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Am 19. Juni 2007 gewährte der Kantonsgerichtspräsident II des Kantons Obwalden der Panorama Welt Lungern Schönbüel AG bis zum 20. Oktober 2007 einen Konkursaufschub. Der Konkursaufschub wurde später bis zum 20. Dezember 2007 verlängert.
Während des Konkursaufschubes konnte die AG nicht (genügend) saniert werden. Die Überschuldung besteht nach wie vor. Aus diesem Grunde reichte die AG ein Gesuch um Nachlasstundung ein.
Mit Verfügung vom 24. Januar 2008 wurde der AG eine Nachlassstundung von sechs Monaten bis zum 24. Juli 2008 gewährt. Eine Sachwalterin wurde eingesetzt, die das Nachlassverfahren durchzuführen hat. Während der Nachlassstundung soll die AG durch Umstrukturierungen und durch einen Nachlassvertrag saniert werden. Es wird ein Nachlassvertrag mit Prozentvergleich angestrebt.
Während der Nachlassstundung kann gegen die AG eine Betreibung weder eingeleitet noch fortgesetzt werden. Es besteht also ein Betreibungsverbot. Verjährungs- und Verwirkungsfristen stehen still (Art. 297 Abs. 1 SchKG). Der Betrieb der Bahnen auf Schönbüel kann während der Nachlassstundung weitergeführt werden.
Medienmitteilung Kantonsgericht, Kanton Obwalden