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Ortsnamen der deutschen
Schweiz, gewöhnlich einem im Sonnenschatten liegenden Berghang beigelegt. In Städten
wie z. B. Luzern,
Freiburg,
Basel
oder Bern
nannte man «Litzi» die hölzerne
Laubehinter den Schiessscharten der Stadtmauer.
Vergl.
Schweizer. Idiotikon.
Bd. III, S. 1566. Anders ist der Name Litzi eines aargauischen Weilers zu erklären, der im Domänenregister
des ehemaligen
KlostersLuzern
als «ein lützer
Hof» oder «Einlutzi» (unica domus) erscheint.
Kann auch von litze = Schranke oder
Zaun hergeleitet werden und bezeichnete dann ein eingezäuntes und einem einzigen Berechtigten zur
Nutzung zugewiesenes Stück einer
Allmeinde.