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Nirgends haben Senioren ein besseres Leben als in der Schweiz. Das hat eine Studie der englischen Universität Southampton und des Hilfswerks Help Age International ergeben. Sie bewertete 96 Länder nach Kriterien wie Einkommen, Gesundheit oder Lebensbedingungen für Menschen über 60 Jahre.
Das Ergebnis: Platz eins für die Schweiz, es folgen Norwegen, Schweden und Deutschland. Auf dem letzten Platz liegt Afghanistan. Die Forscher untersuchten unter anderem die durchschnittliche Lebenserwartung von 60-Jährigen.
Der Mittelwert betrug 21 Jahre, wobei Japaner mit 26 Lebensjahren noch am meisten vor sich haben, Afghanen mit 16 Jahren am wenigsten. Die Differenz zwischen armen und reichen Ländern wuchs in den letzten Jahren.
Fast überall zeigt sich, dass es Frauen im Alter finanziell schlechter geht und ihr Armutsrisiko höher ist. Mit 55 bis 64 Jahren arbeiten nur noch 46,8 Prozent der Frauen, aber 73,5 Prozent der Männer.
Da sie bereits über die gesamte Lebenszeit hinweg weniger verdient haben, sind Ersparnisse und Altersversorgung bei Frauen deutlich geringer. 24 Prozent der Schweizer sind derzeit 60 oder älter.
Entsprechend gibt es für sie spezifische Gesetze, Programme und Hilfsangebote wie medizinische Vorsorge oder seniorengerechtes Wohnen. Anders sieht es etwa in Afghanistan aus: Dort befinden sich nur vier Prozent der Einwohner im Seniorenalter - sie sind oft sich selbst überlassen.