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- Novartis wird in Griechenland beschuldigt, illegale Zahlungen zur Festsetzung von Preisen geleistet zu haben, um den Marktzugang zu verbessern.
- Das griechische Parlament wird sich nun mit Korruptionsvorwürfen gegen mehrere Politiker in Zusammenhang mit einer mutmasslichen Begünstigung des schweizerischen Pharma-Unternehmens befassen.
- Der Justizminister bezeichnet den Fall als «den grössten Skandal seit der Entstehung des modernen griechischen Staates».
Die griechische Justiz musste nach mehrmonatigen Untersuchungen den Fall dem Parlament weiterleiten, weil viele angeblich Verwickelte Parlamentarier sind und Immunität haben. Unter den beschuldigten Politikern sollen unter anderem auch der ehemalige Premierminister Antonis Samaras und Yannis Stournaras, der ehemalige Finanzminister, sein. Das Ausmass illegaler Praktiken hat gemäss Justizminister «dazu geführt, dass die jährlichen Staatsausgaben für Medikamente explodierten».
Die Untersuchung bezieht sich auf mutmassliche Bestechungen zwischen 2006 und 2015. Novartis Griechenland erklärte, das Unternehmen kooperiere mit der griechischen Justiz.