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Heute Morgen ging es mit gemischten Gefühlen los nach Süden Richtung Nordkansas.
In den Modellen liess sich kein eindeutiges Ziel ausmachen,
wo sich die besten Gewitter des Tages bilden würden.
Zudem waren die Bedingungen in der oberen Atmosphäre eher Gewitter feindlich mit einer leichten antizyklonalen Krümmung (Ridge).

Südlich von uns bildete sich am Nachmittag ein Zellenkomplex der sich schnell verstärkte.
Die nördliche Zelle war ein Leftmover und entwickelte eine Wallcloud.
Vor dem Core der südlichen Zellen fuhren wir nach Süden. Die Zellen produzierten zu dem Zeitpunkt bereits Hagel in der Grösse bis zu Baseballs. Da die Zuggeschwindigkeit heute mit 15 Knoten langsam war, konnten wir gut vor dem Hagel bleiben.
Die südlichste Zelle wurde bald Tornado gewarnt und als wir aus dem Regen heraus kamen, konnten wir die beeindruckendste Wallcloud der bisherigen Tour sehen. Die Aufwärtwsbewegung an ihrer rechten Seite war einfach extrem! Leider kam es zu keiner Zeit zu einem Tornado. Viel näher als in diesem Fall kann ein Sturm aber nicht an die Bildung eines Tornados kommen.
Ein Funnel bildete sich für kurze Zeit.
Wenn das Gewitter uns zu nahe kam, fuhren wir wieder etwas weiter weg und positionierten uns vor ihm, um Fotos/Videos machen zu können ohne nass zu werden.
Als es dunkel wurde, bot sich uns die erste gute Chance für Blitzfotos.
Superzellen in Kansas: