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In der Verhaltensökonomie geht es darum, wirtschaftliches Verhalten und seine Folgen besser zu verstehen. Warum kauft jemand einen Hot Dog, geht zur Arbeit, spart für den Ruhestand, spendet für wohltätige Zwecke, bildet sich weiter, verkauft sein altes Auto, wettet auf einem Pferderennen, kann nicht aufhören zu rauchen, etc?
Ein zentrales Element der Verhaltensökonomie ist es zu verstehen, ob Menschen gute oder schlechte Entscheidungen treffen und wie man sie unterstützen kann, bessere Entscheidungen zu treffen.
Die Verhaltensökonomie testet mit Menschen das Standardmodell der Ökonomie um herauszufinden, ob diese klassischen Modelle funktionieren, und, falls dies nicht der Fall ist, die Frage aufzuwerfen, ob diese klassischen Modelle optimiert oder überarbeitet werden müssen.
Die Verhaltensökonomie wendet die Erkenntnisse aus experimentellen Labor- und Feldstudien, insbesondere aus der Psychologie und anderen Sozialwissenschaften in der Ökonomie an.
Die Verhaltensökonomie arbeitet konstruktiv mit dem Standardmodell der Ökonomie, um ein besseres Verständnis für das wirtschaftliche Verhalten zu bekommen. Das Ziel der Verhaltensökonomie ist es definitiv nicht, die Standardmodelle der Wirtschaftswissenschaften unreflektiert zu kritisieren oder nur die negativen Seiten dieser Modelle zu betonen.
Das regelmässige Testen der ökonomischen Standardmodelle ist das Mittel zum Zweck – der Zweck ist das wirtschaftliche Verhalten von Menschen so gut wie möglich zu verstehen und zu prognostizieren.