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Die XD7 war ab 1977 das Spitzenmodell von Minolta. Es handelte sich um den ersten Multiautomaten auf dem Markt. D.h. die Kamera besass sowohl eine Zeit- wie auch eine Blendenautomatik (jedoch noch keine Programmautomatik). Natürlich besass sie auch einen manuellen Modus. Zeitgleich mit der XD-7 wurden die neuen MD Objektive eingeführt. Die MD Objektive wurden mechanisch für den Betrieb mit der Blendenautomatik angepasst. Die MD Objektive konnten jedoch problemlos auch an den älteren Modellen verwendet werden.
Minolta arbeitete in den Siebzigerjahren eng mit der Firma Leitz zusammen. Bereits die Minolta XE-1 von 1975 war eng verwandt mit der Leica R3 und in weiten Teilen sogar baugleich. Die XD7 diente dann als Grundlage für die Leica Modelle R4, R5, R6 und R7.
Das schöne und edle Gehäuse der XD7 war komplett aus Metall gefertigt. Beim Nachfolger X-700 setzte Minolta dann auf preisgünstigeren Kunststoff. Es gab auch eine schwarze Variante die teurer war. Das schwarze Gehäuse war nicht etwa lackiert sondern schwarz verchromt.
Erstmals war zu einer normalen Minolta auch ein Winder erhältlich, der 2 Bilder pro Sekunde schaffte (siehe auch Bilder). Vorher gabs jeweils nur für speziell dafür konstruierte Minoltas Winder oder Motor Drives. Ein schneller Motor, wie er etwa zur ein Jahr später vorgestellten Canon A1 angeboten wurde, war jedoch für die XD7 nicht erhältlich. Erschöpfende Infos finden Sie in den unten aufgeführten Links.
Fotos: kleinbildkamera.ch