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Hauptbestandteil des Sommersmogs ist das Ozon (bis zu 90%). Der Rest ist, anders als Ozon, gut wasserlöslich und wird daher von den Schleimhäuten gebunden. Mit dem Wasser der Schleimhäute zusammen bilden sie stark ätzende Säuren, die das Schleimhautgewebe schon in geringen Konzentrationen bis zur Zerstörung angreifen.
Bei den Ausgangsgasen des Sommersmogs handelt es sich vor allem um:
- Schadstoffe in Autoabgasen
- Methan, vor allem aus Abfalldeponien, der Viehhaltung und dem Kohlebergbau
- Stickoxide, zusätzlich zu den Autoabgasen aus der Landwirtschaft und der chemischen Industrie
- Ammoniak, vor allem aus der Massentierhaltung
- Kohlenwasserstoffe, vor allem aus Nadelwäldern
Bestandteile des Sommersmogs sind vor allem Reizgifte. Da sie die Schleimhäute angreifen und deren Schutzfunktion zerstören, erhöhen sie die Anfälligkeit für Infektionen.