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"Die wahre Liebe umfasst die Gesamtheit aller Geschöpfe, ohne sich zu begrenzen und bei einer einzigen Person Wurzeln zu schlagen... Wenn zwei wirklich weit entwickelte Wesen heiraten, so haben sie sich bereits von vorneherein gegenseitig diese Freiheit gegeben. Jeder freut sich, alle Geschöpfe in größter Reinheit lieben zu können."
"Die meisten Menschen haben von der Liebe eine derart begrenzte Vorstellung, dass, sobald ein Mann und eine Frau sich begegnen, sie die ganze Welt vergessen und nichts anderes mehr für sie existiert. Sie sind noch nicht daran gewöhnt, die Liebe in erweiterter Weise zu leben, sie wird arm und verstümmelt; es ist nicht mehr die göttliche Liebe, welche hervorsprudelt und alle Menschen erlabt. Die wahre Liebe umfasst die Gesamtheit aller Geschöpfe, ohne sich zu begrenzen und bei einer einzigen Person Wurzeln zu schlagen. Deswegen müssen die Männer und Frauen in Zukunft erweiterte Auffassungen lernen und weniger besitzergreifend und eifersüchtig werden. Der Mann sollte sich freuen, wenn er sieht, dass seine Frau für die Welt ein offenes Herz hat und auch die Frau sollte sich über die Weitherzigkeit ihres Mannes freuen. Dies hindert sie nicht daran, einander treu zu bleiben. Wenn zwei wirklich weit entwickelte Wesen heiraten, so haben sie sich bereits von vorneherein gegenseitig diese Freiheit gegeben. Jeder freut sich, alle Geschöpfe in größter Reinheit lieben zu können. Die Frau versteht ihren Mann, der Mann versteht seine Frau und alle beide gehen gemeinsam dem Himmel entgegen, denn sie leben das wahre, das unbegrenzte Leben." (Tagesgedanke vom 28.07.2016).
"Falls ihr dazu neigt, zu denken, dass die von euch geliebten Menschen euch gehören, werdet ihr euch bald in ausweglosen Situationen wiederfinden. Eines Tages seid ihr gezwungen, zuzugeben, dass diese Menschen euch entkommen, und wenn ihr es nicht akzeptiert, leidet ihr und fügt ihnen auch Leid zu. Anstatt sich auf den Gedanken zu versteifen, dass ihm seine Frau gehört, sollte ein Ehemann nachdenken und sich fragen, ob sie nicht schon existierte, lange bevor er sie kennenlernte. Und wird sie nicht auch noch lange nach ihm existieren? Vor ihm, in anderen Inkarnationen, hatte sie andere Ehemänner, so wie er andere Ehefrauen hatte. Wenn er immer mit ihr zusammen gewesen wäre, hätte er keine Angst, sie zu verlieren. Und sie übrigens auch nicht. Die Befürchtung, verlassen oder verraten zu werden, die der eine oder andere haben kann, beweist, dass noch keine wirklich feste Verbindung zwischen den beiden besteht. Vielleicht begegnen sie einander sogar zum ersten Mal. Es nützt also nichts, sich zu quälen. Die Männer und Frauen sollten sich sagen, dass sie für dieses Leben Partner sind und ihr Bestes tun, um ehrlich zusammenzuarbeiten, das ist alles. Und wenn es ihnen gelingt, untereinander wirklich die besten Beziehungen aufzubauen, dann werden sie sich in einem nächsten Leben wieder begegnen können." (Tagesgedanke vom 27.04.2015).
"Wenn man eine Familie gründen möchte, ist man gezwungen, Anstrengungen zu machen, um aus sich herauszukommen, um sich dem anderen, dem Mann oder der Frau, und später den Kindern, zu öffnen. Allein, der Fehler, den die Menschen machen, ist, nicht verstanden zu haben, dass sie den Kreis ihrer Familie noch mehr erweitern müssen, dass sie ihre Liebe auf weitere Geschöpfe, auf das ganze Universum ausdehnen müssen. Deswegen sind sie selbst mit ihrer Familie und ihren Freunden noch nicht glücklich. Das Glück bedeutet, nicht bei einem, zwei, zehn oder hundert Wesen stehen zu bleiben, sondern bis ins Unendliche zu lieben. Liebt also weiterhin diejenigen, die ihr bereits liebt, aber erweitert den Kreis eurer Liebe noch, um mit allen höheren Geschöpfen in Austausch zu treten: mit den Engeln, den Erzengeln, den himmlischen Hierarchien, dem Herrn. Dann werden eure Familie, eure Freunde sich als bereichert, gestärkt, verschönert und gereinigt erleben; wegen all der wunderbaren Zustände, die ihr in eurem Herzen und in eurer Seele nährt." (Tagesgedanke vom 27.09.2016)