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Gespendete Samenzellen (Keimzellen) dürfen nur bei Ehepaaren verwendet werden. In der Regel liegt beim Ehemann eine schwere Störung der Spermienproduktion vor. Häufig sind überhaupt keine Spermien vorhanden. Weitere Gründe stellen genetische Veränderungen (vererbare Krankheiten) dar, welche es verunmöglichen, dass das betroffene Ehepaar eigene Kinder haben kann oder soll.
Eine eingefrorene (kryokonservierte) Spermienprobe wird am Tag des Eisprunges der Frau aufgetaut und mittels Katheter in die Gebärmutterhöhle eingebracht (Insemination). Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft (Schwangerschaftsrate) beträgt je nach Alter der Frau und Art der Vorbereitung des Eisprunges (ovarielle Stimulation) 10 - 25 % pro Versuch.
Von einem Spender dürfen maximal 8 Kinder gezeugt werden.
Das zu behandelnde Ehepaar hat keine Möglichkeit, den Spender selbst auszuwählen. Die Zuteilung erfolgt lediglich in Uebereinstimmung der Blutgruppen zwischen Ehemann und Spender, sowie der Haarfarbe, Augenfarbe und Statur.
Behandlungen im Ausland
Es bestehen Möglichkeiten, die zur Verfügung gestellten Spermien auch für Behandlungen im Ausland zur Verfügung zu stellen. Programme in Spanien und England existieren oder sind im Aufbau.
Bei der Besprechung im Rahmen der Grundinformation und Abklärung vor Aufnahme in unser Programm erfahren Sie mehr darüber.