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Der weit über das Wallis hinaus bekannte Visper Schriftsteller und Übersetzer Pierre Imhasly ist am Samstag gestorben. Der 78-Jährige litt seit Jahren an Krebs.
Wie aus seinem engsten Familienkreis zu vernehmen ist, verstarb Imhasly in der Nacht auf Samstag im Pflegeheim St. Martin Visp, wo er seit Dezember 2016 lebte, nachdem es ihm aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich war, an seinen Zweitwohnsitz in Nîmes (Fr) zurückzukehren. Dorthin hat er mit seiner Lebenspartnerin in den letzten Jahrzehnten seinen Lebensmittelpunkt verlegt. Imhasly hinterlässt keine Kinder. Er wird am Dienstag in Visp beigesetzt.
Pierre Imhasly studierte Germanistik und Romanistik an den Universitäten in Freiburg und Zürich und hielt sich anschliessend für längere Zeit in Italien und Spanien auf.
Er war Verfasser von Prosa und Gedichten. Daneben hat er sich als Übersetzer aus dem Französischen, vorab von Werken von Maurice Chappaz, einen Namen gemacht. Sein Poem «Widerpart oder Fuga mit Orgelpunkt vom Schnee» ist 1979 im Suhrkamp Verlag herausgekommen. Sein Lebenswerk ist die im Stroemfeld Verlag erschienene «Rhone Saga», an der Imhasly zwölf Jahre lang geschrieben hat.
Lesen Sie einen ausführlichen Rückblick auf das Leben und Werk von Pierre Imhasly im «Walliser Boten» vom Montag.zen