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FAQ
FAQ
FXS und FXO sind die Schnittstellen für analoge Telefonie. Im englischsprachigen Raum auch POTS (Plain Old Telephone Service) genannt. Diese Bezeichnung war ursprünglich scherzhaft gemeint, hat sich allerdings mittlerweile überall eingebürgert. Foreign Exchange Station (FXS) meint die Telefondose an der Wand oder die Schnittstelle an einer TK-Anlage (Telefonanlage) in der ein FXO-Gerät angeschlossen werden kann. Über diese Schnittstelle kann ein Gespräch zu einem anderen analogen Telefon aufgebaut werden. Der Anschluss liefert den, für den Betrieb notwendigen, Strom sowie den Wählton und das Rufsignal. Foreign Exchange Office (FXO) meint den Telefonkabelstecker am Telefon. Mit diesem wird eine Verbindung zu einer analogen Telefonleitung (FXS) hergestellt. An einer Telefonanlage angeschlossene FXO-Geräte verhalten sich immer wie Endgeräte (z.B Telefon oder Fax).
FXS- und FXO-Anschlüsse treten immer paarweise d.h. gegenläufig (Stecker und Buchse) auf.
Ist keine TK-Anlage vorhanden, wird das Telefon (mit seinem FXO-Anschluss) direkt mit einem FXS-Anschluss verbunden. Dieser wird von einem Telefonanbieter bereitgestellt.
Wird eine TK-Anlage verwendet, werden die vom Telefonanbieter bereitgestellten Leitungen mit der TK-Anlage verbunden. Die Telefone werden dann wiederum an die Anlage angeschlossen. Viele traditionelle Telefonanlagen besitzen sowohl FXO- als auch FXS-Anschlüsse. Viele IP-Telefonanlagen benötigen zusätzlich einen Gateway um analoge FXS- oder FXO-Anschlüsse bereitstellen zu können.
Ein Anruf über eine analoge Leitung wird auf folgende Weise initiiert: Zunächst wird der Hörer des FXO-Gerätes abgenommen. Der FXS-Anschluss auf der Gegenseite erkennt, dass ein Gespräch aufgebaut werden soll und wartet auf die Rufnummer, codiert als DTMF-Töne.
Ein eingehender Anruf verhält sich folgendermaßen: Der FXS-Anschluss stellt die Spannung an dem angeschlossenen Telefon bereit. Das Telefon beginnt zu klingeln. Durch Abnehmen des Hörers wird das Gespräch begonnen.
FXS und FXS und Telefonanlagen
Beim Kauf einer Telefonanlage muss berücksichtigt werden wie viele FXO- und FXS-Anschlüsse schließlich benötigt werden. Soll zum Beispiel ein analoges Faxgerät an die Anlage angeschlossen werden, wird mindestens ein FXS-Anschluss an der TK-Anlage benötigt. Falls noch analoge Leitungen verwendet werden, wird außerdem ein FXO-Anschluss pro Leitung an Ihrer Telefonanlage nötig.
Analoge Gateways und IP-Telefonanlagen
Analoge Gateways werden dazu genutzt, Anschlüsse an einer IP-Telefonanlage bereitzustellen die nicht physikalisch vorhanden sind. Dabei besitzt der Gateway die physikalischen Telefonanschlüsse. Der Gateway stellt nun über das Netzwerk, mittels SIP, eine Verbindung zur IP-Telefonanlage her. Die IP-Telefonanlage verhält sich auf diese Weise genauso wie eine traditionelle Telefonanlage mit integrierten, analogen Anschlüssen.
Analoge Interfacekarten und IP-Telefonanlagen
Analoge Interfacekarten übernehmen die gleiche Aufgabe wie analoge Gateways. Sie stellen die Verbindung zur IP-Telefonanlage her. Jedoch nicht über das Netzwerk, sie werden direkt in das Gerät eingebaut.
Natürlich ist auch die Starface IP-Telefonanlagen mit integrierten analogen FXS- und FXO-Anschlüssen lieferbar.
CTI steht für Computer Telephony Integration. Dies bedeutet, dass eine Verbindung zwischen Computer und Telefon besteht. Diese Verbindung kann von beiden Seiten aus genutzt werden. Der Computer kann mit dem Telefon kommunizieren und umgekehrt.
Welche Vorteile hat CTI?
Durch die Kopplung von Telefon und Computer ergibt sich eine Vielzahl von Vorteilen. So ist es zum Beispiel möglich einen Kunden in der Kundendatenbank bzw. CRM auszuwählen und diesen direkt per Mausklick anzurufen. Andersherum sind die Vorteile der Computer Telephony Integration noch wesentlich offensichtlicher: So kann der Benutzer an seinem Rechner sofort sehen was für verpasste Anrufe er von welchem Kunden hat und diesen per Mausklick zurückrufen. Außerdem können eingehende Anrufe direkt auf den Computer transferiert werden und von hier aus aufgezeichnet werden.
Welche Arten von CTI gibt es?
Es gibt verschiedene Lösungen um ein Computer Telephony Integration System aufzubauen.
Eine Umsetzung ist die sogenannte First-Party-Telephony oder auch Desktop-CTI. Hier gibt es wiederum zwei verschiedene Detaillösungen. Von Telefon-zentrischer-Kopplung spricht man, wenn das Telefon als Vermittlungsstelle zur Telefonanlage dient. Das bedeutet der Computer ist mit dem Telefon verbunden und das Telefon mit der Telefonanlage. Dient aber der Computer als Schnittstelle zur Telefonanlage spricht man von Computer-zentrischer-Kopplung.
Eine weitere Möglichkeit eine Computer Telefon Integration umzusetzen ist die sogenannte Third-Party-Telephony oder auch System-CTI. Diese Umsetzung arbeitet mit einem zentralen CTI-Server welcher mit der Telefonanlage verbunden ist. Eine direkte Verbindung zwischen Telefon und Computer gibt es hier nicht, sondern die Geräte werden über LAN verbunden. Die Installation eines solchen Systems ist zwar aufwendiger als die eines First-Party-Systems bietet aber eine höhere Flexibilität.
Starface und CTI
Das CTI oder Computer Telephony Integration von Starface unterscheidet sich von diesen beiden Varianten dadurch, dass das CTI komplett in die vorhandene Starface-Telefonanlage integriert ist. Die Bedienung des Starface CTI erfolgt plattformunabhängig über den Webbrowser. Das bedeutet keinen Installationsaufwand bei gleichzeitig maximaler Flexibilität. Natürlich funktioniert das Starface CTI mit allen von Starface-Telefonanlagen unterstützten Telefonen. Weitere CTI-Clients können durch Software von Drittanbietern integriert werden.
BLF oder Besetztlampenfeld zeigt den Erreichbarkeits- oder Gesprächsstatus anderer Teilnehmer an, vorausgesetzt diese wurden mit Kurzwahlnummern belegt und das Telefon besitzt Besetztlampenfelder. Moderne IP-Telefone zeigen den BLF-Status mit Hilfe von LEDs an. Ob ein anderer Mitarbeiter, der an die IP-Telefonanlage angeschlossen ist, erreichbar ist, oder welcher Mitarbeiter gerade telefoniert, wird durch unterschiedliche Farben oder Lichtsignale deutlich. Normalerweise steht “rot” für besetzt, “blinkend” für klingeln und “grün” für verfügbar. Außerdem ist es möglich einen Anruf, der an ein anderes lokales Telefon gerichtet ist, per Tastendruck der entsprechenden Kurzwahltaste neben dem BLF schnell und einfach zu übernehmen. Wenn sich der andere Teilnehmer gerade nicht in einem Telefonat befindet, wird das einerseits durch die entsprechende Lampe angezeigt und andererseits kann er durch betätigen der entsprechenden Taste direkt angerufen werden.
BLF und Rufübernahme
Wenn die Kurzwahltasten des Telefons belegt sind, was Voraussetzung für die Funktion des BLF ist, kann man über diese Tasten noch eine weitere nützliche Funktion nutzen. In Kombination mit dem Besetztlampenfeld, ermöglicht sie die Nutzung der sogenannten Pickup-Funktion (Rufübernahme). Pickup bedeutet, man leitet ein Gespräch, welches eigentlich an einen anderen Teilnehmer gerichtet ist, auf sein eigenes Telefon um. Durch das BLF wird angezeigt wann das Telefon eines anderen Teilnehmers klingelt und durch Betätigen der entsprechenden Kurzwahltaste wird ein Pickup durchgeführt. Dies ist nützlich wenn ein Kollege gerade nicht verfügbar ist. BLFs und Rufübernahme (Pickup) werden oft zusammen verwendet.
Voicemail ist grundsätzlich die moderne Version eines Anrufbeantworters. Es bietet die Möglichkeit dem Anrufer im Falle von Nichtverfügbarkeit eine Ansage vorzuspielen, wenn der Anruf gerade nicht angenommen werden kann. Nach einer individuellen Ansage, hat der Anrufer die Möglichkeit eine Nachricht zu hinterlassen oder einen Rückruf anzufordern. Wird eine Nachricht aufgenommen, wandelt die Telefonanlage die Nachricht anschließend in eine Audiodatei um und speichert diese entweder lokal auf der Telefonanlage und/oder versendet eine E-Mail mit der Datei. Als Teil des Voicemail-Systems hat jeder Mitarbeiter seine persönliche Voicemail Inbox mit individueller Ansage.
Die Voicemail-Funktion wird in vielen Unternehmen eingesetzt um einen reibungslosen Kundenservice zu gewährleisten.
Natürlich beherrscht die Starface-Telefonanlage die Voicemailfunktion im vollem Umfang.
Ein generelles Problem beim Telefonieren ist die Rückkopplung des Signals. So wird zum Beispiel beim Telefonieren mit Freisprechanlagen die Stimme aus dem Lautsprecher über das Mikrofon wieder zurück übertragen. Damit hört der Teilnehmer am anderen Ende seine eigene Stimme als Echo.
Auch bei der Übertragung, bei der Verwendung von VoIP Telefonanlagen kann es zu unerwünschten Effekten kommen. So sorgen zum Beispiel auch minderwertig abgeschirmte Leitungen oder zu geringe Netzwerkbandbreite für Signalstörungen und Echos.
Hardware- und Software-Echounterdrückung in IP Telefonanlagen
Ziel der Echo Cancellation ist das herausfiltern der unerwünschten Signalanteile mit Hilfe eines Algorithmus. Bei der Echo Cancellation werden vom empfangenen Signal mehrere Kopien erzeugt welche dann um verschieden lange Zeiträume verzögert werden. Diese Signale werden dann von dem empfangenen Signal subtrahiert. Wenn nur das Eingangssignal übrig bleibt, weiß der Algorithmus um welche Zeit er die Kopie verzögern muss um das Signal vom Echo zu befreien.
Die Starface-Telefonanlage bietet eine ausgereifte Technik für Echo-Unterdrückung.
Ein Codec bestimmt wie Audiodaten und Videodaten innerhalb eines Netzwerks transportiert werden und von welcher Qualität Audio und Video sind. Wenn die Audioqualität zu niedrig ist oder es während des Gesprächs zu Rucklern und Ausetzern kommt, kann es sinnvoll sein den Codec zu wechseln. Eine häufige Quelle für schlechte Audioqualität bei Voice over IP ist, dass die benötigte Bandbreite für den Codec von der Internetverbindung nicht zur Verfügung steht.
Generell unterscheidet man zwischen komprimierenden und nicht-komprimierenden Codecs. Bei den komprimierenden Codecs unterscheidet man zusätzlich zwischen verlustfreier und verlustbehafteter Komprimierung der Daten. Ein Codec ist immer ein Kompromiss zwischen zur Verfügung stehender Bandbreite, Rechenleistung zur Komprimierung der Daten und Sprachqualität. Wideband-Codecs ermöglichen Sprachübertragung in sehr hoher Qualität. Narrowband-Codecs ermöglichen Sprachübertragung bei geringer Bandbreite, jedoch leidet die Gesprächsqualität merklich. Generell ist eine Bandbreite von mindestens 100 kBit/s in beide Richtungen sehr zu empfehlen.
Audio Codecs für IP Telefonanlagen
Mean Opinion Score (MOS) ist ein Messverfahren, das die Sprachqualität von verschiedenen Codecs miteinander vergleichbar macht. Eine Gruppe bestimmt, wie nah ein Codec der menschlichen Sprache im Original kommt. Die Skala reicht von 1 (schlecht) bis 5 (beste). Werte die größer als 4 sind, entsprechen der Sprachqualität im ISDN-Netz.
Video Codecs für Videotelefonie
H.261 ist ein Codec für die digitale Kompression von Videosignalen. Ursprünglich wurde er entwickelt um Videotelefonie über ISDN zu ermöglichen. H.261 war der erste digitale Video Kodierungs Standard. H.263 und H.264 basieren auf den Methoden von H.261.
Alle Standards sind für niedrige Datenübertragungsraten und wenige Bewegungen im Video optimiert. Es sind keine Datenübertragungsraten definiert. H.264 ist als neuester Standard und auch für hoch aufgelöste Videos geeignet.
Die Starface-Telefonanlage unterstützt eine Vielzahl von freien und lizenzpflichtigen Codecs.
IVR ist ein Sprachdialogsystem für IP Telefonanlagen, welches Unternehmen hilft Personalkosten zu sparen. IVR steht für Interactive Voice Response und wird bei TK-Anlagen verwendet um Routineauskünfte zu erteilen oder um einen effizienten Kundenservice anzubieten. Die Möglichkeiten die dieses Sprachdialogsystem für eine TK-Anlage bietet sind jedoch weitaus vielfältiger. So sind Weiterleitungen an zuständige Mitarbeiter, Autorisierungen von Anrufern mittels PIN-Abfrage, Reservierungen und Bestellungen, u.v.m. über das Sprachmenü einer mit IVR ausgestatteten IP Telefonanlage möglich. IVR-Systeme sind softwaregesteuert und in der Lage eine Vielzahl von Kunden gleichzeitig zu bedienen. Ein großer Vorteil für die Kunden, als auch für Unternehmen ist die Möglichkeit diesen Service 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche anbieten zu können. Zudem ist das Sprachmenü für den Kunden intuitiv zu bedienen. Es erfordert lediglich ein Tastentelefon und bietet den Vorteil den Kunden nicht durch irreführende überladende Menüs mit aufwendiger Grafikoberfläche zu verwirren.
Individuelle Sprachansagen verbessern Kundenbeziehungen
Die Ansagen durch das IVR-System können durch Prompts (aufgezeichnete Ansagen) oder durch Sprachsynthese (Text to Speech, TTS) erfolgen. Die Verwendung von Sprachsynthese bietet sich dort an, wo die Inhalte flexibel, bzw. austauschbar sein sollen. Somit entfällt für den Anrufer aufwendiges Lesen von Texten und Anleitungen und die Führung durch das Menü wird durch die Verwendung von Sprache zu einem intuitiven und natürlichen Prozess.
Einfache Navigation in Sprachmenüs
Die Navigation des Kunden im Sprachmenü erfolgt mittels der Telefon-Tastatur. Hierbei werden die Eingaben des Anrufers durch Signale des Mehrfrequenzwahlverfahrens (MFV) oder auch DTMF (Dual-tone multi-frequency) genannt an das IVR Ihrer TK-Anlage übermittelt. Üblicherweise wird dieses Verfahren bei Eingaben von PIN-Nummern zur Verifizierung eines Kunden oder auch zur Erfassung von Bestellnummern, wie auch bei Telefon-Votings verwendet. Sie sind frei von Störungseinflüssen wie bspw. Hintergrundgeräusche, Dialekte oder Stimmproblemen. Dieses System lässt sich sinnvoll mit dem Sprachdialogsystem einer IP Telefonanlage kombinieren und bietet eine effiziente und zuverlässige Ergänzung zur Übermittlung von Daten.
Starface-Telefonanlagen bieten volle IVR-Unterstützung.
Das “IP” in der Bezeichnung „IP-Telefonanlage“ bezieht sich auf Voice over IP. Dabei kann über das lokale Netzwerk (LAN) oder das Internet telefoniert werden. Dies bietet viele Vorteile. Zunächst müssen Sie nicht länger das Telefonnetz Ihres Festnetzanbieters nutzen, wodurch Sie Ihre Anrufkosten reduzieren können. Gleichzeitig ermöglicht Ihnen die IP-Telefonie zahlreiche technische Vorteile.
Benutzer einer VoIP-Telefonanlage schließen Ihr IP-Telefon einfach an den nächsten LAN-Anschluss an. Die IP-Telefone verbinden sich automatisch mit der VoIP-Telefonanlage. Das IP-Telefon behält immer seine Nummer und verhält sich stets gleich, egal ob Sie es in Ihrem Büro, zuhause, in einer Außenstelle ihres Unternehmens oder auf einer tropischen Insel anschließen.
All das funktioniert dank des SIP-Protokolles, einem Standard der von Internetanbietern, VoIP-Telefonanlagen und VoIP-Telefonen weltweit verwendet wird. Als Alternative zu teuren, proprietären Systemtelefonen ermöglicht das SIP-Protokoll die Kommunikation aller angeschlossenen IP-Endgeräte miteinander.
IP TK-Anlagen nutzen in der Regel Standard PC- oder Embedded-Hardware, welche kostengünstiger und Energie-effizienter sind als die Hardware traditioneller Telefonanlagenhersteller. Ausserdem sind IP TK-Anlagen äusserst skalierbar, da sie nicht auf eine bestimmte Anzahl physikalischer Anschlüsse beschränkt sind. Damit wächst Ihre Telefonanlage mit Ihrem Unternehmen.
Ein großartiges Beispiel für eine IP-Telefonanlage ist die Starface-Telefonanalge.
PBX steht für Private Branch Exchange und ist ein privates Telefonnetz innerhalb eines Unternehmens oder einer Organisation. Die Nutzer einer PBX Telefonanlage können sowohl innerhalb ihres Unternehmens oder ihrer Organisation, als auch mit der Außenwelt telefonieren. Dafür können verschiedene Kommunikationskanäle wie Voice over IP (VoIP), ISDN oder Analog genutzt werden. Darüber hinaus erlaubt eine PBX mehr Telefone als physikalische Telefonleitungen (PTSN) zu verwenden, sowie kostenlose Telefonate zwischen Nutzern innerhalb eines Netzwerkes. Eine PBX bietet zahlreiche funktionale Features wie Rufweiterleitung, Anrufbeantworter, Sprachaufzeichnungen, interaktive Sprachmenüs (IVRs) und Warteschleifen.
PBX-Telefonanlagen sind sowohl virtuell als Hosted- oder Virtuelle Lösungen (manchmal auch Centrix genannt) in Rechenzentren, als auch als Software-PBX Lösungen auf eigener Hardware vor Ort verfügbar.
PBX TK-Anlagen sind üblicherweise sehr viel flexibler als proprietäre Systeme, da sie offene Standards und Schnittstellen verwenden. Moderne PBX TK-Anlagen basieren auf Standard-Hardware, welche günstiger ist und einfacher ersetzt oder erweitert werden kann als bei proprietären Systemen.
Der Wechsel auf eine IP PBX-Telefonanlage bietet Ihrem Unternehmen viele Vorteile
Kostenersparnis vom ersten Tag an. Da die Vernetzung der Telefonie nicht mehr gesondert erfolgt sondern über das LAN realisiert wird, fängt die Kostenersparnis schon bei der Schaffung der Infrastruktur an.
Volle Flexibilität. Obwohl die interne Telefonie über das LAN erfolgt, besteht weiterhin die Möglichkeit, über entsprechende Gateways, ISDN- oder Analogleitungen als Verbindung zur Aussenwelt zu nutzen. Zusätzlich zu traditioneller Telefonie besteht mit einer IP PBX-Telefonanlage aber die Möglichkeit, Telefonie rein über das Internet abzuwickeln.
Arbeiten Sie mit den Endgeräten Ihrer Wahl. Durch die Nutzung offener Standards ist man mit einer IP-Telefonanlage unabhängig, was die Wahl von Endgeräten angeht. Solange diese die SIP-Standards erfüllen, liegt die Wahl des Gerätes bei Ihnen.
Leichte Möglichkeiten der Expansion oder Anpassung. Sie wollen Ihr Unternehmen vergrößern und neue Mitarbeiter einstellen? Gar kein Problem! Durch die Nutzung des LAN werden Telefone nicht direkt mit der TK-Anlage verbunden. Sie brauchen lediglich einen freien Port im Firmennetzwerk, oder werden über eine VPN-Verbindung sogar über das Internet an die Firmenanlage angebunden. Mehrere Standorte können so leicht verbunden werden. Ob als „ausgelagerte“ Telefone oder durch eine Kopplung zweier Anlagen (für mehr Leistung im System), Standortvernetzung gestaltet sich problemfrei.
Weitere Kostenersparnis durch günstigere Konditionen. Es gibt diverser VoIP-Provider, die Ihre Dienste zu wesentlich günstigeren Konditionen anbieten können, als es die Anbieter herkömmlicher Telefonie tun. Interne Gespräche, auch Standortübergreifend, sind generell kostenfrei mit einer IP-Telefonanlge.
Geringerer Wartungsaufwand. Durch die Zusammenführung des LAN und des Telefonnetzes wird nicht nur bei der Hardware Geld gespart. Auch die Wartung des Systems wird zusammengeführt und kann so mit wesentlich geringerem Zeitaufwand durchgeführt werden.
Einfachere Konfiguration. Da die meisten PBX-Telefonanlagen über ein Webinterface konfiguriert werden, kann dies von überall im Firmennetz durchgeführt werden. Konfigurationsschnittstellen sind so vollkommen flexibel und müssen nicht lokal am System erfolgen.
Weitere Vorteile von IP-Telefonie
Welche Vorteile haben die Mitarbeiter von der Nutzung eines IP PBX-Telefonsystems?
Ob ein Kollege gerade verfügbar ist oder sich in einem Gespräch befindet, kann jeder andere Teilnehmer direkt am Verfügbarkeitsstatus erkennen.
Mobile Arbeitsplätze gestalten sich durch den Einsatz von IP-Telefonanlagen völlig problemfrei. Auch wenn ein Mitarbeiter unterwegs ist, kann sein Mobiltelefon, oder Laptop mit installiertem Softphone, an der Anlage angemeldet sein. Damit telefoniert der Mitarbeiter dann genauso, als würde er oder sie am Schreibtisch sitzen.
Telefonkonferenzen können direkt auf dem System umgesetzt werden. Es wird ein Konferenzraum angerufen und man bespricht sich, direkt über das Telefon, gleichzeitig mit mehreren Teilnehmern. Dadurch entfallen eventuelle Reisezeiten.
Über moderne Voicemail- und Benachrichtigungssysteme werden Mitarbeiter immer über verpasste Anrufe auf dem laufenden gehalten. Natürlich kann man auch den „klassischen Anrufbeantworter“ umsetzen. Man kann sich die Nachrichten aber auch direkt als Audiodatei auf seine E-Mailadresse senden lassen.
Durch Anbindung an CRM-Systeme können Kundendaten von Anrufern schon auf dem Bildschirm erscheinen, bevor das Gespräch angenommen wurde. So entsteht die Möglichkeit für das Personal, sich auf das Gespräche einzustellen, bevor man den Hörer abgenommen hat.
Diese Auflistung beinhaltet nur einen Teil aller Vorteile, die eine IP PBX-Telefonanlage mit sich bringt.
Die Starface-Telefonanlage ist ein hervorragendes Beispiel für eine PBX-Telefonanlage.
Eine Telefonanlage, die Ihnen erlaubt sowohl innerhalb Ihres Unternehmens als auch mit externen Partnern zu kommunizieren. Eine PBX erlaubt Ihnen, mehr Telefone als physikalische Telefonleitungen zu haben
sowie kostenlose Telefonate zwischen Mitarbeitern. Außerdem werden Features unterstützt wie Anrufweiterleitung, Anrufbeantworter, Anrufaufzeichnung, interaktive Sprachmenüs und Warteschlangen.
Telefonwarteschleifen werden verwendet um eingehende Anrufe automatisch, an Telefone, die Teil dieser Warteschleife sind, zu verteilen. Die Warteschleife hält die Anrufe dabei nach dem First in/first out Prinzip vor, bis ein Mitarbeiter
verfügbar wird. Während die Anrufer warten, hören sie Musik und Statusansagen. Warteschleifen sind ein gutes
Werkzeug für Unternehmen um ihren Kundenservice zu optimieren.
Viele IP Telefonanlagen erlauben, dass sich Mitarbeiter flexibel an Warteschleifen an- und abmelden, indem sie eine Taste auf ihrem Telefon drücken. Viele IP Telefonanlagen in Call Centern verfügen außerdem über Echtzeitstatistiken die exportiert werden können und mit einem Tabellenkalkulationsprogramm, wie z.B. Microsoft Excel, ausgewertet werden können.
Die Starface-Telefonanlage unterstützt Warteschleifen, Mitarbeiterlogin und Echtzeitstatistiken.
Als Hot Desking bezeichnet man eine Art der Büroraumverwaltung, bei der sich Mitarbeiter, Arbeitsplätze teilen. Es findet häufig Verwendung in Bereichen, wo in Schichten gearbeitet wird oder die Mitarbeiter nur unregelmässig, oder für kurze Zeiträume im Büro arbeiten. Um diese Möglichkeit zu schaffen müssen bestimmte Vorraussetzungen erfüllt sein. So muss z.B. jeder Mitarbeiter die Möglichkeit haben, seine Telefondurchwahl an den jeweiligen Schreibtisch zu übertragen, damit er für Kunden oder Kollegen, immer auf demselben Weg erreichbar bleibt. Desweiteren muss die Möglichkeit der Kopplung von Datennetzwerk und Telefon weiterhin gewährleistet sein.
Die Starface-Telefonanalge bietet Hot Desking Funktionen wie die Übernahme von Telefonkonten auf verschiedene IP-Telefone, zentrale Verwaltung von Telefonbüchern auf der Telefonanlage und senden von Voicemail- Nachrichten auf persönliche E-Mail Postfächer an. Die Starface-Telefonanalge bietet so die Möglichkeit eine Hot Desking Lösung für Ihr Unternehmen zu realisieren.
Autoprovisionierung, oder auch Autokonfiguration genannt, ist die einfache, zeitsparende und nervenschonende Variante ein oder mehrere IP-Telefone in einer VoIP-Telefonanlage einzurichten und zu konfiguieren. Für Autoprovisionierung können die grundlegenden Daten, wie z.B. die MAC-Adresse des Telefons, die gewünschte Durchwahl und Anruferkennung, zentral, in der TK-Anlage eingegeben werden. Das Telefon bezieht diese Daten dann über das Netzwerk und muss nicht mehr manuell konfiguriert werden. Diese zentrale Verwaltung der Geräte schafft viele Vorteile. Zum Beispiel wird eine Menge Zeit bei größeren Installationen gespart, was natürlich Kosten reduziert. Ausserdem können Updates oder Sonderkonfigurationen, zentralisiert eingepflegt werden, ohne dass jedes Telefon, einzeln und individuell konfiguriert werden muss.
Wie funktioniert Autoprovisionierung?
Zuerst wird in der Telefonanlage ein neues Telefonkonto eingerichtet. Hierbei werden Hersteller und Mac-Adresse, sowie die gewünschte Durchwahl und die Anruferkennung für das Telefon angegeben. Anschließend muss das IP-Telefon auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt und neu gestartet werden, während es mit dem Netzwerk, indem sich die TK-Anlage befindet, verbunden ist. Während des Neustart sendet das IP-Telefon Provisionierungsanfragen. Die IP-Telefonanlage erkennt die MAC-Adresse des Telefons und sendet eine XML-Konfigurationsdatei, in welcher sämtliche vorher festgelegten Konfiguraitonsdaten gespeichert sind. Diese XML-Dateien unterscheiden sich von Telefon zu Telefon.
Bei der Starface-Telefonanlage muss lediglich das Telefon zurück auf Werkseinstellungen gesetzt, neu gestartet werden und sich im gleichen Netz wie die Anlage befinden. Drückt man nun in der Weboberfläche den Button “Activate auto detection”, beginnt die Starface-Telefonanlage, im lokalen Netzwerk nach nicht provisionierten IP-Telefonen zu suchen. Wird ein IP-Telefon gefunden, wird es in der Weboberfläche aufgelistet. Nun braucht man nur auf das gewünschte Telefon in der grafischen Oberfläche zu klicken und für das Telefon wird ein “Konto” erstellt. Hier gibt man nun die gewünschten Daten wie Anschlusskennung, interne Durchwahl usw. ein, speichert die Einstellungen und das Telefon wird provisioniert.
Welche Telefone werden von Starface-Telefonanlagen unterstützt?
Die Starface-Telefonanlage unterstützt die folgenden Open Standard IP-Telefone:
Snom – 300, 320, 370, 821, 870
Gigaset – DEIP310 IPPro, DEIP410 IPPro, DEIP700 IPPro, DEIP900 IPPro
Yealink – SIP-T20P, SIP-T26P, SIP-T28G, SIP-T32P, SIP-T38G, SIP-T42P, SIP-T46G
Siemens – Open Stage 15, Open Stage 20, Open Stage 40, Open Stage 60
Aastra – 6730i, 6731i, 6735i, 6737i, 6739i, 6753i, 6755i, 6757i
Alcatel – Temporis IP200, IP600, IP800
Panasonic – KX-UT113, KX-UT123, KX-UT133, KX-UT136 , KX-UT670, KX-UT248
Tiptel – IP284, IP286
Kann ich an meiner Starface-Telefonanlage auch Telefone nutzen, für die keine Autokonfiguration verfügbar ist?
Ja dies ist möglich. In diesem Fall müssen sowohl in der Telefonanlage, als auch auf dem jeweiligen Telefon, die benötigten Daten vom Administrator eingegeben werden. Hierzu gehören zum Beispiel Netzwerkeinstellungen, die gewünschte Durchwahl des Gerätes usw. Einige Telefonhersteller bieten auch “Einrichtungsassistenten” in ihren Weboberflächen.
Cloud-Lösungen mit Snom und Gigaset, die von Voizilla ausgeliefert wurden, können über das Internet provisioniert werden. Bei anderen Telefonen muss der Provisionierungspfad manuell eingetragen werden.
ISDN (Integrated Service Digital Network) teilt sich auf die zwei Anschlussarten BRI (Basic Rate Interface) und PRI (Primary Rate Interface) auf. BRI wird als Mehrgeräte- und Anlagenanschluss bezeichnet und wird hauptsächlich von Privatleuten oder kleinen Unternehmen genutzt. PRI steht für Primärmultiplexanschluss und findet seinen Einsatz hauptsächlich in mittleren bis großen Unternehmen, aber auch kleineren Unternehmen mit einer hohen Zahl paralleler Gespräche.
Sowohl BRI als auch PRI bestehen aus B- und D-Kanälen. B-Kanäle transportieren Sprache sowie Daten, D-Kanäle übertragen Steuerungs- und Signalisierungsinformationen. BRI besteht aus zwei B-Kanälen und einem D-Kanal. PRI wird auch häufig als T1 (für Nordamerika und Japan) oder E1 (für Europa und Australien) bezeichnet. T1 verfügt normalerweise über 23 B-Kanäle und einen D-Kanal, E1 über 30 B-Kanäle und zwei D-Kanäle. Zusätzlich gibt es PRI-Anschlüsse die aus mehreren T1/E1 Leitungen bestehen, sowie fraktionierte T1/E1 Leitungen mit weniger als 23/30 Kanälen.
PRI-Module für Starface-Telefonanlage
Die Starface-Telefonanlage unterstützt jetzt die Plug & Play Installation für Allo und OpenVox PRI Interface Karten, ohne zusätzliche Treibersoftware. Dies ermöglicht eine sekundenschnelle Anschlusskonfiguration die auch ohne Expertenwissen durchführbar ist.
Wenn Sie Ihre IP-Telefonanlage in vollem Umfang nutzen möchten, ist SIP-Trunking eine sehr gute Alternative oder Ergänzung zu ISDN, BRI oder PRI Leitungen. Mit einem SIP-Trunk kann man nicht nur innerhalb des lokalen Netzwerkes (LAN) über VoIP telefonieren, sondern auch mit der Außenwelt.
SIP-Trunks werden normalerweise von Internetdienstleistern (ISPs) angeboten. Im Gegensatz zu Telefonanbietern, stellen die Leitungen keine physikalischen Kabel dar, sondern Dienste die über das Internet angeboten werden. Im Vergleich zu traditionellen Telefonnetz-Betreibern, bieten SIP-Trunk Anbieter Telefonnummern und Leitungen in der Regel zu günstigeren Konditionen, mit höherer Flexibilität und kürzeren Vertragslaufzeiten an.
Um SIP-Trunking einzusetzen, benötigen Sie eine IP-Telefonanlage wie die Starface, einen SIP-Trunk und eine Internetverbindung mit ausreichender Bandbreite.
Was ist das SIP Protokoll?
SIP steht für Session Initiation Protocol und ist das für IP Telefonie am weitesten verbreitete Verbindungsprotokoll. Das Session Initiation Protocol regelt den Verbindungsaufbau, die Datenübertragung während des Gespräches sowie den Abbau der Verbindung zum Ende des Telefonats. Doch es gibt noch weitere Anwendungsbereiche von SIP. Entwickelt wurde das Protokoll von der Internet Engineering Task Force – IETF, welche an der stetigen Weiterentwicklung des Internets arbeitet.
Wie funktioniert SIP?
Das Session Initiation Protocol baut auf einer Client-Server-Architektur auf, wobei SIP nur die Signalisierung übernimmt. Die eigentliche Datenübertragung wird über das Session Description Protocol SDP vermittelt und findet schließlich über die Protokolle TCP und UDP statt. SIP und SDP sind im OSI-Schichtmodell in der 5. Schicht, also eine Schicht über dem Transmission Control Protocol ( TCP ) und dem User Datagramm Protocol ( UDP ) angeordnet. Da das Session Initiation Protocol starke Ähnlichkeit mit dem Hypertext Transfer Protocol (HTTP) aufweist, lässt es sich mitsamt seinen Anwendungen sehr leicht in vorhandene Browser, Webanwendungen und Geräte integrieren. Da heutzutage die meisten Multimediageräte über eine Internetanbindung verfügen, können diese alle über das Session Initiation Protocol kommunizieren. So ist es beispielsweise möglich auf einem Smartphone ein Softphone zu installieren und dann mit Hilfe von SIP damit zu telefonieren.
SIP und VoIP
In der IP Telefonie wird SIP in allen Bereichen verwendet. IP Telefone verwenden es um mit anderen IP Telefonen, IP Telefonanlagen, Gateways und VoIP Telefonieprovidern zu kommunizieren. SIP wird sowohl in lokalen Netzwerken (LAN) als auch über das Internet verwendet.
Starface-Telefonanalagen verwenden das SIP-Protokoll.
Unified Communications (UC) ist der Zusammenschluss, praktisch aller Kommunikationsmittel, mit dem Hintergrund, Kommunikation effektiver zu machen. UC beinhaltet Telefonie, Instand Messaging, Statusinformationen und andere Nachrichtendienste wie eMail, Fax, SMS. UC vereint auch die unterschiedlichen Grundtechniken der Telefonie (Voice over IP, klassisches Analognetz und ISDN).
So gut wie jedes Kommunikationsmittel kann für Unified Communications genutzt werden. Dies beinhaltet PCs, Macs, Tablets, IP Telefone, Smartphones oder traditionelle Telefone, genau wie Software, welche in der UC-Infrastruktur genutzt wird. Software die in Ihrer UC-Umgebung genutzt werden kann, können zum Beispiel Exchange Server, CRM- oder Warenwirtschaftssysteme sein. Unified Communications erlaubt es Ihnen auch, eine Nachricht von einem Gerät zu verschicken und die Antwort auf einem anderen Gerät zu empfangen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Voicemail. Sie können Voicemail Nachrichten auf ihrem Laptop, als eMail erhalten, oder von einem Smartphone, genau so wie von einem normalen Telefon abrufen.
UC kann mehrere, unterschiedliche Formen haben. Grundsätzlich ist es eine Kombination aus mehreren Technologien, welche zusammengeführt werden um Kommunikation effizienter und leistungsfähiger zu machen. UC bietet sich besonders für Teams, deren Mitarbeiter örtlich verteilt sind und deren Ansprüche an die Kommunikation stark variieren an. Unified Communications bietet die Möglichkeit immer die richtige Technik für den jeweiligen Einsatz zu nutzen und damit professionell und effektiv zu sein.
VoIP erlaubt Telefonie über lokale Netzwerke oder das Internet. Die Starface-Telefonanalge unterstützt VoIP für Telefonate innerhalb Ihres Firmennetzes sowie externe Telefonate über das Internet.
VoIP-Telefone werden über das lokale Netzwerk (LAN) oder das Internet mit einer IP TK-Anlage (IP-PBX) verbunden. Die meisten IP-Telefone verwenden SIP (Session Initiation Protocol), unabhängig ob es Hardware- oder Software-Telefone (Soft-Phones) sind. Bekannte Hersteller von IP-Telefonen sind u.a. Snom, Gigaset und Yealink. Weit verbreitete Software-Telefone sind z.B. Blink oder Bria.
In der Regel bedingt der Einsatz einer IP-Telefonanlage (PBX) die Verwendung von VoIP-Telefonen. Hardware SIP- oder VoIP-Telefone unterscheiden sich optisch zunächst kaum von traditionellen analogen oder ISDN-Telefonen. Jedoch sind IP-Telefone darauf ausgelegt in IP-Netzen eingesetzt zu werden und ermöglichen so im Gegensatz zu traditioneller Telefonie Voice over IP. Ebenfalls verfügbar sind IP-Telefone als Softwarelösung. Wird ein Telefon als Software realisiert, spricht man von Software-Telefon oder Softphone. Softphones können auf PCs, Laptops sowie auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets genutzt werden.
Die Starface-Telefonanlage unterstützt den Grossteil aller verfügbaren IP-Telefone. Darüber hinaus unterstützt die Starface-Telefonanlage die automatische Erkennung im lokalen Netzwerk und automatische Konfiguration für die IP-Telefone bekannter Hersteller.
Ihre Zielsetzung und auch zukünftig notwendige Kapazität sind maßgebliche Faktoren für Ihre Auswahl. Prinzipiell empfehlen wir STARFACE auf einer unserer Appliances mit kompatibler Hardware zu betreiben. Für weitere Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung (041 552 41 41).
Das Session Initiation Protocol (SIP) ist ein weitverbreitetes Protokoll für IP-Telefonie. Es bearbeitet den Datentrasfer während eines Gespräches genauso wie Auf- und Abbau der Verbindung. Es gibt eine Vielzahl von SIP Nachrichten, mit denen eine Verbindung aufgebaut, gesteuert und beendet wird. Starface kommuniziert über diese Codes. Sie wissen also nun, was Ihnen Ihre Anlage sagen möchte.
Standard Informationen -> 1XY
100 – Versuchte Vermittlung
180 – Klingeln
181 – Weiterleitung des Anrufs
182 – Anruf in Warteschlange
183 – Verbindung wird hergestellt
Erfogsmeldungen -> 2XY
200 – OK
202 – Akzeptiert
204 – Keine Antwort
weiterleitungen -> 3XY
300 – Mehrere optionale Gegenstellen
301 – Permanente Weiterleitung
302 – Temporäre Weiterleitung
305 – Verwenden sie einen Proxy
380 – Alternative Dienste sind verfügbar
Systemfehler -> 4XY
400 – Fehlerhafte SIP Anfrage
401 – Zugriff verweigert
402 – Bezahlung erforderlich
403 – Verboten/ Unzulässig
404 – Gegenstelle nicht gefunden
405 – Eine verwendete Methode ist nicht erlaubt
406 – Eine oder mehrere Optionen des Anrufs sind verboten
407 – Anmeldung beim verwendeten Proxy ist erforderlich
408 – Zeitüberschreitung
410 – Der gewählte Teilnehmer ist nicht mehr erreichbar
412 – Eine vorrausgesetzte Anfrage ist fehlgeschlagen
413 – Falsche Einstellungen in den SIP Parametern
414 – Falsche Einstellungen in den SIP Parametern
415 – Der gewählte Codec wird nicht unterstützt
416 – Die benutzte SIP-URI wird nicht unterstützt
417 – Der Server versteht eine gewählte Priorität für den Anruf nicht
420 – Probleme mit den SIP Parametern
421 – Probleme mit den SIP Parametern
422 – Der Zeitraum zwischen den Gesprächen ist für den Server zu niedrig eingestellt
423 – SIP Parameter fehlerhaft
428 – Identifierungs-Header fehlt
429 – Kein Bezugstoken angegeben
430 – Call Flow fehlgeschlagen
433 – Der Server verweigert das Bearbeiten von anonymen Anfragen
436 – Falsche Identität gesendet
437 – Nichtunterstützte Zertifikate empfangen
438 – Ungültige Zertifikate empfangen
439 – Der Proxy unterstützt das Outbound Feature nicht
440 – Maximale Bandbreite erreicht
469 – Übertragungsfehler des Informationspaketes
470 – Der Server benötigt Zugriffsrechte für alle URIs
480 – Zurzeit nicht erreichbar
481 – Die Transaktion ist nicht (mehr) vorhanden
482 – Eine Schleife wurde entdeckt
483 – Zu viele Weiterleitungen
484 – Adresse ist nicht vollständig
485 – Die SIP Adresse kann nicht vollständig aufgelöst werden
486 – Im Gespräch
487 – Anfrage abgewiesen
488 – Anruf nicht aktzeptiert
489 – Unzulässiges Ereignis
491 – Anfrage wird bereits durchgeführt
493 – Die SIP Anfrage ist nicht verständlich
494 – Der Server sendet kein “Security Agreement”
Serverfehler -> 5XY
500 – Interner Fehler im Server
501 – Anfrage nicht bekannt
502 – Falscher Gateway
503 – Dienst nicht verfügbar
504 – Server Zeitüberschreitung
505 – Nicht unterstützte Version
513 – Nachricht ist zu groß
580 – Vorraussetzungen der Anfrage werden nicht erfüllt
Globale Fehler -> 6XY
600 – Alle Teilnehmer sind zur Zeit belegt
603 – Ablehnung
604 – Teilnehmer ist nicht vorhanden
606 – Unzulässige Anfrage
Alle Einstellungen des Systems können über die Weboberfläche der Starface-Telefonanlage konfiguriert werden. Netzwerkkonfigurationsparameter, Standort, Zeitsynchronisation, sowie die PBX-Funktionalität sind über eine einheitliche Weboberfläche zugänglich. Die Konfiguration wird dann in einer Datenbankdatei gespeichert. Dies bedeutet, die Sicherung, die Wiederherstellung und Bereitstellung eines Systems kann durch das Herunterladen oder Hochladen einer einzelnen Datenbankdatei erreicht werden.
Verkauf
Was kostet eine IP-Telefonanlage
IP-Telefonsysteme kosten nur einen Bruchteil dessen, was herkömmliche Telefonanlagen kosten und bieten gleichzeitig viel mehr Funktionen. Zudem haben viele IP-Telefonanlagen keine Begrenzung der maximalen Anzahl von Nutzern oder parallelen Gesprächen.
Welche Kabel benötige ich für VoIP?
VoiP nutzt die vorhandene Infrastruktur des Datennetzwerkes um alle Geräte, wie Anlage, Telefone oder SIP-Wandler, zu betreiben. Daher ist die Verlegung von extra “Telefonleitungen” nicht notwendig. Dies spart Kosten und Aufwand. Zusätzlich ist die Anbindung über das Internet möglich um die TK-Struktur zu erweitern.
Wie funktionieren Installation und Konfiguration?
Egal ob als Softwarelösung auf eigener Hardware oder als Komplettsystem, ein IP-Telefonsystem lässt sich problemlos installieren. Durch die Verwendung des standard Netzwerkes wird die, meist sowieso schon vorhandene, Infrastruktur genutzt um das neue Konzept einzusetzen. Die Konfiguration wird über eine intuitive Weboberfläche vorgenommen. Dadurch wird jedem, der sich mit PCs auskennt, ermöglicht, ein solches System in Betrieb zu nehmen und zu warten.
Kann ich ein PBX-Netz erweitern?
Durch die Nutzung der Standardnetzwerkstruktur ( LAN ), oder des Internets, ist es möglich, die TK-Struktur fast beliebig und uneingeschränkt zu erweitern. Man ist nicht mehr, wie bei traditionellen Telefonanalagen auf die physikalischen Anschlüsse, direkt an der Anlage, angewiesen.
Welche Zusatzfunktionen bietet eine IP-Telefonanlage?
IP-PBX-Telefonanlagen ermöglichen optimalen Kundenservice. Die meisten IP-PBX-Telefonanlagen verfügen von Hause aus über mehr Features als traditionelle TK-Anlagen, wie z.B. Warteschleifen, Anrufbeantworter, E-Mail-Benachrichtigungen, automatische Weiterleitung und interaktive Sprachmenüs (IVR). Ausserdem können diese über intuitive Weboberflächen, leicht, eingestellt werden, ohne verwirrende Zahlenkombinationen an den Endgeräten eingeben zu müssen.
Brauche ich bestimmte Hardware für ein VoIP-System?
IP-TK-Anlagen sind eine sichere Investition dank der Verwendung von Standard-Hardware. Die meisten VoIP-Telefonanlagen verwenden Standard-PC-Hardware, die einfach um zusätzliche physikalische Anschlüsse erweitert oder problemlos ersetzt werden kann. Einige IP-TK-Anlagen unterstützen auch energiesparende Embedded-Hardware.
Bin ich an die Telefone bestimmter Hersteller gebunden?
Durch die Nutzung des offenen SIP-Standards kann die Wahl der IP-Telefone oder der SIP-Wandler beliebig ausfallen. Es müssen keine teuren, proprietären Geräte angeschafft werden, wie es bei vielen, herkömmlichen TK-Anlagen nötig ist. Somit ist auch die “persönliche Wunschliste der Funktionen”, die ein Endgerät erfüllen soll, größer und leichter zu erfüllen.
Software von Drittanbietern
IP-PBX-Telefonanlagen verwenden offene Standards und Schnittstellen. So ist es leicht möglich, die Telefonanlage mit verschiedenen Softwareprodukten von Drittanbietern (z.B. CRM-Systemen) zu verbinden.
Gibt es Grenzen bei komplexen Anwendungsszenarien?
IP-Telefonanlagen können an komplexe Anforderungen und Szenarien angepasst werden. Starface bietet dafür Software für die Starface-Telefonanlage. Mit dieser Software können beliebig komplexe Telefonieszenarien realisiert werden.
Wie hoch sind die Gesprächskosten mit VoIP-Telefonie?
Gesprächskosten können gesenkt werden durch die Einrichtung von VoIP Telefonie-Anbietern (bsw. SIP-Trunking). Ausserdem lassen sich “interne” Verbindungen, auch wenn sie räumlich weit auseinander liegen, über das Internet kostenlos realisieren.
Überblick über Systemstatus und Einzelverbindungsnachweis
Sowohl der Systemstatus, als auch der Einzelverbinungsnachweis können einfach über eine Weboberfläche eingesehen werden. Natürlich kann konfiguriert werden, wer Zugriff auf diese Informationen erhält. Dadurch ist die Kontrolle der Anlage, wie auch der Gespräche gewährleistet.
Können Endgeräte örtlich verändert werden und wie gestaltet sich die Rufnummermitnahme
Durch die Tatsache, dass die Endgeräte lediglich mit einem funktionierenden Netzwerkport verbunden werden müssen, ist es ein Leichtes, das Telefon an jedem beliebigen Ort aufzustellen und in Betrieb zu nehmen. Zusätzliche oder neue Konfigurationen sind nicht notwendig.
Gibt es Roaming unter VoIP-Systemen
Durch die VoIP-Telefonie wird es ermöglicht, Anrufe direkt an jeden Ort der Welt weiterzuleiten. Dadurch werden die Möglichkeiten ihres Unternehmens deutlich erweitert – völlig kostenlos.
Ja, Sie können. Obwohl analoge Faxgeräte über eine grundlegend andere Sprache kommunizieren als moderne IP-Telefonanlagen, ist es möglich, ein analoges Fax im VoIP-Netz zu integrieren. Möglich macht dies das T.38 Protokoll, welches Fax “Datenpakete” über das Datennetz übermitteln kann, wenn der gewählte Provider dies unterstützt. Hierzu ist es nötig, dass das herkömmliche Faxprotokoll (T.30) in das T.38 Protokoll umgewandelt wird. Entweder ist das Faxgerät also selbstständig in der Lage, diese Sprache zu sprechen, oder es muss ein Gateway eingesetzt werden, welches dann T.30 in T.38 und anders herum übersetzt. Durch diese beiden Varianten entsteht die Möglichkeit, das analoge Faxgerät direkt in das IP-Telefonsystem zu intigrieren. Man nennt dies auch FoIP (Fax over IP). Als dritte Variante besteht noch die Möglichkeit, das Faxgerät direkt an einen analogen Anschluss anzuschließen und es parallel neben der IP-Telefonanlage zu betreiben.
Für Unternehmen mit mehreren Standorten bietet TK-Anlagenvernetzung besondere Vorteile. Interne Gespräche zwischen den Standorten können über das Internet geführt werden, ausreichende Bandbreite des Internetzugangs vorausgesetzt. Benötigt wird eine Bandbreite von 100Kbit je Gesprächskanal in beide Richtungen. Dafür sind besonders SDSL-Anschlüsse zu empfehlen, die im Up- und Download die gleiche Bandbreite zur Verfügung stellen.
Ein Vorteil von Anlagenvernetzung ist, dass keine weiteren, kostenpflichtigen Telefonleitungen benötigt werden. Außerdem können Gespräche einfach zwischen den Standorten weiter vermittelt werden, ohne das der Anrufer einen Unterschied bemerkt.
Vernetzte Telefonanlagen können außerdem ISDN-Leitungen gemeinsam nutzen. Wenn z.B. an einem Standort ein Primärmultiplexanschluss (PRI) mit 30 Gesprächskanälen vorhanden ist, können weitere Standorte, die über das Internet angeschlossen sind, diesen Anschluss mit nutzen. Dies ist in den meisten Fällen deutlich günstiger als mehrere Standorte mit jeweils einem ISDN-Anlagenanschluss auszustatten, da ISDN-Hardware nur an einem Standort benötigt wird und auch nur ein ISDN-Vertrag anstelle von mehreren benötigt wird.
Verbindung von IP Telefonanlagen mit VPN
Die Vernetzung über das Internet kann z.B über ein VPN (Virtual Private Network) erfolgen. Dabei wird ein “Tunnel” zwischen den Standorten aufgebaut, über welchen die Sprache verschlüsselt übertragen wird. Die IP-Telefonanlagen verwenden dann z.B. das IAX-Protokoll um miteinander zu kommunizieren.
Eine IP-PBX-Telefonanlage unterstützt diese Möglichkeiten der Vernetzung in vollem Umfang. Sparen Sie teure Verbindungskosten zwischen verschiedenen Standorten.
Die Starface-Telefonanlage ist eine hoch intuitive Telefonanlage für Unternehmen von 5 bis zu 2895 Telefonen je nach eingesetzter Appliance. Keine versteckten Kosten, dafür professionelle Features, für die Sie bei anderen Telefonalagen bis zu zehn mal soviel zahlen würden. Sie können Ihre Telefone frei wählen und haben dank Software-Erweiterung eine hohe Zukunftssicherheit.
Die Starface-Telefonanlage stellt Ihnen keine Hindernisse in den Weg wenn Ihr Unternehmen wächst. Schließen Sie neue Telefone einfach an Ihre Telefonanlage an.
Mit der Starface-Telefonanlage müssen Sie auf nichts verzichten, ganz gleich ob Sie Warteschleifen, Anrufaufzeichnung, Anrufweiterleitung, Internettelefonie oder ISDN benötigen.
Die Telefonanlage von Starface kann durch jeden PC-erfahrenen Benutzer bedient werden, ganz ohne Schulungen. Zusätzlich gibt es ein globales Netzwerk von Partnern, welche die Konfiguration für Sie übernehmen können. Ausserem bieten wir Support per E-Mail, Telefon und Remote Desktop.
Die Starface PBX wird besonders wegen seiner einfachen Konfiguration, seinem fairen Lizenzmodell und seiner minimalen Hardwareanforderungen geschätzt. Hier nochmal die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:
• Beste Preis-Leistungsverhältnis aller Telefonanlagen bis 2895 Telefone
• Keine Lizenzgebühren pro Nutzer oder Telefon
• Freie Wahl der Telefone
• Geradlinige und unkomplizierte Integration
• Intuitive Weboberfläche
• Zukunftsichere Investition dank Standard-Hardware
• Offene Schnittstellen und Standards
• Freie Wahl des Telefonieanbieters
• Umfangreicher Support
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