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Hauptsächlich folgende drei Gründe führen zu einer Tracheotomie und zum Einsatz einer Trachealkanüle: wenn längerfristig eine maschinelle Beatmung notwendig ist,
wenn der Speichel nicht zuverlässig geschluckt werden kann und dadurch Lungenprobleme entstehen oder wenn eine Engnis (Schwellung, Stimm-lippenlähmung, Tumoren) die Atmung über den
physiologischen Weg behindert oder verunmöglicht.
Um das stimmhafte Sprechen, das Husten und Räuspern zu ermöglichen und das Schlucken zu erleichtern, soll aus logopädischer Sicht unbedingt ein Sprechventil
verwendet werden. Mit einer individuell ausgewählten Trachealkanüle und einem spezifisch auf den Patienten abgestimmten Vorgehen kann auf eine mögliche Dekanülierung hingearbeitet werden,
natürlich in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Ärzten (Hausarzt, HNO-Arzt, Pneumologe).