Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03104.jsonl.gz/1832

Die erste schriftliche Erwähnung eines Drachen als Fluggerät stammt aus dem China des 5. Jahrhunderts v. Chr. Möglicherweise gab es aber Drachen schon viel früher in Indonesien.
Die ersten chinesischen Drachen waren aus Bambus und Seide. Weil Seide immer sehr teuer war, verbreiteten sich die Drachen erst, als mit der Erfindung des Papiers das Material zum Drachenbauen für normale Menschen erschwinglich wurde. Man vermutet, dass buddhistische Mönche die Tradition des Drachenfliegens nach Japan und Korea brachten. Drachen sollten die Gebete der Menschen in den Himmel tragen; sie hatten also eine ähnliche Aufgabe wie die Gebetsfahnen der Tibeter.
Mit dem Papierhandel wurde auch das Drachenfliegen gegen Westen verbreitet. So gibt es in Afghanistan zum Neujahrsfest Nauroz die Sitte, Kampfdrachen gegeneinander antreten zu lassen. Im Buch "The Kite Runner" (deutsch: Der Drachenläufer; verfilmt 2007 von Marc Forster) von Khaled Hosseini wird dieser Brauch eindrücklich beschrieben.
Wir haben kleine rechteckige Drachen aus Papier und Bambus gebaut. Darauf malten wir Porträts der Hauptfiguren aus der Peking-Oper: Sheng (männlicher Held), Dan (weibliche Heldin), Jing (General, Kaiser) und Chou (Clown).
Seit August 2004 gibt es an der OS Drei Linden in Basel Klassen mit inhaltlichen Schwerpunkten. Die Klasse 1a - 3a (2010 - 13) ist eine davon. Die Schülerinnen und Schüler haben zwei Lektionen pro Woche mehr als andere Zeit, um sich mit ihrem Schwerpunkt, der Kunst und Gestaltung, zu befassen. Hier werden immer wieder Resultate und Erlebnisse aus ihrem Unterricht gezeigt. Weitere Stories zu diesem Projekt...