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20 Grossbanken müssen auch in Singapur für Zinsmanipulationen büssen - allerdings nur symbolisch. Werden die Missstände abgestellt, wird das Geld zurückbezahlt.
Die UBS und die Credit Suisse sind in Singapur zusammen mit 18 weiteren Banken im Zusammenhang mit Manipulationen bei der Festsetzung der Sibor-Sätze und anderer Benchmarks zu einer symbolischen Strafe verurteilt worden. Zwölf Institute, darunter ebenfalls die Schweizer Grossbanken, müssen bei der Finanzaufsichtsbehörde des Stadtstaats Sicherheitsleistungen hinterlegen.
Für die UBS, RBOS und ING liegt deren Höhe zwischen 1 Milliarden Singapur-Dollar (799,5 Millionen US-Dollar) und 1,2 Milliarden. Die CS bewegt sich mit andern namhaften Banken wie Barclays, der Deutschen Bank oder der Credit Agricole in einer Spanne zwischen 400 Millionen und 600 Millionen Singapur-Dollar, die bei der Behörde für ein Jahr zinslos deponiert werden müssen. Werden die Missstände abgestellt, wird das Geld zurückgezahlt, wie die Behörde mitteilte.
Den 20 Banken werden Versäumnisse und Fehler beim Risk-Management, internen Kontrollen und Prüfungen vorgeworfen und 133 Händler werden Verfehlungen im Zusammenhang mit Manipulationsversuchen bezichtigt.
Die UBS teilte mit, sie habe eng mit der Behörde zusammengearbeitet. Es gehe um Handlungen einiger weniger Personen in der Vergangenheit. Die Bank bedaure die Vorfälle.
Im Dezember hatte die UBS wegen Manipulationen durch einige ihrer Händler an die USA und Grossbritannien ein Geldbusse von rund 1,4 Milliarden Franken bezahlt.
(chb/jev/sda)