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Die Erhöhung ab März sei nach Lohngesprächen mit den Sozialpartnern Syna und dem Kaufmännischen Verband Schweiz geschehen schreibt Lidl in einer Medienmitteilung. Jetzt bezahle das Unternehmen nach eigenen Angaben mit 4’360 Franken (24.50 Franken pro Stunde), den höchsten Mindestlohn im Lebensmittel-Detailhandel in der Schweiz. Damit werde auch die Gesamtlohnsumme um 1,5 Prozent erhöht.
Dies habe Auswirkungen auf die generelle Lohnerhöhung, die nun um 0,5 Prozent höher ausfalle. Mit der Erhöhung wolle Lidl den Mitarbeitenden für den grossen Einsatz während der Corona-Krise danken, wie der Händler weiter schreibt. Ausserdem solle damit die Systemrelevanz des Lebensmittel-Detailhandels unterstrichen werden. Lidl hat den Einsatz während der Corona-Pandemie im letzten Jahr, ausserdem bereits mit Sonderprämien in Höhe von über 2 Mio. Franken verdankt.
Der Lidl-Gesamtarbeitsvertrag garantiert neu Mindestlöhne von:
4’360 Franken für ungelernte Mitarbeitende (entspricht 24.50 Franken pro Stunde)
4‘400 Franken für eine 2-jährige Lehre (entspricht 24.70 Franken pro Stunde)
4‘500 Franken für eine 3-jährige Lehre (entspricht 25.30 Franken pro Stunde)
Bis anhin hatte Lidl Schweiz Mindestlöhne in Höhe von 4’100 Franken für Ungelernte, 4’200 Franken für 2-jährig Gelernte und 4’350 Franken für 3-jährig Gelernte bezahlt.