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Krummenacher, dem es als MotoE-Fahrer seit den Rennen von Mitte August in Spielberg in der Steiermark nicht mehr rund läuft, vermochte auch beim Saisonfinale in Misano in Italien nicht mit den Besten mitzuhalten. Der von den Startplätzen 12 und 14 losgefahrene Zürcher belegte im ersten Rennen Rang 8 und musste sich im zweiten mit Platz 11 begnügen.
Der Beste war im ersten Rennen, wie in vier der fünf vorangegangenen Prüfungen, Mattia Casadei. Mit seinem fünften Saisonsieg sorgte der Italiener auch für die vorzeitige Entscheidung im Titelkampf. Casadei kann sich als Erster MotoE-Weltmeister nennen, nachdem die Rennserie für Motorräder mit Elektromotoren auf diese Saison hin den WM-Status erlangt hat. Casadeis Vorgänger, Dominique Aegerter, durfte sich lediglich Weltcup-Sieger nennen.
Den Sieg im zweiten Rennen, dem letzten der Saison, holte sich der Italiener Nicholas Spinelli.