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Einerseits schaudert mich ein wenig die Vorstellung, in meinem Rücken würde so ein Kiefer wachsen andererseits freut es mich riesig, dass der Mann nun wieder essen kann und nicht ganz entstellt durchs Leben schreitet. Unklar ist, wie sich dieses gezüchtete Gebilde über längere Zeit hält, denn es ist der erste Versuch dieser Art bei Menschen. Doch sollte sich herausstellen, dass sich der Aufwand dieser Methode lohnt, ist dies ein riesen Fortschritt in der Lebensqualität solcher Patienten.
“… Anschließend füllten sie ein entsprechendes Modell aus Titan-Draht mit einer Mischung aus körpereigenem Knochenmark, einer Proteinlösung und dem Knochenersatzmaterial Hydroxyl-Apatit. Dieses Gebilde implantierten sie dem Patienten oberhalb des Schulterblatts in den Rückenmuskel. Nach sieben Wochen konnte der herangewachsene Unterkieferknochen aus dem Rücken entfernt und in den Mund des Patienten verpflanzt werden.”
Quelle:www.berlinonline.de :: Erste feste Mahlzeit seit acht Jahren 27. August 2004
Quelle: Tagesanzeiger 27. August 2004