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Am Donnerstagmorgen starb Bobby Farrel, 61, die Galionsfigur der Kultband Boney M. Die Umstände des plötzlichen Todes sind inzwischen geklärt: Der Niederländer erlag einem Herzinfarkt. Familie, Freunde sowie der Erfinder und Produzent der Band, Frank Farian, 69, sind bestürzt. Zu Bild.de sagt Letzterer: «Auch wenn sein Körper tot ist, seine Stimme lebt mit mir weiter.» Zwar war es Farian, der Bobbys Passagen in den Liedern gesungen hatte, «aber Bobby sagte immer zu mir: ‹Mit meinen Beinen und deiner Stimme sind wir unschlagbar.›»
Trotzdem standen Farian und und Farrell vor 20 Jahren wegen eines Streits um den Namen «Boney M.» vor Gericht. Der Produzent gewann den Prozess, Farrell benutzte den Namen in den letzten Jahren aber weiterhin. «Er hat ja damals auch dazu beigetragen, dass ich mit ihm viel Geld verdient habe. Sollte er doch auch noch etwas davon haben.»
Farrells Tänzerinnen und ein Techniker entdeckten die Leiche in einem Sankt Petersburger Hotel. Am Abend zuvor hatte die Band noch auf der Bühne gestanden, doch Farrell musste den Auftritt in einem Restaurant unterbrechen. «Er klagte über Atemprobleme und Schmerzen in der Brust», so Farrells Agent John Seine. Er habe aber das Konzert zu Ende geführt - dies auf Druck des Veranstalters hin, wie spekuliert wird.