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Vom Cäcilienverein zur Kantorei St. Peter und Paul
Die Anfänge für Gesang und Orgelspiel reichen ins 17, Jh. zurück. Der Cantor war damals auch der Schulmeister der Stadt, und er wurde vom Stadtrat gewählt. 1632 stellte ein Jost Meyer das Gesuch, zum Cantor gewählt zu werden. Er leitete eine Gruppe von Sängerknaben, die auch Rotröckler hiessen, weil sie in der Kirche einen roten Mantel trugen.
Als 1848 das Kloster St. Urban aufgehoben wurde, bewarb sich der Klosterorganist P.Ambrosius um das Cantorenamt in Willisau. In der Siebzigerjahren wurde er Stiftsorganist zu St. Leodegar in Luzern. Sein Nachfolger wurde Josef Lampart, der 1880 einen Kirchenchor gründete, der aber nicht dem Kantonalverband beitrat. Es folgten weitere Höhepunkte, z.B. die Organisation des dritten Kirchengesangfestes in Willisau.
1882 wurde der Caecilienverien Willisau gegründet. 1997 wurde dann dieser Kirchen-Chor aufgelöst.1999 entstand dann die heutige Kantorei St, Peter und Paul.
Die wichtigsten Chorleiter:
1959 Alfred Ineichen
1999 Albert Knechtle
2005 Moana N. Labbate
2010 Marc Dahinden
2012 Werner Bösch
Neue Orgeln in der Pfarrkirche St. Peter & Paul Willisau:
1824 Orgelbau Rinckenbach Ammerschweier, 40 Register
1915 Orgelbau Goll Luzern, 48 Register
1972 Orgelbau Heinrich Pürro Willisau, 48 Register
2016 Einbau elektronische Setzerkombination (11'000-fach) Orgelbau Heinrich Pürro AG Willisau