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Die Weltbank will Insidern zufolge Gelder für humanitäre Zwecke in Afghanistan freigeben. Der Vorstand habe zugestimmt, rund 280 Millionen Dollar aus dem eingefrorenen Afghanistan-Treuhandfonds ARTF an zwei Hilfsorganisationen zu überweisen.
So will die Weltbank das Land bei der Bewältigung der stagnierenden Wirtschaft nach der Taliban-Übernahme und dem US-Abzug zu unterstützen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Die Gelder sollen an das Welternährungsprogramm und UNICEF gehen.
Die 31 Geber des von der Weltbank verwalteten Treuhandfonds für den Wiederaufbau Afghanistans müssen dem Transfer noch zustimmen. Die Entscheidung soll den Insidern zufolge voraussichtlich am Freitag fallen.
Die Auszahlungen sind seit der Machtübernahme der Taliban ausgesetzt. Drei Monate später sehen sich die 39 Millionen Menschen in Afghanistan mit einer Wirtschaftskrise, Lebensmittelknappheit im Winter und zunehmender Armut konfrontiert.
(yam/sda/awp/reu)
«Ent-Täuschung, ja. Mit und ohne Kopplung. Ich sehe die UNO heute mit anderen Augen.» Nils Melzer, 52, resigniert. Ein Mann mit weissem Hemd, Kragen aufgestellt, sitzt an einem grossen Holztisch in seinem Familienhaus oberhalb von Biel und bilanziert, dass sein Schaffen der letzten Jahre mehrheitlich ein Scheitern war. Keine leichte Aufgabe für jemanden, der sich viel vorgenommen hatte, der viel von sich erwartet hatte auch.