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Die schweizerischen Milchproduzenten müssen ihre Kosten drastisch senken. Dazu brauchen sie umsetzungsorientierte und praxisgerechte Empfehlungen und Planungshilfen. Vielversprechend sind vor allem die Hochleistungsstrategie (HL) und die Vollweide- oder “low-cost”-Strategie (VW). Im Projekt Opti-Milch wurden diese beiden Strategien auf je neun Pionierbetrieben im Schweizer Mittelland konsequent optimiert und während zweieinhalb Jahren mit umfangreichen Erhebungen beobachtet und analysiert. Die Struktur der Pionierbetriebe entsprachen, bis auf die relativ hohen Milchkontingente der HL-Betriebe, gut jener einer Gruppe von Vergleichsbetrieben. Die mittlere Milchleistung pro Kuh und Jahr lag zu Beginn bei rund 6000 kg für die VW-Betriebe und rund 8000 kg für die HL-Betriebe. Sie stieg auf den HL-Betrieben während der Erhebungsdauer um rund 900 kg an, während sie auf den VW-Betrieben wegen der Umstellung auf saisonales Abkalben im Frühjahr und der damit verbundenen kürzeren Laktation leicht abnahm. Im vorliegenden Artikel werden der Projektverlauf und allgemeine produktionstechnische Ergebnisse kurz vorgestellt. Die detaillierten Ergebnisse des Projektes werden in weiteren Publikationen vorgestellt und zudem in Empfehlungen und Planungshilfen umgesetzt.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.