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Bergente
Aythya marila
Die nordische Bergente kann leicht mit der heimischen Reiherente verwechselt werden. Das Männchen (Erpel) hat einen grün schimmernden, schwarzen Kopf und der Rücken ist – im Gegensatz zum schwarzen Rücken der Reiherente – grau gemasert. Ausserdem besitzt die Bergente keinen angedeuteten Schopf am Hinterkopf.
Ihre Brutgebiete befinden sich in Island und an den nördlichen Küsten Skandinaviens. Sie ist sowohl auf Süss- wie auch Salzwasser anzutreffen. Die Nahrung der Bergente ist überwiegend tierisch: Insektenlarven, Muscheln, Schnecken, Krebse und zum Teil auch Wasserpflanzen (aus Süsswasserseen). Die Bergente gehört zu den sogenannten Tauchenten, d.h. auf der Suche nach Nahrung taucht sie völlig unter Wasser. Dabei kann sie bis in Tiefen von 30m vorstossen, normalerweise gehen ihre Tauchgänge jedoch selten tiefer als 3-12m. Die Bergente ist fast auf der ganzen Nordhalbkugel verbreitet.
Ihre Brutgebiete liegen an den Seen der Tundra und Waldtundra. Dort legt sie ihre Nester am Wasser im Ried, unter Büschen oder zwischen Felsgestein an. Auf Inseln wird zusammen mit Möwen oder Seeschwalben auch in Kolonien gebrütet. Während 26-28 Tagen werden 7-12 Eier vom Weibchen ausgebrütet. Die Männchen bleiben lange beim brütenden Weibchen, einzelne helfen sogar bei der Aufzucht. Mit ca. 45 Tagen werden die Jungvögel flugfähig. Nach der Brut und Aufzucht der Jungen ziehen die Bergenten gemeinsam gen Süden. Den Winter verbringen die Bergenten vor allem an den Küsten der gemäßigten Breiten, manche Populationen überwintern auch im hohen Norden Skandinaviens oder Südalaskas. Bergenten sind nur für eine Saison verpaart und suchen sich jeweils im Winter einen neuen Brutpartner.
Bei uns in Goldau finden Sie die Bergenten auf dem Rundgang beim Waldweiher, wo sie gut beobachtet werden können.
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