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Die Erwerbspolitik des SLA konzentriert sich auf die vier Literaturen der Schweiz im 20. und 21. Jahrhundert.
In erster Linie sammelt das SLA literarische Archive und Nachlässe von Autorinnen und Autoren aus der Schweiz.
Thematisch ergeben sich durch die bisherige Sammeltätigkeit herausragende Schwerpunkte: Das sind die beiden Epochen der Zwischenkriegszeit und der Literatur nach 1968 bis in die unmittelbare Gegenwart.
Das SLA erwirbt aber auch Nachlässe von Gelehrten und LiteraturkritikerInnen.
In der Erwerbspolitik nachgeordnet sind die Archive von kulturellen Institutionen im weiteren Sinne, also von Verlagen, Vereinigungen von Autoren und Autorinnen, Gesellschaften und Zeitschriften.
Einen neuen Schwerpunkt der Sammlung soll die Literatur von Exilanten in der Schweiz und Migranten bilden.
Massgeblich ist die ästhetische Qualität, der Kanon, die Repräsentation in Literaturgeschichten, die nationale und internationale Rezeption in der Literaturkritik.
Weitere Kriterien sind die Verbindungen zur bestehenden Sammlung und die Stärkung eines Konter-Kanons: das sind die Archive von Autorinnen, Lyrikern, die Konkrete Poesie und die Chansonniers. Da die Sammlung die historische Entwicklung der vier Schweizer Literaturen nachzeichnet, muss auch auf die Repräsentativität der Generationen geachtet werden.