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Die Vorsorge für Alter, Invalidität und Tod erfolgt auf verschiedenen Ebenen und im Rahmen mehrer aufeinander abgestimmter Sozialversicherungen. Die Ebenen werden 'Drei-Säulen-Prinzip' genannt. Die 1. Säule regelt die staatliche Vorsorge (AHV, IV, EL), die 2. Säule die berufliche Vorsorge (BVG) und die 3. Säule die private Vorsorge (Banken- und Versicherungssparen).
Die berufliche Vorsorge umfasst alle Massnahmen auf kollektiver Basis, die den älteren Menschen, den Hinterbliebenen und Invaliden beim Eintreten eines Versicherungsfalles (Alter, Tod oder Invalidität) zusammen mit den Leistungen der 1. Säule die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise erlauben.
Alle Arbeitnehmer, die das 17. Altersjahr überschritten haben und bei einem Arbeitgeber einen Jahreslohn beziehen, der den Mindestlohn gemäss BVG übertrifft, unterstehen der obligatorischen Versicherung. Arbeitslose, die von der Arbeitslosenversicherung beziehen, sind für die Risiken Tod und Invalidität versichert.