Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03405.jsonl.gz/3123

Luftwärmepumpen
sind im Vergleich zu anderen Wärmepumpen preisgünstig. Der Preisvorteil in der Anschaffung liegt darin, dass keine Erdarbeiten für Erdkollektoren, Sonden oder Brunnen notwendig sind. Die Luftwärmepumpe wird entweder außen im Garten auf einem Betonfundament oder innen im Keller aufgestellt. Der Vorteil einer Luftwärmepumpe liegt systemübergreifend und herstellerunabhängig darin, dass die Wärmequelle Luft sehr leicht erschlossen werden kann und auch der Baugenehmigung entfällt. Zu beachten ist jedoch die Belastung Ihrer Nachbaren, durch die Stärke des Schallpegels.
Luftwärmepumpen werden von allen Wärmepumpen-Systemen am meisten eingesetzt, da die Installation von Luftwärmepumpen kostengünstiger als erdgekoppelte Wärmepumpen ist. Zudem ist mit einem geringeren baulichen Aufwand zu rechnen.
Dem Preisvorteil in der Anschaffung einer Luftwärmepumpe, stehen etwas höhere Betriebskosten für Strom sowie eine etwas niedrigere Leistung gegenüber. Außerdem sollte man, wenn man eine Luftwärmepumpe als Heizung im Altbau verwendet, eine niedrigere Systemtemperatur garantieren und es sollten Niedertemperaturheizkörper verwendet werden. Grundsätzlich ist die Fußbodenheizung für Luftwärmepumpen die ideale Wahl im Altbau.
Ein interessanter Optimierungsansatz stellt die (teilweise) Aufrüstung Ihrer alten Heizungsanlage im Altbau dar. Man kann eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einer Gasheizung als Spitzenlast-Wärmeerzeuger oder parallel zusammenarbeiten lassen. Beispielsweise übernimmt die Wärmepumpe die Warmwasserbereitung (bspw. Brauchwasserwärmepumpe). Man bezeichnet diese Systeme als bivalent bzw. multivalent, wobei mehrere Wärmeerzeuger die Wärme in einen gemeinsamen Speicher speisen.