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Die Werft der Zürcher Schifffahrtsgesellschaft ZSG liegt südlich der Landiwiese am Mythenquai. Die Anlage beinhaltet eine grosse Werfthalle mit Walmdach sowie ein niedrigeres, rechtwinklig zur Halle angeordnetes Betriebsgebäude. Über den Dachgarten des letzteren führt eine Fussgängerpasserelle, die Teil des Seeuferwegs ist. Die Tragkonstruktion der Werft ist als Stahlbau konzipiert, Breitflansch- und IPE-Träger als geschraubte Zweigelenk-Querrahmen in Abständen von 8.16 Meter überspannen den Raum von 19 Metern Höhe. Prägend für den Aussenraum ist jedoch die hölzerne Stülpschalung, die die Bauherren und Architekten in Anlehnung an den hölzernen Vorgängerbau und zur besseren Eingliederung der Bauten in die Seeuferzone wählten. Das Gebäude besticht durch gerade, klare Linien und die keck vorkragenden Oblichter, die für einen konstruktiven Holzschutz und eine angenehme Beleuchtung der Innenräume mit Zenitallicht sorgen. Die sorgfältige Gestaltung und die Nutzung von Holz als markantes Fassadenelement führten 1985 zur Aufnahme des Gebäudes in die Publikation «Neuer Holzbau in der Schweiz», in welcher der Verband Lignum die Nutzung von Holz im Rahmen unterschiedlichster Bauprojekte lobend präsentierte. Die Werft ist eine typische Vertreterin der 1980er-Jahre. Im heutigen Kontext wäre wohl auch das Tragwerk aus Holz errichtet worden.
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