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Bei Befallsbeginn (zwischen Juni/Juli) tritt häufig eine nesterweise Gelbverfärbung der Blätter auf. Später setzt die Welke an den Blättern ein. Die befallenen Rüben bleiben im Vergleich zu gesunden klein, bilden jedoch ein Übermass an Wurzelgeflecht, welches der Krankheit seinen Namen gibt (Wurzelbärtigkeit).
Wie der Name es schon vermuten lässt, ist ein Virus für die Ausprägung der virösen Wurzelbärtigkeit verantwortlich. Dieser Virus wird von einem Bodenpilz in die Wurzeln der Zuckerrüben übertragen. Eine weitere Verbreitung von Feld zu Feld erfolgt durch die Verschleppung von Boden über Wind, Wasser, Mensch, Tier oder Maschinen
Andere Wirtspflanzen sind unter anderem Randen, Mangold und Spinat.
Die vorbeugende Behandlung von Rizomania gestaltet sich als schwierig, da sich der Bodenpilz als Virusüberträger an kleinste Bodenpartikel heftet und somit durch Wind und Wasser in andere Gefilde gelangen kann. Zudem kann der Bodenpilz bis zu 20 Jahre im Boden überdauern und bleibt dabei infektiös.
Mit toleranten Sorten kann die Krankheit in Schach gehalten werden. Aus diesem Grund sind seit 2008 alle Zuckerrübensorten tolerant gegenüber Rizomania.