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Am 5. August 2010, 17:00, entfernt sich ein zweijähriger Knabe in einem unbeobachteten Augenblick von der Mutter. Er will mit anderen Kindern am nahen Reussufer spielen. Aus ungeklärten Gründen purzelt er bei der Fussgängerbrücke die Uferböschung hinab und fällt in die Reuss. An einer Stelle, wo es keinen Sicherheitszaun gibt.
Nachdem die Eltern das Verschwinden ihres kleinen Sohns bemerken, eilen sie zur nahen Bäckerei Vollenweider und schlagen Alarm. Kurz entschlossen zieht sich Rolf Vollenweider die Badehose an und bindet sich eine Schwimmweste um. Dann stürzt er sich mit einem Sagexball in den hochgehenden, 30 Meter breiten und 19 °C warmen Fluss. Er hält nach dem Buben Ausschau und schwimmt dabei bis nach Müllingen. Zu Fuss kehrt er zurück. Ergebnislos.
Angestellte des Wasserkraftwerks Beznau finden die Leiche des iranischen Jungen, am dritten Tag nach dessen Verschwinden. Er wurde rund 20 km weit bis in die Aare nach Döttingen gespült.