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geschichte
vor etwa 4000 Jahren
Die Polynesier sind die Urväter des Surfens. Die erste Form ist das Body - Surfen. Um dem eigenen Körper mehr Auftrieb zu verleihen, wurden Binsenbündel, Hölzer und Kanuspitzen zusammengebunden.
Die Geburtsstunde der Surfboards!
vor etwas weniger als 4000 Jahren
Die Polynesier zogen los, um das heutige Polynesien zu besiedeln. Das Surfen erlangte dadurch einen immer grösseren Zuwachs. Die Information einer neuen Sportart reichte gar bis in die benachbarten Gebieten Neuseeland, Osterinseln und auch Hawaii.
vor etwa 1000 Jahren
Es sind die Hawaiianer, die die sogenannte "Schrägfahrt" entwickelten (etwas quer zur Welle surfen). Der Sport erlangte eine so grosse Popularität, dass er schliesslich sogar zum Nationalsport erklärt und extra ein Fest für 3 Monate gehalten wurde. Es nannte sich "MAKAHIKI".
1778
Der berühmte Seefahrer James Cook entdeckte auf seinen Reisen, wie die Hawaiianer "auf Brettern" auf den Wellen ritten. Das ist seinen Aufzeichnungen zu entnehmen.
1819
Das Surf - Festival "MAKAHIKI" verlor seine Magie, als der Wellenkönig Kamehemaeha
der 1. verstarb. Die besten Wellen waren per "Wellengesetz" nur für die Könige vorgesehen.
Das Christentum war nach Kamehamaeha auf dem Vormarsch und das Fest wurde nur 5 Jahre nach dem Tod des Wellenkönigs abgeschafft. Männer und Frauen durften nicht zusammen Spass haben! Bis zum frühen 20. Jahrhundert surfte fast niemand mehr.
1908
Man gründete in Hawaii unter dem Einfluss von Georg Freeth und Duke Paoa Kahanamokku den ersten hawaiianischen Surfclub. Das war der Beginn einer bis heute anhaltenden Ära des Surfsports. Das neuzeitliche Surfen wurde durch den grossen Hawaiier Duke Kahanamoku verbreitet. Er war mehrfacher Olympiasieger im Schwimmen. Als Botschafter trug er den Sport über Australien in die Seelen der Menschen.
1920
Tom Blake lenkte das Surfen in eine neue Richtung. Durch technische Fortschritte (Materialen) und andere Optimierungen wurden jährlich Verbesserungen erzielt. Die gewöhnlichen "Holzbretter" formten sich zu modernen Foam Boards.
1955
Peter Viertel, ein Drehbuchautor aus Hollywood, reiste nach Frankreich. Er wollte einige Dreharbeiten in Biarritz machen und fand dabei grossen Gefallen an den Wellen. Diese begeisterten ihn so sehr, dass er sich sogleich ein Surfboard aus Kalifornien herkommen liess. Er wurde in den Bann des Surfens gezogen. Bald darauf stand die Gründung des ersten Surf - Clubs Frankreichs mit Michel Barland, Georges Henebutte (Henebutte erfand die Leash) und Joël de Rosnay an.
2020
Im Jahr 2020 wird das Surfen bei den Olympischen Spielen in Tokyo aufgenommen. Das hat das Exekutivkomitee (IOC) in Lausanne entschieden!