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Das Wichtigste in Kürze
- Boris Johnson muss sich erneut gegen Vorwürfe wehren.
- Er habe sich nach einem Corona-Kontakt nicht in Isolation begeben.
- Ein Regierungssprecher meint aber, der Kontakt sei weniger als 15 Minuten gewesen.
Auch im neuen Jahr reissen die Vorwürfe gegen Boris Johnson wegen möglicher Regelbrüche nicht ab. Der britische Premier hat sich einem Medienbericht zufolge nach der Aufzeichnung seiner Neujahrsansprache Ende 2020 nicht in Quarantäne begeben. Dies, obwohl ein Kameramann danach positiv auf Corona getestet wurde.
Der Infizierte soll keine Maske getragen und sich weniger als zwei Meter von Johnson aufgehalten haben. Das berichtete der britische «Mirror» am Dienstag unter Berufung auf eine der Downing Street nahe stehende Quelle.
Kontakt weniger als 15 Minuten
Unter diesen Umständen mussten sich Kontaktpersonen gemäss der damaligen Regeln eigentlich zehn Tage lang selbst isolieren. Ein britischer Regierungssprecher sagte, der Kontakt sei nicht so eng und weniger als 15 Minuten lang gewesen.
Deswegen habe sich Johnson nicht isoliert. Dem «Mirror» zufolge legen Aufnahmen auf dem offiziellen Account der Downing Street einen längeren und engeren Kontakt nahe.
In den vergangenen Wochen haben mehrere Enthüllungen des «Mirror» und anderer Medien Johnson unter Druck gesetzt. So sollen etwa während der strikten Corona-Lockdowns in der Downing Street mehrere Partys gefeiert worden sein.