Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03424.jsonl.gz/1772

Isabel und Vincent sind nach Portugal ausgewandert. Ihr Grundstück, Monte da Forca, liegt in der portugiesischen Region Alentejo, in den hügeligen Ausläufern des Monchique Gebirges.
Die bei Touristen weitaus bekanntere und infrastrukturell erschlossenere Algarve ist ganz in der Nähe. Der internationale Flughafen Faro ist nur eine Stunde entfernte. An der Bahnstrecke Faro-Lissabon liegt von ihrem Grundstück gut 20 Minuten entfernt der nächste noch aktive Bahnhof.
Alentejo heißt in etwa so viel wie «über den Tejo». Der Tejo ist der längste Fluss der iberischen Halbinsel, er mündet bei der gut zwei Stunden entfernten Hauptstadt, Lissabon, in den Atlantik.
Der Alentejo ist flächenmäßig die mit Abstand größte portugiesische Provinz und nimmt über große Teile die gesamte Breite des Landes ein.
Im Alentejo findet man immer noch einige verlassene Häuser und Ruinen. Deshalb sind viele Portugiesen froh, über junge Neuankömmlinge, die das Land wieder besiedeln und pflegen.
So wie Isa und Vin wohnen, sieht man kein anderes Haus sieht. Das nächste Dorf ist 3 km entfernt und versteckt sich hinter zwei Hügelketten.
Es ist eine absolute Alleinlage, was natürlich Ruhe verspricht, aber auch bedeutet. Die andere Seite davon ist, dass das Grundstück über keinerlei öffentliche Anschlüsse (Strom, Telefon, Wasser, Kanalisation) verfügt. Die beiden sind netzunabhängig «off-the-grid»!