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Ihre Karriere begann Margot Robbie in einer australischen Seifenoper, heute steht sie mit den ganz Großen vor der Kamera - und zählt zu den bestbezahlten Schauspielerinnen Hollywoods. "Barbie" sei Dank.
"Barbie" brachte ihr 50 Millionen ein
Für die Verkörperung der berühmtesten Puppe der Welt soll die 33-jährige Margot Robbie eine Basis-Gage von 12,5 Millionen US-Dollar bekommen haben. Aufgrund des großen kommerziellen Erfolgs des Films, der weltweit rund 1,38 Milliarden US-Dollar einspielte, und der daraus resultierenden Gewinnbeteiligung soll sie am Ende sogar insgesamt rund 50 Millionen US-Dollar verdient haben. Bislang war ihr Vermögen auf zwischen 25 und 30 Millionen US-Dollar geschätzt worden, das dürfte sich entsprechend geändert haben.
Im Clip: Reiche werden immer reicher! Gibt es bald den ersten Billionär?
Karrierebeginn am Soap-Set
Dass sie einmal auf den roten Teppichen der Welt landen würde, hätte sie nicht gedacht. Mit ihren drei Geschwistern wuchs die gebürtige Australierin bei ihrer alleinerziehenden Mutter, einer Physiotherapeutin, und ihren Großeltern auf. Obwohl sie bereits während der Highschool zu schauspielern begann, hätte sie nicht für möglich gehalten, davon einmal zu leben: "Ich hatte keine Ahnung, dass das ein Job war. Ich ging davon aus, dass das nur Leuten passiert, die in Hollywood geboren wurden."
Bekanntlich kam es anders. Nach ihrem Schulabschluss 2007 zog Margot Robbie nach Melbourne, wo sie in der TV-Soap "Neighbours" von 2008 bis 2011 die Rolle der Donna Freedman übernahm.
Mit Ersparnissen nach Hollywood
Nun hatte sie Blut geleckt, wollte es doch in Hollywood versuchen. Dass man dort nicht unbedingt auf australische Newcomerinnen wartete, war ihr bewusst, darum hatte sie Geld angespart, mit dem sie drei Jahre ohne Job hätte überstehen können, wie sie 2014 in einem "Vanity Fair"-Interview verriet. Zwar bekam sie bald eine Rolle in der TV-Serie "Pan Am", doch diese wurde nach nur einer Staffel eingestellt.
Doch mit Margot Robbies Karriere ging es dennoch bergauf: Es folgten erste Kinorollen, etwa in Martin Scorseses "The Wolf Of Wall Street" (2013), wo sie Leonardo DiCaprio und der halben Männerwelt den Kopf verdrehte. Eine Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin gab's indes für "I, Tonya" (2017), den sie selbst mitproduziert hatte. Als Comic-Chaos-Braut Harley Quinn trug sie gleich mehrere DC-Filme, ehe sie sich 2022 zusammen mit Brad Pitt in "Babylon" dem "Rausch der Ekstase" hingab. Zugegeben: kein großer Erfolg, dafür sollte ein Mega-Blockbuster auf sie warten.
Vernünftige und schräge Käufe
Ob sie sich nach dem Erfolg von "Barbie" (2023) wirklich, wie von Ehemann Tom Ackerley (33) vorgeschlagen, pinkfarbene Ferraris gekauft hat, ist nicht bekannt. Eine der wichtigsten Ausgaben, die sie nach den ersten größeren Einnahmen in ihrer Karriere gemacht hatte, war eine andere: Um sie bei ihren Karriereplänen zu unterstützen, hatte ihre Mutter eine Hypothek auf ihr Haus aufgenommen. Margot Robbie wollte dieses Geld schnellstmöglich zurückzahlen und war froh, als sie die komplette Summe begleichen konnte.
Neben solch vernünftigen Ausgaben sowie Immobilienkäufen hat die Schauspielerin aber durchaus auch Freude an nicht wirklich notwendigen, aber schönen Dingen. Von ihrer ersten größeren Filmgage in den USA habe sie sich in New York bei Tiffany einen Flugzeug-Anhänger für ihr Armband gekauft, verriet sie in einem Interview mit der Zeitschrift "Elle". Außerdem erstand sie auf Ebay eine Tattoomaschine, mit der sie während der Dreharbeiten zu "Suicide Squad" (2016) diverse Mitarbeiter:innen am Set tätowierte.
Als Schauspielerin will Margot Robbie nach dem unglaublichen "Barbie"-Erfolg erst einmal kürzertreten: "Ich glaube, die Leute haben genug von mir", erklärte sie in einem Interview mit dem US-Branchenmagazin "Deadline". In ihrer 2014 gegründeten Produktionsfirma Luckychap Entertainment arbeite sie jedoch rund um die Uhr. Aktuell sei unter anderem ein gemeinsames Projekt mit Regisseurin Olivia Wilde in Planung.