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In fast allen Dörfern und Städten der betroffenen Region fliesst derzeit kein Wasser mehr. Dies sagte heute Sonntag der Kiew-treue Gouverneur der Region Lugansk, Gennadij Moskal.
Eine konkrete Zahl der betroffenen Menschen nannte Moskal nicht. Auch machte er keine Angaben dazu, wer für die Zerstörung der Wasserleitung verantwortlich ist. Der Gouverneur teilte über Facebook mit, dass die ukrainischen Behörden die zerstörte Hauptleitung nicht reparieren wollten. «Sie werden aber einem Reparaturteam der Separatisten den Zugang erlauben.»
Während der vor gut einem Jahr begonnenen Kämpfe in der Ostukraine kam es immer wieder zu Beschädigungen an Wasserleitungen, wodurch die Versorgung der Bevölkerung erschwert oder ganz gestoppt wurde. Bei den Kämpfen wurden mehr als 6300 Menschen getötet, mehr als eine Million Menschen mussten ihr Zuhause verlassen.