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Untertitel: Unveränderte Quote im Sensebezirk
Im Vergleich zum Vormonat sind 333 Personen mehr arbeitslos gemeldet. Die Zahl der Arbeitslosen beträgt somit 4037 Personen. Nachdem die Arbeitslosenquote im Januar 2004 ihren Höchststand von 3,3 Prozent erreicht hatte, nahm sie bis im Juni (2,6 Prozent) deutlich ab. Danach aber stieg sie wieder stetig an und verweilte über einige Zeit zwischen August und Oktober auf 2,8 Prozent. Die Quote begann dann im November wieder zu steigen und nahm im Dezember noch einmal sprunghaft zu.
Leichter Anstieg gegenüber Vorjahr
Im Vergleich zum Vorjahr wurden höhere Jahresdurchschnitte verzeichnet: Die durchschnittliche Zahl der 2004 als arbeitslos gemeldeten Personen belief sich auf 3696 Personen, was einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 2,9Prozent entspricht. Zum Vergleich belief sich 2003 die Zahl der Arbeitslosen auf 3491 Personen und die Jahresquote lag bei 2,7Prozent.
Die Zahl der stellensuchenden Personen ist ebenfalls gestiegen, und zwar um 314 Personen, und beträgt insgesamt 6686 Personen. Damit steigt die Quote um 0,3 Prozentpunkte auf 5,3Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung. Die meisten Bezirke registrieren eine Zunahme der Zahl der Stellensuchenden, einzig im Sensebezirk bleibt die Quote unverändert. Die Kurve der Stellensuchenden verlief 2004 parallel zu jener der Arbeitslosen: Sie sank im Laufe des ersten Halbjahres, um danach bis Dezember wieder regelmässig anzusteigen. 2004 lag die durchschnittliche Quote der Stellensuchenden bei 4,9Prozent (0,1 Prozentpunkte mehr als 2003).
Die Arbeitslosenquote erlaubt einen Vergleich zwischen den Kantonen, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet wird. Die Quote der Stellensuchenden dagegen gibt ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton, denn sie umfasst die Arbeitslosen sowie die Personen, die in einem Zwischenverdienst tätig sind oder an einer aktiven Massnahme teilnehmen, wie etwa einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, einem Weiterbildungskurs oder einer Umschulung.