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In souveräner Art und Weise gewinnt der australische Leader Michael Matthews die sechste Giro-Etappe von Sassano nach Montecassino in einem Viererspurt vor Tim Wellens (Be) und Landsmann Cadel Evans.
Vier Ausreisser mit Andrea Fedi, Marco Bendiera, Edoardo Zardini und Rodolfo Andres Torres, die schon nach elf Kilometern ausgerissen waren und einen Maximalvorsprung von 14 Minuten herausgefahren haben, wurden wenige Kilometer vor dem 8,7 km langen Schlussaufstieg nach Montecassino wieder eingeholt.
Kurz darauf ereignete sich ein Massensturz, in den mehr als ein Dutzend Fahrer verwickelt waren. Am schlimmsten scheint es Giampaolo Caruso erwischt zu haben, der minutenlang am Boden liegend behandelt werden musste.
Sechs Fahrer nutzten die Verwirrung und setzten sich im Aufstieg entscheidend ab. Darunter der australische Leader Michael Matthews und dessen Landsmann Cadel Evans, der vom seinem BMC-Teamkollegen Steve Morabito bis drei Kilometer vor dem Ziel tatkräftig unterstützt wurde. Der Schweizer verbesserte sich mit Etappenrang sechs auf den vierten Gesamtrang mit 1:25 Minuten Rückstand.
Vier Fahrer spurteten schliessen um den Etappensieg, den sich der Träger des Maglia rosa vor dem Belgier Tim Wellens holte. Im Gesamtklassement liegt der Etappendritte Evans nun 21 Sekunden hinter seinem Landsmann, die übrige Konkurrenz um den Gesamtsieg verlor 49 und mehr Sekunden. (pre/si)
Die vierte Saison ohne Abstieg (2019, 2020, 2021 und 2022 keine Liga-Qualifikation). Die zweite Saison mit durcheinandergewürfeltem Spielplan. Die zweite Saison der wohlfeilen Ausreden, weil es so viele Verschiebungen und Ausfälle gibt. Unter diesen Voraussetzungen ist es nicht einfach, eine Leistungskultur zu hegen und zu pflegen. Der SC Bern und die SCL Tigers haben sportlich diese zwei letzten Jahre am unglücklichsten gemanagt. Beide haben die Leistungskultur verlottern lassen. Beide haben diese Saison bei der Wahl des Trainers kein Glück gehabt. Beide zahlen die Rechnung dafür.