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An den ATP-Finals in London kommt es bereits in der Vorrunde zum Gigantenduell zwischen Roger Federer und Novak Djokovic. Stan Wawrinka hatte mehr Glück und misst sich unter anderen mit Andy Murray.
Erst am Montag war Roger Federer in der Weltrangliste wieder hinter Andy Murray zurückgefallen. Als Nummer 3 des Jahresfinales in der Londoner O2 Arena bescherte ihm das Los nun bereits in der Vorrunde die schwerstmögliche Aufgabe. Novak Djokovic ist seit 22 Partien ungeschlagen und hat auch das Masters zuletzt dreimal in Serie gewonnen.
Dies bedeutet aber auch, dass Federer im Halbfinal nicht auf Djokovic treffen kann. Seine weiteren Gruppengegner sind Tomas Berdych (ATP 6) und Kei Nishikori (ATP 8). Federer muss die Vorrunde mindestens als Zweiter abschliessen, um die Runde der letzten vier zu erreichen.
Ausser gegen Djokovic agierte auch Federer gegen seine Gruppengegner in jüngerer Vergangenheit durchaus erfolgreich. Gegen den Tschechen Berdych hat er seit Anfang 2013 nicht mehr verloren, gegen den zuletzt angeschlagenen und ausser Form geratenen Japaner Nishikori hat er die letzten beiden Spiele gewonnen
Einfacher erscheint die Aufgabe auf dem Papier für Stan Wawrinka. Der Waadtländer bekommt es mit Andy Murray sowie den beiden Spaniern Rafael Nadal (ATP 5) und David Ferrer (ATP 7) zu tun. Zwar weist der 30-Jährige gegen alle drei eine negative Bilanz auf, er hat aber auch gegen alle die letzte Partie gewonnen. Bei seinen bisherigen beiden Masters-Teilnahmen erreichte Wawrinka jeweils die Halbfinals.
Im Rahmen der Auslosung für die ATP-Finals 2015 wurde ebenfalls bekanntgegeben, dass das Jahresend-Turnier der besten acht Einzelspieler und Doppelpaare auch 2016 bis 2018 in der Londoner O2 Arena stattfinden wird.Das Masters geht seit 2009 in der britischen Hauptstadt über die Bühne, davor hatte es vier Jahre in Schanghai stattgefunden. (dux/si)
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