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Auch die Kreisschule Entfelden würde aufgelöst, wenn sich Ober- und Unterentfelden zur Fusion mit Aarau entschliessen (Bild: Sarah Künzli)
Die Volksschule soll ins Departement Bildung und Sport integriert werden
Zukunftsraum bringt Aus für die Kreisschulen
Die Organisation der Verwaltung für die zukünftige Kantonshauptstadt liegt vor. Die Erarbeitung wurde breit abgestützt: die Resonanzgruppe, die Gemeinderäte, die Schulpflegen und die Abteilungsleiter/-innen aller Zukunftsraumgemeinden wurden miteinbezogen.
Mit dem Zukunftsraum entsteht eine Schule mit über 6000 Schülern und über 1000 Mitarbeitern. Unter der Voraussetzung, dass die Schulpflegen abgeschafft werden (Volksabstimmung voraussichtlich im Mai 2020), soll die Volksschule ins Departement Bildung und Sport integriert werden. Die organisatorische Anpassung stellt die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Buchs und den weiteren Gemeinden in der Region nicht in Frage.
Ausschlaggebend für den Entscheid, die Schule nicht in einem Verband weiterzuführen, sind die Grösse und das Ungleichgewicht zwischen den zwei Verbandsgemeinden. Die neue Kantonshauptstadt wäre knapp sechsmal grösser als die Gemeinde Buchs. Die Integration ins Departement ermöglicht zudem, die Führungsstruktur zu optimieren und Synergien zu nutzen.
Der Schulbetrieb soll in drei Bereiche organisiert werden, die jeweils fünf bis sieben Schulstandorte über alle Stufen umfasst. Denkbar ist folgende Organisation: «Ost, mit allen Schulstandorten in Buchs und Suhr», «Nord, mit allen Schulstandorten in Densbüren und Aarau» und «West mit allen Schulstandorten in Ober- und Unterentfelden».Die verschiedenen Schulstandorte bleiben bestehen.
Fünf Departemente für die neue Kantonshaupsstadt
Es soll fünf Departemente der neuen Kantonshauptstadt geben: Präsidialdepartement, Departement Finanzen und Ortsbürger, Bau-departement, Department Bildung und Sport sowie Departement Gesellschaft und Sicherheit.
Die Stadtkanzlei ergänzt die Verwaltungsorganisation als Stabstelle und umfasst die Kanzlei, die Parlamentsdienste, den Rechtsdienst und die Kommunikation.
Vorgeschlagene Organisation wird begrüsst
Die Resonanzgruppe, die Gemeinderäte und die Schulpflegen begrüssen die vorgeschlagene Organisation der Verwaltung und der Schule im Spezifischen. Die Resonanzgruppe erachtet die Verwaltungsorganisation als ausgewogen und erkennt in der vorgeschlagenen Aufgabenverteilung Ähnlichkeiten zur Kantonsverwaltung, was die Zusammenarbeit erleichtern könnte. Den Schulpflegen ist es ein Anliegen, der Gestaltung der drei Bereiche besondere Sorgfalt zu widmen und den heutigen Strukturen Rechnung zu tragen, um die aktuelle Entwicklung der Schulen (Einführung Lehrplan 21, Schulraumplanung, Neuressourcierung usw.) nicht zu beeinträchtigen.
Einschätzung der Projektsteuerung
Die Projektsteuerung ist der Ansicht, dass die vorgeschlagene Verwaltungsorganisation eine ausgewogene und schlanke Struktur abbildet, die weiterentwickelt werden kann. Die Projektsteuerung sieht in einem Departement Bildung und Sport, bei dem die Schulorganisation in die Verwaltung integriert ist, die Möglichkeit, die Führungsstruktur zu vereinfachen und die Stellung der Schule zu stärken. Der Überführung der heutigen Organisationen in die zukünftige Organisation wird, wie bereits in den Überführungsgrundsätzen für das Personal festgehalten, besondere Sorgfalt geschenkt.
ZVG