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Drei Männer freigelassen
«Ich möchte mich bei den internationalen Menschenrechtsorganisationen, den äquatorialguineischen AktivsitInnen und beim US-Aussenministerium, für ihren Einsatz für das Recht auf freie Meinungsäusserung in Äquatorialguinea bedanken. Ohne den unschätzbaren Einsatz von Amnesty International, EG Justice und anderen Organisationen, die gegen Machtmissbrauch und Straffreiheit der Verantwortlichen kämpfen, wäre meine Freilassung und die meiner beiden Mitgefangenen so nicht möglich gewesen.
Freie Meinungsäusserung, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit sind fundamentale Menschenrechte. Sie sind der Grundstein einer jeden Gesellschaft, die danach strebt, eine Demokratie zu sein. Ich werde meine Arbeit fortsetzen, um für die vollständige Einhaltung von internationalen Menschenrechten und der Verfassung in Äquatorialguinea zu sorgen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft.»
Celestino Okenve, Antonio Nguema und Miguel Mbomio wurden am 30. Januar in Äquatorialguinea ohne Auflagen aus der Haft entlassen.
Celestino Okenve, Antonio Nguema und Miguel Mbomio waren zwischen dem 14. und 16. Januar in Äquatorialguinea festgenommen worden. Ihre Inhaftierung stand im Zusammenhang mit der Verteilung von Flugblättern, auf denen gegen die Austragung der Fussball-Afrikameisterschaft in Äquatorialguinea protestiert wurde. Die drei Männer waren mehr als zwei Wochen lang willkürlich und ohne Anklage inhaftiert. Ihnen wurde nur eingeschränkter Zugang zu ihren Familien gewährt. Während der polizeilichen Verhöre durften ihre Rechtsbeistände nicht anwesend sein.
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