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Rolf Lappert wurde der Preis für seinen Roman “Nach Hause schwimmen” zugesprochen . Neben ihm nominiert waren Lukas Bärfuss mit “Hundert Tage”, Anja Jardine mit “Als der Mond vom Himmel fiel”, Adolf Muschg mit “Kinderhochzeit” und Peter Stamm mit “Wir fliegen”. Die Fachjury hatte die fünf Finalisten aus rund 80 eingereichten Titeln ausgewählt.
Rolf Lappert wurde 1958 in Zürich geboren und machte eine Ausbildung zum Grafiker. Zwischen 1996 und 2004 arbeitete er als Drehbuchautor, unter anderem für die Serie “Mannezimmer” des Schweizer Fernsehens. Heute lebt der Autor in Irland.
Mit “Nach Hause schwimmen” war er ausser für den Schweizer Buchpreis auch für den Deutschen Buchpreis nominiert gewesen, den schliesslich Uwe Tellkamp mit “Der Turm” gewann.
Für eine Überraschung sorgte Adolf Muschg, der sich erst kurz vor der Preisverleihung selber aus dem Rennen genommen hat und seinen Verzicht erklärte.