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Von der längeren Trockenphase betroffen war auch der Wald. Die warmen Temperaturen und die ausbleibenden Niederschläge verschärften die Waldbrandgefahr. Mitte April wurde die Gefahrenstufe auf 4 (gross) erhöht, was ein absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe für den ganzen Kanton zur Folge hatte. Erst die Regenfälle Ende April / Anfang Mai entspannten die Situation.
Schaut man sich den Waldstandort Dulliken an, fällt auf, dass der Oberboden (in 20 cm Tiefe) und der Unterboden (in 35 cm Tiefe) noch bis Mitte April feucht bis sehr feucht waren - zu einem Zeitpunkt also, als die Waldbrandgefahr bereits gross war. Als Mass für den Wassergehalt eines Bodens gilt die Saugspannung: je höher die Saugspannung desto trockener der Boden. Erst gegen Ende April nahm die Saugspannung stark zu die Böden trockneten zunehmend aus. Auf die Waldbrandgefahr hat die Bodenfeuchtigkeit jedoch kaum einen Einfluss, da Waldbrände hauptsächlich durch das Entzünden der Streuschicht (abgefallene Blätter, Totholz oder Gestrüpp) entstehen. Ist zusätzlich die Humusschicht (oberste 5-10 cm) sehr trocken, besteht die Gefahr grossflächiger Waldbrände.