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Das Forschungszentrum für Handelsmanagement befragte 3000 Kunden in der Schweiz, Deutschland und Österreich zum Kauf von Weihnachtsgeschenken, wie die HSG am Dienstag mitteilte. Schweizer und Österreicher planten noch immer mehr auszugeben als Deutsche, heisst es.
Allerdings verkleinerten sich die Budgets für Weihnachtsausgaben in den letzten drei Jahren um 23%. Männer sind in der Schweiz und in Österreich spendabler als Frauen, während sie in Deutschland etwa gleich viel für Geschenke ausgeben. Die über 65-Jährigen geben in der Schweiz am meisten aus - im Mittel 425 CHF.
Während die meisten Österreicher und Deutschen den Internet- und Versandhandel bevorzugen, ist dieser Trend in der Schweiz gemäss Umfrage weniger ausgeprägt. Acht Prozent der Schweizer gaben an, Geschenke ausschliesslich im Internet- und Versandhandel zu kaufen, während 42% sämtliche Geschenke in Läden kaufen.
CROSS-CHANNEL-KÄUFER
Um keine Kunden zu verlieren, sollten Händler ihre Produkte in allen Einkaufskanälen anbieten, empfehlen die Konsumforscher. Die grösste Kundengruppe nutze den Internet- und Versandhandel ergänzend zum stationären Handel. Der Anteil dieser "Cross-Channel-Käufer" liegt bei rund der Hälfte.
54% der Schweizer kaufen einen Teil ihrer Geschenke im Ausland ein. Besonders beliebt sei der Einkaufstourismus bei der jüngeren Zielgruppe, heisst es. Die Deutschen hingegen kaufen überwiegend im eigenen Land ein.
Auf den Wunschzetteln finden sich vermehrt immaterielle Geschenke, zum Beispiel Eintrittstickets. Frauen wünschen sich öfter Kleider und Schuhe, während Männer mehr an Elektronikgeräten interessiert sind. Bücher sind bei Frauen stärker im Trend als bei Männern - in allen drei Ländern.
cp
(AWP)