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Die Initiative «Sichere Velorouten für Zürich» verlangt die Einrichtung eines Netzes aus sternförmigen sowie tangentialen Veloschnellrouten in der Stadt innert 10 Jahren. Die Routen sollen grundsätzlich vortrittsberechtigt und frei von motorisiertem Individualverkehr sein.
Der Stadtrat unterstützt die Forderung der Initiative, das Velofahren in der Stadt flüssig und sicherer zu machen. Er beurteilt die Stossrichtung der Initiative, Verbesserungen für den Veloverkehr auf kommunalen Quartierstrassen umzusetzen, als sinnvoll und zielführend. Eine Herausforderung bei der Einrichtung der Veloschnellrouten wird darin bestehen, diese quartierverträglich auszugestalten und die Interessen der Quartierbevölkerung und des Fussverkehrs nicht zu beschränken. Der in den Quartieren geltende Grundsatz der Koexistenz der Verkehrsteilnehmenden ist bestmöglich zu wahren.
Nebst den mit der Initiative geforderten partiellen Fahrverboten und der Aufhebung des Rechtsvortritts auf einzelnen Strassenabschnitten schlägt der Stadtrat weitere Massnahmen vor, um Verbesserungen für den Veloverkehr zu erreichen. Dazu gehören die Signalisation von «Velostrassen», die der Bund künftig zulassen will, Tempo 30, die Aufhebung und Versetzung von Parkplätzen und zusätzliche Velostreifen an Knotenzufahrten. Zudem sollen Lichtsignale velogerecht gesteuert werden und die Veloführung besser signalisiert und sichtbar gemacht werden.