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Schwiegermutterzunge
Man kennt mich auch unter dem Namen ‹Bogenhanf›. Profis nennen mich zudem auch ‹Sansevieria laurentii›.
Licht und Standort
Ich mag es hell, allerdings lieber kein direktes Sonnenlicht. Mit einem halbschattigen Platz kann ich auch leben. Temperaturen unter 15 °C sind mir zu kalt.
Giessen und Düngen
März bis September:
Überprüfe alle 14 Tage, ob der obere Teil der Erde (ca. 1-2 cm) trocken ist. Ist dies der Fall, kannst du mich giessen (etwa ¼ des Topfvolumens). In der Regel habe ich es lieber zu trocken als zu nass. Einmal monatlich kannst du mir etwas Kakteendünger geben. Auch hier gilt: lieber zu wenig als zu viel.
Oktober bis Februar:
Überprüfe einmal monatlich, ob der obere Teil der Erde (ca. 1-2 cm) trocken ist. Ist dies der Fall, kannst du mich giessen (etwa ¼ des Topfvolumens). Dünger brauche ich während dieser Zeit keinen.
Sonstige Pflege
Du kannst mich umtopfen, wenn meine Wurzeln aus dem Topf wachsen. Gerne kannst du mich auch mal feucht abstauben. Meine Blätter sind leicht giftig und sollten nicht von Kindern oder Haustieren in den Mund genommen werden.
Krankheiten und Schädlinge der Sansevieria
Wollläuse und Spinnmilben
Die Schwiegermutterzunge kann von Wollläusen und Spinnmilben befallen werden. Diese Schädlinge saugen den Saft aus der Pflanze, schwächen sie und verursachen kleine Wunden. Eine wirksame Bekämpfungsmethode kann das Pflücken von Wollläusen von Hand oder das Abtupfen mit Alkohol sein. Spinnmilben lassen sich am besten durch Abwaschen der Pflanze und Erhöhung der Luftfeuchtigkeit um die Pflanze herum beseitigen. Für beide Schädlinge ist die insektizide und biologische Bekämpfung eine weitere Möglichkeit.
Verfärbte Blätter
Wenn du die Schwiegermutterzunge nicht optimal pflegst, kann es gelegentlich vorkommen, dass sich die Blätter an gewissen Stellen verfärben bzw. einen Pilz bekommen. Dies kann vorkommen, wenn zum Beispiel die Blätter über längere Zeit zu feucht sind. Ein solcher Pilzbefall kann rötlichbraune, eingesunkene Läsionen oder einen weißen, netzartigen Wuchs aufweisen, der sich schließlich dunkelbraun verfärbt und verhärtet.
Herkunft der Sansevieria
Es gibt ungefähr 70 verschiedene Arten dieser Blattsukkulenten. Ursprünglich stammen die Pflanzen der Sansevieriafamilie aus der Region Westafrika aus Ländern wie Kenia und Tansania. Zudem gibt es sie auch auf der arabischen Halbinsel und dem südlichen Asien auf den Komoren sowie in Indien.
Sansevieria vermehren
Nachdem du die Sansevieria aus dem Topf genommen hast, kannst du, falls vorhanden, die jungen Triebe auf den Seiten des Wurzelballens erkennen. Im Idealfall sind die kleinen Triebe ca. 10 – 15 cm gross. Wir haben es auch schon mit kleineren versucht und meistens funktioniert es tipptopp. Auch hier zeigt sich einmal mehr, wie dankbar die Pflanzen der Sansevieria Familie sind. Abtrennen der jungen Triebe:
1. Befreie die jungen Triebe und deren Wurzel von der Erde und leg die Pflanze auf eine harte Oberfläche, auf welcher du schneiden kannst.
2. Nimm das scharfe und saubere Messer oder eine Schere und teile die Pflanze etwa in der Mitte des Rhizoms. Wichtig ist, dass bereits einige Wurzeln dran sind, ansonsten solltest du noch ein wenig warten.
3. Nach dem Abschneiden kannst du die kleine Pflanze in frische Erde setzen und wässern.