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Andrej kommt aus einer auseinandergerissenen Familie – sein Vater hat seine Frau und seinen Sohn verlassen, als er erst 6 war. Die mit Andrej zur Zeit lebenden Angehörigen – Mutter Natalja (geb. 1960) und Grossmutter Elisaweta (geb. 1930) – sind gesundheitlich schwach. Natalja hat Probleme an der Schilddrüse und braucht wegen der Verschlimmerung eine dringende Operation. Elisaweta leidet an einer Alterskrankheit, einer Gelenkentzündung. Momentan können sie kein Haushaltsbudget erstellen. Die Krankheiten drücken die verarmte Familie nach unten und nehmen ihnen die allerletzten Mittel.
Andrej ist jetzt im zweiten Semester seines Designstudiums. Der Junge hat grosse Fertigkeiten im Malen, seine Lieblingsbeschäftigung macht ihm immer Spass. Die ständigen Sorgen betrüben aber seine Begeisterung und lenken ihn von seinem Hobby ab. Um zukünftige Pläne schmieden zu können und den Zustand seiner Verwandten zu verbessern, hofft Andrej demütig auf die Aufmerksamkeit der Schweizer Spender.
Die von Schweizern geleistete materielle Unterstützung war die Lösung für die meisten Probleme, die Andrej und seine Familie hatten, leider allerdings nur kurzweilig. Die von den Spenden erworbenen Arzneien für die kranke Mutter und die angeschlagene Grossmutter sind nun aufgebraucht. Die Kleidung, die der Junge für sich besorgt hat, ist für die kommende Saison nicht warm genug. Da das gesamte Familieneinkommen für Lebensmittel und andere elementare Ausgaben gebraucht wird, vertraut Andrej auf das weitere Entgegenkommen der schweizerischen Wohltäter.