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Laut der Studie vertrauen viele User Nachrichten in sozialen Medien grundsätzlich nicht. «Wenn Unternehmen die Wahrheit zu Fake-News-Geschichten kommunizieren, müssen sie dabei darauf achten, welche Vertrauenswürdigkeit jede Social-Media-Plattform hat. Sie müssen dann entscheiden, welches soziale Medium geeignet ist, um die Kunden anzusprechen», erläutert Yang Cheng, Koautor der Studie.
Wie das Nachrichtenportal Pressetext schreibt, haben die Forscher für ihre wissenschaftliche Untersuchung das Beispiel einer Falschmeldung über das Unternehmen Coca-Cola analysiert, die im Jahr 2016 auf Facebook zirkulierte. Darin wurde behauptet, dass der Getränkekonzern Flaschen seiner Dasani-Wassermarke zurücknehmen musste, da diese mit Parasiten befallen seien.
Kunden vertrauen ihren Brands
Insgesamt hat das Team 468 Studienteilnehmern die Fake-News-Geschichte gezeigt und sie dazu befragt, ohne ihnen dabei zu sagen, dass sie nicht der Wahrheit entspricht. Danach enthüllten sie die Meldung als falsch und befragten die Studienteilnehmer noch einmal. Es stellte sich heraus, dass die Befragten Fake News eher durchschauen konnten, wenn sie Facebook weniger vertrauten.
Je mehr sich die Befragten zutrauten, Falschmeldungen zu erkennen, desto weniger glaubten sie der Dasani-Geschichte. Gegenüber der Marke Coca-Cola oder Dasani veränderte sich das Vertrauen der Befragten jedoch kaum. Cheng zufolge wäre es interessant zu erforschen, wie Fake News sich auf die Reputation von kleineren oder neueren Brands auswirken können. (pte)