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Das Bonsai Pflegejahr
Dezember - Januar
Für unsere Bäume bedeutet es der Beginn einer sehr begrenzten Aktivität (deshalb spricht man von „Ruheperiode“) während der er seine inneren Reserven bis zum Frühjahr benutzen wird. Jetzt werden sich die respektvolle Pflegemaßnahmen des Jahres auszahlen (ausgewogene Düngung, drainierendes Substrat, gute Lichtverhältnisse). Bei sehr strengem Frost sollten Laubbäume mit Stroh, Laub und einem Folien- oder Vliestunnel geschützt werden. Der kalte Wind würde sonst die feinen Zweige austrocknen. Der Vorteil von Vlies gegenüber Folie ist, dass Regen durchkommt und Luftzirkulation stattfindet, wodurch Pilzinfektionen seltener auftreten. Gleichzeitig dient es als Schutz vor Wind und starker Sonneneinstrahlung.
Giessen: Das Wässern beschränkt sich während dieser Periode auf das strikte Minimum. Die Bäume, die draussen überwintern, benötigen jetzt nur noch sehr wenig Wasser. Das Giessen sollte sparsam erfolgen : nie bei Frosttemperaturen, vorzugsweise bei positiven Temperatur, aber abhängig von den Wettervorhersagen für die kommende Nacht. Der Wasserüberfluß sollte genügend Zeit haben, aus dem Topf zu fliessen bevor der Nachtfrost kommt.
Kiefern vertragen es in dieser Saison besser, wenn sie "trockene Füsse" haben. Bei kontinuierlichen oder starken Regenperioden ist es notwendig, die Oberfläche des Substrates der Bäume zu schützen (ein einfaches zerschnittenes Plastikstück reicht aus, um eine exzessive / starke Wasserzufuhr zu begrenzen).
Düngen: Allgemein kann man das Düngen im Winter einstellen.
Schneiden: Birke, Ahorn - insbesondere Fächerahorn - können schon jetzt geschnitten werden, wenn sich an einer kleinen Schnittstelle (am besten an einem dünnen Zweig) nach wenigen Minuten ein Wassertropfen bildet. "Blutet" der Baum an der Schnittstelle ist es bereits zu spät für einen Rückschnitt, da der Baum sonst viel Flüssigkeit verliert.
Umtopfen: Das Umtopfen ist jetzt für die Outdoor-Arten zu vermeiden. Das Risiko des Verfaulens der Wurzeln wäre zu groß. Man sollte lieber mit dem Umtopfen warten, es sei denn, man verfügt über ein Gewächshaus.
Februar
Unbedingt weiterhin auf Schädlinge achten. Moos, Algen und Insekten von den Bäumen entfernen.
Giessen: Die Bäume sollten immer leicht feucht, aber nicht nass sein. Sind sie eingeschneit, braucht man sich um das Giessen normalerweise nicht zu kümmern. Immer gemäss der geographischen Zone wird das Wässern/Giessen an die Entwicklung der Bäume und an die örtlichen (eigenen) klimatischen Bedingungen angepasst. Da im Februar Nachtfroste weiterhin möglich sind, sollte vorzugsweise tagsüber bei Plusgraden gegossen werden (bevor der Nachfrost kommt).
Bevor Sie giessen, kontrollieren Sie den Zustand vom Substrat ihrer Bäume; sollte das Substrat zu stark verdichtet sein, lockern Sie es vorsichtig auf (beispielweise mit einer kleinen Kralle oder mit einer Gabel). Das fördert die Kapillarität des Substrates, lässt Wasser und Luft besser an die Wurzeln gelangen und verhindert das Verfaulen der Wurzeln.
Düngen/Schneiden: Sobald die Knospen anschwellen, können winterharte Laubbäume geschnitten werden . Bei zu hartem Frost besteht die Gefahr, daß das Holz an der Schnittstelle noch ein Stück zurückfriert, d.h. nicht zu dicht an den gewünschten Knospen schneiden.
Drahten: Sollte man jetzt noch nicht. Bäume, die noch den letztjährigen Draht tragen, vor zu hartem Frost schützen, da die Kälte durch den Draht direkt an die Rinde geleitet wird.
Umtopfen: Falls Ende Februar schon Wurzelwachstum zu erkennen ist (weisse Spitzen an den Wurzeln), können die ersten winterharten Laubbäume umgetopft werden; müssen dann allerdings unbedingt vor Frost geschützt werden. Zwischen dem Umtopfen und dem Drahten/ Düngen sollten 4-6 Wochen liegen.
März
Bäume auf Spinnmilben und Blattläuse untersuchen Die meisten Bäume können nun aus dem Winterquartier genommen werden; sind aber bei Spätfrösten zu schützen. Die Erdoberfläche der Bäume, die nicht umgetopft werden, kann man jetzt in Ordnung bringen: abgestorbenes Moos, Pflanzenteile und Unkraut entfernen, gegebenenfalls auch Erde nachfüllen.
Giessen: Den Boden immer leicht feucht halten. Besonders umgetopfte Bäume dürfen jedoch nicht zu nass werden. Bei anhaltendem Regen sollten die Bäume daher entsprechend geschützt werden.
Düngen: Frisch umgetopfte Bäume erst nach 4-6 Wochen düngen, alle übrigen erhalten ab Ende März einen stickstoffbetonten Dünger. Am Besten verwendet man anorganischen Dünger, da organischer Dünger erst ab 18-20 Grad Celsius seine volle Wirkung entfaltet.
Schneiden: Laubbäume schneidet man zurück, sobald die Knospen anschwellen. Zweige, deren Knospen nicht wachsen, sind vermutlich über Winter abgestorben. Um dies herauszufinden, kann man mit dem Fingernagel etwas an der Rinde kratzen; ist es darunter grün, lebt der Ast; ist es braun, ist der Ast leider tot.
Drahten: Laubbäume sollten bei beginnendem Austrieb gedrahtet werden, da zum einen die frischen Triebe sehr empfindlich auf Störungen reagieren, und zum anderen die Äste und Zweige des Baumes jetzt schon gut biegsam sind.
Umtopfen: Laubbäume können nun in eine neue Schale gepflanzt werden, sofern Wurzelwachstum zu erkennen ist. Ein kräftiger Wurzelschnitt kann jetzt, falls notwendig, ebenfalls erfolgen.
April
Die meisten Pflanzen treiben jetzt aus. Leichten Nachtfrost vertragen die einheimischen Bäume recht gut. Vor zu starkem Frost sollten die austreibenden Pflanzen jedoch geschützt werden, d.h. ab ca. -2 bis -3 Grad Celsius. Man sollte auf die Wettermeldungen achten, da die Bonsai bei Hagel geschützt werden müssen. Sobald sich die ersten Blätter zeigen, kann vorsichtshalber gegen Mehltau und Schadpilze gespritzt werden (auch hier der Hinweis auf Niem bzw. Lebermoos Extrakt).
Giessen: Die Bonsai brauchen durch die grosse Verdunstungsfläche der Blätter erheblich mehr Wasser als vor dem Austrieb. Bei starkem, anhaltendem Regen muss aber auch jetzt noch wegen möglicher Staunässe ein geschützter Platz gesucht werden. Dies gilt besonders für frisch umgetopfte Bäume.
Düngen: Bäume, die vor 4 Wochen umgetopft wurden, können nun gedüngt werden. Idealerweise nimmt man hierfür einen phosphatbetonten Dünger, da dieser das Wurzelwachstum anregt. Alle nicht umgetopften Bäume erhalten einen stickstoffreichen organischen Dünger, da bei organischem Dünger die Gefahr einer Überdüngung des Bodens erheblich geringer ist als bei anorganischem Dünger.
Schneiden: Ausgereifte Bonsai sollten pinziert werden; insbesondere bei Ahornen ist eine tägliche Kontrolle auf sich öffnende Knospen notwendig. Frische Triebe können nach 1-3 Wochen bis auf die gewünschte Knospe zurückgeschnitten werden. Mit der danach entstehenden Seitenverzweigung wird ebenso verfahren. Alle größeren Wunden sollten versiegelt werden. Eine spezielle Wundpaste ist im Fachhandel erhältlich.
Drahten: Für alle Laubbäume, die noch nicht gedrahtet sind, wird es nun allerhöchste Zeit.
Umtopfen: Bis Mitte April sollten alle Laubbäume umgetopft sein. Solange die Knospe am Drücken und noch kein Blatt sichtbar ist, kann man problemlos alle Laubbäume umtopfen. Ende des Monats kann mit Wacholdern und Kiefern begonnen werden.
Mai
Da sich Schädling im Mai und im Juni fast explosionsartig vermehren, müssen die Bäume ständig kontrolliert werden. Bei Laubbäumen ist auch auf Mehltau/ Pilzbefall zu achten. Die notwendigen Insektizide bekommt man im Bonsaifachhandel oder notfalls auch im Gartencenter. Bei Spätfrösten müssen die Bäume, die gerade erst austreiben, geschützt werden.
Giessen: Durch das Wachstum und die höheren Temperaturen brauchen die Bäume fast täglich Wasser. Sie sollten aber nicht in der prallen Sonne gegossen oder besprüht werden, da die Wassertropfen die Sonnenstrahlen wie eine Linse bündeln und die Blätter dabei verbrennen können. Nach Möglichkeit Regenwasser verwenden, da einige Bäume kalkhaltiges Wasser nicht besonders gut vertragen und beim Besprühen mit Leitungswasser häßliche Kalkflecken auf den Blättern und am Stamm zurückbleiben.
Düngen: Die Bäume brauchen jetzt regelmässig einen ausgewogenen Dünger. Empfehlenswert finde ich Biogold (ein fester organischer Dünger, den man im Bonsaifachhandel erhält). Ausgereifte Bonsai bekommen etwas weniger Dünger, damit sie nicht so schnell aus der Form geraten.
Schneiden: Den zu lang gewordenen Austrieb der Laubbäume kann man auf die gewünschte Knospe zurückschneiden. Durch gezieltes Zurückschneiden auf bestimmte Knospen lässt sich auch die Wuchsrichtung beeinflussen. Der Trieb beim Fächerahorn kann pinziert werden. Wacholder können ebenfalls geschnitten werden. Kiefernkerzen werden nun ausgebrochen.
Drahten: Wenn der Neuaustrieb bereits verholzt ist, kann man jetzt vorsichtig drahten. Den Draht muß man sorgfältig im Auge behalten; er wächst jetzt sehr schnell ein. Dies kann im Extremfall zu hässlichen Narben führen, die jahrelang sichtbar bleiben oder den Ast zum Absterben bringen.
Umtopfen: Nadelbäume, insbesondere Wacholder, können auch jetzt noch umgetopft werden; ebenso Azaleen nach der Blüte. Alle übrigen Bonsai sollten nur noch im Notfall verpflanzt werden.
Juni
Weiterhin auf Schädlinge achten.
Giessen: Die Bäume brauchen jetzt sehr viel Wasser. Am Besten stehen sie auf einem Untersetzer mit Lavasplit oder Kies, den man mit Wasser füllen sollte, jedoch so, dass die Schale selbst nicht im Wasser steht. So erzeugt man eine höhere Luftfeuchtigkeit um den Baum herum und reduziert gleichzeitig seine Eigenverdunstung. Die Blätter täglich mit Wasser besprühen, jedoch nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, da die Blätter sonst verbrennen können.
Düngen: Weiterhin ausgewogen düngen, jedoch schon jetzt den Kaliumanteil erhöhen; Kalium verringert die Frostempfindlichkeit der Bäume.
Schneiden: Ein Blattschnitt kann jetzt bei fast allen gesunden Laubbäumen durchgeführt werden. Neue Triebe müssen immer wieder zurück- bzw. herausgeschnitten werden. Wacholder sollten regelmässig zurückgezupft werden, wodurch sich die Nadelkissen nach und nach immer mehr verdichten.
Drahten: Wenn man Laubbäume jetzt drahten möchte, empfiehlt sich zuerst ein Blattschnitt, damit man den Verlauf der Äste besser überblicken kann.
Umtopfen: Nur im absolut äussersten Notfall umtopfen.
Juli
Die Bonsai weiterhin auf Schädlingsbefall untersuchen. An sehr heissen Tagen sollte man die Bäume schattieren oder im Halbschatten aufstellen.
Giessen: Die Bäume brauchen nun sehr viel Wasser; sie sollten jedoch nicht während der Mittagshitze besprüht oder gegossen werden, sondern besser in den frühen Morgen- oder Abendstunden.
Düngen: Düngen sollte man wie im Juni.
Schneiden: Koniferen können nun geschnitten werden, die Wunden verheilen in dieser Zeit recht gut. Bei Laubbäumen ist das Schneiden etwas schwierig, weil man vor lauter Grün kaum erkennt, wie der genaue Astverlauf aussieht.
Drahten: Koniferen lassen sich in dieser Jahreszeit noch gut drahten; der Draht wird allerdings voraussichtlich erst im nächsten Jahr seine Wirkung zeigen.
August
Die Kontrolle auf Schädlinge sollte fortgesetzt werden. Das Entfernen von Unkraut und abgestorbenen Blättern kann dem Aussehen der Bäumchen nicht schaden
Giessen: Es muß weiterhin reichlich gegossen werden, am Besten mit Regenwasser. Besprühen sollte man die Bäume am Morgen oder späten Nachmittag bzw. frühen Abend, um Kalkflecken zu vermeiden, sollte man auch hierfür Regenwasser verwenden.
Düngen: Den Stickstoffanteil reduzieren und den Kaliumanteil etwas erhöhen
Schneiden: Einen starken Rückschnitt sollte man jetzt vermeiden, da der Neuaustrieb nicht mehr winterhart wird. Ausserdem besteht bei blühenden Bäumen die Gefahr, dass man die Blütenknospen für die nächstjährige Blüte mitentfernt. Nur die Wacholder sollte man immernoch regelmässig zurückzupfen. Kiefern kann man auch jetzt noch problemlos zurückschneiden.
Drahten: Laubbäume in dieser Jahreszeit zu drahten macht wenig Sinn, da sich die Wirkung erst in der nächsten Wachstumsperiode im Frühjahr zeigt. Abgesehen davon ist es bei der dichtbelaubten Krone nicht gerade einfach, den genauen Verlauf der Äste zu überschauen, und ausserdem sind die Blätter beim Drahten ständig im Weg. Wacholder und andere Nadelbäume kann man auch jetzt noch drahten.
Umtopfen: Umtopfen nur im äussersten Notfall, z.B. bei Wurzelkrankheiten etc. und den Baum halbschattig aufstellen.
September
Die Zahl der Schädlinge geht nun stark zurück. Die laubabwerfenden Bäume sind jetzt weniger von Befall gefährdet als die immergrünen.
Giessen: Der Wasserbedarf der Pflanzen ist nun bei weitem nicht mehr so hoch; dennoch sollte man die Erde - vor allem an warmen, sonnigen Tagen - kontrollieren und gegebenenfalls giessen. Auch der Wind kann das Erdreich in den Schalen sehr schnell austrocknen.
Düngen: Mit zunehmender Herbstfärbung der Bäume stellt man das Düngen ein. Eine kaliumbetonte Abschlussdüngung zur Förderung des Ausreifungsprozesses der Zweige sollte jetzt durchgeführt werden.
Schneiden: Jetzt sollten nur noch Kiefern und Wacholder ausgeschnitten werden bzw. Nadeln gezupft werden.
Drahten: Koniferen können noch gedrahtet werden; allerdings mit erhöhter Vorsicht, da die Äste und Zweige in dieser Jahreszeit nicht mehr so biegsam sind und daher leichter brechen.
Umtopfen: Wenn man jetzt umtopfen möchte, dann am Besten nur Koniferen, aber die Wurzeln müssen den ganzen Winter unbedingt vor Frost geschützt werden.
Oktober
Nach dem Blattfall kann jetzt vorsorglich gegen überwinternde Schädlinge und Pilzbefall gespritzt werden. Abgefallene Blätter, abgestorbenes Moos, etc. werden entfernt, um Schädlingen wenig Überwinterungsmöglichkeiten zu geben.
Giessen: Es gelten ähnliche Regeln wie im Frühjahr, d.h. vor anhaltendem Regen schützen. Jedoch ist darauf zu achten, dass die Bäume bei trockenen Perioden nicht austrocknen. Dabei unbedingt berücksichtigen, dass die Erdoberfläche durch Tau oder Nebel zwar leicht feucht, der restliche Wurzelballen jedoch trocken sein kann.
Düngen: Manche Spezialisten empfehlen für den Herbst eine abschliessende stickstoffbetonte Düngung. Die Nährstoffe werden vom Baum gespeichert, was einerseits zu einem guten Dickenwachstum der Stämme und einem kräftigen Austrieb im Frühjahr führt, andererseits jedoch einen grossblättrigen ersten Austrieb im Frühjahr zur Folge hat.
Schneiden: Bei Nadelbäumen kann man einen Teil des diesjährigen Austriebs zurückschneiden. Kommt es jedoch in der kalten Jahreszeit zu strengem Frost, kann es passieren, daß die relativ frischen Wunden noch weiter zurückfrieren. Laubbäume sollte man erst Ende Winter bzw. Anfang Frühjahr schneiden
Drahten: An sämtlichen dünnen Ästen und Zweigen, insbesondere an Laubbäumen, sollte der Draht noch vor Einsetzen des Winters entfernt werden, da der Draht die Kälte unmittelbar an die Rinde leitet, wodurch Äste und Zweige teilweise erfrieren können.
Umtopfen: Bei frostfreier Überwinterung kann man auch jetzt noch Koniferen umtopfen.
November
Für den Bonsaifreund ist der November der letzte Monat der wunderschönen herbstlichen Saison, während der man seine Bäume in ihren warmen und farblichen Akzenten geniessen kann – es gibt nichts schöneres als das Morgenlicht im Herbst, um die Bäume in ihrer vollen Farbenpracht zu geniessen.
Für unsere Bäume bedeutet der November das letzte Sammeln von Reserven vor dem Winter.
Für den Bonsaipfleger bedeutet dieser Monat diverse Vorbereitungen für die kommende winterliche Saison zu treffen.Wenn die Schalen von abgestorbenen Pflanzenteilen befreit sind, sollten die Bäume vor dem ersten starken Frost ins Winterquartier, d.h. z.B. die Wurzelballen im Freiland 10 cm tief in Torf einsenken; lässt man dabei die Schale weg, vermeidet man Staunässe; senkt man den Baum mit der Schale ein, wird der Baum weniger gestört und man muß im Frühjahr die Schale nicht wieder neu anlegen. Dann sollte man allerdings genau auf Staunässe achten! Egal, wie man überwintert, der Stellplatz der Bäume sollte in jedem Fall schattig und windgeschützt sein. Laubabwerfende Bäume brauchen - sobald sie ihre Blätter verloren haben - kein Licht mehr; immergrüne Bonsai dürfen auf keinen Fall zu dunkel stehen.
Giessen: Die regelmäßige Kontrolle auf keinen Fall vergessen. Die Bäume weiterhin vor zu viel Regen schützen. Giessen sollte man nur bei Bedarf. Auf keinen Fall giessen, wenn der Wurzelballen gefroren ist.
Schneiden: Stark zurückschneiden sollte man jetzt nur noch Nadelgehölze, die frostfrei überwintert werden. Wacholder und Kiefern kann man noch einmal zurückzupfen.
Drahten: Drahten sollte man nur noch Nadelgehölze, die frostfrei überwintert werden. Die Äste sind jedoch in dieser Zeit nicht mehr so biegsam und brechen leichter.