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Das fünfgeschossige Geschäftshaus mit ausgebautem Dachgeschoss in der Weberstrasse war bis zu Beginn der Umbauarbeiten komplett von einer Bank gemietet, im Dachgeschoss befand sich eine Wohnung. Den Bedürfnisses der Bank entsprechend waren die grossen, hallenartigen Räume in viele kleine Einzelbüros unterteilt worden – die Gesamtform der Räume war damit jedoch nicht mehr zu erkennen.
Der Auftrag an die Architekten war das Wiederherstellen des Gesamtbildes: die vielen Einbauten, die über die Jahrzehnte hinzugekommen waren, sollten rückgebaut und die Räume rekonstruiert werden. Die Etagen sollten wieder ihren rohen, industriellen Charakter bekommen und gleichzeitig den Bedürfnissen neuer Mieter an ein Grossraumbüro gerecht werden. In den Bürogeschossen wurden die alten Stein-Holzböden freigelegt und die Nasszellen in allen Geschossen erneuert. Hier kamen als neuer Bodenbelag Gussasphalt und für die Wände ein grau eingefärbter, fugenloser mineralischer Belag zum Einsatz. Die raumhohen Fenster wurden restauriert und die Räume auf den Etagen alten Vorbildern entsprechend mit klassischen Kugelleuchten ausgestattet. Die Zürcher Baumustercentrale nutzt als einziges Unternehmen drei Etagen im Gebäude. Die Geschosse sind über eine Wendeltreppe, die bereits bestand, zwischen Keller und erstem Obergeschoss verbunden.