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2011 haben die 430 Unternehmen des öffentlichen Verkehrs fast 2,2 Millionen Reisende transportiert und 76 Millionen Tonnen Güter verfrachtet. Unterwegs waren auf Strassen und Schienen 1018 Lokomotiven, fast 4000 Personen- und 9000 Güterwagen.
Diese Zahlen hat am Montag der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr (LITRA) publiziert. Gemäss seinen "Verkehrskennzahlen Ausgabe 2013" arbeiteten 2011 bei den öV-Unternehmen fast 90'000 Personen.
Güter und Personen wurden auf 27'386 Kilometern Schiene und Strasse transportiert. Diese Zahl entspricht etwas derjenigen vom Jahr zuvor. Zählt man die Luftfahrt - also das Streckennetz der Schweizer Fluggesellschaften - hinzu, so kommen fast 465'000 Kilometer hinzu.
Hier ist auch das grösste Wachstum zu beobachten: Gemäss LITRA ist das Streckennetz der Schweizer Fluggesellschaften zwischen 2010 und 2011 um 73'400 Kilometer gewachsen.
Bedient wurden Passagiere von Bahnen, Bussen und Fluggesellschaften an 26'045 Bahnhöfen, Stationen, Haltestellen und Flughäfen. Es verkehrten 617 Trams, 5370 Busse, 160 Schiffe und 87 Swiss-Flugzeuge.
Die Kosten des öffentlichen Verkehrs von 16 Milliarden Franken werden knapp zur Hälfte von den Kunden und Kundinnen bezahlt. 38 Prozent der Gelder kommen von Bund, Kantonen und Gemeinden und 13 Prozent von zweckgebundenen Steuern. Im Detail zeigt die Statistik, dass der Zustupf der öffentlichen Hand zugenommen hat. Die zweckgebundenen Mittel hingegen sind 2011 etwas gesunken.
Die Schweizer Bevölkerung setzte 11 Prozent ihrer Gesamtausgaben für die Mobilität ein, wie LITRA weiter aufführt. Nur gerade 16 Prozent davon entfallen auf den öV; rund drei Viertel des Betrags werden für den Individualverkehr ausgegeben und 6 Prozent für Flugreisen.
Pro Kopf investierte die Schweiz 495 Franken für die Schienen- und 574 Franken für die Strasseninfrastruktur. Die Schweizer Wirtschaft profitierte 2011 stark vom öffentlichen Verkehr, denn er löste Aufträge von 5,4 Milliarden Franken aus.
SDA-ATS