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- Der US-Astronaut Eugene «Gene» Cernan ist mit 82 Jahren verstorben. Er war 1972 Kommandant der Apollo-17-Mission der Nasa.
- Bis heute wurde die Mondoberfläche nicht wieder von Menschen betreten.
- Cernan war auch der schnellste Mann auf dem Mond: Mit seinem Mond-Rover beschleunigte er auf immerhin 18 Stundenkilometer.
Der US-Astronaut Eugene «Gene» Cernan, der als letzter Mensch auf dem Mond war, ist tot. Cernan sei im Alter von 82 Jahren gestorben, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Der Astronaut war im Dezember 1972 Kommandant der Raumfähre «Apollo 17» gewesen.
Als er das Modul «Challenger» verliess, war er der elfte Mensch, der den Mond betrat. Der Pilot des Moduls, Harrison «Jack» Schmitt, war der zwölfte. Da Cernan aber als Kommandant zuletzt an Bord zurückkehrte, ist er bis heute der letzte, der auf dem Mond war.
Cernans «letzter Gruss» auf dem Erdtrabanten dürfte noch viele Generationen überdauern: So hinterliess er nicht nur seinen Fussabdruck in der Monderde, sondern auch die Initialen seiner damals 9 Jahre alten Tochter.
Cernan stellte Mondrekord auf
Die Apollo 17 hob am 7. Dezember 1972 um 8.33 Uhr vom John F. Kennedy Space Center in Florida ab. Nach vier Tagen setzte sie auf dem Mond auf. Cernan, Schmitt und Ronald Evans führten zahlreiche Experimente durch. In 75 Stunden legten sie 35 Kilometer mit dem Mondauto zurück. Cernan beschleunigte das Gefährt hangabwärts auf 18 Stundenkilometer – Mondrekord.
Fünf Tage vor Weihnachten wasserte die Apollo 17 im Pazifischen Ozean. Mit der Rückkehr der Astronauten um Cernan in der Apollo 17 endete eine Ära der amerikanischen Raumfahrtgeschichte, die 1969 mit dem Sieg der Amerikaner beim Wettlauf gegen die Russen um die erste Mondlandung begonnen hatte. Bis heute wurde die Mondoberfläche nicht wieder von Menschen betreten.