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Die Uhr
Den Plänen des Konservators des MIH, Ludwig Oechslin, entsprechend ist die Uhr auf das absolut Wesentliche reduziert, ohne jedoch auf eine wichtige Sonderfunktion zu verzichten: den Kalender. Uhren mit Datumsanzeige gibt es viele. Doch nur wenige können Wochentag, Monat und Datum anzeigen und dabei auch die unterschiedlichen Längen der Monate berücksichtigen. Es gibt zweierlei mechanische Kalendarien, die das können. Die so genannten «ewigen Kalender» und die «Jahreskalender». Ewige Kalender sind sehr kompliziert aufgebaut, können dafür aber sogar die Unregelmässigkeiten von Schaltjahren berücksichtigen. Jahreskalender werden einmal im Jahr, Ende Februar, korrigiert, weil ihre Mechanik nicht «weiss», dass dieser Monat stets aus der Reihe tanzt. Auch sie sind in der Regel technisch komplex. Aus konstruktiven Gründen sind ihre Anzeigefenster oft über das ganze Zifferblatt verteilt und somit schwierig abzulesen. Ludwig Oechslin hat sich dieser Herausforderung angenommen und einen Jahreskalender entwickelt, der mit lediglich 9 (statt 30-40) beweglichen Teilen auskommt und das Datum in einem einzigen übersichtlichen Fenster anzeigt. In seiner Funktion als Konservator darf Oechslin nicht für kommerziell tätige Firmen arbeiten. Gemeinsam mit EMBASSY in Luzern entstand die Idee, als Marke das Museum selbst einzusetzen und einen Teil des Verkaufserlöses für ausgesuchte Projekte des MIH zu verwenden.
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