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Die Schweizer Snowboard-Freestyler überzeugen am Heimweltcup in Laax. Bei den Frauen schaffen es Celia Petrig (2.) und Sina Candrian (3.) ebenso aufs Podest wie Moritz Thönen (3.) bei den Männern.
Petrig und Thönen glückte am Laax Open mit ihrem 2. respektive 3. Rang eine Premiere. Noch nie zuvor hatten die beiden zuvor ein Weltcup-Podest erreicht. Petrigs Bestergebnis im Weltcup war bis anhin ein 7. Platz in Kreischberg, Thönen hatte 2016 im Big-Air-Wettkampf in Mönchengladbach einen 4. Rang erzielt. Candrian schaffte es als Dritte zum insgesamt fünften Mal in der Disziplin Slopestyle auf ein Weltcup-Podest, zuletzt war ihr dies im Januar 2017 gelungen.
Thönen beweist Nerven
Die beiden Schweizerinnen Petrig und Candrian verdienten sich die Podiumsplätze hinter der Norwegerin Silje Norendal durch eine starke taktische Leistung. Die Runs gut dosieren, dieses Rezept von Candrian und Petrig ging nach den Halbfinals auch im Final gut auf. Im Gegensatz zu diversen Favoritinnen fanden sie die richtige Abstimmung zwischen Risiko und Schwierigkeit und legten in ihrem jeweils ersten Finallauf den Grundstein für den Podestplatz.
Petrig erhielt von der Jury für ihren ersten Run 67,60, Candrian 65,40 Punkte. Einzig Silje Norendal, der Norwegerin glückte in Laax der erste Weltcup-Sieg, zeigte in beiden Läufen keinen Fehler und siegte letztlich souverän mit 78,35 Punkten.
Thönen, der bereits in den Halbfinals mit dem zweitbesten Skore überzeugt hatte, bewies in Laax gute Nerven. Im ersten Run gestürzt, stand er im zweiten Run als letzter Fahrer oben und schob sich mit 80,55 Punkten noch auf das Podest. Einzig der Amerikaner Chris Corning (89,10) und Stale Sandbech (87,35) aus Norwegen liessen den Berner hinter sich. Nicolas Huber, der WM-Silbermedaillengewinner von 2017 rundete das starke Schweizer Ergebnis als Fünfter ab.
SDA