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Pascale Bruderer ist zur neuen Präsidentin der Schweizerischen Lauterkeitskommission gewählt worden. Die Aargauer Nationalrätin ersetzt Bundesrätin Doris Leuthard, die das Amt seit 2000 innegehabt hatte.
Pascale Bruderer
Politologin/Nationalrätin
Präsidentin der Schweizerischen Lauterkeitskommission
Traditionellerweise wird das Präsidium der Schweizerischen Lauterkeitskommission von einer hochrangigen, politischen Persönlichkeit bekleidet. Bis im Sommer 2006, als sie in den Bundesrat berufen wurde, hatte Nationalrätin Doris Leuthard der Kommission vorgestanden. Nach mehrmonatiger Evaluation hat der Präsident der Stiftung für die Lauterkeit in der kommerziellen Kommunikation, Ständerat Carlo Schmid-Sutter, die SP-Nationalrätin Pascale Bruderer als Nachfolgerin von Doris Leuthard gewinnen können. Anlässlich der Sitzung vom 16. März bestätigte der Stiftungsrat die Wahl der 30-jährigen Aargauerin.
Pascale Bruderer stammt aus Baden, wo sie auch lebt. In Zürich hat sie Politikwissenschaft studiert. Bereits als 20-Jährige übernahm sie das erste politische Amt: Sie wurde jüngstes Mitglied im Badener Einwohnerrat. 2001 wählte sie das Volk in den Grossen Rat, und ein Jahr später rutschte sie infolge des Rücktritts eines Aargauer Volksvertreters in den Nationalrat nach. Pascale Bruderer hat über zwei Dutzend Vorstösse im Parlament eingereicht. Darunter in erster Linie solche im Behinderten- und im Bildungswesen aber auch auffallend viele zum Thema Sport.
Piero Schäfer
Pressesprecher Lauterkeitskommission