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Die Trennung erfolgt aufgrund unterschiedlicher Auffassungen die operative Führung betreffend, wie einem Communiqué des Verbandes zu entnehmen ist. Die 47-jährige Wertli tritt per sofort von ihrem Amt zurück, steht dem Verband in den nächsten Monaten aber noch als Beraterin zur Verfügung.
Wertli führte den Verband durch eine schwierige, nicht nur durch die Corona-Pandemie geprägte Phase. Vorausgegangen war eine Zeit, in der in der Führungsetage kaum ein Stein auf dem anderen blieb. Wertli trat im März vor zwei Jahren die Nachfolge von Ruedi Hediger an, der im Zuge des unrühmlichen Kapitels mit Missbrauchsvorwürfen mehrerer Turnerinnen an Trainer und Betreuer das Amt als Geschäftsführer aufgegeben hatte. Neben Hedigers Abgang hatten die Unzulänglichkeiten im Umgang mit Athletinnen im Kunstturnen und in der Rhythmischen Gymnastik auch das Ende der Zusammenarbeit mit dem Chef Spitzensport, Felix Stingelin, bewirkt.
Wertlis Nachfolge ist noch nicht geregelt. Bis zur Wiederbesetzung des Postens übernimmt der stellvertretende Direktor Kurt Hunziker die operative Leitung interimsmässig.