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Das Wunder der Schweizer Handballer blieb aus: Nach der 26:33-Auswärtsniederlage im Playoff-Hinspiel in Portugal hätte das Team von Trainer Michael Suter zuhause in Winterthur mit mindestens 7 Toren Differenz gewinnen müssen, um im Rennen um die WM 2023 zu bleiben. Die Hypothek wog aber zu schwer. Nach dem mit 28:33 verlorenen Rückspiel verpasst die Nati den Einzug in die 2. Runde deutlich.
Die Gastgeber zeigten eine gute Leistung und gingen in der 1. Halbzeit zwischenzeitlich mit 11:9 in Führung. Bis zur Pause verwandelten die Portugiesen den Rückstand aber noch in einen 17:13-Vorsprung. In der Folge kam die Schweiz nie mehr näher als bis auf 2 Tore heran.
Rubin mit 6 Toren erfolgreichster Skorer
Bester Werfer auf Seiten der Schweizer war wie bereits im Hinspiel Lenny Rubin mit 6 Treffern. Keinen guten Tag erwischte Andy Schmid. Beim mittlerweile 38-jährigen Regisseur passte wenig zusammen. Nach dem 4. Fehlwurf in seinem 4. Abschluss in der 13. Minute wurde er ausgewechselt und fortan nicht mehr eingesetzt.
Die Schweiz blieb damit in den beiden Partien gegen Portugal unter ihren Möglichkeiten. Allerdings hatten die Schweizer auch Pech, dass ihnen in der 1. Playoff-Runde der schwerstmögliche Gegner zugelost worden war. Wie gut die Portugiesen sind, unterstrichen sie mit der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio (9.). Dass sie dort dabei waren, verdankten sie einem Sieg gegen den späteren Olympiasieger Frankreich (29:28).