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Malerei, die auf dem frischen (ital. a fresco) Kalkbewurf einer Wand ausgeführt ist (= Wandmalerei). Die Farben sind in Kalkwasser angeriebene und mit Wasser vermalbare Pigmente, die auf dem frischen Kalkputz nach dem Trocknen unlöslich mit ihm verbunden sind. Sie können also nicht abblättern wie die Farben eines auf dem trockenen Putz (ital. a secco) ausgeführten Gemäldes. Es kann nur stückweise gearbeitet werden, da das jeweils Begonnene noch am gleichen Tage vollendet werden muss (ein Stück = „giornata“ = Tageswerk). Änderungen können nur nach Abkratzen der Schicht und Auftragen einer neuen vorgenommen werden, weswegen die Freskomalerei oft mit Seccomalerei gemischt wurde, um Korrekturen oder Ergänzungen anzubringen. Die Technik hat sich um circa 1300 durch Giotto in Italien ausgebildet.
Literatur: Jahn und Lieb 2008, S. 275.