Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03410.jsonl.gz/1792

Die berüchtigte Lisboa-Kurve hat Sophia Flörsch schon wieder besucht. An dieser Stelle, witzelt sie bei Instagram, habe sie versucht, Flugzeug zu spielen. Dort hätte ihre Rennfahr-Karriere vor einem Jahr beinahe ein jähes Ende genommen.
Genau an diesem Ort will es die 18-Jährige noch einmal wissen – dieses Wochenende nimmt sie erneut am GP Macau teil. Vom Unfall sind «nur 2 Narben geblieben», so Flörsch. «Komischerweise vergisst der Körper die Schmerzen.»
Bei vollem Tempo hatte Flörsch die Kontrolle verloren. Sie kollidierte mit einem Rivalen, wurde in die Luft katapultiert und rammte ein Kamerahäuschen.
Als Rennfahrerin hat es mich nicht verändert.
Ein Brust- und ein Halswirbel brachen. Sie musste am nächsten Tag sofort operiert werden – 11 Stunden lang. Den zertrümmerten Halswirbel ersetzten die Ärzte mit einem Stück aus der Hüfte der Münchnerin.
Wenngleich der Horrorunfall sie weltweit bekannt machte, betont sie: «Als Rennfahrerin hat es mich nicht verändert.» Und als solche will sie sich in Macau mit der starken Konkurrenz messen.
Flörsch bei Comeback chancenlos
Sophia Flörsch hat beim Comeback in Macao ein Jahr nach ihrem schweren Unfall wohl keine Chance auf eine Top-Platzierung. Die 18-Jährige musste sich im Qualifikationsrennen am Samstag mit Rang 21 begnügen.