Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03526.jsonl.gz/619

Buchstäblich den Halt verliert Peter, als sich in unerklärlichen Stürzen erste Anzeichen einer schwerwiegenden Erkrankung bemerkbar machen. Mit beklemmender Präzision beschreibt der Roman, wie sich vage Vermutungen zur Gewissheit verdichten. Nachdem der junge Architekturstudent erfahren hat, dass er an Multipler Sklerose leidet, muss er seine Lebensplanung neu überdenken. Entweder hat die Krankheit künftig ihn im Griff – oder er die Krankheit! Er beginnt, gegen die Resignation und Isolation zu rebellieren, um sich sein Stück Freiheit und Selbstverwirklichung zu erkämpfen.
New Orleans und Kuba sind die Stationen seines jugendlichen Aufbegehrens, das zur Gratwanderung wird zwischen dem beständigen Sich-fügen-Müssen in das Unausweichliche und einem mutigen Trotzdem.
Portrait
Der Autor
Niklaus Schubert, geboren 1961 in Basel, war von 1988 bis 1994 Pfarrer in S-chanf. Seit er den Beruf aufgrund seiner MS-Erkrankung aufgeben musste, lebt er als Schriftsteller in Davos. Bisher sind von ihm neben Aufsätzen etwa zum Dienst am Wort (für den kbs) der Erfahrungsbericht Auf den Hund gekommen, ein Krimi sowie ein deutsch-rätoromanisches Theaterstück über die Geschichte des Engadins erschienen.