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Venenthrombose
Venenthrombose nennt man eine Verstopfung der Blutgefässe, über die das Blut zum Herz zurückfliesst (Venen).
Mögliche Auslöser sind beispielsweise Zustände in denen wenig Bewegung möglich ist: nach Operationen, bei längeren Flug- oder Autoreisen oder im Rahmen schwerer Krankheiten.
Auch treten sie gehäuft im Rahmen eines Krebsleidens, durch Einnahme bestimmter Hormonpräparate zur Verhütung oder bei einer angeborenen oder erworbenen Blutgerinnungsneigung auf. Es gibt jedoch auch viele Fälle bei denen kein Auslöser gefunden wird.
Am häufigsten sind Venenthrombosen der Beine, wobei auch an den Armen Venenthrombosen immer wieder vorkommen. Oft gibt es Schwellungen, Schmerzen oder auch ein Spannungsgefühl, manchmal auch Rötungen oder Blauverfärbungen der Haut.
Eine mögliche und gefährliche Folge der tiefen Beinvenenthrombose ist die Lungenembolie. Dabei kommt es zur (teilweisen) Ablösung des Gerinnsels aus dem Bein in die Lungengefässe, mit der Folge von Atembeschwerden und möglicherweise lebensgefährlichen Kreislaufproblemen.
Diagnose und Behandlung
Mit der Ultraschalluntersuchung kann eine Venenthrombose meist sicher erkannt oder auch ausgeschlossen werden. Eine Behandlung erfolgt mit Kompressionsverbänden- oder -strümpfen und Medikamenten (“Blutverdünnung”).