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»Die moderne Kunst hat seit der Romantik - so Ecos These - Unabgeschlossenheit, das Fragment, das offene Kunstwerk zum Programm erhoben. Gewisse Tendenzen in der Kunst der Gegenwart wie die Versuche, das Publikum als Gestalter in die Kunstszene mit einzubeziehen oder den Interpreten zu schöpferischer Produktion anzuregen, indem ihm vom Komponisten Partiturteile in der Art eines Zusammensetzspiels in die Hand gegeben werden, die er nach eigenem Belieben kombinieren kann, verwirklichen auf besonders radikale Weise die Ästhetik oder Poetik des offenen Kunstwerks.« (Gert Ueding) Im zweiten Teil seines Buches exemplifiziert Eco seine Theorie an den Poetiken von Joyce.