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Die erste Erwähnung über eine landwirtschaftliche Nutzung des Rheinwalds stammt aus dem Jahr 831. Konkreter wird es in einer Urkunde von 1219.
Zu dieser Zeit diente das Tal den Schamsern und den Freiherren von Sax-Misox als Alp- und Weidefläche. Nicht auszuschliessen ist, dass bereits einige wenige romanische Bauern ansässig waren. Ende des 13. Jahrhunderts liessen sich schliesslich die Walser im Rheinwald nieder. Sie hatten das Gebiet als Lehen zur Bewirtschaftung erhalten. Mit dem Aufkommen des Warenverkehrs über die Rheinwalder Pässe wurde dies jedoch nebensächlich. Die Bauern transportierten die Waren mit Saumpferden. Erst als die Eröffnung des Gotthard-Tunnels Ende des 19. Jahrhunderts den Niedergang des hiesigen Transitverkehrs besiegelte, wurden die Bauernhöfe wieder zu Erwerbsbetrieben ausgebaut.