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Dieser Indikator zeigt die Häufigkeit von Hospitalisierungen in den Versorgungsbereichen Akutsomatik, Psychiatrie und Rehabilitation. Es werden Hospitalisierungsraten nach Herkunftskanton der Patientinnen und Patienten berechnet, somit gibt der Indikator Hinweise für den Bedarf eines Kantons, seine Bevölkerung entsprechend zu versorgen. Die Raten sind daher auch Grundlage der Spitalplanung.
Merkmale der Bevölkerung, wie soziodemographische Kriterien, die Häufigkeit der Krankheiten, sowie das Versorgungsangebot selbst und die Wahl der Behandlungsmethoden beeinflussen den Indikator.
Dieser Indikator zeigt die Häufigkeit von Hospitalisierungen von Bewohnerinnen und Bewohnern eines Kantons in den Versorgungsbereichen Akutsomatik, Psychiatrie und Rehabilitation. Die Hospitalisierungsraten werden für jeden Versorgungsbereich separat ausgewiesen.
Die Abgrenzung der Versorgungsbereiche und die Definition der Fälle werden auf folgender Seite detailliert beschrieben: Abgrenzung und Falldefinition
Die standardisierte Rate wurde anhand der direkten Methode wie folgt berechnet:
Nij: Zahl der Personen in der Altersgruppe i und Geschlecht j in der Standardbevölkerung
rij: Alters- und geschlechtsspezifische Rate
Als Standardbevölkerung wurde die europäischen Standardpopulation 2010 (Eurostat, 2013) verwendet.
Das Vertrauensintervall ist ein Mass für die Präzision der Schätzung. Es definiert Grenzen, innerhalb derer der Wert mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% zu finden ist. Der Standardfehler und die 95% Konfidenzintervalle wurden basierend auf einer Gamma-Approximation der Varianz der Rate berechnet (Tiwari et al., 2006).