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Menschliches Klavier
Mit klingendem Material werden mit der ganzen Klasse Tonhöhenunterschiede erlebt, benannt und geordnet.
Methodische Hinweise
Alle Schülerinnen und Schüler spielen auf einem klingenden Stab (Metallophon) ihren Ton und gehen durcheinander durchs Zimmer. Immer zwei Schüler- /-innen haben die gleiche Tonhöhe. Es ist auch möglich mit selber hergestellen gestimmten Instrumenten zu arbeiten. (Petflaschen, Klanghölzer, Glasflaschen mit Wasser,...)
- Eigener Klang aus dem Klangcluster heraushören.
- Klänge der anderen erkennen und wahrnehmen.
- Wie klingt mein Ton zusammen mit deinem?
- Wohlklingende und dissonante Intervalle wahrnehmen.
Paare suchen sich und spielen nicht mehr weiter sobald sie sich gefunden haben. Sie stehen sich gegenüber. Die Paare bilden somit zwei Reihen.
Jede Reihe muss ohne zu sprechen von hoch zu tief geordnet werden. Wer ist zuerst fertig?
Die Lehrperson spielt ein Lied auf dem menschlichen Klavier, indem sie auf einzelne Kinder zeigt und diese dann ihren Ton anspielen.
Anregungen / Weiterführungen
- Aui mini Änteli / Fuchs du hast die Gans gestohlen - Wer kann diese Lieder auch „spielen“?
- Welche Töne werden oft gespielt?
- Welche Töne werden nie gespielt?
- Wo beginnt das Lied? Wo endet das Lied?
- Welche sind besonders schwierige Stellen? (grosse Intervalle)
Die beiden menschlichen Klaviere (zwei Reihen) ordnen sich auf einer Treppe.
- Welche Möglichkeiten der Ordnung gibt es?
- Welche Abstände kann ich machen?
- Ab Mittelstufe: Halb- / Ganztonschritte mit verschiedenen Abständen darstellen
- Wer kann Aui mini Änteli gehen? Es wird gespielt, sobald jemand auf der entsprechenden Stufe steht.
Infrastruktur und Materialien
- Klingende Stäbe (Metallophon)
- Alternative: selber hergestellte gestimmte Instrumente (Petflaschen, Klanghölzer, Glasflaschen mit Wasser,...)