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«Für mich ist klar, dass das Stadion für einen FCB mit einem Einzugsgebiet von vielleicht 450’000 Menschen zu gross ist», sagte der 61-Jährige in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der «Basler Zeitung».
«Bei nur noch 30’000 Plätzen wirkt das Stadion bei einem Heimspiel wie zuletzt gegen St. Gallen voll, sind Atmosphäre und Erlebnis für die Zuschauer einfach viel positiver, als wenn das Stadion halb leer ist», so Burgener. Laut Swiss Football League besuchen in dieser Saison durchschnittlich 25’796 Zuschauer die Heimspiele des Tabellenzweiten der Super League, allerdings werden pro Spiel jeweils alle Jahreskartenbesitzer mitgerechnet.
Dem seit Juli 2017 amtierenden FCB-Präsidenten schwebt zudem der Einbau von Büroräumlichkeiten sowie eine Verbesserung der sanitären Anlagen und des Komforts auf den teureren Plätzen vor. «Für mich ist nicht entscheidend, das grösste Stadion der Schweiz zu haben. Ich hätte gerne das lässigste Stadion der Schweiz.» Der Klub sei auch bereit, die Investitionen mitzutragen, so Burgener. «Im Gegenzug würden wir uns darüber freuen, eine Mitbeteiligung am Stadion zu erhalten.» Das 2001 eröffnete Stadion ist im Besitz der Genossenschaft Stadion St. Jakob-Park.