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Laut der Ausgabe 2004 des "Energy Outlook" wird der gesamte weltweite Energieverbrauch gegenüber dem Referenzwert von 2001 bis 2025 um 54% steigen. Nicht unerwartet werden die grossten Zuwachsraten in Asien zu verzeichnen sein. Erdöl bleibt laut EIA die dominierende Energiequelle, doch wird das Erdgas die Kohle endgültig vom zweiten Platz verdrängen. Der Kohleneinsatz wird stagnieren, aber für die Stahlgewinnung und die Stromerzeugung die wichtigste Energiequelle bleiben. Im Voraussagezeitraum soll sich der Strombedarf fast verdoppeln und 23'072 Mrd. kWh erreichen.
Die Stromerzeugungskapazität aller Kernkraftwerke weltweit wird bis 2025 um 5% mehr ansteigen, als die EIA noch letztes Jahr angenommen hatte: 2025 sollen Kernkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 385'000 MW rund 2906 Mrd. kWh elektrische Energie liefern. Gründe für die höhere Schätzung sind laut EIA die Leistungserhöhung vieler Einheiten sowie die tendenziell längere Lebensdauer. Den grossten Zuwachs an Kernkraftwerkskapazität werden laut EIA China, Indien, Japan, Südkorea und Russland verzeichnen. In den USA werde die Gesamtleistung des Nuklearparks von heute 98'298 MW bis 2025 auf 102'600 MW steigen, denn wegen den deutlich höheren Gaspreisen werde bis dahin kein Kernkraftwerk vorzeitig stillgelegt. Im Energy Outlook 2003 war die EIA noch von 99'600 MW ausgegangen. Auch in Europa werde die Gesamtleistung der Kernkraftwerke im kommenden Jahrzehnt noch auf rund 125'000 MW ansteigen, dann aber bis 2025 rasch auf 93'000 MW zurückfallen, wenn die deutschen Ausstiegspläne nicht revidiert würden und nur Finnland sowie Frankreich neue Einheiten bauen sollten. Im Gegensatz dazu sieht die EIA jetzt einen starken Zuwachs auf 21'000 MW bis 2025 in Russland voraus. Relativ noch höher wären die Wachstumsraten in Japan, China und der Dritten Welt.
Der ganze Bericht mit Voraussagen über die Entwicklung der Energieintensität der Wirtschaft sowie die Entwicklung der Treibhausgasemissionen und mit Grafiken ist auf dem Internet einzusehen.
Quelle
P.B. nach EIA International Energy Outlook 2004 Highlights, 14. April 2004