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Dies geht aus Unterlagen hervor, die einem Gericht im US-Bundesstaat Massachusetts vorgelegt wurden. Die Frau macht laut Gerichtsunterlagen eine Summe von 750'000 Dollar geltend – unter anderem für medizinische Kosten, Arbeitsausfall und Schmerzen.
Die Klägerin gibt an, mit ihrem autistischen Sohn und ihrer Mutter mit dem Swiss-Flug 1662 von Zürich nach Venedig geflogen zu sein. Während die Crew mithilfe eines Trolleys im Mittelgang Getränke servierte, habe die Mutter der Frau die Crew gebeten, den Trolley weiterzuschieben.
Nachdem der Sohn eine Bewegung Richtung Trolley machte, hätte das Crew-Mitglied den Trolley ruckartig bewegt, sodass eine darauf stehende Kaffee-Kanne verschüttet wurde. Die Klägerin habe Verbrennungen zweiten Grades erlitten. Sie wurde nach der Landung ins Krankenhaus transportiert.
Der Fall hat sich im August 2019 ereignet, wurde aber erst Ende Juli 2020 dem Gericht präsentiert. Der Anwalt der Klägerin reagierte nicht auf eine Anfrage der «Handelszeitung». Die Swiss teilte mit: «Wir äussern uns nicht zu Rechtsfällen.» Und: «Unsere Besatzungen sind geschult, Sicherheitsvorkehrungen zu jeder Zeit einzuhalten.»
(tim/mil)