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Während der totalen Phase steht der Mond tief am Südwesthimmel und geht um 05.51 Uhr unter, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) in seinem Blog schreibt. Die Phase mit der maximalen Verdunkelung des Mondes um 06.11 Uhr ist damit in der Schweiz nicht mehr sichtbar.
Zu dieser Zeit ist es allerdings ohnehin bereits hell, und die Beobachtungsbedingungen sind eingeschränkt. Zudem erschwert die zunehmende Dämmerung am Morgen die Beobachtung; denn der Sonnenaufgang ist ja bereits um 05.47 Uhr.
Vermutlich wird die eine oder andere Schauer- und Gewitterzelle und die damit verbundene Bewölkung die Beobachtung zusätzlich erschweren - wahrscheinlich vor allem in den östlichen und südlichen Landesteilen der Schweiz.
Zu Mondfinsternissen kann es nur bei Vollmond kommen. Tritt der Mond in den Kernschatten der Erde, wird er von den direkten Sonnenstrahlen völlig abgeschirmt und die Vollmondscheibe nimmt eine kupferrote bis strahlend orange Farbe an.
Vor knapp vier Jahren, am 27. Juli 2018, hat sich die längste totale Mondfinsternis des Jahrhunderts ereignet. Von etwa 21.30 Uhr bis gegen 23.15 Uhr war die Scheibe des Vollmonds hierzulande in rötliches Licht getaucht. Eine totale Mondfinsternis von ähnlicher Länge ist erst wieder für das Jahr 2123 zu erwarten.