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Nagasaki (Japan)
Die Hafenstadt Nagasaki im Südwesten Japans gilt auf Grund ihres wunderschönen, von grünen Hügeln umgebenen Naturhafens als quirligste Stadt des Landes. Bei einem Kreuzfahrt-Zwischenstopp kann man sie sehr gut mit der Strassenbahn erkunden. Weltweiten Ruhm erlangte die Stadt jedoch leider durch ein ganz anderes Ereignis: nach Hiroshima war Nagasaki 1945 die zweite von US Atombomben heimgesuchte Stadt - über ein Drittel der Einwohner starben. Im Atombomben-Museum lässt sich auf einer Zeitachse nachvollziehen, welche Anzahl von Atombombentests einzelne Länder ausführten oder immer noch unternehmen. Weitere beeindruckende Sehenswürdigkeiten sind der Nagasaki Friedenspark, die Urakami-Kathedrale, Kofuku-ji, der Glover Garden, der Suwa-Schrein auf einem bewaldeten Hügel und der Zen-Tempel Fukusai-ji. Dieses Gebäude hat die Form einer Schildkröte, und auf dem 18 Meter hohen Rücken befindet sich eine Statue der Göttin Kannon. Das Originalgebäude wurde 1628 fertiggestellt, jedoch beim Atombombenabwurf zerstört. 1979 wurde es erneut fertiggestellt. Die Tempelglocke wird täglich um 11.02 geläutet, der Zeit der Atombombenexplosion.