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Die Palliative Sedierungstherapie (PST) wird bei «unerträglichem Leiden» in der letzten Lebensphase eingesetzt. Mit Medikamenten soll das Bewusstsein reduziert und so das Leiden verringert werden. In der Praxis führt dies allerdings zu Problemen. So ist beispielsweise umstritten, ob die PST nur bei körperlichen Leidenszuständen oder auch bei psychischem Leiden eingesetzt werden darf. Der Referent diskutiert in seinem Beitrag klinische und ethische Herausforderungen der PST unter besonderer Berücksichtigung der Einbeziehung von Angehörigen in die Entscheidungsfindung.