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Jede Woche werden 500 Tonnen Tomaten geerntet, die auf keinem Teller enden. Die Schweizer Gemüsebauern produzieren gegenwärtig zuviel, die Preise sind eingebrochen.
In den letzten Wochen war perfektes Wetter für die Gemüsebauern in der Schweiz. Sie ernten eine Rekordmenge, die aber nicht abgesetzt werden kann: Über 500 Tonnen Tomaten, aber auch Rüebli und Salate, haben die Preise einbrechen lassen.
Peter Märki, Direktor des Verbandes Schweizerischer Gemüseproduzenten (VSPG), bestätigte am Freitag einen entsprechenden Artikel der "Bauernzeitung".
Regen und Ferien
Im Frühling noch hatte der starke Regen zu Engpässen in den Gemüse-Regalen geführt. Der Regen führte aber auch dazu, dass das Gemüse nicht gestaffelt gesetzt werden konnte und nun gleichzeitig geerntet wird.
Ausserdem, so Märki, falle die ertragreichste Erntezeit im Juli mit der Ferienzeit zusammen, in der weniger Gemüse konsumiert werde.
Umsatzeinbussen
Die Folgen für die Gemüsebranche bezeichnete Märki als "verheerend". Nach dem schwierigen Frühling und der jetzigen Preisbaisse müssten die Gemüsebauern in diesem Jahr mit Umsatz-Einbussen von bis zu 20% rechnen.
swissinfo und Agenturen