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Grundriss
Ein neues Eingangsfoyer in einem Theater verlangte nach einer Melange aus Moderne und Theatralik. An die Bühnentechnik des Theaters im 19. Jahrhundert anknüpfend, vereinte der Entwurf von MACH das Spiel mit Perspektiven mit dramaturgischer Wirkung.
Die Seitenwände des Foyers sind angewinkelt konzipiert, so dass das Foyer bei Ankunft im Theater einen weiten, kurzen Raum vermittelt, der einem geradewegs ins Innere weiterleitet, beim Verlassen hingegen öffnet er sich trichterartig zum Platz hin. Ein eigens entworfener Terrazzo-Boden kaschiert den Winkel der Seitenwände und verleiht der räumlichen Illusion dadurch zusätzliche Wirkungskraft.
Der Raum des Foyers erweitert den Platz ins Haus hinein und öffnet zugleich das Haus zum Platz; er vermittelt zwischen innen und aussen. Die Trapezform beruhigt den Raum und vergrössert ihn optisch; sie erinnert damit an die Theaterbühne, auf die er in gerader Achse zuläuft.
Die Bauherrschaft, die Stadt Zürich, war beeindruckt von diesem raffinierten, zeitgenössischen Stück architektonischer Theatralik.
Grundriss