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Geboren 1949, studierte an der Universität Bern Soziologie, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Staatsrecht und Sozialpsychologie. Nach zweijähriger Tätigkeit an der Bildungshochschule Aargau ging er von 1974-1975 an die Universität von Chicago und erlangte den M.A. in Soziologie. Von 1975 bis 1984 war er am Soziologischen Institut der hiesigen Universität tätig: er promovierte 1976 und habilitierte 1980. 1984 bis 1988 übernahm Kriesi den Lehrstuhl für politische Verhaltensforschung an der Universität Amsterdam. Anschliessend lehrte er an der Universität Genf Vergleichende Politik und Schweizer Politik am "Département de Science Politique", dem er auch von 1995 bis 1998 als Leiter vorstand. Von 2001 bis August 2002 arbeitete Hanspeter Kriesi am Wissenschaftszentrum Berlin. Professor Kriesi leitet die Expertengruppe des sozialwissenschaftlichen Schwerpunktprogramms "Zukunft Schweiz". Seit 2005 ist er zudem Direktor des Forschungsprogramms NCCR-Democracy des Schweizer Nationalfonds.
Direkte Demokratie, soziale Bewegungen, öffentliche Meinungen und Meinungsbildung, politische Parteien, Wahlen und Abstimmungen