Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03365.jsonl.gz/2631

Obwohl die fünf Urplaneten nun zusammengeschmolzen sind, ist es wichtig, dass interplanetare Reisen weiterhin möglich sind. Die Ingenieure und Spezialistinnen von LUpiter18 haben sich deshalb früh an den Bau einer mächtigen Rakete gemacht.
von Maloney / Nicolas Schlegel
Als erstes wurde die tragende Grundstruktur dieses Prachtstücks errichtet: Mittels Teleskopfrontlader wurden vier zwölf Meter lange Rundhölzer nacheinander aufgerichtet und mit Seilen gesichert. Anschliessend wurden insgesamt drei Plattformen zwischen die Stämme gebaut, welche mit Bünden und Gewindestangen befestigt wurden. Um die Plattformen begehbar zu machen, wurden Leitern aus Kanthölzern und Doppellatten sowie Balustraden aus dicken Schwartenbrettern eingebaut.
Nachdem das Innenleben der Rakete fertig gebaut war, folgte die Hülle, welche der Rakete ihre finale Form verleiht.Verschieden grosse Ringe aus Plastikrohren wurden zu diesem Zweck entlang der Aussenseite der Rakete befestigt. Anschliessend wurde die Hülle aus weissem Netz installiert und die Rakete mit seitlichen Stabilisatoren versehen, um möglichst komfortable Flüge zu ermöglichen. Zu guter Letzt durfte natürlich – wie bei jeder guten Rakete – die Nase nicht fehlen, welche abschliessend auf die Spitze gesetzt wurde. So baut man auf Lupiter18 also eine Rakete. Gerüchten zufolge war Elon Musk so sehr von der hiesigen Herangehensweise beim Raketenbau beeindruckt, dass er gedenkt, den Beteiligten eine Stelle bei SpaceX anzubieten…
Diese Diashow benötigt JavaScript.
Neben der massiven Rakete wurden auch noch andere Lagerbauten errichtet. Am Eingang des Platzes findet sich ein Lagertor, welches über eine begehbare Hängebrücke verfügt. Inmitten aller Unterlager findet sich ein Würfel, dessen Seiten die Farben der einzelnen Urplaneten repräsentieren. Dieser symbolisiert den neu geformten Superplaneten namens LUpiter18. Ebenfalls viel Zeit wurde in die Erstellung einer ausgebauten Infrastruktur investiert. Strom- und Wasserleitungen wurden über den ganzen Platz gezogen, um die Platzbeleuchtung, respektive die WCs und das Duschzelt, zu bedienen.
Auch die Abteilungen bauen
Die verschiedenen Alienvölker haben auf ihren Plätzen ebenfalls Bauten errichtet. Allerdings richten sie sich mehr auf ein Leben in Bodennähe als auf Weltraumexplorationen ein. So sind im Vorlager und den ersten Lagertagen imposante Bauten entstanden. Obwohl mehrheitlich identische Materialien – Rund- und Kanthölzer, sowie verschiedene Bretter und Seile – verbaut wurden, unterscheiden sich die Bauten stark in ihrer Form und ihrem Aussehen. Beispielsweise entstand bei der Pfadi St. Michael ein grosses, offenes Blachendach, an welches die Schlafzelte auf einer Seite Anschluss finden und somit ein trockener Wohnbereich neben dem Schlafzimmer geboten wird.
Anders sieht der Bau der Pfadi Malters aus. Dieser gleicht mehr einem Komplex, der mit jeder Menge Blachen gegen aussen geschlossen wurde und zusätzlich über eine Aussichtsplattform verfügt. Der Blickfang des Baus ist die gewundene Treppe, über welche man auf die erste Etage gelangt.
Bei der Pfadi Meggen wurde ein Bau errichtet, der sechs Schlafzelte U-förmig anordnet. In der Mitte des Baus befindet sich zusätzlich eine erhöhte Aufenthaltsplattform, die mit einer Vielzahl verschiedener Fahnen geschmückt ist.
Auf Lupiter18 wird grossen Wert auf Sicherheit gelegt: Jeder Bau wird von den Bauverantwortlichen des Lagers kontrolliert und abgenommen. Teilnehmer dürfen die jeweiligen Bauten erst betreten, wenn die Bauten freigegeben wurden. So sind alle Abteilungen gut gegen Regen und Unwetter gewappnet.