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«Sportpolitisch und weltwirtschaftlich gesehen ist es gut, möglichst vielen Zugang zur WM zu gewähren», sagte der 49-jährige Walliser in einem Interview des Fachmagazins «Kicker». Schmidt verwies dabei auf andere Sportarten: «Wenn im Skisport die WM ohne Quoten besetzt würde, dann starten nur Schweizer, Österreicher, Deutsche und Franzosen.» Das wäre aber auf Dauer marktwirtschaftlich nicht gewinnbringend
Der FIFA-Präsident Gianni Infantino, wie Schmidt ebenfalls ein Walliser, strebt eine WM 2026 mit 48 Mannschaften an. 32 WM-Teilnehmer soll es nur noch bei den Turnieren 2018 in Russland und 2022 in Katar geben. Im Januar will das Council über die umstrittene Aufstockung entscheiden. Experten befürchten eine Verwässerung und Verlängerung der WM, warnen zudem vor organisatorischen Schwierigkeiten.
Im Gespräch sind eine grössere Gruppenphase oder vorgelagerte Playoffs, um die Vielzahl der Mannschaften einzubinden. «Die Erweiterung ist eine gute Idee», sagte der Mainzer Chefcoach Schmidt, «den Ablauf muss man dann überdenken. Es sollte eine Art Vorturnier geben mit einer Setzliste.» Die WM sei kein Turnier der Grossen - «sie gehört der ganzen Welt».