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Vom wirtschaftlichen Aufschwung Indiens profitiert nur ein kleiner Teil der Bevölkerung, während rund 30 Prozent der Menschen noch immer unter der Armutsgrenze leben. In ländlichen Gebieten stagniert die Entwicklung, derweil sich die Konflikte um Land und natürliche Ressourcen verschärfen. Die wirtschaftsfreundliche Regierungspolitik fördert die Landaneignung durch Grossinvestoren und führt so zu einer zunehmenden Marginalisierung der Kleinbäuerinnen und Taglöhner. Das indische Kastensystem betont die sozialen Unterschiede zusätzlich. Menschen, die keiner Kaste angehören – die sogenannten Dalits – sowie indigene Bevölkerungsgruppen wie die Adivasi werden von der Gesellschaft systematisch ausgeschlossen. HEKS unterstützt diese Minderheiten dabei, Landtitel einzufordern, ihre Ernährung zu sichern und ihr Einkommen zu verbessern.
Fakten
2017 unterstützte HEKS über 7000 angehörige der Dalits und Adivasi bei der Verbesserung ihrer Lebensgrundlagen. 3000 von ihnen verbesserten ihre Ernteerträge oder ihr Einkommen.