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In diesem Gebiet leben hunderte arme Familie in Hütten. Mehr als ein Dutzend Behausungen seien zerstört worden, hiess es. Polizei und Armee halfen rund 6000 Menschen, die von den Flammen bedrohten Gebiete zu verlassen. Kurze Zeit später kehrten einige Betroffene aber bereits wieder in ihre Häuser zurück.
Der Leiter der Nationalen Katastrophenschutzbehörde Onemi, Ricardo Toro, erklärte, durch den Brand sei niemand verletzt oder getötet worden. Die Flammen hatten sich binnen weniger Stunden auf 230 Hektar Land ausgebreitet.
Zur Unterstützung der Löscharbeiten sollten weitere Feuerwehrleute und Löschhelikopter in das Brandgebiet geschickt werden. Viña del Mar und Valparaíso wurden in Alarmzustand versetzt. In Viña del Mar fiel am Montag der Unterricht aus.
Im Januar hatten im Zentrum und im Süden Chiles schwere Waldbrände gewütet. Dabei wurden hunderttausende Hektar Land zerstört und elf Menschen getötet. Waldbrände sind in Chile keine Seltenheit. In den vergangenen Monaten waren die Feuer infolge einer Dürre aber besonders verheerend.
(SDA)