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Die alten Ritter, Burgen und das Mittelalter
Von Filippo A. & Yannis F., 6.07.2018
Rüstungen, Schwerter - einfach ritterlich. Doch was bedeutete das, "ritterlich"? Ein kleiner Ausflug zu den Menschen, die im Mittelalter lebten.
Der Weg zum Ritter
Wenn man Ritter werden wollte, musste man unbedingt Kind eines Ritters sein. Die Eltern entschieden ob man Ritter werden durfte. Man wurde dann mit 7 auf eine andere Burg geschickt. Dort war man 7 Jahre lang, also bis 14. Mit 14 wurde man Knappe. Als 21-jähriger wurde man zum Ritter ernannt und sah seine Eltern nach 14 Jahren zum ersten Mal wieder.
Der Name
Die Ritter gibt es seit dem 11. Jahrhundert. Sie kämpften für ihr Reich. Ritter ist die Abkürzung für "riddare". Riddare bedeutet Reiter - darum braucht ein Ritter auch ein Pferd. Man könnte meinen, dass Mittelalter "Mittelalter" heisst, weil es in der Mitte der bisherigen Zeitrechnung stattfand. Es heisst jedoch Mittelalter weil die Mehrheit der Menschen zur Zeit der Ritter schlechter Lateinisch konnte. Also nur mittelmäsig.
Die Rüstung
Die Ritter Rüstung bestand aus: Dem Helm (mit Visier), dem Brustpanzer, dem Schulterschutz, den Lederriemen (die sich zwischen der Brust und an der Taille befanden), dem gepanzerten Kettenhemd (unter dem Brustpanzer), den Armschienen, den Panzerhandschuhen, zwei Schenkelstücken, dem Kniebuckel und den Beinschienen.
Das Klo
Das Klo im Mittelalter war ein Vorsprung, der aus der Mauer ragte. Das Geschäft fiel in ein Loch im Boden. Zuunterst befand sich entweder ein kleiner Raum, der immer wieder gesäubert werden musste oder einfach ein Burggraben.
Warum ist die Burg so weit oben auf dem Berg
Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens - die Könige oder die Ritter wollten einfach eine sehr schöne Aussicht und die gibt es nun halt Mal von der Spitze eines Hügels. Zweitens - von oben sahen die Burgbewohner die angreifenden Gegner besser und waren so besser gewappnet.
Das Wappen
Es gibt den allgemein verbreiteten Mythos, dass das Wappen auf der Brust und dem Schild eines Ritters das Wappen der Burg ist. Das stimmt jedoch nicht. Ein Ritter musste nämlich das "Familien"-Wappen tragen, weil die verbündeten Ritter einen sonst für einen gegnerischen Ritter hielten.
Wie eroberten die Ritter eine gegnerische Burg
Meistens schickten die Ritter einen Verbündeten in die gegnerische Burg, um dort zu arbeiten. In der Nacht liess er dann die Zugbrücke runter. Wenn das nicht klappte, dann bestachen sie einen gegnerischen Ritter mit Geld. Und wenn auch das nicht klappte, dann krachten sie das Tor mit einem Rammbock (ein grosser Baumstumpf, den man zum Stürmen benutzt) oder mit einem Wehrturm (ein Turm auf Holzrädern, an dem vorne ein sehr stabiles Leder zur Abwehr angebracht war). Der König der anderen Burg musste dann aufgeben.
Essen
Meistens ass man im Mittelalter Erbsen und Pferdebohnen. Heute ist die Pferdebohne nur noch ein Futtermittel. Das meist zubereitete Essen war jedoch der Haferbrei. Eigentlich assen die Leute im Mittelalter alles, was die Natur ihnen bot, also auch viel Grütze und Brot.
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