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Ein Jahr nach seinem überraschenden Doppel-Olympiagold in Salt Lake City wäre die WM in Val di Fiemme 2003 der Anlass zur Bestätigung für Simon Ammann gewesen. Der Toggenburger kam aber auf der Grossschanze nicht über Platz 17 hinaus. Auf der Normalschanze gelang ihm immerhin knapp der Sprung in die Top 10.
Auch die folgende Weltmeisterschaft 2005 in Oberstdorf stand unter keinem guten Stern für Ammann. Der damals 24-Jährige enttäuschte mit den Plätzen 44 (Normalschanze) und 27 (Grossschanze).
Ammanns Sternstunde in Sapporo
Erst 2 Jahre später in Sapporo konnte sich Ammann zum ersten und bisher einzigen Mal als Weltmeister feiern lassen. Und nach Gold auf der Grossschanze liess der Ostschweizer eine Woche später Silber auf der kleinen Anlage folgen. 2009 in Liberec und 2011 in Oslo kam noch je eine WM-Bronzemedaille dazu.
Im Gegensatz zu seinen Auftritten an Olympischen Spielen, wo er mit 4 Goldmedaillen der erfolgreichste Skispringer bei olympischen Einzelwettbewerben ist, hat Ammann bei Weltmeisterschaften mit Ausnahme von Sapporo 2007 also noch Steigerungspotenzial.