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Maduka war in Hambantota, um seine Diplomarbeit von den örtlichen Behörden absegnen zu lassen. Er würde mittlerweile 7 Tage die Woche in die Schule gehen und die A-Level Prüfungen (Matur) würden im August anstehen.
Die Regierung hat eine neue Schulverordnung erlassen. Da sich die wenigsten eine Privatschule leisten können, müssen neben dem Unterricht an der staatlichen Schule in allen Fächern private Stützkurse besucht werden. Also fehlen viele Kinder im Unterricht, und um dies zu „verbessern“, wurde beschlossen, dass nur noch an die Prüfungen zugelassen wird, wer mindestens 80% Anwesenheit vorweisen kann. Das hat wiederum zur Folge, dass Maduka wie viele andere nun auch am Sonntag sieben Stunden in privaten Kursen sitzt!?
Eigenartig auch, dass es mindestens bis Januar dauern wird, bis die Resultate der A-Level-Prüfung bekannt gegeben werden. Er kann somit sein Medizinstudium erst ein Jahr später beginnen, das sei so üblich. Er wird sich das erste Jahr für Biologie, Chemie und Physik einschreiben und die Resultate abwarten.
Seine Schwester hat im letzten Oktober geheiratet und ist mit ihrem Mann nach Colombo gezogen. Wir hatten uns nach Landessitte an den Kosten für die Gründung eines Hausstandes beteiligt. Maduka wird bei seiner Schwester und ihrem Mann in Colombo wohnen dürfen.
Er hat den Betrag, den wir ihm für neue Kleider überreicht haben, erfreut entgegen genommen. Eigentlich war er schon letztes Jahr zu alt, um mit Auntie und Uncle einkaufen zu gehen. Bomali hat uns wieder mit ihrem unvergleichlichen Lächeln beschenkt. Es geht ihr sehr gut und, ihre Mutter bestätigte, dass sie ihre Diabetes-Erkrankung durch die Gewichtsabnahme besser im Griff hätten. Sie darf weiterhin zur Schule gehen, steht aber wegen ihrer geistigen Behinderung vor einer ungewissen Zukunft.