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Der sparsame Finanzminister des Königs Ludwig XV. Etienne de Silhouette (1709–1767) war nur acht Monate im Amt, bevor er aus dem Amt gejagt wurde. Die Kürze seiner Amtszeit führte zur Redeweise à la silhouette, was »kurzfristig, vorübergehend« bedeutete. Ebenso legendär war sein Geiz: Um Geld zu sparen, soll er auf Gemälde verzichtet haben und nur noch Schattenrisse anfertigen haben lassen, die den Umriss einer Person zeigten, sogenannte Portraits à la Silhouette Dies führte schließlich zur Silhouette als Bezeichnung für den Umriss einer Person.