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Klassische philosophische Texte von Frauen [Taschenbuch]
»Wenn die Männer in ihrer Schwäche trotzig in ihrer Inkonsequenz verharren, im Widerspruch mit ihren eigenen Prinzipien, dann Frauen, setzt mutig die Macht der Vernunft den eitlen Ansprüchen auf Superiorität entgegen. Vereinigt euch unter dem Banner der Philosophie, entfaltet alle eure Charakterstärke, und bald werdet ihr diese größenwahnsinnigen, nicht ergebenen Anbeter zu euren Füßen haben, nun aber stolz, die Schätze der Vernunft mit euch zu teilen.« Olympe de Gouges Christine de Pizan, Autorin des berühmten Buchs von der »Stadt der Frauen«, eröffnet den Reigen philosophischer Texte von Frauen und gibt mit ihren Worten »Bediene dich deines Verstandes!« die Maxime für ihre Nachfolgerinnen aus. Nicht die Vernunft ist die Ursache für die Mangelhaftigkeit der Welt, sondern die herrschende Unvernunft. Die Vernunft ist allein der Wahrheit verpflichtet und nicht an Interessen gebunden. Sie kann also nicht in männliche und weibliche Vernunft zerfallen. Dieser Band versammelt Zeugnisse von der Zeit des Humanismus bis heute, die teilweise zum ersten Mal auf Deutsch vorliegen. In der Einleitung werden grundlegende Fragen der feministischen Philosophie aufgezeigt und mit Verweis auf die folgenden Texte diskutiert. Berühmte wie weniger bekannte Philosophinnen kommen hier zu Wort: Von Edith Stein über Simone de Beauvoir bis zu Hannah Arendt. Ruth Hagengruber , geboren 1958, studierte in München, Heidelberg und Neapel Philosophie und Geschichte der Naturwissenschaften und promovierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seit 1993 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an den Universitäten Koblenz und Köln und Mitglied der Internationalen Assoziation der Philosophinnen.
Tipps und Hinweise vom Konditor. Bilder mit Beispielen für Hochzeitstorten.