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Aktiengesellschaft (seit 1983) mit Standort Satigny (seit 1987); Fabrikation von Funkenerosions-Werkzeugmaschinen. Das Unternehmen geht auf die 1861 in Genf gegründete Firma L.F. Staib & Cie. zurück, die 1896 zu den Werkstätten Piccard-Pictet & Cie. wurde. Nach dem Bankrott des Unternehmens am Ende des 1. Weltkrieges stellte man die Automobilfabrikation ein. 1921 nahmen die Ateliers des Charmilles SA unter der Leitung von René Neeser die Fertigung von hydraul. Turbinen auf. 1937 übernahmen sie die Firma Motosacoche, 1943 die Ateliers H. Cuénod (Ölbrenner). 1952 wurde eine Abteilung für Funkenerosions-Werkzeugmaschinen geschaffen. Zwischen 1981 und 1983 wurde die Firma durch den Verkauf der Abteilung hydraulische Turbinen an die Ateliers de Constructions Mécaniques de Vevey liquidiert; die Abteilung Motoren ging an Jean Gallay SA und die Ölbrennerei an das dt. Unternehmen Klöckner. Der Schaffhauser Georg Fischer Konzern übernahm 1983 die Abteilung Werkzeugmaschinen und machte daraus die C. SA, welche 1996 mit der Tessiner Agie SA zur Agie-Charmilles-Gruppe zusammengefasst wurde. C., die 1994 1'255 Angestellte beschäftigte und einen Umsatz von rund 400 Mio. Fr. erzielte, entwickelt die Technik der Funkenerosion weiter (Roboform- und Robofil-Maschinen). Im Jahr 2000 besass sie vier Fabriken in der Schweiz, den USA und China und war in mehr als 60 Ländern präsent. Mehr als ein Viertel der Funkenerosions-Werkzeugmaschinen des Weltmarktes wird von C. geliefert.
Literatur
– Ateliers de Charmilles 1921-71, 1971
Autorin/Autor: Jean de Senarclens / SK