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Der Freiburger Skeletonfahrer Ronald Auderset hat sich beim Weltcup-Rennen in St. Moritz positiv in Szene gesetzt. Im ersten Lauf war der 28-Jährige aus Marly auf dem Weg zu seinem mit Abstand besten Karriereresultat (drei 18. Plätze im Jahr 2015). Nach dem ersten Durchgang lag Auderset auf dem 13. Platz. Zum zweiten Mal in dieser Saison qualifizierte er sich dadurch für den zweiten Lauf eines Weltcup-Rennens. In diesem fiel der Freiburger aber auf Rang 20 zurück und büsste am Ende 3,57 Sekunden auf Sieger Yun Sungbin (KOR) ein.
Am Start lieferte Auderset zweimal die viertbeste Zeit ab und erfüllte damit einen Teil der Qualifikationsanforderungen für die Olympischen Spiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar). Will der 27-Jährige in Südkorea dabei sein, muss er eine Top-10-Startzeit im Weltcup und mindestens zwei Top-16-Klassierungen vorweisen können.
Der zweite Schweizer Pilot, Riet Graf verpasste als 25. die Qualifikation für den zweiten Durchgang.
Wachtablösung bei den Männern
An der Spitze des Skeleton-Weltcup zeichnet sich derweil eine Wachablösung ab. Nach seinem fünften Saisonsieg liegt der Südkoreaner Yun Sungbin vor dem letzten Weltcup in Königssee in der Gesamtwertung fast uneinholbar in Führung. Der Lette Martins Dukurs, am Freitag nur Dritter, liegt bereits 115 Punkte zurück (der Sieger erhält 225 Zähler). Er hat den Gesamt-Weltcup neun Jahre in Folge gewonnen.ms