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Olympiasieger Cancellara fordert eine Entschuldigung
Der zweifache Olympiasieger Fabian Cancellara will die Anschuldigung, er habe einige seiner Erfolge mit einem versteckten Velomotor erzielt, nicht auf sich sitzen lassen. Diese Vorwürfe hatte zuletzt der Ex-Profi Phil Gaimon aus den USA in einen Buch erhoben.
Gaimon behauptet in seiner Autobiografie «Draft Animals – Zugtiere», der Schweizer Radprofi habe 2008 bei Mailand – San Remo und 2010 bei seinen Triumphen in Paris-Roubaix und der Flandern-Rundfahrt sogenanntes «Motor-Doping» betrieben.
«Seine Beschleunigungen sahen unnatürlich aus, und er hatte Schwierigkeiten, auf den Pedalen zu bleiben. Dieses Arschloch (fucker) hatte möglicherweise einen Motor», giftelt er in seinem Buch.
Gemäss «Blick» fordert Cancellara nun via seinen Manager Armin Meier und dessen Anwälte vom amerikanischen Verlag einen sofortigen Verkaufsstopp des Buches sowie eine Entschuldigung vom Autor.
Cancellaras Mechaniker Rune Kristensen sagt in einem: «Ich denke, es ist schlichtweg unmöglich, mit einem Elektromotor zu betrügen, ohne dabei entdeckt zu werden.»