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Im Paul Gugelmann Museum in Schönenwerd können über 40 poetische Maschinen des Künstlers bestaunt werden. Der Künstler Paul Gugelmann kam 1929 als fünftes von sieben Kindern einer Arbeiterfamilie in Schönenwerd zur Welt. Er lernte und arbeitete bei Bally als Grafiker und Schuhcreateur. Von 1951 bis 1969 leitete er für Bally ein Büro in Paris, das erfolgreich neue Schuhmodelle entwarf. In Paris baute er auch seine ersten «poetischen Maschinen», zunächst mit Spielzeug-Dampfmaschinen als Antrieb. Nach seiner Rückkehr (er wohnt jetzt in unserer Nachbargemeinde Gretzenbach) folgten mit der Zeit Aufträge für grosse Skulpturen zur Gestaltung von Plätzen und Hallen. In Schönenwerd findet man etwa den «Yorick» im Altersheim, «Aquacipedalus» in der Badi und «Nepomuk» auf der Brücke nach Niedergösgen. In Gretzenbach steht der «Meridian» beim gleichnamigen Schulhaus, in der Halle der Hauptpost Aarau wird auf Verlangen «Ikarus» in Bewegung versetzt. Trotz diesen Aufträgen baute Paul Gugelmann auch weiterhin «kleine» poetische Maschinen. Nach vielen Ausstellungen in aller Welt haben diese Werke 1995 eine bleibende Stätte im Museum gefunden. Die Öffnungszeiten können an Feiertagen und während der Ferienzeit abweichen.