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Carina Patt (Klasse 17c), Fabian Kempf (16b) und Antonio Djakovic (ab August 2018 an der UNITED) nahmen anfangs Juli an den Junioren-Europameisterschaften (Männer mit Jahrgang 2000 und jünger; Frauen mit Jahrgang 2001 und jünger) im finnischen Helsinki teil. Das Trio hatte sich die Teilnahme mit herausragenden Leistungen in den vergangenen Wochen und Monaten verdient. Alle drei unterboten die Limiten für den alle Jahre stattfindenden Grossanlass und debütierten auf europäischer Ebene.
Carina startete über die kurzen Crawl-Distanzen und über 50 Meter Delfin. Während die Freistil-Rennen nicht nach Wunsch liefen, schlug Carina in der Delfin-Disziplin in neuer persönlicher Bestzeit an.
Rückenspezialist Fabian Kempf verbesserte seine PBs gleich zweimal. Im 50m-Rückensprint konnte der UNITED-Lernende seine eigene Bestzeit um 2 Hundertstel auf 27,48 Sekunden senken. Das reichte in der Endabrechnung zu Rang 42. Eine weitere persönliche Bestzeit erreichte er als Startschwimmer der 4×100 mixed Lagenstaffel. Bei der Übergabe nach 100 Metern stoppte die Zeit für den Rückenschwimmer bei 58,31 Sekunden – 17 Hundertstel eher als bei seiner an den Schweizer Meisterschaften im April aufgestellten Bestmarke. Über 200 Meter Delfin kam Fabian dann nicht mehr ganz an seine eigenen Limiten. Mit 2:06.22, eine knappe Sekunde über seiner Bestzeit, belegte er den 27. Schlussrang.
Für die stärksten UNITED-Leistungen war mit Antonio Djakovic ein noch nicht 16-Jähriger besorgt, der zwar erst ab August an der Zürcher UNITED startet, in der Schwimmszene aber bereits jetzt als Jahrzehnttalent gehandelt wird. Und Antonio betrat auch die europäische Bühne mit einem Ausrufezeichen. Bei drei Einzelstarts qualifizierte sich der UNITED-Lernende in spe zwei Mal für einen Final der schnellsten Acht Europas und einmal für die Halbfinals. Über 200 Meter Freistil resultierte nach einem Fehlstart Rang 8, über 400 Meter Freistil erkämpfte sich Antonio Rang 7. Überdies erreichte er mit der Staffel zwei Finalplätze. Antonios Leistungen erhalten abermals eine gravierende Aufwertung beim Blick auf die Jahrgänge seiner ärgsten Konkurrenten. Antonio war in den Finalläufen jeweils einziger Starter mit Jahrgang 02.