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Joseph Thomas Fassbind (1755-1824) lebte in Schwyz, studierte in Einsiedeln, Bellinzona, Como und Besançon. 1798 wurde er wegen seines Widerstands gegen den helvetischen Bürgereid des Landesverrats für schuldig befunden und zu zwölf Jahren Exil im Kloster Engelberg verurteilt. 1800 kam er frei und wurde 1803 in Schwyz zum Pfarrer ernannt. Seine Abneigung gegen das französische Regime in der Schweiz und seine Skepsis gegenüber den Verhältnissen der Gegenwart sind in seinem Werk deutlich erkennbar.