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Der stadträumliche Aspekt der Architektur ist uns ein grosses Anliegen; bei jeder Intervention im gebauten Kontext stellt sich aufs Neue die Frage nach dem Bild der zukünftigen Stadt.
Teilweise existieren dafür klare und allgemein akzeptierte Vorstellungen, wie im Falle der geschlossenen Stadträume der inneren Quartiere. Weniger eindeutige Strategien bestehen in Bezug auf Szenarien einer angemessenen Nachverdichtung der äusseren Stadtquartiere, die nach den städtebaulichen Vorstellungen der offenen, durchgrünten Stadt der Nachkriegsjahrzehnte entstanden sind.
Bei Realisierungen und Wettbewerben haben wir uns mit Fragen des Stadtraums, den planungsrechtlichen Instrumenten und den aktuellen Entwicklungen intensiv auseinandergesetzt. Nach unserer Überzeugung entsteht Stadtraum durch räumliche Fassung und Hierarchien, dabei ist für jede Situation eine differenzierte Antwort zu suchen, wie die vorhandenen Qualitäten gestärkt und behutsam weiterentwickelt werden können. Jede Nachverdichtung birgt die Chance, die Stadt als gestaltetes Raumkontinuum stärker erlebbar zu machen; wenn es gelingt, dass die städtischen Fragmente miteinander in einen räumlichen Dialog treten, wird die Stadt als Ganzes zum Raum der Identifikation.