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Schüler/in stösst sich mit beiden Füssen vom Beckenrand ab und legt eine Strecke (ca. 15m) mit Wechselbeinschlag zurück, wobei er/sie sich von der Bauch- in die Rückenlage und von der Rücken- in die Bauchlage dreht. Die Arme bleiben während der gesamten Ausführung in der Hochhalte.
Praxisbeispiel: Das Kind mit einer Bewegungseinschränkung der Beine stösst sich so fest wie möglich von der Wand ab und wechselt entsprechend der Lage den Armzug von Brustkraul zum Rückenkraul. Die Drehbewegung kann auf beide Seiten ausgeführt und von einem Arm eingeleitet bzw. gestoppt werden. Weitere
Anpassungen bei Beeinträchtigungen
im Sehen: Beckenrand anzeigen durch Berührung, Stick.
Beachte bei Beeinträchtigungen
- im Sehen: Erhöhung des Augeninnendrucks vermeiden – Achtung beim Luftanhalten und Tauchen!
- im Hören: Bei Trommelfellschädigung nicht Tauchen!
- im Wahrnehmen und Verhalten: Verunsicherung durch die veränderte akustische und optische Wahrnehmung über und unter Wasser ist verstärkt.
- Kognition: grosse Ablenkung durch Licht-/Wassereffekte, sowie Lärm.
- im Bewegen: Die Wasserlage wird durch grössere Körperasymmetrien erschwert; schnelleres Auskühlen durch weniger Bewegung; Socken oder Badeschuhe verhindern Verletzungen an den Füssen; bei Hydrocephalus Vorsicht beim Tauchen (Druckausgleich).
- Epilepsie: Lärm und Lichtreflexion können Anfall auslösen – Begleitung/Beobachtung gewährleisten.