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1911 Revolution
Story:
China 1906: Das Land versinkt im Chaos. Rebellen unter der Führung des Arztes Sun Yat-Sen (Winston Chao) planen die Qing Herrschaft zu stürzten. Im Kampf an der Front beteiligt sich auch Huang Xing (Jackie Chan), der zusammen mit Sun Yat-Sen die Aktionen plant und ein grosser Mitwirker der chinesischen Revolution war. Der Film zeigt die Ereignisse bis ins Jahre 1911 und wie Sun Yat-Sen zum ersten neuern Anführer von China wird.
Meine Meinung:
Die angeblichste 100. Jackie Chan (The Cub Tiger From Kwang Tung) Rolle, aber wenn man sich diverse Datenbanken in Büchern oder Internet anschaut, fallen einem viele verschiedene Angaben auf. Kommt auch darauf an, ob auch Cameo-Auftritte dazugezählt wurden oder nicht. Aber ist eigentlich auch egal: Der von Jackie Chan mitproduzierte Film (angeblich hat er 30 Mio. US Dollar ins Werk gepumpt) ist eines: Interessant, aufwändig und ein untypischer Chan Film! Jackie Chan führte nebst Zhang Li auch Regie und spielt die Rolle von Huang Xing (1874-1916), einem chinesischen Revolutionsanführers, Staatsmann und dem ersten Heerführer der Republik von China und erzählt werden reale geschichtliche Ereignisse, die mit dem nötigen Kleingeld, einer gewissen Portion Pathos (aber nie so übel wie in vielen Hollywood Filmen, auch wenn hier die Ausländer in einigen Dialogen nicht gut wegkommen) und einem grossen und erfolgträchtigen Namen (Jackie Chan) und viel Dramatik daherkommen! Der Film ist interessant, aber ob alles geschichtlich korrekt dargestellt wird kann ich als Laie nicht sagen! Der Film beginnt mitten im Chaos und zeigt sehr aufwändige Kriegsszenen der Revolution: Diese sind hervorragend in Szene gesetzt, auch wenn das direkte Blutvergiessen nur selten direkt gezeigt wird! Der Film bietet davon am Anfang und Mittelteil relativ viel und macht Zeitsprünge. Gegen Ende nehmen diese Actionszenen natürlich ab, nachdem Sun Yat-Sen und Huang Xing an der Macht sind und weitere Ereignisse werden anhand von Texttafeln aufgearbeitet. Die Darsteller machen ihre Sache sehr gut, nur Jackie Chans Sohn Jaycee Chan (Invinsible Target) bleibt blass. Jackie Chan selbst ist sehr ernst wie auch der Rest des Filmes. Auch hier merkt man gut die Einflüsse der chinesischen Filmemacher: Auf Humor wird verzichtet und Jackie Chan bekommt als Hommage immerhin eine Szene spendiert, welche an seine alten Filme erinnern (wo er einen Stunt vollbringt und kurz kämpfen darf) und Fans in Nostalgie schwelgen lassen dürfte! Ich fand den Film wirklich interessant, aber weiss schon jetzt, dass 1911 Revolution für mich kein Must Have sein wird! Einmal schauen reicht da völlig aus! Wäre es jetzt ein Blindkauf gewesen würde der Film selbstverständlich in der Sammlung verbleiben, aber dem ist ja nicht so. Jackie Chan Fans sollten keinen typischen Chan Film erwarten (was ich auch nicht tat), sondern einen aufwändigen Einblick in Chinas Geschichte! Ob dies schlussendlich so gut gefällt, um gekauft zu werden, muss jeder für sich selbst entscheiden!
O: Xinhai geming
China / HK 2011
R: Zhang Li, Jackie Chan
D: Jackie Chan, Winston Chao, Li Bingbing, Joan Chan, Ming Hu, Jaycee Chan
Laufzeit der HK-Kinoversion: Ca. 125 Min.
Fassungen: Seit dem 29.07.11 läuft der Film in den Hong Konger Kinos, wo ich den Film in meinem HK Urlaub Mitte Oktober auch sah im Originalton (zwei drei deutsche Sätze gibt es auch) mit chinesischen und englischen UT.
Geschrieben von: MPAA
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