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Zürich - Marc Marquez kennt keine Schmerzen: Der MotoGP-Rookie und WM-Leader fährt in Silverstone acht Hundertstel hinter Weltmeister Lorenzo auf Rang 2, nachdem er sich im Warm Up die Schulter ausrenkte.
Der Crash passierte am Morgen im Warm Up: Der 20-jährige Spanier stürzte in Kurve 8 bei nur 13 Grad und heftigen Winden, was keine optimalen Bedingungen für die Bridgestone-Reifen sind. Die erste Diagnose im Streckenspital: Schlüsselbeinbruch. Das bewahrheitete sich zum Glück nicht - Marquez hatte sich "nur" die Schulter ausgerenkt. Ebenfalls im Warm Up gestürzt waren Yonny Hernández, Michele Pirro, Nicky Hayden und Cal Crutchlow, der schon am Samstag zweimal zu Boden musste.
Mit Schmerzmitteln stieg Marquez am Nachmittag in den Sattel seiner Honda und lieferte sich mit Weltmeister Jorge Lorenzo einen erbitterten Kampf. In der drittletzten von 20 Runden hatte sich Marquez erstmals vor seinen Landsmann gesetzt, wurde eine Runde später gekontert und hatte seinerseits vier Kurven vor Schluss wieder die Nase übernommen.
Den letzten Lorenzo-Angriff konnte Marquez nicht mehr kontern und fuhr acht Hundertstel später über die Ziellinie. Mit eineinhalb Sekunden Rückstand folgte Honda-Teamkollege Dani Lorenzo. Valentino Rossi entschied dem Kampf um Platz vier hauchdünn gegenüber Alvaro Bautista. In der WM baute Marquez die Führung auf 30 Punkte aus.
In der Moto3 gabs einen erbitterten Kampf von vier spanischen KTM-Piloten, die nach 17 Runden nur acht Zehntel auseinanderlagen. WM-Leader Luis Salom setzte sich mit seinem 8. GP-Sieg gegen Alex Rins, Alex Marquez, dem Bruder von Marc, sowie Maverick Viñales durch.
SDA-ATS