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Fürsorge- und Vormundschaftsbehörde
Die Sozial-/Fürsorgebehörde entscheidet über Unterstützungsmassnahmen für Personen, die nicht in der Lage sind, für ihren Lebensunterhalt aufzukommen. Das kantonale Sozialhilfegesetz legt die Voraussetzungen für die Unterstützungsleistungen fest. Die Sozial-/Fürsorgebehörde stützt sich bei ihren Entscheiden auf die Abklärungen und Anträge der Sozialberatung.
Die Vormundschaftsbehörde befasst sich mit Menschen, die aus bestimmten Gründen Unterstützung in ihrer Lebensführung benötigen. Dazu können betagte Menschen gehören, psychisch Kranke, Menschen mit Suchtproblemen, Menschen, die ihr Geld nicht einteilen können, Menschen mit einer geistigen Behinderung sowie solche, die selber eine vormundschaftliche Massnahme wünschen. Zu den vormundschaftlichen Massnahmen gehören die Vormundschaft, die Beiratschaft und die Beistandschaft sowie die Fürsorgerische Freiheitsentziehung.