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Zugleich fügte sie bei dem Treffen in London hinzu: Grossbritannien scheide zwar aus der EU aus, aber "wir verlassen nicht Europa". "Wir wollen, dass die EU weiterhin stark bleibt und wir enge Beziehungen mit ihr haben."
Schulz sagte, das EU-Parlament strebe eine konstruktive Zusammenarbeit mit Grossbritannien bei Brexit-Verhandlungen an. Er wolle eine "sehr enge Kooperation" mit London. Er warnte aber, das EU-Parlament sei "nicht der einfachste Partner".
Bereits zuvor hatte Schulz klargestellt, dass die Austrittsverhandlungen vor der nächsten Europawahl Mitte 2019 beendet sein müssten. Er habe zwar wegen der extrem komplizierten Materie "Verständnis dafür, dass die britische Regierung sich Zeit lässt". Aber weder die Bürger Grossbritanniens noch die Menschen in den anderen europäischen Ländern würden verstehen, wenn die Briten während der laufenden Brexit-Verhandlungen Abgeordnete für das nächste Europäische Parlament wählen sollten. Die Verhandlungen dürften etwa zwei Jahre dauern.
Schulz wird am Freitag mit dem Labour-Vorsitzenden Jeremy Corbyn sprechen. Zudem hält er an der renommierten London School of Economics eine Rede über Brexit und Europa./pm/DP/jha
(AWP)