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Schottland macht's vor: Im nördlichsten Landesteil Grossbritanniens erhalten Frauen Tampons und Binden gratis. Die Regierung will damit gegen «Perioden-Armut» vorgehen. Denn diese ist schon lange ein Thema.
Im Bezirk North Ayrshire Council können sich viele Frauen keine Hygieneprodukte leisten. Laut einer Studie hat eine von zehn Frauen zu wenig Geld, um sich Tampons und Binden zu kaufen. Ab sofort können Frauen in mehr als 100 öffentlichen Gebäuden an Automaten Tampons und Binden besorgen. Alles umsonst.
Bezirkvorsitzende Joe Cullinane unterstützt die Idee: «Ich wünsche mir, dass keine Frau und kein Mädchen hier in North Ayrshire sich in der beschämenden und entwürdigenen Situation befinden muss, ungeeignete Produkte zu benutzen, weil sie es sich nicht leisten kann.»
Nun soll auch die Regierung in Grossbritannien ins Boot geholt werden. In einer Rede offenbarte die schottische Abgeordnete Danielle Rowley, wie viel Geld sie pro Woche für ihre Periode ausgibt: Rund 25 britische Pfund (ca. 32 Schweizer Franken). «Was tut der Minister, um auf Periodenarmut aufmerksam zu machen?», beendete Rowley ihre Rede. (ohe)
Was tun, wenn einen die Angst nicht mehr loslässt? Und zwar die, anderen etwas anzutun. Eine Frau, die nie jemandem etwas zuleide getan hat, leidet plötzlich unter solch irrationalen Zwangsstörungen.
Die Angst kam plötzlich, aber allzu verwunderlich war es auch wieder nicht, dass die Seele von einem Tag auf den anderen aus dem Gleichgewicht geriet. Denn Michaela B. (Name geändert), Mitte fünfzig und Mutter zweier erwachsener Kinder, hatte in den vergangenen Jahren einiges durchgemacht.
Acht Rücken- und sechs Unterleibsoperationen kosteten sie viel Kraft – über zwei Jahrzehnte hinweg verbrachte die Mutter und Angestellte jährlich ein paar Wochen im Spital. «Es war eine schwere Zeit», …