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21.05.2022, 06:00 Uhr
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Der US-Asset Manager Janus Capital erklärt in seinem jüngsten Papier "Of confidence and clarity" aus der Reihe "Market Perspectives" vier Szenarien für den Ausgang der Eurokrise, die es mit Prozent-Wahrscheinlichkeiten versieht.
Im Basis-Szenario mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 55 Prozent erreicht Griechenland seine Sparziele bis Ende 2013 nicht. Ebenso wenig gelingt es Portugal, Italien und Irland, das Vertrauen der Finanzmärkte ohne Hilfe der Europäischen Zentralbank zu gewinnen. Diese wird zunehmend zum Notanker für die Peripheriestaaten und hat unter der öffentlichen Kritik aus den übrigen Ländern zu leiden. Allerdings erhöhen die Banken in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien ihr Kapital und sorgen somit für etwas Stabilität. Der Rettungsschirm EFSF wird erfolgreich eingeführt. Trotz der Schwierigkeiten bleibt der Euro erhalten.
Im ungünstigsten Fall, dem "Armageddon"-Szenario, das mit einer Wahrscheinlichkeit von fünf Prozent versehen ist, wird Griechenland zahlungsunfähig und verlässt die Währungsunion. Diese wird auf Druck der nördlichen Länder geteilt.
Im günstigsten Fall, dem "Bullen-Szenario", das die Experten mit einer Wahrscheinlichkeit von 15 Prozent belegen, erreicht Griechenland seine Sparziele, das deutsche Modell der Fiskalpolitik setzt sich in der Europäischen Union durch und die gesamtwirtschaftliche Lage verbessert sich allmählich.
Klicken Sie auf diesen Link, um das gesamte Dokument "Of confidence and clarity" abzurufen. Der Artikel "European crisis outcome" beginnt auf Seite 14.