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Das weltabgeschiedene Bauerndörfchen mit nur mehr 56 Einwohner im Jahr 1851 entwickelt sich ab Mitte der 1870er Jahren zum Kur- und Sportort. Um 1875 setzt ein Zustrom von Sommergästen ein, die Erschliessung durch die Poststrasse von Chur nach Langwies und später nach Arosa erleichtern die Anreise.
Um 1877-78 werden erste Pensionen eröffnet. Um 1884 wird der Kurverein gegründet.
Der Aufschwung verstärkt sich, als der deutsche Arzt Dr. Otto Herwig, der hier von seinem Lungenleiden geheilt wird, Arosa als Luftkurort entdeckt. Um 1888 wird ein erstes Sanatorium gebaut. Durch die Sanatorien wird Arosa zum Kurort mit Jahresbelegung.
Ab 1900 kommen die ersten Wintersportgäste ins Dorf. 1938 werden die ersten Skilifte gebaut und 1956 die Weisshornbahn eröffnet. Weitere Seilbahnen folgen. Heute verfügt Arosa über 12'000 Gästebetten und verzeichnete 2014 rund 411'000 Logiernächte.
Seit Januar 2014 verbindet die 1,7 km lange "Urdenbahn" die Wintersportgebiete von Arosa mit der Lenzerheide. Durch die Fusion wurde Arosa-Lenzerheide mit 225 Pistenkilometern zum grössten Skigebiet Graubündens.
Winter: schneesicher.ch, Sommer: allinclusive.ch