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"Gears of War: Judgment", das als schlechtester Ableger der Serie gilt, konnte trotz hoher Kosten trotzdem noch einen Gewinn erzielen.
Tim Sweeney, der CEO von Epic Games, hat verraten, dass "Gears of War: Judgment" ein Budget von 60 Millionen US-Dollar hatte. Der Umsatz lag am Ende bei immerhin 100 Millionen US-Dollar, obwohl der von People Can Fly entwickelte Titel als mit Abstand schlechtester Teil der Serie gilt. "Gears of War: Judgment" war allerdings längst nicht so profitabel wie das erste "Gears of War", das nur 12 Millionen US-Dollar gekostet und 100 Millionen US-Dollar eingespielt hat.
Bereits früher meinte Tim Sweeney, dass das Budget von "Gears of War 3" im Vergleich zum ersten Spiel vier oder fünf Mal höher war. Teil 3 hat demnach 48 bis 60 Millionen US-Dollar gekostet. Tim Sweeney ergänzte im aktuellen Interview, dass sich die Entwicklungskosten bei der Xbox One und der PlayStation 4 nochmals verdoppelt haben, weswegen entschieden wurde, die Marke lieber an Microsoft zu verkaufen. Triple-A-Titel wurden Epic Games einfach zu teuer. Jetzt wird zum Beispiel an "Paragon" und "Fortnite" gearbeitet.