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Das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) ist durch Direktor Jürg Utzinger und den Direktor Emeritus Marcel Tanner vertreten
Eine internationale Forschungszusammenarbeit und -koordinierung sei dringend erforderlich, um afrikanische, lateinamerikanische, osteuropäische und einige asiatische Länder dabei zu unterstützen, wirksam auf die Pandemie zu reagieren, schrieben Mitglieder der Koalition am Freitag in der Fachzeitschrift «The Lancet». Zudem müsse die Forschung beschleunigt werden, die an ein ressourcenbeschränktes Umfeld angepasst sei.
Zusammenschluss von Gesundheitsexperten
Die Covid-19-Koalition für klinische Forschung vereint eine Reihe von Gesundheitsexperten, darunter Forschungsinstitute des öffentlichen Sektors, Gesundheitsministerien, Hochschulen, gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungsorganisationen, Nichtregierungsorganisationen, internationale Organisationen sowie Geldgeber, wie das TPH weiter mitteilte.
Die Mitglieder der Koalition setzen sich dafür ein, dass wirksame neue Behandlungsmethoden in ärmeren Ländern so schnell wie möglich zur Verfügung stehen sowie erschwinglich und leicht zugänglich sind.
Wichtige Forschungsreaktion lanciert
Eine wichtige Forschungsreaktion auf Covid-19 wurde bereits lanciert, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geleitete SOLIDARITY-Studie. Die Autoren befanden jedoch, dass von den fast 600 registrierten klinischen Studien zu Covid-19 nur sehr wenige in ärmeren Gebieten geplant sind. Sie verpflichten sich, ihr Fachwissen und ihre Fähigkeit zur Durchführung klinischer Studien zu teilen, um die Covid-19-Forschung in diesen Gebieten voranzutreiben.
«Wir begrüssen den Start dieser Koalition, die sich das vorhandene multinationale und multidisziplinäre Fachwissen bei der Durchführung klinischer Studien in ressourcenarmen Gebieten zunutze macht und die WHO bei ihrer koordinierenden Rolle bei der globalen Reaktion auf Covid-19 unterstützen wird», erklärte die Forschungsleiterin bei der WHO, Soumya Swaminathan.