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Nachdem die Schweizer Staffel an der Sprint-EM vor zwei Jahren in Neuenburg und vor fünf Jahren im Tessin vor heimischem Publikum souverän triumphiert hatte, mussten sich Simona Aebersold, Joey Hadorn, Matthias Kyburz und Elena Howald-Roos im italienischen Soave hinter Schweden mit Silber begnügen. Bronze ging an Finnland.
Startläuferin Simon Aebersold verlor 14,9 Sekunden auf die Schwedin Tove Alexandersson, die mit dem 3. Platz im Sprint am Mittwoch ihren neunten Gesamtweltcupsieg in Serie perfekt gemacht hatte, womit sie zur Schweizerin Simone Niggli-Luder (2003 bis 2012) aufschloss. Die Sprint-EM bildet zugleich den Weltcup-Final.
In der Folge zeigte Hadorn eine starke Leistung und verkürzte den Rückstand auf sechs Sekunden. Die Ausgangslage war also verheissungsvoll, übergab er doch an Matthias Kyburz, der zwei Tage zuvor Gold geholt hatte. Der 33-jährige Aargauer erwischte jedoch für einmal keinen guten Tag. Statt die Spitze zu übernehmen, erreichte er sogar noch hinter dem Finnen Tuomas Heikkila als Dritter das Ziel.
Während das schwedische Team das Rennen mit einem Vorsprung von 33 Sekunden weiterhin anführte, betrug die Differenz zwischen Rang 2 und 4 (Norwegen) lediglich vier Sekunden. Für Elena Howald-Roos, die ihre letzte Saison bestreitet, ging es also in erster Linie darum, dem Team überhaupt eine Medaille zu sichern, was ihr souverän gelang. Die 32-jährige Tessinerin belegte bei sämtlichen Zwischenzeiten den 2. Rang und distanzierte die Finnin Venla Harju um 17,3 Sekunden. Der Rückstand auf die Schwedin Sara Hagström betrug 36,1 Sekunden.
Es war für das Schweizer Team nach Gold von Kyburz und Silber von Aebersold die dritte Medaille in Italien. Das Ziel sind vier. Zum Abschluss am Sonntag finden die K.o.-Sprints statt.