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Saif al-Islam Gaddafi, Sohn von Muammar Gaddafi, dem früheren Diktator von Libyen, ist in Libyen zum Tod durch Erschiessen verurteilt worden. Mit ihm wurden auch weitere Gefolgsleute Gaddafis wie der ehemalige Geheimdienstchef Abdullah Senussi verurteilt. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.
Der Prozess gegen den einst als Gaddafis Nachfolger auserkorenen Saif al-Islam Gaddafi hatte im April in der libyschen Hauptstadt begonnen. Der Internationale Strafgerichtshof (ICC) hatte sich zuvor vergeblich um eine Auslieferung des Gaddafi-Sohns bemüht.
Der ICC hatte auf dem Höhepunkt der Revolte Haftbefehl gegen ihn und Senussi wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit erlassen. Anschliessend entbrannte ein Streit zwischen Tripolis und Den Haag darüber, vor welchem Gericht sich die beiden Männer verantworten sollten.
Seit dem mit Hilfe der NATO erfolgten Sturz Gaddafis ist Libyen in einen Bürgerkrieg geraten, in dem sich mittlerweile zwei rivalisierende Regierungen und Parlamente gegenüberstehen. Zudem kämpfen mehrere Milizen um Einfluss in dem nordafrikanischen Land. (whr/sda/dpa)
Wegen starken Smogs über der indischen Hauptstadt Neu Delhi sind dort die Schulen von Freitag an bis auf weiteres geschlossen. Das Höchste Gericht des Landes hatte dies bereits am Donnerstag angekündigt. Die Schulen waren erst kürzlich wegen der heftigen Luftverschmutzung geschlossen, nach einer leichten Verbesserung dann aber wieder geöffnet worden. Das Gericht forderte die Regierung auf, etwas gegen das Problem zu unternehmen. Der Indien-Chef der Hilfsorganisation Safe the Children sagte: «Es ist entsetzlich, dass die Verschmutzung so schlimm ist, dass Kinder nicht zur Schule gehen können.» Wegen Corona waren die Schulen zuvor bereits gut zwei Jahre geschlossen.