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In Südkorea sind Websites der Regierung und privater Unternehmen Ziel eines Hackerangriffs geworden. Die Behörden wurden angewiesen, sich gegen weitere Angriffe aus dem Internet zu schützen.
Der Zugang zu einigen Websites sei vorübergehend gestört worden, teilte eine Sprecherin der staatlichen Kommunikationskommission (KCC) in Seoul am Freitag mit.
Von der ersten Angriffswelle waren nach Angaben von AhnLab, eines Herstellers von Antivirensoftware, unter anderem die Websites des Präsidialamts, des Aussenminsteriums, des Verteidigungsministeriums, der Geheimdienstbehörde, der US-Streitkräfte in Südkorea (USFK) sowie einiger Grossbanken betroffen.
Es wurden jedoch keine grösseren Schäden gemeldet. Insgesamt waren laut AhnLab 40 Internetauftritte betroffen. Sie waren einer sogenannten "Distributed Denial of Service"-Attacke ausgesetzt. Dabei überhäufen zahlreiche PCs einen Server mit Anfragen, damit dieser unter der Last zusammenbricht und ausfällt.
Durch einen ähnlichen Angriff waren im Juli 2009 zur gleichen Zeit zahlreiche Websites von Regierungsstellen in Südkorea und den USA lahmgelegt worden. Es ist nie festgestellt worden, wer hinter den Attacken gestanden hat.
SDA-ATS