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Aus einer traditionsreichen schweizerischen Musikerfamilie stammend, studierte er an seinem Geburtsort Zürich, bei Nadia Boulanger in Paris und bei Franco Ferrara in Rom sowie Siena. 1966 gewann er den von Rudolf Kempe und dem Tonhalle-Orchester Zürich durchgeführten Dirigentenwettbewerb.
Andreae, langjähriger Chef des Orchestra della Radio-Televisione della Svizzera Italiana, dirigierte als Gast u.a. die Bamberger Symphoniker, das Gewandhaus Orchester Leipzig, die Münchner Philharmoniker, die Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin, Frankfurt, Köln, Leipzig und Hamburg, die Wiener Symphoniker und die Camerata Salzburg, das Orchestre National de France in Paris und das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Orchestra dell’Accademia di Santa Cecilia Rom und das Orchestra RAI Turin, das NHK und das Yomiuri Orchester in Tokio sowie alle grossen Schweizer Orchesterr.
Er tritt an Festivals wie Salzburg, Wien, Berlin, Paris, Florenz, St.Petersburg, Luzern und Zürich auf und hat über 50 Tonträger eingespielt, wofür er zweimal mit dem Grand Prix du Disque ausgezeichnet wurde.
Marc Andreae hat über 100 Werke namhafter Komponisten wie Bussotti, Feldmann, Globokar, Holliger, Sciarrino und Vogel uraufgeführt.
1999 erhielt er für seine aussergewöhnlichen Verdienste als Dirigent den UBS-Kulturpreis. 2009 ernannte ihn die Nationale Universität der Künste in Tokio, Geidai, zum Gastprofessor im Fach Dirigieren.