Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03489.jsonl.gz/1540

Schlossgasse Riehen
Die strenge, städtebauliche Ordnung der Nachbarschaft sowie das baurechtliche Korsett des Bebauungsplanes gaben das Projekt beinahe schon vor. Wie ist unter diesen Umständen dennoch Innovation möglich?
Der geltende Bebauungsplan schrieb eine Überbauung mit maximal 2 Wohneinheiten je Gebäude analog der Nachbarschaft vor, wobei die einzelnen Gebäudegruppen 6 Meter Abstand zueinander einhalten mussten. Eine Ausnahme stellten eingeschossige Bauten mit einer maximalen Höhe von 3 m dar. Die ursprüngliche Intention dieser Regelung zeigt sich am Beispiel der Nachbarschaftsbebauung aus den 60er Jahren. Eine Platzierung von Nebenbauten zur Unterbringung von Fahrzeugen.
Wir entschieden jedoch die Fahrzeuge unter die Erde zu bringen und solcherlei Flächen zu nutzen, um mit einem Defizit der üblichen Reihenhaustypologie aufzuräumen: Dem in der Regel zu kleinen Erdgeschoss für eine angemessene Anordnung und Zonierung von Ankommen, Kochen, Essen und Wohnen. Darüber hinaus nutzen wir die vorhandene Topografie und einen geschickten Versatz der Volumen, um anstelle serieller Eingangsbereiche und Gartenflächen individuelle Nischen auszuscheiden und eine natürliche Abgrenzung der Einheiten vorzunehmen.
Fotos
intern