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Diese Arbeit untersucht das Verhältnis von innerverbandlicher und außerverbandlicher Ordnung in Bezug auf Kapitalbeschaffungsmaßnahmen der Kapitalgesellschaften. Untersuchungsgegenstand sind Vereinbarungen, die die Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft untereinander, gemeinsam mit ihrer Gesellschaft oder mit außenstehenden Dritten anlässlich von Kapitalerhöhungen treffen. Die Besonderheit solcher Vereinbarungen liegt darin, dass sie, anders als die korporativen Kapitalbeschaffungsmaßnahmen selbst, außerhalb der Satzung stehen. Sie unterliegen damit grundsätzlich auch nicht dem statutarischen Regelungssystem. Die Autorin analysiert nicht-korporative Vereinbarungen über Kapitalbeschaffungsmaßnahmen hinsichtlich ihres Regelungsgehalts, ihrer Zulässigkeit und ihrer Rechtsfolgen und berücksichtigt dabei die kautelarpraktische Vielfältigkeit solcher Vereinbarungen.
Autorentext
Die Autorin: Julia Winneke, geboren 1974; Studium an den Universitäten Augsburg, Heidelberg und Durham (Großbritannien); Erste juristische Staatsprüfung 1999; Zweite juristische Staatsprüfung 2001; Promotion 2004; Tätigkeit als Rechtsanwältin in Hamburg seit 2003.