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Der Witwer Fredy Müller lebt im Altersheim. Er möchte in Ruhe seinen Lebensabend geniessen. Doch Frau Herzog, die böse Heimleiterin, drangsaliert die Heimbewohner. Fredy und seine Leidensgenossen wehren sich, so gut es geht. Aber Frau Herzog sitzt am längeren Hebel. Fredy hat zwei Söhne, die ihm keine Hilfe sind. Die beiden haben es nur auf das Haus und die Ersparnisse des Alten abgesehen. Ihre raren Besuche dienen einzig dem Zweck, den Vater zum Verfassen eines Testaments zu bewegen und ihm Geld abzuluchsen.
Fredys Enkeltochter Karin ist die Einzige, die den Grossvater liebt. Sie besucht ihn täglich und trägt ihm von aussen zu, was er im Altersheim vermisst. Karin ist mit Alex befreundet, einem Rockmusiker, der ihren Eltern alles andere als genehm ist. Eines Nachts taucht sie mit ihm beim Grossvater auf. Sie hofft, ihren sturzbetrunkenen Freund in Fredys Zimmer verstecken zu können. Der Alte willigt ein. Verwicklungen und Verwechslungen sind mit diesem wilden Zimmergenossen programmiert. Damit entsteht für Fredy die unverhoffte Möglichkeit, sich an Frau Herzog und seinen Söhnen zu rächen.
Originaltitel: Dreistes Stück im Greisenglück (Deutscher Theaterverlag)