Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03344.jsonl.gz/2195

«Der kürzlich ausgelöste Amok-Fehlalarm an einer Basler Schule hat gezeigt, dass solche Situationen sehr schnell real werden können.»
Wie bitte? Ein Fehlalarm soll zeigen, dass ein Szenario sehr schnell real werden kann? Lächerlicher kann eine Argumentation kaum sein. Aber Hauptsache man hat nachher über 500 MPs.
Ich denke nicht, dass ich ein besonders romantisches Bild der Natur habe. Dazu kann man auch Dokus gucken, wo man noch tatsächlich über Tiere staunen kann, da sie in ihrem natürlichen Umfeld sind.
Die Frage geht doch dahin, was ein gutes Leben ausmacht. Mir scheint, sie meinen diese Frage stellvertretend für die Tiere beantworten zu können, was jedoch nicht der Fall ist.
Ich würde auch das sicherste und bestausgestatteste Gefängnis niemals der Freiheit vorziehen - sie etwa?
Tut es das? Erklären sie mir doch bitte den Nutzen von auf viel zu engem Platz eingesperrten Tieren.
Oder sehen sie die Erregung von Mitleid als Nutzen? Dann gebe ich ihnen recht, wobei dieser Nutzen als nicht besonders hoch einzustufen ist, gerade, wenn man die Kosten bedenkt.
Früher gab es auch noch "Völkeraustellungen" oder wie auch immer man sie nannte, von denen man behauptete sie wären von grossem Nutzen für die Bevölkerung.
Und wo genau überwiegt welcher Nutzen was? Ich war des öfteren als Kind im Zoo, der einzige Nutzen war Zeitvertreib.
Und mit Schäden meinen sie tote Tiere, gestresste, einsame Tiere und unklare Fangmethoden?
auch die ehefrau denkt nicht, dass ihr mann sie betrügt, bis sie es herausfindet.
solche dinge können über jahre hinweg fortlaufend geschehen, ohne dass es selbst die nächsten nur ahnen - ausgeprägt sozialkompetenz hin oder her.
herr zedermann
in diesem artikel wird von studien geredet ohne irgendwelche quellen oder verweise auf diese. wie man weiss, sind studien keine fakten, sondern unterliegen einem forschungsdesign und dieses kann man gut oder weniger gut gestalten.
als beispiel verlinke ich ihnen eine kritik an einer studie des robert-koch-instituts, das auf ähnliche ergebnisse, wie ihre studie kam:
http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/Degs/degs_w1/Basispublikation/Stellungnahme_Schroettle.pdf?__blob=publicationFile
abgesehen davon ist arne hoffmann eine eher umstrittene person.
es geht wohl darum, dass ein flohmarkt kein geschäft ist. dass soziale interaktion und das handeln dazugehören.
sie wiederum meinen, dass man nach einem zu hohen preis dankend ablehnen muss, doch dies sollte an einem flohmarkt eben nicht der fall sein. viel eher sollte man seine preisvorstellung entgegensetzen, um danach zu einem preis zu kommen, der für beide akzeptabel ist. wenn der preis sehr weit über den eigenen vostellungen liegt, kann man natürlich auch gleich ablehnen, aber das muss einem dann auch nicht unangenehm sein.
@zedermann
ich bin ihnen nichts schuldig. wenn sie weiterhin unwissend bleiben wollen, dann ist das ihr ding.
und mit "noch tätigen seriösen Geisteswissenschaftler[n]" meinen sie bestimmt solche, wie den autoren des textes, der an der uni in jena lehrt und ausserdem redakteur bei einem philosophiemagazin ist.
@zedermann
richtig, mit philosophie hat das ganze wenig zu tun und sollte es auch nie.
der artikel (er)klärt doch sehr schön auf, wie und wo geisteswissenschaftler gebraucht werden. wenn sie so unbedingt nicht glauben wollen, was nebst diesem herrn auch viele andere immer wieder betonen und statistiken wollen, dann suchen sie sich die.