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Eine akute Verstopfung ist nicht unbedingt durch die Häufigkeit des Stuhlgangs definiert. Als normal gilt eine Stuhlfrequenz von dreimal täglich bis dreimal pro Woche. Von einer Obstipation spricht man, wenn der Stuhlgang seltener als dreimal pro Woche auftritt und die Darmentleerung erschwert ist.
Weiter wird eine Verstopfung durch harten Stuhl, Schmerzen beim Stuhlgang, Spannungsgefühle im Beckenbereich und einen geblähten Bauch gekennzeichnet.
Meist ist die verringerte Stuhlfrequenz eine Folge von einer ballaststoffarmen Ernährung, einer zu kleinen Trinkmenge oder von Bewegungsmangel. Bei älteren Menschen kommen oft alle Faktoren zusammen.
Bei einer chronischen Verstopfung (z.B. bei obstipationsdominantem Reizdarmsyndrom) sollten Abführmittel nicht länger als 14 Tage ohne Verschreibung eingesetzt werden, da eine Langzeitbehandlung nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen darf.