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Die Ernüchterung folgte postwendend. Seit dem 8. Dezember lagen die Temperaturen im Schweizer Durchschnitt durchgehend oberhalb der aktuellen Norm 1991-2020, zum Teil war es im landesweiten Mittel über 5 Grad wärmer als üblich (so z.B. am 11. und 12. Dezember sowie am 24. und 25. Dezember). In der Folge zog sich Frau Holle immer weiter in die Höhe zurück. In tieferen Lagen regnete und taute es fast ohne Unterbruch. Aktuell liegt Schnee in den zentralen und östlichen Alpen oberhalb von gut 1000 Metern, im Westen und im Süden meist deutlich höher. Darunter leuchten die Wiesen ungewöhnlich grün. Am weitesten herunter greift die Schneedecke aktuell in der Surselva: Die manuelle Schneemessstation in Tavanasa auf 800 Metern meldet im Moment immer noch 15 Zentimeter.