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Das Schul- und Gemeindehaus von Ferenbalm wird nicht verkauft, sondern saniert und ausgebaut. Dafür haben sich die Bürgerinnen und Bürger an der Gemeindeversammlung in einer Grundsatzabstimmung vom Montag entschieden. Im Gegenzug soll das heutige Verwaltungsgebäude in Rizenbach verkauft werden.
Aus Kostengründen werde lediglich das alte Schulgebäude von 1825 beibehalten, sagte Gemeinderat Beat Schweizer. Der neuere Anbau werde abgerissen. An dieser Stelle soll ein einstöckiger Anbau zu stehen kommen. Im Erdgeschoss würde die Gemeindeverwaltung angesiedelt und im Obergeschoss seien Wohnungen vorgesehen, so Schweizer.
Die Kosten für Umbau und Sanierung des Schulhauses Ferenbalm betragen laut Schweizer voraussichtlich rund drei Millionen Franken. Der Ertrag aus dem Verkauf des Gebäudes in Rizenbach wird auf eine Million geschätzt. Daraus resultiert ein noch zu finanzierender Betrag von rund zwei Millionen Franken.
Steuern werden erhöht
Die Finanzierung könnte über eine Steuererhöhung von zwei Steuerzehnteln während acht Jahren oder von einem Zehntel während 18 Jahren sichergestellt werden. Schweizer betonte an der Versammlung jedoch, dass es bei der Abstimmung nicht um Details gehe, sondern um einen Richtungsentscheid.
Die Bevölkerung will das ausgediente Schulhaus behalten: Die Anwesenden stimmten dem Projekt mit grosser Mehrheit zu. Der Gemeinderat wird nun ein Projektauftrag im Rahmen von rund 150 000 Franken auslösen. nn/emu