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Kontext und Umgebung
Das Projekt befindet sich im Stadtteil Triana westlich des Canal de Alfonso XIII. Die Parzelle befindet sich in einer Zone zwischen gewachsener Struktur im Osten und Punkt- und Zeilenbauten im Westen. Im Norden wird die Parzelle durch die Calle Tejares im Süden durch die Calle Manuel Arellano und im Westen durch die Calle Uxama begrenzt. Im Osten trennt eine Mauer die Parzelle vom Hof Corral de Comedias Triana. Von den rund 8‘200 m2 sind ca. 5‘200 m2 Bestand. Es sind diverse Start-Up Unternehmen, Handwerker und Lagerräume in unterschiedlichen Hallen und ein Wohngebäude im Süden der Parzelle. Der Bestand verleiht der Parzelle ihren charmanten industriellen Charakter.
Konzept und Leitidee
Der gesamte Bestand auf der Parzelle wird erhalten und lediglich ausgebaut, um diverse Nutzungen zu ermöglichen. Alle Freiflächen um die bestehden Gebäude definieren das neue Volumen. Dieses wird auf Stützen aufgeständert und ermöglicht einen grossen gedeckten Aussenraum als Schutz vor der Hitze. Die verschiedenen Aussenräume können unterschiedlichst genutzt und bespielt werden und sind sowohl für die Bewohner als auch für die restliche Gesellschaft zugänglich.
Das Volumen wird durch vier Höfe aufgebrochen. Diese dienen für die natürliche Belichtung der Wohnungen und für die Erschliessung. Jeder der vier Höfe ist durch die umliegenden Gebäudeformen definiert und hat spezifische Eigenschaften und Qualitäten.
Kurzbeschreibung
Die Parzelle im Stadtteil Triana in Sevilla lebt von der bestehenden Bebauung welche ihr ihren charmanten industriellen Charakter verleiht. Das Projekt respektiert den Bestand und schmiegt sich in die Freiflächen. Durch das Aufständern wird ein grosser gedeckter Aussenraum geschaffen als Schutz vor der sommerlichen Hitze.