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Mit der Studie wurde abgeklärt, ob kurzfristig ein anderer Zug hätte beschafft werden können, wenn die Übung mit Bombardier abgebrochen worden wäre, wie die "SonntagsZeitung" und "Matin Dimanche" berichteten.
Das Ausarbeiten einer solchen Studie gehöre zur sorgfältigen Geschäftsführung, sagte eine SBB-Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Denke man in Szenarien, könne man bei Unvorhergesehenem reagieren. Dieses Vorgehen habe die SBB auch bei den aktuellen Fahrzeugbeschaffungen angewendet.
Gemäss den Sonntagszeitungen wurde die Studie beim Bombardier-Konkurrenten Stadler Rail in Auftrag gegeben. Das Thurgauer Unternehmen habe vorgeschlagen, einen Zug der Baureihe Kiss einzusetzen. Die SBB wollte sich auf Anfrage nicht zu diesen Details äussern.
Bombardier hatte den "Jahrhundertauftrag" der SBB 2010 gegen Stadler und Siemens an Land gezogen. Das Auftragsvolumen für die rund 60 Doppelstockzüge beläuft sich auf knapp zwei Milliarden Franken. Die ersten Züge sollten bis Ende Jahr geliefert werden, mit vier Jahren Verspätung.
(AWP)