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Vor ihrer Wahl zur STV-Direktorin arbeitete Judith Renner-Bach während mehrerer Jahre in leitender Position bei der Erziehungsdirektion des Kantons Bern: von 1992 bis 1996 als Vorsteherin der Abteilung Erwachsenenbildung und von 1996 bis 2002 als Leiterin des Amts für Berufsbildung.
Renner-Bach war nach ihrem Ausscheiden aus der Kantonsverwaltung auch politisch aktiv: Noch als SVP-Mitglied stand sie 2005 im Rennen für eine Regierungsratskandidatur, unterlag aber an der entscheidenden Versammlung Mitkonkurrenten.
Sie gehörte dann zu jenen SVP-Mitgliedern, die zur 2008 gegründeten BDP wechselten. Bis zu ihrem Tod war sie Mitglied der BDP/CVP-Fraktion des Berner Stadtparlaments.
2006 trat sie als STV-Direktorin zurück, weil sie ihrem Leben nach dem Tod ihres Mannes eine neue Wende geben wollte, wie sie damals der «Hotel und Tourismus Revue» und der «Berner Zeitung» sagte. Sie begann als 53-Jährige ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bern und schloss dieses 2011 mit einem Master of Law ab. 2013 erhielt sie das Anwaltspatent.