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28. Januar 2019
Im heterogenen und industriellen Quartier des „Entwicklungsschwerpunktes Ausserholligen“ macht sich ein neues Schwergewicht breit. Der neue Campus Bern wird nicht nur die Erscheinung des Quartiers prägen, sondern auch das innere Gefüge des Quartiers beeinflussen und die Bevölkerung und ihre sozialen Strukturen verändern.
Architektur und Identität
Der neue Campus beschränkt sich auf das südliche Baufeld und kann damit sämtliche Fachgebiete unter einem Dach vereinen. Dies ermöglicht eine vereinfachte Adressbildung und Orientierung auf dem Areal. Der polygonale Neubau besteht aus den folgenden beiden Raumkörpern: Aus einem äusseren Ring und aus einem hölzernen Zentrum.Im Ring werden die kleinmasstäblichen Nutzungen wie Büros, Seminar- und Gruppenräume organisiert und in regelmässigen Abständen Treppenhauskerne angeordnet, die einerseits die notwendigen Fluchtmöglichkeiten bieten und andererseits die Steigschächte für Installationen beinhalten. Im Hof des Ringes befindet sich das hölzerne Zentrum, in dessen Raum die grossen und überhohen Räume gestapelt werden (Hör-, Tanz-, Konzert- und Bewegungssäle). Das Zentrum wird über vier polygonale Innenhöfe von oben mit Licht durchflutet und im obersten Geschoss bieten offene Dachgärten Bereiche zum arbeiten oder pausieren.
Nutzung: Campus Berner Fachhochschule
Auftragsart: Offener Projektwettbewerb: 6. Preis
Auftraggeber: Kanton Bern
Jurierung: Januar 2019