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In dem Skandal um die gezielte steuerliche Überprüfung von regierungskritischen Interessengruppen ist der Chef der US-Finanzbehörde IRS, Steven Miller, zurückgetreten. Das teilte Präsident Barack Obama in Washington mit.
Er werde alles in seiner Macht stehende tun, dass ein solches Fehlverhalten nicht mehr vorkomme. Die IRS nahm speziell Organisationen ins Visier, die das Wort "Patriot" oder "Tea Party" in ihrem Namen tragen.
Das sind meist den Republikanern nahestehende Gruppen, die vielfach staatliche Eingriffe allgemein und die Erhebung von Steuern im Besonderen ablehnen.
Die betroffenen Organisationen hatten im zurückliegenden Präsidentenwahlkampf häufig beklagt, sie müssten übermässig viele Informationen vorlegen, um steuerrechtlich als gemeinnützige Organisation anerkannt zu werden.
SDA-ATS