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Mit ihrem 2. Platz zwei Hundertstel hinter Line Koster (NOR) und der Zeit von 55,64 Sekunden war Lea Sprunger dennoch zufrieden. «Das war ein guter Auftakt», befand die Europameisterin von 2018. Natürlich sei die Zeit nichts Aussergewöhnliches im Vergleich zu ihrem Schweizer Rekord im Vorjahr (54,06). «Aber unter den gegebenen Umständen bin ich ziemlich zufrieden. Darauf lässt sich aufbauen», so die 30-Jährige in La Chaux-de-Fonds.
Mit den Umständen spielte Sprunger auf ihre Achillessehne-Probleme an, die im April erstmals auftauchten. Nachdem sie zunächst weitertrainiert hatte und im Juli in Zürich über 300 m Hürden angetreten war, musste sie wegen zu grosser Schmerzen zwischenzeitlich pausieren.
Raess mit Glanzleistung
Beim internationalen Meeting in Dortmund setzte der Langstreckenläufer Jonas Raess im 5000-m-Rennen ein Glanzlicht: In 13:26,01 Minuten verbesserte er seine persönliche Bestzeit um fast 12 Sekunden und wurde Zweiter. Nur sechs Schweizer sind diese Distanz jemals schneller gelaufen. In diesem Jahr ist Raess die Nummer 6 Europas über die zwölfeinhalb Bahnrunden.
Reais mit U23-Rekord über 200 m
Über 200 m stellte der 21-jährige Bündner William Reais in 20,47 Sekunden einen Schweizer U23-Rekord auf. Stabhochspringerin Angelica Moser glänzte mit einer Schweizer Saisonbestleistung von 4,55 m. Silvan Wicki lief im 100-m-Vorlauf 10,31 Sekunden, verzichtete dann aber wegen Knieschmerzen auf den Final.