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Studie, April 2011
Spezifische Nutzungsneutralität
Grossflächige Erdgeschossnutzungen definieren die öffentlichen Aussenräume, die entsprechend der hohen Nutzungsdichte des Quartiers als Strassen- und Platzräume ausgebildet oder zum Park hin orientiert sind. Die Allee, welche als Fortsetzung der bereits geplanten inneren Haupterschliessung funktioniert, sowie die zentrale Quartierwiese nehmen auf der Ebene des Aussenraums die Qualitäten der benachbarten Baufelder auf. Die Baumbestockung adaptiert dabei die Grosszügigkeit der parkartigen Anlage, während das Feinerschliessungs-Netz als Mischverkehrsfläche bewusst dazu eingesetzt wird, das Erdgeschoss als vielfältigen Siedlungsraum mit Wohnen, Dienstleistung und Produktion zu entwickeln.
Entlang der Allee und der Quartierwiese entsteht mit Strassencafés, kleinen oder auch grösseren Läden, Showrooms und publikumsorientierten Dienstleistern ein lebendiges, durchmischtes Quartier. Entlang der Nahtstelle zu den westlichen Wohnbaufeldern säumen Reihenhäuser die Ausweitung des Parks.
Über dem Erdgeschosssockel werden von Norden nach Süden abnehmende Gebäudehöhen vorgeschlagen. Geometrie und Typologie variieren dabei stark. Die differenzierte Baustruktur unterstützt das Ziel eines durchmischten Quartiers: Blockrand, Punkthochhaus, Längsbauten oder auch Terrassenbauten orientieren sich in die verschiedenen Landschaftsräume und nutzen dabei sowohl die Aussicht in die Allee wie auch die Weitsicht zum Zugersee und den Alpen.