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Um die Ausbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen, gibt es schweizweite und kantonale Massnahmen in Form von Vorgaben, Pflichten und Verboten. Für Veranstaltungen müssen spezifische Schutzkonzepte erstellt und umgesetzt werden.
Einschränkungen für öffentliche und private Veranstaltungen
Seit dem 29. Oktober 2020 gelten folgende nationalen Einschränkungen:
- An privaten Veranstaltungen im Freundes- und Familienkreis (die nicht an öffentlich zugänglichen Orten stattfinden, z.B. zuhause) dürfen höchstens 10 Personen teilnehmen.
- Es ist verboten, Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmenden durchzuführen. Das betrifft alle sportlichen, kulturellen und anderen Veranstaltungen, ausgenommen sind Parlaments- und Gemeindeversammlungen. Weiterhin möglich sind auch politische Demonstrationen sowie Unterschriftensammlungen für Referenden und Initiativen – wie bisher mit den nötigen Schutzvorkehrungen.
Nicht mitzuzählen sind im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mitwirkende Personen (Künstlerinnen und Künstler, Sportlerinnen und Sportler, Staff, Security, Masseure, Journalisten etc.). Auch ausschliesslich als Helferinnen und Helfer anwesende Personen zählen nicht dazu (z.B. Volunteers bei Sport- oder Showveranstaltungen). Für Gottesdienste und andere religiöse Veranstaltungen sowie Bestattungen gelten die gleichen Regeln.
- Messen und Märkte in Innenräumen sind verboten.
Es ist nach Artikel 6 verboten, Veranstaltungen mit über 50 Personen durchzuführen. Die zuständige kantonale Behörde kann Erleichterungen gegenüber den Vorgaben bewilligen, wenn ein überwiegendes öffentliches Interesse und vom Veranstalter oder Betreiber ein Schutzkonzept vorliegt.