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Brisbane - Neue starke Regenfälle haben am Donnerstag die Wasserpegel im überschwemmten Nordosten Australiens weiter ansteigen lassen. In der von der Aussenwelt abgeschnittenen Stadt Rockhampton im Bundesstaat Queensland hat sich die Situation allerdings verbessert.
In Rockhampton erwarteten Meteorologen keinen weiteren Anstieg des Wassers im Fluss Fitzroy. "Das sind sehr gute Nachrichten", sagte Bürgermeister Brad Carter dem Sender Nine Network. Carter warnte jedoch, dass mit einem Rückgang der Überschwemmungen erst in etwa einer Woche zu rechnen sei.
Zudem kündigte er an, dass die Stadtverwaltung "völlig unverantwortliche" Einwohner, die ihre überfluteten Häuser trotz Aufforderung nicht verliessen, nicht weiter mit Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs versorgen werde.
Das Risiko für die Helfer, die mit Booten zu den abgeschnittenen Häusern fahren müssten und von Giftschlangen bedroht werden könnten, sei zu hoch, sagte Carter.
Im Staat Queensland sind etwa 200'000 Menschen von den Überschwemmungen betroffen. Rund 1200 Wohnhäuser wurden unter Wasser gesetzt, mehr als 10'000 erlitten Schäden.
In einigen Orten begannen inzwischen die Aufräumarbeiten, andere bereiteten sich noch auf den Höhepunkt der Flutwelle vor. Der Balonne-Fluss in St. George etwa sollte Anfang kommender Woche den höchsten Pegelstand erreichen. Mit rund 10'000 Sandsäcken versuchten die Bewohner, ihre Häuser zu schützen.
SDA-ATS