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Obwohl heute viele räumliche Daten und Informationen in digitaler Form zur Verfügung stehen, wiederspiegeln die Organisation, Verwaltung und Nutzung dieser Daten auch heute noch das „Silo-Denken“ aus der Vergangenheit. Das bedeutet, dass ein Datensatz meist im Kontext seiner ursprünglichen Entstehung eingesetzt wird und es wenig weitere Nutzergruppen ausserhalb des primären Anwenderkreises gibt, oder die Weitergabe von Informationen mit einem grossen Aufwand verbunden ist. Eine effiziente Nutzung der Daten durch verschiedene Nutzer wird damit teilweise verhindert.
Eine Umkehr von diesem „Silo-Denken“ bildet der Aufbau von (Themen-)übergreifenden Informationssystemen, die u.a. räumliche und textuelle Informationen verknüpfen. Beim Aufbau solcher Systeme wird nicht einfach von den vorhandenen Daten und deren Quellen ausgegangen, sondern es werden aus den Geschäftsprozessen die Anforderungen an die gewünschte Information definiert, um den bestmöglichen Nutzen für den User zu generieren. Basierend auf diesen Anforderungen werden die notwendigen Datenquellen identifiziert, entsprechend den Bedürfnissen aufbereitet und im Informationssystem zusammengeführt.