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Das Wichtigste in Kürze
- Die gegenwärtige Dürre in Äthiopien verschärft die humanitäre Krise.
- Rund sechs Millionen Menschen werden deswegen auf Unterstützung angewiesen sein.
- Rund 200'000 Kinder und schwangere Frauen sind bereits mangelernährt.
Gebiete im Osten und Süden Äthiopiens sind von Dürre betroffen. Dort werden der UNO zufolge in diesem Jahr mehr als sechs Millionen Menschen auf «lebensrettende» Unterstützung angewiesen sein.
Darauf macht das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (Ocha) in einem neuen Bericht aufmerksam. Die Bemühungen der äthiopischen Regierung und der humanitären Organisationen stünden «in keinem Verhältnis zu dem dringenden Bedarf».
Dürre verschärft die humanitäre Krise in Äthiopien
Die Dürre verschärft die humanitäre Krise in Äthiopien. Dort sind aufgrund des Krieges zwischen den Regierungstruppen und der Rebellengruppe TPLF bereits Millionen Menschen dringend auf Hilfe angewiesen. Besonders betroffenen sind die Regionen Somali, Ost- und Süd-Oromia. Dort fiel in drei aufeinanderfolgenden Jahren zu wenig Regen.
Dort litten etwa drei Millionen Menschen unter Wasserknappheit, während eine unbekannte Zahl von Menschen aus ihren Häusern vertrieben worden sei. Rund 200'000 Kinder und schwangere oder stillende Frauen sind dem Bericht zufolge mangelernährt. 14'000 Kinder seien akut unterernährt. Mehrere hunderttausend Rinder verendeten.