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“Cierzo” habe den sonnigen Freitagnachmittag genutzt, um zu seinen ersten Flug zu starten. Obwohl der Bartgeier noch sehr jung zum Fliegen sei, sei er gekonnt geflogen. Nur die Landung im Gras sei etwas unsanft gewesen. “Cierzo” habe danach seine erste Nacht ausserhalb der Auswilderungsnische verbracht und diese gut überstanden.
“Cierzo” war zusammen mit “Alois” auf rund 2000 Metern über Meer im eidgenössischen Wildtierschutzgebiet Huetstock im Melchtal ausgewildert worden. Die beiden stammen aus Andalusien und folgten drei Weibchen, die 2015 ausgesetzt worden sind. Die Vögel sollen dazu beitragen, dass sich in den Zentralschweizer Alpen wieder eine feste Bartgeierpopulation bilden kann.
Der Bartgeier war vor über hundert Jahren aus den Alpen verschwunden, weil er als vermeintlich unersättlicher Lämmerdieb verfolgt wurde. Die Stiftung Pro Bartgeier wilderte seit 1991 in der Schweiz 41 Vögel aus.
(SDA)