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Zum Buch:
Werkkatalog mit Ausschnitten des Schaffens des Malers Franz Marian Kälin von 1997-2000.
„Franz Marian Kälin geht ohne feste Vorstellung an sein Werk. Im Tun ereignen sich die Formen, fügen sich Materialien zu Kompositionen. Der Künstler selbst ist überrascht, wie sich der Dialog mit dem Bild entwickelt, wo ihn einzelne Bildfindungen hinführen, denn in der ständigen Veränderung findet sich die Fortsetzung, aus der Assoziation ergibt sich die von Vorbildern losgelöste Bildwirklichkeit. Ein Zitat von Georges Braque legitimiert sein Vorgehen, sagte Braque doch: „Wer weiss, was er will, irrt sich.“
Und doch steht über dem Arbeitsprozess das streng kontrollierende Auge des Künstlers, der in abstrakten, aber harmonisch ausbalancierten, sorgfältig aufgebauten Bildern seinen gestalterischen Willen ausdrückt. Obwohl Kälins Werke Titel, wie „Hochmoor“ oder „Stallwand“ tragen, begegnen wir keinen figurativen Darstellungen, sondern kompakt ins Bild gesetzten Quadraten, vertikal oder horizontal ausgerichteten Rechtecken oder organisch wirkenden Formen, die beim Betrachter zu freien Assoziationen führen oder zu Metaphern werden, zu Zeichen, die für das nicht Sichtbare stehen."
kartoniert - broschiert | 21 S. | 2001