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An den alten Feldiser Häusern sind sie noch heute zu entdecken: die Hauszeichen.
Diese aus geometrischen Figuren bestehenden Symbole wurden aussen am Haus, an Ställen oder an Gegenständen wie Truhen, Kästen oder Fuhrwerken angebracht und bezeichneten Eigentumsverhältnisse.
Nicht zu verwechseln sind sie jedoch mit Wappen, dafür fehlt ihnen die sogenannte «Tingierung», die Farbgebung. Mit den Wappen gemein ist den Hauszeichen die eindeutige Familienzuordnung.
Zunächst als Besitz- bzw. Eigentumskennzeichen verwendet, wurden sie wie die dazugehörenden Häuser innerhalb der jeweiligen Familie weitergegeben.
Hauszeichen stammen aus einer Zeit, als noch nicht jeder des Lesens und Schreibens mächtig war. Sie waren rechtlich ebenso bindend wie die eigenhändige Unterschrift.
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