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Nachdem Mitte Juli bekannt wurde, dass der zurückgetretene 125-fache Kranzschwinger und Unspunnensieger Martin Grab in einer Dopingprobe positiv auf die Substanz Tamoxifen getestet wurde, hoffte der Rothenthurmer, dass ihn die B-Probe entlasten kann. Doch daraus wird nichts, wie Grabs Krisenmanagerin Janine Geigele mitteilt: «Grab wurde mitgeteilt, dass die B-Probe in einer sehr geringen Menge die Substanz bestätigt hat, aber keine weiteren oder leistungssteigernden Substanzen nachgewiesen wurden», so Geigele in der Medienmitteilung. Weiter heisst es: «Das Medikament Tamoxifen alleine ist keine leistungssteigernde Substanz und gehört nicht der Gruppe der Maskierungsmittel an, sondern gemäss WADA-Liste den Hormon- und Stoffwechsel-Modulatoren. Das Medikament wird bei Frauen zur Behandlung gegen Brustkrebs eingesetzt.» Martin Grab hat nach wie vor keine Erklärung dafür habe, wie das für einen Leistungssportler verbotene Brustkrebsmittel in seinen Körper gelangte. Er erwartet nun die Eröffnung eines Verfahrens von der Disziplinarkammer. An den internationalen Sportgerichtshof wird Grab nicht treten.