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Multiple Ziele im Erwachsenenalter
In jedem Alter verfolgen Menschen mehrere persönliche Ziele. Dies ist unabhängig vom Alter eine herausfordernde Aufgabe, da zielrelevante Ressourcen wie Zeit, soziale Unterstützung und Geld immer begrenzt sind. Die Verfügbarkeit von Ressourcen ändert sich jedoch im Laufe des Erwachsenenalters mit einer Abnahme der Gewinne und einer Zunahme der Verluste (Mustafic & Freund, 2012). Eine Möglichkeit, wie ältere Erwachsene es schaffen, mehrere Ziele zu verfolgen, besteht darin, sich auf Ziele zu konzentrieren, die für sie besonders wichtig sind (Riediger & Freund, 2016). Gleichzeitig gehört zum gesunden Altern auch die Aufrechterhaltung eines Zielsystems, das Ziele in verschiedenen Lebensbereichen umfasst. Daher ist es wichtig, dass jüngere und mittelalte Erwachsene nicht zu viele ihrer Ziele aufgeben, auch wenn sie aufgrund von Ressourcenbeschränkungen mit Zielkonflikten konfrontiert sind. In diesem Projekt werden Prozesse untersucht, die das Spannungsverhältnis zwischen Selektivität und Aufrechterhaltung der Heterogenität von Zielsystemen im Erwachsenenalter adressieren.
Projektstatus: läuft
Kontakt: Prof. Dr. Alexandra Freund und Zita Mayer
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Altruismus im Laufe des Erwachsenenalters
Es gibt umfangreiche empirische Belege dafür, dass das Altern mit einer Zunahme der Prosozialität einhergeht. Bislang ist jedoch wenig über die Antezedenzien und Konsequenzen dieser Zunahme an Prosozialität bekannt. Auf der Grundlage eines theoretischen Modells der wertbasierten Entscheidungsfindung (Mayr & Freund, 2020) zielt dieses Projekt darauf ab, verschiedene Faktoren zu untersuchen, die zu einer höheren Prosozialität im älteren Erwachsenenalter beitragen könnten, sowie den Zusammenhang von prosozialem Verhalten mit Indikatoren des gesunden Alterns. Darüber hinaus untersucht das Projekt Unterschiede in der Prosozialität über verschiedene Domänen hinweg (z. B. monetäre Spenden, ehrenamtliches Engagement).
Projektstatus: läuft
Kontakt: Prof. Dr. Alexandra Freund
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Altern und Verlustmotivation: Vermeidung oder Minimalisierung?
Dieses Projekt untersucht Altersunterschiede in der Beurteilung von Parametern bei Entscheidungen betreffend potentieller Gewinne und Verluste. Genauer werden dabei die Beurteilung der Wahrscheinlichkeit und des Ausmasses der Folgen fokussiert. Im Sinne des Zielorientierungsansatzes untersucht dieser Forschungsbereich die motivationale Verlagerung des Fokus von Gewinnen hin zu Verlusten im Laufe des Erwachsenenalters und wie diese Verlagerung sich in Entscheidungen zwischen Optionen manifestiert, die mit einer grösseren Sicherheit Verluste minimieren oder die versuchen, Verluste mit grösserem Risiko zu vermeiden.
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Psychologische Indikatoren von Erschöpfung und Erholung im Laufe des Erwachsenenalters
In diesem Projekt werden altersbedingte Unterschiede in Erschöpfung und Erholung in verschiedenen Lebensbereichen untersucht. Das Projekt verwendet einen Multi-Methoden-Ansatz, der laborbasierte Mikro-Längsschnitt-Experimente und feldbasierte Erfahrungsstichproben-Studien kombiniert und sich auf die interindividuelle Variabilität bei intraindividuellen Veränderungen im Laufe der Zeit konzentriert.