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Wer in Zukunft im National- oder Ständerat politisieren will, der musste bis spätestens am Montagmittag seine Kandidatur bekannt gegeben haben. Wie die Staatskanzlei Nidwalden in einer Mitteilung schreibt, sind bis zum Ablauf der Eingabefrist je drei Kandidaturen eingegangen.
Für den Ständerat hat die FDP Die Liberalen Nidwalden die Kandidatur des bisherigen Ständerats Hans Wicki (59) eingereicht. Herausgefordert wird er von Urs Lang (44) von Aufrecht Nidwalden. Auch ins Stöckli will das überparteiliche Bürger-Engagement. Sie versuchen mit Benedikt Zwyssig (52) der FDP den Sitz streitig zu machen.
Für den Nationalrat verteidigt die SVP den frei werdenden Sitz von SVP Nationalrat Peter Keller mit Roland Blättler (62). Die Mitte Nidwalden möchte den Sitz aber für sich beanspruchen und schickt Regina Durrer-Knobel (52) ins Rennen. Ebenfalls ihr Glück versucht Beatrice Richard-Ruf (61) von der FDP Die Liberalen Nidwalden.
Der Kanton Nidwalden verfügt sowohl im Nationalrat als auch im Ständerat über je einen Sitz. Bei der Ständeratswahl ist das absolute Mehr entscheidend. Wird dieses im ersten Wahlgang nicht erreicht, ist am 26. November 2023 ein zweiter Wahlgang notwendig.
Anders als bei der Ständeratswahl ist für die Wahl in den Nationalrat am 22. Oktober 2023 das relative Mehr massgebend. Die Kandidatin oder der Kandidat mit den meisten Stimmen ist gewählt.
(red.)