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Hochgeachteter Herr Bundespräsident!
In Beilage beehre ich mich, Ihnen ein Schreiben Gonzenbach's vom 28. dss. Mon. zu übermitteln. Was die darin erwähnte Depesche des Berliner Cabinetes an den Grafen Brassier vom 22. dss. Mon. betrifft, so geht aus den Mittheilungen des Hrn. von Röder, die er wohl Ihnen in erster Linie gemacht haben wird, hervor, daß das Reichskanzleramt mittlerweile ganz andere Instructionen an seinen Gesandten in Florenz erlassen hat, von denen G. in seinem Briefe keine Erwähnung thut.
In ausgezeichneter Hochachtung
Ihr ergebene
Dr A Escher
Zürich
31 Mai 1871.