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Nach der Pole-Position vom Samstag errang Fässler im Audi R18 mit seinen Kollegen André Lotterer und Benoît Tréluyer den Sieg im ersten 6-Stunden-Rennen der Saison. Allerdings musste sich das Audi-Trio den Triumph hart erkämpfen. Der Porsche mit dem Seeländer Neel Jani, Marc Lieb und Romain Dumas fuhr lange um den Sieg mit.
Gegen Rennende lieferten sich Fässler und Jani am Steuer der beiden Autos während gut einer Stunde ein spannendes Duell. Die beiden fuhren, getrennt durch etwa 10 Sekunden, praktisch gleiche Rundenzeiten. Die Vorentscheidung fiel 50 Minuten vor Rennende, als Jani kurz nach seinem letzten planmässigen Reifenwechsel wegen eines Reifenschadens noch einmal an die Box musste und seine Siegesambitionen begraben musste.
Bereits nach zwei Stunden verabschiedete sich der zu diesem Zeitpunkt führende Weltmeister-Porsche mit Mark Webber, Timo Bernhard und Brendon Hartley aus der Entscheidung. Hartley baute bei einem zu forschen Überrundungsmanöver einen heftigen Crash, blieb glücklicherweise aber unverletzt. Nicht viel besser erging es dem Waadtländer Sébastien Buemi. Durch einen Reifenschaden wurde der Toyota des Weltmeisters von 2014 derart beschädigt, dass er während mehr als 40 Minuten repariert werden musste.
Durch die Probleme der Werkteams gelang den Schweizern Mathéo Tuscher und Alexandre Imperatori zusammen mit dem Österreicher Dominik Kraihamer ein Achtungserfolg. Das Trio des Westschweizer Privatteams Rebellion-Racing fuhr auf Platz 4.
(SDA)