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Russlands Skip Alina Kowalewa gewann ihre Medaillen an grossen Meisterschaften bislang lediglich als Ersatzspielerin in der erfolgreichen Formation von Anna Sidorowa. Mit dem eigenen Team brachte Kowalewa es nicht über einen 4. Platz – errungen an der Europameisterschaft im November in Tallinn – hinaus.
Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und die auf der vierten Position spielende Alina Pätz fingen im 4. End ein Dreierhaus der Russinnen zum Zwischenstand von 3:5 ein. In den Folge kamen sie nicht mehr heran.
Die Schweizer fanden in ihrem zweiten Einsatz eine Antwort. Sie besiegten Finnland (Oona Kauste) 9:6. Lange Zeit sah es für die EM-Zweiten nach der zweiten Niederlage aus. Sie lagen gegen die Aussenseiterinnen aus Nordeuropa nach sieben Ends 3:6 zurück. Sie schrieben hierauf ein Zweierhaus und stahlen zwei Steine zum 7:6. Im 10. End hätten sie noch einmal zwei Steine notiert, aber die Finninnen überschritten die Netto-Spielzeit von 39 Minuten – was augenblicklich zur Niederlage führt. In der Statistik wird der Schweiz ein Sieg ohne Ergebnis gutgeschrieben. Auf den Turnierverlauf hat dieser Wertung keinen Einfluss.
(SDA)