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Elisabeth Bronfen studierte am Radcliffe College, an der Harvard University und an der Universität München. 1990 habilitierte sie sich mit einer Arbeit über die Ästhetisierung toter Frauen durch männliche Künstler. Seit 1993 ist sie Lehrstuhlinhaberin am Englischen Seminar der Universität Zürich. Neben ihren literaturwissenschaftlichen Schwerpunkten machte Bronfen auch durch Publikationen in den Bereichen Gender Studies, Psychoanalyse, Film und Kulturwissenschaften auf sich aufmerksam. Zu ihren jüngeren Büchern zählen «Liebestod und Femme Fatale» (2004) sowie «Tiefer als der Tag gedacht. Eine Kulturgeschichte der Nacht» (2008).