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Geschichte
Entstanden 1982 im Umfeld der theologischen Fakultät Luzern, wurde die Theologische Bewegung rasch eine ökumenische Organisation und verankerte sich auch ausserhalb des fachtheologischen Milieus. Wichtige Marksteine waren grosse Solidaritätstreffen (1984: Christliche Solidarität mit Zentralamerika / 1989: Solidarität mit den Opfern der Apartheid / 1992: Jetzt ist es Zeit - unterwegs zu einem Europa für Gerechtigkeit), durch die Hunderte von Menschen für die Solidarität mit dem Süden und später für den Widerstand gegen Ausgrenzungsmechanismen in der Schweiz und in Europa sensibilisiert wurden.
Diese Themen wurden von verschiedenen Arbeitsgruppen der TheBe aufgegriffen und vertieft, angefangen bei der SOCRI (Christliche Solidarität mit Zentralamerika), der Arbeitsgruppe KAIROS (zu Südafrika und weltweiten Apartheidstrukturen) sowie der Gruppe Kairos Europa-Schweiz, die die Verbindung zur europäischen Kairos-Bewegung gewährleistet. Neben weiteren, kurzlebigeren Arbeitsgruppen zu ökologischen Fragen, zu Friedensarbeit, zu Solidarität mit den Philippinen u. a., engagieren sich die "WerktagschristInnen" im Bereich Arbeit und Erwerbslosigkeit.
Die Arbeit der TheBe wurde wesentlich durch die Anliegen der Befreiungstheologie und der Feministischen Theologie geprägt.
In den 90er-Jahren hatte die TheBe rund 400 Mitglieder, aktuell sind es deren 270. Angesichts des Wandels bezüglich Solidaritätsbewegungen muss und möchte die TheBe künftig nach neuen Formen der Wirksamkeit suchen.