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Du hattest einen schlechten Tag. Einen miserablen Tag. Und dann noch dieser Überfall eben am Bahnhof. Aber du hast dich gut erholt, keine Beulen oder blauen Flecke. Nur verärgert bist du. Wütend darüber, dass du dich nicht teurer verkauft hast. So wütend, dass du mit der Faust gegen die nächste Plakatwand schlägst.
Die Hand geht einfach durch. Du erschrickst, drehst dich um und siehst wie du, von Schaulustigen umringt, vor dem Bahnhof am Boden liegst.
Nachdem dein Grossvater gestorben ist findest du auf seinem Dachboden eine alte Kamera. Du nimmst sie mit nach Hause und betrachtest sie näher. Unten ist ein Schild angebracht auf dem steht „Reichsgeisterjagdamt – Inv. Nr. 73“. Du denkst dir nichts dabei und stellst sie in dein Bücherregal.
Nachts hörst du seltsame Geräusche die anscheinend aus der Kamera kommen. Du schaust von oben in den Schachtsucher und siehst seltsame Schlieren, die bei längerem Hinschauen wie Gesichter aussehen. Diese geben dir klar zu verstehen, dass sie raus wollen und das alles bloss ein schrecklicher Irrtum sei.