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Wenn ein Spengler vom «Bekleiden des Hauses» spricht, meint er das Umschliessen von nackten Gebäudeteilen mit Blech. «Nackt» meint hier jene Gebäudeteile, welche Witterungs- und Umwelteinflüssen ausgesetzt sind. Aber wie funktioniert dieses «Bekleiden» genau?
Metallverkleidungen sind unglaublich vielseitig. Ob Schornsteine, Giebel, Dachfenster oder sogar ganze Hausfassaden – eine Metallverkleidung lässt sich überall anbringen. Sie dient als eine Art Aussenverkleidung für Gebäudeteile. Verschiedene Metallarten sind in Bezug auf Haltbarkeit und Aussehen sehr unterschiedlich. Metall, welches für Bekleidungszwecke verwendet wird, ist üblicherweise aus Kupfer, Stahl, Chromstahl oder Aluminium.
Aluminium ist deshalb beliebt, da es im Gegensatz zu Kupfer oder Chromstahl nicht rosten oder korrodieren kann und in allen möglichen Farben beschichtet erhältlich ist. Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass Aluminium sehr leicht ist und sich sowohl für die Seiten- als auch für die Dachhaut eignet. Ein Nachteil der Leichtigkeit ist allerdings, dass es dadurch nicht ganz so beständig ist wie etwa Stahl und Chromstahl. Stahl und Chromstahl wird aufgrund seiner hohen Festigkeit primär in der Industrie verwendet. Kupfer als weitere Option wird normalerweise nur für Dächer oder andere Endbearbeitungsarbeiten eingesetzt. Obwohl es einen angemessenen Schutz bietet, wird es oft nur aufgrund seiner ästhetischen Wirkung ausgewählt. Kupfer fängt als leuchtendes, glänzendes Orange an, oxidiert aber schliesslich über braun zu einem hellen Grün.