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Erste Anerkennung indigener Rechte vor dem brasilianischen Gericht und in Deutschland
In einem Gerichtsprozess aus dem Jahr 2014 wurde der Guaraní ihr Land genommen und an Grossgrundbesitzer verkauft. Ein juristischer Kniff erlaubt es postkolonialen Strukturen weiterhin Landraub zu betreiben.
Auch Präsident Bolsonaro kürzt Gelder der Behörden für Indigene, weisst keine Gebiete an die angestammten Bewohner des Kontinents aus und beheizt mit seiner Rhetorik die Gewalt gegen die ursprünglichen Gemeinden und Völker Südamerikas.
Ein Präzedenzfall wird vor der Wiederaufnahme des Guaraní-Prozess verhandelt und eröffnet Möglichkeiten für Indigene ihre Landrechte durchzusetzen. Darüber hinaus ratifizierte Deutschland am 15. April die einzige internationale Konvention, ILO 169, welche die Rechte Indigener und in Stammesgesellschaften lebender Völker gesetzlich regelt.
Niklas Ennen, von Survival International spricht mit uns über Repressionen gegen und mögliche positive Aussichten für Indigenen Südamerikas.
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