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Der 13 Milliarden Dollar schwere Makrofonds legte im vergangenen Monat um 10 Prozent zu und steigerte damit seinen im bisherigen Jahresverlauf erzielten Ertrag auf fast 37 Prozent, wie informierte Personen berichten. Rokos’ bisher bestes Jahr war 2016 gewesen, als er ein Plus von 20 Prozent einfuhr.
Rokos ist einer der wenigen Makro-Hedgefondsmaager, die von den volatilen Märkten in diesem Jahr profitieren konnten. Er schließt sich Alan Howard an, den er bei der Gründung von Brevan Howard Asset Management unterstützt hatte. Andere Firmen, die von den Turbulenzen in diesem Jahr profitiert haben, sind die vom ehemaligen Brevan-Howard-Vermögensverwalter Louis Basger ins Leben gerufene Cove Capital, sowie EDL Capital, gegründet vom früheren Moore-Capital-Management-Portfoliomanager Edouard de Langlade.
Durchschnittlich haben Makro-Hedgefonds im bisherigen Jahresverlauf etwa 3 Prozent gewonnen. Auch wenn sich solche Fonds im August Zuflüsse verzeichneten, haben Anleger in diesem Jahr doch insgesamt 13,3 Milliarden Dollar abgezogen - so viel wie bei keiner anderen Strategie, zeigen von eVestment zusammengestellte Daten.
Viele Makrofonds, die auf wirtschaftliche Trends setzten, hatten nach der letzten Finanzkrise mit einer mittelmäßigen Performance zu kämpfen. Niedrige Zinsen und mangelnde Volatilität schränkten die Handelsmöglichkeiten ein, bis die Pandemie an den Märkten für Verwerfungen sorgte.
Rokos, dessen Nettovermögen laut Bloomberg Billionaires Index etwa 1,5 Milliarden Dollar beträgt, hat seine Investmentfirma im Jahr 2015 gegründet. Das Startkapital erhielt er von Investoren wie Blackstone. Das Unternehmen ist heute einer der größten Hedgefonds in Europa.
(Bloomberg)