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(chu) Im Garten haben Apfelwickler und Pflaumenwickler die Obstbäume befallen. Die Falter haben ihre Eier direkt unterhalb der jungen Früchte abgelegt. Eine willkommene Futterquelle für die frisch geschlüpften Raupen sind die Schale und das Fruchtfleisch des Apfels, der Sauerkirsche oder der Pflaume. Nach 3 bis 4 Wochen verlassen die Raupen die Früchte und nisten sich in der Rinde des Stammes zum Überwintern ein. Im Laufe des Jahres sind es meist bis zu 4 Generationen, die an den Früchten der Obstbäume einen erheblichen Schaden anrichten können. Einem Befall durch Apfelwickler und Pflaumenwickler lässt sich mit einer vorbeugenden Schädlingskontrolle jedoch gut entgegenwirken.
Die Apfelwickler und Pflaumenwickler – kurz vorgestellt
In Europa zählen Apfel- und Pflaumenwickler zu den bedeutendsten Schädlingen an Obstbäumen. Die braun-grauen Falter des Apfelwicklers (Cydia pomonella) haben eine Spannbreite von etwa 2 Zentimetern und helle Streifen sowie einen kupferfarbenen Fleck am Ende des Flügels. Die geschlüpften weiss-gelblichen Raupen sind gerade einmal 2 Millimeter lang. Sie haben einen dunklen Kopf und können eine Länge von bis zu 2 Zentimetern erreichen.
Die Falter des Pflaumenwicklers (Grapholita funebrana) haben eine Spannbreite von rund 1,5 Zentimetern. Dabei sind die Vorderflügel lila bis grau gefärbt und die Hinterflügel graubraun. Die weissen etwa 1 bis 1,5 Zentimeter langen Raupen mit dunkelbraunem Kopf verfärben sich im nächsten Entwicklungsstadium karminrot.