Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/141720

<h2>SubmittedText<h2><p>Am 3. März 2013 haben die Bündner Stimmberechtigten das Olympiaprojekt St. Moritz 2022 an der Urne begraben. Für die erste Phase (Vorbereitung der Kandidatur) bis Mitte 2013 waren 5,43 Millionen Schweizerfranken budgetiert.</p><p>1. Was kostete die Kandidatur bis zum Nein des Bündner Volkes?</p><p>2. Wer hat die millionenteure Abstimmungskampagne bezahlt?</p><p>3. Wie viel hat der Bund wofür ausgegeben?</p><p>4. Welche Kosten wurden von privater Hand übernommen?</p><p>5. Wann wird die Schlussrechnung veröffentlicht?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Die definitive Abrechnung des Vereins Olympische Winterspiele Graubünden 2022 ist noch nicht erstellt. Offene Fragen im Zusammenhang mit einer allfälligen Mehrwertsteuerpflicht des Vereins führen dazu, dass die Schlussabrechnung des Vereins erst per Ende 2013 vorliegen wird. Die budgetierten Kosten werden leicht unterschritten und betragen rund 5,l Millionen Franken.</p><p>2. Die Abstimmungskampagne wurde durch Spenden Privater finanziert.</p><p>3. Der Bund trägt insgesamt einen Drittel der Kosten der Kandidatur. Bei Gesamtkosten von etwas mehr als 5 Millionen Franken macht dies rund 1,7 Millionen Franken. Der Bund finanzierte insbesondere die Abklärungen im Zusammenhang mit der Erstellung des technischen Machbarkeitsberichtes sowie die Studien hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen der Durchführung von Olympischen Winterspielen.</p><p>4. Die private Hand trägt einen Drittel der Kosten der Vorbereitung der Kandidatur.</p><p>5. Zurzeit findet der Rechnungsruf statt. Anschliessend wird der Verein liquidiert und der Rechnungsabschluss kommuniziert.</p>