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Currently, reports about job losses, companies closing down and production facilities being moved appear almost daily in Switzerland. The Swiss Franc shock and mega-fusions have speeded up the relocation of workplaces in industry to nearby or distant foreign countries. The buzz term Industry 4.0 promises far-reaching change through the digital integration of entire production and service chains. At the same time a new trend is emerging, the re-settlement of production directly in cities, right outside our doors: in small fablabs and with the help of 3D printers everyday items are to be repaired or even produced from scratch. Through the research work for this issue we arrived at the hypothesis that neither the one nor the other alone gives a complete picture of what we should expect. We believe it is no accident that, in a short space of time, we have recently visited several industrial buildings where production or applied research is combined with office work. The innovation persistently demanded by this kind of spatial proximity must be more than the proverbial straw at which Europe clutches: here our continent still occupies a leading position, behind the USA — and there are deep mental reasons for this. In a number of the examples presented in this issue architecture was assigned multiple tasks: it serves as the representation of a business idea, is a mediator of innovation, and, through clever spatial organisation, directly makes development processes possible — one could also say: through typology. The examples presented in this issue were developed in what is certainly a harsh economic environment — nevertheless there is a discernible optimism. It can be felt from the bubbling entrepreneurial spirit in the shack in the former shipbuilding yard to the business with 23 000 workers world-wide. Subliminally, something important seems to be decisive here: in all the examples presented a search is made for an immediate confrontation with the material that is “to be processed,” a direct connection between knowledge and production. Even if robots are increasingly taking over production, for a long time to come human beings will still define how this is to be done. Even the simplest technical object is so complicated that it still needs human innovation for its development and production.
Für die Liechtensteiner Firma Hilti bauten Giuliani Hönger Architekten ein Innovationszentrum in Schaan. Der langgestreckte Bau dient der Entwicklung und Erprobung neuer Produkte und Dienstleistungen. Bei der Konzeption des Gebäudes spielte die unmittelbare räumliche Nähe der verschiedenen Bereiche eine entscheidende Rolle. Dies führte zu einer hofartigen Typologie, bei der Werkstätten, Labors und offene Büroflächen die zentrale Versuchshalle umgeben.
An der Erstellung des Pflichtenhefts für das neue Innovationszentrum von Hilti war das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO intensiv beteiligt. Seine Experten unterziehen den fertigen Bau einem Faktencheck.
Für die Fensterbaufirma Sky-Frame bauten Peter Kunz, Atelier Strut in Frauenfeld einen neuen Produktions- und Hauptsitz. Flexibilität der Raumstruktur und gleichwertige Arbeitsplätze mit hoher Aufenthaltsqualität zeichnen den Neubau aus. Ein hängender Garten schmückt die Hauptfassade, und der Hof des Dachgeschosses steht allen Mitarbeitenden offen.
Beim Münchner Mittelständler HAWE, der seine Hydraulik-Systeme in einem neuen Industriepark im Allgäu produziert, sind nur noch wenige Arbeiter unterwegs. Unter dem Shed-Licht der vier Produktionshallen surren emsig Roboter und Automaten. Das Layout der Fabrik folgt präzise der Logik des Warenflusses. So sitzen die Büros, Kommandobrücken gleich, zwischen den Hallen. Von dort aus hat man alles im Blick und unter Kontrolle.
Der 3D-Drucker lässt die Träume ganz hoch fliegen: Bald schon lassen sich ganze Städte ausdrucken, heisst es allenthalben. Tatsächlich leistet die Technik bereits heute Erstaunliches, und zahlreiche kluge Köpfe arbeiten theoretisch und praktisch intensiv an der Weiterentwicklung des 3D-Drucks. Aber gerade die langlebige Architektur erweist sich als zähes Terrain.
Der 120 Hektaren grosse Brooklyn Navy Yard, wo einst 70 000 Werftarbeiter Schiffe für die US-Marine bauten, rostete jahrzehntelang vor sich hin, bis ihn die Stadt New York zur Ansiedlung neuer Industrien bestimmte. Seither bezogen vor allem neu gegründete Betriebe des Maker Movement – vom Lebensmittelhersteller über Rooftop-Farmer bis hin zu Co-Working-Büros und Hightech-Firmen die denkmalgeschützten Bauten am East River – dank städtischem Schutz trotzt das Gewerbe dem Druck der Immobilienspekulation.
Jetzt teilnehmen! werk, bauen + wohnen und der BSA Schweiz haben den Wettbewerb Erstling zur Architekturkritik ausgeschrieben. Gesucht werden kluge Texte über neu entdeckte Erstlingswerke.
In Heft 6 – 2015 hat Tibor Joanelly das Phänomen des Neuen Realismus in Verbindung zur neueren Deutschschweizer Architektur gebracht. In einem zweiten Aufsatz sagt er, wie man mit dem Neuen Realismus navigieren kann.
Zwei Wettbewerbe wurden in Mendrisio auf benachbarten Grundstücken und nahezu zur gleichen Zeit ausgelobt: Erweiterungen für das Spital Beata Vergine und die Accademia di architettura. Die Resultate hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck.
Terrassenhäuser können als Stockwerkeigentum organisiert sein oder als Einzelparzellen mit Überbaurecht. Kritisch wird es in beiden Fällen, wenn Renovationen an der Gebäudehülle
anstehen.
«Let’s work really hard!»: Wer Architektur macht, kennt durchwachte Nächte. Im grossartigsten Architekturbüro der Welt wird eine Stadt entworfen, irgendwo in der Wüste Arabiens, und unser Kolumnist kämpft gegen den Schlaf.
Das weltweit älteste erhaltene Panorama-Rundbild zeigt die Stadt Thun um 1814. Sein Schutzbau im Schadaupark hat nun durch die Luzerner Architekten Graber & Steiger eine Erweiterung erhalten.