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Für den Überseeverkehr verwendete man schon früh die in den eigenen Werkstätten «massgeschneiderten» Behelfsliftvans. Diese wurden in den 1960er Jahren durch die genormten ISO-Container abgelöst. Unverändert geblieben ist die aufwendige Verpackung jedes einzelnen Möbelstückes mit sogenannten Pauschen durch hausintern ausgebildete Spezialisten.
1919 erwarb Settelen für Fr. 36'000.- den ersten Automöbelwagen, einen Saurer 5 AD. In rascher Folge erweiterte das Unternehmen den Park an Automöbelwagen. Zusätzlich setzte es ab 1925 für Stadtumzüge Traktoren für den Zug der 25, bis zu 9 m langen, eisenbereiften Bahnmöbelwagen ein. Mit der Motorisierung des Möbeltransports hatten die Pferde allerdings noch lange nicht ausgedient - besondes froh war Settelen, dass er während des Zweiten Weltkrieges für Stadtumzüge noch eigene Pferde besass.
Heute verfügt Settelen über zwölf Automöbelwagen diverser Grössen, meist mit Luftfederung und Hebebühnen ausgerüstet. An Stelle klobiger, schwerer Holzpackkisten für Geschirr, Bücher etc. und Weidenkörben für Wäsche traten leichte Aluminium- und Kartonverpackungen; für den vertikalen Transport stehen heute zwei Fassadenlifte zur Verfügung - alles Massnahmen, die das Unfallrisiko für das Transportpersonal massiv reduziert haben.