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Romantische Inseln, tropische Palmen, blaugrünes kristallklares Wasser und scheinbar endlose Sandstrände: Die Inseln der Karibik locken mit einer Traumwelt, die man nur allzu gern gegen seinen grauen Alltag eintauschen würde. So manch einer träumt davon, der Zivilisation zu entfliehen, an einem einsamen Strand in einer Bambushütte zu leben und in der Ferne ein exotisches Paradies zu finden.
Als erster Europäer erreichte der italienische Entdecker Christoph Kolumbus dieses in seiner Heimat noch unbekannte Inselparadies, als er nach einem direkten Seeweg nach Asien suchte. 1492 durchforstete er die karibische Inselwelt nach kostbarem Gut, ging dabei wenig zimperlich mit den Eingeborenen um und liess einige Leute seiner Besatzung in Hispaniola zurück, der heutigen Dominikanischen Republik und Haiti. Die eingeborenen Bewohner der Inseln waren wenig begeistert. Das mächtige Reich Spanien betrachtete die Karibik als ihr Territorium. Es folgte ein jahrhundertelanges Ringen um die Vormachtstellung unter den europäischen Rivalen, das die Karibik zu einem Mix aus verschiedenen Sprachen und politischen Zugehörigkeiten machte.
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