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Tony Judt: «Das Chalet der Erinnerungen» (2012)
Das Erinnerungsbuch des britischen Historikers umfasst vierundzwanzig kurze Essays im Umfang von jeweils etwa zehn Seiten, von denen jeder ein in sich abgeschlossenes Kapitel bildet.
Ludwig Marcuse: Mein zwanzigstes Jahrhundert (1960)
Marcuse sieht sich als Chronist seiner Zeit und erzählt in ungezwungenem Plauderton. Eine leise Ironie schafft Distanz zu den Ereignissen, über die er berichtet.
Joachim Fest: Ich nicht. Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend (2006)
Der langjährige Feuilletonchef der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» hat mit seiner Hitler-Biographie ein Monument der Geschichtsschreibung geschaffen.
Helene von Nostitz: «Aus dem alten Europa» (1924)
Kürzlich, beim Wühlen in meiner Bibliothek, bin ich auf ein Buch gestossen, das ich vor langer Zeit gelesen und seither nie mehr aufgeschlagen habe.
Carl Zuckmayer, Als wär’s ein Stück von mir (1966)
Von den vielen Autobiografien, die ich zum 20. Jahrhundert gelesen habe, hat mich Carl Zuckmayers „Als wär’s ein Stück von mir“ ganz besonders beeindruckt.
Ricarda Huch, Frühling in der Schweiz (1938)
Ricarda Huch hat zahlreiche Bücher zu historischen Themen verfasst, die auf grösste Anerkennung stiessen. Bis heute sind ihre Werke lesenswert.
Carl J. Burckhardt: Memorabilien (1977)
Der Historiker und Diplomat Carl J. Burckhardt galt lange als „Kronzeuge einer sterbenden Welt". Nach seinem Tod wurde seine Glaubwürdigkeit als Geschichtsschreiber stark in Frage gestellt.
Horst Krüger: Das zerbrochene Haus (1966)
Zu Beginn der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts reist ein Journalist von Frankfurt am Main nach Eichkamp, einem Vorort im Osten von Berlin. Der Journalist heisst Horst Krüger, und ihm verdanken wir einen der wichtigsten deutschen Lebensberichte des 20. Jahrhunderts.
Reden im Krieg
Jeder Krieg wird auch von einem Krieg der Worte begleitet. Der Schweizer Historiker Jean Rudolf von Salis und der deutsche Schriftsteller Thomas Mann haben klar Stellung bezogen – jeder aber auf seine Weise.
Das bessere Amerika
Die Schätze der John Carter Brown Library repräsentieren den Geist der puritanischen Auswanderer.
Gescheitertes Hitler-Attentat vor 75 Jahren
Was wäre gewesen, wenn Hitler das Attentat vom 20. Juli 1944 nicht überlebt hätte? Überlegungen eines Historikers.
Mein Theodor Fontane
Vor zweihundert Jahren ist Theodor Fontane geboren. Das berühmteste Buch des Schriftstellers ist „Effi Briest“. Urs Bitterli hat den Roman wieder gelesen.
„Mich rührt ein Wind vom Orient“
Urs Bitterli erinnert sich an den einst kontroversen Zürcher Historiker-Kollegen Marcel Beck und dessen legendäre Erkundungsreisen mit seinen Studenten in den Orient.
Die vergessenen Begleiter
Entdecker waren nicht allein unterwegs. Ein neues Buch bringt endlich etwas Licht in die Geschichte ihrer indigenen Unterstützer.
„Victoria“
Vom 7. August bis zum 9. September des Jahres 1868 weilte die englische Königin Victoria zu einem Erholungsaufenthalt in der Schweiz.
Bundesrat Arthur Hoffmann, Aufstieg und Fall
Wann immer ein neues Buch des früheren Botschafters Paul Widmer herauskommt, kann sich der historisch interessierte Leser freuen: Auf ihn wartet eine lohnende Lektüre.
Kreativer Egozentriker
Er huldigte den Etruskern, kannte Ferdinand Hodler, engagierte sich im Spanischen Bürgerkrieg und wurde zum Kommunisten. Jetzt liegt eine Biografie über den Aussenseiter Hans Mühlestein vor.
Vicki Baum, Menschen im Hotel (1929)
Wie liest sich ein Buch, das 1929 rasch an die Spitze der Weltbestseller emporstieg und mehrmals für das Theater und den Film überarbeitet wurde, heute? Erstaunlich, aber wahr: Noch immer lohnt sich die Lektüre.
Alexander Solschenizyn, Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch (1962)
Es ereignet sich nur selten, dass Bücher Geschichte machen.
Zwei Mal Churchill
Vom 23. August bis zum 20. September 1946 weilte Winston Churchill in der Schweiz. Zwei neu erschienene Bücher sind diesem Aufenthalt des berühmten Staatsmanns gewidmet.