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Malcom Gladwell ist einer der meistgelesenen Sachbuchautoren der Welt.
In seinem aktuellen Buch geht er den Fragen nach, ob es wirklich stimmt, daß viele von uns Menschen sich aufgrund von Vorurteilen und falschen Behauptungen selbst hinters Licht führen.
In der ersten Geschichte vergleicht er die beiden antiken Gestalten David und Goliath. Zwei völlig unterschiedliche Charaktere treffen in einer sandigen Wüste aufeinender. Beide stehen symbolisch für den Stand und die Ausrüstung beider Armeen, der sie angehören. Während eine Seite sowohl technisch und zahlenmäßig vollkommen unterlegen scheint, ist die zweite siegesgewiss.
In jener Zeit, dieses Geschehen liegt fast drei Jahrtausende zurück, war es üblich,
den jeweils stärksten Krieger nach vor zu schicken. Dieser soll sich mit dem stärksten Krieger des gegnerischen Heeres messen und der Sieger gewinnt die Schlacht.
Der Ausgang ist allen bekannt, David tötete Goliath durch eine List mithilfe einer Steinschleuder. Dies ist nicht der von beiden Seiten erwartete Ausgang, doch er steht symbolisch für das, was vielen Leute heutzutage passiert.
Sich selbst aufgrund von körperlicher oder technischer Unterlegenheit herunterzuspielen, ist ein Fehler, der auch in heutiger Zeit noch gemacht wird.
Dies zeigt Malcom Gladwell auch bei anderen Bespielen, wie etwa den Einstellungstests amerikanischer Universitäten oder der Aufstellung von Handballmannschafen.
Ein wirklich gelungenes Lesebuch, das aufzeigt, wie falsch wir uns selbst bewerten, wo wir doch immer große Stärken haben.
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