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„DER KAFFEE MUSS SCHWARZ SEIN WIE DER TEUFEL, HEISS WIE DIE HÖLLE, REIN WIE EIN ENGEL UND SÜSS WIE DIE LIEBE.“
(Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord)
Der Legende nach entdeckte der Hirte Kaldi, dessen Ziegen nach dem Verzehr der roten Kaffeekirschen aufgedreht herumsprangen, die Kaffeepflanze. Zum ersten mal wurde Kaffee im Südwesten Äthiopiens bereits 900 n. Chr. erwähnt. Damals wurden die Blätter und getrockneten Kirschen in heißem Wasser aufgegossen und dann getrunken. Erst später, als Kaffee durch die arabische Welt ins Osmanische Reich und später nach Istanbul gelangte, entsprach die Zubereitung bereits stärker der heutigen Form. Die rohen, trockenen Samen (denn, streng genommen sind es keine Bohnen) wurden geröstet, fein gemahlen und in Wasser mehrfach aufgekocht.
Im 16. Jahrhundert eröffneten in Istanbul die ersten Kaffeehäuser. Unter dem Herrscher Murad IV war Kaffee aber verboten, Kaffeehäuser wurden daher niedergerissen und Kaffeetrinker verfolgt und bestraft. Erste Kaffeeüberlieferungen nach Europa haben wir einem Augsburger Mediziner zu verdanken, der 1582 durch den vorderen Orient gereist war. Weitere Reisende brachten Kaffee als Souvenir mit, was sich bei uns Europäern besonderer Beliebtheit erfreute, sodass bereits im 17. Jahrhundert Kaffeehäuser in Venedig und danach in London, Wien, sowie schließlich auch in Paris öffneten.
OLIVENÖL – EIN GÖTTLICHES GESCHENK
Der Sage nach kämpften die Göttin Athena und der Meeresgott Poseidon um die Gunst der Bewohner des Ortes „Attika“. Beide sollten den Einwohnern je ein Geschenk machen. Derjenige, der das schönste Geschenk machte, sollte zum Namenspatron auserkoren werden. Poseidon schenkte der Stadt einen Brunnen. Aus ihm sprudelte aber nur Salzwasser. Athena hingegen rammte ihre Lanze in die Erde und es wuchs ein Olivenbaum. Sie schenkte ihn dem Volk. Dieser spendete Nahrung, Olivenöl und Holz. Somit gewann Athena das Duell, und die Stadt wurde nach ihr benannt.
Im Jahre 5000 v. Chr. bezeichnete der Historiker Herodot Athen als Zentrum der Olivenernte. Der Philosoph Aristoteles ernannte die Ernte der Olive sogar als grosse Wissenschaft. Die Ansichten dieser beiden bedeutenden Philosophen haben all die Jahre überdauert und gelten bis heute noch.
In der Espressomaschine wird Wasser in einem elektrisch beheizten Kessel oder Wärmetauscher auf etwa 90 °C erhitzt und unter etwa 9 bar Druck durch fein gemahlenes Espressomehl geleitet. Der Druck wird entweder durch einen Hebel oder eine elektrische Pumpe erzeugt. Um zu verhindern, dass das Kaffeemehl in der Brühkammer aufgewirbelt wird, und der Espresso damit zu schwach würde, wird das Kaffeepulver mit einem Tamper, auch Kaffeestampfer oder Espressostampfer genannt, gepresst. Bei Vollautomaten übernimmt dies ein Stempel, aus dem gleichzeitig das Brühwasser kommt.
Versuche, Espresso mit der Maschine zu erzeugen, gehen auf das 19. Jahrhundert zurück, als verschiedene Entwürfe patentiert wurden; genannt werden „Lebrun im Jahr 1838, Romershausen 1847 und Reiss 1868“. Romershausen unternahm Versuche mit Papier, Lebrun bot eine Dampf-Kaffeemaschine an. Bei allen diesen Versuchen genügte jedoch der Druck nicht, mit dem das Wasser durch den Kaffee gepresst wurde. Das Repertorium der technischen Literatur von 1856 kannte bereits mehr als 60 Kaffeemaschinen.
Einer Legende zufolge war man anfangs überrascht, dass das extrahierte Getränk mit Steigerung des Drucks plötzlich eine schaumige Krone, die sogenannte Crema, erhielt. Die Espressotrinker waren gar derart skeptisch, dass Maschinenhersteller anfangs ihren Espresso „mit natürlicher Crema“ (italienisch: „con crema naturale“) anpriesen, um nicht in den Verdacht der Verwendung chemischer Zusätze zu geraten.
Ab den 1950er Jahren gab es bis auf Italien auch in Frankreich und Spanien zahlreiche kleinere Firmen die Espressomaschinen fertigten. Die erste deutsche Siebträger-Kaffeemaschine für den Heimgebrauch war in den 1950er Jahren die Aracati. Die italienischen Geräte verdrängten aufgrund des besseren Preis-Leistungs-Verhältnisses Geräte aus anderen Ländern.