Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03286.jsonl.gz/2949

Die Gründung der Firma war schon vor Monaten bekanntgeworden – als Musk mit Verweis auf möglicherweise unkontrollierbare Sicherheitsrisiken für eine halbjährige Pause bei der KI-Entwicklung plädierte.
Der umtriebige Geschäftsmann war einst an der Entstehung des Startups Open AI beteiligt, das unter anderem den populären KI-Chatbot Chat GPT entwickelte. Später zerstritt er sich jedoch mit den anderen Mitgründern und wurde zum scharfen Kritiker von Chat GPT.
Chat GPT kann Sätze auf dem Niveau eines Menschen bilden und löste den aktuellen Hype rund um künstliche Intelligenz mit aus. Zugleich kann die mit gewaltigen Datenmengen trainierte Software jedoch völlig falsche Informationen herausgeben, weil sie hauptsächlich Wort für Wort schätzt, wie ein Satz weitergehen könnte – und die Plausibilität dabei mitunter auf der Strecke bleibt.
Musk will Unternehmen selbst führen
Musk werde X.AI selbst führen, hiess es auf der Website des Unternehmens. Er ist bereits Chef des Elektroautobauers Tesla und der Weltraumfirma Space X. Ausserdem leitete Musk das Tunnelbau-Startup Boring Company sowie die Firma Neuralink, die mithilfe von Implantaten das menschliche Gehirn mit Computern verbinden will. Beim Kurznachrichtendienst Twitter gab er den Chefposten zwar ab, als Besitzer spielt er aber weiterhin eine wichtige Rolle.
Neben Musk wurden elf Männer als erste Mitarbeiter von X.AI vorgestellt, die zuvor unter anderem bei Google gearbeitet hatten.
(sda/rul)