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reine Mutmassung meinerseits:
An den kantonalen und kommunalen Vorschriften, repsektive der Möglichkeit solche zu erlassen, wird sich wohl nichts ändern. Die Umsetzung der EU-Vorschriften erfolgt auf dem Verordnungsweg, d. h., das Luftfahrtgesetz (LFG) bleibt unangetastet., aber zahlreiche Verordnungen werden angepasst werden. Die Rechtsgrundlage für die kommunalen und kantonalen Vorschriften ist aber im LFG geregelt:
LFG Art. 51 Abs. 3
Er (Bundesrat, Anm. d. Verf.) kann die Kantone ermächtigen, für bestimmte Kategorien unbemannter Luftfahrzeuge Massnahmen zur Verminderung der Umweltbelastung und der Gefährdung von Personen und Sachen auf der Erde zu treffen.
Der Bundesrat nahm diese Möglichkeit war und verordnete gestützt auf LFG Art. 51 Abs. 1:
LFV Art. 2a Abs. 2 und VLK Art. 19
Die Kantone sind ermächtigt, für unbemannte Luftfahrzeuge mit einem Gewicht von weniger als 30 kg Massnahmen zur Verminderung der Umweltbelastung und der Gefährdung von Personen und Sachen auf der Erde zu treffen.
Allerdings werden beide Artikel (also LFV Art. 2a Abs. 2 und VLK Art. 19) angepasst werden müssen, da die Gewichtsgrenze von 30kg auf 25kg abgesenkt werden muss (ab 25kg sind Drohnen neu bewilligungspflichtig, nicht mehr 30kg). Im selben Atemzug könnten natürlich beide Artikel ersatzlos gestrichen werden, LFG Art. 51 Abs. 3 spricht explizit von „können“ und nicht „müssen“. Allerdings halte ich das persönlich für eher unwahrscheinlich.
Ich vermute, dass letzten Endes alles so bleiben wird, wie es heute ist. Die kantonalen Vorschriften bleiben bestehen, allerdings nur noch bis 25kg.