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Lange hat sie geschwiegen - damit ist seit gestern Sonntagabend aber Schluss. Im Interview mit dem Sender CBS für die Sendung «60 Minutes» hat Stormy Daniels, 39, ihr Schweigen gebrochen. Zum ersten Mal sprach der Porno-Star öffentlich über seine Sex-Affäre mit dem US-Präsidenten Donald Trump, 71.
Trump liess die Hosen runter
Stephanie Clifford, so Stormys bürgerlicher Name, behauptet, dass sie 2006 ein Techtelmechtel mit Trump hatte. Die beiden hätten sich an einem Golf-Turnier in Lake Tahoe kennengelernt. Besonders brisant: Zum Sex soll es nur wenige Monate nach der Geburt von Trumps und Melanias Sohn Barron, 12, gekommen sein.
Als Daniels Trump auf seine Ehe ansprach, winkte dieser ab. «Er sagte ‹Mach dir darüber keine Gedanken. Wir haben separate Zimmer und so›», sagt Daniels. «Später hatten wir ungeschützten Sex.» Das, obwohl sich die Porno-Darstellerin von Trump «gar nicht angezogen» fühlte.
Stormy soll Trump an seine Tochter erinnert haben
Als sich Trump Stormy vorgestellt hatte, machte sich die Porno-Queen lustig über ihn. Das, weil ihr Trump das «Forbes»-Magazin mit ihm auf dem Cover gezeigt habe. «Ich sagte, ‹Jemand sollte Ihnen damit den Hintern versohlen›.» Trump drehte sich um und liess seine Hose etwas runter. «Dann gab ich ihm ein paar Klapse.»
Nach dem Sex habe Trump Daniels persönliche Fragen gestellt und sie mit seiner Tochter, Ivanka, 36, verglichen. «Er sagte ‹Wow, du bist so besonders. Du erinnerst mich an meine Tochter. Du bist klug und schön und ich mag dich›.»
Auf dem Parkplatz bedroht
Daniels wollte bereits im Jahr 2011 im Klatsch-Magazin «In Touch» über die Affäre mit Trump auspacken, entschied sich damals aber dagegen, nachdem es zu einem Zwischenfall gekommen war. «Ich war auf einem Parkplatz, auf dem Weg ins Fitness mit meiner kleinen Tochter», resümiert die Porno-Darstellerin. «Ein Typ lief auf mich zu und sagte zu mir ‹Lass Trump in Ruhe. Vergiss die Story›.» Daraufhin habe er, mit Blick zu ihrer Tochter, gesagt: «Das ist ein süsses, kleines Mädchen. Es wäre schade, wenn ihrer Mutter etwas passieren würde.»
Später dann, ein paar Tage vor der US-Präsidentschaftswahl 2016, habe sie dann - «aus Angst» - das Schweigegeld von 130'000 US-Dollar angenommen, beichtet Daniels. Auf die Frage, warum sie ausgerechnet jetzt doch noch auspackt, antwortet die Schauspielerin: «Ich will nicht, dass ich als Lügnerin dargestellt werde, oder die Menschen denken, ich hätte es nur fürs Geld getan.» Daniels gibt dennoch zu, mittlerweile mehr Aufträge zu erhalten. Aber: «Zeigen Sie mir einen Menschen, der ein Jobangebot ablehnen würde, bei dem er mehr kriegt als früher?»
Existiert Beweismaterial?
Viel Rückendeckung erfährt Stormy von ihrem Anwalt Michael Avenatti. Über Twitter lässt dieser verlauten, dass noch mehr pikante Details an die Öffentlichkeit gelangen werden. Ausserdem lassen Avenattis Tweets vermuten, dass Beweismaterial, zum Beispiel eine DVD, existiert. Zum Schluss dürfte es für den Präsidenten besonders unangenehm werden. So endet ein Tweet mit den Worten «Heute ist es nicht vorbei. Es ist erst der Anfang.»