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Der Weltranglisten-Erste, der wegen einer Ellbogenverletzung für das Turnier in Peking in der kommenden Woche abgesagt hatte, äusserte sich diesbezüglich in Belgrad. «Ich will nicht immer nur an Titel oder die Nummer-1-Position denken», sagte der zwölffache Major-Sieger.
«Ich habe mich nach Paris zu sehr unter Druck gesetzt, das hat mir nicht gefallen», erklärte Djokovic. Er habe das Tennis immer genossen, doch in den vergangenen Monaten sei ihm all das Gerede darüber, dass er Geschichte schreiben könne, zu viel geworden. «Das heisst nicht, dass ich nicht weiter zu diesem Sport etwas beitragen will, aber ich will nicht einfach nur wegen der Titel weiterspielen», präzisierte der 29-jährige Serbe.
Djokovic hatte nach Siegen beim Australian und dem French Open die erste Saisonhälfte dominiert, verlor dann aber in der dritten Runde in Wimbledon gegen Sam Querrey, gleich zum Olympia-Auftakt gegen Juan Martin Del Potro und im Final des US-Open gegen Stan Wawrinka. In Paris hatte er aber seinen Karriere-Grand-Slam komplettiert und hielt zu diesem Zeitpunkt alle vier Titel gleichzeitig. Zudem hatte er in der Zeit um Wimbledon auch private Probleme gehabt, auf die er nicht konkreter eingehen wollte.
Die Jagd auf die Rekordmarke von Federer habe für ihn keine Priorität, aber natürlich wolle er diese weiter anstreben. «Wenn die Siege und die Titel kommen, werde ich sie mit beiden Armen nehmen», erklärte Djokovic. Seine derzeitige Verletzung sei nur eine kleine, seine Rückkehr plant er für Shanghai.
(SDA)