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Zürcher Schwinger erkämpfen am NOS fünf Kränze
adm. Vor 6200 begeisterten Zuschauern kämpften 158 Schwinger um Sieg und Kränze. Für den Schlussgang qualifizierten sich Samuel Giger (Ottoberg) mit vier Siegen und einem Unentschieden und der Berner Gast Matthias Aeschbacher (Rüegsauschachen) mit vier Siegen und einer Niederlage. Giger wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht und besiegte Aeschbacher nach 6:35 Minuten mit Nackenhebel.
Die Teilnehmer vom Zürcher Kantonal-Schwingerverband zeigte wiederum eine ausgezeichnete Leistung. Allen voran war Samir Leuppi (Winterthur) während des ganzen Tages in der Spitzengruppe. Nach einem Gestellten gegen den Nordwestschweizer Patrick Räbmatter folgten drei souveräne Siege. Im fünften Gang konnte er als einziger Schwinger dem späteren Sieger Samuel Giger Paroli bieten. Mit einer Maximalnote zum Abschluss gegen Lars Hugelshofer platzierte sich Leuppi im dritten Rang.
Im vierten Rang reihten sich mit Fabian Kindlimann (Fischenthal) und Beda Arztmann (Ossingen) gleich zwei ZKSV-Schwinger. Kindlimann zeigte eine starke Leistung und gewann zum Auftakt gegen den Innerschweizer Eidgenossen Mike Müllestein. Erst im vierten Gang gegen Aeschbacher und im fünften Gang mit einem Gestellten gegen Mario Schneider musste er Punkte abgeben. Im sechsten Gang besiegte er Kjetil Fausch platt. Arztmann war mit drei Siegen, einem Gestellten und einer Niederlage gegen Altmeister Stefan Burkhalter auf Kranzkurz. Im letzten Gang musste aber nochmals ein Sieg her, was mit seinem Gegner Patrick Räbmatter fast unmöglich schien. Doch der Ossinger kämpfte ausgezeichnet und schaffte kurz vor Kampfende die grosse Überraschung, indem er den schwergewichtigen Eidgenossen platt auf den Rücken legte.
Die weitere Zürcher Kränze holten sich Shane Dändliker (Feldbach) im fünften Rang und Martin Schuler (Wädenswil) im sechsten Rang. Dändliker musste nur gegen die beiden Eidgenossen Beni Notz und Roger Rychen eine Niederlage einstecken. Die weiteren Kämpfe entschied er für sich. Im letzten Gang um den Kranz bezwang er Fabian Ulmann mit der Maximalnote. Schuler hatte ebenfalls vier Siege und zwei Niederlage (im fünften Gang gegen Räbmatter) auf seinem Notenblatt. Im sechsten Gang besiegte er Manuel Bollhalder und feierte damit seinen ersten NOS-Kranz in seiner Karriere.