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So, 26. November 2017
Noëmi Lerch
Eine Hütte am Rande einer kargen Ebene. Im Innern der Hütte ein Kessel. Am Kessel eine junge Frau, sie rührt mit der Harfe die Milch. Am Fenster steht und raucht eine alte Frau im Offiziersmantel. In dieser Stille die beiden Frauen, deren Leben kaum unterschiedlicher sein könnte. Trotz ihrer Verschiedenheit sind die beiden Frauen durch ein starkes Band verbunden, sie sind Mutter und Tochter. Noëmi Lerch erschafft mit ihrem zweiten Roman «Grit» (Die Brotsuppe 2017) eine poetische Verwunschenheit und lässt jede Seite des Romans in einer eigenen Melodie erklingen.
Noëmi Lerch (*1987) geboren in Freienwil, studierte am Literaturinstitut Biel und dann an der Universität in Lausanne. Lerch schloss mit einem Master of Arts ab. Nach dem Studium arbeitete sie als Reisereporterin. »Grit« ist ihr zweites Buch. Ihr 2015 erschienener Erstling »Die Pürin« wurde mit dem Terra-Nova Schillerpreis für Literatur ausgezeichnet. Noëmi Lerch lebt in Aquila (TI). Seit 2014 besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Cellistin Sara Käser
Cello: Sara Käser