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Die CNSC bietet Kernkraftwerksanbietern die Möglichkeit, mit dem sogenannten Pre-project Design Review eine neue Reaktorauslegung vor dem eigentlichen Lizenzierungsverfahren von der Behörde überprüfen zu lassen. Diese Auslegungsprüfung ist in drei Phasen unterteilt und hat lediglich konsultativen Charakter.
Im Januar 2009 hatte die Atomic Energy of Canada Ltd. (AECL) für ihr System Enhanced Candu-6 (EC6) die erste Phase lanciert, in der die Einhaltung der behördlichen Vorgaben überprüft wird. Im April 2011 folgte Phase 2, zu der die CNSC am 4. Mai 2012 eine Zusammenfassung veröffentlichte. Nun gibt die CNSC bekannt, dass auch die dritte Phase erfolgreich zum Abschluss gekommen ist. Während dieser Phase wurden ausgewählte Bereiche der Auslegung wie die Methodik der Sicherheitsanalysen, Forschung und Entwicklung in Bezug auf das neue Design detailliert untersucht sowie die Erkenntnisse aus dem Reaktorunfall in Fukushima-Daiichi verarbeitet.
Im Sommer 2011 ging die Candu-Reaktoren-Geschäftseinheit der AECL in die Hände der kanadischen Candu Energy Inc. – einer Tochtergesellschaft der SNC-Lavalin Group Inc. – über. Neueste Candu-Weiterentwicklungen der Candu Energy sind der EC6 und der Advanced Candu Reactor (ACR-1000). Letzterer hat im Februar 2011 die Auslegungsprüfung erfolgreich bestanden.
Quelle
D.S. nach Candu Energy, Medienmitteilung, 26. Juni 2013
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