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Die Situation im Süden Madagaskars hat sich verschlechtert: Unzureichende Regenfälle, steigende Nahrungsmittelpreise und Sandstürme haben die Ernährungsunsicherheit erhöht. Rund zwei Drittel der Bevölkerung benötigen dringende Massnahmen, um ihre Lebensgrundlagen zu schützen, das Nahrungsdefizit zu reduzieren und ihr Leben zu retten.
Hungerkrise mit schlimmen Folgen
Die Produktion von Reis, Hülsenfrüchten und anderen lokalen Grundnahrungsmitteln wird zwischen 60-75 Prozent tiefer ausfallen als bisher. Die Nahrungsmittelpreise waren aufgrund von Covid-19 bereits angestiegen, nun steigen sie noch höher. Ohne Hilfe von aussen sind viele Haushalte gezwungen, Vieh oder ihren Hausrat und sogar Kochutensilien zu verkaufen, um zu überleben – mit schwerwiegenden Folgen für die kommenden Jahre.
Jetzt ist Hilfe dringend nötig
Die Fastenaktion-Partnerorganisation Taratra realisiert in den beiden Distrikten Ampanihy und Betioky das Projekt Tsinjo Aina mit Spar- und Solidaritätsgruppen und ein Wasserprojekt in Zusammenarbeit mit dem Deza-Wasserkonsortium. Mit Direktzahlungen und der Verteilung von Grundnahrungsmitteln Reis, Bohnen und Öl unterstützt Taratra nun die Familien dabei, ihre Lebensgrundlagen zu schützen. Zudem ermöglicht die Verteilung von Saatgut den Menschen, ihre Nahrungsmittel nach der Hungerkrise wieder selbst zu produzieren. 15’750 Menschen aus 35 Dörfern werden durch dieses Nothilfeprojekt der Fastenaktion unterstützt.