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Die Honigbienen leisten durch die Bestäubung der Nutz- und Wildpflanzen sowie durch die Erzeugung von Honig, Pollen und Wachs einen wichtigen Beitrag an die Volkswirtschaft. Der Bestäubungswert eines Bienenvolkes bezogen auf den Erntewert von Obst und Beeren beträgt rund 1250 Fr. pro Jahr. Dazu kommt der Wert der Imkereiprodukte. Der Honig als wichtigstes Endprodukt erreicht einen Wert von durchschnittlich rund 250 Fr. pro Jahr und Volk. Im Jahr 2003 waren offiziell rund 19’000 Imker registriert, die zusammen etwas mehr als 192’000 Bienenvölker hielten. Dies ergibt eine mittlere Betriebsgrösse von rund 10 Völkern pro Imker. Die Völkerdichte liegt heute im Durchschnitt bei 4,7 Völkern pro km2. Dieser Wert reicht zur Sicherung der Bestäubung der Nutz- und Wildpflanzen aus. Allerdings ist die Verteilung wichtig, denn im Vegetationsgebiet sollten überall Honigbienen vorkommen.Im Mittel der Jahre 2001 bis 2003 ernteten die Imker der Schweiz im Durchschnitt 17,7 kg Honig pro Volk und Jahr. Dieser Wert liegt deutlich über dem langjährigen Mittel von rund 10 kg pro Volk. Die Honigerträge schwanken sowohl von Jahr zu Jahr als auch von Gebiet zu Gebiet sehr stark. Die Ursachen dafür sind vielfältig (Klima, Vegetation, landwirtschaftliche Nutzung, Völkerdichte, Art der Bienenhaltung) und oft nicht genau erklärbar. Die gesamte jährliche Honigproduktion der Schweiz beträgt im zehnjährigen Mittel (1993 bis 2002) 3‘200 Tonnen und zeigt ebenfalls grosse Schwankungen. Bei einem durchschnittlichen Gesamtverbrauch von jährlich 9‘200 Tonnen und einem Honigverzehr von durchschnittlich 1,3 kg pro Einwohner und Jahr vermag die schweizerische Imkerei etwa einen Drittel der Inlandnachfrage zu decken.
Pflanzliche Getränke auf der Basis von Soja, Getreide, Samen oder Nüssen werden immer häufiger als Milchersatz konsumiert. Agroscope-Forschende haben Makro- sowie Mikronährstoffe dieser Getränke untersucht und grosse Unterschiede zwischen den Getränken und im Vergleich mit Milch festgestellt.
Schweizer Käsesorten werden durch verschiedene Kriterien charakterisiert. Agroscope hat in zehn Käsesorten die flüchtigen Carbonsäuren analysiert und konnte zeigen, dass sich diese zur Charakterisierung und Differenzierung eignen.
Lebensmittel
Spring J.-L., Reynard J.-S., Verdenal T., Zufferey V., Cléroux M., Dienes-Nagy Á., Bourdin G., Bieri S., Blouin A., Carlen C., Favre G.
Im Rahmen des Projekts zur Bewahrung der klonalen Vielfalt von Muskateller im Wallis konnten 42 Klone des Gelben Muskatellers und 36 Klone von Moscato Giallo beschrieben werden. Ihre Eigenschaften sind sehr unterschiedlich, insbesondere ihr aromatisches Potenzial. Die besten Klone sollen über die Schweizer Zertifizierung vertrieben werden.