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Das Projektteam ist interdisziplinär aufgestellt und es gibt verschiedene Fachbereiche denen jeweilige Studenten mit speziellen Fähigkeiten zugeteilt sind. Jeder dieser Fachbereiche weist seine eigenen Anforderungen und Herausforderungen auf welche gemeistert werden müssen.
Die in der Zellmembran eingebetteten mechanosensitiven Ionenkanäle ermöglichen Ionen die Zellmembran zu passieren. Je nachdem wie viele Ionenkanäle offene oder geschlossen sind, ändert sich die elektrische Leitfähigkeit der Zellmembran. Diese Leitfähigkeit kann durch das Anlegen einer Spannung über die Zellmembran und des dazu gemessenen Stroms bestimmt werden. Derartige Messungen erfolgen üblicherweise mit Elektroden, welche durch die Zellmembran in die Eizelle gestochen werden. Für das Experiment auf der Höhenforschungsrakete wird die weniger invasive Patch-Clamp-Technik angewendet.
Der mechanische Aufbau des Experiments muss von den Studenten entwickelt und konstruiert werden. Damit das Forschungsexperiment auf der REXUS Höhenforschungsrakete mitfliegen kann, muss für die Messkammern eine Befestigung konstruiert und angefertigt werden. Ausserdem muss die gesamte Versorgung für die Messkammern in dem Experimentmodul platz finden.
Für die Steuerung des gesamten Experiments und zur Kommunikation mit den Messeinheiten sowie der Rakete wird ein Board-Computer eingesetzt. Dieser muss entwickelt und realisiert werden. Zusätzlich muss für diesen Board-Computer eine Software programmiert werden. Der Board-Computer muss neben den Messwerten des Experiments auch andere Einflüsse, wie z.B. die G-Werte während des Fluges messen, verarbeiten und auf einem Datenträger abspeichern.