Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03510.jsonl.gz/397

Die Rückkehr von Stan Wawrinka nach der Sommerpause ist missglückt. Nach einem Freilos musste der French-Open-Sieger in der zweiten Runde des Masters-1000-Turniers in Montreal gegen den Australier Nich Kyrgios (ATP 41) im dritten Satz wegen einer Verletzung aufgeben.
Nach einer Spielzeit von 1:38 Stunden lag der French-Open-Sieger 7:6 (10:8), 3:6, 0:4 im dritten Satz im Rückstand, als er das Handtuch warf.
Wegen einer Sehnenentzündung in der Schulter hatte er bereits das Turnier in Gstaad verpasst. In einer ersten Stellungnahme sprachen die Organisatoren in Kanada nun aber von einer Verletzung «im unteren Rückenbereich».
Eine erfolgreichere Partie gelang Belinda Bencic (WTA 20) gegen die Weltnummer 5, Caroline Wozniacki. Die Schweizerin zeigte sich in Toronto in den entscheidenden Momenten etwas überraschend abgeklärter als ihre sieben Jahre ältere Gegnerin. In beiden Sätzen konnte sie in der Endphase zulegen und nach 1:59 Stunden ihren ersten Matchball zum 7:5, 7:5-Sieg verwerten. In einem ersten Satz mit vielen Führungswechseln gelang Bencic zum 2:1 zuerst ein Break, dann geriet sie 2:5 in Rückstand, ehe sie ihrerseits fünf Games in Folge – und damit den Satz – gewann.
Im zweiten Durchgang machte sie ein 1:3-Defizit wert und hatte in der Folge bereits bei 4:4 zwei Chancen zum vorentscheidenden Break. Dieses gelang ihr schliesslich zum 6:5 dank eines sicher verwerteten Volleys. Im Achtelfinal trifft sie nun auf Sabine Lisicki (WTA 24), der sie im Juni auf Rasen in Birmingham unterlag, als die Deutsche die Rekordzahl von 27 Assen schlug.
«Es war extrem schwierig heute», fand Bencic. «Bei diesen Bedingungen mit starkem Wind war es sicher nicht das schönste Spiel.» Die Statistik der im Kanton Schwyz wohnhaften Ostschweizerin ist mit 26 Winnern bei 24 unerzwungenen Fehlern deshalb umso erstaunlicher. Nun hofft sie, dass Lisicki nicht wieder 27 Asse gelingen. «Sie hat ja den Rekord jetzt, da kann sie diesmal ruhig normal aufschlagen», meinte Bencic lachend. (si)