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Das Licht ist ein wichtiges Element, ja das wichtigste meiner Werke. Ich fühle mich geleitet vom Zauber des Lichtspiels. Es ist vor allem das Licht das meine Kompositionen, Formen und Farben auszeichnet. Allerdings führe ich im Freien nur Entwürfe und Aquarelle aus. Die Anregung ist in mir selbst und ich male meistens in meinem Atelier.
Théodore Strawinsky
(im Gespräch mit François Magnenat, „…de l’huile et du pastel…!“, Radio Suisse Romande, 1979 und A. C., „En marge d’une exposition à l’Athénée. Théodore Strawinsky ne s’est jamais révolté contre son père“, Tribune de Genève, 1964)
Gravuren und Buchillustrationen nehmen einen wichtigen Platz im Schaffen ein. Théodore Strawinsky arbeitet zu Beginn der 30iger Jahre in verschiedenen Techniken (Stich, Radierung, Aquatinta, Kaltnadelradierung, Lithografie oder Monotypie). Er entwirft zeitlebens Illustrationen für Buchhüllen. Nach dem Börsenkrach an der Wall Street eröffnet sich vermehrt die Möglichkeit, mit Gravuren und Illustrationen bekannt zu werfen. Beides sind Formen der Darstellung. Portraits, Akte und vor allem Jahrmarktszenen dominieren. Auch die Welt des Theaters wird ein wichtiger Teil der Illustrationen in Paris und in der Westschweiz, z. B. Les Fourberies de Scapin (1935), Dix images du cirque (1936, Kaltnadelradierung), Le Cirque von C. F. Ramuz (1936, Lithografie). 1943 arbeiten Ramuz und Igor Strawinsky gemeinsam an Themen volkstümlicher russischer Poesie (Noces et autres histoires) und Théodore entwirft dazu in einem gewollt naiven, schablonenhaften Stil die Illustrationen mit einem Farbgefühl, das auch die Arbeit für das Théâtre complet de Montherlant 1950 auszeichnet.
Philippe Kaenel