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In jeder Sprache gibt es spezifische Wörter, die man nicht wortwörtlich übersetzen kann. Man muss ganze Sätze bilden, um die Bedeutung in einer anderen Sprache erklären zu können. Wie sollte man sonst wissen, dass man in Japan ein einziges Wort dafür braucht, um zu sagen, dass mit einem neuen Schwert ein beliebiger Passant getötet wird?
Komorebi (Japanisch)
Die Japaner benutzen diesen Begriff, um die Situation zu beschreiben, wenn das Sonnenlicht von den Bäumen und Blättern gebrochen wird.
Waldeinsamkeit (Deutsch)
Das Gefühl, das man hat, wenn man allein im Wald ist und sich mit der Natur verbunden fühlt.
Shlimazl (Jiddisch)
Shlimazl sagen die jiddisch sprechenden Personen zu Leuten, welche permanent Unglück haben und denen immer etwas Schlechtes zustösst.
Pana Po’o (Hawaiianisch)
Pana Po’o beschreibt den Akt, wenn man etwas vergessen hat und sich am Kopf kratzt, damit man sich wieder erinnert, wo es ist.
Mångata (Schwedisch)
Die Schweden sagen dies zu der Reflektion des Mondes im Wasser, die wie eine Strasse auf dem Gewässer aussieht.
Hanyauku (Rukwangali)
Rukwangali ist die Amtssprache in Nordostnamibia. Dort sagt man zum „durch warmen Sand auf den Zehenspitzen laufen“ Hanyauku.
Iktsuarpok (Inuit)
Iktsuarpok erklärt die Situation, wenn man mit Vorfreude jemanden erwartet und diese Person nicht auftaucht, aber man schaut weiterhin nach, ob sie da ist.
Bakku-shan (Japanisch)
Bakku-shan sagt man zu den Frauen, die zwar schön von hinten anzusehen sind, aber von vorne gesehen eher abschrecken.
Pochemuchka (Russisch)
Pochemuchka sagt man zu einer Person, welche zu viele Fragen stellt und mit diesen einem auf die Nerven geht.
Tingo (Pascuense)
Auf den Osterinseln spricht man Pascuense. Da sagt man, zu Personen, welche Sachen von den Nachbarn stehlen, indem sie diese ausleihen und nie wieder zurückgeben, Tingo.
Gökotta (Schwedisch)
Gökotta ist, wenn man morgens früh mit der Erwartung aufwacht, die ersten Vögel zwitschern zu hören.
Tsundoku (Japanisch)
Tsundoku beschreibt den Akt, ein gekauftes Buch ungelesen zu lassen und dieses zu den anderen ungelesenen zu stellen.
Ølfrygt (Dänisch)
Dieser dänische Begriff erklärt die Angst vor Bierknappheit. Wenn man beispielsweise in einer fremden Stadt ist und kein Bier findet.
Umudrovat se (Tschechisch)
Übersetzt heisst dies, sich ins Irrenhaus philosophieren.
Tsujigiri (Japanisch)
Wenn die Samurais im Mittelalter ein neues Schwert erhielten oder eine neue Technik erlernten, testeten sie diese als erstes (meist in der Nacht) an willkürlich gewählten Passanten.