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Die Entwürfe beider Häuser stammen vom Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, und erhielten ihren Namen zu Ehren von Johann Wolfgang von Goethe. Das heutige Gebäude ist Sitz der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und Tagungsort für die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft, dient aber wesentlich auch als Theaterbau bzw. Festspielhaus.
Die wilde und zerklüftete Schöllenenschlucht im Kanton Uri war über viele Jahrhunderte hinweg eine äusserst schwierig zu überwindende Barriere für Reisende auf der Gotthard-Route. Der Tod lauerte an jedem Abgrund.
Um das Jahr 1200 haben wahrscheinlich die Walser aus dem Urserental bei der Anlage eines abenteuerlichen Saumwegs die ersten Brücken über die Reuss gebaut. Heute ist dort die Konstruktion der zweiten und dritten Teufelsbrücke zu bewundern. Der Name stammt aus einer alten Sage über die erste Teufelsbrücke aus dem 13. Jahrhundert.
Später gelangte es abwechselnd in den Besitz der Staufer, Kyburger sowie Habsburger. Weitere 350 Jahre sassen hier die Berner Landvögte, bevor es in Privatbesitz gelangte. In den 1950er Jahren kaufte der Kanton das Schloss. Heute zeigt das Museum Aargau seine Sammlungen und sorgt dafür, dass der historisch bedeutende Bau auch im Sinne der Denkmalpflege erhalten wird.
Das sogenannte Bundeshaus West wurde in den Jahren von 1852 bis 1857 erbaut und ist damit der älteste Teil des Ensembles. Den damals von der Stadt ausgeschriebenen Architekturwettbewerb hatte zunächst Ferdinand Stadler gewonnen. Nach verschiedenen Einwänden zog er sich allerdings von der Aufgabe zurück. Am Ende erhielt Jakob Friedrich Studer den Auftrag.
Glücklicherweise waren die Pläne des Baus vor Beginn der Renovation vollständig aufgezeichnet worden, so dass sie mit Spenden und Geldern für die Denkmalpflege aus dem Lotteriefonds wieder aufgebaut werden konnte.
Für die Erforschung der Lebensbedingungen früher Bauern in Europa sind diese Zeugnisse von unschätzbarem Wert, lassen sich an ihnen doch die Landwirtschaft, Viehzucht, technische Neuerungen und das Alltagsleben aus jener Zeit studieren. Die besonderen Erhaltungsbedingungen der Pfahlbauten haben viele organische Materialien wie Holz, Knochen, pflanzliche Überreste und Textilien in gutem Zustand überstehen lassen.
Bei archäologischen Untersuchungen mehrerer Häuser im Jahr 1987 rückte das Haus Bethlehem in Schwyz in den Blickpunkt der Denkmalpflege. Wie sich herausstellte, wurde das Gebäude bereits im Jahr 1287 oder ganz kurz danach errichtet – eine Entdeckung, die in der Schweiz und auch im Ausland Staunen erregte, denn bis dahin glaubte niemand, dass sich Holzhäuser aus mittelalterlicher Zeit bis heute erhalten haben.
Haus Bethlehem wurde also vier Jahre vor der Zeit errichtet, als die drei Urkantone sich zu einer Allianz zusammenschlossen und den Grundstein für die heutige Eidgenossenschaft legten.
Bis 1798 war St. Gallen eine Fürstabtei. Der jeweilige Abt bekleidete gleichzeitig das Amt eines Reichsfürsten und hatte in dieser Funktion einen Sitz und eine Stimme im Reichstag des Heiligen Römischen Reiches. Infolge der Französischen Revolution und den Napoleonischen Kriegen wurde es 1805 endgültig aufgehoben.
Farbe als gestalterisches Element in der Architektur
Der Farbanstrich eines Hauses prägt sein Erscheinungsbild. Dabei ist es noch gar nicht so lange üblich, dass Wohnhäuser einen farbigen Anstrich bekommen. Bis ins 19. Jahrhundert hinein waren viele Häuser schlicht weiss gekalkt, denn die Herstellung von Farben war sehr teuer.
Die Musikinsel soll am 24. Mai 2014 eröffnet werden. Man darf gespannt sein, wie sich die Verbindung von Denkmalpflege, Umbau und Neunutzung zu einem harmonischen Gesamtakkord entwickelt.