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Keine Podestplätze im Liegendschiessen
21.09.2007 - (Shd) Den Schweizer 300-m-Matcheuren ist der Auftakt zu den Europacup-Finalschiessen in Winterthur höchstens halbwegs geglückt.
In den beiden Liegendkonkurrenzen reichte es zwar nicht für Podestplätze, doch bei den Männern konnten sich einige Resultate durchaus sehen lassen.
Die ersten Siege gingen an den Franzosen Valerian Sauveplane und die Deutsche Harriet Holzberger, die ihren Erfolg im letzten Jahr wiederholen konnte.
Neben der Klasse der europäischen Liegend-Elite trugen auch die nahezu optimalen äusseren Schiessbedingungen zu einem hochstehenden Finalwettkampf bei. Die Differenz in den ersten sieben Rängen betrug lediglich drei Punkte. Eindeutiger Sieger wurde der Franzose Valerie Sauveplane, der im 60-schüssigen Programm neben 59 Zehnern nur einen einzigen Neuner schoss. Der 27-jährige Weltcupsieger in Fort Benning (USA) vor zwei Jahren mit dem Kleinkalibergewehr und 11. an den Weltmeisterschaften 2006 kam jetzt als Europacup-Finalsieger erstmals zu einem Grosserfolg auf 300 m. Auf den Ehrenplätzen folgten, mit nur einem Punkt weniger, der Tscheche Opelka und der Schwede Larsson, die beide früher schon Finalsieger gewesen waren. Ausschlaggebend für die Klassierung zu Gunsten von Opelka war die um einen Punkt höhere letzte Serie (100:99).
Von den Schweizern mischten sowohl Marcel Bürge (Lütisburg) als auch Marcel Ackermann (Wolfwil) in der Spitze mit und blieben bis am Schluss in aussichtsreichen Positionen. Beide verfehlten das Scheibenzentrum nur dreimal und kassierten den jeweils dritten Neuner erst in den Schlussserien. Dies hatte zur Folge, dass sie bei der Dichte der Spitzenresultate, punktgleich mit dem Vierten und Fünften, aufgrund der schlechteren letzten Zehnerserien, auf den Plätzen 6 und 7 klassiert wurden.
Bei den Frauen hingen die Trauben für die Schweizerinnen viel zu hoch. Sybille Eberle geriet mit 96 Punkten in der zweiten Serie erstmals in Rücklage und konnte das verlorene Terrain nicht mehr wettmachen, während Andrea Brühlmann sich schon in der ersten Programmhälfte nicht zurechtfand und später, nach einer 94er-Serie, hoffnungslos zurückfiel.