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Seit 1957 besitzt die Kirchgemeinde mit der ehemaligen Villa "Elvira" direkt neben der Kirche ein Kirchgemeindehaus mit Pfarrwohnung. Die stetig wachsende Gemeinde hatte auch immer mehr Platzbedarf. So konnte 1990 das Kirchgemeindehaus mit einem schönen Saalanbau erweitert werden. Kirche und Kirchgemeindehaus stehen an der Zürcherstrasse 18 in Uznach.
Benützungsreglement Kirchgemeindehaus (gültig ab 01.02.2018, ersetzt 01.01.2018)
Geschichtliches
Bereits als die Kirchgemeinde die Villa "Elvira" kaufte entsprach sie natürlich nicht mehr dem Bild von 1902. Das äussere Erscheinungsbild zum Zeitpunkt des Kaufes im Jahr 1957 entsprach in etwa dem Heutigen. Zuerst wurde im ersten Stock eine Pfarrwohnung eingebaut. Anschliessend wurde der Dachstock ausgebaut. Diese Arbeiten wurden neben den intensiven Projektarbeiten für die neue Kirche erledigt. Lediglich die Aussenrenovation und der Garagenbau fielen in die Zeit des Kirchenneubaus. So zeigte sich auch das neue Kirchgemeindehaus zur Einweihung der Kirche vom 15. Oktober 1961 im neuen schmucken Kleide. Die Versammlung der Kirchbürger genehmigte den Kredit für den Ausbau des Kirchgemeindehauses. Das Raumprogramm sah neben dem Studier-, Sprech- und Unterrichtszimmer auch einen Gemeindesaal mit ca. 50-60 Plätzen vor. Durch Abtrennung mittels Faltwänden, wie man eine noch heute in der Zwischenzone sieht, ergaben sich verschiedene Möglichkeiten der Nutzung. Neben den sanitären Anlagen wurde deshalb auch eine Teeküche eingebaut.
Saalanbau und Pfarrhaus Schmerikon
Mit der Aufteilung der Kirchgemeinde in zwei Pfarrkreise, mit Zentrumsfunktion von Uznach, wuchs die Platznot in unseren kirchlichen Räumen. An einer ausserordentlichen Kirchbürgerversammlung im November 1987 wurde ein Projektierungskredit zur Erweiterung des Kirchgemeindehauses gesprochen. Vor allem die finanzielle Belastung, Planung und Ausführung eines zweiten Pfarrhauses war ja noch austehend, gaben zu grossen Diskussionen anlass. An den Versammlungen vom 16. April und 19. November 1989 wurden Kredite von beinahe drei Millionen Franken bewilligt. In Uznach wurde das Kirchgemeindehaus saniert und erweitert und in Schmerikon ein neues Pfarrhaus erstellt. Das Pfarrhaus Schmerikon wurde während dem Bau des Generationenhauses in Eschenbach verkauft.