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Der Skandal von Schwarzenburg nimmt kein Ende
Der Skandal von Schwarzenburg nimmt kein Ende.
Die Telekommunikationsindustrie möchte Schwarzenburg so schnell wie möglich vergessen.
Denn der Fall Schwarzenburg hat mit erschreckender Deutlichkeit gezeigt, dass die heute vielgepriesenen Grenzwerte im HF-Bereich völlig untauglich sind und die Wirtschaft anstatt den Menschen schützen. Die Bevölkerung von Schwarzenburg hat dank der Hilfe einiger beherzter Ingenieure und Techniker den Hokus-Pokus durchschaut und in einem beispiel-haften Kampf den ersatzlosen Abbruch des Kurzwellensenders von Schweizer Radio-International durchgesetzt. Die Bevölkerung liess sich auch nicht durch das übungsweise Absetzen von Antiterror-Einheiten mittels Grossraum-Helikopter beeindrucken. Am 29.3.1998 um 01.03Uhr gingen im Sender Schwarzenburg endgültig die Lichter aus.
Die Ursprünge des Kurzwellensenders Schwarzenburg gehen auf das Jahr 1938 zurück. Die damals installierte Leistung von 15kW wurde im Laufe der Jahrzehnte auf 1200kW hoch-gerüstet. Ein Quantensprung erfolgte bei Beginn des kalten Krieges, Anfangs der 50er Jahre, als die gigantischen Richtantennen mit je 3 Zäunen von bis zu 350m Länge und bis zu 120m Höhe gebaut wurden. Damit kommt auch die politische Bedeutung dieser Anlage zum Vorschein. Die Sendungen von Schweizer-Radio-International waren mit Ausnahme von Osteuropa, vorwiegend für den aussereuropäischen Raum bestimmt. Waren bis Ende 1944 die Nachrichten und Kommentare über die Operationen von Hitlers Wehrmacht sehr zurückhaltend und stark zensuriert, änderte sich das schlagartig, als klar wurde wer diesen Krieg gewinnen würde. Und um radiophonisch und politisch noch dabeizusein, musste mit dem Leistungsniveau der westlichen Propagandasender gleichgezogen werden.
Betrieben wurde der Sender im Auftrag des Bundesrates von der Swisscom, alias Telecom, alias PTT. (Nachstehend Senderbetreiber genannt)
Gesendet wurde über Richtantennen mit extrem scharf gebündelten Sendestrahlen in exakt definierten Richtungen zu vorbestimmten Tages- resp. Nachtzeiten.
Die 5 Haupt-Sendestrahlen wurden in der Regel zu folgenden Zeiten betrieben:
|Fernost||65°||10.00-17.00 Uhr||Nahost||125°||17.00-20.00 Uhr|
|Afrika||185°||07.00-10.00 Uhr||und||20.00-23.00 Uhr|
|Südamerika||245°||23.00-01.00 Uhr||Nordamerika||305°||01.00-07.00 Uhr|
Die Kurzwelle benützt die äusserst verlustreiche Ionosphärenreflektion und muss deshalb in einer Intensität abgestrahlt werden, die in der übrigen Telekommunikation nicht erreicht wird.
Die Kurzwellenstrahlung wird möglichst waagrecht abgestrahlt. Sie folgt der Erdkrümmung nicht und erreicht so die Ionosphäre. Die Ionosphäre ist eine elektrisch leitende Schicht in 250 bis 400 km Erdentfernung und reflektiert den Strahl (Einfallswinkel = Ausfallswinkel) zurück an die Erdoberfläche. Die Erdoberfläche reflektiert wiederum (Einfallswinkel = Ausfallswinkel) zurück an die Ionosphäre. So werden in mehreren Hüpfern von 3000 bis 6000 km Länge, entfernte Kontinente erreicht. Durch die Erdkrümmung bedingt erhielt der Sendestrahl in Schwarzenburg einen Steigwinkel von lediglich 6°. Dieser konnte Notfalls, bei grossem Ionosphärenabstand, elektrisch um max. 11° erhöht werden. Dieser Steigwinkel, auch Elevation genannt, reichte bei weitem nicht aus, um die Höhenzüge der Region sauber zu übersteigen. 40% der abgestrahlten Leistung blieben in der bergigen Landschaft hängen. Die derart bestrahlte Bevölkerung klagte seit Jahrzehnten über massive Gesundheitsbeschwerden, wie übermässig viele Krebsfälle, Miss- und Fehlgeburten, Depressionen und Selbstmorde.
Der Autor dieses Berichtes lebte 40 Jahre in unmittelbarer Nachbarschaft zu dieser Be-völkerung und hat seine Beobachtungen und Erfahrungen in verschiedensten Publikationen niedergeschrieben. Die 10 letzten Jahre standen ihm Messgeräte im Wert von ca. Fr. 25???000 zur Verfügung und er besitzt deshalb Tausende von eigenen Messresultaten und hat mit betroffenen Menschen hunderte von Gesprächen geführt. Diese Tätigkeit gefiel indessen dem Schweizer Staatsschutz gar nicht und dieser betrieb deshalb einen nicht mehr zu überbietenden Aufwand an Telefon- und Funkabhörung, an Observierung, an Einsatz von Spitzeln und Wanderpredigern, welche der Bevölkerung klar machen sollte, dass alles was über Gesundheitsschäden durch die Sendestrahlung gesagt wurde, lediglich sowjetische Propaganda, und der Autor ein psychologisch geschulter KGB-Agent sei.
Mit dem Ende des kalten Krieges, flogen auch die Praktiken des Schweizer Staatsschutzes auf und die Bevölkerung begann sich gegen den Sender zu organisieren. Zuerst mit einer Petition an Bundesrat Ogi, den damaligen obersten Chef der Senderbetreiber, dass endlich eine wissenschaftliche Studie über die Zustände in Sendernähe durchgeführt würde, und später als die Mogeleien in dieser Studie aufgezeigt wurden, im Verein SchoK „Schwarzenburg ohne Kurzwellensender“
Die Wissenschaft hat während den Gesundheitsuntersuchungen eine höchst zwielichtige Rolle gespielt. Es ist noch heute nicht klar, ob die Wissenschafter bei den Mogeleien bewusst mit-gemacht haben, oder ob sie von den Senderbetreibern und Technokraten, die in allen Arbeits-gruppen übervertreten waren, ganz einfach an der Nase herumgeführt wurden. Sicher ist nur, dass es sich bei der Hauptausgabe vom August 1995 um eine Auftragsstudie handelt, die allein von den Senderbetreibern finanziert wurde. Bezeichnend ist ebenfalls, dass diese 150-seitige Hauptausgabe nur in Englisch erhältlich war, weil von der betroffenen Bevölkerung nur etwa 0.5% etwas Englisch versteht und dass die Senderbetreiber in eigener Regie eine alles beschönigende Kurzfassung in Deutsch herausgegeben haben. Vor der Verwendung dieser Kurzfassung wird eindringlich gewarnt und in der Englischen Hauptausgabe muss angestrengt „zwischen den Zeilen“ gelesen werden.
Bereits das Konzept zur Studie weist eine grosse Mogelei auf. Obschon allgemein bekannt war, dass 5 Hauptsendestrahlen existierten, wurde um die Antennenanlage herum ein Kreis mit 1km Radius gezogen (Zone A) und die darin befindliche Bevölkerung als stark exponiert bezeichnet und die im 2-km Kreis ansässige Bevölkerung (Zone B) als mittelstark exponiert. Dass es in diesem kreisrunden Gebiet nebst den 5 bestrahlten Sektoren ebenso 5 unbestrahlte Sektoren gab, wurde nicht berücksichtigt. Der Zweck dieser Methode diente einzig dazu, alle Durchschnittswerte von Anfang an so tief wie nur möglich zu halten. Dass es auf den umliegenden Anhöhen von 3 bis 9 km Distanz zum Sender, Gebiete mit höherer Strahlen-belastung gab als in den Siedlungsschwerpunkten 750m vor den Antennen, wurde ebenfalls ignoriert. Diese höhere Belastung rührte daher, dass diese Anhöhen 100 bis 800m höher lagen als der Antennenfuss und deshalb in den scheinwerferähnlichen Strahl hineinragten.
Dieses Phänomen wurde von den Physikern heftig bestritten. Aeltere Senderangestellte dagegen sagten, man solle doch nicht so ein Geschrei machen, das wisse man seit 30 Jahren, dass das so sei. Andere Messungen als diejenigen des Autors dieses Berichtes, welche dieses Phänomen belegen sollten, wurden mit allen perfiden Mitteln, welche die Politik bot, verhindert. Was nicht sein durfte, gab es einfach nicht.
Irgendwann während den Untersuchungen müssen die Wissenschafter gemerkt haben, dass sie mit ihren Erhebungen rund um den Sender buchstäblich im Kreis herum liefen, anstatt auf Kurs der 5 Sendestrahlen zu gehen und verlangten von den Senderbetreibern die Sendezeiten und die Senderichtungen in Form einer Karte. Diese Karte ist auf Seite 37 der Hauptstudie abgebildet und stellt eine Fälschung dar, wie man sie plumper kaum hätte gestalten können. Hier werden unbestrahlte Gebiete plötzlich zu bestrahlten und umgekehrt. Schwach bestrahlte zu stark bestrahlten und umgekehrt. Zudem wurden Sendezeiten verschoben usw. usw. Es verwundert den Insider kaum, dass auf diese Weise für die Studien der Melatonin-produktion der Zirbeldrüse bei Mensch und Kuh völlig falsche Probanden ausgesucht wurden.
Um die Interessen der Senderbetreiber zu schützen, waren es natürlich schon die richtigen. So war der Stall in welchem die Speichelproben bei Kühen entnommen wurde, der am besten gegen EM-Felder abgeschirmte, der im Umkreis von 2km um den Sender überhaupt zu finden war.
Trotz der beschriebenen Mogeleien, die in obiger Beschreibung nur die berühmte Spitze des Eisberges darstellen, wurden folgende verheerende Zustände gefunden. In den bestrahlten Zonen A+B mit total 200 Probanden wurden gegenüber den unbestrahlten Zonen C1+C2 mit ebenfalls ca. 200 Probanden folgende Verhältniszahlen bestrahlt zu unbestrahlt ermittelt:
Schlafstörungen 5:1
Psychische Erkrankungen 4:1
Krebs (alle arten zusammengerechnet 3:1
Diabetes 2:1
Nicht auszudenken was herausgekommen wäre, wenn die Studie ohne Mängel konzipiert worden wäre! Zudem wurde nur die lebende Bevölkerung in die Studie einbezogen, Todesursachen und Lebenserwartung wurden nicht abgeklärt. Vergleichen Sie dazu Seite 62 der Hauptstudie.
Die Wissenschaft anerkennt heute nur die Schlafstörungen an. Für die übrigen Ermittlungen wäre die Bevölkerungszahl zu klein gewesen wird argumentiert. Das geht so nicht!
Prof.Dr.med Frenzel-Beyme, UNI Bremen, hat diese Einstellung denn auch deutlich als Borniertheit bezeichnet. Dem kann umsomehr zugestimmt werden weil dem Autor dieses Berichtes aus Erfahrung gut bekannt ist, dass diese Verhältniszahlen über 3 Generationen hinweg stets gleich geblieben sind. Der Kredit für eine entsprechende Mortalitätsstudie über 35 Jahre zurück wird deshalb demnächst beim Nationalfonds beantragt.
Sehr wichtig ist, dass obiges Krankheitsbild bei einer Bevölkerung auftrat, die Feld-stärken um Faktor 7 bis 70 mal unter dem für Kurzwellen gültigen Immissions-grenzwert ausgesetzt war. Das heist bei E=0.4 bis 4V/m und H=1-10mA/m
Fazit in Bezug auf den kommenden Mobilfunkbetrieb:
Die Grenzwerte im Bereich EM-Belastung im Hochfrequenzbereich sind untauglich, un-brauchbar und fahrlässig. Wollte man jetzt unterhalb der Schwelle wo die ersten Gesund-heitsschäden auftraten, noch einen Sicherheitsfaktor von 50 einsetzen, was unter ver-antwortungsvollen Aerzten und Ingenieuren üblich ist, wären die uns von WHO, ICNIRP, BUWAL usw. verkauften Grenzwerte um mindestens Faktor 3500 zu hoch. Da nützt eine Reduktion um Faktor 10, wie sie der verantwortliche BUWAL-Mitarbeiter in eigener Regie gegenwärtig als Entwurf propagiert, überhaupt nichts.
Bei Mobilfunktürmen wurde durch den Verfasser dieses Berichtes in einer Entfernung von 50m noch E-Feldwerte von 1V/m gemessen. Wir liegen also hier, trotzdem wir nur 2,5% vom Grenzwert (bei 0.9GHz) erreichen, inmitten der Spanne wo im Kurzwellenbereich bereits ernsthafte Gesundheitsschäden aufgetreten sind. Die Antennenanlage des Kurzwellen-senders Schwarzenburg lag immerhin 0.75 bis 1.5 km ausserhalb von Siedlungsschwer-punkten. Mobilfunkmaste dagegen stellt man jetzt mitten in diese hinein. Damit ist deren viel schwächere Leistung wieder kompensiert.
Dem Argument, bei der Strahlung im Mobilfunkbereich handle es sich um eine ganz andere Strahlungsart, kann zugestimmt werden. Nur ist diese infolge ihrer Pulsierung mit Flanken-steilheiten von 50 Mikrosekunden wesentlich giftiger (Schlagbohrer-Effekt) als der Kurzwellenbereich mit seiner relativ sanften Tonfrequenzmodulation. Zudem kommen wir mit der Pulsierung von 217Hz bis 1,74kHz wiederum in die in der Kurzwellentechnologie als schädlich erkannte Pulsung im Tonfrequenzbereich zurück.
Schwarzenburg, den 16.1.1998 Hans-U.Jakob
Literaturhinweis: Study on Health Effects of the Shortwave Transmitter Station of Schwarzenburg, Berne Switzerland (Major Report, Aug.1995)
Univesität Bern im Auftrag des Bundesamtes für Energiewirtschaft
und der Senderbetreiber.
Die Studie ist vergriffen und soll nicht mehr nachgedruckt werden. Fotokopie von 150 Seiten ist bei untenstehender Adresse erhältlich.
Zum Autor dieses Berichtes:
Der Autor führt in Schwarzenburg ein kleines Ingenieurbüro auf dem Gebiet der Steuerungs-und Regelungstechnik, vorwiegend im Trinkwasser- und Abwasserbereich. Er stand 10 Jahre an vorderster Front gegen den nun abgebrochenen Kurzwellensender. Von den Lokal-politikern und Staatschützern anfänglich als Agent Moskaus verschrien, wird er heute noch bei Auftragsvergebungen in der Region konsequent geschnitten.
Adresse: Hans-U. Jakob, Flüehli 17, CH-3150 Schwarzenburg
Tel. 0041 +31 731 04 31 Fax 0041 +31 731 28 54
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