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Das CERN und die tausende von Forschern, die weltweit gerne aus verschiedensten Netzwerken und über verschiedenste Computer auf die Resultate der Experimente des gerade in Betrieb gegangenen "Large Hadron Colliders" zugreifen möchten, sind wohl ein Inbegriff für eine arg heterogene Computing-Umgebung. "In dieser Umgebung kann es sehr schwierig sein, Applikationen an alle unsere Physiker auszuliefern, weshalb wir die Möglichkeiten der Virtualisierungstechnologie ausschöpfen, um dieses Ziel zu erreichen," erklärt Predrag Buncic, Virtualization R&D Project Leader zum Umgang des CERN mit diesem Problem.
Als Lösung für die Clients hat sich die IT-Abteilung des CERN dabei für "VMware Fusion" für Mac-Anwender beziehungsweise "VMware Player" für PC-User entschieden (Was VMware natürlich momentan, wo Microsoft durch den Launch von "Hyper V" gerade grosse Aufmerksamkeit geniesst, gerne verkündet.)
Das "LHC Computing Grid" ist ein Netzwerk aus mehr als 150 Computer-Zentren mit annähernd 40'000 CPUs, das jährlich 15 Petabyte an Daten aus den Experimenten verarbeiten soll. Der Zugriff auf dieses Netzwerk, das die Computerleistung für einige der Experimente liefert, erfolgt über "CernVM", ein speziell angepasstes Linux. Dieses wiederum wird, damit es auf allen Maschinen läuft, in eine virtuelle Maschine "verpackt". "Mit VMware Fusion können Mac-Anwender genau die gleiche virtuelle Maschine mit exakt der gleichen Software auf ihrer Mac-Hardware einsetzen, wie unsere PC-Anwender, die dazu VMware Player verwenden", erklärt Buncic einen der Hauptvorteile des Konzepts aus seiner Sicht. (hjm)