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Das Doktorat besteht aus der Anfertigung einer Dissertation sowie curricularen Anteilen. Es soll für eine weitere wissenschaftliche Karriere oder die Übernahme von anspruchsvollen Aufgaben in Gesellschaft und Wirtschaft qualifizieren.
Inhalte und Anforderungen
Das Kernstück des Doktorats ist die Dissertation: das Verfassen einer eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit. Diese kann als Monographie ausgestaltet sein oder mehrere zu einem Themenbereich verfasste und in anerkannten Fachzeitschriften veröffentlichte Publikationen umfassen (kumulative Dissertation). In den Doktoratsordnungen der einzelnen Fächer finden sich Angaben zur verlangten Form. Das Dissertationsprojekt sollte so angelegt sein, dass es grundsätzlich in drei Jahren abgeschlossen werden kann.
Die curricularen Anteile dienen der Stärkung individueller Kompetenzprofile, sowohl fachlich als auch überfachlich. Die erbrachten Leistungen werden in den Abschlussdokumenten im Academic Record ausgewiesen. Curriculare Anteile können mit Kursen im Fachbereich, mit zentral angebotenen überfachlichen Kursen (überfachliche und hochschuldidaktische Kompetenzen) und teilweise auch extern erbracht werden. Darüber hinaus wird empfohlen, dass sich Doktorierende in geeigneter Form in der Lehre qualifizieren.
Individualpromotion und Doktoratsprogramm
Viele Fachrichtungen der UZH bieten nebst dem Allgemeinen Doktorat auch Doktoratsprogramme an (ausführliche Informationen). Neben den institutseigenen existieren auch interdisziplinäre und -universitäre Promotionsstrukturen, die zum Teil durch Drittmittel gefördert werden. Unter Doktoratsprogramme finden Sie eine Übersicht dieser Programme. Über Doktoratsfächer erhalten Sie gezielt Informationen über die Promotion im Fach ihrer Wahl.