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Erstmals demonstriert wurde die Technologie 2013 mit einer 300 KB grossen Textfile. Inzwischen habe man wesentliche Dokumente der Weltgeschichte – etwa die Bibel oder die Deklaration der Menschenrechte – mit dem Verfahren abgelegt. Das Aufnahmeverfahren nutzt einen sogenannten Ultrafast Laser, der extrem kurze und intensive Lichtimpulse abgibt. Geschrieben werden die Daten auf Strukturen in drei Ebenen, die jeweils 5 Micrometer auseinander liegen. Die Strukturen sind so ausgelegt, dass fünf Dimensionen entstehen, und ändern den Weg, den das Laserlicht durch das Glas des Datenträgers nimmt (siehe Video). Gelesen werden die Daten dann durch ein optisches Mikroskop und einen sogenannten Polariser, der nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren soll wie polarisierte Sonnenbrillen.
Wie das ORC der Uni mitteilt, suche man nun nach Industriepartnern, um die Technologie weiterzuentwickeln und zu kommerzialisieren. (mw)