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Wasser ist der Hauptlebensraum von Algen:
Veralgte Tümpel und Aquarien sind uns bestens bekannt. Algen sind neben Wasser auch auf Licht angewiesen. So entwickelten sie einen Schutzmechanismus gegen Austrocknung und konnten sich dadurch auch an Land verbreiten.
Algen werden durch Wind und Regen transportiert, sie zählen zu den primitiven Pflanzen und sind sogenannte Selbsternährer. Das bedeutet, dass sie mit Wasser, Licht und dem Kohlenstoff aus der Luft oder dem Wasser Kohlenhydrate aufbauen.
Algen wachsen meist als kugelige oder fadenförmige Strukturen, entweder einzeln oder im Zellverband. Ohne Mikroskop sind sie lediglich als farbige Beläge erkennbar.
Außerhalb des Wassers meiden Algen direkte Sonneneinstrahlung, zum Beispiel an den Südseiten von Gebäuden.
Luftalgen, die vor allem an Fassaden anzutreffen sind, bestehen aus einer einzelnen Zelle oder einer Aneinanderreihung von Zellen.
Grundlage für die Ansiedlung von Algen sind das Vorhandensein von Feuchtigkeit sowie die darin gelösten Nährstoffe.
Algen haben keine Wurzeln, sie haften an Oberflächen, dringen aber nicht in Beschichtungen wie Farben, Putze oder andere Materialien ein.