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In Los Angeles konnte ich meine 5000m Bestzeit um vier Sekunden verbessern.
Vergangene Woche startete ich an den Mt. Sac Relays, einem der hochkarätigsten Distanzwettkämpfe in Amerika. Da dieses Meeting in den letzten Jahren immer aussergewöhnlich schnell war, gehen alle Athleten mit nur einem Ziel an den Start: die eigene Bestzeit zu pulverisieren. Dies war natürlich auch mein Ziel.
Ich startete in der vierten Serie und erwischte eine aussergewöhnlich schlechten Start. Obwohl ich von der Pace her von Anfang an perfekt auf Kurs war, fand ich mich nach 200m in rund 20. Position. Rückblickend muss ich zugeben, dass ich etwas überrascht war, über die Intensität des Starts. Der Körpereinsatz der Konkurrenz war um einiges härter als in den letzten Rennen. So verlor ich auf den ersten Metern etwas mehr als erhoffte. Nach dem ersten Überraschungsmoment, gewöhnte ich mich aber an die härte und begann mich Runde um Runde nach vorne zu arbeiten. Der erste Kilometer passierte ich in 2:52, somit etwa gleich wie in Austin. Die folgenden Runden waren mit kleinen Rempeleien und Positionswechseln gespickt. Ich passierte Kilometer drei in 8:37, bereits rund 7 Sekunden schneller als noch vor drei Wochen. In den letzten fünf Runden konnte ich die Pace hoch halten und beendete das Rennen in 14:18, vier Sekunden schneller als meine Persönliche Bestzeit. Direkt nach dem Rennen war ich doch recht enttäuscht über das Resultat, es gab mehrere Situationen, die ich hätte optimaler lösen können und somit noch etwas schneller laufen. Nichtsdestotrotz ist es eine neue Bestzeit und ein Schritt in die richtige Richtung.
Da ich mich nach der Heimreise erkältet habe, werde ich den 1500m in San Marcos auslassen, um für die Medaillenjagd, in zwei Wochen bereit zu sein.