Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03240.jsonl.gz/1440

Digitales Marketing ist eine Bestie. Auf welchen Kanälen solltest du vertreten sein? Was bedeuten SEO und PPC? Was sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Arten, digitales Marketing zu betreiben? Wo fängt man überhaupt an?
Um dir zu helfen, schauen wir uns die 10 wichtigsten Arten des digitalen Marketings an. Natürlich sind die Grenzen zwischen den verschiedenen Optionen verschwommen, aber wenigstens wirst du eine Art Karte haben, aus der du wählen kannst.
Wenn es um die Wahl geht, tauchen die üblichen Fragen auf: WARUM willst du digitales Marketing nutzen und WEN willst du mit deinem Marketing erreichen? Diese werden dir auch dabei helfen, die richtigen Formate und Kanäle zu wählen, um deine Ziele zu erreichen.
Arten des digitalen Marketings
—
- Content Marketing
- Suchmaschinenmarketing
- Display-Werbung
- Mobile Marketing
- Social Media Marketing
- E-Mail Marketing
- Influencer Marketing
- Affiliate Marketing
- Video Marketing
- Audio Marketing
1. Content Marketing
Zum Content Marketing gehört es, Content – also Texte, Bilder, Multimedia – zu kreieren und zu verbreiten, der deiner Zielgruppe einen Mehrwert bieten, statt einfach nur eine Werbebotschaft zu verbreiten. Wenn du im B2C-Bereich (Business to Consumer) tätig bist, kann „Content“ Posts in den sozialen Medien, Blog-Artikel und lustige Videos bedeuten; wenn du im B2B-Bereich (Business to Business) tätig bist, sind es eher White Paper oder Berichte, Webinare und Lehrvideos.
Die Vorteile
- Es ist kostenlos insofern, als dass du Kunden zu dir und deiner Marke lockst, statt dafür zu bezahlen, deine Botschaft zu verbreiten.
- Content ist unglaublich vielseitig und kann dir dabei helfen, deine Marke aufzubauen, indem du deiner Zielgruppe Wissen vermittelst, sie unterhältst und inspirierst; es ist der Treibstoff aller anderen Arten digitalen Marketings und fördert die Suchmaschinenoptimierung, Social Media, E-Mails etc.
Die Nachteile
- Da nun allen bewusst wird, wie wichtig Content ist, und jeder Blog-Posts, Videos und dergleichen veröffentlicht, ist es ein ziemlich überfüllter Bereich, in dem es schwer ist, aufzufallen.
- Um erfolgreich zu sein, benötigst du beständigen, hochwertigen Content, der die Bedürfnisse deiner Kunden erfüllt und gleichzeitig deine Marke repräsentiert und deine Unternehmensziele erreicht.
Die nächsten Schritte
Entwirf eine einfache Content-Strategie, die folgendes beinhaltet:
- 4-5 Kernthemen, auf die du dich konzentrieren möchtest, in denen es einerseits darum geht, was deine Kunden möchten, andererseits darum, was deine Marke kommunizieren möchte;
- die Formate, die du nutzen möchtest (Video, Audio, Artikel etc.);
- und die Kanäle, auf denen du deinen Content postest (auf deiner Website, einem bestimmten Social-Media-Kanal etc.)
2. Suchmaschinenmarketing
Beim Suchmachinenmarketing dreht sich alles drum, dass deine Website unter den obersten Sucherergebnissen auftaucht, wenn jemand nach deiner Marke, deinen Produkten und Dienstleistungen und anderen relevanten Wörtern und Phrasen sucht. Denke an Google (seien wir ehrlich, das ist die wichtigste), aber auch an Bing (oftmals installiert auf Arbeitscomputern, also gut für B2B!). Es beinhaltet organische oder natürliche Suchen (Search Engine Optimization bzw. SEO) und bezahlte Suchen (Pay per Click bzw. PPC) und sowohl Desktop-Computer als auch Mobilgeräte (ebenso wie Smart Home Assistants – siehe Nummer 10 – Audio Marketing).
SEO
Suchmaschinenoptimierung macht genau das, wonach es klingt: Es optimiert für Suchmaschinen! Das bedeutet sowohl Content zu kreieren, nach dem die Menschen aktiv suchen, als auch dafür zu sorgen, dass dieser Content und die Plattformen, auf denen er zu finden ist, auch aus technischer Sicht optimiert sind. Jeder sollte dies tun, unabhängig von Unternehmen oder Branche.
Die Vorteile
- Es ist kostenlos!
- Wenn deine Marke in den organischen Suchergebnissen auftaucht, wirkt sie authentischer, glaubhafter und objektiver in den Augen deiner Kunden
Die Nachteile
- Du bezahlst vielleicht nicht speziell für die Suchergebnisse, aber es erfordert Zeit und Mühe, um tollen Content zu kreieren und deine Website technisch zu optimieren.
- Du bist abhängig von Googles Algorithmen, die sich permanent verändern, und bei all dem Content, den es mittlerweile gibt, ist es ziemlich schwer, in den organischen Suchergebnissen weit oben zu erscheinen.
Die nächsten Schritte
SEO beginnt mit Content, also entwickle zuerst deine Content-Strategie (siehe Punkt 1). Recherchiere ein paar Keywords, um herauszufinden, wonach die Leute suchen, und versuche, bezüglich Updates von beispielsweise Google immer auf dem Laufenden zu bleiben. Wenn du gerade am Anfang stehst, kannst du ein Plugin nutzen, um deine Seite zu optimieren (z. B. Yoast für WordPress). Wenn du ein größeres Budget hast, kannst du auch mit einem Experten arbeiten.
PPC
Pay per Click ist bezahlte Werbung, beispielsweise Google Adwords oder Bing Ads. Es sieht beinahe genauso aus wie die natürlichen Suchergebnisse, nur dass es ganz oben auf der Seite erscheint und „Anzeige“ in einer kleinen Box daneben steht. Du kannst eine hohe Platzierung via Auktion kaufen, die auf Keywords, geografischem Ort und Zielgruppe basiert. Dies ist besonders nützlich für Onlinehandel und lokale Unternehmen.
Die Vorteile
- Mit PPC stehst du schnell ganz oben, wenn du bereit bist, dafür zu zahlen.
- Du bezahlst nur, wenn jemand auf den Link klickt (daher der Name!).
Die Nachteile
- Es kann sehr teuer werden, besonders wenn du es auf beliebte Keywords abgesehen hast.
- Viele Kunden stehen bezahlten Anzeigen skeptisch gegenüber und trauen eher natürlichen Suchergebnissen.
Die nächsten Schritte
Wenn du das Geld dafür hast, kannst du PPC nutzen, um deine Arbeit für natürliche Suchergebnisse zu ergänzen und zu fördern. Auch hier musst du nur die Keywords recherchieren und dann mit verschiedenen Kombinationen aus Targeting und Werbetext herausfinden, was funktioniert, und nebenbei alles abverfolgen und optimieren. PPC kann ziemlich kompliziert werden, daher solltest du wenn möglich mit einer Agentur arbeiten.
3. Display-Werbung
Display-Werbung, auch bekannt als Banner, ist traditionellen Printwerbungen in Magazinen sehr ähnlich, nur dass sie online sind und du bestimmte Publikationen anvisieren kannst, von denen du weißt, dass deine Zielgruppe sie liest. Sie ist mittlerweile sehr viel ausgeklügelter, mit programmatischer Werbung (bei der Werbung mithilfe von Algorithmen automatisch gebucht, analysiert und optimiert wird) und Retargeting (z. B. wenn du auf der Seite deines Lieblingsshops nach Schuhen suchst und diese Schuhe dich dann auf jeder Website, die du besuchst, noch monatelang verfolgen).
Die Vorteile
- Sehr effektives Targeting und Retargeting der Kunden.
- Display-Werbungen lassen sich leicht tracken und du kannst Conversions in Echtzeit messen.
Die Nachteile
- Kunden können unter „Werbeblindheit“ leiden und deine Werbung ignorieren, um sich auf den Inhalt zu konzentrieren, den sie lesen.
- Du musst einen Weg finden, deine Wirkung zu maximieren, damit die Leute dich wahrnehmen, aber nicht so sehr, dass sie genervt sind.
Die nächsten Schritte
Für Display-Werbung musst du sowohl über das Kreative nachdenken – und sie deutlich, wirkungsvoll und einprägsam gestalten – als auch über die Platzierung – also einen relevanten Kontext wählen, der zu deiner Botschaft und deiner Zielgruppe passt. Wenn du ein kleines Unternehmen hast und deinen Markt gut kennst, kannst du bestimmte Verleger bezüglich Werbung auf ihrer Seite direkt ansprechen; oder du nutzt eine Lösung eines Drittanbieters wie Google Display Network oder Facebook Audience Network.
4. Mobile Marketing
Mobile Marketing ist beinahe so umfassend wie digitales Marketing selbst und überschneidet sich an vielen Stellen mit den anderen Arten. Dafür musst du alles, was du am Desktop machst, für Mobilgeräte machen. Außerdem musst du Dinge machen, die nur für Mobilgeräte sind, beispielsweise In-App-Werbung, SMS verschicken und Messenger Apps nutzen. Es ist besonders wichtig, wenn du es auf eine jüngere Zielgruppe abgesehen hast, die ihre gesamte Zeit am Handy verbringt.
Die Vorteile
- Kunden (auch du und ich!) verbringen heutzutage sehr viel mehr Zeit an ihrem Handy als an ihrem Computer, daher kannst du sie mit Mobile Marketing dort erreichen, wo sie ihre Zeit verbringen.
- Mit Mobile Marketing lassen sich Zielgruppen mit bestimmten Zielgruppensegmentierungen oder Geo-Fencing unglaublich gut ansprechen, um Leute in einer bestimmten Region zu erreichen.
Die Nachteile
- Auf einem Telefon hast du sehr wenig kreativen Spielraum, mobile Anzeigen haben eine geringe Klickrate (und die wenigen Klicks, die du bekommst, sind meist auf dicke Finger zurückzuführen!) und die meisten Apps werden einmal runtergeladen und dann vergessen.
- Die Leute wollen nicht von Marken und Marketingbotschaften unterbrochen werden, wenn sie gerade mit Freunden oder der Familie kommunizieren.
Die nächsten Schritte
Die mit Abstand höchste Priorität besteht darin sicherzustellen, dass deine gesamte Website und all dein Content „mobilfreundlich“ ist, damit er auf allen verschiedenen Geräten funktioniert und gut aussieht. Das bedeutet in der Regel, dich kurz zu fassen, klaren Text und große Buttons zu verwenden und deinen Videos Untertitel zu geben, damit die Leute die Botschaft auch dann verstehen, wenn der Ton aus ist. Das ist schon mal ein guter Anfang und dann kannst du später über konkreteres Mobile Advertising, SMS-Kampagnen oder Apps nachdenken.
5. Social Media Marketing
Verglichen mit anderen Kanälen wie Fernsehen, Print oder auch Display-Werbung bietet Social Media eine ganz neue Dimension von Engagement und Interaktion. Statt einfach bei einem breiten Publikum Botschaften zu verbreiten, kannst du mit deinen Kunden interagieren und dir anhören, was sie zu sagen haben. Es gibt alle möglichen Kanäle – Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn, Pinterest, YouTube, Snapchat – und die Optionen reichen von organisch – z. B. Facebook-Gruppen, Seiten-Posts, Storys und Messenger – bis hin zu kostenpflichtig – wie Facebook Ads. So ziemlich jedes Unternehmen sollte wenigstens auf einigen dieser Kanäle vertreten sein.
Die Vorteile
- Deine Bemühungen können durch Likes, Kommentare und Teilen deines Contents mit Freunden vervielfacht werden.
- Besonders Facebook Ads sind mittlerweile sehr ausgeklügelt und du kannst bestimmte Kundengruppen mit deinem Content anvisieren, damit deine Botschaft von den richtigen Leuten gesehen wird.
Die Nachteile
- Die Mark Zuckerbergs, die hinter diesen Plattformen stecken, nehmen immerzu Änderungen vor und passen ihre Algorithmen an oder finden neue Wege, um Geld zu machen und es ist schwer, bei all diesen Änderungen immer auf dem Laufenden zu bleiben und dafür zu sorgen, dass dein Marketing effektiv funktioniert.
- Es mag einfach klingen, ein bisschen in den sozialen Medien zu posten, aber du brauchst eine ordentliche Strategie und viel mehr Zeit als du glaubst, um es richtig und beständig zu machen.
Die nächsten Schritte
Deine genutzten sozialen Medien sollten Teil deiner Content-Marketingtrategie sein (siehe Punkt 1) und es gelten dieselben Schritte: Entscheide, welche Art Content du kreieren willst, in welchem Format und auf welchen Kanälen er verbreitet werden soll. Ein zusätzlicher Schritt besteht darin, einen Kalender zu erstellen, damit du weißt, wann du welchen Content wo postest. Vergiss nicht, dass die sozialen Medien interaktiv sind, daher geht es nicht darum, nur deine hübschen Bilder und Posts zu zeigen, sondern auch darum, deinen Kunden zu antworten und echte Unterhaltungen zu führen.
6. E-Mail Marketing
E-Mails mögen in einer Welt, in der jeder Instant Messenger oder Snapchat benutzt, ziemlich altmodisch wirken, aber E-Mail Marketing ist immer noch eines der effektivsten Marketing-Tools. Besonders E-Commerce-Seiten und Einzelhandelsmarken sind äußerst erfolgreich mit saisonalen Promotions und Rabatten (denk an Deals zum Black Friday oder Muttertag) und auch du kannst E-Mail Newsletter nutzen, um deine potenziellen Kunden zu „nähren“, indem du ihnen einen hohen Wert bietest und nicht nur deine Produkte und Dienstleistungen bewirbst.
Die Vorteile
- Über eine E-Mail-Liste kannst du mit deinen Followern unabhängig von sich ändernden Algorithmen in Kontakt bleiben (sagen wir, wenn Mr. Zuckerberg plötzlich entscheidet, deine Facebook-Gruppe zu schließen).
- Über deine E-Mail-Liste in regelmäßigen Kontakt zu bleiben wird dir helfen, Beziehungen aufzubauen, und dafür sorgen, dass sie zuerst an dich denken, wenn sie bereit sind, etwas zu kaufen.
Die Nachteile
- Viele E-Mails bleiben ungeöffnet, daher musst du dir starke Betreffzeilen einfallen lassen, um die Aufmerksamkeit der Leute zu erregen.
- Du musst einen Weg finden, immerzu einen Mehrwert zu bieten, damit sie dir gewogen bleiben und sich nicht abmelden.
Die nächsten Schritte
Wähle eine E-Mail-Software (z. B. Mailchimp, ConvertKit, GetResponse) und sammle dann die Mailadressen der Leute. Du musst ihnen einen Grund geben, sich für deinen Newsletter zu entscheiden, indem du ihnen beispielsweise eine Schritt-für-Schritt-Anleitung oder eine Reihe kostenloser Designvorlagen bietest, und auf gesetzliche Bestimmungen achten (wenn du europäische Kunden hast, musst du die neue DSGVO beachten). Sobald du angefangen hast, die Mailadressen zu sammeln, solltest du in regelmäßigem Kontakt zu den Leuten auf deiner Liste bleiben, also erstelle einen wöchentlichen Newsletter und sorge dafür, dass er voller Wert (und Content!) ist, und nicht nur Werbebotschaften und Promotions enthält.
7. Influencer Marketing
Influencer Marketing bedeutet, sich mit einem Influencer zusammenzutun – Promis, Experten, Autoritätspersonen, die bereits ein Publikum haben. Wenn sie dein Produkt bei ihrem Publikum bewerben, oftmals auf Plattformen wie Instagram, Snapchat oder YouTube, werden treue Follower ihren Empfehlungen folgen und bei dir kaufen. Du denkst vielleicht direkt an die Kardashians oder eine super coole, junge Schauspielerin, die dir hilft, dein Produkt zu bewerben, aber Influencer können auch für B2B wirkungsvoll sein – dabei arbeitest du einfach mit einem Vorreiter oder Experten deiner Branche zusammen.
Die Vorteile
- Du nutzt das vorhandene Publikum des Influencers, statt darauf zu warten, endlich dein eigenes aufgebaut zu haben.
- Mit einer coolen Persönlichkeit in Verbindung gebracht zu werden, kann dir sofort „Coolheitspunkte“ verschaffen, besonders bei einer jüngeren Zielgruppe.
Die Nachteile
- Du kannst nicht einfach viel Geld zahlen, um einen großen Star zu bekommen. Es ist wesentlich effektiver, den richtigen Influencer basierend auf deiner Marke und Zielgruppe zu wählen und einen authentischen Weg zu finden, dich mit ihm zusammenzutun.
- Es gibt ein wachsendes Misstrauen Influencern gegenüber und du musst sehr vorsichtig und transparent darüber sein, dass du ihn dafür bezahlst, Werbung für deine Marke zu machen.
Die nächsten Schritte
Überlege dir, was du von deinem Influencer Marketing erwartest; erstelle eine kleine Liste möglicher Influencer, die das richtige Publikum haben (es geht dabei nicht nur um Größe, sondern wer ihre Follower sind und wie involviert diese sind) und gut zu deiner Marke passen könnten. Kontaktiere sie dann und schaue, was du mit ihnen aushandeln kannst!
8. Affiliate Marketing
Affiliate Marketing bedeutet, dass andere Leute oder Unternehmen deine Produkte bewerben und im Gegenzug dafür eine Provision erhalten. Es ist besonders beliebt bei Bloggern und E-Commerce-Seiten (eines der größten Programme ist Amazon Associates). Dein Geschäftspartner wird Werbung für dein Produkt auf seiner Website machen und wenn der Kunde diese anklickt und kauft, erhält der Geschäftspartner automatisch eine Provision dafür.
Die Vorteile
- Dein Geschäftspartner erledigt die ganze harte Arbeit des Marketings und Verkaufs für dich!
- Es gibt keine Vorabkosten, da du nur für Conversions bezahlst (wenn der Partner erfolgreich ist und jemand tatsächlich etwas von dir kauft).
Die Nachteile
- Du hast keine 100%ige Kontrolle über deine Marke und musst ihnen immer noch deine Markenidentität und Botschaft vermitteln.
- Du kannst es nicht einfach auslagern und gut ist. Du musst deine Partner abverfolgen und kontrollieren.
Die nächsten Schritte
Beginne mit einer Wettbewerbsanalyse, um zu sehen, welche Programme es gibt und welche Provision sie bieten. Entscheide dich, ob du dein Programm intern laufen lassen oder dich mit einer Affiliate Management Agentur zusammentun willst; und überlege dir die Zahlungsmodalitäten und AGBs. Sorge für ein ordentliches Onboarding, damit sie deine Markenguidelines verstehen und wissen, was erlaubt ist und was nicht.
9. Video Marketing
Video ist derzeit der Star der Show und wenn es etwas gibt, das du auf jeden Fall tun solltest, egal was für ein Unternehmen du hast, dann ist es wahrscheinlich das! Es kann ein kurzer Clip oder ein längeres Format sein, lehrreich oder unterhaltsam, aufgezeichnet oder Live Stream. Man nimmt nicht mehr einfach nur einen Fernsehspot und stellt ihn online, sondern du kreierst den erwähnten Content direkt für deine digitalen Kanäle.
Die Vorteile
- Ein Video kann super effektiv dabei sein, deine Botschaft zu verbreiten, da es eine emotionale Verbindung zur Zielgruppe erzeugt und sehr viel einprägsamer ist als ein Text oder Bild.
- Alle großen Kanäle wie Facebook, Instagram oder LinkedIn setzen momentan auf Videos, daher wird dein Video Content mehr Leute in den sozialen Medien erreichen und ein höheres Ranking in den Ergebnissen der Suchmaschinen erzielen.
Die Nachteile
- Wegen der geringen Aufmerksamkeitsspanne der Menschen heutzutage musst du ihre Aufmerksamkeit in nur wenigen Sekunden erregen – sonst werden sie in ihrem Feed weiterscrollen.
- Jeder kann ein günstiges Video produzieren, aber hochwertiger, ansprechender Video Content braucht Zeit, Können und Geld.
Die nächsten Schritte
Videos sollten Teil deiner Content-Marketingstrategie sein (und wieder siehe Punk 1!). Sei dir im Klaren darüber, ob du inspirierend, lehrreich oder unterhaltsam sein möchtest, und konzentriere dich bei der Produktion von Content auf deine Ziele. Es muss nicht perfekt sein – eine Menge guter Video-Content wird mit dem iPhone gedreht, aber denke über Beleuchtung und Ton nach, um sicherzustellen, dass alles klar und professionell ist.
10. Audio Marketing
Das Radio hat seit dem goldenen Zeitalter des kommerziellen Rundfunks in den 1920er, 30er und 40er Jahren einen langen Weg hinter sich. So sehr das Radio auch durch den Fernseher ersetzt wurde, hören die meisten Leute trotzdem immer noch jede Woche Radio – besonders mit dem ansteigenden Wachstum des Internetradios. Du kannst immer noch traditionelle Radiowerbung oder ähnliche Anzeigen auf Kanälen wie Spotify machen; aber Audio Marketing kann sehr viel vielseitiger sein, einschließlich Podcasts und Smart Home Assistants wie Amazon Alexa oder Google Home.
Die Vorteile
- Audio – egal ob traditionelleres Radio oder neuere Podcasts – ist ein praktisches Medium, das ein viel beschäftigtes Publikum unterwegs hören kann, und du erreichst damit deine Zielgruppe dort, wo sie eh schon ihre Zeit verbringt.
- Audio-Content kann einfacher und günstiger zu produzieren sein als Videos (und du kannst eventuell sogar Content wiederverwerten, indem du den Ton eines vorhandenen Videos nimmst).
Die Nachteile
- Deine Zuhörer werden häufig mit mehreren Dingen gleichzeitig beschäftigt sein und es kann schwer werden, sie dazu zu bringen, den nächsten Schritt zu gehen (es gibt keinen einfachen Button, den sie anklicken können, um mehr zu erfahren oder sich anzumelden!)
- Marketing auf Smart Home-Geräten ist immer noch ziemlich experimentell und hat eine steile Lernkurve ohne direkten Return on Investment.
Die nächsten Schritte
Dies ist so ein vielfältiges Tool, dass der erste Schritt darin besteht zu entscheiden, was du tun möchtest – eine Radiowerbung kreieren, einen Podcast starten oder mit Smart Home Assistants experimentieren… Überlege, wer deine Zielgruppe ist und wo sie ihre Zeit verbringt, auf welchen Kanal du dich am besten konzentrieren solltest und vielleicht auch wie du Content nutzen kannst, den du bereits hast, statt komplett neuen zu entwerfen. Ein guter Anfang ist, eine Liste mit relevanten Podcasts zu finden, die du kontaktieren kannst, um zu fragen, ob du zu Gast sein darfst.
—
Puh! Dies sind also die 10 wichtigsten Arten des digitalen Marketings, über die du für dein Unternehmen nachdenken kannst. Versuche nicht alles zu machen, da dich das nur erschöpft und nichts wirklich gut wird! Überlege dir, was du erreichen willst, wer deine Zielgruppe ist und wo sie aktiv ist… und wähle dann ein paar dieser digitalen Marketingstrategien, um loszulegen.