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Französische Logik?
Autor: «Keine Förderung der Partnersprache – FN vom 19. November 2008
Nicht die deutsche Sprache, sondern Sensibilität, Selbstvertrauen, das Verständnis für das Verhalten und das Denken anderer, Flexibilität – diese Werte will der Gemeinderat fördern. Vielleicht sollte die Regierung zuerst bei sich selber damit anfangen: Ich stelle in dem achtseitigen Bericht weder Sensibilität gegenüber der Deutsch sprechenden Minderheit, noch genügend Selbstvertrauen, der Minderheit einen Schritt entgegenzukommen, noch irgendein Verständnis für die Wünsche und das Denken der Deutschsprachigen und erst recht keine Flexibilität fest. Will man vorwärtskommen, sollte man beim «einen Schritt weitergehen» nicht im Kreis laufen. Den schönen französischen Worten aus dem Bericht müssten aber ja nun bald die gewünschten multikulturellen Taten folgen. Ich freue mich schon darauf, dass unser Bahnhof künftig nicht nur Französisch/Deutsch, sondern gleich noch Serbisch, Portugiesisch oder Albanisch angeschrieben sein wird. Oder aber die Sprache wird jede Woche gewechselt. Flexibilität gehörte ja auch zu den angestrebten Zielen. Vielleicht wäre die zweisprachige Variante als erster Schritt doch billiger und logischer.
Autor: Markus Gerteis, Freiburg