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Greg Van Avermaet ist an der Clasica San Sebastian drauf und dran, sich den Sieg zu holen. Er attackiert am letzten Aufstieg und hat eine schöne Lücke zu seinen Verfolgern aufgerissen. Da stürzt er plötzlich – weil ihm ein Begleittöff ins Hinterrad donnert.
«Ich hätte das Rennen wohl gewonnen», ärgerte sich der Fahrer des schweizerisch-amerikanischen BMC-Teams. «Keine Ahnung, was sich der Töfffahrer dabei dachte, als er mich ‹abschoss›. Er hat kein Wort zu mir gesagt.» Den Sieg habe er nach dem Sturz vergessen können: «Mein Rahmen und mein Hinterrad gingen kaputt», sagte van Avermaet.
I was going to win classics San Sebastián until the motto run into me and put me on the ground. Game over! Bravo organization, bravo motto!— Greg Van Avermaet (@GregVanAvermaet) 1. August 2015
So konnte Adam Yates «erben». Der Brite war darüber völlig überrascht, denn er hatte geglaubt, dass vor ihm noch eine Gruppe unterwegs war. Erst auf der Ziellinie realisierte Yates, dass er im Baskenland einen Solosieg und den bislang grössten Erfolg seiner Karriere errang. (ram)
Es ist ein Kunststück, das sonst eher in Videospielen als in der Realität gelingt. Doch Juan Cuadrado schaffte es am Wochenende, beim 2:0-Sieg von Juventus gegen Genua, einen Eckball direkt zu verwandeln. Mit dem Geniestreich in der neunten Minute lenkte er das Spiel früh in entscheidende Bahnen.