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In Wien feiert Lisa, die Tochter des Grafen Ferdinand Lichtenfels, ihre Erfolge als Reiterin. Leutnant Gustav von Pottenstein erklährt ihr seine Heiratsabsichten. Lisa jedoch ist fasziniert vom chinesischen Prinzen Sou-Chong und sucht seine Aufmerksamkeit. Sou-Chong selber ist ebenfalls von Lisa angetan, hält aber eine Verbindung für unwahrscheinlich, auch wenn die beiden sich beim Tee sehr nahe kommen. Als Sou-Chong die Mitteilung erfährt, er müsse sofort zurück nach China, um Ministerpräsident zu werden, gesteht Lisa ihm ihre Liebe - sie geht mit ihm nach China.
Dort ist sie nach ihrer Heirat sehr glücklich mit Sou-Chong, der eine eher westlich geprägte Denkart vertritt. Sein Onkel Tschang jedoch möchte ihn auf die strengen chinesischen Sitten einschwören und zwingt Sou-Chong zu einer Heirat mit drei adligen Chinesinnen. Lisa ist entsetzt. Sou-Chong versucht sie zu beschwichtigen, seine Liebe gehöre nur ihr. Onkel Tschang aber macht ihr klar, dass sie als Ausländerin keinerlei Rechte in China hat. Da trifft Gustav als diplomatischer Gesandter ein, lernt Prinzessin Mi, die Schwester von Sou-Chong kennen, die beiden verlieben sich sofort. Lisa ihrerseits hat Heimweh nach Wien und bittet Sou-Chong um Urlaub, den er aber verbietet.
Die nunmehr verzweifelte Lisa möchte nur noch fliehen, ist sie doch de Facto eine Gefangene im Palast. Die kleine Mi, ihre einzige Freundin, plant zusammen mit Gustav Lisa´s Flucht, indem Mi und Gustav aufeinander verzichten. Im letzten Moment überrascht Sou-Chong die Fliehenden. Enttäuscht und resigniert entlässt Sou-Chong seine Lisa und beauftragt Gustav, sie nach Wien zurück zu führen. Ihm bleiben nur der Verzicht und eine weinende Mi.