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Der Grosse (7) und der Kleine (2) sind abends immer sehr dreckig. Selten frage ich nach, warum. Doch an diesem Tag sieht der Grosse aus, als hätte er sich im Schlamm gewälzt, und ich spreche ihn darauf an. Er berichtet, wie er sich mit vier Freunden auf die Erde gelegt habe, damit ein Biker mit seinem Velo über sie springen konnte. Ich bin entsetzt: Kleine Kinder als Hindernisse missbrauchen? Was, wenn der Fahrer auf sie gestürzt wäre? Und so hole ich aus mit der Moralkeule. Im Leben sei es wichtig, Nein sagen zu können. Man müsse auf sein Bauchgefühl hören und wenn nötig auch gegen den Strom schwimmen. Fehle der Mut dazu, könne man sich auch ohne Worte aus dem Staub machen. «Und», frage ich zum Schluss, «hast du verstanden, was ich meine?» Der Grosse nickt. «Mein Bauchgefühl hat mir gesagt: Mach das! Das ist cool.»
Und jetzt?