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Die Renovation eines Wohnhauses aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert verbindet den Charme aus seiner Entstehungszeit mit den Bedürfnissen der Gegenwart. Entstanden sind so zeitgemässe städtische Altbauwohnungen.
Das Wohnhaus im Zürcher Kreis 3 wurde Ende des 19. Jahrhunderts zusammen mit zwei angrenzenden Häusern vom deutschen Architekten Norman Braun errichtet. Das Ensemble ist Teil einer vollständig erhaltenen Blockrandbebauung und im Inventar schützenswerter Bauten der Stadt Zürich erfasst.
Die erstmalige grundlegende Restaurierung hatte denkmalpflegerische Kriterien zu integrieren und die Wohnungen wieder «markttauglich» zu machen. Ihr ursprünglicher Charme sowie ihr architektonischer Ausdruck waren beizubehalten, was eine gründliche Analyse des Eingriffes erforderte.
Die Grundrissstruktur blieb im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss unverändert, vom zweiten bis vierten Obergeschoss wurde sie behutsam an die neuen Bedürfnisse angepasst. Eine grosse Wohnung ersetzt dort jeweils zwei bestehende Einheiten, um zeitgemässe Wohnungsgrössen anbieten zu können. Das Einführen einer Enfilade schafft neue Sichtbezüge. Aus dem Ausbau des Estrichs resultieren zwei Maisonette-Wohnungen mit zugänglicher Dachterrasse. Die sanft renovierte Fassade zeigt sich in einer Farbgebung, wie sie ursprünglich denkbar war.
Situation
Erdgeschoss
Regelgeschoss
Schnitt
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