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Ramona Forchini kündigte auf ihrem Instagram-Profil etwas Verrücktes an – jetzt gehts verrückt weiter: Die 26-Jährige gewinnt an den Marathon-Weltmeisterschaften in der Türkei die Goldmedaille. Sie setzt sich im im Sprint gegen Maja Wloszczowska durch. Mit Rang drei rundet Ariane Lüthi das Rennen für die Schweizer perfekt ab.
Ramona Forchini hat an den Mountainbike-Marathon-Weltmeisterschaften in Sakarya die Goldmedaille gewonnen. Die Cross-Country-Spezialistin aus dem Kanton St. Gallen setzte sich im Nordwesten der Türkei auf der Zielgeraden gegen Ex-Weltmeisterin Maja Wloszczowska (36) aus Polen durch. Dass sie sich einer ausgezeichneten Verfassung erfreut, hatte Forchini bereits vor Wochenfrist an den Cross-Country-Europameisterschaften im Tessin angedeutet. Am Monte Tamaro reihte sich die 26-Jährige aus Wattwil im Toggenburg als Zwölfte ein.
Es ist ihr erster internationaler Marathon-Wettkampf, deswegen fühlte sich das für Ramona Forchini auch verrückt an. Sie hätte nicht gewusst, was sie an den Marathon-Weltmeisterschaften in Sakarya erwarten würde. Die Cross-Country-Spezialistin führt in den langen Aufstiegen jeweils und hält das Tempo hoch, bis die Spitzengruppe auf drei Fahrerinnen schrumpft. Da es in der Schlussphase weder Wloszczowska noch Forchini schaffen, sich abzusetzen, kommt es im Stadion zum Sprint, und da hat die Schweizerin «mehr Reserven», wie sie sagt.
Im Vergleich zu Forchini routiniert, geht Ariane Lüthi zum zehnten Mal in ein Weltmeisterschaftsrennen im Marathon. Doch bislang reichte es der 37-Jährigen nie für eine Medaille. Das vermag die Bernerin nun in der Türkei zu ändern und gewinnt zu ihrem Weltmeisterschaftsjubiläum die Bronzemedaille.