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Bernhard Friedlin-Leuenberger
Parteilos
kandidiert für:
Grosser Rat
Die Spider zeigt die Zustimmung zu den Fragen des Gleichstellungs-Test. Je stärker die Form zum äusseren Rand der Spider reicht, desto höher die Zustimmung. Eine Rille der Spider entspricht dabei 20%. Die fünf Rillen ergeben so insgesamt 100 % Zustimmung.
Fragen des Gleichstellungs-Tests
Wie hat die/der Kandidierende auf die einzelnen Fragen geantwortet? Ergänzende Kommentare sind bei den Einzelresultaten sichtbar.
Soll unbezahlte Haus- und Familienarbeit mit einem Entschädigungsmodell besser anerkannt werden (z.B. Lohn, Betreuungsgutschriften)?
Eher ja Vom Gefühl her eher ja. Ich müsste jedoch vertiefter mit allfällig möglichen Modellen auseinandersetzen.
Unterstützen Sie die Überprüfung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Personen, die in privaten Haushalten bezahlte Care-Arbeit übernehmen?
Ja -
Sollen die Arbeitsbedingungen von Pflegefachpersonen verbessert werden?
Eher ja Mehr Personal und bessere Konditionen (Arbeitsbedingungen, Lohn etc.)
Befürworten Sie einen aufgeklärten Sexualkundeunterricht, der sich an der gelebten Vielfalt orientiert?
Ja -
Sind Sie der Ansicht, dass Lehr- und Betreuungspersonen hinsichtlich ihrer Genderkompetenzen besser ausgebildet werden sollen?
Eher ja -
Befürworten Sie den im Lehrplan 21 festgehaltene Bildungsauftrag «Gleichstellung und Geschlecht» als fächerübergreifendes Thema zu integrieren?
Ja -
Befürworten Sie flexibilisierte Arbeitszeitmodelle in allen Hierarchiestufen (z.B. Veränderung von Arbeitsformen, flexiblere Ausgestaltung von Präsenzzeiten, Arbeitszeitreduktion, Teilzeitstellen)?
Ja Ich schätze und praktiziere solche Modelle dies selbst seit Jahren
Soll der Kündigungsschutz, der während der Schwangerschaft und des Mutterschaftsurlaubs gilt, auf weitere sechs Monate nach der Rückkehr zur Arbeit verlängert werden?
Eher ja
So genannte „Frauenberufe“ (Pflege, Detailhandel, Reinigung, Kinderbetreuung usw.) sind strukturell schlechter bezahlt. Setzen Sie sich für eine Lohnerhöhung in diesen Branchen ein?
Ja Die "Covid-19-Krise" soll nicht nur "Wertschätzung" für diese "Frauenberufe" bringen, sondern wirkliche Verbesserungen wie z.B. min. CHF 23.00 Std. netto
Unterstützen Sie Massnahmen zur Förderung der Lohntransparenz und der Einhaltung der Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern (gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit)?
Ja Wir haben vor Jahren das Gleichstellungsgesetz angenommen. Die Umsetzung ist jedoch nur teilweise vollzogen worden. Warum soll eine Frau bei einer gleichwertigen Ausbildung und Erfahrung weniger als ein Mann verdienen? Ich sehe keinen Grund für die noch immer bestehende Lohndiskriminierung von Frauen.
Soll die berufliche Vorsorge für Personen mit Teilzeitpensen, Erwerbsunterbrüchen oder einer Anstellung bei mehreren Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber verbessert werden?
Ja Der Koordinationsabzug muss m.E. zwingend dem/den Pensum/en angepasst werden, damit auch Teilzeiterwerbende (bei einem oder mehreren Arbeitgebern Tätige) in der 2. Säule für das Alter sparen können und auch von den Risiken Invalidität/Tod her besser abgesichert sind.
Soll das jetzige Rentenalter von Frauen (64 Jahre) beibehalten werden?
Eher nein Ist aus meiner Sicht längerfristig im Sinne der Gleichberechtigung sowie der aktuell gültigen Sterbetafeln - wir werden immer älter - auch nicht tragbar. Um eine Erhöhung des Rentenalters werden wir über kurz oder lang nicht herumkommen. Grundsätzlich bin ich für individuelle, flexible und von den Betroffenen frei wählbare Lösungen zwischen Alter 60 bis 70.
Sollen staatliche Stellen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern ausgebaut werden?
Ja Ja und zwar so lange bis die Gleichstellung vollzogen ist.
Befürworten Sie die Einrichtung einer kantonalen Fachstelle für LGBTIQ-Anliegen?
Eher ja -
Soll die Verantwortung für die Durchsetzung der Gleichstellung im Erwerbsleben bei einer Behörde mit entsprechenden Untersuchungskompetenzen liegen?
Eher ja -
Sind Sie dafür, dass homo- und heterosexuelle Paare vollumfänglich gleichgestellt werden (z.B. Eherecht, Fortpflanzungsmedizingesetz, Abstammungsrecht)?
Ja Vor dem Gesetz sollten alle Menschen gleich sein.
Sind Sie für eine dritte Geschlechtsoption bei Amtsdokumenten?
Eher ja -
Setzen Sie sich dafür ein, dass Abtreibung als Menschenrecht gewahrt wird?
Ja -
Soll unsere Sprache kritisch reflektiert und diskriminierungsfrei ausgestaltet werden (z.B. gender- und diversitätsgerecht)?
Eher nein Ich bin eher für neutrale, nicht geschlechterspezifische Formulierungen (z.B. Mitarbeitende anstatt MitarbeiterInnen)
Sind Sie der Ansicht, dass Männer von Gleichstellungsmassnahmen profitieren?
Eher ja Eher ja, weil die Zufriedenheit bei den Frauen auch steigen würde und gewisse Diskussionen nicht mehr oder in wesentlich geringerem Ausmass notwendig wären.
Die Schweiz anerkennt die Istanbul-Konvention des Europarates (zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt). Befürworten Sie stärkere Anstrengungen durch den Kanton Basel-Stadt zur Umsetzung dieses Abkommens?
Ja -
Sollen Betroffenen von geschlechterspezifischer Gewalt alle Leistungen nach Opferhilfegesetz zugutekommen - unabhängig vom Aufenthaltsstatus der Betroffenen oder davon, ob die Straftat im Ausland verübt wurde?
Eher ja Betroffene mit Wohnsitz In der Schweiz: Ja / Anderer Wohnsitz: Nein
Sind Sie für die Reform des Sexualstrafrechts (Prinzip der Einwilligung (Consent)), wie sie derzeit in der Schweiz von zahlreichen NGOs, Fachpersonen sowie Politikerinnen und Politiker gefordert wird?
Eher ja -
Sollen das juristische und polizeiliche Personal besser zu Sexualstraftaten und sexueller Belästigung sensibilisiert und geschult werden?
Ja Es kann nicht sein, dass sich Opfer von ausgewiesenen Sexualstraftaten vor der Polizei oder juristischem Personal rechtfertigen müssen und zusätzlich gedemütigt werden.
Sind Sie für eine Elternzeit mit einem verpflichtenden Anteil für Mütter und Väter?
Eher ja Was für eine Frage bei einem derart hohen Erwerbsanteil von Eltern in der Schweiz (Väter über 95% /Mütter rund 80%).
Soll familienexterne Kinderbetreuung vom Kanton Basel-Stadt für Eltern kostenlos angeboten werden?
Eher nein Nicht kostenlos, aber sinnvoll und zielgerecht subventioniert - wo benötigt