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Von Melanie G. Host
K wie Kurkuma
Kurkuma, auch «Gelbwurz» genannt, zählt zu den Ingwergewächsen (Zingiberaceae) und stammt aus Südasien.
Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von bis zu 1 Meter und bildet gelblich- orange Rhizome aus, die denen des Ingwers ähneln.
Kurkuma zählt zu den ältesten Heilmitteln der Welt und wird schon seit über 4’000 Jahren in China und Indien in der traditionellen Medizin eingesetzt. Es heisst, dass Marco Polo das Kurkumapulver im 14. Jh. nach Europa gebracht hat.
Inhaltsstoffe und Heilwirkung
Hauptinhaltsstoffe von Kurkuma sind das Curcumin und seine Derivate. Weiterhin enthält es ätherische Öle, die für die antimikrobiellen, antiviralen, antimykotischen (gegen Pilze) sowie die antioxidativen Eigenschaften verantwortlich sind.
Laut zahlreicher Studien besitzt das Curcumin u.a. krebshemmende, neuroprotektive, schmerzlindernde sowie entzündungshemmende Wirkungen.
So bescheinigt bspw. eine indische Studie aus dem Jahr 2012 die hemmende Wirkung von Gelbwurz auf Tumorzellen im Gehirn, wobei Curcumin die Tumorzellen abtöten und ihr Wachstum regulieren konnte. Erstaunlich dabei ist, dass Curcumin nur die Krebszellen abtötet, wofür die Wissenschaft verschiedene Erklärungen hat. Im Gegensatz dazu sind Chemo- Therapeutika auch für gesunde Zellen schädlich – einmal abgesehen von den sonstigen starken Nebenwirkungen