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Orgel (Kirchenorgel)
Die Familie der Tasteninstrumente ist nach den Tasten oder Knöpfen benannt, welche gedrückt werden müssen, um einen Ton erklingen zu lassen. Durch den Druck auf die Taste wird ein Mechanismus ausgelöst, der schliesslich den Ton erzeugt. Der Mechanismus kann dabei sehr unterschiedlich sein; man spricht von Schlagen (Klavier, Keyboard), von Zupfen (Cembalo) oder von Blasen (Akkordeon, Schwyzerörgeli, Orgel). Beim Akkordeon und dem Schwyzerörgeli ist der Spieler ausserdem selber für den Luftstoss verantwortlich, in dem er das Instrument zusammendrückt oder auseinanderzieht.
Die (Pfeifen-)Orgel ist eigentlich ein grosses Blasinstrument mit Klaviertastatur. Mit gezielten Registerzügen bereitet man ganze Pfeifenreihen vor. Anschliessend werden die gewünschten Töne und Harmonien mittels Händen und Füssen gespielt. Phantastische Unterschiede und Kontraste sind möglich.
Die Literatur bietet eine Spannweite von „uralt“ (ca. 1300) bis zur heutigen Moderne. Die Orgelpartitur besteht oft aus drei Notensystemen (zwei für die Hände und eines für die Füsse).
Vorheriger Klavierunterricht ist erwünscht.