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Um den grassierenden Alkohol- und Drogenkonsum zu bekämpfen, führte der isländische Staat Ende 1990er Jahre landesweit das Präventionsprogramm «Jugendliche in Island» ein.
Die Regierung verschärfte verschiedene Jugendschutzgesetze. Teenager und ihre Eltern wurden dazu animiert, den weitaus grössten Teil der Freizeit mit Sinn stiftenden Aktivitäten als Familie oder im Verein zu verbringen.
Alle Jugendlichen nehmen regelmässig an Befragungen teil. 2016 betranken sich nur noch fünf Prozent der 15- und 16-Jährigen einmal im Monat; lediglich drei Prozent rauchten täglich.