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1928: Die Geburt von Incabloc
Einpressgalgen
Fritz Marti begann bereits bei Election seine Forschungsarbeiten über Stoßsicherungen. Im April 1928 entwickelte er eine als «incassable» (unzerbrechlich) bezeichnete Uhr, die mit einem Schlagabsorptionssystem «mit beweglichen Unruh-Lagersteinen» ausgestattet ist (Schweizer Patent Nr. 141 098, eingereicht im Juli 1929). Es ist das erste System dieses Typs und findet sich in der Incabloc-Stoßsicherungen wieder.
Fritz Marti setzt seine Forschungen in der Portescap SA fort, wo sie rasch an Bedeutung gewinnen.
Portescap reicht am 2. März 1933 ein neues Patent für eine elastische Lagervorrichtung ein (Schweizer Patent Nr. 168 494). Dank einer kegelförmigen Anordnung gelingt es Fritz Marti hier, die um den Lagerstein führende und als technische Schwäche betrachtete Feder zu eliminieren. Die früheren Systeme waren nämlich mit zwei Federn ausgestattet, die eine dämpfte die radialen Stöße, die andere die axialen. Durch Umwandlung der radialen Stöße in axiale Verschiebungen kommt das Kegelsystem hingegen mit einer Feder aus. Ein weiterer Vorteil des neuen «Blocklagers»: Die Vorbereitung des Rohlings wird auf ein Minimum beziehungsweise auf ein einfaches Stanzloch reduziert.
Dieses System ist das Ei des Kolumbus! Es wird von der Portescap SA ab Juni 1933 produziert und während mehreren Jahren unter dem neuen Namen Incabloc verkauft, den das Unternehmen in der Schweiz am 6. Juli 1933 als Markenzeichen schützen lässt.