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Haar Transplantation (Eingenhaar-Transplantation)
Die Eigenhaartransplantation hat sich in der ästhetisch-plastischen Chirurgie seit Jahrzehnten etabliert, erzielt optisch gute Resultate und sorgt für ein natürliches Aussehen. Bei der Eigenhaartransplantation werden intakte Haarwurzeln aus einem behaarten Gebiet entnommen und in die vorgesehene kahle oder lichte Stelle verpflanzt. Hierbei werden meist vom Haarkranz am Hinterkopf Haarwurzeln entnommen und bei der modernen Haartransplantation werden heute ausschließlich Einzelhaare verpflanzt. Die Behandlung erfolgt dabei unter örtlicher Betäubung, wünscht sich ein Patient bspw. eine Behandlung seiner Geheimratsecken, wird dieser Bereich örtlich betäubt. Die am Hinterkopf entnommenen Haarwurzeln werden dann entnommen und auf Intaktheit überprüft. An den kahlen Stellen schafft der Chirurg mit einer Kanüle kleine Kanäle, in die man letztlich die intakten Haarwurzeln mit einer speziellen Pinzette einbringen kann. Die verpflanzten Wurzeln behalten ihre genetische Eigenschaft zu wachsen, wodurch die Haare dann an den neuen Stellen weiterwachsen. Dieser Eingriff wird i.d.R. ambulant durchgeführt und ist verhältnismässig risikoarm. Für gewöhnlich zeigt sich das Ergebnis nach etwa einem halben bis einem dreiviertel Jahr. Eigenhaartransplantationen eigenen sich nicht nur zur Behandlung von Haarausfall am Kopfhaar, sondern beispielsweise auch zur Behandlung von Narben im behaarten Bereich.