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Meillard mit Podestchance - Aerni erneut stark
Loïc Meillard nimmt ein weiteres Mal Anlauf auf seinen zweiten Podestplatz in einem Weltcup-Slalom. Der Romand liegt nach dem ersten Lauf des zweiten Rennens in Flachau auf Platz 5.
Meillard büsste auf den führenden Norweger Sebastian Foss-Solevaag 35 Hundertstel ein, die ebenfalls vor ihm liegenden Österreicher, der überraschende Fabio Gstrein, Manuel Feller, der Gewinner vom Samstag, und Marco Schwarz, waren nur einen Hauch schneller.
Eine ähnlich gute Ausgangslage hatte sich Meillard schon eine Woche zuvor in Adelboden geschaffen. Als Dritter nach dem ersten Durchgang wurde er am Ende Fünfter - mit Rückständen von vier Hundertsteln aufs Podium und 19 Hundertsteln auf Sieger Schwarz. Im Slalom hat Meillard bisher einen Podestplatz in seiner Bilanz stehen. Vor gut zwei Jahren wurde er in Saalbach-Hinterglemm Zweiter.
Erneut überzeugen konnte Luca Aerni. Der Berner, der sich mit dem famosen 8. Rang am Samstag wieder in die ersten 30 Fahrer in der Weltcup-Startliste zurückgekämpft hat, büsste sechs Zehntel auf den im Weltcup noch sieglosen Foss-Solevaag ein.
Ramon Zenhäusern, Tanguy Nef, denen zeitraubende Fehler unterliefen, und Daniel Yule, der nach seinem Ausfall am Samstag nicht ans Limit ging, nehmen eine Hypothek von 1,1 bis 1,3 Sekunden in den zweiten Lauf mit. Sandro Simonet verpasste die Qualifikation.
Zu den Ausgeschiedenen gehört auch Prominenz. Nicht ins Ziel kamen unter anderen der Franzose Clément Noël, der auf ersten Streckenhälfte klar der Schnellste war, und der Deutsche Linus Strasser, der Gewinner des Slaloms in Zagreb.