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Von der Société Financière Privée zur Société Bancaire Privée
Die Genfer Finanzgesellschaft Société Financière Privée S.A. firmiert fortan als Société Bancaire Privée S.A. (SBP). Diese Namensänderung spiegelt das neue Geschäftsfeld des Instituts, das zusätzlich zu der 1999 erhaltenen Lizenz als Wertschriftenhändler seit dem 22. Januar 2003 im Besitz einer Banklizenz der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) ist.
Der neue Status als Bank ermöglicht dem an der SWX Swiss Exchange kotierten Genfer Unternehmen, die Palette seiner Dienstleistungen wie auch den Kundenkreis zu erweitern. Das bisherige Kerngeschäft - Portfoliomanagement, Wertschriften- und Devisenhandel, Prime brokerage für unabhängige Vermögensverwalter sowie Asset allocation und Global Custody - steht weiterhin im Mittelpunkt der Aktivitäten. Doch will die Bank in der Darstellung von Daniel Glasner, CEO der SBP, sukzessive den Kreis der Privatkunden ausweiten; dabei soll die Summe der betreuten Kundengelder von gegenwärtig rund CHF 1 Mia. erhöht werden.
Die SBP, die 53 Mitarbeitende beschäftigt, verfügt im Blick auf ihre Banktätigkeit über eine starke Eigenmittelbasis. Bei einem Aktienkapital von CHF 14.4 Mio. weist die SBP Ende 2002 eigene Mittel vor Gewinnverteilung von CHF 69.5 Mio. aus, die das bankengesetzliche Erfordernis um ein Mehrfaches übersteigen. Das Institut war 1982 durch Riccardo Tattoni, einem der heutigen bedeutenden Aktionäre, vom amerikanischen Brokerhaus E.F. Hutton erworben worden.