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Am 27. September wird der Welttourismustag gefeiert, und inmitten der Diskussionen über den Tourismus taucht ein großes Problem auf: die Umweltverschmutzung. UNEP warnt davor, dass der Tourismus bei einem „Business-as-usual“-Szenario zu „einem Anstieg der Treibhausgasemissionen um 131 Prozent bis 2030“ beitragen wird. Eine vorgeschlagene Lösung zur Lösung dieses Problems sind Ökosteuern.
Ökosteuern zielen darauf ab, den Tourismus nachhaltiger zu gestalten, indem sie umweltschädliche Aktivitäten unterbinden. In diesem Podcast Nabodita Ganguly Schließ dich ihm an Prakash Bhatia, außerordentlicher Professor, Narsee Monje Institute of Management Studies (NMIMS), wo sie das Konzept der Ökosteuer, ihre Bedeutung, mögliche Umsetzung in Indien und ihre Auswirkungen auf nachhaltigen Tourismus untersuchen.
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Bhatia erklärt, dass die Ökosteuer eine Reaktion auf Umweltprobleme sei, die sich aus der Entwicklung und dem zunehmenden Tourismus ergeben. Um die Umweltauswirkungen von Aktivitäten wie der erhöhten Fahrzeugnutzung und dem Energieverbrauch zu mildern, erheben Regierungen Ökosteuern. In Maharashtra beispielsweise müssen Nutzfahrzeuge nach acht Jahren eine Umweltsteuer für die RCS-Erneuerung zahlen, während Privatfahrzeuge nach 15 Jahren dieser Steuer unterliegen. Diese Steuerstrategie soll die Umweltverschmutzung eindämmen und saubere Alternativen fördern.
Verschiedene Länder, darunter Finnland und die Schweiz, haben Ökosteuern eingeführt, um die Umweltverschmutzung zu kontrollieren und umweltfreundliche Praktiken zu fördern. Ökosteuern beugen nicht nur der Umweltverschmutzung vor, sondern stellen auch Gelder für grüne Projekte wie Abfallentsorgung, Wasseraufbereitung und grüne Energieinitiativen bereit.
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Die Diskussion unterstreicht die Notwendigkeit nationaler Ökosteuern in Indien, um nachhaltigen Tourismus zu fördern. Bhatia ist davon überzeugt, dass die Einführung solcher Steuern auf zentraler Ebene dazu beitragen würde, die nötigen Mittel zu generieren, um Umweltverschmutzung und Abfall zu bekämpfen, Systeme für erneuerbare Energien zu schaffen und die öffentliche Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Die Herausforderung liegt jedoch in der Koordinierung zwischen Zentral- und Landesregierung, um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden und eine gerechte Verteilung der eingeworbenen Mittel sicherzustellen.
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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ökosteuern das Potenzial haben, eine entscheidende Rolle bei der Milderung der Umweltauswirkungen des Tourismus zu spielen. Während seine Umsetzung sorgfältige Überlegungen und Koordinierung zwischen den Regierungsebenen erfordert, bietet es eine vielversprechende Lösung zur Förderung nachhaltiger Tourismuspraktiken und des Umweltschutzes.
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