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Das Start-up «kitepride» in Tel Aviv beschäftigt Frauen und Männer, welche aus der Zwangsprostitution herausgefunden haben oder früher Opfer von Menschenhandel waren. Aus Kite-Schirmen stellen sie als Upcycling-Produkte Taschen, Rucksäcke, Laptop-Hüllen und Beutel her.
Gegründet wurde das Unternehmen von Matthias und Tabea Oppliger, welche sich seit Jahren gegen Menschenhandel einsetzen und seit 2014 in Israel leben. Tabea erzählt, dass die Menschen, welche bei «kitepride» arbeiten, früher nicht mehr über sich selbst bestimmen konnten, fremdbestimmt waren und ihre Würde verloren. Indem sie Arbeit erhalten, werden sie integriert und erhalten Würde zurück.