Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/250988

<h2>SubmittedText<h2><p>Es wird unbestritten sein auf die Löhne von den Bundesmitarbeitenden einen Teil-Teuerungsausgleich zu gewähren.</p><p>Wäre es für den Bundesrat eine Möglichkeit dafür die Wochenarbeitszeit, zumindest bei allen Bereichen in der die Home-Office Möglichkeit besteht, was zu persönlicher Zeiteinsparungen für den Arbeitsweg führt, leicht anzuheben?</p><p>Somit könnte zumindest dem ungebremsten Stellenwachstum entgegengewirkt und mitgeholfen werden den Fachkräftemangel zu entschärfen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Ein Teuerungsausgleich dient dem Erhalt der Kaufkraft und nicht der finanziellen Abgeltung einer Arbeitszeiterhöhung. Wenn die Wochenarbeitszeit der Angestellten erhöht werden soll, wird dies zusätzliche finanzielle Folgen haben. Ohne gleichzeitige finanzielle Abgeltung käme eine derartige Massnahme einer Lohnkürzung gleich. Mit einer Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit ohne finanzielle Abgeltung würde der Bundesrat die Anstellungsbedingungen der Bundesverwaltung verschlechtern. Damit würde es für die Bundesverwaltung noch schwieriger, qualifiziertes Personal zu finden. Selbst eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit mit entsprechender finanzieller Abgeltung dürfte sich für die Bundesverwaltung auf dem Arbeitsmarkt als nachteilig erweisen, da der Trend in der Arbeitswelt eher hin zu kürzeren und flexibleren Arbeitszeiten geht. Aus diesen Gründen lehnt der Bundesrat eine solche Massnahme ab.</p>