Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03481.jsonl.gz/2015

© srf/screenshot
Nach dem Rücktritt des Kurdenführers Masud Barsani verliert der Westen im Kurdengebiet massiv Einfluss an Iran und Russland.
Der Präsident des nordirakischen autonomen Kurdengebiets (KGR) Masud Barsani hat während einer stürmischen Sitzung des kurdischen Parlaments letztes Wochenende seinen Rücktritt bekanntgegeben. Er wünschte sein Amt über den 1. November hinaus nicht mehr zu verlängern, hiess es in einem Schreiben an die Nationalversammlung, die zum ersten Mal nach 2015 wieder mit allen Fraktionen zusammen tagte. Die nachdrückliche Forderung der zweitgrössten oppositionellen Partei Gorran, «in diesen Zeiten der Ungewissheit und des Chaos eine Regierung der nationalen Rettung» zu bilden, wurde abgelehnt. Das kurdische Parlament, seit Jahrzehnten von Barsanis Demokratischer Partei Kurdistans (KDP) und der Patriotischen Union Kurdistans (PUK) dominiert, beschloss stattdessen, die Regierungsgeschäfte bis zu den nächsten Wahlen…..