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Eingereichter Text
Kann der Bundesrat der verunsicherten Bevölkerung entlang des Aare-Laufes im Kanton Aargau mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit versichern, dass es wegen unsachgerechter Regulierung des Hochwasser-Abflusses der Aare aus dem Bielersee künftig nicht mehr zu Katastrophen wie derjenigen vom 8./9. August 2007 im Aargau kommen wird?
Begründung
Die intensiven Regenfälle in der 2. August-Woche - insbesondere in den oberen Einzugsgebieten von Aarau und Saane - hatten dazu geführt, dass die Schleusen beim Aare-Abfluss aus dem Bielersee voll geöffnet wurden. Das führte dazu, dass entgegen der "Murgenthaler Bedingung", die beim Eintritt der Aare in den Kanton Aargau ein Wasservolumen von maximal 850 Kubikmeter pro Sekunde zulässt, bis zu 1260 Kubikmeter bei Murgenthal durchdrängten. Massive Überschwemmungen in den unterliegenden Flussregionen bis zur Mündung der Aare in den Rhein waren die logische Folge. Inzwischen haben Besprechungen zwischen den betroffenen Kantonen und dem Bund (Bundesamt für Umwelt) stattgefunden. Was die betroffene Bevölkerung im Aargau betrifft, möchte sie ab sofort die Gewähr haben, dass es wegen unsach- bzw. unfachgerechter Regulierung des Hochwasser-Abflusses aus dem Bielersee nicht mehr zu analogen Katastrophen wie im letzten August kommen wird oder dass natürliche Hochwasserpegel nicht noch durch "fahrlässige Menschenhand am Bielersee" intensiviert und das Gefahrenpotenzial in die Höhe geschraubt wird. Es ist deshalb von vordringlicher Priorität, die Haltung und die Sofortmassnahmen des Bundes in dieser leidigen Angelegenheit, nicht zuletzt auch im Licht von Artikel 44 der Bundesverfassung, zu erfahren.