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Der Baselbieter Politikbeobachter “Leonhardeuler”/aka ihr wisst schon, kommt in einem Blogbeitrag mit Blick auf die Basler Regierungsratswahlen zu einem ähnlichen Schluss, wie ich hier: Die Herbstwahlen könnten für die FDP bitter enden.
Wenn Baschi Dürr in einer zweiten Runde unterliegt, sei es gegen Stephanie Eymann oder gegen Esther Keller, ist die FDP Vergangenheit. Eine Fusion oder einen Anschluss an die LDP lässt sich dann nicht mehr vermeiden. Dies bedeutete in Basel eine gewaltige [politische] Verschiebung.
Statt drei etwa gleich grosse bürgerliche Parteien, FDP, LDP und CVP hat es dann eine gewaltige Flurbereinigung gegeben. Es [gäbe] eine vorherrschende 18%-20% Partei, die LDP und eine Gruppe von kleinen Mitteparteien, CVP, GLP, EVP und BDP, die etwa 12%-14% auf die Waage bringen. Rechts davon [gäbe] es die SVP mit etwa 15%-17%.
Die alles entscheidende Frage kann erst nach dem zweiten Wahlgang beantwortet werden: Was macht Baschi Dürr, wenn Stephanie Eymann, wie zu erwarten ist, im Rennen ums Präsidium Frau Ackermann klar unterliegt, dabei jedoch mehr Stimmen holt als Herr Dürr?
Derzeit wird die These herumgereicht, dass die Linke im zweiten Wahlgang die Abwahl Dürrs verhindert wird. Weil sie zum einen mit Dürr weiss, was sie hat und zum anderen eine Bereinigung in bürgerlichen Lager, verbunden mit einer das Lager dominierenden LDP, nicht in ihrem Interessen liegt.
Es lebt sich besser mit einem zersplitterten, uneinigen bürgerlichen Lager.
PS: Frau Keller kann man vergessen. Sie ist ein Leichtgewicht.