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Derzeit profitiert diese im Umfang von jährlich rund einer Milliarde Franken von den Erträgen aus dem Geldspiel (Lotterien und Casinos), die der AHV und den kantonalen Lotteriefonds überwiesen werden. Diese Beiträge ermöglichen jedes Jahr die Unterstützung von rund 15'000 gemeinnützigen Projekten. Ohne das neue Geldspielgesetz würde das Geld in die boomenden ausländischen Online-Angebote und in die Taschen ihrer Aktionäre fliessen. Schon heute entgehen der Schweiz auf diese Weise jährlich rund 250 Millionen Franken!
Das Argument der Gegner, wonach mit dem Gesetz eine «Internetzensur» eingeführt werde, ist absoluter Nonsens. Internet ist kein rechtsfreier Raum und das Geldspiel kein gewöhnliches Konsumgut. Die gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz vor Spielsucht und Betrug können nur durchgesetzt werden, wenn ein Mechanismus besteht, der illegale Online-Angebote vom Markt ausschliesst. Heute setzen übrigens bereits 17 europäische Staaten mit Erfolg analoge Massnahmen um. Ein Ja am 10. Juni gibt den seriösen Schweizer Veranstaltern die Möglichkeit, auch im Online-Bereich Angebote zu machen und schützt somit das bewährte System, das Erträge aus dem Geldspiel dem Sport, der Kultur, dem Sozialen und der AHV zukommen lässt