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Ab dem Jahr 1532 eroberte der spanische Kolonialist Francisco Pizarro nach und nach das Reich der Inka in Südamerika. Am 18. Januar 1535 gründete Pizarro die Stadt der Könige, Lima, da er sich dazu entschloss, all das von den Inkas gestohlene Gold von dort aus nach Spanien zu schicken. Lima wurde somit zum Zentrum der spanischen Kolonialmacht. Circa 300 Jahre später erklärte sich Peru unabhängig von Spanien auf dem von Pizarro entworfenem Plaza de Armas. Die Stadtmauern wurden niedergerissen und die Stadt hat sich im Laufe der Zeit immer weiter vergrössert. Sie ist geprägt durch die historischen und modernen Stadtteile. Mittlerweile leben über 9 Millionen Menschen in Lima.
Auf den ersten Blick scheint die Stadt riesig und unansprechend, aber auf den zweiten hat sie so einige wunderschöne Ecken zu bieten, die man auf jeden Fall bei einer Reise durch Peru nicht missen sollte.
Lima ist bekannt als die kulinarische Metropole Südamerikas, durch die sehr vielflältige und exotische Küche. Vor allem Fischgerichte, wie Ceviche, das Nationalgericht Perus, sind bekannt für Lima.
Ich werde euch die Highlights Limas und die verschiedenen sehenswerten Stadtviertel Limas im Folgenden vorstellen.
Sehenswerte Stadtviertel
Historisches Stadtzentrum
Der von Francisco Pizarro entworfene Plaza de Armas ist das Zentrum der historischen Altstadt. Der Platz diente zu der Zeit, als Peru unter spanischer Kolonialmacht stand, als Markt, Stierkampfarena sowie Hinrichtungsstätte. 1821 wurde auf dem Plaza Mayor die Unabhängigkeit Perus erklärt. Im Jahr 1991 wurde dieser Platz zum Weltkurlturerbe der UNESCO erklärt.
Der mittlerweile 500 Jahre alte Regierungspalast „Palacio de Gobierno“ liegt im Norden des Plaza Mayor. Dort befinden sich heute die Amtsräumlichkeiten des peruanischen Präsidenten. Mit Anmeldung ist es möglich sich die inneren Räumlichkeiten des Palastes anzugucken. Die zahlreichen prächtigen Zeremoniesäle können bestaunt werden.
Im Osten des Plaza Mayor befindet sich die Kathedrale und der Palast des Erzbischofs Limas. Die Kathedrale ist durch verschiedene Baustile geprägt, da sie in Folge von Erdbeben öfters zerstört und wieder aufgebaut wurde. In der Kathedrale befindet sich die Grabstätte Francisco Pizarros.
Miraflores
Miraflores ist eines der wichtigsten und beliebtesten Viertel in Lima, circa 10 km vom Stadtzentrum entfernt. Dieses Viertel lädt zum shoppen und lecker Essen gehen ein. Ausserdem ist es an den Küstenabschnitten möglich surfen zu gehen, beim Paragliding die Küste von oben zu betrachten oder sich in einem der Parks zu entspannen. Das Zentrum des Stadtviertels bildet der Kennedy Park, wo immer etwas los ist. Zahlreiche Straßenkünstler zeigen dort ihr Können und viele Hotels, Restaurants und Bars befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Barranco
Barranco ist bekannt als das schönste und romantischste Stadtviertel von Lima. Anfang des 20.Jahrhunderts war Barranco das zu Hause von berühmten peruanischen Schriftstellern und Künstlern, wodurch der Stadtteil einen einzigartigen Charakter besitzt. Auch heute noch leben zahlreiche Künstler und Musiker in diesem Stadtteil. Man kann den Tag damit verbringen durch die charmanten Straßen mit der wunderschönen Straßenkunst und den bunten Gebäuden zu laufen. Am Abend blüht das Leben in den zahlreichen Bars und Restaurants. Das wichtigste Wahrzeichen in Barranco ist die „Seufzerbrücke“ – überqueren Sie die Brücke luftanhaltend haben Sie einen Wunsch frei.
Beste Reisezeit
Die beste Jahreszeit, um Lima zu besuchen, ist der peruanische Sommer von Dezember bis April. Zu dieser Zeit herrschen Temperaturen von bis zu 30 Grad. In den Monaten Juni bis November fallen die Temperaturen auf um die 20 Grad und der Küstennebel hängt über der Stadt. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch.
Kontakt
Gerne organisieren wir Ihnen eine spannende City-Tour durch Lima um die vielen Sehenswürdigkeiten von Lima kennenzulernen. Dazu können Sie sich gerne unter: <email-pii> mit uns in Verbindung setzen. Schauen Sie doch mal bei unseren Rundreisen durch Peru vorbei, wo wir natürlich auch die Hauptstadt Peru’s besuchen werden.