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Immer öfter wird dieser Begriff benutzt und da es keine einheitliche Definition gibt, unterscheidet sich der Kontext oft stark voneinander. Ursprünglich wird die Bezeichnung als eine Weiterentwicklung der „Fernuniversität“ angesehen und soll vor allem aus dem englischen Begriff der „Distance and Open University“ geprägt worden sein. Die Open University aus Grossbritannien ist eine der ältesten Universitäten, die das Studienangebot nicht auf den Campus begrenzte und den Studierenden die Möglichkeit bot, nicht direkt vor Ort residieren zu müssen, um am Studium teilzunehmen. Heutzutage bezeichnet eine „virtuelle Universität“ zudem klassische Institutionen, die ihre Module mit Online-Kursen auffrischen oder sogar ganze Studiengänge via Internetteilnahme anbieten. Aber auch Universitäten, die gar keine Präsenzuniversität besitzen und das komplette Studienangebot auf einer virtuellen Ebene präsentieren, werden unter diesem Begriff zusammengefasst. Es gibt keine klaren Grenzen mehr zwischen der klassischen Universitätsarbeit und der modernen, virtuellen Variante und immer mehr Institutionen setzen auf einen breiter werdenden Internetauftritt. Somit sollte immer aus dem Kontext heraus der Begriff „virtuelle Universität“ definiert werden, denn abhängig von der Nutzung, können unterschiedliche Bedeutungen gemeint sein.