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Die Fernsicht ist im Wesentlichen von der Luftfeuchtigkeit abhängig, je trockener die Luft, desto besser die Sicht. Natürlich spielen auch die Luftverschmutzung, der Luftdruck und der Wind eine Rolle, letztere beiden sind aber weniger wichtig.
Sinkt die Luftfeuchtigkeit unter 30%, spricht man von «guter Fernsicht», bei 10% ist die Fernsicht gar «exzellent». An diesem Wochenende sinkt die Luftfeuchtigkeit auf 3000 m ü.M. auf 15%.
Wie weit sieht man?
Die Sichtweite je nach Luftfeuchtigkeit wurde verschiedentlich untersucht. Gabriel López et al. von der spanischen Univeristät in Huelva haben beispielsweise eine empirische Formel gefunden:
Und wie weit sieht man maximal?
Vom Säntis aus sieht man bei optimalen Bedingungen den Ulmer Dom, der rund 130 km entfernt ist. Und es gibt Berichte vom Hohloh im nördlichen Schwarzwald, von wo unser Tödi an der Grenze zwischen Glarus und Graubünden aus einer Entfernung von 214 km gesichtet wurde.
Bei völligen klaren Verhältnissen könnte man theoretisch über 300 Kilometer weit sehen. Die maximal mögliche Sichtweite ist bei uns immer kleiner, da die Atmosphäre Staubpartikel enthält. Auch Wassertröpfchen (beispielsweise im Nebel) oder Eiskristalle mindern die Sicht.