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Die juristische Regelung und die Auswirkungen von gleichgeschlechtlichen Paaren unterscheiden sich nicht von denjenigen von verschiedengeschlechtlichen Paaren.
Sofern keine anderweitigen Vereinbarungen getroffen werden, unterscheidet eine Liebesbeziehung nichts von einer Freundschaft oder einer geschäftlichen Beziehung zweier Personen. Liebesbeziehungen ohne Trauschein werden auch als Konkubinat bezeichnet.
Bei Streitigkeiten zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Konkubinatspartner_innen wenden die Gerichte häufig die Regeln der einfachen Gesellschaft nach den Artikeln 530 – 551 Obligationenrecht an. Die einfache Gesellschaft ist die vertragsmässige Verbindung von zwei (oder auch mehreren) Personen zur Erreichung eines gemeinsamen Zweckes mit gemeinsamen Kräften oder Mitteln.
Es empfiehlt sich in einer längerdauernden Beziehung, die wichtigsten internen Grundregeln in guten Zeiten schriftlich in einem Konkubinatsvertrag festzuhalten. Dies verhindert beim Auftreten von Schwierigkeiten oder bei einer unschönen Trennung langwierige Auseinandersetzungen oder Rechtsstreitigkeiten.
Die wichtigsten Punkte im Konkubinat (ohne anderweitige vertragliche Regelung):