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Die Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBRD) will durch nachhaltige Entwicklung in Ländern mit mittelgrossem Einkommen und in kreditwürdigen Ländern mit tiefem Einkommen die Armut reduzieren.
Die IBRD bietet eine Kombination von finanziellen Ressourcen, Wissen und technischen Diensten sowie strategischer Beratung an.
- Gegründet: 1944
- Hauptsitz: Washington D.C., USA
- Präsident: David R. Malpass (USA)
- Mitgliedsländer: 189 (vertreten durch einen 25-köpfigen Vorstand von 5 ernannten und 20 gewählten Exekutivdirektoren)
- Empfängerländer: 69
- Kapital: US$ 252 Milliarden
- Jährliche Kreditsumme: US$ 22 Milliarden
- Schweizer Beitritt: 1992
- Schweizer Vertretung: Ein Exekutivdirektor, der eine Stimmrechtsgruppe von acht Ländern leitet.
Der globale Fonds ESMAP wurde 1983 errichtet. Das Programm wird von der Weltbankgruppe verwaltet und dient der Wissensvermittlung und technischen Unterstützung. Mit ihren Beiträgen unterstützt die Schweiz nachhaltige Reformen des Energiesektors für die Sicherstellung von Energieeffizienz und Energiesicherheit für alle. ESMAP bietet Ländern mit schwachem und mittlerem Einkommen Analyse und Beratung für nachhaltige Energielösungen in der Armutsbekämpfung und Wirtschaftsentwicklung.
Mit dem Schweizer Beitrag wird die Leistung von Wasserversorgung und Wasserkraftwerken in Entwicklungsländern verbessert. Dadurch kann die Wasserinfrastruktur nachhaltig verbessert werden, die Länder sind für den Klimawandel besser gewappnet und können ihre Entwicklungsziele erreichen. Dank der Partnerschaft mit der Weltbank kann das SECO die nötigen Instrumente, das Wissen und die Erfahrung aus Projekten einbringen und hat dadurch langfristig einen grossen Einfluss auf die Nachhaltigkeit von Investitionen und Dienstleistungen der Wasserinfrastruktur.
Die Schweiz und die IBRD
Die Schweiz trat 1992 der IBRD bei und vertritt im 25-köpfigen Exekutivrat der Weltbankgruppe acht Länder aus Europa und Zentralasien, und zwar Aserbaidschan, Kasachstan, die Kirgisische Republik, Polen, Serbien, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan.
Neben der Gestaltung von Politik, Strategie und operationeller Ausrichtung der Weltbank hat die Schweiz auch strategische Partnerschaften mit der Bank in den Bereichen Wasser, städtische Infrastruktur und öffentliche Finanzen aufgenommen.
Die Tabelle unten illustriert das Engagement der Schweiz nach Region und Sektor (in %):
Letzte Änderung 28.05.2019