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Sieg am Samstag über die Mitteldistanz und damit Sieg im Gesamtweltcup, Sieg am Sonntag auch im Sprint: Der Schweizer Orientierungsläufer Daniel Hubmann war in Zürich unschlagbar.
Mit einem Traumfinale sicherte sich der 25-jährige Weltmeister in der klassischen Langdistanz als erster Schweizer den Sieg im Herren-Gesamtweltcup der Orientierungsläufer.
Bei den Frauen hatte die Schweizerin Simone Niggli-Luder, die in diesem Jahr wegen einer Babypause fehlte, die Trophäe der besten OL-Läuferin der Saison bereits mehrfach gewonnen.
Daniel Hubmann entschied am Samstag das Mitteldistanz-Rennen in Volketswil nach einem fehlerfreien Lauf souverän für sich. "Es war ein fantastischer Lauf. Ich wüsste nicht, wo ich hätte schneller sein können", freute sich Hubmann über seinen Coup, mit dem er sich den Gewinn des Weltcups bereits gesichert hatte.
Am Sonntag sorgte der Thurgauer mit dem Sprint-Sieg im Park der Universität Zürich für eine Zugabe. Landsmann Matthias Merz verlor als Zweiter zehn Sekunden. Dritter wurde der Franzose Thierry Gueorgiou, der Weltcupgewinner der letzten beiden Jahre.
Mit seinem starken Saison-Finish sicherte sich Merz, am Samstag schon Dritter über die Mitteldistanz, den dritten Platz im Gesamtweltcup. Damit stehen auch in der Jahreswertung zwei Schweizer auf dem Podest.