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Zur Optimierung der Parameter haben die Bertschi-Brüder die Experten nach deren Erfahrungswerten bei der Heuschreckenzucht befragt. Die Inputs, bei denen es sich eher um Bauchgefühle als um Fakten handelte, haben die drei direkt in ihrer Zuchtbox überprüft und konnten so eruieren, ob sich die Thesen bestätigten oder nicht.
«Wir können das Klima in der Box extrem konstant halten», sagt Patrik Bertschi. «Das heisst, wir können immer genau untersuchen, welchen Einfluss Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Werte auf das Wachstum haben.» Unterdessen verfügt SmartBreed über rund 1000 Datensätze, die es ermöglichen, das effiziente Wachstum der Heuschrecken zu erklären und zu reproduzieren.
«Um all die Daten zu messen, mussten wir sicherstellen, dass wir einen Prozess haben, der vollautomatisch funktioniert und sich permanent stabil verhält», erklärt Patrik Bertschi. Nur so habe man damit beginnen können, einzelne Werte zu verändern, um zu erfahren, welche das Wachstum der Heuschrecken förderten und welche es hemmten.