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Transkranielle Gleichstrom-Stimulation (tDCS).
Bei der Transkraniellen Gleichstromstimulation handelt es sich um eine Methode der Neuromodulation. Das bedeutet, dass keine Nervenzellentladungen ausgelöst, sondern nur die Aktivität einzelner Hirnregionen angeregt oder gehemmt werden. Zwischen zwei oder mehr Oberflächenelektroden wird dazu eine niedrige Spannung (wenige Volt) angelegt und damit ein schwacher Strom (wenige mA) induziert. Dabei wird die Hirnregion unter dem Pluspol aktiviert und die Hirnregion unter dem Minuspol gehemmt. Die Effekte lassen bei einmaliger Anwendung rasch (innerhalb von Minuten) nach. Nur bei wiederholter Anwendung können länger anhaltende Effekte erreicht werden.
Nebenwirkungen, die auftreten können:
Kribbeln und Jucken
Lokale Rötung
Kopfschmerzen und unspezifisches Unwohlsein
In diesen Situationen kann die Behandlung nicht durchgeführt werden:
Implantierte intrakranielle Elektroden, Cochlea-Implantat
Früher erfolgte Operation am Gehirn, ventrikulo-peritonealer Shunt
Herzschrittmacher oder Defibrillator
Schwangerschaft
Die transkranielle Gleichstromstimulation bieten wir zur Behandlung kognitiver Defizite, Fatigue und Fibromyalgie an.
Die Kosten der Behandlungen mit transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) werden von der Grundversicherung nicht übernommen. Falls Sie eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben, können Sie prüfen, ob die Kosten ganz oder teilweise erstattet werden. Bei Fragen zu unseren Leistungen und Preisen (PDF) können Sie uns gerne anrufen oder schreiben Sie uns eine Mail.