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Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat gegen den Schweizer Pädagogen Jürg Jegge Ermittlungen eingeleitet. Letzte Woche wurde bekannt, dass er in den 1970er-Jahren einen Schüler missbraucht haben soll. Die Staatsanwaltschaft will vermutlich abklären, ob Jegge noch weitere Übergriffe begangen hat, die nicht verjährt sind.
Ein Buch liess vergangene Woche die Bombe platzen: Markus Zangger, ein ehemaliger Sonderschüler von Jegge, erhob darin Missbrauchsvorwürfe gegen den Schweizer Starpädagogen. Zangger kam 1970 als Zwölfjähriger in Jegges Obhut. Unter dem Vorwand einer therapeutischen Massnahme sei es über Jahre zu körperlichen Übergriffen gekommen, bei denen sie beispielsweise gemeinsam onaniert hätten.
Jegge gab am Freitag zu, dass es in den 1970er-Jahren zu sexuellen Kontakten mit Schülern gekommen sei. Diese Taten sind allerdings rechtlich gesehen verjährt. Trotzdem beschäftigt sich die Zürcher Staatsanwaltschaft nun mit dem Fall. Sie hat am Freitag im Zusammenhang mit den publik gewordenen Vorwürfen gegen Jegge ein Vorabklärungsverfahren eingeleitet.
swissinfo.ch/sb, Agenturen und SRF (Tagesschau vom 09.04.2017)