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Die beiden Gründer Herbert Maissen und Juan Meier lernten sich 1947 am Abendgymnasium kennen, wo sie sich auf die Matura vorbereiteten. Das hiess 15–20 Wochenstunden Unterricht, dazu 12–16 Stunden Vor- und Nachbereitung sowie täglich ein mehrstündiger Schulweg. Die Erfahrungen am Abendgymnasium prägten die beiden Freunde; die Idee für eine neue Schule nahm Form an. An der AKAD sollte der Unterrichtsstoff vorwiegend im Selbststudium erarbeitet werden! Begleitet wurden die Lernenden durch punktuellen Präsenzunterricht – die AKAD Methode war geboren. Das Neue daran war der Medienverbund, d.h. die Verbindung von geschriebener und gesprochener Sprache. Sie erlaubte einen effizienten und zeitsparenden Wissenserwerb. 1997 kamen Online-Medien dazu. Die AKAD lief beschaulich, aber sehr erfolgreich an: 1958 bestanden die ersten fünf Schüler, die sich mit der AKAD Methode darauf vorbereitet hatten, die Maturitätsprüfung.
Die AKAD Methode zeigte Wirkung, das Unternehmen wuchs: 1959 expandierte die AKAD nach Stuttgart. 1962 folgten weitere Schulen in Deutschland. Angeboten wurden in den 1960er-Jahren in Deutschland und der Schweiz neben der Maturavorbereitung auch Weiterbildungskurse, eine höhere Wirtschaftsfachschule, eine Handelsschule, die Schule für Sprachdiplome sowie das IMAKA (Institut für Management und Kaderausbildung).
1999 verkaufte Herbert Maissen – Juan Meier war 1983 verstorben – AKAD Deutschland an die Cornelsen Gruppe und gleich darauf sein Lebenswerk in der Schweiz an drei ehemalige AKAD Schüler bzw. Schulleiter: Jakob Limacher, Thomas Suter und Christian Zindel. Sie gründeten 2003 die Kalaidos Bildungsgruppe Schweiz und wandelten die AKAD in die eigenständigen Unternehmen AKAD Business, AKAD College, AKAD Hochschule für Berufstätige, AKAD Home Academy und AKAD Language+Culture um. Sie gehören alle zur Kalaidos Bildungsgruppe.
Quelle: www.akad.ch