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Am Anfang war es ein typisches Zürcher Flarzhaus mit einfachem Nutzgarten. Heute zeigt sich die grosszügige Anlage als abwechslungsreicher Zier- und Nutzgarten.
Vor dem in einer Gruppe von drei Häusern stehenden Eckhaus breitet sich der Garten als langgezogene Fläche aus, entzweigeschnitten von einem Regenbächlein und einem schmalen Fussweg. Der weiter vom Haus entfernt liegende Gartenteil präsentiert sich als eigentlicher Waldgarten, dessen Gehölzsaum eine naturnah gestaltete Wiese rahmt.
Der sich direkt vor dem Haus in idealer Südostlage ausbreitende Gartenteil wird räumlich durch eine in der Höhe abgestufte Doppelhecke aus Kornelkirsche (Cornus mas) und Schwarzdorn (Prunus spinosa) sowie eine ebenfalls doppelt geführte Hainbuchenhecke (Carpinus betulus), die ein ‹grünes Zimmer› umschliesst, abgeschlossen. Zum Fussweg hin markieren eine langgezogene, hohe Eibenhecke und drei quer zu ihr stehende Halbbögen mit Kletterrosen die Gartengrenze. Auf der gegenüberliegenden Seite liegen entlang eines Plattenwegs die Gemüsebeete, ergänzt um Beeren- und Blütensträuchern. Eine grosszügige Rasenfläche hält diese Teile zusammen. In Hausnähe wird der Rasen von einem Kiesplatz abgelöst, in den ein grosses Stauden- und ein kleineres Kräuterbeet eingelassen sind. Fünf Metallstelen mit sich emporwindenden Glyzinen und eine Spalierwand, mit Aprikosen bepflanzt, bilden den längsseitigen Abschluss des Gartens.
Bauherrschaft
Privat
Projektdaten
Projektierung 1999
Ausführung 2000
Gesamtfläche
ca. 1'100m2
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