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„Vektorisation“ der Inhaltstoffe
Die Vektorisation der Inhaltstoffe entspricht den gesamten Mechanismen, die es ermöglichen, die Verteilung eines Wirkstoffs zu modulieren. Der Inhaltstoff kann zum Beispiel mit einer anderen Substanz kombiniert werden oder von einer fetthaltigen Matrix überzogen werden, um so das Passieren der Schleimhaut des Verdauungstraktes zu erleichtern.
Je nach Inhaltstoff sind die verwendeten Transportwege zum Eintritt in den Organismus unterschiedlich, und das führt zur Konzeption verschiedener „Vektoren“. Diese Vektoren können als Träger des Wirkstoffs betrachtet werden.
Nehmen wir einmal das Beispiel von Mineralstoffen wie Eisen oder Magnesium.
Sofern es nicht aus tierischen Quellen (Fleisch, Fisch) stammt, wird Eisen vom Körper schlecht assimiliert, selbst wenn es über Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente zugeführt wird.
Deshalb enthalten die bei Eisendefizit oder -mangel verschriebenen Medikamente eine hohe Dosis dieses Mineralstoffes, um so seine geringe Bioverfügbarkeit wettzumachen. Oft bedingt dieser hohe Eisengehalt unerwünschte Nebenwirkungen wie schwarzer Stuhlgang, Verstopfung oder Bauchschmerzen.
Um die Eisenaufnahme zu verbessern und niedrige Eisengehalte assimilierbarer zu machen, haben die Teams des Inhaltstoff-Pols von PiLeJe einen spezifischen „Vektor“ konzipiert.
Dieser spezifische Inhaltstoff potenziert in Verbindung mit Eisen die Assimilation durch die Verdauung und vermeidet gleichzeitig unerwünschte Nebenwirkungen wie Verstopfung.
Zur Verbesserung der Verträglichkeit von Magnesium, welches manchmal Durchfall bewirkt, haben die Forschungsteams von PiLeJe desgleichen an der Entwicklung eines anderen Vektors gearbeitet, der die Darmresorption von Magnesium erleichtert.
Dieser Inhaltstoff auf Basis von Reisproteinhydrolysat wurde patentiert: Es handelt sich um Hypro-ri®.
Die Entwicklung neuer Inhaltstoffe
Das Forschungslabor PiLeJe investiert auch in die Forschung bezüglich neuer Inhaltstoffe. Porphyral HSP® und Sulforaphan sind zwei Beispiele.
Porphyral HSP® ist ein von dem Forschungslabor PiLeJe patentierter Inhaltstoff
Er wird aus der Alge Porphyra gewonnen, an der das Forschungsteam von PiLeJe gearbeitet hat. Diese Alge hat in der Tat die Besonderheit, in sehr feindlicher Umgebung zu leben und zu überleben (Hitze, UV, Trockenheit auf Grund des Abwechselns von Ebbe und Flut), wodurch sie in mehrerer Hinsicht eine besondere Widerstandsfähigkeit entwickelt hat.
Die In vitro und In vivo an dieser Alge durchgeführten Studien und Analysen haben gezeigt, dass sie in der Lage ist, schnell und in grosser Menge „Stressproteine“ abzusondern.
Diese Stressproteine (auch Hitzeschockproteine oder HSP = Heat shock proteines genannt) werden auf natürliche Weise vom Organismus abgesondert, sobald dieser einem intensiven Stress ausgesetzt ist: Thermisch bei Sonneneinstrahlung, aber auch infektiös, traumatisch (sportliche Betätigung...) oder auch umweltbedingt (Umweltbelastungen, Schwermetalle...), usw. Sie haben sowohl eine „Müllmann-Funktion“ (Müllabfuhr) als auch eine Schutz- und Reparaturfunktion, da sie als Entzündungshemmer, Antioxidans und Radikalfänger wirken.
Die Entwicklung dieses patentierten Inhaltstoffs, der Teil mehrerer Gesundheitspräparate von PiLeJe ist, wurde durch jahrelange Forschung ermöglicht.
Das spezifische Auszugsverfahren von Sulforaphan
Sulforaphan ist eine Schwefelverbindung, die natürlicherweise im Brokkoli vorkommt und über lungenentgiftende Eigenschaften verfügt. Bei Raumtemperatur zersetzt sie sich schnell und kann somit nicht direkt verwendet werden.
Die Forschungsteams von PiLeJe haben somit ein spezifisches Extraktionsverfahren identifiziert, welches es einerseits ermöglicht, eine Vorstufe des Sulforaphan - das sogenannte Glucoraphan - zu gewinnen, und andererseits das Enzym zu isolieren, welches die Umwandlung von Glucoraphan in Sulforaphan gestattet.
Die Ausarbeitung einer spezifischen und angepassten Darreichungsform war ebenfalls erforderlich, um die Inhaltstoffe vor der Magensäure zu schützen bzw. die enzymatische Umwandlung zur rechten Zeit und am richtigen Ort zu aktivieren.