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Oboe
Die Oboe ist ein Doppelrohrblattinstrument. Das klingt sehr schwierig, ist jedoch leicht zu erklären: Das Mundstück besteht aus einem feinen Schilfrohr, welches in der Mitte eingeritzt wird. Das einfachste Doppelrohrblatt ist der Löwenzahnhalm, auf dem auch geblasen werden kann. Die Profis unter den Oboisten schaben und feilen sich ihre Röhrchen selber. Das benötigt einiges Wissen und Geschicklichkeit. Entscheidend für den charakteristischen Oboenklang ist neben dem Mundstück besonders die Form des Schallbechers. Die etwas grössere Schwester der Oboe ist das Englischhorn. Der Körper der Oboe wird aus exotischen Edelhölzern wie Palisander oder Grenadille gefertigt. Im Ensemble oder in den grossen Orchestern müssen alle Musiker ihre Instrumente nach der Oboe stimmen. Zum einen, weil die Oboe einen besonders gut hörbaren Klang hat, zum anderen, weil sich eine Oboe viel weniger verstimmt als andere Instrumente.
Ideales Einstiegsalter für die Oboe ist ab 9 – 10 Jahre. Ein früheres Alter ist nach Abklärung möglich.
Die Einsatzmöglichkeiten an der Musikschule sind Schülerkonzerte, diverse Anlässe, Kammermusikgruppen, Orchesterprojekte, Jazz-, Rock-, Pop-Workshops.