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Zutaten
Salzkartoffeln, Bratkartoffeln, gebratener oder gedämpfter Fisch, z. B. Zander, Lachs, Baudroie oder gebratene Pouletbrüstchen.
2 Personen: Zutaten halbieren.
1 Person: Zutaten vierteln, jedoch für die Sauce 1 kleine Schalotte, je ½ dl Noilly Prat, Linsenbouillon und Rahm verwenden und diese kräftig einkochen lassen.
NährwertPro Portion
- 418 kKalorien
- 1748 kJoule
- 16g Eiweiss
- 15g Fett
- 33g Kohlenhydrate
- 02 | 2015, S. 36
Zubereitung
Eine Schüssel mit etwa 1½ Litern kaltem Wasser bereitstellen und den Zitronensaft beifügen.
Die Schwarzwurzeln wenn nötig zuerst unter fliessendem Wasser abbürsten, um die gröbsten Erdrückstände zu entfernen. Dann die Schwarzwurzeln weiterhin unter fliessendem Wasser mit dem Sparschäler schälen; dadurch wird der austretende Milchsaft entfernt und klebt nicht an den Händen. Die Stangen in das vorbereitete Zitronenwasser legen, damit sie nicht braun anlaufen.
Die Schwarzwurzeln aus dem Zitronenwasser nehmen und in gleichmässige, etwa 3 cm lange Stücke schneiden; dicke Schwarzwurzeln zusätzlich der Länge nach halbieren. In eine Pfanne geben und mit Salzwasser bedeckt aufkochen, dann zugedeckt 15–20 Minuten weich garen.
In einer zweiten Pfanne die Bouillon aufkochen. Die Linsen hineingeben und zugedeckt etwa 8 Minuten nur gerade knapp weich kochen. Abschütten, dabei 1 dl Bouillon auffangen und beiseitestellen. Die Linsen gut abtropfen lassen.
Während die beiden Zutaten kochen, die Schalotte schälen und fein hacken. Die Petersilie fein hacken.
In einer mittleren, eher weiten Pfanne die Butter erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Den Noilly Prat oder die Weisswein-Sherry-Mischung sowie die beiseitegestellte Linsen-Bouillon dazugiessen und alles auf grossem Feuer gut zur Hälfte einkochen lassen. Rahm und Senf gut verrühren, dann beifügen.
Die Schwarzwurzeln abschütten und abtropfen lassen. Mit den Linsen und der Petersilie zur Rahmsauce geben, alles sorgfältig mischen und noch 2–3 Minuten leise kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und wenn nötig etwas Senf abschmecken.
Schwarzwurzeln führen leider ein Schattendasein unter den Wintergemüsen. Das liegt wohl vor allem daran, dass sie den Ruf haben, mühsam zum Schälen zu sein und verfärbte Hände zu hinterlassen. Doch wenn man sie so rüstet, wie im Rezept beschrieben, trifft das alles nicht zu.