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Neuwaffe
Selbstladegewehr; Werks-Halbautomat, Sport-Systeme Dittrich BD44, Kal. 8x33 (7,92x33kurz), Zivilversion des StG 44. Das StG 44 ist eine der, wenn nicht sogar die ikonischste Waffe des zweiten Weltkriegs und gilt als erster Vertreter der Kategorie der Sturmgewehre. Das StG 44 entstand aus der Überarbeitung des von Hugo Schmeisser eingereichten MKb 42 (H). Der wichtigste Punkt war, dass die Waffe für bessere Präzision bei Einzelfeuer aufschiessend funktionieren musste. Hierzu musste der Abzugsmechanismus überarbeitet werden, so dass dieser unabhängig vom Bewegungsimpuls des Verschlussträgers arbeitete.
Nach Umsetzung der Modifikationen begann noch 1943 die Massenfertigung der modernisierten Waffe. Im September 1943 verlief die erste grossangelegte Truppenerprobung an der Ostfront. Im Rahmen der Erprobung erwies sich die neue Konstruktion als wertiger Ersatz für Maschinenpistolen und Repetiergewehre. Zudem wurde die Notwendigkeit von Maschinengewehrfeuer zur Unterstützung reduziert. Bei Einzelfeuer bis 400m und Dauerfeuer im Nahkampf leistete die Waffe wertvolle Dienste. Sie war zuverlässig, leicht zu zerlegen und präzise. Der Rückstossimpuls der 7,92x33kurz Munition war, verglichen mit dem der 8x57IS Munition, nicht einmal halb so stark. Nach Auswertung der Truppenerprobung wurde die Produktion des neuen Waffensystems zur Einführung in die Heeresbewaffnung genehmigt.
Das BD44 der Waffenmanufaktur Sport-Systeme Dittrich ist eine, dem Original bis ins Detail nachempfundene, werkshalbautomatische Neufertigung des für die Entwicklung von Infanteriebewaffung wegweisenden Sturmgewehrs 44 der Wehrmacht. Bis auf die Abänderungen für den werksseitigen halbautomatischen Feuermodus, gibt es bei der Konstruktion keine nennenswerten Unterschiede zu der historischen Vorlage. Die Rohteile für den Kornsockel, die Gasentnahme, das Gasgestänge und den Hahn werden im Gesenk geschmiedet, während das Gehäuse, der Handschutz, das Griffstück und viele Kleinteile entstehen aus kaltverformtem Blech. Bei allen anderen Teile handelt es sich um Dreh- und Frästeile. Auch die Holzarbeiten an Griffschalen und Schäften werden durch Sport-Systeme Dittrich selbst vorgenommen.
Zur Erstellung der Baupläne seiner Waffen vermisst Sport-Systeme Dittrich originale Waffen der Wehrmacht, um ein Maximum an Authentizität bieten zu können. Alle Einzelteile werden im eigenen Haus erzeugt. Die dafür erforderlichen Werkzeuge (Blechprägewerkzeuge, Schmiedewerkzeuge, Räumnadeln und Lehren) werden ebenfalls im eigenen Betrieb hergestellt. Ergänzt mit viel Know-how und Handarbeit, entstehen Waffen, die bei Liebhabern, Sammlern, Sportschützen, Jägern und bei jedem mit einem Auge für Qualität und Originaltreue, für Freude sorgen. Öffentliche Institutionen wie Behörden und Museen wissen das Qualitätsniveau von Sport Systeme Dittrich genauso zu schätzen wie Sammler und Schützen weltweit.
Die Waffe wird bei Kauf gegen WES mit einem 10-Schuss Magazin und bei Kauf gegen ABK mit einem 30-Schuss Magazin ausgeliefert.
Technische Daten:
Hersteller: Sport-Systeme Dittrich
Kaliber: 8x33 (7,92x33kurz)
Gesamtlänge: 93cm
Lauflänge: 42,1cm
Magazinkapazität: 10 oder 30 Patronen
Visierung: verstellbare Visierung, Kimme und Korn
Gewicht: 4,8kg
WES-pflichtig