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Lausanne - Sämtliche Rechte am Projekt eines unterirdischen Transportsystems in der Schweiz will die Swissmetro AG der ETH Lausanne übergeben. Die Aktiengesellschaft selbst soll aufgelöst werden, wie Swissmetro in einem Communiqué mitteilte.
Laut Pierre Triponez, Präsident der Swissmetro AG, sind finanzielle Überlegungen der Grund für diesen Entscheid. "Eine Aktiengesellschaft verursacht relativ hohe Kosten", sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Solange man jedoch nicht geschäftlich tätig sei, sei lohne es sich nicht, Geld auf diese Weise zu verbrauchen.
Deshalb wird der Verwaltungsrat der Swissmetro an der ausserordentlichen Generalversammlung am kommenden 20. November beantragen, die Aktiengesellschaft aufzulösen und das Projekt der ETH Lausanne zu übergeben. Ziel dabei sei, dass dieses im Sinne von Swissmetro weiter geführt werde, so FDP-Nationalrat Triponez (BE). Die Verhandlungen mit der ETH Lausanne seien noch im Gange.
Vor rund 30 Jahren wurde die Idee einer Swissmetro lanciert, eines unterirdischen Transportsystems, das mit hoher Geschwindigkeit die Zentren der Schweiz verbindet. 1992 erfolgte die Gründung der Swissmetro AG. Insgesamt wurden bis anhin 11 Millionen Franken in das Projekt investiert, wobei der Bund knapp die Hälfte davon beisteuerte.
1997 reichte Swissmetro ein Konzessionsgesuch für die Strecke Lausanne-Genf beim Bund ein, welches jedoch laut Triponez auf Eis gelegt wurde. Auf Wunsch des Bundesrates liess Swissmetro zudem die Machbarkeit für die Strecke Basel-Zürich evaluieren.
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