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Die Einschränkungen haben das Bundesamt für Landwirtschaft in Absprache mit den Produzenten und Verwertern letzte Woche beschlossen, wie der Informationschef der Schweizerischen Käseunion AG (SK), Beat von Burg, dem LID bestätigte. Bereits im Sommersemester 95 und im Wintersemester 94/95 musste die Produktion von Emmentaler je um 4000 t und jene von Gruyère je um 1000 t eingeschränkt werden.
Beim Sbrinz müssen keine Produktionskürzungen verfügt werden, hier konnten die Lager wegen des guten Absatzes abgebaut werden. Über allfällige Einschränkungen beim Tilsiter und Appenzeller werden die zuständigen Stellen aufgrund der aktuellen Marktlage selber entscheiden.
Tiefere Lagerbestände
Die Käseunion hat zwischen August 1995 und Januar 1996 mit 41,400 t 1,3 Prozent mehr Emmentaler, Gruyère und Sbrinz abgesetzt als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Die Lagerbestände an Unionskäse verringerten sich von 28,000 t auf 24,300 t. An Emmentaler wurden knapp 28,000 t verkauft Davon wurden 7500 t im Inland und 11,600 t im Export abgesetzt. Dazu kommen die tiefpreiseigen Sondergeschäfte von 8500 t. Die Lagerbestände beim Emmentaler wurden in der entsprechenden Periode von 14,500 auf 11,000 t abgebaut.
Der Absatz von Gruyère konnte im Vergleich zum Vorjahr ganz leicht auf 11,700 t gesteigert werden. Ende Januar lagerten 100 t mehr als im Vorjahr, nämlich 8300 t. Beim Sbrinz sanken die Verkäufe von 3100 t auf 1900 t; Einbussen wurden vor allem im Export verzeichnet. Die Lagerbestände sanken von 5300 t auf 5000 t. LID