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Als unsere Vereinigung 1837 gegründet wurde, war das Lesen noch wenig verbreitet. Daher lasen jene, die es konnten, den anderen vor. Im Laufe der Zeit wandelte sich die Lesegesellschaft, indem die Mitglieder gemeinsam Zeitschriften abonnierten, die dann in Mappen zirkulierten.
Stets wurde im Kreis der Mitglieder über das Dorfgeschehen, die Politik und über Themen in Bund und Kanton gesprochen. Die Aktivitäten – vor allem im Winterhalbjahr – konzentrierten sich vorwiegend auf kulturelle Anlässe, wie Lesungen, Reiseberichte und Konzerte.
Heute ist die Lesegesellschaft einem Quartierverein ähnlich, indem sie örtliche Interessen im Auge hat und sich mit Veranstaltungen im Dorf präsentiert. Die politische Richtung – wenn man überhaupt von Richtung sprechen kann – ist so vielseitig, wie die Mitglieder der Gesellschaft.
Angaben zu Lesegesellschaften allgemein
Artikel zur Geschichte der Lesegesellschaften allgemein
Artikel im Historischen Lexikon der Schweiz
Wissenschaftlicher Arbeit von Thomas Eberle (1999)