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Tobias van Schneider hatte kein Alkoholproblem und bezeichnete sich auch nicht als koffeinsüchtig. Dennoch entschied er sich vor über einem Jahr, sowohl auf Alkohol als auch auf Koffein zu verzichten.
Ein von Tobias van Schneider (@vanschneider) gepostetes Foto am20. Nov 2014 um 12:46 Uhr
Was sich für den Wahl-New-Yorker nach 15 Monaten verändert hat, beschrieb er in seinem Blog:
- «Ich spare jeden Monat 1000 Dollar.» Ausgehen und ein, zwei Drinks geniessen gibts in New York nicht zum Schnäppchenpreis. Oft kommen noch mehrere Snacks oder ein Abendessen dazu, was zusätzlich ins Geld geht.
- Keinen Alkohol zu trinken, bedeuteten für den Designer weniger soziale Kontakte und Party-Abende. «Es ist anstrengend, immer und immer wieder zu erklären, warum man nichts trinkt.» Hinzu kommt, dass er als einzig Nüchterner den Klatsch und Tratsch seiner angetrunkenen Kollegen nicht ertragen wollte - oder konnte.
- Van Schneiders Schlaf verbesserte sich. «Man mag vielleicht mit ein paar Gläsern Wein oder Bier besser einschlafen, aber die Schlafqualität leidet darunter. Ich schlafe nun deutlich besser und wache morgens mit viel mehr Energie auf. Wenn du Anfang 20 bist, dann kannst du das ignorieren. Du kennst noch keine Schlafprobleme.»
- Kein Kaffee, weniger Panik, weniger Stress lautet das Fazit des Deutschen nach 15 Monaten ohne Koffein. Kaffee habe ihn gestresster gemacht, für Angstzustände gesorgt, und auch seine Verdauung habe darunter gelitten. «Seither bin ich nicht nur entspannter, sondern kann auch kacken wie ein König.» Da van Schneider den Duft von frisch geröstetem Kaffee immer noch liebt, trinkt er einfach bei Gelegenheit koffeinfreien Kaffee.
Seine Entscheidung, auf Alkohol und Koffein zu verzichten, bereut van Schneider nicht. «Ich bin sehr glücklich und verspüre auch nicht das Verlangen, wieder damit anzufangen.» Er habe seine Gewohnheiten geändert und es gefalle ihm so, wie es ist. Falls einer glauben sollte, dass er stattdessen auf «Ersatzdrogen» zurückgegriffen hat, dem entgegnet er: «Ich rauche nicht - weder Zigaretten noch Gras. Ich nehme auch keine anderen Drogen. Ich habe das Internet - das reicht als Sucht.»