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Es war ein Entscheid mit weit reichenden Folgen für das Leben vieler Menschen. Gefällt wurde er von Justizministerin Simonetta Sommaruga im September 2013. Sie wies die Schweizer Vertretungen in der Türkei, im Libanon, in Ägypten oder Jordanien an, Visa für die Einreise in die Schweiz auszustellen. Für die Ehegatten und Kinder von in der Schweiz lebenden Syrern und deren nahen Verwandten.
Dabei musste das Verwandtschaftsverhältnis lediglich glaubhaft gemacht werden. Zudem mussten die in die Schweiz einreisenden Syrer nicht wie üblich belegen können, dass sie über genügend Geld verfügen, um ihren Aufenthalt in der Schweiz zu finanzieren. Damals lebten rund 1600 Syrerinnen und Syrer in der Schweiz.
Per Ende September dieses Jahres sind insgesamt 3849 syrische Staatsangehörige zu ihren rund 1600 syrischen Verwandten in die Schweiz eingereist. Tausende Gesuche wurden aber abgelehnt.