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Die Erstsprachen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sind ein wichtiges Thema in Schulsprachendebatten. Für die einen sind sie ein Grund für schulisches Scheitern, weil sie als Ursache für mangelnde Schulsprachenkompetenzen angesehen werden. Für die anderen stellen sie „Ressourcen“ dar, die sowohl als solche wertgeschätzt werden sollen als auch eine positive Rolle spielen sollen bei der Entwicklung von schulsprachlichen Kompetenzen. In dieser Runde gehen wir Fragen rund um die Rolle dieser erstsprachlichen Kompetenzen nach: Wie können sie überhaupt identifiziert werden? Sollen sie im schulischen Sprachunterricht von den Lehrpersonen thematisiert und „eingesetzt“ werden? Wenn ja, wie können sie eingesetzt werden, ohne dass sie ungewollt diskriminierende Effekte erzeugen?