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Therapie / Therapeutische Strategie / Behandlungskonzepte
- Konservative / medikamentöse Therapie
- Medikamentöse Therapie = siehe unter Schwindel
Überlegungen zur Konzipierung der erfolgversprechenden Therapie im HNO-Bereich am Beispiel der entzündlichen Prozesse im Bereich der oberen Luftwege
- Grundlage des Therapiekonzeptes
- "Status quo" in der lokalen Therapie
- Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Ausblick
Traditionell werden die Augen als äusseres "Fenster des Körpers" betrachtet, weil die ophthalmologischen "Veränderungen" den systemischen Zustand des Körpers reflektieren.
Genauso besteht auch eine Wechselwirkung zwischen der Nase und dem Rest des Körpers. Und wir können über die nasalen Manifestationen der systemischen Erkrankungen sprechen.
Die Nase ist der prominenteste Teil des Gesichtes und hat eine eminent wichtige protektive Funktion, nicht nur für die oberen, sondern auch für die unteren Luftwege. Leider wird die Nase (wegen ihrer Prominenz) heute in der Zeit des "Beauty-Wahns" nur auf ein Schönheitsobjekt / -struktur zurückgestuft. Ausser dass die Nase unserer Physiognomie charakteristischen Ausdruck verleiht, ist sie ein wichtiger Teil des respiratorischen Systems und zugleich ein Riechorgan. Durch seine exquisite regulative Funktion mit Reingung / Filtrierung, Aufwärmung und Befeuchtung der Luft, welche wir einatmen, schützt sie die unteren Luftwege, Bronchien / Lunge vor infektiösen, toxischen und immunologisch schädigenden Partikeln und Stoffen. Nachfolgend einige Beispiele der Beziehung und Wechselwirkung zwischen der Nase und dem Rest des Körpers, Erkrankungen und medikamentöse Therapie:
Chronische Sinusitis, Allergie und Asthma bronchiale
Nasale Polyposis und systemische Erkrankungen
Rhinitis, Nasopharynx und Mittelohrerkrankungen
Systemische Manifestationen der medikamentösen Therapie der Rhinosinusitis
Auswirkungen der systemischen medikamentösen Therapie auf die Nasenschleimhaut
Rhinosinusitis und Kopfschmerzen
Sinogener Schwindel
Der Aufbau und die Funktion des respiratorischen Epithels der oberen und unteren Luftwege sind sehr ähnlich. Man spricht auch von "united airways", bzw. "one way, one disease". Aus diesen Gründen kommt es häufig vor, dass es bei einer prolongierten Entzündung im Bereich der oberen Luftwege (NAse / Rhinitis) zur Ausdehnung des entzündlichen Prozesses auf die unteren Luftwege (Bronchitis) kommt (vegetativ-nasaler / naso-pulmonaler Reflex). Man spricht auch vom Post-Nasal-Drip-Syndrom (PNDS) oder sinu-bronchialen Syndrom. Ebenfalls häufig kommt es zur Ausbreitung des etnzündlichen Prozesses vom Naseninneren auf die Nasennebenhöhlen (NNH), vor allem bei schlechter Belüftung der NNH. Man spricht dann von einer Rhino-Sinusitis.
nach H.M. Druce und R.G. Slavin
Aus diesen Gründen ist es sehr wichtig, eine frühe / prophylaktische Behandlung bei einer akuten Rhinitis / Erkältung einzuleiten, um eine Sinusitis und/oder Bronchitis, sowie eine sekundäre bakterielle Infektion vorzubeugen.
Die Erkältungsinfekte sind die häufigsten Infektionen der Menschen überhaupt. Erwachsene erkranken durchschnittlich 2-3x, Kleinkinder bis zu 10-13x im Jahr. Die Deutschen (ca. 83 Millionen Einwohner) geben jedes Jahr 1,5 Milliarden Euro für Erkältungsmittel aus. Davon ca. 1/3 (ca. 500 Millionen Euro) für Nasen- und Rachensprays. Ca. 70 Millionen Deutsche benutzen ein NAsenspray wegen Schnupfen. NAch der gleichen Statistik sind 500.000 bis 1 Million Deutsche abhängig von Nasensprays vom Sympathikomimetika-Typ. Diese dürfen nicht länger als 7 Tage und nicht häufgig appliziert werden, da sie wegen der Schädigung des Flimmerepithels zur "Rebound"-Rhinitis und Rhinitis medicamentosa führen und abhängig machen können. Bei allen entzündlichen Prozessen der Schleimhaut der oberen (und auch unteren) Luftwege ist die Selbstreinigungsfunktion, der Flimmerepithel-Mechanismus der Schleimhaut gestört. Sympathikomimetika in Nasensprays führen durch die Stimulation von a-Rezeptoren über die Verengung der nasalen Gefässe zur Abschwellung. Da sie jedoch auch b-Rezeptoren stimulieren, die eine Gefässerweiterung auslösen, führen sie bei längerem Gebrauch über den "Rebound"-Effekt zur Schwellung der Schleimhaut. Durch Konservierungsmittel (Benzalkoniumchlorid) in Nasensprays wird die Schleimhautschädigung noch verstärkt. Bei einer prolongierten, wiederholenden Erkältung kommt es häufig zur sekundären Rhino-Sinusitis und Pharyngo-Laryngitis, sowie Bronchitis. Zum Beispiel in den USA entfällt jede fünfte Verordnung von Antibiotika bei Erwachsenen auf die Indikation Rhino-Sinusitis. Aus fast 2000 klinischen Studien gibt es gute Belege, dass Antibiotika bei der unkomplizierten akuten Rhino-Sinusitis gar keinen Vorteil gegenüber einer rein symptomatischen Therapie haben. Diesbezüglich gilt: "watchful waiting", sonst besteht auch die grosse Gefahr der Resistenzbildung der Bakterien. Bei einer akuten und chronischen, nicht-allergischen Rhino-Sinusitis sind kortisonhaltige Nasensprays nur relativ oder gar nicht indiziert. Die meisten Nasensprays auf der Basis von Meersalz (oder Kochsalz) sind isotonische (0,9%) Lösungen und haben nur einen reinigenden Effekt. Seit ein paar Jahren gibt es auch einige Nasensprays mt einer Meersalz-Konzentration von 2,3%, was einen abschwellenden Effekt über die osmotische Wirkung hat. Aber auch nicht mehr! Bis jetzt gab es kein universelles "allrounder"-Nasenspray und Mund-/Rachenspray für eine längere prophylaktisch-therapeutische lokale Anwendung, dazu noch ohne Nebenwirkungen und ohne Kontraindikationen. Sowohl die sympathikomimetischen, als auch die Kortikosteroid-Sprays sind, wie bekannt, mit vielen "short commings", Nebenwirkungen und Kontraindikationen verbunden.
ActiMaris stellt einen neuen "Meilenstein" im Behandlungskonzept der lokalen Therapie der Entzündungen und Infektionen der oberen und unteren Luftwege (wegen der Zusammensetzung und Wirkungsmechanismen siehe Produktunterlagen) und führte zum Paradigma-Wechsel im therapeutischen Konzept, nicht nur im Bereich der Schleimhaut, sondern auch der Haut und bei Verbrennungen, akuten und chronischen Wunden (siehe Publikation).
ActiMaris kann prophylaktisch und therapeutisch ubiquitär und so lange wie notwendig angewendet werden, vom Säuglings- bis zum Greisenalter, ohne Nebenwirkungen, Interaktionen und ohne Kontraindikationen.
ActiMaris wirkt auf die Schleimhaut reinigend und pflegend, befeuchtend, abschwellend, schleimauflösend, antimikrobiell, unterstützt die lokalen Abwehrmechanismen und fördert bei Schleimhautläsionen die Granulations- und Epithelisationsprozesse.
ActiMaris in Form von Gel, Spüllösung und Spray als bioaktives Redox-signaling Therapeutikum hat ein viel breiteres Wirkungsspektrum, sodass ActiMaris als lokale Monotherapie bei entzündlich-infektiösen Prozessen der Schleimhaut (aber auch der Haut) klinisch viele Vorteile (ohne Nebenwirkungen) aufweist, mit einem breiten Indikationsspektrum und dazu noch einem positiven Kosten-Nutzen-Effekt (siehe Publikation).
Indikationen für ActiMaris Nasenspray (1,2%), Mund-/Rachenspray (3,0%) & Hydro-/Wundgel (3,0%)
Schnupfen / Erkältung / Coryza
Grippale Infekte
Rhinitis acuta et chronica
Rhino-Sinusitis acuta et chronica
Rhinitis medicamentosa (Privinismus) nach Abusus von sympathikomimetischen Nasensprays
Allergische Rhinitis (auch prophylaktisch)
Tubenkatarrh / Mittelohrentzündungen
Epistaxis (Nasenbluten, verkürzt die Blutungszeit)
Postoperativ (nach Nasen-Nasennebenhöhlen-Operationen)
Stomatitis / Aphten
Glossitis / Mucositis der Mundhöhle
Tonsillitis / Tonsillo-Pharyngitis
Pharyngitis granularis sicca
Laryngitis posterior / Laryngitis acuta
Klinische Studien / Publikationen
artikelhospitalis.pdf [1'490 KB]
artikelclinicum.pdf [1'359 KB]
journalofwoundcare.pdf [269 KB]
Diese Beiträge (Abstracts) wurden auf dem Weltwundkongress in Wien im Mai 2012 präsentiert:
abstract.pdf [1'072 KB]
actimarisorlstudie.ppt [1'416 KB] (PowerPoint-Präsentation)
actimarisewmawien.ppt [1'491 KB] (PowerPoint-Präsentation)
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