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Seit der Erkenntnis, dass Long-COVID existiert, wurden umfangreiche Anstrengungen unternommen, um die Ursache dieser Erkrankung zu verstehen und Möglichkeiten für therapeutische Eingriffe zu identifizieren. Die Labordiagnostik kann einen entscheidenden Beitrag leisten, das Post-COVID-Syndrom (PCS) zu identifizieren, pathophysiologische Prozesse zu verstehen um nachfolgend therapeutische Massnahmen zu treffen.
Die Diagnosestellung ist schwierig und basiert auf einem multifaktoriellen Ansatz, der klinische Symptome, körperliche und funktionelle Untersuchungen sowie Laboranalysen beinhaltet. Einen einzelnen Laborwert, mit dem ein Post-Covid-Syndrom zuverlässig belegt bzw. ausgeschlossen werden kann, gibt es bisher nicht. Vielmehr scheint es sinnvoll, PCS mithilfe einer Kombination aus basis- und symptomspezifischer Labordiagnostik zu diagnostizieren bzw. Ausschlussdiagnosen im Rahmen der Differentialdiagnostik zu stellen.
In der unten verlinkten Broschüre erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten in der labordiagnostischen Abklärung des Post-COVID-Syndroms und die beiden neuen Tests «Post Covid Immunphänotypisierung» und «Neurotransmitter-Rezeptor-Autoantikörper».