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So war es bei den Andrews Sisters
Die Theatergruppe "Estrich Theater" präsentiert in Zürich Szenen aus der Erfolgsgeschichte der ANDREWS SISTERS mit Live-Ensemble und -Gesang
"Ich dachte, sie machen alle ihre Reisen per Besen", soll der Schauspieler und Komiker Groucho Marx gesagt haben, als er erfuhr, dass die Andrews Sisters mit ihm im gleichen Zug mitreisten. Ähnlich bösartig waren andere Stimmen, die sich zu den Andrews Sisters zu Beginn deren Karriere äusserten. Die Andrews Sisters mussten tatsächlich ihren Aufstieg hart erarbeiten.
Und so begann es:
Im Hause Andrews liebte man die Musik. Die Töchter kamen durch ihre Mutter, die aus Norwegen stammte, früh mit dem Gesang in Kontakt. Dabei stellte die Mama eigene künstlerische Ambitionen zurück, um ihre Töchter zu fördern. Der Vater, ein gebürtiger Grieche, betrieb ein kleines Restaurant und änderte in den USA seinen Namen Andreos auf Andrews
Schon als Kinder und Jugendliche kopierten LaVerne, Maxene und Patty die damals berühmten Boswell Sisters. LaVerne setzte sich ans Klavier, erarbeitete eine Version mit drei Harmonien und brachte diese ihren 5 und 7 Jahre jüngeren Geschwistern bei – die bis ans Lebensende keine Noten lesen konnten.
Was mit viel Enthusiasmus, ungeheurem Fleiss und einer ersten einjährigen Tournee kreuz und quer durch die USA 1931 begann (die Mädchen waren damals 13, 15 und 20 Jahre alt!), brauchte fast sieben Jahre eines intensiven Einsatzes und einfachen Lebens bis zum Durchbruch 1938. Allerdings wurde das Leben danach mit Ruhm, Geld und Glamour keinesfalls einfacher. 1954 trennte sich Patty von den Geschwistern um eine Solokarriere zu starten, als der Erfolg ausblieb, kamen die drei wieder zusammen, ohne jedoch an die Erfolge früherer Zeiten anknüpfen zu können. Das Terzett löste sich 1966 wegen gesundheitlicher Probleme von LaVerne auf, die 1967 an Krebs starb.
Mit der Produktion "Bei mir bist du schejn" zeichnet das Estrich Theater sympathisch und mit viel Engagement die Lebensgeschichte dieser einzigartigen "Girlie"-Band nach und lässt ihren mitreissenden Sound aufleben.
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Hier sind die guten Stücke