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Australien und Neuseeland wollen das Handelsabkommen TPP trotz des Ausstiegs der USA unter dem neuen Präsidenten Donald Trump noch retten. Der australische Handelsminister Steve Ciobo kündigte am Dienstag Gespräche mit den anderen beteiligten Staaten an.
Sein neuseeländischer Kollege Todd McClay äusserste sich im gleichen Sinne. Vergangene Woche habe es am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos bereits entsprechende Kontakte gegeben.
Das TPP-Abkommen wurde vergangenes Jahr von 12 Staaten aus dem Asien-Pazifik-Raum einschliesslich der USA unterzeichnet, ist aber noch nicht in Kraft getreten. Sein Abschluss war ein Herzstück der Agenda von US-Präsident Barack Obama, der damit die wirtschaftlichen Verbindungen der USA zu Asien stärken wollte. Obamas Nachfolger Trump gab in einer seiner ersten Amtshandlungen am Montag bekannt, dass die USA sich nicht mehr daran halten wollen.
«Das ist eine grosse Schande, aber es kommt nicht unerwartet», sagte Ciobo. Jetzt müsse man sehen, ob das TPP als Abkommen von «12 minus 1»-Ländern funktionieren könne. Mit Kanada, Mexiko, Japan, Neuseeland, Singapur und Malaysia werde bereits nach einer Alternative gesucht. Bislang hat nur das japanische Parlament das Abkommen ratifiziert. (sda/dpa)