Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/206517

<h2>SubmittedText<h2><p>Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 wurde die direkte TGV-Verbindung Basel-Marseille gestrichen und damit direkte Verbindungen nach Lyon, Avignon und Aix-en-Provence. Der Wegfall dieser beliebten TGV-Verbindung begünstigt das Fliegen. </p><p>- Ist der Bundesrat über diese Streichung informiert worden? </p><p>- Welche Möglichkeiten nutzt er, um seinen Einfluss für die Förderung der Bahn-Fernverbindungen in Frankreich geltend zu machen? </p><p>- Wann ist mit der Wiedereinführung der direkten Linie Basel-Marseille zu rechnen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Bundesamt für Verkehr wurde im Juli 2018 über die Streichung der direkten TGV-Verbindung Basel-Marseille per Fahrplanwechsel vom 18. Dezember 2018 informiert. Die SNCF begründet diese Massnahme mit fehlender Wirtschaftlichkeit und Bauarbeiten im Bahnhof Lyon, die 2019 bis 2023 die Anzahl benutzbarer Gleise einschränken. Der Bundesrat erachtet attraktive Schienenangebote in Europa als klimafreundliche Alternativen zu Kurzstreckenflügen und bedauert daher den Wegfall dieser Direktverbindung. Die Direktverbindung Basel-Dijon-Marseille wurde von der französischen Bahnunternehmung SNCF angeboten. Im aktuellen Fahrplan bestehen Bahnverbindungen Basel-Marseille mit einmaligem Umsteigen in Mulhouse oder Dijon. Der Bundesrat kann direkt keinen Einfluss nehmen auf die SNCF und deren Angebote. Der internationale Personenverkehr auf der Schiene muss marktwirtschaftlich erbracht werden. Diese Angebote liegen in der Verantwortung der Bahnunternehmen.</p>