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Die Netznutzungskosten sind eine wesentliche Komponente des Strompreises. Sie setzen sich zusammen aus den Kosten für die Amortisation des Netzes, den Betriebskosten und den Kapitalkosten. Für das Kapital, das in den vorhandenen Stromnetzen steckt oder das in neue Stromnetze investiert werden soll, hat der Kapitalgeber Anspruch auf eine Verzinsung. Diese wird in einem durchschnittlichen kalkulatorischen Zinssatz festgesetzt, dem so genannten WACC (Weighted Average Cost of Capital).
Am 30. Januar 2013 hat der Bundesrat im Rahmen einer Revision der Stromversorgungsverordnung (StromVV) entschieden, die bisherige WACC-Berechnungsmethode zu ändern. Dadurch wird eine marktgerechtere durchschnittliche Vergütung des eingesetzten Kapitals erreicht und die notwendigen Investitionen in das Verteil- und Übertragungsnetz werden nachhaltiger als bisher gestützt (bessere längerfristige Planbarkeit, Glättung der Eigenkapitalrendite durch ein Schwellenwertmodell).
Das UVEK legt aufgrund der neuen Berechnungsmethode und nach Konsultation der ElCom und des Preisüberwachers den WACC für das Jahr 2014 auf 4.70% fest.