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Treibhausgasemissionen infolge menschlicher Aktivitäten wirken sich auf den Treibhausgaseffekt aus. Dieser Effekt ist ein an sich natürliches Phänomen, dessen Gleichgewicht vom Menschen durch die Emission von Treibhausgasen beeinflusst wird. Eine erhöhte Treibhausgaskonzentration in der Erdatmosphäre verstärkt diesen Treibhauseffekt und führt global betrachtet zu einer Erwärmung des Klimas, wobei die Temperaturentwicklung auch von weiteren Faktoren abhängt. Hauptursache für die anthropogenen Treibhausgasemissionen ist die Verbrennung fossiler Brenn- und Treibstoffe. In diesem Zusammenhang stellen die Treibhausgasemissionen einen Indikator für die Auswirkungen der Aktivitäten auf das natürliche Kapital dar. Die Schweizer Klimapolitik ist auf das Erreichen der Emissionsziele des CO2-Gesetzes und des Kyoto-Protokolls ausgerichtet.
Tabellen
Methodologie
Die Daten stammen vom Luftemissionskonto der Umweltgesamtrechnung, welche durch das Bundesamt für Statistik (BFS) erstellt wird. Das BIP wird jährlich vom BFS im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung berechnet. Die Angaben zur Bevölkerungsentwicklung sind bis 2010 der Statistik des jährlichen Bevölkerungsstandes (ESPOP) und ab 2011 der Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP) des BFS entnommen (ständige Wohnbevölkerung am Jahresende). Die Daten zur subjektiven Wahrnehmung der Bevölkerung stammen von den Omnibus-Erhebungen des BFS 2011 und 2015.
Definitionen
Definition des Indikators
Dieser Indikator zeigt die Entwicklung der Treibhausgasemissionen, Treibhausgaseffizienz – gemessen am Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Treibhausgasemissionen – sowie die Treibhausgasemissionen pro Person. Das BIP ist in realen Preisen, also teuerungsbereinigt angegeben.