Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03559.jsonl.gz/1379

Mit Leonardo Mayer, dem als Nummer 33 der Welt auf dem Papier besten ungesetzten Spieler des Turniers, machten Roger Federer kurzen Prozess. Ganz anders als vergangenen Herbst am Masters-1000-Turnier in Schanghai, wo der Schweizer mit 9:7 im Tiebreak des dritten und entscheidenden Satzes gewonnen hatte.
Schon der erste Satz war für Mayer frustrierend. Er ging bei seinen Aufschlägen recht grosse Risiken ein und fabrizierte dadurch eine Reihe von Doppelfehlern, die ihn in Bedrängnis brachten. Beim ersten Breaks Federers zum 2:0 unterliefen ihm zwei Doppelfehler.
Die beiden weiteren Sätze verliefen nicht ganz so einseitig. Im zweiten Umgang hielt der Deutsch-Argentinier bis zum 2:2 mit, ehe er wegen zweier weiterer Doppelfehler abermals den Faden verlor. Im dritten Satz schliesslich glückte Federer der insgesamt sechste Service-Durchbruch zum 2:1, womit der ohnehin nur noch schwache Widerstand des Gegners gebrochen war.
Nach der Auslosung hatte sich Federer gewundert, dass er zum Auftakt gegen Leonardo Mayer würde antreten müssen. Er hatte geglaubt, der 28-jährige Argentinier müsse gesetzt sein. Federer zeigte auch in der Folge einen grossen Respekt vor seinem ersten Einsatz in Flushing Meadows.
In der nächsten Runde wird Federer gegen den Sieger der Partie zwischen dem Belgier Steve Darcis und dem Zyprioten Marcos Baghdatis antreten müssen. Gegen Baghdatis hat er sieben von acht Partien gewonnen. Die letzte Direktbegegnung geht auf den Frühling 2010 in Indian Wells zurück. Just damals siegte Baghdatis, allerdings in einem hart umkämpften Match (7:5, 5:7, 6:7 aus Federers Sicht). Federer und Darcis sind sich bislang noch nie gegenübergestanden.