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Auf Gemälden von Meistern des 17. und 19. Jahrhunderts, z.B. Vermeer und Steen sowie auf Familiengemälden aus dem 18. und 19. Jahrhundert kommen kleine Spaniels vor, die dem heutigen Kooikerhondje sehr ähnlich sehen.
Im Oranien-Nassau Museum bei der Ruine von Schloss Dillenburg hängt eine Abbildung, die den aufgeschreckten Wilhelm von Oranien zeigt, der gerade durch den wachsamen Kooikerhund neben seinem Bett vor einem nächtlichen Mordanschlag gerettet wurde.
Die immer flugbereiten, aber auch neugierigen Enten sehen von dem kleinen, bunten Hund, der plötzlich am Ufer in der Fangröhre erscheint, nur das Hinterteil; die wedelnde Schwanzspitze, einen weissen Fleck in der schummrigen Fangröhre. So lockt der Kooikerhund die Enten tiefer in die Fangröhre hinein, bis sie, aufgeschreckt durch den Entenkooiker, in den Fangkäfig gelangen.
Die Enten werden entweder geschlachtet oder zu wissenschaftlichen Zwecken beringt, um den Vogelzug zu untersuchen. Es gibt in den Niederlanden noch mehr als hundert "Entenkooien", von denen die Meisten an wissenschaftlichen Untersuchungen beteiligt sind. In einer ganzen Reihe arbeitet der Entenkooiker wie immer mit seinem Hund.
Frau M.C.S. Baronesse van Hardenbroek van Ammerstol hat sehr viel dafür getan, um diese beinahe ausgestorbene Rasse zu erhalten und wieder aufzubauen.
Mit Hilfe eines fahrenden Händlers, dem sie eine Haarlocke und eine Abbildung des Kooikerhundes mitgab, gelang es ihr, einige brauchbare Exemplare auf dem Lande aufzuspüren. Ihre Hündin Tommie aus Westfriesland wurde so die Stammmutter der heutigen Kooikerhunde.