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Das OCRWM will so die Errichtungskosten senken und einen einfachen, effizienten und risikoarmen Einlagerbetrieb gewährleisten.
Die Voraussetzung für das neue Konzept ist die Verwendung eines einheitlichen, normierten Transport- und Lagerbehältertyps für die bestrahlten Brennstoffe aus den verschiedenen amerikanischen Kernkraftwerken. Bisher ging das OCRWM bei der Planung davon aus, dass die Brennstoffe in verschiedensten Behältern angeliefert werden, so dass sie am Standort Yucca Mountain in einer eigens zu erstellenden Anlage ausgepackt, zwischengelagert und in besondere Endlagerbehälter verbracht werden müssten. Entsprechend müssten Arbeiter die erwarteten 70'000 t Brennelemente bis zu vier Mal umstellen. Bei Verwendung endlagerfähiger Normbehälter entfallen diese Manipulationen, ein grosses Umpack- und Zwischenlagergebäude wird nicht benötigt und die Mitarbeiter sind einer geringeren Strahlenbelastung ausgesetzt. Das OCRWM schätzt die Kostenersparnis auf «mehrere Milliarden Dollar».
Seitens der Kernkraftwerksbetreiber begrüsste das amerikanische Nuclear Energy Institute die Beschränkung auf einen Normbehälter für Transport und Lagerung. Die Vereinfachung bei Auslegung, Bau und Betrieb von Yucca Mountain verbessere die Aussichten für eine baldige Bewilligung und Verwirklichung des Projekts durch den Kongress, die Nuclear Regulatory Commission und das DOE. Die Verwendung eines einzigen Normbehältertyps sei sicherlich effizient. Es sei jetzt am DOE, das neue Konzept bald mit den Betreibern zu koordinieren.
Quelle
P.B. nach US DOE, Medienmitteilung, 25. Oktober 2005