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Der heutige Beitrag unserer Serie "Was wurde aus" handelt vom Schweizer Fussballer Stéphane Chapuisat.
Sie erinnern sich an den Fussballspieler, der von 1991 bis 1999 bei Borussia Dortmund Karriere machte? Chapuisat gilt als der beste Fussballer des Landes und im Laufe seiner Fussballkarriere erzielte der Schweizer als ausländischer Spieler über 100 Tore.
Stéphane Chapuisat wurde am 28. Juni 1969 in Lausanne im Sternzeichen des Krebses geboren. Vor seiner Karriere als Fussballspieler absolvierte der Schweizer eine Ausbildung zum kaufmännischen Angestellten in einem Treuhandbüro. Wie bereits sein Vater, der Fussballer Pierre-Albert Chapuisat, begann Stéphane seine Karriere 1987 bei Lausanne-Sports. Es dauerte nicht lange und er führte die Torschützenliste an und debütierte in der Schweizer Fussballnationalmannschaft. 1991 wechselte Chapuisat zu Bayer 05 Uerdingen in die deutsche Bundesliga. Eine schwere Verletzung und der Abstieg des Vereins zwangen den Fussballer, nach einem halben Jahr nach Borussia Dortmund zu wechseln. Im ersten Jahr schoss Chapuisat in 37 Spielen 20 Tore und war schnell der Publikumsliebling. Mit seinen Toren belegte er den zweiten Platz in der deutschen Torschützenliste und verhalf der Borussia zur Vize-Meisterschaft.
Ein Kreuzbandriss im Frühjahr 1995 verhinderte, dass Chapuisat an der Europameisterschaft 1996 mit der Nationalmannschaft der Schweiz teilnahm. 1997 kam der Höhepunkt: Der Schweizer gewann mit seinem deutschen Verein die UEFA Champignons League, indem sie Juventus Turin mit 3:1 im Münchner Olympiastadion schlugen. In den Folgejahren wurden die Tore etwas weniger. Bis zu seinem letzten Jahr 1998/1999 bei Borussia Dortmund schoss er 8 Tore und lieferte 3 Vorlagen. Anschliessend wechselte er zu den Grasshoppers Zürich, bei denen er bis 2002 spielte. In diesem Jahr wechselte Chapuisat zu den Young Boys Bern und wurde in der darauffolgenden Saison 2003/2004 Vize-Meister. Im Jahr 2006 gab der bekannte Fussballer sein Karriereende bekannt.
Was macht Stéphane Chapuisat heute?
Heute ist der Schweizer Familienmensch, technischer Leiter und Stürmertrainer bei den Young Boys Bern. Seine gewonnene Popularität kommt ihm bei karitativen Zwecken zugute. Der ehemalige Stürmer ist seit 2007 FIFA-Botschafter für die SOS-Kinderdörfer und setzt sich für Kinder in Not ein.
Foto: Von Christophe95 - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31477883
In unserem nächsten Beitrag erfahren Sie mehr über Alois Liechteinstein.