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SP-Kantonsrätin Franziska Brenn will von der Regierung Genaueres darüber wissen, ob ab diesem Jahr eine Reihe von Behandlungen im Schaffhauser Kantonsspital nur noch ambulant durchgeführt werden. Sie bezieht sich in ihrer kleinen Anfrage auf einen Artikel der «az» vom 11. Januar, der aufzeigte, dass der Kanton durch die Regelung «ambulant vor stationär» voraussichtlich 400’000 Franken einsparen wird, während die Spitäler Schaffhausen mit Mindereinnahmen von einer guten Million Franken rechnen und ein Anstieg der Krankenkassenprämien wahrscheinlich ist.
«Ist sich der Regierungsrat bewusst, dass aufgrund der bekannten demografischen Situation im Kanton Schaffhausen überdurchschnittlich viele ältere Menschen nicht in der Lage sein werden, das Spital nach einem ambulanten Eingriff umgehend wieder zu verlassen?», fragt Franziska Brenn. Sie will ausserdem wissen, wer beurteile, ob jemand nach einer Operation entlassen werden könne, inwiefern Hausärzte verpflichtet werden könnten, entlassene Patienten nach dem Eingriff im Notfall zu versorgen und wie hoch der durch die neue Regelung zu erwartende Anstieg der Krankenkassenprämien sein wird.
Brenn moniert ausserdem, dass die Gesundheitskommission nicht über die neue Regelung informiert worden sei. (mg.)