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Der Aufgaben- und Finanzplan mit Budget ist das Instrument für die kurz- und mittelfristige Planung der staatlichen Aufgaben des Kantons Aargau.
Aufgaben- und Finanzplan
Mit einem Planungszeitraum von vier Jahren ist der Aufgaben- und Finanzplan (AFP) mit Budget das Instrument für die kurz- und mittelfristige Planung der staatlichen Aufgaben und der Finanzen des Kantons Aargau. Er wird jährlich überarbeitet und konkretisiert die Schwerpunkte des zum Legislaturbeginn publizierten und auf zehn Jahre ausgerichteten Entwicklungsleitbilds anhand der verschiedenen Steuergrössen. Die Erfolgsrechnung mit Globalbudget und leistungsunabhängigem Aufwand und Ertrag und die Investitionsrechnung werden als finanzielle Steuergrössen ausgewiesen. Daraus leitet sich die für die Finanzpolitik relevante Finanzierungsrechnung ab. Der Grosse Rat beschliesst das Budget und genehmigt die Planjahre des AFP.
Aufgaben- und Finanzplan 2023–2026
Der Regierungsrat legte am 19. August 2022 den Aufgaben- und Finanzplan 2023–2026 vor. Das Budget 2023 weist aufgrund eingeplanter Mehrausgaben zur Bewältigung der Ukraine-Krise und tieferer Ausschüttung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ein Defizit von 199,8 Millionen Franken auf. Ohne diese beiden negativen Sondereffekte wäre das Budget praktisch ausgeglichen. Die Defizite im AFP können mit der angesparten Ausgleichsreserve ausgeglichen werden. Dank der gesunden Finanzlage und einer vorausschauenden Finanzpolitik verfügt der Kanton über die nötige Stabilität und Handlungsfreiheit, trotz grosser Unsicherheit die finanzpolitischen Herausforderungen zu meistern und wichtige strategische Vorhaben voranzutreiben.