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Inhalt - Ulme
Die Ulme, oft auch als Rüster bezeichnet, ist ein Laubholz und vorwiegend in Europa zu Hause. Die Familie der Ulmen umfasst mehrere Arten. In der Schweiz ist die Bergulme (Ulmus glabra) am weitesten verbreitet, selten kommen Feldulmen (Ulmus minor) oder Flatterulmen (Ulmus laevis) vor.
In montanen und submontanen Gebieten tragen die rasch wachsenden Bergulmen mit ihren tiefgehenden Wurzeln zur Stabilisation der Schutzwälder bei. Mit ihrer frühen Blütezeit von März bis April sind sie für die Bienen ergiebige Pollenlieferanten. Experten schätzen ausserdem den neutralisierenden Einfluss der Ulme auf saure Böden.
Die Ulmen sind kaum in Reinbeständen anzutreffen, sondern im Verbund mit unterschiedlichen weiteren Holzarten. Ihr Anteil an den einheimischen Bäumen liegt bei weit unter 1 Prozent, ist allerdings seit 1995 einigermassen konstant geblieben. Ihre Präsenz trägt zur Artenvielfalt in den Schweizer Wäldern bei.
Eine Ulme kann unter guten Wuchsbedingungen bis 40 Meter hoch und 400 Jahre alt werden. Ihr Holz gilt als eher hart, zäh und dauerhaft und ist entsprechend anspruchsvoll in der Bearbeitung.
Zum Ausbreitungsgebiet der Ulme in der Schweiz
Quellen:
Schweizerisches Landesforstinventar (WSL/BAFU), Birmensdorf
Hans Schafflützel (Nutzhölzer, 1982)