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Bei kleinen Kindern werden die Tränengänge gespült, wenn sie wegen bleibendem Schleim im Tränensack nach der Geburt persistierende (ständige) Tränen haben.
Der Eingriff wird ambulant, in Narkose von einem Augenchirurgen in der Kinderklinik durchgeführt. Mit einer stumpfen Kanüle werden die Tränengänge geöffnet, mit Wasser gespült und so vom Schleim befreit. Der Eingriff dauert ca. fünf Minuten.
Die Tränenpünktchen (Stellen, an denen die Tränen austreten) können sich verengen oder verschliessen.
In Lokal-Anästhesie wird die Tränenöffnung mit einer speziellen Mikroschere erweitert. Die Operation erfolgt ambulant und dauert weniger als eine Minute.
Bei einem Verschluss der Verbindung Tränensack-Nase mit permanentem Tränen oder Infektionen ist eine chirurgische Verbindung von Tränensack und Nase erforderlich. Um die Verbindung zwischen Tränensack und Nase offen halten zu können, wird für sechs Monate ein Silikon-Röhrchen (Intubation) eingesetzt.
Diese Operation wird in Vollnarkose und stationär in der HNO-Klinik von HNO-Chirurgen und Augenchirurgen gemeinsam durchgeführt.