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Die nächsten Europameisterschaften stehen vor der Tür, und eine spannende Qualifikationssaison nähert sich ihrem Höhepunkt. Wer wird die Schweiz an der EM 2018 in Kroatien vertreten? Seit der Einführungen eines mehrstufigen Qualifikationssystems vor drei Jahren qualifizieren sich Spielerinnen und Spieler anhand ihrer Leistungen und erfüllten Limiten für das Nationalkader A und B. Aus diesem Pool von Athlethen bestimmt der Selektionsausschuss nach Abschluss der Saison dann die Delegation.
Während zur EM 2018 in Kroatien noch viele Fragen offen sind (u.a. das genaue Datum oder die Anzahl Startplätze für die Schweiz), verfügt die Schweiz unbestritten in den höheren Altersklassen gleich über mehrere Medaillenhoffnungen. In drei der sieben Divisionen könnten ehemalige Goldgewinner und aktuelle Titelhalter an den Start gehen. In FPM fehlt Karin Rubin nur noch ein Turnier, um alle Limiten zu erfüllen und als Titelverteidigerin automatisch gesetzt zu sein. In MPM steht Stephan Müller einer Teilnahme nichts mehr im Wege – wird er wie 2012 in England eine weitere Bestleistung abrufen können und das Podest erobern? Und Paul Francz, der schon 1999 (MPM), 2008 und 2010 (MPG) Gold geholt hatte, könnte nächstes Jahr erstmals als Senior Grandmaster die Jagd auf Gold starten.
Die Qualifikation für die EM 2020 findet in der Saison 2019 statt. Die Ausschreibung ist im Gange und der Austragungsort sollte Ende März 2018 bekanntgegeben werden.