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Die bei einem Manöver in der Nacht zum Mittwoch von der Nasa-Sonde «Osiris Rex» entnommene Probe von dem Asteroiden Bennu erfüllte die Mindestanforderung von 60 Gramm Material. Sie soll in rund drei Jahren zurück zur Erde geschickt werden.
(dpa)
Die von der Nasa-Sonde «Osiris Rex» entnommene Probe vom Asteroiden Bennu ist ersten Erkenntnissen zufolge ausreichend. Aufnahmen zeigten, dass die Mindestanforderung von 60 Gramm Staub und Geröll erfüllt worden sei, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa in der Nacht zum Samstag mit. Den Bildern zufolge sei es sogar so viel, dass der Deckel des Auffangbehälters von grösseren Steinen leicht aufgestemmt werde. Daher liege der Fokus nun darauf, die Probe sicher zu verstauen.
Am Samstag erklärte Nasa, die vom Asteroiden entnommene Probe habe das Minimum von 60 Gramm erreicht.
«Bennu überrascht uns weiter mit grossartiger Wissenschaft - und auch mit ein paar Hürden», sagte Nasa-Manager Thomas Zurbuchen. «Aber auch wenn wir uns jetzt schneller daran machen müssen, die Probe zu verstauen, ist das kein schlechtes Problem. Wir freuen uns so sehr darüber, etwas zu haben, was aussieht wie eine ausreichende Probe, die die Wissenschaft noch für Jahrzehnte nach diesem historischen Moment inspirieren wird.»
«Osiris Rex» hatte bei einem mehrstündigen komplizierten Manöver in der Nacht zum Mittwoch als erster US-Flugkörper eine Probe von einem Asteroiden entnommen. Sie soll in rund drei Jahren zurück zur Erde geschickt werden. Direkt nach dem Manöver war jedoch noch nicht klar gewesen, ob die entnommene Probe verwertbar und ausreichend ist. Dafür musste die Sonde erst weitere Daten zur Erde schicken.