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1968 war ein wichtiges Jahr, in dem sich besonders in Europa viel verändert hat. Die Schweizer erlebten dies mit den Globus Krawallen. Es war eine Demonstration von Jugendlichen vor dem Globusprovisorium Zürich, die am 29. Juni 1968 stattfand. Der Grund für die Demonstration war die Ablehnung der Stadt, das Globusprovisorium zu einem Jugendzentrum zu machen.
Um mehr darüber zu erfahren, habe ich mit jemandem gesprochen, der diese Bewegung durchgemacht hat. Sein Name ist Paul Schönauer. Er kommt aus Zürich und lebt derzeit im Alterszentrum Trotte. Er ist ein Zimmermann und hatte früher seine eigene Möbel-Firma. Er sagte mir, 1968 sei eine monumentale Zeit für die Schweiz gewesen. Da er zu diesem Zeitpunkt schon 47 Jahre alt war, war er nicht direkt am Krawall beteiligt. Aber er war sehr froh darüber. Eines der Dinge, die aus dem Krawall resultierten, ist das Frauenstimmrecht. Paul Schönauer hat eine Tochter. Dank dieses Rechts konnte sie Arbeit bekommen und ihr eigenes Geld verdienen!
Heute gibt es so viele gute Dinge, die das Leben leichter machen: Computer, Smartphone, etc. Eine Sache, die Paul Schönauer aus der Vergangenheit vermisst, sind die Preise. Früher war alles billiger. Er konnte für nur 15'000 CHF ein Piccolo Auto kaufen. Jetzt muss er das Doppelte bezahlen!
Vom Krawall lernen wir nicht nur, dass Veränderung immer da ist, sondern wir müssen uns auch darauf verlassen, dass wir uns anpassen können. Herr Schönauer ist 97 Jahre alt, aber er hat immer noch die Leidenschaft zu lernen. Er hört nie auf, Zeichnungen zu machen und jetzt lernt er auch Englisch. An unserem nächsten Treffen schauen wir vielleicht einen Hollywood Film mit deutschen Untertiteln an (oder vielleicht einen deutschen Film mit englischen Untertiteln) :)).
Karina Cindy & Paul Schönauer