Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03197.jsonl.gz/59

Genetische Diversität, die Vielfalt der Gene und Allele innerhalb einer Art, ist die grundlegendste Ebene der Biodiversität. Sie bildet eine wichtige Voraussetzung für die Produktivität und Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Produktionssysteme. Wir haben verschiedene Methoden entwickelt und angewendet, um die genetische Diversität auf landwirtschaftlichen Betrieben in Europa, der Ukraine und Uganda zu ermitteln. Eine auf Fragebogen basierende Umfrage auf insgesamt 203 Betrieben hat gezeigt, dass die genetische Diversität von angebauten Kulturpflanzen und gehaltenen Tieren sehr stark zwischen verschiedenen Regionen variiert und von den vorherrschenden Produktionssystemen abhängt. Um einen genaueren Einblick in die genetische Diversität von Grasland zu erhalten, haben wir 60 Populationen von Knaulgras aus Bulgarien, Norwegen und der Schweiz mit molekulargenetischen Markern untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass diese Art eine sehr grosse Variabilität innerhalb der Populationen aufweist, die Unterschiede zwischen den Populationen aber eher gering sind.
Ein später Schnitt der Reben hat einen begrenzten Nutzen für die Laubarbeit im Weinbau. Die Auswirkungen auf das Wachstum der Seitentriebe und die Zusammensetzung des Mostes sind gering.
Pflanzenschutzmittel enthalten Wirkstoffe und sogenannte Beistoffe. Agroscope untersuchte erstmals die Rückstände von Beistoffen auf behandelten Pflanzen und liefert damit Grundlagen für die Beurteilung der Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten.
Die Wirksamkeit einer Blattdüngung mit Stickstoff zum Zeitpunkt der Beerenreife hängt vom Stickstoffmangel der Rebe ab, wie eine Studie von Agroscope zeigt. Die Studie bestätigt die Schwellenwerte für einen Mangel an assimilierbarem Stickstoff im Most bei Chardonnay, für Sauvignon Blanc muss dies noch bestätigt werden.