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Hals über Kopf muss der achtjährige Fahim aus seiner Heimat Bangladesch fliehen. Während seine Mutter und die Geschwister in dem von politischen Unruhen erschütterten Land zurückbleiben, machen sich Fahim und sein Vater Nura ganz allein auf den beschwerlichen Weg nach Frankreich, um dort Asyl zu beantragen. Doch kaum in Paris angekommen, beginnt erneut ein zermürbender Spiessrutenlauf. Wo sollen sie eine Unterkunft und der Vater einen Job finden? Und so rückt die ersehnte Aufenthaltsgenehmigung schnell in weite Ferne. Doch dank seiner ausserordentlichen Begabung für Schach findet Fahim in Sylvain (Gérard Depardieu) – einem der besten Schachtrainer Frankreichs - einen Förderer und wahren Freund. Als seinem Vater kurz vor der französischen Schachmeisterschaft die Ausweisung droht, hat Fahim deshalb nur noch ein Ziel: Er muss die Meisterschaft in Marseille gewinnen und französischer Champion werden, damit ihre Flucht nicht umsonst gewesen ist.
Der von Gérard Depardieu verkörperte Schachtrainer Sylvain hiess im echten Leben Xavier Parmentier. Er trainierte mehr als 20 Jahre lang die französische Jugendschachmannschaft und förderte dabei viele junge Talente aus den Pariser Vororten. Zusammen mit Sophie Le Callennec verfasste Parmentier das Sachbuch «Spiel um dein Leben, Fahim!» auf dem dieser Film basiert. Ihm widmete Regisseur Pierre François Martin-Laval schliesslich auch seine Verfilmung, weil der ebenso geniale wie extravagante Schachtrainer, der Fahim bis 2016 trainierte, leider noch vor Fertigstellung des Films im Alter von nur 53 Jahren verstarb.