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Ausgehend von den 2004 in der Weltpresse erschienenen schockierenden Bildern über Folter und Demütigung im berüchtigten amerikanischen Gefängnis Abu Ghraib am Rande Baghdads, werden in diesem Dokumentarfilm die unmittelbar betroffenen Akteure der amerikanischen Streitkräfte zu ihrer Wahrnehmung des Geschehenen befragt.
Nebst der Entstehung der entsprechenden Photos und der Frage der Verantwortung aller direkt betroffenen Militärangehörigen sowie der weiteren Befehlskette wird auch der grundsätzlichen Frage nachgegangen, wie eine solche unsinnige und äusserst fragwürdige Situation in einer westlichen Institution überhaupt entstehen konnte, und ob sie einer gängigen generellen Praxis entspricht oder lediglich das Verfehlen einzelner Menschen wiederspiegelt. Schliesslich werden verschiedene Teilaspekte thematisiert, inklusive der Frage, inwiefern punktuelle und grösstenteils von den abgebildeten Personen selbst gemachte, ja gar in Szene gesetzte Bilder überhaupt aussagekräftig und objektiv über tatsächliche Abläufe sein können.
Dazu dienen als Filmmaterial die entsprechenden Digitalphotos, längere Interviews mit Soldaten und einbezogenen Experten, sowie eine Reihe nachgestellter Situationen, die die Geschehnisse dem Zuschauer näherbringen. [dee/OutNow]
Trailer Englisch, 02:00