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Die Resultate verschiedender Studien legen den Schluss nahe, dass langandauerndes Sitzen mit verschiedenen gesundheitlichen Risiken (Übergewicht, Gelenkprobleme etc.) assoziiert ist. Gleichzeitig ist aber noch relativ wenig dazu bekannt, wie viel die Schweizer Bevölkerung tatsächlich sitzt. Das Projekt untersucht die Sitzdauer in der Schweiz auf der Grundlage verschiedener Datenquellen.
Datenbasis der Sekundäranalyse waren der Omnibus 2011 des Bundesamts für Statistik (BFS) sowie die Schweizerische Gesundheitsbefragung des BFS. Beide Datenquellen enthalten eine einfache Frage zur Gesamtdauer des Sitzens "an einem normalen Tag".
Die statistische Analyses wurde aus Vergleichbarkeitsgründen auf die 15- bis 74-jährige Bevölkerung beschränkt und hatte die folgenden Teile:
- Ausmass des Sitzens in der Schweizer Bevölkerung
- Identifikation "sitzender", "bewegungsarmer", "kompensatorischer" und "bewegter" Lebensstile auf der Grundlage von Sitzdauer und Ausmass der körperlichen Aktivität.
- Zusammenhang zwischen Sitzdauer, "Lebensstiltypologie" und verschiedenen sozialen Hintergrundmerkmalen.
- Zusammenhang zwischen Sitzdauer, "Lebensstiltypologie" und ausgewählten Aspekten des Gesundheitsverhaltens und Gesundheitszustands.
Zusätzlich enthält der Schlussbericht eine Reihe von Überlegungen zur erweiterten Datenerhebung des Sitzens.