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Dies zeigt zumindest ein genauerer Vergleich zwischen der Nutzung des Swiss Index (SWI) beziehungsweise des Gesamtzuchtwerts (ISET) als Auswahlkriterium für den Einsatz von KB-Stieren. Während die besten KB-Stiere rangiert nach ISET weiterhin klar überdurchschnittliche Zuchtwerte für die Grösse aufweisen, liegen die besten nach SWI rangierten Stiere mit ihren Zuchtwerten für die Grösse nahe der Basis der Rasse. Die Selektion mit Hilfe des SWI verhilft also Kühe zu züchten, die nicht immer noch grösser werden als ihre Vorfahren. Im Gegensatz dazu führen Zuchtentscheide aufgrund des ISET oder der Milchmenge dazu, dass die Kühe von Generation zu Generation nach wie vor grösser werden.
Zudem zeigt der Vergleich, dass der SWI in stärkerem Zusammenhang zu einzelnen Fitnesszuchtwerten steht als der ISET. Wer die einzusetzenden KB-Stiere also mithilfe des SWI auswählt, erzielt in Merkmalen wie Fruchtbarkeit, Persistenz und Geburtsverlauf besonders gute Zuchtfortschritte. Der SWI als Selektionshilfsmittel verhilft somit funktionelle und fruchtbare Kühe für eine problemlose Milchviehherde zu züchten. Hingegen wird die Entwicklung der Milchleistung verlangsamt. Dafür werden aber mit dem SWI die Milchgehalte stärker verbessert als mit Hilfe des ISET.