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Kleinere Kundgebungen fanden auch in anderen Städten wie Maribor, Celje und Koper statt, berichtete die Nachrichtenagentur STA. In Ljubljana zogen die Demonstranten auf Fahrrädern vor das Parlament, um mit Klingeln und Kuhglocken ihrem Protest Ausdruck zu geben.
In Slowenien gelten wegen der Corona-Pandemie seit März Ausgangsbeschränkungen, die zuletzt stufenweise gelockert wurden. Weiterhin gilt ein Versammlungs- und Demonstrationsverbot. Der Protest am Freitag richtete sich auch gegen mutmassliche Korruption im Umfeld des rechtsnationalen Ministerpräsidenten Janez Jansa.
So hatte ein Mitarbeiter der staatlichen Beschaffungsagentur gegenüber Medien darüber berichtet, dass die Regierung Mittel zum Schutz gegen die Corona-Pandemie aus dem Ausland über eine slowenische Vermittlerfirma eingekauft hat. Es besteht der Verdacht, dass die Firma, die von regierungsnahen Personen kontrolliert wird, unnötigerweise Provisionen kassiert hat.