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Der französische Bekleidungskonzern SMCP hat am Montagabend seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2023 gesenkt. Seit dem jüngsten Zwischenbericht im Juli hätten sich die Marktbedingungen insgesamt verschlechtert, erklärte die Muttergesellschaft der Marken Sandro, Maje, Claudie Pierlot und Fursac in einer Mitteilung.
In wichtigen europäischen Märkten wie Frankreich, der Schweiz und Italien habe sich das Wachstum angesichts inflationsbedingter Belastungen verlangsamt, zudem habe der Konsum in China nicht die erwartete Entwicklung genommen, erläuterte der Bekleidungsanbieter.
Konkret rechnet SMCP für das Gesamtjahr jetzt nur noch mit einem währungsbereinigten Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich, nachdem zuvor ein Wachstum um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentsatz erwartet worden war.
Für das zweite Halbjahr geht das Management aktuell von einer leichten Umsatzverbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus. Im dritten Quartal würden die Erlöse stagnieren oder geringfügig zurückgehen, im Schlussquartal sei dann mit einer Rückkehr zum Umsatztrend der ersten Jahreshälfte zu rechnen, heißt es in einer Mitteilung.
Auch das Ziel für das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde leicht nach unten korrigiert. Das Unternehmen prognostiziert nun eine bereinigte EBIT-Marge zwischen sieben und neun Prozent. Bislang war eine Steigerung gegenüber dem Vorjahresniveau von 9,2 Prozent angepeilt worden.