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«Damit unser sauberes Stromsystem funktioniert, muss ein grosser Teil davon abrufbar sein, wobei die Kernenergie die einzige nicht-fossile Option ist. Ausserdem hat die Kernenergie einen geringeren ökologischen Fussabdruck und benötigt im Vergleich zu den meisten Energiequellen nur wenige Ressourcen», so die Ministerin in einem Interview mit der englischen Zeitung «The Times».
Die Zeitung berichtete, dass es in Schweden rund 80% der Uranvorkommen der EU gebe und das Land bereits Uran als Abfallprodukt bei der Gewinnung anderer Metalle extrahiere. Mehrere Unternehmen, darunter Aura Energy aus Australien und District Metals aus Kanada, hätten Interesse an der Erschliessung von Uranstandorten in Schweden gezeigt.
Das Verbot der Erkundung, des Abbaus und der Verarbeitung von Uran in Schweden trat am 1. August 2018 in Kraft.
Der Uranabbau sei zu einem ernsthaften Thema für die europäische Nuklearindustrie geworden, da Russland bei der Verarbeitung des Brennstoffs eine dominante Rolle spiele. Nach Russlands Invasion der Ukraine im letzten Jahr versucht die EU, ihre Energieabhängigkeit von Moskau zu verringern.
Quelle
S.D. nach NucNet, 21. August 2023 und The Times, 18. August 2023