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Jérémy Desplanches gelingt erstmals an einem Grossanlass der Sprung in den Final. Er qualifiziert sich über 200 m Lagen souverän als Vierter. Martina van Berkel wird WM-Zwölfte über 200 m Delfin.
Desplanches schlug in Budapest im WM-Halbfinal in 1:56,86 an, womit er seinen erst im Mai aufgestellten Schweizer Rekord gleich um 54 Hundertstel unterbot. Der 22-Jährige, der seit Frühling 2014 in Nizza unter dem französischen Erfolgstrainer Fabrice Pellerin trainiert, hatte schon am Morgen im Vorlauf als Fünfter mit einer starken Leistung überzeugt (1:57,59).
Halbfinalschnellster über die 200 m Lagen war der Amerikaner Chase Kalisz in 1:55,88. Vor Desplanches reihten sich noch der Japaner Kosuke Hagino in 1:56,04 und der Brite Max Litchfield in 1:56,70 ein.
2007 letzte Schweizer Medaille
Einen Schweizer Schwimmer im Final, dies gab es letztmals vor sechs Jahren. 2011 in Schanghai klassierte sich Dominik Meichtry im 7. Rang über 200 m Crawl, Flori Lang wurde Achter über 50 m Rücken.
Die letzte Swiss-Swimming-Medaille im 50-m-Becken liegt gar zehn Jahre zurück. In Melbourne hatte Flavia Rigamonti über 1500 m Crawl Silber gewonnen.
Der Final auf der kürzeren Lagen-Distanz wird in Budapest am Donnerstagabend um 17.30 Uhr ausgetragen.
Van Berkel WM-Zwölfte
Martina van Berkel ist in Budapest über 200 m Delfin im WM-Halbfinal ausgeschieden. Die Zürcherin klassierte sich in 2:08,71, womit sie um 0,81 Sekunden über ihrem letztjährigen Landesrekord blieb, im 12. Rang.
Van Berkel, vor Jahresfrist in Rio de Janeiro auf dieser Distanz schon Olympia-Zwölfte, hatte die Vorläufe nur mit Glück überstanden. Sie verfehlte als 17. in 2:09,34 den für die Halbfinals erforderlichen 16. Platz um 13 Hundertstel. Doch weil mit der vor ihr klassierten Italienerin Ilaria Bianchi eine Konkurrentin für die Halbfinals Forfait erklärte, durfte die 28-Jährige als erste Ersatzschwimmerin nachrücken.
SDA-ATS