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Lebenslauf
Der Lebenslauf bildet das zentrale Element einer Bewerbung und führt die wichtigsten persönlichen Daten einer Person auf. Personalverantwortliche verwenden in der Regel nur sehr wenig Zeit darauf, ein Bewerbungsdossier bzw. einen Lebenslauf zu beurteilen. Daher sollten Ihre wichtigsten Qualifikationen, Erfahrungen und Interessen für die ausgeschriebene Stelle klar ersichtlich sein. Passen Sie Ihren Lebenslauf jeweils individuell auf die ausgeschriebene Stelle an.
Struktur
Der Lebenslauf folgt nach dem Motivationsschreiben. Er wird i.d.R. tabellarisch verfasst und ist folgendermassen strukturiert:
Präsentation und Layout
- Papier: weiss, hochwertig, minimales Gewicht (100g/m2).
- Schriftart: Schriftgrösse nicht kleiner als 10pt.
- Umfang: nicht länger als zwei A4-Seiten.
- Überschrift: Der Lebenslauf muss nicht mit der Überschrift "Lebenslauf", "Curriculum Vitae" oder „CV“ betitelt werden.
- Gliedern Sie Ihren Lebenslauf in verschiedene thematische Blöcke und versehen Sie diese mit entsprechenden Überschriften. Zwischen den Blöcken sollten Abstände eingefügt werden, damit der Text übersichtlich bleibt.
- Einheitlichkeit: Verwenden Sie für einen ansprechenden und übersichtlichen Lebenslauf einen einheitlichen Formatierungsstil. Mischen Sie nicht zu viele Schriftgrössen/-arten.
- Zeitangaben: Das Datum wird normalerweise auf der linken Seite, auf den Monat genau und einheitlich aufgeführt. (z. B. Monat/Jahr; 06/2009)
- Keine Rechtschreibe- oder Grammatikfehler!
- Ordnen Sie Ihre Beilagen im Bewerbungsdossier entsprechend der im Lebenslauf verwendeten Reihenfolge.
Formulierungen
- Verwenden Sie kurze und möglichst präzise Formulierungen.
- Seien Sie positiv – vermeiden Sie negative Formulierungen.
- Generalisieren Sie nicht, sondern seien Sie konkret.
- Verwenden Sie wenn möglich keine passiven Sätze.
- Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Aussagen im Bewerbungsgespräch auch belegen können.
- Schummeln bzw. stark übertriebene Darstellungen eigener Fähigkeiten: No Go!
Lücken im Lebenslauf
Lücken im Lebenslauf sind zwar nicht optimal, aber auch nicht tragisch. Wichtig ist, dass Sie die Lücken plausibel begründen können. Es kommt immer darauf an, ob ein ganzer Lebenslauf chaotisch und von Lücken geprägt ist oder es sich nur um einen Ausreisser im Werdegang handelt. Eine "Jugendsünde" ist leichter zu erklären und zu verschmerzen als ein wildes Durcheinander über mehrere Jahre hinweg.