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Vor einem Jahr sorgte das verkeilte Schiff «Ever Given» im Suezkanal für Stau, weltweite Lieferprobleme und viele Witze. Nun ist ein anderes Schiff der Reederei, die «Ever Forward», in der Chesapeake Bay auf Grund gelaufen. Zuerst berichtete «Bloomberg».
Das Schiff war in der Nacht von Sonntag auf Montag auf dem Weg von Baltimore nach Norfolk im US-amerikanischen Bundesstaat Virginia, als es kurz vor Baltimore auf Grund lief. Die amerikanische Küstenwache versucht seitdem, das Schiff zu befreien.
Wie es genau dazu kam, dass der Frachter auf Grund lief, ist bisher noch ungeklärt. Was allerdings klar ist: Das Schiff braucht mindestens etwa 13 Meter tiefes Wasser. An der Stelle, an der es nun liegt, beträgt die Wassertiefe allerdings nur rund 7.5 Meter. Medienberichten zufolge ist niemand verletzt und auch das Schiff sei unbeschädigt.
Die «Ever Forward» ist 334 Meter lang und gehört zur taiwanesischen Reederei Evergreen Marine Corp. Zum gleichen Konzern gehört auch die «Ever Given», die im vergangenen Jahr für Schlagzeilen sorgte.
Die Blockade des Suezkanals vom 23. bis 29. März 2021 habe damals einer Studie zufolge täglich zwischen 6 und 10 Milliarden US-Dollar gekostet, da mehr als 400 andere Schiffe an der Weiterfahrt gehindert wurden.
So dramatisch ist die Lage aktuell nicht, denn die «Ever Forward» versperrt mit ihrer Lage keinen anderen Schiffen den Weg. Dennoch wurden andere Schiffe in der Umgebung gewarnt und gebeten, langsamer zu fahren. (fho,t-online )
Das US-Repräsentantenhaus hat erneut für ein Gesetz gestimmt, das die beliebte Kurzvideo-App Tiktok aus China unter amerikanische Kontrolle bringen soll. Die Parlamentskammer in Washington nahm den Entwurf am Samstag mit einer grossen überparteilichen Mehrheit an. Das Gesetz könnte zur Verbannung von Tiktok aus amerikanischen App-Stores führen, wenn der Dienst weiter im Besitz des chinesischen Konzerns Bytedance bleibt. Der Entwurf sieht eine Frist von neun Monaten für einen Verkauf vor. US-Präsident Joe Biden kann diese um drei weitere Monate erweitern.