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World Vision Schweiz leistet mit den Entwicklungsprojekten Muktagacha, Ghoraghat und Jalchatra nachhaltige Hilfe in Bangladesch.
Bangladesch gehört zu den ärmsten Ländern Asiens und am dichtesten besiedelten der Welt.
Der Bezirk Ghoraghat liegt 250 km nordwestlich der Hauptstadt Dhaka im ländlichen Distrikt Dinajpur. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in grosser oder extremer Armut. Zahlreiche Menschen haben als Tagelöhner kein sicheres Einkommen. Die Familien leiden unter unzureichender Ernährung, hoher Mütter- und Kindersterblichkeit und schlechtem Zugang zu lokalen Gesundheitsstationen. Jedes zweite Kind ist unterernährt. World Vision lancierte 2008 das Entwicklungsprojekt Ghoraghat, um den ärmsten Menschen in der Region zu helfen.
150 km nördlich der Hauptstadt Dhaka im Distrikt Tangail liegt der Bezirk Madhupur. 78 % der Bevölkerung sind Muslime, 19 % gehören zum Volk der Garo. Es herrscht subtropisches Monsunklima. Eine hohe Analphabetenrate, eine schlechte Gesundheitsversorgung und ein sehr niedriges Einkommen stürzen viele Menschen in Leid und Not. Viele Haushalte haben keine sanitären Anlagen. Zahlreiche Mädchen werden jung verheiratet (oft gegen ihren Willen) und können die Schule nicht abschliessen. 1999 lancierte World Vision hier das Entwicklungsprojekt Jalchatra. In der letzten Phase werden zurzeit lokale Organisationen geschult, die Projektarbeit selbstständig weiterzuführen. Die Projektübergabe ist für 2020 geplant.
Muktagacha
Der Bezirk Muktagacha befindet sich im Distrikt Mymensingh rund 150 Kilometer nördlich von Bangladeschs Hauptstadt Dhaka. Hier leben rund 92 000 Menschen. Sie leiden unter grosser Armut – 83 % der Menschen müssen mit weniger als 2 Dollar pro Tag auskommen. Schlechte Gesundheitsversorgung und ein mangelhaftes Bildungsangebot sind weitere grosse Probleme. Zwei Drittel der Mädchen werden vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet – meist gegen ihren Willen. 2007 lancierte World Vision in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und Behörden das Entwicklungsprojekt Muktagacha.
«Ich schätze die Zusammenarbeit mit den lokalen Mitarbeitenden in Bangladesch sehr. Sie sind sehr engagiert, freundlich und zuvorkommend.»