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In der Region Sarnen ereigneten sich ab Februar 1964 während mehrerer Monate hunderte von Erdbeben. Die zwei grössten erschütterten die Region am 17. Februar mit einer Magnitude von 4.8 und am 14. März mit einer Magnitude von 5.3. Die Schadenssumme würde nach heutigem Wert 16 Millionen CHF betragen.
Die meisten Schäden richteten die Beben in den Gemeinden Sarnen und Kerns an, wo kaum ein Haus verschont blieb. Dies liegt daran, dass der geologische Untergrund bei Sarnen aus See- und Flussablagerungen und bei Kerns aus Sedimenten besteht. Diese Untergrundtypen neigen dazu, seismische Wellen zu verstärken.
Obwohl keine Todesfälle oder Schwerverletzten zu beklagen waren, war die Angst vor einem noch stärkeren Erdbeben omnipräsent. Als Vorsichtsmassnahmen wurden mehrere Schulen und Kirchen geschlossen. Nach einigen Monaten endete der Erdbebenschwarm, ohne dass sich weitere, grosse Beben ereignet hätten.