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Rehabilitation
Bis heute fehlt eine bundesrechtliche Definition von «Rehabilitation», die für die Kantone bei der Spitalplanung und Leistungsauftragsvergabe massgebend wäre. Tatsächlich unterscheidet sich das Verständnis von «Rehabilitation» unter den Kantonen. Das führt dazu, dass die Anforderungen an Rehabilitationskliniken sowie die Leistungsaufträge im Bereich der Rehabilitation nicht in allen Kantonen gleich ausgestaltet sind.
Gleichzeitig stützen sich die Kantone bei der Rehabilitationsplanung nicht auf eine einheitliche Planungssystematik ab. Dadurch wird die Koordination unter den Kantonen erschwert und ein Vergleich der verschiedenen Spitallisten ist schwierig, ebenso eine statistische Datenauswertung, da die Leistungsgruppen in den einzelnen Kantonen unterschiedlich definiert und dementsprechend mit unterschiedlichen Anforderungen hinterlegt sind.
Am 20. Mai 2021 hat die Plenarversammlung der GDK daher beschlossen, dass in der GDK Vorschläge für ein überkantonal einheitliches Verständnis von «Rehabilitation» (inkl. Mindestanforderungen im Bereich der Qualität) sowie eine einheitliche Planungssystematik erarbeitet werden sollen. Die entsprechenden Arbeiten sind angelaufen.