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Für Félicien Du Bois ist die WM in Tschechien zu Ende. Die Fingerverletzung an der linken Hand, an welcher der Davoser Verteidiger seit den letzten Testspielen leidet, lässt keine weiteren Einsätze zu. Damit stehen Glen Hanlon noch sechs Verteidiger zur Verfügung.
Du Bois hatte beim HCD auf dem Weg zum Schweizer Meistertitel eine wichtige Rolle eingenommen und war von Hanlon als «bester Verteidiger der NLA-Saison» gelobt worden. Allerdings kämpfte der Routinier bereits im Final gegen die ZSC Lions mit einer Verletzung an der Schulter. Er rückte nicht nur angeschlagen ins Camp des Nationalteams ein, sondern verletzte sich im Testspiel gegen Frankreich zusätzlich am Finger. Trotzdem erhielt er am Tag des WM-Startspiels gegen Österreich von den Ärzten grünes Licht.
Im Spiel gegen Frankreich wurden die Schmerzen am Finger aber offenbar wieder grösser. Gegen die Österreicher hatte er noch das 1:0 geschossen und in den beiden Partien erhielt er nach Roman Josi am zweitmeisten Eiszeit aller Schweizer Spieler. Du Bois wird heute in die Schweiz zurückreisen, um seine Verletzung behandeln zu lassen und sich auf die neue Saison vorzubereiten. (cma/si)
Das Eishockey-Nationalteam steht an der WM in Dänemark in den Halbfinals. Die Schweizer besiegten Finnland nach einem 0:1-Rückstand bis zur 30. Minute mit 3:2. Im Halbfinal trifft die Schweiz am Samstag auf Kanada.
In magischen 235 Sekunden wurde das Fundament für den historischen Sieg gelegt. Gegen Finnland hatte die Schweiz an Weltmeisterschaften seit 1972 nie mehr gewonnen. In den 46 Jahren seither gab es bloss an den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary einen glückhaften 2:1-Sieg über die Suomi.
Mit Glück und Fortune hatte der Schweizer Sieg in Herning wenig zu tun. Die Schweizer rissen im zweiten Abschnitt die Initiative vehement an sich und wurden für ihre mutige Spielweise mit drei Toren …