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Jede Röntgen- und nuklearmedizinische Untersuchung ist mit einer Strahlenexposition des Patienten verbunden. Diese soll so klein wie möglich sein. Die entsprechenden Massnahmen zur Reduktion der Strahlenexposition müssen aber auch praktikabel sein. Die wichtigsten Aspekte, die helfen, die Strahlenexposition klein zu halten, sind:
- eine sorgfältige Indikationsstellung für die Untersuchung
- qualitativ hoch stehende technische Einrichtungen
- sowie die gute Ausbildung und die Erfahrung des Personals
Unsere Klinik erfüllt diese und weitere Anforderungen.
Natürliche und zivilisatorische Strahlenexpositionen
Der Mensch ist verschiedensten Strahlungsarten (z. B. Licht, UV, Radiowellen, Strahlung aus Röntgenanlagen und radioaktiven Quellen) ausgesetzt. Die Röntgenstrahlung gehört zur Gruppe der ionisierenden Strahlung (Strahlung, die Elektronen aus Atomen entfernen kann und Ionen zurücklässt). Treffen Strahlen auf den Körper, so werden sie z. T. im Gewebe absorbiert – die Menge der absorbierten Strahlung wird durch den Begriff der Dosis beschrieben.
Verschiedene Strahlenexpositionen können durch die Angabe der so genannten effektiven Dosis (Einheit: milli-Sievert, abgekürzt mSv) verglichen werden. Diese liefert ein Mass für das Strahlenrisiko der exponierten Person. Zum Vergleich kann die natürliche Bestrahlung herangezogen werden, der alle Lebewesen ausgesetzt sind. Bei der Schweizer Bevölkerung führen die vier natürlichen Strahlenkomponenten (kosmische und terrestrische Strahlung, inkorporierte Radionuklide, Radon mit Folgeprodukten) zu einer mittleren effektiven Dosis von etwa 4 mSv/Jahr, wobei der Schwankungsbereich von 1 bis etwa 150 mSv sehr gross ist. Die zivilisatorische Strahlenexposition beträgt dagegen im Mittel 1,2 mSv/Jahr, wovon fast der gesamte Betrag von der Medizin stammt. Insgesamt beträgt die mittlere Strahlenexposition eines Lebewesens in der Schweiz somit rund 5 mSv/Jahr.