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Sein Traum vom Kalender-Grand-Slam, dem Gewinn aller vier Major-Turniere innerhalb einer Saison, lebt weiter: Nach seinen beiden Triumphen bei den Australian und den French Open steht Rafael Nadal nach seinem Dreisatzsieg gegen den Niederländer Botic van de Zandschulp in den Viertelfinals von Wimbledon, wo er auf den Amerikaner Taylor Fritz (ATP 14) trifft.
Das ist Grund zur Freude. Weniger Freude bereiten dem Spanier Fragen zu seinem Wohlbefinden. Auf ein Pflaster im rechten unteren Bereich des Bauchs angesprochen, sagte der 36-Jährige: «Danke der Nachfrage. Aber ich bin es etwas leid, über meinen Körper zu sprechen.»
Es gehe ihm nicht darum, die Frage nicht zu beantworten, «aber ich bin selber müde, wenn ich an alle meine Probleme denke. Ich ziehe es vor, nicht darüber zu sprechen, tut mir leid». Er stehe mitten in einem Turnier und wolle nicht darüber sprechen. «Aus Respekt vor meinen Gegnern. Für den Moment bin ich genug gesund, um weiterzuspielen und weiterzukämpfen.»
Auf Social Media wird spekuliert, dass sich Nadal eine Bauchmuskelzerrung zugezogen haben könnte und das Pflaster dazu da sei, die Muskelstruktur zu unterstützen. Es wäre die nächste körperliche Beeinträchtigung für den zweifachen Wimbledon-Sieger. Allein im letzten halben Jahr trotzte Nadal den Folgen einer Corona-Erkrankung, eines Ermüdungsbruchs an einer Rippe und dem Müller-Weiss-Syndrom, das ihm starke Schmerzen im linken Fuss bereitet. Beim French Open wurde er deshalb gar zwei Wochen fit gespritzt. (sih/pre)
Kann man sich beim Schach schwer verletzen? Kaum. Wenn man sich den Kopf zerbricht, ist das zum Glück bloss eine Redewendung.