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Durchschnittliches Alter
Der Schnauzer ist in der Regel eine sehr gesunde Rasse mit einer langen Lebenserwartung:
- Mittelschnauzer – bis zu 13+ Jahren
- Zwergschnauzer – bis zu 13+ Jahren
- Riesenschnauzer – bis zu 12+ Jahren
Durchschnittsgrösse und -gewicht
Es gibt drei Schnauzerrassen:
Der ursprüngliche Schnauzer ist als Mittelschnauzer bekannt. Dies ist der mittelgrosse Schnauzer mit einer Schulterhöhe von 43 bis 49 cm. Die Weibchen sind eher am unteren Ende dieser Spanne und die Rüden am oberen Ende. Es gibt sie in zwei Farben: Pfeffer-Salz (grau) und schwarz. Pfeffer-Salz ist die am häufigsten vorkommende Farbe.
Die grösste der drei Gattungen ist der Riesenschnauzer. Er wurde zum Bewachen gezüchtet und wird in Übersee als Polizeihund eingesetzt. Der Riesenschnauzer erreicht eine Schulterhöhe von 63 bis 71 cm und ist vorwiegend schwarz.
Die am weitesten verbreitete der drei Schnauzerrassen ist der Zwergschnauzer. Es ist ein draufgängerischer kleiner Hund, der auf keinen Fall wie eine Zwergrasse behandelt werden möchte. Sie sind keine Zwerge und oft wird behauptet, sie seien ein grosser Hund in einem kleinen Hundekörper. Die Rasse wurde ursprünglich zum Jagen von Ratten und Mäusen entwickelt und führte ihre Aufgaben pflichtbewusst aus. Der Zwergschnauzer gibt auch einen herausragenden Wachhund ab - lassen Sie sich also von seiner Grösse nicht abschrecken. Der Zwergschnauzer erreicht eine Schulterhöhe von 31 bis 36 cm. Es gibt ihn in drei Farben: Pfeffer-Salz, schwarz-silber und schwarz. Pfeffer-Salz ist die am häufigsten vorkommende Farbe.
Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament.
Der Schnauzer ist lebendig, wachsam und immer an seinem Umfeld interessiert und daran involviert. Er ist sehr naseweis und intelligent. Oft wird ihm nachgesagt, er sei ein Hund mit dem Gehirn eines Menschen.
Typische Wesensmerkmale der Schnauzer sind:
- TREU & ERGEBEN – der Schnauzer ist ein Einmannhund, liebt aber seine Familie. Er duldet Kinder und spielt gerne bei ihren Spielen mit.
- SCHWER ERREGBAR – der Schnauzer ist von Natur aus kein aggressiver Hund.
- VERTEIDIGUNGSBEREIT – wenn der Schnauzer erwachsen ist, entwickelt er einen Revierinstinkt. Dies macht ihn zu einem idealen Wachhund. Er verteidigt Ihr Hab und Gut MIT SEINER STIMME und nicht mit seinen Zähnen.
- FREMDEN GEGENÜBER MISSTRAUISCH - der Schnauzer ist reserviert und zurückhaltend. Ergebenheit erweist er nur gegenüber seiner Familie. Es ist besser, es dem Schnauzer zu erlauben, den Besucher herankommen zu lassen, als umgekehrt.
Der Schnauzer ist eine getrimmte Rasse, d.h. damit er gut aussieht, muss er regelmässig getrimmt oder geschoren werden. Er hat ein doppeltes Haarkleid, d.h. eine weiche Unterwolle und ein hartes, drahtiges Deckhaar. So bleibt er trocken und sauber.
Der Hundeschau-Schnauzer – die Haarpflege eines Schauhundes muss kontinuierlich erfolgen und ist zeitaufwändig. Damit das Fell hart bleibt, werden die Haare ausgezupft, d.h. die abgestorbenen Haare werden mindestens zwei Mal pro Jahr entfernt, damit das neue Fell nachwachsen kann und der Hund sich auf der Hundeschau von seiner besten Seite zeigt. Da der Schnauzer seine Haare nicht verliert, sieht er nicht mehr gut und in Schuss aus, wenn die abgestorbenen Haare braun und matt werden und sich vom Körper abheben. Er muss regelmässig gebürstet und gekämmt werden, damit das Fell sauber bleibt und nicht verfilzt. Seine Schnauze zu trimmen will gelernt sein und braucht einige Zeit, bis man es beherrscht.
Der Haustierschnauzer – muss auch regelmässig gebürstet und gekämmt werden, damit sein Körperhaar und der Bart nicht verfilzen. Die meisten Züchter empfehlen jedoch, den Schnauzer mindestens vier Mal im Jahr zu trimmen und die abgestorbenen Haare zu entfernen, damit sie ihr einzigartiges fesches Aussehen bewahren. Die meisten Züchter werden Ihnen bei der Haarpflege Ihres Hundes beistehen oder Ihnen den Namen eines professionellen Hundefrisörs in Ihrer Gegend geben. Das Gesicht des Schnauzers ist ein einzigartiges Merkmal der Rasse.
Der Schnauzer eignet sich sehr gut fürs Training. Da er ein sehr intelligenter Hund ist, macht ihm die Herausforderung des Aufspürens Spass. Doch wird der Schnauzer anders als andere Rassen eine Übung nur eine kurze Zeit lang absolvieren wollen und muss dann zur nächsten Tätigkeit übergehen. Wenn Sie vorhaben, mit Ihrem Schnauzer Gehorsamkeitsübungen zu exerzieren, dann sollten Sie öfters die Übungen wechseln, damit ihm nicht langweilig wird. Ein gelangweilter Schnauzer ist ein schwieriger Arbeitskollege.