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Die immer noch mehr als spärliche Faktenlage hinsichtlich ausgewerteten Radardaten, Bildmaterial und ausgerückten Suchtrupps lässt mich an der Leistung moderner Kommunikationsmittel zweifeln :009:
Im mutmasslichen Absturzgebiet gibt es keine Radarüberdeckung. Hat Danix hier richtigerweise schon gepostet. Was für Radardaten möchtest Du dann auswerten? Sollten im fraglichen Gebiet Marinestreitkräfte gekreuzt sein, wäre eine militärische Radarerfassung allenfalls denkbar. Wer weiss, wie zurückhaltend gewisse Staaten in dieser Region mit militärischen Daten umgehen, kann nachvollziehen, dass der Informationsfluss spärlich ist.
Hier noch eine Info zu einer leider immer wieder von der Presse verbreiteten Floskel. Fast immer, wenn ein Flugzeug verschwindet, wird berichtet, es sei vom Radar verschwunden. Flächendeckende Radarüberdeckung gibt es in Europa, Nordamerika, im nödlichen Teil von Asien (Russland, China), Teilen von Südamerika, vermutlich, ich bin nicht sicher, Australien und Neuseeland)
Thats it !!
Dann noch etwas zu den viel zitierten Notrufen, welche nicht empfangen wurden. Hat eine Crew ein gröberes Problem mit dem Flugzeug, hat das Absetzen eines Notrufes n-te Priorität. Da hat man als Crew alles andere zu tun, die Flugtüchtigkeit der Maschine wieder herzustellen, resp. zu erhalten. Wem nützt denn in einer solchen Situation ein Notruf? Leider eine Erwartungshaltung der Medien, welche ein völlig falsches Bild vermittelt, was eine Crew zu tun hat, kämpft sie gegen der Verlust des Flugzeuges.
Sollte die Besatzung zum Schluss kommen, eine Unterstützung des Controllers sei notwendig, wird sie dies tun. Ein MAYDAY hat aber nicht primär den Zweck, nach aussen mitzuteilen, dass man am crashen sei, sondern um absolute Priorität in jeder Beziehung (Traffic, Freigaben, Funkstille von anderen Flugzeugen etc.) zu beanspruchen.
Gruss Hausi