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Für die Schaffung und den längerfristigen Erhalt der Wohlfahrt ist die internationale Wettbewerbsfähigkeit eines Landes ein entscheidender Faktor. Die Schweiz wird oft als offene Wirtschaft dargestellt, die von der Globalisierung profitiert. Anhand dieses Indikators kann der Grad der Offenheit (oder der Verflechtung) der Schweizer Wirtschaft gegenüber der restlichen Welt beurteilt, seine Entwicklung erfasst und mit anderen Ländern verglichen werden. Der Indikator misst demnach die Intensität des internationalen Wettbewerbsdrucks auf die in der Schweiz ansässigen Hersteller von Waren und Dienstleistungen. Langfristig gesehen regt dieser Druck zur Produktivitätssteigerung und zur Innovation an, was grundsätzlich einen Rückgang des Preisniveaus auf dem Binnenmarkt erlaubt. Der Zugang zum Auslandsmarkt gewährt ausserdem die Nutzung von Skaleneffekten.
Tabellen
Methodologie
Der für die Schweiz berechnete Öffnungsgrad basiert auf den Aggregaten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, die gemäss den Standards des Systems der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen 2008 (SNA 2008) und des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 2010) berechnet werden.
Definitionen
Definition des Indikators
Die für den Öffnungsgrad verwendete Formel dividiert den Durchschnitt der Importe und der Exporte von Waren und Dienstleistungen durch das BIP (eine Variante dividiert die Summe der Importe und Exporte durch das BIP). Der Indikator des Öffnungsgrades wird demnach durch die Verwendung des BIP-Wertes im Nenner gebildet. Dank ihm kann die Grösse der Wirtschaft eines Landes berücksichtigt werden, wenn es darum geht, die Bedeutung der Exporte und der Importe des Landes zu beurteilen. Die Formel lautet wie folgt:
(Importe + Exporte von Waren und Dienstleistungen) / (2*BIP)
Seit der Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung im Jahr 2014 werden die Warenimporte und -exporte mit und ohne Nichtwährungsgold präsentiert. Ebenso wird der Indikator mit und ohne Nichtwährungsgold berechnet.
In konzeptueller Hinsicht umfasst Nichtwährungsgold sämtliches Gold, das von den Behörden nicht als Bestandteil der Währungsreserven (Währungsgold) gehalten wird, unabhängig davon, ob es als Wertreserve oder zu sonstigen (industriellen) Zwecken gehalten wird. Der Öffnungsgrad ohne Nichtwährungsgold wird berechnet, indem lediglich das Nichtwährungsgold, das als Wertreserve der Exporte und Importe von Waren gehalten wird, abgezogen wird. Hingegen wird das in der Industrie verwendete Nichtwährungsgold nicht abgezogen.
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