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Roger Federer gewinnt nach 135 Minuten gegen Carlos Berlocq problemlos mit 6:3, 6:2 und 6:1.
Der Schweizer kann mit seiner heutigen Leistung sehr zufrieden sein. Er scheint definitiv eingespielt zu sein und hatte seinen Gegner aus Argentinien jederzeit im Griff. Roger Federer erklärte dann auch im Platzinterview, dass er heute einiges ausprobieren konnte und mit seinem Spiel zufrieden war. Das Publikum wurde auf jeden Fall bestens unterhalten mit einigen spannenden und speziellen Ballwechseln. So gelang Roger Federer seinen Traumschlag zwischen den Beinen hindurch gespielt und nur kurz darauf wiederholte Berlocq dasselbe. Es sah etwas weniger Elegant aus als beim Maestro war aber nicht minder spektakulär. Somit konnte Berlocq doch auch einmal etwas schmunzeln, denn viel zu lachen hatte er heute definitiv nicht.
Federer hatte 37 und Berlocq 17 Winners geschlagen und der Schweizer gewann 7 von 13 Breakpunkten, der Argentinier nur 1 von 3 Breakpunkten. Der 1. Aufschlag muss bei Federer noch verbessert werden aber dafür funktioniert die Vorhand wieder einwandfrei. Federer wirkte auch am Netz beim Volley sehr sicher und tankte viel Selbstvertrauen für die dritte Runde. Dort trifft er entweder auf den US Amerikaner Sam Querrey oder den Franzosen Adrian Mannarino. Mannarino zeigte im ersten Satz wie Querrey zu schlagen sein könnte, nämlich im Tie-Break. Querrey, ein hervorragender Aufschläger, zwingt seine Gegner sehr oft in long-sets und das könnte auch dem Schweizer blühen, ausser Mannarino hält und wird sein nächster Gegner. Federer trainierte auch ausgiebig mit dem jungen Talent aus Grossbritannien Daniel Evans, welcher in der ersten Runde den Japaner Nishikori bezwang und soeben in der zweiten Runde das grosse Talent aus Australien, Bernard Tomic, in vier Sätzen bezwang. Somit könnte Evans ein möglicher Achtelfinalsgegner von Roger Federer sein.
Stanislas Wawrinka möchte nicht mehr der Marathon-Mann sein. Das zeigte er auch bei seinem ersten Spiel gegen seinen Angstgegner, den Tschechen Radek Stepanek. Gegen den Oldie gewann der Romand mit 7:6(2), 6:3, 6:2. Dies obwohl er einen sehr schlechten Start erwischte und Stepanek zeitweise fünf Games in Folge gewann. Wawrinkas Schläger überlebte dies nicht, er kämpfte sich aber zurück und kam ohne Satzverlust in die zweite Runde. Dort trifft er auf den Aufschlagsspezialisten Ivo Karlovic aus Kroatien.
Mit Lleyton Hewitt und Juan Martin del Potro treffen zwei US Open Sieger aufeinander und zwar zwei ganz spezielle. Beiden gelang etwas was zuvor noch niemanden gelungen war. Hewitt und del Potro konnten bereits mit 20 Jahren die so wichtigen US Open gewinnen. Del Potro bekannterweise im Jahre 2009 gegen Roger Federer und Lleyton Hewitt im Jahre 2001 gegen Pete Sampras. Beim zweiten US Open Finale im Jahre 2004 unterlag Hewitt dann Roger Federer, welcher dort seinen ersten von fünf US Open Siegen feiern konnte, bis ihn del Potro vom Thron stiess. Es gibt somit einige Verbindungen der beiden und ein grossartiges Spiel wird erwartet. Besuchen Sie unseren Live-Stream oder den Live-Ticker!