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Das Badmuseum bietet einen faszinierenden Einblick in die vielfältige Geschichte des Bades und des Badens, von den Ursprüngen bis zur Gegenwart. Anschaulich wird dargestellt, wie sich das Leben der Kurenden in den verschiedenen Epochen abspielte.
In den ersten Jahrhunderten badeten die Kurenden bei der Quelle, in der engen dunklen Schlucht und verbrachten mehrere Tage in Felsvertiefungen und hölzernen Badekästen. Im 16. Jahrhundert boomte das Baden in den warmen Wassern der Pfäferser Quelle. Neue Badeeinrichtungen und ein Gutachten des Arztes Paracelsus machten die Therme in ganz Europa bekannt. Die letzten Gäste beherbergte das Bad Pfäfers in der Saison 1969. Der Kurbetrieb verlagerte sich nach der Schliessung in den Kurort Bad Ragaz und die Klinik Valens.
Die Geschichte des Bades ist eng mit der Geschichte der Benediktinerabtei von Pfäfers verbunden. Das Klostermuseum stellt dieses geistliche und kulturelle Zentrum des Sarganserlandes von der Gründung um 740 bis zur Aufhebung im Jahre 1838 dar.
Das Kloster verwaltete das Heilbad als «Geschenk des Himmels» bis zu seiner Aufhebung im Jahr 1838. Die Aufrechterhaltung des Badbetriebs in der unwirtlichen Taminaschlucht stellte für die Pfäferser Mönchsgemeinschaft eine grosse Herausforderung dar. Trotz zahlreicher Rückschläge fühlte sich das Kloster stets den Menschen verpflichtet, die in der Therme Heilung suchten. Bei guter Konjunktur war das Bad Pfäfers bereits im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Im Jahr 1410 beispielsweise flossen die Hälfte der Erträge des Klosters Pfäfers aus dem Badbetrieb. Gute Äbte investierten diese Einnahmen in die Verbesserung der Infrastruktur im Bad, aber auch in die bauliche und kulturelle Entwicklung der Abtei und ihrer Pfarreien im Sarganserland. Das Kloster Pfäfers, dessen Geschichte bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht, war denn auch das wichtigste Kulturzentrum in dieser Region.
Der berühmte Naturforscher, Arzt und Philosoph Paracelsus beschrieb die Heilkraft des Pfäferser Thermalwassers bereits im 16. Jahrhundert. Er weilte 1535 hier als erster Badearzt und schrieb seine herausragende Abhandlung
«Vonn dem Bad Pfeffers … ».
Dem kranken Abt Johann Jakob Russinger widmete er ein ärztliches Gutachten, das noch heute von seinen naturgemässen Heilverfahren Kunde gibt. Die Paracelsus-Gedenkstätte zeichnet Leben und Werk dieses berühmten Gelehrten nach.
In der Mediathek erzählen Bilder und Zitate entlang einer Zeitlinie von der Entdeckung der Quelle, über die Blütezeit des Bad Pfäfers bis zur letzten Badesaison. Alte Postkarten, Lithografien und Bücher von und über Bad Pfäfers ergänzen die Informationen. Die Handbibliothek bietet die Möglichkeit, in Schriften berühmter Gäste und aktuellen themennahen Büchern zustöbern.
Oder Sie begeben sich mittels eines Audiowalks auf eine Zeitreise. Wir versetzen uns zurück ins Jahr 1833. Das Bad Pfäfers steht in seiner vollen Blüte. Es ist ein Ort der Gesundheit, das heisst der Trink- und Bäderkuren, und vor allem auch ein Ort des Gesellschaftslebens, der Begegnung und des Austausches.
Dr. Josef Anton Kaiser ist der amtierende Badearzt in Bad Pfäfers. Aus seinen Schriften hören wir über das Leben hier im Tal der Tamina. Eine Stimme führt Sie zu allen Orten im Haus, die noch an diese Zeit erinnern. Musik, Geräusche und Zitate lassen das Leben in den Mauern des Bad Pfäfers wieder aufleben.
Ausgangspunkt für den Audiowalk ist die Mediathek. Der Weg führt durch das alte Badhaus und dauert 45 Minuten.
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4.5.24
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Saisoneröffnung
5.5.24
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Hauptversammlung Verein Freunde Altes Bad Pfäfers
5.5.24
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20.10.24
Kleinskulpturen-Ausstellung
5.5.24
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Vernissage Kleinskulpturen-Ausstellung
25.5.24
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Schlossmediale - Heisses Wasser
30.6.24
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Trio Tzigane Argentina
25.8.24
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Segantini Trio
22.9.24
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Pacific Quartet Vienna
13.10.24
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Elisabeth Sulser
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