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Am 26. August durften die evakuierten Bewohner innerhalb eines 3km-Radius um das AKW Fukushima I nach fünfeinhalb Monaten zum ersten Mal wieder nach Hause zurückkehren. Etwa 150 Menschen fassten diese Gelegenheit und blieben 2 Stunden zu Hause. Eintritt zu diesem Gebiet ist strikt verboten. Erlaubt sind nur AKW-Arbeiter. Die japanische Regierung macht jedoch immer noch nicht klar, ob sie irgendwann wieder zu Hause wohnen dürfen oder nicht. Am 1 September besuchten weitere 238 Bewohner ihre Heimat, am 7. folgt der dritte Besuch.
Die japanische Atomaufsichtsbehörde veröffentlichte am selben Tag, dass Blöcke 1 bis 3 des AKWs Fukushima schätzungsweise total 15’000 Terra Becquerel Cäsium 137 in die Luft ausstiessen. Das entspricht 168 Atombomben von Hiroshima.
Auch das Ministerium für Erziehung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie gab an dem Tag bekannt, dass die obere Grenze der Strahlendosis für Kinder auf 1mSv jährlich heruntergezogen wurde. Das provisorische Grenzwert vom April betrug 3.8 μSv/h, in einem Jahr bis zu 20 mSv. Diese hohen Werte wurden von vielen Müttern kritisiert. Nach der Dekontamination überschreitet die Strahlendosis heute in keinem Schulhof 3.8 mSv/h.