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Tom Hanks TV-Ikone und Pastor Fred Rogers, der mehrere Generationen berührte. Das Werk basiert auf dem Leben von «Mr. Rogers».Kürzlich veröffentlichte «Sony Pictures» den Trailer zum Film «A Beautiful Day in the Neighborhood» mit Tom Hanks. Der Film basiert auf der Freundschaft mit dem Journalisten Tom Junod, der sich nach einem Artikel über die TV-Ikone mit Rogers anfreundete.
«Mr. Rogers' Neighborhood» wurde von 1968 bis 2001 in einer Reihe von Netzwerken in den USA und Kanada ausgestrahlt. Fred Rogers arbeitete mehr als 30 Jahre lang für das Fernsehen. Daneben wirkte er als Pastor. Rogers hatte bereits zuvor das Theologische Seminar in Pittsburgh durchlaufen, wo er 1963 zum presbyterianischen Pfarrer ordiniert worden war – gleich übrigens wie Tom Hanks (hätten Sie das gewusst?).
«Hältst du dich für einen Helden?»
Der Trailer zum Kinofilm beginnt mit Hanks, der den legendären Titelsong von «Mr. Rogers' Neighborhood» singt; für viele ein nostalgischer Klang. Im Clip hört man Junod (gespielt von Emmy-Sieger Matthew Rhys) Rogers fragen: «Dieser Beitrag wird für eine Ausgabe über Helden bestimmt sein. Hältst du dich für einen Helden?»
«Wir versuchen, der Welt positive Wege aufzuzeigen, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen kann», antwortet Hanks. «Es gibt viele Dinge, die du tun kannst.»
Der Film zeigt auch Einblicke in seinen Glauben. Im Trailer sieht man Rogers an seinem Bett kniend die Bibel lesen.
«Manchmal müssen wir um Hilfe bitten, und das ist in Ordnung», sagt Rogers im Film. «Ich denke, das Beste, was wir tun können, ist, die Leute wissen zu lassen, dass jeder einzelne von ihnen wertvoll ist.»
Zunächst zynisch und widerwillig
Ursprünglich ging Junod neidisch-zynisch und widerwillig an die Aufgabe des Artikels heran, doch dann änderte sich seine Haltung und er freundete sich mit Rogers an. Als das Porträt 1998 veröffentlich wurde, berichtete der Journalist darüber, wie er beten lernte und was er durch den Pastoren Rogers gelernt hat.
In der Sendung «Mr. Rogers’ Neighborhood» behandelte Fred Rogers die teilnehmenden Kinder wie intelligente Erwachsene, die Respekt verdienen. Seine während 33 Jahren ausgestrahlte Sendung prägte mehrere Generationen junger Menschen.
«Ein Segen, ihn kennenzulernen»
Die Schauspielerin Kathie Lee Gifford berichtet, dass sie in Nantucket einst Nachbarin von Fred Rogers war: «Es war ein Segen, ihn kennenzulernen.» Er sei sehr inspirierend gewesen und habe die Leben anderer Menschen verändert.
Insgesamt liefen 895 Episoden der TV-Sendung «Mr. Rogers Neighborhood». Während der erfolgreichsten Zeit schalteten im Jahr 1985 acht Prozent der US-Haushalte das Programm ein. Daneben gestaltete der Pastor noch andere Fernsehproduktionen und verfasste 36 Bücher.
Rogers starb im Jahr 2003 im Alter von 74 Jahren. Er wurde von seiner Frau Joanne Rogers und den Söhnen James und John überlebt.
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