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Die Staatsanwaltschaft von Barcelona wandelt die 21-monatige Haftstrafe gegen Lionel Messi in eine Geldbusse um.
Messi soll demnach für jeden Tag seiner Strafe 400 Euro zahlen, insgesamt gut 250'000 Euro. Messis Verteidigung hatte diese Option vorgeschlagen. Der letzte Entscheid liegt nun beim Gericht.
Der fünffache Weltfussballer aus Argentinien und sein Vater Jorge Horacio waren im vergangenen Juli von einem Gericht in Barcelona wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 4,1 Millionen Euro zu 21 Monaten Haft verurteilt worden.
In erster Instanz wurde Messi zudem zu einer Geldbusse in Höhe von mehr als zwei Millionen Euro, sein Vater zu weiteren 1,6 Millionen Euro verurteilt. Diese Bussen sollen laut einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft bestehen bleiben.
Im Mai hatte der der Oberste Gerichtshof Spaniens die Haftstrafe gegen Messi bestätigt, die Haftstrafe seines Vaters wurde auf 15 Monate gekürzt. Da Gefängnisstrafen unter zwei Jahren in Spanien für gewöhnlich auf Bewährung ausgesetzt werden, blieben beide auf freiem Fuss.
Nach Überzeugung der Anklage sollen Messi und sein Vater mittels Scheinfirmen in Belize und Uruguay Steuern in Höhe von insgesamt 4,16 Millionen Euro hinterzogen haben. Dabei ging es um Einnahmen aus Bildrechten aus den Jahren 2007 bis 2009. Beide haben ihre Steuerschuld einschliesslich Zinsen - insgesamt fünf Millionen Euro - beim spanischen Fiskus bereits beglichen.
SDA-ATS