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Neben der Gefährdung und dem lokalen Untergrund spielt das Gebäude, in dem Sie wohnen oder sich häufig aufhalten eine wichtige Rolle für das persönliche Erdbebenrisiko. Je besser Ihr Haus einem Erdbeben standhält, weil es beispielsweise entsprechend verstärkt worden ist, desto weniger geschieht Ihnen im Ereignisfall.
Ein nicht erdbebengerecht gebautes Haus kann bereits bei einem mittelstarken Beben einstürzen, während ein besser konstruiertes Gebäude einem viel stärkeren Erdbeben standhält. Stahlbeton- und Holzbauten halten einem stärkeren Erdbeben stand und haben deshalb eine niedrige Verletzbarkeit. Gebäude aus Mauerwerk, die in der Schweiz weit verbreitet sind, sind hingegen anfälliger auf Erdbeben.