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Bei den Einnahmen stehen 46,2 Mio CHF zu Buche, nach 29,7 Mio im ersten Halbjahr 2016. Davon entfielen 31,2 Mio (VJ 27,8 Mio) auf den Umsatz aus Verträgen. Diese betreffen die globale Vereinbarung für Toctino und die Lizenzvereinbarung mit Astellas über Cresemba (Isavuconazol). Die Produktumsätze von Cresemba (Isavuconazol) und Zevtera/Mabelio (Ceftobiprol) in Europa vervielfachten sich in den ersten sechs Monaten auf 9,8 Mio CHF nach 1,9 Mio im Vorjahreszeitraum.
Auf Kostenseite weist Basilea einen Betriebsaufwand von 63,9 Mio CHF aus. Davon machten die Ausgaben für Forschung und Entwicklung 26,4 Mio CHF (VJ 24,8 Mio) aus. Hier verweist Basilea auf das Ceftobiprol-Phase-3-Programm für die USA, die Phase-1/2a-Entwicklung des Krebsmedikament-Kandidaten BAL101553, die klinische Phase-1-Entwicklung des Krebsmedikament-Kandidaten BAL3833 sowie die Kosten für das pädiatrische Entwicklungsprogramm für Ceftobiprol und Aktivitäten im Zusammenhang mit Isavuconazol.
Somit ergibt sich ein Betriebsverlust (EBIT) von 17,7 Mio nach einem Minus von 24,8 Mio CHF im Jahr 2016. Den Konzernverlust beziffert Basilea auf 20,6 (VJ -27,9) Mio.
Per 30.06. verfügte Basilea über liquide Mittel und kurzfristige Finanzanlagen in Höhe von 253,1 Mio CHF. Zum Ende des Geschäftsjahres 2016 hatte das Unternehmen hier 289,0 Mio CHF ausgewiesen.
Für das laufende Geschäftsjahr wird ein durchschnittlicher monatlicher Betriebsverlust von rund 2 Mio CHF erwartet. Beim Aufwand rechnet das Unternehmen mit 9-10 Mio CHF pro Monat. Diese Prognosen hatte Basilea erst im Juni angepasst, als es eine Lizenzvereinbarung mit Pfizer über das Antimykotikum Cresemba für Europa, Russland, die Türkei und Israel angekündigt hatte.
Die seinerzeit ebenfalls angepassten Erwartungen für die Umsätze aus Produktverkäufen wurden in der aktuellen Meldung leicht erhöht auf 13 Mio CHF, nachdem hier zuvor 11 Mio CHF für 2017 in Aussicht gestellt worden waren.
hr/uh
(AWP)