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Schlacht bei Grunwald
Die Schlacht bei Grunwald (Schlacht bei Tannenberg) ist die entscheidende Schlacht des Großen Krieges (1409-1411), die am 15. Juli 1410 stattfand. Der Schauplatz der Schlacht von Grunwald war die Ebene zwischen den Dörfern Grünfelde, Tannenberg und Ludwigsdorf. Das Bündnis des Königreichs Polen und des Großfürstentums Litauen unter König Wladyslaw II. Jagiello und Großfürst Vytautas von Litauen errang einen entscheidenden Sieg über die Truppen des Deutschen Ordens.
Die Niederlage in der Schlacht von Grunwald fügte den Kreuzrittern großen Schaden zu. Die gesamte Elite des Ordens – 205 Ritterbrüder, darunter der Hochmeister Ulrich von Jungingen – kam ums Leben. Achttausend Vasallen und verbündete Krieger wurden getötet. Vierzehntausend Kreuzritter wurden gefangen genommen.
Die Bedeutung der Schlacht von Grunwald für die Geschichte von Belarus, Polens und ganz Europas kann gar nicht überschätzt werden. Infolge einer der größten Schlachten in der mittelalterlichen Welt hat sich das Gleichgewicht der Kräfte auf der Weltbühne verändert: Belarus (damals das Großfürstentum Litauen) und das Königreich Polen übernahmen die Vorherrschaft in Europa.
Das internationale Festival für mittelalterliche Kultur und Musik „Unser Grunwald“ findet jährlich auf dem Gelände des Museums für altes Handwerk und Technik „Dudutki“ in der Nähe von Minsk statt. „Unser Grunwald“ ist der militärischen und weltlichen Kultur und Tradition unserer Vorfahren gewidmet. Das zentrale Ereignis des Festivals ist die Inszenierung der Schlacht bei Grunwald, die am 15. Juli 1410 stattfand. Das Festival wird traditionell am letzten oder vorletzten Wochenende im Juli veranstaltet.
Wenn Sie im Juli nach Minsk kommen, sollten Sie unbedingt dieses großartige Fest der Geschichte, Tradition, Kultur, Ritter und Musik besuchen.