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Der Fussball hatte ein schönes Sternenmuster, das mit allen möglichen Neonfarben ausgemalt war. Auf dem einzigen Neon-Orangefarbenen Stern war mit schwarz "Champions League" draufgeschrieben. Sie ging auf den riesigen Rasen, der zu ihrem Haus gehörte und übte zuerst ein paar Tricks.
Da kam ihre Schwester Lilly, umzingelt von Jungs, zurück. Sie war sehr schick angezogen. Lis verdrehte die Augen. Ihre Schwester war ja so eingebildet.
Molly sass gemütlich in ihrem Lieblingssessel und schaute dem warmen Sonnenuntergang zu. Das 11-jährige Mädchen liebte es der Sonne zuzuschauen wie sie hinter dem Hügel verschwand und sie hätte so gern gewusst, was hinter dem ganz und gar verlassenen Weltall steckte.
Doch plötzlich nahm Nicolas das Wahrsagebuch hervor und schoss es Fanny an den Kopf. Du spinnst – doch plötzlich war alles schwarz. Doch den Himmel sah sie. Ein Mädchen kam angerannt. "Der Dienstknabe blutet stark", schrie das Mädchen.
Ich wusste, dass ich mich entscheiden musste. Und zwar noch heute. Ich öffnete das Tor mit meinem geheimen Schlüssel. Als ich eintrat, lief ich direkt in die Arme eines kleinen Jungen. Er sprang wie ein kleiner Hund an mir hoch. Ich wollte ihn abschütteln, doch er gab keine Ruhe.
Im Gang wurden Schritte laut. Hohe Schuhe knallten übers Parkett. Es klang wie Pistolenschüsse. Die Schritte kamen auf uns zu, stoppten, begannen von neuem und verhallten dann schliesslich. Vermutlich die Direktorin. Noch so eine langweilige Person, die keinen Spass verstand.
Eigentlich wollte sie den Grund, warum sie hier hereingeraten war gar nicht mehr wissen – ihr war nicht danach.
PAFF! Mom stürzte in unser Zimmer, als würde sie etwas durch das Haus jagen. "Kinder! Aufwachen! Die Schule beginnt in einer halben Stunde!" Wir alle: "Schnarch…Grunz…" Das einzige was wir hörten war das Seufzen von Mom. "Los!" Sie nahm Brownie in ihre Arme. Mich fesselte sie an ihr linkes Bein und Carmen an ihr rechtes Bein. Dann schlingerten wir krachend die Treppe hinunter, bis auf den Boden.