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Geschichte der Gemeinschaft
Zwei junge Ehepaare verspüren den Wunsch wie die ersten Christen zu leben und gründen so 1973 in Südfrankreich die Gemeinschaft. Am 8. Dezember 2020 wird sie als «Kirchliche Familie des geweihten Lebens» anerkannt. Die Gemeinschaft der Seligpreisungen umfasst Priester, geweihte Brüder, Schwestern, Familien und Alleinstehende.
Entstehung & Anfänge
Der reformierte Pastor Gérard Croissant, seine katholische Ehefrau Jo und das Ehepaar Mireille & Jean-Marc Hammel beginnen ein gemeinschaftliches Leben. Weitere Personen schliessen sich ihnen an. Eine intensive Erfahrung mit der Eucharistie und der Gottesmutter Maria sowie ein tieferes Verständnis der apostolischen Nachfolge führen sie zum Eintritt in die katholische Kirche.
1978 werden die ersten Schwestern und Brüder eingekleidet und legen die Gelübde der Armut, Keuschheit und des Gehorsams ab. Es folgen Priester- und Diakonenweihen. Von 1973 bis 1981 widmet sich die Gemeinschaft vor allem dem kontemplativen Gebet. Auch die Gastfreundschaft nimmt einen wichtigen Platz ein. Oft wird sie ein Zufluchtsort für Arme und vom Leben Verwundete. In den 80er und 90er Jahren kommt es zu weiteren Neugründungen in Europa sowie in Süd- und Nordamerika, Afrika, Asien und Ozeanien.
Der Name «Gemeinschaft der Seligpreisungen» löst 1991 den ursprünglichen Namen «Löwe von Juda und das geopferte Lamm» ab.
Apostolate & Mission
Auf diese kontemplativen Anfänge folgt ein missionarischer Ruf, der in der Folge zu einem raschen Wachstum der Gemeinschaft führt. 1981 übernimmt die Gemeinschaft ein Krankenhaus in Kabinda (Demokratische Republik Kongo). Die ersten Apostolate, wie zum Beispiel der Vertrieb von Audiokassetten, eine Zeitschrift, ein Radiosender, sowie ein Verlag, Jugendtreffen, Pilgerfahrten, Exerzitien, Schulen des Lebens, folgen.
Internationale Treffen in Ars, Lourdes und Lisieux zur spirituellen Erneuerung werden organisiert.
Krisenzeit und Aufarbeitung
Von Anfang an wird die Gemeinschaft von der Kirche begleitet. Im Laufe der Zeit wurde aber auch deutlich, dass das Charisma der Gemeinschaft mit der Communio der Lebensstände eine klarere Struktur benötigt. Ein mehrjähriger Umstrukturierungsprozess hilft uns, die Rolle der Laien, Priester und Geweihten tiefer zu verstehen und führt bei den Laien zu einer grösseren Selbstständigkeit.
Gleichzeitig werden Fälle von sexuellem Missbrauch und Machtmissbrauch von Gemeinschaftsmitgliedern, darunter dem Gründer der Gemeinschaft, aufgedeckt. Die Gemeinschaft arbeitet an der Aufarbeitung der Fälle.
Kirchliche Familie des geweihten Lebens
Die neue Struktur in drei Zweigen ermöglicht es den verschiedenen Lebensständen an einer gemeinsamen Vision und Mission teilzuhaben. Wir sind eine Familie, zu der Familien, Ehepaare, Alleinstehende, Diakone, Priester, geweihte Brüder und Schwestern gehören.