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Wir sind seit über 80 Jahren eine kompetente Anlaufstelle für Alle, die sich mit Philatelie und Briefmarkensammeln befassen.
Unsere Versammlungen finden am zweiten Montag im Monat um 20 Uhr im Restaurant Kaserne, Kantinenweg 6, in Liestal statt. Über die Themen gibt unser Jahresprogramm Auskunft.
Werden sie Miglied im Briefmarkensammler-Verein Baselland. Seit mehr als 80 Jahren vereinen wir Anfänger und fortgeschrittene Sammler und bringen sie weiter.
Schicken Sie uns ein E-Mail unter <email-pii> oder rufen Sie unseren Präsidenten an. 061 971 32 35.
» Die Geschichte hinter der Marke.
Viele Marken lassen zwar einen Hinweis auf die Währungseinheit vermissen, sie enthalten jedoch die Wertangabe in Ziffern oder Worten, was durch den Weltpostverein auch von seinen Mitgliedern gefordert wird.
Aus früherer Zeit sind aber Marken bekannt, bei denen auf einen Werteindruck verzichtet wurde. Waren die Marken nur im Inland gültig, wie zum Beispiel bei den Zeitungsmarken oder gab es nur eine Marke für diesen Gültigkeitsbereich, konnte auf einen Wertangabe verzichtet werden.
Es gab auch mehrfach Marken, die im Auslandverkehr oder zwischen den Kolonien und dem Mutterland gültig waren und ohne Wertangabe geblieben sind. Bei diesen entschied die Druckfarbe über den Verkaufs- und Frankaturwert. Das war nur dann möglich, wenn im betreffenden Postgebiet die Tarifstruktur einfach war, so dass nur wenige verschiedenfarbige Marken notwendig waren.
In verschiedenen Ländern wird auch heute noch die Druckfarbe als Erkennungszeichen für den Verwendungszweck, Drucksache, Inland und Ausland, gemäss den ehemaligen Weisungen für die Farbverwendung des Weltpostvereins eingesetzt.
Barbados
Am 1. August 1851 wurde die Kolonialbehörde verantwortlich für den inländischen Postverkehr, aber das britische General Post Office in London behielt bis 1858 die Kontrolle über die Post ins Ausland.
Die ersten Briefmarken von Barbados wurden am 15. April 1852 herausgegeben und zeigen die auf Handelsgut sitzende Britannia mit einem Schiff im Hintergrund. Diese erste Ausgabe hat keine Wertangabe und die Wertstufen waren an den Farben ersichtlich: grün für ½d, blau für 1d, schiefer-grau für 2d und braun-rot für 4d. Von den ½d gibt es die Farbvarianten gelb-grün und dunkel-grün. Die Marken wurden auf weisses Papier ohne Wasserzeichen gedruckt. Dieses verfärbte sich beim Druckvorgang bläulich, als bei der Befeuchtung Kalium austrat. Die Marken sind aus dem Bogen mit 110 Marken mit 11 Zeilen zu 10 Marken geschnitten.
Die ersten 10.000 grünen ½d und 50.000 blauen 1d, welche am 30. Dezember 1851 bei Perkins, Bacon & Petch in London bestellt wurden, erreichten die Kolonie nicht, da das Schiff Amazon auf See verloren ging.
Die Portostufe für das Inland war 1 Penny pro ½ Unze für den vorausbezahlten Brief, jede weitere ½ Unze kostete ebenfalls 1d.
Zeitungen wurden bis 1854 unentgeltlich befördert. Ab dann kosteten Zeitungen im Inland ½ d. Bücher und Zeitschriften bis 8 Unzen kosteten 1d.
Drucksachen kosteten ½d. Barbados war die erste britische Kolonie, die die ½d Rate einführte.
Vom 4. August bis 21. September 1854 wurde die 2d Marke auch halbiert verwendet, da an 1d Marken Mangel herrschte. Diese kann nur auf Brief gesammelt werden.
Briefe nach den Westindischen Inseln kosteten 4d. Dazu kam das Inlandporto von 2d, das dem Sender, wie dem Empfänger verrechnet wurde.
Das gleiche Motiv wurde mit entsprechenden Namen der Kolonien auch in Trinidad und Mauritius eingeführt.
An der Westfront fanden am 28. Juli 1916 im Sommegebiet lebhafte Artilleriekämpfe statt. In der Gegend von Pozières scheiterten starke britische Angriffe.
Vor Verdun verlief der Tag ohne Infanterietätigkeit.
An der Ostfront dehnten die Russen ihre Angriffe auch auf Teile des Stochodabschnittes und die Front nordwestlich von Luck aus. Ein nordwestlich von Sokul angesetzter starker russischer Angriff wurde durch die Deutschen abgewiesen. Nordwestlich von Luck gelang es den Russen nach mehrmaligem vergeblichem Anlauf, in die deutschen Linien in der Gegend von Trysten einzudringen. Die Deutschen mussten die hier bisher noch vorwärts des Stochod gehaltenen Stellungen aufgeben. Westlich von Luck konnte der russische Angriff durch einen deutschen Gegenstoss zum Stehen gebracht werden. Die russischen Versuche, bei Zwiniacze durchzudringen, scheiterten.
Im Krieg in der Luft warf ein deutsches Luftschiff-Geschwader an der englischen Ostküste über den Bahnanlagen von Lincoln, den Industrieanlagen bei Norwich, den Flottenstützpunkten Grimsby und Immingham sowie über Vorpostenfahrzeuge vor dem Humber Bomben ab.
Im Krieg zur See verschärfte die schwedische Regierung ihre Massnahmen gegen das Eindringen von U-Booten in ihre Hoheitsgewässer. Fremde U-Boote würden ohne Warnung angegriffen. Ausnahmen galten nur für solche Boote, die aufgrund einer Havarie Schweden anlaufen mussten, sofern sie aufgetaucht fuhren und ihre Nationalflagge zeigten.
Mit einer Denkschrift an die deutsche Reichsregierung eröffnete der österreichisch-ungarische Aussenminister Stefan Freiherr Burian von Rajecz die Verhandlungen über die Zukunft Polens.
Briefmarken sammeln - Geschichte erleben
Alle bis erschienenen Artikel zum 1. Weltkrieg sind » hier chronologisch abgelegt.
Durch das Bedrucken mit Worten, Text, Einzelbuchstaben oder Zeichen werden Briefmarken für einen anderen als den ursprünglichen Zweck verwendbar gemacht. Freimarken werden als Portomarken, in den Kolonien, als Gedenk- oder Wohlfahrtsmarken oder bei politischen Ereignissen verwendet. Die Farbe des Aufdrucks richtet sich nach der Grundfarbe der Urmarke, ist jedoch vorwiegend schwarz oder rot.
In der allgemeinen Sammlersprache wird auch die Änderung der Frankatur als Aufdruck bezeichnet, der richtige philatelistische Ausdruck dafür ist aber Überdruck. Es gibt auch Aufdruck und Überdruck auf derselben Briefmarke zusammen.
Hopflug - Island, Sonderflug General Balbo
1933, Hopflug, komplette Serie mit Zusatzfrankatur, auf vollständigem, geflogenem Balbo-Brief über New York nach Wien, Attest Dr. Debo. Verkauft für CHF 4.200 bei Chiani-Auktion.
Unter dem Kommando des italienischen Generals und Luftfahrtministers Italo Balbo wurden von der italienischen Luftwaffe zwischen 1928 und 1933 vier Geschwaderflüge über weite Strecken mit bis zu 71 Flugzeugen ausgeführt. Der letzte Geschwaderflug vom 1 Juli bis 12. August 1933 hatte Chicago mit der Weltausstellung zum Ziel. Er führe von Orbetello über Amsterdam, Londonderry, Reykjavik, Cartwright und Montreal nach Chicago. Der Rückflug erfolgte zwei Wochen später über New York, Shediak, Azoren und Lissabon nach Rom.
Von den angeflogenen Ländern verausgabte Island drei Sondermarken mit dem Aufdruck Hopflug Itala 1933, sowie Neufundland eine Marke mit dem Aufdruck 1933, GEN. BALBO, FLIGHT $4.50, von der es auch noch vier Exemplare mit kopfstehendem Aufdruck gibt.
Die berühmteste US-amerikanische Briefmarke hat eine eigene Internet-Seite erhalten, die » Inverted Jenny. Das Auktionshaus Siegel Auction Galleries hat diese Seite, auf der umfassend über Geschichte, Geschichten und Besitzer dieser besonderen Marke berichtet wird, zusammengestellt. Erfreuen wir uns daran, auch wenn der Besitz einer solchen Marke wohl jenseits aller eigenen Möglichkeiten liegt.
Im 2012 erschien jeden Tag ein Artikel zum Thema Weltgeschichte auf Briefmarken. Diese Serie ist abgelaufen. Da es aber immer wieder interessant ist, Briefmarken mit Geschichte oder Geschichte mit Briefmarken in Verbindung zu bringen, sind diese Artikel unter der Rubrik » Weltgeschichte auf Briefmarken zugänglich. So können alle das wichtigste Datum und den entsprechenden Artikel zur Weltgeschichte auf Briefmarken selber suchen.