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Liebe Guuge
Ich bi grad in Dim gliebte Glaibasel am Rhy entlang Heimzue gloffe und ha mr überleggt, wasi mit däre Afrog mach, e Nochruef über Di könne z schrybe. I bi doch eifach nur überforderet. Wie alli unseri gmeinsame Fründ, Bekannte und alli, wo Di kennt, gschätzt, gliebt und möge hänn. Und Di het me ganz eifach miesse schätze und möge. Wär Di kennt het, het gwüsst, dass Du e liebevolle Macher gsy bisch, wo überall aapackt het und mit Schalk und Humor um sich ume immer en aagnähmi Aura verbreitet het.
Mir druure um Di und unser Mitgfühl isch bi Dinere Familie und bi Dine Aaghörige. Am Fasnachtszyschtig 2006 hän mir uns am Nomidag in dr Harmonie zuefällig troffe. Mr sin beidi elei unterwäggs gsy. Kennt und gschätzt hän mir uns au doozmool scho syt Johre. Beidi hän mir die glyche Plän ka: Emol e Zyschtig elei z mache und z luege, was passiert. Mr hän entschiede, dr Dag zäme z verbringe und e satti Männer-Pfyffer- Zyschtigsgruppe ins Läbe z riefe. „FaZi’07“ isch gebore gsy. E baar Johr spöter sin d Spitzbuebe drzueko.
Au do bisch Du e Gründer, Leader, Präger und dr bescht Organisator gsy, wo mr uns hänn könne wünsche. Was hänn mir für unvergässlig tolli Stunde uf- und hinter dr Charivaribühni verbrocht. S legendäre Yebigswuchenänd in Spanie isch grad emol fünf Mönet här. In allne andere Verein und Gsellschafte isches nit anderscht gsy. Bi Dine gliebte Mariners, 1884, bi de Fischere, im Räbhus und bi de Wurzegraber. Du bisch Instrukter gsy, näbscht Dine eigene Verein au bi dr Olympia, Du bisch am Vogel Gryff als Ueli unterwäggs gsy, hesch dr Leu danzt und no Vyles mehr.
Wo immer Du gsy bisch, hesch öbbis bewirggt und organisatorisch, musikalisch und gsellschaftlig zum Allgemeinwohl byytreit. Drzueane bisch nit nur e Spitzepfyffer gsy, sondern au ein, wo alles au mit ere erfrüschende Lychtigkeit gno het. Ich mues hüt no lache ab däm Bild, wo Du am Final vom Offizielle als Wiehnachtsbaum uf d Bühni ko bisch. Wenn me alli andere Gschichte und Anekdote vo Dir no drzue nimmt, könnt me e Buech schrybe.
Liebe Guuge, mit Dir het unseri Stadt ein vo de wunderbarschte Gsellschaftsmensche verlore. Mir wänn nit Wohr ha, dass mir im Schofegg sitze und Du nit unter uns bisch oder jede Momänt yyne kunnsch. Aber mir mien s akzeptiere und wüsse spötischtens syt am Samschtig in Epesses, wo Du uns zmitst us dr Mitti vo vyle vo Dine Fründ und Aaghörige us em Nüt use verlo hesch, dasses e Fasnachtshimmel git. Es mues ein gä. Und dört uffe proschte mir Dir in wunderbare Erinnerige zue und verspräche Dir, dass Du bi jedem Schlugg Bier vo uns und bi jedem cis, dis oder gis witerhin drby bisch.
René Häfliger