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Frau Fuhrer, was dachten Sie, als die Ärzte Ihren Verdacht bestätigten: Krebs?
Zunächst war ich leer. Die Diagnose war ein Schock. Dann stürzte alles auf mich ein, alle Überlegungen kamen gleichzeitig: Muss ich sterben? Werde ich Schmerzen haben? Ich wurde sehr traurig.
Wie vertragen Sie die Chemotherapie?
Es gibt Tage, da tut alles weh, da bin ich nur noch müde. Aber insgesamt vertrage ich die Therapie gut. Dank jahrelangem Sport ist mein Körper darauf trainiert, sich schnell zu erholen. Der weiss, dass er jede Gelegenheit nutzen muss, sich zu regenerieren.
Sie wollen den Krebs besiegen?
Es gibt verschiedene Arten, mit der Krankheit umzugehen. Seit meine Diagnose öffentlich ist, kommen Leute auf mich zu, erzählen von ihren Erfahrungen. Es gibt Menschen, die akzeptieren den Tumor. Die sagen: Der gehört jetzt zu mir; aber sie sagen ihm: Halt dich still! Ich kann das nicht. Ich kämpfe mit aller Kraft. Ich will stärker sein!
In der Schweizer Illustrierten Nummer 14 vom 6. April 2010 erzählt Rita Fuhrer ausserdem, was sie für die Frauen bewegt hat, ohne Feministin zu sein und warum sie bis zuletzt kämpft – sogar um eine Pelzjacke, die sie am Zürcher Opernball gewann.