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American Apparel, dessen schlichte T-Shirts und Leggings einmal Verkaufsschlager bei jüngeren und trendbewussten Kunden waren, kämpft schon seit längerem mit schleppenden Geschäften. Zudem leidet das Unternehmen unter einer Dauerfehde mit dem exzentrischen Ex-Chef Dov Charney. Der Firmengründer war 2014 im Zuge diverser Skandale geschasst worden und hatte American Apparel mit Klagen überzogen.
Parallel zum Insolvenzantrag gabe die kanadische Bekleidungsfirma Gildan Activewear zu Wochenbeginn bekannt, eine Grundsatzeinigung über den Kauf der Markenrechte und bestimmter anderer Vermögenswerte von American Apparel erzielt zu haben. Die Kanadier wollen nach eigenen Angaben 66 Millionen Dollar (61 Mio Euro) zahlen.
Allerdings könnte das zuständige Insolvenzgericht eine Versteigerung des Firmenvermögens von American Apparel anordnen. Dann könnte der Kaufpreis durch Gebote anderer Interessenten steigen. Im Insolvenzantrag gibt American Apparel Vermögenswerte zwischen 100 und 500 Millionen Dollar an. Gildan hat jedoch kein Interesse an den Filialen der Kette./hbr/DP/stw
(AWP)