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Metal Gear Solid: Ground Zeroes Hideo Kojima: Werdet ihr entdeckt, wechselt das Gameplay von Infiltration auf Flucht
Hideo Kojima in London: Der Papa von Solid Snake spricht über "Metal Gear Solid: Ground Zeroes", seine Vorliebe für Helikopter und warum Basenbau ein wichtiges Element für „Metal Gear Solid 5“ wird. Ausserdem: Wie ihn Konamis Präsident anrief um mal eben ein neues "Silent Hill" mit Fox-Engine zu "buchen", er sich selbst als Angsthase bezeichnet und sich die Waffenforschung für Solid Snake im Jahr 2048 auch mit eurem Smartphone managen lässt.
Kojima: Haha, tatsächlich mag ich den Film, unser Solid Snake hat damit aber überhaupt nichts zu tun. Ich wollte einen Namen, einen Codenamen für diesen Special Agent der den Charakter schön umschreibt: Schlangen sind Wesen, die sich leise und unverdächtig an dich heranschleichen und blitzschnell zustechen. Nahezu unsichtbar und tödlich - das passte super zu dem Typ, den ich schaffen wollte.
Auf dem Panel erklärt er auch warum er sich eigentlich für einen sehr amerikanischen Charakter entschieden hat obwohl er selbst in Japan geboren wurde und aufgewachsen ist.
Kojima: Ich wollte als Kind eigentlich immer Regisseur werden und war ein grosser Fan der typisch amerikanischen Action-Helden die waren mir allerdings etwas zu flach - Snake sollte mehr Tiefe haben. Ich schätze ich habe in meiner Kindheit und als Teenager sehr viel mehr amerikanische Einflüsse bekommen als japanische, was sicher daran lag das ich mit meinen Eltern viel gereist bin. Aus Japan kamen wenige Blockbuster, Hollywood war damals das was mich angemacht hat. Bis auf "Snatcher" spielen daher all meine Games in den USA.