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Separatsammelquote geht zurück
Der Kanton St.Gallen hatte Mitte der 2000er-Jahre eine vergleichsweise niedrige Separatsammelquote, die 27 Prozent betrug und deutlich unter den Quoten der Nachbarkantone Zürich und Thurgau lag. In der Folgezeit ist die Separatsammelquote im Kanton St.Gallen deutlich gestiegen. Sie hatte zwischenzeitlich das Durchschnittsniveau der am Nachhaltigkeitsmonitoring "Cercle Indicateurs" teilnehmenden Kantone erreicht. Allerdings war in den letzten drei Erhebungsrunden wie auch im Kanton Zürich wieder ein Rückgang der Separatsammelquote zu verzeichnen, während dass Durchschnittsniveau der Cercle Indicateurs-Kantone tendenziell anstieg.
Eine Separatsammelquote von X% sagt aus, dass X% des gesamten Siedlungsabfalls zum Zweck der Wiederverwertung separat gesammelt und nicht der Verbrennung zugeführt wurden.
Der Indikator hat Bedeutung im Kontext von politischen Zielen, die eine Schonung der natürlichen Ressourcen anstreben, insbesondere durch Förderung einer Kreislaufwirtschaft.
Separatsammelquote = [Summe der Altstoffe aus Separatsammlungen] / [Siedlungsabfälle verbrannt plus Altstoffe aus Separatsammlungen]. Nur folgende Altstofffraktionen werden berücksichtigt:
i) Altpapier + Karton (zusammen)
ii) Altglas
iii) Altmetall + Alu + Weissblech (zusammen)
Die Gesamt der entsorgten Siedlungsabfälle setzt sich zusammen aus den (überwiegend von den Privathaushalten) der Verbrennung übergebenen Abfällen sowie den der Wiederverwertung übergebenen Materialien (Altpapier, Altglas etc.).
Vom Entsorgungsamt der Stadt St.Gallen werden Altstoffe, welche bei privaten Entsorgungsfirmen abgegeben werden, nicht erfasst. Ob andere Gemeinden diese Entsorgungen berücksichtigen, ist nicht bekannt.
Nächste Aktualisierung bis spätestens: 30.11.2019
Die Infografik sowie die Zahlen, die ihr zugrunde liegen,...
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Fachstelle für Statistik Kanton St.Gallen
Davidstrasse 35
9001 St.Gallen