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Der Brite Mirza Hussain aus Leeds wurde 1988 bei einem Besuch in Pakistan, der Heimat seiner Eltern, von einem Taxifahrer mit einer Pistole bedroht. Beim anschliessenden Handgemenge löste sich ein Schuss, der den Chauffeur tötete. Mirza Hussain meldete dies umgehend der Polizei und wurde daraufhin wegen Mordverdachts festgenommen. Im Jahr darauf verhängte ein pakistanisches Gericht ein Todesurteil gegen den jungen Mann, das anschliessend vom Obersten Gerichtshof aufgehoben wurde. Dieser verwies den Fall jedoch in die Zuständigkeit eines islamischen Schariagerichts, welches erneut ein Todesurteil fällte.
Nach einer Vielzahl weiterer Rechtsmittel und Instanzen sowie angesetzter und wieder verschobener Hinrichtungstermine – der letzte drohte am Silvesterabend 2006 – wandelte der pakistanische Staatspräsident das Todesurteil schliesslich in eine lebenslange Freiheitsstrafe um, woraufhin Mirza Hussain nach 18 Jahren Gefängnis freikam.
Er ist inzwischen nach Grssbritannien zurückgekehrt und mit seiner Familie vereint, die sich mit Hilfe von Amnesty International und anderen Menschenrechtsorganisationen sowie britischen Politikern beharrlich für ihn eingesetzt hatte. Mirza Hussain dankte allen, die zu seiner Freilassung beigetragen haben.