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Microcars - Sonderausstellung Pantheon Basel
In Frankreich und England gab es schon vor dem Krieg drei- und vierrädrige Kleinstwagen, welche sehr populär waren, weil sie ohne Führerschein gefahren werden durften. Die Produktion konnte nach dem Weltkrieg für den Heimmarkt rasch wieder aufgenommen werden. Auch in Österreich, Italien und Spanien wurden Rollermobile als günstige Alternative in kleinen Stückzahlen gebaut. Etliche Microcars fanden auch den Weg in die Schweiz oder wurden sogar hier – allerdings ohne Erfolg – in bescheidenen Stückzahlen gebaut. Wenige Exemplare sind erhalten geblieben. Die häufigeren BMW Isetta, Messerschmitt und Goggomobile verschwanden in den 60er-Jahren aus dem Strassenbild oder dienten noch als fahrbare, billige Untersätze für Studenten. 1976 fand ein erstes Microcar-Treffen am Hallwilersee statt. Dieses legte den Grundstein für eine Gruppe von Sammlern und Enthusiasten, welche die überlebenden Fahrzeuge dieser Klasse sammelten und seither liebevoll hegen und pflegen. « Text von Bernhard Taeschler
Viele Fahrzeuge stammen aus der Sammlung von Hansueli Wartenweiler. Die Idee hinter dem Pantheon Basel ist die Kombination einer Garage und einer Autowerkstatt mit einem Museum. Einerseits ist es der Abstellplatz für Oldtimer, die mehr oder weniger regelmässig gefahren werden, und anderseits Teil des Ausstellungsraumes des Museums. Es ist immer wieder ein Genuss, entlang der Rampe die hochkarätigen Oldtimer zu bewundern.