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Wie die Asiatinnen hatten auch die Spanierinnen bei den Siegen in den ersten beiden Gruppenspielen kein Gegentor zugelassen. Gegen Japan kassierten sie nun in der ersten Halbzeit drei Treffer innert 28 Minuten. Das 1:0 (12.) und 3:0 (40.) erzielte Hinata Miyazawa, die schon beim 5:0 gegen Sambia zweimal erfolgreich gewesen war. Spanien gelang trotz 77 Prozent Ballbesitz kein Tor.
Obwohl die Schweizerinnen die Achtelfinals als Gruppensieger und ohne Gegentreffer erreicht haben, steigen sie am Samstagmorgen um 7.00 Uhr als Aussenseiterinnen in den Achtelfinal. Das spanische Team wird angeführt von der zweifachen Weltfussballerin Alexia Putellas, die beim FC Barcelona Teamkollegin von Ana-Maria Crnogorcevic ist. Putellas gab im April nach einem Kreuzbandriss ihr Comeback.
Allerdings ist die Bilanz der Spanierinnen an Weltmeisterschaften mehr als mager. Bei der ersten Teilnahme 2015 schieden sie in der Vorrunde aus, 2019 bedeuteten die Achtelfinals Endstation. An den letzten drei Europameisterschaften war jeweils in den Viertelfinals Schluss. Zudem forderten 15 Spielerinnen im vergangenen Herbst den Rücktritt von Trainer Jorge Vilda, dem deshalb an dieser WM nicht das bestmögliche Team zur Verfügung steht. Das sind alles andere als gute Voraussetzungen. Nun gilt es auch noch den Dämpfer gegen Japan zu verkraften.
Die Schweizerinnen spielten zuletzt im März 2019 an einem internationalen Turnier gegen Spanien. Damals setzte es eine 0:2-Niederlage ab. Seither ist einiges passiert.
Kanada ausgeschieden
In der Gruppe B muss Olympiasieger Kanada trotz vier Punkten aus den ersten beiden Partien die Heimreise antreten. Den Nordamerikanerinnen hätte gegen Australian ein Unentschieden zum Weiterkommen genügt, sie unterlagen jedoch gleich 0:4. Die ersten beiden Tore der Co-Gastgeberinnen schoss Hayley Raso. Da Nigeria gegen das zuvor punktelose Irland nicht über ein 0:0 hinauskam, holte Australien gar den Gruppensieg.