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Der Versuchsbetrieb Mapraz wurde gegründet, um Fragen zu beantworten, wenn Betriebe auf viehlosen Bio-Ackerbau umstellen wollen. Nach zwölf Beobachtungsjahren, in denen in den sechs letzten Jahren zwei Fruchtfolgen verglichen wurden (mit einem Jahr oder zwei Jahren Kunstwiese – KW), sind die durchschnittlichen Erträge beim Weizen um 8 % tiefer als die Richtwerte oder vergleichbar mit den Bio-Richtwerten bei der Ackerbohne und beim Hafer. Die Deckungsbeiträge liegen zwischen CHF 250 und CHF 670/ha unter den Richtwerten der Bio-Landwirtschaft mit Vieh. Die Fruchtfolge mit zwei Jahren KW zeigt einen besseren Deckungsbeitrag (CHF 200/ha) und benötigt weniger Arbeit (-2 Std./ha) als die Fruchtfolge mit einem Jahr KW. Die Ackerkratzdistel konnte mit der Einführung von zwei Jahren KW in der Fruchtfolge reduziert werden. Die Einführung des Blindstriegelns erlaubte das In-Schach-Halten des Ackerfuchsschwanzes. Die anderen Unkräuter stellen kein Problem dar.
Die 15 Schweizer Pärke, die sich vorwiegend in den (Vor-)Alpen und im Jurabogen befinden, sind aufgrund ihrer einzigartigen Landschaften touristische Anziehungspunkte. Doch bringen die Pärke auch für die lokale Landwirtschaft einen ökonomischen Mehrwert?
Schweizer Landwirtschaftsbetriebe geben überschüssigen Hofdünger für die ausgeglichene Nährstoff-Bilanz an Betriebe mit freien Aufnahmekapazitäten oder an Kompostier- und Vergärungsanlagen ab. Die Transportmengen von Hof- und Recyclingdünger und damit auch die Transportkosten nahmen von 2015 bis 2020 deutlich zu.
Die Beschäftigung im Agrarsektor ist in vielen europäischen Ländern besonders in der Nutztierhaltung rückläufig. Direktzahlungen können diesem Trend entgegenwirken und zu mehr – vor allem weiblichen – Familienarbeitskräften auf dem Betrieb führen.