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In der Schweiz sterben jährlich rund 65’000 Menschen. Die weitaus häufigsten Todesursachen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen. Abtreibungen werden nicht in die Statistik der Todesursachen aufgenommen. Nähme man sie aber dazu, würden sie Platz drei belegen in der Rangliste der Todesursachen.
In den letzten Jahren lag die Anzahl Schwangerschaftsabbrüche konstant bei ca. 10’000 pro Jahr. In dieser hohen Zahl sind Abtreibungen durch die „Pille danach“ noch nicht einmal eingerechnet, es werden für die offiziellen Statistiken „nur“ die operativen Abtreibungen und die Einsätze der Abtreibungspille (RU-486) gemeldet.
Betrachtet man diese Relationen, ist es erstaunlich, wie wenige Aufwand zur Rettung dieser zahlreichen Kinderleben betrieben wird im Vergleich zum Aufwand zur Rettung von Menschenleben bei Krankheiten oder zurzeit bezüglich der Corona-Eindämmung. Würde man nur annähernd im gleichen Stil einstehen für all die Frauen, bei denen z.B. schlechte finanzielle Aussichten der Hauptgrund für Abtreibungen sind, könnte man Tausende von gesunden Babys retten, die noch ein ganzes Leben vor sich haben.
Schwangere Frauen, die sich in Notsituationen befinden, sich allein gelassen fühlen, unsicher sind, ob sie Ihr Kind bekommen sollen oder vielleicht sogar bedrängt werden abzutreiben, können sich an eine der Hilfsorganisationen für Mütter und Kinder in der Schweiz wenden, die Unterstützung und Hilfe bieten. Diese finden Sie unter: www.marschfuerslaebe.ch/hilfe-fuer-betroffene