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Viele Dinge, die in der Schweiz entsorgt werden, gelten in Entwicklungsländern noch als funktionsfähig, etwa Büro- und Unterhaltungselektronik, Autos und Zubehör oder Textilien. Aber nicht immer erfüllen diese Gebrauchtwaren, die exportiert werden, die Anforderungen der Umweltschutzgesetzgebung. Oft sind sie Abfall. Eine neue Broschüre des Bundesamts für Umwelt BAFU zeigt, wie Abfall und Gebrauchtwaren unterschieden werden.
In der Schweiz nicht mehr gebrauchte Produkte wie Fahrzeuge, Maschinen oder Geräte werden oft als Gebrauchtwaren in Schwellen- und Entwicklungsländer exportiert. Dort wird diese Ware weiterverwendet, oder die Materialien und Stoffe werden verwertet.
Das von der Schweiz mitinitierte „Basler Übereinkommen über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung“ soll verhindern, dass die Industrieländer Abfall zu Dumpingpreisen in Schwellen- oder Entwicklungsländer entsorgen.
Mit der neuen Broschüre „Export von Konsumgütern – Gebrauchtwaren oder Abfall?“ liefert das Bundesamt für Umwelt BAFU Händlern, Transporteuren und Hilfswerken Informationen, wie Abfall und Gebrauchtwaren unterschieden werden und zeigt auf, worauf geachtet werden muss, damit die Umweltvorschriften eingehalten werden.
Bild: Matthias Feilhauer (Wikimedia Commons)