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Production, Reception, Interaction, and Transformation
Prof. Dr. Konrad Schmid, Prof. Dr. Wolfgang Behr, Lida Leonie Panov, Philip Lasater:
Mit dem biblischen Propheten Jeremia und seinem Schreiber Baruch, die am Ende des 7. und anfangs des 6. Jh.v.Chr. in Jerusalem wirkten, verbinden sich zahlreiche Schriften. Bereits das nach dem Propheten benannte Jeremiabuch enthält verschiedene Teilschriften, die beanspruchen, auf Jeremia selbst zurückzugehen. Doch ist schon das biblische Jeremiabuch von zahlreichen Nachinterpretationen geprägt, die sich auch in weiteren Schriften fortsetzen. Die Summer School versammelt Forschende und Doktorierende aus dem In- und Ausland, um anhand der Nachgeschichte der Jeremiaprophetie die Prozesse, Logiken und Dynamiken der Schriftauslegung im antiken Judentum und Christentum zu erforschen.
Fotografiert von Gabriela Paiano:
Ausschlaggebendes Stichwort für die Umsetzung dieses Themas war für mich der Begriff Transformation. Bei meinem Bild ist das Grundelement ein Buch, welches sich in Form und Inhalt verändert. Die textliche Überblendung nimmt die Transformation erneut auf und gibt bei genauem Hinsehen und richtigem Anordnen der Buchstaben Informationen zu dem biblischen Propheten Jeremia.