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Es gibt verschiedene Formen der Entbindung. Wenn Ihre Schwangerschaft normal verläuft und Sie gesund sind, können Sie auswählen, wie Sie entbinden möchten. Ihre Wahl hängt allerdings von den bestehenden Ressourcen in Ihrem Spital oder Ihrer Region ab und natürlich von dem Rat Ihres Arztes. Sprechen Sie mit Ihrem Partner und Ihrem Arzt darüber und vergessen Sie nicht, dass Sie Ihre Meinung später immer noch ändern können.
Hausgeburt, Geburt auf der Entbindungsstation oder in einem Geburtshaus
Die Hausgeburt ist eine Option, wenn Sie möchten, dass Ihr Kind in einer vertrauten Umgebung auf die Welt kommt. Alles hängt jedoch von den in Ihrer Region verfügbaren Ressourcen und vom Rat Ihres Arztes ab. Auf der Website des Schweizerischen Hebammenverbandes finden Sie eine Liste der Hebammen in Ihrer Nähe: www.hebamme.ch
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Eine Spitalgeburt hat den Vorteil, dass sie in einer medikalisierten Umgebung erfolgt und im Falle von Komplikationen ein sofortiger Eingriff möglich ist. Falls notwendig, erhalten Sie Schmerzmittel, und sollten Probleme auftreten, können rasch eine Notfallversorgung und/oder ein Kaiserschnitt durchgeführt werden.
Andererseits empfinden einige werdende Mütter die Atmosphäre im Spital als kühl, in der es schwierig ist, sich zu entspannen, weshalb Sie lieber zu Hause entbinden möchten. Eine Hausgeburt ist denkbar, wenn Ihre Schwangerschaft normal verlaufen ist und sich keine Komplikationen für Sie oder Ihr Baby während der Wehen ankündigen. Diese Option muss jedoch mit Ihrem Geburtshelfer oder der Hebamme, die Sie betreut, besprochen und von ihnen gutgeheissen werden.
Geburtshäuser sind Einrichtungen, die von einer oder mehreren unabhängigen Hebammen geleitet und verwaltet werden, die sich um die gute Abwicklung der Schwangerschaft und der Geburt kümmern. Im Fall von Komplikationen wenden sie sich an den Arzt und/oder führen die Überführung in eine Klinik durch.
Egal wofür Sie sich entscheiden, es ist wichtig, dass Sie sich an dem Ort, an dem Sie Ihr Kind auf die Welt bringen, wohl und sicher fühlen.
Vergessen Sie nicht, dass Sie auch im Spital, trotz der dort bestehenden Protokolle, ein Wort mitzusprechen haben, was Ihre Behandlung angeht. Sie können zum Beispiel bestimmte Massnahmen ablehnen, wie das künstliche Öffnen der Fruchtblase oder die Verabreichung schmerzstillender Medikamente. Es ist jedoch sehr wichtig, dass Sie korrekt verstehen, was man Ihnen vorschlägt und welche Risiken Sie bei einer Verweigerung eingehen.
Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie die von Ihnen gewählte Entbindungsstation bei Geburten vorgeht. Auf diese Weise können Sie alle Aspekte, über die Sie sich Gedanken machen, ansprechen und erhalten eine präzisere Vorstellung davon, was Sie für sich wollen.
Wassergeburt
Einige Frauen finden, dass eine Geburt im Wasser eine sanfte und natürliche Methode ist, denn schliesslich hat der Fötus neun Monate im Wasser verbracht. Die Geburt im Wasser ermöglicht ebenfalls, Stress und damit den Rückgriff auf Schmerzmittel zu reduzieren, denn die Wärme des Wassers und sein beruhigender Charakter wirken schmerzlindernd. Das Schweben im Wasser sorgt darüber hinaus für eine angenehmere Gebärposition. Sie brauchen sich auch keine Gedanken zu machen, was die Atmung Ihres Babys anbelangt, die erst dann einsetzt, wenn es an die Luft kommt.
Einige Spitäler bieten eine Badewanne, eine Dusche oder ein Badebecken an. Falls Ihnen die Vorstellung, Ihr Baby im Wasser zu gebären, gefällt, erkundigen Sie sich schon heute über die in Ihrer Entbindungsstation angebotenen Möglichkeiten.