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swissTNE Base ist die räumliche Referenzbasis von Verkehrsnetz CH – der zukünftigen, nationalen Geodateninfrastruktur für Verkehr und Mobilität. Dieses Basisnetz bildet die vier Verkehrsträger Schiene, Strasse, Seil und Wasser multimodal ohne weiteren Fachlichkeiten ab. Es dient als gemeinsamer Nenner für die Referenzierung und Verknüpfung von räumlichen Verkehrs- und Mobilitätsdaten, dies unabhängig davon ob diese in geometrisch oder fachlich detaillierter oder aggregierter Form vorliegen. Der Datensatz basiert in einer ersten Version noch ausschliesslich auf dem topografischen Landschaftsmodell TLM, wird im Rahmen der Realisierung von Verkehrsnetz CH weiterentwickelt und ergänzt. Darüber hinaus liefert das Produkt swissTNE BaseTLM grundlegende aus swissTLM3D abgeleitete Fachinformationen über diese Geometrien.
Die Schweiz wird mit den im Datensatz vorliegenden Geometrien in die Kantone aufgeteilt, Basel-Stadt und Basel-Landschaft werden als Einheit betrachtet.
Phosphoreinträge in Gewässer stellen eine unerwünschte Belastung dar. Insgesamt gelangen pro Jahr rund 3400 t Gesamt-Phosphor (gelöster und partikulärer Phosphor) aus diffusen Quellen in die Gewässer der Schweiz. Hohe Einträge erfolgen vor allem durch natürliche Erosion in den Alpen in Form von partikulärem Phosphor, welcher kaum eutrophierungswirksam ist. Die Berechnungen der Phosphoreinträge über natürliche Erosion sind ausserdem mit grossen Unsicherheiten behaftet. Aus der landwirtschaftlich genutzten Fläche stammen nur 31 % der diffusen Gesamt-Phosphoreinträge.
Die Gesamt-Phosphoreinträge in die Gewässer wurden mit dem Stoffflussmodell MODIFFUS über alle diffusen Eintragsquellen (Ackerland, Dauergrünland, Wald, Gletscher, Siedlungsgrünflächen etc.) und alle diffusen Eintragspfade (Bodenerosion, Auswaschung, Abschwemmung, Drainage, atmosphärische Deposition etc.) berechnet. Die Karte zeigt die aufsummierten Verluste pro Landnutzungskategorie im Hektarraster, basierend auf der Arealstatistik 2013/18. Es wurden mittlere klimatische Bedingungen zugrunde gelegt, das Bezugsjahr ist 2020.
Diese modellierten Werte sind nicht gleichzusetzen mit gemessenen Werten in Gewässern, da sie die Umwandlungs- und Ablagerungsprozesse sowohl in der Landschaft als auch im Gewässer selbst nicht berücksichtigen. Die Resultate sind für hydrologische oder administrative Einheiten ab 50 km2 Grösse interpretierbar, nicht aber für einzelne Pixel.