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Östrogene gegen Scheidentrockenheit
Während der Wechseljahre produziert der Körper weniger Östrogen, was bei vielen Frauen die Schleimhaut der Scheide austrocknen lässt, mit unangenehmen Folgen.
Publireportage. Die Scheide kann jucken und brennen, das Risiko für Pilzerkrankungen und Blasenentzündungen steigt, und viele Frauen empfinden Geschlechtsverkehr nun als schmerzhaft. Wenn feuchtigkeitsspendende Cremen und Vaginalzäpfchen oder Präparate mit Milchsäurebakterien das Scheidenmilieu nicht ausreichend verbessern, können lokal anwendbare östrogenhaltige Präparate Abhilfe schaffen. Östrogen baut die Scheidenschleimhaut auf und erhöht die Feuchtigkeit in der Vagina. Dadurch sinkt das Infektionsrisiko und Sex bereitet wieder mehr Freude.
Es gibt lokal anwendbare, östrogenhaltige Präparate für die Vagina als Tabletten, Zäpfchen, Creme, Salbe, Gel oder Ring. Die meisten dieser Präparate werden ein- bis zweimal wöchentlich angewendet. Doch welche Form bietet Vorteile? 200 Teilnehmerinnen einer Studie[1] haben die Handhabung von Vaginaltabletten und -creme verglichen. Für das Einführen der Vaginaltablette mit einem Applikator brauchten die Frauen nur halb so lang wie die Frauen, die eine Creme anwendeten. 42 Prozent der Creme-Anwenderinnen applizierten zu viel Präparat, in der Hoffnung auf eine noch grössere Wirkung. 45 Prozent der Creme-Anwenderinnen verwendeten zu wenig Creme, um ein Auslaufen des Präparates zu verhindern. 69 Prozent der Tabletten-Anwenderinnen waren mit der Therapie sehr zufrieden. Bei den Studienteilnehmerinnen, die eine Creme nutzten, waren es nur 14 Prozent.
Hormonhaltige, lokal anwendbare Präparate sind für Frauen, die an Brustkrebs leiden, nicht angezeigt. Frauen mit einem erhöhten Risiko für Brustkrebs sollten die Vor- und Nachteile der Behandlung mit ihrer Gynäkologin oder ihrem Gynäkologen besprechen.
Mit freundlicher Unterstützung von Novo Nordisk.
[1] Minkin M J, Maamari R, Reiter S. Postmenopausal vaginal atrophy: evaluation of treatment with local estrogen therapy. International Journal of Women’s Health, 2014: 6 281-288. www.dovepress.com