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Chinas Präsident Xi Jinping habe dem kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel die Spende zum Abschluss von dessen Besuch in China überreicht, teilte der stellvertretende kubanische Ministerpräsident Alejandro Gil am Samstag mit.
Xi und Díaz-Canel trafen sich am Freitag, wie Gil dem staatlichen kubanischen Fernsehen sagte. Das Geld werde für «Prioritäten» ausgegeben, erklärte Gil, der auch Wirtschaftsminister ist. Kuba leidet derzeit unter der schwersten Wirtschaftskrise seit drei Jahrzehnten.
Díaz-Canel befindet sich auf einer seiner seltenen Auslandsreisen, die ihn unter anderem in die Türkei und nach Russland führen wird. Er ist auf der Suche nach Unterstützung für die Erneuerung der veralteten Energieversorgung, die immer wieder zusammenbricht und zu Stromausfällen führt.
Gil zufolge sprachen die beiden Staatschefs auch über die Schulden, die Kuba bei China angehäuft habe. Angaben zu deren Höhe machte er nicht. «Wir suchen nach für beide Seiten akzeptablen Formeln für die Planung und Umstrukturierung der Schulden», sagte Gil. China ist nach Venezuela Kubas zweitgrösster Handelspartner. Beide Länder sind enge Verbündete der Regierung in Havanna. (sda/afp)
Pünktlich zum dritten Jahrestag des EU-Austritts erhielt das Vereinigte Königreich dicke Post vom Internationalen Währungsfonds (IWF). Dessen Konjunkturprognose für 2023 fällt für die grossen Industrieländer besser aus, als vor Monaten befürchtet. Selbst Deutschland, das stark von russischem Gas abhängig war, kommt mit einem blauen Auge davon.