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Der Rat für französischsprachige Angelegenheiten des zweisprachigen Amtsbezirks Biel (RFB) und das Forum für die Zweisprachigkeit haben zum Stabilisierungsprogramm 2017-2019 des Bundes Stellung genommen. Diese Stellungnahme betraf nicht das gesamte Programm, sondern nur die angekündigte Kürzung der Bundeshilfe an die mehrsprachigen Kantone. Der Bund schlägt vor, diese Hilfe ab 2017 um 0,5 Millionen Franken auf insgesamt 1,5 Millionen Franken zu senken. Der RFB und das Forum für die Zweisprachigkeit widersetzen sich dieser drastischen Kürzung von einem Drittel der Bundeshilfe an die mehrsprachigen Kantone vehement. Im Rahmen des Bundesgesetzes über die Landessprachen und die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften gewährt der Bund den mehrsprachigen Kantonen seit 2011 jedes Jahr eine Finanzhilfe. Diese beträgt pro mehrsprachiger Kanton (BE, FR, VS und GR) CHF 300‘000.-. Dazu kommt eine interkantonale Reserve von weiteren CHF 300'000.-. Der Gesamtbetrag beläuft sich auf 1,5 Millionen Franken. Dank diesen Subventionen wurden in den letzten fünf Jahren zahlreiche Projekte lanciert oder unterstützt. Bei einer massiven Kürzung der Bundeshilfe wären mehrere dieser Projekte direkt bedroht und müssten aufgegeben oder stark eingeschränkt werden.