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Lleyton Hewitt hätte es Murray fast gleichgetan – aber eben nur fast. Der Australier machte gegen seinen 12 Jahre jüngeren Landsmann und Schützling Bernard Tomic ebenfalls einen 0:2-Satzrückstand wett, schied aber dennoch aus.
Hewitt: «Ich darf mich glücklich schätzen»
Die Partie war an Dramatik kaum zu überbieten. Tomic führte im 4. Satz mit Break und hatte die Gelegenheit, das Match mit dem eigenen Aufschlag zu beenden. Doch Hewitt bewies einmal mehr seine grossen Kämpferqualitäten und rettete sich in den Entscheidungssatz. Dort kam der Sieger von 2001 bei 5:3 zu zwei Matchbällen, konnte sie jedoch nicht verwerten.
Tomic gewann die Dreieinhalb-Stunden-Schlacht und beendete damit Hewitts letztes Turnier in New York. «Ich darf mich glücklich schätzen, bei sovielen 4- und 5-Satz-Spielen dabeigewesen zu sein», tröstete sich Hewitt, der an den Australian Open im Januar 2016 sein letztes Turnier bestreiten wird.
Murray krönt seine Aufholjagd mit Sieg
Nach 104 Minuten in der Partie zwischen Andy Murray und dem Franzosen Adrian Mannarino (ATP 35) bahnte sich an den US Open die erste grosse Überraschung bei den Männern an. Mannarino hatte gegen den Weltranglisten-Dritten die ersten beiden Sätze mit 7:5 und 6:4 gewonnen. Doch Andy Murray erholte sich von seinem Fehlstart – und wie. Er drehte die Partie in nur 93 Minuten. Mit 6:1, 6:3 und 6:1 entschied er die weiteren Durchgänge für sich.
Erst einmal, bei seiner US-Open-Premiere 2005, war der Schotte an einem Grand-Slam-Turnier in der 2. Runde ausgeschieden. Nächster Gegner ist der Brasilianer Thomaz Bellucci, der gegen Yoshihito Nishioka (Jap) locker in 3 Sätzen gewann.
Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», laufende US-Open-Berichterstattung