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Biography
Geboren 1968 bei Bonn, studierte an der Musikhochschule Köln bei Prof. Alwin Bauer und erhielt prägende Anregungen von Maurice Gendron und Siegfried Palm. Nach frühen nationalen Wettbewerbserfolgen wurde Guido Schiefen als 22-Jähriger 1990 Preisträger des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau. Der Stipendiat der "Studienstiftung des deutschen Volkes" wurde dazu noch 1993 mit dem begehrten Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstler ausgezeichnet. Mit Partnern wie Ingolf Turban, Saschko Gawriloff, Hartmut Rohde, Alfredo Perl, Irwin Gage, Bernd Glemser, Lars Vogt, Olaf Dressler, Juliane Banse, Dietrich Henschel, Ralph Manno, Dieter Klöcker, Andras Adorjan, dem Auryn Quartett, dem Nomos Quartett, dem "ensemble incanto" u.v.a. mehr konzertierte Guido Schiefen auf nationalen wie internationalen Podien. Auch dort findet seine Bühnen- und Medienpräsenz aufmerksame und begeisterte Resonanz. Die umfangreiche Diskographie von Guido Schiefen beinhaltet maßgebliche Werke der Cello-Literatur und der Kammermusik. Seine Einspielungen wurden in der internationalen Fachpresse (The strad, Stereoplay, Klassik heute) enthusiastisch rezensiert, die Beethoven-Sonaten für Cello und Klavier erhielten so z.B. den begehrten "Stern" der Fachzeitschrift FONOFORUM. Sein breites Repertoire beinhaltet ebenfalls Werke zeitgenössischer Komponisten, die ihm zum Teil auch gewidmet sind. Ein besonderes Anliegen ist Guido Schiefen, der seit 2000 auch als Künstlerischer Leiter des "Rhein-Sieg-Kammermusikfestivals" neue Impulse gibt, die Ausbildung und Förderung des talentierten Nachwuchses. So nimmt sich der international gefragte Pädagoge mit großem persönlichem Engagement Zeit für Meisterkurse im In- und Ausland wie u.a. in Ungarn und den USA. Seit Herbst 2008 lehrt Guido Schiefen in der Schweiz als Professor an der Hochschule Luzern - Musik. Guido Schiefen wird gefördert von der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation, München.