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Vor Weihnachten fanden in Italien die ersten beiden Europacup-Slaloms statt. Am 17. Dezember in Pozza di Fassa und am 19. Dezember in Obereggen.
Wir reisten bereits einige Tage vor den Rennen nach Pozza, um dort noch gute Trainingseinheiten zu absolvieren. Leider machte mir mein Rücken einen Strich durch die Rechnung. Am ersten Trainingstag schoss es mir in den Rücken, was es mir unmöglich machte, in den folgenden Tagen zu trainieren.
Dank 2-3 Physiotherapie-Einheiten pro Tag und viel Wärme war ich am ersten Renntag in Pozza wieder einigermaßen fit. Ich war froh, überhaupt starten zu können, und bin dem Physio-Team extrem dankbar für die großartige Arbeit. So konnte ich trotz einer nicht optimalen Vorbereitung eine gute Leistung abrufen. Als 20. holte ich die ersten Punkte der neuen Europacup-Saison und machte das Beste aus meiner Situation.
Zwei Tage später ging es meinem Rücken schon wieder deutlich besser, und ich war bereit für Obereggen. Ich zeigte zwei angriffige Läufe und konnte im zweiten Lauf vom 11. Zwischenrang auf den zweiten Platz vorrücken. Nur Reto Schmidiger war schneller. Es ist mein erstes Europacup-Podest überhaupt, und es ist unglaublich cool, dies mit meinem Schweizer Teamkollegen teilen zu können.