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Die Datenauswertung der Arealstatistik erfolgt in einem geografischen Informationssystem (GIS). Hier können die Bodennutzungs- und Bedeckungscodes der exakt georeferenzierten Stichprobenpunkte der Arealstatistik mit beliebigen, digitalen Perimetern (z.B. administrative Einheiten) verknüpft und kombiniert mit anderen raumbezogenen Daten (Bevölkerung, Höhenlage, Bauzonen) ausgewertet werden.
Aus erhebungsmethodischen Gründen sind der Aussagekraft der Resultate jedoch gewisse Schranken gesetzt. Die Stichprobenmethode verursacht insbesondere für kleine Räume, einen nicht vernachlässigbaren theoretischen Fehler. Die Genauigkeit hängt insbesondere von der Anzahl der Stichprobenpunkte und der räumlichen Verteilung der Nutzungsart (linienförmig, gross-, kleinflächig) ab.
Durch Zusammenfassen der Grundkategorien kann die Zahl der kleinen Werte verringert und damit eine bessere Genauigkeit erreicht werden. Standardmässig werden zwei Aggregationen zu 17 und zu 27 Klassen erstellt und angeboten.
Bei Flächenberechnungen wird in der Arealstatistik zwischen Polygon- und Punktfläche unterschieden, wobei keine der beiden Flächenangaben Anspruch auf absolute Genauigkeit erhebt.