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In 2022
690 800
Begünstigte Schüler*innen
19 376
Geschultes Lehrpersonal
2-mal mehr
Erfolg am Ende der Schulzeit
Weil Bildung der Grundstein für eine selbstbestimmte Zukunft ist
Unsere Vision ist es, jedem Kind das Wissen zu vermitteln, das es braucht, um sein Leben selbstbestimmt zu gestalten und seine Gemeinschaft sowie sein Land weiterbringen zu können.
So ermöglichen wir beispielsweise in Burkina Faso, in Guatemala, im Niger und im Tschad Kindern, die noch nie eine Schule besucht haben oder diese vorzeitig abbrechen mussten, den Schulbesuch und bieten den Schüler*innen eine qualitativ hochwertige Grundbildung in ihrer Muttersprache und der Amtssprache ihres Landes. Die Kinder sind so besser vor Missbrauch wie Zwangsarbeit und früher Verheiratung geschützt und können ihre Ausbildung abschliessen oder eine Lehre absolvieren.
In unseren Einsatzländern ist der Zugang zu Bildung erschwert:
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Millionen von Kindern können aufgrund bewaffneter Konflikte keine Schule besuchen;
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auch nach Abschluss der Primarstufe haben viele Schüler*innen nur mangelhafte Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen, weil die Lehrpersonen schlecht ausgebildet sind und der Unterricht nicht in der Muttersprache der Kinder erteilt wird;
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die Klassen sind überfüllt und mehrere Altersstufen werden zusammen unterrichtet;
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Unterrichtsmaterial fehlt.
Unsere Mission besteht darin, allen Kindern die Schulbildung zu ermöglichen und die Qualität sowie die Relevanz des Bildungsangebots zu optimieren, damit jedes Kind seine Zukunft selber gestalten und zur Entwicklung seiner Gemeinschaft und seines Landes beitragen kann.
Wie soll ein Kind lesen, schreiben und rechnen lernen, wenn es in einer Sprache unterrichtet wird, die es nicht versteht?
In Burkina Faso oder Guatemala werden die oft aus der Kolonialzeit stammenden Amtssprachen von vielen Kindern kaum gesprochen. Ihre Muttersprache ist eine der Landessprachen. In Burkina Faso ist es beispielsweise das Mooré und in Guatemala sind es die Maya-Sprachen.
Wir legen Wert auf zwei- oder sogar mehrsprachigen Unterricht ‒ in der lokalen Muttersprache sowie der Amtssprache des jeweiligen Landes. Dieser Ansatz motiviert nicht nur zur Teilnahme am Unterricht, sondern fördert das eigene Denken und Handeln sowie das selbstständige Lösen von Problemen.
In zahlreichen Ländern bleiben die Mädchen zuhause und machen den Haushalt, bevor sie früh verheiratet werden und zu den Schwiegereltern ziehen. Und selbst wenn sie zur Schule gehen, verpassen sie den Unterricht während ihrer Periode ‒ aufgrund von Tabus, mit denen das Thema behaftet ist, weil es an Hygieneartikeln fehlt oder in den Schulen keine Toiletten vorhanden sind.
Doch nur durch Bildung können Mädchen selbstständig werden, sich vor Missbrauch schützen und ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Wir sorgen dafür, dass die Mädchen lernen können und sich in der Schule sicher fühlen, und tragen so zur Senkung der Anzahl an Schulabbrüchen und Kinderheiraten bei. Beispielsweise, indem wir Hygienekits verteilen, damit die Mädchen auch während ihrer Periode den Unterricht besuchen können.
So heben wir uns von anderen ab
- Wir schulen alle Lehrkräfte in unserer Pädagogik, um die Bildung nachhaltig zu verbessern.
- Wir entwickeln mehrsprachiges Unterrichtsmaterial ‒ mit Bezug zur lokalen Kultur und Relevanz für die Bevölkerung.
- Wir arbeiten mit den Entscheidungsträger*innen der Gesellschaft und den nationalen Bildungsbehörden zusammen.
- Wir ermutigen zur aktiven Beteiligung der Kinder, ihrer Familien und der Gemeinschaften am Bildungsprozess.
- Wir bauen Schulen und Klassenzimmer, um Kinder aufzunehmen, die aufgrund bewaffneter Konflikte flüchten mussten.
Bei uns stehen die Schüler*innen im Mittelpunkt der Projekte
- Wir tragen zur Verbesserung der Qualität des Primarschulunterrichts von Kindern zwischen 6 und 12 Jahren im öffentlichen Bildungssystem (formale Grundausbildung) bei.
- Kindern zwischen 9 und 15 Jahren, jungen Erwachsenen, die nicht zur Schule gegangen oder vorzeitig von der Schule abgegangen sind, und erwachsenen Analphabeten in alternativen Bildungssystemen (nichtformale Grundbildung) vermitteln wir Grundkenntnisse, die ihnen den Zugang zum öffentlichen Bildungssystem ‒ zu einer Berufsausbildung oder einer Integration ins Wirtschaftsleben ‒ ermöglichen.
- Für vertriebene und benachteiligte Kinder zwischen 3 und 17 Jahren, die von unseren Bildungsprojekten in Notsituationen begünstigt werden, stellen wir die kontinuierliche Bildung in massgeschneiderten Kursen und in einer sicheren Umgebung sowie psychosoziale Unterstützung sicher.
Unsere Fachgebiete
Unsere Grundsätze für qualitativ hochwertige Bildung
Unser pädagogischer Ansatz für eine bessere Bildungsqualität in benachteiligten Ländern basiert auf der Erfahrung unserer Spezialist*innen für Erziehungswissenschaften und auf unserer Erfahrung am Einsatzort.Mehr erfahren
Ausbildung der Lehrkräfte
Enfants du Monde bildet alle Personen aus, die am Bildungsvorgang beteiligt sind: mit Weiter- und Erstausbildungen, Masterstudiengängen in Pädagogik, … Wir passen unsere Weiterbildungsangebote an die Bedürfnisse und Möglichkeiten der jeweiligen Einsätze an.Mehr erfahren
Entwicklung von Pädagogisches Material
Egal, ob Schulbücher, Märchenbücher, Leitfäden für Lehrpersonen – Enfants du Monde begleitet die Ausbilder*innen vor Ort bei der Entwicklung von Unterrichtsmaterial, das auf die Bedürfnisse und Realitäten der Bevölkerung zugeschnitten ist.Mehr erfahren
Schulbildung in Notsituationen
Wir unterrichten Kinder, die aufgrund der Sicherheitskrise in Burkina Faso vertrieben wurden.Mehr erfahren
Bildung in nachhaltiger Entwicklung
Kinderrechte, Umweltschutz, Gesundheit, Friedenskultur: All unsere Projekte haben als Ziel, den Kindern zu ermöglichen, sich an der nachhaltigen Entwicklung ihrer Gemeinschaft und ihres Landes beteiligen zu können.Mehr erfahren
Meine Spende macht einen Unterschied
finanziere ich 2 Lehrpersonen in Burkina Faso eine eintägige Weiterbildung im Bereich zweisprachiger Unterricht.
finanziere ich 11 Kindern in Burkina Faso ein zweisprachiges Schulbuch.
finanziere ich Radiosendungen mit Bildungsinhalten in Guatemala für jene Schüler*innen, die nicht mehr zur Schule gehen können.