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Floresta de Portel - Aufforstung in Brasilien
Fakten:
Das Projekt Floresta de Portel vermeidet seit über 40 Jahren mehrere Millionen Tonnen CO2 Emissionen jährlich. Es schützt den Wald und erhält die biologische Vielfalt. Zusätzlich schafft dieses Projekt Lebensraum und Beschäftigungsmöglichkeiten für lokale Gemeinschaften.
Der Bundesstaat Para im Nordwesten Brasiliens beherbergt eines der reichsten Ökosysteme der Welt. Mit einer großen Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten ist dieses Gebiet jedoch bedroht durch alarmierenden Zuwachs von legaler und illegaler Rodung des Waldes.
Das Projekt Floresta de Portel zielt darauf ab, diese fragile Umwelt zu schützen und zu bewahren. Es verhindert ungeplante Abholzung und ermöglicht dem Wald so eine natürliche Regeneration. Ausserdem hilft es lokalen Gemeinschaften, die natürlichen Ressourcen nachhaltig zu nutzen.
Durch die Umsetzung verbesserter Waldbewirtschaftungspraktiken ermöglicht dieses Projekt die Entwicklung von Fair Trade Agroforestry-Aktivitäten und führt ein „privates Naturschutzgebiet “, um das Land besser zu bewirtschaften.
Bietet 500 Familien, die im Rahmen des Projekts leben, Grundbesitzschutz, die es ihnen ermöglichen, Nutzungsrechte an dem Land, in dem sie leben, zu beanspruchen.
Nachhaltige Entwicklungsziele
Wohlbefinden für alle Altersgruppen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass das Einatmen von Rauch aus traditionellen Holzöfen dem Rauchen von 2 Päckchen Zigaretten pro Tag gleichkommt. 97% der Begünstigten genießen eine bessere Raumluftqualität, die Atemwegserkrankungen reduziert.
SDG 7: Gewährleistung des Zugangs zu erschwinglichen Preisen
Zuverlässige, nachhaltige und moderne Energie. 300.000 Menschen haben vom Zugang zu günstigeren Kochherden profitiert, die ihnen eine sauberere und nachhaltigere Energiequelle bieten.
SDG12: Nachhaltigen Konsum sicherstellen und Produktionsmuster.
60.000 lokal hergestellte Kochherde wurden vertrieben, wodurch der Holzverbrauch um 60% und die Kohlenstoffemissionen gesenkt wurden.