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Eigentlich fällt es mir immer noch schwer zu glauben, daß auch die Persönlichkeitsstruktur etwas damit zu tun haben soll, daß der eine besser entgiftet als der andere . Trotzdem bin ich mir nach etlicher psychokinesiologischer Arbeit sicher, daß dem so ist. Andersherum stimmt es auch: Je mehr "Gift"ich von außen in mich hineinfresse, desto schwächer ist mein Immunsystem, und desto eher werde ich an den Folgen (u.a.) von Amalgam leiden. Deshalb dieser Text - einfach mal so zum Nachdenken .
Quellenhinweis:
Antonie Peppler: "Die psychologische Bedeutung homöopathischer Arzneien" Band 1 und Band 2
www.aufstieg.ch/include.php?path=content
Das Gesetz "Innen wie Aussen" gilt für alles, auch für Gifte oder vergiftende Schwermetalle. Wir müssen deren Bedeutung "nur" lesen können. Die Gifte, die sogar töten können, haben eine solch dominante Bedeutung, dass derMensch, der diese Bedeutung nicht erkennt, seine Individualität und damit sein Leben aufgibt. Er unterwirft sich dem Thema des Giftes und verzichtet damit auf seine kreativen Möglichkeiten.
Der Mensch, der angeblich durch Amalgam vergiftet ist, konfrontiert sich mit den Metallen:
Quecksilber, Silber, Zinn und Kupfer.
Quecksilber
Die Bedeutung von Quecksilber ist ähnlich tiefgreifend wie seine Giftwirkung.
Quecksilber ist besonders giftig, wenn es z.B. aus einem zerbrochenen Thermometer austritt, bei Zimmertemperatur verdunstet und eingeatmet wird. Im Mund, als Bestandteil des Amalgams, wirkt es durch die Reibung des Kauvorganges vergiftend.
Auch die Amalgamentfernung ist ein Vergiftungsprozess.
Quecksilber ist ein Zellgift, das in Leber, Niere, Milz und Gehirn gespeichert wird. Es geht leicht chemische Bindungen ein und kann sogar in der DNA zerstörend wirken.
Ausgetretenes Quecksilber rollt in Kugelform durch die Gegend, wirkt undiszipliniert und wirr und lässt sich nur schwer einsammeln. Derjenige, der es ungeschützt versucht, hat über die Atmung und durch die Berührung eine Vegiftung. Quecksilber hat den Drang, sich an Edemetalle, besonders an Gold, zu binden. Es ist offensichtlich nur nutzbar in gebundenem oder in "eingesperrtem" Zustand, wie in einem Thermometer.
Die Symbolik des Quecksilbers beschreibt einen Menschen,
der sich gerne an eine andere "edlere", vermutlich stabilere Person
binden will, um sich sicherer zu fühlen.
Ein äusserer Rahmen wird benötigt, weil die Persönlichkeit in sich selbst so unsicher ist, dass sie sich keinen Rahmen geben kann. die scheinbar stabilisierende Anbindung an andere im Sinne von Anpassung manipuliert (vergiftet) das Selbstwertgefühl (Leber), beeinflusst den Umgang mit nahestehenden Personen (Niere), verhindert Gelassenheit (Milz) und verändert das kreative, intelligente Denken (Gehirn).
Verständlicherweise reagieren nicht alle Menschen gleich auf das Amalgam, was sie im Mund haben oder auf ein heruntergefallenes Thermometer:
Die Reaktion hat etwas mit der Persönlichkeitsentwicklung dieses "vergifteten" Menschen zu tun.
Der Mensch, der auf Quecksilber mit Vergiftungssymptomen reagiert, hat offensichtlich unbewusst beschlossen, sich von den kindlichen Nachahmungs- und Anpassungsmustern zu lösen und sich zur selbstständigen, eigenverantwortlichen Persönlichkeit zu entfalten. Die pathologische Reaktion auf Quecksilber ist somit ein einschneidender Wendepunkt in der Entwicklung eines Menschen. Er beginnt fremde, ihn bisher scheinbar absicherende Rahmenbedingungen wie Elternhaus, Partnerschaft, Firma, Vereine, Finanzen, etc. zu erkennen und sich daraus zu lösen. Er beginnt, sich selbst einen Rahmen geben zu wollen.
Er beginnt, seine Persönlichkeit zu erkennen.
Dieser Prozess ist sicherlich der wichtigste, grundlegendste und langwierigste in der gesamten Entwicklung eines Menschen. Immer wieder gibt es Bewusstseins- und Erkenntnisschübe auf diesem Weg.
Erst wenn das Quecksilber vollständig aus den Zellen gelöst wäre, ist der Entwicklungsprozess zur eigenverantwortlichen, individuellen Persönlichkeit abgeschlossen. Es ist leicht einzusehen, dass dieses Metall immer wieder im Körper gefunden wird!
Die Verzweiflung um die schwierige "Ausleitung" von Quecksilber sollte zu Gunsten der Fragestellung:
"Wo passe ich mich immer noch an, wo bin ich noch nicht authentisch" verändert werden. Je mehr Individualität entwickelt wird, je wenige Quecksilber wird im Aussen, damit sind auch die Vergiftungen in den Zellen gemeint, in materialisierter Form erscheinen. Die Entwicklung zur Individualität und diese zu leben ist die grösste soziale Tat, die im Sinne des gemeinsamen Ganzen vollbracht werden kann. Dies erscheint paradox, aber jeder hat die Pflicht, das zu leben, was in ihm als Persönlichkeit und Teil des Ganzen angelegt ist.
Quecksilber bedeutet:
Die eigene Lebenskraft findet keinen Inhalt
und wird der Lebenskraft eines anderen geopfert.
Die anderen Metalle, die zum Amalgam gehören, sind in ihrer Zusammenstellung sicherlich kein Zufall. Dies wird in der zusammenfassenden Deutung sehr klar. Es würde den Rahmen sprengen, diese genauso ausführlich darzustellen, wie es bei Quecksilber geschehen ist. Deshalb seien hier nur die Deutungssätze genannt.
Silber bedeutet:
Fehlendes Urvertrauen, keine Existenzberechtigung haben dürfen.
Hat es nicht verdient, gleichberechtigter, akzeptierter Teil des Universums zu sein. Im Berechenbaren verhaftet sein. Finanzielle Sicherheit und kalkulierbare finanzielle Konzepte werden zum Ersatz für Urvertrauen.
Zinn bedeutet:
Nicht erlaubter Lebensgenuss.
Auf Grund von Lebensangst und Schuldgefühlen ist Sicherheit wichtiger als Lebensgenuss. Übernimmt nicht die Verantwortung für sein Leben.
Kupfer bedeutet:
Leibeigenschaft, Anlehnung aus Schwächegefühl.
Es wird ein Partner benötigt, um Sicherheit zu gewinnen. Unterdrückung ist oft der Preis für die Scheinsicherheit. Hält sich fest, um versorgt zu sein.
In der Zusammenfassung der Metallbedeutungen von Amalgam wird deutlich, dass der Lebensgenuss, den nur der individuelle, eigenverantwortlich lebende Mensch erleben kann, dem Sicherheitsbedürfnis zum Opfer fällt. Derjenige, der unter Amalgam Symptome entwickelt und krank wird, sich sein amalgam daraufhin entfernen lässt, beginnt den Prozess, sich aus der Scheinsicherheit zu lösen und zur bewussten, individuellen, das Leben geniessenden Persönlichkeit zu entfalten - ein spannender, langwieriger Lebensprozess.
Quellenhinweis:
Antonie Peppler: "Die psychologische Bedeutung homöopathischer Arzneien" Band 1 und Band 2
www.aufstieg.ch/include.php?path=content