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Die Schilddrüse ist ein Organ mit einem Gewicht von etwa 30 Gramm und besteht aus zwei Lappen unterhalb des Kehlkopfes, die über einen Mittelteil verbunden sind. Die wichtigste Aufgabe der Schilddrüse ist die Bildung zweier Hormone (T4 und T3), die für einen normalen Stoffwechsel unabdingbar sind. Für die Produktion dieser Hormone braucht die Schilddrüse Jod.
Von einer Schilddrüsenunterfunktion spricht man, wenn die Schilddrüse zu wenig oder gar keine Schilddrüsenhormone produziert. Man unterscheidet zwischen angeborener und erworbener Schilddrüsenunterfunktion. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Beschwerden, die auf eine Schilddrüsenunterfunktion hindeuten können, sind unter anderem:
Zur Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion werden verschiedene Untersuchungen und Abklärungen durchgeführt. Dazu gehören unter anderem:
Im Zweifelsfall muss unbedingt eine bösartige Erkrankung der Schilddrüse (Schilddrüsenkrebs) ausgeschlossen werden.
Sobald die Diagnose gesichert ist, kann eine Behandlung mit einem Schilddrüsenhormon-Ersatzpräparat erfolgen. Die notwendige Dosierung lässt sich durch die Messung der Schilddrüsenhormone im Blut einfach überprüfen.
Es ist wichtig, dass die Schilddrüsenhormon-Ersatzpräparate richtig eingenommen werden. Um zu verhindern, dass die Aufnahme im Magen/Darm unregelmässig erfolgt, müssen diese Präparate morgens mindestens 20 Minuten vor der Zufuhr anderer Speisen und Getränke auf nüchternen Magen mit etwas Wasser eingenommen werden.
Bei Erwachsenen ist die Schilddrüsenunterfunktion gut behandelbar, sodass ein normales Leben geführt werden kann.
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