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Der Kommunikationsausrüster für den Gesundheitsbereich lieferte am Donnerstag gemischte Halbjahreszahlen ab. Nach dem Verlust im Vorjahr kehrte Ascom im ersten Semester 2021 zwar in die schwarzen Zahlen zurück. Die Gewinnschätzungen der Analysten wurden aber verfehlt. Die Rentabilität fiel etwas schlechter aus als erwartet.
Die Aktie von Ascom steigt am Freitag im frühen Handel erst um 5 Prozent, die Gewinne fallen dann aber schnell wieder zusammen. Zuletzt notieren die Titel noch knapp im Plus bei 15,80 Franken. Am Donnerstag war die Aktie nach Bekanntgabe der Semesterzahlen fast 7 Prozent zurückgegangen.
Der Analyst der UBS kommt nach genauer Betrachtung der Halbjahreszahlen zu folgenden Schlüssen: Trotz Corona-Restriktionen sei es dem Technologie -Unternehmen gelungen, im ersten Halbjahr eine solide Leistung hinzulegen. Zudem seien die Ziele für das Gesamtjahr bestätigt worden. In Anbetracht der jüngsten Verbesserungen des Geschäftsmodells, verschiedener Regierungspläne zur Erhöhung der Ausgaben für Spitäler und höheren Margen bei Software-Ausschreibungen erhöht die UBS die Prognosen für den Gewinn pro Aktie (EPS) für die Jahre 2024 und 2025 um 6 bzw. 16 Prozent.
Gleichzeitig senkt die Bank aber die EPS-Prognosen für 2022 und 2023 um 28 bzw. 10 Prozent aufgrund höherer kurzfristiger Investitionen in Wachstum und einer moderateren Entwicklung der Bruttomarge als angenommen.
Von den vier Analysten, welche in den letzten drei Monaten ein Rating zu Ascom abgegeben haben, beträgt das durchschnittliche Kursziel 17,15 Franken. UBS Fund Management ist mit 8 Prozent grösste Aktionärin von Ascom.
(cash/AWP)