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Jeder kennt Ihn. Die einen trinken ihn Zuhause, die anderen unterwegs als Coffee to Go. Vor allem hierzulande wurde der Kaffee zu einem stetigen Begleiter. So trank der Durchschnittsschweizer im Jahr 2015 1174 Tassen Kaffee. Aber woher kommt er?
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Die Pflanze
Kaffee ist eine Pflanzengattung der Rötegewächse mit derzeit 124 bekannten Arten. Die bekanntesten unter ihnen sind „Arabica“ und „Robusta„ , welche für den wirtschaftlichen Anbau bevorzugt werden. Kaffeesträuche können eine Größe von biszu 8 Metern erreichen. Ihre länglich-ovalen Blätter erreichen eine Länge von biszu 15 Zentimetern. Der wichtigste Teil befindet sich jedoch in der Kirsche der Pflanze. Die Kaffeebohne.
Der kaffeegürtel
Aufgrund seiner besonderen klimatischen Anforderungen gedeiht Kaffee nur in tropisch-äquatorialen Ländern. Innerhalb des 23° Breitengrades nördlicher Breite und des 25° Breitengrades südlicher Breite profitiert er von frostfreiem, feucht-trockenem Wechselklima und Passatwinden.
Die ARABICA-PFLANZE
Die Arabica-Pflanze, welche mittlerweile ca. 70% des weltweit angebauten Kaffees ausmacht, wächst bei Durchschnittstemperatur von 18° – 22 °C auf 600- 2300 Metern höhe. Auf Grund der niedrigen Temperatur wächst der Kaffeestrauch in höheren Lagen langsam und hat somit, wie beim Wein, mehr zeit für das Wachstum und die Ausprägung der Kaffeekirsche. Dies wirkt sich positiv auf Stärke und Vielfalt der Aromen in den Kaffeebohnen aus.
Die ROBUSTA-PFLANZE
Die Robusta-Pflanze ist, wie der Name schon verrät, in den Punkten Schädlingsanfälligkeit und Temperaturtoleranz wesentlich resistenter. Aus diesem Grund wird die Pflanze oft in niedrigeren Lagen ab einer Höhe von 300 Metern, bei Durschnittstemperaturen von 24 -26 °C angebaut.