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Systematik
|Ordnung||Testudinata|
|Familie||Chelidae|
|Unterfamilie|
|Gattung||Phrynops|
|Art||Phrynops hilarii|
Ihr Name ist dem französischen Zoologen Isidore Geoffroy Saint-Hilaire gewidmet.
Beschreibung
Die Hellrandige Krötenkopfschildkröte kann bis zu 50 cm groß werden und gehört damit zu den größten Wasserschildkrötenarten. Sie besitzt einen langen Hals und einen kräftigen Kiefer. Wie die anderen Arten, die zur Unterordnung der Pleurodiren gehören, ist die Hellrandige Krötenkopfschildkröte nicht in der Lage, ihren Kopf vollständig in ihren Panzer zurückzuziehen. Sie kann lediglich ihren langen Hals seitlich abwinkeln. Ihr Panzer ist oval, abgeflacht und meist dunkelbraun mit einem gelben Rand. Das Plastron, die Unterseite des Panzers, ist gelb bis weiß mit schwarzen Flecken. Ihr Kopf ist groß und flach und ist von der Spitze bis zum Hals von einem schwarzen Band durchzogen, welches die graue Oberseite des Kopfes von der helleren Unterseite trennt. Am Kinn hat sie zwei Barteln. Die Funktion der Barteln ist noch nicht ganz klar. Sie könnten dazu dienen, Fische anzulocken oder den Boden nach Nahrung zu durchwühlen.
Biologie
Hellrandige Krötenkopfschildkröten sind sehr gute Schwimmer und Fischjäger. Sie sind tagaktiv. Bei Bedrohung können sie zubeißen. Außerhalb des Wassers nehmen sie gerne ein Sonnenbad.
Die Hellrandige Krötenkopfschildkröten ist eher ein Fleischfresser und ernährt sich unter anderem von Insekten, Schnecken und Fischen. Gelegentlich isst sie auch Früchte.
Die Weibchen graben nach der Paarung ein Loch in der Nähe des Wassers an einem Ort ohne Vegetation und mit guten Feuchtigkeits- und Lichtverhältnissen. Dort legen sie etwa 40 Eier ab. Diese werden bei günstigen Bedingungen nach 70 Tagen schlüpfen. Bei ungünstigen Bedingungen kann sich diese Zeit verlängern. Sobald die kleinen Schildkröten geschlüpft sind, begeben sie sich ins Wasser und verstecken sich inmitten der Wasserpflanzen, wo sie alles finden, was sie zum Wachsen brauchen.
Lebensraum
Diese Art lebt im zentralen Südamerika: in Brasilien, Paraguay, Uruguay und Argentinien.
Man findet sie in Flüssen, Seen und Sümpfen mit üppiger Wasservegetation.
Bedrohung
Diese Art gilt als nicht gefährdet.