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Fussgängerüberführung
Die schlanke Gehwegplatte bildet zusammen mit der zentral angeordneten schmalen Rippe den Hauptträger des 5-feldrigen Brückensystems aus vorgespanntem Beton. Die Spannweiten betragen 34–28–11–10–8m. Auf der rechten Inn-Seite wird der vorhandene markante Damm als prägender Auflagerpunkt der Brücke gewählt. Die einzuhaltenden Höhen im Strassenbereich und die erhöhte Lage des Gehweges über dem Inn im Dammbereich ermöglichen die Ausbildung eines stärkeren Querschnittes an dieser Stelle. Dem gegenüber wird auf der anderen Seite (Cho d’Punt) mit drei filigranen Stützen und einem schlanken, eleganten Brückenträger auf die offene Landschaft reagiert. Bei der Nordrampe wird die Stützmauer in die Böschung soweit zurückgesetzt, bis die auskragende Konsole gleich wie beim Brückenträger ausgebildet werden kann. Steg und Rampen erscheinen somit als Einheit.
1.Preis im Projektwettbewerb.
Partner
Drilling Architektur Atelier, Trin,
Marco Ghielmetti, Chur,
Caprez Ingenieure AG, Silvaplana