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Der Steinmarder ist in der Schweiz im Tiefland bis hin zu mittleren Höhenlagen zu finden. Der anpassungsfähige Kulturfolger ist auch häufig in urbanen Gebieten anzutreffen. Ein grosses Verwechslungspotenzial gibt es vor allem mit dem Baummarder, welcher sich nur durch wenige äussere Merkmale unterscheidet. Der Steinmarder zeichnet sich durch seinen weisslichen Kehlfleck und seine fleischfarbene Nase aus, während der Baummarder einen gelblich-orangen Kehlfleck und eine dunkel gefärbte Nase besitzt.
Der nachtaktive Fleischfresser hat ein breites Nahrungsspektrum und ernährt sich opportunistisch. Nagetiere, Vögel und ihre Eier machen einen Grossteil der Ernährung aus. Zudem werden auch Amphibien, Insekten und Regenwürmern erbeutet. Früchte oder Kompostabfälle können saisonal auch eine wichtige Rolle spielen. Ausserhalb von urbanisierten Gebieten bevorzugt der Steinmarder Wälder oder baumbestandene Weideflächen. Offene Flächen werden grundsätzlich gemieden.
Als Kulturfolger hält sich der Steinmarder oft in der Nähe der Menschen auf, was zu Konflikten führen kann. Einerseits als lauter Unruhestifter während seiner nächtlichen Aktivitäten oder als Zerstörer von Zündkabeln in Autos und Wärmeisolierungen von Dächern. Andererseits auch als Geruchsbelästigung durch Exkremente oder Reste ihrer Beutetiere.