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Der
Wasserturm mit seinen umgebenden Wiesen ist eine der attraktivsten Grünanlagen
in Basel.
Im
Frühsommer wird das Gebiet von grossflächigen, blumenreichen Wiesen dominiert. Störche sind hier häufige Gäste. An manchen
Stellen, wie südlich der Batterie, sind diese besonders artenreich und mit vielen besonderen Arten wie Acker-Witwenblume, Wiesensalbei und Margerite ausgestattet. Das
viereckige, dammartige Bauwerk der Batterie war eine Artilleriestellung, die 1815 im Kampf
gegen die französischen Angreifer errichtet wurde und auch im Ersten Weltkrieg
zwischen 1914 und 1918 wieder militärisch genutzt wurde. Die Befestigung ist
rechteckig und die Wälle sind von einem Gehölz bewachsen. Im Inneren der ehemaligen Wälle befindet
sich ein Rasen, der hauptsächlich als Spielplatz von Kindern genutzt wird. Das
ganze Areal ist mit vielen Sitzbänken bestückt. Am attraktivsten ist wohl der
Wasserturm, der bei Sonnenschein und klarer Sicht einen einzigartigen Rundblick
über Basel und die nähere trinationale Umgebung erlaubt. Der um 1926 errichtete Turm dient
noch heute als Wasserspeicher. Mit dessen Hilfe wird ein hoher Druck im
Trinkwassernetz erzeugt, mit dem sich auch die oberen Quartiere auf dem
Bruderholz versorgen lassen.
Zum Versorgungsnetz des Trinkwassers gehört auch das Reservoir an der Reservoirstrasse. Von
aussen sichtbar sind vor allem die Filteranlagen. In diesen wurde das aus den
Birsseitentälern bei Grellingen nach Basel geleitete Wasser von Trübstoffen
befreit. Die Reservoirs sind unterirdisch angelegt. Zum Schutz des Grundwassers
wurden die Wiesen nie gedüngt und gehören deshalb zu den artenreichsten Flächen im
Stadtkanton.
Das
Gebiet beim Wasserturm ist regelmässig Ort für Veranstaltungen wie die jährlichen Vorstellungen des
«Quartier Circus Bruederholz» im Sommer oder das Fest und Feuerwerk am
Nationalfeiertag. Normalerweise ist das Gebiet aber vor allem ein ruhiger und
erholsamer Ort.
Rundgang
Von
der Tramhaltestelle Bruderholz ist das Gebiet des Wasserturms in wenigen
Minuten erreicht. Entlang der Reservoirstrasse nach Osten führt ein Spaziergangs zu den nach 1860 erreichteten Reservoirs auf dem Bruderholz.
Von
hier ist es nicht mehr weit bis zur Tramstation Jakobsberg.