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Vor über zwei Jahrzehnten entschlossen sich die ungarische Pianistin Adrienne Soós und ihr Schweizer Partner Ivo Haag, die sich beim gemeinsamen Studium an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest kennengelernt hatten, zum Spiel als Klavierduo. Ob an zwei Klavieren oder vierhändig an einem Instrument: Immer geht es ihnen darum, dem Publikum das Repertoire für zwei Pianisten nahezubringen – sei es durch Aufführungen der «Klassiker» für diese Besetzung, sei es durch den Einsatz für vergessene Meisterwerke insbesondere des 19. und frühen 20. Jahrhunderts oder durch Aufträge an Komponisten wie Dieter Ammann, Rudolf Kelterborn oder Krzysztof Meyer. Ihre rege Konzerttätigkeit führte Adrienne Soós und Ivo Haag zur Schubertiade nach Hohenems, zu den Musiktagen Mondsee sowie zu Klangkörpern wie dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Musikkollegium Winterthur, dem Zürcher Kammerorchester, dem Sinfonieorchester St. Gallen, der Camerata Bern oder dem Litauischen Kammerorchester. Darüber hinaus arbeiten sie regelmässig mit Sängern und Instrumentalisten zusammen. Auf breite Resonanzstossen auch grossangelegte Projekte wie die Gesamtaufführung von Schuberts und Debussys vierhändigem Klavierwerk, die sie in den Jahren 2011 und 2014 in Boswil realisierten. 2015 gestalteten sie die Österreichische Erstaufführung von Françaix’ Konzert für zwei Klaviere beim Carinthischen Sommer. Das Klavierduo hat zahlreiche CDs vorgelegt, zuletzt im Herbst 2015 eine Aufnahme der Zweiten Sinfonie von Brahms in der vierhändigen Fassung des Komponisten, und wurde für seine Arbeit 2008 mit dem Zuger Werkjahr für Ivo Haag ausgezeichnet.
Erstmals bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 17. August 1997 mit einem reinen Schubert-Programm.
November 2015