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Kontext: Vielgestalt der Nachbarschaften
Das rechteckige Areal wird im Norden und Süden präzise von Verkehrsinfrastrukturen begrenzt. Dabei bildet nicht nur die zenitale Ausrichtung ein Gegensatzpaar. Im Norden dominiert das verkehrsreiche Gleisfeld. Als bedeutende Infrastrukturachse schafft es die nationale und internationale Adresse des Areals. Im Süden profitiert das Areal vom Grünbereich der Hexmatt mit den angrenzenden o enen Wohnzonen und geniesst den Ausblick in die Ausläufer des Juras. Hier verortet sich das Areal in der Gemeindestruktur und im geographischen Kontext der Region.
Gegen Westen markiert die Gempenstrasse mit dem angrenzenden Gemeinde-Werkhof den Übergang zur Industriezone. Im Osten bilden die Grabenmatt- und Salinenstrasse die Anknüpfungspunkte an die Zentrumszone des Bahnhofs Pratteln.
Die unter die Geleise abfallende Salinenstrasse akzentuiert im Zusammenspiel mit den Bahn- und Tramgeleisen im Norden und Süden die Insellage des Areals. Wir meinen, dass es diese auszuzeichnen gilt, nicht zuletzt, weil ein „verkehrsfreies Areal mit peripherer Erschliessung und die Favorisierung des öffentlichen und des Fuss- und Veloverkehrs“ Zielsetzungen sind, welche eine Insellage zusätzlich fördern.
Team:
Architektur:
Harry Gugger Studio
Landschaftsarchitektur:
Maurus Schifferli Landschaftarchitekt