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Schutz und Obdach für Katastrophenopfer – Patenschaft ab einem Franken pro Tag
In Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation WHO hat HEKS bereits vor Jahresfrist mit der Schulung von Ärztinnen und Pflegern in Gesundheitszentren begonnen. Das korrekte An- und Ausziehen der Schutzkleidung ist jetzt besonders wichtig. Zudem braucht es mehr Handwasch-Einrichtungen, Seife, Hygienekits und eine umfassende Aufklärung der Flüchtlinge über die wichtigsten Hygieneregeln.
Mit Plakaten und Radiosendungen informiert HEKS die Landbevölkerung in Haiti über die wichtigsten Hygieneregeln. Autoritätspersonen in den Dörfern überprüfen regelmässig, ob genügend Trinkwasser und Seife verfügbar ist und ob die Ernährung der Menschen sichergestellt ist. In drei Nähateliers werden derzeit 10'000 Schutzmasken hergestellt, die dann an Spitäler und andere öffentliche Einrichtungen gespendet werden.
Wegen der anhaltenden Konflikte im Südsudan flüchten zahlreiche Menschen, meist Frauen und Kinder, nach Uganda. Sie haben kaum Zugang zu Nahrungsmitteln und Trinkwasser. In Bidibidi, dem grössten Flüchtlingslager in Uganda, sind über 230’000 Menschen auf Hilfe angewiesen. HEKS versorgt die geflüchteten Menschen mit sauberem Trinkwasser, unterstützt sie beim Bau von Latrinen und führt Hygieneschulungen durch.
In Brasilien wüteten im Herbst 2019 die schwersten Brände seit Jahren. leistete HEKS Nothilfe für mehrere indigene Gemeinschaften und Kleinbauernfamilien, die von den Bränden besonders betroffen waren. Sie erhielten dringend benötigte Lebensmittel sowie Saatgut und Setzlinge, um die Felder wieder zu bestellen. Um sich gegen künftige Brände zu schützen, wurden sie in der Prävention und Bekämpfung von Bränden ausgebildet.