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- Reinhold Koehler |
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Trotz aktuell wieder glänzender Geschäftszahlen und ordentlichen Wachstumserfolgen, gibt man sich bei dem Herzogenauracher Sportartikler Puma eher unzufrieden mit der derzeitigen Geschäftslage. „Ich finde nicht, dass wir schon besonders erfolgreich sind", sagte Puma-Chef Björn Gulden unlängst dem „Handelsblatt". Puma sollte „acht, neun oder zehn Prozent Ebit-Marge erreichen", so Gulden, „und nachhaltig im hohen einstelligen oder niedrigen zweistelligen Bereich wachsen".
Der Manager gibt sich zwar optimistisch, diese Ziele erreichen zu können, „aber da sind wir noch nicht". Bisher liegt die Marge von Puma bei unter fünf Prozent. Um auf globaler Ebene signifikant wachsen zu können, will Gulden nun vor allem den US-Markt ins Visier nehmen. Hier liegt Puma derzeit noch weit hinter Wettbewerbern wie Nike, Adidas oder Under Armour zurück und gilt eher als Exot.
Gulden sieht hier entsprechend „viel Raum für Puma“ und plant wohl bereits einen großen Schritt in den USA: „Wir suchen den Schlüssel für den Einstieg in die US-Sportarten". Puma wolle entweder im Basketball, Baseball oder American Football einsteigen, da es in den USA schwerer sei, sich am Markt zu positionieren, wenn man dort keine der hiesigen Sportarten ausrüstet.
Foto: Puma