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Vom 15. bis 17. Juni fand der zweite Lauf der Porsche GT3 Cup Challenge Suisse und des Porsche Sports Cup Suisse auf dem „Circuit Paul Ricard“ nahe Le Castellet statt. Bei heissen Temperaturen von 33 Grad Celsius starteten mehr als 50 Fahrer am Samstag in den verschiedenen Rennen auf der 5,81 Kilometer langen Strecke. In der Provence wurde das erste Endurance-Rennen der Saison gefahren, das eines der beiden Sprintrennen der GT3 Cup Challenge als auch eines des Porsche Sports Cup ersetzt.
In der GT3 Cup Challenge fuhr Jean-Paul von Burg im Sprint- als auch im Endurance-Rennen einen Start-Ziel-Sieg ein. Ernst Keller, neben von Burg einer der Favoriten in der GT3 Cup Challenge, trat beim Rennen in Le Castellet nicht an. Im Porsche Sports Cup wächst das Feld der Cayman GT4 Clubsport Fahrer weiter: Paolo Carro holte im Sprint den Sieg dieser Gruppe. Im 100-Meilen-Rennen fuhr das Fahrerduo Hirschmann/Frommenwiler als Erste über die Ziellinie. Den Gesamtsieg des Feldes im Endurance-Rennen holte sich Christian Pfefferlé auf 991 GT3 R mit einer schnellsten Rennrunde von 2:12.159 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 159.135 Kilometern pro Stunde. Das Gleichmässigkeitsrennen Porsche Driver’s Challenge entschied Christophe Gachet für sich.
Porsche GT3 Cup Challenge
Für Jean-Paul von Burg verlief das Rennen sehr gut: Er startete im Sprintrennen von der Pole und fuhr einen klaren Start-Ziel-Sieg mit einer schnellsten Rennrunde von 2:12.365 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 158.887 Kilometern pro Stunde ein. Patrick Schmalz, der hinter von Burg ins Rennen startete, behauptete seine Position und wurde Zweiter. Vom vierten Platz ins Rennen gestartet, machte Franco Piergiovanni einen Platz gut und sicherte sich den dritten Rang. Er zog an Oliver Ditzler vorbei, der als Vierter über die Ziellinie fuhr.
Beim 100-Meilen-Rennen starten rund 40 Fahrzeuge aus den Klassen Porsche GT3 Cup Challenge und Porsche Sports Cup Suisse zusammen. In der GT3 Cup Challenge wurde von Burg seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich erneut das Podium durch einen klaren Start-Ziel-Sieg. Oliver Ditzler, vom zweiten Rang zusammen mit Freddy Barth gestartet, fuhr er als Zweiter über die Ziellinie. Franco Piergiovanni, der vom achten Startplatz ins Rennen ging, arbeitete sich bis auf das Siegertreppchen vor und wurde Dritter. Doppelsieger Jean-Paul von Burg resümierte: „Für mich konnte es dieses Mal nicht besser laufen. Bei den heissen Temperaturen war es besonders wichtig die Reifen zu schonen und das ist uns bestens gelungen. Mit dem grossen Starterfeld im Endurance-Rennen hat es sehr viel Spass gemacht.“
Porsche Sports Cup
Im Porsche Sports Cup Suisse traten knapp 40 Fahrer gegeneinander an. Dominiert wird das Feld von den mittlerweile 22 Fahrern auf Cayman GT4 Clubsport, die in der Gruppe 3b um den Sieg fahren. Dominik Fischli, Sieger dieser Klasse im Saisonauftaktrennen, startete in Le Castellet vom dritten Platz und holte im Rennen einen Platz auf. Er wurde Zweiter hinter Paolo Carro, der von der Pole startete und mit einer schnellsten Rennrunde von 2:20.732 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 149.441 Kilometern pro Stunde das Rennen für sich entschied. Maino Tommaso ging an zweiter Position ins Rennen, wurde jedoch durch eine Zeitstrafe von 20 Sekunden zurückgestuft und kam auf dem sechsten Rang ins Ziel. Patrick Meystre, von Rang Fünf gestartet, fuhr als Dritter über die Ziellinie.
Im Endurance-Rennen holte das Duo Michael Hirschmann und Philipp Frommenwiler einen Start-Ziel-Sieg in der Gruppe 3b auf Cayman GT4 Clubsport. Patrick Meystre fuhr von Rang Fünf auf den zweiten Platz. Alexandre Mottet zog mit Meystre mit und verbesserte sich von Rang Sechs auf den dritten Platz.
Porsche Driver’s Challenge
Nachdem sich Christophe Gachet im ersten Lauf im Spielberg den zweiten Platz holte, fuhr er in Le Castellet auf 991 GT3 RS auf den ersten Platz. In der Gleichmässigkeitsprüfung wird der Durchschnitt der zehn Rennrunden eines Fahrers als Referenzrunde definiert. Alle Abweichungen zu dieser Referenz werden in Strafpunkte umgerechnet. Gachet hatte am Ende die geringsten Abweichungen zu seiner Referenzrunde mit daraus resultierenden 4167 Strafpunkten. Zweiter wurde Massimo Salamanca auf 991 GT3 mit 5180 Punkten. Fabio Resico, ebenfalls auf 991 GT3, fuhr mit 5198 Strafpunkten auf den dritten Rang.
Xavier Penalba, Sportwart beim Verband Schweizer Porsche Clubs war begeistert über die hohe Teilnehmerzahl: „Das war ein tolles Rennwochenende bei dem wir auch aus Le Castellet bei den 24 Stunden von Le Mans mitgefiebert haben. Durch die sehr grossen Startfelder in allen Rennen ging es bei uns aber nicht minder spannend zu als an der Sarthe.“
Der nächste Lauf findet vom 6. bis 8. Juli im italienischen Mugello statt. Dort werden ebenfalls ein Sprint- und ein Endurance-Rennen gefahren.