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Das 1993 auf einer Anhöhe mit Blick auf den See gegründete Olympische Museum löste mehrere kleine provisorische Museen ab, die seit 1915 aufeinandergefolgt waren. Es handelt sich unbestreitbar um das weltweit bekannteste Museum Lausannes.
Das Olympische Museum, Lausanne
Die Dauerausstellung zeigt die hehren Absichten von Baron de Coubertin auf, dem Erneuerer der Olympischen Spiele, der 1937 kurz nach seiner Ernennung zum Ehrenbürger von Lausanne verstarb. Man begegnet hier einer Fülle von historischen Objekten: von den olympischen Fackeln aller Spiele bis zum Sportzubehör, das Spitzenathleten beim Gewinn ihrer Goldmedaillen verwendet haben.
Thematische Wechselausstellungen sind aktuellen Ereignissen gewidmet. So war zum Beispiel Ende 2007 die Ausstellung mit dem Titel "Les Voiles du Défi" dem America’s Cup und dem hundertjährigen Jubiläum des Internationalen Segelsportverbands gewidmet. Es handelt sich um ein sehr lebendiges, interaktives Museum. Informatik und Robotertechnik erlauben, Heldentaten aus der Sportwelt nochmals aufleben zu lassen. Eine Bibliothek, eine Videothek, ein Studienzentrum, ein Auditorium und ein Panoramarestaurant runden das Angebot des Museums ab.