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Ein Blog von Robert Josef Stadler der mir gefällt:
Vorgesetzte haben eine edle Pflicht: ihre Mitarbeitenden so einzusetzen, dass diese ihre Talente entfalten und einsetzen können. Aus aktuellem Anlass, dem Unmut über die Mitarbeiterbeurteilung der UBS, komme ich zurück auf meinen Blog vom 17. Juli 2010:
Im Wort „Mitarbeitergespräch“ wird bereits angedeutet warum es geht – um ein Gespräch, nicht um gegenseitige Beurteilungen der Personen, nicht um das Vergleichen von ausgefüllten „Beurteilungsformularen“ sondern um das Zuhören, ein tieferes Verstehen, das Unterstützen und insbesondere die zukünftige Entwicklung.
Man kann über jede einzelne Fähigkeit eine sogenannte Normalverteilung mit überdurchschnittlichen, durchschnittlichen und unterdurchschnittlichen Leistungen finden und kommunizieren.
Beispielsweise können Deutschkenntnisse an einem Standort in der Deutschschweiz verglichen werden: tendenziell werden die Mitarbeiter, welche hier aufgewachsen sind besser Deutsch sprechen, als eine Person aus den USA, welche als unterdurchschnittlich qualifiziert wird. Nun kann man dem Mitarbeiter aus den USA jedes Jahr freundlich mitteilen, dass seine Deutschkenntnisse unterdurchschnittlich sind. Ist dies relevant für seine Aufgabe?
Betreut der Mitarbeiter tatsächlich Deutschschweizer, welche ihn nicht verstehen?
Wenn dem so wäre, würde ich vorschlagen, seinen Vorgesetzten auf seine Qualifikation zu überprüfen.
Das Beurteilen von Menschen ist völlig unnötig. Wichtig ist, dass die Mitarbeitenden wissen, was von ihnen erwartet wird, dass Ziele vereinbart und gemeinsam reflektiert werden und dass man allenfalls gemeinsam erfolgreichere Wege findet.