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Angela Golubeva (Violine), Joël Marosi (Violoncello) und Martin Lucas Staub (Klavier)
Programm:
Robert Schumann: Fantasiestücke op. 88
Clara Schumann: Klaviertrio g-Moll op. 17
Anton Arensky: Klaviertrio d-Moll op. 32
1842 bezeichnet man auch als Robert Schumanns Kammermusikjahr: Drei Streichquartette, das berühmte Klavierquintett, das Klavierquartett und am Ende des Jahres die Fantasiestücke op. 88 für Klaviertrio entstanden in diesem Jahr. Nach den monumentalen Konzeptionen der vorangegangenen Werke tragen hier die Sätze die Überschriften Romanze, Humoreske, Duett und Finale. Es ist Musik, die für den kleineren Kreis gedacht sein mag, in ihrem Raffinement aber die ganze Bandbreite Schumannscher Emotionen enthalten.
Demgegenüber steht Clara Schumanns einziges 1846 entstandenes Klaviertrio, das als Meisterwerk der Komponistin bezeichnet werden muss. Clara, als Pianistin in ganz Europa gefeiert, schrieb das Trio in einer schwierigen Zeit, als Robert wieder einmal einen manisch-depressiven Anfall hatte und sie selber eine Fehlgeburt erlitt. Die ausdrucksstarke Tonsprache des Werks wurde von der Kritik sehr positiv aufgenommen. So schrieb die Allgemeine Musikalische Zeitung Leipzig, es wehe „über allem… ein zarter poetischer Duft, der das Ganze zum Kunstwerk weiht.“
Das erste Trio von Anton Arensky ist dem Andenken an den grossen Cellisten Charles Davidoff gewidmet. Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte dieses Werk zu den meistgespielten Klaviertrios überhaupt, geriet danach etwas in Vergessenheit und erlebt seit einigen Jahren zu Recht eine Renaissance in den Konzertprogrammen. In einem eindrücklichen romantischen Tongemälde in russisch-elegischem Stil lässt Arensky eine berührende Totenklage erklingen, taucht dazwischen aber auch ein in überschäumende Erinnerungen an das pralle Leben.
Eintritt: CHF 40.- (CHF 10.- für Schüler/-innen, Student/-innen, Lehrlinge)
Tickets können Sie unter diesem Link erwerben.
Gemäss den Vorgaben des BAG gilt für das Konzert eine Covid-Zertifikatspflicht. Das Tragen von Masken im Konzert ist dementsprechend freiwillig.