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Der verglaste Abfall stammt aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague, wo die Cogema unter anderem abgebrannten Kernbrennstoff aus Japan behandelt. Die Cogema gab bekannt, zwei Behälter mit insgesamt 40 Abfallcontainern seien an Bord der "Pacific Swan" geladen worden. Die zylindrischen Spezialbehälter des Typs TN 28 VT sind 6,6 m lang, haben einen Durchmesser von 2,4 m und wiegen je 112 t. Die Container mit 135 cm Länge und 43 cm Durchmesser sind aus rostfreiem Stahl und schliessen je 410 kg verglasten Abfall ein. Das Glas enthält ca. 50 kg Spaltprodukte, 4,5 kg Uran und 2 kg Transurane; die Gamma-Radioaktivität beträgt nach dem Eingiessen rund 7000 Terabecquerel und die Zerfallswärmeleistung 2 kW.
Das Frachtschiff ist für diesen Zweck gebaut und wird durch die Pacific Nuclear Transport Limited (PNTL), eine Tochter der britischen BNFL, betrieben. Die sechs- bis achtwöchige Reise wird das Schiff durch den Panama-Kanal führen. Beim letzten Schiffstransport dieser Art im März 1998 gab es Probleme, als der Gouverneur der japanischen Präfektur Aomori die Entladung wegen eines Disputs mit der Zentralregierung blockierte (Bulletin 6/1998).
Ein anschauliches Informationsdossier zu den Schiffstransporten von hochradioaktiven Abfällen nach Japan wird von der Cogema, der BNFL und dem japanischen Overseas Reprocessing Committee (ORC) herausgegeben. Das Dossier mit dem Titel "Retour des résidus vitrifiés de France au Japon" vermittelt Wissenswertes über die Wiederaufarbeitung, die Transportbehälter für die verglasten Abfälle, die Konstruktion der Spezialschiffe und die Sicherheitsmassnahmen auf See.
Quelle
M.K. nach La Correspondance Nucléaire, 26. Februar 1999