Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03461.jsonl.gz/1472

Im Anschluss an die mehreren dutzend relativ schwachen Erdbeben, die jüngstens in Israels Norden zu verspüren gewesen sind, dürfte das israelische Sicherheitskabinett bereits nächste Woche zusammentreten, um Verstärkungsbauten im Norden zu diskutieren.
Höchst wahrscheinlich werden Offizielle der Ministerien für Finanzen und Verteidigung, sowie des Büros des Premierministers einen Plan zum Schutz der Einwohner des Nordens vorlegen, und zwar nicht nur gegen Erdbeben sondern auch gegen mögliche Angriffe der Hizbollahmiliz aus Libanon. Für diese Bemühungen sollen umgerechnet rund 1,4 Milliarden Dollar bereitgestellt werden. In Städten mit vielen alten Bauten, wie Tel Aviv, Jerusalem und Beerschewa fehlt es rund 40 Prozent der Einwohner an adäquaten Luftschutzkellern. Innerhalb von neun Kilometern entlang der Nordgrenze haben rund 24 Prozent der Einwohner jüdischer Gemeinden und 42 Prozent der Einwohner arabischer Ortschaften keine passenden Unterstände.