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Zum attraktiven Genf gehören nicht nur die Grandhotels am Quai, sondern ebenso hochstehende kulturelle Institutionen, luxuriöse Boutiquen und die internationalen Organisationen.
Das Opernhaus Grannd-Théâtre de Genève wird als Stagione-Betrieb geführt. Das Gebäude konnte 1879 mit einem Teil der 20 Millionen Goldfranken, die der Herzog von Braunschweig (Duc Charles de Brunswick) nach seinem Tod der Stadt Genf vermacht hatte, erbaut werden.
Ein paar Schritte vom Grand-Théâtre entfernt steht an der Rue du Général-Dufour die Victoria Hall. In dem Genfer Konzerthaus ist das Orchestre de la Suisse Romande beheimatet. Das Gebäude wurde von einem englischen Konsul gebaut, der es seiner Königin widmete und der Stadt Genf schenkte.
Nebeneingang zum UNO-Hauptsitz
Im Juni 2009 wurde vor dem Genfer UNO-Hauptsitz am Place des Nations das grösste Keramikgemälde der Schweiz des über 100-jährigen Künstlers Hans Erni eingeweiht.
Titel auf der angebrachten Tafel: LA PAIX .
Auf einer Anhöhe am Stadtrand von Genf steht der Hauptsitz des IKRK mit dem Rot-Kreuz-Museum. Das Gebäude beherbergte in den Jahren 1927 bis 1942 das Carlton Parc-Hotel.
Im Jahr 2007 wurde aus Anlass von sechzig Jahren Schweizerisch-Indische Freundschaft im Ariana Park ein Mahatma-Gandhi-Denkmal eingeweiht.
Skanderberg-Denkmal im Parc Barton und die astronomische Ausstellung im Musée d'Histoire des Sciences.
Die Basilique de Notre-Dame wurde im gotischen Stil erbaut und 1857 als erste katholische Kirche nach der Reformation in Genf am Place Cornavin eröffnet. Als architektonisches Vorbild diente die Kathedrale von Amiens. Gebaut wurde die Basilika vom Genfer Architekten und Kantonsingenieur Jean-Marie Gignoux. Gignoux war auch für den Bau des Hotel de la Paix zuständig. Die Kirche wurde 1981 restauriert und befindet sich auch heute noch in gepflegtem Zustand.
Die Mouettes Genevoises verbinden das linke und rechte Seeufer miteinander. Die "Gelben Möwen" fahren zweimal stündlich von einem Ufer zum anderen.
Gültig sind die Billette des öffentlichen Nahverkehrs, also das Bus- und Trambillett.
Die Fahrt bietet den Blick auf die Wahrzeichen Genfs und eine Ruhepause vom hektischen Stadtbetrieb.
Ein bisschen abseits liegt der Cimetière des Rois (de Plainpalais), der Friedhof für Genfer Bürger, die sich um ihre Stadt besonders verdient gemacht haben. Mit Königen hat die Calvin-Stadt natürlich nichts am Hut. Der Name nimmt Bezug auf die Rue des Roi, die an diesem Friedhof vorbei führt. Und der Name der Strasse nimmt auf einen Schiessplatz, der hier einmal stand, Bezug: der Schützenkönig! Hier liegt auch das Grab von François Simon. Er verlieh dem jungen Westschweizer Spielfilm, der durch Regisseure wie Alain Tanner (Charles mort ou vif?, 1969) und Claude Goretta (Le fou, 1970) in Genf ins Leben gerufen wurde, sein markantes Gesicht.
L'ancien arsenal wird im 15.Jahrhundert als Getreidenspeicher gebaut und ab 1720 nutzt es die Stadt als Waffenarsenal. Heute haben weder die fünf dort aufgestellten Kanonen noch die drei Wand-Mosaike des Genfer Künstlers Alexandre Cingria eine abschreckende Wirkung.
Unverkennbar das Wahrzeichen der Stadt Genf: der Jet d'eau! Die heutige Anlage wurde 1951 installiert. Der Wasserstrahl katapultiert sich mit einer Geschindigkeit von 200 km/h in 140 Meter Höhe.
Ein weiteres beliebtes Fotomotiv bei Touristen: das Internationale Reformationsdenkmal.
Genf bietet dem Zigarrenliebhaber eine breite Auswahl an Geschäften. Das bekannsteste steht an der Rue de Rive 2: Davidoff. Hier wirkte bis zu seinem Tod 1994 Zino Davidoff. Auch heute bietet das im Jahr 2002 umfassend renovierte Geschäft einen grossen Humidorraum mit einer breiten Auswahl an Zigarren. Edle Humidore und weitere Raucherartikel ergänzen das Angebot.
Im Dezember wird in der Altstadt eine Weihnachtsbeleuchtung installiert. Daneben werden Künstler eingeladen, Bäume unter der Bezeichnung "Arbres en lumières" zu schmücken.
Südlich von Genf behauptet sich Carouge als kleine Stadt mit Geschichte. Die Grenze zum grossen Bruder bildet der Fluss Arve.
Das Städtchen wurde Ende 18.Jahrhundert von der sardinischen Monarchie (Haus Savoyen) als Konkurrenz zu Genf aufgebaut.
Seit 1816 gehört Carouge zum Kanton Genf. Neben Restaurants und Cafés sind originelle Geschäfte in den alten Häusern eingemietet.
Am Place du Marché
Sowohl die modernen Wohnblöcke wie die alte Eglise Sainte-Croix gehören zu Carouge.
Mit der Buslinie 8 fahren wir zur Endstation (Veyrier-Douane). Ein Steinwurf davon entfernt befindet sich der Grenzübergang nach Frankreich. Der Genfer Haus- und Aussichtsberg Mont Salève befindet sich in Frankreich. Die Luftseilbahn führt uns in kurzer Zeit auf den Berg.
Bereits 1898 führte eine Bergbahn auf den Salève.
Nach dem Regen lockern bei einem Glas Wein die Wolken auf, die Sonne zeigt sich. So können wir doch noch die herrliche Aussicht auf die Stadt Genf geniessen.