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Kaum hat die 90. Austragung des Spengler Cups in Davos begonnen, wird bereits über das Teilnehmerfeld der nächsten Ausgabe diskutiert. Mit dem KHL-Team Kunlun Red Star tritt vielleicht erstmals überhaupt ein Team aus China an.
Über die Besetzung des Teilnehmerfelds für die 91. Spengler-Cup-Ausgabe kursieren in Davos bereits seit geraumer Zeit Spekulationen. Der Davoser Klubchef Gaudenz Domenig bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA, dass im kommenden Dezember womöglich erstmals in der Turniergeschichte eine chinesische Equipe antreten wird.
Der HC Kunlun Red Star, das neuste Expansions-Produkt der russischen Kontinental Hockey League (KHL), hat sein Interesse deponiert. «Es wäre etwas Neues und reizvoll», so Domenig zum Plan des Vereins aus der Metropole Peking. An der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der roten Sterne ist nicht zu zweifeln. Die multinationale Franchise mit nur drei Chinesen im erweiterten Kader ist in der Ost-Konferenz der KHL derzeit auf Position 6 klassiert.
Für das wenige Wochen vor den Olympischen Spielen in Südkorea angesetzte Turnier stehen der HC Davos, das Team Canada und die Schweizer Verbands-Auswahl als Fixstarter fest. Sollte sich die National Hockey League (NHL) gegen eine Olympia-Pause aussprechen, könnte die Klub-Exhibition an sportlicher Relevanz zulegen und temporär zum Vergleich renommierter Nationalteams erweitert werden.
Neben den Schweizern dürften dann auch die Kanadier im Bündnerland den Pyeongchang-Ernstfall proben; dem Vernehmen nach wägt auch die russische Föderation einen Auftritt in der Altjahrswoche ab. (ram/sda)