Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03587.jsonl.gz/2106

Wie Clint Eastwood aus dem Tunnel tritt und im Auftrag von Chrysler die Amerikaner anknurrt: „..die Welt wird das Geheul unserer Motoren hören.“ gefällt nicht allen, wohl aber Fiat-Chef Sergio Marchionne, dessen Chrysler-Division deutlich besser läuft als das Stammhaus Fiat in Turin. Im US-Wahlkampf brauchen Mitt Romney und seine Republikaner eine schlechte Stimmung im Land, um Barack Obama und dessen Demokraten aushebeln zu können. Wenn Clint Eastwood nun für den Chrysler-Standort Chicago wirbt, ist dies exzellente Werbung, weil sie auf der Ebene der Public Affairs Wirkung entfaltet. Wer die Wahlen gewinnt, dürfte „Dirty Sergio“ gleichgültig sein, er ist Italio-Kanadier.