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Washington - Die US-Transportsicherheitsbehörde (TSA) hat versehentlich Sicherheitsprozeduren auf Flughäfen im Internet preisgegeben. Dazu gehören einige bisher streng geheime Bestimmungen für den Umgang mit Diplomaten, Angehörigen des Geheimdienstes CIA und Polizisten.
Wie US-Sender berichteten, spielte die TSA den Vorfall zwar herunter und nannte das versehentlich veröffentlichte Papier "veraltet". Mehrere Senatoren forderten aber postwendend eine unabhängige Untersuchung des Vorfalls. "Dieses Handbuch liefert einen Fahrplan für jene, die uns gern Leid zufügen würden", sagte eine Republikanerin mit Blick auf Terroristen.
Das Papier ist dem Sender CNN zufolge 93 Seiten lang und gibt Anweisungen für die Überprüfung von bestimmten Reisenden auf Flughäfen. In dem Dokument werden Methoden detailliert geschildert und auch die Grenzen der Wirksamkeit von Durchleuchtungsmaschinen aufgezeigt.
Ausserdem sind als Beispiele CIA- und Polizei-Berufsausweise abgebildet, was Terroristen nach Einschätzung von Experten das Fälschen erleichtern könnte.
Das Dokument wurde auf eine Webseite mit Informationen für Vertragspartner der Regierung gestellt. Die TSA schwärzte zwar als besonders "sicherheitsempfindlich" eingestufte Passagen ein, jedoch so unzulänglich, dass sie Insider lesbar machen konnten.
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