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Spanien läuft nach Ansicht des abgesetzten Verbandspräsidenten Angel Maria Villar ernsthaft Gefahr, von der WM-Endrunde 2018 ausgeschlossen zu werden.
"Vorsicht, die Möglichkeit besteht wirklich", warnte Villar am Montag in Madrid. Gegen den ehemaligen Chef des Fussballverbandes RFEF ermittelt die spanische Justiz im Zusammenhang mit einer Korruptionsaffäre. Die der Madrider Regierung unterstellte Sportbehörde CSD verlangt, dass der RFEF neue Vorstandswahlen abhält.
Der Weltverband FIFA warnte Spanien, dass das eine Einmischung des Staates in die Belange des Fussballs sein könnte. Dies kann im Extremfall zu einem Ausschluss Spaniens von der WM in Russland führen. "Wenn Spanien nicht an der WM teilnehmen kann, trüge die Regierung die alleinige Verantwortung", meinte Villar.
Er wies Spekulationen zurück, wonach er die Initiative der FIFA selbst ausgelöst haben könnte. "Ich dementiere ganz energisch, im RFEF oder bei der FIFA in irgendeiner Form interveniert zu haben", betonte Villar. Der Ex-Nationalspieler war bis seinem Rücktritt im Juli Vizepräsident der FIFA und der UEFA.