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Die "Via del Ferro" ist ein thematischer Rundgang zur Entdeckung der Eisen- und Bergbaustätten, die das Gebiet des oberen Morobbia-Tals bis zum Beginn des 19. Auf der Via können Sie spannende Zeugnisse dieser Zeit entdecken, wie die spektakulären Ruinen des Maglio- und des Carena-Ofens, die geheimnisvollen Minen und den Demonstrations-Holzkohlenmeiler.
Der thematische Rundgang beginnt auf dem Platz der "Via del Ferro", wenige hundert Meter vor Carena, wo sich eine bronzene Gedenkstatue von Giancarlo Tamagni und die ersten thematischen Tafeln befinden, und berührt alle interessanten Punkte, die mit der Gewinnung und Verarbeitung von Eisen zu tun haben, die das obere Tal in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und zwischen 1700 und 1800 prägten. So kann man die Überreste des Maglio und des Ofens von Carena besichtigen, die nach fast zwei Jahrhunderten der Verlassenheit wieder ans Tageslicht gebracht wurden, den Eingang zu den beiden 2005 wiederentdeckten Minen von Valletta, die man über einen Umweg erreichen kann, und den Demonstrations-Holzkohlenmeiler.
Die Exkursion ermöglicht nicht nur die Vertiefung der Kenntnisse über diese Tätigkeit der Vergangenheit durch die entlang der Route verteilten Thementafeln, sondern auch das Eintauchen in die spannende alpine Landschaft des oberen Tals, wobei die Themen der Almwirtschaft auf der Giumello-Alm und der Wiederaufforstung, die in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts stattfand, berührt werden, die man beobachten kann, wenn man von Giumello aus auf die rechte Seite des Tals, in Richtung Giggio, schaut. Wenn man nach Giumello hinauffährt, öffnet sich ein zauberhafter Blick nach Westen über den Piano di Magadino, Verbano mit seinen Bergen und den Monte Rosa am Horizont.
Die "Via del Ferro", eine integrale grenzüberschreitende Route, ist ein thematischer Rundgang, der die historischen Wege nachzeichnet, die das Morobbia-Tal mit dem Cavargna- und Albano-Tal verbanden.
Bei der Bocchetta di Sommafiume teilt sich die Route; auf der einen Seite steigt man über den Motto della Tappa (oder Cima Verta) hinauf und erreicht das Cavargna-Tal und Ceresio, auf der anderen Seite steigt man das Albano-Tal hinunter nach Dongo am Lario.
In diesen Tälern sind auch wichtige Spuren der alten Eisen- und Stahlindustrie erhalten, die durch thematische Tafeln hervorgehoben werden: Siedlungen, Holzkohlegruben, Poststationen, Verbindungswege zwischen Abbaugebieten (Steinbrüche, Bergwerke), Verarbeitungsgebieten (Hochöfen, Schmieden, Wasserhämmer) und Produktverkauf.
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