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|Begriff||Definition|
|Petershausen||

Petershausen ist ein ehemaliges Benediktinerkloster in Konstanz, das vor 983 von Bischof. Gebhard II. gegründet worden war. Es lag gegenüber dem Bischofssitz. Die Klosterkirche wurde 992 zu Ehren Gregors des Grossen geweiht. Der erste Abt stammte aus Einsiedeln. Nach einem Brand 1159 wurde Petershausen wieder aufgebaut und die ab 1162 neu erstellte Kirche 1180 geweiht. Das bischöfliche Eigenkloster erhielt 1214 den Status einer Reichsabtei. Während des Konstanzer Konzils tagte 1417 in Petershausen das Kapitel der Benediktinerprovinz Mainz-Bamberg. Der Rat der Stadt führte die Reformation ein, worauf 1528 der Abt und 1530 die Mönche das Kloster verlassen mussten. Letztere konnten 1556 nach Petershausen zurückkehren. 1581 wurde der Abtei das Kloster Stein am Rhein provisorisch inkorporiert, was die römische Kurie 1597 definitiv bestätigte. 1802 wurde Petershausen säkularisiert und die Gebäude dem Markgrafen von Baden als Wohnsitz überlassen.