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Die Black-Hat-Konferenz in Las Vegas zeigt, wie Konnektivität ohne erhöhtes Sicherheits-Bewusstsein Gefahren birgt.
Zwei Sicherheitsforscher untersuchten 24 Automodelle auf ihre Cyber-Sicherheit, die Ergebnisse sind besorgniserregend, wie 'Wired'
berichtet. Das Forscher-Duo Charlie Miller und Chris Valasek hatte bereits vorher ein Auto gehackt, damals aber mit physischem Zugriff. Nun beschreibt das Team auf 92 Seiten wie anfällig die Autos auf Wireless-Attacken sind. Sie hielten zu diesem Thema gestern an der renommierten Black-Hat-Konferenz (Foto) in Las Vegas einen Vortrag.
Das Duo erklärt, ihre Analyse habe sich auf drei Kriterien beschränkt. Erstens, wie viel Angriffsfläche bietet ein Auto? Das beinhaltet alle kabellosen Kommunikationsmöglichkeiten wie beispielsweise ein Bluetooth-Headset. Zweitens, wie sind die Netzwerke aufgebaut, ist es möglich, über den Bluetooth-Zugriff die Brems- und Lenkfunktion zu beeinflussen? Drittens, wieviele sogenannte "cyberphysische" Funktionen hat das Auto? Das bedeutet, wie viele Software gesteuerte Funktionen, beispielsweise eine Parkhilfe, oder Fahrbahnkorrektur, sind im Fahrzeug?
Valasek und Miller haben dabei einige Autos entdeckt, die ihrer Meinung nach nicht sicher genug sind. Wie 'Wired' berichtet, sind der Cadillac Escalade, Ford Escape, Jeep Cherokee und das Infinity Q 50 besonders schwache Autos.
Die Forscher betonen, sie hätten keines der untersuchten Autos gehackt. Es sei lediglich eine Analyse der Schwachstellen gewesen. "Wir wollen, dass Unternehmen über Sicherheitsrisiken nachdenken, bevor sie den Autos Teile hinzufügen, besonders wenn diese Teile mit Netzwerken kommunizieren oder cyberphysische Funktionen erfüllen", so Valasek. Tatsächlich gehackt wurde an der Konferenz trotzdem: Ruben Santamarta hielt ebenfalls einen Vortrag. Er hackte sich, unter Laborbedingungen, in die Navigations- und Steuersysteme eines Flugzeugs
. (csi)