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Der eingebildete Kranke
Molière
Kurzbeschrieb
Argan geht es schlecht. Das jedenfalls behaupten er und die ihn umgebenden Ärzte, die seine Körpersäfte aufs Genaueste untersuchen. Gern bestärken sie ihn in seiner eingebildeten Krankheit und stellen beachtliche Rechnungen für ihre absurden Untersuchungen. Leidtragende ist Argans Tochter Angélique, die nun für ihren Vater einen angehenden Arzt heiraten soll. Verliebt ist sie aber in Cléante. Stiefmutter Béline sähe Angélique ohnehin am liebsten im Kloster und Argan unter der Erde. Doch das Dienstmädchen Toinette weiss zu helfen und entwickelt einen Plan, um Angélique vor der
Zwangsheirat zu bewahren, die Absichten Bélines zu enttarnen und Argan eine ganz besondere Kur schmackhaft zu machen.
«Der eingebildete Kranke» ist das letzte Stück des französischen Dramatikers Jean-Baptiste Poquelin, genannt Molière, der als Schöpfer der französischen Komödienkunst gilt. In der Uraufführung 1673 in Paris spielte Molière den eingebildeten Kranken selbst. Der Zufall wollte es, dass er während einer Vorstellung einen Anfall erlitt und kurz darauf – noch im Kostüm – verstarb.
Mit freundlicher Unterstützung von
Elisabeth Bachtler-Stiftung