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Wenige Tage nach dem schweren Erdbeben in Indonesien mit mindestens 35 Toten ist der Inselstaat erneut von einem starken Beben erschüttert worden. Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, erreichte der Erdstoss vor der Insel Sumatra die Stärke 6,4. Eine Tsunami-Warnung sei nicht ausgegeben worden. Berichte über mögliche Opfer lagen zunächst nicht vor.
Ein Beben der Stärke 6,1 hatte am Dienstag die Provinz Aceh auf der Nordspitze Sumatras erschüttert. Dutzende Menschen starben. Bislang wurden 35 Leichen in der abgelegenen Bergregion geborgen. Rund 16'000 Menschen sind seither obdachlos.
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Erdbeben in der Region häufig
Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem Kontinentalplatten aneinanderstossen. Daher sind Erdbeben dort sehr häufig.
Im Dezember 2004 hatte ein Erdbeben der Stärke 9,1 vor der Provinz Aceh einen riesigen Tsunami ausgelöst, der an den Küsten des Indischen Ozeans etwa 220'000 Menschen in den Tod riss. Am schlimmsten betroffen war damals Aceh mit 170'000 Todesopfern.
(muv/sda)