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Seit Mittwoch hängt in der Zürcher Ahnengalerie das 59. Kunstwerk. Die Künstlerin Karoline Schreiber hat das Portrait von Regierungsrätin Silvia Steiner in ihrem Atelier in Zürich erstellt. Gemeinsam enthüllten sie das gerahmte Bild, das an das Präsidialjahr der Bildungsdirektorin (Mai 2020 bis April 2021) erinnert. Es ist das insgesamt siebte Werk einer Künstlerin seit Beginn der Portraitreihe im Jahr 1936.
Das Gemälde zeigt Silvia Steiner stehend vor einem in Goldfarben reflektierenden Hintergrund. Am linken Unterarm trägt die Bildungsdirektorin unauffällig eine schwarze Hygienemaske. Diese erinnert an die Zeit der Coronapandemie, welche das Präsidialjahr von Silvia Steiner prägte. Die Künstlerin orientierte sich in ihrer Umsetzung einerseits an der Geschichte der Portraitmalerei, schuf aber gleichzeitig ein Bild der Gegenwart, das die Zeitgenossenschaft bezeugen soll.
Präsidentinnen und Präsidenten des Zürcher Regierungsrates sowie Zürcher Mitglieder des Bundesrates können eine Künstlerin oder einen Künstler ihrer Wahl mit der Porträtierung beauftragen. Bei den Portraits handelt es sich um einen Werkankauf im Sinne der Kulturförderungsverordnung des Kantons Zürich. Ursprünglich stammten die Mittel aus dem sogenannten Schelldorfer-Legat. Seit diese Mittel erschöpft sind, werden die Portraits mit den Mitteln der Kulturförderung finanziert. Gemäss den allgemein geltenden Richtlinien ist ein Bezug zu Zürich Voraussetzung für einen Portrait-Auftrag.