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Die Mammahypertrophie hat fast immer eine körperliche und funktionelle Auswirkung verbunden mit Schmerzen des Halses, der Schultern und des Rückens; sie kann auch eine Beeinträchtigung bei sportlicher Tätigkeit sein, Schwierigkeiten beim Ankleiden verursachen und häufig eine nennenswerte psychologische Auswikrung haben.
Überschüssiges Volumen ist häufig verbunden mit einer Mammaptose und manchmal mit einer Asymmetrie.
Dieser operative Eingriff bezweckt die Verkleinerung des Volumens der Brüste, die Korrektur der Ptosis und einer etwaigen Asymmetrie, um zwei harmonische und der Morphologie der Patientin angepasste Brüste zu erhalten.
Definition einer Brustverkleinerung
Die Mammahypoplasie wird durch ein zu grosses Volumen der Brüste, insbesondere im Vergleich zur Morphologie der Patientin, definiert. Dieses überschüssige Volumen ist im Allgemeinen mit einer Erschlaffung der Brüste (Mammaptose) verbunden und manchmal mit einem gewissen Mass an Asymmetrie. Die Mammahypoplasie birgt fast immer eine körperliche und funktionelle Auswirkung (Schmerzen des Halses, der Schultern und des Rückens, Beeinträchtigung bei sportlicher Tätigkeit, Schwierigkeiten beim Ankleiden). Es besteht auch häufig eine nennenswerte psychologische Auswirkung. Diese Störungen rechtfertigen die Kostenübernahme durch die Krankenkasse.
Ziele einer Brustverkleinerung
Dieser operative Eingriff bezweckt die Verkleinerung des Volumens der Brüste, die Korrektur der Ptosis und einer etwaigen Asymmetrie, um zwei in sich harmonische und der Morphologie der Patientin angepasste Brüste zu erhalten (zwei verkleinerte Brüste, angehoben, symmetrisiert und umgestaltet).
Grundsätze einer Brustverkleinerung
Der Eingriff entfernt überschüssiges Drüsengewebe. Ein harmonisches Volumen mit der Silhouette der Patientin und entsprechend ihren Wünschen wird beibehalten.- Dieses verbleibende Drüsenvolumen wird angehoben, ausgerichtet und umgestaltet.
Danach muss die Hauthülle angepasst werden, was die Entfernung der überschüssigen Haut erfordert, so dass ein guter Halt und eine schöne Wölbung für die neuen Brüste sichergestellt wird. Die so abgeschnittenen Hautschichten werden dann angenäht: diese Nähte bedingen die Narben.
Häufig bilden diese Narben ein umgekehrtes T mit drei Bestandteilen: periareolär um dem Warzenhof zwischen dunkelbrauner Haut und weisser Haut; vertikal zwischen unterem Pol des Warzenhofes und Brustfalte; horizontal verborgen in der Brustfalte. Die Länge der horizontalen Narbe ist proportional zur Grösse der Mammahypoplasie und der Ptosis.
Manchmal, insbesondere bei mässiger Hypertrophie und Ptosis, kann man die sogenannte „vertikale“ Methode anwenden, die es ermöglicht, die querlaufende Narbe in der Brustfalte zu entfernen und die Vernarbung an ihren periareolären und vertikalen Bestandteilen zu verkleinern.
Der Brustaufbau bei Hypertrophie kann ab dem Ende des Wachstums erfolgen und darüber hinaus ein Leben lang. Eine spätere Schwangerschaft ist selbstverständlich möglich sowie Stillen, aber es wird empfohlen, mindestens sechs Monate nach dem Eingriff zu warten. Das Risiko einer autretenden Krebserkrankung wird durch diesen Eingriff nicht gesteigert.
Vor dem Eingriff
Die üblichen präoperativen Abklärungen werden gemäss eidgenössischen Vorschriften durchgeführt. Der Anästhesist wird zur Besprechung hingezogen, spätestens aber 48 Stunden vor dem Eingriff. Ausser den üblichen präoperativen Untersuchungen kann es nützlich sein, die Brustaufnahmen (Mammographie, Ultraschall) zu überprüfen. Kein Arzneimittel mit Aspirin darf in den 10 Tagen vor dem Eingriff eingenommen werden.
Narkoseart und Modalitäten des Spitalaufenthaltes einer Brustverkleinerung
Narkosearten : Es handelt sich um eine klassische Vollnarkose, bei der Sie vollständig schlafen. Sehr selten kann im Falle, wo das Brustvolumen sehr gross ist, eine Eigenbluttransfusion gerechtfertigt sein.
Modalitäten des Spitalaufenthaltes : Ein zwei- bis dreitägiger Spitalaufenthalt ist normalerweise notwendig
Eingriff : Die entfernten Gewebe werden grundsätzlich an ein Labor gesandt, das auf die mikroskopische Untersuchung spezialisiert ist (histologische Untersuchung). Am Ende des Eingriffs wird ein formbarer Verband mit Elastikstreifen in Form eines BHs angefertigt. Je nach Chirurg und Bedeutung der Hypertrophie kann der Eingriff zwei bis drei Stunden dauern.
Postoperative Auswirkungen einer Brustverkleinerung: Die operativen Auswirkungen sind im Allgemeinen kaum schmerzhaft und erfordern nur einfache schmerzstillende Mittel. Eine Schwellung (Ödem) und Blutergüsse (blaue Flecken) auf den Brüsten sowie eine Beeinträchtigung beim Heben der Arme werden häufig beobachtet.
Der erste Verband wird nach 48 Stunden entfernt und durch einen leichteren Verband ersetzt, wodurch eine Art massgeschneidertes elastisches Bustier gefertigt wird. Die Entlassung erfolgt einen bis drei Tage nach dem Eingriff, anschliessend kommt die Patientin zwei bis drei Tage später zur Untersuchung.
Ein Büstenhalter wird also angebracht, der einen festen Halt gewährleistet (dessen Grösse zum Zeitpunkt des in der Klinik vor der Entlassung angefertigten Verbandes bewertet wird), Das Tragen dieses Büstenhalters wird etwa einen Monat lang Tag und Nacht im Verlauf des Eingriffs empfohlen. Wenn die Fäden nicht selbstauflösend sind, werden sie nach dem achten und zwanzigsten Tag nach der OP entfernt.
Eine Rekonvaleszenz und eine Arbeitsunfähigkeit von 8 bis 15 Tagen sollte eingeplant werden. Es wird empfohlen, ein bis zwei Monate mit der Wiederaufnahme einer sportlichen Tätigkeit zu warten.
Ergebnis : Erst ein Jahr nach dem Eingriff kann es beurteilt werden. die Brust hat dann mesit eine harmonische, symmetrische oder symmetrienahe und natürliche Wölbung. Über die lokale Verbesserung hinaus hat dieser Eingriff im Allgemeinen günstige Auswirkungen auf das Gleichgewicht, sportliche Ausübung, Bekleidungsmöglichkeiten und psychologischer Zustand.
Man muss einfach Geduld haben, die notwendige Frist für die Abschwächung der Narben abzuwarten und in dieser Zeit eine gute Überwachung einzuhalten im Rhythmus einer Sprechstunde etwa alle drei Monte ein Jahr lang. Die operierte Brust bleibt natürlich und empfindlich, insbesondere für hormonelle Schwankungen.
Unzulängliche Ergebnisse : Es handelt sich hauptsächlich um Narben, die aufmerksam zu beobachten sind: häufig nehmen sie ein rosiges und geschwollenes Aussehen im Lauf des zweiten und dritten Monats nach der OP an; danach verblassen sie im Allgemeinen allmählich, um mit der Zeit kaum sichtbar zu werden. Sie können jedoch verbreitert, weiss oder im Gegenteil dunkelbraun sein.
Was die Narben betrifft, muss man wissen, dass sie selbst bei Verblassen mit der Zeit nie vollständig verschwinden.. In diesem Zusammenhang darf man nicht vergessen, dass sich der Chirurg zwar um die Nähte kümmert, aber die Narbe Sache der Patientin ist.
Manchmal kann eine Asymmetrie der Brüste andauern, ob es sich um das Volumen handelt, die Höhe, Grösse oder Ausrichtung der Warzenhöfe. In allen Fällen kann eine sekundäre operative Korrektur erfolgen, aber man muss mindestens ein oder zwei Jahre warten.
Mögliche Komplikationen : Ein verkleinerter Brustaufbau, obwohl aus teilweise ästhetischen Beweggründen durchgeführt, bleibt trotzdem ein echter chirurgischer Eingriff, was mit Risiken in Verbindung mit jeder noch so kleinen medizinischen Massnahme verbunden ist.
Die postoperativen Auswirkungen sind in der Regel im Verlauf eines Brustaufbaus einfach. Dennoch können Komplikationen auftreten, manche allgemeiner Natur, die jede operative Massnahme betreffen, andere einen Teilbereich betreffend insbesondere bei bedeutender Hypertrophie.
Man muss Komplikationen in Verbindung mit der Anästhesie und denen mit dem operativen Eingriff unterscheiden. Was die Anästhesie betrifft, informiert der Anästhesist selbst die Patientin über Narkoserisiken.
Bezüglich des operativen Eingriffs einer Brustverkleinerung : Die echten Komplikationen infolge eines fachgerechten verkleinerten Brustaufbaus sind selten. In der Praxis laufen Eingriffe problemlos ab, und die Patientinnen sind vollkommen zufrieden mit dem Ergebnis. Deshalb und trotz ihrer geringen Häufigkeit müssen Sie über die möglichen Komplikationen Bescheid wissen:
Thrombo-embolische Zwischenfälle (Venenentzündung, Lungenembolie), obwohl insgesamt sehr selten, gehören nach einem derartigem Eingriff zu den gefürchtesten. Strenge vorbeugende Massnahmen müssen deren Auswirkung eindämmen: Tragen eines Stützstrumpfes, frühes Aufstehen, eventuell medikamentöse Blutverdünnung.
Eine auftretende Infektion erfordert eine Antibiotikabehandlung und manchmal eine chirurgische Drainage. Ein Hämatom kann einen Ableitungseingriff erfordern. Eine Hautnekrose oder Drüsennekrose, tatsächlich selten beobachtet mit den modernen Techniken, kann für eine verzögerte Heilung verantwortlich sein. Veränderte Empfindlichkeit, insbesondere die Brustwarze betreffend, kann beobachtet werden, aber die normale Empfindlichkeit tritt meist innerhalb von 6 bis 18 Monaten wieder auf.
Die Entwicklung der Narben kann ungünstig sein mit dem Auftreten von hypertrophen, ja sogar Wulstnarben, einer unvorhersehbaren Erscheinung und Entwicklung, die das ästhetische Aussehen des Ergebnisses gefährden können und oftmals lange lokal begrenzte Behandlungen erfordern.
So verleiht in der allergrössten Mehrheit der Fälle dieser vorab gut untersuchte und richtig durchgeführte Eingriff ein sehr nennenswertes Ergebnis hinsichtlich des Komforts, selbst wenn die unerlässliche Vernarbung der Hauptnachteil bleibt. Insgesamt darf man die Risiken nicht überbewerten, sondern sich einfach klarmachen, dass ein operativer Eingriff, selbst scheinbar einfach, immer kleine Gefahren birgt.
Die Inanspruchnahme eines qualifizierten Schönheitschirurgen stellt sicher, dass dieser die Ausbildung und erforderliche Fähigkeit besitzt, wie er diese Komplikationen vermeiden oder gegebenenfalls wirksam behandeln kann.