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Tatjana lebt mit ihrer Mutter Natalja, ihrem Vater Jurij und der älteren Schwester Alexandra in einem Dorf. Vor kurzem ist dem Kind ein Unglück zugestossen. Beim Baden vertauschte das Mädchen zwei Eimer Wasser – den heissen mit dem kalten, – schöpfte die Kanne voll Sod ein und übergoss sich damit. Es wurde ins Regionalspital gebracht. 35% der Hautoberfläche waren verbrannt, am meisten waren der Nacken, der Rücken und der linke Arm betroffen. Tatjana benötigte Narkosen, die Verbrennung heilende Mittel und Verbandstoff. Die Familie konnte es sich nicht leisten, die Behandlungskosten zu decken, weil die beiden Eltern erwerbslos waren. Tatjanas Vater wandte sich hoffnungsvoll an die grossherzigen Wohltäterinnen und Wohltäter aus der Schweiz. Mittels ihres Beitrags vermochte man alles Nötige zu erwerben. Jetzt fühlt sie sich wohl, die Narben ziehen sich langsam zurück. Die Verwandten sind allen Bürgern für ihre Hilfe zutiefst erkenntlich.