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Kritik an Ex-Klub - Kevin de Bruyne kritisiert Chelsea und nennt die Gründe für seinen Abschied
Kevin de Bruyne hat die Leihpraxis seines Ex-Vereins FC Chelsea an den Pranger gestellt und seinen Abschied von der Stamford Bridge begründet.
Für 75 Millionen Euro wechselte Kevin de Bruyne vor zwei Jahren vom VfL Wolfsburg zu Manchester City. Dort ist der Belgier zu einem der besten Mittelfeldakteure der Premier League aufgestiegen.
Vor seiner Zeit in Manchester und Wolfsburg war De Bruyne bei Chelsea angestellt. Die Blues verliehen De Bruyne einst an Genk, dann an Werder Bremen.
Doch im Januar 2014 ließ sich der Nationalspieler verkaufen - für 22 Millionen Euro Ablöse. Dies geschah nicht, weil er unter dem damaligen Chefcoach Jose Mourinho selten zum Zug kam, sondern weil er mit Chelseas System der Ausleihe von Spielern nicht einverstanden war.
"Ich wollte verkauft werden nach den Erfahrungen, die ich gemacht habe", sagte der Belgier: "Sonst hätte es sich Jahr für Jahr wiederholt: Gut spielen bei einer Leihe und dann als junger Spieler zurückkommen, der sich neu beweisen muss."
Diese Erfahrung habe er nicht "zum dritten Mal" machen wollen, betonte Kevin de Bruyne im Rückblick auf das Frühjahr 2014.
"Ich hätte sonst womöglich in Wolfsburg überzeugt, eine gute Weltmeisterschaft gespielt und wäre danach mit demselben Status zu Chelsea zurückgekehrt."
Der FC Chelsea hat aktuell rund 20 junge Spieler verliehen. Manche Spieler wie Marco van Ginkel werden Jahr für Jahr verliehen. Kevin de Bruyne hatte auf diese Praxis keine Lust.
Die Leih-Politik von Chelsea hat bereits Kritik von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin auf sich gezogen.
"Wir müssen neue Mechanismen wie Luxus-Steuern und vor allem sportliche Kriterien wie Kaderbeschränkungen und faire Transferregeln untersuchen, um das Horten von Spielern zu vermeiden und die exzessive Konzentration von Talenten in einigen wenigen Vereinen", hatte Ceferin erklärt.