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17.4
Nervus opticus
Präparat:
Präparatedetails:
Organ: Nervus opticus
Herkunft: Mensch
Färbung: Hämalaun - Eosin (HE)
Methode und Präparat:
Normales histologisches Präparat mit einer Übersichtsfärbung (HE).
Ziel der Untersuchung:
Kenntnis des Nervus opticus mit seinen Hüllen, die aus den Hirnhäuten hervorgehen.
Besonderheiten des Präparats:
Dieses Präparat wurde kurz vor dem Bulbus entnommen, was aus der Tatsache hervorgeht, dass eine A. centralis retinae vorhanden ist, die in der Regel erst kurz vor Eintritt in den Bulbus in den N. opticus gelangt. Charakteristisch für den N. opticus sind vor allem seine Hüllen, die aus den Hirnhäuten hervorgehen.
Aussen ist die derbe Durascheide zu sehen. Dann folgt das Spatium intervaginale (die Hüllen des N. opticus werden auch als Vagina externa und Vagina interna, d.h. äussere und innere Scheide bezeichnet). Direkt auf dem N. opticus liegt die Piascheide, die aus der Pia mater hervorgeht. Die Arachnoidea, die ebenfalls als Arachnoidalscheide vorhanden ist, liegt unter physiologischen Bedingungen der Durascheide an. Durch die Fixierung und die weiteren präparativen Schritte hat sie sich von dieser gelöst. Von der Piascheide ziehen Septen in das Innere des N. opticus und unterteilen ihn. Zwischen den Piasepten verlaufen die Fasern des N. opticus, die hier von Oligodendrogliazellen umgeben sind.
Aufgaben:
Identifizieren Sie die Scheiden des N. opticus: Durascheide, Piascheide, Arachnoidalscheide Verfolgen Sie die Pia als Piasepten in das Innere des Nerven. Suchen Sie die A. + V. centralis retinae. Zu welchem Zelltyp gehören die Zellkerne, die in der Nähe der Nervenfasern zu finden sind? Nennen Sie die Begrenzung des Spatiums intervaginale.
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Universität Basel
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