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Grosses Kino!
«Das gefrorene Herz» und «Der schwarze Tanner»: Das stattkino in Luzern zeigt im Dezember 2021 zwei berühmte Inglin-Verfilmungen.
«Das gefrorene Herz» von Xavier Koller, 1979, am 7.12. um 18.30 Uhr
In einer verschneiten Berglandschaft in der Innerschweiz begegnen sich zwei Landstreicher, ein Korber und ein Schirmflicker, die schnell Freunde werden. Als der Schirmflicker stirbt, versucht der Korber mit viel List und Tücke, ihm ein ordentliches Begräbnis zu organisieren. Denn die Dorfgemeinden unternehmen alles, um nicht für die Kosten und Mühen des Begräbnisses eines Landstreichers aufkommen zu müssen.
«Der schwarze Tanner» von Xavier Koller, 1986, am 9.12. um 18.30
1941. Zweiter Weltkrieg. «Irgendwo in der Schweiz». Kaspar Tanner, der mit seiner Familie den Bergbauernhof Gschwend bewirtschaftet, wird von den Behörden aufgefordert, einen Teil seiner Bergwiesen in Ackerland zu verwandeln. Tanner, ein Patriot und Demokrat, der seinen Staat jederzeit verteidigen würde, verweigert sich eben diesem Staat gegenüber, da ihm ein – in der herrschenden Notsituation an und für sich sinnvoller – Eingriff der Obrigkeit in seine «Eigenwirtschaft» zutiefst wider seine Natur geht.
«Die graue March» – ein Animationsfilm (erscheint 2022)
«Die graue March». Ein Animationsfilm nach Motiven von Meinrad Inglin von Charlotte Waltert und Alvaro Schoeck
Ein Herbsttag und die erste Winternacht im Hochgebirge, es ist Jagdzeit. Gämsen, Raubvögel, Schneehasen und drei Männer ziehen ihre Bahnen zwischen dem hohen Himmel und der wilden Landschaft. Nebelschwaden verwischen die Grenzen zwischen Traum, Einbildung und Realität.
In Arbeit, erscheint 2022.
Filmische Einblicke in die Lesetournee
Die für die szenische Lesung ausgewählten Texte zeigen das breite Spektrum des stilistisch reizvollen und hochaktuellen Schwyzer Autors, der sein Leben (1893-1971) fast ausschliesslich dem Schreiben gewidmet hat. ARTTV war dabei.
Der Fremde muss wandern
Warum sich der Schriftsteller Usama Al Shahmani seinem Schwyzer Kollegen Meinrad Inglin so nahe fühlt, erschienen in DIE ZEIT, Ausgabe vom 23. September 2021.
Soeben erschienen: Erzählband Schneesturm im Hochsommer
Schneesturm im Hochsommer: Ein Band mit Erzählungen von Meinrad Inglin, September 2021. Das Buch versucht, das vielfältige Schaffen von Meinrad Inglin abzubilden und damit einen literarisch hochinteressanten und oft überraschend aktuellen Schweizer Klassiker wieder breiter bekanntzumachen. Weitere Informationen.
«Notizen des Jägers» auf Italienisch erschienen
Italienische Übersetzung von Inglins Notizen des Jägers: Ricordi di un cacciatore, Armando Dadò Editore, Locarno 2018
Multimediale Hommage bei SF DRS
«Der grosse Vergessene, an den jeder denkt». So betitelt die Website des Schweizer Fernsehens eine Zusammenstellung von interessanten Ton- und Filmdokumenten zu Meinrad Inglin – unter anderem eine Sendung des Schulfernsehens von 1985.
«Der Lebhag» für junge Leserinnen und Leser
Das Schweizerische Jugenschriftenwerk (SJW) bringt als Neuerscheinung die Erzählung «Der Lebhag», ausnehmend schön gestaltet von der Illustrarin Nadine Spengler. Ausgezeichnet mit dem Label «Schönste Schweizer Bücher 2013».
Karl Schmid und Meinrad Inglin
1963: Meinrad Inglin wird 70 Jahre alt. Am 22. Juli sendete das Schweizer Radio einen historischen Bericht des Schweizer Germanisten Karl Schmid.
Literarisches Wandern mit Inglin
Wandern in der Zentralschweiz – unter anderem mit Meinrad Inglin
14 literarische Wanderungen zwischen Zug und Gotthard vereint die Publikation «Es lächelt der See», erschienen beim Rotpunkt Verlag. Meinrad Inglin darf in dieser Auswahl nicht fehlen – und er und Bettina zieren das Cover.