Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03202.jsonl.gz/2442

Die Regierung des Kantons Graubünden hat gleich zwei neue Strassenprojekte genehmigt: Eines für die Korrektur der Italienischen Strasse in Domat/Ems und eins für die Sanierung der Schlanserstrasse.
Das Projekt für die Korrektur der Italienischen Strasse, Domat/Ems innerorts, wird mit einigen Auflagen genehmigt. Die Italienische Strasse zwischen Chur und Reichenau ist Teil des schweizerischen Hauptstrassennetzes. Im Innerortsbereich von Domat/Ems ist eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse zwischen den Fussgängern und dem Motorfahrzeugverkehr notwendig. Die Strasse ist teilweise schmal und unübersichtlich und in Teilen des Innerortsbereichs fehlt ein Trottoir.
Ebenfalls ist der bauliche Strassenzustand infolge des nicht frostsicheren Oberbaus schlecht. Der zu korrigierende Strassenabschnitt verläuft entlang des eigentlichen Dorfzentrums mit dem Kultur- und Kirchenzentrum, der Kirche sowie mehreren Geschäften. Entsprechend ist ein erhöhter Fussgängerverkehr vorhanden, welcher im bisherigen Zustand teilweise ohne Schutz entlang der Strasse verläuft. Mit der geplanten Strassenkorrektion ist deshalb vorgesehen, eine durchgehende Fussgängerverbindung zu schaffen und unübersichtliche Engstellen zu entschärfen. Der Oberbau wird erneuert und die Strasse verbessert, soweit die umliegende Dorfstruktur dies zulässt. Diese Massnahmen sind mit Kosten von rund 1,9 Millionen Franken veranschlagt.
Schlanserstrasse wird saniert
Das Projekt für die Korrektion der Schlanserstrasse, Pardi – Darplauns, wird mit einigen spezialgesetzlichen Bewilligungen und Auflagen genehmigt. Der zu sanierende Strassenabschnitt beginnt östlich der Val Farbertg und endet bei der Dorfeinfahrt von Schlans. Die Schlanserstrasse ist Bestandteil des kantonalen Verbindungsstrassennetzes und erschliesst die Fraktion Schlans der Gemeinde Trun. Der Strassenzustand weist aufgrund des nicht frostsicheren Oberbaus Schäden und damit verbundene Deformationen in der Fahrbahn auf. Überdies ist die Schlanserstrasse teilweise unübersichtlich und zum grössten Teil nur einspurig befahrbar. Aus diesen Gründen genügt die Strassenanlage nicht mehr den heutigen Anforderungen an das Verbindungsstrassennetz. Das Projekt umfasst die Verbreiterung der Strasse, die Erneuerung des Oberbaus und des Entwässerungssystems sowie die Verbesserung der Geometrie. Die Baukosten betragen rund 1,8 Millionen Franken.