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Inseln, Meer und Kaffeebäume! So unbeschreiblich schön wie die Natur, so vielfältig und geschmacklich beeindruckend, sind auch die Kaffees aus der Karibik und aus Mittelamerika. Die Kaffeebauern arbeiten und leben für das Produkt, den Kaffee. In den meisten Ländern Mittelamerikas und auf den karibischen Inseln, spielt der Anbau von Kaffee eine tragende Rolle in Wirtschaft und Handel. Zusammen mit Hawaii, dem einzigen kaffeeproduzierenden Staat der USA, liefern diese Regionen etwa 20 Prozent des weltweiten vermarkteten Rohkaffees. In diesen Plantagen wachsen fast ausschliesslich Arabicas.
Anbauländer: El Salvador, Costa Rica, Guatemala, Puerto Rico, Honduras, Haiti, Hawaii, Mexiko, Nicaragua, Panama, Kuba, Jamaika, Dominikanische Republik
Die Heimat des größten und des kleinsten Anbaulandes! Mit Brasilien beherbergt der Kontinent das bedeutendste Anbauland Südamerikas. Hier werden jährlich über 50 Millionen Säcke Arabica- und Robustabohnen gewonnen. Doch nicht nur der größte Produzent ist hier zu Hause – sondern auch der kleinste. Auf den Galapagosinseln werden nämlich gerade einmal 6.000 Säcke pro Jahr geerntet.
Zählt man die Erträge von Süd-, Mittel- und Nordamerika zusammen, so wird hier weltweit der meiste Kaffee produziert.
Anbauländer: Brasilien, Ecuador, Galapagos Inseln, Kolumbien, Peru, Venezuela, Bolivien
Die Heimat des Kaffees! Afrika, genauer gesagt Äthiopien, gilt als die Geburtsstätte des Kaffees.
Hier wurde die Wirkung der beliebten Bohnen zuerst entdeckt – und der Kaffee trat von hier aus seinen Eroberungszug an. Zunächst erreichte er den arabischen Raum. Als dann die europäischen Kolonialmächte die Bohnen für sich entdeckten, verbreitete sich die Kaffeepflanze in alle Herren Länder.
Je nach Anbauland, weisen die afrikanischen Kaffeesorten, merkbar geschmackliche Unterschiede auf. Die größten Exportmärkte befinden sich in Malawi, Burundi, Sambia, Tansania, Ruanda und Kenia.
Anbauländer: Äthiopien, Burundi, Demokratische Republik Kongo, Elfenbeinküste, Jemen, Kamerun, Kenia, Madagaskar, Malawi, Ruanda, Sambia, Sao Tomé et Principe, Simbabwe, St. Helena, Südafrika, Tansania, Uganda
Kaffeebohnen vom größten Kontinent der Erde! Die ereignisreiche wechselhafte Kaffeegeschichte der insgesamt 13’677 indonesischen Inseln begann im 17. Jahrhundert, als Holländer die ersten Arabica-Bäumchen einpflanzten. Bereits 1712 wurde der erste Kaffee aus Java in Amsterdam verkauft. Heute ist Indonesien mit einer Gesamternte von knapp 13 Millionen Sack, der weltweit viertwichtigste Kaffeeproduzent. Indien produziert insgesamt rund 5 Millionen Sack Robustas und Arabicas. In Papua Neu-Guinea bauen Kleinstfarmer Arabicas tief in den Wäldern und auf Lichtungen, oftmals zwischen Kartoffeln an. Die Gesamterntemenge liegt bei rund einer Million Sack.
Anabauländer: Indonesien, Jemen, Indien, Papa Neu-Guinea, Vietnam, Australien, Neukaledonien, Philippinen, China, Thailand