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Ein Sikorsky S-76 mit sieben Personen an Bord ist am Freitag kurz nach dem Start auf dem Atatürk-Flughafen in Istanbul laut einem Augenzeugen bei Nebel in einen Fernsehturm geflogen und abgestürzt. Mindestens fünf Personen seien dabei ums Leben gekommen, meldet der Independent.
An Bord des privaten Helikopters seien sieben Menschen gewesen, darunter vier Russen, sagte der Vorsitzende des Konglomerats Eczacibasi, dem der Helikopter gehörte. Das Unglück ereignete sich bei schlechter Sicht.
In türkischen Medien waren Bilder von dem Helikopterwrack zu sehen, von dem dichter schwarzer Rauch aufstieg. Zahlreiche Kranken- und Feuerwehrwagen waren vor Ort, Rettungskräfte suchten die Gegend im westlichen Viertel Büyükçekmece ab.
Die Autobahn E5 wurde laut Anadolu in beide Richtungen vorübergehend gesperrt, nachdem Teile des verunglückten Helikopters darauf gestürzt waren. Am Boden sei offensichtlich niemand verletzt worden, sagte der Bürgermeister von Büyükçekmece, Hasan Akgün.
An Bord des Helikopters seien vier russische Gäste sowie ein führender Manager von Eczacibasi sowie die beiden Piloten gewesen, sagte Bülent Eczacibasi.
Medien zitierten Augenzeugen, wonach der Helikopter in einen alten Fernsehturm geflogen war und danach auseinandergebrochen sei. Gouverneur Sahin konnte diese Angaben zunächst nicht bestätigen und verwies auf laufende Ermittlungen.
Istanbul liegt seit Tagen unter einer Nebelglocke. Dies führte bereits zu Störungen im Flug- und Fährbetrieb in der Stadt am Bosporus. (sda/afp)