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Um 1920
Inschrift: E. Nachbur, Maler, Tel. 22 117
H. 140, B. 112, L. 260 cm
Inv. 1985.306.
Solche und ähnliche Handwagen der verschiedensten Gewerbe- und Handwerksbetriebe waren früher ein wichtiger Bestandteil der Strassenbilder von Städten und Dörfern. Die Aufbauten solcher Handwagen waren den Bedürfnissen des jeweiligen Handwerkes angepasst. Der Bäckerwagen verfügte beispielsweise über einen geschlossenen, mit Luftschlitzen versehenen Kasten. Diese Handwagen waren Transportmittel für Werkzeuge und Material. Farbe und Beschriftung machten sie zum Werbemittel für den Handwerksbetrieb. Der Handwagen mit dem kistenartigen Aufbau für die Malergerätschaften und dem Eisengestänge zum Transport der Leitern ist ein typisches Beispiel dieser Gattung handgezogener Gewerbefuhrwerke. Die langen, weichen Blattfedern und die verhältnismässig grossen Räder verhinderten, dass auf den unbefestigten bzw. gepflästerten Strassen das Transportgut allzu sehr durchgerüttelt wurde. Die hellbraun-beige Bemalung mit den schwarz und silbern gestrichenen Beschlägen und der dunkelroten Beschriftung verleihen dem Wagen eine gewisse Eleganz.