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Im Forschungszentrum Jülich werden pro Jahr ca. 170.000 Liter Flüssig-Helium (LHe) benötigt. Der Einkauf solch grosser Mengen ist unwirtschaftlicher als die Wiederverflüssigung des gebrauchten LHe, daher sind viele Experimente der Wissenschaftler an ein weitverzweigtes Helium-Rohrleitungsnetz angeschlossen. Das verdampfte Flüssig-Helium wird an den Experimenten aufgefangen und durch das Rohrleitungssystem zur Verflüssigung zurückgeleitet. Hier wird das gasförmige Helium in Gasometern zunächst gespeichert. In mehrstufigen Filter- und Reinigungs-Prozessen wird das gespeicherte Helium anschliessend wieder verflüssigt, in Tanks gefüllt und steht dann zur Verfügung.
Der hohe Bedarf an Helium bewegte das Forschungszentrum Jülich zum Erwerb der Standardanlage L140 der Linde Kryotechnik AG, die im Herbst nächsten Jahre ihren Dienst aufnehmen wird.