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Der lange Weg zur Universität
Ihre historischen Wurzeln führt die Universität Luzern zurück auf eine theologische Schule aus dem konfessionellen Zeitalter. Sie ist daher vor dem gleichen geschichtlichen Hintergrund gewachsen wie die Universitäten Genf, Lausanne, Bern und Zürich.
Ausbau und Umgestaltung setzten in der Zentralschweiz allerdings erst im 20. Jahrhundert ein: 1938 wurde aus der Höheren Lehranstalt die Theologische Fakultät, die 1970 die akademischen Gradrechte erhielt. 1978 scheiterte ein auf fünf Fakultäten angelegtes Universitätsprojekt in einer Volksabstimmung.
Erst nach zwei Jahrzehnten war ein neuer Anlauf möglich: 1993 wurde die Geisteswissenschaftliche Fakultät geschaffen, im Jahr 2000 schliesslich stimmte die Luzerner Bevölkerung dem Universitätsgesetz mit grosser Mehrheit zu und befürwortete damit die Gründung der Universität Luzern. 2005 hat der Bundesrat im Sinne des Universitätsförderungsgesetzes für die Universität Luzern die schweizerische Anerkennung beschlossen. Im September 2011 konnte die Universität Luzern ihr neues Hauptgebäude an der Frohburgstrasse 3 direkt beim Bahnhof und neben dem KKL beziehen.
Das Ja an der Volksabstimmung vom November 2014 zur Revision des Universitätsgesetzes ebnete den Weg zu einer vierten, Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Diese nahm den Betrieb auf das Herbstsemester 2016 hin auf.
Einen weiteren Meilenstein bildete der Start des neuen, direkt dem Rektor unterstellten Departements Gesundheitswissenschaften und Medizin Anfang August 2019.