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(01.02.2012) Gemessen an der Zeit, die sie am Arbeitsplatz verbringen, sind die Schweizerinnen und Schweizer ziemlich fleissig, während Frankreich zu den Ländern gehört, in denen die Menschen am wenigsten arbeiten. Das geht aus einer neuen Studie der französischen Wirtschaftsforschungsagentur Coe-Rexecode hervor, die auf den Zahlen von Eurostat basiert und für das französische Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien (Insee) durchgeführt wurde. Die Umfrage ist Bestandteil einer grösser angelegten Arbeitskräfteerhebung, die regelmässig in der gesamten Europäischen Union durchgeführt wird.
In Osteuropa ist die Zahl der am Arbeitsplatz verbrachten Stunden am höchsten. An der Spitze steht Rumänien (2'095 Stunden im Jahr), gefolgt von Ungarn (2'021), Malta (1'983) und Bulgarien (1'976).
Frankreich landet mit 1'679 Stunden auf dem vorletzten Platz. In Frankreich war zudem die Entwicklung seit 1999 am stärksten abwärts gerichtet. Die Zahl verringerte sich zwischen 1999 und 2010 um 270 Stunden. Das Ergebnis lässt sich mit der Einführung der 35-Stunden-Woche erklären. Dieses Ziel wurde zwar erreicht, jedoch ist es Frankreich weder gelungen, mehr Arbeitsplätze zu schaffen, noch Möglichkeiten für Teilzeitarbeit einzuführen. Anders als in Deutschland, wo die Teilzeitarbeit stark ausgebaut wurde. Direkt hinter Frankreich und damit auf dem letzten Platz des Rankings befindet sich Finnland mit 1'670 Arbeitsstunden.Die Schweiz belegt im Vergleich mit den 27 EU-Ländern den 10. Platz. Hier verbrachte man 2010 durchschnittlich 1'931 Stunden am Arbeitsplatz.
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