Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/220892

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat hat nach den ersten 100 Millionen Schweizer Franken (Notverordnung) finanzielle Unterstützung für den Sport nicht nur einen Unterstützungs-Vorschlag für die Fussball- und Hockeyliga präsentiert, sondern auch für den ganzen Sportbereich weitere Gelder vorgesehen.</p><p>- Wie werden diese zusätzlichen Gelder an die Sportverbände etc. verteilt?</p><p>- An wen werden sie verteilt?</p><p>- Warum wurden schon weitere Gelder in Aussicht gestellt, obwohl die ersten 100 Millionen nicht gesprochen/angefragt wurden?</p><p>- Ist die Fairness gegeben?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit der ursprünglich vorgesehenen Nothilfe von 100 Millionen Franken wurde jenen Organisationen im Sport unter die Arme gegriffen, denen aufgrund der Massnahmen des Bundesrates zur Bekämpfung der Pandemie die Zahlungsunfähigkeit drohte. Diese Phase ist bald abgeschlossen. Gesuche können nur noch bis Ende Juni 2020 eingereicht werden. Es hat sich deutlich gezeigt, dass die negativen Auswirkungen für den Sport verzögert auftreten und sich über einen längeren Zeitraum als ursprünglich angenommen hinziehen. Der Bundesrat erachtet daher eine Unterstützung im Rahmen des Stabilisierungspakets für den Bereich Sport als notwendig. Die Auszahlung dieser Finanzhilfen erfolgt über den Dachverband des Schweizer Sports. Swiss Olympic erarbeitet die erforderlichen Konzepte und implementiert die notwendigen Prozesse, um den zweckgerichteten Einsatz der Mittel sicherzustellen. Das Bundesamt für Sport legt im Rahmen einer Leistungsvereinbarung mit Swiss Olympic die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die Verteilung der Gelder fest. Mit der Unterstützung soll sichergestellt werden, dass die Sportförderung qualitativ und quantitativ keinen Einbruch erleidet. Da die Heterogenität im Sport gross ist, sollen die nationalen Sportverbände die Verantwortung für eine adäquate Verteilung der Mittel übernehmen. Die Verbände werden regelmässig über die konkrete Verwendung der Mittel Bericht erstatten müssen.</p>