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- Die amtierenden Europameisterinnen Nina Brunner/Tanja Hüberli kommen im EM-Viertelfinal in München gegen die Deutschen Chantal Laboureur/Sarah Schulz zu einem komfortablen 21:12, 21:15-Sieg und spielen erneut um die Medaillen.
- Im Halbfinal treffen sie schon am Freitagabend um 19:00 Uhr (live bei SRF) auf das spanische Gespann Daniela Alvarez/Tania Moreno.
- Anouk Vergé-Dépré und Menia Bentele ziehen an der EM in München gegen Katja Stam/Raisa Schoon mit 20:22, 21:19, 11:15 den Kürzeren. Der Viertelfinal bedeutet damit Endstation.
- Bei den Männern verlieren Marco Krattiger/Florian Breer den Achtelfinal gegen die Deutschen Nils Ehlers/Clemens Wickler in zwei Sätzen.
Nina Brunner und Tanja Hüberli waren vor dem EM-Viertelfinal gewarnt: Ihre deutschen Gegnerinnen hatten am Donnerstag schliesslich mit Esmée Böbner und Zoé Vergé-Dépré ein anderes Schweizer Gespann aus dem Turnier genommen.
Doch die Europameisterinnen des letzten Jahres waren gegen Chantal Laboureur/Sarah Schulz bereit für die Aufgabe. Nach einem schleppenden Start stellten sie innert kurzer Zeit von 9:9 auf 20:11 und brachten den ersten Satz im verregneten München wenig später ins Trockene.
Auch im zweiten Durchgang blieben die Schweizerinnen, bei denen Brunner immer wieder mit gelungenen Verteidigungsaktionen glänzte, spielbestimmend. Nach nur 36 Minuten stellten sie den Einzug in den Halbfinal sicher. Dort treffen sie am Freitagabend (ebenfalls live bei SRF) auf die Spanierinnen Daniela Alvarez/ Tania Moreno, die sie zuletzt in Hamburg locker in zwei Sätzen bezwingen konnten. Bei einer Niederlage hätte das Schweizer Duo im Spiel um Bronze eine weitere Chance auf eine Medaille.
Bentele/Vergé-Dépré müssen die Segel streichen
Für das Übergangsduo Anouk Vergé-Dépré und Menia Bentele ist die EM vorbei. Die Schweizerinnen verkauften ihre Haut gegen die Niederländerinnen Katja Stam/Raisa Schoon aus den Niederlanden zwar teuer. Im Entscheidungssatz spielten die Weltranglistenzweiten und EM-Finalistinnen des letzten Jahres ihre Stärken aber aus. Beim Stand von 5:5 gewannen sie 5 der 6 folgenden Punkte und legten damit die Basis für den Sieg.
Die Schweizerinnen waren gut in die Partie gestartet. Anouk Vergé-Dépré begann gleich mit einem Ass, zwei weitere folgten. Dennoch gingen die Niederländerinnen zur Satzhälfte erstmals in Führung und vermochten diese auf zwischenzeitlich drei Punkte auszubauen. Zwar konnten Bentele/Vergé-Dépré noch einmal ausgleichen, doch mit dem zweiten Satzball sicherten sich Stam/Schoon den Durchgang mit 22:20.
Auch danach zogen die Niederländerinnen ihren Lauf zunächst weiter und bestimmten im 2. Satz bis zum 19:18 die Gangart. Im genau richtigen Moment realisierten die Schweizerinnen aber drei Punkte in Folge und glichen zum 1:1 aus.
Der Viertelfinal-Einzug und drei siegreiche Partien in Gruppenphase und Achtelfinal ist für Bentele/Vergé-Dépré dennoch ein gelungener Leistungsausweis. Schliesslich hatten die beiden nach der Verletzung von Vergé-Déprés nomineller Partnerin Joana Heidrich wenig Gelegenheit, das Turnier zusammen vorzubereiten.