Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03241.jsonl.gz/1845

Im Mittelalter wurde das Territorium von Daillens von verschiedenen Herren, wie die Edelmänner von Cossonay, die von Bettens und die von Daillens, beherrscht. Nach der Eroberung der Berner, behielt das Territorium von Daillens seine herrschaftlichen Divisionen. Sie wurde mit der Vogtei von Moudon verbunden und bildete mit dem Nachbardorf, Bettens, eine Schlossherrschaft mit eigenem Gerichtshof.
Der Ursprung des Schlosses Daillens ist leider nicht bekannt, geht aber vermutlich ins Mittelalter zurück. Unter einem stilistischen und architektonischen Gesichtspunkt stellt das Baugewerbe verschiedene Elemente vor, die von dem 16. Jahrhundert datieren könnten.
Das heutige Aussehen des Schlosses scheint vor allem aus dem letzten Drittel dese 17. Jahrhunderts zu datieren und zeigt eine wichtige Umwandlungsetappe an. Das Gebälk aus Kastanienbäume, mit seinen archaischen Pfeilern, könnte aus dem 17. Jahrhundert datieren, oder gar noch früher.
Auf einem schematischen Bild von 1704 erscheint das Schloss als ein ausgedehntes rechteckiges Mauerwerk, das von zwei viereckigen Türmen flankiert wurde. Diese Türme wurden gegen 1832 abgerissen.
Im 18. Jahrhundert ergänzte man neue Fenster mit rechteckiger Form, und das Innere wurde modernisiert. Im 19. Jahrhundert wurde das Schloss von Bauern des Dorfes zurückgekauft.
Es wurde im Jahre 1965 von seinem Eigentümer restauriert, der den Kamin aus Molasse der alten Küche im Erdgeschoss erneuerte, der wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert stammte.
Bibliographie