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Konzernverantwortungsinitiative Ja
Klimawandel, Globalisierung, sie betreffen die ganze Bevölkerung unserer Erde. Sie zeigen immer deutlicher, dass wir alle im gleichen Boot sitzen.
Es gibt absolut keinen vertretbaren Grund, weshalb die Menschenrechte nicht auch global für alle gelten sollten! Jede/r von uns kennt die persönliche Haftpflicht. Es sollte selbstverständlich sein, dass auch Konzerne für angerichteten Schaden haften. Wer Kinder ausbeutet, Flüsse vergiftet, sollte dafür geradestehen müssen.
Viele Unternehmen sehen dies so und haben sich bereits freiwillig verpflichtet, Menschen und Umwelt zu schützen. Wenige schwarze Schafe verschaffen sich jedoch Konkurrenzvorteile durch Verantwortungslosigkeit. An diese richtet sich die Initiative.
Kriegsgeschäfte-Initiative Ja
Die Kriegsgeschäfte-Initiative fordert den Stopp der Investitionen in Firmen, die mehr als fünf Prozent ihres Jahresumsatzes mit der Herstellung von Kriegsmaterial erzielen. Von einem Finanzierungsverbot betroffen sind in erster Linie die Nationalbank, Pensionskassen und Stiftungen. Eine marktgerechte Rendite kann auch ohne Investitionen in Rüstungsunternehmen erzielt werden.
Die Initiative fordert auch, dass der Bund für Banken und Versicherungen entsprechende Bestimmungen erlassen soll. Credit Suisse und UBS finanzieren z. B. direkt Unternehmen, die im Atomwaffengeschäft tätig sind.
Wenn Geld aus der Schweiz Konflikte anheizt, steht dies im Widerspruch zu den diplomatischen Diensten, die die Schweiz zur Lösung der Konflikte anbietet.
Siehe auch Argumentation auf www.evppev.ch!
Der Vorstand