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Bei der Messung von Luftschall durch Trennwände, Geschossdecken, Fassaden oder Türen wird im Senderaum mit einem leistungsfähigen Lautsprecher ein sehr lautes Geräusch erzeugt und gemessen. Im Empfangsraum wird dieses Geräusch ebenfalls gemessen. Aus den beiden Messungen wird anschliessend unter Berücksichtigung der Nachhallzeit das bewertete Bauschalldämm-Mass und die Spektrumsanpassungswerte bestimmt.
Massgebend für ein hohes Bauschalldämm-Mass und eine gute Dämmung gegen die Übetragung von Luftschall ist u.a. das Gewicht eines Bauteils. Zum Vergleich: Eine Trennwand aus Beton mit einer Dicke von 20 cm weist ein bewertetes Bauschalldämm-Mass von 57 dB auf. Eine gleich dicke Wand aus Kalksandstein hat ein Bauschalldämm-Mass von 53 dB, eine Wand aus Backstein 20 cm ein Bauschalldämm-Mass von 50 dB.
Referenz Messung Luftschall und Trittschall (PDF)
Link Luftschall, Proffessur für Bauphysik (ETHZ)