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Mit ihrer Anklage- und Verteidigungsschrift schafften es André Kuhn und Benjamin Kolman in der Gruppe der UN-Region "Western Europe and Others" (Westeuropa, Israel, Nordamerika, Australien und Neuseeland) auf den 1. Platz und unter allen Teams auf den 3. Rang. Unterstützt wurde das Duo von den beiden Coaches Silja Aebersold und Gabriel Zalazar, dem studentischen Berater Hansen Wong sowie Prof. Alexander Morawa, Professor für Rechtsvergleichung und Angloamerikanisches Recht an der Universität Luzern, an dessen Lehrstuhl die Teilnahme angesiedelt ist.
Bei der Nelson Mandela World Human Rights Moot Court Competition handelt es sich um ein simuliertes Gerichtsverfahren mit einem hypothetischen Fall im Bereich der Menschenrechte für studentische Teams aus aller Welt, den es zunächst schriftlich, dann mündlich in englischer Sprache zu bearbeiten gilt. Der mündliche Teil des Moot Courts wurde vom 8. bis 10. Dezember am Sitz des UN-Hochkommissars für Menschenrechte in Genf ausgetragen, wo André Kuhn und Benjamin Kolman in den Pre-Finals ihre Plädoyers hielten.
Die Lucerne Academy for Human Rights Implementation an der Universität Luzern ist Partnerin der World Human Rights Moot Court Competition und stellte als Preis für die oder den "Best Oralist" des Wettbewerbs eine kostenlose Teilnahme an der dreiwöchigen, international ausgerichteten Jus-Summer-School im Sommer 2016 zur Verfügung. Preisträgerin ist Juliana Da Cunha Mota von der Universität São Paulo, Brasilien.
Auch bei vergangenen Durchführungen des Moot Courts konnten Teams der Universität Luzern punkten: So wurde 2014 der 2. Gesamtrang erreicht (Newsmeldung), und 2012 konnte beim damals noch in Südafrika stattfindenden Moot Court für das schriftliche Plädoyer der 1. Platz verbucht werden (Medienmitteilung). Communiqués zu früheren Teilnahmen: 2011 / 2010 / 2009.