Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03286.jsonl.gz/566

Kultur, von der man sich gerne stören lässt, so könnte man die «Störkultur» beschreiben. Ein Projekt der Kulturkommission, mit dem die Stadt während der Coronakrise eine Vorbildrolle im Sinne von «Leben mit Kultur» übernahm. Nach einem grandiosen Start gab es eine längere Pause. Denn aufgrund der verschärften Massnahmen mussten bereits in der ersten Staffel einige Anlässe verschoben werden.
Ähnlich verlief es in der zweiten Staffel. Während die ersten Veranstaltungen durchgeführt werden konnten, mussten jene, die im Januar hätten stattfinden sollen, auf den Frühling verschoben werden. Und obwohl das Projekt «Störkultur» für die Unterstützung der hiesigen Kultur- und Kunstschaffenden während der Coronakrise gedacht war, wird jetzt, nach der Lockerung der Massnahmen, eine dritte Staffel geplant.
In der dritten Ausgabe soll die bildende Kunst mit der darstellenden Kunst verbunden werden. Denkbar wären Konzerte in Ateliers, Lesungen in Ausstellungen, musikalische Führungen durch Museen oder auch Veranstaltungen zur Musik-Farben-Synästhesie.
Stattfinden sollen die Anlässe wiederum von November 2022 bis Januar 2023.