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Dschinn, der Zauberer, überredet Hassan und Sindbad, ihn auf eine Reise in die Wüste zu begleiten. Er möchte in die Schatzkammer der Berggeister ein-dringen, was nur einmal im Jahr, bei Vollmond, möglich ist. Und tatsächlich: die Erde bebt, und der Felsen öffnet sich. Nun soll Hassan eine alte Lampe holen, dabei aber nichts anderes berühren. Als er den wunderschönen Juwelen nicht widerstehen kann und nach ihnen greift, erstarrt er. Nur Sindbad und sein Zauberring können helfen. Sindbad entdeckt einen Lampengeist, der ihm zu Diensten ist, sobald er die Lampe reibt. Als Sindbad, Hassan und Sheila nach Sahreddo kommen, treffen sie die Prinzessin Sheherazade. Sie ist so schön, daß alle Leute herbei- strömen, nur um sie sehen zu können. Wer Sheherazades Gunst gewinnen möchte, muß folgende Forderung des Königs erfüllen: am nächsten Morgen um sieben Uhr sieben Träger mit sieben Paketen, gefüllt mit sieben Diamanten, herbeizuschaffen. Der Lampengeist hilft Sindbad bei dieser Aufgabe und ist auch bei der nächsten, die der König sich ausgedacht hat, zur Stelle. Dschinn, der Zauberer, gibt sich als Sammler alter Lampen aus und gelangt somit in den Besitz von Sindbads Zauberlampe. Mit Hilfe des Lampengeistes entführt er die Prinzessin samt Schloß zu seinem Bruder Valba nach Marokko.Aber da Sindbad ja im Besitz eines Zauberringes ist, kann er zusammen mit Sheila dem Schurken folgen. Als Sheila Valba erblickt, erschrickt sie: Er war es, der einst die kleine Prinzessin in einen Vogel verwandelte. Aber darüber darf Sheila nicht sprechen. Sindbad befreit die Prinzessin Sheherazade und bringt sie zu ihrem Vater zurück.
Sindbad ist mit einem Kamel in der Wüste unterwegs, als er in einen Sandsturm gerät und auf eine Palme geschleudert wird. Da findet ihn Alibaba, ein Waisenjunge, der zu einer Räuberbande gehört, und rettet ihn. Alibaba bringt Sindbad in das Räuberlager. Schon bald soll Sindbad für die Räuber das Lager des Sultans von Bassa auskundschaften. Sindbad warnt den Sultan jedoch und hilft ihm, den Angriff der Räuberbande abzuwehren. Als er weiterreist, schließt sich ihm Alibaba, der das Räuberdasein schon lange satt hat, an. Während des Festes im Sultanspalast plündert Räuberhauptmann Alibaba I. mit seinen Gefährten einige Häuser in Bagdad. Am nächsten Tag wiederholen die Räuber ihren Beutezug. Diesmal wird die Schatzkammer des Palastes des Sultans geleert. Sindbad dringt gemeinsam mit Alibaba zu der Höhle vor, in der die Räuber ihre Beute lagern. Doch sie ist fest verschlossen. Sindbad kann das geheime Zauberwort erlauschen, mit dem das Höhlentor sich öffnen lässt. Es lautet: "Sesam öffne Dich." Nun kann das Diebesgut geborgen und nach Bagdad zurückgebracht werden. Sindbad bringt die gestohlenen Schätze wieder in die Stadt zurück und wird dabei von dem Räuberhauptmann Alibaba I. verfolgt. Als Alibaba I. entdeckt, dadd die Schätze in Sindbads Haus untergebracht werden, beschließt er, sie von dort zu stehlen. Damit er Sindbads Haus wiederfinden kann, kennzeichnet er es mit einem Kreuz. Doch er hat die Rechnung ohne Sindbad gemacht: Als er am Abend wiederkommt, sind plötzlich alle Häuser mit Kreuzen versehen. Und auch den nächsten Plan des Räubers vereitelt Sindbad. Dass sich die vierzig Räuber in Krügen versteckt haben, nützt ihnen nichts. Sindbad verteilt die geborgenen Schätze der Räuber unter den Bewohnern Bagdads. Nur ein alter schäbiger Teppich findet keinen Abnehmer. Während Sindbad und seine Freunde noch beraten, was mit ihm geschehen soll, erhebt sich der Teppich mit ihnen in die Luft. Es ist ein Zauberteppich, der einst der alten Zauberin Tabasa gehört hat. Tabasa nimmt Sindbad den Teppich wieder weg und entführt Sheila. Natürlich macht sich Sindbad sofort auf den Weg, um seine kleine Freundin zu befreien. Durch Zufall entdeckt er Tabasas fliegendes Pferd, mit dessen Hilfe er den Teppich und Sheila zurückerobern kann. Zurück in Bagdad verschenkt Sindbad den Teppich, denn er will wieder in die weite Welt hinaus, neuen Abenteuern entgegen.