Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03605.jsonl.gz/3491

Lebensmittel enthalten Energie. Diese führen wir beim Essen unserem Körper zu. Wenn wir uns zu viel davon einverleiben, werden wir dick. Darum versuchen viele Menschen, ihre Energiezufuhr zu kontrollieren. Sie rechnen aus, wie viele Kalorien sie sich erlauben können. Der Kaloriengehalt eines Lebensmittels zeigt, wie viel Energie drinsteckt. Experten bestimmen dafür den «Brennwert» eines Lebensmittels, indem sie es verbrennen und messen, wie viel Energie es freigibt: Eine Kalorie ist die Menge an Energie, die es braucht, um 1 Milliliter Wasser um 1 Grad Celsius zu erwärmen.
Aber wir Menschen sind doch keine Dampfmaschinen, oder!? Wir «verbrennen» ja keine Kohlenbriketts (die übrigens sehr viele Kalorien haben). Wir verdauen unser Essen. Das tun wir je nach Lebensweise und Typ sehr unterschiedlich. Deshalb sagen Kritiker, das heute übliche Bestimmungssystem sei veraltet und müsse korrigiert werden. Bisher misst es nur, wie viel Energie in unseren Magen und Darm gelangt, aber nicht, wie viel unser Organismus davon wirklich aufnimmt und nutzt. Auch berücksichtigt es nicht, wie ein Lebensmittel verarbeitet wurde. Wenn du zum Beispiel ganze, rohe Mandeln knabberst, nimmst du bis zu einem Drittel weniger Energie auf, als wenn du die gleiche Menge in Form von Mandelmus geniesst.
DEINE FRAGE
Hast du auch eine Frage zu einem aktuellen Thema? Dann sende ein Mail an <email-pii>. Für jede publizierte Frage gibt es einen 20-Franken-Gutschein.
Autor: Gabriela Bonin