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Der Pianist Michail Lifits wurde 1982 im usbekischen Taschkent geboren, wo er im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel begann. Als Sechzehnjähriger übersiedelte er nach Deutschland und setzte dort seine Ausbildung an der Musikhochschule in Hannover fort, in den Klassen von Karl-Heinz Kämmerling und Bernd Goetzke. Ausserdem absolvierte er Kurse bei Boris Petrushansky an der Akademie «Incontri col Maestro» im italienischen Imola. 2009 gewann Lifits den Ersten Preis, den Publikumspreis und einen Sonderpreis für die beste Mozart-Interpretation beim «Concorso Pianistico Ferruccio Busoni». Danach konnte er seine internationale Karriere aufnehmen, die ihn in die Carnegie Hall und ins Lincoln Center nach New York, in die Berliner Philharmonie, in den Münchner Herkulessaal und den Gasteig, in die Sala Verdi nach Mailand, die Zürcher Tonhalle, das Amsterdamer Concertgebouw und den Brüsseler Palais des Beaux-Arts führte. Michail Lifits trat als Solist mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Moskauer Solisten, dem The Hague Philharmonic, den Münchner Symphonikern und dem Orchestra Haydn di Bolzano auf. Vor allem ist er ein gefragter Kammermusiker und arbeitet regelmässig mit den Geigerinnen Alexandra Conunova, Veronika Eberle und Vilde Frang, dem Bratschisten Nils Mönkemeyer und den Cellisten Nicolas Altstaedt, Marie-Elisabeth Hecker und Steven Isserlis zusammen. Er war zu Gast bei den Festspielen in Schwetzingen, Bad Kissingen, Mecklenburg-Vorpommern und im Rheingau, beim Klavier-Festival Ruhr, beim Bergen Interna-tional Festival und bei den BBC Proms. 2012 erschien seine Debut-CD mit Werken Mozarts, 2015 ein Album mit Schubert-Sonaten. Zuletzt veröffentlichte er 2017 Schostakowitschs 24 Präludien op. 34 sowie das Klavierquintett des Komponisten mit dem Szymanowski Quartet.
Juli 2019