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Der Sechstagekrieg endete 1967 mit dem Sieg Israels. Auf beeindruckende Weise hatte der junge jüdische Staat seine militärische Überlegenheit demonstriert. Amos Oz war zum damaligen Zeitpunkt noch kein international gefeierter Schriftsteller. Er war ein einfacher Soldat, der am Sechstagekrieg teilgenommen hatte und nach Kriegsende fühlte, dass sich hinter der Euphorie noch etwas anderes verbarg.
Mit einem Tonbandgerät ausgerüstet, begab sich der Schriftsteller Amos Oz mit Abraham Shapira in die Kibbuzim Israels und befragte Soldaten zu ihren Erlebnissen im Sechstagekrieg. Doch ihre Stimmen wurden nie gehört. Sie wurden von der israelischen Armee zensiert. Heute, nach Ablauf der 50 Jahre währenden Zensur, lässt der Dokumentarfilm die Stimmen wieder aufleben.
Die israelische Regisseurin Mor Loushy hat die Stimmen über den Krieg in ihrem aufrüttelnden Dokumentarfilm «Censored Voices» (2015), so der Titel im Original, verarbeitet.
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