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Sonntag, 03.09.2017 - Sonntag, 22.10.2017
16:00 - 18:00 Uhr
Leo Bettina Roost, Jacqueline Weiss, Ursula Rutishauser
Die Neuen Arbeiten fasst Leo Bettina Roost unter der Aussage „Mint is not an apple.“ abgekürzt „Minaa“ zusammen. Diese wird als Titel und als Verweis in einem verwendet. Es wirkt wie eine Erklärung oder eine Feststellung, die sich an jemand richtet. Mindestens zwei Anwesende sind dieser Sentenz eingeschrieben. In der Abkürzung vermutet man einen Vornamen. Ein Erklärender und ein Zuhörer, möglich als hierarchisches Verhältnis, kann ebenso in dem Satz gelesen werden. Die Bedeutung von „Mint is not an apple.“ verbleibt offen. In Übergangsräumen wie diesen verortet Leo Bettina Roost ihre Kunst.
In der Zusammenarbeit von Jacqueline Weiss und Ursula Ruthishauser begegnen sich camera obscura Fotografie und Papierschnitt.
Camera obscura Fotografien zeigen Langzeitaufnahmen von stillem, fliessendem, wellendem oder fallendem Wasser. In diese Negativprints sind Fliesstexte hineingeschnitten. Es sind spezifische Wörter, Naturbetrachtungen oder das Gedicht ‚este libro‘ der Schriftstellerin Alfonsina Storni.