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Budgets der Stadion-Gegner und -Befürworter sehr unterschiedlichSchreiben Sie einen Kommentar
Zum Stadionprojekt «Ensemble» gehört ein Fussballstadion und zwei Wohntürme auf dem Hardturmareal. Selten gab es in der Stadt Zürich bei einer Vorlage so unklare Fronten der Parteien. Es gibt Bürgerliche und auch Linke Parteien, die dafür oder aber auch dagegen sind. Es sind Komitees gegründet worden.
So zum Beispiel das «JA zum Fussballstadion»-Komitee. Dies setzt sich aus Politikern und bekannten Persönlichkeiten zusammen. Das Budget des JA-Komitees beträgt 400‘000 - 450‘000 Franken, wie es auf Anfrage bei der Beratungsfirma KMES Partner heisst. Die Baufirma, die beiden Fussballclubs FC Zürich und die Grashoppers und die grösste Wohnbaugenossenschaft in Zürich hätten sich zusammengetan und können deshalb auf dieses Budget zurückgreifen.
Bei den Gegnern sieht dies anders aus. Zum Komitee «NEIN zum Hardturm-Bschiss» gehören mehrere kleinere Vereine. Sie hätten nur wenige tausend Franken zur Verfügung, heisst es auf Anfrage. Die SP der Stadt Zürich hat rund 100‘000 Franken Budget für den Abstimmungskampf gegen das Projekt.
Die SP ist jedoch nur gegen die Wohntürme und nicht gegen das Stadion. Sie hat deshalb eine neue Initiative lanciert. Falls das gesamte Projekt am 25. November bachab geschickt werden würde, käme ihre Initiative vors Volk. Diese sieht nur ein neues Fussballstadion vor.
Die Abstimmung ist am 25. November 2018.