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Alex Gribi sei nach einer Krebserkrankung in Kehrsatz im Kreis der Familie friedlich eingeschlafen. Das berichtete die «Berner Zeitung». Gribi gründete die Airline SkyWork 1983 in Bern-Belpmoos als Flugschule und Lufttaxi-Unternehmen. Das Unternehmen zählte bisweilen 180 Mitarbeiter und verfügte zuletzt über sechs Turboprop-Maschinen.
Nach finanziellen Turbulenzen verkaufte Gribi 2010 seinen Besitz am Unternehmen an den Rolex-Erben Daniel Borer und schied aus. SkyWork ging Ende August 2018 finanziell der Schnauf aus, das Unternehmen stellte den Flugbetrieb ein. Der Flughafen Bern-Belp verlor damit seinen Hauptkunden. Vom Grounding waren rund 11'000 Passagiere betroffen. Rund hundert Mitarbeitende verloren ihren Job.
Gribi gründete nach seinem Ausscheiden bei SkyWork 2011 mit seinen beiden Söhnen eine neue Fluggesellschaft. Das Familienunternehmen, das für den Betrieb eines privaten Business-Jets zuständig ist, ist bis heute in Betrieb. Zudem war er am Flugplatz als Immobilien- und Gastrounternehmer tätig.
Gribis Leben hängt eng mit dem Flughafen und der Fliegerei zusammen. «Ich bin sozusagen im Flugzeug aufgewachsen», sagte er einmal. Sein Vater Franz Gribi war Militärpilot und hatte in Belp die Flugschule Gribair gegründet. Und auch er selbst liess sich zum Piloten ausbilden.