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Ein Seitensprung ist eine
umgangssprachliche Bezeichnung für eine vorübergehende sexuelle Beziehung zwischen zwei Menschen, von denen mindestens eine Person verheiratet ist oder sich in einer
sonstigen festen sozialen Partnerbeziehung befindet.
Der Begriff, der ursprünglich einen
Sprung (des Pferdes) in seitliche Richtung bezeichnet und im 18. Jahrhundert für eine Abweichung allgemeiner Art verwendet wurde, wird auch in moralischer Hinsicht meist für einen
kurzfristigen Ausbruch aus der ehelichen Beziehung verwendet. Weitere Begrifflichkeiten sind fremdgehen, Affäre, Ohne-Night-Stand oder Ehebruch, wobei Ehebruch heutzutage fast
nur noch als rechtlicher Ausdruck verwendet wird. Der Begriff Seitensprung wird erst seit einigen Jahrzehnten im Zusammenhang mit Ehebruch gebraucht.
Interessant ist
bestimmt auch:
In Russland geht nur jeder
vierte Russe fremd. Insbesondere Moskau allerdings fällt aus dem Rahmen – denn dort gehen 76 % aller männlichen Einwohner fremd. Die Geliebte wird dabei als Statussymbol betrachtet. Bei
den Frauen sind es wesentlich weniger, die fremdgehen. In ganz Russland sind es etwa 20 % der Frauen, in Moskau etwa 40 %.
In Italien betrügen nach
eigener Aussage 67 % der Männer ihre Ehefrauen. Das Forschungsinstitut Censis hat allerdings ausgewertet, dass lediglich 25 % der Männer tatsächlich fremdgehen.
29 % der Schweizer haben
außerehelichen Sex – und zwar sowohl Männer als auch Frauen.
In Schweden gehen 38 % der
Männer und 23 % der Frauen fremd.
In den USA gehen lediglich
15 % bis 17 % fremd – und das auch noch mit schlechtem Gewissen, wie eine Studie der Forscherin Pepper Schwartz beweist. Dabei spielen Schuldgefühle und moralische und religiöse
Bedenken eine wichtige Rolle.