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Der diesjährige Eignungstest für das Medizinstudium ist am 3. Juli gleichzeitig an 9 Testorten durchgeführt worden. In der darauffolgenden Woche wurde swissuniversities durch einen Testteilnehmenden informiert, dass einige Aufgaben des Eignungstests im Übungsmaterial eines kommerziellen Vorbereitungskurses verwendet wurden und somit im Vorfeld bekannt waren. Dabei handelt es sich um Texte der Aufgabengruppe "Textverständnis".
swissuniversities und das mit der Konzeption und Durchführung des Tests betraute Zentrum für Testentwicklung und Diagnostik der Universität Fribourg (ZTD) haben aufgrund dieses Vorfalls beschlossen, die betroffene Aufgabengruppe bei der Wertung nicht zu berücksichtigen. Mit diesem Vorgehen ist gewährleistet, dass das Resultat des verkürzten Tests mit der Gesamtversion vergleichbar ist. Der EMS weist auch mit 9 von 10 Aufgabengruppen eine ausreichende Differenzierung für die Zulassung auf. Die Korrekturmassnahmen haben unter diesen Umständen keine negativen Folgen für die Testteilnehmenden.
Bereits im Vorjahr mussten einige Fragen von der Wertung ausgeschlossen werden, weil diese in den Vorbereitungsunterlagen eines privaten Anbieters aufgetaucht waren. Warum dies auch in diesem Jahr wieder möglich war, wird zurzeit umfassend abgeklärt. Das fragliche Material stammt in beiden Fällen aus den Vorbereitungskursen des gleichen Unternehmens. Gegen diese Firma und ihre Organe sind letztes Jahr rechtliche Schritte eingeleitet worden.
swissuniversities hat bereits Massnahmen ergriffen, um die Testsicherheit künftig weiter zu erhöhen.