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Den kürzlichen Rückschlag mit dem Mittel Tecentriq bezeichnet der Konzernchef als "überraschend". Jetzt müssten die Daten im Detail analysiert und mit den Behörden besprochen werden. Schwan sieht im Rückschlag keinen Hinweis darauf, dass Roche der Konkurrenz in der Krebsimmuntherapie hinterherhinkt. "Das Rennen ist noch lange nicht zu Ende", meinte er. Es komme ohnehin zu einer "zweiten Welle von Medikamenten". Roche könne die Wirkstoffe nun auch "untereinander und zum Teil mit bestehenden Medikamenten kombinieren", fügte er an.
Abgesehen davon stellt der Firmenchef "beeindruckende Daten" für das Hämophilie-Mittel ACE910 mit dem Wirkstoff Emicizumab in Aussicht. Diese würden im Juli in Berlin auf der Konferenz ISTH vorgestellt.
Ganz allgemein sieht Schwan Roche "auf gutem Weg", über die Patentklippe hinwegzukommen. Die zunehmende Verbreitung von Biosimilars bereitet ihm dabei keine allzu grossen Sorgen: "Insgesamt bin ich zuversichtlich, dass wir den Eintritt der Biosimilars mit neuen Medikamenten mehr als ausgleichen können", so der CEO. Die Dynamik wird dabei seiner Meinung nach langsamer sein als bei Generika. "Das liegt daran, dass die Kosten und die Eintrittsbarrieren für Biosimilars wesentlich höher sind."
rw/cf
(AWP)