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45 Minuten vor dem geplanten Anpfiff der Super-League-Partie Servette - Sion erklärte Schiedsrichter Stephan Klossner das Terrain für unbespielbar. Die nachvollziehbare Absage löste in Genf Diskussionen aus. Wann das Romand-Derby nachgetragen wird, ist offen.
Die schweren Niederschläge in der Westschweiz hinterliessen auf dem Spielfeld im Stade de Genève Spuren, die offenbar nicht rechtzeitig zu beseitigen waren. Mehrere Tausend Zuschauer reisten vergeblich an.
Klossner erklärte in einem TV-Interview, die Sicherheit der Spieler wäre nicht garantiert gewesen. Letztmals musste die Liga zu Beginn der Rückrunde im Februar ein Spiel verschieben, weil in St. Gallen (gegen Thun) zu viel Schnee auf dem Platz lag.
Hugh Quennec zog nicht den Entscheid des Schiedsrichters in Zweifel, sondern reagierte wegen des seiner Meinung nach vermeidbaren Zustands des Platzes verärgert. Er taxierte die Regenfälle nicht als aussergewöhnliche Situation. Man habe im Bereich der Rasenpflege zu wenig unternommen, kritisierte Servette Präsident.
«Ich werde eine technische Analyse veranlassen. Sollten Mängel zum Vorschein kommen, müssen wir die Konsequenzen ziehen», kündigte der Kanadier an, der übrigens auch in Betreiber-Gesellschaft des Stadions einsitzt. Erst Mitte März war in der Arena des Tabellen-Letzten ein neuer Rasen verlegt worden.