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Fracking in der Schweiz
Der Bundesrat legte am 3. März 2017 seine Haltung zur Nutzung des Untergrundes durch hydraulische Frakturierung (Fracking) fest. econcept bereitete die Entscheidungsgrundlagen für den Bundesratsbericht auf.
Unter dem Begriff «Fracking» bzw. «Hydraulische Frakturierung» wird eine Technologie zur Reservoir-/Lagerstättenerschliessung im Untergrund bezeichnet. Hierbei wird das gering durchlässige Gestein (Reservoir/Lagerstätte), welches die Energieressource enthält, unter hohem Druck aufgebrochen. Dadurch kann mithilfe der Aufweitung existierender Wegsamkeiten und/oder künstlich erzeugter zusätzlicher Wegsamkeiten im Gestein die Durchlässigkeit erhöht und so Zugang insbesondere zu unkonventionellen Kohlenwasserstoff- oder Wärmeressourcen im Untergrund hergestellt werden.
Die Analyse von econcept, die in Zusammenarbeit mit der interdepartementalen Arbeitsgruppe entstand, umfasste die Analyse der Technologie, die Erfahrungen im Ausland, die Situation in der Schweiz. Betreffend die Auswirkungen wurden Raum- und Umweltaspekte und Risiken für die menschliche Gesundheit sowie sozioökonomische Aspekte untersucht. Die Empfehlungen aus dem Bericht sind in die Antwort des Bundesrates auf das nationalrätliche Postulat 13.3108 eingeflossen.