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Regal ohne Tablare
«Frames 2.0» besteht aus zwölf verschieden grossen Holzrahmen, von denen sechs horizontal und sechs vertikal angeordnet werden. Je nach Betrachtungsort scheinen die einzelnen Teile zu schweben. Das ungewöhnliche an diesem Regal ist aber, dass es keine herkömmlichen Tablare aufweist: Die waagrechten Rahmen übernehmen die gleiche Funktion, ohne dass sie Flächen bilden.
Auf die in der Mitte offenen Rahmen kann man bequem Bildbände stellen, kleinere Bücher passen auf die schmaleren Rahmen. Sie eignen sich aber auch für hängende Gegenstände. Ein als Zubehör erhältlicher Metallbehälter kann von oben eingefügt werden und zum Beispiel als Pflanzgefäss oder zum Verstauen von kleinen Dingen dienen.
«Frames 2.0» kann man als freistehendes Regal oder als Raumteiler einsetzen. Angeliefert wird es als flaches Paket, was nur möglich ist, weil alle Rahmen eine andere Grösse aufweisen und sich dadurch ineinander legen lassen. Beim Aufstellen werden die aus Eiche oder Esche hergestellten Rahmen zusammengesteckt und gegenseitig stabil verbunden.
Entwickelt wurde «Frames 2.0» vom holländischen Innenarchitekten und Designer Gerard de Hoop. Er strebt bei seiner Arbeit Entwürfe an, welche die Elemente Einfachheit, Vielseitigkeit und Überraschung vereinen. Die Einfachheit erreicht er hauptsächlich, indem er – wie bei «Frames 2.0» geometrische Grundformen verwendet.