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Gen-Qualität oder Gen-Kompatibilität? Worauf legen weibliche Fruchtfliegen bei ihrer Paarung mehr Wert? Forschende der Universität Zürich zeigen, dass beide Faktoren in unterschiedlichen Stadien des Reproduktionsprozesses von Bedeutung sind und Weibchen gezielte Strategien nutzen, um die Fitness ihres Nachwuchses zu steuern.
Reproduktionsfreudige weibliche Fruchtfliegen stehen vor einer schwierigen Entscheidung: Paaren sie sich mit dem Männchen, das die besten Gene aufweist, oder mit demjenigen, dessen Gene am besten zu den eigenen Genen passen? Dieser Frage gingen Evolutionsbiologen der Universität Zürich und der Concordia University in einer Studie nach, denn: «Die Prozesse, die der Partnerwahl zugrunde liegen, beeinflussen die Evolution männlicher Geschlechtsmerkmale und damit die Variation innerhalb einer Population – nicht nur bei Fliegen», so UZH-Professor Stefan Lüpold.