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Ein feiner und delikater Margaux
Der Château Marquis de Terme ist ein Quatrième Grand Cru Classé en 1855, hergestellt in der Appellation Margaux. Das 39,5 Hektar große Weingut profitiert von Reben, die im Durchschnitt 35 Jahre alt sind. Angebaut sind die Reben auf Garonnekies, der aus Quarz und Quarzite, sowie aus lehmhaltigem Kies besteht. Der Weinausbau findet in Barriques statt (50% sind neu) und dauert 16 bis 18 Monate. Der Jahrgang 2016 besteht aus 60% Cabernet Sauvignon, 35% Merlot und 5% Petit Verdot.
Nach einem äußerst milden und regnerischen Winter, was einen frühen Knospenaufbruch zur Folge hatte, zeigte sich der Frühling genauso frisch und feucht. Doch dank einiger schönen und warmen Tage ab dem 6. Juni konnte die Blüte unter normalen Umständen stattfinden. Die vielen Regenfälle im Frühling brachten, bis zur Reifung der Beeren, ein großes Risiko für Mehltaubefall mit sich. Ab Ende Juni änderten sich die Wetterbedingungen, Hitze und Trockenheit setzten ein. Der Wasserstress war bei jungen Reben und durchlässigen Böden relativ groß. Die erste Reifung der Beeren begann am 1. August, und durch die Verspätung bei der Reifung verschob sich auch die Weinlese. Die Trockenheit blockierte das Wachstum und begrenzte das Gewicht der Trauben. Doch am 13. September rettete der Regen die Ernte, und brachte die Reifung der Beeren wieder in Gang. Die Weinlese erfolgte schlussendlich vom 29. September bis zum 21. Oktober, unter idealen Wetterbedingungen.
Bei der Verkostung offenbart der Château Marquis de Terme 2016 eine fruchtige Nase mit Aromen von schwarzen Früchten (schwarze Johannisbeere, Brombeere). Die Tannine sind elegant, frisch und samtig, am Gaumen zeigt sich der Wein fein und delikat. Das Finale präsentiert eine grandiose Komplexität, die vor allem durch den Weinausbau in Barriques entsteht.
Wine Advocate-Parker :
The 2016 Marquis-de-Terme has a nicely detailed bouquet, perhaps not as vigorous or as intense as the 2015 last year, but opening nicely with raspberry, blueberry and a touch of violet. The palate is medium-bodied with fine tannin, crisp and tightly-wound black fruit tinged with graphite, grippy towards the finish, which is concise if not prolonged. This has good potential, but it is just a furlong behind the 2015 at the moment.