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Nein, die Vier ist hier keine Note. Bedeutet nicht etwa «knapp genügend». Wer wollte denn so negativ denken!
Die erste industrielle Revolution fällt ins 18. Jahrhundert. Es war vor allem die Dampfmaschine, welche die traditionellen Arbeitsprozesse grundlegend veränderte und sehr viel wirkungsvoller gestaltete, als dies mit Muskel-, Wind- und Wasserkraft bisher möglich war.
Die zweite industrielle Revolution nahm ihren Anfang ums Jahr 1870 mit der Nutzung der Elektrotechnik. Als deren Folge hielten Fliess- und Förderbänder Einzug in die Industrieanlagen. Ab jetzt gelang die Massenproduktion unterschiedlichster Produkte (Beispiel: Automobilindustrie).
Die dritte industrielle Revolution, auch «digitale Revolution» genannt, brachte durch den Einsatz von Elektronik und Informations- und Kommunikationstechnologie ab den 1980er Jahren wiederum einen bedeutenden Wandel. Stichworte sind etwa das Internet, die Automatisierung oder der Computer am Arbeitsplatz.
Die vierte industrielle Revolution bahnt sich seit wenigen Jahren an. Sie basiert auf der Idee der «intelligenten Fabrik», ein Begriff, der zu erklären sein wird.
Auffallend ist, dass die Zeitabstände der einzelnen revolutionären Schritte immer geringer werden. Was heute Spitzentechnologie ist, kann morgen schon Schnee von gestern sein. Bei der Einführung eines Systems sollte das nächste bereits in der Pipeline und das übernächste schon anvisiert sein.