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Das ist jetzt wieder so ein abstraktes, aber wirklich wichtiges Thema, also haltet bitte durch :).
Es geht prinzipiell um das „sichere“ Aufrufen von Websites im Browser, das Abrufen von E-Mails und alle Aktionen, die mit einem Domainnamen zu tun hat. Normalerweise tippst du beispielsweise example.com im Browser ein und dein Browser verzweigt auf die entsprechende Website. Das funktioniert gut, geht blitzschnell und man macht sich keine Gedanken darüber.
Das Domain Name System (DNS) stellt diesen Bezug zwischen dem lesbaren Domainnamen (seafolly.ch) und einer IP-Adresse (<ip-pii>) her. Die Informationen dazu (Resource Records) stehen in der Zonendatei der Domain. Diese Datei liegt auf einem Nameserver und dieser Nameserver sendet die Information zum Client (Browser). Der Client steuert dann die richtige IP-Adresse an.
Stelle dir mal vor, jemand spielt dir nur vor, example.com zu sein.
Bei example.com ist das vielleicht noch nicht schlimm, aber bei „meine-bank.ch“ oder „mein-emailkonto.ch“ würde man schon gern mit der echten Bank und dem echten E-Mail Provider verbunden werden. Das so eine Fälschung überhaupt möglich ist, rührt daher, dass das DNS-Protokoll eine Prüfung der Identität des Absenders nicht vorsieht und diese Absender – Identität relativ einfach gefälscht werden kann. Dem Empfänger wird in so einem Fall eine andere IP-Adresse übermittelt und der Browser verzeigt dorthin. Der Browser erkennt überhaupt keinen Grund/Befehl an der übermittelten IP-Adresse zu zweifeln.