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01 Archivordnung
Schriften aus dem 18. Jahrhundert
Archivordnung im 17. Jahrhundert - Erklärung
Das 17. Jahrhundert ist durch Konflikte mit Schwyz gekennzeichnet. So streiten sich das Kloster Einsiedeln und die Schwyzer um die Gerichtsbarkeit über die Untertanen und die Vorherrschaft über die auf dem Gebiet des Standes Schwyz gelegenen Besitzungen des Klosters.
Fürstabt Placidus Reimann (1629-1670) bemüht sich um eine gute Ordnung im Archiv, um bei Bedarf raschen Zugriff auf die einzelnen Schriftstücke zu haben. Diese dienen ihm als Beweismittel im Streitfall. Die unter Reimann erarbeitete Archivordnung stellt die Grundlage der noch heute gültigen Ordnung dar.
Stiftsarchivar P. Marian Müller beschreibt hundert Jahre später, in seiner Archivverordnung von 1773, die Neuordnung des Archivs im 17. Jahrhundert, die nach heutigem Wissensstand die erste umfassende Bestandesaufnahme und Gliederung der Archivalien des Klosterarchivs darstellt.