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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Mittag 55,13 US-Dollar. Das waren 67 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar stieg um 51 Cent auf 52,19 Dollar.
Neben dem Italien-Referendum hätten auch jüngste Daten zur Entwicklung der Bohrlöcher in den USA die Ölpreise nicht bremsen können, hiess es weiter. Am Freitag hatte der Ölausrüster Baker Hughes mitgeteilt, dass die Zahl der Ölbohrlöcher in den USA die fünfte Woche in Folge gestiegen ist. Laut Baker Huges sind damit 477 Bohrlöcher in den USA in Betrieb und damit so viele wie seit Beginn des Jahres nicht mehr.
"Der Anstieg der Ölpreise seit letzter Woche wurde massgeblich durch die beschlossene Produktionskürzung der Opec um 1,2 Millionen Barrel pro Tag ab dem 1. Januar 2017 ausgelöst", hiess es in einer Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank. Durch die Kürzung dürfte der Ölmarkt im ersten Halbjahr 2017 nicht mehr überversorgt sein, sondern sogar ein Defizit aufweisen./jkr/jsl/stb
(AWP)