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Ein 41-jähriger Schweizer ist in Singapur wegen Sex mit einer Minderjährigen zu vier Monaten und drei Wochen Gefängnis verurteilt worden. Der frühere UBS-Banker gehörte wie offenbar zahlreiche Männer aus der Oberschicht zu den Kunden der 17-jährigen Prostitutierten im südostasiatischen Stadtstaat.
Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) nahm nach eigenen Angaben Kenntnis vom deutlichen Urteil der Singapurer Justiz; die Botschaft vor Ort gewähre dem Schweizer konsularischen Schutz, hiess es.
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Der frühere Banker hatte im Prozess auf seine Unschuld gepocht und erklärt, das Alter der Frau nicht gekannt zu haben. Gemäss Anklage hatte der Mann sie im September 2010 und im Januar 2011 über eine Escort-Agentur kontaktiert und einen Kontakt in einem Luxus-Hotel vereinbart. Der Mann benutzte zwar ein Pseudonym. Aufgrund des Geschäftshandys konnten die Ermittler den damaligen UBS-Angestellten jedoch identifizieren. Prostitution ist in Singapur zwar legal, verboten ist jedoch die käufliche Liebe mit Minderjährigen.
Das Verfahren hatte im vergangenen Jahr in Singapur hohe Wellen geschlagen, als bekannt wurde, dass die junge Frau an die fünfzig Männer aus der Oberschicht zu ihren Kunden zählte. Unter den Freiern befanden sich Manager, ein ehemaliger Direktor einer Schule, ein Kapitän der Marine sowie ein Polizeikommissar.
(muv/sda)