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Letzte Woche berichteten verschiedene japanischen Medien wieder einmal von hohen Strahlenwerten am AKW Fukushima. Tepco entnahm am 5. Dezember Wasser aus dem Brunnen, der sich an der Meerseite des Blocks 2 befindet und für die Beobachtung benutzt wird. Die Strahlenbelastung des Wassers durch vor allem Strontium 90 war mit 1,4 Millionen Bq/l bis her am höchsten. Der Wert steigt seit 4. November stetig. Damals betrug er 540’000 Bq/l.
Auch beim Meerwasser um die Wassereinströmungsöffnungen der Gebäude 2 und 3 sowie in der Nähe des Wellenbrechers steigt die Konzentration des radioaktiven Cäsiums. Das Grundwasser in der Gegend ist ebenfalls hoch kontaminiert.
Am 6. Dezember gab Tepco dazu noch bekannt, dass die Strahlenbelastung beim Rohr, der mit Ausstossrohren des Block 1 und 2 verbunden ist, bis auf 25 Sv (25’000 mSv) pro Stunde erreichen kann. Solche starke Strahlung könnte Menschen innerhalb 20 Minuten zum Tod führen.
Bis heute wurde noch nie so hohe Strahlung ausserhalb des Gebäudes in AKW Fukushima gemessen. Tepco geht davon aus, dass in diesem Rohr radioaktive Stoffe zurückgeblieben sind, als beim Unfall vom 11. März 2011 Dampf aus dem Reaktorgebäude entlüftet wurde.