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Allgemeine Anwendung
Mysolin ist ein Schlafmittel, das als Anticonvulsant zur Behandlung von Epilepsie, Grand-mal, psychomotorischen und epileptischen Krampfanfällen verwendet wird. Es enthält Primidon als aktive Zutat, welche während ihres Stoffwechsels zu Phenobarbital und Phenylethylmalonamid (PEMA) wird.
Dosierung und Anwendungsgebiet
Diese Medizin wird zwei oder vier Mal pro Tag eingenommen. Folgen Sie den Anweisungen Ihres Arztes, ändern Sie die Dosis nicht und beende Sie die Einnahme nicht ohne seine Erlaubnis. Überhöhen Sie die empfohlene Dosis nicht.
Vorsichtsmaßnahmen
Vermeiden Sie Alkohol und andere Depressanten des zentralen Nervensystems während Sie Mysolin einnehmen, da Schwindel und Schläfrigkeit, die es verursacht, erhöht werden können. Stellen Sie die Einnahme dieses Präparats nicht ohne die Erlaubnis Ihres Arztes ein, da dies in einem Status epilepticus resultieren könnte. Dieses Medikament kann Selbstmordgedanken verursachen. Informieren Sie Ihren Arzt darüber, wenn Sie Ängstlichkeit, Depression oder Veränderungen in Laune oder Verhalten verspüren, oder wenn Sie sich hyperaktiv (körperlich bzw. geistig), erregt, feindselig oder unruhig fühlen sollten. Lassen Sie Ihren Arzt wissen, falls Sie stillen, schwanger sind, planen schwanger zu werden oder bald entbinden werden, während Sie von Mysoline behandelt werden. Bei der Entbindung kann dieses Präparat starke Blutungen hervorrufen. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, falls Sie an einer Lungen-, Leber- oder Nierenkrankheit leiden.
Kontraindikationen
Mysoline kann nicht an Patienten angewendet werden, die an Porphyrie leiden oder allergisch auf Primidon oder Phenobarbital (Luminal, Solfoton) reagieren.
Mögliche Nebenwirkungen
Abgesehen von allergischen Reaktionen so wie Hautausschlag, Juckreiz, Schwellungen im Gesicht, Atembeschwerden und Schwindel kann Mysolin auch Magenverstimmungen, Schwerfälligkeit, Appetitsverlust oder Müdigkeit auslösen. Sollten sich die oben genannten Symptome verschlimmern oder lästig werden,melden Sie sich bei Ihrem Arzt, vor allem aber bei Fällen von doppeltem Sehen, Halsschmerzen, wunder Haut, Krämpfen, Fieber oder Hautausschlägen.
Wechselwirkung
Informieren Sie Ihren Arzt über jegliche verschriebene und OTC-Medizin, die sie einnehmen, und besonders über andere krampfbehandelnde Medikamente, Griseofulvin, Disulfiram, Steroide, Warfarin, Digoxin, depressionsbehandelnde Mittel, Doxycyclin, Cyclosporin, narkotische Schmerzmittel (Codein), Muskelrelaxanten, bestimmte Antihistaminika (Diphenhydramin) und alkoholhaltige Getränke.
Verpasste Dosis
Wenn Sie Ihre Dosis vergessen haben, sollten Sie diese so schnell wie möglich nachholen. Wenn Sie bemerken, dass die Zeit der nächsten Dosis fast gekommen ist, dann setzen sie eine Dosis aus. Erhöhen Sie niemals Ihre empfohlene Dosis. Nehmen Sie Ihre übliche Dosis am nächsten Tag zur gleichen Zeit.
Überdosierung
Symptome einer Überdosierung dieses Medikamentes sind nicht bekannt. Falls Sie glauben, eine Überdosierung des Medikamentes begangen zu haben, suchen Sie Ihren Arzt auf.
Lagerung
Lagern Sie dieses Präparat bei Temperaturen bei 59-86 Grad Fahrenheit (15-30 Grad Celsius) trocken und vor Licht geschützt. Vor Kindern und Haustieren unbedingt aufbewahren.
Haftung
Wir liefern nur allgemeine Informationen über Medikamente, die nicht alle möglichen Anwendungsgebiete, Medikamentenintegrationen oder Vorsichtsmaßnahmen einschließen. Informationen auf der Webseite können nicht für Selbstdiagnostik oder Selbstbehandlung benutzt werden. Spezifische Vorschriften für spezifische Patienten sind mit dem Arzt oder Apotheker zu vereinbaren. Haftung für die Verlässlichkeit dieser Informationen oder mögliche Fehler wird nicht übernommen. Für jeden direkten, indirekten, unüblichen oder sonstigen indirekten Schaden als Resultat vom Gebrauch sämtlicher Informationen von dieser Seite und auch für Folgen einer Selbstbehandlung übernehmen wir keine Haftung.