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Ingvar Kamprad (1926 – 2018)
Ingvar Kamprad, Gründer der Ikea Stiftung Schweiz, kam 1926 auf dem Hof Elmtaryd bei Agunnaryd im südschwedischen Småland zur Welt.
Nach einer Tischlerlehre gründete er 1943 im Alter von erst 17 Jahren das Unternehmen IKEA. Ursprünglich handelte er mit verschiedenen Konsumgütern wie Streichhölzern, Kugelschreibern, Tischdecken oder Nylonstrümpfen. 1947 nahm er Möbel in sein Sortiment auf, die er zwecks Kostenreduktion per Versand vorwiegend an die Bauern in der Provinz Småland verkaufte. Ab 1952 konzentrierte er sich vollständig auf den Möbelversandhandel.
Das erste IKEA-Möbelhaus eröffnete er 1958 in Älmhult, das erste ausländische Möbelhaus 1963 in Oslo. Außerhalb Skandinaviens wurde 1973 in Spreitenbach (Schweiz) das erste Möbelhaus eröffnet. Heute gibt es weltweit mehr als 300 Einrichtungshäuser in 26 Ländern (Stand August 2014).
1974 zog Ingvar Kamprad in die Schweiz, um sich zusammen mit seiner Frau Margaretha in Epalinges am Genfersee niederzulassen. Nach dem Ableben Margarethas 2011 kehrte er im Herbst 2013 nach Schweden in die Nähe von Älmhult zurück. Aus der Ehe mit Margaretha stammen die drei Kinder Peter, Jonas und Mathias Kamprad.