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Beschreibung
Name: Wieninger
Herkunft: Österreich
Region: Wien
Weingut: Wieninger
Produzent/Besitzer: Familie Wieninger
Klassifizierung:
Kategorie: 6er Weinkisten
Länge: 330mm Breite: 290mm
Höhe: 200mm Tiefe: 194mm
Stärke: 10mm
Gewicht: 1502g
Der Landwirt und Winzer Edmund Steinbatz (1915–1968) führte nach 1945 in der Stammersdorfer Straße einen Heurigen. Er errichtete dort eine kleine Bühne, auf der Musiker und Kabarettisten – darunter die Spitzbuam – auftraten. Seine Tochter, Barbara Steinbatz, die den Betrieb übernahm, heiratete den Winzer Fritz Wieninger (* 1936), woraufhin er als Weingut Wieninger weitergeführt wurde. In Stammersdorf ist seit 2014 der Steinbatzweg nach Edmund Steinbatz benannt.
Barbara und Fritz Wieninger begannen bereits in den 1960er Jahren mit der Flaschenfüllung von Qualitätsweinen. Sie zählen somit zu den Pionieren des jüngeren Qualitätsweinbaus in Wien. Als deren Sohn Fritz Wieninger (* 16. Juli 1966) im Jahr 1987 die Kellerverantwortung übernahm, setzte er die Produktion von anspruchsvollen Qualitätsweinen verstärkt fort. Schon wenige Jahre nach seinem Einstieg in den Betrieb wurde er zum „Falstaff-Winzer des Jahres“ gekürt. Es folgte eine Reihe von Landessiegen und sonstigen Prämierungen.
Im Jahr 2013 wurde in Stammersdorf das neu gestaltete Weingut eröffnet. 2014 übernahm Wieninger den Wiener 20-Hektar-Betrieb Hajszan-Neumann.
Das Weingut Wieninger ist Mitglied der Gruppe WienWein sowie der österreichischen Winzervereinigungen Tu felix Austria und Premium Estates of Austria. Der Heurigenbetrieb wird heute von Fritz Wieningers Bruder Leo Wieninger geführt.
Die Rebfläche umfasst 45 Hektar (Stand 2013), dazu zählen einige der bedeutendsten Lagen Wiens am Nußberg. Im Jahr 2005 übernahm Wieninger mit der Riede Preussen des Schottenstiftes einen Weingarten historischer Dimension. Des Weiteren zählen zu der Weinbaufläche Wieningers ein Gemischter Satz in der Riede Rosengartl, ein Grüner Veltliner-Weingarten am Fuße des Nußbergs und eine der ausgezeichnetsten Lagen Wiens, die Riede Kaasgraben – ein einzelner, uralter Veltliner-Weingarten. Aus diesem Weingarten kam 2005 der laut Gault-Millau wahrscheinlich beste Grüne Veltliner, den Wiener Boden je hervorbrachte, der Grüne Veltliner Nußberg. Auf dem Bisamberg verfügt Wieninger über rund 30 Hektar Weinbaufläche.
Die Bewirtschaftung der Weingärten erfolgt nach biodynamischen Richtlinien. Der Anteil der Weißweine beträgt 69 Prozent, jener der Rotweine 30 Prozent, jener der Süßweine 1 Prozent (Stand 2013). Unter den Rotweinen ist Wieningers Pinot Noir bemerkenswert; er zählt österreichweit zu den herausragenden Sortenvertretern.
Im Jahr 2006 gründeten die zu jener Zeit bedeutendsten vier Wiener Winzer Fritz Wieninger, Rainer Christ (Großjedlersdorf), Richard Zahel und Michael Edlmoser (beide Mauer) zwecks Beförderung der Wiener Weinqualität und zur Propagierung des Wiener Gemischten Satzes die Winzervereinigung WienWein. Fritz Wieninger ist seit der Gründung Präsident von WienWein. Im Jahr 2010 wurde die Gruppe um die beiden Betriebe Weingut Wien Cobenzl und Mayer am Pfarrplatz erweitert. Richard Zahel trat 2011 aus der Winzervereinigung aus. Im Jahr 2014 kam als neues Mitglied Thomas Huber vom Weingut Fuhrgassl-Huber hinzu.