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Die Sopranistin Regula Mühlemann, Jahrgang 1986, stammt aus Adligenswil bei Luzern und studierte an der hiesigen Musikhochschule bei Barbara Locher. Ausserdem absolvierte sie Meisterkurse bei Margreet Honig, Klaus Mertens, Rudolf Piernay, Juliane Banse und Marieke Spaans. Erste Bühnenerfahrungen sammelte Regula Mühlemann im Schweizer Opernstudio in Bern und am Luzerner Theater. Einem breiteren Publikum wurde sie 2011 bekannt, als sie die Rolle des Ännchen aus Webers Freischütz in der Kinoproduktion Hunter’s Bride von Jens Neubert übernahm, dirigiert von Daniel Harding. Als Giannetta in Donizettis L’elisir d’amore debutierte sie bald darauf am Opernhaus Zürich und am Festspielhaus Baden-Baden, letzteres in einer Inszenierung von Rolando Villazón. Am Teatro La Fenice in Venedig trat sie als Despina in Mozarts Così fan tutte auf, bei den Salzburger Festspielen feierte sie 2012 ihren Einstand als Junge Papagena in Peter von Winters Das Labyrinth. Am Theater an der Wien war Regula Mühlemann in Rossinis Le Comte Ory zu erleben, an der Staatsoper Berlin stellte sie sich als Serpetta in Mozarts La finta giardiniera und am Grand Théâtre de Genève als Waldvogel in Wagners Siegfried vor. Die Berliner Philharmoniker und Sir Simon Rattle verpflichteten Regula Mühlemann als Papagena für die Zauberflöte bei den Osterfestspielen Baden-Baden 2013; dieselbe Rolle gestaltete sie danach auch an der Opéra National de Paris, beim Festival d’Aix-en-Provence sowie an der Nederlandse Opera Amsterdam. Im Sommer 2015 war sie als Barbarina in Mozarts Figaro in Baden-Baden zu hören; ein CD-Mitschnitt dieser Produktion erscheint im März 2016. Konzertauftritte in der laufenden Saison führen Regula Mühlemann mit Pablo Heras-Casado, Václav Luks, Yannick Nézet-Séguin, Hans-Christoph Rademann und Christian Zacharias zusammen.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 3. September 2013 mit Liedern von Schubert, Debussy, Ravel und Mendelssohn.
Februar 2016