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Das Podest
- 1. Sergio Perez (MEX, Racing Point)
- 2. Esteban Ocon (FRA, Renault)
- 3. Lance Stroll (CAN, Racing Point)
190 Rennen, endlich ein Sieg: Sergio Perez freute sich beim GP von Sakhir überschwänglich über den grössten Erfolg seiner Formel-1-Karriere. Der Mexikaner stand an der Spitze eines Podests, das so wohl niemand erwartet hatte.
An Mercedes schien auch unter besonderen Umständen kein Vorbeikommen. Nachdem Lewis Hamilton wegen einer Corona-Erkrankung passen musste, übernahm sein britischer Landsmann George Russell das Cockpit – und war nicht nur auf dem Weg zu seinen ersten WM-Punkten, sondern auch zu seinem ersten GP-Sieg.
Boxenstopps gehen schief
Doch den sicher geglaubten Doppelsieg vermasselte die Mercedes-Boxencrew. In einer Virtual-Safety-Car-Phase wurden die Reifensets der beiden Piloten offenbar vertauscht. Der in Führung liegende Russell musste noch einmal an die Box. Russell arbeitete sich zwar erneut auf Platz 2 vor, doch ein Reifenschaden zwang ihn noch ein drittes Mal an die Box. Der Sieg war damit natürlich endgültig weg, Russell beendete das Rennen als 9.
Und auch bei Bottas gab es Probleme. Die Radaufhängung des Finnen fing Feuer, er verlor viel Zeit und fiel am Ende auf Platz 8 zurück.
Crash mit Leclerc als kurioser Auftakt
So chaotisch wie nach dem Vorfall mit Romain Grosjean am letzten Wochenende war der zweite GP in Bahrain nicht. Doch auch die Neuauflage hatte es nach dem Start in sich. In Abwesenheit des Franzosen, der von Pietro Fittipaldi ersetzt wurde, war diesmal Max Verstappen der Leidtragende eines Crashs nach dem ereignisreichen Start:
- Russell überholt Bottas, die beiden Mercedes-Piloten fahren vorneweg.
- Nach einem Fehler von Bottas entbrennt ein Positionskampf. Perez im Racing Point wird dabei von Charles Leclercs Ferrari abgeschossen. Max Verstappen (Red Bull) muss ausweichen und landet in der Streckenabschrankung.
- Während das Rennen für Leclerc und Verstappen beendet ist, holt sich Perez neue Reifen und startet eine Aufholjagd, an deren Ende der erste Sieg eines Mexikaners seit 1970 steht.
Für Alfa Romeo blieben die Punkte einmal mehr ausser Reichweite. Sowohl Antonio Giovinazzi (13.) als auch Kimi Räikkönen (14.) konnten sich nicht entscheidend vorarbeiten.
So geht es weiter
In einer Woche geht die wegen Corona arg reduzierte Weltmeisterschaft mit dem GP von Abu Dhabi zu Ende. Dann wird Bilanz gezogen, ehe es im März 2021 planmässig im australischen Melbourne wieder losgeht.