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Die Ringerstaffel Sense stieg letztes Wochenende mit einem siebenköpfigen Team in die nationalen Wettkämpfe in Einsiedeln. Mit dabei waren Svenja Jungo, Melvin und Ronan Feyer, Jonas und Noah Schwaller, Julia Lötscher und Jan Faller.
Die Leistung des Tages gelang Jonas Schwaller. Er errang in der Kategorie Jugend A bis 66 kg den Schweizer Meistertitel. Im Halbfinal konnte er gegen Peter Zberg von der RR Schattdorf seine Qualität auf der Matte beweisen und rang den Kontrahenten mit 11:0 durch technische Überlegenheit nieder. Damit war er für den Finalkampf um Gold qualifiziert. Dort erwartete ihn das Duell gegen Jan Gross vom RC Winterthur. Auch diese Herausforderung meisterte der Sensler. Trotz einiger Punktverluste lautete das verdiente Endresultat 10:8 für Schwaller.
Sein Bruder Noah Schwaller (Jugend A bis 53 kg) erwischte ebenfalls einen guten Tag und zeigte eine starke Leistung. In insgesamt vier Kämpfen setzte er sich drei Mal mit technischer Überlegenheit durch. Zweimal davon 10:0 ohne eigenen Punktverlust (im Auftaktkampf gegen Yannick Wallimann von der RR Hergiswil und später gegen Ali Menasri von Genève-Lutte). Gegen Marc Nötzli vom RC Rapperswil musste er nur zwei Punkte abgeben, bevor er mit 12:2 zum Sieger durch technische Überlegenheit erklärt wurde. Einzig eine Niederlage gegen Patrick Kurmann vom RC Willisau verhinderte den Einzug in den Final. Trotz zwischenzeitlicher Führung musste er sich knapp nach Punkten geschlagen geben. Im Finalkampf um Bronze überzeugte er dann wieder und besiegte erneut Marc Nötzli, den er in der zweiten Runde schon durch technische Überlegenheit geschlagen hatte. Dadurch sicherte er sich die verdiente Bronzemedaille.
Svenja Jungo und Melvin Feyer im Direktduell um Bronze
Svenja Jungo und Melvin Feyer traten beide in der gleichen Gewichtsklasse bis 38 kg an. Mit insgesamt 20 Teilnehmern war diese Klasse sehr gut besetzt. Svenja Jungo startete souverän in ihren Wettkampf und setzte sich gegen ihre ersten Gegner, Fabian Von Bergen vom RC Oberhasli und Lars Epp von der RR Schattdorf mit technischer Überlegenheit durch. Es folgte ein Freilos, bevor sie auf den späteren Goldmedaillengewinner Magomed Batsiev von der RR Hergiswil traf und den Kampf durch Schulterniederlage abgeben musste. Nach einem weiteren Freilos setzte sich Svenja erneut durch technische Überlegenheit gegen Philipp Aregger von der RR Hergiswil durch. Damit war sie für die Finalrunde um Bronze qualifiziert.
Melvin traf gleich zu Beginn auf den starken Magomed Batsiev und verlor seinen Auftaktkampf mit 4:14 durch technische Unterlegenheit. Diese Niederlage sollte jedoch die einzige an diesem Tage bleiben. Drei Siege durch technische Überlegenheit sowie ein Punktsieg und ein Schultersieg gegen Tobias Bammert von der RR Tuggen brachten auch ihm den Einzug ins kleine Final um Bronze. Im Kampf um Bronze kam es dann zum Aufeinandertreffen zwischen Svenja Jungo und Melvin Feyer. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Am Ende lautete das Resultat 13:10 zugunsten von Melvin Feyer, der sich mit diesem knappen Punktsieg den dritten Platz sicherte.