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VertreterInnen des PVB, des VPOD und der VKB sowie eine Delegation der Personalkommission nehmen jeweils an diesem Treffen teil.
Dieses Jahr wurde die Sitzung vom stellvertretenden Direktor Markus Leuthard geleitet. Er berichtete von den laufenden und geplanten Projekten sowie den Umbauarbeiten, die kurz vor dem Abschluss stehen. Zudem verwies er auf die wichtige Arbeit, die von den Mitarbeitenden des Museums geleistet wird. In diesem Zusammenhang äusserten die Personalverbände ihre Besorgnis in Bezug auf die Gesundheit der Angestellten und fragten die Geschäftsleitung, ob die Intensivierung der Aktivitäten keine Auswirkungen auf die Gesundheit des Personals gehabt habe.
Laut Thomas Feuchtelkorb, Personalverantwortlicher, ist das Personalmanagement in Bezug auf die Arbeitsbelastung gut unter Kontrolle. Die von ihm präsentierten Statistiken zeigen, dass die Zahl der eingestellten Personen in den letzten Jahren zugenommen hat, die Überstunden und Ferien während des Jahres bezogen werden und die Krankheitsdauer pro Mitarbeiter sehr niedrig ist (durchschnittlich 3.9 Tage pro Jahr/pro Person). Auch die Zahl der Suva-Unfälle ist sehr überschaubar (6 im 2018 und 9 im 2017). Es gibt daher keine Hinweise darauf, dass sich die Zunahme der Aktivität und der Anzahl der Aufgaben negativ auf die Gesundheit der Mitarbeiter ausgewirkt hat.
Beim Personal ist die Zahl der Mitarbeitenden von 137 Personen (VZÄ=Vollzeitäquivalent) im Jahr 2014 auf 185 im Jahr 2019 gestiegen. Obwohl diese Zunahme hauptsächlich in Zürich erfolgte, haben auch die anderen Museen ihren Personalbestand erhöht. Der Frauenanteil beträgt 65%. 90% der Frauen arbeiten Teilzeit, bei den Männern sind es 46%. Bei den Männern ist die Anzahl der Teilzeitbeschäftigungen gestiegen. Die Führungspositionen werden zu 46% von Frauen besetzt. In Bezug auf die Sprache haben 70% der Mitarbeitenden Deutsch als Muttersprache, 11% sind französisch- und 7% italienischsprachig.
Was die Lohngleichheit von Frauen und Männern betrifft, so wird im nächsten Jahr eine LOGIB-Erhebung durchgeführt. Die letzte Erhebung ergab eine Lohndifferenz von 0.32% zugunsten der Männer, was marginal ist.
Digitalisierung: Das Museum ist sehr aktiv in der Digitalisierung. Mehrere Projekte sind im Gange. «Sie betreffen hauptsächlich den Bereich der Sammlungen und der Archivierung», erklärte Heidi Amrein, Chefkuratorin. Im Bereich der Personalverwaltung wird derzeit ein Projekt zur Vereinfachung des Managements der Arbeitszeit, der Ferien, der Spesen usw. durchgeführt.
Das Schweizerische Nationalmuseum umfasst drei Museen sowie das Sammlungszentrum in Affoltern am Albis. Die Organisation, die Aufgaben und die Zuständigkeiten des Schweizerischen Nationalmuseums (SNM) werden durch das Bundesgesetz über die Museen und Sammlungen des Bundes (MSG) vom 12. Juni 2009 geregelt. Seit seinem Inkrafttreten am 1. Januar 2010 ist das SNM zu einer juristischen Person des öffentlichen Rechts geworden, die für ihre Organisation zuständig ist und ihre eigene Buchhaltung führt.