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Es gibt zahlreiche Art von Kopfschmerzen. Zu den häufigsten Formen zählen „Spannungskopfschmerzen“ und Migräne.
Spannungskopfschmerzen sind harmlos, können aber grosse Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen haben. Diese Form der Kopfschmerzen betrifft meistens beide Schädelhälften und fühlt sich an wie der Druck beim Tragen eines Helms, meistens am Hals und an den Schläfen. Diese Kopfschmerzen können in Wellen auftreten und 30 Minuten bis mehrere Tage lang anhalten, manchmal aber auch chronisch werden. Bei Personen, die unter dieser Art Kopfschmerzen leiden, finden sich oft auch Muskelverspannungen am Schädel oder am Nacken.
Die zweithäufigste Ursache für Kopfschmerzen ist die Migräne. Diese Schmerzen können mehrere Stunden bis drei Tage lang anhalten. Die Schmerzen treten meistens nur in einer Schädelhälfte auf, werden als Schläge wahrgenommen und verschlimmern sich bei Anstrengung und bei Lichteinfall. Migräneanfälle können auch mit Brechreiz einhergehen.
Die Ursachen für Kopfschmerzen sind vielfältig: Stress, Übermüdung, Alkohol, Schlafmangel, Muskelverspannungen am Schädel und am Nacken, Sehstörungen und bei Frauen Hormonschwankungen im Laufe des Menstruationszyklus. Es gibt auch schwerwiegende Ursachen, die glücklicherweise selten sind und die Begutachtung durch Ihren Hausarzt erforderlich machen.
Jeder Kopfschmerzpatient sollte verstehen, welche Situationen die Schmerzen bei ihm auslösen, um sie wenn möglich zu vermeiden.
Gegen Kopfschmerzen gibt es schematisch gesehen zwei Arten der Behandlung. Die erste besteht natürlich darin, die Ursache der Schmerzen, sofern diese ermittelt werden kann, zu beseitigen. Patienten, die aufgrund von Stress unter Migräne leiden, sollten zum Beispiel Entspannungsübungen und Erholung in Betracht ziehen.
Der zweite Weg zur Linderung der Kopfschmerzen besteht in der Einnahme von Schmerzmitteln. Die am häufigsten verwendeten sind Paracetamol (Dafalgan, Panadol etc.) und „Entzündungshemmer“, zum Beispiel Ibuprofen. Bei Migräne kann der Arzt auch ein Medikament gegen Übelkeit (Domperidon, Motilium) verschreiben. Achtung: Schwangere dürfen keine Entzündungshemmer einnehmen.
Wie kann ich Kopfschmerzen vermeiden?
Wie oben erwähnt sollten die Patienten versuchen, die Mechanismen zu verstehen, die ihre Kopfschmerzen hervorrufen. Bei einer Person können auch mehrere Ursachen vorliegen. Sie zu erkennen, bedeutet, sie auch beheben zu können: ausreichende Flüssigkeitszufuhr (1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüsste Getränke täglich), ausgewogene Ernährung, Verringerung oder Einstellung des Alkoholkonsums, Entspannung, ausreichender Schlaf etc.
Personen, die häufig unter Kopfschmerzen leiden, sollten darauf achten, nicht zu viele Medikamente einzunehmen, da eine häufige Einnahme von Schmerzmitteln paradoxerweise Kopfschmerzen verursachen kann.
In bestimmten Situationen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen: Kopfschmerzen, die sich anders als Ihre üblichen Schmerzen anfühlen, Kopfschmerzen, die sich mit Medikamenten nicht lindern lassen, die nach einem Schlag auf den Kopf auftreten, zusammen mit Fieber oder arteriellem Bluthochdruck auftreten etc.
Weitere Infos zu Spannungskopfschmerz und Migräne erhalten Sie auf der Website der Weltgesundheitsorganisation. Infos zu Migräne finden Sie auch auf der Website von der Schweizer Kopfwehgesellschaft oder in einem Video auf Französisch im medizinischen Atlas des CHUV. Allgemein Information bezüglich Kopfschmerzen finden sich auch in der Sendung von SRF1 (4 Minuten) mit Dr Adrian Grundler oder in einem Video (1 Minute) von Gesundheit-heute