Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03367.jsonl.gz/1186

(sk, sj20/21, Schindellegi)
Der Power-Test wird jedes Jahr zweimal durchgeführt, einmal im Juni und einmal im Oktober. Dieses Jahr war es aber ein bisschen anders, wegen dem Coronavirus. Dieses Jahr gab es keinen im Juni, weil es eine zu grosse Versammlung gewesen wäre. Im Oktober wurde er auch offiziell abgesagt, also haben wir den Power-Test im Club in kleineren Gruppen gemacht. Wir haben immer Maske getragen, ausser wir waren dran mit den harten Übungen. Ausserdem haben wir immer Abstand gehalten.
Ausdauer und Kraft ist eine sehr wichtige Komponente im Sport
Der Swiss Ski Power-Test wird gemacht, damit man die Fähigkeiten der Athleten prüfen kann. Es ist ein Teil der Kader-Selektion um sicherzustellen, dass die körperliche Grundlage für das weitere Training vorhanden ist. Das körperliche Training ist wichtig bei jedem Sport: Beim Fussball muss man nicht nur einen Ball schiessen können; bei Handball nicht nur einen Ball werfen. Moderne Sportarten brauchen Ausdauer und Kraft. Das gleiche beim Skifahren; Man braucht die Kraft und die Ausdauer, man braucht diese Bausteine um ein Talent zu werden.
Wer den Test bestehen will, muss regelmässig üben
Der Swiss Ski Power-Test dauert ungefähr 2 Stunden, und er ist hart und schwierig. Das heisst, dass nicht alle diesen Test bewältigen können. Aber wenn man in guter Form ist, und genug Ausdauer hat, klappt das. Man muss sich das ganze Jahr vorbereiten. Regelmässig Joggen gehen und Ausdauer stärken, sowie regelmässig Kraft aufbauen.
Es ist der gleiche Test für alle Ski-Athleten über der ganzen Schweiz. Alle Athleten auf Kaderstufe haben diesen Test bestanden. Athleten die JO's sind (von dieser Saison an ab Jahrgang 2009) dürfen an den Power-Test teilnehmen (U12 - U21). Der Swiss Ski Power-Test ist aber freiwillig.
Es sind im ganzen 9 Test-Übungen die einen erwarten
Die Test-Übungen sind von Swiss Ski ausgewählt worden und die Reihenfolge ebenso:
Als erstes macht man ein sogenanntes Schweizerkreuz. Da wird getestet ob man sich schnell seitwärts, vorwärts und rückwärts bewegen kann (Schnelligkeit).
Als zweites kommen die Liegestütze. Man hat die Fingerspitze unter einer dünnen Matte. Die Liegestütze werden nur gezählt, wenn man mit dem Kinn die Matte berührt. Es ist im Sekundentakt: auf jeden Sekundenschlag muss man entweder unten oder oben sein. Hier geht es um die Kraftausdauer und dem Oberkörper.
Bei der dritten und vierten Übung, geht es um die Sprungkraft und die Beine. Es sind fünfer Hüpfe. Man springt mit einem Bein ab (als erstes mit dem linken Bein, danach mit dem Rechten) und springt fünf mal. Beim fünften Mal bleibt man mit beiden Beinen stehen und dann wird die Länge, die man gehüpft ist, gemessen. Man hat zwei Versuche auf beiden Beinen.
Die fünfte Übung ist fast gleich wie die Dritte und Vierte. Man springt einmal mit beiden Beinen ab und dann wird auch die Länge gemessen. Hier geht es ebenso um die Sprungkraft und die Beine.
Als sechste Test-Übung kommt der Twist-Rumpftest dran. Man wird getestet, ob man schnell einen 3-Kilos-Medizinball über den Bauch schwingen kann, während die Beine über einer Bank in der Luft sind. Der Oberkörper muss zu den Beinen im rechten Winkel sein. Es geht um den Rumpf und um die Kraftausdauer.
Nachdem kommt als siebte Test-Übung ein Hindernislauf: Der TDS Hindernislauf. Hier muss man eine gute Koordination haben, sonst kommt man da nicht so weit.
Die achte und härteste Übung ist der High Box Jump 90. Man nimmt die obersten zwei Elemente von einem Schwedenkasten runter, und springt dann 90 Sekunden darauf. Es wird jedes Mal gezählt, wenn man auf den Schwedenkasten hüpft. Wenn man eine gute Ausdauer, Beinkraft und mit Anaerob klarkommt, ist es sicher schwierig und streng, aber nicht so schlimm, als wenn man dies nicht hat.
Man hat nun eine Pause für ca. eine halbe Stunde und dann kommt der 12 Minutenlauf. Das ist selbsterklärend: Man läuft 12 Minuten auf einer 400-Meter Bahn. Hier geht es auch wieder um Ausdauer und Aerob.
Was Aerob und Anearob bedeutet
Aerob ist griechisch und bedeutet Luft. Anaerob ist das Gegenteil und bedeutet somit ohne Luft. Wenn wir also beim Sport "aus der Puste kommen" , befinden wir uns im Anaeroben Bereich.
Link zu der offiziellen Website von Swiss-Ski und dem Power-Test: