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Swisscom erzielte in den ersten neun Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr einen um 0,5 Prozent niedrigeren Umsatz von 8,6 Milliarden Franken. Das Betriebsergebnis (Ebitda) stieg den Konzernangaben um 1,4 Prozent auf 3,35 Milliarden Franken. Der Reingewinn kletterte um sechs Prozent auf nunmehr 1,27 Milliarden Franken.
Der Computer- und Smartphone-Hersteller Lenovo will das PC-Geschäft des japanischen Konzerns Fujitsu übernehmen. Dafür werde man mindestens 157 Millionen US-Dollar in die Hand nehmen, wie das chinesische Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Sollte der Deal für Lenovo geschäftlich erfolgreich sein, können bis zu 269 Millionen Dollar fällig werden. Nachdem das Geschäft mit klassischen Computern durch die zunehmende Konkurrenz durch mobile Geräte jahrelang geschrumpft war, mehren sich nun die Anzeichen, dass sich der PC-Markt stabilisiert.
Die kalifornische Chipherstellerin Qualcomm mit Sitz in San Diego stöhnt unter den juristischen Auseinandersetzungen mit Mobiltelefonherstellern wie Apple. Im vierten Quartal ihres aktuellen Fiskaljahres fielen die Umsätze Qualcomms um 5 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 5,9 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn brach unter dem Strich um 89 Prozent auf 200 Millionen Dollar ein.
Sprudelnde Werbeeinnahmen bescheren Facebook mit Sitz im kalifornischen Menlo Park im dritten Quartal des laufenden Jahres einen Gewinnsprung von satten 79 Prozent auf 4,7 Milliarden US-Dollar (4,7 Milliarden Schweizer Franken). Damit übertrifft das weltweit grösste soziale Netzwerk was das Gewinnwachstum anbelangt den Konkurrentin Google, dessen Mutterkonzern Alphabet in derselben Berichtsperiode mit 6,7 Milliarden Dollar zwar mehr verdiente, aber "nur" um 33 Prozent zulegen konnte.
Aufgrund eines erbitterten Patentstreites zieht Apple einem Bericht zufolge in Betracht, in der nächsten iPhone- und iPad-Generation zum ersten Mal komplett auf Mobilfunkchips von Qualcomm zu verzichten. Apple überlegt derzeit, die Mobilgeräte künftig nur noch mit Mobilfunkchips von Intel und möglicherweise Mediatek auszurüsten, wie das Wall Street Journal unter Verweis auf informierte Personen berichtet.
Der französische Telekom-Konzern Orange steigt ins Online-Banking ein und will dort langfristig die Nummer 1 auf seinem Heimatmarkt werden. Orange verspricht sich allein schon dadurch Vorteile, dass immer mehr Menschen Bankgeschäfte über das Smartphone abwickeln – und da hat der Telekom-Konzern einen Fuss in der Tür. Orange will seine Online-Bank am morgigen Donnerstag an den Start bringen. Der Konzern dringt in den Bereich auch deshalb vor, weil er auf der Suche nach neuen Umsatz-Feldern ist und im Telekom-Sektor ein scharfer Preiskampf tobt. Da bietet sich das Online-Banking mit seinen kräftigen Wachstumsraten an.
Nikon schliesst bei seiner chinesischen Fabrik zur Herstellung von Kompaktkameras in Wuxi nahe Shanghai die Pforten. 2300 Beschäftigte verlieren ihren Job. Der japanische Kamerahersteller verweist als Grund für die Schliessung auf den Siegeszug des Smartphones.
Im Rahmen einer ersten institutionellen Finanzierungsrunde konnte sich das Berliner Startup Ada Health frisches Kapital für die Expansion sichern. Die KI-unterstützte App leistet "erste Hilfe" bei der Diagnose des Gesundheitszustands. Ada Health konnte sich 47 Millionen US-Dollar sichern, gab das Unternehmen bekannt. Zu den Investoren zählen neben dem US-Milliardär Len Blavatnik (Access Industries) der weltweit tätige June Fund sowie der Berliner Tech-Fonds Cumberland VC. Auch der KI-Experte William Tunstall-Pedoe, der zu den Erfindern der in Amazons Alexa verwendeten Technologie gehört, engagiert sich für die Berliner.
Der japanische Elektronikriese Sony befindet sich nach den Jahren harter Sanierungsarbeit wieder auf gutem Kurs. Im zweiten Quartal des noch bis zum 31. März 2018 laufenden aktuellen Fiskaljahres erzielte der Konzern nicht zuletzt aufgrund einer Erholung bei Halbleitern einen Nettogewinn von 130,9 Milliarden Yen (1,15 Mrd. Schweizer Franken). Im Vorjahreszeitraum hatte sich der Ertrag unter dem Strich noch auf 4,8 Milliarden Yen belaufen.
Ein boomendes Chip-Geschäft hat Samsung erneut einen Rekordgewinn beschert: Der weltweit grösste Hersteller von Halbleitern, Smartphones und TV-Geräten konnte das operative Ergebnis im dritten Quartal auf umgerechnet rund 12,9 Milliarden Franken fast verdreifachen. Der Umsatz schnellte um 30 Prozent auf 55 Milliarden Franken in die Höhe, wie der südkoreanische Apple-Rivale am Dienstag mitteilte und damit vorläufige Zahlen von Mitte Oktober bestätigte.