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Air France präsentiert mit «Air France ACT» die neue Strategie zur Reduktion ihrer CO2-Emissionen
Damit die Luftfahrt ihren Beitrag zur Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens leistet, das die globale Erwärmung auf unter 2°C begrenzen soll, muss die gesamte Industrie ihren ökologischen Wandel beschleunigen. Air France hat mit «Air France ACT» ein Programm ins Leben gerufen, das ihre neue Strategie zur CO2-Emissionsreduktion darlegt.
Die Strategie stützt sich auf drei Säulen:
– Prioritär auf die Reduzierung der direkten Emissionen, die durch die Aktivitäten von Air France verursacht werden,
– sowie in zweiter Linie auf die Verringerung der indirekten Emissionen, die vor- und nachgelagert zu den Aktivitäten des Unternehmens entstehen,
– und darüber hinaus auf die Unterstützung von Projekten, die CO2 aus der Atmosphäre absorbieren.
«Air France ACT» verfolgt einen transparenten, realistischen und wissenschaftlich fundierten Ansatz, um den ökologischen Wandel der Fluggesellschaft durch konkrete und messbare Massnahmen sicherzustellen.
Die Dekarbonisierung des Luftverkehrs ist komplex und wird Zeit brauchen. Sie erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Interessensgruppen: Flugzeugherstellern, Triebwerksherstellern, Kraftstofflieferanten, Flughäfen, Flugsicherung, Behörden, Forschungsinstituten und Hochschulen.
30 % weniger CO2-Emissionen pro Passagier/km bis 2030 im Vergleich zu 2019, oder
12 % weniger Emissionen in absoluten Zahlen
Der neue Weg zur Dekarbonisierung zielt auf eine Reduktion der CO2-Emissionen pro Passagierkilometer um 30 % bis 2030 im Vergleich zu 2019 ab. Dieses Ziel schliesst Kompensationsaktivitäten aus, um nur Massnahmen zu berücksichtigen, die direkte und indirekte Emissionen reduzieren. Dies bedeutet eine Reduktion der Gesamtemissionen von Air France um 12 % zwischen 2019 und 2030 – basierend auf der zu erwartenden Entwicklung des Flugverkehrs – nachdem die Airline zwischen 2005 und 2019 ihre C02-Emissionen bereits um 6 % senken konnte.
Dieser Zeitplan basiert auf einer wissenschaftlichen Kalkulation, die der unabhängigen «Science-Based Target»-Initiative (SBTi) obliegt. Die SBTi wurde vom Carbon Disclosure Project (CDP), dem United Nations Global Compact und dem World Wildlife Fund gegründet. Sie legt eine mit dem Pariser Abkommen – das eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf weniger als 2°C anstrebt – vereinbarte C02-Emissionsreduzierung für den Luftverkehrssektor fest.
Netto-Null bis 2050
Bis 2050 strebt Air France Netto-Null an, d. h. eine drastische Reduktion ihrer CO2-Emissionen gekoppelt mit Beiträgen zu Projekten, die der Atmosphäre jedes Jahr eine den Restemissionen entsprechende Menge CO2 entziehen. Die Fluggesellschaft arbeitet daran, einen genauen und überprüfbaren Weg zur Dekarbonisierung bis ins Jahr 2050 festzulegen, der auf einer Reihe von variablen Hypothesen – insbesondere hinsichtlich der Verkehrsentwicklung – beruht. Es handelt sich also um einen sich entwickelnden Prozess, der sich an wissenschaftlichen Werten orientiert, wie dies auch bei den Emissionszielen bis 2030 der Fall ist.
Fünf prioritäre Massnahmen zur Reduktion und Vermeidung von CO2-Emissionen
Um diese Ziele zu erreichen, setzt Air France alle ihr zur Verfügung stehenden Massnahmen zur Dekarbonisierung ein:
– Erneuerung der Flotte durch Flugzeuge der neuen Generation: Mit dem Airbus A220 und Airbus A350, die beide treibstoffeffizienter sind und bis zu 25 % weniger CO2 ausstossen sowie Lärmemissionen im Durchschnitt um 33 % reduzieren. Dank Investitionen von einer Milliarde Euro pro Jahr bis 2025 werden diese Flugzeuge bis 2030 70 % der Air France-Flotte ausmachen (heute sind es 7 %).
– Verstärkter Einsatz von nachhaltigem Flugtreibstoff (SAF): SAF senkt die CO2-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus des Treibstoffs um durchschnittlich 80 % und stellt keine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion dar. Seit 2022 verwendet Air France gemäss den französischen Vorschriften auf allen Flügen, die in Frankreich starten, 1 % SAF. Bis 2030 will die Fluggesellschaft auf allen Flügen mindestens 10 % SAF einsetzen, bis 2050 sogar 63 %.
– Eco-Piloting-Techniken: Dabei handelt es sich beispielsweise um Rollen mit nur einem Triebwerk, wann immer es möglich ist, um optimierte Flugrouten mit künstlicher Intelligenz oder um kontinuierliche Sinkflüge in Zusammenarbeit mit der Flugsicherung. Diese Praktiken, die unter Einsatz von dafür geschulten Besatzungen möglich sind, reduzieren die CO2-Emissionen im Jahresdurchschnitt um 2 bis 3 %.
– Einführung eines verantwortungsvolleren Catering-Angebots: An Bord und in den Lounges bevorzugt Air France, wann immer möglich, lokale und saisonale Produkte. Ausserdem bietet die Air France ihren Fluggästen in der Business-Klasse auf Langstreckenflügen eine Vorauswahl an Gerichten an, um sich aktiv für die Reduzierung von Lebensmittelabfällen einzusetzen. Darüber hinaus wird die Fluggesellschaft bis Ende 2022 im Vergleich zu 2018 90 % der Einwegplastik eliminieren, nachdem 2019 Plastikbecher, -besteck und -rührstäbchen durch nachhaltige Alternativen ersetzt wurden.
– Entwicklung des intermodalen Verkehrs: Um kohlenstoffarme Transportalternativen für Kurzstrecken anzubieten, verstärkt Air France insbesondere ihre Partnerschaft mit der SNCF.
Nicht nur Air France verändert sich, auch das Reiseverhalten ihrer Kundinnen und Kunden ist im Wandel. Ob sie weniger häufig und länger reisen oder Geschäfts- und Freizeitreisen kombinieren wollen, Air France unterstützt ihre Fluggäste dabei, indem sie ihnen einerseits die Möglichkeit gibt, im eigenen Wirkungskreis tätig zu werden und andererseits, indem sie über die gesetzlichen Anforderungen hinaus in ihr Programm für nachhaltigen Flugtreibstoff investiert.
Mehr Informationen (auf Englisch und Französisch) unter: airfranceact.airfrance.com
Zum Kampagnenvideo: https://www.youtube.com/watch?v=6He2bTkulTQ
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