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Der heutige 4. Dezember ist der Gedenktag der heiligen Barbara, die als Schutzpatronin der Bergleute, Mineure, Geologen aber auch beispielsweise der Zimmerleute, Maurer und Architekten gilt.
Die junge Barbara wendete sich Ende des dritten Jahrhunderts dem Christentum zu, entgegen dem Willen ihres Vaters. Dieser versuchte zwar, sie davon abzuhalten, indem er sie in einem Turm einsperren und sogar martern liess. Alles nützte nichts. Zur Strafe wollte der Vater seine Tochter erschlagen lassen. Barbara konnte zwar erst fliehen und sich in einem ihr öffnenden Felsspalt verstecken. Sie wurde aber von einem Hirten verraten, der daraufhin in einen Stein verwandelt wurde. Vor ihrer Hinrichtung durch den eigenen Vater betete Barbara, worauf ein Engel erschien und sie in ein weisses leuchtendes Gewand hüllte. Ihr Vater wurde, nachdem er seine Tochter geköpft hatte, vom Blitz getroffen und verbrannte.
An Unis wird der heiligen Barbara mit einer Feier (die eher den Namen Party verdient…) gedacht. Vor allem aber auf Tunnelbaustellen und in Bergwerken ruht an diesem Tag die Arbeit und es gibt eine Messe, an der auch für eine sichere Arbeit gebetet wird. In jedem Bergwerk, selbst in Strassentunneln findet sich irgendwo eine Nische, die der heiligen Barbara gewidmet ist; entweder steht eine Statue drin oder zumindest ein Bildnis.
Und wenn wir der Bauernregel glauben schenken, dann sieht es für s nächste Jahr ganz gut aus: Barbara im weißen Kleid, verkündet gute Sommerzeit.
Pflegen Sie den Brauch, am Barbaratag einen Kirschenzweig zu schneiden, der dann an Weihnachten blühen soll?