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Die Kurzarbeitsentschädigung ist eine Versicherungsleistung der Arbeitslosenversicherung (ALV). Die Arbeitslosenversicherung deckt den von Kurzarbeit betroffenen Arbeitgebenden über einen gewissen Zeitraum einen Teil der Lohnkosten, um Entlassungen vermeiden und Arbeitsplätze erhalten zu können. Als Kurzarbeit gilt die vorübergehende Reduktion der Arbeitszeit oder die vollständige Einstellung der Arbeit eines Betriebes oder einer selbständigen Betriebsabteilung. Die Reduktion muss wirtschaftlich bedingt und unvermeidbar sein.
Kurzarbeitsentschädigung wird auch ausgerichtet:
- wenn wegen behördlichen Massnahmen (z.B. Strassensperren bei Lawinengefahr) die Angestellten den Arbeitsplatz nicht erreichen können und deshalb nicht gearbeitet werden kann.
- wenn wegen zuviel oder zuwenig Schnee oder Wasser die Kunden ausbleiben und deshalb nicht gearbeitet werden kann (wetterbedingter Kundenausfall).
Nicht entschädigt werden Arbeitsausfälle,
- die nicht vorübergehend sind,
- die durch betriebsorganisatorische Massnahmen entstehen, wie z.B. Reinigungs-, Reparatur- oder Unterhaltsarbeiten,
- die branchen-, berufs- und betriebsüblich sind, wie z.B. saisonale Beschäftigungsschwankungen.
Im Gegensatz zur Arbeitslosenentschädigung wird die Kurzarbeitsentschädigung an den Arbeitgebenden ausgerichtet. Jeder Arbeitnehmende hat jedoch das Recht, Kurzarbeit abzulehnen. Der Arbeitgebende muss diesen Arbeitnehmenden weiterhin den vollen Lohn auszahlen.