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Zwischen ihrer ersten CD «Brothers of the Castle» (2001) und «Brotherhood» (2006) hat Del Castillo eine erstaunliche Anzahl an imposanten Auszeichnungen eingesammelt. Der Rolling Stone nennt die Band «tumbling brilliance on nylon-string classical guitars with eruptions of technique and taste (that) conjure images of Eddie Van Halen fronting early Santana (with an assist from the Gipsy Kings).» Nicht schlecht, oder?
Ihre Freundschaft mit Kultfilmer Robert Rodriguez ist ja inzwischen schon oft genug besungen worden. Jedenfalls lieferte Del Castillo Songs für die Soundtracks von «Spy Kids 3D», «Once Upon a Time in Mexico», «Sin City» und «Grindhouse». Samt Live-Show an den Premieren. Und Rodrigez ging mit ihnen ins Studio um als Chingon den mexikanischen Klassiker «Malaguena Selerosa» wundersam zu elektrifizieren. Darauf wiederum musste Tarantino den Schluss von «Kill Bill Vol. II» noch einmal aufnehmen, weil er den Song unbedingt drin haben wollte. Bis 2004 tourten Del Castillo durchs Land und spielten mit so unterschiedlichen Künstlern wie Styx, Los Lonely Boys, Ozomatli, Don Henley, Los Lobos und Willie Nelson, der übrigens ein guter Freund der Band wurde. Seinen bekannten Song «I Never Cared For You» nahm er mit Del Castillo noch einmal auf. Es wurde sein Lieblingsversion.
Mit ihrem vierten Album «Del Castillo» (2009) werden sie einen ihren legendären Live-Acts auf unsere Bretter legen. Und die Seismographen der ETH werden ellokal ein herzerschütterndes Erdbeben der Stärke 8-10 verzeichnen. Der Graureiher wird danach nach Austin, Texas auswandern, weil er’s da einfach hotter findet, lebenslustiger. Hundertpro.