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Cognac
Cognac ist ein Weinbrand aus Frankreich. Der Name „Cognac“ ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung, d.h. nur Weinbrände aus der Stadt Cognac und den umliegenden Gebieten dürfen als solche bezeichnet werden.
Die Geschichte des Cognacs
Entstanden ist der Weinbrand im Mittelalter und der frühen Neuzeit, wo man alchemistische Kunst auszuüben begann. Der Erfinder des Cognacs ist angeblich „Chevalier de la Croix-Maron“, ein Vorfahre der Familie Castelbajac.
Ab dem 17. Jahrhundert eroberte der Cognac mehrere Länder wie England, Irland und Nordamerika. Heutzutage ist der Weinbrand rund um den Globus bekannt und wird überall getrunken.
Die Rebsorten und die Anbaugebiete
Für den Anbau der Rebsorten kommen zwei Gebiete in Frage, Charente und Charente- Maritime. Diese zwei Gebiete werden zusätzlich noch in sechs Crus aufgeteilt, die über die Qualitätsstufen aussagen machen können.
Die sechs Crus sind:
Grande Champagne
Petite Champagne
Borderies
Fins Bois
Bons Bois
Bois Ordinaires
In den Anbaugebieten werden zumeist drei Sorten von Reben angebaut: Trebbiano, Folle Blanche und Colombard. Wobei Trebbiano die am häufigsten angebaute Rebsorte ist und circa 90 % der Anbaufläche für sich einnimmt.
Die Herstellung und Lagerung von Cognac
Cognac wird mit dem typischen Doppelbrandverfahren hergestellt, das bedeutet er wird zweimal destilliert.
Bei der ersten Phase entsteht der sogenannte Rohbrand, der einen Alkoholgehalt von circa 30 Volumenprozent aufweist.
In der zweiten Phase wird aus dem Rohbrand der Feinbrand hergestellt, welcher das Herz des ganzen Destillats ist. Dieser hat einen Alkoholgehalt von circa 60-70 Volumenprozent.
Gelagert wird der Cognac in Eichenholzfässern, um eine Vermischung des Weinbrandes mit den Aromen des Holzfasses zu erzielen.
Die Lagerzeit beträgt mindestens vier Jahre, bis die Cognacs Trinkreif sind, allerdings sind dies die eher billigeren Varianten. Meistens verweilen sie weit länger als vier Jahre in diesen Holzfässern. Das Problem dabei ist, dass viele billigere Varianten durch Zuckerzugabe gebräunt erscheinen, was ein Problem darstellt. Denn eigentlich heisst es, je dunkler ein Weinbrand, desto älter ist er. Was man mittlerweile leider anhand der Zugaben nicht mehr wirklich erkennen kann.
Die ältesten Cognacs brauchen auch kein Wasser zur Verdünnung, weil sie einfach sehr lange Zeit lagern. Ein Cognac Fass verliert pro Jahr 1,5 % seiner Alkoholstärke, bei denen die nach 4-6 Jahren schon abgefüllt werden, wird viel Wasser zugegeben, um den Alkoholgehalt zu reduzieren. Der Start liegt nämlich bei circa 70 Volumenprozent.