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Washington - Schwere Schneestürme und eisige Temperaturen: Der Frost hat den Mittleren Westen der USA fest im Griff. In anderen Gegenden der Welt verursachte starker Regen Probleme: In Marokko kamen bei Unwettern fünf Menschen ums Leben. Und auch in Australien regnete es heftig.
In den USA sind besonders die Bundesstaaten Oklahoma, Kansas, North und South Dakota sowie Minnesota von Schnee und Eis betroffen. Teilweise fielen weit über 20 Zentimeter Schnee.
Seit Dienstag sind laut US-Medien 18 Menschen durch Autounfälle auf glatten Strassen ums Leben gekommen. Am Donnerstag mussten allein in Minneapolis über 100 Flüge gestrichen werden, ähnlich war die Lage in Oklahoma City. Aber auch in Süd-Texas verursachten Stürme ein Verkehrschaos, am Flughafen Houston gab es einen Stromausfall.
Heftige Regenfälle setzten in Marokko ganze Landstriche unter Wasser und rissen fünf Menschen in den Tod. Unter anderen starb in der Nähe des Ferienorts Agadir eine dreiköpfige Familie, deren Auto von Wassermassen mitgerissen worden war.
In der Gegend von Chichaoua (zwischen den Städten Essaouira und Marrakesch) kam eine Spanierin ums Leben. Ihr Auto war ebenfalls vom Hochwasser erfasst worden.
In Australien freuten sich die Bauern nach zehn Jahren Dürre über die ergiebigen Niederschläge. Ein Tiefdruckgebiet erreichte an Heiligabend die trockene Region. Zyklon "Laurence" hatte das Tiefdruckgebiet mitgebracht. Er war Anfang der Woche vom Indischen Ozean aus über Westaustralien gezogen.
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