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Bass
Csongor Szántó, ungarischer Herkunft, begann seine musikalische Karriere als Mitglied und Solist der Wiener Sängerknaben, und bereiste so grosse Teile der Welt als musikalischer Botschafter Österreichs. Ebenso erhielt er bereits früh Klavierunterricht. Nach seiner Schulzeit (Matura mit künstlerischen Schwerpunkten in Musik und Polyästhetik) begann er zunächst ein Kompositionsstudium bei Herbert Lauermann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Weiterer Instrumentalunterricht in Oboe, Bratsche, Kontrabass, Gambe und Cembalo. 2008 wechselte Csongor zur Gesängspädagogik und studiert mit Peter Thunhart. Seine Masterstudien absolvierte er in Basel an der Schola Cantorum, mit Rosa Dominguez (Barockgesang), Kathleen Dineen (Mittelaltergesang), und mit Eveyln Tubb / Anthony Rooley (Advanced Vocal Ensemble Studies).
Csongor singt regelmässig mit LaCetra, den Basler Madrigalisten, und blickt auf rege Konzerttätigkeit mit dem Arnold Schoenberg Chor (Erwin Ortner) und dem Chorus sine nomine (Johannes Hiemetsberger) zurück. Seit 2015 ist er Sänger des auf mittalelterliche Musik spezialisierten Ensembles Ordo Virtutum (Johannes Stefan Morent), und trat als Ensemblesänger europaweit und in Südamerika auf.
Er ist Mitbegründer des Ensemble Alerĭon, einem internationalen auf Madrigale spezialisierten Ensemble.
Solistisch trat Csongor mit einem Programm aus Liedern zum 1. Weltkrieg in Oxford, New York, Wien und beim Festival Gmunden mit der Pianistin Karin Wagner auf. 2016 erschien das Programm als CD bei Gramola Wien.