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Angeregt durch vermögende Basler Bürger fanden ab 1582 im Augster Theater erstmals grössere Ausgrabungen statt, die vom Basler Rat mitfinanziert wurden.
Die Motivation für diese kostspielige Unternehmung ist nicht genauer bekannt. Vieles weist aber darauf hin, dass man sich wertvolle Funde und günstiges Baumaterial erhoffte. Mit der Freilegung betraut wurde der Bergbauspezialist Andreas Ryff, von dessen Fachkenntnissen im Stollenbau man sich offenbar eine kompetente Durchführung der Arbeiten versprach.
Aus archäologischr Sicht war es ein Glücksfall, dass 1587 der Basler Jurist und Humanist Basilius Amerbach auf die freigelegte Ruine aufmerksam wurde. Von 1588 bis zu seinem Tod im Jahre 1591 dokumentierte und vermass er die freigelegten Baureste aus rein wissenschaftlichem Interesse.
Ab 1590 unterstützte ihn dabei der Basler Kunstmaler und Vermessungsfachmann Hans Bock der Ältere. Dadurch entstand eine umfangreiche, über 80 Seiten umfassende, archäologische Dokumentation aus Plänen, Beschreibungen und Skizzen, die für ihre Zeit einzigartig ist und heute auf der Universitätsbibliothek Basel aufbewahrt wird.