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Aussergewöhnliche Fan-Momente im Rennsport durften Sie sowohl in den Motorrad- und Rallye-Weltmeisterschaften als auch in der DTM erleben. Zudem führten Motorsportlegenden in der Formel 1 mehrfach ein spektakuläres Saisonfinale herbei.
Aufregende Momente für Fans in der Motorrad-Weltmeisterschaft
In der höchsten Klasse der FIM-Motorrad-Weltmeisterschaft sorgten 1967 und 1968 die aufregenden Duelle zwischen dem späteren Rekordweltmeister Giacomo Agostini aus Italien sowie Mike Hailwood aus England für grosse Fan-Momente im Rennsport.
Das erste Giganten-Duell zwischen diesen Legenden des Motorradsports verlor Hailwood durch einen Defekt. 1968 wurde Giacomo Agostini erneut Weltmeister, weil er bei einer identischen Anzahl von Punkten und Siegen im direkten Vergleich mit dem Briten öfter den zweiten Platz erreichte.
Dem US-Amerikaner Kenny Roberts senior gelang wiederum 1978 als Neuling in der Motorrad-Weltmeisterschaft ein sensationeller Titelgewinn. In den folgenden beiden Jahren war Roberts bei der Titelverteidigung jeweils erneut erst im letzten Saisonrennen erfolgreich.
1983 wurde Kenny Roberts hingegen in einem äusserst spannenden Saisonfinale geschlagen, als sein US-amerikanischer Landsmann Freddie Spencer sich zum jüngsten Motorrad-Weltmeister aller Zeiten krönte.
Eine der tragischsten Niederlagen im Motorradsport erlitt stattdessen Mick Doohan. Nach fünf Siegen in sieben Rennen musste der Australier 1992 wegen einer Verletzung lange pausieren.
Trotzdem verfügte er im abschliessenden Saisonrennen noch über einen knappen Vorsprung, der im Duell mit Wayne Rainey jedoch nicht ausreichte.
Für eine der überraschendsten Wendungen in der Geschichte der Motorrad-WM war 2006 Nicky Hayden verantwortlich. Als der legendäre Serien-Weltmeister Valentino Rossi damals im Abschlussrennen durch einen Sturz weit zurückfiel, sicherte der US-Amerikaner sich seinen sensationellen WM-Titel.
Highlights für Motorsportfans in der Rallye-Weltmeisterschaft und der DTM
Bei der Rallye-Weltmeisterschaft schaffte 1981 Ari Vatanen eine riesige Überraschung.
Denn damals verlor der Franzose Guy Frequelin durch eine Beschädigung der Benzinleitung im letzten Meisterschaftslauf seinen sichergeglaubten WM-Titel an den Finnen.
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Vatanens Landsmann Tommi Mäkinen sorgte für mehrere einzigartige Fan-Momente im Rennsport. Zunächst rettete er 1997 als Titelverteidiger trotz einer gefährlichen Lungenentzündung im Schlussspurt seinen Vorsprung ins Ziel.
Ein Jahr später ging Mäkinen erneut mit der WM-Führung in den letzten Rallye-Lauf und hatte die Weltmeisterschaft wegen eines Ausfalls eigentlich schon verloren. Weil der Rallye-Wagen von seinem Konkurrenten Carlos Sainz kurz vor dem Ziel einen Motorschaden erlitt, feierte Mäkinen aber plötzlich doch noch die Titelverteidigung.
In der DTM blieb wiederum vor allem der spektakuläre Titelkampf aus dem Jahr 2007 in Erinnerung.
Damals hatten Mattias Ekström und Bruno Spengler vor dem letzten Saisonrennen auf dem Hockenheimring noch die Möglichkeit, aus eigener Kraft die Fahrermeisterschaft zu gewinnen. Zudem verfügte mit Martin Tomczyk ein dritter Fahrer durchaus über gute Titelchancen.
Vor einer Rekordkulisse setzte sich schliesslich der Schwede Ekström in seinem Audi in einem harten Duell mit dem Kanadier Spengler und dem Mercedes-Team durch und gewann die Gesamtwertung.
Grosse Momente in der Formel 1 mit Lauda und Prost
Die Fans der Formel 1 erlebten in der Saison 1976 nach einem grossen Schock ein ganz besonderes Spektakel.
Als Titelverteidiger dominierte der Österreicher Niki Lauda damals mit seinem Ferrari die Weltmeisterschaft, bis er beim Regenrennen auf dem Nürburgring durch einen Unfall schwere Brandwunden und Verätzungen in der Lunge erlitt.
Trotzdem kehrte der Ausnahmesportler sechs Wochen später auf die Rennstrecke zurück. Mit blutenden Wunden unter seinem engen Helm erreichte Lauda dabei während des Grossen Preises von Italien einen sensationellen vierten Platz und gewann endgültig die Herzen der Ferrari-Fans.
Im Titelkampf gegen den Briten James Hunt gab Lauda jedoch beim letzten Saisonrennen trotz der Führung in der WM-Wertung in Japan auf, weil der starke Regen ebenso wie der Nebel eine ernsthafte Gefahr darstellte und er sein Leben nicht wieder unnötig riskieren wollte.
1984 war Niki Lauda zusammen mit seinem McLaren-Teamkollegen Alain Prost erneut für historische Fan-Momente im Rennsport verantwortlich.
Indem der Österreicher sich im letzten Rennen des Jahres beim Duell der Motorsportlegenden vom elften Startplatz auf die zweite Position vorarbeitete, verteidigte er die WM-Führung mit einem halben Punkt Vorsprung vor dem Franzosen.
Nachdem Lauda seine aussergewöhnliche Formel-1-Karriere beendet hatte, lieferte sich Prost den Motorsportfans gegen seinen neuen Teamkollegen Ayrton Senna 1989 einen historischen Kampf. Senna führte im vorletzten Saisonrennen eine Kollision mit dem anderen McLaren herbei und verlor das Giganten-Duell daher durch eine Disqualifikation.
Highlights der Ära Schumacher und Vettels Sensations-Aufholjagd in der Königsklasse
1994 kam es in Imola zu einem der schlimmsten Fan-Momente im Rennsport, als Roland Ratzenberger und Ayrton Senna an demselben Wochenende auf der italienischen Rennstrecke tödlich verunglückten.
Ein Doppel-Ausfall nach einer Berührung zwischen den Kontrahenten Michael Schumacher und Damon Hill im letzten Rennen in Australien führte in demselben Jahr zu heftigen Fan-Diskussionen sowie zu Schumachers Titel-Premiere.
Als der Deutsche ab 2000 das Warten auf den ersten Fahrer-WM-Titel seit 1979 für Ferrari beendete und mit insgesamt sieben Gesamtsiegen zum Rekordweltmeister wurde, versetzte die Sportlegende die Motorsportfans in Italien ebenso wie in der eigenen Heimat in Ekstase. 2006 bot Schumacher den leidenschaftlichen Fans in seinem letzten Ferrari-Rennen zum Abschied mit zahlreichen Überholmanövern nochmal ein grosses Spektakel.
Im Folgejahr war im Ferrari-Team Schumachers Nachfolger Kimi Räikkönnen bei einem sensationellen Saisonabschluss der lachende Dritte, als die streitenden Teamkollegen Fernando Alonso und Lewis Hamilton sich mit dem überlegenen McLaren-Mercedes gegenseitig um viele Punkte brachten.
2008 endete das Formel-1-Jahr wiederum für den italienischen Rennstall mit dem Vizeweltmeister Felipe Massa tragisch, als Hamilton in der letzten Runde des abschliessenden Saisonrennens seinen Vorsprung wegen Reifenproblemen von Timo Glock ins Ziel rettete.
Sebastian Vettel begeisterte die Formel-1-Fans hingegen mit einer unglaublichen Nervenstärke, indem er bei einer eigentlich aussichtslosen Lage mit zwei Siegen im Endspurt den Dreikampf gegen Fernando Alonso sowie Mark Webber doch noch für sich entschied und eine Serie mit vier WM-Titeln startete.
Fazit: Spektakuläre Triumphe und Tragödien
Vor allem Giacomo Agostini bescherte den Anhängern in der Mottorad-Weltmeiserschaft spektakuläre Fan-Momente im Rennsport, während Valentino Rossi trotz beeindruckender Erfolgsstatistiken einmal auch durch eine Niederlage an einer Sensation beteiligt war.
Höhepunkte in der Rallye-WM und der DTM wurden wiederum unter anderem von Tommi Mäkinen sowie von Mattias Ekström geboten.
In der Formel 1 bleibt hingegen die unfassbare Überwindung von Niki Lauda nach seinem Unfall unvergessen.
Darüber hinaus erzeugte Michael Schumacher in Deutschland und Italien eine beispiellose Motorsport-Euphorie.
Als besonders tragischer Held ging 2008 zudem Felipe Massa in die Formel-1-Geschichte ein.