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Nach dem Motto «Sie kam, sah und siegte» ist Mujinga Kambundji nach ihrer langen Wettkampfpause ins Renngeschehen zurückgekehrt. Die 28-jährige Bernerin entschied beim Auffahrtsmeeting in Langenthal den Lauf über die allgemein selten und von ihr noch gar nie gelaufenen 300 m klar für sich. Kambundji lief in einer Zeit von 37,03 Sekunden ins Ziel. Die Konkurrenz verlor über eine halbe Sekunde und mehr.
Für Kambundji war es der erste Wettkampf seit August 2020. Damals musste sie die Saison wegen einer Oberschenkelverletzung frühzeitig abbrechen, ehe die Sprinterin wegen einer Mittelfussfraktur auch für die Hallensaison passen musste.
Eine zufriedene Kambundji meinte im Ziel: «Ich war sehr nervös. Aber das bin ich eigentlich immer beim 1. Wettkampf.» Weil sie zuvor noch nie über diese Distanz gelaufen sei, habe sie nicht recht gewusst, wie schnell sie das Rennen angehen sollte, sagte Kambundji weiter.
Den kommenden Monaten inklusive Olympia schaut Kambundji zuversichtlich entgegen: «Da mache ich mir überhaupt keine Sorgen.»