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Der Staatsrat nimmt den am Montag eingereichten Rücktritt zur Kenntnis und begrüsst den «mutigen und verantwortungsvollen Entscheid» des Kollegen. Die Regierung richtet Perrin seine besten Wünsche für eine baldige Genesung aus. Perrin sei stets ein loyales und kollegiales Mitglied gewesen, sagte Alain Ribaux, Präsident der Neuenburger Regierung.
Perrin kündigt «mit Bedauern» seinen Rücktritt an, wie aus einem von Ribaux vor den Medien verlesenen Brief hervorgeht. Er sei verpflichtet zu gehen, da er seine Aufgaben nicht mehr mit der geforderten Kraft ausfüllen könne, hiess es in Perrins Brief. Die Aufgaben des Departements für Raumplanung und Umwelt werden vorübergehend auf die vier anderen Mitglieder der Neuenburger Exekutive verteilt.
Yvan Perrin begab sich vergangene Woche in eine Klinik im Kanton Waadt, in der er bereits im Frühling behandelt worden war. Von Anfang März bis nach Ostern musste er ebenfalls wegen Erschöpfung eine Pause einlegen. Bereits im 2010 hatte Perrin ein Burnout erlitten. Er war im Mai 2013 als erster Vertreter der SVP in die Neuenburger Regierung gewählt worden. (pma/aeg/sda)
Das Bundesstrafgericht hat im abgekürzten Verfahren drei frühere Mitarbeiter der SBB wegen gewerbsmässigen Betrugs und mehrfacher Urkundenfälschung und ungetreuer Amtsführung zu bedingten Freiheitsstrafen von 15, 17 beziehungsweise 18 Monaten verurteilt. Ein weiterer Mittäter erhielt eine bedingte Freiheitsstrafe von 20 Monaten. Die Männer zweigten von der SBB rund 3.2 Millionen Franken ab.