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Bei Perlen handelt es sich um feste, oft runde Fremdkörper aus Perlmutt, welche Schicht für Schicht in bestimmten perlbildenden Muscheln und selten auch Schnecken gebildet werden. Natürliche Perlen wurden bereits vor über 5'500 Jahren vor Christus verwendet und seither als rares Schmuckstück sehr geschätzt. Die Sandkorn-Theorie, welche die Entstehung von Perlen erklären sollte, wurde verworfen, womit die Entstehung von Perlen in der Natur nicht genau geklärt ist. Heute stammen die meisten Perlen, die für Schmuckstücke eingesetzt werden, aus Züchtereien, wo sie während zwei oder drei Jahren auf Muschelbänken gezüchtet werden. Perlen kommen in den Farben weiss, gelb, rosa, grau, grün, blau und schwarz vor, abhängig von der Art der Perlmuschel, deren Lebensraum und der Wassertemperatur. Perlen besitzen eine Dichte von 2,60 bis 2,85 Gramm pro Kubikzentimeter und einen mineralogischen Härtewert von 2,5 bis 4,5 auf der Mohsschen Skala.
In der Esoterik steht die Perle als Heilstein für Reinheit und wirkt als Aphrodisiakum. Der Mythologie der Perle nach wird beschrieben, dass diese durch Tautropfen entstanden seien, welche in eine Muschelschale gefallen und vom Mond befruchtet wurden. Heutzutage werden Perlen meistens gezüchtet, vorwiegend in klaren Gewässern vor Japan, China, Australien, Burma, Malaysia und Indonesien. Beim Umgang mit Perlen ist Vorsicht geboten, denn extreme Trockenheit oder Feuchtigkeit schaden ihnen. Perlen sollen die Kraft der Reinigung und des Meeres in sich bergen: Durch ihre Natürlichkeit und Reinheit regen Perlen die Reinigungsprozesse im menschlichen Körper an; und durch ihre hohen Kalzium- und Eiweissgehalte besitzen sie eine heilende Wirkung bei Knochenproblemen.