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Die Bedeutung Wolfgang Amadeus Mozarts für die Musikgeschichte wird einmal mehr in seinen 27 Klavierkonzerten deutlich. Kein anderer Komponist hat in einer einzelnen Gattung so viel Neues und Bedeutendes geschaffen. Für seinen zweitletzten Gattungsbeitrag aus dem Jahr 1788 schien Mozart jedoch weniger Innovation, sondern die heitere Brillanz seiner früheren Konzerte anzustreben. Das Konzert in der majestätischen Tonart D-Dur erklang immerhin am Rande der Festlichkeiten für die Krönung des neuen Kaisers Leopold II. in der Hoffnung auf neue Aufträge. Mozarts Mühen waren vergebens, das Krönungskonzert verschaffte ihm den bitter nötigen finanziellen Erfolg nicht – posthum wurde es jedoch zu einem seiner beliebtesten Klavierkonzerte überhaupt.