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Verordnung über Risikoaktivitäten
Der Bundesrat schickt die Verordnung über das Bergführerwesen und Anbieten weiterer Risikoaktivitäten in die Vernehmlassung bei Kantonen und weiteren interessierten Kreisen. Das Gesetz geht auf eine parlamentarische Initiative nach schweren Unfällen im Berner Oberland (Canyoningunglück Saxetbach) vom Juni 2000 zurück.
pd/bns. Gesetz und Verordnung gelten laut einer Medienmitteilung auf dem Gebiet der Eidgenossenschaft für gewerbsmässig angebotene Outdooraktivitäten, die im Gebirge sowie an Bächen und Flüssen betrieben werden: «Die nun vorliegende Verordnung definiert den Kreis der Anbieter und der Aktivitäten, die vom Gesetz erfasst werden; weitere Hauptpunkte der Vorlage sind die Regelung der Bewilligungspflicht, die Zertifizierung von Betrieben sowie die Klärung von Versicherungs- und Informationsfragen.»
Da es sich bei der Vorlage um eine neue Materie handle und der Vollzug der Gesetzgebung in einem erheblichen Umfang den Kantonen obliege, rechtfertige sich ein formelles Vernehmlassungsverfahren. Dieses dauere drei Monate. Das Parlament habe am 17. Dezember 2010 dem neuen Bundesgesetz über das Bergführerwesen und das Anbieten weiterer Risikoaktivitäten zugestimmt, wird in der Medienmitteilung erinnert: «Das Gesetz geht auf eine parlamentarische Initiative zurück, die im Juni 2000 im Nachgang zu schweren Unfällen im Berner Oberland (Canyoningunglück Saxetbach) eingereicht worden war.» Gesetz und Verordnung sollen auf 1. Januar 2013 in Kraft treten.