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Für die Behandlung von Patienten mit einem Eisenmangel ohne Anämie (Eisenmangelsyndrom IDS) haben sich Einzeldosierungen mit 0.2 Gramm Eisen pro Infusion – bis zum Erreichen der individuellen Gesamtdosis – als optimal erwiesen (Ars Medici Nov. 2009).
Gemäss alternativer Praxis wird seit 2008 auch die Verabreichung von 0.5 – 1.0 Gramm-Dosierungen mit hochkonzentrierten Eisenpräparaten vorgeschlagen.
Wir empfehlen diese Methode bei Patienten mit einem Eisenmangelsyndrom IDS derzeit noch nicht, da diese kurzzeitig zu massiven Übersättigungen führen und offensichtlich in einzelnen Fällen irreversible kosmetische Probleme in Form von braunen Flecken bei der Injektionsstelle verursachen kann.
Ebenfalls bestehen offenbar in einigen Märkten wie den USA noch Sicherheits- und Dosierungsbedenken, so dass dort einzelne Medikamente noch nicht zugelassen sind. Wir empfehlen somit bis auf Weiteres die Therapierung mit 0.2 Gramm Dosierungen bei Patienten mit einem IDS. Hochdosen (0.5 oder 1.0 Gramm) sollten vorerst nur bei IDA-Patienten zur Anwendung kommen. Wir werden die Entwicklung aber aufmerksam weiter verfolgen.