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Der Bundesrat will den Verkauf von Killerspielen nicht verbieten. Man befürworte zwar einen besseren Jugendschutz aber eine Regelung auf Bundesebene sei jedoch nicht angezeigt. Dies sei zudem Sache der Kantone.
Der Bundesrat erklärte, er sei der Meinung, dass gewaltdarstellende Medien bei übermässigem Konsum einen negativen Einfluss auf Kinder und Jugendliche haben könnten. Er sei zudem der Auffassung, dass der Jugendschutz nicht ausreichend sei und verstärkt werden müsste.
Verbote müssten sich also auf ein klares Rating beziehen. Dies würde aber darauf auslaufen, dass eine staatliche Abteilung geschaffen werden müsste. Eine private Vereinigung oder ein Verein dürfe aus rechtlichen Gründen solche Ratings nicht erteilen. Zustätzlich seien die Kantone für den Jugendschutz zuständig. Aktuell seien diverse Kantone dabei, den Rating-Systemen mehr Verbindlichkeit zu verleihen.
Der Bund sollte erst dann tätig einschreiten, wie die Massnahmen zu wenig Wirkung zeigten oder sich nicht durchsetzen würden.