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Zwar gelang Kälin über 100 m Hürden, der ersten Disziplin, mit 13,36 Sekunden eine Saisonbestleistung, allerdings wurde es ihr gegen Ende des Rennens schwarz vor den Augen. Im Hochsprung hörte sie dann nach geschafften 1,71 m nach einem Fehlversuch auf der Höhe von 1,74 auf.
«Ich will kein gesundheitliches Risiko eingehen»
In der Folge liess sie sich ärztlich untersuchen und kam zum Entscheid, den Wettkampf am Abend nicht fortzusetzen. «Ich fühle mich geschwächt und spüre Symptome einer Erkrankung. Unter diesen Umständen bin ich nicht in der Lage, ein Resultat zu erzielen, das meinen Vorstellungen entspricht und ich will kein gesundheitliches Risiko eingehen», liess sich die letztjährige EM-Dritte und WM-Sechste zitieren.
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Kälin wollte in Budapest ihren ersten Siebenkampf der Saison bestreiten. Ein solcher war zuvor wegen einer Stressfraktur im linken Schienbein nicht möglich gewesen. Die Schmerzen traten Ende März auf, einen Monat später hatte sie die definitive Diagnose.
Da sie die Belastung langsam aber stetig steigern konnte, gewann sie den Wettlauf gegen die Zeit. Vor der WM präsentierte sie sich in einer guten Form, beim Meeting in Bern blieb sie im Weitsprung mit 6,65 m bloss um acht Zentimeter unter ihrer Bestleistung. Nun folgte der nächste Rückschlag.
Elmer trotz Sturz in den Halbfinals
Tom Elmer war im Vorlauf über 1500 m nach 950 m in einen Sturz verwickelt, sodass der formstarke Glarner keine Chance mehr hatte, sich direkt für die Halbfinals zu qualifizieren.
Nach Konsultation der Videobilder wurde dann allerdings sämtlichen drei Sturzopfern ein Platz in der nächsten Runde zugesprochen. Somit darf der 26-jährige Elmer bei seiner WM-Premiere am Sonntag nochmals antreten.
Für die Schweizer 4x400-m-Mixedstaffel sowie für Joceline Wind über 1500 m bedeuteten die Vorläufe Endstation.
(si/sas)