Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03333.jsonl.gz/931

Gertrud Grahn ist 1930 im schwedischen Malmöe geboren. Den grössten Teil ihres Berufslebens widmet sie dem Unterricht in Krankenpflege. 1987 erhält sie an der Universität von Uppsala ihren Doktortitel als Pädagogin. Etwas später übernimmt sie an der Universität von Lund (Schweden) die Stelle als Direktorin in einer Forschungsabteilung für Gesundheitspflege. Diese Stelle (als Professorin) verlässt sie 1995.
Während ihrer beruflichen Karriere entwickelt Gertrud das Konzept «Lernen mit Krebs zu leben» und führt es in mehr als 15 europäischen Ländern ein. Für diese Arbeit erhält sie 1995 den «Distinguished Merit Award» von der «EONS» (European Oncology Nursing Society).
Daneben forscht sie auf Gebieten wie Patientenschulung, psychosoziale Aspekte, Unterricht für Krankenpflege und Palliativpflege (lindernde Pflege). Ihre Arbeiten finden auf der ganzen Welt Anerkennung.
Nach ihrem Rückzug aus dem Arbeitsleben lässt sich Gertrud an der schwedischen Küste nieder und geniesst vor allem die Nähe zum Meer. Dank ihrer Lebensenergie unternimmt sie noch zahlreiche Reisen.
So kommt sie auch mehrmals in die Schweiz, wo sie bis im April 2005 an allen Schulungskursen für Kursleitungen teilnimmt. Bei ihrem letzten Besuch in der Schweiz, erhält sie zu ihrer Freude Einblick in die neuen pädagogischen Kursunterlagen unseres Vereins. Sie darf stolz sein, was sie in unserem Land bewirken konnte.
Am 25. Juli 2005 stirbt Gertrud Grahn infolge eines Krebsleidens. Sie hinterlässt die Erinnerung an ihr unermüdliches Engagement und ihren Enthusiasmus.
Während ihrem Begräbnis meint ein Bekannter folgendes:
«Gertrud hätte nie um eine leichtere Bürde gebeten,
sie hätte sich vielmehr einen stärkeren Rücken gewünscht.»