Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03132.jsonl.gz/2666

Bagdad - Erstmals seit fast 40 Jahren werden sich im Irak wieder ausländische Firmen an der Ölförderung beteiligen. Ein auf 20 Jahre angelegte Vertrag zwischen dem britischen Ölgiganten BP und dem chinesischen CNPC sowie dem Ölministerium wurde unterzeichnet.
Bei dem Geschäft geht es um das südirakische Ölfeld Rumaila, in dem Vorkommen von rund 17 Milliarden Barrel Öl vermutet werden. Der Fördervetrag wurde vom Ölministerium bekannt gegeben. Jetzt müsse der Kontrakt nur noch vom Kabinett bewilligt werden. An dem Projekt ist BP mit 38 Prozent und CNPC mit 37 Prozent beteiligt. Den Rest hält Iraks staatliche Ölmarketing-Organisation.
Ende Juni hatte der Irak erstmals seit der Verstaatlichung des Energiesektors Lizenzen an ausländische Unternehmen vergeben. Mit den Gebühren aus den Förderberechtigungen will das Land nach sechs Jahren Krieg den Wiederaufbau und die Erneuerung veralteter Technik finanzieren.
Die Vergabe verlief allerdings wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen schleppend und lediglich BP und CNPC erhielten eine Lizenz. Im Dezember will der Irak weitere zehn Ölfelder in einer globalen Auktion anbieten.
Mit 115 Milliarden Barrel hält der Irak die weltweit drittgrössten Ölreserven. Diese Schätzung ist allerdings 30 Jahre alt. Experten vermuten bis zu 100 Milliarden weitere Barrel im Boden. Damit würde der Irak zur weltgrössten Öl-Nation Saudi-Arabien aufschliessen.
Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: <email-pii>