Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03604.jsonl.gz/845

1925 wurde die "Basler Luftverkehrs-Aktiengesellschaft" gegründet und wenige Monate später in "Balair" umgetauft. 1931 fusionierte die Balair mit der Zürcher Fluggesellschaft Ad Astra zur Swissair.
Eine zweite, neue Balair wurde im Januar 1953 gegründet. Das Basler Stimmvolk stimmte am 5. Oktober 1952 der Gründung einer Aktiengesellschaft zu. Die Balair konzentrierte sich in den ersten Jahren auf die Flugschulung und den Flugzeugunterhalt sowie die Abfertigung der Swissair-Maschinen auf dem Flugplatz Basel-Mulhouse.
1957 fand der Einstieg ins Chartergeschäft statt. 1959 erwarb die Swissair eine 40%-Beteiligung an der Balair, 1972 die Mehrheitsbeteiligung. Unter dem Namen Balair wurden v.a. Charterflüge der Swissair durchgeführt. 1993 wurden die beiden Chartertöchter Balair und CTA zur balairCTA fusioniert.
Die Kombination Charter- und Linienverkehr bewährte sich nicht, und so wurde 1997 wieder eine Charter-Tochter der Swissair gegründet, welche unter dem alten Markennamen Balair auftrat. Exklusiv für die Reiseveranstalter Hotelplan und deren Tochtergesellschaften ESCO-Reisen und M-travel wurden auf Mittel- und Kurzstrecken zwei Boeing 757-200 betrieben, deren Leasingnehmerin Hotelplan selber war; zudem verfügte die Balair über zwei Boeing 767-300 für Langstrecken.
Auch die neue Balair geriet in den Strudel der Swissair-Krise nach deren Grounding. Am 5. Oktober 2001 landete der letzte Balair-Flug in Zürich. Während die Boeing 767 an die Leasinggeber zurückgingen, transferierte Hotelplan ihre eigenen Boeing 757 in die als Auffanggesellschaft gegründete Belair Airlines. Die Flugzeuge blieben einen Tag am Boden, aber bereits am 3. November 2001 startete die neue Belair zum ersten kommerziellen Flug .
Die Flüge der beiden Maschinen führen seither hauptsächlich zu Badeorten am Mittelmeer und im nördlichen Afrika. Die Belair geht ab Seit dem 1. November 2007 ist Air Berlin im Sinne einer strategischen Partnerschaft, die schrittweise in Kraft tretet, mit 49% am Unternehmen beteiligt. Die zwei Boeing 757-200ER wurden in Air Berlin-Farben umlackiert und in die Flotte integriert.
Seit Oktober 2009 befindet sich Belair vollständig im Besitz von Air Berlin. Mit der Ausflottung der HB-ISE im November 2009, existiert Belair als Marke nicht mehr (heute nur noch Firmenname). Sämtliche Flüge werden nun unter der Marke Airberlin durchgeführt.
Quelle: www.hls.ch