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Während Achtsamkeitsübungen bei uns total im Trend sind, sind sie anderswo schon seit Jahrtausenden Normalität. Der Buddhistische Mönch Thich Hat Hanh erklärt, dass die gesamte Buddhistische lehre sich während zwei Aktivitäten erfahren lässt: das achtsame Gehen und das achtsame Atmen.
Auch in modernen Interpretationen, wie dem MBSR (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion) von Jon Kabat Zinn, findet die Atmung eine ganz zentrale Rolle.
Du kannst das ganz einfach mal selbst ausprobieren:
- setz dich hin, in eine bequeme und aufrechte Position
- atme bewusst ein und aus
- konzentriere dich dabei auf die Stelle deines Körpers, an der du deinen Atem am intensivsten wahrnimmst (Nase, Bauch...)
- wenn Gedanken kommen, dann lass sie einfach los, wie Wolken, die an dir vorbei ziehen
- werte nicht darüber, dass Gedanken kommen, das ist normal
- wenn es dir schwer fällt, dich auf den Atem zu konzentrieren, dann zähle deine Atemzüge
Versuche diese Übung eine halbe Stunde lang aufrecht zu erhalten.