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Zum Auftakt des Strafprozesses gegen den ehemaligen GC-Manager Erich Vogel und den Spielervermittler Peter Bozzetti vor dem Bezirksgericht Zürich ist am Donnerstag noch wenig Licht in den Erpressungsfall gebracht worden.
Vogel verweigerte die Aussage und kündigte an, sich erst in seinem Schlusswort zu äussern. Die Staatsanwaltschaft wirft Vogel und Bozzetti vor, sie hätten den YB-Sportchef Fredy Bickel erpresst.
Die beiden hätten hätten gedroht, brisante Dokumente der Zeitung «Blick» auszuhändigen, wenn Bickel nicht 131’000 Franken zahle. Bozzettis Tatmotiv seien wohl dessen Schulden gewesen. Die Aussagen von Bickel bezeichnete der Staatsanwalt als glaubhaft.
Im September 2013 wurden Vogel und Bozzetti verhaftet. Sie sassen einige Tage in Untersuchungshaft. Wegen versuchter Erpressung sowie Gehilfenschaft dazu verlangt der Staatsanwalt für den Spielervermittler Bozzetti eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 30 Monaten und für Manager Vogel eine bedingte Strafe von 14 Monaten.
Am Nachmittag werden die Verteidiger plädieren. Sie dürften Freisprüche für ihre Mandanten beantragen.