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Die anwesenden Stimmberechtigen von Oberwil genehmigten die Jahresrechnung, nahmen Kenntnis von Kreditabrechnungen und wurden über die Schulsituation in Oberwil und Därstetten informiert.
Die Jahresrechnung 2013 schliesst bei einem Aufwand von 2 661 404.56 Franken und einem Ertrag von 2 887 598.95 Franken, und nach Abzug der gesetzlich vorgeschriebenen Abschreibungen von 187 814.15 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 38 380.24 Franken ab. Beeinflusst wurde die Jahresrechnung unter anderem mit Mehraufwand bei der Schneeräumung, tieferen Behördenentschädigungen, höherem Kantonsbeitrag beim Lastenausgleich Sozialhilfe und weniger Aufwand bei den Lehrerbesoldungsanteilen. Dem Antrag, die Jahresrechnung 2013, sowie die vorgestellten Nachkredite zu genehmigen, wurde vom Souverän zugestimmt.
Andy Gafner, Gemeindepräsident, präsentierte zwei Kreditabrechnungen, welche abgeschlossen werden konnten.
Für die Erneuerung der Fenster beim Gemeindehaus wurde ein Kredit von 80 000 Franken gesprochen, dieser wurde mit 29 952.05 Franken unterschritten. An der Gemeindeversammlung im April 2003 genehmigten die Stimmberechtigten einen Kredit von 315 000 Franken als Gemeindebeitrag für die Sanierung des Güterweges Fischbach-Erlisse. Auch hier konnte abgerechnet werden und es resultiert ebenfalls eine Kreditunterschreitung von 90 000 Franken.
Ueli Heim, Ressortchef Bildung, orientierte über die jetzige Situation der Schulen Oberwil und Därstetten. Momentan können in beiden Schulhäusern drei Klassen und ein Kindergarten geführt werden. Bereits im nächsten Jahr sind die Schülerzahlen in der Oberstufe problematisch. Zuerst in Därstetten, ein Jahr später auch in Oberwil.
Die Schulkommissionen beider Schulen haben in diversen Sitzungen verschiedene Möglichkeiten diskutiert und sind zu folgender Lösung gekommen: Bereits im nächsten Schuljahr werden die insgesamt vier Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse von Därstetten den Unterricht in Oberwil besuchen. In einem weiteren Schritt werden ab Sommer 2015 alle Oberstufenschülerinnen und Schüler in Oberwil unterrichtet. Gleichzeitig werden die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse aus Oberwil in Därstetten unterrichtet. So können beide Schulen Schüler aufnehmen, resp. müssen einige abgeben. «Wir wollen kein Oberstufenzentrum, denn das heisst, die Oberstufe ist weg,» orientiert Ueli Heim weiter, «Wir können zeigen, dass die Zusammenarbeit funktioniert, und dass eine geeignete Lösung gefunden wurde.»
Erstellt am: 28.05.2014