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In Freiburg ist der Prozess gegen Roman Abramowitsch und seinen Geschäftspartner Jewgeni Markowitsch Schwidler fortgesetzt worden. Auf dem Programm stand gestern die gerichtliche Anhörung von Schwidler. Schwidler sei aus Höflichkeit gegenüber dem Gericht in Freiburg erschienen. Es sei allerdings nicht zu erwarten, dass er sich am heutigen Tag vor Gericht äussern werde, erklärte einer seiner Anwälte am Morgen. Abramowitsch, dessen Anhörung am vergangenen Freitag stattgefunden hatte, war am Mittwoch nicht in Freiburg anwesend.
Anfang Mai hatten die Verteidiger der Angeklagten die Zulässigkeit der Klagen angezweifelt. Sie kritisierten unter anderem die fehlende Genauigkeit der Berechnung des Schadens durch die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE). Diese fordert mehr als 46 Millionen Franken: die Rückzahlung einer alten Schuld der Gesellschaft Runicom plus Zinsen. Der Gerichtspräsident wies jedoch entsprechende Anträge zurück und ordnete die Fortsetzung des Verfahrens an.
Gegen diesen Entscheid hatten die Verteidiger am Dienstag Berufung eingelegt. Sie erwarteten, dass dieses Vorgehen eine aufschiebende Wirkung auf den Prozess haben werde. Gestern entschied das Gericht dann zuungunsten der Verteidigung und der Prozess wurde fortgesetzt. Am Nachmittag stellte sich Schwidler dann den Fragen des Gerichts.