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Hepatitis C ist eine Infektionskrankheit, die durch das Hepatitis-C-Virus übertragen wird. Die Hepatitis C verläuft meist chronisch und verursacht nur milde Symptome, allerdings besteht für die Patienten ein erhöhtes Risiko auf eine Leberzirrhose und ein hepatozelluläres Karzinom. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnose wichtig, und diese erfolgt über den direkten Nachweis viraler Nukleinsäuren bzw. die Detektion von Antikörpern im Serum.
Die Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus erfolgt meist durch kontaminierte Kanülen, die Verwendung unsteriler medizinischer Produkte oder die Transfusion von Blutprodukten, die nicht entsprechend getestet wurden [1] [2] [3] [4]. Es besteht zudem ein Ansteckungsrisiko bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr und eine infizierte Mutter kann das Virus auf ihr ungeborenes Kind übertragen [3]. Eine Übertragung mit der Muttermilch findet jedoch nicht statt.
Die Inkubationszeit beträgt zwischen zwei Wochen und einem halben Jahr und einige Patienten klagen dann über konstitutive Symptome wie allgemeine Schwäche und Fieber [5] [6] [7]. Bei akuter Hepatitis C leiden die Betroffenen meist auch an Inappetenz, Übelkeit und Erbrechen. Beschwerden, die auf eine Hepatopathie hinweisen, sind Schmerzen im Oberbauch, Ikterus und eine dunkle Verfärbung des Urins bei gleichzeitig hellem Stuhl.
Mehr als drei Viertel der Patienten entwickelt jedoch eine chronische Hepatitis C und bleibt weitgehend asymptomatisch, bis sich sekundäre Leberleiden wie eine Leberzirrhose oder ein hepatozelluläres Karzinom einstellen [5] [6]. Diese Pathologien gehen mit einer ähnlich unspezifischen Symptomatik einher wie die akute Hepatitis C. Erst in fortgeschrittenen Stadien kommt es zur Aszites und zur Bildung peripherer Ödeme, zur Koagulopathie und hepatischen Enzephalopathie mit Konzentrationsproblemen und Gedächtnisstörungen. Auch dermatologische Symptome wie ein generalisierter Pruritus können sich dann einstellen. Auf gezielte Nachfragen geben die Patienten zuweilen an, bereits seit vielen Jahren an einer chronischen Müdigkeit und rekurrenter Nausea zu leiden.
Da die Mehrzahl der Patienten asymptomatisch bleibt, erfolgt die Diagnose der Hepatitis C nur selten in der akuten Phase der Erkrankung. Wichtige Ausnahmen sind hier jedoch regelmäßige Blutuntersuchungen, wie sie beispielsweise nach der Blutspende erfolgen.
Zur Diagnose einer Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus werden generell zwei Methoden angewandt:
Nach Bestätigung der Diagnose sind weitere diagnostische Maßnahmen einzuleiten, um den Zustand der Leber beurteilen zu können [9]. Dazu zählt beispielsweise die Anfertigung eines Blutbildes und die Auswertung der Blutchemie, wobei neben den klassischen Leberparametern auch die Konzentration des α-Fetoproteins zu beachten ist. Eine große Bedeutung kommt zudem der Sonographie und der pathohistologischen Untersuchung von Biopsieproben zu.
Es wird weiterhin empfohlen, Hepatitis C-Patienten auf eine Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus und dem humanen Immundefizienz-Virus zu testen [1] [5] [6] [7].