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Nach dem Erlebnis der Auferstehung und Himmelfahrt Jesu und der Geistsendung an Pfingsten, begannen die Apostel, „Gottes grosse Taten zu verkünden. Wer an die Auferstung glaubte und sich taufen liess, erhielt die Gabe des Heiligen Geistes. Die Gabe des Heiligen Geistes wurde durch die Handauflegung der Apostel vermittelt (siehe Apostelgeschichte 8,14-17).
In der Urkirche bildeten die Taufe und die Firmung ein einziges Sakrament. Während die Taufe immer mehr von Priestern gespendet wurde, blieb die Firmung dem Bischof (als Nachfolger der Apostel) vorbehalten. Als die Kindertaufe zur Normalform der Taufe wurde und die Diözesen grösser wurden, führte dies in der lateinischen Kirche des Westens zur zeitlichen Trennung von Taufe und Firmung. Eine erste Salbung wurde dennoch vom Priester mit einem speziell geweihten Öl unmittelbar nach der Taufe gespendet, sie bedeutet die Teilhabe an Christus. Ab dem 11./12. Jh. waren die Taufe und die Firmung in der Westkirche zwei eigenständige Sakramente.