Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03380.jsonl.gz/4020

Die Auszeichnung erfolgt „für die Festigung des Friedens im Nahen Osten und den Schutz der Christen in Syrien.“
Laut Berichten in der polnischen Zeitung „Wyborcza“ und der in Italien erscheinenden „La Stampa“ erklärte sich der russische Staatschef bereit, nach Italien zu reisen, um den Preis entgegenzunehmen. Wahrscheinlich wird er Papst Franziskus treffen, begleitet werden soll er von einem hohen Vertreter der russischen Kirche.
Die Auszeichnung „Goldene Palme“ wird seit den 80er Jahren vom Verein Assisi Pax International verliehen, eine kirchliche Vereinigung, die vom heiligen Franziskus inspiriert wurde.
Die Auszeichnung bezieht sich auf das Treffen von Johannes Paul II, bei dem Vertreter verschiedener Religionen 1986 in Assisi gemeinsam für den Frieden gebetet hatten.
Inzwischen liest man auf der Website des Moskauer Patriarchats, dass sich am 17. April 2018 ein Treffen stattfand zwischen Vertretern des Moskauer Patriarchats und Matarese Pietro, dem Präsidenten der Organisation Pax Assisi, sowie mit dessen Beratern Alfredo Esposito und Daniel Von Bosco. Während des Treffens – so heisst es auf der Webseite des Moskauer Patriarchats – diskutierten die Parteien die Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen dem Moskauer Patriarchat und der römisch-katholischen Kirche im Bereich der Friedenssicherung.
Die Gesprächspartner waren sich demnach einig darin, dass angesichts der komplexen internationalen Situation und der Verschlechterung der Situation in Syrien die Christen ihre Bemühungen vereinen sollten, um eine weitere Eskalation des Konflikts zu verhindern und Dialog und Versöhnung zu fördern.