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Sondierung mit dynamischem Penetrometer DPSH
Die Sondierung mit dem dynamischen Penetrometer DPSH (Dynamic Penetration Super Heavy) ist eine geotechnische Untersuchung. Sie simuliert einen Pfahlschlag und liefert Informationen über die Bodenbeschaffenheit eines Geländes. Diese Messmethode wird auch zur Qualitätskontrolle bei der Bestimmung des Konsolidierungsgrades von Aufschüttungen eingesetzt.
Beim Versuch wird die Anzahl Hammerschläge gezählt, die notwenig ist, um eine Sonde 20 cm tief in den Boden zu rammen. Dabei wird eine Sonde mit konischer Spitze durch Hammerschläge von 63,5 kg Gewicht und einer Höhe von 75 cm in den Boden gerammt.
Der dynamische Penetrometer-Versuch liefert hauptsächlich qualitative Angaben über die Bodenbeschaffenheit, wie:
- Abfolge der verschiedenen Bodenschichten
- Gesamt-Homogenität eines Baugrundes und Zonen der Heterogenität (lokale Anomalien)
- Machbarkeit von Pfählungen und Spundwände
- Informationen für die Dimensionierung von oberflächlichen Fundamenten