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Sergej wuchs in der Stadt Kazanka auf. Sergej ist Vollwaise, seine Eltern verlor er noch in der Kindheit und er wohnte bei seiner Grossmutter bis zu ihrem Tod. Dann wurde er bis zu seiner Volljährigkeit im Kinderheim erzogen. Nach dem Armeedienst arbeitete Sergej als Wachmann in einer Strafanstalt. Momentan mietet Sergej ein kleines Zimmer in Nikolajew. Sergej wurde von Strassenräuber überfallen. Einer der Verbrecher attackierte ihn mit einem Messer und der Mann erlitt schwere Verletzungen. Erst im Krankenhaus kam er wieder zu Bewusstsein, seine Wahrnehmung war aber noch eingeschränkt. Seine linke Lunge, der Zwölffingerdarm und der Dickdarm waren beschädigt. Er brauchte eine Notoperation und mehrere Arzneien, die für ihn unerschwinglich waren.
Dank der SOS GERASJUTA Stiftung hat Sergej die zweite Chance zum Leben bekommen. Die kostspieligen Medikamente sowie die vitaminreiche Ernährung brachten ihn relativ schnell auf die Beine. Nun ist er als Aufseher in einem Supermarkt tätig und plannt eine eigene Familie zu gründen.