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Zweisprachigkeit im Kindesalter fördert zukünftige Berufschancen, kognitive Fähigkeiten, den Zugang zu anderen Sprachen und vieles mehr. Die Zweisprachigkeit, bzw. die Mehrsprachigkeit wird in zahlreichen Berufen immer wichtiger, Englischkenntnisse reichen häufig nicht mehr, um die Anforderungen zu erfüllen. Zudem haben Kinder und Jugendliche es leichter, Sprachen im Vergleich zu Erwachsenen zu lernen. Häufig herrschen Vorurteile über die Mehrsprachigkeit; so wird beispielsweise behauptet, dass das Kind schlussendlich keine Sprache richtig kann. Dass die Kompetenz in den verschiedenen Sprachen variiert, kann durchaus vorkommen, da die Muttersprache ein erheblichen Einfluss auf das Kind nehmen kann. Doch ist die zweisprachigen Schule bestrebt, die schwächere Sprachkompetenz zu fördern, dies zeigt sich auch als Idee dahinter. Als Beispiel nehme ich Biel. Diese zweisprachige Stadt (Deutsch/Französisch) hat 2009 ein Pilotprojekt, nämlich die bilingue öffentlich zugängliche Oberstufe wie auch die Primarschule FiBi(s) lanciert. Nun gibt es mehr Nachfrage als Angebot. Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass die zweisprachigen Angebote in der Schule nicht mehr ausreichend sind. Zu meinem Wunsch: Eine öffentlich zugängliche zweisprachige Primar- und Oberstufe im Umkreis von 30 km zu jedem Haushalt der Schweiz. Reisekosten sollen zu einem Teil von der jeweiligen Gemeinde übernommen werden.
PS: Wäre ich zweisprachig in der Schule gewesen, hätte ich diesen Text sehr wahrscheinlich auch auf Französisch schreiben können!
In der Beilage das Konzept der FiBi(s)
Timeline
24.03.24
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