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Zehn Spielsperren gegen Remo Meister vom EHC Olten
Der Einzelrichter für Disziplinarsachen Leistungssport, Reto Steinmann, hat den Verteidiger des EHC Olten, Remo Meister, im ordentlichen Verfahren mit zehn Spielsperren und einer Busse von CHF 500.- belegt. Remo Meister beschwerte sich im Play-off-Viertelfinalspiel der National League B zwischen dem EHC Visp und dem EHC Olten vom 17. Februar 2012 über ein angeblich nicht geahndetes Offside und schubste, respektive packte dabei den Linienrichter mit beiden Händen und schob ihn rückwärts in Richtung Bande. Eine Spielsperre hat Remo Meister bereits am letzten Sonntag, 19. Februar 2012 verbüsst.
Nach Auffassung des Einzelrichters lasse das Verhalten von Remo Meister klar erkennen, dass es sich nicht um einen friedlichen Diskussionsversuch und auch nicht um eine fehlgeleitete Abwehraktion gehandelt habe. Die Bewegung und die Schubserei inklusive das Packen am Leibchen seien vorsätzlich erfolgt. Dieses Verhalten sei nicht tolerierbar. Remo Meister sei nicht Captain oder Assistenz-Captain seines Teams und habe grundsätzlich die Entscheide des Schiedsrichters nicht mit ihnen zu diskutieren. Insofern sei bereits die Absicht, sich dem Linienrichter oder dem Schiedsrichter mitzuteilen, unangebracht.
Die Aktion sei klarerweise ein Verstoss gegen die Integrität des Schiedsrichters (Linienrichters). Hingegen dürfe festgehalten werden, dass Remo Meister keine Verletzungsabsicht vorgeworfen werde. Der Vorsatz beziehe sich allein auf dem Angriff.
Gegen diesen Entscheid kann innert 5 Tagen Rekurs an das Verbandssportgericht von Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) eingereicht werden.
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Oute für immer