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die Verteilung des durchschnittlichen jährlichen Regenfalls (die andern Niederschläge, wie Schnee,
[* 3] Hagel u. s. w. mit eingerechnet) auf der Erdoberfläche. Zur Bestimmung dienen die Isohyeten,
die Linien gleichen jährlichen Regenfalls, die ihrerseits wieder mit Hilfe von Regenmessern (s. d.)
gefunden werden. Die Isohyeten bilden die Grundlagen der hyetographischen Karten oder Regenkarten (hierzu Regenkarte der
Erde; vgl. auch Regenkarte von Europa
[* 4] bei Artikel Europa).
Die Menge und Häufigkeit der Regen ist vorwiegend von der Jahreszeit und der Lage eines Ortes abhängig. Die Verteilung in der
Jahresperiode ist in vielen Gegenden der Erde so charakteristisch, daß man von einer Regenzeit spricht.
An andern Orten fällt der Regen durch das ganze Jahr hindurch nahezu gleich häufig und gleich verteilt, wenn auch fast überall
gewisse Monate sich in irgend welcher Beziehung auszeichnen. Dabei hat die Erfahrung gelehrt, daß in naheliegenden Gegenden
große Verschiedenheiten herrschen können. Wie kompliziert die ganzen Verhältnisse sind, erkennt man
aus Köppens «Untersuchungen über die jahreszeitliche Verteilung der Niederschläge».
Er unterscheidet 7 Hauptregime (I - VII der Karte), teilt aber 4 derselben noch in Unterregime ein, so daß im ganzen 25 Arten
des jährlichen Verlaufes des Regenfalles zu merken sind. Die Regime Köppens sind:
1) Normale tropische Regen, hauptsächlich in den Tropen, aber auf den großen Kontinenten weit
[* 1]
^[Abb.: Regenschirmvögel]
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