Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03241.jsonl.gz/1541

Der Verein Turnfabrik trat mit 19 Turnern am diesjährigen Fürstenlandcup an. Nach dem erfolgreichen Start der Wettkampfsaison in Widnau Mitte April dürfen die Sportler der Turnfabrik Frauenfeld nach dem zweiten Wettkampf in Zuzwil weiterhin zuversichtlich bleiben.
Im Einführungsprogramm zeigte Jamiro Frey (TV Eschlikon) einen soliden Wettkampf und erreichte beim Sprung die Höchstnote 12.375. Frey (2010) gelangen auch die anderen Geräte wie gewohnt, und er konnte sich so erneut den guten zweiten Rang sichern. Noe Varga (STV Frauenfeld) patzte ungewohnt an seinem Lieblingsgerät, dem Pferd, und erreichte nach einer Aufholjagt den 9. Rang.
Für Jannick Engel (TV Romanshorn / RLZ Ost) war der Fürstenland Cup der erste Wettkampf in seiner Saison. Er turnte im Programm 1 einen souveränen Wettkampf mit Bestnoten am Boden, an den Ringen, beim Sprung und am Reck und verpasste wegen nur einem Zehntelspunkt den 1. Platz. Engel (2008) sicherte sich den guten zweiten Rang. Max Krüger (STV Frauenfeld) startete hervorragend in den Wettkampf und zeigte einen sauberen Sprung, welcher mit dem zweiten Platz benotet wurde. Am Pferd und an den Ringen präsentierte er die drittbeste Übung. Leider schlichen sich an den anderen Geräten kleinere Flüchtigkeitsfehler ein, so dass Krüger (2009) das Podest verpasste und in der Schlussrangliste fünfter wurde.
Im Programm 2 zeigte Noa Zuber (STV Frauenfeld) am Barren eine gute Übung und konnte sich in seiner Gesamtwertung um 2.755 Punkte zum ersten Wettkampf steigern. Am Ende reichte es Zuber (2007) auf den 12. Schlussrang.
Im leistungsstarken Programm 3 mass sich Nils Haag (TV Hüttwilen) und imponierte an den Ringen. Trotz kleinen Fehlern am Reck und am Pferd darf Haag (2006) mit seinem 8. Schlussrang zuversichtlich auf die kommenden Wettkämpfe schauen.
Andri Stacher (STV Frauenfeld / RLZ Ost) brillierte am Fürstenland Cup im Programm 5. Zwar misslang Stacher (2003) der Start an seinem Zittergerät dem Pferd. Er beeindruckte jedoch an den Ringen und am Barren und hob sich klar von seiner Konkurrenz ab. Auch der Sprung gelang Stacher in den sicheren Stand. Am Reck zeigte er als einziger das Flugelement „Tkatchev“. Mit vier Tagesbestnoten sicherte sich Stacher am Ende den verdienten ersten Rang.
Bereits am nächsten Samstag dürfen die jüngeren Athleten vom Einführungsprogramm bis zum Programm 3 ihr Können am Heimwettkampf in der Turnfabrik Frauenfeld zum Besten geben.
Text: Christina Aretano
Rangliste | pdf