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Der britische Theologe Thomas Clarkson gründete 1787 zusammen mit anderen Nachfolgern Jesu eine Vereinigung zur Abschaffung des Sklavenhandels.
Dieser stellte zu diesem Zeitpunkt einen essentiellen Bestandteil des britischen Wirtschaftssystems. Als Vollzeitaktivist setzte sich Clarkson trotz vieler Drohungen gegen den Sklavenhandel ein. Zwanzig Jahre später, unter der Mithilfe von William Wilberforce, wurde der Sklavenhandel in Grossbritannien verboten. Clarkson hatte etwas in Bewegung gesetzt.
Auch Jesus startete eine Bewegung, die bis heute von nichts und niemandem gestoppt werden konnte. Über die Jahrhunderte kamen und gingen Herrscher, haben sich Länder mit ihren Grenzen, Gesetzen und Machtsystemen verändert. Was geblieben ist, ist die Kirche mit ihren Nachfolgern von Jesus.
Die Strategie von Jesus, eine Bewegung zu starten, ist bemerkenswert: Er predigte zu grossen Massen, doch den grössten Teil seiner Zeit verbrachte er mit zwölf Jüngern. Mitten in seinem Dienst verliessen ihn die meisten seiner Nachfolger, und nach drei Jahren Dienstzeit hatte er «nur» 120 Menschen, die an ihn glaubten. Doch die Zwölf und ihr Umfeld stellten innerhalb von 30 Jahren das ganze Römische Reich auf den Kopf, so dass Kaiser Nero die Christen als grosse Bedrohung betrachtete und sie verfolgte.
Es fällt auf, dass Jesus seine Ressourcen darauf fokussierte, einige wenige zu trainieren, besonders tragfähige Leiter und hingegebene Nachfolger zu werden. Was für Jesus von grosser Bedeutung war, muss auch für uns zentral sein: echt gelebte Jüngerschaft. Ich bin überzeugt, dass die Kirche der Zukunft von langfristigen, ermutigenden und herausfordernden jüngerschaftlichen Beziehungen lebt. Wenn sich alle in wenige investieren, setzen wir eine Bewegung in Gang.
Im Video erklärt Joel, was er als die drei Pfeiler einer jüngerschaftlichen Kirche sieht und welcher davon der wichtigste ist.