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Dabei hatte die Teilnahme des Weltranglisten-Ersten lange Zeit auf der Kippe gestanden. «Ich wusste nicht, ob ich hier antreten kann. Aber ich habe mich dafür entschieden - und es war die beste Entscheidung meines Lebens», äusserte sich Djokovic nach seinem Triumph.
«Ein sehr emotionaler Sieg»
Von 2005 bis 2012 hiess der Sieger in Monte Carlo stets Rafael Nadal, während 46 Partien blieb der Spanier an der Côte d'Azur unbesiegt. «Ich wusste, dass ich ihn schlagen kann, wenn ich mein Top-Niveau erreiche», so Djokovic, der nach dem Matchball sein Glück kaum fassen konnte und den roten Sand küsste.
«Jeder hat gesehen, dass es ein sehr emotionaler Sieg für mich war. Ich wohne hier und ich wollte diese Trophäe unbedingt», erkläre der 25-Jährige, der im 34. Duell mit Nadal zum 15. Mal den Court als Sieger verliess.
Nadal: «Er war besser als ich»
Derweil zeigte sich Nadal nach seiner ersten Niederlage in Monte Carlo seit 2003 als fairer Verlierer: «Heute war er einfach besser als ich. Er ist ein fantastischer Spieler, und wenn du nicht 100 Prozent gibst, dann wird es schwierig gegen ihn.»
Nadal ist die Trophäe also los. Und genau dieses Trophäe wollte Djokovic nach seinem Triumph kaum mehr aus den Händen geben. Es sei ein grossartiges Gefühl, den Pokal zu Fuss nach Hause bringen zu können, twitterte der Serbe.