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"Der Wahlausgang ist vielversprechend für die Zukunft", freut sich Romain Duriez, Direktor der CCIFS gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Er setze ein Signal der pro-europäischen Offenheit und das sei eine wichtige Voraussetzung für Investitionen.
Sollte Macron für seine Reformen Mehrheiten finden, dann könnten vor allem zwei Faktoren für einen höheren Warenaustausch sorgen: Macron will die Unternehmenssteuern von 33,3% auf 25% senken und er will den Arbeitsmarkt liberalisieren.
Allein 2016 ist der Handel zwischen der Schweiz und Frankreich um 10,6% gestiegen auf rund 28 Mrd CHF. Für den Zuwachs waren vor allem die Schweizer Importe im Bereich Luftfahrt verantwortlich, so Duriez.
Unter den wichtigsten Handelspartnern der Schweiz rangiert Frankreich auf Platz drei bei den Exporten und auf Platz vier bei den Importen.
Demnach exportiert die Schweiz laut der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) jährlich Güter im Wert von 14 Mrd CHF nach Frankreich, vor allem Pharmaerzeugnisse, Chemieprodukte, Uhren und Schmuck sowie Lebensmittel - in erster Linie Kaffeekapseln. Mehr verkauft die Schweiz nur nach Deutschland (39,7 Mrd) und in die USA (31,5 Mrd).
Umgekehrt importiert die Schweiz aus Frankreich jährlich Güter für rund 13,5 Mrd CHF. Wichtigere Importmärkte sind Deutschland mit einem Volumen von 48,6 Mrd, gefolgt von den USA (14,3 Mrd) und Italien (16,7 Mrd). Dabei kauft die Schweiz in Frankreich vor allem Autos, Strom, Flugzeuge, landwirtschaftliche Erzeugnisse und Komponenten für die Industrie.
(AWP)