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Neben den Frauen sind es hauptsächlich die Kinder, die ebenfalls häufig unter Eisenmangel leiden. Die Ursache bei ihnen ist ein ungedeckter Mehrbedarf. Sie wachsen aufgrund von Zellteilungen. Wenn eine Zelle beispielsweise hundert Eisenatome enthält und sich teilt, gibt es daraus zwei Zellen mit je 50 Eisenatomen. Wenn sich eine solche teilt, wird die Zahl der Eisenatome auf 25 reduziert. Deshalb haben die Kinder einen täglichen Mehrbedarf im Vergleich zu Erwachsenen. Typische Eisenmangelsymptome bei Kindern sind Erschöpfung, ein Defizit an Aufmerksamkeit (ADS), Kopfschmerzen, Lustlosigkeit, Schlafprobleme oder abnehmende Schulleistungen.
Immer mehr durch Eiseninfusionen erfolgreich behandelte Frauen realisieren, dass ihren Kindern ebenfalls Eisen fehlt, das auch ihnen damals gefehlt hat. Spätestens dann, wenn sie in der Schule auffällig werden und die Lehrer mit dem Psychiater und dem Ritalin liebäugeln oder sogar drohen, sollten bei den Kindern und ihren Eltern die Alarmglocken schrillen, was in der Schweiz zunehmend der Fall ist.
In der Schweiz ist eine Kinderbewegung entstanden. Immer mehr Kinder werden ebenfalls mit Eiseninfusionen behandelt. Nicht nur sie selbst, sondern auch die Eltern, Kinderärzte und Lehrer sehen in den Regel den Unterschied zu vorher. Die meisten Kinder profitieren davon und werden gesund.