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Wenn man Burnout als stressbedingten Risikozustand für Folgeerkrankungen mit Problemen der Lebensbewältigung definiert, muss dieser als Syndrom ganzheitlich angegangen werden. Erfolgversprechend sind eine Behandlung auf Basis einer guten therapeutischen Beziehung und eine Stärkung der Resilienz.
Die Diagnose einer Demenz sollte nicht leichtfertig gestellt werden. Sie löst im sozialen Umfeld des Patienten ähnlich viel aus wie eine Krebsdiagnose. Und doch ist sie wichtig, um alle Beteiligten frühzeitig aufzuklären und zu schulen.
Die zusätzliche Gabe von Ketamin reduziert klinisch signifikant (und Midazolam statistisch überlegen) die Suizidgedanken bei depressiven Patienten innerhalb von 24 Stunden. Es scheint so, dass dieser Effekt teilweise unabhängig von der antidepressiven Wirkung von Ketamin ist.
Bei therapierefraktären Epilepsien ist die Rate an psychischen Syndromen mit einem Auftreten in einem von drei Patienten deutlich höher als in der Allgemeinbevölkerung [1]. Hierbei stehen affektive und Angststörungen im Vordergrund. Anders herum betrachtet haben Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen ein höheres Risiko, eine Epilepsie zu entwickeln. Diese Beobachtungen lassen...
Nach einem Myokardinfarkt können psychische Erkrankungen wie z.B. Depression oder ACS-induzierte PTBS auftreten. Deshalb ist eine psychologische Begleitung der Herzinfarktpatienten zentral. Denn die Psyche beeinflusst sowohl die Lebensqualität als auch die Überlebensrate.
Dr. med. Bruno Kägi, Zürich, berichtete über seine Erfahrungen mit der VNS und führte aus, wie es sich mit anderen psychiatrischen Behandlungsformen in Fällen schwerer bzw. therapieresistenter Depression kombinieren lässt.
Viele Krebspatienten interessieren sich für komplementärmedizinische Massnahmen. Für einzelne der supportiv eingesetzten Behandlungsmethoden gibt es inzwischen Wirksamkeitsnachweise. Gute interdisziplinäre Zusammenarbeit ist dabei zentral.
Welches sind Risikofaktoren für Suizid und wie erkennt der Arzt rechtzeitig, ob sein Patient gefährdet ist? Für ein vertrauensstiftendes Arzt-Patienten-Gespräch eignet sich das Konzept des narrativen Interviews.
Welche neuen Erkenntnisse gibt es betreffend diagnostischer Klassifikationssysteme? Pro- und Kontra-Argumente von kategorialen vs. dimensionalen Ansätzen. Wie können neurobiologische Befunde in diagnostische und therapeutische Konzepte integriert werden? Die Problematik der Umsetzbarkeit neurobiologischer Forschungserkenntnisse. Was ist der aktuelle Stand der evidenzbasierten...
ICD-11 wird anhaltende somatoforme Schmerzstörungen weitgehend der deutungsneutralen Kategorie «primäre chronische Schmerzen» zuordnen und damit das frühere Konzept einer «monokausalen Psychogenie» verlassen – eine Einführung in das Krankheitsbild.
Wie wirkt sich regelmässiger Alkoholkonsum von mehr als 100 g/Woche auf die Gesamtsterblichkeit und das Risiko für kardiovaskuläre Folgeerkrankungen aus? Eine aktuelle Studie der Universität Cambridge hat das Trinkverhalten von 600’000 Menschen aus 19 Ländern erfasst – und empfiehlt eine Korrektur der Grenzwerte für Alkoholkonsum.