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Was ist Migräne?
Der Begriff der Migräne wird für eine wiederkehrende Kopfschmerzerkrankung verwendet, die sich in Attacken von 4 bis 72 Stunden Dauer manifestiert. Frauen sind viel häufiger betroffen als Männer.
Symptome von Migräne:
Typisch für Migräne sind eine einseitige Lokalisation, pulsierender Charakter sowie die mässige bis starke Intensität. Körperliche Aktivitäten verstärken den Schmerz. Ausserdem treten Übelkeit und/oder Licht- und Lärmüberempfindlichkeit auf. Die Symptome unterscheiden sich damit deutlich von denjenigen bei anderen Arten von Kopfschmerzen.
Rund ein Fünftel der von Migräne Betroffenen leidet unter einer sogenannten Migräne mit Aura. Dabei kommt es im Vorfeld der Schmerzattacke zu Sehstörungen (z.B. Flimmern, Lichtblitze). In selteneren Fällen treten auch Gefühls- (z.B. Kribbeln) oder Sprachstörungen auf.
die häufigsten Auslöser sind:
Plötzlich auftretender Stress
Bestimmte Nahrungs- oder Genussmittel (Molkereiprodukte, Meeresfrüchte, Zitrusfrüchte, Schokolade, Wein etc.)
Veränderungen des Tagesrhythmus (Schlaf-/Wachrhythmus)
Ausgeprägte Emotionen (Trauer, Angst)
Hormonelle Veränderungen (Menstruation)
Auslassen von Mahlzeiten (Unterzuckerung)
Wetterveränderungen (Föhn)
Sinnesreize (laute Geräusche, Zigarrenrauch)
Überanstrengung und Erschöpfung
Auslöer definieren:
Ein Kopfwehtagebuch kann Betroffenen helfen, die für sie relevanten Triggerfaktoren herauszufinden. Je seriöser das Kopfweh dokumentiert wird, desto präziser lassen sich die Auslöser definieren und letztlich umgehen. Ein solches Tagebuch – mittlerweile stehen auch Apps zur Verfügung – stellt auch für die behandelnde Fachperson eine wichtige Informationsquelle dar.