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Netflix stellt die Marvel-Serie «Daredevil» nach drei Staffeln ein. «Auch wenn es für die Fans schmerzhaft ist, ist es besser, das Kapitel auf dem Höhepunkt zu beenden», teilte der Streamingdienst in einem Statement mit, aus dem am Donnerstag (Ortszeit) mehrere US-Medien zitierten.
Die letzte Staffel mit dem britischen Schauspieler Charlie Cox (35) als blindem Anwalt, der nachts zum Verbrecherjäger wird, ist seit Mitte Oktober zu sehen.
Zuvor hatte Netflix bereits die Superhelden-Serien «Luke Cage» und «Iron Fist» aus dem Programm genommen, die ebenfalls aus dem Universum des Comic-Verlags Marvel stammen.
Der Streamingdienst zeigt mit «Jessica Jones» und «The Punisher» nun nur noch zwei Marvel-Serien. Beide wurden um eine weitere Staffel verlängert.
(dsc/sda/dpa)
Oft hört man den Vorwurf, dass es auf Netflix immer weniger gute Serien gibt. Eigentlich müsste man wohl aber eher sagen, dass die richtig guten Serien in der Masse der schlechten Serien untergehen, die als Lückenfüller dienen. Vor allem abseits des Mainstreams à la «Stranger Things» und «Black Mirror» findet man einige Serienperlen – auch wenn man dafür manchmal etwas aus der Hollywood-Komfort-Zone raus muss.
Die ehemalige Soldatin Penelope ist Oberhaupt einer amerikanisch-kubanischen Familie. …