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Ende Dezember 1998 wohnten 7'123'500 Personen in der Schweiz. Damit hat die ständige Wohnbevölkerung 1998 gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent zugenommen. Erstmals verzeichnete die Schweizer Bevölkerung mehr Todesfälle als Geburten.Dieser Inhalt wurde am 12. Oktober 1999 - 12:00 publiziert
Ende Dezember 1998 wohnten 7'123'500 Personen in der Schweiz. Damit hat die ständige Wohnbevölkerung 1998 gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent zugenommen. Die Bevölkerungszahl umfasst alle Personen schweizeri- scher Nationalität, Ausländer mit Niederlassungs- oder Jahresaufenthaltsbewilligung sowie internationale Funktionäre. Nicht mitgerechnet sind Saisonarbeiter (1998 durchschnittlich 20'700), Kurzaufenthalter (1998 durchschnittlich 18'500) und Asylsuchende (1998 93'800).
Von 1991 bis 1996 hatte das Bevölkerungswachstum ständig abgenommen, stabilisierte sich 1996 und 1997 auf einem sehr tiefen Stand und nahm 1998 erstmals wieder leicht zu. Dieser Zuwachs ist auf den Geburten- überschuss bei der ausländischen Wohnbevölkerung und auf den Einwanderungsüberschuss zurückzuführen.
1998 hat auch die Zahl der Personen schweizerischer Nationalität um 0,3 Prozent zugenommen. Dieser Anstieg ist ausschliesslich auf die Einbürgerungen zurück- zuführen, welche das Geburtendefizit (seit Beginn der offiziellen Statistiken der Geburten und Todesfälle 1871 verzeichnete die Schweizer Bevölkerung mehr Todesfälle als Geburten) und den Auswanderungsüberschuss kompensierten.
67,5 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung lebten Ende 1998 in städtischen Gebieten. Das relative Wachstum in den städtischen Gebieten lag erstmals seit 1981 gleich hoch wie in den ländlichen Gemeinden. Zwischen 1990 und 1997 hatte die Bevölkerung in den ländlichen Gebieten mit einem durchschnittlichen Wachstum von 1,1 Prozent immer deutlich mehr zugenommen als in den städtischen Gebieten mit einer Zunahem von durchschnittlich 0,5 Prozent.
SRI und Agenturen
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