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Trauma-Arbeit
"Jedes Erlebnis, das genug Stress verursacht, um uns hilflos, verängstigt und überwältigt oder
zutiefst unsicher fühlen zu lassen, wird als Trauma angesehen."
Pat Ogden
Das Wort Trauma stammt aus dem Griechischen und bedeutet Verletzung oder Wunde. Im Laufe des Lebens werden die meisten von uns mindestens einer Art von traumatischer Erfahrung ausgesetzt sein. Einige von uns entwickeln in der Folge beeinträchtigende Symptome wie Stress, Ängste, Nervosität, Schlafstörungen und Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit oder Ungeduld als Beispiele für eine erhöhte innere Spannung. Auf der anderen Seite finden wir vermeidendes Verhalten, emotionale Taubheit, Passivität und sozialer Rückzug. Auch Formen des Wiedererlebens wie Erregungszustände, die durch Trigger ausgelöst werden, Alpträume oder Flashbacks können auftreten. Trauma kann sich aber auch in somatischen Beschwerden manifestieren. Begleitende Emotionen sind typischerweise Scham- und Schuldgefühle, vermindertes Selbstwertgefühl, Misstrauen und Ängste.
Formen von Trauma
Ein traumatisches Erlebnis kann einmalig, plötzlich und heftig in unser Leben eindringen. Solche Schocktraumata können Unfälle, Erfahrungen von physischer und psychischer Gewalt, Operationen, Geburtserlebnisse oder auch Verlust eines Angehörigen und vieles mehr sein. Ein Sekundärtrauma bedeutet in beobachtender Position in ein Trauma involviert zu sein und mitzuerleben, wie einem anderen Menschen etwas Schlimmes passiert. Weitaus am häufigsten sind Entwicklungstraumata. Sie dauern über einen gewissen Zeitraum an oder geschehen mehrmalig und betreffen meistens die Entwicklung des Kindes. Wenn belastende Lebensumstände anhalten, können die Auswirkungen in der Folge, das ganze Spektrum von psychischen Leiden und Erkrankungen umfassen. Darin eingenommen sind auch Ängste und Probleme der Beziehungsgestaltung. Viele Menschen leiden unter den Folgen eines Entwicklungstraumas, ohne es zu wissen. Als Ursache braucht es nicht zwingend gravierende Einflüsse wie physische und psychische Gewalt oder Demütigungen. Es reicht schon, wenn die primäre Bezugsperson keine tragende Bindung aufbauen konnte, ein Kind sich nicht gesehen und beantwortet fühlte oder allein gelassen wurde. Auch Stress der Mutter in der Schwangerschaft, mit sich selbst absorbierte Eltern oder ein kranker Elternteil und vergleichbar «unspektakuläre» Situationen, reichen für eine Traumatisierung im Kindsalter durchwegs aus.
Was geschieht im Körper
Interpretiert unser Organismus eine Situation als bedrohlich, wird unser Schutzmechanismus in Gang gesetzt: Die Amygdala initiiert die Ausschüttung von Stresshormonen und aktiviert das sympathische Nervensystem. Die gesamte Energie des Körpers wird mobilisiert, um ihn auf Kampf- oder Fluchtmodus einzustellen. Ist die Gefahr gebannt, entspannt sich unser ganzes System wieder. Ein traumatisches Erlebnis ist für uns physisch und psychisch so überfordernd, dass es mit den normalen Bewältigungsstrategien nicht verarbeitet und integriert werden kann. Unser Gehirn wird komplett überflutet und kann in der Folge nicht mehr abspeichern, was passiert ist. Das innere Warnsystem gerät durcheinander und die Amygdala bleibt in Übererregung, wenn sie keine Beruhigung erfährt. Traumatisierte Menschen erleben deshalb immer wieder gewaltigen Stress auf körperlicher und emotionaler Ebene. Das Gehirn „glaubt“ noch lange nach dem Ereignis, die Gefahr halte weiter an. Traumatische Symptome werden ebenfalls durch erstarrte Energie hervorgerufen, die nach Abklingen des Traumas nicht aufgelöst werden konnte. Körper und Seele bleiben im Schockzustand.
Statements von Kund:innen
R.E.
«Die Geburt unseres Sohnes verlief leider am Ende anders als wir es uns vorgestellt hatten. Die Ärzte mussten eingreifen und unser Baby musste beatmet werden. Obwohl wir selbst bereits viel darüber reflektiert hatten, konnten wir erst durch die Hilfe von Monika unsere Ängste, die durch das traumatische Geburtserlebnis ausgelöst wurden, erkennen und benennen. Noch Tage nach der Geburt raubte uns der Stress den Schlaf. Auch im Umgang mit dem Baby hat Monika sehr viel Feingefühl bewiesen und so konnte es ebenfalls in die Traumatherapie miteinbezogen werden. Durch ihre gelassene und freundlichen Art und mit viel Wissen und Kompetenz hat Monika von Beginn an eine Vertrautheit geschaffen, die meinem Mann und mir ermöglichte, nochmals tief in das Erlebte einzutauchen. Niemals hätten wir gedacht, dass lediglich eine Sitzung einen dermassen grossen Unterschied macht. Seit der Sitzung mit Monika schlafen wir wieder durch, es ist eine Art Ruhe eingekehrt und wir freuen uns voller Zuversicht auf ein allfälliges zweites Geburtserlebnis. Vielen lieben Dank, Monika!!»
M.N.
«Nachdem ich einen schweren Autounfall hatte, ging es mir körperlich, wie auch psychisch, sehr schlecht. Ich hatte Albträume, Schlafstörungen, war sehr schreckhaft und bekam deshalb mehr und mehr eine depressive Stimmung. Auch litt ich zunehmend an Appetitlosigkeit. Wenn ich in einem Auto sass, hatte ich Panikattaken. Zuerst war ich sehr pessimistisch gegenüber psychologischer Hilfe eingestellt, da ich mir nicht sicher war, ob ich jemanden finden würde, der passen könnte und mir helfen kann. Als ich mich jedoch für Monika entschied, konnte ich dank ihrer Hilfe meiner Psyche auf die Sprünge helfen und die Gesundheit meines Körpers fördern. Bereits nach einer Sitzung schlief ich nachts wieder durch, konnte mich insgesamt entspannen und beruhigen. Auch habe ich rasch wieder einen gesunden Appetit entwickelt. Ihre sympathische und positive Aura und ihre hilfreichen Tipps waren mir eine grosse Hilfe. Bereits nach zwei Sitzungen erreichten wir das Ende der Therapie. Sie gab mir Übungen mit auf den Weg, die ich selbstständig für mich machen kann, falls ich diese noch brauchen würde.»
C.S.
«Die Traumabehandlungen bei Monika Schoch waren sehr hilfreich. Bereits beim ersten Treffen arbeitete sie mit mir zielgerichtet mit den Schwierigkeiten im Alltag, die das Trauma der frühen Kindheit antriggerten. Mit Anwendungen von Körper/Seele/Geist half sie mir das ursprüngliche Trauma zu erspüren und zu beruhigen. Gleichzeitig gab sie mir Anwendungen für den täglichen Gebrauch mit, die mich sehr unterstützen. Monika hat eine sehr angenehme, zugewandte und respektvolle Arbeitsweise in ihren Behandlungen, so dass es mir leicht fiel, Vertrauen zu fassen.»
Zeit heilt nicht alle Wunden!
Auch wenn wir noch so bemüht sind, uns abzugrenzen, zu betäuben oder wegzurennen - Trauma stört unser Wohlbefinden empfindlich und nachhaltig! Unverarbeitet und nicht integriert, beeinflusst es weiter unser Fühlen, Denken und Handeln. Mir ist signifikant wichtig, dass du deine aktuelle Thematik auf dem Hintergrund deiner Biografie verstehen lernst. Dies dient der Orientierung und fördert den Zugang zu Selbstmitgefühl, was für Veränderungs- und Heilungsprozesse von Bedeutung ist.
«Nur» Reden reicht nicht
Die somatische Trauma-Arbeit STA® bietet eine Vielzahl von Techniken an, die auf mehreren Ebenen Stress reduzierend auf den traumatisierten Organismus einwirken und ihn beruhigen. In Kombination mit traumasensitiver Achtsamkeit lernst du, dich auch selbst zwischen den Polen von intensiver Agitation oder aber innerer Taubheit zu regulieren und zu stabilisieren.
Die somatische Trauma-Arbeit STA ®
Durch die somatische Trauma-Arbeit STA® lassen wir das Gehirn eine Art «Reset» erfahren. Dies beinhaltet die Bewusstwerdung des Geschehenen und seine richtige und vollständige Einordnung durch Integrative Enttrübungs- und Entkoppelungstechniken IEET®. Die Amygdala wird beruhigt und kann wieder angemessen reagieren.
Meine Ausbildnerin Irena Brehm entwickelte STA® am IST-Institut in Winterthur, nach jahrelanger Arbeit mit traumatisierten Menschen. STA® beinhaltet Methoden der Trauma Therapie nach Babette Rotschild, Peter Levine, Transaktionsanalyse, Kinesiologie, Akupressur und IEET®. STA® baut auf neurobiologischem Grundlagenwissen auf. Es beinhaltet den Aufbau von Ressourcen und gezieltes Stabilisieren durch die Reduktion von traumatischem Stress. Von der Vorbereitung der Trauma-Arbeit bis hin zur eigentlichen Behandlung der traumatischen Erfahrung, dient alles dem Ziel, das Ereignis zu integrieren und im Bewusstsein zu verankern.