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Als Ursache für den Preisanstieg sehen Marktbeobachter eine leichte Gegenbewegung. Am Mittwochnachmittag hatten neue Daten zu den Lagerbeständen in den USA eine Talfahrt der Ölpreise ausgelöst. Die Notierungen für US-Öl und Brent-Öl waren innerhalb kurzer Zeit um jeweils mehr als vier Prozent abgestürzt.
Experten erklärten den Preissturz mit einer höheren Fördermenge in den USA und einem überraschenden Anstieg der Lagerbestände an Benzin. Rohstoffexperten der Commerzbank sahen die Ursache ausserdem in "massiven Glattstellungen spekulativer Positionen". "Wir glauben, dass die Organisation erdölexportierender Länder für die gegenwärtige Ernüchterung der Anleger mitverantwortlich ist", hiess es bei der Commerzbank.
Durch ihre Kommunikationspolitik habe das Ölkartell Opec die Erwartungen des Marktes in den Handelstagen zuvor massiv erhöht und den Fokus der Anleger am Ölmarkt komplett auf die Opec-Produktion gelenkt, schrieben die Commerzbank-Experten. Hinweise auf eine mögliche Verlängerung einer bis Juni begrenzten Förderkürzung durch das Kartell hatten die Ölpreise zuvor deutlich steigen lassen./jkr/tos/fbr
(AWP)