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Der Versicherungs- und Bankenkonzern Zurich Financial Services (ZFS) zahlt im Rahmen eines Vergleichs mit der US-Börsenaufsicht SEC 25 Millionen Dollar. Damit wird ein Rechtsstreit über drei Rückversicherungs-Verträge beigelegt.
Die ehemalige ZFS-Tochter Converium (heute Scor Holding) hat bei drei Rückversicherungs-Geschäften Risiken vermeintlich auf Dritte verlagert. Tatsächlich ist das Risiko nach Ansicht der Börsenaufsicht aber bei ZFS geblieben, wie das Wall Street Journal Europe in seiner Ausgabe vom Freitag berichtete.
Für die US-Behörde haben die Geschäfte daher keinen Rückversicherungs-Charakter. Indem Converium die Geschäfte aber als Rückversicherungen verbuchte, wurden die Geschäftsergebnisse künstlich verbessert, wie die Zeitung weiter schreibt. ZFS habe beim Verkauf von Converium 2001 so einen höheren Preis erzielt.
Laut SEC ging es um weit verbreitete Praktiken in der Branche, die auch in anderen Fällen mit Klagen gegen die Versicherungs-Gesellschaften gestoppt worden seien.
ZFS-Sprecher Angel Serna bestätigte die Zahlung und wies gleichzeitig darauf hin, dass heute keiner der für die fraglichen Geschäfte Verantwortlichen mehr für ZFS arbeite.