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Höchstspannungsleitung Chamoson-Chippis - Grundsatzvereinbarung
Grundsatzvereinbarung zwischen dem Kanton Wallis und Swissgrid ausgehandelt
Der Vorsteher des Departements für Finanzen und Energie (DFE), Roberto Schmidt, setzte die Verhandlungen über die Verlegung von Masten der Höchstspannungsleitung Chamoson-Chippis fort. Nach einem Treffen mit der Geschäftsleitung von Swissgrid wurde eine grundsätzliche Einigung über das Verfahren für ein Verlagerungsprojekt der Masten in den Regionen Grône und Chalais erzielt.
Der Vorsteher des Departements für Finanzen und Energie (DFE), Roberto Schmidt, und die Geschäftsleitung von Swissgrid nahmen den Bericht des «Bureau d’études géologiques SA (BEG)» vom 27. September 2018 über das Projekt zur Verlegung der Masten P148 bis P151 (Grône) und P163 (Crétillon) zur Kenntnis. Dieser Bericht zeigt, dass die Verlegung von fünf Masten unter bestimmten Bedingungen technisch machbar ist und dass das Naturgefahren-Risiko und die damit zusammenhängenden Kosten jenen der aktuell geplanten Linie entsprechen. Der Kantonsgeologe wird diesbezüglich noch einbezogen.
Das Departement für Finanzen und Energie (DFE) und die Geschäftsleitung von Swissgrid haben mit Unterstützung des Staatsrates nach ausführlichen Gesprächen vereinbart, dass der Staat Wallis ein neues Verfahren zur Verlegung von Masten einleitet. Am 6. Juni 2018 gab der Staatsrat 250‘000 Franken zur Finanzierung der neuen Studien frei. Das Verfahren wird parallel zur Fortsetzung des vom Bundesgericht genehmigten Linienbaus durchgeführt.
Der Staatsrat möchte dass die neuen Standorte dieser Masten vor dem Ende des vom Bundesgericht genehmigten Baus der ursprünglichen Linie fertiggestellt sind. Dies unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Entscheid zur ursprünglichen Linienführung bis zu einer eventuellen neuen Plangenehmigung in Kraft bleibt.