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Zusammengelegte Mischfonds verzeichnen für 2008 drittes negatives Quartal in Folge
London (ots/PRNewswire) -
- Ergebnisse über einen Zeitraum von drei, fünf und zehn Jahren immer noch positiv
Die Ergebnisse des vierteljährlichen CAPS-Gutachtens von BNY Mellon Asset Servicing zeigen, dass zusammengelegte Mischfonds in einem Grossteil der Sektoren auch im dritten Quartal 2008 keine positive mittlere Rendite erzielen konnten.
Die zusammengelegten Mischfonds verzeichneten in diesem Zeitraum eine Rendite von -8,9 %, verglichen mit -1,6 % im vorherigen Quartal. Somit wurden für sämtliche Quartale dieses Jahres negative Ergebnisse erzielt, und die mittlere Rendite für den Zeitraum eines Jahres belief sich auf -16,7 %.
Über einen Zeitraum von drei Jahren hinweg erzielten die zusammengelegten Mischfonds eine Rendite von 1,1 % pro Jahr, wobei viele der früheren Gewinne durch die aktuellen Turbulenzen am Markt abgeschwächt wurden.
Über längere Zeiträume hinweg waren die Ergebnisse jedoch ermutigender - über einen Zeitraum von fünf bzw. zehn Jahre konnten diese Fonds Renditen von jeweils 7,3 % und 4,2 % pro Jahr erzielen. Während dieser Zeiträume haben die Mischfonds - gemessen am Einzelhandelspreisindex - eine mittlere effektive Rendite von 3,6 % bzw. 1,3 % pro Jahr erzielt.
Die Ergebnisse für die von uns gemessenen zusammengelegten Aktienfonds fielen während des dritten Quartals 2008 durchweg negativ aus. Die schwächsten Ergebnisse erzielten zusammengelegte Aktienfonds für Schwellenländer (-20,3 %), gefolgt von Fonds für den Pazifikbereich ohne Japan (-16,3 %). Im Gegenzug wiesen zusammengelegte Fonds in Nordamerika mit -1,1 % die höchste mittlere Rendite auf, vor allem aufgrund der stärkeren Notierung des US-Dollars.
Darüber hinaus wurden auch in unmittelbarer Umgebung negative Ergebnisse verzeichnet: Manager zusammengelegter Aktienfonds für Europa und Europa ohne Grossbritannien erzielten jeweils Renditen von -12,9 % bzw. -13,0 %. Die Renditen von zusammengelegten Aktienfonds aus dem Vereinigten Königreich reichten von -13,0 % für Aktienfonds mit Standardwerten bis -14,5 % für Fonds mit Aktien kleinerer Unternehmen. Die Fonds für kleinere britische Unternehmen waren die einzigen, die eine bessere Leistung als der Vergleichsmarktindex (der bei -14,8 % lag) vorweisen konnten.
Die stärkste Gesamtleistung des Quartals erzielten internationale zusammengelegte Anleihefonds mit einer mittleren Rendite von 7,8 %. Britische Anleihen erzielten zwar positive Ergebnisse, taten sich mit einer Rendite von 0,6 % gegenüber einer Indexrendite von 4,7 % jedoch vergleichsweise schwer. Dies war vor allem auf die relativ schwache Leistung nichtöffentlicher Anleihen zurückzuführen. Zusammengelegte Immobilienfonds setzten ihre Negativserie fort und wiesen mit einer Rendite von -4,7 % das fünfte Quartal in Folge mit einer negativen mittleren Rendite für diese Anlageklasse aus.
Innerhalb des Portfolios zusammengelegter Mischfonds von BNY Mellon Asset Servicing sank die Gewichtung von britischen Aktienfonds weiter und war bis Ende September 2008 um weitere 1,1 % auf ein Rekordtief von 39,9 % gefallen. Trotz eines Mittelzuflusses in diesen Sektor ging dieser Anteil aufgrund der relativ schwachen Leistung während des Quartals zurück.
Darüber hinaus waren Gewichtungen in ausländischen Aktiensektoren ebenfalls rückläufig, unter anderem für Europa ohne Grossbritannien, die Pazifikregion ohne Japan und Aktien in Schwellenländern. Dies war ebenfalls auf die relativ schwache Leistung in diesen Sektoren zurückzuführen. Im Gegensatz hierzu konnten nordamerikanische Aktien aufgrund einer im Verhältnis zu anderen Aktiensektoren relativ starken Leistung eine Zunahme der Gewichtung um 0,9 % auf 10,8 % verzeichnen.
Trotz einer guten Performance während des Quartals blieb die Gewichtung ausländischer Anleihen statisch, da Manager 0,5 % der Mittel aus diesem Sektor abzogen. Die Gewichtung britischer Anleihen konnte jedoch aufgrund einer Kombination aus positiver relativer Leistung und Bewegungen durch Manager um 1,2 % gesteigert werden. Dasselbe galt während des Quartals auch für Barmittel, wo während des dritten Quartals 2008 eine Zunahme des Anteils um 0,8 % auf 9,3 % beobachtet wurde. Die Gewichtungen von Immobilienanleihen und indexierten Staatsanleihen blieben während dieses Zeitraums ungefähr auf dem gleichen Niveau.
Alan Wilcock, Performance und Risk Analytics Manager von BNY Mellon Asset Servicing, erklärte hierzu: "Bis Ende September hatte der Grossteil der Anlageverwalter seine Cash-Allokation innerhalb der Mischfonds erhöht. Der Durchschnitt von 9,3 % in bar war das höchste Niveau, das wir seit Ende 1990 erlebt haben."
Die Datenbank "Pooled Pension Fund" ("zusammengelegte Rentenfonds") von BNY Mellon Asset Servicing umfasst die grösste und repräsentativste Auswahl, die Rentenfondsverwaltern im Vereinigten Königreich zur Verfügung steht. Das Unternehmen erfasst derzeit 84 unabhängige Anlagenverwalter, die über 381 Mrd. Pfund Sterling in zusammengelegten Misch- und Spezialfonds verwalten.
The Bank of New York Mellon Corporation ist ein globales Finanzdienstleistungsunternehmen, das seine Kunden bei der Verwaltung ihrer Finanzanlagen unterstützt. Das Unternehmen ist in 34 Ländern und auf über 100 Märkten tätig. Als führender Anbieter von Finanzdienstleistungen für Institutionen, Unternehmen und vermögende Privatkunden bietet das weltweit agierende kundenorientierte Team des Unternehmens überragende Leistungen in der Anlagen- und Vermögensverwaltung, der Investitionsbetreuung sowie bei Emittenten-, Clearing- und Treasury-Diensten. Das Unternehmen verwaltet und verwahrt ein Depotvermögen von über 22,4 Billionen USD und betreut ein Anlagevermögen von mehr als 1 Billion USD sowie ein Darlehensvolumen von 12 Billionen USD. Weitere Informationen stehen unter www.bnymellon.com zur Verfügung.
ots Originaltext: BNY Mellon Asset Servicing
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