Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03624.jsonl.gz/1621

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:
Hauptstadt: Antananarivo
Landessprache: Malagasy, Französisch
Währung: Ariary
Umrechnungskurs: 1 Euro circa 4.030 Ariary
Zeitverschiebung: Mitteleuropäische Zeit +2
Flugdauer: circa 14 Stunden
Anreise:
Etwa 14 Stunden dauert der Flug nach Madagaskar. In der Regel gibt es keine Direktflüge, sodass man einen Zwischenstopp einlegen muss. Da die Zeitverschiebung lediglich zwei Stunden zur MEZ beträgt, wird man nach der Ankunft keine Probleme mit einem Jetlag haben. Die meisten interkontinentalen Verbindungen landen auf dem Flughafen der Hauptstadt Antananarivo. Deutsche Staatsangehörige benötigen einen Reisepass, der am Tag der Einreise noch weitere sechs Monate gültig sein muss. Darüber hinaus benötigt man ein Visum, das nach der Ankunft im Flughafen gegen eine Gebühr ausgestellt wird. Detaillierte und aktuelle Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt.
Klima & beste Reisezeit:
Auf der Insel Madagaskar herrscht ein tropisches Klima mit einer mittleren Jahrestemperatur von 25 Grad. An den Küsten ist es deutlich wärmer, während es im inneren Bergland auch kühler werden kann. An der Westküste regnet es weniger häufig als in den östlichen Landesteilen. Die vertrauten Jahreszeiten gibt es hier nicht, man unterscheidet zwischen der Trocken- und der Regenzeit. Aufgrund der Größe des Landes und der landschaftlichen Unterschiede gelten verschiedene Zeiträume als die beste Jahreszeit für einzelne Regionen. Im Süden und an der Westküste kann man das ganze Jahr hindurch Urlaub machen. Allerdings können hier - wie auf der ganzen Insel - von Januar bis März Zyklone auftreten. Der Norden und das zentrale Hochland bieten von April bis Oktober angenehme klimatische Bedingungen. Die beste Reisezeit für die östliche Küstenregion beginnt im Juli und reicht bis in den November. Wer auf einer Rundreise die gesamte Insel erkunden möchte, sollte das für April/Mai oder für September/Oktober planen.
Geld/Kreditkarte:
Die madagassische Währung Ariary ist in Deutschland nicht verfügbar, man kann sie erst vor Ort einwechseln. Dabei sollte man darauf achten, keine Banknoten in zu hohem Wert zu bekommen, da das gelegentlich zu Problemen mit dem Wechselgeld führen kann. An Bankautomaten kann man mit Kreditkarten oder EC-Karten Bargeld abheben, jedoch gibt es je nach Bank Limits von 100 Euro pro Vorgang beziehungsweise 500 Euro pro Woche. Zahlungen mit Kreditkarten sind in den meisten Hotels, vielen Restaurants und Geschäften möglich. Generell ist es ratsam, immer ausreichend Bargeld mitzuführen.
Trinkgelder:
Eine Dienstleistung mit einem Trinkgeld zu honorieren, ist üblich und wird erwartet. Im Restaurant sind zwischen mindestens 5 Prozent und maximal 10 Prozent des Rechnungsbetrages angemessen. Trinkgelder werden gerne in Euro angenommen, dabei sind ein Euro für jeden Kofferträger, fünf Euro pro Tag für einen Fahrer und 10 Euro für die Dienste eines Reiseführers die üblichen Richtwerte.
Strom/Adapter:
Die Stromspannung beträgt 220 Volt, deshalb können mitgebrachte Elektro- und Ladegeräte überall genutzt werden. Allerdings werden sehr unterschiedliche Typen von Steckdosen verwendet. Es ist deshalb sinnvoll, einen multifunktionalen Reisestecker-Adapter einzupacken.
Verpflegung vor Ort:
Die Küche auf Madagaskar spiegelt die ganze Vielfalt des Landes wider. Es gibt zahlreiche regionale Spezialitäten, die in kleinen Restaurants günstig und in hoher Qualität angeboten werden. Empfehlenswert ist Ravitoto, in Maniokblättern gegartes Fleisch, oder Vary amin'anana, Reis mit Garnelen und Kräutern. Die Einflüsse der französischen Kolonialzeit sind heute noch auf den Speisekarten erkennbar und auch verwöhnte Gaumen werden auf Madagaskar kulinarische Überraschungen erleben.