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Nach der buddhistischen Lehre werden alle Wesen, die im Kreislauf dergefangen sind, nach ihrem Tod jeweils in einem der sechs Daseinsbereiche wiedergeboren. Auch diese Existenzen sind zeitlich begrenzt und führen zum Tod und zur nächsten Wiedergeburt. In welchem Bereich man wiedergeboren wird, hängt vom ab, von den begangenen Taten. Die sechs Daseinsbereiche sind:
1 Der Bereich der Götter verspricht zwar ein genussreiches und angenehmes Leben, verführt seine Bewohner aber zu falschen Ansichten und lässt sie vom Weg zur Erkenntnis abkommen.
2 Der Bereich der Titanen ist geprägt von Neid und Ehrgeiz, was zu unablässigen Kämpfen führt.
3 Die Wiedergeburt als Mensch gilt als erstrebenswerteste Daseinsform. Obwohl das Leben der Menschen vongeprägt ist, haben sie durch die buddhistische Lehre ( ) die Möglichkeit, dem Kreislauf der Wiedergeburten zu entkommen.
4 Im Bereich der Tiere herrscht das Gesetz von «fressen und gefressen werden». Den von Instinkten geleiteten Tieren ist es kaum möglich,und damit gutes Karma zu erlangen.
5 Die Hungergeister haben so dünne Hälse, dass sie keine Nahrung schlucken können. Wasser wird in ihrer Kehle zu Feuer. Sie müssen also ständig Hunger und Durst ertragen.
6 Im Bereich der Höllen erleiden die Wiedergeborenen entsetzliche Qualen.