Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03199.jsonl.gz/1516

Klassische Massage
Sie betreffen Haut und Unterhaut mit den darin enthaltenen Nervenendigungen sowie Blut- und Lymphgefässen - im weiteren die Muskulatur, Sehnen, Bänder, Gelenkkapseln und die Knochenhaut (Periost). Die Klassische Massage wird bei Störungen am Bewegungsapparat eingesetzt.
Manuelle Lymphdrainage
Dazu gehört die Drainage der lymphpflichtigen Stoffe aus dem Zwischenzellraum. Als lymphpflichtige Last werden alle Stoffe bezeichnet, welche durch die Lymphgefässe aus dem Gewebe abtransportiert werden müssen. Dabei handelt es sich neben überschüssigem Wasser vor allem um grossmolekulare Stoffe wie Eiweisse, Zellen (Krebszellen!) Zelltrümmer, Bakterien und Viren: Im Gegensatz dazu werden durch das Venensystem kleinmolekulare Stoffe wie Salze, Zucker, Wasser und Gase zurücktransportiert. Im weiteren dient das Lymphsystem der Infektabwehr.
Bindegewebemassage
Die Indikationen der Bindegewebemassage ergeben sich aus den anatomischen, physiologischen und neurophysiologischen Vorbetrachtungen und aus den daraus resultierenden Möglichkeiten zu pathalogischen Veränderungen. Die Technik der Bindegewebemassage bietet ein in sich geschlossenes System von Strichführungen und Dehngriffen.
Fussreflexzonenmassage
Die Fussreflexzonenmassage geht davon aus, dass zwischen den Füssen und den inneren Organen Verbindungen bestehen. Am ganzen Körper finden wir Reflexzonen, doch befinden sich die meisten Zonen im Fuss. Durch den Daumendruck geben wir eine Reizung auf die Reflexzonen, die sich auf die entsprechenden Organe oder Körperteile auswirken.
Triggerpunkte- und Dehnungsmassage
Ein myofaszialer Triggerpunkt ist ein Ort erhöhter Reizbarkeit in einem verspannten Faserbündel des Skelettmuskels und befindet sich im Muskelgewebe und / oder seiner zugehörigen Faszie. Die Stelle ist auf Druck schmerzhaft und kann charakteristischen Übertragungsschmerz und autonome Phänomene hervorrufen. Es gibt diese Triggerpunkte auch in den Sehnen, Haut, Narben und in der Knochenhaut. Die Palpation erfolgt mit den Fingern quer und längs des verspannten Muskelfaserbündels des zu untersuchenden Muskels.