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Es war noch früh am Morgen und sie hasste diesen Moment. Sich aus dem warmen, weichen Bett zu quälen, aus seinen Armen zu winden, erschien ihr wie eine Strafe. Sie schlich in die Küche und belohnte sich mit einer Tasse Kaffee, wurde langsam wach. Als sie später noch einmal auf Zehenspitzen ins Zimmer huschte und ihm einen Kuss auf die Stirn drückte, streckte er die Hand nach ihr aus, murmelte im Schlaf etwas, sie verstand es nicht, aber sie hörte ihren Namen, zwischen den Worten genuschelt.
Wenn das sachte Streichen sich erst einmal um deine Seele gelegt hat, dich umschließt wie eine warme Daunendecke im Herbst und zu einem Klopfen in deiner Brust wird, weisst du, dass dein Herz ihm gehört.
Es war beim Abendessen, als sie ihn dabei beobachtete, wie er sein Brötchen belegte. Drei Scheiben Salami, sorgfältig geschichtet, drei Kleckse Mayo – sie würde diese Kombination nie essen – liebevoll verteilt – und kleine Käsescheiben, so hauchdünn geschnitten, dass das Belegen des Brötchens fast fünf Minuten dauerte. Sie musste lachen, und er bemerkte, dass sie ihn beobachtete. “Was? Das muss so sein”, erklärte er sich und sie nickte, versuchte ernst auszusehen, lachte aber doch wieder.
Wenn das sachte Streichen sich erst einmal um deine Seele gelegt hat, dich umschließt wie eine warme Daunendecke im Herbst und zu einem Klopfen in deiner Brust wird, weisst du, dass dein Herz ihm gehört.
Ich glaube, ich habe euch noch nie erzählt, dass hohe Schuhe und ich keine Freunde sind.
Offengestanden habe ich bisher noch kein Paar gefunden, das wirklich bequem ist. Natürlich gibt es Modelle, die einem Halt vermitteln und Modelle mit breiterem Absatz, auf dem man gut gehen kann. Natürlich. Aber bequem?
Bei meinem letzten Post trug ich wunderbare rote Sandalen, die ich wirklich hübsch finde und die sich dank Schnürung perfekt am Fuss anpassen. Ausserdem haben sie eine angenehme Höhe, die einem nicht das Gefühl gibt, auf Stelzen zu gehen. Leider habe ich mir dabei den kleinen Zeh komplett aufgeschürft.
Meine Ballerinapumps von Zara, die ich euch in diesem Post gezeigt habe und die ich heiss und innig liebe – die ausserdem nur einen kleinen Blockabsatz haben – schürfen mir immer die Fersen auf und diese Gelpads, die man extra gegen dieses Phänomen kaufen kann, hinterlassen Kleberückstände auf meinen blutigen Fersen, aber sicher keine Linderung.
In diesem Post zeige ich euch beige Sandalen, die wirklich wunderschön sind, trotz der schwindelerrgenden Höhe Halt vermitteln und wunderbar lange Beine schaffen. Ich muss euch nicht erklären, dass ich ehrlich Mühe habe, nicht wie ein Elefant zu gehen oder hin- und herzuschwanken als hätte ich ein bisschen zu viel Wein getrunken. Es ist ein Fluch.
Weil ich mir aber vorgenommen habe, meiner Absatz-Phobie ein Ende zu bereiten und endlich mehr hohe Schuhe zu tragen (auch in der Hoffnung, dass sich das mit dem Gehen mit der Übung klären wird) zeige ich euch nun trotzdem ein Outfit mit Absatz. Und ja – die kleine weisse Plastiktasche auf der Seite, da stecken Ballerinas drin. Das mit der Übung muss ich noch üben.
Und weil ich schonmal aus meiner Comfortzone ausgetreten bin, kann ich auch gleich noch einen Schritt weitergehen und kurze Shorts tragen. Zu meinem Weg zu Shorts findet ihr in diesem Post mehr. Nun bin ich gespannt: Wie steht ihr zu hohen Schuhen? Habt ihr Tricks für mich?