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Die Commerzbank hat keine Zeit mehr für Verbesserungen. Der amerikanische Investor Cerberus Capital Management warnt davor und schlägt zwei Vertreter im Aufsichtsrat der Finanzgruppe vor.
Der Aktionär schrieb einen Brief an den Aufsichtsrat der Commerzbank, in dem es um mangelnde Führung im Vorstand geht. Die Commerzbank würde es nicht schaffen, Kosten zu senken und falsche Entscheidungen zu treffen. Cerberus weist auch auf die Möglichkeit eines Aktionärsaufstands hin, wenn die Forderung nach den Ernennungen nicht erfüllt wird.
Cerberus ist seit Juli 2017 mit 5 Prozent an der Commerzbank beteiligt. Seitdem hat sich der Aktienkurs mehr als halbiert. In seinem Brief werden die Namen derjenigen, die die Absicht haben, Aufsichtsratsmitglied zu werden, nicht erwähnt, sondern eine Antwort innerhalb einer Woche verlangt. Die Kritik von Cerberus ist daher wahrscheinlich ein Thema auf der heutigen Ratssitzung.