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Da Reis häufig und in grösseren Mengen konsumiert wird, stellen bereits tiefe Konzentrationen bestimmter Pestizide ein Risiko für die Konsumentinnen und Konsumenten, dar. Dies trifft besonders für Kleinkinder zu. Das Kantonale Labor Zürich kontrolliert deshalb Reis aus Zürcher Lebensmittelläden, um Konsumentinnen und Konsumenten zu schützen. Untersucht wurden im Rahmen dieser Kontrolle Basmati-, Jasmin-, Parboiled-, Kleb-, Sushi- und Langkorn-Reis. Die Kontrollen ergaben, dass fünfzehn Proben in Ordnung waren. Bei vier Proben wurden Rückstände in zu hohen Konzentrationen von nicht mehr zugelassenen Pestiziden, wie Chlorpyrifos, Carbofuran oder Tricyclazol gefunden, weshalb diese beanstandet wurden. Restbestände der betroffenen Waren wurden umgehend vom Markt genommen. Der Nachweis von in der Schweiz nicht zugelassenen Wirkstoffen führt bei importiertem Reis immer wieder zu Beanstandungen. Deutlich bessere Resultate werden bei BIO-Reissorten festgestellt: Dies zeigen die Untersuchungen aus dem letzten Jahr. Die geprüften Produkte aus biologischem Anbau stammten mehrheitlich aus Italien. Auch Reis aus Indien und Thailand wurde untersucht. Alle neun BIO- Reisproben entsprachen den Anforderungen bezüglich Pestizidrückständen auf Bio-Ware.