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Groupe E will mehr Strom aus Frankreich liefern lassen
Die Groupe E arbeitet daran, die Belieferung mit Strom durch die französische Elektrizitätsgesellschaft EDF auszubauen und langfristig zu sichern.
Ein neuer Stromliefervertrag mit dem Schweizer Unternehmen ENAG soll der Groupe E ab 2025 die kontinuierliche Versorgung mit 24,75 Megawatt sichern, teilte das Unternehmen mit Sitz im Kanton Freiburg am Donnerstag mit. Das wären 216 Gigawattstunden pro Jahr. Heute werde die Gruppe mit 5 Megawatt beliefert.
Die Energiefinanzierungs AG (ENAG) habe am Berichtstag ihre Absicht verlautbart, ihren langfristigen Stromliefervertrag der Electricité de France zu verlängern, so das Communiqué weiter. Der Vertrag solle eine Laufzeit von 15 Jahren haben. Man habe nun "die notwendigen Schritte eingeleitet", um eine neue Partnerschaft mit der ENAG einzugehen.
Damit wolle man das Energiedefizit im Winter reduzieren, bis Projekte zur Stromproduktion aus erneuerbaren Energien umgesetzt werden, erklärte die Groupe E weiter. Die neuen Vertragsbedingungen sähen zudem vor, dass sich die Gruppe mit 13,75 Prozent an der ENAG beteilige. Der Verwaltungsrat habe grünes Licht dafür gegeben.
Die EDF liefere heute "weitestgehend CO2-freie" Energie, hiess es weiter. Frankreichs Staatskonzern setzt vor allem auf Atomenergie.