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An der Ski-OL-EM in Sibirien kam Lukas Deininger von Rennen zu Rennen besser in Fahrt. Er steigerte sich von Rang 41 (Sprint) auf 35 (Mittel), auf 24 (Lang) und auf 5 (Staffel).
Während Luki nach dem Sprint noch frustriert im Ziel ankam, lief es auf der Mitteldistanz schon besser. Er sprach von einem technisch guten Lauf. Das Langdistanzrennen kommentierte er folgendermassen: «Mein Konzept des defensiven Laufens ging heute auf. Mit einem eher tiefen Starttempo passierten mir während des ganzes Laufes, welcher für mich mehr als zwei Stunden dauerte, kaum Fehler und ich fand einen guten Rhythmus. Das Tempo konnte ich laufend steigern. Mehr liegt für mich im Moment wohl nicht drin, da fehlt mir die physische Kapazität.» Diese Kapazität reichte Luki, um als Schlussläufer in der abschliessenden Staffel den fünften Nationenrang ins Ziel zu retten.
Da die Studenten-WM in Rovaniemi, welche am 23. März hätte starten sollen, aufgrund der aktuellen Geschehnisse rund um das Coronavirus abgesagt wurde, wurde die Ski-OL-Saison mit dem heutigen Staffelrennen beendet.