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Peru gilt noch als einer der wasserreicheren Orte der Welt. Doch die Konflikte um das Wasser, das die immer durstiger werdenden Städte am Leben erhält, werden grösser und neue Herausforderungen stellen sich: Peru ist gemäß Weltklimarat IPCC besonders stark vom Klimawandel betroffen. Viele prognostizierte Auswirkungen sind schon Realität geworden. Betroffen ist besonders die kleinbäuerliche Landwirtschaft, welche die landesweite Nahrungssicherheit gewährleistet.
Zusätzlich unter Druck gerät sie durch ein Wirtschaftssystem, das Boden und insbesondere Wasser als «strategische Naturressourcen» erachtet. Konzessionen gehen an große Agro-firmen, welche oftmals in sehr trockenen Zonen intensive Monokulturen anbauen sowie an Bergbau-Unternehmen, deren Minen unter großem Wasserverbrauch operieren. Wie geht die betroffene Bevölkerung mit dieser Situation um? Was können Entwicklungsprojekte zum Schutz der Wasserressourcen beitragen ?
Nuria Frey, Geografin, ist als COMUNDO- Fachperson beim Centro Bartolomé de Las Casas in Cusco im Bereich «Soziales Wasser management» tätig. Sie begleitet und unterstützt ihr Team unter anderem in methodischen Fragen der Umweltbildung, beim Aufbau einer Geodatenbank und eines überregionalen Wasser observatoriums.