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Für den Start der Rekrutenschule (RS) am 1. November 2010 rechnet die Armee mit rund 8800 einrückenden Rekruten. Darunter werden rund 1300 Durchdiener und 30 Frauen sein.Dieser Inhalt wurde am 01. November 2010 - 14:03 publiziert
Damit liegt die Gesamtzahl der Einrückenden leicht über dem Einrückungsbestand der Winter-RS des Vorjahres (rund 8500). Der dritte und letzte Rekrutenschulstart des Jahres ist nach wie vor der beliebteste.
Die Armee rechnet gesamthaft über alle 27 Schulen mit einer maximalen Auslastung der Ausbildungskapazität. Die Schulen der Infanterie, der Panzer-, Genie-, Sanitäts- und Flabtruppen sowie die Bereiche Verkehr & Transport, Führungsunterstützung Luftwaffe und Infrastruktur/Hauptquartier (Infra/HQ) haben sehr hohe Einrückungsbestände.
Die definitiven Rekrutenbestände und die Anzahl der Entlassenen nach der ersten RS-Woche können frühestens ab dem 16. November kommuniziert werden.
Die Armee will verhindern, dass Personen, die eine mögliche Gefahr für sich selbst und ihr Umfeld darstellen, die Rekrutenschule absolvieren können. Aus diesem Grund erfolgt zwischen der Rekrutierung und dem Einrücken in die RS eine Risikoprüfung der angehenden Rekruten durch den Bereich "Personelles der Armee".
Dabei wird geprüft, ob eine strafrechtliche Verurteilung vorliegt oder ein Strafverfahren hängig ist. Seit Mitte Juli des laufenden Jahres wurde in insgesamt 112 Fällen das Aufgebot annulliert und ein Aufgebotsstopp verfügt.
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