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Fast täglich neu und nur über die Serien-Ankündigung zu erreichen. Im Gegensatz zu bisher erscheinen die "Neueingänge" nur noch auf einmal der Frontpage und verschieben sich nicht mehr (wie bisher) langsam nach unten. Sie erscheinen sofort im Archiv (das inzwischen sechs Teile umfasst, mit rund 300 Eintragungen umfasst).
16. April 2017
Karl May
Der Waldkönig
Treptower Verlagshaus, Berlin
1990, 1. Auflage, 139 Seiten
ISBN 3-7303-0615-4
Herausgegeben mit einem Nachwort von Christian Heermann. Grundlage dieser Ausgabe ist die 1879 in den Zeitschrifen "Alt-Deutschland!" sowie "Für alle Welt!" veröffentlichte Erstfassung.
Das Treptower Verlagshaus (einst ein DDR-Verlag) veröffentlichte kurz nach der Wende in den Jahren 1990 und 1991 neben einem Karl-May-Kalender drei Taschenbücher mit May-Texten, versehen mit Nachworten von Christian Heermann: Dr Waldkönig, Abenteur in Sachsen (enthält "Die Rose von Ernstthal" und "Wanda") und Abenteuer im Erzgebirge (enthält "Der Giftheiner" und "Des Kindes Ruf"). (Quelle Karl-May-Wiki) Ein zweites Taschenbuch aus der gleichen Reihe - Abenteuer in Sachsen (unten links) - ist bereits in meiner Sammlung. Es fehlt noch "Abenteuer im Erzgebirge". Wer ein Angebot hat, kann sich hier melden. Ich freue mich. Den relativ seltenen Kalender aus dem Jahr 1992 aus dem gleichen Verlag (unten rechts) besitze ich hingegen.
15. April 2017
Quartett mit 32 Karten
ASS - 70er Jahre
So lebten die Indianer
Altenburg Stralsunder Spielkarten
Spielkartenfabrik, 7022 Leinfelden bei Stuttgart
Bilder (Farbfotos) zum Teil von den Karl-May-Festspielen in Bad Seegeberg, aber nicht speziell bezeichnet. Thematisch den Bereichen zugeordnet.
Es gibt auch in meiner Sammlung Objekte, die nicht direkt mit Karl May zu tun haben, aber doch in die Sammlung gehören, weil sie lein Thema der Karl-May-Welten aufgreifen und repräsentativ darstellen.
So Bücher, Spiele, Figuren etc. im Bereich der Indianistik.
So auch dieses sehr schöne Quartett, welches in Bild und Text das Leben der Indianer beschreibt: Kampf, Waffen, Arbeit, Häuptlinge, Gebräuche, Lager, Indianerkinder und Alltag. Das Quartett ist eine Ergänzung zu den vielen Quartetten, die direkt mit Geschichten (und Filmen) von Karl May zu tun haben.<
12. April 2017
Hans Christoph Buch
Wie Karl May Adolf Hitler traf und andere wahre Geschichten
Old Shatterhand lässt grüssen
2003, Eichborn Verlag, Frankfurt a. Main Hardcover, 207 Seiten
ISBN: 3-8218-0728-8
Deckelbild: Christiane Hahn
Der Ansatz dieses Buchs - eigentlich ein Roman - ist faszinierend. Dazu der Klappentext: "Der mittellos in einem Männerwohnheim hausende Kunstmaler Adolf
Hitler sucht den der Hochstapelei bezichtigten Schriftsteller Karl May heim; eine hochkorrekte deutsche Sozialistin aus der DDR verliebt sich in dien flamboyanten Freiheitskämpfer Che Guevara,
der russische Schriftsteller Michael Bulgakov geht ans Telefon und am anderen Ende der Leitung meldet sich Joseph Stalin."
Es mag Karl-May-Fans irritieren, zumal wenig belegt ist, wie Adolf Hitler zu Karl May und seinem Werk stand: "Als Karl May am 22. März 1912 im Wiener Sofiensaal seinen Vortrag "Empor ins Reich der Edelmenschen!" hielt, lebte Hitler als arbeitsloser Kunstmaler in Wien. Ein Besuch Hitlers bei Karl Mays Vortrag ist allerdings unbewiesen; wird aber von Biografen beider Männer gelegentlich angenommen.
Hitlers Protokollführer Dr. Henry Picker erwähnt folgende Begebenheit aus Hitlers Jugend: 'Schon in der ersten Realschulklasse blieb Hitler 'sitzen', die anderen drei schaffte er zum Teil nur mit Wiederholungsprüfungen. Auch 32 Stockhiebe seines Vaters brachten keine Besserung; er rekapitulierte Karl May und brachte den Vater durch lautes Mitzählen der einzelnen Schläge aus dem Konzept." (Karl-May-Wiki"
Aus der Nachbemerkung des Autors: "Die in diesem Buch versammelten Geschichten haben sich so oder ähnlich zugetragen: Sie sind wahr, soweit Geschriebenes Wahrheit für sich beanspruchen kann - nicht im Sinne exakter Geschichtsschreibung, sondern im Sinne der Literatur, die den Geschichtsprozess zur Kenntlichkeit hin entstellt. Totalitäre Diktatoren wie Stalin oder Pol Pot und andere historische Akteure erscheinen unter ihren richtigen Namen; andere im Text vorkommende Namen wurden, um Missverständnissen vorzubeugen, verändert oder unkenntlich gemacht. Ähnlichkeiten mit realexistierenden Personen
waren und sind vom Autor nicht beabsichtigt.
Das Spannungsverhältnis von Fiktion und Realität lässt sich nicht ungestraft auf den einen oder anderen Pol reduzieren. Aber wer sich für die realen Vorlagen und politischen Hintergründe der Geschichten interessiert, der sei auf mein Buch «Blut im Schuh» verwiesen, erschienen in der Anderen
Bibliothek des Eichborn Verlags.
Über die Begegnung von Adolf Hitler mit Karl May informiert Brigitte Hamanns Monographie Hitlers Wien - Lehrjahre eines Diktators, die 1996 im Münchner Piper Verlag erschienen ist; dort weitere Literatur."
06. April 2017
Historisch-kritisch Werkausgabe
Durch die Wüste
Kar Mays Werke IV,1
Herausgegeben von
Florian Schleburg,
Karl-Eugen Spreng und
Joachim Biermann
2016, Karl-May-Verlag, Bamberg/Radebeul
Hardcover, 615 Seiten
ISBN: 978-3-7802-2051-6
Zu der Historisch-kritischen Ausgabe:
Diese Reihe, an der nun schon viele Jahre gearbeitet wird, ist vor allem bei Sammlern, Germanisten und Werkinteressierten gefragt, weniger bei denen die klassischen "grünen Bände" und die illustrierten Ausgaben weit beliebter sind, zumal die klassische Ausgabe beim Verlag zu 19.90 Euro angeboten wird, während die historisch-kritische Ausgabe 39.90 Euro kostet.
Inzwischen ist aus der gleichen Abteilung (Reiseberichte) bereits ein weiterer Band, Orangen und Datteln (IV/24) erschienen. Gerade dieser Band zeigt die Notwendigkeit und Einmaligkeit der historisch-kritischen Ausgabe, weil hier der grösste je erschienene editorische Bericht angefügt werden konnte.
Die ganz Ausgabe - soweit schon veröffentlicht - umfasst jetzt mehr als 80 Bände. Allein schon diese Ausgabe repräsentiert eine stattlich Karl-May-Sammlung. In meiner eigenen Sammlung diese Werkausgabe fehlen - bis heute - 25 Bände. Es sind also rund 70 Bände vorhanden, davon - siehe "Durch die Wüste" auch die zweite Auflage.
Der Herausgeber Joachim Biermann schreibt: " Für das Auffinden relativ entlegener May-Veröffentlichungen ist das Internet mittlerweile fast unverzichtbar geworden: Immer mehr alte Zeitungen und Zeitschriften werden dort faksimiliert veröffentlicht. Nicht immer erübrigt das allerdings die Kontaktaufnahme mit der Bibliothek oder dem Archiv, in dem das Original steht, weil manches Mal für die HKA zusätzliche Informationen einzuholen sind.
Werfen wir den Blick nach vorn. Die Vorbereitung der Bände Im Lande des Mahdi II und Auf der See gefangen hat mittlerweile gute Fortschritte gemacht, und ich hoffe sehr, dass wir mindestens einen davon noch im Laufe des Jahres 2017 herausbringen können. Auch weitere Bände sind in Arbeit und unterschiedlich weit gediehen. Wir können aber mit Zuversicht davon ausgehen, dass auch in der zu überblickenden Zeit nach 2017 jährlich weitere Bände herauskommen werden, zumal in letzter Zeit mehrere neue Mitarbeiter als Bandbearbeiter oder -herausgeber dazugestossen sind. "