Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03541.jsonl.gz/414

Jakub Dzialak wurde in der polnischen Hauptstadt Warschau geboren, und lebt seit seinem 16. Altersjahr in der Schweiz. In der Musikszene kennt man ihn durch seine Tätigkeit als Solist mit dem Zürcher Kammer Orchester, dem Bieler Symphonieorchester und dem Neuen Orchester Basel, seine Konzertauftritte in bedeutenden Konzerthäusern wie der Tonhalle Zürich, der St.Peterskirche, der Schlosskirche Fribourg, dem Podium Düdingen, sowie an vielen Internationalen Musik Festivals.
Seine Auftritte wurden durch SF1, SAT 1, RTL und DSF übertragen.
Jakub Dzialak vervollständigte zunächst seine langjährige Ausbildung an der Hochschule der Künste Zürich‐Winterthur bei Rudolf Koelman, die er im Winter 2002 beendete (Konzertdiplom mit Auszeichnung), sowie an der Berner Hochschule der Künste in der Meisterklasse von Prof. Igor Ozim (Solistendiplom mit Auszeichnung). Er gewann diverse Studienpreise sowie Stipendien namhafter Stiftungen wie der Stiftung Lyra, der Fritz‐Gerber‐ Stiftung, der Kiefer‐Hablitzer‐Stiftung, des Schweizer Tonkünstlervereins, der Stiftung für Junge Musiktalente Meggen. Jakub Dzialak besuchte Meisterkurse bei Musikern wie Tibor Varga, Igor Oistrakh, Dora Schwarzberg und Vladimir Spivakov.
Er gewann 2000 den 1.Preis mit Auszeichnung am polnischen Grazyna Bacewicz‐Violinwettbewerb sowie 2001 den 1.Preis am Schweizer Lions‐Club‐Musikwettbewerb. 2004 war er Finalist des „World Music Masters Prix Rainer III de Monaco“. Im Jahre 2006 wurde ihm der Kulturpreis der Stadt Bülach verliehen.
Seine CD mit dem ZKO mit Werken von Ignaz Pleyel unter der Leitung von Howard Griffiths wurde für die deutsche Plattenfirma CPO eingespielt und wurde zum „Record of the month“ gekrönt. Neben seiner Tätigkeit als Solist widmet er sich mit Begeisterung der Kammermusik, seit 2004 vor allem als Mitglied und Mitgründer des äusserst erfolgreichen „Innovation Duo“, mit dem er 2010 den internationalen Kammermusikwettbewerb in Thessaloniki gewann.