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Das Verteidigungsdepartement treibt die Beschaffung neuer Kampfjets planmässig voran. Am Freitag haben die Regierungsstellen der Herstellerländer die Offertenanfragen aus der Schweiz entgegengenommen.
Fünf Kampfjets sind in der engeren Auswahl: Eurofighter aus Deutschland, Rafale aus Frankreich, Gripen aus Schweden sowie F/A-18 Super Hornet und F-35A aus den USA. Die Herstellerfirmen haben bis Ende Januar 2019 Zeit, dem Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) ihre Offerten zu unterbreiten.
Von Mai bis Juli 2019 werden die Flugzeuge in Payerne VD erprobt. Danach ist eine zweite Offertenanfrage geplant. Der Evaluationsbericht zu den Kampfjets soll Ende 2020 vorliegen, zusammen mit jenem für ein neues Boden-Luft-Verteidigungssystem.
Wie viele Kampfjets die Schweiz beschafft, ist noch nicht klar. Der Bundesrat verlangt unter anderem, dass vier Kampfflugzeuge während vier Wochen permanent in der Luft sein können. Je nach Reichweite und Wartungsintervallen braucht es dafür unterschiedlich viele Jets. Dazu müssen die Hersteller in der Offerte Angaben machen.
Der Preis inklusive Logistik und Lenkwaffen ist für 30 und 40 Maschinen anzugeben. Auf dieser Basis wird später die erforderliche Anzahl Flugzeuge festgelegt. Zusätzlich müssen die Hersteller Angaben zu Offset-Geschäften liefern und Vorschläge machen für Kooperationen zwischen Streitkräften und Beschaffungsbehörden.
Den Typenentscheid fällt der Bundesrat. Das Volk soll nur über den Grundsatz abstimmen, ob neue Kampfjets und Fliegerabwehrraketen für 8 Milliarden Franken gekauft werden sollen. Das Parlament entscheidet voraussichtlich mit dem Rüstungsprogramm 2022 über die Beschaffungen. Zwischen 2025 und 2030 sollen die neuen Flugzeuge ausgeliefert werden. (sda)
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Die …