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Das kündigte der 70-jährige Sohn des letzten serbisch-jugoslawischen Königs Peter II. am Samstag in der Zeitung “Novosti” an. Die Justiz in Serbien müsse “Gehör für Demokratie und Menschenrechte” zeigen und das 135 Hektar grosse Areal im grünen Belgrader Stadtteil Dedinje seiner Familie zurückgeben, verlangte der Prinz. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die Kommunisten den Königsbesitz enteignet.
Der Staat kümmere sich überhaupt nicht um den Besitz seiner Vorfahren, sagte Aleksandar: “Seit Jahren gibt es weder Wasser noch Heizung und auch mit dem Strom gibt es Schwierigkeiten. (…) Wenn sich da nichts ändert, wird das Schloss in ein paar Jahren völlig verfallen.”
Regierungschef Aleksandar Vucic ging den früheren Thronfolger barsch an. “Bezahl erst mal für den Strom, dann kannst Du verklagen, wen du willst”, zitierten die Zeitungen am Sonntag übereinstimmend den Spitzenpolitiker des Landes. Die Familie Aleksandars schulde dem staatlichen Stromunternehmen rund 70’000 Euro.
In der kommenden Woche erhält Aleksandar in seiner angeschlagenen Residenz, die er nur auf Zeit nutzen darf, hohen Besuch. Der britische Thronfolger Charles und seine Frau Camilla reisen nach Serbien und werden auch einen Abstecher ins Weisse Schloss machen.
(SDA)