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Phasenwechselmaterialien (PCM: Phase-Change-Material) sind Stoffe die bei einer bestimmten Temperatur vom festen in den flüssigen Zustand wechseln – also schmelzen.
Während dieses Schmelzprozesses nimmt das Material grosse Mengen von thermischer Energie auf, ohne sich dabei merklich selbst zu erwärmen.
GLASSX verwendet Kalziumchloridhexahydrat (CaCl2 6H2O), ein ungiftiges Salz, dessen Schmelzpunkt genau bei Raumtemperatur liegt. Erwärmt sich der Raum im Sommer über diese Temperatur hinaus, schmilzt das PCM und entzieht dabei dem Raum die Wärme, die sonst zu einer Überhitzung führen würde. Durch die Positionierung in der Aussenfassade nimmt das PCM nicht nur interne Wärmelasten über Konvektion auf, sondern auch den externen Energieeintrag durch Strahlung. Das PCM lässt dabei einen grossen Teil des sichtbaren Lichts passieren, absorbiert aber Infrarot-Strahlung fast gänzlich.
Wenn nach etwa 8 Stunden das gesamte Material geschmolzen ist, gehen die Aussentemperaturen meist schon wieder unter den Schmelzpunkt zurück und das PCM beginnt in der kühleren Nachtluft zu kristallisieren. Bis zum Morgen ist das PCM wieder komplett fest und der Zyklus beginnt von Neuem.