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Der gebürtige Wiener Sascha Goetzel ist Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra und war von 2013–2017 Erster Gastdirigent des Philharmonischen Orchesters Kanagawa in Japan. Er begann seine musikalische Karriere zunächst als Geiger und war Mitglied der Wiener Philharmoniker. Als Dirigent erhielt er eine Einladung von Seiji Ozawa als Fellowship in Tanglewood und ergänzte seine Ausbildung bei Jorma Panula, Zubin Mehta und Riccardo Muti. Nach Debüts bei österreichischen Orchestern folgten Einladungen u.a. zum City of Birmingham Symphony Orchestra, den Berliner Symphonikern, dem Sinfonieorchester Basel, NHK Symphony, Shanghai Symphony, den Moskauer Symphonikern sowie jüngst zum Royal Philharmonic Orchestra, zu den Münchner Symphonikern und dem Vancouver Symphony. Dabei arbeitete er mit einer ganzen Reihe internationaler Solisten, darunter Maxim Vengerov, Murray Perahia, Rudolf Buchbinder, Yuja Wang, Vadim Repin, Daniel Hope, Hillary Hahn und Branford Marsalis. Im Opernbereich leitete er das Mariinsky Orchestra, das Orchestre National de France, das Israel Philharmonic Orchestra oder das London Philharmonic Orchestra. Weitere Engagements führten ihn ans Opernhaus Zürich (Die Zauberflöte) und an die Wiener Staatsoper (Le Nozze di Figaro). Mehrere CD-Einspielungen dokumentieren seine Arbeit mit dem Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra, ausserdem spielte er eine CD mit dem Orchestre de Chambre de Paris ein. Er engagiert sich für die Education-Projekte Music for Peace in der Türkei oder El Sistema Europe.