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Internationale Fellows
Das Europainstitut nimmt mit seinem Internationalen Fellows-Programm regelmässig Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler auf. Mit dem Aufenthalt von internationalen Fellows sowie der Anbindung von Forschungsprojekten (Project Hosting) beabsichtigt das Europainstitut einen Ausbau der internationalen Vernetzung seiner Lehr- und Forschungstätigkeiten.
Diese Verbindungen sind vor allem für die Nachwuchsförderung (Studierende, Doktorierende und PostDocs) von grosser Bedeutung, um ein Kontaktnetzwerk in der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft aufbauen zu können. Das Europainstitut veröffentlicht einmal jährlich eine Ausschreibung für Bewerbungen zu internationalen Fellowships mit Bezug zu einem aktuellen Forschungsthema des Instituts.
Vasileios Syros, Dr. (Universitäten Helsinki und Utrecht)
Anwesenheit: September bis Dezember 2018
Vasileios Syros wird mit Ralph Weber gemeinsam am SNF Projekt (Scientific Exchanges) “The Value of Comparison: Global History and Comparative Political Theory” arbeiten. Syros ist Dozent für Politische Geschichte an der Universität Helsinki und Senior Fellow am Descartes Centre for the History and Philosophy of the Sciences and the Humanities der Universität Utrecht.
Sein Forschungsschwerpunkte liegen in der vergleichenden Erforschung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen christlich-lateinischen, jüdischen und muslimischen politischen Ideengeschichte. Zu seinen Veröffentlichungen zählen Marsilius of Padua at the Intersection of Ancient and Medieval Cultures and Traditions of Learning (University of Toronto Press, 2012), Die Rezeption der aristotelischen politischen Philosophie bei Marsilius von Padua (Brill, 2007), und Well Begun is Only Half Done: Tracing Aristotle’s Political Ideas in Medieval Arabic, Syriac, Byzantine, and Jewish Sources (ACMRS, 2011). Seine Artikel wurden in verschiedenen internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht, wie beispielsweise Viator, Journal of Early Modern History, Medieval Encounters, Journal of World History, Philosophy East & West, History of Political Thought, and Revue des Études Juives.
In der Vergangenheit hat Vasileios Syros an zahlreichen Universitäten unterrichtet, darunter Stanford University, McGill University, die Universität Chicago und die École Pratique des Hautes Études in Paris.
Lucie Chamlian (Universität Kiel)
Anwesenheit: September 2018 bis November 2018
Lucie Chamlian ist Promovendin am Arbeitsbereich für Internationale Politische Soziologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wo sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte tätig war. Sie verfasste Ihre Doktorarbeit zum Thema: „European security: power, practice and critique“. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Internationale Beziehungen und politische Soziologie, kritische Sicherheitsstudien, Europäische Integration und Wissenssoziologie der Internationalen Beziehungen. Sie ist Co-Herausgeberin des Special Issues Foucault Meets EU Studies in der Zeitschrift Global Society. Zuvor absolvierte sie den binationalen Studiengang der Sozialwissenschaften des Institut d´Etudes Politiques de Bordeaux und der Universität Stuttgart, mit den Titeln Diplom-Sozialwissenschaftlerin, Diplôme de Sciences Po Bordeaux und Master Affaires Internationales et Européennes. Während ihres Promotionsstudiums war sie Stipendiatin des interdisziplinären Projektkollegs „Erfahrung und Umgang mit Endlichkeit“ am Collegium Philosophicum der Universität Kiel.
In ihrer Zeit als Visiting Fellow am Europainstitut wird sich Lucie Chamlian mit dem Thema “The problematisation of „UK“ dominance in knowledge-production in EU Studies“ beschäftigen.
Denard Veshi, Dr. (Universität Haifa, Israel)
Anwesenheit: August 2018 bis Oktober 2018
Dr. Denard Veshi ist Fellow am Minerva Center for the Rule of Law under Extreme Conditions der Universität Haifa (Israel). Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die vergleichende Rechtswissenschaft, das Medizinrecht und das Flüchtlingsrecht. In seiner Forschung ist er auf interdisziplinäre Vorhaben spezialisiert.
Zuvor war Denard Veshi Lehrassistent an der School of Economics der Universität Bologna. Zudem absolvierte er ein Masterstudium der Rechtwissenschaften (M.Sc., cum laude) an der Universität Bologna und ein Masterstudium in Versicherungs- und Sozialhilferecht an der Universität Carlo Cattaneo (LIUC) in Castellanza (Italien). Seine Promotion erlangte er im Rahmen des Joint International Degrees in «Law, Science and Technology».
Während seiner Zeit als International Fellow am Europainstitut arbeitet Denard Veshi an einem Projekt mit dem Titel «The Collective Action in the Management of Refugee Flow: An Economic and Legal Comparative Approach».
Divya Balan, Dr. (Flame Universität, Pune, Indien)
Anwesenheit: April 2018 bis Juni 2018
Divya Balan ist Assistenzprofessorin der International Studies im Departement für Sozialwissenschaften an der FLAME Universität in Pune, Indien. Nach Abschluss des Masters und M.Phil. in internationalen Beziehungen hat sie an der renommierten Jawaharlal Nehru Universität in Neu-Delhi, Indien, promoviert. Dr. Divya Balan hat mehrere Artikel in Forschungsmagazinen publiziert, zu Kapitel in Büchern und Monographien beigetragen und Forschungsarbeiten an verschiedenen nationalen und internationalen Konferenzen präsentiert. In ihrer Forschung interessiert sie sich besonders für internationale und innerstaatliche Migration, Migrationspolitik, Indische Diaspora, Diaspora Politik, Europäische Integration, sowie für disziplinäre Geschichte der internationalen Beziehungen und der Europastudien.
In ihrer Zeit als Visiting Fellow am Europainstitut wird sich Divya Balan mit dem Thema «Teaching and Researching on European Studies in Indian Universities: A Participant Observation Approach to Understand the State of European Studies Outside Europe» beschäftigen.
Atsushi Shibasaki, Prof. Dr. (Komazawa-Universität, Tokio, Japan)
Anwesenheit: April 2017 bis September 2018
Atsushi Shibasaki ist Professor an der Fakultät für Global Media Studies (GMS) der Komazawa Universität in Tokio. In seiner Forschung interessiert er sich besonders für die historische Entwicklung internationaler Kulturbeziehungen und Politik im modernen Japan, philosophische Auseinandersetzungen mit der Schaffung eines globalen und internationalen Bewusstseins im modernen Japan sowie die theoretische Analyse der historischen Entwicklung der Theorie internationaler Beziehungen. Unter seinen derzeitigen Forschungsgegenständen ist auch der politische und kulturelle Einfluss von Bob Dylan. Auf Japanisch hat Atsushi Shibasaki bislang drei Bücher veröffentlicht und einen Sammelband mitherausgegeben. Bis September 2018 arbeitet er als Gastprofessor am Europainstitut.
Toshiki Mogami, Prof. Dr. (Waseda-Universität, Tokio, Japan)
Anwesenheiten: September bis November 2017, Februar bis März 2018
Prof. Dr. Toshiki Mogami (Ph.D. in Rechtswissenschaften, Universität Tokio) ist Professor für Völkerrecht und Organisation an der Waseda-Universität. Vor Antritt seiner Professur dort war er mehr als drei Jahrzehnte lang Professor und Direktor des Instituts für Friedensforschung an der International Christian University. Zwischenzeitlich war er Gastwissenschaftler an der Columbia University, New York, einem privaten Friedensforschungsinstitut in Schweden und kürzlich am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg.
Seine Forschung umfasst ein weites Themengebiet: Hauptsächlich das Recht und die Institutionen des Systems der Vereinten Nationen, internationales Sicherheitsrecht, Theorien des Völkerrechts und weitere. Unlängst hat er sein Interesse an der Geschichte des Völkerrechts und internationaler Kooperation vertieft. Er hat eine Vielzahl an Büchern auf Japanisch veröffentlicht, unter anderem „Internationale Kooperation“ (de facto vierte Ausgabe), „Humanitäre Intervention“ und „Das Zeitalter des Internationalen Konstitutionalismus“, sowie Artikel auf Englisch.
Fiona B. Adamson, Dr. (SOAS, Universität London, Vereinigtes Königreich)
Anwesenheit: Oktober bis Dezember 2017
Fiona B. Adamson ist Dozentin (Assistenzprofessorin) für Internationale Beziehungen an der SOAS, Universität London. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in den Bereichen Migration, Transnationalismus, Diasporapolitik, Theorie der Internationalen Beziehungen und globaler Frieden und Sicherheit. Adamsons Arbeiten wurde unter anderem in folgenden Zeitschriften veröffentlicht: European Journal of International Relations, International Migration Review, Journal of Ethnic and Migration Studies, International Security, International Studies Review, Political Science Quarterly, Journal of Global Security Studies, Cambridge Review of International Affairs. Hinzu kommen zahlreiche Beiträge in Sammelbänden.
An der SOAS ist Adamson Mitorganisatorin der London Migration Research Group (LMRG) und leitet ein Forschungscluster zu den Themen Migration, Mobilität und Zugehörigkeit. Von 2010 bis 2013 war sie Leiterin des Departements für Politik und Internationale Studien an der SOAS. Heute ist sie Mitglied im Rat für Migration und Bürgerrecht sowie der Abteilung für Internationale Geschichte und Politik der American Political Science Association. Zudem ist sie Mitherausgeberin der American Political Science Review.
Fiona B. Adamson hat ihren MA, MPhil und PhD an der Columbia University erworben. Zuvor hatte sie ihren BA von der Stanford University erhalten. In ihrer Zeit am Europainstitut wird sie sich mit dem Projekt „Diasporic Europe: Migration, Transnational Assemblages and Disaggregated Sovereignty“ befassen.
Julian Eckl, Dr. (Fachgebiet Politikwissenschaft, Universität Hamburg, Deutschland)
Anwesenheit: August bis Oktober 2017
Julian Eckl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter auf Postdoc-Ebene an der Universität Hamburg. Zu seinen Forschungsinteressen gehören: globale Gesundheitspolitik (global health governance), die Staatengesellschaft, Diplomatie, öffentlich-private Partnerschaften und multilaterale internationale Organisationen. Er hat im Hauptfach Politikwissenschaft studiert, greift aber auch auf Nachbargebiete wie Ethnologie, Geschichte sowie Wissenschafts- und Technikforschung zurück. Aus einer methodologischen Perspektive verbindet ein großer Teil seiner neueren Forschung teilnehmende Beobachtung mit der Analyse von historischem Material. Sein Hauptforschungsprojekt ist eine politische Ethnographie von Schauplätzen der globalen Gesundheitspolitik; das Projekt untersucht, wie die Teilnehmenden mit den praktischen Herausforderungen umzugehen versuchen, die sich aus dieser Art von politischer Arbeit ergeben.
Während seines Aufenthalts in Basel wird er empirisches Material auswerten, das im Rahmen dieses Projektes gesammelt wurde. Ein besonderes Augenmerk wird auf den Mikro-Praktiken der Souveränität und auf der Rolle von „Europa“ in der globalen Gesundheitspolitik liegen.
Cong Cao, Prof. Dr. (Universität Nottingham Ningbo, China)
Anwesenheit: Juli und August 2017
Dr. Cong Cao (PhD in Soziologie, Columbia University) ist Professor an der School of Contemporary Chinese Studies der Universität Nottingham Ningbo in China. Cong Cao wurde in China und den USA sowohl in den Natur- wie auch den Geisteswissenschaften ausgebildet und hat daraufhin an zahlreichen Universitäten gearbeitet, unter anderem der University of Oregon, der National University of Singapore, der State University of New York und der University of Nottingham. Zu seinen Forschungsinteressen zählen die Soziologie von Wissenschaft, Technologie und Innovation; China-Studien; techologisches Unternehmertum; die Migration von Talenten; qualitative und quantitative Forschungsmethoden; sowie Media Studies. Während seines Aufenthalts in Basel wird Cong Cao an einem Buchmanuskript über den Umgang mit genetischen Modifikationen in China (Genetically Modified China, Vertrag mit Columbia University Press) arbeiten und Möglichkeiten ausloten, gemeinsam mit Prof. Dr. Ralph Weber an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und globaler Wissensproduktion zu arbeiten. Sein Aufenthalt am Institut wird vom Schweizerischen Nationalfonds (International Short Visits) in Kooperation mit Eurelations gefördert.
Andrea Rehling, Dr. (IEG Mainz, Deutschland)
Anwesenheiten: August bis Oktober 2016, April bis Juni 2017
Andrea Rehling ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am IEG und leitete das Forschungsprojekt “Wissen der Welt - Erbe der Menschheit: Die Geschichte des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO“, das aus Mitteln des Leibniz-Wettbewerbs finanziert wurde. 2009 wurde sie an der Eberhard Karls Universität Tübingen mit einer Arbeit zum deutschen Korporatismus zwischen 1880 und 1980 promoviert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin in Tübingen, an der Universität Mannheim und Junior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg des Exzellenzclusters “Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz. Am Europainstitut arbeitet sie an ihrer Forschung und ihrem Buch zum Thema “Das Weltkultur- und Naturerbe der UNESCO: Kosmopolitisierung des kollektiven Gedächtnisses“. Das Projekt befasst sich mit der Geschichte des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO insgesamt und bietet eine kritische Analyse der Kosmopolitisierung des kollektiven Gedächtnisses sowie der “postnationalen Erinnerungskultur“. Es ist ein Beitrag zur erweiterten Internationalen Geschichte und Globalgeschichte.
Alfredo dos Santos Soares, PhD (Universidade NOVA de Lisboa, Portugal)
Anwesenheit: April bis Juni 2017
Alfredo dos Santos Soares arbeitet als PostDoc am CEDIS (Center for Research and Development on Law and Society) der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universidade NOVA de Lisboa. In seiner Forschung befasst er sich mit den rechtlichen und soziopolitischen Aspekten von Migration, insbesondere mit der “Verantwortung“, Menschen zu beschützen, die durch bewaffnete Konflikte gewaltsam entwurzelt werden, sowie mit dem Einfluss des Klimawandels und mit grossangelegten Entwicklungsprojekten. In seiner Zeit am Europainstitut konzentriert sich Alfredo dos Santos Soares auf die Frage der Global Governance von Zwangsmigration und ihrer möglichen Implikationen für die EU.
Dimitry Kochenov, Prof. Dr. (Universität Groningen, Niederlande)
Anwesenheit: März bis Mai 2017
Dimitry Kochenov ist Inhaber des Lehrstuhls für EU-Verfassungsrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Groningen. Darüber hinaus arbeitet er als Gastprofessor am College of Europe in Natolin und leitet den Investment Migration Council, eine globale Vereinigung von Fachleuten im Bereich der investitionsbezogenen Migration. In seiner Forschung beschäftigt sich Dimitry Kochenov mit Vergleichendem und EU-Staatsbürgerschaftsrecht sowie mit den Prinzipien und der Umsetzung des EU-Rechts, insbesondere mit der „Rule of Law“, mit den rechtlichen Grundlagen der EU-Aussenbeziehungen und denjenigen der EU-Überseegebiete. Dimitry Kochenov berät Regierungen, internationale Institutionen und Organisationen. Am Europainstitut befasst er sich mit dem Projekt „Conceptualizing the Inter-Citizenship Paradigm of Belonging”. Weitere Informationen zu Dimitry Kochenov auf seiner Webseite www.kochenov.eu.
Stephanie Anderson, Prof. Dr. (Universität Wyoming)
Anwesenheit: September bis November 2016
Stephanie Anderson ist ausserordentliche Professorin für Politikwissenschaften an der Universität Wyoming. Sie hat an der Georgetown University und an der London School of Economics and Political Science studiert und ihren PhD an der Cambridge University erworben. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Die Europäische Union als internationaler Akteur, internationale Beziehungen und Sicherheitsstudien. Während ihres Aufenthalts am Europainstitut arbeitete sie an ihrem Projekt „When Narratives Collide: How news coverage and social media in EU crisis management missions affect the EU's identity at home and abroad“
Anthony Boanada-Fuchs, Dr. (Universität von São Paulo)
Anwesenheit: September bis November 2016
Anthony Boanada-Fuchs ist Post-Doc am Center for Metropolitan Studies der Universität von São Paulo. Er hat am Graduate Institute of International and Development Studies in Genf promoviert. In seiner Forschung kombiniert er technisches Verständnis mit institutionellen Ansätzen der Politikwissenschaften. Vor allem interessiert er sich für Städte- und Wohnungsbaupolitik, ihre Entstehung und ihre Wirkung auf Städte. Dabei fokussiert er sich auf Indien, Brasilien und Südafrika. Am Europainsitut arbeitete er am Projekt „A Hidden Legacy – How European Urban Planning Ideas Persist in Contemporary India“.
Claudia Bernardi, Dr. (Harvard-Universität, USA)
Anwesenheit: März bis Mai 2016
Claudia Bernardi ist momentan Postdoctoral Fellow an der Harvard University. Sie hat an der Universität Rom III in euro-amerikanischen Studien promoviert und ist als Forschungsberaterin für das „Studio Roma. Programma transdisciplinare sulcontemporaneo“ am Istituto Svizzero in Rom tätig. Am Europainstitut arbeitete sie am Forschungsprojekt „Making regions of mobility. The European case in the global history of guest workers“.
Alison Carrol, Dr. (Brunel-Universität, London, Grossbritannien)
Anwesenheit: März bis Mai 2016
Alison Carrol lehrt europäische Geschichte an der Brunel-Universität in London. Sie hat an den Universitäten Exeter und Rennes II (Haute Bretagne) studiert und 2008 ihren PhD an der Universität Exeter abgeschlossen. Sie war Junior Research Fellow für Geschichte am Murray Edwards College (University of Cambridge) und lehrte moderne europäische Geschichte an der Birkbeck, University of London. Am Europainstitut arbeitete sie an dem Projekt „Beyond Nations: an entangled history of European borderlands, 1918-1989“.
Francesca Zilio, Dr. (Universität Bern)
Anwesenheit: Dezember 2015 bis Januar 2016
Francesca Zilio promovierte im Fach Geschichte der internationalen Beziehungen an der Sapienza Università di Roma und an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Außenpolitik Italiens, der Schweiz und der BRD in der 2. Nachkriegszeit. Ihr Buch „Roma e Bonn fra Ostpolitik e CSCE 1969-1975” (Rom und Bonn zwischen Ostpolitik und KSZE 1969-1975) wurde mit dem Preis der italienischen Gesellschaft für internationale Geschichte für die beste Doktorarbeit 2011-2013 ausgezeichnet. Am Europainstitut forschte sie zur Imageförderung der Schweiz im Ausland und zur Geschichte der Auslandschweizer-Organisation.
Kerstin von Lingen, Dr. (Exzellenzcluster "Asia and Europe", Universität Heidelberg)
Anwesenheit: Dezember 2015 bis Januar 2016
Kerstin von Lingen ist Historikerin und forscht an der Universität Heidelberg am Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext”. Seit 2013 leitet sie dort eine Nachwuchsgruppe zum Thema „Transcultural Justice: Legal Flows and the Emergence of International Justice within the East Asian War Crimes Trials, 1946-1954”, in der vier Doktorarbeiten entstehen, die die sowjetischen, chinesischen, holländischen und französischen Kriegsverbrecherprozesse in Asien zum Thema haben. Am Europainstitut forschte sie in ideengeschichtlicher Perspektive zu „Crimes against Humanity: Humanität und Kriegsgewalt, 1899-1945”.
Marijke de Pauw, M.A. (Vrije Universiteit Brussel, Belgien)
Anwesenheit: September bis November 2015
Marijke de Pauw hat 2010 ein Master-Studium in Jura an der Vrije Universiteit Brussel abgeschlossen und ist dort seit 2012 Doktorandin. Im Frühling 2015 war sie Visiting Research Scholar an der University of California, Berkeley. Sie interessiert sich besonders für Menschenrechte, Migration, und die Rechte älterer Menschen.
Charlotte Bruckermann, Dr. (Humboldt Universität, Berlin, Deutschland)
Anwesenheit: September bis November 2015
Charlotte Bruckermann erlangte einen Doktortitel in Anthropologie an der University of Oxford im Jahr 2013. Von 2012 bis 2014 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der London School of Economics. 2014 bis 2015 war sie Fellow bei re:work im IGK „Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive“ an der Humboldt Universität zu Berlin. Ihre Interessensfelder sind unter anderem: Chinesische Anthropologie, Rituale, Arbeit, Haushalt, Gender, Verwandtschaft, wirtschaftlicher Wandel und Postsozialismus.
Christiane Brosius, Prof. Dr. (Universität Heidelberg, Deutschland)
Anwesenheit: September bis November 2015
Christiane Brosius ist Professorin für Visuelle und Medienethnologie am Exzellenzcluster "Asien und Europa im globalen Kontext" der Universität Heidelberg. Sie ist dort ausserdem Sprecherin des Forschungsbereiches "Öffentlichkeit & Medien". Sie forscht vornehmlich zu diesen Themen: Medien und Visuelle Kultur in Südasien (vor allem Indien und Nepal), urbane Anthropologie, Diaspora und Rituale.
Edward Cavanagh, M.A. (Universität Ottawa, Kanada)
Anwesenheit: September bis November 2014
Edward William Cavanagh lehrt vergleichende Geschichte des Kolonialismus, Siedlerkolonialismus und Imperialismus an der Universität Ottawa, Kanada. Am Europainstitut Basel setzte er sein Forschungsprojekt zu “Empire’s Companies: Settler Colonialism and Property Law in World History” fort. Er ist Autor des Weblogs Settler Colonial Studies und arbeitet gelegentlich als selbständiger Journalist.
Michael Geary, PhD (Universität Maastricht, Niederlande)
Anwesenheit: Mai bis Juli 2014
Michael J. Geary ist Professor für Europäische Studien an der Universität Maastricht, Niederlande und beschäftigt sich unter anderem mit den Beziehungen zwischen Europa und den USA. Seinen Doktorgrad erhielt er am Europäischen Hochschulinstitut Florenz, Italien. Am Europainstitut Basel forschte er zu Integration und Desintegration in der Europäischen Union ("Integration or Disintegration? Why the European Union needs a Post-enlargement Policy").
Lien Ling-ling, PhD (Academia Sinica, Taipei, Taiwan)
Anwesenheit: Juni bis August 2014
Lien Ling-ling ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Moderne Geschichte an der Academia Sinica in Taipei, Taiwan. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich Modernes China, Geschichte der Frauen, Betriebsgeschichte und urbane Geschichte. Am Europainstitut vertiefte sie ihr Projekt “Enemy Subjects: Civilian Internment Camps in Occupied Shanghai during the Pacific War”.
Donna Gabaccia, PhD (Universität Toronto, Kanada)
Anwesenheit: März bis Juni 2014
Donna R. Gabaccia ist Professorin für Geschichte an der Universität Toronto, Kanada. Zuvor war sie Direktorin des Forschungszentrums für Immigrationsgeschichte an der Universität Minnesota. Sie beschäftigt sich insbesondere mit Internationaler Migration, Amerikastudien, Genderfragen und Weltgeschichte. Am Europainstitut forschte sie zu “Imagining Nations of Immigrants” und erklärte den Stellenwert von Immigration innerhalb der amerikanischen Geschichte.
Rainer Buschmann, PhD (Universität Kalifornien, Channel Islands, USA)
Anwesenheit: April bis Juni 2014
Rainer F. Buschmann ist Professor für Geschichte an der staatlichen Universität Kalifornien, Channel Islands, USA. Dort war er Gründungsmitglied des Programms für Geschichte. Er forscht vor allem zur europäischen Wahrnehmung des pazifischen Ozeans. 2013 begann er sein Forschungsprojekt über Portugal und den Pazifik ("Iberian Visions of the Pacific") am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Lissabon.
Jeremy Prestholdt, PhD (Universität Kalifornien, San Diego, USA)
Anwesenheit: März bis Juni 2014
Jeremy Prestholdt ist Professor für afrikanische und globale Geschichte an der Universität Kalifornien, San Diego, USA. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf Verbraucherkultur und Politik in Afrika und dem Indischen Ozean. Am Europainstitut für Globale Studien untersuchte er in seinem Projekt “Politics of the Soil: Kenya, Decolonization, and Autochthony Discourse” die Verbindung von Identitäten und Orten.
Nathan Marcus, PhD (Hebräische Universität Jerusalem, Israel)
Anwesenheit: Februar bis April 2014
Nathan Marcus ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hebräischen Universität Jerusalem, Israel. Er beschäftigt sich vor allem mit Finanzgeschichte, Sportgeschichte und Nationalismus. Am Europainstitut forschte er zu “The Birth of the Schilling and Deutschmark: a Social and Financial History of Austrian and German Currency Reforms, 1945 – 1955”.
Allison Drew, PhD (Universität York, England)
Anwesenheit: Januar bis März 2014
Allison Drew ist Professorin für Politik an der Universität York, England. Sie forscht zu afrikanischen Staaten sowie deren Dynamiken, sozialen Bewegungen und Entwicklungsschwierigkeiten im 20. Jahrhundert und heute. Ihren Doktograd erhielt sie an der Universität Kalifornien, Los Angeles, USA. In ihrem Forschungsprojekt “Communism, Violence and Democracy in Algeria and South Africa“ untersuchte sie die politischen Verläufen von Freiheitsbewegungen in Algerien und Südafrika.
Jessica Decou, PhD (Theologisches Seminar Pittsburgh, USA)
Anwesenheit: Januar bis März 2014
Jessica DeCou ist Gastdozentin für Systematische Theologie am Theologischen Seminar Pittsburgh, USA. Sie beschäftigt sich insbesondere mit der Beziehung von Religion und Kultur in der Moderne. Ihr Forschungsprojekt “´A Fantastic Affair´: Karl Barth in America, 1962” liefert eine ausführliche Chronik seines Besuchs in Amerika im Jahr 1962 und eine Untersuchung der sich verändernden Landschaft von Glaube und Religion.
Roland Wenzlhuemer, Prof. Dr. (Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland)
Anwesenheit: April 2013 bis März 2014
Roland Wenzlhuemer ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zuvor hatte er am Historischen Seminar der Universität Heidelberg die Professur für Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt des 19. und 20. Jahrhunderts inne. Darüber hinaus war er von 2012 bis 2017 Principal Investigator und Leiter der Forschungsgruppe "Ships as Floating Transcultural Spaces" am Exzellenzcluster "Asien und Europa im globalen Kontext". Im Jahr 2012 erhielt Roland Wenzlhuemer ein Heisenbergstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Matthias Middell, Prof. Dr. (Universität Leipzig, Deutschland)
Matthias Middell ist Professor für Kulturgeschichte an der Universität Leipzig, Deutschland. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Globalgeschichte, der Untersuchungen deutsch-französischer Kulturtransfers und der Historiografiegeschichte. Er ist Mitherausgeber der Zeitschriften Comparativ. Zeitschrift für Globalgeschichte und vergleichende Gesellschaftsforschung und Geschichte.Transnational.