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Wenn ich nach meinem Lieblingstier gefragt werde, dann muss ich mehr als ein Tier erwähnen. Ich mag die grossen, grauen Elefanten. Ich bewundere die Schildkröten, die sich so toll zurückziehen können und sich nicht um die vielen Falten am Hals kümmern. Und ich staune über das „selbstlose Schaf“, das sogar seinen „Pelz“, sein Fell hergibt.
Als Schülerin musste ich einen Vortrag halten über den Winterschlaf. Die Tiere, die einen Winterschlaf machen beneide ich bis heute. Im Herbst oder Winter kommt immer der Moment, wo ich mir gut vorstellen könnte, mich einfach zurückzuziehen – bis auf weiteres.
Die neuste Entdeckung in der Tierwelt, die ich machen durfte: Der Maulwurf! Nein, es ist kein Kinderbuch, das mich „unter die Erde schlüpfen liess“, es ist die Klosterfrau des Dominikanerinnen-Ordens von Illanz, Ingrid Grave.
In einem Interview sagte sie: „Sehen Sie: ich bin ein Maulwurf. Ein Maulwurf gräbt sich durch den Untergrund und stösst dadurch etwas an die Oberfläche. Und irgendwann wird es so viele Maulwurfshügel geben, dass die Kirche nicht mehr um sie herumkommt.“
Wir können von Tieren immer wieder viel lernen.
Haben Sie ein Lieblingstier? Und warum gerade dieses oder jenes? Sind es Eigenschaften die Sie bewundern oder Fähigkeiten?
Möchten Sie schwimmen können wie ein Fisch oder fliegen wie ein Vogel?
Und von was ich immer wieder träume:
„Wölfin und Lamm werden einträchtig weiden, der Löwe wird wie das Rind Stroh fressen… Niemand tut etwas Böses oder wirkt Verderben auf meinem ganzen heiligen Berg.“ (Jes 65,25)