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Bodo Krumwiede
1981 – kurz nach seinem Schauspiel-Diplom in München - holte ihn das Theater 58 nach Zürich, wo er jahrelang festes Ensemblemitglied war und in Rollen wie Beckmann in Borcherts „Draussen vor der Tür“, Kaliajew in Camus’ „Die Gerechten“, Ham in Becketts „Endspiel“ u. v. a. reüssierte. Als freischaffender Schauspieler arbeitet er seit Anfang der Neunziger Jahre und war massgeblich am Aufbau und Erfolg des überregional bekannt gewordenen „sogar theater“ in Zürich beteiligt und brachte dort Rechtsanwalt Clarence Camus’ Roman „Der Fall“ oder „Monteirot Rossi“ Tabucchis „Erklärt Pereira“ u.v.a. auf die Bühne.
Daneben spielte er auch grosse Rollen in zahlreichen Theaterproduktionen in Luzern, Bern, Schwyz, Winterthur und Schaffhausen, wo er im Sommer 2012 in Bethancourts Komödie „Der Tag an dem der Papst entführt wurde“ den Papst spielte. Für Mirco Vogelsang spielte er den Wirt Gino im erfolgreichen Musical „Die Schwarzen Brüder“ und den Arzt in seinem Kurzfilm „Herbsterwachen“.
Aber auch in zahlreichen anderen Film- und Fernsehproduktionen spielte Bodo Krumwiede viele kleine und grössere Rollen. Vor kurzem war er als Geist des Vaters in Marcel Gislers erfolgreicher Komödie „Rosie“ in den Kinos zu sehen.