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Die Stiftung Patumbah wurde 1995 als «Stiftung zur Erhaltung des Patumbah-Parks» gegründet und hat sich lange Jahre darum bemüht, einen Weg zu finden, wie das gesamte Ensemble von Villa und Park erhalten werden könnte. Sie ist heute Eigentümerin der Villa.
Die Stadt Zürich war bis ins Jahr 2006 Eigentümerin des ganzen Anwesens und ist weiterhin Eigentümerin des südlichen, bereits in den Jahren 1985-1992 restaurierten und seither öffentlich zugänglichen Parkteils. Die Versuche der Stadt, das Gesamtkunstwerk Patumbah wieder zusammenzuführen, scheiterten. Die Stadt Zürich konnte den Park weder unter Denkmalschutz stellen noch in eine Freihaltezone überführen. Sie hat der Stiftung Patumbah die Villa 2006 in der Hoffnung verkauft, dass es der Stiftung zusammen mit einem Investor gelinge, die Gesamtanlage in ihren wesentlichen Teilen zu retten, und mit der Verpflichtung, die Villa zu renovieren und zu unterhalten. Die Stadt hat die Stiftung mit Subventionen und Darlehen unterstützt und sie besorgt die Pflege des ganzen Parks, dank Vertrag mit der Grundeigentümerschaft künftig auch des nördlichen Parkteils, dessen Restaurierung in diesem Frühjahr abgeschlossen worden ist und der jetzt ebenfalls dem Publikum offen steht.
Der Kanton Zürich ist mit seiner Denkmalpflege direkt involviert. Die Villa Patumbah ist ein Schutzobjekt von überkommunaler Bedeutung und fällt somit in die Kompetenz des Kantons, auch unter dem Aspekt, dass die Villa ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung ist. Der Kanton hat die Stiftung aber auch mit hohen Subventionsbeiträgen in ihrer Renovationsaufgabe unterstützt.
Ohne die Unterstützung der öffentlichen Hand (Stadt, Kanton und Bund) wäre das Projekt Villa Patumbah gar nicht zu realisieren gewesen, und ohne namhafte Unterstützung durch Stiftungen und weitere private Sponsorinnen und Sponsoren (s.u.) hätten die Restaurierungen nur in einem viel bescheideneren Rahmen ausgeführt werden können.
Der Schweizer Heimatschutz wird in der Villa seinen Geschäftssitz und ein Heimatschutzzentrum einrichten. Die Stiftung hat mit dem Heimatschutz einen zuverlässigen Mieter, der zugleich Gewähr für die öffentliche Zugänglichkeit des Baudenkmals bietet.
Private Investoren haben es der Stiftung gegen Einräumen eines Kaufrechts ermöglicht, die nördliche Parkhälfte von der früheren Eigentümerin zu erwerben und so vor der integralen Überbauung zu bewahren. Die jetzt fertiggestellte Überbauung mit Wohnungen und einem Hammam beschränkt sich auf die Randzonen längs der Mühlebachstrasse und der Zollikerstrasse beschränkt. Dank der Anlage der Gebäudekörper konnte das Herzstück des Parks mit dem bretzelförmigen Wegnetz restauriert werden und erhalten bleiben. Dieser Parkteil wird mit dem städtischen (südlichen) Parkteil wieder verbunden und dank der Bereitschaft der privaten Eigentümerin des nördlichen Parkteils als Gesamtanlage der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht.
Für die fachgerechte Restaurierung der Villa Patumbah engagieren sich auch verschiedene Stiftungen, nämlich die Ernst Göhner Stiftung in Zug, die Sophie und Karl Binding-Stiftung in Basel, die Baugarten Stiftung in Zürich, die Stiftung Pro Patria, die Isabel und Balz Baechi Stiftung in Zollikon und eine weitere Stiftung, die nicht namentlich genannt werden möchte, zudem der Schweizer Heimatschutz und die Zürcher Kantonalbank sowie private Sponsoren.
Die Stiftung und mit ihr die Öffentlichkeit, der das Juwel im früheren Glanz wieder gezeigt werden soll, sind allen beteiligten und engagierten Kräften für ihre Unterstützung zu grossem Dank verpflichtet!