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(Kt. Bern,
Amtsbez. Interlaken).
3300-2206 m. Hängegletscher, steigt zwischen stark verwitterten Felsgräten mit
starker Neigung von den W.-Hängen des
Mittaghorns gegen das Thal von
Lauterbrunnen herab. An seinem Fuss die gleichnamige
Alp.
(Kt. St. Gallen,
Bez. Sargans).
2259 m. Breiter Gipfel, in der Kette, die von der Mageren nach N. zum Breitmantel und von da nach
NO. zum
Brodkamm zieht und deren erste Hälfte die
Thäler des
Schilzbachs und
der
Murg von einander trennt.
Zum
Schilzbach steigt der Breitmantel in breiten u. sanft geneigten Terrassen ab, während er zur
Murg in jähen Felsabsätzen
rasch abstürzt.
1918 m. Langes Rasenband, zwischen zwei parallel laufenden Felsgruppen, in den
sw.
Vorbergen des
Altmann, am linken Seitengehänge des zwischen
Altmann u.
Säntis von
Thurwies zum Rotsteinpass ansteigenden
Thälchens.
Wiesen an den etwas ansteigenden Seitenhängen des Reussthales, Wälder auf den steiler abfallenden Hügelzügen und Weinreben
an besonders sonnigen Hängen. Zahlreiche Obstbäume. Die Viehstatistik ergibt folgende Zahlen:
(Kt. Aargau,
Bez. Bremgarten). 380 m. Kleine Stadt, Hauptort des Bezirkes gleichen Namens, 15 km w. Zürich
und 23 km ö.
Aarau, an der Reuss.
Endstation der Zweiglinie Wohlen-Bremgarten. Postwagen nach Dietikon, Jonen, Muri und Mellingen. Postbureau,
Telegraph. 514 Häuser, 2209 Ew., wo von 347 Reformierte. Seit alter Zeit hat sich Bremgarten die starken Wasserkräfte der
Reuss zu Nutze gemacht. Schon im 13. Jahrhundert arbeiteten hier Mühlen, Eigentum Rudolfs von Habsburg. 1830 ist die Bruggermühle
in eine Baumwollspinnerei umgewandelt worden. Aus der gleichen Zeit datiert auch die SpinnereiAu. 1887 wurde
eine grosse Seidenweberei in Betrieb gesetzt.
Das restaurierte alte Kloster St. Joseph dient heute als Asyl für schwachbegabte Kinder und bietet Raum für 160 Insassen,
die unter der Aufsicht von 22 Schwestern stehen. Ein etwas oberhalb Bremgarten errichtetes Elektrizitätswerk
mit 1300 HP
sendet seit 1893 einen grossen Teil der erzeugten Kraft nach Zürich
und liefert auch der Ortschaft Wohlen elektrisches
Licht. Rathaus, reich dotiertes Spital und Kapuzinerkloster. Ziemlich bedeutend ist die Rolle, die diese kleine Stadt in der
Geschichte gespielt hat. Sie ist die Heimat des später in Zürich
wirkenden Reformators Heinrich Bullinger und
des Schweizer Chronisten Schodeler. Der flüchtige Louis-Philippe wohnte hier 1793 und 1795 unter dem Namen Corby. Seit 1830 war
Bremgarten öfters der Schauplatz grosser Volksversammlungen. Einige Gräberfunde aus alemannischer Zeit.
(Kt. und Amtsbez. Bern).
500 m. Gem. und Pfarrdorf, am rechten Ufer der Aare an der grossen verschlungenen
Umbiegung des Flusses nach W.; 3,3 km n. Bern.
Gemeinde, die WeilerAeschenbrunnmatt, Neubrücke, Rüti, Seftau und Stuckishaus inbegriffen: 69 Häuser, 888 reform.
Ew. Das Dörfchen Bremgarten, im früheren Mittelalter ein festes Städtchen, nach Justinger 1311 von den Bernern zerstört,
zählt ausser der Kirche u. einem von 1780 datierenden Schlösschen nur 7 Wohnhäuser mit 60 Ew. Es liegt
mit seinem uralten romanischen Kirchlein auf einer vom Fluss fast kreisförmig umflossenen Halbinsel, deren Boden ein prachtvolles
Beispiel einer felsigen Flussterrasse bietet. 1554-1579 war das damalige Schloss Bremgarten Sitz des Eroberers der Waadt,
Hans Franz
Nägeli. Ob die Kirche Rudolfs von ErlachGrab birgt, ist nicht mit Sicherheit erwiesen. Einige Funde aus
der Römerzeit beweisen, dass die Gegend schon seit Langem besiedelt war. Urkundlich schon 1180, Fähre bei Bremgarten 1307 erwähnt,
die Edlen von Bremgarten seit 1185 bekannt. Der Name stammt vom althochdeutschen brama = Gebüsch und hard = Wald, also «Buschwald».
(Kt. und Amtsbez. Bern).
550 m. Grosser und wohlgepflegter Forst, nw. der Stadt Bern. Fläche 636 ha. Eigentum
der Burgergemeinde Bern.
Wird durch die Strasse Bern-Neubrücke in einen kleinen Bremgartenwald rechts und einen grossen Bremgartenwald
links geteilt. Im Sommer beliebtestes Ziel der Spaziergänger Berns. In seiner Mitte entströmt einem alten
Brunnstocke die Quelle des Glasbrunnens. Malerische Partien längs den felsigen Abstürzen des Waldes zur Aare im N. Schöne
Parkanlage zwischen der Neubrückstrasse und «Karlsruhe». Pavillon u. Studerstein,
das Denkmal des Alpenforschers Gottlieb Studer, der hier sein «Panorama von Bern"
zeichnete.
(Lacdes) oder Lac de Chaillexon (Kt. Neuenburg,
Bez. Le Locle). 752 m. See, im schweizerischen Kettenjura, entweder nach dem
Neuenburger Dorf Les Brenets oder nach dem französischen WeilerChaillexon benannt. Er setzt sich aus dem
eigentlichen Lac des Brenets und den sog. «Bassins du Doubs» zusammen und liegt an der schweizerisch-französischen Grenze
zwischen dem Kanton Neuenburg
und der Franche-Comté. Der See stellt in Wirklichkeit nur eine Verbreiterung des Doubs dar, dessen Wasser durch
eine Felsbarre von 30 m Höhe am Auslauf gestaut werden. Er windet sich in mehreren Mäandern zwischen
seinen Steilufern aus beinahe horizontal gelagerten obersten Juraschichten (Kimmeridge und Portland) durch. Die Tiefe nimmt
vom Einfluss des Doubs bis zum Fusse der untern Felsbarre regelmässig zu, wo sie bei Mittelwasser 26,9 m beträgt. Die grösste
Tiefe liegt am Rande dieser Sohle am Boden eines noch um 4,6 m tiefer hinabreichenden Trichters (entonnoir).
Die Höhe des Wasserspiegels ist beim Lac des Brenets eine ausserordentlich ungleiche und schwankt im Maximum bis zu über 17 m,
womit auch Aenderungen in der Tiefe des Sees von 15,2-32,59 m bedingt sind. Die Extreme, abgelesen
an den am
untern Ende des Sees angebrachten eidgenössischen Pegel, dessen Nullpunkt 13,0 m über der Sohle liegt, waren 2,2 und 13,39
m. Bei Mittelwasser nimmt der Lac des Brenets eine Fläche von 58 ha ein.
Dem Seeboden entspringen eine Reihe von unterseeischen Quellen, so eine bei Chaillexon, drei bei der Pointe d'Arnoux
etc. Wenn bei Niedrigwasser die Fläche des Sees auf mehr als die Hälfte verkleinert ist, werden diese Quellen sichtbar.
Der Hauptzufluss neben dem Doubs ist der von Le Locle kommende Bied. Wie der Lac des Brenets zweierlei Arten von Wasserzufuhr
aufweist, so fliesst er auch auf zwei verschiedene Arten ab: mit einem oberirdischen Abfluss, dem Doubs,
und einer Reihe von unterirdischen und -seeischen Wasseradern, die die starken beim Saut du Doubs zu Tage tretenden Quellen
speisen.
Bei Niedrigwasser sind nur die letztgenannten thätig. Doch sind sie genügend stark, um eine beträchtliche Senkung des
Seespiegels zu veranlassen, sobald die durch sie vermittelte Wasserabfuhr die Zufuhr durch die Flüsse
überwiegt. Umgekehrt sind zur Zeit des Steigens des Doubs die rasch eintretenden Hochwasser des Sees von ganz bedeutendem
Umfange. Die Entstehung des Lac des Brenets wird von A. Delebecque der Verstopfung eines unterirdischen Abflusses des Doubs
zugeschrieben. Die verwitterte und von Spalten durchzogene Schwelle des Saut du Doubs lässt indessen auch
die Ansicht zu, dass von ihr zu einem oder mehreren Malen sich Felsmassen abgelöst haben und ganze Bänke gegen den See abgesunken
sind, was auch durch die beständige Verbreiterung des Beckens nahe der Schwelle bestätigt wird.
Niedrigwasser tritt am Lac des Brenets im Jahr zweimal, im Sommer und Winter, ein; besonders bemerkenswert
sind in dieser Beziehung die beiden Winter von 1858 und 1892 und die Sommer von 1870 und 1893. Am konnte während 24 Stunden
der zu einer Breite von wenigen Metern zusammengeschrumpfte Doubs im Thalweg des sonst trocken liegenden
Seebettes der ganzen Länge des Sees nach verfolgt werden.
In landschaftlicher Beziehung ist der Lac des Brenets der Typus eines gut charakterisierten Thal- oder Schluchtsees. So sehr
die Ufer an seiner W.-Hälfte lieblich und sanft gewellt sind, so streng und schluchtförmig werden sie in seiner O.-Hälfte.
Hier windet sich der See mühsam
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mehr
zwischen senkrechten Felswänden durch, die durch ihre Mächtigkeit und ihre seltsamen Verwitterungsformen grossen Eindruck
machen. Hier finden sich die Felsformen der Jungfrau mit dem Jesuskind, das wohlbekannte Profil des Königs Louis-Philippe,
das Echo der Roche Pesante und, gegenüber, die schöne Grotte der Toffière. Eine über dieser in den Fels
gehauene Inschrift verewigt den Besuch dieser Stätte durch drei Prinzen des preussischen Königshauses zu der Zeit, da dieses
noch die Herrschaft über Neuenburg
hatte. Später ist dieser Inschrift das eidgenössische Kreuz beigefügt worden. Im Lac des Brenets
werden der Barsch, Hecht und die Brasse gefangen. (Für die Fauna s. den Art. Doubs).
(Les) (Kt. Neuenburg,
Bez. Le Locle).
854 m. Gem. und Dorf, 5 km nw. Le Locle, an der Strasse Le Locle-LesBrenets-Villers le Lac, nahe
dem die Landesgrenze bildenden Lac des Brenets. Station der Lokalbahn Le Locle-Les Brenets. Postbureau, Telegraph, Telephon,
Zollamt. Gemeinde, die Häusergruppen und Weiler L'Augemont, Les Frêtes, Bourg-Dessous, Le Pont, Les Recrettes,
Les Saignottes, Le Saut du Doubs, Sur l'Etang inbegriffen 166 Häuser; 1404 Ew., wovon 200 Katholiken; Dorf: 95 Häuser, 959 Ew.
Seine prachtvolle landschaftliche Lage hat das Dorf Les Brenets zu einer reizenden Sommerstation und zu einem der besuchtesten
Punkte des Jura gestaltet; besonders sehenswert sind der See, der Saut du Doubs, die Höhlen von Moron, sowie
die Aussichtspunkte La Caroline und Les Recrettes. Die Uhrenindustrie hat sich hier seit der Mitte des 18. Jahrhunderts eingebürgert,
heute steht sie in grosser Blüte und beschäftigt 16 Fabrikanten. Daneben Viehzucht, zwei grosse Käsereien,
eine Enzianbrennerei. Ansiedler aus der Freigrafschaft Burgund liessen sich hier, auf Gebiet der GrafschaftValangin, im 14. Jahrhundert
nieder, was zu langwierigem, von 1408-1480 dauerndem Grenzstreit zwischen der Grafschaft und dem Priorat Morteau führte.
Die Kirche stammt aus 1511, die Errichtung einer eigenen Pfarrei aus 1519. 1848 wurde das Dorf durch
eine Feuersbrunst gänzlich zerstört. Heimat des Optikers P. L. Guinand (1748-1824) und des gewesenen Direktors der Ecole
normale in Paris, Ernest Bersot.
2357 m. Einer der Hauptgipfel der FreiburgerAlpen, breite Pyramide aus obern Jurakalken
mit angelagertem Neocom;
steigt in begrasten Felsbändern zwischen den Thälern des Gros Mont und Motélon
auf. Er wird häufig bestiegen und zwar sowohl des am S.- und SW.-Hang in Massen wachsenden Edelweiss als auch seiner ungemein
ausgedehnten Rundsicht wegen.
(Cornedes) (Kt. Waadt,
Bez. Pays d'Enhaut).
1882 m. Gipfel, am NO.-Hang bewaldet, sonst rasenbewachsen, s. über den Bädern von L'Etivaz,
auf dem das Thal von L'Etivaz vom Hongrinthal trennenden Kamm. 2 Stunden von den Bädern von L'Etivaz.
Aussicht unbedeutend.
Vom Lukmanier bis zu seiner bei Biasca in 289 m gelegenen Mündung gerechnet hat der Brenno eine Länge von 36 km, wovon 15 km
auf die Strecke Lukmanier-Olivone entfallen, während der Quelllauf Greina-Olivone 12 km misst. Die weitern
Nebenflüsse des Brenno sind nur wenig bedeutend, wir nennen die aus dem Val Malvaglia kommende Lorina und die aus dem Val Pontirone
kommende Legiuna, beide von O. und von links sich mit dem Brenno vereinigend. Wie fast alle Flüsse des Tessin
ist auch der
Brenno ein böser Wildbach, der zeitweise über seine Ufer tritt und dann verderbliche Ueberschwemmungen verursacht.
Von deren grösster, 1868, sind die Spuren im ganzen Thal noch deutlich wahrzunehmen. Im Unterlaufe spaltet sich der Fluss
in mehrere Arme, die in zahlreichen Mäandern über ihre selbstaufgeschütteten Sand- und Kiesmassen hin- und herschwanken.
Sieht man den schmalen Wasserfaden des Brenno im Hochsommer und Herbst, so kann man es kaum glauben, mit welcher Wassermasse
und Geschwindigkeit er im Frühjahr das Thal herab braust. Längs seiner Ufer Schutzbauten.
700-1000 m. Bauernhöfe, in der Nähe von Brent, an den
Höhen über dem linken Ufer der Baye de Clarens bei deren Austritt aus dem Thälchen von L'Alliaz zerstreut gelegen und in
die beiden WeilerCornaux und Saumont eingeteilt. 60 reform. Ew.
(Kt. Bern,
Amtsbez. Pruntrut).
534 m. Gem. und Pfarrdorf, in malerischem und fruchtbarem Thälchen am N.-Fuss der Kette des
Lomont; 4,5 km wsw. der Station Pruntrut der Linie Delsberg-Delle. Postablage, Telephon, Grenzwachtposten, Zollamt. 84 Häuser, 498 kathol.
Ew. Ackerbau u. Uhrenindustrie. Prachtvolle Buchen- und Tannenwälder. Das Dorf ist in einem Walde von
Obstbäumen versteckt gelegen und besitzt ausgedehnte Weidegründe. Eine Fruchtmühle, eine Holzschuhfabrik und Bruch auf
Bausteine. Die alte, 1893 abgetragene Kirche ist durch eine mitsamt dem Helm ganz aus Steinquadern erbaute Basilika romanischen
Stiles ersetzt worden. Die SW.-Grenze der Gemeinde Bressaucourt bildet zugleich auf eine Strecke von 1500 m
die Grenze gegen Frankreich und fällt in senkrechten Felswänden zum weiten Cirkus von Pietschieson ab, der an den Creux-du-Van
im Val-de-Travers erinnert und in dem Anthriscus torquata, eine in der Schweiz sehr seltene Pflanze, wächst. Auf der Weide
von L'Envers, unter dem Hang von Châtel, Fossilien des Tongrien (Unteres Oligocän).
Von Bressaucourt führt eine Strasse über Pietschieson und Montancy südwärts nach Glère am Doubs in Frankreich. 1117:
Bersalcurt;
1312: Bresacorth;
1331: Brisacourt;
im 15. und 16. Jahrhundert: Bresalcourt und Brisacourt.
Die Römer hatten
hier prachtvolle Villen und bedeutende Festungswerke erstellt, von denen namentlich bei der Lokalität
L'Abbaye noch
Gräben, Wälle und cementierte Mauerreste sichtbar sind; ebenso findet man Hakenziegel, Töpferwaren,
Stücke von behauenen Bausteinen und Münzen aus der Zeit Neros und Hadrians. (Abbé Daucourt. Dictionnaire historique desparoisses duJura.)
Von Nebenflüssen zur Bressonnaz nennen wir den nahe ihrer Mündung sich
von rechts mit ihr vereinigenden Flon oder Carouge, der von Servion herkommt und fast ebenso stark ist wie sie selbst, sowie
(von links) den Bach von Corcelles und die Pissevache, die von den höchst gelegenen Teilen des centralen Jorat herabkommt und
ihrerseits wieder von zahlreichen Nebenadern gespeist wird.
462 m. Sehr bekannter Kurort mit Bad (Kaltwasserheilanstalt) n. vom
Hallwilersee, an der Strasse längs dessen rechtem Ufer, sö. Seengen und 3 km ö. der Station Boniswil der Seethalbahn. In
reizender und fruchtbarer Gegend. 1540 errichtete hier Rudolf von Hallwil einen Bauernhof, der 1844 den heutigen Badgebäulichkeiten
Platz gemacht hat.
(Lacde) (Kt. Waadt,
Bez. Lavaux).
672 m. Kleiner See, 10 km ö. Lausanne auf dem Plateau des Jorat, n. Chexbres.
Ca. 1,5 km lang und im Mittel 300 m breit. Er erreicht seine grösste Tiefe von 15 m beinahe im Zentrum des Beckens und füllt
den Boden einer Wanne, die zwischen dem aus tertiären Sandsteinen, Mergeln und Conglomeraten der Aquitanischen Stufe bestehenden
Hügelzug von Gourze und dem aus tertiären Conglomeraten der Burdigalischen Stufe aufgebauten Mont-Pélerin
eingesenkt ist. Am Seeufer selbst treten sowohl im O. als im W. Bänke von grobkörnigem Sandstein zu Tage, die OSO. fallen.
Die Wanne ist somit in anstehendem Fels ausgewaschen. Die denSee an seinem N.- u. S.-Ende stauenden Massen
von Glacialschutt lassen ihn als Moränensee erkennen, wie ein solcher auch der kleine See war, der ehemals an der Stelle
der heutigen Sumpfebene von Le Verney (beim Bahnhof Chexbres) bestand und der durch Erosion der Moränenbarre von La Crausaz
trocken gelegt wurde. Einer irrtümlichen Annahme zufolge wäre der Stauriegel nur ein durch die Mönche
des KlostersHaut Crêt zum Zweck der Fischzucht künstlich aufgeführter Damm. Zwei in neuester gemachte Bohrungen haben aber
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