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Die Einnahmelücke zwischen Spielerinnen und Spielern ist geschlossen, auch Turnierprämien zum Beispiel für die WM sollen angeglichen werden. Die Übereinkunft muss allerdings noch unterzeichnet und von einem Gericht abgesegnet werden.
«Wir haben unsere Differenzen ausgeräumt und stehen stolz zusammen, um mehr Gerechtigkeit in den Fussball zu tragen», gaben die beiden Nationalteams in einem gemeinsamen Statement bekannt. «Diesen Tag zu erreichen, war nicht einfach. Wir erkennen das Erbe jener Frauen an, die dafür gekämpft haben, und widmen ihnen diesen Moment», heisst es. Die beiden Parteien einigten sich auf einen Vergleich. Der Deal beinhaltet 24 Millionen Dollar (2 davon fliessen in einen Fonds, der Spielerinnen nach der Karriere unterstützt) und damit rund einen Drittel der ursprünglich geforderten Summe.
WM-Prämien klaffen weit auseinander
Verbandspräsidentin Cindy Parlow Cone wies darauf hin, dass bezüglich Turnier-Prämien die Spielgewerkschaften gefordert seien, «bis die Fifa selbst gleichgestellt ist». Bislang bezahlte der US-Verband die Spielerinnen und Spieler entsprechend der erhaltenen Prämien des Weltfussballverbandes aus. Zahlte dieser für die Männer-WM 2018 400 Millionen Dollar aus (38 Mio. davon gingen an Weltmeister Frankreich), so erhielten die US-Weltmeisterinnen an der Endrunde 2019 4 von den total 30 Millionen budgetierten Prämien.
Besonders die politisch stark engagierte Starspielerin Rapinoe (36), zweimalige Weltmeisterin und Olympiasiegerin, hatte sich seit Jahren für «Equal Pay» im US-Fussball eingesetzt. «Ich weiss, dass es Millionen Menschen auf der Welt gibt, die aufgrund ihres Geschlechts an den Rand gedrängt werden und in ihren Jobs das Gleiche erleben», sagte Rapinoe bei ihrem Besuch bei US-Präsident Joe Biden im Weissen Haus.