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Veranstaltungen
› www.heimatschutz.ch
Der Wildpark Peter und Paul ist nach den beiden Aposteln benannt, denen auf dem Rosenberg von Rotmonten eine Kapelle gewidmet war. Die Kapelle existiert nicht mehr. 1892 wurde vom Jäger- und Wildschutzverein St. Gallen eine Wildparkanlage mit 32 Tieren eingerichtet. Nebst Rehen, Hirschen, Gämsen, Wildschafen und Hasen kamen im Sommer 1906 nach dem spektakulären Diebstahl im Gran Paradiso-Nationalpark Steinböcke ins Gehege. Zwei der Diebe, der Arzt Girtanner und der Hotelier Mader, stammten aus St. Gallen. Letzterer hatte dem Wilderer Berard CHF 2000.- für die drei in die Schweiz eingeführten Kitze bezahlt. Die Zucht in St. Gallen und im Wildpark Harder in Interlaken haben dazu geführt, dass Steinböcke in den Schweizer Alpen wieder heimisch geworden sind. 1902 baute der Zürcher Bildhauer Urs Eggenschwiler den ersten künstlichen Kletterfelsen und entwickelte damit eine neuartige, bahnbrechende Architektur für Tierparks. Weitere Kunstfelsen entstanden zwischen 1907 und 1912. In den 70er-Jahren und erneut 2010 wurden umfassende Sanierungen an den Felsen vorgenommen. Seit 1998 gibt es auch eine Anlage für Wildkatzen, dem Tier des Jahres 2020.
Knabenweiher, Eichweiher und Kreuzweiher, letzterer an der Grenze zwischen der Stadtrepublik und der Fürstabtei, heissen die drei Weiher, die um 1610 als Wasserreservoir bei Feuersbrünsten und zum Bleichen zur Förderung des «Leinwat-Gewerbs» errichtet wurden. Im Volksmund werden diese schlicht Frauen-, Mannen- und Bubenweiher genannt. Es gab in dem Gebiet weitere Weiher, die aber aus verschiedenen Gründen später aufgefüllt wurden. 1713 wurde der Mannenweiher ausgehoben. Schon früh bildeten die Weiher nicht nur Teil der Werkstätten von Müllern, Walkern, Bleichern, Färbern, Gerbern, Küfern, Schleifern, Sägemeistern, sondern auch dem Badevergnügen. Schon vor der Mitte des 18. Jahrhunderts (1740) gab es einen Bademeister, der für Ordnung und Einhalten der Sitten zu sorgen hatte. 1865 wurde im Bubenweiher ein Kastenbad mit verschiedenen Baderäumen nach Plänen von Georg Leonhard Hartmann für Mädchen eingerichtet. Sie existierte bis 1906. Im Frauenweiher wurde 1906 eine zweite Badeanstalt für Mädchen erstellt, die 1953 abgebrochen wurde. Der Niedergang der Leinwand-Industrie bedeutete, dass das Weiherwasser nur noch für Mühlen und industrielle Betriebe genutzt wurde. Ihren Zweck als Löschwasserlieferanten behielten sie jedoch bis anfangs des 20. Jahrhunderts bei, speisten sie doch die Wasserleitungen zu den Hydranten in den Strassen der Stadt.
In der Mühleggschlucht tost der Wasserfall der Steinach. Ein Weg führt dem Wasserfall entlang, die Mühleggbahn transportiert Fahrgäste seit 1893 von der St. Galler Altstadt nach St. Georgen.
10:00 Eintreffen im Wildparkhaus, Kaffee und Gipfeli
10:30 Führung (in zwei Gruppen)
11:15 Generalversammlung im Wildparkhaus
12:30 Taxitransfer/ individuelles Translozieren
13:00 Mittagessen im Restaurant Drei Linden
14:30 Spaziergang Drei Weihern
15:30 Spaziergang durch Mühleggschlucht und Altstadt
16:00 Ende der Veranstaltung beim Bahnhof St. Gallen
Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem Mitteilungsblatt 1/2020.
› Anmeldung (PDF)
› Absage der GV - Brief des Co-Präsidiums (PDF)
Um 17:15 Uhr wird der deutsche Ökonom Niko Paech im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche an der HSR referieren. Paech, einer der prominentesten Vertreter der Postwachstumsökonomie, zeigt Wege in eine nachhaltige und klimagerechte Zukunft auf.
› www.sustainabilityweek.ch
› www.sustainabilityweek.ch
Detaillierte Angaben zum Programm entnehmen Sie bitte dem unten stehenden PDF-Dokument.
› Programm & Anmeldung (PDF)
13:00 Treffpunkt: Tramhaltestelle Wetlistrasse (Tram 11)
Forchstrasse 205, 8032 Zürich
Garten Frei-Schindler, Führung durch Herbert Frei-Schindler
Ab 1996 entwickelten Silvia Schindler und Herbert Frei auf einem terrassierten Grundstück am Südhang in Zürich-Hirslanden einen prachtvollen Garten im englischen Stil. Dabei entstanden unterschiedliche Gartenräume mit entsprechenden Aufenthaltsmöglichkeiten. Inspirationsquellen für die Gestaltung waren ihre zahlreichen Gartenreisen nach England und auch immer wieder Bücher. In der Zwischenzeit ist einer der schönsten Gärten von Zürich entstanden.
Spezielles: Seltene Gehölze, Mixed Borders,Stauden, Gräser, Zwiebelpflanzen, Alte Rosen.
Siehe auch: www.secretgardens.ch
15:00 Kurze Fahrt (Tram 11 bis Bellevue, Bus 912 bis Felbenstrasse/Zollikon)
15:30 Garten Honegger, Führung durch Andreas Honegger
Der Gartenbuchautor und langjährige NZZ-Redaktor Andreas Honegger gestaltete zusammen mit seiner Frau Mina Honegger ein faszinierendes grünes Reich. Der einst völlig verwilderte Garten in Zollikon beherbergt nun auf kleinstem Raum eine unglaubliche Pflanzenvielfalt. Raritäten, Mitbringsel der Gartenbesitzer von zahlreichen Reisen beeindrucken durch ihre scheinbar natürliche Vergesellschaftung. Dabei ist der Garten einem steten Wandel unterworfen, nie fertig.
Spezielles: Besondere Gehölze, Allee aus Zitrusbäumen, Pflanzenvielfalt, japanischer Teich, alte Olivenbäume, Kletterpflanzen.
17:30 voraussichtlicher Abschluss der Veranstaltung
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt, weshalb eine Anmeldung gemäss unten stehendem PDF unumgänglich ist.
› Programm & Anmeldung (PDF)