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LEMIG II - Grüngutanalyse 2022/23
Lebensmittelverluste und Fremdstoffe in Schweizer Grüngut
Auf einen Blick
Beschreibung
Seit 2012 sind in der Schweiz sowohl auf der Ebene der Forschung als auch im Rahmen der Gesetzgebung und bei der Umsetzung, verstärkt Aktivitäten im Gang, Abfälle, welche entlang der Lebensmittelkette anfallen, zu quantifizieren und Massnahmen zu deren Vermeidung oder Verwertung einzuleiten.
Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) ist dabei bestrebt, entlang der gesamten Lebensmittelkette, also vom Primärproduzenten über die Verarbeitung, Lagerung und Verteilung bis zum Verbrauch und zur Konsumation eine verlässliche und einheitliche Datenbasis zu schaffen und diese regelmässig zu aktualisieren. Zusätzlich hat es den Auftrag, dafür zu sorgen, dass Grüngut für Kompostierung und Vergärung nicht zu stark verschmutzt ist.
Auf den Stufen der landwirtschaftlichen Produktion, der industriellen Verarbeitung, des Detailhandels und der Gastronomie wurden zwischen 2014 und 2017 entsprechende Studien durchgeführt und Grundlagendaten erhoben. Auf Stufe Konsument:in und Privathaushalt, den wesentlichen Verursachern von Lebensmittelabfällen, wurde 2018 erstmals die Zusammensetzung des separat gesammelten Grünguts, inkl. des darin enthaltenen Anteils an Lebensmittelverlusten und Fremdstoffen, erhoben.
Um ein gesamtheitliches Bild zu den Siedlungsabfällen in der Schweiz zu erhalten und den Erfolg von Massnahmen gegen Lebensmittelverschwendung zu überprüfen, wurde die Zusammensetzung des separat gesammelten Grünguts im Herbst 2022 sowie im Frühjahr 2023 erneut erhoben.
- Erfassung der Zusammensetzung von separat gesammeltem Grüngut aus Schweizer Haushalten
- Analyse und Beurteilung des Gehalts an vermeidbaren und nicht vermeidbaren Lebensmittelverlusten
- Analyse und Beurteilung des Gehalts an Kunststoffen und sonstigen Fremdstoffen
- Analyse der Entwicklung über die Zeit