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Im Februar 2011 hatte Timothy Löw die Idee an der Derniere des Drummeli‘s (Basler Vorfasnachtsveranstaltung) mit einem Stück der „Comedian Harmonist’s“ aufzutreten. Da die Clique, in der er damals Tambour war, den Marsch „Das ist die Liebe der Matrosen“ aufführte war die Überraschung recht gross, als plötzlich vier Sänger aus dem Publikum heraus das selbige Lied anstimmten. Der Auftritt war erfolgreich und so kam die Idee auf, das Projekt „Comedian Harmonist’s“ weiterzuführen. Nachdem man die Baritonstimme mit einem anderen Sänger besetzt hatte und noch eine Pianistin hinzugezogen hatte, war das Ensemble perfekt. Nach erfolgreichen Proben sind wir nun als „The Harmonist’s“ zu hören.
Timothy Löw (*1990) aus Brislach BL erhielt seine erste ge- sangliche Ausbildung in der Knabenkantorei Basel. Er absolvierte zunächst eine Lehre zum Bäcker-Konditor.
2011 gründete er das Ensemble «The Harmonists Basel» und den Jugendchor- und Orchester Verein «Juventus Musica Basel», wo er auch erste solistische Erfahrungen sammeln konnte.
Nach einem Vorstudium an der Musikakademie Basel studierte er seit 2014 an der Hochschule Luzern – Musik und schloss im Sommer 2019 seinen «Master of Arts in Music Performance» mit Minor «Alte Musik» bei Prof. Hans-Jürg Rickenbacher ab.
Konzertauftritte führten ihn nebst der Schweiz auch nach Deutschland, Tschechien und Norwegen. Besonders in der Region Basel und der Zentralschweiz verzeichnet er eine rege Konzerttätigkeit mit Literatur aus allen Epochen von der Renaissance bis hin zur Klassik, vereinzelt auch in der Moderne. Seit 2018 ist er Mitglied im Kammerchor «Cappel- la» der Hofkirche Luzern, welcher sich der Aufführung sämt- licher Werke von Heinrich Schütz angenommen hat und ist Zuzüger beim Ensemble CORUND Luzern.
Erfahrungen im szenischen Musiktheater sammelte er an der Hochschule Luzern – Musik im szenischen Unterricht «StageLab» und dessen Aufführungen, sowie bei Projekten von und mit Studierenden «Alice in Wonderland» (Robert Chauls), «Lo speziale» (J. Haydn), «Bastien et Bastienne» und «Der Schauspieldirektor» (W.A. Mozart).
In der Spielzeit 2016/2017 war er ausserdem als Gast im Chor des Luzerner Theaters bei der Produktion «L’italiana in Algeri» von G. Rossini und 2019/2020 bei «Salome» von R. Strauss zu sehen und zu hören.
Im Sommer 2018 verkörperte er die Rolle des «Masino» in Haydns Oper «La vera costanza» bei opernHausen und im Herbst 2019 war er in Altdorf als «Stefan» bei der Operette «Der fidele Bauer» in Urner Dialektfassung zu hören. 2020 war er bei der Free Opera Company Zürich in Crispino e la Comare in der Rolle des Bortolo zu sehen. In der Folge wur- de er Teil des Produktionsteams.
Regelmässig organisiert er auch selbst Konzerte und Opernprojekte, wo er auch administrative Aufgaben über- nimmt. So wurde zum Beispiel im Frühling 2020 das Operet- tenprojekt «Monsieur Choufleuri» von Jaques Offenbach realisiert.
Raphael Ilg (*1991) begann seine musikalische Ausbildung bei der Knabenkantorei Basel und im Oboenunterricht an der Raphael Ilg (*1991) begann seine musikalische Ausbildung bei der Knabenkantorei Basel und im Oboenunterricht an der Musikschule Münchenstein. Orchestererfahrung erhielt er u.a. bei den Jungen Sinfonikern Basel und dem Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester. Raphael Ilg studierte an der Hochschule für Musik Basel Oboe bei Omar Zoboli und Dirigieren bei Raphael Immoos und arbeitet heute als Oboist und Dirigent. Er unterrichtet an verschiedenen Musikschulen im Kanton Baselland und leitet das Kammerorchester Allschwil, die Margarethen-Kantorei Binningen-Bottmingen, das Ensemble Entre‘Acte, das Bläserquintett Pentakkord, Arundino – Verein zur Förderung des Oboenspiels, Markthall – Offene Singen in der Markthalle Basel sowie Les Blonaysiens de Bâle (Kammermusikwoche). 2011 gründete er den Verein Juventus Musica Basel, dessen Chor & Orchester er bis 2021 leitete. Als Dirigent arbeitete er ausserdem mit dem regioChor Binningen/Basel (Assistenz), dem Jubilate-Chor Münchenstein, dem Konzertchor Oberbaselbiet, dem Akademischen Orchester Basel (Gastdirigat), der Sinfonietta Zürcher Oberland (Dirigent 2018-20) und dem Orchester Laufental-Thierstein (Dirigent 2015-21) zusammen und leitet regelmässig Singprojekte der reformierten Kirchgemeinde Münchenstein. Raphael Ilg ist Mitglied der Gesangsgruppe The Harmonists Basel.
Am 02. September 1991 wurde Matthias Zuppinger in Allschwil geboren. Seine musikalische Entwicklung begann im Januar 1999 mit Akkordeonunterricht. Ein Jahr später ergänzte er seinen Instrumentalunterricht mit Klavierstunden. Durch Schüleraufführungen wie Musicals, Konzerte an der Musikschule Allschwil sowie den Beitritt ins Akkordeon-Orchester Basel-Allschwil im Jahre 2005 vergrösserte sich der Erfahrungswert auf beiden Instrumenten stetig. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Biologie/Chemie-Matura am Gymnasium Kirschgarten Basel im Jahre 2010, konzentrierte sich Matthias Zuppinger auf die musikalische Weiterbildung zur Vorbereitung seines Schulmusik-Studiums an der Hochschule für Musik Basel.
Mit dem abgeschlossenes Schulmusikstudium im Jahre 2016 und dem absolvierten Lehrdiplom für die Sekundarstufe II an der PH FHNW im Jahre 2019 beendete er seine momentane Ausbildung.
Seit 2016 unterrichtet er nun an diversen Schulen der Region Basel als Musiklehrperson auf der Sekundar- und Gymnasialstufe. Im Moment unterrichtet Matthias Zuppinger das Fach Musik an der FMS Basel und an der Sekundarschule Allschwil.
Neben der Lehrtätigkeit ist er musikalischer Leiter des Chors „Touching Voices“, spielt als Akkordeonist in der Basler Mundartband „Diefflieger“, ist als Schnitzelbangg an der Basler Fasnacht unterwegs.
Seit Herbst 2011 ist Matthias Zuppinger als Baritonstimme Teil der Gruppe „The Harmonists Basel“.
Tobias Wurmehl (*1992) aus Oberwil BL machte bereits mit 7 Jahren erste Erfahrungen mit dem Singen in der Singschule St. Gallen und später in der Knabenkantorei Basel, wo er auch als Knabensolist (Zauberflöte, Le jongleur de notre dame) gefördert wurde. Er ist Mitbegründer des Ensembles «The Harmonists Basel».
Nach dem Vorstudium studierte er bei Prof. Hans-Jürg Rickenbacher und Judith Schmid an der Hochschule Luzern – Musik und absolvierte 2020 den Master of Arts in Vokalpädagogik.
Konzertauftritte führten ihn neben der Schweiz auch nach Deutschland und Portugal. Vor allem in der Zentralschweiz und der Region Basel verzeichnet er eine rege Konzerttätigkeit mit Literatur aus verschiedenen Epochen.
Erfahrungen mit Musiktheater sammelte er im szenischen Unterricht an der HSLU und deren Aufführungen, sowie bei diversen Projekten von und mit Studierenden wie zum Beispiel «Zauberflöte», «Bastien et Bastienne», «Der Schauspieldirektor» und am Theater Burgdorf in der Schweizer Erstaufführung von Friedrich Weigmanns «Klarinettenmacher». In der Spielzeit 2017/18 war er im Luzerner Theaters für die Produktionen «Faust-Szenen» und «Väter» engagiert.
2018 und 2020 war er bei der «Free Opera Company» in Zürich zu hören.
Michelle Kissóczy wurde 1994 in Zürich geboren. Durch ihre Eltern, beides Musiker, trat sie schon früh mit der klassischen Musik in Kontakt. Nach ersten musikalischen Versuchen auf der Violine entschied sie sich mit 6 Jahren für das Klavier. Mit 10 Jahren gewann sie mit dem Concours international de piano in Fribourg ihren ersten Klavierwettbewerb. Solo und im Duo mit ihrem Bruder (Violine) nahm sie mehrmals erfolgreich am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb teil, 2004 wurden sie im Finale mit einem 2. Preis ausgezeichnet. Seit 2014 studiert Michelle Kissóczy an der Hochschule Luzern Musik bei Yvonne Lang und Marc Hunziker Klavier.