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Die Gewerkschaftszentralen haben in Argentinien einen Generalstreik gegen eine geplante Reform des Rentensystems ausgerufen. Das Parlament wollte noch am Montag ein Gesetz verabschieden, um die Pensionen zu kürzen.
Mit dem 24-stündigen Ausstand seit Montagmittag (Ortszeit) wird gegen die Initiative der Regierung des Präsidenten Mauricio Macri protestiert, die jährlich 100 Milliarden Peso (rund 5 Milliarden Franken) einsparen soll.
Linke Demonstranten schleuderten Steine gegen Sicherheitskräfte, die das Kongressgebäude abriegelten. Mindestens 50 Menschen wurden verletzt, unter ihnen 15 Polizisten. 47 Demonstranten wurden festgenommen, wie die Nachrichtenagentur Télam berichtete. (sda/dpa)