Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03452.jsonl.gz/3264

Seit der Inbetriebnahme des Lötschberg-Basistunnels haben sich die Beziehungen zwischen dem Oberwallis und der Region Bern und Thun dynamisch entwickelt – im Tourismus und im Pendlerverkehr. Dieser Erfolg spricht für einen raschen Vollausbau des Lötschberg-Basistunnels. Die an der Generalversammlung des Lötschberg-Komitees präsentierte Studie untersuchte die Kosten und Nutzen von drei möglichen Ausbauvarianten (Teilausbau Ferden-Mitholz, Vollausbau Ferden-Frutigen und etappierter Vollausbau). Die Autoren der Studie kommen zum Schluss, dass alle drei Ausbauvarianten ein deutlich besseres Kosten-Nutzenverhältnis als die heutige Anlage hätten und empfehlen die Variante Vollausbau Ferden-Frutigen. Alle Varianten würden die Einführung des1/2-Stunden-Taktes im Fernverkehr zwischen Mittelland und Wallis ermöglichen.
Die Hauptstadtregion ist auf gut funktionierende und effiziente Verkehrsverbindungen angewiesen. Für die Beziehungen innerhalb der Region, für die Vernetzung mit den anderen Räumen der Schweiz und für die Einbindung in das internationale Verkehrsnetz. Die ganze Schweiz profitiert davon, wenn das nationale Politzentrum national und international gut erreichbar und innerhalb der Region optimal erschlossen ist. Der Vollausbau des Lötschberg-Basistunnels gehört zu denjenigen Bahninfrastrukturprojekten, die aus Sicht der gesamten Hauptstadtregion prioritär sind. Die Vorschläge des Lötschberg-Komitees und der BLS gehen genau in die Richtung der angestrebten Kapazitätssteigerung und Stabilisierung des Betriebes im Güter- und Personenverkehr. In diesem Sinne unterstützt die Hauptstadtregion den Vollausbau des Lötschberg-Tunnels.