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Acker = ein Symbol für die Welt, gegenwärtiges Weltsystem
Acker = ein Symbol für die Welt, gegenwärtiges Weltsystem
Der unter Fluch stehende Acker ist nach den Worten des Herrn ein Bild der gegenwärtigen Weltzeit. Klarer und unzweideutiger kann keine Symbolbezeichnung sein, als wenn Jesus in Mt 13:38 sagt: "Der Acker ist die Welt (der Kosmos)."
Wie auf einem Acker gute Früchte und Unkraut nebeneinander wachsen, so ist das auch in dieser Weltzeit der Fall. Und wie der Boden gute Früchte abzuringen vermag und das von selbst wachsende Unkraut das Wertvolle immer wieder zu überwuchern und zu ersticken sucht, so ist das auch im Geistig-Geistlichen.
In Jes 28:23-29 wird Gott "wunderbar in seinem Rat und groß an Verstand" genannt, weil er dem Menschen so wertvolle, von tiefer symbolischer Bedeutung erfüllte Ratschläge erteilt, wie er den Acker auf verschiedene Weise bebauen und abernten soll, um vollwertige Frucht zu erzielen.
Pflügen und Ziehen von Furchen werden als Bild für die Schmerzen und Leiden gebraucht, die der Herr nach Ps 129:3 erduldete.
Einst wird die Zeit kommen, da der Acker der Welt nicht mehr Dornen und Disteln tragen muss, sondern köstliche Früchte hervorbringen wird. Lesen wir aus der Fülle herrlicher Verheißungen nur eine: "Siehe, Tage kommen, spricht der Herr, da der Pflüger an den Schnitter und der Traubentreter an den Sämann reichen wird; und die Berge werden träufeln von Most" (Am 9:13).