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Die Höhe der Einlagen in den ALI-Fonds ergibt sich aus dem Reglement über das zeitlich beschränkte Parkieren und blief sich ursprünglich auf 10 Prozent der Einnahmen. Seit 2012 wurde die Maximaleinlage auf 250'000 Franken im Jahr plafoniert.
Die Gelder im Fonds sind zweckgebunden, d.h. sie müssen dem Marktplatz der Luzerner Innenstadt zu Gute kommen. Über die Verwendung der Mittel entscheidet die ALI-Kommission (siehe Behörden weiter unten), deren Mitglieder vom Stadtrat gewählt sind.
Entwicklung seit 1998In den Anfängen legte die Kommission Wert auf Anschubfinanzierungen von innovativen Projekten. Dieses Prinzip, stets nur neue, bislang nie dagewesene Aktionen als förderwürdig zu betrachten, erweis sich aber als zu einseitig.
Gleichzeitig hat sich in der Praxis der letzten Jahren eine faire Zusammenarbeit mit innerstädtischen (Detailhandels)-organisationen ergeben. Organisationen wie die City-Vereinigung, der Verein Neustadt, Venite oder der Verein Weihnachtsbeleuchtung sind zwecks ihrer Organisation auf die Durchführung von Aktionen konzentriert und pflegen daher einen regelmässigen Austausch mit der ALI-Fonds-Kommmission. Vor diesem Hintergrund unterstützte die ALI-Fonds-Kommission diese Organisationen in den Jahren 2009-2012 fix mit Jahresbeiträgen auf der Basis von Leistungsvereinbarungen. Mit Auslaufen der Verträge 2012 kehrt die ALI-Kommission zum Prinzip der Projektförderung auf Gesuch zurück. Die Organisationen schätzten zwar die höhere Planbarkeit, im Gegenzug ergab sich daraus wenigere Flexibilität für neue Projekte.