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Bei der Veranstaltung in New York war auch das letzte noch lebende Besatzungsmitglied zugegen: Flugkapitän im Ruhestand Elgen M. Long (links im Bild). «Als wir am Flughafen in Tel Aviv landeten, trat ein junger Offizier zu uns und sagte mir und meinen Mitarbeitern, dass wir das Richtige getan hatten», erinnerte sich der 91-Jährige. «Wir sind alle stolz auf die historische Rolle, die wir bei der Verwirklichung der Prophetie von der Rückkehr von Juden nach Zion gespielt haben.» Die Operation «Auf Adlers Flügeln», auch bekannt als «Fliegender Teppich», brachte in den Jahren 1948 bis 1950 etwa 50 000 Juden aus dem Jemen und anderen Ländern nach Israel. Ein Anlass war der zunehmende Antisemitismus.
Der New Yorker Direktor der pro-israelischen Organisation «StandWithUs», Schahar Asani (rechts im Bild), wies darauf hin, dass seine eigene Familie während der Geheimoperation aus dem Jemen nach Israel eingewandert sei. «Es ist eine Ehre für uns, hier mit einem Helden wie Kapitän Long zu stehen, der die Leben vieler jemenitischer Juden gerettet hat», sagte er. Der Flugkapitän und dessen Freunde hätten zum Gedeihen der jemenitischen Gemeinde und des Staates Israel beigetragen.
Der Geschäftsführer der «Alaska Airlines», James Wooten, war seinerzeit der Bitte der israelischen Regierung um Unterstützung nachgekommen, obwohl der Aufsichtsrat des Unternehmens dies abgelehnt hatte.
Die Fluggesellschaft erhielt in New York den «Savior of Israel Award» (Retter-Israels-Preis) der Organisation «StandWithUs». Kapitän Long wiederum wurde von der Amerikanischen Sephardischen Vereinigung mit dem «Maimonides-Freundschafts-Award» geehrt.
(Artikel aus factum 8/2017)