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News Detail
Super Speed Sunday
Ilka Stuhec in Top-Position
Ilka Stuhec ist die Abfahrtsweltmeisterin und zweite Slowenin, die diesen Titel trägt, nach Tina Maze, die vor zwei Jahren Gold gewann. Nach ihrem Misserfolg in der Damenkombination ist sie sicher überglücklich, in der Königsdisziplin der Weltmeisterschaften auf dem obersten Podestplatz zu stehen. Sie flog buchstäblich die Piste hinunter und fuhr mit grossem Selbstvertrauen; obschon sie an der zweitletzten Zwischenzeit die Führung kurz verlor, erreichte sie das Ziel mit einer phänomenalen Geschwindigkeit und erbrachte eine Leistung, der niemand auch nur nahe kam.
Sofia Goggia aus Italien verursachte einen kurzen Schreckensmoment – sie schien ein tolles Rennen zu fahren und riskierte am meisten, verlor aber die Kontrolle und kreuzte die Ski bei der Anfahrt zum Lärchenweg. Erstaunlicherweise blieb sie auf ihren Ski und beendete den Lauf, wurde aber danach von Lindsey Vonn vom Podium geschubst.
Mit 32 Jahren und 117 Tagen ist Lindsey Vonn die älteste Medaillengewinnerin aller Damenrennen an Weltmeisterschaften. Ihre Klasse steht ausser Zweifel und mit 7 Weltmeisterschaftsmedaillen ist sie US-Rekorhalterin!
Die grösste Überraschung lieferte Stephanie Vernier, die das Rennen nur fahre konnte, weil ihre Teamkollegin Anna Veith beschloss, nicht zu starten. Venier gewann vor vier Jahren den Junioren-Weltmeistertitel und bestätigte sich heute mit dem Gewinn der Silbermedaille bei der WM der “Grossen”. Ihr Motto “nur wer wagt, gewinnt” war sicher typisch für ihre Leistung von heute.
Kein Freier Fall!
Der Start der Herrenabfahrt wurde etwas tiefer angesetzt als urspünglich vorgesehen – der mit Spannung erwartete "Freie Fall präsentiert von AUDI" konnte nicht gefahren werden, da die Sicht nicht ausreichend war, um die Sicherheit der Rennfahrer zu gewährleisten. Schade, aber Sicherheit kommt immer an erster Stelle!
FEUZ on Fire!
Es war ein mega-spannender Nachmittag, als der Schweizer Beat Feuz zu Gold stürmte, und das erst im unteren Teil seines Laufs. Das Publikum reagierte mit mitreissender Begeisterung auf den Krimi, der sich vor seinen Augen abspielte; Feuz gewann an jeder Kurve an Zeit, bevor er sich durch die Ziellinie warf. Sichtbar glücklich schleuderte er als Hommage an Didier Cuche seine Ski in die Luft, vor einem Meer aus wehenden Schweizerfahnen. Eine Goldmedaille, die sich zu seiner Bronze von vor zwei Jahren gesellt. Nicht schlecht, und das einen Tag nach seinem 30. Geburtstag.
Drei Startnummern vorher zeigte sein Schweizer Teamkollege Patrick Küng eine starke Abfahrt und führte ein paar Momente lang zusammen mit Kjetil Jansrud aus Norwegen die Rangliste an. Die beiden wurden jedoch bald vom Kanadier Erik Guay und dem Österreicher Max Franz vom Podest gestossen, die mit der Silber- und Bronzemedaille den Tag beendeten. Guay hat vor vier Tagen den Super-G gewonnen und wird somit der erste Doppel-Medaillengewinner dieser Weltmeisterschaften.
Die Nation des Tages: Nach einem mit Action vollgepackten Wochenende bleibt die Schweiz an der Spitze des Medaillenspiegels mit zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze!
Die Schnellsten des Tages: Die Ski waren schnell, aber nicht so schnell wie die Patrouille Suisse, die das Publikum zum Staunen brachte und mit mehr als 1000km/h in Formation über das Zielgelände in Salastrains flogen.
Die Glückszahl des Tages: 13! Beat Feuz fuhr mit dieser Startnummer auf den ersten Platz.
Das meistgefürchtete Wort des Tages: Nebel – er verhinderte den Start vom "Freien Fall präsentiert von AUDI", konnte aber das Rennen nicht stoppen. Glücklicherweise verspricht die zweite Woche viel Sonnenschein, also vergesst die Sonnenbrille nicht!
Das meistverwendete Wort des Tages: ‘Super Sunday’ oder ‘Super Speed Sunday’ – dieser Tag wird in die Geschichte der FIS Weltmeisterschaften eingehen!