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Die Bergbauindustrie im Südlichen Afrika – 20 Jahre Kontinuität und Wandel
7. Nov 2014 von 18:15 bis 8. Nov 2014 von 17:00
Eine Tagung von KEESA, Zentrum für Afrika Studien, afrika-komitee und SOLIFONDS
In Südafrika war die Entdeckung von Gold und Diamanten konstituierend für die Entstehung der südafrikanischen Siedlerkolonie und des nachfolgenden Apartheidregimes. Das Ende der weissen Alleinherrschaft 1994 sollte zu verbesserten Arbeitsbedingungen führen. Ein Blick auf den heutigen Zustand der Bergbauindustre nach dem Massaker von Marikana 2012 zeigt, dass dies nicht der Fall ist. In Sambia, dessen Kupferminen sich mit Ausnahme der kurzen Zeitspanne zwischen 1970 und 1980 in Privatbesitz befanden, ist der Bergbau genau so prägend.
Die Konferenz geht Fragen zur extraktiven Industrie im südlichen Afrika nach: der Bedeutung des Rohstoffabbaus beim Aufbau einer Gesellschaft, die den Erwartungen der Menschen nach einem besseren Leben entspricht. Direkt Betroffene, AktivistInnen und AkademikerInnen aus dem südlichen Afrika sind an dieser Diskussion beteiligt.
Im Fokus der Tagung steht auch die Rolle der Schweiz. Während der Apartheid fungierte sie als Drehscheibe für den südafrikanischen Goldhandel. Schweizer Unternehmen (Marc Rich) legten mit ihren Sanktionsumgehungen den Grundstein für ihre Imperien. Heute ist die Schweiz Sitz der weltweit bedeutendsten Unternehmen und Handelsfirmen der Rohstoffbranche.
Freitag, 7. November (18.15 – 20.30) und Samstag, 8. November (09.00 – 17.15) in den Basler Afrika Bibliographien, Klosterberg 23, Basel