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GlaxoSmithKline (GSK) warnt davor, dass der Gewinn im Jahr 2019 wahrscheinlich nicht so hoch ist wie im vergangenen Jahr. Nach Angaben des britischen Pharmakonzerns wird erwartet, dass der bereinigte Gewinn pro Aktie aufgrund der Einführung eines generischen Gegenparts des Asthma-Medikaments Advair von GSK um etwa 5 bis 9 Prozent sinken wird.
Advair war ein echter Blockbuster für GSK. Aber das nächste Mal muss das Unternehmen andere Ressourcen einsetzen. Rivale Mylan erhielt letzte Woche die Genehmigung, einen Advair-Wettbewerber in den Vereinigten Staaten anzubieten.
Im Jahr 2018 betrug der Umsatz 30,8 Milliarden Pfund. Das sind mehr als 35 Milliarden Euro und 2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg um 7 Prozent auf 119,4 Pence. Unterhalb der Linie verdoppelte sich das Ergebnis fast auf 4 Milliarden Pfund.
GSK hat im vergangenen Jahr mehrmals die Gewinnprognose angehoben. In der letzten Periode des Jahres meldete die Gruppe auch einige bedeutende Abschlüsse. So hat GSK Tesaro 5,1 Milliarden Dollar eingespielt. Das ist ein amerikanisches Biopharmazeutikum, das unter anderem Medikamente gegen Eierstockkrebs entwickelt.
Darüber hinaus wurde der in Indien, Bangladesch und anderen Ländern der Region tätige Geschäftsbereich Health Food Drinks für 3,3 Milliarden Euro in bar und Aktien an Unilever verkauft. Darüber hinaus hat sich GSK entschieden, den Geschäftsbereich Consumer Health in einem neuen Unternehmen mit dem der anderen Firma Pfizer zusammenzulegen. Die Kombination der bekannten Schmerzmittel Advil und Panadol ist unter einem Dach vereint.