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In spätgotischer Zeit (1494) und im Barock wurde die Kapelle umgebaut und erweitert. Die spätgotische Antoniusstatue aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts steht in einem kargen, barocken Altarschrein. Beim Erdbeben vom Jahre 1851 stürzte der Frontturm über der Eingangsfassade ein. Er wurde fünf Jahre später neugotisch wiederaufgebaut. Die Kirchenglocke im Turm, trägt die Jahrzahl 1396 und der Schlussstein eines Gewölbes die Jahrzahl 1494. Die Kapelle diente als historischer Versammlungsort des Zenden und des Landrates. Ende des 20. Jahrhunderts erfuhr die Kapelle eine Gesamtrenovation. Im religiösen Brauchtum des Jahreslaufes kam der Kapelle eine wichtige Rolle zu: Alljährlich am 14. Januar, dem Fest des als Bauernheiliger verehrten hl. Antonius Eremita, fand vor dem Gotteshaus eine feierliche Pferdesegnung statt.
Heute kann die Hl. Messe und Nachtanbetung am 1. Donnerstag im Monat jeweils um 20.00 Uhr besucht werden.