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Auf der Rückreise von einer Tagung des niederländischen Rijksdienst for de Monumentenzorg im Jahr 1981 wurde die Idee der NIKE geboren. Auf der Tagung in Utrecht hatten die Niederländer nämlich ihr Konzept vorgestellt, wie sie mit geschickter Öffentlichkeitsarbeit Denkmalpflege und Heimatschutz in der breiten Bevölkerung positiv verankert hatten.
Fast gleichzeitig wurde die Skizze für ein Nationales Forschungsprogramm des Nationalfonds im Bereich der Kulturgüter-Erhaltung (NFP 16) erstellt. Darin war unter anderem festgehalten, dass auch Öffentlichkeitsarbeit eine Methode zur Kulturgüter-Erhaltung sei. Im März 1983 wurde eine Offertskizze eingereicht, die die Schaffung einer solchen Stelle vorsah. Der Auftrag dafür wurde schliesslich dem Autor dieses Beitrags erteilt.
Per 1. Januar 1986 erhielt er die gesamte Projektsumme von 980000 Franken zunächst auf sein privates Konto überwiesen. Mit einem Jahresbudget von 300000 Franken wurden daraufhin Büroräume gemietet, ein Leiter, eine Verantwortliche für die Informationsbeschaffung und ein Sekretär angestellt, und die Arbeit begann. Der Name NIKE wurde gefunden, und das 1. Bulletin erschien mit dem Bild der NIKE von Samothrake. Nach erfolgreich bestandener Inspektion ein Jahr später, durfte die NIKE weiterarbeiten. Man machte sich nun auf die Suche nach Persönlichkeiten, die sich für die Sache der NIKE engagierten, um den Trägerverein zu gründen, der am Ende von NFP 16 die Verantwortung für die NIKE übernehmen sollte. Auch wurde der Bund gewonnen, sich finanziell bei der NIKE zu engagieren, und im Text des Bundesgesetzes über Natur- und Heimatschutz und die Denkmalpflege von 1987 wurde festgehalten, dass der Bund an deren Öffentlichkeitsarbeit Beiträge ausrichten konnte.
Im März 1988 wurde der Vorstand des Trägervereins gewählt, am 1. Januar 1989 übernahm er die Verantwortung für die NIKE.
Bild: Heini Stucki