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Therese Johaug sicherte sich über 10 km Skating mit 35 Sekunden Vorsprung und mehr den Tagessieg. Die abtretende Norwegerin setzte sich vor der Schwedin Jonna Sundling und Jessica Diggins aus den USA durch.
Für die 33-Jährige, die nach dieser Saison zurücktritt, war es der 100. Sieg im Weltcup – die Staffel-Rennen eingerechnet. Die grosse Kristallkugel geht indes nach Russland. Natalia Neprjajewa schaffte die Differenz mit dem Sieg an der Tour de Ski. Nadine Fähndrich belegte im Gesamtklassement den 13. Schlussrang.
Beste Schweizerin im letzten Einzelrennen der Saison war einmal mehr Fähndrich als 23. Lydia Hiernickel belegte den 45. Rang, Alina Meier direkt vor Lea Fischer Platz 54.
Nur ein Schweizer holt Punkte
Bei den Männern vermochte einzig Lokalmatador Calle Halfvarsson die norwegische Phalanx zu durchbrechen. Der schwedische Überraschungsmann setzte sich mit einem starken Auftritt über 15 km Skating zwischen Tagessieger Didrik Tönseth und dessen Landsmann Harald Östberg Amundsen und verhinderte damit einen 5-fach-Sieg der Norweger.
Candide Pralong, Beda Klee (45.) und Cédric Steiner (48.) verpassten beim Weltcup-Finale in Schweden eine Überraschung. Als bester Schweizer klassierte sich Pralong auf Platz 27. Damit sammelte er vier Weltcup-Punkte und erfüllte das eigene Minimalziel.
Für die anderen beiden Athleten aus dem Swiss-Ski-Trio setzte es zum Saisonabschluss hingegen eine Enttäuschung ab. Janik Riebli hatte nach seinem Auftritt im Sprint vom Freitag auf einen Start verzichtet, Dario Cologna zog die Teilnahme am Engadiner Skimarathon den Weltcup-Rennen in Schweden vor.
Schon länger war klar, dass Johannes Hösflot Kläbo, der aufgrund einer Corona-Infektion nicht am Start war, zum dritten Mal nach 2018 und 2019 den Gesamtsieg holen würde. Der Norweger hatte die Tour de Ski gewonnen und liegt ein Rennen vor Saisonende – das Weltcup-Finale in Russland wurde abgesagt – fast 500 Punkte vor Alexander Bolschunow. Dieser wurde von der FIS wegen Russlands Invasion in der Ukraine ausgeschlossen.