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Das Baskenland an der Atlantikküste in der Grenzregion der Staaten Spanien und Frankreich war meine erste Etappe in Spanien. Es umfasst die drei Provinzen der Autonomen Gemeinschaft Baskenland sowie die Provinz Navarra und in Frankreich das nördliche Baskenland im Westen des Départements Pyrénées-Atlantiques. Das Baskenland ist benannt nach dem Volk der Basken.
Es wird auf der Seeseite durch das kantabrische Meer (Golf von Biskaya) begrenzt, im Süden durch den Ebro. Landschaftlich besteht das Baskenland im Wesentlichen aus dem Übergang der Pyrenäen in das Kantabrische Gebirge. Südlich der Pyrenäen fällt das Land nur langsam zum Ebrobecken ab. Der höchste Gipfel des Baskenlandes ist die Tafel der drei Könige mit 2444 m am Dreiländereck (2421 m) von Navarra (E), Aragón (E) und Béarn (F). In den Tälern der Provinzen Bizkaia und Gipuzkoa drängen sich zahlreiche Städte, die ausserhalb der verwinkelten Altstädte industriell geprägt sind.
Die Basken gelten traditionell als eigenwillig, sehr Stolz und selbstbewusst. Das habe ich selber erfahren als ich mehrfach korrigiert wurde, wir sind keine Spanier sondern Basken! Ihr Selbstbewusstsein äussert sich unter anderem in der soliden Bauweise der Bauernhäuser, die südlich der Pyrenäen nicht selten Ähnlichkeit teils zu alpinen Eindachhöfen, teils zu solchen des Jura aufweisen. Ich hatte auf meiner Reise oft das Gefühl mich in der Schweiz zu befinden, wenn da nicht immer wieder die Palmen und die für Spanien typischen Balkone und Vorbauten gewesen wären.
Meine Tour durch die baskische Provinz führte mich, ohne Navi und Karte, einfach der Nase nach durch bezaubernde Gegenden. Über kleine Pässe die sich mit Spitzkehren, die ihrem Namen alle Ehre machen, hoch hinauf mit traumhaften Ausblicken führten. Auch das Übernachten weit ab der Touristenrouten war überhaupt kein Problem da ich durch freundliches Fragen bei den Bauern als gerne gesehener Gast willkommen war. Dadurch habe ich nicht nur das Land sondern vor allem auch die Leute kennen gelernt. Oft wurde daraus aus einer vorgesehenen Nacht gleich mehrere, da die Leute natürlich interessiert waren wer ich bin, woher ich komme und wohin mich meine Reise führt. Auch wenn ich bis dahin nur ganz wenig spanisch und meine Gastgeber kein Deutsch sprachen kamen doch interessante Gespräche zustande. Wir machten es wie die Kinder, mit Gesten, Händen und Füssen, durch Zeichnungen und mit dem Langenscheidt Wörterbuch konnten wir auch die sprachliche Hürde überwinden. Dank meinem Laptop und den Hunderten von Fotos konnte ich meine Reise erläutern und ihnen im Atlas jeweils zeigen wo die Bilder gemacht wurden.