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1968 sorgten sich die Europäer nicht mehr ums Essen, um Schutz, oder ums Überleben im Allgemeinen. Die Jugend hatte ein relativ gutes Leben, ohne Krieg und Angst. Also konnten sie um andere Sachen kümmern, zum Beispiel: Menschenrechte, Bürgerrechte, Gleichheit zwischen Männern und Frauen, Rassengleichheit und das Problem des Kapitalismus.
1968 war Heidy 38 Jahre alt. Sie arbeitete als Hausfrau, weil sie auf ihre Kinder aufpassen musste. Trotzdem hatte sie Hauswirtschaft, Erwachsenenbildung und Fremdsprachen studiert. Heidy spricht Italienisch, Französisch und natürlich gut Hochdeutsch. Ihr Mann arbeitete als Strassenbahnchauffeur in Zürich. Er war schon ein Mitglieder in der Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP), später trat Heidy auch ein.
Die Konzerte der ‘Rolling Stones’ und von ‘Jimi Hendrix’ endeten 1967 mit einem Kampf zwischen Jugendlichen und der Polizei. 1968 gab es viele Demonstrationen in den meisten Teilen der westlichen Welt, aber der ‘Globuskrawall’ war besonders in Zürich. Die jugendlichen Demonstranten forderten ein autonomes Jugendhaus. Schliesslich versammelten die Demonstranten sich am 29. Juni vor dem Globus-Provisorium (Bahnhofbrücke). Heutzutage ist diese Gebäude ein Coop. Dutzende wurden verletze, und viel mehr festgenommen, weil die Polizei zu gewalttätig war. Dennoch waren die Demonstranten auch sehr heftig.
Heidy gehörte nicht zu den Demonstranten, aber sie teilte sich mit vielen ihre Ideen, doch sie war nicht mit allem einverstanden. Heidy erinnerte sich an Salvador Allende, der sagte: "Jung zu sein und nicht gleichzeitig auch revolutionär zu sein ist nahezu ein biologischer Widerspruch.“
Viele der Demonstranten waren überzeugte Kommunisten, aber sie forderten Sachen, die heutzutage nicht mehr kommunistisch sind. Zum Beispiel: das Frauenstimmrecht oder besser Bedingungen am Arbeitsplatz, Mindestlohn oder maximale Arbeitszeit. Sie übernahmen also eine wichtige Rolle. 1968 war ein Jahr des Wandels in der Schweiz.
Jaime Bernal Cereceda & Heidi Läubli