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Wie unser Körper funktioniert - Vom Trinken zum Pipi machen
Wenn du etwas trinkst, läuft die Flüssigkeit in deinen Magen (Bauch).
Von dort fließt sie in deinen Darm und in dein Blut.
Wenn dein Blut dann von den Nieren gefiltert wird, wird die Flüssigkeit, die nicht mehr gebraucht wird, in Urin umgewandelt und fließt in die Blase.
Die Blase sieht wie ein kleiner Ballon aus. Sie ist klein, wenn sie leer ist und wird größer, sobald sie sich mit Urin füllt.
Ist die Blase voll, muss man Pipi machen.
Von der Blase geht die Harnröhre ab. Über die Harnröhre fließt der Urin aus dir heraus, wenn du Pipi machst.
Du musst dir die Blase wie ein Waschbecken vorstellen.
Wenn der Stöpsel steckt, kannst du das Becken mit Wasser aus dem Wasserhahn füllen.
Wenn du immer mehr Wasser einlässt, füllt sich das Becken.
Wenn du den Wasserhahn laufen lässt und den Stöpsel nicht ziehst, wird das Becken irgendwann überlaufen.
Wenn du also deine Blase immer weiter füllst, wird auch sie irgendwann so voll sein, dass sie überlaufen will. Das bedeutet, dass du entweder krank wirst, weil der Urin wieder zu den Nieren zurückfließt, oder dass du nass wirst, weil die Blase den Urin nach unten hinauslässt.
Damit deine Blase nicht überläuft, musst du viele Male am Tag Pipi machen.
Wie häufig du Pipi machen solltest
Die meisten Kinder machen fünf bis sieben Mal pro Tag Pipi. So oft machst du sicher auch Pipi.
Dein Arzt oder deine Krankenschwester können dir sicher sagen, wie oft du am Tag mit deinem Katheter Pipi machen solltest.
Verschiedene Probleme
Vieles kann dazu führen, dass trotz Wasserlassens Urin in der Blase verhalten wird oder der Urin nicht in der Blase gehalten werden kann.
In der Regel ist der Grund dafür eine Krankheit oder Verletzung.
Das kann jedem passieren - Kindern genauso wie Erwachsenen.
Inkontinenz bedeutet, du machst Pipi, ohne dass du das willst.
Harnverhalt bedeutet, dass du nicht Pipi machen kannst, auch wenn du ganz dringend musst.
Vielleicht trifft auf dich eines davon zu, vielleicht auch beides.
Damit du Pipi machen kannst, müssen deine Blase und dein Gehirn miteinander reden. Wenn sie das nicht tun, weiß dein Gehirn nicht, dass du Pipi machen musst und kann daher deiner Blase auch nicht sagen, dass sie den Urin herauslassen soll. Ein Katheter hilft dir dabei, Pipi zu machen, wenn deine Blase und dein Gehirn nicht miteinander reden können.
Vielleicht bekommst du manchmal eine Infektion, die dazu führt, dass du dich nicht wohl fühlst. Doch dein Arzt kann dir helfen, und wenn du einen LoFric Katheter verwendest, dürfte das auch nur selten passieren.
Verschiedene Möglichkeiten, Pipi zu machen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zur Schule zu kommen - einige Kinder fahren mit dem Fahrrad und einige laufen zur Schule.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Pipi zu machen. Einige Leute gehen auf eine Toilette, andere machen mit einem Katheter Pipi. Daran ist nichts Seltsames. Manche Leute tun das eben auf diese Weise.
Was ist ein Katheter?
Ein Katheter ist ein kleines Röhrchen, das du in deine Blase einführst, wenn du Pipi machen musst. Der Urin fließt dann durch den Katheter ab. Du kannst dir selbst aussuchen, wann du den Katheter einführst. Du kannst das vor oder nach der Schule machen, wenn du spielst oder vor oder nach dem Essen. Vielleicht müssen dich manchmal deine Lehrer oder Eltern daran erinnern, aber meistens wirst du sicher selbst daran denken.