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Aktuelle Entwicklungen in Gesellschaft, Arbeitswelt, Familie und Politik scheinen insbesondere für Männer und Männlichkeit herausfordernd zu sein, was sich u.a. in den Diskursen über eine „Krise der Männlichkeit“ oder „Verunsicherte Männlichkeit“ u.ä. äussert. In der Tat lässt sich die Frage, was heutzutage einen Mann/Männlichkeit ausmacht, nicht mehr so einfach beantworten und zwar weder aus wissenschaftlicher noch aus alltagspraktischer Perspektive.
Im Seminar werden wir daher einen breiten Zugang zum Thema suchen. Einerseits werden wir uns mit Begriffen wie ‚hegemonialer Männlichkeit‘, ‚modularisierter Männlichkeit‘ oder ‚caring masculinity‘ und deren zugrunde liegendem Verständnis von Männlichkeit auseinandersetzen. Andererseits werden wir analysieren, welche Vorstellungen von Männlichkeit in verschiedenem empirischem Material (Einzelinterviews und Gruppendiskussionen mit Männern) aufscheinen. Und wir werden diskutieren, welche emanzipatorischen Möglichkeiten, aber auch welche Konfliktpotentiale die Flexibilisierung von Männlichkeiten in sich birgt.
Sofern möglich, sollen Gäste ins Seminar eingeladen werden, die aus ihrer Arbeit zum Thema berichten. Das Seminar ist als Vorbereitung für sich thematisch anschliessende Veranstaltungen im Herbstsemester gedacht.
Semesters:
Stufe:
MA
Disziplinen:
Institutions:
ETCS:
3
Domaines:
Etudes Genre
Type de haute école:
UH