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Fasten im reformierten Kontext
Der anfängliche reformierte Protest gegen die Fastenzeit ist nicht als Ablehnung des Fastens zu verstehen. Vielmehr sollte das Fasten nicht so missverstanden werden, dass durch den Verzicht und die Besinnung auf das Leid der Welt, bei Gott Erlösung verdient wird. Fasten ist ein freiwilliger Verzicht, der dazu dient, sich den materiellen Überfluss unserer Kultur zu vergegenwärtigen und sich von schlechten Gewohnheiten und Abhängigkeiten frei zu machen für die Ausrichtung des Lebens auf Gott.