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Daniela Ryf ist Schweizer Sportlerin des Jahres. Die Auszeichnung als Team des Jahres geht an das Eishockey-Nationalteam der Männer.
Die WM-Silbermedaillengewinner von Kopenhagen setzten sich bei der Wahl im Rahmen der Credit Suisse Sports Awards vor den Fussballern der Young Boys und dem alpinen Ski-Team durch, das mit Ramon Zenhäusern, Daniel Yule, Luca Aerni, Wendy Holdener und Denise Feierabend an den Olympischen Spielen in Pyeongchang Gold gewonnen hatte. Für das Eishockey-Nationalteam ist es nach 1986 und 2013 die dritte Auszeichnung.
Nachdem er mit der Eishockey-Nationalmannschaft bereits die Auszeichnung zum Team des Jahres hatte entgegen nehmen dürfen, wurde Nationaltrainer Patrick Fischer an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich ein weiteres Mal geehrt. Der Zuger setzte sich in der Wahl zum Trainer des Jahres gegen YB-Meistercoach Adi Hütter und Mountainbike-Nationaltrainer Bruno Diethelm durch.
Zum Newcomer des Jahres wurde der Genfer Langstreckenläufer Julien Wanders gewählt. Der 22-Jährige, der im Februar den Schweizer Rekord im Halbmarathon verbessert und einen Monat später an der Halbmarathon-WM in Valencia mit dem starken 8. Rang überrascht hatte, verwies bei der Wahl den Schwimm-Europameister Jérémy Desplanches und den U23-Rad-Welt- und -Europameister Marc Hirschi auf die weiteren Plätze.
Der Behindertensportler des Jahres heisst zum ersten Mal Théo Gmür. Der 22-Walliser, an den Paralympics im März Goldmedaillengewinner in Abfahrt, Super-G und Riesenslalom, gewann die Wahl gegen die Rollstuhl-Leichtathleten Marcel Hug und Manuela Schär durch. Hug hatte den Award zuletzt fünfmal hintereinander gewonnen.