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Das Schicksal verwehrte den Geschwistern Galina und Swetlana Reschotkiny die Geborgenheit einer sorgenden Mutter. Mit dem Kindergeld, das ihre Mutter Margarita (28) vom Staat erhält, finanziert sie ihre Alkoholsucht. Um ihre kleinen Töchter kümmert sie sich überhaupt nicht. Stattdessen führt sie ein ausschweifendes Leben, eine Arbeit hat sie nicht. Zuwendung, zärtliche Mutterliebe und Erziehung kennen die beiden Mädchen nicht. In der Regel kommt ihre Mutter erst spätnachts und betrunken nach Hause. Die sich selbst überlassenen Kinder sind verwahrlost und oft auch hungrig. Mit ihren Ängsten und Nöten sind sie allein. Sie sind verschlossen und haben keine Freunde in der Schule.
Ihr Zuhause ist ein winziges Zimmer in einem heruntergekommenen Wohnheim. Es hat weder fliessendes Wasser noch eine Heizung. Galina und Swetlana werden oft von Erkältungen geplagt und leiden unter chronischer Bronchitis. Entsprechende Medikamente stehen ihnen nicht zur Verfügung, was die Entwicklung weiterer chronischen Krankheiten begünstigt. Die Schwestern fehlen oft in der Schule und die Schullehrerin Nadeschda Kisorez ist in grosser Sorge um die Mädchen. Deshalb ruft sie über SOS GERASJUTA barmherzige Menschen zu einer Spende auf, um das Nötigste für die Kleinen zu beschaffen: Medikamente, Kleidung und Schulsachen.