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Die Geschichte des Blazer K5 beginnt im Jahre 1969 als Chevrolets Antwort auf die geländegängigen Sport- und Nutzfahrzeugmodelle der Konkurenz wie den Ford Bronco, Jeep Cherokee und International Harvester Scout. Da Chevrolet sich entschied für den Blazer die gleiche Plattform wie für die Pick-up Trucks zu benutzen fiel der K5 etwas grösser aus als seine Rivalen, als 2-Türer für bis zu 5 Personen Platz bietend. Ein von der Fahrgastzelle bis zum Heck reichendes Dach aus Fiberglas konnte optional entfernt werden für das maximale Freiheitsgefühl. Wurden die esten Modelle nur mit Vierradantrieb ausgeliefert änderte sich dies 1970 mit der Einführung des Heckantriebs als Alternative. Es wurden jedoch bei Weitem die meisten Modelle als Allradantriebler verkauft. Als Motorisierung standen ein 4.1 Liter und ab 1970 ein 4.8 Liter V6 Motor sowie die 5.0 Liter und 5.7 Liter grossen V8 Motoren zur Verfügung . Letzterer brachte ansprechende 255 PS auf die Räder. Im Jahre 1970 führte General Motors, der Mutterkonzern von Chevrolet, den GMC Jimmy ein, welcher gehobeneren Ansprüchen genügen sollte aber auf der gleichen Plattform und Karosserie wie der Blazer K5 basierte.
1973 wurde der Blazer K5 einer Modellpflege unterzogen was sich unter anderem in einer geänderten Frontpartie und runderen Linien äusserte und somit die 2. Generation einläutete, die mit stetigen kleineren mitunter kosmetischen Anpassungen bis 1991 produziert wurde. Die optional vollständig offene Fahrerkabine wurde zuerst beibehalten, 1976 jedoch von einem entfernbaren Fiberglasdach abgelöst welches nur noch bis an die erste Sitzreihe heranreichte und den Fahrer- sowie den Beifahrersitz nun permanent überdacht behielt mit einer dachtragenden und fix in die Karosserie eingelassenen B-Säule. Das hier abgebildete Modell ist ein Chevrolet Blazer K5 der 2. Generation aus dem Jahre 1978 in der gehobeneren Cheyenne Ausführung welche später von der Silverado Ausführung abgelöst wurde.
Die Motorenpalette wurde im Verlauf der 2. Generation mit einem 6.6 Liter V8 sowie mit einem 6.2 Liter Detroit Diesel V8 erweitert. Mitte der 80er Jahre produzierte Chevrolet ein auf dem Blazer K5 basierendes Militärfahrzeug bekannt als M1009. Dieses zeichnet sich unter anderem durch eine robustere Radaufhängung, Spezialelektrik, zusätzlichem Frontschutz, dem Fehlen einer Klimaanlage und duch die einheitlich olivgrüne oder tarnfarbene Mattlackierung aus.
Die 3. Generation des Chevrolet Blazer K5 wurde 1992 eingeführt und läutete das Ende des abnehmbaren Dachs ein – von nun an sind alle Modelle mit einem durchgehenden Stahldach ausgestattet. Wurde zuerst nur der 5.7 Liter V8 Motor mit 210 PS angeboten kam 1994, im letzten Modelljahr der 3. und finalen Generation, ein 6.5 Liter V8 Turbodiesel Aggregat mit 180 PS dazu.
Ab 1995, nun auch als 4-Türer mit entsprechenden Modifikationen, wurde mit dem Chevrolet Tahoe der Nachfolger des grossen Blazer K5 aus der Taufe gehoben. Dieser orientierte sich am GMC Yukon, der seinerseits schon 1992 den GMC Jimmy ablöste.