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Agricultural Outlook 2008-2017
Highlights
Der Ausblick auf das Jahr 2008 hat den Fokus auf die aussergewöhnlichen Preissteigerungen für diverse Agrarerzeugnisse gesetzt: Der Bericht versucht folgende Fragen zu beantworten. Welche Faktoren beeinflussen die Preise von Agrarprodukten massgebend und welche sind temporär oder permanent? Wie beeinflussen sie Preisniveaus, Preisentwicklung und Preisunbeständigkeit zukünftig? Wie reagieren Märkte auf die gegenwärtig hohen Preise und unsichere Aussichten? Wie antwortet die Politik?
- Jahr: 2008
- Seitenzahl: 73
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Im Bericht wird festgestellt, dass die weltweiten Referenzpreise heute für fast alle Agrarerzeugnisse über den bisher gemessenen Niveaus liegen. Die Preissteigerung seit 2005/06 ist gemäss den Autoren unter anderem das Ergebnis ungünstiger Witterung, welche sich auf die Nahrungsmittel- und Viehproduktion auswirkt und teilweise deren Konkurrenzsituation verstärkt. Auf der Angebotsseite wird erwartet, dass eine Steigerung der Ernteerträge für die Preisentwicklung wichtiger ist als die Neuerschliessung von Agrarland. Die Nachfrageseite wird insbesondere durch Urbanisierung, wirtschaftliches Wachstum, Bevölkerungswachstum und die Umstellung in der Ernährung gesteuert. Hier kommt als wichtiger Faktor für die Preisentwicklung der relativ junge Wirtschaftszweig der Biotreibstoffproduktion hinzu.
Die Autoren des Berichts sagen für die Jahre 2008-2017 voraus, dass die mittleren Preise für Rind- und Schweinefleisch rund 20% über dem Mittel der Jahre 1998-2007 liegen werden, für Zucker rund 30%, für Weizen, Mais und Milchpulver rund 40-60% und für Butter und Pflanzenöl 60-80%. Im Jahr 2017 werden Entwicklungsländer Produktion und Verbrauch der meisten Erzeugnisse dominieren. Die Politiker haben die Möglichkeit, bedeutend in die Preisentwicklung für Agrarerzeugnisse und Nahrungsmittel einzugreifen. In diesem Kontext wird gesteigerte humanitäre Hilfe notwendig sein, um die negativen Auswirkungen von hohen Preisen auf arme Bevölkerungen zu reduzieren.
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Letzte Änderung 16.09.2015
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