Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03433.jsonl.gz/435

- Kasper Asgreen gewinnt die Flandern-Rundfahrt 2021.
- Der Däne behält beim Eintagesklassiker in Belgien auf der Zielgeraden gegen Titelverteidiger Mathieu van der Poel die Oberhand.
- Die Schweizer Mitstreiter schreiben gleich mehrere Dramen.
Der Sieger der 105. Ausgabe der Flandern-Rundfahrt heisst Kasper Asgreen. Der dänische Meister bezwang beim belgischen Rad-Klassiker nach 254 km im Zweiersprint den Vorjahressieger Mathieu van der Poel.
Asgreen und Van der Poel hatten sich 26 km vor dem Ziel zusammen mit dem Belgier Wout van Aert vom Rest der Konkurrenz abgesetzt. Als Van der Poel am alten Kwaremont, der zweitletzten von 19 Steigungen, attackierte, konnte ihm nur noch Asgreen folgen. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als sich Van der Poel im Zielsprint gegen Van Aert behaupten konnte, fehlte dem niederländischen Meister diesmal aber die Kraft.
Premiere für Asgreen
So setzte sich Asgreen, Ende März bereits Sieger beim E3-Preis in Harelbeke, im Spurt gegen Van der Poel souverän durch. Für den 26-jährigen Dänen aus dem Team Deceuninck-Quick Step war es der erste Sieg in einem der fünf sogenannten Radsport-Monumente. 2019 beendete er die Flandern-Rundfahrt hinter dem italienischen Überraschungssieger Alberto Bettiol als Zweiter.
Platz 3 sicherte sich im Sprint der ersten Verfolger der belgische Olympiasieger Greg van Avermaet. Dahinter folgten mit Jasper Stuyven, dem Sieger von Mailand - Sanremo vor zwei Wochen, Sep Vanmarcke, Van Aert und Gianni Vermeersch vier weitere Belgier.
Bissegger mit starker Leistung
Von den sieben gestarteten Schweizern konnte keiner in die Entscheidung um den Sieg eingreifen. Stefan Bissegger zeigte jedoch ein starkes Rennen. Der Thurgauer initiierte kurz nach dem Start in Antwerpen die Fluchtgruppe des Tages und schüttelte später seine sechs Mitstreiter ab, ehe er 38 km vor dem Ziel die Favoriten ziehen lassen musste.
Stefan Küng musste seine Ambitionen auf ein Topergebnis nach einem Sturz 55 km vor dem Ziel bereits früh begraben. Alles zu den Schweizer Dramen können Sie hier nachlesen.
Reusser in den Top 10
Bei den Frauen gab es an der Niederländerin Annemiek van Vleuten (Movistar) kein Vorbeikommen. Die 38-Jährige gewann mit 25 Sekunden Vorsprung auf Lisa Brennauer (GER, Ceratizit-WNT) und Grace Brown (AUS, BikeExchange). Marlen Reusser (Alé BTC Ljubljana) klassierte sich als beste Schweizerin auf dem 9. Rang.