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Der Literat und ehemalige Nationalrat war während seiner Amtszeit medial sehr präsent. Er ist vor allem als Provokateur und Hardliner aufgefallen, hat im Nationalrat aber keine grossen Spuren hinterlassen. Erfolgreich war Freysinger aber mit Volksinitiativen. Für das Minarettverbot, die Pädophilen- oder Masseneinwanderungsinitiative hat er an vorderster Front mit Erfolg gekämpft.
Seit er 2013 zum Staatsrat im Wallis gewählt wurde, ist es national ruhiger um Freysinger geworden. Provokative Medienauftritte, sowie seine umstrittenen Auslandreisen zu mitunter rechts-extremen Veranstaltungen sind seltener geworden. In der Walliser Regierung ist er nach eigener Aussage zu einem geachteten Mitglied geworden.
Steckbrief
- Freysinger war zwischen 2003 und 2015 Nationalrat. In dieser Zeit sass er in verschiedensten Kommissionen.
- Aktueller Beruf: Regierungsrat im Kanton Wallis
- Jahrgang: 1960
- Wohnort: Savièse
- Zivilstand: verheiratet
Gut zu wissen
|Inhaltlich gilt er als Hardliner. Seiner Provokationen wegen ist er allerdings für viele unter der Bundeshauskuppel nicht wählbar. Freysinger selber sagt der Zeitung «Le Nouvelliste»: «Meine Chancen liegen zwischen 0 und 100, denn es geht darum, der richtige Kandidat im richtigen Moment zu sein.»|