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Es ist der perfekte Auftakt für die Dernière des Mercedes-CSI Zürich. Nach seinem Triumph vor Jahresfrist konnte Martin Fuchs bei seinem allerletzten Heimturnier den Sieg im Longines Grand Prix auf eindrückliche Art und Weise wiederholen. Dieses Mal stand ihm Clooney zur Seite, im Vorjahr glückte ihm der Sieg noch mit Chaplin. Zweiter wurde Luca Maria Moneta (ITA), dritter der Ire Bertram Allen.
Im Hallenstadion wurde es still, die Zuschauer hielten bei jedem Sprung von Clooney den Atem an. Während das Publikum den jungen Fuchs schon frenetisch feierte, merkte dieser erst Sekunden später, dass es erneut geklappt hat.
Doch der Reihe nach... 42 Reiter nahmen den über 155 Zentimeter ausgeschriebenen und mit 100'000 Franken dotierten Grand Prix in Angriff, darunter nicht weniger als 14 Schweizer. Über die 15 Efforts, für die Parcoursbauer Guido Balsiger verantwortlich zeichnete, blieben insgesamt sieben Paare ohne Abwurf. Als drittletzter Starter und einziger der einheimischen Vertreter schaffte dies Fuchs. Seine Equipenkollegen vor ihm scheiterten allesamt. Mit nur einem Abwurf aus dem Initialparcours kamen Paul Estermann (Lord Pepsi), Walter Gabathuler (Silver Surfer), Niklaus Rutschi (Cardano CH), Janika Sprunger (Ninyon) und Werner Muff (Daimler).
In der Barrage konnte Luca Maria Moneta (ITA) mit Connery ein erstes Zeichen setzen. Mit gewohnt kurzen Zügeln ritt er in forschem Tempo fehlerfrei über die acht verbliebenen Sprünge und setzte mit 35.68 Sekunden eine sehr ernstzunehmende Marke. Daran scheiterte auch der Ire Bertram Allen im Sattel von Gin Chin van het Lindenhof, der ebenfalls makellos in 37.37 ins Ziel ritt, knapp. Die Augen waren nun alle auf den Letztstartenden gerichtet. Martin Fuchs, der mit Clooney im Moment einen Lauf hat, ritt auf Angriff. Er konnte auf die zweifache Kombination eine engere Linie als Moneta reiten, was ihm im Endeffekt den Sieg geschenkt hat. Mit 35.12 Sekunden glückte ihm die Titelverteidigung. Sicherlich ein gutes Omen für sein ganz grosses Ziel, am Sonntag den Weltcup-GP ebenfalls für sich zu entscheiden.
«Ich war am Morgen ungewohnt nervös, hatte zittrige Hände», erzählte ein emotionaler Martin Fuchs an der anschliessenden Medienkonferenz. «Als ich in die Halle erstmals einritt, löste sich die Anspannung. Ich wurde vom Heimpublikum regelrecht getragen.» Den Tränen nahe, widmete er den Sieg seinem Götti Willi Melliger. «Ich bin ganz sicher, Willi hat heute bei meinem Triumph zugesehen!»
Neben der Schweiz brauchten auch Spanien und Portugal mehrere Jahre, bevor sie sich für ein aktives Mitmachen im 1978 ins Leben gerufenen Weltcup der Springreiter entscheiden konnten. Im Falle der...
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