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«[…] in Anerkennung seiner wesentlichen Beiträge zur Kenntnis der Ordnungsmechanismen innerhalb von Tiergesellschaften.»
K.s Forschungsschwerpunkt ist das Sozialverhalten der Primaten (v.a. Mantelpaviane), das er in pionierhafter Weise sowohl im Freiland als auch im Zoo und Labor untersucht hat. Zentrale Bezugsgrösse bei seinen Beobachtungen ist ihm die Dreiergruppe (Triade), da er davon ausgeht, dass sich das Verhältnis von Individuum zum Gesamtverband in diesen besser als in den sonst üblicherweise beobachteten Paarbeziehungen untersuchen lässt. Laut den Gutachern hat er dabei Verhaltensmuster aufgedeckt, die eine ausserordentliche Nähe zu denjenigen des Menschen aufweisen. Es sei jedenfalls klar, dass K.s ethologische Arbeit dazu beigetragen habe, die Kluft zwischen dem Tier als ‘animalischem Wesen’ und dem Mensch als ‘geistigem Wesen’ zu überbrücken.