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Abzeichen der Eidgenössischen Schützenfeste in Zug 1869, Zürich 1872 und St. Gallen 1874
Das Abzeichen besteht aus drei Schützenfest-Abzeichen der Eidgenössischen Schützenfeste in Zug (1869), Zürich (1872) und St. Gallen (1874). Diese sind mit einer blau-weissen Masche zu einem Erinnerungsstück arrangiert.
Vom 09.07.–22.07.1869 fand das 24. Eidgenössische Schützenfest in Zug statt. Das Festgelände befand sich neben dem alten Bahnhof ab dem Bereich der heutigen reformierten Kirche (Alpenstrasse, 6300 Zug) und dehnte sich Richtung Norden aus. Durchgeführt wurde das Eidgenössische Schützenfest von der «Schützengesellschaft der Stadtgemeinde Zug» und Präsident des Zentralkomitees war der Zuger Landammann Karl Josef Merz (15.12.1818–25.04.1886). Das 25. Eidgenössische Schützenfest in Zürich fand von 14.07–22.07.1872 statt. Nach 1834 und 1859 war dies die dritte Feier in Zürich und dies nur ein Jahr nach dem Ende des Deutsch-Französischen Kriegs 1871 und nur wenige Monate nach der Abstimmung über die totalrevidierte Bundesverfassung vom 12.05.1872, bei welcher diese abgelehnt wurde. Am Eidgenössischen Schützenfest in St. Gallen vom 19.07–27.07.1874 wurde neben dem eigentlichen Schützenfest auch gleich das fünfzigjährige Jubiläum des Eidgenössischen Schützenfestes gefeiert, welches 1824 zum ersten Mal in Aarau stattgefunden hatte.