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Bisher bestimmte der Eidgenössische Schwingerverband (ESV), wie viele und welche Athleten getestet werden, und gab den entsprechenden Auftrag an Antidoping Schweiz. Er war somit normaler Kunde und musste für jede Kontrolle und Auswertung bezahlen. Das Strafmass verordnete bislang der Verband. Der Verband kontrollierte sich sozusagen selbst.
Zweidrittelsmehrheit deutlich übertroffen
Die Versammlung sagte mit 183 Stimmen bei insgesamt 196 Stimmberechtigten klar ja zu einem Beitritt zu Swiss Olympic. Es gab keine Fragen aus der Versammlung zum Antrag des Zentralvorstandes. Mit dem Beitritt zu Swiss Olympic übernimmt Antidoping Schweiz die ganze Organisation der Kontrollen. Die Disziplinkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic ist zuständig für die Beurteilung positiver Ergebnisse.
Statutenüberarbeitung notwendig
Der ESV wurde dadurch in mehrfacher Hinsicht entlastet, auch finanziell. Allerdings benötigt der Zutritt zu Swiss Olympic für den ESV eine Statutenüberarbeitung auf die AV 2016. Geplant ist ein provisorischer Beitritt auf den Herbst 2015. Nach Anpassung der Statuten im März 2016 sollte die definitive Aufnahme zu Swiss Olympic im Herbst 2016 erfolgen.
Sieben neue Ehrenmitglieder
Weiter wurden die Rechnungsablage, die diversen Jahresberichte genehmigt sowie verschiedene Wahlen in die verschiedenen Kommissionen vorgenommen. Im Zentralvorstand gab es jedoch keine Rochaden. Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden: Maurice Felder (Cottens), Jean-Daniel Gallay (Mont-sur-Rolle), Peter Hoff (Rümlang), Peter Inderbitzin (Goldau), Edi Ritter (Gordola), Ernest Krähenbühl (Biel) und Johann Santschi (Seedorf).
Morgen Sonntag wird die AV mit Teil 2 fortgesetzt. Dabei wird das Eidgenössische Schwingfest 2019 vergeben.