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Neurochirurgie
Bei nahezu allen neurochirurgischen Eingriffen, wie zum Beispiel an der Schädelbasis oder im Hirnstamm, sind neurale Strukturen gefährdet. Motorische Nerven, sensorische Nerven aber auch zerebrale Strukturen wie z.B. bestimmte Areale im Gehirn können bei neurochirurgischen Eingriffen verletzt werden. Häufig werden intraoperative Neuromonitoringverfahren angewendet, um die gefährdeten Strukturen bestmöglich überwachen zu können.
Neuromonitoring in der Rückenmarks- und Wirbelsäulenchirurgie
Dank modernster Technik zum gewünschten Ergebnis
Im Rückenmark verlaufen die neben dem Gehirn wichtigsten neuralen Strukturen des zentralen Nervensystems. Dazu gehören sowohl die absteigenden motorischen Nervenanteile, die vor allem Impulse vom Gehirn an die Muskulatur leiten, als auch die aufsteigenden sensorischen Bahnen, die Informationen von den Sinnesorganen der Peripherie an das Gehirn übermitteln. Prinzipiell wird zwischen der Überwachung der efferenten motorischen Bahnen mittels Elektromyographie (EMG) und der Überwachung der afferenten (aufsteigenden) Bahnen mittels somatosensorisch evozierter Potenziale (SEP) unterschieden. Für komplexe Operationsszenarien ist eine Kombination der verschiedenen Methoden (Modalitäten), d.h eine quasi gleichzeitige Messung erforderlich. Mit unserem Neuromonitor können in der 8-Kanal-Variante EMG, SEP (medianus und tibialis) sowie MEP realisiert werden, so dass die Funktion der Nerven im Rückenmark während der OP zuverlässig beurteilt werden kann. Neben dem beruhigenden Gefühl für das OP-Team erhöht sich auch die Sicherheit für den Patienten.