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Aufgrund der Niederlage gegen Rafael Nadal wird Roger Federer am nächsten Montag in der Weltrangliste erstmals seit 13 Jahren, als er Marc Rosset überholt hatte, nicht als bester Schweizer geführt werden. Wawrinka löst den 17-fachen Grand-Slam-Sieger dank dem Finaleinzug in Melbourne ab und wird mindestens auf Platz 5 vorstossen.
Im Fall eines Turniersiegs würde Wawrinka sogar auf Platz 3 klettern, Federer fällt auch hinter Tomas Berdych auf Rang 8 zurück. Federer kehrt nun in die Schweiz zurück, seinen Verzicht auf die Davis-Cup-Partie in Novi Sad am nächsten Wochenende gegen Serbien hatte er bereits zu Beginn der Saison angekündigt.
Nachher geht es für ihn wieder in seinen Zweitwohnsitz Dubai, wo Ende Februar sein nächster Einsatz geplant ist, ehe im März die Turniere in Indian Wells und auf Key Biscayne folgen, wo Federer auch wieder von Stefan Edberg, seinem neuen Teilzeit-Coach, begleitet wird.
Pete Sampras verkündete das Ende seiner Karriere in einem E-Mail und zog sich danach aus der Öffentlichkeit zurück. Zumindest das dürfte bei Roger Federer anders sein. Er hat andere Interessen.
An einem Donnerstagvormittag verkündete einer der grössten Sportler seiner Zeit den Rücktritt. Nicht mit Pauken und Trompeten, sondern mit ein paar Zeilen, die er per E-Mail an die Veranstalter der US Open sendete. In New York hatte er ein Jahr davor seinen letzten grossen Sieg gefeiert – und danach nie mehr gespielt. Vor Wimbledon, jenem Turnier, das seine Karriere prägte, trainierte er noch drei Tage. Doch es bereitete ihm keine Freude mehr. Da wusste er: Es war Zeit, Abschied zu nehmen, …