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Als Saitenlage (Englisch: Action) bezeichnet man den Abstand zwischen den Saiten und dem Griffbrett, bzw. dem Bundstäbchen im 12. Bund.
Die dicke der Saiten und die Saitenlage sind ausschlaggebend, wie viel Kraftaufwand man betreiben muss, damit ein Ton überhaupt mal klingt.
Eine zu hohe Saitenlage kann schnell dazu führen, dass „shreddern“ schon nach ein paar wenigen Noten zu einem schier unmöglichen Kraftakt führt! 🙂
Eine zu tiefe Saitenlage ended oft mit einem „gescheppere“, da die Saite beim runterdrücken ein anderes Bundstäbchen berührt.
Klassische-, und Country Gitarren
Klassiche Gitarren haben meist eine höhere Saitenlage, da dadurch der Ton etwas lauter und auch lauter klingt. Das „scheppern“ bleibt aus, da die Saite kein anderes Bundstäbchen berührt.
Bei der Country Gitarre haben wir oft eine hohe Saitenlage, zusätzlich aber auch sehr harte Saiten (zB. einen 12er Satz oder mehr).
Die Briefmarken Saitenlage
Elektrische Gitarren gehen da meist etwas tiefer. Auf meiner Lead Gitarre auf der ich hauptsächlich schnelle Lines spielen muss, habe ich einen 9er Satz Saiten und die typische „Briefmarken-Saitenlage“.
Bei der „Briefmarken Saitenlage“ spricht man davon, dass die Saiten so nahe beim Griffbrett sind, dass nicht mal eine Briefmarke darunter passen würde. Ist in meinem Fall eher scherzhaft gedacht, da mir diese Saitenlage auch etwas zu tief wäre!
Bei meiner Rhythm Gitarre benutze ich einen 10er Satz Saiten und die Saitenlage ist etwas höher als bei der Lead Gitarre.
Hier noch ein Bild von meiner Gitarre und deren Saitenlage: