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Der Nordwind blies heute konsequent zu stark, um den Task zu starten. Nur kurze Aufwindphasen wurden von längeren Abwindphasen abgelöst. Teils auch zügige Böen.
Eine kurze Analyse zeigt:
- die längsten Flüge wurden im BEO realisiert.
- Eggishorn starker Nord (die meisten Piloten gingen bald landen)
- Nordwind bis ins Tessin (Generoso) - ein Task wäre selbst im Südtessin in Frage gestellt gewesen
- Auch im Jura Nord, dort wäre es aber fliegbar gewesen.
Eigentlich hätte man bei der Prognose davon ausgehen können, dass die gute Termik den Nord an den Flanken abschaltet und zumindest den Start und das Fliegen an geschützten Orten zulässt.
Warum haben sich so viele (wir ja auch) geirrt:
- der kleine Kaltlufttrog im Osten wurde unterschätzt. Er löste in der Nacht und während des ganzen Tages im Osten heftige Gewitter aus. Wir befanden uns am Westrand des Einflussbereichs
- während des Tages floss kühlere Luft in die mittleren Schichten ein. Dies könnte die unerwartet starke Fallbewegung der Luft verursacht haben.
Einige Piloten starteten am Nachmittag neben der Mittelstation. Sie berichteten von fliegbaren Verhältnissen und gegenüber (Südseite) sogar von ruhigen und schönen Verhältnissen. Der geplante (kurze) Task wäre aber dennoch kaum möglich gewesen wegen tiefer Basis und Regenschauern.
25 July 2012, Martin Scheel
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