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Von J.C. Ryle
Der einzige Weg, um in einer Welt wie dieser fröhlich sein zu können, besteht darin, alle unsere Sorgen auf ihn zu werfen. Es ist sehr mühselig, unsere eigenen Lasten zu tragen, wodurch Gläubige so oft traurig werden. Wenn sie ihren Kummer zu Gott bringen, versetzt er sie in die Lage, ihn so einfach zu ertragen wie Samson die Tore von Gaza. Wenn sie sich allerdings dazu entscheiden, ihre Sorgen für sich zu behalten, werden sie eines Tages selbst das Gewicht eines Grashüpfers als Last empfinden.
Wir haben einen Freund, der jederzeit bereit ist, uns zu helfen, wenn wir ihm unser Herz ausschütten – ein Freund, der mit den Armen und Kranken und Trauernden Mitleid hatte, als er auf dieser Erde weilte – ein Freund, der die Herzen der Menschen kennt, denn er lebte für dreiunddreissig Jahre unter uns – ein Freund, der in der Lage ist, mit den Weinenden zu weinen, denn er war ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut – ein Freund, der uns wirklich helfen kann, weil es auf dieser Erde niemals etwas gab, was er nicht heilen konnte. Dieser Freund ist Jesus Christus. Um wahre Zufriedenheit zu erfahren, müssen wir ihm unser Herz allezeit öffnen. Oh, dass wir doch alle so wären wie jener arme Christ, dessen einzige Antwort bei Bedrohung und Strafe war: „Ich muss es dem Herrn erzählen.“