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Welche der drei gesetzlichen Bestimmungen regeln den Verkehr auf den Seeschifffahrtsstraßen?
1. Die Kollisionsverhütungsregeln (KVR). 2. Die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO). 3. Die Schifffahrtsordnung Emsmündung (EmsSchO).
Wo gelten die nachfolgend aufgeführten Verkehrsvorschriften: 1. Kollisionsverhütungsregeln (KVR), 2. Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO), 3. Schifffahrtsordnung Emsmündung (EmsSchO)?
1. Auf der Hohen See und auf den mit dieser zusammenhängenden, von Seeschiffen befahrbaren Gewässern. 2. Auf den deutschen Seeschifffahrtsstraßen. 3. Im Mündungsgebiet der Ems und auf der Leda.
Welche Vorschrift gilt, wenn eine Bestimmung der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) bzw. der Schifffahrtsordnung Emsmündung (EmsSchO) mit den Kollisionsverhütungsregeln im Widerspruch steht?
Die Vorschrift der Seeschifffahrtsstraßen- Ordnung (SeeSchStrO),bzw. der Schifffahrtsordnung Emsmündung (EmsSchO).
Auf welchen Gewässern der Bundesrepublik Deutschland ist der Besitz des Sportbootführerscheins- See als Erlaubnis für das Führen eines Sportbootes oder eines Wassermotorrades vorgeschrieben? Welche Sportboote sind davon ausgenommen?
1. Auf den deutschen Seeschifffahrtsstraßen. 2. Sportboote ohne Motorantrieb oder solche mit einer größten nicht überschreitbaren Nutzleistung von 3,68 Kilowatt (5 PS) oder weniger an der Propellerwelle.
1. Wer ist für die Befolgung der Verkehrsvorschriften verantwortlich? 2. Was ist zu tun, wenn vor Antritt der Fahrt nicht feststeht, wer Fahrzeugführer ist?
1. Der Fahrzeugführer oder sein Stellvertreter. 2. Der verantwortliche Fahrzeugführer muss bestimmt werden. Er muss zur Führung des Fahrzeugs berechtigt sein.
In welchen Fällen dürfen Sie weder ein Sportboot führen oder dessen Kurs oder Geschwindigkeit selbständig bestimmen noch ein Wassermotorrad oder ein Segelsurfbrett fahren?
1. Wenn ich infolge körperlicher oder geistiger Mängel oder infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel in der sicheren Führung behindert bin. 2. Wenn ich eine Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille oder mehr im Körper habe.
Was beinhaltet Absatz 1 der Grundregeln der Verordnung zu den Kollisionsverhütungsregeln (KVR), der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) und der Verordnung zur Einführung der Schifffahrtsordnung Emsmündung (EmsSchO) über das Verhalten im Verkehr?
1. Sicherheit und Leichtigkeit der Verkehrs müssen gewährleistet sein. 2. Kein anderer darf geschädigt, gefährdet oder unnötig behindert oder belästigt werden. 3. Vorsichtsmaßnahmen beachten, die Seemannsbrauch oder besondere Umstände erfordern.
Was verstehen Sie unter dem Begriff "seemännische Sorgfaltspflicht" und wie wird sie erfüllt?
1. Die Verpflichtung zur Beachtung von Vorsichtsmaßregeln über die Verkehrsvorschriften hinaus, die Seemannsbrauch oder besondere Umstände des Falles erfordern. 2. Zur Erfüllung der seemännischen Sorgfaltspflicht gehört auch die Anwendung der Sicherheitsregeln, die u. a. in der nautischen Veröffentlichung des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) "Sicherheit im See- und Küstenbereich" enthalten sind.
Welche Sicherheitsmaßnahmen sollte der Fahrzeugführer im Rahmen seiner seemännischen Sorgfaltspflicht vor Fahrtantritt zum Schutze und für die Sicherheit der Personen an Bord treffen?
Der Fahrzeugführer hat die Besatzungsmitglieder und Gäste 1. über die Sicherheitsvorkehrungen an Bord zu unterrichten, 2. in die Handhabung der Rettungs- und Feuerlöschmittel einzuweisen, 3. auf geeignete Maßnahmen gegen das Überbordfallen hinzuweisen.
Was verstehen Sie unter dem Begriff "in Fahrt"?
Wenn ein Fahrzeug - weder vor Anker liegt, - noch an Land festgemacht ist, - noch auf Grund sitzt.
1. Wie lang ist die Dauer eines kurzen Tons (.)? 2. Wie lang ist die Dauer eines langen Tons (-)?
1. Etwa 1 Sekunde. 2. Etwa 4 bis 6 Sekunden.
Was verstehen Sie unter dem Begriff "Manöver des letzten Augenblicks" und in welcher Situation ist es durchzuführen?
1. Ausweichmanöver des Kurshalters. 2. Es muss durchgeführt werden, wenn ein Zusammenstoß durch Manöver des Ausweichpflichtigen allein nicht mehr vermieden werden kann.
In welchem Fall gelten Sie als überholendes Fahrzeug?
Wenn ich mich einem anderen Fahrzeug aus einer Richtung von mehr als 22,5° achterlicher als querab (Bereich des Hecklichtes) nähere. Im Zweifelsfalle habe ich mich als überholendes Fahrzeug zu betrachten.
Was verstehen Sie unter dem Begriff "manövrierunfähiges Fahrzeug"?
Ein Fahrzeug, das wegen außergewöhnlicher Umstände nicht so wie vorgeschrieben manövrieren und daher einem anderen Fahrzeug nicht ausweichen kann (zum Beispiel Ausfall der Ruder oder Maschinenanlage).
Was verstehen Sie unter dem Begriff "manövrierbehindertes Fahrzeug"?
Ein Fahrzeug, das durch die Art seines Einsatzes behindert ist, so wie vorgeschrieben zu manövrieren, und daher einem anderen Fahrzeug nicht ausweichen kann (zum Beispiel Tonnenleger, Kabelleger, Bagger).