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Der erweiterte Zugang zu frühkindlicher Bildung («early childhood education», kurz: ECE) ist zu einem globalen Schwerpunkt geworden. Gerade auch im Globalen Süden wird erkannt, dass qualitativ hochstehende ECE das Potenzial hat, soziale Ungleichheiten zu reduzieren, weil die emotionale, soziale und kognitive Entwicklung der Kinder in jungem Alter signifikant und langfristig begünstigt wird. Die Förderung von qualitativ hochstehender ECE fand deshalb auch Eingang in die von den Vereinten Nationen formulierten Sustainable Development Goals: «By 2030, ensure that all girls and boys have access to quality early childhood development, care and pre‑primary education so that they are ready for primary education» (SDG 4.2).
Die Arthur Waser Stiftung engagiert sich dafür, einen Beitrag zur Verbesserung der ECE zu leisten. Sie fördert und vernetzt Organisationen, bei denen die langfristige Bereitschaft vorhanden ist, qualitativ hochstehende Angebote im Bereich der ECE bereitzustellen. Diese Angebote sollen Wissen auf der Grundlage einer soliden Wertebasis vermitteln, Kinder zu freiem Denken und eigenständigem Lernen anleiten und möglichst allen Bevölkerungsschichten zugutekommen.
Zurzeit ist die Arthur Waser Stiftung im Bereich Vorschulbildung ausschliesslich in Tansania tätig. In Tansania ist die Montessori-Pädagogik weit verbreitet und gut verankert, weil an lokalen Trainingszentren seit den 1970er Jahren insgesamt rund 5000 Montessori-Lehrpersonen ausgebildet worden sind und die Pädagogik an die lokalen Umstände angepasst worden ist. Aus diesen Gründen fördert die Stiftung in Tansania hauptsächlich den nationalen Verband der Montessori-Lehrpersonen sowie Organisationen, welche Montessori Trainingszentren und Kindergärten betreiben.