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Salesforce hat die 27,7 Milliarden Dollar teure Übernahme von Slack abgeschlossen. Die US-Kartellbehörden haben den Deal genehmigt.
"Wir haben im letzten Jahr gelernt, dass die Arbeitswelt nicht mehr so wird, wie sie einmal war", sagt Bret Taylor, COO von Salesforce. Der CRM-Riese plant, Slack mit Salesforce Customer 360 zu kombinieren
. So soll eine zentrale Plattform für die Verbindung von Mitarbeitenden, Kunden und Partnern entstehen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.
Damit reduziere sich die Komplexität, die durch die Nutzung verschiedener Cloud-basierter Arbeitsplatz-Apps entstanden sei, sagten Taylor und Slack-CEO Stewart Butterfield in einem Interview mit 'Reuters'. Mit einem Slack-Channel beispielsweise könnten sämtliche E-Mails, Telefonanrufe und Videokonferenzen ersetzt werden, die sonst zwischen Verkaufs- und Beschaffungsteams in unterschiedlichen Firmen stattfinden würden.
Kombiniert sollen die beiden Lösungen ein "digitales Headquarter" werden, verspricht denn auch Salesforce-CEO Marc Benioff.
Slack arbeitet mit einer Reihe von Dritt-Apps zusammen. Dies werde sich auch künftig nicht ändern. Auch wenn Analysten Microsoft Teams als den grössten Konkurrenten von Slack ansehen, so Butterfield zu 'Reuters', werde man weiterhin die Integration mit der Microsoft-App vorantreiben.
"Was Kunden wollen, ist Interoperabilität. Sie wollen keine harten Entscheidungen treffen müssen", so der Slack-Chef gegenüber 'Reuters'. Man wolle sich mit "allen integrieren – natürlich mit Microsoft und Salesforce, aber auch mit Servicenow und Workday, und mehr oder weniger mit jedem, den Sie sich vorstellen können".