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Die Aemtler Bühne spielt - voraussichtlich - gegen Jahresende
Drei Männer im Schnee
Komödie nach dem Roman von Erich Kästner
Theaterfassung: Charles Lewinsky
Regie/Bearbeitung: René Schnoz
Bühnenbild: René Ander-Huber
Kostümbild: Isabel Schumacher
Mundartlektorat: Thomas Stricker
Produktionsleitung: Cornel Wiget
Schweren Herzens haben der Vorstand und die Produktionsleitung entschieden, auf Grund der aktuellen Corona-Situation und zum Schutz aller Beteiligten, sämtliche Aufführungen abzusagen.
Der Roman von Erich Kästner ist weltbekannt und wurde mehrmals verfilmt. Wir spielen die Bühnenfassung von Charles Lewinsky, welche 1981 mit Ruedi Walter und Inigo Gallo uraufgeführt wurde:
Im winterlichen Badrutt's Palace Hotel St. Moritz treffen drei sehr unterschiedliche Gäste aufeinander:
Der reiche Konzernbesitzer Eduard Tobler, inkognito als «Herr Meier» reisend, weil er die Menschen kennenlernen möchte, wie sie wirklich sind…Sein Chauffeur, der sich als reicher Industrieller ausgeben muss…Der junge, arbeitslose Werber Fritz Hagedorn, der nur hier ist, weil er in einem Wettbewerb den ersten Preis gewonnen hat. Im Hotel angekommen, wird «Herr Meier» in einer ungeheizten Dachkammer einquartiert, der «Industrielle» in einem vornehmen Zimmer. Der dritte aber weiss nicht, wie ihm geschieht: Er wird wie ein Fürst empfangen, erhält eine luxuriöse Suite und wird vom Hotelpersonal und diversen Damen hofiert. Was ist geschehen??? Die Männer freunden sich an und rätseln.
Da tritt überraschend Toblers Tochter auf. Als erstes trifft sie auf Herrn Hagedorn…
Nun steuert die Geschichte, in einem Feuerwerk von Täuschungs- Verwechslungs- und Enthüllungsszenen, ihrem glücklichen Ende zu!
René Schnoz, Regie
René Schnoz wurde 1966 geboren und wuchs in Disentis auf. Nach der Ausbildung zum Schauspieler an der Schauspiel Akademie Zürich (heute ZHdK) war er Ensemblemitglied am Theater Basel, am Theater Oberhausen und am Theater am Neumarkt Zürich. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit in der Schweiz, Deutschland und Österreich führt er seit Jahren auch gerne Regie. Er inszenierte Opernproduktionen, Musicals, Theater mit Jugendlichen, Kindern, Senioren oder auch mit Menschen mit Behinderung. Gerne sowohl mit Amateuren wie auch mit Profis. 2019 inszenierte er ‘Dentervals’, ein grosses Freilichtspiel über die Hexenverfolgung in Disentis, für die Rhibühne Eglisau ‘Trommeln über Mittag’, ‘Was ihr wollt’ im Sihlwald und ‘Sterben für Anfänger’ für die Bühne Wehntal. Vor dem Lockdown dieses Jahr konnte er noch ‘Pension Schöller’ in Witikon zu Ende inszenieren.
Ab und zu zieht es ihn zum Film (Amur senza fin, Schellenursli), TV (Tatort, Lüthi und Blanc, Viktors Spätprogramm u.a.) oder er ist in Hörspielen zu hören. Diesen Herbst ist er in einer Rolle in der Fernsehserie ‘Frieden’ zu sehen. Als Theaterschauspieler stand er zuletzt mit Franca Basoli in ‘Kleine Eheverbrechen’ am Theater am Hechtplatz Zürich auf der Bühne. Diesen Sommer verkörperte er die Hauptrolle in der rätoromanischen Krimikomödie ‘Metta da fein’. Als Schauspieldozent ist er an der Schauspielschule SAMTS tätig. Wenn nicht gerade Corona-Zeit ist, bereist er mit seiner Fotokamera die Welt und stellt seine Bilder in Ausstellungen aus. 2020 erhält er den Anerkennungspreis des Kantons Graubünden.
René Ander-Huber, Bühnenbild
René Ander-Huber ist Schauspieler und Bühnenbildner. Die Ausbildung als Schauspieler schloss er 1975 an der Schauspielakademie Zürich ab. Darauf folgten Theaterengagements in Nürnberg, Münster, Mannheim und Wien. Zurück in Zürich war er von 1983 bis 89 am Theater am Neumarkt und von 1990 bis 93 am Schauspielhaus Zürich engagiert. Er ist Gründungsmitglied des Vaudeville Theater Zürich, entwickelte literarisch musikalische Projekte und führte bei verschiedenen Theaterproduktionen auch Regie.
Parallel zu seinen Engagements als Schauspieler ist er seit 1979 in Deutschland, Österreich und der Schweiz für zahlreiche Theater auch als Bühnenbildner tätig. In Zürich realisierte er unter anderem die Bühnenbilder für «Die kleine Niederdorfoper», «Emil und die Detektive», »La Cage aux Folles», das Musical «Mein Name ist Eugen» und «Der schwarze Hecht» von Paul Burkhard.
Für die Aemtler Bühne entwarf er bereits die Bühnenbilder zu «De Franzos im Ybrig»,
«Die Irre von Chaillot», «Wachtmeister Studer», «Lottofieber» und «Hinter den sieben Gleisen».
Zum aktuellen Stück sagt er: «Drei Männer im Schnee» ist eine wunderbare Verwechslungskomödie. Sie braucht ein stimmiges, realistisches Bühnenbild mit einer nostalgischen Atmosphäre.»
Isabel Schumacher, Kostüme
An der Zürcher Hochschule der Künste absolvierte Isabel Schumacher nach dem Vorkurs (1984) die Studiengänge Modedesign (1990 – 93) und Szenografie (2001 – 2003). Im Lauf ihrer langjährigen Tätigkeit als Kostümbildnerin arbeitete sie u.a. für das Theater an der Winkelwiese, Schauspielhaus Zürich, Luzerner Theater, Theater Marie, Theater an der Sihl, Theaterspektakel Zürich, Theater Aufbau Kreuzberg Berlin, TAK Liechtenstein, Theater Kanton Zürich, die Bühne Mörel, die AG Theater Rämibühl und den Opernverein Zürich.
Mit der von ihr mitgegründeten Gruppe «t_raumfahrt» konzipierte und realisierte sie Freilicht-Inszenierungen, in denen die Landschaft zum Schauplatz wurde und das Publikum durch sinnliche Rauminstallationen, Licht- und Tonspiele von Szene zu Szene wanderte. Von 2005 – 2011 wirkte sie zudem am Textilmuseum St. Gallen in den Bereichen Ausstellungsgestaltung, - konzeption und der Inventarisierung von Objekten mit. Seit 2008 ist sie Mitinhaberin des Vintage Shops Blenda 2 im Zürcher Niederdorf.
«Drei Männer im Schnee» ist die 14. Produktion der Aemtler Bühne, bei der Isabel Schumacher die Kostüme gestaltet: «Es geht mir darum, über die Kostüme einerseits die Atmosphäre der 50- er Jahre zu vermitteln, anderseits – «Kleider machen Leute» - die verschiedenen realen und vermeintlichen gesellschaftlichen Schichten der Protagonisten darzustellen.»
|Generaldirektor Eduard Tobler
||Thomas Stricker|
|Sarah, seine Tochter
||Melanie Bucher|
|Johann, sein Chauffeur
||Danilo Risi|
|Frau Rosa Meili, seine Haushälterin||Vreni Spinner|
|Fritz Hagedorn
||Yuri Vonwyl|
|Hoteldirektor Caflisch
||Ueli Grüninger|
|Poltera, Concierge
||Andreas Leidenix|
|Frau Dillier
||Livia Werthmüller|
|Frau Dallier||Gabi Schenk|
|Hotelpage||Alexander Köhler|
Das Ensemble trauert um seinen prägenden Hauptdarsteller Markus Weidmann, † 30.12.2020 - im Herzen wird er immer bei uns bleiben.
|Regie
||René Schnoz|
|Regieassistenz
||Petra Roether-Franz|
|Inspizienz||Iva Fornera|
|Produktionsleitung
||Cornel Wiget|
|Assistenz Produktionsleiter
||Tobias Sonderegger|
|Bühnenbild||René Ander-Huber|
|Requisiten||Thomas Stricker/Chrigi Risi|
|Bühnenbau||Thomas Stricker und Team|
|Finanzen
||Chrigi Risi|
|Technik, Licht und Ton
||Marco Erni und Team|
|Sponsoring||Irmgard und Willi Schmid|
|Kostüme||Isabel Schumacher|
|Maske||Elena Künzler und Team|
|Grafik||Pablo Suter||Fotos||Ralph Franz|
|Online-Reservation/Ticketing||Ruth Anderegg|
|PR/Medienkontakte||Cornel Wiget|
|Finanzen/Ticketing||Chrigi Risi|
|Homepage||Willi Schmid|
|Social Media
||Chrigi Risi|
|Abendkasse||Vreni Mesot und Team|
|Bistro||Brigitte Perret und Team|