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Zyperns Polizei hat am Samstag sechs jungen Männern aus der Türkei und Algerien die Einreise verweigert, weil sie mutmasslich Verbindungen zu islamistischen Organisationen haben. Die Männer kamen mit einem Flug aus Basel auf die Ferieninsel.
Die Männer – fünf Türken und ein Algerier – seien am Samstagabend am Flughafen Larnaca angekommen und hätten bei der Passkontrolle angegeben, sie wollten einige Ferientage in Zypern verbringen, berichteten mehrere Medien unter Berufung auf Sicherheitskreise.
Übergabe an französische Behörden
Eine Nachfrage bei Interpol habe aber ergeben, dass zwei der Türken und der Algerier islamischen Extremisten nahe stünden. Die französischsprachigen Männer im Alter zwischen 25 und 32 Jahren würden am Montag «wahrscheinlich» zurück in die Schweiz gebracht, meldete die staatliche zypriotische Nachrichtenagentur CNA.
Laut dem Bundesamt für Polizei ist unklar, ob die Männer vom Schweizer oder vom französischen Teil des Euro-Airports abgeflogen waren, wie Radio SRF berichtet. Es handle sich um französische Staatsangehörige. Sie würden deshalb nach ihrer Rückkehr nach Basel-Mulhouse den französischen Behörden übergeben.