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Robert Enke war Torhüter in der Bundesliga und in der deutschen National-Elf. Dass er krank war (Depressionen), musste er im Fussball-Business «unter dem Teppich» halten. Seine junge Familie musste dazu noch den Tod seiner herzkranken 2-jährigen Tochter hinnehmen.
Enke sah keinen Ausweg mehr und begang Suizid. Ein Schock ging in diesem Jahr (2009) durch ganz Deutschland. Das Tabu «Psychische Krankheit im Spitzensport» begann auch durch diesen Vorfall, sich langsam aufzulösen.
Robert Enkes Witwe Teresa Enke gründete daraufhin die Robert-Enke-Stiftung. Zweck: Aufklärung über die Krankheit Depression bzw. Kinder-Herzkrankheiten und Unterstützung in Forschungsprojekten.
Ein Projekt der Stiftung ist die Kampagne «Kein Stress mit dem Stress». Sie wurde gemeinsam mit der Deutschen Bundesregierung und dem Deutschen Fussballbund (und anderen) im 2014 lanciert. Die Kampagne richtet sich an die Arbeitswelt, hat aber mit zwei nützlichen Dokumentationen und einem Podcast auch die Welt des Leistungssports im Fokus.
Quelle der Links/PDFs: psyGA – Initiative Neue Qualität der Arbeit (Deutschland)