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Sie können darlegen, wie eine Migräne von anderen Kopfschmerzarten abzugrenzen ist.
Sie können die wichtigsten Arzneimittel zur Akutbehandlung einer Migräne nennen und können darlegen, wann diese eingesetzt werden.
Sie können die neuen Therapieansätze zur Prophylaxe von Migräneanfällen und deren Wirkmechanismus erklären.
Sie können einschätzen, welche zusätzlichen Massnahmen evidenzbasiert einen Nutzen in der Prävention von Migräne bringen.
Sie können betroffenen Patienten Tipps zum Umgang mit ihrer Erkrankung geben.
Zusammenfassung
Die Migräne gehört zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. Die Krankheit verläuft chronisch rezidivierend mit einem Altersgipfel zwischen dem 25. und 45. Lebensjahr und kann die Lebensqualität der betroffenen Patienten stark einschränken. Die Migräne zählt zu den primären Kopfschmerzarten, deren wichtigste Formen die Migräne mit und ohne Aura darstellen. Die Diagnose wird hauptsächlich aufgrund klinischer, anamnestischer und neurologischer Untersuchungen gestellt. Eine sorgfältige Diagnose ist essenziell für den Ausschluss schwerwiegender Ursachen und als Grundlage für eine Therapie. Nebst nicht-medikamentösen Massnahmen wird in der Therapie unterschieden zwischen der Akuttherapie der Migräneanfälle und der Langzeitprophylaxe. In der Apotheke muss anhand von gezielten Fragen geklärt werden, ob eine Selbstmedikation sinnvoll ist oder eine ärztliche Abklärung empfohlen werden sollte.
Dieser Fachartikel ist mit 12.5 FPH-Kreditpunkten akkreditiert als Fortbildung FPH Offizinpharmazie sowie als Fortbildung für den Fähigkeitsausweis FPH Anamnese in der Grundversorgung.