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Das Ziel einer verbesserten Sicherheit kann schneller und billiger erreicht werden als mit einer zweiten Röhre: Die Renovation der heutigen Röhre kann problemlos während einer zeitlich beschränkten Verlagerung des Strassenverkehrs auf die Schiene durchgeführt werden; die Renovation wäre so fast zehn Jahre früher beendet als beim Bau einer zweiten Röhre–und dies zu zirka zwei Milliarden Franken tieferen Kosten. Die so eingesparten Milliarden könnten für die Lösung von viel dringenderen Verkehrsproblemen eingesetzt werden, zum Beispiel den täglichen Riesenstaus in den grossen Agglomerationen. Ausserdem glaube ich überhaupt nicht, dass man die zwei zweispurigen Röhren je nur einspurig benützen wird; mit einer vollen Benützung würde man jedoch gegen die Verfassung verstossen und auf der Nord-Süd-Achse den Strassenverkehr, das Unfallrisiko und die Umweltverschmutzung massiv erhöhen.
Deshalb werde ich am 28. Februar Nein stimmen zur zweiten Gotthardröhre.