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28 Sep. 2020
Neue Studie der Empa im Auftrag des BAFU zur Untersuchung der Auswirkungen der Luftreinhaltemassnahmen auf die horizontale Sichtweite.
Beitrag: 28.9.2020, BAFU
Kontakt: <email-pii>
Die Zeitreihen der horizontalen Sichtweite von 11 Standorten des manuellen Beobachtungsnetzes der MeteoSchweiz wurde durch die Empa im Rahmen einer Studie im Auftrag des BAFU ausgewertet und ihre Entwicklung in der Schweiz für den Zeitraum von 1980 bis 2018 untersucht.
Die horizontale Sichtweite hängt hauptsächlich von der Aerosol- bzw. Feinstaubbelastung sowie der relativen Feuchte ab.
In der Schweiz sowie in den Nachbarländern wurden in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine Reihe von Massnahmen zur Reduktion der Emissionen von Feinstaub sowie von gasförmigen Vorläufern von sekundärem Feinstaub umgesetzt.
Diese Massnahmen führten zu einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität und hatten darüber hinaus positive Auswirkungen auf die Sichtweiten in der Schweiz: Die mittlere horizontale Sichtweite in der Schweiz hat im Zeitraum von 1980 bis 2018 je nach Standort zwischen 64 und 440 Meter pro Jahr zugenommen.
Zudem hat die Häufigkeit von Bedingungen mit geringer horizontaler Sichtweite und Nebel während dieser Zeit signifikant abgenommen. Bedingungen mit sehr grosser horizontaler Sichtweite treten dagegen an den meisten Standorten häufiger auf.
Die Studie ist in Englischer Sprache verfasst und beinhaltet eine Zusammenfassung auf Deutsch.