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Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
Ursachen
Die Infektion erfolgt durch den Stich einer mit FSME-Viren infizierten Zecke. In den Risikogebieten (Karte auf Seite 6) trägt etwa 1% (0,5–3%) der Zecken das Virus in sich. Nur ein Teil der von infizierten Zecken gestochenen Personen erkrankt an FSME.
Diagnose
Krankengeschichte unter Einbezug der Symptome. Wenn nach einem Zeckenstich grippeähnliche Symptome auftauchen, Arzt aufsuchen. Antikörpernachweis im Blut.
Mögliche Komplikationen
Wahrscheinlich gibt eine überstandene FSME lebenslange Immunität, tatsächlich ist dies aber noch nicht wissenschaftlich bewiesen worden. Das Vollbild der Erkrankung ist zwar relativ selten, kann aber bei Patienten doch zu schweren Schäden oder sogar zum Tod führen (1–2% der Fälle, wo das Virus das zentrale Nervensystem befällt). Insgesamt erleiden ca. 5 bis 20% der Patienten mit schwereren klinischen Verlaufsformen andauernde neuropsychologische Restschäden. Relativ häufig sind psychische Veränderungen wie beispielsweise Antriebsschwäche oder Depressionen. Eine Therapie gegen die FSME-Erkrankung gibt es nicht, ausschliesslich eine Behandlung bzw. Linderung der Symptome ist möglich.
Prävention
Die aktive Immunisierung durch Impfung gewährt einen guten Schutz. Empfohlen wird sie allen Personen, die in Risikogebieten wohnen oder sich zeitweise darin aufhalten. Der beste Schutz sind das Tragen langer Kleidung und das sorgfältige Untersuchen des Körpers.
Empfehlungen zur Impfung gegen Hirnhautentzündung durch Zecken (FSME)
Impf-Infoline 0844 448 448 (BAG)
berät kostenlos zur Zeckenimpfung und zu denRisiko- und Hochrisikogebieten.