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Ausgehend von der Beobachtung, dass in verschiedenen Ländern der Anteil übergewichtiger und adipöser Kinder und Jugendlicher stark zunimmt, hat sich Gesundheitsförderung Schweiz Anfang der 2000er Jahre entschieden, ein BMI-Monitoring aufzubauen.
Das Projekt setzt es sich zum Ziel, vergleichbare Daten aus verschiedenen Kantonen und Städten zu erheben und zu analysieren und damit eine zuverlässige Bestandsaufnahme zu ermöglichen. Überdies soll die Entwicklung des Anteils übergewichtiger und adipöser Kinder und Jugendlicher im Zeitverlauf dargestellt werden.
Das Projekt "BMI-Monitoring" besteht aus zwei Teilprojekten:
Teilprojekt 1: BMI-Monitoring in Basel, Bern und Zürich
Seit dem Schuljahr 2005/06 wird im Kanton Basel Stadt und den Städten Bern und Zürich jeweils jährlich eine Studie zur Übergewichtsproblematik auf ausgewählten Klassenstufen (Kindergarten, Mittel- und Oberstufe) durchgeführt. Die Daten stammen aus den schulärztlichen Untersuchungen und weisen eine hohe Qualität auf. Die verfügbaren Resultate deuten darauf hin, das der Anteil übergewichtiger und adipöser Kinder seit einigen Jahren leicht zurückgeht. Weiterhin weist aber rund jedes sechste untersuchte Kind einen erhöhten BMI auf.
Teilprojekt 2: Erweitertes BMI-Monitoring
Parallel zu den Auswertungsarbeiten der drei Städte wurde bereits dreimal ein Projekt (2010, 2013, 2017) durchgeführt, in das auch weitere Kantone und Städte integriert wurden. Für die letzte Studie aus dem Jahr 2017 konnten neben den drei oben erwähnten Städten und Kantonen auch die Kantone Bern, Graubünden, Jura, Luzern, Obwalden, St. Gallen und Uri sowie die Stadt Freiburg gewonnen werden. Die meisten Daten stammten aus schulärztlichen Untersuchungen oder wurden speziell für die Studie erhoben und von L&S vergleichend ausgewertet.
Der nächste vergleichende Bericht ist für das Jahr 2021 geplant.