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Das Infrastrukturministerium teilte der Behörde am Donnerstag mit, sie hätte die Erlaubnis für das Gebot im Oktober nicht erteilen dürfen. Atlantia habe sich nämlich vorher nicht die Bewilligung der spanischen Regierung zur Übernahme der Kontrolle von Abertis' Satellitengeschäft Hispasat eingeholt.
Die Regierung betrachtet Hispasat als eine strategische Anlage. Abertis ist mit rund 57 Prozent an Hispasat beteiligt, die Regierung mit über neun Prozent über öffentliche Unternehmen.
Die Börsenaufsicht CNMV hat einen Monat Zeit, um auf die Bitte der Regierung zu reagieren. Atlantia teilte mit, sich stets an die spanische Gesetzgebung und die Anforderungen der CNMV gehalten zu haben.
Auch der deutsche Baukonzern Hochtief ist an Abertis interessiert und ist in den milliardenschweren Übernahme-Poker um den spanischen Mautstrassen-Betreiber eingestiegen.
Hochtief hatte im Oktober eine rund 17,1 Milliarden Euro schwere Offerte aus Barmitteln und Aktien für Abertis vorgelegt. Das bisherige Angebot des von der Benetton-Familie kontrollierten Atlantia-Konzerns hat auf vergleichbarer Basis einen Wert von rund 15,7 Milliarden Euro.
(AWP)