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Der Film handelt von einer alevitischen Familie mit sieben Kindern, welche auf illegale Weise in die Schweiz auswandern will. Die Eltern, Haydar und Meryem, machen sich mit dem siebenjährigen Sohn Mehmet Ali auf die Reise in das Land, welches sie nur von Postkarten kennen; die anderen Kinder sollen später nachgeholt werden. In Italien nimmt sie der Lastwagenfahrer Ramser gegen Bezahlung von 300 DM an die Schweizer Grenze mit, wo die Einreise infolge fehlenden Visums verweigert wird. Am Bahnhof von Mailand geraten sie in Hände von Schleppern. Die Familie soll zu Fuss über die Berge wandern. Im Schneesturm auf dem Splügenpass stirbt Mehmet Ali in den Armen seines Vaters an Erschöpfung. Haydar wird festgenommen. Der Film endet mit Ramsers Besuch im Gefängnis. Der Film erhielt 1991 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Am Filmfestival Locarno erhielt er 1990 den Bronzenen Leoparden. Im Herbst 2016 kam sein Film in restaurierter Fassung nochmals in die Kinos.