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Novak Djokovic hat es vorerst verpasst, bei der Anzahl Grand Slams an Roger Federer und Rafael Nadal vorbeizuziehen. Für Daniil Medvedev ist der Serbe aber bereits der beste Spieler aller Zeiten. Dominic Thiem hält nun dagegen.
Novak Djokovic vergab bei den US Open die historische Chance auf den Karriere-Grand-Slam. Damit bleibt die Weltnummer 1 bei 20 Triumphen bei Grand Slams, genau gleich viele wie seine beiden grossen Rivalen Roger Federer und Rafael Nadal. Finalgegner Daniil Medvedev tröstete seinen Gegner nach dem Spiel und hielt in seiner Siegesrede fest: «Ich habe das noch nie zu jemandem gesagt, aber ich sage es jetzt zu dir: Für mich bist du der grösste Tennisspieler der Geschichte.»
Dominic Thiem, der im Vorjahr in New York triumphierte, ist in der GOAT-Debatte anderer Meinung. «Für mich gibt es drei grösste Tennisspieler aller Zeiten», so der derzeit verletzte Österreicher. Jeder von ihnen habe etwas Einzigartiges erreicht, hält der 28-Jährige fest. Er sei einfach froh, in derselben Ära zu sein und sich auch mit ihnen messen zu können.
Nichtsdestotrotz ist es für ihn nur eine Frage der Zeit, wann Djokovic seinen nächsten Grand Slam gewinnt. «Ich erwarte, dass er 2022 genauso stark sein wird wie immer», prophezeit Thiem. Ohne den zusätzlichen Druck mit dem Golden Slam oder Kalender Slam könne Djokovic vielleicht noch stärker sein, da dieser Druck nun wegfalle, mutmasst die Weltnummer 8.
Im Gegensatz zu Medvedev hat es Thiem übrigens noch nicht geschafft, gegen einen der grossen Drei in einem Major-Endspiel zu gewinnen. Die nächste Chance dazu wird für Thiem, der aktuell eine Handgelenksverletzung auskuriert, erst 2022 kommen.