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(Lucy)
Lucy erwachte früh am Morgen, als Kimba und Pitschi in ihr Zimmer schlichen und es sich bequem gemacht hatten. Dann stand sie auf und hüpfte verschlafen die Treppe hinunter. Sie hielt einen Zettel in der Hand, auf dem alle Namen der Krieger standen, die im Kampf gegen den Clan des Grauens mitkämpfen würden.
Myron hatte ihn zusammen mit einem anderen Elf erstellt. Der Zettel war mehrere Meter lang und dauerte eine Weile bis man alles gelesen hatte. Und genau das tat Lucy jetzt, als sie am Esstisch angekommen war. Ihr Name stand als erste auf der Liste, gefolgt von den Namen ihrer Teammitglieder, dann den anderen Kriegern des Clan der Magischen und dann die Zahnmaus Krieger.
(Myron)
Gerade stolzierte Myron aus der Tür und dachte voller stolz an seine Liste, die er mit seinem Kolleg erstellt hatte. sie war sehr übersichtlich und ziemlich lange. Doch Leider hatte er festgestellt, das auch Edwin unter diesen vielen Kriegern war.
Scheussliche Vorstellung. Dass der ihnen im Kampf behilflich sein würde bezweifelte er stark, und zwar berechtigt. Für Edwin hatte er so gut wie kein gutes Wort übrig. Er war fies, hinterlistig und ganz bestimmt keiner, den Mann in einem Kampf an seiner Seite haben wollte. Edwin würde Lucy ausserdem bestimmt nicht als Anführerin akteptieren. Und so war es auch. Als er in der Schule ankam, hörte er wie Edwin zu allen Leuten ging und ihnen erklärte, dass es doch nicht richtig sei ein so unerfahrenes Mädchen als Anführerin zu bestimmen. Zum Glück zweifelten nicht viele andere an Lucys Führungskraft. Schliesslich war nun bereits bekannt, dass Lucy die Auserwählte war.
(Norwen)
„Wow, dass muss ich gleich ausprobieren! Ich kann mich also wirklich verwandeln?“, rief Norwen aus. Nach dem Unterricht hatte Mrs Amay Shadora, Lucy und ihn zu sich gerufen. Sie hatte ihnen erzählt, dass Shadora und er Magier waren und, dass er sich in beliebige Dinge verwandeln konnte. Angeblich hatte Shadora bereits gewusst, dass sie über magische Kräfte verfügte. Allerdings hatte sie ihm das nie erzählt, was ihr Norwen ein wenig verübelte.
Ob Lucy eine Magierin oder ob ihre Magie daher kam, dass sie eine Auserwählte war, wusste Mrs Amay nicht. Jedenfalls sollten sie Heute nach Atlantis gehen um dort gemeinsam mit Esaria, die ebenfalls Magierin war zu üben. Laut Mrs. Amay wurde Esaria bereits benachrichtigt und sie hatte noch andere Magier herbestellt, die ihnen helfen würden.
„Ja Norwen du kannst dich verwandeln, Sahdora kann in gewissen massen Gedanken lesen und noch ein paar andere Dinge, die wir noch herausfinden müssen und Esaria hat die kraft des Wassers.
(Esaria)
„Da kommen sie ja!“, rief Esaria, als sie Lucy und ihre Freunde kommen sah. „Liebe Magier das ist die Auserwählte und ihre beiden Magierfreunde. Mit ihnen werden wir uns heute auf den bevorstehenden Kampf vorbereiten!“
Als Lucy kam, umarmte Esaria sie herzlich. „Wir haben uns schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Wie ich sehe ist nun bekannt, wer die wahre Auserwählte ist“, meinte Esaria und Lucy nickte.
Dann begannen sie mit dem Training. Esaria bestam wer mit wem übte und wechselte die Gruppen zwischen durch immer mal wieder.
Wie sich herausstellte, konnte sich Lucy in verschiedene Tiere verwandeln (Aber nicht in alle Gegenstände und Lebewesen wie Norwen), ein Stück in die Zukunft sehen, sie beherrschte Luft und Feuer sowie die Fähigkeiten aller Tiere. Ausserdem entpuppten sich Lucy, Shadora und Norwen als brillante Kämpfer. Shadora schien bereits ziemlich geübt und teilte ihr Wissen nun mit den anderen. Das einzige was Lucy schade fand, war das sie ihre vielen tollen Kräfte alle noch nicht richtig beherrschte.
(Lucy)
Als Lucy am Abend ins Bett schlüpfte, dachte sie über den Tag nach. Sie verfügte über lauter tolle magische Kräfte. Auch Shadora konnte vieles. Unter anderem beherrschte sie das Feuer (allerdings nicht ganz so gut wie Lucy) und sie verfügte ausserdem über Schattenmagie. Das bedeutete, dass sie sich so unsichtbar machen konnte, dass man nur noch ihren Schatten sieht. Und wenn sie in den Schatten tritt, ist sie vollkommen unsichtbar. Shadora verstand auch Rabensprache und Echsensprache und konnte mit ihren grünen Augen leichthin Leute hypnotisieren. Ob sie das auch bei Tieren konnte hatten sie noch nicht ausprobiert.
Aber vor allem dachte sie über Mr. und Mrs. Wilson nach. Die beiden waren Magier und hatten ihr erzählt, dass es noch eine weitere Stadt gibt, die wie die vom Clan der magischen, Atlantis und die Zahnmausstadt verborgen war. Nach der Zerstörung der Stadt aus der Mrs. Amay kam, waren fast alle Wahrsager und Magier geflohen. Ein paar dieser Flüchtlinge hatten eine geheime Stadt mit Magie aufgebaut, wo nun die meisten von ihnen Schutz gefunden hatten. Leider hatten sie nicht gewusst, wo die Stadt lag. Doch Lucy war sich sicher, dass Rakir oder Mrs. Amay das wussten. Morgen würde sie jemanden der beiden darüber ausfragen, denn vieleicht waren dort nicht nur Norwen und Shadoras Eltern sondern auch ihre.
Nächstes Kapitel erscheint nächsten Sonntag.