Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03551.jsonl.gz/685

Die Schweizer Judoka Alina Lengweiler meldet sich nach ihrer verletzungsbedingten Pause erfolgreich zurück. Beim European Open in Luxemburg konnte 23-Jährige direkt wieder an ihr Leistungsvermögen anknüpfen und sich die verdiente Bronzemedaille erkämpfen. In der Kategorie -70kg mit 18 Teilnehmerinnen setzte sich Alina dank zwei Siegen mit vollem Punkt bis ins Halbfinale durch. Ebenda unterlag sie der Weltnummer 30 Szabina Gercsak aus Ungarn. Das kleine Finale stellte mit der Kontrahentin Carola Paissoni (ITA) schliesslich noch einmal eine Herausforderung dar. Doch die Judoka von der JS Nippon Basel konnte ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen und die Italienerin im Goldenscore mit Waza-Ari auf Rang 5 verweisen. Für Alina ist dies die vierte Medaille auf European-Open-Stufe und die zweite in diesem Jahr.
Sechs weitere Schweizer standen in Luxemburg auf der Wettkampfmatte, erkämpften sich kleine Erfolge, blieben aber am Ende ausserhalb der Top-7. Timo Allemann (-73kg) und Larissa Csatari (-57kg) überzeugten mit zwei Siegen und mussten sich beide in der dritten Runde geschlagen geben. Lionel Schwander (-66kg) sowie Michael Kistler und Lukas Wittwer (beide -81kg) holten sich den Sieg im ersten Kampf, gefolgt von einer Niederlage. Carina Hildbrand (-63kg) musste in der ersten Runde eine Niederlage gegen die spätere Siegerin Agathe Devitry (FRA) akzeptieren.