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Mit den gefleckten Leoparden-Pumps fing alles an: In wild gemusterten Schuhen trat Theresa May 2002 vor ihre vorwiegend männlichen Kollegen der britischen Konservativen Partei und las ihnen die Leviten.
Die Partei sei veraltet und verkrustet, viele Menschen fänden sie sogar «abscheulich», warf die damalige Generalsekretärin den verdutzten Tories auf ihrer Parteikonferenz vor. Sie plädierte für ein neues, moderneres Image und forderte die Einbeziehung von Frauen und Minderheiten in die Parteipolitik. Danach wurden die Schuhe mit Leopardenfell-Muster zum Symbol für Aufbruch und Neuanfang.
Bei ihrem ersten Auftritt als britische Premierministerin trug die 60-Jährige im vergangen Juli wieder ein paar Schuhe im Leoparden-Look. Die britischen Medien zogen sofort Parallelen zu 2002 und sprachen von Signalwirkung. Auch beim ersten Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel wählte May ein paar Schuhe mit dem wilden Tiermuster.