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wobei die Unterschiede mit dem Alter geringer werden.
Am häufigsten wird dg verwendet, besonders auch in Ertragstafeln. Für die Darstellung des Hauptbestandes ist ddom besser geeignet als dg oder `
d.
Die Entwicklung des Bestandesmitteldurchmessers ist weit mehr von der Stammzahl und damit vom Standraum abhängig als die der Bestandeshöhe. In durchforsteten Beständen resultiert über weite Bereiche eine Gerade; die Durchforstungseingriffe bewirken rechnerische Verschiebungen (Sprünge), und zwar in positiver Richtung bei der Niederdurchforstung und in negativer Richtung bei der Hochdurchforstung (vgl. Abb. 44.1)
Abb. 44.1: Entwicklung des Durchmessers des Grundflächenmittelstammes und Durchforstungseingriffe.
Die Durchmesserstruktur in einem Bestand lässt sich aus dem bei der Stammzahl Gesagten ableiten
(vgl. Kap. 42).
Im durchforsteten Bestand kulminiert der Zuwachs von dg normalerweise später als beim Einzelbaum (vgl. Abb. 44.2), besonders bei Niederdurchforstung. Dies kann mit der Abnahme der zuwachsschwachen Bäume infolge der Durchforstungen erklärt werden; mit zunehmendem Alter steigt der Anteil dominierender Bäume mit hoher Zuwachsleistung.
Abb. 44.2: Durchmesserzuwachs eines Einzelbaumes und Zuwachs des Durchmessers des Grundflächenmittelstammes.