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Ich bräuchte Ihren Rat. Wir haben im Moment zwei konkrete Fälle, wo man eigentlich den Lohn nach unten anpassen müsse. Insbesondere auch, um die Lohn-Fairness innerhalb der Firma zu wahren. Wie würden Sie hier vorgehen?
Fall 1:
Wir haben vor, zwei unserer Teams umzustrukturieren. Ein geschätzter Arbeitskollege würde aber dabei eine neue, verkleinerte Verantwortung bekommen. Sein Salär ist aber bereits schon sehr hoch innerhalb des Job-Grades.
Fall 2:
Ein weiterer Mitarbeiter ist auf der aktuellen Stelle am falschen Platz. Anstatt ihn zu entlassen (der werte Herr ist bereits über 50 und bringt sehr viel technisches Fachwissen mit), möchten wir ihm gerne intern eine andere Rolle anbieten. Allerdings wäre diese mit weniger Verantwortungen ausgestattet, d.h. sie wäre eigentlich ein ganzes Job Grad tiefer als seine bisherige Stelle.
Was ist Ihre Erfahrungen? Eigentlich müssten wir in beiden Fällen das Salär anpassen. Was hat man für Optionen?
Sollte man ihm die neue Stelle inkl. den neuen Lohn anbieten und falls er die Stelle / den Lohn nicht akzeptieren will, halt kündigen (Wäre das Rechtens? Im Fall 2 wäre ja eine Low Performance da, im Fall 1 eigentlich nicht).
Soll man es dem Mitarbeiter eifach sagen, dass er eigentlich überbezahlt ist, aber ihm trotzdem den Lohn lassen?
Sollte man unabhängig von der Kommunikation seinen Teuerungsausgleich in den nächsten Jahren streichen, da er eh schon überbezahlt ist (in dem Fall müsste man es ihm wohl auch so begründen?)
Oder... halt einfach nicht sagen und halt riskieren, dass andere es raus finden, dass wir Mitarbeiter für ihr Job Grade ungerechtfertigt überbezahlen? Oder dass bei der nächsten Re-Org. diese Person sogar noch eine höhere Gefahr hat, abgebaut zu werden, weil es ja überbezahlt ist?
Vielen Dank für Ihre Hilfe!