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Biodiversität
Reis verbindet Produktion und Ökologie. Das Reisfeld ist ein vorübergehend geflutetes Gebiet, das Lebensraum für Arten bietet, die in Kulturlandschaften oft selten sind. Da Feuchtgebiete im Ackerland nicht erwünscht sind, wurde der Lebensraum von Amphibien und einigen Insekten in den letzten hundert Jahren drastisch reduziert. Detaillierte Biodiversitätsdaten wurden von der Eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope im Mai 2020 veröffentlicht.
Neben der Optimierung unserer Erträge und der Qualität unseres Reises steht die Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung gefährdeter Arten im Vordergrund. Das ist auch einer der Gründe, warum wir in unseren Reisfeldern keine Pestizide einsetzen.
Trotz einer grossen Anzahl von Individuen, die von der Schweizerischen Koordinationsstelle für den Amphibien- und Reptilienschutz (Karch) beobachtet wurden, war der Grüne Frosch (Pelophylax sp.) die einzige Art, die in 2019 und 2020 in unserem Reisfeld vorhanden war.
Insgesamt wurden ca. 20 Libellenarten beobachtet, darunter eine Art auf der Liste der gefährdeten Arten (Sympetrum depressiusculum). Es gab nur sehr wenige Mücken in unserem Reisfeld, da ihre Larven eine wichtige Nahrungsquelle für Libellenlarven sind.
Die Schweizer Strumpfbandnatter (Natrix helvetica) wurde 2019 und 2020 in unserem Reisfeld beobachtet. Diese Schlangenart steht auf der Liste der bedrohten Arten in der Schweiz.