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Nach ein paar ruhigen Tagen mit meiner Familie und vielen guten Trainingseinheiten in Bern habe ich wieder neu ausgerichtet den Weg nach China angetreten. Hier warten in Wuhan mit den Military World Games ein Grossanlass auf mich, wo ich mit einer 151-köpfigen Schweizer Delegation mein Land vertreten darf. Die Spiele sind der drittgrösste Multi-Sport-Event der Welt und finden nur alle vier Jahre statt., weshalb sie deshalb oft auch "Olympische Spiele der militarisierten Athleten" genannt werden. Da ich
Der internationale Turnierkalender brachte mich für zwei Wochen nach Mittelamerika. Langsam daran gewöhnt, alleine unterwegs zu sein und mich anderen Trainingsequipen anzuschliessen, meisterte ich das Akklimatisieren ziemlich gut. Ich nahm mir für die Turniere in Guatemala und Mexiko viel vor. Meine Ziele für diese beiden Turniere hatte ich mir klar gesetzt. Trainingsimpulse wollte ich nun im Ernstkampf umsetzen und mit Siegen im Gepäck nach Hause reisen. Leider kam alles ziemlich anderes, als ich es mir vorgestellt hatte. Viel zu früh musste ich an beiden Turnieren die Segel
Nach den fünf Turnieren in Afrika, wo ich lehrreiche Erfahrungen sammeln und mich in jedem Spiel steigern konnte, spielte ich 3 Turniere auf der Tour in Europa (Griechenland, Belarus und Belgien). Nach wie vor biss ich mir hier die Zähne v.a. an indischen Spielern aus (in den letzten 8 Turnieren traf ich auf 6 Inder).
Nur noch zwei Tage geht es, bis in BASEL die Badminton-Weltmeisterschaften starten. Die Besten der Besten kämpfen vom 19. bis am 25. August 2019 in der St. Jakobshalle um die WM-Titel! TV-Bilder werden in mehr als 1/8 der gesamten Weltbevölkerung gestrahlt. Unglaublich, nicht? Im Rahmen meiner Kolumnen-Tätigkeit für die Zeitung "Volksstimme" schrieb ich in der neusten Ausgabe über die WM in Basel. Mit einem Klick auf "Weiterlesen" geht's zur Kolumne.
Nach einer Woche intensiven Trainings in der Schweiz, reiste ich für zwei weitere Turniere nach Afrika. In Ghana konnte ich mich in einem einstündigen 3-Sätzer in die 2. Runde kämpfen, wo ich mich dann aber leider in einem Dreisatzspiel gegen die Nr. 12 Indiens geschlagen geben musste. Es war ein gutes Spiel! In Nigeria verlor ich dann abermals gegen einen Inder, in der 2. Qualifikationsrunde. Ich bin definitiv mit einem Rucksack voller Erfahrung mit ungewöhnlichen Bedingungen nach Hause gereist und noch einer grösseren Portion Motivation fürs Training.
Mein 2. Aufenthalt in Afrika verlief nicht wie erhofft. In Benin verlor ich im Hauptfeld gegen einen starken Inder. Nach einem abenteuerlichen Flug an die Elfenbeinküste, krabbeligen Nächten und Kaffeeerfahrungen (Ameiseninvasion), absolvierte ich Trainings mit meinem italienischen Kollegen. Beim Cote d'Ivoire International verlor ich in einem 3-Sätzer gegen die Nr. 2 des Turniers (Belgien, WR 108). Wir Europäer kämpften uns bei diesem Afrikablock gemeinsam durch die Hürden, was uns fast zu Mannschaftssportlern machte.
Am Mauritius International 2019 erreiche ich mein soweit bestes Resultat auf der BWF Continental Tour! Ein Viertelfinale bei einem "International Series"! Noch mehr als dieses Resultat freut mich mein Erstrundensieg: Ich schlage die Nummer 121 der Welt, und damit gleichzeitig auch den ersten Asiaten. So soll es definitiv weiter gehen! Nun bin ich eine Woche zu Hause in der Schweiz im Training und reise am 25. Juni los ans Benin International und das Côte d'Ivoire International.
Heute, dem 1. Mai 2019 beginnt die offizielle Qualifikationsphase für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokyo! Ich habe nun ein Jahr lang Zeit (bis am 26. April 2020), mich im Worldranking soweit nach vorne zu spielen, dass ich einen der begehrten 38 Plätze erhalte. Ich verfolge ein sehr ambitiöses Ziel, doch bin ich bereit dafür zu kämpfen und bin gespannt, ob ich dieses Spiel-Niveau erreichen werde! Mehr Infos sind unter Olympia 2020 nachlesbar.
Ich bin sprachlos! Gestern ging mein Crowdfunding-Projekt erfolgreich zu Ende!!! Innerhalb von 50 Tagen haben 94 Unterstützer insgesamt Fr. 17'790.- meinem Projekt und damit meiner Karriere und meiner bevorstehenden Olympia-Qualifikation zugesprochen. Einfach unglaublich! Jeder einzelne Beitrag hat dazu beigetragen, der Zielsumme näher zu kommen und am Ende wurde diese sogar um 11% übertroffen! Ich danke allen herzlich für die grossartige Unterstützung, für’s Werbung machen und für’s «an mich glauben»! DANKE! (=> Zum Projekt)
Ohne Worte! Wenn mir früher jemand offenbart hätte, dass ich je in der dänischen Meisterschaft spielen werde, hätte ich ihn für verrückt gehalten. Und jetzt habe ich nicht nur das, sondern wir sind sogar MEISTER geworden! WOW! Mit dem Team Skaelskor-Slagelse bezwingen wir im Finale Greve Strand mit 4:2. Ich selbst stand im Finale nicht auf dem Feld, ich war auch da wie die ganze Saison Reserve-Spieler. Während der Saison wurde ich in fünf von zwölf Spielen eingesetzt. Der Final wurde live im dänischen Fernsehen übertragen. (=> mehr Fotos)