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Heinrich Pestalozzi (1746 – 1827) war der Erste, der in seiner Schule eine systematische Methode der Leibeserziehung eingeführt hatte. Er verfasste die elementare Gymnastik der Bewegungsübungen.
Etwa um 1820 erweiterte in Deutschland Friedrich Ludwig Jan dieses Schulturnen. Er schuf Geräte, um Sprünge und Balance zu verbessern und gründete damit das Leistungsturnen.
Um 1830 begannen Studenten in den grösseren Städten Turnergruppen zu bilden. 1832 trafen sich 60 Turner aus Zürich, Bern, Luzern, Basel und Baden zu einem Turnwettkampf in Aarau mit der Absicht, einen gesamtschweizerischen Verein zu gründen. Der Anlass wurde Eidgenössisches Turnfest genannt und stellte den Gründungsakt des Eidgenössischen Turnvereins (ETV) dar, dessen erste Statuten 1833 an einer Versammlung in Zürich genehmigt wurden.
In Winterthur wurde 1845 der erste Turnverein gegründet, der später als Stadtturnverein grosse Bekanntheit erreichte.
In den Quartieren Pflanzschule und Deutweg wollten sich einige Jünglinge auch dieser neuen Turnbewegung widmen und gründeten am 5. Juli 1897 ihre eigene Turnsektion mit dem Namen Turnverein Concordia.
Der Turnverein Pflanzschule wurde geboren!