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Der Schlaf ist eine grundlegende biologische Funktion und für das Wohlbefinden eines Menschen notwendig. Leider ist guter Schlaf nicht mehr einfach selbstverständlich. Ein Viertel der Bevölkerung leidet unter Schlafstörungen und 8 von 100 Personen nehmen Medikamente ein, um schlafen zu können. Medikamente sind nur in Ausnahmefällen zur Überbrückung sinnvoll. In der Regel empfiehlt es sich, nach anderen Lösungen zu suchen.
Schlafstörungen hängen mit physischen Gesundheitsproblemen wie Bluthochdruck oder psychischen Gesundheitsproblemen wie Depression zusammen. Stress bei der Arbeit, Alkohol oder Lärm sind Risikofaktoren für Schlafstörungen.
Wie viele Stunden schlafen Sie?
48 Teilnehmer an einer Studie wurden in ein Schlaflabor eingeladen. Für unterschiedliche Teilnehmergruppen wurde der Schlaf auf vier, sechs oder acht Stunden begrenzt.
Fazit der Studie: Die Teilnehmenden, die jede Nacht acht Stunden schliefen, zeigten im Durchschnitt die besten Leistungen. Bei denen, die nur vier Stunden Schlaf hatten, wurden die ergebnisse von Tag zu Tag schlechter. Bis zum zehnten Tag konnten jene ihr Leistungsniveau halten, die sechs Stunden schlafen konnten. Aber am Ende der Testphase liessen ihre Leistungen jedoch rasant nach und sanken auf das schwache Niveau der Gruppe, die überhaupt nicht schlafen durfte. Schlafen Sie zwei Wochen lang nur sechs Stunden, dann sind Ihre Leistungen nicht besser, als wenn Sie zwei Nächte durchgemacht hätten. Die Teinehmenden habe das aber selber kaum bemerkt. Das Nachlassen der Leistungsfähigkeit ist ein schleichender Prozess.
Was tun?
Es lohnt sich in jedem Fall - bevor man zu weiteren Massnahmen greift - mit einem Kohärenztraining zu beginnen, denn dauerhafter Energieverbrauch ohne ausgleichende Ruhe und Erholung führt zur Erschöpfung, zu Fehlern, zu gesundheitlichen Problemen und zu einer reduzierten Leistungsfähigkeit.
Dabei kommt den Emotionen eine herausragende Rolle zu. Diese haben Einfluss auf unsere Energie, Resilienz und was uns motiviert.
Wie klar können Sie denken, wenn Sie sich überfordert fühlen oder wütend sind? Das Stresshormon Cortisol, welches selbst nach einer kurzen emotionalen Reaktion produziert wird, setzt eine Kaskade biochemischer Veränderungen in Gang, die bis zu 12 Stunden andauern kann.
Darum haben emotionale Ausbrüche während des Tages einen störenden Einfluss auf einen guten Schlaf. Solche Emotionen können uns regelrecht auslaugen. Emotionen wie Angst, Frustration, Ungeduld und Wut sind unangenehm und haben die Ausschüttung von Stresshormonen zur Folge. Das führt häufig zu:
Darum haben emotionale Ausbrüche während des Tages einen störenden Einfluss auf einen guten Schlaf. Solche Emotionen können uns regelrecht auslaugen. Emotionen wie Angst, Frustration, Ungeduld und Wut sind unangenehm und haben die Ausschüttung von Stresshormonen zur Folge. Das führt häufig zu:
- Redzierter Muskelmasse
- Absterben von Gehirnzellen
- Gedächtnisstörungen
- Vorzeitigem Altern
- Eingeschränkten Hirnfunktionen
- Verminderten Leistungsfähigkeit
Ganz anders ist es mit Emotionen, die uns gut tun. Gefühle und Einstellungen wie Fürsorge, Mut Toleranz und Wertschätzung schaffen eurochemische Stoffe, die Ihr System regenerieren und Energieverlusten entgegenwirken.
- Höhere Lebenserwartung
- Erhöhte Widerstandskraft
- Besseres Gedächtnis
- Verbesserte Problemlösungsfähigkeit
- Gesteigerte Intuition und Kreativität
Um dies zu erreichen, bietet sich die Quick Coherence® Technik (Schnelle Kohärenz) an:
Schritt 1: Herzfokussiertes Atmen
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Mitte Ihres Brustkorbes. Stellen Sie sich vor, dass Sie durch Ihre Herzregion ein- und ausatmen. Dies fördert die Kohärenz. Atmen Sie dabei etwas langsamer und tiefer.
Schritt 2: Herzgefühl
Rufen Sie ganz bewusst ein angenehmes Gefühl auf, beispielsweise Ihre Wertschätzung für jemanden oder etwas Wichtiges in Ihrem Leben. Sie können sich auch auf ein Gefühl von Dankbarkeit konzentrieren. Sie können sich aber auch Ihren Lieblingsort oder eine Lieblingsbeschäftigung vorstellen und dabei das Gefühl nachempfinden, das Sie an diesem Ort oder während dieser Beschäftigung haben.
Quick Coherence ist besonders auch bei unangenehmen Gefühlen wie Angst, Frustration, Wut, Ärger oder Nervosität nützlich.
Es lohnt sich, diese Übung in den Tagesablauf zu integrieren. Damit bereiten wir uns nämlich auf den Tag und seine Herausforderungen vor. Wichtig ist allerdings, dass es uns gelingt ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit zu erzeugen. Tun Sie dies möglichst 3-5 x pro Tag während 5 Minuten oder länger.
Verwenden Sie dies Übung auch nach einer Stresssituation, um möglichst schnell wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Es darf nicht unterschätzt werden, wie sehr regelmässige Stressreaktionen und der damit verbundene Energieverlust das Wohlbefinden und die Schlaqualität beeinträchtigen.
Versuchen Sie es einfach! Viel Erfolg und Freude!