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Eine Studie der internationalen Werbebranche brachte eine grosse Unzufriedenheit bei den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zutage.
Die Studie «Global DEI Census», an der auch Schweizer Angestellte der Werbebranche teilnahmen, zeigte unter anderem, dass fast jede siebte Person der Marketingbranche den Rücken kehren möchte. In der Schweiz liegt der Unzufriedenheitswert bei 8 Prozent.
58 Prozent der befragten Schweizer Marketers stimmten der Aussage zu, dass ihr Unternehmen aktive Schritte zu mehr Diversität und Gleichstellung (DEI) unternimmt. 48 Prozent sind der Meinung, dass sich die Situation im Vergleich zu den letzten zwei Jahren in Bezug auf DEI verbessert hat.
In der Schweizer Werbebranche sind im Vergleich zu den globalen Daten alle Minderheitsgruppen relativ gut vertreten. Mit einer Ausnahme: Personen mit Behinderung sind mit lediglich 6 Prozent vertreten (im Vergleich zu 22 Prozent im nationalen Durchschnitt).
Wenig überraschend ist, dass sowohl 12 Prozent der 18- bis 24-Jährigen als auch 15 Prozent der 55- bis 64-Jährigen Diskriminierungen aufgrund ihres Alters erfahren haben. Mal galten sie als zu jung, mal als zu alt.
Die Studie zeigt in der Schweiz zudem ein beträchtliches Lohngefälle für Frauen in allen Positionen auf (-22 Prozent auf Executive-Management-Stufe, -9 Prozent auf Senior-Stufe, -32 Prozent auf der Stufe Fachpersonen und -2 Prozent auf Junior-Stufe).
Die Studie wurde in 91 Ländern mit rund 13’000 Personen durchgeführt – davon 224 aus der Schweiz. «Der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) hat diese Umfrage mit seinen Mitgliedern und weiteren Partnern im Schweizer Werbemarkt geteilt», wie der SWA am Donnerstag mitteilte.