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Die Bedingungen in Mittelengland sind «very british». Die Temperatur betrug nur 16 Grad und bei Hälfte des ersten 45-minütigem Moto2-Trainings begann es auch noch zu regnen.
Für den verletzten Dominique Aegerter engagierte Teamchef Fred Corminboeuf für den GP von Grossbritannien den erst 16-jährigen Spanier Iker Lecuona, der vor einem Jahr spanischer Supermoto-Champion geworden ist. «Ein ungeschliffener Diamat», bezeichnet Corminboeuf den Teenager, der in seinem ersten Training mit 6,7 Sekunden Rückstand nur den 27. und zweitletzten Platz erreichte.
Lecuona könnte auch Mitte September in Misano zum Einsatz kommen und ist allenfalls eine Option für 2017, falls sich das «Swiss Dream Team» vom Freiburger Robin Mulhauser trennen sollte, der sich mit fast vier Sekunden Rückstand im 25. Trainingsrang klassierte. Der Zürcher Jesko Raffin verlor als 23. «nur» 2,571 Sekunden.
Ob bei Aegerter bis zum Grand Prix von San Marino die Verletzungen (zwei Bänder in der Schulter gerissen, angebrochene Rippe) ausgeheilt sind, ist fraglich. Dem 25-jährigen Oberaargauer droht vielleicht sogar eine Operation der Bänder, was eine rund sechswöchige Pause nach sich ziehen würde.
(SDA)