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Zahl der erwerbstätigen Frauen steigt
2011 waren sechs von zehn erwerbstätigen Frauen in einem Teilzeitverhältnis beschäftigt, 1991 waren es fünf von zehn. Auch bei den Männern hat der Anteil der Teilzeitbeschäftigten zwischen 1991 und 2011 von 7,8% auf 13,6% zugenommen. Insgesamt ist die Erwerbsquote bei den Männern in diesem Zeitraum von 91,1% auf 88,7% zurückgegangen.
Der Anteil der Frauen mit Hochschulabschluss hat sich zwischen 1999 und 2011 rasant erhöht, nämlich von 9% auf 21,7%. Bei den Männern ist dieser Anteil ebenfalls gestiegen, allerdings in bescheidenerem Ausmass von 20,1% auf 27,6%.
Bei der Wahl der Studienrichtung bestehen dagegen weiterhin grosse Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Männer sind häufiger in technischen Studiengängen wie Ingenieurswesen, Bauwesen oder Informatik vertreten, Frauen in den Fachrichtungen Gesundheit, Geistes- und Sozialwissenschaften oder auch in der Lehrkräfteausbildung. Während die Zahl der Frauen in den als typisch männlich geltenden Bildungsgängen dennoch gestiegen ist, kann das für den umgekehrten Fall nicht bestätigt werden.
Der Frauenanteil unter den Arbeitnehmenden in Führungspositionen - etwa ein Drittel - bleibt hingegen seit 1996 nahezu unverändert. Ferner gibt das BFS bekannt, dass im Jahr 2011 in 76% der Fälle von häuslicher Gewalt, die 38% der Gewaltstraftaten ausmachen, die Opfer Frauen waren.