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Im Februar des vergangenen Jahres gelang es der Walliser Kantonspolizei, ein Netz von Kokainhändlern im Unterwallis aufzudecken.
Die Ermittlungen ergaben, dass die Drogen in der Region Lausanne beschafft, anschliessend ins Wallis geführt und an Konsumenten und weitere Händler verkauft wurden.
Bei einer am 6. Februar 2017 durchgeführten Intervention wurden in einer Wohnung in der Region Martinach 200 Gramm Kokain und eine grosse Menge von Mischprodukten entdeckt. Drei afrikanische Haupttäter zwischen 27 und 32 Jahren wurden im Wallis verhaftet. Zwei von ihnen befinden sich noch immer in Untersuchungshaft und warten auf ihre Ausschaffung. Der dritte Täter wurde bereits in sein Ursprungsland ausgeschafft.
Die Untersuchungen ergaben, dass dieses Trio seit dem Spätsommer 2016 aktiv war und zirka 1 Kilogramm Kokain zum Wiederverkauf erworben hatte. Der Hauptlieferant dieser Bande, ein 45-jähriger afrikanischer Staatsangehöriger, wurde von den Waadtländer Behörden in Lausanne verhaftet.
Im Rahmen des Verfahrens sind 16 Personen verhört worden. 14 von ihnen wurden wegen verschiedenen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz bei der Staatsanwaltschaft verzeigt.pd/map