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Die Kirche des 1280 gegründeten Franziskanerklosters von Solothurn. Der gotische Bau in der typischen Art der Bettelorden war wichtiger Versammlungsort der Bürgerschaft und Grablege vieler einheimischer Familien. 1529 schlossen sich die Franziskaner der Reformation an, die Kirche erlebte einen Bildersturm und war bis 1532 der Predigtraum der Reformierten in der Stadt. Nach dem Aufstand und der Ausweisung der Reformierten aus der Stadt kehrten 1546 die Franziskaner wieder ins Kloster zurück. Die Kirche diente auch der benachbarten Ambassade des französischen Königs als Hauskirche. In den Jahren 1823 bis 1825 erhielt die Kirche ihre heutige Innengestaltung im klassizistischen Stil. Nach der Aufhebung des Kloster 1857 wurde die Kirche 1877 zum Sitz der im Kulturkampf neu entstandenen christkatholischen Gemeinde.
Gut zu wissen
- Die Franziskanerkirche darf während den Gottesdiensten nicht besucht werden.