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Die Ostschweiz
Die neue Publikation für die Kantone SG, TG, AR und AI ging Ende April 2018 online. Sie vermittelt Stimmungen und Meinungen aus der Region.
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Das St.Galler Volkswirtschaftsdepartement hat den Baurekurs gegen die Erweiterung der Kantonsschule Sargans abgewiesen. Die Einwände eines Nachbarn wurden als unbegründet beurteilt. Der Rekursentscheid kann beim Verwaltungsgericht angefochten werden.
Das Volkswirtschaftsdepartement hat laut einer Mitteilung am 25. März 2019 den Baurekurs abgewiesen, den ein Nachbar gegen die Erweiterung der Kantonsschule Sargans und den hierfür notwendigen Neubau einer Energiezentrale erhoben hatte.
Das Volkswirtschaftsdepartement entschied, es verstosse nicht gegen die baurechtliche Koordinationspflicht, dass zuerst das Baugesuch für die Erweiterung der Kantonsschule und erst ein Jahr später das Baugesuch für die Energiezentrale eingereicht worden sei. Der Gemeinderat Sargans habe die beiden Baugesuche an der gleichen Sitzung behandelt und angeordnet, dass mit dem Teilabbruch der bestehenden Kantonsschule erst begonnen werden dürfe, wenn beide Baubewilligungen rechtskräftig sind. Damit seien die beiden Baubewilligungsverfahren genügend koordiniert worden.
Im Weiteren entschied das Volkswirtschaftsdepartement, dass Lärm- und Lichtimmissionen, die aus dem Betrieb der Kantonsschule auf das Grundstück des Rekurrenten einwirken können, nicht übermässig seien. Insbesondere handle es sich beim Lärm aus Anlieferungen für die Mensa und bei den kurzfristigen Blendwirkungen von Autoscheinwerfern, die beim Parkieren vor der Kantonsschule vorkommen könnten, um geringfügige Störungen. Solche Störungen im Bagatellbereich müssten im Siedlungsgebiet hingenommen werden.
Die übrigen Einwände und Anträge des Rekurrenten stufte das Volkswirtschaftsdepartement ebenfalls als unzutreffend oder als ungenügend begründet ein.
Da die Kantonsschule und die Energiezentrale vom Kanton gebaut werden und dieser im Bauverfahren vom Baudepartement vertreten wurde, durfte das normalerweise für Baurekurse zuständige Baudepartement nicht selbst über den Rekurs entscheiden.
Der betroffene Nachbar kann den Rekursentscheid des Volkswirtschaftsdepartementes innert 14 Tagen beim Verwaltungsgericht anfechten.
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