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Neptun ist der Planet, der am weitesten von unserer Sonne entfernt ist. Er ist ein kalter Eisplanet, auf dem extrem starke Winde wehen. Sie erreichen Spitzengeschwindigkeiten von 2100 km/h. Das ist erstaunlich, denn durch den grossen Abstand zur Sonne erreicht ihn nur ganz wenig von deren abgestrahlte Energie, die die Winde verursachen könnte. Neptun hat aber anscheinend eine innere Wärmequelle die die Winde verursacht. Denn er strahlt tatsächlich 2.61 mal mehr Energie ab, als er von der Sonne erhält.
Neptun erscheint blau und ist von feinen Ringen umgeben. Die blaue Farbe rührt wie bei Uranus daher, dass sich in seiner Atmosphäre Methan befindet, das rotes Licht absorbiert. Rund um Neptun kreisen 14 Monde. Der grösste heisst Triton. Er ist sogar grösser als der Zwergplanet Pluto. Mit -235°C ist er das kälteste bekannte Objekt in unserem Sonnensystem.
Der Astronom Johann Gottfried Galle entdeckte Neptun 1846 mit Hilfe mathematischer Voraussagen von Urbain Le Verrier. Dieser berechnete aus Bahnstörungen von Uranus, wo sich ein Objekt befinden könnte, dass für die Störungen verantwortlich ist. Dieses Objekt stellte sich als Planet Neptun heraus. 1989 traf als bisher einzige Raumsonde Voyager 2 bei Neptun ein.