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Folgende Anspruchsvoraussetzungen müssen erfüllt sein:
Anspruch auf Kurzarbeitentschädigung haben nur beitragspflichtige Arbeitnehmende in einem unbefristeten, ungekündigten Anstellungsverhältnis, vorausgesetzt, sie haben
- die obligatorische Schulzeit abgeschlossen und
- das AHV-Rentenalter noch nicht erreicht.
Der Anspruch auf Versicherungsleistungen setzt weiter voraus, dass der Arbeitsausfall pro Monat mindestens 10% der normalerweise vom ganzen Betrieb bzw. von der ganzen Betriebsabteilung geleisteten Arbeitsstunden beträgt.
Keinen Anspruch auf Kurzarbeitentschädigung haben Arbeitnehmende:
- in einem gekündigten Arbeitsverhältnis während der gesamten Zeit der gesetzlichen oder vertraglichen Kündigungsfrist,
- die in einem befristeten Anstellungsverhältnis stehen,
- die auf Abruf angestellt sind,
- die in einem Lehrverhältnis stehen,
- die als Temporärangestellte im Betrieb tätig sind,
- deren Arbeitszeit nicht kontrolliert werden kann (z.B. keine Stempelkarten, Stundenrapporte etc.),
- die in ihrer Funktion als Gesellschafter, finanziell Beteiligte oder als Mitglied eines obersten betrieblichen Entscheidungsgremiums (Verwaltungsrat einer AG, geschäftsführende Gesellschafter einer GmbH, usw.) die Entscheidungen des Arbeitgebenden bestimmen oder massgeblich beeinflussen können. Keinen Anspruch haben auch die mitarbeitenden Ehegatten bzw. die mitarbeitenden eingetragenen Partner.