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Es werde Kontrollen von Waren und Nutztieren geben, die - soweit möglich - in Flughäfen, Seehäfen und Firmen stattfinden sollten. Aber auch nahe der Grenze müsse es Kontrollen geben, hiess es weiter. Bereits im Juli hatte Varadkar erklärt, Irland stehe vor der Herausforderung, den EU-Binnenmarkt zu schützen und gleichzeitig scharfe Grenzkontrollen zu vermeiden.
Die Gestaltung der Grenze zwischen Irland und Nordirland ist seit drei Jahren der zentrale Streitpunkt in den Brexit-Verhandlungen. Im Falle einer Grenze mit Personen- und Warenkontrollen wird ein Wiederaufflammen des Nordirland-Konfliktes befürchtet.
Bei einer offenen Grenze pocht die EU darauf, dass Nordirland Teil des Binnenmarktes mit all seinen Auflagen bleibt, bis eine endgültige Lösung für die Grenze gefunden worden ist. Dies - den sogenannten Backstop - lehnt Premierminister Boris Johnson ebenso wie eine Mehrheit im britischen Parlament ab.
(AWP)