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Berufskrankheit > Beispiele Invalidenrenten
Psychische Störung u. a. nach Asthma
Aufgrund der beruflichen Exposition traten eine Rhinitis und ein Asthma bronchiale auf, welche von der Suva als Berufskrankheiten anerkannt wurden. Mit Verfügung vom 18. September 2015 erklärte die Suva A. als nicht geeignet für Tätigkeiten an Kernschiessanlagen in Giessereien und Arbeiten mit Exposition zu Isocyanaten.
Mit Verfügung vom 26. Januar 2018, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 30. Mai 2018, verneinte die Suva den adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den anerkannten Berufskrankheiten und den psychischen Beschwerden. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 29. Januar 2019 ab.
Im weiteren Verlauf zog die Suva die Akten der Invalidenversicherung bei, worunter ein Asim-Gutachten vom 15. Juni 2020. Mit Verfügung vom 15. Oktober 2020 verneinte die Suva einen Anspruch des A. auf eine Invalidenrente (Invaliditätsgrad von 4 %) und eine Integritätsentschädigung.
Allergie eines Malers und Bauzeichner
Urteil 8C_831/2017 vom 01.05.2018 (Volltext): Kein Anpruch auf eine Invalidenrente
Maler und Bauzeichner, 1975, leidet an einer Allergie.
Bei Kontakt mit Allergenen regiert er mit Abgeschlagenheit, Hautrötungen, Herz-Kreislauf-Störugnen und Atemnot.
Am 17. Juli 2013 gab der Versicherte der Suva an, er werde eine Ausbildung zum Fitnesstrainer (B-Lizenz) und Personaltrainer (A-Lizenz) machen. Anschliessend werde er noch eine Ausbildung im Bereich der Ernährungsberatung absolvieren. Am 24. September 2013 erwarb er das Diplom IFAA als Ernährungstrainer B-Lizenz und A-Lizenz. Gemäss seinen weiteren Angaben arbeitet er selbstständig im Bereich Fitnesscoaching/Ernährungsberatung. Seit 2014 ist der Versicherte zudem als Fotomodell tätig mit Aufträgen in der Schweiz sowie in Deutschland und Österreich.
Kein Anspruch auf eine Invalidenrente gemäss E. 5.2.:
- Denn es ist davon auszugehen, dass auf dem für die Bemessung der Erwerbsunfähigkeit in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG; BGE 110 V 273 E. 4b S. 276) genügend Stellen vorhanden sind, bei denen keine Exposition gegenüber den für den Versicherten relevanten Allergenen besteht (vgl. auch Urteil U 125/03 vom 29. April 2004 E. 3.3.1 f.). Insbesondere ist nicht ersichtlich und wird vom Versicherten nicht dargetan, weshalb ihm beispielsweise die ursprünglich erlernten Tätigkeiten als Maler oder Bauzeichner allergiebedingt nicht mehr zumutbar sein sollten.
Handekzem eines Bauarbeiters
Handekzem eines Maurers
Urteil 8C_121/2013 vom 11.06.2013 (Volltext) Anspruch auf eine Invaldienrente