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Die Vernehmlassung dauert bis Ende September. Danach will die Kantonsregierung den Planungsbericht bereinigen, wie sie in einer Medienmitteilung festhält. Und voraussichtlich gegen Ende 2021 verabschieden.
Im Dezember 2019 war der Luzerner Regierungsrat, die Kantonsregierung, mittels Kommissionsmotion beauftragt worden, einen wissenschaftlichen Grundlagenbericht über die Gleichstellung im Kanton Luzern in Auftrag zu geben und diesen in Form eines Rechenschaftsberichts dem Kantonsrat, dem Parlament, zu unterbreiten.
Aktionsplan für verbindliche und überprüfbare Massnahmen
Mit der Erarbeitung dieses Grundlagenberichts wurde die Hochschule Luzern betraut. Der nun vorliegende Bericht zeigt den aktuellen Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern sowie von LGBTI-Personen im Kanton Luzern auf. Er analysiert die Verankerung der Gleichstellung im Kanton Luzern in den Bereichen Gesellschaft, Familie, Wirtschaft und Öffentlichkeit.
Eine zentrale Empfehlung des Hochschul-Berichts sei eine strategische Ausrichtung der Gleichstellungsarbeit im Kanton mit einem mehrjährigen Aktionsplan, heisst es weiter. Mit einem solchen Aktionsplan würden verbindliche und überprüfbare Massnahmen und Ziele für eine bestimmte Zeitspanne festgelegt.
Basierend auf diesem wissenschaftlichen Grundlagenbericht erstellte die Dienststelle Soziales und Gesellschaft den nun vorliegenden Planungsbericht. Er fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und definiert Handlungsschwerpunkte für die kommenden Jahre.
Zudem zeigt der Kanton Luzern im Bericht Massnahmen auf, die er im Rahmen seiner Rollen als Dienstleister für die Luzerner Bevölkerung, als Arbeitgeber und als Auftraggeber für Unternehmen und Organisationen, mit denen er zusammenarbeitet, treffen kann.