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Das Wichtigste in Kürze
- Ein 25-Jähriger erhielt eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und acht Monaten.
- Als er 2019 mit einem Velofahrer kollidierte, wurde dieser lebensgefährlich verletzt.
- Der Mann leidet noch immer an den Folgen des Unfalls.
Ein 25-jähriger Sportwagenlenker ist im Kanton Solothurn der versuchten vorsätzlichen Tötung schuldig gesprochen worden. Dies nach einer schweren Kollision mit einem Velofahrer. Der Mann kassierte eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und acht Monaten.
Das Amtsgericht Dorneck-Thierstein eröffnete das Urteil gegen den Schweizer am Donnerstagnachmittag. Er wurde auch der mehrfachen qualifizierten groben Verletzung der Verkehrsregeln schuldig befunden.
Der Lenker des Sportwagens war am 19. Juni 2019 auf der kurvenreichen Gempenstrasse auf der Gegenspur frontal mit einem damals 38-jährigen Velofahrer kollidiert. Der Gempen gilt als Hausberg der Velofahrenden in der Umgebung von Basel.
Velofahrer leidet noch immer an Unfallfolgen
An der Verhandlung am Mittwoch forderte der Staatsanwalt für den Lenker des PS-starken Sportwagens eine Freiheitsstrafe. Dies von fünf Jahren und zehn Monaten. Der Verteidiger plädierte auf eine bedingte Freiheitsstrafe von einem Jahr – wegen fahrlässiger Körperverletzung.