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Mit einem Umsatzsprung von 17 Prozent trieb vor allem das Filmstudio Warner Bros das Wachstum. Aber auch auch beim Bezahlsender HBO ("Game of Thrones") und der TV-Tochter Turner mit dem Nachrichten-Flaggschiff CNN oder dem Unterhaltungskanal TNT ("The Big Bang Theory") stiegen die Einnahmen.
Wegen hoher Sonderkosten brach der Überschuss dennoch von 857 auf 293 Millionen Dollar ein. Den operativen Gewinn konnte der Konzern jedoch um 22 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar steigern. Die Ergebnisse übertrafen die Erwartungen der Analysten.
Time Warner hatte Ende Oktober eine Einigung mit AT&T erzielt - das Unternehmen will sich inklusive übernommener Schulden für rund 109 Milliarden Dollar an den US-Telekom-Giganten verkaufen. Die Grossübernahme muss allerdings von den Kartellbehörden genehmigt werden und wird wegen der geballten Marktmacht beider Konzerne von einigen Beobachtern kritisch gesehen.
Der neue US-Präsident Donald Trump hatte sich im Wahlkampf gegen den Milliarden-Deal positioniert. Andererseits hat er allerdings auch angekündigt, die Regulierungshürden für US-Unternehmen massiv zu senken. Das Management von Time Warner sieht sich auf Kurs, den Zusammenschluss im Laufe dieses Jahres abzuschliessen./hbr/DP/jha/
(AWP)