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Das Instrument bestach mit grossem, dunklem Sound, sonorem Klang und viel Swing. Es repräsentierte in perfekter Art und Weise das bis in die 50er Jahre angestrebte Klangbild.
Eines der Hauptprobleme dieses Instruments ist, dass die Tonlöcher auf dem Korpus in einer Linie und nicht wie bei den heutigen Saxophonen «balanced» sind. Das Instrument liegt dadurch sperrig in der Hand.
Ein weiteres Problem ist die Position der Tonlöcher auf dem Becher. Das Cis mit seinem langen Arm und die H/B-Seitenversetzung verunmöglichen eine gut spielbare Cis/Gis-Verbindung.
Nachdem alle Versuche mit einfacheren mechanischen Eingriffen die Spielbarkeit der Original-Mechanik zu verbessern scheiterten, hat
DAS BLASHAUS 1992 entschieden eine neue moderne Mechanik auf diesen wunderbar klingenden Vintage Korpus zu bauen.
Das Ziel war, Saxofonisten den Wechsel zwischen einem Chu und einem Mark 6 und dessen Klangfarben ohne taktile Stolpersteine zu ermöglichen.
Renato Fontana, damals Partner im BLASHAUS, hat ein wahres Design-Stück geschaffen. Unter dem Namen Conn Chu Berry Black Pearl wurde eine Kleinserie von 5 Stück gebaut. Der Korpus wurde durchgeschnitten und «balanced» zusammengelötet. Dadurch konnte eine heutige Mechanik aufgesetzt und angepasst werden.
Der Erfolg war überwältigend:
Es entstand das legendäre BLASHAUS
Converted Conn Chu Berry «Black Pearl»
Das Interesse der Musiker war enorm. David Murray hat sich sehr dafür interessiert. Jerry Bergonzi, Michael Brecker, James Carter, Christoph Lauer und jenste andere Saxophonisten testeten das Instrument und waren begeistert.
In der Schweiz spielen Peter Landis und Bertil Lambert dieses Modell.