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Im Vorwort des Verfassers/Verlags steht, dass die Realität des Bewerber-Alltags viel absurder sei als die vorliegenden sechs Parabeln aus dem Leben auf das Leben. Diese Bemerkung erhöht noch meine Verständnislosigkeit gegenüber den vorliegenden Texten. Es sollen sich ja keine Abschlussklassen durch den Titel verleiten lassen: Mit der Problematik der Bewerbung um eine Lehr- oder Arbeitsstelle hat das Ganze überhaupt nichts zu tun. Es handelt sich durchwegs um hirnverbrannte Phantasien, die dem Leser einen Schauder über den Rücken jagen. Aus mind. drei der Stücke spricht auch eine mich immer mehr beunruhigende Abgestumpftheit gegenüber der Auslöschung von Leben: Die erste Reaktion auf den tödlichen Schuss auf einen Anwesenden ist die Angst, dass "der Mann den ganzen Schreibtisch - mit Blut - versaut". In einem andern Stück kommt ein Mann vor, der seine Mutter zerstückelt im Eisschrank aufbewahrt. Im letzten Stück "isst man, was man ist", d.h. eine Frau, die sich als Vorkosterin bewirbt, bekommt sich selber als Speise aufgetischt. - Ich finde solches nicht spassig.