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Andrea Ellenberger, die zu ihrem ersten Olympia-Einsatz kam, Wendy Holdener, Justin Murisier und Gino Caviezel scheiterten in den Viertelfinals an Deutschland. Zwar gewannen beide Teams je zwei Läufe, aufgrund der schlechteren Zeiten blieb den Schweizern allerdings das Nachsehen. Das Achtelfinal-Duell gegen China hatten Holdener und Co. souverän mit 4:0 für sich entschieden.
Vor vier Jahren hatte die Schweiz die Olympia-Premiere des Events für sich entschieden, damals wurde das Format allerdings als Parallel-Slalom ausgetragen. Als einzige des Schweizer Quartetts war Holdener bereits in Pyeongchang mit dabei.
Die leise Enttäuschung zum Abschluss konnte die herausragende Bilanz der Schweizer Alpinen allerdings nicht trüben. Mit neun Medaillen, fünf Mal davon Gold, sorgten sie für die beste Ausbeute an Olympischen Spielen der Geschichte. Alle Trümpfe von Swiss Ski stachen in den Tagen von Yanqing ausnahmslos.
Zum Nachfolger der Schweiz im Mixed-Teamwettkampf kürte sich Österreich. Katharina Truppe, Katharina Liensberger, Stefan Brennsteiner und Johannes Strolz setzten sich im Final gegen Deutschland dank der besseren Zeiten durch. Für Strolz war es die dritte Medaille nach Gold in der Kombination und Silber im Slalom. Bronze sicherte sich Norwegen, das sich im kleinen Final gegen die USA durchsetzte.
Für Mikaela Shiffrin gab es somit keinen versöhnlichen Abschluss der Spiele. Auch bei ihrem sechsten Einsatz in Yanqing ging die langjährige Weltcup-Dominatorin leer aus. Im Riesenslalom, Slalom und der Kombination schied die 26-Jährige aus.
Der Team-Event, das wegen starken Windes um einen Tag verlegt werden musste, bot einmal mehr keine Werbung für das Format. Nach dem Desaster vor einem Jahr an den Weltmeisterschaften in Cortina d'Ampezzo fällt die Bilanz in Yanqing nicht besser aus. Einer der beiden Kurse war deutlich schneller, zudem blies der Wind noch immer sehr stark.