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Jasmine Flury erwischte allerdings bei der verkürzten zweiten Trainingsfahrt für die WM-Abfahrt vom Sonntag im mittleren Teil nicht alle Tore korrekt. «Doch das Gefühl stimmt. Ich habe auf dem Ski, den ich heute ausgetestet habe, guten Zug verspürt und mich wohl gefühlt», sagte die Bündnerin, die tags zuvor im Super-G ausgeschieden war.
Wie ihre Teamkollegin hatte auch Lara Gut-Behrami einen enttäuschenden WM-Auftakt zu verarbeiten. Die Tessinerin, im Super-G nur Neunte geworden, verlor am Mittwoch auf den knapp 75 Fahrsekunden 0,44 Sekunden auf Flury. Als Vierte reihte sich Joana Hählen ein. Die Bernerin zeigte sich danach erleichtert, «dass es mir viel besser lief, nachdem ich im ersten Training schlecht gefahren bin».
Corinne Suter hielt am Morgen nach dem Gewinn der Bronzemedaille im Super-G - «meinem schönsten Tag der Karriere» - bereits wieder mit der Spitze mit. Sie habe nicht lange gefestet, sondern sei kurz nach 22 Uhr im Bett gewesen, so die 24-jährige Schwyzerin. Das einzige Problem: «Ich konnte absolut nicht einschlafen.» Zum Training, welches sie mit knapp einer Sekunde Rückstand im 7. Rang beendet, sagte Suter: «Ich nahm nicht das grosse Risiko, weil ich mich doch nicht mega-fit fühlte.»
Das zweite Abfahrts-Training fand auf verkürzter Strecke statt. Der unterste Teil, wo sich die Piste der Männer und der Frauen vereint, konnte nicht befahren werden, weil gleichzeitig die Inspektion für den WM-Super-G der Männer stattfand.