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Der Theologe Zwingli hat vor allem die Deutschschweiz und die Französische Schweiz reformiert.
Geboren:
1. Januar 1484
Gestorben:
11. Oktober 1531
Familie:
Als Kind lebte Zwingli 1489 – 1494 in Weesen bei seinem Onkel.
Lebenslauf:
1494-1498 besuchte er Lateinschulen in Basel und Bern. 1498-1506 besuchte er die beiden Universitäten in Wien und Basel und schloss mit dem Magister Artium ab. Anschliessend übte er das Ams des Priester in Glarus aus und als Feldprediger unterstützte er die Schweizer in Novara und in Marignano.
Im Jahre 1516 ist zu lesen, dass er sich mit Erasmus in Basel getroffen hat und sich anschliessend in Einsiedeln als Leutpriester beschäftigte. Dasselbe tat er 1519 in Zürich im Grossmünster und erkrankte dann an der Pest.
1523 wurde das Leben von Zwingli erst recht interessant indem er sich mehrmals mit der Obrigkeit der katholischen Kirche anlegte. Auch zum Thema, wie Jugendliche aus gutem Hause zu erziehen sind. (Das könne noch heute 2017 einThema sein hi.)
Die Ablehnung des Zürchers gegen die katholischen Innerschweizer wurde stärker und stärker.
Nicht weniger wie die Truppen von fünf Orten der Innerschweizer versammelten sich in Zug. Im Laufe des 10. Oktobers 1531 sind nicht weniger wie 8000 Mann nach Kappel aufgebrochen. Einige Boten wurden auf den Albis gesandt um Informatiuonen über den Gegner zu erhalten.
Am 11. Oktober fand dann die erste Schlacht von Kappel statt.
Gegen Mittag marschierten die Truppen der Innerschweizewr am Waldrand von Kappel den Zürchern entgegen. Ein erster Scheinangriff wurde von den Zürchern abgewehrt. Unterhalb des Klosters Bidenloss sollen sich die Innerschweizer zur Hauptmacht versammelt haben. Zwingli war als Feldprediger dabei. Logistische Probleme auf dem Albis …
Die Innerschweizer verfolgten die Zürcher bis zum Albis. Erst in der Dunkelheit sollen sich die Innerschweizer zurück auf das Hauptschlachtfeld zurückgezogen haben.
Am 20. November 1531 fand die zweite Schlacht statt, diesmal entschieden die Eidgenossen am Gubel endgültig den Sieg für sich. Eine weitere Ausdehnung der Reformation wurde hier gestoppt.
Fazit der Schlacht bei Kappel am Albis.
Die beiden Kappelkrige waren die ersten Religionskriege in Europa!
Zwinglis Plan, die ganze Eidgenossenschaft der Reformation zuzuführen scheiterter endgültig mit der Schlacht bei Kappel. Die katholische Kirche akzeptierte die konfessionelle Spaltung der „alten Eidgenossneschaft“, gebe den „Irrläufern“ aber die Möglichkeit, jederzeit wieder zurück zu kehren, zur katholischen Kirche… (erinnert mich an die Möglichkeit dass Ausländer zwei Pässe halten dürfen. Anscheindend war es schon damals möglich echli so und echli so…) Zwingli fiel bei dieser Schlacht in Kappel.
Die Mächte der Innershweizer Luzern, Uri, Schwyz, Ob-, und Nidwalden sowie Zug geben die reformierten Berner und Zürcher.
Bericht NZZ
Die Sage der Kappeler Milchsuppe:
Das Fussvolk beider Streitparteien (Katholische und Reformierte) soll genau auf der Grenze einen grossen Kochtopf aufgestellt haben und GEMEINSAM sollen die Streitenden aus diesem Topf gegessen haben. Bei Ebertswil steht heute der Milchsuppenstein der an die Vergangenheit erinnert. Da ich oft am Abend noch mit dem Bike auf den Albis fahre, werde ich beim nächsten Mal ein Foto dieses Steines knipsen.
Noch heute isst man eine Kappeler Milchsuppe, wenn man sich aus einem Streit gütlich einigen kann.
Der Ämtlerweg:
Foto:
Das Ehepaar Gressly in Kappel am Albis, welches auf VORANMELDUNG unter 044 764 12 74 Führungen in die Näfenstube durchführt.
Mehr Details über den Ämtlerweg den ich mit dem Bike in drei Etappen ERFAHREN/ELEBT habe hier.
Bericht Marco, HB9ZCW 23. März 2017