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Die zyprische Küstenwache hat am Sonntag östlich der EU-Inselrepublik 188 Migranten aufgegriffen. Die Menschen seien an Bord von drei Booten aus dem Libanon gekommen, berichtete Zyperns Rundfunk (RIK) unter Berufung auf die Behörden. Die Küstenwache suche noch nach einem Mann, der von einem der Boote ins Meer sprang, als er die Küstenwache sah.
Er wollte nach Aussagen der anderen Migranten schwimmend Land erreichen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich sein Boot rund zwei Seemeilen (etwa 3,7 Kilometer) von der zyprischen Küste entfernt. Unter den Migranten seien zahlreiche Minderjährige, hiess es in dem Bericht weiter.
Unklar war zunächst, aus welchen Staaten die Menschen stammen. Gemessen an der Bevölkerungsgrösse verzeichnete Zypern laut EU-Statistik in den vergangenen Jahren bei Weitem die meisten Asylanträge pro Jahr im Vergleich zu anderen EU-Staaten. Die Registrier- und Aufnahmelager für Migranten auf der Insel sind überfüllt. Sie werden auch mit Geldern der EU ausgebaut.