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Dario Cologna macht wieder einen Schritt vorwärts. Der Doppel-Olympiasieger von Sotschi beendet die Mini-Tour in Lillehammer im 8. Rang.
Cologna war von Position 12 aus mit einer Minute Rückstand in das Handicap-Rennen über 15 km gestartet und spielte im rund 15 Läufer starken Feld der Verfolger eine aktive Rolle und leistete oft Führungsarbeit. Seine Gruppe kam bis auf 15 Sekunden an die Dreiergruppe mit den Norwegern Sjur Röthe und Paal Golberg sowie dem Schweden Calle Halfvarsson heran, die um den dritten Platz kämpfte.
In den Aufstiegen hielt er stets vorne mit und positionierte sich stets in den ersten fünf der Gruppe, aus der sich einzig Didrik Tönseth, ein weiterer Norweger, noch lösen konnte. Im Sprint auf der Zielgeraden musste sich der 28-jährige Münstertaler einzig noch dem Finnen Matti Heikkinen geschlagen geben, so dass der achte Schlussrang resultierte. Gegenüber seinem Dauerrivalen Petter Northug, der das Tempo von Cologna nicht zu halten vermochte und auf Platz 15 zurückfiel, machte der Schweizer deutlich Boden gut.
Die Bündner Toni Livers und Curdin Perl, die als 22. respektive 27. gestartet waren, kämpften im von ihnen weniger geliebten klassischen Stil während des ganzen Rennens um den Verbleib in den Punkterängen. Perl gelang dies mit Platz 29 knapp, Livers, der am Samstag mit dem zehnten Platz brilliert hatte, war eine halbe Sekunde langsamer und verpasste so das Ziel als 31. hauchdünn.
Einen überlegenen Sieg feierte Martin Johnsrud Sundby. Der Norweger gewann nun vier Touren in Serie: Das Saison-Opening 2013, die Tour de Ski, das Saisonfinale und die Mini-Tour in Lillehammer 2014. Er hatte nach acht Kilometern zum 20 Sekunden vor ihm gestarteten Finn Haagen Krogh aufgeschlossen und diesen zwei Kilometer vor dem Ziel stehen gelassen. Die Einheimischen untermauerten ihre bestechende Frühform mit einem Fünffach-Sieg.
SDA-ATS