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Formel 1 - Vierter Sieg im fünften Saisonrennen: Sebastian Vettel triumphiert beim GP von Spanien, derweil Sauber drei weitere Punkte einfährt.
Mit seinem Triumph auf dem Circuit de Catalunya baute Vettel seinen Vorsprung in der WM-Wertung gegenüber Lewis Hamilton auf 41 Punkte aus. Der Brite vermochte als einziger Fahrer mit dem Weltmeister mitzuhalten und wurde vor seinem Teamkollegen Jenson Button Zweiter.
Mit einem hervorragenden Start hatte sich Fernando Alonso von Position vier sofort an die Spitze gesetzt und sorgte zunächst für Jubelstürme bei der Mehrheit der 78 000 Fans auf dem Rundkurs nördlich von Barcelona. Pole-Setter Mark Webber kam schlecht weg und musste auch Teamkollege Vettel an sich vorbeiziehen lassen.
Nachdem sowohl Alonso als auch Vettel nach 20 Runden zum zweiten Mal an der Box waren, musste sich der Lokalmatador dem Deutschen im schnelleren Red Bull geschlagen geben und klassierte sich letztlich als Überrundeter im 5. Rang vor Webber.
Vettel schien nun den dominanten Speed seines Autos ausspielen zu können. Immerhin hatten die "Roten Bullen" der Konkurrenz im Qualifying fast eine Sekunde abgenommen. Hamilton zeigte sich aber als harter Widersacher und liess sich bis zum Ende nicht abschütteln. Im dramatischen Finale behielt Vettel mit 0,6 Sekunden die Oberhand.
Für Sauber gewann Rookie Sergio Perez die ersten Punkte seiner Formel-1-Karriere. Der Mexikaner wurde nach einem beherzten Rennen Neunter - unmittelbar vor Teamkollege Kamui Kobayashi. Dieser musste bereits nach der ersten Runde mit einem zerfetzten linken Hinterreifen an die Box und wurde ans Ende des Fahrerfeldes zurückgeworfen. Wie vor zwei Wochen in der Türkei vermochte der Japaner von ganz hinten aber doch noch einen Punkt zu ergattern.
Keinen Punktezuwachs gab es dagegen für Sébastien Buemi. Der Waadtländer klassierte sich im Toro Rosso-Ferrari im 14. Rang.
Montmeló. Grand Prix von Spanien: 1. Sebastian Vettel (De), Red Bull-Renault. 2. Lewis Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes, 0,6 Sekunden zurück. 3. Jenson Button (Gb), McLaren-Mercedes, 35,6. 4. Mark Webber (Au), Red Bull-Renault, 47,9. 5. Fernando Alonso (Sp), Ferrari. 6. Michael Schumacher (De), Mercedes. 7. Nico Rosberg (De), Mercedes. 8. Nick Heidfeld (De), Lotus-Renault. 9. Sergio Perez (Mex), Sauber-Ferrari. 10. Kamui Kobayashi (Jap), Sauber-Ferrari. Ferner: 14. Sébastien Buemi (Sz), Toro Rosso-Ferrari, alle eine Runde zurück.
SDA-ATS