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Je länger Kleinkinder schlafen, desto geringer das Risiko für Übergewicht
Verschiedene Untersuchungen haben bereist einen ungünstigen Einfluss einer kurzen Schlafdauer von Kleinkindern auf die Körperzusammensetzung erkennen lassen. Nun haben die Autoren einer Longitudinalstudie den Zusammenhang zwischen Schlafdauer und Körpergewicht genauer untersucht.
244 Kinder in Neuseeland haben an der Kohortenstudie teilgenommen. Diese wurden jährlich aufgeboten, um die Körperzusammensetzung zu messen (BMI, Körperfettmasse, fettfreie Masse) und Faktoren wie physische Aktivität, Schlafdauer, Ernährung, Fernsehdauer und andere Einflussgrössen auf das Gewicht (BMI, Rauchstatus und Bildung der Mutter, Geburtsgewicht) zu erfragen. Übergewicht im Alter von 7 Jahren war definiert durch einen BMI über der 85. Perzentile.
Unabhängig von anderen Einflussgrössen war jede zusätzliche Stunde Schlaf im Alter zwischen 3 und 5 Jahren mit einer Reduktion des BMIs von 0.48 und einer Risikoreduktion für Übergewicht von 0.39 im Alter von 7 Jahren assoziiert. Die BMI-Unterschiede je nach Schlafdauer waren eher durch Unterschiede in der Fettmasse (-0.43) als Unterschiede in der fettfreien Masse (-0.21) zu erklären.
Konklusion der Autoren: Junge Kinder, welche nicht genug schlafen, haben ein erhöhtes Risiko, übergewichtig zu werden.
Link zur Studie
BMJ 2011; 342:d2712 - Carter PJ et al
03.06.2011 - dde