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Heroinabgabe-Versuche trotz Beschönigung gescheitert!
Die Drogenabgabe läuft in der Realität auf eine staatlich subventionierte Verlängerung der Rauschgiftsucht hinaus.
Die vorübergehende „Stabilisierung“ der Versuchspersonen während der Rauschgiftabgabe bezüglich Wohn- und
Arbeitssituation hat nicht primär mit der Heroinabgabe zu tun, sondern mit der intensiven Betreuung der Opiat-Em-
pfänger.
Eine seriöse Versuchsauswertung war ohnehin nicht möglich, weil die Versuchsanordnung während der Versuchs-
dauer mehrfach geändert wurde, weil eine grosse Zahl von Versuchsteilnehmern sich auf dem schwarzen Markt
unkontrolliert mit weiteren Rauschgiften (vor allem Kokain) eingedeckt hat und weil Kontrollgruppen, welche keine
Rauschgifte erhielten, aber ebenso intensiv betreut wurden wie die Opiat-Empfänger, fehlen. Die Auswertung und
Beurteilung der Versuche, die Erhebung von wichtigen Daten, beispielsweise zu den Beschaffungsdelikten, erfolg-
ten zu einem wesentlichen Teil lediglich durch sogenanntes „Self-Reporting“, das heisst durch die Opiat-Empfän-
ger selbst; diese wussten genau, dass ihre künftige Heroinversorgung von ihren Antworten abhängen würde.
Die wesentliche Erkenntnis der wissenschaftlich fragwürdigen Versuche liegt darin, dass die Versuche insofern
gescheitert sind, als jetzt klar feststeht, dass ärztliche Drogenabgabe nicht zur Abstinenz führt! Zudem macht die
Heroinabgabe jegliche Prävention unglaubwürdig. Die Heroinabgabe ist ohnehin nur ein erster in Richtung Drogen-
legalisierung.
Insgesamt hat der „Synthesebericht“ die SVP des Kantons Zürich noch darin bestärkt, dass der einzige verant-
wortbare und erfolgversprechende Weg mit dem Ziel, die Gesunden vor den Drogen zu schützen, die Drogensucht
zu reduzieren und Süchtige zu heilen, über die Volksinitiative „Jugend ohne Drogen“ führt.Der sogenannte „Synthesebericht“ über die „Versuche für eine ärztliche Verschreibung von Betäubungs-
mitten“ versucht krampfthaft, die staatliche Abgabe von Rauschgiften als Erfolg hinzustellen. Diese vor-
hersehbare „Erfolgsmeldung“ kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Heroinabgabe gescheitert
ist, weil das primäre Ziel – nämlich der Ausstieg aus der Drogensucht – grossmehrheitlich nicht erreicht
wurde.