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SYDNEY (awp international) - Der französische Versicherer Axa und die National Australia Bank (NAB) kommen bei der Aufteilung der Axa-Tochter Axa Asia Pacific (Axa APH) nicht voran. Abermals hat die australische Kartellbehörde die Übernahme des Pazifikgeschäfts durch die NAB gestoppt. "Die von den Unternehmen angebotenen Änderungen stellen keinen ausreichenden Wettbewerb sicher", sagte der stellvertretende Chef der Kartellbehörde, Peter Kell am Donnerstag. NAB und Axa APH hatten angeboten, einen Teil des Pazifikgeschäfts an den Vermögensverwalter IOOF weiterzureichen. Die Wettbewerbshüter bezweifeln jedoch, dass IOOF ausreichende Vertriebskapazitäten hat, um ein nennenswerter Wettbewerber zu sein.
Axa Asia Pacific gehört bislang zu 54 Prozent zu Europas zweitgrösstem Versicherer Axa. Dieser will das Asien-Geschäft der Tochter komplett übernehmen und sich von dem Teilbereich Pazifik, das Australien und Neuseeland umfasst, trennen. Die NAB bietet je Axa-APH-Aktie 6,43 Australische Dollar in bar. Insgesamt beläuft sich das Geschäft damit auf rund 13,5 Milliarden Dollar (9,24 Milliarden Euro). Das Australien- und Neuseeland-Geschäft, das am Ende bei der NAB verbleiben soll, wird dabei mit 4,6 Milliarden Dollar bewertet./stw/wiz/he
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