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DIE HÖHEPUNKTE DES ABENDS
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DIE ERÖFFNUNGS-ZEREMONIE
Obwohl Billy Crystal bereits zum neunten Mal die Oscars moderierte, sorgte er auch dieses Mal wieder für Überraschungen - etwa mit einem Video zu Beginn der Show: Im Einspieler blickt Crystal traditionsgemäss auf das vergangene Filmjahr zurück und schleicht sich selbst in die eine oder andere Szene. Zu Beginn wird er von George Clooney wachgeküsst, schliesslich landet er in der Alt-Männer-Runde von «Moneyball» oder jagt als Tim aus «Tim & Struppi» verschwundenen Filmrollen hinterher. Der wohl aufsehenerregendste Moment ist aber, als er Justin Bieber in einer nachgestellten Szene von Woody Allens «Midnight In Paris» trifft.
DER SKANDAL AUF DEM ROTEN TEPPICH
Zuerst wollten sie ihn gar nicht an die Verleihung lassen, dann schaffte es der britische Comedian doch an die Oscars. Bei seinem Gang über den Roten Teppich sorgte Sacha Baron Cohen wie erwartet für Aufregung: Als Diktator verkleidet kam er mit der Urne des kürzlich verstorbenen Kim Jong-Il im Arm. Im Interview mit Ryan Seacrest verriet Cohen dann, dass er einen Anzug von John Galliano trage und Socken von K-Mart. «Saddam Hussein hat mir einmal gesagt: ‹Socken sind Socken, verschwende kein Geld dafür!›», erklärte er Seacrest und ergänzte, weshalb er eine Urne im Arm hatte: «Das gab mir die Möglichkeit, meinen lieben Freund und Doppel-Tennis-Partner Kim Jong-Il mitzubringen.» Dieser habe immer davon geträumt, einmal zu den Oscars zu kommen - «und über Halle Berrys Brust verstreut zu werden». Letzterer Wunsch sollte nicht in Erfüllung gehen, denn Berry hatte kurz zuvor ihren Auftritt abgesagt. Deshalb suchte Cohen für die Asche eine andere Ruhestätte - auf Seacrests Jacket. Cohen wurde von von Sicherheitsmännern weg eskortiert und rief dem verdutzten Seacrest noch zu: «Wenn dich jemand fragt, was du trägst, sagst du Kim Jong-Il!»
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DER FAST-NIPPELBLITZER
Da hat sie noch einmal Glück gehabt! Jennifer Lopez ist Sonntagnacht nur knapp einem Nipplegate entkommen. Als sie zusammen mit Cameron Diaz den Oscar für das beste Make-up und das beste Kostümdesign vergab, verrutschte ihre Robe von Zuhair Murad im Bereich des Dekolletés um ein paar Millimeter, so dass links etwas hervorblitzte. Die amerikanischen Medien waren sofort in Aufruhr. Inzwischen folgte die Rettung: Gemäss «US Weekly» handelte es sich bloss um einen doppelseitigen Klebestreifen, den J.Lo vorausschauend auf der Innenseite des Kleides angebracht haben soll. «Jeder Zentimeter des Kleides passte perfekt», stellt ihre Stylistin laut People.com klar.
DAS VERBOTENE F-WORT
Jean Dujardin war der Mann des Abends: Er holte sich für seine Darstellung in «The Artist» die Auszeichnung zum besten Schauspieler des Jahres. «Ich liebe euer Land», meinte der gebürtige Franzose in seiner Dankesrede. «Viele Leute hier haben mich inspiriert. Meine Frau, ich liebe dich!» Schliesslich verlor Dujardin die Kontrolle, sprach französisch - und meinte zum Schluss: «Fuck!» Im Nachhinein soll er sich dann mit einem breiten Grinsen für das Unwort entschuldigt haben.
Die weiteren Dankesreden finden Sie hier:
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DIE POSE DES ABENDS
Besser könnte das Angelina Jolie nicht einstudiert haben. Als sie den Oscar für beste adaptierte Drehbuch vergab, streckte sie ihr Bein lasziv hervor. So dass die Gewinner bei ihrer Dankesrede die Pose nachstellten.