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Einst ein klassisches Arbeiterquartier, ist Kleinbasel heute ein Migranten- und Ausgehviertel: Das pulsierende Kleinbasel hat mit Vorurteilen zu kämpfen und wird häufig als «Klein-Istanbul» bezeichnet. Die Gegend am rechten Rheinufer werde von Ausländern dominiert, sei unter der Kontrolle von Drogendealern und anderen Kriminellen.
Das Matthäusquartier weist gleichzeitig den statistisch gesehen höchsten Anteil an Kindern und Jugendlichen aller Basler Quartiere auf. Es ist mit 296 Einwohnern pro Hektar das am dichtesten besiedelte Quartier der Stadt Basel.
Die Dreirosenbrücke ist vor der Grenze die letzte Schweizer Rheinbrücke. Mit dem Neubau der Autobahnbrücke Dreirosen entstanden im Brückenkopf auf der Kleinbasler Seite grosse Räume. Die Jugendarbeit Basel eröffnete darin 2006 das Jugendzentrum und die Freizeithallen Dreirosen.
Schweiz aktuell vom 06.02.2013: Parallelgesellschaft in Kleinbasel?
Der Rechtspopulist Eric Weber wurde am 6. Februar als Basler Grossrat vereidigt. Mit seiner «Volksaktion gegen zu viele Ausländer und Asylanten in unserer Heimat» gewann er im Stadtteil Kleinbasel zwei Mandate. Weber argumentierte mit einem Sicherheits- und Gewaltproblem – und Rissen in der multikulturellen Gesellschaft. Ein Augenschein in Kleinbasel: