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Künstlername: Leandro Damião
Kompletter Name: Leandro Damião da Silva dos Santos
Geburtsdatum: 22/01/1989
Geburtsort: Jardim Alegre (PR)
Grösse: 1,88 m
Position: Sturm
Link: Fehlanzeige
Vereine:
2014: FC Santos (SP)
2010 bis 2013: Internacional (SP)
2009: Atlético Ibirama
2008 bis 2009: Internacional
WM-Einsätze Seleção:
Fehlanzeige
Der Profi vom SC Internacional Porto Alegre hat alle Chancen, bei der kommenden Weltmeisterschaft 2014 im eigenen Land auf dem Platz zu stehen. Mit seinen gerade einmal 22 Jahren hat er sich bereits einen Stammplatz bei seinem Verein erarbeitet, nachdem er in der B-Mannschaft auf sich aufmerksam gemacht hatte.
Der Stürmer, der für seinen Verein in 57 Spielen bislang 33 Treffer erzielen konnte, war auch massgeblich am Sieg der Copa Libertadores 2010 beteiligt. In der 66. Minute eingewechselt, erzielte er nach nur zehn Minuten den Führungstreffer zum 2:1. Am Ende siegte der SC Internacional gegen Deportivo Guadalajara mit 3:2, der bisher grösste Erfolg für den Newcomer, der dadurch auch international in den Focus der Talentsucher geriet.
Geboren wurde Leandro Damião da Silva dos Santos am 22. Juli 1989 in Jardim Alegre im Herzen des Bundesstaates Paraná. Bis zu seinem 17. Lebensjahr war er in keinem Verein aktiv und ging seiner Liebe um das runde Leder alleinig in seiner Freizeit auf irgendwelchen Schotterplätzen oder Wiesen nach.
Seinem Vater gelang es dann, ein Testtraining bei Atlético de Ibirama zu organisieren, einem Klub im Bundesstaat Santa Catarina. Beeindruckt vom Talent wurde er zwar sofort verpflichtet, in der Folgezeit jedoch an verschiedene regionale Vereine ausgeliehen. Erst ein Jahr später wurde er im Rahmen der regionalen Meisterschaft wieder bei Ibirama eingesetzt.
Nun wurden andere Vereine auf den Mittelstürmer mit der Rückennummer 9 aufmerksam, unter anderen Internacional Porto Alegre. Der Traditionsverein setzte ihn im Rahmen einer Ausleihe in der B-Mannschaft ein, wo er 2010 in den ersten drei Spielen drei Tore erzielte und sich damit sofort in die A-Elf katapultierte.
Doch unter Trainer Celso Roth war zunächst die Reservebank sein unfreiwilliger Aufenthaltsort. Doch die wenigen Chancen, die ihm sich in Liga- und Pokalspielen boten, setzte er konsequent um, unter anderem sein erfolgreicher Einsatz beim bereits genannten Endspiel der Copa Libertadores.
Zum Jahreswechsel 2010/2011 zählte er nun endgültig zur Stammelf, was konsequenterweise dann auch eine Einladung von Seleção-Coach Menezes zur Folge hatte. Seinen Einstand im kanariengelben Trikot feierte Damigol, so einer seiner Spitznamen, am 21. März 2011 bei einem Freundschaftsspiel des fünffachen Weltmeisters gegen Schottland in London, wo ihm fast ein Kopfballtor gelang. Danach stand er noch im Aufgebot der beiden Testspiele gegen Holland und Rumänien im Juni 2011, kam dort jedoch nur knapp 15 Minuten gegen den Vizeweltmeister von 2010 zum Einsatz.
Vor allem seinem Torriecher ist es zu verdanken, dass nun zahlreiche internationale Vereine um den Jungstar buhlen. In der Saison 2011 gelang ihm im Durchschnitt mindestens ein Tor je Spiel, 17 Tore erzielte er in 13 Spielen in der regionalen Meisterschaft.
Anfang Juni 2011 legte dann der englische Erstligist Tottenham Hotspur ein erstes Angebot von 12 Millionen Euro für den Ausnahmespieler vor, Internacional lehnte jedoch zunächst ab. Erst am 17 Millionen Euro käme man in der Metropole im Süden Brasilien ins Grübeln, so brasilianische Medien.
Dies war auch eine klare Ansage für die anderen “üblichen Verdächtigen“, die angeblich schon ihre Fühler ausgestreckt haben. So ist es durchaus möglich, dass Leandro Damião in naher Zukunft in Europa auflaufen wird. Neben Tottenham sollen auch Arsenal, der FC Barcelona, Manchester United, Benfica Lissabon und AS Rom interessiert sein.
Obwohl er es am Ende nicht in den endgültigen Kader der Copa América 2011 geschafft hat, in einem sind sich jedoch alle einig: Leandro Damião hat ein grosse Karriere vor sich. Ein Stammplatz in der Nationalelf ist, glaubt man den Experten, nur noch eine Frage der Zeit.
Leandro Damião stand 2012 im Aufgebot der Olympiamannschaft für die Spiele in London. Das anvisierte Ziel – dem Gewinn der ersten Goldmedaille für Brasilien – wurde auch dieses Mal nicht nicht erreicht. Die Seleção verlor gegen Mexiko 1:2 und belegte den 2. Rang oder die Silbermedaille. Leandro Damião wurde bei allen sechs Spielen eingesetzt, er schoss sechs Tore und wurde Torschützenkönig des Turniers.