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Der Ursprung von Manschettenknöpfen geht auf Ende des 17. Jahrhunderts zurück. Die üppigen und teilweise verspielt dekorierten Ärmel waren kennzeichnend
für die damalige Herrenmode. Um die weiten Ärmel zusammenzuhalten, verwendeten die Herren zu Beginn einfache Schnüre und Knöpfe.
Mitte des 19. Jahrhunderts konnten Manschettenknöpfe, wie wir sie heute kennen, aufgrund der industriellen Revolution in Massen produziert werden. Sie
waren in jeder Preislage verfügbar und wurden deshalb von der Mittel- und Oberklasse getragen. Nebst den in Massen hergestellten Varianten begannen zu dieser Zeit auch grosse und etablierte
Häuser, ihre eigenen Modelle auf den Markt zu bringen.
Doch farbige Manschettenknöpfe mit Edelsteinen wurden zuerst nur von selbstbewussten Männern getragen. Als der spätere Edward VII, Prince of Wales Ende
des 19. Jahrhunderts bunte Fabergé-Manschettenknöpfe
populär machte, entwickelten diese sich zu einem modischen Accessoire.
In den 1920er-Jahren wurden so viele Manschettenknöpfe getragen wie nie zuvor. Sie waren in allen Farben, Formen und Materialien verfügbar, mit hochwertigsten Edelsteinen oder auch in günstigeren
Varianten. Alles war von diesem Zeitpunkt an möglich.