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Hintergründe der Bluttat, die sich gegen Mitternacht Ortszeit (09.00 Uhr MEZ) in der Stadt Torrance am Südrand von Los Angeles ereignete, waren zunächst nicht bekannt.
Die Polizei hatte zuvor gemeldet, es gebe Berichte, dass viele Opfer niedergeschossen worden seien. Die Bürger wurden aufgerufen, sich von der Gegend fernzuhalten. Der Einsatz laufe noch.
Die «Los Angeles Times» berichtete, die Schüsse seien im Spielhallen-Komplex Gable House Bowl gefallen. Ein Augenzeuge sagte der Zeitung, es habe einen «grossen Streit» gegeben, bevor die Schüsse abgefeuert worden seien.
Immer wieder gibt es in den USA, wo das Recht auf Waffentragen in der Verfassung verankert ist, tödliche Angriffe mit Schusswaffen. Einer Studie zufolge besitzen die US-Bürger 40 Prozent der privaten Schusswaffen weltweit, obwohl sie nur vier Prozent der Weltbevölkerung ausmachen.
Von den weltweit 857 Millionen Schusswaffen in Privatbesitz befinden sich 393 Millionen in den Vereinigten Staaten. Nach Behördenangaben starben 2017 knapp 40'000 Menschen in den USA durch den Einsatz von Schusswaffen; die Zahl schliesst Suizide mit ein.