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Labyrinthwerke, Schamanismus
1987 - 1990
Neue Aufenthalte (1987 und 1989) in Amazonia (Französisch-Guayana) bieten Jean Hirtzel die Gelegenheit, seine Kenntnisse vom Schamanismus zu vertiefen. Er sieht den Schamanen als einen Doppelgänger des Künstlers, dem das gleiche Suchen am Herzen liegt. Jetzt interessieren ihn geographische Räume nicht mehr, er möchte in seinen Werken den geistigen Raum der Meister darstellen, die sich zwischen verschiedenen Welten bewegen. Diese Recherche verwirklicht sich in den Themen "Labyrinth" und "Schamanistische Zeichen".
Man findet das Labyrinth in sehr verschiedenen Kulturen als Symbol der Initiationsreise. Jean Hirtzel malt zahlreiche Versionen dieses Themas : ein offenes oder geschlossenes Labyrinth, manchmal verheddert als Darstellung des für sich selbst undurchschaubaren Menschen, der sich selbst verliert, wenn er versucht, sich kennen zu lernen.
Die "schamanistischen Zeichen", wie Jean Hirtzel sie realisiert, erinnern an die Fähigkeit des Schamanen und des Künstlers, "Welten zu schaffen", um sie ihren Mitmenschen zu überbringen.