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Die mexikanische Polizei hat drei Kinder aus der Gewalt von Kriminellen befreit. Sie waren zuvor über das populäre Online-Spiel «Free Fire» rekrutiert worden, sagte der stellvertretende Minister für Öffentliche Sicherheit, Ricardo Mejía, am Mittwoch. Demnach sollten sie mehr als 1300 Kilometer von ihrem Herkunftsort entfernt als Spitzel arbeiten.
Die Kinder im Alter von 11 bis 15 Jahren stammten aus der Gemeinde Tlacolula de Matamoros im südlichen Bundesstaat Oaxaca. Einer von ihnen habe sich im Internet mit einem anderen Gamer angefreundet, der ihm die Arbeit anbot. Er habe akzeptiert und zwei Schulfreunde eingeladen, sagte Mejía bei der täglichen Pressekonferenz des Präsidenten Andrés Manuel López Obrador.
Die Kinder sollten in der Stadt Monterrey im Norden des Landes Radiofrequenzen abhören und die Kriminellen über mögliche Polizeipräsenz alarmieren. Welche Bande hinter dem Anwerbeversuch steckte, ist bislang noch unklar. Für ihre Arbeit sollten die Kinder alle zwei Wochen 8000 Peso (340 Euro) erhalten.
Auf Anzeige der Familien gelang es der Polizei, die Kinder ebenfalls über das Online-Spiel aufzuspüren und noch vor ihrer Abreise aus einer Wohnung in einem anderen Ort in Oaxaca zu retten. Eine Verdächtige wurde festgenommen. (aeg/sda/dpa)
Rund ein halbes Jahr nach der überraschenden Freilassung von Schauspieler Bill Cosby (84) will die zuständige Staatsanwaltschaft diese Entscheidung mit Hilfe des höchsten US-Gerichts anfechten. Eine entsprechende Petition sei dem Surpreme Court übergeben worden, teilte die Staatsanwaltschaft im Bezirk Montgomery County im US-Bundesstaat Pennsylvania am Montag mit. Ob der Surpreme Court sich aber wirklich mit dem Fall beschäftigen wird, war noch nicht klar. Die grosse Mehrheit solcher Petitionen weist das Gericht ab.