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Die Regierung Biden hat die umstrittene Juraprofessorin der Columbia Law School Sarah Cleveland für den Internationalen Gerichtshof nominiert, obwohl sie erst vor wenigen Monaten vom US-Senat für das hohe Amt abgelehnt wurde.
Cleveland könnte ihre Position am Internationalen Gerichtshof dafür nützen, um die Tötung ungeborener Kinder zu einem „Menschenrecht“ zu erklären. Wegen ihres Abtreibungsextremismus und ihres verzerrten Verdständnisses des Völkerrechts hatte der US-Senat Cleveland als oberste Rechtsberaterin des US-Außenministeriums abgelehnt.
Nun versucht Joe Biden sie innerhalb kurzer Zeit in einem zweiten Anlauf in eine ranghohe Position zu installieren.
In ihrer früheren Position als Mitglied des UN-Menschenrechtsausschusses von 2015 bis 2018, eine Position, die ihr Bidens Parteikollege Barack Obama verschafft hatte, setzte sich Cleveland offen und direkt dafür ein, daß Staaten den Schutz des ungeborenen Lebens in ihren nationalen Gesetzen aufheben. Sie war auch, wie C‑Fam berichtet, eine führende Befürworterin der Erklärung des Abtreibungszugangs als Teil des „Rechts auf Leben“ in einem umfassenden Rechtskommentars, der als Allgemeine Bemerkung 36 bekannt ist. Diese Auffassung wurde von den UN-Mitgliedstaaten nie akzeptiert. Die Abtreibungslobby versucht jedoch durch ununterbrochenen Angriff und Lobbyismus die Lebens- und Menschenfeindlichkeit als „Rechtsgut“ zu installieren.
Quelle: Katholisches.info