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0,4 Sekunden – eine Angabe, die im Motor- und auch noch im Skirennsport den Anforderungen der Genauigkeit nicht annähernd genügen würde. Geht es jedoch um 0,4 Sekunden im Eishockey, entstehen im Kopf jedes Schweizer Fans unwillkürlich dieselben Bilder vom 23. Mai 2019:
- Der Puck, wie er nach einem Geschoss von Damon Severson unter Leonardo Genonis Arm durchrutscht und begleitet von der Schlusssirene in schierer Zeitlupe die Linie überquert.
- Der bange Blick von Patrick Fischer und seinen Spielern.
- Und schliesslich die Verlangsamung des Videos, die bestätigt: Die Scheibe überquerte nach Seversons Schuss 0,4 Sekunden vor Ablauf der Zeit die Torlinie. 2:2. Kanada hat sich im WM-Viertelfinal in letzter Sekunde in die Verlängerung gerettet.
Stone stürzt die Schweiz ins Tal der Tränen
In der folgenden Overtime, die mit 3 gegen 3 gespielt wird, kommen die Schweizer erneut zu Chancen. Mark Stone ist es aber, der in der 66. Minute einen Effort von Pierre-Luc Dubois zum 3:2 veredeln kann und die Kanadier jubeln lässt. In Erinnerung wird aber vielmehr der Treffer zum 2:2 bleiben: als der Schweiz 0,4 Sekunden für den Einzug in den WM-Halbfinal fehlten.