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Er habe festgestellt, dass seine Frage, ob man in Flüelen eine Marina haben wolle oder nicht, falsch interpretiert worden sei, sagte Sawiris gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz von Radio SRF. «Es lag kein Projekt vor», sagte Sawiris. Er habe nur eine Frage gestellt.
Die Antwort auf seine Frage, ob Flüelen eine Marina wolle, die habe er nun bekommen. Und sie laute: «Absolut nicht.» Somit sei die Marina in Flüelen gestorben.
Sawiris Idee für eine Marina am Urnersee ist damit aber nicht vom Tisch. Ein möglicher Standort für einen Yachthafen ist das Areal der ehemaligen Sprengstofffabrik in Isleten (Gemeinde Seedorf), das Sawiris bereits gehört. Geplant sind künstliche Buchten im Landesinneren, an denen Boote anlegen könnten. Dort sollen Hotels, Wohnungen und Gastrobetriebe realisiert werden.
Gegner fordern «sanften Tourismus»
Doch die Idee stösst auf Widerstand. Diese Woche hatten die Urner Grünen angekündigt, eine Petition gegen die Pläne zu lancieren. Auch ein Komitee aus Flüelen kündigte unabhängig davon eine Petition an. Es forderte statt der Marina-Bauten einen sanften Tourismus.
Am Mittwochmorgen war Sawiris' umstrittene Marina-Idee bereits im Urner Landrat ein Thema. Die Pläne bescherten dem Kanton bislang rund 200 Stunden Arbeit. Justizdirektor Daniel Furrer (CVP) bezifferte den finanziellen Aufwand mit 16'000 Franken. Der Aufwand sei im Zusammenhang mit dem Verkauf der Liegenschaften der ehemaligen Sprengstofffabrik Cheddite am Seeufer in Isleten an Sawiris entstanden.