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Calanda war ab 1971 der neue Name der Rhät. Aktienbrauereien, die 1902 aus dem Zusammenschluss zweier Churer Brauereien hervorgegangen waren und allmählich alle selbstständigen Brauereien Graubündens übernommen hatten. 1953 folgte zusammen mit der Rätia Getränke AG die Diversifizierung in den alkoholfreien Bereich, der nach 1980 den Bierausstoss (ca. 200'000 hl) überholte. 1989 entstand aus der Teilfusion mit der Brauerei Haldengut Winterthur die Gruppe Calanda Haldengut. Ab 1993 kontrollierte der Bierkonzern Heineken in Amsterdam sowohl Calanda als auch Haldengut. Damit stand Calanda als Holdinggesellschaft in Chur, mit Tochtergesellschaften im Gaststätten- und Immobilienbereich im Besitz der Brauerei Haldengut Winterthur (46,8%) und von Heineken (35,8%). Heute gehört Calanda Haldengut fast zu 100% der Firma Heineken und ist auch nicht mehr an der Börse kotiert.
Quelle: HLS
Calanda Brauereirundgang
Chur