Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03455.jsonl.gz/683

«In der Ausbildung haben wir gelernt, wie wir mit Wasser und Pflanzen sorgfältig umgehen können. Vor der Dürre war das Land fruchtbar, und es konnten Maniok, Süsskartoffeln und andere Feldfrüchte angebaut werden. Wir waren mit dem, was wir an Wasser und Lebensmitteln hatten, zufrieden. Wir mussten nur ein wenig graben, um Wasser zu bekommen. Und sogar unsere Tiere hatten genügend Futter. Wir hatten ein gutes Leben. Doch die Dürre ist schlimm. Das Land ist unfruchtbar geworden. Allmählich verlieren wir die Mittel, um für uns und unsere Tiere zu sorgen. Das Wasser ist sehr knapp geworden. Wir dürfen täglich maximal zwei Kleidungsstücke von Hand waschen. Wasser kann nur zu einer bestimmten Tageszeit geholt werden.
Wie ein Projekt in Madagaskar hilft
Hoffnung auf Regen
Seit Monaten warten die Menschen im Süden Madagaskars auf Regen. Die Dürre beeinträchtigt die Landwirtschaft massiv und der Hunger breitet sich aus. Die schlimme Krise kann jedoch mittels Solidaritätsgruppen abgefedert werden. In unserer Reihe «Hoffnung trotz Dürre» teilen Menschen vor Ort ihre Erfahrungen mit uns und berichten über die Wirkung unserer gemeinsamen Projekte.
Um unseren Hunger zu stillen, müssen wir meilenweit fahren, um Moky, die Knollen, die eine Alternative zu den üblichen Nahrungsmitteln sind, in der Erde zu finden. Es gibt kein Wasser, keinen Regen und somit auch keine Ernte. Es ist der Gruppe Tsinjo Aina Taratra zu verdanken, dass wir durchhalten. Glücklicherweise ist unsere Selbsthilfegruppe immer noch aktiv. Wir alle hoffen, dass der Regen eines Tages zurückkehrt und der Boden wieder fruchtbar wird.»