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Gemäss der am Montag publizierten Abrechnung fiel vor allem die Anpassung der Oberwassersohle deutlich günstiger aus. Dieser Teil des Projekts kostete nur 2,9 Millionen Franken statt 5,6 Millionen Franken. Grund dafür waren mit neuen digitalen Rechenprogrammen gemachte Nachrechnungen. Der Aushub zwischen Rathaussteg und Reussbrücke konnte damit deutlich reduziert werden.
Teurer als geplant wurden etwa die Arbeiten am Stirnwehr (1,6 statt 0,7 Millionen Franken) oder an der mittleren Reussinsel (3,2 statt 2,5 Millionen Franken). Diese Bauwerke befanden sich in einem schlechteren Zustand als erwartet.
Die Bauarbeiten wurden 2009 bis 2011 ausgeführt. Die mit dem Neubau des Reusswehrs verfolgten Ziele wurden erreicht. Die Arbeiten am Holznadelwehr wurden einfacher und sicherer, die Hochwassergefahr für die Stadt konnte reduziert werden.
Die meisten Auswirkungen des neuen Wehrs seien positiv und hätten keine Nachteile für die Umwelt, schreibt der Regierungsrat in seiner Botschaft an das Parlament. Es drängten sich keine Korrektur- oder Ergänzungsmassnahmen auf.
Am Ersatz für die alte, 1861 erbaute Wehranlage beteiligten sich auch der Bund und die Vierwaldstätterseekantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden sowie die Stadt Luzern. Die Kosten, die auf den Kanton Luzern entfielen, beliefen sich auf 4,0 Millionen Franken.
(sda / Central Redaktion)