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Bipolare Störungen – früher auch manisch-depressive Erkrankung genannt – sind schwere psychiatrische Erkrankungen, die zu Rückfällen neigen und unbehandelt zu schwerwiegenden sozialen Nachteilen bis zur Invalidität führen können. Auch Veränderungen der Hirnstruktur können bei Nichtbehandeln die Krankheit verschlimmern. Je früher man die Erkrankung behandelt, desto besser sind die Chance auf eine langfristige Stabilisierung des psychischen Zustandes.
Für die Behandlung der Bipolaren Störungen ist eine Langzeitperspektive entscheidend, da es sich um eine chronische Krankheit handelt, die eine kontinuierliche Behandlung erfordert. Ein erheblicher Anteil der Krankheit ist genetisch verursacht. Beim Verlauf der Krankheit spielen jedoch soziale und psychologische Faktoren eine Rolle. Hier sei insbesondere der Umgang mit psycho-sozialen Belastungen jeglicher Art erwähnt.