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Bobbi Jene
Nach einem erfolgreichen Jahrzehnt beschliesst die Tänzerin Bobbi Jene Smith, ihre Hauptrolle in der berühmten in Tel Aviver Batsheva Dance Company aufzugeben, in die USA zurückzukehren und sich einer Solokarriere zu widmen. Sie ist entschlossen, sich in einem extrem wettbewerbsfähigen Milieu einen Namen zu machen und bereit, ihren inspirierenden Mentor, den künstlerischen Leiter und berühmten Choreograph Ohad Nahardi und die Liebe ihres Lebens, ebenfalls ein Tänzer, zurückzulassen. Elvira Lind begleitet die Tänzerin in ihren letzten Monaten in Israel und dem darauffolgenden herzzerreissend Aufbruch. Sie zeichnet ein intimes, hautnahes Porträt (vor einigen Tagen beim New Yorker Tribeca Festival präsentiert), das im Übrigen auch Bobbi Jenes Prozess Rechnung trägt, mit dem sie besonders persönliche und ehrgeizige Performances komponiert. Ein sensibler und ergreifender Film über den erforderlichen Kampf und die unvermeidlichen Folgen des Ehrgeizes, aber auch den Schmerz, den das Streben nach innerer Ehrlichkeit mit sich bringt.
Emilie Bujès