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Geed
Der junge Mann Geed lebt mit seiner herzkranken Mutter in Detuwa. Da sie allein ist, kümmert er sich auch medizinisch um sie. Geed arbeitet seit sechs Jahren in einem kleinen Hotel am Meer. Anfangs kam er jeweils mit dem Bus zur Arbeit. Der Arbeitsweg dauerte sehr lange, da er dreimal umsteigen musste. Dazu kam, dass in Sri Lanka die Busse oft viel verspätet oder gar nicht fahren. So kam er oft zu spät zur Arbeit. Sein Vorgesetzter drohte ihm, seine Stelle zu kündigen.
Dann, vor einem Jahr fand Geed eine Mitfahrgelegenheit. Ein Kollege von ihm, der den gleichen Arbeitsweg hat, kam in den Besitz eines alten Töffs. Da dieser selbst jedoch keinen Führerschein besitzt, fuhr Geed den Töff, sein Kollege auf dem Hintersitz. Das ging wunderbar bis eines Nachts auf dem Nachhauseweg dies passierte: In der Gewitternacht lief den beiden eine Kuh vor den Töff. Sie stürzten. Geed brach sich die Finger, sein Kollege kam mit Prellungen davon. Der Töff jedoch war ziemlich beschädigt.
Bei uns in der Schweiz hätten wir einen Töff mit solchen Schäden als Totalschaden abgetan und entsorgt. Für Geed und seinen Mitfahrer wäre das jedoch auf kurz oder lang der Ruin gewesen. Denn sie wären erneut vom Bus abhängig gewesen, der manchmal spät oder überhaupt nicht erscheint. Nicht lange hätte es gedauert und sie hätten ihre Arbeit gekündigt bekommen.
Mit einer Spende konnten wir den Töff reparieren lassen und Geed und sein Kollege fahren mit ihm wieder täglich zur Arbeit.