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Diese Geschichte habe ich vor einigen Jahren gelesen, und ich konnte sie bis heute nicht vergessen.
Claire leidet an frühmanifestem Alzheimer, die heimtückische Krankheit, welche man wohl eher bei einer Person fortgeschrittenen Alters vermuten würde, befällt Claire, als sie erst um die vierzig Jahre alt ist. Wie sie mit der Krankheit versucht umzugehen, wird zu gleichen Teilen aus ihrer eigenen, als auch der Perspektive ihres Mannes und ihrer beiden Töchter (die eine am College, die andere noch im Kindergarten), erzählt.
Stück für Stück verliert sie ihr Erinnerungsvermögen. Als sie vor der Schule, an der sie als Lehrerin tätig ist, mit dem Auto den Briefkasten umnietet, weil sie sich schlichtweg nicht mehr daran erinnern kann, wozu das runde Ding in ihren Händen genau da ist, ist es an der Zeit, dass sie sich zu hause betreuen lässt. Doch wer ist dieser fremde Mann, der behauptet, mit ihr verheiratet zu sein? Während langsam alles im Nebel versinkt, gibt es aber uch immer wieder versöhnliche Szenen, so findet sie endlich einen besseren Draht zu ihrer älteren Tochter, bevor alles zu Ende geht.
Ein wundervoller Roman über den Sinn und Unsinn des Lebens, des Sterbens und trotz aller Tragik immer wieder überraschend witzig zu lesen.