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Die Mühle Schangnau wurde seit dem 19. Jahrhundert als Sägerei und Getreide-Mühle genutzt. Das zugehörige Bauernhaus mit Stallungen wurde vermutlich 1895 erbaut.
Wichtigstes Standbein des Betriebes war die Sägerei, betrieben mit einem grossen Wasserrad mit 8 Metern Durchmessern. Die Wasserzufuhr stammte wahlweise aus der Emme oder dem eigenen Stausee am Fischbach. Der Teich und die Schächte sind noch heute sichtbar. 1906 wurde das alte Wasserrad durch eine Wasser-Turbine ersetzt.
Nach dem Ende des Sägerei-Betriebs stand die Mühle lange Zeit leer und diente als Ferienwohnung. Ab 1995 mietete Dani Buri das Bauernhaus und begründete mit Freunden die Müli-WG. Gleichzeitig begannen er und seine Mitbewohner mit der Erhaltung und dem Ausbau des Sägerei-Gebäudes und des Saagi-Stöcklis. 2010 kaufte Dani Buri die gesamte Liegenschaft und konnte so den Ausbau von Wohnungen und den Kulturbetrieb voran treiben.