Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03528.jsonl.gz/1910

Der Entscheid sei aufgrund der neuen Situation seit dem Angriff der Hamas auf Israel am vergangenen 7. Oktober und dem Wiederaufflammen der Feindseligkeiten im Nahen Osten getroffen worden, teilte das EDA weiter mit.
Betroffen seien sechs palästinensische und fünf israelische NGOs. Diese Organisationen seien hauptsächlich im Bereich der Menschenrechte tätig und würden im Rahmen der Kooperationsprogramme des Departements im Nahen Osten unterstützt.
Der Entscheid ermögliche eine eingehende Analyse der Übereinstimmung der Kommunikation dieser Organisationen mit dem Verhaltenskodex und der Antidiskriminierungsklausel des EDA, denen die externen Partner unterlägen. Die Kooperationsaktivitäten des EDA im Nahen Osten müssten sich dem neuen Kontext anpassen, der seit der Wiederaufnahme der Feindseligkeiten herrsche. Die Relevanz und Durchführbarkeit der Programme müssten daher generell analysiert werden.
Das EDA lege grossen Wert darauf, dass seine finanzielle Unterstützung zweckmässig eingesetzt werde. Es führe systematisch eine strenge Kontrolle all seiner Partner durch, zum Beispiel durch Besuche vor Ort oder durch den Austausch mit Dritten.