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Zu der Inselgruppe der Maskarenen zählen heute die bekannten Inseln Mauritius, La Reunion und auch Rodrigues. Zwar sind alle recht weit voneinander entfernt, trotzdem liegen sie auf einer Gruppe und zählen deswegen auch zu ihr. Die Maskarenen wurden erst 1512 erforscht und so konnte sich die Natur ihr Territorium bewahren. Es gibt heute auch immer noch viele endemische Tier- und Pflanzenarten. Das liegt vor allem daran, dass die Maskarenen nie mit dem Festland verbunden waren und sich so die Tiere nur in einem Bereich befunden haben, in dem sie nicht gefährdet waren. So gab es früher zum Beispiel viele flugunfähige Vögel, die zum größten Teil heute aber ausgestorben sind. Dazu zählten der Mauritius- Papagei, das Leguats Sumpfhuhn, der Rodrigues- Solitär und auch der Dodo, der Weltruhm erlangte. Anders verhielt es sich mit der Rodrigues- Fruchttaube, die zwar fliegen konnte, aber nicht auf weite Strecke. Sie ist nie zum Festland gekommen. Als die Europäer aber nun auf die Insel kamen, schleppten sie Ratten mit ein und da die Rodrigues- Fruchttaube ihre Jungvögel am Boden großzieht, hatten die Ratte einfaches Spiel. Schon bald gab es die Fruchttaube nicht mehr. Zudem gab es auch eine Riesenschildkrötenart, die Cylindraspis hieß.
Viele Touristen kennen nur die Insel Mauritius und sind gar nicht damit vertraut, dass zu dieser Inselgruppe noch andere Inseln gehören. Zusammen mit meinem Freund habe ich mich über die Maskarenen Inselgruppe informiert und herausgefunden, dass noch eine wunderschöne Insel dazugehört. La Reunion nämlich, eine Insel, die man nicht unterschätzen sollte und auf der man wunderbar Urlaub machen kann. Die Maskarenen wurden im Jahr 1512 entdeckt. Der portugiesische Seefahrer Pedro Mascarenhas war der Erste, der die Inselgruppe gesehen und betreten hat. Andere Quellen sprechen schon vom Jahr 1505, allerdings war in dieser Zeit Pedro Mascarenhas noch nicht in dieser Gegend unterwegs, also ist es wahrscheinlicher, dass es tatsächlich das Jahr 1512 gewesen ist. Die Inselgruppe der Maskarenen, zu der La Reunion, Mauritius, Rodrigues und ein paar kleinere, vorgelagerte Inseln gehören, liegt 850 km östlich von Madagaskar im Indischen Ozean. Wassersport wie Tauchen und Schnorcheln kann man hier deswegen sehr gut. Die Insel La Reunion ist dabei ein französisches Überseedepartement, zu dem man innerhalb der Europäischen Union ohne Reisepass und nur mit Ausweis verreisen kann.
Wenn ich im Urlaub bin, entdecke ich gern neue Gegenden. So war es auch in dem gemeinsamen Seychellen Urlaub meiner Freundin und mir. Sie ist genauso abenteuerlustig und erlebt genauso gern viele neue Dinge wie ich und so harmonieren wir, gerade im Urlaub, perfekt miteinander. Auf den Seychellen hatten wir sehr viel Spaß und uns wurde auch nicht langweilig, da wir oft die Insel wechselten und uns so immer wieder auf eine neue Umgebung einstellen mussten. Das fanden wir beide sehr spannend. Zuerst waren wir auf der Insel North, die touristisch noch gar nicht so erschlossen ist. Seine Ruhe hat man deswegen schon und zu Fuß kann man auch die ganze Insel erkunden. Meist läuft einem unterwegs nicht einmal jemand über den Weg. Die Strände auf North Island sind wunderschön und so kann man sich hier jederzeit niederlassen, um schwimmen zu gehen, unter einer Palme zu liegen oder einfach nur in der Sonne zu faulenzen. Ich fand das super, denn so hatte man seine Ruhe und konnte die Still genießen. Ab und zu gab es Vögel zu sehen, aber die befanden sich eher im Wald mitten auf der Insel als am Strand.
Meine Freundin und ich fahren im Jahr öfters gerne in den Urlaub und da wir schon so viel von der Welt gesehen haben, war es uns wichtig, in unseren Flitterwochen etwas besonderes zu sehen. Wir wälzten deswegen die Flitterwochen Angebote und fanden doch recht schnell ein Angebot, das uns zugesagt hat und wo wir auch noch nicht waren. Wir hatten uns die Seychellen als Ziel auserkoren und freuten uns schon sehr auf den Urlaub. Damit wir aber auch einen richtigen Eindruck von den Seychellen kriegen würden, haben wir uns dazu entschieden, jede Woche die Insel zu wechseln, sodass wir insgesamt 4 Inseln in unserer Aufenthaltszeit sehen würden. Wir hatten uns ganz unterschiedliche Insel ausgesucht und auch immer noch einen Tag bei An- und Abreise für Mahé, die Hauptinsel der Seychellen, eingeplant. Mahé soll nämlich auch sehr schön sein, aber wir wollten im Urlaub möglichst unsere Ruhe haben und eher wenige andere Touristen sehen, sodass ein Urlaub nur auf Mahé für uns nicht in Frage kam. Um endlich einmal zu entspannen und schnell vom alltäglichen Stress loszukommen, haben wir uns dazu entschieden, erst einmal auf eine kleine Insel zu gehen.
Als ich mit meiner Freundin in Südafrika unterwegs war, kamen wir nicht umhin, auch nach Johannesburg zu fliegen. Wir wollten uns unbedingt diese Stadt auch anschauen, obwohl sie nicht so toll sein soll. Die meisten Gebäude in der Innenstadt steht leer und so ist die Stadt nicht mehr ganz so ansprechend wie noch vor ein paar Jahren. Mittlerweile leben in Johannesburg rund 6 Millionen Menschen. 40 % von ihnen sind Arbeitslos, was die hohe Kriminalitätsrate erklärt, mit der Johannesburg seit ein paar Jahren zu kämpfen hat. Die Stadt tut aber viel dagegen, dass die Kriminalitätsrate sinkt und bietet mittlerweile mehr Jobs an, die jeder ausführen kann. Seitdem die Apartheid abgeschafft wurde, hatte die Stadt einen großen Zuwachs an Einwanderern. Von 1998 bis 2003 stiegt die Zahl der Einwohner von Johannesburg um knapp 30 %. Viele Bantu- Afrikaner kamen hierher und so sind sie mit 73 % der größte Anteil der Gesamtbevölkerung. Es leben gerade einmal 16 % Weiße in Johannesburg, wodurch man als Tourist wie ein bunter Hund auffällt. Unangenehm ist das nicht, aber abends möchte ich aufgrund der Kriminalitätsrate nicht allein in den Straßen unterwegs sein. An sich ist Johannesburg aufgrund der geschichtlichen Ereignisse sehr interessant, aber die Stadt ist nicht wirklich schön. Drum herum gibt es einiges zu sehen, mitunter auch einen Tierpark, den man nicht verpassen sollte.
Meine Freundin und ich wollten gerne eine von den Südafrika Reisen machen und so hatten wir uns entschieden, nach Johannesburg zu reisen. Johannesburg ist eine Stadt, in der man viel erleben kann, auch wenn sie nicht besonders schön ist. Man kann hier viel Wissenswertes erfahren und es gibt unzählige Museen, die sich mit der Geschichte von Johannesburg befassen. Das war auch der Grund, warum wir uns unbedingt die Gegend anschauen wollten und so entschieden wir, eine Woche Urlaub in Johannesburg zu machen und danach nach Pretoria zu gehen – ebenfalls für eine Woche. Bevor wir aber nach Johannesburg flogen, haben wir uns erst einmal über die verschiedenen Stadtteile von Johannesburg informiert. Das Stadtzentrum wird von Hochhäusern dominiert, wovon viele leer stehen. Größtenteils waren hier nämlich Firmen angesiedelt, die sich aber aufgrund der erhöhten Kriminalitätsrate in die Nähe von Pretoria verzogen haben. Ab 1990 gab es viele Zuwanderer, die nach Johannesburg gekommen sind. Oftmals lebten sie auch einfach in verlassenen Bürogebäude und verfallenen Lagerhäusern.
Mein Freund und ich wollten etwas sehen, als wir auf den Seychellen Urlaub gemacht haben. Wir wollten nicht nur auf einer Insel sein und sie wie unsere Westentasche kennen. Wir wollten ein bisschen mehr sehen und so haben wir uns dazu entschieden, den Urlaub nicht nur auf einer, sondern auf mehreren Inseln zu verbringen. Durchschnittlich waren wir 3 bis 5 Tage auf einer Insel und haben dann immer wieder die Insel gewechselt. Angekommen sind wir natürlich auf Mahé und danach ging es gleich auf eine kleinere Insel, denn wir wollten nicht so viele Touristen um uns herum haben. Ich mag generell Menschenmengen nicht gerne und da die Seychellen nicht so dick besiedelt sind, außer auf den Hauptinseln, hat man hier eine reelle Chance, seine Ruhe zu haben und den Urlaub genießen zu können. Als erste Insel nach Mahé haben wir uns Aride ausgesucht. Aride ist die nördlichste aller Granitinseln auf den Seychellen und so fliegt man ungefähr 30 Minuten von Mahé dorthin. Wenn man ankommt, gibt es keinen Bootssteg, an dem man aussteigen kann, man steigt direkt im Meerwasser am Strand aus und muss zum Ufer gehen.
Einmal eine Seychellen Reisen machen, war mein größter Traum. Ich redete mit meinem Freund über diese Reise und er war sofort Feuer und Flamme. Gemeinsam guckten wir dann, welche Seychellen Inseln wir uns anschauen wollten, denn nur an einem Fleck zu bleiben, kam für uns gar nicht in Frage. Wir wollten ein wenig mehr sehen von den Seychellen und so haben wir alle 5 bis 7 Tage den Standort gewechselt, damit uns nicht langweilig wird und wir viel von diesem Urlaubsparadies sehen konnten. Mein Freund fand die Idee auch super und so suchten wir uns als erste Insel Bird auf. Bird Island durfte früher gar nicht von Touristen betreten werden, aber die Auflagen wurden ein wenig gelockert und so kann man neuerdings auch auf diese Insel zu Besuch kommen. Bird Island entstand vor ca. 40.000 Jahren und ist die nördlichste aller Seychellen Inseln. Wenn man dorthin fährt, muss man schon eine ganze Zeit mit dem Boot fahren.
Das Besondere an der Insel Gan auf den Malediven ist, dass sie im Addu Atoll liegt. Das Addu Atoll ist ein wunderschöner Ort, um Tauchen zu gehen, denn man kann unter Wasser besonders viel erleben. Es gibt viele bunte Fische und noch buntere Korallen, sodass man die ganze Zeit nur noch mit dem Kopf unter Wasser sein möchte. Zudem gibt es auch Rocken und Riff- Haie zu sehen, vor denen man allerdings keine Angst zu haben braucht, denn sie haben mehr Angst vor uns als wir vor ihnen. Wenn man ein solches Exemplar findet, kann man sich glücklich schätzen, denn meist sind sie schneller weg, als man gucken kann. Die Besonderheit beim Addu Atoll liegt in der Möglichkeit, über Dämme von Insel zu Insel zu gehen. Das hat man bei den anderen Atollen nicht. Da muss man grundsätzlich ein Boot nehmen, um von Insel zu Insel zu gelangen, aber im Addu Atoll kann man sich einfach zu Fuß aufmachen, um sich zwischen den Inseln des Atolls zu bewegen. Dämme sind dort gebaut und so kommt man gut herum im Addu Atoll. Aus diesem Grund ist das Addu Atoll wahrscheinlich auch so beliebt. Viele Touristen kommen her, weil sie im Endeffekt nicht nur auf einer einsamen Insel sind, sondern auch noch ein wenig herumschauen können.
Ich wollte unbedingt einmal auf die Malediven in den Urlaub fliegen. Ich erzählte meiner Freundin von dem Plan und sie war schnell genauso begeistert wie ich. Nun mussten wir nur noch Malediven Ferien buchen und schon konnte es losgehen. Ich wollte gerne auf eine Insel, die nicht komplett überrannt ist und irgendwie stieß ich dann auf Gan. Gan war gegen Ende der 60iger Jahre ein militärischer Stützpunkt der Royal Air Force und da ich mich sowieso für Geschichte interessiere, war Gan der perfekte Ort, um der Geschichte auf die Spur zu kommen. Wir buchten den Urlaub und mieteten uns in die Equator Village ein. Das war früher eine ehemalige Offiziersunterkunft der Briten auf Gan. Heute erinnert leider nicht mehr so viel daran. Ich hatte mir mehr davon versprochen. Wenn man aber über die Insel geht, sieht man ab und zu noch alte Bauten, in denen das Militär anwesend war. Ich fand das alles sehr interessant. Meine Freundin hingegen ist nie zu einem meiner Ausflüge mitgekommen. Sie wollte in dieser Zeit lieber am Strand liegen und braune werden.