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Tee – Mehr als ein köstliches Getränk
Wir alle trinken ab und zu eine Tasse Tee, und Teeliebhaber wie ich kommen absolut nicht aus ohne eine tägliche grosse Teekonsumation. Wir trinken Tee, um uns zu erfrischen, um uns aufzuwärmen im Winter, während wir uns zurücklehnen und entspannen oder einfach weil wir den Geschmack lieben. Kaum jemand hinterfragt jedoch jemals was eigentlich im Tee alles versteckt ist. Einige wissen, dass Tee Koffein enthält, aber wie viel? Einige haben gehört oder gelesen, dass grüner Tee sehr gesund ist. Aber weshalb eigentlich? Und was genau ist weisser Tee?
Beginnen wir am Anfang: Wir sprechen hier über Tee, der aus der Pflanze Camelia Sinensis hergestellt wird. Die sechs Sorten Tee, die die Tea Fairy verkauft, haben das Folgende gemeinsam: Sie wurden nach biodynamischen Prinzipien angebaut in der gesunden Erde von Makaibari und sorgfältig gepflückt und verarbeitet. Dies macht einen beträchtlichen Unterschied nicht nur bezüglich der Qualität und des Geschmacks, sondern auch bezüglich der Inhaltsstoffe.
Makaibari produziert nach Rudolph Steiners biodynamischen Methoden und der Teegarten ist Demeter-zertifiziert. Die Tees sind lose und ganzblättrig und haben FTGFOP1 Qualität.
Tee-Sorten
First Flush und Second Flush Muscatel sind beides fermentierte Tees, aber First Flush wird aus den ersten im Frühling gepflückten Blättern hergestellt. Er ist milder als der Second Flush Muscatel, der eine etwas dunklere Farbe aufweist und einen volleren, malzigeren Geschmack hat.
Silver Tips Imperial und DarjOolong sind halbfermentierte Tees. Silver Tips Imperial wird gemäss biodynamischen Praktiken in Vollmondnächten gepflückt, und keine Beschreibung des exquisiten Geschmacks würde ihm gerecht werden.
Silver Green ist ein delikater grüner Tee, d.h. er ist nicht fermentiert. Makaibari Silver Green hat keine bittere Note, wie sie viele andere grüne Tees haben. Bai Mu Dan, ein weisser Tee, ist auch nicht fermentiert und ist weniger verarbeitet als grüner Tee (er wird nicht gerollt). Er weist eine bleiche Farbe auf, und speziell der aus First Flush Blättern produzierte Bai Mu Dan hat eine wundervoll blumige Note.
Zubereitung von Tee
- Pro Tasse Tee braucht man einen Teelöffel Tee, zwei Teelöffel für eine Tasse Bai Mu Dan.
- Für First Flush and Muscatel kochendes Wasser verwenden.
- Das Wasser zur Zubereitung von Bai Mu Dan, Silver Green, DarjOolong und Silver Tips Imperial sollte auf 70-80 Grad abkühlen (indem man es für etwa 10 Minuten stehen gelassen wird)
- 3 bis 4 Minuten ziehen lassen und abseihen. Bai Mu Dan kann bis zu 10 Minuten ziehen.
- Darjeeling Tee wird am besten ohne Zusätze genossen. Milch oder Zitronensaft zerstören die zarten Aromen. Ein bisschen Zucker oder Honig kann wenn nötig zugefügt werden.
Koffein
Koffein ist ein das zentrale Nervensystem stimulierender Stoff, der sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Er kann moderate schützende Effekte haben gegen gewisse Krankheiten wie die Parkinson-Krankheit und gewisse Arten von Krebs. Kleinere unerwünschte Symptome, die durch Koffeinkonsum verursacht werden, sind häufig. Dies sind z.B. Unruhe, Nervosität, Schlaflosigkeit und übermässige Produktion von Magensäure.
Gemäss analysierten Testresultaten, und vielleicht ziemlich überraschend, kann keine Korrelation gefunden werden zwischen dem Grad der Fermentierung oder der Qualität von Tee und dem Koffeingehalt. Vielmehr beeinflussen verschiedene Faktoren wie die Beschaffenheit der Erde, die Höhe, Standort und Art der Teepflanze, Alter des Teeblattes am Teebusch und Kultivierungspraktiken den Koffeingehalt von Tee.
First Flush hat den niedrigsten Koffeingehalt der Makaibari Tees, gefolgt von Bai Mu Dan, Silver Tips Imperial, DarjOolong, Muscatel und Silver Green. Im Vergleich hat eine Tasse Silver Green immer noch nur 30% bis 70% des Koffeingehaltes einer Tasse Kaffee (je nachdem, welche Art von Kaffeebohnen verwendet werden und wie der Kaffee zubereitet wird).
Antioxidantien
Freie Radikale sind Atome oder Moleküle, die höchst reaktiv sind bezüglich anderen Zellstrukturen, da sie ungepaarte Elektronen enthalten. Sie sind natürliche Nebenprodukte von biochemischen Reaktionen im Körper wie z.B. gewöhnlichen Stoffwechselprozessen und Reaktionen des Immunsystems. Einige Umweltfaktoren fördern die Entstehung von freien Radikalen. Dazu gehören Stress (emotionaler sowie physischer), Luftverschmutzung, Pestizide, das Rauchen von Zigaretten, Strahlung (unter anderem UV-Strahlen der Sonne), um nur wenige zu nennen.
Dies wird zum Problem, sobald die Menge freier Radikale grösser wird, als der Körper ertragen kann, und in der Folge können sie ernsthaften Schaden anrichten. Freie Radikale können Zellteile beschädigen, wie z.B. Proteine, DNA und Zellmembranen, indem sie deren Elektronen stehlen in einem Prozess, der als Oxidation bekannt ist.
Antioxidantien haben die Kapazität, freie Radikale zu absorbieren (oxigen radical absorbance capacity oder kurz ORAC), d.h. sie bringen die zellzerstörenden freien Radikale unter Kontrolle, indem sie entweder deren Entstehung reduzieren oder indem sie mit ihnen chemisch reagieren und sie so neutralisieren. Antioxidantien können in vielen Lebensmitteln gefunden werden, wie z.B. Açaibeeren, schwarzer Schokolade, Granatäpfeln, rotem Rooibostee, etc. – und eben auch in Tees, die aus Blättern der Camelia Sinensis hergestellt werden.
Testresultate zeigen, dass die Absorbierung von freien Radikalen mit dem Grad der Fermentierung der Tees sinkt. Sie ist am höchsten beim nicht fermentierten weissen Tee und beim Grüntee und weist bei halbfermentierten und fermentierten Tees die geringste Kapazität auf. Es kann angenommen werden, dass sich der Grad der Absorbierung von freien Radikalen invers zum Grad der Fermentation verhält.
Folglich haben Makaibari Silver Green und Bai Mu Dan sehr hohe ORAC Grade. Der ORAC Grad von Silver Green ist höher als die Grade, die in öffentlich zugänglichen Daten von unspezifiziertem grünen Tee gezeigt werden, und er wird sogar noch in den Schatten gestellt vom ORAC Grad des Bai Mu Dan, der weitere 75% höher liegt.