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Ende Oktober 2020 waren in den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Wallis 5929 Arbeitslose angemeldet, d.h. 341 mehr als letzten Monat. Die Arbeitslosenquote stieg hauptsächlich aufgrund der Verlangsamung der Tätigkeit im Tourismus und in der Landwirtschaft um 0,2 Prozentpunkte auf 3,3 %. Die Quote liegt leicht über dem schweizerischen Mittel (3,2%).
Im Vergleich zum Vormonat stieg die Arbeitslosigkeit vor allem im Oberwallis (+0,5 PP) und im Mittelwallis (+0,2 PP). Im Unterwallis hingegen blieb sie stabil. Im Oberwallis lässt sich diese Situation durch die starke saisonale Verlang-samung in der Hotellerie- und Gastgewerbebranche erklären (+123 Personen). Dasselbe gilt für das Mittelwallis, wo die Arbeitslosigkeit im Tourismus (+88 Personen) und in der Landwirtschaft (+53 Personen) zunahm.
Die DIHA geht davon aus, dass dieser Aufwärtstrend bis Ende des Jahres vor allem aufgrund der Verlangsamung der saisonalen Aktivitäten und der Massnahmen zur Bekämpfung der zweiten Welle der Epidemie anhalten wird.
Die Auswirkungen dieser Krise zeigen sich insbesondere in der Dauer der Arbeitslosigkeit. Denn die Zahl der Langzeitarbeitslosen und derjenigen, die Gefahr laufen, zu Langzeitarbeitslosen zu werden (7 - 12 Monate) verdoppelte sich im Jahresvergleich.