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Jungfraubahnen
Die Jungfraubahnen haben mit dem Schweizer Uhrenhersteller Tissot einen hervorragenden Partner für ihr Jubiläum im Jahr 2012 gefunden. Die beiden Traditionsunternehmen haben den Vertrag zur Zusammenarbeit am 23. März 2010 an der Uhrenmesse Baselworld unterzeichnet.
Im Jahr 2012 feiert die Jungfraubahn, die Passagiere von der Kleinen Scheidegg zum Jungfraujoch-Top of Europe auf 3454 Meter über Meer befördert, ihr hundertjähriges Bestehen. Bereits in diesem Frühjahr werden auf der Kleinen Scheidegg und dem Jungfraujoch Tissot-Uhren aufgestellt. Sie zeigen den Countdown bis zur Stunde Null am 1. August 2012 an. Zudem stellt Tissot für den hundertsten Geburtstag der Jungfraubahn Jubiläumsuhren her.
Geschichte der Jungfraubahn
Der Zürcher Industrielle Adolf Guyer-Zeller wandert im Jahr 1893 in den Alpen und ist so fasziniert von den Bergen Eiger, Mönch und Jungfrau, dass er die Idee hat, eine Bahn zum Gipfel der Jungfrau zu bauen. Die Eidgenössischen Räte erteilen ihm im folgenden Jahr die Konzession. 1896 wird mit dem Bau der Jungfraubahn ab der Kleinen Scheidegg begonnen. Doch das Unterfangen stellt sich als schwieriger heraus als angenommen: Finanzierungsprobleme, Streiks und Sprengunglücke behindern die Arbeiten. Guyer-Zeller, der den Ruf eines rücksichtslosen Geschäftsmannes hat, bei den Arbeitern aber beliebt ist, stirbt 1899. Seine Söhne führen das Projekt fort. Am 21. Februar 1912 stossen die Tunnelarbeiter ans Tageslicht auf dem Jungfraujoch. Die Jungfraubahn verzichtet darauf, den Bau bis zum Gipfel der Jungfrau fortzusetzen. Am 1. August 1912 wird die Bahn zum „Top of Europe“ eingeweiht, und die beeindruckende Welt rund um den Aletschgletscher wird für ein breites Publikum zugänglich.