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(Bild Continental-Reifen)
Achslasten setzen älteren Gemeindestrassen massiv zu
Obwohl moderne Lastwagen durch mehr Achsen das Gewicht verteilen, bleibt die Tatsache, dass bereits eine (1) Überrollung mit 40 Tonnen Gesamtgewicht denselben Verschleiss der Strasse verursacht, wie rund 70'000 PKW's:
"Das Vierte-Potenz-Gesetz (auch Vierte-Potenz-Regel genannt) besagt, dass die Beanspruchung einer Straße durch ein Kraftfahrzeug umso größer ist, je größer die Achslast des betreffenden Fahrzeugs ist. Die Beanspruchung der Straße steigt proportional zur vierten Potenz der Achslast des die Straße befahrenden Fahrzeugs. Diese Gesetzmäßigkeit wurde im Rahmen einer wissenschaftlichen Versuchsreihe am Ende der 1950er Jahre in den Vereinigten Staaten entdeckt und war maßgebend für die Entwicklung von Standardbauweisen im Straßenbau."
(Wikipedia)
Aber auch moderne landwirtschaftliche Fahrzeuge mit Zug-Gesamtgewichten von 40 Tonnen sind Verursacher von Schäden auf nicht ausreichend dimensionierten Strassen. Dies gilt besonders auch für Güter- und Waldwege, welche oft nur einfache, wassergebundene Schichtaufbauten haben.
Typisches Schadensbild: Ein schwacher Schichtaufbau führt zu einer Bruchstelle in der Deckschicht. Mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit waren die ersten Anzeichen Risse, welche sich bei Frost ausgeweitet haben.
(Auszug aus einem Artikel aus "Der Zeit")
"Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an – eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch ein Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse.
Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15⁴, also 15x15x15x15, das ist 50.625.
Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100.000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. "