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In den letzten Jahren hat sich die Asiatische Buschmücke bei uns stark ausgebreitet. Aufgrund der aktuellen Wetterlage wurden auch in Dietiker Gärten viele Buschmückenlarven gefunden. Die Asiatische Buschmücke gilt neben der ebenfalls exotischen Tigermücke als potenzielle Überträgerin von Krankheitserregern. Sie sticht auch am Tag, ihre Stiche sind schmerzhaft und hinterlassen oft grössere rote Flecken.
Das können Sie tun, damit sich die Asiatische Buschmücke weniger verbreitet:
- Keine mit Wasser gefüllten Gefässe auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten stehen lassen (Untersetzer von Blumentöpfen, Eimer, Spritzkannen, Vasen, Kinderspielzeug, alte Autoreifen und so weiter).
- Untersetzer, Kinderplanschbecken, Vogelbäder und so weiter mindestens einmal pro Woche leeren.
- Regenwassertonnen mit Deckel dicht verschliessen und nur bei Regen öffnen.
- Dachrinnen auf Verstopfungen kontrollieren.
In Teichen und Fliessgewässern kann sich die Buschmücke nicht entwickeln. Fische, Amphibien und andere Insektenlarven fressen die Mückenlarven.
Wissenswertes über die Asiatische Buschmücke
Die Asiatische Buschmücke sieht ähnlich aus wie die heimische «Gemeine Stechmücke». Sie ist aber meist grösser und hat auffällig helle Streifen am Körper und an den Beinen. Darum wird sie häufig mit der Tigermücke verwechselt. Jede weibliche Mücke legt im Laufe ihres Lebens, das ungefähr einen Monat dauert, hunderte Eier, die sich innerhalb einer bis drei Wochen zu erwachsenen Mücken entwickeln. Diese legen wiederum ebenso viele Eier. Die Buschmücke klebt ihre Eier in kleine Wasseransammlungen oberhalb des Wasserspiegels an die Wand des Behälters. Steigt der Wasserspiegel und die Eier werden mit Wasser überschwemmt, schlüpfen die Mückenlarven. Die Eier sind über mehrere Monate trockenresistent und können den Winter überleben. Auch bei kälteren Temperaturen können sich schon Larven entwickeln.