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Lukas Graham ist ein Star, auch wenn er das selbst nicht gern hört. Er taufte seine Musik "Ghetto Pop" und landete mit seinem Debütalbum direkt ein No.1 Hit-Album in Dänemark, welches die 3 Erfolgssingles "Ordinary Things" (No.2), "Drunk In The Morning" (No.1) sowie "Better Than Yourself (Criminal Mind Part II)" (No.1) hervorbrachte. Mehr als 80.000 verkaufte Alben (DK), über 150.000 Singles, 30 Mio. Streams und 5 Mio. Views auf YouTube. Das neuste Werk "Lukas Graham (Blue Album)" landete auf No.28 der deutschen Charts und die Hitsingle "7 Years" aud No.6. Mit 7 Years gelang Lukas Graham auch weltweit der Durchbruch No.1 der US Billboard Charts und 5 Wochen No.1 der UK Charts! In seinem Heimatland Dänemark landete das Album auf Anhieb auf No.1 der Charts. Im Vergleich zum Blue Album enthält der Re-Release die Titel "Drunk In The Morning" und "Better Than Yourself" ,die auf dem Debüt Album "Lukas Graham" bereits enthalten waren. Nicht mehr enthalten sind "Hayo", "Interlude" und "Playtime". Ausserdem wurden 6 Titel neu gemixt: "Mama Said", "Happy Home", "Drunk In The Morning", "You re Not There", "Strip No More" und "Don't You Worry bout Me" .
Rezension
Vor drei Jahren landete die Band aus Dänemark um Sänger und Songwriter Lukas Graham Forchhammer in Deutschland mit dem Song "Drunk In The Morning" einen Hit. Auf ihrem zweiten Longplayer, "Lukas Graham (Blue Album)", präsentiert sich das Quartett erneut in bestechender Form. Drei Jahre sind in der schnelllebigen Musikszene eine lange Zeit. 2012 sorgte die zwei Jahre zuvor gegründete Formation erstmals für Aufsehen. Ihr gleichnamiges Debütalbum, "Lukas Graham", setzte sich in ihrem Heimatland Dänemark an der Spitze der Charts fest. Ähnlich erfolgreich waren auch die drei Singleauskopplungen, "Ordinary Things", "Drunk In The Morning" und "Better Than Yourself (Criminal Mind Part II)". Man muss in der aktuellen Musiklandschaft lange suchen, um eine vergleichbare Band zu finden, die Popmusik auf ähnliche Weise definiert wie Lukas Graham. Das Geheimnis hinter dem Erfolg seiner Gruppe sieht Sänger und Namensgeber Lukas Graham Forchhammer vor allem darin, sich genug Zeit für die Produktion und den Prozess des Songwritings zu nehmen. "Es dauert einfach eine Weile, bis ich genug gutes Material zusammen habe", sagt er. Dem Musiker ist es, gerade im Hinblick auf die Austauschbarkeit vieler aktueller Pop-Produktionen, sehr wichtig, dass die Songs seiner Band nicht schon übermorgen wieder in Vergessenheit geraten. "Wir sind jetzt in der glücklichen Lage, genau die Dinge zu tun, die wir wollen. Bei dieser Produktion konnten wir aus dem Vollen schöpfen." Die Formation arbeitet diesmal mit drei externen Songwritern, dem Produzenten Brody Brown sowie mit dem bereits vom ersten Album her bekannten Future Animals zusammen. "Wir sind ein gutes Team und ergänzen uns gegenseitig perfekt." Das Ergebnis spricht, vom ersten bis zum letzten Song, für sich selbst. Neben dem bereits als Single veröffentlichten Titel "Mama Said", der in Dänemark neue Streamingrekorde aufstellte, gibt es auf dem zweiten Album mit Stücken wie "Take The World By Storm", "Hayo" und "Don't Worry 'Bout Me" noch einige weitere potenzielle Hits zu entdecken, die ziemlich genau die von Forchhammer formulierten Vorgaben erfüllen, möglichst unverwechselbar zu klingen. "Ich hoffe, dass die Leute merken, wie sehr wir lieben, was wir tun und wieso wir es tun. Wir alle, die Produzenten, die Band, das Management und das Label, ziehen an einem Strang. Es ist ein wunderbares Gefühl, denn schliesslich dürfen wir alle genau das machen, was uns am meisten Spass macht." Sehr viel Spass gemacht hatten den vier Musikern die Aufnahmen in Los Angeles. "Ein Teil der Songs entstand bei uns Zuhause, der andere Teil in L.A. Dort trifft man auf viele neue Musiker und Songwriter und das liefert dann wieder genug aufregenden Stoff, um darüber viele weitere Songs zu schreiben." Richtig angetan war Forchhammer von der Qualität der Studios und der konstruktiven Atmosphäre. Ein ganz wichtiger Aspekt beim Schreiben von Songs ist für ihn zudem die Qualität der Geschichten, die er erzählen will. "Ich greife dabei nicht nur auf meine eigenen Erlebnisse zurück, sondern auch auf die Erfahrungen von Freunden." Und das ist sicherlich mit ein Grund, warum Songs wie "Strip No More" oder "7 Year Old" nicht nur durch ihre Fröhlichkeit mitreissen, sondern auch eine glaubwürdige Message transportieren. Norbert Schiegl (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)