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Transparent und nachhaltig: Der erste Wirkungsbericht von World Vision Schweiz zum Thema Gesundheit + Ernährung.
Die Angaben beziehen sich auf durchschnittlich 2,86 Mio. Menschen pro Jahr in den letzten fünf Jahren (2013-2017). Bei 31‘536 Mio. Sekunden pro Jahr entspricht das 1 Menschen alle 10 Sekunden. Die Daten wurden im WASH-Jahresbericht von World Vision International veröffentlicht.
2,86 Mio. Menschen mit Zugang zu sauberem Wasser. Bei 31`536 Mio. Sekunden pro Jahr entspricht das 1 Menschen alle 10 Sekunden. In zwei Jahren wurden durchschnittlich 2`264 Schulen erreicht. Das entspricht 7 Schulen pro Tag, abgerundet auf 3 Schulen pro Tag, um jährlichen Fluktuationen Rechnung zu tragen, da nur Daten aus zwei Folgejahren gemessen wurden.
Die Angaben beziehen sich auf Daten aus fünf Jahren (2012-2016) zu den direkten Nutzniessern von Entwicklungs- und humanitären Nothilfeprogrammen, kombiniert mit der Anzahl der Kinder, zu deren Unterstützung World Vision an diversen Richtlinien mitgewirkt hat, die die Ursachen der Gefährdung von Kindern bekämpfen – mit Nachweis für die Umsetzung von mindestens einer davon. Eliminiert man alle potenziellen Überschneidungen, so liegt die Zahl der Kinder, die World Vision mit seinen drei Tätigkeitsbereichen (Entwicklungsprogramme, humanitäre Nothilfeprogramme und Anwaltschaftsarbeit) erreicht, bei 200 Mio. World Vision lässt die Methodik, nach der diese Berechnungen durchgeführt werden, von externen Fachleuten prüfen, um die Berechnungsverfahren für unseren Beitrag in allen unseren Tätigkeitsbereichen zu verfeinern und zu stärken.
In der Entwicklungszusammenarbeit wird oft über rasch sichtbare Aktivitäten und Ergebnisse berichtet. Die langfristigen, weniger sichtbaren Auswirkungen bleiben hingegen unerwähnt. Der erste Wirkungsbericht von World Vision Schweiz liefert darum detaillierte Informationen zu unserem Ansatz und der Wirkung unserer Arbeit. Wirkung wird dabei definiert als die mittel- und langfristigen positiven oder negativen Auswirkungen auf das Leben von Menschen, die sich infolge verschiedenster Aktivitäten im Rahmen unserer Entwicklungsprojekte ergeben. Durch den Bericht soll sich der Schwerpunkt bei Diskussionen über internationale Entwicklungszusammenarbeit verschieben – weg von den Kosten und hin zur Wirksamkeit.
DEFINITION:
Finanzielle, personelle oder materielle Ressourcen für ein Entwicklungsprojekt.
BEISPIEL:
Bereitstellung von Finanzen und Mitarbeitern für den Bereich Gesundheit + Ernährung.
DEFINITION:
Massnahme (Aufgaben, Prozesse) werden mithilfe der verfügbaren Inputs geplant und umgesetzt, um bestimmte Resultate zu erreichen.
BEISPIEL:
Betreuungspersonen von Kindern nehmen an Gesundheitsschulungen und Kochkursen von World Vision teil.
DEFINITION:
Konkrete Produkte/Waren oder Dienstleistungen, die sich aus den Aktivitäten ergeben.
BEISPIEL:
Betreuungspersonen haben ein verbessertes Wissen über Gesundheit + Ernährung und wissen, wie sie es im Alltag umsetzen können.
DEFINITION:
Kurz-/mittelfristige Auswirkung als Folge der zahlreichen Outputs eines Entwicklungsprojektes.
BEISPIEL:
Betreuungspersonen wenden ihr neu erlerntes Wissen an und kochen beispielsweise regelmässig nährstoffreiches Essen für ihre Kinder.
DEFINITION:
Mittel- und langfristige positive oder negative Auswirkungen von Aktivitäten; sie können beabsichtig/erwünscht oder unbeabsichtigt/unerwünscht sein.
BEISPIEL:
Kinder sind gesund und weisen einen verbesserten Ernährungszustand auf.
in 6 Entwicklungsprojekten in Tansania und Bangladesch.
in 5 Entwicklungsprojekten in Bolivien, Mali, Tansania und Vietnam.
Die Quote von Haushalten, die das ganze Jahr hindurch genügend zu essen haben, hat sich von 10 % auf 51 % verbessert.
Widerstandsfähigkeit fördern
Im Norden Tansanias, im Projektgebiet Makindube, ist die Landwirtschaft die wichtigste Form der Existenzsicherung. Die Bevölkerung ist auf Niederschläge angewiesen. Immer häufiger regnet es jedoch zu wenig. Dürren gefährden die Ernährungssicherung der Haushalte.
World Vision versucht, die Probleme mit verschiedenen Massnahmen zu lösen:
Bei Projektbeginn im Jahr 2004 lag die Quote der Haushalte, die das ganze Jahr über genügend zu essen hatten, bei 10 %. Mittlerweile erreichen 51 % der Haushalte dieses Ziel – der nationale Durchschnitt beträgt 36 %. Die Massnahmen scheinen also zu wirken.
In Tansania sind wir der Frage nachgegangen, wie sich die Ernährungssicherheit der Bevölkerung durch die Massnahmen von World Vision verändert. Im Video schildern Joyce und Abel Mrima ihre Erfahrungen: «Wir sind World Vision sehr dankbar. Sie haben unseren Ackerbau und unsere Gesundheit verbessert. Bald sind wir soweit fortgeschritten, dass wir auf eigenen Beinen stehen können – auch nach dem Rückzug von World Vision.»