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Filmkritik: Sklaverei des 21. Jahrhunderts17. Zurich Film Festival 2021
Jährlich kommen tausende Frauen aus Gebieten wie Aserbaidschan, den Philippinen oder Ghana in den Libanon, um dort als Hausmädchen zu arbeiten. Dabei verfolgen sie das Ziel, ihre Familie zuhause finanziell zu unterstützen und Geld für eine zukünftige Ausbildung zu sparen. Was sie an ihrem «Arbeitsplatz» erwartet, sind unmenschliche Arbeitsbedingungen. Die Arbeitgeber haben die Frauen praktisch komplett im Besitz und lassen sie Wochen bis Monate nicht an die frische Luft. Und dank dem Kafala-System, einer Art verschobenen Bürgschaft, sind diese sklavenähnlichen Verhältnisse komplett legal.