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Die Ausstellung wurde aus Anlass der 22. Internat. Konferenz zur Geschichte der Kartographie ICHC2007 organisiert, die vom 8. bis 13. Juli 2007 in Bern stattfand. Sie stand unter dem Patronat der Bundesämter für Metrologie (METAS) und Landestopografie (swisstopo) sowie des Schweizerischen Bundesarchivs (BAR).
Die Ausstellung wurde dem Lebenswerk des 1770 in Aarau geborenen Geodäten, Metrologen und Mathematikers Ferdinand Rudolf Hassler gewidmet. Dieser war zur Zeit der Helvetik mit der Landesvermessung der Schweiz betraut; nach dem Zusammenbruch der Helvetischen Republik wanderte er nach Amerika aus. Dort wurde er 1807 von US-Präsident Jefferson mit der Errichtung des US Coast Surveys beauftragt. Aus dem späteren US Coast & Geodetic Survey entwickelte sich schliesslich die heutige US National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), die 2007 ihr 200-jähriges Jubiläum feiern konnte. Teil der NOAA ist der National Geodetic Survey. Seine Aufgabe ist vergleichbar mit derjenigen des Bundesamts für Landestopografie (swisstopo). Hassler hatte bei seiner Überfahrt nach Amerika einen «Komitee-Meter», eine Kopie des sogenannten «Mètre des Archives» aus Paris, in seinem Gepäck; man kann sagen, Hassler habe den Meter nach Amerika gebracht. Später befasste er sich auch mit der Vereinheitlichung der amerikanischen Masse und er gilt als Gründungsvater des US National Institute of Standards and Technology (NIST), des amerikanischen Gegenstücks und Partners des schweizerischen Metrologieinstituts (METAS).
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