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Wendy Holdener ist mit Rang 8 die beste Schweizerin im zweiten Slalom von Levi. Mikaela Shiffrin siegt nach einem Einfädler der nach dem ersten Lauf klar führenden Slowakin Petra Vlhova.
Vlhova schien unterwegs zu einem weiteren Erfolg von deutlichem Ausmass. Die Olympiasiegerin, die im ersten Durchgang ihre Konkurrentinnen um fast acht Zehntelsekunden und mehr hinter sich gelassen hatte, baute die Marge im ersten Teil ihrer Fahrt bei den Zwischenzeitnahmen auf über eine Sekunde aus. Doch dann passierte das Missgeschick. Vlhova fädelte ein. Vorbei war es mit Sieg Nummer 7 in Levi, mit dem sie sich in der Station in Lappland zur alleinigen Rekordhalterin gemacht hätte.
Sieg Nummer 7 in Finnland sicherte sich an ihrer Stelle Shiffrin - auf glückliche Art, wie natürlich auch die Amerikanerin selber vermerkte. Sie nehme den Sieg natürlich gerne, "aber Petra hätte ihn natürlich verdient gehabt", sagte die nunmehr 89-fache Gewinnerin von Weltcup-Rennen, die im linken Knie, in dem sie in der vergangenen Woche im Training bei einem Sturz eine Knochenprellung erlitten hatte, nach wie vor Schmerzen verspürt.
Holdener und Gisin in den Top 15
Wendy Holdener kam wie tags zuvor, als es ihr nur zu Rang 12 gereicht hatte, mit den Bedingungen nicht wunschgemäss zurecht - auf einem Hang, auf dem sie in den vorangegangenen zehn Slaloms stets in die ersten sieben gefahren war.
Die Schwyzerin weiss, dass sie mit Blick auf den nächsten Slalom noch Arbeit vor sich hat. Dieser findet in zwei Wochen in Killington im US-Staat Vermont statt - dort, wo sie vor einem Jahr ihren ersten Weltcup-Sieg in ihrer bevorzugten Disziplin errungen hatte.
Weltcup-Punkte gab es aus Schweizer Sicht auch für Michelle Gisin, Camille Rast, Nicole Good und Mélanie Meillard, die tags zuvor mit Rang 7 überzeugt hatte, für die Plätze 15, 19, 21 und 28.