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TOLSTOJ 1828-1910
Ausstellung im Museum Strauhof (Zürich), 22.09.-28.11.2010
Die Ausstellung
Die Ausstellung bietet in einem biographischen Bogen vertiefte Einblicke in Leben, Werk und Denken Lew Tolstojs. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Verknüpfung der eigenen Person und des eigenen Lebens mit der Literatur, aber auch mit einer allgemeinen Ethik: dem Weg von der Selbstanalyse der frühen Tagebücher über die grossen Romane, die viel Persönliches enthalten, bis hin zu seiner späten Ablehnung jeder Kunst, die nicht dem richtigen Leben dient.
Der ERSTE RAUM ist Tolstojs Jugend, seinen Erfahrungen mit den Kriegen im Kaukaus und auf der Krim sowie seinen Auslandsreisen gewidmet, die ihn länger auch in die Schweiz führten.
Der ZWEITE RAUM handelt von den beiden grossen Romanen, die Tolstoj weltberühmt machten: "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina", wie auch von den Verfilmungen dieser Romane. Auch der Übergang zu seiner zweiten Lebensphase und seine pädagogische Tätigkeit werden thematisiert.
Der DRITTE RAUM gibt einen Einblick in die Themen von Tolstojs späterer Ethik: seine religiösen Vorstellungen, die Gewaltfreiheit und das einfache Leben und sein pazifistischer Anarchismus.
Der VIERTE RAUM ist ganz seiner Frau Sofja Andrejewna gewidmet. Nach einem Einblick in Tolstojs sportliche Seiten (Korridor) zeigt
der FÜNFTE RAUM die wichtigsten Spätwerke mit Hörbeispielen und Illustrationen.
Der SECHSTE RAUM thematisiert die berühmt gewordenen Ereignisse um Tolstojs Weggang von der Familie und seinen Tod, der zum Medienereignis wird.
Der SIEBTE RAUM schliesslich illustriert, wie Tolstoj schon zu Lebzeiten ein Objekt von Kunst und Medien wurde, was mit ein Grund war, dass er zu den weltweit berühmtesten Menschen seiner Zeit gehörte.