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Wynentalbahn
|Kürzel||WTB|
|Bahntyp||Schmalspurbahn|
|Betriebseröffnung||1904-03-05|
|Mutiert||Ab 1957-01-01 Wynental-Suhrental-Bahn|
|Daten vorhanden||ja|
Daten
Allgemeine Bemerkungen
Die Kommentare sind bewusst kurz gehalten. Sie dienen in erster Linie dem Zweck, gewisse Daten oder auch Datenlücken verständlicher zu machen, wobei das Hauptaugenmerk auf die Finanzzahlen fällt. Primäre Quelle bilden die Eisenbahnstatistik respektive die dortigen «Bemerkungen betreffend die einzelnen Bahnunternehmungen», die jeweils am Schluss der Bände stehen. Auf weitere Quellen- oder Literaturangaben wird verzichtet, obwohl solche teilweise mit eingeflossen sind. Die Kommentare sind der Einfachheit halber grundsätzlich in der Vergangenheitsform verfasst. Es heisst also beispielsweise: Bahn X «war» eine Aktiengesellschaft, auch wenn dies noch heute der Fall sein sollte.
Kommentar
Die 1904 eröffnete, schmalspurige WTB wurde von einer Aktiengesellschaft gegründet und war von Anfang an elektrifiziert (Gleichstrom). Sie befuhr die Strecke Aarau–Suhr–Reinach–Menziken (die Statistik titulierte die WTB bis 1906 als «Aarau–Menziken»). Die schon vor der Eröffnung intensiv diskutierte Weiterführung der Bahn nach Beromünster und via Hildisrieden nach Emmenbrücke, Rothenburg oder Sursee mit Anschluss an die Centralbahn (SCB) respektive später die SBB scheiterte. Das Projekt einer schmalspurigen Rundbahn Aarau–Menziken–Beromünster–Sursee–Triengen–Aarau propagierte etwa erfolglos der Aargauer Nationalrat und Bauunternehmer Conradin Zschokke. Wenigstens das Teilstück Reinach–Beromünster erstellte bis 1906 die Seetalbahn (STB), allerdings im Gegensatz zur WTB in Normalspur. Der Grossteil der Güterwagen der WTB bestand aus Rollschemeln (20 von insgesamt 33 Wagen im Jahr 1920), die zwischen Suhr und Menziken eingesetzt wurden. Das Hauptgeschäft der WTB war jedoch der Personenverkehr.
1906 wandelte die WTB schwebende Schulden in feste Anleihen um. Die Betriebsergebnisse blieben indes hinter den Erwartungen zurück und liessen den Passivsaldo ansteigen. 1909 verschaffte sich die WTB durch eine Reduktion des Nominalwerts der Stammaktien um 10 Prozent Sondereinnahmen von 135'000 Franken, die zur Verlusttilgung und Reservenbildung verwendet wurden. Ab 1915 stiegen die Einkünfte aus dem Transportgeschäft rapide an. 1920 erzielte die WTB das bislang beste Betriebsergebnis, das erst 1952 wieder übertroffen wurde. In der Zwischenzeit hatte die WTB allerdings mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, die 1935 eine neuerliche Reduktion des Aktienkapitalwerts erzwangen.
Erwähnungen
Diese Bahn wird auch in den Kommentaren folgender Bahnen erwähnt: