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Die Initiative will eine Öffnung des Begriffs «Ehe» verhindern und damit erreichen, dass die Ehe bleibt, was sie schon heute ist: Die Lebensgemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau. Professor Glaser von der Uni Zürich sieht keine Diskriminierung wenn er schreibt:
«Es geht ihnen [den Initianten] nicht um eine Schlechterstellung anderer Lebensformen, sondern um eine Hervorhebung der gesellschaftlich erwünschten Funktion der Ehe durch eine exklusive Begriffsverwendung für eine dauerhafte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau.
Die ursprüngliche Begriffsbedeutung soll durch die präventive Verhinderung einer terminologischen Öffnung bewahrt werden.»
Die Ehe ist die Basis einer Familie und besteht daher naturgemäss aus einem Mann und einer Frau, da es für die Fortpflanzung beide Geschlechter braucht. Weitere Formen des Zusammenlebens als Ehe zu bezeichnen oder ihnen den Ehe-Status zu gewähren, würde die natürliche Ehe abwerten und schwächen. Es wäre ein klarer Etikettenschwindel, wenn zwar Ehe draufsteht aber keine Ehe drin ist. Die Öffnung des Ehebegriffs führt zu einem Übergriff auf die natürliche Ehe, die ausschliesslich Mann und Frau gehört.