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Schwere Krise in Somaliland
Sagal ist 40 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern. Im Moment ist sie im achten Monat schwanger und macht sich grosse Sorgen um das Schicksal ihrer Familie.
Schwere Dürre, ständige Wasserknappheit und steigende Getreidepreise aufgrund des Konflikts in der Ukraine zwingen Tausende von Familien in Somaliland, ihre Häuser zu verlassen und in Flüchtlingslager zu ziehen.
In Somaliland, einem der am stärksten betroffenen Gebiete der Welt, haben sich die Lebensmittel- und Kraftstoffpreise vervierfacht. Darüber hinaus erleben die Menschen hier ohnehin schon eine der schlimmsten Dürreperioden seit Menschengedenken.
Viele Mütter sehen sich mit extremen Schwierigkeiten konfrontiert, weil sie ihren Kindern nicht genügend Nahrung und Wasser geben können.
“Unser Leben hier war bis dahin ganz gut. Ich hatte 100 Kühe, deren Milch ich den Kindern geben und verkaufen konnte, um andere Lebensmittel zu kaufen. Wir hatten ein gutes Auskommen. Jetzt ist unser gesamtes Vieh gestorben.
Ich habe zwei Kinder zu versorgen und bin jetzt im achten Monat schwanger. Ich frage mich, wann das ganze Leid ein Ende haben wird!”
Aufgrund der schweren Hungersnot waren Sagal und viele andere Mütter gezwungen, ihre Dörfer zu verlassen und in das Flüchtlingslager Giro-Sumo zu ziehen. Hier gibt es zwar einen besseren Zugang zu Wasser, aber die Nahrungsmittelknappheit und die fehlende medizinische Versorgung gefährden das Leben vieler Mütter und ihrer Kinder auch hier.
Wir von ActionAid bieten den Familien in den Flüchtlingslagern Hilfe und Unterstützung und garantieren ihnen eine kontinuierliche wirtschaftliche Unterstützung.
Helfen Sie uns, Frauen wie Sagal und ihren Kindern Nahrungsmittel und medizinische Versorgung zukommen zu lassen. Ihre Unterstützung kann Leben retten!
Photocredit: Daniel Jukes/ActionAid