Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03453.jsonl.gz/1211

Das Priesterkapitel Zürich kaufte im Jahr 1900 das Landgut Walterswil von der Familie Steiner, um hier abseits der schnell wachsenden Grossstadt Zürich ein Heim («Asyl») für verwahrloste und verarmte Kinder aus den katholischen Zürcher Pfarreien einzurichten. Die Führung des Heims oblag einem Direktor, vor allem aber den Schwestern, die das Kloster Heiligkreuz Cham nach Walterswil entsandte. In den 1950er Jahren wandelte sich Walterswil zu einem Internat für katholische Knaben aus der gesamten Deutschschweiz.
In den Jahren 2019/2020 wurde das Archiv der Stiftung Don Bosco Walterswil dem Staatsarchiv zur Aufbewahrung übergeben und detailliert archivisch erschlossen (StAZG P 302). Im Rahmen der Verzeichnungsarbeiten konnten rund 800 Fotografien und Ansichtskarten von 1895 bis 1997 digitalisiert werden. Die folgende kleine Auswahl zeigt Gebäude, Landschaften und Menschen in und um Walterswil. Der zeitliche Schwerpunkt der Auswahl liegt zwischen 1900 und 1935, mit einigen zeitlichen Ausreissern bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vor einer allfälligen Verwendung der Bilder zu kommerziellen oder redaktionellen Zwecken ist das Staatsarchiv des Kantons Zug anzufragen.