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Die Intelligenz eines Graupapageien ist beachtenswert. Man sagt ihnen nach, dass sie eine geistige Reife eines 3-jährigen Kindes erreichen und eine emotionale Reife eines 5-jährigen Kindes.
Graupapageien überlegen wie sie in einer bestimmten Situation reagieren sollen. Wenn ich z.B. die Türe ins Vogelzimmer öffne werde ich mit einem „Hallo“ begrüßt. Oder öffne ich im Winter das Fenster, um das Zimmer zu lüften, ruft der eine gleich „Brrr chalt“. Wenn die Grauen in der Außenvoliere sind, beobachte ich immer wieder wie sie dem Nachbarshund rufen „Chico chumm“ und auch noch dazu bellen.
Faszinierend wie sie sich verhalten und aus den jeweiligen Situationen Schlüsse ziehen. Ich habe auch bei meinen Grauen festgestellt, dass wenn ich Spielsachen oder Äste in die Voliere gebe ohne mich groß damit zu befassen, sie anfänglich größere Angsthürden vor dem ersten Erkunden haben. Beschäftige ich mich aber vorher mit dem Spielzeug in ihrer Anwesenheit, sehen und merken sie, dass nichts passiert. Die Zeit bis zum ersten Erkunden reduziert sich deutlich.
Logisches Denken wurde bislang nur bei Menschenaffen beobachtet. Nach diversen Studien musste man aber auch den Graupapageien und Rabenvögel diese Intelligenz zugestehen.
Hier siehst du ein Video von Alex dem Graupapagei
Alex war ein Graupapagei, dessen Wortgebrauch über einen Zeitraum von 30 Jahren von der Tierpsychologin Irene Pepperberg, zuerst an der Universität von Arizona und zuletzt an der Brandeis University, intensiv untersucht wurde.