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Der Speicherchip-Entwickler Micron mit Zentrale in Boise im US-Bundesstaat Idaho konnte seinen Umsatz im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2023/24, das am 30. November zu Ende ging, im Vergleich zur Vorjahresperiode um 15,69 Prozent auf 4,73 Milliarden US-Dollar steigern. Vor Jahresfrist ist noch ein Umsatz von 4,09 Milliarden Dollar zu Buche gestanden. Dabei weist der Konzern einen Verlust je Aktie von 0,950 Dollar aus. Im Vorjahresquartal waren -0,040 US-Dollar je Aktie erwirtschaftet worden.
Micron
In China warnt eine Aufsichtsbehörde wegen angeblicher Sicherheitsrisiken vor dem Einsatz von Bauteilen des US-Speicherchipherstellers Micron Technology. Nach Ansicht der Cybersicherheitsbehörde Cyberspace Administration of China (CAC) stellten die Produkte eine grosse Gefahr für die Lieferkette der kritischen Informationsinfrastruktur der Volksrepublik dar.
Offenbar zeigt das neue US-Gesetz zur Förderung der Halbleiterproduktion Wirkung, will doch das Branchenschwergewicht Micron mit Zentrale in Boise im Bundesstaat Idaho Milliarden in die Speicherchipfertigung in den USA buttern. Bis Ende dieses Jahrzehnts sollen in mehreren Stufen 40 Mrd. Dollar (39 Mrd. Euro) dafür ausgegeben werden, lässt Micron verlauten. Das Unternehmen verwies dabei explizit auf die Subventionen aus dem "Chips and Science Act". Bei Micron sollen dabei 5.000 Jobs entstehen.
Micron Technology, seit über 40 Jahren am Markt präsent, ist heute die viertgrösste Semiconductor Company weltweit und in den USA die Nummer zwei auf diesem Sektor. Bei Flash Memory in der modernen Variante von QLC (Quad-Level Cell) für Rechenzentren rangiert man auf Platz 1, ebenso beim Markt für 176-Layer NAND.