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Der etwas andere Zopf
Teig für einen Kräuterzopf:
Geben Sie 500 Gramm Mehl und zwei Teelöffel Salz in eine Schüssel. Schneiden Sie verschiedene italienische Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Majoran und Oregano in kleine Stücke, so dass Sie fünf gehäufte Esslöffel davon erhalten. Diese geben Sie ebenfalls zum Mehl in die Schüssel und mischen die trockenen Zutaten gut durch und bilden Sie in der Mitte eine Mulde. Geben Sie einen Deziliter warmes Wasser sowie einen Deziliter Milch oder Pflanzendrink in einen Massbecher und lösen Sie 20 Gramm Frischhefe darin auf. Diese Flüssigkeit geben Sie zusammen mit einem Deziliter Olivenöl und einem verquirlten Ei in die Mehlmulde. Rühren Sie das Ganze von der Mitte aus an und kneten Sie die zusammengefügte Masse zu einem glatten und geschmeidigen Teig. Legen Sie diesen in eine Schüssel, decken Sie den Teig zu und lassen ihn bei Raumtemperatur um das Doppelte aufgehen.
Tipp: Die Frischhefe können Sie durch ein Päckli Trockenhefe ersetzen. Letztere müssen Sie vor der Zugabe nicht in der Flüssigkeit auflösen, dafür braucht der Teig etwas länger, bis er ums Doppelte aufgegangen ist.
Formen des Zopfes:
Nehmen Sie den aufgegangen Teig, teilen Sie ihn in zwei Stücke und formen zwei gleichlange Stränge daraus. Lassen Sie diese beiden Stränge ungefähr fünf Minuten liegen, damit sich der Teig etwas entspannen kann. Flechten Sie daraus eine Zopf und legen diesen auf ein mit Backtrennpapier belegtes Blech. Lassen Sie ihn nochmals ungefähr 15 Minuten aufgehen, bevor Sie ihn mit etwas Kaffeerahm oder Pflanzenmilch bestreichen und mit einigen fein gehackten, italienischen Kräutern bestreuen.
Backen:
Schieben Sie den Zopf in die untere Hälfte des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens und backen Sie ihn während ungefähr 35 bis 40 Minuten.
Servieren:
Der frische Zopf schmeckt besonders gut mit Frisch-, Weich- oder Hartkäsesorten sowie gekochten Eiern und Gemüsepürees. Auch Beeren-Chutneys ergeben einen zusätzlichen Farbtupfer und verhelfen zusammen mit etwas Käse oder Aufschnitt und frischen Gemüsestücken zu einem süss-pikantes Esserlebnis.
Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und geniessen Sie ein untraditionelles Sonntagsfrühstück mit bunten Farben und neuen Aromazusammenstellungen.