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Ursula Hauser:
Die Rebellin
Ein Leben für Frieden und Gerechtigkeit
Montag, 1. Februar 2016
19.30 Uhr
in der Katakombe
Buchpräsentation
Ursula Hauser stellt ihr Buch "Die Rebellin - Ein Leben für Frieden und Gerechtigkeit" (Wörterseh Verlag) im Gespräch mit Maja Hess (medico international schweiz) vor. Es werden auch Passagen aus dem Buch vorgelesen.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit medico international schweiz
Eintritt frei
Apéro nach der Buchpräsentaton
Das Buch »Die Rebellin - Ein Leben für Frieden und Gerechtigkeit«, portraitiert den Werdegang und das Schaffen von Ursula Hauser und ist - niedergeschrieben von Tanja Polli - entstanden aufgrund vieler Gespräche der zwei Frauen.
Tanja Polli traf Ursula Hauser ursprünglich zum ersten Interview für einen Zeitungsartikel, daraus hat sich etwas mehr ergeben..
1946 als Tochter des ehemaligen Gemeindeschreibers von Kilchberg geboren, scheint Ursula Hausers Lebensweg in geordneten Bahnen vorgezeichnet, als sie mit neunzehn ungewollt schwanger wird. Nach der – traumatischen – Abtreibung hält sie ihr enges Umfeld nicht mehr aus. Sie reist nach Amerika, gerät in den Strudel der Anti-Vietnam-Proteste und schließt sich der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung an. Zurück in der Schweiz, engagiert sie sich in der Achtundsechziger-Bewegung und beginnt, Psychologie zu studieren. Ihr Instrument ist das Psychodrama, eine Gruppentherapie, in der konfliktbeladene Situationen szenisch aufgearbeitet werden. 1980 reist die Psychoanalytikerin nach Nicaragua, um die sandinistische Revolution zu unterstützen und den vom Bürgerkrieg traumatisierten und sexuell ausgebeuteten Frauen zu arbeiten. Dort lernt sie Antonio Grieco kennen, Revolutionär und Weggefährte Che Guevaras. Die beiden verlieben sich, heiraten und leben sechzehn Jahre glücklich zusammen, bis er an den Spätfolgen der Folter stirbt, die er Jahre zuvor im Gefängnis der Militärdiktatur in Uruguay erlitten hat. Seither ist Ursula Hauser eine moderne Nomadin. In Zusammenarbeit mit Schweizerischen NGO's wie medico international, medicuba oder ecosolidar, reist sie in Kriegs- und Krisengebiete, leitet Psychodramagruppen in Flüchtlingslagern und Armenvierteln, entwickelt Frauenprojekte und bildet Ärztinnen, Krankenschwestern und Sozialarbeiter aus – unter anderem in Gaza, in El Salvador, Nicaragua und Uruguay.