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Er befindet sich aufgrund einer Unregelmäßigkeit in der Mondumlaufbahn nicht immer am selben Ort auf dem Messkreis der Ekliptik, sondern immer an einer anderen Stelle, wobei er sich in ca 18 Jahren (dem großen Mondjahr) einmal durch den ganzen (Tier-)Kreis bewegt.
Um bestimmen zu können, wo dieses Mondjahr beginnen soll, hat man sich zu der Zeit, als man den Tierkreis erfand, darauf geeinigt, ihn am Anfang des Sternbildes Stier bei den Plejaden beginnen zu lassen, aufgrunddessen man später zu der falschen Vermutung gelangte, das wässrige Mondprinzip sei im erdigen Stier erhöht, was natürlich widersinnig ist, weil das Erdelement dem Wasserelement im Tierkreis immer gegenüber steht und damit gegensätzlich ist.
Der Frühlingspunkt stellt den Schnittpunkt der Erdumlaufbahn um die Sonne mit der Äquatorebene der Erde dar, und bewegt sich aufgrund einer langsamen Trudelbewegung der Erdachse zusammen mit dem gesamten Messsystem ebenfalls rückläufig durch den Tierkreis, und befindet sich zur Zeit am Ende des Sternbildes Wassermann, nachdem er das Sternbild Fisch verlassen hat.
Die 4 Punkte, die den Beginn der Jahreszeiten Frühling Sommer Herbste und Winter kennzeichnen, bewegen sich in ca 26.000 Jahren einmal durch den ganzen Tierkreis, was man als "platonisches Jahr" bezeichnet. Dadurch wird es möglich, auch einen Zeitpunkt innerhalb eines derart langen Zeitraums exakt zu bestimmen.
Wo jedoch der Beginn eines platonischen Jahres liegt, ist ebenso willkürlich festgelegt, wie der Beginn eines tropischen Jahres auf der Erde, wo die Einen den Jahrsbeginn zu Weihnachten feiern und die Anderen zu Ostern, bzw mitten im Februar, wenn die Sonne am Anfang des Sternbildes der Fische steht, was auf einen Zeitpunkt der Festlegung schließen lässt, als der Frühlingspunkt noch im Fisch und der Herbstpunkt im Sternbild Jungfrau stand.
Hierbei geht es jedoch nur um Messpunkte, anhand derer man die Zeit messen kann, die seit einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit vergangen ist, oder die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft noch bleibt, sodass die Frage nach einem absoluten Anfangspunkt der Zeit für den Alltagsgebrauch eines Kalenders irrelevant ist.
Metaphysisch gesehen, macht es jedoch schon einen Unterschied, ob man den Beginn eines Zyklusses mit einer Fische- oder Widderphase enden oder mit einer Widder- oder Stierphase beginnen lässt, denn die Charakteristik dieser Zeichen ist jweils eine ganz unterschiedliche, und daher auch das damit verbundene Weltbild ein ganz anderes.
Der Tierkreis wurde zu dem Zeitpunkt geschaffen, als der Frühlingspunkt am Anfang des Stiers stand, also um ca 2200 v Chr., worauf auch die ganze Symmetrie des Tierkreises hinweist. Deshalb wäre es also sinnvoll, dort auch weiterhin den metaphysischen Anfang zu verorten, um die Bedeutung dieses Meditationskreises (Mandalas) richtig verstehen zu können.
Damit wäre dann allerdings nicht mehr die Fischephase das Ende der Fahnenstange, wo sich das Jahr in Wohlgefallen auflöst, sondern die des Widders, wo es gewaltsam beendet wird, damit in der fruchtbaren Stierphase ein neues Jahr beginnen kann.
Da es im Tierkreis jedoch eine Folge von zwei von Saturn, dem Hüter der Schwelle, beherrschten Sternzeichen hintereinander gibt, bei denen das Eine traditionell in die Vergangenheit gerichtet ist, und das andere in die Zukunft, macht es noch mehr Sinn, den Beginn des neuen Jahres im Winter am Ende des Steinbockes und am Anfang des Wassermanns zu verorten, wobei der Fisch wiederum aus der Endphase eines Jahreszyklus in dessen Anfangsphase gerät.