Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03417.jsonl.gz/2802

Hunde sind Rudeltiere, in der Familie fühlen sie sich am wohlsten. Trotzdem muss ein Hund auch einmal allein bleiben können.
Diese Situation sollten Sie bereits mit Ihrem Welpen üben.
Die Trennung von Ihnen beginnt bereits in den ersten Tagen, allerdings zunächst mit Übungen, die nur wenige Sekunden dauern. Eine Trennung bedeutet es schon, wenn der junge Hund einmal nicht mit ins Badezimmer kommt, wenn Sie sich die Hände waschen.
Verabschieden Sie sich nicht von Ihrem Hund! Sagen Sie nur mit ruhiger Stimme einmal „Bleib!“. Begrüssen sie ihn auch nicht, wenn Sie wiederkommen. Es ist selbstverständlich für Sie (und Ihren Hund) dass Sie ihn auch einmal kurzzeitig verlassen.
Lenken Sie Ihren Hund ab! Ein Fütterungsball ist eine hervorragende Möglichkeit, um dem Hund das Alleinsein „schmackhaft“ zu machen. Dazu sollte Ihr Hund zunächst lernen, wie er die leckeren Kroketten aus dem Ball herausbekommt. Lassen Sie ihn dann mit einem befüllten Ball allein. Kommen Sie zurück, wenn der Hund den Ball noch rollt. Beim nächsten Mal, wenn er gerade fertig ist, dann immer etwas später.
In diesen Situationen ist der Hundebesitzer glücklich, dessen Hund es gewohnt ist, im Zwinger oder in einer Transportbox zu bleiben. Füttern Sie Ihren jungen Hund hier, damit er es als völlig normal empfindet, im Zwinger oder in der Box zu sein, und sich dort wohl fühlt. Öffnen Sie die Tür nur dann, wenn der Hund ruhig ist – niemals, wenn er kratzt und jault. Versuchen Sie dann nicht, den Hund zu beruhigen. Drehen Sie sich um und kommen erst zurück, um die Tür zu öffnen, wenn auch Ihr Hund still ist.