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Das Wichtigste in Kürze
- Seit 2003 wird in der Challenge League um den Titel gekämpft.
- Zuvor hiess die Liga NLB.
- Das sind die zehn Mannschaften der Saison 2022/23.
In 36 Runden treten die zehn Teams der Challenge League gegeneinander an und krönen so das beste Team der Saison. Hier ein Überblick der Teams:
FC Aarau
Der FC Aarau kämpft um den Wiederaufstieg in die Super League. Der im Mai 1902 gegründete Verein gewann in der Saison 2013/14 den Titel in der Challenge League. Daraufhin stieg Aarau in die höchste Schweizer Fussball-Liga auf. Nach zwei Saisons stieg der Verein bereits wieder ab.
Der FC Aarau gewann seit der Gründung dreimal den Schweizer-Meister-Titel und einmal den Titel in der Challenge League.
FC Lausanne-Sport
Der FC Lausanne-Sport wurde im Jahr 1896 gegründet und gehört zu den Traditionsvereinen des Landes.
Nach dem erstmaligen 2003 ging der Club Pleite und startete in der 2. Liga interregional neu. 2012, 2017 und 2020 stiegen die Waadtländer in die Super League aus. In der Saison 2021/22 musste Lausanne wieder in den sauren Apfel beissen und den gang in die Challenge League antreten.
Trainer: Ludovic Magnin (seit 2022)
Stadion: Stade de la Tuilière
Beste Platzierung Challenge League: 1. Platz (2011/12, 2016/17, 2019/20)
Grösste Erfolge: 7x Schweizer Meister (1913, 1932, 1935, 1936, 1944, 1951, 1965). 9x Schweizer Cupsieger (1935, 1939, 1944, 1950, 1962, 1964, 1981, 1998, 1999)
Neuchâtel Xamax
Bis zur Saison 2019/20 spielte die Mannschaft aus Neuenburg noch in der höchsten Schweizer Spielklasse. Dort gelang es dem Team in der Geschichte gleich dreimal den Schweizer-Meister-Titel zu gewinnen.
In der Neuzeit gelang der Mannschaft rund um Raphaël Nuzzolo zweimal der Gewinn des Titels in der zweithöchsten Schweizer Fussball-Liga. Nach dem 9. Platz in der letzten Saison wollen die Neuenburger eine Reaktion zeigen.
FC Schaffhausen
Der FC Schaffhausen wurde 1896 – an einem Unterhaltungsabend auf dem Munot – als «Football-Club Viktoria» gegründet. Er gehört zu den ältesten Schweizer Fussballclubs. Es gibt nur acht heute noch bestehende Vereine, die früher gegründet wurden.
In der Saison 2010/11 folgte mit dem Abstieg in die 1. Liga für Schaffhausen ein Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte. Dem FCS gelang in der Saison 2012/13 der Wiederaufstieg in die Challenge League.
Grösster Erfolg: Aufstieg NLA (1954/55)
Stade Lausanne-Ouchy
Der FC Stade Lausanne Ouchy entstand am 1. Juli 2000 aus der Fusion von FC Stade Lausanne und FC Ouchy. Der Verein ist im Lausanner Quartier Ouchy beheimatet. Lausanne-Ouchy spielt seit dem Jahr 2019 in der Challenge League.
2015 und 2016 verpassten die Lausanner den Aufstieg in die Promotion League. Im dritten Anlauf gelang der Aufstieg nach Siegen gegen die AC Bellinzona und den Lancy FC. Zwei Jahre später gelang dem Verein der Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse.
Trainer: Meho Kodro
Stadion: Stade Olympique de la Pontaise
Beste Platzierung: 3. Platz (2020/21)
Grösster Erfolg: Aufstieg in die Challenge League
FC Thun Berner Oberland
Der FC Thun Oberland wurde im Jahr 1898 gegründet. Der Verein schaffte 2005 die Qualifikation für die Uefa Champions League und später den Sechzehntelfinal der Europa League. 1955 und 2019 stand man im nationalen Cup-Final.
Seit 2020 spielt der FC Thun in der Challenge League. Zuvor hielt man sich seit 2011 in der obersten Schweizer Fussballliga. 2010 schafften die Thuner zwei Jahre nach dem Abstieg aus der Super League den Wiederaufstieg.
Grösster Erfolg: Champions-League-Qualifikation (2005/06)
FC Vaduz
Als Mitglied des Liechtensteinischen und Schweizerischen Fussballverbands gehört der FC Vaduz gleich zwei Dachorganisationen an. Der 1932 gegründete Fussballklub spielt seit der Saison 2021/2022 wieder in der Challenge League.
Nach dem Aufstieg in die höchste Schweizer Spielklasse im Jahr 2020 folgte der direkte Wiederabstieg. Zuvor spielten die Liechtensteiner von 2014 bis 2017 bereits ganz oben mit. Der FC Vaduz ist 47-facher Pokalsieger Liechtensteins.
Grösste Erfolge: 48x Liechtensteiner Cup / Mehrfache Super-League-Teilnahme
FC Wil
Der FC Wil wurde im Jahr 1900 gegründet. In der Saison 2001/02 gelang dem Verein aus St.Gallen sogar der Aufstieg in die höchste Spielklasse. 2004 gewann Wil den Schweizer Cup, stieg jedoch zugleich in die zweithöchste Liga ab, wo die Ostschweizer seither spielen.
Einige namhafte Trainer starteten ihre Karriere beim FC Wil beziehungsweise machten dort Zwischenhalt. Unter anderem Christian Gross von 1988 bis 1993 oder Hanspeter Latour und Marcel Koller um die Jahrtausendwende.
AC Bellinzona
Die AC Bellinzona besteht seit dem Jahr 1904. 1948 holten sich die Tessiner den bisher einzigen Schweizer Meistertitel. Zudem stand Bellinzona drei Mal im Cupfinal, ohne jedoch einen für sich zu entscheiden.
2013 ging Bellinzona Konkurs und begann in der 2. Liga regional einen Neustart. Auf die Saison 2022/23 kehren die Tessiner nun in die Challenge League zurück.
Yverdon-Sport FC
Der Klub wurde am 1. Juli 1948 durch eine Fusion des FC Yverdon, des FC Concordia und des Clubs White Star gegründet. Der Fussballverein aus der französischsprachigen Schweiz stieg im Jahr 2005 das dritte Mal in die höchste Schweizer Liga. Es folgte jedoch wieder der direkte Abstieg.
In der Saison 2016/2017 gelang es, als 1. Liga Meister in die Promotion League aufzusteigen. 2021 folgte dann der Aufstieg in die Challenge League.