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Die nächste WM 2026 wird ein Mega-Event mit 48 Teams. Bislang sollte in 16 Dreiergruppen gespielt werden. Das will FIFA-Präsident Gianni Infantino nach den Erfahrungen aus Katar überdenken.
Das bisher vorgesehene Format für die Mega-WM 2026 mit 48 Teams in 16 Dreiergruppen wird laut FIFA-Präsident Gianni Infantino überprüft. «Wir müssen das noch einmal aufgreifen oder zumindest neu diskutieren, ob wir 16 Dreiergruppen machen oder 12 Vierergruppen, das ist sicherlich etwas, was bei den nächsten Meetings auf der Agenda stehen wird», sagte der Walliser zum Ende der WM in Katar.
Infantino lobte den «Erfolg der Vierergruppen» beim eben zu Ende gegangenen Turnier. «Hier waren die Vierergruppen absolut unglaublich, in dem Sinne, dass es bis zur letzten Minute des letzten Spiels offen war, wer weiterkommt.» Der 52-Jährige erwähnte bei den Überlegungen auch den Modus bei der EM im vergangenen Jahr, als aus den sechs Vierergruppen jeweils zwei Teams sowie die vier besten Gruppendritten in die K.o.-Phase eingezogen waren.
Die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko ist 2026 die erste mit 48 statt wie bislang 32 Mannschaften. Bislang war geplant, dass aus den 16 Dreiergruppen die je zwei besten Teams in die K.o.-Runde kommen.
Würde der Modus zu zwölf Viergruppen geändert, würde dies zu noch mehr Spielen führen. Kommen in diesem Modus die beiden Gruppenersten sowie die acht besten Dritten weiter, würde das zu 104 WM-Spielen führen – das wären 40 Partien mehr als in Katar auf dem Spielplan standen. Bei 16 Dreiergruppen und den folgenden vier K.o.-Runden würden 80 WM-Partien absolviert. Kritisiert wurde an diesem Modus die höhere Gefahr für Absprachen, da eine Nation in jeder Runde zwangsläufig spielfrei hat.
Die FIFA erwartet durch die gestiegene Anzahl von Spielen bei der Dreiländer-WM auf jeden Fall deutlich höhere Einnahmen. Profitieren werden 16 Länder, die sich zusätzlich zu den bisherigen 32 qualifizieren. «Wir sind wirklich überzeugt von der Ausweitung», sagte Infantino. Der Einfluss des Spiels werde in Nordamerika «unglaublich» sein. «Es wird mehr Spiele geben, die Einnahmen werden steigen», sagte er auch mit Blick auf die grossen Stadien in Nordamerika. Es würden bis zu 5,5 Millionen Fans in den Gastgeber-Ländern erwartet.
SDA