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Bekannt wurde sie mit der Reality-Show «Keeping Up With The Kardashians» und Schlagzeilen macht sie meistens mit ihrem Äusserlichen: Da geht schnell vergessen, dass Kim Kardashian (38) im Hintergrund viel Gutes tut. Schon seit einer Weile unterstützt sie Häftlinge. Sie hat sich mit Erfolg für eine Reform des Strafrechts eingesetzt.
17 Häftlingen hat Kim Kardashian im Verlauf der letzten drei Monate aus dem Gefängnis geholfen und sie wieder mit ihren Familien vereint. Die «90 Tage Freiheit»-Kampagne wurde von Kardashians Anwältin Brittany K. Barnett zusammen mit MiAngel Cody ins Leben gerufen. Sie holen mit der Kampagne Insassen, die zu langen Haftstrafen aufgrund geringer Drogendelikte einsassen, aus dem Gefängnis.
So soll die Resozialisierung von Insassen in Haftanstalten verbessert werden. Ausserdem haben Richter mehr Ermessensspielraum bei Urteilssprüchen für Täter, die wegen eines Delikts ohne Gewaltanwendung vor Gericht stehen. Davor galt: Wer drei Mal wegen eines Drogendelikts verurteilt wurde, bekam eine lebenslange Freiheitsstrafe.
Kim Kardashian hatte vor längerem angekündigt, dass sie sich überlege, Anwältin zu werden. Vielleicht möchte die Ehefrau von Kanye West damit in die Fussstapfen ihres verstorbenen Vaters treten. Robert Kardashian war damals im Verteidigungsteam von O.J. Simpson in dessen Strafprozess im Jahr 1995.