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"Indem wir unseren Studienteilnehmern ein Infusionsset anbieten können, das flexibel, zuverlässig und einfach in der Handhabung ist, können wir die Belastung in der Diabetestherapie deutlich reduzieren", wird Bigfoot-CEO Jeffrey Brewer in der Mitteilung zitiert. Das in Kalifornien ansässige Unternehmen entwickelt Technologien zur Automatisierung der Insulintherapie. Die zulassungsrelevante Studie mit den Orbit-Infusionssets ist den Angaben zufolge 2018 in den Vereinigten Staaten geplant.
An der Börse legen Ypsomed gegen 9.20 Uhr 1,2% auf 169,50 CHF zu, während der Gesamtmarkt gemessen am SPI unverändert tendiert (+0,01%).
Die Partnerschaft mit Bigfoot Biomedical sei attraktiv, auch wenn in den nächsten zwei bis drei Jahren noch sehr geringe Volumina aus dem Deal erwartet würden, kommentiert die ZKB. Bigfoot werde 2018 eine zulassungsrelevante Studie mit ihrem Insulinpumpensystem in den USA beginnen, erläutert die zuständige Analystin. Dabei komme zum einen das Orbit-Infusionsset von Ypsomed, also der Schlauch, der das Insulin von der Pumpe zum Körper führt, zum Einsatz, ebenso wie der Inserter von Ypsomed, der benötigt wird, um das Infusionsset in die Haut zu stechen und dort zu platzieren. Das Potential nach einer Zulassung könnte das Umsatzwachstum von Ypsomed in der Zukunft leicht unterstützen.
Auch wenn Bigfoot noch ein kleines Unternehmen ist, sei es ein bekannter Name in der "Diabetes-Community", schreibt zudem Vontobel. Die Bank ist derzeit weiter dran, den Investment Case für Ypsomed zu überprüfen, nachdem das im nächsten Jahr auslaufende Insulet-Geschäft nicht verlängert werden konnte.
cp/ys
(AWP)