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Die Ausgangslage:
Der Klassiker zwischen dem FCB und dem FCZ ist für die Zürcher der Abschluss des dritten Meisterschaftsviertels, den Baslern fehlt dafür noch das Spiel in Lugano, das er am kommenden Mittwoch nachholen wird. Der FCB ist im Jahr 2016 in der Meisterschaft immer noch ungeschlagen, gab nur beim Unentschieden in Thun zwei Punkte ab und will gegen die Zürcher einen weiteren Schritt zum Meistertitel machen. Der FCZ hat sich nach einer schwachen Vorrunde mit lediglich 17 Punkten und einem harzigen Start ins neue Jahr gefangen. Zuletzt gewannen die Blauweissen gegen den FC Vaduz (3:0) sowie gegen den FC St. Gallen (4:0) und haben sich damit etwas Luft gegen unten verschafft. Der Vorsprung auf den letzten Tabellenplatz beträgt nun sieben Punkte, zudem stehen die Zürcher im Cupfinal, wo sie Ende Saison auf den FC Lugano treffen.
Die Statistik:
Der FCZ gehört mit dem BSC Young Boys, dem Grasshopper Club Zürich, dem FC St. Gallen und dem FC Thun zu jenen Clubs, die in dieser Saison schon punkten konnten gegen den FCB. Das war am 4. Oktober beim 2:2 im Letzigrund. Vor diesem Remis konnten die Basler sechsmal in Folge siegen gegen die Zürcher. Die letzte Niederlage der Rotblauen gegen die Blauweissen liegt schon eine Weile zurück: Am 11. August 2013 drehte der FCZ eine Partie im St. Jakob-Park, in welcher der FCB früh in Führung ging, und gewann 2:1. Gelingen dem FCB, wie immer in den letzten sieben Begegnungen mit dem FC Zürich, zwei Tore , würde dies das tausendste Tor in der Super League für die Basler bedeuten; im Moment steht er bei 998 Treffern. Sollte der FCB das 1000. Tor gegen den FCZ erzielen, schlösse sich ein Kreis: Schon das erste fiel damals gegen ebendiesen Club: Hakan Yakin erzielte es am 16. Juli 2003.
Die Personalsituation:
Michael Lang musste das Donnerstagstraining abbrechen. Er hat ein muskuläres Problem im Oberschenkel, das behandelt werden musste. „Es ist nicht weiter schlimm, sondern eine Vorsichtsmassnahme“, erklärte Fischer, „so wie es aussieht wird er aber am Sonntag nicht im Aufgebot stehen.“ Jean-Paul Boëtius trainierte diese Woche mit der Mannschaft, nach seiner längeren Ausfallzeit, ist er aber noch nicht bereit für einen Einsatz. Der Niederländer wird wohl nächste Woche ein Spiel mit der U21 bestreiten. Manuel Akanji, Andraz Sporar und Philipp Degen ergänzen die Verletztenliste beim FCB.
Urs Fischer über…
…die Besetzung des rechten Aussenverteidigers:
„Da haben wir mehrere Möglichkeiten. Behrang Safari hat diese Position auch schon gespielt, Taulant Xhaka kann das wie Naser Aliji auch. Ich werde dazu aber heute noch keine Auskunft geben, weil ich mir nicht in die Karte blicken lassen will.“
…die momentane Verfassung des FCZ:
„Der FCZ hat gerade auch mit dem Sieg in Sion im Cuphalbfinal und den Erfolgen in der Meisterschaft eine gewisse Stabilität zurückgewonnen. Das waren starke Auftritte. Gegen St. Gallen sind die Zürcher sehr kompakt gestanden und haben dem Gegner keine Chancen zugestanden. Es ist einfach zu sagen, der Gegner sei an diesem Tag nicht in Bestverfassung gewesen, ich denke das hatte mehr mit dem Auftritt des FCZ zu tun. Der wird mit einem gesunden Selbstvertrauen hier erscheinen. Dazu kommt, dass FCB–FCZ ein spezielles Spiel ist – ein Klassiker. Die Zürcher werden uns alles abverlangen.“
…das Aufrechterhalten der Spannung im Team:
„Vorher hatten wir über mehrere Spiele vierzehn Punkte Vorsprung und konnten die Spannung hochhalten. Wieso sollte sich das mit 17 Punkten Vorsprung nun ändern? Erreicht ist im Moment sowieso noch nichts, dabei bleibe ich. Und auch wenn wir vorzeitig als Meister feststünden, würde das nichts ändern für mich. Die Meisterschaft ist nach 36 Runden fertig. Nach dem letzten Spiel können wir die Ferien geniessen und nicht vorher. Schliesslich sind wir Profis, sonst könnten wir uns ganz viele Dinge schenken.“
Kadermutationen beim FCZ
Zuzüge im Winter: Maxime Dominguez (U21), Aleksandr Kerzhakov (Zenit/RUS), Moussa Koné (Dakar Sacré-Cœur/SEN), Leonardo Sanchez (Santa Fe/ARG).
Abgänge im Winter: Amine Chermiti (Ajaccio/FRA), Leandro Di Gregorio (?), Berat Djimsiti (Atalanta/ITA), Mario Gavranovic (Rijeka/CRO), Marvin Graf (Wohlen), Armando Sadiku (Vaduz), Christian Schneuwly (Luzern).