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Stiftungsgeschichte
Die am 7. April 1954 verstorbene Witwe Louise Aubry-Kappeler hat durch ihr Testament die damalige Allgemeine Armenpflege Basel (heute Sozialhilfe Basel-Stadt) als Erbin eingesetzt. An sich enthält das Testament keine ausdrückliche Bestimmung über die Verwendung des Legats. Der Testamentsvollstrecker und die zuständigen Behörden haben jedoch schon damals die Schenkung dahingehend interpretiert, dass nach dem Willen der Erblasserin die Zuweisung des Legats nicht in die allgemeine Kasse der Allgemeinen Armenpflege gelangen soll. Vielmehr mögen die Mittel für Hilfeleistungen an Bedürftige direkt verwendet werden.
Demzufolge wurde eine Stiftung errichtet, die diesem Leitgedanken nachkommt.
Die Stiftung wurde in der Folge bis zur Umwandlung der Allgemeinen Armenpflege Basel im Jahr 1984 zum Fürsorgeamt der Stadt Basel (heute Sozialhilfe Basel-Stadt) durch deren Kommission verwaltet. Seit 1992 steht ihr ein Stiftungsrat in der heutigen Form vor.