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In der Schweiz hat es immer weniger Pauschalbesteuerte. Doch der Ertrag pro pauschal besteuerter Person nimmt zu.
Während im vergangenen Jahr 4557 Personen nach dem Aufwand besteuert wurden, so die offizielle Bezeichnung, waren es im Spitzenjahr 2012 noch 5634. Dennoch stiegen die Steuereinnahmen auf allen drei Staatsebenen auf 821 Millionen Franken.
Die tiefste für das ganze Jahr 2018 einkassierte Steuer belief sich auf 10'000 Franken und die höchste auf 11'967'953 Franken, wie die Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren am Freitag mitteilte. Der durchschnittliche Ertrag pro pauschal besteuerter Person habe weiter zugenommen und liege nun bei 180'162 Franken. Die Nationalität der Steuerpflichtigen wurde nicht erhoben.
Bei der Besteuerung nach dem Aufwand handelt es sich um ein vereinfachtes Veranlagungsverfahren für ausländische Staatsangehörige, die ihren Wohnsitz in der Schweiz haben, hier aber keiner Erwerbstätigkeit nachgehen. Zu dieser Gruppe der Pauschalbesteuerten gehört weniger als ein Promille der Steuerpflichtigen. Ausgeschlossen sind Künstler, Wissenschaftler, Sportler und Verwaltungsräte, die hierzulande persönlich zu Erwerbszwecken tätig sind.
Die Pauschalbesteuerten konzentrieren sich auf die Genferseeregion und das Tessin. Die Waadt ist Spitzenreiterin mit 1054 Personen, gefolgt vom Wallis mit 966. Das Tessin zählte 842, Genf 577 Pauschalbesteuerte. Eine dreistellige Zahl gibt es zudem in Graubünden (233), Bern (191) und Zug (140).
(sda)