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Allgemeine Studie zum Höchstspannungsnetz im Tessin
Im November 2013 haben der Kanton Tessin, Swissgrid, die Azienda Elettrica Ticinese (AET) und die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), im Einvernehmen mit dem Bundesamt für Energie (BFE), gemeinsam die «Allgemeine Studie zum Höchstspannungsnetz im Tessin» erarbeitet. Ausgehend von dieser Studie wurde eine Lösung gefunden, die zum einen die Übertragungskapazität für die Energieproduktion aus dem Maggiatal erhöht und zum anderen das Gebiet von nicht mehr benötigten bestehenden Leitungen befreit.
Die Studie berücksichtigte 70 verschiedene Varianten. Die Bewertung erfolgte in mehreren Etappen, wobei schrittweise die Anzahl der Varianten reduziert wurde. Die Arbeit der Bewertung wurde gemeinsam mit dem BFE, dem BAFU und einigen anderen Bundesämtern und Verbänden für den Schutz der Umwelt und für Raumplanung durchgeführt und in der Folge wurde die sogenannte Variante «Leventina + 14» ausgewählt.
Die Studie zielt darauf ab, einen allgemeinen und langfristigen Ansatz für das Übertragungsnetz zu schaffen, der die Ziele der Sanierung und Modernisierung von Übertragungsleitungen mit denen der Raumplanung koordiniert. In einem ersten Schritt wurde der Bereich berücksichtigt, der als «Alto Ticino – Westteil» bezeichnet wird und das Maggiatal, das Locarnese bis Magadino, das Bedrettotal und die Alta Leventina bis Lavorgo umfasst. Seit 2017 läuft die Etappe 2 für die Riviera, das Bleniotal und die Magadinoebene. Die zweite Etappe wird wahrscheinlich im Herbst 2019 abgeschlossen.