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Der 1921 geborene Peter Moilliet war der Sohn des von der Tunisreise mit August Macke und Paul Klee bekannten Kunstmalers Louis Moilliet. Peter Moilliet liess sich zum Bildhauer ausbilden, heiratete 1946 das Modell Maria Vanz, liess sich in Allschwil nieder und war 1948 Mitbegründer der Künstlergruppe Kreis 48. Heute noch steht der als Atelier genutzte Teil des ehemaligen Bauernhofs in seiner ursprünglichen Form, der Künstler arbeitete bis wenige Wochen vor seinem Tod 2016 noch täglich in seinem Atelier.
In der Region sind die Werke von Peter Moilliet bekannt, sei es die Pietà beim Grab der Einsamen, die Monumentalplastik Die vier Evangelistensymbole vor der Abdankungshalle auf dem Hörnli, die Bronzeplastik des Denkmalpflegers Dingedinge auf dem Leonhardskirchplatz oder Wandreliefs am Basler Rathaus, am Gemeindehaus Riehen, am Schulhaus Kilchbühl.
Als sein Baugesuch für ein Atelier einst von der Gemeindeverwaltung abgelehnt wurde, begann Peter Moilliet unter seinem Haus den Lehmboden Eimer für Eimer abzutragen und in den Lehmwänden Nischen für seine Figuren auszuhöhlen – dies zum grossen Schrecken der Architekten, die erst Jahre später die Stabilität prüften.
Text von Ursula Waldner, Sektion Basel