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Auf einem Lehmboden im Versuchsgebiet «Chaiblen» in Tänikon wurden ortsüblich intensive und integrierte Produktion in drei Fruchtfolgen miteinander verglichen. Die Ergebnisse von zwei fünfjährigen Fruchtfolgeperioden zwischen 1991 bis 2000 zeigten im integrierten Verfahren bei Kunstwiese keine, bei Silomais geringe und bei Getreide und Raps bedeutende Ertragseinbussen. Die reduzierten Kosten bei der Düngung und dem Pflanzenschutz kompensierten aber zusammen mit den Extensobeiträgen die Mindererlöse weitgehend. Die Fruchtfolgen beeinflussten die prozentualen Ertragseinbussen bei der Extensivierung des Weizen- und Silomaisanbaus nur wenig.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.