Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03181.jsonl.gz/2909

Es ist nicht einfach, den Überblick über die Jack Reacher-Reihe zu behalten. Der Autor hat die Bücher schon mal nicht in der chronologischen Reihenfolge geschrieben. Zusätzlich sind die deutschen Übersetzungen aber auch nicht in der gleichen Reihenfolge wie die Originaltitel erschienen. Und letztlich sind in die Hauptreihe noch da und dort Kurzgeschichten eingeflochten worden, die irgendwie kreuz und quer einzuordnen sind.
Da ist es bezeichnend, dass in der vorliegenden E-Book-Ausgabe der falsche Titel der Originalausgabe genannt wird. Im Visier hiess im Englisch ‘Personal’, was durchaus passend erscheint. Genannt wird jedoch ‘Never go back’, das in Wahrheit den deutschen Titel ‘Die Gejagten’ trug. So weit, so gut.
Weiterlesen
Hinweis: “In letzter Minute” ist der sechste Band in der Reihe um “King & Maxwell”. Es empfiehlt sich, diese Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier geht es zum ersten Band.
In Afghanistan wird ein geheimer Transporter überfallen und die stattliche Summe von einer Milliarde Euro in Bargeld entwendet. Der Soldat, der für den Transport verantwortlich war, wird des Diebstahls beschuldigt und ausserdem von denen gejagt, die ihm die Kohle abgeluchst haben. Auf sich alleine gestellt versucht er aus dem Gebiet zu entkommen, in dem tausende Menschen sind, die Amerikaner hassen. Er hat keine Ahnung, wer seine Mission verraten hat, wer ihn ausgeraubt hat und wie er je wieder seinen Sohn Tyler sehen kann.
Der hat derweil Besuch von der Army erhalten. Sein Vater sei in Afghanistan gefallen. Doch Tyler glaubt das nicht, weil er nach dem angeblichen Todesdatum noch eine Mail von seinem Dad erhalten hat. Er engagiert Sean King und Michelle Maxwell, um die Wahrheit herauszufinden. Aber die beissen dabei überall auf Granit und geraten selber ins Visier von kaltblütigen Killern.
Weiterlesen
Ich kann nicht anders, als meinen Unmut nochmals kundzutun. Gerade eben hatte ich darüber geschrieben, dass mir wieder ein Roman untergekommen ist, der eine Vorgeschichte hat. Und heute lese ich “Im Bruchteil der Sekunde”, den ersten Band aus der “King & Maxwell”-Serie von David Baldacci, die auch für eine winzige TV-Serie hergehalten hat. In diesem Fall wusste ich, dass es sich um eine Serie handelt und dies der erste Teil ist. Einige Buchhändler weisen auch darauf hin und erwähnen z.B. “Bd 1” in der Beschreibung oder so ähnlich. Und das ist gut so, denn einmal mehr liefert der Verlag lausigen Kundenservice und verzichtet auf einen Hinweis auf dem Cover. Eine Dienstleistung, die wirklich nichts kosten würde und deren Nicht-vorhandensein ich absolut nicht verstehe.
Ach ja, richtig, ich wollte ja über’s Buch schreiben. Nun, dass Sean King und Michelle Maxwell irgendwie beruflich zusammen kommen müssen, weiss man ja, weil es eben weitere Bände dieses Duos gibt. Im vorliegenden Buch ist dann sozusagen das Wie beschrieben.
Weiterlesen
Keine Ahnung, ob ich da von der Marketingabteilung meines Buchhändlers in die Irre geführt wurde oder mir einfach aufs Gratwohl eingebildet hatte, das hier wäre was Neues. Ist es nicht. “The November Man”, wie der Roman im Original heisst, erschien 1979. Der deutsche Titel ist etwas irreführend, würde man doch die wörtliche Übersetzung “Der November-Mann” als angebracht erwarten. Und diesen Titel gibt’s auf Deutsch tatsächlich auch, er betitelt aber den sechsten Band (englischer Titel “There Are No Spies”). Würd’ ich mal so salopp als sehr unglücklich bezeichnen.
Der Hauptteil der Geschichte spielt im Irland von damals (1979), also mit den ganzen Spannungen, Anschlägen der IRA, und so weiter. Will heissen: Man muss sich schon ein bisschen umstellen.
Weiterlesen
Es ist vermutlich fast unmöglich, dieses Buch zu lesen ohne ständig Donald Trump vor Augen zu haben. Und natürlich sind die Gemeinsamkeiten mit dem amtierenden US-Präsidenten gewollt. Behaupte ich zumindest, denn anders ist es kaum vorstellbar. Und um dem Ganzen noch das Sahnehäubchen aufzusetzen, hat der deutsche Verleger beschlossen, ein Profil auf der Titelseite abzubilden, das wohl nahezu jeder als Donald Trump erkennt. Bei der Art, wie Donald Trump regiert, erstaunt es mich eigentlich, dass er den aktuellsten Roman von Sam Bourne nicht verbieten ließ. Aber vermutlich käme das nur einem Eingeständnis gleich: Jawohl, der Autor schildert konkret die Person Trump, deshalb geht das nicht.
Weiterlesen