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Die standardisierte Behandlung von HIV-Patienten in Südafrika zeigt laut einer Studie gleich gute Ergebnisse wie der teure Therapieansatz in der Schweiz.Dieser Inhalt wurde am 08. Juli 2008 - 18:02 publiziert
Für die Studie des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern wurden in Zusammenarbeit mit der Universität Kapstadt Daten von über 2000 HIV-positiven Patienten in Südafrika mit solchen von über 1000 Schweizer Patienten verglichen.
Obwohl den Patienten in der Schweiz 36 antiretrovirale Substanzen gegen das HIV-Virus verabreicht wurden und jenen in Südafrika nur 4, war innerhalb eines Jahres an beiden Orten bei über 95% der Patienten das Virus im Blut nicht mehr nachweisbar.
Die Ergebnisse wiesen darauf hin, dass ein früherer Therapiebeginn in Südafrika vielen HIV-Infizierten helfen würde. Im Gegensatz dazu könnte ein etwas standardisierterer Ansatz in der Schweiz die Gesundheitskosten reduzieren, ohne den Therapieerfolg zu beeinträchtigen.
Im Dezember 2007 gab es allein in Südafrika 1,7 Mio. Betroffene, die eine Therapie brauchten. Davon wurden jedoch lediglich 429'000 behandelt.
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