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Das krisengeplagte «Starliner»-Raumschiff soll nun frühestens im kommenden Jahr zu einem weiteren Testflug aufbrechen. Man plane derzeit für «irgendwann in der ersten Jahreshälfte 2022», sagte Boeing-Manager John Vollmer am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Die Verpflichtungen gegenüber der US-Raumfahrtbehörde Nasa sollten aber eingehalten werden.
Der «Starliner» hatte eigentlich schon Ende Juli unbemannt zur ISS starten sollen. Die Mission war aber mehrfach verschoben worden – und dann musste der «Starliner» schliesslich wegen Ventil-Problemen komplett zurück in die Werkstatt.
Mehrere Ventile würden derzeit immer noch untersucht, teilte die Firma Boeing, die das Raumschiff für die US-Raumfahrtbehörde Nasa entwickelt und gebaut hat, bei der Pressekonferenz mit. «Es ist ein komplexes Problem, durch das wir uns durcharbeiten müssen», sagte Boeing-Ingenieurin Michelle Parker.
Der unbemannte Testflug zur ISS soll die Grundlage dafür schaffen, dass der «Starliner» künftig Astronauten zur Raumstation transportieren kann. Das hätte eigentlich schon längst passieren sollen, aber bei einem ersten Test im Dezember 2019 hatte es das Raumschiff – unter anderem wegen eines Problems mit der automatischen Zündung der Antriebe – nicht zur ISS geschafft.
Mit einem neuen Teleskop will die US-Raumfahrtbehörde Nasa die Entstehung der Milchstrasse erforschen. Das sogenannte «Compton Spectrometer and Imager» (Cosi) solle 2025 starten, teilte die Nasa mit. Es wurde aus 18 Vorschlägen für Weltraum-Teleskope ausgewählt, die die Raumfahrtbehörde 2019 gesammelt hatte.
«Cosi» soll Gammastrahlen von radioaktiven Atomen untersuchen, die von explodierenden Sternen produziert wurden, um so herauszufinden, wo in der Milchstrasse chemische Elemente entstanden. Die Milchstrasse ist die Galaxie, in der sich unser Sonnensystem mit der Erde befindet.
«‹Cosi› wird Fragen über die Ursprünge der chemischen Elemente in unserer Milchstrasse beantworten, die Zutaten, die auch für die Entstehung unserer Erde massgeblich waren», sagte Nasa-Manager Thomas Zurbuchen. Die Mission soll rund 145 Millionen Dollar kosten, dazu kommen noch die Kosten für die Beförderung des Teleskops ins Weltall. (saw/sda/dpa)
Es sind keine schönen Bilder, die sich derzeit den Strandwanderern an der französischen Atlantikküste bieten: Seit Wochen schwemmt die Flut Delfinleichen an. Seit Jahresbeginn seien es deren 370, sagt Lamya Essemlali von der Hilfsorganisation Sea Shepherd zu CH Media. «Und die Dunkelziffer liegt wohl fünfmal höher.»