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Gestern, am 23. Juli, haben die sogenannten Hundstage begonnen. Sie enden am 23. August und es stehen uns, statistisch gesehen, während dieser Zeit die heissesten Tage des Jahres bevor. Es ist eine beständige, hochsommerliche Wetterlage, die von den Meteorologen als Hundstage bezeichnet wird.
Mit Hunden jedoch haben die Hundstage herzlich wenig am Hut. Dafür gibt es eine ganz andere Erklärung.
Die Seite wetter.com schreibt über die Herkunft der Bezeichnung «Hundstage» Folgendes:
«Namensgeber für die Hitzeperiode ist das Sternenbild Großer Hund mit seinem hellsten Stern Sirius (Hundsstern). Der Zeitraum, in dem Sirius am Morgenhimmel sichtbar war, bezeichneten die Römer einst als «Tage des Hundes».
Zufälligerweise fiel diese Zeit mit den heißesten Tagen des Jahres zusammen. Aus diesem Grund wurde zu Zeiten des Römischen Reiches die sommerliche Hitze mit dem Sternenbild Großer Hund in Verbindung gebracht.
Vom Erscheinen des Sirius bis zur vollständigen Sichtbarkeit des Sternbildes «Großer Hund » liegt eine Zeitspanne von ungefähr 30 Tagen. Dieser Zeitraum entspricht auch der Dauer der Hundstage.
Durch die Eigenbewegung des Sternbildes hat sich die Sichtbarkeit des Hundssterns heutzutage verschoben. Der «Große Hund» mit dem Stern Sirius ist in der heutigen Zeit frühestens am 30. August sichtbar. Dennoch wurde der Zeitraum der Hundstage zwischen dem 23. Juli und 23. August beibehalten».
Wikipedia (verzeiht, ich habe heute nicht viel Zeit für meinen Beitrag, deshalb die vielen Zitate) schreibt dazu: «Im altägyptischen Kalender nahm Sirius als Verkörperung der Göttin Sopdet sowie als „Bringer der Nilschwemme“ im dritten Jahrtausend v. Chr. einen besonderen Rang ein. Das gleiche Ereignis wurde später von den Griechen als heliakischer Aufgang bezeichnet, was so viel wie ‚mit der Sonne aufgehend‘ bedeutet.
Die Griechen erklärten den Zusammenhang zwischen der Wiederkehr des Sirius und den Tagen der größten Sommerhitze durch den folgenden Mythos: Die Verschmelzung des Sonnenlichts mit dem „Feuer“ des Sirius sei Ursache der großen Hitze. Arabische Astronomen bezeichneten die in flirrender Sommerhitze besonders häufig erscheinenden Fata Morganen gar als den „vom Himmel tropfenden Speichel des Hundssterns“.
Im Moment zeigen sich die «Hundstage» bei uns äusserst angenehm, immer mal wieder ein Schauer, in Abwechslung mit Sonnenschein und nachts lässt es sich bei angenehmen Temperaturen gut schlafen. Von mir aus dürfte es ruhig so bleiben, denn Temperaturen über 25° sagen mir definitiv nicht zu. Was die Arbeit draussen betrifft, so liegt meine Wohlfühltemperatur sogar zwischen 15 bis 20 Grad. Bin wohl eher der «nordische Typ».