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Der New Yorker Flughafen John F. Kennedy (JFK) soll für 13 Milliarden US-Dollar modernisiert werden. Zwei neue Zentralterminals im Norden und Süden sollen aus dem in die Jahre gekommenen JFK «einen Verkehrsknoten des 21. Jahrhunderts» machen: New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hat am vergangenen Donnerstag einen Umbauplan für das stark frequentierte New Yorker Drehkreuz vorgestellt, nachdem bereits im Jahr 2017 erste Gerüchte über ein mögliches JFK-Upgrade die Runde machten.
Im Mittelpunkt des 13 Milliarden-Projekts stehen zwei neue Terminalkomplexe für internationale Flüge sowie für den Inlandverkehr. Die Arbeiten des 23 Gates umfassenden Terminal-Süd werden 2020 beginnen, geplante Fertigstellung: zweites Halbjahr 2025. Erste Abschnitte sollen aber schon 2023 in Betrieb gehen. Gegenüber zieht JFK-Hauptnutzer JetBlue Airways Terminal Nord hoch, welches künftig über zwölf Gates verfügen soll. Das 2007 fertiggestellte JFK-Terminal 8 von American Airlines wird vorerst nicht verändert.
Der John F. Kennedy Flughafen hat seine Passagierzahlen in den letzten Jahren um 23 Prozent steigern. Im Jahr 2016 waren 59 Millionen Passagiere über den New Yorker Flughafen gereist. Er stand damit in den USA auf Rang fünf der meistbenutzten Flughäfen. Nach der Modernisierung soll der JFK 15 Millionen zusätzliche Passagiere vertragen.
Derzeit wird auch der New Yorker Inlandsflughafen «LaGuardia» umfassend modernisiert. In das Projekt sollen acht Milliarden Dollar fliessen. Am maroden Zustand des Flughafens hatte es lange Zeit Kritik gegeben. «Wir verlieren das Entwicklungsrennen», so Cuomo, «du fliegst um die Welt und schaust, was alle anderen bauen. Und dann kommst du zurück in die USA und verstehst, dass wir abgehängt werden.»