Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03255.jsonl.gz/332

Bruckners 3. Sinfonie
- 40
- Leitung
- Thomas Zehetmair
- Viola
-
Jürg Dähler
Friedrich Cerha
Anton Bruckner
Es ist bereits die dritte Bruckner-Aufführung unter der Leitung von Thomas Zehetmair. Und wenn die Bruckner-Aufführungen in der Stadtkirche Winterthur stattfinden, stossen sie im eigentlichen Wortsinn auf ein ganz besonderes Echo. Die dritte Sinfonie war Bruckners Sorgenkind. Ursprünglich war sie voller Wagner-Zitate und wurde auch Richard Wagner gewidmet, der seinerseits Bruckner "für den grössten Sinfoniker nach Beethoven" hielt. Doch dann folgten 15 Jahre einer immer wieder neu aufgerollten Um- und Überarbeitung. Ihr fielen sämtliche Wagner-Zitate zum Opfer und auch viele andere, weniger geglückte Passagen. Erst 1890 - Bruckner arbeitete bereits an seiner neunten Sinfonie - liess er die definitive (dritte) Fassung der Dritten drucken. Ein frühes Meisterwerk, das völlig neue sinfonische Dimensionen eröffnet.
Jürg Dähler, Solo-Bratschist beim Musikkollegium Winterthur, spielt zudem das Konzert für Bratsche und Orchester von Friedrich Cerha. Das Konzert des österreichischen Komponisten ist in fünf kontrastierende Sätze gegliedert.
Jürg Dähler, Solo-Bratschist beim Musikkollegium Winterthur, spielt zudem das Konzert für Bratsche und Orchester von Friedrich Cerha. Das Konzert des österreichischen Komponisten besteht aus fünf kontrastierenden Sätzen.