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Marliese Andenmatten-Brantschen - 25.12.2018
Marliese Andenmatten-Brantschen wurde am 9. Dezember 1947 als zweites Kind den Eltern Anita und Leo Brantschen-Chanton geboren. Sie verbrachte eine glückliche Jugendzeit und arbeitete nach der obligatorischen Schulzeit beim „Migros-Rosi“. Danach absolvierte sie eine Sekretärinnen-Schule und arbeitete anschliessend einige Jahre in einem Treuhandbüro und später beim Bankverein und auf dem Tourismus-Büro St. Niklaus. Ihre offene, freundliche Art wurde sehr geschätzt.
Am 14.Oktober 1972 vermählte sie sich mit Gilbert Andenmatten aus Stalden. Zwei Töchtern schenkte sie das Leben: 1974 Silke und 1980 Virginia. Sie liebte ihre Familie und lebte für sie. Sie freute sich ebenfalls an ihren Enkelkindern Cheyenne und Kevin.
Marliese war eine fröhliche Frau. Sie liebte Musik und Gesang. 55 Jahre sang sie als begeistertes Mitglied im Kirchenchor mit und begleitete viele Jahre die Musikgesellschaft als Ehrendame.
Marliese ist am Weihnachtstag zu ihrem Schöpfer heimgekehrt
Bernadette Lochmatter-Gitz - 05.12.2018
Bernadette ist als jüngstes von fünf Kindern am 14. Mai 1934 den Eltern Gabriel und Anastasia Gitz-Chenolet geschenkt worden. Sie verbracht eine frohe und fromme Schul- und Jugendzeit in Herbriggen. Sie half in der Landwirtschaft und dem Vater beim Posttragen.
Im Jahr 1971 vermählte sie sich mit Rafael Lochmatter. Die Ehe war gesegnet mit Anastasia. Die Familie lebte ein zurückgezogenes Leben Ihr Vater Gabriel fand in der Familie seine letzte Heimat. Als ihre Beschwerden zunahmen, entschied sich Bernadette für eine Knieoperation. Die Ärztekunst konnte jedoch nicht ganz helfen und so war sie an den Rollstuhl gebunden und zog 2012 um ins SPH St. Nkolaus.
2013 verstarb ihr Mann Rafael und so wechselte auch ihre Tochter Anastasia zu ihr. Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich und so verschied sie am 5. Dezember.
Hugo Biner - 27. 11.2018
Hugo ist am 23. September 1963 den Eltern Adrian und Lina Biner-Biffiger in die Wiege gelegt worden. Er erlebte eine schöne Schulzeit in St. Niklaus. Er besucht dann das Gymnasium in Kippel,
Hugo war handwerklich begabt, arbeitete bei der Baufirma Imboden und in Zermatter Hotels. Seine Ehe mit Monika Siegfried war gesegnet mit den zwei Söhnen Claudio und Ricardo.
Mit 50 Jahren versuchte er erfolgreich eine Umschulung und arbeitete anschliessend bei den Belalp-Luftseilbahnen. 2016 wurde bei ihm eine heimtückische Krankheit festgestellt. Er trug die Leiden ohne Klagen und wurde in den Behandlungen noch erfinderisch. Am 27. November 2018 erlag er seinen Leiden im briger Spital.
Andreas Fux-Pigatto - 19.11.2018
Er verfasste seinen Lebenslauf selber:
«Ich wurde als jüngstes Kind von 3 Kindern der Familie Viktor und Marie Fux- Walch am 16.11.1939 im Stock geboren. Meine Primarschule und die Sekundarschule absolvierte ich in St. Niklaus.
Nach der Schulzeit arbeitete ich 1 Jahr in der Scintilla in St. Niklaus.
Dann erlernte ich bei der Firma Imboden Ulrich den Beruf des Bauschlossers und absolvierte anschliessend die Rekrutenschule in Airolo.
Nach der Rekrutenschule lernte ich bald einmal meine liebe Frau Bertilla kennen. Nicht ganz ein Jahr später heirateten wir am 17.12.1960.
Der glücklichen Ehe wurden mit der Zeit 3 Söhne geschenkt. 1971 wurde uns unser erst 7-jähriger Sohn Carlo durch einen tragischen Verkehrsunfall entrissen.
1964 eröffneten Bertilla und ich eine Tankstelle mit einer kleinen Garage- Carrosserie im Stock und ich arbeitete hier selbständig bis zu meiner Pensionierung.
Danach übergaben wir den Betrieb unseren Söhnen Roger und Franco.»
Andreas war passionierter Skilehrer führte 10 Jahre die Topali-Hütte. Er vewöhnte seine Enkel und starb nach längerem Leiden am 19. November im Spital Brig.
Frieda Brantschen - 17. 08. 2018
Frieda erblickte am 24. Dezember 1933 das Licht der Welt als 7. Kind von Eugenia und Gabriel Gruber-Pollinger. Mit Ihren 9 Geschwistern wuchs sie im Dorf auf. Nach der Schulzeit arbeitete sie in der Scintilla.
Auf einem Ball in Zaniglas lernte sie Pius Brantschen kennen. 1956 gaben sie sich in Sachseln das Ja-Wort. Der Herrgott schenkte ihnen 4 Buben: Roger Siegfried, Horst Josef, Fernando und Cornelius. Zusammen mit ihrer Schwägerin Berthy hatte Tubi, wie sie auch liebevoll genannt wurde, über 40 Jahre die Kirchenwäsche und -reinigung inne. Sie dachte nie an sich selber, sondern sorgte sich stets um die andren.
Ihr Mann Pius gründete mit seinem Bruder Otto und Leo Sarbach die POL als Familienbetrieb für Fenster. Am 15. März 1980 kehrte er von einer Schreinermeister-Versammlung nicht mehr zurück. Eine schwere Zeit voller Ungewissheit brach herein, bis sie ihn am 5. Dezember 1982 fanden. Ein Jahr darauf durfte sie im Feld eine neue Wohnung beziehen. Im 3. Stock des Hauses Pius war stets die Tür offen für „Hängert“ mit der ganzen Familie, zu der 11 Enkel und 4 Urenkel dazukamen.
Von einem Sturz am 18. Juni erholte sich Frieda nie mehr recht. Bei ihrem Sohn Fernando fand sie eine neue Bleibe in ihrem Heimatort. Am 17. August wurde sie von ihren Leiden erlöst
Hans Bauer - 14. 08. 2918
Hans Karl Bauer wurde am 12. Mai 1932 in Backnang / Baden-Württemberg geboren. Dort wuchs er mit Mutter Frida, Vater Paul und Bruder Helmut auf. Sein Vater kam viel zu früh im Krieg 1942 in Russland ums Leben. Frida lebte bis 1970 in Deutschland.
Nach seiner abgeschlossenen Berufslehre als Mechaniker und mehrjähriger Tätigkeit bei Bosch, entschied er sich 1956 in die Schweiz auszuwandern, wo er in der Scintilla arbeitete. In seiner neuen Heimat angekommen, dauerte es nicht lange, bis er seine grosse Liebe Magdalena Bittel traf. Am 19. Juli 1958 gaben sie sich in Stuttgart das JA-Wort. Aus ihrer liebevollen Ehe entstanden 4 Kinder; Paul, Dieter, Inge und Matthias.
Leider gab es traurige Schicksalsschläge. 1971 erkrankte seine geliebte Madlen an Leukämie. Um ihr neben der Krankheit mehr Lebensqualität zu bieten, zogen sie nach Visp. In dieser schweren Zeit überlebte Hans 2 Herzinfarkte. Am 15. Januar 1984 starb Madlen im Spital Brig im Beisein ihres geliebten Mannes.
Nach Madlens Tod zog er wieder zurück nach St. Niklaus und wurde schliesslich 1995 eingebürgert. Seine Freizeit vertrieb er sich am liebsten vor dem Computer. Als er im April 2014 einen Schlaganfall erlitt, zog er ins Alters- und Pflegeheim. Dort veranlasste er die Heimleitung, das Seniorenheim auf das digitale Zeitalter hochzurüsten. Am 14. August 2018 war sein Herz müde und hörte auf zu schlagen.
Karl Pollinger - 28.07.2018
Am 7. Juni 1934 kam Karl als 6. von 13 Kindern des Karl und der Paula geb. Sarbach in Zaniglas auf die Welt. In Zaniglas erlebte er eine schöne Kinder- und Jugendzeit mit seinen Geschwistern.Nach der obligatorischen Schulzeit machte er als Mechaniker eine Lehre in der Scintilla. Karl ging als stiller Bürger seinen Lebensweg. In verschiedene Arbeitsstellen verdiente er sein Geld unter anderem auch als Wirt. Er hatte zwei Kinder, Thomas und Barbara.
Den Lebensabend verbrachte Karl in Susten. Nach kurztägiger Krankheit starb er friedlich am 28. Juli im Spital Visp.
Erich Chanton - 21.07.2018
Erich erblickte das Licht der Welt am 8. März 1921. Seine Eltern Albert und Viktoria Chanton-Truffer hatten schon sechs Schwestern das Leben geschenkt und ein kleiner Bruder folgte noch. In der Schule vertiefte er seine Rechenkünste. In seiner Lehrzeit als Schreiner besuchte er die Gewerbeschule mittels Velo. Erichs robuste Natur liess den Rekruten Chanton einen Spreng-Unfall mit Transport-Pannen glimpflich überleben.
Durch den Tod des Vaters wurde er mehr in die Familien-Verantwortung eingebunden. Der Zimmermann Erich half bei SAC-Hütten und war Verantwortungsträger bei der Errichtung des Teeli-Kreuzes. 1951 heiratete er Helene Zuber. Die Ehe war gesegnet mit den Kindern Albert, Marzell, Bruno, Martin und Esther. Erich wirkte auch aktiv in Kirche und Gesellschaft mit. So war er unter anderem Gemeinderat und 33 Jahre Verwaltungsrats-Präsident der Raiffeisenbank St. Niklaus.
Die Pensionierung genoss er mit Spazieren und Beten, mit Ausflügen und besonders damit, seine 11 Enkel zu verwöhnen. Mit seiner Ehefrau Helen teilte er 67 Jahre. Vor einem Jahr zogen sie ins Seniorenheim, wo Erich am 21. Juli friedlich entschlief
Paula Imboden-Kalbermatter - 3. Juli 2018
Den Eltern Gabriel und Trudi Kalbermatter-Chanton wurde am 28. Januar 1943 Paula als Erstes von sieben Kindern in die Wiege gelegt. Sie verbrachte eine unbeschwerte Kindheit in Zaniglas. Als halbgewachsene musste sie aber zu den anderen sechs Geschwistern schauen, als beide Elternteile im Spital waren.
Bei Dr. Franz Lochmatter waltete sie als Praxisgehilfin. Sie verheiratete sich mit Gilbert Imboden. Der glücklichen Ehe entsprossen 1969 Natascha und drei Jahre später Mischa. Paula war ein Multitalent, wie es das Wallis dieser Generation hervorbringen konnte: Neben der Arztgehilfin bekleidete sie das Amt der Köchin, Wirtin, Garagistin, Wanderleiterin und bis zur Pensionierung der Taxifahrerin. Sie schaute natürlich zu ihren Kindern, und ihren sechs Enkeln war sie sehr zugetan.
Als im Frühjahr ein Hirntumor diagnostiziert und operiert wurde, blieb Paula die treue, zufriedene und dankbare Frau, die sie immer war. Am 3. Juli verschied sie überraschend an Spätfolgen.
Hedwig Imboden-Brantschen - 01.05.2018
Hedwig wurde am 22. Februar 1926 als eines von 14 Geschwistern in die Familie von Josef und Franziska Brantschen-Fux hineingeboren. Auf den Tennjen bewirtschaftete die Familie ein kleines Bauerngütlein, Vater Josef suchte Arbeit, wo auch immer man diese damals allzu selten fand.
Mit 16 Jahren begann sie eine Ausbildung zur Lehrerin im Kloster Brig. Nach einem Jahr musste sie diese wegen Krankheit abbrechen. Trotzdem wurden ihr nach Überwindung der Krankheit und nach einer Eignungsprüfung bei Pfarrer Clemenz mit 18 Jahren die Schule Gasenried mit 5 Klassen anvertraut. Später wurde sie Handarbeitslehrerin an der Primarschule in Herbriggen.
Aus ihrer Ehe mit Imboden Emil, geschlossen 1948, gingen 5 Kinder (Klemens, Kurt, Hugo, Liliane, Esther), 14 Grosskinder und 10 Urgrosskinder hervor. Nebenbei betrieb sie mit ihrem Mann und den Kindern in Herbriggen eine kleine Landwirtschaft, vermietete eine Ferienwohnung im Haus Waldheim. Ihren Hauptberuf sah sie aber immer in der Rolle der Hausfrau und Mutter. Trotz Einschränkungen und Entbehrungen war Hedwig glücklich. Schicksalsschläge in der Familie blieben ihr nicht erspart und sie ertrug sie tapfer.
Als Hedwig merkte, dass ihre Gesundheit es ihr nicht mehr erlaubte, ihr Leben allein zu meistern, meldete sie sich vor 6 Jahren selber im Altersheim Sankt Nikolaus an. Bei geistiger Frische musste Hedwig in letzter Zeit schmerzlich erfahren, dass der Körper mehr und mehr den Dienst verweigerte. Nun hat Gott ihren Ruf erhört und sie am 1. Mai zu sich berufen.
Therese Studer-Pollinger - 09.03. 2018
Am 4. Juni 1928 wurde Therese als älteste Tochter von Karl und Paula Pollinger-Sarbach geboren. Zusammen mit ihren 12 Geschwistern wuchs sie in St. Niklaus auf. Sie erlebte eine arbeitssame und glückliche Jugend. Zuhause, in der Bäckerei, auf der Sägerei, im Stall und auf der Alp gab es immer viel tun. Der Verlust ihrer beiden Brüder Joseli und Toni war ein prägendes Ereignis in ihrer Jugend. Die weitsichtige Mutter ermöglichte ihr eine Ausbildung zur Schneiderin in Freiburg. Als gläubige Katholikin schätzte sie die Nähe zur Kathederale, in der sie jeden Tag vor der Arbeit die Frühmesse besuchte. Nach Abschluss ihrer Lehre kehrte sie zur Unterstützung der Familie zurück nach St. Niklaus.
Therese lernte hier Sepp Studer kennen. Nach einigen gemeinsamen Wanderungen verlobten sie sich auf dem Brunegghorn und heirateten 1954. Ihre Ehe war gesegnet mit 3 Töchtern: Petra, Judith und Jacqueline. Sie pflegte ihr Eigenheim in den Riedmatten, half aber noch ihren Eltern. Therese spielte Tennis, Volleyball und war aktives Mitglied im Turnverein. Der regelmässige Austausch mit ihren Schwestern im Kaffeekränzli gab allen viel Kraft und ersetzte manch einen Psychiater.
Als sie mit 67 Jahren ihern Gatten verlor, entschloss sie sich St. Niklaus zu verlassen. In Visp unternahm sie jeden Tag ausgedehnte Spaziergänge, betete viel und „troggte“ mit Freunden.
Nach einem Herzinfarkt im Spital zog Therese ins SPH Sankt Nikolaus. Nach kurzer Erholung starb sie 3 Monate vor ihrem 90. Geburtstag.
Pierina Lochmatter - 21.02.2018
Geboren wurde Pierina am 28. Februar 1928 in Poschiavo Direkt nach der obligatorischen Schulzeit ging sie von zu Hause fort und arbeitete in verschiedenen Hotels und Gastbetrieben. Auch in England was sie für ein Jahr.
Als sie in St. Moritz arbeitete, lernte sie Arthur kennen. Am 27. Oktober 1959 heirateten sie in St. Niklaus. Sie schenkte vier Söhnen das Leben: Thomas, Reto Angelo und Dominik. Peirina war für die Söhne da und vermietete nebenbei Wohnungen und Zimmer in den Birchmatten. Arthur ging seinem Beruf als Bergführer nach. Sie entdeckte auch ihre Liebe zum Porzellanmalen und zur Seidenmalerei. Sie genoss auch die Zeit mit Freunden und Bekannten in Lärchji.
Am 29. September 1998 starb ihr Mann Arthur. Pierina bekam Stütze von ihrer Familie und engagierte sich im Altersheim. Ihre Enkelkinder waren ihr großer
Stolz. Nach verschiedenen gesundheitlichen Problemen entschied sich Pierina ins Altersheim zu gehen. Sie war eine sehr gläubige Frau und bereute alles Falsche, was sie getan oder gesagt hatte. Eine Woche vor ihrem 90. Geburtstag ging sie - nach einigen gesundheitlichen Problemen - von uns
Irmgard Schnidrig - 29.01.2018
Irmgard wurde als Erste von fünf Kindern den Eltern Alex und Elsa Schnidtig-Furrer in die Wiege gelegt am 24. November 1954. Nach Schule Haushaltungsschule ist sie direkt 1970 eingetreten in die Scintilla und hat dort 38 Jahre gearbeitet.
Da der Familienvater 1969 aus dem Arbeitsprozess ausschied und vier Jahre später verstarb, hat Irmgard ganz selbstverständlich geholfen die Familie zu unterstützen. Damals hatten Renten noch jahrelange Verzögerung und sie waren immerhin fünf Kinder. Viele Jahre war eben ganz da für ihre Geschwister.
Sie lebte ganz einfach, hat gern gestrickt, Blumen waren ihre Freude. Ihr größtes Highlight war eine Woche Zweisimmen und Lenk. In der Freizeit hat sie gerne Romane gelesen und den ganzen Tag hörte sie am Radio die Musikwelle.
2002 hat sie ihren Bruder verloren und zwei Jahre später die Mutter. Irmgard hat aber die Geschwister zusammenhalten. Für Ihre Lieben und den Bazar hat sie Berge von Stümpfen gestrickt.
Vom Krebs 2011 hatte sie sich unter Chemo und Bestrahlung einigermaßen erholt. Im Oktober 14 ist sie dann ins Pflegeheim St. Josef eingetreten Sie ist am Montagmorgen, 29. Januar friedlich einschlafen.
Anton Fux - 27.01.2018
Am 15. März 1932 wurde Toni in Herbriggen geboren. Er hatte 6 Geschwister, von denen noch eine Schwester in Zürich lebt.Nach der obligatorischen Schule begann Toni (mit 15 Jahren) in der Scintilla in St. Niklaus zu arbeiten. Er absolvierte dann die Lehre als Mechaniker und blieb der Firma 47 Jahre treu.
Im Jahre 1959 heiratete er Anna, mit ihr zog er 5 Kinder gross, eines der Kinder verstarb leider mit 7 Jahren.
Toni beteiligte sich aktiv und mit viel Freude an verschiedenen Vereinen im Dorf. (Musikverein 44 Jahre , Gesangsverein über 60 Jahre, Neujahrsverein 52 Jahre, mehrere Jahre in der Schützenzunft. Einen grossen Traum durfte sich Toni mit der eigenen Hütte auf der Taflüe erfüllen. Er verbrachte dort viel Zeit, sei es auf der Jagd oder in den Sommerferien. Auch im letzten Sommer schaffte es Toni, durch seinen grossen Willen und Kämpfergeist, ein letztes Mal seine Hütte auf der Tanflue zu geniessen. Dank guten Freunden, war es ihm möglich die letzte Zeit an verschiedenen Anlässen teil zu nehmen. Seinen grossen Wunsch, zu Hause seinen letzten Weg zu gehen, konnte ihm erfüllt werden. Toni war immer sehr dankbar und hatte seinen Humor beibehalten.
Am Freitagabend - gestärkt durch den Leib des Herrn - verabschiedete er sich mit den Worten: Ade, Tschau, Güät Nacht.
Toni entschlief, umgeben von seinen Lieben, tags drauf am 27. Januar.
Otto Imboden-Fux - 07.01.2018
Otto war das zweitjüngste von neun Kindern der Veronika und des Rudolf Imboden. Er erblickte das Licht der Welt am 08. Januar 1936. In den Schuljahren in den Chäschermatten war er auch Kalber- und Geisshirt auf dem Grat.
Dann war Otto 25 Jahre Zimmermann bei Otto Brantschen. 1963 lernte er Emmy Fux kennen und sie heirateten am 18. April 66. Die Ehe war gesegnet mit drei Buben: Roland Stefan und Christian. Otto war gern in den Alpen und Bergen. 1973 war er Senn in der Jungeralpe. Die Familie hatte stets Schafe, führte Jahrzehnte das Zuchtbuch und freute sich lange Zeit an Evolèner Kühen. Ottos Hände ruhten selten, war aber ein stiller Bürger.
Sein Lebensabend war überschattet von diversen orthopädischen Operationen. In seiner Frau fand er aber eine gute Pflegerin zuhause. Otto starb einen Tag vor seinem 82. Geburtstag im geliebten und gepflegten Riedacker