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Am Wochenende sind in den Schweizer Bergen zwei Alpinisten ums Leben gekommen. Nach einem Gletscherabbruch auf dem Triftgletscher im Wallis konnte ein 43-jähriger Spanier nur noch tot geborgen werden. Im Unterengadin stürzte ein 62-jähriger Bergsteiger tödlich ab.
Der Unfall ereignete sich am Samstagabend beim Abstieg vom Piz Lischana in den Unterengadiner Dolomiten. Der Mann war zum Zeitpunkt des Unfalls zusammen mit zwei Brüdern in Richtung S-charl im obersten Bereich des Abstiegs unterwegs, wie die Kantonspolizei Graubünden am Sonntag mitteilte.
Bei der sogenannten Fora da l'Aua, auf etwa 2600 Metern über Meer, liess der 62-Jährige kurze Zeit eine Sicherungskette los, mit welcher der dortige Wanderweg ausgestattet ist.
Daraufhin machte er einen Fehltritt und stürzte den steilen, felsigen Abhang rund 200 Meter hinunter. Dabei verletzte er sich derart schwer, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb. Die Bergung wurde von der Rega ausgeführt. Die beiden Angehörigen wurden durch das Care-Team des Kantons Graubünden betreut.
Am Sonntag verlor ein Alpinist sein Leben, als er den Triftgletscher auf einer nicht üblichen Route zu überqueren versuchte. Nach Angaben der Walliser Kantonspolizei war er gemeinsam mit einem weiteren Berggänger auf dem Weg zum Weissmies. Als die beiden Männer auf den Gletscher stiegen, stürzten rund 100 Kubikmeter Eis herunter und begrub einen von ihnen.
Die Rettungsmannschaft der Air Zermatt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der andere Bergsteiger blieb unverletzt. Beide waren angeseilt. (sda)