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Ammoniakemissionen aus Gülle und deren Minderungsmassnahmen
Unter besonderer Berücksichtigung der Vergärung
Inhalt: Die Studie befasst sich mit den Möglichkeiten, Gülle technisch aufzubereiten um die Ammoniakemissionen in der Landwirtschaft zu reduzieren. Augenmerk wird auf die Emissionen bei der Lagerung und Ausbringung gelegt; jene aus Stall und Weide werden nicht berücksichtigt. Es wird einer Reihe von Massnahmen der Güllebehandlung verglichen. Es werden im Anschluss Empfehlungen für bestimmte Behandlungsmassnahmen gegeben.
Zusammenfassung: Die Studie befasst sich einerseits mit den aus der Landwirtschaft stammenden Ammoniakemissionen und den möglichen Massnahmen zu deren Reduktion, andererseits werden auch die positiven Auswirkungen der Massnahmen auf die Gülle selbst genannt. Neben der konventionellen Gülleproduktion werden Vergärung, Belüftung, Separierung, Additiv- und Säurezugabe, Flockung, Fällung und Strippung verglichen. Für die konventionelle Produktion und Ausbringung von Gülle werden 33 kg N/GVE errechnet. Beinahe alle Massnahmen führen zu einer Verminderung der Stickstoffverluste (bis 38%). Die Vergärung der Gülle everbessert ihren Wert als Dünger durch eine Erhöhung des nutzbaren Ammoniumgehaltes, stellt jedoch keine Reduktion der Ammoniakemissionen dar.
Für eine signifikante Reduktion der Ammoniakemissionen empfiehlt die Studie die Bindung des Ammoniums durch Säurezugabe, Fällung des Ammoniums (chemische Bindung bei Zugabe von MgCl2), Strippen des Ammoniums (Freisetzung des Ammoniums in einen Gasstrom) und die Umwandlung des Ammoniums in pflanzenverfügbares Nitrat (Nitrifizierung – Oxidieren von Ammoniak zu Nitrit und weiter zu Nitrat)
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Letzte Änderung 16.09.2015