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Mit John Isner scheidet der letzte Amerikaner am US Open in der 3. Runde aus. Der Aufschlagkönig scheitert wie in den letzten beiden Jahren am Deutschen Philipp Kohlschreiber.
Bitteres Déja-vu für John Isner. Der 2,08 m grosse Amerikaner traf zum dritten Mal in den vergangenen drei Jahren in der dritten Runde des US Open auf Philipp Kohlschreiber – und musste zum dritten Mal als Verlierer vom Platz. Der letzte im Feld verbliebene Deutsche setzte sich gegen den letzten US-Vertreter 7:6 (7:4), 4:6, 7:6 (7:2), 7:6 (7:4) durch. Isner (ATP 15) schaffte zwar das einzige Break der Partie und gewann insgesamt vier Punkte mehr, doch der zehn Plätze schlechter rangierte Kohlschreiber gewann die wichtigen Ballwechsel.
Im Achtelfinal trifft der Deutsche nun auf die Weltnummer 1 Novak Djokovic. (dux/si)
Naomi Osaka gewinnt als erste Japanerin und mit nur 20 Jahren ein Grand-Slam-Turnier. Doch ihr ganz grosser Durchbruch wird immer auch die Geschichte einer Entgleisung sein. Jener von Serena Williams, einer der Besten der Geschichte. Was Sie sich leistete, ist beschämend.
Sie werde weiter kämpfen für die Rechte der Frauen, für die Gleichberechtigung, sagte Serena Williams nach ihrer Niederlage im Final der US Open und erntete dafür Applaus. Dass Schiedsrichter Carlos Ramos gleich drei Regelübertretungen bestraft hatte, bewertete sie als «sexistisches Statement», weil der Portugiese das bei einem Mann nie getan hätte. Diese Aussage war nicht nur hypothetisch, sondern auch in jeglicher Hinsicht falsch.
Williams' Coach gab unumwunden zu, dass er gecoacht hatte. …