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Die Analyse von Haaren kann die Belastung des Organismus durch Umweltgifte wie Schwermetalle oder Pestizide messen. Diese Gifte können mittel- und langfristig zu Stoffwechselstörungen und Schädigungen des Immunsystems, des Nervensystems und der Blutgefässe führen. Die Haarmineral-Analyse gibt auch Auskunft über einen allfälligen Mangel an Mineralstoffen und Spurenelemente.
Was wird bei der Haarmineral-Analyse untersucht?
Eine Basis-Analyse untersucht das Haar auf dreissig Mineralstoffe, Spurenelemente und gesundheitsschädigende Schwermetalle.
Wann ist eine Haarmineral-Analyse sinnvoll?
Gerade wenn das Krankheitsbild schwierig zu deuten ist, liefert eine Haar-Analyse oft wertvolle Informationen. Bei Paaren, die sich vergeblich ein Kind wünschen, kann die toxische Belastung mit ein Grund sein für die Unfruchbarkeit von Mann oder Frau. Vor einer geplanten Schwangerschaft kann es zudem angezeigt sein, eine Belastung der künftigen Mutter durch Umweltgifte abklären.
Was sind die möglichen Ursachen von toxischen Belastungen?
- Amalgam-Zahnfüllungen (Quecksilber, Cadmium)
- Schwermetalle in Gemüse und Früchten, die mit Pestiziden behandelt wurden
- Schwermetalle in Fischen, die in verschmutzten Gewässern lebten
- Schwermetalle im Wasser, das aus alten Bleirohren stammt
- Schwermetalle aus Kupfer- und Aluminium-Pfannen
- Schwermetalle in Impfungen
- Haarfärbemittel (Blei)
- Deodorants (Aluminium)
- Auto- und Industrieabgase
- Schadstoffe am Arbeitsplatz und im Haushalt
- Zigarettenrauch (Cadmium)
Was sind die möglichen Folgen von toxischen Belastungen?
Meist sind es vaskuläre, immunologische und neurologische Erkrankungen wie:
- chronische Müdigkeit, Erschöpfung
- reduzierte Leistungsfähigkeit
- Konzentrationsstörungen, Schwindel
- Kopfschmerzen, Migräne
- diffuse Schmerz- und Entzündungszustände vor allem im Bereich der Muskulatur
- Allergien, Asthma
- Arteriosklerose
- Herz- und Gefässerkrankungen
Was sind die mögichen Ursachen eines Mineralstoff-Mangels
- Alter
- Falsche Enrnährung
- übermässiger Konsum von raffinierten Lebensmitteln (z.B. weisser Zucker, weisses Brot)
- zu viele tierische Fette und Transfette (z.B. Margarine)
- unsachgemässe Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln
- Stress
- eine vererbte Prädisposition
- Medikamente wie Aspirin, Antibabypille oder Magensäurehemmer