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Die neuste Studie der WHO, die industriell verarbeitetes Fleisch als sehr wahrscheinlich krebserregend erklärt und in die gleiche Kategorie wie Tabak einstuft, scheint die Menschen um den Globus zu überraschen. Doch erstaunt uns das wirklich?
Vor einigen Jahren habe ich mehrere Monate in einer Gastfamilie in London gewohnt. Kurz bevor ich dort ankam, bekam der Vater die Diagnose Krebs. Die Schulmedizin konnte ihm nicht weiter helfen, Medikamente und Chemotherapie sprangen nicht an. Die Ärzte gaben ihm noch ein halbes Jahr Zeit, bis sein Körper aufgeben würde.
Glücklicherweise hat der Vater sein tragisches Schicksal nicht akzeptiert und auf eigene Faust nach alternativen Wegen gesucht, sein Leben wieder zurück zu gewinnen. Er beschloss, dafür zu sorgen, dass sein Körper die Energie und Nährstoffe erhält, damit er selbst die gefährlichen Krebszellen bekämpfen kann. Er kündigte seinen Job, begann zu meditieren, achtete auf genügend Schlaf und trieb Sport. Gleichzeitig verzichtete er auf jegliche industriell hergestellten Pflegeprodukte und nahm regelmässig Salzbäder.
Die wohl grösste Veränderung brachte jedoch seine Ernährungsumstellung. Er ernährte sich ausschliesslich von Bio-Produkten und verzichtete auf Produkte wie Alkohol, Salz, Öl und die meisten Stärkebeilagen. Zudem durften die Nahrungsmittel nicht in Plastik verpackt sein, um zusätzliche Giftstoffe durch Lagerung zu vermeiden.
Nach einigen Monaten war es Zeit für eine erste Kontrolle. Es hat sich herausgestellt, dass sich der unheilbare Krebs zurückgebildet hat. Und zwar nicht nur ein Bisschen. Auf einen Fünftel der ursprünglichen Grösse.
Seit meinem Aufenthalt sind nun mehrere Jahre vergangen und es geht dem Vater gut. Die eindrückliche Erfahrung, dass es sich effektiv lohnt, auf einen gesunden Lebensstil zu achten und den Körper nicht mit Giftstoffen vollzustopfen, hat mein Leben verändert. Dass industriell verarbeitetes Fleisch dem Körper Giftstoffe zuführt, ist klar. Konsumenten sollen endlich aufhören, so naiv zu sein.