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Im Herbst 2018 erhält die Schweiz die Chance, die Weichen für eine zukunftsfähige Land- und Ernährungswirtschaft zu stellen: Dann werden Volk und Stände über die Fair-Food-Initiative der Grünen abstimmen, die gangbare Lösungen vorschlägt, um den dringlichen Herausforderungen wie dem Klimawandel, der Lebensmittelverschwendung oder prekären Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft zu begegnen.
Die heutige Schlussabstimmung im Parlament ist gleichzeitig der Startschuss für die Abstimmungskampagne der Fair-Food-Initiative, die am 23. September oder am 25. November 2018 zur Abstimmung kommt. Sie will Lebensmittel aus einer naturnahen und tierfreundlichen Landwirtschaft mit fairen Arbeitsbedingungen fördern, sowohl in der Schweiz als auch bei Importprodukten.
Breite Unterstützung für die Fair-Food-Initiative
Die Fair-Food-Initiative wird von einer breit aufgestellten Allianz aus Organisationen aus der Landwirtschaft, dem Konsumentenschutz, der Entwicklungszusammenarbeit und dem Tierschutz unterstützt, denn sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung einer nachhaltigen Landwirtschaft, zur Qualität der Lebensmittel, zu fairen Handelsbeziehungen und zum Tierwohl.
Die von der Initiative vorgeschlagenen Massnahmen sind angesichts des Klimawandels unabdingbar: Nur eine ressourcenschonende und an den Klimawandel angepasste Landwirtschaft kann die Ernährung der Bevölkerung langfristig sicherstellen. Zudem zeigen die aktuellen Debatten zum Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten und zur Zukunft der Agrarpolitik, dass ein dritter Weg zwischen abschottendem Protektionismus und schrankenlosem Freihandel nötig ist. Die Fair-Food-Initiative zeigt diesen Weg auf.