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Die Mehrsprachigkeit prägt die Schweiz. «Dieser Mythos hat uns geholfen, politische Erfahrungen zu entwickeln und zu pflegen.» Dies habe uns durch die Jahrzehnt gut gedient. Grin sieht die Mehrsprachigkeit aber bedroht. Englisch ist den Jugendlichen deutlich lieber als den Landessprachen. «Nur 20 Prozent der Jugendlichen finden den Französisch- oder Deutschunterricht spannend und stimulierend, während diese Zahl beim Englischen bei 77 Prozent liegt.» Er könne sich aber nicht vorstellen, dass der Englischunterricht so viel besser sei. Die Schweiz müsse deshalb die Schulen und Lehrerinnen und Lehrer unterstützen, wenn sie Ideen hätten, die die Mehrsprachigkeit fördern.