Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03119.jsonl.gz/1987

Im Zusammenhang mit der abgewiesenen Beschwerde einer Marktteilnehmerin am Luzerner Wochenmarkt wurde auf Bundes- und Verwaltungsgerichtsebene festgehalten, dass es bei der Erteilung künftiger Dauerbewilligungen für den Wochenmarkt sämtlichen Interessierten möglich sein muss, ein Gesuch einzureichen.
Vor diesem Hintergrund sei die Stadt Luzern als zuständige Behörde für den Wochenmarkt verpflichtet, die Plätze neu in einem möglichst offenen und diskriminierungsfreien Verfahren zu vergeben, teilte diese am Montag mit.
Nun aber habe die vertiefte Prüfung gezeigt, das die vom Gericht geforderte alljährliche Ausschreibung des Wochenmarktes sehr aufwendig sei, heisst es weiter. Der Stadtrat liess Anfang 2013 einen Projektauftrag zur Ausschreibung des Wochenmarkts erarbeiten. Die Realisierung des Projekts kostet 180'000 Franken.
Standausschreibung ist zu teuer
Nun kam der Stadtrat zum Schluss, dass das Projekt angesichts der aktuellen finanziellen Situation der Stadt derzeit nicht realisiert werden kann. Die Umsetzung des Projekts werde auf 2015 neu geprüft, heisst es weiter.
Stattdessen wird als kurzfristige Massnahme per Ende 2013 der Perimeter des Wochenmarktes neben dem Rathausquai auf den Raum Jesuitenplatz-Theaterplatz-Bahnhofstrasse bis zur Seidenhofstrasse ausgeweitet. Dafür aber müssen an den Markttagen die Parkplätze gesperrt werden. Zudem wird die Veloroute auf der Bahnhofstrasse voraussichtlich unterbrochen.