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Das Inventar der Kulturgüter von nationaler und regionaler Bedeutung (KGS) verzeichnet Kulturgüter, die vor den Auswirkungen von bewaffneten Konflikten, Naturereignissen und anderen Gefahren vorrangig zu schützen sind. Das Inventar beruht auf dem Haager Abkommen für den Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten, dem die Schweiz 1962 beigetreten ist.
Im Hinblick auf mögliche Restaurierungen oder Rekonstruktionen wird zu jedem Objekt eine Sicherstellungsdokumentation erarbeitet und systematisch ergänzt. Für die wichtigsten beweglichen Kulturgüter werden Schutzräume gebaut. Das Inventar unterscheidet Kulturgüter nationaler Bedeutung (A-Objekte) und regionaler Bedeutung (B-Objekte). Es umfasst Objekte in den Kategorien Einzelbau, Sammlungen, Archäologie und Spezialfälle. Diese Objekte wurden aufgrund einheitlicher Kriterien bewertet und in einem gesamtschweizerischen Vergleich eingestuft.
Das KGS-Inventar wird durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz erstellt und ist über das Geoportal des Bundes zugänglich.