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Rhône und Saône
Eine Flusskreuzfahrt unter mediterraner Sonne bietet alles, was das Herz begehrt: die Farbenpracht der Landschaften an Rhône und Saône, berühmte Weine, den Lavendelduft der Provence und beschwingtes Savoir-vivre in kleinen Dörfern und faszinierenden Städten, deren Geschichte nicht selten bis in die Römerzeit zurückreicht.
Die Rhône
Die Rhône ist 812 km lang und der wasserreichste Strom Frankreichs. Sie entspringt in der Schweiz am Rhonegletscher und mündet in Frankreich in der Nähe der Städte Arles und Marseille unter Bildung eines Deltas, das nicht befahrbar ist, ins Mittelmeer. Wenn sie den Genfersee in Genf verlässt, fließt sie am Jura entlang nach Süden bis sie ihn nach Westen durchbricht. Ab Lyon fließt sie von Nord nach Süd bis ins Meer. Zwischen den beiden Mündungsarmen liegt die Camargue, bekannt durch ihre weißen Pferde, schwarzen Rinder, Flamingos, Reiher und Ibisse.
Die Rhône ist kanalisiert, hat von Lyon bis ins Meer 310 km und 12 Schleusen und fällt auf diesem Stück um 164 m. Im Allgemeinen ist sie ein recht ruhiger, träger Fluss, der nur unterhalb der Wehre oder Kraftwerke ein wenig mehr Strömung hat.
Schon die Römer wussten das milde Klima und die guten Weine der Rhône-Gegend zu schätzen und hinterließen ihre Spuren in Form von erstaunlichen Bauwerken. An den Ufern der Rhône liegen Städte wie Lyon, Tournon, Viviers, Avignon und Arles.
Die Saône
Die Saône, von den Kelten "Aras" genannt, entspringt in 396 m Höhe bei Vioménil in den Vogesen. Ihr ruhiger Lauf erstreckt sich über 480 km, bevor sie bei Mulatière, einem Vorort von Lyon, in die Rhône mündet.
Die Saône war in ihrer langen Geschichte nicht nur eine Grenze, sondern immer auch ein Verbindungsweg. Von der Antike bis ins 19. Jahrhundert ermöglichte dieser schiffbare Fluss das Enstehen und Gedeihen von Gewerbe und Industrie.
Beschreibt man das Tal der Saône als lieblich, liegt man sicher richtig. Ein recht schmaler Fluss, mit geringer Strömung und herrlich klarem Wasser. Lange Pappelalleen am Ufer, weite Wiesen, wunderschöne alte Uferdörfer mit Häusern aus grauem Stein und bunt glasierten Dachziegeln und die Sonne verspricht meistens mehr als nur eine Andeutung an südliche Gefilde. An den Ufern der Saône liegen Städte wie Chalon-sur-Saône und Mâcon.