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Vor dem heutigen Abfahrtstraining in Val d'Isère hatte Lara Gut-Behrami milde Erkältungssymptome verspürt und deshalb auf eine Fahrt verzichtet. Ein PCR-Test fiel positiv aus, genau wie bei zwei Betreuern der Schweizer Equipe.
Gemäss Angaben von Swiss-Ski ist das Trio nach Bekanntwerden der Testresultate umgehend aus den französischen Alpen abgereist. Gut-Behrami befinde sich in Isolation und verpasse die Rennen am Wochenende in Val d'Isère und nächste Woche in Courchevel.
Noch offen ist, ob sie nach diesen vier geplanten Einsätzen (je eine Abfahrt, ein Super-G und zwei Riesenslaloms) am 28. Dezember in Lienz (Riesenslalom) wieder antreten kann. Im Gesamt-Weltcup belegt sie derzeit Rang 4.
Alle weiteren Mitglieder des Schweizer Teams in Val d'Isère wurden negativ getestet. Im Abschlusstraining überzeugte insbesondere Corinne Suter. Die Weltmeisterin fuhr auf Rang 3. Suter büsste 29 Hundertstel auf die Bestzeit der Österreicherin Mirjam Puchner ein.
Zweite wurde mit der Italienerin Sofia Goggia die bisherige Dominatorin der Speed-Saison. Corinne Suter gegen Sofia Goggia – das war im vergangenen Winter in Val d'Isère das Duell. In der ersten Abfahrt siegte die Schwyzerin vor der Italienerin, in der zweiten am Tag danach war es umgekehrt. Suter war damit die bisher Letzte, die Goggia in einer Weltcup-Abfahrt zu bezwingen vermochte. Seither gewann die 29-jährige Draufgängerin aus Bergamo alle sechs Abfahrten, bei denen sie am Start war.
Zweitbeste Schweizerin im Abschlusstraining war Jasmine Flury. Als Neunte war die Bündnerin eine knappe Sekunde langsamer als Puchner. Die Abfahrt beginnt am Samstag um 10.30 Uhr, der Super-G tags darauf um 11.00 Uhr. (ram/sda)
Nach der achten Niederlage in Serie steht Ambri in der Tabelle inzwischen vor dem SCB. Sie halten trotzdem am Trainer fest. Warum?
Raëto Raffainer: Weil ein Trainerwechsel reiner Aktionismus wäre und ausser ein wenig Medienpräsenz gar nichts bringen würde. Wir müssen jeden Franken in die Qualität unserer Mannschaft investieren und sicher nicht in einen erneuten Trainerwechsel. Ich habe im Herbst bereits gesagt: Unsere Mannschaft hatte genügend verschiedene Trainer in den letzten Jahren.