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Richi Gisler
wurde am 10. August 1966 in Bürglen als zweites von 5 Kindern geboren. In der äusserst musikalischen Familie Gisler verwunderte es nicht, dass Richi bereits im Schulalter zusammen mit seinem Schulkollegen Kurt Gwerder die ersten musikalischen Auftritte hatte. Die ersten Akkorde auf der Handorgel hatte er zuvor bei seinem Vater gelernt, mit welchem er später viele Jahre im «Echo vom Tällädorf» aufspielte. Rund und sauber gespielte Ländlermusik ist ihm ein Anliegen, dem er auch viele Jahre im Handorgelduo «Richi & Bärti» nachgehen konnte.
Richi ist Vater von drei erwachsenen Töchtern und freut sich, viel Zeit mit der Familie zu verbringen. Wann immer es möglich ist, geht er dann auch gerne in die Berge, wo viele schöne Wanderrouten in allernächster Nähe zur Verfügung stehen.
Da Richi sich schon immer für das Singen begeistern konnte, ist für ihn das Mitsingen im «Jodlerklub Seerose» in Flüelen ein guter Ausgleich.
Heute wohnt Richi mit seiner Familie in Attinghausen und arbeitet als Geschäftsführer einer kleinen Produktionsfirma in Altdorf.
Sepp Imhof
wurde am 4. April 1953 in Bürglen geboren, wo er zusammen als ältester mit fünf Geschwistern aufwuchs. Heute wohnt er in Attinghausen. Seine Berufslaufbahn begann mit der Lehre als Maschinenmechaniker. Nach diversen Weiterbildungen war er zuletzt noch diplomierter Einkäufer bevor er sich selbständig machte und als «Freelancer» beispielsweise im Büro und der Zimmerei seines Schwiegersohnes oder im Aussendienst für einen Stahl- und Metallbau, aber auch als Schwyzerörgelilehrer an der Musikschule Uri engagierte.
Auf der chromatischen Handorgel seines Vaters machte Sepp im Alter von 14 Jahren seine ersten Gehversuche. Musikunterricht besuchte er dafür nicht, sein Vater konnte ihm erste Griffe zeigen. Nach Schallplatten vorab der Kapelle «Echo vom Kinzig» hat er das Begleiten erlernt. Nur einmal, als er den Schottisch «Schwarze Katzen» von Jonny Gisler lernen wollte, besuchte er bei ihm eine Musiklektion! Bald lernte er auch den Umgang mit dem Schwyzerörgeli. Nach anfänglichem Zusammenspiel mit einem Nachbarn folgten erste offizielle Auftritte mit verschiedenen Musikanten aus der näheren Umgebung.
Von 1973 – 1980 spielte er Handorgel im «Echo vom Tällädorf». Von 1979 – 1998 hatte er dann viel Erfolg mit dem Schwyzerörgeliquartett Imhof-Gisler und von 1998 – 2004 war er meistens mit dem Ländlerquartett Urs Glauser unterwegs. 1998 war er Mitgründer der Örgeli-Grossformation «Alpäblüemli» in Erstfeld, die er seither auch leitet.
Sportlich bewegte er sich immer gerne in der Natur. Bergsteigen und Orientierungslauf waren seine bevorzugten Aktivitäten, die aber – wie er, mit einem Lächeln bemerkt – immer mehr zugunsten der Musik weichen müssen!
Hanspeter Lusser
wurde am 5. Dezember 1962 in Erstfeld geboren, wo er auch heute noch lebt. Er wuchs als jüngstes von sechs Kindern in einer ebenfalls sehr musikalischen Familie auf. Nach der Lehre als Schreiner arbeitete er eine Zeit lang in der Möbelbranche als Monteur und ist heute im gleichen Betrieb für die Logistik verantwortlich.
Da seine Geschwister auch musizierten, waren immer auch Instrumente vorhanden, die er selber auch ausprobierte. So beispielsweise das Klavier seiner Schwester und dann auch die Bassgeige seines Bruders Robi, der bei «Imhof-Gisler» als Bassist wirkte. Wenn Robi einmal ausfiel, stand Hanspeter an seiner Stelle. Als 20-jähriger spielte er beim Handorgelduo «Alpengruess» Erstfeld, mit dem er auch erste Schallplattenaufnahmen machte. Zu Beginn der 90er-Jahre sah man ihn im Schwyzerörgeliduo «Haldibergbuebe», mit denen er mehrere Jahre auftrat. Anschliessend hat er sich immer wieder als Aushilfsbassgeiger bei verschiedenen Formationen zur Verfügung gestellt.
Hanspeter ist Vater von drei erwachsenen Kindern und stolz über sein erstes Grosskind. In seiner übrigen Freizeit sieht man auch ihn oft in der Natur, sehr gerne etwa an einem ruhigen Plätzli am See. Früher noch mehr als heute war auch das Fahren mit seinem Motorrad ein beliebtes Hobby.
Fotos © Nicolas Senn / eastdesign.ch