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Machen + Tun
Machen und tun sind wie Bruder und Schwester, kommen meistens gut miteinander aus, es sei denn beide wollen das gleiche Spielzeug.
Ein Beispiel:
Heute Morgen liess ich Ymér einen Kaffee machen und schon kam Aniflur und bettelte:
• Lass mich auch einen Kaffee tun, immer darf er den Kaffee tun.
• Du kannst die Butter auf den Tisch tun, sagte ich zu ihr, aber da kam Ymér und sagte:
• Immer darf sie die Butter auf den Tisch machen, ich will auch die Butter auf den Tisch machen.
Und du Aniflur, mach vorwärts, sagte ich, immer bist du die Letzte.
• Ich tu ja vorwärts, der Ymér soll auch vorwärts tun.
• Oh, sagte Ymér, ich bin aber schon fertig, macht mir Leid für dich.
• Das heisst, es tut mir Leid für dich, sagte Aniflur, du musst Deutsch lernen.
Sophie
Also Schluss jetzt, sagte ich, macht euch auf den Weg.
• Ich weiss nicht, ob Aniflur das kann, sie tut sich lieber auf den Weg. Au, jetzt kommt mir in den Sinn, ich habe die Hausaufgaben nicht gemacht.
• Du kannst Hausaufgaben ja im Bus tun, sagte Aniflur.
• Ach egal, das macht mir kein Kopfzerbrechen, sagte Ymér.
• Mir tut es den Kopf zerbrechen, wenn ich die Hausaufgaben nicht getan habe, sagte Aniflur. Ich tu mir dann fast in die Hosen vor Angst.
Wie gesagt, tun und machen verhalten sich wie Bruder und Schwester.