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Die Programme wurden seither laufend weiterentwickelt. Die Schweiz war von Anfang an dabei und beteiligte sich bereits an zahlreichen grenzüberschreitenden, transnationalen und interregionalen Projekten.
Interreg umfasst drei Bereiche:
- Interreg A: grenzüberschreitende Zusammenarbeitsprogramme
- Interreg B: transnationale Zusammenarbeitsprogramme
- Interreg Europe: interregionales Zusammenarbeitsprogramm
Interreg A und Interreg Europe sind vor allem Sache der Kantone und Regionen. Das Bundesamt für Raumentwicklung ARE koordiniert die Schweizer Beteiligung an transnationalen Programmen von Interreg B.
Transnationale Zusammenarbeit (Interreg B)
Die transnationale Zusammenarbeit zwischen nationalen, regionalen und lokalen Behörden soll die Integration des europäischen Raums durch die Bildung von Grossregionen fördern. Rund 20 Prozent des Budgets von Interreg sind für die transnationale Zusammenarbeit vorgesehen.
Die Europäische Kommission hat eine Reihe von Regionen für die Lancierung und Umsetzung transnationaler Projekte definiert. Die Schweiz ist an zwei transnationalen Programmen beteiligt: dem Programm Alpenraum und dem Programm Nordwesteuropa.
Schweizer Beteiligung an Interreg B
Seit 2008 erfolgt die Schweizer Beteiligung an Interreg-Programmen im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP). Um vom Bund finanziell unterstützt zu werden, müssen Projekte deshalb den NRP-Zielsetzungen entsprechen. Interessierte Kreise können allenfalls auch aus eigener Initiative nur mit Unterstützung des Kantons oder ganz ohne öffentliche Gelder bei Projekten mitmachen.
Das ARE vertritt die Schweiz in den politischen Lenkungsausschüssen der Interreg B-Programme. Gleichzeitig nimmt es die Funktion als Kontaktstelle wahr. Dabei hat es die Aufgabe, die Programme in der Schweiz bekannt zu machen, an Projekten beteiligte Partner zu unterstützen und an einer Interreg-Teilnahme interessierte Kreise zu beraten.