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Gleich mehrmals hintereinander brach der italienische Vulkan Stromboli aus, der auf der gleichnamigen Insel beheimatet ist. Er hinterliess gewaltige Aschewolken und Rauch, wie auf verschiedenen Fotos auf den Sozialen Medien zu sehen ist. Laut Feuerwehrkommandant Giuseppe Biffarella waren die Einheimischen und Touristen in grosser Angst. Dies berichtete der der Nachrichtenagentur Ansa.
Der Ausbruch forderte mindestens ein Todesopfer. Es handelt sich um einen Sizilianer, der auf dem Vulkan in der Nähe der Spitze unterwegs war. Eine weitere Person wurde laut der Feuerwehr verletzt. Die Explosionen lösten einen regelrechten Steinregen aus, die auf verschiedene Teile der Insel flogen und zu brennen begannen und so die Touristen in einen Schockzustand versetzten. Aus Reaktion sprangen die Menschen in das Meer. Schnell eilten Boote zur Hilfe mit denen die Personen von der Insel abgeholt wurden, zu einer Evakuierung der Insel kommt es aber nicht.
Der Stromboli gehört zu den aktivsten Vulkanen Italiens und beheimatet nur etwa 500 Personen, die permanent dort leben. Im Sommer kommen viele Touristen zu besuch um das Naturwunder zu bestaunen. Er befindet sich etwa 100 Kilometer südlich von der sizilianischen Küste und darf nur mit einem Guide bestiegen werden.
Der letzte grosse Ausbruch war am 29. Dezember 2002. Ein rund zwei Millionen Kubikmeter grosser Felshang löste sich vom Kegel des Hauptkraters und rutschte ins Meer. Die Folge war eine gigantische Flutwelle von zehn Meter Höhe, die auch in den Nachbarsinseln Lipari und Panarea wütete. Verletzt wurde niemand, aus Sicherheitsgründen wurde die Insel für mehr als zwei Monate evakuiert.