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Bekannt sind die Schweizer Pistolen für eine sehr gute Präzision und Schussleistung.
Mit Gründung des BGS im Jahre 1951 stellte sich bereits kurz nach dem Kriegsende die Frage nach einer geeigneten Bewaffnung. Die deutsche Waffenindustrie dürfte zu diesem Zweitpunkt nur einfache Luftdruckwaffen herstellen, so dass man gezwungenermassen auf Auslandsprodukte angewiesen war.
In den Jahren 1951 bis 1954 führte der deutsche Bundesgrenzschutz 5000 Pistolen des Modells SIG P210-4 ein. Nach den Wünschen des BGS wurde die Waffe leicht modifiziert. Durch die bescheidenen änderungswünsche der Deutschen fiel der Fangriemenbügel weg und die Pistole erhielten einen Ladeanzeiger.
Für diese Waffen wurde von der Schweizer Industrie Gesellschaft ( SIG ) eine eigene Seriennummerierung beginnend mit dem Buchstaben D gebildet. Beim BGS wurde diese Pistole unter der Bezeichnung Selbstladepistole SIG 9mm geführt, kurz SIG 9mm.
Mit der Gründung der Bundeswehr wurden auch grössere Einheiten des BGS mit übernommen, wodurch die SIG P210-4 auch in den Beständen der Bundeswehr geriet. Dort wurde diese Waffe unter anderem von den Feldjägern geführt.
Sie wurde in der Anfangsphase als "Pistole Neuhausen" nach dem Fertigungsortbezeichnet und erhielt später die Bezeichnung P2.
Daher noch heute als Matchwaffe bei Sportschützen und Sammlern aufgrund der hervorragenden Präzision beliebt.