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Das Heimatmuseum des Schwarzbubenlandes wurde am 12. Juli 1940 als Stiftung mit Sitz in Dornach gegründet. Es wurde, bedingt durch den 2. Weltkrieg und durch umfassende Umbau-, Sanierungs- und Renovationsarbeiten aber erst am 11. Juni 1949 eröffnet.
Das Museum ist in der alten Dorfkirche St. Mauritius domiziliert. Sie ist 1301 erstmals schriftlich fassbar und hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Stark beschädigt im grossen Basler Erdbeben von 1356, überstand sie die Schlacht bei Dornach vom 22. Juli 1499 fast unbeschadet. Gegen Ende des 18. Jh. war sie aber so baufällig geworden, dass die Regierung in Solothurn 1782 verbot, in ihr Gottesdienste abzuhalten.
1784 wurde sie grundlegend renoviert und umgebaut; ursprünglich war das Kirchenschiff nur so breit wie der heutige Chorbogen, jetzt wurde es beidseitig und nach Westen erweitert, der berühmte Kirchenbauer G.M. Pisoni überprüfte die Pläne und gestaltete das neue Eingangsportal.
In den 1930er-Jahren war die Kirche zu klein geworden, die kath. Kirchgemeinde entschloss sich zu einem modernen Neubau am Bruggweg, die Einweihung fand am 3. September 1939 statt.
Schon länger hatte die Absicht bestanden, im Schwarzbubenland ein regionales Museum zu errichten, treibende Kräfte hinter dieser Idee waren der Schwarzbubendichter und Kalendermann Albin Fringeli, Nunningen, Dr. Otto Kaiser, Dornach und Emil Wiggli, Solothurn. Die kath. Kirchgemeinde verkaufte die alte Dorfkirche St. Mauritius dem Staat Solothurn und dieser brachte das Gebäude in die neue, im Juli 1940 errichtete Stiftung ein. Die Stiftung ist bis heute verantwortlich für den Erhalt des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes und für das ihr anvertraute Museumsgut, allerdings hat sich der Kanton aus der Stiftung zurückgezogen und übt seine Oberaufsicht nur noch via Kantonale Stiftungsaufsicht aus. In der Pflicht stehen heute ausschliesslich regionale Persönlichkeiten. Sie versuchen, in einem, nicht zuletzt durch die vielen Ortsmuseen veränderten Umfeld, das regionale kulturelle Gedächtnis des Schwarzbubenlandes zu bewahren und ihm mit neuen Ideen eine tragfähige Zukunft zu sichern.
Das Heimatmuseum des Schwarzbubenlandes ist nicht subventioniert und trägt sich selbst, zum grossen Teil durch einen jährlichen, solidarischen Prokopf-Beitrag der Einwohnergemeinden des Schwarzbubenlandes. Ideell und finanziell wird die Institution auch getragen durch die Vereinigung „Freunde des Heimatmuseums des Schwarzbubenlandes Dornach“.