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Bereits Anfang Jahr hatte Rpost in Los Angeles eine Klage gegen die Schweizerische Post
eingereicht, weil deren Service Incamail, für den sicheren und nachweisbaren Versand von vertraulichen E-Mails, Patente des amerikanischen Unternehmens verletzten würde. Doch nun hat Rpost seine Vorwürfe auf die Schweiz ausgeweitet und Klage in Zürich eingereicht, wie der "Tagesanzeiger" berichtet. Man besitze für den eigenen Dienst Registered E-Mail nicht nur Patente in den USA, sondern auch in weiteren 29 Ländern, darunter auch die Schweiz. Der amerikanische Anbieter fordert die Post daher auf, Incamail zu sperren, weil der Dienst ihren eigenen Service für verschlüsselte Mails einschränke.
Wie Post-Sprecherin Nathalie Salamin allerdings gegenüber dem "Tagesanzeiger" verlauten lassen hat, basiert Incamail 3.0, das auch in den USA angeboten werde, auf einer bekannten Technologie, weshalb die Schweizerische Post keine Patente verletzt habe.
(abr)