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Das Pfaffenhütchen ist ein häufiger einheimischer Strauch. Aus seinem zähen Holz wurden früher Orgelpfeifen, Schuhnägel und Stricknadeln hergestellt, daher auch die alte Bezeichnung Spindelstrauch. Zudem liess sich aus dem Pfaffenhütchen eine besondere Holzkohle gewinnen, die als Zeichenkohle verwendet wurde. Im Herbst besticht das Pfaffenhütchen durch seine bunten Früchte und die nicht minder attraktive Laubfärbung. Der deutsche Name verweist auf die leuchtend roten Früchte, die wie ein Birett aussehen. In der Volksheilkunde wurde die giftige Pflanze früher gegen Herzschwäche, Kopfschmerzen und Parasiten eingesetzt.