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Der Schützenverein Gutenswil wurde 1867 gegründet. Zuerst wurde im Gebiet «Breiti-Widenacher» von der Freudwilerstrasse her Richtung Rebenrain geschossen. Die Distanz war allerdings unter 300 Meter. Später verlegte der Verein den Schiessplatz in das Gebiet «Buggelweid». Schlussendlich fand man im «Fuchs» einen Schiessplatz der distanzmässig den Anforderungen der damals noch recht largen Vorschriften entsprach.
Eigener Schiessstand Hard
Der Verein war auf der Suche nach einem geeigneten neuen Schiessplatz «Acherbüel» im Hard fündig geworden. Dank viel Fronarbeit gelang es dem Verein den ersten permanenten Schiessplatz in Gutenswil zu schaffen.
Die Anlage bestand anfänglich aus einem Feldstand mit 4 Scheiben und einem engen Unterstand für die Zeiger. Am 26. September 1920 wurde der neue Schiessplatz eingeweiht. 1930 wurde zudem noch ein Schützenhaus errichtet.
Von 1978 bis 1979 wurde das jetzige Schützenhaus mit Schützenstube in Fronarbeit neu gebaut. Dabei wurde auch die Warnanlage, die seit 1930 aus einem einfachen Telefon und einem Signalhorn bestand, durch eine elektrische Signalanlage ersetzt.
Heute schiesst der SV Gutenswil auf dem vereinseigenen Schiessstand im Hard auf sechs vollektronische Scheiben mit automatischer Trefferauswertung. Die vor neun Jahren eingebauten Kugelfangkästen sorgen dafür, dass kein Blei und keine Schwermetalle mehr ins Erdreich gelangen.