Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03521.jsonl.gz/1659

Verein in den frühen 1930er Jahren. Die Mitglieder trainierten auf den Eisweihern in Seebach, dort wo später die Tramschleife für den 14er erstellt wurde. Einer der jungen Spieler hiess Grossenbacher und war kein geringerer als der spätere Friedhofverwalter im Schwandenholz. Der Eisweiher wurde aber auch von Nichtmitgliedern benützt, denn er war ja frei zugänglich. Siehe auch unter Eisweiher!
Keine Mitglieder des früheren Vereins waren die Schüler in den 1950er bis 1970 Jahren, welche ab Oktober auf den Pausenplätzen der Schulhäuser, auf den Strassen oder auf den Wendeplätzen Hockey spielten. Da wartete man gar nicht erst ab, bis es Eis gab, sondern man spielte sozusagen «im Trockenen», was die Hockeystöcke allerdings ziemlich beanspruchte. Manche waren noch vor Einbruch des Winters durch geschliffen. Sobald der Katzensee zugefroren war, was früher noch recht oft vorkam, begaben sich die Buben dann aufs Eis.
Hockey ist von aussen gesehen ein rauer Sport, das zeigte indirekt die Meldeliste eines Schülerhockeyturniers auf dem Dolder. Da meldeten sich Mannschaften mit Namen wie «Hacksäue», «Füdlischliifer», «Bandechecker» und «Penaltyschinder», wie die Seebacher Nachrichten in den 1970er Jahren in einem Zeitungsbericht schrieben.
Quellen: - Kurt Wirth (alter Klub) - Hans Frei (alter Klub und Eisweiher) - Seebacher Nachrichten nach 1970 (Ausschnitt ohne Datum) - Klaus Küng (Foto)