Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03290.jsonl.gz/2154

Die Schweiz ist von den Folgen des Klimawandels stärker betroffen als andere Länder. Die durchschnittliche Jahrestemperatur hat bei uns seit Messbeginn vor 150 Jahren um zwei Grad zugenommen (der globale Durchschnitt liegt bei einem Grad). Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) rechnet deshalb damit, dass aufgrund des Klimawandels hierzulande in den nächsten Jahren mit extremeren Wetterphänomenen gerechnet werden muss. So werden trockene Hitzesommer und grosse Niederschlagsmengen wahrscheinlich zunehmen. Dass die Klimaveränderung für die Menschen auch gesundheitliche Folgen haben kann, zeigt ein Blick auf den Hitzesommer 2015. Während der extremen Temperaturen lag die Sterblichkeit in der Schweiz um 5.4% höher als sonst.
Ein Grund für den Klimawandel ist, dass der Mensch in den letzten Jahrzehnten immer mobiler geworden ist. Transportmittel, wie das Flugzeug oder das Auto verbrauchen fossile Brennstoffe wie Benzin oder Kerosin. Dies führt zu einem Ausstoss von CO2, welcher den Treibhauseffekt begünstigt. Daneben werden viele Gebäude mit fossilen Brennstoffen beheizt, was ebenfalls zu einem Ausstoss an CO2 führt. Weitere Ausstösse des CO2 kommen aus der Industrie und der Landwirtschaft.
In der Verfassung ist verankert, dass der Bund Vorschriften zum Schutz des Menschen und seiner natürlichen Umwelt vor schädlichen oder lästigen Einwirkungen erlässt. (Art. 74, Abs.1.). Was kann getan werden, um den Klimawandel zu verlangsamen oder gar zu stoppen?