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Im Rahmen dieses Übereinkommens sichert die Gemeinde dem Projektträger ihre Unterstützung zu. Angesichts der Tatsache, dass die Gemeinde für das projektgebundene Verfahren zuständig ist, ist der Projektträger auf Unterstützung durch die Gemeinde angewiesen. Das Übereinkommen stellt auch eine formale Basis dar, damit sich die Gemeinde und somit auch die Bevölkerung, die sie vertritt, während den Phasen der Projektentwicklung Gehör verschaffen kann. Das Übereinkommen legt zudem die Entschädigungen resp. allfällige Beteiligungsmöglichkeiten fest, welche die Gemeinde erhält, wenn das Projekt umgesetzt wird.
Im Übereinkommen werden die Rollen des Projektträgers und der Gemeinde klar definiert: Der Projektträger investiert und die Gemeinde vertritt die Bevölkerung neutral und objektiv.
Je nach Art und Anzahl der betroffenen Akteure kann es sinnvoll sein, eine Betreibergesellschaft für den zukünftigen Windpark zu gründen. In diesem Fall sichert eine Klausel der Gemeinde einen Sitz im Verwaltungsrat dieser Gesellschaft zu. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, hat der Gemeindevertreter im Verwaltungsrat keine Entscheidungsbefugnisse, aber der Sitz ermöglicht es ihm, zu informieren und informiert zu sein.
Die Gemeinde verpflichtet sich, die Entwicklungsphasen des Projekts finanziell zu unterstützen. Dies ruft Unverständnis in der Bevölkerung hervor, weil sie befürchtet, dass ihre Interessen nicht mehr objektiv und neutral vertreten werden. Die Folge ist ein Interessenkonflikt.