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Intranet-Glossar
In diesem Intranet-Glossar sind alle Begriffe des Buches ausführlich erklärt und mit weiterführenden Informationen angereichert.
|Begriff||Definition|
|Real Player||

Real Player ist der Name des Audio Players der Firma realNetworks. Die Basisversion kann - ähnlich wie bei anderen Audio Playern - kostenlos aus dem Netz herunter geladen werden.
|Referrer||

Das englische "to refer" bedeutet "auf etwas verweisen" oder auch "weiterleiten". Referrer nennt man den in der Log-Datei (logfile) eines Webservers gespeicherten Datensatz, der Auskunft über die URL gibt, von der aus ein Besucher auf die aktuelle Website gekommen ist.
|Refresh||

Verfahren zum Auffrischen der Inhalte von Speicherbausteinen.
|Relaunch||

Werden eine Internet- oder Intranetseite grundlegend verändert und dann mit einem Schlag neu veröffentlicht, spricht man von einem Relaunch. Bei Websites wird zum Beispiel das Design an den sich ändernden Geschmack angepasst, die Navigationsstruktur verbessert oder die angebotenenen Inhalte verändert und neu organisiert.
Teilweise ziehen Relaunchs grosses gesellschaftliches und mediales Feedback nach sich. Dies geschieht vor allem bei grossen sozialen Netzwerken wie Facebook, die regelmässig erneuert werden. Siehe auch: Launch.
|Retweet||

Textnachrichten auf dem Micro-Blogging-Dienst Twitter werden als Tweets bezeichnet. Bekommt der Nutzer in seiner Timeline einen Tweet, den er für interessant hält, kann er diesen mittels Retweet (etwa: weiterzwitschern) an seine Follower kommunizieren. Hierzu kopiert er den Beitrag und fügt davor ein "RT @[Name des Publishers]" ein. Dies hat in erster Linie den Sinn, dass man nicht einfach Beiträge "stiehlt" und zum anderen den Vorteil für den Zitierten, dass er eventuell neue Follower generieren kann.
Mittlerweile bietet Twitter einen Retweet-Button an, der diese Funktion übernimmt. Allerdings wird die Nachricht dann automatisch verteilt und kann zuvor nicht mehr kommentiert werden.
|RFID||

RFID-Chips (eine Abkürzung für Radio Frequency Identification) sollen langfristig unter anderem den Strichcode auf Waren ersetzen. Dann liesse sich der gefüllte Einkaufswagen einfach an der Supermarktkasse vorbei schieben, die Waren würden mittels RFID-Chip identifiziert und die Rechnung würde ausgedruckt - ohne manuelles Scannen der Warenaufkleber.
Gerade deshalb ist RFID aber auch eine Technik, die nicht von allen begrüsst wird. Denn so vielfältig die Einsatzmöglichkeiten sind, so gefährlich ist RFID aus Sicht von Verbraucherverbänden und Datenschützern: Dem komfortablen Einkauf etwa steht der gläserne Kunde gegenüber, der unbemerkt vieles von sich preis gibt.
Trotzdem wird RFID bereits in vielen Bereichen eingesetzt: als Wegfahrsperre bei PKW, in Skipässen, bei der Tieridentifikation und zur Kennzeichnung von Büchern in Bibliotheken. An verschiedenen Flughäfen wird bereits darüber nachgedacht, die Koffer mit einem RFID-Chip zu bekleben. Damit wäre der Weg des Koffers lückenlos nachvollziehbar.
|Rich Internet Application||

Als Rich Internet Application, kurz RIA, werden Anwendungen bezeichnet, die im Internet genutzt werden. "Rich" steht in diesem Zusammenhang als Synonym für eine reiche Ausstattung bzw. einen hohen Nutzen für den Nutzer.
RIAs laden sich lediglich für die Laufzeit auf den lokalen Rechner und müssen nicht wie herkömmliche Software installiert werden. Voraussetzung für eine komfortable Nutzung dieser Programme ist eine angemessene Bandbreite sowie eine schlanke Programmierung der Anwendung.
|RSS||

Wie erfährt man von den neuesten Nachrichten, ohne ständig bei den einzelnen Nachrichtengebern wie zum Beispiel bei der Tageschau, den verschiedenen Rundfunkanstalten oder Tageszeitungen im Netz nachzuschauen? Ganz einfach: Mit RSS (Really Simple Syndication).
Dieses praktische Programm versorgt den PC-Nutzer auf Wunsch mit den jeweils aktuellen Meldungen seiner Lieblingsseiten. Und das geht ganz einfach. Man benötigt nur einen der zahlreichen Newsreader.
Eine umfangreiche Liste der meist kostenlosen Programme gibt es unter: http://www.rss-verzeichnis.de/rss-reader.php. Dort wählt man nach dem Download die gewünschten Seiten aus, von denen man Nachrichten empfangen möchte und schon ist man immer auf dem Laufenden - zumindest solange der PC online ist.