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Moment mal, was bitte ist das denn?!
Ein Flitzer betritt am Wochenende das Feld bei einem Spiel der Premier League des Grossraums Canberra in Australien. Verkleidet als Schiedsrichter, mit einer Roter Karte in seiner rechten Hand – und mit einer mexikanischen Wrestling-Maske auf dem Kopf.
Der Platzverweis des Flitzers galt dem Unparteiischen, der zugleich im Schiedsrichter-Komitee des Verbands sitzt. «Sie können sich vorstellen, dass sich der Schiedsrichter bedroht und eingeschüchtert gefühlt hat», sagte der Verbandspräsident in der Canberra Times. Die Konsequenzen sind bereits bekannt: Der Flitzer kassierte umgehend ein zehnjähriges Stadionverbot in der Region der australischen Hauptstadt, ein Antrag auf eine landesweite Sperre wurde eingereicht.
Noch auf dem Feld enthüllte ein Spieler die Identität des Maskenmanns, indem er ihm die Verkleidung vom Kopf riss. Es stellte sich heraus, dass er früher offenbar selber als Schiedsrichter tätig war und dass er sich in den vergangenen Monaten immer wieder über die Behandlung der Unparteiischen durch den Verband beklagt hatte. (ram)
Dank einem 3:1-Sieg in Grenoble steht der SC Bern in der K.o.-Phase der Champions Hockey League. Grenoble liegt nur zwei Stunden von der Schweizer Grenze entfernt – und doch gibt es Franzosen, die das Nachbarland nicht zu kennen scheinen. Denn empfangen wird der SCB mit der schwedischen Nationalhymne und statt der Schweizer Flagge wird auf dem Videowürfel die blau-gelbe Schwedens eingeblendet. Das kommt selbst dem finnischen SCB-Coach Kari Jalonen spanisch vor. (ram)