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Porträt
Die Gemeinde bildet den südlichen Abschluss des Gürbetals. Das Gemeindegebiet verteilt sich auf die drei Bezirke "Dorf", "Mettlen" und "Rain". Infolge seiner Grenzlage zum Berner Oberland weist der Ort keinen einheitlichen Haustypus auf. Unter den älteren Gebäuden finden wir das alpine "Tätschhaus" und "Länderhaus", aber auch das "Mittellandhaus" und die Riegbauten aus der letzten Jahrhundertwende. Von kulturellem Interesse sind das Pfarrhaus und die Kirche.
Die Gemeinde teilt sich topographisch in zwei Teile; Das flache Gebiet in der Talsohle (Gürbeschwemmgebiet) mit dem Dorfkern und den Ortsteilen "Gmeis" und "Mettlen" bildet einen gewissen Kontrast zum Ortsteil "Rain" (Grundbach). Ist im Tal die grösste Konzentration der Bevölkerung vorhanden, so kann sich der Grundbach mit anderen Vorzügen sehen lassen: Mit seiner einzigartigen erhöhten Lage bildet er ein beliebtes Erholungs- und Ausflugsziel für die Städte Thun und Bern. Im Sommer und Winter lädt der Burgerwald mit seinen riesigen Dimensionen zu umfangreichen Spaziergängen und Wanderungen bis ins Gurnigelgebiet ein. Als meist nebelfreie Sonnenterrasse bietet der Grundbach einen grossartigen Ausblick ins Thunerseegebiet und auf die Berner Alpen.
Mit der topographischen Zweiteilung von Wattenwil sind verschiedene Schwierigkeiten verbunden. So muss beispielsweise beim Unterhalt für die rund 70 km Gemeindestrassen, aber auch im Schulwesen ein respektabler Aufwand betrieben werden.