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"Heute haben wir an die 200 interne Dokumente und E-Mails", wird Guislain zitiert. Sie ist überzeugt, dass das oberste Management von Lafarge über die Syrien-Geschäfte gut informiert war. "Die internen Dokumente zeigen, dass der globale Sicherheitschef in Paris genau Bescheid wusste. Dass Mutterhaus fällte die Entscheide für die Geschäfte in Syrien."
Sherpa wirft Lafarge mehrere Verstösse gegen französisches Strafrecht vor. Die maximalen Strafen seien harsch, heisst es weiter, und könnten bis zur Auflösung einer Firma und dem Aussetzen der Aktivitäten gehen. Wie chaotisch die Lage um das syrische Lafarge-Werk gewesen sei belegen aufgetauchte E-Mails zwischen Unternehmen und Mitarbeitern. Die Zeitung beruft sich auf Dokumente, die auf der Enthüllungsplattform Cryptome bereits im November 2016 veröffentlicht wurden.
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(AWP)