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- Halfpipe: Burgener nur von Totsuka geschlagen
Pat Burgener glückt beim Weltcup-Finale der Halfpipe-Snowboarder in Mammoth Mountain die beste Saisonleistung. Der 24-jährige Waadtländer sichert sich im letzten Weltcup-Wettkampf den 2. Platz. Einzig dem 17-jährigen Japaner Yuto Totsuka, der sich mit seinem Sieg in Mammoth zugleich den Triumph im Halfpipe-Gesamtweltcup sicherte, musste sich Burgener geschlagen geben. Der australische Weltmeister Scotty James hatte auf einen Start verzichtet.
Bei den Frauen ging der Tagessieg wie auch die Kristallkugel für den Halfpipe-Weltcup an die Chinesin Xuetong Cai. Die Schweizerin Verena Rohrer sicherte sich dank dem 3. Platz in Mammoth auch im Gesamtweltcup Rang 3.
- Langlauf: Die Russen dominieren die 50 km von Oslo
Gleich 4 russische Langläufer behaupteten sich beim Wettkampf über 50 km in Oslo an der Spitze. Alexander Bolschunow siegte vor Maxim Wylegschanin, Andrej Larkow und Ilia Semikow. Das norwegische Quartett hinter dem Vorjahreszweiten Martin Sundby musste sich mit den Plätzen 6 bis 9 begnügen. Bolschunow ist mit seinem Sieg Nachfolger des abwesenden Dario Cologna, der sich im Vorjahr äusserst knapp gegen Sundby durchgesetzt hatte. Aus Schweizer Sicht holten Ueli Schnider (23.) und Jonas Baumann (30.) Weltcup-Punkte.
- Snowboard: Caviezel in Scuol Dritter
Beim Heimrennen in Scuol durften sich die Schweizer Alpin-Snowboarder über einen Podestplatz freuen. Dario Caviezel beendete den Parallel-Riesenslalom auf dem 3. Platz. Der 23-jährige Bündner verhinderte damit einen russischen Dreifach-Triumph. Den Sieg sicherte sich Andrej Sobolew. Weniger gut lief es den Schweizer Frauen, von denen keine die Viertelfinals erreichte. Der Tagessieg ging auch hier nach Russland: Milena Bykowa setzte sich durch.
- Skispringen: 8. Rang für die Schweizer beim verkürzten Teamspringen
Andreas Schuler (121,5 m) und Killian Peier (121 m) zeigten auf der Grossschanze am Holmenkollen in Oslo gute Sprünge. Luca Egloff (107 m) und Simon Ammann (104 m) kamen hingegen mit den schwierigen Bedingungen nicht zurecht. Wegen des starken Windes und nach 2 Stürzen wurde der 2. Durchgang gestrichen. Norwegen gewinnt das Teamspringen vor Japan und Österreich. Der Norweger Robert Johansson stellte mit seinen 144 Metern bei starkem Aufwind gar einen Schanzenrekord auf.
- Skeleton: Gilardoni WM-Sechste
Marina Gilardoni hat beim Saison-Höhepunkt überzeugt: Die 32-Jährige klassierte sich bei der WM im kanadischen Whistler auf dem guten 6. Platz. Eine noch bessere Klassierung vergab die Schweizerin im 1. Durchgang, den sie nur auf Platz 12 beendete. In den weiteren 3 Läufen arbeitete sie sich aber sukzessive nach vorne. Sämtliche Medaillen gingen nach Deutschland. Tina Hermann gewann vor Jacqueline Lölling und Sophia Griebel.
Sendebezug: sportlive, SRF info, 09.03.2019, 09:55 Uhr