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BA-Studierende
Die BA-Methodenausbildung braucht nicht mehr mathematische Kenntnisse als diejenigen, die am Gymnasium unterrichtet werden. Falls es am Gymnasium mit der Mathematik nicht sonderlich gut klappte, sind folgende Themen zur Repetition nützlich:
- Lineare und quadratische Gleichungen, inklusive Methoden zur Wurzelziehung, Faktorisierung und Distribution.
- Mengenlehre, inklusive Konzepte wie Komplemente, Teilmengen und Schnittmengen.
- Logarithmen und Exponentialfunktionen.
- Grafiken von Funktionen.
- Differentialrechnung und Optimierungen von linearen und quadratischen Funktionen.
- Integralrechnung, wobei hier primär die Kenntnis der Notation und der Bedeutung davon relevant sind.
Für alle Themen wird es in den Angewandten Methoden Wiederholungsmaterial geben, aber wenn man sich vorgängig vorbereiten will, sind dies die relevantesten Themen. Gute Ressourcen zur Repetition sind:
- Jeff Gill, 2006: “Essential Mathematics for Political and Social Research”, Cam-bridge University Press.
- Khan Academy’s: https://www.khanacademy.org/math/
Wichtiger als mathematische Kenntnisse sind für die BA-Ausbildung aber eine starke Motivation und gutes Lernverhalten. Es ist anstrengend, Methoden zu lernen. Wenn man willens ist, Zeit zu investieren, die Texte zu lesen und Aufgaben zu lösen sowie Fragen stellt, wenn etwas unklar ist, dann kann man das Feld meistern auch ohne eine riesige Mathematikbegabung. Wer dazu nicht willens ist, wird sich in der Materie verlieren, frustriert sein und riskiert, nicht zu bestehen.
MA-Studierende
MA-Studierende mit einem vorgängigen BA-Abschluss der UZH in Politikwissenschaft sollten für die Methodenausbildung auf dieser Ebene gut vorbereitet sein. Es braucht lediglich die richtige Motivation und Disziplin. Methoden zu lernen braucht viel Arbeit und man wird einen grossen Aufwand betreiben müssen, um die Themen zu beherrschen, die unterrichtet werden. Ein passiver Ansatz zu diesen Kursen wird in der Regel nicht reichen.
Alle MA-Studierende mit einem BA-Abschluss einer anderen Universität oder ohne genügende Methodenausbildung müssen einen einsemestriger Auffrischungskurs Methoden des MACIS absolvieren, der einer schnelle Version unserer Angewandten Methoden auf BA-Ebene entspricht. Das lässt sich üblicherweise erledigen während man die anderen Methodenkurse absolviert.
PhD-Studierende
PhD-Studierende, die bereits ihren MA-Abschluss am IPZ erhielten, sollten für die Methodenausbildung auf PhD-Ebene vorbereitet sein. Sie sollten bereit sein, hart zu arbeiten.
PhD-Studierende im strukturierten Programm, die ihren MA-Abschluss an einer anderen Universität oder nicht am IPZ erhielten, müssen unter Umständen Teile der Methodenausbildung nachholen. Dr. Petra Holtrup entscheidet darüber, ob zusätzliche Kurse notwendig sind. Auch hier kann der beschleunigte MACIS Methodenkurs ein hilfreicher Einstieg sein.
PhD-Studierende, die nicht bereit oder willens sind, die Fähigkeiten zu erlernen, welche für den Abschluss des strukturierten Programms nötig sind, sind gut darin beraten in das unstrukturierte Programm zu wechseln.