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Geschichte
Als nach dem zweiten Weltkrieg die Strassenkonkurenz wieder auftauchte wurde wieder Stimmen laut die Frauenfeld Wil Bahn sei auf Autobus umzustellen. Anfangs der 50er Jahren wurde in einem Gutachten festgestellt das die FW als Bahn weiterzutreiben und zu Modernisieren. Mit dieser guten Ausgangslage Baute die FW in der 50er Jahren diverse Stationen aus. Die Triebwagen wurden Modernisiert, es wurden unteranderem neue Motoren mit einer Gesamtleistung von 392 PS eingebaut. Mit diesen stärkeren Fahrmotoren konnte eine Geschwindigkeitserhöhung auf 55 km/h erhöht werden. Weitere Grössere Modernisierungen wurden nicht wirklich gemacht, so verwundert es nicht das die FW in den 60er Jahren heillos veraltet galt.
Die FW muss sparren
Ab 1950 hatten die Frauenfeld Wil Bahn und die Mittelthurgaubahn, Heinrich Hürlimann als gemeinsamer Direktor der beiden Bahnen. Um Personal zu Sparren, wurde 1958 die Station Rosental nicht mehr besetz, die stattfindenden Kreuzungen in Rosental musste durch das Fahrpersonal alleine abgewickelt werden.
Die FW übernahm diverse Schienenmaterial on der Uerikon Bauma Bahn, Elektrische Strassenbahn Zug und der Luzerner Trambahn die eingestellt wurden. Ein paar Güterwagen wurden 1964 von der Strassenbahn Schaffhausen Schleitheim übernommen, die aber nur sehr kurz im bestand der FW blieben.
Ein Unglück kommt selten alleine
1955 und 1969 ereigneten sich Kollisionen mit den gleichen Teilnehmenden Triebfahrzeugen, so stieß die Ge 4/4 7 mit dem Fahrplanmässigen Personenzug der durch den Motorwagen BCe 4/4 2 geführt beim Umland in Wil am 23. Juni 1955 zusammen. Die beiden Streithähne stießen am 31. März 1969 zwischen der Kreuzungsstelle Mutkart und der Haltestelle Weberei Matzingen wieder zusammen. Diese beiden Unfälle hätten vermieden werden können, wenn auf der Frauenfeld Wil Bahn eine Zugsicherung existiert hätte.
Nach den Kollisionen standen Mietweise Triebwagen von der Solothurn Zolikofen Bern Bahn (1955) und der Bremgarten Dietikon Bahn (1969) im Einsatz
Die PTT kündigte 1963 den Postbeförderungsvertrag mit der Frauenfeld Wil Bahn, das war ein gefundenes Fressen für die Gegner der Bahn, Sie forderten die Umstellung der Bahn auf Trolleybus. Diese Forderungen von den Gegner kaum zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, da die Bahnkonzession 1967 auslief.
Bildquellen
- FW-Zug in Matzingen (alte Station): Peter Sutter, Archiv Tramclub Basel