Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03315.jsonl.gz/1981

Trotz der sehr geringen Niederschläge im Sommer und Herbst bewegten sich die Grundwasserspiegel im Rahmen des normalen Jahresverlaufs: Die Grundwasserspeicher füllten sich in den Wintermonaten inbesondere dank den lang anhaltenden Januar-Niederschlägen. Während den Sommermonaten sank der Grundwasserspiegel kontinuierlich. Daran änderten die Sommer-Niederschläge wenig, da diese während der Vegetationszeit das Grundwasser kaum erreichen.
Ein Vergleich mit dem Hitzesommer 2003 (siehe Abbildung oben) zeigt, dass die Grundwasserspiegel - hier am Beispiel der Messstelle Eichholz, Kriegstetten - im vergangenen Sommer und Herbst die Werte aus dem Jahr 2003 nicht unterschritten. Aus diesem Grund mussten beispielsweise in den Bezirken Wasseramt, Gäu, Olten und Niederamt keine Einschränkungen der Grundwassernutzung vorgenommen werden.
Auch in den Jura-Gemeinden im oberen Thal und im Thierstein, welche keinen Zugang zu Grundwasservorkommen haben, konnte die Trinkwasserversorgung trotz einem erheblichen Rückgang der Quellen gewährleistet werden.