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Vor kurzem habe ich in der AreaCigar einen Post gelesen welcher mich nun zu diesem Bericht hier veranlasst hat.
Wir rauchen die leckeren Laubrollen aus unserem Humidor und kauften diese zuvor beim Händler unseres Vertrauens. Wer bezahlt aber nun die so genannte Tabaksteuer und warum kostet diese Zigarre 13.40 das Stück?
Die Sache ist folgende: Nehmen wir an, ein Importeur möchte eine neue Zigarenmarke in unserem Markt integrieren und erhält das Importrecht. So wird der Händler nun von seinem Lieferanten, also meist dem Produzenten der Zigarren, einen Einkaufspreis vorgelegt bekommen. Dieser Preis ist die Grundlage, für den Importeur in der Schweiz, nun das Produkt zu schätzen und einen maximalen Endverkaufspreis festzulegen. Anhand diesem Verkaufspreises wird nun also die Tabaksteuer berechnet, welcher der Importeur bei der Verzollung zu begleichen hat.
Die Zigarre wird also zum maximalen Preis von beispielsweise 13.40 CHF im Fachhandel zu finden sein. Der Importeur hat bei der Verzollung die nötigen Steuern für das Produkt bezahlt.
Theoretsich kommt nun also die Frage auf, was ist wenn die Zigarren für mehr Geld über den Tisch gehen? Die Antwort lautet, dass hier eigentlich Steuern nachbezahlt werden müssten. Wird also eine einzelne Zigarre im Laden für 1 CHF mehr verkauft, sollte die Preiserhöhung nicht auf dem Produkt, sondern beispielsweise auf die Verpackung ab zu wälzen sein. Gleiches gilt auch für Lounges, jedoch wird da natürlich die Dienstleistung zu berücksichtigen sein.