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Die Trompete ist ein Altersallrounder. Es ist nicht genau bekannt, ob sie sich lieber von jungen, geschmeidigen, saftigen oder aber von alten, spröden, trockenen Lippen blasen lässt. Bei uns jedenfalls, lässt sie beides zu, um die unglaublichsten (im wahrsten Sinne des Wortes) Töne hervorzubringen. Einige Töne sind so hoch, dass nicht einmal Hunde sie hören. Wenn wir ehrlich sind, wissen wir nicht einmal, ob diese Töne noch existieren, beziehungsweise, ob sie überhaupt gespielt werden. Einige Trompeter behaupten dies jedoch vehement.
Die Trompete gilt als auch Erfinder der weltweit bekannten Schränzer-Disziplin. Ziel dieser Disziplin ist es, Töne aus dem Instrument zu holen, welche mit dem Originalklang möglichst wenig zu tun haben und sich eher anhören, wie eine Mischung aus Autoverschrottungsanlage und einem stark überreizten Darm. Die allgemeine Annahme, dass das Wort Trompete etwas mit dem französischen Verb „tromper“ zu tun hat, ist völlig falsch! Ein Trompeter irrt sich nämlich nie – höchstens der Komponist.