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Die US-amerikanische Pädagogin Diane Ravitch engagierte sich stark für die Präsidentschaft von Joe Biden. Nun musste sie eine erste Enttäuschung hinnehmen. Joe Biden hält an den Tests fest und möchte sie sogar im Jahr der Pandemie starten. Unverständlich sei das, findet Diane Ravitch und erklärt uns noch einmal die Testkultur in ihrem Land.
Die Entwicklungen der schulischen Integration in den USA werden politisch ernst gemeint, aber selten tatsächlich in dessen Geist umgesetzt (Jülich 1996). Sie wurden erstmals 1975 mit dem „Education for All Handicapped Children Act“ (EHA) festgeschrieben und 2001 mit dem „No Child Left Behind Act“ weiter präzisiert: Mit der „Least Restrictive Environment“ (LRE) wurde die Entscheidungsrichtlinie für die zu wählende Schulform vorgeschrieben, wobei integrative und separierende sonderpädagogische Systeme (Klinik, staatliche Institution, private Tagesschule, öffentliche Sonderschule, Regelschule) nebeneinander bestehen. Ein weiteres spannendes Kapitel aus der Geschichte von unserem “hauseigenen” Bildungshistoriker Peter Aebersold.
In einem bemerkenswerten Beitrag schreibt Peter Green (Alabama) über die unerfüllten Versprechungen des “Big standarsized Test” in den USA. Der Text erschien im Diane Ravitch-Blog.