Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03314.jsonl.gz/3190

Die verhaltensorientierte Finanzmarkttheorie (engl. Behavioral Finance) ist die permanente Überschneidung der modernen Portfoliotheorie und der Rationalität der Bewertungsmodelle, wobei eine systematische Informationsanalyse die psychische Verfassung des Marktes qualifiziert. Warum muss man sich um die Verfassung der Marktteilnehmer Gedanken machen?
Investoren reagieren nicht immer rational auf die grundlegenden Informationen. Daher entfernen sich oft die individuellen und kollektiven Anlagebewertungen vom grundlegenden, mit Bewertungsmodellen ermittelten Gleichgewichtspreis. Die Vorstellung und Meinung, die ein Investor vom Markt oder Titel hat, spielen kurz- und mittelfristig eine grosse Rolle, langfristig gesehen setzen sich die grundlegenden Informationen aber durch. Die mit der Psychologie des Marktes verbundenen Informationen verhelfen zu kurzfristigen Entscheidungen über einige dieser Abweichungen.
Sie ermöglichen eine rechtzeitige Anpassung des Portfolios, um von den Trends und Zyklen zu profitieren.
Weitere Informationen finden Sie unter Quanteviour