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1956 wird der Grundstein für eine französische Privatschule in Zürich gelegt. 14 Kindergarten- und Elementarschulkinder beziehen Räumlichkeiten in der Hottingerstrasse. Ein ehrenamtlicher Vorstand, der vom Elternverein gewählt worden ist, übernimmt die Schulverwaltug.
Diese Räumlichkeiten platzen bald aus allen Nähten. 1960 siedelt die französische Schule in ein Privathaus der Bergstrasse um. 18 Jahre lang entwickelt sie sich weiter und nutzt jeden einzelnen Raum, vom Keller bis zum Dachboden.
1976 steigt die Schülerzahl mit der Einrichtung der Sekundarstufe I und II auf ca. 200 an, weshalb die Schule gezwungen ist, ein Nachbarhaus anzumieten, um dort einige Klassen unterzubringen.
1978 fällt die Wahl des Vorstands auf den Standort Gockhausen zur Errichtung eines Neubaus. 1980 öffnet die französische Schule ihre Pforten „Im Tobelacker“.
1989 erhält die französische Schule von Frankreich die Genehmigung, den Namen „Lycée Français de Zurich“ (LFZ) zu führen. Als die Schülerzahl auf ca. 300 steigt, stellt sich das Platzproblem erneut.
Bis das Erweiterungsprojekt in einem anderen Viertel von Gockhausen zustande kommt, vergehen noch zehn Jahre. Im September 2003 beginnt für die Schüler derSekundarstufe I und II das Schuljahr im neuen Gebäude „Im Ursprung“.
2006 wird anlässlich des 50. Jubiläums des LFZ ein Wettbewerb organisiert, dessen Ziel darin besteht, eine Persönlichkeit zu finden, die die Werte der Schule am besten widerspiegelt, um der Schule einen Namen zu geben. Die Entscheidung fällt zu Ehren der zweifachen Nobelpreisträgerin (Physik und Chemie) und bahnbrechenden Wissenschaftlerin auf Marie Curie
2007 beschliesst das LFZ, aufgrund der weiter steigenden Schülerzahl, Räumlichkeiten in Stettbach anzumieten, um dort die Kindergartenklassen unterzubringen.
Im September 2011 zählt das LFZ mehr als 700 Schüler. Die 10. 11. und 12. Klassen ziehen auch nach Stettbach, „SAWI“ um. Die Schule erweitert ihr Bildungsangebot und richtet einen zweisprachigen Französisch-Deutsch-Zweig im Kindergarten ein, der von der Bildungsdirektion des Kantons Zürich anerkannt wird.
Angesichts der komplizierten Logistik, die mit der Betreibung von vier Standorten verbunden ist, aber auch aufgrund der begrenzten Aufnahmekapazitäten, wird eine Gesamtlösung, die alle Klassen an einem Standort zusammenführt, unausweichlich. Im September 2014 wird der Grundstein der neuen Schule in Dübendorf gelegt.
Am 5. September 2016 öffnet das neue Gebäude in der Zukunftstrasse 1 seine Pforten: Über 900 Schüler lernen jetzt in modernen Räumlichkeiten, die auf die verschiedenen Altersgruppen und Fächer abgestimmt sind. Zwei Monate später wird das Gebaäude eingeweiht und 2017 erhält das LFZ eine neues Erscheinungsbild.
Am 1. Februar 2018 wird das LFZ zum „Schweizer Bau des Jahres 2017“ gewählt. Die Anzahl der Schüler übersteigt 1’000.