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New York benennt Park-Eingang nach Justizopfern
Zwanzig Jahre, nachdem in New York fünf zu Unrecht wegen Vergewaltigung verurteilte Jugendliche freigesprochen wurden, hat die Stadt einen Eingang zum Central Park nach ihnen benannt. Am Nordende des Parks wurde im Stadtviertel Harlem am Montag das „Gate of the Exonerated“ eingeweiht, das „Tor der Entlasteten“.
Nach der schweren Vergewaltigung einer 28-Jährigen 1989 waren vier Schwarze und ein Latino zu Haftstrafen verurteilt worden. Vier sassen je für sieben Jahre im Gefängnis, einer für 13 Jahre. Erst 2002 wurde durch DNA-Tests bewiesen, dass ein einzelner Mann, der wegen einer anderen Tat in Haft sass, der alleinige Täter ist. Im Jahr 2014 wurden ihnen Entschädigungen von 41 Millionen Dollar zugesprochen.
Nach der Tat 1989 hatte der spätere US-Präsident Donald Trump in vier Zeitungen ganzseitige Anzeigen geschaltet und die Wiedereinführung der Todesstrafe in New York gefordert. Die Anzeigen gelten Kritikern als ein Beweis für Trumps rassistische Einstellungen.
(text:sda/bild:unsplash)
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