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Dingliche Rechte beziehen sich immer auf Sachen – entweder auf eine bewegliche Sache (Fahrnis) oder auf ein Grundstück. Wer Inhaber eines dinglichen Rechts ist, hat das Recht, über die Sache zu «herrschen». Da sie gegenüber jedermann gelten, sind dingliche Rechte sogenannte absolute Rechte. Im Gegensatz dazu gelten relative Rechte nur gegenüber einer bestimmten Person.
Das schweizerische Recht differenziert zwischen dinglichen und beschränkten dinglichen Rechten. Erstere vermitteln die volle Herrschaft über eine Sache, während letztere nur ein Teilherrschaftsrecht begründen – in diesem Sinne sind sie beschränkt. Das Eigentum ist beispielsweise ein unbeschränktes dingliches Recht: Der Eigentümer hat eine starke rechtliche Position, er kann (im Rahmen der Rechtsordnung) mehr oder weniger frei über seine Sachen verfügen. Die Rechte eines Dienstbarkeitsberechtigten gehen schon etwas weniger weit – ein Servitut vermittelt dem Berechtigten nur ein beschränktes dingliches Recht.
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Erstellt der Nachbar eine Baute, die zu nahe an der Grenze steht oder diese gar überragt, muss er sich auf eine Dienstbarkeit stützen können. Mitglieder von Guider erfahren, wie eine solche zustande kommt, was ein Quellen- bzw. Durchleitungsrecht bedeutet und was sie tun können, um Streit um ein Wegrecht zu verhindern.