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Über Dr. Edward Bach, den Pionier der Gesundheitsmedizin
Edward Bach wuchs in Birmingham auf, studierte Medizin am University College Hospital in London und erhielt sein Diplom in Cambridge. Bereits zu dieser Zeit hielt er bei Krankheiten die Persönlichkeit für wichtiger als die Krankheitssymptome. Er arbeitete als Chirurg und medizinischer Leiter der Unfallstation des University College Hospital, danach als Assistent in der bakteriologischen und immunologischen Abteilung. In dieser Zeit beschäftigte er sich mit der Herstellung von Autovaccinen aus verschiedenen Darmbakterien. Er hielt den Darm für eine Quelle von verschiedenen Giften, die, vom Körper absorbiert, die Ursache für Krankheiten sind.
In seiner Jugend fielen Bachs Naturverbundenheit und seine Empfindsamkeit, Intuition sowie Beobachtungsgabe bei Pflanzen und Tieren auf. Im Alter von 17 Jahren (1903) begann er in der Messinggiesserei seines Vaters zu arbeiten und wurde so mit sozialen Fragen vertraut im Zusammenhang mit den dort herrschenden Arbeitsbedingungen und den sich ihm damit stellenden sozialmedizinischen Fragestellungen. In erster Linie beschäftigten ihn mögliche seelische Ursachen von chronischen körperlichen Krankheiten. 1906 begann er sein Medizinstudium.
Nach einer schweren Erkrankung begann er 1918 wieder zu arbeiten, jetzt am London Homeopathic Hospital, und entwickelte aus seinen bakteriellen Autovaccinen sogenannte Nosoden, eine homöopathische Verdünnung dieser Stoffe. 1920 eröffnete er eine Praxis in London.
1930 schloss er die Praxis und widmete sich der Kräuterheilkunde. Er verbrachte den Frühling und Sommer damit, neue Kräuterhilfsmittel zu finden und zu bearbeiten, im Winter des gleichen Jahres behandelte er Patienten kostenlos mit der Bach-Blütentherapie und begann sie zu bewerben. Sein Verhalten wurde von der ärztlichen Standesorganisation missbilligt, er behielt aber seine Zulassung.
Edward Bach starb im Alter von 50 Jahren am 27. November 1936 an Herzversagen.
Einige Zitate Edward Bachs:
«Krankheit ist weder Grausamkeit noch Strafe, sondern einzig und allein ein Korrektiv, ein Werkzeug, dessen sich unsere Seele bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen, um uns von grösseren Irrtümern zurückzuhalten, um uns daran zu hindern, mehr Schaden anzurichten und uns auf den Weg der Wahrheit und des Lichts zu bringen, von dem wir nie hätten abkommen sollen.»
«Bestimmte wildwachsende Blumen, Büsche und Bäume höherer Ordnung haben durch ihre hohe Schwingungsfrequenz die Kraft, unsere menschlichen Schwingungen zu erhöhen und unsere Kanäle für die Botschaften unseres spirituellen Selbst zu öffnen, unsere Persönlichkeit mit den Tugenden, die wir nötig haben, zu überfluten und dadurch unsere Charaktermängel auszuwaschen, die unsere Leiden verursachen.»
«Wie schöne Musik oder andere grossartige, inspirierende Dinge, sind sie in der Lage, unsere Persönlichkeit zu erheben und uns unserer Seele näher zu bringen. Dadurch schenken sie uns Frieden und entbinden uns von unseren Leiden.»
«Sie heilen nicht dadurch, dass sie Krankheit direkt angreifen, sondern dadurch, dass sie unseren Körper mit den schönen Schwingungen unseres Höheren Selbst durchfluten, in deren Gegenwart die Krankheit wegschmilzt, wie Schnee an der Sonne.»
Quellen: Wikipedia, Die Original Bach-Blütentherapie von Mechthild Scheffer (ISBN-10: 3424151890, ISBN-13: 9783424151893)