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Franciacorta wird mit Flaschengärung hergestellt, so wie der Champagner . Da die Methode Champenoise eine geschützte Bezeichnung ist, wird diese Methode “Metodo Classico”, also klassische oder traditionelle Methode, genannt. Beim Prosecco wird meistens die Tankgärung genutzt. Diese Methode wird Charmat oder auch Martinotti-Methode genannt.
Prosecco ist zweifellos einer der am meisten konsumierten und beliebtesten italienischen Weine der Welt. Jeder liebt und will ihn, aber es gibt auch eine Menge Verwirrung. Für viele wird Prosecco nur in Valodobbiadene hergestellt, für andere ist er ein rein friulanischer Wein.
Viele verstehen den Unterschied zwischen DOC und DOCG nicht und wenn es um Cartizze geht, rümpfen sie die Nase und sagen, dass Cartizze kein Prosecco ist.
Schaffen wir etwas mehr Klarheit
Prosecco (hergestellt aus mindestens 85 % Glera-Trauben) darf nur in den Regionen Venetien (mit Ausnahme der Provinzen Rovigo und Verona) und Friaul-Julisch Venetien hergestellt werden.
Wie bereits erwähnt, müssen mindestens 85 % der Trauben Glera sein; für die restlichen 15 % können drei autochthone Sorten verwendet werden, nämlich Verdiso la Bianchetta und Perera oder Pinot bzw. Chardonnay.
Die Herkunftsbezeichnung
DOC (Denominazione di Origine Controllata)
In den meisten Fällen handelt es sich um neue Rebstöcke, die in flachen Gebieten angebaut werden, in denen sowohl die Weinbergsarbeit als auch die Traubenlese maschinell erfolgen, mit sehr hohen Erträgen pro Hektar (etwa 170/180 Doppelzentner Trauben pro Hektar).
DOCG (kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung)
Es handelt sich um einen hochwertigen Prosecco, der in einem genau abgegrenzten Gebiet zwischen Conegliano, Valdobbiadene und Asolo erzeugt wird; ein hügeliges, von Bergen geschütztes Gebiet, und es sind diese Hügel und Berge, die den hier erzeugten Prosecco so besonders machen; die Hügel sind reich an Mineralien, die dem Wein Geschmack verleihen, und die Berge schützen die Weinberge und garantieren ein mildes Klima.
Hier werden die Weinberge bearbeitet und die Trauben von Hand geerntet; die Produktion pro Hektar liegt bei 120/130 Doppelzentnern.
Erst vor kurzem wurden im DOCG-Gebiet 42 Kleinstparzellen identifiziert, die der Qualität gewidmet sind; diese Parzellen, die “Rive” genannt werden, stehen für den DOCG-Prosecco, der nur aus Trauben dieser speziellen Parzellen hergestellt wird; der Prosecco aus den “Rive” ist obligatorisch ein Jahrgangs-Prosecco (gemäß den Vorschriften) und daher muss das Produktionsjahr auf dem Etikett angegeben werden.
DOCG Superiore di Cartizze
Man kann sie als die “Grand Gru” des Prosecco bezeichnen; praktisch ein Taschentuch von etwas mehr als 100 Hektar (zwischen Valdobbiadene, Conegliano und Asolo), wo die Traubenproduktion pro Hektar selten 110 Doppelzentner überschreitet.
Andere Kuriositäten
Um den Unterschied noch besser zu verstehen, sollte man bedenken, dass die durchschnittliche Arbeitszeit in der DOC-Zone zwischen 35 und 50 Stunden pro Hektar liegt und dass die maschinelle Ernte von 5 Hektar in der Ebene etwa 3,5 Stunden dauert; bei der DOCG kann die Arbeitszeit pro Hektar bis zu 890 Stunden betragen und für die Ernte von 5 Hektar (in den Hanglagen) sind 10 Personen pro Woche erforderlich.
Was die Menge der produzierten Flaschen anbelangt, so werden für den DOC 400 Millionen Flaschen pro Jahr hergestellt, für den DOCG 100 Millionen und für den Cartizze 1 Million.
Ich hoffe, ich habe Ihnen die Bezeichnungen etwas näher gebracht. Jetzt können Sie anhand des Etiketts nachvollziehen, wo Ihr Prosecco hergestellt wurde.
Die so hergestellten Verschlüsse ergeben gemäß Angaben des Herstellers eine kalkulierbare, konstante Sauerstoff-Durchlässigkeit und schützen vor unerwünschten Geschmacksnoten als Folge von Oxidation, Reduktion oder Korkschmecker. Reduktive Noten können durch chemische Reaktion während der Gärung aufgrund unangenehmer Schwefelverbindungen, aber auch noch in der Flasche gebildet werden. Es gibt unterschiedliche Sauerstoffraten in der Bandbreite Schaumweine bzw. kurzzlebige Stillweine bis langlebige Weine. Die Auswahl eines Betriebes für den „richtigen“ Verschluss je Weintyp wird durch die eine Software unterstützt, die Rebsorte, Herstellungsprozess, Weinparameter und Sortenspezifika in Bezug auf das Sauerstoffmanagement berücksichtigt.
Die Produkte für die langlebigen Weine sorgen für ein kontrolliertes Sauerstoffmanagement in zwei Phasen. In der Anfangsphase lässt der Verschluss nahezu keinen Sauerstoff durch. Während des Reifestadiums hingegen erfolgt dann ein äußerst niedriger, als Nanooxigenation bezeichneter konstanter Sauerstofftransfer (siehe unter Mikrooxigenation). Die Korken der Produktlinie „Nomacorc Green Line“ werden aus pflanzenbasierten, aus Zuckerrohr gewonnenen Polymeren hergestellt. Sie umfasst fünf Marken für Weine mit jeweils unterschiedlicher Reifedauer bzw. Haltbarkeit sowie auch unterschiedlicher Korkenlänge von 36 bis 53 mm. Die einzelnen Korken bewirken einen jeweils unterschiedlichen Sauerstofftransfer. Das sind Reserva (bis 25 Jahre), Select Green (100 bis 15 Jahre, 300 bis 10 Jahre, 500 bis 8 Jahre), Classic Green (bis 5 Jahre), Smart Green (bis 3 Jahre) und der Sektkorken Zest Premium (bis 2 Jahre). Siehe auch andere Alternativen unter Verschlüsse.
Moscato – mehr als einfach nur ein Dessertwein!
Moscato ist eine alte Rebsorte, die aus dem östlichen Mittelmeerraum stammt und sich dann auf viele andere Gebiete ausgebreitet hat. Im Piemont reicht es bis ins Jahr 1300 zurück. Der Begriff “Moscato”, was soviel wie “duftend” bedeutet, tauchte erstmals im Mittelalter auf, wurde aber bereits von den Griechen und Römern verwendet.
Der Unterschied zwischen Moscato und Spumante
Im Unterschied zum Asti Spumante ist der Moscato d’Asti ein nur leicht perlender Wein, der meistens mit einem normalen Korken verschlossen ist. Sein Kohlensäure-Gehalt ist so gering, dass er nicht als Frizzante (Perlwein) gilt. Moscato d’Asti ist wesentlich süsser als der Spumante, weil die Gärung in einem wesentlich früheren Stadium unterbrochen wird und somit noch viel unvergorener Traubenzucker zurück bleibt.
DAS PASST!
Vor dem Start ist es notwendig, eine Grundregel zu beachten: Süss passt zu Süss. Ausgezeichnet in Kombination mit einem Biskuitkuchen, süßen Sablés und allen klassischen Donuts, in diesem Fall wird der Moscato bei 6° – 8° Grad serviert. Das Vorhandensein von Kohlendioxid in den Weinen, der Alkoholgehalt und der nicht zu hohe Zuckergehalt stehen im Einklang mit der Weichheit der Süßigkeiten.
Passt vorzüglich auch mit Obsttorten aller Art, es sollten jedoch die Orangenkuchen vermieden werden. Mit Mandelgebäck und mit allen getrockneten Früchten wie die toskanischen Cantucci, ist der Moscato ein Gedicht.
Da er ein sehr reichhaltiger und angenehmer Wein mit einer bemerkenswerten Ausgewogenheit ist, wird er normalerweise mit Sauerteig-Desserts wie den großen Weihnachtsklassikern Panettone und Pandoro kombiniert.
Unser Moscato passt jedoch auch einfach so, zwischendurch. Geniessen Sie ihn bei einem guten Gespräch oder ganz einfach unter Freunden.
UNGLAUBLICH – ABER DAS PASST AUCH!
Viele Menschen glauben, dass Moscato nur zu Desserts passt, und es gibt wirklich nichts Besseres, als ihn mit Keksen und traditionellem Gebäck zu begleiten.
Aber die Bauern, die das piemontesische Land bewirtschafteten, kombinierten den Moscato mit einem salzigen Snack und viele der heutigen Sommeliers wurden von ihnen inspiriert.
Mario Soldati, einer der ersten italienischen Feinschmecker, schlug vor, den Moscato mit frischer Salami zu kombinieren und ihn mit Feigen oder Melone zu begleiten. Auch in diesem Fall hilft Kohlendioxid bei der Entfettung des Mundes, während der Geschmack der Salami und die Süße des Weines dem Gaumen einen angenehmen Kontrast verleihen.
Interessant ist auch die Kombination mit würzigen Gerichten der ethnischen Küche, insbesondere der indischen.
Die vielleicht gewagteste Kombination ist die mit Muscheln oder Austern. Um alle süss-salzigen Kombinationen zu wagen, servieren Sie den Moscato richtig kalt, um das Zuckergefühl zu senken und den Säureanteil zu erhöhen.
DAS PASST GAR NICHT!
Den Moscato d’Asti niemals mit etwas servieren, das mit einer bitteren oder sehr alkoholischen Note endet.
Ein Wein, der nicht zu sehr süssen und cremigen Desserts, zu Kaffee oder Tiramisu passt. Auch Schokoladendesserts sollten vermieden werden.
Geschichte: Schon die Römer der Antike tranken Wein aus dem Piemont, dem Land „am Fuss des Berges“. Besonders eindrucksvoll sind die vielen mittelalterlichen Schlösser. Historisch gehört das Piemont zu den reichsten Regionen Italiens.
- Geografie: Die hügelige Landschaft liegt wie ein riesiges Tal zwischen den Ausläufern der Alpen im Süden und dem Apennin im Osten. Die Weinlagen befinden sich ausschliesslich an Südwest- und Osthängen.
- Klima: Das kühle Klima lässt die Trauben langsam reifen, wodurch sie sehr aromatisch werden.
- Boden: Es überwiegt vulkanischer Tuff (tufo), auch Kalkböden kommen reichlich vor.
- Piemont-Weine: Sie bestehen zu 85 Prozent aus Rotwein. Der kraftvolle Barolo gilt oftmals als bester Wein Italiens. Der Barbaresco ist leichter, fruchtiger und reift schneller. Die ein wenig verkannten Weine Barbera d’Alba und Barbera d’Asti sind robust, etwas leichter und werden selten gelagert. Noch leichter sind Dolcetto d’Alba beziehungsweise d’Asti und Grignolino. Hinter der Bezeichnung Freisa verbergen sich süsse, perlende und helle Rotweine. Der blumige, lieblich schmeckende Schaumwein Asti Spumante ist der Exportschlager des Piemont. Trockene Weissweine stammen vor allem aus der Piemonter Ortschaft Gavi, während Wermut eine Spezialität aus Turin ist.
- Rebsorten: Die Hauptrebsorte ist Nebbiolo; aus ihr werden Barolo, Barbaresco und Gattinara (unter der Bezeichnung Spanna) erzeugt. Andere Rotweine tragen oft den Namen der Rebsorte, kombiniert mit der Herkunftsbezeichnung: Barbera d’Alba, Dolcetto d’Asti usw. Zwei eher neue Weine sind der rote und der weisse Roero Arneis.
- Rebfläche und Produktionsmenge: Auf rund 62’000 Hektar werden jedes Jahr rund 3 Mio. Hektoliter Wein produziert. Davon sind circa 20 Prozent DOC- beziehungsweise DOCG-Weine.
Der wichtigste Weinguide Italiens
Der neue Gambero Rosso 2018 ist Ende Oktober 2017 erschienen. Eigentlich heißt er “Vini d’Italia” und wir herausgegeben vom Verlag Gambero Rosso. Lange Zeit galt er unangefochten als der der wichtigste Weinführer Italiens. Es gibt dieses Büchlein, seit nun fast 30 Jahren. Es wrid jedes Jahr komplett neu geschrieben und enthält etwa 20.000 Weine. Sie können sich vorstellen, wie viel Wein da verkostet werden muss. Überhaupt aufgenommen zu werden ist bereits eine Auszeichnung. Eine Auszeichnung mit 3 Gläser ist die Topbewertung, die vergeben wird. Es werden jeweils die besten Weine der jeweiligen Region ausgezeichnet. Somit ist Qualität eines 3-Gläser-Weins aus Kalabrien nicht unbedingt mit einem Barolo mit 3 Gläser zu vergleichen. Manches ist auch Politik, darum nehmen unsere Sommeliers jeden Tipp einzeln unter die Lupe und kommentieren, was sie davon halten.
Weine mit viel Frucht und Kraft
Luca Maroni liebt sein Italien, Und er liebt Weine mit viel Kraft, mit einer intensiven Frucht und einem weichen Kern. Er hat sein ganz eigenes Bewertungs-Schema geschaffen. Immer auf der Suche nach dem perfekten Wein. Und doch hat er noch nie 100 Punkte vergeben. Im Scherz hat er einmal gesagt: “Sobald ich einem Wein die 100 Punkte gebe, habe ich mein Ziel erreicht und kann aufhören.” Bis jetzt hat er maximal 99 Punkte vergeben.
Luca Maroni – so lesen Sie seine Bewertungen
- Frucht – max 33 Punkte
Er liebt Aromen, er liebt die Frucht im Wein. So wie ich, mag er es einfach, wenn ein Wein eine tolle, klar definierte Fruchtaromatik und Fruchtintensität hat.
- Kraft – max. 33 Punkte
Darf es ein bisschen mehr sein? Er liebt kraftvolle, dichte Weine. Es darf auch mal so richtig mächtig sein. Filigrane Weine haben es ein bisschen schwer bei ihm. Er mag Weine, die den Mund ausfüllen.
- Balance – Ausgewogenheit – max 33 Punkte
Er mag weiche, harmonische Weine. Was er nicht mag sind Bittertöne und Säure. Solche Weine sind für ihn dann nicht ausgewogen und harmonisch und bekommen an dieser Stelle einfach weniger Punkte.
Luca Maroni 96-99 Punkte – meine Top 10
Luca Maroni ist eine meiner Inspirations-Quellen. Viele junge Winzer wollen seine Meinung. Neue Weine landen daher sehr schnell, sehr früh, bei ihm auf dem Probiertisch. Und wenn er von einem Wein begeistert ist, werde ich neugierig und probiere auch. Wenn dann Victor mit dem Weingut noch einen interessanten Preis aushandeln kann, so dass meine Preis-Genuss-Wertung entsprechend nach oben schnellt, finden Sie das Ergebnis hier bei VIPINO.
Luca Maroni und ich sind uns noch nie begegnet, trotz unserer gemeinsamen Leidenschaft für den italienischen Wein. Aber wir teilen etliche Ansichten, wenn es um den modernen italienischen Wein geht. Und so sind es immer wieder die gleichen Weine, die uns gefallen. Nicht immer, aber immer öfter… lach!
Es ist wichtig zwischen Fiano aus Kampanien und Fiano aus Apulien zu unterscheiden. Die in Apulien beheimateten Rebsorten Fiano Minutolo, Fiano Aromatico und Fianello sind nicht mit dem Fiano aus Kampanien identisch. Es handelt sich um stark aromatische Rebsorten, welche ausschließlich in Apulien gedeihen.
Schaumweine, Spumanti, Proseccos und Champagner werden nach dem Zuckergehalt klassifiziert. Die weiter unten aufgeführte Liste ermöglicht es Ihnen, sich in diesem “Labyrinth” etwas besser zurecht zu finden.
Süsse Schaumweine gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Süss muss aber auch nicht immer billig bedeuten. Es gibt immer mehr qualitativ hochstehende Schaumweine, welche Sie unbedingt mal geniessen sollten.
Die Restzucker-Menge wird in Gramm pro Liter ausgewiesen.
Parker ist ein US-amerikanischer Weinkritiker und -autor. Er betreibt seit fast 30 Jahren professionellen Weinjournalismus. Seine Weinbewertungen mit den numerischen Parker-Punkten sind international ein massgeblicher Faktor zur Preisbildung auf dem Weinmarkt. Parker veröffentlicht seine Bewertungen in seinem zweimonatlich erscheinenden Newsletter „The Wine Advocate” und den Büchern „Bordeaux”, „Rhône Valley” und „Parkers Wein-Guide”.
Das international renommierte Magazin Wine Spectator mit Sitz in New York gehört sicher zu Klassikern der Weinbewertung und erscheint bereits seit 1976. Neben Robert Parkers Wine Advocate ist es die weltweit bekannteste Quelle für Weinbewertungen.
Aktuell erscheint der Wine Spectator 15 mal im Jahr und bespricht dabei bis zu 1.000 Weine jährlich. Neben der reinen Bewertung von Einzelweinen widmet sich das Magazin aber auch ganzen Regionen oder bespricht die aktuellen Jahrgänge in verschiedenen Weinbaugebieten im Detail.
Besondere Aufmerksamkeit erhält zudem die jährlich erscheinende Liste der Top 100 Wines. Die Bedeutung dieser Spitzenbewertungen und die Reichweite des Wine Spectator ist so groß, dass sich die Preise einzelner Weine auf der Top 100 Liste nach deren Veröffentlichung verdoppeln oder gar verdreifachen
Um Weine und deren Qualität zu beurteilen wird meistens das 100 Punkte-System verwendet (Parker, Wine Spectator, Wine Enthusiast, etc.):
- unter 70 Punkte: Nicht empfehlensert
- 70 bis 79 Punkte: Durchschnittliche Weine
- 80 bis 84 Punkte: Gut gemachte, solide Weine
- 85 bis 89 Punkte: Sehr gute Weine
- 90 bis 95 Punkte: Aussergewöhnliche Weine mit perfektem Charakter und Stil
- 96 bis 100 Punkte: Grossartige Weine, Klassiker
Der Wine Enthusiast ist ein 1988 gegründetes amerikanisches Lifestyle-Magazin, das neben Wein auch Reise- und Lebensmittel-Artikel publiziert. Inzwischen weltweit verbreitet, erreicht es fast eine Million Leser monatlich. Die Besonderheit sind die eigenständigen Redaktionen in den wichtigsten Wein-Nationen. Nach dem Wechsel der Italien-Chefin Monica Larner zu Parkers Wine-Advocate hat Kerin O’Keefe die Italien-Redaktion übernommen. Auch sie genießt seit Jahren eine hohe Reputation unter Italiens Winzern.
Seit einigen Jahren ist der Wine Enthusiast auch im Internet höchst aktiv und erfolgreich. Alle Wine-Reviews erscheinen unter winemag.com inklusive recht ausführlicher regionaler Beschreibungen.
|Empfohlene Trinktemperaturen
|Volle Rotweine
|16°C bis 18°C
|Leichte, tanninarme Rotweine
|14°C bis 16°C
|Beste Weißweine
|12°C bis 14°C
|Volle, aromatische Weißweine, Portwein, Süßweine
|10°C bis 12°C
|Leichte, frische Weißweine
|8°C bis 10°C
|Bitte beachten Sie, dass ein Wein sich schon beim Einschenken ins Glas um 1 bis 2 Grad erwärmt.
Unter Biologischem, Ökologischem oder auch Biologisch-Ökologischem Weinbau versteht man Produktionsformen für die Herstellung von Trauben und Wein auf der Grundlage möglichst naturschonender Maßnahmen unter Berücksichtigung von Erkenntnissen bez. Ökologie und Umweltschutz. Nach jahrelangen Verhandlungen zwischen den Mitgliedsstaaten wurde im Februar 2012 vom SCOF (Standing Committee on Organic Farming) eine EU-Verordnung mit genauen Regeln für Weinberg und gegenüber früher nun auch Keller für die Produktion von Biowein erlassen.
Die Region Apulien (ital. Puglia) mit der Hauptstadt Bari liegt tief im Süden Italiens. Die langgezogene Region besteht aus dem Sporn (das Gargano-Gebirge) und dem Absatz (die Halbinsel Salento) des Stiefels. Der Name geht auf die Apuli zurück; einen Stamm der Osker. Das Gebiet ist eines der ältesten Weinbaugebiete der Welt, denn schon vor 3.000 Jahren pflanzten hier die Phöniker und Griechen Rebstöcke an. Die Römer schätzten besonders den Wein aus Tarentum (Hafenstadt Taranto) und der Dichter Horaz (65-8 v. Chr.) beschrieb dieses Gebiet als einen Ort des „ewigen Frühlings“. Im Gegensatz zu den anderen südlichen Regionen Italiens gibt es kaum Berge. Die Landschaft besteht vor allem aus Hochebenen und Flachland.
Bezeichnung für einen Wein aus dunklen (blauen bis schwarzen) Rebsorten, der vor allem in wärmeren, südlichen Weinanbaugebieten in großen Mengen erzeugt wird. Rotwein hat einen größeren Anteil an Phenolen und einen kleineren Anteil an Säuren wie Weißwein. Die Farbe entsteht durch die in den Beerenschalen dunkler Trauben enthaltenen Anthocyane. Bei der klassischen Rotwein-Bereitung werden die Trauben gerebelt, das heißt die Stiele entfernt, und gequetscht. Nun setzt traditionell die (beim Weißwein nicht übliche) Maischegärung ein. Dabei erfolgt die Gärung des Mostes zusammen mit den Schalen und dem Fruchtfleisch.
In der Regel aus weißen (hellen) Rebsorten gekelterter Wein. Die Herstellung unterscheidet sich wesentlich von der aufwändigeren Rotwein-Bereitung, aber es erfolgen ähnliche Arbeitsschritte. Im Gegensatz zum Rotwein erfolgt sofort nach dem Abbeeren und Mahlen der Trauben das Pressen. Die Gärung des Mostes erfolgt überwiegend ohne Stiele und Beerenschalen.
Roséwein entsteht ausschließlich aus Rotweintrauben. Der Unterschied zu normalem Rotwein ist, dass der Most in der Regel sehr schnell von den Schalen getrennt wird. Der Wein wird also im Wesentlichen wie ein Weißwein ausgebaut. Durch die frühzeitige Separierung des Mostes von den Schalen erfolgt nur eine geringe Extraktion der Farbstoffe, denn die rote Farbe beim Rotwein kommt nur aus den Schalen.