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Hanna Rauber: Of Salt and Rice. Life and Trade of the Bhote Khampa in Far West Nepal
Die Bhote Khampa sind eine kleine tibetisch-sprechende Gesellschaft die während Generationen als migrierende Händler vom Tauschhandel von Salz mit Reis lebten. Ziegen und Schafe waren ihre Packtiere mit denen sie von Purang in Far West Tibet – ein wichtiger Umschlagsplatz für tibetisches Salz – über die hohen Pässe im Himalaya durch die Hügel Nepals hinunter an die nepalisch/indische Grenze zu den Märkten mit indischem Salz und zurückwanderten. Auf dem Weg durch die Hügel tauschten sie im Frühjahr indisches Salz und im Herbst tibetisches Salz gegen Reis mit den Hügelbauern. In den 1990er Jahren schloss China die Grenzen im Far West, womit der traditionelle Salzhandel ein Ende fand.
Die Ethnographie ist ein historisches Dokument aus den 1970er Jahren, illustriert mit Fotos, Karten, Grafiken und persönlichen Lebensgeschichten der Khampa. Sechs Kapitel geben Einblick in die Geschichte und Etymologie des Wortes Khampa, in den Alltag und dem Leben im Zelt, in das Gemeinschaftsleben mit den Heiratsritualen und der traditionellen Rechtsprechung, in die Frauen- und Männerarbeiten, und in das spirituelle Leben mit buddhistischen und archaischen, vorbuddhistischen Ritualen. Der Epilog zeigt eine Kopie der Petition der Khampa an König Birendra für Landerwerb und beschreibt die wirtschaftlichen und bedeutsamen politischen Veränderungen seit 1990: die Integration der nicht-hinduistischen Minoritäten während der Demokratisierung machte die einst rechtlosen Bhote Khampa zu Bürger Nepals.
Publisher: Ethnographic Museum at the University of Zürich
Hardcover, English, 192 pages, 112 images in colour, 22 black and white images, 8 maps, size: 29 x 20 cm