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EUR: In der Armutsbekämpfung „niemanden zurücklassen“, fordert Eurodiaconia
Zum Internationalen Tag der Armutsbekämpfung ruft Eurodiaconia-Generalsekretärin Heather Roy die europäischen Institutionen zu mehr Engagement in der Armutsbekämpfung auf. Ein angemessenes Mindesteinkommen und Wohnraum für Obdachlose sollten im Fokus stehen.
Europa muss seine Bemühungen zur Beseitigung von Armut verstärken, so die Generalsekretärin des europäischen Dachverbandes Eurodiaconia. Innerhalb Europas dürfe niemand zurückgelassen werden, so Heather Roy zum Internationalen Tag der Armutsbekämpfung am 17. Oktober.
Armutsbekämpfung müsse stets unter der Perspektive der Menschenrechte stehen, so Roy. Denjenigen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen seien, müsste ihre Menschenwürde gewahrt bleiben. Europa müsse sich besonders für den Schutz von Kindern vor Armut, für ein angemessenes Mindesteinkommen und für Wohnraum und Nothilfe für Obdachlose einsetzen.
Genauso wichtig sei es, solche Massnahmen weiter zu unterstützen, die den Ärmsten in Europa Nahrungsmittel und materielle Hilfe zusicherten. Die europäischen Institutionen und die Mitgliedsstaaten müssten die europäische Säule der sozialen Rechte mit konkreten Massnahmen umsetzen, betonte Roy.