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RoadCross Schweiz unterstützt die heute an das Parlament überwiesene Botschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet. Der Bau einer zweiten richtungsgetrennten Tunnelröhre könnte über die Jahre viele Unfälle mit Schwerverletzten und Toten verhindern.
Heute hat der Bundesrat seine Botschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über den Strassentransitverkehr an das Parlament überwiesen. Diese sieht am Gotthard den Bau einer zweiten Tunnelröhre ohne Kapazitätserweiterung vor. RoadCross Schweiz unterstützt den bundesrätlichen Entscheid und ermuntert die Volksvertreter im Parlament, sich in dieser Frage hinter den Bundesrat zu stellen.
Aus Gründen der Verkehrssicherheit macht der Bau einer zweiten, richtungsgetrennten Tunnelröhre Sinn. Der Gotthard ist ein neuralgischer Punkt im Schweizer Strassennetz mit einem extrem hohen Verkehrsaufkommen. Umso wichtiger ist es, die Sicherheit mit richtungsgetrennten Strassentunnels zu erhöhen. Das Risiko von Frontalkollisionen könnte eliminiert werden, zudem würde der zusätzliche Platz Rettungsaktionen vereinfachen.
Der Vorstoss des Bundesrates kommt zum richtigen Zeitpunkt: Zwischen 2020 und 2025 muss der Strassentunnel am Gotthard umfassend saniert werden. Eine zweite Tunnelröhre käme somit nicht nur der Verkehrssicherheit zugute, sie würde auch dazu beitragen, dass der Verkehr am Gotthard wegen der Arbeiten nicht zum Stillstand kommt.