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Sport
合気道、あいきどう
Aikidō ist eine betont defensive moderne japanische Kampfkunst. Ziel des Aikidōs ist es, einen Angriff so abzuwehen dass es dem Gegner unmöglich macht, seinen Angriff fortzuführen. Dies geschieht ohne Absicht zum Gegenangriff, sondern vorwiegend durch die Einnahme einer günstigen Position.
Der Name Aikidō besteht aus drei sinojapanischen Schriftzeichen: Ai bedeutet «Harmonie», Ki ist die «Lebensenergie oder universelle Energie» und Dō heisst «Lebensweg». Demzufolge bedeutet Aikido «Der Weg der Harmonie im Zusammenspiel mit Energie».
Aikido wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Ueshiba Morihei als Synthese unterschiedlicher japanische Kampf-Disziplinen, wie Jiu Jitsu, Fechtkünste und andere Kampfkünste entwickelt.
武道、ぶどう
Beim Budo geht es um eine auf das Innere des Übenden abzielende Tätigkeit. Es geht also mehr um den Prozess, als um dessen Ergebnis, das meistens offen bleibt.
Die ersten Budō-Systeme enstanden unter dem wachsenden Einfluss des Zen-Buddhismus während der Edo-Zeit (1600–1868), als die Samurai keine Kriege mehr führen mussten.
柔術、じゅうしゅつ
Jiu Jitsu bedeutet «Die flexible/nachgebende Kunst». Jiu Jitsu waren waffenlose Techniken oder waffenlose Techniken gegen Waffen wie Speer und Schwert, die von den Samurai praktiziert wurden. Im allgemeinen ist Jiu Jitsu der Obergriff aller waffenloser Kampfkünste. Auch Judo und Aikdo gehören dazu, die eine Weiterentwicklung der Jiu Jitsu war.
Jujitsu als Kampfsport gibt es in Japan nicht, jedoch ist das Brasilianische Jiu-Jitsu eine Abwandlung der japanischen Kampfkunst Jūdō und Jiu-Jitsu, die von den Brüdern Carlos und Helio Gracie weiterentwickelt wurde.
Ziel des Jiu Jitsu ist es, den Angreifer durch verschiedene Techniken wie Schlagen, Treten, Stossen, Werfen und Würgen unter Kontrolle zu bringen oder kampfunfähig zu machen. Dabei soll beim Jiu Jitsu nicht Kraft gegen Kraft aufgewendet werden, sondern – nach dem Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ – so viel wie möglich der Kraft des Angreifers gegen ihn selbst verwendet werden.
弓道
Kyudo ist die japanische Kunst des Bogenschiessens, wobei im Mittelpunkt hier weniger der Sport als die Selbstversenkung steht. Kyudo heisst übersetzt der Weg des Bogenschiessens.
Mit dem 221 cm langen Bogen Wakyu, der zu den längsten weltweit gehört, schiesst man den Pfeil Ya, von einer Distanz von etwa 28 m oder 60 m auf die Zielscheibe, Mato.
Im Kyudo soll im vollen Auszug und bei der Schussabgabe Mushin (leerer Geist) erreicht werden, ein Zustand einer so hoch verdichteten Konzentration, dass für andere Gedanken kein Platz da ist. Dabei soll Körper, Geist und Technik zu einer Einheit verschmelzen.
相撲、すもう
Sumō ist eine japanische Nationalsportart. Sie war seit eh und je ein Shintoritual und -fest, das in Form eines Ringkampfes, gegenseitig die Spieler ringen. Dabei darf kein Teil des Körpers, ausser ihre eigenen Fusssohlen, den Boden berühren. Auch dürfen sie nicht aus dem Dohyo-Kreis treten.
Wie viele anderen japanischen Sportarten wie Kyudo, Judo und Kendo, gilt auch Sumo als eine Form von Bugei (Kriegskunst) sowohl als auch von Budo (Weg der Krieger)
Sumō beruht sich stark auf die einheimische Religion Shinto. Gesundheit und Kraft der jungen Männer werden vor den Göttern präsentiert um Achtung und Dankbarkeit zu auszudrücken, weswegen auch auf die Etikette sehr stark Wert darauf gelegt wird. Ausserdem tragen die Sumōkämpfer während des Kampfes nur einen Mawashi-Gürtel (lendenartiger Gürtel).