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Die letzte Honigernte steht an, aber unser Augenmerk ist nun hauptsächlich auf die Varroamilbe gerichtet.
Regina Meury, Thierstein (<email-pii>)
Im Juli befinden wir uns gemäss dem phänologischen Kalender im Hochsommer. Die heissen Tage stellen unsere Völker vor neue Herausforderungen. Die Bienen müssen eine Überhitzung des Brutnests vermeiden und dort die Temperatur bei rund 35 °C halten. Die Bienen fächeln dazu am Stockeingang, sodass warme Luft abtransportiert wird und ein kühlender Luftstrom entsteht. Zusätzlich kommt auch Wasser zum Einsatz: Bei erhöhter Stocktemperatur wird das Wasser von den Stockbienen rascher abgenommen und dadurch werden zusätzliche Wassersammlerinnen aktiv. Die Stockbienen nehmen das Wasser der Sammlerinnen ab und befeuchten die Wände der leeren Wabenzellen. Durch die Verdunstung des Wassers wird es kühler. Die Zahl der Stockbienen, die das Wasser abnehmen, reduziert sich schliesslich wieder, was für die Wassersammlerinnen das Signal ist, weniger Wasser zu sammeln. Wir Imker-/innen können unsere Völker in den heissen Tagen unterstützen, wenn wir für eine stets gefüllte, nahe Bienentränke sorgen.
Obwohl im Juli viele Arbeiten anstehen, scheint mir der Juli ruhiger und ich habe wieder mehr Zeit, Beobachtungen im Bienenvolk und am Bienenstand zu machen wie dieses Zauneidechsenweibchen (Lacerta agilis) oder die Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum) auf den Fotos unten.
Verwerten der Zuchtköniginnen
Im Juli werden meine letzten Zuchtköniginnen in Kunstschwärme zugesetzt. Dafür bereite ich