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Sie kämpfte, sie litt - und am Ende konnte sie wieder einmal richtig jubeln. Beim Turnier in Tianjin erreichte Timea Bacsinszky erstmals seit ihrer Halbfinalqualifikation am French Open 2017 wieder einmal einen Viertelfinal auf WTA-Stufe. Gut zweieinviertel Stunden brauchte die nur noch auf Platz 329 des Rankings geführte Waadtländerin, um die Linkshänderin Doi (WTA 154) niederzuringen.
Nach einem schwachen Auftakt führte Bacsinszky im dritten Satz bereits 4:2, ehe sie den Vorsprung wieder aus der Hand gab und bei 4:5 und eigenem Aufschlag nur noch zwei Punkte vor der Niederlage stand. Danach holte sich die 29-jährige Lausannerin aber die letzten drei Games.
Erst am Dienstag war sie zu ihrem ersten Sieg bei einem WTA-Turnier nach 459 Tagen gekommen, hatte dabei aber von der Aufgabe von Danielle Collins profitiert. Nun wird sie in der Weltrangliste rund 50 Plätze gutmachen.
Im Viertelfinal trifft die Schweizerin auf die Weltnummer 11 Aryna Sabalenka aus Weissrussland. Die einzige bisherige Begegnung gewann Bacsinszky im - letztlich verlorenen - Fedcup-Halbfinal vor eineinhalb Jahren in Minsk. Seither hat die 20-jährige Finalistin des Turniers in Lugano aber gewaltige Fortschritte gemacht. Sie gewann die Titel in New Haven und Wuhan und kämpft noch um die erstmalige Qualifikation für das Masters in Singapur.