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- Bö besiegt Fourcade und holte letztes Gold an Biathlon-WM in Oslo.
- Dorin-Habert gewinnt 6. WM-Medaille in Oslo
- Kein Weltcup-Springen in Titisee-Neustadt
Der Norweger Johannes Tignes Bö hat im abschliessenden Rennen der WM am Holmenkollen den totalen Triumph von Martin Fourcade verhindert. Bö setzte sich im Massenstartrennen über 15 km im Sprint gegen den Franzosen durch und verhinderte damit dessen 4. Goldmedaille im 4. Einzelrennen. Bronze holte sich Bös Landsmann Ole Einar Björndalen, der damit seine 44. WM-Medaille in die Vitrine hängen darf.
Bei den Frauen hat Marie Dorin-Habert ihre Dominanz auch im letzten WM-Rennen fortgesetzt. Nachdem die Französin in den bisherigen Einzel-Bewerben mit Gold, Silber und Bronze bereits ein gesamtes Medaillendeck gewonnen hatte, doppelte sie beim Massenstart-Rennen über 12,5 km nach: Dorin-Habert blieb als einzige Athletin ohne Fehlschuss und holte souverän Gold. Die 29-Jährige hatte im Vorfeld bereits als Teil der Mixed- und der Frauen-Staffel Edelmetall erobert und verlässt Oslo somit mit 6 Medaillen. Silber sicherte sich die Deutsche Laura Dahlmeier, Bronze ging nach Finnland an Kaisa Mäkäräinen. Schweizerinnen waren keine am Start.
Skispringen: Zu viel Wind im Schwarzwald
Ein Sturm im Schwarzwald hat das Rekord-Jubiläum des Japaners Noriaki Kasai verblasen. Heftige Windböen von bis zu zwölf Meter pro Sekunde führten nach einstündiger Verschiebung zur Absage des zweiten Weltcup-Springens in Titisee-Neustadt. Der 43-jährige Kasai muss damit weiter auf seinen 500. Weltcupstart warten. Simon Ammann hatte am Vortag mit Rang 7 sein bestes Saisonergebnis realisiert.
Sendebezug: SRF info, sportlive, 13.03.2016, 12:50 Uhr