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Auf dem Weg zur Energie-Region: Strategien
Energie-Regionen bergen grosse regionalökonomische Potenziale. Um diese auszuschöpfen sind verschiedene Strategien möglich, wobei oftmals ein Mix von unterschiedlichen Grundstrategien angewendet wird.
Erhöhung des Selbstversorgungsgrads
Um die Eigenversorgung der Region mit Energie zu erhöhen, wird einerseits die Energienachfrage durch Effizienzsteigerung gesenkt. Andererseits soll vom restlichen Energiebedarf ein möglichst hoher Anteil mit regionalen erneuerbaren Energieträgern gedeckt werden. Mögliche Wirkungen dieser Strategie sind:
- Zwar kurzfristig höhere Investitionskosten, langfristig aber tiefere Betriebskosten
- Erhöhung der regionalen Wertschöpfung durch erhöhte Investitionen, von denen das regionale Gewerbe profitiert sowie durch die regionale Energieproduktion.
- Verringerung der Abhängigkeit vom Import fossiler Energieträger und damit des Mittelabflusses aus der Region.
Stärkung von anderen Wertschöpfungsketten
Diese Strategie setzt auf die Stärkung von bereits bedeutenden Wertschöpfungsketten durch die Kombination mit Energie-Massnahmen. Im ländlichen Raum stehen insbesondere die Landwirtschaft und der Tourismus im Vordergrund. Beispiele sind landwirtschaftliche Produkte, welche mit erneuerbarer Energie hergestellt werden, touristische Angebote, welche auf erneuerbare Energie setzen (z.B. Elektromobilität) oder die Energiegewinnung als Zusatzeinkommen für Landwirtschaftsbetriebe.
Energieexport
Wenn grosse nutzbare Energiepotenziale (insbesondere Wasserkraft) vorhanden sind, kann auf vermehrten Export hingearbeitet werden. Dabei kann die regionale Wertschöpfung erhöht und zusätzliches Know-How gewonnen werden.