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Vogel des Jahres 2011: Der Schwarzspecht
Schwarzspecht
Dryocopus martius
Grösse (cm): 45
Gewicht (g): 300-350
Brutort: Baumhöhlen
Anzahl Bruten: 1
Gelege (Eier): 4-6
Brutdauer (Tage): 12-14
Nestlingsdauer: 24-28
Brutbestand in der Schweiz: 3000-5000
Rote Liste 2001: nicht gefährdet
Lebensraum: Wald
Nahrung: Insekten
Zugverhalten: Standvogel
Der Schwarzspecht erreicht die Grösse einer Krähe und ist damit die bei weitem grösste europäische Spechtart. Während das Männchen eine durchgehend rote Kopfplatte hat, erkennt man das Weibchen an seinem nur kleinen roten Fleck am Hinterkopf.
Diese Art ist recht ruffreudig und verfügt über eine ganze Reihe von Lautäusserungen, die man oft über Hunderte von Metern hört. Zu den am häufigsten gehörten zählen ein lautes „Klikliklikli“ und ein etwas wimmmerndes „Klüe“.
Ausgedehnte Wälder, besonders in mittleren Höhenlagen, mit vielen alten, starken Stämmen bilden den Lebensraum dieser Vogelart. Jedes Paar beansprucht ein Revier von oft mehreren Quadratkilometern Grösse. Der Schwarzspecht verzehrt vor allem Käfer und deren Larven, die im Holz und unter der Rinde leben, sowie holzschädigende Ameisen. Gerne zerhackt er mit seinem kräftigen Schnabel auch morsche Holzstümpfe.
Für den Höhlenbau, von dem später verschiedene andere Vogelarten oder auch Fledermäuse profitieren werden, suchen sich die Schwarzspechte eher morsche, dicke Bäume aus. Der Bau der rund 50 cm tiefen Höhle wird vorwiegend vom Männchen ausgeführt und dauert rund 2-4 Wochen. Auch bei der Jungenaufzucht übernimmt das Männchen die Hauptarbeit. Tagsüber lösen sich die Partner alle 1-3 Stunden beim Brüten ab, nachts übernimmt das Männchen die Aufgabe alleine. Es bewacht später auch die Jungen während der Nacht und entfernt den Kot aus der Höhle.
Die Angaben stammen aus dem Werk ‚Vögel in der Schweiz‘. Das 280 Seiten umfassenden Buch ist an der Schweizerischen Vogelwarte, 6204 Sempach, erhältlich.
Winterbummel Samstag, 15. Januar 2011
Auch an diesem Winterbummel streifen wir unter der Leitung von Rolf Hangartner durch das schöne Schutzgebiet der beiden Katzenseen. Je nach Wetterlage und je nach Geräuschpegel der Bummelteilnehmer können wir vielleicht eine Rohrdommel sehen oder den Ruf eines Käuzchens hören.
Treffpunkt: 16.00 Uhr Parkplatz Seeholz. Autos bitte auf dem Hof von Familie Zollinger, im Seeholz 15, parkieren.
Um ca. 17.30 Uhr sind wir zurück und lassen uns im gemütlichen Besenbeizli nieder. Es gibt Fondue. Wer nicht bummeln will, der komme direkt zum Fondueessen.
ANMELDUNG erforderlich.
Anmeldung bitte bis zum 10. Januar 2011 senden an Käthi von Känel, Rümlangerstrasse 14, 8105 Watt oder telefonisch an 044/840 53 64
Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen Peter Richard, Landschaftsgärtner, Wängi TG (www.gartenland.ch)
20.00 Uhr,im kath. Pfarreizentrum, Schulstrasse 112, Regensdorf
In den Ferien erfreut sich der Mitteleuropäer an verträumten Dörfern in Süditalien oder auf einer griechischen Insel am Wildwuchs am Wegrand, an Trockenmauern mit Eidechsen und allerlei anderem Getier. Zurück in seinem eigenen Garten rückt er oder sie mit Unkrautvertildungsmitteln und Fungiziden der Natur zuleibe. Sauberkeit und Sterilität herrschen in unseren Gärten vor. Alles Lebendige wird im Keim erstickt und damit die Basis für Naturerlebnisse vor der eigenen Haustüre verunmöglicht.
Das muss nicht sein. Naturgärten sind lebendige, urtümliche und fantasievolle Gärten. Was diese Gärten schön macht ist, dass wir in ihnen das Leben erleben können.
Peter Richard, seit mehr als 25 Jahren Naturgartengestalter, zeigt wie verwunschene Traumgärten angelegt werden. Er berichtet über die Erfahrungen im Umgang mit der Natur und proklamiert das entspannte Gärtnern.
Peter Richard ist Autor des Buches Gartenglück – die Kunst des entspannten Gärtners.
In der Pause oder am Schluss des Vortrages offerieren wir Ihnen ein Getränk.
Generalversammlung Freitag, 1. April 2011
20.00 Uhr im kath. Pfarreizentrum von Regensdorf
Die Einladung mit den Traktanden erfolgt separat.
Leitung: Felix Holenstein, Förster
Felix Holenstein wird uns im Gebiet Gubrist durch den Wald führen. Das Thema lautet „Eichenförderung“. Die Eiche ist ein wertvoller Baum. Da es verschiedene Arten von Eichen gibt, wird es umso interessanter sein, zu hören was Herr Holenstein zu sagen hat.
Treffpunkt: 18.15 Uhr beim Rest. Grünwald
Der Rundgang findet bei jedem Wetter statt. Gutes Schuhwerk und Regenschutz erforderlich.
Sonntag, 29. Mai 2011: Botanische Exkursion
Der Natur- und Vogelschutzverein Limmattal rechtes Ufer lädt zur botanischen Exkursion, Heilpflanzen ein.
Treffpunkt: 10.00 Uhr, Parkplatz „Schlössli“, Weiningen
Treffpunkt: 13.30 Uhr Feuerwehrlokal in Watt, Verschiebedatum 8. Oktober
Bei zweifelhaftem Wetter Telefon 044 840 53 64 (Käthi von Känel) anfragen.
Wir pflegen die von uns betreuten Naturschutzobjekte (Gheidweiher und Hecke Schiessstand)
Treffpunkt: 13.30 Uhr Feuerwehrlokal in Watt
Bei zweifelhaftem Wetter Telefon 044 840 53 64 (K. von Känel) anfragen.