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Am Sonntagabend gab es eine Berner Platte, seither versucht der Kobboi das zu verarbeiten. Er ist kein Hirsch i.
Die Insel verhüllt sich seit Tagen im Nebel.
Die Berner Platte ist ein traditionelles und üppiges Fleischgericht der Berner Küche.
Sie besteht aus verschiedenen Fleisch- und Wurstsorten wie Rindfleisch, geräucherter Schweine- und Rinderzunge und geräuchertem Bauchspeck, Rippli, Schüfeli, Gnagi, Berner Zungenwurst und Schweineohren oder -schwänzen, die gekocht mit wacholder- gewürztem Sauerkraut, sauren Rüben, grünen und/oder getrockneten Bohnen und Salzkartoffeln auf einer grossen Platte angerichtet und serviert werden. Die Berner Platte ist jedoch kein Eintopfgericht, sondern die verschiedenen Fleischzutaten und Beilagen werden jeweils separat zubereitet bzw. gegart.
Die Zutaten der Berner Platte wie auch deren historische Geburtsstunde sind verbürgt. Als am 5. März 1798 die Berner bei der Schlacht von Neuenegg die Franzosen in die Flucht geschlagen hatten und als Sieger zurückkehrten, musste in kürzester Zeit ein Siegesfest organisiert werden. Hierzu steuerte die Gemeinde das Beste bei, was ihre Vorräte hergaben; aufgrund des Spätwinters überwiegend haltbare oder haltbar gemachte Speisen, welche zur bekannten Platte kombiniert wurden.
Polenta passt farblich ganz gut und da es in die Pyrenäen geht, zum Nachtisch Crema catalana. Serviert wird mit dem Maillot jaune.
Die Inselbeleuchtung hat irgendwie auch einen Gelbstich. Alles scheint gut zu werden.
Frau Adler zweifelt am Verstand vom Kobboi und kann nicht verstehen, dass Katerina Vasces da voll mitzieht.
Joven bleibt am Meer.
In Vollmondnächten verwandelte sich Herr Kleinmut in eine reisserische Werbung.
Text: Síle Marlin
Joven ist alleine unterwegs, seine Eltern haben den Sonntag verschlafen.
Nach der morgendlichen Radrunde musste der Kobboi noch Socca de Nice herstellen, die er zum Aperitif anbot. Mit genügend Flüssigkeit, die Katharina Vasces unermüdlich verteilt, werden alle Socca de Nice verzehrt.
Frau Adler steht lange vor dem Spiegel.
Joven konnte seine Eltern überzeugen, für das Mittagessen zum Leuchtturm zu fahren. Es werde Salade Niçoise serviert mit frischer gebackener Baguette. Das zur Nachspeise Crème brûlée serviert wird hat er unterschlagen.
Die Nächsten drei Wochen wird sich der Kobboi ausschliesslich, an der französischen Küche probieren.
Der Bogenhanf konnte sich im Freien nicht natürlich bewegen, weil er die Enge der kleinen Stube und das Fensterbrett gewohnt war. Eigentlich konnte er sich überhaupt nicht bewegen.
Text: Síle Marlin