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CHARLOTTE (awp international) - Die Bank of America hat im zweiten Quartal dank geringerer Kosten für die Staatshilfen mehr verdient als vor einem Jahr. Unterm Strich und nach Vorzugsdividenden nahm das Institut 2,8 Milliarden US-Dollar ein nach 2,4 Milliarden Dollar im Vorjahr, wie die Bank of America am Freitag mitteilte. Die Bank trennt sich derzeit von Bereichen, die nicht zum Kerngeschäft gehören. Je Aktie entsprach das einem Gewinn von 0,27 Dollar. Das war deutlich mehr als von Analysten erwartet hatte. Im Vorjahr hatte das Institut noch höhere Belastungen für die erhaltenen Staatshilfen tragen müssen.
Die Bank of America mache Fortschritte beim Verkauf von Unternehmensteilen, sagte Vorstandschef Brian Moynihan. Sein Institut habe die Kapitalbasis durch einbehaltene Gewinne gestärkt, ausserdem habe sich die Kreditqualität schneller verbessert als erwartet. Die Ausgaben für faule Kredite seien gesunken.
Die Bank of America gehört zu den Verlieren der Finanzkrise. Sie hat sich mit der spektakulären Milliardenübernahme der Investmentbank Merrill Lynch Anfang 2009 verhoben und musste vom Staat mit Milliarden gestützt werden. Die Staatshilfen hat die US-Bank inzwischen aber zurückgegeben. JPMorgan hatte am Donnerstag den Reigen der Quartalsbilanzen unter den US-Banken eröffnet. Am Freitag folgt noch die Citigroup , Goldman Sachs ist kommende Woche dran./ang/zb
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