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Für Gottéron könnte die Heimniederlage bereits ein grosses Handicap für eine erfolgreiche Europacup-Kampagne darstellen. Der dritte Klub in der Gruppe mit Fribourg ist Lulea Hockey, der schwedische Titelhalter in der Champions Hockey League.
Die Schweden empfangen am Samstag zum zweiten Spiel der Gruppe die Finnen aus Rauma. Auch Gottéron, vor einem Jahr einer der zwei Schweizer Vertreter in der K.o.-Phase, hätte durchaus siegreich in die Saison starten können.
Die Freiburger führten nach 111 Sekunden und Toren von Benny Plüss und Julien Sprunger mit 2:0. Aber weitere fünf Minuten später hatten die Gäste aus dem hohen Norden das Spiel gekehrt und führten mit 3:2. Die beiden Goalies Benjamin Conz (Fribourg) und Ryan Zapolski (Rauma) hielten in dieser Startphase kaum einen Schuss.
Aber die Keeper steigerten sich. Bis zum Penaltyschiessen fiel bloss noch ein weiteres Goal: Fribourgs 3:3-Ausgleich durch Nathan Marchon (28.). Im Penaltyschiessen führte Gottéron mit 1:0 und besass einen Matchpuck (durch Sakari Salminen), dann verwandelte aber Aaron Gagnon für Lukko Rauma innerhalb einer halben Minute die Penaltys Nummer 5 und 6.
Ein Traumstart legte der HC Davos hin. Die Davoser, die vorher alle fünf Testspiele verloren hatten, besiegten Färjestads BK mit 4:0. Mit einem Shorthander in doppelter Unterzahl durch Andres Ambühl nach 23 Minuten stellten die Bündner in Schweden die Weiche auf Sieg.
Nach 34 Minuten erhöhten Dario Simion und Marc Aeschlimann innerhalb von 29 Sekunden auf 3:0. Marcus Paulsson, der vier Jahre lang bei Färjestad gespielt hat und mit den Schweden zweimal Meister geworden ist, setzte in der 54. Minute mit dem 4:0 den Schlusspunkt. Die Davoser reisen nun weiter zu Dynamo Pardubice und haben in dieser Gruppe E, die 46 nationale Meistertitel versammelt (Davos 31, Färjestad 9, Pardubice 6), ausgezeichnete Chancen aufs Weiterkommen.
Sehr gut sieht es auch für die ZSC Lions aus, die in den französischen Alpen gegen Meister Gap nach einem frühen Rückstand mit 5:4 siegten. Die Zürcher führten in der Folge 2:1, 4:2 und 5:3 und gerieten kaum mehr in Gefahr. Der 24-jährige Kanadier Kris Foucault erzielte drei der ersten vier Tore; ausserdem trafen für die Lions Severin Blindenbacher und Chris Baltisberger.
Die Zürcher nahmen unmittelbar nach dem Spiel die mehr als 500 Kilometer zurück nach Zürich wieder mit dem Bus unter die Räder. Heute Freitag fliegen die ZSC Lions nach Berlin, wo sie am Samstagnachmittag gegen die Eisbären bereits wieder im Einsatz stehen. (si)
Die Geschichte hilft uns, die ganz besondere Trainer-Situation beim SC Bern zu verstehen. Wenn dem grossen Napoleon, der etwas von Führungskunst verstand, ein tüchtiger Offizier zur Beförderung zum General vorgeschlagen wurde, hörte er aufmerksam zu. Und stellte am Schluss nur eine Frage: «Hat der Mann auch Glück?»