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Die Coronakrise wirkt sich negativ auf die globale Smartphone-Produktion aus. Laut einer Studie von Trendforce
hat das Wiederaufflammen der Pandemie im Südwesten Asiens zu einem Rückgang der Produktionskapazitäten geführt. So wurden im zweiten Quartal 2021 weltweit an die 307 Millionen Smartphones produziert. Das sind 11 Prozent weniger als noch im ersten Quartal des Jahres. Im Vergleich mit dem zweiten Quartal 2020 stieg jedoch die Produktion um rund 10 Prozent, und verglichen mit der ersten Jahreshälfte 2020 verliessen im ersten Halbjahr 2021 rund 18 Prozent mehr Smartphones die Fertigungsstrassen.
Am meisten Smartphones produzierte im zweiten Quartal Samsung. So fertigte der südkoreanische Konzern 58,8 Millionen Geräte, was jedoch einem Rückgang von 23,5 Prozent gegenüber dem vorangehenden Quartal entspricht. Auch bei Oppo war die Produktion um 6,6 Prozent auf 49,5 Millionen gefertigte Smartphones rückläufig. Weniger drastisch fiel der Rückgang bei Xiaomi aus. Der chinesische Hersteller fertigte im zweiten Quartal 2021 noch 49,5 Millionen Smartphones und damit nur 2 Prozent weniger als noch im ersten Quartal. Bei Apple hingegen ging die Produktion um 22,2 Prozent auf 42 Millionen Einheiten zurück.
Aufgrund der problematischen Situation im Bereich der Smartphone-Produktion hat Trendforce die Prognosen für das Jahr 2021 nach unten korrigiert. So gehen die Marktforscher davon aus, dass bis zum Ende des Jahres weltweit rund 1,345 Milliarden Smartphones produziert werden. Zuvor lag die Prognose noch bei 1,36 Milliarden produzierten Geräten.
(luc)