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04.07.2018 – 13:16
Die Geneva Association: Umwandlungssatz für die Altersrente als Versicherungslösung für Menschen, die länger als ihre Altersvorsorge leben.
Zürich (ots/PRNewswire)
Das Risiko, dass Menschen länger als ihre Altersvorsorge leben, stellt eine Gefahr für ihren Lebensstandard dar, das heisst, dass viele in die Armut abgleiten könnten. Der Umwandlungssatz für die Altersrente von betrieblichen Altersvorsorgevermögen stellt gemäss einer Studie der Geneva Association, der führenden internationalen Denkfabrik der Versicherungsbranche, jedoch eine Versicherungslösung für dieses gesellschaftliche Problem dar.
Der Bericht "Umwandlungssatz für die Altersrente: Lebenslanges Alterseinkommen" zeigt, dass die gestiegene Lebenserwartung, niedrige Geburtenraten und niedrige Zinsen extremen Druck auf die von der Regierung bereitgestellten Altersversorgungspläne (als 1. Säule bekannt) ausüben und zu einer Verringerung der Leistungen für Personen führen, die in Rente gehen und zunehmend komplexe Entscheidungen bezüglich ihrer betrieblichen Altersversorgung (als 2. Säule bekannt) treffen müssen.
Anna Maria D'Hulster, Secretary General der Geneva Association, sagte: "Früher und mit höheren Raten zu sparen beginnen und die Beiträge im Laufe der Zeit zu erhöhen hilft, die 2. Säule-Rente zu sichern, die gross genug für die Altersrente ist. Der Erwerb einer lebenslangen Rente mit Teilen oder der gesamten 2. Säule des Rentners trägt dazu bei, dass eine Person nicht länger als ihre Altersvorsorge lebt."
Der Bericht befasst sich mit den 2. Säule-Programmen für die USA, das Vereinigte Königreich und die Schweiz. Das US-System hat das Pensionsrisiko von Arbeitgebern auf Arbeitnehmer übertragen, während das Vereinigte Königreich den Rentnern mehr Freiheit gewährt und mehr Druck auf die Regierung ausübt. Das Schweizer System weist Merkmale auf, die dazu führen, dass ein durchschnittlicher Schweizer Arbeitnehmer mehr für seinen Ruhestand spart als sein Pendant in den USA oder im Vereinigten Königreich.
Der Bericht empfiehlt, dass die Standardoptionen für die 2. Säule-Programme auf drei Prinzipien basieren sollten: automatische Einbindung von Mitarbeitern in einen beruflichen Rentenplan, automatische Steigerung der Beiträge mit zunehmendem Alter und Dauer der Beschäftigung, und ein gewisses Mass an obligatorischem Umwandlungssatz für die Altersrente.
Ronald Klein, Director Global Ageing bei der Geneva Association und Autor des Berichts, kommentiert wie folgt: "Es ist schwierig, ein einheitliches System der beruflichen Renten aufzubauen, das in jedem Land seinen Zweck erfüllt. Aber es ist vorteilhaft für alle Parteien, dass mindestens ein Teil der Einsparungen aus der 2. Säule verrentet werden, damit sichergestellt werden kann, dass die Rentner über der Armutsgrenze leben können."
Links:
- Vollständiger Bericht (https://www.genevaassociation.org/research-t opics/global-ageing/annuitisation-retirement-income-lasts-lifetime? utm_source=pressreleasereport&utm_medium=media&utm_campaign=ageing+ annuitisation) - Vier Seiten umfassende Zusammenfassung (https://www.genevaassociati on.org/research-topics/global-ageing/research-brief-annuitisation-r etirement-income-lasts-lifetime?utm_source=pressreleasebrief&utm_me dium=media&utm_campaign=ageing+annuitisation) - Versicherungs- und Renteneinkommenszentrum (https://www.genevaassoc iation.org/insurance-and-retirement-income?utm_source=pressreleaseh ub&utm_medium=media&utm_campaign=ageing+annuitisation)
Kontakt:
Daniel Perez-Whitaker
Director of Communications
+41-44-200-49-06
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Isabel Barratt
Communications Manager
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