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KunstturnenSarah Haymoz erwischte am Sprung nicht den besten Start und musste gleich zu Beginn einen Sturz in Kauf nehmen. Verständlicherweise war sie nach diesem Start in den Wettkampf enttäuscht, da sie den gebückten Zukahara normalerweise beherrscht. Dazu kam, dass sie sich das Ziel gesetzt hatte, den Wettkampf mit so wenig Stürzen wie möglich zu turnen. Sarah Bucheli gelang der Start etwas besser. Zwar stürzte sie nicht, doch auch sie brachte den Zukahara nicht perfekt in den Stand.
Höchste Balkennote für Haymoz
Am Barren zeigten die beiden jeweils eine gelungene Übung. Am Schwebebalken musste Sarah Bucheli als Erste auf das Gerät steigen. Der Anfang der Übung gelang ihr sehr gut, trotzdem musste sie das Gerät einmal verlassen und konnte somit ihr Ziel, den Wettkampf ohne Sturz zu turnen, nicht ganz erreichen. Sarah Haymoz zeigte derweil eine perfekte Balkenübung und turnte diese zum ersten Mal in dieser Saison ohne Sturz. Dafür wurde sie mit der höchsten Balkennote, einer 11,35, belohnt.
Einzel-Silber für Bucheli
Die beiden Sarahs wussten vor dem letzten Gerät, dem Boden, dass sie reelle Chancen auf den Mannschaftssieg haben. Das Duo hielt dem Druck stand und so konnten sie den Sieg vor den drei Turnerinnen aus Serrières und dem Team aus Bülach feiern. Der Sieg der Düdingerinnen ist umso wertvoller, als die beiden nur ein Zweier-Team bildeten und so keine Streichnote hatten.
Auch in der Einzelwertung turnten sich die beiden in die vorderen Ränge. Sarah Bucheli wurde Zweite, während Sarah Haymoz das Podest um nur einen Zehntel verpasste.
Auch im Programm 2 erturnte sich das Team aus Düdingen einen Podestplatz. Das Trio Nathalie Haymoz, Kim Kolly und Julia Aebischer gewann die Silbermedaille hinter dem BTV Luzern. Nathalie zeigte an jedem Gerät eine gute Übung und turnte sich auf den 8. Rang. Kolly, der der Schwebebalken nicht wunschgemäss gelang, wurde mit 0,1 Punkten Rückstand 9.
Im P4 platzierte sich das Düdinger Team auf Rang fünf. Angela Aebischer turnte einen ausgezeichneten Wettkampf und wurde in der Einzelwertung ebenfalls Fünfte. Am Boden glänzte sie gar mit der Höchstnote, einer 11,85. ch