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Die französischen Behörden und das Erdöl-Unternehmen Shell verhandeln über einen befristeten Betrieb der Raffinerie in Petit-Couronne des insolventen Betreibers Petroplus. Ein entsprechender Vertrag soll vor der Unterzeichnung stehen.
«Dieser Vertrag steht vor dem Abschluss», sagte Nicolas Vincent, ein Vertreter der Confédération générale du travail (CGT), gegenüber der Nachrichtenagentur afp am Montag. Es liege ein Schreiben des Industrieministeriums mit Details vor.
Gemäss Vertrag soll die Raffinerie während sechs Monaten weiter betrieben werden und für Shell produzieren. Shell soll dabei das Rohöl liefern und die Kosten für die Herstellung der Endprodukte übernehmen.
In der Raffinerie in der Nähe von Rouen wurden 550 Mitarbeiter beschäftigt. Der Betrieb wurde Anfang 2012 eingestellt, da Petroplus infolge von finanziellen Schwierigkeiten kein Rohöl mehr einkaufen konnte.
Shell hatte die Raffinerie Petit-Couronne 1992 eröffnet und bis zum Verkauf an Petroplus im Jahr 2008 betrieben.
(rcv/awp)