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Terminmanagement als zentrale Führungsaufgabe während des Baus
Das Terminmanagement war bei der Realisierung der Glattalbahn ein zentrales Thema. Der im Zuge der Projektplanung erarbeitete Gesamtterminplan bildete die Grundlage zur Führung auf der Ebene der Gesamtprojektleitung und zur Information nach aussen.
Gegenüber den Tiefbauunternehmern wurden in den etappenweisen Submissionen Meilensteine in Form von Übergabeterminen vorgegeben und mit Konventionalstrafen behaftet. Zudem wurde die Bestätigung der Termingewährleistung im Rahmen des Submissionsverfahrens als Zuschlagskriterium bewertet. Dank dieser strengen Vorgaben war die Sicherstellung genügend langer Zeitfenster für die nachfolgende Realisierung der bahntechnischen Anlagen gewährleistet.
Wichtiges Arbeitsmittel beim Terminmanagement war das Weg-Zeit-Diagramm, in welchem die zeitliche und die räumliche Komponente der Arbeitsausführung für jedes Objekt respektive Gewerk visualisiert werden konnten.
Für die Realisierung einer Bauetappe stand jeweils ein Zeitraum von etwas über zwei Jahren zur Verfügung. Die Betriebsaufnahmen anlässlich der Fahrplanwechsel im Dezember 2006, 2008 und 2010 setzten die verbindlichen End-Fixpunkte. Sämtliche Terminvorgaben konnten dank des unermüdlichen Einsatzes aller am Projekt beteiligten Personen eingehalten werden. Die Betriebsaufnahmen waren jeweils frühzeitig sichergestellt.