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Im zweiten Jahr in Folge findet sich im Feld der besten acht Spielerinnen des Jahres keine, die das Prestige-Turnier der WTA bereits einmal gewonnen hat. Ein deutliches Zeichen der aktuellen Fluktuation im Frauentennis ohne klare Dominatorin.
Belinda Bencic hatte sich die Qualifikation für das ehemals Masters genannte Turnier zum Ziel gesetzt, ein schwaches US Open und eine anschliessende Lebensmittelvergiftung machten aber alle Chancen zunichte. Noch im August hatte die 27-jährige Ostschweizerin im Jahres-Ranking in den Top Ten gestanden.
Die Favoritinnen sind auf dem Indoor-Hartplatz im Badeort auf der Halbinsel Yucatan die Siegerinnen der beiden Grand-Slam-Turniere auf dem gleichen Belag, die Belarussin Aryna Sabalenka (Australian Open) und die Amerikanerin Coco Gauff (US Open). Die Champions der letzten beiden Jahre, Garbiñe Muguruza und Caroline Garcia, verpassten die neuerliche Qualifikation deutlich.
Die WTA tat sich auf der Suche nach einem Austragungsort erneut schwer. Nach 2018 (Singapur), 2019 (Shenzhen), 2021 (Guadalajara) und 2022 (Fort Worth) ist Cancun der fünfte unterschiedliche Gastgeber in Folge. Grund sind Corona-Nachwehen, der Fall Peng Shuai und die Tatsache, dass die Belarussin Sabalenka wegen des Ukraine-Kriegs in einigen Ländern keine Einreisegenehmigung erhalten hätte. Zwar steigt das Preisgeld im Vergleich zum Vorjahr wieder von 5 auf 9 Millionen Dollar, das sind aber immer noch fünf weniger als vor vier Jahren in Shenzhen, als Bencic die Halbfinals erreichte.