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Das selbstentwickelte Stück „Hamlet massiv“ handelt von drei Brüdern, die vor 5 Jahren „umstrukturiert“ wurden und seit dem arbeitslos sind. Im Zentrum stehen Jürgen, Knäcke und Achim, die ihre Bäckerlaufbahn aufgeben mussten. Der Familienbetrieb wurde nach dem Tod des Vaters vom Onkel übernommen - sie wurden entlassen. Jung und arbeitswillig leben sie in einer 2 Zimmerwohnung, als WG und können nicht begreifen, warum ihre Arbeitskraft nicht mehr gebraucht wird.
Ausgangslage zu dem Stück bilden verschiedene Interpretationen der Figur Hamlet. Während den Proben wurde viel mit Improvisationen gearbeitet. Texte basieren auf Gesprächen der Schauspieler. Während des Abends werden die Hälfte der Texte neu improvisiert. Sie reagieren auf aktuelle Tagesgeschehnisse.
"So versuchen sich die arbeitslosen
Brüder, die alle je einen Aspekt des ur-
sprünglichen Hamlet verkörpern, an
verschiedenen Konzepten, um sich aus
ihrer misslichen Lage zu befreien und
ihr Selbstbewusstsein wieder aufzubau-
en. In der engen Wohnung reiben sie
sich aber auf. (...) Hamlet ist noch nicht tot." Berner Kulturagenda 08.10.2009
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