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Pol Pot trieb in Kambodscha über Jahre ein mörderisches Spiel. Als sein Regime 1991 endlich entmachtet wurde, war das Land zerstört und seine Bevölkerung weitgehend vernichtet. Es gab keine Ärzte mehr, die die Überlebenden hätten ausreichend medizinisch versorgen könnten.
Der erfolgreiche Kinderarzt Beat Richner erkannte den Missstand. Er liess Zürich und seine Karriere hinter sich, um in Phnom Penh ein Kinderspital zu errichten.
Dem Spital folgten weitere, und Richners Vision entwickelte sich zu einem der eindrücklichsten humanitären Projekte der Welt. Er sorgt mit seinen 2100 kambodschanischen Mitarbeitenden in fünf Spitälern dafür, dass jährlich 90 000 Kindern das Leben gerettet werden kann.
Seit 18 Jahren kämpft der Arzt unentwegt für eine gute medizinische Versorgung der jüngsten Kambodschaner. In seinem neuen Buch berichtet er aus dem Spitalalltag und zeigt sowohl Probleme als auch Chancen auf, die sich für eine gerechtere Medizin in Entwicklungsländern ergeben.
192 Seiten, gebunden
Elster Verlag, Zürich 2009
Dr. Beat Richner
Der Ertrag aus dem Verkauf des Buches geht an die Kantha-Bopha-Stiftung zugunsten der Kinderspitäler.