Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03375.jsonl.gz/2870

Die Kosten werden mit umgerechnet 5,5 Milliarden Franken angegeben. Die bislang höchste Staumauer ist die des Damms von Jinping-1, die auf 305 Meter kommt - und ebenfalls in China liegt. China setzt auf die Stromgewinnung durch Stauseen und verfügt bereits über 85'000 Wasserkraftwerke. Der Shuangjiankou-Damm liegt an einem Zufluss des Jangtse im Südwesten des Landes. Der weltweit bekannte Drei-Schluchten-Damm ist bei weitem nicht so hoch wie die neue Staumauer, allerdings hält er den Rekord bei der Stromerzeugung.
Die Errichtung der Staudämme in China bringt eine Vielzahl von Problemen für die Umwelt und die Bevölkerung mit sich. In den vergangenen Jahrzehnten wurden Millionen Chinesen umgesiedelt, um für die Stauseen Platz zu schaffen. Zugleich leidet das Land an den Emissionen der herkömmlichen Kraftwerke und setzt deshalb auf die Nutzung der Wasserkraft.