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Sean Scully gehört zu den bedeutendsten abstrakten Malern unserer Zeit. Er malt aber nicht nur, sondern begleitet sein Werk auch intellektuell, durch Vorträge und Interviews, in denen er Auskunft über sein Arbeiten gibt, sich aber auch als glänzender Beobachter und Analytiker erweist, wenn es um die Kunst seiner Kollegen geht: etwa um Künstler wie van Gogh, Morandi, Mondrian, Rothko, den Expressionismus oder Minimalismus. In den rund 200 Texten, Ideenskizzen, Notaten, Gesprächen und Essays, die der Band Inner versammelt, gibt Sean Scully freimütig Auskunft über Biographisches, Emotionales, seine Entwicklung als Künstler, seine Absichten, Werkphasen und seine Sicht auf Kunst und Leben. Neben Faksimiles handgeschriebener und oft auch mit Zeichnungen versehener Seiten präsentiert dieses Buch einige eindrucksvolle Schlüsselwerke, die Scully mit seinen Äusserungen erhellt. Der Band erscheint nun endlich auch in deutscher Sprache.
Portrait
Sean Scully, 1945 in Dublin/Irland geboren, studierte in England und den USA Malerei. 1984 beginnt sein internationaler Durchbruch mit einer Ausstellung im Museum of Modern Art. Seitdem zählt er weltweit zu den wichtigsten Gegenwartskünstlern. Seit den 90ern lehrt er an Kunstakademien in den USA, in England und Deutschland.
Kelly Grovier ist Lyriker sowie Kritiker für Kunst und Geschichte. Grovier studierte in Californien, Los Angeles und Oxford und hat sich intensiv mit der britischen Romantik und zeitgenössischer Kunst auseinandergesetzt. Grovier ist Mitbegründer des wissenschaftlichen Journals European Romantic Review , schreibt regelmässig für die Literaturbeilage der Times und arbeitete von 2004 bis 2008 für den Observer. Seine eigenen Gedichte die er häufig bildenden Künstlern von Giotto bis Sean Scully gewidmet hat erscheinen in internationalen, literarischen Publikationen. In einer Serie abstrakter Kunstwerke untersucht er die Verbindung zwischen Text und Malerei.