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Wie viel Kaffee exportiert Nicaragua? Welches sind die bevorzugten Varietäten und wie schmeckt eine typische Tasse Nicaragua? Welche Rolle spielt Kaffee in der Gesellschaft sowie in der Wirtschaft und wie sieht seine Zukunft aus? Spannende Fragen mit interessanten, zum Denken anregenden Antworten. Und dann wäre da noch die DO Dipilto. Ein Novum im lateinamerikanischen Land, möglicherweise gar ein Wegweisendes. Tauchen wir gemeinsam ein in die aufregende Kaffeewelt Nicaraguas.
Das zentralamerikanische Land mit seiner Hauptstadt Managua grenzt im Süden an Costa Rica und im Norden an Honduras. Es zeichnet sich durch eine sehr diverse Geografie aus, von den pazifischen und karibischen Meeren, vielen verschiedenen Mikroklimata bis zu einer Kette von aktiven Vulkanen.
Der Anbau von Kaffee ist einer der bedeutsamsten agronomischen Wirtschaftszweige und ist für viele Menschen die Quelle für Einkommen und Arbeitsplätze. In Nicaragua sind mehr als 330'000 Personen mit Kaffee beschäftigt und nehmen 15% des Arbeitsmarktes sowie 54% des Agrarsektors ein. Davon sind 44'000 Kaffeeproduzenten, wovon 71% eine durchschnittliche Farmgrösse zwischen 1-14 Hektaren besitzen.
Die Abgelegenheit der vielen Kleinfarmen wie auch der Kampf mit dem Kaffeerost, die Naturkatastrophe um Hurrikan Mitch oder auch der Bürgerkrieg und die Zerschlagung von Grossfarmen in den 1980er Jahren sind Faktoren, wieso nur langsam das Potenzial als grosse Kaffeenation ausgeschöpft wird. Und auch in der aktuellen Zeit stellt die Politik die Kaffeefarmer immer wieder direkt oder indirekt vor neue Herausforderungen. Politische und wirtschaftliche Unruhen und Unsicherheiten führen dazu, dass das lateinamerikanische Land mit einer enormen Abwanderung zu kämpfen hat. Das hat unter anderem zur Folge, dass vielen Farmern wichtige Arbeitskräfte für die Erntesaison fehlen. Weiterführende Artikel zum Thema findet man beispielsweise hier.
Viele der Kleinfarmer pflegen einen naturnahen Kaffeeanbau, zum einen aus Überzeugung, zum anderen ist häufig Geld für Pestizide kaum vorhanden. Der Anteil bio-zertifizierter Kaffees liegt bei ungefähr 10%.
Nicaragua hat eine Vielzahl von Böden, die sich je nach Region unterscheiden. Die Böden in den Bergregionen sind in der Regel vulkanischen Ursprungs und reich an organischen Stoffen. Der sehr fruchtbare Boden eignet sich ausgezeichnet für den Kaffeeanbau. In den Tieflandregionen ist der Boden meist sandiger und eignet sich besser für Anbaupflanzen wie Tabak, Zuckerrohr und Baumwolle - oder auch Robusta.
Was wo angebaut werden darf, ist gesetzlich geregelt. So gibt es zwar bereits seit 2006 einige Farmen in der Region Autonoma de la Costa Caribe Sur, die Robusta offiziell anbauen dürfen, in anderen Regionen war dies bis kürzlich verboten. Wirtschaftlich gesehen hatte dieser Anbau jedoch noch keine Relevanz. 2016 erreichte die Vereinigung der Kaffee-Exporteure (Excan) einen grossen Erfolg. Die neue Gesetzesreform erlaubt seitdem den Anbau von Robusta in sieben Departments in der Pazifik Region sowie in den beiden autonomen Regionen der Atlantikküste. Der Beschluss hält fest, dass Robusta nicht höher als 400 Meter über dem Meer und mit einem Mindestabstand von 30 km zur nächsten Arabica-Anpflanzung angebaut werden muss. Nur ein weiteres Jahr später wurde Robusta gar ins Kaffee Gesetz aufgenommen. Die Gründe dafür sind wiederum wirtschaftliche, denn nebst dem, dass Canephora einen höheren Ertrag pro Pflanze ergibt, wächst er auch an tiefen Stellen und ist gegen viele Krankheiten, wie beispielsweise den gefürchteten Kaffeerost, widerstandsfähig.
Die ökonomisch relevanten Anbauregionen für Arabica sind Nueva Segovia, Matagalpa, Estelí und Jinotega. Das nicaraguensische Potenzial Quantität und Qualität des Kaffeeanbaus weiter zu steigern, wird aus verschiedenen Gründen nur langsam ausgeschöpft. Viele zukunftsorientierte, revolutionäre und richtungsweisende Kaffeefarmer sorgen jedoch dafür, dass Nicaragua je länger je mehr auch auf der Specialty-Karte einen festen Platz erhält.
https://www.cafeimports.com/europe/nicaragua
Arabica Rohkaffee wird in Nicaragua in Bezug auf die Höhenmeter klassifiziert. Man geht davon aus, dass je höher der Kaffee angebaut wird, desto besser sein Geschmacksprofil ist. Dabei wird der Fokus vor allem auf die Säure gelegt, die sich bei höheren Farmen besser entwickeln kann. Für Robusta gibt es keine spezifische Rohkaffee-Klassifizierung.
· SHG (strictly high grown) für den Anbau ab 1200 Höhenmeter
· HG (high grown) für den Anbau zwischen 900-1200 Höhenmeter
· CS für den Anbau zwischen 500-900 Höhenmeter
Diese Art der Klassifizierung spielt eine grössere Rolle bei der Bewertung von konventionell gehandelten Kaffees. Im Bereich der Spezialitätenkaffees orientiert sich Nicaragua am Grading-System des CQI und der Specialty Coffee Association.
Nicaragua hat seit vielen Jahren auch ein Tradition als Teilnahmeland des Cup of Excellence Wettbewerbes.
Die dominierenden Arabica-Varietäten in Nicaragua ist mit 72% der gesamten Arabica-Anbaufläche Caturra. Weitere verbreitete Varietäten sind Bourbon, Catuai, Catimor, Paca, Maracaturra, Maragogype, Pacamara, welche klassischerweise gewaschen verarbeitet werden. Vor allem in Nueva Segovia, dort wo unsere Farm Santa Rita liegt, gibt es jedoch einige experimentierfreudige Produzenten, die mit anderen Varietäten und Nachernteprozessen spielen. Die charakteristischen Geschmackseigenschaften dieser gewaschen verarbeiteten Varietäten sind Noten von Milchschokolade, Karamel, Honig und Nuss mit mittlerer Säure und mittlerem Körper.
Durch eine verbesserte Lesung hat der Robusta viel an Potenzial gewonnen. Einige Fine Robustas bieten Noten von Schokolade, Früchten und Gewürzen sowie saubere Geschmacksnoten mit einer angenehmen Säure und einem runden Körper. Auch beim Robusta testen die Kaffeefarmer verschiedene Nachernteprozesse aus, wie beispielsweise honey.
Seit 2017 sind wir als Kaffeemacher GmbH Eigentümerin der kleinen Kaffeefarm Santa Rita in Tablazon, Dipilto, rund 30 km von Ocotal entfernt in der Provinz Nueva Segovia.
Wir sind Santa Rita als Co-Eigentümer auf Einladung unseres Freundes und Partners, Roberto Castellanos Teilhaber der Finca Santa Rita geworden. Ursprungsimpuls war die Austausch, die finanzielle Stabilisierung dund die Weiterentwicklung einer kleinen Modellfarm.
Mittlerweile hat Roberto die Leitung der Familienfarm übernommen und uns gebeten, Santa Rita ganz zu übernehmen und weiter zu führen. Weiterhin beziehen wir auch Kaffee von Roberto und er ist mit “Las Nubes” unser Nachbar in Dipilto Viejo.
Unser Ziel ist es, möglichst ökologisch zu arbeiten und einen gesunden Kreislauf auf der Farm zu schaffen, mit einem intakten Flora- und Faunasystem. Zu einem gesunden Kreislauf gehören selbstverständlich auch die Mitarbeitenden, für die wir sichere Arbeitsplätze, angemessene Löhne, gute sanitäre Bedingungen, Zugang zu Bildung und Versicherung schaffen.
Santa Rita verstehen wir als Plattform und Labor gleichzeitig. Als Plattform dient Santa Rita dazu, andere Produzierende einzuladen, in den Austausch mit Wissenschaftler:innen zu kommen und das Gelernte weiterzugeben. Als Labor-Farm machen wir Experimente mit verschiedenen Varietäten und Nachernteprozessen, um einerseits eine stabile Erntemenge zu erwirtschaften, andererseits um zu erarbeiten, welche Geschmäcker wir auf einer kleinen Farm mit zielgerichteten Fermentationen schaffen können. Die Kaffees findest du in unserem Shop, saisongerecht und erntefrisch.
Claudia Lovo und Saša Šestić haben zusammen mit weiteren Unterstützern die Finca El Àrbol gekauft. Der Australier ist Gründer von Ona Coffee und Project Origin und australischer Barista Meister sowie Barista Weltmeister. Seit 2019 widmet sich Claudias Partner Tim Willem der steten Optimierung der Qualität, mit Fokus auf den Nacherneteprozess. Die Farm wird nach biologisch-regenerativen Prinzipien geführt und ist das Zuhause von 14 Personen, welche das geschaffene Mini-Ökosystem pflegen und hegen. Kaffee, Natur und Mensch sollen in Einklang leben können – diese Vision geben Claudia und Tim ihren Mitarbeitenden wie auch ihren Besuchern mit. Die Beiden sind unsere Partner vor Ort, als Vertreter:innen und Treuhänder:innen eingebunden und leiten Santa Rita in Abstimmung mit uns.
Claudia und Tim sind es auch, die das jährlich stattfindende Coffee Farm Training auf der Partnerfarm El Árbol durchführen.
Kaffeetrocknung in Bridazul
"We are not a drymill nor an export company. We are the link between people with the same mindset."
Tim Willem, Finca El Àrbol und Bridazul
In der Erntesaison 2018/2019 haben Claudia und Tim begonnen, versuchsweise den Kaffee auf der eigenen Farm zu trocknen. Im gleichen Jahr erlitt das Land eine grosse politische Instabilität mit dem für die Kaffeebauern katastrophalen Resultat von einem Kredit-Stopp durch die Banken. Mehrere Produzenten haben Claudia und Tim um Hilfe gebeten und gehofft, durch die gute Vernetzung der beiden einen höheren Preis für ihre Rohkaffees zu bekommen - ansonsten hätten die Farmer vielleicht ihre Farm verloren. Tim und Claudia haben kurzerhand mehrere Freunde angerufen und nachgefragt, ob sie am Kauf von Kaffee aus Nicaragua interessiert wären. Als Folge davon konnten sie fast einen ganzen Container veräussern. Heute sind sie Pächter einer Dry Mill und verkaufen zwischen fünf bis sechs Container mit Rohkaffee von ungefähr 45 Produzenten. Auch mit Bridazul haben sie einen Ort geschaffen, an dem respektvoll mit Natur, Mensch und Tier umgegangen wird.
"The Mierisch Family were the first to make things better and put Nicaragua on the specialty radar."
Tim Willem, Finca El Àrbol und Bridazul
Der unbestrittene und hochgeachtete Starproduzent ist die Mierisch Familie. Der deutsche Einwanderer Bruno Mierisch Boettiger pflanzte 1908 die erste Kaffeepflanze auf seiner Farm «Las Lajas» an und legte damit den Grundstein für die erfolgreichste und mehrfach prämierte Fincas Mierisch, zu welcher mittlerweile 14 Farmen gehören, drei davon in Rio Bonito, Honduras. Damit gehören sie zu den grossen Produzenten im Land, denn stattliche 97% der insgesamt 45 Tausend Produzenten besitzen weniger als 14 Hektaren oder 20 Manzanas Kaffeeanbaufläche.
Die Geschichte von Luis Emilio Valladárez Zelaya beginnt in den 1960er Jahren in Dipilto, Nueva Segovia, als er von seiner Grossmutter ein kleines Grundstück erbte und darauf Kaffee anbaute. Die Umstände waren in den Anfängen widrig, so musste die wertvolle Fracht zu Pferde bis zur nächsten Mühle oder auch ins nächste Dorf gebracht werden. Er pflanzte Varietäten wie Maracaturra, Maragogype, Java, Villa Sarchí and Caturra und nannte seine kleine Farm «Buones Aires» - eine preisgekrönte Finca, welche 2015 zum Gewinner des Cup of Excellence gewählt wurde. Seine Maracaturras werden von vielen als die besten des Landes angeschaut. Mittlerweile besitzt die Valladárez Familiy mehrere Farmen, unter anderem die ebenfalls preisgekrönten Finca Miraflor, El Suyatal, Monte Libano, La Laguna.
Die Farm von Mario José González Rodríguez liegt 1400-1800 Meter über Meer und ist der Cup of Excellence-Gewinner 2022. Mit 90.74 Punkten besticht der natural prozessierte Red Catuai die Jury mit Steinfrucht, Pflaume, Vanille und einer klaren Säure und einer sehr präsenten Süsse. Die 100 Manzanas grosse Farm El Avion ist seit 2012 in den Händen des Gewinners. Nur auf 20 Manzanas baut er Kaffee an, und zwar die beiden Varietäten Red Catuai und Catimor angepflanzt.
Mit der Denominacion de Origen wollen wir das Wertvolle, das uns unser Kaffee gibt, schützen.
Don «Milo» Emilio Gutierrez, Präsident der Asociacion de Cafetaleros de Nueva Segovia
Don «Milo» Emilio Gutierrez auf seiner Finca Los Cypresses de Loma Fria, Nicaragua
Vor Stolz strotzend erzählt Don «Milo» Emilio Gutierrez, Besitzer der Finca Los Cypresses de Loma Fria und Präsident der Asociacion de Cafetaleros de Nueva Segovia und vor allem leidenschaftlicher Agronom von der Einführung der DO Dipilto. Diese Ursprungsbestätigung “Denominacion de Origen de Café Dipilto” ist die erste seiner Art in Nicaragua. Sie umfasst die Gebiete von Dipilto, Macuelizo und Mozonte im Norden Nicaraguas. «Schon seit der Einführung von Cup of Excellence im Jahr 2002 sind immer wieder Kaffees aus der Region Dipilto und Mozonte auf den vordersten Rängen gelandet», weiss Don Milo. «Da haben wir beschlossen, unseren Bauern und unserer Region etwas zurückzugeben, indem wir das Wertvolle, dass uns unser Kaffee gibt, beschützen.»
Gebiet DO Dipilto, Nicaragua
Mit einer DO wird ein Produkt eines bestimmten Ortes in Bezug auf seine Qualität, seine Herkunft und seine Zutaten geschützt. Vergleichbare Herkunfts- oder Ursprungsbezeichnungen im Kaffee sind Qualitätssiegel wie Café Marcala in Honduras, Genuino Antigua in Guatemala, Café de Tarrazu in Costa Rica.
Für die Genehmigung der DO Dipilto mussten 17 Pflichtenhefte erstellt werden, darunter technische Anleitung für den Nachernteprozess, die Trocknung oder die Qualitätskontrolle. Nach vier Jahren Papiere ackern konnte im Jahr 2022 die Farm Cafetos de Segovia den Meilenstein legen und das erste zertifizierte DO Dipilto Lot nach England verkaufen.
Ein Kaffeejahr wird ähnlich eines Schuljahres gehandhabt und dauert in Nicaragua von Oktober bis September. Die Angabe des Erntejahres beinhaltet also meistens zwei Jahre, beispielsweise 2021/2022.
Der wichtigste Hafen für den Export ist Corinto. Insgesamt wurden im Kaffeejahr 2021/2022 über 4.5 Millionen Sack exportiert, oder mit anderen Worten knapp 151 Mio kg Rohkaffee. Fast 9% davon waren Bio-zertifiziert.Mit zusammen 50% sind die USA und Europa die Hauptabnehmer.
In den letzten Jahren ist die Temperatur bei uns in Dipilto um Ostern um die 10 Grad gestiegen. Hatten wir vor fünf Jahren noch 25°C, sind wir heute bei 36°C oder gar 37°C.
Adan Mejía, Operations Manager Finca el Árbol and Finca Santa Rita, Nicaragua
Das grösste Problem, die scheinbar kaum überwindbare Schwierigkeit, ist wahrscheinlich auch in Nicaragua das Klima. Zwar kämpft das Land noch mit weiteren Übeln, wie der enormen Abwanderung der Nicas in die USA, was eine kaum greifbare Auswirkung auf die Erntehelfer hat. Viele Farmen haben viel zu wenig Arbeitskräfte, was eine fatale Auswirkung auf ihre Gesamternte hat und teilweise einen Verlust von bis zu 40% bedeutet. Beinahe 74% der Farmen sind gemäss einer Studie von FUNIDES im 2016/2017 von Krankheiten, Schädlingen und Pilzen betroffen, welche ganze Parzellen vernichten können.
Ende des 18.Jh wurden zwar die ersten Kaffeepflanzen in Nicaragua gepflanzt, doch richtig durchsetzen konnte sich der von den Europäern neu entdeckte Muntermacher erst Mitte des 19. Jh, als die weltweite Nachfrage markant anstieg. Die erste grosse Kaffeefarm entstand in Managua, von wo aus sich das Geschäft auf andere Regionen übertrug. Deutsche und italienische Einwanderer wurden von der nicaraguanischen Regierung ermutigt, Land für den Kaffeeanbau zu kaufen. Und ehe man sich versah, war das Kaffeegeschäft bereits fest in den Händen der Weissen Gutsbesitzern, welche ihre Arbeiter für einen Minimallohn und unter widrigsten Verhältnissen arbeiten liessen.
Seit 1987 existieren in Nicaragua 15 sogenannte Departamentos, also Kantone oder Bundesländer, sowie 2 unabhängige Regionen, und zwar die autonome Region der Atlantikküste Süd sowie die autonome Region der Atlantikküste Nord. Nach einem 20-jährigen Konflikt, bei der die eine Partei mehr Kontrolle über die Miskito-Indigenen anstrebte und diese ihrerseits eine grössere Autonomie forderte, unterzeichnete man 1987 schliesslich ein Friedensabkommen, welches den Weg für die Schaffung der beiden autonomen Regionen freimachte. So sollen die Rechte und die kulturelle Identität der indigenen Bevölkerung und der Nachkommen der afrikanischen Sklaven geschützt werden. Die Regionen funktionieren mit einer eigenen Regierung und eigenen Gesetzen, welche den kulturellen und sprachlichen Ethnien Rechnung tragen sollen. Trotz einer gewissen Unabhängigkeit unterliegen beide Regionen der Souveränität des Landes, die Regierung Nicaraguas hat das letzte Wort.