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Raiffeisen hat mit dem amerikanischen Justizdepartement (DoJ) im Rahmen des Programms zur Beilegung des Steuerstreits eine Vereinbarung erzielt, wie die Bank in einer Mitteilung am Freitagmorgen schreibt. Diese umfasse alle Raiffeisenbanken und Niederlassungen und sorge dafür, dass das US-Bankenprogramm ohne Zahlung einer Busse abgeschlossen werden konnte.
Raiffeisen hatte im November 2013 entschieden, am US-Programm zur Bereinigung der steuerlichen Vergangenheit rund um die Betreuung von Kunden mit US-Bezug teilzunehmen und reichte dem amerikanischen Justizdepartement (DoJ) am 31. Dezember 2014 einen entsprechenden Letter of Intent zur Teilnahme in der Kategorie 3 ein.
Die US-Ermittler gingen über Jahre gegen Banken vor, die reichen Amerikanern bei der Steuerhinterziehung geholfen haben sollen. Seit 2013 konnten rund 80 Institute den Streit beilegen, indem sie ihre Geschäftspraktiken und Details zu den betroffenen Konten offenlegen. Ihre Zahlungen summieren sich auf 1,3 Milliarden Dollar.
Am Donnerstagabend hatte die Bank Vontobel erklärt, das Institut habe die Gespräche mit dem US-Justizministerium ohne Zahlung einer Strafe abgeschlossen.
(cash)