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Seit Anfang Februar bis Anfang März führte die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem Zoll Ermittlungen durch. Dabei wurden elf Personen angehalten, welche unbefugt mit einem „Taxi“ Personen zwischen Genf Flughafen und den Stationen Verbier und Nendaz chauffierten.
Am 08.02.2014 wurde durch die Kantonspolizei auf der A9 ein Minibus mit litauischen Kontrollschildern und sieben Fahrgästen angehalten und zum Schwerverkehrskompetenzzentrum (SVKZ) nach St-Maurice begleitet. Dort wurde festgestellt, dass der Fahrzeuglenker, ein 30-jähriger Litauer, gemäss ARV 2, unbefugt beruflichen Personentransport ausübte. Infolge dieser Anhaltung erbrachte eine eingeleitete Untersuchung der Kantonspolizei zum Vorschein, dass zwischen dem Flughafen Genf und den Stationen Verbier und Haut-Nendaz Personen unbefugt durch „Taxis“ transportiert wurden. Schlussendlich wurden in Zusammenarbeit mit dem Zoll elf Personen, davon zehn Litauer und ein Grieche, angehalten. Deren sechs Fahrzeuge waren in Litauen, Lettland und Frankreich immatrikuliert. Zwei davon wurden beschlagnahmt und nach der Verzollung an ihre Eigentümer zurückgegeben. Die Fehlbaren wurden bei der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt des Kantons Wallis verzeigt und dem Zoll gemeldet. Die ausgesprochenen Bussen belaufen sich auf CHF 10’000.00. Da die benutzten Fahrzeuge nicht mit vorschriftsgemässen Fahrtenschreibern ausgerüstet waren, wurden die Angehaltenen wegen Verstosses gegen die Verordnung über die Typengenehmigung von Strassenfahrzeugen verzeigt. Auch weil sie innerhalb der Schweiz beruflichen Personentransport mit ausländischen immatrikulierten Fahrzeugen ausübten, wurden sie wegen Verstosses gegen die Verordnung über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr verzeigt.