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Mit seiner Musik verbindet der Schlagzeuger westafrikanische Trommelrhythmen, rollende Funk Grooves und den Jazz, der ihn als Jugendlicher faszinierte. In seinen 20ern arbeitete er unter anderen mit Fela Kuti, James Brown und dem Motown Label zusammen. Mitte der 70er Jahre gründete er das Label "Mustevic Sound", um seine eigene, und die Musik seiner Weggefährten, zu veröffentlichen - den Free Jazz. Den letzten Teil seines Lebens verbrachte er in Europa, lebte im Tessin und spielte zusammen mit dem Elektronikkünstler Keiran Hebden alias Four Tet. Dieses Duo untersuchte die Idee des variierbaren Tempos und das zusammenspiel von Hebdens elekronischen Klängen und den rein akustischen des Schlagzeugs. Am 13. April 2010 starb Steve Reid an Krebs. Selten trifft man eine so vielseitige Diskographie und einen so offenen Musiker dahinter an.