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Das einstige Bauernhaus wurde vor 1854 erbaut. Davon zeugen der grün gekachelte Ofen in der Wohnstube sowie der schmucke Wandschrank. Ebenso sind die Räume im Erdgeschoss nach der damals üblichen Anordnung aufgeteilt: mit Vorstube und Stube sowie dahinter liegender Küche und zwei Eingängen zu jeder Seite. Verena Stark schreibt in ihrer Familienchronik 'Geflochtene Leben', dass der Knecht Hinterberger des Pfarrers von Ennetbühl die Magd des Pfarrhauses geschwängert hatte, dafür zuerst ein paar Ohrfeigen des Geistlichen erhielt. Dieser verkaufte ihm dann allerdings das Heimetli Laui, das in seinem Besitz war, zu einem günstigen Preis. Das war im Jahr 1854, unser Haus stand da bereits auf dem Grundstück. Nach einem Blitzeinschlag um 1970 brannten das oberste sowie ein Teil des mittleren Geschosses nieder. 1974 wurden die oberen Stockwerke neu aufgebaut in der damals beliebten Holztäferung. Nachdem das Haus über mehrere Generationen im Besitz der lokalen Familie Hinterberger war, wurde es Ende 2014 von der Familie Herrmann-Schaub erworben. Nach einer kompletten Innenrenovation durch den Zürcher Architekten Christian Bühlmann kamen die alten Tapeten mit dem Blumenmuster zum Vorschein, das nun unser Logo ziert. Am 30. April 2016 wurde das Haus als B & B eröffnet.