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Am vergangenen Wochenende vom 17. / 18. November 2018 fanden im ostschweizerischen St. Gallen die nationalen Titelkämpfe im Judo statt.
Von der Judoschule Fuji-San Baar qualifizierten sich für diesen wichtigen Anlass insgesamt drei Kämpfer. Dabei ging der erst 18-jährige Adam Batsiev neben seiner normalen Kategorie Junioren auch bei den Erwachsenen, der Kategorie Elite, an den Start. Daneben vertraten sein jüngerer Bruder Magomed Batsiev sowie Philippe Arbenz ebenfalls die Farben von Baar.
Früh morgens startete am Samstag der Wettkampf der Kategorie Jugend U18. In seiner ersten Schweizermeisterschaft konnte Magomed Batsiev bereits brillieren. Die Goldmedaille gewann er in der Gewichtsklasse -45kg nach einem phasenweise stark ausgeglichenen Finalkampf gegen Caeden Springer aus Wetzikon. Philippe Arbenz konnte sich in der Gewichtsklasse -60kg nicht durchsetzen und schied nach einer Auftaktniederlage bereits aus dem Turnier aus.
Am Nachmittag kämpfte sich Adam Batsiev mit zwei dominanten Siegen in den Halbfinal vor. Dort besiegte er Mitfavorit Rosset aus Morges ebenfalls mit einer Glanzleistung. Im Finale stand Batsiev Überraschungsgegner Heid aus Weinfelden gegenüber. Er gestaltete den gesamten Kampf taktisch jedoch sehr geschickt und liess sich nicht auf die Spielchen seines Kontrahenten ein. Mit zwei starken Techniken entschied Batsiev auch den Finalkampf für sich und konnte bereits wie damals Michael Iten schon als junger Junior den Titel in der Kategorie Elite gewinnen. Nach vier vorzeitigen Ippon-Siegen konnte Adam sich nicht nur über seinen insgesamt 6-ten Schweizer Meister Titel freuen, sondern wurde vom Schweizerischen Judo- und Ju-Jitsu-Verband noch mit dem Technikerpreis ausgezeichnet.
Nach diesem vorbildlichen Einsatz konnte von Batsiev am Sonntag eigentlich nur noch eines erwartet werden; das Nachdoppeln in der jüngeren Kategorie der Junioren. Dies tat er mit drei vorzeitigen Siegen mit der Höchstwertung Ippon. Mit diesem Doppeltitel bereitete er nicht nur sich selbst und Trainer Laszlo Gombar eine grosse Freude, sondern verdeutlichte, dass auch künftig mit ihm zu rechnen ist, auch auf internationalem Parkett.
Mit drei gewonnenen Medaillen von drei Startetn erkämpften sich die Athleten der Judoschule Fuji-San Baar den fünften Schlussrang in der Mannschaftswertung und traten mit einer beachtlichen Bilanz die Rückreise in den Kanton Zug an.