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Die ersten Besiedlungsspuren auf Küsnachter Boden stammen von Seeufersiedlungen aus der Jungsteinzeit (4500 bis 2300 v. Chr.) im Heslibacher «Hörnli». Während im Hochmittelalter die Herrschaftsrechte von den Freiherren von Regensberg ausgebübt wurden, verkauften diese im 14. Jahrhundert die Herrschaft Küsnacht an das Rittergeschlecht der Mülner, die als Dienstleute der Fraumünsterabtei in den Adelsstand aufgestiegen waren. 1384 verkaufte Ritter Götz III. Mülner die Vogtei über Küsnacht und Goldbach für 400 Gulden an die Stadt Zürich. Diese Zugehörigkeit bestand bis 1798. Mit dem Bau der Seestrasse und der Eisenbahnlinie im 19. Jahrhundert begann eine unaufhaltsame Entwicklung. So entstand aus der Rebbaugemeinde Küsnacht die wohlhabende Vorortsgemeinde der Stadt Zürich, wie wir sie heute kennen.