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Sensoren
Eine neue Generation von tragbaren Sensoren, die kontinuierlich die Gesundheit überwachen, ist in Sicht. Forscher der Ohio State University entwickeln ein Gerät, das die Gase analysiert, die die Haut verströmt. Es wird an einer Stelle des Körpers befestigt, an der sich kein Schweiss bildet, etwa hinter dem Ohr oder auf einem Fingernagel.
Forscher der University of Technology Sydney haben eine sensorbasierte elektronische Nase zur Verifizierung echter Whisky-Sorten entwickelt, um nicht auf illegale Umetikettierungen hereinzufallen. Die Lösung ist laut den Wissenschaftlern in der Lage, zwischen Marken und Herkunft der Test-Drinks zu unterscheiden.
Forscher Shyam Gollakota von der University of Washington hat einen Sensor mit Funk-Funktion entwickelt, der an einem Fallschirm hängt, in dessen Mitte besonders leichte, kleine Solarzellen platziert sind. Er ist zwar etwa 20 Mal schwerer als der Löwenzahnsamen einer "Pusteblume", kann aber, einmal freigesetzt von einer Drohne, bis zu 100 Meter weit schweben, ehe er wieder auf der Erde ankommt.
Forscher der University of Arizona haben einen neuen Sensor zur Überwachung der Knochengenesung entwickelt. Dieser wird direkt auf den Knochen geklebt und liefert den behandelnden Ärzten fortan wichtige Daten zum Heilungsprozess bei Frakturen. Die Daten der papierdicken Elektronik werden mithilfe von NFC ausgelesen. Ein elektromagnetisches Feld von aussen aktiviert eine winzige Spule in der Elektronik, die so viel Strom erzeugt, dass ein ebenfalls integrierter Sender die Daten nach außen übertragen kann.
Das europäische Projekt Clean Sky Swissmodics entwickelt einen Bildsensor, der in Verbundstrukturen von Flugzeugen eingesetzt werden kann, um Schäden oder Schwachstellen zu erkennen. Dank dieser Vorrichtung wird die Inspektion erheblich vereinfacht und können lange Standzeiten oder eine Demontage vermieden werden. Das CSEM koordiniert diese Entwicklungsarbeiten.
Nicht grösser als ein Marienkäfer ist ein Sensor von Forschern der University of California, Berkeley (UC) und der UC San Francisco, der das Funktionieren von Spenderorganen nach der Implantation überwacht. Er misst den Sauerstoffgehalt. Das ist ein Indiz dafür, ob das Organ planmässig arbeitet oder vom Körper abgestossen zu werden droht.
Forscher am National Institute of Standards and Technology (Nist) haben einen optomechanischen Beschleunigungsmesser entwickelt, der autonome Autos noch sicherer machen soll. Das System basiert auf einer kleinen Masse, die federnd aufgehängt ist. Bei einer Beschleunigung oder Kurvenfahrt wird diese abgelenkt, und das umso stärker, je grösser die einwirkende Kraft ist. Die Stärke der Ablenkung ist ein Mass für die Beschleunigung.