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Übertragbarkeit von Fischkrankheiten
Die Übertragung von Fischkrankheiten auf den Menschen in der Aquaristik ist fast ausgeschlossen.
Eine Ausnahme bilden aber einige Bakterienarten.
Besonders betroffen sind dabei empfindliche Personengruppen sowie Personen mit einer Abwehrschwäche. Wird mit offenen Wunden an den Händen oder Armen im Aquarium gearbeitet, können in seltenen Fällen Infektionen mit dem Erreger Mycobacterium (Schwimmbadgranulom) auftreten.
Um die Wunde vor dem Kontakt mit dem Wasser zu schützen, ist das tragen von Handschuhen zu empfehlen. Als Anzeichen der Erkrankung treten schnell wachsende Knoten oder warzenartige Gebilde, Schwellungen oder Hautrötungen mit zeitweiligem Juckreiz auf. Ein Arztbesuch hilft. Die Infektion kann durch eine medikamentöse Behandlung beseitigt werden.
Bei besonders empfindlichen Personen können zudem Allergien auftreten, die allerdings sehr häufig auf das Fischfutter zurückzuführen sind.
Vor allem gefriergetrocknetes Fischfutter wie Mückenlarven, Tubifex oder Wasserflöhe lösen Allergien aus. Die Symtome beinhalten Juckreiz an Hals, Armen und Gesicht oder Augenbrennen und -schwellungen, Niesreiz oder Atembeschwerden.
Bei normaler Reinlichkeit und Vorsichtsmassnahmen bei offenen Wunden besteht kein Grund zur Besorgnis.