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Etwa ein Fünftel der Landoberfläche der Erde besteht aus Wüsten. Sie ziehen sich wie ein Gürtel um den Äquator (Hitze- und Trockenwüsten) und bedecken den Südpol und Grönland (Kälte- und Eiswüsten). Teilt man die Wüsten nach der Beschaffenheit der Erdoberfläche ein (geomorphologische Einteilung), gibt es Sandwüsten, Kieswüsten, Stein- oder Felswüsten, Salzwüsten und Eiswüsten. Sie alle teilen das Merkmal, dass es dort sehr trocken ist. Während es zum Beispiel in der Schweiz im Tessin in einem Jahr durchschnittlich etwa 2000 mm Niederschlag gibt (Regen, Tau, Schnee), müssen Wüstengebiete mit 250 mm oder weniger auskommen.
In vielen Wüsten herrschen zudem extreme Temperaturen:
In Eis- oder Kältewüsten beträgt die Jahresdurchschnitts- temperatur -30 °C, in Trockenwüsten kann die Temperatur an einem Tag zwischen 0 °C und 60 °C schwanken.
Verschiedene Lebewesen haben Strategien entwickelt, um trotz dieser extremen Bedingungen in der Wüste überleben zu können.