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Bei der neuen Holding würden die Lizenzgebühren aus den meisten Franchiseverträgen ausserhalb der USA eingehen, und die Gewinne würden in Grossbritannien versteuert, teilte ein Konzernsprecher am Donnerstag mit. Das McDonald's-Büro in Luxemburg bleibt den Angaben zufolge zwar offen, wird aber nur noch für die Geschäfte innerhalb dieses Landes zuständig sein.
Die EU-Kommission hat die Steuerpraktiken des Gastronomie-Giganten unter die Lupe genommen. Zuvor hatte es Enthüllungen gegeben, wonach McDonald's und andere Konzerne in Geheimabkommen mit dem luxemburgischen Staat extrem niedrige Steuersätze von teilweise nur einem Prozent vereinbart hatten.
McDonald's bestreitet derart niedrige Steuerzahlungen. Der Konzern zahle in der EU «eine bedeutende Summe an Unternehmenssteuern», sagte der Sprecher. Nach seinen Angaben beliefen sich diese in den Jahren 2011 bis 2015 auf mehr als 2,5 Milliarden Dollar, was einem Durchschnittssatz von 27 Prozent entspreche.
Die Verlegung der Zentrale von Luxemburg nach London erfolge vielmehr im Rahmen der globalen Neuorganisation des Konzerns, die der neue Unternehmenschef Steve Easterbrook in Angriff genommen habe, führte der Sprecher aus. Grossbritannien sei als Standort ausgewählt worden, da es dort eine hohe Zahl von Mitarbeitern mit den für das internationale Geschäft notwendigen Sprachkenntnissen und Verbindungen gebe.