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Bereits Anfang des Jahres wurde bekannt gegeben, dass Olivier Theyskens Linie für Theory aus mangelndem Erfolgeingestellt wird. Nun ist es soweit und er verlässt das Unternehmen.
Sein Stil hat den Geschmack der Kritiker zwar getroffen, aber nicht den der Kunden – jedenfalls nicht genug. Ob Theory nun einen neuen Creativ Director einstellt oder das interne Design-Team diese Arbeit fortführt ist bislang noch nicht bekannt.
Die Zusammenarbeit von Theory und Theyskens endet mit sofortiger Wirkung, die letzte Kollektion, die er für das Label entworfen hat, ist Resort 2015.
Olivier Theyskens hat bereits bei seiner ersten Kollektion 1997 nicht daran gedacht, ob die Teile Anklang bei der breiten Masse finden. Er entwarf die Kollektion ohne die Intention, dass die Teile sich jemals verkaufen würden. Julie Gilhart, Fashion Director von Barneys New York, kaufte die Kollektion entgegen seiner eigenen Erwartungen dann doch und so begann seine Karriere.
Sein Stil wird als Goth-Chic bezeichnet. Zudem hat er eine Vorliebe für Asymmetrie. Der gebürtige Belgier brach nach dem ersten Jahr sein Modedesign-Studium ab und gründete sein eigenes Label. 1998 erhielt Theyskens seine wohl wichtigste Anfrage für den Durchbruch in die Modewelt: Madonna wollte eins seiner Kleider zu den Academy Awards tragen. 2002 wurde er dann Kreativdirektor für Rochas und gewann Kunden wie Kirsten Dunst, Rachel Weisz und Sarah Jessica Parker für die Marke. 2006 wechselte er zu Nina Ricci und erhielt dort für seine Arbeit den Titel des besten internationalen Designers vom CFDA (Council of Fashion Designers of America). Nina Ricci verlängert seinen Vertrag jedoch nicht und so verließ er das Label 2009 wieder. Seit 2011 war er dann für Theory tätig.