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2020 war ein bewegtes Jahr für den Sportwagenhersteller und Formel-1-Rennstall McLaren, an dem Mansour (68) und Karim Ojjeh (55) noch mit 14 Prozent beteiligt sind. Nach einem starken Wachstum 2019 resultierte im ersten Halbjahr 2020 im Gefolge der Corona-Pandemie ein Verlust von 195 Millionen Pfund. In den Kassen herrschte Ebbe, es drohte die Insolvenz. So musste das britische Unternehmen einen Teil seiner Einrichtungen und die Rennwagen-Sammlung verpfänden.
Der Hauptsitz, das berühmte McLaren Technology Center in Woking, wurde zum Verkauf ausgeschrieben. Zudem wurden von 4000 Stellen deren 1200 gestrichen. So flossen letztendlich 300 Millionen Pfund in die leeren Kassen. Das sollte reichen, um das Unternehmen wieder zurück in die Spur zu bringen. Die Fluggesellschaft TAG Aviation, die sich im Besitz der Familie befindet, leidet ebenfalls unter den von Corona verursachten Turbulenzen.
(Stand: November 2020)