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In ihren Statuten definiert die RMHA den rassespezifischen GAIT, der mit Tölt übersetzt werden könnte, wie folgt:
Das
RMH zeigt von Natur aus einen weichen, vorwärts gleitenden Gait. Das
Pferd bewegt sich in einem lateralen Gang, bei dem vier Hufschläge in
möglichst gleichmässigem Rhytmus zu sehen/hören sind. Die
Geschwindigkeit kann variieren, der saubere Viertakt bleibt konstant... ...Das RMH bewegt seine Füsse in einem minimalen Abstand zum Boden,
sowie mit minimaler Aktion des Knie- und des Fesselgelenks. Dadurch
verschwendet das Pferd keine Energie und kann den Gait über längere
Distanzen ohne starke Ermüdung beibehalten.
Der Gait zeigt sich bei den Fohlen schon in den ersten Lebensstunden, wenn sie ihre Mütter zum ersten Mal auf die Weide begleiten.
Er kann in der Folge immer wieder beobachtet werden, insbesondere in den Übergängen oder auf schwierigem Boden.
Das RMH beherrscht in der Regel auch die üblichen
drei Grundgangarten. Je mehr in den Gangarten
- im Freilauf oder unter dem Sattel - variiert wird, umso anspruchsvoller wird es für den Reiter. Die Sache
kompliziert sich dann nochmals, wenn das Pferd anstatt des lateralen
Vier- den lateralen Zweitakt zeigt. Derartiger Pass ist bei den Rockies nicht erwünscht.