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"Ich bin ganz optimistisch", sagte er am Dienstag im ZDF. "Die Suppe wird nicht so heiss gegessen, wie sie gekocht wird."
Hoffnungen setze er vor allem auf Widerstand in der regierenden Republikanischen Partei und im US-Kongress, wo viele den Kurs von Präsident Donald Trump nicht mitgehen wollten. Trump dürfe mit seiner Erpressungstaktik keinen Erfolg haben.
Lange kündigte an, die EU werde gemeinsam mit anderen betroffenen US-Handelspartnern wie Brasilien, Japan und Mexiko, versuchen, die US-Regierung von ihrem Kurs abzubringen und auf Verhandlungen zu setzen. "Es gibt durchaus Signale, dass da zurückgerudert wird", sagte er.
Mit seinen Plänen breche Trump internationales Handelsrecht. Sollten die USA an den von Trump beschlossenen Zöllen auf Stahl und Aluminiumimporte festhalten, werde die EU Gegenmassnahmen ergreifen.
Diese würden aber "ausgewogen" ausfallen, damit der Streit nicht eskaliere. Auf der Liste für diese "Gegenzölle" der EU stünden auch amerikanische Stahlprodukte, sagte Lange.
(AWP)