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Gemäss internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen blieb der Ausfinanzierungsgrad des typischen Schweizer Pensionsplans im 2. Quartal 2012 weitgehend stabil. Dies geht aus dem Bericht Swiss Pension Finance Watch hervor, der vierteljährlich von Towers Watson veröffentlicht wird. Die Kombination aus höherem Anlagevermögen und höheren Verpflichtungen resultierte in einem leichten Rückgang gegenüber dem als Benchmark dienenden Pension Index. Für das 2. Quartal wurde gegenüber dem 1. ein Rückgang von 89,6 auf 89,4 Zähler per 30.6. gemessen. «Diese geringfügige Abnahme zeugt von einer relativ stabilen Entwicklung im 2. Quartal, in dem die niedrigeren Rechnungszinsen weitestgehend durch positive Anlageerträge aufgefangen wurden», erläutert John Carter, Senior Consultant bei Towers Watson Zürich.
Im Gegensatz dazu waren die Fluktuationen der Vermögen und Rechnungszinsen im 1. Quartal bei ähnlicher Pension-Index-Entwicklung viel stärker gewesen. Insgesamt verzeichnete der Pension Index im ersten Halbjahr 2012 einen Rückgang von 90,4 auf 89,4 Zähler, was aus einer Kombination von positiven Anlagenerträgen – rund 5% in den ersten 6 Monaten – und fallenden Rechnungszinsen, welche die Verpflichtungen eines typischen Pensionsplans um rund 6% ansteigen liessen, zurückzuführen ist. «Dass die Rechnungszinsen im ersten Halbjahr gesunken sind, wird nicht überraschen; positiver ist jedoch, dass die Anlageerträge geholfen haben, den Deckungsgrad zu stabilisieren. Trotzdem sollten die Unternehmen stets ein wachsames Auge auf die finanziellen Auswirkungen solcher Veränderungen auf die Ausfinanzierung der Pensionspläne und die Unternehmensbilanzen haben», meint Carter.