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Schuld- und Schaumgefühle
Obwohl meist unbewusst, haben Scham- und Schuldgefühle unglaubliche Auswirkungen auf unser Leben. Sie können nicht nur Quelle von Stress und Überforderung sein sondern sind oft auch Auslöser sozialer Ängste oder von Schlaf- oder sexuellen Störungen.
Sie können auch verhindern, dass Chancen für mehr Lebenszufriedenheit, für mehr Genuss oder ein offenes Bindungs- oder Kontaktverhalten wahrgenommen werden.
Schuldgefühle
Die meisten sozialen Gemeinschaften basiert auf dem Prinzip des Ausgleichs. Viele Menschen führen deshalb eine Art inneres Konto, in dem Geben und Nehmen aufgerechnet werden. Schuldgefühle entstehen dann, wenn wir glauben, dass unser inneres Konto aus dem Gleichgewicht geraten ist oder dass der Ausgleich verhindert wird.
Beispiele dazu gibt es viele:
- Wir denken, dass für eine Leistung oder ein (immaterielles) Geschenk eine Gegenleistung erwartet wird
- Wir glauben, dass für ein Schaden, der nicht mehr ungeschehen gemacht werden kann, eine Wiedergutmachung gefordert wird
- Wir sind oft überzeugt, dass wir für andere Verantwortung übernehmen müssen
- In manchen Fällen glauben wir, dass unser Lebensglück auf dem Nachteil oder Schaden eines andern basiert
- Wir glauben, uns an Normen halten zu müssen
- Wir übernehmen die Schuld für das Leid anderer oder lassen uns diese „anhängen“
Scham
Das Schamgefühl setzt eine Art inneren Beobachter voraus, der die eigenen Taten oder die eigene Person (missbilligend) beurteilt.
Scham tritt besonders dann auf, wenn derjenige, durch den wir uns beurteilt fühlen, derselben sozialen Gruppe angehört (z.B. Familie, Freunde, Klasse, Club, Arbeitskollegen) oder wenn dessen Anerkennung für uns wichtig ist (z.B. Eltern, Vorgesetzte, Lehrer).
Typische Schamgefühle können sich in Gedanken ausdrücken wie: „Ich darf nicht schwach sein“, „ich darf nicht versagen“ oder „das darf niemand merken“.
Situationen, in denen man der Beobachtung anderer Menschen ausgesetzt ist, werden aus Angst vor Peinlichkeit gemieden. Man bleibt unter seinen Möglichkeiten.
Wie kann Hypnose helfen?
Obwohl Betroffenen meistens bewusst ist, dass sie sich aus rationaler Sicht weder schuldig noch zu schämen brauchen, können diese unangenehmen Gefühle ihr Verhalten trotzdem erheblich negativ beeinflussen. In einer für Sie jederzeit sicheren und angenehmen therapeutischen Trance können im Zusammenspiel mit dem Unterbewusstsein unerwünschte Glaubenssätze und die unvorteilhafte Wahrnehmung bestimmter Ereignisse in der Vergangenheit abgeschwächt werden und durch Zielführendere ersetzt werden. Dies kann Ihnen erlauben innerhalb unglaublich kurzer Zeit einen neuen Spielraum einzunehmen, der zusätzlich durch sinnvolle Ressourcen gestärkt und verfügbar gemacht werden kann. Erleben Sie sich wieder unbeschwert, leicht und frei. Näheres zum Ablauf einer Hypnose-Sitzung finden Sie hier:
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