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Die Hürdensprinterin Sally Pearson feiert nach fast zweijähriger Verletzungspause ein goldenes Comeback. Die 30-jährige Australierin setzt sich über 100 m Hürden in 12,59 Sekunden durch.
Somit realisierte Pearson die zwei grössten Erfolge ihrer Karriere im Olympia-Park von London. Vor fünf Jahren war sie an gleicher Stätte Olympia-Siegerin geworden, nachdem sie sich im Jahr zuvor in Daegu an den Weltmeisterschaften durchgesetzt hatte.
London verbindet eigentlich auch Kendra Harrison mit guten Erinnerungen. Hier lief sie im Rahmen der Diamond League ihren Weltrekord. Aber der Amerikanerin versagten im wichtigen Moment erneut die Nerven: 2015 an den WM in Peking ein Fehlstart, 2016 in den US-Trials gescheitert und nun bloss Vierte, hinter Dawn Harper Nelson aus den USA (12,63) und der Deutschen Pamela Dutkiewicz (12,72).
Überhaupt war es ein Abend für Deutschland. Im Speerwerfen gewann Johannes Vetter Gold und im Zehnkampf holten Rico Freimuth und Kai Kazmirek Silber und Bronze. Dies hinter dem Franzosen Kevin Mayer, der seinen ersten grossen Titel gewann. Der Olympia-Zweite setzte sich mit der Jahres-Weltbestleistung von 8768 Punkten durch. Gleichwohl mussten die Deutschen einen Dämpfer hinnehmen. Der Olympia-Sieger Thomas Röhler, der mit dem Speer die Jahres-Weltbestleistung mit 93,30 m hält, wurde nur Vierter.
Im Hochsprung verteidigte die Russin Maria Lasizkene, die in Peking unter ihrem Mädchen Kutschina gewonnen hatte, ihren Titel. Sie feierte mit 2,03 m den 25. Sieg in Serie.