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Der Henker Amadeo lernt bei einer Hinrichtung den Bestatter José Luis kennen. Die beiden verbindet das schlechte gesellschaftliche Ansehen ihrer Berufe. José Luis versteht sich rasch mit Henkerstochter Carmen und verlobt sich mit ihr.
Da Amadeo bald in den Ruhestand treten soll, droht er den Anspruch die neue Wohnung zu verlieren, die ihm als Staatsdiener zusteht. Damit die junge Familie die Wohnung übernehmen und Amadeo dort wohnen kann, überredet er José Luis, sein Nachfolger und damit Beamter zu werden. Dieser wiederum hofft, den Beruf niemals ausüben zu müssen. Doch es kommt der Tag, an dem er zu seiner ersten Hinrichtung bestellt wird.
In seiner schwarzen Komödie über die Todesstrafe behandelt Berlanga wie üblich gesellschaftskritisch die Geschehnisse seiner Zeit. Der Film wurde von vielen als Anspielung auf Franco verstanden, woraufhin dieser schimpfte: «Berlanga ist kein Kommunist, sondern etwas schlimmeres: ein schlechter Spanier». Durch die Erzählung aus der Sicht des Henkers wird auf geniale Weise die Zensur umgangen, welche die Perspektive des Angeklagten verboten hätte.
Drehbuch: Luis García Berlanga, Rafael Azcona
Kamera: Tonino Delli Colli
Musik: Miguel Asins Arbó
Schnitt: Alfonso Santacana
Mit: Nino Manfredi (José Luis Rodríguez), José Isbert (Amadeo, der Henker), Emma Penella (Carmen, Amadeos Tochter), José Luis López Vázquez (Antonio Rodríguez), Ángel Álvarez (Ángel, Totengräber), Guido Alberti (Gefängnisdirektor), María Luisa Ponte (Estefanía), María Isbert (Ignacia)
87 Min., sw, Digital HD, Sp/d