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Pro Specie Rara
Zur Rasse
Die Pfauenziege ist eine an das Leben im Gebirge angepasste Hausziege.
Diese Ziegenrasse wurde im Jahre 1887 erstmals in der Schweiz, im Kanton Graubünden als Prättigeuerziege beschrieben. Der heutige Name der Ziege ist aus einem Schreibfehler eines Journalisten entsprungen.
Ursprünglich trugen sie den Namen "Pfavenziege", was auf die charakteristische Zeichnung, der "Pfaven" (Flecken) die von der Basis der Hörner über die Augen zur Nase hinziehenden dunklen Streifen genannt werden.
Der neue Namen "Pfauenziege" war jedoch so einprägsam,das er sich in den Büchern der Züchtern durchgesetzt hat.
am 15. Januar 1979 stellte P. Camastral aus Felsberg ein Gesuch beim Departement des Innern und der Volkswirtschaft Abt. Landwirtschaft, für einen Versuchsbetrieb
mit der Reinzucht der vorhandenen Bündner Pfauenziegen.
Als Versuchsbetriebe stellten sich P. Camastral aus Felsberg, M. Grass aus Klosters und K. Zgraggen aus Cinous-chel.
Herrn Dr. Dönz Vertreter der Abt. Landwirtschaft brachte das Anliegen der drei Bündner Pfauenziegenzüchter zur Schweiz. Zentrale für Kleinviehzüchter.
Diese begrüßten diese Idee sehr.
Am 7 März 1979 reisten die Vertreter des Eidg. Departement für Landwirtschaft mit dem Zug nach Landquart. Von dort aus ging es mit dem PW zu den Betrieben von M. Grass nach Klosters und P. Camastral nach Felsberg.
Noch im Frühjahr 1979 kaufte die Landwirtschaftliche Schule Plantahof in Landquart zwei Pfauenziegen um an dem Versuch teil zu nehmen.
Im Juli 1989, 10 Jahre nach der Aufnahme der Versuchsbetriebe der Reinzucht der Bündner Pfauenziege, reichte J. U. Mani, damaliger Präsident des Ziegenzuchtverbandes Graubünden ein Gesuch, die Pfauenziege als Landesrasse aufzunehmen.
im Jahre 1992 wurde die IG Pfauenziege ( Interessengemeinschaft für die Pfauenziege) ins Leben gerufen. Diese Organisation hat das Ziel die verschiedenen regionalen
Aktivitäten sowie die Interessen von Züchtern zu besprechen.
Im Frühjahr 1995 begutachteten P. Camastral und A. Michel Pfauenziegen oder pfauenähnliche Ziegen und nahmen sie teilweise ins Herdebuch auf.