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Die Prachtstücke der Stadt Aigle sind sein Schloss und das Klosterviertel aus dem 12ten Jahrhundert. Während eines Besuches des Schlosses oder einer der didaktischen Wanderungen, « Strassen und Menschen » oder « die Brunnentour » kann der Besucher die Entwicklung der Stadt kennenlernen.
Die ersten Einwohner siedelten sich im 12ten Jahrhundert um das Schloss herum an. Aigle war ab 1232 eine Stadt der Savoyen und erhielt seinen Namen von einer Savoyardischen Familie «Alio» dessen Vorfahren den Spitznamen «Aquileius» trugen, der vom lateinschen « aquila » hergeleitet wurde.
Es war im Jahre 1476, als der Freiburger Kongress das aktuelle waadtländische Chalbais der Republik Bern zuteilte. Diese Region bekam eine Regierung mit Sitz im Schloss von Aigle und wurde so der erste Französisch sprechende Teil der alten Helvetischen Konföderation.
Nach der waadtländischen Revolution von 1798 wurde das Schloss 1804, durch eine Versteigerung, von der Gemeinde Aigle gekauft und war bis 1972 das Gericht und Gefängnis des Bezirkes. Nach 19 Etappen der Restaurierung ist das Schloss nun eine Stätte der Kultur und Begegnungen.