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Erste Funde im Moosbühl wurden bereits 1860 von J. Uhlmann, Arzt in Münchenbuchsee, im Zusammenhang mit der Güterzusammenlegung entdeckt. Ausgrabung von 1971 und Lesefunde in den Jahren 1982 - 1993 bestätigten, dass zu Ende der letzten Eiszeit von 12'500 bis 11'000 v.Chr. im Moosbühl eine Rentierjägerstation mit zwei Zeltplätzen (Freilandstationen Moosbühl I und II) bestanden hat. Mit 70'000 Silices ist sie die grösste Magdalénien-Fundstelle der Schweiz in dieser Zeitepoche und durch die ungewöhnlichen Erhaltungsbedingungen eine der bedeutendsten Freilandstationen dieser Zeit im Alpenvorland
Besondere Funde sind eine Nadel aus Knochen, Ockerkügelchen (Färbmittel), Lignitperlen, eine stark abstrahierte Frauenstatue aus Gagat sowie Bruchstücke von importiertem Bernstein aus dem baltischen Ostseegebiet. Fundhäufungen, Feuerstellen sowie schwache Pfostenabdrücke wurden als Zeltstandorte gedeutet. Die Analyse von Faunaresten konnten das Rentier (18 Knochen und Geweihe), das Wildpferd, der Bison oder Auerochse, der Steinbock und der Dachs eindeutig belegen. Das Rentier war mit Abstand die wichtigste Jagdbeute. An Gerätschaften wurden Rückenmesser, Kratzer, Stichel und Bohrer gefunden.