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Die Kakadu-Variationen, die sich auf ein populäres Lied von Wenzel Müller beziehen (und nicht etwa auf eine exotische Vogelart), zeigen, dass eine Wiederholung nicht gleich eine Wiederholung ist. Durch das Variieren wird eine simple Melodie facettenreich und mitunter fast bis zur Unerkennbarkeit verändert. Es liegt auf der Hand, dass sich Beethoven auf seiner Suche nach neuen Klangmöglichkeiten und seiner scheinbar unbegrenzten Kreativität der Variationstechnik bediente.
L. van Beethoven, 10 Variationen in G-Dur, op. 121a
Interpreten: Simon Stettler (Klarinette), Catherine Vay (Cello), Ai Furuya (Klavier)