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Plessey Company Ltd.,

überarbeitet am 19.10.2011

Ende der Sechzigerjahre brachte Plessey den Nachfolger des PR-155 heraus, der Dreifachsuper in Wadley Loop - Technik ist ähnlich wie der PR1550 mit einer digitalen Frequenzanzeige mit Nixieröhren ausgestattet, welche bei diesem Gerät aber ins Gehäuse integriert ist und die Analoganzeige von ihrem Platz verdrängt hat.
Der kommerzielle Allwellenempfänger bringt in seinem Stahlblechgehäuse mit den Abmessungen 42,5 x 17,8 x 43,2 cm ein stattliches Gewicht von 17,3 kg auf die Waage und kann mit 100 - 125 resp. 200 - 250 V Wechselstrom vom Netz betrieben werden.
Das auf der Wadley Loop-Technologie basierende Gerät verfügt über eine
digitale Frequenzanzeige, die Empfangsfrequenz mit wird mit orange leuchtenden
Nixieröhren mit einer Ablesegenauigkeit von 10 Hz angezeigt, rechts findet sich das Anzeigeinstrument,
welches den HF- (als S-Meter) und den NF-Pegel anzeigen kann.
Zum Empfang eines Kurzwellen - Rundfunksenders wird nach Anschluss der korrekten Netzspannung und einer Antenne die Betriebsart AM gewählt, in unkomplizierten Empfangssituationen wird eine AGC-Geschwindigkeit von 1.0 sec gewählt, das ZF-Filter von 6 kHz kann bei Nachbarkanalstörungen auf ein schmaleres umgeschaltet werden wobei der Ton dann ziemlich mufflig werden kann, der RF Gain soll voll aufgedreht sein (clockwise), mit dem MEGAHERTZ - Regler wird der 6 MHz - Bereich gewählt, mit dem Abstimmknopf anhand der digitalen Frequenzanzeige auf die gewünschte Empfangsfrequenz (6.)075.00 abgestimmt. Im Monitor - Lautsprecher sollte beim Aufdrehen des Laustärkeregler AUDIO GAIN die hoffentlich im Moment noch auf Kurzwelle aktive Deutsche Welle hörbar werden und das Signalstärkeinstrument etwas ausschlagen.
Der Plessey PR1553 ist ein auch 21 Jahrhundert noch brauchbarer frequenzstabiler
Kommunikationsempfänger, der nach dem Wadley Loop - Prinzip arbeitet und mit
einer gut auflösenden digitalen Frequenzanzeige (was sind da schon die 5 kHz-Schritte
der Chinesen-Quäken) und einer grosszügigen Auswahl an (teils unterschiedlich bestückten) ZF-Filtern
ausgestattet ist.
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© Martin Bösch 19.10.2011