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Am 29. September 2012 im Theatersaal des Kollegiums Brig.
Türöffnung 19.00 Uhr, Apéro 19.00 bis 19.30 Uhr; um 19.30 Uhr kurze Einführung in den Film.
Filmbeginn um 19.45 Uhr.
Nader und Simin – Eine Trennung
Ein Spielfilm des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi aus dem Jahr 2011. Das Drama basiert auf einem Originaldrehbuch von Farhadi, der auch die Produktion übernahm und seine Tochter als Schauspielerin einsetzte.
Erzählt wird die Beziehung zweier iranischer Familien – eine aus dem gebildeten höheren Mittelstand, die andere aus der religiösen Unterschicht stammend – die sich als Kontrahenten vor dem Familiengericht treffen. Farhadi lässt die Geschichte sich vor den Augen der Zuschauer entwickeln, Kreise ziehen und schliesslich eine Schlinge bilden, der niemand mehr entkommen kann.
Der Film wurde am 9. Februar 2011 beim iranischen Fajr International Film Festival uraufgeführt. In Deutschland wurde Jodaeiye Nader az Simin erstmals am 15. Februar 2011 im Rahmen der 61. Internationalen Filmfestspiele von Berlin gezeigt, wo der Film als erster iranischer Beitrag den Goldenen Bären gewann. Es folgten über 40 weitere Film- und Festivalpreise, darunter der Oscar und Golden Globe Award, jeweils für den besten fremdsprachigen Film.