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Der Therapieansatz
ist es, den Triggerpunkt mit spezifischer Druck- und Dehntherapie zu lösen und prophylaktisch z.B. ungünstige Arbeitshaltung, mangelhafter Trainingszustand etc.zu korrigieren, um die überlasteten Muskelfasern zu entlasten.
Triggerpunkte sind lokal begrenzte Verhärtungen in der skelettalen Muskulatur, die druckempfindlich sind und von denen übertragene Schmerzen ausgehen können. Das heisst ein Triggerpunkt kann austrahlende Schmerzen verursachen. So kann z.B. ein Triggerpunkt in der Nackenmuskulatur (M. trapezius) Kopfschmerzen auslösen.
Verschiedene medizinische Theorien über akute Triggerpunkte:
Medizinisch erklärt man sich die Triggerpunkte aufgrund eines übermässigen Zusammenziehens einzelner Muskelfasern. Dieser Vorgang entsteht wahrscheinlich durch eine überschiessende Freisetzung des Nervenbotenstoffes Acetylcholin an der motorischen Endplatte. Es gibt auch andere Theorien für dieses Zusammenziehen. Etwa, dass das vegetative Nervensystem eine erhöhte Aktivität auf den Muskel ausübt. Dies wurde mit Hilfe verschiedener Studien belegt.
Menschen,
die längere Zeit mit erhöhtem Stress leben, haben häufiger Triggerpunkte.
Worin auch immer der Grund für die kleinen verspannten Muskelfasern liegt, Fakt ist, dass die Spannung die feinen Blutgefässe zusammen quetscht, was zu einer Minderdurchblutung -und zu einer Mangelversorgung des Muskels führt. Dadurch werden Substanzen im Muskel produziert, welche die Schmerzfühler im Muskel aktivieren der Muskel, genauer gesagt der Triggerpunkt im Muskel, beginnt weh zu tun und kann diese Schmerzen sogar grossflächig ausstrahlen.
Wenn Triggerpunkte über längere Zeit nicht verschwinden, dann werden benachbarte Muskelfasern oder sogar Muskeln in Mitleidenschaft gezogen und die Schmerzen weiten sich aus.
Die gute Nachricht ist, dass Triggerpunkte gut therapierbar sind, häufig auch noch nach Jahren. Trotzdem gilt: Je früher sie behandelt werden, desto einfacher haben es Patienten und Physiotherapeuten, und desto schneller geht die Heilung voran.