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Johann Heinrich Pestalozzi - Johannes Marti Vater und Sohn Briefwechsel 1806 - 1809
Briefe sind Zeitzeugen, aber ebenso sind sie Spiegel individueller Befindlichkeit. Eindrücklich offenbaren sich diese beiden Gattungsmerkmale in der Korrespondenz des Pestalozzischen Instituts in Yverdon mit den Eltern des Zöglings Marti und ganz speziell in den Briefberichten des Jünglings an sein Elternhaus.
Der Knabe Johannes Marti tritt 1806 im Alter von zehn Jahren ins Institut ein und verliess dieses zu Pestalozzis grossem Bedauern bereits wieder Ende März 1809. Seine Berichte nach Hause - aber auch die Quartalsabrechnungen des Instituts mit ihrer ausführlichen Auflistung von Dienstleistungen, welche das Institut zugunsten seiner Zöglinge erbrachte - vermitteln bisher kaum bekannte Einblicke ins Institutsleben von Yverdon.