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Digitaria ciliaris (Retz.) Koeler, "Tropisches Fingergras", breitet sich seit einigen Jahren auf sandigen Maisäckern im aargauischen Aare-Rhein-Gebiet stark aus. Dieses Fingergras (auch Hirse genannt) kann sich lokal flächendeckend entwickeln und Höhen bis zu 1,5 m erreichen!
Wie bei Digitaria sanguinalis (L.) Scopoli (Bluthirse, Blut-Fingergras) gehen von einer bis wenige cm langen Hauptachse fingerförmig gestellte Traubenachsen ab.
Merkmale
Bei der Unterscheidung Digitaria ciliaris-sanguinalis ist auf folgende Punkte zu achten:
- Behaarung der Blattspreiten?
- Wie lange ist die obere Hüllspelze?
- Haben die Seitennerven der unteren Deckspelze Zähnchen?
Untere Deckspelzen haben auf ihren Seitennerven häufig Zähnchen im oberen Drittel bei Digitaria ciliaris. Der Abstand vom Deckspelzenmittelnerv zu den benachbarten Nerven ist grösser als der Abstand zwischen den übrigen (genäherten) Seitennerven.
Die feinen Zähnchen der Seitennerven beginnen bei den Deckspelzen der Digitaria sanguinalis meist bereits in der Mitte der Deckspelze. Die Seitennerven sind regelmässiger verteilt, d.h. dass die ersten Seitennerven nicht viel weiter entfernt sind vom Deckspelzenmittelnerv als von den aussen gelegenen Nerven.
Schlüssel
Kann sich Digitaria ciliaris halten?