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Vertiefte Verkehrsauswertung Agglomeration Luzern
Archiv: 19. Juni 2012
Monique Frey namens der Grünen-Fraktion sowie Oskar Mathis, Trudi Lötscher-Knüsel und Hasan Candan (alle SP) möchten vom Regierungsrat in einer Anfrage vom 19. Juni 2012 verschiedene Zahlen des Verkehrs in der Agglomeration Luzern wissen, um die Planungsgrundlagen für die grossen anstehenden Verkehrsprojekte verlässlicher zu machen.
Der Kanton realisiert in den nächsten Jahren die Umgestaltung des Seetalplatzes und plant weiter am Bypass mit Spange Nord und Spange Süd. Die Verkehrsneugestaltung Seetalplatz sowie auch die Spange Nord und Spange Süd sollen den Verkehrsfluss verbessern. Die beiden Spangen sollen Verkehr aufnehmen, der sonst durch den städtischen Innenraum fahren würde. Die Verkehrsplaner argumentieren, dass nur mit diesen beiden Spangen im Stadtzentrum Platz geschaffen wird, damit zusätzliche Busspuren eingerichtet werden können. Nach der Neugestaltung des Seetalplatzes rechnet man mit einer Kapazitätserhöhung für den motorisierten Individualverkehr von 25 Prozent. Der Bypass schlussendlich soll den Durchgangsverkehr auf der A 2 zwischen Emmen-Süd und Luzern-Kriens aufnehmen.
Um Fehlinvestitionen zu vermeiden, braucht es verlässliche Planungsgrundlagen. Mit dem Mikrozensus Mobilität und Verkehr 2010 des BfS werden aktuelle Zahlen erhoben, die ausgewertet werden können.
Deshalb bitten wir um Beantwortung der folgenden Fragen:
- Wie hoch ist der Anteil des Durchgangsverkehrs auf der A2 zwischen Emmen-Süd und Luzern-Kriens?
- Wie hoch ist der LKW-Anteil auf dieser Strecke?
- Wie hoch ist der Anteil des städtischen Ziel-, Quell- und Binnenverkehrs auf der Seebrücke?
- Wie hat sich die Verkehrsbelastung auf folgenden Strecken in den letzten 20 Jahren in der Stadt Luzern entwickelt: Seebrücke, Maihofstrasse, Haldenstrasse, Baselstrasse, Obergrundstrasse, Tribschenstrasse?