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Entlang der Felswand Val Gonda war ein Handlungsbedarf gegen Steinschlag nachgewiesen. Sie liess sich in drei Abschnitte mit stark unterschiedlichen Gefährdungsbildern unterteilen. Dadurch konnten massgeschneiderte Massnahmen geplant und ausgeführt werden.
Im Ostteil der Felswand musste eine stark entfestigte Felsschuppe mit ungespannten Ankern gesichert und die Steinschlaggefährdung mit einem Netzverspann beseitigt werden. Im zentralen Teil konnten Überhänge punktuell mit Betonunterfangungen sowie angerissene Felsrippen mit ungespannten Einzelankern gesichert werden. Für die verbleibende, reduzierte Steinschlaggefährdung genügte als Abschluss des abgetragenen Fallraums ein Starrverbau. Und im massiven Westteil war die Trennflächendisposition so günstig, dass keine Massnahmen erforderlich waren (Auftraggeber Tiefbauamt Graubünden).