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Aller guten Dinge sind drei: Suter auch im Super-G top
Abfahrts-Siegerin am Freitag und Abfahrts-Zweite am Samstag, gefolgt vom 2. Platz im Super-G am Sonntag: Die drei Renntage in Val d'Isère sind für die Schwyzerin Corinne Suter ein voller Erfolg.
Als Zweite musste sich Corinne Suter am Sonntag einzig Ester Ledecka um drei Hundertstel geschlagen geben. Bei der letzten Zwischenzeit lag die Schweizer Speed-Leaderin noch um acht Hundertstel vor der 25-jährigen Tschechin.
Ledecka, 2018 in Pyeongchang Sensations-Olympiasiegerin im Super-G, setzte sich im Weltcup erst zum zweiten Mal nach der im Dezember 2019 in Lake Louise gewonnenen Abfahrt durch. Noch mehr Erfolge kann sie auf dem Snowboard vorweisen, wo sie ebenfalls in Südkorea Olympiasiegerin wurde und zudem im Weltcup schon 18-mal und an Weltmeisterschaften zweimal Gold gewann.
Gut-Behrami Fünfte
Super-G-Dritte in Val d'Isère wurde Federica Brignone (0,35 Sekunden zurück). Die Gesamtweltcup-Siegerin aus Italien hatte nach ihrem Sturz am Freitag auf die zweite Abfahrt verzichtet. Hinter der zweiten Italienerin Marta Bassino reihte sich Lara Gut-Behrami (0,78 zurück) als Fünfte ein, womit der Tessinerin ihr bestes Resultat des ersten Speed-Wochenendes des Winters gelang.
Michelle Gisin wurde wie am Vortag Neunte, Priska Nufer 16. Zufrieden sein durfte Jasmina Suter. Die 25-jährige Schwyzerin, die tags zuvor als 21. ihr bislang bestes Abfahrts-Resultat im Weltcup erreicht hatte, schaffte als 18. das Gleiche auch im Super-G.
Neuerliche ÖSV-Enttäuschung
Eine Enttäuschung setzte es hingegen für Sofia Goggia ab. Die Italienerin, an den Vortagen in den französischen Alpen wie Corinne Suter je einmal Erste und Zweite, klassierte sich im 7. Rang. Noch schlechter lief es dem eigentlich starken Speed-Team der Österreicherinnen. Dessen beste Fahrerin Tamara Tippler wurde mit 1,36 Sekunden Rückstand nur 14.
Die nächsten Weltcuprennen der Frauen folgen am 28. und 29. Dezember, wenn in Semmering je ein Riesenslalom und Slalom ausgetragen wird. Das nächste Speed-Wochenende findet am 9./10. Januar im ebenfalls österreichischen St. Anton statt.
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