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Dabei stammen CHF 32 Mrd. aus dem Budget der Föderation und die restlichen CHF 37 Mrd. von der staatlichen Nuklearindustrie. Laut Sergei Kirijenko, Chef der föderalen russischen Agentur für Atomenergie Rosatom, beinhaltet das Programm keine privaten Investitionen.
Das Hauptziel des Programms, das bereits im Juni 2006 grundsätzlich gutgeheissen worden war, ist die Sicherstellung der Energieversorgung Russlands. Angestrebt wird, mit einer Reihe standardisierter Kernreaktoren die nukleare Kapazität jährlich um mindestens zwei GW elektrischer Leistung zu erhöhen. Die erste Phase des Programms wird von 2007 bis 2010 und die zweite Phase von 2011 bis 2015 laufen.
Konkret beinhaltet das Programm die Fertigstellung der zwei WWER-Blöcke Kalinin-4 und Wolgodonsk-2 mit je 950 MW elektrischer Leistung, die Inbetriebnahme des Schnellen Brüters BN-800 in Belojarsk im Ural 2012 und den Baubeginn von drei neuen Einheiten 2007 oder 2008 in der Nähe der bestehenden Anlagen Nowo-Woronesch und Sosnowy-Bor (Leningrad). Das Programm sieht zudem die Inbetriebnahme von zwei weiteren WWER-Einheiten pro Jahr vor. Im neuen Zeitplan wird der im Bau stehende Block Balakowo-5 nicht mehr erwähnt.
Im Februar 2006 hatte Sergei Kirijenko angekündigt, dass Russland bis 2030 CHF 95 Mrd. in die Nuklearenergie und den Bau neuer Kernkraftwerke investieren wolle. Damit soll der Atomstromanteil des Landes auf 25% gesteigert werden.
Quelle
M.A. nach NucNet, 19. Oktober 2006
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