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Geothermie ist eine Bezeichnung für die Erdwärme. Diese befindet sich in den oberen Schichten der Erdkruste und wird heute zur Gewinnung von regenerativer oder grüner Energie verwendet. Unter dem Begriff der Geothermie versteht man sowohl ein geologisches Fachgebiet als auch die technologische Nutzung zur Erzeugung von Strom.
Geothermie-Kraftwerke
Ein Geothermie-Kraftwerk arbeitet entweder direkt mit der abgestrahlten Erdwärme oder mit Dampf, der an verschiedenen Stellen aus der Erde entweicht. Sichtbar wird dies beispielsweise in der Nähe von Vulkanen oder geothermalen Quellen. Um Strom aus Erdwärme zu erzeugen, wird ein Gas benötigt. Dieses besteht hauptsächlich aus Wasserdampf. An einigen Lagerstätten ist der Dampf bereits von Natur aus vorhanden, in anderen Fällen wird er künstlich durch die Erdwärme erzeugt. Dieser Dampf treibt Turbinen an, die Strom erzeugen.
Je nach Verfügbarkeit der geologischen Wärmequelle unterscheidet man zwischen der oberflächennahen Geothermie und der tiefen Geothermie. Letztere erfordert umfangreiche Bohranlagen.
Geothermie-Anlagen gibt es heute noch nicht sehr viele. Das größte Geothermie-Kraftwerk arbeitet derzeit in Nordkalifornien. Der Vorteil dieser Kraftwerke liegt darin, dass sie beständig elektrischen Strom oder Wärme erzeugen können. Zudem fügen sich derartige Anlagen umweltschonend in die Umgebung ein. Geothermieanlagen zählen heute als zukunftsweisende Technologie in der Erzeugung von grüner Energie.