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Weinregionen in Italien
Im goldenen Zeitalter des Römischen Reichs war Wein ein so wichtiger Teil der Alltagskultur, dass der Konsum auf 1,8 Millionen Hektoliter geschätzt wird – das entspricht einem halben Liter pro Tag für jeden einzelnen Bürger.Eine der wichtigsten Einflüsse der Römer war die Erweiterung der Weinbauflächen auf die Provinzen. So entstanden flächendeckend Weinregionen in Italien und der Weinhandel florierte. Noch heute ist der Weinbau in Italien einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes. Lange wurde auf Masse gesetzt, in den 1960er-Jahren veränderte sich Italiens Weinbau jedoch entscheidend: Berühmte toskanische Weingüter wie Antinori oder Frescobaldi wurden zum Vorbild für hochwertigen Qualitätswein.
Welche Weine die Weinregionen in Italien hervorbringen
- Vino entspricht der früheren Bezeichnung Vino da Tavola und ist der Wein der einfachsten Qualitätsstufe.
- IGP oder (früher) IGT (Indicazione Geografica Tipica) steht für Landwein.
- DOP (Denominazione di Origine Protetta) steht für Qualitätswein höchster Klasse. Alternativ werden auch die früheren Begriffe DOC und DOCG verwendet.