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Flüchtlingszentrum anstelle des UMA-Zentrums im Rossfeld
Der Kanton Bern verzichtet auf die Einrichtung eines Zentrums für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) im Rossfeld. Grund dafür ist die rückläufige Anzahl der Asylgesuche. Anstelle des UMA-Zentrums wird nun geprüft, andere Personengruppen des Asyl- und Flüchtlingsbereichs an der Reichenbachstrasse 118a unterzubringen.
Aufgrund der rückläufigen Asylsuchenden-Zahlen wird im Rossfeld kein Zentrum für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) eingerichtet. Gleichzeitig hat der Kanton aber Bedarf für andere Personengruppen des Asyl- und Flüchtlingsbereichs angemeldet. Der Gemeinderat prüft daher zurzeit, im Gebäude an der Reichenbachstrasse 118a als befristete Zwischennutzung ein Zentrum für asylsuchende Familien und Einzelpersonen einzurichten. In diesem Zusammenhang wird auch abgeklärt, ob eine Nutzung als Zentrum für «Resettlement»-Flüchtlinge realisiert werden kann. Als «Resettlement»-Flüchtlinge gelten kranke, traumatisierte, behinderte und betagte Flüchtlinge; unter ihnen findet sich ein hoher Anteil (rund 60 Prozent) an Frauen, Mädchen und Familien.
Die Nutzung als Flüchtlingszentrum soll temporär bis zur Realisierung der vorgesehenen Wohnüberbauung des Areals erfolgen. Gemäss heutiger Planung ist der Baustart Ende 2019 vorgesehen.