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Zugunfall in Bari - Die Anzeichen verdichten sich, dass der ehemalige Eishockey-Profi Peter Jaks (45) gestorben ist.
In Bari ist nach einem Zugunfall am 5. Oktober ein Leichnam aufgefunden worden, bei dem es sich um Jaks handeln könnte.
Die Tessiner Kantonspolizei veröffentlichte am Donnerstagabend um 19.50 Uhr in Absprache mit der Familie von Jaks ein Communiqué, in dem bestätigt wurde, dass Jaks tot sein könnte. Aufgrund der bislang bekannten Merkmale, so heisst es in der Mitteilung, dürfte es sich beim Opfer um den Vermissten handeln. Der Chef der Eisenbahnpolizei von Bari erklärte gegenüber dem "Corriero del Ticino", in der Umgebung des Unfallorts seien "persönliche Gegenstände gefunden worden, welche von den Eltern des Vermissten Peter Jaks zugeordnet wurden."
Der Unfall in der apulischen Hauptstadt hatte sich am Mittwoch um etwa sechs Uhr morgens ereignet, als das Opfer vom Regionalzug nach Foggia überfahren wurde. Derzeit ist die italienische Polizei mit der Identifizierung des Leichnams beschäftigt, möglicherweise wird aber auch erst ein DNA-Test endgültige Klarheit bringen.
Jaks, der am Samstag zu seiner Mutter nach Tschechien reisen wollte, wurde zuletzt in der Nacht auf Montag gesehen. In Potenza, der Hauptstadt der Region Basilicata war er damals von einer Polizeipatrouille routinemässig kontrolliert worden.
Jaks kam 1966 in der damaligen Tschechoslowakei zur Welt und spielte bei Ambri-Piotta, Lugano und den ZSC Lions in der NLA Eishockey. Zudem stürmte er zwischen 1989 und 1998 149-mal für die Schweizer Nationalmannschaft. Nach seiner Spielerkarriere war er als Eishockeyfunktionär tätig.
Zugunfall in Bari - Die Anzeichen verdichten sich, dass der ehemalige Eishockey-Profi Peter Jaks (45) gestorben ist.