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Im Jahr 1919, kurz nach dem ersten Weltkrieg, wurde die Heilsarmee von den Behörden angefragt, ob sie Flüchtlingskinder betreuen würde. Der Bäretswiler Fabrikant C. E. Spörri stellte spontan ein Bauernhaus und ein dahinter gelegenes kleines Fabrikgebäude zur Verfügung. Bis im Jahr 1999 wohnten hier normalbegabte Kinder, welche nicht zu Hause bei ihren Eltern leben konnten. Sie besuchten die öffentliche Schule und viele Kinder verbrachten ihre ganze Kindheit im Sunnemätteli.
Anfangs der 90er Jahre konnte das Heim nicht mehr genügend ausgelastet werden und die Leitung machte sich Gedanken über eine neue Bestimmung des hinteren Hauses. Gleichzeitig gelangten einige Eltern von Kindern mit körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen an das Jugendamt des Kantons Zürich mit dem Anliegen, Entlastungsplätze für ihre Kinder zu schaffen. Unter engagierter Mithilfe einer Projektgruppe und von Vertretern der Bildungsdirektion entstand im Jahr 1994 eine Entlastungsgruppe mit 8 Plätzen für Kinder mit Behinderungen.
In den folgenden Jahren zeigte sich, dass dieses Angebot einem echten Bedürfnis entspricht, es gab Wartelisten für Schulferien und Wochenenden und die Räumlichkeiten wurden zu knapp.
Schliesslich wurde im Jahr 1999 der Entscheid getroffen, die sozialpädagogische Wohngruppe zu schliessen und auch im zweiten Haus Entlastungsplätze anzubieten.
Das Sunnemätteli ist das einzige Heim dieser Art im Kanton Zürich.
In den Jahren 2008 und 2009 wurde ein Gesamtneubau realisiert. Seitdem besteht das Heim aus einem einzigen, komplett rollstuhlgängigen Gebäude mit optimalen Bedingungen für das Entlastungsangebot. Das Haus ist nach neuestem Minergiestandard gebaut.