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Mit einem Birdie aus ungefähr vier Metern gab der 23-jährige Texaner Spieth den schlaggleichen Ashley Hall und Cameron Smith am ersten Loch der Verlängerung das Nachsehen.
Nachdem er 2015 am US Masters und am US Open die ersten zwei Majortitel seiner Karriere errungen und die Spitze der Weltrangliste erobert hatte, geriet Jordan Spieth in eine Baisse. Besonders belastend war für ihn der Ausgang des diesjährigen US Masters. Spieth gab auf den letzten neun Löchern einen Vorsprung von fünf Schlägen preis und musste schliesslich dem Engländer Danny Willett zum Sieg gratulieren. In der Weltrangliste fiel er kontinuierlich zurück. Derzeit liegt er an fünfter Stelle, nach Punkten mit einem deutlichen Rückstand auf den australischen Leader Jason Day.
Über den knappen Sieg in Sydney ist Spieth besonders glücklich. Er hatte das Australian Open schon im Herbst 2014 gewonnen, bevor er im nachfolgenden Frühling die beste Zeit seiner noch jungen Karriere erlebte. «Dank Momenten wie heute», sagte Spieth, «kannst du daran glauben, dass es vorwärts geht. Dieser Sieg gibt mir Zuversicht und Selbstvertrauen.»
Im Golf ist das Australian Open ein verhältnismässig kleines und schwach dotiertes Turnier. Es ist bei weitem nicht zu vergleichen mit dem Australian Open im Tennis.
(SDA)