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Voraussetzung für den Konsum von hochwertigem Rind- und Kalbfleisch sind die tierfreundliche und ökologische Produktionsweise sowie die Bekanntheit und Glaubwürdigkeit der entsprechenden Markenprodukte. Mit den vorliegenden Marktforschungsergebnissen kann gezeigt werden, dass Schweizer Label-Rindfleisch von bestimmten Konsumsegmenten häufiger konsumiert wird, wenn hohe Produktionsstandards wie Tierwohl, Ökologie, Weidehaltung sowie Fütterung vorwiegend mit Gras eingehalten werden. Label-Rindfleisch aus solcher Produktion geniesst auf dem Schweizer Markt höheres Vertrauen, und die Zahlungsbereitschaft ist dabei im Vergleich zu anderen Rindfleischlabels höher. In Bezug auf die Label-Bekanntheit können bedeutende Unterschiede zwischen den Sprachregionen identifiziert werden. Der gestützte Bekanntheitsgrad (Labelname in vordefinierter Liste erkannt) der Labels Natura-Beef und Natura-Beef Bio ist zwar in beiden Regionen hoch. Beide Labels sind bei Konsumentinnen und Konsumenten aus der Deutschschweiz aber deutlich bekannter als in der Romandie. Die spontanen Assoziationen mit Rind- und Kalbfleischlabels zeigen, dass sich vorwiegend Marken durchsetzen können, die im Zusammenhang mit den Grossverteilern Coop und Migros oder der Bioproduktion stehen. Die meistgenannten Marken sind in absteigender Reihenfolge Naturaplan, Bell, Bio, Bio Suisse, Terra Suisse, Natura-Beef und Naturafarm.
Die 15 Schweizer Pärke, die sich vorwiegend in den (Vor-)Alpen und im Jurabogen befinden, sind aufgrund ihrer einzigartigen Landschaften touristische Anziehungspunkte. Doch bringen die Pärke auch für die lokale Landwirtschaft einen ökonomischen Mehrwert?
Schweizer Landwirtschaftsbetriebe geben überschüssigen Hofdünger für die ausgeglichene Nährstoff-Bilanz an Betriebe mit freien Aufnahmekapazitäten oder an Kompostier- und Vergärungsanlagen ab. Die Transportmengen von Hof- und Recyclingdünger und damit auch die Transportkosten nahmen von 2015 bis 2020 deutlich zu.
Die Beschäftigung im Agrarsektor ist in vielen europäischen Ländern besonders in der Nutztierhaltung rückläufig. Direktzahlungen können diesem Trend entgegenwirken und zu mehr – vor allem weiblichen – Familienarbeitskräften auf dem Betrieb führen.