Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03616.jsonl.gz/2182

«Anno dazumal» brachten die Gäste in der Regel ihren eigenen Chauffeur mit. Dieser genoss Freiheiten, welche die anderen Hotelangestellten nicht hatten. Chauffeure hatten keinen guten Ruf, sie tranken oft und passten sich den Regeln des Personals nicht an. Zudem galten sie als Frauenhelden. Da sich die Garagen in der Regel in einem Nebengebäude des Hotels befanden, quartierte man sie jeweils dort ein. Ganz nach dem Motto: Vertrauen ist gut, Vorsorge ist besser. Deshalb hatten gewisse Hotels auch einen eigenen Chauffeur, damit sie diesen besser kontrollieren konnten.