Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03341.jsonl.gz/1826

Öffnungszeiten: Jeden Samstag von 9 bis 11 Uhr. Ausnahmen -> «Infos / Aktuelles».
Jakob Stutz selbst nannte sein 1853 erstmals erschienenes Buch «einen Beitrag zur Kenntnis des Volkes». In der Tat bietet seine Lebensbeschreibung eine der ergiebigsten und fesselndsten Quellen wirklichen Volkslebens im frühen 19. Jahrhundert. Die Neuausgabe zum 200. Geburtstag des Autors macht eines der wichtigsten Schweizer Erfolgsbücher des vorletzten Jahrhunderts endlich wieder zugänglich.
CHF 20.00
Bezug in der Chronikstube Pfäffikon
Zürcher Oberländer Volksdichter und Zeitzeuge.
Jakob Stutz wurde am 27. November 1801 in Isikon (Hittnau) als Sohn eines wohlhabenden Bauern und Textilunternehmers geboren. Dem frühen Tod der Eltern im Jahr 1813 folgte der soziale Abstieg; Jakob Stutz musste fortan sein Brot als Hirt, Knecht und Heimweber selbst verdienen. Seine magere Dorfschulbildung erweiterte er mit autodidaktischen Studien, die später durch Privatunterricht bei wohlwollenden Förderern ergänzt wurden, sodass er 1827 eine erste Stelle als Unterlehrer in Zürich antreten konnte. 1841 musste Jakob Stutz seine Lehrtätigkeit wegen Verfehlungen aufgeben, worauf er sich 1842 auf den Sternenberg zurückzog. In den rund fünfzehn Jahren, die Jakob Stutz dort in seiner Einsiedelei <Jakobszelle> verbrachte, entfaltete er eine rege Schriftstellertätigkeit und wirkte gleichzeitig als Dichtervater, Erwachsenenbildner und Sozialreformer. Wegen erneuter homosexueller Handlungen musste er Sternenberg im Jahr 1856 endgültig verlassen. Als Vorbestrafter, Vertriebener und Heimatloser führte er dann während mehr als zehn Jahren ein unstetes, rastloses Wanderleben. Erst 1867 fand er eine letzte Heimstätte bei seiner Nichte in Bettswil, wo er am 14. Mai 1877 starb.
CHF 20.00
Bezug in der Chronikstube Pfäffikon
Zusammengestellt von Madeleine Lüscher
Vorwort von Dr. Bernhard A. Gubler
Zum 200. Geburtstag des Zürcher Oberländer Volksdichters Jakob Stutz (1801-1877) wurde eine repräsentative Auswahl von Texten aus seinen längst vergriffenen Werken zusammengetragen.
Der vorliegende Band enthält erzählende, lyrische und dramatische Texte in hochdeutscher Sprache und in ursprünglicher Zürcher Oberländer Mundart. Einigen Texten wurde ein erläuternder Kommentar vorangestellt.
Zum Inhalt: Zwei autobiographische Texte, der «Vorbericht» zu den «Gemälden aus dem Volksleben» und ein Bericht über eine Rigi-Reise, geben Einblick in die Lehr- und Wanderjahre des jungen Dichters Jakob Stutz.
Den bunten Reigen der Qedichte eröffnet das unvergessene «Blumen aus der Heimat», gefolgt von weiteren populären Qedichten wie dem sozialkritischen «SternenbeTgerlied», aber auch von weniger bekannten Texten wie einem frühen Taufgedicht, einem kämpferischen Nationallied oder dem tiefsinnigen, für die tragische Lebensgeschichte von Jakob Stutz so aufschlussreichen Gedicht «Ende und Anfang».
Für den dramatischen Teil der vorliegenden Anthologie wurde das erheiternde Familiengespräch «Schrecken und Verwirrung» und ein Bild aus dem «Storchenegg Anneli» ausgewahlt, Texte, die auch bei der heutigen Leserschaft ihre sowohl komische als auch satirische Wirkung nicht verfehlen, anderseits zum Nachdenken über den Graben zwischen Land- und Stadtbevölkerung anregen dürften.
CHF 10.00
Bezug in der Chronikstube Pfäffikon
Zürcher Oberländer Volksdichter, Aufklärer und Zeitzeuge.
Herausgeber: Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Pfäffikon.
23 Seiten, geheftet.
Die Stationen des Jakob-Stutz-Weges:
Isikon / Mühle Balchenstahl / Hittnau / Blitterswil / Sternenberg / Wila / Zürich Brunnenturm / Schwellbrunn / Sternenberg - Jakobszelle / Der Veilchenbund / Der heimatlose Pilger
CHF 10.00
Bezug in der Chronikstube Pfäffikon