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«Ein sparsamer Umgang mit den Ressourcen und eine Reduktion des CO2-Ausstosses sind zwingend notwendig. Der Globus wird die Erwärmung mit Sicherheit überleben – aber übersteht der Mensch die Erwärmung auch?», so Felix Blumer von SRF Meteo.
Langfristig haben sich im Verlauf der Jahrtausende stets grosse Temperaturschwankungen ergeben. Eine besonders rasante Temperaturerhöhung ergab sich seit dem industriellen Zeitalter. In der Schweiz betrug diese Zunahme über die vergangenen 100 Jahre laut Blumer insgesamt 1,3 Grad.
Bezogen auf unser Land rechnen Fachleute damit, dass ich bis ins Jahr 2050 eine weitere Temperaturzunahme von 1,8 Grad im Winter und von 2,7 Grad im Sommer ergeben wird.
Wichtig seien aber die prognostizierten Niederschlagsveränderungen. Diese gehen von einer saisonalen Umverteilung aus: Im Frühjahr und Spätwinter wird mit einer Zunahme, im Sommer mit einem Rückgang gerechnet. Felix Blumer: «Das hat bedeutenden Einfluss auf die Landwirtschaft, etwa in Bezug auf die Bewässerung der Kulturen.» Sicherheitsrelevant ist die Zunahme der Ereignisse mit Extremniederschlägen und Hochwasser. «Somit ergibt sich ein grosser Nachhohlbedarf bei den Kanalisationsbauten, im Hochwasserschutz und der Fassadenbautechnik.»
Unser Bild zeigt den Moderator des Lilienberg Anlasses, Andreas Widmer (links), zusammen mit Dr. Felix Blumer. Die beiden beobachten vom Lilienberg aus die Wettergrenze, die sich am 4. September 2018 über dem Bodensee befand.