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Wendy Holdener hat sich im WM-Parallelrennen in Méribel Silber gesichert. Im Final musste sich die Schwyzerin der Norwegerin Maria Therese Tviberg geschlagen geben.
Holdener gewann an diesen Weltmeisterschaften in Frankreich die zweite Medaille nach bereits Silber in der Kombination. Insgesamt war es für sie das sechste WM-Edelmetall.
Im Final zog Holdener nach der exakt gleichen Zeit wie ihre Gegnerin im ersten Lauf um 67 Hundertstel den Kürzeren. Den Final-Einzug schaffte die Innerschweizerin mit einem Halbfinal-Sieg gegen die überraschende Französin Marie Lamure. In den Viertelfinals setzte sie sich gegen die Riesenslalom-Olympiasiegerin Sara Hector aus Schweden durch, im Achtelfinal bezwang sie die Französin Coralie Frasse Sombet, eine weitere Französin.
Für die restlichen zwei Schweizerinnen bedeuteten die Achtelfinals Endstation. Camille Rast schied gegen die Norwegerin Thea Louise Stjernesund aus, Andrea Ellenberger scheiterte an der Polin Maryna Gasienica-Daniel.
Keine Schweizer Männer am Start
Der Wettkampf der Männer fand ohne Schweizer Beteiligung statt. Gino Caviezel, Livio Simonet, Thomas Tumler und Semyel Bissig scheiterten am Dienstag in der Qualifikation.
Den Titel bei den Männern sicherte sich der Deutsche Alexander Schmid. Schmid, der sich im Final gegen den Österreicher Dominik Raschner deutlich durchsetzte, sorgte für den ersten WM-Titelgewinn eines deutschen Fahrers seit 34 Jahren und dem überraschenden Triumph von Hansjörg Tauscher in der Abfahrt in Vail, Colorado.
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