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Ich möchte euch schreiben von meinem Schmerz, den ich anderswo nicht abzuladen weiss. Ich will nicht mit meinen Freunden oder meinen Verwandten darüber sprechen.
Ich habe mich vor nunmehr vier Jahren in eine Frau verliebt. Sie war die erste in meinem Leben und sie war mir unendlich teuer. Wir lebten einige Monate, ehe sich ihre starke Eifersucht bemerkbar machte. Ich merkte, dass sie sich selbst verletzte und erfuhr (dies schon früher) von ihr, dass sie eine Essstörung hat. Die heutige Diagnose ist Borderline. Ein Wort, das eigentlich nichts sagt. Vor allem erklärt es mir nichts. Es hätte auch damals nichts an meinen Gefühlen geändert.
Wir lebten jedenfalls eineinhalb Jahre zusammen, und einige der Tage darunter waren vom Schönsten, was ich je erleben durfte, andere waren unsäglich schmerzhaft - ich ertrug es nicht, zu sehen, wie der Mensch, der mir mehr als alles andere galt, sich selbst so sehr hasste.
Jedenfalls gingen wir voneinander nach eineinhalb Jahren. Von ihr ging die Initiative aus, weil ich bis zuletzt glaubte, es sei noch etwas zu retten. Es war kein Vertrauen mehr da (wenn es denn je da war) und sie verachtete mich, weil ich bereit war, nahezu alles zu tun, um die glücklichen Tage zurückzuholen. Dies war der schlimmste Winter meines Lebens. Ich vermisste sie die ganzen langen kalten Nächte.
Schliesslich erfuhr ich, dass sie mit einem andern zusammen war, der schon vorher lange ein Auge auf sie geworfen, sich dann aber als ihr "bester Freund" etabliert hatte. Ich hasste den Mann wie ein Dämon und wollte ihn zerreissen. Vor ein paar Wochen habe ich diesen Hass aufgegeben, weil ich merkte, dass er genauso wie ich auch die Lage unterschätzt hatte. Er war wohl genauso wie ich in den Strudel dieser mal zerstörerischen, mal zärtlichen Mahlstroms geraten. Doch im Gegensatz zu mir vermochte er es selbst zu beenden. Er war nie mein Feind und ich vergab ihm seinen Hass wie er mir meinen vergab.
Jedenfalls habe ich sie in den letzten Wochen öfter gesehen. Sie hatte viele Therapien und steht jetzt wieder im Leben. Wir unternahmen einiges zusammen und ich fühlte mich glücklich. Aber irgendwo schwelte, so merkte ich, immer noch ein alter, nie erloschener Funken Hoffnung in meinem Herzen. Vielleicht sind es nur Erinnerungen. Ich weiss es nicht.
Wenn mir eine Frau sagt, die Zeit mit mir habe zum Schönsten gehört, was sie erleben durfte, mir mitteilt, dass sie unsere Zeit ebenso vermisst wie ich, dann vermag ich mich nicht dagegen abzuschotten.
Heute haben wir telefoniert. Da brach es aus mir hervor. Sie sagte, und wir sprachen ruhig, das mit mir sei ihr wie ein Traum gewesen - es sei mein Traum gewesen, in dem sie gelebt habe. Sie habe es genossen, aber es sei ihr nicht real gewesen. Das stimmt insofern, als dass wir uns stark abgeschottet haben. Selten gingen wir raus.
Und dennoch erscheint mir jetzt alles wie eine verdammte Lüge. Ich ertrage den Gedanken nicht, dass all die tiefen, reinen Gefühle meinerseits, die Gefühle vor allem, die ich über diese zweieinhalb Jahre immer noch in mir spüre, wie ein Schiff auf Grund gelaufen sind. Dass all mein Bemühen in den schwersten Stunden, all meine Liebeserklärungen und mein Hoffen - dass all dieses intensivste und süsseste wie bitterste Fühlen sinnlos gewesen sein soll.
Ich verstehe, dass sie keine Beziehung will, wenn ihr eigenes Leben noch nicht geordnet ist. Ich verstehe aber nicht, wie sie dann trotzdem Affären haben kann, obwohl die Menschen sie ausnutzen. Und ich ertrage es nicht, nichts dagegen tun zu können.
Letzte Woche hat sie bei mir in der Wohnung übernachtet. Im selben Bett. Es war schön in der Nähe zu sein, aber grauenhaft und schmerzvoll, die sonderbare Art dieser Nähe zu erfassen. Es war wie früher und doch auch nicht. Es hat so wohl getan, mit ihr aufzustehen - und war doch so halszuschnürend... Sie kuschelt, und doch verbietet es sich mir, es ihr gleichzutun, weil ich weiss ,wie sehr es mich schmerzen wird - spätestens, wenn dieser kurze Traum vorbei ist. Ich komme mir vor wie der verdammte Tantalos in der Unterwelt, der im Wasser steht und über sich süsse Früchte hat, sie jedoch nicht erreichen kann und immer haarscharf daran vorbeigreift. Und doch nie verhungert oder verdurstet...
Sie blickt mich manchmal auf eine Weise an, dass mir das Herz zerspringt, weil sie den selben Blick hat, wie damals. Ich nehme ihn sofort auf. Sie spricht mit mir, berührt mich, wie damals, und ich verschlinge es als grenzenlose Wohltat wie ein hungernder Hund das hingeworfene Stück verdorbene Fleisch.
Sie sagt mir, ihre Gefühle seien - ob das die Krankheit ist? - unstet, wechselnd und von einem Moment zum andern anders. Was ist dann noch wahr, wenn sie mich im einen Moment verliebt anschaut, im andern uninteressiert?
Ich weiss nicht, was von mir übrigbleibt, was an Hoffnung und Wille noch zurückbleibt, wenn ich mir endlich eingestehe, dass es keinen Sinn hat, diesen längst verlorenen Kampf weiterzukämpfen. Ich habe viele Hobbies, einige wenige, aber treue Freunde. Doch alles erscheint sinnlos angesichts dieser Situation.
Entschuldigung für den langen, wirren Text. Ich habe im Moment Mühe, meine Gedanken geordnet niederzuschreiben. Danke
ta pathemata moi mathemata eisin -
das Unglück ist mir stets eine Lehre.
Hallo Sertorius,
also, da gerade eine mir nahestehende Person in der Psychiatrie ist, kann ich vielleicht ein wenig mitreden, und mach es kurz und knapp:
Große Liebe hin oder her. Wer jemandem hinterhertrauert bzw. mit einer Person zusammensein will, die offensichtlich psychisch krank ist und erst mal ihr Leben ordnen muss (und das wird lange dauern!!), hat meines Erachtens ein Helfersyndrom.
Ich verstehe, dass du leidest und sie noch liebst. Aber sie will dich scheinbar nicht mehr!
Wieso schläft sie eigentlich noch bei dir?
Mein Tipp: kontaktabbruch und zwar schleunigst!!!
NIchts für ungut.
Juli
Danke @JuliSchneider. Deine Worte sind hart aber realistisch. Wir hatten einen Abend, etwas Alkohol. Es wurde spät. Nichts ist passiert.
Das mit dem Helfersyndrom höre ich oft. Ich mag das Wort nicht. Es ist pauschal und sagt nichts aus. Ich will nicht helfen, ich will lieben. Und geliebt werden. Halt von der falschen Person, wie es scheint...
ta pathemata moi mathemata eisin -
das Unglück ist mir stets eine Lehre.
Vielleicht. Aber willst du nicht eher helfen, DAMIT sie dich liebt?
Du fragst, wie du von ihr loskommst?? Ganz einfach, auch wenn ich mich wiederhole: KONTAKTABBRUCH. Vorausgesetzt, du willst ueberhaupt von ihr loskommen...
Naja, und lieben will ja jeder.
Frag mich, ob du nicht lieber in die komplizierte Liebe verliebt bist, die tragische Liebe, um die man kämpfen muss. Da kann man dann der Frau auch ganz schöne, pathetische Briefe schreiben. Versteh mich nicht falsch: Du schreibst sehr schön, aber schon auch sehr gewählt. Vielleicht zu gewählt?!
Ist nur ein Gedankenantsoß!!!
@ Juli. Zu gewählt? Es ist meine Art, so zu schreiben. Liegt vielleicht daran, dass ich Deutsch studiere, ich weiss nicht... Mag sein, dass ich pathetisch bin, schreibe, denke. Aber was, wenn ich doch auch so fühle? Ich habe einen Hang zum Theatralischen, auch zum Melancholischen, das stimmt schon. Aber das ist vielleicht meine Art, die Situation besser zu ertragen. Es schafft Distanz zum Thema. Zum Schmerz. Ich überlege mir lange, wie ich etwas formuliere. Auch jetzt.
Aber dein Gedankenanstoss ist interessant. Das mit dem "helfen, damit sie dich liebt" habe ich mir auch schon oft überlegt...
@ilmy. Der Nutzen liegt in weiter Ferne. In der "Erfüllung", die wohl nie kommen wird. Und der Traum dazu liegt in der Vergangenheit, in der Zeit der Innigkeit, die vorbei ist. Und wahrscheinlich nie wiederkommen wird...
Die Sehnsucht, geliebt zu werden von einem Menschen, der ähnlich denkt. Von einem Menschen, von dem ich glaubte, alles erhalten zu können, was mein Herz sich wünscht. Ich spüre, dass es eine Illusion ist und doch ist sie so unendlich stark... Ich weiss es nicht.
ta pathemata moi mathemata eisin -
das Unglück ist mir stets eine Lehre.
Boah echt Junge... mir kommt es vor, als hättes du aufgeschrieben, was ich schon jahrelang durchgemacht habe.
Bei mir war die Situation ähnlich. Ich will nicht aufschreiben, was bei mir war, dies ist dein Thread. Aber ganz kurz dies: Alles hat vor 10 Jahren angefangen, wenn ich oder sie Single war, waren wir so halb zusammen. Vor knapp 2.5 Jahren traffen wir uns wieder und in dieser Zeit erlebte ich genau diese Dinge, die du beschrieben hast.
Vor 3 Wochen hat sie mich endgültig an den Punkt gebracht, an dem ich alles aufgab: Meine Liebe, meine Hoffnung und unsere Freundschaft. Mittlerweile habe ich jedoch auch erfahren, dass ich noch ganz andere Dinge aufgegeben habe: Meine ständige Angst, meine schlechtes Gewissen, mein Helfersyndrom (thx@ilmy), meine Unterdrückung und und und. Ich habe dafür folgendes gewonnen: mehr Zeit, meine Freunde, mein Leben und eine neues Selbstbewusstsein.
Ich weiss nicht wann du an diesen Punkt kommt, aber er scheint mir noch mehr oder weniger weit entfernt zu sein. Wahrscheinlich haben dir auch schon tausende Leute (Familie, Freunde, Kollegen) gesagt, du sollst die Finger von ihr lassen, sie ziehe dich nur runter und sauge dir deine Energie aus. Wahrscheinlich verteidigst du sie dann immer, nimmst sie in Schutz und bist der Meinung, dass das doch alles überhaupt nicht sooooo schlimm sei. Sie wolle dich nicht ausnutzen, die hättest sie halt arg lieb.
Sertorius, ich glaube dir jedes Wort und ich weiss 100&ig wie du dich fühlst.
Ich kann dir nur folgendes sagen: Ich habe nun seit 3 Wochen nichts mehr von dieser Frau gehört und mir ist es schon lange nicht mehr so gut gegangen. Ich gehe wieder mit offenen Augen durch die Welt. Ich merke aber auch, dass mir die Zeit mit ihr einige tiefsitzende Wunden verpasst haben, die wohl noch sehr lange brauchen, bis sie wieder geheilt sind. Ich möchte dir diese Erfahrung geren ersparen, aber ich glaube, du wirst sie auch machen müssen...
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und wünsche dir, dass du dich so schnell wie möglich von dieser Frau lösen kannst. Ich weiss, das klingt übel, aber es ist so.
Glaube mir, du kannst ihr nicht helfen, du bist kei Psychiater, du hast (wohl) keine Erfahrung damit. Und so lange du auch nur ein klitzekleines Fünkchen Liebe und Hoffnung für diese Frau in dir trägst, solange wird sie dich immer wieder ein klein wenig zerstören!
Wie gesagt, ich wünsche dir von Herzen alles Gute!!!!!!!
Schenke deine Liebe einer Frau, die es zu schätzen weiss. Dein Text und deine Wortwahl haben mich echt berührt. Du schreibst mit viel Gefühl, leider lese ich aus deinem Text vordergründig sehr viel Schmerz...
Brich den Kontakt ab, auch wenn es hart sein wird. Du musst dir deswegen kein schlechtes Gewissen machen (lassen). Achte auf dich!!!!
Liebe Grüsse,
shikamaru
Die Hoffnung stirbt zuletzt - und die Liebe nach ihr
@shikamaru. Danke für Deine Worte. Es ist nicht so, dass ich ihr die ganze Zeit hinterhergedackelt wäre, seit es aus ist. Zwischenzeitlich habe ich sie fast ein Jahr nicht gesehen. Dann sahen wir uns, und als es wieder schwierig wurde, brach der Kontakt wieder lange Monate ab. Ich habe in dieser Zeit - die eher eine Zwischenzeit als sonst etwas zu sein schien - meine Gedanken zu oft bei ihr gehabt. Und doch habe ich begonnen, zu vergessen. Es brauchte aber jeweils so wenig, um wieder hineinzugelangen.
Ich kenne die Wunden, von denen Du sprichst nur zu gut. Und ja, sie beginnen jedesmal von neuem zu bluten.
Du sprichst mir aus der Seele in Deinen Worten. Das mit dem verteidigen und kleinreden, obwohl es einen innerlich fast zerreisst...
Dass ich nicht Psychiater sein kann, habe ich damals nur zu gut und nur zu schmerzhaft gemerkt. Dass ich ihr in der Krankheit nicht helfen kann, wurde mir bewusst, so ist es nicht. Es geht nicht mehr darum...
@ ilmy. Es stimmt, es sind alles Projektionen. Die machen wir alle ja laufend. Wir erkennen im geliebten Menschen immer uns selber und hassen im Feind immer unseren inneren Feind. Dies erklärt zwar die Dynamik, aber es stillt weder Wunden noch heilt es den Schmerz. Leider.
Aber ja, ich hatte das Gefühl, dass sie ähnlich denkt und fühlt wie ich. Und vielleicht will ich mir mein Irren diesbezüglich nicht eingestehen (weil ich eine Zeit lang mein ganzes Leben nur um diese Prämisse herum aufgebaut habe...)...
ta pathemata moi mathemata eisin -
das Unglück ist mir stets eine Lehre.
geht es darum, das du sie so annehmen möchtest wie sie ist?
Aber ja, ich hatte das Gefühl, dass sie ähnlich denkt und fühlt wie ich. Und vielleicht will ich mir mein Irren diesbezüglich nicht eingestehen (weil ich eine Zeit lang mein ganzes Leben nur um diese Prämisse herum aufgebaut habe...)
du hast "investiert", und wer gesteht sich schon gerne ein das es eine "Fehlinvestition" war...(sorry, für die analytische Ausdrucksweise)
man müsste dann ja auch anfangen, sein eigenes Verhalten und auch seine Gefühle und Gedanken dazu, anfangen zu hinterfragen...
grundsätzlich, bin ich der Meinung, das sie dir durch ihr Verhalten etwas aufzeigen möchte...etwas in dir selber...
vielleicht, das du mehr zu dir Selber stehen solltest...
oder das du dich selber mehr lieben solltest....oder oder...
Es brauchte aber jeweils so wenig, um wieder hineinzugelangen.
Und genau deshalb solltest du jeglichen Kontakt so schnell wie möglich abbrechen, und ihn dann auch "abgebrochen" lassen.
Hmmm, wie kannst du dich denn nun noch endgültig von ihr lösen...
Ich habe das Gefühl, du hast vieles, wenn nicht alles eingesehen, aber die "verdammten" Gefühle machen dir wohl immer wieder einen Strich durch die Rechnung.
Bei mir war es einfach irgendwann genug. Ihre letzte Aktion war ein derartiger Schlag ins Gesicht und ich empfand es als persönliche Demütigung, so dass ich einen Schlussstrich ziehen konnte.
Auch wenn ich dir überhaupt nichts Schlechtes wünsche, so wünsche ich dir eine ähnliche Erfahrung. Ich hoffe, du verstehst wie ich es meine!!!
Und um kurz deine Frage zu beantworten, in meiner Signatur steht die Antwort:
Die Hoffnung stirbt zuletzt, und die Liebe nach ihr!!!
Die Hoffnung stirbt zuletzt - und die Liebe nach ihr
Lieber Sertorius,
jeder der deine Zeilen liesst,spürt den Schmerz den du fühlst.Laut dem Titel von deinem Thread,ist es dein Wunsch dich von ihr zu lösen.
Ich denke die meisten die hier sind,haben den gleichen Wunsch,sie von jemanden zu lösen,der ihnen nicht mehr gut tut.
Ich bin auch nicht so lange in diesen Forum aber das was ich heute entdeckt habe,hat mir endlich die Augen aufgemacht.
Ich habe die Zeilen schon auf Papier gedrückt und habe sie heute schon 10 mal gelesen.Und jedes mal wenn ich sein Gesicht vor meinem geistigen Auge sehe,dann nehme ich die Zeilen und ich kann wieder frei atmen.
Du musst umbedingt in diesen Thread reinschauen:
Die Person,die das alles geschrieben hat,ist ein Genie.
Heute habe ich zum ersten mal den Begriff Borderline Syndrom gehört und die Beschreibung passt auf die Person,der mir im Moment das Leben schwer macht.
Es fällt einem viel einfacher,sich zu lösen wenn man die Hintergründe eines solches Benehmens kennt.
Ich wünsche dir viel Spass beim lesen und hoffe es hilft dir einwenig.
Bei mir hat es funksioniert,ich weiss zwar nicht was morgen kommt,heute geht es mir aber sehr gut
@ rina34: Das traf mich wie ein Schlag... dieser Text gibt es perfekt wieder. Ich danke Dir, dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hast! Traurig bin ich zwar immer noch, aber ich beginne nun langsam zu verstehen... es ist ein sehr schmerzhaftes Verstehen und ich stehe kurz vor dem Heulen...
ta pathemata moi mathemata eisin -
das Unglück ist mir stets eine Lehre.
du hast etwas wichtiges erkannt und genau hier liegt das Problem.
ich will lieben. Und geliebt werden.
Es ist nicht die Person die du vermisst. Sie ist nur in der Lage deine eigene Gefühlswelt wiederzuspiegeln. Vor allem ist sie überhaupt in der Lage bei dir Gefühl zu erzeugen, sei es positiv oder negativ.
Glaub mir, ich weiss wovon du redest.
Wenn du möchtest das die Schmerzen endlich aufhören.
Dann weg von ihr.
Und beschäftige dich mit dir, in dir liegen die Defizite.
Ich kann dir auch nicht sagen, dass es toll wird und spass macht und alles gleich viel besser ist.
Der Weg ist lang und hart und evtl. benötigst du auch Hilfe von Fachstellen.
Ich wünsche dir viel Kraft und Erkennen für deine Zukunft.
@ rina34: Das traf mich wie ein Schlag... dieser Text gibt es perfekt wieder. Ich danke Dir, dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hast! Traurig bin ich zwar immer noch, aber ich beginne nun langsam zu verstehen... es ist ein sehr schmerzhaftes Verstehen und ich stehe kurz vor dem Heulen...
Lieber Sertorius,
Ich bin froh dir einwenig geholfen zu haben.
Es wird sicher nicht einfach sein,wenigstens kannst du dir aber sicher sein,du könntest nichts dafür.
Es wird auch Tage geben an denen du am verzweifeln sein wirst,zu diesem Zustand an dem wir hier alle sind,ist es nicht von einem Tag auf den anderen gekommen und genau so wird es seine Zeit brauchen bis wir endlich raus aus den Krallen,sagen wir es mal so,sind den sie haben immer noch Zugang zu uns.
HaBe es wieder mal heute erfahren mussen.
Oh je,die letzen zwei Tage seit ich von diesen Borderline Syndrom gelesen habe,hatte ich das Gefühl,ich hätte es endlich geschafft und war wieder frei.
Ich sah ihn wieder heute und war wieder mal unsichtbar für ihn,ich kann es nicht glauben dass er der gleiche Mensch noch von Freitag war.Es ist so,als hätte er zwei Gesichter,der eine lieb,verständnisvoll,perfect der andere erbarmungslos,gefühlskalt und gemein....ich versuche an der Beschreibung von solchen Menschen zu denken,dass sie nicht gegen sich kämpfen können,sie haben halt diese Verhaltens Störung und es nicht absichtlich tun aber...sie TUN es doch und ich habe manchmal das Gefühl ich komme nicht klar mit dem,vorallem heute nicht.
Wie kann das sein,jemand der in einem Moment so lieb ist,sekunden später sich in einem kalten Monster verwandlen kann?