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Was
haben die Berber, Römer, Griechen, Vandalen, Phönizier, Italiener,
Franzosen, Engländer und Araber gemeinsam?
Sie
alle bevölkerten in den vergangenen 2500 Jahren Libyen, einige nur
den Norden, also die Küste, andere haben sich weiter ins Landesinnere
vorgewagt.

In
diesem Denkmal vermischen sich römische, griechische und phönizische
Stylelemente.

So
verfügt der nordafrikanische Staat über eine Vielzahl
an Ruinenstätten, die Zeugnis von den verschiedenen Kulturen
ablegen. Die bekanntesten sind Leptis Magna und $abratha östlich
und westlich von der Hauptstadt Tripolis so wie auch Tripolis selbst.
Während die beiden erstgenannten Stätten seit langer Zeit
nicht mehr bewohnt sind und nach 1920 von den Intalienern teilweise
ausgegraben wurden, befinden sich die meisten Zeugnisse in der Hauptstadt
unter den heutigen Häusern und sind nicht zugänglich.
Eine der wenigen Ausnahmen ist der Marc Aurelius-Bogen in der Altstadt
von Tripolis, der ebenfalls Anfangs des
letzten Jahrhunderts freigelegt wurde.
Leptis Magna und Sabratha
sind zu einem grossen Teil freigelegt und bieten ein faszinierendes
Bild vom früheren Leben in an der Küste Nordafrikas. Gebäude
und Strassen sind so gut erhalten, dass man sich ein umfangreiches
Bild vom Leben der Leute in den Städten machen kann.
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