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Ein Plagiat ist laut Duden definiert als Diebstahl geistigen Eigentums auf künstlerischem oder wissenschaftlichem Gebiet. Dazu zählt vor allem die unrechtmäßige Aneignung von Gedanken und Ideen einer anderen Person und deren Veröffentlichung. Plagiate stellen einen Verstoss gegen das Urheberrecht dar.
In der Schweizer Wissenschaft verstossen Plagiate zudem gegen kantonale Universitätsgesetze und Prüfungsordnungen. Sie werden mit offiziellen Disziplinarverfahren geahndet, die zum Ausschluss von sämtlichen Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie zu Geldstrafen führen können.
Von Plagiaten und damit Urheberrechtsverletzungen sind Zitierfehler, die sich aus falschen oder unvollständigen Quellenangaben ergeben, zu unterscheiden. Auch die von einem Ghostwriter zu Anschauungszwecken erstellten Mustervorlagen und wissenschaftliches Coaching stellen keine Plagiate dar.
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Ein Plagiat in einer Studienarbeit ist ein Normverstoss und gilt als eine moralische Verfehlung. In der Wissenschaft dominieren nach wie vor hohe moralische Standards, die sich in den ethischen Prinzipien des wissenschaftlichen Arbeitens widerspiegeln.
Plagiate, also die unrechtmässige Aneignung fremden geistigen Eigentums, gelten als schlechte wissenschaftliche Praxis, weil sie den Ehrenkodex verletzen. Dieser Ehrenkodex ist ein ungeschriebenes Regelwerk und dient der Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, zu der auch die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten zählt.
Jeder Wissenschaftler ist diesem «Code of Honour“ verpflichtet. Er legt den Grundstein für qualitativ hochwertige Arbeit und beugt dem Betrug durch Plagiate vor. Basis hierfür bilden moralische Selbstverpflichtungen der Studenten, die den Schutz des geistigen Eigentums anderer anerkennen.
Seit geraumer Zeit setzen Hochschulen und Universitäten spezielle Plagiatsoftware ein, um Studenten des Plagiierens zu überführen. Die Plagiate-Finder gleichen die eingereichte Hausarbeit, Seminararbeit, Bachelorarbeit oder Masterarbeit mit allen elektronisch verfügbaren Texten ab, um Verstösse gegen das Urheberrecht aufzudecken.
Ein gutes Lektorat und Korrektorat kann Plagiate anhand von auffälligen Stilbrüchen entlarven. Diese entstehen meist durch Copy-and-past fremder Quellen. Erfahrungen zeigen, dass dieses Vorgehen häufig bei Anbietern mit sehr günstigen Ghostwriter-Preisen zu finden ist.