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X-energy und Jordanien forcieren Zusammenarbeit
Khaled Toukan, der Vorsitzende der Jordan Atomic Energy Commission (JAEC), und Kam Ghaffarian, Vorsitzender der X-energy, haben am 11. November 2019 in der Jordanischen Botschaft in Washington einen sogenannten Letter of Intent unterzeichnet. Die beiden Parteien wollen damit die Arbeiten zur Inbetriebnahme eines für 2030 in Jordanien vorgesehenen 300-MW-Kernkraftwerks forcieren. In der Absichtserklärung wird der Bau von insgesamt vier Xe-100-Reaktormodulen der X-energy mit je 75 MW elektrischer Leistung in Erwägung gezogen. Diese Reaktortypen werden mit Helium gekühlt und mit dem von der X-energy patentierten Triso-Brennstoff betrieben.
Jordanien verfolgt seit mehreren Jahren die Option, die Kernenergie zur Deckung des Strombedarfs in seinen Strommix aufzunehmen. 2013 hatte das Land den russischen Staatskonzern Rosatom als bevorzugten Lieferanten zum Bau des ersten Kernkraftwerks des Landes ausgewählt. Das Projekt mit Russland wurde dann aber 2018 wegen hoher finanzieller Kosten aufgelöst. Gleichzeitig lies das Land verlauten, dass Gespräche mit internationalen Parteien zum Bau eines kleinen, modularen Reaktors am Laufen sind. Die X-energy führt mit Jordanien nach eigenen Angaben seit 2017 Gespräche.