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1884 - 1888
Erfreulich war das Jahr 1884. Das Harmonium war altersschwach und es bot sich die Möglichkeit, die alte Orgel der St. Margarethenkirche für Fr. 200.- zu kaufen. Die Reparaturen kosteten Fr. 1080.-. Am 14. Dezember 1884 fand die Orgelweihe statt. Bei einem bescheidenen Abendessen im Hirschen wurden der Orgelbauer, die Experten, der Organist und die Kirchensäger frei gehalten, während die übrigen Teilnehmer zu zahlen hatten. Einen Zustupf von Fr. 60.- erhielt die Orgelbaukasse unvermutet, nachdem Vorstandsmitglieder auf der Heimfahrt in der Breite einen Brand entdeckt und gemeldet hatten und dafür eine Prämie erhielten, die sie der Kasse übergaben. Zudem konnte das alte Harmonium für Fr. 200.- verkauft werden. Eine Folge des Orgelbaus war die Schaffung der Stelle eines Blasbalgtreters.
Lobend erwähnt wird der Cäcilienverein (diese Bezeichnung tritt zum ersten Mal auf) am 29. Januar 1888. Er hatte zu einer bescheidenen Leofeier in der Krone zu Ehren des 50-jährigen Priesterjubiläums von Papst Leo XIII eingeladen und erfreute mit Musik, Gesang und Deklamation. Aus dem Verkündbuch ist zu entnehmen, dass das Programm 10 cts. kostete. Da nicht alle Unkosten gedeckt seien, wird folgendes vermerkt: „so möge, wer's hat, das Programm etwas teurer bezahlen“. Der Überschuss war für die Sänger bestimmt.