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Beissen oder stechen Zecken?
Der Begriff «Zeckenbiss» ist wissenschaftlich nicht korrekt. Die Parasiten haben einen Stechrüssel und verfügen über…Mehr
Inzwischen gelten in der Schweiz fast alle Regionen als Risikogebiete für die Übertragung von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Ausschliesslich die Kantone Genf und Tessin wurden bislang davon ausgenommen. Die Krankheit wird durch den Stich einer infektiösen Zecke übertragen.
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis ist insbesondere in weiten Teilen Osteuropas und Russlands weit verbreitet. Auch in anderen Regionen Europas ist diese Krankheit, die primär von Zecken übertragen wird, auf dem Vormarsch. Dies gilt auch für die Schweiz. Inzwischen gilt das gesamte Land mit Ausnahme der Kantone Genf und Tessin als Risikogebiet. In den als Risikogebiete klassifizierten Regionen leben Zecken, die Überträger des FSME-Erregers sein können.
Der Lebensraum von Zecken weist klar Parameter auf: Bevorzugt sind mittel-gradig feuchte Stellen in Laub- und Mischwäldern mit üppigem Unterholz. Auch in Gärten oder Stadtparks können Zecken heimisch sein. Mit dem FSME-Virus infizierte Zecken kommen in der Schweiz bis zu ungefähr 2’000 Meter über dem Meeresspiegel vor. In den Verbreitungsgebieten der Infektionskrankheit tragen ungefähr 0,5 Prozent aller Zecken das Virus in sich. Daher besteht sowohl bei Spaziergängen im Wald als auch bei Wanderungen in den Bergen das Risiko für einen Zeckenstich mit FSME-Erkrankung als Folge.