Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03311.jsonl.gz/1536

Amazon investiert 400 Millionen Franken in "Der Herr der Ringe"-SerieUhr
Amazon produziert eine neue TV-Serie, die auf den Erzählungen von J. R. R. Tolkien basiert. Ende 2021 soll die Serie starten. Die Geschichte spielt 1000 Jahre vor der Handlung der "Der Herr der Ringe"-Filme. Bereits die erste Staffel kostet über 400 Millionen Franken.
Die "Der Herr der Ringe"-Trilogie war ein Kassenschlager. Nun greift Amazon den Stoff rund um Mittelerde wieder auf und produziert eine Serie daraus, wie 20 Minuten schreibt. Die Dreharbeiten zur Amazon-Prime-Serie laufen momentan in Neuseeland. Laut Medienberichten arbeite man bereits an den Aufnahmen für die zweite Staffel der Serie. Der genaue Zeitpunkt der Premiere ist noch nicht bekannt. Die Serie soll jedoch noch Ende 2021 erscheinen.
Der Trailer des ersten "Der Herr der Ringe"-Films.
Handlung
Die Handlung der Serie spielt laut Angaben der Filmdatenbank IMDB rund 1000 Jahre vor den Ereignissen von "Der Herr der Ringe". Die Trilogie erschien zwischen 2001 und 2003. Rund zehn Jahre später folgte "Der Hobbit", ebenfalls eine Adaption der Werke von J.R.R. Tolkien. Die Amazon-Produzenten bleiben dem Original angeblich treu und erzähle die Geschichten aus dem zweiten Zeitalter Mittelerdes nach den Erzählungen von Tolkiens.
Kosten
Ein Minister der neuseeländischen Regierung soll in einem Interview mit dem Fernsehsender RNZ bestätigt haben, dass sich die bisherigen Produktionskosten auf rund 427 Millionen Franken für die erste Staffel belaufen. Die HBO-Serie "Game of Thrones", die zwischen 2011 und 2019 lief, soll pro Staffel rund 101 Millionen Franken gekostet haben. Für die Besetzung der neuen Serie wurden laut "The Hollywood Reporter" mehr als 30 Schauspielerinnen und Schauspieler in Haupt- und Nebenrollen engagiert. Bei den meisten handle es sich jedoch um eher weniger bekannte Namen.
Für Amazon ist das Geschäftsjahr 2020 insgesamt sehr gut verlaufen. Während Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland dem E-Tailer ein Umsatzplus von 33 Prozent bescherten, lief das Geschäft in der Schweiz verhalten. Mehr dazu lesen Sie hier.