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11.1 km
Publiziert: 22 März 2015
Die Ausstellung "Ein Amerikaner in Ascona" in der Pinacoteca Züst in Rancate zeigt die grosse Vielseitigkeit des Künstlers.
Nach der Winterpause startete die Kantonale Gemäldegalerie Giovanni Züst Mitte März in die neue Saison. Die erste Ausstellung des Jahres ist einem amerikanischen Künstler gewidmet, der in Ascona wirkte – Gordon McCouch. "Gordon McCouch. Ein Amerikaner in Ascona (1885-1956)" zeigt die Vielseitigkeit des Künstlers. Sie umfasst rund 60 Werke – Ölgemälde, Aquarelle, Monotypien, Stiche – und kann bis Ende August besucht werden.
Entgegen der Familientradition – sein Vater ist ein bekannter Anwalt – absolviert der 1885 in Philadelphia geborene Gordon McCouch eine künstlerische Ausbildung. Er besucht zunächst die Kunstschule von Howard Pyle und arbeitet dann als Illustrator für Zeitschriften und Zeitungen in Pennsylvania und New York. Im Alter von 23 Jahren verlässt er die Vereinigten Staaten und macht sich auf den Weg nach Europa. In München kommt er dank seiner Bekanntschaft mit Albert Bloch – auch er US-Amerikaner wie Gordon McCouch – mit den Vertretern des Modernismus in Berührung. Bloch gehört dem Blauen Reiter an, und so bietet sich für McCouch die Möglichkeit, an der ersten Ausstellung des Künstlerkreises teilzunehmen.
1914 heiratet er die Russin Xenia Slutskaja. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zwingt die beiden, Deutschland schnell zu verlassen. Sie lassen sich zunächst in Zürich nieder. 1917 kommt Gordon McCouch dann nach Ascona – wo er den Rest seines Lebens verbringt. Am Lago Maggiore trifft er auf andere, ebenfalls aus München geflüchtete aufstrebende Künstler: Marianne Werefkin und Alexej Jawlensky. Und 1924 gründet er mit sechs anderen Künstlern die Gruppe “Der Grosse Bär”. Später tritt er der "Società Amici delle Belle Arti" von Ascona bei.
Preis
Regulär CHF 10.- Ermässigt CHF 8.-
Bis 30. August, März bis Juni Di-So 9.00-12.00/14.00-17.00 Uhr; Juli und August Di-So 14.00-18.00 Uhr