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Bei Triominos Tri-Balance werden Spielsteine mit viel Fingerspitzengefühl auf einem dreieckigen Spielbrett platziert, das auf einer Kugel ruht. Archimedes hätte daran seine wahre Freude gehabt: Die unterschiedlich schweren Spielsteine müssen so auf dem Spielbrett verteilt werden, dass es im Gleichgewicht bleibt. Dabei wirkt das Prinzip des Hebelgesetzes und es gilt, taktisch klug Gegengewichte aufzubauen.
Je schwerer ein Stein ist und je weiter er am Rand abgelegt wird, desto größer ist die Hebelwirkung und das Risiko, das Spielbrett aus dem Gleichgewicht zu bringen. Wie im wahren Leben werden riskante Manöver mit vielen Punkten belohnt ? oder enden in einem Fiasko. Denn gerät das Spielbrett aus dem Gleichgewicht und berührt den Tisch, muss der Spieler aussetzen und bekommt keine Punkte. Das tut weh, denn der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Wer also frei nach dem Motto No Risk, no Fun seine Steine setzt, wird so manche Überraschung erleben. Am Ende gewinnt, wer das Risiko am besten kalkulieren kann.