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Das Sömmerungsgebiet ist ein bedeutender Teil der Kulturlandschaft in den Alpen, Voralpen und im Jura. Die Sömmerungsbeiträge tragen zu einer nachhaltigen und flächendeckenden Bewirtschaftung bei. Die Alpwirtschaftsfläche der Schweiz umfasst ca. 465‘000 Hektaren. Sie wird von etwas über 7000 Betrieben mit ca. 300'000 Normalstösse gesömmerten Tieren bewirtschaftet.
Die Offenhaltung der Sömmerungsweiden ist nur mit Raufutterverzehrern möglich. Wird die Nutzung aufgegeben, werden die Weiden zu Wald. Der Sömmerungsbeitrag wird für die Sömmerung raufutterverzehrenden Nutztiere, mit Ausnahme von Bison und Hirschen, auf anerkannten Sömmerungs- und gemeinschaftsweidebetrieben im Inland ausgerichtet.
Um die Bewirtschaftung und Pflege der Sömmerungsweiden zu gewährleisten, wurde der Sömmerungsbeitrag ab 2014 erhöht. Gleichzeitig wurde ein Alpungsbeitrag eingeführt, um einen Anreiz für Heimbetriebe zu schaffen, ihre Tiere in die Sömmerung zu geben. Die Kombination dieser zwei Massnahmen soll einen genügenden Tierbesatz sicherstellen, damit Sträucher und Bäume längerfristig die Alpweiden nicht gefährden.