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Corinne Suter räumte diesen Winter auch bezüglich Preisgelder ab. Bild: Keystone/Andrea Solero
Wer verdiente in der abgelaufenen Weltcup-Saison am meisten? Zeit für einen Kassensturz.
ROBERT BETSCHART, BOTE DER URSCHWEIZ
Der Lohn einer Skirennfahrerin oder eines Skirennfahrers besteht natürlich nicht alleine aus den Preisgeldern, die an den jeweiligen Rennen ausgeschüttet werden. Hinzu kommen beispielsweise der Fixlohn, welcher von Swiss-Ski je nach Kaderzugehörigkeit ausbezahlt wird, und die Sponsoreneinnahmen. Letztere sind für jede Athletin und jeden Athleten individuell und können je nach dem den Löwenanteil des Verdiensts ausmachen. Trotzdem: Ein Vergleich zwischen den eingefahrenen Preisgeldern ist durchaus interessant. Die Summen sind auf der Homepage des Internationalen Skiverbandes (FIS) öffentlich.
Aus Schwyzer Sicht interessiert zuerst, welche Schwyzerin denn am meisten Preisgeld herausgefahren hat. Wenig überraschend winkt hier Corinne Suter von oberster Stelle. Die Schwyzerin fuhr im vergangenen Winter exakt 233150 Franken heraus. Für den Weltmeistertitel in der Abfahrt kassierte Suter beispielsweise 48000 und für den Weltcup-Sieg in Val d’Isère 45000 Franken.
17000 Franken für einen dritten Platz
Wendy Holdener schaffte es diese Saison insgesamt auf 88587 Franken Preisgeld. Am meisten verdiente die Unteribergerin in Flachau (AUT). Dort wurde für den dritten Rang im Slalom 17137 Franken ausbezahlt. Die zwei weiteren dritten Plätze in Jasna (SVK) und Åre (SWE) spülten je 10000 Franken in die Kasse der Technikerin.
Am meisten verdiente im Weltcupzirkus der Frauen Lara Gut-Behrami (485091 Franken). Corinne Suter belegt in der Rangliste mit ihren 233150 Franken insgesamt den sechsten Platz. Wendy Holdener liegt auf Rang 12 (siehe Box). Aber in welchem Bereich bewegt sich da eigentlich die Stööslerin Jasmina Suter? Das Saisonhighlight der B-Kader-Fahrerin war beispielsweise der sechste Platz in der Abfahrt von Crans-Montana. Dafür gab es 4000 Franken für die 25-Jährige. Sonst platzierte sich Jasmina Suter oftmals zwischen den Rängen 17 bis 29. Das brachte jeweils zwischen 1150 und 525 Franken ein.
An letzter Stelle der Rangliste der Frauen liegt Juliana Suter, die Schwester von Jasmina. Sie verletzte sich am 9. Januar schwer am Knie und verpasste somit fast die gesamte Saison. Nur einmal fuhr sie in die Weltcuppunkte und verdiente mit dem 29. Rang in Val d’Isère 495 Franken.
Der bestplatzierte Schweizer bei den Männern ist Beat Feuz mit 226440 Franken auf Rang 5. Für den Sieg auf der Hahnenkammabfahrt heimste er die Rekordsumme von 87480 Franken ein. Nirgendwo sonst wird für einen Sieg so viel Geld ausgeschüttet wie für den Sieg der Originalabfahrt in Kitzbühel.
Obwohl Urs Kryenbühl die halbe Saison wegen seinem Sturz in Kitzbühel verpasst hat, kommt der Unteriberger immerhin noch auf stattliche 37533 Franken Preisgeld. Diese verdiente er sich dank dem dritten Platz in der Abfahrt von Bormio, der ihm satte 21000 Franken einbrachte. Der dritte Platz in Val d’Isère schenkte mit 10000 Franken vergleichsweise weniger ein.