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Ein Harvard-Astrophysiker sagt, dass seine Forschung die Existenz intelligenten außerirdischen Lebens beweisen könnte. Sie wird nächsten Monat veröffentlicht.
Professor Avi Loeb leitet die Untersuchung von Fragmenten des Meteoriten IM1, der im Januar 2014 über der Insel Manus in der Nähe von Papua-Neuguinea zerbrach.
Alles deutet darauf hin, dass IM1 ein interstellares Objekt war. Loeb nutzt die winzigen Fragmente, um zu beweisen, dass das Objekt von einer Zivilisation geschaffen wurde.
Er sagt, dass seine Forschungen zu interessanten Ergebnissen geführt haben, die er aber erst im Detail diskutieren kann, wenn sie in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht wurden.
Die Wissenschaftler sind sich ziemlich sicher, dass IM1 seinen Ursprung außerhalb des Sonnensystems hat. Loebs Analyse soll zeigen, ob es sich um einen gewöhnlichen Weltraumfelsen oder um eine Art Raumschiff oder Sonde handelt.
Das Objekt bewegte sich außergewöhnlich schnell, schneller als 95 Prozent der sonnennahen Sterne. Das, so sagt er, liegt daran, dass es von etwas angetrieben wurde. Außerdem bestand es aus einem sehr festen Material.
Sollte die Analyse ergeben, dass IM1 (Interstellarer Meteor 1) kein Weltraumgestein ist, könnte das Objekt ein Beweis für außerirdisches Leben sein.
„Das würde bedeuten, dass wir Nachbarn haben und nicht allein sind“, sagt Loeb.
Nach Angaben des Professors analysieren bis zu vier Forschungsinstitute die Fragmente von IM1. Es handelt sich um 50 Kugeln mit einem Durchmesser von 0,1 bis 0,7 Millimetern, die hauptsächlich aus Eisen bestehen.
Loeb schließt nicht aus, dass es sich bei dem Objekt, das beim Verglühen in der Atmosphäre einen Durchmesser von etwa einem Meter hatte, um eine außerirdische Sonde handelt.