Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03535.jsonl.gz/1665

- Hurrikan «Nate» ist mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde zwei Mal auf US-Festland getroffen – südöstlich von New Orleans und nach einem Zug über das Wasser nahe dem Küstenort Biloxi im US-Bundesstaat Mississippi. Das teilte das Nationale Wetteramt über Twitter mit.
- Danach zog «Nate» landeinwärts über die Bundesstaaten Mississippi und Alabama weiter.
- Der Wirbelsturm hat sich am frühen Sonntag (Ortszeit) zu einem Tropensturm abgeschwächt.
Die Spitzengeschwindigkeiten betrugen dabei bis zu 110 Kilometern pro Stunde, wie das Hurrikan-Zentrum in Miami (Florida) in seinem jüngsten Report mitteilte. «Nate» werde weiter schnell an Kraft verlieren, hiess es.
In Biloxi verursachte «Nate» derweil überschwemmte Strassen. Über Schäden oder Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Die zahlreichen Kasinos dort hatten US-Medienberichten zufolge bereits am Samstagnachmittag geschlossen. In New Orleans galt für die Nacht zum Sonntag eine Ausgangssperre. Der Hurrikan traf dann aber weiter östlich nahe dem Mississippi-Delta auf Land und drehte zeitweise aufs Wasser ab.
Die Hurrikan-Warnung, die zuletzt von der Mündung des Flusses Pearl an der Grenze zwischen Louisiana und Mississippi bis zur Grenze zwischen Alabama und Florida gegolten hatte, hob das Hurrikan-Zentrum auf. Auch die für New Orleans geltende Warnung vor einem Tropensturm wurde zurückgenommen.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor die Einwohner der Küste am Golf von Mexiko aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen und die Hurrikan-Warnungen zu beherzigen. Trump rief für Louisiana und Mississippi ausserdem den Notstand aus und bewilligte damit Bundesmittel zur Bewältigung von Sturmfolgen.
Hurrikan «Nate» hatte zuvor in mehreren Ländern Mittelamerikas heftige Regenfälle verursacht. Bei Überschwemmungen und Erdrutschen starben mindestens 26 Menschen in Costa Rica, Nicaragua und Honduras. Dutzende gelten noch als vermisst. «Nate» war der vierte grössere Hurrikan, der in dieser Saison von der Karibik Richtung USA zog.