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Veranstaltungen
Mit «Alfonsina kehrt zurück» steht eine szenische Lesung mit Musik auf dem Programm. Sie führt ins literarische Argentinien der 20er-Jahre und porträtiert eine beeindruckende Frau.
Buenos Aires um 1920. Eine selfmade woman dringt als erste Frau in die Künstler- und Intellektuellenkreise vor.
Bereits kennt man sie als Lyrikerin, nun beginnt sie ihre nachdenklich-frechen Zeitungskolumnen zu veröffentlichen.
Zudem träumt sie von der Aufführung eigener Theaterstücke. Die Immigrantin, ledige Mutter und Sozialistin lebt zwischen den Welten: „Ich bin eine Frau des 20. Jahrhunderts“.
Alfonsina Storni wurde 1892 in der Schweiz geboren und verbrachte die ersten vier Lebensjahre im Tessin. In Argentinien wurde sie zu einer der bekanntesten Lyrikerinnen und arbeitete auch als Theaterschaffende und Kolumnistin. Am 25. Oktober 1938 fand Storni den selbst gesuchten Tod im Meer. Sie gilt heute als eine der Wegbereiterinnen der argentinischen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts.
Die in St. Gallen geborene Literaturprofessorin Hildegard Elisabeth Keller, die Stornis Biographie schreibt und ihre Prosa übersetzt, und die Baslerin Caroline Fahrni (Violine), die sich als Tangomusikerin einen Namen gemacht hat, nehmen das Publikum mit ihrem musikalisch-literarischen Programm «Alfonsina kehrt zurück» in Alfonsinas Welten mit.