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Der FC Basel 1893 fliegt vom 3. bis 14. Januar 2022 ins Trainingslager nach Dubai. Die Einladung in dieses Trainingslager bietet dem FCB die Möglichkeit, gegen attraktive Gegner zu testen und sich optimal auf die Rückrunde vorzubereiten.
Der FC Basel 1893 fliegt vom 3. bis 14. Januar 2022 ins Trainingslager nach Dubai. Die Einladung in dieses Trainingslager bietet dem FCB die Möglichkeit, gegen attraktive Gegner zu testen und sich optimal auf die Rückrunde vorzubereiten.
Dubai bietet ideale infrastrukturelle, klimatische und dank attraktiven Gegnern auch sportliche Bedingungen, unter denen sich die erste Mannschaft in der Winterpause bestmöglich auf die Rückrunde vorbereiten kann. Unter anderem spielt Rotblau gegen den belgischen Spitzenclub RSC Anderlecht und einen der grössten Clubs aus Ägypten, den Zamalek SC aus Kairo.
Der FCB wird in das Trainingslager eingeladen und bezahlt für dessen Durchführung lediglich die Flugkosten. Dieser Umstand ermöglicht es dem Club, trotz der anhaltend schwierigen finanziellen Situation ein qualitativ hochwertiges Trainingslager durchzuführen. Der FCB spart einen sechsstelligen Betrag, den ein Trainingslager in den letzten Jahren an einem anderen Standort jeweils gekostet hat.
Ursprung für die Einladung war der ägyptische Club Zamalek SC, der sein Trainingslager in Dubai plante und dafür attraktive Testspielgegner suchte. Da der FC Basel in Ägypten ein nach wie vor sehr beliebter und geschätzter Club ist, wurde er von einem ägyptischen Medienunternehmen eingeladen, das Trainingslager in Dubai zu verbringen und vor Ort hochkarätige Testspiele gegen internationale Clubs zu bestreiten. Die Spiele werden in mehrere Länder übertragen und entsprechend vermarktet.
Der FC Basel ist sich bewusst, dass die Durchführung des Trainingslagers in Dubai bei einigen seiner Fans auf Kritik stösst – und diese Kritik nimmt er sehr ernst. Der Club möchte betonen, dass die Clubwerte, festgehalten in der offiziellen Charta des FC Basel 1893, verbindlich sind. Nach sorgsamer Abwägung der Gesamtsituation sieht er im vorliegenden Fall aber keinen Verstoss gegen ebendiese Grundsätze.
Der FCB möchte jeden Generalverdacht und jede Sippenhaftung vermeiden. Er masst sich nicht an, Länder und Menschen in Kategorien aufzuteilen. Das soll keineswegs heissen, dass der FCB Missstände – welcher Art auch immer – gutheisst, sondern es soll heissen, dass sich der FCB für eine abschliessende moralische oder rechtliche Beurteilung nicht kompetent und nicht allein zuständig fühlt.
Die erste Mannschaft hat sich zudem freiwillig dazu entschieden, die CO2-Emissionen der Flüge nach Dubai aus der Mannschaftskasse zu kompensieren.