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Bei den Dreharbeiten zum neuen «Star Wars»-Film brach sich Harrison Ford ein Bein. Schuld war eine Hydrauliktür. Nun kommt bei einem Gerichtsprozess heraus: Er hat Glück gehabt.
Mit einem einmotorigen Propellerflugzeug stürzte er ab – und überstand den Crash glimpflich. Bei den Dreharbeiten zu «Star Wars: Das Erwachen der Macht» schoss eine Hydrauliktür am Set seines Raumschiffs «Millennium Falcon» plötzlich auf ihn nieder und drückte ihn zu Boden – er kam mit einem Beinbruch davon.
Harrison Ford hat mit Anfang 70 so einige Male Glück im Unglück gehabt. Umso mehr, weil sich jetzt herausstellt, dass die besagte Tür ihn auch hätte töten können. Der Unfall war Anlass genug für einen Gerichtsprozess. Die für den Arbeitsschutz zuständige britische Behörde HSE hatte die Produktionsfirma wegen Verletzung der Sicherheitsbestimmungen verklagt.
Die Behörde verglich den Unfall nun mit einem Zusammenstoss mit einem Kleinwagen. «Jemand hätte getötet werden können. Dass das nicht passierte, lag daran, dass der Notstopp aktiviert wurde», sagte der Staatsanwalt vor einem Gericht im englischen Milton Keynes.
Die Produktionsfirma Foodles Production hat Sicherheitsmängel am Set eingeräumt. Sie bekenne sich schuldig, glaube aber nicht, dass die Mängel so gravierend gewesen seien wie vom Kläger geschildert, sagte ein Anwalt der Disney-Tochter.
Ford selbst hatte noch im Krankenhaus schlagfertig reagiert. Er sei von einer «verflucht grossen Hydrauliktür verletzt worden, die sich mit Lichtgeschwindigkeit schliesst», sagte er der BBC.
msc/AFP