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Beim Asset Manager GAM hat der Investmentchef den Hut genommen. Er wechselt zu einem grossen Family-Office in London.
Der Asset Manager GAM muss den Abgang ihres Head of Investments Graham Wainer hinnehmen. Wainer wechselt zum Familiy Office Stonehage Fleming, wie das britische Finanzportal «Citywire» am Dienstag berichtete. Er wird dort CEO und Investmentchef des Bereichs Investment Management in London.
Wainer kann schon beinahe als GAM-Urgestein bezeichnet werden. Seit 1998 arbeitet er für den Asset Manager, der 1999 von der UBS übernommen worden war, dann 2005 an Julius Bär verkauft wurde und seit 2009 wieder als unabhängiger Vermögensverwalter tätig ist.
In Schlüsselpositionen tätig
Seine Karriere bei GAM lässt sich sehen: Wainer war zuletzt Chef für Investments, bis November 2015 für das Multi-Asset-Class-Portfolio verantwortlich, Chairman im Investment Committee sowie Chairman des Advisory Boards und unter anderem auch für die wichtigsten GAM-Kunden zuständig.
Seit vergangenem Herbst arbeitete Wainer eng mit Larry Hatheway zusammen, der von GAM-CEO Alexander Friedman von der UBS geholt worden war, wie auch finews.ch berichtet hat.
Hatheway erhielt den neu geschaffenen Job als Chefökonom, womit er für die Anlageentscheide im Bereich Multi-Asset-Class mitverantwortlich und eigentlich Wainers Vorgesetzter war. Entsprechend ist Hatheway in diesem Frühling auch in die GAM-Geschäftsleitung berufen worden.
Ein klein wenig James Bond
Wainer hatte bereits Ende 2015 beschlossen GAM zu verlassen. Jetzt wechselte er zu Stonehage Fleming. Die Firma betreut rund 250 Family Offices und rund 45 Milliarden Dollar Vermögen. Sie paart britisches altes Geld mit jüngeren südafrikanischen Vermögen.
Denn 2014 schlossen sich Fleming Family & Partners und die südafrikanische Stonehage, die ihren Sitz aber in London hatte, zusammen. Ian Fleming, der Autor und Erfinder von Superspion James Bond, ist verwandt mit den Betreibern des britischen Teils des Family Offices.