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Die finnische Regierung verlangt, dass «aus öffentlichem Interesse» beim Bauprojekt Hanhikivi-1 ein Anteil von mindestens 60% in der Hand von Investoren aus dem EU-Raum oder der Efta liegen müsse.
Laut der Fennovoima Oy beschloss neu die SRV Yhtiöt Oyj, sich mit 1,8% an der geplanten Kernkraftwerkseinheit Hanhikivi-1 am Standort Pyhäjoki zu beteiligen. Die Fortum Corporation übernimmt neu 6,6% und die Outokumpu Group erhöht ihren Anteil von 12,3% auf 14,1%. Unter Berücksichtigung der neuesten finanziellen Zusicherungen beträgt der inländische Anteil an Hanhikivi-1 somit 65,1%. Die Unternehmen werden Anteilseigner der finnischen Voimaosakeyhtiö SF, der Muttergesellschaft der Fennovoima. 34,9% gehören der RAOS Voima Oy, einer finnischen Tochtergesellschaft der JSC Rusatom Overseas und somit Teil des russischen Staatskonzerns Rosatom.
Die Fennovoima reichte die aktualisierte Besitzstruktur beim MEE ein. Das MEE bestätigte daraufhin, dass das Unternehmen die inländische Beteiligung ausreichend belegt habe. Die Bearbeitung des Baubewilligungsgesuchs könne fortgeführt werden. Im Spätsommer werde das MEE die öffentliche Vernehmlassung lancieren. Die Regierung dürfte sich im zweiten Halbjahr 2017 zum Gesuch äussern.
Die kroatische Migrit solarna energija d.o.o., die im ursprünglichen Baugesuch von Ende Juni 2015 mit einem Anteil von 9% aufgeführt war, steht nicht mehr auf der aktualisierten Besitzstruktur. Das MEE hatte Mitte Juli 2015 der Fennovoima mitgeteilt, sie könne nicht angemessen prüfen, ob das Unternehmen seinen Sitz in einem EU- oder Efta-Land habe, so wie es die Regierung für mindestens 60% der Investoren verlange.
Quelle
M.A. nach SRV, Fortum, Outokumpu, und MEE, Medienmitteilungen, 5. August 2015