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Die Holzart Robine (Robinia pseudoacacia) besitzt ausgezeichnete Eigenschaften für den Einsatz im Aussenbereich.
Der Robinien-Baum auch als weisse Robinie, falsche Akazie oder Scheinakazie bekannt, ist ein sommergrüner Laubbaum. Die Robinie stamm ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika. Mittlerweise ist die Baumart weltweit angesiedelt und wird auch in Plantagen angebaut. Insgesamt steht die Robinie mit nahezu 2 Million ha weltweit an dritter STelle unter den Laubbäumen aus Plantagen. Den Namen verdankt sie einem französischen Gärtner, Jean Robin, Hofgärtner in Paris, der den Baum schon Anfang des 17. Jahrhunderts in Frankreich kultivierte. Der amerikanische Name ist "Black Locust", was übersetzt "schwarze Heuschrecke" bedeutet. Dies weil die vertrockneten Hülsenfrüchte, die nach dem Laubaball noch lange am Baum hängen bleiben, irgendwie an Heuschrecken erinnern. Der Baum ist raschwüschig, der Höhen bis etwa 30 m erreicht und Durchmesser bis ca. 30 bis 40 cm. Der Schaft ist meistens krummwüchsig. Die Rinde ist dünn und bildet bereits früh eine tiefe netzartige aufreissende Borke von graubrauner Farbe. Die Dauerhaftigkeitsklasse ist dauerhaft bis sehr dauerhaft (1-2). Das Holz ist sehr restistent gegen Pilze und Insekten.
Robinie hat ein grosses Farbenspektrum von grünlich-gelb bis hellbraun-goldbraun. Das Splintholz ist schmal und gelblich. Das Holz blutet mittelmässig aus, d.h. es werden farbige Holzinhaltsstoffe ausgewaschen.
Sortierung und Besonderheiten
Unsere keilgezinkten Robinie Terrassendielen sind nachsortiert, d.h. 1. und 2. Wahl ohne Mengenangaben zur Verteilung. Jedoch gelten bei Terrassendielen folgende holztypischen Eigenschaften und Besonderheiten nicht als Beanstandungsgrund: Trockenrisse, Oberflächenrisse, Endrisse, Äste, Verfärbungen, Wechseldrehwuchs, Harzgallen, Harzaustritt und "Pinholes" (Frasskanäle, die durch Frischholzinsekten verursacht werden, jedoch ohne Einfluss auf die Haltbarkeit oder die statischen Eigenschaften).
Die lagerungs- oder transportbedingten Wasser- oder Stockflecken auf dem Holz werden nach kurzer Zeit durch die UV-Strahlung oder beim einölen der Terrassendielen gänzlich verschwinden. Lagern Sie die Terrassendielen vor dem Einbau stets an einem gut belüfteten, trocknen Ort auf Kantholz gestapelt jedoch ohne Folienabdeckung. Terrassendielen sind bei Lieferung nicht rechtwinklig und massgenau gekappt und müssen immer bei Montage sauber auf das Endmass gekappt werden.
Oberfläche
Wir empfehlen Ihnen immer eine glatte Oberfläche. Glatt gehobelte Oberflächen haben Vorteile gegenüber fein geriffelten, grob geriffelten bzw. genuteten Oberflächen. Eine glatte Sichtseite ist nicht rutschiger, trocknet schneller, lässt sich einfacher reinigen, das Wasser kann besser abfliessen und es bildet sich kein Moos oder sammelt sich kein Dreck in den Rillen an wie bei einer geriffelten Oberfläche. Bei glatten Oberflächen können Sie meistens beide Seiten je nach Geschmack verwenden. Bitte beachten Sie, dass meistens eine Seite nur egalisiert ist, d.h. teilweise nicht sauber ausgehobelt auf der gesamten Länge. Glatte Terrassendielen können Sie jederzeit schleifen bzw. schleifen wenn nötig oder gewünscht. So können Sie leichte Beschädigungen ausbessern oder die gesamte Terrasse erneuern, wenn diese nach einigen Jahren vergraut ist.
Montage
Die Montage muss fachgerecht erfolgen, d.h. maximaler Abstand der Unterkonstruktion ca. 45-50 cm, Terrasse muss gut hinter lüftet sein, Verhinderung von Staunässe durch konstruktiven Holzschutz. Bitte verwenden Sie für die Montage ausschliesslich Befestigungsmaterialien aus rostfreiem Edelstahl (V2A bzw. V4A). Einfaches nur verzinktes Befestigungsmaterial reagiert mit den Inhaltsstoffen des Holzes und führen zu unschönen meist dunklen Verfärbungen. Bei einer sichtbaren Verschraubung müssen die Löcher vorgebohrt werden um Risse und Absplitterungen durch auf Grund der Spannung im Holz zu vermeiden. Behandeln Sie die Terrassendielen mit einem Hirnholzschutzmittel an den Stirnenden um trockenbedingte Risse an den Dielenenden zu verhindert.
Reinigung & Pflege
Ihr Terrassenboden lebt! Holz ist ein natürlicher Werkstoff und reagiert auf die Einflüsse der Natur. Reinigen Sie Ihre Terrassendielen einmal pro Jahr mit einem Intensivreiniger und einer Bürste, damit vermeiden Sie Moos- und Algenbildung und die Oberfläche bleibt schön silbergrau. Nach der Grundreinigung empfehlen wir Ihnen Ihre Terrasse mit einem speziellen Aussenöl zu behandeln. Sie sättigen mit dem Öl die Fasern und somit verringert sich die Feuchtigkeitsaufnahme im Holz. Das Holz quellt und schwindet somit weniger stark. Durch eine regelmässige Ölbehandlung beugen Sie Rissbildungen den Dielen vor, die bei starken Temperaturschwankungen auftreten können.