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Nichts weniger als der Service public stand mit der «No Billag»-Initiative («Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)») auf dem Spiel, was ab Ende September 2017 bei den Kulturschaffenden eine unerhörte Mobilisierung hervorrief.
Die SSA engagierte sich mit Entschlossenheit in der Kampagne: Sie trat dem Verein «Association contre la disparition des radios et TV» bei, dem politischen Komitee im Herzen der Westschweizer Kampagne, und spielte dort eine aktive Rolle. Ab da multiplizierten sich die Aktionen: über Sprachgrenzen hinaus das Kulturmilieu und weitere Non Profit-Organisationen informieren, Fundraising, Koordination mit anderen Aktionszellen aus der Kultur, Kunstschaffende zu Statements, Interviews oder Inhalten für die sozialen Netzwerke auffordern; Teilnahme an Informationsveranstaltungen, Mithilfe zur Erstellung von Kinospots, Herausgabe einer Sonderausgabe des Bulletins zum Thema, die Rolle einer Kommunikationsschaltstelle einnehmen, um dadurch der Unmöglichkeit einer Gesamtkoordination etwas Abhilfe zu leisten. Für die Mobilisierung in den sozialen Netzwerken hat die SSA eine Facebook-Gruppe ins Leben gerufen und moderiert. Diese «Artistes contre No Billag» genannte Gruppe umfasste gegen Kampagnenende 5’500 Mitglieder. Die SSA diente als logistische Basis zur Verteilung von Informationsmaterial und brachte mehrere Sondernewsletters heraus.
Der Abstimmungssieg von 71.6% hat den Service public gestärkt, und mit ihm alle Kulturmilieus. Wir danken unseren Genossenschafterinnen und Genossenschaftern wie den Partnerorganisationen von Herzen für ihr Engagement.