Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03414.jsonl.gz/73

Das Wichtigste in Kürze
- Die Beziehungen zwischen Russland und Nordkorea sollen ausgebaut werden.
- In einer Grussbotschaft bekräftigt Wladimir Putin die «Freundschaft» der beiden Länder.
Putin richtete eine Grussbotschaft an Kim zum Tag der Befreiung Koreas von der japanischen Kolonialherrschaft (1910 bis 1945). Darin habe er geschrieben, dass beide Seiten eine Tradition der bilateralen Freundschaft und Zusammenarbeit verbinde. So berichteten nordkoreanische Staatsmedien am Montag.
Es sei im Interesse der Menschen beider Länder die Beziehungen auszubauen, wurde Putin zitiert. Dies würde dazu beitragen, «die Sicherheit und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel und in der ganzen nordostasiatischen Region zu stärken».
Kim Jon Un: Freundschaft «wird stärker»
Nach der russischen Invasion in die Ukraine hatte das weithin abgeschottete Nordkorea seine politische Unterstützung für Putins Kurs zugesichert. So stellte sich die Führung in Pjöngjang im Juli hinter den russischen Anspruch auf die Ostukraine. Nach Russland und Syrien erkannte Nordkorea die von Kiew abtrünnigen Gebiete Donezk und Luhansk als unabhängige Staaten an. Die Ukraine hatte daraufhin die diplomatischen Beziehungen zu Nordkorea abgebrochen.
Den Berichten aus Nordkorea zufolge übermittelte Kim ebenfalls eine Grussbotschaft an Putin. In dem Schreiben habe Kim seinerseits die Überzeugung geäussert, dass die freundschaftlichen Beziehungen «in allen Bereichen stärker werden». Die Basis dafür seien Vereinbarungen, die beide Länder bei ihrem Gipfeltreffen 2019 im russischen Wladiwostok getroffen hätten.