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Schulbasiertes Engagement Zusatz
Wie die Mitwirkung der Eltern auf Schulebene - in Projekten oder in Elterngremien - geschieht, ist zweitrangig. Es gilt herauszufinden, was sich an einer bestimmten Schule in der bestehenden Kultur, unter den gegebenen Bedingungen und mit den jeweiligen Absichten und Zielen am besten eignet.
Ein Einstieg über projektartige, an örtlichen Bedürfnissen orientierten und zeitlich befristeten Projekten weist sicherlich Vorteile auf. Anhand der gemachten Erfahrungen und der erzeugten Wirkung des Projektes kann fortlaufend entschieden werden, ob und wie die Mitwirkung der Eltern weiter gepflegt und allenfalls intensiviert respektive ausgeweitet werden soll.
Fest institutionalisierte Formen wie der Elternrat bieten demgegenüber mehr Kontinuität und Verbindlichkeit. Sie werden sich dann bewähren und lebendig bleiben, wenn sie einem echten Bedürfnis entsprechen und geeignet sind, auf vorhandene oder neu auftauchende Anliegen angemessen reagieren zu können.
Wie auch immer: Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Eltern und die Lehrerschaft für ihre Zusammenarbeit einen verlässlichen Rahmen haben. Sie kennen ihre gegenseitigen Erwartungen, Zuständigkeiten und Grenzen der Mitwirkung, Regeln sowie Zeitgefässe für die Zusammenarbeit sind definiert. Das braucht Zeit und Aufmerksamkeit, ist aber unerlässlich, um vorhandenen Ängsten und überzogenen Erwartungen frühzeitig begegnen zu können. Gewisse Formen wie Elternrat oder - forum brauchen unbedingt ein Reglement, in dem Grundlegendes festgehalten ist.