Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0402.jsonl.gz/220

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich BV.2017.00065 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiber Wyler Urteil vom 29. Oktober 2018 in Sachen X.___ Kläger vertreten durch Rechtsanwalt Markus Zimmermann DFP & Z, Advokatur Stadtturmstrasse 10, Postfach 1644, 5401 Baden gegen 1. Personalvorsorge Y.___ 2. Pensionskasse der Z.___ Beklagte Beklagte 2 vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas Brändli Schwarzmann Binkert Rechtsanwälte Theaterstrasse 2, Postfach 163, 8024 Zürich Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1965 geborene X.___ arb ei te te seit dem 1. Februar 2008 (Lebenslauf, Urk. 15/24, und IK-Auszug, Urk. 15/34) für die Z.___ und war dadurch bei der Pensionskasse der Z.___ berufsvorsorge ver sichert (Arbeitgeberbericht, Urk. 15/12), als er sich am 10. September 2009 bei der SVA Aargau, IV-Stelle, zum Leistungsbezug anmeldete ( Urk. 15/9). Mit Ver fügung vom 1 2. März 2010 ( Urk. 15/19) verneinte die IV-Stelle mit der Begrün dung, es liege keine gesundheitliche Beeinträchtigung vor, welche die Arbeits fähigkeit dauernd einschränke, einen Leistungsanspruch. Ab dem 1 6. August 2010 war X.___ bei der A.___ angestellt und dadurch bei der Personalvorsorge Y.___ berufsvorsorgeversichert (Arbeitgeberbericht, Urk. 15/36). Am 1 3. Mai 2013 meldete er sich erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug a n (Urk. 15/20). Nach Vornahme erwerblicher und medizinischer Abklärungen, in deren Rahm en unter anderem ein Gutachten bei Dr. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychothera p ie, (Gu tachten vom 2 6. Juni 2014, Urk. 15/59) eingeholt wurde, sprach ihm die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. Januar 2015 ( Urk. 15/75) mit Wirkung ab 1. Dezember 2013 bei einem Inva liditätsgrad von 65 % eine Dreiviertels rente zu. Mit Mitteilung vom 6. Oktober 2015 ( Urk. 15/101) stellte die IV-Stelle einen unveränderten Invaliditätsgrad fest. 1.2 X.___ wandte sich im Anschluss an die Rentenzusprache durch die Invalidenversicherung an die Personalvorsorge Y.___ und ersuchte um Leistungen der beruflichen Vorsorge. Nachdem diese ihre Leistungs pflicht verneint hatte ( Einspracheentscheid vom 4. März 2016, Urk. 2/13), wandte sich der Versicherte an die Pensionskasse der Z.___. Dies lehnte eine Leistungspflicht ebenfalls ab (Schreiben vom 1 7. August 2015, Urk. 2/5). 2. Mit Eingabe vom 2 4. August 2017 ( Urk. 1) erhob X.___ Klage gegen die Personalvorsorge Y.___ (Beklagte 1) und die Pen sionskasse der Z.___ (Beklagte 2) und beantragte: „1. Es sei festzustellen, welche der beiden Beklagten leistungspflichtig ist. 2. Eventualiter sollt e weder die Beklagte 1 noch die Beklagte 2 leistungs pflichtig sein, sei der zuständige BVG-Versicherer zu eruieren. 3. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, dem Kläger ab dem 1. Dezember 2013 die gesetzlich und reglementarisch vorgesehenen Leistungen auf einem Invaliditätsgrad von 65 % auszurichten bzw. die Beklage 2 sei zu verur teilen, dem Kläger ab dem 1. Dezember 2013 die gesetzlich und regle mentarisch vorgesehenen Leistungen auf einem Invaliditätsgrad von 65 % auszuricht e n. 4. Es sei das IV-Dossiers des Klägers beizuziehen. 5. Es seien dem Kläger zu Lasten der als leistungspflichtig erkannten Be klagten die gesetzlich und reglementarisch geschuldeten Renten, inkl. Zins zu 5 % ab heute, zuzusprechen. 6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten 1 resp. der Beklagten 2.“ Die Beklagten beantragten mit Klageantworten vom 2 6. September 2017 (Be kl a gte 1, Urk. 6) und vom 2. Oktober 2017 (Beklagte 2, Urk. 8) jeweils die Abwei sung der gegen sie selber gerichteten Klage. Nachdem mit Verfügung vom 4. Oktober 201 7 ( Urk. 11) die Akten der Eidge nössischen Invalidenversicherung in Sachen des Klägers beigezogen worden waren ( Urk. 15/1-110), hielt der Kläger mit Rep lik vom 2 9. November 2017 (Urk. 18) an seinen Anträgen fest. Während die Beklagte 2 auf das Erstatten einer Duplik verzichtete ( Urk. 21), beantragte die Beklagte 1 mit Duplik vom 2 1. März 2018 ( Urk. 23) erneut die Abweisung der gegen sie gerichteten Klage. Der Duplik verzicht der Beklagten 2 und die Duplik der Beklagten 1 wurde den Parteien mit Verfügung vom 2 6. März 2018 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 25). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des hiesigen Gerichts zum Entscheid über die strittigen Leistungen ist gegeben (Art. 73 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, BVG, in Verbindung mit § 2 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer ). 1.2 Nach Art. 24 Abs. 1 BVG hat der Versicherte Anspruch auf eine volle Inva li denrente, wenn er im Sinne der Invalidenversicherung mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn er mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte und auf eine Viertelsrente, wenn er mindestens zu 40 % invalid ist. Gemäss Abs. 1 von Art. 26 BVG gelten für den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die entsprechenden Bestimmungen des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung ( Art. 29 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Die Invalidenleistungen nach BVG werden von der jenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher die den Anspruch erhebende Person bei Eintritt des versicherten Ereignisses angeschlossen war. Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, sondern mit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit zu sammen, deren Ursache zur Invalidität geführt hat (vgl. Art. 23 BVG ). 1. 3 Der Anspruch setzt einen engen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang zwischen der während des Vorsorgeverhältnisses bestandenen Arbeitsunfähigkeit und der allenfalls erst später eingetretenen Invalidität voraus ( Art. 28 und 29 IVG in Verbindung mit Art. 26 Abs. 1 BVG; BGE 134 V 20 E. 3.2 S. 22). Um den zeitlichen Konnex zu unterbrechen, was die Leistungspflicht der in Be tracht fallenden Vorsorgeeinrichtungen entfallen lässt, sind zwei Vorausset zung en erforderlich, die kumulativ gegeben sein müssen: In einer anderen als der an gestammten, dem Leiden besser angepassten Tätigkeit muss während einer be stimmten nach den Umständen zu bemessenden Zeitdauer (BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22) eine (annähernd) vollständige Arbeitsfähigkeit von über 80 % bestehen ( BGE 144 V 58 ). Diese Tätigkeit muss bezogen auf die angestammte die Erzielung eines den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung ausschliessenden Einkommens erlauben (Urteil 9C_623/2017 vom 2 6. März 2018 E. 3 mit Hinwei sen). Eine Vorsorgeeinrichtung, die ihre Leistungspflicht damit bestreitet, die Arbeits fähigkeit sei bereits zu Beginn des Vorsorgeverhältnisses gesundheitlich bedingt eingeschränkt gewesen, trägt hierfür die Beweislast ( Art. 8 ZGB; Urteil 9C_658/2016 vom 3. März 2017 E. 6.1 mit Hinweisen). Umgekehrt hat der Leis tungs ansprecher die Folgen von Beweislosigkeit zu tragen, wenn er geltend macht, der enge zeitliche Konnex zwischen einer vorbestandenen berufsvorsorge recht lich relevanten Arbeitsunfähigkeit (Einbusse an funktionellem Leistungsver mögen im bisherigen Beruf von mindestens 20 % ; Urteil 9C_147/2017 vom 2 0. Februar 2018 E. 4.4) sei während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses unter brochen worde n (Urteil des Bundesgerichts 9C_630/2017 vom 9. Mai 2018 E. 3 ). 2. 2.1 Der Kläger erklärte zur Begründung seiner Klage im Wesentli chen ( Urk. 1 und Urk. 18), er habe bei der A.___, wo er am 1 6. August 2010 zu arbeiten begonnen habe, zunächst eine Probezeit bestehen müssen. Seine Leistungen während der Probezeit seien gemäss Mitarbeiterbeur teilung vom 15. November 2010 sehr gut gewesen. Auch in den weiteren Mit arbeiterbeurteilungen seien seine Leistungen mit sehr gut qualifiziert worden. Seine Leistungen seien sogar so gut gewesen, dass ihm im Januar 2012 eine einmalige Zulage in Höhe von Fr. 1'000.-- ausgerichtet worden sei. Ab Juli 2012 hätten seine Krankheitsabsenzen stark zugenommen und ab Dezember 2012 sei er dauerhaft nicht mehr arbeitsfähig gew esen. Aufgrund der eingehenden medi zinischen Abklärungen durch die IV-Stelle sei erstell t, dass er seit Dezember 2012 zu 50 % in seiner Erwerbsfähigkeit eingeschränkt sei. Dementsprechend habe ihm die IV-Stelle ab Dezember 2013 eine Dreiviertelsrente zugesprochen. Da er im Zeitpunkt des Eintritts der langandauernden Arbeitsunfähigkeit, das heisse im Dezember 2012, bei der Beklagten 1 versichert gewesen sei, sei diese leistungs pflichtig. Erst ab Juli 2012 habe eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als 20 % be standen. Er bestreite nicht, dass er schon vor Antritt des Arbeitsverhältnisses teilweise an psychischen Beschwerden gelitten habe. Selbst wenn jedoch die depressive Symptomatik bei Stellenantritt nicht vollständig remittiert gewesen wäre – wa s bestritten werde -, hätte sich diese im Arbeitsverhältnis mit der A.___ nicht nachteilig bemerkbar gemacht. So habe er – wie dargelegt - in der Folge während länger er Zeit, das heisse während fast zwei Jahren, bei einem 100%-Pensum gesamthaft betrachtet sehr gute Leistungen erbracht. Der zeitliche Zusammenhang zur vor Eintritt bei der Beklagten bestandenen Arbeitsunfähigkeit sei damit unterbrochen worden. 2. 2 Die Beklagte 1 wendete dagegen im Wesentliche n ein ( Urk. 6 und Urk. 28), bereits kurz nach Eintritt bei ihr am 1 6. August 2010 sei der Kläger krankheitshalber gehäuft vom Arbeitsplatz abwesend gewesen. Ab November 2012 sei er zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Den medizin i schen Beur teil ungen sei übereinstim mend zu entnehmen, dass der Klä ger an einer rezidivierenden depressi v en St örung mit somatische m Syndrom, einer anank astischen Persönlichkeitsstörung sowie einer Alkoholabhängigkeit leide. Seit 20 0 9 sei der Kläger ständig in ps y chiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung und habe wiederholt stati o när eingewi e sen werden müssen. B ei Aufnahme der Arbeitsstätigkeit in der A.___ im August 2010 habe lediglich vordergründig eine Stabil i sierung des Gesu ndheitszustandes vorgelegen. Effektiv sei der Gesundheitszustand zu jenem Zeitpunkt nicht genügend konsolidiert gewesen und es habe ein hohes Rückfallrisiko bestanden. Dass kurz nach Stellenantritt bei der A.___ nur einzelne und erst ab 2011 gehäuft Absenzen vom Arbeits platz bis hin zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit zufolge weiterer Krank heits schübe zu verzeichnen gewesen sei en, ändere nichts daran, dass die mani f e sten Beschwerden des Klägers in einer seit geraumer Zeit vorbestandenen psy chischen Erkrankun g gründeten. Die Würdigung der gesamten Umstände des vo r liegenden Einzelfalles, welche bei der Schubkrankheit des Klägers zu berück sich tigen seien, führe dazu, dass von einer ununterbroch e n en, teilweise virulent sowie teilweise latent, sei t jedenfalls dem Jahr 2009 bestehende n psychische n Erkrankung des Klägers auszu g ehen sei, welche ursächlich für die auftretende Arbeitsunfähigkeit und die daraus folgende Invalidität sei. Der zeitliche Zusammen hang mit dem ursprünglichen Gesundheitsschaden sei demnach nie unterbrochen worden, wes halb sie nicht leistungspflichtig sei. 2.3 Die Beklagte 2 machte geltend ( Urk. 8), der Kläger sei während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses mit ihr zwar nicht durchgehend arbeitsfähig gewesen. Gemäss IV-Verfügung vo m 1 2. März 2010 seien die beantragten IV-Leistungen jedoch abgewi e sen worden, weil die Arbeitsfä h igkeit des Klägers nicht dauerhaft eingeschränkt gewesen sei. Diese Einschätzung habe sich als richtig heraus gestellt, da der Kläger vom Sommer 2010 bis November 2012 während mehr als zwei Jahren voll arbeitsfähig gewesen sei. Sowohl der Kläger selbst als auch die damalige Arbeitgeberin seien offensichtlich vo n einer vollen Arbeitsfähigkeit des Versicherten aus gegangen. Im Übrigen habe auch der Gutachter Dr. B.___ be stätigt, dass sich der Gesundheitszustand des Kläger s erst seit Dezember 2012 verschlechtert und sich die mittelgradige depressive Symptomatik in der Folge trotz Behandlung chronifiziert habe. Somit sei der zeitliche Zusammenhang zu den Arbeitsunfähigkeiten während des Vorsorgeverhältniss es mit ihr unter brochen worden. 3. 3.1 Es sind insbesondere die folgenden ärztlichen Berichte für die Beurteilung der st rittigen Fragen von Belang : 3.2 Der behandelnden Psychiater des Klägers, Dr. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt mit Bericht an die IV-Stelle vom 6. Juni 2013 (15/29) folgende Diagnosen fest: - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) mit Überlastung am Arbeitsplatz (ICD-10 Z56) auf dem Boden einer - anankastischen Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.5) - Online- Pornographiesucht (ICD-10 F63.8) - Migräne und Spannungskopfschmerzen - Alkoholabhängigkeit, aktuell unter aversiver Medikation mit Antabus abstinent (ICD-10 F10.23) - Cannabisabhängigkeit, seit Jahren abstinent (ICD-10 F12.20) - b ekanntes Restless - Leg - Syndrom N ach einer längeren Phase der eingeschränkten Arbeitsfähigke i t mit anschlies send krankheitsbe dingter Kündigu n g bei d er ehemaligen Stell e bei der Z.___ sei es dem Kläger per August 2010 gel ungen, wie der einer 100 % Festanstellung bei der A.___ zu finden. Die dortige Arbeitstätigkeit und das Arbeitsumfeld hätten sich als anregend und weniger auf Leistungsmaximierung ausgerichtet erwiesen als die frühere S tell e bei der Z.___. Der Kläger habe jedoch nach kurzer Zeit der erfolgreichen Einar beitung bald wieder immer mehr Aufträge entgegen genommen und habe sich so bei b ekannt perfektionistischem Arbeitsst i l bald wieder am Limit seiner Kräfte bew egt. Im Jahr 2011 sei es zu einer starken Anhäufung seiner Präsenz am Arbeitsplatz und zu vermehrten psychosomatischen Beschwerden mit Nacken schmerzen, Verspannungen der Schultern, Verdauungsstörung und Schlafbe schwerden gekommen. Bei bekannter zwanghafter Persönlichkeitsstörung habe sich der Kläger mit teil s real hohen äusseren Arbeitsanforderungen, teils durch den überhöhten perfektionistischen Selbstanspruch massiv unter Druck gesetzt und es seien in s besondere im Herbst/Winter 2012 ve rmehrte Besch werden mit massivem sternalem Druckgefühl, Atemnot, Magenbrennen sowie damit verbun den Angst- und depressive Beschwerden aufgetreten. Im Juli 2012 habe der Kläger eine kardial anmutende Krise mit starken sternalen Schmerzen und Atemnot sowie vernichtender Todesangst erlitten, welche während seiner Ferien in Österreich eine notfallmässige Behandlung zur Folge gehabt habe. Dabei sei en eine eigentliche kardiale Genes e sowie allfällige andere somatische Ursachen glück licherweise ausgeschlossen worden. Die Beschwerden seien als psychoso matisch und Ausdruck eines drohenden Burnouts (IC D-10 Z73) interpretiert worden. In der Folge sei es dem Kläger anfänglich gelungen, seine 100%oige Arbeitsfähigkeit wied er zu erlangen. Vom 2 7. bis 28. Oktober 2012 sei wegen Erschöpfungssymptomen und obigen psychosomatischen Beschwerden eine 50 %ige Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden. Im Dezember 2012 habe sich der psychische Zustand des K lägers zunehmend verschlechtert. E r habe unter wieder hol t en Ängsten, einer raschen geistigen und körperlichen Erschöpfung, Konz e n trations- und Aufmerksamkeitsstörungen, Antriebsverlust und zunehmenden Schla f störungen g elitten. Er sei deshalb vom 3. b is 1 8. Dezemb er 2012 eine 50%ige und vom 19. Dezember 2012 bis 5. Mai 2013 eine 100%ige Arbeits un fähigkeit attestiert worden. Vom 6. Mai bis 9. Juni 2013 sei nun eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden. Dabei sei realistischerweise im günstigen Fall ein e behutsame Erhöhung des Arbeitspensums mit Wied erer lang ung der vollen Arbeitsfähigkeit etwa per März/April 2014 geplant. 3.3 Dr. D.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, verfasste am 2 3. Juni 2013 ein vertrauensärztliches Gutachten zu Händen der Be klagten 1 ( Urk. 15/ 31 ). Sie stellte dabei die folgenden Diagnosen ( Urk. 15 /31/8) : - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelschwere Episode (ICD-10 F33.1) - Persönlichkeitsstörung ( anankastisch, übermässig leistungsbezogen, wahr scheinlich auch abhängige Zü ge ; ICD-10 F61). - Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig abstinent unter Antabus (ICD-10 F10.23) Es bestehe eine Berufsunfähigkeit von 100 % als Verantwortlicher Applikation. Der Kläger sei weiterhin im IT-Bereich Applikati on für sämtliche Tätigkeiten einsetzbar, jedoch nicht mehr als System-Verantwortlicher, sondern als Mit arbeiter ohne übergeordnete Verantwortlichkeit. Er benötige eine angepa sste Stelle insofern, als dass eine mit dem Arbeitgeber resp. Vorgesetzten verbindlich vereinbarte Regelung der Arbeitszeit (keine Toleranz von Überzeit) sowie der Art und des Umfanges der Aufgaben (Vermeidung der Übernahme zusätzlicher Arbeit durch den Versicherten) bestehe. Auch d ie Vertret ungen (Ferien, Krankheit) sollten klar geregelt sein. Das Pensum soll te in Zukunft 80 und nicht mehr 100 % be tr agen. Die Arbeitsfähigkeit, zurz eit 30 bis 40 %, soll te nach Massgabe des behan delnden Psychiaters sukzessive erhöht werden. Bei erwartungsgemässem Verlauf sollte spätestens Ende Dezember 2013 ei n Pensum von 80 % erreicht sein ( Urk. 15/31/11). Auf die Fragen der Beklagten 1 ( Urk. 15/31/12) : „ Bestanden schon vor dem 16.08.10 Einschränkungen be züglich der AF? Wenn ja, welche, seit wann und stehen diese in Zusammenhang mit der jetzigen AUF? “ antwortete Dr. D.___, die Persönlichkeitsstörung habe bereits seit der Jugend bestanden. Wie bei Per sönlichkeitsstörungen der Cluster C-Gruppe zeige sich diese beim Kläger weniger in offensichtlich unpassendem Verhalten, sondern in einem für Auss ens tehen de zunächst schwierig durchschaubaren Selbst-Über f orderungsmuster, das typi sc her weise zu Burnout und Erschöpfungsdep r ession prädisponiere. Die Depressionen stünden beim Kläger denn auch in engem Zusammenhang mit der dysfunk tio nalen Persönlichkeit im Sinne eines Circulus vitiosus. Hinzu komme noch die allgemein bekannte Rezidivneigung von Depressionen mit zunehmender Dauer und Häufigkeit der Episoden und Chronifizierungstendenz. Bei der ersten de pressiven Episode im Jahr 2000 sei der Kläger etwa drei Monate arbeitsunfähig gewesen. Mit einem Abstand von etwa 4,5 Jahren sei im April 2005 die zweite depressive Episode mit einer Arbeitsunfähigkeit von etwa fünf Monaten aufge treten. Nach vier weiteren Jahren sei die dritte depressive Episode mit einer etwa sechsmonatigen Arbeitsunfähigkeit, gefolgt von etwa drei Monaten Teilremission mit wieder 100%iger Arbeitsunfähigkeit im April 2010 erfolgt. Von Mai bis Juli 2010 sei der Kläger in einem Integrationsprogramm ohne Arbeitstätigkeit ge standen und da b ei sicher noch teil-arbeitsunfähig gewesen. Insgesamt habe somit eine über ein Jahr dauernde volle oder Teil-Arbeitsunfähigkeit bestanden. A b Stellenantritt bei der A.___ Mitte Aug u st 2010 bis E nde 2010 habe der Kläger wieder voll arbeitsfähig geschienen (krankheits be dingte Absenzen an fünf Arbeit stagen). A b 2010 sei es jedoch zu abnorm hohen Fehlzeiten gekommen. Das Intervall habe somit nur etwa fünf Monat gedaue r t, bis sich wieder derselbe Kreislauf abzuzeichnen begonnen habe. Die gesundheit liche Ausgangslage sei somit sic her nicht konsolidiert gewesen und es habe grundsätzlich ein sehr hohes Rückfallrisiko eines bereits bekannten Leidens bestanden ( Urk. 15/31/13). 3.4 Dr. B.___ erhob in seinem Gutachten vom 2 6. Juni 2014 ( Urk. 15/59) die folgenden Diagnosen ( Urk. 15/59/13) : - r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig chronifizierte mittel gradige Episode (ICD-10 F33.1) - a namnestisch anankastische Persönlichkeitsstörung mit überhöhten Leis tungsansprüchen, Selbstüber f orderungstendenz und wiederholten Dekompensationen im Sinne eines depressiven Erschöpfungs syn droms/Burnouts (ICD-10 F60.5) - a namnestisch Status nach Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig auch nach Absetzen des Antab us bis auf Minimalkonsum abstin ent, Status nach Can n abisabusus während der Militärzeit - a namnestisch Online- Pornographiesucht (ICD-10 F6.8) - a namnestisch Restless -Leg-Syndrom und Laktoseintoleranz Aufgrund der chronifizierten mittelgradigen depressiven Episode im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung bestehe eine verminderte Konzentrations fähigkeit (insbesondere Dauerkonzentrationsfähigkeit), eine verminderte Belast bar keit und eine verminderte Stresstoleranz. In Kombination mit der zwang haften, selbstüberfordernden, perfektionistischen Persönlichkeit neige der Kläger zu überhöhten Arbeitseinsätzen mit nachfolgender Erschöpfung und Verstärkung der depressiven Erkrankung. Insgesamt gehe er von einer 50%igen Leistun g s einsch rän kung au ch für adaptierte Tätigkeiten aus. Eine Tätigkeit in verant wortlicher Position mit Leitungsfunktion und erhöhter Stressbelastung sei seines Erachte n s nicht mehr zumutbar und würde innert Kürze zu einer deutlichen Verstärkung der depressiven Symptomatik mit nachfolge n der Dekompensation führen. Aufgrund der Kombination der Persönlichk eitsstörung und der rezidivierenden depressiven Störung sei der Kl ä ger nicht in der Lage gewesen, die Tätigkeit als Applikation Verantwortlicher mittel- bis langfrist ig auszuüben. Als verantwort licher Informatiker mit erhöhter Stressbelastung bestehe seit Dezember 2012 ein e vollständige Arbeitsunfähigke i t. Bereits im J uli 2012 sei der Kläger für eine k u r ze Phase vom behande l nden Psychiater zu 50 % krankgeschrieben worde n. Zu einer vollständigen Erh ol ung sei es in der Folge nicht mehr gekommen. Im Anschluss an die Kündigung sei es zu einer weiteren Verschlechterung gekommen. In einer angepassten Tätigkeit (keine Führungsverantwortung/berechenbare Stressbelas tung/abgegrenzte Tätigkeit/Möglichkeit zwischendu r ch Pausen einzu sch alten) gehe er von einer medizinisch-theoretisch 50%igen Restarbeitsfähigkeit aus ( Urk. 15/59/14-15). Auf die Frage der IV-Stelle, ob seit ihrer Verfügu ng vom 1 2. März 2010 eine erhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes bzw. der zumutbaren Arbeits fähig keit ausgewiesen sei, erklärte Dr. B.___ : Ja, der Kläger sei 2010/2011 zwar mit Unterbrüchen berufstätig gewesen. Seit Dezember 2012 sei es aber zu einer Verschlechterung gekommen. Die mittelgradige depressive Symptomatik sei in der Folge trotz Behandlung chronifiziert ( Urk. 15/59/16). 4. 4.1 Gestützt auf die Akten steht fest, dass der Kläger – insbesondere - an einer Persönlichkeitsstörung ( anankastisch ) sowie einer rezidivierenden depressiven Störung leidet (vgl. E. 3.2 bis E. 3.4). Diese Erkrankungen führten bereits während des Arbeitsverhältnisses mit der Z.___ und somit der Versicherungs deckung bei der Beklagten 2 zu Arbeitsunfähigkeit en (vgl. Berichte de r Tagesklinik E.___ vom 3. November 2009, Urk. 15/13, und von Dr. C.___, Urk. 15/14, sowie diverse ä rztliche Zeugnisse, Urk. 15/12.2 ). Weiter steht fest und ist zwischen den Parteien unumstritte n ( Urk. 1 S. 11, Urk. 6 S. 3 und S. 8, und Urk. 8 S. 6), dass der Kläger – spätestens - ab Juli 2012 vermehrt Krankheits ab senzen aufwies (vgl. Anwesenheitsspiegel, Urk. 15/36/2, Urk. 7/3 und Urk. 2/20-21), und – spätestens – ab Dezember 2012 in der angestammten Tätigkeit arbeitsunfähig war (vgl. insbesondere E. 3.4). Ebenfalls ausgewiesen und von den Parteien anerkannt ist, dass sowohl die während der Versicherungsdeckung bei der Beklagten 1 und die während der Versicherungsdeckung bei der Beklagten 2 aufgetretene Arbeitsunfähigkeit sowie die Invalidität des Klägers in einem sachlichen Zusammenhang stehen. Strittig und zu prüfen ist, ob zwischen der während des Versiche rungsver hält nisses mit der Beklagten 2 eingetreten en und der zur Invalidität führenden Arbeitsunfähigkeit auch ein zeitlicher Zusammenhang besteht oder ob dieser unterbrochen wurde und somit die relevante Arbeitsunfähigkeit während des Versicherungsverhältnisses mit der Beklagten 1 eingetreten ist. 4.2 Der Kläger war ab dem 1 6. August 2010 in einem Pensum von 100 % bei der A.___ angestellt. Den aktenkundigen ärztlichen Berichten ist zu entnehmen, dass die Persönlichkeitsstörung und die rezidivie rende depressive Störung des Klägers bei Stellenantritt weiterhin bestanden (vgl. E. 3.2 bis E. 3.4). So war der Kläger denn auch weiterhin bei Dr. C.___ in Behandlung ( Urk. 15/29/3). Wie sich aus den Mitarbeiterbeurteilungen der A.___ vom 15. November 2010 ( Urk. 2/14), vom 1 8. April 2011 ( Urk. 2/18) und vom 3. Mai 2012 ( Urk. 2/19) ergibt, war es dem Kläger n ichtsdestotrotz möglich, zumindest bis Ende März 2012 (Mitarbeiter beur teilung vom 3. Mai 2012) sehr gute Arbeits l eistungen zu erbringen. Als Folge davon wurde ihm mit Wirkung ab 1. Juli 2011 eine Lohnerhöhung gewährt ( Urk. 2/16 ) und i m Januar 2012 eine Einma lzulage in Höhe von Fr. 1'000. -- zugesprochen ( Urk. 2/2). Aus den aktenkundigen Abwesenheitsmeldungen ergibt sich, dass der Kläger nach dem Arbeitsantritt am 1 6. August 2010 erstmals im Oktober 2010 für vier Tage krank war ( Urk. 15/36.3/4). Im Jahr 2010 fehlte er zudem im November noch einen Tag krankheitsbedingt ( Urk. 15/36.3/3). Im Jahr 201 1 wies der Kläger etliche Kurzabsenzen auf ( Urk. 15/36.2/3 und Urk. 8/3 ). Trotz der krankheitsbedingen Abwesenheiten hatte er im Jahr 2011 jedoch eine Präsenzzeit von jedenfalls mehr als 80 %, war er doch bei 240 effektiven Arbeitstagen (ohne Ferien- und Feiertage ) in etwa 40 Tage gesundheitsbedingt abwesend (34 ganze Arbeitstage, 5 Tage Teilabsenz und 12 Arztbesuche ; vgl. Urk. 15/31/3, Urk. 15/36.2/3), wobei sich au s den Akten nicht ergibt, was die Ursache für die gesundheitsbedingten Abwesenheiten war. Zusätzlich ist davon auszugehen, dass der Kläger im Jahr 2011 Überzeit leistete, war es ihm doch im Januar und Februar 2012 möglich, 6 Tage Überzeit zu kompensieren ( Urk. 2/20). Im Jahr 2012 reduzierten sich zunächst die krankheitsbedingten Abwesenheiten ( Urk. 2/20). I m Anschluss an seine Sommerferien, im Rahmen welcher er sich in notfallmässige Behandlung begeben hatte (vgl. E. 3.2), war der Kläger jedoch ab dem 9. Juli 2012 für mehrere Wochen zumindest teilarbeitsunfähig ( Urk. 2/20). Bis und mit Juni 2012 wie s er bei 104 effektiven Arbeitstagen (ohne Ferien-, Feier- und Komp ensationstage) 9 Tage krankheitsbedingte Abwesenheit auf ( Urk. 2/20). Das heisst, er hatte eine Präsenzzeit von mehr als 90 %. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass es dem Kläger möglich war, zumindest bis Ende März 2012 ( Mitarbeiterbeurteilung vom 3. Mai 2012, Urk. 2/19 ), das heisst während rund 20 Monaten, sehr gute Arbeitsleistungen zu erbringen und er dabei stets eine Arbeitsfähigkeit in seiner angestammten Tätigkeit von mehr als 80 % aufwies. Der zeitliche Zusammenhang zu der vor Antritt der Arbeitsstelle bei der A.___ (zwischenzeitlich) bestandenen Arbeitsun fähigkeit wurde daher – unabhängig davon, ob das Leiden des Klägers als Schubkrankheit qualifiziert wird oder nicht (verneinend das Urteil des hiesigen Gerichts BV.2016.00032 vom 1 6. Juli 2018 E. 5.1; bejahend das Urteil das hiesigen Gerichts BV.2007.00089 vom 3 0. September 2009 E. 1.2.2) – trotz der grundsätzlich weiterbestehenden Erkrankung un terbrochen. Die Beklagte 1 ist somit leistungspflichtig. 5. Der vom Kläger geltend gemachte Invaliditätsgrad von 65 % ( Urk. 1 S. 2) wird von der Beklagten 1 zu Recht nicht in Frage gestellt (vgl. Urk. 6 und Urk. 23 ; vgl. Urk. 15/75 ). Die Beklagte 1 ist daher antragsgemäss zu verpflichten, dem Kläger mit Wirkung ab 1. Dezember 2013 eine Erwerbsinvalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 65 %, mithin eine Dreiviertelsrente, auszurichten ( § 22 der bis 3 1. August 201 4 gültig gewesenen Statuten der damaligen Ver sicherungskasse für das Staatspersonal). 6. Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen geschuldet, wobei grundsätzlich Art. 105 Abs. 1 des Obligationenrechts (OR) anwendbar ist (BGE 119 V 131 ff.) Danach ist der Verzugszins vom Tag der Anhebung der Betreibung oder der gerichtlichen Klage an geschuldet. Der Zinssatz beträgt 5 %, sofern das Reglement der Vorsorgeeinrichtung keine andere Regelung kennt (BGE 119 V 135 E. 4c). Gemäss Reglement der Beklagten, gültig ab 1. Januar 2017, welches vorliegend in Bezug auf den Verzugszinssatz anwendbar ist, werden sämtliche Forderungen gegenüber der Beklagten 1 im Verzugsfall zum jeweiligen BVG- Mindestzinsatz plus 1 % verzinst (Anhang II li t. C). Der BVG-Mind estzinssatz beträgt seit dem 1. Januar 2017 1 % ( Art. 15 Abs. 2 BVG in Verbindung mit Art. 12 lit. j BVV 2). Der Kläger erhob am 2 4. August 2017 Klage, womit ihm ab diesem Datum für die bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Rentenbetreffnisse und für die übrigen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum Verzugszinsen von 2 % zuzusprechen sind. 7. 7.1 Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Ausgangsgemäss ist die Beklagte 1 daher zu verpflichten, dem Kläger eine Prozessentschädigung von Fr. 3‘3 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 7.2 Art. 73 Abs. 2 BVG schliesst einen Anspruch der obsiegenden Versiche rungs trägerin auf eine Prozessentschädigung zwar nicht aus. Indes werden den Trägern der beruflichen Vorsorge gemäss BVG beziehungsweise den mit öffentlichrecht lichen Aufgaben betrauten Organisationen in Anlehnung an die Rechtsprechung zu Art. 159 Abs. 2 des bis Ende 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege (Bundesrechtspflegegesetz/OG) praxis ge mäss keine Parteientschädigung en zugesprochen. Es besteht kein Grund, bei der Beklagten 2 - trotz ihres Antrags – anders zu verfahren (vgl. BGE 128 V 124 E. 5b, 126 V 143 E. 4a, 118 V 158 E. 7 und 117 V 349 E. 8, je mit Hinweisen). Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Klage wird die Beklagte 1 verpflichtet, dem Kläger mit Wirkung ab 1. Dezember 2013 eine Dreiviertels-Erwerbsinvalidenrente nebst Zins zu 2 % seit 24. August 2017 für die bis dahin fällig gewordenen Rentenbetreffnisse sowie für die weiteren ab jeweilige m Fälligkeitsdatum auszurichten. Die Klage gegen die Beklagte 2 wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beklagte 1 wird verpflichtet, dem Kläger eine Prozessentschädigung von Fr. 3’300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. Der Beklagten 2 wird keine Prozessentschädigung zugesprochen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Markus Zimmermann - Personalvorsorge Y.___ - Rechtsanwalt Dr. Thomas Brändli - Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstWyler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich BV.2017.00065 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiber Wyler Urteil vom 29. Oktober 2018 in Sachen X.___ Kläger vertreten durch Rechtsanwalt Markus Zimmermann DFP & Z, Advokatur Stadtturmstrasse 10, Postfach 1644, 5401 Baden gegen 1. Personalvorsorge Y.___ 2. Pensionskasse der Z.___ Beklagte Beklagte 2 vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas Brändli Schwarzmann Binkert Rechtsanwälte Theaterstrasse 2, Postfach 163, 8024 Zürich Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1965 geborene X.___ arb ei te te seit dem 1. Februar 2008 (Lebenslauf, Urk. 15/24, und IK-Auszug, Urk. 15/34) für die Z.___ und war dadurch bei der Pensionskasse der Z.___ berufsvorsorge ver sichert (Arbeitgeberbericht, Urk. 15/12), als er sich am 10. September 2009 bei der SVA Aargau, IV-Stelle, zum Leistungsbezug anmeldete ( Urk. 15/9). Mit Ver fügung vom 1 2. März 2010 ( Urk. 15/19) verneinte die IV-Stelle mit der Begrün dung, es liege keine gesundheitliche Beeinträchtigung vor, welche die Arbeits fähigkeit dauernd einschränke, einen Leistungsanspruch. Ab dem 1 6. August 2010 war X.___ bei der A.___ angestellt und dadurch bei der Personalvorsorge Y.___ berufsvorsorgeversichert (Arbeitgeberbericht, Urk. 15/36). Am 1 3. Mai 2013 meldete er sich erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug a n (Urk. 15/20). Nach Vornahme erwerblicher und medizinischer Abklärungen, in deren Rahm en unter anderem ein Gutachten bei Dr. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychothera p ie, (Gu tachten vom 2 6. Juni 2014, Urk. 15/59) eingeholt wurde, sprach ihm die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. Januar 2015 ( Urk. 15/75) mit Wirkung ab 1. Dezember 2013 bei einem Inva liditätsgrad von 65 % eine Dreiviertels rente zu. Mit Mitteilung vom 6. Oktober 2015 ( Urk. 15/101) stellte die IV-Stelle einen unveränderten Invaliditätsgrad fest. 1.2 X.___ wandte sich im Anschluss an die Rentenzusprache durch die Invalidenversicherung an die Personalvorsorge Y.___ und ersuchte um Leistungen der beruflichen Vorsorge. Nachdem diese ihre Leistungs pflicht verneint hatte ( Einspracheentscheid vom 4. März 2016, Urk. 2/13), wandte sich der Versicherte an die Pensionskasse der Z.___. Dies lehnte eine Leistungspflicht ebenfalls ab (Schreiben vom 1 7. August 2015, Urk. 2/5). 2. Mit Eingabe vom 2 4. August 2017 ( Urk. 1) erhob X.___ Klage gegen die Personalvorsorge Y.___ (Beklagte 1) und die Pen sionskasse der Z.___ (Beklagte 2) und beantragte: „1. Es sei festzustellen, welche der beiden Beklagten leistungspflichtig ist. 2. Eventualiter sollt e weder die Beklagte 1 noch die Beklagte 2 leistungs pflichtig sein, sei der zuständige BVG-Versicherer zu eruieren. 3. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, dem Kläger ab dem 1. Dezember 2013 die gesetzlich und reglementarisch vorgesehenen Leistungen auf einem Invaliditätsgrad von 65 % auszurichten bzw. die Beklage 2 sei zu verur teilen, dem Kläger ab dem 1. Dezember 2013 die gesetzlich und regle mentarisch vorgesehenen Leistungen auf einem Invaliditätsgrad von 65 % auszuricht e n. 4. Es sei das IV-Dossiers des Klägers beizuziehen. 5. Es seien dem Kläger zu Lasten der als leistungspflichtig erkannten Be klagten die gesetzlich und reglementarisch geschuldeten Renten, inkl. Zins zu 5 % ab heute, zuzusprechen. 6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten 1 resp. der Beklagten 2.“ Die Beklagten beantragten mit Klageantworten vom 2 6. September 2017 (Be kl a gte 1, Urk. 6) und vom 2. Oktober 2017 (Beklagte 2, Urk. 8) jeweils die Abwei sung der gegen sie selber gerichteten Klage. Nachdem mit Verfügung vom 4. Oktober 201 7 ( Urk. 11) die Akten der Eidge nössischen Invalidenversicherung in Sachen des Klägers beigezogen worden waren ( Urk. 15/1-110), hielt der Kläger mit Rep lik vom 2 9. November 2017 (Urk. 18) an seinen Anträgen fest. Während die Beklagte 2 auf das Erstatten einer Duplik verzichtete ( Urk. 21), beantragte die Beklagte 1 mit Duplik vom 2 1. März 2018 ( Urk. 23) erneut die Abweisung der gegen sie gerichteten Klage. Der Duplik verzicht der Beklagten 2 und die Duplik der Beklagten 1 wurde den Parteien mit Verfügung vom 2 6. März 2018 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 25). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des hiesigen Gerichts zum Entscheid über die strittigen Leistungen ist gegeben (Art. 73 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, BVG, in Verbindung mit § 2 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer ). 1.2 Nach Art. 24 Abs. 1 BVG hat der Versicherte Anspruch auf eine volle Inva li denrente, wenn er im Sinne der Invalidenversicherung mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn er mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte und auf eine Viertelsrente, wenn er mindestens zu 40 % invalid ist. Gemäss Abs. 1 von Art. 26 BVG gelten für den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die entsprechenden Bestimmungen des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung ( Art. 29 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Die Invalidenleistungen nach BVG werden von der jenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher die den Anspruch erhebende Person bei Eintritt des versicherten Ereignisses angeschlossen war. Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, sondern mit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit zu sammen, deren Ursache zur Invalidität geführt hat (vgl. Art. 23 BVG ). 1. 3 Der Anspruch setzt einen engen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang zwischen der während des Vorsorgeverhältnisses bestandenen Arbeitsunfähigkeit und der allenfalls erst später eingetretenen Invalidität voraus ( Art. 28 und 29 IVG in Verbindung mit Art. 26 Abs. 1 BVG; BGE 134 V 20 E. 3.2 S. 22). Um den zeitlichen Konnex zu unterbrechen, was die Leistungspflicht der in Be tracht fallenden Vorsorgeeinrichtungen entfallen lässt, sind zwei Vorausset zung en erforderlich, die kumulativ gegeben sein müssen: In einer anderen als der an gestammten, dem Leiden besser angepassten Tätigkeit muss während einer be stimmten nach den Umständen zu bemessenden Zeitdauer (BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22) eine (annähernd) vollständige Arbeitsfähigkeit von über 80 % bestehen ( BGE 144 V 58 ). Diese Tätigkeit muss bezogen auf die angestammte die Erzielung eines den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung ausschliessenden Einkommens erlauben (Urteil 9C_623/2017 vom 2 6. März 2018 E. 3 mit Hinwei sen). Eine Vorsorgeeinrichtung, die ihre Leistungspflicht damit bestreitet, die Arbeits fähigkeit sei bereits zu Beginn des Vorsorgeverhältnisses gesundheitlich bedingt eingeschränkt gewesen, trägt hierfür die Beweislast ( Art. 8 ZGB; Urteil 9C_658/2016 vom 3. März 2017 E. 6.1 mit Hinweisen). Umgekehrt hat der Leis tungs ansprecher die Folgen von Beweislosigkeit zu tragen, wenn er geltend macht, der enge zeitliche Konnex zwischen einer vorbestandenen berufsvorsorge recht lich relevanten Arbeitsunfähigkeit (Einbusse an funktionellem Leistungsver mögen im bisherigen Beruf von mindestens 20 % ; Urteil 9C_147/2017 vom 2 0. Februar 2018 E. 4.4) sei während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses unter brochen worde n (Urteil des Bundesgerichts 9C_630/2017 vom 9. Mai 2018 E. 3 ). 2. 2.1 Der Kläger erklärte zur Begründung seiner Klage im Wesentli chen ( Urk. 1 und Urk. 18), er habe bei der A.___, wo er am 1 6. August 2010 zu arbeiten begonnen habe, zunächst eine Probezeit bestehen müssen. Seine Leistungen während der Probezeit seien gemäss Mitarbeiterbeur teilung vom 15. November 2010 sehr gut gewesen. Auch in den weiteren Mit arbeiterbeurteilungen seien seine Leistungen mit sehr gut qualifiziert worden. Seine Leistungen seien sogar so gut gewesen, dass ihm im Januar 2012 eine einmalige Zulage in Höhe von Fr. 1'000.-- ausgerichtet worden sei. Ab Juli 2012 hätten seine Krankheitsabsenzen stark zugenommen und ab Dezember 2012 sei er dauerhaft nicht mehr arbeitsfähig gew esen. Aufgrund der eingehenden medi zinischen Abklärungen durch die IV-Stelle sei erstell t, dass er seit Dezember 2012 zu 50 % in seiner Erwerbsfähigkeit eingeschränkt sei. Dementsprechend habe ihm die IV-Stelle ab Dezember 2013 eine Dreiviertelsrente zugesprochen. Da er im Zeitpunkt des Eintritts der langandauernden Arbeitsunfähigkeit, das heisse im Dezember 2012, bei der Beklagten 1 versichert gewesen sei, sei diese leistungs pflichtig. Erst ab Juli 2012 habe eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als 20 % be standen. Er bestreite nicht, dass er schon vor Antritt des Arbeitsverhältnisses teilweise an psychischen Beschwerden gelitten habe. Selbst wenn jedoch die depressive Symptomatik bei Stellenantritt nicht vollständig remittiert gewesen wäre – wa s bestritten werde -, hätte sich diese im Arbeitsverhältnis mit der A.___ nicht nachteilig bemerkbar gemacht. So habe er – wie dargelegt - in der Folge während länger er Zeit, das heisse während fast zwei Jahren, bei einem 100%-Pensum gesamthaft betrachtet sehr gute Leistungen erbracht. Der zeitliche Zusammenhang zur vor Eintritt bei der Beklagten bestandenen Arbeitsunfähigkeit sei damit unterbrochen worden. 2. 2 Die Beklagte 1 wendete dagegen im Wesentliche n ein ( Urk. 6 und Urk. 28), bereits kurz nach Eintritt bei ihr am 1 6. August 2010 sei der Kläger krankheitshalber gehäuft vom Arbeitsplatz abwesend gewesen. Ab November 2012 sei er zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Den medizin i schen Beur teil ungen sei übereinstim mend zu entnehmen, dass der Klä ger an einer rezidivierenden depressi v en St örung mit somatische m Syndrom, einer anank astischen Persönlichkeitsstörung sowie einer Alkoholabhängigkeit leide. Seit 20 0 9 sei der Kläger ständig in ps y chiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung und habe wiederholt stati o när eingewi e sen werden müssen. B ei Aufnahme der Arbeitsstätigkeit in der A.___ im August 2010 habe lediglich vordergründig eine Stabil i sierung des Gesu ndheitszustandes vorgelegen. Effektiv sei der Gesundheitszustand zu jenem Zeitpunkt nicht genügend konsolidiert gewesen und es habe ein hohes Rückfallrisiko bestanden. Dass kurz nach Stellenantritt bei der A.___ nur einzelne und erst ab 2011 gehäuft Absenzen vom Arbeits platz bis hin zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit zufolge weiterer Krank heits schübe zu verzeichnen gewesen sei en, ändere nichts daran, dass die mani f e sten Beschwerden des Klägers in einer seit geraumer Zeit vorbestandenen psy chischen Erkrankun g gründeten. Die Würdigung der gesamten Umstände des vo r liegenden Einzelfalles, welche bei der Schubkrankheit des Klägers zu berück sich tigen seien, führe dazu, dass von einer ununterbroch e n en, teilweise virulent sowie teilweise latent, sei t jedenfalls dem Jahr 2009 bestehende n psychische n Erkrankung des Klägers auszu g ehen sei, welche ursächlich für die auftretende Arbeitsunfähigkeit und die daraus folgende Invalidität sei. Der zeitliche Zusammen hang mit dem ursprünglichen Gesundheitsschaden sei demnach nie unterbrochen worden, wes halb sie nicht leistungspflichtig sei. 2.3 Die Beklagte 2 machte geltend ( Urk. 8), der Kläger sei während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses mit ihr zwar nicht durchgehend arbeitsfähig gewesen. Gemäss IV-Verfügung vo m 1 2. März 2010 seien die beantragten IV-Leistungen jedoch abgewi e sen worden, weil die Arbeitsfä h igkeit des Klägers nicht dauerhaft eingeschränkt gewesen sei. Diese Einschätzung habe sich als richtig heraus gestellt, da der Kläger vom Sommer 2010 bis November 2012 während mehr als zwei Jahren voll arbeitsfähig gewesen sei. Sowohl der Kläger selbst als auch die damalige Arbeitgeberin seien offensichtlich vo n einer vollen Arbeitsfähigkeit des Versicherten aus gegangen. Im Übrigen habe auch der Gutachter Dr. B.___ be stätigt, dass sich der Gesundheitszustand des Kläger s erst seit Dezember 2012 verschlechtert und sich die mittelgradige depressive Symptomatik in der Folge trotz Behandlung chronifiziert habe. Somit sei der zeitliche Zusammenhang zu den Arbeitsunfähigkeiten während des Vorsorgeverhältniss es mit ihr unter brochen worden. 3. 3.1 Es sind insbesondere die folgenden ärztlichen Berichte für die Beurteilung der st rittigen Fragen von Belang : 3.2 Der behandelnden Psychiater des Klägers, Dr. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt mit Bericht an die IV-Stelle vom 6. Juni 2013 (15/29) folgende Diagnosen fest: - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) mit Überlastung am Arbeitsplatz (ICD-10 Z56) auf dem Boden einer - anankastischen Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.5) - Online- Pornographiesucht (ICD-10 F63.8) - Migräne und Spannungskopfschmerzen - Alkoholabhängigkeit, aktuell unter aversiver Medikation mit Antabus abstinent (ICD-10 F10.23) - Cannabisabhängigkeit, seit Jahren abstinent (ICD-10 F12.20) - b ekanntes Restless - Leg - Syndrom N ach einer längeren Phase der eingeschränkten Arbeitsfähigke i t mit anschlies send krankheitsbe dingter Kündigu n g bei d er ehemaligen Stell e bei der Z.___ sei es dem Kläger per August 2010 gel ungen, wie der einer 100 % Festanstellung bei der A.___ zu finden. Die dortige Arbeitstätigkeit und das Arbeitsumfeld hätten sich als anregend und weniger auf Leistungsmaximierung ausgerichtet erwiesen als die frühere S tell e bei der Z.___. Der Kläger habe jedoch nach kurzer Zeit der erfolgreichen Einar beitung bald wieder immer mehr Aufträge entgegen genommen und habe sich so bei b ekannt perfektionistischem Arbeitsst i l bald wieder am Limit seiner Kräfte bew egt. Im Jahr 2011 sei es zu einer starken Anhäufung seiner Präsenz am Arbeitsplatz und zu vermehrten psychosomatischen Beschwerden mit Nacken schmerzen, Verspannungen der Schultern, Verdauungsstörung und Schlafbe schwerden gekommen. Bei bekannter zwanghafter Persönlichkeitsstörung habe sich der Kläger mit teil s real hohen äusseren Arbeitsanforderungen, teils durch den überhöhten perfektionistischen Selbstanspruch massiv unter Druck gesetzt und es seien in s besondere im Herbst/Winter 2012 ve rmehrte Besch werden mit massivem sternalem Druckgefühl, Atemnot, Magenbrennen sowie damit verbun den Angst- und depressive Beschwerden aufgetreten. Im Juli 2012 habe der Kläger eine kardial anmutende Krise mit starken sternalen Schmerzen und Atemnot sowie vernichtender Todesangst erlitten, welche während seiner Ferien in Österreich eine notfallmässige Behandlung zur Folge gehabt habe. Dabei sei en eine eigentliche kardiale Genes e sowie allfällige andere somatische Ursachen glück licherweise ausgeschlossen worden. Die Beschwerden seien als psychoso matisch und Ausdruck eines drohenden Burnouts (IC D-10 Z73) interpretiert worden. In der Folge sei es dem Kläger anfänglich gelungen, seine 100%oige Arbeitsfähigkeit wied er zu erlangen. Vom 2 7. bis 28. Oktober 2012 sei wegen Erschöpfungssymptomen und obigen psychosomatischen Beschwerden eine 50 %ige Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden. Im Dezember 2012 habe sich der psychische Zustand des K lägers zunehmend verschlechtert. E r habe unter wieder hol t en Ängsten, einer raschen geistigen und körperlichen Erschöpfung, Konz e n trations- und Aufmerksamkeitsstörungen, Antriebsverlust und zunehmenden Schla f störungen g elitten. Er sei deshalb vom 3. b is 1 8. Dezemb er 2012 eine 50%ige und vom 19. Dezember 2012 bis 5. Mai 2013 eine 100%ige Arbeits un fähigkeit attestiert worden. Vom 6. Mai bis 9. Juni 2013 sei nun eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden. Dabei sei realistischerweise im günstigen Fall ein e behutsame Erhöhung des Arbeitspensums mit Wied erer lang ung der vollen Arbeitsfähigkeit etwa per März/April 2014 geplant. 3.3 Dr. D.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, verfasste am 2 3. Juni 2013 ein vertrauensärztliches Gutachten zu Händen der Be klagten 1 ( Urk. 15/ 31 ). Sie stellte dabei die folgenden Diagnosen ( Urk. 15 /31/8) : - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelschwere Episode (ICD-10 F33.1) - Persönlichkeitsstörung ( anankastisch, übermässig leistungsbezogen, wahr scheinlich auch abhängige Zü ge ; ICD-10 F61). - Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig abstinent unter Antabus (ICD-10 F10.23) Es bestehe eine Berufsunfähigkeit von 100 % als Verantwortlicher Applikation. Der Kläger sei weiterhin im IT-Bereich Applikati on für sämtliche Tätigkeiten einsetzbar, jedoch nicht mehr als System-Verantwortlicher, sondern als Mit arbeiter ohne übergeordnete Verantwortlichkeit. Er benötige eine angepa sste Stelle insofern, als dass eine mit dem Arbeitgeber resp. Vorgesetzten verbindlich vereinbarte Regelung der Arbeitszeit (keine Toleranz von Überzeit) sowie der Art und des Umfanges der Aufgaben (Vermeidung der Übernahme zusätzlicher Arbeit durch den Versicherten) bestehe. Auch d ie Vertret ungen (Ferien, Krankheit) sollten klar geregelt sein. Das Pensum soll te in Zukunft 80 und nicht mehr 100 % be tr agen. Die Arbeitsfähigkeit, zurz eit 30 bis 40 %, soll te nach Massgabe des behan delnden Psychiaters sukzessive erhöht werden. Bei erwartungsgemässem Verlauf sollte spätestens Ende Dezember 2013 ei n Pensum von 80 % erreicht sein ( Urk. 15/31/11). Auf die Fragen der Beklagten 1 ( Urk. 15/31/12) : „ Bestanden schon vor dem 16.08.10 Einschränkungen be züglich der AF? Wenn ja, welche, seit wann und stehen diese in Zusammenhang mit der jetzigen AUF? “ antwortete Dr. D.___, die Persönlichkeitsstörung habe bereits seit der Jugend bestanden. Wie bei Per sönlichkeitsstörungen der Cluster C-Gruppe zeige sich diese beim Kläger weniger in offensichtlich unpassendem Verhalten, sondern in einem für Auss ens tehen de zunächst schwierig durchschaubaren Selbst-Über f orderungsmuster, das typi sc her weise zu Burnout und Erschöpfungsdep r ession prädisponiere. Die Depressionen stünden beim Kläger denn auch in engem Zusammenhang mit der dysfunk tio nalen Persönlichkeit im Sinne eines Circulus vitiosus. Hinzu komme noch die allgemein bekannte Rezidivneigung von Depressionen mit zunehmender Dauer und Häufigkeit der Episoden und Chronifizierungstendenz. Bei der ersten de pressiven Episode im Jahr 2000 sei der Kläger etwa drei Monate arbeitsunfähig gewesen. Mit einem Abstand von etwa 4,5 Jahren sei im April 2005 die zweite depressive Episode mit einer Arbeitsunfähigkeit von etwa fünf Monaten aufge treten. Nach vier weiteren Jahren sei die dritte depressive Episode mit einer etwa sechsmonatigen Arbeitsunfähigkeit, gefolgt von etwa drei Monaten Teilremission mit wieder 100%iger Arbeitsunfähigkeit im April 2010 erfolgt. Von Mai bis Juli 2010 sei der Kläger in einem Integrationsprogramm ohne Arbeitstätigkeit ge standen und da b ei sicher noch teil-arbeitsunfähig gewesen. Insgesamt habe somit eine über ein Jahr dauernde volle oder Teil-Arbeitsunfähigkeit bestanden. A b Stellenantritt bei der A.___ Mitte Aug u st 2010 bis E nde 2010 habe der Kläger wieder voll arbeitsfähig geschienen (krankheits be dingte Absenzen an fünf Arbeit stagen). A b 2010 sei es jedoch zu abnorm hohen Fehlzeiten gekommen. Das Intervall habe somit nur etwa fünf Monat gedaue r t, bis sich wieder derselbe Kreislauf abzuzeichnen begonnen habe. Die gesundheit liche Ausgangslage sei somit sic her nicht konsolidiert gewesen und es habe grundsätzlich ein sehr hohes Rückfallrisiko eines bereits bekannten Leidens bestanden ( Urk. 15/31/13). 3.4 Dr. B.___ erhob in seinem Gutachten vom 2 6. Juni 2014 ( Urk. 15/59) die folgenden Diagnosen ( Urk. 15/59/13) : - r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig chronifizierte mittel gradige Episode (ICD-10 F33.1) - a namnestisch anankastische Persönlichkeitsstörung mit überhöhten Leis tungsansprüchen, Selbstüber f orderungstendenz und wiederholten Dekompensationen im Sinne eines depressiven Erschöpfungs syn droms/Burnouts (ICD-10 F60.5) - a namnestisch Status nach Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig auch nach Absetzen des Antab us bis auf Minimalkonsum abstin ent, Status nach Can n abisabusus während der Militärzeit - a namnestisch Online- Pornographiesucht (ICD-10 F6.8) - a namnestisch Restless -Leg-Syndrom und Laktoseintoleranz Aufgrund der chronifizierten mittelgradigen depressiven Episode im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung bestehe eine verminderte Konzentrations fähigkeit (insbesondere Dauerkonzentrationsfähigkeit), eine verminderte Belast bar keit und eine verminderte Stresstoleranz. In Kombination mit der zwang haften, selbstüberfordernden, perfektionistischen Persönlichkeit neige der Kläger zu überhöhten Arbeitseinsätzen mit nachfolgender Erschöpfung und Verstärkung der depressiven Erkrankung. Insgesamt gehe er von einer 50%igen Leistun g s einsch rän kung au ch für adaptierte Tätigkeiten aus. Eine Tätigkeit in verant wortlicher Position mit Leitungsfunktion und erhöhter Stressbelastung sei seines Erachte n s nicht mehr zumutbar und würde innert Kürze zu einer deutlichen Verstärkung der depressiven Symptomatik mit nachfolge n der Dekompensation führen. Aufgrund der Kombination der Persönlichk eitsstörung und der rezidivierenden depressiven Störung sei der Kl ä ger nicht in der Lage gewesen, die Tätigkeit als Applikation Verantwortlicher mittel- bis langfrist ig auszuüben. Als verantwort licher Informatiker mit erhöhter Stressbelastung bestehe seit Dezember 2012 ein e vollständige Arbeitsunfähigke i t. Bereits im J uli 2012 sei der Kläger für eine k u r ze Phase vom behande l nden Psychiater zu 50 % krankgeschrieben worde n. Zu einer vollständigen Erh ol ung sei es in der Folge nicht mehr gekommen. Im Anschluss an die Kündigung sei es zu einer weiteren Verschlechterung gekommen. In einer angepassten Tätigkeit (keine Führungsverantwortung/berechenbare Stressbelas tung/abgegrenzte Tätigkeit/Möglichkeit zwischendu r ch Pausen einzu sch alten) gehe er von einer medizinisch-theoretisch 50%igen Restarbeitsfähigkeit aus ( Urk. 15/59/14-15). Auf die Frage der IV-Stelle, ob seit ihrer Verfügu ng vom 1 2. März 2010 eine erhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes bzw. der zumutbaren Arbeits fähig keit ausgewiesen sei, erklärte Dr. B.___ : Ja, der Kläger sei 2010/2011 zwar mit Unterbrüchen berufstätig gewesen. Seit Dezember 2012 sei es aber zu einer Verschlechterung gekommen. Die mittelgradige depressive Symptomatik sei in der Folge trotz Behandlung chronifiziert ( Urk. 15/59/16). 4. 4.1 Gestützt auf die Akten steht fest, dass der Kläger – insbesondere - an einer Persönlichkeitsstörung ( anankastisch ) sowie einer rezidivierenden depressiven Störung leidet (vgl. E. 3.2 bis E. 3.4). Diese Erkrankungen führten bereits während des Arbeitsverhältnisses mit der Z.___ und somit der Versicherungs deckung bei der Beklagten 2 zu Arbeitsunfähigkeit en (vgl. Berichte de r Tagesklinik E.___ vom 3. November 2009, Urk. 15/13, und von Dr. C.___, Urk. 15/14, sowie diverse ä rztliche Zeugnisse, Urk. 15/12.2 ). Weiter steht fest und ist zwischen den Parteien unumstritte n ( Urk. 1 S. 11, Urk. 6 S. 3 und S. 8, und Urk. 8 S. 6), dass der Kläger – spätestens - ab Juli 2012 vermehrt Krankheits ab senzen aufwies (vgl. Anwesenheitsspiegel, Urk. 15/36/2, Urk. 7/3 und Urk. 2/20-21), und – spätestens – ab Dezember 2012 in der angestammten Tätigkeit arbeitsunfähig war (vgl. insbesondere E. 3.4). Ebenfalls ausgewiesen und von den Parteien anerkannt ist, dass sowohl die während der Versicherungsdeckung bei der Beklagten 1 und die während der Versicherungsdeckung bei der Beklagten 2 aufgetretene Arbeitsunfähigkeit sowie die Invalidität des Klägers in einem sachlichen Zusammenhang stehen. Strittig und zu prüfen ist, ob zwischen der während des Versiche rungsver hält nisses mit der Beklagten 2 eingetreten en und der zur Invalidität führenden Arbeitsunfähigkeit auch ein zeitlicher Zusammenhang besteht oder ob dieser unterbrochen wurde und somit die relevante Arbeitsunfähigkeit während des Versicherungsverhältnisses mit der Beklagten 1 eingetreten ist. 4.2 Der Kläger war ab dem 1 6. August 2010 in einem Pensum von 100 % bei der A.___ angestellt. Den aktenkundigen ärztlichen Berichten ist zu entnehmen, dass die Persönlichkeitsstörung und die rezidivie rende depressive Störung des Klägers bei Stellenantritt weiterhin bestanden (vgl. E. 3.2 bis E. 3.4). So war der Kläger denn auch weiterhin bei Dr. C.___ in Behandlung ( Urk. 15/29/3). Wie sich aus den Mitarbeiterbeurteilungen der A.___ vom 15. November 2010 ( Urk. 2/14), vom 1 8. April 2011 ( Urk. 2/18) und vom 3. Mai 2012 ( Urk. 2/19) ergibt, war es dem Kläger n ichtsdestotrotz möglich, zumindest bis Ende März 2012 (Mitarbeiter beur teilung vom 3. Mai 2012) sehr gute Arbeits l eistungen zu erbringen. Als Folge davon wurde ihm mit Wirkung ab 1. Juli 2011 eine Lohnerhöhung gewährt ( Urk. 2/16 ) und i m Januar 2012 eine Einma lzulage in Höhe von Fr. 1'000. -- zugesprochen ( Urk. 2/2). Aus den aktenkundigen Abwesenheitsmeldungen ergibt sich, dass der Kläger nach dem Arbeitsantritt am 1 6. August 2010 erstmals im Oktober 2010 für vier Tage krank war ( Urk. 15/36.3/4). Im Jahr 2010 fehlte er zudem im November noch einen Tag krankheitsbedingt ( Urk. 15/36.3/3). Im Jahr 201 1 wies der Kläger etliche Kurzabsenzen auf ( Urk. 15/36.2/3 und Urk. 8/3 ). Trotz der krankheitsbedingen Abwesenheiten hatte er im Jahr 2011 jedoch eine Präsenzzeit von jedenfalls mehr als 80 %, war er doch bei 240 effektiven Arbeitstagen (ohne Ferien- und Feiertage ) in etwa 40 Tage gesundheitsbedingt abwesend (34 ganze Arbeitstage, 5 Tage Teilabsenz und 12 Arztbesuche ; vgl. Urk. 15/31/3, Urk. 15/36.2/3), wobei sich au s den Akten nicht ergibt, was die Ursache für die gesundheitsbedingten Abwesenheiten war. Zusätzlich ist davon auszugehen, dass der Kläger im Jahr 2011 Überzeit leistete, war es ihm doch im Januar und Februar 2012 möglich, 6 Tage Überzeit zu kompensieren ( Urk. 2/20). Im Jahr 2012 reduzierten sich zunächst die krankheitsbedingten Abwesenheiten ( Urk. 2/20). I m Anschluss an seine Sommerferien, im Rahmen welcher er sich in notfallmässige Behandlung begeben hatte (vgl. E. 3.2), war der Kläger jedoch ab dem 9. Juli 2012 für mehrere Wochen zumindest teilarbeitsunfähig ( Urk. 2/20). Bis und mit Juni 2012 wie s er bei 104 effektiven Arbeitstagen (ohne Ferien-, Feier- und Komp ensationstage) 9 Tage krankheitsbedingte Abwesenheit auf ( Urk. 2/20). Das heisst, er hatte eine Präsenzzeit von mehr als 90 %. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass es dem Kläger möglich war, zumindest bis Ende März 2012 ( Mitarbeiterbeurteilung vom 3. Mai 2012, Urk. 2/19 ), das heisst während rund 20 Monaten, sehr gute Arbeitsleistungen zu erbringen und er dabei stets eine Arbeitsfähigkeit in seiner angestammten Tätigkeit von mehr als 80 % aufwies. Der zeitliche Zusammenhang zu der vor Antritt der Arbeitsstelle bei der A.___ (zwischenzeitlich) bestandenen Arbeitsun fähigkeit wurde daher – unabhängig davon, ob das Leiden des Klägers als Schubkrankheit qualifiziert wird oder nicht (verneinend das Urteil des hiesigen Gerichts BV.2016.00032 vom 1 6. Juli 2018 E. 5.1; bejahend das Urteil das hiesigen Gerichts BV.2007.00089 vom 3 0. September 2009 E. 1.2.2) – trotz der grundsätzlich weiterbestehenden Erkrankung un terbrochen. Die Beklagte 1 ist somit leistungspflichtig. 5. Der vom Kläger geltend gemachte Invaliditätsgrad von 65 % ( Urk. 1 S. 2) wird von der Beklagten 1 zu Recht nicht in Frage gestellt (vgl. Urk. 6 und Urk. 23 ; vgl. Urk. 15/75 ). Die Beklagte 1 ist daher antragsgemäss zu verpflichten, dem Kläger mit Wirkung ab 1. Dezember 2013 eine Erwerbsinvalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 65 %, mithin eine Dreiviertelsrente, auszurichten ( § 22 der bis 3 1. August 201 4 gültig gewesenen Statuten der damaligen Ver sicherungskasse für das Staatspersonal). 6. Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen geschuldet, wobei grundsätzlich Art. 105 Abs. 1 des Obligationenrechts (OR) anwendbar ist (BGE 119 V 131 ff.) Danach ist der Verzugszins vom Tag der Anhebung der Betreibung oder der gerichtlichen Klage an geschuldet. Der Zinssatz beträgt 5 %, sofern das Reglement der Vorsorgeeinrichtung keine andere Regelung kennt (BGE 119 V 135 E. 4c). Gemäss Reglement der Beklagten, gültig ab 1. Januar 2017, welches vorliegend in Bezug auf den Verzugszinssatz anwendbar ist, werden sämtliche Forderungen gegenüber der Beklagten 1 im Verzugsfall zum jeweiligen BVG- Mindestzinsatz plus 1 % verzinst (Anhang II li t. C). Der BVG-Mind estzinssatz beträgt seit dem 1. Januar 2017 1 % ( Art. 15 Abs. 2 BVG in Verbindung mit Art. 12 lit. j BVV 2). Der Kläger erhob am 2 4. August 2017 Klage, womit ihm ab diesem Datum für die bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Rentenbetreffnisse und für die übrigen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum Verzugszinsen von 2 % zuzusprechen sind. 7. 7.1 Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Ausgangsgemäss ist die Beklagte 1 daher zu verpflichten, dem Kläger eine Prozessentschädigung von Fr. 3‘3 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 7.2 Art. 73 Abs. 2 BVG schliesst einen Anspruch der obsiegenden Versiche rungs trägerin auf eine Prozessentschädigung zwar nicht aus. Indes werden den Trägern der beruflichen Vorsorge gemäss BVG beziehungsweise den mit öffentlichrecht lichen Aufgaben betrauten Organisationen in Anlehnung an die Rechtsprechung zu Art. 159 Abs. 2 des bis Ende 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege (Bundesrechtspflegegesetz/OG) praxis ge mäss keine Parteientschädigung en zugesprochen. Es besteht kein Grund, bei der Beklagten 2 - trotz ihres Antrags – anders zu verfahren (vgl. BGE 128 V 124 E. 5b, 126 V 143 E. 4a, 118 V 158 E. 7 und 117 V 349 E. 8, je mit Hinweisen). Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Klage wird die Beklagte 1 verpflichtet, dem Kläger mit Wirkung ab 1. Dezember 2013 eine Dreiviertels-Erwerbsinvalidenrente nebst Zins zu 2 % seit 24. August 2017 für die bis dahin fällig gewordenen Rentenbetreffnisse sowie für die weiteren ab jeweilige m Fälligkeitsdatum auszurichten. Die Klage gegen die Beklagte 2 wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beklagte 1 wird verpflichtet, dem Kläger eine Prozessentschädigung von Fr. 3’300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. Der Beklagten 2 wird keine Prozessentschädigung zugesprochen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Markus Zimmermann - Personalvorsorge Y.___ - Rechtsanwalt Dr. Thomas Brändli - Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstWyler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich BV.2017.00065 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiber Wyler Urteil vom 29. Oktober 2018

BV.2017.00065

BV.2017.00065

BV.2017.00065 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiber Wyler

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiber Wyler

Urteil vom 29. Oktober 2018

Urteil vom 29. Oktober 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Kläger

Kläger vertreten durch Rechtsanwalt Markus Zimmermann

vertreten durch Rechtsanwalt Markus Zimmermann DFP & Z, Advokatur

DFP & Z, Advokatur Stadtturmstrasse 10, Postfach 1644, 5401 Baden

Stadtturmstrasse 10, Postfach 1644, 5401 Baden gegen

gegen 1. Personalvorsorge Y.___

1. Personalvorsorge Y.___ 2. Pensionskasse der Z.___

2. Pensionskasse der Z.___ Beklagte

Beklagte Beklagte 2 vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas Brändli

Beklagte 2 vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas Brändli Schwarzmann Binkert Rechtsanwälte

Schwarzmann Binkert Rechtsanwälte Theaterstrasse 2, Postfach 163, 8024 Zürich

Theaterstrasse 2, Postfach 163, 8024 Zürich Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Der 1965 geborene X.___ arb ei te te seit dem 1. Februar 2008 (Lebenslauf, Urk. 15/24, und IK-Auszug, Urk. 15/34) für die Z.___ und war dadurch bei der Pensionskasse der Z.___ berufsvorsorge ver sichert (Arbeitgeberbericht, Urk. 15/12), als er sich am 10. September 2009 bei der SVA Aargau, IV-Stelle, zum Leistungsbezug anmeldete ( Urk. 15/9). Mit Ver fügung vom 1 2. März 2010 ( Urk. 15/19) verneinte die IV-Stelle mit der Begrün dung, es liege keine gesundheitliche Beeinträchtigung vor, welche die Arbeits fähigkeit dauernd einschränke, einen Leistungsanspruch.

1.1 Der 1965 geborene X.___ arb ei te te seit dem 1. Februar 2008 (Lebenslauf, Urk. 15/24, und IK-Auszug, Urk. 15/34) für die Z.___ und war dadurch bei der Pensionskasse der Z.___ berufsvorsorge ver sichert (Arbeitgeberbericht, Urk. 15/12), als er sich am 10. September 2009 bei der SVA Aargau, IV-Stelle, zum Leistungsbezug anmeldete ( Urk. 15/9). Mit Ver fügung vom 1 2. März 2010 ( Urk. 15/19) verneinte die IV-Stelle mit der Begrün dung, es liege keine gesundheitliche Beeinträchtigung vor, welche die Arbeits fähigkeit dauernd einschränke, einen Leistungsanspruch. Ab dem 1 6. August 2010 war X.___ bei der A.___ angestellt und dadurch bei der Personalvorsorge Y.___ berufsvorsorgeversichert (Arbeitgeberbericht, Urk. 15/36). Am 1 3. Mai 2013 meldete er sich erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug a n (Urk. 15/20). Nach Vornahme erwerblicher und medizinischer Abklärungen, in deren Rahm en unter anderem ein Gutachten bei Dr. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychothera p ie, (Gu tachten vom 2 6. Juni 2014, Urk. 15/59) eingeholt wurde, sprach ihm die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. Januar 2015 ( Urk. 15/75) mit Wirkung ab 1. Dezember 2013 bei einem Inva liditätsgrad von 65 % eine Dreiviertels rente zu.

Ab dem 1 6. August 2010 war X.___ bei der A.___ angestellt und dadurch bei der Personalvorsorge Y.___ berufsvorsorgeversichert (Arbeitgeberbericht, Urk. 15/36). Am 1 3. Mai 2013 meldete er sich erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug a n (Urk. 15/20). Nach Vornahme erwerblicher und medizinischer Abklärungen, in deren Rahm en unter anderem ein Gutachten bei Dr. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychothera p ie, (Gu tachten vom 2 6. Juni 2014, Urk. 15/59) eingeholt wurde, sprach ihm die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. Januar 2015 ( Urk. 15/75) mit Wirkung ab 1. Dezember 2013 bei einem Inva liditätsgrad von 65 % eine Dreiviertels rente zu. Mit Mitteilung vom 6. Oktober 2015 ( Urk. 15/101) stellte die IV-Stelle einen unveränderten Invaliditätsgrad fest.

Mit Mitteilung vom 6. Oktober 2015 ( Urk. 15/101) stellte die IV-Stelle einen unveränderten Invaliditätsgrad fest. 1.2 X.___ wandte sich im Anschluss an die Rentenzusprache durch die Invalidenversicherung an die Personalvorsorge Y.___ und ersuchte um Leistungen der beruflichen Vorsorge. Nachdem diese ihre Leistungs pflicht verneint hatte ( Einspracheentscheid vom 4. März 2016, Urk. 2/13), wandte sich der Versicherte an die Pensionskasse der Z.___. Dies lehnte eine Leistungspflicht ebenfalls ab (Schreiben vom 1 7. August 2015, Urk. 2/5).

1.2 X.___ wandte sich im Anschluss an die Rentenzusprache durch die Invalidenversicherung an die Personalvorsorge Y.___ und ersuchte um Leistungen der beruflichen Vorsorge. Nachdem diese ihre Leistungs pflicht verneint hatte ( Einspracheentscheid vom 4. März 2016, Urk. 2/13), wandte sich der Versicherte an die Pensionskasse der Z.___. Dies lehnte eine Leistungspflicht ebenfalls ab (Schreiben vom 1 7. August 2015, Urk. 2/5). 2. Mit Eingabe vom 2 4. August 2017 ( Urk. 1) erhob X.___ Klage gegen die Personalvorsorge Y.___ (Beklagte 1) und die Pen sionskasse der Z.___ (Beklagte 2) und beantragte:

2. Mit Eingabe vom 2 4. August 2017 ( Urk. 1) erhob X.___ Klage gegen die Personalvorsorge Y.___ (Beklagte 1) und die Pen sionskasse der Z.___ (Beklagte 2) und beantragte: „1. Es sei festzustellen, welche der beiden Beklagten leistungspflichtig ist.

„1. Es sei festzustellen, welche der beiden Beklagten leistungspflichtig ist. 2. Eventualiter sollt e weder die Beklagte 1 noch die Beklagte 2 leistungs pflichtig sein, sei der zuständige BVG-Versicherer zu eruieren.

2. Eventualiter sollt e weder die Beklagte 1 noch die Beklagte 2 leistungs pflichtig sein, sei der zuständige BVG-Versicherer zu eruieren. 3. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, dem Kläger ab dem 1. Dezember 2013 die gesetzlich und reglementarisch vorgesehenen Leistungen auf einem Invaliditätsgrad von 65 % auszurichten bzw. die Beklage 2 sei zu verur teilen, dem Kläger ab dem 1. Dezember 2013 die gesetzlich und regle mentarisch vorgesehenen Leistungen auf einem Invaliditätsgrad von 65 % auszuricht e n.

3. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, dem Kläger ab dem 1. Dezember 2013 die gesetzlich und reglementarisch vorgesehenen Leistungen auf einem Invaliditätsgrad von 65 % auszurichten bzw. die Beklage 2 sei zu verur teilen, dem Kläger ab dem 1. Dezember 2013 die gesetzlich und regle mentarisch vorgesehenen Leistungen auf einem Invaliditätsgrad von 65 % auszuricht e n. 4. Es sei das IV-Dossiers des Klägers beizuziehen.

4. Es sei das IV-Dossiers des Klägers beizuziehen. 5. Es seien dem Kläger zu Lasten der als leistungspflichtig erkannten Be klagten die gesetzlich und reglementarisch geschuldeten Renten, inkl. Zins zu 5 % ab heute, zuzusprechen.

5. Es seien dem Kläger zu Lasten der als leistungspflichtig erkannten Be klagten die gesetzlich und reglementarisch geschuldeten Renten, inkl. Zins zu 5 % ab heute, zuzusprechen. 6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten 1 resp. der Beklagten 2.“

6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten 1 resp. der Beklagten 2.“ Die Beklagten beantragten mit Klageantworten vom 2 6. September 2017 (Be kl a gte 1, Urk. 6) und vom 2. Oktober 2017 (Beklagte 2, Urk. 8) jeweils die Abwei sung der gegen sie selber gerichteten Klage.

Die Beklagten beantragten mit Klageantworten vom 2 6. September 2017 (Be kl a gte 1, Urk. 6) und vom 2. Oktober 2017 (Beklagte 2, Urk. 8) jeweils die Abwei sung der gegen sie selber gerichteten Klage. Nachdem mit Verfügung vom 4. Oktober 201 7 ( Urk. 11) die Akten der Eidge nössischen Invalidenversicherung in Sachen des Klägers beigezogen worden waren ( Urk. 15/1-110), hielt der Kläger mit Rep lik vom 2 9. November 2017 (Urk. 18) an seinen Anträgen fest. Während die Beklagte 2 auf das Erstatten einer Duplik verzichtete ( Urk. 21), beantragte die Beklagte 1 mit Duplik vom 2 1. März 2018 ( Urk. 23) erneut die Abweisung der gegen sie gerichteten Klage. Der Duplik verzicht der Beklagten 2 und die Duplik der Beklagten 1 wurde den Parteien mit Verfügung vom 2 6. März 2018 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 25).

Nachdem mit Verfügung vom 4. Oktober 201 7 ( Urk. 11) die Akten der Eidge nössischen Invalidenversicherung in Sachen des Klägers beigezogen worden waren ( Urk. 15/1-110), hielt der Kläger mit Rep lik vom 2 9. November 2017 (Urk. 18) an seinen Anträgen fest. Während die Beklagte 2 auf das Erstatten einer Duplik verzichtete ( Urk. 21), beantragte die Beklagte 1 mit Duplik vom 2 1. März 2018 ( Urk. 23) erneut die Abweisung der gegen sie gerichteten Klage. Der Duplik verzicht der Beklagten 2 und die Duplik der Beklagten 1 wurde den Parteien mit Verfügung vom 2 6. März 2018 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 25). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des hiesigen Gerichts zum Entscheid über die strittigen Leistungen ist gegeben (Art. 73 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, BVG, in Verbindung mit § 2 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer ).

1.1 Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des hiesigen Gerichts zum Entscheid über die strittigen Leistungen ist gegeben (Art. 73 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, BVG, in Verbindung mit § 2 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer ). 1.2 Nach Art. 24 Abs. 1 BVG hat der Versicherte Anspruch auf eine volle Inva li denrente, wenn er im Sinne der Invalidenversicherung mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn er mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte und auf eine Viertelsrente, wenn er mindestens zu 40 % invalid ist. Gemäss Abs. 1 von Art. 26 BVG gelten für den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die entsprechenden Bestimmungen des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung ( Art. 29 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Die Invalidenleistungen nach BVG werden von der jenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher die den Anspruch erhebende Person bei Eintritt des versicherten Ereignisses angeschlossen war. Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, sondern mit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit zu sammen, deren Ursache zur Invalidität geführt hat (vgl. Art. 23 BVG ).

1.2 Nach Art. 24 Abs. 1 BVG hat der Versicherte Anspruch auf eine volle Inva li denrente, wenn er im Sinne der Invalidenversicherung mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn er mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte und auf eine Viertelsrente, wenn er mindestens zu 40 % invalid ist. Gemäss Abs. 1 von Art. 26 BVG gelten für den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die entsprechenden Bestimmungen des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung ( Art. 29 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Die Invalidenleistungen nach BVG werden von der jenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher die den Anspruch erhebende Person bei Eintritt des versicherten Ereignisses angeschlossen war. Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, sondern mit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit zu sammen, deren Ursache zur Invalidität geführt hat (vgl. Art. 23 BVG ). 1. 3 Der Anspruch setzt einen engen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang zwischen der während des Vorsorgeverhältnisses bestandenen Arbeitsunfähigkeit und der allenfalls erst später eingetretenen Invalidität voraus ( Art. 28 und 29 IVG in Verbindung mit Art. 26 Abs. 1 BVG; BGE 134 V 20 E. 3.2 S. 22).

1. 3 Der Anspruch setzt einen engen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang zwischen der während des Vorsorgeverhältnisses bestandenen Arbeitsunfähigkeit und der allenfalls erst später eingetretenen Invalidität voraus ( Art. 28 und 29 IVG in Verbindung mit Art. 26 Abs. 1 BVG; BGE 134 V 20 E. 3.2 S. 22). Um den zeitlichen Konnex zu unterbrechen, was die Leistungspflicht der in Be tracht fallenden Vorsorgeeinrichtungen entfallen lässt, sind zwei Vorausset zung en erforderlich, die kumulativ gegeben sein müssen: In einer anderen als der an gestammten, dem Leiden besser angepassten Tätigkeit muss während einer be stimmten nach den Umständen zu bemessenden Zeitdauer (BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22) eine (annähernd) vollständige Arbeitsfähigkeit von über 80 % bestehen ( BGE 144 V 58 ). Diese Tätigkeit muss bezogen auf die angestammte die Erzielung eines den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung ausschliessenden Einkommens erlauben (Urteil 9C_623/2017 vom 2 6. März 2018 E. 3 mit Hinwei sen).

Um den zeitlichen Konnex zu unterbrechen, was die Leistungspflicht der in Be tracht fallenden Vorsorgeeinrichtungen entfallen lässt, sind zwei Vorausset zung en erforderlich, die kumulativ gegeben sein müssen: In einer anderen als der an gestammten, dem Leiden besser angepassten Tätigkeit muss während einer be stimmten nach den Umständen zu bemessenden Zeitdauer (BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22) eine (annähernd) vollständige Arbeitsfähigkeit von über 80 % bestehen ( BGE 144 V 58 ). Diese Tätigkeit muss bezogen auf die angestammte die Erzielung eines den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung ausschliessenden Einkommens erlauben (Urteil 9C_623/2017 vom 2 6. März 2018 E. 3 mit Hinwei sen). Eine Vorsorgeeinrichtung, die ihre Leistungspflicht damit bestreitet, die Arbeits fähigkeit sei bereits zu Beginn des Vorsorgeverhältnisses gesundheitlich bedingt eingeschränkt gewesen, trägt hierfür die Beweislast ( Art. 8 ZGB; Urteil 9C_658/2016 vom 3. März 2017 E. 6.1 mit Hinweisen). Umgekehrt hat der Leis tungs ansprecher die Folgen von Beweislosigkeit zu tragen, wenn er geltend macht, der enge zeitliche Konnex zwischen einer vorbestandenen berufsvorsorge recht lich relevanten Arbeitsunfähigkeit (Einbusse an funktionellem Leistungsver mögen im bisherigen Beruf von mindestens 20 % ; Urteil 9C_147/2017 vom 2 0. Februar 2018 E. 4.4) sei während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses unter brochen worde n (Urteil des Bundesgerichts 9C_630/2017 vom 9. Mai 2018 E. 3 ).

Eine Vorsorgeeinrichtung, die ihre Leistungspflicht damit bestreitet, die Arbeits fähigkeit sei bereits zu Beginn des Vorsorgeverhältnisses gesundheitlich bedingt eingeschränkt gewesen, trägt hierfür die Beweislast ( Art. 8 ZGB; Urteil 9C_658/2016 vom 3. März 2017 E. 6.1 mit Hinweisen). Umgekehrt hat der Leis tungs ansprecher die Folgen von Beweislosigkeit zu tragen, wenn er geltend macht, der enge zeitliche Konnex zwischen einer vorbestandenen berufsvorsorge recht lich relevanten Arbeitsunfähigkeit (Einbusse an funktionellem Leistungsver mögen im bisherigen Beruf von mindestens 20 % ; Urteil 9C_147/2017 vom 2 0. Februar 2018 E. 4.4) sei während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses unter brochen worde n (Urteil des Bundesgerichts 9C_630/2017 vom 9. Mai 2018 E. 3 ). 2.

2. 2.1 Der Kläger erklärte zur Begründung seiner Klage im Wesentli chen ( Urk. 1 und Urk. 18), er habe bei der A.___, wo er am 1 6. August 2010 zu arbeiten begonnen habe, zunächst eine Probezeit bestehen müssen. Seine Leistungen während der Probezeit seien gemäss Mitarbeiterbeur teilung vom 15. November 2010 sehr gut gewesen. Auch in den weiteren Mit arbeiterbeurteilungen seien seine Leistungen mit sehr gut qualifiziert worden. Seine Leistungen seien sogar so gut gewesen, dass ihm im Januar 2012 eine einmalige Zulage in Höhe von Fr. 1'000.-- ausgerichtet worden sei. Ab Juli 2012 hätten seine Krankheitsabsenzen stark zugenommen und ab Dezember 2012 sei er dauerhaft nicht mehr arbeitsfähig gew esen. Aufgrund der eingehenden medi zinischen Abklärungen durch die IV-Stelle sei erstell t, dass er seit Dezember 2012 zu 50 % in seiner Erwerbsfähigkeit eingeschränkt sei. Dementsprechend habe ihm die IV-Stelle ab Dezember 2013 eine Dreiviertelsrente zugesprochen. Da er im Zeitpunkt des Eintritts der langandauernden Arbeitsunfähigkeit, das heisse im Dezember 2012, bei der Beklagten 1 versichert gewesen sei, sei diese leistungs pflichtig. Erst ab Juli 2012 habe eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als 20 % be standen.

2.1 Der Kläger erklärte zur Begründung seiner Klage im Wesentli chen ( Urk. 1 und Urk. 18), er habe bei der A.___, wo er am 1 6. August 2010 zu arbeiten begonnen habe, zunächst eine Probezeit bestehen müssen. Seine Leistungen während der Probezeit seien gemäss Mitarbeiterbeur teilung vom 15. November 2010 sehr gut gewesen. Auch in den weiteren Mit arbeiterbeurteilungen seien seine Leistungen mit sehr gut qualifiziert worden. Seine Leistungen seien sogar so gut gewesen, dass ihm im Januar 2012 eine einmalige Zulage in Höhe von Fr. 1'000.-- ausgerichtet worden sei. Ab Juli 2012 hätten seine Krankheitsabsenzen stark zugenommen und ab Dezember 2012 sei er dauerhaft nicht mehr arbeitsfähig gew esen. Aufgrund der eingehenden medi zinischen Abklärungen durch die IV-Stelle sei erstell t, dass er seit Dezember 2012 zu 50 % in seiner Erwerbsfähigkeit eingeschränkt sei. Dementsprechend habe ihm die IV-Stelle ab Dezember 2013 eine Dreiviertelsrente zugesprochen. Da er im Zeitpunkt des Eintritts der langandauernden Arbeitsunfähigkeit, das heisse im Dezember 2012, bei der Beklagten 1 versichert gewesen sei, sei diese leistungs pflichtig. Erst ab Juli 2012 habe eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als 20 % be standen. Er bestreite nicht, dass er schon vor Antritt des Arbeitsverhältnisses teilweise an psychischen Beschwerden gelitten habe. Selbst wenn jedoch die depressive Symptomatik bei Stellenantritt nicht vollständig remittiert gewesen wäre – wa s bestritten werde -, hätte sich diese im Arbeitsverhältnis mit der A.___ nicht nachteilig bemerkbar gemacht. So habe er – wie dargelegt - in der Folge während länger er Zeit, das heisse während fast zwei Jahren, bei einem 100%-Pensum gesamthaft betrachtet sehr gute Leistungen erbracht. Der zeitliche Zusammenhang zur vor Eintritt bei der Beklagten bestandenen Arbeitsunfähigkeit sei damit unterbrochen worden.

Er bestreite nicht, dass er schon vor Antritt des Arbeitsverhältnisses teilweise an psychischen Beschwerden gelitten habe. Selbst wenn jedoch die depressive Symptomatik bei Stellenantritt nicht vollständig remittiert gewesen wäre – wa s bestritten werde -, hätte sich diese im Arbeitsverhältnis mit der A.___ nicht nachteilig bemerkbar gemacht. So habe er – wie dargelegt - in der Folge während länger er Zeit, das heisse während fast zwei Jahren, bei einem 100%-Pensum gesamthaft betrachtet sehr gute Leistungen erbracht. Der zeitliche Zusammenhang zur vor Eintritt bei der Beklagten bestandenen Arbeitsunfähigkeit sei damit unterbrochen worden. 2. 2 Die Beklagte 1 wendete dagegen im Wesentliche n ein ( Urk. 6 und Urk. 28), bereits kurz nach Eintritt bei ihr am 1 6. August 2010 sei der Kläger krankheitshalber gehäuft vom Arbeitsplatz abwesend gewesen. Ab November 2012 sei er zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Den medizin i schen Beur teil ungen sei übereinstim mend zu entnehmen, dass der Klä ger an einer rezidivierenden depressi v en St örung mit somatische m Syndrom, einer anank astischen Persönlichkeitsstörung sowie einer Alkoholabhängigkeit leide. Seit 20 0 9 sei der Kläger ständig in ps y chiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung und habe wiederholt stati o när eingewi e sen werden müssen. B ei Aufnahme der Arbeitsstätigkeit in der A.___ im August 2010 habe lediglich vordergründig eine Stabil i sierung des Gesu ndheitszustandes vorgelegen. Effektiv sei der Gesundheitszustand zu jenem Zeitpunkt nicht genügend konsolidiert gewesen und es habe ein hohes Rückfallrisiko bestanden. Dass kurz nach Stellenantritt bei der A.___ nur einzelne und erst ab 2011 gehäuft Absenzen vom Arbeits platz bis hin zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit zufolge weiterer Krank heits schübe zu verzeichnen gewesen sei en, ändere nichts daran, dass die mani f e sten Beschwerden des Klägers in einer seit geraumer Zeit vorbestandenen psy chischen Erkrankun g gründeten. Die Würdigung der gesamten Umstände des vo r liegenden Einzelfalles, welche bei der Schubkrankheit des Klägers zu berück sich tigen seien, führe dazu, dass von einer ununterbroch e n en, teilweise virulent sowie teilweise latent, sei t jedenfalls dem Jahr 2009 bestehende n psychische n Erkrankung des Klägers auszu g ehen sei, welche ursächlich für die auftretende Arbeitsunfähigkeit und die daraus folgende Invalidität sei. Der zeitliche Zusammen hang mit dem ursprünglichen Gesundheitsschaden sei demnach nie unterbrochen worden, wes halb sie nicht leistungspflichtig sei.

2. 2 Die Beklagte 1 wendete dagegen im Wesentliche n ein ( Urk. 6 und Urk. 28), bereits kurz nach Eintritt bei ihr am 1 6. August 2010 sei der Kläger krankheitshalber gehäuft vom Arbeitsplatz abwesend gewesen. Ab November 2012 sei er zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Den medizin i schen Beur teil ungen sei übereinstim mend zu entnehmen, dass der Klä ger an einer rezidivierenden depressi v en St örung mit somatische m Syndrom, einer anank astischen Persönlichkeitsstörung sowie einer Alkoholabhängigkeit leide. Seit 20 0 9 sei der Kläger ständig in ps y chiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung und habe wiederholt stati o när eingewi e sen werden müssen. B ei Aufnahme der Arbeitsstätigkeit in der A.___ im August 2010 habe lediglich vordergründig eine Stabil i sierung des Gesu ndheitszustandes vorgelegen. Effektiv sei der Gesundheitszustand zu jenem Zeitpunkt nicht genügend konsolidiert gewesen und es habe ein hohes Rückfallrisiko bestanden. Dass kurz nach Stellenantritt bei der A.___ nur einzelne und erst ab 2011 gehäuft Absenzen vom Arbeits platz bis hin zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit zufolge weiterer Krank heits schübe zu verzeichnen gewesen sei en, ändere nichts daran, dass die mani f e sten Beschwerden des Klägers in einer seit geraumer Zeit vorbestandenen psy chischen Erkrankun g gründeten. Die Würdigung der gesamten Umstände des vo r liegenden Einzelfalles, welche bei der Schubkrankheit des Klägers zu berück sich tigen seien, führe dazu, dass von einer ununterbroch e n en, teilweise virulent sowie teilweise latent, sei t jedenfalls dem Jahr 2009 bestehende n psychische n Erkrankung des Klägers auszu g ehen sei, welche ursächlich für die auftretende Arbeitsunfähigkeit und die daraus folgende Invalidität sei. Der zeitliche Zusammen hang mit dem ursprünglichen Gesundheitsschaden sei demnach nie unterbrochen worden, wes halb sie nicht leistungspflichtig sei. 2.3 Die Beklagte 2 machte geltend ( Urk. 8), der Kläger sei während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses mit ihr zwar nicht durchgehend arbeitsfähig gewesen. Gemäss IV-Verfügung vo m 1 2. März 2010 seien die beantragten IV-Leistungen jedoch abgewi e sen worden, weil die Arbeitsfä h igkeit des Klägers nicht dauerhaft eingeschränkt gewesen sei. Diese Einschätzung habe sich als richtig heraus gestellt, da der Kläger vom Sommer 2010 bis November 2012 während mehr als zwei Jahren voll arbeitsfähig gewesen sei. Sowohl der Kläger selbst als auch die damalige Arbeitgeberin seien offensichtlich vo n einer vollen Arbeitsfähigkeit des Versicherten aus gegangen. Im Übrigen habe auch der Gutachter Dr. B.___ be stätigt, dass sich der Gesundheitszustand des Kläger s erst seit Dezember 2012 verschlechtert und sich die mittelgradige depressive Symptomatik in der Folge trotz Behandlung chronifiziert habe. Somit sei der zeitliche Zusammenhang zu den Arbeitsunfähigkeiten während des Vorsorgeverhältniss es mit ihr unter brochen worden.

2.3 Die Beklagte 2 machte geltend ( Urk. 8), der Kläger sei während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses mit ihr zwar nicht durchgehend arbeitsfähig gewesen. Gemäss IV-Verfügung vo m 1 2. März 2010 seien die beantragten IV-Leistungen jedoch abgewi e sen worden, weil die Arbeitsfä h igkeit des Klägers nicht dauerhaft eingeschränkt gewesen sei. Diese Einschätzung habe sich als richtig heraus gestellt, da der Kläger vom Sommer 2010 bis November 2012 während mehr als zwei Jahren voll arbeitsfähig gewesen sei. Sowohl der Kläger selbst als auch die damalige Arbeitgeberin seien offensichtlich vo n einer vollen Arbeitsfähigkeit des Versicherten aus gegangen. Im Übrigen habe auch der Gutachter Dr. B.___ be stätigt, dass sich der Gesundheitszustand des Kläger s erst seit Dezember 2012 verschlechtert und sich die mittelgradige depressive Symptomatik in der Folge trotz Behandlung chronifiziert habe. Somit sei der zeitliche Zusammenhang zu den Arbeitsunfähigkeiten während des Vorsorgeverhältniss es mit ihr unter brochen worden. 3.

3. 3.1 Es sind insbesondere die folgenden ärztlichen Berichte für die Beurteilung der st rittigen Fragen von Belang :

3.1 Es sind insbesondere die folgenden ärztlichen Berichte für die Beurteilung der st rittigen Fragen von Belang : 3.2 Der behandelnden Psychiater des Klägers, Dr. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt mit Bericht an die IV-Stelle vom 6. Juni 2013 (15/29) folgende Diagnosen fest:

3.2 Der behandelnden Psychiater des Klägers, Dr. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt mit Bericht an die IV-Stelle vom 6. Juni 2013 (15/29) folgende Diagnosen fest: - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) mit Überlastung am Arbeitsplatz (ICD-10 Z56) auf dem Boden einer

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) mit Überlastung am Arbeitsplatz (ICD-10 Z56) auf dem Boden einer - anankastischen Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.5)

anankastischen Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.5) - Online- Pornographiesucht (ICD-10 F63.8)

Online- Pornographiesucht (ICD-10 F63.8) - Migräne und Spannungskopfschmerzen

Migräne und Spannungskopfschmerzen - Alkoholabhängigkeit, aktuell unter aversiver Medikation mit Antabus abstinent (ICD-10 F10.23)

Alkoholabhängigkeit, aktuell unter aversiver Medikation mit Antabus abstinent (ICD-10 F10.23) - Cannabisabhängigkeit, seit Jahren abstinent (ICD-10 F12.20)

Cannabisabhängigkeit, seit Jahren abstinent (ICD-10 F12.20) - b ekanntes Restless - Leg - Syndrom

b ekanntes Restless Leg Syndrom N ach einer längeren Phase der eingeschränkten Arbeitsfähigke i t mit anschlies send krankheitsbe dingter Kündigu n g bei d er ehemaligen Stell e bei der Z.___ sei es dem Kläger per August 2010 gel ungen, wie der einer 100 % Festanstellung bei der A.___ zu finden. Die dortige Arbeitstätigkeit und das Arbeitsumfeld hätten sich als anregend und weniger auf Leistungsmaximierung ausgerichtet erwiesen als die frühere S tell e bei der Z.___. Der Kläger habe jedoch nach kurzer Zeit der erfolgreichen Einar beitung bald wieder immer mehr Aufträge entgegen genommen und habe sich so bei b ekannt perfektionistischem Arbeitsst i l bald wieder am Limit seiner Kräfte bew egt. Im Jahr 2011 sei es zu einer starken Anhäufung seiner Präsenz am Arbeitsplatz und zu vermehrten psychosomatischen Beschwerden mit Nacken schmerzen, Verspannungen der Schultern, Verdauungsstörung und Schlafbe schwerden gekommen. Bei bekannter zwanghafter Persönlichkeitsstörung habe sich der Kläger mit teil s real hohen äusseren Arbeitsanforderungen, teils durch den überhöhten perfektionistischen Selbstanspruch massiv unter Druck gesetzt und es seien in s besondere im Herbst/Winter 2012 ve rmehrte Besch werden mit massivem sternalem Druckgefühl, Atemnot, Magenbrennen sowie damit verbun den Angst- und depressive Beschwerden aufgetreten. Im Juli 2012 habe der Kläger eine kardial anmutende Krise mit starken sternalen Schmerzen und Atemnot sowie vernichtender Todesangst erlitten, welche während seiner Ferien in Österreich eine notfallmässige Behandlung zur Folge gehabt habe. Dabei sei en eine eigentliche kardiale Genes e sowie allfällige andere somatische Ursachen glück licherweise ausgeschlossen worden. Die Beschwerden seien als psychoso matisch und Ausdruck eines drohenden Burnouts (IC D-10 Z73) interpretiert worden. In der Folge sei es dem Kläger anfänglich gelungen, seine 100%oige Arbeitsfähigkeit wied er zu erlangen. Vom 2 7. bis 28. Oktober 2012 sei wegen Erschöpfungssymptomen und obigen psychosomatischen Beschwerden eine 50 %ige Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden. Im Dezember 2012 habe sich der psychische Zustand des K lägers zunehmend verschlechtert. E r habe unter wieder hol t en Ängsten, einer raschen geistigen und körperlichen Erschöpfung, Konz e n trations- und Aufmerksamkeitsstörungen, Antriebsverlust und zunehmenden Schla f störungen g elitten. Er sei deshalb vom 3. b is 1 8. Dezemb er 2012 eine 50%ige und vom 19. Dezember 2012 bis 5. Mai 2013 eine 100%ige Arbeits un fähigkeit attestiert worden. Vom 6. Mai bis 9. Juni 2013 sei nun eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden. Dabei sei realistischerweise im günstigen Fall ein e behutsame Erhöhung des Arbeitspensums mit Wied erer lang ung der vollen Arbeitsfähigkeit etwa per März/April 2014 geplant.

N ach einer längeren Phase der eingeschränkten Arbeitsfähigke i t mit anschlies send krankheitsbe dingter Kündigu n g bei d er ehemaligen Stell e bei der Z.___ sei es dem Kläger per August 2010 gel ungen, wie der einer 100 % Festanstellung bei der A.___ zu finden. Die dortige Arbeitstätigkeit und das Arbeitsumfeld hätten sich als anregend und weniger auf Leistungsmaximierung ausgerichtet erwiesen als die frühere S tell e bei der Z.___. Der Kläger habe jedoch nach kurzer Zeit der erfolgreichen Einar beitung bald wieder immer mehr Aufträge entgegen genommen und habe sich so bei b ekannt perfektionistischem Arbeitsst i l bald wieder am Limit seiner Kräfte bew egt. Im Jahr 2011 sei es zu einer starken Anhäufung seiner Präsenz am Arbeitsplatz und zu vermehrten psychosomatischen Beschwerden mit Nacken schmerzen, Verspannungen der Schultern, Verdauungsstörung und Schlafbe schwerden gekommen. Bei bekannter zwanghafter Persönlichkeitsstörung habe sich der Kläger mit teil s real hohen äusseren Arbeitsanforderungen, teils durch den überhöhten perfektionistischen Selbstanspruch massiv unter Druck gesetzt und es seien in s besondere im Herbst/Winter 2012 ve rmehrte Besch werden mit massivem sternalem Druckgefühl, Atemnot, Magenbrennen sowie damit verbun den Angst- und depressive Beschwerden aufgetreten. Im Juli 2012 habe der Kläger eine kardial anmutende Krise mit starken sternalen Schmerzen und Atemnot sowie vernichtender Todesangst erlitten, welche während seiner Ferien in Österreich eine notfallmässige Behandlung zur Folge gehabt habe. Dabei sei en eine eigentliche kardiale Genes e sowie allfällige andere somatische Ursachen glück licherweise ausgeschlossen worden. Die Beschwerden seien als psychoso matisch und Ausdruck eines drohenden Burnouts (IC D-10 Z73) interpretiert worden. In der Folge sei es dem Kläger anfänglich gelungen, seine 100%oige Arbeitsfähigkeit wied er zu erlangen. Vom 2 7. bis 28. Oktober 2012 sei wegen Erschöpfungssymptomen und obigen psychosomatischen Beschwerden eine 50 %ige Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden. Im Dezember 2012 habe sich der psychische Zustand des K lägers zunehmend verschlechtert. E r habe unter wieder hol t en Ängsten, einer raschen geistigen und körperlichen Erschöpfung, Konz e n trations- und Aufmerksamkeitsstörungen, Antriebsverlust und zunehmenden Schla f störungen g elitten. Er sei deshalb vom 3. b is 1 8. Dezemb er 2012 eine 50%ige und vom 19. Dezember 2012 bis 5. Mai 2013 eine 100%ige Arbeits un fähigkeit attestiert worden. Vom 6. Mai bis 9. Juni 2013 sei nun eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden. Dabei sei realistischerweise im günstigen Fall ein e behutsame Erhöhung des Arbeitspensums mit Wied erer lang ung der vollen Arbeitsfähigkeit etwa per März/April 2014 geplant. 3.3 Dr. D.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, verfasste am 2 3. Juni 2013 ein vertrauensärztliches Gutachten zu Händen der Be klagten 1 ( Urk. 15/ 31 ). Sie stellte dabei die folgenden Diagnosen ( Urk. 15 /31/8) :

3.3 Dr. D.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, verfasste am 2 3. Juni 2013 ein vertrauensärztliches Gutachten zu Händen der Be klagten 1 ( Urk. 15/ 31 ). Sie stellte dabei die folgenden Diagnosen ( Urk. 15 /31/8) : - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelschwere Episode (ICD-10 F33.1)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelschwere Episode (ICD-10 F33.1) - Persönlichkeitsstörung ( anankastisch, übermässig leistungsbezogen, wahr scheinlich auch abhängige Zü ge ; ICD-10 F61).

Persönlichkeitsstörung ( anankastisch, übermässig leistungsbezogen, wahr scheinlich auch abhängige Zü ge ; ICD-10 F61). - Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig abstinent unter Antabus (ICD-10 F10.23)

Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig abstinent unter Antabus (ICD-10 F10.23) Es bestehe eine Berufsunfähigkeit von 100 % als Verantwortlicher Applikation. Der Kläger sei weiterhin im IT-Bereich Applikati on für sämtliche Tätigkeiten einsetzbar, jedoch nicht mehr als System-Verantwortlicher, sondern als Mit arbeiter ohne übergeordnete Verantwortlichkeit. Er benötige eine angepa sste Stelle insofern, als dass eine mit dem Arbeitgeber resp. Vorgesetzten verbindlich vereinbarte Regelung der Arbeitszeit (keine Toleranz von Überzeit) sowie der Art und des Umfanges der Aufgaben (Vermeidung der Übernahme zusätzlicher Arbeit durch den Versicherten) bestehe. Auch d ie Vertret ungen (Ferien, Krankheit) sollten klar geregelt sein. Das Pensum soll te in Zukunft 80 und nicht mehr 100 % be tr agen. Die Arbeitsfähigkeit, zurz eit 30 bis 40 %, soll te nach Massgabe des behan delnden Psychiaters sukzessive erhöht werden. Bei erwartungsgemässem Verlauf sollte spätestens Ende Dezember 2013 ei n Pensum von 80 % erreicht sein ( Urk. 15/31/11).

Es bestehe eine Berufsunfähigkeit von 100 % als Verantwortlicher Applikation. Der Kläger sei weiterhin im IT-Bereich Applikati on für sämtliche Tätigkeiten einsetzbar, jedoch nicht mehr als System-Verantwortlicher, sondern als Mit arbeiter ohne übergeordnete Verantwortlichkeit. Er benötige eine angepa sste Stelle insofern, als dass eine mit dem Arbeitgeber resp. Vorgesetzten verbindlich vereinbarte Regelung der Arbeitszeit (keine Toleranz von Überzeit) sowie der Art und des Umfanges der Aufgaben (Vermeidung der Übernahme zusätzlicher Arbeit durch den Versicherten) bestehe. Auch d ie Vertret ungen (Ferien, Krankheit) sollten klar geregelt sein. Das Pensum soll te in Zukunft 80 und nicht mehr 100 % be tr agen. Die Arbeitsfähigkeit, zurz eit 30 bis 40 %, soll te nach Massgabe des behan delnden Psychiaters sukzessive erhöht werden. Bei erwartungsgemässem Verlauf sollte spätestens Ende Dezember 2013 ei n Pensum von 80 % erreicht sein ( Urk. 15/31/11). Auf die Fragen der Beklagten 1 ( Urk. 15/31/12) : „ Bestanden schon vor dem 16.08.10 Einschränkungen be züglich der AF? Wenn ja, welche, seit wann und stehen diese in Zusammenhang mit der jetzigen AUF? “ antwortete Dr. D.___, die Persönlichkeitsstörung habe bereits seit der Jugend bestanden. Wie bei Per sönlichkeitsstörungen der Cluster C-Gruppe zeige sich diese beim Kläger weniger in offensichtlich unpassendem Verhalten, sondern in einem für Auss ens tehen de zunächst schwierig durchschaubaren Selbst-Über f orderungsmuster, das typi sc her weise zu Burnout und Erschöpfungsdep r ession prädisponiere. Die Depressionen stünden beim Kläger denn auch in engem Zusammenhang mit der dysfunk tio nalen Persönlichkeit im Sinne eines Circulus vitiosus. Hinzu komme noch die allgemein bekannte Rezidivneigung von Depressionen mit zunehmender Dauer und Häufigkeit der Episoden und Chronifizierungstendenz. Bei der ersten de pressiven Episode im Jahr 2000 sei der Kläger etwa drei Monate arbeitsunfähig gewesen. Mit einem Abstand von etwa 4,5 Jahren sei im April 2005 die zweite depressive Episode mit einer Arbeitsunfähigkeit von etwa fünf Monaten aufge treten. Nach vier weiteren Jahren sei die dritte depressive Episode mit einer etwa sechsmonatigen Arbeitsunfähigkeit, gefolgt von etwa drei Monaten Teilremission mit wieder 100%iger Arbeitsunfähigkeit im April 2010 erfolgt. Von Mai bis Juli 2010 sei der Kläger in einem Integrationsprogramm ohne Arbeitstätigkeit ge standen und da b ei sicher noch teil-arbeitsunfähig gewesen. Insgesamt habe somit eine über ein Jahr dauernde volle oder Teil-Arbeitsunfähigkeit bestanden. A b Stellenantritt bei der A.___ Mitte Aug u st 2010 bis E nde 2010 habe der Kläger wieder voll arbeitsfähig geschienen (krankheits be dingte Absenzen an fünf Arbeit stagen). A b 2010 sei es jedoch zu abnorm hohen Fehlzeiten gekommen. Das Intervall habe somit nur etwa fünf Monat gedaue r t, bis sich wieder derselbe Kreislauf abzuzeichnen begonnen habe. Die gesundheit liche Ausgangslage sei somit sic her nicht konsolidiert gewesen und es habe grundsätzlich ein sehr hohes Rückfallrisiko eines bereits bekannten Leidens bestanden ( Urk. 15/31/13).

Auf die Fragen der Beklagten 1 ( Urk. 15/31/12) : „ Bestanden schon vor dem 16.08.10 Einschränkungen be züglich der AF? Wenn ja, welche, seit wann und stehen diese in Zusammenhang mit der jetzigen AUF? “ antwortete Dr. D.___, die Persönlichkeitsstörung habe bereits seit der Jugend bestanden. Wie bei Per sönlichkeitsstörungen der Cluster C-Gruppe zeige sich diese beim Kläger weniger in offensichtlich unpassendem Verhalten, sondern in einem für Auss ens tehen de zunächst schwierig durchschaubaren Selbst-Über f orderungsmuster, das typi sc her weise zu Burnout und Erschöpfungsdep r ession prädisponiere. Die Depressionen stünden beim Kläger denn auch in engem Zusammenhang mit der dysfunk tio nalen Persönlichkeit im Sinne eines Circulus vitiosus. Hinzu komme noch die allgemein bekannte Rezidivneigung von Depressionen mit zunehmender Dauer und Häufigkeit der Episoden und Chronifizierungstendenz. Bei der ersten de pressiven Episode im Jahr 2000 sei der Kläger etwa drei Monate arbeitsunfähig gewesen. Mit einem Abstand von etwa 4,5 Jahren sei im April 2005 die zweite depressive Episode mit einer Arbeitsunfähigkeit von etwa fünf Monaten aufge treten. Nach vier weiteren Jahren sei die dritte depressive Episode mit einer etwa sechsmonatigen Arbeitsunfähigkeit, gefolgt von etwa drei Monaten Teilremission mit wieder 100%iger Arbeitsunfähigkeit im April 2010 erfolgt. Von Mai bis Juli 2010 sei der Kläger in einem Integrationsprogramm ohne Arbeitstätigkeit ge standen und da b ei sicher noch teil-arbeitsunfähig gewesen. Insgesamt habe somit eine über ein Jahr dauernde volle oder Teil-Arbeitsunfähigkeit bestanden. A b Stellenantritt bei der A.___ Mitte Aug u st 2010 bis E nde 2010 habe der Kläger wieder voll arbeitsfähig geschienen (krankheits be dingte Absenzen an fünf Arbeit stagen). A b 2010 sei es jedoch zu abnorm hohen Fehlzeiten gekommen. Das Intervall habe somit nur etwa fünf Monat gedaue r t, bis sich wieder derselbe Kreislauf abzuzeichnen begonnen habe. Die gesundheit liche Ausgangslage sei somit sic her nicht konsolidiert gewesen und es habe grundsätzlich ein sehr hohes Rückfallrisiko eines bereits bekannten Leidens bestanden ( Urk. 15/31/13). 3.4 Dr. B.___ erhob in seinem Gutachten vom 2 6. Juni 2014 ( Urk. 15/59) die folgenden Diagnosen ( Urk. 15/59/13) :

3.4 Dr. B.___ erhob in seinem Gutachten vom 2 6. Juni 2014 ( Urk. 15/59) die folgenden Diagnosen ( Urk. 15/59/13) : - r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig chronifizierte mittel gradige Episode (ICD-10 F33.1)

r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig chronifizierte mittel gradige Episode (ICD-10 F33.1) - a namnestisch anankastische Persönlichkeitsstörung mit überhöhten Leis tungsansprüchen, Selbstüber f orderungstendenz und wiederholten Dekompensationen im Sinne eines depressiven Erschöpfungs syn droms/Burnouts (ICD-10 F60.5)

a namnestisch anankastische Persönlichkeitsstörung mit überhöhten Leis tungsansprüchen, Selbstüber f orderungstendenz und wiederholten Dekompensationen im Sinne eines depressiven Erschöpfungs syn droms/Burnouts (ICD-10 F60.5) - a namnestisch Status nach Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig auch nach Absetzen des Antab us bis auf Minimalkonsum abstin ent, Status nach Can n abisabusus während der Militärzeit

a namnestisch Status nach Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig auch nach Absetzen des Antab us bis auf Minimalkonsum abstin ent, Status nach Can n abisabusus während der Militärzeit - a namnestisch Online- Pornographiesucht (ICD-10 F6.8)

a namnestisch Online- Pornographiesucht (ICD-10 F6.8) - a namnestisch Restless -Leg-Syndrom und Laktoseintoleranz

a namnestisch Restless -Leg-Syndrom und Laktoseintoleranz Aufgrund der chronifizierten mittelgradigen depressiven Episode im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung bestehe eine verminderte Konzentrations fähigkeit (insbesondere Dauerkonzentrationsfähigkeit), eine verminderte Belast bar keit und eine verminderte Stresstoleranz. In Kombination mit der zwang haften, selbstüberfordernden, perfektionistischen Persönlichkeit neige der Kläger zu überhöhten Arbeitseinsätzen mit nachfolgender Erschöpfung und Verstärkung der depressiven Erkrankung. Insgesamt gehe er von einer 50%igen Leistun g s einsch rän kung au ch für adaptierte Tätigkeiten aus. Eine Tätigkeit in verant wortlicher Position mit Leitungsfunktion und erhöhter Stressbelastung sei seines Erachte n s nicht mehr zumutbar und würde innert Kürze zu einer deutlichen Verstärkung der depressiven Symptomatik mit nachfolge n der Dekompensation führen.

Aufgrund der chronifizierten mittelgradigen depressiven Episode im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung bestehe eine verminderte Konzentrations fähigkeit (insbesondere Dauerkonzentrationsfähigkeit), eine verminderte Belast bar keit und eine verminderte Stresstoleranz. In Kombination mit der zwang haften, selbstüberfordernden, perfektionistischen Persönlichkeit neige der Kläger zu überhöhten Arbeitseinsätzen mit nachfolgender Erschöpfung und Verstärkung der depressiven Erkrankung. Insgesamt gehe er von einer 50%igen Leistun g s einsch rän kung au ch für adaptierte Tätigkeiten aus. Eine Tätigkeit in verant wortlicher Position mit Leitungsfunktion und erhöhter Stressbelastung sei seines Erachte n s nicht mehr zumutbar und würde innert Kürze zu einer deutlichen Verstärkung der depressiven Symptomatik mit nachfolge n der Dekompensation führen. Aufgrund der Kombination der Persönlichk eitsstörung und der rezidivierenden depressiven Störung sei der Kl ä ger nicht in der Lage gewesen, die Tätigkeit als Applikation Verantwortlicher mittel- bis langfrist ig auszuüben. Als verantwort licher Informatiker mit erhöhter Stressbelastung bestehe seit Dezember 2012 ein e vollständige Arbeitsunfähigke i t. Bereits im J uli 2012 sei der Kläger für eine k u r ze Phase vom behande l nden Psychiater zu 50 % krankgeschrieben worde n. Zu einer vollständigen Erh ol ung sei es in der Folge nicht mehr gekommen. Im Anschluss an die Kündigung sei es zu einer weiteren Verschlechterung gekommen. In einer angepassten Tätigkeit (keine Führungsverantwortung/berechenbare Stressbelas tung/abgegrenzte Tätigkeit/Möglichkeit zwischendu r ch Pausen einzu sch alten) gehe er von einer medizinisch-theoretisch 50%igen Restarbeitsfähigkeit aus ( Urk. 15/59/14-15).

Aufgrund der Kombination der Persönlichk eitsstörung und der rezidivierenden depressiven Störung sei der Kl ä ger nicht in der Lage gewesen, die Tätigkeit als Applikation Verantwortlicher mittel- bis langfrist ig auszuüben. Als verantwort licher Informatiker mit erhöhter Stressbelastung bestehe seit Dezember 2012 ein e vollständige Arbeitsunfähigke i t. Bereits im J uli 2012 sei der Kläger für eine k u r ze Phase vom behande l nden Psychiater zu 50 % krankgeschrieben worde n. Zu einer vollständigen Erh ol ung sei es in der Folge nicht mehr gekommen. Im Anschluss an die Kündigung sei es zu einer weiteren Verschlechterung gekommen. In einer angepassten Tätigkeit (keine Führungsverantwortung/berechenbare Stressbelas tung/abgegrenzte Tätigkeit/Möglichkeit zwischendu r ch Pausen einzu sch alten) gehe er von einer medizinisch-theoretisch 50%igen Restarbeitsfähigkeit aus ( Urk. 15/59/14-15). Auf die Frage der IV-Stelle, ob seit ihrer Verfügu ng vom 1 2. März 2010 eine erhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes bzw. der zumutbaren Arbeits fähig keit ausgewiesen sei, erklärte Dr. B.___ : Ja, der Kläger sei 2010/2011 zwar mit Unterbrüchen berufstätig gewesen. Seit Dezember 2012 sei es aber zu einer Verschlechterung gekommen. Die mittelgradige depressive Symptomatik sei in der Folge trotz Behandlung chronifiziert ( Urk. 15/59/16).

Auf die Frage der IV-Stelle, ob seit ihrer Verfügu ng vom 1 2. März 2010 eine erhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes bzw. der zumutbaren Arbeits fähig keit ausgewiesen sei, erklärte Dr. B.___ : Ja, der Kläger sei 2010/2011 zwar mit Unterbrüchen berufstätig gewesen. Seit Dezember 2012 sei es aber zu einer Verschlechterung gekommen. Die mittelgradige depressive Symptomatik sei in der Folge trotz Behandlung chronifiziert ( Urk. 15/59/16). 4.

4. 4.1 Gestützt auf die Akten steht fest, dass der Kläger – insbesondere - an einer Persönlichkeitsstörung ( anankastisch ) sowie einer rezidivierenden depressiven Störung leidet (vgl. E. 3.2 bis E. 3.4). Diese Erkrankungen führten bereits während des Arbeitsverhältnisses mit der Z.___ und somit der Versicherungs deckung bei der Beklagten 2 zu Arbeitsunfähigkeit en (vgl. Berichte de r Tagesklinik E.___ vom 3. November 2009, Urk. 15/13, und von Dr. C.___, Urk. 15/14, sowie diverse ä rztliche Zeugnisse, Urk. 15/12.2 ). Weiter steht fest und ist zwischen den Parteien unumstritte n ( Urk. 1 S. 11, Urk. 6 S. 3 und S. 8, und Urk. 8 S. 6), dass der Kläger – spätestens - ab Juli 2012 vermehrt Krankheits ab senzen aufwies (vgl. Anwesenheitsspiegel, Urk. 15/36/2, Urk. 7/3 und Urk. 2/20-21), und – spätestens – ab Dezember 2012 in der angestammten Tätigkeit arbeitsunfähig war (vgl. insbesondere E. 3.4). Ebenfalls ausgewiesen und von den Parteien anerkannt ist, dass sowohl die während der Versicherungsdeckung bei der Beklagten 1 und die während der Versicherungsdeckung bei der Beklagten 2 aufgetretene Arbeitsunfähigkeit sowie die Invalidität des Klägers in einem sachlichen Zusammenhang stehen.

4.1 Gestützt auf die Akten steht fest, dass der Kläger – insbesondere - an einer Persönlichkeitsstörung ( anankastisch ) sowie einer rezidivierenden depressiven Störung leidet (vgl. E. 3.2 bis E. 3.4). Diese Erkrankungen führten bereits während des Arbeitsverhältnisses mit der Z.___ und somit der Versicherungs deckung bei der Beklagten 2 zu Arbeitsunfähigkeit en (vgl. Berichte de r Tagesklinik E.___ vom 3. November 2009, Urk. 15/13, und von Dr. C.___, Urk. 15/14, sowie diverse ä rztliche Zeugnisse, Urk. 15/12.2 ). Weiter steht fest und ist zwischen den Parteien unumstritte n ( Urk. 1 S. 11, Urk. 6 S. 3 und S. 8, und Urk. 8 S. 6), dass der Kläger – spätestens - ab Juli 2012 vermehrt Krankheits ab senzen aufwies (vgl. Anwesenheitsspiegel, Urk. 15/36/2, Urk. 7/3 und Urk. 2/20-21), und – spätestens – ab Dezember 2012 in der angestammten Tätigkeit arbeitsunfähig war (vgl. insbesondere E. 3.4). Ebenfalls ausgewiesen und von den Parteien anerkannt ist, dass sowohl die während der Versicherungsdeckung bei der Beklagten 1 und die während der Versicherungsdeckung bei der Beklagten 2 aufgetretene Arbeitsunfähigkeit sowie die Invalidität des Klägers in einem sachlichen Zusammenhang stehen. Strittig und zu prüfen ist, ob zwischen der während des Versiche rungsver hält nisses mit der Beklagten 2 eingetreten en und der zur Invalidität führenden Arbeitsunfähigkeit auch ein zeitlicher Zusammenhang besteht oder ob dieser unterbrochen wurde und somit die relevante Arbeitsunfähigkeit während des Versicherungsverhältnisses mit der Beklagten 1 eingetreten ist.

Strittig und zu prüfen ist, ob zwischen der während des Versiche rungsver hält nisses mit der Beklagten 2 eingetreten en und der zur Invalidität führenden Arbeitsunfähigkeit auch ein zeitlicher Zusammenhang besteht oder ob dieser unterbrochen wurde und somit die relevante Arbeitsunfähigkeit während des Versicherungsverhältnisses mit der Beklagten 1 eingetreten ist. 4.2 Der Kläger war ab dem 1 6. August 2010 in einem Pensum von 100 % bei der A.___ angestellt. Den aktenkundigen ärztlichen Berichten ist zu entnehmen, dass die Persönlichkeitsstörung und die rezidivie rende depressive Störung des Klägers bei Stellenantritt weiterhin bestanden (vgl. E. 3.2 bis E. 3.4). So war der Kläger denn auch weiterhin bei Dr. C.___ in Behandlung ( Urk. 15/29/3). Wie sich aus den Mitarbeiterbeurteilungen der A.___ vom 15. November 2010 ( Urk. 2/14), vom 1 8. April 2011 ( Urk. 2/18) und vom 3. Mai 2012 ( Urk. 2/19) ergibt, war es dem Kläger n ichtsdestotrotz möglich, zumindest bis Ende März 2012 (Mitarbeiter beur teilung vom 3. Mai 2012) sehr gute Arbeits l eistungen zu erbringen. Als Folge davon wurde ihm mit Wirkung ab 1. Juli 2011 eine Lohnerhöhung gewährt ( Urk. 2/16 ) und i m Januar 2012 eine Einma lzulage in Höhe von Fr. 1'000. -- zugesprochen ( Urk. 2/2).

4.2 Der Kläger war ab dem 1 6. August 2010 in einem Pensum von 100 % bei der A.___ angestellt. Den aktenkundigen ärztlichen Berichten ist zu entnehmen, dass die Persönlichkeitsstörung und die rezidivie rende depressive Störung des Klägers bei Stellenantritt weiterhin bestanden (vgl. E. 3.2 bis E. 3.4). So war der Kläger denn auch weiterhin bei Dr. C.___ in Behandlung ( Urk. 15/29/3). Wie sich aus den Mitarbeiterbeurteilungen der A.___ vom 15. November 2010 ( Urk. 2/14), vom 1 8. April 2011 ( Urk. 2/18) und vom 3. Mai 2012 ( Urk. 2/19) ergibt, war es dem Kläger n ichtsdestotrotz möglich, zumindest bis Ende März 2012 (Mitarbeiter beur teilung vom 3. Mai 2012) sehr gute Arbeits l eistungen zu erbringen. Als Folge davon wurde ihm mit Wirkung ab 1. Juli 2011 eine Lohnerhöhung gewährt ( Urk. 2/16 ) und i m Januar 2012 eine Einma lzulage in Höhe von Fr. 1'000. zugesprochen ( Urk. 2/2). Aus den aktenkundigen Abwesenheitsmeldungen ergibt sich, dass der Kläger nach dem Arbeitsantritt am 1 6. August 2010 erstmals im Oktober 2010 für vier Tage krank war ( Urk. 15/36.3/4). Im Jahr 2010 fehlte er zudem im November noch einen Tag krankheitsbedingt ( Urk. 15/36.3/3). Im Jahr 201 1 wies der Kläger etliche Kurzabsenzen auf ( Urk. 15/36.2/3 und Urk. 8/3 ). Trotz der krankheitsbedingen Abwesenheiten hatte er im Jahr 2011 jedoch eine Präsenzzeit von jedenfalls mehr als 80 %, war er doch bei 240 effektiven Arbeitstagen (ohne Ferien- und Feiertage ) in etwa 40 Tage gesundheitsbedingt abwesend (34 ganze Arbeitstage, 5 Tage Teilabsenz und 12 Arztbesuche ; vgl. Urk. 15/31/3, Urk. 15/36.2/3), wobei sich au s den Akten nicht ergibt, was die Ursache für die gesundheitsbedingten Abwesenheiten war. Zusätzlich ist davon auszugehen, dass der Kläger im Jahr 2011 Überzeit leistete, war es ihm doch im Januar und Februar 2012 möglich, 6 Tage Überzeit zu kompensieren ( Urk. 2/20). Im Jahr 2012 reduzierten sich zunächst die krankheitsbedingten Abwesenheiten ( Urk. 2/20). I m Anschluss an seine Sommerferien, im Rahmen welcher er sich in notfallmässige Behandlung begeben hatte (vgl. E. 3.2), war der Kläger jedoch ab dem 9. Juli 2012 für mehrere Wochen zumindest teilarbeitsunfähig ( Urk. 2/20). Bis und mit Juni 2012 wie s er bei 104 effektiven Arbeitstagen (ohne Ferien-, Feier- und Komp ensationstage) 9 Tage krankheitsbedingte Abwesenheit auf ( Urk. 2/20). Das heisst, er hatte eine Präsenzzeit von mehr als 90 %.

Aus den aktenkundigen Abwesenheitsmeldungen ergibt sich, dass der Kläger nach dem Arbeitsantritt am 1 6. August 2010 erstmals im Oktober 2010 für vier Tage krank war ( Urk. 15/36.3/4). Im Jahr 2010 fehlte er zudem im November noch einen Tag krankheitsbedingt ( Urk. 15/36.3/3). Im Jahr 201 1 wies der Kläger etliche Kurzabsenzen auf ( Urk. 15/36.2/3 und Urk. 8/3 ). Trotz der krankheitsbedingen Abwesenheiten hatte er im Jahr 2011 jedoch eine Präsenzzeit von jedenfalls mehr als 80 %, war er doch bei 240 effektiven Arbeitstagen (ohne Ferien- und Feiertage ) in etwa 40 Tage gesundheitsbedingt abwesend (34 ganze Arbeitstage, 5 Tage Teilabsenz und 12 Arztbesuche ; vgl. Urk. 15/31/3, Urk. 15/36.2/3), wobei sich au s den Akten nicht ergibt, was die Ursache für die gesundheitsbedingten Abwesenheiten war. Zusätzlich ist davon auszugehen, dass der Kläger im Jahr 2011 Überzeit leistete, war es ihm doch im Januar und Februar 2012 möglich, 6 Tage Überzeit zu kompensieren ( Urk. 2/20). Im Jahr 2012 reduzierten sich zunächst die krankheitsbedingten Abwesenheiten ( Urk. 2/20). I m Anschluss an seine Sommerferien, im Rahmen welcher er sich in notfallmässige Behandlung begeben hatte (vgl. E. 3.2), war der Kläger jedoch ab dem 9. Juli 2012 für mehrere Wochen zumindest teilarbeitsunfähig ( Urk. 2/20). Bis und mit Juni 2012 wie s er bei 104 effektiven Arbeitstagen (ohne Ferien-, Feier- und Komp ensationstage) 9 Tage krankheitsbedingte Abwesenheit auf ( Urk. 2/20). Das heisst, er hatte eine Präsenzzeit von mehr als 90 %. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass es dem Kläger möglich war, zumindest bis Ende März 2012 ( Mitarbeiterbeurteilung vom 3. Mai 2012, Urk. 2/19 ), das heisst während rund 20 Monaten, sehr gute Arbeitsleistungen zu erbringen und er dabei stets eine Arbeitsfähigkeit in seiner angestammten Tätigkeit von mehr als 80 % aufwies. Der zeitliche Zusammenhang zu der vor Antritt der Arbeitsstelle bei der A.___ (zwischenzeitlich) bestandenen Arbeitsun fähigkeit wurde daher – unabhängig davon, ob das Leiden des Klägers als Schubkrankheit qualifiziert wird oder nicht (verneinend das Urteil des hiesigen Gerichts BV.2016.00032 vom 1 6. Juli 2018 E. 5.1; bejahend das Urteil das hiesigen Gerichts BV.2007.00089 vom 3 0. September 2009 E. 1.2.2) – trotz der grundsätzlich weiterbestehenden Erkrankung un terbrochen. Die Beklagte 1 ist somit leistungspflichtig.

Aus dem Gesagten ergibt sich, dass es dem Kläger möglich war, zumindest bis Ende März 2012 ( Mitarbeiterbeurteilung vom 3. Mai 2012, Urk. 2/19 ), das heisst während rund 20 Monaten, sehr gute Arbeitsleistungen zu erbringen und er dabei stets eine Arbeitsfähigkeit in seiner angestammten Tätigkeit von mehr als 80 % aufwies. Der zeitliche Zusammenhang zu der vor Antritt der Arbeitsstelle bei der A.___ (zwischenzeitlich) bestandenen Arbeitsun fähigkeit wurde daher – unabhängig davon, ob das Leiden des Klägers als Schubkrankheit qualifiziert wird oder nicht (verneinend das Urteil des hiesigen Gerichts BV.2016.00032 vom 1 6. Juli 2018 E. 5.1; bejahend das Urteil das hiesigen Gerichts BV.2007.00089 vom 3 0. September 2009 E. 1.2.2) – trotz der grundsätzlich weiterbestehenden Erkrankung un terbrochen. Die Beklagte 1 ist somit leistungspflichtig. 5. Der vom Kläger geltend gemachte Invaliditätsgrad von 65 % ( Urk. 1 S. 2) wird von der Beklagten 1 zu Recht nicht in Frage gestellt (vgl. Urk. 6 und Urk. 23 ; vgl. Urk. 15/75 ). Die Beklagte 1 ist daher antragsgemäss zu verpflichten, dem Kläger mit Wirkung ab 1. Dezember 2013 eine Erwerbsinvalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 65 %, mithin eine Dreiviertelsrente, auszurichten ( § 22 der bis 3 1. August 201 4 gültig gewesenen Statuten der damaligen Ver sicherungskasse für das Staatspersonal).

5. Der vom Kläger geltend gemachte Invaliditätsgrad von 65 % ( Urk. 1 S. 2) wird von der Beklagten 1 zu Recht nicht in Frage gestellt (vgl. Urk. 6 und Urk. 23 ; vgl. Urk. 15/75 ). Die Beklagte 1 ist daher antragsgemäss zu verpflichten, dem Kläger mit Wirkung ab 1. Dezember 2013 eine Erwerbsinvalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 65 %, mithin eine Dreiviertelsrente, auszurichten ( § 22 der bis 3 1. August 201 4 gültig gewesenen Statuten der damaligen Ver sicherungskasse für das Staatspersonal). 6. Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen geschuldet, wobei grundsätzlich Art. 105 Abs. 1 des Obligationenrechts (OR) anwendbar ist (BGE 119 V 131 ff.) Danach ist der Verzugszins vom Tag der Anhebung der Betreibung oder der gerichtlichen Klage an geschuldet. Der Zinssatz beträgt 5 %, sofern das Reglement der Vorsorgeeinrichtung keine andere Regelung kennt (BGE 119 V 135 E. 4c).

6. Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen geschuldet, wobei grundsätzlich Art. 105 Abs. 1 des Obligationenrechts (OR) anwendbar ist (BGE 119 V 131 ff.) Danach ist der Verzugszins vom Tag der Anhebung der Betreibung oder der gerichtlichen Klage an geschuldet. Der Zinssatz beträgt 5 %, sofern das Reglement der Vorsorgeeinrichtung keine andere Regelung kennt (BGE 119 V 135 E. 4c). Gemäss Reglement der Beklagten, gültig ab 1. Januar 2017, welches vorliegend in Bezug auf den Verzugszinssatz anwendbar ist, werden sämtliche Forderungen gegenüber der Beklagten 1 im Verzugsfall zum jeweiligen BVG- Mindestzinsatz plus 1 % verzinst (Anhang II li t. C). Der BVG-Mind estzinssatz beträgt seit dem 1. Januar 2017 1 % ( Art. 15 Abs. 2 BVG in Verbindung mit Art. 12 lit. j BVV 2). Der Kläger erhob am 2 4. August 2017 Klage, womit ihm ab diesem Datum für die bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Rentenbetreffnisse und für die übrigen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum Verzugszinsen von 2 % zuzusprechen sind.

Gemäss Reglement der Beklagten, gültig ab 1. Januar 2017, welches vorliegend in Bezug auf den Verzugszinssatz anwendbar ist, werden sämtliche Forderungen gegenüber der Beklagten 1 im Verzugsfall zum jeweiligen BVG- Mindestzinsatz plus 1 % verzinst (Anhang II li t. C). Der BVG-Mind estzinssatz beträgt seit dem 1. Januar 2017 1 % ( Art. 15 Abs. 2 BVG in Verbindung mit Art. 12 lit. j BVV 2). Der Kläger erhob am 2 4. August 2017 Klage, womit ihm ab diesem Datum für die bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Rentenbetreffnisse und für die übrigen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum Verzugszinsen von 2 % zuzusprechen sind. 7.

7. 7.1 Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Ausgangsgemäss ist die Beklagte 1 daher zu verpflichten, dem Kläger eine Prozessentschädigung von Fr. 3‘3 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

7.1 Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Ausgangsgemäss ist die Beklagte 1 daher zu verpflichten, dem Kläger eine Prozessentschädigung von Fr. 3‘3 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 7.2 Art. 73 Abs. 2 BVG schliesst einen Anspruch der obsiegenden Versiche rungs trägerin auf eine Prozessentschädigung zwar nicht aus. Indes werden den Trägern der beruflichen Vorsorge gemäss BVG beziehungsweise den mit öffentlichrecht lichen Aufgaben betrauten Organisationen in Anlehnung an die Rechtsprechung zu Art. 159 Abs. 2 des bis Ende 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege (Bundesrechtspflegegesetz/OG) praxis ge mäss keine Parteientschädigung en zugesprochen. Es besteht kein Grund, bei der Beklagten 2 - trotz ihres Antrags – anders zu verfahren (vgl. BGE 128 V 124 E. 5b, 126 V 143 E. 4a, 118 V 158 E. 7 und 117 V 349 E. 8, je mit Hinweisen).

7.2 Art. 73 Abs. 2 BVG schliesst einen Anspruch der obsiegenden Versiche rungs trägerin auf eine Prozessentschädigung zwar nicht aus. Indes werden den Trägern der beruflichen Vorsorge gemäss BVG beziehungsweise den mit öffentlichrecht lichen Aufgaben betrauten Organisationen in Anlehnung an die Rechtsprechung zu Art. 159 Abs. 2 des bis Ende 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege (Bundesrechtspflegegesetz/OG) praxis ge mäss keine Parteientschädigung en zugesprochen. Es besteht kein Grund, bei der Beklagten 2 trotz ihres Antrags – anders zu verfahren (vgl. BGE 128 V 124 E. 5b, 126 V 143 E. 4a, 118 V 158 E. 7 und 117 V 349 E. 8, je mit Hinweisen). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Klage wird die Beklagte 1 verpflichtet, dem Kläger mit Wirkung ab 1. Dezember 2013 eine Dreiviertels-Erwerbsinvalidenrente nebst Zins zu 2 % seit 24. August 2017 für die bis dahin fällig gewordenen Rentenbetreffnisse sowie für die weiteren ab jeweilige m Fälligkeitsdatum auszurichten.

1. In Gutheissung der Klage wird die Beklagte 1 verpflichtet, dem Kläger mit Wirkung ab 1. Dezember 2013 eine Dreiviertels-Erwerbsinvalidenrente nebst Zins zu 2 % seit 24. August 2017 für die bis dahin fällig gewordenen Rentenbetreffnisse sowie für die weiteren ab jeweilige m Fälligkeitsdatum auszurichten. Die Klage gegen die Beklagte 2 wird abgewiesen.

Die Klage gegen die Beklagte 2 wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beklagte 1 wird verpflichtet, dem Kläger eine Prozessentschädigung von Fr. 3’300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beklagte 1 wird verpflichtet, dem Kläger eine Prozessentschädigung von Fr. 3’300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. Der Beklagten 2 wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.

Der Beklagten 2 wird keine Prozessentschädigung zugesprochen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Markus Zimmermann

Rechtsanwalt Markus Zimmermann - Personalvorsorge Y.___

Personalvorsorge Y.___ - Rechtsanwalt Dr. Thomas Brändli

Rechtsanwalt Dr. Thomas Brändli - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstWyler