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Identifikation
Signatur:
Ar 461
Entstehungszeitraum / Laufzeit:
1899-2006
Umfang:
2.2 m
Kontext
Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben
Die Sozialdemokratische Partei Zürich 3 wurde am 9. September 1905 im „Kurgarten“ an der Zurlindenstrasse in Zürich gegründet. Sie hiess zu Beginn „Sozialdemokratische Mitgliedschaft Zürich-Wiedikon/Zürich 3“ und war vorerst eine von vier Sektionen der „Kreispartei 3“. Der Initiator der Parteigründung war Jean Briner, der damals noch Mitglied im Grütliverein Wiedikon war. Nachdem die nötigen Vorarbeiten geleistet waren, fand am 9. September 1905 mit 33 anwesenden Genossen die konstituierende Versammlung statt. An diesem Tag wurden die Statuten definitiv festgelegt. Ausländer konnten in die neue Partei eintreten, verfügten jedoch über kein Stimmrecht. Der anfängliche Monatsbeitrag betrug 40 Rappen. Zum Präsidenten wurde Jean Briner ernannt. Schon bald wollte man mit dem Arbeiterverein Wiedikon Fusionsverhandlungen aufnehmen. Dieser lehnte jedoch ab. Einige Jahre später ¬– am 11.7.1914 – kam es jedoch zur Fusion der Mitgliedschaft Sihlfeld mit der Mitgliedschaft aus Wiedikon. Die Neugründung der linksorientierten Partei hatte auch Auswirkungen auf andere Stadtkreise: Im Industriequartier entstand ebenfalls eine Sozialdemokratische Mitgliedschaft. Am 13. November 1916 beschloss die Partei, sich ab Beginn des neuen Jahres „Sozialdemokratische Partei Zürich 3“ zu nennen; zu diesem Zeitpunkt war der Grütliverein Wiedikon bereits aus der Kreispartei 3 ausgetreten, und der Arbeiterverein hatte sich aufgelöst.
Übernahmemodalitäten
Die Unterlagen des SP Zürich 3 wurden dem Schweizerischen Sozialarchiv am 3.7.2007 aus dem Parteilokal im Friesenberg übergeben. Die Übergabe wurde von Rebekka Wyler betreut.
Inhalt und innere Ordnung
Form und Inhalt
Der Archivbestand enthält in erster Linie Protokolle, Korrespondenz und Zirkulare, Akten zur Buchführung und zum Mitgliederwesen, verschiedene Akten der Frauengruppe SP Zürich 3, Akten zu verschiedenen Jubiläen sowie verschiedene Fotodokumente.
Bewertung und Kassation
Kassiert wurden leere Präsenzlisten und Doubletten.
Neuzugänge
Es werden Neuzugänge erwartet.
Zugangs- und Benutzungsbedingungen
Zugangsbestimmungen
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Sprache/Schrift
Unterlagen in deutscher Sprache
Sachverwandte Unterlagen
Verwandte Verzeichnungseinheiten
Veröffentlichungen
Verzeichnungskontrolle
Informationen der Bearbeiter*in
Der Bestand wurde im November 2007 von Daniel Röttele bearbeitet.