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- Bereits der griechische Philosoph und Arzt Hippokrates (460-370) sagte:
„Wer Krankheit nicht mit Medizin heilen kann, soll operieren. Was er nicht operieren kann, soll er mit Wärme heilen.
Wer mit Wärme nicht zu heilen ist, dem ist nicht zu helfen.“
- Die alten Römer setzten bei Rückenbeschwerden heissen Schlamm auf die schmerzende Stelle und nutzten so die Wärme speichernden Eigenschaften der Erde.
- Im Mittelalter behandelte man viele Geschwulstarten mit Brandeisen.
- Der Arzt Wagner von Jauregg erhielt 1927 den Medizin-Nobelpreis für seine damals gewagte Fiebertherapie bei chronischen Infekten.
- Dr. Heckel präsentierte 1960 die tief eindringenden Infrarot-Wärmestrahlen zur Behandlung von Fieber und zur Tumortherapie und hat einen grossen Anteil an der erfolgreichen Geschichte des Infrarot.
- In letzter Zeit entwickelten sich zwei Hauptanwendungsgebiete der Wärmebehandlung:< die aktive Hyperthermie: durch intravenöse Abgabe von Pyrogenen erzeugt man hohe Fieberschübe< die passive Hyperthermie: die Erhöhung der Körperkerntemperatur durch Geräteeinsatz von aussen, mit den Infrarotkabinen.
Das Vorbild für die Infrarotkabine, unsere Sonne, sendet dauernd elektromagnetische Strahlen. Ein Teil dieser Strahlen (u.a. die Infrarot-Strahlen) erreichen die Erde. Infrarot-Strahlen transportieren die Wärme von der Sonne zur Erde. Dank diesen Strahlen ist unsere Erde warm. Die Infrarot-Strahlen pflanzen sich leicht durch die Luft fort und erwärmen primär feste Gegenstände. Alles was lebt, benötigt Infrarotstrahlung. In der Infrarotkabine simulieren wir die Sonne, produzieren Infrarot-Strahlung und diese erwärmt die Hautoberfläche bis in eine Tiefe von 2 mm. Dadurch erwärmen sich die Hautzellen, welche ihrerseits die Wärme an das Blut und die Lymphströme weitergeben, damit die angenehme Wärme bis zu den inneren Organen gelangt. Das ist das Geheimnis der Tiefenwärme, welche alle beschriebenen positiven Effekte auf den Körper erzeugt. Die Funktionsweise der Infrarotkabine ist also sehr nahe an der Natur, deshalb ist unser Körper sehr offen für Infrarot der Infrarotkabine.
Der Körper schwitzt in der Infrarotkabine, weil die Strahlen den Körper in der Tiefe erwärmen, der Körper also von innen schwitzt. Die Lufttemperatur der Kabine hat nur einen geringen Einfluss auf das Schwitzen. Deshalb ist die eingestellte Temperatur (also die Temperatur, welche die Luft erreichen soll) für das persönliche Wohlgefühl entscheidend, hat aber auf das Schwitzen einen geringen Einfluss. Das ist in wenigen Worten die Funktionsweise der Infrarotkabine.
Infrarotstrahlen haben die positive Eigenschaft, direkt die festen Gegenstände zu erwärmen auf welche sie treffen, ohne dabei die Luft zu erwärmen. Deshalb genügt eine tiefere Raumtemperatur in der Infrarotkabine, um bei einer Sitzung von ca. 40 Minuten die gewünschte Wirkung zu erzielen. Aus dem gleichen Grund (weil wir eben die volumenmässig viel grösser Luft nicht erwärmen müssen) ist der Energieverbrauch der Infrarotkabine verglichen mit einer herkömmlichen Sauna erheblich geringer.
Zahlreiche medizinische Gutachten und Studien haben nachgewiesen, dass diese Art der Wärmetherapie absolut sicher und schonend ist. Auch für unsere Wärmeelemente haben wir Gutachten erstellen lassen von unabhängigen staatlichen Prüfstellen.
Infrarotstrahlen haben nichts zu tun mit Röntgenstrahlen, UV-Strahlen, Mikrowellen oder Radarwellen.
Bitte beachten Sie, dass nur erstklassige Wärmelemente all die positiven Effekte erzeugen, die wir nachfolgend noch genauer beschreiben werden.
Die erzeugte Wärme führt über die Konkurrenz der Wärmereize mit den Schmerzreizen beim Eintritt in das Rückenmark zu einer direkten Schmerzlinderung (sog. „Gate-Control”-Theorie der Schmerzhemmung). Es stehen infolge dieser Konkurrenz weniger Schmerz-Reizimpulse für die Weiterleitung zum Gehirn und für die Signalverarbeitung im Rückenmark (Auslöser der reflexartigen Muskelanspannung) zur Verfügung.
Lokal angewendete Wärme steigert die Durchblutung im Gewebe. Der verstärkte Blutfluss trägt dazu bei, dass schmerzerzeugende Entzündungsmediatoren besser „ausgewaschen” werden. Auch werden so mehr Sauerstoff und Nährstoffe herantransportiert, die helfen, den gesunden Normalzustand des Gewebes wiederherzustellen.
Der Transpirationsvorgang entlastet die Nieren, was deren Funktion verbessert.
Bei Muskelverspannungen werden die angesammelten Säuren schneller abtransportiert.
Die Infrarotkabine ermöglicht somit auch Menschen im Rollstuhl oder anderen Behinderten, die nicht durch Übungs- oder Konditionsprogramme belastbar sind, ein Training für Kreislauf und Herzgefäße.