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Ein altes Thema kommt wieder hoch, seit in den USA eine Whistleblowerin mithilfe von "Tracking Dots" enttarnt wurde.
Schon vor 13 Jahren (https://heise.de/-98821 und https://heise.de/-118895) wurde bekannt, dass Farbdrucker und Farbkopierer fürs Auge unsichtbare gelbe Punkte auf sämtliche Druckerzeugnisse aufbringen. Der Fachbegriff für die gelben Punkte ist "Machine Identification Code (MIC)" (https://de.wikipedia.org/wiki/Machine_Identification_Code).
Der MIC ist in unzähligen Wiederholungen auf der ganzen Druckseite verteilt und enthält Drucker-Seriennummer, Datum/Zeit des Druckvorgangs und je nach Druckerhersteller evtl. weitere Informationen. Diese Informationen sollten ursprünglich helfen, Geldfälschern (Banknotenkopierern) auf die Schliche zu kommen. Mittlerweile werden sie aber dazu benutzt, die Herkunft von gedruckten Dokumenten zu verfolgen. Meines Wissens werden die gelben Punkte nur bei Farbdrucken aufgebracht (nicht im Schwarzweissmodus), abschalten lässt es sich nicht.
Wie macht man die gelben Punkte sichtbar? Ich habe einen auf dem Firmengerät (Farbkopierer-/drucker) erstellten Farbdruck untersucht:
Manuell:
Den Ausdruck mit einer guten Lupe oder unter dem Mikroskop anschauen. Oder mit blauem Licht: Die Punkte werden von blossem Auge als schwarze Punkte sichtbar.
Digital:
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