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Richard Mosse (geb. 1980 in Irland) ist mit seinen politisch engagierten Dokumentarfilmen bekannt geworden, die er oft in Form raumgreifender Installationen präsentiert. Berühmt ist er für die rosarot gefärbten Landschaften seiner Serie „Infra“ (2010), die den Bürgerkrieg in der Demokratischen Republik Kongo zeit. Zuletzt galt sein Interesse den Migrationsströmen, die er mithilfe von militärischen Wärmebildkameras aufnimmt („The Castle“, 2017, „Incoming“, 2018).
Der in dreijährigen Dreharbeiten entstandene Film „Broken Spectre“ taucht tief in die Amazonasregion Brasiliens ein. Mit seiner monumentalen Videoinstallation bezeugt Richard Mosse die zerstörerische Auswirkung der Regenwaldrodungen in Amazonas.
In einem Spiel mit Massstäben und Standpunkten führt uns des künsler auf eindrückliche Art une Weise das Ausmass une die Organisation der Umweltzerstörung vor Augen. Aufnahmen aus der Luft und aus entlegenen Gebieten des grössten Tropenwalds der Erde wechseln einander ab. „Broken Spectre“ ist ein Weckruf, der vor dem Verschwinden des Regenwalds warnt.