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Strenge Sitten herrschten damals in der Badi von St. Margrethen. Buben und Mädchen durften nicht gleichzeitig baden und schwimmen. Dafür sorgte die strenge Bademeisterin Frau Niederer. Nach jeweils einer Stunde liess sie ihre laute Glocke ertönen. Dann musste gewechselt werden.
Ab 18 Uhr hatten dann Männer und Frauen gleichzeitig Zutritt in das vom Kanal abgeleitete Wasser. Im Herbst blieb jeweils im tiefsten Becken ca. 20 cm Wasser zurück. Dieses gefror im Winter, sodass darauf Eishockey gespielt werden konnte.