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Volkswagen hat zu Jahresbeginn dank hoher Zuwächse in Schwellenländern so viele Autos seiner Marke VW verkauft wie nie zuvor. Weltweit seien in den ersten drei Monaten 1,23 Millionen Fahrzeuge an die Kundschaft ausgeliefert worden, 10,4 Prozent mehr als vor Jahresfrist.
Im März verringerte sich das Tempo allerdings deutlich: Der Absatz stieg nur noch um knapp fünf Prozent auf 468'000 Einheiten, wie der Autohersteller am Mittwoch mitteilte.
In China, dem wichtigsten Markt des Konzerns, steigerte die Kernmarke ihre Auslieferungen im Auftaktquartal um 18,5 Prozent auf knapp 430'000 Einheiten. Auf dem aufstrebenden russischen Markt verdoppelte VW den Absatz fast auf 16'800 Fahrzeuge.
In Osteuropa legte die Marke um 36 Prozent auf 37'000 Einheiten zu. Deutlich niedriger fiel der Zuwachs in Europa insgesamt aus, wo 420'000 Wagen zu den Kunden rollten, knapp drei Prozent mehr als vor Jahresfrist.
Die höchste Steigerungsrate erzielte VW in Indien, wo sich die Auslieferungen den Angaben zufolge auf 18'200 Stück mehr als verzehnfachten. Experten rechnen damit, dass der Subkontinent in den nächsten Jahren weiter stark wachsen wird und später die Rolle übernehmen könnte, die China derzeit als Lokomotive der weltweiten Automobilindustrie hat.
In Nordamerika, dem einst weltgrössten Automarkt, lieferte VW in den ersten drei Monaten 106'000 Fahrzeugen an die Kundschaft, eine Steigerung um 15,5 Prozent.