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|Einwohner||812|
|Fläche||1118 ha|
|Höhe der Kirche||450 müM|
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1194 unter dem Namen Bermeswile. Später erschienen die Bezeichnungen Bermswilr (1269), Bermiswilr (1276), Bermeswilr (1283) und Berschwiller (1307). Der Ortsname geht auf den althochdeutschen Personennamen Berman zurück und bedeutet somit Weiler/Gehöft des Berman.
Seit dem Mittelalter hatte das Kloster Beinwil Grundbesitz in Bärschwil. Das Dorf gehörte zum Einflussbereich des Bischofs von Basel. Im Jahr 1527 wurde es mit der hohen und der niederen Gerichtsbarkeit von Solothurn erworben und der Vogtei Thierstein zugeordnet. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime (1798) gehörte Bärschwil während der Helvetik zum Distrikt Dornach und ab 1803 zum Bezirk Thierstein.
Schon seit dem 17. Jahrhundert bestand im Birstal bei der Einmündung des Bärschwiler Tals eine Eisenschmelze, in welcher das in der Umgebung gewonnene Bohnerz verarbeitet wurde. Daneben entwickelten sich auch zwei Glasöfen, die jedoch ihren Betrieb 1856 einstellten. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden eine Kalk- und Gipsfabrik und später ein Zementwerk gegründet, welche der Bevölkerung der umliegenden Gemeinden Arbeitsplätze boten. Auch eine Getreidemühle und eine Ziegelhütte war im 19. Jahrhundert in Betrieb. Heute sind die meisten industriellen Tätigkeiten auf dem Gemeindegebiet von Bärschwil eingestellt.
Zum ersten mal wurde die Wappe der Gemeinde Bärschwil im Jahr 1936 gezeigt. Damals wurde der Velo-Club ‚Jurarösli‘ gegründet. Ein Wappen sollte das Fähnlein des Vereins zieren. Direktor Peter Josef Affolter der Terrazzo- und Jurasitwerke machten den Vorschlag einen Fisch und den Baslerstab in die Wappe zu übernehmen. Den Fisch als Symbol dass die nördliche Grenze von Bärschwil an einem Fluss liegt, den sie nicht befischen durften. Den Baslerstab als Erinnerung an die Zugehörigkeit an das Bistum Basel bis 1527. Obschon das Bärschwiler Wappen seit 1936 Gefallen ausgelöst hatte, wurde es erst am 20. Juli 1941 durch die Gemeindeversammlung zum offiziellen Abzeichen erhoben. Das Wappen wird im Wappenbuch mit der folgenden Angabe fixiert: „Geteilt von Blau mit weissen rechtsschwimmendem Fisch und von Weiss mit rotem rechtsgewendetem Baselstab“.