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Kubb ist ein schwedisches Wurfspiel aus Holz, in dem sich zwei Teams von jeweils einer bis sechs Personen messen. Die Teams versuchen mit Wurfstöcken die Kubbs (Holzklötze) des gegnerischen Teams umzuwerfen. Das Team, welches zuerst alle gegnerischen Kubbs und den König umwerfen kann, gewinnt das Spiel. Ausführliche Kubbregeln findest du hier. Neben dem kompetitiven Element spielt auch der gesellige Aspekt eine wichtige Rolle. Gespielt wird meistens in Parks, vorzugsweise bei Sonne, und ab und zu gar mit einem Bier in der Hand.
In der Schweiz wird etwa seit dem Jahr 2000 Kubb gespielt. Damals herrschte im Ursprungsland Schweden ein eigentlicher Kubbboom, so manche*r Austauschstudent*in wurde dort vom Kubbvirus infiziert und brachte anschliessend ein Kubbset in die Schweiz mit. Seit 2004 werden in der Schweiz Kubbturniere veranstaltet, heute umfasst die Kubbtour mehr als 20 Veranstaltungen mit leicht zunehmender Tendenz. Jährlich findet eine Kubb-Schweizermeisterschaft statt, die für alle Schweizer Kubber*innen offen steht. Im Kanton Basel-Stadt ist Kubb seit 2013 gar als offizielle Sportart anerkannt und Teil des Dachverbandes des privatrechtlichen Sports.
Weitere Infos findest du auf diesen Seiten:
Zu Beginn des Spiels wird ein gleichzeitiger Wurf zum König durchgeführt. Das Team, das näher ist, ohne den König umzuwerfen, kann entweder anspielen oder die Seite wählen.
Das anspielende Team versucht, die gegnerischen Kubbs mit den Holzstöcken zu treffen.
Das andere Team muss die gefallenen Kubbs in die gegnerische Hälfte werfen.
Nachdem die Kubbs aufgestellt worden sind, müssen vor den hinteren Kubbs zuerst die vorderen getroffen werden.
Wird in einer Runde ein Feldkubb nicht getroffen, darf das gegnerische Team in der nächsten Runde von der weiter vorne gelegenen temporären Wurflinie werfen.
Die gefallenen Kubbs müssen in jeder Runde von Neuem eingeworfen werden. Es können also immer mehr Kubbs werden, die eingeworfen und getroffen werden müssen.
Um zu gewinnen, müssen in einer Runde mit 6 Stöcken alle Kubbs in der gegnerischen Hälfte und am Schluss der König umgeworfen werden.
1. Die Kubbs müssen komplett im Feld stehen, wenn sie aufgestellt wurden.
2. Nach zweimaligem fehlerhaftem Einwerfen sind die Kubbs ungültig und dürfen vom anderen Team frei in seiner Spielfeldhälfte platziert werden.
1. Nur von unten (Unterarmschüsse)
2. Nur mit vertikaler Rotation (keine Helikopterwürfe)