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Begonnen hat alles mit der Autogarage des Grossvaters, später umfasste die Erb-Gruppe dutzende Firmen. 2003 kam dann die grosse Pleite mit einem Schuldenberg von über sechs Milliarden Franken. Es war der zweitgrösste Konkurs in der Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Das entsprechende Konkursverfahren läuft mittlerweile seit rund 15 Jahren.
Das Konkursvermögen sei inzwischen mehrheitlich verwertet worden, teilt der Kanton Thurgau mit. Es verbleiben einzig noch zwei landwirtschaftliche Liegenschaften in Salenstein (TG) und drei Liegenschaften in Winterthur.
Auktionen im Februar 2020
Bei den Liegenschaften in Winterthur handle es sich um die Villa Wolfensberg samt Umschwung, den ehemaligen Wohnsitz des verstorbenen Milliardärs Hugo Erb, Vater des im Frühjahr 2017 verstorbenen Rolf Erb. Die Konkursverwaltung habe sich in Absprache mit den Gläubigervertretern entschieden, diese letzten verbleibenden Liegenschaften koordiniert zu versteigern.
«Die Villa Wolfensberg ist ein Liebhaberobjekt. Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses verkaufen können», sagt Martin Wenk vom Thurgauer Konkursamt. Mit dem Verkauf könnte das Konkursverfahren bald abgeschlossen sein. Die amtlichen Publikationen für die öffentlichen Versteigerungen sollen bis Ende November 2019 erfolgen, die Auktionen finden dann Mitte Februar 2020 statt.