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Keine Stand-Up-Comedians
Von Silvan Gertsch | 25. Juli 2006 | 0 Kommentare
Sind The Editors eine billige Kopie von Joy Division? Mitnichten! Wir sprachen mit Bassist Russell und Drummer Ed von den Editors über ihre prominenten Fans.
Ihr werdet ständig mit anderen Bands wie Joy Division und Interpol verglichen. Nervt das?
Russell: Uns interessieren diese Vergleiche nicht wirklich. Wenn jemand eine CD von Joy Division und danach eine von uns anhört und der Meinung ist, dass das ähnlich tönt, dann hat er nicht viel Ahnung von Musikwissen oder Musikgeschichte.
Dann haben euch diese Bands auch nie beeinflusst?
Russell: Nein, nie. Hast du irgendwelche Joy Division CDs zuhause, Ed?
Ed: Ich habe nie Joy Division gehört.
Russell: Als wir jünger waren, haben wir viele Rock-Konzerte besucht, zum Beispiel solche von Radiohead. Das ist eine der Bands, die ich mochte, als ich 16 Jahre alt war.
Zu euren Fans gehört ja offenbar Michael Jackson…
Russell: Ja, wir haben viele bekannte Fans. Elton John, Brian Ferry, Kanye West, Michael Jackson, und so weiter…
Was denkst du darüber?
Russell: Das ist natürlich schön (lacht).
Ed: Das sind Grössen im Musikgeschäft und so etwas ehrt uns sehr.
Ihr sprecht während euren Konzerten kaum zum Publikum…
Russell: Wir spielen Musik und sind keine Stand-Up-Comedians. Wir lassen die Musik sprechen und bedanken uns nur in der jeweiligen Landessprache, wo wir gerade auftreten. Zudem gibts bei uns keine Spiele, bei denen das Publikum uns nachsingen muss.
Wie sieht die Zukunft der Editors aus?
Russell: Who knows… Wir fangen im September mit den Aufnahmen fürs neue Album an und haben dieses hoffentlich im Januar fertig. Zwei Songs sind schon fertig. Sobald das Album fertig ist, werden wir wieder touren.
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