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Die Lockdown-Massnahmen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie könnten international zu Verzögerungen bei der Umsetzung von Programmen gegen FGM/C und andere Praktiken geschlechtsspezifischer Gewalt führen.
Die UNFPA (United Nations Population Fund) befürchten wegen dem coronabedingten Lockdown und den wirtschaftlichen Folgen sowohl kurz- als auch längerfristige Verzögerungen im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt. In einer am 28. April 2020 veröffentlichten News nimmt die UNFPA Bezug auf eine eigene Studie, gemäss welcher die Effekte der Pandemie aus erwähnten Gründen in der kommenden Dekade zu zusätzlichen 200 Millionen Fällen von FGM/C führen könnten. Die Studie beleuchtet auch andere Formen geschlechtsspezifischer Gewalt wie etwa Kinderheirat. «Six months of lockdowns could result in an additional 31 million cases of gender-based violence.”