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Pro Juventute veröffentlicht 5-Jahres-Statistik der "Beratung + Hilfe 147"
2015 haben Kinder und Jugendliche die 147 160'000 Mal gewählt. Seit 2011 hat sich der Fokus von Fragen rund um Sexualität zu schwerwiegenden persönlichen Problemen, inklusive Suizid, verschoben.
Im Vergleich über die letzten 5 Jahre haben Anfragen zu persönlichen Problemen am stärksten zugenommen (2015: 22,9% aller Anfragen, 2011: 15.5%), dabei insbesondere Themen wie psychische Erkrankungen und depressive Stimmung, Essstörungen, persönliche Krisen oder das Selbstwertgefühl. 2015 haben fast 1‘000 Jugendliche zum Thema Suizid angerufen, im Vergleich zu 617 im Jahr 2011. Für Pro Juventute ist dies ein Zeichen, dass die Jugendlichen wissen, wo sie Hilfe suchen können und diese tatsächlich auch in Anspruch nehmen.
Der Bund bezieht sich gegenüber internationalen Organen regelmässig auf die Existenz der 147, so beispielsweise in seiner Antwort auf die Frage des UN-Kinderrechtsausschusses, was die Schweiz gegen die relativ hohe Suizidrate bei Kindern und Jugendlichen unternimmt. Die 147 wird allerdings mehrheitlich durch Spenden aus der Bevölkerung und Unterstützung durch Wirtschaft und Politik finanziert. Bund und Kantone übernehmen je etwa ein Fünftel der Kosten.
- Medienmitteilung von Pro Juventute zur 5-Jahres-Statistik der "Beratung + Hilfe 147"
- Graphiken zur Statistik