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Die Swisscom hat diese Woche bekanntgegeben, dass Mitbewerber für die letzte Meile 31 Franken (33.40 inkl. MwST.) pro Monat berappen sollen. Sunrise hat nun in einer Miteilung die angekündigten Preise als "unrealistisch" bezeichnet, allein schon angesichts dessen, dass der heutige Preis 25.25 Franken beträgt. Zudem liege der Preis massiv über dem europäischen Durchschnitt von rund 17 Franken. Der nun festgelegte Preis würde bedeuten, dass "der Endkundenpreis der Swisscom-Mitbewerber massiv höher als die heute bei Swisscom fälligen 25.25 Franken angesetzt werden müsste." Deshalb werden dieses Szenario als unrealistisch bezeichnet. Die Swisscom habe schon früher ähnliches Verhalten an den Tag gelegt, beispielsweise bei der Aufschaltgebür neuer Festnetzkunden. "Statt 4.95 Franken hat Swisscom bis zur Korrektur durch die zuständigen Behörden 23.50 Franken in Rechnung gestellt. Die heutige Preisankündigung erstaunt vor diesem Hintergrund nicht." Trotzdem wolle man mit der Swisscom verhandeln, so Sunrise. Mit einer Einigung sei jedoch nur "im Falle einer substanziellen Preisreduktion zu rechnen." Und weiter: "Falls keine Einigung zustande kommt, werden die zuständigen Behörden (Eidgenössische Kommunikationskommission) entscheiden, welche Preise gerechtfertigt sind."
Zudem prangert Sunrise an, dass die Swisscom sich weigert, ein Bitstream-Angebot zu unterbreiten, obwohl dies der klare Wille des Parlaments sei. " Die zuständigen Behörden werden entscheiden, ob dieses Vorgehen rechtens ist", so Sunrise zum Abschluss.
(mw)