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Weil die Ereignisse der letzten Woche alles, was sich sonst in der Welt tat, in barmherziges Dunkel hüllten, ist es Ihnen vielleicht entgangen: Weit hinten im Osten, in jenem Riesenreich, wo die Kirche noch im Dorf steht, kam dem russischen Zaren … ach Quatsch, sorry!, dem Präsidenten natürlich, eine Idee.
Er hatte lange darüber nachgedacht, was er für sein Volk tun könne, weil es stark unter Abgasen leidet und durch Autounfälle ständig unnötig dezimiert wird. Weniger Verkehr schwebte ihm vor, doch autofreie Sonntage und abwechselnde Fahrverbote für gerade oder ungerade Nummern kamen nicht infrage. Denn seit 1989 gilt auch in seinem Reich: Freie Fahrt für freie Russen.
Am besten ziehe ich die aus dem Verkehr, die sowieso nicht Autofahren können, fand er schliesslich. Als Leitschnur diente ihm, was die Weltgesundheitsorganisation unter «Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen» auflistet: «Transsexualität und Transvestitismus, aber auch Exhibitionisten, Voyeure, Transgender, Asexuelle und Sadomasochisten» sowie Fetischisten, Kleptomanen und Spielsüchtige (zitiert nach taz.de).
Also erliess der Präsident die Regierungsverordnung 1604, der Premierminister unterschrieb, und das Volk atmete erleichtert auf.