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Die öffentliche Ausschreibung im selektiven und im offenen Verfahren hat auf www.simap.ch zu erfolgen. Die Publikation wird automatisch ins Amtsblatt des Kantons St.Gallen auf publikationen.sg.ch übernommen.
Mindestinhalt der Ausschreibung
Nach Art. 19 Abs. 1 VöB enthält die Ausschreibung im offenen und im selektiven Verfahren wenigstens:
a) Bezeichnung und Adresse des Auftraggebers;
b) Gegenstand und Umfang des Auftrags;
c) Verfahrensart;
d) Ausführungs- oder Liefertermin;
e) Eignungskriterien und zu erbringende Nachweise, wenn keine Ausschreibungsunterlagen abgegeben werden;
f) Zuschlagskriterien, wenn keine Ausschreibungsunterlagen abgegeben werden;
g) Adresse und Frist für die Einreichung des Angebots oder des Antrags auf Teilnahme im selektiven Verfahren sowie Zeitpunkt der Öffnung der Angebote im offenen Verfahren;
h) Sprache des Vergabeverfahrens
i) Adresse und Frist für den Bezug der Ausschreibungsunterlagen, wenn solche abgegeben werden;
k) Höhe der zu entrichtenden Beiträge für den Bezug der Ausschreibungsunterlagen und Zahlungsbedingungen
l) soweit Verhandlungen zulässig sind, ob solche vorgesehen werden (Preisverhandlungen jeglicher Art sind nicht zugelassen)
Nach Art. 19 Abs. 2 VöB wird bei Aufträgen, die internationalen Vereinbarungen unterstehen, in der Ausschreibung darauf hingewiesen und eine Zusammenfassung in französischer Sprache mit folgenden Angaben angefügt:
1. Bezeichnung und Adresse des Auftraggebers;
2. Gegenstand und Umfang des Auftrags;
3. Frist für die Einreichung des Angebots im offenen Verfahren oder für die Einreichung des Antrags auf Teilnahme im selektiven Verfahren;
4. Bezug der Ausschreibungsunterlagen und Adresse für Auskünfte über das Verfahren.
Inhalt der Ausschreibungsunterlagen
Die Ausschreibungsunterlagen enthalten wenigstens:
a) Bezeichnung und Adresse des Auftraggebers;
b) Gegenstand und Umfang des Auftrags;
c) Adresse für zusätzliche Auskünfte;
d) Sprache der Angebote und Unterlagen;
e) Adresse und Frist für die Einreichung eines Angebots sowie Zeitpunkt der Öffnung;
f) Dauer der Verbindlichkeit des Angebots;
g) Eignungskriterien und zu erbringende Nachweise;
h) Zuschlagskriterien;
i) besondere Bedingungen, insbesondere über Varianten, gemeinsame Angebote, Teilangebote und Aufteilung des Auftrags;
k) Zahlungsbedingungen.
Auf der Internetseite www.simap.ch gelangen Sie über den Support Button zu den Ansprechstellen des Kantons und des Bundes. Ausführliche Informationen zur Bedienung der Ausschreibungsplattform finden Sie in der Online Hilfe, die Sie ebenfalls über den Support Button oder über folgenden Link finden:
Bedienungshinweise und Tipps
Simap bietet für das Stellen und Beantworten von Fragen an die Vergabestellen ein Forum an. Wir empfehlen, Fragen ausschliesslich über dieses Forum zu beantworten, um die Gleichbehandlung aller Anbieter sicherzustellen und den administrativen Aufwand gering zu halten.
In der Ausschreibung unter 1.3 könnte dies wie folgt definiert werden:
- Fragen werden ausschliesslich über das Simap Forum entgegengenommen, eine direkte Kontaktaufnahme mit der Vergabestelle wird nicht beachtet. Alle Fragen werden am (Datum) über das Simap Forum beantwortet.
Das verspätete Einreichen des Angebotes hat den Ausschluss zur Folge. Um für alle Beteiligten Klarheit zu schaffen, empfiehlt es sich, den Einreichungstermin möglichst genau zu definieren. Hierzu kann sowohl der Poststempel oder auch der Zeitpunkt des Eintreffens des Angebotes gewählt werden. Die Bemerkung könnte wie folgt lauten:
Zeitpunkt des Eintreffens:
- Das Angebot muss verschlossen und mit dem Vermerk «Ausschreibung "Ausschreibungstitel"» spätestens am Tag des letzten Abgabetermins, (Datum und Uhrzeit) bei der Einreichungsstelle eintreffen. Das Datum des Poststempels ist nicht massgebend. Bei Postversand sind die Beförderungsbedingungen der Post entsprechend zu berücksichtigen. Das Angebot kann ebenfalls persönlich unter derselben Adresse abgegeben werden (verlangen Sie eine Quittung mit Datum und Uhrzeit). Nicht fristgerecht eingereichte Angebote werden ohne weitere Beurteilung vom Verfahren ausgeschlossen und ungeöffnet retourniert. Das Risiko der rechtzeitigen Angebotszustellung liegt beim Anbieter.
Poststempel:
- Das Angebot muss spätestens am (Datum) versendet werden, der Poststempel ist massgebend.
Die CPV-Nomenklatur schafft ein einheitliches Klassifikationssystem für das öffentliche Beschaffungswesen, durch das die Referenzsysteme vereinheitlicht werden sollen, die von den öffentlichen Auftraggebern verwendet werden, um den Gegenstand des Beschaffungsauftrags zu beschreiben.
Die öffentlichen Auftraggeber müssen versuchen, den Code zu finden, der so präzise wie möglich dem Beschaffungsvorhaben entspricht. Auch wenn öffentliche Auftraggeber gelegentlich mehrere Codes auswählen müssen, ist es wichtig, dass sie einen einzigen Code für den Titel der Auftragsbekanntmachung auswählen. Falls die CPV-Nomenklatur nicht präzise genug ist, muss der öffentliche Auftraggeber sich auf die Abteilung, Gruppe, Klasse oder Kategorie beziehen, die dem beabsichtigten Beschaffungsvorhaben besser entspricht - einen allgemeineren Code, der zulässig sein kann, weil dieser mehr Nullen aufweist.
Mit dem Zulassen von Varianten, bieten Sie dem Lieferantenmarkt die Möglichkeit innovative Lösungen anzubieten. Die Zulassung von Varianten ist dort sinnvoll, wo innovative Lösungsvorschläge oder kostengünstigere Angebote erwartet werden können. Werden Unternehmervarianten zugelassen oder sogar ausdrücklich gewünscht, sind die Zuschlagskriterien besonders sorgfältig zu wählen.
Eine Unternehmervariante wird der Amtslösungen (Grundangebot) gleichgesetzt, sowohl bei der Bewertung als auch bei der Verfügung. Damit eine Unternehmervariante bewertet werden kann, muss der Anbieter auch eine Amtslösung anbieten (eine vollständige Amtslösung und eine Unternehmervariante).