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Das Wichtigste in Kürze
- Die US-Stadt Jackson im Bundesstaat Mississippi ist nach wie vor ohne sauberes Wasser.
- Die US-Regierung hat jetzt die Hilfe von Bundesbehörden angeordnet.
- Die Katastrophenschutzbehörde übernimmt ab sofort vom Bundesstaat die Hilfsmassnahmen.
Biden schickt Katastrophenschutz
Die Katastrophenschutzbehörde Fema sei ermächtigt, die Hilfsmassnahmen zu koordinieren, teilte das Weisse Haus in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) mit. In Mississippis Hauptstadt Jackson mit rund 150'000 Einwohnern und einigen Vororten herrscht wegen technischer Probleme ein Mangel an Trinkwasser und fliessendem Wasser insgesamt.
«Wir sind entschlossen, den Menschen in Jackson und dem Staat Mississippi in dieser dringenden Zeit der Not zu helfen», schrieb die Sprecherin des Weissen Hauses, Karine Jean-Pierre, am späten Dienstagabend (Ortszeit) auf Twitter.
Wasser nicht trinkbar
Der Gouverneur des Bundesstaates, Tate Reeves, hatte am Montag von schwerwiegenden Problemen im Wasseraufbereitungssystem berichtet. «Trinken Sie das Wasser nicht», mahnte er mit Blick auf Wasser, das noch durch die Leitungen komme. «In zu vielen Fällen handelt es sich um Rohwasser aus dem Reservoir, das durch die Leitungen gepresst wird.» Um zusätzliches Personal und Ressourcen zu mobilisieren, rief Reeves den Notstand aus und aktivierte die Nationalgarde zur Unterstützung.
Reeves räumte ein, die Probleme hätten sich schon länger angebahnt. Schäden an mehreren Pumpen im der zentralen Wasseraufbereitungsanlage der Stadt hätten die Lage jedoch verschärft. Die Region hatte zuletzt mit starken Regenfällen und Überschwemmungen zu kämpfen. Jackson ist die grösste Stadt in Mississippi im Süden der USA.