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Die Durchführung von Projekten ist heute in vielen Betrieben nicht mehr eine Ausnahme, sondern stellt einen beträchtlichen Teil der Aktivität und Leistung dar. Diese Projekte greifen häufig auf gleiche Budgets, Personen, Infrastruktur etc., zurück. Um ein effektives und effizientes Funktionieren zu ermöglichen benötigt es weitergehender Koordinationsansätze um die inhaltlich und ressourcenseitig vernetzten Projektlandschaften zu managen. Hier kommt das Multiprojektmanagement ins Spiel.
Was ist Multiprojektmanagement?
Multiprojektmanagement beginnt mit der Schaffung einer Hierarchiestufe, die einzelnen Projekten übergeordnet ist und dafür sorgt, dass man vor lauter (Projekt-)Bäumen den (Unternehmens-)Wald nicht aus den Augen verliert.
In der DIN 69901-5 wird Multiprojektmanagement als "organisatorischer und prozessualer Rahmen für das Management mehrerer einzelner Projekte" definiert. Dieser Rahmen hat als primäres Ziel die Erreichung der strategischen Unternehmensziele. Er steuert, koordiniert und reguliert hierfür die Projektlandschaft durch entsprechende Organisationsstrukturen, Methoden, Prozesse und Anreizsysteme.
Häufig und vor allem auch ausserhalb des deutschsprachigen Raums, wird der Begriff Projektportfolio-Management verwendet, dieser bezeichnet aber grundsätzlich dasselbe wie Multiprojektmanagement. Eine Unterkategorie des Multiprojektmanagements ist das Programmmanagement. Es umfasst das zeitlich begrenzte koordinieren und leiten mehrerer Projekte mit einer gemeinsamen übergesetzten Zielsetzung. Auf dieser Abbildung sind die verschiedenen veranschaulicht.