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Das finde ich eine "bemerkenswerte" Interperetation des Artikel 17 VSZV.
Diese Interpretation würde bedeuten das zb jeder Kopter oder jedes Modellflugzeug welches abstürzt oder verlohren geht gemeldet werden muss. Rechtlich um vom Gesetzt her gibt es nach wie vor keine Unterscheidung zwischen den einzelen Fluggeräten.
Im Artikel 17 steht konkret:
Art. 17 Zivilluftfahrt: Meldepflicht
1 Zwischenfälle in der Zivilluftfahrt sind der Meldestelle unverzüglich durch folgende beteiligte Personen oder Stellen zu melden:
a.
die Eigentümerinnen und Eigentümer der Luftfahrzeuge;
b.
die Halterinnen und Halter der Luftfahrzeuge;
c.
die Flugbetriebsunternehmen;
d.
das Luftfahrtpersonal;
e.
die Organe der Flugsicherung;
f.
die Flugplatzhalterinnen und -halter;
g.
die Polizeidienststellen;
h.
die Zollorgane;
i.
das Bundesamt für Zivilluftfahrt.
2 Zwischenfälle von Ultraleichtflugzeugen, Hängegleitern, Fallschirmen, Drachen, Drachenfallschirmen und Fesselballonen sind nicht zu melden.
Diese Verordnung ist von Anfang 2015 und bezeiht sich kaum auf Modellflug nach der damaligen Gesetztesgrundlage.
Dzu der entsprechende Artikel 2 der EU-Verordnung:
Unfall“ ein Ereignis beim Betrieb eines Luftfahrzeugs, das sich im Fall eines bemannten Luftfahrzeugs zwischen dem Zeitpunkt des Anbordgehens von Personen mit Flugabsicht und dem Zeitpunkt, zu dem alle diese Personen das Luftfahrzeug wieder verlassen haben, oder im Fall eines unbemannten Luftfahrzeugs zwischen dem Zeitpunkt, zu dem das Luftfahrzeug für Bewegungen zum Zweck des Flugs bereit ist, und dem Zeitpunkt, zu dem es bei Beendigung des Flugs zur Ruhe kommt und das primäre Antriebssystem abgeschaltet wird.....
Es wird hier ganz klar auf die bemannte Luftfahrt verwiesen.