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Die Premiere des W60-Turniers von Bellinzona verlief erfolgreich, auch wenn das Wetter der «Sonnenstube Tessin» in dieser Woche nicht ganz gerecht wurde. Simona Waltert sorgte mit ihrem Halbfinaleinzug für das beste Resultat aus Schweizer Sicht.
Innerhalb knapp zweier Monate wurde das W60-Turnier von Bellinzona auf die Beine gestellt. Das OK rund um Stefano Brunetti, Präsident des TC Bellinzona, übernahm kurzfristig das ursprünglich geplante Turnier von Chiasso. Zusätzlich konnte das Turnier auf ein W60-Turnier heraufgesetzt. Es ist neben Montreux im September nun eines von zwei Turnieren auf dieser Stufe, die in der Schweiz stattfinden.
Gewonnen hat die erste Ausgabe die Österreicherin Julia Grabher (WTA 248). Grabher, die im vergangenen Sommer beim TC Weihermatt den Rado Interclub der NLA bestritt, bezwang im Endspiel die italienische Qualifikantin Lucia Bronzetti in zwei Sätzen.
Im Halbfinal war Bronzetti für die dank einer Wildcard fürs Turniere zugelassenen Bündnerin Simona Waltert schlussendlich zu stark gewesen. Für Waltert, die sich auf dem Weg in den Halbfinal gegen zwei Gesetzte in jeweils drei Sätzen durchsetzten konnte, ist es das bisher beste Resultate ihrer Karriere. Sie macht in der Weltrangliste einen Sprung um 28 Plätze nach vorne und ist nun mit Rang 256 so gut klassiert wie noch nie.
Das nächste internationale Damenturnier in der Schweiz findet vom 21. Juni 2021 in Klosters statt, wo erstmals ein kombiniertes, mit jeweils 25 000$ dotiertes Damen-/Herrenturnier stattfinden wird.