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Jean-Claude Bastos und seine Quantum Group wehren sich erfolgreich gegen eine im April verhängte Kontensperre.
Ein Londoner Gericht hat die Kontensperre gegen den Schweizer Vermögensverwalter Quantum Global wieder aufgehoben. Die Sperre sei auf Basis unvollständiger Informationen gefällt worden, heisst es im Urteil. Die Gelder in Höhe von 3 Milliarden Dollar seien wieder freizugeben.
Die ursprüngliche Verfügung zur Einfrierung der Konten stammt vom April. Sie basiert auf Anschuldigungen von Vertretern des angolanischen Staatsfonds FSDEA. Diese haben behauptet, dass das von Quantum verwaltete Geld veruntreut werden könnte, konnten den Vorwurf aber nicht weiter belegen. Das britische Gericht spricht von einem «ernsthaften» und «schuldhaften» Verhalten der FSDEA-Vertreter.
Im Urteil heisst es, dass die Kontensperre «in ihrer Ganzheit» aufgehoben werden sollte und dass keine neue Sperre erlassen werden soll.
Jean-Claude Bastos kommentiert die jüngste Wendung in der Justizschlacht mit den Worten: «Das Einfrieren hat unsere Investitionsprojekte in Angola und Afrika stark beeinträchtigt und unsere Mitarbeiter in Angola, Mauritius und der Schweiz schwer belastet, da viele von ihnen seit Monaten nicht mehr bezahlt wurden. Ich bleibe offen für eine Verhandlungslösung für unseren Streit.» Quantum Global stellt ähnliche Kontensperren eines Gerichts auf Mauritius in Frage.
(ise)