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Am Nachmittag des 14. Juni 2022 liessen sich 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für 90 Minuten in die koloniale Welt des 19. Jahrhunderts entführen. Das hochsommerliche Wetter machte den Besuch besonders reizvoll.
Im 19. Jahrhundert war die Welt – auch in Zürich - noch eine andere. In Europa lebte die Mehrheit der Bevölkerung in einfachen Verhältnissen. Es war die Zeit der grossen Abenteurer, die ihr Glück in Amerika oder in den fernen Kolonien suchten. So auch Karl Fürchtegott Grob, Sohn eines Bäckers, Zunftobmanns und Mitglied des grossen Stadtrats von Zürich. Karl sah die berufliche Zukunft nicht im väterlichen Betrieb, sondern in den Kolonien Hollands. 1869 wanderte er mit einem Geschäftspartner nach Sumatra aus und brachte es innert 10 Jahren zu horrendem Reichtum.
Zurück in Zürich liess er von den besten Architekten die Villa Patumbah im Stil des Historismus erbauten. Grob liess mit diesem Bau seine Träume und Erinnerungen von Sumatra in Stein und Holz umsetzen und legte einen phantastischen Park an.
Hier geht's zum ausführlichen Berich von Cäcilia Hänni, Präsidentin des ZRV > Villa Patumbah