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Weg-Wort für den 8. Februar 2019
Das Gleichnis lässt mich nicht los! Hier nochmal zwei Verse aus dem Lukasevangelium:
„Oder wenn eine Frau zehn Drachmen hat und eine davon verliert, zündet sie dann nicht eine Lampe an, fegt das Haus und sucht sorgfältig, bis sie die Drachme findet? Und wenn sie diese gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme wiedergefunden, die ich verloren hatte!“ (Lk 15,8f)
Jesus beschreibt in dem Gleichnis, wie es im Himmelreich ist. Ist es nicht unerhört, welchen Vergleich er dabei macht? Das Haus ist das Himmelreich und Gott vergleicht er mit der Frau, die die Drachme sucht – und findet.
Gott vergleichen mit einer Frau!
In der damaligen Zeit eine riesige Provokation. Wir lesen heute einfach so darüber hinweg. Dabei ist es heute noch unerhört, denn Frauen wird vieles zugemutet: Hausputz, Kindererziehung, Kochen, aber das mit göttlichem Handeln vergleichen? Auch heute keine Selbstverständlichkeit!
Gott ist wie eine Frau, die den Besen in die Hand nimmt.
Gott ist wie eine Frau, die ein Licht anzündet.
Gott ist wie eine Frau, die sucht, bis sie findet.
Gott ist wie eine Frau, die nicht aufgibt.
Gott ist wie eine Frau, die sich freut, Verlorenes gefunden zu haben.
Gott ist wie eine Frau, die mit ihren Nachbarinnen und Freundinnen feiert.
Gott ist wie eine Frau, die …