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Das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, hilflos zu sein, kann weitreichende Folgen haben: Depression, Angst und schliesslich Apathie. Martin Seligmans bahnbrechende Untersuchung aus dem Jahre 1974 ist ein Standardwerk der Sozialwissenschaften. 1974 veröffentlichte Martin Seligman sein bahnbrechendes Erklärungsmodell über den Zusammenhang zwischen Hilflosigkeit, Angst, Depression und Apathie. Es wurde zum Ausgangspunkt ungezählter Untersuchungen und Abhandlungen in der Klinischen Psychologie, der Entwicklungs- und Sozialpsychologie, der Pädagogik und auch der Soziologie. Seligmans Theorie der »erlernten Hilflosigkeit«, die er an vielen anschaulichen Beispielen entwickelt, erklärt psychische Störungen, aber auch gesellschaftliche Zustände wie Armut und Arbeitslosigkeit. Ein Standardwerk der Sozialwissenschaften.
Portrait
Martin E. Seligman ist als Professor für Psychologie an der University of Pennsylvania tätig. Seligman hat im Bereich der positiven Psychologie eine Pionierfunktion übernommen und bekleidete einige Zeit das Amt des Präsidenten der American Psychological Association (APA).