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(pg) Verschüttete Strassen, beschädigte Geleise, zerstörte Gebäude, verletzte oder sogar getötete Berggänger - die Meldungen über die Folgen von Steinschlägen, Felsstürzen oder Murgängen häufen sich. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Gemäss dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung ist auf immerhin 6-8% der Fläche der Schweiz der Untergrund instabil. Insofern sind Steinschlag und Felsstürze etwas Normales. Klar ist aber auch: Infolge des Klimawandels nehmen die Gefahren zu. Denn die schmelzenden Gletscher und der auftauende Permafrost geben immer mehr Steine und Felsblöcke frei.
Freies Fallen, Springen oder Rollen von einzelnen Steinen (bis 0,5 m grosse Steine) oder Blöcken (über 0,5 m grosse Blöcke) in steilem Gelände bezeichnet man als Stein- und Blockschlag. Ein Fels- oder Bergsturz hingegen ist der plötzliche Absturz grosser (100 bis 100' 000 m3) bis sehr grosser (bis mehrere Millionen m3) Gesteinspakete, die mehr oder weniger stark fragmentiert sind. Gerade bei letzteren werden enorme Kräfte entfesselt. Auffangdämme oder Schutznetze können Schutzmassnahmen sein, vielfach stösst man bei den Sicherungsmassnahmen dieser Grössenordnung jedoch an technische und finanzielle Grenzen.