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«Von so einem grossen Sieg vor heimischem Publikum träumt man als kleines Mädchen», schwärmte Kristina Mladenovic nach dem Spiel gegen Na Li. Sie habe von Beginn weg an ihre Chance geglaubt und die frenetische Unterstützung der Zuschauer habe ihr zusätzlich Auftrieb gegeben, sagte die Weltnummer 103 und fasste zusammen: «Es war wunderschön.»
Zusammen mit dem Spanier Guillermo Garcia-Lopez (ATP 41), der im Männertableau Stan Wawrinka eliminiert hatte, sorgte Mladenovic mit ihrem Triumph für die grösste Überraschung zum Auftakt der French Open. Noch nie hatte die Französin serbischer Herkunft gegen eine so gut klassierte Spielerin gewinnen können. Kein Wunder, vergoss die 21-Jährige nach dem Matchball ein paar Freudentränen.
Grand-Slam-Erfolge im Mixed-Doppel
Ihre grössten Erfolge feierte Mladenovic bislang im Doppel, genauer gesagt im Mixed-Doppel. In dieser Sparte gewann sie an der Seite des Kanadiers Daniel Nestor zwei Grand-Slam-Titel (Wimbledon 2013 und Australian Open 2014).
Das Schweizer Frauen-Team konnte sich von den Doppel-Qualitäten Mladenovics Anfang Februar beim Fed-Cup-Duell gegen Frankreich in der 1. Runde der Weltgruppe 2 überzeugen. Nachdem es nach den 4 Einzel-Partien 2:2 gestanden hatte, siegten Mladenovic und Alizé Cornet gegen Belinda Bencic und Timea Bacsinszky im alles entscheidenden Doppel.
Geht die Mladenovic-Party weiter?
Geht es nach Mladenovic, soll der Sieg gegen Li erst der Auftakt zu weiteren Grosstaten an ihrem «Heimturnier» gewesen sein. «Ich will noch mehr», sagt sie, doch sie ist sich auch bewusst, dass es gerade nach solch Erfolgen schwierig sei, in der folgenden Runde den Fokus wiederzufinden.
Die nächste Gegnerin heisst Alison Riske, kommt aus den USA und liegt in der Weltrangliste auf Platz 45. «Ich werde mein Bestes geben, um weiterzukommen», sagte Mladenovic. Ihre Fans hätten sicher nichts dagegen, wenn die Party noch ein wenig andauern würde.