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Im Detail erhielt der Bericht 84,8% JA und 12,8% NEIN bei 2,4% Enthaltungen. Die Kritik der Aktionäre hielt sich in Grenzen, lediglich ein einziger Aktionär sprach sich im Vorfeld der Abstimmung explizit gegen die Zustimmung zu diesem Traktandum aus. Er erwähnte dabei insbesondere die schwache Performance der Aktie.
VR-Präsident Axel Weber betonte, dass der Ausgang der Abstimmung - obwohl nur konsultativ und entsprechend nicht bindend - für die Leitung der Grossbank sehr wichtig sei. "Es zeigt uns den klaren Willen der Aktionäre und wird entsprechend von uns ernst genommen", so Weber vor den knapp 1500 Aktionären.
Aktionäre folgen dem VR
Nach gut zwei Stunden war es zur ersten Abstimmung gekommen. Der Lagebericht sowie die Konzernrechnung und Jahresrechnung der UBS Group AG (Traktandum 1.1.) erhielt eine Zustimmung von knapp 98%. Den Traktanden 2.1. (Gewinnverwendung und ordentliche Dividendenausschüttung) und 2.2. (Ausschüttung einer Sonderdividende) wurde jeweils mit 99,8% zugestimmt. Der Entlastung des Verwaltungsrates und der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2015 (Traktandum 3) wurde mit 94,5% zugestimmt.
Wieder etwas geringere Zustimmung mit 85,9% gab es für den Gesamtbetrag der variablen Vergütungen von 71,25 Mio CHF, welcher an die Mitglieder der Konzernleitung für das vergangene Geschäftsjahr 2015 ausgeschüttet wird (Traktandum 4), während der Antrag für eine maximale fixe Vergütung für die Konzernleitung im kommenden Jahr 2017 in der Grössenordnung von 28,5 Mio CHF eine Zustimmungsquote von 95,1% erhielt.
Anwesend oder vertreten waren knapp 1500 Aktionäre mit rund 72% der Aktienstimmen.
(AWP)