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Die Beschäftigungsprognosen liegen gemäss repräsentativer Stichprobe bei 450 Firmen mit 1 Prozent leicht im Plus (saisonbereinigt). Sechs von sieben untersuchten Sektoren respektive Regionen melden eine Zunahme gegenüber dem Vorquartal. Gut ein Viertel (26 Prozent) der Befragten erwartet, dass ihre Unternehmen bis Ende 2020 zu einer ähnlichen Einstellungsdynamik wie in den Jahren vor der Krise zurückkehren werden. Mehr als ein Drittel (3 Prozent) der Befragten gehen davon aus, dass sie nie wieder das Beschäftigungsniveau von vor Covid-19 erreichen werden. Die Umfrage wurde Mitte Juli 2020 durchgeführt.
Mehr als die Hälfte der Arbeitgeber wollen vermehrt Home Office ermöglichen
Befragt nach den Auswirkungen auf die Arbeitsweise plant mehr als die Hälfte (57 Prozent), ihren Angestellten vermehrt die Möglichkeit zu bieten, einen Teil ihrer Arbeit von Zuhause zu erledigen – im Vergleich zu 39 Prozent weltweit. Knapp ein Fünftel (17 Prozent) der Schweizer Arbeitgeber erwägen gar, ihren Mitarbeitenden zu erlauben, die gesamte Arbeitszeit im Home Office zu verbringen. Ebenfalls erwägt ein Fünftel (20 Prozent) der befragten Arbeitgeber, das Angebot an Teilzeitstellen zu erweitern, um Mitarbeitende zu halten.
Ermutigende Prognosen im Espace Mittelland und Zürich
Vier der sieben Regionen verzeichnen positive Beschäftigungsaussichten für den Herbst 2020. Am optimistischsten sind die Arbeitgeber im Espace Mittelland (+6 Prozent) und in der Region Zürich (+6 Prozent). Diese beiden Regionen melden zudem einen kräftigen Anstieg im Vergleich zum Vorquartal (+11 und +17 Prozentpunkte). Im Tessin (-2 Prozent) wird die negative Zahl durch eine deutliche Steigerung (+12 Prozentpunkte) gegenüber dem Vorquartal ausgeglichen. Auch die Genferseeregion (-1 Prozent) meldet eine Verbesserung gegenüber dem Vorquartal (+10 Prozentpunkte). Im Quartalsvergleich kommt es in keiner Region zu einem Rückgang, während im Jahresvergleich keine Region einen Anstieg vorweisen kann. Gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2019 bleiben die Zahlen niedrig, in sechs der sieben Regionen sind sie rückläufig. Die stärkste Abnahme (-11 Prozentpunkte) weist die Nordwestschweiz (-5 Prozent) auf, und ihre Aussichten für dieses Quartal sind ebenfalls die schwächsten.
Weitere Details zu den Umfrageergebnissen finden sich zum Download auf der Website.