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Die Kadetten waren mit hohen Ambitionen in die Champions League gestartet. In den ersten fünf Partien holten sie allerdings bloss drei Punkte, weshalb sie in Skjern mit dem Rücken zur Wand standen. Mit einer weiteren Niederlage wäre die angestrebte Klassierung in den Top 2, die gleichbedeutend mit dem Erreichen des Playoffs für die Achtelfinal-Qualifikation ist, nur noch rechnerisch möglich gewesen. Der diffizilen Ausgangslage zum Trotz zeigte der Schweizer Meister eine vorzügliche Leistung, die nicht unbedingt hatte erwartet werden können – Skjern hatte in der vergangenen Saison im EHF-Cup das Final-Four-Turnier erreicht.
Die Kadetten brillierten insbesondere in der zweiten Halbzeit, nachdem sie zur Pause 12:13 im Rückstand gelegen hatten. Nach dem 15:16 (40.) setzten sie sich bis zur 53. Minute auf 25:19 ab. Die Angriffseffizienz nach der Pause betrug 68 Prozent. Zum besten Torschützen der Schaffhauser avancierte der linke Flügel Manuel Liniger mit sieben Treffern.
(SI)