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Die Nationalbank hat mit der Aufhebung des Euromindestkurses heftige Turbulenzen im Devisenmarkt ausgelöst. Jetzt sieht ein Goldexperte ähnliches auf den Goldmarkt zukommen.
Vor einer Woche zog die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Stecker und hob den Euromindestkurs auf. Die Devisen- und Finanzmärkte reagierten mit heftigen Kursturbulenzen.
Goldexperte James Turk (Bild) sieht Parallelen zwischen den Kursbewegungen des Schweizer Frankens in der vergangenen Woche und Gold, wie er in einem Interview mit der US-Newsplattform «King World News» sagte.
Ähnliche Bewegungen
Die SNB habe den Mindestkurs aufheben müssen, weil sie vom Markt schlicht überrannt wurde. «Der Markt ist mächtiger als jede Regierung oder sogar als jede Gruppe von Regierungen, die die Märkte zusammen daran hindert, zu tun, was sie tun wollen», sagte der eingefleischte «Goldbug».
Ein solches Ereignis kann ihm zufolge auch auf den Goldmarkt zukommen. «Wir wissen alle, dass die Zentralplaner versuchen, den Goldpreis im Griff zu halten. Es wird keinen Strich besser funktionieren, wie der Versuch, den Schweizer Franken unten zu halten», so der Gründer der Firma GoldMoney.
Währungen an Gold binden
Seine Botschaft an die Märkte lautet: «Der Goldpreis kann in Minuten um 40 Prozent steigen, genau wie der Schweizer Franken es in der vergangenen Woche getan hat.»
Der US-Ökonom sieht viele Wege, wie dies geschehen könne. «Alles was es braucht, ist eine Ankündigung der Zentralbanker, dass man nationale Währungen wieder an Gold bindet. Oder es könnte ein marktgetriebenes Ereignis sein, wenn Besitzer von Papiergold realisieren, dass sie lediglich Bankversprechen in Händen halten, statt physisches Metall», so der Amerikaner.