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Die Pflichten und Rechte der Jäger sind in der Bundesverfassung und im Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wild lebender Säugetiere und Vögel festgehalten:
1. Erhalt der Artenvielfalt und der Lebensräume
2. Schutz bedrohter Tierarten
3. Begrenzung von Wildschäden
4. Angemessene Nutzung der Wildbestände durch die Jagd
Die Jäger achten auf einen gesunden Wildbestand, indem sie auf regelmässigen Rundgängen im Revier das Wild beobachten, kranke oder verletzte Tiere erlösen, bei Seuchen eingreifen, bei Wildunfällen ausrücken, und in strengen Wintern das notleidende Wild füttern. Sie helfen dem Förster und den Bauern, Wildschäden in Wald und Flur erträglich zu halten. Sie leisten auch Beiträge zum Schutz und zur Pflege der Lebensräume.
Jagdaufseher arbeiten im Auftrag der Jagdgesellschaft und sind deren Gehilfen. In ihrem Revier haben sie polizeiliche Befugnisse und überwachen die Einhaltung der Vorschriften über Jagd, Fischerei und Naturschutz. Mit den gleichen Aufgaben sind die vom Kanton ernannten Wildhüter in den kantonalen Schongebieten betraut.
Mit der Jagdzeit im Herbst dürfen die Jäger die Früchte ihrer Hegearbeiten ernten und im Rahmen strenger gesetzlicher Vorgaben jagen und z. B. eine begrenzte Anzahl Rehe erlegen.