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NEXXT. DAS PROJEKT ROSENTALSTRASSE.
Die Rosentalstrasse ist Teil einer wichtigen Verkehrsachse Basels. Sie verbindet, als Verlängerung von Mittlerer Brücke und Clarastrasse, die historische Innenstadt mit der Basler Messe und dem Badischen Bahnhof.
Der Badische Bahnhof wird zukünftig als wichtiger Verkehrsknotenpunkt innerhalb der Stadt Basel an Bedeutung gewinnen. Es bestehen verschiedene städtebauliche und verkehrsplanerische Konzepte, um dieses zu unterstützen. So auch die Erneuerung, Umgestaltung und Aufwertung des Verkehrsraumes der Rosentalstrasse, welches in naher Zukunft umgesetzt werden soll.
Die zurückgebauten Wohnhäuser an der Rosentalstrasse 9–13 werden durch einen zeitgenössischen Neubau mit einer gemischten Nutzung bestehend aus Wohnen und Arbeiten ersetzt. Das neue Gebäude steht parallel zum Messeturm leicht von der Strasse zurückversetzt.
Es deckt die Parking- und Anlieferungsrampe des Messeturms ab und bildet eine kompositorische Einheit mit der Halle 2 und dem Messehochhaus. Aufgrund der direkten Nachbarschaft zum Messeturm und dem gesamten anschliessenden Messeareal fungiert das Gebäude als Übergang zum anschliessenden Wohnquartier aus der Gründerzeit, dem Rosentalquartier mit seiner typischen Blockrandbebauung und seinen historischen Fassaden.
Über die Gliederung vom Platz entsteht eine starke Beziehung zwischen der Rosentalanlage und dem Messeplatz. Der Messeplatz wird als durchgehender Raum zwischen Riehenring und Mattenstrasse aufgespannt. Die beiden Strassen und deren Baumalleen sowie der Messeneubau grenzen den Platz räumlich ab. Die bestehende Allee entlang der Mattenstrasse wird ergänzt, zum Teil zweireihig geführt und dadurch als Grünelement verstärkt.
Das Gebäude ist 13-geschossig geplant und ca. 46 m hoch. Im EG soll eine Publikumsnutzung in Form eines Bistros und Ladenflächen entstehen. Die Obergeschosse 1–3 werden als Büroflächen genutzt. In den weiteren Geschossen bis zum 12. OG befinden sich insgesamt 81 Wohnungen, teilweise mit Loggia und umlaufendem Austrittsbereich.
Das Gebäude verjüngt sich kontinuierlich ab dem 7. OG auf drei Seiten, entsprechend der Baulinienabstände und den Lichteinfallswinkeln zum Messeturm. Das Fassadenbild wird durch die umlaufenden Brüstungen aus vorfabrizierten Betonelementen horizontal geprägt.
morger partner architekten