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Unsere Frühwarnsysteme Fireless2 und FireNiche helfen dabei, das Waldbrandrisiko einzuschätzen. Die Swissfire-Datenbank erlaubt es, künftige Waldbrandszenarien zu untersuchen und sich somit auf diese vorzubereiten.
FireNiche: Statistische Methode zur Gefahrenbeurteilung
Um die Begrenzungen einzelner Waldbrand-Indizes zu überwinden, hat die WSL in Bellinzona eine Methode entwickelt, bei der mehrere Indizes in einem an die lokalen Gegebenheiten angepassten Modell kombiniert werden. FireNiche berechnet die aktuelle Gefahrenstufe durch die Kombination von Indexwerten und Meteodaten mit statistischen Daten aus einer langjährigen Waldbrandstatistik wie z.B. die Swissfire-Datenbank.
Swissfire-Datenbank hilft, zukünftige Waldbrandszenarien zu untersuchen
Eine Herausforderung für die Vorhersage von Waldbränden ist der Umgang mit Veränderungen des Klimas und der Landnutzung. Verschiedene Studien befassen sich mit den Veränderungen von Feuerregimes, d.h. Intensität, Saisonalität und Häufigkeit von Waldbränden. Für das zukünftige Waldbrandmanagement wollen die Forscher die Faktoren eruieren, welche zu grösseren oder häufiger auftretenden Feuern führen. Auf diese Weise können mittelfristige Prognosen des Waldbrandrisikos für verschiedene Gebiete genügend genau erstellt werden.
Um zukünftige Waldbrandszenarien besser vorhersagen zu können, werden meteorologische Daten wie Niederschlag, Temperatur und Wind für bestimmte Gebiete abgeschätzt und mit der Wetterlage von bisherigen Waldbränden aus der Datenbank Swissfire verglichen. Das Wissen um ein grösseres Waldbrandrisiko in Zukunft dient wiederum als Grundlage für die gezielte Ausbildung von Feuerwehrleuten und Planung von Infrastrukturen wie Hydrantennetzen oder Wasserpunkten für Lösch-Helikopter.