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Die St. Bakhita-Apotheke und die Entbindungsstation Dr. Massimo Lepri in Bissi Mafou werden einen Arzt haben. Um ihm zu helfen, seine Arbeit besser zu erledigen, benötigen sie ein Spektrometer, das die verfügbaren Labortests ergänzt.
Um mehr Krankheiten diagnostizieren und behandeln zu können, beantragten sie die Erlaubnis, ein- bis zweimal pro Woche einen Arzt hinzuzuziehen. Die Gesundheitsdelegation des Bezirks Pala gab eine positive Stellungnahme ab und nannte die zu erfüllenden Bedingungen.
Dazu gehört die Möglichkeit, bestimmte Bluttests vor Ort durchzuführen. Dazu muss unser Labor mit zusätzlichen Geräten, einer funktionierenden Elektroinstallation und den erforderlichen Reagenzien ausgestattet werden.
Die Krankenstation in Bissi Mafou wurde 1969 gegründet, gehört seit 1985 zum BELACD-Caritas-Netz und ist vom tschadischen Staat offiziell anerkannt. Im Jahr 2017 wurden eine spezielle Mutterschaftsabteilung und ein Labor für Analysen eingerichtet.
Im Jahr 2022 haben die Mitarbeiter der Ambulanz über 2000 Kranke behandelt, 540 Schwangerschaften betreut, 175 Entbindungen begleitet und über 450 Kinder geimpft.
In der Ambulanz arbeiten zwei Krankenschwestern, eine Hebamme und eine Serviceassistentin. Das Zentrum ist von 7.30 Uhr bis 14.00 Uhr voll ausgelastet, während des restlichen Tages wird ein Bereitschaftsdienst angeboten, so dass immer eine Krankenschwester anwesend ist und eine 24-Stunden-Betreuung gewährleistet ist.
Die Haupttätigkeiten des Zentrums sind Schwangerenberatung und Entbindung, Impfung von Frauen und Kindern, Labortests, diagnostische Beratung und Nachsorge von Fällen von Unterernährung bei Kindern. Die wichtigsten behandelten Krankheiten sind Malaria, Typhus, Darmparasiten, Tuberkulose und Hepatitis. Hinzu kommen Fälle von Unfällen, einschließlich Transitunfällen und Schlangenbissen.
Eines der Probleme der letzten Jahre ist die Ausbreitung illegaler Ambulanzen in den Dörfern, in denen es kein geschultes Personal gibt. Leider führt der Staat keine Kontrollen durch, und die Menschen suchen diese Zentren auf, weil sie näher liegen und billiger sind, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass sie damit ernsthafte Risiken eingehen und die Situation verschlimmern, da sie oft erst dann in das Zentrum kommen, wenn es schon zu spät ist.
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