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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2014.00177 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 3. November 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Milosav Milovanovic Beratungsstelle für Ausländer Frohaldenstrasse 76, 8180 Bülach gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1954, arbeitete bei der Y.___ (23 %, unbefristet) und der Z.___ (29 %, befristet), als sie am 2 3. April 2007 bei einem Verkehrsunfall eine mediale, leicht imprimierte Tibiakopffraktur links, eine proximale Fibulafraktur links sowie eine Schulter- und Ellbogenkontusion rechts (vgl. Urk. 13/13) erlitt ( Urk. 13/1-1a). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) sprach der Versicherten mit Verfügung vom 2 1. Oktober 2010 eine Integritätsentschädigung entspre chend einer Integritätseinbusse von 20 % zu ( Urk. 13/131); dagegen erhob die Versicherte am 2 2. November 2010 Einsprache und beantragte eine Integritäts entschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 40 % ( Urk. 13/135). Mit Verfügung vom 6. März 2014 sprach die SUVA der Versicherten eine Inva lidenrente ab 1. April 2014 bei einer Erwerbsunfähigkeit von 73 % und einem versicherten Jahresverdienst von Fr. 11‘009.-- sowie eine Integritätsentschädi gung entsprechend einer Integritätseinbusse von 35 % zu ( Urk. 13/214 = Urk. 13/219). Die vom Krankenversicherer dagegen erhobene Einsprache ( Urk. 13/220) wurde wieder zurückgezogen ( Urk. 13/223). Die Versicherte erhob am 9. April 2014 Einsprache, dies mit dem Antrag auf eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 100 % sowie einem höheren versicherten Ver dienst ( Urk. 13/224). Mit Einspracheentscheid vom 2 5. Juni 2014 wies die SUVA die Einsprache ab ( Urk. 13/232 = Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 2 5. Juni 2014 ( Urk. 2) erhob die Versi cherte am 3 0. Juli 2014 Beschwerde ( Urk. 1 ; vgl. Urk. 5-6 ) und beantragte, die ser sei abzuändern und es sei ihr ein e Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % zuzusprechen (S. 1 unten Ziff. 1); auch sei der versicherte Verdienst nicht richtig eingesetzt (S. 4 Ziff. 5). Die SUVA beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 8. Oktober 2014 ( Urk. 12) die A bweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 1 4. November 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Unfallversicherung, UVG) ). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts, ATSG ). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein kommen, das die ver sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). 1.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun desamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, wel cher Wert etwas tiefer ist als die bis 1998 betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit von wöchentlich 41,9 Stunden, seit 2008 von 41,6 Stunden (Die Volkswirtschaft 10-2009 S. 90 Tabelle B9.2; BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 1.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). 1.4 Gemäss Art. 15 UVG werden Taggelder und Renten nach dem versicherten Ver dienst bemessen ( Abs. 1). Als versicherter Verdienst gilt für die Bemessung der Renten der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn ( Abs. 2). Der Bundesrat erlässt Bestimmungen über den versicherten Verdienst in Sonderfäl len ( Abs. 3 Satz 3). 1.5 Beginnt die Rente mehr als fünf Jahre nach dem Unfall, so ist der Lohn massge bend, den die versicherte Person ohne den Unfall im Jahr vor dem Rentenbe ginn bezogen hätte ( Art. 24 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung über die Unfallversi cherung, UVV). Damit wird die Anpassung an die normale Lohnentwicklung im angestammten Tätigkeitsbereich bezweckt, nicht die Berücksichtigung anderer lohnrelevanter Veränderungen in den erwerblichen Verhältnissen (BGE 127 V 165 E. 3b). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) davon aus, es könne auf das Urteil des hiesigen Gerichts vom 2 9. Juli 2013 im invaliden ver sicherungsrechtlic hen Verfahren der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 13/202 = Urk. 13/191 Beilage ) abgestellt und eine verbleibende Arbeitsfähigkeit von 25 % angenommen werden (S. 6 Ziff. 4b); sie ermittelte einen Invaliditätsgrad von 7 3 % (S. 7 Ziff. 5c). Der für die Rente massgebende versicherte Verdienst betrage Fr. 11‘009.--, auch wenn der Taggeldbemessung - richtigerweise - ein höherer Betrag zugrunde gelegen habe (S. 8 Ziff. 7 ; Urk. 12 S. 4 f. ). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), sie leide an somatischen und an psychischen Beeinträchtigungen (S. 3 Ziff. 2-3). Die Annahme der Beschwerdegegnerin, sie könne bestimmte leichte Tätigkeiten ausüben, sei unrealistisch; wenn man die psychischen Beschwerden berücksich tige, sei sie im Erwerbsleben überhaupt nicht mehr einsetzbar. Sie sei bereits 60-jährig, nicht ausgebildet und Ausländerin mit wenig Deutschkenntnissen. Auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt könne sie sicherlich keine Stelle mehr finden, beziehungsweise es sei ein Leidensabzug vom Tabellenlohn von 25 % angezeigt (S. 3 f. Ziff. 4). 2.3 Strittig und zu prüfen sind die Arbeitsfähigkeit und deren erwerbliche Aus wirkun gen, mithin der Invaliditätsgrad, sowie die Höhe des versicherten Ver diensts. Nicht mehr strittig, sondern mangels Anfechtung in Teilrechtkraft erwachsen, ist die zugesprochene Integritätsentschädigung (vgl. Urk. 2 S. 3 Ziff. 1). 3. 3.1 Vom 1 6. Mai bis 1 2. Juli 2007 weilte die Beschwerdeführerin stationär in der A.___, worüber mit Austrittsbericht vom 1 0. Juli 2007 ( Urk. 13/25) berichtet wurde. Dabei wurden die folgenden, hier verkürzt ange führten Diagnosen gestellt (S. 1): - Unfall vom 2 3. April 2007: auf dem Trottoir von einem PW angefahren - mediale, leicht imprimierte Tibiakopffraktur links, proximale Fibula fraktur links - a nteroinferiore Schulterluxation rechts (primäre Diagnose: Schulter kontusion ), undislozierte Akromionfraktur - Ellbogenkontusion mit einer Schürfung rechts - s chwere Anpassungsstörung, Angst und Depression gemischt mit ausge prägter psychotraumatologischer Komponente - Cephalea (Hinterkopf und rechts parietotemporal ) - Ex s tirpation des Zahnes 27 bei unfallfremder Lockerung - a rterielle Hypertonie Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab Austrittsdatum attestiert (S. 2 Mitte). 3.2 Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie, führte in seinem Unter suchungsbericht vom 2 9. Januar 2008 ( Urk. 13/45) aus, die Arbeitsunfähigkeit von 100 % sei immer noch ausgewiesen (S. 3 Mitte). 3.3 Vom 1 4. Februar bis 2 0. März und vom 3 0. April bis 7. Mai 2008 weilte die Beschwerdeführerin ein weiteres Mal in der A.___, worüber mit Austrittbericht vom 1 2. Juni 2008 ( Urk. 13/69) berichtet wurde. Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, z usätzlich zu den muskuloskelettal bedingten Einschränkungen bestehe eine mittelschwere Leistungsminderung infolge einer psychischen Störung mit Krankheitswert. Eine klare Trennung von funktionell-somatisch unfall kausal bedingter Einschränkung und psychiatrisch nicht unfallkausal bedingter Einschränkung sei schwierig, weshalb die Beurtei lung der Zumutbarkeit aus globaler Sicht erfolge (S. 2). Die frühere Tätigkeit als Reinigungsfrau sei aktuell nicht zumutbar. Ganztags zumutbar sei aus rein somatischer Sicht eine sehr leich te, vorwiegend sitzende Arbeit, unter Vermeidung von kniebelastenden Tätigkeiten, ohne Tätigkeiten länger dauernd über Brusthöhe mit dem rechten Arm (S. 2 Mitte). Aus globaler Sicht ( unter Mitberücksichtigung der psychischen Problematik) sei aktuell keine Arbeitsleistung zumutbar (S. 2 unten). 3.4 Kreisarzt Dr. B.___ führte in seinem Untersuchungsbericht vom 1 2. Mai 2009 ( Urk. 13/99) aus, a n der rechten Schulter sei von einem Endzustand auszugehen. Mit einer Verbesserung der Schulterfunktion sei nicht mehr zu rechnen (S. 3 Mitte). D as linke Kniegelenk sei inspektorisch äusserlich reizlos und, soweit beurteilbar, er gussfrei. Da die Versicherte nur schon bei der Berührung der Haut über heftige Schmerzen klage und mit Abwehrbewegungen reagiere, sei ein konklusiver klinischer Untersuch nicht möglich. Am 2 9. Januar 2008 habe immerhin noch die Stabilität geprüft werden können, die damals nicht beein trächtigt gewesen sei. Die Kniegelenksfunktion sei erheblich eingeschränkt. Während am 2 9. Januar 2008 immerhin noch eine Flexion von 90° habe gefun den werden können, hätten die ärztlichen Kollegen eine solche von nur noch 70° gefunden, die heute bestätigt werden könne. Da es keine Möglichkeiten mehr gebe, sei mit dem Hin weis auf das Rückfallmelderecht der Abschluss durchzuführen (S. 3 unten). Im Nachtrag vom 1 3. Mai 2009 ( Urk. 13/100) führte Dr. B.___ ferner aus, a uf grund der objektivierbaren klinischen Befunde, insbesondere des inspektori schen Befundes und der Röntgenbilder vom 6. Oktober 2008, seien schon über 2 Jahre nach dem Unfall weder das pathologische Gangbild mit den erheblichen Beschwerden noch die Funktio nseinschränkung erklärbar; d ie Ursache liege deshalb in einer Verarbeitungsstörung. Zumutbar sei eine leichtere, wechselnd belastende Tätigkeit den ganzen Tag. Die Dauer der stehenden beziehungsweise gehenden Position sollte 1/3 der gesam ten Arbeitszeit nicht überschreiten und fall s möglich auf den ganzen Tag ver teilt sein. Tätigkeiten in kniender oder hockender Position seien zu vermeiden. Das Gewicht von zu hebenden Lasten sei bis Taillenhöhe auf 10 kg, bis Brust höhe auf 5 kg limitiert. Überkopfarbeiten, die den Einsatz beider obere r Extre mitäten erforderten, seien nicht mehr zumutbar. Repetitiv weit ausreichende Tätigkeiten mit der rechten oberen Extremitä t seien ungeeignet. 3.5 Am 1 6. Juni 2011 erstatteten die Ärzte der C.___ ein bidisziplinäres Gutachten im Auftrag der Invalidenversicherung (Urk. 13/146 ), dies gestützt auf ihr orthopädisches ( Beilage 1 ) und psychi a trisches ( Beilage 2 ) Fachgutachten. Im Bericht über die bidisziplinäre Konse nsbespre chung vom 1 4. April 2011 ( Beilage 3 ) nannten die Gutachter folgende Diagno sen (S. 1 Ziff. 1) mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit : - posttraumatische Gonarthrose links be i Status nach imprimierter Tibi a kopffraktur links mit offener Reposition und Osteosynthese am 29. April 2007 - anteriore / inferiore Schulterluxation mit Avulsionsfraktur der ventra len Kante des Glenoids (Bankartläsion), undislozierte Akromionfraktur Schulter rechts - posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähig keit nannten sie: - Rippenserienfraktur rechts - Status nach Osteosynthesematerialentfernung Tibiakopf links 3. Okto ber 2008 - Status nach Ellenbogenkontusion rechts - Adipositas per magna - arterielle Hypertonie - depressive Episode, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4) Weiter führten die Gutachter aus, aus bidisziplinärer Sicht sei die Versicherte in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft zu 25 % arbeitsfähig. Die Ar beitsfähigkeit als Hausfrau sei ebenfalls zu 25 % vorhanden. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ergebe sich aus einem höheren Pausenbedarf, einer gerin gen Gewichtsbelastung (Lasten bis zu 5 kg) sowie einer deutlich eingeschränk ten Gehstrecke an Unterarmgehstöcken von 500 m (S. 1 Ziff. 2). Auch in einer den somatischen Einschränkungen angepassten Verweistätigkeit, die im Bereich von leichter körperlicher Tätigkeit angesiedelt sei, sei die Versicherte im Um fang von 25 % arbeitsfähig (S. 2 Ziff. 3). 3.6 Am 1 8. November 2013 erstattete Dr. med. D.___, Orthopädische Chirur gie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 13/193), dies gestützt auf seine am 8. Mai 2013 erfolgte Untersuchung (S. 1 Mitte). Er führte unter anderem aus, die von ihm erhobenen klinischen Befunde stimm ten mit den im C.___ -Gutachten angeführten fast vollständig überein (S. 4 Mitte). Die Frage, ob sich die Zumutbarkeitsbeurteilung des o rthopädischen Fachgut achtens des C.___ auch unter Berücksichtigung der kreisärztlichen Feststellungen vom 1 3. Mai 2009 halten liessen, bejahte er, verbunden mit der Klammerbemer kung, es handle sich um eine Arbeitsfähigkeit von 25 % in leichter Verwei sungs tätigkeit (S. 9 Ziff. 7.6.3). 3.7 Am 1 4. Februar 2014 erstattete Dr. med. E.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, welche die Beschwerdeführerin seit dem 2 5. Oktober 2007 behandelte (vgl. Urk. 13/57 = Urk. 3/1), der Beschwerdegegnerin einen Ver laufsbericht ( Urk. 13/210). Darin nannte sie folgende Diagnosen (S. 1): - posttraumatische Belastungsstörung (F43.1) - mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.11) im Rahmen des metabolischen Syndroms (Adipositas per magna, arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie, Diabetes mellitus Typ 2) - posttraumatische Gonarthrose links - Status nach Osteosynthese (OS) und Materialentfernung (ME) bei Tibia kopffraktur medial - Omarthrose rechts - Status nach Frakturen an Glenoid und Akromion - chronisches, rezidivierendes Lumbovertebralsyndrom bei degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS) Am 2 6. Februar 2014 nahm Dr. E.___ zu ihr vom Rechtsvertreter der Beschwer deführerin unterbreiteten Fragen Stellung ( Urk. 13/211 = Urk. 3/4 ). Dabei nannte sie als Diagnosen eine posttraumatische Belastungsstörung (F43.1) und eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.11) im Rahmen des metabolischen Syndroms ; d ie posttraumatische Belastungsstö rung sei eine klare Folge des Unfalls ( Ziff. 2). Aus rein psychiatrischer Sicht sei die Versicherte ihres Erachtens 70 % arbeitsun fähig sowohl für ihre angestammte Tätigkeit als Raumpflegerin als auch für eine ihrer Behinderung a ngepasste Tätigkeit ( Ziff. 3). 4. 4.1 Die Z.___ gab in der Unfallmeldung einen befristeten Vertrag und einen Stundenlohn von Fr. 17.20 zuzüglich Fr. 1.62 Ferien-/Feiertagsentschädigung an ( Urk. 13/1a Ziff. 3 und 12). A m 9. März 2009 ( Urk. 13/ 95 ) bezifferte sie den von der Beschwerdeführerin im Jahre 2009 erzielbaren Bruttolohn mit Fr. 17.20 pro Stunden zuzüglich 6.25 % 1 3. Monatslohn/ Gratifikation (S. 1). Den zwischen dem 2 3. April 2006 und dem 2 2. April 2007 ausgerichteten Lohn bezifferte sie nicht im Total; dem bei gefügten Lohnbuchauszug sind einzelne Zahlungen zu entnehmen, die in der Summe den Betrag von Fr. 2‘ 181.20 ergeben. Am 2 8. November 2012 bezifferte sie den 2013 erzielbaren Lohn mit Fr. 17.60 pro Stunde zuzüglich 9.53 % Ferien-/Feiertagsentschädigung und „100 % “ 1 3. Monatslohn ( Urk. 13/169). 4.2 Die Y.___ gab in der Unfallmeldung einen Monatslohn von Fr. 759.85 zuzügli ch (in der Rubrik Gratifikation/ 1 3. Monatslohn eintragen) 15.85 % an ( Urk. 13/2 Ziff. 12). A m 1 0. März 2009 ( Urk. 13/94) bezifferte sie den von der Beschwerdeführerin im Jahre 2009 erzielbaren Bruttolohn mit Fr. 8‘430.40 zuzüglich Fr. 803.15 Ferien- und Feiertagsentschädigung sowie Fr. 577.10 1 3. Monatslohn/ Gratifi kation (S. 1). Den vom 2 3. April 2006 bis 2 2. April 2007 bezogenen Lohn bezif ferte sie mit Fr. 6‘502.30 (S. 3). Am 2 3. November 2012 bezifferte sie den im Jahr 2013 erzielbaren Grundlohn mit Fr. 18.10 zuzüglich Fr. 2.14 Ferien-/Feiertagsentschädigung und Fr. 1.69 1 3. Monatslohn ( Urk. 13/170). 5. 5.1 Kreisarzt Dr. B.___ erachtete im Jahr 2009 leichtere, wechselnd belastende, nicht in kniender oder hockender Position zu verrichtende Tätigkeit en - mit Gewichtslimiten von 10 kg ( bis Taillenhöhe ) und 5 kg ( bis Brusthöhe ), ohne beide Extremitäten beanspruchende Überkopfarbeiten und ohne r epetitiv weit ausreichende Tätigkeiten mit der rechten oberen Extremität - als ganztags zumutbar (vorstehend E. 3.4). Weit zurückhaltender, nämlich mit einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von ledig lich 25 %, fiel die Beurteilung durch die C.___ -Gutachter im Jahr 2011 aus, welche die Einschränkung mit einem höheren Pausenbedarf, einer nur geringen Gewichtsbelastung und einer deutlich eingeschränkten Gehstrecke begründeten (vorstehend E. 3.5). Dieser Beurteilung schloss sich der Gutachter Dr. D.___ im Jahr 2013 an (vorstehend E. 3.6). 5.2 Die behandelnde Psychiaterin attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 70 % (vor stehend E. 3.7). Die s ist etwas weniger als die aus somatischer Sicht attes tierte Arbeitsunfähigkeit von 75 %, mit dieser aber ohne weiteres vereinbar. Da klarerweise keine Veranlassung besteht, die verschiedenen Teilarbeits un fähig keiten zu kumulieren (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_872/2014 vom 1 7. März 2015 E. 5, 9C_765/2013 vom 2 1. Januar 2014 E. 3.2, I 514/06 vom 2 6. Mai 2007 = SVR 2008 IV Nr. 15 E. 2.1), zumal dies im vorliegenden Fall bezeichnenderweise eine Arbeitsunfähigkeit von weit über 100 % ergäbe, ist somit vom höheren der beiden Werte (75 % ) auszugehen, was eine noch verbleibende Arbeitsfähigkeit von 25 % ergibt. 5.3 Die Beschwerdegegnerin hat zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf die Tabellenlöhne der LSE abgestellt, und zwar auf den Zentralwert der von Frauen in einfachen und repetitiven Arbeiten im Durchschnitt aller Wirtschaftszweige erzielten Einkommen (vgl. Urk. 13 /213 S. 4 Ziff. 10), angepasst an die von 2010 bis 2013 eingetretene Nominallohnentwicklung. Dies ist nicht zu beanstanden, und das Resultat ( Fr. 54‘187.--) ist auch rechne risch korrekt. 5.4 Die Beschwerdegegnerin hat sodann die nur 25 % betragende Arbeitsfähigkeit berücksichtig t und zusätzlich in Anbetracht der Schwere der medizinischen und erwerblichen Einschränkungen einen Abzug von 15 % vorgenommen ( Urk. 13/213 S. 4 f. Ziff. 10 ). Angesichts dessen, dass den gesundheitlichen Einschränkungen schon durch eine massive Reduktion der als zumutbar erachteten Arbeitszeit weitestgehend Rechnung getragen wurde, ist ein zusätzlicher Abzug vom Tabellenlohn als grosszügig einzustufen. Da er aber Ausdruck des der Beschwerdegegnerin zustehen den und pflichtgemäss ausgeübten Ermessens ist, ist er so zu belassen. Keine Veranlassung - auch nicht unter den beschwerdeweise angeführten Titeln ( Urk. 1 S. 4 oben) - besteht andererseits, einen noch höheren Abzug vorzuneh men. Somit beläuft sich das hypothetische Invalideneinkommen im Jahr 2013 auf rund Fr. 11‘515.--. 5.5 Zur Bestimmung des hypothetischen Valideneinkommens hat die Beschwerde gegnerin auf den höheren der beiden Stundenlohn-Ansätze (vorstehend E. 4.2) abgestellt und ( bei 42 Wochenstunden und 47 Arbeitswochen ) ein Total von rund Fr. 43‘290.-- ( Fr. 18.10 + Fr. 2.14 + Fr. 1.69 x 42 x 47) ermittelt ( Urk. 13/213 S. 4 Ziff. 8). Auch die s erweist sich als korrekt und wurde denn auch nicht beanstandet, womit das hypothetische Valideneinkommen im Jahr 2013 Fr. 43‘290.-- beträgt. 5.6 Beim Valideneinkommen von Fr. 43‘290.-- (vorstehend E. 5.5) und dem Invali deneinkommen von Fr. 11‘515.-- (vorstehend E. 5.4) beträgt die Einkommens einbusse Fr. 31‘775.--, was einen Invaliditätsgrad von gerundet 73 % ergibt. Der von der Beschwerdegegnerin festgesetzte Invaliditätsgrad ist somit nicht zu beanstanden und die Beschwerde in diesem Punkt abzuweisen. 6. In der für den versicherten Verdienst relevanten Zeitspanne (2 3. April 2006 bis 2 2. April 2007) erzielte die Beschwerdeführerin ein Einkommen von Fr. 2‘181.20 bei der Z.___ (vorstehend E. 4.1) und von Fr. 6‘502.30 bei der Y.___ (vorstehend E. 4.2). Die Beschwerdegegnerin ging hingegen betreffend Y.___ von Fr. 8‘018.-- aus ( Urk. 13/213 S. 3 Ziff. 2). Der Grund dafür lässt sich aufgrund der Akten nicht eruieren, kann jedoch offen bleiben, da die Beschwerdegegnerin eine für die Beschwerdeführerin doch deutlich vorteilhaftere Berechnung vorge nommen hat, mit der es zu deren G unsten sein Bewenden haben kann. Somit erweist sich der von der Beschwerdegegnerin festgesetzte versicherte Ver dienst als keinesfalls zu tief angesetzt, so dass die Beschwerde auch in diesem Punkt abzuweisen ist. Damit erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Milosav Milovanovic - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2014.00177 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 3. November 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Milosav Milovanovic Beratungsstelle für Ausländer Frohaldenstrasse 76, 8180 Bülach gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1954, arbeitete bei der Y.___ (23 %, unbefristet) und der Z.___ (29 %, befristet), als sie am 2 3. April 2007 bei einem Verkehrsunfall eine mediale, leicht imprimierte Tibiakopffraktur links, eine proximale Fibulafraktur links sowie eine Schulter- und Ellbogenkontusion rechts (vgl. Urk. 13/13) erlitt ( Urk. 13/1-1a). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) sprach der Versicherten mit Verfügung vom 2 1. Oktober 2010 eine Integritätsentschädigung entspre chend einer Integritätseinbusse von 20 % zu ( Urk. 13/131); dagegen erhob die Versicherte am 2 2. November 2010 Einsprache und beantragte eine Integritäts entschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 40 % ( Urk. 13/135). Mit Verfügung vom 6. März 2014 sprach die SUVA der Versicherten eine Inva lidenrente ab 1. April 2014 bei einer Erwerbsunfähigkeit von 73 % und einem versicherten Jahresverdienst von Fr. 11‘009.-- sowie eine Integritätsentschädi gung entsprechend einer Integritätseinbusse von 35 % zu ( Urk. 13/214 = Urk. 13/219). Die vom Krankenversicherer dagegen erhobene Einsprache ( Urk. 13/220) wurde wieder zurückgezogen ( Urk. 13/223). Die Versicherte erhob am 9. April 2014 Einsprache, dies mit dem Antrag auf eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 100 % sowie einem höheren versicherten Ver dienst ( Urk. 13/224). Mit Einspracheentscheid vom 2 5. Juni 2014 wies die SUVA die Einsprache ab ( Urk. 13/232 = Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 2 5. Juni 2014 ( Urk. 2) erhob die Versi cherte am 3 0. Juli 2014 Beschwerde ( Urk. 1 ; vgl. Urk. 5-6 ) und beantragte, die ser sei abzuändern und es sei ihr ein e Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % zuzusprechen (S. 1 unten Ziff. 1); auch sei der versicherte Verdienst nicht richtig eingesetzt (S. 4 Ziff. 5). Die SUVA beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 8. Oktober 2014 ( Urk. 12) die A bweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 1 4. November 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Unfallversicherung, UVG) ). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts, ATSG ). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein kommen, das die ver sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). 1.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun desamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, wel cher Wert etwas tiefer ist als die bis 1998 betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit von wöchentlich 41,9 Stunden, seit 2008 von 41,6 Stunden (Die Volkswirtschaft 10-2009 S. 90 Tabelle B9.2; BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 1.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). 1.4 Gemäss Art. 15 UVG werden Taggelder und Renten nach dem versicherten Ver dienst bemessen ( Abs. 1). Als versicherter Verdienst gilt für die Bemessung der Renten der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn ( Abs. 2). Der Bundesrat erlässt Bestimmungen über den versicherten Verdienst in Sonderfäl len ( Abs. 3 Satz 3). 1.5 Beginnt die Rente mehr als fünf Jahre nach dem Unfall, so ist der Lohn massge bend, den die versicherte Person ohne den Unfall im Jahr vor dem Rentenbe ginn bezogen hätte ( Art. 24 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung über die Unfallversi cherung, UVV). Damit wird die Anpassung an die normale Lohnentwicklung im angestammten Tätigkeitsbereich bezweckt, nicht die Berücksichtigung anderer lohnrelevanter Veränderungen in den erwerblichen Verhältnissen (BGE 127 V 165 E. 3b). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) davon aus, es könne auf das Urteil des hiesigen Gerichts vom 2 9. Juli 2013 im invaliden ver sicherungsrechtlic hen Verfahren der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 13/202 = Urk. 13/191 Beilage ) abgestellt und eine verbleibende Arbeitsfähigkeit von 25 % angenommen werden (S. 6 Ziff. 4b); sie ermittelte einen Invaliditätsgrad von 7 3 % (S. 7 Ziff. 5c). Der für die Rente massgebende versicherte Verdienst betrage Fr. 11‘009.--, auch wenn der Taggeldbemessung - richtigerweise - ein höherer Betrag zugrunde gelegen habe (S. 8 Ziff. 7 ; Urk. 12 S. 4 f. ). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), sie leide an somatischen und an psychischen Beeinträchtigungen (S. 3 Ziff. 2-3). Die Annahme der Beschwerdegegnerin, sie könne bestimmte leichte Tätigkeiten ausüben, sei unrealistisch; wenn man die psychischen Beschwerden berücksich tige, sei sie im Erwerbsleben überhaupt nicht mehr einsetzbar. Sie sei bereits 60-jährig, nicht ausgebildet und Ausländerin mit wenig Deutschkenntnissen. Auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt könne sie sicherlich keine Stelle mehr finden, beziehungsweise es sei ein Leidensabzug vom Tabellenlohn von 25 % angezeigt (S. 3 f. Ziff. 4). 2.3 Strittig und zu prüfen sind die Arbeitsfähigkeit und deren erwerbliche Aus wirkun gen, mithin der Invaliditätsgrad, sowie die Höhe des versicherten Ver diensts. Nicht mehr strittig, sondern mangels Anfechtung in Teilrechtkraft erwachsen, ist die zugesprochene Integritätsentschädigung (vgl. Urk. 2 S. 3 Ziff. 1). 3. 3.1 Vom 1 6. Mai bis 1 2. Juli 2007 weilte die Beschwerdeführerin stationär in der A.___, worüber mit Austrittsbericht vom 1 0. Juli 2007 ( Urk. 13/25) berichtet wurde. Dabei wurden die folgenden, hier verkürzt ange führten Diagnosen gestellt (S. 1): - Unfall vom 2 3. April 2007: auf dem Trottoir von einem PW angefahren - mediale, leicht imprimierte Tibiakopffraktur links, proximale Fibula fraktur links - a nteroinferiore Schulterluxation rechts (primäre Diagnose: Schulter kontusion ), undislozierte Akromionfraktur - Ellbogenkontusion mit einer Schürfung rechts - s chwere Anpassungsstörung, Angst und Depression gemischt mit ausge prägter psychotraumatologischer Komponente - Cephalea (Hinterkopf und rechts parietotemporal ) - Ex s tirpation des Zahnes 27 bei unfallfremder Lockerung - a rterielle Hypertonie Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab Austrittsdatum attestiert (S. 2 Mitte). 3.2 Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie, führte in seinem Unter suchungsbericht vom 2 9. Januar 2008 ( Urk. 13/45) aus, die Arbeitsunfähigkeit von 100 % sei immer noch ausgewiesen (S. 3 Mitte). 3.3 Vom 1 4. Februar bis 2 0. März und vom 3 0. April bis 7. Mai 2008 weilte die Beschwerdeführerin ein weiteres Mal in der A.___, worüber mit Austrittbericht vom 1 2. Juni 2008 ( Urk. 13/69) berichtet wurde. Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, z usätzlich zu den muskuloskelettal bedingten Einschränkungen bestehe eine mittelschwere Leistungsminderung infolge einer psychischen Störung mit Krankheitswert. Eine klare Trennung von funktionell-somatisch unfall kausal bedingter Einschränkung und psychiatrisch nicht unfallkausal bedingter Einschränkung sei schwierig, weshalb die Beurtei lung der Zumutbarkeit aus globaler Sicht erfolge (S. 2). Die frühere Tätigkeit als Reinigungsfrau sei aktuell nicht zumutbar. Ganztags zumutbar sei aus rein somatischer Sicht eine sehr leich te, vorwiegend sitzende Arbeit, unter Vermeidung von kniebelastenden Tätigkeiten, ohne Tätigkeiten länger dauernd über Brusthöhe mit dem rechten Arm (S. 2 Mitte). Aus globaler Sicht ( unter Mitberücksichtigung der psychischen Problematik) sei aktuell keine Arbeitsleistung zumutbar (S. 2 unten). 3.4 Kreisarzt Dr. B.___ führte in seinem Untersuchungsbericht vom 1 2. Mai 2009 ( Urk. 13/99) aus, a n der rechten Schulter sei von einem Endzustand auszugehen. Mit einer Verbesserung der Schulterfunktion sei nicht mehr zu rechnen (S. 3 Mitte). D as linke Kniegelenk sei inspektorisch äusserlich reizlos und, soweit beurteilbar, er gussfrei. Da die Versicherte nur schon bei der Berührung der Haut über heftige Schmerzen klage und mit Abwehrbewegungen reagiere, sei ein konklusiver klinischer Untersuch nicht möglich. Am 2 9. Januar 2008 habe immerhin noch die Stabilität geprüft werden können, die damals nicht beein trächtigt gewesen sei. Die Kniegelenksfunktion sei erheblich eingeschränkt. Während am 2 9. Januar 2008 immerhin noch eine Flexion von 90° habe gefun den werden können, hätten die ärztlichen Kollegen eine solche von nur noch 70° gefunden, die heute bestätigt werden könne. Da es keine Möglichkeiten mehr gebe, sei mit dem Hin weis auf das Rückfallmelderecht der Abschluss durchzuführen (S. 3 unten). Im Nachtrag vom 1 3. Mai 2009 ( Urk. 13/100) führte Dr. B.___ ferner aus, a uf grund der objektivierbaren klinischen Befunde, insbesondere des inspektori schen Befundes und der Röntgenbilder vom 6. Oktober 2008, seien schon über 2 Jahre nach dem Unfall weder das pathologische Gangbild mit den erheblichen Beschwerden noch die Funktio nseinschränkung erklärbar; d ie Ursache liege deshalb in einer Verarbeitungsstörung. Zumutbar sei eine leichtere, wechselnd belastende Tätigkeit den ganzen Tag. Die Dauer der stehenden beziehungsweise gehenden Position sollte 1/3 der gesam ten Arbeitszeit nicht überschreiten und fall s möglich auf den ganzen Tag ver teilt sein. Tätigkeiten in kniender oder hockender Position seien zu vermeiden. Das Gewicht von zu hebenden Lasten sei bis Taillenhöhe auf 10 kg, bis Brust höhe auf 5 kg limitiert. Überkopfarbeiten, die den Einsatz beider obere r Extre mitäten erforderten, seien nicht mehr zumutbar. Repetitiv weit ausreichende Tätigkeiten mit der rechten oberen Extremitä t seien ungeeignet. 3.5 Am 1 6. Juni 2011 erstatteten die Ärzte der C.___ ein bidisziplinäres Gutachten im Auftrag der Invalidenversicherung (Urk. 13/146 ), dies gestützt auf ihr orthopädisches ( Beilage 1 ) und psychi a trisches ( Beilage 2 ) Fachgutachten. Im Bericht über die bidisziplinäre Konse nsbespre chung vom 1 4. April 2011 ( Beilage 3 ) nannten die Gutachter folgende Diagno sen (S. 1 Ziff. 1) mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit : - posttraumatische Gonarthrose links be i Status nach imprimierter Tibi a kopffraktur links mit offener Reposition und Osteosynthese am 29. April 2007 - anteriore / inferiore Schulterluxation mit Avulsionsfraktur der ventra len Kante des Glenoids (Bankartläsion), undislozierte Akromionfraktur Schulter rechts - posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähig keit nannten sie: - Rippenserienfraktur rechts - Status nach Osteosynthesematerialentfernung Tibiakopf links 3. Okto ber 2008 - Status nach Ellenbogenkontusion rechts - Adipositas per magna - arterielle Hypertonie - depressive Episode, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4) Weiter führten die Gutachter aus, aus bidisziplinärer Sicht sei die Versicherte in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft zu 25 % arbeitsfähig. Die Ar beitsfähigkeit als Hausfrau sei ebenfalls zu 25 % vorhanden. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ergebe sich aus einem höheren Pausenbedarf, einer gerin gen Gewichtsbelastung (Lasten bis zu 5 kg) sowie einer deutlich eingeschränk ten Gehstrecke an Unterarmgehstöcken von 500 m (S. 1 Ziff. 2). Auch in einer den somatischen Einschränkungen angepassten Verweistätigkeit, die im Bereich von leichter körperlicher Tätigkeit angesiedelt sei, sei die Versicherte im Um fang von 25 % arbeitsfähig (S. 2 Ziff. 3). 3.6 Am 1 8. November 2013 erstattete Dr. med. D.___, Orthopädische Chirur gie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 13/193), dies gestützt auf seine am 8. Mai 2013 erfolgte Untersuchung (S. 1 Mitte). Er führte unter anderem aus, die von ihm erhobenen klinischen Befunde stimm ten mit den im C.___ -Gutachten angeführten fast vollständig überein (S. 4 Mitte). Die Frage, ob sich die Zumutbarkeitsbeurteilung des o rthopädischen Fachgut achtens des C.___ auch unter Berücksichtigung der kreisärztlichen Feststellungen vom 1 3. Mai 2009 halten liessen, bejahte er, verbunden mit der Klammerbemer kung, es handle sich um eine Arbeitsfähigkeit von 25 % in leichter Verwei sungs tätigkeit (S. 9 Ziff. 7.6.3). 3.7 Am 1 4. Februar 2014 erstattete Dr. med. E.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, welche die Beschwerdeführerin seit dem 2 5. Oktober 2007 behandelte (vgl. Urk. 13/57 = Urk. 3/1), der Beschwerdegegnerin einen Ver laufsbericht ( Urk. 13/210). Darin nannte sie folgende Diagnosen (S. 1): - posttraumatische Belastungsstörung (F43.1) - mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.11) im Rahmen des metabolischen Syndroms (Adipositas per magna, arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie, Diabetes mellitus Typ 2) - posttraumatische Gonarthrose links - Status nach Osteosynthese (OS) und Materialentfernung (ME) bei Tibia kopffraktur medial - Omarthrose rechts - Status nach Frakturen an Glenoid und Akromion - chronisches, rezidivierendes Lumbovertebralsyndrom bei degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS) Am 2 6. Februar 2014 nahm Dr. E.___ zu ihr vom Rechtsvertreter der Beschwer deführerin unterbreiteten Fragen Stellung ( Urk. 13/211 = Urk. 3/4 ). Dabei nannte sie als Diagnosen eine posttraumatische Belastungsstörung (F43.1) und eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.11) im Rahmen des metabolischen Syndroms ; d ie posttraumatische Belastungsstö rung sei eine klare Folge des Unfalls ( Ziff. 2). Aus rein psychiatrischer Sicht sei die Versicherte ihres Erachtens 70 % arbeitsun fähig sowohl für ihre angestammte Tätigkeit als Raumpflegerin als auch für eine ihrer Behinderung a ngepasste Tätigkeit ( Ziff. 3). 4. 4.1 Die Z.___ gab in der Unfallmeldung einen befristeten Vertrag und einen Stundenlohn von Fr. 17.20 zuzüglich Fr. 1.62 Ferien-/Feiertagsentschädigung an ( Urk. 13/1a Ziff. 3 und 12). A m 9. März 2009 ( Urk. 13/ 95 ) bezifferte sie den von der Beschwerdeführerin im Jahre 2009 erzielbaren Bruttolohn mit Fr. 17.20 pro Stunden zuzüglich 6.25 % 1 3. Monatslohn/ Gratifikation (S. 1). Den zwischen dem 2 3. April 2006 und dem 2 2. April 2007 ausgerichteten Lohn bezifferte sie nicht im Total; dem bei gefügten Lohnbuchauszug sind einzelne Zahlungen zu entnehmen, die in der Summe den Betrag von Fr. 2‘ 181.20 ergeben. Am 2 8. November 2012 bezifferte sie den 2013 erzielbaren Lohn mit Fr. 17.60 pro Stunde zuzüglich 9.53 % Ferien-/Feiertagsentschädigung und „100 % “ 1 3. Monatslohn ( Urk. 13/169). 4.2 Die Y.___ gab in der Unfallmeldung einen Monatslohn von Fr. 759.85 zuzügli ch (in der Rubrik Gratifikation/ 1 3. Monatslohn eintragen) 15.85 % an ( Urk. 13/2 Ziff. 12). A m 1 0. März 2009 ( Urk. 13/94) bezifferte sie den von der Beschwerdeführerin im Jahre 2009 erzielbaren Bruttolohn mit Fr. 8‘430.40 zuzüglich Fr. 803.15 Ferien- und Feiertagsentschädigung sowie Fr. 577.10 1 3. Monatslohn/ Gratifi kation (S. 1). Den vom 2 3. April 2006 bis 2 2. April 2007 bezogenen Lohn bezif ferte sie mit Fr. 6‘502.30 (S. 3). Am 2 3. November 2012 bezifferte sie den im Jahr 2013 erzielbaren Grundlohn mit Fr. 18.10 zuzüglich Fr. 2.14 Ferien-/Feiertagsentschädigung und Fr. 1.69 1 3. Monatslohn ( Urk. 13/170). 5. 5.1 Kreisarzt Dr. B.___ erachtete im Jahr 2009 leichtere, wechselnd belastende, nicht in kniender oder hockender Position zu verrichtende Tätigkeit en - mit Gewichtslimiten von 10 kg ( bis Taillenhöhe ) und 5 kg ( bis Brusthöhe ), ohne beide Extremitäten beanspruchende Überkopfarbeiten und ohne r epetitiv weit ausreichende Tätigkeiten mit der rechten oberen Extremität - als ganztags zumutbar (vorstehend E. 3.4). Weit zurückhaltender, nämlich mit einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von ledig lich 25 %, fiel die Beurteilung durch die C.___ -Gutachter im Jahr 2011 aus, welche die Einschränkung mit einem höheren Pausenbedarf, einer nur geringen Gewichtsbelastung und einer deutlich eingeschränkten Gehstrecke begründeten (vorstehend E. 3.5). Dieser Beurteilung schloss sich der Gutachter Dr. D.___ im Jahr 2013 an (vorstehend E. 3.6). 5.2 Die behandelnde Psychiaterin attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 70 % (vor stehend E. 3.7). Die s ist etwas weniger als die aus somatischer Sicht attes tierte Arbeitsunfähigkeit von 75 %, mit dieser aber ohne weiteres vereinbar. Da klarerweise keine Veranlassung besteht, die verschiedenen Teilarbeits un fähig keiten zu kumulieren (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_872/2014 vom 1 7. März 2015 E. 5, 9C_765/2013 vom 2 1. Januar 2014 E. 3.2, I 514/06 vom 2 6. Mai 2007 = SVR 2008 IV Nr. 15 E. 2.1), zumal dies im vorliegenden Fall bezeichnenderweise eine Arbeitsunfähigkeit von weit über 100 % ergäbe, ist somit vom höheren der beiden Werte (75 % ) auszugehen, was eine noch verbleibende Arbeitsfähigkeit von 25 % ergibt. 5.3 Die Beschwerdegegnerin hat zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf die Tabellenlöhne der LSE abgestellt, und zwar auf den Zentralwert der von Frauen in einfachen und repetitiven Arbeiten im Durchschnitt aller Wirtschaftszweige erzielten Einkommen (vgl. Urk. 13 /213 S. 4 Ziff. 10), angepasst an die von 2010 bis 2013 eingetretene Nominallohnentwicklung. Dies ist nicht zu beanstanden, und das Resultat ( Fr. 54‘187.--) ist auch rechne risch korrekt. 5.4 Die Beschwerdegegnerin hat sodann die nur 25 % betragende Arbeitsfähigkeit berücksichtig t und zusätzlich in Anbetracht der Schwere der medizinischen und erwerblichen Einschränkungen einen Abzug von 15 % vorgenommen ( Urk. 13/213 S. 4 f. Ziff. 10 ). Angesichts dessen, dass den gesundheitlichen Einschränkungen schon durch eine massive Reduktion der als zumutbar erachteten Arbeitszeit weitestgehend Rechnung getragen wurde, ist ein zusätzlicher Abzug vom Tabellenlohn als grosszügig einzustufen. Da er aber Ausdruck des der Beschwerdegegnerin zustehen den und pflichtgemäss ausgeübten Ermessens ist, ist er so zu belassen. Keine Veranlassung - auch nicht unter den beschwerdeweise angeführten Titeln ( Urk. 1 S. 4 oben) - besteht andererseits, einen noch höheren Abzug vorzuneh men. Somit beläuft sich das hypothetische Invalideneinkommen im Jahr 2013 auf rund Fr. 11‘515.--. 5.5 Zur Bestimmung des hypothetischen Valideneinkommens hat die Beschwerde gegnerin auf den höheren der beiden Stundenlohn-Ansätze (vorstehend E. 4.2) abgestellt und ( bei 42 Wochenstunden und 47 Arbeitswochen ) ein Total von rund Fr. 43‘290.-- ( Fr. 18.10 + Fr. 2.14 + Fr. 1.69 x 42 x 47) ermittelt ( Urk. 13/213 S. 4 Ziff. 8). Auch die s erweist sich als korrekt und wurde denn auch nicht beanstandet, womit das hypothetische Valideneinkommen im Jahr 2013 Fr. 43‘290.-- beträgt. 5.6 Beim Valideneinkommen von Fr. 43‘290.-- (vorstehend E. 5.5) und dem Invali deneinkommen von Fr. 11‘515.-- (vorstehend E. 5.4) beträgt die Einkommens einbusse Fr. 31‘775.--, was einen Invaliditätsgrad von gerundet 73 % ergibt. Der von der Beschwerdegegnerin festgesetzte Invaliditätsgrad ist somit nicht zu beanstanden und die Beschwerde in diesem Punkt abzuweisen. 6. In der für den versicherten Verdienst relevanten Zeitspanne (2 3. April 2006 bis 2 2. April 2007) erzielte die Beschwerdeführerin ein Einkommen von Fr. 2‘181.20 bei der Z.___ (vorstehend E. 4.1) und von Fr. 6‘502.30 bei der Y.___ (vorstehend E. 4.2). Die Beschwerdegegnerin ging hingegen betreffend Y.___ von Fr. 8‘018.-- aus ( Urk. 13/213 S. 3 Ziff. 2). Der Grund dafür lässt sich aufgrund der Akten nicht eruieren, kann jedoch offen bleiben, da die Beschwerdegegnerin eine für die Beschwerdeführerin doch deutlich vorteilhaftere Berechnung vorge nommen hat, mit der es zu deren G unsten sein Bewenden haben kann. Somit erweist sich der von der Beschwerdegegnerin festgesetzte versicherte Ver dienst als keinesfalls zu tief angesetzt, so dass die Beschwerde auch in diesem Punkt abzuweisen ist. Damit erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Milosav Milovanovic - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2014.00177 UV.2014.00177

UV.2014.00177 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Käch

Ersatzrichterin Lienhard

Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Urteil vom 3. November 2015

Urteil vom 3. November 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Milosav Milovanovic

vertreten durch Milosav Milovanovic Beratungsstelle für Ausländer

Beratungsstelle für Ausländer Frohaldenstrasse 76, 8180 Bülach

Frohaldenstrasse 76, 8180 Bülach gegen

gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1954, arbeitete bei der Y.___ (23 %, unbefristet) und der Z.___ (29 %, befristet), als sie am 2 3. April 2007 bei einem Verkehrsunfall eine mediale, leicht imprimierte Tibiakopffraktur links, eine proximale Fibulafraktur links sowie eine Schulter- und Ellbogenkontusion rechts (vgl. Urk. 13/13) erlitt ( Urk. 13/1-1a).

1. X.___, geboren 1954, arbeitete bei der Y.___ (23 %, unbefristet) und der Z.___ (29 %, befristet), als sie am 2 3. April 2007 bei einem Verkehrsunfall eine mediale, leicht imprimierte Tibiakopffraktur links, eine proximale Fibulafraktur links sowie eine Schulter- und Ellbogenkontusion rechts (vgl. Urk. 13/13) erlitt ( Urk. 13/1-1a). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) sprach der Versicherten mit Verfügung vom 2 1. Oktober 2010 eine Integritätsentschädigung entspre chend einer Integritätseinbusse von 20 % zu ( Urk. 13/131); dagegen erhob die Versicherte am 2 2. November 2010 Einsprache und beantragte eine Integritäts entschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 40 % ( Urk. 13/135).

Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) sprach der Versicherten mit Verfügung vom 2 1. Oktober 2010 eine Integritätsentschädigung entspre chend einer Integritätseinbusse von 20 % zu ( Urk. 13/131); dagegen erhob die Versicherte am 2 2. November 2010 Einsprache und beantragte eine Integritäts entschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 40 % ( Urk. 13/135). Mit Verfügung vom 6. März 2014 sprach die SUVA der Versicherten eine Inva lidenrente ab 1. April 2014 bei einer Erwerbsunfähigkeit von 73 % und einem versicherten Jahresverdienst von Fr. 11‘009.-- sowie eine Integritätsentschädi gung entsprechend einer Integritätseinbusse von 35 % zu ( Urk. 13/214 = Urk. 13/219). Die vom Krankenversicherer dagegen erhobene Einsprache ( Urk. 13/220) wurde wieder zurückgezogen ( Urk. 13/223). Die Versicherte erhob am 9. April 2014 Einsprache, dies mit dem Antrag auf eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 100 % sowie einem höheren versicherten Ver dienst ( Urk. 13/224).

Mit Verfügung vom 6. März 2014 sprach die SUVA der Versicherten eine Inva lidenrente ab 1. April 2014 bei einer Erwerbsunfähigkeit von 73 % und einem versicherten Jahresverdienst von Fr. 11‘009.-- sowie eine Integritätsentschädi gung entsprechend einer Integritätseinbusse von 35 % zu ( Urk. 13/214 = Urk. 13/219). Die vom Krankenversicherer dagegen erhobene Einsprache ( Urk. 13/220) wurde wieder zurückgezogen ( Urk. 13/223). Die Versicherte erhob am 9. April 2014 Einsprache, dies mit dem Antrag auf eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 100 % sowie einem höheren versicherten Ver dienst ( Urk. 13/224). Mit Einspracheentscheid vom 2 5. Juni 2014 wies die SUVA die Einsprache ab ( Urk. 13/232 = Urk. 2).

Mit Einspracheentscheid vom 2 5. Juni 2014 wies die SUVA die Einsprache ab ( Urk. 13/232 = Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 2 5. Juni 2014 ( Urk. 2) erhob die Versi cherte am 3 0. Juli 2014 Beschwerde ( Urk. 1 ; vgl. Urk. 5-6 ) und beantragte, die ser sei abzuändern und es sei ihr ein e Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % zuzusprechen (S. 1 unten Ziff. 1); auch sei der versicherte Verdienst nicht richtig eingesetzt (S. 4 Ziff. 5).

2. Gegen den Einspracheentscheid vom 2 5. Juni 2014 ( Urk. 2) erhob die Versi cherte am 3 0. Juli 2014 Beschwerde ( Urk. 1 ; vgl. Urk. 5-6 ) und beantragte, die ser sei abzuändern und es sei ihr ein e Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % zuzusprechen (S. 1 unten Ziff. 1); auch sei der versicherte Verdienst nicht richtig eingesetzt (S. 4 Ziff. 5). Die SUVA beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 8. Oktober 2014 ( Urk. 12) die A bweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 1 4. November 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 14).

Die SUVA beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 8. Oktober 2014 ( Urk. 12) die A bweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 1 4. November 2014 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Unfallversicherung, UVG) ). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts, ATSG ). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein kommen, das die ver sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).

1.1 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Unfallversicherung, UVG) ). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts, ATSG ). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein kommen, das die ver sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). 1.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun desamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, wel cher Wert etwas tiefer ist als die bis 1998 betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit von wöchentlich 41,9 Stunden, seit 2008 von 41,6 Stunden (Die Volkswirtschaft 10-2009 S. 90 Tabelle B9.2; BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a).

1.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun desamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, wel cher Wert etwas tiefer ist als die bis 1998 betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit von wöchentlich 41,9 Stunden, seit 2008 von 41,6 Stunden (Die Volkswirtschaft 10-2009 S. 90 Tabelle B9.2; BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 1.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).

1.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). 1.4 Gemäss Art. 15 UVG werden Taggelder und Renten nach dem versicherten Ver dienst bemessen ( Abs. 1). Als versicherter Verdienst gilt für die Bemessung der Renten der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn ( Abs. 2). Der Bundesrat erlässt Bestimmungen über den versicherten Verdienst in Sonderfäl len ( Abs. 3 Satz 3).

1.4 Gemäss Art. 15 UVG werden Taggelder und Renten nach dem versicherten Ver dienst bemessen ( Abs. 1). Als versicherter Verdienst gilt für die Bemessung der Renten der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn ( Abs. 2). Der Bundesrat erlässt Bestimmungen über den versicherten Verdienst in Sonderfäl len ( Abs. 3 Satz 3). 1.5 Beginnt die Rente mehr als fünf Jahre nach dem Unfall, so ist der Lohn massge bend, den die versicherte Person ohne den Unfall im Jahr vor dem Rentenbe ginn bezogen hätte ( Art. 24 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung über die Unfallversi cherung, UVV). Damit wird die Anpassung an die normale Lohnentwicklung im angestammten Tätigkeitsbereich bezweckt, nicht die Berücksichtigung anderer lohnrelevanter Veränderungen in den erwerblichen Verhältnissen (BGE 127 V 165 E. 3b).

1.5 Beginnt die Rente mehr als fünf Jahre nach dem Unfall, so ist der Lohn massge bend, den die versicherte Person ohne den Unfall im Jahr vor dem Rentenbe ginn bezogen hätte ( Art. 24 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung über die Unfallversi cherung, UVV). Damit wird die Anpassung an die normale Lohnentwicklung im angestammten Tätigkeitsbereich bezweckt, nicht die Berücksichtigung anderer lohnrelevanter Veränderungen in den erwerblichen Verhältnissen (BGE 127 V 165 E. 3b). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) davon aus, es könne auf das Urteil des hiesigen Gerichts vom 2 9. Juli 2013 im invaliden ver sicherungsrechtlic hen Verfahren der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 13/202 = Urk. 13/191 Beilage ) abgestellt und eine verbleibende Arbeitsfähigkeit von 25 % angenommen werden (S. 6 Ziff. 4b); sie ermittelte einen Invaliditätsgrad von 7 3 % (S. 7 Ziff. 5c). Der für die Rente massgebende versicherte Verdienst betrage Fr. 11‘009.--, auch wenn der Taggeldbemessung - richtigerweise - ein höherer Betrag zugrunde gelegen habe (S. 8 Ziff. 7 ; Urk. 12 S. 4 f. ).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) davon aus, es könne auf das Urteil des hiesigen Gerichts vom 2 9. Juli 2013 im invaliden ver sicherungsrechtlic hen Verfahren der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 13/202 = Urk. 13/191 Beilage ) abgestellt und eine verbleibende Arbeitsfähigkeit von 25 % angenommen werden (S. 6 Ziff. 4b); sie ermittelte einen Invaliditätsgrad von 7 3 % (S. 7 Ziff. 5c). Der für die Rente massgebende versicherte Verdienst betrage Fr. 11‘009.--, auch wenn der Taggeldbemessung richtigerweise ein höherer Betrag zugrunde gelegen habe (S. 8 Ziff. 7 ; Urk. 12 S. 4 f. ). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), sie leide an somatischen und an psychischen Beeinträchtigungen (S. 3 Ziff. 2-3). Die Annahme der Beschwerdegegnerin, sie könne bestimmte leichte Tätigkeiten ausüben, sei unrealistisch; wenn man die psychischen Beschwerden berücksich tige, sei sie im Erwerbsleben überhaupt nicht mehr einsetzbar. Sie sei bereits 60-jährig, nicht ausgebildet und Ausländerin mit wenig Deutschkenntnissen. Auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt könne sie sicherlich keine Stelle mehr finden, beziehungsweise es sei ein Leidensabzug vom Tabellenlohn von 25 % angezeigt (S. 3 f. Ziff. 4).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), sie leide an somatischen und an psychischen Beeinträchtigungen (S. 3 Ziff. 2-3). Die Annahme der Beschwerdegegnerin, sie könne bestimmte leichte Tätigkeiten ausüben, sei unrealistisch; wenn man die psychischen Beschwerden berücksich tige, sei sie im Erwerbsleben überhaupt nicht mehr einsetzbar. Sie sei bereits 60-jährig, nicht ausgebildet und Ausländerin mit wenig Deutschkenntnissen. Auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt könne sie sicherlich keine Stelle mehr finden, beziehungsweise es sei ein Leidensabzug vom Tabellenlohn von 25 % angezeigt (S. 3 f. Ziff. 4). 2.3 Strittig und zu prüfen sind die Arbeitsfähigkeit und deren erwerbliche Aus wirkun gen, mithin der Invaliditätsgrad, sowie die Höhe des versicherten Ver diensts.

2.3 Strittig und zu prüfen sind die Arbeitsfähigkeit und deren erwerbliche Aus wirkun gen, mithin der Invaliditätsgrad, sowie die Höhe des versicherten Ver diensts. Nicht mehr strittig, sondern mangels Anfechtung in Teilrechtkraft erwachsen, ist die zugesprochene Integritätsentschädigung (vgl. Urk. 2 S. 3 Ziff. 1).

Nicht mehr strittig, sondern mangels Anfechtung in Teilrechtkraft erwachsen, ist die zugesprochene Integritätsentschädigung (vgl. Urk. 2 S. 3 Ziff. 1). 3.

3. 3.1 Vom 1 6. Mai bis 1 2. Juli 2007 weilte die Beschwerdeführerin stationär in der A.___, worüber mit Austrittsbericht vom 1 0. Juli 2007 ( Urk. 13/25) berichtet wurde. Dabei wurden die folgenden, hier verkürzt ange führten Diagnosen gestellt (S. 1):

3.1 Vom 1 6. Mai bis 1 2. Juli 2007 weilte die Beschwerdeführerin stationär in der A.___, worüber mit Austrittsbericht vom 1 0. Juli 2007 ( Urk. 13/25) berichtet wurde. Dabei wurden die folgenden, hier verkürzt ange führten Diagnosen gestellt (S. 1): - Unfall vom 2 3. April 2007: auf dem Trottoir von einem PW angefahren

Unfall vom 2 3. April 2007: auf dem Trottoir von einem PW angefahren - mediale, leicht imprimierte Tibiakopffraktur links, proximale Fibula fraktur links

mediale, leicht imprimierte Tibiakopffraktur links, proximale Fibula fraktur links - a nteroinferiore Schulterluxation rechts (primäre Diagnose: Schulter kontusion ), undislozierte Akromionfraktur

a nteroinferiore Schulterluxation rechts (primäre Diagnose: Schulter kontusion ), undislozierte Akromionfraktur - Ellbogenkontusion mit einer Schürfung rechts

Ellbogenkontusion mit einer Schürfung rechts - s chwere Anpassungsstörung, Angst und Depression gemischt mit ausge prägter psychotraumatologischer Komponente

s chwere Anpassungsstörung, Angst und Depression gemischt mit ausge prägter psychotraumatologischer Komponente - Cephalea (Hinterkopf und rechts parietotemporal )

Cephalea (Hinterkopf und rechts parietotemporal ) - Ex s tirpation des Zahnes 27 bei unfallfremder Lockerung

Ex s tirpation des Zahnes 27 bei unfallfremder Lockerung - a rterielle Hypertonie

a rterielle Hypertonie Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab Austrittsdatum attestiert (S. 2 Mitte).

Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab Austrittsdatum attestiert (S. 2 Mitte). 3.2 Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie, führte in seinem Unter suchungsbericht vom 2 9. Januar 2008 ( Urk. 13/45) aus, die Arbeitsunfähigkeit von 100 % sei immer noch ausgewiesen (S. 3 Mitte).

3.2 Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie, führte in seinem Unter suchungsbericht vom 2 9. Januar 2008 ( Urk. 13/45) aus, die Arbeitsunfähigkeit von 100 % sei immer noch ausgewiesen (S. 3 Mitte). 3.3 Vom 1 4. Februar bis 2 0. März und vom 3 0. April bis 7. Mai 2008 weilte die Beschwerdeführerin ein weiteres Mal in der A.___, worüber mit Austrittbericht vom 1 2. Juni 2008 ( Urk. 13/69) berichtet wurde.

3.3 Vom 1 4. Februar bis 2 0. März und vom 3 0. April bis 7. Mai 2008 weilte die Beschwerdeführerin ein weiteres Mal in der A.___, worüber mit Austrittbericht vom 1 2. Juni 2008 ( Urk. 13/69) berichtet wurde. Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, z usätzlich zu den muskuloskelettal bedingten Einschränkungen bestehe eine mittelschwere Leistungsminderung infolge einer psychischen Störung mit Krankheitswert. Eine klare Trennung von funktionell-somatisch unfall kausal bedingter Einschränkung und psychiatrisch nicht unfallkausal bedingter Einschränkung sei schwierig, weshalb die Beurtei lung der Zumutbarkeit aus globaler Sicht erfolge (S. 2).

Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, z usätzlich zu den muskuloskelettal bedingten Einschränkungen bestehe eine mittelschwere Leistungsminderung infolge einer psychischen Störung mit Krankheitswert. Eine klare Trennung von funktionell-somatisch unfall kausal bedingter Einschränkung und psychiatrisch nicht unfallkausal bedingter Einschränkung sei schwierig, weshalb die Beurtei lung der Zumutbarkeit aus globaler Sicht erfolge (S. 2). Die frühere Tätigkeit als Reinigungsfrau sei aktuell nicht zumutbar. Ganztags zumutbar sei aus rein somatischer Sicht eine sehr leich te, vorwiegend sitzende Arbeit, unter Vermeidung von kniebelastenden Tätigkeiten, ohne Tätigkeiten länger dauernd über Brusthöhe mit dem rechten Arm (S. 2 Mitte).

Die frühere Tätigkeit als Reinigungsfrau sei aktuell nicht zumutbar. Ganztags zumutbar sei aus rein somatischer Sicht eine sehr leich te, vorwiegend sitzende Arbeit, unter Vermeidung von kniebelastenden Tätigkeiten, ohne Tätigkeiten länger dauernd über Brusthöhe mit dem rechten Arm (S. 2 Mitte). Aus globaler Sicht ( unter Mitberücksichtigung der psychischen Problematik) sei aktuell keine Arbeitsleistung zumutbar (S. 2 unten).

Aus globaler Sicht ( unter Mitberücksichtigung der psychischen Problematik) sei aktuell keine Arbeitsleistung zumutbar (S. 2 unten). 3.4 Kreisarzt Dr. B.___ führte in seinem Untersuchungsbericht vom 1 2. Mai 2009 ( Urk. 13/99) aus, a n der rechten Schulter sei von einem Endzustand auszugehen. Mit einer Verbesserung der Schulterfunktion sei nicht mehr zu rechnen (S. 3 Mitte). D as linke Kniegelenk sei inspektorisch äusserlich reizlos und, soweit beurteilbar, er gussfrei. Da die Versicherte nur schon bei der Berührung der Haut über heftige Schmerzen klage und mit Abwehrbewegungen reagiere, sei ein konklusiver klinischer Untersuch nicht möglich. Am 2 9. Januar 2008 habe immerhin noch die Stabilität geprüft werden können, die damals nicht beein trächtigt gewesen sei. Die Kniegelenksfunktion sei erheblich eingeschränkt. Während am 2 9. Januar 2008 immerhin noch eine Flexion von 90° habe gefun den werden können, hätten die ärztlichen Kollegen eine solche von nur noch 70° gefunden, die heute bestätigt werden könne. Da es keine Möglichkeiten mehr gebe, sei mit dem Hin weis auf das Rückfallmelderecht der Abschluss durchzuführen (S. 3 unten).

3.4 Kreisarzt Dr. B.___ führte in seinem Untersuchungsbericht vom 1 2. Mai 2009 ( Urk. 13/99) aus, a n der rechten Schulter sei von einem Endzustand auszugehen. Mit einer Verbesserung der Schulterfunktion sei nicht mehr zu rechnen (S. 3 Mitte). D as linke Kniegelenk sei inspektorisch äusserlich reizlos und, soweit beurteilbar, er gussfrei. Da die Versicherte nur schon bei der Berührung der Haut über heftige Schmerzen klage und mit Abwehrbewegungen reagiere, sei ein konklusiver klinischer Untersuch nicht möglich. Am 2 9. Januar 2008 habe immerhin noch die Stabilität geprüft werden können, die damals nicht beein trächtigt gewesen sei. Die Kniegelenksfunktion sei erheblich eingeschränkt. Während am 2 9. Januar 2008 immerhin noch eine Flexion von 90° habe gefun den werden können, hätten die ärztlichen Kollegen eine solche von nur noch 70° gefunden, die heute bestätigt werden könne. Da es keine Möglichkeiten mehr gebe, sei mit dem Hin weis auf das Rückfallmelderecht der Abschluss durchzuführen (S. 3 unten). Im Nachtrag vom 1 3. Mai 2009 ( Urk. 13/100) führte Dr. B.___ ferner aus, a uf grund der objektivierbaren klinischen Befunde, insbesondere des inspektori schen Befundes und der Röntgenbilder vom 6. Oktober 2008, seien schon über 2 Jahre nach dem Unfall weder das pathologische Gangbild mit den erheblichen Beschwerden noch die Funktio nseinschränkung erklärbar; d ie Ursache liege deshalb in einer Verarbeitungsstörung.

Im Nachtrag vom 1 3. Mai 2009 ( Urk. 13/100) führte Dr. B.___ ferner aus, a uf grund der objektivierbaren klinischen Befunde, insbesondere des inspektori schen Befundes und der Röntgenbilder vom 6. Oktober 2008, seien schon über 2 Jahre nach dem Unfall weder das pathologische Gangbild mit den erheblichen Beschwerden noch die Funktio nseinschränkung erklärbar; d ie Ursache liege deshalb in einer Verarbeitungsstörung. Zumutbar sei eine leichtere, wechselnd belastende Tätigkeit den ganzen Tag. Die Dauer der stehenden beziehungsweise gehenden Position sollte 1/3 der gesam ten Arbeitszeit nicht überschreiten und fall s möglich auf den ganzen Tag ver teilt sein. Tätigkeiten in kniender oder hockender Position seien zu vermeiden. Das Gewicht von zu hebenden Lasten sei bis Taillenhöhe auf 10 kg, bis Brust höhe auf 5 kg limitiert. Überkopfarbeiten, die den Einsatz beider obere r Extre mitäten erforderten, seien nicht mehr zumutbar. Repetitiv weit ausreichende Tätigkeiten mit der rechten oberen Extremitä t seien ungeeignet.

Zumutbar sei eine leichtere, wechselnd belastende Tätigkeit den ganzen Tag. Die Dauer der stehenden beziehungsweise gehenden Position sollte 1/3 der gesam ten Arbeitszeit nicht überschreiten und fall s möglich auf den ganzen Tag ver teilt sein. Tätigkeiten in kniender oder hockender Position seien zu vermeiden. Das Gewicht von zu hebenden Lasten sei bis Taillenhöhe auf 10 kg, bis Brust höhe auf 5 kg limitiert. Überkopfarbeiten, die den Einsatz beider obere r Extre mitäten erforderten, seien nicht mehr zumutbar. Repetitiv weit ausreichende Tätigkeiten mit der rechten oberen Extremitä t seien ungeeignet. 3.5 Am 1 6. Juni 2011 erstatteten die Ärzte der C.___ ein bidisziplinäres Gutachten im Auftrag der Invalidenversicherung (Urk. 13/146 ), dies gestützt auf ihr orthopädisches ( Beilage 1 ) und psychi a trisches ( Beilage 2 ) Fachgutachten. Im Bericht über die bidisziplinäre Konse nsbespre chung vom 1 4. April 2011 ( Beilage 3 ) nannten die Gutachter folgende Diagno sen (S. 1 Ziff. 1) mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit :

3.5 Am 1 6. Juni 2011 erstatteten die Ärzte der C.___ ein bidisziplinäres Gutachten im Auftrag der Invalidenversicherung (Urk. 13/146 ), dies gestützt auf ihr orthopädisches ( Beilage 1 ) und psychi a trisches ( Beilage 2 ) Fachgutachten. Im Bericht über die bidisziplinäre Konse nsbespre chung vom 1 4. April 2011 ( Beilage 3 ) nannten die Gutachter folgende Diagno sen (S. 1 Ziff. 1) mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit : - posttraumatische Gonarthrose links be i Status nach imprimierter Tibi a kopffraktur links mit offener Reposition und Osteosynthese am 29. April 2007

posttraumatische Gonarthrose links be i Status nach imprimierter Tibi a kopffraktur links mit offener Reposition und Osteosynthese am 29. April 2007 - anteriore / inferiore Schulterluxation mit Avulsionsfraktur der ventra len Kante des Glenoids (Bankartläsion), undislozierte Akromionfraktur Schulter rechts

anteriore inferiore Schulterluxation mit Avulsionsfraktur der ventra len Kante des Glenoids (Bankartläsion), undislozierte Akromionfraktur Schulter rechts - posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)

posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähig keit nannten sie:

Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähig keit nannten sie: - Rippenserienfraktur rechts

Rippenserienfraktur rechts - Status nach Osteosynthesematerialentfernung Tibiakopf links 3. Okto ber 2008

Status nach Osteosynthesematerialentfernung Tibiakopf links 3. Okto ber 2008 - Status nach Ellenbogenkontusion rechts

Status nach Ellenbogenkontusion rechts - Adipositas per magna

Adipositas per magna - arterielle Hypertonie

arterielle Hypertonie - depressive Episode, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4)

depressive Episode, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4) Weiter führten die Gutachter aus, aus bidisziplinärer Sicht sei die Versicherte in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft zu 25 % arbeitsfähig. Die Ar beitsfähigkeit als Hausfrau sei ebenfalls zu 25 % vorhanden. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ergebe sich aus einem höheren Pausenbedarf, einer gerin gen Gewichtsbelastung (Lasten bis zu 5 kg) sowie einer deutlich eingeschränk ten Gehstrecke an Unterarmgehstöcken von 500 m (S. 1 Ziff. 2). Auch in einer den somatischen Einschränkungen angepassten Verweistätigkeit, die im Bereich von leichter körperlicher Tätigkeit angesiedelt sei, sei die Versicherte im Um fang von 25 % arbeitsfähig (S. 2 Ziff. 3).

Weiter führten die Gutachter aus, aus bidisziplinärer Sicht sei die Versicherte in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft zu 25 % arbeitsfähig. Die Ar beitsfähigkeit als Hausfrau sei ebenfalls zu 25 % vorhanden. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ergebe sich aus einem höheren Pausenbedarf, einer gerin gen Gewichtsbelastung (Lasten bis zu 5 kg) sowie einer deutlich eingeschränk ten Gehstrecke an Unterarmgehstöcken von 500 m (S. 1 Ziff. 2). Auch in einer den somatischen Einschränkungen angepassten Verweistätigkeit, die im Bereich von leichter körperlicher Tätigkeit angesiedelt sei, sei die Versicherte im Um fang von 25 % arbeitsfähig (S. 2 Ziff. 3). 3.6 Am 1 8. November 2013 erstattete Dr. med. D.___, Orthopädische Chirur gie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 13/193), dies gestützt auf seine am 8. Mai 2013 erfolgte Untersuchung (S. 1 Mitte).

3.6 Am 1 8. November 2013 erstattete Dr. med. D.___, Orthopädische Chirur gie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 13/193), dies gestützt auf seine am 8. Mai 2013 erfolgte Untersuchung (S. 1 Mitte). Er führte unter anderem aus, die von ihm erhobenen klinischen Befunde stimm ten mit den im C.___ -Gutachten angeführten fast vollständig überein (S. 4 Mitte).

Er führte unter anderem aus, die von ihm erhobenen klinischen Befunde stimm ten mit den im C.___ -Gutachten angeführten fast vollständig überein (S. 4 Mitte). Die Frage, ob sich die Zumutbarkeitsbeurteilung des o rthopädischen Fachgut achtens des C.___ auch unter Berücksichtigung der kreisärztlichen Feststellungen vom 1 3. Mai 2009 halten liessen, bejahte er, verbunden mit der Klammerbemer kung, es handle sich um eine Arbeitsfähigkeit von 25 % in leichter Verwei sungs tätigkeit (S. 9 Ziff. 7.6.3).

Die Frage, ob sich die Zumutbarkeitsbeurteilung des o rthopädischen Fachgut achtens des C.___ auch unter Berücksichtigung der kreisärztlichen Feststellungen vom 1 3. Mai 2009 halten liessen, bejahte er, verbunden mit der Klammerbemer kung, es handle sich um eine Arbeitsfähigkeit von 25 % in leichter Verwei sungs tätigkeit (S. 9 Ziff. 7.6.3). 3.7 Am 1 4. Februar 2014 erstattete Dr. med. E.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, welche die Beschwerdeführerin seit dem 2 5. Oktober 2007 behandelte (vgl. Urk. 13/57 = Urk. 3/1), der Beschwerdegegnerin einen Ver laufsbericht ( Urk. 13/210). Darin nannte sie folgende Diagnosen (S. 1):

3.7 Am 1 4. Februar 2014 erstattete Dr. med. E.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, welche die Beschwerdeführerin seit dem 2 5. Oktober 2007 behandelte (vgl. Urk. 13/57 = Urk. 3/1), der Beschwerdegegnerin einen Ver laufsbericht ( Urk. 13/210). Darin nannte sie folgende Diagnosen (S. 1): - posttraumatische Belastungsstörung (F43.1)

posttraumatische Belastungsstörung (F43.1) - mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.11) im Rahmen des metabolischen Syndroms (Adipositas per magna, arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie, Diabetes mellitus Typ 2)

mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.11) im Rahmen des metabolischen Syndroms (Adipositas per magna, arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie, Diabetes mellitus Typ 2) - posttraumatische Gonarthrose links

posttraumatische Gonarthrose links - Status nach Osteosynthese (OS) und Materialentfernung (ME) bei Tibia kopffraktur medial

Status nach Osteosynthese (OS) und Materialentfernung (ME) bei Tibia kopffraktur medial - Omarthrose rechts

Omarthrose rechts - Status nach Frakturen an Glenoid und Akromion

Status nach Frakturen an Glenoid und Akromion - chronisches, rezidivierendes Lumbovertebralsyndrom bei degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS)

chronisches, rezidivierendes Lumbovertebralsyndrom bei degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS) Am 2 6. Februar 2014 nahm Dr. E.___ zu ihr vom Rechtsvertreter der Beschwer deführerin unterbreiteten Fragen Stellung ( Urk. 13/211 = Urk. 3/4 ). Dabei nannte sie als Diagnosen eine posttraumatische Belastungsstörung (F43.1) und eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.11) im Rahmen des metabolischen Syndroms ; d ie posttraumatische Belastungsstö rung sei eine klare Folge des Unfalls ( Ziff. 2).

Am 2 6. Februar 2014 nahm Dr. E.___ zu ihr vom Rechtsvertreter der Beschwer deführerin unterbreiteten Fragen Stellung ( Urk. 13/211 = Urk. 3/4 ). Dabei nannte sie als Diagnosen eine posttraumatische Belastungsstörung (F43.1) und eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.11) im Rahmen des metabolischen Syndroms ; d ie posttraumatische Belastungsstö rung sei eine klare Folge des Unfalls ( Ziff. 2). Aus rein psychiatrischer Sicht sei die Versicherte ihres Erachtens 70 % arbeitsun fähig sowohl für ihre angestammte Tätigkeit als Raumpflegerin als auch für eine ihrer Behinderung a ngepasste Tätigkeit ( Ziff. 3).

Aus rein psychiatrischer Sicht sei die Versicherte ihres Erachtens 70 % arbeitsun fähig sowohl für ihre angestammte Tätigkeit als Raumpflegerin als auch für eine ihrer Behinderung a ngepasste Tätigkeit ( Ziff. 3). 4.

4. 4.1 Die Z.___ gab in der Unfallmeldung einen befristeten Vertrag und einen Stundenlohn von Fr. 17.20 zuzüglich Fr. 1.62 Ferien-/Feiertagsentschädigung an ( Urk. 13/1a Ziff. 3 und 12).

4.1 Die Z.___ gab in der Unfallmeldung einen befristeten Vertrag und einen Stundenlohn von Fr. 17.20 zuzüglich Fr. 1.62 Ferien-/Feiertagsentschädigung an ( Urk. 13/1a Ziff. 3 und 12). A m 9. März 2009 ( Urk. 13/ 95 ) bezifferte sie den von der Beschwerdeführerin im Jahre 2009 erzielbaren Bruttolohn mit Fr. 17.20 pro Stunden zuzüglich 6.25 % 1 3. Monatslohn/ Gratifikation (S. 1). Den zwischen dem 2 3. April 2006 und dem 2 2. April 2007 ausgerichteten Lohn bezifferte sie nicht im Total; dem bei gefügten Lohnbuchauszug sind einzelne Zahlungen zu entnehmen, die in der Summe den Betrag von Fr. 2‘ 181.20 ergeben.

A m 9. März 2009 ( Urk. 13/ 95 ) bezifferte sie den von der Beschwerdeführerin im Jahre 2009 erzielbaren Bruttolohn mit Fr. 17.20 pro Stunden zuzüglich 6.25 % 1 3. Monatslohn/ Gratifikation (S. 1). Den zwischen dem 2 3. April 2006 und dem 2 2. April 2007 ausgerichteten Lohn bezifferte sie nicht im Total; dem bei gefügten Lohnbuchauszug sind einzelne Zahlungen zu entnehmen, die in der Summe den Betrag von Fr. 2‘ 181.20 ergeben. Am 2 8. November 2012 bezifferte sie den 2013 erzielbaren Lohn mit Fr. 17.60 pro Stunde zuzüglich 9.53 % Ferien-/Feiertagsentschädigung und „100 % “ 1 3. Monatslohn ( Urk. 13/169).

Am 2 8. November 2012 bezifferte sie den 2013 erzielbaren Lohn mit Fr. 17.60 pro Stunde zuzüglich 9.53 % Ferien-/Feiertagsentschädigung und „100 % “ 1 3. Monatslohn ( Urk. 13/169). 4.2 Die Y.___ gab in der Unfallmeldung einen Monatslohn von Fr. 759.85 zuzügli ch (in der Rubrik Gratifikation/ 1 3. Monatslohn eintragen) 15.85 % an ( Urk. 13/2 Ziff. 12).

4.2 Die Y.___ gab in der Unfallmeldung einen Monatslohn von Fr. 759.85 zuzügli ch (in der Rubrik Gratifikation/ 1 3. Monatslohn eintragen) 15.85 % an ( Urk. 13/2 Ziff. 12). A m 1 0. März 2009 ( Urk. 13/94) bezifferte sie den von der Beschwerdeführerin im Jahre 2009 erzielbaren Bruttolohn mit Fr. 8‘430.40 zuzüglich Fr. 803.15 Ferien- und Feiertagsentschädigung sowie Fr. 577.10 1 3. Monatslohn/ Gratifi kation (S. 1). Den vom 2 3. April 2006 bis 2 2. April 2007 bezogenen Lohn bezif ferte sie mit Fr. 6‘502.30 (S. 3).

A m 1 0. März 2009 ( Urk. 13/94) bezifferte sie den von der Beschwerdeführerin im Jahre 2009 erzielbaren Bruttolohn mit Fr. 8‘430.40 zuzüglich Fr. 803.15 Ferien- und Feiertagsentschädigung sowie Fr. 577.10 1 3. Monatslohn/ Gratifi kation (S. 1). Den vom 2 3. April 2006 bis 2 2. April 2007 bezogenen Lohn bezif ferte sie mit Fr. 6‘502.30 (S. 3). Am 2 3. November 2012 bezifferte sie den im Jahr 2013 erzielbaren Grundlohn mit Fr. 18.10 zuzüglich Fr. 2.14 Ferien-/Feiertagsentschädigung und Fr. 1.69 1 3. Monatslohn ( Urk. 13/170).

Am 2 3. November 2012 bezifferte sie den im Jahr 2013 erzielbaren Grundlohn mit Fr. 18.10 zuzüglich Fr. 2.14 Ferien-/Feiertagsentschädigung und Fr. 1.69 1 3. Monatslohn ( Urk. 13/170). 5.

5. 5.1 Kreisarzt Dr. B.___ erachtete im Jahr 2009 leichtere, wechselnd belastende, nicht in kniender oder hockender Position zu verrichtende Tätigkeit en - mit Gewichtslimiten von 10 kg ( bis Taillenhöhe ) und 5 kg ( bis Brusthöhe ), ohne beide Extremitäten beanspruchende Überkopfarbeiten und ohne r epetitiv weit ausreichende Tätigkeiten mit der rechten oberen Extremität - als ganztags zumutbar (vorstehend E. 3.4).

5.1 Kreisarzt Dr. B.___ erachtete im Jahr 2009 leichtere, wechselnd belastende, nicht in kniender oder hockender Position zu verrichtende Tätigkeit en mit Gewichtslimiten von 10 kg ( bis Taillenhöhe ) und 5 kg ( bis Brusthöhe ), ohne beide Extremitäten beanspruchende Überkopfarbeiten und ohne r epetitiv weit ausreichende Tätigkeiten mit der rechten oberen Extremität als ganztags zumutbar (vorstehend E. 3.4). Weit zurückhaltender, nämlich mit einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von ledig lich 25 %, fiel die Beurteilung durch die C.___ -Gutachter im Jahr 2011 aus, welche die Einschränkung mit einem höheren Pausenbedarf, einer nur geringen Gewichtsbelastung und einer deutlich eingeschränkten Gehstrecke begründeten (vorstehend E. 3.5). Dieser Beurteilung schloss sich der Gutachter Dr. D.___ im Jahr 2013 an (vorstehend E. 3.6).

Weit zurückhaltender, nämlich mit einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von ledig lich 25 %, fiel die Beurteilung durch die C.___ -Gutachter im Jahr 2011 aus, welche die Einschränkung mit einem höheren Pausenbedarf, einer nur geringen Gewichtsbelastung und einer deutlich eingeschränkten Gehstrecke begründeten (vorstehend E. 3.5). Dieser Beurteilung schloss sich der Gutachter Dr. D.___ im Jahr 2013 an (vorstehend E. 3.6). 5.2 Die behandelnde Psychiaterin attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 70 % (vor stehend E. 3.7). Die s ist etwas weniger als die aus somatischer Sicht attes tierte Arbeitsunfähigkeit von 75 %, mit dieser aber ohne weiteres vereinbar.

5.2 Die behandelnde Psychiaterin attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 70 % (vor stehend E. 3.7). Die s ist etwas weniger als die aus somatischer Sicht attes tierte Arbeitsunfähigkeit von 75 %, mit dieser aber ohne weiteres vereinbar. Da klarerweise keine Veranlassung besteht, die verschiedenen Teilarbeits un fähig keiten zu kumulieren (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_872/2014 vom 1 7. März 2015 E. 5, 9C_765/2013 vom 2 1. Januar 2014 E. 3.2, I 514/06 vom 2 6. Mai 2007 = SVR 2008 IV Nr. 15 E. 2.1), zumal dies im vorliegenden Fall bezeichnenderweise eine Arbeitsunfähigkeit von weit über 100 % ergäbe, ist somit vom höheren der beiden Werte (75 % ) auszugehen, was eine noch verbleibende Arbeitsfähigkeit von 25 % ergibt.

Da klarerweise keine Veranlassung besteht, die verschiedenen Teilarbeits un fähig keiten zu kumulieren (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_872/2014 vom 1 7. März 2015 E. 5, 9C_765/2013 vom 2 1. Januar 2014 E. 3.2, I 514/06 vom 2 6. Mai 2007 = SVR 2008 IV Nr. 15 E. 2.1), zumal dies im vorliegenden Fall bezeichnenderweise eine Arbeitsunfähigkeit von weit über 100 % ergäbe, ist somit vom höheren der beiden Werte (75 % ) auszugehen, was eine noch verbleibende Arbeitsfähigkeit von 25 % ergibt. 5.3 Die Beschwerdegegnerin hat zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf die Tabellenlöhne der LSE abgestellt, und zwar auf den Zentralwert der von Frauen in einfachen und repetitiven Arbeiten im Durchschnitt aller Wirtschaftszweige erzielten Einkommen (vgl. Urk. 13 /213 S. 4 Ziff. 10), angepasst an die von 2010 bis 2013 eingetretene Nominallohnentwicklung.

5.3 Die Beschwerdegegnerin hat zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf die Tabellenlöhne der LSE abgestellt, und zwar auf den Zentralwert der von Frauen in einfachen und repetitiven Arbeiten im Durchschnitt aller Wirtschaftszweige erzielten Einkommen (vgl. Urk. 13 /213 S. 4 Ziff. 10), angepasst an die von 2010 bis 2013 eingetretene Nominallohnentwicklung. Dies ist nicht zu beanstanden, und das Resultat ( Fr. 54‘187.--) ist auch rechne risch korrekt.

Dies ist nicht zu beanstanden, und das Resultat ( Fr. 54‘187.--) ist auch rechne risch korrekt. 5.4 Die Beschwerdegegnerin hat sodann die nur 25 % betragende Arbeitsfähigkeit berücksichtig t und zusätzlich in Anbetracht der Schwere der medizinischen und erwerblichen Einschränkungen einen Abzug von 15 % vorgenommen ( Urk. 13/213 S. 4 f. Ziff. 10 ).

5.4 Die Beschwerdegegnerin hat sodann die nur 25 % betragende Arbeitsfähigkeit berücksichtig t und zusätzlich in Anbetracht der Schwere der medizinischen und erwerblichen Einschränkungen einen Abzug von 15 % vorgenommen ( Urk. 13/213 S. 4 f. Ziff. 10 ). Angesichts dessen, dass den gesundheitlichen Einschränkungen schon durch eine massive Reduktion der als zumutbar erachteten Arbeitszeit weitestgehend Rechnung getragen wurde, ist ein zusätzlicher Abzug vom Tabellenlohn als grosszügig einzustufen. Da er aber Ausdruck des der Beschwerdegegnerin zustehen den und pflichtgemäss ausgeübten Ermessens ist, ist er so zu belassen. Keine Veranlassung - auch nicht unter den beschwerdeweise angeführten Titeln ( Urk. 1 S. 4 oben) - besteht andererseits, einen noch höheren Abzug vorzuneh men.

Angesichts dessen, dass den gesundheitlichen Einschränkungen schon durch eine massive Reduktion der als zumutbar erachteten Arbeitszeit weitestgehend Rechnung getragen wurde, ist ein zusätzlicher Abzug vom Tabellenlohn als grosszügig einzustufen. Da er aber Ausdruck des der Beschwerdegegnerin zustehen den und pflichtgemäss ausgeübten Ermessens ist, ist er so zu belassen. Keine Veranlassung - auch nicht unter den beschwerdeweise angeführten Titeln ( Urk. 1 S. 4 oben) - besteht andererseits, einen noch höheren Abzug vorzuneh men. Somit beläuft sich das hypothetische Invalideneinkommen im Jahr 2013 auf rund Fr. 11‘515.--.

Somit beläuft sich das hypothetische Invalideneinkommen im Jahr 2013 auf rund Fr. 11‘515.--. 5.5 Zur Bestimmung des hypothetischen Valideneinkommens hat die Beschwerde gegnerin auf den höheren der beiden Stundenlohn-Ansätze (vorstehend E. 4.2) abgestellt und ( bei 42 Wochenstunden und 47 Arbeitswochen ) ein Total von rund Fr. 43‘290.-- ( Fr. 18.10 + Fr. 2.14 + Fr. 1.69 x 42 x 47) ermittelt ( Urk. 13/213 S. 4 Ziff. 8).

5.5 Zur Bestimmung des hypothetischen Valideneinkommens hat die Beschwerde gegnerin auf den höheren der beiden Stundenlohn-Ansätze (vorstehend E. 4.2) abgestellt und ( bei 42 Wochenstunden und 47 Arbeitswochen ) ein Total von rund Fr. 43‘290.-- ( Fr. 18.10 + Fr. 2.14 + Fr. 1.69 x 42 x 47) ermittelt ( Urk. 13/213 S. 4 Ziff. 8). Auch die s erweist sich als korrekt und wurde denn auch nicht beanstandet, womit das hypothetische Valideneinkommen im Jahr 2013 Fr. 43‘290.-- beträgt.

Auch die s erweist sich als korrekt und wurde denn auch nicht beanstandet, womit das hypothetische Valideneinkommen im Jahr 2013 Fr. 43‘290.-- beträgt. 5.6 Beim Valideneinkommen von Fr. 43‘290.-- (vorstehend E. 5.5) und dem Invali deneinkommen von Fr. 11‘515.-- (vorstehend E. 5.4) beträgt die Einkommens einbusse Fr. 31‘775.--, was einen Invaliditätsgrad von gerundet 73 % ergibt.

5.6 Beim Valideneinkommen von Fr. 43‘290.-- (vorstehend E. 5.5) und dem Invali deneinkommen von Fr. 11‘515.-- (vorstehend E. 5.4) beträgt die Einkommens einbusse Fr. 31‘775.--, was einen Invaliditätsgrad von gerundet 73 % ergibt. Der von der Beschwerdegegnerin festgesetzte Invaliditätsgrad ist somit nicht zu beanstanden und die Beschwerde in diesem Punkt abzuweisen.

Der von der Beschwerdegegnerin festgesetzte Invaliditätsgrad ist somit nicht zu beanstanden und die Beschwerde in diesem Punkt abzuweisen. 6. In der für den versicherten Verdienst relevanten Zeitspanne (2 3. April 2006 bis 2 2. April 2007) erzielte die Beschwerdeführerin ein Einkommen von Fr. 2‘181.20 bei der Z.___ (vorstehend E. 4.1) und von Fr. 6‘502.30 bei der Y.___ (vorstehend E. 4.2).

6. In der für den versicherten Verdienst relevanten Zeitspanne (2 3. April 2006 bis 2 2. April 2007) erzielte die Beschwerdeführerin ein Einkommen von Fr. 2‘181.20 bei der Z.___ (vorstehend E. 4.1) und von Fr. 6‘502.30 bei der Y.___ (vorstehend E. 4.2). Die Beschwerdegegnerin ging hingegen betreffend Y.___ von Fr. 8‘018.-- aus ( Urk. 13/213 S. 3 Ziff. 2). Der Grund dafür lässt sich aufgrund der Akten nicht eruieren, kann jedoch offen bleiben, da die Beschwerdegegnerin eine für die Beschwerdeführerin doch deutlich vorteilhaftere Berechnung vorge nommen hat, mit der es zu deren G unsten sein Bewenden haben kann.

Die Beschwerdegegnerin ging hingegen betreffend Y.___ von Fr. 8‘018.-- aus ( Urk. 13/213 S. 3 Ziff. 2). Der Grund dafür lässt sich aufgrund der Akten nicht eruieren, kann jedoch offen bleiben, da die Beschwerdegegnerin eine für die Beschwerdeführerin doch deutlich vorteilhaftere Berechnung vorge nommen hat, mit der es zu deren G unsten sein Bewenden haben kann. Somit erweist sich der von der Beschwerdegegnerin festgesetzte versicherte Ver dienst als keinesfalls zu tief angesetzt, so dass die Beschwerde auch in diesem Punkt abzuweisen ist.

Somit erweist sich der von der Beschwerdegegnerin festgesetzte versicherte Ver dienst als keinesfalls zu tief angesetzt, so dass die Beschwerde auch in diesem Punkt abzuweisen ist. Damit erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

Damit erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Milosav Milovanovic

Milosav Milovanovic - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannTiefenbacher