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Zwar gab es schon zuvor einzelne Programme, welche speziell dafür programmiert wurden, dass diese einen Spieler beim Pokern
schlagen könnten. Diese waren aber mehr darauf programmiert, gegen einen Spieler zu spielen und nicht gegen fünf andere. Auch war die Gewinnquote bei den vorherigen Softwares eher gering und nicht so beständig wie die Software Pluribus.
Die besonderen Anforderungen für das Programm werden durch eine vergrößerte Spieleranzahl stets komplexer und schwieriger zu meistern.
Die Forscher ließen deswegen die Software zuerst gegen sich selbst spielen. Dies wurde so ausgebaut, dass diese Software mit fünf verschiedenen Versionen von sich selbst spielte. Das Resultat war dabei eine ausgewogener. Zudem ließen die Forscher verschiedene Versionen der Software gegeneinander spielen – wobei sich immer die neuste Version durchsetzte.
Neben dem eigentlichen Ziel, dass die Software gegen 5 Poker Profis spielen sollte, wurde auch das umgekehrte versucht. 5 Maschinen gegen einen Poker Profi. Bei allen Ausführungen war der Computer der klare Favorit und setzte sich öfters in Prozenten gemessen, durch.
Welche Folgen dies für Casinos haben wird, ist bis jetzt noch nicht bekannt. Die Software ist nicht öffentlich erhältlich und daher besteht auch keine Gefahr, dass sich ein Online Spieler davon nutzen machen kann.