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Comic-Zeichner
|René Gilsi

1905 - 2002
|.

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Der Karikaturist und Maler René Gilsi wurde
als Sohn des bekannten Malers Fritz Gilsi (1878-1961) geboren.
Nach seiner schulischen Ausbildung absolvierte er eine Flachmalerlehre und
er studierte an der Kunstgewerbeschule St. Gallen bei August Wanner. Nach dem Abschluss
ging er 1926 nach Paris, um in die dortige Kunstszene einzutauchen und seine Ausbildung weiter zu betreiben.
Bereits vor seiner Reise nach Paris wurde er vom „Nebelspalter“ als Karikaturist engagiert, und nach seiner Rückkehr
in die Schweiz avancierte er zu einem der meistgeschäftigten Zeichner dieser Satirezeitschrift. Zwischen 1925
und 1984 entstanden so rund 1'800 Zeichnungen für den Nebelspalter. Sein Vater Fritz Gilsi war seit 1922
ebenfalls als Karikaturist für den Nebelspalter tätig und steuerte rund 590 Zeichnungen bei.
Später folgten auch Karikaturen im „Schweizer Spiegel“ und im Prager „Der Simpel“.
Zudem entwarf er Plakate.
1928 studierte René Gilsi an der Akademie der Bildenden Künste in Wien,
1930 verbrachte er ein Studienjahr in den Niederlanden.
Während ihn seine Karikaturen bei einem breiten
Publikum bekannt machten betätigte sich
René Gilsi auch regelmässig als Maler
Neben seiner Tätigkeit als
Künstler verfasste
René Gilsi auch
Texte, zu denen er
die Illustrationen gleich
selber beisteuerte, dazu gehören
“Onkel Ferdinand und die Pädagogik“ (50)
und „Manchmal stimmts“ (64).
Links abgebildet ist eine Original-Seite für
das Titelblatt der Satirezeitschrift
"Nebelspalter" von 1934.
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