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In dem Märchen «die Schneekönigin» von Hans Christian Andersen erstellt der Teufel ein Spiegel der alles negative hervorbringt. Ein Splitter trifft den jungen Kay ins Herz. Im Winter erwärmt ihn die Schneekönigin mit einem Kuss und nimmt ihn mit, in ihren Eispalast wo Kay alles vergisst und alles mit sich machen lässt.
Es gibt verschiedene Ausgangslagen und Formen der Prostitution. Dieses Projekt bezieht sich auf Situationen wo der Zuhälter versucht die Zuneigung von Frauen zu gewinnen, um sie in die Prostitution zu drängen. Oft fahren sie diese Frauen zur Arbeit und erlangen mit ihnen Geld und Status. Was bringt eine Person dazu sich zu prostituieren? Einige haben negative Erfahrungen in ihrem Leben gemacht. Splitter die sie, wie Kay im Märchen, mit sich mittragen.
Steuere im Spiel mit «WASD» zuerst die Schneeflocke, sie symbolisiert eine schlechte Erfahrung. Ein Splitter dieser schlechten Erfahrung bleibt an der Frau haften, wie die Splitter vom Spiegel. Dieser Splitter macht sie kleiner und friert sie ein. In einem nächsten Schritt fährt man einen Schlitten, dieser symbolisiert den Zuhälter oder im Märchen die Schneekönigin. Die eingefrorenen Frauen kann man so einfangen, danach bringt man sie auf die Strasse, wo sie weitere Schneeflocken erwarten. Durch das ganze Spiel kann man auch Textabschnitte des Märchens lesen. Teilweise sind sie etwas vereinfacht und die Personalpronomen ausgetauscht, so dass sie in die Neuerzählung passen.
-Milena Shields, Retromorphose (November 2020)