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Der Bericht hat laut Mitteilung Daten aus mehr als 70 Aufnahmeländern ausgewertet und gebe somit den bislang detailliertesten Einblick über den Bildungsstand von Flüchtlingen weltweit. Demnach ist der Anteil von Flüchtlingen im Schulalter seit Ende 2022 um fast 50 Prozent gestiegen. Dieser Anstieg liege grösstenteils an dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Von den geflüchteten Kindern und Jugendlichen gingen geschätzt 51 Prozent nicht zur Schule.
Die Teilnahme von Flüchtlingen am Unterricht variiere laut dem Bericht besonders stark vom Bildungslevel. Während 38 Prozent der geflüchteten Kinder im Vorschulalter eine Vorschule besuchten und 65 Prozent der Flüchtlingskinder in der entsprechenden Altersgruppe zur Grundschule gingen, besuchten nur 41 Prozent der geflüchteten Kinder eine weiterführende Schule. Und nur sechs Prozent seien in einer Universität eingeschrieben. Eine der positiven Nachrichten sei, dass die Geschlechtergleichstellung in Bezug auf Bildungszugang von Flüchtlingen fast erreicht sei.
Fast überall ist laut Bericht der Anteil der Flüchtlingskinder, die zur Schule gehen können, deutlich geringer als der Anteil bei der einheimischen Bevölkerung. Das gelte nur bei den einkommensschwächeren Ländern nicht. Prozentual besuchten sehr viel weniger Flüchtlinge Schulen und andere Bildungseinrichtungen als Menschen, die nicht fliehen mussten.
20 Prozent aller Flüchtlinge weltweit leben gemäss Bericht in den 46 ärmsten Ländern auf der Erde. Somit fielen die Kosten für die Bildung von Flüchtlingskindern unverhältnismässig auf die Ärmsten.