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Das Enough Project hat eine neue Rangliste veröffentlicht, welche aufzeigt welches der 20 grössten Unternehmen beim Beschaffen von Mineralien darauf achtet, dass diese „konfliktfrei“ sind. Das Ranking der Konfliktmineralien von 2017 des Enough Projects untersucht 20 der größten Unternehmen, definiert durch die Marktkapitalisierung, in zwei der Branchen, die am meisten Zinn, Wolfram, Tantal und Gold verbrauchen: Unterhaltungselektronik und Juwelierhandel.
Eine höhere Punktzahl zeigt an, dass das Unternehmen bei der Beschaffung konfliktfreier Mineralien aus Kongo weitere Fortschritte macht, während ein niedrigerer Wert auf geringe oder gar keine Fortschritte hindeutet. Die farbigen Hintergründe in der Grafik zerteilen die Unternehmen in Stufen – „Grün“ ist die beste Gruppierung „Gelb“ in der Mitte und „Rot“ das Schlimmste.
Apple hat hier den ersten Platz mit 122 von 135 Punkten belegt. Das bedeutet, dass zum Beispiel stark darauf geachtet wird, dass mit den Mineralien weder indirekt noch direkt bewaffnete Gruppierungen finanziert werden.
Apple’s Kommentar von Paula Pyers, Head of Supplier Responsibility:
„Wir glauben, dass die Industrie eine grosse Verantwortung hat, die Menschenrechte zu schützen und die empfindliche Umwelt unseres Planeten zu schützen. Wir sind stolz darauf, diese wichtigen Bemühungen in der Lieferkette von Konfliktmineralien zu unterstützen. Wir arbeiten mit Expertenteams auf der ganzen Welt zusammen, um die Standards zu verbessern und die Bedingungen in den Gebieten zu verbessern, in denen Konfliktmineralien abgebaut werden.
Das Enough Project bietet eine unglaubliche Führung und hilft dabei, Themen zu beleuchten, die angegangen werden müssen. Die Zusammenarbeit mit ihnen und anderen vor Ort ist der beste Weg, um nachhaltige Veränderungen voranzutreiben.“
- Der ganze Bericht gibt es hier auf enoughproject.org
Zusätzliche Information:
Auf Seite 20 des Berichts werden die folgenden „herausragenden Unternehmensbemühungen“ von Apple zur Risikokennzeichnung und -minderung bei der Lieferkette erwähnt:
– Apple hat eindeutig seine Entschlossenheit unter Beweis gestellt, kontinuierlich nach roten Fahnen zu suchen und Lieferanten aus der Lieferkette zu entfernen, die sich als unkooperativ oder nicht konform mit den Beschaffungsstandards erweisen.
– Um Erkenntnisse aus anderen Risikobereichen in seinen mineralischen Lieferketten zu nutzen, hat Apple sein Risk Readiness Assessment (RRA) -Programm entwickelt, das mehr als 75 Prozent der 3TG-Hütten in seiner Lieferkette verwaltet. Dies betrifft eine Vielzahl von Risikobereichen, einschließlich Umwelt- und Arbeitsfragen. Nach der Entwicklung und Implementierung der RRA für die eigene Lieferkette hat Apple eine Partnerschaft mit der Responsible Business Alliance (ehemals Electronics Industry Citizenship Coalition) geschlossen, um das Programm für andere Unternehmen zugänglicher zu machen.
– Apple hat nicht nur bessere Wege gefunden, um Vorfälle innerhalb seiner eigenen Lieferkette zu adressieren, sondern hat auch geholfen, gemeinsam genutzte zentrale Plattformen zur Risikobewertung zu entwickeln, die andere Unternehmen nutzen können. Diese zusätzliche Anstrengung trägt zur allgemeinen Stärkung der Due-Diligence-Prüfung der Lieferkette von Konfliktmineralien bei.