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Die Einkommensschere geht in Frankreich immer mehr auseinander. Die Löhne der reichsten zehn Prozent stiegen in den vergangenen Jahren um durchschnittlich elf Prozent. Die restlichen 90 Prozent der Franzosen verdienten im selben Zeitraum nur neun Prozent mehr. Noch dramatischer fällt der Vergleich zwischen den Superreichen und den ganz Armen aus. 0.01 Prozent der Franzosen gelten als Superreich. Sie steigerten ihr Einkommen um 40 Prozent. Gleichzeitig leben 13 Prozent der Franzosen unter der Armutsgrenze und müssen mit weniger als 1'300 Franken im Monat leben. Die neusten Zahlen des Französischen Statistikamtes dürfe die Diskussionen der Besteuerung von den Reichen anheizen. Sarkosy hatte eine Steuerobergrenze eingeführt, damit die Superreichen nicht aus Frankreich abwandern.