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Unter Verwendung unkonventioneller Herstellungstechniken gelingt es den beiden Künstlern Wade Guyton und Kelley Walker, äusserst eigenständige Bildsprachen zu entwickeln, die Verweise auf Kommerz und Werbung frei mit Zitaten aus der Kunst der Moderne und der Pop-Art vermischen und die zwischen analogen und digitalen Medien alternieren.
Sowohl Wade Guyton als auch Kelley Walker bedienen sich vorgefundener Zeichen und Bilder, die sie in Form von Tintenstrahl- oder Siebdrucken auf Leinwände oder Holztafeln übertragen beziehungsweise in Skulpturen und Installationen überführen. Im Werk von Guyton / Walker finden sich mitunter Motive aus der Hoch- und Populärkultur. Aehnlich wie Wade Guyton und Kelley Walker setzt Guyton / Walker unterschiedliche räumliche Ebenen ein und arbeitet mit divergierenden Referenzen. Das Duo entwickelt hieraus aber häufig Bilder, Objekte und Installationen, die mit dem Eindruck des Provisorischen, Chaotischen und Unfertigen spielen. Nicht selten wandern Motive der Bilder auf unkonventionelle Bildträger wie Konservendosen oder Matratzen. Die Bilder können abgestellt wirken oder fügen sich in einen grösseren installativen Zusammenhang, der von ihnen gestaltete und mit eigenen Motiven versehene Möbel gleichwertig integriert.
Quelle: Kunsthaus Bregenz