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Vallorbe VD: 20 Kilo Fleisch unter Motorhaube geschmuggelt
Ein Schweizer Staatsbürger versuchte zweimal, rund 20 Kilogramm Fleisch aus dem Einzelhandel einzuführen, das er in Frankreich gekauft hatte. Beim ersten Mal hatte er die Ware unter den Sitzen seines Autos versteckt, beim zweiten Mal unter der Motorhaube. Die Zollbeamten in Vallorbe (VD) belegten ihn mit einer Geldstrafe.
Am 21. September hielten Mitarbeiter des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Grenzübergang Vallorbe einen Personenwagen bei der Einreise in die Schweiz an. Sie fragten den Fahrer, einen 45-jährigen Schweizer, ob er Waren zu verzollen habe. Der Fahrer teilte ihnen mit, dass er eine Pflanze, die eingeführt werden durfte, und andere Einkäufe, die den Wert- und Mengenfreigrenzen entsprachen, mit sich führte.
Die Zollbeamten nahmen jedoch eine Überprüfung des Autos vor und fanden darin einzelhandelsverpacktes Fleisch mit einem Gesamtgewicht von 20,4 Kilogramm brutto. Das Fleisch war mit einer Decke abgedeckt und unter den Sitzen des Fahrzeugs platziert worden. Der Fahrer wurde mit einer Geldstrafe belegt, weil er gegen das Zollgesetz verstossen hatte, indem er es unterlassen hatte, Waren zu deklarieren. Er entschied sich jedoch, die Zollgebühren nicht zu zahlen und das gekaufte Fleisch wieder nach Frankreich einzuführen.
Später am Abend wurde er beim Grenzübertritt in Vallorbe erneut festgenommen. Die Mitarbeiter des BAZG vergewisserten sich, dass er nicht erneut nicht deklarierte Ware mit sich führte, indem sie die Einkaufstüten aus Frankreich im Kofferraum und den Rest des Fahrzeuginnenraums erneut kontrollierten. Als sie die Motorhaube des Autos anhoben, stellten sie fest, dass er immer noch die gleichen Fleischverpackungen mit sich führte, die er bei seinem ersten Versuch, in die Schweiz einzureisen, gefunden hatte.
Der Täter wurde erneut mit einer Geldstrafe belegt. Die Ware wurde bis zum Zahlungseingang der Zollgebühren beschlagnahmt.
Waren, Personen und Transportmittel
Das BAZG hat den Auftrag, Waren, Personen und Transportmittel lage- und risikoorientiert zu kontrollieren. Im Rahmen des bis 2026 laufenden Transformationsprogramms DaziT werden unter anderem die Prozesse digitalisiert und die Ausbildung in diesen drei Kontrollbereichen vereinheitlicht. Bis dahin wird das BAZG noch besser in der Lage sein, die umfassende Sicherheit von Bevölkerung, Wirtschaft und Staat an der Grenze zu gewährleisten.
Quelle der Meldung: BAZG