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Die italienische Sopranistin Silvia Frigato studierte Gesang und Klavier am Adria-Konservatorium, in Modena und an der Accademia Chigiana in Siena. Mit Kursen bei Roberta Invernizzi, Sara Mingardo und Lorenzo Ghielmi spezialisierte sie sich auf die Alte Musik. Nachdem sie 2007 den «Concorso di canto barocco Francesco Provenzale» gewonnen hatte, arbeitete sie mit Dirigenten wie Rinaldo Alessandrini, Fabio Biondi, Ottavio Dantone, Sir John Eliot Gardiner, Philippe Herrweghe und Sigiswald Kuijken zusammen. Bei den Innsbrucker Festwochen gestaltete sie die Titelrolle in Caccinis L’Euridice, an der Mailänder Scala war sie mit Monteverdis Poppea zu Gast; beim Maggio Musicale in Florenz sang sie in Glucks Orfeo und Debussys Pelléas (am Pult: Daniele Gatti), bei den Salzburger Festspielen interpretierte sie Bibers Missa Salisburgensis unter der Leitung von Václav Luks. Als Martinůs Mirandolina stellte sie sich 2016 am Teatro La Fenice in Venedig vor.
April 2017