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Nachrichtenlose Vermögen sind heute zahlreiche Kryptowährungsguthaben oder auch Guthaben anderer digitaler Zahlmittel.
Und zwar solche Guthaben Verstorbener, die Paßwörter nicht für Erben zugänglich aufbewahren.
Nicht nur stehen Hinterbliebene bei Facebook und anderen Anbietern wie Twitter ohne Paßwort vor verschlossenen Türen, weil diese Konzerne nicht helfen im Todesfall, Zugang zu bekommen.
Auch Krypothwährungsguthaben sind verloren, wenn die Paßwörter nicht bekannt sind. Man sollte Paßwörter und Hardware-Wallets für Nachkommen und Erben gut zugänglich (im Todesfall) aufbewahren.
Sofern man will, daß allfällige Erben darüber verfügen können.
Ein aktueller Fall des unerwartet verstorbenen Matthew Mellon, der im April unerwartet verstorben ist, offenbar nicht getan. Sein Vermögen, Ripple im Wert von einigen Hundert Millionen Dollar, ist wohl verloren, wie der New Zealand Herald schreibt.
Er hatte für zwei Millionen Dollar Einheiten der Währung Ripple gekauft, deren Wert sogar auf gut eine Milliarde Dollar angestiegen war.
Gegenüber dem US-Magazin Forbes äußerte er, daß er Ripple ausgewählt habe, weil diese Kryptowährung eine der wenigen sei, die mit dem Bankensystem zusammenarbeiteten
Ripple selbst ist anders als etwa Bitcoin, Ether oder Litecoin keine richtige Kryptowährung und kann auch nicht geschürft werden. Vielmehr ist Ripple eine Art von Zahlungsnetzwerk.