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Der stärke und teuerste Toyota war 1986 wiederum der Supra und unterschied sich wesentlich von seinem Vorgänger und hatte zum Celica praktisch keine Verbindungen mehr. Die Länge blieb mit 462 cm
unverändert, die Breite nahm um 60 mm zu, der Radstand dagegen wurde von 261.5 auf 259.5 cm verkürzt. Auch wurde der Heckantrieb - im Gegensatz zum Celica - beibehalten. Formal machte der Neuling
mit dem markanten Heckspoiler und der langen und flachen Haube einen ausgesprochen dynamischen Eindruck.
Der Supra-Motor mit dem Einwicklungscode 7M-GE basierte auf dem vollaluminium Sechszylinder-Triebwerk, das auch den ersten Supra beflügelt hatte. Eine langhubigere Kurbelwelle, ein neuentwickelter Vierventil-Zylinderkopf und ein aufwändiges elektronisches Management mit Schubabschaltung und Ansaugluft- Steuerung steigerte die Leistung des DOHC Aggregates auf 204 PS.
Im Herbst 1987 erschien die Turbo-Version des Supras auf dem europäischen Markt. Die Japaner hatten damit einen Sportwagen lanciert, der den Vergleich mit jedem anderen nicht zu scheuen brauchte. Der Motor (7M-GTE) wurde mit einem Turbolader zwangsbeatmet und leistete 238 PS. Damit wurden auch die Fahrleistungen auf ein noch höheres Niveau angehoben: Der 0 bis 100 km/h Spurt schaffte der Turbo in 6.3 Sekunden! In Japan neben der Topmotorisierung auch vier andere Motoren lieferbar.
Der Supra erfuhr 1988 ein Facelift, welches sich vor allem auf opitische Merkmale beschränkte: Ein breiter Steg verband neu den Stossfänger mit der Motorhaube, der Heckspoiler wurde dreigeteilt und griff auf die Seitenteile über. Die Version ohne Turbo wird aus dem Programm genommen. In der Schweiz wurde der Supra mit und ohne Targadach angeboten, während z.B. in Deutschland nur noch der Targa zu erwerben wahr. Das exklusivste Modell war der Supra "White Package", bei welchem nicht nur das Metall sonderen auch die Zierleisten und die Felgen weiss lackiert waren.