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Gegen 3000 Demonstranten haben am Sonntag (25.06.) in Genf gegen die Globalisierung der Weltwirtschaft und die Welthandelsorganisation (WTO) demonstriert. Sie kritisierten den am Montag beginnenden UNO-Sozialgipfel als "Maskerade".Dieser Inhalt wurde am 25. Juni 2000 - 17:19 publiziert
Die Demonstranten zogen vor die Gebäude von UNO und WTO, wo die Polizei das Gelände hermetisch abgeriegelt hatte. "Der Sozialgipfel organisiert das Elend", stand auf Flugblättern zu lesen. Kritisiert wurde insbesonders, dass seit dem vor fünf Jahren abgehaltenen Gipfel von Kopenhagen keine Fortschritte erzielt worden seien.
Die Manifestanten warteten mit einer Fülle von Forderungen auf. Diese reichten vom Aufruf zur Revolution und Todeswünschen an die Adresse der WTO hin zu moderateren Forderungen nach einem sozialeren Europa und gegen hormonbehandeltes US-Fleisch.
Zur Kundgebung hatten Dritte-Welt-Vereine, Frauenorganisationen, die Jungsozialisten und die Grünen unter dem Motto "Lasst uns den Widerstand globalisieren" aufgerufen. Unter den Demonstranten befanden sich auch viele französische Staatsangehörige sowie eine starke Delegation der französischen Gewerkschaft CGT.
swissinfo und Agenturen
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