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“Vor dem Hintergrund der heutigen Flüchtlingswelle ist es hilfreich zu wissen, dass auch wir Schweizer vor nicht allzu langer Zeit in einer ähnlichen Position waren”, hatte Sallin im Vorfeld zum “Blick” gesagt.
Am Samstag war sie nun vor Ort in der Stadt Nova Friburgo, die 1818 von ausgewanderten Freiburgern gegründet worden war. Dort fand gerade das Schokoladenfestival statt, und die Miss Schweiz konnte sich nicht nur im Museum über Details der Auswanderer informieren, sondern auch vor Ort hergestellten Käse und Schokolade degustieren.
“Ich kannte die Geschichte der ausgewanderten Bauern schon lange”, sagte Sallin zur Nachrichtenagentur sda. Der Grund: In Belfaux FR, wo sie herkommt, führte ihr Weg zum Vitaparcours durch den “Chemin du Brésil”. Ihre Tante habe ihr dann die überlieferten Geschichten aus dem 19. Jahrhundert weitergegeben.
Vor ihrem Besuch in Nova Friburgo anlässlich der Olympischen Spiele hat Lauriane Sallin recherchiert – und ist in einem alten Artikel in den “Freiburger Nachrichten” auf ein Bild ihres Urgrossvaters gestossen, der den Journalisten Auskunft über die Auswanderer gab. An Lauriane konnte er allerdings nichts direkt weitergeben – er starb noch vor ihrer Geburt.
(SDA)