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Als Anderson zum zweiten Mal auf den anspruchsvollen Parcours geschickt wurde, stand sie bereits als Olympiasiegerin fest. Die Kanadierin Laurie Blouin kam Anderson mit 76,33 Punkte aus dem zweiten Lauf am nächsten, Finnlands Enni Rukajärvi sicherte sich mit einem Skore von 75,38 Punkten Bronze.
Die Schweizerinnen konnten von der Windlotterie nicht profitieren. Sina Candrian beendete den Wettkampf als beste Schweizerin im 7. Rang. Nach dem ersten Lauf war die Flimserin noch als Vierte klassiert gewesen. Elena Könz verpasste als Zehnte ein Diplom. Wie schwierig die Verhältnisse waren, zeigte sich nicht zuletzt daran, dass die Fahrerinnen gleich im Dutzend stürzten. Zu den prominentesten Opfern zählten unter anderen die Österreicherin Anna Gasser und die Amerikanerin Julia Marino, die Slopestyle-Championne der X-Games 2017.
Wegen der schwierigen Windverhältnisse hatten die Organisatoren in der Nacht auf Sonntag bereits die Qualifikation absagen müssen. Für den auf nur zwei Läufe beschränkten Final waren deshalb sämtliche Athletinnen zugelassen.
(SDA)