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Die baurechtliche Grundordnung von Belp, bestehend aus den Zonenplänen Siedlung und Landschaft, dem Baureglement und der Gefahrenkarte, wurde ab dem Jahr 2003 erarbeitet, am 14. September 2006 von der Gemeindeversammlung beschlossen und am 4. Februar 2008 vom Kanton genehmigt. Weitere Bestandteile sind die Richtpläne Landschaft und Verkehr. Die baurechtliche Grundordnung von Belpberg wurde am 12. August 2002 vom Kanton genehmigt.
Inzwischen hat sich Belp in grossen Schritten entwickelt. Die Bauzonenreserven sind weitgehend aufgebraucht. Neue übergeordnete Rahmenbedingungen zur Raumplanung (z.B. revidiertes Raumplanungsgesetz, Verordnung über die Begriffe und Messweisen im Bauwesen, Revision der Wasserbaugesetzgebung etc.) bedingen eine Anpassung der Ortsplanung. Zudem hat Belpberg mit Belp fusioniert, was ein Zusammenführen der aktuell noch gültigen Planungsinstrumente der beiden Gemeinden nötig macht.
Die Entwicklung der Gemeinde soll vorausblickend geordnet und für mindestens die nächsten 15 Jahre festgelegt werden. Ausgangspunkte sind, basierend auf der übergeordneten eidgenössischen und kantonalen Gesetzgebung, die bisherige Entwicklung, die bestehenden Planungsinstrumente, die Entwicklungsvorstellungen der Gemeinde, die Integration der ehemaligen Gemeinde Belpberg, die Erstellung des Zonenplans Naturgefahren und die Überarbeitung des Baureglements gemäss den neuen kantonalen Vorgaben.
Es sollen neuste Erkenntnisse aus der Raumplanung sowie Vorgaben von Bund, Kanton und Regionalkonferenz in die Arbeiten einfliessen. Ziel ist es, in rund 4 Jahren eine moderne, der aktuellen Raumplanungsgesetzgebung folgende Ortsplanung zu entwickeln, welche Entwicklungsmöglichkeiten sowohl gegen innen als auch gegen aussen ermöglichen. Der Einbezug der Bevölkerung soll bereits frühzeitig im Prozess mit einer "Werkstattveranstaltung" initiiert werden. Nebst einer sorgfältigen Planung mit einfachen rechtlichen Festlegungen ist Gewicht auf die Behandlung qualitativer Fragen und Inhalte zu legen. Dazu gehören auch gestalteri-sche und ortsräumliche Aufgaben. Für die Umsetzung ist wichtig, dass die Entwicklungsziele verfeinert werden und zusammen mit einem langfristig ausgerichteten räumlichen Entwicklungskonzept (REK) zu einem Gesamtkonzept entwickelt werden. Das REK enthält die Grundzüge der gewünschten Entwicklung bezüglich Siedlung, Landschaft, Landwirtschaft, Verkehr, Energie, Wirtschaft und Umwelt, und stellt die zwingende Voraussetzung dar für die künftige Siedlungsentwicklung von Baugebieten.
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