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Ein neuer (Blick-)Winkel für Villigen
Im Zeitalter der Modernisierung wird manche Gemeinde mit der Frage konfrontiert, was mit leerstehenden historischen Liegenschaften geschehen soll. Eine solche Immobilie befindet sich im Besitz der Gemeinde Villigen, im Kanton Aargau.
Sinéad Bauder & Loredana Berger, 2021
Bachelor Thesis, Gemeinde Villigen
Betreuende Dozierende: Miriam Christ
Keywords: Vertriebs-/Betriebskonzept, Ideenkatalog, Analyse, Machbarkeitsprüfung
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Die Liegenschaft Winkel besteht aus Schulhausgebäude und Turnhalle und ist grösstenteils unbenutzt. Dieses Gebäude soll wieder zum Leben erweckt werden und in neuem Glanz erstrahlen. Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Ausarbeitung eines Ideenkataloges mit einer Handlungsempfehlung, anhand welcher die Gemeinde Villigen ein Konzept spezifizieren und umsetzen kann. Der Spielraum der Liegenschaft wird analysiert und die Ideen entsprechend auf die Machbarkeit geprüft, um die Liegenschaft werterhaltend besser auszulasten.
Die Bevölkerung wurde für Ideen mit qualitativen Kurzgesprächen einbezogen. Die Gesprächspersonen wurden mit einer Stakeholderanalyse gefiltert. Mit den Erkenntnissen aus Gesprächen und Brainstorming der Studierenden wurde ein Ideenkatalog erstellt. Dieser wurde mit einer Nutzwertanalyse bewertet und gefiltert. Die sechs bestbewerteten Ideen wurden anhand einer SWOT-Analyse genauer betrachtet und erläutert. Im Rahmen eines Workshops wurden drei Ideen diskutiert. Diese wurden mit einer verfeinerten Nutzwertanalyse bewertet, um die Ergebnisse in die Handlungsempfehlung einfliessen zu lassen.
Für eine sukzessive Implementierung des Konzeptes wurden die Empfehlungen in vier Szenarien anhand Renovations- und Investitionsgrad unterteilt. Diese können aufbauend sowie einzeln betrachtet werden. Des Weiteren wurden grobe Promotionsvorschläge abgegeben, wie die entsprechenden Angebote innerhalb eines Szenarios kommuniziert werden können.
Szenario 0, die Liegenschaft wird im aktuellen Zustand verwendet. In Szenario 1 werden die Räumlichkeiten durch einen moderaten Renovationsaufwand so um- oder ausgestaltet, um die Attraktivität einzelner Angebote wie die Vermietung von Atelier-/ Büroräumlichkeiten sowie Tagesstrukturen oder Randstundenbetreuung zu steigern. Zur Angebotserweiterung werden bei Szenario 2 weitere Renovations- und Investitionsaufwände durchgeführt, um unter anderem die Barrierefreiheit und die Zugänglichkeit der Angebote auf allen Etagen zu gewährleisten. Mit Szenario 3 wird der grösste Renovations-/Investitionsaufwand angestrebt.
Mit dem Ausbau des Estrichs zu einer modernen, nutzbaren Räumlichkeit sowie der Restaurierung erhaltenswerter Strukturen, wird das volle Potenzial, sprich die Auslastung/Vermietung, der Liegenschaft angestrebt.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Fachbereich der Arbeit: Strategie, Marketing & Kommunikation
Vertraulichkeit: öffentlich