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| Hilarius von Poitiers († 367) - Über die Synoden oder über den Glauben der Orientalen.

Fünfundfünfzigstes Hanptstück.
Die Thorheit der Ketzerwuth, nicht die Untersuchung, machte es nothwendig, dieses in die schriftliche Erklärung aufzunehmen. Denn da der Name des heiligen Geistes seine Bedeutung hat, und da der heilige Geist der Tröster das Amt und den Rang seiner Substanz hat, und da überall der Vater und der Sohn unveränderlich genannt werden; wie kann man dann behaupten, der heilige Geist sey ein Theil entweder des Vaters oder des Sohnes? Aber weil unter den übrigen wahnsinnigen Behauptungen auch dieses von den Feinden der Religion vorgebracht zu werden pflegt, deßwegen mußte es von den heiligen Männern mißbilliget werden.
[S. 8] XXII. „Wenn Jemand den Vater und den Sohn und den heiligen Geist drei Götter nennt; so sey er verflucht.“