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Patrick Day sei im Kreise seiner Nächsten im Spital gestorben. Der amerikanische Superweltergewichtler war im Kampf gegen Charles Conwell am Samstag in Chicago nach mehreren schweren Treffern in der 10. Runde bewusstlos zusammengebrochen und in der Folge einer Not-Operation am Gehirn unterzogen worden.
«Er entschied sich fürs Boxen und kannte die dazugehörigen Risiken, denen alle Kämpfer ausgesetzt sind, wenn sie den Ring betreten», so sein Promoter Lou DiBella. In Tagen wie diesen sei es aber schwierig, die Gefahren des Boxens zu rechtfertigen. Es sei an der Zeit zu handeln, um den Boxsport sicherer zu machen. «Auf diese Weise können wir das Vermächtnis von Pat Day ehren.»
Bestürzung bei Gegner Conwell
Sein Ring-Rivale Conwell zeigte sich bestürzt. «Ich habe niemals gewollt, dass dir so etwas passiert», hatte er nach dem Kampf in einer Twitter-Nachricht geschrieben, die er aus aktuellem Anlass noch einmal wiederholte. «Alles, was ich wollte, war zu gewinnen.» Die Gedanken an den Kampf würden ihn seither quälen. «Wenn ich alles ungeschehen machen könnte, ich würde es tun.»
Erneuter Todesfall
Zum 3. Mal in den letzten Monaten wurde der Boxsport von einem Todesfall erschüttert. Im Juli erlag der Russe Maxim Dadaschew seinen in einem Kampf erlittenen Hirnverletzungen. Nur 2 Tage später verstarb der Argentinier Hugo Santillan ebenfalls an den Folgen eines Kampfes.
Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 07:00 Uhr, 17.10.19