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Idiopathische Lungenfibrose ist eine häufige Art von interstitieller Lungenerkrankung, die zu Vernarbung des Lungengewebes führt. Die Fibrose der Lunge verursacht Husten und Dyspnoe, zwei charakteristische Merkmale der Krankheit.
Die Symptome der idiopathischen Lungenfibrose sind unspezifisch, Dyspnoe und trockener Husten sind die häufigsten Manifestationen. Einige nicht-spezifische, systemische Symptome wie Gewichtsverlust, Fieber und Muskelschmerzen können ebenfalls vorhanden sein. Spezifische Symptome der Krankheit können sich allmählich entwickeln. Etwa 5% der Patienten können asymptomatisch bleiben und können mit einer Röntgenaufnahme des Thorax diagnostiziert werden. Feinblasige Rasselgeräusche sind bei Patienten mit dieser Krankheit verbreitet. Über die Hälfte der Patienten zeigen Trommelschlegelbildung [3]. Lungenhochdruck ist häufig bei Patienten mit idiopathischer pulmonaler Fibrose.
Viele Patienten ignorieren die Kurzatmigkeit, und sehen sie als Teil des Alterns, aber die Symptome können sich mit der Zeit verschlechtern und ärztliche Hilfe erfordern. Wenn die Symptome schwerer werden, reduziert sich der Sauerstoffgehalt in den verschiedenen Organen und der Druck in der Lunge nimmt zu. Dies kann zu Herzversagen führen.
Viele der unspezifischen Symptome ähneln denen von pulmonalen und kardialen Krankheiten, sind aber gemeinsam mit den feinblasigen Rasselgeräuschen typisch für idiopathische pulmonale Fibrose. Das Thoraxröntgen zeigt eine basale retikuläre Gefäßzeichnung, vor allem in den Unterlappen der Lunge. Für eine höhere Aussagekraft, wird eine hochauflösende Computertomographie (HRCT) empfohlen. Die HRCT zeigt retikuläre Verschattungen, die oft mit Traktionsbronchiektasie einhergehen, Honigwabenmuster meist unterhalb der Pleura und Milchglasverschattungen [7]. Lungenfunktionstests zeigen eine Einschränkung der Vitalkapazität [13]. Die Ergebnisse dieses Tests zusammen mit klinischen und radiologischen Befunden werden bei der Diagnose von idiopathischer Lungenfibrose eingesetzt.
Eine Biopsie des betroffenen Gewebes ist der beste Weg, um idiopathische Lungenfibrose von ähnlichen Lungenerkrankungen unterscheiden. Die Histologie zeigt das Bild einer gewöhnlichen interstitiellen Pneumonie (Usual Interstitial Pneumonia (UIP)) mit veränderten Gewebestruktur in den Lungen. Fleckig verteilte fibroblastische Bezirke (interstitielle Patchwork-Fibrose), Honigwabenbildung, interstitielle Vernarbung und fibroblastische Foci sind die typischen Befunde.
Eine optimale Therapie für die Erkrankung ist nicht definiert. Idiopathische pulmonale Fibrose hat Komorbiditäten wie gastroösophageale Refluxkrankheit, obstruktive Schlafapnoe, und koronare Herzkrankheit. Somit sollte zu einer optimale Behandlung der Krankheit, die Therapie von Begleiterkrankungen gehören. Die meisten Behandlungsmethoden zielen auf die Verbesserung der Symptome und die Verhinderung von Komplikationen ab. Entzündungshemmende Medikamente und Immunmodulatoren wurden früher verwendet, basierend auf der Theorie, dass idiopathische Lungenfibrose durch eine Entzündung der Lunge, gefolgt von Fibrose entsteht. Den Patienten, die Raucher sind, wird empfohlen, mit dem Rauchen aufzuhören. Sauerstofftherapie wird für Patienten mit Hypoxämie empfohlen. Die Immunisierung gegen Influenza und Pneumokokken ist wichtig, um Komplikationen zu verhindern. Bei leichter bis mittelschwerer Krankheit wird Pirfenidon eingesetzt. Kortikosteroide, allein oder in Kombination mit Cyclophosphamid, werden bei Exazerbationen verwendet. Die Lungentransplantation ist eine empfohlene Therapie und erweist sich als vorteilhafter als Medikamente. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate nach der Transplantation beträgt 50 bis 56% [7].
Die Rate des Fortschreitens der Krankheit variiert von Person zu Person. Bei manchen Menschen können Medikamente den Verlauf verlangsamen, während bei anderen die Erkrankung für lange Zeiträume stabil bleibt. Einige Patienten können Exazerbationen entwickeln was zu Atembeschwerden führt. Eine Lungentransplantation verbessert den Zustand bei vielen Patienten. Eine der Studien berichten eine mittlere Lebenserwartung bei Patienten mit idiopathischer pulmonaler Fibrose von etwa 3-5 Jahren. Eine der häufigsten Todesursache aufgrund von idiopathischer Lungenfibrose ist eine akute Exazerbation der Erkrankung. Die Sterblichkeitsrate beträgt rund 58 bis 64 Todesfällen in einer Million Personen [12].
Die tatsächliche Ursache der Erkrankung ist nicht bekannt. Früher wurde angenommen, dass eine allgemeine Entzündung der Lunge nach und nach zu Fibrose führt. Jedoch ist die Aktivierung von Fibroblasten die prominente Ursache der Fibrose [3]. Epitheliale Verletzungen gefolgt von der Aktivierung von Fibroblasten setzen eine Kette von Ereignissen in Gang, die in Folge Alveolitis einleiten. Studien berichten die Verbindung zwischen idiopathischer Lungenfibrose mit verschiedenen Berufen, wie der industriellen Autoreinigung, der Verarbeitung von Milchprodukte, Diamantpolieren, Goldgewinnung, und Schweißen. Die Gegenwart von Siliciumdioxid und Metallen wie Eisen und Nickel erhöht das Risiko dieser Erkrankung [4]. Rauchen und bestimmte Medikamente wie Amiodaron können auch zu interstitieller Lungenerkrankung führen. Lungenfibrose kann auch als Komplikation einiger Infektionen, einschließlich Mycoplasma pneumoniae, Influenza A2-Virus und Legionella pneumophila auftreten.
Schätzungen der Prävalenz dieser Erkrankung sind begrenzt verfügbar. Die Prävalenz in verschiedenen Teilen der Welt liegt im Bereich von 7 bis 20 Fälle pro 100.000 Personen [5]. Idiopathische pulmonale Fibrose kann in jeder Altersgruppe auftreten, aber das Durchschnittsalter beträgt rund 66,9 Jahre. Die Prävalenz ist höher bei Männern als bei Frauen im Verhältnis von 20:13 bei 100.000 Menschen. Die Inzidenzrate unter Erwachsenen über dem Alter von 60 Jahren liegt bei 8,8:100.000 [6]. Geographische und ethnische Einflüsse auf die Inzidenz dieser Erkrankung ist noch nicht bekannt [7]. Unterschiede in den diagnostischen Kriterien und Exposition gegenüber Risikofaktoren können sich auf die Inzidenz und Prävalenz in verschiedenen Teilen der Welt auswirken. Die Sterblichkeitsrate bei dieser Krankheit ist am höchsten in Vereinigten Staaten und scheint in einigen Ländern wie USA, England und Australien zuzunehmen. Es gibt keine aussagekräftigen Daten zu genetischer Veranlagung.
Eine frühere Hypothese, die besagte, dass Entzündung des Lungengewebes zu Fibrose führt, wurde später abgelehnt. Eine neuere Theorie besagt, dass Entzündung des Epithelgewebes gefolgt von der Aktivierung von Fibroblasten die wichtigsten Schritte, die zu Lungenfibrose führen, sind. Die Homöostase von Epithelgewebe wird durch eine Reihe von endogenen und exogenen Faktoren, die eine Kette von Ereignissen auslösen, verändert, was Fibrose verursacht [8]. Der erste Schritt in der Kaskade ist ein Schaden im Epithelgewebe der Alveolen durch umweltbedingte Auslöser wie Umweltverschmutzung, Virusinfektion, gastroösophageale Refluxkrankheit und Rauch. Das Epithelgewebes versucht dann, das betroffene Gewebe zu heilen. Bei idiopathischer Lungenfibrose beginnt eine anomale Wundheilung, wobei die mesenchymalen Zellen aktiviert werden, was zur Bildung eines fibroblastischen Bereiches führt. Aktivierte Zellen setzen Zytokine und andere Wachstumsfaktoren frei, die wiederum Proliferation von Fibroblasten triggern. Dies wird von Fibrogenese und Sekretion von extrazellulärer Matrix gefolgt. Angesammelte extrazelluläre Matrix bewirkt dann Kontraktion von Gewebe [9]. Myofibroblasten verlieren ihre apoptotische Fähigkeit und proliferieren kontinuierlich.
Eine Studie über die Lungengewebe von Patienten mit idiopathischer pulmonaler Fibrose zeigt, dass Mangel an Prostaglandin E2 zu erhöhtem Zelltod von Epithelzellen und verringerter Apoptose von Fibroblasten führt, die zwei häufigsten Ursachen für progressive Fibrose des Gewebes [10]. Mutation der Telomerase, was zum Verlust von Epithelzellen in den Alveolen führt, ist eine wahrscheinliche genetische Erklärung für das Auftreten [11].
Da die Ätiologie dieser Erkrankung nicht bekannt ist, ist die Prävention nicht möglich.
Idiopathische Lungenfibrose ist die häufigste Art von fibrosierender Alveolitis mit unbekannter Ätiologie. Diese fortschreitende Erkrankung, die zu Vernarbung des Lungengewebes führt, hat eine schlechte Prognose [1]. Sie tritt vor allem bei älteren Erwachsenen in der Altersgruppe von 50 bis 70 Jahren auf und entwickelt sich allmählich über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten. Anzeichen und Symptome der Krankheit sind nicht spezifisch und sehr oft kann sich die Diagnose verzögern [2]. Die eigentliche Ursache der Erkrankung ist noch nicht bekannt und es gibt keine bewährte Behandlungsmodalitäten für die Krankheit. Die Histologie der Lunge zeigt Anzeichen von gewöhnlicher interstitieller Pneumonie. Entzündung und Fibrose von Lungengewebe sind die charakteristischen Merkmale dieser Krankheit. In vielen Fällen ist eine Lungentransplantation das einzige wirksame Verfahren, um den Zustand zu verbessern.
Idiopathische Lungenfibrose ist eine Erkrankung, die durch Narbenbildung und Schädigung der Lunge gekennzeichnet ist und dadurch zu Kurzatmigkeit führt. Sie ist eine seltene Erkrankung und häufiger bei älteren Erwachsenen über 50 Jahre. Die Schädigung der Lunge durch die Krankheit ist irreversibel, aber viele Behandlungsmodalitäten stehen zur Verfügung, um die Symptome der Krankheit zu verbessern.
Die tatsächliche Ursache der Krankheit ist nicht bekannt. Rauchen, Exposition gegenüber schädlichen Chemikalien und bestimmte Infektionen erhöhen das Risiko der Entwicklung dieser Krankheit. Der Verlauf der Krankheit variiert von Person zu Person. Die meisten der Symptome der Erkrankung sind unspezifisch. Einige der häufigsten Symptome sind trockener Husten, Atemnot, Gewichtsverlust, Fieber, und Muskelschmerzen.
Eine allgemeine körperliche Untersuchung, insbesondere der Atemgeräusche, ist zu Beginn der Diagnosefindung wichtig. Bildgebenden Verfahren wie Thoraxröntgen, CT und Echokardiogramm sind hilfreich bei der Bestimmung des Ausmaß der Schäden an der Lunge. Lungenfunktionstest, Pulsoxymetrie und Belastungstests sind nützlich bei der Überwachung der Lungenfunktion. Die Biopsie des betroffenen Gewebes ist ein bestätigender Diagnosetest für idiopathischer pulmonale Fibrose.
Vollständige Heilung für diese Krankheit ist noch nicht verfügbar. Verschiedene Medikamente sind hilfreich bei der Verringerung des Fortschreitens der Erkrankung. Sauerstofftherapie wird verwendet, um Komplikationen aufgrund von Sauerstoffmangel zu reduzieren. Lungentransplantation ist eine geeignete Option für viele Menschen.