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Diese neue Sportart funktioniert im Prinzip wie Boccia, bietet aber nahezu unbegrenzte Spielmöglichkeiten. Anstelle der Kugeln wirft man weiche Säckchen.
Die weichen Säckchen können wahlweise auf höhere Ebenen, über Hindernisse oder auch auf schiefe Ebenen geworfen werden. Der Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Lassen Sie Ihre Schüler experimentieren und ihre ganz eigenen Spielanlagen finden!
Grundregeln
Jeder Spieler bekommt drei gleiche Spielbälle. Das Los entscheidet, wer das Spiel beginnt. Dieser bestimmt einen Ausgangspunkt und wirft den Marker an eine beliebige Stelle. Dann dürfen alle anderen Spieler den ersten Ball werfen. Den 2. Und 3. Ball wirft jener Spieler, dessen Ball am weitesten vom Marker entfernt liegt. Danach kommen die anderen an die Reihe, abhängig von der Distanz ihres ersten Balls zum Marker.
So wird gezählt
Jeder Spielball, der näher am Marker liegt als die gegnerischen Bälle, ergibt einen Punkt (also punktet nur der beste Spieler).
Liegen zwei Bälle von verschiedenen Spielern in gleicher Entfernung zum Marker, oder berühren letzteren, werden beide gewertet. Kommt ein Ball auf einem anderen zu liegen (gegnerischer Ball zu mindestens 50 % bedeckt), gibt es einen «Kill» – der unterlegene Ball scheidet aus der Spielrunde aus.