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Gesetzlich verbindliche Immissionsgrenzwerte bilden ein wichtiges Instrument zur Steuerung und Implementierung der Luftreinhaltung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) publiziert regelmässig Richtlinien für die Festlegung von Grenzwerten. Diese basieren auf den weltweit verfügbaren Kenntnissen zu den Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die Gesundheit. Gemäss Schweizer Umweltschutzgesetz müssen Grenzwerte so gesetzt werden, dass die Luftqualität die Gesundheit der Bevölkerung nicht beeinträchtigt.
Die Tabelle der Schweizer Immissionsgrenzwerte aus der Luftreinhalteverordnung (LRV) können Sie hier herunterladen.
Die Vorgaben der WHO werden in den meisten Ländern noch nicht berücksichtigt. Die nachfolgenden Karten zeigen den Stand der gesetzlichen Regelung für Langzeitgrenzwerte (Jahresmittelwerte) von Feinstaub PM10 und PM2.5, NO2, SO2 sowie die 8-h Grenzwerte für Ozon (Stand: Juni 2016). Die aktuellen Werte wurden zwischen März 2015 und Juni 2016 aus verschiedenen Quellen zusammengetragen (Google, PubMed, Anfragen an Behörden, Referenzen in Publikationen). Anmerkungen, Korrekturen oder Ergänzungen zu diesen Grenzwerten sind willkommen. E-mail: <email-pii>.
Die nebenstehenden Links führen zur dazugehörigen Tabelle, welche auch die Kurzzeitgrenzwerte auflistet, die Referenzliste und das korrespondierende Paper, welches Kutlar et al. im International Journal of Public Health im März 2017 publizierte.