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Die klassische Massage ist eine mechanische, manuelle Beeinflussung der Haut, des tieferliegenden Gewebes und der Muskulatur. Sie wird überwiegend zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats eingesetzt.
Bei der klassischen Massage wird auf drei Ebenen gearbeitet:
Die mechanische Ebene – Durch Bewegen des Gewebes werden die sauerstoffarmen Muskelfasern aufgebrochen und Teile davon abtransportiert.
Die biochemische Ebene – Durch die thermische Wirkung und den Druck, welche durch die Massage auf das Gewebe wirken, werden verschiedene Stoffe von den Zellen ausgeschüttet (z.B. Histamin, Endorphine, Prostaglandin). Dies bewirkt eine Mehrdurchblutung, was den An- und Abtransport von Stoffen unterstützt.
Die neuronale Ebene – Durch die Reizung des Tango-Rezeptors der Nerven werden die schmerzleitenden Fasern überlistet und leiten den Schmerzreiz nur noch abgeschwächt weiter. Anhand dieses Effekts werden Stresshormone gesenkt und der Schmerzspasmus minimiert.
Die klassische Massage wird bei folgenden Beschwerden angewendet:
- Rückenschmerzen, Muskelschmerzen
- Kopfschmerzen, Migräne (muskulärer Ursache)
- Psychischen und psychosomatischen Störungen
- Rehabilitation nach Verletzungen und/oder Operationen
- Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Gefässerkrankungen
- Stress