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60 Prozent der 1006 schweizweit befragten Personen finden, die betroffene Region Nördlich Lägern habe die Solidarität der Schweiz verdient, wie die Nagra am Dienstag mitteilte. Das zeige, dass die Mehrheit anerkenne, welchen Beitrag die Region zur Lösung einer nationalen Aufgabe leiste.
In der Region selber, in der zusätzlich 800 Personen befragt wurden, fühlen sich 17 Prozent der Befragten aber zu wenig ernst genommen. Die Nagra eröffnet deshalb nun ein Büro in Stadel, um den Austausch mit der Bevölkerung zu verbessern.
Gefragt wurde in der Umfrage auch, ob die Schweiz eine Lösung für das Atommüllproblem findet. 71 Prozent schätzten dies technisch als machbar ein, 61 Prozent politisch.
Der Standort Nördlich Lägern war einer von drei möglichen Orten für das Tiefenlager. Der Entscheid im Jahr 2022 kam eher überraschend, lange galt das Zürcher Weinland als sicherster Ort für den Atommüll.