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Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hatte in Etappe 2 die Aufgabe, mindestens zwei Standortgebiete pro Lagertyp (SMA und HAA) vorzuschlagen. Sie schlug die beiden Standortgebiete Jura Ost und Zürich Nordost vor, in denen je ein SMA-, ein HAA- oder ein Kombi-Lager möglich wäre. In seiner Überprüfung kam das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) zum Schluss, dass neben Jura Ost und Zürich Nordost auch das Standortgebiet Nördlich Lägern weiter zu untersuchen ist. Dieser Ansicht ist auch die Kommission für nukleare Entsorgung (KNS). Die Etappe 2 wird nach einer Vernehmlassung wieder durch einen Bundesratsentscheid abgeschlossen. Neben der Einengung hatte die Nagra in Etappe 2 in intensiver Zusammenarbeit mit den Standortregionen, Standortareale für die Oberflächenanlage ermittelt und bezeichnet. Weiter wurden die Standortregionen nach sozioökonomischen und ökologischen Kriterien bewertet, miteinander verglichen und die Ergebnisse in der Sozioökonomischen-ökologischen Wirkungsstudie (SÖW) zusammengetragen.