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Rund 250’000 der im Libanon lebenden syrischen Flüchtlingskinder gehen trotz schulpflichtigen Alters nicht zur Schule. Es gilt viele Herausforderungen zu meistern, damit die Kinder erfolgreich in ein neues Schulsystem eingegliedert werden können. Etwa Sprachbarrieren oder eine unzureichende Einbindung der Familien können Probleme darstellen. Die Hirschmann-Stiftung fördert ein Integrationsprojekt für syrische Flüchtlingskinder.
Das Programm
Mithilfe eines kompakten Lernprogramms sollen die Kinder die Grundlagen, folglich Lesen, Schreiben und Rechnen, schnell lernen können. Durch das Programm soll den Kindern der Eintritt in das libanesische Schulsystem erleichtert werden. In «nur» 12 bis 16 Wochen unterrichten libanesische Lehrkräfte die sprachlichen und rechnerischen Grundfertigkeiten auf Unterstufen-Niveau. Nach dem Einschulungsprogramm sollten die Kinder dem Unterricht in den regulären libanesischen Schulen folgen können. Ziel ist es, rund 75 Prozent der syrischen Flüchtlingskinder nach dem Programm in eine libanesische Schule oder in ein anderes Bildungsprogramm einer NGO zu integrieren.
Netzwerk
Das Projekt wird nebst der Hirschmann-Stiftung von der UBS Optimus Foundation, Zürich, und dem Luminos Fund, Boston, unterstützt. Die Partner-Organisation Ana Aqra Association, Beirut, führt mit seinen Lehrkräften das Projekt vor Ort durch.
Mit Erfolg
Das Ausbildungsprogramm wurde bereits in anderen Ländern durchgeführt. Bis heute konnten 172’957 Kinder, die keine Schule besuchten, vom Luminos-Nachholprogramm profitieren. Und das mit Erfolg. Über 90 Prozent der Absolvent:innen wechseln in eine staatliche Schule.