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5–6 cm Kopfrumpflänge; ca. 37 cm Flügelspannweite; 18–24 g Normalgewicht; grösste europäische Hufeisennase; Rückenfell oft mit gelblichem oder rötlichem Überflug; Jungtiere sind wesentlicher grauer als Adulte; durch grossen «Sattel» auf der Nase leicht als Hufeisennase zu bestimmen.
Die Grosse Hufeisennase frisst vor allem Grossinsekten, wobei Käfer und Nachtfalter den wesentlichen Bestandteil ausmachen. Genügend Nahrung findet diese Fledermaus in Wäldern oder auf Wiesen.
In den Quartieren hängt sie meist frei in ihrer Flughaut eingehüllt an der Decke und ist so leicht ausfindig zu machen.
Als wärmeliebende Art erreicht die Grosse Hufeisennase im Mittelmeerraum die höchsten Bestandesdichten. Nördlich der Alpen kann sie nur in besodners warmen Gegenden überleben. Ausserhalb Europas kommt sie von Nordafrika bis nach Japan vor.
Vom Aussterben bedroht. Ohne europaweite Anstrengungen droht die Art nördlich der Alpen zu verschwinden. Grössere Quartierhöhlen müssen unter Schutz gestellt und Jagdgebiete wie Laubwälder und extensive Weideflächen gefördert werden.
Eine Dienstleistung des Naturmuseums St.Gallen