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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2021.00030 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiber Kreyenbühl Urteil vom 2 8. September 2021 in Sa chen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Cordula Spörri Ileri Spörri Rechtsanwälte Forchstrasse 2, Postfach 212, 8032 Zürich gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1989, war seit dem 1. Mai 2011 als Transportmitarbeiter bei der Y.___ GmbH angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen v on Unfällen versichert ( Urk. 9 /1 ). Am 1 2. Januar 2012 stürzte der Versicherte beim Snowboardfahren und verletzte sich dabei an der rechten Schulter ( vgl. Bagatellunfall-Meldung UVG vom 2 7. April 2012, Urk. 7/1 ). Die Suva erbrachte Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen. 1.2 Am 1 1. Dezember 2012 erlitt der V ersicherte mit seinem Personenwagen (un ve rschuldet) einen schweren Verkehrsunfall und zog sich dabei multiple Ver letzungen zu ( vgl. Schadenmeldung UVG vom 1 7. Dezember 2012, Urk. 8/2 ). Vom 2 8. Dezember 2012 bis zum 2 7. Februar 2013 wur de er in der Rehaklinik Z.___ stationär behandelt ( Urk. 8/43). Die Suva erbrachte Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen. 1.3 Am 6. Dezember 2014 zog sich der Versicherte im Rahmen eines Selbst verteidigungskurses eine Verletzung an der linken Schulter zu ( vgl. Bagatell unfall-Meldung UVG vom 7. Januar 2015 Urk. 9 /1 ). Die Suva erbrachte Heil behandlungs - und Taggeldleistungen. 1.4 A m 5. April 2019 führte med. pract. A.___, FMH Psychiatrie und Psycho therapie, vom Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin der Suva eine Unter suchung durch ( Urk. 8/325). Am 2 2. Juli 2019 nahm Dr. med. B.___, FMH Neurologie, vom Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin der Suva eine Beurteilung vor ( Urk. 8/346-347). Am 3 0. August 2019 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung bei med. pract. C.___, FMH Chirurgie ( Urk. 9/76 ). Mit Verfügung vom 2 4. August 2020 sprach die Suva dem Ver sicherten für die Folgen der drei genannten Unfallereignisse basierend auf einer Integritätseinbusse von 12,5 % eine Integritätsentschädigung von Fr. 15'750.-- zu. Gleichzeitig verneinte sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 5 % ( Urk. 9/87 ). Die gegen die Verneinung eines Rentenanspruchs vom Versicherten am 2 3. September 2020 erhobene Einsprache ( Urk. 9/88 ) wies die Suva mit Entscheid vom 1 6. Dezember 2020 ( Urk. 2) ab. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 2 9. Januar 2021 Beschwerde und beantragte, es sei ihm eine Invalidenrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 11 % zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerde antwort vom 4. März 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 1 0. März 2021 angezeigt wurde ( Urk. 10). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) wer den – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt. 1.2 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des UVG und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Die zu beurteilenden Unfälle haben sich am 1 2. Januar 2012, 1 1. Dezember 2012 und 6. Dezember 2014 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und i n dieser Fassung zitiert werden. 1.3 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts, ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Ein gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). 1.4 Der Einkommensvergleich setzt voraus, dass bei der Ermittlung beider Ein kommen gleich vorgegangen wird, da andernfalls die Grundlage der Vergleich barkeit fehlt. Mit diesem Grundsatz wird berücksichtigt, dass bei bestimmten Faktoren, welche sich bereits vor Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung einkommensmässig ausgewirkt haben, anzunehmen ist, dass sie sich nach Eintritt der Beeinträchtigung gleichermassen auswirken. Es geht um bestimmte per sönliche Eigenschaften wie fehlende Ausbildung, schlechte Sprachkenntnisse etc. (dazu SVR 2014 UV Nr. 10, Urteil des Bundesgerichts 8C_340/2013 vom 2 0. Dezember 2013 E. 5.2.1). Der Grundsatz der Gleichartigkeit der Vergleichs einkommen bringt mit sich, dass gegebenenfalls bei einem der beiden Ein kommen eine bestimmte Korrektur erfolgen muss. Wenn sich beispielswe ise die fehlende Ausbildung vor dem Eintritt der gesundheitlichen Einbusse ein kommensmässig ausgewirkt hat, darf bei der Bestimmung des Invaliden einkommens nicht so vorgegangen werden, wie wenn der betreffende Faktor nicht bestehen würde. Es muss insoweit eine Parallelisierung d er Vergleichs einkommen erfolgen ( vgl. Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2020, N 14 f. zu Art. 16). 1.5 1.5.1 Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die ver sicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbs tätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zu mutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich er zieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumut bare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Recht sprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) beigezo gen werden ( vgl. BGE 139 V 592 E. 2.3; 129 V 472 E. 4.2.1). 1.5.2 Die Rechtsprechung wendet in der Regel die Monatslöhne gemäss LSE-Tabelle TA1, Zeile «Total Privater Sektor», an (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Bisweilen wird aber auch auf Löhn e einzelner Sektoren (Sektor 2 « Produkt ion» oder 3 «Dienst leistungen» ) oder gar einzelner Branchen abgestellt, we nn dies als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der ver bleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit in diesem Bereich tätig gewesen sind und bei denen eine Arbeit in andere n Bereichen kaum in Frage kommt ( Urteil des Bundesgerichts 9C_237/2007 vom 24. August 2007 E. 5.1). Der Tabellenlohn im Dienstleistungssektor kann etwa herangezogen werden, wenn der versicherten Person aufgrund ihrer Behinderung alle produktionsnahen Tätigkeiten verschlossen sind und sie praktisch nur noch im Dienstleistungssektor beschäftigt werden kann ( Urteil des Bundesgerichts U 240/99 vom 7. August 2001 E. 3c/cc ). Generell kann die versicherte Person nicht auf der Anwendung der Lohnansätze aus einem bestimmten Niedriglohnsektor bestehen (z.B. Gastgewerbe), sofern ihr trotz Behinderung andere normal entlöhnte Hilfsarbeiten zumutbar sind; die Schadenminderungspflicht wirkt sich auch in diesem Zusammenhang aus ( vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, Rz. 97 zu Art. 28a). 1.5.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Um stände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens bedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver waltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 ). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass der Beschwerdeführer unter Einhaltung des von Kreisarzt C.___ erstellten Zu mutbarkeitsprofils einer ganztägigen Arbeitstätigkeit nachgehen könne. Im Rahmen der Ermittlung des Valideneinkommen s sei v om T abellenlohn gemäss LSE 2018 im Bereich Landverkehr, Schif f fahrt, Luftfahrt und Lagerei (TA1, Pos. 49-52, Kompetenzniveau 1, Männer) auszugehen, welcher sich auf Fr. 5'295.-- pro M onat bzw. Fr. 63'540.-- pro Jahr belaufe. Nach Umrechnung auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 42.4 Stunden ( Fr. 63'540.-- : 40 x 42,4 = Fr. 67'352.40) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2019 ( Fr. 67'352.40 : 100.4 x 101.8) resultiere ein Valideneinkommen von Fr. 68'292. --. Aufseiten des Invalideneinkommen s sei der LSE-Tabellenlohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in der Höhe von Fr. 5'417. -- pro Monat bzw. Fr. 65'004.-- pro Jahr (TA1, Kompetenzniveau 1, Männer, Total) heranzuziehen. Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden ( Fr. 65'004.-- : 40 x 41. 7 = Fr. 67'766.67) und nach Anpassung an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2019 ( Fr. 67'766.67 + 0.9 % ) ergebe sich ein hypothetisches jährliches Ein kommen von Fr. 68'376.5 7. Da ein leidensbedingter Abzug von 5 % ( Fr. 68'376.57 x 0,95) zu berücksichtigen sei, resultiere ein Invalideneinkommen von Fr. 64 ' 958.--. Bei einer unfallbedingte n Erwerbseinbusse von Fr. 3'334. -- betrage der Invaliditätsgrad 5 % ( Fr. 3'334.-- : Fr. 68'292.--; Urk. 2, vgl. auch Urk. 9/87 ). 2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass er das von der Beschwerdegegnerin mittels LSE festgelegte Valideneinkommen von Fr. 68'292.-- akzeptiere. Mit dem von ihr errechneten Invalideneinkommen sei er aber nicht einverstanden. Die Beschwerdegegnerin habe das Valideneinkommen au fgrund der LSE- Tabellen im Sektor 3, Dienstleistungen, ermittelt. Beim Invaliden einkommen sei sie hingegen vom Medianlohn gemäss LSE, Total, ausgegangen. Hier seien also auch die Löhne des Sektors 2, Produktion, einbezogen worden. Dies verstosse gegen den aus Art. 16 ATSG fliessenden Grundsatz der Gleich artigkeit der Vergleichseinkommen. Der Beschwerdef ührer habe keine Berufs lehre absolviert, stets im Diens t leistung ssektor gearbeitet und sich entsprechend weitergebildet (LKW-Führerausweis, Ausbildung im Sicherheitsdienst etc.). Auf grund dessen seien ihm auch nur Tätigkeiten im Dienstleistungssektor möglich und zumutbar. Bei der Ermittlung des Inv alideneinkommens sei daher vom Tabellenlohn gemäss LSE 2018, Sektor 3, Dienstleistungen, Kompetenzniveau 1, Männer, von Fr. 5'063.-- auszugehen, weshalb ein jährliches Einkommen von Fr. 63'908.-- ([ Fr. 5'063.-- x 12 : 40 x 41.7 = Fr. 63'338.--] + 0.9 % ) resultiere. Unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs v on 5 % (= Fr. 3'195.40) belaufe sich das Invalideneinkommen somit auf Fr. 60'713.--. Bei einer Erwerbs einbusse von Fr. 7'579.-- betrage der Invaliditätsgrad 11 % ( Fr. 7'579.-- : Fr. 68'292.--; Urk. 1). 3. 3.1 Kreisarzt C.___ stellte im Bericht zur Untersuchung vom 3 0. August 2 019 folgende Diagnosen ( Urk. 9 /76/13 -14 ): • Auto unfall Dezember 2012 mit: - m ittelschwerem Schädel-Hirn-Trauma ( Shearing injuries im MRI nachgewiesen) - Fraktur M assa lateralis C1 rechts, in leichter F ehlstellung eingeheilt - Skapulafraktur rechts (konservativ therapiert, ausgeheilt) - Sternumfraktur (konservativ therapiert, ausgeheilt) - minimem Pneumothorax links (konservativ therapiert, ausgeheilt) - Rippenfraktur 2-3 nicht disloziert und Fraktur C ostosternalgelenke 5-7 ( konser - vativ therapiert, ausgeheilt) - d islozierte r Fraktur Unterschenkel rechts (versorgt mit Tibianagel und Fibula- Platte), Status nach Osteo synthesematerialentfernung - Radiusschaftfraktur links (versorgt mit Radiusplatte) - DRUG-Instabilität, versorgt mit Handgelenksarthroskopie - kl eine r Rissquetschwunde Oberlid links ( restitutio ad integrum) - m inime r Leberläsion 2 x 2 mm (konservativ, keine weitere Therapie) - v ordere r Kreuzband-Ruptur rechts aufgrund Autounfall, zusätzlich Velounfall Sommer 2015 Knie rechts • a rthroskopisch-assistierte vordere Kreuzband-Rekonstruktion Knie rechts, Glättung lateraler Meniskus Januar 2016 • Re-Operation mit Gelenkstoilett e - ni cht dislozierte r Fibulaf rak tur links ( konservative Therapie ) • Stur z beim Training, 6. Dezember 2014 - links, anteroposteriore Instabilität • d iagnostische Schulterarthroskopie, ventrale und dorsale B ankart- R ekon - struktion 8. Juni 2017 • Sturz beim Snowboarden 1 2. Januar 2012 - Labrumläsion Schulter rechts • Schulterarthroskopie, Bankart- Repair posteroinferior, 2 2. Mai 2015 • p ostero -inferiore Stabilisation mit ipsilateralem Knochenblock 3 0. September 2016 Krei sarzt C.___ erklärte, dass es beim Beschwerdeführer zu einem wirklich guten Resultat gekommen sei. Im Bereich der Schultern beidseits sei das Resultat be züglich Beweglichkeit exzellent. Auch bezüglich des rechten Knies liege ein sehr gutes Resultat vor. Bezüglich des Unterschenkels rechts bei Status nach Unter schenkelfraktur sei der Beschwerdeführer weitgehend beschwerdefrei. Auf der linken Seite verspüre er ebenfalls keine Schmerzen mehr. Auf der Seite des linken Unterarms sei er auch beschwerdefrei. Im B ereich des Handgelenks zeige er keine grossen Beschwerden mehr. Es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einem Endzustand gekommen. Da der Beschwerdeführer einer körperlich anstrengen den Tätigkeit nachgehe, sei mit gewissen Einschränkungen zu rechnen. Die bisherige Tätigkeit könne überwiegend wahrscheinlich nicht mehr vollumfänglich durchgeführt werden. Es werde daher e in Zumutbarkeitsprofil er stellt: Schwere Lasten könnten gehoben werden. Sehr schwere Lasten sollten aber nur selten gehoben werden. Das Hantieren mit Werkzeugen könne durc hgeführt werden. Es sollten allerdings keine Werkzeuge verwendet werden, welche Schläge oder V ibrationen auf die Schultern bzw. speziell auf den linken Unterarm generieren würden. Überkopfarbeiten sollten nur manchmal durchgeführt wer den. Das Knien und Kniebeugen könnten durchgeführt werden. Bei rezidivierendem Niederknien soll t e der Beschwerdeführer aber einen Knieschutz tragen. Des Weiteren sollten im rechten Knie nicht über längere Zeit Zwangs haltungen eingenommen werden. Die länger dauernde Haltung sei frei wählbar. Die Fortbewegung sei nicht eingeschränkt. Bei m Gehen auf unebenem Gelände sollte der Beschwerdeführer aber nur leichte Lasten heben. Das Treppensteigen sei uneingeschränkt durchführbar. Das Leiternbesteigen sei ebenfalls durch führbar, sollte jedoch nur selten durchgeführt werden. Beim Leiternbesteigen sei darauf zu achten, dass der Beschwerdeführer nichts in den Händen trage. Arbeiten, welche ein Gleichgewicht oder Balancieren erfordern würden, sollten nicht durchgeführt werden. Bei Einhalten dieses Zumutbarkeitsprofils könne von einer ganztägigen Arbeit ausgegangen werden. Eine zeitliche Einschränkung gebe es nicht ( Urk. 9 /76/14). 3.2 Diese Beurteilung von Krei sarzt C.___ ist ange sichts der genannten Befunde so wie der dazugehörigen Erläuterungen nachvollziehbar. Anderslautende ärztliche Einschätzungen liegen nicht vor. Zudem zog der Beschwerdeführer die Beurteilung von Kreisarzt C.___ auch nicht in Z weifel (vgl. Urk. 1). Es kann des halb darauf abgestellt werden. 4. 4.1 Was die Ermittlung des Valideneinkommens betrifft, begründete d ie Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid ausführlich, weshalb sie d ieses ausgehend vom LSE- Tabelle n lohn im Bereich Landverkehr, Schif f fahrt, Luftfahrt und Lagerei auf Fr. 68'292. -- festsetzte. Überze ugend sind insbesondere auch die Darlegungen dazu, weshalb nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen sei, dass der Beschwerdeführer bei der Y.___ GmbH im Gesundheitsfall ab 2014 bzw. 2015 zum stellvertretenden Ges chäfts führer befördert worden wäre (vgl. Urk. 2 S. 6 f. ). Der Beschwerdeführer hat die E rmittlung des Valideneinkommens auch nicht mehr beanstandet (vgl. E. 2.2). D essen Berechnung gibt nicht Anlass zu Weiterungen. 4.2 Im Rahmen der Ermittlung des Invalideneinkommens stützte sich die Beschwerdegegnerin auf den Tabellenlohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in der Höhe von Fr. 5' 417.-- pro Monat ( LSE 2018, TA1 _tirage_skill_level, Ko mpetenzniveau 1, Männer, Total). Vor dem H inter grund, dass dem heute 32-jährigen B eschwerdeführer gemäss Zumutbarkeits profil von Kreisarzt C.___ körperlich mittelschwere und selbst körperlich schwere Tätigkeiten – mit den umschriebenen Einschränkungen – wieder zumut bar sind, kann davon ausgegangen werden, dass für ihn n ebst Tätigkeiten im Dienstleistungssektor auch noch diverse Tätigkeiten in der Produktion in Frage kommen. Dass der B eschwerdeführer seit dem 1. Mai 2011 Transportmitarbeiter und damit im D ienstleistungssektor tätig war, vermag daran nichts zu ändern. Dasselbe gilt auch für den Umstand, dass er im Jahr 2013 die LKW-Prüfung bestand (wobei er aber offenbar nicht sämtliche Kurse besuchte, um auch gewerblich fahren zu dürfen; vgl. Urk. 8/89) und im Jahr 2014 eine Ausbildung im Sicherheitsbereich absolvierte ( Urk. 8/128). Überdies ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer seit August 2018 eine Ausbildung zum Landschafts gärtner und Gartenbauer EFZ absolviert ( Urk. 8/185/2), welche gemäss LSE – analog zum Baugewerbe - dem Bereich der Produktion zuzurechnen sein dürfte. Unter diesen Umständen rechtfertigt es sich vorliegend nicht, bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ausnahmsweise den LSE- Tabellenlohn des Sektors 3, D ienstleistungen, heranzuziehen. Indem die Beschwerdegegnerin vom Tabellen lohn in der Höhe vo n Fr. 5'417.-- ausging, hat sie keine Verletzung des Grund satzes der Gleichartigkeit der Vergleichseinkommen begangen. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen betriebsüblichen w öchentlichen Arbeitszeit von 41. 7 Stunden (vgl. Bundesamt für Statistik, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirts chaftsabteilungen, 1990 bis 2020, T 03.02.03.01.04.01, Total) und der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 201 9 ( analog zur Berechnung des Valideneinkommens ; v gl. Bundesamt für Statistik, Entwicklung der Nominallöhne, Konsumentenpreise und Reallöhne, Männer, 2010 bis 2020, T39, Total) ergibt sich damit ein Einkom men von Fr. 68'336.40 (Fr. 5’417.-- x 12 : 40 x 41. 7 : 2260 x 2279 ). Schliesslich liegt – insbesondere mit Blick auf das von Kreisarzt C.___ erstellte Zumutbarkeitsprofil – unbestrittenermassen auch kein triftiger Grund vor, welcher ein Abweichen vom Leidensabzug von 5 %, den die Beschwerdegegnerin berück sichtigte, rechtfertigen würde. Das Invaliden einkommen beläuf t sich daher auf Fr. 64'919.60 ( Fr. 68'336.40 x 0,95). 4.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 68'292.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 64'919.60 resultiert eine E rwerbseinbusse von Fr. 3'372.40 und damit ein Invaliditätsgrad von 5 % (Fr. 3'372.40 : Fr. 68'292.-- ). Die Beschwerdegegnerin verneinte einen Rentenansp ruch des Beschwerdeführers demnach zu Recht. 5. Der angefochtene Entscheid erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Cordula Spörri - Suva - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstKreyenbühl

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2021.00030 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiber Kreyenbühl Urteil vom 2 8. September 2021 in Sa chen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Cordula Spörri Ileri Spörri Rechtsanwälte Forchstrasse 2, Postfach 212, 8032 Zürich gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1989, war seit dem 1. Mai 2011 als Transportmitarbeiter bei der Y.___ GmbH angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen v on Unfällen versichert ( Urk. 9 /1 ). Am 1 2. Januar 2012 stürzte der Versicherte beim Snowboardfahren und verletzte sich dabei an der rechten Schulter ( vgl. Bagatellunfall-Meldung UVG vom 2 7. April 2012, Urk. 7/1 ). Die Suva erbrachte Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen. 1.2 Am 1 1. Dezember 2012 erlitt der V ersicherte mit seinem Personenwagen (un ve rschuldet) einen schweren Verkehrsunfall und zog sich dabei multiple Ver letzungen zu ( vgl. Schadenmeldung UVG vom 1 7. Dezember 2012, Urk. 8/2 ). Vom 2 8. Dezember 2012 bis zum 2 7. Februar 2013 wur de er in der Rehaklinik Z.___ stationär behandelt ( Urk. 8/43). Die Suva erbrachte Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen. 1.3 Am 6. Dezember 2014 zog sich der Versicherte im Rahmen eines Selbst verteidigungskurses eine Verletzung an der linken Schulter zu ( vgl. Bagatell unfall-Meldung UVG vom 7. Januar 2015 Urk. 9 /1 ). Die Suva erbrachte Heil behandlungs - und Taggeldleistungen. 1.4 A m 5. April 2019 führte med. pract. A.___, FMH Psychiatrie und Psycho therapie, vom Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin der Suva eine Unter suchung durch ( Urk. 8/325). Am 2 2. Juli 2019 nahm Dr. med. B.___, FMH Neurologie, vom Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin der Suva eine Beurteilung vor ( Urk. 8/346-347). Am 3 0. August 2019 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung bei med. pract. C.___, FMH Chirurgie ( Urk. 9/76 ). Mit Verfügung vom 2 4. August 2020 sprach die Suva dem Ver sicherten für die Folgen der drei genannten Unfallereignisse basierend auf einer Integritätseinbusse von 12,5 % eine Integritätsentschädigung von Fr. 15'750.-- zu. Gleichzeitig verneinte sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 5 % ( Urk. 9/87 ). Die gegen die Verneinung eines Rentenanspruchs vom Versicherten am 2 3. September 2020 erhobene Einsprache ( Urk. 9/88 ) wies die Suva mit Entscheid vom 1 6. Dezember 2020 ( Urk. 2) ab. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 2 9. Januar 2021 Beschwerde und beantragte, es sei ihm eine Invalidenrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 11 % zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerde antwort vom 4. März 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 1 0. März 2021 angezeigt wurde ( Urk. 10). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) wer den – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt. 1.2 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des UVG und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Die zu beurteilenden Unfälle haben sich am 1 2. Januar 2012, 1 1. Dezember 2012 und 6. Dezember 2014 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und i n dieser Fassung zitiert werden. 1.3 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts, ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Ein gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). 1.4 Der Einkommensvergleich setzt voraus, dass bei der Ermittlung beider Ein kommen gleich vorgegangen wird, da andernfalls die Grundlage der Vergleich barkeit fehlt. Mit diesem Grundsatz wird berücksichtigt, dass bei bestimmten Faktoren, welche sich bereits vor Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung einkommensmässig ausgewirkt haben, anzunehmen ist, dass sie sich nach Eintritt der Beeinträchtigung gleichermassen auswirken. Es geht um bestimmte per sönliche Eigenschaften wie fehlende Ausbildung, schlechte Sprachkenntnisse etc. (dazu SVR 2014 UV Nr. 10, Urteil des Bundesgerichts 8C_340/2013 vom 2 0. Dezember 2013 E. 5.2.1). Der Grundsatz der Gleichartigkeit der Vergleichs einkommen bringt mit sich, dass gegebenenfalls bei einem der beiden Ein kommen eine bestimmte Korrektur erfolgen muss. Wenn sich beispielswe ise die fehlende Ausbildung vor dem Eintritt der gesundheitlichen Einbusse ein kommensmässig ausgewirkt hat, darf bei der Bestimmung des Invaliden einkommens nicht so vorgegangen werden, wie wenn der betreffende Faktor nicht bestehen würde. Es muss insoweit eine Parallelisierung d er Vergleichs einkommen erfolgen ( vgl. Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2020, N 14 f. zu Art. 16). 1.5 1.5.1 Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die ver sicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbs tätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zu mutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich er zieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumut bare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Recht sprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) beigezo gen werden ( vgl. BGE 139 V 592 E. 2.3; 129 V 472 E. 4.2.1). 1.5.2 Die Rechtsprechung wendet in der Regel die Monatslöhne gemäss LSE-Tabelle TA1, Zeile «Total Privater Sektor», an (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Bisweilen wird aber auch auf Löhn e einzelner Sektoren (Sektor 2 « Produkt ion» oder 3 «Dienst leistungen» ) oder gar einzelner Branchen abgestellt, we nn dies als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der ver bleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit in diesem Bereich tätig gewesen sind und bei denen eine Arbeit in andere n Bereichen kaum in Frage kommt ( Urteil des Bundesgerichts 9C_237/2007 vom 24. August 2007 E. 5.1). Der Tabellenlohn im Dienstleistungssektor kann etwa herangezogen werden, wenn der versicherten Person aufgrund ihrer Behinderung alle produktionsnahen Tätigkeiten verschlossen sind und sie praktisch nur noch im Dienstleistungssektor beschäftigt werden kann ( Urteil des Bundesgerichts U 240/99 vom 7. August 2001 E. 3c/cc ). Generell kann die versicherte Person nicht auf der Anwendung der Lohnansätze aus einem bestimmten Niedriglohnsektor bestehen (z.B. Gastgewerbe), sofern ihr trotz Behinderung andere normal entlöhnte Hilfsarbeiten zumutbar sind; die Schadenminderungspflicht wirkt sich auch in diesem Zusammenhang aus ( vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, Rz. 97 zu Art. 28a). 1.5.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Um stände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens bedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver waltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 ). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass der Beschwerdeführer unter Einhaltung des von Kreisarzt C.___ erstellten Zu mutbarkeitsprofils einer ganztägigen Arbeitstätigkeit nachgehen könne. Im Rahmen der Ermittlung des Valideneinkommen s sei v om T abellenlohn gemäss LSE 2018 im Bereich Landverkehr, Schif f fahrt, Luftfahrt und Lagerei (TA1, Pos. 49-52, Kompetenzniveau 1, Männer) auszugehen, welcher sich auf Fr. 5'295.-- pro M onat bzw. Fr. 63'540.-- pro Jahr belaufe. Nach Umrechnung auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 42.4 Stunden ( Fr. 63'540.-- : 40 x 42,4 = Fr. 67'352.40) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2019 ( Fr. 67'352.40 : 100.4 x 101.8) resultiere ein Valideneinkommen von Fr. 68'292. --. Aufseiten des Invalideneinkommen s sei der LSE-Tabellenlohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in der Höhe von Fr. 5'417. -- pro Monat bzw. Fr. 65'004.-- pro Jahr (TA1, Kompetenzniveau 1, Männer, Total) heranzuziehen. Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden ( Fr. 65'004.-- : 40 x 41. 7 = Fr. 67'766.67) und nach Anpassung an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2019 ( Fr. 67'766.67 + 0.9 % ) ergebe sich ein hypothetisches jährliches Ein kommen von Fr. 68'376.5 7. Da ein leidensbedingter Abzug von 5 % ( Fr. 68'376.57 x 0,95) zu berücksichtigen sei, resultiere ein Invalideneinkommen von Fr. 64 ' 958.--. Bei einer unfallbedingte n Erwerbseinbusse von Fr. 3'334. -- betrage der Invaliditätsgrad 5 % ( Fr. 3'334.-- : Fr. 68'292.--; Urk. 2, vgl. auch Urk. 9/87 ). 2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass er das von der Beschwerdegegnerin mittels LSE festgelegte Valideneinkommen von Fr. 68'292.-- akzeptiere. Mit dem von ihr errechneten Invalideneinkommen sei er aber nicht einverstanden. Die Beschwerdegegnerin habe das Valideneinkommen au fgrund der LSE- Tabellen im Sektor 3, Dienstleistungen, ermittelt. Beim Invaliden einkommen sei sie hingegen vom Medianlohn gemäss LSE, Total, ausgegangen. Hier seien also auch die Löhne des Sektors 2, Produktion, einbezogen worden. Dies verstosse gegen den aus Art. 16 ATSG fliessenden Grundsatz der Gleich artigkeit der Vergleichseinkommen. Der Beschwerdef ührer habe keine Berufs lehre absolviert, stets im Diens t leistung ssektor gearbeitet und sich entsprechend weitergebildet (LKW-Führerausweis, Ausbildung im Sicherheitsdienst etc.). Auf grund dessen seien ihm auch nur Tätigkeiten im Dienstleistungssektor möglich und zumutbar. Bei der Ermittlung des Inv alideneinkommens sei daher vom Tabellenlohn gemäss LSE 2018, Sektor 3, Dienstleistungen, Kompetenzniveau 1, Männer, von Fr. 5'063.-- auszugehen, weshalb ein jährliches Einkommen von Fr. 63'908.-- ([ Fr. 5'063.-- x 12 : 40 x 41.7 = Fr. 63'338.--] + 0.9 % ) resultiere. Unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs v on 5 % (= Fr. 3'195.40) belaufe sich das Invalideneinkommen somit auf Fr. 60'713.--. Bei einer Erwerbs einbusse von Fr. 7'579.-- betrage der Invaliditätsgrad 11 % ( Fr. 7'579.-- : Fr. 68'292.--; Urk. 1). 3. 3.1 Kreisarzt C.___ stellte im Bericht zur Untersuchung vom 3 0. August 2 019 folgende Diagnosen ( Urk. 9 /76/13 -14 ): • Auto unfall Dezember 2012 mit: - m ittelschwerem Schädel-Hirn-Trauma ( Shearing injuries im MRI nachgewiesen) - Fraktur M assa lateralis C1 rechts, in leichter F ehlstellung eingeheilt - Skapulafraktur rechts (konservativ therapiert, ausgeheilt) - Sternumfraktur (konservativ therapiert, ausgeheilt) - minimem Pneumothorax links (konservativ therapiert, ausgeheilt) - Rippenfraktur 2-3 nicht disloziert und Fraktur C ostosternalgelenke 5-7 ( konser - vativ therapiert, ausgeheilt) - d islozierte r Fraktur Unterschenkel rechts (versorgt mit Tibianagel und Fibula- Platte), Status nach Osteo synthesematerialentfernung - Radiusschaftfraktur links (versorgt mit Radiusplatte) - DRUG-Instabilität, versorgt mit Handgelenksarthroskopie - kl eine r Rissquetschwunde Oberlid links ( restitutio ad integrum) - m inime r Leberläsion 2 x 2 mm (konservativ, keine weitere Therapie) - v ordere r Kreuzband-Ruptur rechts aufgrund Autounfall, zusätzlich Velounfall Sommer 2015 Knie rechts • a rthroskopisch-assistierte vordere Kreuzband-Rekonstruktion Knie rechts, Glättung lateraler Meniskus Januar 2016 • Re-Operation mit Gelenkstoilett e - ni cht dislozierte r Fibulaf rak tur links ( konservative Therapie ) • Stur z beim Training, 6. Dezember 2014 - links, anteroposteriore Instabilität • d iagnostische Schulterarthroskopie, ventrale und dorsale B ankart- R ekon - struktion 8. Juni 2017 • Sturz beim Snowboarden 1 2. Januar 2012 - Labrumläsion Schulter rechts • Schulterarthroskopie, Bankart- Repair posteroinferior, 2 2. Mai 2015 • p ostero -inferiore Stabilisation mit ipsilateralem Knochenblock 3 0. September 2016 Krei sarzt C.___ erklärte, dass es beim Beschwerdeführer zu einem wirklich guten Resultat gekommen sei. Im Bereich der Schultern beidseits sei das Resultat be züglich Beweglichkeit exzellent. Auch bezüglich des rechten Knies liege ein sehr gutes Resultat vor. Bezüglich des Unterschenkels rechts bei Status nach Unter schenkelfraktur sei der Beschwerdeführer weitgehend beschwerdefrei. Auf der linken Seite verspüre er ebenfalls keine Schmerzen mehr. Auf der Seite des linken Unterarms sei er auch beschwerdefrei. Im B ereich des Handgelenks zeige er keine grossen Beschwerden mehr. Es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einem Endzustand gekommen. Da der Beschwerdeführer einer körperlich anstrengen den Tätigkeit nachgehe, sei mit gewissen Einschränkungen zu rechnen. Die bisherige Tätigkeit könne überwiegend wahrscheinlich nicht mehr vollumfänglich durchgeführt werden. Es werde daher e in Zumutbarkeitsprofil er stellt: Schwere Lasten könnten gehoben werden. Sehr schwere Lasten sollten aber nur selten gehoben werden. Das Hantieren mit Werkzeugen könne durc hgeführt werden. Es sollten allerdings keine Werkzeuge verwendet werden, welche Schläge oder V ibrationen auf die Schultern bzw. speziell auf den linken Unterarm generieren würden. Überkopfarbeiten sollten nur manchmal durchgeführt wer den. Das Knien und Kniebeugen könnten durchgeführt werden. Bei rezidivierendem Niederknien soll t e der Beschwerdeführer aber einen Knieschutz tragen. Des Weiteren sollten im rechten Knie nicht über längere Zeit Zwangs haltungen eingenommen werden. Die länger dauernde Haltung sei frei wählbar. Die Fortbewegung sei nicht eingeschränkt. Bei m Gehen auf unebenem Gelände sollte der Beschwerdeführer aber nur leichte Lasten heben. Das Treppensteigen sei uneingeschränkt durchführbar. Das Leiternbesteigen sei ebenfalls durch führbar, sollte jedoch nur selten durchgeführt werden. Beim Leiternbesteigen sei darauf zu achten, dass der Beschwerdeführer nichts in den Händen trage. Arbeiten, welche ein Gleichgewicht oder Balancieren erfordern würden, sollten nicht durchgeführt werden. Bei Einhalten dieses Zumutbarkeitsprofils könne von einer ganztägigen Arbeit ausgegangen werden. Eine zeitliche Einschränkung gebe es nicht ( Urk. 9 /76/14). 3.2 Diese Beurteilung von Krei sarzt C.___ ist ange sichts der genannten Befunde so wie der dazugehörigen Erläuterungen nachvollziehbar. Anderslautende ärztliche Einschätzungen liegen nicht vor. Zudem zog der Beschwerdeführer die Beurteilung von Kreisarzt C.___ auch nicht in Z weifel (vgl. Urk. 1). Es kann des halb darauf abgestellt werden. 4. 4.1 Was die Ermittlung des Valideneinkommens betrifft, begründete d ie Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid ausführlich, weshalb sie d ieses ausgehend vom LSE- Tabelle n lohn im Bereich Landverkehr, Schif f fahrt, Luftfahrt und Lagerei auf Fr. 68'292. -- festsetzte. Überze ugend sind insbesondere auch die Darlegungen dazu, weshalb nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen sei, dass der Beschwerdeführer bei der Y.___ GmbH im Gesundheitsfall ab 2014 bzw. 2015 zum stellvertretenden Ges chäfts führer befördert worden wäre (vgl. Urk. 2 S. 6 f. ). Der Beschwerdeführer hat die E rmittlung des Valideneinkommens auch nicht mehr beanstandet (vgl. E. 2.2). D essen Berechnung gibt nicht Anlass zu Weiterungen. 4.2 Im Rahmen der Ermittlung des Invalideneinkommens stützte sich die Beschwerdegegnerin auf den Tabellenlohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in der Höhe von Fr. 5' 417.-- pro Monat ( LSE 2018, TA1 _tirage_skill_level, Ko mpetenzniveau 1, Männer, Total). Vor dem H inter grund, dass dem heute 32-jährigen B eschwerdeführer gemäss Zumutbarkeits profil von Kreisarzt C.___ körperlich mittelschwere und selbst körperlich schwere Tätigkeiten – mit den umschriebenen Einschränkungen – wieder zumut bar sind, kann davon ausgegangen werden, dass für ihn n ebst Tätigkeiten im Dienstleistungssektor auch noch diverse Tätigkeiten in der Produktion in Frage kommen. Dass der B eschwerdeführer seit dem 1. Mai 2011 Transportmitarbeiter und damit im D ienstleistungssektor tätig war, vermag daran nichts zu ändern. Dasselbe gilt auch für den Umstand, dass er im Jahr 2013 die LKW-Prüfung bestand (wobei er aber offenbar nicht sämtliche Kurse besuchte, um auch gewerblich fahren zu dürfen; vgl. Urk. 8/89) und im Jahr 2014 eine Ausbildung im Sicherheitsbereich absolvierte ( Urk. 8/128). Überdies ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer seit August 2018 eine Ausbildung zum Landschafts gärtner und Gartenbauer EFZ absolviert ( Urk. 8/185/2), welche gemäss LSE – analog zum Baugewerbe - dem Bereich der Produktion zuzurechnen sein dürfte. Unter diesen Umständen rechtfertigt es sich vorliegend nicht, bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ausnahmsweise den LSE- Tabellenlohn des Sektors 3, D ienstleistungen, heranzuziehen. Indem die Beschwerdegegnerin vom Tabellen lohn in der Höhe vo n Fr. 5'417.-- ausging, hat sie keine Verletzung des Grund satzes der Gleichartigkeit der Vergleichseinkommen begangen. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen betriebsüblichen w öchentlichen Arbeitszeit von 41. 7 Stunden (vgl. Bundesamt für Statistik, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirts chaftsabteilungen, 1990 bis 2020, T 03.02.03.01.04.01, Total) und der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 201 9 ( analog zur Berechnung des Valideneinkommens ; v gl. Bundesamt für Statistik, Entwicklung der Nominallöhne, Konsumentenpreise und Reallöhne, Männer, 2010 bis 2020, T39, Total) ergibt sich damit ein Einkom men von Fr. 68'336.40 (Fr. 5’417.-- x 12 : 40 x 41. 7 : 2260 x 2279 ). Schliesslich liegt – insbesondere mit Blick auf das von Kreisarzt C.___ erstellte Zumutbarkeitsprofil – unbestrittenermassen auch kein triftiger Grund vor, welcher ein Abweichen vom Leidensabzug von 5 %, den die Beschwerdegegnerin berück sichtigte, rechtfertigen würde. Das Invaliden einkommen beläuf t sich daher auf Fr. 64'919.60 ( Fr. 68'336.40 x 0,95). 4.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 68'292.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 64'919.60 resultiert eine E rwerbseinbusse von Fr. 3'372.40 und damit ein Invaliditätsgrad von 5 % (Fr. 3'372.40 : Fr. 68'292.-- ). Die Beschwerdegegnerin verneinte einen Rentenansp ruch des Beschwerdeführers demnach zu Recht. 5. Der angefochtene Entscheid erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Cordula Spörri - Suva - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstKreyenbühl

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2021.00030 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiber Kreyenbühl Urteil vom 2 8. September 2021

UV.2021.00030

UV.2021.00030

UV.2021.00030 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiber Kreyenbühl

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiber Kreyenbühl

Urteil vom 2 8. September 2021

Urteil vom 2 8. September 2021 in Sa chen

in Sa chen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Cordula Spörri

vertreten durch Rechtsanwältin Cordula Spörri Ileri Spörri Rechtsanwälte

Ileri Spörri Rechtsanwälte Forchstrasse 2, Postfach 212, 8032 Zürich

Forchstrasse 2, Postfach 212, 8032 Zürich gegen

gegen Suva

Suva Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1989, war seit dem 1. Mai 2011 als Transportmitarbeiter bei der Y.___ GmbH angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen v on Unfällen versichert ( Urk. 9 /1 ). Am 1 2. Januar 2012 stürzte der Versicherte beim Snowboardfahren und verletzte sich dabei an der rechten Schulter ( vgl. Bagatellunfall-Meldung UVG vom 2 7. April 2012, Urk. 7/1 ). Die Suva erbrachte Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen.

1.1 X.___, geboren 1989, war seit dem 1. Mai 2011 als Transportmitarbeiter bei der Y.___ GmbH angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen v on Unfällen versichert ( Urk. 9 /1 ). Am 1 2. Januar 2012 stürzte der Versicherte beim Snowboardfahren und verletzte sich dabei an der rechten Schulter ( vgl. Bagatellunfall-Meldung UVG vom 2 7. April 2012, Urk. 7/1 ). Die Suva erbrachte Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen. 1.2 Am 1 1. Dezember 2012 erlitt der V ersicherte mit seinem Personenwagen (un ve rschuldet) einen schweren Verkehrsunfall und zog sich dabei multiple Ver letzungen zu ( vgl. Schadenmeldung UVG vom 1 7. Dezember 2012, Urk. 8/2 ). Vom 2 8. Dezember 2012 bis zum 2 7. Februar 2013 wur de er in der Rehaklinik Z.___ stationär behandelt ( Urk. 8/43). Die Suva erbrachte Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen.

1.2 Am 1 1. Dezember 2012 erlitt der V ersicherte mit seinem Personenwagen (un ve rschuldet) einen schweren Verkehrsunfall und zog sich dabei multiple Ver letzungen zu ( vgl. Schadenmeldung UVG vom 1 7. Dezember 2012, Urk. 8/2 ). Vom 2 8. Dezember 2012 bis zum 2 7. Februar 2013 wur de er in der Rehaklinik Z.___ stationär behandelt ( Urk. 8/43). Die Suva erbrachte Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen. 1.3 Am 6. Dezember 2014 zog sich der Versicherte im Rahmen eines Selbst verteidigungskurses eine Verletzung an der linken Schulter zu ( vgl. Bagatell unfall-Meldung UVG vom 7. Januar 2015 Urk. 9 /1 ). Die Suva erbrachte Heil behandlungs - und Taggeldleistungen.

1.3 Am 6. Dezember 2014 zog sich der Versicherte im Rahmen eines Selbst verteidigungskurses eine Verletzung an der linken Schulter zu ( vgl. Bagatell unfall-Meldung UVG vom 7. Januar 2015 Urk. 9 /1 ). Die Suva erbrachte Heil behandlungs - und Taggeldleistungen. 1.4 A m 5. April 2019 führte med. pract. A.___, FMH Psychiatrie und Psycho therapie, vom Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin der Suva eine Unter suchung durch ( Urk. 8/325). Am 2 2. Juli 2019 nahm Dr. med. B.___, FMH Neurologie, vom Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin der Suva eine Beurteilung vor ( Urk. 8/346-347). Am 3 0. August 2019 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung bei med. pract. C.___, FMH Chirurgie ( Urk. 9/76 ). Mit Verfügung vom 2 4. August 2020 sprach die Suva dem Ver sicherten für die Folgen der drei genannten Unfallereignisse basierend auf einer Integritätseinbusse von 12,5 % eine Integritätsentschädigung von Fr. 15'750.-- zu. Gleichzeitig verneinte sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 5 % ( Urk. 9/87 ). Die gegen die Verneinung eines Rentenanspruchs vom Versicherten am 2 3. September 2020 erhobene Einsprache ( Urk. 9/88 ) wies die Suva mit Entscheid vom 1 6. Dezember 2020 ( Urk. 2) ab.

1.4 A m 5. April 2019 führte med. pract. A.___, FMH Psychiatrie und Psycho therapie, vom Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin der Suva eine Unter suchung durch ( Urk. 8/325). Am 2 2. Juli 2019 nahm Dr. med. B.___, FMH Neurologie, vom Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin der Suva eine Beurteilung vor ( Urk. 8/346-347). Am 3 0. August 2019 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung bei med. pract. C.___, FMH Chirurgie ( Urk. 9/76 ). Mit Verfügung vom 2 4. August 2020 sprach die Suva dem Ver sicherten für die Folgen der drei genannten Unfallereignisse basierend auf einer Integritätseinbusse von 12,5 % eine Integritätsentschädigung von Fr. 15'750.-- zu. Gleichzeitig verneinte sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 5 % ( Urk. 9/87 ). Die gegen die Verneinung eines Rentenanspruchs vom Versicherten am 2 3. September 2020 erhobene Einsprache ( Urk. 9/88 ) wies die Suva mit Entscheid vom 1 6. Dezember 2020 ( Urk. 2) ab. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 2 9. Januar 2021 Beschwerde und beantragte, es sei ihm eine Invalidenrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 11 % zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerde antwort vom 4. März 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 1 0. März 2021 angezeigt wurde ( Urk. 10).

2. Dagegen erhob der Versicherte am 2 9. Januar 2021 Beschwerde und beantragte, es sei ihm eine Invalidenrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 11 % zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerde antwort vom 4. März 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 1 0. März 2021 angezeigt wurde ( Urk. 10). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) wer den – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt.

1.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) wer den – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt. 1.2 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des UVG und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten.

1.2 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des UVG und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).

Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Die zu beurteilenden Unfälle haben sich am 1 2. Januar 2012, 1 1. Dezember 2012 und 6. Dezember 2014 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und i n dieser Fassung zitiert werden.

Die zu beurteilenden Unfälle haben sich am 1 2. Januar 2012, 1 1. Dezember 2012 und 6. Dezember 2014 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und i n dieser Fassung zitiert werden. 1.3 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts, ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Ein gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).

1.3 Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts, ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Ein gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). 1.4 Der Einkommensvergleich setzt voraus, dass bei der Ermittlung beider Ein kommen gleich vorgegangen wird, da andernfalls die Grundlage der Vergleich barkeit fehlt. Mit diesem Grundsatz wird berücksichtigt, dass bei bestimmten Faktoren, welche sich bereits vor Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung einkommensmässig ausgewirkt haben, anzunehmen ist, dass sie sich nach Eintritt der Beeinträchtigung gleichermassen auswirken. Es geht um bestimmte per sönliche Eigenschaften wie fehlende Ausbildung, schlechte Sprachkenntnisse etc. (dazu SVR 2014 UV Nr. 10, Urteil des Bundesgerichts 8C_340/2013 vom 2 0. Dezember 2013 E. 5.2.1). Der Grundsatz der Gleichartigkeit der Vergleichs einkommen bringt mit sich, dass gegebenenfalls bei einem der beiden Ein kommen eine bestimmte Korrektur erfolgen muss. Wenn sich beispielswe ise die fehlende Ausbildung vor dem Eintritt der gesundheitlichen Einbusse ein kommensmässig ausgewirkt hat, darf bei der Bestimmung des Invaliden einkommens nicht so vorgegangen werden, wie wenn der betreffende Faktor nicht bestehen würde. Es muss insoweit eine Parallelisierung d er Vergleichs einkommen erfolgen ( vgl. Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2020, N 14 f. zu Art. 16).

1.4 Der Einkommensvergleich setzt voraus, dass bei der Ermittlung beider Ein kommen gleich vorgegangen wird, da andernfalls die Grundlage der Vergleich barkeit fehlt. Mit diesem Grundsatz wird berücksichtigt, dass bei bestimmten Faktoren, welche sich bereits vor Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung einkommensmässig ausgewirkt haben, anzunehmen ist, dass sie sich nach Eintritt der Beeinträchtigung gleichermassen auswirken. Es geht um bestimmte per sönliche Eigenschaften wie fehlende Ausbildung, schlechte Sprachkenntnisse etc. (dazu SVR 2014 UV Nr. 10, Urteil des Bundesgerichts 8C_340/2013 vom 2 0. Dezember 2013 E. 5.2.1). Der Grundsatz der Gleichartigkeit der Vergleichs einkommen bringt mit sich, dass gegebenenfalls bei einem der beiden Ein kommen eine bestimmte Korrektur erfolgen muss. Wenn sich beispielswe ise die fehlende Ausbildung vor dem Eintritt der gesundheitlichen Einbusse ein kommensmässig ausgewirkt hat, darf bei der Bestimmung des Invaliden einkommens nicht so vorgegangen werden, wie wenn der betreffende Faktor nicht bestehen würde. Es muss insoweit eine Parallelisierung d er Vergleichs einkommen erfolgen ( vgl. Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2020, N 14 f. zu Art. 16). 1.5

1.5 1.5.1 Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die ver sicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbs tätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zu mutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich er zieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumut bare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Recht sprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) beigezo gen werden ( vgl. BGE 139 V 592 E. 2.3; 129 V 472 E. 4.2.1).

1.5.1 Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die ver sicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbs tätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zu mutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich er zieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumut bare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Recht sprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) beigezo gen werden ( vgl. BGE 139 V 592 E. 2.3; 129 V 472 E. 4.2.1). 1.5.2 Die Rechtsprechung wendet in der Regel die Monatslöhne gemäss LSE-Tabelle TA1, Zeile «Total Privater Sektor», an (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Bisweilen wird aber auch auf Löhn e einzelner Sektoren (Sektor 2 « Produkt ion» oder 3 «Dienst leistungen» ) oder gar einzelner Branchen abgestellt, we nn dies als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der ver bleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit in diesem Bereich tätig gewesen sind und bei denen eine Arbeit in andere n Bereichen kaum in Frage kommt ( Urteil des Bundesgerichts 9C_237/2007 vom 24. August 2007 E. 5.1). Der Tabellenlohn im Dienstleistungssektor kann etwa herangezogen werden, wenn der versicherten Person aufgrund ihrer Behinderung alle produktionsnahen Tätigkeiten verschlossen sind und sie praktisch nur noch im Dienstleistungssektor beschäftigt werden kann ( Urteil des Bundesgerichts U 240/99 vom 7. August 2001 E. 3c/cc ). Generell kann die versicherte Person nicht auf der Anwendung der Lohnansätze aus einem bestimmten Niedriglohnsektor bestehen (z.B. Gastgewerbe), sofern ihr trotz Behinderung andere normal entlöhnte Hilfsarbeiten zumutbar sind; die Schadenminderungspflicht wirkt sich auch in diesem Zusammenhang aus ( vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, Rz. 97 zu Art. 28a).

1.5.2 Die Rechtsprechung wendet in der Regel die Monatslöhne gemäss LSE-Tabelle TA1, Zeile «Total Privater Sektor», an (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Bisweilen wird aber auch auf Löhn e einzelner Sektoren (Sektor 2 « Produkt ion» oder 3 «Dienst leistungen» ) oder gar einzelner Branchen abgestellt, we nn dies als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der ver bleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit in diesem Bereich tätig gewesen sind und bei denen eine Arbeit in andere n Bereichen kaum in Frage kommt ( Urteil des Bundesgerichts 9C_237/2007 vom 24. August 2007 E. 5.1). Der Tabellenlohn im Dienstleistungssektor kann etwa herangezogen werden, wenn der versicherten Person aufgrund ihrer Behinderung alle produktionsnahen Tätigkeiten verschlossen sind und sie praktisch nur noch im Dienstleistungssektor beschäftigt werden kann ( Urteil des Bundesgerichts U 240/99 vom 7. August 2001 E. 3c/cc ). Generell kann die versicherte Person nicht auf der Anwendung der Lohnansätze aus einem bestimmten Niedriglohnsektor bestehen (z.B. Gastgewerbe), sofern ihr trotz Behinderung andere normal entlöhnte Hilfsarbeiten zumutbar sind; die Schadenminderungspflicht wirkt sich auch in diesem Zusammenhang aus ( vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, Rz. 97 zu Art. 28a). 1.5.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Um stände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens bedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen).

1.5.3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Um stände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens bedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver waltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 ).

Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver waltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 ). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass der Beschwerdeführer unter Einhaltung des von Kreisarzt C.___ erstellten Zu mutbarkeitsprofils einer ganztägigen Arbeitstätigkeit nachgehen könne. Im Rahmen der Ermittlung des Valideneinkommen s sei v om T abellenlohn gemäss LSE 2018 im Bereich Landverkehr, Schif f fahrt, Luftfahrt und Lagerei (TA1, Pos. 49-52, Kompetenzniveau 1, Männer) auszugehen, welcher sich auf Fr. 5'295.-- pro M onat bzw. Fr. 63'540.-- pro Jahr belaufe. Nach Umrechnung auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 42.4 Stunden ( Fr. 63'540.-- : 40 x 42,4 = Fr. 67'352.40) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2019 ( Fr. 67'352.40 : 100.4 x 101.8) resultiere ein Valideneinkommen von Fr. 68'292. --. Aufseiten des Invalideneinkommen s sei der LSE-Tabellenlohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in der Höhe von Fr. 5'417. -- pro Monat bzw. Fr. 65'004.-- pro Jahr (TA1, Kompetenzniveau 1, Männer, Total) heranzuziehen. Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden ( Fr. 65'004.-- : 40 x 41. 7 = Fr. 67'766.67) und nach Anpassung an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2019 ( Fr. 67'766.67 + 0.9 % ) ergebe sich ein hypothetisches jährliches Ein kommen von Fr. 68'376.5 7. Da ein leidensbedingter Abzug von 5 % ( Fr. 68'376.57 x 0,95) zu berücksichtigen sei, resultiere ein Invalideneinkommen von Fr. 64 ' 958.--. Bei einer unfallbedingte n Erwerbseinbusse von Fr. 3'334. -- betrage der Invaliditätsgrad 5 % ( Fr. 3'334.-- : Fr. 68'292.--; Urk. 2, vgl. auch Urk. 9/87 ).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass der Beschwerdeführer unter Einhaltung des von Kreisarzt C.___ erstellten Zu mutbarkeitsprofils einer ganztägigen Arbeitstätigkeit nachgehen könne. Im Rahmen der Ermittlung des Valideneinkommen s sei v om T abellenlohn gemäss LSE 2018 im Bereich Landverkehr, Schif f fahrt, Luftfahrt und Lagerei (TA1, Pos. 49-52, Kompetenzniveau 1, Männer) auszugehen, welcher sich auf Fr. 5'295.-- pro M onat bzw. Fr. 63'540.-- pro Jahr belaufe. Nach Umrechnung auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 42.4 Stunden ( Fr. 63'540.-- : 40 x 42,4 = Fr. 67'352.40) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2019 ( Fr. 67'352.40 : 100.4 x 101.8) resultiere ein Valideneinkommen von Fr. 68'292. --. Aufseiten des Invalideneinkommen s sei der LSE-Tabellenlohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in der Höhe von Fr. 5'417. -- pro Monat bzw. Fr. 65'004.-- pro Jahr (TA1, Kompetenzniveau 1, Männer, Total) heranzuziehen. Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden ( Fr. 65'004.-- : 40 x 41. 7 = Fr. 67'766.67) und nach Anpassung an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2019 ( Fr. 67'766.67 + 0.9 % ) ergebe sich ein hypothetisches jährliches Ein kommen von Fr. 68'376.5 7. Da ein leidensbedingter Abzug von 5 % ( Fr. 68'376.57 x 0,95) zu berücksichtigen sei, resultiere ein Invalideneinkommen von Fr. 64 ' 958.--. Bei einer unfallbedingte n Erwerbseinbusse von Fr. 3'334. -- betrage der Invaliditätsgrad 5 % ( Fr. 3'334.-- : Fr. 68'292.--; Urk. 2, vgl. auch Urk. 9/87 ). 2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass er das von der Beschwerdegegnerin mittels LSE festgelegte Valideneinkommen von Fr. 68'292.-- akzeptiere. Mit dem von ihr errechneten Invalideneinkommen sei er aber nicht einverstanden. Die Beschwerdegegnerin habe das Valideneinkommen au fgrund der LSE- Tabellen im Sektor 3, Dienstleistungen, ermittelt. Beim Invaliden einkommen sei sie hingegen vom Medianlohn gemäss LSE, Total, ausgegangen. Hier seien also auch die Löhne des Sektors 2, Produktion, einbezogen worden. Dies verstosse gegen den aus Art. 16 ATSG fliessenden Grundsatz der Gleich artigkeit der Vergleichseinkommen. Der Beschwerdef ührer habe keine Berufs lehre absolviert, stets im Diens t leistung ssektor gearbeitet und sich entsprechend weitergebildet (LKW-Führerausweis, Ausbildung im Sicherheitsdienst etc.). Auf grund dessen seien ihm auch nur Tätigkeiten im Dienstleistungssektor möglich und zumutbar. Bei der Ermittlung des Inv alideneinkommens sei daher vom Tabellenlohn gemäss LSE 2018, Sektor 3, Dienstleistungen, Kompetenzniveau 1, Männer, von Fr. 5'063.-- auszugehen, weshalb ein jährliches Einkommen von Fr. 63'908.-- ([ Fr. 5'063.-- x 12 : 40 x 41.7 = Fr. 63'338.--] + 0.9 % ) resultiere. Unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs v on 5 % (= Fr. 3'195.40) belaufe sich das Invalideneinkommen somit auf Fr. 60'713.--. Bei einer Erwerbs einbusse von Fr. 7'579.-- betrage der Invaliditätsgrad 11 % ( Fr. 7'579.-- : Fr. 68'292.--; Urk. 1).

2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass er das von der Beschwerdegegnerin mittels LSE festgelegte Valideneinkommen von Fr. 68'292.-- akzeptiere. Mit dem von ihr errechneten Invalideneinkommen sei er aber nicht einverstanden. Die Beschwerdegegnerin habe das Valideneinkommen au fgrund der LSE- Tabellen im Sektor 3, Dienstleistungen, ermittelt. Beim Invaliden einkommen sei sie hingegen vom Medianlohn gemäss LSE, Total, ausgegangen. Hier seien also auch die Löhne des Sektors 2, Produktion, einbezogen worden. Dies verstosse gegen den aus Art. 16 ATSG fliessenden Grundsatz der Gleich artigkeit der Vergleichseinkommen. Der Beschwerdef ührer habe keine Berufs lehre absolviert, stets im Diens t leistung ssektor gearbeitet und sich entsprechend weitergebildet (LKW-Führerausweis, Ausbildung im Sicherheitsdienst etc.). Auf grund dessen seien ihm auch nur Tätigkeiten im Dienstleistungssektor möglich und zumutbar. Bei der Ermittlung des Inv alideneinkommens sei daher vom Tabellenlohn gemäss LSE 2018, Sektor 3, Dienstleistungen, Kompetenzniveau 1, Männer, von Fr. 5'063.-- auszugehen, weshalb ein jährliches Einkommen von Fr. 63'908.-- ([ Fr. 5'063.-- x 12 : 40 x 41.7 = Fr. 63'338.--] + 0.9 % ) resultiere. Unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs v on 5 % (= Fr. 3'195.40) belaufe sich das Invalideneinkommen somit auf Fr. 60'713.--. Bei einer Erwerbs einbusse von Fr. 7'579.-- betrage der Invaliditätsgrad 11 % ( Fr. 7'579.-- : Fr. 68'292.--; Urk. 1). 3.

3. 3.1 Kreisarzt C.___ stellte im Bericht zur Untersuchung vom 3 0. August 2 019 folgende Diagnosen ( Urk. 9 /76/13 -14 ):

3.1 Kreisarzt C.___ stellte im Bericht zur Untersuchung vom 3 0. August 2 019 folgende Diagnosen ( Urk. 9 /76/13 -14 ): • Auto unfall Dezember 2012 mit:

• Auto unfall Dezember 2012 mit: - m ittelschwerem Schädel-Hirn-Trauma ( Shearing injuries im MRI nachgewiesen)

m ittelschwerem Schädel-Hirn-Trauma ( Shearing injuries im MRI nachgewiesen) - Fraktur M assa lateralis C1 rechts, in leichter F ehlstellung eingeheilt

Fraktur M assa lateralis C1 rechts, in leichter F ehlstellung eingeheilt - Skapulafraktur rechts (konservativ therapiert, ausgeheilt)

Skapulafraktur rechts (konservativ therapiert, ausgeheilt) - Sternumfraktur (konservativ therapiert, ausgeheilt)

Sternumfraktur (konservativ therapiert, ausgeheilt) - minimem Pneumothorax links (konservativ therapiert, ausgeheilt)

minimem Pneumothorax links (konservativ therapiert, ausgeheilt) - Rippenfraktur 2-3 nicht disloziert und Fraktur C ostosternalgelenke 5-7 ( konser - vativ therapiert, ausgeheilt)

Rippenfraktur 2-3 nicht disloziert und Fraktur C ostosternalgelenke 5-7 ( konser vativ therapiert, ausgeheilt) - d islozierte r Fraktur Unterschenkel rechts (versorgt mit Tibianagel und Fibula- Platte), Status nach Osteo synthesematerialentfernung

d islozierte r Fraktur Unterschenkel rechts (versorgt mit Tibianagel und Fibula- Platte), Status nach Osteo synthesematerialentfernung - Radiusschaftfraktur links (versorgt mit Radiusplatte)

Radiusschaftfraktur links (versorgt mit Radiusplatte) - DRUG-Instabilität, versorgt mit Handgelenksarthroskopie

DRUG-Instabilität, versorgt mit Handgelenksarthroskopie - kl eine r Rissquetschwunde Oberlid links ( restitutio ad integrum)

kl eine r Rissquetschwunde Oberlid links ( restitutio ad integrum) - m inime r Leberläsion 2 x 2 mm (konservativ, keine weitere Therapie)

m inime r Leberläsion 2 x 2 mm (konservativ, keine weitere Therapie) - v ordere r Kreuzband-Ruptur rechts aufgrund Autounfall, zusätzlich Velounfall Sommer 2015 Knie rechts

v ordere r Kreuzband-Ruptur rechts aufgrund Autounfall, zusätzlich Velounfall Sommer 2015 Knie rechts • a rthroskopisch-assistierte vordere Kreuzband-Rekonstruktion Knie rechts, Glättung lateraler Meniskus Januar 2016

• a rthroskopisch-assistierte vordere Kreuzband-Rekonstruktion Knie rechts, Glättung lateraler Meniskus Januar 2016 • Re-Operation mit Gelenkstoilett e

• Re-Operation mit Gelenkstoilett e - ni cht dislozierte r Fibulaf rak tur links ( konservative Therapie )

ni cht dislozierte r Fibulaf rak tur links ( konservative Therapie ) • Stur z beim Training, 6. Dezember 2014

• Stur z beim Training, 6. Dezember 2014 - links, anteroposteriore Instabilität

links, anteroposteriore Instabilität • d iagnostische Schulterarthroskopie, ventrale und dorsale B ankart- R ekon - struktion 8. Juni 2017

• d iagnostische Schulterarthroskopie, ventrale und dorsale B ankart- R ekon struktion 8. Juni 2017 • Sturz beim Snowboarden 1 2. Januar 2012

• Sturz beim Snowboarden 1 2. Januar 2012 - Labrumläsion Schulter rechts

Labrumläsion Schulter rechts • Schulterarthroskopie, Bankart- Repair posteroinferior, 2 2. Mai 2015

• Schulterarthroskopie, Bankart- Repair posteroinferior, 2 2. Mai 2015 • p ostero -inferiore Stabilisation mit ipsilateralem Knochenblock 3 0. September 2016

• p ostero -inferiore Stabilisation mit ipsilateralem Knochenblock 3 0. September 2016 Krei sarzt C.___ erklärte, dass es beim Beschwerdeführer zu einem wirklich guten Resultat gekommen sei. Im Bereich der Schultern beidseits sei das Resultat be züglich Beweglichkeit exzellent. Auch bezüglich des rechten Knies liege ein sehr gutes Resultat vor. Bezüglich des Unterschenkels rechts bei Status nach Unter schenkelfraktur sei der Beschwerdeführer weitgehend beschwerdefrei. Auf der linken Seite verspüre er ebenfalls keine Schmerzen mehr. Auf der Seite des linken Unterarms sei er auch beschwerdefrei. Im B ereich des Handgelenks zeige er keine grossen Beschwerden mehr. Es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einem Endzustand gekommen. Da der Beschwerdeführer einer körperlich anstrengen den Tätigkeit nachgehe, sei mit gewissen Einschränkungen zu rechnen. Die bisherige Tätigkeit könne überwiegend wahrscheinlich nicht mehr vollumfänglich durchgeführt werden. Es werde daher e in Zumutbarkeitsprofil er stellt: Schwere Lasten könnten gehoben werden. Sehr schwere Lasten sollten aber nur selten gehoben werden. Das Hantieren mit Werkzeugen könne durc hgeführt werden. Es sollten allerdings keine Werkzeuge verwendet werden, welche Schläge oder V ibrationen auf die Schultern bzw. speziell auf den linken Unterarm generieren würden. Überkopfarbeiten sollten nur manchmal durchgeführt wer den. Das Knien und Kniebeugen könnten durchgeführt werden. Bei rezidivierendem Niederknien soll t e der Beschwerdeführer aber einen Knieschutz tragen. Des Weiteren sollten im rechten Knie nicht über längere Zeit Zwangs haltungen eingenommen werden. Die länger dauernde Haltung sei frei wählbar. Die Fortbewegung sei nicht eingeschränkt. Bei m Gehen auf unebenem Gelände sollte der Beschwerdeführer aber nur leichte Lasten heben. Das Treppensteigen sei uneingeschränkt durchführbar. Das Leiternbesteigen sei ebenfalls durch führbar, sollte jedoch nur selten durchgeführt werden. Beim Leiternbesteigen sei darauf zu achten, dass der Beschwerdeführer nichts in den Händen trage. Arbeiten, welche ein Gleichgewicht oder Balancieren erfordern würden, sollten nicht durchgeführt werden. Bei Einhalten dieses Zumutbarkeitsprofils könne von einer ganztägigen Arbeit ausgegangen werden. Eine zeitliche Einschränkung gebe es nicht ( Urk. 9 /76/14).

Krei sarzt C.___ erklärte, dass es beim Beschwerdeführer zu einem wirklich guten Resultat gekommen sei. Im Bereich der Schultern beidseits sei das Resultat be züglich Beweglichkeit exzellent. Auch bezüglich des rechten Knies liege ein sehr gutes Resultat vor. Bezüglich des Unterschenkels rechts bei Status nach Unter schenkelfraktur sei der Beschwerdeführer weitgehend beschwerdefrei. Auf der linken Seite verspüre er ebenfalls keine Schmerzen mehr. Auf der Seite des linken Unterarms sei er auch beschwerdefrei. Im B ereich des Handgelenks zeige er keine grossen Beschwerden mehr. Es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einem Endzustand gekommen. Da der Beschwerdeführer einer körperlich anstrengen den Tätigkeit nachgehe, sei mit gewissen Einschränkungen zu rechnen. Die bisherige Tätigkeit könne überwiegend wahrscheinlich nicht mehr vollumfänglich durchgeführt werden. Es werde daher e in Zumutbarkeitsprofil er stellt: Schwere Lasten könnten gehoben werden. Sehr schwere Lasten sollten aber nur selten gehoben werden. Das Hantieren mit Werkzeugen könne durc hgeführt werden. Es sollten allerdings keine Werkzeuge verwendet werden, welche Schläge oder V ibrationen auf die Schultern bzw. speziell auf den linken Unterarm generieren würden. Überkopfarbeiten sollten nur manchmal durchgeführt wer den. Das Knien und Kniebeugen könnten durchgeführt werden. Bei rezidivierendem Niederknien soll t e der Beschwerdeführer aber einen Knieschutz tragen. Des Weiteren sollten im rechten Knie nicht über längere Zeit Zwangs haltungen eingenommen werden. Die länger dauernde Haltung sei frei wählbar. Die Fortbewegung sei nicht eingeschränkt. Bei m Gehen auf unebenem Gelände sollte der Beschwerdeführer aber nur leichte Lasten heben. Das Treppensteigen sei uneingeschränkt durchführbar. Das Leiternbesteigen sei ebenfalls durch führbar, sollte jedoch nur selten durchgeführt werden. Beim Leiternbesteigen sei darauf zu achten, dass der Beschwerdeführer nichts in den Händen trage. Arbeiten, welche ein Gleichgewicht oder Balancieren erfordern würden, sollten nicht durchgeführt werden. Bei Einhalten dieses Zumutbarkeitsprofils könne von einer ganztägigen Arbeit ausgegangen werden. Eine zeitliche Einschränkung gebe es nicht ( Urk. 9 /76/14). 3.2 Diese Beurteilung von Krei sarzt C.___ ist ange sichts der genannten Befunde so wie der dazugehörigen Erläuterungen nachvollziehbar. Anderslautende ärztliche Einschätzungen liegen nicht vor. Zudem zog der Beschwerdeführer die Beurteilung von Kreisarzt C.___ auch nicht in Z weifel (vgl. Urk. 1). Es kann des halb darauf abgestellt werden.

3.2 Diese Beurteilung von Krei sarzt C.___ ist ange sichts der genannten Befunde so wie der dazugehörigen Erläuterungen nachvollziehbar. Anderslautende ärztliche Einschätzungen liegen nicht vor. Zudem zog der Beschwerdeführer die Beurteilung von Kreisarzt C.___ auch nicht in Z weifel (vgl. Urk. 1). Es kann des halb darauf abgestellt werden. 4.

4. 4.1 Was die Ermittlung des Valideneinkommens betrifft, begründete d ie Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid ausführlich, weshalb sie d ieses ausgehend vom LSE- Tabelle n lohn im Bereich Landverkehr, Schif f fahrt, Luftfahrt und Lagerei auf Fr. 68'292. -- festsetzte. Überze ugend sind insbesondere auch die Darlegungen dazu, weshalb nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen sei, dass der Beschwerdeführer bei der Y.___ GmbH im Gesundheitsfall ab 2014 bzw. 2015 zum stellvertretenden Ges chäfts führer befördert worden wäre (vgl. Urk. 2 S. 6 f. ). Der Beschwerdeführer hat die E rmittlung des Valideneinkommens auch nicht mehr beanstandet (vgl. E. 2.2). D essen Berechnung gibt nicht Anlass zu Weiterungen.

4.1 Was die Ermittlung des Valideneinkommens betrifft, begründete d ie Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid ausführlich, weshalb sie d ieses ausgehend vom LSE- Tabelle n lohn im Bereich Landverkehr, Schif f fahrt, Luftfahrt und Lagerei auf Fr. 68'292. -- festsetzte. Überze ugend sind insbesondere auch die Darlegungen dazu, weshalb nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen sei, dass der Beschwerdeführer bei der Y.___ GmbH im Gesundheitsfall ab 2014 bzw. 2015 zum stellvertretenden Ges chäfts führer befördert worden wäre (vgl. Urk. 2 S. 6 f. ). Der Beschwerdeführer hat die E rmittlung des Valideneinkommens auch nicht mehr beanstandet (vgl. E. 2.2). D essen Berechnung gibt nicht Anlass zu Weiterungen. 4.2 Im Rahmen der Ermittlung des Invalideneinkommens stützte sich die Beschwerdegegnerin auf den Tabellenlohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in der Höhe von Fr. 5' 417.-- pro Monat ( LSE 2018, TA1 _tirage_skill_level, Ko mpetenzniveau 1, Männer, Total). Vor dem H inter grund, dass dem heute 32-jährigen B eschwerdeführer gemäss Zumutbarkeits profil von Kreisarzt C.___ körperlich mittelschwere und selbst körperlich schwere Tätigkeiten – mit den umschriebenen Einschränkungen – wieder zumut bar sind, kann davon ausgegangen werden, dass für ihn n ebst Tätigkeiten im Dienstleistungssektor auch noch diverse Tätigkeiten in der Produktion in Frage kommen. Dass der B eschwerdeführer seit dem 1. Mai 2011 Transportmitarbeiter und damit im D ienstleistungssektor tätig war, vermag daran nichts zu ändern. Dasselbe gilt auch für den Umstand, dass er im Jahr 2013 die LKW-Prüfung bestand (wobei er aber offenbar nicht sämtliche Kurse besuchte, um auch gewerblich fahren zu dürfen; vgl. Urk. 8/89) und im Jahr 2014 eine Ausbildung im Sicherheitsbereich absolvierte ( Urk. 8/128). Überdies ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer seit August 2018 eine Ausbildung zum Landschafts gärtner und Gartenbauer EFZ absolviert ( Urk. 8/185/2), welche gemäss LSE – analog zum Baugewerbe - dem Bereich der Produktion zuzurechnen sein dürfte. Unter diesen Umständen rechtfertigt es sich vorliegend nicht, bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ausnahmsweise den LSE- Tabellenlohn des Sektors 3, D ienstleistungen, heranzuziehen. Indem die Beschwerdegegnerin vom Tabellen lohn in der Höhe vo n Fr. 5'417.-- ausging, hat sie keine Verletzung des Grund satzes der Gleichartigkeit der Vergleichseinkommen begangen.

4.2 Im Rahmen der Ermittlung des Invalideneinkommens stützte sich die Beschwerdegegnerin auf den Tabellenlohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in der Höhe von Fr. 5' 417.-- pro Monat ( LSE 2018, TA1 _tirage_skill_level, Ko mpetenzniveau 1, Männer, Total). Vor dem H inter grund, dass dem heute 32-jährigen B eschwerdeführer gemäss Zumutbarkeits profil von Kreisarzt C.___ körperlich mittelschwere und selbst körperlich schwere Tätigkeiten – mit den umschriebenen Einschränkungen – wieder zumut bar sind, kann davon ausgegangen werden, dass für ihn n ebst Tätigkeiten im Dienstleistungssektor auch noch diverse Tätigkeiten in der Produktion in Frage kommen. Dass der B eschwerdeführer seit dem 1. Mai 2011 Transportmitarbeiter und damit im D ienstleistungssektor tätig war, vermag daran nichts zu ändern. Dasselbe gilt auch für den Umstand, dass er im Jahr 2013 die LKW-Prüfung bestand (wobei er aber offenbar nicht sämtliche Kurse besuchte, um auch gewerblich fahren zu dürfen; vgl. Urk. 8/89) und im Jahr 2014 eine Ausbildung im Sicherheitsbereich absolvierte ( Urk. 8/128). Überdies ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer seit August 2018 eine Ausbildung zum Landschafts gärtner und Gartenbauer EFZ absolviert ( Urk. 8/185/2), welche gemäss LSE – analog zum Baugewerbe - dem Bereich der Produktion zuzurechnen sein dürfte. Unter diesen Umständen rechtfertigt es sich vorliegend nicht, bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ausnahmsweise den LSE- Tabellenlohn des Sektors 3, D ienstleistungen, heranzuziehen. Indem die Beschwerdegegnerin vom Tabellen lohn in der Höhe vo n Fr. 5'417.-- ausging, hat sie keine Verletzung des Grund satzes der Gleichartigkeit der Vergleichseinkommen begangen. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen betriebsüblichen w öchentlichen Arbeitszeit von 41. 7 Stunden (vgl. Bundesamt für Statistik, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirts chaftsabteilungen, 1990 bis 2020, T 03.02.03.01.04.01, Total) und der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 201 9 ( analog zur Berechnung des Valideneinkommens ; v gl. Bundesamt für Statistik, Entwicklung der Nominallöhne, Konsumentenpreise und Reallöhne, Männer, 2010 bis 2020, T39, Total) ergibt sich damit ein Einkom men von Fr. 68'336.40 (Fr. 5’417.-- x 12 : 40 x 41. 7 : 2260 x 2279 ). Schliesslich liegt – insbesondere mit Blick auf das von Kreisarzt C.___ erstellte Zumutbarkeitsprofil – unbestrittenermassen auch kein triftiger Grund vor, welcher ein Abweichen vom Leidensabzug von 5 %, den die Beschwerdegegnerin berück sichtigte, rechtfertigen würde. Das Invaliden einkommen beläuf t sich daher auf Fr. 64'919.60 ( Fr. 68'336.40 x 0,95).

Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen betriebsüblichen w öchentlichen Arbeitszeit von 41. 7 Stunden (vgl. Bundesamt für Statistik, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirts chaftsabteilungen, 1990 bis 2020, T 03.02.03.01.04.01, Total) und der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 201 9 ( analog zur Berechnung des Valideneinkommens ; v gl. Bundesamt für Statistik, Entwicklung der Nominallöhne, Konsumentenpreise und Reallöhne, Männer, 2010 bis 2020, T39, Total) ergibt sich damit ein Einkom men von Fr. 68'336.40 (Fr. 5’417.-- x 12 : 40 x 41. 7 : 2260 x 2279 ). Schliesslich liegt – insbesondere mit Blick auf das von Kreisarzt C.___ erstellte Zumutbarkeitsprofil – unbestrittenermassen auch kein triftiger Grund vor, welcher ein Abweichen vom Leidensabzug von 5 %, den die Beschwerdegegnerin berück sichtigte, rechtfertigen würde. Das Invaliden einkommen beläuf t sich daher auf Fr. 64'919.60 ( Fr. 68'336.40 x 0,95). 4.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 68'292.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 64'919.60 resultiert eine E rwerbseinbusse von Fr. 3'372.40 und damit ein Invaliditätsgrad von 5 % (Fr. 3'372.40 : Fr. 68'292.-- ). Die Beschwerdegegnerin verneinte einen Rentenansp ruch des Beschwerdeführers demnach zu Recht.

4.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 68'292.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 64'919.60 resultiert eine E rwerbseinbusse von Fr. 3'372.40 und damit ein Invaliditätsgrad von 5 % (Fr. 3'372.40 : Fr. 68'292.-- ). Die Beschwerdegegnerin verneinte einen Rentenansp ruch des Beschwerdeführers demnach zu Recht. 5. Der angefochtene Entscheid erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

5. Der angefochtene Entscheid erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Cordula Spörri

Rechtsanwältin Cordula Spörri - Suva

Suva - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstKreyenbühl

HurstKreyenbühl