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Das Historische Museum will die Herkunft von fünf Objekten aus Nigeria genauer untersuchen lassen. Auch eine Rückgabe der Kulturgüter steht zur Diskussion. Finanziert wird die Recherche vom Bund.
Handelt es sich bei dieser Figurengruppe um Raubkunst? Das Historische Museum Bern will das nun erforschen lassen.
Foto: zvg
Sie gilt als eine der grossen Schreckenstaten der Kolonialgeschichte: 1897 überfiel eine britische Strafexpedition Benin-Stadt im Süden des heutigen Nigeria. Bevor die britischen Soldaten den Ort niederbrannten, liessen sie die kostbaren Benin-Bronzen, die oft nur aus Messing bestehen, zusammentragen und abtransportieren. Heute geht man davon aus, dass so rund 4000 Objekte in den internationalen Kunsthandel und in den Besitz europäischer Museen und Sammlern gelangten; namentlich in Grossbritannien, Deutschland und der Schweiz.