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Worum geht es? Anfang des 20. Jahrhunderts verlassen junge Japanerinnen ihre Heimat, um in Kalifornien japanische Einwanderer zu heiraten. Keine kennt ihren Zukünftigen, alle stellen sich die gleichen Fragen: Werden sie ihre Ehemänner erkennen? Was passiert in der Hochzeitsnacht? Werden sie die grosse Liebe finden? Julie Otsuka gelingt ein eindringliches Porträt dieser Einwanderinnen, die nach Pearl Harbor wieder zu Aussenseiterinnen werden
Wer ist die Autorin? Julie Otsuka, 49, wuchs in Kalifornien auf und lebt heute in New York. Ihr zweiter Roman, «Wovon wir träumten», war 2011 unter den Finalisten für den National Book Award.
Der wichtigste Satz? Ein Mädchen muss sich einem Zimmer anpassen: Es muss anwesend sein, ohne den Anschein zu erwecken, dass es existiert.
Was macht das Buch aus? Julie Otsuka gelingt es, sprachlich einen einzigartigen Rhythmus zu erzeugen.
Nach der Lektüre? Man ist betroffen vom Schicksal dieser unbekannten Japanerinnen, die nach Amerika fuhren, um zu heiraten. KATI MOSER