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Lamoureux wurde anlässlich der Beendigung des 12-monatigen Anhörungsprozesses des "Green Papers" der EU bezüglich der Sicherstellung der Energieversorgung interviewt. Das Europäische Parlament sollte nun in den nächsten zwei Monaten über das "Green Paper" abstimmen.
Lamoureux meinte weiter, dass die Klimaveränderung uns zwingt, unsere Vorurteile gegenüber dem Atomstrom - gestärkt durch den Tschernobyl-Unfall - zu revidieren. Er fügt hinzu, dass die nukleare Sicherheit und die Schliessung von Kernkraftwerken in Ländern, die der EU betreten wollen, aber dem EU-Sicherheitsniveau nicht entsprechen, eine ebenso grosse Herausforderung für die Energiepolitik der EU darstellen wie die Blöcke in EU-Ländern, die eine Betriebbewilligungsverlängerung vorbereiten.
"Ich glaube und werde weiterhin glauben, dass die nukleare Sicherheit eine der wichtigsten energietechnischen Punkte im Erweiterungsprozess ist. Wir müssen sicherstellen, dass die beitrittswilligen Länder ihre Verpflichtungen in diesem Bereich erfüllen können und ihre Sicherheitsstandards mit denjenigen unserer Länder übereinstimmen", erklärte Lamoureux weiter.
Quelle
D.S. nach NucNet vom 25. September 2001