Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/256572

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, aus einer systemischen und departementsübergreifenden Sicht eine Strategie zu entwickeln, um gegen die Leugnung des Klimawandels und/oder die Tatsache, dass der Klimawandel menschengemacht ist, vorzugehen. Der Bundesrat soll den Schwerpunkt seiner Arbeit auf drei Themen legen: Erstens sollen Rahmenbedingungen für Inhalte, die auf sozialen Netzwerken verbreitet werden, definiert werden, zweitens soll die Klimabildung gestärkt werden und drittens soll der tägliche Wetterbericht der öffentlich-rechtlichen Sender um das Thema "Klima" erweitert werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit Artikel 41 des Bundesgesetzes über die Reduktion der CO2-Emissionen (SR 641.71) verfügt der Bund bereits über eine gesetzliche Grundlage, um klimarelevante Handlungskompetenzen in Informations- und Bildungsangeboten zu stärken. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) unterstützt mit dem «Klimaprogramm» seit 2017 ausgewählte Aktivitäten im Bereich der Klimabildung und -kommunikation. Zudem stellt das National Centre for Climate Services (NCCS), das Netzwerk des Bundes für Klimadienstleistungen, seit 2015 Informationen zum <span style="background-color:white;">vergangenen, aktuellen und zukünftigen Klima und dessen Folgen für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft bereit (www.nccs.ch). Die Informationen sind so aufbereitet, dass sie auch in die&nbsp;</span>Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte aufgenommen werden können.<span style="background-color:white;">&nbsp;</span></p><p>Gestützt auf das Bundesgesetz über die Meteorologie und Klimatologie (SR 429.1) informiert das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz unter anderem über seine Webseite und App sowie über verschiedene Social-Media-Kanäle zum Thema Klimawandel. Zudem ordnet <span style="background-color:white;">MeteoSchweiz in regelmässigen Monats- und Jahresrückblicken den aktuellen Witterungsverlauf in die langfristige Klimaentwicklung ein.</span></p><p>Aufgrund dieser vielfältigen Tätigkeiten sieht der Bundesrat keinen Bedarf für weitergehende Strategien in diesem Bereich. Schliesslich hält der Bundesrat fest, dass eine offene Diskussionskultur, zu der auch das kritische Hinterfragen und der Austausch unterschiedlicher Meinungen gehören, einen wesentlichen Beitrag zur Schaffung von Vertrauen leistet.</p>