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Die Anleger reagierten damit auf das Doppel-Debakel der Grossbank mit den Kunden Archegos Capital und Greensill Capital, heisst es im Bericht weiter.
«Es ist die Aufgabe eines Verwaltungsrates, die Aktionäre zu vertreten und das Management zu überwachen», sagte David Herro von Harris Associates der Zeitung. «Herr Gottschling sollte nicht nur abgewählt werden, sondern ich bin angesichts der aktuellen Ereignisse eigentlich überrascht, dass er nicht schon zurückgetreten ist.» Die US-Anlagefirma hält den Angaben zufolge 10,25 Prozent der CS-Aktien.
Der norwegische Staatsfonds wolle ebenfalls gegen die Wiederwahl Gottschlings sowie fünf weiterer Verwaltungsräte stimmen, darunter der Konzernchef des Pharmariesen Roche. Mitte April hatte sich bereits der US-Stimmrechtsberater Glass Lewis gegen die Wiederwahl Gottschlings ausgesprochen.