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Die Eidgenössische Elektrizitätskommission Elcom hatte mit einem provisorisch festgelegten Übernahmewert die Anlagewerte der überführten Anlagen im vergangenen Januar verfügt. Swissgrid musste deshalb rückwirkend Bewertungsanpassungen in der Höhe von 18,26 Mio CHF vornehmen.
Swissgrid ist seit 2013 Eigentümerin des schweizerischen Übertragungsnetzes. Die Elcom verordnete im September 2012 eine Bewertungsmethode für die von den Stromkonzernen an die Netzbetreiberin übertragenen Netze. Die Verfügung wurde von einigen früheren Besitzern angefochten. Im November 2013 entschied das Bundesverwaltungsgericht, dass es sich bei der Überführung um eine formelle Enteignung handelte. Die gewählte Methode entspreche nicht dem verfassungsmässigen Anspruch auf volle Entschädigung nach enteignungsrechtlichen Grundsätzen. Die Elcom musste damit wieder über die Bücher.
Einige der früheren Eigentümer entwickelten aufgrund des Gerichtsentscheids eine Methode zur Ermittlung des Werts und konsultierten die Elcom. Die Methode wurde in einem Vertrag zwischen Swissgrid und den früheren Netzeigentümern festgelegt.
Die bisherigen Eigentümer würden für die Einlage ihrer Übertragungsnetzanlagen im Umfang von 30% des Werts mit Swissgrid Aktien und im Umfang von 70% mit einer Darlehensforderung gegenüber Swissgrid entschädigt, heisst es in der heutigen Mitteilung weiter. Dafür werden im Rahmen des bereits bestehenden bedingten Kapitals neue Swissgrid Aktien (zur Hälfte Namenaktien A und Namenaktien B) im Nominalwert von 1,6 Mio CHF ausgegeben, wodurch sich das nominale Aktienkapital auf 317,9 Mio CHF erhöht.
Im gleichen Umfang sinkt das bedingte Aktienkapital um 1,6 Mio auf 128,4 Mio CHF. Durch die Bewertungsanpassung erhöht sich das Eigenkapital von Swissgrid um 5,48 Mio CHF.
cf/tp
(AWP)