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Schlafstörungen (Insomnie) sind weit verbreitet. Laut Bundesamt für Statistik leidet ein Viertel der Schweizer Bevölkerung an gelegentlichen Schlafstörungen. Frauen, Personen ohne höhere Ausbildung sowie solche in städtischen Gebieten sind am häufigsten betroffen.
Stellen Sie sich folgende Fragen:
- Liegen Sie abends regelmässig länger wach und können Sie nach eigenem Erleben schlecht einschlafen?
- Sind Sie tagsüber aufgrund des fehlenden Schlafs oft müde und nicht leistungsfähig?
- Werden Sie immer wieder wach und leiden unter Durchschlafstörungen?
- Werden Sie am Morgen viel zu früh wach und können nicht mehr einschlafen?
- Wird der Schlaf als ungenügend erlebt – also als nicht erholsam?
- Wird der Schlaf selbst negativ erlebt – also z. B. die Träume?
- Leiden Sie unter zu wenig Schlaf?
Wenn gehäuft oder längerfristig Ein- und Durchschlafprobleme auftreten und Sie sich tagsüber unausgeschlafen, energielos oder müde fühlen, kann man von Schlafproblemen oder gar einer Schlafstörung sprechen.
Treten die Schlafstörungen mehr als drei Mal pro Woche und länger als einen Monat auf, gelten sie als chronisch. Diese sind von medizinischer Bedeutung und sollten ärztlich abgeklärt werden.