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Zweiter wurde Charles Leclerc im Ferrari, der sich damit auch Platz 2 in der Fahrerwertung sicherte. Der von Position 3 losgefahrene Monegasse verwies Verstappens Teamkollegen Sergio Perez dank der besseren Strategie im Rennen auf Platz 3. Vor dem Saisonfinale am Persischen Golf lagen die beiden punktemässig gleichauf.
Verstappen baut Serie und Rekord aus
Mit seinem 35. GP-Sieg in der Formel 1 setzte Verstappen in Abu Dhabi eine Serie fort. Seit 2015 wurde auf dem Yas Marina Circuit stets jener Fahrer als Erster abgewunken, der aus der Pole-Position ins Rennen gestartet war. Vettel siegte zum 15. Mal in dieser Saison, so oft wie noch kein anderer Fahrer vor ihm.
Vor einem Jahr hatte sich Verstappen gleichenorts in einem der denkwürdigsten und umstrittensten Saisonfinale im Duell mit Lewis Hamilton seinen ersten WM-Titel gesichert. Hamilton schied am Sonntag kurz vor Schluss an 4. Stelle liegend aus. Der siebenfache Weltmeister blieb damit in seiner 16. Saison in der Formel 1 zum ersten Mal ohne Sieg.
Alfa Romeo sichert sich WM-Rang 6
Die Fahrer des Teams Alfa Romeo, Zhou Guanyu und Valtteri Bottas, verpassten als 12. und 15. die Punkteränge. Trotzdem konnte der Hinwiler Rennstall den 6. Rang in der Konstrukteurs-Wertung hauchdünn verteidigen.
Nach 22 Rennen liegt Alfa Romeo nach Punkten (55:55) gleichauf mit Aston Martin, das mit den Rängen 8 und 10 durch Lance Stroll und Sebastian Vettel (in dessen 299. und letzten Rennen in der Formel 1) den Rückstand von fünf Zählern auf Alfa Romeo wettmachen konnte. Den Ausschlag zugunsten des Schweizer Teams gab schliesslich der 5. Rang von Bottas im Grand Prix der Emilia Romagna in Imola, der das beste Saisonergebnis dieser beiden Teams darstellt.