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Die Geschichte der “LADY” – eine Zeitreise in die Vergangenheit
Gustav Carl Meyer wurde am 5. Januar 1901 geboren. Wie sein Vater machte er eine Lehre als Sattler und liess sich danach zum Sattlermeister ausbilden. Im Jahre 1927 übernahm er die Sattlerei seines Vaters, welche dieser bereits in zweiter Generation führte. Diese befand sich am Kreuzplatz in Frauenfeld. Unweit von diesem Standort entfernt gründete er daraus im Jahre 1932 die Lederwarenfabrik AG.
Dass die Meyers gute Fertigkeiten im Lederhandwerk besassen zeigt die Goldmedaille, welche ihnen im Rahmen der Landesaustellung 1896 verliehen wurde.
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Kundenrezensionen à la 1892
Gustav C. Meyer hatte damals bereits den Spitznamen „Schlaumeyer“. Diesem machte er, wie sich später herausstellte, allen Namen als er 1932 die Lederwarenfabrik AG gründete.
Er wollte neben der Sattlerei ein zweites Standbein im Lederbereich aufbauen. Dabei war die LEWA, wie die Firma im Volksmund genannt wurde, das erste Unternehmen in der Schweiz, welches Damentaschen fabrikmässig herstellte.
Diese Pionierarbeit war ausschlaggebend um während der Wirtschaftskrise eine Bewilligung zur Einstellung ausländischer Fachkräfte zu erhalten. Diese war jedoch an die Auflage geknüpft möglichst viele Lehrlinge auszubilden, was auch geschah.
Das Fabrikgebäude
In der „Rotfarb“, der Liegenschaft an der St. Gallerstrasse 18 in welcher ursprünglich Textilien gefärbt wurden und welches im Besitze der Stadt Frauenfeld war, konnte man sich einmieten. Der ideale Standort im Stadtzentrum für die grossen Pläne von Gustav C. Meyer.
5 Jahre LEWA
Fünf Jahre nach der Gründung war die LEWA bereits schweizweit für Ihre modischen und hochwertigen „Swiss made“ Taschen bekannt. Der Kundenstamm vergrösserte sich, die Geschäfte florierten und der Mitarbeiterbestand konnte ausgebaut werden. Auch in die Mobilität wurde investiert. Anfangs noch mit dem Handwagen für Paketauslieferungen unterwegs, standen schon bald die ersten Geschäftsautos vor der Fabrik.
2. Weltkrieg
Mit Beginn des zweiten Weltkrieges rutschte die Priorität für Damentaschen in den Hintergrund, da für die Armee Effektentaschen, Sättel und Zäumzeug produziert werden mussten.
Gustav C. Meyer bewahrt stets den Überblick und steht seinen Mitarbeitern unterstützend zur Seite.
Neue Firmenstruktur
Mit Eintritt seiner Tochter entschied Jörg Meyer, die Liegenschaften aus der operativen Firma heraus zu lösen. So entstanden die LADY Liegenschaften und die neu nur noch operative LADY Lederwarenfabrik AG.
Auslagerung Produktion
Aufgrund der hohen Selbstkosten ist eine kostendeckende Fertigung von Taschen in Frauenfeld nicht mehr möglich und die Produktion der Taschen wir nach Italien ausgelagert. Auch dort werden sie in sorgfältiger Handarbeit nach Frauenfelder Designvorgaben produziert.
Parallel zum Lizenzgeschäft mit NAVYBOOT wurde intensiv an der Lancierung einer Eigenmarke und dem Namen „07 14 – mehr als normal“ gearbeitet.
Die erste Kollektion unter dem neuen Label „07 14 – mehr als normal“ erscheint im Frühling/Sommer 2009
Bodyguard Kollektion
Modische Taschen mit einem Sicherheitsaspekt zu verknüpfen, dies ist mit der Bodyguard-Kollektion gelungen. Die Taschen, welche die Trägerin oder den Träger im Strassenverkehr früher sichtbar machen, wurden von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) geprüft und abgenommen. Sie wurden sogar für Teile der bfu-Werbekampagne SEE YOU verwendet.
Der 07 14 Imagefilm ist geboren
Neue Website mit Onlineshop
Der neue Webshop besticht durch sein modernes Design und ist technisch auf dem neusten Stand.
Anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Lady dürfen Sie sich auf einige Überraschungen freuen.