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Es gibt verschiedene Erwärmungsmethoden für das Löten mit Silberhartloten an der Luft, wie zum Beispiel Handbrenner, fixierte Brenner, Induktions- und elektrische Widerstandserwärmung. Handbrenner und fixierte Brenner lassen sich mit unterschiedliche Brenngasmischungen betreiben, Z.B. Sauerstoff, Luft oder Druckluft, zusammen mit den Brenngasen Azetylen, Propan, Erdgas oder Wasserstoff.
Für den Lötvorgang ist es entscheidend, dass die Grundwerkstoffe gleichmässig bis zur erforderlichen Löttemperatur erwärmt werden.
Kurz vor Erreichen der für das Löten erforderlichen Temperatur wird das Flussmittel durchsichtig und fliesst über die Lötstelle.
Wenn beim Löten von Kupfer mit einer Legierung aus der Sil-fos™ and Copper-flo™ Gruppe das Metall dunkelkirschrot glüht, ist dies ein Zeichen dafür, dass die erforderliche Löttemperatur bald erreicht ist.
Der Lotstab, das Lotband oder der Lotdraht sollte bei Erreichen der Löttemperatur an der Öffnung des Lotspaltes angetippt werden.
Leicht fliessende Lotlegierungen werden durch Kapillarkraft in die Lötstelle hinein und aussen herum fliessen. Eine zähflüssige Lotlegierung sollte entlang der gesamten Lötstelle aufgetragen werden, um eine fortlaufende Lötnaht zu bilden. Die geschmolzene Lotlegierung fliesst immer an den heissesten Ort der Lötstelle,
Die Wärmezufuhr ist während des Einfliessens der Lotlegierung in den Lötspalt aufrecht zu erhalten. Beim Flammlöten empfiehlt sich ein indirektes Erwärmen.
Sobald der Lötvorgang beendet ist, soll keine Wärme mehr zugeführt werden.