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Als Flughafen-Anwohner wären wir eigentlich mit „Fliegerei“ eingedeckt. Ein Besuch des „kleinen Bruders“ im Dreiländereck Schweiz/Deutschland/Österreich, am Bodensee, lohnt sich aber allemal. Auf der 1500 m langen Piste des Flughafens Altenrhein starten und landen Business-Jets, hauptsächlich von und nach kleineren Destinationen in verschiedenen Ländern. Der Schwerpunkt ist Wien. Ziel dieses Ausfluges war jedoch das Flieger-Museum.
Am Samstag, 25. Juni 2011, fuhren zwei Kleinbusse mit insgesamt 15 Interessierten Richtung Ostschweiz. Im Restaurant des Flugplatzes wurde vorerst ein Kaffee-Aufenthalt eingeschaltet.
Dann ging‘s los mit dem Besuch des Museums. Ein ¼-stündiger Film drehte das Rad der Zeit um etwa 80 Jahre zurück. Es war ein besonderes Ereignis, das die damalige Öffentlichkeit beschäftigte, nämlich die „Dornier Do X“, das grösste damals gebaute Flugzeug. Es handelte sich um ein Hochdecker-Flugboot, das auf dem Wasser starten und landen konnte. Als Antrieb dienten 12 über dem Flügel angebrachte Motoren. Die Länge betrug 40, die Breite 48 m und die Höhe 11 m. Die Reisegeschwindigkeit lag bei 175 km/h, Die Treibstofftanks fassten 23‘000 Liter. 170 Personen konnten befördert werden. Im Jahre 1930 wurde von Altenrhein aus zu einem Repräsentationsflug nach Südamerika gestartet. Das Riesending wurde überall mit grossem Interesse und Begeisterung empfangen. Der anschliessende Rundgang durch das Museum zeigte die Entwicklung der Flugzeuge, im militärischen und im zivilen Bereich. Bekannte Namen sind Vampir, Venom, Hunter, Mirage, wobei die Beschaffung des letzteren für ziemlichen politischen Wirbel sorgte.
Die Entwicklungen im technischen Bereich während der letzten 50 Jahre sind enorm und fast etwas beängstigend. Die einen bewunderten die zahlreich ausgestellten Motoren wegen der technischen Finessen, die anderen wegen deren Grösse. Eine Episode aus den 1950er Jahren ist noch in heute in Erinnerung, nämlich die Entwicklung eines Militärflugzeuges, des P-16, für die Schweizerarmee. Nach dem Verlust von zwei Flugzeugen in der Testphase wurde das Projekt fallen gelassen. Bei dieser Museums-Besichtigung unter kompetenter Führung erhielten die Teilnehmer einen interessanten Einblick in die Entwicklung auf dem Gebiet der Aviatik.
Nun meldeten sich kulinarische Bedürfnisse. Eine halbstündige Wanderung durch ein Naturschutzgebiet führte zum Restaurant Rheinspitz, bei der Mündung des alten Rheins in den Bodensee. Das schöne Wetter und der Bootshafen vermittelten eine Stimmung wie an der Côte d‘Azur. Auf der Heimfahrt warfen wir noch einen Blick auf den eigenwilligen „Hundertwasser-bau“ mit den goldenen Zwiebeltürmen. Nach 17.00 Uhr trafen wir wohlbehalten in Glattbrugg ein. Ein herzliches Dankeschön den Organisatoren Christian und Vreni Tischhauser und den beiden Chauffeuren Stefan Fehr und Heinz Mühleis.
Hanspeter Müller
Bei wunderschönem Sommerwetter trafen sich am Freitag 19.8. fast 40 Mitglieder des Gemeindevereins im Dorfträff. Das äusserst beliebte und geschätzte „Grillieren mit Walti“ (Walter Fehr) stand auf dem Programm. Bei fröhlicher und ausgelassener Stimmung genossen wir den Apéro unter freiem Himmel. Bald fanden rege Diskussionen zu politischen und kulturellen Themen statt, derweil Walti mit geübter Hand sein berühmtes von den Mitgliedern schon sehnlichst erwartetes Risotto mit Steinpilzen anrührte. Als Stefan Fehr die Würste auf den Rost legte wussten alle, dass es langsam Zeit wurde sich am gedeckten Tisch im Dorfträff einen Platz zu sichern.
Mit grossem Appetit genossen die Gäste den perfekt geratenen Risotto und die Grilladen, dazu bedienten sie sich am reichhaltigen Salatbuffet, das wie jedes Jahr von einzelnen Mitgliedern offeriert wurde.
Dass vom Risotto noch ein kleiner Rest übrig blieb lag wohl nur daran, dass vor dem Nachhauseweg noch das verlockende, ebenfalls von engagierten Mitgliedern gespendete, Dessertbuffet auf dem Programm stand.
Bei Kaffe oder einem Glas Wein dauerten die angeregten Diskussionen noch bis spät in den Abend. Erst zu vorgerückter Stunde verliessen die letzten Gäste, zufrieden und in guter Stimmung, den Dorfträff.
Wieder einmal zeigte sich, dass der Anlass „Grillieren mit Walti“ bei den Mitgliedern äusserst beliebt ist und zum festen Bestandteil des vielseitigen Programms des Gemeindevereins gehört. Allerdings kann ein solcher Anlass nur dank der Mithilfe von vielen Mitgliedern durchgeführt werden. All den Salat- und Kuchen- Spendern sowie den tatkräftigen Helferinnen und Helfern am Abend sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt. Einen besonderen Dank gebührt Walti Fehr und Hermann Brühlmann die mit Ihren Kochkünsten nicht unwesentlich zum guten Gelingen des Anlasses beitrug.