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Nach über zwei Stunden Schlagabtausch hört man den Freudenschrei von Timea Bacsinszky. Seit dem Fedcup-Debakel in Luzern reitet Bacsinszky (WTA 15) auf einer Erfolgswelle, die ihr allerdings ein Mammutprogramm bescherte. Am Samstag gewann sie in Rabat ihren vierten WTA-Titel, flog noch am gleichen Abend von Marokko nach Spanien und musste bereits am Sonntag zu ihrer Erstrunden-Partie antreten.
Keine Zeit zum Ausruhen
Nachdem sie im zweiten Satz ein 0:3 aufgeholt hatte und mit einem erneuten Break 4:3 in Führung gegangen war, schien sie einem relativ ungefährdeten Zweisatz-Sieg entgegenzusteuern. Ihre Gegnerin, die vor gut einem Jahr die Nummer 8 der Welt war, rettete sich aber in den dritten Satz. Dort gelang Bacsinszky das erste Break zum 3:2 und ein weiteres zum 5:2. Schliesslich kassierte sie ein Break und Jekaterina Makarowa machte es noch einmal spannend. Sie verkürzte auf 5:4, dann servierte die Schweizerin aber souverän aus. «Das war mein 7. Spiel in 8 Tagen. Da ist es klar, dass das Energielevel nicht immer top ist», erklärt die Lausannerin.
Im Achtelfinal trifft Bacsinszky am Mittwoch, 04. Mai 2016, auf die Rumänin Simona Halep. Die letzte Begegnung gegen die Weltnummer 7 gewann die Waadtländerin vor einem Monat in Miami auf dem Weg in den Halbfinal in drei Sätzen. «Auf Sand wird es gegen sie aber noch schwieriger», glaubt Bacsinszky. «Sie ist eine der Besten der Welt und stand hier vor zwei Jahren im Final.»