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Die HIV/Aidsprävalenz liegt in der Provinz Mumias, im Nordwesten Kenias mit 7.5% über dem nationalen Durchschnitt. HIV/Aids hat ein weibliches Gesicht in Mumias – genau wie in den meisten afrikanischen Regionen. Veschärfend wirkt die hohe Armutsrate in Mumias: 55.6% der Bevölkerung müssen mit weniger als 1 Dollar pro Tag durchkommen. Auch die Wanderarbeiter, welche die Zuckerfabrik aus ganz Ostafrika anzieht, tragen als «Sugar Daddies» viel zur Weiterverbreitung des Virus bei. Ebenso wie die Fernfahrer, die aufgrund der transafrikanische Verbindugnsstrasse nach Uganda die Prostitution nachfragen.
Mumias weist eine ansteigende HIV/Aids Prävalenz und ein ansteigenden Aidstodesrate auf. Dazu kommt ein spürbarer Anstieg von Aidswaisen: Mumias wies im Jahr 2011 statistisch 60’0000 Kinderarbeiter und 58’000 Aidswaisen aus.