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Arvenholz für die Formel 1
Nico Rosberg an der Siegerehrung mit der Trophäe aus Arvenholz.
Die insgesamt fünf Siegerpreise wurden aus Massivholz verleimt. (Bild Danko)
Eine typische CNC-Arbeit: Das Ausfräsen des Streckenlayouts. (Bild Danko)
Der Sockel ist entscheidend für den Schwerpunkt beim Pendeln. (Bild Danko)
Der Cortenstahl wird aufgeleimt, wie der Belag auf der Strecke. (Bild Danko)
Formel-1-Pilot Nico Rosberg hat am Sonntag den GP von Österreich gewonnen. Er stemmte aber keinen Pokal in die Höhe, vielmehr erhielt er eine Siegestrophäe aus Arvenholz mit schön verwachsenen Ästen. Das für Österreich typische Holz wurde mit Cortenstahl kombiniert. Die Trophäenform entspricht dem Layout der Rennstrecke in Spielberg, auf welcher das Rennen ausgetragen wurde.
Entworfen wurde der Siegerpreis vom jungen Schreiner und Architekten Daniel Kotrasch, der ihn im elterlichen Betrieb auch gleich selber herstellte. Er schwang mit seiner Idee beim eigens für die Siegerpreise durchgeführten Design-Wettbewerb oben aus.
Das Besondere an der Trophäe ist ihre Pendelbewegung. Auf eine ebene Fläche gestellt, pendelt sie so lange, bis sie ihr Gleichgewicht und damit einen ruhigen Stand findet. Daniel Kotrasch nennt seinen Entwurf denn auch «Dynamic». Er will damit das Thema Bewegung in den Vordergrund stellen.