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Die Walliser Regierung hat heute in Sitten im Rahmen eines Besuches den neuen Chef der Armee, Korpskommandant Philippe Rebord getroffen. Der Walliser hat sein Amt am 1. Januar 2017 angetreten. Anlässlich dieses Treffens wurde unter anderem auch über die Auswirkungen des Stationierungskonzeptes der Armee und die Zukunft der Patrouille des Glaciers im Rahmen des Gesamtprojektes der Weiterentwicklung der Armee (WEA) diskutiert.
Staatsratspräsidentin Esther Waeber-Kalbermatten gratulierte dem Walliser im Namen ihrer Staatsratskollegen zu seiner Ernennung. Anlässlich des Treffens stand das Stationierungskonzept der Armee im Zentrum der Diskussionen, unter anderem die Etappen des Übergangs des Militärflugplatzes Sitten in die zivile Verantwortung nach 2021, die Einstellung des regelmässigen Flugbetriebes ab 31. Dezember 2017, der Erhalt durch das Departement für Verteidigung, Bevölkerungs-schutz und Sport (VBS) von Sitten als Ausweichflugplatz, die Weiterführung durch die Schweizer Armee der Lernendenwerkstatt für Polymechaniker bis Ende Juli 2029 oder auch die Ansiedlung der Militärpolizei in Teilen der militärischen Flugplatzinfrastruktur (siehe Me-dienmitteilung vom 7. Dezember 2016: «Militärflugplatz Sitten: Weichen für den Übergang in zivile Hände sind gestellt»).
Doch auch der Rückzug der Armee aus den Randregionen, wie zum Beispiel im Goms mit der Schliessung des Fliegerabwehr-Schiessplatzes in Gluringen Ende 2016 und die Übernahmemöglichkeiten der Armeeinfrastrukturen durch die zivilen Behörden in solchen Fällen wurden erwägt.
Schlussendlich war auch der Erfolg der Patrouille des Glaciers (PDG) Thema der Gespräche. Der Staatsrat und der Chef der Armee betonten die Bedeutung des internationalen militärischen und zivilen Skialpinismus-Wettkampfs für die Schweizer Armee und den regionalen Tourismus. Sie freuen sich auf die nächste Ausgabe der Patrouille des Glaciers, die 2018 stattfinden wird.