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Mittel- und Südamerika
Unser Engagement
- WEC engagiert sich in Lateinamerika in der Mobilisation und Ausbildung neuer Mitarbeiter für die Mission. In Mexiko und Brasilien gibt es deshalb Missionary Training Schools und Englischlernzentren für Missionsinteressierte.
- Um die unerreichten Volksgruppen zu erreichen haben wir auch Gemeindegründungsteams.
- In den fünf Betel-Zentren in Lateinamerika helfen wir ausserdem Drogenabhängigen aus ihrer Sucht und möchten ihnen echte Hoffnung in Christus und eine Perspektive für die Zukunft ermöglichen.
Gebetsanliegen
- Wir beten, dass der Glaube nicht nur leere Religion ist, sondern echte Hingabe zu Jesus Christus.
- Wir beten für mehr Leute, die an Missionsschulen unterrichten können und für missionsinteressierte Studenten.
- Wir beten für den Staat und die Menschen in Führungspositionen, damit sie Gott erkennen dürfen und sich nicht von Gier und Korruption leiten lassen.
- Wir beten für Mitarbeiter unter den unerreichten Volksgruppen in Lateinamerika.
Informationen zur Region
Völker & Religionen
Lateinamerika besteht vor allem aus drei grossen Teilen, die sowohl in der Fläche als auch in der Bevölkerung ziemlich genau gleich gross sind: Zentralamerika, der spanischsprechende Teil Südamerikas und Brasilien.
Bis ins Jahr 1900 galt fast die ganze spanisch und portugiesisch sprechende Bevölkerung als katholisch, auch wenn noch viele Einflüsse der alten Kulturen vorhanden waren. Aber seit daher hat sich vieles verändert; von dem engen Traditionalismus kam man zur Religionsfreiheit. Die Zahl der Evangelikalen ist gestiegen, wie auch die Zahl derjenigen, die dem Säkularismus oder Spiritismus angehören.
Durch die hohe Zahl an Christen (91%) haben fast alle die Chance, das Evangelium zu hören. 16% der Bevölkerung sind evangelikale Christen. In dieser Region hat es die wenigsten unerreichten Menschen mit gerade mal 0,13% der Gesamtbevölkerung!
Gesellschaft
Die Sprache, Kultur und Ethik ist oftmals von dem Land geprägt, welches die Kolonialherrschaft über das jeweilige Land hatte, das waren in erster Linie Spanien und Portugal.
Die Urbanisierung hat stark zugenommen, sodass mittlerweile 80% der Bevölkerung in Städten lebt.
Entwicklungen & Nöte
Obwohl alle Länder Lateinamerikas Demokratie sind, gibt es in vielen weiterhin autoritäre Regierungspersonen.
Lateinamerika erlebte seit 1980 einen sehr schnellen ökonomischen Aufschwung, der bis dahin nur langsam vor sich ging. Grund dafür waren die fehlende Infrastruktur, Schwierigkeiten in der Kommunikation, Korruption und die unterschiedlichen Interessen. Seit aber die freie Marktwirtschaft eingeführt und vieles andere vereinfacht wurde, floriert der Export.
Exportiert werden vor allem Mineralien, Öl, Rindfleisch und andere Produkte, wie leider auch Kokain und andere Drogen.