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Nach einer Pannenserie bei seinen Maschinen vom Typ Dreamliner stoppt der US-Flugzeugbauer Boeing alle geplanten Auslieferungen des Modells. Die Produktion der Flugzeuge werde aber fortgesetzt, teilte das Unternehmen mit.
Ein Unternehmenssprecher erklärte in einer E-Mail, es werde keine Boeing 787 mehr ausgeliefert, bis die Probleme mit den Batterien gelöst seien und die US-Luftfahrtbehörde FAA ihr Verbot aufhebe.
Die Entwicklung des aus Leichtmaterial gebauten und damit treibstoffsparenden Dreamliners war als Meilenstein in der Luftfahrt gefeiert worden. Boeing baut Lithium-Ionen-Batterien ein, weil sie leichter und leistungsfähiger sind als herkömmliche Nickel-Cadmium-Batterien.
Die neuen Batterien können aber leicht heiss werden und dann Feuer fangen. Die FAA hatte am Mittwoch wegen zweier Zwischenfälle mit brennenden Batterien an Bord ein weltweites Flugverbot für alle im Einsatz befindlichen 50 Maschinen verhängt. Wegen der Pannen erwägen erste Fluggesellschaften bereits Schadensersatzforderungen.
(jev/sda)
Boeings «Dreamliner»: Pleiten, Pannen, brennende Batterien