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«Cost per Mille» oder, wie man es in seiner Abkürzung «CPM» kennt, ist ein Preismodell, das von Google Ads verwendet wird, bei dem man für jede Tausend Mal, dass Ihre Anzeige angezeigt wurde, bezahlt. Da die Online-Werbungsbranche sich kontinuirlich erweitert (Programmatic Advertising macht mittlerweile mehr als 89% aller digitalen Display-Werbung aus), ist es wichtig, einige der wichtigsten Begriffe zu verstehen, die die digitale Werbung antreiben. Unteranderem das CPM, welches eines der beliebten Preismodelle im Programmatic Advertising ist.
Das CPM-Preismodell ist eine häufig verwendete Kennzahl im Online-Marketing, insbesondere bei der Verwendung von Werbeanzeigen auf Webseiten. Es ermöglicht Werbekunden, die Kosten ihrer Werbekampagnen besser zu kontrollieren und zu planen, indem es ihnen eine klare Vorstellung davon gibt, wie viele Sichtkontakte sie für ihr Budget erwarten können. CPM ist besonders nützlich, wenn es darum geht, die Wirksamkeit von Werbekampagnen zu messen, da es einfach zu verstehen und zu berechnen ist. Es gibt jedoch auch andere Preismodelle wie CPC (Cost per Click) und CPA (Cost per Action), die ebenfalls in der Online-Marketing-Branche verwendet werden und die es ermöglichen, die Wirksamkeit von Werbekampagnen auf andere Weise zu messen.
Das CPM-Preismodell eignet sich ideal für Branding-Werbekampagnen oder Kampagnen, die das Ziel haben, die Reichweite und das Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Das liegt daran, dass bei CPM-Kampagnen die Werbekunden Ad Aufrufe kaufen und somit mehr Augen auf ihre Werbung lenken möchten.
Es ist offensichtlich, dass Sie für Ad Impressionen keinen zu hohen Preis zahlen möchten. Ad Aufrufe sind großartig, aber wenn sie nicht mit Werbererlösen aus Ihrer Zielgruppe kommen, haben sie keinen großen Wert. Eine gute Möglichkeit, festzustellen, ob Sie zu viel bezahlen, ist, den Branchenbenchmark für die Online-Werbung zu prüfen, die Sie durchführen. Wenn Sie mehr zahlen, kann dies einen schlechten CPM bedeuten. Allerdings sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass auch ein niedrigerer cost per mille nicht immer gut ist, da dies auf einen schlechten Qualitätsverkehr hinweisen kann. Verfolgen Sie daher dies zusammen mit Ihrem Cost per Click (CPC), Click-Through-Rate (CTR) und Return on Investment (ROI).
Wie der Name schon hervorhebt, müssen Sie einfach Ihre durchschnittlichen Werbekosten durch Ihre durchschnittliche Anzahl von Eindrücken teilen und diese schliesslich mit tausend multiplizieren.
Ein Beispiel wäre: Eine Werbeanzeige kostet Sie 20.000 CHF und erhält 10 Millionen Eindrücke, dann wäre der CPM 2 CHF.
Einige Werbekunden entscheiden sich für CPM, anstelle von anderen performancebasierten Metriken wie PPC (Pay Per Click). Das liegt daran, dass CPM:
Wenn Werbekunden sich entscheiden, die CPM-Preisstrategie zu verwenden, sind sie garantiert, dass die Anzahl der Eindrücke für einen Pauschalpreis erfolgt. Das ist besonders wichtig für Kampagnen mit einem Budget.
Günstig:
CPM ist eine günstige Werbemöglichkeit, um eine größere Online-Präsenz zu erlangen und die Botschaft zu verbreiten, ohne das Werbungsbudget zu sehr zu belasten. Es ist jedoch nicht dafür gedacht, Aktionen durch Klicks auszuführen, sondern nur Ansichten zu erhalten. CPM ist daher abhängig von der Strategie des Werbekunden und seinen Geschäftszwecken.
Markenbekanntheit:
CPM eignet sich hervorragend für den Aufbau der Markenbekanntheit und bietet eine günstige Möglichkeit, Ihre Marke zu fördern. Es hinterlässt einen Eindruck im Gedächtnis der Betrachter, selbst wenn keine bestimmte Aktion erforderlich ist. Der Aufbau der Markenbekanntheit ist ein wichtiger Faktor für erfolgreiche Marketingkampagnen und kann später zu einer höheren Kundenbindung führen.
Garantierte Anzahl von Eindrücken:
Dieses Modell garantiert Werbekunden eine bestimmte Anzahl von Eindrücken, die besonders auf Ihre Zielgruppe abzielen. Wenn Sie auf einer Seite werben, die Sie als vollständig mit Ihrer Zielgruppe wissen, ist CPM eine großartige Möglichkeit, die Anzahl zu kennen, in der Ihre Zielgruppe Ihre Anzeige gesehen hat. Sie wissen genau, wie viele Besucher von dieser Seite ausgesetzt waren Ihre Nachricht.
Die Qualität des Verkehrs ist unbekannt:
Ein Nachteil von CPM ist, dass es keine Garantie für die Qualität des Verkehrs gibt. Es ist schwer zu bestimmen, ob die Anzeigen erfolgreich sind, da es sich um unverifizierten Verkehr handeln kann und es nicht garantiert, dass die Ansichten von neuen und echten Besuchern stammen. Im Gegensatz dazu bietet das «Cost-per-Click»-Modell (CPC) eine höhere Interaktion und Transparenz, da es sicherstellt, dass die Anzeigen von echten Menschen gesehen werden. CPM lässt Werbekunden oft fragen, wo ihr Geld tatsächlich hingeht.
Betrug und ungenaue Statistiken:
Beim CPM besteht das Risiko von gefälschten Eindrücken oder mehrfacher Ansicht derselben Anzeige durch die gleiche Person, was zu ungenauen Statistiken und Kosten führt. Es ist schwer zu wissen, wie viele Anzeigen von echtem Verkehr gesehen werden. Technologie wird entwickelt um dieses Problem zu verbessern, jedoch bleibt es ein Nachteil beim CPM-Modell.
Aktionen oder Klicks können nicht gemessen werden:
CPM kann ungenaue Statistiken liefern und es ist schwer zu bestimmen, wie viele Personen auf eine Anzeige klicken oder handeln. Dies kann für manche Werbestrategien in Ordnung sein, die nur auf Markenbekanntheit abzielen, jedoch ist es nicht das beste Modell für Anzeigen mit «Call-to-Action». In diesem Fall ist das «Pay-per-Click»-Modell (CPC) eine bessere Wahl, da es sicherstellt, dass die Anzeigen von echten Personen gesehen werden und die Handlungen messbar sind. Es hängt alles von den Bedürfnissen des Geschäfts ab.