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Durch den Bau der Rigibahn wurde 1871 festgestellt, dass Dampflokomotiven auch Berge bezwingen können. Die Brienzer wollten auch eine touristische Attraktion haben, deshalb schlossen sie sich mit dem deutschen Ingenieur Alexander Lindner zusammen. Er wollte damals mit dem Bau der Brienz Rothorn Bahn die höchste Bergbahn der Welt bauen. Alexander Lindner war ein gosser Eisenbahnfachmann. Im Jahr 1890 erfasste er die "Denkschrift zum Projekt einer Eisenbahn aufs Rothorn". Um den Bau kümmerte sich Theodor Bertschinger, der Baumeister war.
Im Jahr 1889 erteilte die eidg. Bundesversammlung die Konzession zum Bau der Bahn. Im selben Sommer wurde noch mit den Bauarbeiten begonnen. Dann wurde sofort oben und unten, an den Schutthalden wie in den Felspartien, die Arbeit in Angriff genommen. Die Arbeiter waren meistens Italiener, der höchste Stand der Arbeitskräfte belief sich auf 640 Mann.
Der Gipfel wurde am 31. Oktober 1891 zum ersten mal mit einer Dampflokomotive erreicht. Am 17. Juni 1892 fand die Betriebseröffnung statt.
Nach der Betriebseröffnung kam die Bahn aber schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. Deshalb wurde im Jahre 1914 der Betrieb stillgelegt.
Im Jahre 1931 schlossen sich Brienzer zusammen um die Brienz Rothorn Bahn wieder zu eröffnen. Dank dem Dornröschenschlaf wurde die BRB nicht elektrifiziert.
Die Brienz Rothorn Bahn ist heute die einzige Dampfzahnradbahn mit täglichem Dampfbetrieb. Seit dem Jahr 2004 werden die Gleisanlagen erneuert. Es werden sogenannte Y-Schwellen eingebaut und breitere Schienen verlegt.
Die Strecke ist 7.6 Kilometer lang, überwindet eine Höhendifferenz von 1678 m. Die durchschnittliche Steigung beträgt 22,5% und die maximale Steigung beträgt 25%.