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Anna Merz
Anna Merz ist 1952 geboren und in Reinach (AG) aufgewachsen. Sie studierte Klavier am Konservatorium Winterthur und besuchte später die Meisterklasse von Homero Francesch an der Musikhochschule Zürich. Es folgten Lehrtätigkeit an der Kantonsschule Zofingen und eine Zusatzausbildung für Korrepetition und Musiktheater an der Hochschule für Künste Bern/Biel. Einen Schwerpunkt ihrer Interessen bildet das Musiktheater. Sie ist die Gründerin der IG Opera Zofingen, mit der sie bereits „Mozopera“ (2004) und „Roberts Luftschiff“ (2007/8) herausgebracht hat. Daneben stehen Inszenierungen für Schultheater, zuletzt das Musical „Shut Up“ (2010) für die Kantonsschule Zofingen, zu dem Anna Merz auch selbst die Musik komponierte. Ausserdem leitet sie das Vokalensemble „Zofisingers“, mit dem sie u.a. 2010 das szenische Liederprogramm „Celtic Music & Shanties“ auf die Bühne brachte.
Virgilio Masciadri, geboren 1963, studierte Klassische Philologie in Zürich und Paris, ist heute Privatdozent an der Universität Zürich und lebt in Aarau. Neben Musiktheaterlibretti für die IG Opera („Mozopera“ 2004, „Roberts Luftschiff“ 2007) und für seine Schwester, die Sängerin Cornelia Masciadri (u.a. „Die musikalische Menagerie“, 2009), schreibt er vor allem Lyrik („Heimatveränderung“ 1992, „Gespräche zu Fuss“ 1998, „Wegen Marianne“ 2002) und Krimis („Schnitzeljagd in Monastero“ 2003, „Dämonen im Murimoos“ 2009). Daneben betätigt er sich als literarischer Übersetzer aus dem Französischen und Italienischen, sowie als Literaturkritiker und Lektor; ausserdem ist er Mitherausgeber der Schweizer Literaturzeitschrift „orte“. Mehrfach erhielt er Auszeichnungen des Aargauischen Kuratoriums (zuletzt einen Werkbeitrag 2009).
Matthias Flückiger, Schauspieler und Regisseur, geboren 1965 in Biel, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg. Von 1991 bis 2001 war er Ensemble-Mitglied am Theater St. Gallen, seither freischaffend mit Engagements in den Sophiensälen Berlin, am Theater Basel, Theaterspektakel Zürich u.a. Er wirkte in Filmen mit („Grounding“, 2007, Regie: Michael Steiner, „Das Fräuleinwunder“, 2009, Regie: Sabine Boss u.a.) sowie in Hörspielen. Seit Herbst 2007 ist er Dozent für „Figurendramaturgie/Rollenstudium“ am Opernstudio der Musikakademie Basel. Matthias Flückiger hat mehrere Auszeichnungen erhalten, u.a. den Würdigungspreis des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung, Österreich (für den besten Studienabschluss, 1991) und einen Förderpreis der Stadt St.Gallen (2001).
Kathrin Baumberger studierte Modedesign an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich. Seit ihrem Studienabschluss im Jahr 2000 engagiert sie sich als Kostümbildnerin für die freie Theaterszene. Sie arbeitete dabei für Inszenierungen von Peter Schweiger, Regina Heer u.a. Ausserdem ist sie als Modedesignerin tätig, u.a. für das Ostschweizer Label „Sentis“ und für das von ihr mitbegründete Kinderkleider-Label „cousins bambini“. Kathrin Baumberger lebt in Zürich.
Walter Sigi Arnold ist 1959 in Altdorf geboren und aufgewachsen. Nach der Schauspielschule in Bern und einem ersten festen Engagement am Stadttheater Pforzheim (D), folgten Auftritte an Theatern in Deutschland und der Schweiz: Bern, Basel, Zürich, Luzern. Daneben wirkte er bei vielen Hörspielen von Radio DRS und bei Produktionen des Schweizer Fernsehens mit. Er spielt regelmässig in der freien Szene, tritt auch mit eigenen Programmen und szenischen Lesungen in Kleintheatern auf („C-A-F-F-E-E“, „Erlkönig – Balladen und Musik“ u.a.) und arbeitet als Regisseur. Er ist Autor und Mitherausgeber des Buches „Urner Sagen“ und lebt in Luzern. 2008 erhielt Walter Sigi Arnold den Kunst- und Kultur-Anerkennungspreis der Stadt Luzern. Für die IG Opera spielte er 2007/8 die Sprechrolle des Robert in „Roberts Luftschiff“.
Regula Zimmerli nahm ersten Gesangsunterricht bei Olga Regez und setzte ihre Gesangsausbildung bei Dona Erisman und Elisabeth Zinniker fort. Es folgten Meisterkurse und private Studien bei Erika Schmidt-Valentin, Ernst Haefliger, Nicolai Gedda und Hedwig Fassbender. Sie studierte an der Luzerner Akademie für Schul- und Kirchenmusik und absolvierte das Opernstudio Basel. 1985 erhielt sie den Studienpreis des Migros-Genossenschaftsbundes, 1986 den Mozartpreis am internationalen Wettbewerb für Liedgesang in Wien und 1988 einen Förderbeitrag des Aargauischen Kuratoriums. Seit 1990 ist sie Mitglied der Basler Madrigalisten und des Schweizer Kammerchors. Sie ist auf Tonträgern zu hören und gibt Konzerte und Liederabende im In- und Ausland. 2009 schloss sie zudem bei Dorothee Bamert Galli mit dem Lehrdiplom ab.
Cornelia Masciadri schlug zuerst eine schauspielerische Laufbahn ein. Sie besuchte die Schauspielschule in Zürich und war danach an der „École de Mime, Mouvement et de Théâtre“ von Jacques Lecoq in Paris u.a. Schülerin von Christoph Marthaler. Später begann sie ein klassisches Gesangsstudium bei Christina Reburg, Wetzikon, absolvierte Liedkurse am Konservatorium und Meisterkurse bei Bodil Gümoesz in Basel. Seit 2004 arbeitet sie bei der IG Opera mit und trat u.a. in „Mozopera“ (2004) und „Roberts Luftschiff“ (2007/8) auf. 2007 sang sie im Chor der Oper Schloss Hallwyl und im Frühjahr 2010 die Rolle der Mutter in „Gelbe Zitronen – ein Leben auf Facebook“, der Uraufführung eines Musiktheaters von Julia Gloor. Daneben ging sie mit eigenen szenischen Lied- und Textprogrammen auf Tournee, zuletzt mit „Die musikalische Menagerie“ (2009, mit Albert Freuler).
Pawel Grzegorz Stach wurde in Polen geboren und studierte an der Universität Mozarteum in Salzburg zuerst Klarinette, dann Gesang. Es folgten Meisterkurse bei Prof. McIver (USA) und bei Dariusz Niemirowicz (Wiener Staatsoper). Ausserdem erwarb er noch in Salzburg das goldene Tanzleistungsabzeichen mit Auszeichnung für Standard- und Lateinamerikanische Tänze. Seit einigen Jahren ist er in Zürich wohnhaft. 2005 gründete er die „Internationale Musikakademie für jedermann“ und unterrichtet dort Gesang. Schon als Student war Pawel Grzegorz Stach Solist bei den Operetten-Festspielen in Bad Ischl, seit der Saison 2007 am Theater Basel und seit 2010 beim Opernfestival Arosa. Mit seinem Ensemble „Stachtenor & friends“ tritt er in Arien- und Liederabenden auf. Er ist zudem Ensemblemitglied der Oper im Knopfloch (Zürich).
Erwin Hurni studierte in Bern bei Elisabeth Glauser und am schweizerischen Opernstudio in Biel. Dort sang er die Titelrolle in Honeggers „Les aventures du Roi Pausole“ und den Papageno. 2006 debütierte er als Nardo in Mozarts „La finta gardiniera“ in Locarno. Daneben sang er in Passau den Jean-Baptiste in der Uraufführung der Operette „Der Kaiser im Rottal“ von Christian Auer. Weitere Stationen waren das Classic-Openair Solothurn, das Theater Biel/Solothurn, die Murten classics und seit 2008 das Stadttheater Bern. Erwin Hurni spielt aber auch bei Streetperformances und in freien Produktionen, als Mitglied des „collectif barbare“ zuletzt in „Les enfants de barbarie“ von Astride Schlaefli. Auch international ist er unterwegs. So sang er u.a im Sommer 2009 am ersten Memorial-Konzert für die Prinzessin Galyani Vadhana in der Cityhall in Bangkok.