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Seit etwa einem Jahr sind ARM-Serverchips am Markt erhältlich. Aktuell machen diese noch einen kleinen Anteil des Weltmarkts aus. Doch birgt die neue Technologie offenbar deutliche Wachstumschancen.
Insgesamt wurden im Jahr 2013 weltweit rund 20.000 Server ausgeliefert, die auf der ARM-Architektur basieren. Gemessen am Weltmarkt sind das magere 0,2 Prozent. Bis zum Jahr 2017 soll dieser Betrag allerdings auf 1,06 Millionen Einheiten hochschnellen. Das entspräche einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 170 Prozent. Die Arm-basierten Server werden seit Ende 2012 angeboten. In diesem Markt tummeln sich Unternehmen wie Dell, ARM Holdings, AMD, IBM und HP.
Der US-ICT-Riese Hewlett-Packard (HP) kann sich laut Onlinebranchendienst Digitimes freuen. Bis zum Jahr 2016 sollen diese Server fünf bis zehn Prozent des Weltmarkts für Server ausmachen, bis zum Jahr 2017 rund 10 bis 15 Prozent. Entscheidend für diese Entwicklung sei vor allem die Kompatibilität zu Windows-Server-Betriebssystemen. Wenn diese schwach ausfällt, könnte sich eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von rund 150 Prozent einrichten. Zuletzt hatte HP eine neue Cloud-Lösung vorgestellt. Demnach wurde nun eine Hybridlösung entwickelt.