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Le sacre du printemps
Petruschka / Sacre
Playing duration 1 Std. 40 Min. Interval after 1st part after approx. 35 Min. Introduction 45 min before the performance.
Partner Ballett Zürich
March 2018
14Mar
19.30
Petruschka / Sacre
Music by Igor Strawinsky. Choreographies by Marco Goecke and Edward Clug, Revival
Price C: CHF
169 / 152 / 130 / 56 / 20 / 15
Wednesday subscription B, Choice subscription
22Mar
19.00
Petruschka / Sacre
Music by Igor Strawinsky. Choreographies by Marco Goecke and Edward Clug
Price C: CHF
169 / 152 / 130 / 56 / 20 / 15
Thursday subscription A
April 2018
02Apr
14.00
Petruschka / Sacre
Music by Igor Strawinsky. Choreographies by Marco Goecke and Edward Clug
Price C: CHF 169 / 152 / 130 / 56 / 20 / 15
Sunday subscription A
Petruschka / Sacre
Music by Igor Strawinsky. Choreographies by Marco Goecke and Edward Clug
Price H
AMAG people's performance subscription
Petruschka / Sacre
Abstract
Petruschka / Sacre
Founded by the Russian impresario Sergei Diaghilev, the Ballets russes ushered in the age of modern dance in Paris just over a century ago. With his ballets, Petruschka and Le Sacre du printemps, the young Igor Stravinsky opened up new musical horizons for dance. Our ballet evening combines exciting reinterpretations of these pioneering pieces by two of the most sought-after choreographers of our time.
In Petruschka, the three puppets of a travelling entertainer are eerily brought to life. The sensitive, unprepossessing harlequin Petruschka falls for the vain ballerina, who, however, chooses the strapping moor. In his unique physical idiom, Marco Goecke – who was voted “Choreographer of the Year” in 2015 by tanz magazine – focuses on the dancers’ upper bodies and arms. In his version of Petruschka, he is not interested in Russian funfair folklore, but makes the existential tragedy of the story come alive in abstract, poetic images. The strongly personal musicality of his choreography enters into a breathtakingly charged relationship with the fast-paced score.
Le Sacre du printemps, which provoked one of the greatest theatrical scandals of the 20th century at its première, by portraying a rite of spring in pre-Christian Russia, brings an act of violence onto the stage. In an archaic ritual, a woman is sacrificed to the god of fertility in order to conciliate the forces of nature. The highly topical subject matter has repeatedly challenged choreographers to new interpretations. Inspired by Vaslav Nijinsky’s première version of 1913, the Slovenian choreographer Edward Clug adopts a contemporary approach to the work. By confronting the dancers with the element of water in a spectacular way, he places the human being as a plaything and servant of nature at the centre of his disturbing interpretation.
Petruschka / Sacre
Synopsis
Petruschka / Sacre
Petruschka
Das Treiben eines Jahrmarkts. Verschiedene Gruppen und einzelne Figuren treten auf. Mittelpunkt der Szene ist ein Zauberer mit seinen Puppen: Petruschka, Ballerina und Mohr, die er zum Leben erweckt und die ausgelassen zu tanzen beginnen. Petruschka erkennt seine menschlichen Gefühle. Mit Bitterkeit empfindet er sein Ausgeschlossensein vom gewöhnlichen Leben, seine Hässlichkeit und sein lächerliches Aussehen. In der Liebe zur Ballerina sucht er Trost zu finden. Doch die Ballerina flieht vor ihm, weil ihr Petruschkas wunderliches Auftreten nichts als Schrecken einflösst. Die Ballerina wendet sich dem grobschlächtigen Mohren zu und setzt all ihre Verführungskünste ein. Der eifersüchtige Petruschka stört die Intimität der beiden. Das Jahrmarkttreiben geht weiter und erreicht seinen Höhepunkt. Der Mohr beseitigt seinen Widersacher Petruschka. Der Zauberer versichert, es handle sich bloss um eine Puppe. Petruschkas Geist erscheint.
Le sacre du printemps
Ein junges Mädchen wird geopfert, um den Gott des Frühlings günstig zu stimmen. In einem heidnischen Ritual tanzt sich die Opferjungfrau zu Tode.
Musikalischer Ablauf
Erster Teil: Die Anbetung der Erde
Introduktion
Die Frühlingsauguren. Tänze der jungen Mädchen
Spiel der Entführung
Frühlingsreigen
Spiel der wetteifernden Städte
Auftritt des weisen Alten
Anbetung der Erde. Der weise Alte
Tanz der Erde
Zweiter Teil: Das Opfer
Introduktion
Geheimnisvolle Kreise der Mädchen
Verherrlichung der Auserwählten
Anrufung der Ahnen
Weihevolle Ahnenfeier
Heiliger Tanz. Die Auserwählte
Marco Goecke, Choreografie
Marco Goecke
Marco Goecke wurde 1972 in Wuppertal geboren. Nach seiner Ausbildung an der Heinz-Bosl-Stiftung München und am Königlichen Konservatorium Den Haag folgten Engagements als Tänzer an der Deutschen Staatsoper Berlin und am Theater Hagen. Nach ersten Choreografien in Hagen und bei der Stuttgarter Noverre-Gesellschaft entstanden Ballette für das New York City Ballet (Mopey, 2004) und das Stuttgarter Ballett (Sweet Sweet Sweet, 2005). Seit der Spielzeit 2005/06 ist Marco Goecke Hauschoreograf des Stuttgarter Balletts. Mit seiner Neuinterpretation des Ballettklassikers Der Nussknacker (2006) erregte er ebenso Aufsehen wie mit seinen Choreografien Alben (2008), Fancy Goods (2009), Orlando (2010), in sensu (2011), Black Breath und Dancer in the Dark (2012) sowie On Velvet (2013). Ein Publikumsrenner gelang Marco Goecke mit seinem Solo Äffi, das in das Repertoire des Stuttgarter Balletts und des Scapino Ballet übernommen und bei vielen internationalen Festivals präsentiert wurde. Weitere Choreografien enstanden u.a. für das Hamburg Ballett (Beautiful Freak), das Leipziger Ballett (Suite Suite Suite, Le Chant du rossignol), das Nederlands Dans Theater (Nichts, Garbo Laughs), das Norwegische Nationalballett (Fur), das Pacific Northwest Ballet Seattle (Place a Chill), die Ballets de Monte-Carlo (Whiteout, Le Spectre de la rose, Tué, Dearest Earthly Friend), das Staatsballett Berlin (And the sky on that cloudy old day) und die Sao Paulo Companhia de Danca (Pekaboo). Nachdem er dem Scapino Ballet Rotterdam über sieben Jahre als Choreographer in Residence verbunden war (Der Rest ist Schweigen, Bravo Charlie, Supernova, Pierrot lunaire, Songs for Drella), ist er seit der Saison 2013/14 Hauschoreograf des Nederlands Dans Theaters (NDT). In Hello Earth liess er dort 2014 seine Tänzerinnen und Tänzer auf Popcorn tanzen. Wichtige Projekte der jüngsten Zeit waren Thin Skin und Woke up Blind für das NDT, zwei Uraufführungen für die Staatliche Ballettschule Berlin und die Académie Princesse Grace in Monte Carlo sowie Lucid Dream für das Stuttgarter Ballett. Sein Ballett Nijinski wird im Juni 2016 bei Gauthier Dance in Stuttgart uraufgeführt. Die Zeitschrift tanz kürte Marco Goecke 2015 zum Choreografen des Jahres. Für das Ballett Zürich entstand seine Choreografie Deer Vision zur Musik von Arnold Schönbergs Verklärte Nacht.
Edward Clug, Choreografie
Edward Clug
Edward Clug vollendete seine Ballettausbildung 1991 an der Nationalen Ballettschule in Cluj-Napoca (Rumänien). Im selben Jahr wurde er als Solist an das Slowenische Nationaltheater (SNG) in Maribor engagiert. 2003 wurde er am selben Theater Ballettdirektor und führte die Compagnie auf neue, unverkennbare Wege. In den vergangenen zehn Jahren zog Edward Clug mit seinem unverwechselbaren choreografischen Stil die Aufmerksamkeit eines internationalen Publikums auf sich. Gleichzeitig gelang es ihm, das Mariborer Ensemble mit Gastspielen in ganz Europa, Asien, den USA und Kanada in der internationalen Tanzszene zu etablieren. Als Choreograf schuf Edward Clug neue Stücke für das Stuttgarter Ballett, das Ballett Zürich, das Royal Ballet of Flanders, das Nationalballett Lissabon, das Nationalballett Zagreb, das Aalto Ballett Essen, das Nationalballett Bukarest, die Bitef Dance Company, das Ukrainische Nationalballett Kiew, die Station Zuid Company, das Ballett des Theaters am Gärtnerplatz München und das West Australian Ballet. Er erhielt internationale Preise bei Ballett- und Tanzwettbewerben in Varna, Moskau, Hannover, Nagoja, Belgrad und Sarajevo und wurde 2010 in Moskau für den Kunstpreis «Goldene Maske» nominiert. Ausserdem wurde er mit den höchsten slowenischen Kulturpreisen, dem Preis der Prešern Foundation (2005) und der Glazer Charter (2008), ausgezeichnet. Von der Zeitschrift «tanz» wurde er 2014 als «Hoffnungsträger Zukunft» benannt. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählen Chamber Minds für das Ballett Zürich, Mutual Comfort für das Nederlands Dans Theater (NDT II) und Peer Gynt für das Maribor Ballet.
Tomáš Hanus, Musikalische Leitung
Tomáš Hanus
Der Dirigent Tomáš Hanus studierte an der Janáček-Akademie in Brno. Aktuell ist er Music Director der Welsh National Opera, wo er in dieser Saison die Fledermaus und den Rosenkavalier dirigiert. 2017 war er Dirigent des renommierten Cardiff Singer of the World-Wettbewerbs. In den vergangenen Spielzeiten leitete er Opernaufführungen an der Dänischen Nationaloper, am Teatro Real in Madrid, an der Finnischen Nationaloper, an der Opéra de Paris sowie an der Janáček-Oper in Brno, deren Musikdirektor er mehrere Jahre lang war, ferner am Nationaltheater Prag sowie in Berlin, Dresden, Basel, Kopenhagen, Oslo, Lyon und Warschau. Eine enge Zusammenarbeit verbindet den Dirigenten seit 2009 mit der Bayerischen Staatsoper in München. Dort dirigierte er die Opern Jenůfa, Rusalka, Hänsel und Gretel und Věc Makropulos. Aktuelle und zukünftige Opernprojekte werden ihn erneut nach München (Die verkaufte Braut), Brno (Der Rosenkavalier) und Paris (Jolanta) führen. Tomáš Hanus geht ausserdem einer ausgedehnten Konzerttätigkeit nach. Mit Strawinskys Petruschka/Le Sacre du Printemps debütiert er am Opernhaus Zürich.
Marko Japelj, Bühne
Marko Japelj
Marko Japelj stammt aus Maribor (Slowenien). Er studierte Architektur in Ljubljana. 1986 entstand sein erstes Bühnenbild für Hedda Gabler an der Theaterakademie Ljubljana. Mittlerweile realisierte er fast 200 Bühnenbilder für Drama und Musiktheater. Viele davon wurden ausgezeichnet. Als Gastprofessor leitete er drei Semester die Meisterklasse für Film und Bühnengestaltung an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Er arbeitete mit zahlreichen Theatern in Slowenien und Europa, u.a. für die Opernhäuser in Bukarest, Riga, Metz und Bratislava, die Nationaltheater in Zagreb und Belgrad, das Aalto Theater Essen und die Theater Augsburg und Wuppertal. Für Edward Clug realisierte er die Bühnenbilder zu Tango, Lacrimas, Radio&Juliet, Prêt-à-porter, Watching others, The Architecture of Silence, Hill Harper’s Dream, The Rite of Spring, Six Antique Epigraphs und Les Noces.
Leo Kulaš, Kostüme
Leo Kulaš
Leo Kulaš ist Bühnen- und Kostümbildner. Er studierte an der Akademie für Angewandte Kunst in Belgrad. Im ehemaligen Jugoslawien schuf er die Kostüme für über 150 Theater-, Opern- und Ballettproduktionen. Mit Roberto Ciulli arbeite er am Theater an der Ruhr und an Paolo Magellis «Teatro Metastasio della Toscana». Am Beginn seiner Laufbahn arbeitete er am Slowenischen Mladinsko Theatre und am Slowenischen Nationaltheater Maribor mit der Kostümbildnerin Svetlana Visintin zusammen. Für La divina commedia am Slowenischen Nationaltheater Maribor wurde er mit dem «Maribor Theatre Festival Award» und dem «Prešeren Fund Award» ausgezeichnet, 2008 erhielt er den «Maribor Theatre Festival Award» für Das Käthchen von Heilbronn am Slowenischen Nationaltheater Ljubljana. Auch ausserhalb Sloweniens hat Leo Kulaš mit namhaften Regisseuren zusammengearbeitet, u.a. am Theater Dortmund, am Thalia Theater Hamburg, an der Oper Sofia, am Landestheater Linz und an der Staatsoper Hannover. Er schuf die Kostüme für Edward Clugs Ballette Tango, Lacrimas, Radio and Juliet, Prêt-à-porter, Watching Others, Sketches und The Architecture of SilenceHill Harper’s Dream, The Rite of Spring, Six Antique Epigraphs und Les Noces. Ausserdem ist er Kostümbildner für Film und Fernsehen.
Michaela Springer, Bühne und Kostüme
Michaela Springer
Michaela Springer studierte Bühnen- und Kostümbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Martin Zehetgruber. Vor und während ihres Studiums arbeitete sie als Assistentin am Schauspiel Stuttgart und am Aalto Theater Essen. Seit 2005 ist sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin für Schauspiel, Oper und Ballett tätig und entwarf in Deutschland u.a. die Ausstattung für Produktionen an der Württembergischen Landesbühne Esslingen, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, Schauspielhaus Dortmund, Schlosstheater Moers und am Rheinischen Landestheater Neuss. Mit dem Choreografen Marco Goecke arbeitete Michaela Springer erstmals 2005 zusammen und entwarf die Kostüme für sein Ballett Sweet Sweet Sweet. Es folgten Ausstattungen beim Stuttgarter Ballett für Der Nussknacker (2006), Alben (2008), Orlando (2010), Black Breath (2012) On Velvet (2013) und Lucid Dream (2015). Die erfolgreiche Zusammenarbeit setzte sich auch bei Auftragswerken für das Scapino Ballett Rotterdam mit Der Rest ist Schweigen (2005), Bravo Charlie (2007) und Songs for Drella (2011), für Les Ballets de Monte-Carlo mit den Stücken Whiteout (2008) und Le Spectre de la Rose (2009) fort, für das Ballett Zürich mit dem Stück Deer Vision (2014)wie auch bei dem Ballett Fur (2009) für das Norwegische Nationalballett. Michaela Springer entwarf ausserdem die Kostüme zu zwei Balletten des Choreografen Demis Volpi.
Martin Gebhardt, Lichtgestaltung
Martin Gebhardt
Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettproduktionen der beiden Compagnien führten ihn an renommierte Theater in Europa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für Inszenierungen von Jürgen Flimm, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für La bohème und eine Neufassung von Spoerlis Der Tod und das Mädchen. Mit Christoph Marthaler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend Sale und Rossinis Il viaggio a Reims zusammen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn heute mit dem Choreografen Christian Spuck (Anna Karenina, Woyzeck, Der Sandmann, Sonett, Leonce und Lena, Paysage obscure). In jüngster Zeit war er ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke, Douglas Lee und Edward Clug.