Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03333.jsonl.gz/1506

Fahrenheit 451
Eine düstere Welt, in der das Bücherlesen mit Gefängnis und Tod bestraft und in der selbständiges Denken zur Gefahr wird. Ray Bradburys dystopische und beängstigende Geschichte ist ein zeitloses Plädoyer für das freie Denken.
In Ray Bradburys Zukunftsvision ist die Feuerwehr nicht mehr mit Wasserspritzen ausgerüstet, sondern mit Flammenwerfern, die genau diesen Hitzegrad erzeugen, um die letzten Zeugnisse individualistischen Denkens – die Bücher – zu vernichten: 451 Grad Fahrenheit oder, hierzulande üblicher, 232 Grad Celsius. In einem futuristischen Staatswesen, in dem absolute Konformität herrscht, ist jede Person, die sich in die Ideen der grossen Denker vertieft, eine Bedrohung. Der Feuerwehrmann Guy Montag hat zwanzig Jahre lang seinen Dienst getan. Seit aber die Begegnung mit einem noch selbstständig denkenden Menschen ihn veranlasst hat, seine Tätigkeit zu hinterfragen, ist auch er dem System gefährlich geworden.
1966 verfilmte François Truffaut «Fahrenheit 451» mit Oskar Werner und Julie Christie in den Hauptrollen. Das TNT Theatre ist bekannt für seine einfachen, aber wirkungsvollen Inszenierungen von klassischen Werken.