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Lokale, nationale und globale Medien (Print, TV, Radio, Online-Medien, Newsgroups, Blogs) werden über Nacht gesammelt und zum Codieren vorbereitet. Media Tenor benutzt nur die originalen Printausgaben und Sendungen (keine Abschriften), um eine hohe Datenqualität zu garantieren. Elektronische Zeitungsausgaben werden nur verwendet, wenn sie als E-Paper zu 100 Prozent mit den Printausgaben übereinstimmen – was gewöhnlich nicht der Fall ist, so dass elektronische Quellen nicht sehr oft herangezogen werden.
Dank unseres Agenda Setting-Ansatzes haben wir für jedes Land eine Reihe von Meinungsführermedien definiert, um den Einfluss dieser Medien auf die öffentliche Wahrnehmung zu untersuchen.
Media Tenor beschäftigt über den gesamten Prozess der Medienanalyse hinweg professionell ausgebildete Analysten. Sie sind Muttersprachler und haben einen Universitätsabschluss sowie analytische Erfahrung. Es ist sicher kostengünstiger, Medienanalysten nur für die Einschätzung positiver und negativer Bewertungen einzusetzen, um dann die eigentliche Inhaltsanalyse von Sofware durchführen zu lassen. Doch digital erzeugte Daten sind nicht genau genug, um menschliches Verhalten vorherzusagen, Risiken für die Reputation zu erforschen oder Agenda Setting-Forschung zu betreiben.
Das Codebuch ist die Grundlage der Medieninhaltsanalyse. Das Media Tenor-Codebuch bezieht sich nicht nur auf Themen, Protagonisten oder Quellen, die in den Medien auftauchen, sondern spiegelt die gesamte Wirklichkeit wider. Es wurde von Wissenschaftlern entwickelt, um alle Sachverhalte, Themen und Protagonisten abzubilden, die politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich relevant sind. Das Codebuch wurde 1993 erstellt und seitdem täglich auf den neuesten Stand gebracht. Es enthält mittlerweile 115.000 Kennzahlen, wobei jede einzelne in logische Kategorien eingeordnet ist, welche die Wirklichkeit und Medieninhalte widerspiegeln.
Analysten werden täglich mithilfe von Handbüchern und eigenen Ausbildern geschult, um sicher zu stellen, daß neu in den Medien auftauchende Themen sofort codiert werden. Auf diese Weise betreibt Media Tenor eine im Marktvergleich besonders hohe Qualitätssicherung.
Jeder Analyst muss einen Validitätstest mit einer Genauigkeitsrate von mindestens 87 Prozent bestehen, bevor er in der Medienanalyse eingesetzt wird. Validitätstests garantieren, dass der Codierer die Kodiermethodik versteht und qualifiziert ist, den Text anhand des Codebuchs zu analysieren. Diese Validitätstests werden regelmäßig durchgeführt, um sicher zu stellen, dass die fortlaufende Analystenschulung erfolgreich verläuft.
Inter-Coder-Reliabilitätstests messen, ob alle Variablen von allen Codierern gleich gemessen wurden. Alle Analysten codieren hierfür eine bestimmte Anzahl gleicher Texte, und die Resultate werden dann untereinander verglichen. Die Ergebnisse der Tests werden im Media Tenor Forschungsbericht veröffentlicht. Media Tenors Inter-Coder-Reliabilität liegt mit einer Genauigkeit von 87% weit über dem anerkannten Standard. Es erreicht diesen Genauigkeitsgrad dank seines Codiersystems, das potenzielle Auswirkungen persönlicher Meinungen auf ein Minimum reduziert. Media Tenor zieht qualitative Schlussfolgerungen aus wissenschaftlich fundierten, quantitativen Informationen. Für seine Transparenz und Verlässlichkeit in der Agenda Setting-, Agenda Cutting- und Agenda Surfing-Forschung wird es international anerkannt.
Stichprobentests messen die Qualität der täglichen Arbeit. Einige Artikel werden aus der Arbeit des Analysten herausgenommen, noch einmal kodiert, und die Ergebnisse von dem Leiter der Schulungsabteilung verglichen.
Die Forschungs- und Schulungsabteilung bereitet tägliche Aktualisierungen neuer Sachverhalte und Themen vor. Analysten können so flexibel reagieren und Änderungen in der Analyse schnell umsetzen.
Analysten werden auf der Basis von Testergebnissen bezahlt. Sie sind daher hoch motiviert, eine maximale Datengenauigkeit zu erreichen.
Verschiedene Schulungsmaterialien werden benutzt, um die Genauigkeit und Transparenz der kodierten Daten in allen Büros zu garantieren:
- Ein Trainingsbuch für die Medieninhaltsanalyse
- Ein Wörterbuch für die Kennzahlen
- An Kunden und Projekte angepasste Trainingsbücher werden speziell für jeden Kunden und jedes Projekt entworfen, um sicherzustellen, dass der Kodierer die Zielsetzung versteht.
Das Research-Team bewertet die Daten der Medienanlysten mithilfe statistischer Analysen, um festzustellen, welche Wirklichkeit in den Medien vorkommt (Agenda Setting) und welche ignoriert wird (Agenda Cutting). Researcher vergleichen diese Ergebnisse mit externen Statistiken (Umfrageergebnisse, Berichte über Konsumverhalten, verschiedene Geschäfts- und Verbraucher-Indexe, Aktienkurse, Tourismuszahlen, usw.) und untersuchen die Medienwirkung auf die öffentliche Wahrnehmung und auf das Verhalten. Die Research und Analyse-Abteilungen sind eng miteinander verbunden, bestehen aber aus zwei getrennten Teams, da beide Tätigkeiten unterschiedliche Fähigkeiten und Erfahrungen erfordern. Mehr
Jeder Bericht wird von erfahrenen Beratern, die jeweils einem Research-Team vorstehen, in seine endgültige Form gebracht und dem Kunden präsentiert. Unsere leitenden Berater haben über 15 Jahre Erfahrung in strategischer Medienberatung und stehen Ihnen für Fragen immer zur Verfügung, 7 Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Mehr