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Und Philipp Mäder vom Tages-Anzeiger macht unkritisch mit (Beitrag). Wie verzweifelt muss eine Partei sein, wenn sie eine sechs Jahre alte Debatte zwei Wochen vor den Wahlen wieder aus dem Hut zaubert? Und wie lammfromm muss ein Journalist sein, wenn er diese Sichtweise ohne Prüfung übernimmt und sogar der vereinfachenden und sachlich falschen Kampfrhetorik erliegt und sie dankbar in seine Schreibe aufnimmt?
Die entscheidende zu beantwortende Frage ist doch, wie gross der Gewinn der Versicherungen noch sein muss, damit noch irgendjemand von privater Seite solche Versicherungen anbietet. Die Antwort darauf ist aus ordnungspolitischer Sicht klar: Nicht der Bundesrat auf dem Verordnungsweg und auch nicht das Parlament im Gesetz oder irgend eine andere Behörde können diesen Prozentsatz und die Basis dazu festlegen. Einzig die tausenden und abertausenden Kundinnen und Kunden mit ihren freien Kauf-, Nichtkauf- oder Verkaufsentscheiden in einem freien Markt sorgen dafür, dass zwar jemand ein solches Versicherungsprodukt anbietet, der Gewinn für die Firma aber nicht zu gross wird. Der Markt als “Entdeckungsverfahren” (Link), wie es F. A. Hayek treffend formuliert hat leistet mehr, bessere udn sogar noch dynamische berechnung des zulässigen Gewinnes als jede gutmeinende Regierungsbehörde. Klar: Das funktioniert aber nur, wenn die freie Wahl der Pensionskasse möglich ist. (Foto: pixelio)