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Die Schweizerische Volkspartei hat den Bundesrats-Sitz einer anderen Regierungspartei anvisiert und wollte damit die "Zauberformel" sprengen.
Für diese Kampfkandidatur präsentierte die SVP einen Repräsentanten ihres Zürcher Flügels: Toni Bortoluzzi.
Mit dem 55-jährigen Toni Bortoluzzi schickt die SVP einen Sprengkandidaten in die Bundesratswahl, der zuverlässig die Zürcher Parteilinie vertritt. Seine Chancen werden allerdings selbst von der eigenen Partei als klein eingeschätzt.
Seit elf Jahren ist Bortoluzzi Mitglied des Nationalrates. Er präsidiert die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK). Zuvor gehörte er während sieben Jahren dem Zürcher Kantonsrat an, wo er von 1988 bis 1991 die SVP-Fraktion präsidierte.
Seine politische Karriere startete Bortoluzzi im Jahr 1982, als er in den Gemeinderat von Affoltern am Albis gewählt wurde. Von 1986 bis 1998 war er Gemeindepräsident.
Schreiner Toni Bortoluzzi besitzt einen kleinen Betrieb in Affoltern. Er ist verheiratet mit Katharina Bortoluzzi-Elmer und Vater von vier Kindern - drei davon sind bereits erwachsen, die jüngste Tochter ist im Teenager-Alter.
Diese Kandidatur hat keine Chance, denn die beiden andern bürgerlichen Parteien in der Regierung stellen die Präsenz der Sozialdemokraten im Bundesrat - respektive die Zauberformel - nicht in Frage.
Bortoluzzi dürfte mit den Stimmen der SVP und der kleinen rechten Parteien rechnen. Was auf jeden Fall nicht genügt.
swissinfo und Agenturen
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