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Gebrüder Ojjeh
Gebrüder Ojjeh
Während das Formel-1-Team McLaren trotz des Wechsels von Honda- auf Renaultmotoren eine schwierige Saison 2018 durchzustehen hatte, holte sich der Rennfahrer Karim Ojjeh den Weltmeistertitel – zwar nicht in der Königsklasse des Automobilsports, dafür in der GT3-Klasse für Gran-Turismo-Fahrzeuge. Im Automobilrennsport erlebten die Gebrüder Ojjeh somit eine emotionale Achterbahnfahrt.
In finanzieller Hinsicht dagegen sieht die Jahresrechnung spürbar rosiger aus, auch im Automobilgeschäft. Nach dem Einstieg des kanadischen Geschäftsmannes Michael Latifi als Aktionär bei McLaren erhöhte sich der Wert der britischen Firmengruppe, die in erster Linie als Hersteller von in Kleinserie angefertigten Supersportwagen berühmt ist, auf nahezu drei Milliarden Franken. Das wiederum freut Mansour Ojjeh (66), den ältesten der drei Brüder, denn der saudi-arabische Wahlschweizer ist mit 15 Prozent an McLaren beteiligt. Die von den Ojjehs kontrollierte TAG Aviation, der Luftfahrtpool mit Sitz in Genf, baut das Chartergeschäft stark aus.
(Stand: November 2018)