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1871 erteilen die eidgenössischen Räte die Konzession für eine Panoramabahn vom Kaltbad nach der Scheidegg.
Am 14.7.1874 wird die erste Teilstrecke vom Kaltbad bis Unterstetten, ein Jahr darauf der restliche Abschnitt bis zur Scheidegg in Betrieb genommen. Die damals höchstgelegene Adhäsionsbahn Europas ist die zweite Schmalspurbahn der Schweiz.
Der Bau erfordert aufwendige Erd- und Felsarbeiten. Zudem ist ein Tunnel von 70 m und bei Unterstetten eine eiserne Brücke von 50 m Länge zu erstellen.
Am 21.9.1931 wird der von Beginn weg defizitäre Bahnbetrieb eingestellt.
Geblieben ist das Bahntrassee Kaltbad-Scheidegg mit dem Tunnel und dem Unterstetten-Viadukt. Es dient heute als komfortabler Wanderweg, auf dem im Winter zusätzlich eine Langlaufloipe unterhalten wird.