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Giulia Steingruber zeigt an den Europameisterschaften in Montpellier eine starke Qualifikation. Die 21-jährige Ostschweizerin greift am Samstag nach ihrem dritten EM-Gold am Sprung.
Steingruber bietet sich zudem auch im Mehrkampffinal am Freitag sowie im Bodenfinal am Sonntag die Möglichkeit, eine Medaille zu gewinnen. In beiden Finals gehört die Schweizerin ebenfalls zu den Favoritinnen auf Gold. Überraschend ebenfalls im Final steht die Schweizerin am Stufenbarren, wo sie in der Quali Achte wurde. Einziger Wermutstropfen aus Sicht Steingrubers, die einen bärenstarken Wettkampf zeigte, war der Sturz am Schwebebalken, der ihr eine weitere Gerätefinalteilnahme und den Qualifikationssieg im Mehrkampf kostete.
Als zweite Schweizerin dürfte sich Jessica Diacci für den Mehrkampffinal qualifizieren. Mit 52,699 Punkten liegt sie vor der vierten und letzten Abteilung auf Finalkurs und könnte sich somit erstmals in ihrer Karriere für einen Final an internationalen Titelkämpfen bei der Elite qualifizieren. Einen verpatzten Auftritt legte Ilaria Käslin hin. Die 17-jährige Tessinerin kam wie bereits an den letzten Weltmeisterschaften in China nicht auf Touren und stürzte sowohl am Schwebebalken als auch am Boden.
Der Deutsche Benjamin Becker steht nach einem Tennis-Krimi in der dritten Runde der Australian Open. Der 33-Jährige eliminierte in einem Duell zweier Routiniers den gleichaltrigen Einheimischen Lleyton Hewitt.
Hewitt hatte die ersten beiden Sätze mit 6:2 und 6:1 für sich entschieden. Doch Becker gelang es erstmals in seiner Karriere, das Match nach einem 0:2-Satzrückstand noch zu gewinnen. Er holte sich die restlichen Sätze mit 6:3, 6:4 und 6:2. «Das ist etwas Grosses für mich, dass …