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«Ich dachte gar nie daran, Profi zu werden. Nun bin ich es doch!»
Als sie an der Ironman-WM 2013 auf Hawaii Vierte in ihrer Altersklasse wurde, beschloss Dimity-Lee Duke (32), als Profi-Athletin unterwegs zu sein. Diesen Entscheid hat sie bisher nicht bereut! Im Interview stellt sich die in Thailand lebende Australierin unseren Lesern vor.
Dimity-Lee, Gratulation zu Deinem Podest-Platz am Laguna Phuket Triathlon 2015! Das war ja gewissermassen ein Heimspiel.
Stimmt. Ich komme eigentlich aus Australien – meine Heimat ist Roelands, eine kleine Landgemeinde mit weniger als 1000 Einwohner im Südwesten – aber ich lebe nun schon seit elf Monaten in Phuket.
Wie kommt es, dass Du Australien verlassen hast?
Der Hauptgrund war sicherlich, weiterhin mit meinem Trainer Jürgen Zäck von Z-Coaching zu arbeiten. Er wirkt in Thailand und hat eine Anzahl äusserst erfolgreicher Athleten unter sich, wie beispielsweise der beste männliche Thai-Triathlet oder zahlreiche Altersklasse-Athleten, die auf der ganzen Welt Erfolge feiern. Als ich noch in Australien lebte, war ich trainingsmässig recht isoliert und musste viele Workouts selber bestreiten. In einer Gruppe mit grossartigen Athleten zu trainieren, das ist eine ganz andere Art von Motivation und Leistung!
Warum hast Du Dich entschieden, Profi zu werden?
Ehrlich gesagt, habe ich bis vor einigen Monaten nicht daran gedacht, Profi zu werden. Ich gewann als Altersklasse-Athletin sehr viele Wettkämpfe und spürte, dass ich eine neue Herausforderung suchte. Deshalb habe ich auf die Karte Profi-Lizenz gesetzt. Mit der Zeit hängte ich dann auch meinen 100%-Job an den Nagel und begann, meine ganze Zeit ins Training und in Wettkämpfe zu stecken. Tja, und der Rest ist Geschichte.
Was sind Deine grössten Erfolge im Triathlonsport?
Seit ich als Profi unterwegs bin, konnte ich einige Podestplätze bei Ironman und Ironman 70.3-Events feiern. 2014 habe ich den australischen Meistertitel im Cross-Triathlon gewonnen, und aktuell führe ich das Ranking der Thailand Tri League Series an. An der WM auf Hawaii wurde ich 20 in diesem Herbst.
Was ist Deine liebste Triathlon-Disziplin?
Ich fühle mich beim Laufen am wohlsten, ganz klar. Auch auf den Bikestrecken fühle ich mich wohl, vor allem, weil ich mich in den letzten Monaten stark verbessert habe. Schwimmen ist jene Disziplin, die mir am wenigsten liegt. Obwohlich keine schlechte Schwimmerin bin, muss ich da sicherlich am meisten investieren, um mich zu verbessern.
Welches sind Deine nächsten Wettkampf-Ziele?
Am 6. Dezember starte ich beim Ironman Western Australia. Im 2016 will ich mich wieder für Hawaii qualifizieren. Sprich: ich werde in Europa und Asien zahlreiche Ironman und 70.3 Wettkämpfe bestreiten, um die notwendigen Punkte zu sammeln.
Du vertraust auf Sponser Sport Food. Welches ist Dein Lieblingsprodukt von Sponser?
Ich finde die Liquid Energy Gels in Tuben genial. Nicht nur wegen des Geschmacks, auch das Handling ist perfekt. Die Tube ermöglicht mir, kleine Schlucke zu nehmen, ohne sich die Hände klebrig zu machen.
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Fotos: Meredith Bochmann