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Die Universitätsklinik Balgrist sucht Fibromyalgie-Betroffene für eine nationale Studie zur Psychobiologie chronischer Schmerzen. Die Studie konzentriert sich auf den körpereigenen Nervenbotenstoff Dopamin (ein sogenanntes Glückshormon) und die Schmerzwahrnehmung.
Zwei Termine à drei Stunden
Die Studie umfasst zwei Termine an der Universitätsklinik Balgrist von je ungefähr drei Stunden Dauer. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten an einem Termin das Medikament Bromocriptin und am anderen Termin ein Placebo. Während sie anschliessend verschiedene Aufgaben lösen, untersucht man mit einem Magnetresonanztomographen die Wahrnehmung von Hitzereizen im Gehirn. Zusätzlich wird Blut abgenommen und sind mehrere Fragebögen auszufüllen.
Bromocriptin oder Placebo?
Bromocriptin bindet im Gehirn an dopaminsensible Rezeptoren und imitiert die Wirkung von Dopamin. Es ist ein bewährtes Medikament für viele verschiedene Anwendungen. Seine häufigen Nebenwirkungen wie Schlafstörungen, Schwindel, Müdigkeit, Verstopfung, eine verstopfte Nase oder ein allgemeines Krankheitsgefühl sind bei der geringen Dosierung und der nur einmaligen Gabe im Rahmen dieser Studie kaum zu erwarten.
Zielgruppe
Gesucht werden Männer und Frauen zwischen 18 und 70 Jahren mit der Diagnose Fibromyalgie. Die Teilnahme an der Studie wird mit 90 Franken vergolten.