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Seit Dienstag hatten 18 Spieler - angeführt von Superstar Sydney Crosby - in New York während über 20 Stunden mit 6 Club-Besitzern verhandelt. Noch in der Nacht auf Donnerstag hatte vieles auf eine Einigung hingedeutet. Ein Saisonstart kurz vor Weihnachten und eine verkürzte Saison mit 56 statt 82 Spielen schien realistisch.
Liga offerierte 300 Millionen Dollar
300 Millionen Dollar offerierte die Liga für Spieler mit bestehenden Verträgen, um Mindereinnahmen aus dem Deal auszugleichen. Beide Parteien näherten sich in fast allen Punkten einander an. Uneinigkeit herrschte am Ende bei überlangen Spielerverträgen. Die Liga will keine Verträge mehr akzeptieren, die mehr als 5 Jahre dauern.
Spieler akzeptieren Vertrags-Maximaldauer nicht
Diesen Punkt wollten die Spieler ihrerseits nicht akzeptieren und unterbreiteten einen Gegenvorschlag. Die Liga lehnte diesen binnen weniger Minuten ab, beendete die Verhandlungen und erklärte sämtliche Zugeständnisse dieser Woche für nicht länger gültig.
Fehr: «Es sieht nicht gut aus»
Commissioner Gary Bettman warf der Spielergewerkschaft NHLPA vor, sie wolle gar keinen Deal. NHLPA-Verhandlungsführer Donald Fehr, der wie Bettman bei den Gesprächen nicht anwesend war, bezeichnete die Lage folgendermassen: «Es sieht nicht so aus, als wenn das Problem in den nächsten Tagen gelöst werden könnte.»
Vorerst keine weiteren Gespräche
Wie es im Streit um den neuen Gesamtarbeitsvertrag nun weiter geht, weiss im Moment niemand. Weitere Gespräche wurden vorerst keine angesetzt. Die Frage, ob die ganze Saison demnächst gestrichen wird, beantwortete Commissioner Bettman nicht. Er meinte aber, dass er sich nicht vorstellen könne, eine Qualifikation mit weniger als 48 Runden zu spielen.