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Jan / Feb 2019
Mandhoo Insel
Ich erreichte Mandhoo von Dhigurah via Mahibadhoo mit der lokalen Fähre.
Mandhoo ist ca. 800 Meter lang und 300 Meter breit.
Eine besonders gepflegte Strasse
Dieser junge Mann sitzt auf einem typisch maledivischen Liegestuhl. Man findet diese Stühle auf jeder Insel. Teils ist das Gestell auch aus Metall oder aus Plastikrohren gefertigt.
Obwohl die Inseln klein sind, hat jede einen Sportplatz. Auch Sendetürme sind überall zu finden und sorgen für schnelles 4G-Internet.
Jede Insel hat auch einen Ambulanzwagen. Weit kann er allerdings nicht fahren.
Auch hier räumen die Frauen auf.
Mandhoo ist bekannt für seine grosse Werft.
Heutzutage werden auch Glasfasern eingesetzt, was entsprechende Geruchsemissionen nach sich zog.
Und natürlich gab es auch Krebse. Diesen Krebs konnte ich bei Tageslicht von nah fotografieren, was sehr selten vorkommt.
Auf Mandhoo gab es zwei Schnorchelgebiete. Eines befand sich vor dem ‚Bikini‘-Strand, wo das Wasser sehr seicht war. Grössere Fische kamen dort nicht vor. Mir gefiel dieses Gebiet trotzdem, denn ich konnte kleine, unscheinbare Fische beobachten.
Zwei nur etwas mehr als 10 cm grosse Sechspunkt-Schläfergrundeln (engl. Six Spot Sleeper Goby) vor ihrer Höhle
Ein junger Einfleck-Demoiselle (engl. Onespot Damselfish)
Eine Seegurke. Sie ernährt sich von pflanzlichen Bestandteilen im Sand.
Ein zweites Schorchelgebiet mit vielen Korallen befand sich am nördlichen Ende der Insel ausserhalb einer kleinen Abfalldeponie. Leider war das Wasser oft trüb.
Grossdorn-Husar-Fisch (engl. Sabre Squirrell Fish) sind sehr scheu und befinden sich meist in Verstecken. Daher sind sie schwierig zu fotografieren.
Ein Pazifischer Rippen-Falterfisch (engl. Pinstripe Butterfly Fish). Sogar das Auge ist gestreift!
Ein junger Gelbbrauner Kofferfisch (engl. Yellow Boxfish)
Igelrochen (engl. Porcupine Ray) bevorzugen sandige Böden. Der grössere hatte einen Durchmesser von über einem Meter.
Ein Honigwaben-Zackenbarsch (engl. Honeycomb Grouper)
Dhangethi Insel
Mit der lokalen Fähre von Mandhoo nach Dhangethi stieg ich wiederum in Mahibadhoo um.
Kurz vor Dhangethi kamen wir an dieser Resort-Insel vorbei.
Dhangethi ist weniger als 1’000 Meter lang und 350 Meter breit. Es ist eine touristische Insel mit mehrstöckigen Resorts. Einige weitere sind im Bau. Viele Preise, auch in lokalen Läden, sind in US Dollar statt der lokalen Währung Ruffyia angeschrieben und sind oft höher als auf weniger touristischen Inseln.
Dhangethi ist berühmt für die nahen Tauchgründe und zusammen mit Dhigurah bekannt für Walhai- und Manta-Ray-Sichtungen.
Im Hausriff von Dhangethi lassen sich viele kleinere Meeresbewohner beobachten, aber ich traf auch junge Rochen und Haie an. Da das Hausriff an vielen Stellen seicht war, konnte ich bei Ebbe wegen der mangelnden Tiefe nicht alle Teile des Riffs schnorchelnd erreichen.
Diese Weisse Geistermuräne (engl. White Ribbon Eel) begegnete mir hier das erste Mal.
Diesem ca. 20 cm langen Pfeifenfisch (engl. Pipefish) begegnete ich in mehreren Riffs.
Ein Federschwanz-Stechrochen (engl. Cowtail Stingray)
Buckel-Nasendoktor-Fische (engl. Humpback Unicorn Fish)
Ein Schwarzpunkt-Soldatenfisch (engl. Splendid Soldierfish oder Blacktip Soldierfish). Dieser Fisch versteckt sich oft in Höhlen und ist schwierig zu fotografieren.
Ein Grossdorn-Husar (engl. Sabre Squirrellfish), der mich aus seinem Versteck heraus mustert.
Ein Blutfleck-Husar (engl. Spotfin Squirrelfish)
Ein Schwarm von Strassenkehrern (engl. Gold-striped Emperor)
Ein Gelbbrauner Kofferfisch (engl. Yellow Boxfish)
Dieser Zigarren-Lippfisch (engl. Cigar Wrasse) ist mit seiner grünen Farbe gut an das Leben im Seegras angepasst.
Ein Vierbinden-Preussenfisch, auch Schwarzschwanz-Preussenfisch genannt (engl. Humbug Damselfish)
Ein erwachsener Schwarzer Georg (engl. Dusky Gregory)
Zigzag-Lippfische (engl. Zigzag Wrasse)
Ein Sträflings-Doktorfisch (engl. Convict Surgeonfish)
Eine Dekor-Grundel (engl. Decorated Sand Goby)
Ein kleiner Krebs schaut aus seinem Muschelhaus heraus
Ein Schwarzfleck-Strassenkehrer (engl. Blackspot Emperor)
Ein Imperator-Kaiserfisch (engl. Emperor Angelfish). Diese prächtige Fischart begegnete mir nur im Riff auf Dhangethi.
Damit ging meine Malediven-Reise in die Nord und Süd Ari Atolle (auch Alif Alif und Alif Dhaal Atolle genannt) zu Ende. Mir hat es auf diesen kleinen Inseln sehr gut gefallen. Motorisierter Verkehr war fast inexistent. Daher lebte ich einen Monat lang ohne Lärm und Abgase. Das Beste war aber, dass ich während meiner Malediven-Reise keinen einzigen Hund antraf, denn Hunde werden hier als unrein angesehen. Somit konnte ich ungestört auf den Inseln die Strassen rauf und runter joggen. Mit der Zeit entwickelte ich eine Tagesroutine. Nach dem Aufstehen nahm ich das Frühstück ein. Danach las ich für eine Stunde die Emails und studierte die neuesten Nachrichten. Ungefähr von 9:30 bis kurz nach 11 Uhr unternahm ich meine erste Schnorcheltour. Während der Mittagszeit mit ihrer starken Sonneneinstrahlung arbeitete ich am Computer und ging gegen 13:30 in einem lokalen Restaurant etwas kleines essen. Ab 15 Uhr bis ca. 16:30 schnorchelte ich ein zweites Mal. Nach einer weiteren Bürostunde begab ich mich an den Strand und erfreute mich am Sonnenuntergang. Um 19:30 genoss ich das Abendessen. Nach ein paar weiteren Stunden am Computer war es Zeit zum Schlafen. Alkohol war auf den lokalen Inseln verboten. Ab und zu vermisste ich ein kühles Bier.
Mit der lokalen Fähre erreichte ich mit Umsteigen in Mahibaadhoo und nach einem Motorendefekt auf offener See die Hauptinsel Male. Am nächsten Tag flog ich nach Sri Lanka.
Diese Webseite beschreibt den letzten Teil meiner einmonatigen Malediven-Reise in die Nord und Süd Ari Atolle (auch Alif Alif und Alif Dhaal Atolle genannt). Den Anfang des Berichts dieser Reise findest Du hier. Am Ende der Webseite führt ein Link zu den nächsten Inseln.