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die bei Ausübung des
Amtes, beim Militär auch außerhalb des Dienstes zu tragende, besondere Kleidung;
sie dient zur äußern Kennzeichnung der Amtswürde und ist bei kirchlichen wie bei weltlichen Ämtern üblich.
Seit der
Justizreorganisation ist auch in
Deutschland
[* 2] bei der Justiz die
Amtstracht vorgeschrieben wie seit lange in England,
Amerika
[* 3] und
Frankreich.
Über den strafrechtlichen Schutz der s.
Anmaßung.
äußeres Merkmal, durch welches die amtliche Eigenschaft der damit versehenen Person
angedeutet wird, also namentlich eine vorschriftsmäßige Amtskleidung, eine Uniform, ein Dienstschild u. dgl. Das Amtszeichen darf
nur von dem Beamten, für welchen es bestimmt ist, getragen werden, und das unbefugte Tragen eines solchen ist mit Strafe
bedroht, welche nach dem deutschen Reichsstrafgesetzbuch in Geldstrafe bis zu 150 Mk. oder entsprechender
Haft bestehen soll. In Deutschland ist neuerdings auch für die Richter, Gerichtsschreiber, Staats- und Rechtsanwalte in den öffentlichen
Sitzungen eine besondere Amtstracht vorgeschrieben.
Vgl. z. B. den preußischen allerhöchsten Erlaß vom (»Justizministerialblatt«,
S. 172).