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- Unberechenbarer Ukrainer für Federer: Alexandr Dolgopolow ist stärker einzuschätzen, als es das Ranking (ATP 84) vermuten lässt.
- Schwieriger Gegner für Wawrinka: Daniil Medwedew (ATP 52) spielt bisher eine starke Rasen-Saison.
- Weg in den Final: Federer in der Hälfte von Djokovic, Wawrinka in der Hälfte von Murray und Nadal
Gegen Dolgopolow hat Federer erst 3 Partien bestritten. Sämtliche Begegnungen – zuletzt an den Australian Open 2016 – entschied der Schweizer für sich. Dabei konnte der Ukrainer keinen einzigen Satz gewinnen. An den diesjährigen French Open scheiterte Dolgopolow in Runde 2 an Stan Wawrinka.
Dolgopolow war in der Weltrangliste einst auf Platz 13 klassiert. Aufgrund diverser Verletzungen fiel der 28-Jährige jedoch kontinuierlich zurück. Zurzeit ist er die Nummer 84.
Kein Losglück für Wawrinka
Einen tückischen Gegner bekam Stan Wawrinka zugelost. Mit Medwedew trifft der Romand auf einen formstarken Spieler. Der 21-jährige Russe erreichte vergangene Woche im Queen's Club den Viertelfinal und stand am Freitag darauf beim Turnier in Eastbourne gar im Halbfinal. Gegeneinander haben die Beiden noch nie gespielt.
Schweizer Final möglich
Vorausgesetzt, das Turnier verläuft nach Setzliste würde Federer in einem potenziellen Viertelfinal auf Milos Raonic (ATP 7) treffen. Im Halbfinal könnte es zum Duell mit Novak Djokovic (ATP 4) kommen.
Wawrinka befindet sich in der anderen Tableauhälfte. Im Viertelfinal droht dem Romand ein Aufeinandertreffen mit der Weltnummer 1 Andy Murray. Im Halbfinal könnte es zur French-Open-Final-Reprise gegen Rafael Nadal (ATP 2) kommen. Ein Schweizer Duell zwischen Federer und Wawrinka ist erst im Endspiel möglich.
Keine leichte Premiere für Laaksonen
Erstmals in einem Grand-Slam-Hauptfeld spielt Henri Laaksonen (ATP 101). Der 25-jährige Schaffhauser mit finnischen Wurzeln, der vor dem erstmaligen Einzug in die Top 100 steht, trifft auf den Qualifikanten Lukas Rosol. Der Tscheche sorgte in Wimbledon 2012 für Furore, als er Rafael Nadal in der zweiten Runde bezwang.
Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 20.6.2017, 22:30 Uhr