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Aarau AG Im wichtigsten Schweizer Hindernisrennen der Saison – dem Grossen Preis der Schweiz – setzte sich im Aarauer Schachen der sechsjährige Wallach Al Cuarto sicher gegen den Favoriten Bergerac durch.
Im mit 35000 Franken dotierten 74. Grossen Preis der Schweiz kamen vier Pferde an den Start. Dies, nachdem auch zwei noch auf der Liste der stehen gebliebenen Pferde figurierende französische Gäste aus dem Quartier des in Lamorlaye ansässigen Trainers Davide Satalia bei der definitiven Starterangabe zurückgezogen worden waren. Meistgenannter Sieganwärter war der neunjährige Wallach Bergerac, der den Sieg in dem über 4200 Meter führenden Jagdrennen letztes Jahr von seinem nachträglich disqualifizierten Trainingsgefährten Baraka de Thaix geerbt hatte. Seine überzeugenden Auftritte im Frühjahr in Aarau und Frauenfeld machten den Vertreter des Stalls Blue Devil zum logischen Favoriten. Allerdings musste sein Stammreiter Damien Mescam, der Bergerac von Frankreich her gut kennt, wegen eines Schlüsselbeinbruchs Forfait geben. Für ihn sprang Corentin Smeulders ein.
Wie üblich wurde Bergerac zu Beginn im Hintertreffen gehalten. Alle Pferde sprangen gut. Auch der früher recht selektive Tribünensprung bereitete in seiner wegen der Neuanpflanzung für den Moment entschärften Form keinerlei Probleme. Um die Mitte des Rennens löste Baraclaas Feux de Bois, der in der Folge zunehmend Mühe mit der Pace bekundete, an der Spitze ab. Erster Verfolger war nun der von seinem Trainer Jürg Langmeier optimal gerittene Al Cuarto. Als Bergerac auf der letzten Gegenseite zu Al Cuarto aufschloss, konnte dieser aber kontern. Er widerstand im Finish auch Bergeracs Endschnelligkeit und setzte sich sicher um drei Viertellängen durch. Um Hals verwies Bergerac den zweiten Schützling von Trainerin Chantal Zollet, Baraclaas, knapp auf den dritten Platz. Feux de Bois lief mit Weile-Abstand als Vierter ein.
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(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 35/2022)
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