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Das Konzept des Maskings offenbart ein facettenreiches Phänomen, bei dem neurodivergente Individuen bestrebt sind, ihre Eigenheiten zu kaschieren oder zu harmonisieren, um nahtloser in die Normen der neurotypischen Gesellschaft einzufügen. Diese subtilen Schattierungen des Maskings sind vielfältig. Einige Menschen mit Neurodivergenz unterdrücken ihre individuellen Verhaltensweisen und Leidenschaften, um in den Augen anderer als «gewöhnlich» wahrgenommen zu werden. Sie passen ihre natürlichen Anlagen den sozialen Konventionen und Erwartungen an, indem sie ihr Verhalten adaptieren oder zurückhalten. Dieser Prozess geht häufig mit erheblichem Aufwand und einer andauernden Anspannung einher, da das Bestreben, die neurodivergenten Nuancen zu verschleiern, stets präsent ist. Zusätzlich resultiert aus dem fortwährenden Verbergen der neurodivergenten Facetten oft ein signifikanter Grad von Stress und Erschöpfung.
©Paula Deme, Healing Thriving Happiness 2023