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Ecuador wendet sich, wie andere lateinamerikanische Staaten auch, mehr und mehr von neoliberalen Wirtschaftspraktiken ab und kämpft um seine wirtschaftliche und politische Souveränität. Nach dem Putschversuch 2002 in Venezuela und dem erfolgreichen Putsch 2009 in Honduras gab es am 30. September nun auch in Ecuador einen Putschversuch. Im Rahmen einer eskalierenden Demonstration der Polizei wurde Präsident Rafael Correa angegriffen und verletzt. Später wurde das Militärkrankenhaus, in dem er sich befand, vom meuternden Teil der Polizei eingekesselt. Über die Ereignisse, ihre Hintergründe und die Situation in Ecuador sprachen wir mit Harald Neuber. Er ist Redakteur für die Agentur Prensa Latina und das Nachrichtenportal Amerika 21 (http://amerika21.de/). Zuerst fragten wir ihn, was denn genau an diesem Tag passiert sei.
Autor: Montagsmagazin
Radio: coloradio
Datum: 05.10.2010