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Zenhäusern lag nach zum Zeitpunkt des Abbruchs an 2. Stelle hinter dem Norweger Sebastian Foss-Solevaag. Loïc Meillard und Daniel Yule folgten mit grossen Rückständen auf den Plätzen 7 und 8. Faire Bedingungen fanden die Athleten am Bärenberg indes nicht vor.
Das Rennen wird nicht gewertet. Ob und wann es nachgeholt wird, ist offen.
Nach der wetterbedingten Absage am Mittwoch präsentierte sich die Piste über den Dächern Zagrebs 24 Stunden später nicht in einem wettkampftauglichen Zustand. Zwar sanken die Temperaturen über Nacht markant, 15 Zentimeter Neuschnee erschwerten die Präparation aber. Wie für die noch später ins Rennen gegangenen Fahrer war es bereits für Meillard und Yule praktisch unmöglich, an die besten Zeiten heranzukommen.
Wie Yule schilderte, brachen die ersten Teile der Piste bereits bei den Vorfahrern durch. Fahrer mit Nummern ausserhalb der ersten 10 waren chancenlos. Zumindest zwischen den Zeilen stellte er während einem der zahlreichen längeren Unterbrüche ein Fragezeichen hinter die Fairness. «Meine Meinung hat kein Gewicht, deshalb sage ich lieber nichts. Spass machte es jedenfalls nicht.» Meillard, der die Startnummer 11 trug, sprach von einem «Kampf von oben bis unten». Luca Aerni büsste mit Startnummer 17 ohne grossen Fehler 3,22 Sekunden auf die Bestzeit ein und verglich die Verhältnisse mit einer Buckelpiste.
In längeren Unterbrüchen versuchten die Organisatoren zunächst, das Rennen mit dem Einsatz von Salz und Wasser irgendwie über die Runden zu bringen. Schliesslich mussten sie die Hoffnungslosigkeit des Unterfangens einsehen, bevor ein Drittel der 61 Fahrer den ersten Lauf absolviert hatte. Zur Absage trugen auch Sicherheitsbedenken bei, teilte die FIS mit.
Für Zenhäusern, der seine Rückenprobleme vom Saisonbeginn eigenen Angaben zufolge überstanden hat, zerschlug sich die Chance zum Turnaround zu einem günstigen Zeitpunkt. Mit den Plätzen 22 und 18 in Val d'Isère und Madonna di Campiglio ist dem Walliser das Saisoneinstand missglückt, vom 2. Zwischenrang aus wäre das Podest nun greifbar gewesen.
Für die Techniker geht es bereits am Samstag und Sonntag mit dem Riesenslalom und dem Slalom in Adelboden weiter. Damit der Transfer aus Kroatien zügig erfolgt, werden die Fahrer nach dem Rennen mit einem Charterflug von Zagreb in die Schweiz reisen. Nach Adelboden stehen in den kommenden Wochen zudem die Rennen in Wengen, Kitzbühel und an den Olympischen Spielen in Peking auf dem Programm.
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(kra)