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Das Podest
- 1. Ragnhild Mowinckel (NOR) 1:13,68
- 2. Mikaela Shiffrin (USA) + 0,05 Sekunden
- 3. Michelle Gisin (SUI) + 0,13
Michelle Gisin zeigte erneut eine starke Leistung und fuhr auf das Podest. Sie könne es selber nicht ganz fassen, ihr Körper sei zum Ende der Saison müde, trage sie aber immer und immer wieder zu Höchstleistungen, meinte die Engelbergerin nach dem Rennen. Auch Ragnhild Mowinckel überzeugte: Die 29-jährige Norwegerin gewann zum ersten Mal in ihrer Karriere einen Weltcup-Super-G, es ist ihr zweiter Weltcupsieg überhaupt.
Zum Höhenflug setzte einmal mehr auch Mikaela Shiffrin an. Nach ihrem Abfahrtssieg am Vortag sicherte sich die 27-jährige US-Amerikanerin mit dem 2. Platz im Super-G auch den Sieg im Gesamtweltcup. Ihre Kontrahentin Petra Vlhova fuhr nur auf Platz 17 und blieb damit ohne Punkte. Shiffrin liegt 2 Rennen vor Schluss mit 236 Punkten uneinholbar an der Spitze. Es ist bereits ihre vierte grosse Kugel.
Die weiteren Schweizerinnen
- 6. Corinne Suter + 0,57 Sekunden
- 9. Jasmine Flury + 0,92
- 11. Joana Hählen + 0,94
- Ausgeschieden: Lara Gut-Behrami
Das Schweizer Team-Ergebnis kann sich wie bereits am Vortag bei der Abfahrt sehen lassen: 4 Athletinnen klassierten sich in den Top 11. Corinne Suter konnte dabei auf ihren enttäuschenden 19. Platz in der Abfahrt reagieren und mit Platz 6 die Speed-Saison versöhnlich abschliessen. Ähnlich ging es Jasmine Flury mit Rang 9 nach ihrem 23. Rang in der Abfahrt.
Joana Hählen knüpfte im Super-G nicht ganz an ihr Überraschungsergebnis in der Abfahrt (2.) an, lieferte mit Platz 11 aber ein solides Ergebnis. Ärgern wird sich Lara Gut-Behrami. Die Olympiasiegerin fuhr deutliche Bestzeit im ersten Sektor, verpasste nach dem ersten Sprung aber ein Tor, weil sie eine zu enge Linie gewählt hatte.
Die Kugel-Gewinnerin
Federica Brignone, die sich die Super-G-Kugel bereits in Lenzerheide gesichert hatte, zeigte beim Saisonabschluss eine enttäuschende Leistung. Sie wurde 19., nur 2 Fahrerinnen waren im Ziel langsamer. Im Interview meinte die 31-jährige Italienerin, dass sie froh sei, die Kugel bereits eingetütet zu haben, da ihre Form zum Ende der Saison deutlich schlechter geworden sei.
So geht es weiter
Am Freitag treten die Frauen gemeinsam mit den Männern zum Team-Event an. Am Samstag (Slalom) und Sonntag (Riesenslalom) folgt der Abschluss in Courchevel/Méribel (sämtliche Rennen live bei SRF).