Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03350.jsonl.gz/772

Die Zürcher Galerie Hauser & Wirth mit Standorten in der halben Welt konnte Kunstwerke zum Gesamtpreis in zweistelliger Millionenhöhe verkaufen, wie aus dem Verkaufsreport der Art Basel vom Dienstag hervorgeht. Den Spitzenpreis von 6,5 Millionen Dollar erzielte das 1975 entstandene abstrakte Ölgemälde «The Poet» von Philip Guston (1913-1980).
Für 5,5 Millionen Dollar ging die 1939 entstandene Eisenplastik «Vertical Structure» von David Smith (1906-1965) an eine Käuferin oder einen Käufer. Knapp unter einer Million blieben die Preise von Werken noch lebender Künstler, unter anderem von Paul McCarthy, Frank Bowling oder Rashid Johnson.
Verkäufe in Millionenhöhe vermeldeten auch noch weitere Galerien. Die ebenfalls weltumspannende Pace Gallery verkaufte eine Bronze-Skulptur der britischen Bildhauerin Barbara Hepworth (1903-1975) für 1,2 Millionen Dollar. Bei der New Yorker Galerie David Zwirner ging eine an der Art Unlimited ausgestellte Lichtinstallation von Dan Flavin für 3 Millionen Dollar über den Tisch.
Sammler mit dem dicken Portemonnaie
Sammlerinnen und Sammler mit den ganz dicken Portemonnaie schauten auch bei der White Cube Gallery aus Hongkong und London vorbei. Für eine Eisenplastik von Anthony Gormley gibt die Galerie eine Preisanfrage in der Höhe von 5,25 Britischen Pfund an, für die Mixed Media-Arbeit «Kryptonite» von Mark Bradford ist für einen Preis von 4,95 Millionen Dollar angefragt worden.
Nicht alle Galerien kommunizieren ihre Verkäufe. Einige unter ihnen fügen zusätzlich marginale Angaben über die Käuferschaft an. So wird ersichtlich, dass neben Käuferinnen und Käufer aus Europa auch Sammlerinnen und Sammler aus den USA und aus Asien zugriffen.
Und auch Museen befanden sich unter den Käufern: So kaufte das Frankfurter Städel Museum bei der Berliner Galerie Neu das 2020/2021 entstandene Ölgemälde «Girl in Love with a Wound» von Victor Man. Einen Kaufpreis gibt die Galerie hier nicht an.