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Ziel in diesem Prozessschritt ist eine Richtung für den Unterstützungsprozess zu bestimmen und damit Voraussetzungen für die Interventionsplanung zu schaffen.
Ziele umschreiben einen anzustrebenden Sollzustand und sind für den weiteren Unterstützungsprozess handlungsleitend. Gestützt auf Diagnose oder Analyse sollen in Zusammenarbeit mit den Klienten(-system) realisierbare Ziele gefunden, ausgehandelt, formuliert und vereinbart werden. Die Ziele werden unterteilt in Bildungsziele für die Klienten (die nur von den Klienten formuliert oder von ihnen übernommen werden) und in Unterstützungsziele für die Professionellen (Beispiel dazu finden sich in Hochuli Freund/Stotz 2015: 261-263). Zielformulierungen sollen hierarchisiert werden, d.h. einen unterschiedlichen Grad an Konkretheit aufweisen. Dabei kann zwischen Fern-, Grob- und Feinzielen unterschieden werden; am wichtigsten ist es, mit den Klientinnen und Klienten Grobziele zu formulieren, die für sie bedeutsam und motivierend sind (vgl. ebd. 263-265).
Methodisch kann unterschieden werden zwischen Hilfen zur Zielfindung wie z.B. Zielematrix (Schwabe 2008) und unterschiedlichen Zielentwicklungssystemen wie z.B. Zielentwicklung nach S.M.A.R.T.-Kriterien (Hekele 2002), 5-Schritte-Modell (von Spiegel 2011) oder 7-W-Schema (nach Adler 1998 und Schwabe 2008).