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Auf 22 Doppelseiten werden mutige Menschen vorgestellt, die sich in die Welt gewagt haben. Im 5. und 6. Jahrhundert segelte Hanno der Seefahrer los, um neues Land für seine Leute zu finden. Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert ging es Männern wie Christoph Kolumbus oder Vasco da Gama darum, neue Handelsrouten zu erkunden. Im 18. Jahrhundert wollten Neil Armstrong oder Mary Kingsley das Wissen über die Welt vermehren. Vorgestellt werden auch Persönlichkeiten aus anderen Kulturkreisen wie Ibn Battuta oder Zheng He. Die Reiserouten werden beschrieben und was die Abenteuer für die Nachwelt mit sich gebracht haben.
Das Jugendbuch besticht damit, dass aufgezeigt wird, wie jede Entdeckungsreise ihren eigenen Zweck hatte. Die Suche nach Gold und anderen Kostbarkeiten sowie der Traum von Ruhm und Ehre waren jedoch die Hauptgründe für manch eine der berühmten Expeditionen. Interessant sind die Hinweise zum Kartenlesen am Anfang des Buchs.
Das gut aufgemachte Buch gibt einen spannenden Überblick über die Entdeckungsgeschichte der Welt.
Anita Ganeri/Michael Mullan: «Bis ans Ende der Welt. Auf den Spuren grosser Entdecker». 47 Seiten, illustriert. Verlag Knesebeck, 2019.