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DEUTSCHER FILM
|DER
DEUTSCHE

FILM
|Gustav Charlé

1871 - ?
|.

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Der Schauspieler und Sänger Gustav Charlé setzte 1889 seine Absicht, einen künstlerischen Beruf zu ergreifen, in die Tat um und ging mit einer Operettengruppe auf Tournee durch Österreich.
Schliesslich entdeckte man sein schauspielerisches Talent und man engagierte ihn an grössere Spielstätten, darunter Salzburg, München, das Theater in der Josefstadt in Wien und das Friedrich Wilhelmstädtische Theater in Berlin.
1897 unternahm er einen Abstecher nach New York, wo er ebenfalls als Theaterschauspieler auftrat.
Trotz seiner Erfolge als Theaterschauspieler führte er auch sein Engagement als Operettensänger fort und er agierte in Stücken wie "Der Vogelhänder" und "Don Cesar".
Durch die grosse Popularität, die er als Volksschauspieler erlangte, erhielt er in den 20er Jahren auch wenige Engagements in Stummfilmen.
Sein erster Auftritt vor der Kamera entstand für "Schwarzwaldmädel" (20) mit Uschi Elleot, Ria Jende und Oskar Linke. Darin spielte er den Domkapellmeister.
In der Rolle des Paolino Teillard folgte der Film "Le fauteuil 47" (26) - eine deutsch-französische Produktion mit André Roanne, Erna Morena, Lotte Stein, Margarete Kupfer und Otto Tressler.
Sein letzter filmischer Auftritt folgte in der Rolle des Diener Konstantin in Friedrich Zelniks hochkarätig besetztem Film "Das tanzende Wien" (27) an der Seite von Lya Mara, Ben Lyon, Alfred Abel, Eugen Burg, Albert Paulig, Julius Falkenstein, Arthur Kraussneck, Kurt Gerron, Hermann Picha und Hans Wassmann.
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