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Der Philosoph, Kulturtheoretiker und Schriftsteller Walter Benjamin (1892¿-¿1940) ist nicht nur viel gereist, sondern blieb oft längere Zeit an unterschiedlichen Orten. Paris, Marseille, Neapel, Capri, Ibiza, Moskau und Riga sind einige dieser Stationen. Seine Beobachtungen hat der Autor seit 1925 in Berichten und Essays für Zeitungen und Zeitschriften verarbeitet, in deren Mittelpunkt die Frage steht, wie Menschen in umbauten Räumen, vor allem auf Plätzen und Straßen, zusammenleben. Die Städteporträts gehören zu den bekanntesten Texten Benjamins. In diesem Band werden sie erstmals als Einheit vorgelegt und mit zahlreichen zeitgenössischen Ansichtskarten illustriert, die zum Teil von Benjamin an Freunde geschickt wurden oder aus seiner Sammlung stammen. Mit erläuternden Kommentaren sowie einem Nachwort des Herausgebers zum Stellenwert von Architektur und städtischem Leben in Walter Benjamins Denken und Schriften.