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Das Schwyzer Volk soll in der ersten Hälfte 2015 entscheiden, nach welchem Verfahren das nächste Kantonsparlament im Frühjahr 2016 gewählt werden soll. Zwei Varianten stehen zur Abstimmung: Die Majorzinitiative der SVP und der Gegenvorschlag des Regierungsrats, bei dem es sich um ein Proporzverfahren handelt. Dieses Verfahren ist auch als Doppelter Pukelsheim bekannt.
Der Kantonsrat beriet am Mittwoch die neuen Wahlverfahren durch, stimmte aber noch nicht ab. Dies wird er in der Dezembersession tun.
FDP, CVP und SP lehnten das von der SVP vorgeschlagene Majorzverfahren ab. Sie sind der Ansicht, dass nur Parlamentswahlen nach dem Proporzprinzip die Wählerstärken der Parteien und die unterschiedlichen politischen Strömungen im Kanton genau abbilden können.