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Ein Rentner bewohnt in Wattwil eine Zweizimmer-Wohnung in einem dreistöckigen, aus Holz gebauten, älteren Mehrfamilienhaus. In der Nacht auf den 18. Januar 2006 vergisst er, das Kochfeld an seinem Kochherd auszuschalten, worauf Verpackungsmaterial in Brand gerät. Papier und Unrat motten in der Folge bis in den frühen Morgen dahin und entwickeln starken Rauch.
Ein Angestellter des im Erdgeschoss untergebrachten Reisebüros nimmt den Rauch wahr und alarmiert die Polizei. Fw Forrer trifft als erster beim Brandobjekt ein. Durch das Fenster bemerkt er Rauch. Weil er vermutet, dass sich der Wohnungsmieter im Innern aufhält, tritt er die Wohnungstüre ein. In einem ersten Versuch gelingt es ihm, ein Fenster zu öffnen. Aufgrund von Geräuschen vermutet er, dass sich der Mieter im hinteren Bereich der Wohnung aufhält, worauf Herr Forrer zwei Mal versucht, in die völlig mit Rauch gefüllten Räume zu gelangen. Wegen der Befürchtung, ein zu grosses Risiko einzugehen und weil er erkennt, dass seine Bemühungen ohne Atemschutz aussichtslos sind, sieht er von weiteren Rettungsversuchen ab. Der Rentner wird von der eintreffenden Feuerwehr in Sicherheit gebracht.
Die Kantonspolizei St. Gallen bemerkt in ihrem Bericht, dass die von Herrn Forrer unternommenen Rettungsversuche mutig und risikobehaftet gewesen waren.