Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/142658

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Stahldruckschale des Containments im Atomkraftwerk Beznau ist im unteren Bereich korrodiert; siehe dazu auch die Interpellation Chopard 13.3130 vom 20. März 2013.</p><p>- Wurden bei der Jahresrevision im Sommer 2013 Kontrollmessungen der korrodierten Wandstärke durchgeführt?</p><p>- Wann und wo publiziert das Ensi die Messwerte der Korrosionswerte?</p><p>- Welche Massnahmen hat das AKW Beznau eingeleitet, um der fortschreitenden Korrosionsschädigung an der als Schutzhülle dienenden Stahldruckschale entgegenzuwirken?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die letzte Messung der Wandstärken am Containment im Kernkraftwerk Beznau erfolgte im Jahr 2012. Die Berechnungen zeigen, dass die Mindestwandstärke für den Langzeitbetrieb des Kernkraftwerkes Beznau nicht unterschritten und somit das Ausserbetriebnahmekriterium für die Stahldruckschale aus der Verordnung des UVEK zur vorläufigen Ausserbetriebnahme von Kernkraftwerken nicht erfüllt wird.</p><p>Das Ensi hat in seiner "Sicherheitstechnischen Stellungnahme zum Langzeitbetrieb des Kernkraftwerkes Beznau Block 1 und Block 2" am 30. November 2010 Messwerte publiziert. Es wird in seiner "Sicherheitstechnischen Stellungnahme zur periodischen Sicherheitsüberprüfung 2012" aktualisierte Werte publizieren. Die Messwerte verändern sich so langsam, dass die 2010 publizierten Werte nahezu aktuell sind.</p><p>Das Kernkraftwerk Beznau hat Massnahmen ergriffen, um eine weitere Korrosionsschädigung an der Stahldruckschale zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen. Dazu gehören die Einführung eines kathodischen Korrosionsschutzsystems und Trocknungsmassnahmen, um das eingedrungene Wasser zu entfernen.</p>