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Der Film behandelt die Geschichte Bahnen nach Engelberg, also der StEB (Stansstad-Engelberg Bahn), LSE (Luzern-Stans-Engelberg Bahn) und ZB (Zentralbahn). Den Schwerpunkt bildet dabei die 1964 neu eröffnete Direktverbindung von Luzern nach Engelberg.
Die Dokumentation ist auf Interviews mit 14 Zeitzeugen (aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern) aufgebaut. Dazu kommen Archivaufnahmen der StEB und der LSE, die grösstenteils in den 60er / 70er Jahren sowie in der Zeit zwischen 1992 und 1998 entstanden. Dieses Material ist fast ausschliesslich auf Film gedreht worden und entstammt den Archiven der Zentralbahn, der Firma Wuhrmann Enterprises sowie von einigen Privatpersonen. Ergänzt werden diese Bilder mit aktuellen Aufnahmen der Zentralbahn (Oktober 2014). Der grösste Teil des Archivmaterials ist bislang unveröffentlicht.
Produziert wurde die Dokumentation von Wuhrmann Enterprises, Stans, der IG LSE und als technischer Produktionspartner vom Zentralschweizer Fernsehen Tele 1. Tatkräftige Unterstützung erhielt das Projekt von der Zentralbahn.
In Folge der engen Zusammenarbeit mit der Zentralbahn entstand 2015 die inoffizielle Fortsetzung "10 Jahre hin und weg", die die Fusion der LSE mit der Brünigbahn und die darauf folgende Geschichte der Zentralbahn beleuchtet. Dieser Film wurde durch Tele 1 als Auftragsproduktion realisiert, die Gebrüder Wuhrmann übernahmen dabei die Redaktions- und Kameraarbeit. "10 Jahre hin und weg" ist als Bonusmaterial auf der DVD von Üsi Bahn zu finden.
"Üsi Bahn" war ursprünglich als etwa halbstündiger Jubiläumsfilm (50 Jahre LSE) geplant und sollte am offiziellen Jubiläumsevent der Zentralbahn gezeigt werden. Als die Vorstellungen der Produzenten (wir werden viel länger) und der Zentralbahn (kürzer ist schon zu lang) immer mehr auseinanderdrifteten, kam es zum Kompromiss: Während die geladenen Gäste in Genuss eines "Trailers" von rund 10 Minuten Länge kamen, entstand parallel ein abendfüllender Dokumentarfilm (73 Minuten).
Die Produzenten, der direkten Aufführungsmöglichkeit beraubt, beschlossen, den Film lokal ins Kino zu bringen. Spontan erklärte sich der Betreiber des Cinema Engelberg bereit, sein damals geschlossenes Kino nur für diesen Film ein Wochenende lang wieder zu öffnen. Premiere war am 18. Dezember 2014. Das Kino war über das ganze Wochenende hinweg sehr gut besucht, das Publikum war begeistert.
Und: Seither ist das Kino Engelberg wieder regulär geöffnet...
CH 2014
73 Minuten / CH
Produktion und Regie:
Thomas Wuhrmann / Beat Wuhrmann
Kamera:
Bettina Wild / Thomas Wuhrmann
Schnitt:
Bettina Wild
Produktionspartner:
IG LSE (Verein Engelbergbahn)
Tele 1 Zentralschweizer Fernsehen