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Die Orientalische Fruchtfliege (Bactrocera dorsalis) stammt ursprünglich aus tropischen Regionen Südostasiens. 2003 wurde die Fruchtfliegenart zum ersten Mal in Kenia beschrieben und hat sich seither in fast allen afrikanischen Ländern südlich der Sahara verbreitet. Das Wirtspflanzenspektrum der Orientalischen Fruchtfliege ist sehr breit und beinhaltet auch bei uns heimische Obst- und Gemüsearten wie beispielsweise Apfel, Zwetschge, Aubergine, Paprika und Tomate. Zu den durch B. dorsalis verursachten Schäden gehören Eiablagen in Früchten und weichem Pflanzenmaterial, Frassschäden von Früchten und Gemüse durch die Larven, sowie Fäulnis der durch die Fruchtfliege beschädigten Pflanzenteile durch sekundär-invasive Mikroorganismen wie Pilze oder Bakterien. Verschleppt wird die Orientalische Fruchtfliege hauptsächlich über den Handel von befallenen Früchten und Gemüse und wird auch in der Schweiz regelmässig auf pflanzlichen Importwaren (z. B. Mango oder Paprika) aus Drittländern nachgewiesen. In der Schweiz und der EU ist B. dorsalis als prioritärer Quarantäneorganismus geregelt und unterliegt daher der Melde- und Bekämpfungspflicht. Das Auftreten von diesem Organismus wird jährlich im Rahmen der Gebietsüberwachungen erhoben.
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