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Vergangener Sonntag feierte Toronto, die grösste Stadt Kanadas, die Pride – und der Premierminister Justin Trudeau feierte zünftig mit. Trudeau zog mit seiner Familie durch den Umzug und zeigte dort nicht nur seine Unterstützung mit der LGBTQ-Community.
Besondere Aufmerksamkeit erlangten seine Socken. Die waren nämlich bunt gestreift und hatten die Zeile «Eid Mubarak» aufgedruckt. Mit «Eid Mubarak» wird das Ende des Fastenmonats Ramadan angesprochen, das zur gleichen Zeit wie die Pride in Toronto statt fand.
Und als wäre das noch nicht genug der «political correctness» wurde Trudeau auch noch abgelichtet, wie er ein kleines Mädchen im Super-Woman-Kostüm abklatscht, mit seinen bunten Ringelsöckchen, an der Pride und einem strahlenden Lächeln.
Vielleicht, aber nur vielleicht, blickt Amerika gerade rüber, kratzt sich verlegen am Kopf und ist ein bisschen eifersüchtig auf den «Kennedy Kanadas». (ohe)
Sie war gerade einmal 15 Jahre alt, dann ging Giorgia Meloni in die Politik. Sie trat der Jugendorganisation der Partei Movimento Sociale Italiano bei, die 1946 von ehemaligen Faschisten gegründet worden war. Mit 31 wurde sie unter Silvio Berlusconi als Jugendministerin jüngste Politikerin in diesem Amt. Am Sonntag gewann sie mit ihrer 2012 gegründeten Partei Fratelli d'Italia die italienischen Wahlen. Nun wird sie wohl die erste Frau an der Spitze der italienischen Politik.