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Der Belehnungswert von russischen Vermögenswerten, einschliesslich solcher, die an Märkten ausserhalb Russlands gehandelt werden, wurde im Februar 2022 auf null reduziert, wie die Bank am Montag mitteilte.
Zudem werde die Julius Bär alle nationalen sowie internationalen Sanktionen mittragen, heisst es weiter. Die Bank nehme somit keine neuen Kunden mit russischem Wohnsitz mehr auf. Aktuell habe die Gruppe Kreditengagements gegenüber einer niedrigen einstelligen Anzahl von Personen, die den kürzlich eingeführten Sanktionen unterliegen würden.
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Dieses Engagement umfasse Hypothekarkredite zu konservativen Beleihungswerten für Wohnimmobilien an Standorten in Westeuropa sowie ein marginales Lombardkreditengagement, das vollständig durch verpfändete flüssige Vermögenswerte besichert sei, teilte die Bank weiter mit.
Zum 31. Dezember 2021 belief sich der Nettovermögenswert der Beratungstochter von Julius Bär in Moskau derweil auf 0,4 Millionen Franken. Die Gruppe reduziere ihre lokalen Aktivitäten und gewährleiste gleichzeitig die Sicherheit der eigenen Mitarbeiter, heisst es weiter.
Zudem habe die Bank 2 Millionen Franken an das Schweizerische Rote Kreuz in Moldawien und Polen gespendet. "Ich glaube, ich spreche für alle meine Kolleginnen und Kollegen bei Julius Bär, wenn ich meine Trauer und meine Sorge um die Betroffenen dieses entsetzlichen Angriffs zum Ausdruck bringe", wurde CEO Philip Rickenbacher in der Meldung zitiert.