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|Quelle||Sammlung Rolf Ramseier|
|Art||Unterschriften auf Passpartout mit montiertem Foto¸ 19x23cm|
|Ort/Datum||01.01.1962|
|Inhalt||von beiden signiert mit Widmung von Peter Brogle "Lieber Richard - für 1962 wünschen wir Dir von Herzen alle Gute und danken Dir für Alles - 1. Januar 1962 Dein Peter Brogle & Kathrin Schmid". Aus der umfangreichen Autogrammsammlung des Richard Vogel¸ Mitarbeiter am Schauspielhaus Zürich ab Mitte der 1940er Jahre bis Ende 1970er Jahre.|
Schweizer Schauspieler
Den Schauspielberuf erlernte Brogle im Alter von 17 Jahren am Bühnenstudio Zürich. Sein erstes Theaterengagement erhielt er 1952 am Schauspielhaus Zürich, an dem er auch in späteren Jahren immer wieder (bis 1996) auftrat. Weitere Bühnenstationen waren u.a. das Burgtheater in Wien (1958-1960) und das Basler Theater (1969-1975). 1961 spielte Brogle in der Uraufführung von Max Frisch’ Andorra die Hauptrolle des Andri, den er auch 1964 im gleichnamigen Fernsehfilm von Gert Westphal verkörperte.
Brogle gab Gastspiele an vielen deutschsprachigen Bühnen in Köln, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Salzburg sowie den Ruhrfestspielen in Recklinghausen. Auch trat er als Seiltänzer und Clown im Circus Royal auf.
1979 gründete der für seine künstlerischen Leistungen mit dem Hans Reinhart-Ring ausgezeichnete Brogle überdies mit Peter Brogles Schaubude eine eigene Varieté-Bühne.
1955 gab Brogle in Kurt Frühs Komödie Polizischt Wäckerli sein Spielfilmdebüt. Es folgten Rollen in weiteren Produktionen von Früh, der Jakobli in Franz Schnyders Verfilmungen von Jeremias Gotthelfs Novelle Anne Bäbi Jowäger, in Leopold Lindtbergs Fernsehspiel Der Meteor nach Friedrich Dürrenmatt, neben Dieter Laser im Drama Die Elixiere des Teufels nach E.T.A. Hoffmann sowie die Hauptrolle als Stroszek in Werner Herzogs Lebenszeichen (nach Achim von Arnim).
Peter Brogle war mit der Schauspielerin Kathrin Schmid verheiratet.
Aufgrund eines Herzleidens zog er sich 2003 aus seinem Beruf zurück. Am 27. März 2006 starb er in Zürich an akutem Herzversagen.
Quelle Biografie:

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