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Damit im 2024 alle durch öffentliche Mittel finanzierte Publikationen frei zugänglich sind, ist es unerlässlich, mit den wissenschaftlichen Verlegern über Verträge zu verfügen, welche eine offene Publikation der Artikel und Monografien zulassen, ohne dass dies für die Schweizer Hochschulen Mehrkosten verursacht. Aus diesem Grund hat der Vorstand von swissuniversities eine neue Verhandlungsstrategie mit den Verlegern gutgeheissen, die das Modell «Read & Publish» anstrebt. Dieses Modell sieht vor, dass die Hochschulen die Publikationskosten finanzieren und einen fixen Preis für das Lesen und Herunterladen von veröffentlichten Artikeln und Werken bezahlen, ohne dass dies für die Schweizer Hochschulen Mehrkosten verursacht. Damit werden die klassischen Abonnemente ersetzt, deren Preise je nach Fachzeitschrift schwanken. Dieser Ansatz wird für die Verhandlungen mit den Verlagen Springer Nature, Elsevier und Wiley angewendet. Im Interesse eines erfolgreichen Transformationsprozesses passte swissuniversities auf Wunsch von Springer Nature die im März 2018 kommunizierte Agenda an und vereinbarte für 2019 eine Übergangslösung. 2019 wird mit allen drei Verlagen verhandelt.
Weitere Informationen im Factsheet zur Verhandlungsstrategie von swissuniversities.