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Der dreigeschossige, massive Steinbau mit Walmdach wurde 1388 als Warenlager für reisende und ortsansässige Händler errichtet. Er war fast 500 Jahre lang Umschlagsplatz für Handelswaren am Konstanzer Hafen. Hier fand während des Konstanzer Konzils 1417 das Konklave zur Wahl von Papst Martin V. statt. Deshalb bürgerte sich im 19. Jahrhundert der Name „Conciliumsgebäude“ ein. Heute heisst das Bauwerk lokal auch einfach „Konzil“. Es gilt als grösster erhaltener mittelalterlicher Profanbau in Süddeutschland. Seit 1912 ist es Restaurant, Festsaal und Kongresszentrum.
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