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Am 7. Februar 1971 hatte die Mehrzahl der Schweizer Männer ein Einsehen: In der Volksabstimmung zur Einführung des eidgenössischen Stimm- und Wahlrechts für Frauen sagten sie mit 65,7 Prozent der Stimmen Ja. Damit erhielten die Frauen in der Schweiz endlich politische Rechte – viel später als in unseren Nachbarländern: 53 Jahre nach Deutschland, 52 Jahre nach Österreich, 27 Jahre nach Frankreich und 26 Jahre nach Italien.
Diese schändliche Verspätung sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass den Frauen – oder bestimmten Gruppen von ihnen – auch anderswo Rechte verwehrt wurden und werden. Samoa zum Beispiel führte das Frauenwahlrecht erst 1990 ein, Saudi-Arabien sogar erst 2011. Hier sind sieben weitere bedenkliche Tatsachen über das Wahlrecht für Frauen
Diese und weitere Informationen zur Einführung des Frauenwahlrechts zeigt eine interessante Infografik, welche zudem die folgende Karte enthält:
User TravelTrina postete die Karte auf Reddit, wo sie rege kommentiert wird. Nicht zu Unrecht weisen einige User dort darauf hin, dass die Einführung des Frauenwahlrechts nicht gleichbedeutend mit einer funktionierenden Demokratie ist – es gibt und gab stets Staaten, die formal demokratisch waren, in denen Wahlen jedoch reine Fassade blieben. (dhr)
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In dieser Serie wollen wir euch 7 Frauen vorstellen, die während des Zweiten Weltkrieges gegen die Nationalsozialisten gekämpft haben. Heute Teil II: Marija Oktjabrskaja (1902–1944), die sowjetische Panzerheldin.
Ihr Geburtsjahr wird oft mit 1905 angegeben. Aber Marija kam schon drei Jahre früher zur Welt. Man hatte ihr Alter nach unten korrigiert, um das 11-jährige Mädchen in die erste Klasse schmuggeln zu können. Davor war einfach zu viel los zuhause.
Marija kam aus einer armen ukrainischen Bauernfamilie, einer Familie ehemaliger Leibeigener auf der Krim-Halbinsel. Vielleicht darum wuchs sie zu einer besonders feurigen Kommunistin heran und trug bald die hehren Ideale der Revolution in ihrem mutigen …