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Egidius Streiff studierte bei Hansheinz Schneeberger. Seither hat er unzählige zeitgenössische Werke zur Uraufführung gebracht, so Wang Xilings Violinkonzert op. 39 in Beijing, Lothar Voigtländers Violinkonzert „Emphasis“ in Dresden, oder das 2. Violinkonzert von Harry Crowl in Curitiba. Bis 2006 Leiter Ensemble Antipodes (ISCM Ensemble in Residency) und Kurator der international beachteten Ausstellung „Adolf Busch in Riehen“. In der Mongolei initierte er die „Chuluun Foundation“ für den zentralasiatischen Austausch und in Korea die Pionierarbeit „parallel worlds“ unter dem Patronat der Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey: Unvergesslich bleibt die Aufführung von Schoecks Violinkonzert mit dem YII- Orchester Pyöngyang in 2005 und das Projekt gilt als Meilenstein der kulturellen Zusammenarbeit mit Nordkorea. 2012 gründet er mit dem inhaltsorientierten Genossenschaftslabel streiffzug.com einen Gegenentwurf zur rein gewinnorientierten CD-Produktion.
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