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Yoga
Der Begriff Yoga stammt aus der altindischen Gelehrtensprache Sanskrit: „Yuj“ bedeutet so viel wie „Einheit, den Geist sammeln, Vereinigung“. Yoga ist Teil der altindischen Heilkunde Ayurveda. In den westlichen Ländern wird heute die vereinfachte Form des Hatha Yoga praktiziert: Körper- und Atemübungen haben die harmonische Einheit von Körper, Geist und Seele zum Ziel.
Grundlagen
Yoga ist nicht nur eine Übungstechnik, sondern auch eine Lebensphilosophie. Ziel des traditionellen achtgliedrigen Yoga-Pfades ist eine vollkommene Kontrolle über den Körper und seine Funktionen. Dadurch soll der Geist frei werden, um neue Bewusstseinsebenen und letztendlich einen Zustand der Erleuchtung zu erreichen.
Bei der im Westen verbreiteten vereinfachten Form des Hatha Yoga handelt es sich um eine mehr körperlich orientierte Form von Yoga. Ziel ist eine vollkommene Entspannung des Körpers. Dadurch können nicht nur viele Körperfunktionen wie zum Beispiel die Durchblutung positiv beeinflusst werden, sondern auch die geistigen Fähigkeiten des Übenden. Regelmässige Yoga-Übungen rufen ein Gefühl tiefer Entspannung hervor, fördern die Beweglichkeit und das Gleichgewicht des Körpers, stärken die Muskulatur und tragen zu einer besseren Körperwahrnehmung bei. Yoga reguliert das Körpergewicht, hilft Stress abzubauen und die mentale Konzentration zu verbessern.
Herkunft
Yoga wurde vor etwa 5000 Jahren in Indien entwickelt. Die klassische Form des Yoga geht auf den Yogameister (auch Yogi genannt) Patanjali zurück, der im 2. Jahrhundert v. Chr. die „Acht Glieder des Yoga“ (Yoga-Sutra) beschrieb. Dieser sogenannte achtgliedrige Pfad des Yoga, der in Indien auch heute noch praktiziert wird, beinhaltet Richtlinien für alle Aspekte des Lebens wie zum Beispiel für die Ernährungsweise oder die persönliche Hygiene. Die acht Schritte sollen zur Erleuchtung führen. Heutige Yogi aus Indien werden immer noch verehrt.
In Europa hörte man von Yoga erstmals im 4. Jahrhundert n. Chr., und zwar durch die Feldzüge Alexanders des Grossen in den Orient. Später entstanden zahlreiche Varianten der ursprünglichen Yoga-Lehre. In den USA und Europa wurde Yoga in den 1960er- und 1970er-Jahren populär. Dort fanden jedoch eher vereinfachte Techniken Anklang, wie zum Beispiel Hatha Yoga („Yoga des Impulses“), bei denen körperliche Übungen im Vordergrund stehen.
Zielgruppe
Yoga ist für jede Person ohne starke körperliche Einschränkungen oder Beschwerden geeignet, die ein Körpertraining sucht, das gleichzeitig auch innere Ruhe und Gelassenheit fördert.
Weitere Kursbezeichnungen
- Acro Yoga
- Anusara Yoga
- Anti Gravity oder Aerial Yoga
- Ashtanga Yoga
- Bikram
- Forrest Yoga
- Hatha Yoga
- Hormon Yoga
- Integrales Yoga
- Iyengar Yoga
- Jivamukti Yoga
- Kundalini Yoga
- Kriya Yoga
- Luna Yoga
- Power Yoga
- Sivananda Yoga
- TriYoga
- Vinyasa Yoga
- Wellness Yoga
- Yogilates
- Yoga-Pilates
- Yin Yoga
Anforderungen
- Präsenz 100h
- Selbststudium 90h
- Berufspraxis 50h
Krankenversicherungen
Folgende Krankenversicherungen unterstützen die Methode «Yoga» mit einem finanziellen Beitrag.
Informationen zu den Gesundheitsförderungsbeiträgen der Krankenversicherer finden Sie hier.