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Als „Zweistromland“ ist der Irak für seine fruchtbaren Täler bekannt, jedoch verwandelt er sich in ein riesiges Ödland. Die illegale Invasion der USA 2003, die darauffolgenden neoliberalen Exzesse und der Ausverkauf staatlicher Infrastruktur führten in Kombination mit der grassierenden Korruption der irakischen Eliten und den katastrophalen Folgen des Klimawandels zu einer dramatischen ökologischen Krise im Irak, zu Wasserknappheit, versalzten Böden, Umweltverschmutzung und einem Verlust der Artenvielfalt.
Der Irak ist ein sehr durstiges Land, welches mit einer Wasserkrise zu kämpfen hat. Einer von fünf Menschen hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und dies bei 38 Millionen Einwohnern. Das in der Vergangenheit sehr fruchtbare Land wird immer trockener und unfruchtbarer.
Dies sollte nicht der Fall sein, da der Irak eigentlich als ein Land gilt, in dem es….