversorgungsnetz ist davon nicht betroffen: Die Stromversorgung in den Regionen Thusis, Schams, Avers und Rheinwald ist trotz der Arbeiten an den Zentralen während der Erneuerung sichergestellt – unter anderem auch dank der neuen Südeinspeisung San Bernardino.
Obwohl ein Grossteil der lauten Arbeiten innerhalb der Bauten stattfindet, sind bei den Bauplätzen Bärenburg und Sufers Lärmemissionen möglich. Um unnötige Transporte zu vermeiden, werden die Sanierungsarbeiten nach Möglichkeit direkt vor Ort durchgeführt. Dennoch ist mit vermehrten Schwertransporten, einzelnen Helikoptertransporten und zusätzlichen Bauseilbahnen (Revision der Zentralen Bärenburg und Ferrera) zu rechnen.