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Isner hielt gegen den Turniersieger von 2007, 2011, 2012 und 2014 eine Stunde lang mit. Nach dem mit 3:7 verlorenen Tiebreak brach die Nummer 24 der Welt aber komplett ein. Der aufschlagsstarke Isner kassierte die ersten zwei Breaks des Turniers zum 1:4, Djokovic verwertete wenig später gleich den ersten Matchball. Beeindruckend war, dass Djokovic in 90 Minuten Spielzeit keinen einzigen Breakball zuliess und sogar mehr Asse (10:9) realisierte als der wohl beste Service-Spieler der ATP-Tour.
Im Final vom Sonntag gilt Djokovic als favorisiert. Der Serbe hat die letzten sechs Duelle mit Murray, zuletzt im Final des Australian Open und im Halbfinal von Indian Wells, allesamt für sich entschieden. In den Direktbegegnungen führt er 17:8.
Djokovic und Murray treffen zum dritten Mal nach 2009 und 2012 im Endspiel von Key Biscayne aufeinander. Mit einem Finalsieg wäre Djokovic der erste Spieler, dem das Double Indian Wells/Miami drei Mal gelingen würde. (pre/si)
N. Djokovic – J. Isner 7:6 6:2
A. Murray – T. Berdych 6:4 6:4
Auf dem Weg in seinen zweiten US-Open-Final in New York gegen Novak Djokovic profitierte Juan Martin Del Potro im Halbfinal von der Aufgabe von Rafael Nadal. Der Argentinier weiss, was es heisst, verletzt zu sein, und stand 2015 kurz vor dem Rücktritt.
Einer weiteren, vierten Operation am Handgelenk stimmte er zu. «Ich sagte mir, es ist die letzte. Eine weitere will ich nicht riskieren.» Sein rechtes Handgelenk hatte Juan Martin Del Potro 2010 operiert, zwei weitere Eingriffe folgten vier Jahre später an der linken Hand. Die Probleme aber blieben, Besserung war nicht in Sicht. «Es war der schlimmste Moment. Ich fand keinen Ausweg mehr und war mehrere Monate depressiv.» Del Potro stand kurz davor, seine Karriere zu beenden.
«Das ist nun aber …