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Die FCB-Frauen gewannen am Sonntag 10. April 2011 im Heerenschürli in Zürich das erste Spiel der Finalrunde gegen den FC Zürich Frauen vor 100 Zuschauern mit 4:2. Die Tore für den FC Basel 1893 erzielten Jehona Mehmeti, Kristina Sundov und Konstantina Frangoulis.
Die FC Basel Frauen starteten am Sonntag mit drei Punkten in die Finalrunde der Nationalliga A, beim viertplatzierten FC Zürich Frauen. Die Partie begann aus Sicht der FCB-Frauen mit einer denkbar schlechten Anfangsphase. Nach 80 Sekunden bekam Jennifer Oehrli einen Rückpass von Benita Pfaehler auf ihr Tor zurückgespielt und dieser landete äusserst unglücklich im Gehäuse. Zu allem Überfluss verletzte sich Jennifer Oehrli bei dieser Aktion, indem sie versuchte, den Ball von der Torlinie zu schlagen und dabei den Pfosten traf. Nach kurzer Behandlung konnte sie weiterspielen und verlebte im Anschluss einen überwiegend ruhigen Nachmittag im Tor des FCB.
Trotz dieses Rückschlags zeigten die Baslerinnen Moral und kamen nach zehn Minuten zum 1:1-Ausgleich nach einer sehr guten Einzelaktion von Rebekka Nüscheler, die sich im Strafraum durchsetzte und von der Grundlinie mustergültig auf Jehona Mehmeti zurücklegte. Fortan spielten die Baslerinnen stark. Ein Fernschuss von Sophie Herzog in der 12. Minute landete knapp über der Latte. Die FCB-Frauen spielten gefällig über die Aussenbahnen nach vorne, ohne zu zwingenden Chancen zu kommen. Der Gastgeber war vor allem durch die beiden Stürmerinnen (Aigbogun und Brandenberger) immer wieder gefährlich, die aggressiv die FCB-Verteidigerinnen im Aufbauspiel attaktierten und so zu Chancen kamen.
So war der FCZ nach einem langen Ball und einem verlorenen Kopfballduell zum 2:1-Führungstreffer durch Aigbogun gekommen. Es dauerte bis zur 45. Minute, ehe der FCB wieder zu einer guten Tormöglichkeit kam. Jehona Mehmeti legte ein Solo durch mehrere FCZ-Spielerinnen hin und konnte nur durch ein Foul an der Strafraumgrenze gestoppt werden. Den anschliessenden Freistoss aus 17 Metern Torentfernung konnte Mehmeti leider nicht verwandeln. Die gute Gästetorhüterin Michel konnte den Ball über die Querlatte lenken.
FCB-Trainerin Susanne Gubler nahm in der Halbzeit taktische Änderungen vor, die kurze Zeit später Früchte trugen. Bereits in der 53. Minute konnte Jehona Mehmeti nach einem Pressball mit der Innenverteidigerin des FCZ, zur Freude des FCB etwas glücklich, zum 2:2 ausgleichen. Nur zwei Minuten später hätte Mehmeti fast ihr drittes Tor nach einer schönen Einzelaktion erzielt. Den abgefälschten Ball von FCZ-Torhüterin Michel konnte Kristina Sundov gekonnt abstauben 3:2 (55. Minute). Nur zwei Minuten später schraubte Konstantina Frangoulis das Ergebnis auf 4:2 (57.) hoch. Sie dribbelte sich von links in den Strafraum und liess mit einem strammen Schuss ins rechte Eck der Torhüterin keine Chance.
Es folgten nun spannende 30 Minuten. Der FCZ versuchte durch diverse offensive Einwechslungen Druck auf das Tor des FCB aufzubauen. Die Defensive des FCB stand in der zweiten Halbzeit sehr gut, womit der Gastgeber nur noch zu zwei guten Einschussmöglichkeiten kam. Die Baslerinnen hatten in der Schlussphase noch die eine odere andere Möglichkeit um noch den einen oder anderen Treffer zu erzielen. Schlussendlich waren die Baslerinnen glücklich über den ersten verdienten Sieg in der Finalrunde.
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