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13.07.2016
Myriad gibt positive Ergebnisse einer klinischen Studie zu EndoPredict® bekannt - Veröffentlichung im Journal of the National Cancer Institute
SALT LAKE CITY und KÖLN, Deutschland, 12. Juli 2016 (GLOBE NEWSWIRE) ‑ Myriad Genetics., Inc. (NASDAQ:MYGN) gab in Zusammenarbeit mit Forschern des Institute of Cancer Research in London heute die ausgesprochen positiven Ergebnisse zu EndoPredict®, einem Genexpressionstest der zweiten Generation zur Prognose von Brustkrebs, bekannt. Primärer Endpunkt der Studie war das Auftreten eines Rezidivs eines primären ER+ und HER2- Mammakarzinoms nach mehreren Jahren. EndoPredict (EPclin) war dem Oncotype DX Breast Recurrence Score® (RS) der ersten Generation bei der Prognose der Rezidivierung überlegen. Die Studie wurde im Journal of the National Cancer Institute (JNCI) veröffentlicht.
„Diese wichtige Studie beweist, dass EndoPredict das Wiederauftreten von Brustkrebs innerhalb von bis zu zehn Jahren nach der Diagnose bei Patientinnen mit ER+ und HER2- Brustkrebs genauer voraussagt, als der Vergleichstest“, erklärte Jack Cuzick, Ph.D., FRS, Direktor des Wolfson Institute of Preventive Medicine in London und Prüfarzt der Studie. „Mit diesen Ergebnissen können Ärzte jene Patientinnen besser identifizieren, welche nach einer OP keine zusätzliche Chemotherapie benötigen. So kann die Behandlung der Patientinnen individueller erfolgen.“
Die Analyse umfasste 928 Frauen der TransATAC-Studie und verglich die Prognoseleistung von EndoPredict mit dem Test der ersten Generation. Der primäre Endpunkt der Studie war das langfristige Überleben ohne Rezidiv. Die Analyse wies nach, dass EndoPredict während der zehnjährigen Nachbeobachtung deutlich bessere Ergebnisse erzielte als Oncotype DX. Die prognostische Validität war mehr als viermal höher (EPclin: LRX2= 139,3; RS: LRX2= 29,1). Unter Verwendung vordefinierter Grenzwerte identifizierten EndoPredict und Oncotype DX 58,8 Prozent bzw. 61,7 Prozent der Patientinnen als Patientinnen mit geringem Risiko, mit einer Hazard Ratio für geringes versus nicht geringes Risiko von 5,9 bzw. 2,7. Die Autoren betonten, dass sich „die sehr genaue Klassifizierung der Patientinnen mit geringem Risiko mit EPclin auch an der ähnlichen Anzahl von Patientinnen mit geringem Risiko bei gleichzeitig deutlich geringerer Rezidiv-Rate nach zehn Jahren widerspiegelt (5,8 Prozent bei EPclin und 10,1 Prozent bei RS)". „EndoPredict war in dieser direkten Vergleichsstudie deutlich besser als der Prognosetest der ersten Generation. Dies gilt insbesondere für das Wiederauftreten der Erkrankung nach mehreren Jahren und für nodal-positive Patientinnen“, fasst Dr. med. Ralf Kronenwett, wissenschaftlicher Leiter und medizinischer Direktor von Sividon, die Ergebnisse zusammen. „Ausserdem ordnete EndoPredict keine Patientinnen der Kategorie mittleres Risiko zu, Oncotype DX hingegen klassifizierte 28 Prozent der Patientinnen als Patientinnen mit einem mittleren Risiko, was für Ärzte, welche die Behandlungsentscheidungen treffen, sehr verwirrend sein kann.“
Die JNCI-Publikation ist abrufbar unter: http://jnci.oxfordjournals.org/content/108/11/djw149.abstract
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Über EndoPredict
EndoPredict ist ein Multigen-Prognosetest der nächsten Generation für Patienten mit Brustkrebs. Anhand der Testergebnisse können die Ärzte individuelle Behandlungspläne für Patienten erstellen. EndoPredict wurde bei circa 4.000 Patienten mit nodal-negativen und nodal-positiven Krebserkrankungen validiert und bei mehr als 13.000 Patienten klinisch angewendet. Im Gegensatz zum Multigen-Prognosetest der ersten Generation erkennt EndoPredict die Wahrscheinlichkeit von Metastasen, die sich später entwickeln (d. h. die Metastasenbildung nach mehr als fünf Jahren), und ist deshalb für Behandlungsentscheidungen zur Notwendigkeit einer Chemotherapie und einer erweiterten antihormonellen Therapie hilfreich. Therapieentscheidungen, die auf EndoPredict-Ergebnissen beruhen, erhöhen die Diagnosesicherheit. Weitere Informationen finden Sie unter: www.endopredict.com.
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