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Am Mittwoch, 13. Dezember e um 17.55 Uhr blieb ein Flugzeug vom Typ Jet, das die Start- und Landebahn überquerte, in der Sicherheitszone der Start- und Landebahn stecken. Dieser Vorfall legte den Verkehr am Genève Aéroport bis 21.49 Uhr lahm. Der Flughafenrettungs- und Brandbekämpfungsdienst (SSLIA) griff schnell ein, um das Luftfahrzeug zu befreien. Obwohl keine Verletzten zu beklagen waren, wurde der Krisenstab des Genève Aéroport ausgelöst.
Auf dem Gelände des Genfer Flughafens werden Flugzeuge des Typs Jet auf dem nördlichen Vorfeld abgestellt und müssen manchmal die Rollzonen auf dem südlichen Vorfeld erreichen. Um dies zu tun, beantragt der Pilot eine Genehmigung zum Überqueren der Start- und Landebahn.
Während der Überquerung biss das Flugzeug in das Gras und die Räder blieben aufgrund der schlechten Wetterbedingungen der letzten Tage stecken. Wenn sich ein Flugzeug in der Sicherheitszone der Start- und Landebahn befindet, ist diese normalerweise aus offensichtlichen Sicherheitsgründen nicht befahrbar.
Es wurden mehrere Hebetechniken angewandt. Der erste Windenversuch scheiterte aufgrund der Bodenbeschaffenheit, so dass die SSLIA schnell zu einer anderen Technik überging, bei der das Flugzeug mit einem aufblasbaren Kissen unter dem Flügel angehoben wurde. Der Kran der Feuerwehr- und Rettungsdienstgruppe wurde ebenfalls zur Unterstützung gerufen, um das Heben zu gewährleisten, falls sich das Kissen als unwirksam erweisen sollte.
Während des Vorfalls waren 81 Flüge mit insgesamt 6'500 Passagieren betroffen. 37 Abflugflüge betrafen 3'050 Passagiere und 32 Ankunftsflüge 2'500 Passagiere. 12 Flüge wurden auf andere Flughäfen umgeleitet, hauptsächlich Lyon, Zürich und Basel. Von diesen Umleitungen waren insgesamt 1'100 Passagiere betroffen. Die Auswirkungen für die erste Welle am Donnerstagmorgen waren mit einer Flugannullierung minimal. Der Betrieb wurde am 13. Dezember ab 21.49 Uhr wieder normal aufgenommen.
Der Unterbringung der Passagiere in den Hotels wurde Priorität eingeräumt. Genève Aéroport organisierte mit Unterstützung des Zivilschutzes den Einsatz von Feldbetten, um die rund 150 Passagiere aufzunehmen, die nicht anderweitig untergebracht werden konnten.
Wir danken unseren Passagieren für ihr Verständnis und entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten.
Pressekontakt:
Taline Abdel Nour
+41 76 554 64 07