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In seinem Buch ... trotzdem Ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager verarbeitete Viktor E. Frankl seine Eindrücke und Erfahrungen in Konzentrationslagern. Schon kurz nach Ende des Krieges vertrat er die Ansicht, dass vor allem Versöhnung einen sinnvollen Ausweg aus den Katastrophen des Weltkrieges und des Holocaust weisen könne. Er will nicht Mitleid erregen oder Anklage erheben. Noch weniger geht es um die Situation des Grauens. Sein Buch soll und kann vielmehr Kraft zum Leben geben. ... trotzdem Ja zum Leben sagen ist ein Buch, das über Jahrzehnte die Menschen bewegt. Die englische Fassung Mans’s Search for Meaning wurde bereits in 26 Sprachen übersetzt und hat eine Gesamtauflage von über 10 Millionen Büchern erreicht. Es wurde in die Liste der zehn einflussreichsten Bücher in Amerika aufgenommen. Ergänzt wird diese Lesung um ein rares Originaldokument: Ausschnitte einer Rede, die Viktor Frankl 1988 auf dem Wiener Rathausplatz anlässlich des 50. Jahrestages des Hitler-Einmarsches in Österreich hielt.
Portrait
Viktor E. Frankl, geb. am 26. März 1905 in Wien, war der Begründer der Logotherapie, Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Wien, gehörte 25 Jahre dem Vorstand der Wiener neurologischen Poliklinik an und hatte Professuren in den USA inne. Er starb am 2. September 1997 in seiner Heimatstadt. Martin Schwab, 1937 geboren, Ausbildung zum Chemiekaufmann, Schauspielstudium an der Berliner Max-Reinhard-Schule. Engagements am Staatstheater Stuttgart, den Städtischen Bühnen Frankfurt/Main, bei den Salzburger Festspielen und seit 1987 am Burgtheater Wien.