Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03613.jsonl.gz/54

-»Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen moder
Beginn Inhaltsbereich
Beginn Navigator
Ende Navigator
Während der Blütezeit der Drehorgel in der Periode zwischen den beiden Weltkriegen prägte Karl Frei (1884-1967) den Drehorgelbau in den Niederlanden. Bereits im Alter von neun Jahren bekam er an der städtischen Musikschule in Waldkirch Unterricht in Harmonielehre und Kontrapunkt. Seine Lehrzeit absolvierte er bei Wilhelm Bruder Söhne in Waldkirch und bei Ludovico Gavioli in Paris. Er arbeitete jedoch auch für die belgischen Orgelbauer Mortier und De Vreese. Nach dem Ersten Weltkrieg liess sich Frei im niederländischen Breda nieder, wo er seinen eigenen Betrieb gründete. Nach 1945 musste er mit seinem Betrieb, in welchem nun auch sein gleichnamiger Sohn Karl junior, mitarbeitete, nach Waldkirch umsiedeln.
Gründer des Waldkircher Orgelbaus war Ignaz Bruder, der sich wahrscheinlich in Mirecourt in den Vogesen mit Orgelbau bekannt machte. Vier seiner Söhne gründeten die Firma Gebrüder Bruder: Andreas, Ignaz II, Xaver und Wilhelm. Zwei Söhne dieses Wilhelms, Wilhelm II (1841-1893) und Arnold (1842-1918) gründeten die Orgelfabrik Wilhem Bruder Söhne, die später von ihren Kindern und Enkeln weitergeführt wurde. Zwei Söhne von Ignaz II stellten Orgeln unter dem Firmennamen Ignaz Bruder Söhne her.
Ende Inhaltsbereich