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Das Modellieren
Das Kind modelliert seine eigenen Figuren. Eine einfache Technik ermöglicht es ihm, diese nach seinen Vorstellungen anzufertigen. Das Kind wählt dabei diejenige Figur aus, die es im Moment braucht und die Ausdruck seiner gegenwärtigen psychischen Verfassung ist. Sie wird zu seinem Stellvertreter.
Für seine Figur wählt das Kind zuerst einen Grundkopf aus: ein erster Schritt zum Sichtbarwerden seines inneren Bildes: schmal, breit, Kind, Erwachsener...
Auf den Grundkopf modelliert das Kind nun aus Schubimehl-Teig das Gesicht seiner Figur.
Bei diesem Tun erzählen Kinder oft schon etwas vom Charakter, den die Puppe haben soll, was sie schon gut kann und was sie noch lernen muss, oder was das Kind sich von der Puppe wünscht.
Das Kind gibt über das Modellieren einer Handspielfigur einem inneren Bild Gestalt. Jetzt ist dieses innere Bild sichtbar. Das Kind hat ein Gegenüber geschaffen und kommt so über die Puppe in einen Dialog mit einem Teil seines Innenlebens.