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Ein Jahr nach dem Verkauf des Hauptsitzes in Bern hat die SBB auch Büro-Gebäude in Zürich-Altstetten veräussert. Abnehmer ist Versicherer Bâloise. Die SBB will so mehr Kapital flüssig haben.
Die SBB hat ihren Büroanteil im Gebäude Westlink Plaza in Zürich-Altstetten an die zur Bâloise-Gruppe gehörenden Basler Versicherungen verkauft. Ab 1. Januar 2016 mietet sie die Büros. Über den Verkaufspreis ist laut SBB Stillschweigen vereinbart worden.
Seit Oktober 2013 arbeiten im Westlink Plaza 720 SBB-Mitarbeitende. Mit dem sogenannten «Sale-and-Rent-back»-Verfahren vermeidet die SBB eine langfristige Bindung von Kapital, wie sie in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Der SBB-Hauptsitz in Bern Wankdorf wurde bereits im November 2014 mit demselben Verfahren verkauft.
Kapitalbindung reduzieren
Im November 2013 hatte die SBB beschlossen, die Kapitalbindung bei eigengenutzten Bürogebäuden zu reduzieren, "um die Verschuldungssituation zu entlasten und die Flexibilität bei der Gebäudenutzung zu erhöhen". Die Strategie trage zur nachhaltigen Finanzierung der SBB bei.
In- und ausländische Investoren hatten in einem Bieterverfahren die Möglichkeit, Angebote für den SBB-Büroanteil im Westlink Plaza zu unterbreiten. Nach einem zweistufigen Auswahlverfahren entschied sich die SBB für die Basler Versicherungen als Käuferin.
Ab Anfang 2016 ist die SBB Mieterin mit einem langfristigen Mietvertrag. Der Teilverkauf ermögliche der SBB, die 80 Wohnungen im oberen Teil des Gebäudes zu behalten, heisst es in der Mitteilung.
(sda/me)