Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03499.jsonl.gz/891

Klavier
(Pianoforte,
Fortepiano, franz.
Piano), das allbekannte
Musikinstrument, bei welchem mittels einer
Klaviatur
[* 2] (Tastatur)
elastische Hämmerchen gegen die
Saiten getrieben werden und dieselben zum
Tönen bringen. Das
Klavier wird in drei Hauptformen
gebaut: der tafelförmigen (Tafel
klavier), flügelförmigen
(Flügel) und aufrecht stehenden
(Pianino). Die Tafelform ist die
älteste, wird aber nur noch selten gebaut. Die Flügelform entstand um die Mitte des 16. Jahrh.
für die mehr und mehr vergrößerten
Clavicembalos oder
Harpsichords (s. unten), während das
Klavichord die Tafelform bis
zu seinem gänzlichen Verschwinden beibehielt; die kleinern
Clavicembalos
(Spinette,
Virginale) und die ersten
Pianofortes hatten
gleichfalls Tafelform.
Die vertikale Stellung der Besaitung, wie sie dem heutigen Pianino eignet, wandte man gleichfalls schon im 16. Jahrh. (beim Klavicitherium) und später beim Giraffenklavier an. Der Flügel wird jetzt in verschiedenen Größen gebaut: als Konzertflügel, der die größte Länge hat, und als (kreuzsaitiger) Stutzflügel, der bedeutend kürzer als jener ist;
eine Mittelgröße bildet der sogen. Salonflügel. E. Kaps in Dresden [* 3] baut Flügel von besonders kleinem Format mit dreifacher Saitenkreuzung.
Die ersten aufrecht stehenden Pianofortes oder Pianinos (franz. Piano droit, engl. Cottage) sollen Schmidt in Salzburg [* 4] und Grüneberger in Halle [* 5] 1821 gebaut haben; Roller (gest. 1875) in Paris [* 6] vervollkommte die Idee, und bald wurde wegen seiner Bequemlichkeit das Pianino sehr beliebt, wenngleich sein Klang an Fülle zu wünschen übrigläßt und besonders die Bässe der kleinern (billigern) Arten wegen zu kurzer Saiten unrein und brummend ausfallen. Auch hier ist die Saitenkreuzung ein treffliches Verbesserungsmittel, indem sie für die längsten Saiten die Diagonalen benutzt. Von andern ¶
mehr
Verbesserungsversuchen sei das »Celloresonanzboden-Pianino mit Tubenstegverbindung« von A. H. Francke in Leipzig
[* 8] genannt; Streichinstrumente
und
Klaviere haben freilich eine so verschiedene Art der Tonbildung, daß von der Übertragung der Konstruktion des einen auf
das andre nicht viel zu hoffen ist.
Wie bei allen Saiteninstrumenten, so ist auch beim
Klavier der Resonanzboden (s. d.)
der wichtigste Teil; er ist eine unter den Saiten liegende dünne, geradfaserige Tannenholzplatte, deren untere Seite in Zwischenräumen
von ungefähr 5-6 cm mit Rippen (Berippung) besetzt ist, Holzleisten, welche, die Fasern rechtwinkelig durchschneidend, den
Zweck haben, die Bildung von Transversalschwingungen zu verhindern. Bei den alten
Klavieren war der Resonanzboden
an mehreren Stellen durch eine sogen. Rose durchbrochen, wie bei der Laute, Guitarre, dem Hackbrett und andern aus Nachhallen
des Tons berechneten Instrumenten.
Die Saiten sind jetzt durchweg von Gußstahl; Webster in Manchester [* 9] (1834) war der erste, der sie daraus fertigte. Früher nahm man zu den Saiten gewöhnliches Eisen, [* 10] noch früher Messing. Um bei gleicher Länge tiefere Töne zu erzeugen, umspinnt man die Saiten mit Eisen-, Messing- oder Kupferdraht; der letztere ist auch oft übersilbert. Behufs Erlangung eines kräftigern Klanges werden zu jedem Ton mehrere gleichgestimmte Saiten aufgezogen und zwar beim Tafelpianoforte zwei (zweichörig), beim Flügel und Pianino drei (dreichörig), während die Saiten der tiefsten Oktave nur einchörig sind.
Vorn, am nächsten der Klaviatur, sind die Saiten mittels angedrehter Schlingen um die im Stimmstock eingefügten Stimmnägel gewunden. Der klingende Teil wird durch eine gleich hinter den Stimmnägeln befestigte schmale Leiste, auf welcher die Schrägstifte sich befinden, abgegrenzt; bei neuern Instrumenten sind die Schräg- oder Schränkstifte auch durch einen festen Metallstock (capotasto) vertreten, der quer über die Saiten gelegt und am Stimmstock fest angeschraubt ist.
Die Klangerregung der Saiten geschieht durch die Mechanik (Hammerwerk, Klaviatur), mit welcher die Dämpfung verbunden ist. Man unterscheidet die deutsche (Wiener) Mechanik ohne wesentlich verschiedene Abarten und die englische mit vielen Abarten. Bei der deutschen Mechanik befindet sich der Hammer, [* 11] welcher an die Saiten schlägt, am Tastenhebel und wird mittels einer seinen Stiel nahe am Ende durchkreuzenden Achse in einer auf dem Hebelende der Taste stehenden Messinggabel (Kapsel) bewegt.
In das schnabelförmige Ende des Hammerstiels greift der Auslöser, ein knieartig ausgeschnittenes Hölzchen. Beim Druck auf die Taste hebt sich das Hebelende mit dem Hammer, dieser drückt gegen das Knie des Auslösers und schnellt den Hammerkopf gegen die Saite, worauf derselbe sofort in seine Ruhelage zurückfällt, soweit die noch gehobene Taste das gestattet. Gleichzeitig mit dem Hammer hebt sich ein auf jedem Saitenchor befindliches Polsterchen, die Dämpfung, welches erst zurückfällt, wenn der Druck auf die Taste aufhört.
Mittels des Hauptpedals (s. unten) kann man auch die Dämpfer [* 12] von allen Saiten zugleich entfernen. Bei der englischen Mechanik befindet sich der Hammer unabhängig vom Tastenhebel an einer besondern Leiste (Hammerstuhl), in einer Achse sich bewegend; der Hammer wird durch eine auf dem Ende des Tastenhebels befindliche Stoßzunge, die zugleich Auslöser ist, in die Höhe an die Saite geschnellt. Dadurch hat der Hammer den Vorzug, immer genau an derselben Stelle der Saite anzuschlagen, während er bei der deutschen Mechanik sich oft beim starken Anschlag nach vorn schiebt und bei Tafelinstrumenten, namentlich beim Staccatospiel, wohl gar noch eine Saite des nächsten, höher liegenden Tons berührt. Im allgemeinen hat die englische Mechanik den Vorteil der größern Präzision vor der deutschen voraus, dagegen ist die deutsche Mechanik ihrer größern Einfachheit wegen dauerhafter und weit leichter zu reparieren.
Ein wesentlicher Bestandteil der Hämmer ist die Belederung (Befilzung), welche weder zu dick und weich noch zu hart sein darf, weil in jenem Fall der Klang matt und dumpf, in diesem spitz und scharf wird. Die Klaviatur scheidet sich in Ober- und Untertasten; erstere sind jetzt durchweg schwarz (aus Ebenholz oder schwarz gebeizt), letztere weiß (mit Horn oder Elfenbein belegt), während man früher auch Instrumente mit schwarzen Untertasten und weißen Obertasten baute.
Die Reihenfolge der Untertasten ist die der C dur- Tonleiter, während die Obertasten die übrigen Töne: cis-des, dis-es, fis-ges,
gis-as und ais-b angeben. Ihr Umfang war zu Beethovens Zeit vom Kontra-E bis zum viergestrichenen f, während
sie sich jetzt vom Doppelkontra-A bis zum fünfgestrichenen c erstreckt. Neuerdings ist auf Anregung J. H. ^[Heinrich Josef]
Vincents in Czernowitz
[* 13] die schon früher (z. B. von
Klavier Henfling 1708, J. ^[Johann] Rohleder 1792, B. Schumann 1859 u. a.)
angewandte, aber wieder verschwundene chromatische Klaviatur wieder hier und da gebaut worden, welche aus dem ununterbrochenen
Wechsel von Ober- und Untertasten besteht.
Eine geistreiche Weiterbildung derselben ist Paul v. Jánkos Terrassenklaviatur (1884), die jetzt einiges Aufsehen macht, aber auch schwerlich die alte Klaviatur verdrängen wird. Die beiden Messing- oder Holztritte beim Flügel und Pianino, durch welche man mit den Füßen die Dämpfung (Fortezug) und Verschiebung (wodurch die Klaviatur etwas beiseite geschoben wird, so daß der Hammer nur an eine oder zwei Saiten schlägt) regiert, nennt man Pedal. Verbesserungen der Fortepedals wurden unter andern versucht von E. Zachariä (Kunstpedal), Steinway u. Söhne (Tonhaltungspedal) und Ehrbar (Prolongement), deren gemeinsames Ziel ist, die Dämpfung einzelner Töne oder ganze Teile der Besaitung gehoben zu erhalten, während die übrigen gedämpft bleiben.
Sie haben aber sämtlich nur vorübergehendes Interesse erweckt. Zu größerm Ansehen gelangten die Aliquotflügel von Blüthner (s. d.) in Leipzig, bei denen der Besaitung jedes Tons die höhere Oktave zur Verstärkung [* 14] beigegeben ist; die Oktavsaiten werden aber nicht vom Hammer getroffen, sondern nur durch Mittönen erregt und haben besondere, mit der Hauptdämpfung zusammenhängende kleinere Dämpfer. Einer ähnlichen Idee entsprang die Doppelmensur von Steinway (1872), welche die toten Teile der Saiten (s. oben) auf Obertöne [* 15] der ganzen Saiten stimmt. Die berühmtesten heutigen Pianofortefabriken sind die von Erard in Paris, Steinway u. Söhne in New York, Bechstein in Berlin, [* 16] Blüthner in Leipzig, Broadwood in London, [* 17] für Pianinos noch Schiedmayr in Stuttgart, [* 18] Feurich in Leipzig etc.
[Geschichtliches.]
Das jetzt wie kein andres Instrument über die ganze Welt verbreitete
Klavier hat eine verhältnismäßig
kurze Geschichte. In seiner heutigen Gestalt, als Hammerklavier, ist es nicht älter als 1½ Jahrhundert; aber auch in seinen
Uranfängen als Saiteninstrument mit Tastatur reicht es nur bis ins Mittelalter zurück. Sehen
[* 19] wir dagegen von der Klaviatur
ab, welche ja das
Klavier erst zum
Klavier macht (clavis = Taste), so müssen wir als Vorläufer desselben
¶
mehr
schließlich alle mit einem Plektron oder mit den Fingern gespielten Saiteninstrumente ansehen, d. h. sein Ursprung verliert sich dann in die ältesten Zeiten. Die Tradition führt das auf das Monochord zurück, jenes uralte, der theoretischen Bestimmung der Tonverhältnisse dienende Instrument, welches an einer einzigen Saite durch Verschiebung eines Stegs die Saitenlängenverhältnisse der Töne der Skala demonstrierte. Auf die Idee der Klaviatur führte zuerst die Orgel (s. d.). Die Übertragung derselben auf das Monochord als ein System in ihren Abständen geregelter Stege, welche einzeln durch Niederdruck der zugehörigen Tasten sich soweit hoben, daß die Saite fest auf ihnen auflag, war nicht gerade ein naheliegender Gedanke; das Organistrum (s. Drehleier) beweist aber, daß man spätestens im 8.-9. Jahrh., d. h. in der Zeit ihn faßte, wo die Orgel anfing, sich als Lehrinstrument in den kirchlichen Sängerschulen einzubürgern.
Das Aufkommen der mehrstimmigen Musik gab ohne Zweifel den Anstoß zum nächsten Schritte der weitern Entwickelung. Die antike Lehre [* 21] von den konsonanten Intervallen gewann jetzt eine neue Bedeutung; es genügte nicht mehr, die Konsonanz aufeinander folgender Töne zu zeigen, der neue Begriff der Konsonanz war der des ungestörten Miteinander; dazu reichte eine Saite nicht mehr aus. Anfangs mag man dazu übergegangen sein, zwei Saiten statt einer einzuführen; die Zahl der Saiten stieg später erheblich, aber dieselben waren sämtlich im Einklang gestimmt, woraus es sich erklärt, daß das erste aus dem Monochord hervorgegangene und nicht mehr nur für theoretische Zwecke, sondern für die Praxis berechnete Instrument, das Klavichord, auch noch als Monochord bezeichnet ward.
Das Klavichord hatte, nach der Abbildung bei Virdung zu schließen, noch im Anfang des 16. Jahrh. viel weniger Saiten als Tasten; die primitiven hölzernen Stege des Organistrums (und ältern Monochords) hatten sich zu Metallzungen (Tangenten) fortentwickelt, welche, auf den hintern Tastenenden befestigt, durch diese gehoben wurden und nicht nur als Stege die Saiten teilten, sondern sie auch zugleich zum Tönen brachten, wozu es beim alten Monochord erst noch des Reißens mit einem Plektron oder dem Finger bedurft hatte.
Die Saiten liefen quer wie beim heutigen Tafel
klavier, der klingende Teil derselben war der vom Spieler aus rechts gelegene;
die Dämpfung des links liegenden Teils geschah vermutlich mit der linken Hand,
[* 22] oder man flocht schon
damals Tuchstreifen ein. Ein vollstimmiges Spiel, das beide Hände erfordert hätte, war bei diesen primitiven Instrumenten
schon darum unmöglich, weil mehrere Tasten dieselbe Saite regierten. Der Tonumfang war anfänglich wohl der des Guidonischen
Monochords, d. h. von G-e'' ohne andre Obertasten als b und b'; doch finden wir bereits um 1500 die Klaviatur
voll entwickelt mit zwölf Halbtönen und im Umfang von über drei Oktaven. Füße hatten diese Instrumente noch nicht, sondern
sie wurden wie ein Kasten auf den Tisch gestellt.
Nicht viel später als das Klavichord hat sich das Klavicimbal (Clavicembalo) entwickelt. Virdung meint,
daß dasselbe aus dem Psalterium (einer Art dreieckiger kleiner Harfe) hervorgegangen. Der Name Klavicimbal deutet aber darauf
hin, daß man es als ein Cymbal (Hackbrett) mit Klaviatur ansah; der Kasten des Instruments war viereckig, der Saitenbezug wies
aber die dreieckige Form auf wie bei allen unsern heutigen
Klavieren. Der Hauptunterschied zwischen Klavichord
und Klavicimbal
war, daß letzteres für jede Taste eine besondere auf den betreffenden Ton gestimmte Saite hatte, also keines
teilenden Stegs (Bundes) mehr bedurfte; das Klavicimbal, wie wir es bei Virdung zuerst abgebildet finden, ist also das älteste
»bundfreie«
Klavier. Dasselbe erheischte natürlich eine ganz
andre Art des Anschlags; statt der Tangenten des Klavichords führte man hölzerne Stäbchen (Döckchen) ein, die am obern Ende
kleine, zugespitzte Stückchen harten Federkiels (Rabenkiel) trugen, mittels deren sie die Saiten rissen.
Das »Bekielen« war eine Arbeit, welche jeder Cembalist verstehen mußte, da Reparaturen sehr oft nötig wurden. Klavichord
und Klavicimbal hielten sich nebeneinander, bis zu Ende des vorigen und im Anfang unsers Jahrhunderts das
Hammerklavier sie gänzlich verdrängte; sie entwickelten sich aber schon im 16. Jahrh.
zu größern Dimensionen. Das Klavichord behielt durchaus seine viereckige Form, wurde aber bald auf eigne Füße gestellt und
erhielt einen ähnlichen Saitenbezug wie das Klavicimbal, d. h. nach der Höhe hin kürzere und dünnere
Saiten. Auch reduzierte man die gemeinsame Benutzung der Saiten durch mehrere Tasten immer mehr; doch scheinen bundfreie Klavichorde
erst zu Anfang des 18. Jahrh. gebaut worden zu sein. Eine
Klaviermusik wie die J. S. Bachs wäre freilich auf nicht bundfreien
Klavieren unausführbar.
In Deutschland [* 23] nannte man das Klavichord kurzweg Klavier; synonyme Bezeichnungen sind Monocordo, Manicordo. Als Lehr- und Studieninstrument wurde das Klavichord besonders in Deutschland entschieden vorgezogen, weil es einigermaßen der Tonschattierung fähig war, während der Ton des Klavicimbals immer kurz abgerissen, hart und trocken war. Ein nur auf dem Klavichord möglicher Effekt war die Bebung, hervorgebracht durch ein leises Wiegen des Fingers auf der Taste, welche ein sanftes Reiben der Saite durch die Tangente bewirkte.
Mannigfaltiger entwickelte sich das Klavicimbal. Die kleinen in Tafelform hießen Spinett (franz. Épinette, wie 1876 Gaspari nachgewiesen, nach dem venezianischen Klavierbauer Giovanni Spinetti, um 1500), Buonaccordo, Virginal (dieser Name kommt schon bei Virdung [1511] vor, hat daher keinerlei Beziehung auf die »jungfräuliche« Königin Elisabeth von England; sollte damit nicht ein Instrument mit geringem Umfang nach der Tiefe bezeichnet worden sein, dessen Mittellage daher etwa eine Oktave höher stand als die der großen Klaviere, entsprechend dem Jungfernregal der Orgel?) etc.; die größern, in Gestalt eines an den spitzen Ecken abgekanteten rechtwinkeligen Dreiecks gebauten (wie unsre heutigen Flügel) behielten den alten Namen Clavicembalo (oder kurz Cembalo, auch korrumpiert oder mit Rücksicht auf den Tonumfang nach der Tiefe Gravicembalo, franz. Clavecin) oder wurden Harpichord (Arplcordo, engl. Harpsichord), deutsch auch Flügel, Kielflügel, Steertstück und Schweinskopf genannt. Auch unser heutiges Pianino hatte schon zu Anfang des 16. Jahrh. einen Vorläufer in dem Klavicitherium, einem Klavicimbal mit vertikal laufenden (Darm-) Saiten (hinter der Klaviatur ein aufrecht stehender dreieckiger Kasten); das Klavicitherium hielt sich noch im 17. Jahrh., ihm ähnlich gestaltet war das spätere, zu Anfang dieses Jahrhunderts nicht seltene Giraffenklavier.
Das ausgehende 16. Jahrh. brachte mit seinen Wiederbelebungsversuchen des chromatischen und enharmonischen Tongeschlechts der Griechen mehrfache Versuche, die Tastatur und den Bezug der ¶
Im Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910
Klavier,
s. Pianoforte ^[= oder Fortepiano (ital.), auch Hammerklavier (Hammerflügel), das allverbreitete Tasten- (Klaviatur- ...] und Klaviatur.