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Sie vertreten Israel am Eurovision Song Contest. Wie ist das für Sie?
Es ist so toll. Es sind vier Monate vergangen, seit meinem Sieg beim Vorentscheid. Ich wollte am liebsten gleich direkt nach Stockholm gehen.
War es schon immer Ihr Traum, Israel am Eurovision Song Contest zu vertreten?
Ja, seit ich sechs Jahre alt war. Damals stand ich auf dem Tisch und habe für meine Mutter den israelischen Beitrag «Ze rak sport» von 1992 mit einer Haarbürste als Mikrofon vorgetragen. Sie hatte den Song zuvor vom Radio für mich aufgenommen.
Gibt es Vorurteile über Israel, mit denen Sie aufräumen möchten?
Ja, mir haben schon verschiedenste Leute gesagt, dass sie denken, dass wir hier in Israel Kamele auf den Strassen haben. Wir haben hier Autos, wir sind sehr modern! (lacht) Israel ist zwar in der Wüste, aber wir reiten hier nicht auf Kamelen.
Wer ist Ihr Lieblings-Eurovision-Gewinner?
Ganz klar: Dana International. Sie gewann 1998 den Wettbewerb für Israel. Sie ist eine grosse Diva und hat damals Grosses vollbracht: Sie war die erste Transgender-Gewinnerin des ESC.
Was wollen Sie unbedingt in Stockholm sehen?
Ich denke nicht, dass ich viel Zeit für eine Stadtbesichtigung haben werde. Ich werde arbeiten, weil es mir wichtig ist, professionell zu bleiben. Natürlich werde ich aber auch das eine oder andere Mal auf eine Eurovision-Party gehen, aber der Fokus liegt auf meinem Auftritt.
Hovi Star gewann im März die israelische Variante von «Rising Star» und wird heute für Israel im zweiten ESC-Halbfinale an den Start gehen. Ab 21.00 Uhr auf SRF zwei.