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Die Organisatoren des Omega European Masters unter Turnierdirektor Yves Mittaz können sich die Hände reiben. Danny Willett gehört nach seinem Triumph am US Masters, dem prestigeträchtigsten Golfturnier der Welt, zu den begehrtesten Spielern in den Teilnehmerfeldern der Turniere. Willett, der 28-Jährige aus Sheffield, ist nach wie vor ein Mitglied der Europa-PGA-Tour. Ob und wann er nach Übersee auf die lukrativere US PGA Tour wechseln wird, ist offen.
Willett wird vom 1. bis zum 4. September am Turnier auf dem Walliser Hochplateau seinen Titel von 2015 verteidigen. Er ist der erste Golfer überhaupt, der im Jahr nach seinem Sieg in der Schweiz das US Masters gewinnen konnte. Vor einem Jahr war Willett die Nummer 102 der Weltrangliste. Mit dem Triumph in Augusta ist er erstmals unter die Top 10, auf den 9. Platz, vorgestossen. Wie sich seine Spielstärke entwickelt, könnte er sich bald an die Top 5 heranmachen – und dereinst sogar die Nummer 1 werden.
Der Sieg am US Masters hatte für Danny Willett angenehme Nebenwirkungen. Er übernahm die Spitze im europäischen Ranking 2016, und der Platz im europäischen Team für den Ryder Cup gegen die USA von Ende September ist ihm so gut wie sicher.
(SDA)