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Medizinisch gesehen werden 3 mögliche Gesundheitsgefahren durch Schimmelpilze unterschieden:
Diese werden hauptsächlich durch eingeatmete Sporen verursacht und äussern sich in schnupfenartigen Symptome wie Kratzen im Hals, gerötete Augen, verstopfte Nasen, Niesen, etc.
Verantwortlich dafür sind gewisse Oberflächenproteine der Schimmelsporen, welche eine Reizung des Immunsystems zu verantworten haben.
Allergische Reaktionen sind die häufigsten Gesundheitsprobleme, welche durch Schimmelpilze hervorgerufen werden können.
Beim Wachstum können gewisse Schimmelpilze sehr starke Gifte (bekannt sind z.B. Aflatoxine, Deoxynivalenol, Ochratoxin A, Fumonisin, Zearalenon, Patulin und T-2 Toxin.) bilden. Gelangen diese Gifte (hauptsächlich durch Nahrungsaufnahme) in den Körper, können Sie dort auch in geringer Dosierung gesundheitliche Probleme wie Verdauungsstörungen, Leberschäden und im schlimmsten Fall Krebs verursachen.
Im Zusammenhang mit Vergiftungen sind verschimmelte Nahrungsmittel von weit grösserer Relevanz als Schimmelbefall in der Wohnung, wo die Exponierung ja hautsächlich durch die Luft stattfindet.
Obwohl auch die Sporen gewisser Schimmelpilzarten Toxine enthalten können, fallen diese in der Regel eher zweitrangig ins Gewicht, da sich die Sporen alleine schon durch das allergieauslösende Potential unangenehm bemerkbar machen können.
In seltenen Fällen können gewisse Pilze den menschlichen Körper besiedeln und dann lästige bis lebensgefährliche Reaktionen auslösen. Während schwere Pilzinfektionen z.B. der Lunge sehr selten sind und wenn, dann meist bei nur bei Menschen (und Tieren) mit geschwächtem Immunsystem auftreten, können Infektionen z.B. der Nasenschleimhäute (meist durch Schimmelpilze der Gattung Aspergillus) auch bei gesunden Menschen auftreten, insbesondere wenn sich diese oft einer hohen Belastung durch Schimmelpilze aussetzen.