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Das Stück: Der Geisterzug
Sechs Reisende stranden an einem gottverlassenen englischen Bahnhof, wo sie in einem schäbigen Warteraum auf den nächsten Anschlusszug warten müssen. Der Zwischenhalt war nicht geplant, ein Mitreisender hatte die Notbremse gezogen, weil sein Hut zum Fenster hinausgeflogen war. Damit hat er sich sicher keine Freunde gemacht. Dass die Gestrandeten die ganze Nacht im Warteraum verbringen müssen, weil der nächste Zug erst am anderen Morgen fährt, ist sehr ärgerlich, aber noch nicht der Gipfel des ganzen Übels. An dieser einsamen Bahnstation soll es nämlich auch noch spuken. Zumindest behauptet das der Bahnhofsvorsteher. In manchen Nächten, sagt er, erklinge auf einmal die Signalglocke und es fahre ein Geisterzug vorbei, mit knirschenden Bremsen und gellenden Pfeifen. Ein Geisterzug, der den Tod bringen könne. Gibt es diesen gespenstischen Zug tatsächlich?
Arnold Ridley schrieb «The Ghost Train» 1923. Das Stück wurde 1925 am Brighton’s Theatre Royal erstmals aufgeführt. Seither wurde und wird es an unzähligen Bühnen in zahlreichen Versionen immer wieder gespielt. Der Geisterzug wurde zudem schon 1927 erstmals fürs Kino verfilmt. Es folgten weitere Verfilmungen alle paar Jahre bis in die 70er. Auch ARD und ZDF produzierten deutschsprachige Versionen des Krimis für das Fernsehpublikum.
Die Aufführungsrechte liegen beim Verlag Felix Bloch Erben, Berlin, Vertretung für die Schweiz: Musikverlag und Bühnenvertrieb Zürich AG, 8008 Zürich.