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Roger Federer und Stanislas Wawrinka sind erfolgreich ins Doppel-Turnier von Indian Wells gestartet. Das Schweizer Duo setzte sich in der 1. Runde gegen die als Nummer 6 gesetzten Rohan Bopanna/Alsam-Ul-Haq Qureshi (Ind/Pak) 6:2, 6:7, 10:6 durch.
Der erste gemeinsame Doppel-Auftritt der beiden Schweizer seit ziemlich genau anderthalb Jahren und dem Davis Cup gegen Holland stiess in Indian Wells auf grosses Interesse. Vor dem zweitgrössten, neu gebauten Stadion der Anlage bildeten sich lange Menschenschlangen, die nicht darauf hindeuteten, dass hier «nur» ein Erstrunden-Doppel anstehen würde. 8000 Zuschauer folgten der Partie in der fast ausverkauften Arena.
«Ich hatte darum gebeten, in diesem Stadion zu spielen», verriet Federer. Der Baselbieter konnte den ersten Auftritt am diesjährigen Masters-1000-Turnier geniessen. In vielen Belangen überzeugten die Doppel-Olympiasieger von 2008. Der Davis Cup habe eine Rolle gespielt bei ihrem Entscheid, in Indian Wells auch im Doppel anzutreten.
«Es ist aber auch so, dass es hier einfacher ist, Einzel und Doppel unter einen Hut zu bringen», so Federer. Für Wawrinka war es auch eine gute Möglichkeit, vor seinem Einzel ein wenig Rhythmus zu bekommen, nachdem er seit Ende Januar keinen Match mehr bestritten hatte.
2011 hatten Federer/Wawrinka in Indian Wells den Final erreicht. In diesem Jahr sind die Schweizer vorerst froh, eine weitere Partie bestreiten zu können, die Automatismen weiter zu fördern. Das Doppel stelle andere Anforderungen als das Einzel.
Es gehe darum, das ein wenig einzuüben, erklärte Federer. «Dass wir hier zusammen spielen, kann gegen Kasachstan hilfreich sein», ergänzte Wawrinka. Vom 4. bis 6. April spielt die Schweiz gegen Kasachstan um den Einzug in den Davis-Cup-Halbfinal.
Im Einzel stehen beide Schweizer in der Nacht auf Sonntag im Einsatz: Federer gegen den Franzosen Paul-Henri Mathieu im 16'000 Zuschauer fassenden, drittgrössten Tennisstadion der Welt, Wawrinka gegen den Kroaten Ivo Karlovic im halb so grossen Stadium II des «Tennis Gardens». Im Doppel treffen Federer und Wawrinka als nächstes entweder auf Ernests Gulbis/Milos Raonic (Lett/Ka) oder Novak Djokovic/Filip Krajinovic (Ser).