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Im peruanischen Teil des Amazonas engagiert sich seit den 90er-Jahren die Kooperative ACOPAGRO für hochwertigen Kakao-Anbau. Der Kakao sollte den damals in der Region vorherrschenden Koka-Anbau ersetzen und so der Gewalt entgegenwirken, die mit dem Koka-Anbau einherging. Ein Engagement mit Erfolg. Heute sind Koka und Gewalt verschwunden, Agroforstsysteme mit ökologisch angebautem Kakao dominieren die Region.
Die Kooperative ACOPAGRO, von der HALBA ihren peruanischen Kakao bezieht, hat zusammen mit PurProjet und lokalen Partnern ein CO2-Kompensations-Projekt initiiert, um den Amazonasregenwald vor Abholzung zu schützen. Für den Verkauf von CO2-neutraler Schokolade, die HALBA für interessierte Kunden produziert, werden in den Kakao-Kooperativen ACOPAGRO und Oro Verde Bäume gepflanzt. Dank des Projekts in der nur per Boot erreichbaren Alto-Huayabamba-Region können insgesamt 380 000 Hektar Regenwald erhalten werden.
Dieses Klimaschutz-Projekt, das nach dem bekannten Verified Carbon Standard zertifiziert ist, fördert nicht nur die Biodiversität und die Regeneration der Böden, sondern bietet den Bauern auch eine neue Einkommensquelle: Die Kooperative kann das gebundene CO2 im internationalen Emissionshandel verkaufen, denn durch die Edelhölzer werden rund 700 000 Tonnen CO2 gespeichert. Auch HALBA kompensiert in diesem Projekt Emissionen für Schokoladenprodukte, die das «Carbon Neutral Product»-Label tragen. Dafür berechnen wir die CO2-Fussabdrücke der jeweiligen Produkte und lassen diese von der anerkannten Stiftung myclimate validieren.