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Die PSFL findet in verschiedenen therapeutischen Bereichen Anwendung, sowohl bei somatischen wie auch bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Allfällige Kontraindikationen (z.B: akute Erkrankungen des Bewegungsapparates, ungeklärte organische und neurologische Erkrankungen, akute psychische Erkrankungen sowie Suizidalität) müssen vorab abgeklärt werden.
Die PSFL-Tanztherapie (siehe auch emindex.ch [EMR], Bewegungs- und Tanztherapie nach Hauschild-Sutter), basiert auf der PSFL-Grundlagenarbeit.
Der Tanz, die Bewegung ist frei von festgelegten Formen. Es gilt, den ursprünglichen Ausdruck in der Bewegung zu finden, um präverbale und nonverbale Erlebnisse bewusst zu machen, aufzuarbeiten und in die persönliche Lebensgeschichte einzuordnen.
Der Mensch lernt in der Tanztherapie seine Bedürfnisse kennen; er lernt, diese zu formulieren, einzuordnen und zu konkretisieren. Der Zusammenhang zwischen Körper und Gefühl wird immer wieder in den Fokus gebracht, damit der Mensch einen bewussten Umgang mit seinen Stimmungen und Gefühlen sowie Zuständen wie Angst, Stress und Überforderung lernt. Durch Bewegung und spezifisch durch Tanz wird die Integration von Emotion und Körper des Menschen gefördert.
Das Erlebte wird anschliessend durch einen verbalen Austausch mit der Therapeutin, dem Therapeuten reflektiert.