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Bekanntlich hat der HC Freiburg-Gottéron den ersten Schweizer-Meister-Titel knapp verpasst und dem in dieser Serie glücklicheren, aber auch etwas besseren SC Bern zur verdienten Meisterschaft gratuliert.
Freiburger Spieler, Trainer und Betreuer akzeptierten die Niederlage mit Anstand und Respekt, und auch die Gottéron-Fans verhielten sich korrekt. So weit, so gut.
Nun zum negativen, ja verwerflichen Aspekt der Geschichte. Wie aus mehreren Medien zu entnehmen war, verhielten sich leider einzelne SCB-Spieler und sogenannte SCB-Fans auf geradezu primitive Art und Weise und traten das Prinzip von Fairness und Anstand mit Füssen.
Ausgerechnet zwei Freiburger Spieler, die in Diensten des SCB sind (Scherwey und Bertschy), outeten sich als Sieger ohne jeden Stil und Anstand. Während Scherwey über das Mikrofon des Stadionspeakers veritable Hasstiraden gegen Gottéron in die Arena schrie, ging Bertschy so weit, zusammen mit dem Fananimator einen Schal, auf dem «Hurensöhne Gottéron» stand, anzuzünden.
Gerade das Verhalten der beiden Spieler Scherwey und Bertschy ist mehr als verwerflich, dies umso mehr, als beide den grossen Teil ihrer Juniorenzeit beim HC Freiburg-Gottéron verbrachten und hier ihre Grundausbildung zum Eishockeyprofi geniessen durften. Sympathische Sieger sehen anders aus.
Ich für mich bin lieber ein fairer und anständiger Verlierer als ein stilloser Gewinner.
Übrigens: Ich werde in Zukunft wohl den Weg ins Freiburger Stadion (FKB-Arena) meiden, wenn der SCB zu Gast ist, denn wer lässt sich schon gerne einen ganzen Abend lang als Hurensohn bezeichnen?
«Wer lässt sich schon gerne einen ganzen Abend als Hurensohn bezeichnen?»