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- Das Parlament entscheidet voraussichtlich im März, ob das Schweizer Stimmvolk über Sion 2026 abstimmt.
- Bundesrat Guy Parmelin will einen Urnengang auf nationaler Ebene unbedingt verhindern. Sein Hauptargument gegen eine Volksabstimmung: Zeidruck.
- Konkret läuft die Bewerbungsfrist um eine Austragung der Olympischen Winterspiele am 11. Januar 2019 ab.
- Diese Deadline könne mit einer Volksabstimmung laut Sportminister Parmelin unmöglich eingehalten werden.
In der «Samstagsrundschau» zeigt sich Bundesrat Guy Parmelin von Olympia begeistert. Mit Blick auf die aktuellen Spiele in Pyeongchang verrät er: «Jeden Morgen schaue ich mir die Resultate an. Und ich bin natürlich sehr zufreiden, wenn unsere Sportlerinnen und Sportler gewinnen.»
Angesprochen auf die Möglichkeit einer Schweizer Kandidatur im Rahmen von Sion 2026 betont der Sportminister, dass die Bewerbung eine kantonale Angelegenheit sei. Sie zu einer nationalen werden zu lassen, sei riskant. Denn: «Wenn man die Spielregeln ändert, um ein Referendum zu machen», so Parmelin, «haben wir keine Zeit, die Bewerbung zu realisieren, bevor die Kandidatur deponiert sein muss.»
Parmelin hofft auf Solidarität der Kantone
Bei den Kosten für Sion 2026 appelliert Bundesrat Parmelin an die Solidarität der Kantone. Er hoffe, dass die Nicht-Olympia-Kantone für Sion 2026 Gratispolizisten zur Verfügung stellten. So, wie dies auch bei der Fussball-Europameisterschaft 2008 gehandhabt worden sei.
Die kantonalen Polizeidirektoren haben jedoch im November entschieden, für allfällige Polizeieinsätze während Sion 2026 600 Franken pro Polizist und Tag zu verrechnen. Parmelin hofft nun, dass die Konferenz der Kantonsregierungen diesen Entscheid umstösst.