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Perikles Monioudis / Gion Mathias Cavelty
Perikles Monioudis Ich habe dein zweitletztes Buch gelesen, «Endlich Nichtleser». Es trägt den Untertitel: «Die beste Methode, mit dem Lesen für immer aufzuhören». Nach der Lektüre habe ich trotzdem dein neustes Werk gelesen, «Die Andouillette». Was habe ich falsch gemacht?
Gion Mathias Cavelty Ich habe immer gesagt, meine Bücher dürfe man lesen. Gut verzichten kann man auf die
Bücher von Perikles Monioudis.
Ich hatte bei der Lektüre deiner bis jetzt fünf Bücher den Eindruck, dass sich ein erzählerisches Grundmuster wiederholt.
Eine Figur geht in beziehungsweise durch die Hölle und von dort in beziehungsweise durch den Himmel. Und stets wird sie am Ende wieder in unserer Welt ausgesetzt, und zwar ohne dass sie sich auf irgendeine Weise verändert hätte.
Du hast das gut auf den Punkt gebracht. Es sind ja immer Reisen eines Ich-Erzählers in eine unbekannte Welt. Und dass der Ich-Erzähler unbeeindruckt von allem bleibt, ist mir sehr sympathisch und auch wichtig. Ich vergleiche das immer mit dem ersten Buch, das ich gelesen habe und das mir bis heute das liebste geblieben ist: «Alice im Wunderland».
Wann hast du das Buch zum erstenmal gelesen?
Mit sieben oder so. Im Gegensatz zu all den Märchen, in denen eine Figur irgendwelche Abenteuer durchlebt und am Schluss das Wahre, das Richtige, und das Schöne meinetwegen, findet und akzeptiert, sich also gemeinsam mit dem Leser läutert, habe ich «Alice im Wunderland» der unfassbaren Anarchie wegen geliebt.
Alice kann tun und lassen, was sie will.
Was sie tut, hat nie logische Konsequenzen. In der deutschen Literatur wird am Schluss möglichst eine Lehre gezogen, die man mit dem Lineal doppelt unterstreichen
kann.
Nicht immer, und nicht nur in der deutschen Literatur.
Vor allem jetzt in der deutschen Literatur.
Da gibt es den Entwicklungsroman, die Education sentimentale, die griechische Tragödie und Komödie …
Ich sage explizit «in der deutschen Literatur», weil meine Bücher halt jetzt und in deutscher Sprache erscheinen. Im Deutschen, dünkt mich, ist es fast schon zwangsläufig, dass eine Figur irgend etwas lernen muss. Alice erlebt im Wunderland die grössten Absurditäten, die ein menschliches Hirn erdenken kann – in diesem Fall Lewis Carrolls Hirn. Und nur, weil sie davon vollkommen unbeeindruckt bleibt, kommt sie mit heiler Haut davon.
Alle anderen werden existentialistisch demoliert?
Mich jedenfalls hat Alice gerettet. Mein Vater übte den Beruf des Rechtsanwalts aus und war zwanzig Jahre lang CVP-Ständerat. Alles, was es gab in der Welt, in die ich hineingeboren worden war, war entweder richtig oder falsch und hatte entsprechende Konsequenzen.
Du lieferst eine rein biographische Erklärung für die Art und Weise deines Schreibens?
Ja. Die jeweilige Hauptfigur ist mir sehr nah. Und somit im Prinzip die immergleiche Figur.
Deswegen hast du fünfmal das gleiche Buch geschrieben?
Lewis Carroll hat nach «Alice im Wunderland» auch «Alice hinter den Spiegeln» verfasst.
Ich meine das nicht verkleinernd. Deine Bücher weisen ja eine strenge Komposition auf. Stets denke ich, jetzt bin ich dem Cavelty auf die Schliche gekommen in diesem oder jenem Handlungsstrang, und im nächsten Augenblick ist alles ganz anders als erwartet. Und zwar eben nicht durch einen deus ex machina, sondern erzählerisch zwingend.
Ehrlich? Das freut mich.
Deine Bücher teilen nicht nur den Aufbau, sondern teilweise auch das Personal, den Pudel Dante etwa, oder Gegenstände wie das Buch, das von der Figur überall, im Himmel und in der Hölle, gesucht wird. Um nicht zu sagen, ihr Buch.
Ich muss sagen, ich habe meine ersten Bücher jetzt seit zwölf Jahren nicht mehr gelesen.
Das vierte, «Endlich Nichtleser», ist nach dem gleichen Schema verfasst, auch die «Andouillette» bildet da keine Ausnahme. Ein Satz daraus, der mir gut gefallen hat, lautet: «Sie betraten terra incognita. Ein Unterschied zur terra cognita war nicht auszumachen.» Dieses Unveränderliche, wo würdest du es festmachen in der Realität? Im Selbstähnlichen etwa, in der Chaostheorie? Ist für dich das Untere wie das Obere? Das Kleine wie das Grosse? Der Himmel wie die Hölle?
Ja, richtig. Das hermetische Prinzip, wonach das Obere wie das Untere ist, hat mich schon immer fasziniert. Das ist natürlich einerseits irrsinnig trostlos für jeden, der nach irgendwas Göttlichem, Erlösendem sucht. Denn gleichzeitig ist das halt dermassen profan. Wie etwa in der «Andouillette», da werden die letzten Mysterien enthüllt, und es kommt nichts Erbauliches ans Licht. Anderseits hat es mich stets gereizt, mich auch sprachlich auf unterschiedlichen Ebenen zu bewegen. Im Wissen, dass die Sprache etwas Magisches ist. Bis jetzt ist alles, was ich geschrieben habe, wahr geworden.
Nun, du bist kein Nichtleser geworden.
Doch.
Ohne Schriftsteller wärst du kein Schriftsteller geworden.
Im ersten Buch, «Quifezit oder Eine Reise im Geigenkoffer», will der Ich-Erzähler Schriftsteller werden. Das wollte ich damals mit achtzehn auch. Unbedingt. In dem erwähnten Haushalt aufgewachsen, kam ich dazu, die handelnden Figuren in meinen Texten als Autoritätspersonen zu zeichnen, die dem Ich-Erzähler ihre Weltsicht aufdrücken wollen.
Sie versuchen das allerdings ohne Erfolg.
Der Ich-Erzähler macht eine kurze klerikale Karriere beim Papst, wird sein persönlicher Pfeifenstopfer. Zum Päpstlichen Zahnstocher reicht es aber nicht mehr, weil der Drang, eine eigene Welt zu erschaffen, ihn beflügelt und zum Schriftsteller werden lässt. Im zweiten Buch, «ad absurdum», sucht er sich das Rüstzeug zusammen, hat dieses
Buch der Bücher im Kopf, das er schreiben will. Er jagt dem Buch hinterher. Im dritten Buch, «tabula rasa», zerfällt alles wieder in die Grundbestandteile, halt in das Baumaterial, das uns Schriftstellern zur Verfügung steht. Das sind die 26 Buchstaben des deutschen Alphabets.
Der Zerfall geschieht buchstäblich. Am Ende von «tabula rasa» schreibst du lose Buchstabenreihen.
Denn die ganze erschaffene Welt zerfällt wieder. Das allerletzte Kapitel muss der Leser selber schreiben. Dieses Kapitel setzt sich zusammen aus den ersten hundert Versen der Metamorphosen von Ovid, die alphabetisch in Silben aufgeteilt wurden. Also das goldene Zeitalter, die Weltschöpfung. Den Schriftsteller braucht es nicht.
Du rufst den abendländischen Wissensschatz an, um ihn literarisch zu verneinen.
Das war immer in mir drin. So funktioniert zum Beispiel auch die Komik von Monty Python; das Obere ist wie das Untere. Nimm die grössten Philosophen der Welt und lass sie Fussball spielen. Wobei ich weiss, dass Fussball ein Thema ist, das du nicht als profan betrachtest. Ich hingegen schon.
Fussball? Ein herrlich profanes Thema. Aber eben herrlich.
Oder nimm die höchsten Richter des Landes und lass sie Damenunterwäsche tragen, wie in jenem Monty-Python-Sketch.
Du hast jetzt schon zweimal autobiographische Bezüge hergestellt. Ich erlaube mir deswegen, ebenfalls darauf zurückzugreifen. Für dich ist das Obere wie das Untere, das Profane wie das Hehre. Du hattest ungefähr acht Jahre lang nichts Literarisches publiziert. Stattdessen hast du für den «Blick» und die «Weltwoche» Reportagen und Kolumnen verfasst. Das Obere ist wie das Untere – gilt das auch für Texte?
Ganz genau das ist es, was ich sagen will. Dass ich mich auch sprachlich immer sehr gerne auf den unterschiedlichsten Ebenen bewegt habe.
Die Reportage über einen Schlagersänger ist für dich gleich viel wert wie ein Libretto, an dem du ein Jahr lang gearbeitet hast? Das ist jetzt aber ein bisschen kokett.
Nun, wie soll ich sagen… Ein weiterer Satz, der auf mich grösste Faszination ausübt, lautet: «Das Wort ist Fleisch geworden.» An einer Stelle in «ad absurdum» gibt es den Versuch einiger alchemistischer Hasen, aus Buchstaben ein homunkulusartiges Wesen zusammenzubrauen. Das Experiment schlägt fehlt. Ist ein Buchstabe halt doch nur ein Buchstabe? Ein Buch nur ein Buch – das früher oder später im Antiquariat landet und dort verstaubt?
Sprichst du jetzt von deinem Buch oder vom Buch in deinen Büchern?
Ich spreche von deinen Büchern. Nein, im Ernst jetzt: du weisst, wie sehr ich dich verehre. Aber ich hatte wohl schon zu viele Erwartungen an meine ersten drei Bücher geknüpft. Masslose Erwartungen. Das Ganze mündete dann in «Endlich Nichtleser».
Da hast du ja auch ziemlich auf den Putz gehauen.
Nach dem Autor des Buchs der Bücher habe ich alle Kritiker umgebracht und auch die Sprache. Und dann war’s aus. Wie ich vorhin gesagt habe, ist bis jetzt immer alles, was ich geschrieben habe, wahr geworden.
Ich will nicht hoffen, dass jemand tatsächlich zu Schaden kommt, den du im Buch getötet hast …
Nun, von einigen Kritikern, denen in «Endlich Nichtleser» der Garaus gemacht wurde, habe ich nie mehr etwas gehört.
Willst du dir das zuschreiben?
Das Buch wurde im August 2000 publiziert. Der Höhepunkt besteht darin, dass als Araber verkleidete Attentäter die Frankfurter Buchmesse in die Luft sprengen wollen. Was passierte ein Jahr später? Der 11. September – kleiner Scherz.
Den Misserfolg deiner Bücher aber konntest du nicht voraussehen.
Kommerziell waren insbesondere das erste und das vierte mitnichten Misserfolge. Nichtsdestoweniger hatte ich mit der Sprache nach «Endlich Nichtleser» abgeschlossen. Der Nullpunkt war erreicht. Ich konnte de facto nichts Literarisches mehr vollbringen.
Enttäuschung kann zu einer Antriebsfeder werden.
Ja.
Du wolltest dann doch weiter schreiben.
Ich wollte.
Und hast mit Artikeln begonnen.
Ich habe einiges getan in den Jahren nach «Endlich Nichtleser». Etwa die «Literaturshow» entwickelt, die immer um die 200 Zuschauer anzog. Meine einzige Maxime war, dass die Show nichts mit Literatur zu tun haben durfte. Ich schrieb für den «Blick», mein erster Artikel hiess «Alle singen, nur das Rindsfilet bleibt stumm», darin habe ich mich satirisch mit dem Sänger Piero Esteriore auseinandergesetzt. Der ist am nächsten Tag aus Wut über den Text mit dem Mercedes seiner Mutter in das Ringier-Pressehaus hineingerast. Voilà: das Wort war wieder Fleisch geworden, sprich: ein Text von mir hatte einen drastischen Effekt in der Realität gezeitigt.
Deine Bücher haben als Bücher in mir sehr wohl einen Effekt erzielt.
Als Schriftsteller möchte ich eine Welt erschaffen, wie es sie noch nie gab. Wie sie noch keiner gedacht hat. Ich will Gedanken haben, die noch nie jemand vor mir gedacht hat. Das ist eigentlich, was mich immer noch am Morgen vom Bett aufstehen lässt. Ausser Angelina natürlich, meine neunmonatige Tochter. Ich bin dann doch weitergegangen. Ich habe mich fünf Jahre lang mit okkulten Themen beschäftigt. Unter anderem mit der Sexualmagie, in der das göttliche Wort, der Logos, im männlichen Sperma konkret lokalisiert ist. Das ist jetzt vielleicht ein bisschen degoutant, deswegen hab’ ich das dann auch wirklich nicht, sagen wir, satirisch verarbeiten können, das Schreibprojekt ist gescheitert. Aber das Ganze war dann doch ein Schritt weiter, vom trockenen Buchstaben weg. Unterschiedlichste Körperflüssigkeiten werden im Okkulten auf die unterschiedlichsten Gegenstände appliziert. Das ist schon eine Stufe von Verrücktheit, die mich interessieren musste. Ich habe 8’000 Seiten Ritualmaterial gelesen, über die magische Anwendung von Sperma und Vaginalsekreten und so weiter.
Die Beschäftigung mit dem Okkulten als Ersatz fürs Schreiben?
Wiederum trieb mich die Frage an, was man mit Sprache letzten Endes bewirken kann. Was für eine magische Kraft da entwickelt werden kann. Dass dies nur eine romantische Hoffnung sein soll – dass ein Buchstabe nur ein Buchstabe sein soll – kann ich nicht akzeptieren.
Und doch gibt es einen Satz in deinem Buch «ad absurdum», der lautet: «Ich beschaffte mir einen Holzklotz und begann. Langsam nahm er eine Form an. Immer deutlicher zeichnete sich so etwas wie ein Kopf ab, und Arme entstanden und Beine. Ich war dabei, etwas zu schaffen. Etwas, dass sich der Leere entgegenstellte. Ich schnitze mich selbst.»
Natürlich hat jeder die Hoffnung, dass das, was er schreibt, auch bleibt. Oder dass es etwas bewirkt.
Aber die Figur schnitzt sich selbst.
Natürlich geht es letztlich darum, dass man dem Zerfall entkommen will. Ich kann dennoch nicht anders schreiben als so, wie ich schreibe. Von den Buchstaben zu den Körpersäften zur «Andouillette», worin es um das Fleisch geht, um die Macht des Fleisches. Diese bekam ich am eigenen Leib zu spüren. In Paris wäre ich beinahe an einem Stück Wurst erstickt. So beginnt auch der Roman. Dieses Wurststück hat viele Visionen ermöglicht. Frag mich nicht, wie. Aber die Vision, die ich in der anschliessenden Nacht hatte, dass Gott eine Seife sei, hatte etwas dermassen Überzeugendes, letzten Endes dann auch wieder Tristes.
Im neuen Roman knüpfst du an diese Vision an?
Ja. Sein Arbeitstitel lautet «Die letztesten Dinge» und beinhaltet als Kern die Frage von Gott an sich selbst, ob er sich überhaupt erschaffen will oder nicht. In einem weiteren geplanten Buch wird es dann darum gehen, dass Gott die Schöpfung mit der Erschaffung des Gemüses eigentlich beenden wollte; denn er war damit sehr zufrieden. Das Gemüse fordert dann seine ihm ursprünglich zugedachte Vormachtstellung auf der Welt ein.
Für mich bist du jemand, von dem man auch sagen könnte, dass er eine Art von Humor pflegt, wie man ihn in deutscher Sprache selten findet. Ich habe mich immer gefragt, wie deine Bücher im englischen Sprachraum wirken würden. Es wäre ihnen zu wünschen, dass sie in einem Kontext rezipiert werden, der vielleicht permissiver ist für deine Art zu schreiben.
Ja, diese Bücher wären da wohl schon eher am richtigen Platz. Im Englischen, in der ganzen Nonsensetradition, beginnend mit Edward Lear.
Wenn man etwas dekonstruiert, muss man das Konstruierte für gegeben halten. Das heisst, deine Bücher sind die eines gläubigen Menschen.
Du bist schon auf der richtigen Spur. Natürlich wäre ich froh, wenn bei all dem, was ich attackiere oder lächerlichmache, Erlösung herausschaute. Ja.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Texte bei den Theologen höherer Hierarchiestufen auf Interesse stossen. Die Bereitschaft, etwas so zu sehen, wie es gemeint ist, habe ich im Klerus durchaus öfter gespürt. Wie ist deine Erfahrung damit?
Ich war Ministrant von Bischof Haas, zwei Jahre lang, mit sechzehn und siebzehn. Er hat mein erstes Buch gelesen und mir ausrichten lassen, er finde es lustig.
Wie stehst du heute zu Bischof Haas?
Auf einer Jugendwallfahrt nach Tschenstochau hat er mit seiner sonoren Stimme «Hello again» von Howard Carpendale ins Bordmikrophon des kleinen Pilgerbusses geschmettert. Auch dort konnte ich wieder beispielhaft das Prinzip des Würdenträgers erkennen, der etwas Profanem zugetan ist. Heute habe ich keinen Kontakt mehr zu ihm. Eigentlich schade; denn privat ist er ein durchaus humorvoller Mensch.
Wohin geht deine Reise? Möchtest du wieder vor allem literarisch arbeiten?
Nun, man darf die eigene ökonomische Situation nicht ganz vergessen. Für die «Weltwoche» habe ich jüngst wieder ein paar satirische Artikel geschrieben. Ich bevorzuge Projekte mit einem gewissen Provokationsfaktor. Wie die Literaturshow, die ich fünf Jahre lang gemacht habe.
Wirst du die Show wiederaufnehmen?
Das würde mir grossen Spass machen. Ich war der Hauptmoderator, neben mir gab es noch die sprechende Topfpflanze Marvin, eine Heavy-Metal-Band und eine Blondine, die stets einen Text der Gäste vorlesen musste und dabei zur allgemeinen Erheiterung über jedes Fremdwort stolperte. Gäste waren etwa der Country-Sänger John Brack oder der Präsident des Schweizerischen Kaninchenzüchterverbandes.
Und literarisch?
Dank dem letzten Buch ist mir wieder klar, dass ich Schriftsteller bin. Dass es für mich letztlich eben nichts anderes gibt. Dass mich das Schreiben glücklich macht. Ich kann auch nichts anderes.
Werke u.a.:
«Die Andouillette oder Etwas Ähnliches wie die Göttliche Komödie» (2009)
«Endlich Nichtleser» (2000)
«tabula rasa oder Eine Reise ins Reich des Irrsinns» (1998)
«ad absurdum oder Eine Reise ins Buchlabyrinth» (1997)
«Quifezit oder Eine Reise im Geigenkoffer» (1997)
Auszeichnungen u.a.:
Huckleberry-Finn-Preis, Hessen (1998)
Förderpreis Kanton Graubünden (1997)
Suhrkamp-Stipendium (1996)
Foto: S.-V. Renninger
Gion Mathias Cavelty wurde 1974 in Chur geboren. Er lebt als Autor,
Kolumnist und Satiriker in Zürich.
Er ist verheiratet und hat eine Tochter. www.nichtleser.com