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Die Metaanalyse basiert auf 63 randomisierten kontrollierten Studien mit insgesamt 11'811 Teilnehmern, von denen die meisten Laktobazillen allein oder in Kombination mit anderen Probiotikastämmen (Bifidobacterium, Saccharomyces, Streptococcus, Enterococcus, Bacillus) entweder mit Placebo oder keiner Behandlung verglichen.
Die Probiotikaeinnahme senkte das Risiko einer Antibiotika-assoziierten Diarrhoe signifikant um relative 42% (p<0.001). Damit würde einer von 13 Personen von einem prophylaktischen Effekt der Probiotika profitieren. Insgesamt wurde die oftmals geringe Qualität und Heterogenität der Studien bemängelt (z.B. Probiotika-Stämme schlecht dokumentiert). Dennoch war der Nutzen der Probiotikagabe auch in den verschiedenen Subgruppenanalysen nachweisbar.
Konklusion der Autoren: Gemäss dieser Metaanalyse kann eine zusätzliche Probiotikagabe das Risiko einer Antibiotika-assoziierten Diarrhoe reduzieren. Aufgrund der Heterogenität der Studien lassen sich derzeit jedoch keine Aussagen treffen, welche Patienten von welchen Probiotika bei welchen Antibiotika am meisten profitieren.
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