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Differentialdiagnose Nr.1 (Nephroblastom)
Uebersicht der Differentialdiagnosen des Nephroblastoms auf Grund verschiedener Präsentationsformen des Wilmstumors.
Die häufigste Präsentationsform des Nephroblastoms ist ein sicht- und/oder tastbarer Abdominaltumor. Bezüglich Hämaturie (als Folge eines Ueberschreitens der Wand des Nierenbeckenkelchsystems) und akutes Abdomen (wegen Blutung oder Ruptur der Tumorkapsel) wird auf $$tuab_4??nr=1££Vergleichsbild 1§§ und $$tuab_7??nr=4££Vergleichsbild 2§§ verwiesen.
Unklare Bauchschmerzen kommen erst beim Schulkind vor. Bei arterieller Hypertonie oder bei linksseitiger Varikozele liegt selten ein Nephroblastom vor oder ein Nephroblastom der linken Seite vor; andere Gründe sind viel häufiger.
Vor der Verfügbarkeit einer (s) CT, MRI und Ultraschalls war bei der Abklärung der erste Schritt die Zuordnung des Abdominaltumors zum Retroperitonealraum; damit konnte die Zahl der in Frage kommenden Pathologien reduziert werden. $$tuab_13??££Vergleichsbild§§. In Abhängigkeit vom Alter und vom intraoperativen Befund (wobei diese Faktoren im Einzelfall nur bedingt hilfreich sind) können bei einem scheinbaren Wilmstumor histologisch ein kongenitales mesoblastisches Nephrom, Rhabdomyosarkom, Clear cell- Karzinom, Adenokarzinom (Hypernephrom) oder eine Nephroblastomatose vorliegen. In jedem Fall ist somit eine gründliche histologische Aufarbeitung des Tumors nötig.