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Die weltweit 10 schönsten innerstädtischen Parks
Wer an grosse Parkanlagen inmitten einer Stadt denkt, dem fallen bestimmt der Central Park in New York oder der Hyde Park in London ein.
Einige andere Metropolen dieser Welt bieten aber auch wunderbare Erholungsflächen, die sehr zentral gelegen sind. Hier haben wir die zehn schönsten Stadtparks versammelt.
Die 10 schönsten innerstädtischen Parks der Welt im Überblick:
New York: Central Park
Wie eine Oase liegt der Central Park mitten im belebten Manhattan. Gebaut wurde er im Jahr 1858. Die ständig steigende Einwohnerzahl im Big Apple machte eine Erholungsfläche dringend notwendig. Man entschied sich für ein rund 341 Hektar grosses Gelände zwischen New York City und Harlem, auf dem es damals vor allem Baracken armer Einwohner gab. Die Einwohner wurden vertrieben, das sumpfige Gelände trockengelegt und im Rahmen eines Wettbewerbs entstand eine der bekanntesten innerstädtischen Erholungsoasen der Welt. Im Park gibt es vielfältige Sehenswürdigkeiten wie die Nadel der Kleopatra, ein ägyptischer Obelisk, der in der Nähe des weltbekannten Metropolitan Museum of Arts zu finden ist. Bei einem Rundgang entdeckst Du zahlreiche Attraktionen – in herrlicher Ruhe verbringst Du inmitten der hektischen Stadt einen wunderbaren Tag.
London: Hyde Park
Der Hyde Park ist zwar nicht der grösste, aber sicher der bekannteste Park Londons. König Heinrich VIII. nutzte das Gebiet einst als Jagdrevier. Im weiteren Verlauf wurden hier Duelle ausgetragen und Hinrichtungen durchgeführt. Die Öffentlichkeit durfte erstmals im Jahr 1637 in den 142 Hektar grossen Park. Besonders schön ist „The Serpentine“, ein künstlicher See am Südende des Parks. Bei Touristen beliebt ist der Gedenkbrunnen, der zu Ehren Prinzessin Dianas im Jahr 2004 eingeweiht wurde. Ein weiteres Highlight ist Speakers’ Corner, wo noch heute jeden Sonntag Redner ihre Meinung zu wichtigen Themen kundtun.
Madrid: El Retiro
Auch der Retiro-Park in Madrid war zunächst der Erholung des Königs Felipe IV. vorbehalten. Im Jahr 1633 liess er die Grünanlage nach dem Vorbild des Schlossparks von Versailles anlegen. In der weiteren Entwicklung verfiel die Fläche zusehends und die Franzosen nutzten sie während des Unabhängigkeitskrieges ab dem Jahr 1808 sogar als Truppenübungsplatz. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Park für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seitdem nutzen die Madrilenen den Park zur Erholung, hier herrscht stets ein buntes Treiben. Besonders sehenswert ist der Glaspavillon Palacio de Cristal. Mittelpunkt des Parks ist ein künstlicher See, an dem Du von zahlreichen Gauklern und Zauberern wunderbar unterhalten wirst.
Barcelona: Park Güell
Der Besuch des von Gaudí angelegten Parks Güell über den Dächern von Barcelona gehört zum Pflichtprogramm in der spanischen Stadt. Angelegt wurde der Park zwischen 1900 und 1914, nachdem der reiche Industrielle Eusebi Güell den bekannten Architekten Gaudí mit dem Entwurf der Grünanlage beauftragt hatte. Typische Bruchkeramikskulpturen und Bänke, Gaudí-typische Säulen und zahlreiche verwunschene Örtchen machen den Park zu einer Attraktion. Besonders schön ist die grosse Terrasse im oberen Teil des Parks. Hier gibt es ein kleines Café und Du geniesst einen einmaligen Blick über die Stadt. Sehr interessant ist ein Rundgang durch das Haus, in dem der Architekt einst gelebt hat.
Paris: Jardin du Luxembourg
Der Jardin du Luxembourg ist einer der bekanntesten Parks in Paris. Gelegen im Stadtteil Saint Germain in der Nähe vom Quartier Latin, ist der einstige Schlosspark ein beliebter Treffpunkt der Pariser, die sehr gern mit ihren Kindern herkommen. Angelegt wurde der Jardin im Auftrag Maria von Medicis im Jahr 1612. Inmitten der Grünanlage liess die Witwe Heinrichs IV. den Palais du Luxembourg errichten, der heute den französischen Senat beherbergt.
München: Englischer Garten
Der Englische Garten ist mit einer Fläche von 417 Hektar einer der grössten innerstädtischen Parks. Im Jahr 1789 liess der pfälzische Kurfürst Karl Theodor ehemalige Militärgärten in einen Volkspark umwandeln, der der Bevölkerung als Erholungsfläche dienen sollte. Damit war der Englische Garten, der damals noch Theodors Garten hiess, der erste Volksgarten Europas. Als Wahrzeichen dient der Chinesische Pavillon, der nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut wurde. Nebenan gibt es einen grossen Biergarten. Die legendäre Eisbachwelle im Süden der Parkanlage ist Surfern aus aller Welt ein Begriff. Seit 1965 schwingen sich hier passionierte Surfer zu jeder Jahreszeit auf ihr Brett.
Hamburg: Planten un Blomen
Der 45 Hektar grosse Park Planten un Blomen liegt inmitten der Hansestadt Hamburg. Einst befanden sich an dieser Stelle Wallanlagen, mit denen die Stadt sich vor Eindringlingen schützte. Ende des 18. Jahrhunderts war die Verteidigung der Stadtgrenzen nicht mehr nötig, und so entstand eine grosse Erholungsanlage für die Hamburger Bevölkerung. Zahlreiche Seeflächen laden zum Entspannen und Erholen ein. Besonders sehenswert ist das Tropenhaus, in dem Du vielfältige exotische Pflanzen bewundern kannst. In den Sommermonaten beeindrucken Wasserlichtkonzerte am Parksee.
Wien: der Prater
Beim Prater fällt uns spontan der Vergnügungspark mit dem bekannten Riesenrad ein. Doch der sogenannte Wurstelprater macht nur einen kleinen Teil des grossen Geländes aus. Zunächst diente das Gebiet den Habsburgern als Jagdrevier. Im Jahr 1766 wurde die Anlage für alle Wiener geöffnet und zahlreiche Gaststätten siedelten sich an. Bald kamen Schaukeln und Karussells dazu und ein grosser Rummelplatz entstand. Doch abseits des Trubels bietet der Prater auf seinem riesigen Areal perfekte Naherholung für jeden Geschmack.
Vancouver: Stanley Park
Mit mehr als 400 Hektar ist der Stanley Park in Vancouver der grösste Park Kanadas. Die riesige Parkanlage ragt auf einer Halbinsel ins Meer und bietet einen herrlichen Blick auf die Skyline der City. Besonders schön ist der neun Kilometer lange Seawall genannte Uferweg, der einmal rund um den Park führt. Tripadvisor-Nutzer haben den Park im Jahr 2014 zum schönsten Stadtpark der Welt gekürt – ein Besuch der idyllischen Parkanlage gehört in der kanadischen Metropole zu den Highlights. Einst wurde das Gebiet vom Indianerstamm der Squamish bewohnt. Nach Gründung der Stadt Vancouver im Jahr 1886 beschloss man, das Gebiet der Halbinsel, das damals militärisch genutzt wurde, in einen Park umzuwandeln.
San Francisco: Golden Gate Park
Wir bleiben auf dem nordamerikanischen Kontinent und kommen zum Golden Gate Park in San Francisco. Ganz in der Nähe überspannt die Golden Gate Bridge die San Francisco Bay, so kam die Grünanlage zu ihrem Namen. Der Park wurde um das Jahr 1870 angelegt. Die Lage am Meer macht ihn mit zahlreichen Wasserläufen und Wasserfällen so besonders. Sehenswert ist das Strybing Arboretum im Botanischen Garten der Anlage, in dem rund 6000 Pflanzen präsentiert werden. Der Japanische Teegarten zählt zu den Highlights des Parks; besonders wenn im Frühjahr die Kirschen blühen, bietet sich ein unvergleichlicher Anblick.
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Oberstes Bild: dell – Fotolia.com