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Abassia Rahmani aus Wila wurde am Donnerstagabend im Casinotheater zur Sportlerin des Jahres der Stadt Winterthur erkoren. Sie stand als erste Behindertensportlerin zur Wahl. Rahmani, deren beide Unterschenkel aufgrund einer Viruserkrankung vor rund acht Jahren amputiert werden mussten, gewann 2016 Bronze an der paralympischen Leichtathletik EM in Italien über 100 Meter. Kurz darauf gelang ihr an den Paralympics in Rio der 4. Rang über 200 Meter. Der Wilemerin, die in der Leichtathletikvereinigung (LV) Winterthur trainiert, bedeutet die neuerliche Ehrung sehr viel: «Eine sehr schöne Anerkennung für all das harte Training», wird die 24-Jährige im «Landboten» zitiert. Wegen ihres erfolgreichen Debüts an der EM und an den Paralympics in Rio wurde sie von Swiss Paralympic bereits zur Newcomerin des Jahres erkoren. Als Nächstes steht im Juli die WM in London bevor.