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Heute zitieren wir eine der klassischen Meisterinnen, die sich um Sex und Erotik in der Literatur bemüht haben:
Die folgenden Passagen sind aus: "Das Delta der Venus", 1941 geschrieben von Anaïs Nin, 1976 von ihr zur Veröffentlichung freigegeben.
.. Ihre Taille war sehr schlank. .. Das Farbenspiel hatte ihn entzückt: blasses Elfenbein, ganz glatt, das nur ganz unten zu einem satten Gold wurde, wie alter Hermelin. Ihrer Fotze hatte er den Kosenamen "kleiner Fuchs" gegeben, dessen Pelz sich sträubte, wenn er danach griff.
Seine Lippen folgten dem, was seine Hände vorgezeichnet hatten. Seine Nase vergrub sich in die Düfte ihres Körpers, er wollte vergessen, er war süchtig nach der Droge, die ihr Körper ausströmte.
Elena hatte einen kleinen, in den Falten ihrer Schamlippen versteckten Leberfleck. Er gab vor, ihn zu suchen, er fuhr mit den Fingern ihre Beine hoch und unter den Pelz des Fuchses. Er gab vor, er wollte nur den kleinen Leberfleck berühren und nicht mehr. Wenn er ihn dann streichelte, streifte er nur ganz beiläufig ihren Eingang, um das wie bei einer Pflanze sich zusammenziehende, von seinen Fingern vervorgerufene feuchte Pulsieren der Lust zu spüren. Ihre Schamlippen waren wie die Blätter eines lichtempfindlichen Gewächses, die sich schützend über die Quelle der Lust falteten, deren Vibrato er spürte.
Er küsste den Leberfleck und nicht ihre Öffnung, er spürte ihre Reaktion auf seine Küsse, er konnte verfolgen, wie sie sich unter der Haut bis zum Eingang ihrer Muschel fortpflanzte. Sie öffnete und schloss sich, als sein Mund näher kam. Er vergrub sein Gesicht dort, überwältigt von Sandelholzdüften, Muschelgerüchen, er liebkoste ihre Schamhaar, streichelte den Fuchspelz, ein Haar verirrte sich in seinen Mund, ein anderes ins Bettlaken, ..