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SitterCats
In nur zwei bis vier Jahren von heute hat sich die Welt enorm verändert. Das Elektroauto hat die fossilen Brennstoffe nahezu verdrängt, das Internet ist nicht mehr sicher und auch im familiären Bereich haben sich neue Technologien durchgesetzt: Warum noch selbst auf die Kinder aufpassen oder eine ausländische Nanny beschäftigen, wenn die Möglichkeit besteht, die Kinder einer mit menschenähnlicher Intelligenz ausgestatteten Katze anzuvertrauen?
Durch einen Zufallsfund in genetischen Entwicklungslaboren ist es Wirklichkeit geworden, und immer mehr Familien nutzen diese teure Alternative, die als „SitterCat-Projekt“ erfolgreich vermarktet wird - durch den Verkauf „intelligenter Katzen“!
Aber was passiert, wenn die tierischen Aufpasser in Wirklichkeit wesentlich intelligenter sind, als allgemein angenommen wird? Oder noch viel schlimmer – was passiert, wenn diese Aufpasser nicht so wohlmeinend und gutmütig sind, wie die Werbung allen Kunden glauben machen will? Was, wenn die SitterCats von ihren Erschaffern für eigene und vor allem kriminelle Zwecke missbraucht werden?
Aus einer scheinbar harmlosen neuen Technologie entwickelt sich ein Albtraum ohnegleichen für alle Beteiligten, aber speziell für die Familie Abel und ihre zwei Kinder.
Francis Fein
Francis Fein wurde 1980 in Frankfurt am Main als Sohn eines englischen Diplomaten geboren und übersiedelte als 16-Jähriger mit seinen Eltern nach Buenos Aires (Argentinien). Nach einem abgebrochenen Studium der Germanistik versuchte er sich zunächst als Journalist, danach als Tangolehrer, später als Gaucho und gründete schliesslich eine Rinderzucht. Dennoch hat er nie den Kontakt zur deutschen Sprache und seine Liebe zur Literatur verloren. Deshalb schreibt er seit zwei Jahren in der Freizeit phantastische Romane. Francis Fein ist mit einer Argentinierin verheiratet und lebt mit ihr und den sechs Kindern auf einer Ranch in der Nähe von Córdoba, rund 700 Kilometer westlich von Buenos Aires.