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Zeitgeschichte
Das alte Dorf Leysin, das sich in die Berge schmiegt und auf 1263 Meter Höhe, liegt ist vom Flachland aus unsichtbar. Vor 1875 war der Aufstieg, zu Fuss oder auf dem Rücken von Eseln, schwierig und anspruchsvoll während mehr als vier Kilometern. Sein Gelände ist steil und glitschig. Heutzutage ist es einfach zu verstehen dass dieser Ort, voller dunklen Wäldern, eine ideale Zuflucht gegen die Plünderer des Rhône-Tales bot, während des Falles des römischen Reiches im fünften Jahrhundert.
Der Name "Leissin" erscheint zum ersten Mal in einem Dokument, datiert von 1276, der Herzöge von Savoyen, Herrscher über die Chablais Region während mehr als 250 Jahren. Nach der Reform verwaltet die Berner Regierung die Region bis zur Unabhängigkeit des Kantons in 1803. Sein kulturelles Erbe, das jetzt noch sichtbar ist, sind die schönen Gebäude aus geschnitztem und verziertem Holz in den Strassen des Dorfes, in "Veyges" und in "Crettaz".
Der grösste Reichtum von Leysin, mit seiner grosszügig offenen und panoramischen Topografie, mit seinen fruchtbaren gegen Süden orientierten Terrassen, ist ohne Zweifel sein Klima. Die Sonne scheint öfter als anderswo, die Luft ist rein, frisch und trocken und es ist windstill. Diese Kombination natürlicher Glücksfälle ist die Hauptursache der einzigartigen Entwicklung dieses Bergdorfes zu einer internationalen Stadt.
Ab dem XIX Jahrhundert unterscheidet sich Leysin für Immer von seinen Nachbardörfern. Während mehr als 60 Jahren wird diese Destination weltbekannt als eines der wichtigsten Schweizer Kurorte für die Behandlung der Tuberkulose. Man muss bis 1956 warten bis sich die Station neu entwickelt und sich endgültig orientiert zur Touristen- und Sportstation, hauptsächlich für Familien. Ab den sechziger Jahren werden die Sanatorien mit ihren tiefen, sonnigen Balkons in internationale Schulen und Wohnungen umgewandelt.
Heutzutage offeriert die Station, die sich ständig entwickelt, mehr und mehr sportliche und erzieherische Leistungen während dem ganzen Jahr. Seine jetzige Bevölkerung, ung. 4000 Einwohner, besteht aus 110 Nationalitäten, wovon 34% weniger als 19 Jahre alt sind. Die Gemeinde Leysin ist heute die jüngste des Kantons.