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Solaranlagen am Gebäude
Es gibt viele Wege, eine Solaranlage am Gebäude zu befestigen:
- Indachanlagen: in das Dach integriert, als Teil der Gebäudehülle
- Flachdachanlagen: ohne Dachdurchdringung auf die bestehende Dachhaut montiert
- Aufdachanlagen: auf das bestehende Schrägdach montiert
- Fassadenanlagen: auf der Fassade montiert oder in die Fassade integriert, oder als Beschattungselement
Mit der Nutzung verschiedener Dach- und Fassadenflächen eines Gebäudes wird eine über den Tag verteilte Stromproduktion erreicht. Auch Anlagen, die nicht nach Süden ausgerichtet sind, können rentabel sein.
Freiflächensolaranlagen
Freiflächensolaranlagen sind Anlagen, die auf einer freien Fläche aufgestellt sind. Mittels Unterkonstruktionen werden die Photovoltaikmodule gewinkelt zur Sonne ausgerichtet. Zu unterscheiden sind fest montierte Freiflächensolaranlagen und nachgeführte Anlagen, die dem Stand der Sonne folgen.
In der Schweiz haben sie aktuell keine grosse Bedeutung. Die Flächenknappheit, aufwendige Bewilligungsverfahren und Vorbehalte in Teilen der Bevölkerung lassen mittelfristig keinen signifikanten Anlagenzubau erwarten. Auch Swissolar priorisiert die Nutzung des enormen Potenzials auf Dächern und Fassaden für die Solarenergie: 10% mehr als der heutige Strombedarf könnten so abgedeckt werden. Dennoch können auch bereits vorbelastete Flächen, zum Beispiel entlang von Autobahnen und Schienenwegen, in Skigebieten und Steinbrüchen oder an Lawinenverbauungen zur Produktion von Solarstrom genutzt werden.
Weitere Installationsarten
Es gibt einige erwähnenswerte Sonderlösungen von PV-Installationen. Hierunter fallen Anlagen an Lawinenverbauungen, auf Skiliften, an Schallschutzwänden oder Anlagen auf Stauseen. Ferner existieren diverse produktintegrierte Lösungen (z.B. Parkscheinautomaten, Lampen, etc.).