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Andere Namen: Rätoromanisch En, früher auch Oen, lat. Aenus, Enus, Oenus, gr. Ainos.
Hydrologie: Der Inn entspringt am Malojapass, ist 517 km lang und hat ein Einzugsgebiet von 26'130 km². Bei der Mündung in die Donau bei Passau führt er im Durchschnitt rund 738 m³ Wasser pro Sekunde. Das ist mehr als die Donau, doch das hat damit zu tun, dass der Inn viel häufiger Hochwasser führt. Im Regelfall hat er aber etwas weniger Wasser als die Donau.
Urkundlich überlieferte Namen: Die erste schriftliche Erwähnung stammt von 105 - 109 und lautet Aeni fluminis. In einer Urkunde des Jahres 1338 ist der Fluss sogar mit dem Namen Wasser eingetragen.
Namensentwicklung: *Enius
Etymologie: Der Name des Inns leitet sich von den keltischen Wörtern 'en' und 'enios' ab, die beide Wasser bedeuten. Wasser ist denn auch die Bedeutung aller seiner Namen. Der keltische Stamm im Unterengadin wurde als 'die Eniaten' = 'die am Inn lebenden' bezeichnet. Sie gehörten zu den Rätern, die zwischen Rhein und Inn im Bündnerland lebten.
Flussnamentyp: Er gehört zum Typ der *en-/*in-/*on-Flussnamen.