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Korrekt verschnallt: Zwei Finger müssen auf dem Nasenrücken bequem unter Nasenband und Sperrriemen geschoben werden können. Foto: Andrea Heimgartner
Die im Auftrag des SVPS-Vorstandes gebildete Arbeitsgruppe «Zäumungen und Gebisse» hat nach einer intensiven Auseinandersetzung mit der Thematik dem Vorstand erste Anträge vorgelegt. Der Vorstand hat an seiner Sitzung vom 7. Dezember 2018 nun drei Anträge der Gruppe bewilligt, die Anfang Jahr 2020 in Kraft treten sollen:
- Ein verschnalltes Nasenband soll 2cm Platz zwischen Nasenrücken und Lederzeug aufweisen, was anhand eines speziellen Messgerätes belegt werden kann. Die Disziplinen werden vom Vorstand beauftragt, dies für die Reglemente 2020 vorzubereiten.
- Die einzelnen Disziplinen erhalten den Auftrag, eine Liste der bewilligten Gebisse alters- und stufengerecht zu erarbeiten und diese auf 2020 einzuführen.
- Der SVPS lanciert in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Institutionen (Universitäten, Hochschulen) Forschungsprojekte (Bachelor- und Masterarbeiten/Dissertationen etc.):
- zur aktuellen Situation des Gebrauchs von Zäumungen und Gebissen in der Schweiz,
- zum Einsatz und Effekten von Zäumungen und Gebissen aufgrund Hypothesen aus der Studie Uldahl et al. 2018,
- zur Entwicklung von Prüfungsmethoden von neuen Zäumungen und Gebissen auf dem Markt hinsichtlich des Wohlbefindens der Pferde und unter Einbezug und allfälliger Mitfinanzierung durch Bund, Hersteller sowie tierschützerische Kreise.