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Endoplasmatisches Retikulum (ER)
durchzieht als Holraumsystem labyrinthartig die ganze Zelle
raues ER (rER)
ist mit Ribosomen besetzt und hat daher eine gekörnte Oberfläche. Die von den Ribosomen für den Export gebildeten Proteinen werden im rER aufgefangen, gespeichert und aus der Zelle herausgschleust.
glattes ER (gER)
frei von Ribosomen und kommt nur in wenigen Zellarten vor
speichert fettlösliche Substanzen (Steroidhormone und Kalziumionen)
Golgi-Apparat und Lysosomen definieren
gibt an den Rändern kleiner Bläschen ab -> Golgi-Versikel
die in der rER gebildeten Eiweisse werden sortiert, angehäufet und verpackt und aus der Zelle ausgeschüttet
in Drüsenzellen ist die Anzahl der Golgi-Strukturen serh hoch -> Sekrete werden weitergeleite und so ausgeschüttet.
Spezialisierte Golgi-Vesikel zur intrazellulären Verdauung nennt man Lysosomen
Lysosomen: nehmen zellfremdes Material (Viren, Bakterien, überalterte Zellstrukturen und Abfallstoffe) auf und lösen dies enzymatisch auf
Zentriolen definieren
liegen i.d.R. in Zellkernnähe
Während Zellteilung (Mitose) wandern sie getrennt zu den Zellpolen und bilden Spindelfasern aus, die als Leitstrukturen für die gleichmässigen Teilung der Erbinformation dienen.
Zellbewegungsarten beschreiben
Amöboide Bewegungen: Zystoplasmafortsätze, die irgendwo haften bleiben und den Zellleib nachziehen. Immunzellen um an Infektionsort zu gelangen
Flimmerbewegungen: Kinozilien (Flimmerhärchen), welche sich rhytmisch in einer Richtung bewegen.
Muskelbewegung: die kontraktilen (sich zusammenziehende) Proteine: Aktin und Myosin -> Zusammenspiel bewirkt Bewegung
Bewegung mittels Geisseln: Geissel dreht sich spiralförmig um sich selbst und schiebt Samenzelle vor sich hin
zwischen aktivem und passivem Stofftransport unterscheiden
Passiver Stofftransport = Wenn Stoffe ohne Energieverbrauch durch die Zellmembran gelangen.
Z.B. Durch Diffusion, Osmose und Filtration.
Aktiver Stofftransport = Wenn für Transport durch Zellmembran Energie aufgewendet wird.
Meist gegen ein Konzentrationsgefälle
Kleinere Stoffe durch Pumpen- oder Tunnelproteine durch Zellmembran geschleust
Grössere Partikel durch einstülpen (Endo- Exozytose)
Diffusion erklären
Diffusion = Molekulare Bewegung von gelösten Teilchen in Richtung niedriger Konzentration. (Konzentrationsausgleich)
Beispiele: Atmung oder Stofftransport (Salze, Gase etc.) im interstitionellen Raum, Versorgung des Oberflächen Epithels
Osmose erklären
Die Osmose= Diffusion des Lösungsmittel durch eine selektiv permeable (durchlässige) Scheidewand in eine stärker konzentrierte Lösung.
Eine Seite Süsswasser, andere Seite Salzwasser. Scheidewand lässt nur Wasser, aber kein Salz durch. Das Süsswasser wird auf die salzige Seite gezogen zum Konzentrationsausgleich, obwohl ein Druck entsteht. (Osmotischer Druck)
Wasseraustausch zwischen Blut und dem Gewebe entlang der Kapillaren, Wasserentzug aus dem Stuhl im Darm
Filtration erklären
Abpressen einer Flüssigkeit durch eine Membran oder einen Filter. Aufgrund der Filterporengrösse können nicht alle gelösten Teilech der Flüssigkeit passieren.
Filtration im Glomerulus (Primärharnbildung) der Niere, Abpressen des Blutplasmas in den Blutkapillaren