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Basierend auf Enid Blyton’s Abenteuer-Serie, geschrieben in den Jahren 1944–1955, verfasste meine Tante eine weitere, daran anknüpfende Geschichte. Diese diente mir in meiner Arbeit als Ausgangsmaterial, um ein illustriertes Lesebuch für Kinder zu entwickeln.
Im heutigen sowie im historischen Kinderbuch geniesst die Illustration einen hohen Stellenwert. Sie fördert die Imaginationsfähigkeit, hilft dem Kind, kreativ zu denken und unterstützt beim Lesen lernen. Neben diesen Eigenschaften von Illustrationen interessiert mich die Wechselbeziehung zwischen Bild und Text. Wie sind die Verhältnisse, wo dominiert die Typografie die Illustration und wo verhält es sich umgekehrt?
Die Auseinandersetzung mit dem Illustrationsstil, dessen Drucktechnik und der Materialität des Objektes ist zentral. Wo ergibt es Sinn, auf die Tradition zurückzugreifen und wo können die Grenzen gesprengt werden?
Der Reiz meiner Arbeit liegt darin, den Text und die Illustrationen so zu vereinen, dass beide Ebenen sich im Gleichgewicht befinden und eine Symbiose gelingt.