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Als Tourist gibt es viele schöne Orte zu entdecken (z. B. viele faszinierende Vögel beobachten und wunderschöne Strände geniessen), wunderbare Menschen zu treffen, feines Essen zu probieren und unvergessliche Momente zu erleben.
Als Bewohner des Landes ist es schwierig zu überleben: Eine ausgebildete Krankenschwester oder ein ausgebildeter (qualified) Lehrer verdient pro Monat ca. 3’500 Dalasi (ca. CHF 74), ein Lehrer in Ausbildung erhält ca. 2’500 Dalasi (approx. CHF 53). Ein Kellner in einem Restaurant in den touristischen Gebieten verdient rund 3’000 Dalasi (ca. CHF 63) und ein Gärtner oder ein Zimmermädchen in einem Hotel erhält ca. 2’000 Dalasi (ca. 42). Von diesen Salären müssen rund ein Drittel für den täglichen Arbeitsweg aufgewendet werden, da bleibt nicht mehr viel für das tägliche Leben und die Familie. Oder für die jährliche Schulgebühr, welche an einer öffentlichen Schule rund 1’200 Dalasi für das Schulgeld, 2’500 Dalasi für Bücher und 800 Dalasi für die Uniform ausmacht, total rund 375 Dalasi (ca. CHF 8) pro Monat und Kind.
Ohne Bodenschätze, die sich wirtschaftlich erschliessen lassen, sind Landwirtschaft, Tourismus und Fischerei die Haupterwerbszweige des Landes. Dafür verfügt The Gambia über sehr fruchtbare Böden und genügend Wasser, welches für die Landwirtschaft genutzt werden könnte. Denn nach wie vor werden die meisten Früchte und Gemüse aus dem Nachbarland Senegal importiert. Nicht viel besser sieht es leider bei der Fischerei aus: Mehr als 70 grosse chinesische Fischerboote leeren mit Schleppnetzen zurzeit die Fischgründe vor The Gambia und liefern den Fang in die vor kurzem fertiggestellten drei chinesischen Fischfabriken in Sanyang, Gunjur und Kartong. Wir hoffen, dass die neue Regierung rasch reagiert, um diese wirtschaftliche und ökologische Katastrophe zu stoppen.