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Um Kollisionen mit Flugzeugen zu vermeiden, ist bei Anlagen, die über 60 m hoch sind, eine Hinderniskennzeichnung vorgeschrieben. Dies gilt auch für Windenergieanlagen. Die Hinderniskennzeichnung erfolgt nachts durch sogenannte, oft blinkende Leuchtfeuer. Menschen können sich durch diese Leuchtfeuer gestört fühlen. Das geht aus einer Studie der Universität Halle-Wittenberg hervor. Eine Befeuerung durch Xenon-Licht wird laut der Studie als deutlich stärker belästigend empfunden als eine LED-Hinderniskennzeichnung. Die Studie zeigt , dass gerade bei Windparks mit mehreren Windenergieanlagen eine synchronisierte Befeuerung als deutlich weniger störend empfunden wird als unterschiedliche Befeuerungszeitpunkte einzelner Windenergieanlagen. Zudem trägt auch eine Regulierung, bei der die Stärke der Beleuchtung an die Sichtweite angepasst wird, dazu bei, dass die Beleuchtung als weniger störend empfunden wird.