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- Mehrere Erdbeben haben die philippinische Südinsel Mindanao erschüttert. Dabei ist mindestens ein Kind gestorben.
- Das heftigste Beben hatte nach Messung der US-Erdbebenwarte USGS die Stärke 6.8 und ereignete sich gegen 14.11 Uhr Ortszeit (7.11 Uhr MEZ).
- Dessen Epizentrum lag 61 Kilometer südwestlich von Davao, der grössten Stadt auf der Insel mit mehr als 1.6 Millionen Einwohnern.
- Mit einem Tsunami sei nicht zu rechnen, gibt USGS an.
Wie der Bürgermeister von Matanao im Süden des Landes im Radio berichtete, haben die Beben mindestens ein Todesopfer gefordert. Ein sechsjähriges Mädchen sei von einer Wand erschlagen worden, die in Folge des starken Erdbebens eingestürzt sei. Behörden sprachen weiter von mehreren Verletzten.
Nahe der Metropole Davao sollen viele Menschen panisch aus Häusern und Restaurants geflohen sein. Es sei mit Schäden aufgrund der Erschütterung zu rechnen, gibt das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie an. Ein Tsunami drohe nicht, teilte derweil das US-Erdbebeninstitut USGS mit. Dieses hatte die Stärke des Bebens zunächst mit 6.9 angegeben.
In wenigen Tagen eine Reihe von Beben
Die Philippinen liegen auf dem geologisch aktiven «Feuerring». Hierauf erreignen sich rund 90 Prozent aller Erdbeben weltweit.
Drei Erdbeben mit einer Stärke über 6.0 haben schon im Oktober dieselbe Gegend von Mindanao, der südlichen philippinischen Inselgruppe, erschüttert. Dabei kamen zwei Dutzend Menschen ums Leben. Zehntausende waren gezwungen, ihre Häuser zu verlassen.