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Vincenzo Nibali gewinnt die 10. Etappe der Tour de France und holt sich nach nur einem Tag das Leadertrikot zurück. Derweil muss der Tour-Favorit Alberto Contador vorzeitig aufgeben.
Die grösste Schlagzeile lieferte der zehnte Tag der «Grande boucle» rund zwei Stunden vor der Zielankunft. Nach Vorjahressieger Chris Froome musste auch Mitfavorit Alberto Contador vorzeitig aus der Tour de France aussteigen. Der Spanier kam auf der Abfahrt des Petit Ballon, der zweiten von sieben Bergwertungen, zu Fall und musste mehrere Minuten am Strassenrand behandelt werden. Einige Kilometer später gab Contador das Rennen auf und stieg ins Team-Auto von Tinkoff-Saxo.
20 km vor dem Ziel musste an der Spitze ein Fahrer nach dem anderen abreissen lassen. Schliesslich duellierten sich am Schlussaufstieg ganz vorne zunächst nur noch Rodriguez und Kwiatkowski, ehe sich der Katalane abzusetzen vermochte.
Mit dem zweiten Tour-Etappensieg wurde es für Rodriguez jedoch nichts, denn von hinten rauschte auf unwiderstehliche Art und Weise Vincenzo Nibali heran, der mit seinem zweiten Etappensieg an der diesjährigen Tour das am Sonntag an den Franzosen Tony Gallopin verlorene Maillot jaune wieder zurückeroberte. (dux/si)
1. Vincenzo Nibali (It)
2. Thibaut Pinot (Fr)
3. Alejandro Valverde (Sp)
Das Stimmvolk hat sich in die Verfassung geschrieben, das Velo als Fortbewegungsmittel zu fördern. Das ist gut, reicht aber nicht. Jetzt sind die Bürgerlichen gefragt, überall!
Von Eddy Merckx stammt das schöne Zitat: «Fahre so viel oder so wenig, wie du magst. Fahre so lange Strecken oder so kurze, wie du magst. Aber fahr!»
Es ist ein romantisches Zitat, aber es ist in politischer Hinsicht falsch.
Für den belgischen Radstar der sechziger und siebziger Jahre war die Parole natürlich leicht umzusetzen. Merckx' Heimatgemeinde war ein flandrisches Land-Kaff von 10'000 Einwohnern, ideal für Aus- und Trainingsfahrten, egal ob lange oder kurze.
Anders sieht …