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Kevin Fiala wurde beim NHL-Draft in Philadelphia als siebenter Schweizer in der ersten Runde gewählt. Die Nashville Predators zogen den 17-jährigen Uzwiler als Nummer 11.
Fialas Ziel waren die Top Ten gewesen. Diese hat er zwar knapp verpasst, dennoch kann er stolz sein. Von den Schweizer Spielern war bislang einzig Nino Niederreiter früher berücksichtigt worden - 2010 als Nummer 5.
Fiala verdrängte Sven Bärtschi (Nr. 13) von der zweiten Position. Damit sind in den letzten fünf Jahren vier Schweizer in der ersten Runde gezogen worden, was dem hiesigen Eishockey ein gutes Zeugnis ausstellt.
Nashville ist bekannt dafür, eine sehr geduldige Organisation zu sein. Die Hoffnungsträger werden behutsam an die NHL herangeführt. Deshalb dürfte Fiala auch in der nächsten Saison in der schwedischen Elitserien für HV71 Jönköping spielen.
Sollte er doch schon den Sprung in die beste Liga der Welt schaffen, würde er auf Nationalmannschafts-Kollege Roman Josi treffen. Der Berner Verteidiger ist bei den Predators eine feste Grösse. In der abgelaufenen Spielzeit kam auch Simon Moser bei Nashville zu sechs Einsätzen, die Organisation scheint aber kein Interesse mehr an ihm zu haben, weshalb er wohl zum SC Bern zurückkehren wird. (pre/si)