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In diesem neuen Artikel aus dem Ableton-Blog dreht sich alles um das Thema Pad-Sounds.
Viele von euch werden schon einmal den Begriff „Pad“ gehört haben und können sich eine gewisse Art von Klang darunter vorstellen. Dennoch ist es gar nicht so einfach, eine konkrete Definition dafür zu finden. Es gibt immerhin eine Gemeinsamkeit, die nahezu alle Pad-Sounds ausmacht: Sie bestehen aus wenigen, lang ausgehaltenen Noten oder Akkorden, die tonale Informationen enthalten. Bei geräuschhaften „Pads“ wie Field Recordings oder Synth-Noise-Sounds würde man wohl eher von „Soundscapes“ oder „Klangflächen“ sprechen.
Pad-Sounds werden typischerweise von analogen oder digitalen Synthesizern erzeugt, doch auch mit einem Streichorchester oder einem Chor lassen sich Pads erstellen. Doch wie weit kann man mit dieser immernoch sehr schwammigen Definition gehen? Wo sind die Grenzen? Könnte man einen Gregorianischen Choral aus dem Mittelalter als Verknüpfung von Vocal-Pads bezeichnen? Setzt sich das Vorspiel aus Richard Wagners „Das Rheingold“ vorrangig aus Orchester-Pads zusammen?
Die Anwendung von Pad-Sounds kann je nach Stück sehr unterschiedlich sein. Im Bereich EDM kommen Pads häufig in Intros oder Breakdowns zum Einsatz. In Filmmusik, und insbesondere bei Horrorfilmen, werden Pads zur Vermittlung von Emotionen oder zum Erzeugen von Spannung verwendet. Es gibt auch Musikstücke, ja ganze Alben, die fast ausschließlich aus Pad-Sounds bestehen. Beispiele hierfür sind „Textures“ von Brian Eno oder „The Tonal Cycles“ von ASC.
Neben weiteren Klangbeispielen findet ihr in dem Artikel von Ableton 10 nützliche Tipps zur Kreation eigener Pad-Sounds. Zum Artikel geht es hier.
Auch die School of Sound hat im Lauf der Zeit eine Reihe von Tutorials zum Thema Pad-Sounds erstellt:
11/08/2020