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Säume wirken sich positiv auf die Gliedertiere aus
Im Rahmen des Teilprojektes “Wirkung neu angelegter Säume auf die Laufkäfer- und Spinnenfauna“ wurden die Auswirkungen der Säume auf die Bodenarthropoden, insbesondere Laufkäfer und Spinnen, untersucht. Im Klettgau (SH) und in Litzibuch (AG) wurden jeweils zwei Säume und als Vergleichselemente zwei Buntbrachen und zwei Wegrandstreifen herangezogen. Die ausgewählten Bioindikatoren Laufkäfer und Spinnen, sowie als Beifänge Wanzen und Zikaden, wurden mit Bodenfallen erfasst. An 12 Standorten konnten insgesamt 21’000 Laufkäfer aus 93 Arten, 11’000 Spinnen aus 100 Arten, 44 Wanzenarten mit 1’691 Individuen sowie 29 Zikadenarten mit 270 Individuen festgestellt werden. Im Vergleich mit den Buntbrachen und mit den Wegrandstreifen nahmen die Säume eine mittlere Stellung ein. Die Säume boten sowohl den für Brache typischen Arthropodenarten als auch Grünlandspezialisten einen Lebensraum an. Sie stellen eine wertvolle Ergänzung zu Buntbrachen und Wiesen dar Ausserdem tragen sie somit zur Erhöhung und Erhaltung der Artenvielfalt von Laufkäfern, Bodenwanzen sowie Zikaden und in etwas geringerem Ausmass auch von Bodenspinnen in der Agrarlandschaft bei.
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Säume wirken sich positiv auf die Gliedertiere aus