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Die Sojus-Kapsel dockte planmässig an der Station an, wie die Flugleitzentrale bei Moskau der Agentur Tass zufolge mitteilte. Auf der ISS leben und arbeiten seit dem Jahr 2000 dauerhaft Menschen. An dem fliegenden Forschungslabor rund 400 Kilometer über der Erde beteiligt sich neben den Raumfahrtbehörden Russlands, der USA, Japans und Kanadas auch die Europäische Raumfahrtagentur Esa.
Die Zukunft der Station ist ungewiss. Bis 2024 haben Russland und die USA den Betrieb bestätigt, eine Zusage der Esa wird bei der Ministerkonferenz im Dezember erwartet. Über das Vorgehen nach 2024 wird debattiert.
Pesquet, Nowizki und Whitson waren in der Nacht zum Freitag vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet. Sie sollen etwa ein halbes Jahr im Erdorbit bleiben. Sie verstärken zwei Russen und einen Amerikaner auf der ISS. Der 38-jährige Pesquet wird in Frankreich als Held gefeiert. Er ist ausgebildeter Pilot und Ingenieur, es ist sein erster Raumflug. Sein Kollege Nowizki fliegt zum zweiten Mal zur ISS, für Whitson ist es das dritte Mal.
(SDA)