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Nach dem verlorenen Startsatz fand der 19-Jährige besser ins Spiel und nahm seinem 24-jährigen Kontrahenten im zweiten Aufschlagspiel erstmals den Service ab. Stricker verteidigte den Vorsprung in der Folge gut und wehrte bis zum Satzgewinn nicht weniger als sieben Breakmöglichkeiten ab.
Der dritte Durchgang verlief lange ausgeglichen, wobei sich beiden Spielern Chancen auf einen Servicedurchbruch boten. Dem Schweizer, aktuell die 204 der Weltrangliste, gelang beim Stand von 5:5 dann das erste Break, womit sich die Möglichkeit eröffnete, das Match bei eigenem Aufschlag zu beenden. Stricker zeigte indes erstmals Nerven und gab den Vorteil postwendend wieder aus der Hand. Im Tie-Break stellte er den Sieg aber schliesslich nach knapp zweieinhalb Stunden und begünstigt durch einige Fehler des in der Weltrangliste um 38 Ränge schlechter klassierten Amerikaners doch noch sicher.
Damit steht Stricker zum zweiten Mal innert Wochenfrist in einem Final auf der Challenger Tour und hat die Chance auf seinen zweiten Einzel-Titel auf dieser Stufe nach dem Triumph im März 2021 in Lugano.
Und wie schon vor einer Woche in Columbus trifft er am Sonntag auf den Japaner Yoshihito Nishioka (ATP 123). Das letzte Duell mit dem 26-Jährigen war eine deutliche Angelegenheit. Nishioka gewann in Columbus in 78 Minuten 6:2, 6:4.