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Sozialversicherungsrechtliche Fallstricke bei reduzierter Erwerbstätigkeit
Viele Erwerbstätige haben die Absicht, vor dem ordentlichen Rentenalter ihr Pensum zu reduzieren oder frühzeitig in Rente zu gehen. Vor der Umsetzung dieses Schrittes erstellen die Betroffenen oftmals Budgets für die künftigen Lebenshaltungskosten, befassen sich mit der Fragestellung, welche Variante eines vorzeitigen Bezugs des Vorsorgeguthabens (Kapitalbezug, ordentliche Rente oder allenfalls eine Mischform) aus steuerlicher und finanzieller Sicht sinnvoll ist und ob allfällig vorhandene Säule 3a Guthaben gestaffelt bezogen werden sollen. Hingegen wird in vielen Fällen nicht beachtet, dass eine Reduktion oder Aufgabe der Erwerbstätigkeit auch sozialversicherungsrechtliche Konsequenzen haben kann.