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Mit dem Bau des Strandbades 1929-32 wagte das Bieler Hochbauaumt die erste Annäherung der Stadt an den in der Juragewässerkorrektion domestizierten See.
Ein Restaurantpavillon mit Terrasse und Garderobenflügel begrenzt rückwärtig das Terrain. Ein sichelförmiger künstlicher Sandstrand, ein wahrzeichenhafter Sprungturm und ein wertvoller Baumbestand prägen den Aussenraum. Das Ensemble ist ein bedeutendes Baudenkmal der Moderne.
Für die Expo.02 richtet die Stadt im Pavillon einen Kinderhütedienst ein. Nach der Ausstellung folgt die Umgebung: Die schadhaften Betonstufen werden geflickt. Der schiefe Sprungturm wird ins Lot gerückt und restauriert. Seine Geländer werden heutigen Sicherheitsstandards angepasst. Der Baumbestand wird ergänzt. Weggelassen werden nur die Blumenrabatten.
An der Seite des Barkenhafens entsteht eine grosszügige Badetreppe. Ihre Stufen aus vorgefertigtem Beton fächern zwischen Mole und Strand auf. Den Übergang vom Sandstrand auf die Liegewiese säumt ein 5 m breiter Betonstreifen. Als Weg bindet er Fluss- und Seebad zusammen. Fünf dunkle Schieferkreise sind als Kunst am Bau intarsienartig in den Beton eingelassen.
Das Projekt beschränkt sich auf Reparaturen und gezielte, minimale Eingriffe. Die schwungvolle Linienführung der Uferpartien und die Zonierung des Geländes werden geklärt. Ein ungehinderter Zugang zum Wasser und die freie Sicht auf den See sind der Lohn des Unterfangens.
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Sanierung Strandbadareal, Biel
AuftraggeberHochbauamt der Stadt Biel
ArchitektGeorges Descombes Architecte, Genève; ADR Sarl Architectes, Genève; Dr. Mathys & Wysseier Ingenieure AG, Biel; Joliat und Suter Architekten BSA, Biel
Planung und Realisierung2002-2004
Mit dem Bau des Strandbades 1929-32 wagte das Bieler Hochbauaumt die erste Annäherung der Stadt an den in der Juragewässerkorrektion domestizierten See.