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Der Ackerbau war früher im Unterengadin die Haupteinnahmequelle der Landwirtschaft. Überall, wo es einigermassen möglich war, wurde das Gelände terrassiert, um es als Ackerland zu verwenden. Zeugen davon sind heute die herrlichen Terrassenlandschaften im unteren Unterengadin, vor allem in den Gemeinden Sent, Ramosch und Tschlin.
Östlich von Sent findet man auf engstem Raum eine riesige Anzahl an grösseren und kleineren Terrassen. Die Böschungen sind heute verwachsen und kommen den Lebensansprüchen von Insekten, Kleinsäugern und Vögeln sehr entgegen.
Laut Vogelwarte Sempach ist der Ostteil der Ackerterrassen von Sent das Gebiet mit der höchsten Heckendichte der ganzen Schweiz.
Die Terrassen erstrecken sich von "Chanvers" (Hanfäcker) am Inn (1100 m ü. M.) bis "Plattas" (1540 m ü. M.)