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Der Lachs soll bis zum Jahr 2020 auch im Schweizer Abschnitt des Rheins und in dessen Zuflüssen wieder heimisch werden. Die Kantone Basel-Stadt und Baselland sind am Projekt „Lachs 2020“ beteiligt. Doch bis die Lachse wieder bis nach Basel wandern können, um hier zu laichen, müssen noch 9 Kraftwerke am deutsch-französischen Oberrhein fischgängig gemacht werden.
Dass der Lachs im Rhein noch weiter als bis nach Basel dringen könnte, ist im Moment eine Utopie. Denn zwischen Basel und Neuhausen gibt es viele Hindernisse und es sind keine Anstrengungen erkennbar, diese zu entschärfen. Anders sieht es bei den nördlichsten Rheinzuflüssen aus: Wiese, Birs und Ergolz. Hier hat man die Hoffnung, dass diese Flüsse dereinst von den Lachen wie auch von den Meerforellen als Laichgründe akzeptiert werden.
Dass auch Kraftwerke mit Fischtreppen ein sehr schwierig überwindbares Hindernis sind, zeigten Versuche mit besenderten Forellen. So brauchte eine Forelle zum Beispiel einen Monat, bis sie die Fischtreppe beim Birsfelder Stauwehr fand.
Um schon einmal etwas von den Lachsen in den Schweizer Flüssen zu träumen, haben die Kantone und die Fischer vor, in den nächsten Jahren 90'000 Lachse auszusetzen. 15'000 Junglachse wurden diesen Juni in der Ergolz schon mal frei gelassen.