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Während die Kernkraftwerke mit einer Ausnutzungsdauer von 7250 Stunden pro Jahr den höchsten Wert erreichten, dicht gefolgt von den Braunkohlekraftwerken mit 7240 Stunden, erreichten beispielsweise Windkraftwerke lediglich 1330 Stunden, also eine Auslastung von rund 15%. Deren Energie fällt zudem - abhängig von den Launen des Windes - nicht steuerbar und höchstens bedingt voraussagbar an und richtet sich nicht nach dem Bedarf der Kunden. Diese Schwankungen müssen von anderen Kraftwerken ausgeglichen werden. Kraftwerke mit relativ hohen Brennstoffkosten werden für Mittellast und Spitzenlast eingesetzt. So erreichen Steinkohlekraftwerke 4500 Stunden, Gaskraftwerke 2100 Stunden und Ölkraftwerke 250 Stunden. Bei den Wasserkraftwerken erreichen Laufkraftwerke 5620 Stunden und Speicherkraftwerke 980 Stunden.
Quelle
M.E. nach Mitteilung VDEW vom 3. November 2003