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Thermische Solaranlagen sind eine Technologie, die die direkte Umwandlung der Sonnenenergie in Wärmeenergie ermöglicht, die zur Erwärmung des Brauchwassers genutzt wird.
Thermische Solaranlagen basieren auf einer recht einfachen Technologie: Der Kollektor wandelt die Sonnenenergie in Wärme um, die über die Wärmeträgerflüssigkeit zu einem Wärmetauscher transportiert wird.
Das zentrale Element von Sonnenkollektoren ist derAbsorber, eine dunkle, mit speziellen Beschichtungen versehene Metallplatte, unter der die Röhren hindurchlaufen. Er ist der Absorber, der die Sonnenstrahlung in Wärme umwandelt. Eine Glasabdeckung und eine Wärmedämmung auf der Rückseite sorgen dafür, dass keine Wärme verloren geht. Im Absorber zirkuliert Wasser, das die Wärme über einen Wärmetauscher an denSpeicher abgibt, so dass die Wärme zur Erwärmung von Haushalts- und Brauchwasser oder für die Zentralheizung genutzt werden kann.
In sonnenarmen Zeiten wird das Warmwasser automatisch durch eine Zusatzheizung bereitgestellt. Um Probleme bei kalten Außentemperaturen zu vermeiden, enthält der geschlossene Kreislauf der Solarkollektoren Frostschutzmittel. Bei einigen Vakuummodellen, die mit Wasser betrieben werden, wird die Bildung von Eis verhindert, indem die Flüssigkeit ohne Wärmeverlust leicht in Bewegung gehalten wird.
Jede solarthermische Anlage wird durch einen Speicher ergänzt, der es ermöglicht, Wärme zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben. So hat z.B. bei einer Warmwasseranlage für ein Einfamilienhaus der Speicher ein Volumen von ca. 300 bis 500 Litern, bei solaren Heizungsunterstützungssystemen vergrößert sich dieses Volumen; hier wird der Warmwasserbereiter oft in den Warmwasserspeicher für die Heizung integriert.