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Für Firefox, Thunderbird und Seamonkey sind jeweils Updates erschienen, damit wieder eine weitere Reihe von Sicherheitslücken beseitigt werden konnten. Die meisten dieser Fehler können zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden. Weitere Korrekturen gibt es lediglich für Thunderbird 3.1.7.
Es werden mit Firefox 3.6.13 und 3.5.15 sowie Seamonkey 2.0.11 immerhin elf Sicherheitslecks geschlossen. Zwei der Sicherheitslöcher werden als nicht gefährlich eingestuft, und zwar diejenigen, die für Spoofing-Angriffe missbraucht werden könnten. Mehr als neun Sicherheitslecks hingegen können zur Ausführung von Schadcode missbraucht, jedoch nennt das Mozilla-Team keine genauen Zahlen.
Mindestens drei Sicherheitslecks werden in Thunderbird 3.1.7 und 3.011 beseitigt, die allesamt von Angreifern missbraucht werden könnten, um Schadcode einzuschleusen und auszuführen. Ausserdem sollen in allen fünf Produkten Fehler behoben worden sein, die zu Abstürzen hätten führen können. Nur in Thunderbird 3.1.7 wurden noch einige Extra-Fehler korrigiert, und zwar soll der Umgang mit grossen E-Mail-Verzeichnissen und mit lokal gespeicherten IMAP-Postfächern überarbeitet und verbessert worden sein.
Firefox 3.6.13, Firefox 3.5.15, Thunderbird 3.1.7, Thunderbird 3.0.11 sowie Seamonkey 2.0.11 stehen kostenlos für Windows, Linux und Mac OS als Download zur Verfügung. Die aktuellen Versionen werden wie gewohnt über die Updatefunktion der einzelnen Programme verteilt.
Aufgenommen am: 14.12.2010
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