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Die junge Afghanin, die kurz nach Weihnachten 2019 als vermisst gemeldet worden war, war am Montag tot aufgefunden worden. Die Untersuchungen über die genauen Tatumstände und die Gründe für die Tat werden fortgesetzt, wie die Waadtländer Kantonspolizei am Mittwoch weiter mitteilte.
Dies teilte die Waadtländer Kantonspolizei am Mittwoch mit. Der junge Mann habe am Dienstag erklärt, dass er die junge Frau am 27. Dezember gegen 13.30 Uhr in Yverdon-les-Bains VD getroffen habe. Als sie am See angekommen seien, habe er sie getötet und die Leiche danach in der sumpfigen Gegend versteckt.
Weitere Angaben zum Tathergang wollte die Polizei zunächst nicht machen. Die Untersuchungen über die genauen Tatumstände und die Gründe für das Verbrechen würden fortgesetzt, hiess es im Communiqué.
Eine Woche vermisst
Die junge Afghanin aus Baulmes VD war kurz nach Weihnachten als vermisst gemeldet worden. Am Montag war der leblose Körper der jungen Frau nach mehrtägiger Suche in der Nähe des Neuenburgersees aufgefunden worden. Am Dienstagnachmittag teilte die Waadtländer Kantonspolizei mit, dass es sich um die Leiche der Vermissten handelte.
Der 19-jährige Mann, ebenfalls afghanischer Staatsbürger, war bereits am vergangenen Sonntag in Untersuchungshaft genommen worden, weil ihn die Polizei der Tat verdächtigte. Er ist nicht vorbestraft.
Am Wohnort der 17-Jährigen trauern Freunde und Verwandte um die Schülerin. Laut der Zeitung «Lematin.ch» haben die Primar- und Sekundarschule von Sainte Croix ein Krisenzentrum eingerichtet. Die verstorbene Schülerin und ihre beiden jüngeren Schwestern besuchten dort die Schule.