Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03634.jsonl.gz/2527

Jesus starb nicht am Kreuz!
Johannes der Täufer und Pontius Pilatus widerlegen das Dogma, dass Jesus von Nazareth am Kreuz auf Golgatha in Jerusalem starb!
Seine Anhänger verkünden ihn nach seinem Tod als Jesus Christus, den Messias und Sohn Gottes. Daraus entsteht eine neue Weltreligion, das Christentum. Viele sehen in Jesus von Nazareth einen «Revoluzzer», Symbolgestalt für gewaltlosen Widerstand gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Wieder andere bestreiten, dass er je existiert hat, da es keine stichhaltigen Beweise dafür gebe, geschweige denn Schriften, die er hinterlassen hat.
Ein Werk, das Beweise beibringt, dass Jesus keine Sagengestalt ist, dass er wirklich gelebt hat, muss sich auf eine Vielzahl urkundlicher Quellen und deren Beziehungen zueinander abstützen. Dass diese Zusammenhänge für den Leser nicht immer leicht nachzuvollziehen sind, ist leider nicht zu vermeiden.
Johannes der Täufer ist eine der zentralen Figuren des Christentums, des Mandäismus und des Islams. Von vielen Kirchen wird er als Heiliger verehrt.
Als Quellen, die Aufschluss über die historische Gestalt Johannes des Täufers geben können, stehen neben den neutestamentlichen Evangelien und der Apostelgeschichte noch ein Absatz des jüdisch-römischen Geschichtsschreibers Flavius Josephus zur Verfügung.
Etwa um das Jahr 29/30 n. Chr. beginnt Johannes der Täufer sein öffentliches Wirken.
Im Frühjahr 35 n. Chr. inhaftiert Herodes Antipas Johannes den Täufer.
Die Hinrichtung erfolgt nach urchristlichen Quellen in Tiberias in Galiläa, wahrscheinlich vor dem Jahr 30. Flavius Josephus hingegen berichtet von ihrer Vollstreckung auf der Festung Machaerus am Toten Meer. Machaerus sichert die Grenze zwischen dem Territorium von Herodes Antipas und jenem von Aretas. Die Hinrichtung erfolgt wahrscheinlich im Spätsommer des Jahres 35 n. Chr. und damit laut Geschichtsschreiber Josephus erst nach dem Tode Jesu, – entgegen den biblischen Evangelien.
Pontius Pilatus ist in den Jahren 26 bis 36 n. Chr. Präfekt (Statthalter) des römischen Kaisers Tiberius in der Provinz Judäa. Bekannt wird er vor allem durch die Passionsgeschichte im Neuen Testament. Dort wird berichtet, dass er Jesus von Nazareth zum Tod am Kreuz verurteilt.
Jesus von Nazareth (geboren wahrscheinlich vor 4 v. Chr. in Nazareth; gestorben 30 oder 31 n. Chr. in Jerusalem). Etwa ab dem Jahr 28 tritt er öffentlich in Galiläa und Judäa auf. Zwei bis drei Jahre später wird er auf Befehl des römischen Präfekten Pontius Pilatus von römischen Soldaten gekreuzigt.
Ptolemaeus von Mauretanien (geboren um 10 v. Chr.; gestorben 40 n. Chr. in Rom). Ptolemaeus ist der Sohn Jubas II. und der Kleopatra Selene und somit ein Enkel des Marcus Antonius und der Kleopatra. Nachdem er zwei Jahre lang Mitregent seines Vaters gewesen ist, wird Ptolemaeus im Jahr 23 n. Chr. König von Mauretanien. Zusammen mit Publius Cornelius Dolabella besiegt er Tacfarinas, der einen Guerillakrieg numidischer und mauretanischer Stämme gegen Rom führt, und wird dafür mit den Triumphalinsignien geehrt. Um in den Besitz seines Reichtums zu gelangen, lädt ihn Kaiser Caligula nach Rom ein, wo er im Jahr 40 n. Chr. auf Geheiss Caligulas ermordet wird.
Die historischen Quellen stützen die These, dass Jesus von Nazareth identisch ist mit Ptolemaeus von Mauretanien:
Im Frühjahr 35 n. Chr. inhaftiert Herodes Antipas Johannes den Täufer.
Im Spätsommer 35 n. Chr. lässt Herodes Antipas Johannes den Täufer hinrichten.
Im Jahr 36 n. Chr. kehrt Pontius Pilatus von Jerusalem nach Rom zurück.
Im Jahr 37 n. Chr. wird Caligula Kaiser des Römischen Reiches.
Im Jahr 39/40 n. Chr. lädt Kaiser Caligula König Ptolemaeus nach Rom ein.
Im Jahr 40 n. Chr. lässt Kaiser Caligula König Ptolemaeus ermorden. Pontius Pilatus ist von der Unschuld des Angeklagten überzeugt und sucht nach einem Weg, ihn freizulassen, was ihm angesichts der vehementen Einflussnahme der römischen Autoritäten nicht gelingt. Pilatus wendet sich also ab und wäscht nach einem Motiv des Matthäusevangeliums demonstrativ seine Hände in Unschuld.