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Das Sternbild Jagdhunde sind ein spät von Hevelius hinzugefügtes Sternbild. Hevelius fügte dieses und andere Sternbilder im Jahre 1690 in seinen Himmelsatlas ein. Die Jagdhunde sind ein begehrtes Lieblingsmotiv für Astronomie-Fotografen, weil es sich um ein recht helles Sternbild handelt, das bereits mit bloßem Auge zu erkennen ist.
Form und Position:
Das Sternbild „Jagdhunde“ ist relativ hell und in dunklen Nächten sogar mit dem bloßen Auge erkennbar. Dieses Sternbild steckt voller schöner Beobachtungsobjekte – darunter ein Kugelsternhaufen und viele interessante Galaxien und Doppelsternsysteme. Viele dieser Objekte kannte bereits Charles Messier, der sie damals schon in seinem gleichnamigen Katalog verzeichnete. So entdeckte Messier auch die Galaxie M51, eine Spiralgalaxie in 30 Millionen Lichtjahren Entfernung.
Rektaszension: 12h 6m bis 14h 7m
Deklination: +27° bis +52°
Hellster Stern: Alpha Canes Venatici
Mythologie:
Da es sich beim Sternbild „Jagdhunde“ um ein spät hinzugefügtes Sternbild handelt, gibt es aus der griechischen Mythologie keine Erklärung. Es ist ein so genanntes „modernes Sternbild“, welche zum Beispiel durch Johannes Hevelius in seinem Himmelsatlas verzeichnet wurden. Im Gegensatz zu den so genannt „klassischen Sternbildern der Antike“ wurden die „modernen“ Sternbilder erst viel später definiert und hinzugefügt.
Beste Jahreszeit zur Beobachtung: Frühling
Nachbarsternbilder: Großer Bär, Haar der Bereneike, Bärenhüter