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Reiten - Die Schweizer Springreiter rehabilitieren sich im kleinen Nationenpreis-Final in Barcelona für ihr Versagen im ersten Umgang am Freitag. Sie werden im Stechen gegen die USA Zweite der Trostrunde.
Beat Mändli, Paul Estermann, Steve Guerdat und Pius Schwizer belegen somit in der Endabrechnung Rang 10. Am Sonntag bestreiten acht Nationen (Brasilien, Holland, Belgien, Irland, Frankreich, Grossbritannien, Kanada und die Ukraine) den grossen Final um ein Rekord-Preisgeld von 1,5 Millionen Euro.
Das Schweizer Quartett klassierte sich nach 4 Punkten im kleinen Final und 16 Punkten in der Barrage als Zweite der Trostrunde hinter den USA, die im Stechen 12 Punkte totalisierten. Die guten Leistungen wurden fürstlich belohnt. 80'000 Euro strichen die Amerikaner ein, 65'000 die Schweizer Equipe.
Zwei Nullfehler-Ritte
Am Freitag hatten der Schweizer Equipe die Nullfehlerritte im ersten Umgang gefehlt. Diesmal blieben gleich zwei Schweizer Paare ohne Makel. Die Basis zum Erfolg legten Beat Mändli mit Croesus und Paul Estermann mit Castlefield Eclipse, die im Normalparcours bravouröse und fehlerlose Ritte zeigten. Steve Guerdat mit Nasa und Pius Schwizer mit Toulago mussten je einen Springfehler hinnehmen. Beide patzten in der dreifachen Kombination. Guerdat mit seinem Schimmel am mittleren Sprung, Schwizer mit einem Vorhand-Fehler auf seinem Oldenburger am Einsprung.
Im Stechen scheiterten Mändli und Estermann am dritten resp. zweiten Hindernis, während Olympiasieger Guerdat zwei Abwürfe beklagte. Wäre der Jurassier nur mit einem Abwurf ins Ziel geritten, hätten die Schweizer gewonnen, denn sie verzeichneten im Vergleich zu den Amerikanern die klar bessere Zeit. Die Fehler in der Barrage waren nicht auf zu hohes Risiko zurückzuführen. Viel mehr schien den Pferden nach den anspruchsvollen Runden von Freitag und gestern etwas die Kräfte zu fehlen.
Barcelona. Kleiner Nationenpreis-Final um eine Preissumme von 500'000 Euro. 1. USA 4 Punkte im zweiten Umgang, 12 Punkte im Stechen. 2. Schweiz 4 Punkte, 16 Punkte im Stechen (Beat Mändli/Croesus, 0 im 2. Umgang, 4 im Stechen, Paul Estermann/Castlefield Eclipse, 0, 4 im Stechen, Steve Guerdat/Nasa, 4, 8 im Stechen, Pius Schwizer/Toulago, 4 im 2. Umgang, kein Einsatz im Stechen). 3. Saudi-Arabien 6. 4. Österreich 12. 5. Schweden und Spanien, beide 16.
SDA-ATS