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Einer der ersten Schritte bei der Registrierung einer neuen Firma in der Schweiz, unabhängig von ihrer Art, ist die Eröffnung eines Bankkontos bei einer Schweizer Bank. Das Konto ist erforderlich, um bei der Gründung einer GmbH oder einer AG das erforderliche Mindestkapital vorzuhalten, wobei aber das Bankkonto auch für weitre juristische Personen genutzt werden kann.
Nach schweizerischem Recht müssen Gebietsfremde, die ein Schweizer Bankkonto eröffnen möchten, das gesetzliche Alter haben - mindestens 18 Jahre oder älter, wobei es aber, abgesehen von dieser einfachen Anforderung, kaum Einschränkungen gibt. Sie können ein Bankkonto in fast jeder Währung eröffnen, aber die am häufigsten verwendeten sind CHF, US-Dollar oder Euro. Sie benötigen keine Mindestsumme, wenn Sie ein Bankkonto eröffnen möchten. Sobald Sie mit der Einzahlung beginnen, müssen Sie jedoch ein Mindestguthaben vorhalten, das von jeder Bank und abhängig von der Art des Kontos festgelegt wird.
Wie die Schweizer Bank, mit der Sie zusammenarbeiten werden, auszuwählen ist
Je nachdem, welche Arten von Investitionen Sie tätigen möchten, ist es wichtig, die Bank zu wählen, die die meisten Vorteile bietet. Wenn Sie sich für eine Schweizer Bank entscheiden, die in Ihrem Land eine Filiale hat, sollten Sie wissen, dass Bankfilialen die Gesetze der Länder befolgen müssen, in denen sich diese befinden. Zum Beispiel verfügt eine Schweizer Bankfiliale in Frankreich nicht über mehr Datenschutzfunktionen als eine normale französische Bank.
Je umfangreicher die Anlagedienstleistungen und Optionen sind, desto höher ist der erforderliche Mindestsaldo für Ihr Konto. Dies sollten Sie beachten, wenn Sie den Kontotyp, den Sie öffnen möchten, auswählen. Schweizer Banken bieten auch Zugang zu Schließfächern.
Einlagenzinssatz in Schweizer Banken
Sie können einen kleinen Zinsbetrag erhalten, wenn Sie Ihr Konto in CHF führen, aber der Nachteil ist, dass Sie die Schweizer Quellensteuer zahlen müssen. Wenn Sie Ihr Konto benötigen, um eine Schweizer Firma zu registrieren, müssen Sie ein Bankkonto in CHF eröffnen. Die meisten Kontoinhaber, die nicht in der Schweiz wohnen, unterhalten jedoch ihr Bankkonto in anderen Währungen. Andere Währungen können auf ein Finanzmarktkonto eingelegt werden, das Zinsen in der Schweiz bringen wird.
Wie wird ein Bankkonto in der Schweiz eröffnet
Zahlreiche Schweizer Banken bieten die Möglichkeit, ein Konto per Post oder per Fax zu eröffnen, obwohl der sicherste Weg darin besteht, es persönlich zu erledigen. Die Schweizer Geldwäschegesetze verlangen von den Kontoinhabern, dass sie nachweisen, woher das Geld kommt, daher benötigen Sie verschiedene beglaubigte Dokumente, wie zum Beispiel beglaubigte Kopien Ihres Reisepasses, Steuererklärungen, Firmendokumente, professionelle Lizenzen, falls erforderlich, Nachweis über die Herkunft des eingezahlten Geldes und alle typischen persönlichen Informationen. Sie müssen auch erklären, was Sie mit dem Geld tun wollen, sobald die Beträge hinterlegt sind.
Der Hauptunterschied zwischen der Eröffnung eines Bankkontos persönlich oder per Post besteht darin, dass die amtlich beglaubigten Kopien Ihres Reisepasses eine Apostille benötigen. Eine Apostille ist ein Siegel, das verwendet wird, um zu bestätigen, dass das offizielle Dokument eine echte Kopie ist und in den meisten Ländern kann diese von einem öffentlichen Notar erhalten werden.
Nummerierte Konten in Schweizer Banken
Nummerierte Konten erfordern, dass Sie physisch oder eine andere Peron, die in Ihrem Namen delegiert wurde, bei der Schweizer Bank erscheinen. Diese Konten erfordern eine hohe Ersteinzahlung und hohe Kontoführungsgebühren. Nummerierte Konten sind nicht anonym.
Einlagen und Gebühren in Schweizer Banken
Die erforderlichen Mindestsalden können je nach Bankverbindung und den von Ihnen getätigten Geschäften von Bank zu Bank variieren. Für einfache Konten können beispielsweise Gebühren für ausgehende Banküberweisungen, internationale Scheckeinzahlungen und eine jährliche Kontoführungsgebühr, abhängig von der Anzahl der Einträge in Ihrem Kontoauszug, berechnet werden
Wann ein Schweizerisches Bankkonto abgelehnt wird
Normalerweise werden Bankkonten in der Schweiz nicht abgelehnt, es sei denn, die Herkunft des Geldes ist fraglich oder unklar oder seine Herkunft den schweizerischen Vorschriften widerspricht. Die Überprüfung der Geldherkunft und der darauffolgenden Einlagen ist wegen der strengen Geldwäschegesetze sehr streng.