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Leistungen der IV
Taggelder der IV
Taggelder der IV ergänzen Eingliederungsmassnahmen (wenn diese Massnahmen eine Erwerbstätigkeit verhindern). Diese Taggelder sollen den Lebensunterhalt der Versicherten und ihrer Familienangehörigen während der Eingliederung sicherstellen.
Anspruch auf Taggeld haben Sie als versicherte Person erst nach vollendetem 18. Altersjahr. Der Anspruch erlischt spätestens am Ende des Montats, in dem der Anspruch auf eine Altersrente entsteht.
Sie als versicherte Person haben Anspruch auf ein Taggeld wenn:
- Sie wegen der Eingliederungsmassnahmen an mindestens drei aufeindander folgenden Tagen nicht arbeiten können;
- Sie wegen der Eingliederung innerhalb eines Monats an mindestens drei nicht zusammenhängenden Tagen den ganzen Tag nicht arbeiten können;
- Sie während der Eingliederung in der gewohnten Erwerbstätigkeit zu mindestens 50% arbeitsunfähig sind.
Wenn Sie als versicherte Person während zwei aufeinander folgenden Tagen auf Anordnung der IV-Stelle Untersuchungen durchführen lassen müssen, haben Sie Anpruch auf ein Taggeld für jeden Tag.
Invalidenrente
Eine Invalidenrente wird nur nach vorgängiger Überprüfung der Möglichkeiten einer Eingliederung ausbezahlt. Anspruch auf eine Rente besteht:
- Wenn Ihre Erwerbsfähigkeit oder Ihre Fähigkeit, sich im gewöhnlichen Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederhergestellt, erhalten oder verbessert werden kann.
- Wenn Sie als versicherte Person über längere Zeit mindestens zu 40 % erwerbsunfähig sind, d.h. wenn eine andauernde Invalidität vorliegt.
- Wenn Sie als versicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % erwerbsunfähig gewesen sind. Zudem muss die Erwerbsunfähigkeit mindestens im gleichen Mass weiterbestehen.
Der Anspruch auf eine Rente entsteht frühestens sechs Monate nach dem Zeitpunkt der Anmeldung bei der IV, aber frühestens in jenem Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt. Der Anspruch erlischt, wenn Sie als versicherte Person eine Arbeit aufnehmen können, die derjenigen entspricht, die Sie vor dem Anspruch auf eine Rente ausgeübt haben, wenn der Anspruch auf eine Altersrente entsteht oder wenn Sie sterben.
Die IV-Stelle berechnet den Invaliditätsgrad der Personen, welche ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen oder aufgeben müssen, mit einem Einkommensvergleich. Dazu berechnet sie zuerst das Einkommen, welches Sie ohne Gesundheitsschaden erzielen könnten. Davon zieht sie das Erwerbseinkommen ab, welches Sie nach dem Gesundheitsschaden und nach der Durchführung von allfälligen Eingliederungsmassnahmen auf zumutbare Weise erreichen könnten. Daraus ergibt sich ein Fehlbetrag, welcher der Erwerbseinbusse als Folge der Invalidität entspricht. Drückt man diesen Betrag in Prozenten aus, erhält man den Invaliditätsgrad. Bei nicht erwerbstätigen Personen (z. B. im Haushalt tätig, Ordensangehörige, Studierende) wird darauf abgestellt, in welchem Ausmass sie in ihrem gewöhnlichen Arbeitsbereich behindert sind.
Der Invaliditätsgrad bestimmt die Art der Rente, auf die eine Person Anspruch hat:
- mindestens 40%: Anspruch auf eine Viertelrente
- mindestens 50%: Anspruch auf eine halbe Rente
- mindestens 60%: Anspruch auf eine Dreiviertelrente
- mindestens 70%: Anspruch auf eine Vollrente
Antrag auf IV-Leistungen
Der Antrag auf IV-Leistungen muss bei der Kantonalen IV-Stelle eingereicht werden:
Kantonale IV-Stelle Wallis
Avenue de la Gare 15
1950 Sitten
Tel. 027 324 96 11
Formulare
Sämtliche nötigen Formulare finden Sie hier.
Weitere Informationen finden Sie im untenstehenden Dokument oder hier: Ausgleichskasse Wallis
Dokumente
AHV-Zweigstelle Gemeinde Grengiols
Frau Sarah Walpen steht Ihnen bei Fragen betreffend der AHV, IV etc. als Zweigstellenleiterin gerne zur Verfügung.
Gemeindeverwaltung Grengiols
Frau Sarah Walpen
Dorfplatz 22
3993 Grengiols
E-Mail: <email-pii>
Tel. : 027 927 10 48