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Ein grundlegender Beitrag über die Kapitalstruktur und alternative Anlagestrategien im Lichte der Erfahrungen aus der Finanzkrise von 2008/09.
Im Vergleich zu erwerbswirtschaftlich ausgerichteten Unternehmen weisen viele Nonprofit-Organisationen einen hohen Anteil an Eigenkapital (Organisationskapital und Fondskapital) auf, die Finanzierung mit Fremdkapital ist vergleichsweise gering. Dem Organisationskapital stehen auf der Aktivseite in vielen Fällen sehr hohe Wertschriftenbestände im Anlage- oder Umlaufvermögen gegenüber. Die Finanzkrise der letzten Jahre hat nicht zu übersehende Wertschmälerungen bewirkt, die die Frage aufwerfen, welche Bedeutung dem in der NPO angesammelten Organisationskapital zukommt und inwieweit es sinnvoll oder notwendig ist, dieses Kapital in Wertschriftenbeständen zu binden, die den Risiken des Kapitalmarkts ausgesetzt sind.
Reinber Schauer