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Marianne Panton, als Sie mit Mitte zwanzig Verner Panton kennenlernten, hatten Sie eine gescheiterte Ehe hinter sich und waren Mutter einer kleinen Tochter. Hat es Sie Mut gekostet, vor dem Traualtar erneut Ja zu sagen?
Da kann ich ganz spontan antworten: überhaupt nicht! Meine erste Ehe trat ich im Alter von 18 Jahren an, wir waren beide fast noch Kinder und überhaupt nicht bereit für eine Heirat. Als ich dann auf Teneriffa als Reiseleiterin arbeitete und Verner kennenlernte, fühlte sich das einfach richtig an. Ich trat also voller Überzeugung vor den Traualtar und bekam auch keine kalten Füsse (lacht).
Und doch gab es ein Leben vor Verner Panton. Sie absolvierten die Pilotenausbildung und wollten die erste Linienpilotin bei einer grossen Airline werden … Das ist mutig!
Elemente in einem kleinen Sportflugzeug. Das wäre heute undenkbar für mich (lacht).
Mit dem Alter wurden Sie also vorsichtiger?
1998 verstarb Ihr Mann. Zeitlebens waren Sie an seiner Seite, als Vertrauensperson, Botschafterin, Ehefrau. Wie überwanden Sie sich, weiterzumachen, nicht zu resignieren?
Wann waren Sie zum letzten Mal im Alltag besonders mutig?
Wann und in welchem Bereich wünschen Sie der Stadt Basel etwas mehr Courage?
Diese Frage möchte ich lieber nicht beantworten. Ich wohne gerne in Basel und schätze die Stadt sehr.
Interview: Denise Muchenberger
Foto: Matthias Willi