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Niştiman Erdede in Zusammenarbeit mit Tim Zulauf
Teatra Jiyana Nû Kurdische Theatergruppe, gegründet 1991/92, beteiligt am Istanbuler Kulturzentrum Mezopotamya. Ihre populäre Ästhetik steht exemplarisch für aktive Widerstandsformen gegen kulturelle Repression. In Zürich mit Revşan Apaydin, Habat Bayram, Cihad Ekinci, Rugeş Kirici, Ömer Şahin, Nazmi Karaman, Mehmet Musaoğlu, Baran Yilmaz.
Die kurdische Theatergruppe Teatra Jiyana Nû betreibt den Kulturraum Mezopotamya Culture Centre in Istanbul, wo sie auch ihre Stücke aufführt. In Zürich zeigte sie zwei ihrer jüngeren Produktionen: «Tenê Ez» (nach «Der grosse Diktator» von Charlie Chaplin) und «Bêrû – Klakson, Borazanlar ve Bırtlar» (nach «Hohn der Angst» von Dario Fo).
In Begleitworkshops diskutierten wir diese Arbeiten und entwickelten neue Ansätze für aktivistische Kunst: Wie können politische Themen so auf die Bühne gebracht werden, dass sie Menschen bewegen, Mächtige herausfordern und zu produktiven Öffnungen führen? Welche Mittel haben Künstler*innen und Aktivist*innen und wie lassen sich ihre unterschiedlichen Fähigkeiten vernetzen?
Ziel des Workshops war es, mit Theater und künstlerischen Ausdrucksformen die Anliegen eines gewaltvoll unterdrückten Volkes zu fördern. Untersuchen wollten wir zudem, wie sich dies zum gegenwärtigen, nordwestlichen Verständnis von Kunst verhält. Wir fragten: Wie lassen sich engagiert-künstlerische Ansätze zukunftsrelevant weiterentwickeln? Zum Workshop eingeladen waren Kultur- und Theaterschaffende, die sich mit politischen Fragen und Formen der Repräsentation auseinandersetzen, sowie kulturinteressierte Aktivist*innen.