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Worum geht es bei unserem Festspiel?
Das Herrschaftliche Festspiel widmet sich dem Thema um die Aneignung des Amtes Grüningen durch die Zürcher. Ausgangspunkt bildet der Pfandbrief zwischen dem Ritter Hermann Gessler und den Zürchern am 11. Juli 1408.
Zwei Brüder lieben dieselbe Frau – wer wird sie heiraten? Darf die jüngste Tochter ins Kloster, auch wenn sie keine Mitgift hat? Was geschieht mit dem jungen Reisläufer, wenn er erfährt, dass sein leiblicher Vater ein anderer ist?
Vor dem Hintergrund der Ereignisse, die zur Verpfändung Grüningens an die Zürcher führten, entstand ein Sittengemälde, dessen Hauptfiguren tatsächlich in Grüningen gelebt haben oder aber gelebt haben könnten. Wir erfahren von der grässlichen Rache des Habsburger Herzogs an Gessler und vom Unwillen der Menschen von Grüningen, nicht mehr zu Habsburg zu gehören.
Das Stück wurde eigens für das Festspiel geschrieben und in Szene gesetzt. Es entstand ein Theaterstück, das basierend auf historischen Begebenheiten fantasievoll, originell und lustvoll mit dem Thema «Veränderung» umgeht und das Publikum auf fröhliche und nachdenkliche Weise unterhält.
Das Festspiel eignet sich ab 12 Jahren.