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Am Montag den 19. Juni nahmen beim Tanzteppich ein Dutzend Personen teil. Die Sitzung begann mit einem Bericht über das „Profitraining Reloaded„, das am vorigen Wochenende im Tanzhaus stattgefunden hatte und das sich als offener Raum für kritische Reflexion und Diskussion über die Bedürfnisse von professionellen Tänzern bezüglich Trainingsangebote zeigte. Die zweitägige Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Manifest, das Ideen für die Zukunft des Tanzhauses sammelte. Dieses Manifest wurde beim Tanzteppich weiterentwickelt.
Beim Tanzteppich wurden weiter Zweck, Zielgruppen und Struktur des Trainings diskutiert. (Angebot bestehend aus zweiwöchigen Blöcken mit häufigerer Wiederholung von Trainern, um Kontinuität zu ermöglichen, angemessenes/wettbewerbsfähiges Niveau, u.A.).
Außerdem wurden die Teilnahme und Bedürfnisse von Bachelor- und Masterstudenten als zukünftige Nutzer des Tanzhauses thematisiert. Das Profitraining könnte sich als Teil bzw. Ergänzung deren Ausbildung anbieten, wobei die angehenden Tänzer auch die Möglichkeit hätten, mit erfahreneren Kollegen in Kontakt zu kommen. Diesbezüglich wurde vorgeschlagen, im Tanzhaus ein Tag der offenen Türe zu organisieren und ein engeres Verhältnis mit den Ausbildungszentren zu entwickeln.
Die WildCards stand ebenfalls zur Diskussion. Unter anderem wurde vorgeschlagen, einen alternativen Pool von lokalen Tänzern/Künstler anderer Kunstbereiche zu erstellen und weitere Tanzstile einzuführen. Auch sollte das Training früher angekündigt werden.
Zum Schluss wurde der Vortrag von Noyale Colin zum Profitraining Reloaded über ihr Buch „Collaboration in Performance Practice“ zusammengefasst.