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Die japanische Regierung hat angesichts des Yen-Höhenflugs eine weitere Intervention am Devisenmarkt angedeutet. "Wir schliessen keine Schritte aus und werden nötigenfalls entschieden handeln", sagte Finanzminister Yoshihiko Noda.
Der Höhenflug des Yen belastete auch am Montag die Börse in Tokio. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte notierte zum Handelsende einen Verlust von 1,04 Prozent beim Stand von 8628,13 Punkten. Der breit gefasste Topix büsste 1,18 Prozent auf 742,84 Zähler ein.
Der starke Yen verteuert Japans Exportprodukte. Die Titel der beiden führenden Autobauer Toyota und Honda gaben um 2,46 Prozent beziehungsweise 2,54 Prozent auf den niedrigsten Stand des Jahres nach.
Im frühen Geschäft hatte der Yen in Reaktion auf Äusserungen des Finanzministers Noda reagiert. Zuvor war der Dollar im Vergleich zum Yen Ende vergangener Woche auf ein Nachkriegs-Rekordtief von 75,94 Yen gesunken.
Am Nachmittag wurde der Greenback fester mit 76,72-73 Yen gehandelt nach 76,47-49 Yen am späten Freitag. Der Euro notierte zum Yen ebenfalls fester mit 110,24-25 Yen nach 109,19-23 Yen am späten Freitag. Zum Dollar lag er fester bei 1,4365-70 Dollar nach 1,4278-80 Dollar am späten Freitag vergangener Woche.