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Der Vorentwurf zur Neuregelung des Kindesunterhalts hinterlässt einen ambivalenten Eindruck: Er stellt das Kind ins Zentrum – die Stärkung des Kindeswohls und das Verbot der Diskriminierung werden klar als Ziele dieser Revision genannt -, bleibt jedoch auf halber Strecke stehen. Die unterhaltsrechtliche Position des Kindes, unabhängig vom Zivilstand der Eltern, wird zwar gestärkt, und damit auch sein Anspruch auf Unterhaltsleistungen (inkl. Kosten für geleistete Betreuung). Der Vorentwurf lässt jedoch in der Praxis und damit im Leben von Kindern aus finanziell schwachen Verhältnissen nicht wirklich substantielle Veränderungen zu.