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Die Strasse bestand schon 1820, gemäss Zehntenplan und endete damals an den Ruchwiesen. Sie führte mitten durch den Gugelbogen, der 1832 eingeebnet wurde. Die Fortsetzung bis zur Regensbergstrasse kam erst 1910 dazu. Der Gemeinderat kämpfte in den Jahren 1912-18 dafür, den damals noch privaten Übergang in einen öffentlichen umzuwandeln, da diese Strasse zur Erschliessung der Siedlung Hürst von Seebach aus gedacht war. Eine Neunbrunnenstrasse gab es noch nicht. Die SBB haben dies aber erfolgreich verhindert, indem sie sich stur stellten, sodass die Strasse getrennt blieb. Heute ist das Gebiet Hürst über Affoltern oder über die Neunbrunnenstrasse gut erschlossen, sodass das Thema vom Tisch ist. Der nördlich der Bahnlinie liegende Teil der Hürststrasse ist nicht angeschrieben und immer noch privat, heisst aber wie seit je Hürststrasse, was auch auf zahlreichen Stadtplänen zum Ausdruck kommt.
Die Hürststrasse ist vermutlich eine uralte Strasse. Sie ist indirekt anzunehmen durch die Existenz der mittelalterlichen Steinenfurt über den Binzmühlebachsumpf vom Hof Althoos zu einem hypothetischen Hürsthof, welche beide bis auf die Römerzeit zurück gehen könnten. Ohne diese Annahme ist es schwer nachvollziehbar, warum es in dieser Gegend eine Furt gab.
Im Baugeschichtlichen Archiv Zürich gibt es von den älteren Häusern an dieser Strasse noch zahlreiche Fotos. Wer sich dafür interessiert, findet unter BAZ alle nötigen Hinweise, wo genau man diese Fotos ansehen und sich davon allenfalls Kopien anfertigen kann.
Quellen: - Stadtpläne - Strassennamenbuch der Stadt Zürich 1999