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Zwei Junge sind bereits geschlüpft und werden für Ausflüge von der Mutter huckepack auf dem Rücken unter den Flügeln mitgenommen. Ab und zu sieht man einen kleinen Kopf rausschauen. Ein Ei wird immer noch gebrütet. Ob da wohl noch eine Junges schlüpfen wird?
Haubentaucher sind 46 bis 51 cm lang und haben eine Flügelspannweite von 59 bis 73 cm. Sie werden zwischen 800 und 1400 g schwer. Sie brüten auf größeren, stehenden Gewässern mit Schilfgürtel im Flachland und benötigen fischreiche Gewässer, die mindestens fünf Hektar groß sind. Haubentaucher fressen hauptsächlich kleine Fische, die sie tauchend jagen. Überwiegend handelt es sich um Oberflächenarten, die eine mittlere Länge von 10 bis 15 Zentimeter erreichen. Die maximale Fischgröße, die Haubentaucher fressen, beträgt 25 Zentimeter.
Haubentaucher bauen ihr Hauptnest vorzugsweise am Außenrand des Verlandungsgebietes eines Gewässers. Das Nest wird entweder am Boden oder an Pflanzen verankert. Haubentaucher bauen allerdings auch völlig offene Schwimmnester, die sich mitten in kleinen oder flachen Gewässern befinden. Am Nestbau sind beide Elternvögel beteiligt. Der Nestbau dauert in der Regel zwischen zwei und acht Tage, kann sich in Extremfällen aber auch über 28 Tage erstrecken. Das Nistmaterial finden Haubentaucher in unmittelbarer Umgebung des Neststandorts. Die Basis des Nestes sind Schilfhalme, die zwischen aus dem Wasser ragende Pflanzenstängel gelegt werden. Auf diese schichten die Haubentaucher altes Laub und feine Wurzeln. Das wichtigste Baumaterial sind Schilfrohr und Rohrkolben. In der Regel wird vorjähriges, trockenes Pflanzenmaterial verbaut.
15. Juli 2014