Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03556.jsonl.gz/713

|HOME||Index

Tauschliste/Trading list
|PREVIOUS||NEXT|
|NICO
HAAK

1939 - 1990
Sänger
1973 erschien in den Niederlanden eine gemeinsame Single von Peter Koelewijn, Polle Eduard und Nico Haak unter dem Titel Joekelille. Ein Jahr später landete die Gruppe einen Hit mit dem Titel Honkie Tonkie Pianissie en Sokkies Stoppen.
1975 machte sich Nico Haak als Sänger selbständig und veröffentlichte die Single Foxy Foxtrot, die er auch auf deutsch unter dem Titel Schmidtchen Schleicher aufnahm. Die deutsche Aufnahme wurde 1976 zu einem großen Erfolg, der sich mehrere Wochen in den Charts halten konnte und bis auf Platz 4 kletterte. Nico Haak bekam zahlreiche Auftritte in Rundfunk und Fernsehen, zum Beispiel auch in der ZDF-Hitparade.
Auch in den folgenden Jahren erschienen von Haak noch ein paar weitere Aufnahmen in deutscher Sprache, die zwar nicht mehr an den Erfolg von Schmidtchen Schleicher anknüpfen konnten, jedoch noch in den Charts notiert wurden.
In den Niederlanden erschienen ebenfalls noch verschiedene Titel. Sein weiterer großer Erfolg dort war Is je Moeder niet thuis, den er mit Polle Eduard aufnahm.
Er starb 1990 überraschend nach einem Herzanfall
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 15.-
|WILLY
HAGARA

1927
Sänger
Er machte zunächst eine Ausbildung als Postbeamter und übte diesen Beruf auch aus. Dann gewann er 1946 einen Schlagerwettbewerb im Wiener Konzerthaus. Nun richtete er seine Aktivitäten auf die neue Karriere. Er nahm Gesangsstunden und Schauspielunterricht. In dieser Zeit war er hauptsächlich mit Volksliedern und als Sänger in Clubs bei der Band von Johannes Fehring, dem späteren Leiter des ORF Big Band Orchesters, erfolgreich. Es sollte noch 10 Jahre dauern, bis der Durchbruch mit dem Lied Eine Kutsche voller Mädel, eine Tasche voller Geld kam. Nun spielte er in zahlreichen Filmen mit und von ihm wurden viele Platten aufgenommen.
1969 machte er eine Millionenerbschaft: Sein Vater, der Kaufmann Franz Hagara, hinterließ ihm eine Villa und mehrere Mietgrundstücke in Wien. Er wirkte noch in einigen Fernsehproduktionen mit und trat als Gast in Sendungen auf.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 15.-
|ALFRED
HAUSE

1920 - 2005
Violinist, Dirigent
Der "deutsche Tango-König" hatte großen Anteil am Wiederaufbau der Musikkultur in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Er kreierte seinen legendären 'Continental-Tango-Sound'. 1945 wurde Hause Geiger in Willy Steiners Musikkapelle. Steiner hatte diese Kapelle damals in Hamburg für den Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) aufgebaut. Hause wurde Konzertmeister und leitete die damalige Streichergruppe. 1948 übernahm er die Leitung des Tanz- und Unterhaltungsorchesters des NWDR.
Bekannt wurde Hause durch zahlreiche Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen sowie durch Auftritte in den Fernsehsendungen von Peter Frankenfeld und Hans-Joachim Kulenkampff. 1961 gewann er mit seinem Orchester und dem Titel "Bailando a dos" den 1. Platz bei den ersten Deutschen Schlager-Festspielen in Baden-Baden.
Beim NWDR (dem späteren NDR) blieb er bis zu seinem Ruhestand 1973. 1996 erhielt Hause das Bundesverdienstkreuz.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 12.-
|RALPH
HEID

1946
Xylophon-Virtuose
Besonders bekannt ist er für seine Beherrschung schnellster Musikpassagen, die ihm Beinamen wie "weltschnellster Xylophonist", "Xylophonweltmeister" oder "Hurrikan auf dem Xylophon" einbrachten. So spielt er beispielsweise das Stück „Hummelflug“ von Rimski-Korsakow mit 16 Anschlägen pro Sekunde, den „Zirkus Renz Galopp“ mit verbundenen Augen und bis zu 20 Anschlägen pro Sekunde. Viele seiner etwa 100 Stücke seines Repertoires hat Ralph Heid selbst arrangiert, einige davon sind auch Eigenkompositionen. Seine Xylophone mit 44 Klangstäben baut er selbst, damit sie der starken Beanspruchung standhalten.
Seine musikalische Karriere begann 1950, im Alter von vier Jahren, durch einen Vertrag mit dem Basler Variété Clara. Er ist in seinem jahrzehntelangen Bühnenleben bereits auf dutzenden internationalen Showbühnen als Stargast aufgetreten, z.B. im Olympia in Paris, ím Roxy Theatre in New York oder im Friedrichstadtpalast in Berlin, teils zusammen mit Weltstars wie dem Glenn Miller Orchestra und Burt Bacharach. Auch in vielen Radio- und Fernsehshows hatte er bereits Stargast-Auftritte. Sowohl auf Kreuzfahrten von US-Luxusdampfern gibt er regelmäßig Gastspiele, scheut aber auch kleine Vereinsfeste nicht. Seine Live-Bühnenshow wird heute in der Regel begleitet von einer Playback-Einspielung des National Philharmonic Orchestra, London (einem Orchester, das ausschließlich für Aufnahmezwecke gegründet wurde). Oft sind Duette mit anderen Stargästen und humorvolle Einlagen Bestandteile seiner Galashows.
Heids Frau Hana, eine gebürtige Tschechin und ehemalige Ballett-Tänzerin, ist für die Technik bei seinen Auftritten verantwortlich.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 9.-

|HEINO

1938
Sänger
Heino wurde als Sohn eines Zahnarztes geboren.
1961 trat er erstmals mit dem Trio OK Singers auf, mit mäßigem Erfolg. Trotzdem nahmen die OK Singers in den 60er Jahren eine Schallplatte auf.
1965 wurde er auf einer Modenschau von dem bekannten Schlagerstar Dr. Karl-Heinz Schwab („Ralf Bendix“) entdeckt, der ihn anschließend 20 Jahre produzierte. Gleich seine erste Platte, „Jenseits des Tales“ (übrigens war dieses Lied eigentlich die B-Seite der Single; die A-Seite hieß „13 Mann und ein Kapitän“ – ein alter Titel von Freddy Quinn), wurde mehr als 100.000 Mal verkauft. 1967 erschien seine erste Langspielplatte. Es folgten zahlreiche weitere Hits – unter Mitwirkung des Songschreibers Erich Brecht und des Texters Wolfgang Neukirchner („Adolf von Kleebsattel“) – und viele Fernsehauftritte, unter anderem in der ZDF-Hitparade und in der Starparade. Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte er Mitte der 1970er Jahre mit den Hits „Blau blüht der Enzian“ und „Die schwarze Barbara“. Von 1977 bis 1979 war er auch in der 14-teiligen Serie „Sing mit Heino“ im ZDF zu sehen.
In den 1980er Jahren wurde es vorübergehend etwas ruhiger um ihn. 1983 sang er noch das Lied der ARD-Fernsehlotterie Sonnenschein – Glücklichsein.
Anfang der 1990er Jahre erzielte er wieder Erfolge durch eigene TV-Serien bei dem Privatsender SAT.1 („Hallo Heino“, „Heino – die Show“). Eine erfolgreiche Wiederkehr brachten ihm auch die Rapversionen seiner Hits „Enzian“ und „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ im Jahre 1989, mit denen er auch bei Jugendlichen Anklang finden wollte.
Bei seinen Liedern handelt es sich überwiegend um Volkslieder, die schlagermäßig bearbeitet und zum Teil entsprechend ergänzt wurden, zum Beispiel „Blau blüht der Enzian“, eine Bearbeitung des Volksliedes „Wenn des Sonntags früh um viere die Sonne aufgeht (Das Schweizermadel)“. Er hat aber auch klassische Melodien aufgenommen, wie zum Beispiel das „Ave Maria“ von Bach/Gounod oder „Ave verum“ von Wolfgang Amadeus Mozart.
Heino hat bis heute mehr als 50 Millionen Schallplatten verkauft und war in der ganzen Welt (vor allem in den USA, Kanada, Südafrika, Namibia) auf Tourneen. Zu seinem 50-jährigen Bühnenjubiläum und seinem 40-jährigen Schallplattenjubiläum im Jahre 2005 moderierte Heino mit den beiden Co-Moderatoren Stefan Mross und Maxi Arland die Musiksendung Heino – die Show in der ARD. 5,80 Millionen Zuschauer sahen die Jubiläumsshow. Im August 2006 trat er zum ersten Mal beim chinesischen „Wetten dass..?“ bei dem Sender CCTV vor über 400 Millionen TV-Zuschauern auf.
Oben: Original-signiertes Foto (Postkartenformat)
Price in Euro 6.-
|ERIC
HELGAR

1910 - 1992
Sänger, Schauspieler
Der Schauspieler und Sänger Eric Helgar verdankte seine Filmkarriere vor allem seiner Popularität als jugendlicher Rundfunktenor.
Sein Filmdebüt gab er 1933 mit "Was Frauen träumen", ein Jahr später verkörperte er die Hauptrolle in "Der Springer von Pontresina" (34) und landete mit dem Lied "Wir wollen Freunde sein für's ganze Leben" einen grossen Hit.
Bis Kriegsende folgten weitere Filme als Darsteller, u.a. "Gauner im Frack" (37), "Friedemann Bach" (41) und "Romanze in Moll" (43). Daneben lieh er seine Stimme auch an gesanglich weniger begabte Schauspieler wie Karl Schönböck im Film "Der Blaufuchs" (38).
Seine letzte filmische Arbeit war "Die Lady" (64).
Weitere Filme mit Eric Helgar sind Du bist mein Glück (36) Eine Frau wie Du (39) Wie konntest Du, Veronika (40)
Original-signiertes Foto (Postkartenformat)
Price in Euro 9.-
|MARIA
& MARGOT HELLWIG

1920 - 2010 & 1941
Sängerinnen
Bereits mit 5 Jahren stand Maria Hellwig zum ersten Mal auf der Bühne in einem Bauerntheaterstück ihres Heimatortes. Auf der Bühne lernte sie auch ihren ersten Ehemann Joseph Fischer kennen, von dem sie ihre Tochter Margot hat. Er fiel im Zweiten Weltkrieg. Mit ihrem zweiten Ehemann Addi Hellwig kam sie 1948 an die Hamburger Volksoper, wo sie in mehreren Rollen agierte. Anschließend gründete sie mir ihrem Mann eine Wanderbühne, mit der sie lange Jahre unterwegs war. Schließlich wurde sie von Franzl Lang entdeckt. Sie sang am Münchner Platzl und konnte 1957 ihre erste Schallplatte aufnehmen. Es kamen mehrere Engagements bei Rundfunk und Fernsehen, infolgedessen Maria Hellwig immer bekannter und beliebter wurde.
Anfang der 1970er Jahre moderierte Maria Hellwig vier Folgen der Sendereihe Musik macht Laune. Daraufhin bekam sie ab 1973 eine eigene Sendereihe, Die Musik kommt, die am 6. Oktober erstmals ausgestrahlt wurde. Dies war der eigentliche Durchbruch in ihrer Karriere. Die Sendereihe wurde 10 Jahre lang produziert. Daneben durfte sie weitere Sendungen im ZDF moderieren, etwa Die Fahrt ins Blaue oder Früh übt sich. 1986 nahm Maria Hellwig mit ihrer Tochter und dem Titel Der Kaiser von Tirol für Deutschland beim Grand Prix der Volksmusik 1986 teil. Genau zwanzig Jahre nach dem ersten Grand Prix der Volksmusik gehen Maria und Margot Hellwig am 25. Mai 2006 mit dem Lied "Unser tägliches Brot ist Musik" erneut an den Start.
Im Jahr 2006 tritt zu noch einmal mit ihrer Tochter Margot bei der Vorentscheidung zum "Grand Prix der Volksmusik" mit dem Lied "Unser tägliches Brot ist Musik" an. Im gleichen Jahr gehen Maria und Margot Hellwig mit Florian Silbereisen und dem "Frühlingsfest der Volksmusik" auf große, dreimonatige Deutschland-Tournee. Beiden sind zudem mit dem "Edelweiß der Volksmusik" unterwegs, wobei sie hier auch die Gastgeberinnen des Programm sind.
Maria Hellwig ersang sich in ihrer Karriere mehrere Goldene Schallplatten. Ferner erhielt sie die Hermann-Löns-Medaille in Bronze, Silber, Gold und Platin, das Edelweiß (1992) und den Ehren-Bambi. 1993 verlieh ihr die Heimatgemeinde Reit im Winkl den Goldenen Ehrenring. 1998 erhielt sie die Krone der Volksmusik 1998 für ihr Lebenswerk.
------------
Margot wurde als Tochter von Joseph Fischer und Maria geb. Neumaier geboren. Nach ihrer Schulausbildung nahm sie Gesangsunterricht bei der Opernsängerin und renommierten Gesangspädagogin Elisabeth Hallstein, Mutter von Ingeborg Hallstein, sowie bei Prof. Franz Reuter-Wolf.
Ihr erster gemeinsamer Titel mit ihrer Mutter war der Feierabendjodler. Damit begann auch für Margot Hellwig eine Gesangskarriere an der Seite ihrer Mutter. Diese Karriere wurde nur kurzzeitig unterbrochen, als Margot heiratete und ihre beiden Söhne erzog.
2003 feierte Margot mit ihrer Mutter das 40jährige gemeinsame Gesangsjubiläum. Die beiden sind bis heute immer wieder gern gesehene Gäste bei verschiedenen Fernsehsendungen. Sie zählen zu den erfolgreichsten Stars der volkstümlichen Musik.
Seit 1995 stehen Margot Hellwig, ihre Mutter Maria und das Duo Treibsand gemeinsam als „Das fröhliche Kleeblatt der Volksmusik“ auf der Bühne. Am 20. Juni 2005 wurde der gemeinsame Hit "Alt und jung gehören zusammen" bei einer Jubiläums-Gala in Reit im Winkl mit der goldenen CD ausgezeichnet.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 9.-

||FRIEDEL
HENSCH & DIE CYPRYS

Gesangsgruppe
Friedel Hensch und die Cyprys waren eine in den 1950er Jahren sehr erfolgreiche deutsche Musikgruppe auf dem Gebiet des Schlagers. Unter dem Namen Tante Fröhlich und die Hutzelmännchen veröffentlichte das Ensemble auch einige Kinderlieder.
Friedel Hensch (* 7. Juli 1906 in Landsberg an der Warthe; † 31. Dezember 1990 in Hamburg), die bereits vor dem Zweiten Weltkrieg Erfolge als Sängerin feierte und in Berlin unter anderem bei Eric Charell engagiert war, Werner Cyprys (* 19. April 1922; † 30. Juli 2000) und Karl Geithner (* 11. Oktober 1922 in Chemnitz-Markersdorf; † 1976) bewarben sich 1945 unabhängig voneinander bei einem Varieté in Flensburg. Weil der Bühnendirektor keine Theaterlizenz der Alliierten Militärregierung vorweisen konnte, gründeten die drei im Oktober des gleichen Jahres eine eigene Band. Am 1. November 1945 reisten sie in Begleitung ihres neuen Mitgliedes Heinz Bartels nach Hamburg, wo sie auf ein dauerhaftes Engagement hofften. Im Januar 1946 traten sie im Ballhaus „Trichter“ auf der Reeperbahn erstmals als Friedel Hensch und die Cyprys auf. Es folgten Gastspiele in zahlreichen Städten Westdeutschlands. Anfang 1947 verließ Bartels die Gruppe, um eine Stelle als Kapellmeister in Bremen anzutreten. Ende 1947 heirateten Friedel Hensch und Werner Cyprys in Bielefeld. 1948 stieß Kurt Grysok (* 5. Oktober 1922 in Hindenburg O.S.) auf die Band und wurde deren vierter Mann.
Während eines Auftritts im Sommer 1949 in Hannover wurde Kurt Richter, der Chef der Plattenfirma Polydor, auf das Quartett aufmerksam. Noch im gleichen Jahr erschien mit dem Titel Mit der Zeit lernst auch du es die erste Schallplatte der Gruppe: Die Samba wurde als B-Seite des Schlagers Maria aus Bahia, der von René Carol und Danielle Mac gesungenen deutschen Version des Welterfolges Maria de Bahia von Ray Ventura, veröffentlicht. Auch die nächste Schallplatte, unter anderem mit Werner Cypris' Eigenkomposition Mein Kaugummi, verkaufte sich mehr als zufriedenstellend. 1950 erschienen zunächst einige Singles, auf denen Friedel Hensch und die Cyprys lediglich als Chor bei Aufnahmen des Sängers Heinz Woezel und anderer Interpreten zu hören sind. Im gleichen Jahr trat das Ensemble mit zwei von Michael Jary komponierten Schlagern in dem Film Mädchen mit Beziehungen auf. Dieser erste von insgesamt 11 Filmauftritten bedeutete einen weiteren Karriereschub für das Quartett. Unter dem Namen Tante Fröhlich und die Hutzelmännchen nahm die Gruppe im gleichen Zeitraum etwa 20 Kinderlieder für Gnom, die Kinderserie der Plattenfirma Polydor, auf.
Ihren bis dahin größten Erfolg verbuchten die vier Musiker Ende 1950 mit dem Titel Holdrio – liebes Echo. In den folgenden Jahren veröffentlichte die Gruppe immer wieder volkstümliche Schlager, die neben den modernen, oft leicht satirischen Liedern zu ihrem Markenzeichen wurden. Der Titel Heideröslein befand sich im Sommer 1954 drei Monate auf dem ersten Platz der deutschen Charts. 1955 erhielt das Ensemble eine Goldene Schallplatte für den Gesamtverkauf von über drei Millionen Schallplatten. Es folgten 15 Tourneen durch Deutschland und Europa sowie Auftritte in mehr als 60 Fernsehshows und bei über 200 Rundfunkveranstaltungen. Weitere Top-10-Hits waren Oh Jägersmann (1956) und Solang' die Sterne glüh'n (1957). Bis 1970 veröffentlichten Friedel Hensch und die Cyprys rund 15 Langspielplatten und fast 90 Singles.
Die Band war in den 1950er Jahren mit Liedern namhafter Komponisten und Texter wie Ernst Bader, Bruno Balz, Walter Brandin, Fini Busch, Kurt Feltz, Heino Gaze, Gerhard Jussenhoven, Kurt Schwabach, Günther Schwenn oder Gerhard Winkler erfolgreich. Daneben erschienen weiterhin eigene Titel von Werner Cyprys, der sich in den 1950er Jahren auch als Komponist und Musikproduzent für andere Interpreten einen Namen machte.
1957 wanderte Kurt Grysok nach Kanada aus und wurde durch Hans-Joachim Kipka ersetzt, der bis 1961 Mitglied der Gruppe blieb. Seither trat das Ensemble nur noch als Trio auf. 1961 nahm die Gruppe mit dem Titel Colombino am deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil, den Lale Andersen gewann. 1962 landeten Friedel Hensch und die Cyprys mit Mein Ideal, der Antwort auf Charles Aznavours Du läßt dich geh'n, und Der Mond von Wanne-Eickel (Original: Un clair de lune à Maubeuge) ihre letzten Hits. 1963 traten Friedel Hensch und die Cyprys mit dem Titel Ja, beim Bossa-Nova-Ball bei den Deutschen Schlagerfestspielen in Baden-Baden auf und belegten damit den vorletzten von 12 Plätzen. Nachdem 1965 ihr letzter Vertrag bei der Polydor ausgelaufen war, veröffentlichten die drei ihre letzten Schallplatten unter dem Telefunken-Label.
Ihren letzten gemeinsamen Auftritt hatte die Gruppe im Oktober 1970 in Wim Thoelkes Fernsehshow Drei mal Neun.
Friedel Hensch wurde auf dem Neuen Niendorfer Friedhof in Hamburg bestattet.
Oben: Original-signiertes Foto von Friedel Hensch
(Postkartenformat) Price in Euro 15.-
|THOMAS
HERNDON

1937 - 1981
Sänger / Singer
Gesangstudium bei Walter Johnson am Westminster
College (New Jersey), bei Sidney Dietch und Dorothy Di Scala in Philadelphia,
dann bei Hertha Kalcher in Stuttgart und Teilnahme an Kursen bei Dusolina
Giannini in Zürich.
Von den vielen Partien, die er gesungen hat, sind hervorzuheben: der Titelheld in Gounods »Faust«, der Cavaradosi in »Tosca«, der Canio im »Bajazzo«, der Turiddu in »Cavalleria rusticana«, der Riccardo in Verdis »Maskenball«, der Manrico im »Troubadour«, der Herzog im »Rigoletto«, der Titelheld in »Don Carlos«, der Tamino in der »Zauberflöte«, der Stewa in Janáceks »Jenufa«, der Lenski im »Eugen Onegin« von Tschaikowsky und der Erik im »Fliegenden Holländer«. In seinem Repertoire für die Bühne fanden sich in einem zweiten Abschnitt seiner Karriere auch Partien wie der Herodes in »Salome« von R. Straus, der Ägisth in dessen »Elektra« und der Präsident in »Kabale und Liebe« von G. von Einem. Auch als Konzertsänger in einem vielseitigen Repertoire aufgetreten. Er erlitt 1981 während einer »Palestrina«-Aufführung in Hamburg eine Gehirnblutung und starb wenige Tage darauf.
Here is a rare original signed picture (Format A6) Price in Euro 25.-

||TED
HEROLD

1942
Sänger
Der Sohn eines Stukkateurmeisters, der mit seiner Familie 1951 nach Bad Homburg zieht, begeistert sich schon als Jugendlicher für Musik. Besonders US-amerikanische Rock 'n' Roll-Titel von Bill Haley, Buddy Holly und vor allem Elvis Presley haben es ihm angetan.
Die erste Schallplatte avanciert zu einem Achtungserfolg, Herold bekommt einen lukrativen Vertrag mit Beteiligung am Verkauf und wechselt zum Polydor-Studio in Wien zu dem erfolgreichen Produzenten Gerhard Mendelson, der dort u. a. bereits die Karriere des Teenageridols Peter Kraus steuert. Während Kraus fortan deutlich sanftere Titel erfolgreich interpretiert, wird Herold als "deutscher Elvis" aufgebaut. Bis 1960 singt Herold fast ausschließlich deutsche Cover-Versionen erfolgreicher Presley-Titel. Für Aufsehen sorgt in erster Linie der Titel "Ich bin ein Mann" des damals 17-Jährigen. Das Stück wird in der prüden Nachkriegszeit nicht von deutschen Radiosendern gespielt.
Herolds Karriere steuert 1959 mit zahlreichen Single-Veröffentlichungen und ersten Tourneen, u. a. mit Tommy Kent, Bully Buhlan, Ralf Paulsen und Max Greger einem ersten Höhepunkt entgegen. 1960 wird das Repertoire von Herold, ebenso wie bei seinem Vorbild Elvis Presley, mit sanfteren Titeln erweitert. Die von Werner Scharfenberger und Fini Busch geschriebene Ballade "Moonlight" entwickelt sich mit über 500.000 verkauften Singles zum größten Erfolg des Sängers und klettert auf den ersten Platz der deutschen Charts.
1977 erhält Herold überraschend ein Angebot des deutschen Rocksängers Udo Lindenberg, um bei einem Titel für die LP "Panische Nächte" mitzuwirken und ihn auf einer Deutschlandtournee zu begleiten. Er erhält einen Plattenvertrag bei Teldec, veröffentlicht neue Titel, die er zusammen mit seinen alten Klassikern inmitten des damaligen Rock 'n' Roll-Revivals auch bei zahlreichen Auftritten singt.
Ende der 90er Jahre, seine alten Singles sind inzwischen komplett auf CD wiederveröffentlicht, kann Ted Herold die alten Zeiten erneut wieder aufleben lassen und ist bei zahlreichen Fernsehsendungen und Gala-Veranstaltungen Gast.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro je 9.-
|HIGH
LIFE

Berühmte Musikgruppe
Original-signiertes Foto im Postkartenformat Price in Euro 15.--
|LUDWIG
HOELSCHER

1907 - 1996
berühmter Violincellist / Famous violin cellist
Hoelscher studierte bei Hugo Becker und Julius Klengel. Zum Abschluss des Studiums erhielt er 1930 den Mendelssohn-Preis der Musikhochschule Berlin. 1936 debutierte er mit den Berliner Philharmonikern und Wilhelm Furtwängler, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Befreundet war er auch mit den Cellisten Pierre Fournier, Enrico Mainardi und Mstislav Rostropowitsch).
Am 29. Mai 1938 war er Solist beim Abschlußkonzert
der ersten Reichsmusiktage in Düsseldorf (mit der Schandschau Entartete
Musik). Im Jahr 1938 Auftritt auf den Beethoventagen der HJ in Wildbad
und beim kulturpolitischen Arbeitslager der Reichsjugendführung in
Weimar. Ab 1938 war Hoelscher auch Professor am Mozarteum in Salzburg.
Zwecks Kulturpropaganda weiterhin Auftritte unter anderem in Brüssel,
Bukarest, Lemberg, Lublin und Warschau.
Ludwig Hoelscher setzte seine Karriere nach dem Zweiten Weltkrieg fort. Er war 1954 -1972 Professor an der Musikhochschule Stuttgart. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn um die ganze Welt, darunter 1953 erstmals nach Japan, wo er Ehrenmitglied der Ueno-Universität Tokio wurde. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er auch die Ehrenmitgliedschaft des Vereins Beethoven-Haus Bonn.
Ludwig Hoelscher war zeitlebends solistisch und
als Kammermusiker (u.a. mit Elly Ney, Walter Gieseking, Hans Richter-Haaser,
Wilhelm Kempff, Wilhelm Keilmann, Karl Seemann, Adrian Aeschbacher, Kurt
Rapf) tätig. Er hat über 50 Werke uraufgeführt (u. a. von
Wolfgang Fortner, Karl Hasse, Joseph Rheinberger, Ermanno Wolf-Ferrari,
Hans Pfitzner, Walter Gieseking, Karl Höller, Harald Genzmer, Hans
Werner Henze, Ernst Krenek, Heinrich Sutermeister, Peter Jona Korn, Günter
Bialas, Wilhelm Keilmann), sowie Werke von Paul Hindemith zur deutschen
Erstaufführung gebracht.
signiertes Foto im Postkartenformat
|WERNER
HOLLWEG

1936 - 2007
Sänger
Die Gesangsausbildung erhielt Hollweg bei Frederick Husler in Detmold und Lugano sowie in München. Sein Debüt gab er 1962 an der Wiener Kammeroper. Die ersten Engagements führten ihn nach Bonn, Gelsenkirchen und Düsseldorf. Nach einem erfolgreichen Vorsingen bei Herbert von Karajan folgten bald die Deutsche Oper Berlin, Hamburgische Staatsoper, die Bayerische Staatsoper (München) und die Wiener Staatsoper.
Bei den Salzburger Festspielen gehörte er über zwei Jahrzehnte zu den meistgefeierten Mozart-Interpreten, u. a. als „Titus“ in der Oper La clemenza di Tito und als „Belmonte“ in der Entführung aus dem Serail. Auch in Franz Léhars Operette Die lustige Witwe war er unter Karajan erfolgreich. Hollweg sang außerdem Hauptrollen im legendären Monteverdi-Zyklus am Opernhaus Zürich unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt (Dirigent) und Jean-Pierre Ponnelle (Regie).
In den 1980er Jahren begann er außerdem als Regisseur (z. B. Mozarts Zaide bei den Wiener Festwochen 1983) zu arbeiten, gleichzeitig wandte er sich der zeitgenössischen Musik zu. In der deutschen Erstaufführung von Alfred Schnittkes „Leben mit einem Idioten“ sang er die Titelpartie. Als Sänger arbeitete er mit namhaften Künstlern wie Otto Klemperer, Rafael Kubelik, Giorgio Strehler, Igor Markewitsch, Zubin Mehta, Hans Neuenfels, Claudio Abbado, Pierre Boulez, Johannes Schaaf, Yehudi Menuhin, August Everding, Claus Helmut Drese und Alberto Erede sowie Carlo Maria Giulini.
Nach einer zehnjährigen Professur an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau lebte Werner Hollweg bis zu seinem Tod dort. Er schrieb seine persönlichen Memoiren in Romanform, konnte diese jedoch nicht mehr veröffentlichen. Er erkrankte an der Nervenkrankheit ALS, an der er im Alter von 70 Jahren starb.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 19.-
|MICHAEL
HOLM

1943
Sänger
Bekannt wurde er vor allem als Schlagersänger. Obwohl er seine erste deutsche Chartnotierung bereits 1962 hatte (Lauter schöne Worte), gelang ihm sein erster großer Hit erst 1969: Mendocino, die deutsche Cover-Version eines Sir Douglas Quintet-Stücks, war in diesem Jahr die in Deutschland meistverkaufte Single-Schallplatte. Es folgten mit Barfuß im Regen (1970), Wie der Sonnenschein (1971), Nachts scheint die Sonne (1971), My Lady Of Spain (1973), Tränen lügen nicht (1974) und Musst Du jetzt gerade gehen, Lucille (1977) weitere sehr erfolgreiche Titel.
Erste Veröffentlichungen hatte Michael Holm allerdings schon in den ganz frühen 60er Jahren - so mit einer Version von "Das Lied von der Liebe" (1961), "Denke nicht daran, oh Cowboy" (1961) und "Bald wirst du wieder glücklich sein" (1961). Einen interessanten und hörenswerten Eindruck über diese frühen Titel verschafft zum Beispiel die CD "Michael Holm - Die Singles 1961 bis 1965" (Bear Family).
Einen Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens erreichte er im Jahre 1970 als Komponist der Musik zum Film Mark of the Devil (dt. „Hexen bis aufs Blut gequält“). Vielfach gelobt, unterstützen hier seine zarten und kitschigen Kompositionen über den Kontrast die brutalen Bilder des Films.
Ende der 70er gründete er zusammen mit Kristian Schultze das Projekt Cusco, für das er 2004 bereits zum dritten Mal für den Grammy nominiert wurde. Von diesem Instrumentalmusik-Projekt, das einer ganz anderen Richtung folgt, sind bis heute über 20 Alben erschienen.
Daneben war Holm zunehmend als Macher hinter den Kulissen am Werk und konzentriert sich bis heute hauptsächlich auf das Texten, Komponieren, Produzieren und Verlegen anderer Künstler. So produzierte er 1998 das Guildo-Horn-Album Danke und war damit einer der wichtigsten Köpfe des Schlager-Revivals Ende der 1990er Jahre.
Das von ihm bevorzugt getragene Seidenhalstuch wirkte in den frühen 70er Jahren stilbildend.
Eine jahrelange künstlerische Zusammenarbeit und private Freundschaft verbindet ihn mit dem Musiker und Produzent Giorgio Moroder, dem er mit Giorgio und ich sogar ein Lied widmete. Als Duo Spinach veröffentlichten sie einige Singles und die LP Spinach 1.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) - weist einige Knicke auf Price in Euro 6.--
|CARL
HOPPE

Sänger
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 6.-

||HEINZ
HOPPE

1924 - 1993
Sänger
Heinz Hoppe war einer der bekanntesten und meistbeschäftigten Tenöre seiner Zeit. Er wuchs in der Bauernschaft Middendorf im Münsterland auf. Im Laufe des Zweiten Weltkrieges kämpfte er an der Ostfront und kehrte erst 1948 aus sowjetischer Gefangenschaft in seine Heimat zurück. Er hegte schon früh den Wunsch, Sänger zu werden.
Sein Gesangsdebüt gab er 1953 als Xerxes in Georg Friedrich Händels gleichnamiger Oper an den Städtischen Bühnen Münster, wo er mit seiner Tenorstimme mit baritonaler Färbung bald Furore machte. So erhielt er bereits 1955 ein festes Engagement am Staatstheater Bremen, ab 1956 gehörte er dem Ensemble der Hamburgischen Staatsoper an. Hoppe gab Gastspiele in Frankfurt und München und avancierte bald zum gefeierten Star an den größten Opernhäusern der Welt. Er sang in Paris, an der Metropolitan Opera in New York, an der Scala in Mailand, in Madrid, Lissabon und vielen anderen Orten. Später folgten Konzerte und Oratorien an allen bedeutenden Aufführungsstätten Europas.
1962 ernannte ihn der Hamburger Senat in Anbetracht seiner künstlerischen Leistungen zum Kammersänger - er war damit der jüngste Sänger Deutschlands, der sich dieses Titels erfreuen durfte. Die Staatliche Hochschule für Musik in Heidelberg-Mannheim ernannte ihn zum Professor für Sologesang und zum Leiter der Opernschule. Neben dem klassischen Opernfach mit einer Vorliebe für Mozart-Partien beherrschte er auch Operette und Liedgesang.
Darüber hinaus wirkte Hoppe bei zahlreichen Opern- und Operettenaufzeichnungen sowie bei über 200 Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen mit. In mehreren Ausgaben von Heinz Schenks Unterhaltungsshow Zum Blauen Bock trat Hoppe als Stammgast auf.
Am 7. April 1993 erlag er in einer Klinik in Mannheim den Folgen einer Operation.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro je 19.-
|THE
HORNETTES

Musikgruppe
Original-signiertes Foto von allen Mitgliedern (Postkartenformat) Price in Euro 15.-
|HOT
SHOT

Musikgruppe
Hot Shot war eine niederländische Disco-Band, die Anfang der 1980er-Jahre kurzzeitig erfolgreich war und mehrere Charterfolge in Deutschland verbuchen konnte.
Neben dem Disco-Sound stand der Gesang im Vordergrund. Diesen Part übernahmen Suzanne Ramaekers, Nanique Ramaekers und Hub Huynen. Als Produzent fungierte Patric Perquee. Auf dem 1981er Debütalbum Midnight Tube befanden sich mit Fire in the Night, I'm on Fire und Angel from Paradise gleich drei Titel, die den Sprung in die deutsche Hitparade schafften. Ende 1982 wurde Love is to Love a Lover's Love der vierte und letzte Charterfolg in Deutschland.
Original-signiertes Foto von allen Mitgliedern (Postkartenformat) Price in Euro 15.-

||HEINZ
HOTTER

1909 - 2003
Sänger
Hans Hotter studierte nach dem Abitur am Münchner Maximiliansgymnasium Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Gesang an der Münchner Musikakademie bei Matthäus Römer und debütierte 1930 in Troppau. Bereits mit 22 Jahren sang er den Wanderer (Siegfried). Weitere frühe Stationen waren Breslau und Prag, bevor er 1934 nach Hamburg und 1937 nach München engagiert wurde. Hier erarbeitete er alle großen Bariton-Partien des deutschen Fachs (vor allem Wagner, aber auch Richard Strauss), sang aber auch häufig Mozart und Verdi. Seine Karriere konzentrierte sich auf die großen Häuser in München und Wien.
Zwischen 1952 und 1966 wirkte er regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen mit. Insbesondere als Holländer und Wotan, aber auch Gurnemanz (Parsifal) und Hans Sachs erreichten seine Interpretationen Referenzcharakter.
Noch im hohen Alter verlieh seine charismatische Gestalt ambivalenten Figuren wie Schigolch (in Lulu) (bis 1992!) imponierende Bühnenpräsenz. Daneben stieg er zu den bedeutendsten Liedsängern seiner Generation auf. Eine Jahrhundertaufnahme ist seine Einspielung des Liederzyklus' "Die Winterreise" von Franz Schubert mit Gerald Moore als Klavierbegleiter aus dem Jahr 1955. Auch dieses stimmtechnisch sehr anspruchsvolle Werk bot er bis in die 1990er Jahre absolut stimmfest und sicher in Liederabenden auf der Bühne dar.
Sein machtvoller, unverwechselbarer Bariton paarte sich glücklich mit einer verfeinerten, dem Liedgesang geschuldeten Technik. Hinzu kam eine Darstellungskraft von großer Intensität und Intelligenz.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro je 19.-

||BATA
ILLIC

1939
Sänger
Bata Illic studierte Englisch und Italienisch und war danach als Lehrer tätig. 1963 bekam Illic mit seiner damaligen Band einen mehrmonatigen Gastspielvertrag für einen amerikanischen Club in Bad Kissingen. Weitere Verpflichtungen für Clubs in Bad Hersfeld, Fulda und Berlin folgten.
1967 nahm Illic seine erste Schallplatte auf. Seine ersten Erfolgstitel in den Hitparaden waren 1968 Mit verbundenen Augen und Schuhe, so schwer wie ein Stein. 1972 hatte er seinen allergrößten Erfolg Michaela. Er trat in zahlreichen Musiksendungen auf, unter anderem in der ZDF-Hitparade. Auch die folgenden Jahre waren sehr erfolgreich für ihn als Schlagersänger. Anfang der 1980er Jahre wurde es etwas ruhiger um ihn.
In den 1990er Jahren erlebte Illic ein Comeback. Er tritt auch heute noch in Rundfunk und Fernsehen auf, wobei er gerne deutschsprachige Versionen von Aznavour-, Celentano- oder Bacharach-Titeln, aber auch seine alten Hits singt.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro je 12.-
|TAKEO
ISHII

1947
Jodler, Musiker
Takeo Ischi wuchs in T?ky? auf und studierte nach der Schule Maschinenbau, da er einmal den Betrieb seines Vaters übernehmen sollte. Doch es kam anders. In seiner Freizeit war er von Zither und Hackbrett begeistert, so dass er sich in Tokyo alleine das Spielen dieser Instrumente beibrachte. Vom Jodlerkönig Franzl Lang besorgte er sich die Schallplatten und erlernte das Jodeln, so dass er bald einen Auftritt im japanischen Fernsehen bekam. Dann ging er nach Europa und sang in der Schweiz in einem Touristenlokal nahe Zürich vor, wo er sofort vom Wirt engagiert wurde. Dann sang er selbst bei seinem Idol Franzl Lang vor, der ihn unter seine Fittiche nahm und in die Sendung "Früh übt sich" mit Maria Hellwig brachte.
Dadurch wurde er im gesamten deutschsprachigen Raum als "jodelnder Japaner" bekannt. Er bekam zahlreiche Auftritte in Rundfunk und Fernsehen und war mit Kollegen der volkstümlichen Musik unterwegs. In Maria Hellwigs "Kuhstall" in Reit im Winkl wurde er Dauergast.
In den letzten Jahren ist es etwas ruhiger um ihn geworden. Durch einen Auftritt bei Stefan Raabs Sendung TV Total konnte er auch eine Beliebtheit unter dem jüngeren Publikum gewinnen.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 8.-

||PETER
JACQUES

1935
Bandleader
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro je 8.-
|SERGE
JAROFF

1896 - 1985
Chorleiter
Jaroff studierte an der Synodal-Akademie in Moskau. Er wirkte zunächst als Gesangslehrer an einem Realgymnasium. Im Jahr 1920 gründete er in einem Internierungslager bei Istanbul den Don Kosaken Chor Serge Jaroff, der aus internierten Offizieren der Russischen Armee bestand. Im Jahr 1923 erfolgte der erste professionelle Auftritt in Wien.
Jaroff wirkte maßgeblich als Arrangeur und Komponist am künstlerischen Werk des Chores, dessen Repertoire sich an russischer geistlicher und weltlicher Vokalmusik sowie Militär- und Volksmusik orientierte und besonders zwischen den 1930er und 1950er Jahren in den USA und in Europa große Erfolge feiern konnte. Im Jahr 1939 erhielt Jaroff die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.
Er starb 89-jährig, vier Jahre nach der Auflösung seines Chores, im Paul Kimball Medical Center in Lakewood (New Jersey).
Original-signiertes Illustriertenfoto (Postkartenformat) Price in Euro 29.-
|MUNGO
JERRY

1946
Sänger
Mungo Jerry hatte vor der endgültigen Namensgebung im Laufe der 1960er Jahre etliche verschiedene Namen, etwa The Buccaneers, The Conchords, The Tramps, The Sweet and Sour Band, Camino Real, Memphis Leather und The Good Earth Rock ’n’ Roll Band.
Erst ab 1970 und mit einem Plattenvertrag bei Pye Records nannte sich die Band Mungo Jerry. Der Name stammt von einer Figur (einer Katze) aus T. S. Eliots Book of Practical Cats, auf dem wiederum Andrew Lloyd Webbers Musical Cats basiert.
Ihre erste EP unter diesem Namen war In the Summertime mit den Zusatztiteln Mighty Man und Mungo’s Blues, die Platz 1 in Großbritannien erreichte. Unterstützt wurde der Erfolg vom Medienrummel um Mungo Jerrys Live-Auftritt beim britischen Hollywood Music Festival in Newcastle-under-Lyme, wo auch Black Sabbath, Grateful Dead, Traffic, Family und José Feliciano spielten. Mungo Jerry wurde vom Publikum zur besten Band gewählt und durfte deshalb ein zweites Mal beim Festival auftreten. Die Medien sprachen fortan von der „Mungomania“, „Mungo Jerry Fever“, dem größten Pop-Phänomen seit den Beatles und In the Summertime entwickelte sich weltweit zum Sommerhit des Jahres 1970 und mit 30 Millionen verkauften Tonträgern zum bis heute erfolgreichsten Sommersong. Zudem war es die Single der Popgeschichte, die sich am schnellsten verkaufte mit täglich bis zu 70.000 Exemplaren allein in Großbritannien.
Das erste Album Mungo Jerry erschien im Juli 1970. Anfang 1971 folgte die zweite EP Baby Jump, ein Rocktitel ohne Schlagzeug, der ebenfalls Platz 1 erreichte. Das zweite Album war Electronically Tested.
Mit Lady Rose hatte Mungo Jerry im Mai 1971 einen weiteren Top-Ten-Hit. Das nächste Album war You Don’t Have to Be in the Army mit der gleichnamigen Single-Auskopplung You Don’t Have to Be in the Army to Fight in the War. Obwohl zahlreiche Radiostationen das Stück wegen dessen politischer Aussage nicht spielten, erreichte der Song die Charts.
Nach einer Tournee durch Asien, Australien und Neuseeland 1972 brach die Band überraschend wegen Streitigkeiten über die weitere musikalische Ausrichtung auseinander, denn Ray Dorset wollte erstmals einen Schlagzeuger in die Band einbauen. Zudem nahmen Dorset mit Blue Cold Excursion und Paul King mit Been in the Pen Too Long Soloalben auf, um ihre eigenen neuen musikalischen Vorstellungen deutlich zu machen. Als danach zwei Mitglieder der Band, Colin Earl und Paul King, Dorset 1972 eigenständig entlassen wollten, da er für die Medien immer mehr der personifizierte „Mungo Jerry“ wurde, nahm das Management dies endgültig zum Anlass, Ray Dorset selbst die Band erneuern zu lassen.
Die von der neuen Mungo-Jerry-Formation herausgebrachte Oldtime-Blues-Single
Open Up schaffte es wieder in die britischen Top-20.
Danach wurde es ruhiger um Mungo Jerry. Ray Dorset selbst zeichnete sich allerdings als Komponist und Musikproduzent für andere Gruppen aus und kreierte dabei den „High-Energy-Disco-Sound“. Sein größter Erfolg war der weltweite Hit Feels Like I’m in Love, den er ursprünglich für Elvis Presley komponiert hatte – der ihn aber nicht mehr aufnehmen konnte. Zwischenzeitlich in einer Mungo-Jerry-Version erschienen, veröffentlichte Dorset ihn 1980 mit der schottischen Sängerin Kelly Marie im Disco-Sound und machte ihn zu einem Nummer-eins-Hit in vielen Ländern.
Mungo Jerry veröffentlichte nach längerer Alben-Pause mit Snakebite 1990 ein neues Pop-Album, dem 1997 mit Old Shoes New Jeans ein Bluesrock-Album feierten 1995 ein grosses Comeback. 1999 erreichte die Band mit Toon Army – einer Hymne für den englischen Fußballclub Newcastle United – noch einmal die Hitparade in Großbritannien .
Die letzte Single von Mungo Jerry war im März 2006 Mr. Midnight, ein Song aus „Phantom of the Opera on Ice“.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 25.-
|SIEGFRIED
JERUSALEM

1940
Sänger
Siegfried Jerusalem, Sohn eines Elektroingenieurs, studierte 1955-1960 an der Folkwangschule Essen Fagott und Klavier (Nebenfach Geige). 1961 wurde er als erster Fagottist bei den Hofer Symphonikern verpflichtet, 1962 beim Schwäbischen Sinfonie-Orchester Reutlingen. 1971-77 spielte er als zweiter Fagottist im Radio-Sinfonie-Orchester Stuttgart. Parallel zu diesen Engagements ließ Jerusalem ab 1961 seine Tenorstimme bei Hertha Kalcher ausbilden. Bei einer ZDF-Produktion des „Zigeunerbaron“ 1975 wechselte er erstmals vom Orchester auf die Bühne, als er für den verhinderten Franco Bonisolli die Partie des Barinkay übernahm. Nach einigen kleinen Rollen in Stuttgart debütierte er 1976 als Lohengrin in Darmstadt und Aachen und sang im selben Jahr bereits in Bayreuth. Die späte, aber rasche Karriere führte Jerusalem an alle bedeutenden Opernhäuser der Welt, wobei er sich vor allem als Wagner-Tenor einen Namen machte. In Bayreuth hat er sich in allen großen Heldenpartien seines Fachs vorgestellt.
1993 wurde ihm der Titel Österreichischer Kammersänger verliehen. 1996 bekam er einen Bambi. Jerusalem widmet sich auch zeitgenössischer Musik und dem Liedgesang. Er ist Rektor der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg. Siegfried Jerusalem lebt heute in Nürnberg.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 7.-
|GEMMA
JONES

1942
Sängerin / singer
Jones was born Jennifer Jones in London, England, the daughter of Irene (née Isaac) and Griffith Jones, an actor.[1] Her brother, Nicholas Jones is also an actor. She attended the Royal Academy of Dramatic Art.[2]
She was first recognised outside the UK in 1974, after playing the Empress Frederick in the BBC television drama series Fall of Eagles and Louisa Trotter in another BBC drama, The Duchess of Duke Street. She later played Mrs Dashwood alongside Kate Winslet, Alan Rickman and Emma Thompson in the Academy Award-winning period drama Sense and Sensibility (1995).
Other notable roles include Lady Queensbury in Wilde (1997), Grace Winslow in The Winslow Boy (1999), Pam Jones in Bridget Jones's Diary (2001) and Poppy Pomfrey in Harry Potter and the Chamber of Secrets (2002), also alongside Alan Rickman. She is currently onscreen as Connie James in series six of the BBC1 drama Spooks.
Original-signiertes Foto im Postkartenformat Price in Euro 15.-
|JOY

Berühmte Musikgruppe
Original-signiertes Foto im Postkartenformat Price in Euro 9.--
|ANDREA
JÜRGENS

1967
Sängerin
Andrea Jürgens ist die Tochter von Heinz und Margret Jürgens und wurde am 15.Mai 1967 in Wanne-Eickel, heute Herne, geboren. Bereits als 10-Jährige hatte das von Jack White entdeckte Mädchen ihren ersten Fernsehauftritt in der ARD-Silvestergala Am laufenden Band mit Rudi Carrell 1977/78. Sie stellte an diesem Abend das von Jack White komponierte und von Jon Athan getextete Lied „Und dabei liebe ich euch beide“ vor, bei dem sie aus der kindlichen Perspektive heraus die Situation nach einer Ehescheidung besang. Andrea Jürgens trat nachfolgend in weiteren Fernsehsendungen auf und ihr Lied wurde von mehreren Radiosendern aufgegriffen, im März des Jahres sang sie in der von Dieter-Thomas Heck moderierten ZDF-Hitparade und wurde von den Zuschauern zur Siegerin des Abends gekührt. Die Single stieg in den deutschen Single-Charts bis auf die vierte Position.
Der zweite große Erfolg folgte im September des Jahres mit dem Nachfolgehit Ich zeige Dir mein Paradies, der sich ebenso wie Tina ist weg noch im gleichen Jahr in der Hitparade gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte und das Image als erster großer Kinderstar nach Heintje festigte. Das Jahr 1979, welches von der UNO zum Jahr des Kindes erkoren wurde, führte zu dem nächsten großen Hit Ein Herz für Kinder, der als Titelmelodie der gleichnamigen Aktion der Bildzeitung komponiert wurde. Direkt daran schloss sich Eine Rose für dich an.
Im Oktober 1979 erschien die Weihnachts-LP Weihnachten mit Andrea Jürgens und wurde innerhalb von drei Monaten über 1,5 Millionen mal verkauft. Sie war damit lange Zeit das am besten verkaufte Weihnachtsalbum aller Zeiten und findet sich noch heute alljährlich im Verkauf. Das Album wurde mit mehreren Goldenen Schallplatten und einer zweifachen Platinschallplatte ausgezeichnet. Ausgekoppelt wurde die Single Aba Heidschi Bumbeitschi, die ebenfalls erfolgreich war.
In den Folgejahren erschienen weitere Platten mit hohen Verkaufszahlen, darunter auch das an die Weinachts-LP anknüpfende Volksliederalbum Andrea Jürgens singt die schönsten deutschen Volkslieder. 1981 gelang ihr der nächste grosse Erfolg mit den beiden Titeln Mama Lorraine und Japanese Boy und später mit Playa Blanca (1984). Wie auch bei Manuel Goodbye (1983) handelte es bei Playa Blanca um einen ursprünglich von Audrey Landers in englisch gesungenen Titel, den Jack White für Andrea Jürgens in eine deutsche Version übersetzte.
1996 nahm Andrea Jürgens gemeinsam mit dem Nockalm Quintett die Single Wir greifen nach den Sternen auf. 2002 konnte sie ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum feiern und hat bis heute über 60 Singles veröffentlicht.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 9.-
|UDO
JÜRGENS

1934
Sänger, Schauspieler
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 12.-
|ROLAND
KAISER

1952
Sänger
Roland Kaiser wuchs bei einer Pflegemutter auf, da seine leibliche Mutter, erst 17 Jahre alt, sich nicht im Stande sah, ihn groß zuziehen. Nach dem Schulabschluss machte Kaiser Ende der 1960er Jahre zunächst eine kaufmännische Lehre und wurde Leiter einer Werbeabteilung in einem Autohaus. Als Sänger war er zunächst nebenberuflich tätig. Der Produzent Gerd Kämpfe entdeckte ihn als Sänger und produzierte fortan zusammen mit Peter Wagner Kaisers Werke.
1974 veröffentlichte Kaiser seine erste Single Was ist wohl aus ihr geworden? und 1976 hatte er mit der gesungenen Version von Ricky Kings Verde (Frei, das heißt allein) seinen ersten Verkaufserfolg und kam bis auf Platz 14 der deutschen Singlechart. 1977 folgte mit Sieben Fässer Wein – einer Coverversion des karibischen Traditionals Ba Moin En Ti Bo, interpretiert von der Band La Compagnie Créole – eine weitere Single. Mit dieser erreichte er Platz sieben der deutschen Singlecharts und den kommerziellen Durchbruch als Nachwuchskünstler. 1980 nahm er mit dem Titel Hier kriegt jeder sein Fett erfolglos am deutschen Vorausscheid zum Eurovision Song Contest teil, achter Platz bei zwölf Teilnehmern.
Noch im gleichen Jahr veröffentlichte Kaiser seine bislang erfolgreichste Single Santa Maria. Das Lied ist eine deutsche Version des ursprünglich auf Italienisch gesungenen Liedes von Oliver Onions. Die Originalversion von Oliver Onions hielt sich insgesamt sechs Wochen auf Platz eins der deutschen Singlecharts und Kaisers deutsche Version hielt diese Position weitere fünf Wochen. Die Single wurde in Deutschland, Belgien und den Niederlanden je zweifach vergoldet.
Auch mit den folgenden Singles Lieb mich ein letztes Mal, Dich zu lieben und Manchmal möchte ich schon mit dir konnte sich Kaiser in den Top Ten platzieren. Anfang der 1990er Jahre konnte Kaiser nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen. Auf seinen Alben Grenzenlos und Grenzenlos 2 tendierte seine Musik eher zur Popmusik und entfernte sich vom klassischen Schlager. Trotz geringerer Verkaufszahlen zählt Kaiser noch zu den produktivsten und erfolgreichsten Schlagersängern in Deutschland und ist auch für live-Azftritte gefragt und gibt mit Band zahlreiche Auftritte. Zu den Highlights zählten dabei jährliche Konzerte am Dresdner Elbufer („Kaisermania“) vor mehr als 20.000 Zuschauern.
Als Gast ist er häufig in Fernseh- und Radiosendungen am häufigsten in der ZDF-Hitparade. Neben seinem Wirken als Sänger ist er auch als Autor für andere Künstler, darunter Peter Maffay, Milva und Nana Mouskouri. 1985 produzierte das ZDF eine Show „Liebe ist …“ mit Roland Kaiser als Moderator. Auch als Drehbuch- und Kinderbuchautor (Die Giblinge) ist er tätig.
Im Jahr 1986 trat Kaiser kurzzeitig mit einem TV-Skandal in Erscheinung, als er die Sendung „Dall-As“ unter Pfiffen und Buhrufen der Zuschauer verließ. Der Komiker und Gastgeber Karl Dall hatte Kaiser auf seine Wortkargheit angesprochen und daraufhin geäußert: „Na ja, ein guter Sänger muss ja nicht gleichzeitig auch ein guter Verbalakrobat sein!“
Mit dem im Januar 2009 veröffentlichten Album Wir sind Sehnsucht gelang der Einstieg auf Platz 14 der deutschen Albumcharts und damit die höchste Chart-Platzierung für Roland Kaiser seit fast 25 Jahren. Im November 2009 veröffentlichte er das erste Weihnachtsalbum seiner Karriere. Am 30. Januar 2010 hat Roland Kaiser auf seiner Homepage bekannt gegeben, dass er keine Konzerte mehr geben wird, jedoch wollte er seinen Fans „im Rahmen seiner Möglichkeiten“ treu bleiben und weiterhin Studioalben aufnehmen und produzieren. Nach seinem letzten Bühnenauftritt im Februar 2010 zog er sich dann für kurze Zeit aus der Öffentlichkeit zurück.
Seit dem Jahr 2000 leidet Roland Kaiser an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), welche er auch in seinem Buch Atempause thematisiert. Im Februar 2010 wurde ihm aufgrund dieser Erkrankung eine Lunge transplantiert.
Am 30. Oktober 2010 feierte er in der ZDF-Show Willkommen bei Carmen Nebel mit dem Titel Das Fenster zum Hof sein Comeback. Am 16. Juli 2011 startete die Comeback-Tournee in Rostock.
Seit längerem ist Kaiser im sozialen Bereich aktiv. Er ist Gründer des „Castroper Lehrstellenfonds“ und engagiert sich für zusätzliche Ausbildungsplätze. Seit dem 18. Mai 2006 ist Roland Kaiser offizieller Botschafter des Kinderhospizes Mitteldeutschland. In seinem Wohnort Münster engagiert er sich seit Anfang 2009 für die Tom-Wahlig-Stiftung, die die Erforschung der seltenen Erkrankung HSP (Hereditäre Spastische Spinalparalyse) vorantreibt. Seit 2002 ist er Mitglied der SPD, im Wahlkampf 2005 trat er mit Altbundeskanzler Gerhard Schröder auf.
Roland Kaiser war in erster Ehe mit der jetzigen Ehefrau des Schauspielers Michael Lesch verheiratet. Nach dieser Ehe war er mit Anja Schüte verheiratet, mit der er einen Sohn hat. Er wohnte viele Jahre in Münster und nach einem zwischenzeitlichen Umzug in den Berliner Ortsteil Zehlendorf wohnt er wieder in Münster-Gievenbeck. Mittlerweile ist er in dritter Ehe mit Sylvia verheiratet und hat aus dieser Ehe zwei Kinder.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 9.-
|KAJAGOOGOO

Musik-Gruppe
Gegründet 1979 brachte die Ur-Besetzung (als Art Nouveau noch ohne Limahl) eine Single heraus: „Fear Machine“. Diese auf 1.000 Stück limitierte Vinyl-Scheibe ist heute ein begehrtes Sammelstück. Nach diversen kleineren Auftritten beschloss die Gruppe, einen neuen Lead-Sänger zu suchen. Durch eine Anzeige im Melody Maker stieß Limahl zur Band, die nun in Kajagoogoo umbenannt wurde. Nach einem Auftritt im Embassy Club in London unterzeichnete das Quintett Mitte 1982 einen Plattenvertrag bei EMI. Ihre erste Single „Too Shy" landete in acht EU-Ländern auf Platz 1 der Single-Charts. Selbst in den USA schoss „Too Shy" auf Platz 5.
Nebst ihren musikalischen Fähigkeiten oder brillanten Arrangements verdankte Kajagoogoo den Erfolg auch ihrem smarten modischen Aussehen und den Teen-Magazinen, welche die Gruppe mit zahlreichen Titelstorys dankbar förderten und im Gegenzug ihre Auflagen steigerten. Insbesondere der recht kleine Sänger Chris Hamill mit dem Künstlernamen/Anagramm Limahl war bei den Mädchen beliebt. Aber auch Nick Beggs platinblonde Rastazöpfchen hatte man so noch nicht gesehen. Als einer der Ersten machte er das Nasen-Piercing, weg vom Punk, zur Mode.
Bassist Nick Beggs beteiligte sich 1988 an der Formation Ellis, Beggs & Howard (Big Bubbles, No Troubles), die auf dem Album „Homelands“ melodiösen Ethnopop veröffentlichten. 1990 schloss er sich der Gruppe Iona an, die zusammen mit Nick zwei Alben produzierten: „The Book Of Kells“ und „Beyond These Shores“. In den späten Neunzigern arbeitete er mit einer Vielzahl von Künstlern zusammen, wie beispielsweise Alphaville, Belinda Carlisle, Howard Jones, Kim Wilde, Michael Bolton, Gary Numan und Midge Ure. Im Jahr 2002 erschien sein erstes Solo-Album „Stick Insert“ und zwei Jahre danach „The Maverick Helmsman“.
Steve Askew gründete im Sommer 1988 bei Polydor Records The Smalltown Elephants. Sie brachten eine einzige Single heraus: „Walking On Ice“. The Smalltown Elephants waren die Vorgruppe bei der a-ha UK-Tour.
Jez Strode baute eine erfolgreiche Verleihfirma für Musikausrüstungen auf.
Original-signiertes Foto von Nick Breggs, Jez Strode, Stuart Neale und Steve Askew (Format A5) Price in Euro 19.-
|MILLY
KARLOWSKY

Sängerin, Schauspielerin
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 15.-
|RUDOLF
KELTERBORN

1931
Komponist / Composer
Rudolf Kelterborn wurde am 3.September 1931 in Basel geboren. Nach dem Abitur liess er sich an der Musik-Akademie Basel zum Kapellmeister (Alexander Krannhals) und zum Lehrer für Musiktheorie (Gustav Güldenstein, Walter Müller von Kulm, Komposition Walther Geiser) ausbilden. Es folgten weitere Studien bei den Komponisten Willy Burkhard, Günter Bialas, Boris Blacher und Wolfgang Fortner sowie beim Dirigenten Igor Markevitch.
Kelterborn war als Dozent für Musiktheorie, Analyse und Komposition an verschiedenen schweizerischen und deutschen Musikhochschulen tätig: Musik-Akademie Basel (1956-60 und 1983-96) Detmold (1960-68, 1963 Ernennung zum Professor) Zürich (1968-75 und 198o-83) und Karlsruhe (1980-83). Ausserdem war er Hauptabteilungsleiter Musik beim Radio der deutschen und rätoromanischen Schweiz (l974-8o), Chefredaktor der Schweizerischen Musikzeitung (l969-74) und Direktor der Musik-Akademie Basel (1983-94). Zusammen mit Heinz Holliger und Jürg Wyttenbach gründete er 1987 das Basler Musik Forum, für dessen Programme er bis 1997 mit verantwortlich war.
Kelterborns kompositorisches Schaffen umfasst alle musikalischen Gattungen und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. (u.a. Komponistenpreis des Schweiz.Tonkünstlervereins, Kunstpreis der Stadt Basel, Bernhard Sprengel Preis der Deutschen Industrie, Conrad Ferdinand Meyer Preis, Zürcher Radiopreis) Hier seien erwähnt die Opern "Kaiser Jovian" (Karlsruhe 1967), "Ein Engel kommt nach Babylon" (Zürich und Düsseldorf 1977), "Ophelia" (Schwetzinger Festspiele und Berlin 1984/85), "Der Kirschgarten" (Zürich 1984) sowie die Kammeroper "Julia" (Zürich 1991), das Ballett "Relations" (Bern 1975) und das musikalische Fernsehstück "Die Schwarze Spinne" (schweizerisch - deutsche TV - Koproduktion 1984). Von den Orchesterwerken haben insbesondere die Sinfonien 1-4, "Changements pour grand orchestre", "Erinnerungen an Orpheus", "Vier Nachtstücke", "Traummusik" "Gesänge zur Nacht", "Chiaroscuro", "Konzert in einem Satz für Cello und Orchester" internationale Beachtung gefunden. Kelterborns Kammermusik (darunter 6 Streichquartette, die Ensemble-Bücher 1-4 für verschiedene vokal-instrumentale Besetzungen, ein Streichtrio und Werke in gemischten Besetzungen für 2-1o Instrumente) werden in den meisten Ländern Europas, in den USA und in Japan aufgeführt. 2005 erschien sein Zyklus von 6 Klavierstücken, 2oo6 sein Klavierquartett.
Bis Mitte der neunziger Jahre war Kelterborn auch als Gastdirigent tätig, vor allem als Interpret eigener Werke. Er veröffentlichte zahlreiche musiktheoretische und analytische Aufsätze und Bücher und wurde als Gastdozent u.a. nach England, USA, Japan, China und in osteuropäische Länder eingeladen. Kelterborns kompositorisches Schaffen wurde in zahlreichen Aufsätzen und Schriften gewürdigt .
Original-signiertes Foto im Postkartenformat
Euro 19.--

||GISELHER
KLEBE

1925
Komponist / Composer
Klebe erhält schon früh von seiner Mutter, der Geigerin Gertrud Klebe, musikalischen Unterricht. 1932 übersiedelt er nach München, wo er zunächst die Vorschule der Schönherrlschen Privatschule besucht, ab 1935 den humanistischen Gymnasialzweig desselben Institutes. Der bereits in Mannheim begonnene Violinunterricht erfährt, nunmehr durch die Schwester seiner Mutter, Melanie Michaelis, seine Fortsetzung.
Ein weiterer berufsbedingter Ortswechsel seines Vaters führt ihn 1936 nach Rostock; nach der Trennung seiner Eltern erfolgt im selben Jahr die Übersiedlung mit Mutter und Schwester nach Berlin. Im Laufe des Jahres 1938 beginnt der knapp Dreizehnjährige mit der Skizzierung erster Kompositionsentwürfe; 1940 beginnt er ein von der Stadt Berlin gefördertes Musikstudiums in den Fächern Violine, Viola und Komposition.
Nach Ableistung seiner Arbeitsdienstpflicht wird Klebe 1943 zum Militärdienst als Funker in einer Beobachtungsabteilung eingezogen. Nach der Kapitulation gerät er in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er bereits kurz nach Kriegsende auf Grund seines Gesundheitszustandes entlassen wird.
1950 nimmt Klebe nach längerer Rekonvaleszenz sein Kompositionsstudium wieder auf, zunächst am Internationalen Musikinstitut in Berlin bei Josef Rufer, später in der Meisterklasse Boris Blachers; zudem erhält der Komponist eine Anstellung als Bandprüfer und Programmgestalter in der Abteilung "Ernste Musik" des damaligen Berliner Rundfunks.
Nach Lösung seines Kontraktes mit dem Berliner Rundfunk (Ende 1948) arbeitet Klebe als freischaffender Komponist in Berlin. Im Jahre 1957 entschließt er sich erneut zur Übernahme einer festen Anstellung: Als Nachfolger Wolfgang Fortners übt er nunmehr die Tätigkeit eines Dozenten für die Fächer Komposition und Musiktheorie an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold aus; im Jahre 1962 erfolgt die Ernennung Klebes zum Professor, aus dessen Meisterklasse eine Anzahl angesehener Komponisten hervorgegangen ist. Sein Gesamtwerk umfasst bis heute mehr als 140 Kompositionen, darunter 13 Opern, 7 Symphonien, 15 Solokonzerte, Kammermusikwerke verschiedenster Besetzung, Klavierwerke und geistliche Werke.
1965 erhielt er den Westfälischen Musikpreis.
Als Auftragswerk des Staatstheaters Darmstadt schrieb er die Oper in 2 Akten Die Fastnachtsbeichte (opus 90) nach der Erzählung von Carl Zuckmayer, die am 20. Dezember 1983 in Darmstadt uraufgeführt wurde.
Nach seiner Pensionierung 1990 blieb Klebe der Hochschule für Musik Detmold weiterhin eng verbunden. Er lebt heute in Detmold. Seit 2002 ist Klebe Ehrenbürger der Stadt Detmold.
Am 11. April 2008 wird seine neueste Oper Chlestakows Wiederkehr im Landestheater Detmold uraufgeführt werden[1][2][3]; das Libretto basiert auf Nikolai Gogols Komödie Der Revisor.
Oben: Original-signiertes Foto im Postkartenformat
Unten:

||RENATE
KERN alias NANCY WOOD

1945 - 1991
Berühmte Sängerin
Die während eines Schüleraustauschs 1962 in den USA geknüpften Beziehungen zu Funk und Fernsehen bewegten Renate Kern, ihren ursprünglichen Berufswunsch - Lehrerin - aufzugeben. Von Werner Last - Künstlername Kai Warner - (Bruder von James Last) entdeckt, machte die Sängerin mit der dunklen Stimme schnell Karriere, meist mit Texten, die Mut machten oder Ratschläge gaben. 1970 erreichte sie mit dem Titel Alle Blumen brauchen Sonne den zweiten Platz beim Deutschen Schlager-Wettbewerb in Mainz. Nach vielen Erfolgen in den Hitparaden, TV-Auftritten und Tourneen stagnierte ihre Karriere Anfang der 1970er Jahre, und ihr Stern sank gegen Ende des Jahrzehnts.
Trotzdem wählte sie einst das internationale Magazin "Gazette" zur besten europäischen Countrysängerin. - Anfang der 1980er Jahre versuchte sie, unter dem Namen Nancy Wood als Country-Sängerin eine neue Karriere in den USA zu starten. Es gelang ihr ein Achtungserfolg, als sie sich mit Imagine That als einzige deutsche Sängerin nach Tina Rainford (Silver Bird, 1976) in den amerikanischen Country-Charts platzieren konnte. Ab Ende der 1980er Jahre begann sie zunehmend an Depressionen zu leiden. Am 18. Februar 1991 fand man sie erhängt in ihrem Haus.
1998 wurde ein Dokumentarfilm veröffentlicht, der Leben und Karriere von Renate Kern nachzuzeichnen versucht, Und vor mir die Sterne. Der Film lässt, umrahmt von Mitschnitten diverser Auftritte und Interviews mit der Künstlerin Mitmusiker, Anhänger und Kollegen aus dem Showgeschäft (u. a. Dieter Thomas Heck und Rex Gildo) zu Wort kommen.
Original-signiertes Foto im Postkartenformat Price in Euro je 19.--
|KNUT
KIESEWETTER

1941
Sänger
Schon mit 18 Jahren trat er im Hamburger "Indra" mit der damals noch unbekannten jungen englischen Beat-Band The Beatles auf. Später wurde er mit seinen standarddeutschen, plattdeutschen und zum Teil auch nordfriesischen Liedern bekannt. Daneben nahm er auch verschiedene Sprechplatten mit Witzen auf (z.B. "Knuts kaputte Witzkiste"), mit denen der Nordfriese u.a. auch dem Ostfriesenwitz zu Popularität verhalf.
Politisch engagierte sich Kiesewetter in den 1970er Jahren in der ersten Umweltschutz-Wählergemeinschaft Deutschlands, der Grünen Liste Nordfriesland. An der Hamburger Hochschule für Musik und darstellende Kunst lehrte Knut Kiesewetter in den 1980er Jahren Liederkomposition und Liedertexte.
In den 1990ern kreierte sein ebenfalls musikalisch sehr aktiver Bruder Hartmut Kiesewetter die Band Knut Kiesewetter und Familie, die ihm ein Comeback bescheren sollte.
Seit 2000 tritt er nicht mehr mit seinen hochdeutschen, plattdeutschen und friesischen Liedern auf; er ist nur noch als Jazzsänger und Jazzposaunist aktiv.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 6.-
|KLAUS
& KLAUS

Sänger
Klaus Baumgart (* 2. September 1954 in Oldenburg), seit 1991 verheiratet mit der Moderatorin Ilona Schulz, ein Sohn (Alexander, * 1994), machte nach der Schule eine Lehre als Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Nach der Bundeswehrzeit schlug er sich mit verschiedenen Jobs als Diskjockey durch. Ferner war er Torwart beim Fußballclub VfB Oldenburg. Von 1977 bis 1978 war Baumgart Chefanimateur im Ferienclub Punta Arabi auf Ibiza. 1979 traf er den Musikproduzenten Rainer Felsen, der mit ihm eine Schallplatte (Dixi) aufnahm.
1980 lernte Baumgart Klaus Büchner, Sänger der Kultband Torfrock, kennen und gründete mit ihm das Blödel-Duo Klaus & Klaus. Ihre erste Single hieß Da steht ein Pferd auf’m Flur, mit dem die beiden erste Auftritte in verschiedenen Fernsehsendungen hatten. 1982 kam der Durchbruch. Die Single An der Nordseeküste, welche auf dem irischen Volkslied The Wild Rover basiert, entwickelte sich binnen kurzer Zeit zum Superhit. Das Duo war in zahlreichen Hitparaden vertreten und die Single sowie die gleichnamige Langspielplatte erreichten mit über 750.000 verkauften Exemplaren Gold-Status. Das Duo wurde Sieger in der ZDF-Hitparade und war zu Gast in nahezu allen großen Musiksendungen des Fernsehens. Danach folgten weitere Aufnahmen.
1997 stieg Klaus Büchner aus dem Duo Klaus & Klaus aus, um sich nur noch seiner Gruppe Torfrock zu widmen. Ihr letzter gemeinsamer Auftritt war beim Bremer Sechstagerennen.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 9.-
|VRENI
KNEUBÜHL

1920 - 2007
Jodlerin
Vreni Kneubühl wuchs in der handwerklichen Atmosphäre der elterlichen Schmiede auf. Schon während der Schulzeit jodelte Vreni an Familientreffen und auf Ausflügen und lernte das Handorgeln. Sie hatte erste Auftritte und wirkte aktiv in einer Trachten- und einer Theatergruppe mit. Für ihren Vortrag anlässlich eines Bundesrats-Fraktionsessens im "Bären" in Eggiwil bekam die junge Jodlerin ein "Müntschi" auf die Wange von Bundesrat Rudolf Minger. Sie machte dennoch zunächst eine Lehre als Damenschneiderin, arbeitete aber im Tea Room "Moderne" in Bern.
Sie war seit 1941 mit Fritz Kneubühl, einen Mitarbeiter in Vaters Schmiede, verheiratet. Sie lebten ab 1944 nach Landiswil im Emmental und nahmen eine Schmiede in Pacht. Vreni Kneubühl besuchte eine Handelschule und führte kaufmännischen Angelegenheiten des Betriebes, war für die Buchhaltung und alles Administrative, aber auch für Kost und Logis der Mitarbeiter und Lehrbuben verantwortlich.
Nebenbei engagierte sie sich bei Theateraufführungen für die Musikgesellschaft. 1943 trat Vreni in den Bernisch-Kantonalen Jodlerverband BKJV ein. Im gleichen Jahr erhielt sie am Bernischen Jodlerfest ein "Sehr gut" für das Lied "Der Hüeterbueb" von Jakob Ummel. Insgesamt nahm Vreni an nicht weniger als 57 Jodlerfesten teil und erntete stets ein "Sehr gut". 1955 zogen die Kneubühls nach Burgdorf, wo sie ab 1960 eine Schlosserei führten.
Sie verstarb an einem Herzversagen.
Den bekannten Komponisten Jakob Ummel lernte Vreni Kneubühl 1943 kennen. Die beiden Spitzenjodler machten über 100 Plattenaufnahmen und zahlreiche Radio- und Fernsehaufnahmen. Das Repertoire von Vreni Kneubühl umfasste in ihrer Jodelkarriere von 1937 bis 2000 über 250 Lieder und Jodelgesänge für Solo und Duett auf über 200 Schallplatten. 1982 spielte sie eine Goldene Schallplatte ein
In den 1950er-Jahren war Vreni die Jodlerin des berühmten Aemmitaler Chörlis Burgdorf. Ab 1970 trat sie oft im Duo mit ihrem Sohn Urs auf. Folkloretourneen führten sie nach Holland, nach Japan und in die USA.
Mit ihrer gewaltigen Stimme, einmaligen Kehrkopfschlägen und ihrer natürlichen Liedinterpretation sang sie sich jahrzehntelang in die Jodlerherzen.
1982 spielte sie eine Goldene Schallplatte ein. Zudem wurde sie mit verschiedenen Ehrenmitgliedschaften und Auszeichnungen geehrt, wie dem Kultur-Anerkennungspreis der Stadt Burgdorf. Der Bernisch Kantonale Jodlerverband (BKJV) verlieh der unermüdlichen Förderin des Jodelgesangs im Jahre 1981 die Freimitgliedschaft, der Eidgenössische Jodlerverband (EJV) kurz darauf 1985.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 15.-
|MILA
KOCOVA

1898 - 1951
Sängerin
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 29.--
|RENE
KOLLO

1937
Sänger
René Kollo war ursprünglich Schlagersänger und reüssierte bei Polydor mit der deutschen Version von "Hello, Mary Lou" (Original: Ricky Nelson). 1964 und 1965 beteiligte er sich mit den Liedern Wie vom Wind verweht und Alles Glück auf dieser Welt an den deutschen Vorentscheidungen zum Eurovision Song Contest, schied aber jeweils bereits in der Vorrunde aus.
Seine Karriere als Opernsänger begann Kollo 1965 am Staatstheater Braunschweig unter Leitung von Helmut Matiasek. 1967-1971 war er Erster Tenor an der Deutschen Oper am Rhein/Düsseldorf-Duisburg und sang Hauptrollen in Opern von Mozart, Verdi, Puccini und Janácek. 1975 sang er das Lied der ARD-Fernsehlotterie Das ganz große Glück. Als Regisseur leitete er 1986 die Oper Parsifal in Darmstadt. Ab 1996 arbeitete er als Intendant des Metropol-Theaters in Berlin.
Kollo blieb daneben weiterhin der leichten Muse treu. So nahm er beispielsweise 1986 ein Album mit Liedern von Udo Jürgens auf (Musik war meine erste Liebe).
Seit Januar 2000 bestreitet der Künstler jährlich mindestens eine Tournee, die ihn ausschließlich durch die schönsten Konzertkirchen führt und auf der er traditionell eine Nachwuchskünstlerin vorstellt. Die letzte Tournee fand vom 18. Januar bis zum 5. Februar 2006 statt. Von 2003 - 2005 übernahm René Kollo neben Bundespräsident a.D. Walter Scheel die künstlerische Schirmherrschaft über die Elblandfestspiele Wittenberge.
Neben zahlreichen Aufnahmen aus dem Bereich der Operette und Oper mit berühmten Dirigenten veröffentlichte er auch eine CD mit Liedern und Arien in Zusammenarbeit mit James Last. 1989 gaben sie gemeinsam zwei Konzerte in der Dresdner Semperoper.
Original-signiertes Foto (Format ca. 10 x 20 cm) Price in Euro 9.-
|KOREANA

Musikgruppe
Koreana (1962-2003) war eine zweisprachige südkoreanische Musikgruppe, die ihre Lieder in englisch und koreanisch aufführte. Einer der bekanntesten Songs ist „Hand in Hand“, welcher der offizielle Song zur Eröffnung der Olympischen Sommerspiele 1988 war und sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz Platz 1 der Charts erreichte, in Österreich erreichte es Platz 7. Es blieb der einzige richtige internationale Erfolg des Quartetts, einzig in der Schweiz konnten sie zwei Jahre später mit Living for Love nochmals in die Charts kommen.
Marie Hong veröffentlichte 2004 ihr Album
„Mom & Son“.
Mitglieder
* Hong Hwa-ja (???, Marie Hong)
Original-signiertes Foto von allen Mitgliedern (Postkartenformat) Price in Euro 15.-
|ERIKA
KÖTH

1925 - 1989
berühmte Opernsängerin / Famous opera singer
Erika Köth begann ihre Karriere im Kinderballett, ohne freilich je den kindlich-ernsten Gedanken an die "große Sängerin" aufzugeben. Doch im Alter von acht Jahren erkrankte sie an Kinderlähmung; die "große Sängerin" schien in unerreichbare Ferne gerückt. Qualvolle gymnastische Übungen führten schließlich zur nahezu völligen Gesundung. Siebzehnjährig errang Erika Köth ein Stipendium ihrer Heimatstadt, aber der Krieg verhinderte die Karriere als Sängerin und sie landete in einer Munitionsanstalt statt im Theater. Nach dem Zusammenbruch der Nazi-Diktatur verdiente sich Erika Köth ihr Geld als "Schlager-/Schnulzensängerin" für die amerikanischen Befreier, und das überwiegend nachts, denn tagsüber nahm sie intensiven Unterricht in Gesang sowie Musiktheorie
Im Jahre 1947 gewann sie, unter 300 Bewerbern, einen Gesangswettbewerb des Hessischen Rundfunks, damals Radio Frankfurt, mit der Arie der Königin der Nacht gewann, studierte Gesang an der Darmstädter Akademie für Tonkunst.Der Intendant des Kaiserslauterner Stadttheaters engagierte die Siegerin vom Fleck weg. Ihr Debüt hatte sie 1948 am Pfalztheater in Kaiserslautern.
Die Jahre um 1950 stellten die entscheidenden Weichen, und das gleich in zweifacher Hinsicht. Zum ersten lernt sie ihren zukünftigen Ehemann (auf dem Fußballplatz), den Schauspieler und Regisseur Ernst Dorn kennen, der sie auch später managte. Zum anderen folgte ein Engagement an das Badischen Staatstheater in Karlsruhe, unter der Leitung von Generalmusikdirektor Otto Matzerath. Die drei Jahre am Karlsruher Theater waren bestimmend auf ihrem Weg in die Koloratur-Elite. Neben Ingeborg Hallstein und Sylvia Geszty, um nur zwei ruhmreiche Sängerinnen zu nennen, gehörte fortan Erika Köth zu einer der größten Koloratursopranistinnen unserer Zeit. Über ihre Zeit in Karlsruhe äußerte sich die Künstlerin rückblickend: "Das war meine schönste Zeit, wo ich so arm war und nie Geld g'habt hab'... Otto Matzerath in Karlsruhe verdanke ich alles."
1953 wechselte Erika Köth an die Bayerische Staatsoper in München, wo sie bis 1978 zum Ensemble gehörte. In der Landeshauptstadt Bayerns hatte sie als Lucia di Lammermoor einen ihrer ersten triumphalen Erfolge. Dort waren ihre großen Gesangspartner/innen u. a. Sari Barabas, Hertha Töpper, Lilian Benningsen sowie Hans Hotter. Zusammen mit Fritz Wunderlich und Hermann Prey bildete sie für die Münchener Opernwelt und weit darüber hinaus ein unvergessliches Dreigerstirn.
Zudem trat Erika Köth regelmäßig in Produktionen der Hamburger und der Wiener Staatsoper auf. Daneben war sie noch am Staatstheater am Gärtnerplatz tätig. Erika Köth sang die Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte an der Wiener Staatsoper im Jahre 1953 und an der Mailänder Scala 1956; insgesamt sang sie diese Rolle, die ihre Erfolgspartie war, über 270 mal. 1960 wurde sie Mitglied der Deutschen Oper Berlin, und in diesem Jahr vollzog sie die Ausweitung ihres Repertoires ins lyrische Fach: Rollen wie Mimi, Antonia, Liù oder Micaela kamen als neue Partien hinzu. 1955 bis 1960 und 1962/63 nahm Erika Köth an den Salzburger Festspielen teil. 1958 unternahm sie eine USA-Tournee, 1961 eine Tournee durch die Sowjetunion und 1963, 1966 und 1971 durch Japan, u.a. mit den Opern Le Nozze di Figaro, Die Zauberflöte und Falstaff. Sie wirkte in drei Spielfilmen mit und war 1958 Hauptdarstellerin, an der Seite von Wolf Albach-Retty, in Mein ganzes Herz ist voll Musik. Darin spielte sie eine Frau, die ein seltsames Doppelleben führte.
Bei den Bayreuther Festspielen sang Erika Köth die Rolle des Waldvogels in Richard Wagners Siegfried. Weitere Auftritte folgten im Londoner Covent Garden, in Rom, Los Angeles, San Francisco und Budapest, hauptsächlich in Richard-Strauss-Rollen. Außerdem spielte sie Lucia di Lammermoor und die Mimi in Giacomo Puccinis La Bohème.
Ihr letzter viel umjubelter Auftritt auf einer Opernbühne war 1978 in München als Mimi in Giacomo Puccinis La Bohème. Danach arbeitete sie bis 1988 als Dozentin an den Musikhochschulen von Köln und Mannheim, gab Meisterkurse in ihrem Wohnort Neustadt an der Weinstraße und engagierte sich ferner bei August Everding's "Singschul" in München. Zu ihren Schülern gehörten u.a. Anna Maria Kaufmann, Kerstin Keller, Anna Securius, Beate Bilandzija-Fritsch, Christine Mann sowie Heinz Göhring.
63-jährig erlag sie einem Krebsleiden. Am 23. Februar 1989 wurde sie auf dem Alten Friedhof ihrer Vaterstadt Darmstadt vom Bischof von Speyer, Anton Schlembach, beerdigt. Die Trauerrede hielt der vormalige Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Bernhard Vogel.
Die Stiftung zur Förderung der Semperoper in Dresden verleiht in unregelmäßiger Folge an hervorragende Sängerinnen die "Erika-Köth-Kette". Damit wurden bisher Birgit Fandrey (1994) und Christiane Hossfeld (2001) ausgezeichnet. In Darmstadt, Baldham bei München sowie Neustadt an der Weinstraße wurden Straßen nach der "Königin des Koloratursoprans" benannt.
signierte Foto im Postkartenformat

||PETER
KRAUS

1939
Berühmter Sänger und Schauspieler / Famous singer and actor
Das fliegende Klassenzimmer (54) Die Frühreifen (57) Der Pauker (58) Alle lieben Peter (59) Das haben die Mädchen gern (62) Die grosse Kür (64) Paganini (72) Tausend Augen (84) Der Sommer des Samurai (86) Der Madonna-Mann (87) Die fabelhaften Schwestern (02)
Oben: Here is a rare original signed picture 3.5
x 5.5 (Format A6) Price in Euro 9.--
|PAUL
KUHN

1928
Sänger, Pianist
Kuhns musikalische Begabung zeigte sich früh. Schon als Schüler spielte er auf dem Akkordeon im Wiesbadener Weinlokal „Eimer“ den Gästen auf. Nach seiner Ausbildung bei Kurt Thomas am Musischen Gymnasium Frankfurt am Main besuchte Kuhn ab seinem 17. Lebensjahr das Konservatorium in Wiesbaden. Parallel wirkte er bereits öffentlich als Pianist, überwiegend auf dem Gebiet der Jazz-Musik. Mit dem Aufkommen von Musiksendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wurde Paul Kuhn zum musikalischen Dauergast auf bundesdeutschen Bildschirmen.
Ab den 1950er-Jahren trat Paul Kuhn zunehmend auch mit gesungenen Schlagern in Erscheinung. Sein größter Erfolg war der Schlager Der Mann am Klavier (1954), gefolgt von Es gibt kein Bier auf Hawaii (1963). 1957 nahm er mit dem Lied Das Klavier über mir an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil, erreicht aber nur den dritten Platz.
Seine wichtigste Tätigkeit als Arrangeur und Bandleader war die Leitung der Bigband des Senders Freies Berlin ab 1968. In dieser Zeit war er als Leiter des SFB-Tanzorchesters in zahlreichen Fernsehsendungen zu Gast, so u. a. in der großen internationalen Show-Reihe „Gala-Abend der Schallplatte“ in den Jahren 1969 (Conference: Vivi Bach und Dietmar Schönherr), 1971 (Conference: Eva Renzi und Paul Hubschmid) und 1973 (Conference: Rudi Carrell); legendär waren die Tanzmusik-Sendungen auf dem Bildschirm und die Reihe „Paul's Party“. 1980 war ein schweres Jahr für Kuhn. Die SFB-Bigband wurde aufgelöst, der Plattenverlag EMI-Electrola kündigte ihm, seine Fernsehsendung Gong Show wurde nach vier Folgen eingestellt, die zweite Ehe scheiterte. Für den Neubeginn zog Kuhn nach Köln, gründete sein eigenes Orchester und gab im Oktober 1981 dann beim Presseball in Köln seinen Einstand. Mit seinem Orchester begleitete er unter anderem Peter Alexander auf der Tournee 1983 und später auf seiner letzten Tournee von 1990 bis 1991.
Seit Mitte der 1990er-Jahre ist er wieder im Jazz aktiv. Das Paul Kuhn Trio besteht aus ihm am Flügel, Willy Ketzer am Schlagzeug sowie Martin Gjakonovski oder auch Gary Todd am Bass. Verstärkt werden sie durch Benny Bailey (†) an der Trompete, Gustl Mayer am Saxophon und die niederländische Sängerin Greetje Kauffeld.
Seit Sommer 2000 ist er mit Max Greger, Hugo Strasser und der SWR Big Band als Swing Legenden unterwegs.
2008 nahm Paul Kuhn zusammen mit Mario Barth die CD Mensch Berlin auf.
Paul Kuhn ist seit 1988 in dritter Ehe mit der Musikerin und Sängerin Ute Hellermann, bekannt als Leiterin der Ute Mann Singers, verheiratet.
Kuhn erlernte nacheinander Akkordeon, Klavier und Klarinette. Seinen ersten Fernsehauftritt hatte er im Alter von acht Jahren auf der Funkausstellung 1936 in Berlin. Seine Laufbahn als Jazzpianist begann kurz nach Kriegsende in den Clubs der US-Army und bescherte ihm für einige Jahre eine feste Anstellung beim Sender AFN.
Als Schlagersänger spielte Kuhn Titel wie „Der Mann am Klavier“ (1954), „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ (1963) und „Die Farbe der Liebe“ (1958 in den Hitparaden) ein. Der von Nils Nobach produzierte Titel „Der Mann am Klavier“ verkaufte sich im Genre des Stimmungslieds über 250.000 Mal.
Als Pianist zählt Kuhn Art Tatum und George Shearing sowie – besonders in stilistischer Hinsicht mit häufig sparsamer Einzelnoten- und Akkordsetzung – Hank Jones zu seinen Vorbildern. Ausflüge in den Bebop sind belegt durch Stücke wie „Stitt's tune“ (2002) und „Ornithology“ (1999).
Als Arrangeur und Bandleader orientiert sich Kuhn vor allem an Count Basie. „Basie ist die Basis“ sagt Kuhn. Und: „Ich spiele zwar Klavier, doch mein eigentliches Instrument ist meine Band“. Sein erstes Arrangement schrieb er mit Freunden über „Bei mir bist Du schön“ als 15-Jähriger. Er begleitete viele Topstars der deutschsprachigen Unterhaltung auf ihren Konzerttourneen, so auch Peter Alexander, für dessen erste Fernseh-Shows bereits Paul Kuhns Frau, Ute Mann, die Choreographien zusammenstellte.
Als Produzent förderte Kuhn ab Ende der 1950er-Jahre Nachwuchstalente – unter anderem Ralf Bendix, Rocco Granata, Howard Carpendale – und produzierte ihre Aufnahmen.
Als Entertainer und Schauspieler trat Kuhn in einer Reihe von Fernsehsendungen auf, darunter mit Willy Maertens, Walter Richter und Hanns Lothar in Biedermann und die Brandstifter (1958), in der Verwechslungskomödie Drillinge an Bord (1959), Spiel mit Vieren, Hallo Paulchen, Pauls Party. In einer Fernsehserie von Sketchen mit dem Titel Der Forstarzt (1992) mit Harald Juhnke trat Kuhn in der Rolle eines Regisseurs auf. Am 12. Mai 2011 läuft bundesweit der Kinofilm Schenk mir dein Herz an, wo Kuhn an der Seite von Peter Lohmeyer einen alten, swingenden Barpianisten spielt. Für diesen Film komponierte Kuhn auch einige Songs.
Original-signiertes Foto (Postkartenformat) Price in Euro 15.-