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Bei der ersten von drei Überquerungen des Kemmelbergs bildete sich 86 Kilometer vor dem Ziel eine kleine Spitzengruppe, zu der Van der Poel und Pedersen gehörten. Die höchste Erhebung Westflanderns sorgte 34 Kilometer vor dem Ziel dafür, dass der Weltmeister aus den Niederlanden und der Däne den Sieg unter sich ausmachten.
Anders als im Vorjahr, als Wout van Aert den Sieg seinem Teamkollegen Christophe Laporte überliess, kamen die Zuschauer in Wevelgem dieses Jahr in den Genuss eines Sprints. Van der Poel, der am Freitag den zur World Tour zählenden E3 Classic mit einem eindrucksvollen Solo gewonnen hatte, fehlten auf den letzten Metern des 253 km langen Rennens jedoch die entscheidenden Körner. Er musste den Versuch, seinen Konkurrenten zu überholen, kurz vor der Ziellinie abbrechen.
Während Van der Poel weiterhin auf seinen ersten Sieg beim Klassiker in den belgischen Flandern wartet, feierte Pedersen bereits seinen zweiten Erfolg nach 2020.
16 Sekunden hinter dem Duo kam das Feld ins Ziel. Der Belgier Jordi Meeus sprintete auf Rang 3, Stefan Bissegger als bester Schweizer auf Platz 12. Zwei Ränge hinter ihm klassierte sich Stefan Küng. Fabian Lienhard fuhr auf Rang 22.