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Gestern Nachmittag musste die Murtengasse zwischen dem Grenette-Kreisel und dem Varis-Kreisel für den Verkehr erneut gesperrt werden. Grund ist ein Rohrbruch, der seit dem 4. August immer wieder auftritt und die umliegenden Haushalte in der Rue Pierre-Aeby ohne Wasser zurücklässt und Schäden an der Murtengasse verursacht. Insgesamt seien in diesem Bereich seit Anfang August vier Wasserrohrbrüche verzeichnet worden, immer an einer anderen Stelle des Rohrs, sagt Thierry Ackermann, Direktor Wasser der Sinef AG, die sich um das städtische Trinkwassernetz kümmert. Der letzte grosse Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 10. auf den 11. August. Er wurde im Anschluss repariert, bevor gestern erneut ein kleines Leck bemerkt wurde.
Altes Rohr als Grund
Das betroffene Gussrohr stammt noch aus dem Jahr 1979 und sollte im Oktober ersetzt werden. Bis dahin wird der betroffene Abschnitt provisorisch ausser Betrieb genommen, so dass nicht erneut Wasser austritt. Ein solcher Rohrbruch sei typisch für die heissen Sommermonate, erklärt Ackermann. Durch die Trockenheit komme der Boden in Bewegung und könne so die Rohre verformen, bis schliesslich ein Leck in der Leitung entstehen würde.