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Am späten Mittwochabend ging bei der Kantonspolizei eine Meldung ein, wonach eine 47-jährige Wanderin oberhalb von Bourg-St-Pierre vermisst wird. Im Rahmen einer Suchaktion konnte die Frau am frühen Donnerstagmorgen leicht verletzt gerettet werden.
Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei befand sich die 47-jährige Frau alleine auf der Wanderung in der Region von Bourg-St-Pierre. Nach einigen telefonischen Kontaktaufnahmen im Verlauf des Tages, konnte die Frau gegen Abend nicht mehr erreicht werden. Aus diesem Grund alarmierte ihr Ehemann die Kantonspolizei.
Zur Koordination des Einsatzes fand eine Telefonkonferenz zwischen der Kantonspolizei, der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation (KWRO), der Rettungsstation von Entremont sowie der Rettungsorganisation Air-Glaciers/Maison FXB du Sauvetage statt. Die Polizeipatrouillen nahmen die Suche nach dem Fahrzeug der Vermissten auf. Während dessen führten die Einsatzkräfte der Rettungsstation von Entremont eine umfangreiche Suchaktion im Gelände durch.
Im Rahmen dieses Einsatzes beantragte die Kantonspolizei die Unterstützung der Luftwaffe der Schweizer Armee. Ein Helikopter vom Typ «Super Puma» – ausgestattet mit einem Wärmebild-System - landete in der Nacht in Charrat, um dort den Einsatzleiter der Kantonspolizei an Bord zu nehmen.
Gegen 05:00 Uhr konnte die Wanderin vom Helikopter aus unterhalb des «Pointe de Penne» auf einer Höhe von 2'700 Meter über Meer lokalisiert werden. Die Frau wurde mit einer leichten Unterkühlung und Schmerzen im Bereich des Fusses ins Spital von Sitten geflogen.pd/msu