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Der festgenommene Internet-Unternehmer Kim Schmitz ist in Neuseeland gegen Kaution wieder auf freien Fuss gesetzt worden. Dies teilte das Justizministerium in der Hauptstadt Wellington mit.
Demnach wurde bei einer Gerichtsanhörung am Mittwoch entschieden, dass im Falle des deutsch-finnischen Gründers der früheren Online-Plattform Megaupload keine Fluchtgefahr bestehe. Die Entscheidung werteten Beobachter als überraschend.
Auflagen für Schmitz
Wie «Spiegel Online» schreibt, habe das Gericht auch Auflagen gegen Schmitz verhängt. Dazu gehöre, dass er bis auf weiteres weder das Internet noch Hubschrauber nutzen dürfe und es ihm nicht gestattet sei, sich unangemeldet von seinem Anwesen nördlich von Auckland zu entfernen. Schmitz selber sagte demnach, er sei erleichtert, seine drei kleinen Kinder und seine schwangere Frau wiederzusehen.
Schmitz war am 20. Januar in Neuseeland festgenommen worden. Die US-Behörden werfen den Betreibern von Megaupload vor, illegale Downloads ermöglicht und damit den Rechteinhabern etwa von Filmen und Musikstücken einen Millionenschaden verursacht zu haben.
(sda/tno/muv)