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Glioblastom sei eine Krebs-Indikation mit hohem medizinischem Bedarf, wird Chief Medical Officer Achim Kaufhold in der Mitteilung zitiert. Es gebe nur wenige Behandlungsoptionen für Glioblastom-Patienten, was teilweise darauf zurückzuführen ist, dass Medikamente zuerst die Blut-Hirn-Schranke überwinden müssen, um Wirksamkeit zu entfalten.
Basileas Produktkandidat BAL101553 habe in verschiedenen präklinischen Modellen gezeigt, dass der Wirkstoff nach oraler Gabe in das Gehirn gelange und dort eine Antitumorwirkung ausübe, und zwar auch in Glioblastom-Modellen mit Resistenz oder verringerter Empfindlichkeit gegenüber Standardtherapien.
Zusätzlich zu der Aktivität in Glioblastom-Tumorlinien, zeige BAL101553 gemäss einer kürzlich veröffentlichten Publikation in einem präklinischen Modell eine starke Antikrebswirkung gegenüber stammzellähnlichen Glioblastom-Zellen. Stammzellähnliche Tumorzellen tragen zum erneuten Wachstum von Glioblastom sowie zu dessen Ausbreitung im Gehirn bei, was auch im verwendeten präklinischen Modell auftritt, heisst es erklärend in der Mitteilung.
hr/cp
(AWP)