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Die Statistik der Schweizer Städte informiert über die Themen Bevölkerung, Arbeit, Beschäftigung, Finanzen, Mobilität und Bildung in den Städten. Jede Ausgabe dieser Publikation ist einem bestimmten Fokusthema gewidmet und sowohl gedruckt als auch digital verfügbar. Die verwendeten Daten basieren auf 162 statistischen Städten sowie neun weiteren Mitgliedern des Schweizerischen Städteverbands, die hinsichtlich ihrer Tradition oder Entwicklung städtisch geprägt sind. Sie werden in den Katalogen und Datenbanken des Schweizer Statistikportals sowie auf der Plattform opendata.swiss bereitgestellt.
Wohnen in der Stadt – Ausgabe 2021
Die 82. Ausgabe der «Statistik der Schweizer Städte», die zum sechsten Mal in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegeben wird, ist dieses Jahr dem Thema «Wohnen in der Stadt» gewidmet. Sie liefert detaillierte Informationen zur Struktur des Wohnungsmarkts, zur Wohnungstypologie sowie zur gerechten Wohnversorgung in den Schweizer Städten.
Drei-Zimmer-Wohnungen dominieren
69% der städtischen Mieterinnen und Mieter wohnen in einer Drei- oder Vier-Zimmer-Wohnung. Während in den meisten Gemeinden Drei-Zimmer-Wohnungen überwiegen, sind in den Städten mit weniger als 20 000 Einwohnerinnen und Einwohnern Vier-Zimmer-Wohnungen leicht in der Überzahl. Demgegenüber verfügt die Mehrheit der Eigentümerinnen und Eigentümer in den Schweizer Städten (86,5%) über eine Wohnung mit vier oder mehr Zimmern.
Je grösser die Stadt, desto mehr Mieterinnen und Mieter
Von 2015 bis 2017 (kumuliert) waren 74% der bewohnten Wohnungen in den Schweizer Städten durch Mieterinnen und Mieter sowie Genossenschafterinnen und Genossenschafter belegt. Bei 25% handelte es sich um Eigentümerwohnungen.
Gemeinnütziger Wohnungsbau – Hebel für eine gerechte Wohnversorgung
Die Städte setzen vermehrt auf den gemeinnützigen Wohnungsbau für sozial und wirtschaftlich benachteiligte Personen. Die Gebäude des gemeinnützigen Wohnungsbaus machen 1,3% des gesamtschweizerischen Wohngebäudebestands aus. In den Grossstädten beläuft sich ihr Anteil auf 11,4%, in den kleinsten Städten auf rund 1,2%.
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