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Es ist unabdingbar, eine amtliche Sprache zu verstehen, wenn man mit einem Amt kommunizieren will, ansonsten kann man mit dem Amt nicht sprechen. Um mit einer Person eines Amtes sprechen zu können, muss man wissen, wie man sein Anliegen formuliert. Dies kann man, sofern man das Anliegen versteht. Ein Anliegen verstehen, heisst, die Details, Kürzeln, Paragraphen, Ausdrücke usw., in ihrem Sinn begreifen:; kurz die Sprache eines Amtes zu verstehen. Diese Sprache erlernt man nicht, indem man bei dem Amt anruft und konfus gesteht: „Ich verstehe nicht, was von mir gefordert wird, weil ich nicht verstehe, was im Brief an mich steht, weil ich die Art dieser Sprache und ihre einzelnen Ausdrücke nicht verstehe.“ Auf ein solches Geständnis wiedergibt die Person eines Amtes die Ausdrücke und Paragraphen genauso, wie sie im Brief stehen: sie wiedergibt die Klausel. Mir ist nun aber klar, dass ich es bin, die sich mit einer Forderung ans Amt wendet, weswegen ich im Prinzip, vielleicht, wer weiss, kein Recht habe, beim Amt selbst nachzufragen und um einen Lehrkurs zu bitten mittels den Resulaten es mir möglich wäre, zu verstehen, wie ich meine Forderungen sprachlich forumlieren kann. Sicher, ich habe sagen hören, dass ich als Invalidenbezüger ein Recht habe, die Hilfsangebote der Institutionen voll zu nutzen. Dies kann ich, wenn ich verstehe, wie dieses Recht sprachlich formuliert wird, und wenn ich verstehe, was die einzelnen Begriffe und Satzkonstruktionen sprachlich und also dann inhaltlich bedeuten.
Der Grund, warum ich mich entschieden habe, meine Finanzen und Konten abzugeben und in die Unmüdigkeit zu gehen, liegt daran, dass ich die Amtsprache nicht erlernen kann. Dies hat mich in den letzten Jahren angefangen, mit Ohnmacht, und leider auch, Aggressivität zu erfüllen. Ich kann, darf und will nicht mit meiner eigenen Aggression gegen Beamte konfrontiert werden, die sich eine Sprache zum Beruf gemacht haben, die ich nicht spreche. Wie sollen diese Beamten mir helfen können mir soweit zu helfen, dass ich eine Chance habe, meine Anträge korrekt zu formulieren, in ihrer Sprache, wenn sie meine Sprache nicht sprechen? Wenn ich bei einem Amt einen Antrag mache, dann ist das, wie wenn das Amt eine philosophische Abhandlung über das platonische Höhlengleichnis versucht, (als Beispiel) aus persönlicher Not …. so stelle ich mir das vor. Und dieses Beispiel gibt wohl eine Vorstellung davon, wie unterschiedlich ein Fachgebiet sein kann.
(Meine Sprache ist aber, übrigens, eine völlig fachlose ….. inoffizielle)
Ich habe auch in der Technik und der Telekommunikation dieses Problem, denn auch da wird vorausgesetzt, dass man die digitale Sprache versteht und anwenden kann, obschon man nur ein Konsument der Nutzniessung der Ware ist! Ohne wirklich ja gesagt zu haben, dass man den Inhalt des Produkts studieren und kennenlernen will. Wieviele Männer suchen eine —– ohne—– ihren —- I—- egal. Ich für mich habe festgestellt, dass mich Probleme in der Kommunikation mit Mitmenschen aggressiv machen, wenn man sie unterbindet, während ich mich gleichzeitig nicht entziehen kann respektive genötigt fühle, die digitalen Medien zu nutzen. Belastend wird es für mich, wenn ich abhängig bin. Und das bin ich, als Invalidenbezüger, vom Sozialstaat. Dieser Staat ernährt mich, obschon ich ihm vorgeschlagen habe, dass er mich wegräumt.
Ich habe einen Antrag für eine Haushaltshilfe für 1-2 Einsätze a 2 Stunden pro Monat gestellt. Für mehr schämte ich mich. Es stellte sich nach wochenlanger Abklärung heraus, dass die Einsätze nach dem ersten und zweiten Monat fast das Doppelte kosten würden, als eine normale Putzfrau. Das Ganze ist je nach Institution (Spitex) verschieden.
Ich fühle mich (in mehrerlei Hinsicht) als ein Fall fehlender und verloren gegangener Verhältnismässigkeit.
Ich fühle mich, mehr denn je, in meinem eigenen und intimsten Verhältnis zu mir, unwiderbringlich auseinanderbrechen.