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Heute (24. Juni) kann Georg Zug seinen 56. Geburtstag feiern. Der FC Glarus gratuliert ihm dazu ganz herzlich.
In der über 100jährigen Geschichte des FC Glarus gibt es einige Höhepunkte. Drei Höhepunkte (Aufstieg von der 1. Liga in die NLB in der Saison 1987/88 / Sieg des FC Glarus im St. Jakobspark gegen den FC Basel / Veteranen Schweizer Meister 2008) sind besonders prägend für unseren Verein. Drei Personen waren massgeblich an all diesen drei Ereignissen beteiligt: Koni Gabriel, Herbert Noser und Georg Zug.
Georg Zug spielte zwei Saisons für den MSV Duisburg in der 2. Liga. In der Saison 1984/85 kam er zu zwei Einsätzen als Einwechselspieler. In der Saison 1985/86 stieg der MSV Duisburg mit ihm als Tabellenletzter ab. Er kam zu 15 Einsätzen, wiederum meist als Einwechselspieler. Am 4. September 1985 gelang ihm bei einem Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth sein einziges Tor in der 2. Fußball-Bundesliga.
Nach dem Abstieg mit dem MSV Duisburg wechselte Zug in die Schweiz zum FC Glarus, mit welchem er darauf in die zweithöchste Liga (NLB) aufgestiegen ist. Er stand in der Startelf des FC Glarus, als dieser im NLB-Spiel am 13. August 1988 (Saison 1988/89) den FC Basel im legendären Stadion St. Jakob (Joggeli) sensationell mit 1:2 bezwang. Ihm gelang in der 88. min der Spiel-Entscheidende 2:1 Siegestreffer.
Der legendäre Präsident des FC Glarus, Fritz «Ypsch» Hösli, erzählte, dass Wolfgang Frank nur unter der Bedingung in Glarus blieb, wenn er einen Top-Goalgetter erhält. Und was tat «Ypsch» Hösli? Er fuhr zum sich in Konkurs befindenden MSV Duisburg, blätterte 35’000.00 Franken auf den Tisch und nahm Georg Zug mit ins Glarnerland.
Am 24. Mai 2008 wurde der FC Glarus Veteranen-Schweizer-Meister und Veteranen-Cup-Sieger (Senioren 40+). Georg Zug war einer der herausragenden Spieler dieses Teams. Aufgrund einer Sperre aus dem Halbfinal-Spiel konnte er im Final-Spiel nicht eingesetzt werden und fungierte daher als Coach.