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Belinda
Lüterswil, 12. - 31.08.1999
Die taubstumme Belinda lebt bei ihrem Vater und ihrer Tante in der Mühle. Sie hilft bei den Hausarbeiten und arbeitet sehr hart in der Mühle ihres Vaters. Der damit verbundene Kontakt zu den Bauern ist der einzige zur Aussenwelt. lm Dorf spricht man nur von der "Stummen".
Ein junger Doktor eröffnet eine Praxis im Dorf und lernt per Zutall Belinda kennen. Er ermuntert sie Lesen, Schreiben sowie die Taubstummensprache zu lernen und erteilt ihr und auch ihrem Vater Unterricht. So wird aus der "Stummen" wieder Belinda.
In der gleichen Zeit wird Belinda von einem jungen Burschen aus dem Dorf vergewaltigt und ist von ihm schwanger. Niemand weiss, wer der Vater des Kindes ist. Belinda liebt das Kind und kümmert sich sehr gut um ihren Jungen.
Als durch einen dramatischen Unglücksfall (Verbrechen) der Vater von Belinda stirbt, wollen ihr die Frauen des Dorfes mit Hilfe des Pfarrers den Sohn wegnehmen. Da ihr Vergewaltiger und seine Frau keine Kinder bekommen können, stellen sie sich "grosszügigerweise" zur Verfügung, das Kind zu sich zu nehmen. Belinda wehrt sich jedoch dagegen und erschiesst den Vater des Kindes.
Zwischen dem Arzt und Belinda hat sich eine starke Beziehung entwickelt. Dank seiner Hilfe und der Hilfe der Frau des Vergewaltigers wird Belinda vor Gericht freigesprochen. Durch den ganzen Schock kann Belinda ihr erstes Wort sprechen: Den Namen ihres Kindes