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Die Strecke der Appenzeller Bahnen und die Gaiserstrasse in Meistersrüte waren wegen eines Verkehrsunfalls während über 2 Stunden gesperrt.
Am Dienstag, 23. April 2019, kurz vor 17:00 Uhr. fuhr ein 74-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Gaiserstrasse von Appenzell in Richtung Meistersrüte. Von dort aus wollte er nach links in die Lauftenstrasse abbiegen. Wegen dem Gegenverkehr hielt er sein Fahrzeug an. Eine nachfolgende 33-jährige Frau konnte ihr Fahrzeug noch rechtzeitig anhalten. Unmittelbar danach folgte ein Lieferwagen, welcher von einem 21-jährigen Mann gelenkt wurde. Dieser konnte sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig anhalten und kollidierte mit dem stillstehenden Auto der 33-jährigen Frau. Wegen dieser heftigen Kollision wurde auch dieses Fahrzeug in das Auto des 74-jährigen Mannes geschoben. Gleichzeitig geriet der Lieferwagen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem von Meistersrüte heranfahrenden Auto, welches von einer 41-jährigen Frau gelenkt wurde. Alle vier fahrzeuglenkenden Personen wurden leicht bis mittelschwer verletzt. Eine dieser Personen musste mit einem Rettungshelikopter in ein Zentrumsspital gebracht werden. An allen Fahrzeugen entstand beträchtlicher Sachschaden. Weil eines der Unfallfahrzeuge auf die Gleise der Appenzeller Bahnen geschoben wurde, war auch die Zugstrecke während über zwei Stunden gesperrt. Es wurden grossräumige Umleitungen eingerichtet.
Im Einsatz standen die Rettungsteams vom Spital Appenzell und Herisau, sowie ein Rettungshelikopter der AP3-Luftrettung welche durch die Rega aufgeboten wurde. Weiter waren die Feuerwehren von Gais, Rüte und Appenzell, sowie der Pikettdienst vom Amt für Umwelt im Einsatz. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft von Appenzell Innerrhoden wird die Unfallursache durch die Kantonspolizei abgeklärt.