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Facebook und Werbetreibende haben sich auf einen Vergleich bei einem Bezirksgericht in Kalifornien geeinigt.
Demnach hätten sich beide Seiten darauf verständigt, dass die Social Media-Plattform 40 Millionen US-Dollar zahlen muss, weil das Unternehmen 2015 und 2016 fehlerhafte, aufgeblasene Videostatistiken herausgegeben hatte, wie das Portal «Ad Age» schreibt.
Den Fehler hatte Facebook bereits 2016 zugegeben. Es wurde eine falsche Formel verwendet, um die Zeit zu messen, die die User beim Videokonsum verbrachten. Hiermit seien werbetreibende Kunden getäuscht worden, weil sie annahmen, ihre Videos seien populärer, als sie es tatsächlich waren. In Ausnahmefällen soll die Video-Wiedergabezeit um bis zu 900 Prozent verfälscht worden sein.
Allerdings soll der Fehler lediglich kostenlos gepostete Videos betroffen haben und keine bezahlten Anzeigen.
Die klagenden Werbetreibenden betonten aber, dass sie durch die irreführenden Zahlen mehr Geld ausgegeben hätten, als sie es sonst getan hätten.
Gegenüber «Ad Age» bestritt Facebook diese Vorwürfe und stufte die Klage als unbegründet ein. Allerdings wolle man keinen teuren und langwierigen Rechtsstreit, die Beilegung des Falls sei «im besten Interesse des Unternehmens und der Werbetreibenden», so eine Facebook-Sprecherin.