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1) Was ist Spam?
F: Was ist Spam?
A: Spam ist E-Mail, die in missbräuchlichen Massenversänden an beliebige E-Mail-Adressen verschickt wird. Dabei hat jeder Adressat einen eigenen elektronischen Briefumschlag, der seine Mail-Adresse enthält. Oft ist auch der Inhalt jedesmal ein bisschen anders, z.B. durch eine Laufnummer oder einen Zufallstext.
Die Mailadressen werden von den Absendern und ihren Agenturen in vielfältigster Art und Weise ergattert. Von öffentlichen Verzeichnissen über Webseiten, auf denen eine Mail-Adresse steht, bis zu direkten Angaben in Formularen.
In jüngster Zeit werden Spam-Mails immer mehr über virenbefallene Computer verschickt, die sich an Botnets (Hackernetzwerken) beteiligen.
2) Was sind andere Arten von unerwünschter E-Mail?
F: Gibt es andere Arten von unerwünschter Mail?
A: Ja, zum Beispiel:
- Reklame aus dem erweiterten Bekanntenkreis oder von ehemaligen Geschäftspartnern.
- Automatische Verteilerlisten, auf die man sich unabsichtlich eingeschrieben hat oder durch einen schlechten Scherz von Dritten eingeschrieben wurde.
- Durch Computer-Viren/Würmer erzeugte Mail.
Die Grenze zwischen Spam und anderer unerwünschter Mail ist fliessend.
3) Was kann man dagegen tun?
F: Was kann man dagegen tun?
A: Die ID bieten einen Spamfilter an (SpamAssassin), dieser erlaubt es Spam zu identifizieren und zu löschen. Dieser Filter kann von jedem Benutzer indivuell konfiguriert werden
Verschiedenes:
- Auf dem Mail-Client inhaltlich oder nach erwarteten Absender-Adressen ausfiltern.
- Beim Provider des Versenders reklamieren.
- Beim Provider eines einschlägig zitierten URLs reklamieren.
- Meldung an eine Anti-Spam-Liste.
- Löschen und vergessen.
- Ruhe bewahren. Dem Inhalt misstrauen. Den angegebenen Links auf keinen Fall folgen.
4) Was tun die Informatikdienste gegen Spam?
Durch Kontrolle der Mailkonfiguration wird verhindert, dass die Universität Mail, die von aussen kommt, wieder nach aussen schickt. Damit wird auch der Gefahr begegnet, dass die Universität auf Anti-Spam-Listen erscheint und als Mailer generell abgelehnt wird.
Die E-Mail durchläuft eine pro Person individuell einstellbare Mail-Filterung.
Gegebenenfalls werden Spam-Quellen innerhalb der Universität, z.B. von Hackern übernommene Maschinen, verfolgt.
5) Wann wird man es schaffen, alle Spam auszufiltern?
Prinzipiell sind die Anti-Spam-Listen den Absendern immer einen Schritt hinterher; eine inhaltliche Prüfung der Mail mit selbst lernenden Verfahren hat die gleiche grundsätzliche Schwäche.
Ein weiteres Problem ist, dass dabei die Rückweisung wertvoller Mail verhindert werden muss.
Die Informatikdienste sind überzeugt, dass Sie mit der zentralen Mail-Filterung ein Optimum herausholen können, eine vollständige Filterung der Spam ohne Verlust wertvoller Mail ist aber aussichtslos.
6) Bin ich schuld an der Art der Spam-Mail, die ich erhalte?
In der Regel nicht. Indizien wie z.B. Ansprechen falscher persönlicher Eigenschaften (falsches Geschlecht, Alter, Körpergewicht, Land, etc.) in manchen Spam-Mails deuten darauf hin, dass die Spammer nicht wissen, wen sie adressieren.