Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03172.jsonl.gz/975

Wie schon tags zuvor, als er in der Verfolgung Sechster geworden war, räumte der 23-jährige Schwyzer in Oslo alle 20 Scheiben ab. Weil Dominator Johannes Thingnes Bö nicht fehlerfrei blieb, führte Hartweg dass 15-km-Massenstart-Rennen zwischendurch gar an.
Am Ende triumphierte der Norweger Bö trotz zwei Fehlschüssen souverän zum 19. Mal in diesem Winter. Hartweg lag als Zweiter 26,2 Sekunden zurück, konnte sich aber mit neun Sekunden Vorsprung vor dem Norweger Vetle Sjaastad Christiansen behaupten.
Mit dem Zürcher Sebastian Stalder (9.) behauptete sich ein zweiter Schweizer in den Top 10.
Aita Gasparin (21.), Lena Häcki-Gross (23.) und Elisa Gasparin (26.) beendeten den Massenstart in Oslo, das letzte Rennen der Saison, ausserhalb der Top 20. Amy Baserga hatte sich nicht für das Finale der besten 30 Biathletinnen qualifiziert.
Im Nebel am Holmenkollen gewann Hanna Öberg. Die Schwedin verwies nach einer Strafrunde Marte Olsbu Röiseland um 22,6 Sekunden auf Platz 2. Die Norwegerin beendet ebenfalls ihre Karriere wie die drittplatzierte Anaïs Chevalier-Bouchet oder die Deutsche Denise Herrmann-Wick im 6. Rang.
Den Gesamtweltcup gewann erstmals die Französin Julia Simon. Als beste Schweizerin klassierte sich Lena Häcki-Gross im 19. Rang. Dies ist die beste Overall-Klassierung der 27-jährigen Obwaldnerin.
(sda)