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Sklerodermie (systemische Sklerose) ist eine seltene Bindegewebserkrankung, die eine Verhärtung und Verdickung der bzw. ein Elastizitätsverlust der Haut. Dadurch fühlen sich die Patienten wie in einem engen Panzer. Da die Ursache der Sklerodermie bis heute noch nicht eindeutig geklärt ist, kann sie nicht vollständig geheilt werden. Die Behandlungen haben zum Ziel, das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern oder zu verlangsamen und die Beschwerden zu lindern.
Die Morphea ist eine lokalisierte, umschriebene Form der Sklerodermie, die nur das Bindegewebe der Haut betrifft. Hier werden Bestrahlungen (Lichttherapien) und Kortikoide eingesetzt.
Die progressive systemische Form der Sklerodermie betrifft nicht nur die Haut sondern auch das Bindegewebe der inneren Organe. Hier kommen Kortikoide, Immunsuppressiva, gefäßerweiternde, blutdrucksenkenden Mittel und Schmerzmittel zum Einsatz. In Ergänzung zur medikamentösen Therapie empfehlen wir weitere Therapieformen wie Physiotherapie, Lymphdrainage, Bindegewebsmassage, Kohlesäurebäder, Elektrotherapie und Wärmebehandlungen. Eine sorgfältige Hautpflege mit fettenden Salben, Vermeiden von Kälte und Feuchtigkeit, konsequenter Verzicht auf Zigaretten, regelmäßige Bewegungsübungen lindern die Beschwerden zusätzlich.