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Exportentwicklung der Top 3 Sparten seit 2007
Die Schweizer Exporte wurden in den letzten zehn Jahren von drei Sparten dominiert: Chemie-Pharma, Maschinen und Elektronik sowie Uhren. Zusammen machten sie im Durchschnitt 67 Prozent der Gesamtexporte aus. So wichtig ihre Bedeutung für die schweizerische Exportwirtschaft ist, so unterschiedlich waren die Entwicklungen der Sparten nach der Finanzkrise von 2008.
21.12.2018, Aussenhandelsstatistik
Seit 2007 ist die schweizerische Gesamtexportentwicklung als Total 1 (das heisst ohne den Handel mit Gold und anderen Edelmetallen, Edel- und Schmucksteinen sowie Antiquitäten und Kunstgegenständen) von der Finanzkrise im Jahr 2008 sowie der langsamen Erholung – aufgrund des starken Frankens – gekennzeichnet. Die Exporte von chemisch-pharmazeutischen Produkten haben um 43 Prozent und jene von Uhren um 25 Prozent zugenommen. Andererseits hat die Sparte Maschinen und Elektronik einen deutlichen Rückgang von 26 Prozent verzeichnet.
Die Exportentwicklung der Chemisch-Pharma wies einen kontinuierlichen Aufwärtstrend aus. 2007 machte diese Sparte 35 Prozent der gesamten Exporte aus und 2017 sogar 45 Prozent.
Nach dem Tiefpunkt in 2009 stiegen die Uhrenexporte bis 2014 markant an. In den beiden darauffolgenden Jahren sanken sie allerdings deutlich, da die Nachfrage in den wichtigsten Märkten (Asien und USA) zurückging. Trotzdem blieb die Sparte Uhren der drittgrösste Exportzweig der Schweiz.
Eine andere Entwicklung durchlebte die Maschinen- und Elektroniksparte: deren Anteil an den Gesamtexporten verringerte sich von 22 Prozent im Jahr 2007 auf 15 Prozent in 2017. Dieser negative Abwärtstrend zeigt, dass sich der Wirtschaftszweig noch nicht von den Folgen der Finanzkrise 2008 erholen konnte.