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Anlässlich eines Treffens mit der Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf am 24. August hat die Delegation des Schweizerischen Bankpersonalverbands die Schwierigkeiten der Bankmitarbeitenden dargelegt, die aufgrund der Auslieferung von Mitarbeiterdaten an die USA entstanden sind. Der SBPV erwähnte in diesem Gespräch seine Bemühungen, mit der Bankiervereinigung eine Einigung zu finden, um die entstandenen Probleme zu regeln. Eine solche Vereinbarung soll im Interesse aller Bankangestellten sein. Sie soll eine vollständige und transparente Auskunft des Arbeitgebers gegenüber den Mitarbeitenden umfassen, diese gegen Diskriminierung im Beruf und bei der Stellensuche schützen, und eine Wiedergutmachung beinhalten. Die Bundespräsidentin unterstützt diese Vorgehensweise, die einer sozialpartnerschaftlichen Tradition der Schweiz entspricht und verspricht, bei Bedarf zu intervenieren. Sollte mit der Bankiervereinigung keine Vereinbarung zustande kommen, wird der SBPV den juristischen Weg beschreiten auf Basis des rechtlichen Gutachtens von Prof. Geiser.
Der SBPV hat Frau Widmer-Schlumpf gebeten, im Zuge der Verhandlungen mit den USA eine Globallösung auszuhandeln, die Bankmitarbeitende vor einer Strafverfolgung schützt. Die Bundespräsidentin bestätigt, dass dieser Punkt hohe Priorität bei den Verhandlungen hat.