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Der Euroairport schloss das Jahr 2016 mit einem Umsatz von EUR 133,2 Mio. ab. Der Rückgang von 2,5% im Vergleich zum Vorjahr (EUR 136,6 Mio.) ist im Wesentlichen auf die Senkung der Flughafengebühren infolge des starken Schweizer Frankens und der Wechselkursschwankungen zurückzuführen, wie die Flughafendirektion mitteilt. Der Nettobetriebsgewinn betrug EUR 24,8 Mio. Diese Zahl berücksichtigt die Besteuerung des Gewinns des Flughafens gemäss dem am 23. März 2017 durch Frankreich und die Schweiz unterzeichneten Staatsvertrag. Mit EUR 83,5 Mio. erhöhte sich der Betriebsaufwand um EUR 2,4 Mio. (+3%). Zu dieser Entwicklung trug insbesondere der starke Anstieg der Auslagen für Sicherheitsmassnahmen (+6,3%) aufgrund des verlängerten Ausnahmezustands in Frankreich bei. Hinzu kamen erhöhte Kosten für Studien im Rahmen des langfristigen Entwicklungsplans des Flughafens sowie die Beteiligung des Euroairport an der Finanzierung der Vorprojektstudien zum Mitwirkungsverfahren für die Bahnanbindung.
Investitionen
2016 lagen die ordentlichen Investitionen auf einem erhöhten Niveau bei EUR 50 Mio. Zu den bedeutenden Investitionen des Jahres zählten wichtige Aktivitäten in vier Bereichen: Die Erschliessungsarbeiten für die neuen Parkplätze (Park & Ride Nord und Süd, Parkhaus F4), die Erneuerung des Vorplatzes auf Ebene 2 der französischen und Schweizer Seite, die schrittweise Inbetriebnahme des neuen Gepäcksortierungssystems sowie die Renovierung der Hallen und Büros im Express-Frachtterminal.
Passagierwachstum im 2017
In den ersten sieben Monaten des Jahrs 2017 haben über 4,4 Mio. Fluggäste den Euroairport genutzt, was einem Anstieg um 6% gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahrs entspricht. Die Anzahl der Flugbewegungen ist um 1,3% gestiegen. Bis Ende 2017 rechnet der Euroairport mit einem Anstieg der Passagierzahlen um 4% auf 7,6 Mio. (UH)