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Lindsey Vonn macht in Cortina im ersten Training zu den Abfahrten von Freitag und Samstag deutlich, dass wieder mit ihr gerechnet werden muss.
Am vergangenen Wochenende in Bad Kleinkirchheim hatte Lindsey Vonn den ungewohnten 27. Platz belegt. Sie dosierte auf der Kärntner Eisbahn im Hinblick auf die Olympischen Spiele das Risiko und wollte sich nicht durch einen Sturz ihrer Chancen berauben.
Doch in Cortina, wo sie in der Vergangenheit 11 ihrer 78 Weltcupsiege eingefahren hat, zeigte sich Lindsey Vonn schon im ersten Training angriffig. Um 95 Hundertstel liess die Amerikanerin die zweitplatzierte Italienerin Sofia Goggia, die Siegerin von Bad Kleinkirchheim, hinter sich. Der Rest des Feldes, angeführt von Teamkollegin Jacqueline Wiles, lag letztlich gar zwei Sekunden und mehr zurück.
In Cortina wieder mit von der Partie ist Mikaela Shiffrin, die ungefährdete Leaderin im Gesamt-Weltcup. Für das Speed-Wochenende in Bad Kleinkirchheim hatte sie eine Pause eingelegt.
Michelle Gisin verlor als beste Schweizerin satte zweieinhalb Sekunden auf Vonn, doch trotz dieses grossen Rückstandes reichte dies der Engelbergerin zu 6. Platz. Von ihren Teamkolleginnen schaffte es Corinne Suter als nächstbeste in den 14. Rang.
Lara Gut büsste fast viereinhalb Sekunden ein. Die Tessinerin hatte letzten Winter in Cortina ein ganz spezielles Wochenende erlebt. Am Samstag gewann sie die Abfahrt und errang gleichzeitig ihren bis heute letzten Sieg, am Sonntag im Super-G hängte sie mit dem Arm an einem Tor ein und stürzte.
SDA-ATS