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Giulia Steingruber, Ilaria Käslin, Caterina Barloggio, Stefanie Siegenthaler und Thea Brogli erreichten im Team-Final mit 165,721 Punkten zwar eine ähnlich hohe Punktzahl wie in der Qualifikation, welche sie auf Rang 3 beendet hatten, diese reichte im Final aber nur zum 4. Platz.
Die Bronzemedaille schnappten sich die Französinnen, die sich im Vergleich zur Qualifikation um gut fünfeinhalb Punkte steigerten und am Ende die Konkurrenz im Kampf um den dritten Podestplatz souverän in Schach hielten. Auch mit einem perfekten Wettkampf – die Schweizerinnen verzeichneten sowohl am Stufenbarren als auch am Schwebebalken einen Sturz – wäre für Steingruber und Co. der Sprung aufs Podest ausser Reichweite geblieben. Frankreich lag am Ende knapp 2,8 Punkte vor der Schweiz, die am Ende hauchdünn vor Italien lag.
Gold ging an die Russinnen, die einen fast fehlerfreien Wettkampf zeigten und erstmals seit 2010 wieder den Titel holten. Xenia Afanasjewa, Angelina Melnikowa, Aliya Mustafina, Daria Spiridonowa und Seda Tutchalian lagen am Ende knapp fünf Punkte vor den Britinnen, welche die Qualifikation gewonnen hatten, im Final aber mehrere Stürze verzeichneten. Titelverteidiger Rumänien ging trotz der starken Auftritt von Catalina Ponor erwartungsgemäss leer aus.
Am Sonntag stehen in Bern zum Abschluss der Titelkämpfe die Gerätefinals im Programm. Giulia Steingruber gehört sowohl am Boden als auch am Sprung zu den Topfavoritinnen, und auch am Stufenbarren darf sie noch einmal antreten. Ilaria Käslin gilt am Schwebebalken, in ihrem ersten Gerätefinal an internationalen Titelkämpfen, als Aussenseiterin im Kampf um die Medaillen.
(SDA)