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Sunrise fordert Änderung bei anstehender Mobilfunkauktion
Nur Trostpflaster
Denn für den Verlierer der Auktion blieben beim jetzigen Verfahren nur Frequenzbereiche übrig, die lediglich ein Trostpflaster seien, sagte Technikchef Elmar Grasser. Diese Frequenzblöcke seien so klein, dass man sie nicht effizient betreiben könnte, weil es auch noch Verluste bei der Signalisierung gebe.
Grasser verglich das mit einem Bus, für den man den vollen Preis bezahlen müsse, aber nur die Hälfte der Plätze verwenden dürfte. Eigentlich gäbe es bei den 700-MHz-Bereich genügend Frequenzen für alle drei Anbieter. Sunrise fordert deshalb drei gleich grosse Blöcke. Diese könnte man entweder zuteilen oder per Auktion vergeben.
Überdies stört sich Sunrise daran, dass bei den hohen Frequenzbändern nur jener von 3,6 bis 3,8 GHz vergeben werden soll. Ursprünglich waren auch noch die 3,41 bis 3,5 GHz-Frequenzen zur Auktion vorgesehen. Warum diese nun nicht unter den Hammer kommen sollten, hätten die Behörden nicht erklärt, hiess es. Damit werde das Spektrum um ein Viertel reduziert.
Auch mit den Bieterregeln ist Sunrise nicht zufrieden. Die Auktion sei zwar einfach gehalten. Aber sinnvolle Einschränkungen wie im Ausland habe die Comcom nicht berücksichtigt.