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Viel Pech in Antwerpen, dafür umso mehr Durchhaltewillen
Das Schwimmen begann für mich heute gut, konnte ich doch beim stark besetzten Weltcup in Antwerpen mit der grossen Gruppe aus dem Wasser steigen. Auch der Wechsel aufs Rad gelang mir, doch bereits nach den ersten Metern auf den Pflastersteinen merkte ich, dass etwas mit meinem Rad nicht in Ordnung war. Ich schaute zu Boden und realisierte, dass das Hinterrad völlig platt war. Ich fuhr zur nächsten Wheel station und wechselte das Hinterrad. Dies kostete mich viel Zeit, ich nahm die Radstrecke als letzte Athletin in Angriff. Eigentlich war das Rennen zu diesem Zeitpunkt gelaufen. Weil ich aber einfach extrem gerne vorne mitgehalten hätte, und ich mich seit Tagen auf ein hartes Rennen gefreut hatte, war für mich zu diesem Zeitpunkt eine Aufgabe überhaupt keine Option. So fuhr ich die 20km alleine und lief auch die abschliessenden 5km ziemlich einsam. Schade, habe ich mich doch nach 2 Wochen Höhentrainingslager in Font Romeu sehr gut gefühlt. Einziger Lichtblick war heute die gute Schwimmleistung und der hartnäckige Kopf.
Nun fahre ich morgen zurück in die Schweiz, schreibe dort meine Bachelorthesis fertig und hoffe auf weitere Wettkämpfe mit mehr Glück, damit ich meine Trainingsfortschritte bestätigen kann! Das nächste Rennen wird am 1. Juli in Uri sein, bevor ich dann am 19. Juli an der Sprint EM in Tartu am Start stehe.