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Wie bereits bekannt, wollten die Familien Vontobel und de la Cour im Zuge der Erbfolge von Hans Vontobel die Verwaltung ihrer Beteiligungen an der Vontobel Holding AG weiter professionalisieren und ihre Verbundenheit mit dem Unternehmen erneuern und verstärken. Entsprechende Vereinbarungen hierzu standen unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung. Hans Vontobel, ehemaliger Leiter und Ehrenpräsident des gleichnamigen Zürcher Bankhauses, war im Januar 2016 verstorben.
Im Rahmen der Neustrukturierung sollte ein Folgepool gebildet werden, bestehend aus einem Kernpool und einem erweiterten Pool, der insgesamt 50,7% der Aktienstimmen vereinigt. 43,9% der Aktienstimmen sind im Kernpool eingebunden, mit erster Kündigungsmöglichkeit per Ende 2026.
Der alte Aktionärbindungsvertrag wäre per Ende 2018 erstmals wieder kündbar gewesen. Der erweiterte Pool wurde mit einer unbestimmten Dauer abgeschlossen und räumt den übrigen Pool-Aktionären im Falle einer möglichen Verkaufsabsicht ein Vorkaufsrecht ein.
ys/mk
(AWP)