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Vaduz (ots/pafl) - Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) gehört zu den wichtigsten Partnerorganisationen Liechtensteins auf dem Gebiet der internationalen Nothilfe.
Unterstützt werden erneut die Aktivitäten in Israel und den besetzten Territorien mit einem Betrag von 100'000 Franken unterstützt. Das IKRK ist dort seit 1967 präsent und versucht sicher zu stellen, dass das humanitäre Völkerrecht eingehalten wird, speziell in Bezug auf die zivile Bevölkerung. Das IKRK überwacht ausserdem die Behandlung von inhaftierten Personen, sowohl auf palästinensischer wie auch auf israelischer Seite. Auch die Abgabe von Nahrungsmitteln, Trinkwasser sowie Haushaltsutensilien und die medizinische Versorgung gehören zu den zentralen Aufgaben des IKRK.
Ausserdem wird die Tätigkeit des IKRK in Kolumbien mit 100'000 Franken unterstützt. Kolumbien befindet sich in einem seit beinahe 50 Jahren andauernden innerstaatlichen Konflikt und kennt eine der weltweit grössten Zahlen von intern Vertriebenen. Trotz eines harten Regierungskurses gegen Korruption, Drogenanbau und -handel sowie gegen illegale, bewaffnete Gruppen ist keine wesentliche Verbesserung der Sicherheitslage zu erkennen. Das IKRK ist seit 1969 in Kolumbien im Einsatz und unterstützt die intern Vertriebenen sowie Familien von vermissten Personen durch die Ausgabe von Informationen, Medikamenten und Essen sowie durch den Aufbau von Schulen, Gesundheitszentren und sanitären Anlagen.
Die Regierung stellt dem IKRK zudem jährlich einen allgemeinen Beitrag von 200'000 Franken für den Hauptsitz in Genf zu Verfügung.
Kontakt:
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
Panagiotis Potolidis-Beck
T +423 236 60 51