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Lichte Föhrenwälder
Aus Nährstoffmangel in Äckern und Rebbergen wurde im letzten und vorletzten Jahrhundert an verschiedenen Waldstellen der Oberboden und Mergel abgetragen. Was im ersten Moment nach Zerstörung aussah, war in Tat und Wahrheit eine Chance für die Natur:
Föhren, zahlreiche Orchideen und andere Pflanzenarten, die sich auf nährstoffreichen Böden kaum gegen schneller wachsende Pflanzen durchsetzen könnten, fanden auf den nährstoffarmen, dichten, meist trockenen, aber kurzweilig sehr feuchten Mergelböden einen idealen Lebensraum.
Lichte Föhrenwälder entstanden, durch deren Lücken viel Sonnenlicht zum Boden dringt, so dass sich eine artenreiche Krautschicht entwickeln konnte. Neben einem grossen Orchideenreichtum wachsen dort vor allem Gräser, insbesondere Pfeifengras, Fieder-Zwenke und verschiedene Seggen.