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Ultraschallgestützte Punktion einer Tendovaginitis des Mittelfußes. Es wurde eine 13–18 MHz-Linear-Sonde verwendet. Das Punktat ergab massenhaft Harnsäurekristalle.
Ultraschallgestützte Punktion eines Kniegelenksergusses. Die Nadelführung ist “out of plaine”, daher sieht man die Nadelspitze nur jeweils als weissen Punkt beim Erreichen der Schallebene.
Eine Bakerzyste ist eine Ausstülpung der hinteren Kniegelenkkapsel, welche in der Regel durch einen längerfristig erhöhten Gelenkinnendruck infolge eines Kniegelenkergusses entsteht. Diese sogenannte Zyste ist also kein eigenständiges Gebilde, wie es sonst in vielen Organen des Körpers manchmal anzutreffen ist (Nieren, Leber, Eierstöcke usw.), sondern vielmehr Ausdruck einer Kniebinnenschädigung. In der Regel schiebt sich die Aussackung zwischen den mittleren Gastrocnemiuskopf und den M. semimembranosus.
Im vorliegenden Fall erfolgte die Zuweisung des Patienten zum Ausschluss einer tiefen Beinvenenthrombose (TVT). Er stellte sich mit Wadenschmerzen und einer deutlichen Umfangsvermehrung des Unterschenkels vor. Die TVT konnte duplex-sonographisch rasch ausgeschlossen werden und die Bakerzyste wurde zunächst mit quer aufgesetztem Schallkopf diagnostiziert. Später erfolgte die Schallkopfdrehung, so dass die “Zyste” in ihrer Längsausdehnung dagestellt werden konnte.
Dieser Patient hatte seit wenigen Tagen progrediente Schmerzen sowie eine starke Schwellung im oberen Sprunggelenk (OSG), verbunden mit Fieber und in der Laboruntersuchung deutlich erhöhten Entzündungsparametern. Die Röntgenuntersuchung lässt einen Erguss erahnen, ist indes als Nachweis hierfür völlig ungeeignet. Sonographisch lässt sich der Gelenkerguss darstellen, wobei nach wie vor nicht klar ist, woraus sich die Flüssigkeit zusammensetzt. Daher wurde eine diagnostische Punktion durchgeführt. Bei solchen Punktionen ist die Arteria dorsalis pedis zu beachten, welche direkt über dem Gelenk verläuft und durch die Punktion nicht verletzt werden sollte. Im Film ist das Blutgefäß als pulsierender Punkt zu sehen, in der darauffolgenden Sequenz sieht man das Gefäß bei einem anderen Patienten duplex-sonographisch dargestellt. In der Punktionssequenz wird daher die Nadel nicht In-plane (IP) sondern Out-of-plane (OOP) vorgeschoben und ist am Ende als weißer Punkt im schwarzen (hypoechogenen) Erguss zu sehen.