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In vorchristlicher Zeit feierten die Kelten im Herbst Samhain – das Ende des Sommers. In dieser Nacht verabschiedeten sie sich vom Sommer. Damals glaubte man, der Winter sei die Zeit des Todes. Die Familien boten ihren Verstorbenen Speisen an, die sie symbolisch gemeinsam verzehrten. In Mexiko feiert man bis heute am 1. November den Tag der Toten: Familien ziehen mit Speisen auf den Friedhof und feiern. Später begann man sich auch zu kostümieren. Der Tod sollte glauben, dass die kostümierten Menschen schon tot seien und er sie nicht mehr zu holen brauche. Im 19. Jahrhundert wanderten viele Iren, also Nachfahren der Kelten, in die USA aus und nahmen ihre Traditionen mit. Seit 1000 Jahren feiern am 1. November die Katholiken das Fest Allerheiligen. Im Englischen heisst der Tag All Hallows und der Vorabend All Hallows Evening – verkürzt Halloween.