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Ein Weibchen dieser gefährdeten Art habe ich am 2. April 2018 auf einem Waldweg im Norden der Stadt Olten (SO) gefunden.
In der engeren und weiteren Region habe ich diese Art nur in zwei Kies- und Sandgruben gefunden, in Zell (LU) und in Schwarzhäusern (BE), 2018 auch zwei Weibchen an einer Sandsteilwand im Weiherbiotop Hegnau Bremgarten (AG).
Zwei Weibchen dieser Art habe ich 2002 und 2006 in zwei durchschnittlich artenreichen Lebensräumen am Jurasüdfuss und auf dem Jurakamm gefunden.
Ein Weibchen dieser seltenen, schwierig zu bestimmenden Art habe ich in der Region ein einziges Mal 1998 auf einer mageren Juraweide der Gemeinde Wangen bei Olten gefangen.
Zwei Männchen habe ich im letzten Jahrhundert und ein Männchen 2005 in unterschiedlich artenreichen Lebensräumen nachgewiesen.
Ein Weibchen habe ich 1991 im Naturschutzgebiet Chilpen in Diegten (BL), ein Männchen 2005 in der Kiesgrube Hard in Dulliken (SO) gefunden. Nach CSCF gibt es in der Nordwestschweiz keine weiteren aktuellen Funde, der nächste liegt in der Region Brugg (AG).
Im Jahr 1994 entdeckte ich in einer Viehweide in Oberbuchsiten eine mässig grosse Population dieser Sandbienen-Art. 2004 konnte ich in der näheren Umgebung dieses Fundortes mehrere weitere, kleine Populationen beobachten. Im Jahr 2014 waren leider sämtliche erloschen.
Zwei Weibchen habe ich Angfang April 2017 an einem Mergel-Rutschhang auf dem Kamm der zweiten Jurakette an blühender Salweide beobachtet. In der Schweiz nördlich der Alpen ist dies der einzige Fund in diesem Jahrhundert. Der letzte Fund stammt aus dem Jahr 1960.
Am Fundort dieser alpinen Sandbienen-Art wachsen keine Alpenrosen. Nach Literatur können aber die Weibchen ihre Brut auch mit Blütenstaub von Bergahorn versorgen.
Beide Weibchen habe ich 2005 und 2011 im Flachland gefunden, in einer Lehmgrube und an einer Wegböschung.
An derselben kleinen Stelle auf dem Kamm der zweiten Jurakette nistete diese Art sowohl 1992 wie 2002 auf Mergelboden. Leider konnte ich sie 2012 hier nicht mehr nachweisen.
2011 und 2014 habe ich je ein Männchen auf Juraweiden gefunden. Felix Amiet hat beide Männchen bestimmt. Eine dieser Bestimmungen ist nachträglich von Christophe Praz mit Hilfe einer Gen-Analyse bestätigt worden. Die bisher submediterane Art ist somit erstmals in der Schweiz nachgewiesen worden, siehe Publikation in der deutschen Online-Zeitschrift Ampulex und auch auf dieser Webseite. Die bisherigen Funde von Weibchen dieser Art aus der Schweiz nördlich der Alpen sind nachträglich von Andreas Müller auf die häufige Art Andrena fulvata und die Funde aus der Südschweiz von Christophe Praz auf Andrena vulpecula umbestimmt worden.
Bisher habe ich nur ein einziges Weibchen dieser Art 2001 an einer unscheinbaren Feldwegböschung mitten im Kulturland von Bonigen (SO) gefunden.
Der Fund dieser Sandbiene war 1992 ein einmaliges Ereignis für die Region. Weder Felix Amiet noch ich konnten die Art an derselben Stelle später ein weiteres Mal nachweisen. Eine detaillierte Abhandlung über den Fund finden Sie in einer gedruckten Publikation der Entomologischen Gesellschaft Basel, 1993 (siehe Kategorie "Publikationen").
An einer blumenreichen, aber stark verkrauteten Bahnböschung vor dem Südportal des alten Hauensteintunnels habe ich Anfang September 2017 ein Männchen dieser Art auf Kanadischer Goldrute (Solidago canadensis) angetroffen.
Ein Weibchen dieser seltenen Sandbienen-Art fand ich 1995 an einer kleinen, blumenreichen Strassenböschung mitten im Siedlungsraum von Hägendorf. 2005 war der Fundort leider von einem vegetationslosen, blitzsauberen Steingarten bedeckt. Einige weitere Funde dieser Art gibt es in der Nordwestschweiz nur im Raum Solothurn und nahe Pruntrut, ebenfalls aus dem letzten Jahrhundert (CSCF).
Ein Männchen und zwei Weibchen habe ich bisher in unterschiedlich artenreichen Lebensräumen des Juras gefunden. Weil diese Art der häufigen Art Bombus sylvestris stark gleicht, ist es durchaus möglich, dass ich etliche Exemplare übersehen habe.
In der Region kenne ich mehr als zwanzig Fundorte dieser ehemals seltenen Art. In den letzten Jahren ist der Bestand deutlich angestiegen.
Diese in den Alpen häufige Art wird in der Nordwestschweiz nur selten gefunden. Weil sie sehr häufigen Arten, wie z.B. der Steinhummel gleicht, wird sie möglicherweise oft übersehen. Ein Weibchen habe ich am 25. Mai 1991 auf einer Magerwiese in Mahren, Gemeinde Lostorf (SO) angetroffen.
In der engeren Region habe ich ein Männchen dieser seltenen Hummel-Art in der Schafweide Vogelherd in Oensingen (SO) gefunden, in der weiteren Region eine Arbeiterin in der Kiesgrube Burstel in Möhlin (AG).
In unterschiedlichen Lebensräumen des Juras, vor allem im Bezirk Thal, konnte ich früher drei Weibchen und eine Arbeiterin nachweisen. Der letzte Fund in der engeren Region stammt aus dem Jahr 1994. Ein Männchen habe ich 2005 in Escholzmatt (LU) gefunden.
In der engeren Region habe ich bisher im Jahr 2005 nur ein Weibchen dieser Art an einer Bahnböschung in Trimbach (SO) gefunden.
Diese Kuckucksbiene habe ich bisher nur in der weiteren Region gefunden und zwar oft zusammen mit ihrem Wirt Megachile pilidens: Reinacher Heide (BL), Bahnareal der Deutschen Bundesbahn (DB) in Basel und Naturreservat Hessenberg in Bözen/Effingen (AG).
Ein Weibchen und zwei Männchen sind mir zwischen 1989 und 2012 sowohl im sehr artenreichen Naturreservat Hessenberg in Bözen/Effingen (AG), wie auch in zwei mässig artenreichen Wiesen des Flachlandes im Kanton Solothurn begegnet.
In einer kleinen, hübschen, aber nach meinem Ermessen wenig bedeutenden Wiese am Dorfrand von Hägendorf (SO) habe ich im August 2016 überrascnderweise ein Weichen dieser besonderen Art angertroffen, die ich zuvor nur ein einziges Mal im Pfynwald (VS) am Rande des damaligen Zeltplatzes gesehen habe. Funde in der Schweiz nördlich der Alpen aus diesem Jahrhundert gibt es sonst nur rund um den Neuenburgersee.
Am Trübelbachweiher in St. Urban habe ich bisher ein einziges Männchen dieser Art nachgewiesen. Dieser Weiher gehört der Gemeinde Pfaffnau (LU), liegt aber auf dem Gemeindegebiet von Murgenthal (AG). In der Nordwestschweiz ist beim CSCF aus diesem Jahrhundert nur noch in Pruntrut ein Fund verzeichnet.
Diese wahrscheinliche Kuckucksbiene (Brut-Parasit) der Efeu-Seidenbiene Colletes hederae habe ich zuvor nur im Pfynwald (VS) beobachten können. Vor kurzem ist sie in der Nordwestschweiz erstmals aufgetaucht, zumal hier vor wenigen Jahren auch ihr wahrscheinlicher Wirt neu aufgetreten ist. Eine ausführlich Abhandlung können Sie in der deutschen Online-Zeitschrift Ampulex Nr. 7, 2015 lesen. 2017 habe ich an derselben Stelle wie zuvor ein weiteres Weibchen beobachtet.
Diese Art habe ich in der Region bisher nur in zwei Kiesgruben angetroffen, am 2. August 2015 in der Kiesgrube Südwest in Olten und am 27. August 2016 in der vom Naturschutz bestens betreuten alten Kiesgrube nahe dem Elektrizitätswerk Wynau in Schwarzhäusern (BE).
Ein Männchen dieser seltenen Art habe ich anfangs September 2015 an einer blumenreichen Wisenböschung in Eptingen (BL) gefunden.
Diese früher sehr seltene Furchenbienen-Art habe ich erstmals 1998 anhand von zwei Männchen sicher nachweisen können. Nach einer langen Pause habe ich dann 2013 zwei weitere Männchen gefunden. Seit 2014 ist diese Art dann an mehreren Orten ein Erscheinung getreten, so dass es mir derzeit möglich ist, auch die Weibchen, die schwierig von der häufigen Furchenbienen-Art Halictus simplex zu unterscheidenden sind, zu erkennen.
Diese Wärme liebende, im Wallis häufige, Furchenbienen-Art kommt auch in Kiesgruben der Nordwestschweiz vor, gelegentlich sogar an wenig attraktiven, kleinflächigen Ruderalstellen mitten im Siedlungsraum, wo man sie kaum erwarten würde.
Von dieser Art habe ich bisher nur ein einziges Weibchen 2003 in einer unterdurchschnittlich artenreichen, nordostexponierten Schafweide in Erlinsbach (SO) nachgewiesen.
Diese Art habe ich nur in Kiesgruben des Flachland auf weissen Blumen angetroffen, ein Männchen am 11. Juli 1995 in der Kiesgrube Hard Dulliken (SO), ein Weibchen am 10 Juli 2010 in der Kiesgrube Hausenmüli Boningen (SO) und zwei Weibchen Mitte Juni 2012 anlässlich des Tages der Artenvielfal in der Kiesgrube Burstel Möhlin (AG).
Nördlich der Alpen ist diese Art in der Schweiz letztmals 1999 von Felix Amiet gefunden worden. Ein Weibchen habe ich 2012 auf nacktem Mergelboden im Naturreservat Hessenberg in dern Gemeinden Bözen/Eptingen (AG) beobachtet.
Je ein Weibchen habe ich am 30. Juli 1993 in einer Blumenwiese am Rand des Dorfes Balsthal (SO) und am19. Juli 2004 in einer Schaf- und Eselweide mitten im Dorf Oberbuchsiten (SO) gesehen.
Zwei Fundstellen dieser seltenen Schmalbienen-Art sind magere Juraweiden, zwei andere kleinflächige Ruderalstellen im Siedlungsraum am Jura-Südfuss und im Flachland.
Von 1994 bis 2013 habe ich von dieser Art mehrere Weibchen in artenreichen Lebensräumen gefunden.
Diese kleine und somit unscheinbare Art nistet an Sandhalden und sandigen Steilwänden von Kies- und Sandgruben, oft in Gemeinschaft mit Lasioglossum lucidulum.
Diese kleine und somit unscheinbare Art nistet an Sandhalden und sandigen Steilwänden in Kies- und Sandgruben, oft in Gemeinschaft mit Lasioglossum limbellum.
Diese Wärme liebende Art ist in der verhältnismässig kühlen Region der zentralen Nordwestschweiz sehr selten. Überraschenderweise habe ich zwei Weibchen an einer lehmigen Wegböschung in einer mässig artenreichen Weide auf der Froburg, Trimbach (SO), beobachtet, wo ich sie nie erwartet hätte.
Im Jahr 1995 habe ich diese kleine Schmalbienen-Art auf Sandboden in der ruderalen und damals artenreichen Umgebung der ehemaligen Schufabrik Hug in Dulliken (SO) nachgewiesen. Vor einigen Jahren ist dieses Fabrikgebäude zu einem Wohngebäude umfunktioniert worden. Folglich ist die "unordentliche" Umgebung "saniert" , das heisst, zu einem blitzsauberen, sterilen Durchschnittsgarten umgestaltet worden.
Jahrzehnte lang ist mir diese Art in der Region nie begegnet. Erst seit 2014 habe ich hier vier Männchen und ein Weibchen gesehen, alle Ende März und im April.
Von 1990 bis 2014 habe ich diese Art in 12 unterschiedlich artenreichen Lebensräumen gefunden.
Die drei einzigen aktuellen Funde dieser stark gefährdeten Art in der Schweiz nördlich der Alpen sind ein Weibchen in einer Waldbucht oberhalb des Dorfes Läufelfingen (BL)am 10. August 2005, ein Weibchen in einer Magerweide südwestlich Chellenchöpfli auf der dritten Jurakette in Mümliswil (SO) am 6. August 2008 und ein Männchen in einem militärischen Übungsgelände in Wangen an der Aare (BE) am 21. August 2010.
Diese Schmalbienen-Art lebt auf sandigen Kiesflächen der Flussauen, sowie in Sand- und Kiesggruben.
Ein einziges Weibchen dieser Art habe ich 1994 in einer Magerwiese am Jura-Südfuss, Gemeinde Oberbuchsiten (SO), gefunden. Dies ist der bisher einzige Fund in neuerer Zeit aus der Nordwestschweiz. In Basel und in der Westschweiz gibt es etliche historische Funde aus dem vorletzten und wenige aus dem letzten Jahrhundert (SZKF/CSCF).
Eine kleine Population dieser Art beobachtete ich im Frühling 2011 an der sandigen Böschung eines Wanderweges, der durch eine artenreiche Magerwiese führt. Im Frühjahr 2017 konnte ich an derselben Stelle wiederum ein paar Weibchen auffinden.
Der einzige Fund dieser zuvor in der Schweiz als verschollen gegoltenen Art stammt aus einer mässig artenreichen Wiese am Waldrand oberhalb des Dorfes Läufelfingen (BL), am 14. Juli 2005.
Diese von Felix Amiet im letzten Jahrhundert in der Region Solothurn noch mehrmals gefundenen Art habe ich nur ein einziges Mal am 28. Juni 2013 im Naturschutzreservat Chilpen in Diegten (BL) gesehen.
Diese Wärme liebende Art ist im Wallis häufig. Auch in der Reinacher Heide (BL) und in Möhlin (AG) habe ich sie angetroffen, an beiden Orten zusammen mit ihrer Kuckucksbiene (Brutschmarotzer) Coelixys afra. In der engeren Region kommt sie nur im Naturschutz-Reservat Chilpen in Diegten (BL) vor. Dort habe ich ihren Kuckuck noch nie gesehen.
Das bisher einzige Exemplar dieser Art konnte ich im naturnah gestalteten Industrie-Areal des Mgiros-Zentrums Suhr (AG) nachweisen.
Ein Weibchen dieser in der Nordwestschweiz - zumindest in diesem Jahrhundert - bisher noch nie gefundene Art habe ich in einer Kolonie der Pelzbiene Antophora aestivalis an einer im Vorjahr neu abgegrabenen Wegböschung innerhalb einer Juraweide der Gemeinde Mümliswil (SO) entdeckt.
Ein Weibchen und zwei Männchen dieser Art habe ich 2005 erstmals im Ried Gross Seebach, Wolhusen (LU) auf Blutweiderich (Lythrum salicaria) angetroffen. 2016 gelang mir an einem kleinen, unbedeutenden Bächlein in Däniken (SO) ein weiterer Nachweis, obwohl die Ufervetation nur wenige Exempare von Blutweiderich aufwies. Dieser Fund ist in der Verbreitungskarte noch nicht eingetragen.
Der Fundort dieser Wespenbiene liegt im Waldschlag eines Weissseggen-Buchenwaldes im Auenbereich der Aare, Vermutlich nistet sie auf den sandigen Kiesbänken der Aare und ist auf Nahrungssuche hierher geflogen.
In der Nordwestschweiz hat Felix Amiet diese Art letztmals 1999 gefunden (CSCF).Je ein Weibchen habe ich in Juraweiden angetroffen, am 17. Mai 1996 in Hägendorf (SO) und am 25 Juni 2011 in Niederbipp (BE), sowie ein Männchen am 14. Mai 2015 in einer Waldlichtung im Norden der Stadt Olten (SO).
Einziger aktueller Fund in der Schweiz nördlich der Alpen, am 28 Mai 2017 ein Weibchen auf der dritten Jurakette in Mümliswil (SO).
Ein Männchen dieser in der Schweiz vom Aussterben bedrohten Art habe ich Ende März 2017 in Rickenbach (SO) an einem ausnehmend artenreichen westexponierten Waldrand angetroffen.
Am kanalisierten Wiesenbach Buchmatten in Wolfwil (SO) ist mir am 22. April 2009 ein Männchen dieser Art begegnet.
Vier Weibchen und ein Männchen habe ich von 1992 bis 2007 in sehr unterschiedlichen Habitaten (Kiesgruben und Juraweiden) gefunden.
Diese bis vor wenigen Jahren in der Region seltene Wespenbienen-Art hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen.
Auf der Ravellenfluh in Oensingen (SO) habe ich am 2. Mai 2011 ein Männchen gefangen.
Am Tag der Artenvielfalt im Mai 2017 habe ich auf einer kleinen Sandaufschüttung neben dem 300m-Scheibenstand Heiteren in Zofingen (AG) mehrere Weibchen und ein Männchen an ihrem Brutplatz beobachtet.
Ein einziges Weibchen dieser Art fand ich am Fuss der Holzfluh in Balsthal. Hier handelt es sich um den vermutlich wärmsten Lebensraum im Kanton Solothurn. Ausser dieser Art leben an diesem Ort noch zahlreiche andere Wärme liebende Tierarten, z.B. Juraviper, Schlingnatter, Segelfalter, Rotflüglige Ödlandschrecke und die Schimmernde Mauerbiene Osmia submicans.
Auf der 1. Jurakette habe ich je ein Weibchen dieser gefährdeten Art angetroffen, Ende April 2007 in einem Waldschlag am Hegiberg in Trimbach (SO) auf Flaumeiche und und am 7. Juni 2016 auf der Weide Egg in Hägendorf (SO) an einem Baunstrunk.
In den Jahren 2000 bis 2012 habe ich zwei Weibchen und zwei Männchen dieser Art in unterschiedlich artenreichen Lebensräumen angetroffen. An einem dieser Fundorte, in Oberbuchsiten (SO), haben im Frühling 2015 in einem Waldschlag mit viel Lungenkraut Pulmonaria obscura, am Rande einer artenreichen Juraweide sogar mehrere Weibchen Pollen gesammelt. Weitere Funde in der Nordwestschweiz hat Felix Amiet in der Region Solothurn gemacht, den letzten im Jahr 2005 (CSCF).
Diese Mauerbienen-Art habe ich in der Region auch in diesem Jahrhundert häufiger angetroffen, als nach der Verbreitungskarte des Schweizer Zentums für die Kartografie der Fauna (SZKF/CSCF) zu erwarten ist.
Diese in den Alpen oft gefundene Art gilt im Flachland und auch im Jura als gefährdet. In einer kleinen, naturnah bewirtschafteten Wiese eines Industrie-Areals in Dulliken (SO) habe ich Mitte Juli 1995 mehrere Weibchen und Männchen beobachtet.
Das einzige Exemplar dieser Art fand ich in der Weide Vorder Brandberg in Herbetswil. Hier handelt es sich um die grösste und vermutlich artenreichste Magerweide im Kanton Solothurn.
Die von Felix Amiet in der Region Solothurn nur ein Mal 1974 gefundene Blutbienen-Art ist vor allem in den letzten Jahren in der Region Olten recht oft anzutreffen. Anhand der bisherigen Funde in der Schweiz (CSCF) scheint sie in den letzten Jahren von Nordosten her eingewandert zu sein. Andererseits habe ich die ähnliche Art Sphecodes rufiventris in der Region nie angetroffen. Sie ist hier aber in einer Falle der WSL, von Peter Flückiger gefangen und von Felix Amiet bestimmt worden.
Ein Weibchen und zwei Männchen habe ich zwischen 2000 und 2014 in unterschiedlich artenreichen Lebensräumen gefunden.
In einem Waldschlag des Hardholz-Auenwaldes an der Aare der Gemeinde Obergösgen (SO) habe ich am 26. Juli 2016 ein Männchen auf Spätblühender Goldrute (Solidago gigantea) entdeckt.
Drei Weibchen und ein Männchen habe ich zwischen 1992 und 2007 in Wiesen und Weiden des Juras, sowie ein Weibchen im Flachland gefunden.
In einem Garten mitten im Siedlungsraum von Wyssache (BE, Napfgebiet) habe ich 2007 ein Männchen auf Lavendelblüten beobachtet. Der einzige und letzte Nachweis in der Nordwestschweiz ist Felix Amiet 1972 gelungen.
Artmann-Graf Georg | CH-4600 Olten, Schweiz | Tel. 062 212 71 04 | <email-pii>