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Ich habe Symptome, die auf ein Ungleichgewicht des Sympatikus und Parasympatikus hindeuten. Z.B. langsamer Herzschlag (trotz Sport), niedriger Blutdruck, kalte Hände, kalte Füsse. Dieses deutet auf einen zu ausgeprägten Parasympatikus (Vagotonie) hin. Hat jemand Erfahrung oder eine Idee dieses wieder ins Gleichgewicht zu bekommen?
auch Dir alles Gute und vor allem viel Gesundheit im neuen Jahr
Zitat von KayenHH
Ich habe Symptome, die auf ein Ungleichgewicht des Sympatikus und Parasympatikus hindeuten. Z.B. langsamer Herzschlag (trotz Sport), niedriger Blutdruck, kalte Hände, kalte Füsse. Dieses deutet auf einen zu ausgeprägten Parasympatikus (Vagotonie) hin. Hat jemand Erfahrung oder eine Idee dieses wieder ins Gleichgewicht zu bekommen?
Das ist eine interessante Frage, allerdings frage ich mich auch, ob Deine Schlussfolgerung überhaupt richtig ist.
Ich habe bis auf den langsamen Herzschlag (der Puls ist bei mir eher hoch, die Arterien pulsieren teils so, dass ich schon Ultraschall-Untersuchungen beim Internisten deswegen hatte) dieselben Symptome. Vor allem meine Füße sind ohne Wärmflasche im Winter partout nicht warmzuhalten, die Beine "sterben" bis zum Knie ab, auch wenn ich mich in einer normal warmen Wohnung aufhalte (habe kürzlich einen Freund besucht, der keine Wärmflasche im Haus hatte, das wurde irgendwann richtig quälend - die Decke, die er mir brachte, nützte garnichts). Bei mir ist das allerdings mit einem ständigen "unter Strom stehen" und "auf der Hut sein" gepaart (Anspannung, Hibbeligkeit und Unruhe bis hin zu Hektik), man muss mich sozusagen festbinden, damit ich mal eine halbe Stunde ruhig irgenwo sitzen bleibe. Fühlt sich so an, als ob permanent Stresshormone ausgeschüttet werden und deshalb habe ich mich bisher eher unter Kuklinskis "Sympathikus-Stress" eingeordnet...
Der Sympathikus ist der Teil des Nervensystems, der den Körper auf Leistung einstellt. D.h., Muskeln, Herz-Kreislauf-System, Atmung und die Sinne werden auf Flucht-, Jagd- oder Kampfreaktion vorbereitet und zu Höchstleistungen befähigt.
Das trifft es ganz gut ich habe allerdings nicht allzu sehr hinterfragt, ob die Gesamtsymptomatik dazu passt Das ist jetzt auch meine Frage: Welche Symptomkonstellationen lassen auf was schließen
Bei mir tritt ja sozusagen eine "Unter-Aktivität" einiger Körperfunktionen (Durchblutung, Wärme) kombiniert mit einer "Über-Aktivität" anderer Bereiche (Unruhe, Anspannung,...) auf. Mir tut eine Kombination aus bewusster Entspannung (ein Hilfsmittel ist für mich dabei Yoga) und regelmäßiger körperlicher Bewegung gut. Ein Wundermittel ist das allerdings auch nicht und erfordert Disziplin.
Grüße
Kate
__________________
Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.
Hinweis:
Moderatoren sorgen für die Rahmenorganisation im Board. Beteiligen sie sich inhaltlich, sollte aus ihrer Moderatorenfunktion keine spezielle fachliche Kompetenz abgeleitet werden.
Das scheint mich zu bestätigen: Sympathikus-Stress und schlechte Durchblutung geht durchaus zusammen. Die "kleinen Arterien" vermute ich dabei auch eher in Richtung Gliedmaßen und genau die sind bei mir kalt. Die Körpermitte dagegen und der meine "Steuerzentrale" (Kopf) sind immer voll auf Betriebstemperatur (manchmal auch darüber), wie man es auf der Flucht oder Jagd eben braucht
Grüße
Kate
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Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.
Hinweis:
Moderatoren sorgen für die Rahmenorganisation im Board. Beteiligen sie sich inhaltlich, sollte aus ihrer Moderatorenfunktion keine spezielle fachliche Kompetenz abgeleitet werden.
Und hier eine Symptomzusammenstellung aus einem Beitrag von Notoo aus der Nachbar-Rubrik "Oxidativer / Nitrosativer Stress":
Blutdrucksteigerung
Ohrgeräusche
Störungen des Gedächtnisses, der Konzentration und Merkfähigkeit
psychische Störungen bis hin zu Depressionen
Herzattacken bis hin zu Rhythmusstörungen des Herzens
gestörte Darmtätigkeit mit Verminderung der Aufnahme von Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Fettsäuren und Aminosäuren, was zu enormen Stoffwechseleinschränkungen und zu Folgeerkrankungen führen kann.
Schlafstörungen
Störungen des vegetativen Nervensystems (Schweißregulation, Verdauungsstörungen....)
Gereiztheit und Empfindlichkeit gegen äußere Reize
starke Empfindlichkeit gegen Sinnesreize
kalte Hände und/oder Füße
Störungen der Temperaturregulation
Irritationen des Hormonhaushaltes
Störungen der Blutverteilung (Gesicht sehr blass)
Sehstörungen mit wechselnder Intensität - der Augenarzt kann aber nichts finden
Metabolictyping führt die Unausgeglichenheit von Sympathikus und Parasympathikus auf eine unausgeglichene Ernährung bzw. Mängel an Nährstoffen einerseits bzw. ein Zuviel andererseits zurück.
.....
Jedes Nahrungsmittel und jeder Nährstoff wirkt sich auf unterschiedliche Menschen unterschiedlich aus, je nachdem, welches System den Stoffwechsel dominiert!
Um dieses Prinzip zu verdeutlichen, sollen beispielhaft die möglichen Auswirkungen eines einzigen Nährstoffs auf das Autonome und auf das Verbrennungssystem betrachtet werden, die Wirkung des Minerals Kalium, eines Nährstoffs der Gruppe 1 (mehr zu den Gruppen im nächsten Abschnitt). Dieses Prinzip der unterschiedlichen Auswirkungen eines Nährstoffs gilt entsprechend für sehr viele andere Nährstoffe und führt zu deren Empfehlung für die jeweiligen Ernährungstypen.
Der Einfluss von Kalium auf das Autonome Nervensystem:
Kalium stärkt den parasympathischen Zweig des Autonomen Nervensystems. Dies führt beim Parasympathikus-Dominanten Typ - bei dem dieser Zweig sowieso stark ist - zu einer Überbetonung dieser Seite. Es entsteht ein noch größeres Ungleichgewicht, die Parasympathikus-Eigenschaften treten übermäßig hervor. Der Stoffwechsel wird in Richtung basisch (alkalisch) verschoben. Es zeigen sich Symptome, die sich als hypo-aktiv charakterisieren lassen: weniger Energie, müde, antriebslos, depressiv, usw.
Im Gegensatz dazu wirkt Kalium auf den Sympathikustyp positiv. Denn hier überwiegt der sympathische Zweig. Sein zu starker Einfluss wird durch Kalium ausgeglichen, weil es den Parasympathikus stärkt. Beim Sympathikus-Dominanten Typ - der eher hyper-aktiv (überdreht, aggressiv, übersäuert, usw.) ist - führt das Kalium also zu einer besseren Stoffwechsellage.
Der Einfluss von Kalium auf das Verbrennungssystem:
Kalium beschleunigt die Verbrennungsrate. Dies führt beim Schnell-Dominanten Typ - bei dem die Verbrennung sowieso zu schnell ist - dazu, dass diese Seite noch stärker wird. Es entsteht ein noch größeres Ungleichgewicht, die Schnellverbrenner-Eigenschaften treten übermäßig hervor. Der Stoffwechsel wird in Richtung sauer (azidotisch) verschoben. Es zeigen sich Symptome, die sich als hyper-aktiv (überdreht, aggressiv, übersäuert, usw.) charakterisieren lassen.
Im Gegensatz dazu wirkt sich die Beschleunigung der Verbrennungsrate durch Kalium beim Langsamverbrenner positiv aus. Beim Langsam-Dominanten Typ - der eher hypo-aktiv (weniger Energie, müde, antriebslos, depressiv, usw.) ist - führt das Kalium also zu einer besseren Stoffwechsellage....
Im Prinzip leuchtet mir dieser Ansatz ein; auf jeden Fall lohnt es, darüber nachzudenken, ob - warum auch immer - das Gleichgewicht der Spurenelemente und Vitamine einigermaßen hergestellt ist.
Ich könnte mir vorstellen, daß da eine Haarmineralanalyse Klarheit bringen kann. Oder?
lieben Dank für Deine Gedanken. Du hast recht, ich weiß nicht genau ob meine Schlußfolgerung richtig ist.
Also meine Gliedmaßen sind kalt, was sich ungünstig auf meine Nackenmuskulatur auswirkt. Dieses Kälte wird bei Stresssituationen verstärkt. Hände und Füße werden dann noch kälter.
Mein Gesicht wiederum glüht, als wenn ich Fieber hätte und wird rot bzw. hektische Flecken. (Dieses allein weist auf einen zu dominaten Sympathikus hin und wird durch Einnahme von B-Vitaminen noch verstärkt)
Während alle anderen Symptome (Verstopfung, langsamer Puls (Ruhepuls 48 - 55), niedriger Blutdruck auf einen überaktiven Parasympathikus hinweisen.
Also ich bin irgendwie schwer einzuordnen, wie immer eigentlich, der Kolibri.
Liebe Grüße
Kayen
Hallo Uta,
Dir auch lieben Dank für Deine Forschung.
Meine Schilddrüsenwerte sind bis jetzt o.k. Toi, toi, toi.
Mit der Metabolic-Balance Geschichte habe ich mich bereits schon mal im vergangenen Jahr beschäftigt.
Viele HH-Heilpraktiker bieten hier eine Systemblutauswertung an aus 40 verschiedenen Blutwerten. Danach wird dann mein Stoffwechsel bestimmt und ich bekomme eine Liste mit allen Nahrungsmitteln, die gekennzeichnet sind mit gut bzw. sind schlecht für meinen Stoffwechsel. Diese Aussage soll ein Leben lang gelten und sehr sinnvoll sein.
Diese Therapie kostet mit therapeutischer Begleitung 3oo Euro inklusive aller Blutwerte. Tja, bin wie gesagt noch am überlegen. Ich kann mir garnicht vorstellen, dass man ein Leben lang immer gleich ist.
ich bin gerade auf eine Seite im Internet gestossen, die mich nachdenklich
gestimmt hat.
Und zwar kann man ein Ungleichgewicht im vegetativen Nervensystem
NICHT BEWUSST steuern.
Wenn ich jetzt gestresst oder ängstlich bin kann ich wahrscheinlich
in dem Moment, wo aktiv in meinem Körper Stress oder Angst in einer
unerwarteten Situation gezeugt wird, darauf keinen Einfluss nehmen.
Hier ein Auszug aus dem Link: Natürliche Mittel bei vegetativer Dystonie
DIE (NEURO)- VEGETATIVE DYSTONIE
Sie ist ein Ungleichgewicht des vegetativen Nervensystems (früher: Neurasthenie). Herzklopfen, Magenschmerzen, Beklemmungsgefühle, Unruhe, Angstzustände, kalte Hände und Füße, Kopfschmerzen ohne erkennbare Ursache sind die wichtigsten Symptome. Das vegetative Nervensystem kann nicht bewußt beeinflußt werden, es dient vor allem der Regelung der Lebensfunktionen wie Atmung, Verdauung etc.
Eine bewährte Teemischung zur Umstimmung und Dämpfung des Vegetativums: je zehn Gramm Weißdornblüten, Hopfenzapfen, Orangenblüten, Lavendel- und Hibiskusblüten, je 30 Gramm Johanniskraut und Melissenblätter. Zwei gehäufte Teelöffel der Mischung mit einem Viertelliter heißem Wasser übergießen, zugedeckt fünf Minuten ziehen lassen. Morgens und mittags jeweils nach dem Essen in Ruhe eine Tasse schluckweise und möglichst warm trinken. Abends die Dosis auf drei gehäufte Teelöffel steigern, Tee eventuell mit Honig süßen, 30 Minuten vor dem Schlafengehen trinken. Eine Kur mit dieser Mischung sollte vier bis acht Wochen lang durchgeführt werden. Wer für eine Teekur nicht genug Zeit hat, kann sich spezielle Tropfen zusammenstellen lassen: je 30 Gramm Avena-Urtinkur und Passiflora-Urtinktur, je zehn Gramm Bitterorangen- und Baldrian-Tinktur. Zweimal täglich je zehn bis 20 Tropfen auf Zucker, vor dem Schlafengehen sollte die Menge verdoppelt werden.
Hallo zusammen
ich war bei einem Routinecheck beim Arzt. Alles ok ausser Blutdruck bei ihm gemessen sehr hoch (180/105 Puls 97). Ich konnte das nicht verstehen, da ich sehr sportlich bin, nicht übergewichtig, keine Diabetes etc. Habe dann zuhause längere Zeit morgens und abends gemessen und bin mit einem Durchschnitt 129/87 davongekommen. Jedesmal wenn sich die Manschette aufgeblasen hat bin ich sehr angespannt geworden und mein Puls ist auf über 85 gestiegen, wo ich doch einen Ruhepuls von nur ca. 60 habe. Ich konnte das trotz grosser Entspannungsbemühungen nicht vermeiden. Ich habe es nicht fertiggebracht, eine Messung mit Puls um die 60 zu machen. Korrelieren Blutdruck und Puls wirklich derart und ist der Sympaticus evtl. Auslöser des Problems?
Andererseits hatte ich schon ab und zu einen kleinen Kreislaufkollaps mit Unwohlsein und leicht vernebleter Sicht mit ganz kurzer Ohnmacht, d.h. doch Abfall des Blutdrucks und des Puls. Dies bei Flugreisen oder Kinobesuch in eingeklemmtem Sitz.
Wer hat dazu eine plausible Erklärung?