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Joggen und Laufen auf Asphaltstrassen
Die Meinung ist immer noch weit verbreitet, dass Laufen auf dem Asphalt schädlich für die Gelenke sei. Fakt ist aber, dass Gelenkschäden beim Laufen meist dann auftreten, wenn das gesunde Mass der Trainingssteigerung überschritten wird oder wichtige Muskulaturen zu wenig trainiert sind und geringere Stabilitäten verursachen.
Asphalt ist der neutralste Laufuntergrund, weil jeder Bodenkontakt in etwa gleich ist. Der Untergrund ist hart, gibt wenig nach und ermöglicht deshalb meist auch ein höheres Lauftempo.
Besonders bei ansteigenden Laufstrecken ist der Abdruck auf Asphalt deutlich sicherer, da kaum Rutschbewegungen entstehen.
Da die meisten Asphaltstrassen gegen die Ränder hin abfallen, damit das Regenwasser besser abläuft, solltest du darauf achten, bei verkehrsfreien Strassen jeweils die Seite zu wechseln oder sogar in der Mitte zu laufen. Ein längeres, einseitiges Laufen könnte Überlastungsschäden provozieren.
Auf befahrenen Strassen gilt die Regel, dass man "gegen" den Verkehr läuft: "Links gehen, Gefahr sehen". So erkennst du, wenn dich ein Teilnehmer nicht bemerkt, und kannst ausweichen. Laufe aber in der Dämmerung, bei schlechtem Wetter und nachts mit heller Laufbekleidung, Leuchtweste und/oder Stirnlampe.
Wer Achillessehnenbeschwerden hat, kann mit einer geringeren Belastung rechnen, weil der harte Boden den "Arbeitsweg" der Sehne verkürzt.
Laufschuh-Empfehlung: Die meisten Laufschuhe eignen sich für das Laufen auf dem Asphalt. Schuhe mit "Blockprofil" greifen auf Asphalt am Besten, während grobes Stollenprofil (Trailschuhe) die Gefahr des Ausrutschens deutlich erhöht. Viele Trail- und Laufschuhhersteller habe inzwischen aber grosse Fortschritte mit speziellen Gummimischungen gemacht, die das Laufen auf nassem Asphalt sicher machen.