Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03141.jsonl.gz/2208

Im Projekt ACYVIA wird eine Datenbank erstellt, mit der Ökobilanzen in der Lebensmittelindustrie weiter verbessert werden können. Es liefert Grundlagen, damit einzelne Industriebetriebe Lebensmittel konzipieren können, die sich durch tiefere Umweltbelastung auszeichnen (Öko-Design). Die Datenbank bezieht sich auf Frankreich und dient auch dazu, die Emissionen von verschiedenen Lebensmitteln auf nationaler Ebene repräsentativ zu ermitteln (Umweltproduktdeklaration).
Was den Ackerrand oder den Stall verlassen hat, benötigt noch eine ganze Menge an Wasser, Energie, Zutaten und Verpackungsmaterial bis es als Fleisch, Speiseöl, oder Milchprodukt gekauft werden kann. Die Vielzahl und Menge der täglich benötigten Lebensmittel ist gross. Dementsprechend sind mit der Lebensmittelindustrie auch grosse Mengen an Abwasser, Abwärme, Abfällen und Nebenprodukte verbunden. Je nachdem wie die Lebensmittelherstellung organisiert ist, kann die Ökobilanz unterschiedlich ausfallen. Aber um eine Ökobilanz berechnen zu können, braucht es eine Datenbank zu den Stoffflüssen der vielen Herstellungsverfahren der verschiedenen Lebensmittelprodukte. Das Projekt ACYVIA (Analyse de Cycle de Vie dans les Industries Agro-alimentaires) erstellt eine solche Datenbank für Frankreich. Die Aufgabe von Agroscope besteht insbesondere in der Bearbeitung von methodischen Fragen der Ökobilanzierung, dies vor allem für die Sicherstellung der Datenqualität und für die Modellierung von spezifischen Lebensmittelherstellungsprozessen.
Ökobilanzgrundlagen werden für die Verarbeitung folgender Produktegruppen erstellt:
- Rindfleisch
- Schweinefleisch
- Milchprodukte
- Speiseöle
- Weine
- Konserven
- Alkohol