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Der klassische Hardrock entwickelte sich aus dem Rock ‘n’ Roll der späten Fünfziger. Er entstand durch die Verbindung von Countrymusik und Blues. Bill Haleys Album Rock Around the Clock erschien im Jahr 1954 und war der internationale Durchbruch für Rock ‘n’ Roll.
Der Blues war eine Ausdrucksform der schwarzen Sklaven, die Texte erzählten von ihrem großen Leid und Schmerz. Bis in den 1960er gesellschaftliche Veränderungen dazu führten, dass junge US-Amerikaner und Briten verstärkt Interesse an afroamerikanischer Musik hatten. So wurde der Blues für weiße Musiker interessant und führte zu der Gründung von einigen der bekanntesten Rockbands.
Hier sind zwei Musiker, die den Blues aufgriffen:
The Rolling Stones
Das letzte Studioalbum Blue and Lonesome der Rockband The Rolling Stones erschien im Dezember 2016 und war eine Hommage an die früheren Jahre der Band. Die im Jahre 1962 gegründete Band fing als Bluesband in Londoner Clubs an. Sie waren inspiriert von Künstlern wie Jimmy Reed, Eddie Taylor und Willie Dixon. Blues ist die Quelle aller Inspiration der Stones.
Elvis Presley
Elvis Presley war der King of Rock ‘n’ Roll, eine Fusion von weißer Countrymusik und schwarzen Rhythm and Blues. In seiner Jugend war er mit Afroamerikanern befreundet, sang auch Gospel und entwickelte eine Leidenschaft für den Blues.