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Neben den Cannabinoiden sind viele weitere Moleküle in der Cannabispflanze biologisch aktiv. Zu den Nicht-Cannabinoiden in der Pflanze zählen viele Verbindungen, die als Terpenoide (= flüchtige Kohlenwasserstoffe, die in den ätherischen Ölen vieler Pflanzen, einschliesslich Cannabis, enthalten sind) oder auch Terpene, Phenole und Flavonoide bekannt sind und in zahlreichen Pflanzen vorkommen.
Sie sind sehr häufige chemische Verbindungen in Pflanzen und sogar Tieren, die als äusserst wichtige biosyntethische Zellbotenstoffe fungieren. Zum Beispiel sind unsere Hormone, einschliesslich der Östrogene, ebenfalls Terpenoide und haben dieselbe grundlegende organische chemische Struktur. Es ist also festzuhalten das Cannabinoide chemisch als Terpene kategorisiert werden jedoch einzigartig für Hanf bzw. Cannabis ist.
Sie sind also Öle, die von den Drüsenhaaren ausgeschieden werden. Diese Drüsenhaare sind vorwiegend auf den Blütenblättern und Blüten der weiblichen Pflanze zu finden.
Des Weiteren sind sie in der Natur weit verbreitet, wo sie oft für den Geruch von Pflanzen verantwortlich sind und kommen in Blättern, Wurzeln, Blüten, Rinde und Früchten vor. Sie werden auch gerne als Aromen verwendet. Das Terpenen-Profil variiert je nach Cannabissorte.
Obwohl Phytocannabinoide ausschliesslich in Cannabis vorkommen, kann ihre Wechselwirkung mit diesen nicht cannabinoiden Substanzen, die in der gesamten Pflanzenwelt verbreitet sind, die breit angelegte Wirkung von Cannabis auf den Körper verstärken.
Ein weiteres wichtiges Merkmal ist, dass sie in der ganzen Pflanze oder als pflanzliche Extrakte deutlich besser wirken, als wenn sie in isolierter Form oder gar synthetischer und raffinierter Form eingesetzt werden.