Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03239.jsonl.gz/657

Innenausstattung
Die Innenausstattung der Kirche besteht aus Taufstein, Abendmahlstisch, Kanzel, Orgel, Glaskunst (Kirchenfenster) sowie der Bestuhlung und sakraler Eisenplastik jüngeren Datums. Dabei handelt es sich um Werke von Andreas Schneider (Kerzenständer und Wandrelief beim Eingang von 1999) sowie einen Kerzentisch und ein Kreuz von Alex Bata und Geza Gabany im Annexbau (2003).
Der Kanzelbereich der reformierten Kirche weist wichtige Ausstattungselemente auf.
Abendmahlstisch und Taufstein
In der alten Kirche (vor 1965) befand sich ein ovaler Abendmahlstisch
aus weissem Marmor mit einer Vertiefung für das Taufbecken, der auf die Zeit um
1675 zu datieren ist. Im Rahmen der Renovation von 1965 wurde je ein neuer
Taufstein und ein Abendmahlstisch im Kirchenraum platziert.
Der moderne Taufstein und die dazu gehörenden Kerzenständer von Andreas Schneider.
Kanzel
Die «kunstlose, ältere Kanzel» (Maurer) mit polygonalem Korpus und
Schalldeckel stammt aus dem 18. Jahrhundert. Sie wurde 1965 von der linken auf
die rechte Seite des Ostfensters verlegt und repräsentiert im Kontrast zur
weissen Kirchenwand, an der sie angebracht ist, Würde und vor allem die
Bedeutung des Wortes im reformierten Glaubensverständnis.
Die Kanzel stammt aus dem 18. Jahrhundert. Auf dem Lesepult liegt eine Piscatorbibel aus dem Jahr 1684. Die Berner bevorzugten diese im Vergleich zur Lutherbibel etwas wenig poetische Übersetzung für ihr Herrschaftsgebiet.
Orgel
Der Einbau einer ersten Orgel in der reformierten Kirche Erlinsbach lässt sich nach momentanem Wissensstand nicht datieren. Auf jeden Fall wurde 1897 eine neue Orgel eworben und installiert. Sie tat ihren Dienst bis 1947, als das noch heute existierende Instrument angeschafft wurde. Im Rahmen der Renovation von 1965 erweiterte die Orgelbaufirma Kuhn in Männedorf /ZH die bestehende Orgel um zwei Register, um sie den vergrösserten Raumverhältnissen anzupassen.
Die rückwärtige Ansicht des Kirchensaales. Gut erkennbar sind der fast völlig ins Kircheninnere integrierte Turm, die Empore und die Orgel.