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Prof. Dr. med. Ulrich Binswanger wurde auf den 1. Januar 1970 zum Oberarzt an der Medizinischen Klinik des Universitätsspitals Zürich ernannt. Gleichzeitig erhielt er einen Lehrauftrag der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich. Ab Juli 1973 war er Leitender Arzt der damaligen nephrologischen Abteilung. Diese führte er dank seiner Initiative, seinem Einsatz und seinen Fachkenntnissen auf ein wissenschaftlich und klinisch hochstehendes Niveau.
1974/1975 habilitierte sich Prof. Dr. med. Binswanger an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich für das Gebiet Innere Medizin mit der Arbeit «Calcium Metabolism and Kidney Disease». Aufgrund seiner herausragenden Leistungen in Forschung und Lehre, insbesondere im Bereich der Nierenerkrankungen, wurde Prof. Binswanger 1981 zum ausserordentlichen Professor für Innere Medizin berufen.
Der wissenschaftliche Nachlass von Prof. Dr. med. Binswanger ist eindrücklich: Im Vordergrund stehen seine Arbeiten über Nierenerkrankungen, gefolgt von Veröffentlichungen über Stoffwechselstörungen und Erkrankungen der Knochen. Als Mitarbeiter einer Studie über «Immunologische Charakterisierung von menschlichem Parathormon» wurde Prof. Dr. med. Binswanger 1975 mit dem Preis der Schweizerischen Gesellschaft für Innere Medizin ausgezeichnet. Von 1998 bis 1999 war Prof. Dr. med. Binswanger zudem Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Nephrologie.