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Behandlung
Folgende Behandlungen kommen bei einer Skleritis zum Einsatz:
- Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR): Medikamente aus dieser Gruppe wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend. Häufig eingesetzte Wirkstoffe sind Ibuprofen, Naproxen und Paracetamol. Sie werden lokal als Salben oder Cremes sowie als Tabletten eingesetzt, die im gesamten Körper wirken (systemisch).
- Cox-2-Hemmer, etwa der Wirkstoff Celecoxib: Die Arzneien lindern Schmerzen und hemmen Entzündungen.
- Glukokortikoide („Kortison“): Wenn NSAR nicht ausreichend helfen, setzen Ärzte und Ärztinnen hochdosiertes Kortison in Form von Salben, Cremes oder Tabletten ein. Ein häufig eingesetzter Wirkstoff ist Prednisolon. Manchmal injizieren Ärztinnen und Ärzte das Kortison auch lokal (z. B. Triamcinolon, Dexamethason).
- Immunsuppressiva: Diese Arzneien unterdrücken die Aktivität des Immunsystems. Wirkstoffe der ersten Wahl sind Methotrexat, Azathioprin, Cyclosporin A und Mycophenolat-Mofetil. Auch der Wirkstoff Cyclophosphamid ist in manchen Fällen indiziert, vor allem bei nekrotisierenden Prozessen.
- Biologika, z. B. die Antikörper Infliximab, Adalimumab oder Rituximab: Sie beinflussen die Immunreaktion; ihre Wirkung wird aber zT noch in Studien untersucht. Zudem forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an weiteren Biologika für den Einsatz bei Skleritis.
- Operation: Wenn das Risiko besteht, dass die Lederhaut durchbricht (Perforation), muss der Defekt mit geeignetem Material gedeckt werden. Dabei ist eine Kontrolle der Entzündung von grösster Wichtigkeit für den Erfolg.