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Nach über 250 Kilometern setzte sich Peter Sagan im Sprint einer Spitzengruppe durch. Für den slowakischen Weltmeister ist es nach 2013 und 2016 der 3. Triumph beim Halbklassiker Gent - Wevelgem.
«Ein Sprint ist immer eine Lotterie, aber ich hatte die Beine, um durchzuziehen», sagte Sagan. Elia Viviani und Arnaud Démare belegten die weiteren Podestplätze. Besonders beim Italiener Viviani sass die Enttäuschung über den verpassten Sieg tief. Am Boden sitzend weinte er im Ziel bittere Tränen.
Küng im Sturzpech
Mit seinem Sieg hat sich Sagan auch für die Flandern-Rundfahrt in einer Woche in die Favoritenrolle gebracht. Zum bisher einzigen Mal hatte der 3-fache Weltmeister den Klassiker 2016 gewinnen können. Damals verwies er Fabian Cancellara auf den 2. Platz.
Einen starken Eindruck hinterliess auch Stefan Küng, der immer wieder in den vorderen Positionen auftauchte. Der Ostschweizer stand seinem Captain und Vorjahressieger Greg van Avermaet als Edelhelfer zur Seite, bis er 48 Kilometer vor dem Ziel in einen Sturz verwickelt war.