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Das Kapitel “Die Ethik des Elfenlandes” in Chestertons Werk “Orthodoxie” gehört zum Besten, was es zum Lesen gibt. So beginnt das Kapitel:
Wenn der Bürovorsteher seinem Laufburschen dessen idealistischen Überschwang verweist, dann tut er das gewöhnlich mit folgenden Worten: ‘Ja, ja, solange man jung ist, hat man diese Ideale und baut sich seine Luftschlösser; aber ist man erst im gesetzteren Alter, zerplatzen sie wie Seifenblasen, und man steigt herunter in die Niederungen praktischer Rücksichten und bequemt sich dazu, mit dem zu arbeiten, was man hat, und die Dinge so zu nehmen, wie sie sind.’ So jedenfalls unterwiesen mich in meiner Kindheit ehrwürfdige, menschenfreundliche alte Männer, die schon lange im Frieden unter der Erde ruhen. Mittlerweile aber bin ich ein erwachsener Mensch und habe herausgefunden, dass sie die Unwahrheit sagen. Passiert ist nämlich das genaue Gegenteil von dem, was sie vorausgesagt hatten. Sie behaupteten, ich würde meine Ideale verlieren und mich dem Pragmatismus ergeben. Meine Ideale habe ich indes ganz und gar nicht verloren; meine Grundüberzeugungen sind mir unverändert erhalten geblieben. Eingebüsst habe ich vielmehr meinen kindlichen Pragmatismus. (…) Nein, Visionen sind immer etwas Solides und Zuverlässiges. Visionen sind stets Tatsachen. Die Wirklichkeit ist es, dass deren Sein sich häufig als Schein entpuppt.
Es ist unglaublich, mit wievielen Menschen ich an der Arbeit täglich zu tun habe, die in die Niederungen praktischer Rücksichten hinabgestiegen sind. Schade!