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Bei diesen Konzeptionsaufgaben handelt es sich um die Projektierung, die Bauherrenunterstützung und das Erstellen eines Berichts zur Umweltverträglichkeit. Dies teilte das ASTRA am Freitag mit. «Wir wollen jetzt die Vorbereitungen machen. Wir wissen ja bislang noch nicht einmal, wie viel so eine zweite Röhre eigentlich kostet», sagt ASTRA-Mediensprecher Thomas Rohrbach gegenüber dem Regionaljournal. Aus diesem Grund werden jetzt diese Abklärungen gemacht.
Wer den Zuschlag erhält, würde sich somit mit der Ausarbeitung der zweiten Röhre des Gotthard-Strassentunnels befassen.
Die Ausschreibung basiert auf dem Bundesratsentscheid vom vergangenen Juni, die zweite Röhre am Gotthard innerhalb der nächsten 15 Jahre zu bauen. Die diesbezügliche Verantwortung unterliegt der Verkehrsministerin Doris Leuthard.
Das Projekt werde nun so vorangetrieben, dass es vom Bundesrat im Anschluss an eine allfällige Volksabstimmung unverzüglich genehmigt werden könne, teilt das ASTRA weiter mit. Die Vernehmlassungsfrist für die Revision des Bundesgesetztes zum Tunnel läuft noch bis am 21. April. ASTRA-Mediensprecher Thomas Rohrbach: «Im besten Fall wird der Startschuss für die Bauarbeiten der zweiten Röhre im Jahr 2020 fallen. 2027 könnte sie eröffnet werden, und dann würde die Sanierung des aktuellen Gotthard-Strassentunnels an die Hand genommen.»