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Wörtlich übersetzt bedeutet Ayurveda
Lebensweisheit oder Lebenswissenschaft. Der Begriff stammt aus dem Sanskrit und setzt sich aus den Wörtern Ayus (Leben) und Veda (Wissen) zusammen.
Dosha ist ein zentraler Begriff im Ayurveda, der aus dem Sanskrit stammt und wörtlich "Fehler" bedeutet, aber übersetzt werden kann mit: was Probleme verursachen kann.
Die drei Doshas, Data, Pitta und Kapha, werden fälschlicherweise als Lebensenergien bezeichnet.
Das Kapha Dosha wird vom Element Wasser beherrscht. Der Ayurveda meint damit die Ruhe, Kühle, Sensibilität und den allgemeinen Wassergehalt im Körper. Kapha Typen sind in der Regel freundliche, mitfühlende, verlässliche und ruhige Menschen. Sie haben ein gutes Immunsystem, feste Haut und Haare, sowie ein gutes Gedächtnis. Sie neigen jedoch auch zu Übergewicht, Trägheit und Interessenlosigkeit.
Kapha wird durch die Flüssigkeit im Körper, sowie den Schleim aus der Lunge im Körper vertreten. Probleme mit den Schleimhäuten in Form von Schnupfen, schleimigem Auswurf oder tränenden Augen werden mit Kapha in Verbindung gebracht. Doch auch geistige Zustände und Verhaltensweisen wie Lethargie, Faulheit, Stumpfsinnigkeit und unsensibles Handeln deuten auf Kapha Störungen hin. Daher sollten diese Typen auf eine leichte Ernährung achten und stets geistig, sowie körperlich in Bewegung bleiben.
Das Vata Dosha wird vom Element Wind beherrscht. Dazu zählt jedoch nicht nur geistige und körperliche Beweglichkeit, sondern auch Nervosität, ein leichter Körperbau und Trockenheit in Haut und Haaren. Ist dieser Typ ausgeglichen, dann erfreut er seine Mitmenschen durch positive Ausstrahlung, Tatendrang, Anpassungsfähigkeit und Begeisterung. Vata Typen haben meistens helle Haut und Haare und einen dünnen Körperbau, der ihre bewegliche und leicht hyperaktive Seite unterstreicht.
Das Element Wind sorgte für geistige Flexibilität, die jedoch auch in Unentschlossenheit und Ängstlichkeit ausarten kann. Im Körper ist es in den Nervenbahnen, der Atmung und der Ausscheidung manifestiert. So können Verstopfung, Migräne oder Hautkrankheiten mit Vata in Verbindung gebracht werden. Vata Typen sollten daher eine reichhaltige Ernährung pflegen und auf ausgleichende Tätigkeiten achten. Yoga kann genauso dienlich sein wie Meditation.
m Pitta Dosha überwiegt das Element Feuer. Nach dem Ayurveda sind Pitta Typen sehr temperamentvoll, intelligent, mutig und freundlich. Sie haben meist einen athletischen Körperbau, eine kräftige Verdauung und warme Haut. Das Element Feuer nimmt starken Einfluss auf die Verdauung, sowie die Entscheidungskraft und Wahrnehmung. Zudem bestimmt es die Haut- und Haarfärbung. Liegt ein Ungleichgewicht vor, so können Entzündungen, Durchfall, Hautausschlag oder Wahrnehmungsstörungen entstehen.
Ein gestörter Pitta Typ kann zu Herrschsucht, Aggression, Wahnvorstellungen oder Dominanz neigen. Daher sollte die Ernährung nicht zusätzlich Hitze in den Körper führen. Milde, kühle und süße Lebensmittel sind zu bevorzugen. Fleisch und Gewürze erhöhen diesen Körpersaft und sollten stets in Maßen eingenommen werden. Doch auch Situationen die Ärger und Spannungen hervorrufen sollten gemieden werden.