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Die vier am 18. Oktober geschlüpften kleinen Schwäne tragen das für Schwarzschwäne typische silbergraue Dunenkleid. Die Eltern haben ein sehr wachsames Auge auf ihre vier unternehmungslustigen Jungen und halten sich stets in ihrer Nähe auf.
An der Futterstelle gesellt sich jeweils auch das ältere, im Februar geschlüpfte junge Weibchen zur Familie. Das passt den Schwaneneltern aber gar nicht. Seit die neuen Jungen da sind, vertreiben sie das ältere rabiat. Schwarzschwäne gelten zwar als etwas friedlicher als ihre grossen Verwandten, die Höckerschwäne. Im Zolli lässt sich jetzt beobachten, dass auch Schwarzschwäne recht gereizt reagieren können und alles verjagen, was ihrem Nachwuchs zu nahe kommt.
Die Heimat der Schwarzschwäne ist Australien. In Europa werden sie vor allem in Parkanlagen gehalten. Vereinzelt werden ausgesetzte oder verwilderte Schwarzschwäne in der Wildbahn beobachtet. Dort ist der Schwarzschwan als nicht heimischer Vogel nicht gern gesehen.
Die ersten Schwarzschwäne gelangten Ende des 17. Jahrhunderts nach England und wurden 1837 erstmals im Londoner Zoo gezüchtet. Auch der weisse Höckerschwan war übrigens ursprünglich in der Schweiz nicht heimisch. Sein Verbreitungsgebiet beschränkte sich auf Nordosteuropa und auf weite Teile Asiens. Ab dem 16. Jahrhundert wurde er in Mitteleuropa ausgesetzt.