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27. Februar 2013 bis 30. Juni 2014 beim FCSG. -- 53 (43 NLA/6 Europacup/4 Cup) Spiele und 6 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 9. März 2013 beim 1:3 auswärts gegen die Grasshoppers.
Sébastien Wüthrich wurde mit einer Vertragsdauer von eineinhalb Jahren vom FC Sion ausgeliehen. -- Im Gegenzug wechselte Alberto Regazzoni nach Sitten. -- Wüthrich selbst wollte in die Deutschschweiz, um sich persönlich weiterzuentwickeln. -- Er hatte einen starken Einstand in St. Gallen und half mit, die gute Ausgangslage auf dem Weg zum Europacup-Platz zu festigen. Er war Torschütze in drei siegreichen Spielen hintereinander. Endlich erzielten die Espen wiederholt Tore nach Cornern - die von Wüthrich getreten wurden. -- Zur neuen Saison wurde er in der Rolle der neuen Nummer 10 als Nachfolger von Ezequiel Scarione gesehen. In dieser Rolle überzeugte er jedoch nicht, bald zeigte sich, dass Wüthrich mehr Wirkung erzielt, wenn er über die Flanken kommt. -- Nach einer Durstrecke, in der er sich öfter mit der Jokerrolle begnügen musste, kam er im Spätherbst wieder besser auf Touren, hatte etwa beim zähen Spiel in Lausanne das Skore eröffnet und den Penalty zum 2:0 herausgeholt, gab die Vorlage zum Siegtreffer im Europacup-Heimspiel gegen Swansea. -- Im Sommer 2014 kehrte er zurück zum FC Sion, eine Übernahme oder Verlängerung des Leihvertrages scheiterte.
Glück brachte ihm die Rückkehr ins Wallis vorerst nicht. In der Vorbereitung zog sich Wüthrich eine Verletzung zu. Erst Ende August im Cupspiel in La Chaux-de-Fonds kam er zu seinem ersten Einsatz - und erzielte den 2:1-Führungstreffer. Nur zu 7 Meisterschafts- und einem weiteren Cupspiel sollte er bis zur Winterpause kommen, ein einziges Mal stand der Neuenburger in der Startformation. -- Umso erfreulicher für Wüthrich, dass er Ende Januar 2015 vom Montpellier Hérault SC abgeworben wurde. Deren Trainer Rolland Courbis war 2012 kurze Zeit in Sion und behielt den Offensivspieler im Auge. Courbis wollte Wüthrich schon nach Ende des Leihvertrages in St. Gallen verpflichten. -- Dann aber war Courbis bald wieder weg, für Wüthrich wurde es nun auch in Montpellier schwer, meist musste er mit den Reserven spielen. In der Ligue 1 kam der Neuenburger nur zu zwei Teilensätzen. -- Nachdem Montpellier im Januar erst vage darüber nachdachte, ihn auszuleihen, klappte es im Sommer 2016 mit einem Transfer zurück in die Schweiz: Sébastien Wüthrich unterschrieb beim FC Aarau für zwei Jahre. -- Wüthrich erzielte in 27 Spielen 7 Tore, aber Aarau war von Zürich wie die weitere Konkurrenz früh abgehängt im Aufstiegskampf. -- Im Sommer 2017 löste er den Vertrag auf und wechselte zum Servette FC.
27/7
Der Neuenburger durchlief seine ganze Juniorenzeit beim Neuchâtel Xamax FC und gab am 4. November 2007 sein Debüt in der Super League - gegen den FC St. Gallen (1:1). Ab der Saison 2008/09 war der Mittelfeldspieler, der bevorzugt auf der linken Flanke spielt, Stammspieler. -- 103 NLA-Spiele (10 Tore) hatte Wüthrich für Xamax bestritten, als Xamax im Januar 2012 unter Präsident Bulat Tschagajew auf den Konkurs zusteuerte und die Lizenz entzogen wurde. Gemeinsam mit Vullnet Basha wurde Wüthrich vom FC Sion übernommen. -- Für die Walliser hatte Wüthrich in den zwei Halbsaisons weitere 27 NLA-Spiele bestritten und 2 Tore erzielt - das zweite im Herbst 2012 beim 3:0-Auswärtssieg in St. Gallen.
Sébastien Wüthrich war Nachwuchs-Internationaler. Zwischen 2009 und 2012 bestritt er 9 U21-Länderspiele. Davor erreichte er mit der U19 die EM-Endrunde 2009 in der Ukraine. Der Neuenburger besorgte im entscheidenden Qualifikationsspiel das Führungstor beim 1:1 gegen Belgien und erzielte im ersten Endrundenspiel gegen England den Ausgleichstreffer zum 1:1.