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Fabio Felline darf sich das erste Leadertrikot der 71. Tour de Romandie überstreifen. Der Italiener gewinnt den 4,8 km langen Prolog in Aigle zwei Sekunden vor dem Briten Alex Dowsett
Bester Schweizer am Dienstag war der St. Galler Tom Bohli (BMC), der als Achter zehn Sekunden auf Fabio Felline einbüsste. Für den 27-Jährigen aus Turin ist es der bisher grösste Erfolg seiner Karriere. 2015 gewann der Trek-Profi eine Etappe der Baskenland-Rundfahrt, im Vorjahr die Punktewertung an der Vuelta.
Aus Schweizer Sicht wird Mathias Frank vom französischen AG2R-Team im Gesamtklassement am meisten zugetraut. Der Luzerner verlor im Prolog 20 Sekunden auf den Sieger und war damit genau gleich schnell wie der Schweizer Zeitfahr-Spezialist Stefan Küng.
Der Auftakt der Westschweizer Rundfahrt erfolgte bei regnerischen Verhältnissen, weswegen nicht alle Fahrer das letzte Risiko eingingen. So auch der britische Topfavorit Chris Froome, der die Tour de Romandie bereits 2013 und 2014 gewinnen konnte. Der dreifache Tour-de-France-Champion verlor als 78. über 29 Sekunden auf die Bestzeit. Auch der australische BMC-Captain Richie Porte, einer der Herausforderer von Froome, musste sich als 108. weit hinten einreihen.
In der 1. Etappe am Mittwoch steht bereits die erste Bergankunft im Programm. Das Teilstück führt über 173,3 km von Aigle in den Walliser Skiort Champéry und dürfte zu Verschiebungen im Gesamtklassement führen. Die Tour de Romandie endet am Sonntag mit einem Einzelzeitfahren in Lausanne.
(SDA)