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Special Olympics
Special Olympics ist die weltweit grösste Sportbewegung für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung[1] und ist in über 169 Ländern vertreten.
Knapp 425‘000 Coaches und mehr als 1.1 Mio. Freiwillige sorgen dafür, dass sich die rund 4.7 Mio. Athletinnen und Athleten in über 30 Sportarten entwickeln und zu gemeinsamen Wettkämpfen treffen können.
Die Organisation wurde 1968 von Eunice Kennedy-Shriver in den USA gegründet und ist seit 1988 offiziell vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannt.
Vision und Mission
Wertschätzung, Akzeptanz und Gleichstellung von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung.
Wir helfen Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung sich über den Sport leistungsmässig zu entwickeln. Damit fördern wir das Selbstwertgefühl, die körperliche Fitness, die Selbstständigkeit und den Mut Neues zu wagen. Unsere Anlässe ermöglichen gemeinsame Erlebnisse mit anderen Athleten, Familienangehörigen und der Gesellschaft.
Special Olympics in der Schweiz
Im Jahr 2015 organisierte Special Olympics Switzerland 50 Wettkämpfe in 17 Sportarten, die von 4‘483 Athletinnen und Athleten besucht wurden. Die effektive Anzahl bei Special Olympics Switzerland registrierter Athleten beträgt 2‘294 Personen.
SOSWI legt ein Schwergewicht auf das Schaffen von Sportangeboten für Kinder und Jugendliche mit geistiger Beeinträchtigung in Zusammenarbeit mit Institutionen, heilpädagogischen Schulen und Eltern innerhalb bestehender Sportvereine.
Detaillierte Informationen: www.specialolympics.ch
Sport bei Special Olympics
Offizielle Sportarten werden soweit als möglich nach den internationalen Regeln eines Sport Weltverbands durchgeführt.
Bei Menschen mit geistiger Beeinträchtigung haben jedoch die Unterschiede, resultierend aus ihrer Beeinträchtigung, eine viel grössere Auswirkung auf die individuelle, sportliche Leistungsfähigkeit.
Special Olympics hat mit dem Divisioning ein Zuteilungsverfahren entwickelt, dass diesen Unterschieden Rechnung trägt und faire Wettkämpfe ermöglicht, bei denen jede und jeder unabhängig von seiner Beeinträchtigung echte Gewinn- und Medaillenchancen hat. Athletinnen und Athleten werden im Divisioning in vergleichbare Leistungsgruppen mit vier bis acht Teilnehmern eingeteilt. Ranglisten und Medaillengewinner werden jeweils für jede einzelne Leistungsgruppe ermittelt.
Die effektive, messbare sportliche Leistung steht nicht im Vordergrund! Es gibt in den Sportarten nicht nur einen Sieger!
Das Erzielen von Fortschritten durch regelmässiges Training, unabhängig der Schwere der Behinderung, ist wichtig. Analog dem normalen Sport entwickeln Athletinnen und Athleten mit geistiger Beeinträchtigung Leistungsfreude und Begeisterung für eine Sportart und sollen darin von fachkompetenten, sportbegeisterten Coaches trainiert und begleitet werden. Die Trainings sollen, wenn immer möglich innerhalb bestehender Sportvereine durchgeführt werden.
[1] Alle Aktivitäten von Special Olympics Switzerland sind auf Menschen mit einer geistigen und/oder Lern-Beeinträchtigung, Menschen mit Entwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten ausgerichtet.