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Rasse,
die Gesamtheit aller Individuen einer Tierart, bei denen sich gewisse weniger bedeutende Merkmale, die zur Aufstellung einer neuen Art nicht berechtigen, konstant erhalten, d. h. auch bei der Fortpflanzung auf die folgenden Generationen übergehen. So sind z. B. Pudel, Bulldogge, Spitz etc. Rassen des Hundes; es bleibt jedoch die Reinheit jeder Rasse nur bestehen, wenn sie sich nicht mit andern Rassen durch Kreuzung vermischt. Man unterscheidet sogen. natürliche und Kulturrassen; letztere finden sich nur bei den Haustieren und gehen aus der vom Menschen ausgeübten Zucht derselben noch jetzt viel hervor. Übrigens sind die Rassen mancher Haustiere, z. B. des Rindes, Schweins, Hundes, mit größter Wahrscheinlichkeit nicht einer und derselben Art, sondern verschiedenen Arten entsprungen, also von Bastarden abzuleiten. Rassehund, Rassepferd etc. ist ein Hund, Pferd etc. von reiner Rasse, bei dem sich also die Eigenschaften der Rasse ungetrübt erhalten zeigen. S. Menschenrassen.
Im Geographisches Lexikon der SCHWEIZ, 1902
Rasse
(La) (Kt. Bern, Amtsbez. Courtelary, Gem. Sonvilier). 814 m. Säge im Thal von St. Immer, am linken Ufer der Schüss (Suze) und an der Strasse Renan-Sonvilier; 800 m wsw. vom Dorf Sonvilier und 1,4 km wsw. der Station Sonvilier der Linie Biel-La Chaux de Fonds.