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Schmalblättrige Weiden lassen den Saum des Silberweiden-Auenwaldes erahnen. Ein schmaler Schilfstreifen wächst in den Fluss hinaus. Am anderen Ufer sind zwei grössere Flussröhrichte zu sehen. Dahinter steht eine bald zwanzig Meter hohe Silberweide mit ihrem graublauen Laub und links von ihr eine sattgrüne Schwarzpappel. Vor nur 14 Jahren ist diese vitale Auenlandschaft als Ergänzung der Glattkorrektion auf naturwissenschaftlicher Grundlage geplant und angelegt worden. Heute dürften wohl etwa 1000 Tier- und Pflanzenarten in diesem jungen Naturschutzgebiet zu finden sein. (E8°31'25",N47°32'10",395müM, 12.5ha)

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Ein herausgegriffenes Resultat:
"Die Versuchsfläche und zwei Magerwiesenflächen zeigen deutlich:
- Auf durchlässigem Untergrund entstanden in drei bis fünf Jahren äusserst vielfältige Magerwiesen vom Typ Trespenhalbtrockenrasen (Mesobromion) und einer trockenen Salbei-Glatthaferwiese (Salvio-Arrhenateretum)
- Heublumenansaat und spontane Besiedlung erhielten nur dank Einwanderung aus der angrenzenden Versuchsfläche ein beschränktes Sortiment an Wiesenarten. Die Direktbegrünung hat sich hingegen ausgezeichnet bewährt.
Vergleichsweise viel langsamer erfolgt die Einwanderung von Magerwiesenarten in Fettwiesen. Im Abschnitt Klarenwisen kann diese Situation optimal studiert werden (Abb. 17). Die direkt begrünte Fläche grenzt hier an eine ehemalige Fettwiese, die seit 12 Jahren nicht mehr gedüngt wird. Das Resultat ist ernüchternd. Vereinzelte Margeriten (Chrysanthemum leucanthemum) und Gemeine Flockenblumen (Centaurea jacea) sind seither 4 m in die ursprüngliche Fettwiese eingewandert. Bei der Lockerrispigen Glockenblume (Campanula patula) und der Kuckuckslichtnelke (Silene flos-cuculi) beträgt die Einwanderungsstrecke ganze 10 m."
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