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- Tadej Pogacar gewinnt den Rad-Klassiker Strade Bianche über 184 km mit Start und Ziel im italienischen Siena solo.
- Der Slowene verweist Alejandro Valverde/ESP um 37 Sekunden und Kasper Asgreen/DEN um 46 Sekunden auf die Plätze 2 und 3.
- Bei den Frauen wird die Schweizerin Elise Chabbey starke 6.
Nur eine Woche nach seinem Triumph am Etappenrennen UAE-Tour schlug Tadej Pogacar auch bei einem Eintagesrennen zu. Der Slowene entschied die Strade Bianche nach einer Solo-Flucht über 50 km überlegen für sich. Der 23-Jährige hatte einzig gut 10 km vor Schluss noch eine Schrecksekunde zu überstehen, als er beinahe mit einem Motorrad kollidierte.
Der Auftritt von Pogacar war eine weitere Machtdemonstration. Der zweitplatzierte Spanier Alejandro Valverde verlor bereits 37 Sekunden auf Pogacar, der Däne Kasper Asgreen auf Platz 3 46 Sekunden. Zeitweise hatte Pogacar über 1 Minute Vorsprung. Als bester Schweizer klassierte sich Sébastien Reichenbach auf Rang 14. Er verlor knapp 2 Minuten auf den Sieger.
Schwerer Sturz auf den Schotterstrassen
Pogacar hatte seinen Angriff just in dem Moment gestartet, als das Feld rund 50 km vor dem Ziel eine Ausreissergruppe eingeholt hatte. Auf den zahlreichen Schotterstrassen war es zudem zu einem schweren Sturz gekommen, als das Feld von einer Windböe getroffen wurde. Unter den Sturzopfern war auch Weltmeister Julian Alaphilippe (FRA).
Chabbey mit starker Leistung
Bei den Frauen zeigte die Schweizerin Elise Chabbey eine starke Leistung und wurde 6. Die 28-jährige Genferin gehörte im 136 km langen Rennen um Siena, das über zahlreiche Naturstrassen führte, einer zwölf Fahrerinnen grossen Spitzengruppe an, die erst auf dem letzten Kilometer nach einer Tempoverschärfung der Niederländerin Annemiek van Vleuten gesprengt wurde.
Die Siegerin von 2019 und 2020 musste sich letztlich im Zweiersprint der belgischen Meisterin Lotte Kopecky geschlagen geben.