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5 Dinge, die Sie bei einer Blutentnahme beachten sollten
Blutuntersuchungen sind in vielen Fällen notwendig, z. B. um bei der Diagnose gesundheitlicher Probleme zu helfen, Krankheiten zu überwachen, Mangelerscheinungen zu erkennen, die Funktion von Organen zu beurteilen oder den allgemeinen Gesundheitszustand zu kontrollieren, wie aus einem Bericht der Cleveland Clinic1 hervorgeht. Es gibt verschiedene Arten von Tests, die je nach den zu erwartenden Ergebnissen einfach oder aufwändig sein können. Einer der am häufigsten angeforderten Bluttests ist das grosse Blutbild. Mit diesem Test können verschiedene Arten von Erkrankungen festgestellt werden und er zeigt an, ob die Anzahl der Blutzellen erhöht oder verringert ist. So hat eine anämische Person weniger rote Blutkörperchen und eine kranke Person mehr Immunzellen. Es gibt aber auch spezialisierte Untersuchungen, wie die Suche nach kleinen Mengen von Krebszellen, die im Blut zirkulieren. Für diese Untersuchungen muss Blut abgenommen werden, in den meisten Fällen aus einer Armvene. Um Bedenken bezüglich der Blutentnahme zu beseitigen, folgen 5 Fakten, die Sie wissen sollten.
1. Warum darf man vor bestimmten Untersuchungen nichts essen?
Nüchtern zu sein, ist vor der Blutentnahme nicht obligatorisch, kann aber für bestimmte Untersuchungen empfohlen werden. Dies ist etwa bei der Untersuchung auf bestimmte Zellen oder Moleküle wie Glukose der Fall. Es gibt viele Moleküle, die mit der Nahrung in das Blut aufgenommen werden. Daher ist es wichtig, dass die Blutprobe vor dem Essen genommen wird, wenn mit dem Bluttest der Glukosewert gemessen werden soll (z. B. bei Diabetes).
2. Welche Vorbereitungen sind vor der Blutentnahme wichtig?
Für die meisten Blutuntersuchungen sind keine besonderen Vorbereitungen nötig. Bei bestimmten Untersuchungen müssen Sie nüchtern sein, das heisst vor der Blutentnahme nichts essen und keine anderen Getränke als Wasser zu sich zu nehmen2. Bei laufenden Behandlungen wird Ihr Arzt Sie über besondere Massnahmen informieren, insbesondere wenn Sie Medikamente einnehmen, die die Testergebnisse beeinflussen können.
3. Wie läuft die Blutentnahme ab?
Eine Blutentnahme wird in der Regel in 5 Schritten durchgeführt:
- Die medizinische Praxisassistentin reinigt die Entnahmestelle (z.B. mit Alkohol).
- Es wird eine Blutsperre um den Oberarm gelegt, so dass die Venen gut sichtbar werden. In diesem Moment muss der Patient die Hand zur Faust ballen.
- Die Nadel wird vorsichtig in eine Vene eingeführt, um das Blut zu entnehmen. Dieser Vorgang ist in der Regel schmerzfrei, aber es kann zu leichten Beschwerden oder Unwohlsein beim Einführen der Nadel kommen.
- Nach der Entnahme wird die Nadel rausgezogen und die Blutsperre entfernt.
- Zum Schluss wird die Einstichstelle mit einem Druckverband versehen.
4. Welche Komplikationen können auftreten?
Im Allgemeinen gibt es keine Komplikationen bei der Blutentnahme. Bei manchen Menschen kann es jedoch schwieriger sein, eine Vene zu finden. Das kann daran liegen, dass das Blut während der Entnahme nicht gut fliesst, an der Dicke der Haut oder an der Lage der Venen. Um die Blutzirkulation zu fördern und sich zu entspannen, sollten Sie an den Tagen vor der Blutentnahme ausreichend trinken und essen, sich vor und während der Blutentnahme warm halten, vorher etwas Sport treiben oder einen kleinen Spaziergang machen - ein Ratschlag aus dem Bericht der Cleveland Clinic3. Übrigens: Nach einer Blutentnahme kann an der Entnahmestelle ein blauer Fleck (Hämatom) entstehen, der aber in der Regel schnell wieder verschwindet.
5. Woher kommt der Zustand der Benommenheit?
Die Blutentnahme ist in der Regel schnell und schmerzlos. Trotzdem fühlen sich manche Menschen dabei schwindelig. Dieses Phänomen lässt sich nicht durch die Menge des entnommenen Blutes erklären, da der Körper etwa 4 bis 5 Liter Blut enthält. In der Regel werden nur 5 Milliliter, also ein Tausendstel dieser Menge, entnommen. Oft ist es die Angst vor der Blutentnahme, die den Zustand der Benommenheit hervorruft4. Es ist ratsam, ausreichend zu trinken und sich auszuruhen, um sich schnell zu erholen.
Referenzen & Quellen:
Cleveland Clinic, Mayo Clinic
Personen, die für die Erstellung dieses Beitrags verantwortlich und daran beteiligt sind:
Seheno Harinjato (Redakteurin bei Creapharma.ch, verantwortlich für Infografiken). Endkontrolle: Xavier Gruffat (Apotheker).
Datum der letzten Aktualisierung des Berichts:
08.02.2024
Bildnachweis:
Creapharma.ch, Adobe Stock, © 2024 Pixabay
Nachweis Infografiken:
Pharmanetis Sàrl (Creapharma.ch)
Wissenschaftliche Referenzen und Bibliografie:
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