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Der erlöste Seinszustand
Die fünf platonischen Körper sind jene dreidimensionalen Körper, die absolut symmetrisch sind. Sie bestehen aus symmetrischen Flächen: gleichseitige Dreiecke, Quadrate, Fünfecke. Jede ihrer Flächen ist zu jeder anderen in genau demselben Winkel geneigt. Und das ist nur bei fünf Körpern möglich.
Diese fünf Körper sind die Basis der Heilen Matrix, sie sind die sichtbare Form ihrer Basisprogramme. Sie sind daher die Schlüssel zur Heilen Matrix. Wenn wir mit diesen Schlüsseln die Heile Matrix für uns wieder stärker zugänglich machen können, besteht eine berechtigte Hoffnung auf heilsame Wandlungsprozesse für unsere Welt.
Platonische Körper und Planetenbahnen
Im Grunde ist die Bezeichnung platonische Körper etwas irreführend. Denn man könnte meinen, dass Platon diese als Erster entdeckt hätte. Doch diese Körper haben uns Mensch schon seit Jahrtausenden fasziniert. Es hat wohl immer schon Menschen gegeben, die sich der besonderen Wirkung dieser Figuren bewusst waren.
Die ältesten Nachweise dafür gibt es bereits aus der Jungsteinzeit, der Mutterkultur. Aus dieser Zeit, ca. 3500 v. Chr., stammen die Carved Stone Balls, die geschnitzten Steine. Das sind etwa 200 aufwendig verzierte Steinkugeln, die alle ca. 7 cm gross sind. Sie wurden in Schottland in Aberdeenshire gefunden. Bearbeitet wurden sie ohne Verwendung von Metallwerkzeugen. Das Besondere daran ist, dass einige von ihnen eindeutig Darstellungen der platonischen Körper sind!
Der Name platonische Körper stammt aus dem antiken Griechenland. Bereits bei den Pythagoräern im 6. Jh. v. Chr. waren sie ein zentrales Thema.
Der Athener Theaitetos bewies im 4. Jh. v. Chr., dass es nur fünf derart symmetrische Körper gibt. Platon (4. Jh. v. Chr.) beschäftigte sich in seinem Werk Timaios auf philosophische Weise sehr ausführlich damit.
Im 3. Jh. v. Chr. untersuchte der griechische Mathematiker Euklid diese Körper auf geometrische und mathematische Weise. Er fand heraus, dass der Goldene Schnitt im Ikosaeder und im Dodekaeder immer wieder auftaucht.
In der italienischen Renaissance des 16. Jh. wurden die platonischen Körper künstlerisch verarbeitet. So verwendete sie Leonardo da Vinci in seinen Illustrationen im Buch Divina Proportione, göttliche Proportionen.
Am Ende des 16. Jahrhunderts zeigte der Astronom Johannes Kepler, dass die Proportionen der Planetenbahnen mit den Proportionen der platonischen Körper übereinstimmen. Er beschrieb dies in seinem Buch Mysterium Cosmographicum. Diese Darstellung entsprach dem Wissensstand dieser Zeit. Heute kennen wir die Bahnen der Planeten wesentlich genauer und wissen daher, dass diese Darstellung von Kepler nicht genau stimmt. Es ist aber bemerkenswert, dass Kepler offenbar wahrgenommen hatte, dass die platonischen Körper eine tragende kosmische Bedeutung haben.
Einheit und Heilung
In der Natur finden wir die platonischen Körper häufig in kristallinen Strukturen und im unendlich Kleinen auf der molekularen Ebene erscheinen sie in den Kohlewasserstoffen. Diese Kohlewasserstoffe sind jene Moleküle, aus denen unser gesamtes organisches Leben hier auf Erden aufgebaut ist! Wir tragen sie also in uns, diese schönen geometrischen Figuren. Es wird uns guttun, wenn wir uns darauf einlassen!
Diese fünf Körper erzählen uns eine Entwicklungsgeschichte und von einer Expansion des Universums. Sie beginnt mit dem Tetraeder als Initialzündung. Der Oktaeder erschafft das geistige Prinzip und der Würfel, der Hexaeder, die erste konkrete Verwirklichung und Materialisation.
Mit dem Ikosaeder entsteht die erste komplexe Form. Mit seinen 20 Flächen spielt er auf die 20 Aminosäuren des Lebens und auf die Entstehung der DNA an. Dann kommt das grosse Dodekaeder.
Das Dodekaeder ist der komplexeste und gleichzeitig grösste unter den platonischen Körpern. Er ist auch der einzige, der ein Fünfeck als Fläche hat. Das Fünfeck alleine trägt den Goldenen Schnitt mehrfach in sich. Es ist die einzige regelmässige Fläche, die diesen Goldenen Schnitt in sich hat.
Diese Fünf stärkt das Urvertrauen und kann Spannungen harmonisieren. Mit seinen zwölf Flächen entsteht durch den Dodekaeder Einheit und Heilung.
Wirkung des Dodekaeders
Die zentralen Themen sind der erlöste Seinszustand und die Vollendung eines Kreislaufs. Es geht um den heilsamen Abschluss eines Transformationsprozesses, um den Übergang auf eine neue, höhere Ebene und um die Unterstützung der anstehenden Evolution.
Weitere Wirkungsweisen sind der Seelenplan, das Urvertrauen, Einheit und Heilung und vor allem die Liebe.
Lassen wir uns jetzt noch etwas tiefer auf den Dodekaeder ein. Durch seine Fünfer-Struktur macht es Sinn, auf seiner Oberfläche die Venusblume aufzuformen. Lass das Bild auf Dich wirken. Was spürst Du, wenn Du es eine Weile ansiehst? Bewegt es etwas in Dir?
Wenn wir nun beim Dodekaeder mit der Venusblume die Seitenflächen weglassen und von oben fotografieren, entsteht ein starkes Mandala. Lass auch das auf Dich wirken.
Möge die Heilige Geometrie in seiner Schönheit deine Seele berühren und Dich inspirieren!
Praxis-Tipp von Werner Neuner
Wenn Du wissen möchtest, welcher platonische Körper mit Deiner Seelenstruktur am stärksten in Resonanz geht, empfehle ich Dir folgende Auswertung: Der persönliche seelengenetische Code. Die Auswertung besteht aus 26 Seiten in Farbe. Neben Beschreibungen und Interpretationen Deines Codes findest Du hier ganzseitige Farbtafeln, die auf Dich persönlich abgestimmt sind. Die Auswertung kannst Du hier bestellen: neunercode.com
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