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Es war bis zum Schluss ein hartes Stück Arbeit für den 81kg-Athleten Aurélien Bonferroni. Als Weltnummer 7 seiner Kategorie, und als gesetzte Nummer 3 in Lignano, gehörte Aurélien zum Favoritenkreis beim Europacup in Italien. Trotz allem musste er einiges leisten für sein Edelmetall. Nach einer Freirunde galt es für den Nachwuchsathleten nicht weniger als sechs Kämpfe zu bestreiten.
Nach zwei erfolgreichen Duellen unterlag Aurélien im Viertelfinale gegen Filip Ivanka (CZE). Zwei Siege im Hoffnungslauf – für den ersten brauchte der Schweizer gerade mal 7 Sekunden – stand der Judoka vom JC Carouge im kleinen Finale. Ebenda wurde nochmals alles von ihm abverlangt. Erst nach über sieben Minuten Kampfzeit setzte sich Aurélien mit einer Selbstfalltechnik durch und durfte sich die verdiente Medaille umhängen lassen.
Mit einer starken Bilanz von vier Siegen und zwei Niederlagen zeigte Jesse Waizenegger (-60kg) eine respektable Leistung. Am Ende reichte es knapp nicht für Bronze. Jesse musste sich mit Rang 5 zufriedengeben.