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Szene aus dem Schweizer Film "Ligne noire" von Mark Olexa und Francesca Scalisi, der den Hauptwettbewerb an den Winterthurer Kurzfilmtagen gewonnen hat.
Pressebild zVg(sda-ats)
Erst zum zweiten Mal in der 20-jährigen Geschichte der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur hat ein Schweizer Beitrag den Hauptpreis gewonnen: "Ligne noire" von Mark Olexa und Francesca Scalisi erhielt die mit 12'000 Franken dotierte Auszeichnung der SRG SSR.
Auch der von der Zürcher Kantonalbank gestiftete Publikumspreis in Höhe von 10'000 Franken ging an einen Schweizer Film: "Facing Mecca" des Winterthurers Jan-Erich Mack. Der Film über den Versuch eines syrischen Witwers, seine Frau in der Schweiz nach muslimischen Vorschriften zu bestatten, hatte Mitte Oktober bei den Studenten-Oscars in Los Angeles bereits die Silbermedaille erhalten.
Der Förderpreis im Internationalen Wettbewerb in Höhe von 10'000 Franken ging an den fiktionalen Kurzfilm "Flores" von Jorge Jácome aus Portugal, ein Werk, das Mockumentary-Elemente, sozialpolitische Kritik und ökologische Betrachtung miteinander verbindet.
Im Schweizer Wettbewerb starteten 17 Beiträge. Gewonnen hat die mit 10'000 Franken dotierte Auszeichnung "Valet noir" von Lora Mure-Ravaud. Den Schweizer Kamerapreis (Sachpreise im Wert von 11'500 Franken) erhielt Florian Berutti für seine Kameraarbeit in "Premier Amour/First Love" des Genfers Jules Carrin.
Die 21. Ausgabe der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur zeigte während sechs Tagen 225 Filme. Verzeichnet wurden 17'000 Eintritte, etwas weniger als letztes Jahr. Die nächste Ausgabe findet vom 6. bis 11. November 2018 statt.
SDA-ATS