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Georg und der schwarze Riese: Der Tod (6)
Die Burg erscheint
Es folgten viele lange Jahre. Ritter Georgs Wangen wurden zerfurcht, sein Haar wurde grau, er hatte viele Mühen und harte Kämpfe durchlebt. Doch hatte er hörte nie aufgehört, sich nach der Rosenburg zu sehnen.
Und dann, eines Abends, sah er die goldene Burg in den rosigen Wolken. Mit losen Zügeln liess er sein Pferd voransprengen. Vor ihm erschien bereits der silbern schimmernde Pfad, der durch die Wolken hinauf zur Burg führte.
Der schwarze Riese
Da erhob sich vor ihm ein Riese mit feuerflammenden Augen und einer gewaltigen Faust, gross genug, um Pferd und Reiter zu zermalmen. Doch der Held fürchtete sich nicht, sondern lenkte sein Pferd geradewegs auf den Riesen zu. Das Pferd erhob sich auf die Hinterbeine und legte kampflustig die Ohren nach hinten. In dem Augenblick, als der Held nach seinem Schwert griff, war der Riese verschwunden.
Nun ritt er geradewegs zur Burg.
Georg und die Jungfrau in der Burg: Auferstehung zum Leben (7)
Georg und die Jungfrau
Die Jungfrau mit den Sternenaugen erwartete ihn:
– Du hast sämtliche Hindernisse überwunden – und mich gefunden!
Der Held stiess einen tiefen Seufzer aus und antwortete:
– Doch warum hat es so lange gedauert? Nun bin ich alt und grau …
Ganzheit und ewiges Leben
Sie lächelte und hielt ihm einen silbernen Spiegel entgegen. Und siehe: Er war wieder jung und schön.
Hand in Hand gingen sie in die Burg hinein.