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Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates hat am 31. August 2021 die Differenzen zum Geschäft «Stabilisierung der AHV (AHV 21)» (19.050) behandelt. Als Beilage werden Berechnungsbeispiele zu den Auswirkungen der Ausgleichsmassnahmen auf die Rentenhöhe veröffentlicht.
Die NZZ schreibt dazu:
Am Freitag hat die Kommission Berechnungsbeispiele veröffentlicht, die zeigen, wie sich die im Gespräch befindlichen verschiedenen Modelle auswirken würden. Die Zahlen zeigen, dass der neue Vorschlag der Sozialkommission noch gewisse Unebenheiten aufweist. Bildlich gesprochen kann das Modell dazu führen, dass die einen Frauen die anderen überholen. Weniger bildlich gesprochen: Frauen, die tiefere Einkommen erzielt haben, könnten plötzlich höhere Renten erhalten als Geschlechtsgenossinnen, die mehr verdient haben und folglich auch eine höhere Rente bekommen sollten.
Das sollte eigentlich nicht sein. Die AHV ist zwar nach oben begrenzt, auch Millionäre erhalten höchstens die Maximalrente. Dass aber Person A eine höhere Rente erhält als Person B, obwohl sie ein tieferes massgebendes AHV-Einkommen aufweist, ist nicht vorgesehen. Mit dem vorgeschlagenen Modell kann genau dies passieren, wie die publizierten Fallbeispiele zeigen.