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Wann haben Sie sich entschieden, am Eurovision Song Contest teilzunehmen?
Das ist eine sehr lustige Geschichte. Ich habe nie daran gedacht, teilzunehmen. Ich habe mich immer mit alternativer und nicht-kommerzieller Musik beschäftigt. Doch dann hat mich die zuständige Person vom serbischen Fernsehen bei einem Auftritt gesehen und gefragt. Ich habe sofort zugesagt.
Wer ist der beste Eurovision-Gewinner für Sie?
Natürlich Marija Serifovic. Sie hat 2007 den Eurovision Song Contest mit «Molitva» für Serbien gewonnen. Es war unser bestes Jahr.
Haben Sie Idole?
Ja, ich würde sie zwar nicht als Idole bezeichnen, aber es sind Sängerinnen, die ich bewundere. Meist afroamerikanische Jazz-Musikerinnen wie Ella Fitzgerald, Billie Holiday, Etta James und Aretha Franklin.
Wie entspannen Sie?
Ich liebe es Filme zu schauen, auf Netflix Serien zu sehen und Comicbücher zu lesen. So kann ich am besten relaxen
Haben Sie sich gut vorbereitet für den Wettbewerb?
Natürlich, es war ein langer Weg bis nach Stockholm. Wir haben Choreografie und Auftritt lange geübt. Momentan konzentriere ich mich auf die physische und mentale Vorbereitung.
Haben Sie eine Verbindung zur Schweiz?
Ich war zwar noch nie da, aber meine Tante lebt in der Schweiz. Ich will unbedingt mal euer Land besuchen, ich habe gehört, dass ihr die beste Schokolade und den besten Käse habt.
Hören Sie sich die Songs Ihrer Konkurrenz an?
Ja, ich habe mir alle Lieder angehört. Ich habe so viele Favoriten: Israel, Kroatien, Bulgarien. Ich kann mich nicht entscheiden, weil ich diese Leute persönlich kenne und ich sie und ihre Songs mag.
Sanja Vučić wird Serbien morgen im zweiten ESC-Halbfinale vertreten. SRF zwei überträgt ab 21.00 Uhr live.