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Reliquien-Übergaben an Kirchen
Seit mehreren Jahren übergeben wir allen christlichen Kirchen Reliquien. Diese Art von Hilfe ist ein wichtiger Beitrag für die Versöhnung der verschiedenen christlichen Kirchen. Sie öffnet vor allem die Herzen der kirchlichen Hierarchen, weil sie dadurch erkennen, dass die katholische Kirche einen Beitrag leistet, dass sich in ihren Heiligtümern wieder Reliquien befinden, die vom Volk sehr verehrt werden. Viele Reliquien werden für die Altäre geschenkt, auf denen die Liturgie gefeiert wird. Die Völker in Osteuropa verehren diese Reliquien mehr, als die Völker im Westen, wo viele Sakristeien und Kirchen voll sind von Reliquien, die von den Christen in Westeuropa nicht mehr beachtet werden.
Diese Projekte haben grosse Auswirkungen auf die Zusammenarbeit und Versöhnung der christlichen Kirchen und vor allem auf die Wiedervereinigung mit der orthodoxen Kirche, obwohl wir noch weit davon entfernt sind. Aber auch wir, «Triumph des Herzens», wollen dazu unseren Beitrag leisten. Die grösste Verehrung in diesen Ländern bringt man dem heiligen Nikolaus von Bari entgegen. So haben wir mehrere Reliquien von diesem Heiligen verschiedenen orthodoxen Kirchen in Russland, der Ukraine und in Rumänien übergeben.
St. Nikolaus Reliquie für Mordwinien
Mit dem katholischen Nuntius von Russland sind wir nach Mordwinien gefahren, eine der kleinsten und ärmsten Republiken Russlands, um in einem Dorf eine Reliquie des heiligen Nikolaus zu übergeben. Man kann sich die Freude der Bevölkerung nicht vorstellen. Schon Wochen zuvor wurde in der Kirche alles hergerichtet. In einer grossen Prozession kamen die Menschen dieses Dorfes um die Reliquie dieses grossen Heiligen in grosser Dankbarkeit entgegenzunehmen. In einem feierlichen Zug wurde die Reliquie zur Kirche gebracht, wo sie heute verehrt wird.
Reliquien des heiligen Nikolaus wurden auch dem orthodoxen Erzbischof von Jaroslaw übergeben, der Pfarrei in Widnoje im Süden Moskaus, sowie anderen Pfarreien in Russland, Rumänien und der Ukraine. Hunderte von Reliquien haben so in den letzten Jahren die Kirchen in ganz Russland und der Ukraine bis in die entferntesten Dörfer und Städte erreicht.