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Die Moschee im Genfer Stadtteil Petit-Saconnex hat vier Angestellte entlassen. Nähere Angaben zu den vier Personen wurden dabei nicht gemacht. Laut Zeitungsbericht soll es sich um zwei Imame handeln sowie den Sicherheitsverantwortlichen und einen Angestellten. Alle sollen Franzosen sein und im Register der von der französischen Staatssicherheit Gesuchten aufgeführt sein.
Ahmed Beyari von der islamischen Kulturstiftung, die die Moschee betreibt, bestätigte einen Bericht der Zeitung «Tribune de Genève» vom Freitag über die Entlassungen. Zu den Tätigkeiten der Betroffenen machte er aber keine Angaben.
Der Entscheid der Moschee folgt auf den Besuch des Generalsekretärs der Islamischen Weltliga in Genf von Anfang November. Die Weltliga beaufsichtigt die Genfer Moschee. Der Generalsekretär hatte damals Veränderungen in der Moschee angekündigt.
Er hatte damals in einem Gespräch mit der «Tribune de Genève» angekündigt, dass er extremistisches Gedankengut bekämpfen wolle. Mitarbeitende der Moschee, die im Register der französischen Staatssicherheit aufgeführt seien, würden nicht im Genfer Zentrum bleiben.
Sein Ziel sei es, dass die grosse Moschee von Genf ein Musterbeispiel werde in Sachen Kultur, Dialog und Integration, hatte der Generalsekretär und ehemalige saudische Justizminister betont. Er erklärte sich bereit, die Institution zu schliessen, sollte dies nicht erreicht werden.
Der Bau der Moschee im Genfer Stadtteil Petit-Saconnex war von Saudiarabien finanziert worden. 1978 wurde das Gebäude vom saudischen König Khaled bin Abdulaziz eingeweiht. (whr/sda)