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Recherchen der Erklärung von Bern zeigen, dass die Schweizer Grossbanken durch ihre „embedded emmissions“, die durch Investitionen in fossile Brennstoffe und Individualverkehr entstehen, stark zum Klimawandel beitragen. Ein an der Klimakonferenz in Bali vom NGO-Netzwerk BankTrack vorgestellter Bericht zeigt, wie verantwortungsvolle Banken mit dieser Herausforderung umgehen sollten.
In Kooperation mit Partnerorganisationen in Grossbritannien hat die EvB die Besitzverhältnisse von 57 wichtigen Treibhausgasproduzenten untersucht. Dabei kam laut der Erklärung von Bern heraus, dass die UBS mehr als 34 Milliarden Franken in 51 der grössten Öl-, Kohle und Automobilfirmen investiert hat. Bei der Credit Suisse seien es 12,2 Milliarden in 42 Firmen, schreibt die EvB. Laut ihren Webseite sehen die Schweizer Banken die «Herausforderung Klimawandel» (UBS) beziehungsweise «Klimawandel als Herausforderung» (CS). Beide unternehmen laut der EvB aber lediglich Anstrengungen, um ihre eigenen CO2-Emissionen, das heisst ausschliesslich jene ihres Bürobetriebs, zu reduzieren. Diese direkten Emissionen der Banken stehen jedoch in keinem Verhältnis zu ihren „embedded emissions“, welche sie durch ihre Finanzierungstätigkeit mit verursachen. (sb)
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