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Forecasting Professuren
Forecasting Modell
Mit dem interaktiven Forecasting Modell kann der Frauenanteil bei den Professuren in Abhängigkeit der Berufungsrate prognostiziert werden. Die orangefarbene Linie zeigt den Frauenanteil, der sich ergibt, wenn die aktuelle Berufungsrate beibehalten wird (Fortschreibung der Entwicklung der letzten 10 Jahren). Die gelbe Linie zeigt, wie sich der Frauenanteil verändert, wenn die Berufungsrate erhöht wird oder wenn sie wieder sinkt.
Angaben zum Modell:
Das Modell berücksichtigt alle Professurtypen (Assistenzprofessuren, Ausserordentliche Professuren, Ordentliche Professuren) exkl. Gastprofessuren.
Entwicklung bei aktueller Berufungsrate: Die Anzahl Professoren und Professorinnen wird gemäss dem Trend der Jahre 2012 bis 2021 anhand einer linearen Regression fortgeschrieben. Aus diesen Zahlen wird anschliessend der Frauenanteil berechnet. Datenquelle: Gleichstellungsmonitoring UZH.
Entwicklung bei angepasster Berufungsrate: Die Anzahl Professoren und Professorinnen wird als jährliche Zu- und Abwanderung ausgehend vom Basisjahr 2021 berechnet. Die Zahl der neu dazu gekommenen Professuren wird dabei als konstant angenommen und entspricht dem Mittelwert der Messdaten von 2012-2021. Die Zahl der wegfallenden Professuren wird ebenfalls als konstant angenommen und entspricht dem Mittelwert der Abwanderungen von 2012-2021. Der Frauen- resp. Männeranteil bei der Zuwanderung (= Berufungsrate) ist variabel und wird anhand des Reglers im Modell eingestellt. Der Frauen- resp. Männeranteil bei der Abwanderung (= Emeritierung, Rücktritte, Todesfälle) wird der Einfachheit halber als konstant angenommen und entspricht dem Mittelwert der Messdaten von 2012-2012. Dadurch wird der Frauenanteil im Forecasting Modell tendenziell eher überschätzt. Datenquelle: Gleichstellungsmonitoring UZH.