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Gemäss dem nordamerikanischen Online-Medium The Athletic ist es möglich, dass Wayne Gretzky die Kanadier beim Spengler Cup coachen wird.
Der Spengler Cup ist durch die TV-Direktübertragungen populär geworden. Wayne Gretzky sagte dem hoch angesehenen Hockey-Chronisten Pierre LeBrun vom Online-Medium The Athletic, es sei möglich, dass er Team Canada beim Spengler Cup coachen werde. Hockey Canada, der Dachverband des kanadischen Hockeys, nominiert Team Canada als offizielle kanadische Nationalmannschaft für den Spengler Cup.
Goalie-Legende Sean Burke ist in Davos als General Manager der Kanadier vorgesehen. Er rief Gretzky an. «Eine angenehme Überraschung» sei dies gewesen, so «The Great One». Er habe sich bei Burke für sein Interesse bedankt. «Das Nationalteam ist etwas ganz Besonderes und ich denke, der Spengler Cup ist das älteste Turnier, das wir kennen. Es ist also eine ganz schöne Ehre.» Das Problem sei, so Gretzky, dass das Turnier über die Weihnachtsfeiertage stattfinde. Er müsse sich das Angebot deshalb sehr gut überlegen. «Wir diskutieren gerade darüber. Aber sicher ist, dass die Anfrage für mich eine grosse Ehre ist.»
The Athletic ist das führende Sport-Onlinemedium Nordamerikas und vereinigt die besten Sport-Chronistinnen und -Chronisten der USA und Kanada. Hoch seriös also. Deshalb ist es mehr als ein Gerücht.
Das sieht auch Fredi Pargätzi, der «Elder Statesman» des Spengler Cups, so. Er hat jahrelang das Turnier überaus erfolgreich und klug gemanagt und hilft dem neuen Spengler-Cup-General Marc Gianola nach wie vor bei der Pflege der internationalen Beziehungen. «Gretzky hat sich in der Vergangenheit wiederholt sehr positiv über den Spengler Cup geäussert. In einem Radio-Interview sagte er einmal sogar, es sei sein Traum, einmal dabei zu sein.»
Definitiv sei natürlich noch nichts. «Es wäre schön, wenn er Team Canada coachen würde. Der Spengler Cup lebt von solchen Geschichten. Mark Messier und Jari Kurri waren ja auch schon in offizieller Funktion da.» Messier coachte Team Canada, Kurri war General Manager von Jokerit Helsinki. Beide haben in Edmonton zusammen mit Gretzky den Stanley Cup gewonnen.
Um dem Grössten aller Zeiten die Ehre zu erweisen, könnte sich ja Fredi Pargätzi während des Turniers offiziell Fredi Pargrätzky nennen.