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Beat Feuz findet Winterolympiaden in Asien nicht so toll (Interview im «Tages-Anzeiger» vom 29.11.). Wir auch nicht. Wir finden sogar, dass man die Skiweltmeisterschaften ersatzlos abschaffen und stattdessen den Weltcupsiegern der einzelnen Disziplinen die Weltmeistertitel verleihen sollte. In der Formel I ist das seit Urzeiten selbstverständlich, und so gäbe es auch im Skisport diese schrägen Wind-und-Wetter-Zufallsweltmeister nicht mehr, die ihre Titel nachher jahrelang bestätigen wollen und dabei elendiglich scheitern.
Für den Olympiasieg hinwiederum könnte man im Olympiajahr das aus anspruchsvollen «Klassikern» erzielte Punktetotal nehmen. Bei der Herrenabfahrt zum Beispiel wären das Kitzbühel, Wengen, Garmisch, Bormio und Val d’Isère, wobei Kitzbühel dreifach und Wengen doppelt gewichtet würden. Für die Goldmedaille bräuchte es aber mindestens einen Sieg an einer dieser Stationen. (D.h. wer nie gewinnt und trotzdem am meisten Punkte hat, kriegt «bloss» die silbrige. So ähnlich müsste es übrigens auch in der UEFA-Champions League sein: Wenn der Finalsieger vorher nicht Landesmeister war, gewinnt er wohl den Wettbewerb, nicht aber den Titel.)