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An der Frontseite unserer beiden Hindernisse (Mast und Keil) sind sogenannte Druckdosen angebracht. Diese sollen den Druck in der Lawine messen, was aber mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist. Eine Lawine lässt sich nicht ohne weiteres mit einer Flüssigkeit vergleichen, wo die Definition des statischen Druckes sehr einfach ist, sondern die Lawine gleicht eher einer starken granularen Strömung, in welcher viele kleine und grosse Schnee- und Eisbrocken verschiedener Härte herumwirbeln. Treffen solche Brocken auf unsere Sensoren, welche eigentlich Kraftsensoren sind, so werden sie als Stösse registriert. Wie hoch nun der Ausschlag des Signals wird, hängt von der Grösse, Geschwindigkeit und der Härte des Brockens ab, aber auch von der Zentrizität des Aufschlages. Um nun diese verschiedenen Einflüsse auf die Kraftmessungen zu untersuchen, setzen wir Druckdosen mit verschiedenen Durchmessern ein (von 5 cm bis zu 25 cm). Diese Messungen werden vorallem benötigt, um die Ingenieure bei der Dimensionierung von Bauten in lawinengefährdeten Gebieten zu unterstützen.