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Autor: hannes Währer
Fast einstimmig genehmigten die Bürgerinnen und Bürger Bärfischens am Mittwoch einen Kredit von 84 000 Franken für die Erstellung einer Vorstudie zur Renovation des Elisabethenheims und des Foyers Aurelia. Gleich darauf bewilligten die 61 Anwesenden auch den Kauf des Foyers Aurelia für 400 000 Franken. In beiden Gebäuden soll Wohnraum geschaffen werden.
Zuzug von Familien fördern
Mit dem Kauf und der Renovation der beiden Gebäude wolle die Gemeinde sicherstellen, dass das beschränkte Entwicklungspotential Bärfischens auch genutzt werde, erklärte Präsidentin Carole Plancherel. Bärfischen brauche mehr Steuereinnahmen, um künftig notwendige Investitionen tätigen zu können. Auch die Schülerzahlen zum Erhalt der örtlichen Schule seien nur zu erreichen, wenn der Zuzug von Familien gefördert werde.
Auf eine Frage aus der Versammlung, weshalb man die Gebäude nicht nach der Fertigstellung der Vorstudie kaufe, erklärte Plancherel, es hätten sich auch andere Interessenten ernsthaft um den Kauf der Gebäude bemüht. Darunter das Rote Kreuz, das Raum für die Aufnahme von Asylbewerbern suche. Die Gemeinde wolle die Chance zur Entwicklung keinesfalls verspielen. Zurzeit verfüge man sonst nur noch über eine einzige Parzelle Bauland, deren Verkauf bevorstehe. Die Versammlung genehmigte weiter 30 000 Franken für die Erstellung eines Freizeitplatzes am Schiffenensee bei Pensier. Um die Bewältigung der Gemeindeadministration zu erleichtern, ist zudem die Anschaffung der Software Urbanus für 20 000 Franken beschlossen worden. Sowohl die Investitionsrechnung wie auch das Budget 2009, das ein Defizit von rund 49 000 Franken vorsieht, wurde einstimmig genehmigt.