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Freiburg Die Gegner des Kohlekraftwerks in Brunsbüttel kritisieren, dass die Groupe E für das Kraftwerk keine Kraft-Wärme-Koppelung plane. «Um die Abwärme nutzen zu können, bräuchte es in der Nähe des Standortes einen grossen Abnehmer», schreibt die Groupe E und folgert: «Dies ist für ein Zentrale von dieser Grösse quasi unmöglich.» Generaldirektor Philippe Virdis erinnert daran, dass es das Ziel des Kraftwerks sei, Bandenergie herzustellen und nicht den Wärmebedarf zu befriedigen.
Virdis stellt denn auch nicht in Abrede, dass die Standortwahl vor allem wirtschaftliche Vorteile bringt. Die Lage an der Elbe, der kurze Anlieferungsweg für die Kohle aus Rotterdam und die Kühlungsmöglichkeit in der Elbe machten das Projekt rentabel. Die Groupe E ist überzeugt, dass das Projekt konkurrenzfähig sein wird.
Im August hat die «Bürgerinitiative für Gesundheit und Klimaschutz Unterelbe» Freiburger Politiker und die Groupe E in einem offenen Brief zum Ausstieg aus dem Kohlekraftwerk in Brunsbüttel aufgefordert (siehe FN vom 12. August 2008). rsa