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NAFTA/ALÉNA: Kulturrelevante Positionen betreffend die anlaufende «Modernisierung»
Laut einer Meldung von «Inside US Trade» kann damit gerechnet werden, dass Kanada auch künftig betreffend die bestehenden Ausnahmen für seine Kulturwirtschaft keine Konzessionen machen will.
Die Abschaffung aller kulturellen Schutzmassnahmen ist hingegen das intensiv propagierte Ziel des US-Dienstleistungssektors (Cf. unsere Meldung vom 20.7.) und der Filmindustrie, die eine Revision des NAFTA im Sinne des TPP und des FHA mit Korea (KORUS) haben will. Die Ausnahme des Kultursektors widerspreche dem Prinzip des freien und fairen Handels; «Cultural promotion and open markets are compatible and complementary. MPAA is committed to the promotion and protection of cultural diversity and firmly believes that NAFTA parties in the modernization negotiations can effectively rely on the flexibilities built into free trade agreements, including permissible support programs, to promote their cultural interests.»
PS. So wie China im WTO-Schiedsverfahren die Unesco-Konvention bemüht hatte, um sein Zensurrégime beim Filmimport zu verteidigen, bedient sich die US-Filmlobby hier des wohlfeilen Labels «kulturelle Vielfalt» um seinen Waren den Markt zu öffnen.