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Ein Berufungsgericht hat den Antrag von Dr. Conrad Murray abgelehnt, eine Medikamenten-Ampulle gerichtsmedizinisch zu prüfen. Murrays Anwälte hofften von dem Ergebnis, damit Murrays Schuld in Zweifel zu ziehen. Auf der Ampulle sind Murrays Fingerabdrücke, und die sollen darauf deuten, dass Murray das von ihm verabreichte Propofol dosiert hatte. Die Verteidigung stellte den Antrag ursprünglich bereits während dem Gerichtsverfahren, wurde vom Richter aber zurückgewiesen, da die Anfrage nicht rechtzeitig eingereicht worden sei. Das Berufungsgericht publizierte ihren Entscheid kommentarlos. Valerie Wass, Anwältin von Murray, kündigte an, die Angelegenheit ans oberste Gericht weiter zu ziehen.
Quelle: jackson.ch, latimesblogs.latimes.com