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Bachelorstudentin Jasmin Wirtner berichtet von der Studienreise nach Indien.
Am zweiten Tag in Kolar besuchten wir verschiedene Äcker, auf denen diverse Früchte und Blumen kultiviert werden. Auf solchen Feldern arbeiten einige Mitglieder der Self-Help-Groups (SHG) und erhalten dafür einen Lohn.
Um 10:30 beginnt in diesem Dorf die öffentliche Schule. Sie wird nur von ca. 16 Schüler und Schülerinnen vom „Standard“ 1 bis 5 besucht. Viele Eltern im Dorf verstehen die Notwendigkeit und Bedeutung der Schule nicht und schicken deshalb ihre Kinder nicht in die Schule. Die Kinder erhalten in der Schule eine Uniform, Textbücher, Schulmaterial und eine Mahlzeit gratis. Sie werden dort mit singen, tanzen und spielen aktivitätsbasierend unterrichtet. Wir besuchten auch eine Art Kinder-Tagesstätte. Dort wird für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren tagsüber gesorgt, damit die Mütter (Mitglieder der SHG) auf die Felder zur Arbeit gehen können.
Nach dem Mittagessen fand ein Austausch statt mit weiteren Mitarbeitenden des „Center for Social Action“ (CSA) und am späten Nachmittag fuhren wir dann nach Molar. Das ist in ein weiteres Dorf, welches nur 15 Minuten entfernt ist, in dem aber eine komplett andere Sprache gesprochen wird. Dort durften wir verschiedene Frauen in ihren Häusern besuchen und uns mit ihnen austauschen.
Auch hier besuchten wir die öffentliche Schule und konnten mit den Kindern interagieren. Tanz und Gesang haben auch hier einen sehr wichtigen Stellenwert im Unterricht.