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- Ajla del Ponte (100 m)
Die Tessinerin befindet sich weiter in einer glänzenden Form. In Stockholm feierte die Sprinterin den zweiten Diamond-League-Sieg in Folge. Del Ponte lief die 100 Meter in 11,20 Sekunden und blieb damit nur 12 Hundertstelsekunden über ihrer persönlichen Bestzeit von 11,08 Sekunden. Diese Zeit hatte sie ebenfalls in diesem Jahr in Bulle aufgestellt. Die 24-Jährige gewann vor Marjie van Hunenstijn (NED, 11,28 Sekunden) und der Ivorerin Marie-Josée Ta Lou (11,32 Sekunden). Del Ponte ist wettbewerbsübergreifend damit zum 10. Mal in Serie ungeschlagen.
Trotz des Sieges ortete Del Ponte Verbesserungspotenzial: «Ich war etwas enttäuscht von meinem Start. Beim Aufwärmen habe ich mich eigentlich sehr gut gefühlt.» Doch zum Glück habe sie dieses Manko dank guter Beschleunigung wettmachen können. «Ich bin echt happy mit dem Sieg!»
- Silvan Wicki (200 m)
«Es gibt so Tage, an denen die 200 Meter richtig anstrengend sind. Das war heute ein solcher Tag», zog Silvan Wicki ein zwiespältiges Fazit. Der Basler zeigte nach starkem Start eine ordentliche Leistung und absolvierte die 200 Meter bei 3 Sekunden Rückenwind in 20,75 Sekunden. Damit blieb er, nachdem ihm zum Ende hin einmal mehr etwas die Kräfte ausgingen, 3 Zehntelsekunden über seiner Bestleistung. Vor ihm klassierten sich einzig der Brite Adam Gemili (20,61), der die 200 Meter auch schon unter 20 Sekunden absolviert hat, sowie der mit Wicki zeitgleiche Felix Svensson (SWE).
- Selina Büchel (800 m)
Für die Toggenburgerin setzte es in 2:02,38 Minuten eine leise Enttäuschung ab. Selina Büchel sah sich in der entscheidenden Phase im Feld eingeklemmt und konnte in der Folge mit der sechstbesten Zeit nicht im Kampf um den Sieg mitreden. «Es war extrem unruhig. Ich musste abrupt abbremsen und wurde von allen Seiten gestossen. Insgesamt ein sehr, sehr schwieriges Rennen, aber zumindest eine gute Erfahrung», erklärte Büchel nach dem Lauf. Der Sieg ging an die Britin Jemma Reekie, die in 1:59,68 als einzige Athletin die 2-Minuten-Marke knackte.
- Lea Sprunger (400 m Hürden)
Lea Sprunger kam über 400 Meter Hürden nicht wie gewünscht auf Touren und lief auf Rang 6. Die Waadtländerin lief die Bahnrunde in 56,40 Sekunden und war damit fast 8 Zehntelsekunden langsamer als bei ihrer Saisonbestleistung, die sie vor einer Woche in La Chaux-de-Fonds aufgestellt hatte. Den Sieg holte sich die 20-jährige Niederländerin Femke Bol (54,68 Sekunden) vor der Ukrainerin Anna Ryzhkowa (55,19) und der Norwegerin Amalie Iuel (55,92).