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Vor drei Jahren diagnostizierte man bei Razvan Georgescu, dem Autor und Regisseur des Dokumentarfilms, einen bösartigen Gehirntumor. Ärzte gaben dem 38-Jährigen noch ungefähr drei Jahre zum Leben. Aus diesem Gefühl der Dringlichkeit entstand die Idee eines Roadmovies. Keine Theologen, keine Philosophen wollte Razvan Georgescu treffen, sondern Künstler, denen er sich nahe fühlte. Künstler, die entweder selbst eine Begegnung mit der eigenen Sterblichkeit überlebt hatten oder die sich ebenfalls mit der Prognose eines baldigen Todes konfrontiert sahen. Razvan Georgescu wollte von ihnen wissen, was mit der Kreativität im Angesicht des Todes passiert. Kann Tod oder Krankheit der Motor für Kreativität sein? Was ist es, was zählt, was bleibt, wenn man gehen muss?
Heute um 23 Uhr 10 auf ARTE