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Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Veruntreuung, Urkundenfälschung und Verleumdung vor und fordert eine bedingte Freiheitsstrafe sowie eine eine Busse. Der Fall wird im abgekürzten Verfahren verhandelt. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
Im Jahr 2016 soll der damalige Finanzchef des Schwägalp-Schwinget wiederholt Kontoauszüge, Rechnungen und Quittungen gefälscht haben. Auf diese Weise liess er - vorerst unbemerkt - rund 290'000 Franken in seine eigenen Taschen fliessen. Einen Teil des Geldes investierte er in riskante Anlagen in den USA.
Laut Angaben des Vereins Schwägalp-Schwinget wurde das Fehlverhalten bei einer Revision bemerkt. Der Beschuldigte sei umgehend als Finanzchef und OK-Mitglied zurückgetreten, habe den finanziellen Schaden des Vereins ersetzt und bei der Staatsanwaltschaft eine Selbstanzeige gemacht. Der Verein Schwägalp-Schwinget verzichtet auf eine Beteiligung am Strafverfahren. Der Beschuldigte trat auch aus allen Gremien des Eidgenössischen Schwingerverbands zurück.