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Hilfen für besonders bedürftige Kinder
Indien hat in den Jahren zwischen 2006 und 2016 rund 271 Millionen Menschen aus Armut befreit. So verringerte das Land laut eines Berichts der Vereinten Nationen (UN) aus dem Jahr 2019 die Werte des multidimensionalen Armutsindex‘ schneller als andere Länder. Besonders verbesserte sich die Situation vieler Menschen in den Bereichen wie „Vermögenswerte, Brennstoff zum Kochen, Hygiene und Ernährung“.
Der Bericht zeigte jedoch auch, dass Kinder noch immer stärker unter Armut leiden als Erwachsene. Nach den Kriterien des Armutsindex‘ gelte weltweit jedes dritte Kind als arm, wohingegen es bei den Erwachsenen lediglich jeder sechste ist. Das bedeutet, dass fast die Hälfte der Menschen, die in multidimensionaler Armut leben – 663 Millionen – Kinder sind. Sie werden hinsichtlich der Armuts-Indikatoren mit größerer Wahrscheinlichkeit benachteiligt, denn vielerorts fehlt es noch immer an grundlegenden Gütern wie sauberem Wasser, sanitären Einrichtungen, angemessener Ernährung oder Grundschulbildung. Die überwiegende Mehrheit dieser Kinder, rund 85 Prozent, lebt in Südasien und Subsahara-Afrika, etwa zu gleichen Teilen zwischen den beiden Regionen.
Arme Kinder weiter im Fokus halten
wortundtat hat daher in Indien die Kinder besonders im Fokus, die von den positiven Entwicklungen im Land noch nicht erreicht werden. Neben den Schulen für Schüler aus den unteren Kasten hat wortundtat für sie folgende Angebote: