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Drei Forscherinnen haben an der UNIFR die prestigeträchtige PRIMA Förderung des Schweizerischen Nationalfonds zugesprochen bekommen. Das PRIMA Programm richtet sich an Forscherinnen mit hohem Potenzial für eine Professur. Seit seiner Schaffung im Jahr 2018 liegen die Ergebnisse an der UNIFR weit über dem Schweizer Durchschnitt. Dieses Jahr wurden in der ganzen Schweiz 18 Stipendien bei 132 Gesuchen vergeben - eine Erfolgsquote von 14% - während die UNIFR 3 Stipendien bei insgesamt 6 Gesuchen erhielt.
Stéphanie Durrleman (rechts auf dem Bild), derzeit an der Universität Genf, wird dem Labor für Kognitions- und Neurowissenschaftender der Sektion Medizin beitreten. Sie untersucht die Wechselwirkung zwischen Autismus und Mehrsprachigkeit. Nach Ansicht von Stéphanie Durrleman kann die Beherrschung mehrerer Sprachen für Kinder mit Autismus von Vorteil sein. In Freiburg wird sie diese Hypothese testen.
Jovana Milic (links auf dem Bild), die seit diesem Jahr am Adolphe Merkle Institut der UNIFR arbeitet, ist Chemikerin und beschäftigt sich mit Solarenergie. Sie arbeitet an der Entwicklung neuer Sonnenkollektoren, die sowohl robuster als auch kostengünstiger sind, indem sie in ihrer Zusammensetzung mineralische und organische Moleküle miteinander kombinieren. Jovana Milic hat gerade einen "Green Talents"-Preis für junge Forschende mit grossem Potenzial für die nachhaltige Entwicklung gewonnen.
Schliesslich wird Nadine Amsler, derzeit am Institut für Höhere Studien in Berlin, dem Geschichtsdepartment beitreten. Sie wird das Thema der Kindererziehung an den Höfen der herrschenden Dynastien im 17. und 18. Jahrhundert anhand einer beeindruckenden Vielfalt von Fällen erforschen, darunter das chinesische, osmanische und russische Reich. Nadine Amsler wird Aspekte untersuchen, die von heutigen Historikern oft vernachlässigt werden, wie etwa die frühe Kindheit und die frühe Erziehung.