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In Deutschland müssen alle Verpackungen, die erstmals gewerbsmäßig mit Waren befüllt werden und beim Endverbraucher als Abfall anfallen, lizenziert werden.
Dies betrifft Verkaufs- und Umverpackungen wie zum Beispiel
• Kartons
• Flaschen
• Dosen
• Plastikbeutel
Zu den Verkaufsverpackungen zählen auch Versand- und Serviceverpackungen.
Die Kategorie Versandverpackung umfasst auch sämtliche Füllmaterialien wie Seidenpapier, Luftpolsterfolie und Co.
Serviceverpackungen sind Take-Away-Verpackungen und Coffee-to-go-Becher.
Unter Umverpackungen versteht man Verpackungen, welche mehrere Produkte enthalten. Zum Beispiel Sechserpack-Wasserflaschen, welche in einer Plastikhülle „verpackt“ sind oder eine Banderole, welche drei Produkte bündelt.
Die Lizenzierungspflicht gilt unabhängig davon, ob die Verpackungen aus Kunststoff, Papier, Metall oder anderen Materialien bestehen. Die Hersteller und Vertreiber dieser Verpackungen sind für die Erfüllung der Lizenzierungspflicht verantwortlich und müssen sich bei einem zugelassenen Entsorgungssystem registrieren lassen und entsprechende Gebühren entrichten.