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Das in Baar ZG domizilierte Unternehmen bestätigte am Dienstag eine entsprechende Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Demnach seien bei der Strategie-Überprüfung, die vor wenigen Tagen kommuniziert worden war, viele Faktoren berücksichtigt worden und hätten zu dem temporären Wegfall des Ziels bei der Kapitalrendite geführt. Erst im Jahr 2023 wolle die Sika-Gruppe wieder auf den 25-Prozent-Mindestwert zurückkommen.
Als Grund für die Massnahme beim Roce-Unternehmensziel gibt der Konzern die Übernahme des französischen Mörtelherstellers Parex an. Das investierte Kapital würde ab der Übernahme den vollen Kaufpreis beinhalten, wohingegen die Gewinne und Synergieeffekte erst über die Zeit vereinnahmt werden würden, hiess es von Sika zur Erklärung.
Steigende Kapitalintensität
Der Konzern habe zudem im Zusammenhang mit der Parex-Akquisition im Januar 2019 kommuniziert, dass die Roce-Kapitalrendite in den nächsten Jahren unter dem 25-Prozent-Wert liegen werde. Allerdings enthalten entsprechende Medienmitteilungen und eine Präsentation zur Übernahme keine solchen Angaben beziehungsweise klaren Hinweise zur Aussetzung des strategischen Unternehmensziels.
Und auch die Firmenpräsentationen im März, im Juni oder noch im Juli 2019 nennen weiterhin das strategische Renditeziel auf das investierte Kapital von mindestens 25 Prozent pro Jahr. Im ersten Halbjahr 2019 sank die Kapitalrendite bei Sika aber bereits auf 17,0 Prozent - von 26,2 Prozent im Jahr 2018.