Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03238.jsonl.gz/344

Obwohl die positiven Auswirkungen von Bewegung auf die Gesundheit längst bekannt sind, bewegt sich mehr als die Hälfte der Schweizer Bevölkerung weniger, als in den Richtlinien des Bundes empfohlen.
Eine Umfrage aus 2003, die bei Frauen, die zu diesem Zeitpunkt am Universitätsspital Zürich angestellt und über 45 Jahre alt waren, zeigte, dass Inaktivität auch in dieser Bevölkerungsgruppe verbreitet ist. Frauen, die an dieser Umfrage angegeben haben inaktiv zu sein, wurden eingeladen, an einer zwölf monatigen Studie teilzunehmen. In der Studie wurden zwei verschiedene Interventionen miteinander verglichen: körperliches Training plus Ernährungsinformationsprogramm oder nur das Ernährungsinformationsprogramm. Das zwölf monatige Training wurde in zwei Teile gegliedert. Während den ersten drei Monaten – der Aufbauphase – wurde zweimal pro Woche ein Joggingprogramm durchgeführt. Während den neun folgenden Monaten war das Training unbeaufsichtigt und wurde den Teilnehmerinnen überlassen. Das Ernährungsprogramm bestand aus monatlichen Informationsveranstaltungen zum Thema gesunde Ernährung. Untersucht wurden die körperliche Leistungsfähigkeit, die Körperzusammensetzung, und die Knochendichte bei Baseline, nach drei und nach zwölf Monaten.
Teilnehmerinnen der Jogging-Gruppe haben sich bezüglich der körperlichen Aktivität signifikant verbessert. Dieser positive Effekt war auch bei der 12 Monats Untersuchung noch signifikant vorhanden. Das bedeutet, dass jene Frauen, die in der Jogging Gruppe waren, auch in den 9 Monaten nach dem geleiteten Training aktiv blieben.
ClinicalTrials.gov Identifier: NCTP01033110