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Schwedens Frauen-Nationalteam holte bei der WM in Frankreich dank einem 2:1-Sieg gegen England im Spiel um Platz 3 die Bronzemedaille. Bereits 2011 beim Turnier in Deutschland hatten die Skandinavierinnen den Sprung auf das Podest geschafft.
In Nizza schossen Kosovare Asllani und Sofia Jakobsson bis zur 22. Minute die Tore zur frühen und vorentscheidenden 2:0-Führung. England, das an der letzten WM (2015) Dritter wurde und auch an der EM vor zwei Jahren im Halbfinal gestanden hatte, ging diesmal leer aus.
Der Final zwischen den USA und den Niederlanden findet am Sonntag um 17.00 Uhr in Lyon statt. (zap/sda)
England - Schweden 1:2 (1:2)
Nizza.
Tore: 11. Asllani 0:1. 22. Jakobsson 0:2. 31. Kirby 1:2.
Der Final der Frauen-WM in Frankreich lautet USA – Niederlande. Die Niederländerinnen gewannen den zweiten Halbfinal in Lyon gegen Schweden 1:0 nach Verlängerung.
Ein platzierter Flachschuss der Mittelfeldspielerin Jackie Groenen aus nicht ganz 20 Metern Entfernung entschied die zäh verlaufene Partie in der 9. Minute der Verlängerung. Vorangegangen waren dem Siegtreffer vor nicht ganz 50'000 Zuschauern über weite Strecken ereignisarme 98 Minuten, in denen die Schwedinnen zunächst die etwas bessere Equipe waren.
Für die Niederlande, die sich via Playoffs gegen die Schweiz (4:1 nach Hin- und Rückspiel) erst zum zweiten Mal für eine WM-Endrunde qualifizierten, ist es der erste WM-Final. In diesem trifft die Mannschaft von Trainerin Sarina Wiegman am Sonntag (17.00 Uhr) in Lyon auf Titelverteidiger und Favorit USA. (sda)
Die USA stehen zum fünften Mal im Final der Frauen-WM. Das Team von Trainerin Jill Ellis bezwang England in Lyon nach banger Schlussphase 2:1.
Die letzte halbe Stunde war dramatisch, die Tore fielen aber in den ersten 31 Minuten: Christen Press, die überraschend anstelle von Megan Rapinoe in der Startelf stand, und Alex Morgan an ihrem 30. Geburtstag erzielten die Tore für die Amerikanerinnen. Beide waren mit Kopfbällen nach präzisen Flanken erfolgreich. Für die Engländerinnen, die in den letzten Minuten nach einem Platzverweis in Unterzahl agierten, glich Ellen White vor 53'512 Zuschauern zwischenzeitlich aus.
Den Amerikanerinnen bietet sich damit am Sonntag im Final in Lyon die Chance auf den fünften WM-Titel. Die Gegnerinnen werden am Mittwoch im Duell zwischen den Niederlanden und Schweden ermittelt. Für die von Trainer Phil Neville während 380 Minuten ohne Gegentor gebliebenen Engländerinnen wäre es der erste WM-Final gewesen. Schon an der letzten WM vor vier Jahren in Kanada setzte es für England eine bittere Halbfinal-Niederlage ab. Ein spätes Eigentor besiegelte damals das Aus gegen Japan. (ohe/abu/sda)
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ist bei der WM in Frankreich im Viertelfinal gescheitert. Gegen Schweden unterlag das Team von Trainerin Martina Voss-Recklenburg mit 1:2. Für Deutschland ist nicht nur der WM-Traum geplatzt, auch bei Olympia 2020 in Tokio wird das deutsche Team nicht dabei sein.
Lina Magull hatte die DFB-Frauen nach 16 Minuten in Führung gebracht, doch Sofia Jakobsson glich wenige Minuten später bereits wieder aus. Kurz nach der Pause erzielte Stina Blackstenius das siegbringende 2:1 für die Schwedinnen, die im Halbfinal auf die Niederlande treffen. In der Schlussphase warfen die Deutschen noch einmal alles nach vorne, doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.
Dank zweier Kopfballtore nach Standardsituationen steht die Niederlande m ersten Mal in einem Halbfinal der Frauen-WM. Vivianne Miedema mit ihrem 61. Länderspieltor (70. Minute) und Stefanie van der Gragt (80.) erzielten die Treffer beim 2:0-Erfolg gegen Italien.
Nach einer schwachen ersten Hälfte steigerte sich der Europameister in Hälfte zwei und zog schliesslich hochverdient in der Runde der letzten Vier ein. Dort treffen die «Leeuwinnen» auf Schweden.
Für Frankreich ist der Traum vom WM-Titelgewinn im eigenen Land ausgeträumt. Die Gastgeberinnen unterlagen im Viertelfinal Titelverteidiger USA 1:2. Beide Tore der Amerikanerinnen vor 49'000 Zuschauern im ausverkauften Prinzenpark in Paris erzielte Topstar Megan Rapinoe. Die USA treffen nun im Halbfinal am Dienstag in Lyon auf England.
Rapinoe brachte die Amerikanerinnen bereits in der 5. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoss in Führung. In der 65. Minute erhöhte sie nach einem Konter auf 2:0. Rapinoe hatte schon im Achtelfinal gegen Spanien (2:1) zweimal getroffen. Mehr als der Anschlusstreffer durch Wendie Renard (81.), die per Kopf erfolgreich war, gelang den frenetisch angefeuerten Französinnen nicht.
Bei 30 Grad lieferten sich beide Teams ein packendes und laufintensives Duell. Frankreich wirkte nach dem schnellen Rückstand etwas verunsichert, in der Offensive fehlte die Präzision. Zudem liess die bestens organisierte und aggressive US-Defensive nichts zu, so dass die Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit zu keinem Torschuss kamen. Nach der Pause erhöhten die Französinnen das Tempo. Doch mitten in der Druckphase fiel das 0:2. (sda/dpa)
England steht bei der Frauen-WM in Frankreich als erster Halbfinalist fest. Die Mannschaft von Trainer Phil Neville setzte sich in Le Havre gegen Norwegen souverän mit 3:0 durch und spielt am kommenden Dienstag gegen die USA oder Frankreich um den Finaleinzug.
Die Engländerinnen zeigten eine beeindruckende Vorstellung. Nach weniger als drei Minuten gingen sie durch Jill Scott 1:0 in Führung und hatten danach den Match unter Kontrolle. Ellen White gelang noch vor der Pause der zweite Treffer. Aussenverteidigerin Lucy Bronze machte mit einem Schuss unter die Latte nach einer knappen Stunde alles klar.
England war den Norwegerinnen in allen Belangen überlegen. Insbesondere über die rechte Flanke machten die Britinnen unter den Augen von Edel-Fan David Beckham viel Druck. Bronze war an allen Toren beteiligt, die rechte Flügelstürmerin Nikita Parris bereitete das 2:0 vor. Die beiden werden ab kommender Saison zusammen beim Champions-League-Sieger Lyon spielen. In Lyon finden nächste Woche die Halbfinals und der Final statt.
Die Niederlande setzte sich gegen Japan dank zwei Toren von Lieke Martens mit 2:1 durch. Die Entscheidung für den Europameister führte Martens mit einem verwandelten Handspenalty in der 90. Minute herbei. Die Niederländerinnen führten in Rennes nach dominanter Vorstellung durch den ersten Treffer von Like Martens (17.) zunächst verdient.
Doch Japan gelang es, das hohe Tempo herauszunehmen – und war fortan ebenbürtig. Yui Hasegawa erzielte noch vor der Pause das 1:1 (43.). In der zweiten Hälfte waren die Asiatinnen dem Sieg vor allem im Finish sogar näher, als Hina Sugita etwa nur die Latte traf (79.). Doch dann verwertete Barcelona-Stürmerin Martens den Penalty sicher.
Italiens Frauen-Nationalteam erreicht erstmals in seiner Geschichte bei einer Fussball-WM die zweite K.o.-Runde. Mit einem 2:0 (1:0) in Montpellier über China zogen die Italienerinnen in die Viertelfinals der Endrunde in Frankreich ein. Valentina Giacinti (15.) und Aurora Galli (49.) erzielten die Treffer. Le Azzurre, die in ihrer schweren Vorrundengruppe Erste vor Australien und Brasilien geworden waren, begannen stark und gingen nach einer Viertelstunde durch die starke Giacinti verdient in Führung. Doch die Chinesinnen übernahmen danach die Spielkontrolle und drängten auf den Ausgleich.
Italiens Trainerin Milena Bertolini wechselte dann Mittelfeldspielerin Galli ein, um die Defensive zu stabilisieren. Doch dann sorgte die 22-Jährige von Juventus Turin mit einem nicht unhaltbaren Distanzschuss kurz nach der Pause für die Entscheidung. Es war bereits ihr drittes Turniertor. In den Viertelfinals trifft Italien auf den Gewinner der Partie zwischen der Niederlande und Japan. (sda)
Schweden setzt sich derweil in Paris gegen Kanada mit 1:0 durch. Das Siegtor für das von Trainer Peter Gerhardsson gecoachte Schweden erzielte Stina Blackstenius (55.). Schwedens Torhüterin Hedvig Lindahl verhinderte eine mögliche Verlängerung, als sie einen Handspenalty von Janine Beckie (69.) parierte.
Die USA besiegten Spanien in den Achtelfinals der Frauen-WM in Reims dank zwei verwandelten Foulpenaltys mit 2:1 (1:1). Der Titelverteidiger trifft damit in den Viertelfinals auf Gastgeber Frankreich. In einer abwechslungsreichen Partie traf Rapinoe (7./76.) doppelt. Für Spanien besorgte Jennifer Hermoso (9.) den zwischenzeitlichen Ausgleich.
Nach einem Foul von Maria Leon an Tobin Heath gingen die USA schon früh in Führung. Doch nur wenige Minuten später gelang den engagierten Spanierinnen nach einem Lapsus in der US-Abwehr der Ausgleich. Für Hermoso war es das dritte Turniertor, für die USA der erste Gegentreffer bei der WM. Nach einem Foul an Rose Lavelle gab es in der zweiten Halbzeit erneut einen Penalty. Weil sich der Videoschiedsrichter einschaltete, vergingen nach dem Pfiff noch rund fünf Minuten, ehe Rapinoe antreten durfte und verwandelte.
Frankreich träumt weiter vom ersten Titel seiner Frauen-Nationalmannschaft. Im Top-Spiel der WM-Achtelfinals setzten sich «Les Bleues» gegen Brasilien nach Verlängerung 2:1 durch.
Die Affiche in Le Havre hatte viel versprochen. Hier der Gastgeber mit dem klaren Ziel: Weltmeister. Dort die Auswahl aus dem Fussballland schlechthin, in dem 30 Millionen vor dem TV mit Superstar Marta & Co. mitfiebern. Die Partie hielt dann aber spielerisch nicht, was sie versprochen hatte. Aber die Spannung hielt bis zur letzten Sekunde an. Frankreichs Captain Amadine Henry hatte gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit der Verlängerung einen stehenden Ball zum 2:1 ins Tor abgelenkt. Auf diesen zweiten französischen Führungstreffer wussten die Brasilianerinnen keine Antwort mehr.
Der Sieg war verdient, weil Frankreich über die gesamten 120 Minuten etwas besser war. Allerdings wird sich das Team schon in den Viertelfinals, in denen es vermutlich auf die USA trifft, steigern müssen. Gerade die Leaderinnen Henry, Wendie Renard und Eugénie Le Sommer von Champions-League-Seriensieger Olympique Lyon kamen gegen Brasilien zu wenig auf Touren. Kurz vor dem Siegestreffer hatten die Französinnen sogar Glück, als Verteidigerin Griedge Mbock den Ball kurz vor der Linie wegschlagen konnte.
Letztlich reichte es dennoch zum Sieg. Das lag auch an den Brasilianerinnen, welche die K.o.-Phase nur als eine der vier besten Gruppendritten erreichten und gegen die Gastgeberinnen nicht verbergen konnte, dass das Team absteigende Tendenz zeigt. Symptomatisch für den leicht enttäuschenden Auftritt Brasiliens war die Leistung von Stürmerin Marta. Die sechsfache Weltfussballerin und WM-Rekordtorschützin (16 Treffer) fiel im ganzen Spiel kaum auf. Oder doch? Ihre knallrot geschminkten Lippen waren während der 120 Minuten ein beliebtes Sujet für die TV-Produzenten. Im Spiel selbst setzte Marta dann aber keine Farbtupfer mehr. Auch deshalb verpasste Brasilien zum zweiten Mal in Folge den WM-Viertelfinal.
Kurz vor der Halbzeitpause wollten Kameruns Frauen im WM-Achtelfinal in Valenciennes nicht mehr mitmachen. Erst nach längerem Zureden besannen sie sich eines Besseren und brachen ihren Kurzstreik ab. Was war geschehen? Ellen White hatte England 2:0 in Führung geschossen. Aber die Schiedsrichter auf dem Feld aberkannten es wegen einer vermeintlichen Offsidestellung der Torschützin. Dies wurde vom VAR berichtigt – der Treffer zählte.
Nur kurz nach Wiederanpfiff schäumten die Afrikanerinnen erneut vor Wut. Wieder musste das VAR-System ein Offside beurteilen und wieder war das Ergebnis nicht so, wie es die Kameruninnen gerne gehabt hätten. Ihr Anschlusstreffer zum 1:2 zählte nicht, stattdessen kassierten sie wenig später das alles entscheidende 0:3. England trifft nun in den WM-Viertelfinals am Donnerstag auf Norwegen.
Die ehemalige Schweizer Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg steht mit Deutschland im WM-Viertelfinal. Die DFB-Auswahl setzte sich im ersten K.o.-Spiel gegen Nigeria 3:0 durch. Die Afrikameisterinnen hielten in der Startphase und über weite Strecken nach der Pause zwar gut mit, waren aber nicht in der Lage, die Deutschen nachhaltig in Bedrängnis zu bringen. Nach dem Doppelschlag durch Captain Alexandra Popp und Sarah Däbritz war das Spiel nach 27 Minuten im Prinzip entschieden.
Bei beiden Treffern hatte die Schiedsrichterin die Videobilder konsultiert. Beim 1:0 nach einem Corner gab es eine fragwürdige Abseitsstellung (passives Offside) einer Deutschen, das 2:0 fiel mittels umstrittenem Foulpenalty.
Zwei Jahre nach dem enttäuschenden Ausscheiden in der Vorrunde der EM ohne jeglichen Punktgewinn qualifizierte sich Norwegen erstmals seit 2007 und dem 4. Platz in China wieder für die WM-Viertelfinals. Die Nordeuropäerinnen setzten sich gegen das hochdotierte Australien im Penaltyschiessen durch, nachdem die Partie nach 120 Minuten 1:1 gestanden hatte. In der finalen Kurz-Entscheidung trafen alle vier Norwegerinnen, während die ersten zwei Australierinnen scheiterten. Das Team aus Down Under verpasste damit den vierten Viertelfinal-Einzug in Folge
Mit dem Abschluss der Gruppenspiele sind nun auch alle Achtelfinal-Partien bekannt. Deutschland kriegt es mit Nigeria zu tun – ein machbarer Gegner. Titelverteidiger USA trifft auf Spanien. Und Gastgeber Frankreich muss gegen Brasilien antreten.
Dieser Fallrückzieher-Versuch von Danielle van de Donk gegen Kanada.
Die Fussballerinnen der USA behielten auch am letzten Tag der WM in Frankreich ihre reine Weste. Die Titelverteidiger gewannen 2:0 gegen Schweden. Die USA kamen in drei Spielen auf eine Tordifferenz von 18:0.
Für Chile ist die WM trotz eines Sieges gegen Thailand vorbei. Die Südamerikaner hätten einen Sieg mit drei Toren Differenz gebraucht, um Nigeria noch zu verdrängen, gewannen gegen Thailand aber nur 2:0.
Kamerun setzte sich dank einem Treffer in der 5. Minute der Nachspielzeit 2:1 gegen Neuseeland durch und zog ebenso wie Nigeria als einer der vier besten Gruppendritten in die K.o.-Runde ein.
Die Europameister gewannen im Duell um den Sieg in ihrer Gruppe 2:1 gegen Kanada.
Englands Fussballerinnen schliessen die WM-Vorrunde in Frankreich dank einem 2:0-Sieg gegen Japan mit dem Punktemaximum ab.
Als Gruppensieger treffen die Engländerinnen, die vom ehemaligen englischen Internationalen Phil Neville gecoacht wird, in den Achtelfinals auf einen Gruppendritten. Japan qualifizierte sich als als Zweiter der Gruppe D ebenfalls für die Runde der letzten 16.
Argentinien wahrte sich dank eines 3:3 gegen Schottland eine kleine Chance auf das Weiterkommen als einer der vier besten Gruppendritten. Die Südamerikanerinnen holten in den letzten 18 Minuten einen 0:3-Rückstand auf, das 3:3 fiel durch einen Penalty, bei dem der Videobeweis (VAR) gleich zweimal zum Einsatz kam – beim Entscheid auf Foul und bei der Wiederholung, weil sich die Torhüterin zu früh bewegt hatte, als sie den ersten Versuch hielt.
Damit Argentinien die Achtelfinals noch erreicht, müssten am Donnerstag zum Abschluss der Vorrunde sowohl Kamerun und Neuseeland (im Direktduell der Gruppe E) als auch Chile und Thailand (im Direktduell der Gruppe F) unentschieden spielen.
An der Frauen-WM in Frankreich lösen mit Australien und Brasilien zwei weitere Teams das Ticket für die Achtelfinals. Dabei stellt Brasiliens Starspielerin einen Rekord auf. Das bereits qualifizierte Italien holte sich trotz einer 0:1-Niederlage gegen Brasilien den Gruppensieg in der Gruppe C.
Dabei hatte das Tor von Brasiliens Starspielerin Marta historische Bedeutung. Mit ihrem Treffer in der 74. Minute per Foulpenalty gelang der sechsmaligen Weltfussballerin das insgesamt 17. Goal bei einer WM. Sie stellte damit einen geschlechtsübergreifenden Rekord auf. Bei den Männern hält der Deutsche Miroslav Klose mit 16 Toren die Bestmarke. Auch Brasilien auf Platz 3 beendete die Gruppenphase wie Italien und Australien mit sechs Punkten, den Ausschlag gab jeweils die Tordifferenz. Die Südamerikanerinnen kommen als einer der vier besten Gruppendritten weiter.
Im anderen Spiel der Gruppe C bezwang Australien den WM-Neuling Jamaika dank vier Toren von Sam Kerr mit 4:1 und sicherte sich damit punktgleich mit den Italienerinnen den 2. Rang. Auch in dieser Partie fiel ein historischer Treffer: Havana Solaun erzielte in der 49. Minute das erste Tor der Jamaikanerinnen überhaupt bei einer WM.
Deutschland zieht an der Frauen-WM in Frankreich als verlustpunktloser Gruppensieger und ohne Gegentor in die Achtelfinals ein. Der zweifache Weltmeister, der seit diesem Jahr von der früheren Schweizer Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg gecoacht wird, kam im letzten Vorrundenspiel gegen den WM-Neuling Südafrika zu einem 4:0-Sieg.
Im anderen Spiel der Gruppe B reichte Spanien gegen China ein 0:0 zum Weiterkommen. Die Chinesinnen haben mit vier Punkten gleichwohl noch Chancen, als einer der besten vier Gruppendritten in die K.o.-Runde einzuziehen. Südafrika hingegen muss nach drei Niederlagen die Heimreise antreten.
Die Vereinigten Staaten werden ihrem Favoritenstatus gerecht. Carli Lloyd trifft im sechsten WM-Spiel in Folge zum 1:0, noch vor der Pause legen Julie Ertz und noch einmal Lloyd nach. Die USA sind nach zwei Siegen in zwei Spielen bereits für die Achtelfinals qualifiziert. Nun geht's zum Abschluss noch um den Gruppensieg gegen Schweden.
Nach einem erwartet diskussionslosen Sieg steht Schweden im WM-Achtelfinal. Die Skandinavierinnen gewannen nach dem Auftaktspiel gegen Chile (2:0) auch gegen Thailand. Die Asiatinnen hatten bei ihrem ersten Einsatz gegen die USA eine 0:13-Klatsche kassiert.
Kanada, der Gastgeber der letzten WM vor vier Jahren, besiegte in Grenoble Neuseeland mit 2:0. In beiden Partien fiel die Entscheidung mit zwei Toren des Siegerteams jeweils nach der Pause.
Die Niederländerinnen haben sich an der Fussball-WM in Frankreich vorzeitig für die Achtelfinals qualifiziert. Nach dem mühevollen 1:0-Auftaktsieg gegen Neuseeland bezwang der Europameister Kamerun dank zwei Toren in der zweiten Halbzeit mit 3:1.
Italiens Fussballerinnen qualifizierten sich bei ihrer ersten WM-Teilnahme seit 20 Jahren vorzeitig für die Achtelfinals.
Nach ihrem Sieg zum Auftakt gegen Australien gewannen die Italienerinnen auch ihr zweites Vorrundenspiel. Den WM-Neuling Jamaika fertigten sie mit 5:0 ab. Cristiana Girelli glänzte dabei mit drei Treffern.
Kurios war das erste Tor der Italienerinnen: Die Schiedsrichterin entschied nach einer Video-Konsultation auf Penalty, zu dem Girelli antrat. Jamaikas Torhüterin hielt den Schuss, hatte sich dabei aber zu früh von der Linie bewegt, weshalb sich der Video-Assistent ein weiteres Mal einschaltete. Im zweiten Anlauf verwandelte die Italienerin sicher.
England liess dem 2:1 gegen Schottland ein erneut knappes 1:0 gegen Argentinien folgen. 17:2 lautete das Verhältnis der Torschüsse, was unterstreicht, wie verdient der Sieg der Engländerinnen letztlich war.
IIn der Gruppe B in Paris rehabilitierte sich China für die 0:1-Auftaktniederlage gegen Deutschland. Die Chinesinnen, WM-Zweite von 1999, besiegten Südafrika 1:0. Das Tor fiel fünf Minuten vor Halbzeit. Im letzten Gruppenspiel trifft China auf Spanien, während die Südafrikanerinnen es noch mit den verlustpunktlosen und vorzeitig für die Achtelfinals qualifizierten Deutschen zu tun bekommen.
An der Fussball-WM der Frauen in Frankreich können die Brasilianerinnen eine 2:0-Führung im Gruppenspiel gegen Australien nicht in einen Sieg ummünzen. Sie verlieren 2:3.
Die beiden deutlich über 30 Jahre alten Starspielerinnen Marta – mit einem Foulpenalty – und Cristiane brachten Favorit Brasilien bis zur 38. Minute vermeintlich vorentscheidend voran. Die Australierinnen schafften jedoch bis Mitte der zweiten Halbzeit die vollständige Wende - auch dank einem Eigentor von Monica zum 3:2.
Australien ist offensichtlich nicht der liebste Gegner der Südamerikanerinnen. An der WM 2015 in Kanada scheiterte Brasilien am Team von Down Under mit 0:1 in den Achtelfinals. In Frankreich sind die Brasilianerinnen nach je einem Sieg und einer Niederlage noch nicht ausgeschieden. Im letzten Gruppenspiel gegen Italien werden sich jedoch unter einem gehörigen Druck stehen.
In der Gruppe A setzte sich im Duell zweier Sieger der ersten Runde Gastgeber Frankreich gegen Norwegen mit 2:1 durch. Die überlegenen Französinnen gingen nur wenige Sekunden nach der Pause durch Valerie Gauvin 1:0 in Führung, mussten in der 54. Minute durch ein Eigentor von Wendie Renard jedoch den Ausgleich hinnehmen.
Das siegbringende Tor gelang Eugénie Le Sommer gut 20 Minuten vor Schluss vom Elfmeterpunkt aus. Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus hatte erst nach Konsultation der Videobilder auf Foul und damit auf Penalty für Frankreich entschieden.
Das deutsche Frauen-Nationalteam steht an der Weltmeisterschaft in Frankreich nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel praktisch in den Achtelfinals. Nach dem 1:0-Auftaktsieg gegen China setzte sich die Equipe von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg in Valenciennes auch gegen Spanien mit 1:0 durch. Ein Abstauber-Tor von Sara Däbritz kurz vor der Pause sorgte im Topduell der Gruppe B für die Entscheidung.
Restlos überzeugen konnten die deutschen Fussballerinnen aber auch bei ihrem zweiten WM-Auftritt nicht. Sie mussten bis zum Schluss zittern und brachten den Sieg letztlich auch wegen der Abschlussschwäche der Spanierinnen ins Ziel. Damit steht der Achtelfinal-Einzug des zweifachen Weltmeisters praktisch fest. Im letzten Gruppenspiel am Montag gegen den WM-Neuling Südafrika reicht Deutschland ein Punkt zum Gruppensieg.
Afrikameister Nigeria hat sein zweites WM-Spiel in der Gruppe A gegen Südkorea 2:0 gewonnen – und das auch dank eines kuriosen Eigentores der Südkoreanerinnen, das nicht hätte zählen dürfen.
Das Tor fiel nach einem Patzer der Südkoreanerin Do-Yeon Kim, die den Ball an ihrer Torhüterin vorbei ins eigene Netz bugsierte. Desire Oparanozie hätte das Tor jedoch fast noch verhindert: Die Nigerianerin reckte ihren Arm aus ungeklärten Gründen in Richtung der Kugel – erst nach minutenlanger Überprüfung durch den Videoassistenten wurde kein Handspiel erkannt und der Treffer schliesslich gegeben. Das 2:0 gelang Asisat Oshoala nach einem sehenswerten Konter.
Die USA kannten mit Gegner Thailand absolut keine Gnade. Die vermutliche beste Nation im Frauenfussball fertigte den Aussenseiter mit sage und schreibe 13:0 ab!
Dabei waren die Amerikanerinnen in der ersten Halbzeit noch gnädig, schenkten der bemitleidenswerten Torhüterin Sukanya Charoenying nur drei Tore ein. Doch nach der Pause ging es dann richtig rund. Ungefähr im Fünfminutentakt fielen die Tore, bis Carli Lloyd in der 92. Minute mit dem 13:0 den Schlusspunkt setzte. Erfolgreichste Torschützin war übrigens Alex Morgan mit fünf Treffern.
Chile kann gegen das Favorisierte Schweden eine Niederlage (0:2) nicht verhindern. Die beste Aktion des Spiels gehört aber trotzdem einer Chilenin: Torhüterin Christiane Endler packt nach einem Eckball in der ersten Halbzeit einen unglaublichen Reflex aus.
An der Frauen-WM in Frankreich gewann Argentinien den ersten Punkt der WM-Geschichte. Die Südamerikanerinnen trotzten im Pariser Parc des Princes Japan, dem Weltmeister von 2011 und Finalisten von 2015, ein torloses Remis ab.
Die Argentinierinnen hatte zuvor alle sechs Partien an den Turnieren 2003 und 2007 mit einer Tordifferenz von insgesamt 2:33 verloren, 2011 und 2015 verpassten sie die Qualifikation für die Endrunde. (sda)
An der Frauen-WM in Frankreich kamen am Pfingstsonntag Brasilien, Italien und England zu Siegen. Die 41-jährige Brasilianerin Formiga stellte zwei Rekorde auf.
Brasilien setzte sich in der Gruppe C in Grenoble ohne die angeschlagene Spielmacherin Marta gegen den WM-Neuling Jamaika dank drei Treffern von Cristiane 3:0 durch. Brasiliens Formiga avancierte dabei mit 41 Jahren und 98 Tagen zur ältesten Spielerin, die jemals an einer WM zum Einsatz kam. Die Mittelfeldspielerin bestreitet ihre siebte Weltmeisterschaft – auch das ist eine Bestmarke. (abu/sda)
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ist mit dem erhofften Sieg in die Weltmeisterschaft in Frankreich gestartet. Der 19-jährige Giulia Gwinn gelang am Samstagnachmittag in Rennes in der 66. Spielminute der Siegtreffer zum verdienten 1:0-Erfolg gegen China.
Vor 15'238 Zuschauern im Roahzon Park war die Mannschaft der früheren Schweizer Trainerin Martina Voss-Tecklenburg zwar dominant, vergab aber zahlreiche Tormöglichkeiten, ehe Gwinn den zweifachen Weltmeister erlöste.
Gastgeber Frankreich startete mit einem 4:0-Sieg gegen Südkorea in die Frauen-WM. Im Pariser Parc des Princes, in dem üblicherweise die Superstars von Paris Saint-Germain zuhause sind, dominierten die «Bleues» den 14. der Weltrangliste nach Belieben.
Unter den Augen von Premierminister Emmanuel Macron und FIFA-Präsident Gianni Infantino brachten Eugénie Le Sommer sowie zweimal die Verteidigerin Wendie Renard die Französinnen bereits vor der Pause 3:0 in Führung. Captain Amandine Henry, die bereits das 1:0 vorbereitet hatte, traf fünf Minuten vor Schluss noch zum Schlussresultat.
Die weiteren Teams in der Gruppe A sind Norwegen und Nigeria. Vor allem gegen die Skandinavierinnen dürfte der Widerstand etwas grösser werden. Die Schweiz verpasste die Qualifikation für die WM im Playoff gegen Europameister Niederlande. (sda)