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Im Rahmen des Pilotprojekts können innerhalb von drei Jahren insgesamt 500 besonders schutzbedürftige Personen in der Schweiz aufgenommen werden, die vom UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) als Flüchtlinge anerkannt sind. Die Schweiz wird diesen Personen Asyl gewähren. Sie werden von einem speziellen Programm profitieren, das ihnen die Integration erleichtern soll. Bereits haben sich mehrere Kantone bereit erklärt, solche Flüchtlingsgruppen aufzunehmen. Die erste Gruppe, die am Freitag eintraf, wird im Kanton Solothurn beherbergt.
Die Flüchtlingsfamilien gerieten mit dem Ausbruch des Konflikts in Syrien zwischen die Fronten der Regierungstruppen und der Aufständischen. Wegen ihrer Gefährdung und Schutzbedürftigkeit anerkannte das UNHCR die Personen als Flüchtlinge und ersuchte die Schweiz um deren Aufnahme.
Spezielles Integrationsprogramm
Die im Rahmen des Pilotprojekts aufgenommenen Flüchtlinge profitieren von einem speziellen Integrationsprogramm, das zwei Jahre dauert. Das Programm umfasst Sprachkurse, eine Standortbestimmung, angepasste Ausbildungen und eine individuelle Betreuung. Das Ziel besteht darin, die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Das BFM und die interessierten Kantone haben das Programm, das 2014 anläuft, inhaltlich definiert. Die Kosten des Programms für alle 500 Flüchtlinge dürften sich auf rund 12 Millionen Franken belaufen. Ende 2014 wird über das spezielle Integrationsprogramm eine Zwischenbilanz gezogen.
Letzte Änderung 29.11.2013