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Nadal hatte gegen den 23-jährigen Raonic mehr als zweieinhalb Stunden zu kämpfen, ehe sein Halbfinaleinzug feststand. Nachdem der Mallorquiner im ersten Satz sein erstes Break an diesem Turnier kassiert und den Durchgang 4:6 verloren hatte, drehte er auf. Zu Beginn des zweiten Satzes ging Nadal gleich 4:0 in Führung, im dritten Durchgang gelang ihm das entscheidende Break zum 4:3.
Im Halbfinal trifft der 13-fache Grand-Slam-Sieger auf den Tschechen Tomas Berdych. Im zweiten Halbfinal duellieren sich Novak Djokovic und Kei Nishikori, der in den Viertelfinals Roger Federer bezwungen hatte. (si/qae)
Nach Roger Federers erneutem Verzicht auf die Sandplatzsaison wirft sich die Frage auf: Ist der Schweizer ein Feigling, Rafael Nadal auf dessen stärkster Unterlage aus dem Weg zu gehen, oder ist er einfach nur clever?
Ein bisschen angefressen schien Roger Federer (36) schon. Seine Antworten waren immer noch höflich und durchdacht, aber doch knapper als sonst. Klar, da war Enttäuschung. Eine Niederlage sei nicht das Ende der Welt und es sei auch okay, einmal zu verlieren, hatte er vor einer Woche in Indian Wells nach der Final-Niederlage noch jovial gesagt.
Über Niederlagen lässt es sich ja auch einfach sinnieren, wenn man so sehr ans Gewinnen gewöhnt ist wie er. Doch zwei Mal in Folge? Das war ihm lange …