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Das Wichtigste in Kürze
- Eine Single-Frau aus Paris geht nach Los Angeles, um es dort noch einmal mit der Liebe zu versuchen.
Nach seltsamen Dates und auch überraschenden Begegnungen endet die Reise bei ihr selbst.
«I Love America» heisst eine neue romantische Komödie (Buch und Regie: Lisa Azuelos), in der die Französin Sophie Marceau die weibliche Hauptrolle übernommen hat. Auf solche Filme scheint die Schauspielerin abonniert zu sein. Heute (17.11.) wird sie 55 Jahre alt.
Mit 14 Jahren wurde sie über Nacht zum Teenie-Idol - und irgendwie wird sie wohl immer auch ein bisschen die kleine Vic bleiben, die in der französischen Erfolgskomödie «La Boum - Die Fete» (1980) Stress mit den Eltern hat und ihre erste Liebe erlebt. Zu der Rolle war sie gekommen, weil ihre Mutter sie bei einer Modelagentur angemeldet hatte.
Für die Fortsetzung «La Boum 2 - Die Fete geht weiter» (1983) erhielt Sophie Marceau dann sogar einen César als beste Nachwuchsschauspielerin. Einfach aber war das alles nicht für die Tochter eines LKW-Fahrers und einer Serviererin. «Ich musste über Nacht erwachsen werden», erinnerte sie später im Gespräch mit der «Süddeutschen Zeitung».
Im Laufe ihrer langen Karriere war Sophie Marceau D'Artagnans Tochter, Anna Karenina, eine Prinzessin («Braveheart») und sogar Bond-Girl. Als Elektra King war sie in dem 007-Thriller «Die Welt ist nicht genug» (1999) die Widersacherin von James Bond.
In das «La Boum»-Universum kehrte Sophie Marceau dann noch einmal mit «LOL (Laughing Out Loud)» (2008) zurück. In Lisa Azuelos Party- und Herzschmerzfilm spielte sie diesmal allerdings die Mutter einer heranwachsenden Tochter, der die Liebesnöte zusetzen.
«Ich liebe die Liebe und alles, was sie hervorruft - das brauchen wir», sagte sie einmal im Interview mit «France Today». «Ich glaube, das Leben wäre besser, wenn die Liebe zwischen den Menschen stärker präsent wäre.»