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Anders als bei den hiesigen Rothirschen kommt der Nachwuchs der Burma-Leierhirsche nicht im Frühling zur Welt, sondern jetzt, also im Schweizer Spätherbst und Winter.
Grund dafür ist, dass die Burma-Leierhirsche auch hier bei uns in der Schweiz am Fortpflanzungsfahrplan aus ihrem Herkunftsgebiet festhalten. Der Fortpflanzungszyklus folgt also dem Kalender, nicht dem Klima.
Das Herkunftsgebiet der Burma-Leierhirsche befindet sich in der Region Myanmar. Auch dort fällt die Geburtssaison der Burma-Leierhirsche in die «kühle» und zudem trockene Jahreszeit. «Kühl» bedeutet dort indes um die 15–25 Grad Celsius.
Die Geburtssaison der Burma-Leierhirsche im Zoo Zürich startete heuer am 30. Oktober. Weitere Jungtiere folgten am 3., 5. und 9. November. Eines davon musste wegen eines Beckenbruchs eingeschläfert werden. Am 19. November schliesslich kam im Zoo Zürich der 100. Leierhirsch zur Welt.
Der Zoo Züricht ist Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Burma-Leierhirsche. Insgesamt beteiligen sich in Europa rund 13 Zoos mit etwa 160 Tieren an diesem Programm. Auch viele andere Tierarten hält und züchtet der Zoo im Rahmen koordinierter Programme.
Gleich vis-à-vis der Indienanlage, in der die Burma-Leierhirsche zu Hause sind, befindet sich die neueste Ausstellung im Zoo Zürich. Sie widmet sich dem Thema «Leben mit der Sonne».