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Das BGer führt zunächst aus, dass eine Hauptpartei, welche im erstinstanzlichen Verfahren Anträge gestellt oder das Verfahren veranlasst habe, sich ihrer Kostenpflicht in dem von einer anderen Partei angestrengten Beschwerdeverfahren nicht dadurch entziehen könne, dass sie dort keine Anträge stellt. Sie bleibe notwendige Gegenpartei und damit kostenpflichtig, soweit sie mit ihren im erstinstanzlichen Verfahren gestellten Anträgen unterliege.
Diese Grundsätze seien auch auf die Parteientschädigung anwendbar:
Wohl sieht Art. 64 Abs. 3 VwVG ausdrücklich vor, dass die unterliegende Partei nur dann zur Bezahlung einer Parteientschädigung angehalten werden kann, wenn sie sich mit selbständigen Begehren am Verfahren beteiligt hat. Dies kann jedoch nicht bezwecken, der im Beschwerdeverfahren unterliegenden Hauptpartei die Möglichkeit zu verschaffen, die prozessuale Entschädigungspflicht auf die Behörden zu überwälzen. Es darf daher berücksichtigt werden, ob der Verzicht auf selbständige Anträge auf das fehlende oder geringe Interesse an der Mitwirkung am Beschwerdeverfahren oder nur auf die Absicht zurückzuführen ist, sich der Entschädigungspflicht zu entschlagen. Liegt das Interesse der Gegenpartei am Verfahrensausgang auf der Hand, so darf bei der Entschädigungsregelung von der Voraussetzung, dass diese ausdrücklich Antrag gestellt habe, abgesehen werden (E. 2.5).Vor dem Hintergrund des Gesagten und in Anbetracht des Umstands, dass die Swissgrid AG das erstinstanzliche Verfahren veranlasst hat, Anträge gestellt hat und im Beschwerdeverfahren unterlegen ist, stützt das BGer die Neuverlegung der Kosten und der Parteientschädigungen durch das BVGer und weist die Beschwerde der Swissgrid AG ab.