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Faksimilierte Grafik von Clément Moreau für unsere GönnerInnen
Cafe de la paix (vergriffen)
2009 hat die Stiftung erstmals Gönnerinnen und Gönner eingeladen, eine faksimilierte Grafik von Clément Moreau zu erwerben – nämlich den links abgebildeten Linolschnitt «Café de la Paix» von 1929/30, Format: 23.7 x 20 cm.
Der Gönnerbeitrag beträgt CHF 100.–
Der Erlös aus dem Gönnerblatt trägt dazu bei, das künstlerische Schaffen von Clément Moreau in Ausstellungen, Vorträgen und Publikationen den Menschen zugänglich zu machen. Unsere längerfristige Absicht ist, eine Mappe mit faksimilierten Drucken des Gebrauchsgrafikers Carl Meffert/Clément Moreau herauszugeben
Das zweite Gönnerblatt der Stiftung von 2011. Es trägt den Titel «Die Cafoni von Fontamara» und stammt aus dem Buch «Fontamara» von Ignazio Silone.
Moreau (Carl Meffert) und Ignazio Silone (Secondo Tranquilli) trafen sich 1930 ein erstes Mal in der Tessiner Künstlerkooperative Fontana Martina. Beide flüchteten vor den Diktatoren ihrer Länder, beide waren engagierte Antifaschisten, beide fühlten sich dem libertären Sozialismus nah und beide waren künstlerisch tätig. Aus dieser Begegnung wuchs eine Zusammenarbeit, die fünf Jahre andauern sollte. Das Ende dieser Freundschaft war nicht freiwillig. Clément Moreau musste 1935 die Schweiz verlassen und flüchtete ins lateinamerikanische Exil. Zurückgeblieben sind seine Linolschnitte zu den Büchern «Fontamara» und «Reise nach Paris».
Eva Korazja, die langjährige Präsidentin der Stiftung Clément Moreau und Expertin für die Schweizerische Druckgrafik im 20. Jahrhundert, führt das Faksimile mit einem Text ein.
Das dritte Gönnerblatt der Stiftung von 2012 ist aus «Nacht über Deutschland». Die in den Jahren 1937/38 in Argentinien entstandene Bildserie ist eine der bedeutendsten Werke antifaschisischer Exilkunst. «La comedia humana» oder «Nacht über Deutschland», wie Clément Moreau es später nennt, erscheint 1940 einmal in der Woche in Serien von vier Bildern in argentinischen Zeitungen.
Das Faksimile ist die vierte Grafik aus de zweiten Teil. Dieser umfasst 30 Linolschnitte und handelt davon, wie es einem Menscher ergeht, der auf der Flucht ist, um sein Leben vor der bedrohlichen Staatsmacht zu schützen.
Frau Dr. Hanna Gagel, unser Ehrenmitglied, hat zu dem Faksimie einen einführenden Text verfasst. Sie ist mit dem Werk von Clément Moreau seit vielen Jahren vertraut und ihr Engagement hat auch dazu beigetragen, dass sein Werk in Europa Beachtung findet.