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«Weder sitzen wir bei Kerzenlicht im Halbdunkel, noch frieren wir uns die Glieder ab», sagt Christine Gaillard. Sie, ihr Mann Laurent und die Kinder Aixala, 12, und Océan, 9, verbrauchen in ihrem Einfamilienhaus in Neuenburg nur rund 2200 Kilowattstunden Strom. Das ist etwa die Hälfte von dem, was eine vergleichbare Durchschnittsfamilie im Jahr benötigt. Und Christine Gaillard betont gleich noch einmal: «Stromsparen hat mit Askese überhaupt nichts zu tun – ich finde, wir leben ausgesprochen komfortabel.»
Der durchschnittliche Stromverbrauch einer vierköpfigen Familie in einem Einfamilienhaus liegt je nach Informationsquelle bei rund 4200 bis 5200 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr (inklusive Waschen und Trocknen). Wird das Warmwasser mit einem Elektroboiler aufbereitet, kommen nochmals mindestens 2000 kWh dazu. Der Verbrauch in einer Mietwohnung liegt leicht unter den oben genannten Werten. Natürlich hängt die benötigte Strommenge auch stark von den Lebensumständen der Bewohner ab: Ein erwerbstätiges Paar, das selten zu Hause ist, verbraucht weniger Strom als eine Familie mit Kleinkindern, die täglich kocht und bei der viel Wäsche anfällt.