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Gut zu Wissen
Bei der Ausarbeitung eines Arbeitsvertrags ist erstmals herauszufinden, welche Art von Mitarbeiterbeziehung Sie wünschen - ein unbefristetes oder ein befristetes Arbeitsverhältnis oder eine Arbeit auf Abruf. Ihr Rechtsanwalt kann Ihnen bei dieser Entscheidung behilflich sein und Ihnen die jeweiligen Vor- und Nachteile für Ihr Unternehmen aufzeigen.
Ihr Anwalt erstellt dann den gewählten Arbeitsvertrag. Das Arbeitsrecht ist ein Spezialgebiet des Rechts. Ein gut ausgearbeiteter Arbeitsvertrag deckt eine Reihe von Rechtsfragen ab, wie das Gehalt, den Bonus, die Ferien, die Probezeit, das Pflichtenheft und die Geheimhaltungspflichten. Weitere Themen, die behandelt werden sollten, sind das geistige Eigentum, das der Mitarbeiter schafft, die Beendigung des Arbeitsverhältnisses und die Kündigungspflichten sowie das Abwerbeverbot von Mitarbeitern und Konkurrenzverbot betreffend den Geschäftskunden.
Sie müssen den Mitarbeitern Ihre Reglemente und Verfahren mitteilen. Diese sind in der Regel in einem Mitarbeiterhandbuch aufgeführt. In einem Mitarbeiterhandbuch werden die Richtlinien eines Unternehmens zu Themen wie Internetnutzung, Nutzung sozialer Medien, sexuelle und rassistische Belästigung, Mobbing am Arbeitsplatz, Drogenkonsum und mehr beschrieben. Es ist wichtig, diese Richtlinien zu haben und Ihre Mitarbeiter darüber zu informieren - erstens, um korrektes Verhalten zu fördern, und zweitens, um sich zu verteidigen, wenn einer Ihrer Mitarbeiter gegen das Gesetz oder eine Richtlinie verstösst. Sie müssen nachweisen, dass Ihr Unternehmen nicht haftbar ist, da Sie über Richtlinien verfügen und Sie Ihre Mitarbeiter entsprechend geschult haben.
Stellen Sie schliesslich sicher, dass der Arbeitsvertrag und das Mitarbeiterhandbuch aufeinander abgestimmt sind. Dies ist sehr wichtig. Wenn die beiden Dokumente nicht zusammenpassen, kann dies zu Verwirrung und möglichen Streitigkeiten führen.