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Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro ist in Santiago de Cuba beigesetzt worden, wo die Revolution 1953 begonnen hatte. Die Zeremonie auf dem Friedhof Santa Ifigenia fand im engsten Kreis statt und war streng abgeschirmt.
Soldaten in weisser Galauniform und mit schwarzem Trauerflor am Arm brachten die Urne des früheren Präsidenten zum Friedhof. Tausende Menschen am Strassenrand sangen die Nationalhymne, als die Wagenkolonne langsam vorbeifuhr.
Am Vorabend hatten Hundertausende Menschen auf dem Platz Antonio Maceo Abschied von Fidel Castro genommen. Präsident Raúl Castro schwor die Kubaner auf die Verteidigung der Revolution ein. «Im Angesicht der Überreste von Fidel, in der Heldenstadt Santiago de Cuba, schwören wir, das Vaterland und den Sozialismus zu verteidigen», sagte er bei der finalen Trauerfeier am Samstagabend.
Zuvor war die Urne quer über die Insel von der Hauptstadt Havanna nach Santiago de Cuba gebracht worden. Die Stadt im Südosten gilt als Wiege der kubanischen Revolution; hier begann die Erhebung mit einem Sturm auf eine Kaserne.