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Heute ist mittels offizieller Mitteilung die Gründung des Verbandes Union of European Roller Hockey (UERH) bekanntgegeben worden. Einer der Mitgliedsverbände ist auch der SRHV.
Zusammen mit den Nationalverbänden von Andorra, Deutschland, England, Österreich, Holland, Belgien und Israel bildet die Schweiz die UERH. Ihr Ziel ist es nicht, den Weltverband World Skate zu konkurrenzieren. In der Interessensgemeinschaft sollen die demokratischen Werte der heutigen Zeit vorgelebt werden. In einem offiziellen Brief an den Präsidenten von World Skate, Sabatino Aracu, bittet man um die Einberufung eines Board of Directors, wo jede Nation mit einer Person und einer Stimme Einsitz erhält.
Folgende Werte vertritt die UERH:
- sich mit allen Fragen zu beschäftigen, welche die Mitgliedsnationen im europäischen Rollhockey betreffen.
- den Rollhockeysport in den Mitgliedsnationen im Geiste des Friedens, der Verständigung und des Fair Play zu fördern, ohne jegliche Diskriminierung aufgrund von Politik, Geschlecht, Religion, Rasse oder aus anderen Gründen.
- sicherzustellen, dass sportliche Werte immer Vorrang vor kommerziellen Interessen haben.
- Reinvestitionen zu Gunsten aller Ebenen und Bereiche des Rollhockeysports zu unterstützen, insbesondere an der Basis des Spiels.
- die Einigkeit unter den Mitgliedsnationen in Angelegenheiten des europäischen und weltweiten Rollhockeysports zu fördern.
- die Gesamtinteressen der Mitgliedsnationen zu wahren.
- sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der verschiedenen Interessengruppen im europäischen Rollhockey angemessen berücksichtigt werden.
- als repräsentatives Sprachrohr der europäischen Rollhockey-Familie zu fungieren.
- gute Beziehungen zu anderen Verbänden pflegen und mit ihnen zusammenarbeiten
- sicherstellen, dass ihre Vertreter bei anderen Verbänden, denen sie angeschlossen ist, die Ansichten der UERH loyal vertreten und im Geiste der Solidarität handeln.
- die Interessen der Mitgliedsnationen zu respektieren, Streitigkeiten zwischen den Mitgliedsnationen zu schlichten und sie auf Anfrage in jeder Angelegenheit zu unterstützen.
Damit wird deutlich, dass die acht Nationen eine Zusammenarbeit mit den restlichen vier Ländern in Europa anstreben zum Wohl des Sports - aber nur mit Demokratie und einem Board of Directors.