Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/257857

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht vorzulegen, der den Bedarf erhebt und die Mittel aufführt, die notwendig sind, um dem Mangel an Ärztinnen und Ärzten in der Schweiz, namentlich &nbsp;an Hausärztinnen und Hausärzten, wirksam zu begegnen. Der Bericht soll sich besonders mit folgenden Fragen befassen:</p><p>1. Welche Instrumente bräuchte der Bundesrat, um auf den Ärztemangel in der Schweiz zu reagieren und mittelfristig eine Verschlechterung der Situation möglichst zu verhindern?</p><p>2. Welche Hebel und Instrumente stehen dem Bundesrat zur Verfügung und welche beabsichtigt er einzuführen, um dieses Problem zu beheben?</p><p>3. Welche Mittel sind oder wären auf Ebene der Hochschulen, der Politik und der Institutionen notwendig, um zu erreichen, dass die Studierenden sich für die Hausarztmedizin entscheiden, statt eine der anderen Fachrichtungen zu wählen, bei denen es dann zu einer Überversorgung kommt?</p><p>4. Was könnte zusätzlich während des Studiums unternommen werden, um die künftigen Ärztinnen und Ärzte für die Innere Medizin zu gewinnen und sicherzustellen, dass es in diesem Bereich genügend Ausbildungsabschlüsse gibt?</p><p>5. Mit welchen strukturellen oder finanziellen Mitteln gedenkt der Bundesrat ganz allgemein den Beruf der Hausärztin und des Hausarztes in der Schweiz aufzuwerten?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist bereit, unter Einbezug der Kantone zu prüfen, inwiefern im Nachgang zum Masterplan «Hausarztmedizin und medizinische Grundversorgung» weiterer Handlungsbedarf besteht und wie dieser angegangen werden könnte.&nbsp;Das Anliegen des Postulats soll zusammen mit dem Postulat 23.3678 Juillard «Wie kann dem Mangel an Hausärztinnen und Hausärzten sowie Ärztinnen und Ärzten in bestimmten Fachgebieten sofort begegnet werden, insbesondere in bestimmten Regionen der Schweiz?» erfüllt werden.</p>