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Bilbo Beutlin ist ein Hobbit. Hobbits sind kleine Leute. Noch kleiner als Zwerge. Sie haben lange und geschickte braune Finger, an den Füßen haben sie natürliche Ledersohlen und einen dichten braunen Pelz, so dass sie keine Schuhe tragen müssen. Hobbits sind gutmütig und essen gerne. Was man, gerade auch bei Bilbo, an der etwas runden Leibesfülle erkennen kann. Bilbo Beutlin ist ein wohlhabender Hobbit. Er gilt bei seinen Nachbarn als ein sehr achtbarer Mann, was auch dem Umstand geschuldet ist, dass er sich auf keine Abenteuer einlässt oder etwas Unerwartetes tut. Bis Gandalf, der Zauberer, ihn besuchen kommt. Eine lästige Störung für den Hobbit. Aber es kommt noch schlimmer. Denn am nächsten Tag erscheinen dreizehn Zwerge in Bilbos Haus, die alle verköstigt werden wollen und ihm sagen, dass er, Bilbo, ein Meisterdieb sei und sie zu einer Expedition ungewissen Ausgangs begleiten müsse. Und schon ist unser Hobbit in ein spannendes Abenteuer verwickelt und wäre mehr als einmal froh darüber, wieder in seiner gemütlichen Hobbithöhle zu sitzen.
J.R.R. Tolkiens Buch Der Hobbit besticht durch seine wunderbare Sprache. Allerdings ist die Geschichte etwas seicht geraten und hätte auch durchaus länger und ausführlicher sein können. Vieles wird nur angerissen, bleibt an der Oberfläche. Der Autor jagt von einem Abenteuer zum nächsten, so als ob er eine Strichliste geführt habe und die abhaken müsse. Da wäre mehr drin gewesen.
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