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(ots) - Vaduz, 29. September (pafl) - Die Regierung hat
beschlossen, sich an der internationalen Hilfe für die Not leidende
Bevölkerung auf Haiti, in Bangladesch und in der sudanesischen
Region Darfur mit jeweils 50'000 Franken zu beteiligen. Mit den
Beiträgen werden die Hilfsaktionen des Kinderhilfswerks der
Vereinten Nationen (UNICEF) und des Internationalen Komitees vom
Roten Kreuz (IKRK) unterstützt.
Haiti wurde vom verheerenden Tropensturm "Jeanne" hart getroffen.
Auch Bangladesch ist aufgrund schwerer Regenfälle und
Überschwemmungen erneut in Not. In beiden Ländern kümmert sich
UNICEF unter anderem darum, die drohende Ausbreitung von Seuchen wie
Cholera und Typhus zu verhindern.
Einsetzende Regenfälle erschweren auch die Versorgung der
Vertriebenen und Flüchtlinge in der sudanesischen Krisenregion
Darfur. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat eine
Luftbrücke eingerichtet, um logistisches Material sowie Medikamente
in den Sudan zu bringen. Mit diesem Beitrag an das IKRK erhöht sich
die liechtensteinische Hilfe an die Darfur-Flüchtlinge in diesem
Jahr auf insgesamt 300'000 Franken.
Kontakt:
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
Patrick Ritter
Tel.: +423/236 60 63