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Potenzielle Konfliktfelder
Freitag, 12. Oktober 2007 | 10:45 Uhr
Freitag, 12. Oktober 2007 | 10:45 Uhr
Referent
Organisation
Er skizziert den Themenkreis „Internationale Wasserkonflikte – Argumente und Nachweise“. In der Regel wird der Konflikt um die Quelle des Jordans zwischen Israel und Syrien in den Sechzigerjahren als Lehrbuchbeispiel genannt. In diesem Fall und allgemein stellt sich aber eher die Frage, ob die Wasserfrage neben anderen gewichtigeren spannungsverursachenden Entwicklungen und Gründen überhaupt eine entscheidende Rolle spielt. Es gibt Fallstudien und ausgedehnte statistische Erhebungen, doch stehen wir in der Regel vor einer „Black Box“, die einen Mix von anderen Beweggründen und Variablen in sich birgt. Tatsächlich sind Spannungen und Konflikte um Wasser in der Regel landesinterner Natur und nicht grenzübergreifend.
Thomas Bernauer ist ordentlicher Professor für Politikwissenschaft (Internationale Beziehungen) am Departement für Geistes- Sozial- und Staatswissenschaften (D-GESS) der ETH Zürich.
Er leitet ein Forschungsteam am Zentrum für Vergleichende und Internationale Studien (CIS). Zur Zeit ist er auch Vorsteher (Dekan) des D-GESS, Forschungsrat des Schweizerischen Nationalfonds und Vizedirektor des CIS.
Thomas Bernauer wurde 1963 in London, Ontario, Kanada geboren und besitzt die schweizerische und kanadische Staatsangehörigkeit. Er studierte an der Universität Zürich Politikwissenschaft, Geschichte und Internationales Recht und erwarb dort 1988 sein Lizentiat. Von 1988 bis 1992 forschte er am United Nations Institute for Disarmament Research (UNIDIR) in Genf. Während dieser Zeit schrieb er seine Dissertation zu den Verhandlungen über ein weltweites Verbot von Chemiewaffen. 1992 wurde ihm von der Universität Zürich der Doktortitel verliehen. Nach zwei Jahren als post-doctoral research fellow an der Harvard University (1992-1994) arbeitete er ein Jahr als Oberassistent an der Universität Zürich und wechselte 1995 als Assistenzprofessor (Politikwissenschaft/Internationale Beziehungen) an die ETH Zürich. 1999 wurde er ausserordentlicher Professor, 2004 ordentlicher Professor.
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Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.
Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.
Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.
Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2023 bis 2024 eine Zusammenarbeit vereinbart.