Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03601.jsonl.gz/1038

Die vorgestellten Übungen dieser Broschüre sind in 3 Gruppen eingeteilt und diese wiederum in 2 Blöcke, die entweder als ganze Abfolgen oder als Einzelübungen durchgeführt werden können. Die Kombinationsmöglichkeiten sind fast unbegrenzt und können an jedes Niveau angepasst werden. Zwei Hilfsmittel unterstützen die Lehrpersonen bei der Planung einer Yoga-Lektion.
Drei Gruppen von Übungen werden in diesem Monatsthema vorgestellt: Power (P), Balance (B) und Relax (R). Jede Gruppe ist in zwei Blöcke eingeteilt, mit der jeweils an einer spezifischen Thematik gearbeitet werden kann. Die entsprechende Gruppe ist jeweils oben auf der Seite bezeichnet.
- P1: Im Stehen
- P2: Rumpfkräftigung
- B1: Balance auf Händen
- B2: Balance auf einem Bein
- R1: Dehnen
- R2: Regeneration
Die Lehrpersonen wählen selber, ob sie nur eine Sequenz verwenden, z. B. P1 oder P2 zum Aufwärmen vor einer Spiel-Lektion oder R1/R2 zum Ausklang einer besonders anstrengenden Sport-Lektion oder wenn die SuS in einer besonders anstrengenden Phase stecken Schüler (Prüfungen, Stress etc.).
Einseitigkeit vermeiden
Auch eine ganze Yoga-Lektion ist möglich. Sinnvoll ist es dabei, jeweils drei der sechs Sequenzen einzusetzen. Empfohlen wird ein Einstieg mit einer Sequenz P, danach eine B-Sequenz einzusetzen und mit einer R-Sequenz abzuschliessen. Wird nur mit Sequenzen gearbeitet, die besonders hohen Kraftaufwand erfordern, wird die Bewegungserfahrung zu einseitig ausfallen.
Hilfsmaterial zur Durchführung
Um die Yoga-Positionen einzuführen, steht ein Poster als Download bereit. Es stellt eine Auswahl an Übungen des Monatsthemas auf einer Übersicht dar. Die vorgeschlagenen Sequenzen können verwendet werden, um eine ganze Yoga-Lektion zu gestalten. Dazu wird immer eine Auswahl P1/P2 mit B1/B2 und R1/R2 komplett verwendet. Pro Sequenz werden rund 15 – 20 Minuten eingesetzt. Alternativ können einzelne Übungen aus z.B. aus P1 gewählt und mit einzelnen Übungen aus einer anderen Sequenz (z.B. aus B1 und R2) kombiniert werden.
Als weitere Möglichkeit stehen zehn Postenblätter mit ausgewählten Yoga-Positionen zur Verfügung, die vergrössert abgebildet und mit detaillierten Beschreibungen für die jeweilige Ausführung versehen sind. Die wichtigsten technischen Prinzipien werden darauf veranschaulicht, die auch in anderen, verwandten Übungen aus diesem Monatsthema angewendet werden können.
Die Postenblätter können auch in einem Parcours angeordnet werden. An jedem Posten bekommen die SuS 3 – 5 Minuten Zeit und versuchen die Kräftigungs-, Balance- oder Entspannungsübung auszuführen.
Therapeutische Wirkungen
Die Wissenschaft bestätigt therapeutische Wirkungen des Yoga. Nebst den positiven Effekten auf die allgemeine Körperkräftigung und die Beweglichkeit, verbessert das regelmässige Praktizieren die gesamte Körperhaltung: Ein wichtiges Element in einem Lebensabschnitt, in dem die Schüler oft stundenlang sitzend über Büchern brüten.
Auch die Lungenkapazität wird gesteigert, der Blutdruck gesenkt, das Immunsystem gekräftigt und die Versorgung des Bindegewebes mit Sauerstoff erhöht. Darüberhinaus trägt Yoga zu einem besseren Gleichgewicht bei. Sowohl körperlich als auch psychisch.