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Mit diesem weiteren Probebetrieb konnte die grundsätzliche Eignung der Plasmaanlage für das Einschmelzen von leicht radioaktiven Abfällen aller vorgesehenen Arten bestätigt werden. Während der abgelaufenen Testkampagne wurde jedoch der Betrieb auf Grund von Staubablagerungen vor dem Abhitzekessel der Rauchgasreinigungsanlage einmal unterbrochen. Deshalb werden in den nächsten Wochen noch zusätzliche betriebliche Massnahmen eingeleitet, die die Produktivität erhöhen sollen.
Wie gewohnt wurde der Betrieb der Plasmaanlage von der Sicherheitsbehörde begleitet. Jeder Testbetrieb bedarf vorläufig einer Einzelfreigabe der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK). Die Betriebsbewilligung für die Plasmaanlage wurde bereits im März 2000 durch den Bundesrat erteilt.
Insgesamt wurden mit der Plasmaanlage bis heute 480 Fässer eingeschmolzen und zu 83 lagerfähigen Gebinden reduziert. Der nächste Testbetrieb ist gegen Ende 2006 geplant.
Quelle
M.A. nach Zwilag, Medienmitteilung, 19. April 2006