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Der erste Brei - ein wichtiges Ereignis
Frühestens nach vier Monaten bis spätestens im Alter von sechs Monaten ist das Verdauungssystem Ihres Babys reif für zusätzliche Nahrungsmittel nebst Mutter- oder Säuglingsmilch. Sie bereiten Babys ersten Brei zu. Der Übergang von flüssig zu fest geschieht fliessend und gemächlich. Zu Beginn bieten Sie ihrem Baby nur ein einzelnes Lebensmittel ihrer Wahl an, damit Sie eventuelle Unverträglichkeiten erkennen könnten. Anschliessend können Sie im Abstand von 3 Tagen je ein weiteres Lebensmittel einführen.
Die Einführung einer kleinkindgerechten Beikost wird in der Schweiz häufig wie folgt gestaltet:
- nach dem 4. Monat: Gemüse-Kartoffelbrei (z.B. Kartoffel-Rüebli), 2 bis 3 mal wöchentlich, ergänzt mit Fleisch
- nach dem 6. Monat: Milch-Getreidebrei
- nach dem 7. Monat: Milchfreier Früchte-Getreidebrei
Früher hiess es häufig, dass man auf verschiedenste Lebensmittel wie Sellerie, Nüsse, exotische Früchte etc. verzichten soll, dies wird heute jedoch von der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie nicht mehr empfohlen. Mit einer Ausnahme in Bezug auf die Milchprodukte wie Vollmilch, Käse und Quark. Im 1. Lebensjahr dürfen diese nur in geringen Mengen zur Beikost hinzugefügt werden, da Sie durch den hohen Eiweissgehalt die Nieren der Kleinen zu stark belasten würden.
Bieten Sie Ihrem Kind zu den Mahlzeiten genügend Flüssigkeit in Form von ungesüsstem Tee oder Wasser an. Der Speiseplan sollte täglich weiterhin einen halben Liter Milch zur Deckung des Calcium-Bedarfs enthalten.
Text von unserem Partner Hero