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Ob ein weibliches Murmeltier viel Nachwuchs hat und sich gegenüber seiner Familie durchsetzen kann, hängt von den Geschwistern ab.
Murmeltier-Männchen mögen dominante Weibchen. Dies haben Forscher in Wien herausgefunden. Wie das Nachrichtenportal scienceticker berichtet, stellten die Forscher fest, dass Weibchen, die aus einem Wurf mit vielen Brüdern stammten, besonders durchsetzungsstark sind, was später wiederum von den paarungswilligen Männchen geschätzt wird. Die Weibchen profitieren dabei offenbar vom Testosteron im Fruchtwasser, dessen Anteil umso höher ist, je mehr Männchen im Mutterleib wachsen. Das angriffslustige, «männliche» Verhalten der Weibchen aus solchen Würfen erweist sich bei der Fortpì anzung jedoch nicht als Nachteil. Im Gegenteil: Diese Weibchen können sich innerhalb einer Familiengruppe eher die Spitzenposition sichern und bringen zudem besonders viele Nachkommen zur Welt. Zu diesem Schluss kommen die Wissenschaftler, nachdem sie die Alpenmurmeltier-Population (Marmota marmota) im Nationalpark Berchtesgaden während 14 Jahren beobachtet haben.
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