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An den vier ausgestreckten Beinen befestigten die Künstler Propeller. Mit weit aufgerissenen Augen segelte die getigerte Katze durch die Luft. Die Künstler haben unter anderem auch schon eine Ratte und einen Strauss zur Drohne umfunktioniert.
Die Vorführung fand im Rahmen des "Mad Scientist Festival" statt. Auf die Frage, was ihn an diesen Tierdrohnen so fasziniere, sagte Bart Jansen gegenüber der "Berner Zeitung": "Grundsätzlich finde ich es faszinierend, Dinge zu erfinden, für die niemand einen Nutzen hat." Er möge unnütze Dinge - als Kontrast zu unserer Gesellschaft, die auf Fortschritt getrimmt sei.
Bei der Katze handelt es sich demnach um Jansens ehemaliges Haustier namens "Orville", wie er im Interview mit der "Berner Zeitung" erklärte. Als die Katze von einem Auto überfahren wurde, lagerte Jansen das tote Tier im Gefrierfach. Bis zum Start des Projektes sei ein Jahr vergangen und somit "war auch die Trauerzeit vorbei." Die Drohne erhielt den Namen "Orvillecopter".
(SDA)