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Microsofts mit Windows Vista eingeführte Technologie SideShow fristet bisher ein Nischendasein. Eigentlich sollte es bereits diverse Geräte mit den per SideShow mit informationen versorgten Außendisplays geben. Jetzt will der Softwarekonzern, SideShow im Gaming-Markt positionieren.
Weil sich die Zahl der SideShow-Geräte noch immer stark in Grenzen hält, versucht Microsoft jetzt, die Technologie zur Verwendung bei Spielen attraktiv zu machen. In einerm ausführlichen Papier informiert das Unternehmen darüber, wie SideShow-Displays von Spielefans zur Verbesserung ihres Nutzungserlebnisses eingesetzt werden könnten.
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Bei einer in diesem Jahr durchgeführten Studie ließ Microsoft ermitteln, ob die Idee eines Zusatzdisplays, das den eigentlichen Monitor erweitert, für Spieler interessant sein könnte. Nach Angaben der Redmonder ist dies in einigen Fällen durchaus ein gangbarer Weg, so zum Beispiel bei der Nutzung von Rollenspielen.
Statt einen großen Teil des zur Verfügung stehenden Raums auf dem Display für die Anzeige der meist sehr umfangreichen Menüs und Steuerelemente zu verschwenden, ließen sich diese auch auf ein per SideShow angeschlossenes Mini-Display auslagern, so der Vorschlag von Microsoft. Dieses wäre an der Seite des eigentlichen Monitors in drehbarer Form angebracht.
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Auch in Rennspielen sollen SideShow-Displays gut einsetzbar sein, wie Microsoft anhand der Verwendung als eine Art Außenspiegel demonstiert. In anderen Spielen, wie zum Beispiel GTA, ließe sich das Zusatzdisplay zur Anzeige von Landkarten nutzen, die sonst immer erst nach Pausierung des Spiels zur Verfügung stünden.
Natürlich kann das ergänzende Display auch für die Anzeige von Informationen zum Einsatz kommen, die nicht vom Spiel selbst stammen. Denkbar wäre zum Beispiel die Benachrichtigung des Anwenders beim Erhalt neuer Instant Messenger-Nachrichten oder auch die Steuerung der Musikwiedergabe.