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Risikomanagement
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Das Risikomanagement der ETH Zürich umfasst die gesamte Institution und berücksichtigt potenzielle interne wie auch externe Risiken. Es orientiert sich an den international etablierten Standards für das Risikomanagement ISO 31000. In einem systematischen Prozess werden Risiken fortlaufend identifiziert, analysiert, dokumentiert und kontrolliert. In einem ganzheitlichen Ansatz werden auch Compliance-, Umwelt- und Beschaffungsrisiken erkannt. Das Risikomanagement der ETH Zürich bezweckt den Schutz der materiellen und immateriellen Werte, die den Erfolg der ETH Zürich ausmachen, insbesondere das Humankapital, die Infrastruktur und die Reputation.
Während dem Präsidenten die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement zufällt, liegt die Umsetzungsverantwortung beim Vizepräsidenten Finanzen und Controlling. Die Risikomanagement Kommission unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten für Finanzen und Controlling berät den Präsidenten und die Schulleitung in allen Fragen des Risikomanagements, der Risikofinanzierung und der Versicherungen. Sie beschliesst das Vorgehen zu Risikoerhebung, -bewertung, -bewältigung und -controlling und überwacht
den Prozess.
Rechtliche Grundlagen
Die ETH Zürich hat, basierend auf einem Bundesratsbeschlusses vom 19. Januar 2005, die Verpflichtung, ein Risikomanagement zu betreiben.
Die formalen Grundlagen für das Risikomanagement bilden:
- Die Verordnung über das Finanz- und Rechnungswesen des ETH-Bereichs Art. 21 2b
- Die Weisungen über das Risikomanagement der ETH und der Forschungsanstalten
- Das Finanzreglement der ETH Zürich Art. 114 und 115