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Pritzker-Preis für Arata Isozaki
Mit Arata Isozaki wird ein Architekt ausgezeichnet, dessen Bauten von Philosophie, Geschichte, Theorie und Kultur durchdrungen sind.
Der «Praemium Imperiale» wird seit 1989 in den Sparten Malerei, Skulptur, Architektur, Musik und Film/Theater verliehen. Der auf Initiative des japanischen Königshauses gestiftete und heute von der Japan Art Association verliehene Preis versteht sich als Ergänzung zum Literaturnobelpreis.
Die fünf diesjährigen Preisträger stehen nun fest: Mit der Auszeichnung für Henning Larsen in der Kategorie Architektur geht der Preis erstmals an einen dänischen Architekten. In der Kategorie Musik wird der US Musiker und Komponist Philip Glass ausgezeichnet. Cai Guo Qiang erhält die Auszeichnung als erster chinesischer Künstler in der Kategorie Malerei. In der Sparte Skulptur wird der italienische Bildhauer Cecco Bonanotte geehrt. Der japanische Ballettpionierin und noch aktiven Prima Ballerina Yoko Morishita wird der Preis in der Kategorie Theater/Film verliehen.
Mit Herzog & de Meuron (2007) und Peter Zumthor (2008) waren in den vergangenen Jahren auch Schweizer Architekturschaffende gewürdigt worden. Der mit je 15 Millionen Yen (181.000 Franken) dotierte Kunstpreis wird am 23. Oktober in Tokio verliehen.