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Schweizer Übergangsmassnahmen für Horizon Europe sind auch im Bereich Raumfahrt vorgesehen. Die Übergangsmassnahmen 2021, die im 2022 wirksam werden, setzt das SBFI unter anderem über das PRODEX-Programm der Europäischen Weltraumorganisation ESA um.
Im Jahr 2022 können zusätzliche PRODEX-Projekte unter Berücksichtigung folgender Kriterien gefördert werden:
- Das Projekt weist ein hohes wissenschaftliches Potential auf;
- Das Projekt hat entweder eine unabhängige wissenschaftliche Prüfung erfolgreich durchlaufen oder eine solche Prüfung kann zeitnah geschehen;
- Das Projekt ist in seiner Art einzigartig;
- Das Projekt hat eine hohe internationale Einbindung und ermöglicht den Schweizer Projektpartnern eine Koordinationsrolle;
- Das Projekt ist in der Grössenordnung vergleichbar mit Projekten im Rahmen von Horizon Europe.
Speziell für Projekte im Rahmen der Übergangsmassnahmen können internationale Projektpartner mit bis zu 10% der Gesamtprojektkosten oder maximal 200'000 Euro unterstützt werden.
Voraussetzungen hierfür sind
- eine Begründung, wieso die entsprechenden internationalen Kompetenzen für das Projekt unverzichtbar sind;
- eine Erklärung, dass diese Kompetenzen in der Schweiz entweder nicht oder nicht zu den entsprechenden Bedingungen vorhanden sind.
Der Evaluationsprozess entspricht dem regulären PRODEX-Prozess. Details, Gesuchsvorlagen und Eingabefristen sind hier kommuniziert.
Antragstellende müssen in ihren Projekteingaben darauf hinweisen, dass sie für das Projekt eine Finanzierung über die Übergangsmassnahmen 2021 beantragen.
Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die Abteilung Raumfahrt des SBFI (Kontakt auf der rechten Seite).
Allgemeine Auskünfte des SBFI zum Thema Horizon Europe finden Sie hier.