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Der Einzelrichter für Disziplinarsachen Leistungssport der Swiss Ice Hockey Federation, Reto Steinmann, hat Ahren Spylo vom EHC Biel für seinen Check gegen den Kopf von Stefan Hürlimann von den Rapperswil-Jona Lakers im NL A-Playout-Finalspiel vom 29. März 2014 für fünf Spiele gesperrt und zudem eine Busse von CHF 1500.00 auferlegt. Eine Spielsperre hat Spylo bereits verbüsst, womit noch vier Spielsperren verbleiben.Gemäss dem Urteil des Einzelrichters handelt es sich beim Check mit dem Stock um eine absichtliche Attacke von Ahren Spylo gegen den Kopf von Stefan Hürlimann, welche in hohem Masse als gesundheitsgefährdend zu bezeichnen ist. Erschwerend kommt hinzu, dass Hürlimann in der fraglichen Situation einen anderen Akteur des EHC Biel als Gegenspieler hatte und sich auch auf diesen konzentrierte. Ahren Spylo intervenierte gewissermassen als Dritter in eine Aktion mit bereits zwei beteiligten Spielern. Zudem ist zu erwähnen, dass die Verantwortung für einen Check beim Angreifer liegt – es sei denn, der Angegriffene reagiere auf eine aus Sicht des Angreifers völlig untererwartete und unübliche Weise. Eine solche Konstellation bestehe im vorliegenden Fall aber eindeutig nicht.Nach ständiger Praxis des Verbandsportgerichts werden bei Attacken gegen den Kopf, Hals und den Rücken sowie Angriffe von hinten am schwersten geahndet. In Erwägung sämtlicher relevanter Strafzumessungskriterien mit ähnlich gelagerten Fällen sei eine Sperre von fünf Meisterschaftsspielen in Verbindung mit einer Busse von CHF 1500.00 angemessen, wobei die Anzahl Sperren sich am absolut untersten Rand des Vertretbaren bewege. Der Spieler hat bereits eine Spielsperre verbüsst, womit noch vier Spielsperren verbleiben.Gegen diesen Entscheid kann innert 5 Tagen Rekurs an das Verbandssportgericht von Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) eingereicht werden.