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1. bis 7. Tag der Embryonalentwicklung
Eines der ca. 200 Millionen Spermien hat die Eizelle im Eileiter erreicht und innerhalb von 12 Stunden nach dem Eisprung befruchtet. Danach verhärtet sich die äusserste Schicht der Eizelle, damit keine zusätzlichen Samenfäden eindringen können.
Die befruchtete Eizelle ist nur so gross wie der Bruchteil eines Millimeters. Sie wandert während der 3. Schwangerschaftswoche langsam durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter. Unterwegs teilt sie sich ständig und wird deshalb rasch grösser. Wenn sie nach drei bis vier Tagen in der Gebärmutter angekommen ist, ist aus der einzelnen Zelle ein kleiner Zellverband, die Morula (Maulbeere), geworden. Am Ende der Woche hat sich darin schon ein flüssigkeitsgefüllter Hohlraum gebildet.
Spätestens sieben Tage nach der Befruchtung, also am Ende der dritten Woche Ihrer Schwangerschaft, nistet sich die Blastozyste in die schon darauf vorbereitete Schleimhaut der Gebärmutter ein und lässt sich von ihr überziehen. Dabei kann es zu einer leichten Schmierblutung kommen, die nicht selten für den Beginn der Menstruation gehalten wird. Die äussere Zellschicht, der Trophoblast, stellt bei der Einnistung eine erste Verbindung zu den mütterlichen Blutgefässen her.
Ihr Körper reagiert auf dieses Signal mit der Produktion verschiedener Hormone, welche die typischen subjektiven Schwangerschaftszeichen verursachen können. Die wichtigsten sind: Übelkeit, eine plötzliche Geruchsempfindlichkeit, häufigen Harndrang (auch nachts!), ein Spannungsgefühl in der Brust und eine unerklärbare Müdigkeit.