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Der Überlieferung nach soll Archimedes (287–212 v. Chr.) während eines Aufenthalts in Ägypten dieses relativ einfache technische Gerät zum Heben von Wasser erfunden haben. Zu vermuten ist, dass dies um 250 v. Chr. geschah. Ob Archimedes tatsächlich der Erfinder dieser Art von Schraubenpumpe ist, lässt sich jedoch nicht eindeutig feststellen. Bei der Archimedischen Schraube handelt es sich um eine Förderanlage, deren wesentliches Bauteil aus einer Schraube mit ausgeprägten Gewindeflächen besteht, die auch als „Schnecke“ bezeichnet wird. Ihr unteres Ende liegt im Wasser. Durch das Drehen der Schraube wird das Wasser auf ein höheres Niveau befördert. Je nach Länge und Material der Schraube, ihrer Ganghöhe und ihrem Aufstellwinkel können bei der Wasserbeförderung mehrere Meter Höhenunterschied bewältigt werden. Das Prinzip der Archimedischen Schraube kommt noch heute in modernen Förderanlagen, den Schneckenförderern, zur Anwendung.