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Die Anfänge der Gemeinde Embrach gehen in die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Wegen fehlender Aufzeichnungen kann das Datum des ersten Gottesdienstes und die Gründung einer eigenen Kirchgemeinde nicht mehr genau ermittelt werden. Es ist aber bekannt, dass bereits um 1920 herum Geschwister aus dem Embrachertal versiegelt wurden. Da bereits 1928 ein eigenes Gotteshaus gebaut wurde, darf mit Recht angenommen werden, dass die Gemeinde heute über 90 Jahre alt ist. Im Auftrag des Bezirksältesten Suter aus Winterthur arbeiteten vornehmlich die Brüder Bernhardsgrütter, Bollmann, Joos und Meier an den Seelen dieses Ortes. Gottesdienste wurden anfänglich im heute schön renovierten alten Gemeindehaus in Embrach abgehalten.
Dem unermüdlichen Fleiss der genannten Brüder ist es zu verdanken, dass die Gemeinde rasch wuchs, was den damaligen Apostel Hölzel aus Zürich veranlasste, den Embracher Geschwistern ein Kirchenlokal in einem eigens dafür erbauten Haus zur Verfügung zu stellen. An der Weihacherstrasse 545 wurde das bis Ende Juni 1995 der Gemeinde als Gotteshaus dienende Mehrfamilienhaus mit Versammlungssaal erstellt.
Im Herbst 1928 war es bezugsbereit und wurde eingeweiht. Die Gemeinde zählte damals 34 Seelen. 1929 zogen 14 Mitglieder zu, 8 Personen wurden in diesem Jahr zusätzlich versiegelt. In den folgenden Jahren d.h. bis 1934 wuchs die Gemeinde um weitere 21 Seelen. Markant springt die Entwicklung in den anschliessenden Jahren ins Auge, wuchs doch die Gemeinde trotz vieler Wegzüge bis 1952 auf 80 Seelen an.
Nachdem 1928 Gemeindeältester Bollmann kurzfristig als Vorsteher gedient hatte, wurde diese Aufgabe dem im Kirchengebäude wohnenden Priester Rietmann anvertraut. Als er 1933 nach Seuzach verzog, übernahm wieder Priester Edwin Joos die Aufgaben des Vorstehers.
Nach den vorhandenen Aufzeichnungen dienten nach 1928 folgende Vorsteher der Gemeinde:
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1934-1936:
Priester Edwin Joos aus Töss
1936-1965:
Priester Karl Fischer, ebenfalls aus Töss. Von im erwähnte der Bezirksälteste Suter in der Chronik des Bezirks Winterthur, „dass er in grossem Segen arbeitete“. Während 28 Jahren fuhr der in der Firma Rieter AG als Werkmeister tätige Priester regemässig nach Feierabend mit dem Zug nach Embrach, wo er die Glaubensgeschwister liebevoll und aufopfernd betreute. Auch an den Sonntagen weilte er in seiner Gemeinde, um die Gottesdienst zu halten. Während Jahren, d.h. bis Ende 1947 diente er einmal monatlich in Oberembrach, wo in der Stube von dort ansässigen Geschwistern Gottesdienste gehalten wurden.
1966–1981:
Priester Ernst Schneider aus Rorbas. Während den 15 Jahren seines Wirkens, diente er mit viel Liebe der Gemeinde, bis er vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand treten musste.
1981–1991:
Priester Ernst Fröhlich aus Winterthur. Grosser Eifer und ein fröhliches, aufgestelltes Wesen zeichneten sein Wirken aus. Er war der Vater des nachmaligen Bezirksältesten Ernst Fröhlich in Winterthur.
1991–1999:
Evangelist Oskar Cajoos aus Winterthur. In seiner Amtszeit wurde der Neubau der Kirche in Rorbas realisiert.
1999-2006:
Evangelist Rolf Schwarzenbach aus Winterthur-Seen
2006-2018:
Priester Bruno Riesen aus Freienstein dient der Gemeinde als Vorsteher. Am 23. Dezember wird Bruno Riesen ins Amt des Bezirksältesten ordiniert.
2019 - heute:
Priester A. Moscon wird am 10. Januar 2019 als neuer Vorsteher der Gemeinde beauftragt.
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Dem Vorsteher Ernst Schneider und seiner Familie ist es zu verdanken, dass das Grundstück für die neue Kirche an der Weihacherstrasse 58 in Rorbas erworben werden konnte. Auf diesem Boden wohnte er mit seiner Familie während vieler Jahre im elterlichen Bauernhaus. Da sich die Suche nach Bauland für eine Kirche im Embrachertal als schwierig gestaltete, stellte er im Einvernehmen mit seiner Gattin und den Kindern eigene Baupläne in den Hintergrund. So konnte die Neuapostolische Kirche Schweiz das für den Kirchenbau ideale Grundstück käuflich erwerben. Das neue Kirchengebäude konnte am 25. Juni 1995 zur grossen Freude der Geschwister durch den damaligen Stammapostel Richard Fehr eingeweiht werden.
Die Gemeinde Rorbas zählt heute rund 110 Mitglieder, welche durch drei Priester und vier Diakone seelsorgerisch betreut werden.