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1. AO-Psychologen sollten laut Skript einen erweiterten Arbeitsbegriff benutzen. Was fällt nicht darunter?
A) Hausarbeit
B) Familienarbeit
C) Erziehungsarbeit
D) Beziehungsarbeit
E) ehrenamtliche Arbeit
2. Welchen Aspekt nennt Jahoda nicht in ihrem Resümee zur Bedeutung von Erwerbsarbeit?
A) sie zwingt bestimmte Kategorien der Erfahrung auf
B) sie verursacht weitreichende psychische Beanspruchungen
C) sie gibt dem Tag eine Zeitstruktur
D) sie erweitert die sozialen Beziehungen über Familie und Nachbarschaft hinaus
E) sie weist uns sozialen Status zu und klärt die persönliche Identität
3. Welche der folgenden Aussagen ist falsch?
A) Arbeit ist ein Grundsachverhalt der menschlichen Geschichte
B) Vorstellungen über menschengerechte Arbeit verändern sich
C) Erwerbslosigkeit beeinflusst nicht nur die Erwerbslosen
D) Arbeit und Arbeitslosigkeit sind Schlüsselprobleme unserer Zeit
E) Zunehmender Konkurrenzdruck und Entsolidarisierung sind Tendenzen in Zeiten der Vollbeschäftigung
4. Was muss nach Richter über die Erwerbsarbeit hinaus im Hinblick auf gesamtgesellschaftliche Kosten auch betrachtet werden?
A) die Restitutionsphasen
B) die Entlohnung der Arbeitstätigkeit
C) das Familieneinkommen
D) das Ansehen der Tätigkeit
E) A- D sind alle falsch
5. Was ist kein weitergehendes Kriterium nach Udris (1997) für die Bewertung von Arbeit?
A) Sozialverträglichkeit
B) Umweltverträglichkeit
C) soziales Ansehen
D) psychosoziale Gesundheit
E) gesellschaftliche Teilhabe
6. Was sind laut Skript psychosoziale Funktionen der Arbeit?
A) soziale Anerkennung und persönliche Identität
B) Kooperation und Kontakt
C) Zeitstrukturierung
D) Aktivität und Kompetenz
E) bei A- D handelt es sich um psychosoziale Funktionen von Arbeit
7. Welche der folgenden Aussagen ist korrekt?
A) negativ getönte emotionale Zustände verschiedener Art wie auch negative motivationale Orientierungen finden sich häufiger bei Erwerbstätigkeiten mit hohem Entscheidungsspielraum
B) Entscheidungs- und Handlungsspielräume spielen bei der Bewertung von Arbeit keine Rolle
C) positive Merkmale wie psychische Gesundheit, aber auch kognitive wie Intelligenz und sozial-kognitive Merkmale wie soziale Kompetenz oder moralisches Bewusstsein findet man vor allem bei restriktiver Arbeit
D) hohe Entscheidungs- und Handlungsspiel räume wirken sich meist negativ auf die psychosoziale Gesundheit der Arbeitnehmer auf (wegen hoher Verantwortung)
E) alle Antwortalternativen A- D sind falsch
8. Welche der folgenden Aussagen ist falsch?
A) der Untersuchungsgegenstand der Arbeitspsychologie ist nach Kleinbeck (1982) das Erleben und Verhalten des Menschen bei der Arbeit in Abhängigkeit von Arbeitsbedingungen, Arbeitsaufgaben und Leistungsvoraussetzungen
B) die Kernaufgabe der Arbeitspsychologie ist die Analyse und Gestaltung von Arbeitstätigkeiten
C) in einem weiteren Sinne wird der Begriff „Arbeitsgestaltung“ als eine Interventionsform betrachtet
D) der Begriff „Arbeitsgestaltung“ wird in einem umfassenden Sinne als jegliche Form der Gestaltung von Arbeit und als Problem der Anpassung des Menschen an die Arbeit wie auch der Arbeit an den Menschen betrachtet