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Das Zukunftsmanagement der Populationen des europaweit geschützten Eurasischen Luchses ist Anfang Februar Hauptthema eines Workshops gewesen. In Poljce (Slowenien) haben die TeilnehmerInnen darüber diskutiert, welche Hindernisse es zur Erhaltung des Luchses in Europa zu überwinden gilt und nach Lösungen dafür gesucht. Dies meldet die Alpenschutzkommission CIPRA auf ihrer Homepage.
Die Luchs-Population in Slowenien ist mit nur rund 20 erwachsenen Tieren stark gefährdet. 1908 starb der Luchs in Slowenien aus und wurde 1973 wieder angesiedelt. Anfangs konnte sie sich zwar stark vermehren, ist in den letzten zehn bsi fünfzehn Jahrne jedoch stark geschrumpft. In anderen europäischen Ländern steht es ähnlich schlecht um die Luchse. Die Herausforderungen beim europaweiten Erhalt des Luchses sind vielfältig. Die Populationen sind sehr klein und liegen räumlich weit auseinander, so dass neue Ansiedlungen nötig sind. Die Lebensräume müssen zudem stärker verbunden werden, damit sich die Populationen untereinander austauschen können. Um die verinselten Vorkommen länderübergreifend zu vernetzen, sind internationale Koorperationen nötig. Auch die noch stark verbreitete Wilderei muss eingedämmt werden.