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Mobilfunkstrahlung ist waffenfähig!
Also doch!
Mobilfunkstrahlung ist waffenfähig !
Aus der Zeitschrift FACTS vom 1.11.2001
Bad News:
Hitziges Gefecht – Eine neue, nicht tödliche Waffe der US Air Force soll aufgebrachte Menschemengen mit Mikrowellenstrahlung in Schach halten. Der gebündelte Strahl erhitzt die Haut innert einer Sekunde auf schmerzliche 50 Grad Celsius.
Tests an Freiwilligen belegen die Wirkung. Kritiker bemängeln, dass die nötige
Strahlendosis die Netzhaut der Augen beschädigen könnte.
Kommentar von Hans-U.Jakob, 13.11.2001:
Mikrowellen nennt man eine elektromagnetische Strahlung mit einer Frequenz zwischen 0.3 und 3 Gigahertz. (1 Gigahertz = 1000 Megahertz, 1 Megahertz = 1000 Kilohertz, 1 Kilohertz = 1000 Hertz, 1 Hertz = 1 Schwingung pro Sekunde)
Zwischen 0.3 und 3 Gigahertz ist auch der Mobilfunk angesiedelt. Also exakt da wo jetzt in den USA angeblich neue Waffensysteme entwickelt werden.
Das ist überhaupt nicht neu, denn bereits von 1953 bis 1975 beschossen die Sowjets die US-Botschaft in Moskau während 22 Jahren zu Versuchszwecken mit Mikrowellenstrahlung zwischen 0.6 und 9.5 Gigahertz, um deren Waffentauglichkeit zu testen. Die Feldstärken aussen an der Fassade gemessen, lagen bei maximal 4.3Volt pro Meter und im Innern des Gebäudes deutlich unter 1V/m. Also wesentlich tiefer als da, wo die Schweizer Regierung dem Volk weismachen möchte, dass hier garantiert nichts mehr passieren könne.
In Moskau war allerdings die Wirkung verheerend. Die Infektionskrankheiten beim Moskauer Botschaftspersonal lagen um das 3-fache höher als bei andern US-Botschaften im Ostblock. Weit überdurchschnittlich auch die Blutarmut bei Frauen, die Depressionen bei Männern, die Konzentrationsschwäche, die Gedächtnisschwäche, die Reizbarkeit, die Schuppenflechten und die Augenprobleme. Die untersuchte Personenzahl lag bei 4800 und die Referenzgruppe bei 7500.
Diese Fakten, über Jahre zusammengetragen von Dr.Lilienfeld und seinen Mitarbeitern, hindern die Mobilfunklobby heute nicht daran, mit grösster Unverfrorenheit weiterzulügen und zu behaupten, zu Mikrowellenbestrahlung gebe es keine Langzeitstudien.
Bleibt noch über die Strahlungsleistung eines Mikrowellengewehrs zu mutmassen. Aus Gewichtsgründen dürfte diese nicht über 200Watt liegen. Im Vergleich dazu die Leistung einer Mobilfunk-Sendestation der neuen Generation. Diese geht, laut neuesten Bau-Ausschreibungen, bis 15’000 Watt gesamthaft oder 5000Watt pro Senderichtung.
Nachzutragen wäre auch der Fall jenes Oltener Arztes, der anfangs der 80er Jahre von 2 Studenten mit einem zu einer Mikrowellenkanone umgebauten Mikrowellenherd so stark bestrahlt wurde, dass er die Wohnung aufgeben und wegziehen musste. Als er diesen Tatbestand beweisen konnte und weitere Fakten zu Umweltschäden durch Mikrowellenbestrahlung beibrachte, wurde er von den richterlichen Behörden kurzerhand für verrückt erklärt. Was nicht sein darf, gibt es auch nicht! Oder jetzt etwa doch?