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Bis weit ins 14.Jahrhundert hiess das Dorf, auch im rechtlichen Schriftgebrauch "Bözach". Erster urkundlich erfassbarer Vertreter der Freiherren von Göskon war 1161 Bernerus (Werner) de Gozequovon. Der im 8. Jahrhundert erbaute Stammsitz der Familie befand sich in Obergösgen, wo sie bereits sämtliche Rechte besass und erhob sich im Winkel zwischen Aare und Stegbach. Als im 13.Jahrhundert die Grafen von Habsburg dem Freiherrn Gerhard I. von Göskon die Kastvogtei über das Stift Schönenwerd als Afterlehen übertrugen, verlegte dieser seinen Stammsitz auf den Kalksporn über Bözach und errichtete die Burg "ze nidern Göskon".
Im 14.Jahrhundert erlosch das Göskoner Geschlecht in männlicher Linie. Der letzte Vertreter der Familie Johann II. trat kurz vor seinem Tod die Burg Niedergösgen an die Söhne seiner Schwester Amalia, die mit Werner von Falkenstein verheiratet war, ab. Seither wurde die Burg Gösgen in den Urkunden meistens Falkenstein genannt.