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Geschichte
Am 28. April 1925 entschlossen sich 15 junge Sportbegeisterte, einen eigenen jüdischen Tennisclub zu gründen. Da es zu dieser Zeit schwer war, als Jude einem Tennisverein beizutreten, war dies eine willkommene Gelegenheit für all jene, die ein Flair fürs Tennis hatten. Der Andrang blieb denn auch nicht aus; nach drei Wochen zählte der Club bereits 50 Aktivmitglieder.
Mit der Gründung des Vereins ging die Suche nach den Tennisplätzen los. Unter der Leitung des ersten Präsidenten, Myrtil Kahn, wurde am 10. September 1925 an einer Sitzung beschlossen, eine Kommission mit der Vorbereitung und Ausarbeitung eines definitiven Projektes zu beauftragen. Der Vorschlag im Neubad „an gesündester Lage“ Basels wurde akzeptiert, der Kauf abgeschlossen und mit dem Bau begonnen. Das benötigte Geld beschaffte man sich durch Emissionen von Aktien und Obligationen. Dank der ausgezeichneten Arbeit der Herren George Bernheim und Hugo Wyler war nach kaum 8 Tagen das erforderliche Kapital gezeichnet. Bis zum Beginn der Saison 1927 hatte der Club 4 Plätze und 150 Mitglieder.
Doch die Wirren des zweiten Weltkriegs überstand der Hakoah TC, wie so viele andere jüdische Institutionen, nicht ganz schadlos. Das Interesse am Tennisspielen sank und die Finanzlage verschärfte sich. Der damalige Vorstand sah sich 1944 gezwungen, zwei Plätze zu verkaufen. Doch wurde diese Talsohle Ende der fünfziger Jahre wieder durchschritten, und der Andrang auf die beiden noch verbliebenen Plätzen wurde wieder zusehends grösser.
Während der nächsten Jahre war es dann vor allem eine Person, die, obwohl sie für den TC Old Boys spielte, den Hakoah schon alleine durch ihre Mitgliedschaft ehrte: Ruth Kaufmann. Sie wurde mehrfache Schweizer Tennismeisterin, spielte im Federations Cup für die Schweiz und nahm an diversen bekannten Grossturnieren, wie z.B. Wimbledon, teil. Eine Spielerpersönlichkeit, die bis heute im Hakoah nicht übertroffen wurde.
Ende der 60er Jahre wurde dann das bis dahin als Umkleidekabine dienende Holzgebäude durch ein Betongebäude ersetzt. Im Verlauf der Jahre wurde aus dem Hakoah nicht nur ein etablierter Tennisclub, sondern auch mehr und mehr eine soziale Institution.