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Grimm und Lenin gegen den „Krieg der Kapitalisten“
Die Zimmerwalder Friedenskonferenz von 1915 feiert ihr hundertjähriges Jubiläum. Während des Ersten Weltkrieges wurde mit der geheimen Friedenskonferenz im kleinen Bauerndorf Zimmerwald Weltgeschichte geschrieben. Eine illustre Gesellschaft aus zwölf Ländern verfasste vom 5. bis 8. September 1915 in Zimmerwald ein Manifest für die internationale Solidarität der Arbeiter im Krieg. Ein Manifest für den Frieden!
Robert Grimm und Wladimir Iljitsch Lenin waren damals zwei wichtige Akteure. Die zwei Biographien ziehen sich wie ein „roter“ Faden durch die Ausstellung. Was waren die Hintergründe der Zimmerwalder Konferenz? Weshalb tarnte man sich als Vogelfreunde? Was passierte 1915 in der Pension? Wie reagierte die Polizei? Welche Auswirkungen hatte die Zimmerwalder Linke auf die Geschichte Russlands? Weshalb stand die Schweiz 1918 am Rand eines Bürgerkriegs? Weshalb wurde Nobs und nicht Grimm erster SP-Bundesrat? Und wie ging man während des Kalten Kriegs im kleinen Zimmerwald mit dem Gründungsmythos der Sowjetunion um?
Die Ausstellung „1915 – Zimmerwalder Konferenz“ ist eine Reise von den Anfängen der Arbeiterbewegung, des Ersten Weltkriegs über den Kalten Krieg bis zur heutigen Lage in Zimmerwald und im Osten.
Die Ausstellung ist vom 2. Mai – 22. November 2015 im Regionalmuseum Schwarzwasser in Schwarzenburg (Kanton Bern) zu sehen.