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Hier sind weitere Tips rund um effizientes Surfen ersichtlich - auch die Technik kommt nicht zu kurz.
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Den richtigen Browser herunterladen
Ein Browser der neusten Generation spart viel Ärger und falsch dargestellte Seiten! Holen Sie sich den Browser Ihrer Wahl (es muss nicht der Internet Explorer sein - Firefox, Netscape, Opera oder Mozilla sind ebenso gut oder besser, wenn auch mit einem anderen "Look and Feel") zum Beispiel bei download.com.
Adressen von hinten kürzen
Einen URL (Internet-Adresse; Uniform Resource Locator) kann man von hinten kürzen; man macht dann einfach einen Schritt in die nächste Hierarchiestufe einer Website, von wo man sich möglicherweise auf den ursprünglich gesuchten Inhalt klicken kann. Diese Methode ist bei Servern, wo die Inhalte schnell wechseln, sehr nützlich. Wenn wir eine alte Website aus dem früheren Institut für Medienwissenschaft der Uni Bern als Beispiel nehmen (funktioniert nicht mehr), sieht das so aus:
http://www.cx.unibe.ch/imw/intranet/onca/beispiel.htm
Falls dies nicht funktionieren würde, kann man den Dateinamen weglassen und kommt nun auf die Datei "index.html" im Unterverzeichnis "onca" des Unterverzeichnisses "intranet" des Verzeichnisses "imw" auf dem Server "www.cx.unibe.ch":
http://www.cx.unibe.ch/imw/intranet/onca
Zur Erklärung: index.html ist die Standarddatei, die immer dann geladen wird, wenn man ein Verzeichnis anwählt (und eben keine htm-, asp- oder was auch immer für eine Datei nach dem letzten Schrägstrich angibt). Anmerkung: Bei manchen Servern heisst die Datei auch default.htm oder index.htm oder index.asp.
http://www.cx.unibe.ch/imw/
Nun sind wir wieder zwei Stufen tiefer - falls das Unterverzeichnis "intranet" auf dem Server nicht existieren würde, würde nun die Datei index.html im Verzeichnis "imw" geladen. Und wenn das auch nicht geht...
http://www.cx.unibe.ch
Weiter kann man allerdings nicht kürzen - am Ende eines gültigen URL (vor allen Schrägstrichen) muss ein Länderkürzel (oder com, org, net, gov, mil, int, info, name, shop) stehen. Wenn man nun immer noch eine Fehlermeldung bekommt, ist der Server entweder ganz aus dem Netz genommen worden oder temporär ausser Betrieb - die Art der Fehlermeldung gibt darüber Auskunft.
Der Schrägstrich ("Slash") am Ende ist nicht nötig. Es schadet allerdings auch nicht, wenn man ihn trotzdem schreibt. Ebenso kann das "http://" am Anfang getrost weggelassen werden.
Nicht zuviel von sich preisgeben
Hier ein Eintrag in einem Gästebuch, da seine Mailadresse eingetippt, diesen Newsletter abonniert... so wird man mit der Zeit fast sicher von Massenwerbung per E-Mail überflutet. Niemand ausser reichlich naiven und gutgläubigen Internetfundis ist Ihnen böse, wenn Sie im Internet nur dort, wo es unbedingt nötig ist (z.B. Online-Bestellungen von Paketen an Ihre Heimadresse) korrekte Daten eingeben. Wenn Sie zum Beispiel ein Mail-Konto eröffnen, ist es kaum nötig, dass der Betreiber der Adresse Ihre Konsumgewohnheiten, Ihr Geburtsdatum, Ihre Anschrift und Ihre Hobbies kennt - ausser Sie wünschen explizit auf Sie zugeschnittene Werbung oder Sie snd bereit, sich in Ihre Privatsphäre schauen zu lassen. Nennen Sie sich hier also ruhig Hansueli Hugentobler und geben Sie als Geburtsdatum den 1.1.1901 ein. Geben Sie generell ruhig falsche Daten an, wo es nicht 100% nötig ist oder Sie sich sicher sind, dass Sie die Folgen Ihrer Angaben abschätzen können. Artikel dazu

Bookmarks sind ein Weg dazu (siehe unten); der andere Weg führt über die "History", welche je nach Einstellung in den Browser-Optionen alle besuchte Seiten während eines bestimmten Zeitraums abspeichern. Klicken Sie einfach CtrlH:
BACK-Optionen
Mit der rechten Maustaste auf den BACK-Button
klicken bringt mehr: Nun erscheint eine Liste bisher besuchter Sites, die einem
das mehrfache Betätigen des BACK-Knopfes ersparen können.
Diese Fehlermeldung gehört zu den vielen rätselhaften Meldungen, wie sie ab und zu beim Surfen auf dem Screen erscheinen. Das Problem liegt meistens bei der Verbindung - wenn eine Seite nach einer bestimmten Zeit nicht komplett geladen ist, stoppen einige Browser dem Ladevorgang und teilen den SurferInnen mit, dass sie nun aufgegeben haben... manchmal kommt diese Meldung aber auch, wenn man ESC drückt oder den STOP-Button betätigt hat. Ein Klick auf RELOAD sollte helfen.
Was sind Cookies?
Auf jedem netzfähigen Computer wird sich irgendwo auf der Festplatte eine Datei oder ein Ordner mit "cookies" finden. Bestimmte Websites haben die Eigenschaft, diese Datei auf der eigenen Harddisk um gewisse Einträge, die beim späteren Abruf der gleichen (oder eben auch anderer...) Seiten bestimmte Inhalte ausblenden oder einblenden. Zudem lassen sich so SurferInnen identifizieren, wenn sie nach einer gewissen Zeit den gleichen Server anwählen. Wenn man also mit "Hallo Freddy" begrüsst wird, sind sicherlich Cookies der Grund dafür - und die Tatsache, dass man bei einem früheren Besuch seinen wahren Namen preisgegeben hat (was man im Web in der Regel nicht tun sollte, ausser, wenn es unabdingbar ist, z.B. bei Einkäufen über sichere Verbindungen). Netzanbieter können anhand der Cookie-Einträge (die aufgrund der angerufenen Inhalte entstehen) folglich ein Benutzerprofil anlegen. Wer das nicht will, kann in den Preferences (unter "Advanced") Cookies deaktivieren oder die Cookies via Internetoptionen löschen.
Cookies sind also keine gefährlichen Programme, wie oft behauptet wird, sondern lediglich Einträge in einer Textdatei, die oft auch ganz nützlich sein können - zum Beispiel müssen bei einigen Gratis-Maildiensten die Cookies aktiviert sein, damit man nicht jedesmal seinen Usernamen neu eingeben muss. Gefährlich werden Cookies erst dann, wenn ermittelte Benutzergewohnheiten zusammen mit der E-Mail-Adresse der Surfenden (die wie so vieles ebenfalls unbemerkt ermittelt und an irgendjemanden weitergemailt werden kann!) an dubiose Firmen verkauft werden.
Nebenbei: Die Cookie-Datei enthält wie die History (siehe oben) ebenfalls sensible Daten über alle, die auf einem Compi im Web gesurft sind, mitunter auch Login-Passwörter! Wer auch hier nichts anbrennen lassen will, löscht nach einer Surf- oder Mailtour auf einem öffentlich zugänglichen Compi auch gleich manuell die Cookies.
Wo kann man Domainnamen registrieren?
Für die Schweiz unter www.nic.ch oder für internationale Adressen (com, org, net, info, name usw.) unter anderem unter www.hostpoint.ch Wer herausfinden will, ob eine Adresse schon vergeben ist und wem sie gehört, kann bei diesen Adressen eine Suchfunktion benützen.
Proxy-Einstellungen
Wenn einfach keine Verbindung ins WWW zustandekommen will, E-Mailen aber problemlos geht, ist meistens die Proxy-Einstellung des verwendeten Webbrowsers schuld. Manchmal kommt auch eine rätselhafte Meldung à la "You don't have permission to access this content". Proxy-Server sind Computer, die aus Sicht der Surfenden dem eigentlichen Internet vorgelagert sind. Hier werden alle abgerufenen Seiten zwischengelagert; so können Provider einfach feststellen, wer wann was abgerufen hat oder den access zu bestimmten sites unterdrücken.
Bei allen Providern lauten die Einstellungen anders; die meisten benützen gar keinen Proxy. Detaillierte Angaben sollten sich in den Unterlagen oder auf der Website des Providers finden.
Nebenbei bemerkt: Proxy-Server können einem zwar eine Seite schneller auf den Screen bringen, als wenn sie aus dem Tiefen des Webs neu geholt werden muss. Bei oft aktualisierten Seiten spielen uns jedoch die Proxies (und das "Cache", sprich "Keitsch" oder "Käsch", der Compi-interne Speicher für Websites und Bildchen) einen Streich - manchmal wird eine Seite aus dem Proxy oder Cache geladen, die inzwischen aktualisiert wurde. Da hilft nur der Knopf RELOAD oder NEU LADEN im Browser. Nun wird die Seite direkt vom Ursprungsort neu geladen. Falls dies nichts hilft: In den Preferences unter Advanced / Cache den Disk-und Memory-Cache manuell leeren, den Browser neu starten und die Seite nochmals abrufen. Im Internet Explorer: Extras / Internetoptionen, Temporäre Internetdateien löschen.
Bookmarks / Favoriten anlegen und verwalten
Wer oft besuchte Seiten ohne History wiederfinden will, legt sich am besten Buchzeichen an ("Bookmarks" oder "Lesezeichen", im Internet Explorer "Favoriten".
Damit das Chaos nicht perfekt
wird, sollte man seine Bookmarks aber ebenso geschickt und systematisch
verwalten wie die Festplatte - mit thematischen Verzeichnissen beispielsweise.
Ein Bookmark auf eine Seite ist mit Netscape schnell erstellt: Anstatt
"Bookmark / Add Bookmark" kann man auch Ctrl+D drücken. Jedes neu
erzeugte Bookmark wird am Schluss der Liste angehängt. Nun geht aber
die Verwaltungsarbeit los: Das Bookmark trägt vielfach einen seltsamen
Namen, da WebseitenprogrammiererInnen teils vergessen, ihren Pages gute
Namen zu geben. So kann es vorkommen, dass eine Seite über Skigebiete
den phantasievollen Namen "homepage 1" trägt. Man
kann dies aber manuell ändern bei "Favoriten verwalten".
Zuoberst kann man sich z.B. die drei meistgebrauchten Lesezeichen hinpappen, indem man deren Namen mit "AAA" beginnt und "Nach Namen sortieren" wählt.
Noch Fragen? Werfen Sie doch zum Beispiel noch einen Blick in Stefan Buchers ausgezeichnetes Internet-Tuorial.
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