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Nach jeder Wahl oder Abstimmung der gleiche Vorwurf: Die Politikerinnen, darunter auffallend viele Wahlverliererinnen, beklagen sich über die Umfragen. So auch nach den diesjährigen Nationalratswahlen. Sie beklagen sich dabei entweder darüber, dass die Umfragen nicht genau genug den Wahlausgang vorhergesagt haben (Albert Rösti, SVP) oder dass sie die Wahlen beeinflusst haben (Balthasar Glättli, Grüne). Oftmals auch beides gleichzeitig (Nadine Masshardt, SP), obwohl dies widersprüchlich ist.[2] Denn wie sollen Wahlumfragen genau den Wahlausgang vorhersagen, wenn sie selber den Wahlentscheid beeinflussen und damit selbst dafür sorgen, dass sich das Wahlresultat von den Umfragewerten wegbewegen?Continue reading
Heute sind auf DeFacto unsere Vorhersagen für die Ständeratswahlen basierend auf dem Prognosemarkt erschienen. Dort haben wir die zu erwartende Sitzanzahl für alle Parteien dargestellt. Für einige Kantone wurden ausserdem Live-Grafiken mit den Prognosemarktwerten aufgeschaltet. Zur Vollständigkeit publizieren wir in diesem Post die Grafiken mit den Live-Daten für alle Kantone, für welche der Prognosemarkt Vorhersagen generiert. Die Grafiken erscheinen in alphabetischer Ordnung. Sie zeigen die gehandelte Wahrscheinlichkeiten, mit welcher Kandidatinnen bzw. Paare von Kandidatinnen gewählt werden. Die Methodik wird im DeFacto Beitrag dargestellt.