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Mountainbiker Nino Schurter präsentiert sich in Top-Form. Der Bündner gewinnt im Cross-Country-Weltcup das fünfte Rennen in Mont-Sainte-Anne (Ka). Schurter setzte sich mit 16 Sekunden Vorsprung vor seinem Erzrivalen Julien Absalon durch. Der französische Doppel-Olympiasieger thront aber immer noch mit einem komfortablen Polster an der Spitze des Weltcup-Klassements.
In den abschliessenden Rennen in Windham (USA) und Méribel (Fr) dürfte ihm der Gesamtsieg kaum mehr zu nehmen sein. In der Overall-Wertung büsst Schurter dafür, dass er das Rennen in Cairns (Au) ausgelassen hat.
Schurters zwölfter Weltcup-Sieg war kaum gefährdet. Der dreifache Weltmeister hatte einen guten Start erwischt und dann das Geschehen mehrheitlich kontrolliert. Nachdem er sich mit Absalon abgesetzt hatte, lag er gegenüber dem Franzosen meistens im Vorteil. In den Bergauf-Passagen hatte Schurter mehr zu bieten, und nach den technisch anspruchsvollen Teilstücken muss Absalon immer wieder kleine Lücken schliessen.
Absalon war möglicherweise etwas müde, weil er erst kurzfristig nach Kanada geflogen war, nachdem er zum zweiten Mal Vater eines Sohnes geworden war. Die Vorentscheidung konnte Schurter mit einer Tempoverschärfung am ersten Anstieg der zweitletzten Runde herbeiführen. Dieser Angriff sorgte schliesslich für den Unterschied.
Dritter wurde in Mont-Sainte-Anne der Australier Daniel McConnell. Die Berner Brüder Lukas und Mathias Flückiger folgten gleich dahinter auf den Rängen 4 und 5. Der St. Galler Thomas Litscher rundete das starke Schweizer Resultat als Neunter ab. Ein paar Stunden vor dem Männer-Rennen hatte die St. Gallerin Jolanda Neff bei den Frauen triumphiert. (pre/si)
Am Wochenende fand in Estavayer-le-Lac das «Red Bull Velodux» statt: Ein Radquer-Rennen mitten durch die mittelalterliche Stadt am Neuenburgersee. Unmengen Schlamm, mörderische Hindernisse und Treppenstufen ohne Ende – eigentlich nichts für Anfänger. Wir haben es trotzdem gewagt.
Um die Geschichte unseres Ausflugs ans Radquer nach Estavayer-le-Lac zu erzählen, muss man mit dem Vorabend beginnen, denn dieser hatte fatale Auswirkungen auf das körperliche Befinden des Folgetags.
Ausgerechnet am Abend vor der grossen Radquer-Challenge wurde in der Redaktion nach getaner Arbeit wieder einmal ein wohlverdientes Feierabendbier getrunken. Und natürlich wurde der Vorsatz «Ein Bier und dann zieh ich Leine» – genauso wieder einmal – nicht eingehalten.
Die …