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Calama hiess früher Chiu-Chiu und wurde 1840 in Calama umbenannt. Es gehörte damals zu Bolivien. Im Salpeterkrieg wurde die Stadt am 23. März 1879 von chilenischen Truppen erobert. Seither gehört es zu Chile. 1886 erhielt Calama eine Eisenbahnanbindung. Seit dem 1. Januar 2003 darf in der verseuchten Nähe der Kupfermine Chuquicamata niemand mehr leben. So erlebte Calama ein rasantes Wachstum. Es ist keine ausgesprochene Touristenstadt. Der Grossteil der Bevölkerung ist beruflich mit Chuquicamata, dem grössten Kupferbergwerk der Erde, verbunden. Durch Calama führt die Bahn-strecke, welche die Hafenstadt Antofagasta mit Oruro in Bolivien verbindet. Die Bahn dient einerseits, in Calama abgebautes Kupfererz zum Hafen von Antofagasta zu bringen, andererseits bildet sie eine Verbindung zwischen Bolivien und Chiles grösstem Exporthafen, Antofagasta.
Montag, 17.02. Vormittags: Besuch und Führung durch die beeindruckende Kupfermine Chuquicamata: https://de.wikipedia.org/wiki/Chuquicamata
Am Nachmittag werden die Mietwagen abgeholt, Fahrt nach San Pedro de Atacama (101 km), Möglichkeit, den Sonnenuntergang im Valle de la Luna erleben.
San Pedro de Atacama befindet sich innerhalb der Atacama-Wüste, einer der trockensten und einsamsten Landschaften der Erde. Auf einer Fläche von 23’438 km2, in zahlreichen kleinen Siedlungen, gibt es lediglich 5605 Einwohner. Die bevölkerungsreichsten dieser Siedlungen sind Oasen, die meist am Rande eines ausgedehnten, abflusslosen Talkessels in etwa 2400 bis 2500 m Höhe liegen. Das Tal wird im Westen von der Cordillera Domeyko und im Osten von der Andenkordillere begrenzt. An der tiefsten Stelle hat sich ein grossflächiger Salzsumpf gebildet, der Salar de Atacama.
Die Fliessgewässer der Umgebung sammeln sich dort, verdunsten und lagern ihre Salzfracht ab. Der Salar de Atacama, der in einem tektonischen Graben liegt, ist mit 3500 km2 der grösste seiner Art in Chile mit einer Ausdehnung von 90 km in N-S-Richtung und 35 km in W-O-Richtung. Das Wassereinzugsgebiet des Salars beträgt 15’620 km2, wovon mit insgesamt 50 Siedlungen weniger als 1,56 km2 als bebaute Fläche eingenommen und nur 2,64 km2 als landwirtschaftliche Anbaufläche genutzt werden. Übernachtung im Hotel Kimal o.ä. http://hotel-kimal-san-pedro-de-atacama.hotelmix.es/
Dienstag, 18.02. San Pedro de Atacama: Zeit um Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Salzseen zu besuchen Übernachtung im Hotel Kimal o.ä.
Mittwoch, 19.02. Beizeiten Abfahrt von San Pedro de Atacama über den Sicopass/Alto Chorrillo, 4560 m, nach San Antonio de los Cobres (3775 m). Während in Chile die Strasse neu geteert und fast ganz ohne Verkehr ist, so geht’s in Argentinien auf kurviger Schotterstrasse weiter. San Antonio de los Cobres ist der Endpunkt des «tren a las nubes», der einen Passagierzug zwischen Salta und dem nur wenige Kilometer westlich gelegenen Viaducto Polvorilla (4280 m) bietet. Die Ramal C-14 genannte Eisenbahnstrecke führt – ohne Passagierverkehr – weiter nach Antofagasta und Iquique in Chile.
Bereits in präkolumbianischer Zeit lebten im Gebiet des argentinischen Altiplano nomadisierende Ureinwohner, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts unter die Oberherrschaft der Inkas fielen. Die Zerstörung dieses Reiches führte nicht zur sofortigen Kolonialisierung durch die Spanier. San Antonio ist eine einfache «Stadt», die meisten Einwohner haben indianische Wurzeln. Übernachtung im sehr einfachen, aber sauberen Hotel De las Nubes. http://hoteldelasnubes.com/esp/el_hotel.php
Donnerstag, 20.02. Auf einer abwechslungsreichen und kurvigen Schotterstrasse (145 km) steigt die Strasse auf den höchsten Inlandpass, den Abra El Acay (4895 m!). Darauf führt auf einer schier endlosen Strecke nach Cachi hinunter. Cachi hat gut 2000 Einwohner und liegt in den Valles Calchaquíes auf einer Höhe von 2’280 m. Die Entfernung zur Provinzhauptstadt Salta beträgt 157 km und 165 km bis zum Weinort Cafayate. Cachi ist ein schmucker Ort, er hat ein sonniges, trockenes und mildes Klima. Die Zahl der Sonnentage schwankt zwischen 340 und 350 im Jahr. Die Niederschläge liegen mit 80 bis 150 Millimetern extrem niedrig und die relative Luftfeuchtigkeit beträgt 15 Prozent. Die Temperaturen schwanken im Sommer zwischen 33° und 37° C. am Tage und 12° und 15° C. in der Nacht. Im Winter herrschen am Tage angenehme 24° bis 25° C.s und in der Nacht minus 6° bis minus 10° C. Der Name Cachi bedeutet in Quechua „Salz“. Diese Bezeichnung würde darauf hindeuten, dass die glänzenden Gipfel des nahegelegenen Berges mit einem Salzlager verwechselt wurden. Eine andere Deutung schreibt das Wort der Sprache der Diaguitas, dem Kakana zu. Kak hiesse demnach „Stein“ oder „Fels“ und chi oder chin „Stille“ oder „Einsamkeit“. Der Nevado de Cachi wird auch „Blanco Peñón de la Soledad“ genannt. Der Ort Cachi existierte bereits vor der Eroberung durch die Spanier. Die Diaguitas hatten sich am Fusse des Nevado de Cachi niedergelassen, um das vorhandene Bergwasser des Río Cachi und des Río Calchaquí mittels ihrer Bewässerungstechnik in Terrassenkulturen für ihre Landwirtschaft zu nutzen. Wegen der Trockenheit des Klimas war es notwendig, alle Kulturen zu bewässern. Die Spanier übernahmen die Bewässerungstechnik der Diaguitas, erweiterten und verbesserten sie für ihre Zwecke.
Bodega Miraluna.
Übernachtung im Hotel El Cortijo o.ä. http://elcortijohotel.com/
Freitag, 21.02. Cachi: Fahrt zu einer kleinen Bodega auf rund 3000 m. Asado/Grill – Essen http://www.miraluna.com.ar/
Samstag, 22.02. Von Cachi nach Cafayate ist die Strecke malerisch. So lädt im Weiler Molinos eine im Cusco-Stil nachvollzogene Kirche zur Besichtigung ein. Sie wurde 1945 restauriert (mit Dachbalken aus Kakteenholz). Sehenswert ist auch die gegenüberliegende Patio-Hacienda Isasmendi (heute Hosteria). Die Hosteria bietet sich ideal zur Einnahme des Mittagessens an. (erst ab 12.00 Uhr geöffnet)
Den Höhepunkt der Verzauberung der Landschaft unterwegs wird an der Quebrada de las Flechas, kurz vor der lieblichen Oase Angastaco erreicht. Weiterfahrt nach Cafayate. Gegen Ende wird die Schotterstrasse durch eine Asphaltstrecke abgelöst.
Cafayates Wirtschaftsaktivitäten sind geprägt von Weinbau und Tourismus, die eine enge Verbindung eingehen. Der Weinbau profitiert von der geringen Luftfeuchtigkeit bei praktisch ganzjährig sonnigem Wetter und der Möglichkeit, die geringen Niederschläge durch modernste Bewässerungstechnik auszugleichen.
Hotel Patios de Cafayate
Das Markenzeichen Cafayates sind prämierte Weissweine aus der Torrontés-Riojano-Traube, die national und international immer mehr Liebhaber finden.
Übernachtung im Hotel Patio de Cafayate o.ä. http://www.patiosdecafayate.com/en
Sonntag, 23.02. Cafayate, geniessen des guten Klimas, des schönen Wetters, des ausgezeichneten Weins, des traumhaften Hotel Patio de Cafayate…
Montag, 24.02. Cafayate – Belén (250 km) Die langen geraden Strecken wirken etwas einschläfernd!
http://www.hotelbelen.com.ar/ Belen ist eine Stadt im Kolonialstil an der Ruta 40 mit ca. 11’000 Ew. in der Provinz Catamarca. Um dorthin zu gelangen, wird zuvor eine Strecke mit vielen Serpentinen durchquert: Belen liegt am Rio Belén am Salar de Pipanaco. 15 km davon entfernt liegt ein Ort namens «Londres» (London). Übernachtung im Hotel Belen. http://www.hotelbelen.com.ar/
Dienstag, 25.02. Fahrt von Belén nach Chañarmuyo (167 km) http://www.chanarmuyo.com/?lang=enChañarmuyo
ist ein abgelegenes, edles Weingut auf dem man es sich gut gehen lässt.
Mittwoch, 26.02. Chañarmuyo: Geniessen des Weinhotels.
Donnerstag, 27.02. Die Strecke von Chañarmuyo nach Los Rincones, Prov. San Juan ist 288 km lang. Fahrt zum Hotel Posta Pueblo, El Chiflon, 32 km vom Valle de la Luna entfernt. http://www.elchiflon.com Gegen Abend empfiehlt sich ein Besuch des Naturreservats Ischigualasto Wegen seiner vollkommenen Trockenheit wird Ischigualasto auch Valle de la Luna (Mondtal) genannt. Es liegt in der Nähe des Nationalparks Talampaya. Beide wurden gemeinsam im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Geologisch gesehen gehören das Naturreservat und der Nationalpark Talampaya zur Ischigualasto-Formation, die sich durch guterhaltene, etwa 230 Millionen Jahre alte Fossilien auszeichnet. Unter anderem entstammen dieser Formation einige der ältesten bekannten Dinosaurierfunde.
Chañarmuyo
Das Reservat umfasst 8’000 Quadratkilometer und schützt eine wüstenhafte Landschaft mit von der Erosion geschaffenen skulpturartigen, kuriosen Gesteinsformationen, die oft an bekannte Objekte erinnern, wie das U-Boot, die Bocciabahn, der Pilz und die 1989 eingestürzte Wunderlampe Aladins, die bis dahin das Wahrzeichen des Parks war. Das Gebiet liegt etwa 1300 Meter über dem Meeresspiegel und zeigt eine typische Wüstenvegetation, die aus Kakteen und Büschen besteht. Das Klima ist sehr trocken, wobei es hauptsächlich während des Sommers regnet; darüber hinaus gibt es starke Temperaturschwankungen von minus 10 °C bis plus 45 °C!
Ein konstanter Wind aus südlicher Richtung weht mit einer Geschwindigkeit von 20–40 km/h von mittags bis abends und wird manchmal von einem sehr starken Zonda (ein Föhnwind) begleitet. Anders als im Nationalpark Talampaya kann man Ischigualasto auch mit dem eigenen Auto erkunden, -aber nicht alleine, nur mit Führer. Der Zugang zum Reservat erfolgt über den kleinen Ort Los Baldecitos, eine komplette Infrastruktur trifft man jedoch erst in Villa San Agustín (67 km südlich) an. Neben den Fossilfunden hat das Reservat auch eine archäologische Bedeutung, so gibt es Fundstätten vorkolumbianischer Kulturen.
Freitag, 28.02. Fahrt von Los Rincones nach Las Flores (213 km) zum Hotel La Comarca El Jarillal o.ä. https://www.viamichelin.com/web/Tourist-Attractions?geoboundaries=-30.3143206,-69.2474055:-30.3106158,-69.2189956
Samstag, 29.02. Von Las Flores nach El Barreal sind es 172 km. El Barreal ist ein kleiner touristischer Ort im Westen der Provinz San Juan mit extrem attraktiven Berglandschaften. Er hat etwa 3’500 Einw. und liegt im Valle de Calingasta, 15 km südlich des gleichnamigen Hauptortes des Tals. Der Name kommt von einer östlich des Ortes gelegenen, extrem flachen, glatten und trockenen Fläche, die als Argentiniens Mekka für Strandsegler (Kitesurfing) gilt. Ebenfalls ist er für Bergsteiger wegen des nahen Gipfels Mercedario (6.770 m Höhe) und im Winter für Skifahrer interessant. Die Unterkunft Complejo Rio los Patios liegt traumhaft in einem ruhigen Apfelhain, zu Füssen der hohen Berge. http://www.complejoriolospatos.com.ar/
Sonntag, 01.03. Barreal > Erholung im Obstgarten, Abends gemeinsames Asado.
Montag, 02.03. Von Barreal bis zur Provinzgrenze von Mendoza ist die Strasse makellos, dann beginnt
die Schotterstrasse, sie führt bis Uspallta und mündet in die Passstrasse, die von Chile kommt.
Weiter geht es den Pass hinunter ins Weindorfs Tupungato (289 km). Hier kann man mitten in
den Reben leben… Übernachtung in der Posada Salentein. http://www.bodegasalentein.com/
Dienstag, 03.03. Tupungato: Geniessen der Weingegend um Tupungato
Mittwoch 04.03. Kurze Fahrt von Tupungato nach Tunuyan (45 km) Übernachtung in der Finca La Azulo. ä. http://fincalaazul.com.ar/
Donnerstag 05.03. Tunuyan Wieder gibt es Bodegas zu besuchen und Wein zu kosten!
Freitag 06.03. Fahrt von Tunuyan nach Santiago zum Flughafen. (390 km). Rückgabe des Mietwagens
und Übernachtung in einem Flughafenhotel. (Zeit für die Einreise in Chile nicht unterschätzen!)
Samstag, 07.03. Am Mittag Check – In und Flug von Santiago nach Zürich, (via Madrid oder Paris)
Sonntag, 08.03. Zürich Ende der ReiseVariante I (Aufpreis ca. Fr. 500.00)
Freitag 06.03. Tunuyan, http://fincalaazul.com.ar/
Samstag, 07.03. Fahrt von Tunuyan nach Mendoza, (90 km) Rückgabe des Mietwagens in Mendoza und
Flug von Mendoza nach Buenos Aires und weiter nach Zürich (via Madrid oder Paris)
Sonntag, 08.03. Zürich Ende der Reise
Preis im Doppelzimmer und bei einer Fahrt mit zwei Personen pro Auto: Fr. 6895.-
Preis für Einzelzimmer oder andere Belegungen im Auto auf Anfrage
Da Argentinien immer sehr starken Währungsschwankungen unterliegt, kann der Preis noch nicht 100 % garantiert werden. (Erst nach definitiver Anmeldung und vollständiger Zahlung!
Manche Orte/Hotels sind den TeilnehmerInnen der Reise «Trockener Norden» bereits bekannt.
Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten!
Zusatzprogramme:
Vor und nach dieser Reise können verschiedene Zusatzprogramme gebucht werden:
Vor der Reise: Santiago: Stadtbesichtigung, Weinkellereibesichtigungen, Valparaiso und Viña del Mar…
Bei Variante II (nach der Reise:
Iguazu (Es sind auch andere Hotels möglich)
Übernachtung im Hotel Loi Suites http://www.loisuites.com.ar/ o.ä..
Besuch der Wasserfälle auf der argentinischen Seite.
Fahrt nach Iguaçu (brasilianische Seite.)
Übernachtung im Hotel San Martin Resort & Spa, o.ä. nahe brasilianischem Flughafen, https://www.hotelsanmartin.com.br/
Im Preis sind inbegriffen:
Flug Zürich – Santiago – Calama; Santiago – Zürich mit Iberia oder Air France in Economy Plus
Begleitete Rundreise von Santiago nach Calama, San Pedro de Atacama, San Antonio de los Cobres, Cachi, Cafayate, Belen, Chañarmuyo, Los Rincones, El Barreal, Tupungato, Tunuyan, Santiago Airport.
Mietwagen 4 x 4, z.B. Toyota RAV 4 oder ähnlich, inkl. Klimaanlage, alle notw. Versicherungen, Border crossing nach Argentinien und Einwegmiete
Übernachtungen in guten Hotels und Estancias o.ä. inkl. Frühstück, ohne Getränke
Halbpension an 5 Tagen, ohne Getränke
(Gruppen-) Transfers in Santiago, Calama und nach Chuquicamata.
Trinkgelder für Fahrer, Guides und Gepäckträger (ausser Kofferträger ins Hotel und ins Zimmer)
Im Preis nicht inbegriffen sind:
Weitere Mahlzeiten und Getränke
Benzin/Diesel
Upgrades bei der Automiete und beim Flug
Persönliche Ausflüge und Eintritte
Eintritte in die Nationalparks
Extras
Maximale Gruppengrösse: 12 TeilnehmerInnen. Daher empfiehlt sich eine baldige Anmeldung!
Voraussetzung für diese Reise ist eine gute Gesundheit. (Maximale Höhe 4895 m. ü. Meer!)