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Zahlreiche Bundesräte stehen seit 1848 für eine liberale Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik ein. Dass die FDP der langjährige Garant des Erfolgsmodells Schweiz ist, stellten unter anderem die nachfolgenden Volksvertreter sicher. Interessant dabei ist: Die Schweiz hatte nicht immer eine Mehrparteienregierung wie heute. Nach der Gründung des Bundesstaates 1848 regierten die Freisinnigen 43 Jahre lang allein. 1891 kam ein erstes Mitglied der Katholisch-Konservativen (später CVP, heute Die Mitte) in die Regierung. Bis heute wurden verschiedene politische Kräfte in den Bundesrat integriert. Um zu der heute gültigen Formel zu gelangen (2 SVP, 2 SP, 2 FDP und 1 Die Mitte). Insgesamt stellte die FDP 72 der gesamt 119 Bundesräte. Die Kantone Waadt und Zürich stellten jeweils je 14 Bundesräte.
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Bundesrat
Louis Perrier (22. Mai 1849 in Neuchâtel; † 16. Mai 1913 in Bern). 1912 erzielte er im ersten Wahlgang 160 von 192 gültigen Stimmen und zog in den Bundesrat ein und folgte so auf Robert Comtesse. Als erstes übernahm er das Post- und Eisenbahndepartement. 1913 wechselte er ins Departement des Innern und begann mit der Ausarbeitung eines Gesetzes über die Nutzbarmachung der Wasserkräfte. Doch rund fünf Monate später starb er unerwartet nach kurzer Krankheit. Bis heute ist Louis Perrier der Bundesrat mit der kürzesten Amtszeit.