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Sind die Domizile, ein System ohne Gesetzmäßigkeit, mit nur zufällig gewürfelten Zuordnungen?
- Drei Zeichen haben jetzt zwei Herrscher. Was ist mit den anderen neun Zeichen?
- Wie teilen sich zwei Planeten ihre Herrschaft über ein Zeichen?
- Ist einer von ihnen mit dem Zeichen wesensähnlicher?
- Und wenn ja, welcher?
- Oder hat jedes Zeichen nur einen Herrscher und der klassische muss weichen?
- Warum gibt es zwölf Zeichen aber nur zehn Herrscher?
Vergleichen wir wieder die übliche Beschreibung von Planeten und Tierkreiszeichen, wird klar: Saturn entspricht mehr dem Steinbock als dem Wassermann, Jupiter mehr dem Schützen als den Fischen und Mars mehr dem Widder als dem Skorpion. Dies wusste man schon vor der Uranus-Entdeckung. Uranus entspricht am ehesten dem Wassermann, Neptun den Fischen, Pluto dem Skorpion, die Sonne dem Löwen und der Mond dem Krebs. Merkur entspricht mehr den Zwillingen als der Jungfrau und Venus mehr der Waage als dem Stier (Kapitel <ip-pii>). Die klassische Zuordnung von Körperteilen zu Planeten und Zeichen verdeutlicht die Richtigkeit dieser Einschätzung. Ohne Herrscher sind die Tierkreiszeichen Stier und Jungfrau. Am plausibelsten ist hier die Herrschaft von zwei unbekannten Planeten. Damit haben wir in der Astrologie zwei Higgs-Teilchen (Kapitel 2.2.2).
Bis zur Entdeckung von Uranus dachte niemand an unentdeckte Planeten. Seither ist das anders. Auch die Astronomen haben die Idee, noch unbekannte Planeten in unserem Sonnensystem zu finden, nicht ganz aufgegeben. Planet X, den mutmaßlichen Herrscher des Stiers, nenne ich provisorisch Faunus. Die Natur des Faunus kommt der Natur des Stiers sehr nahe (Kapitel 1.13). Planet Y, den Herrscher der Jungfrau, nenne ich provisorisch Iustitia. Die Natur der Iustitia kommt der Natur der Jungfrau sehr nahe (Kapitel 1.14). Mit Hilfe dieser zwei hypothetischen astrologischen Higgs-Teilchen, haben wir endlich eine vollkommen harmonische Domizil-Zuordnungsreihenfolge. Diese Reihe (Bahnumfang: Mond - Merkur - Venus - Mars - Jupiter - Saturn - Uranus - Neptun - Pluto - Faunus - Iustitia - Sonne) setzt voraus, dass sich die Planeten X und Y außerhalb der Pluto-Bahn befinden (Kapitel <ip-pii>). Die Reihe beginnt beim Mond mit dem kleinsten Orbit und schlängelt sich durch die aktiven Zeichen zum Saturn hoch. Vom Uranus steigt sie durch die passiven Zeichen hinab zur Sonne mit dem grössten Orbit.
Jeder Planet hat also die größte Wesensähnlichkeit mit dem Zeichen seines Domizils. Sieben Zuordnungen (Mars-Widder, Merkur-Zwillinge, Mond-Krebs, Sonne-Löwe, Venus-Waage, Jupiter-Schütze, Saturn-Steinbock) kannte man bereits in der klassischen Astrologie. Drei Zuordnungen (Uranus-Wassermann, Neptun-Fische, Pluto-Skorpion) sind erst der modernen Astrologie bekannt. Und zwei Zuordnungen (Faunus-Stier, Iustitia-Jungfrau) sind neu. In den Gegenzeichen befindet sich das 1. Exil.
Diese symmetrische Anordnung hat sich 1974, im ersten Jahre meiner Forschungen auf diesem Gebiet, herauskristallisiert.