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"Die Eurogruppe hat im Mai 2016 ein Paket von kurz-, mittel- und langfristigen Massnahmen beschlossen, mit dem wir einen Schuldenschnitt vermeiden können. Ich sehe nicht, dass sich daran etwas geändert hat", sagte er der "Rheinischen Post" (Dienstag).
Dass der IWF einen Schuldenschnitt fordert, erklärt Dombrovskis, der auch Vizepräsident der EU-Kommission ist, so: "Der IWF hatte deutlich pessimistischere Prognosen als die EU-Kommission. Die griechische Wirtschaft wächst wieder, und wir hoffen, dass der Rat später in diesem Monat das Verfahren gegen Griechenland wegen übermässigen Defizits aufhebt."
Auch mit Blick auf Bulgariens Weg in die Euro-Zone zeigt sich Dombrovskis optimistisch. "Ja, das Land arbeitet zielstrebig an seiner Euro-Perspektive", sagte er der Zeitung. Ein Beitritt dauere aber seine Zeit. "Wenn man das vorgeschriebene Verfahren zugrunde legt und auch wenn alles glatt abläuft, würde dies länger als drei Jahre dauern."
Zu Ländern wie Schweden, die dem Euro skeptisch gegenüber stehen, sagte der Währungskommissar, man werde kein Land zum Beitritt zwingen.
(AWP)