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Peter ist in New York. Er will sich befreien von den Eltern, von dem Leben, das er bis dahin geführt hat. Es sind seine letzten Tage dort. Auf der Straße wird er von Marcia angesprochen, die ihn um eine Zigarette bittet. Als er ihr Feuer gibt, hält sie die Hände schützend um seine, dann geht er mit ihr nach Hause. Es ist der Weihnachtsabend, Weihnachten ist der traurigste Tag des Jahres. Aber Marcia lacht immer, wenn sie über traurige Dinge spricht.
»Ein Meister der Auslassungskunst « Denis Scheck, ARD/DruckfrischAutorentext
»So klar und schön wie eine Winternacht ...« Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung
»Leise knisternde Hochspannung.« Karin Grossmann, Sächsische Zeitung
Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt »Agnes« 1998 erschienen sechs weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane »Weit über das Land«, »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« und »Das Archiv der Gefühle« sowie die Erzählung »Marcia aus Vermont«. Unter dem Titel »Die Vertreibung aus dem Paradies« erschienen seine Bamberger Poetikvorlesungen. »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« wurde ausgezeichnet mit dem Schweizer Buchpreis 2018.Literaturpreise:Rheingau Literatur Preis 2000Bodensee-Literaturpreis 2012Friedrich-Hölderlin-Preis 2014Cotta Literaturpreis 2017ZKB-Schillerpreis 2017Solothurner Literaturpreis 2018Schweizer Buchpreis 2018