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Im Süden Brasiliens sind bei einem Unfall in dem Fussballstadion von Grêmio Porto Alegre acht Fans leicht verletzt worden.
In der vor knapp zwei Monaten eröffneten Grêmio Arena in Porto Alegre habe während einer Partie der südamerikanischen Champions League Copa Libertadores ein Gitter nachgegeben, wie lokale Medien am Donnerstag berichteten. Daraufhin seien mehrere Menschen hinunter gestürzt. Der TV-Sender Globo meldete, dass sieben Opfer zur Beobachtung in Krankenhäuser gebracht worden seien.
Erst im Dezember des vergangenen Jahres war das Stadion mit einem Spiel zwischen Grêmio Porto Alegre und dem Bundesligisten Hamburger SV (2:1) eröffnet worden. Die neue Arena ist 2014 kein WM-Stadion, denn in der Hauptstadt Rio Grande do Suls wird das Estadio Beira-Rio des Stadtrivalen SC Internacional Porto Alegre für das Turnier modernisiert.
Nach dem Treffer der Gastgeber zum 1:0 gegen LDU aus Ecuador in der 62. Minute kam es zu dem Unfall. Die Grêmio-Anhänger hätten beim Feiern mit ihrer traditionellen „Lawine“ (avalanche) gegen das Gitter gedrückt und dieses sei eingeknickt, hiess es. Die Partie, die Grêmio am Ende mit 5:4 im Elfmeterschiessen für sich entschied, sei für etwa sechs Minuten unterbrochen worden, hiess es weiter.
Auf Grund der Brandtragödie mit 235 Toten in der Stadt Santa Maria, die im selben Bundesstaat Rio Grande do Sul liegt, trugen die Grêmio-Spieler Trauerflor. Im Vorfeld hatte der Club hatte vergeblich versucht, die Partie wegen des Unglücks zu verschieben.