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Henrik Kristoffersen ist zum ersten Mal Slalom-Weltmeister. Der Norweger siegt in Courchevel vor dem Sensations-Mann AJ Ginnis aus Griechenland. Ginnis, mit der Startnummer 24 schon im ersten Lauf auf Platz 2 vorgefahren, hielt der Nervenbelastung stand und sicherte seinem Land die erste Alpin-Medaille an einem Grossanlass. Ginnis hatte vor zwei Wochen schon einmal für Furore gesorgt, als er in Chamonix im letzten Weltcup-Slalom vor der Weltmeisterschaft hinter Ramon Zenhäusern und vor Daniel Yule Zweiter geworden war.
Zweiter WM-Titel für Kristoffersen
Der Norweger hatte nach dem ersten Lauf zwar nur 91 Hundertstel hinter der Bestzeit des am Ende auf Platz 6 zurückgefallenen Österreichers Manuel Feller gelegen, doch dies hatte nur zu Platz 16 gereicht. Mit Bestzeit im zweiten Durchgang stiess Kristoffersen noch an die Spitze vor und feierte seinen zweiten WM-Titel nach jenem vor vier Jahren im Riesenslalom. Als Slalom-Weltmeister tritt Kristoffersen die Nachfolge seines Landsmanns Sebastian Foss-Solevaag.
Schweizer bleiben hinter den Erwartungen
Den hochgelobten Schweizern, von denen zumindest drei zu den Anwärtern auf Medaillen gehört hatten, blieben nur Nebenrollen. Bestklassierter Fahrer von Swiss-Ski war Ramon Zenhäusern, vor zwei Wochen in Chamonix Sieger des letzten Slaloms vor der WM, auf Platz 9. Marc Rochat blieb Rang 14, Daniel Yule, in diesem Winter Sieger der Slaloms in Madonna di Campiglio und Kitzbühel, fand sich auf Platz 24 wieder. Loïc Meillard, zweimal auf einem Slalom-Podest in der laufenden Saison, schied im ersten Lauf schon nach drei Toren aus.