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Soeben hat die argentinische Hauptstadt Buenos Aires bekanntgegeben, dass sie ihren 140-jährigen Zoo schliesst. Die rund 2500 Tiere des Zoos sollen in Naturreservate verlegt werden, die besser geeignete Lebensbedingungen bieten.
«Der gegenwärtige Zustand ist entwürdigend für die gefangenen Tiere», sagte Horacio Rodríguez Larreta, Bürgermeister von Buenos Aires: «Es ist nicht richtig, sie so zu halten.» Deshalb soll der rund 20 Hektar grosse Zoo noch dieses Jahr als Ökopark seine Tore wieder öffnen.
«Der neue Ökopark soll zu einem Ort werden, wo Kinder lernen, wie man mit verschiedenen Arten umgeht und sie schützt», so der Bürgermeister weiter. Der neue Park soll auch zu einem Rehabilitationszentrum werden für Tiere, die aus den Händen von Schmugglern befreit worden sind.
Der Zoo beherbergt unter anderem Sandra, ein Orangutan-Weibchen, das vor zwei Jahren weltweit Schlagzeilen machte, als ein Gericht in Buenos Aires das Tier zur «nicht-menschlichen Person» erklärte und ihm Rechte zuerkannte.
Mehr dazu im Artikel von The Guardian.