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Wie eine Rondelle vor Gewässerverschmutzung schützt
Gehen Sie auch davon aus, dass das Schmutzwasser von den Ablaufschächten in eine Abwasserreinigungsanlage (ARA) gelangt? Weit gefehlt!
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass alle Ablaufschächte in eine ARA münden. Entsprechend sorglos wird mancherorts Schmutzwasser in den nächstbesten Schacht entsorgt. In der Schweiz führen aber nur etwa zwei Drittel aller Einlaufschächte zu einer ARA. Ein Drittel fliesst in natürliche Gewässer oder versickert ins Grundwasser. Abfälle und verschmutztes Abwasser (beispielsweise mit Reinigungsmitteln fürs Auto, Javel, Herbiziden etc.), die so in die Gewässer gelangen, beinträchtigen die Wasserlebensräume und Ökosysteme.
Sie ist klein und rund und soll die Schweizer Gewässer vor Schmutzwasser bewahren. Die Rondelle wird bei Schächten angebracht, die nicht in eine ARA münden.
Auch auf dem Gelände der ARA Limeco gibt es solche Schächte. Diese sind jetzt ebenfalls mit der Rondelle gekennzeichnet.
Macht auch für Hauseigentümer Sinn
Beispielsweise, um Abläufe auf Terrassen zu kennzeichnen, die an eine Regenwasserleitung oder eine Versickerungsanlage angeschlossen sind. So wissen die Mieter, dass die Terrassen nicht mit Javel-Wasser oder ähnlichen chemischen Produkten gereinigt werden dürfen.