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Harnleiterkrebs (Ureterkarzinom)
Unter einem Ureterkarzinom versteht man eine Krebserkrankung des Harnleiters. Hierbei handelt es sich um einen bösartigen Tumor des Harnleiters, der verhältnismässig selten vorkommt. Als Symptome können eine Makro – oder Mikrohämaturie auftreten. Sie bezeichnen das Vorkommen von Blut im Urin, wobei es bei der Makrohämaturie mit dem blossen Auge sichtbar ist, während es bei der Mikrohämaturie nur in Testungen nachweisbar ist. In einer endoskopischen Untersuchung, bei der ein schmales, langes Gerät über Harnröhre und Blase in die Harnleiter vorgeschoben wird, können Gewebeveränderungen erkannt werden. Zusätzlich kann eine Gewebeprobe, eine sogenannte Biopsie, entnommen und genauer untersucht werden. Bei sehr kleinen Tumoren kann im Rahmen der Untersuchung auch das veränderte Gewebe entfernt werden. Ist die Krankheit bereits weiter fortgeschritten, ist es in manchen Fällen auch notwenig, den ganzen Harnleiter samt zugehöriger Niere entfernen zu müssen.