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Im Sommer 2021 verbrachten wir eine 10-tägige Urlaubsreise in Fribourg und unternahmen von dort aus Wanderungen in und am Rande der Stadt sowie in westlich und südlich gelegene Teile des Kantons Waadt am Neuenburgersee (Gegend von Yverdon-les-Bains) und am Genfersee (Bourg-en-Lavaux östlich von Lausanne, zwischen den Ortsteilen Grandvaux, Cully und Chexbres). Die dabei berücksichtigten biogeographischen Schweizer Regionen waren das Mittelland, sowie, für die Lebensräume an den Hängen im Südwesten des Neuenburger Sees, der Jura. Neben den Landschaften und der Avifauna, galt unsere Aufmerksamkeit ganz besonders den Reptilien und Amphibien.
Das Wetter während unseres Aufenthaltes zwischen dem 23. Juli und dem 2. August 2021 war «durchwachsen». Viele Tage waren wolkig, zeitweise schauerte es und die Temperaturen lagen meist zwischen 20 und 24 °C. Diese Bedingungen waren allerdings für unsere Vorhaben nicht nachteilig. Klassisches, strahlungsreiches Sommerwetter verbessert die Chancen, Reptilien aufzuspüren, nicht unbedingt, da die poikilothermen (wechselwarmen) Tiere sich dann nicht längere Zeit an offenen Stellen aufwärmen müssen (und sich dabei zeigen) und zudem agiler sind und schneller flüchten.
Autorenschaft: Sabine Martini und Marcus Schmitt
Pages: 6-25
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