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Die Suva kontrollierte Baustellen sowie diverse Industrie- und Gewerbebetriebe, wie sie am Donnerstag mitteilte. Dabei zeigte sich, dass sich die überwiegende Mehrheit an die vom Bund vorgegebenen Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus hielt.
Die Expertinnen und Experten der Schweizerischen Versicherungsanstalt leiteten zwischen Ende März 2020 und Ende April des laufenden Jahrs in 62 Fällen vorübergehende Arbeitseinstellungen ein. Zudem zeigten die Kontrollen, dass die Betriebe nach anfänglichen Unsicherheiten schnell reagierten, um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schützen.
Die Betriebsunterbrüche wegen gravierender Mängel verfügte die Suva alle zu Beginn der Pandemie im April und Mai 2020. Seither gab es deswegen keine Arbeitseinstellungen mehr.
Dennoch intensivierte die Suva die Kontrollen nach einem etwas ruhigeren Sommer 2020 zu Beginn der zweiten Welle wieder. Abgesehen von den ersten beiden Kontrollmonaten im April und Mai 2020 führten ihre Fachleute deswegen im November und Dezember 2020 am meisten Kontrollen durch.
Am intensivsten waren die Kontrollen im Kanton Zürich gefolgt von der Waadt. In diesen beiden Kantonen gab es seit Kontrollbeginn bis Ende April je rund 2500 Kontrollen. Auf Platz drei liegt der Kanton Bern mit 2000 Kontrollen.
Die Suva erklärt die positive Bilanz mit dem Eigeninteresse der Betriebe. Niemand wolle, dass wegen unzureichender Schutzmassnahmen mehrere Beschäftigte gleichzeitig ausfallen, weil sie sich im Betrieb anstecken. Die Suva führt die Kontrollen im Auftrag des Bundes durch.