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Nach gewonnenem Startsatz schien der Lauf von Sabine Lisicki (WTA 24) plötzlich ins Stocken zu geraten. Agnieszka Radwanska (WTA 4) war ab Durchgang 2 die bessere Spielerin und nutzte die Unsicherheiten bei der Deutschen resolut aus.
Lisicki schafft die Wende
Auch im Entscheidungssatz führte die Polin bereits mit Break 3:0, ehe Lisicki zurück ins Match fand. Zwar versagten ihr beim Stand von 5:4 mit dem Final-Einzug vor Augen bei eigenem Aufschlag noch einmal die Nerven, wenig später liess sie sich diese Gelegenheit aber nicht mehr entgehen und verwertete nach 135 Minuten ihren 2. Matchball zum 6:4, 2:6, 9:7-Erfolg.
Bartoli deklassiert Flipkens
Im Final trifft Lisicki auf Marion Bartoli (WTA 15). Die Französin liess der Belgierin Kirsten Flipkens (WTA 20) keine Chance. Gerade mal 27 Minuten brauchte sie, um den 1. Satz mit 6:1 für sich zu entscheiden.
Auch in Umgang 2 war die zeitweise entfesselt aufspielende Bartoli klar überlegen. Nach nur 62 Minuten war der 6:1, 6:2-Sieg und gleichzeitig die 2. Final-Teilnahme bei einem Grand-Slam-Turnier (nach Wimbledon 2007) für die Französin Tatsache.