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Der Verlust der Biodiversität und der Klimawandel wurden 2019 von der Bevölkerung in der Schweiz als deutlich gefährlicher für Mensch und Umwelt eingeschätzt als noch 2015: Galt der Verlust der Biodiversität damals noch für 36% als sehr gefährlich, waren 2019 gar 54% dieser Meinung. Beim Klimawandel stieg dieser Wert in derselben Periode von 34% auf 51%. Mit 53% ebenfalls vom überwiegenden Teil der Bevölkerung als sehr gefährlich für Mensch und Umwelt beurteilt wurde 2019 ausserdem der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln bzw. Pestiziden. Andere Umweltveränderungen und Technologien wurden als weniger gefährlich eingeschätzt bzw. deren Beurteilung hat sich seit der letzten Erhebung nicht gross verändert. Die Ausnahme bilden die Mobilfunkantennen: Zwischen 2015 und 2019 ist der Anteil derjenigen Personen, die diese als sehr gefährlich für Mensch und Umwelt bewerteten, von 11% auf 18% angestiegen.
Tabellen
Methodologie
Der Indikator zeigt den Anteil der Wohnbevölkerung der Schweiz zwischen 15 und 74 Jahren, welche gewisse Technologien oder Umweltveränderungen als sehr gefährlich oder eher gefährlich für Mensch und Umwelt einschätzt. Diese Daten stammen von den Omnibus-Erhebungen des Bundesamts für Statistik (BFS) 2011, 2015 und 2019. Dabei handelt es sich um Mehrthemenbefragungen, die Teil der Volkszählung sind.
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