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Übernachten in der Leichenhalle
Gefäss:
Nachtruhe statt ewiger Ruhe: In Tasmanien will ein australischer Antiquitätenhändler eine ehemalige Leichenhalle zum Hotel umbauen. Wer hier übernachtet, soll auf Totenbahren oder gar in ausziehbaren Kühlzellen schlafen können.
Zur Einrichtung gehöre auch eine Badewanne, in der früher Leichen gewaschen wurden. Der Ort sei „wunderschön“, schwärmt Geschäftsmann Hadyn Pearce. Wer sich nicht traut oder wem Bahren und Zellen zu eng sind, kann allerdigns auch in einem gewöhnlichen Doppelbett nächtigen. Pearce plant, die Herberge Anfang nächsten Jahres zu eröffnen. Er hat das Gebäude aus den 1950er Jahren, das früher zu einer psychiatrischen Anstalt gehörte, vor einigen Jahren gekauft. Zuletzt blieb es mehr als ein Jahrzehnt lang ungenutzt. Es gehört zu einem Komplex von sechs Häusern, die derzeit renoviert werden. (mai/sda)