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Kairo In Ägypten brechen die verhärteten Fronten auf: Vizepräsident Omar Suleiman traf sich am Sonntag mit Vertretern der Oppositionskräfte, um über Reformen und mehr Demokratie im Land zu diskutieren. An den Gesprächen waren nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Mena ausser den Muslimbrüdern auch die liberale Wafd-Partei, die linksgerichtete Partei Tagammu und eine Gruppe beteiligt, welche die seit Tagen protestierenden Demonstranten eingesetzt hatten.
Im Anschluss an das Treffen erklärten beide Seiten, man habe sich auf die Einsetzung einer Gruppe geeinigt, die weitere Gespräche vorbereiten solle. Die Erklärung der Regierung deutete an, dass Präsident Husni Mubarak weiter im Amt bleiben solle, um die Reformen umzusetzen. Die Opposition ihrerseits bekräftigte ihre Forderung eines sofortigen Rücktritts von Mubarak.
Gemäss Berichten der Agentur Mena versprach Suleiman bei den Gesprächen Pressefreiheit, die Freilassung festgenommener Demonstranten und die Aufhebung des Ausnahmezustands. sda
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