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PARIS. Zwischen dem französischen Sternekoch Marc Veyrat und dem Guide Michelin kommt es voraussichtlich Ende November zu einem Gerichtstermin über die Herabstufung des Restaurants. Michelin bestätigte heute, dass es Veyrat den Rechtsweg eingeschlagen hat. Michelin werde seine Fragen prüfen. In einer Stellungnahme verwies Michelin zudem darauf, dass die Bewertungen in dem Guide der Information der Leser dienten. Dies habe den Guide dazu veranlasst die Bewertung des Restaurants zu ändern. Veyrats Anwalt erklärte, Ziel des Rechtsstreits sei es, die genauen Gründe für die Herabstuftung zu erfahren.
Marc Veyrat hatte im Juli die Rückgabe seiner beiden verbliebenen Sterne erklärt. Anfang des Jahres hatte der Guide Michelin sein Restaurant von drei auf zwei Sterne herabgestuft. Damals erklärte Veyrat, nach einem Besuch in der Michelin-Zentrale, bei dem er sich über die Gründe für die Abwertung informierte, habe er bei dem Guide Inkompetenz und Unfähigkeit festgestellt. Der Michelin hatte ihm vorgeworfen, in einem traditionellen französischen Souffle britischen Käse verwendet zu haben. Dies wies Veyrat jedoch zurück.
Der Guide Michelin erklärte hingegen damals, dass er die Rückgabe der Sterne nicht akzeptiere. So lange das Essen einer Auszeichnung würdig sei, werde das Restaurant empfohlen, erklärte Michelin-Chef, Gwendal Poullennec.