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In diesem modernen Land Schweiz – wo jedermann stolz ist auf die Bürgerrechte – haben immer noch nicht alle mündigen Personen die gleichen Rechte und Pflichten! Das ist absolut stossend und muss sich ganz schnell ändern!
Bestehendes Gesetz mit Ergänzungen
Art. 28 Partnerschaftsgesetz
Adoption
Paare, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben, sind bezüglich der Adoption Ehepaaren gleichgestellt, insbesondere in Bezug auf die Stiefkindadoption.
Es gibt in der Schweiz Tausende von Kindern, welche in Regenbogenfamilien aufwachsen. Bei dieser Familienform ist es juristisch nicht möglich, dass zwei Männer bzw. zwei Frauen eine gemeinsame Elternschaft begründen können.
Kinder, die in eingetragenen Partnerschaften aufwachsen werden gegenüber Kindern, die in Ehegemeinschaften aufwachsen, ungleich behandelt. Die Benachteiligungen erfahren sie eigens aufgrund der sexuellen Orientierung ihrer Eltern. Diese Kinder werden diskriminiert. Dies widerspricht den grundlegenden Kinderrechten, welche in Art. 2 der UN-Konvention über die Rechte des Kindes festgehalten sind.
Das Verbot der Fortpflanzungsmedizin für eingetragene lesbische Paare ist in keiner Weise gerechtfertigt und diskriminiert eine bestimmte Gruppe der Bevölkerung. Dies ist ersatzlos zu streichen.
Der Bundesrat hat eine Botschaft ausgearbeitet, welche die Stiefkindadoption auch für gleichgeschlechtliche Paare ermöglicht. Die vorgeschlagenen Gesetzesänderungen bringen die rechtliche Gleichstellung von leiblichen Kindern, die bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen.