Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03235.jsonl.gz/1332

Die Schweiz schafft am Hopman Cup im entscheidenden Duell mit Frankreich den Finaleinzug nicht. Das abschliessende Mixed-Doppel verlor das Duo Roger Federer / Belinda Bencic, neuerdings unter #Benderer bekannt, gegen Richard Gasquet / Kristina Mladenovic mit 2:4 und 2:4.
Die Schweiz verlor damit die Begegnung 1:2, womit Frankreich am Samstag im Final Gegner der USA sein wird. Federer hatte sein Einzel gegen Richard Gasquet 6:1, 6:4 gewonnen, Bencic verlor ihre Partie gegen Mladenovic 4:6, 6:2, 3:6.
Die Entscheidung zwischen Bencic und Mladenovic fiel zu Beginn des dritten Durchgangs, als der Französin das entscheidende Break gelang. Bencic bekundete vor allem mit dem Aufschlag Mladenovics, die 17 Asse servierte und 51 Winner schlug, Mühe.
Für Bencic war es die erste Niederlage in dieser Woche, nachdem sie gegen Heather Watson und Andrea Petkovic gewonnen hatte.
Im zweiten Satz des Frauen-Einzels gab es eine längere Unterbrechung, weil Bencic gepflegt werden musste. Sie sagte selber zu Kristina «Kiki» Mladenovic, eine gute Freundin von ihr auf der Tour: «Mein Nagel ist gebrochen.» Gemeint war der Zehennagel.
Zuerst nahm Mladenovic kurz neben ihrer Kollegin Platz, um mit ihr während der Pflege ein Schwätzchen zu halten.
Anschliessend vertrieb sich die Französin die Zeit mit einem Ballbub. Dieser durfte mit ihr ein paar Ballwechsel spielen, bis die Schweizerin wieder bereit war.
Etwas später wollten die beiden auch noch ihre fussballerischen Qualitäten beweisen. Dieses Match endet kurz und schmerzlos mit 1:0 für die Schweiz gegen Frankreich.
Diesen zweiten Durchgang holte sich Belinda Bencic, den Entscheidungssatz aber verliert die Schweizerin dann klar mit 3:6.
So musste nun das abschliessende Mixed-Doppel im Fast4-Modus über den Finaleinzug entscheiden.
Roger Federer brachte die Schweiz am Hopman Cup gegen Frankreich 1:0 in Führung. Der 35-jährige Baselbieter trumpfte gegen Richard Gasquet (ATP 18) gross auf und siegte in nur 56 Minuten 6:1, 6:4.
Die Partie war eine Demonstration Federers und der Beleg, dass der 35-jährige Baselbieter auch nach seiner halbjährigen Absenz aufgrund von Knieproblemen nichts von seiner Klasse eingebüsst hat.
Federer schlug hervorragend auf, servierte elf Asse und musste keinen einzigen Breakball abwehren. Mit der Vorhand gelang ihm Winner um Winner, und auch am Netz glänzte der Schweizer, der aufgrund seiner Pause im Ranking auf Rang 16 abgerutscht ist.
Nach einer Viertelstunde lag Federer bereits mit 4:1 in Führung, obwohl die Rückhand zu Beginn der Partie überhaupt nicht funktionierte. Nach 26 Minuten beendete er den ersten Satz, in dem er 19 Winner schlug. Und auch im zweiten Durchgang gelang Federer früh die Vorentscheidung. Nach 56 Minuten beendete er mit einem Aufschlagwinner die Partie.
In den drei Partien gegen Daniel Evans, Alexander Zverev und gegen Gasquet deutete Federer an, dass auch nach seinem Comeback wieder mit ihm zu rechnen sein wird. Der Schweizer zeigte vor allem gegen den 31-jährigen Franzosen über weite Strecken überragendes Tennis und degradierte sein Gegenüber phasenweise zum Statisten. «Ich könnte nicht zufriedener sein», sagte Federer im Platzinterview. Er spüre den Ball immer besser und bewege sich von Spiel zu Spiel immer besser. (jwe/sda)
Cannot GET /_watsui/filler/
Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.