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Erstmals seit 2010 stieg die Sozialhilfequote des Kantons, und zwar von 1,1 auf 1,2 Prozent. Nach wie vor gehört Graubünden zu den Kantonen mit den tiefsten Quoten in der ganzen Schweiz. Das zeigen die Resultate der schweizerischen Sozialhilfestatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS), die einen nationalen Durchschnitt von 3,1 Prozent ausweist.
Mehr Verheiratete - weniger Geschiedene
Die Bezugsdauer von Sozialhilfe erhöhte sich in Graubünden von 24 auf 25 Monate. Änderungen gab es ausserdem im Zivilstand. In den letzten drei Jahren nahm der Anteil der Verheirateten auf knapp einen Drittel zu, während der Anteil Geschiedener auf einen Fünftel sank. Weiter im Steigen begriffen ist die Zahl der Ein-Personen-Fälle. Laut Behördenangaben machen sie inzwischen knapp zwei Drittel aller Fälle aus.
Sozialhilfequote:
Die wichtigste Kennzahl ist die Sozialhilfequote. Sie ist der Indikator für das Risiko, von Sozialhilfeleistungen abhängig zu werden. Die Quote ist definiert als Anteil der mit Sozialhilfe unterstützten Personen gemessen an der Wohnbevölkerung.