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Warum sind die Wolken eigentlich weiss oder grau?
Wolken bestehen zu einem grossen Teil aus vielen, kleinen Wolkentröpfchen. Der Durchmesser beträgt etwa 10 bis 20 μm, womit der Durchmesser gross genug ist, um alle Wellenlängen des sichtbaren Lichts gleichmässig zu streuen. Wenn alle sichtbaren Wellenlängen mit etwa der gleichen Intensität auf das Auge treffen, erscheint einem das Objekt, in diesem Fall die Wolke, weiss.
Nimmt nun die vertikale Ausdehnung, sprich die Mächtigkeit einer Wolke zu, kann weniger Sonnenlicht die Wolke durchdringen und den Erdboden erreichen. Dadurch wird an der Wolkenunterseite praktisch kein Licht mehr gestreut und die Unterseite der Wolke erscheint grau oder sogar dunkelgrau. Hinzu kommt, dass grössere Wolkentröpfchen an der Wolkenbasis zunehmend schlechter Streuen und stattdessen mehr Licht absorbieren.