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Zuckerberg weist Kritik von sich
- Freitag, 4. Dezember 2015, 10:58 Uhr
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat angekündigt 99 Prozent seiner Facebook-Aktien zu spenden. Dies entspricht 45 Milliarden Dollar. Überweisen möchte er das Geld an eine eigene Firma, die «Chan Zuckerberg Initiative». Nun wird ihm vorgeworfen, damit Steuern sparen zu wollen. Er verteidigt sich.
Die Kritik
In einem Kommentar äusserte sich der Moderator Markus Preiss kritisch und forderte Zuckerberg auf, auf sein Vermögen regulär Steuern zu zahlen.
Mark Zuckerberg hat nach Kritik an seinen Milliarden-Spendenplänen betont, er werde Steuern bei den Aktienverkäufen zahlen. Er und seine Frau Priscilla Chan hatten ihr Wohltätigkeits-Projekt in der Rechtsform einer LLC (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) aufgesetzt, statt als traditionelle Stiftung. Das war in den vergangenen Tagen kritisiert worden.
Zuckerberg erklärte in einem Facebook-Eintrag, die Rechtsform gebe dem Ehepaar mehr Freiheiten beim Anlegen der Mittel. Sie könnten damit in Non-Profit-Organisationen investieren, private Investitionen machen und sich in politische Debatten einbringen. Alle Gewinne aus Investitionen würden jedoch nur für die wohltätigen Zwecke verwendet.
«Wir werden Steuern bezahlen»
Ausserdem bekämen er und seine Frau keinen Steuervorteil, wenn sie Aktien an die LLC abgeben, betonte Zuckerberg. Und sie würden Steuern zahlen, wenn ihre Anteile verkauft würden.
Zuckerberg und Chan hatten zur Geburt ihrer Tochter Max angekündigt, im Laufe ihres Lebens 99 Prozent ihrer Facebook-Anteile im Wert von aktuell 45 Milliarden Dollar für wohltätige Zwecke zu spenden.
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