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Blick auf die Albigna Staumauer und den Stausee des EWZ Bergell. (keystone)
Wasser
Schon seit Ende des 19. Jahrhunderts - und verstärkt nach dem Zweiten Weltkrieg - wird in der Schweiz die Wasserkraft zur Stromproduktion eingesetzt. Zu Beginn der 1970er-Jahre stammten fast 90 Prozent der inländischen Stromproduktion aus der Wassserkraft. Heute sind es rund 55 Prozent.
Über 500 grössere Anlagen in der Schweiz
Die derzeit mehr als 530 grösseren Wasserkraft-Anlagen in der Schweiz produzieren gut 35 000 GWh Elektrizität pro Jahr. Je knapp die Hälfte der Anlagen sind sogenannte Laufkraftwerke (sie liegen an einem grösseren Fluss und produzieren laufend Strom) respektive Speicherkraftwerke (Stauseen, die nur dann Strom produzieren, wenn in Spitzenzeiten überdurchschnittlich viel Strom verbraucht wird). Die restlichen rund 4 Prozent des Wasser-Stromes werden in Pumpspeicher-Kraftwerken erzeugt (Stauseen, in die mit «billigem Strom», etwa in der Nacht, Wasser hinaufgepumpt wird, um in Spitzenzeiten «teuren» Strom zu produzieren).
Weiterer Ausbau nur beschränkt möglich
Da die Wasserkraft in der Schweiz bereits sehr stark ausgebaut ist und Nutzungskonflikte (Stichwort: Restwassermengen, Erhohlungsraum etc.) einen weiteren grösseren Ausbau wohl verunmöglichen, kann die Stromproduktion mit Wasserkraft wahrscheinlich nicht mehr massiv gesteigert werden. Experten und der Bund rechnen immerhin damit, dass dank der Optimierung von bestehenden Anlagen und Investitionen in effizientere Technologien eine Steigerung der Wasserstrom-Produktion um etwa 5 bis 10 Prozent möglich ist.
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