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Ein Kurzbericht über zwei Familien, die durch das Erdbeben und den Wirbelsturm im August ihr Zuhause verloren haben.
Beim Erdbeben, das Haiti am 14. August erschütterte, stürzte ein grosser Teil von Sonys Haus ein.
Seitdem hat Sony hat mit seiner Familie im Innenhof der Kirche Unterschlupf gefunden. Im dazugehörigen Kinderzentrum von Compassion sind seine beiden Töchter Sandra und Samantha registriert. Die Kirche hat für obdachlose Familien der Patenkinder und ihrer Familien Zelte und Matratzen bereitgestellt.
„Es ist nicht sicher genug, in unserem Haus zu bleiben, weil es immer wieder Nachbeben gibt“, sagt Sony.
Er ist dankbar, dass die beiden Mädchen gerade das Haus verlassen hatten, als das Erdbeben kam: „Zum Glück waren die Kinder bereits auf dem Weg zum Kinderzentrum. Zu Hause wären sie von den einstürzenden Mauerteilen verletzt oder sogar getötet worden.“
Wir danken Gott, dass Sandra und Samantha das Erdbeben und den darauf folgenden Wirbelsturm überlebt haben. Leider trifft das nicht auf alle Patenkinder von Compassion zu. Achtzehn von ihnen haben ihr Leben verloren. Sie gehören zu den 2‘200 bekannten Todesopfern der Katastrophe in Haiti. Darüber hinaus sind 12‘193 Patenkinder und ihre Familien vom Erdbeben betroffen, und 46 Kinderzentren wurden beschädigt oder komplett zerstört.
Die Kinderzentren im betroffenen Gebiet haben Lebensmittel, Hygienesets und Finanzhilfe erhalten, die sie an die bedürftigsten Familien verteilen.
Tagsüber tun Sony und seine Familie ihr Bestes, um ihr Leben zu meistern. Sandra und Samantha bereiten neben den Trümmern ihres Hauses Mahlzeiten zu, während ihr Vater nach anderen Mitteln sucht, um seiner Familie irgendwie helfen zu können.
Schätzungen zufolge wurden mehr als 80 % der Häuser im Erdbebengebiet durch die Katastrophe entweder zerstört oder schwer beschädigt. Ein Grossteil der Bevölkerung hat jetzt ein ernsthaftes Wohnungsproblem, und auch der Zugang zu sauberem Wasser und zu Lebensmitteln ist sehr viel schwieriger als vor dem Beben.
Das Erdbeben zwang auch Keensara und ihren Onkel dazu, eine neue Unterkunft zu finden. Die 14-jährige Keensara war nicht zu Hause, als das Beben geschah. Ihr Onkel Feline machte sich Sorgen um seine Nichte und ihre Familie, weil er nicht wusste, ob sie verletzt wurden. „Ich hatte grosse Angst, dass das Haus über Keensara eingestürzt ist“, sagt er.
Keensara ist ein Compassion-Patenkind. Beim Erzählen der Ereignisse während des Erdbebens entscheidet sie sich dafür, die positive Seite zu sehen. Sie sagt, sie sei dankbar, am Leben zu sein.
Nachdem sie fast alles verloren hatten, versuchten Keensara und ihr Onkel, einige Habseligkeiten zu sammeln, um ihr Leben neu zu beginnen. Einige Möbel sind verschont geblieben, das Meiste wurde jedoch durch das Erdbeben zerstört.
Die Überlebenden in Haiti sind dankbar, dass sie nur ihr Haus verloren haben, nicht aber ihr Leben. Diese Dankbarkeit gibt ihnen die Kraft, die neuen Herausforderungen zu meistern.
Danke für eure Gebete für die Menschen in Haiti. Wir beten für sie um Kraft, Durchhaltevermögen und Heilung von dem Trauma dieses verheerenden Erdbebens.
Compassion leistet Nothilfe, erstellt Behelfsunterkünfte und baut Kinderzentren wieder auf. Deine Spende wird ohne Abzüge zu 100% für die Opfer der Katastropheinvestiert.