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Mitarbeiter der Zollstelle Zürich Flughafen haben innerhalb von 14 Tagen 4442 Kilogramm Khat sichergestellt. Dabei handelt es sich um den bisher grössten Drogenaufgriff am Flughafen Zürich.
Die Drogen waren in insgesamt 495 Postpaketen versteckt, wie die Eidg. Zollverwaltung am Mittwoch mitteilte. Die Sendungen kamen aus Kenia und Tansania und waren als Tee, Henna oder Gewürze deklariert.
4290 Kilogramm des getrockneten Khat waren für Nordamerika, Europa und Asien bestimmt. Rund 150 Kilogramm sollten an Empfänger in der Schweiz gehen. Entdeckt wurden die Drogen bei einer Schwerpunktkontrolle im Zeitraum vom 24. März bis zum 6. April.
Halluzinationen und Euphorie
Der Khat-Strauch wird vor allem in Ostafrika und im Südwesten der arabischen Halbinsel angebaut. Der in den jungen Khat-Blättern enthaltene Wirkstoff «Cathion», ein Amphetamin, weist ein hohes Abhängigkeitspotenzial auf. Seit 1992 untersteht Khat dem Betäubungsmittelgesetz.
Der Konsum führt zu einem Rausch mit Halluzinationen und Euphorie. Er löst aber auch Appetit- und Schlaflosigkeit sowie Herzrhythmusstörungen aus. Khatkonsum kann zudem zu unkontrollierten, psychischen Reaktionen führen.
Während frische Khat-Blätter gekaut werden, werden getrocknete als Tee aufgegossen oder mit Tabak oder Cannabis geraucht. (sda/meg)