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Stehpaddeln, oder auch Stand-Up-Paddling (SUP) genannt, ist vor allem auf ruhigem Gewässer – wie Seen – sehr beliebt geworden. Auch wenn diese SUPs leise unterwegs sind und auch keine hohen Wellen schlagen, beeinträchtigen sie die Wasservögel stark. «Wenn Vögel einen Menschen auf dem SUP sehen, selbst aus über einem Kilometer Distanz, löst diese Silhouette bei ihnen Angst aus und sie fliegen davon», erklärt die Luzerner Kantonsparlamentarerin Meta Lehmann. Im Spätsommer und Winter seien die Vögel besonders empfindlich gegenüber Störungen und würden dadurch viel Energie verlieren, wodurch sie geschwächt werden, schreibt Lehmann in einer Mitteilung. Hätten diese Vögel auch noch Jungtiere, würden diese beim Flüchten zurückgelassen und würden als Futter für Raubvögel enden.
Wird genügend kontrolliert?
Mit einem Vorstoss will Lehmann unter anderem wissen, ob die Ruhezonen und Sperrgebiete überhaupt so markiert sind, dass sie von den Freizeitsportlern als solche erkannt werden. «Ich vermute, die Problematik besteht darin, dass Ruhe- und Sperrgebiete besser zu kennzeichnen sind und allgemein verständlich markiert werden müssen», so Lehmann. Auch will Lehmann wissen, wie es diesbezüglich mit der Kontrolle aussieht, wer dafür verantwortlich ist und ob diese Kontrollen ausreichen würden. Die Anfrage von Meta Lehman geht nun an die Kantonsregierung.
Die Problematik zwischen den SUPs und den Wasservögeln wurde bereits vor einigen Monaten im Tele 1 thematisiert.
Quelle: Tele 1
(red.)