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Da in den Alpen die Wetterbedingungen extrem sind, müssen sich Pflanzen sehr gut anpassen. Je kleiner und kompakter sie sind, desto besser können sie sich an den Boden anschmiegen und ihr eigenes Mikroklima schaffen. Während die Lufttemperatur beispielsweise 5° C beträgt, kann die Pflanze zwischen ihren Blättern eine Temperatur von 15° bis 20° C halten. Die im Herbst absterbenden Blätter verrotten unter der Pflanze wie im Komposthaufen und die Nährstoffe stehen der Pflanze im nächsten Jahr zur Verfügung.
Lebensnotwendig für Gebirgspflanzen ist auch der Schutz vor zu starkem Wasserverlust. Einige Pflanzen haben daher eine wachsige oder behaarte Oberfläche, die sie vor Austrocknung, Unterkühlung und UV-Strahlung schützt. Andere verringern die Wasserabgabe durch eine Verkleinerung der Blatt-Oberfläche, zum Beispiel durch Nadel- oder Rollblätter.