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Die Osart-Mission der IAEA hatte das Atomkraftwerk vor den Toren Berns im Oktober 2012 untersucht. Die Experten bewerteten das AKW als sicher. Sie stellten aber gewisse Mängel, etwa im Anlagebetrieb, Management und in der Notfallplanung fest.
Der detaillierte Bericht wurde nun vor wenigen Tagen veröffentlicht, wie aus Artikeln in der «SonntagsZeitung» und der Zeitung «Der Sonntag» hervorgeht.
Darin steht, dass das BKW-Management nicht genug Zeit auf der Anlage verbringe, um die Arbeiten zu beobachten und das Werkspersonal zu betreuen. Zudem sei die Betriebsfeuerwehr nicht zu jedem Zeitpunkt zur Verfügung gestanden. Zum Teil bemängelten die Experten auch den Umgang mit gewissen Formalitäten. Verbesserungspotenzial gebe es ausserdem bei der Notfallplanung.
BKW prüft Vorschläge
Ein BKW-Sprecher bezeichnete die Empfehlungen als üblichen Prozess zur Verbesserung der betrieblichen Sicherheit. Man prüfe sie und leite geeignete Massnahmen ab. Deren Umsetzung solle in rund 18 Monaten beim nächsten Besuch der internationalen Experten präsentiert werden.
Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) erwartet, dass die BKW die Empfehlungen umsetzt.