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Während in den meisten Ländern zur Schule gehen ein banales Vorgehen ist, gibt es immer noch mehr als 57 Millionen Kinder, für die es unmöglich ist. Dafür gibt es viele Gründe: ein Mangel an Lehrern, grosse Distanzen zwischen Wohnort und Schule, fehlende Fortbewegungsmittel, gefährliche Schulwege, Familien ohne die Mittel, ihre Kinder zur Schule zu schicken und die Notwendigkeit die Kinder arbeiten zu lassen. Auch ein fehlendes Verständnis der Wichtigkeit der Bildung ist bei vielen Völkern ein Problem. Trotz den Bemühungen von öffentlichen Institutionen und internationalen Organisationen den Zugang zur Bildung so vielen Menschen wie es geht zu ermöglichen, bleiben immer noch zahlreiche Hindernisse bestehen.
Noch dramatischer ist, dass, auch wenn die Kinder die Möglichkeit haben, zur Schule zu gehen, die Qualität der Bildung nicht immer genügend ist: ungenügend ausgebildete Lehrer, überfüllte Klassenzimmer, ungeeignete Unterrichtssprache… Aus diesen Gründen verlassen fast 250 Millionen Kinder die Schule ohne die Grundfähigkeiten, das heisst lesen, schreiben und zählen, zu beherrschen.
Deswegen stellt der Zugang zu und die Qualität der Bildung einen prioritären Einsatzbereich von Aide et Action dar. In diesem Bereich konzentriert sich der Verein hauptsächlich auf den Zugang zur Bildung der am meisten benachteiligten Menschen (ethnische und/oder sprachliche Minderheiten, Strassenkinder, usw.), die Diversifizierung des Bildungsangebots (sogenannte Schulen der zweiten Chance, mobile Schulen, usw.), die Verbesserung der Lern- und Arbeitsbedingungen für Schüler und Lehrer (Schulmöbel, aktive Pädagogie, Bildungswegsreformen, Ausbildung von Lehrern, usw.) und die Bildungssteuerung (Verstärkung der gemeinschaftlichen Fähigkeiten, Steuerung der Bildungssysteme, Teilnahme der Familien und Gemeinschaften, usw.).
Quelle der Schlüsselzahlen: Unesco 2013