Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03575.jsonl.gz/874

Der Schritt erfolgt sieben Monate früher, als das Entwicklungs- und Lizenzabkommen von 2002 zwischen dem Energieministerium DOE (Department of Energy) und der Usec vorsah. Die American Centrifuge Plant soll Einrichtungen weiter nutzen, in denen das DOE in den 80er-Jahren einige hundert Zentrifugeneinheiten zu Testzwecken betrieben hatte. Die Usec beabsichtigt, das neue Werk noch vor 2010 in Betrieb zu nehmen. Ausgelegt wird es für eine Jahresproduktion von 3,5 Mio. Trennarbeitseinheiten und eine maximale Urananreicherung auf 10%. Die dem Gesuch beiliegende Umweltverträglichkeitsprüfung sieht indessen bereits den modularen Ausbau auf die doppelte Kapazität vor. Erst im Februar 2004 hatte die NRC der Usec die Bewilligung erteilt, am Standort Piketon die Demonstrationseinheit American Centrifuge Lead Cascade zu bauen und zu betreiben. Sie wird dazu dienen, das kommerzielle Projekt zu optimieren, dessen Baukosten die Usec auf USD 1,5 Mrd. veranschlagt.
Quelle
P.B. nach Usec-Medienmitteilung, 23. August 2004