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Sie ist weltberühmt, über 8000 km lang und hat ihren Ursprung vor 2500 Jahren: die Grosse Mauer in China. Und sie ist nicht aus dem Weltall zu erkennen, obwohl sich dieses Gerücht hartnäckig hält. Die Chinesische Mauer ist zwar lang, doch mit einer Breite von nur rund 10 Metern immer noch zu klein, um aus grosser Distanz erkennbar zu sein; aus einem Linienflugzeug sieht man die Mauer, aus dem Weltall aber nicht.
Doch woraus besteht dieses grosse Bauwerk?
Jeder Abschnitt widerspiegelt bauzeitliche und lokal geologische Einflüsse. Weite Abschnitte besitzen einen Kern aus gestampftem Lehm und eine Aussenseite aus lokalen Materialien. Dazu wurden Steine in Ziegelform gehauen, in Waldgebieten wurde der Lehmkern mit Holz verstärkt und in der Wüste wurde der Lehmwall unter Sand und Kies begraben. In der späten Hauptbauphase in der Ming-Dynastie (1368-1644) wurde vielerorts ein 6 Meter breites Fundament aus Steinen errichtet und darauf zwei Mauern aus Backsteinen, deren Zwischenraum mit allerlei Material (Holz, Steine, Lehm) verfüllt wurde. Die Tausenden von Wachtürmen und Festungen bestanden in frühen Zeiten aus luftgetrockneten Lehmziegeln, während der Ming-Dynastie wurden dafür Backsteine verwendet. Angeblich wurde Kalk auch mit Reis gemischt, was die Festigkeit erhöhte.
Der Mauerverlauf ist der Topografie angepasst; Felsen und Steilwände wurden einfach in das Bauwerk integriert.
Was finden Sie an der Chinesischen Mauer beeindruckend?