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Vermehrt kam von Jugendlichen, welche regelmässig den Jugendtreff in Langendorf besuchen, das Bedürfnis auf, sich handwerklich und kreativ zu betätigen. Viele Projektideen wurden geäussert, wie bspw. das Bauen eines Longboards, Palettenmöbel für die wärmeren Monate usw. Ebenso kommen regelmässig Situationen vor, in welchen die Jugendlichen ihre eigenen Fahrräder, Töffli o.ä. selber reparieren möchten, Hilfe bei der Jugendarbeitenden suchen, um etwas gemeinsam zu reparieren oder der Jugendarbeitenden helfen möchten, etwas Anstehendes im Treff zu reparieren.
Die Jugendarbeit Langendorf verfügte über einen Grundstock an elementaren Werkutensilien, welchen sie den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stellen konnte, um Projekte mit ihnen zusammen durchzuführen oder auf ihr Bedürfnis nach eigener handwerklicher Betätigung einzugehen. Der Platz jedoch, in welchem sich die Jugendlichen handwerklich ausleben konnten, beschränkte sich darauf, dass provisorisch Tische oder der Boden abgedeckt wurden und gewerkt werden konnte, wo es in diesem Moment möglich war. Oftmals zog dies Konflikte nach sich, da sich handwerkliche Aktivitäten mit anderen Aktivitäten, welche im Jugendtreff ausgeführt wurden, kreuzten.
Da der bestehende Kinoraum im Treff nicht mehr als solcher genutzt wird, bestand die Möglichkeit diesen Raum umzugestalten und zukünftig als Werkraum zu nutzen.
Mit der tatkräftigen Hilfe von Jugendlichen, wurde der Kinoraum ausgeräumt, Materiallisten geschrieben, Pläne gezeichnet und Sponsoringbriefe verfasst.
Durch das grosszügige Sponsoring von der Schreinerei Ledermann und Bosch, konnte ein geeigneter Werkraumboden gebaut und der Werkraum mit hochwertigem Werkzeug ausgestattet werden.