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El Coto de Rioja ist das Ergebnis einer Gruppe begeisterter Fachleute von Rioja-Weinen, die einen neuen Stil schaffen wollten, der erlaubt, die Tugenden des Terroirs, der Rebsorte sowie einen besonderen Wein-Ausbau hervorzuheben. Diese Leidenschaft ist sämtlichen nachfolgenden Fachkräften übermittelt worden. Die einstmals überschaubare Kellerei, deren erste Ernte im Jahr 1970 eingefahren wurde, gehört dank der weltweiten Anerkennung der Weinliebhabern von Qualitätsweinen, der kontinuierlichen Arbeit sowie ihrem Bestreben sich zu übertreffen, zu den wichtigsten Bodegas der Rioja. Die Besucher der Bodega El Coto de Rioja befinden sich in einer Umwelt, welche die Begeisterung all jener zeigt, die hier leben und arbeiten. Die Weine sind die Synthese dieser Philosophie.
Zahlreiche in den Stein gehauene Gärbecken zeugen davon, dass La Rioja bereits zur Zeit der Römer ein Weinbauzentrum war. Der eigentliche Aufstieg vollzog sich erst mit der Einführung des Fassausbaus ab 1862. Neue Bodegas nach dem Vorbild französischer Weingüter entstanden. Die Rebgärten ziehen sich über eine Strecke von 120 km dem Ebro entlang. Die Berge der Sierra de Cantabria schirmen sie von den feuchten, oft kalten Atlantikwinden ab. In einer Höhe von 300 bis 800 m ü. M. wurzeln die Reben in Lehm- und Schwemmland-Böden. Von den drei Teilgebieten bringt die ausgesprochen hügelige Rioja Alavesa, wo vorwiegend die Leitsorte Tempranillo angebaut wird, die feinsten, elegantesten Weine hervor. Die Weine der Rioja Alta gelten als etwas frischer und lagerfähiger, während im heisseren und tiefergelegenen Rioja Baja alkoholstärkere aber auch eindimensionalere Weine entstehen. Viele Riojas sind Kunstwerke aus den unterschiedlichsten Rebsorten und Lagen. Die Dauer des Barrique-Ausbaus entscheidet über die verschiedenen Qualitätsstufen.