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Obwohl sich die Schweizer Bevölkerung, vor allem die Jugend, seit Ausbruch der Krise auf verschiedenen Ebenen radikalisiert und polarisiert, drückt sich diese Bewusstseinsveränderung kaum in den traditionellen Parteien aus. Dies liegt entscheidend daran, dass die SP sich weigert, konsequent die Interessen der ArbeiterInnen zu verteidigen.
Aufgrund der Überproduktionskrise wurden die kapitalistischen Staaten in den vergangenen Jahren gezwungen, verstärkt miteinander in Konkurrenz zu treten und damit stets billiger zu produzieren als die anderen Länder. Dies bedeutet im Klartext, die Ausbeutung der ArbeiterInnen durch tiefere Löhne, tiefere Sozialausgaben und längere Arbeitszeitenzu erhöhen.