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Die zwei russischen Revolutionen von 1917, im Februar und Oktober, haben die Welt des zwanzigsten Jahrhunderts, und unsere Lebenswelt, massgebend mitgeprägt. Die Schriftstellerin und Künstlerin Julia Kissina, der renommierte Osteuropahistoriker Karl Schlögel und die Slawistikprofessorin Sylvia Sasse unterhalten sich über diese bahnbrechenden Tage und ihre Folgen: Was war «revolutionär», was «spezifisch russisch» an der Russischen Revolution? Welche Verbindungen gab es zwischen Revolution und Kunst, in dem breiten Spektrum zwischen Avantgarde und Sozrealismus? Wie veränderte sich das Leben der Menschen in der Sowjetunion? Und, mit Blick auf die heutige Zeit: Wie wird die Revolution in Russland heute erinnert, und welches revolutionäre Potential gibt es in der Gegenwart?
Büchertisch: Buchhandlung Klio
Partner: In Kooperation mit der Universität St. Gallen, Philosophie / Kultur und Gesellschaft Russlands, im Rahmen der Internationalen Konferenz «One Hundred Years that shook the World: Failures, Legacies, and Futures of the Russian Revolution»