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Hunde als Beutegreifer benötigen mindestens soviel Wasser wie ein Beutetier mitbringt. Ein mit Trockenfutter gefütterter Hund leidet häufig an einem chronischen Flüssigkeitsmangel. Da Hunde nicht genug trinken können um den Flüssigkeitsmangel auszugleichen, kommt es mangels Harndrangs zur Konzentration des Urins und hohen pH-Werten in der Blase.
Struvitsteine (Blasensteine) bilden sich, wenn der pH-Wert im Urin über 7.0 liegt (normal nüchtern 6.2 - 6.8).
Eine Ansäuerung des Harns ist nun angebracht. Struvitsteine lösen sich bei einem pH-Wert unter 6.5 auf.
Einen an Struvitsteinen leidenden Hund kann normal gebarft, mit unseren Schlabbermenüs oder unserer schongegarten Nassnahrung ernährt werden. Methionin und Cystin sind ansäuernde Aminosäuren und im Fleisch in ausreichender Menge enthalten. Diese Aminosäuren sorgen bei Fleischfressern mitunter dafür, dass der pH-Wert im idealen, leicht sauren Milieu bleibt. Sollte der pH-Wert im Urin trotz allem nicht sinken, können Sie mit Vitamin C nachhelfen. Hagebuttenpulver eignet sich hierzu.
Nicht füttern bei Blasensteinen:
kein Trockenfutter
kein Getreide
keine Zusätze, die Magnesium enthalten (Bierhefe, Spirulina)
keine Kleie
Hinweis: Diese Ernährungsratschläge dürfen keinesfalls als Ersatz für eine Tierärztliche Therapie verstanden werden.