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Dies gab der örtliche Katastrophenschutz in der Nacht auf Samstag bekannt. Zunächst war von sechs Todesopfern die Rede gewesen. Nach Angaben der Erdbebenwarte Phivolcs befand sich das Epizentrum nahe der Stadt Itbayat in der Provinz Batanes knapp 700 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila. Das Beben ereignete sich um 4:16 Uhr Ortszeit (22:16 Uhr MESZ). Mehr als drei Stunden später habe es ein starkes Nachbeben der Stärke 5,9 gegeben.
Durch das Beben seien zudem zahlreiche Häuser und Bauwerke beschädigt worden, darunter eine 131 Jahre alte Kirche, hiess es weiter. Die Einwohner der Stadt – fast 3000 Menschen – seien aus ihren Häusern auf einem öffentlichen Platz gebracht worden. Zur Sicherheit wurde die Stromversorgung abgeschaltet.
Die meisten Menschen seien im Schlaf von dem Beben überrascht worden. Die Philippinen liegen am Pazifischen Feuerring, an dem sich rund 90 Prozent aller Erdbeben weltweit ereignen. Bei dem letzten schwereren Beben in dem Land mit einer Stärke von 7,1 waren im Oktober 2013 mehr als 220 Menschen getötet worden.