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Peter Haisenko berichtet im Interview von der Konferenz »Quest for Justice« in Kuala Lumpur
Der Pilot, Verleger und Autor Peter Haisenko war nach einer Ausbildung zum Verkehrspiloten an der Lufthansa-Flugschule drei Jahrzehnte im weltweiten Einsatz als Pilot und Copilot. Seit 2004 arbeitet der gebürtige Münchner als Autor und Journalist. Nach dem Besuch der Konferenz „Quest for Justice“ (Streben nach Gerechtigkeit) in Kuala Lumpur interviewte ihn Florian Stumfall für die PAZ.
PAZ: Herr Haisenko, Sie sind kürzlich von der Konferenz „Quest for Justice“ in Kuala Lumpur zurückgekommen. Das Thema dort war der Abschuss des Malaysia-Airlines-Fluges 17 (MH17) vor fünf Jahren über der Ukraine. Doch den untersucht seit Jahren das Joint Investigation Team (JIT) in den Niederlanden. Was hat das Treffen in Kuala Lumpur notwendig gemacht?
Peter Haisenko: Die neue Regierung in Malaysia mit Präsident Dr. Mahathir Mohamed hat in diesem Frühjahr beklagt, dass die Untersuchung des holländischen JIT von Anfang an nicht neutral ermittelt hat. Sie war fixiert darauf, Russland als Schuldigen hinzustellen und hat so Beweismaterial missachtet, neue „Beweisketten“ erfunden und als zuverlässige Quellen Bellingcat mit Elliot Higgins genannt ebenso wie den ukrainischen Geheimdienst SBU. Insbesondere die….