Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03652.jsonl.gz/3421

Der Pazifische Feuerring kommt nicht zur Ruhe: In den letzten Stunden bebte die Erde gleich mehrmals heftig. Am Donnerstag riss gegen 2 Uhr nachts ein Beben der Stärke 6,0 die Menschen auf Java und Bali aus dem Schlaf. Das Epizentrum lag etwa 50 Kilometer von Panji in Ost-Java und 157 Kilometer nordwestlich von Denpasar entfernt in 10 Kilometer Tiefe im Meer. Das Beben löste keinen Tsunami aus, wie die indonesische Agentur für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik mitteilt.
Am stärksten betroffen war die Provinz Sumenep in Ost-Java: Drei Menschen starben beim Einsturz von Gebäuden, vier weitere wurden verletzt. Bislang sind keine Berichte über grössere Schäden bekannt. Auf Bali findet gerade das jährlichen Treffen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank statt. Berichten zufolge herrschte in den Hotels kurze Panik, viele Menschen rannten auf die Strassen.
Erdbeben der Stärke 7,0 bei Papua-Neuguinea
Ein noch heftigeres Beben wurde auf der Insel Neu Britain in Papua-Neuguinea registriert: Mit 7,0 auf der Richterskala wurde kurzzeitig eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Diese konnte aber in der Zwischenzeit wieder aufgehoben werden. Das Beben ereignete sich etwa 200 km südwestlich der Stadt Rabaul in einer Tiefe von 40 km, kurz vor 7 Uhr Ortszeit (21:00 GMT Mittwoch). Für die Stadt Rabaul liegen keine Berichte über Schäden vor, näher am Epizentrum gelegene Orte konnten bislang nach Angaben der Behörden noch nicht erreicht werden.