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1. Kuchen schneiden ist keine Kunst. Und doch schneiden die meisten Menschen falsch. Sie setzen das Messer in der Mitte an und schneiden ein dreieckiges Stück aus dem Kreis.
2. Das Problem an der Methode: Die Seiten trocknen aus. Schneidet man sich am nächsten Tag ein weiteres Stück, ist die eine Seite frisch und saftig, die andere jedoch trocken und brösmelig.
3. Doch wieso eine trockene Kuchenseite riskieren, wenn man stattdessen zwei saftige haben kann? - Dachte sich Wissenschaftler und Kuchenliebhaber Francis Galton und entwickelte im Jahr 1906 ein mathematisches Konzept zum Kuchen-Schneiden.
4. So wirds gemacht: Entgegen allen Regeln der klassischen Kuchenschneidkunst, trennt man den Kuchen in zwei Hälften, die eine ein wenig grösser als die andere. Von der grösseren Hälfte eine Scheibe abschneiden...
5. ...und die beiden Kuchenhälften aneinander drücken.
6. Den Vorgang für das nächste Stück einfach wiederholen, bis der (frische) Kuchen ganz aufgegessen ist. Ä guete!