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Seit der Markteinführung 1979 wird der Mercedes-Benz G ununterbrochen produziert. Doch das allein macht den einstigen Militär-Asket nicht einzigartig. Beispielsweise sind die S-Klasse und vor allem die SL-Klasse deutlich ältere Baureihen. Doch während andere Mercedes Baureihen viele verschiedene Modelle hervorbringen, ist das Design der Mercedes G-Klasse optisch grundlegend gleich geblieben. Und das, obwohl die Grundversion des Autos (Fünftürer, langer Radstand) technisch stark variiert worden ist, beispielsweise auch als Dreitürer und Cabrio (kurzer Radstand) sowie in Versionen mit sechs Rädern (AMG), Portalachsen und 450 mm Bodenfreiheit und sogar als Sondermodell Landaulet gebaut worden ist.
Die erste G-Klasse Landaulet war übrigens der als «Papamobil» berühmt gewordene G 230 mit Vierzylinder-Motor. Gebaut für den Deutschland-Besuch von Papst Johannes Paul II im Jahr 1980, nur ein Jahr nach der Markeinführung. Für den Österreichbesuch des Papstes 1983 war der spezielle Mercedes-Benz als Puch G präsentiert worden, weil die G-Klasse damals als Gemeinschaftsprodukt von Mercedes und Steyr-Daimler-Puch entstanden sowie produziert und in Österreich als Puch vertrieben worden war.
Ein weiteres frühes Highlight in der Karriere des Mercedes G war der Gewinn der Rally Paris-Dakar 1983. Mit einem Mercedes-Benz 280 GE gewannen Rennfahrer Jacky Ickx und sein Beifahrer, der Schauspieler Claude Brasseur, die härteste Rallye der Welt.