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In überragenden 50,68 Sekunden gewann die Amerikanerin Gold. Zum Vergleich: Lea Sprunger hatte 2019 den Schweizer Rekord mit Platz 4 an der WM in Doha auf 54,06 gesenkt.
Erst im Juni hatte Sydney McLaughlin ebenfalls im Stadion Hayward Field in Eugene die Bestmarke auf 51,41 gedrückt. «Es ist nicht real. Allen Ruhm an Gott, er hat mich durch diese Reise gebracht, und allen Dank an meine Familie und Freunde. Ich wollte es einfach nur schaffen», sagte die erst 22-Jährige, die sich vor der Niederländerin Femke Bol (52,27) und ihrer Landsfrau Dalilah Muhammad (53,13) durchsetzte.
Nicht nur für ihr Ruhmesblatt, auch für ihr Konto hat die Tokio-Olympiasiegerin, die den Rekord gleich um 0,73 Sekunden unterbot, einiges getan - für den Weltrekord gibt es eine Sonderprämie von 100’000 Dollar, WM-Gold ist 70'000 wert.
Sydney McLaughlin hat die 52-Sekunden-Marke nun schon fünf Mal unterboten. Fünf der sechs schnellsten jemals über die 400 m Hürden gelaufenen Zeiten gehen auf ihr Konto, nur Dalilah Muhammad funkte mit Olympia-Silber 2021 (51,58) dazwischen.
Mit ihrer Weltrekordzeit wäre McLaughlin wenige Minuten zuvor über 400 m flach auf Platz 7 gelandet.