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ASP.NET MVC-Framework Release 2
Eine bessere Struktur in der Projektmappe
Die gegenüber einer WebForm-Anwendung andersartige Struktur einer MVC-basierten ASP.NET-Anwendung spiegelt sich auch innerhalb der Ordnerstruktur der Projektmappe wieder. Für die einzelnen Komponenten existieren gemäß der Vorgabe durch das im MVC-Modell entsprechende Ordner. Während dies bei kleinen bis mittleren Projekten noch akzeptabel ist, kann bei großen Projekten leicht die Übersicht verloren gehen. Auch die Zusammenarbeit im Team wird dadurch erschwert. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, wurden Areas eingeführt, mit denen sich die Projektstruktur sinnvoll unterteilen lässt. Eine Area umfasst ebenfalls die Ordner Model, View und Controller und kann damit vereinfacht als eigenständiges Unterprojekt angesehen werden. Visual Studio unterstützt das Anlegen solcher Bereiche. Allerdings müssen Areas der Routing-Engine mitgeteilt werden, da die Seiten ansonsten nicht gefunden werden.
Verbesserte Visual Studio Integration
Das MVC-Framework bringt in der aktuellen Version viele Vorlagen und kontextsensitive Assistenten mit, die sich nahtlos in Visual Studio integrieren. So kann z. B. direkt aus einer Controller-Klasse über das Kontextmenü eine Sicht (View) erzeugt werden. Abbildung 3 verdeutlicht das beschriebene Vorgehen. Bei VS 2008 muss das MVC-Framework zunächst heruntergeladen und installiert werden. VS 2010 beinhaltet bereits die neueste Version des MVC-Frameworks und macht somit eine separate Installation überflüssig.