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Aufstieg über die Tatzalp zur
Krinnenlücke (zwischen
Kistenhorn und Aeusser Leghorn) in 5½
Stunden, von da
in ¾ Stunden aufs Aeussere Leghorn und in weiteren 1¼ Stunden zum Inneren Leghorn, das
eine noch umfassendere Aussicht bietet.
(Torrone)(Kt. Tessin,
Bez. Blenio).
2000-364 m.
Wildbach des
Val Pontirone; mündet 3,5 km oberhalb
Biasca durch eine enge
Schlucht
insVal Blenio aus, wo er in mehrere Arme geteilt über seinen mächtigen Schuttkegel dem
Brenno zufliesst.
Die Strasse überschreitet die Legiuna auf dem Schuttkegel mit dem sog.
Ponte Legiuna. Von hier zweigen nach O. der über
Sant' Anna ins
Val Pontirone und nach S. der auf die Alpweiden des
MonteLegiuna führende Weg ab. Die Legiuna
ist kein Gletscherbach, da zu ihrem Einzugsgebiet nur einige ganz kleine Eisfelder gehören. Sie erhält ihr
Wasser hauptsächlich
durch die Schneeschmelze im Frühjahr und die im Sommer hier häufigen Sturzregen, zu welchen Zeiten sie dann als ungestümer
Wildbach auftritt, während sie sonst beinahe trocken liegt. Vergl. den Art.
Pontirone (Val).
(Kt. Tessin,
Bez. Lugano).
553-430 m. Kleiner Bach; entspringt am
S.-Hang des
Monte Ceneri und mündet nach 4 km langem
Lauf in der
Richtung nach S. bei
Camignolo von rechts in den
Vedeggio. Erhält von rechts die beiden
Wildbäche Zanigo und Venigo, die
sehr viel Geschiebe führen und oft bedeutenden Schaden anrichten. Die Leguana soll in nächster Zeit verbaut werden.
(Kt. Appenzell
I. R., Gem. Appenzell).
779-1134 m. So heisst der
S.-Hang des Höhenrückens n. über Appenzell.
Mit schönen
Wiesen bestanden und von
einigen Waldschluchten durchzogen. Trägt die Siedelungsgruppen Vorderlehn, Oberlehn und Hinterlehn. Zusammen 56
Häuser, 301 kathol.
Ew. Rindvieh- und Schweinezucht. Handstickerei. Als das Land noch in Roden eingeteilt war, umfasste die
Lehner Rode den
FleckenAppenzell.
Grösster Grundbesitzer auf Lehn war einst die den Aebten von St. Gallen
gehörende Burg
Clanx, die zwischen Vorderlehn
und Hinterlehn stand. In Vorderlehn die
KapelleMaria zur
Sonne.
507 m. Dorf, am
S.-Hang der ersten Jurakette und 1,5 km n. der
Station
Niederbipp der Linie
Olten-Solothurn. 28
Häuser, 167 reform. Ew.
Wiesen-, Obst- und Rosenbau. 500 m n. Lehn die Ruine
der durch das Erdbeben von 1356 zerstörten Erlisburg.
1851 unter der Leitung der Schwester
Rosa Bättig von
Niederwil(Luzern)
gestiftet; schloss sich 1855 als Filiale an das Kloster
Wonnenstein bei
Teufen
an. Das jetzige Klostergebäude ist 1853 erbaut worden; es beherbergt 32 Nonnen, die sich neben ihren religiösen Pflichten
mit Landbau, Stickerei, Nähen und Herstellung von Arzneimitteln beschäftigen. Wallfahrtsort für die Bewohner Innerrodens
und der benachbarten katholischen Landschaften. Das Kloster wird im Namen
¶
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der Superiorin von Wonnenstein durch eine Subpriorin geleitet, hat aber seinen eigenen Beichtvater.