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Chercenay
(Kt. Bern, Amtsbez. Freibergen, Gem. Soubey).
576 m. Grosse Bergweide mit 4 Häusern, über dem linken Ufer des Doubs, 11 km sw. der Station Saint Ursanne der Linie Delsberg-Delle und 1,5 km nö. Soubey. Am S.-Hang des Clos du Doubs und etwas rechts von der Poststrasse Soubey-Epauvillers-Saint Ursanne. 24 kathol. Ew. Ackerbau und Viehzucht.
Postwagen Saint Ursanne-Soubey.
Erscheint zum erstenmale 1139 in einer Bulle des Papstes Innocentius II. als Cernata;
bildete früher ein ganzes Dorf mit eigenem Bürgermeister.
Kirchgem. bis 1633. Nach der Verwüstung des Dorfes im dreissigjährigen Kriege durch die Schweden
wurde auf Anordnung des
Bischofes von Basel
die Kirche abgetragen u.
Soubey, wohin sich die Bewohner von
Chercenay
geflüchtet hatten, zum Sitz der Kirchgemeinde bestimmt.
Die Reste der Kirche und des Friedhofes sind in
Chercenay heute
noch zu sehen. In der Nähe ein zerfallener Hochofen.