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Die Stadt Kilwa war der Angelpunkt des ostafrikanischen Teils der seit dem Altertum viel befahrenen interkontinentalen Handelsseeroute von Moçambique über Kilwa, Mombasa, Malindi, Mogadischu nach Oman, an den Persischen Golf und weiter nach Südindien bis hin nach China. Imposante Ruinen aus Korallensteinen erinnern an den alten Glanz: etwa noch zu sehen der grösste vorkoloniale Palast Afrikas südlich der Sahara, die Kuppeln der Grossen Moschee, die eigenartigen Pfeiler auf manchen Gräbern und viele weitere von dichten Mangrovenwäldern umgebene Zeugnisse älterer Zeiten. Immer wieder kommt es bei einer Reise in diesen Gebieten zu angenehmen und anregenden Begegnungen mit der freundlichen Suaheli-Bevölkerung. Die Insel Sansibar hatte ebenfalls Anteil an diesem damals weltumspannenden Handel mit dem Gold Simbabwes, mit Elfenbein und seit dem 19. Jahrhundert auch mit Sklaven aus dem Innern Afrikas.
Der Autor bietet eine repräsentative Auswahl seiner Aufnahmen, kommentiert sie knapp und gibt zahlreiche Hinweise auf die wechselvolle Vorgeschichte des heutigen Staates Tansania.