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Integrationsprozess
Mit dem Eintritt der Asylsuchenden in die Kollektivunterkunft (1. Phase) beginnt auch der Integrationsprozess. Die Bewohnerinnen und Bewohner nehmen am internen Deutschkurs teil, der von Freiwilligen aufgebaut und organisiert ist. Ebenfalls arbeiten die Asylsuchenden im internen Workfareprogramm (allgemeine Putz- und Unterhaltsarbeiten im und ums Haus) sowie in verschiedenen gemeinnützigen Beschäftigungsprogrammen. Damit werden die Bewohnenden in einen geregelten Tagesablauf eingebunden, der an fünf Tagen pro Woche aus je einem halben Tag Deutschunterricht und einem halben Tag Arbeit besteht.
Asylsuchende und vorläufig aufgenommene Ausländerinnen und Ausländer integrieren sich vom ersten Tag an.
Mit dem Übergang zum individuellen Wohnen werden die Asylsuchenden und die vorläufig aufgenommenen Ausländerinnen und Ausländer einer Sozialarbeiterin oder einem Sozialarbeitender zugewiesen. Die/der Sozialarbeitende berät und begleitet die Personen im Integrationsprozess. Die Asylsuchenden oder vorläufig Aufgenommenen besuchen entweder den internen Deutschkurs in der Kollektivunterkunft oder bei einem professionellen, externen Anbieter. Zudem arbeiten sie im intern organisierten gemeinnützigen Beschäftigungsprogramm mit, nehmen an beruflichen Integrationsprogrammen teil, erlangen Berufsausbildungen oder können bestenfalls direkt in den Arbeitsmarkt integriert werden.
Für vorläufig aufgenommene Ausländerinnen und Ausländer mit Ausweis F besteht von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern ein Integrationsauftrag, womit mehr finanzielle Mittel und somit mehr Integrationsangebote für diese Personengruppe zur Verfügung stehen. Für Asylsuchende mit Ausweis N besteht kein Integrationsauftrag.