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Masterarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Didaktik - Biologie, Note: 1,0, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Masterarbeit befasst sich mit der Thematik des ausserschulischen Lernens. Die Arbeit ist inhaltlich in zwei Teile unterteilt. Der erste Teil schafft eine theoretische Grundlage. Es wird in die Thematik der ausserschulischen Lernorte und des ausserschulischen Lernens eingeführt und es werden ausserschulische Lernorte klassifiziert. Ausserdem wird das Verhältnis von schulischem und ausserschulischem Lernen beleuchtet und damit über eine mögliche Integration ausserschulischen Lernens in den Unterricht nachgedacht. Im zweiten Teil wird eine Unterrichtsreihe zum Thema Klimaschutz vorgestellt, in der es thematisch um das Klima und den zur Zeit in der öffentlichen Diskussion stehenden Klimawandel geht. In diese Reihe wurden ausserschulische Elemente integriert. Die Reihe stellt ein exemplarisches Beispiel für die Integration von ausserschulischem Lernen in den Unterricht dar, indem gezeigt wird, wie die vorangestellte Theorie mit der Praxis verzahnt werden kann.
Die Masterarbeit soll dem derzeitig seltenen Aufsuchen von ausserschulischen Lernorten entgegenwirken und zeigen, dass der Besuch ausserschulischer Lernorte, trotz Mehrarbeit für die Lehrkraft, die Mühe wert ist und in der Schule in verschiedenen Kontexten Anwendung finden kann. Sie richtet sich damit an alle Interessierten der ausserschulischen Lernorte, die sich mit dem Thema im Rahmen des Studiums, des Referendariats oder auch innerhalb einer Lehrerfortbildung beschäftigen, aber auch an Kritiker von ausserschulischen Lernorten, die in diesen vielleicht nur verschwendete Zeit innerhalb unserer heutigen Leistungsgesellschaft sehen und es bevorzugen, die Lernenden kognitiv in den Schonraum des Klassenzimmers zu fordern. Der Schule soll mit dieser Arbeit keinesfalls ihre wichtige Funktion für den Bildungserwerb der Heranwachsenden abgesprochen werden. Dennoch soll ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass die Schule in der heutigen Zeit nicht mehr "als einziger und umfassend koordinierter Lernort fungieren kann". Auch Kritiker des ausserschulischen Lernens sollen mit der Arbeit adressiert werden, die volle Lehrpläne und andere Hindernisse in den Vordergrund stellen und keine Zeit für "Spazierengehen" haben.