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Seit weit mehr als einem halben Jahrhundert schon ist die OMEGA Speedmaster ein Teil jener großen Momente, in denen die Grenzen physischer Ausdauer und menschlicher Kühnheit ausgetestet werden. Darunter die erste bemannte Mondlandung im Juli 1969 und jede einzelne bemannte NASA-Mission seit März 1965. Der OMEGA Speedmaster Professional Chronograph nimmt als einziger Teil der Ausrüstung, der bei allen bemannten NASA Raumfahrt Programmen – von Gemini Mitte der 1960er bis hin zum aktuellen ISS-Programm – zum Einsatz gekommen ist, einen ganz besonderen Rang in der Geschichte der Weltraumforschung ein. Schon vor der offiziellen Zulassung hatten sich die Astronauten zweier Mercury-Einmann-Missionen für den Einsatz dieses Zeitmessers entschieden. Als Buzz Aldrin im Juli 1969 die Mondoberfläche betrat, erhielt die OMEGA Speedmaster Professional ihren charakteristischen Spitznamen „Monduhr“.
Die Speedmaster wurde dafür konzipiert, sich von anderen Chronographen abzuheben. Ein schwarzes Zifferblatt, Leuchtzeiger, eine Tachometerskala, ein wasserdichtes Gehäuse, ein verschraubter Boden, ein gewölbtes Glas und ein inneres Gehäuse zum Schutz des Uhrwerks – all dies verkörpert den starken Charakter einer Instrumentenuhr. Das charakteristische Speedmaster Zifferblatt mit Minuten- und Stunden-Chronographenzähler wird durch einen dritten Zähler für die kleine Sekunde komplettiert. Der zentrale Chronographensekundenzeiger wird mithilfe des seitlichen oberen Drückers gestartet und gestoppt, mit dem unteren auf Null gesetzt.
1968 wurde das Kaliber 321 durch das 861 ersetzt. Diese verbesserte Version war auf dem neusten technischen Stand und wird noch heute unter der geänderten Bezeichnung 1861 gefertigt. Die Namensänderung erfolgte 1996 im Zuge der Einführung mechanischer Uhrwerke mit hochwertigem rhodiniertem Finish durch OMEGA.
Noch mehr Details zur Geschichte der beeindruckenden Monduhr finden Sie hier.