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Die FEG Muri-Gümligen, noch jung und doch schon alt
1981 hat die FEG Muri-Gümligen als freikirchliche, christliche Gemeinde auf der juristischen Basis eines Vereins ihre Selbständigkeit erhalten. Das „frei“ im Namen der Freikirche weist auf die Eigenverantwortung der Mitglieder bei der Umsetzung der biblischen Lehre, der Organisation, der Finanzen und auch auf die Unabhängigkeit vom Staat hin.
Die Entstehungsgeschichte der örtlichen Gemeinde geht aber zurück auf das Jahr 1828, wo der Patrizier Carl von Rodt (1805 – 1861) in Bern die erste FEG ins Leben rief (Details siehe unter www.feg.ch). Rund um Bern fanden zu dieser Zeit an verschiedenen Orten in Privathäusern Bibelstunden statt, was im Jahre 1848 zur Gründung der FEG Münsingen führte. Nach dem Vermehrungsprinzip der Erdbeerpflanzen entstanden auch im Umkreis von Münsingen wieder neue kleine Versammlungen.
Die erste christlichen Gruppen der FEG versammelten sich auch in Muri-Gümligen bereits im vorletzten Jahrhundert in Privathäusern. Ab 1931 fanden regelmässig Gottesdienste statt, zuerst am Haldenweg in Muri bei Familie Ernst Hänni und ab 1959 bei Familie Hermann Gerber am Dennigkofenweg. Die Besucherzahlen bei den Gottesdiensten nahmen stetig zu und im Jahre 1968 konnten eigene Räumlichkeiten an der Hessstrase 8 in Gümligen bezogen werden. Damit war der Grundstein gelegt für die Aufbauarbeiten, welche zur Selbständigkeit der örtlichen FEG im Jahre 1981 führte.