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- Die Zahl der Opfer nach dem Ausbruch des Volcán del Fuego in Guatemala ist gemäss Katastrophenschutz auf mindestens 69 gestiegen.
- Zudem hätten Dutzende Menschen ernsthafte Verletzungen erlitten; viele davon Verbrennungen.
- Rund 3200 Menschen mussten das Gebiet verlassen.
Etwa 1,7 Millionen Menschen seien von dem Vulkanausbruch betroffen. Nach Angaben des Katastrophenschutzes Conred mussten 3100 Menschen aus dem Gebiet um den Vulkan rund 70 Kilometer südwestlich von der Hauptstadt Guatemala-Stadt in Sicherheit gebracht werden.
Über dem Gebiet breitete sich eine riesige Rauch- und Aschewolke aus. In Videos aus der Region waren Strassenzüge zu sehen, die mit einer weissgrauen Ascheschicht überzogen waren.
Präsident Jimmy Morales erklärte unterdessen den Notstand, um schneller Hilfe in das Unglücksgebiet bringen zu können.
Schlimmster Ausbruch seit Jahren
Nach Conred-Angaben handelte es sich um den schlimmsten Ausbruch der vergangenen Jahre. In vier Departements des mittelamerikanischen Landes gingen Asche und Gestein nieder. Die Rauchwolken waren demnach bis in einer Höhe von sechs Kilometern über dem Meeresspiegel zu sehen.
Der Flughafen von Guatemala-Stadt musste wegen Ascheregens auf der Landebahn geschlossen werden, wie die Flugbehörde DGAC mitteilte.