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von Ralph Aebi | 2. Januar 2017
Beim Stöbern im riesigen Fundus von Artur Beul, habe ich etwas hübsches entdeckt und fotografisch festgehalten.
Dimitri, ein grosser Künstler, welcher im Juli 2016 verstorben ist, hat nämlich sein Büchlein, welches 1970 erschienen ist, für Artur Beul signiert.
Kurzbiografie Dimitri
* 18. September 1935 in Ascona, Tessin; † 19. Juli 2016 in Borgnone, Tessin
Dimitri wurde 1935 in Ascona als Sohn eines Bildhauers und Malers und einer Stoffplastikerin geboren. Als Siebenjähriger fasste er den Entschluss, Clown zu werden. In Bern machte er eine Töpferlehre. Während dieser Zeit nahm er Schauspiel-, Musik-, Ballett- und Akrobatikunterricht. Danach absolvierte er eine pantomimische Ausbildung bei Etienne Decroux und wurde Mitglied der Truppe von Marcel Marceau in Paris. Erste Berufserfahrungen als August mit dem Weissclown Maïss im Cirque Medrano, Paris.
Seit 1959 Soloauftritte, erst in Ascona, dann auf Tourneen durch die ganze Welt und dreimal auf Tournee mit dem Circus Knie.
1971 gründete Dimitri mit seiner Frau Gunda in Verscio das Teatro Dimitri. 1975 folgte die Gründung der Theaterschule und 1978 diejenige der Compagnia Teatro Dimitri. Für die hauseigene Truppe kreierte und inszenierte er regelmässig neue Stücke. Im Jahr 2000 wurde dem Kulturzentrum in Verscio das von Harald Szeemann eingerichtete Museo Comico angegliedert.
Neben unzähligen andern Preisen und Auszeichnungen wurden Dimitri 2009 der Swiss Award für Kultur und 2013 der Swiss Award für sein Lebenswerk verliehen.
Noch einen Tag vor seinem überraschenden Tod am 19. Juli 2016 stand Dimitri auf der Bühne seines Theaters in Verscio. Er bleibt einer der grössten Clowns, der das Publikum mit seiner Poesie und seinem grossen Herzen nicht nur zum Lachen brachte, sondern auch tief bewegte und berührte.
Quelle: www.clowndimitri.ch
von Ralph Aebi | 11. September 2012
(Bild: Keystoen / Gaëtan Bally)
Am 07. Juli 2012 Alt-Bundesrat Leon Schlumpf verstorben. Er war zeitlebens ein grosser Anhänger der Volksmusik und liebte auch das Liedgut von Artur Beul. Dieser wannte sich im November 1985 in einem Schreiben an ihn, worin er auf den Tierschutz aufmerksam machte. Artur und seine Frau Pat setzten sich u.a. für das Tierheim La Stampa in Canobbio bei Lugano ein.
Danach hatten die beiden regelmässigen Schriftkontakt. Zu Arturs Geburtstagen kam meistens auch eine Karte von Leo Schlumpf.
Nachfolgen ein PDF eines Briefes aus Arturs Sammlung:
Brief von Bundesrat Leon Schlumpf vom 15.11.1985
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von Adrian Michael | 16. März 2011
Arturs Tür war selten verschlossen; man klingelte kurz und trat ein.
Meistens sass er in seinem Sessel oder lag auf dem Sofa, schrieb an einem Gedicht oder schaute fern. «Deal or no Deal» mochte er besonders; wenn das lief, besuchte man den Meister besser nicht. Aber wie gesagt, meistens sass er in seinem Sessel und freute sich über den Besuch, der eine willkommene Ablenkung in seinem Alltag war. Früher stand er manchmal auch in der Küche und bereitete das Nachtessen vor; eine Suppe etwa oder Gemüse.
Gerne erzählte er immer wieder von vergangenen Zeiten, von Menschen, denen er im Laufe seines langen Lebens begegnet war. Er konnte kaum verstehen, dass Namen von berühmten Menschen – Sänger, Filmschauspieler, Komponisten – in Vergessenheit geraten waren. Mit den neuen Namen, die an deren Stelle getreten waren, konnte er sich oft nur schwer anfreunden; die moderne Musik war nicht sein Ding … Manchmal bat er um eine kleine Handreichung; den Gaszähler im Keller ablesen, eine Schachtel hervorholen oder versorgen oder eine Glühbirne auswechseln.
Manchmal, wenn ich an seinem Haus vorbeifahre, denke ich, es wäre schön, noch einmal einzutreten und «Sali Turi» sagen zu können.
von Ralph Aebi | 26. Oktober 2010
Dieses Bild aus der Reihe der Balletbilder von Artur Beul habe ich von einer lieben Freundin aus Lugano in Form eines Fotos bekommen. Es heisst «Tanz um die Schweiz» und ist, wie ich meine, aktueller denn je.
Soeben habe ich auch einige neue Fotos für das Fotoalbum bereitgestellt. 3 von den Geschwister Schmid, eines des jungen Artur Beul sowie ein Foto von Pat zusammen mit ihrer guten Freundin aus Lugano, zu der ich seit längerem einen regelmässigen und freundschaftlichen Kontakt pflege. Die überaus intelligente und liebenswerte Frau (mittlerweile stolze 88 Lenze jung) kannte die beiden, Artur und Pat, sehr gut und weiss immer wieder amüsante Anekdoten zu erzählen.
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von Ralph Aebi | 16. November 2009
Ich bin erneut dabei, in Artur’s Archiv nach interessanten Berichten aus längst vergangenen Tagen zu suchen.
Und folgendes habe ich dabei gefunden: Ein Bericht über die Sängerin Isabelle Bachmann, geschrieben von Artur Beul im März 1946: Hier klicken!
von Ralph Aebi | 15. November 2009
Ich bin wieder mal dabei, in Artur’s Archiv nach interessanten Berichten aus längst vergangenen Tagen zu suchen.
Lesen Sie hier einen Bericht über Artur Beul aus dem Jahre 1945: Hier klicken!