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Sommerresidenz, Taverne, Kurort, Töchterinstitut – in seiner bewegten Geschichte stand der Bocken stets für dieselben Werte: Gastfreundschaft, Wohlbefinden und Bildung.
Dokumentiert ist der Landsitz seit dem 13. Jahrhundert. 1804 waren Areal und Gasthaus Hauptschauplatz des Bockenkriegs. Während dem 20. Jahrhundert entwickelte sich das Landhaus vom beliebten Ausflugsziel zum landwirtschaftlichen Musterbetrieb und schliesslich zur blühenden Kulturstätte, wo sich Musiker und Schriftsteller trafen.
Im Jahr 1977 ging das herrschaftliche Gut in den Besitz des Kantons Zürich über, der es der Schweizerischen Kreditanstalt (heute Credit Suisse) zur Nutzung überliess. 1993 kaufte die Credit Suisse das Anwesen und eröffnete ein Jahr später das Seminarhotel Bocken.