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Das Stück sei eine «Herzensangelegenheit», sagt der erst 29-jährige Regisseur Christopher Rüping beim Besuch einer der letzten Proben für «Frühstück bei Tiffany» im Zürcher Schiffbau. Die Erzählung des Schriftstellers Truman Capote handelt von einem jungen Autor in New York, der in den Bann seiner hübschen Nachbarin Holly Golightly gezogen wird. In der Bühnenversion stellt Regisseur Rüping nun die Figur des Autors, genannt Fred, in den Mittelpunkt.
Bewusst habe er darauf verzichtet, eine zweite Audrey Hepburn als Holly Golightly im schwarzen Cocktailkleid über die Bühne laufen zu lassen, sagt Rüping. «Die Gefahr, dass man dann an das Film-Original nicht herankommt, wäre zu gross.» Stattdessen verwandelt sich der Ich-Erzähler, alias Fred, im Laufe des Stücks in die Protagonistin. Ein musikalisches Trio begleitet ihn in diesem Prozess.
Ob ich ausgebuht werde nach der Vorstellung, das ist mir ziemlich egal.
Die Zürcher Bühnenversion von «Frühstück bei Tiffany» verzichtet auf die Süsse der Filmvorlage - und auf Holly Golightlys Katze. Ob das beim Theaterpublikum ankommt, darüber macht sich der deutsche Regisseur keine Gedanken.