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Frauen und Kinder brauchen gleich viel Eisen wie erwachsene Männer, um ohne Mangelsymptome leben zu können. Dies ist die wichtigste Erkenntnis der 2007 gegründeten Swiss Iron Health Organisation SIHO. Sie widerspricht damit dem Dogma der WHO und der Lehrbücher.
Bei Frauen und Kindern liegt der massgebende Ferritinwert in der Regel unter 50 ng/ml – wir sprechen von der Problemzone. Deshalb sind es vor allem SIE, die an Eisenmangelsymptomen leiden. Bei erwachsenen Männern liegt der Wert jedoch zwischen 100 und 200 ng/ml, das ist der Optimalbereich. Sobald die ungenügende Eisenkonzentration von Eisenmangelfrauen und -kindern in den Optimalbereich (der Männer) korrigiert wird, werden die meisten gesund.
Die Menstruation ist die häufigste Ursache für den weiblichen Eisenmangel, auch wenn die Universität Zürich das Gegenteil behauptet. Für Professor Thomas Rosemann (Leiter des Haustarztinstituts Zürich) ist die Menstruation kein Argument für Eisenmangel. Es ist höchste Zeit, dass er sich bekehren lässt.
Die WHO hat kürzlich für Frauen einen Ferritinwert von 15 ng/ml als normal definiert, obwohl viele dabei krank sind und dieser Wert bei Männern über 100 ng/ml liegt. Die Zeit ist gekommen, dass auch die WHO einsieht: Frauen und Kinder brauchen gleich viel Eisen wie erwachsene Männer. Deshalb ist in der Schweiz die Eisentherapie entstanden, die globalisiert werden sollte.