Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03569.jsonl.gz/3202

Die Einladung steht. Am besten gleich anmelden!
Beim letztjährigen ISIC-Seminar in Schweden wurde über die (zu) straffe Oberlippe von Islandhunden diskutiert. Der folgende, lesenswerte Artikel ist das Resultat von diesen Diskussionen.
Smile or threat?
When you see the Icelandic Sheepdogs in the pictures, what do you think?
People have asked us about the short or stiff upper lip in our breed, and that is what you see in these pictures. These dogs do not close their mouth properly. Either because their upper lip is too short, or because the upper lip is not pliant enough to cover the incisors.
Recently we have seen several Icelandic Sheepdogs with this problem. Yes, we call this a problem. In this article we will explain why. It is not normal for an Icelandic Sheepdog to show its teeth constantly. As it seems, the short upper lip is becoming more common at the moment and we want to raise awareness amongst our breeders that these dogs do not have a very cute smile, as people have told us, but have an upper lip that is not functioning properly.
It is not a new phenomenon, an “old” breeder showed me a picture of one of the ancestors of her breeding stock. This male also had the short upper lip, that was many years ago. It is not a big problem either. We are talking about a minor imperfection. But when we want to preserve our breed, we should strive for the best.
The breed standard is very clear about the lips of our dogs: “close fitting” is required. Close fitting lips mean that the dog can close its mouth properly without showing any teeth. This influences the health. Close fitting lips are like a shelter for the teeth and the mouth. They will prevent the mouth from getting too dry and protect it against damage. This is one important reason to strive for proper close fitting lips in breeding.
The second reason has to do with dog behaviour. We people can think it’s cute when a dog shows its front teeth. Maybe we think he is laughing at us. But what does a dog think when he sees uncovered incisors? Other dogs will see a dog that is afraid/aggressive, and many people would think the same. In this way the short upper lip can cause a lot of social problems for a dog that has them.
The third reason why we should try to avoid this short upper lip in breeding is the philtrum. The philtrum or medial cleft is the vertical groove in the middle area of the upper lip. This groove carries moisture from the mouth to keep the nose wet. A wet nose is essential for the good sense of smell in our dogs. The stiff or short upper lip can influence the shape of the philtrum. When the upper lip is very short, a cleft lip can be the result. When a puppy is born with a cleft lip, it will have big troubles drinking. Some breeders have reported pups with this problem already. This is a serious health problem.
There is one remark we want to make about smiling in our breed. The current breed standard says that Icelandics should be happy. The former standard said “frequently smiling”. We hope it is clear that this has nothing to do with the short upper lip. What the old standard meant with smiling, is the raising of the corners of the mouth. Many Icelandics can do this and this is what makes them look happy.
The ISIC Breeding committee
Dieses Jahr fand sich eine kleinere Gruppe Islandhundefreunde zum von Petra und Thomas Bieri organisierten Islandhunde-Treffen ein. Das nasse und eher kühle Wetter dürfte wahrscheinlich Einige vom Mitmachen abgehalten haben.
Eigentlich schade, hat doch das gut organisierte Hunderennen sowie der „praktische“ Einblick in die Sportarten NADAC und Longieren nicht nur den Hunden Spass gemacht.
Leider fiel nicht nur der erwartete, gemeinsame Spaziergang mit den Hunden aus, auch aus dem gemütlichen Zusammensitzen wurde, besonders aus Platzgründen, nichts. Deshalb kam der Austausch unter den Islandhundefreunden zu kurz, was einige Teilnehmende von früheren Treffen bedauerten.
Sehr willkommen war das improvisierte Photostudio. Es entstanden nach dem Wunsch der Hundebesitzer viele schöne Portraitaufnahmen. Auch das Hunderennen wurde von Daniela Thalmann perfekt auf Fotos festgehalten. Ihr Photostudio unter dem Namen Daniila di Sein kann wärmstens empfohlen werden!
Das Islandhundetreffen 2016 wird als spezieller Anlass mit neuen Einblicken in Erinnerung bleiben.
Für das Jahr 2017 will der Vorstand wieder das gemütliche Zusammensitzen in den Vordergrund stellen.
Herzlichen Dank an Sandra und Karl Güntert, die das Treffen 2017 organisieren werden.
Der DCNH organisiert eine Clubsiegerschau im nahe liegenden Todtmoos. Alleine schon die Gegend ist einen Besuch wert!
Bei schönstem Wetter versammelte sich am 13. September eine gutgelaunte Schar auf dem Hundeplatz in Madiswil. Unter kundiger Führung von Susann Oehrli marschierten 30 Teilnehmende mit 25 Hunden los und wurden nicht enttäuscht. Ohne Leinenzwang genossen die Hunde das abwechslungsreiche Gelände inklusive Bademöglichkeiten.
Nach ca. 1,5 Stunden fanden sich alle wieder auf dem eingezäunten Platz ein und wurden von den Jüngsten aus dem Hause Laub fröhlich begrüsst. Nach kurzem Herumtollen suchten sich die Hunde ein Schattenplätzchen. Ihre Zweibeiner zog es alle in dieselbe Ecke des Platzes. Aus dem dampfenden Kessel von Walter roch es verführerisch gut! Die Älplermakronen mit Salat als Beilage schmeckten fabelhaft! Daneben stand ein heisser Grill für individuelle Wünsche bereit. Bis das Grillgut gar war, fand sich Zeit zum Plaudern.
Wer Lust hatte durfte danach mit seinem Hund einen vielfältigen Parcours absolvieren, was eine willkommene Abwechslung war. Dass Susann seit Jahren auf Hundeplätzen zu Hause ist, war unschwer feststellbar. Unterordnung, Geschicklichkeit, Führigkeit, Tempo – alles war gefragt. Ob alt oder jung und unerfahren spielte keine Rolle; es scheiterte kein Team an den Anforderungen!
Der Tag wurde abgerundet mit Kaffee und Kuchen, die von einigen Teilnehmenden gespendet wurden.
Es war ein gelungenes Treffen, das von Walter und Susann Oehrli und Vreni Mayer bestens vorbereitet war und perfekt geleitet wurde. Ihnen gebührt ein grosses DANKE VIELMAL! Noch nie musste der Vorstand so wenig zum Gelingen beitragen. Wohl deshalb fehlte schlussendlich ein Gruppenbild. Auch da konnte uns Susann aus der Patsche helfen und ein paar Fotos beisteuern, die sie trotz Grosseinsatz noch gemacht hatte.
Wer dabei war, freut sich bereits auf das Isi-Treffen 2016. Vorschläge an den Vorstand sind willkommen!
Die Anmeldung zur Klubschau des Schweizerischen Klubs für Nordische Hunde ist aufgeschaltet!
Hektor 12.06.15 in der Champion Klasse V1 & BOS
Hekia 12.06.15 Best Minor Puppy VV1
Glodis 12.06.15 Offene Klasse V2
Salka 12.06.15 Offene Klasse V3
Katla 12.06.15 Zwischen Klasse V1 R-CAC
Hektor 13.06.15 Champion Klasse V1 R-CACIB
Hekia 13.06.15 Best Minor Puppy VV1
Glodis 13.06.15 Offene Klasse V2 R-CAC
Salka 13.06.15 Offene Klasse V3
Katla 13.06.15 Zwischen Klasse SG1
Am 12.Oktober 2014 fand das Islandhundetreffen zum ersten Mal in der Westschweiz statt. Das Clubgelände der Société du Club cynologique in Delémont war der Treffpunkt des 8. Islandhundetreffens in der Schweiz in Folge.
Auf dem stündigen Spaziergang zu Beginn des Treffens lernten wir unter fachkundiger Führung von Raymond Laub die schöne Gegend kennen. Im Anschluss stand das Mittagessen auf dem Programm. Der Grill lief heiss, und die Zeit wurde rege genutzt um neue Bekanntschaften zu schliessen und über Hund und co zu plaudern. Die Hunde konnten sich derweilen auf dem riesigen Platz vergnügen oder genossen einfach mal die viele Freunde, die Zeit hatten ihr Fell zu kraulen.
Nach dem Mittagessen stand Agility auf dem Plan. Auf einem einfachen Plauschparcours konnten Hunde und Halter zeigen, was sie bereits konnten, und vor allem was Spass machte. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.
Vielen Dank Ruth und Raymond Laub für die Organisation des Treffens. Auch ein herzliches Dankeschön allen Teilnehmern. Es war ein durch und durch gelungenes Treffen mit vielen neuen Gesichtern und noch nie hatten wir ein so grosses und wunderschönes Dessertbuffet. Wir hätten definitiv noch 2 Tage bleiben können! 😉
Hunderassen verlieren aufgrund des hohen Selektionsdruckes ihre genetische Vielfalt. Die Variation der genetischen Information innerhalb einer Rasse ist jedoch Voraussetzung dafür, dass Nachkommen über neue Eigenschaften verfügen, die eine bessere Anpassung an Umweltgegebenheiten darstellen. Sie ist unabdingbar für den Erhalt der Gesundheit und schlussendlich für das Überleben der Rasse.
Der Islandhund ist eine der ältesten und genetisch reinsten Hunderassen der Welt. Jedoch stammen heute beinahe sämtliche Hunde von nur einigen wenigen Vorfahren ab, was den Erhalt der Rasse zusätzlich erschwert. Genetische Studien haben gezeigt, dass die gesamte, weltweite Islandhundepopulation auf 36 Ursprungsfamilien zurückzuführen ist. Während sich die drei grössten Ursprungsfamilien heute in 80% aller Stammbäume wiederfinden, gibt es Ursprungsfamilien, die nur noch vereinzelt und nur in bestimmten Ländern anzutreffen sind. Ihr Erbgut ist deshalb besonders wertvoll. In der Schweiz finden sich nur wenige Hunde mit dem Erbgut von eher seltenen Ursprungsfamilien.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass in den vergangenen Jahren ein erheblicher Teil der bereits eingeschränkten genetischen Vielfalt trotz Zunahme der Islandhundepopulation verloren gegangen ist. Biologen, Genetiker und Anthropologen, die ihre Forschung dem Islandhund gewidmet haben, kamen deshalb zum Schluss, dass die weltweite Islandhundepopulation als Einheit betrachtet werden müsse. Die Vielfalt, Gesundheit und die Einzigartigkeit dieses urtümlichen Hundes könne nur auf diese Weise vor der genetischen Verarmung geschützt und damit die ursprüngliche Rasse erhalten werden. Gestützt auf diese Erkenntnisse wurde im Jahr 1996 ISIC gegründet. ISIC setzt sich dafür ein, die Islandhundepopulation als „eine“ Rasse, unabhängig von nationalen Grenzen zu bewahren. Zu diesem Zweck soll ein für alle Länder geltendes, einheitliches Bewertungsverfahren angewendet werden. Darüber hinaus stellt ISIC eine Plattform für den internationalen Austausch dar. Einmal im Jahr findet eine mehrtägige Konferenz statt, an der die Verantwortlichen der einzelnen Mitgliedsstaaten (Kommission) zusammenkommen. Hier wird die Entwicklung der Zucht analysiert. Es gilt im Wesentlichen gesundheitliche Probleme (wie Hüftgelenkdysplaisie, erblich bedingte Augenerkrankungen oder Kryptorchismus), Grösse der Wurfstärken, Höhe des Inzuchtkoeffizienten sowie weitere Fragen im Zusammenhang mit der Zucht zusammenzutragen und auszuwerten. Gestützt auf die gewonnenen Erkenntnisse gibt die Kommission unverbindliche Empfehlungen ab. Es ist zu hoffen, dass diese Empfehlungen in der Zucht vermehrt Beachtung finden.
Text: Giulia Santangelo mit Unterstützung von Pia Stämpfli