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Die Zementindustrie bewegt sich: Holcim und Cemex haben die Reorganisation in Europa vollzogen. Als Ergebnis gibt es 45 Millionen Euro in bar.
Die Zementkonzerne Holcim und Cemex haben ihre geplante Reorganisation in Europa vollzogen und die Transaktionen erfolgreich abgeschlossen. Als Ergebnis der genannten Transaktionen zahlte Cemex an Holcim 45 Millionen Euro in bar. Holcim erwartet ein zusätzliches nachhaltiges operatives EBITDA von mindestens 10 Millionen Euro pro Jahr.
Wie bereits bekannt hat damit Holcim Aktivitäten von Cemex im Westen Deutschlands und den Niederlanden erworben. Holcim Tschechien wurde im Gegenzug einschliesslich aller lokaler Tochtergesellschaften von Cemex übernommen, wie es am Dienstag in einer Medienmitteilung heisst.
Spaniengeschäft wegen Lafarge-Fusion anders
In Spanien hat Cemex das Gador Zementwerk und das Yeles Mahlwerk von Holcim gekauft, während der Schweizer Konzern seine verbleibenden Aktivitäten behält.
Die ursprünglich bereits im August 2013 geplante Transaktion war im Oktober dieses Jahres aufgrund der Fusion von Holcim mit Lafarge abgeändert worden. In Spanien war zuvor die komplette Zusammenlegung der Aktivitäten geplant gewesen.
(awp/ise)