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Nach dem enttäuschenden Abschneiden vor zwei Jahren und dem Beinahe-Abstieg aus der Top-Division wollen es die Schweizer bei den Titelkämpfen in der Nähe von Dallas diesmal besser machen. Im Kampf um ein Viertelfinal-Ticket muss das Team von Headcoach Marcel Jenni, der seine erste WM in diesem Amt in Angriff nimmt, in der Vorrunden-Gruppe A mindestens einen Gegner hinter sich lassen.
Um dieses Ziel zu erreichen, dürfte das Startspiel gegen Lettland in der Nacht auf Dienstag und nur 20 Stunden später der Match gegen Belarus wegweisend sein. Das Programm mit vier Partien innert fünf Tagen ist intensiv. Nach einem Ruhetag folgen für die Schweizer die Duelle mit Titelverteidiger Schweden und Kanada.
Das Turnier bietet den jungen Talenten stets eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich international zu präsentieren. Die WM dieser Altersstufe ist ein Tummelfeld für die Scouts der NHL-Organisationen. Mit Attilio Biasca steht im 25-köpfigen Schweizer Kader auch einer, der Ende 2020 schon die U20-WM in Kanada bestritten hat. Dazu kommen sechs Spieler, die schon in der National League debütiert haben.
Da die U18-WM im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, liegt der letzte Ernstkampf der Schweizer schon zwei Jahre zurück. Während dieser Saison bestand ausserdem keine Möglichkeit, Testspiele zu bestreiten. Auch die geplanten Vorbereitungspartien Anfang April in Cham gegen Deutschland mussten kurzfristig abgesagt werden. «Es ist daher schwierig einzuordnen, wo wir Stand heute mit diesen Jahrgängen im Vergleich mit anderen Nationen stehen», so Jenni.
Die Schweiz trägt ihre Vorrundenspiele in Plano im Bundesstaat Texas aus. Unweit entfernt, in Frisco, spielt die Gruppe B mit Rekordweltmeister USA, Russland, Tschechien, Finnland und Deutschland im Trainingsstadion des NHL-Teams Dallas Stars. Einen Absteiger gibt es in diesem Jahr keinen, weil die Titelkämpfe der unteren Divisionen wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden sind.