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Ich bin Schweizer Bürger und werde demnächst für die Rekrutenschule aufgeboten. Ich möchte die 300 Tage sofort am Stück "fertigbringen", also als Durchdiener. Im Durchdiener-Modell wird man (wie "normal") mit mind. 62.-- pro Tag entschädigt (im Jahr 18'600.--), auch wenn man keine Anstellung vorher hatte. Ich plane aber, dass ich ca. 5 Monate vor Beginn des Militärs eine 100% Anstellung aufnehme in der Branche "Öffentlichen Verwaltung". Gemäss Obligationenrecht hat man ja Anspruch auf 80 % des letzten Lohnes. Nun aber steht in einem Personalreglement einer Gemeinde folgendes:
1"Während des ordentlichen Militärdienstes (exklusive Durchdiener), den die Mitarbeitenden infolge ihrer Einteilung oder ihres militärischen Grades zu leisten gesetzlich verpflichtet sind, haben diese Anspruch auf die volle Besoldung während vier Wochen pro Kalenderjahr, für darüber hinausgehende Dienstzeit besteht ein Anspruch von 80 %."
Verstehe ich das richtig, dass Durchdiener demzufolge einfach keinen Anspruch auf die volle Besoldung während vier Wochen haben, auf die 80 % aber schon?
2"Ledige Rekruten ohne Unterstützungspflicht erhalten während der Rekrutenschule 50 %, Rekruten mit Unterstützungspflicht 75 % der Besoldung, sofern sie sich für mindestens ein Anstellungsjahr nach Beendigung der Rekrutenschule verpflichten."
Ist nicht 80 % gesetzlich vorgeschrieben (zwingend oder dispositiv)? Oben steht ja auch 80 % (Nr. 1)?
3"Wird das Anstellungsverhältnis vor Ablauf eines Jahres nach Beendigung eines Beförderungsdienstes aufgelöst, so ist die während des Militärdienstes bezogene Besoldung anteilsmässig zurückzuerstatten."
Wenn ich jetzt vor Ablauf eines Jahres nach dem Militär kündige, welchen Teil genau muss ich dann bitteschön zurückerstatten? Ich verstehe das nicht so ganz...
Vielen Dank für eure Meinungen!