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Meine Wettbewerbsaufgabe in Kazan kurz erklärt:
Die Aufgabendefinition ähnelt einem Anforderungskatalog, der beschreibt, welche Funktionen die Applikation abdecken muss. Verwendet wird grundätzlich die neuste Technologie. Das Ziel ist es möglichst viele Anforderungen in der knappen Zeit umzusetzen und eine lauffähige Anwendung zu realisieren.
Wie sind Sie zu Ihrem Beruf gekommen?
Bereits in der Sekundarschule habe ich mich intensiv mit Computer auseinandergesetzt. Als ich mich mehr und mehr mit der Programmierung beschäftigte, entwickelte ich meine ersten Game-Prototypen. Bei der Berufswahl musste ich nicht lange nachdenken und habe sehr rasch eine Lehrstelle erhalten.
Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf?
Es ist immer schön zu sehen, wie die eigene Kreation wächst und sich stetig verbessert. Das Lob, welches man durch seine Kreation erhält, ist zusätzliche Motivation für gute Arbeit.
Drei Dinge die ich mag...
Freunde, Computer, Games
Wie haben Sie sich qualifiziert?
Bereits im zweiten Lehrjahr habe ich mich an der Regionalmeisterschaft zur Teilnahme an den SwissSkills 2016 qualifiziert wo ich unerwartet die Bronze-Medaille gewann. Nach zwei Siegen an den Regionalmeisterschaften und zwei Silber-Medaillen an den SwissSkills wurde ich im finalen Assessment, als Teilnehmer der WorldSkills 2019 gewählt.
Wie trainieren Sie die WorldSkills Kazan?
Über die Vorbereitsungszeit hinweg werde ich Musteraufgaben und ältere WorldSkills-Aufgaben, unter möglichst nahen Wettbewerbs-Bedingungen lösen.
Was sind Ihre Erwartungen?
Natürlich möchte ich gewinnen. Die Konkurrenz ist jedoch sehr stark. Es wird anstrengend und hart, aber das ist eben meine gewollte Challenge. Und eines bin ich mir sicher – ich gebe vollen Einsatz!
Was sind Ihre nächsten Ziele nach der Berufs-Weltmeisterschaft?
Nach den WorldSkills möchte ich ein berufsbegleitendes Informatik-Studium an einer Fachhochschule antreten.