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Vor exakt 50 Jahren, am 28. Juni 1969, haben Queers in und um das STONEWALL-INN das erste Mal für Gleichberechtigung und Anerkennung gekämpft. Dies führte zu einer breiten Solidarisierung innerhalb und mit der LGBTQ+-Bewegung.
Die Filme werden im Hof des PROGR_Zentrum für Kulturproduktion unter dem grossen Segel bei jeder Witterung gezeigt. Sie werden in der Originalversion und mit deutschen Untertitel gezeigt. Dank Kopfhörer wird der Sound ohne Nebengeräusche zu hören sein. Diese können für 20.– Depot ausgeliehen werden
Die Unkosten werden hoffentlich mit einer grosszügigen Kollekte gedeckt.
Zum heutigen Film: The Death and Life of Marsha P Johnson
Wer hat Marsha P. Johnson getötet? Als die geliebte, selbstbeschriebene „Straßenkönigin“ von New Yorks Christopher Street 1992 schwimmend im Hudson River aufgefunden wurde, nannte die NYPD ihren Tod einen Selbstmord. Proteste brachen aus, aber die Polizei blieb teilnahmslos und weigerte sich, Ermittlungen aufzunehmen. 25 Jahre später, untersucht der mit dem Academy Award nominierte Regisseur und Journalist David France (How to Survive a Plague) in seinem neuen Film Marshas Tod – und ihr außergewöhnliches Leben.
Johnson nannte sich selbst eine „Street Queen“, kämpfte in den Straßen von New York für die Rechte der LGBTQ-Gemeinschaft und gründete zusammen mit Sylvia Rivera die Street Transvestites Action Revolutionaries (STAR).