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«The Mighty Ducks: Game Changer»: So sind die ersten zwei Folgen
In den 1990ern machten die «Mighty Ducks» für Disney grosse Kasse. Nun hat man für Disney+ eine ähnliche Story wieder ausgegraben und lässt Emilio Estevez wieder aufs Eis.
Episoden 1+2:
Inhalt
Evan (Brady Noon) ist ein Eishockeyfan und begeisterter Spieler. Natürlich nimmt er am Ausscheidungstraining für die lokalen Helden, die «Mighty Ducks» teil, fällt aber hochkant durch. Mutter Alex (Lauren Graham) teilt ihren Unmut über die Behandlung ihres Jungen lautstark mit und macht Sohnemann Evan damit zum Gespött der Schule. Mit dieser Behandlung will sich Alex nicht abgeben und startet einen Versuch, ein eigenes Team für ihren Junior auf die Beine zu stellen. Während sich Evan nun in der Schule eine Gruppe von Kids zusammensucht, die allesamt kaum auf dem Eis stehen können, macht sich Mutti Alex auf, einen Eisplatz zu finden. Per Zufall läuft sie dort in einer Bruchbude dem Eismeister und ehemaligen Hockeycoach Gordon Bombay (Emilio Estevez) über den Weg.
Bombay, einst erfolgreicher Coach der Mighty Ducks der Neunzigerjahre, hat jedoch mit dem Eis und dem Hockey abgeschlossen und deswegen auch keine Lust, irgendwas anderes als seinen Eisplatz zur Verfügung zu stellen. Als sich das neu formierte Team tatsächlich zur lokalen Meisterschaft anmeldet, Mutti Alex den Trainerposten übernimmt und bald das erste Spiel vor der Tür steht, sollte es aber nur eine Frage der Zeit ist, bis Coach Bombay die Zügel wieder in die Hand nimmt und aus den Verlierern eine Einheit formt.
He spins, he shoots, he scores!
1992 startete mit The Mighty Ducks eine Filmreihe, die es zu grossem Erfolg brachte. Diverse Fortsetzungen und TV-Serien, unendlich viel Merchandise mit dem Entenkopf wurde in den verschiedenen Disneyparks und -Shops verkauft, und nun kriegen wir ein grosses Wiedersehen geboten. In The Mighty Ducks: Game Changer bekommen wir die bekannte Story des Aussenseiter-Haufens neu aufgemotzt vorgesetzt, während Stars wie Lauren Graham (Bad Santa) und Emilio Estevez (Bobby) für die Starpower sorgen.
In der ersten Staffel von The Mighty Ducks: Game Changer werden uns zehn Episoden präsentiert (Dauer jeweils um die 40 Minuten), die sich beim Erfolg der Serie natürlich vermehren dürften. Die Übermutti und der knurrige Ex-Coach, der nie mehr was mit Eishockey zu tun haben möchte, sich aber bald in die Teamangelegenheiten einmischt, sind selbstverständlich wie gemacht für eine zarte Liebelei, während die Jungmannschaft aus den bekannten Stereotypen zusammengesetzt ist: einem dicken Goalie, einem Schönling, einem «Haupt-Kind» mit Ambitionen, einem Raufbold und einem Mädchen, das es den hochnäsigen Freundinnen zeigen will. Die Figuren brauchen etwas Zeit, um sich zu entwickeln und den Zuschauern die Unterhaltung zu bieten, die man von The Mighty Ducks: Game Changer verspricht. Aber in zehn Episoden dürften sie diese zur Genüge bekommen.
Die ersten beiden Episoden bieten viel Aufbauarbeit und Vorstellung, verlangen aber auch etwas Sitzfleisch, da die Story wirklich altbekannt ist und kaum Neues bietet. Wir hoffen, dass sich die Kids noch entwickeln und Estevez noch dominanter wird. Bis dahin amüsieren wir uns mit Lauren Graham, die an der Bande steht und für ihre Kids das Beste rausholen will.
The Mighty Ducks: Game Changer läuft ab 26. März 2021 exklusiv auf Disney+.