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Einem Angestellten, der in einer Bar Arbeitskollegen gegenüber eindeutig anzügliche und obszöne Aussagen über eine Arbeitskollegin gemacht hatte, kündigte das Unternehmen einen Monat darauf fristlos. Nun hat das Bundesgericht entschieden, dies sei nicht rechtmässig geschehen und der ordentliche Lohn für die Zeit der ordentlichen Kündigungsfrist sei doch geschuldet.
Der Angestellte hatte sich einer anderen Arbeitskollegin gegenüber ebenfalls beim Smalltalk unangebracht geäussert und sie drei Mal mit dem Fuss berührt. Darüber hinaus hatte der Mann einem dreijährigen Kind mitgeteilt, wäre er an der Stelle des Kindes, so würde er dessen Mutter ununterbrochen küssen. Die Mutter hatte ihn dazu aufgefordert, sofort damit aufzuhören.
Das Bundesgericht hat im Urteil 4A_124/2017 vom 31.01.2018 das Urteil der Waadtländer Vorinstanz bestätigt und die Beschwerde des Unternehmens abgewiesen. Das Bundesgericht hielt ausdrücklich fest, dass es nicht darum gehe, die derben und sexistischen Sprüche des Mannes zu verharmlosen. Die Vorfälle seien jedoch nicht derart gravierend gewesen, als dass eine fristlose Kündigung gerechtfertigt gewesen sei.
(Urteil 4A_124/2017 vom 31.01.2018) (sda)
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