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Um das Überleben kälteliebender Arten in Zeiten des Klimawandels zu sichern, müssen die Wassertemperaturen laut der Gewässerschutzorganisation Aqua Viva möglichst tief gehalten und die Fliessgewässer konsequent und zu einem grossen Teil beschattet werden. Niedrigwasser im Sommer erhöht zudem die Konkurrenz zwischen Wassernutzern und damit die Belastung der Gewässerlebensräume.
So verwendet die Landwirtschaft in Trockenphasen Flusswasser zur Bewässerung der Kulturen. An über 1400 Stellen dürfen Kraftwerke zudem zwischen 88 und 94 Prozent des Flusswassers in die Kraftwerkskanäle ausleiten. Es resultieren ungefähr 2'700 Kilometer Restwasserstrecken mit keiner oder reduzierter Wasserführung.