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Bild: Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) 'Prince William'/Häberli Beeren AG.
Die Aronie oder Apfelbeere (A. melanocarpa, A., prunifolia) wird als Wildfruchtgehölz empfohlen, deren kleine, schwarze Beeren entfernt an Äpfelchen erinnern. Die Früchte werden selten roh verzehrt, da sie leicht säuerlich schmecken und nicht gut verdaulich sind. Der frische Saft gilt hingegen als sehr gesund und die Verarbeitung zu Konfitüren und Kompotts wird empfohlen; der kräftige Geschmack gelobt. Als Heilpflanze ist die Aronie seit dem 16. Jahrhundert in Europa bekannt. Bekannte Sorten sind ‚Viking’ mit grossen, schwarzen Früchten, ‚Nero’, mit aromatischen, saftigen Früchten, die sich gut fürs Einkochen eignen.
Die Aronie wird unter anderem auch in Plantagen angebaut, um aus den Früchten natürlichen, roten Lebensmittelfarbstoff zu gewinnen. Dafür werden oft die rotfrüchtigen Sorten wie Aronia arbutifolia ‚Brillant’ angebaut, die sich auch als Ziergehölz gut eignet.
Die Aronie wird nicht nur als Fruchtgehölz geschätzt, sondern auch als Ziergehölz. Mit seiner Grösse von 1,5 bis 2 Metern eignet sie sich gut für kleine Gärten. In Skandinavien wird das Gehölz auch gerne in Hecken gepflanzt. Bemerkenswert ist die reiche Blüte im Mai, die an Apfelblüten erinnert und von Insekten sehr geschätzt wird. Zierend ist neben dem Fruchtschmuck aber auch die Herbstfärbung, die auf leicht saurem Boden besonders gut hervorgehoben wird. Die Aronie gedeiht aber auch auf kalkhaltigen und neutralen Böden, mag allerdings keine feuchten Böden.
Bild: Blüten der Felsenbirne (Amelanchier)/GFDL by Kurt Stueber, WikiCommons
Eine gute Sorte der Kupfer-Felsenbirne mit grossen Früchten ist „Ballerina“. Die Früchte wurden früher getrocknet und als Ersatz für Korinthen und Rosinen verwendet. Deshalb wird das Gehölz auf Deutsch auch Rosinen- oder Korinthenstrauch genannt.
Als Fruchtsorte gut geeignet sind kompakt wachsende Sorten wie „Prince William’, die grosse Früchte (Durchmesser von 1,2-1,5 cm) entwickelt; sie wird höchstens 2,5 Meter hoch. Auch die Zwergart (Amelanchier pumila) eignet sich dafür sehr gut; sie hat ausserdem den Vorteil des geringen Wachstums.
Die Chinesische Dattel ist am Blattansatz mit langen Dornen (3 cm) besetzt, deshalb ist es von Vorteil bei der Arbeit Handschuhe zu tragen. Wegen der Dornen hat das Gehölz auf Deutsch den Namen Judendorn bekommen.
Bild: Actinidia arguta 'Ken's Red'/ Häberli Beeren AG.
Sieht hübsch aus, diese violetten Mini-Kiwis (Actinidia arguta). Die Sorte ‚Ken’s Red’ ist wie andere Sorten Mini-Kiwi sehr robust und winterhart. Sie werden mit der glatten Schale verzehrt und sind gute Winter-Vitaminspender; das Fruchtfleisch ist übrigens von der gleichen Farbe wie die Schale. Das sei sogar noch gesünder, als die eh schon gesunden Kiwis, da sie einen hohen Phenolanteil enthalten.