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Grosser Rat
Cussegl grond
Gran Consiglio
Der Regierung ist es ein Anliegen, dass der ganzheitliche Ansatz, auf welchem die Volksschule gemäss Johann Heinrich Pestalozzi (1746 – 1827) aufbaut, als deren Fundament erhalten bleibt und dass weder unsere Kindergärten noch unsere Schulen „kopflastig” werden.
Pestalozzi fasste seine Idealvorstellung einer ausgeglichenen Förderung mit der im Vorstoss zitierten Begriffe-Trias „Kopf-Herz-Hand” zusammen. Sein Ziel war, die jungen Menschen seiner Zeit durch eine ganzheitliche Erziehung soweit zu bringen, dass sie in ihrer konkreten Lebenssituation bestehen und sich selbst helfen konnten. Auch die Kindergärten und Schulen von heute sind dem Ideal einer ganzheitlichen Erziehung verpflichtet. Ihr Auftrag besteht darin, die Jugend auf das Leben im 21. Jahrhundert vorzubereiten. In diesem Sinne betrachtet die Regierung die seit Pestalozzi angestrebte Kombination von „Kopf”, „Herz” und „Hand” nicht als einen fixen, seit 200 Jahren gültigen Massstab, sondern als einen dynamischen Prozess. Die im Vorstoss erwähnte Anpassung der Lektionentafeln vom 23. Juni 2009 sowie die Einführung von Hochdeutsch im Kindergarten sind Teile dieser im 18. Jahrhundert in Gang gesetzten Entwicklung. Vor diesem Hintergrund lassen sich die konkreten Fragen des Vorstosses folgendermassen beantworten:
8. Oktober 2009