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Der Bündner Ausnahmeschwinger Armon Orlik hat beim Bergfest auf dem Rigi einen starken Wettkampf gezeigt. Leider verpasste der Maienfelder erneut knapp die Teilnahme am Schlussgang.
Nach einem Gestellten zum Auftakt gegen den späteren Festsieger Joel Wicki gewann Orlik alle weiteren fünf Gänge. Im zweiten Gang bezwang er Martin Felder, anschliessend vor der Mittagspause Marco Thierstein. Am Nachmittag bezwang er Steve Duplan, Mikaël Matthey und Steven Moser.
Eine Teilnahme am Schlussgang blieb dem Maienfelder Kraftpaket allerdings wie schon vor zwei Wochen am NOS verwehrt. Auf dem Rigi wurde ihm der punktgleiche Südwestschweizer Lario Kramer vorgezogen, obwohl dieser im vierten Gang gegen Roger Rychen eine Niederlage eingezogen hatte.
Aufgrund der Ausgangslage vor dem Schlussgang hätte Orlik bei einem Gestellten zwischen Wicki und Kramer den Festsieg erlangt. Kramer fing im Schlussgang aktiv an und setzte Wicki immer wieder unter Druck. Mehrmals muss sich dieser auch im Bodenkampf wehren. Am Ende war es aber der Sörenberger Favorit, der die Oberhand behielt und den Festsieg holte.
Für Orlik blieb mit 58 Punkten der zweite Rang, ein weiterer Kranz und die Erkenntnis, dass der Formaufbau für das Eidgenössische vom 26.-28. August in Pratteln stimmt.
(Bilder: SRF)