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Mindestens drei Menschen sind im Wallis über das Wochenende von Lawinen oder Schneebrettern verschüttet worden und gestorben. Am Sonntag wurde unterhalb des Trugbergs im Fieschertal ein Skifahrer verschüttet. Trotz der Hilfe seiner Kameraden überlebte er nicht.
Der Verunfallte war in einer Sechsergruppe unterwegs, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte. Die fünf anderen konnten den Verschütteten dank eines Suchgeräts ausfindig machen. Trotz ihrer Bemühungen verstarb der 47-jährige Schweizer noch am Unfallort.
Am Samstag kam am Matterhorn ein 33-jähriger Bergsteiger in einem Schneebrett ums Leben. Er war mit zwei anderen Männern unterwegs, als sich das Schneebrett löste und den Deutschen in die Tiefe riss. Die Gruppe erkundete die Verhältnisse, weil sie am darauffolgenden Tag das Matterhorn besteigen wollte.
Ein Schneebrett-Unfall an der Grünhornlücke oberhalb von Fiesch vom Freitag forderte ebenfalls ein Todesopfer. Ein Tourenfahrer aus Österreich, der mit einer Gruppe von der Konkordiahütte zur Grünhornlücke unterwegs gewesen war, wurde mit mehreren Kameraden verschüttet und so schwer verletzt, dass er später im Spital starb.
Insgesamt wurden sieben Personen von dem Schneebrett mitgerissen. Einige konnten sich selbst aus dem Schnee befreien, die anderen wurden von Kameraden geborgen. Der später Verstorbene und eine zweite Person wurden verletzt.
SDA-ATS