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«Die letzte Chance» ist der erste Film in unserer Serie «Filmgeschichte»
Viele weitere Informationen und Material zum Film finden Sie unter filmo
filmo ist die erste Online-Edition des Schweizer Films, welche Filmklassikern nachhaltig mehr Sichtbarkeit im digitalen Raum verschafft. filmo schlägt eine Brücke zwischen alt und neu, zwischen dem nationalen Kulturerbe und der wachsenden Nachfrage nach Filmen on Demand.
Norditalien 1943: Zwei Kriegsgefangene, ein englischer Leutnant und ein US-Sergeant, entkommen den Nazis und versuchen, sich zur Schweiz durchzuschlagen. Als sie auf eine Gruppe jüdischer Flüchtlinge stossen, beschliessen sie, den Verfolgten zu helfen und führen sie über den gefährlichen Bergpass in die sichere Schweiz. Auf der Flucht durch Norditalien begegnen den Kriegsgefangenen und den jüdischen Flüchtlingen viele furchtlose Helfer.
«Die letzte Chance» ist ein Film über Völkerverständigung. Regisseur Leopold Lindtberg träumt in «Die letzte Chance» den Traum von einer solidarischen Gesellschaft in Zeiten von Krieg, ethnischer Verfolgung und Misstrauen. Der Film kam am 26. Mai 1945 in die Kinos, nur wenige Wochen nach dem Ende des 2. Weltkrieges in Europa. Mit dem Flüchtlingsdrama traf Lindtberg den Puls der Zeit. «Die letzte Chance» ging um die Welt und erhielt für seine humanitäre Botschaft mehrere internationale Preise: 1946 den Grand Prix des Cannes-Filmfestivals (die Goldene Palme gab es in den Anfangsjahren nicht – die Jury vergab elf Grand Prix) und den internationalen Friedenspreis, sowie 1947 den Golden Globe in Los Angeles.