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Sexueller Missbrauch in der Kindheit
Eine Frau, die in Ihrer Kindheit sexuell missbraucht wurde, schien bei bestimmten äußeren Anlässen immer wieder emotional in diese Situation hineinzurutschen.
Obwohl das Thema an sich für sie als komplett bearbeitet schien, empfand sie bei jedem Gewitter und bei bestimmten Sirenengeräuschen ähnliche Gefühle wie bei der eigentlichen Tat.
Diese Reaktion ergab in Ihren Augen überhaupt keinen Sinn, da wissentlich jeder Zusammenhang fehlte.
Bei näherem Hinschauen – Rückführung an das besagte Ereignis – nimmt sie im Hintergrund genau diese Geräusche( Donner u. Sirenen ) wahr, die während des Traumas unbewusst an das Nervensystem gekoppelt wurden.
Ein sog. „ANKER“, oder eine „Reizreaktionsschiene“ war gesetzt worden.
Nach dieser für sie neuen Erkenntnis, wurden diese Dinge mit entsprechenden Methoden entkoppelt, und die Verknüpfung war gelöscht.
Ein Wissenschaftszweig, der sich mit solchen oder ähnlichen Phänomenen befaßt, bei denen das Immunsystem durch das Nervensystem von der Psyche aus gesteuert wird, nennt sich „Psycho-Neuro-Immunologie„.
Dadurch erscheint es logisch, dass bei der Anwesenheit eines aggressionsauslösenden Feindbildes – in obigem Fall die besagte Verknüpfung – auch ein aggressiveres immunologisches Geschehen entstehen kann.
Ich möchte an dieser Stelle jedoch klarstellen, dass für mein Tun primär die Kausalität von Psyche und Nervensystem eine Rolle spielt.
Für mich gibt es keinen Sinn an irgendwelchen Symptomen herumhantieren, wenn die Saat – sprich Ursache – der Schlüssel ist.
Das Ganze nenne ich: