Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/140736

<h2>SubmittedText<h2><p>Mit der Erhöhung des Abgabebetrages für die Vignette auf 100 Schweizerfranken ist die entsprechende "Preissensibilität" in der Bevölkerung deutlich gestiegen. Das gilt insbesondere auch für Inhaber von Wechselnummern.</p><p>Ist der Bundesrat bereit, für Inhaber von Wechselnummern eine Ausnahmebestimmung in dem Sinne zu prüfen, dass diese lediglich eine Vignette erwerben müssen bzw. der Abgabebetrag nicht höher ist als 100 Schweizerfranken?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit der heutigen Klebevignette wurde für die Erhebung und die Kontrolle bewusst ein möglichst einfaches System gewählt. Dieses System hat zahlreiche Vorteile, aber auch einige Nachteile. Der Bundesrat plant deshalb, die Klebevignette in den nächsten Jahren durch eine elektronische Vignette zu ersetzen. Diese wird nicht mehr fahrzeug-, sondern kontrollschildgebunden sein. Damit wird sich die Problematik mit den Wechselschildern - zwei Vignetten für zwei Fahrzeuge, obwohl immer nur eines in Betrieb sein darf - automatisch lösen. Zudem werden der Vertrieb und die Kontrolle mit der E-Vignette vereinfacht.</p><p>Bevor dieser Systemwechsel vollzogen werden kann, müssen die dafür notwendigen rechtlichen und technischen Voraussetzungen geschaffen werden. Die Eidgenössische Oberzolldirektion arbeitet daran. Der Entscheid über einen Systemwechsel von der Klebevignette zur E-Vignette liegt bei den eidgenössischen Räten.</p>