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Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Linguistik, Note: 2,3, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit als Resultat länderübergreifenden Miteinanders stellt seit jeher einen bedeutenden Forschungsstrang der Linguistik dar. Nachdem die Zweisprachigkeitsforschung bereits im 19.Jahrhundert einsetzt, gelangt das Sprachkontaktphänomen Code.switching (CS) erst in den 70er Jahren ins Blickfeld der Spracherwerbsforschung. Der zunehmend wichtigen Bedeutung fremdsprachlicher Kenntnisse in einem vereinten Europa wurde auch von bildungspolitischer Seite Rechnung getragen. Im Rahmen der Einführung bilingualer Bildungsgänge besteht nun nicht nur die Möglichkeit eine Fremdsprache im Rahmen eines formalen Fremdsprachenunterrichts zu erwerben,sondern bspw. in bilingualer Form, das heißt, in Form von bilingualem Sachfachunterricht eine Fremdsprache zu erlernen. Die vorliegende Arbeit behandelt neben der Darstellung der Entwicklung der Erst-(L1)und Zweitsprache (L2) die Rolle des CS im L2-Erwerb des Französischen. Die Darlegung theoretischer Annahmen ist eine unabdingbare Voraussetzung, um das Phänomen CS im bilingualen, deutsch-französischen Sachfachunterricht beschreiben zu können. Es wird daher über die L1/L2 allgemein über die Untersuchung der romanischen Sprachen zum speziellen Fall der französischen Sprache im bilingualen,deutsch-französischen Sachfachunterricht hingeführt. Die vorliegende Ausführung soll neben einer Gegenüberstellung des L1- und L2-Erwerbs hinsichtlich verschiedener Kriterien Aufschluss darüber geben, wie sich der Sprachwechsel im Hinblick auf den sukzessiven Spracherwerb in der Schule äußert. Zudem sollen soziale und funktionale Aspekte des Sprachwechsels im bilingualen Klassenzimmer herausgestellt werden, um Vorhersagen über die Bedeutung des Sprachwechsels für den sukzessiven Spracherwerb herauszustellen.