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Am 3. Februar bin ich in Magglingen in die Hallensaion eingestiegen. Dabei habe ich meine persönliche Bestleistung über 60m von 2016 um 8 Hundertstel unterboten. Die Zeit von 7.31s bedeutet, dass mich nur noch eine Hundertstelsekunde von der Hallen-WM-Limite trennt.
Ich kann mit einem riesigen Grinsen auf meine Saison 2017 zurückblicken. Wow, war das eine Gefühlsachterbahn.
Meine Hallensaison verlief katastrophal. Es war die erste Saison meines Lebens, in der ich die persönliche Bestzeit von vorigen Jahr nicht unterbieten konnte. Nicht nur das; nachdem ich das Jahr zuvor die zweitbeste 60m-Sprinterin gewesen war, beendete ich meine Saison als siebte an den Hallen-Schweizermeisterschaften. Daran hatte ich eine Weile zu nagen und ich bekam Selbstzweifel. Ich hatte nämlich sehr hart trainiert, hatte sogar begonnen, mich gesünder zu ernähren und mehr Erholungsmassnahmen einzusetzen.
Die Reise ins weit entfernte Taiwan hat sich gelohnt. An der Sommer-Universade in Taipeh habe ich zweimal Edelmetall gewonnen. Im Einzelwettkampf über 100 m erreichte ich mit einer Zeit von 11:33 s die Bronzemedaille. Mit der Staffel gelang mir an den Weltsportspielen der Studenten der grosse Coup: Wir absolvierten die 4 x 100 m in einer Zeit von 43:81 s und verdrängten Polen und Japan auf die Ehrenplätze. Unsere erste Goldmedaille auf internationaler Ebene!