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Die Schweizer Skicrosser sind mit drei Podestplätzen in Arosa stark in die neue Weltcup-Saison gestartet. Nur das schwedische Team und die Corona-Pandemie standen einer Schweizer Party zum Auftakt im Weg.
Unmittelbar vor dem Finallauf der Männer griffen die Organisatoren des ersten Weltcup-Skicross der Saison in die Trickkiste. Über die im Ziel montierten Boxen spielten sie Anfeuerungsrufe ein, um den drei Schweizern und dem Schweden David Mobaerg am Start zumindest etwas Atmosphäre zu schaffen, da Zuschauer aufgrund der Corona-Pandemie an den Rennen in Arosa nicht erlaubt sind. Das Schweizer Team hatte sich bis in den Finalläufen stark gegen die fehlende Atmosphäre gestemmt, dort spielte dann aber das schwedische Team den Spielverderber.
Während Mobaerg bei den Männern die Einheimischen Alex Fiva (2.), Joos Berry (3.) und Jonas Lenherr (4.) hinter sich liess, musste sich bei den Frauen Fanny Smith auf dem Weg zu ihrem 47. Podium auf höchster Stufe der Schwedin Alexandra Edebo geschlagen geben. "Es war ein Rock'n'Roll-Final. Aber ich bin trotzdem zufrieden", sagte Smith im Ziel. Die Waadtländerin erwischte im Entscheidungslauf keinen optimalen Start, holte aber rasch auf und wurde letztlich nur von einem Kontakt mit ihrer Konkurrentin vom Überholmanöver abgehalten.
Einen spannungsvollen Final mit Körperkontakt lieferte sich bei den Männern ein Schweizer Duo. Auch Fiva und Berry fuhren aufeinander auf und verpassten so den Anschluss an den vom Start weg souverän fahrenden Mobaerg. Immerhin konnten die beiden Bündner einen Ausfall verhindern. Fiva, der nach eigenen Worten ein "spezielles Verhältnis" zu Sprint-Rennen wie diesem in Arosa pflegt, schaffte es zum dritten Mal in Folge beim Heimrennen aufs Podest. "Eigentlich habe ich den Sprint nicht so gern, aber seit ein paar Jahren bin ich nicht so schlecht", so der 34-Jährige. Für den 30-Jährigen Berry reichte es nach zwei Weltcup-Siegen in Innichen zum ersten Mal als Dritter auf das Podest.