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Chelidonium majus, Schöllkraut
Das Schöllkraut gehört wie der Schlafmohn zu der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Den gelben Milchsaft kennt man in der Volksmedizin als Warzenmittel. Die Anwendung ist aber nicht zu empfehlen, da im Milchsaft ein zellteilungshemmender Stoff (wie in einem Krebsmittel) enthalten ist. Warzen sollte man sowieso nicht lokal behandeln, auch nicht innerlich mit wiederholten, tiefen homöopathischen Potenzen z.B. von Thuja. Beides wirkt unterdrückend. (Heringsche Gesetze)
Homöopathisch wirkt das Schöllkraut vorallem auf die Leber (Gelbsucht, Gallenprobleme) und auf die Lunge. Es ist dem Mittel Lycopodium recht ähnlich, das unter anderem auch ein Lebermittel ist. Im Arzneimittelbild von Chelidonium gibt es ein charakteristisches Symptom, das bei verschiedenen Beschwerden begleitend vorkommen kann: ein festsitzender Schmerz unter dem unteren inneren Winkel des rechten Schulterblattes, der in die Brust zieht. Ein solches, eigentümliches Begleitsymptom kann ausschlaggebend für die Wahl des Mittels - in diesem Fall für Chelidonium - sein.
Chelidonium majus,
Schöllkraut
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