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Bei der Verwendung eigener Geräte würde die Schülerschaft oft abgelenkt, etwa durch soziale Netzwerke. Damit seien auch Erwachsene vertraut. Wenn die Verführung schon bei Erwachsenen gross ist, ist sie bei den Schülerinnen und Schülern umso grösser, sagte Motionär Stefan Urech (SVP).
Ein Problem seien auch die unterschiedlichen Standards der mitgebrachten Geräte, was zu Kompatibilitätsproblemen führe. Mit schuleigenen Geräten sei das nicht der Fall. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in meinem Leben noch einmal Windows XP zu sehen bekomme, so Urech, der selbst Lehrer ist.
Genau das sei aber der Fall gewesen bei einer seiner Schülerinnen - gleichzeitig habe ein anderer Schüler ein top-modernes Gerät mitgebracht, das schneller war als alle anderen.
Schuleigene Geräte erleichterten auch die Kontrolle darüber, was die Schülerschaft auf ihren Geräte anstelle. Das vereinfache den Unterricht, sagte Urech.
Filippo Leutenegger (FDP), Vorsteher des Schul- und Sportdepartements, sprach sich gegen die Motion aus. So seien unter anderem mittlerweile Cloud-Dienste an den Schulen eingeführt worden, die die Unterschiede zwischen den Geräten ausglichen. Die Motion sei nicht sinnvoll.
Mit 79 zu 37 Stimmen wurde die Motion an den Stadtrat überwiesen.
Ebenfalls wurde am Mittwoch ein Postulat mit 91 zu 19 Stimmen überwiesen, dass die Ausrüstung aller Lehrpersonen mit einem Notebook oder Tablet fordert.
(sda)