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Das Wichtigste in Kürze
- Die Ermittler im Fall von Gabby Petito (†22) gehen von einem Tötungsdelikt aus.
- Ihr Vater bezeichnet die Eltern des Freundes als «Feiglinge».
- Sie hätten früher handeln müssen, als Gabby nicht vom Roadtrip zurückgekommen war.
Der Fall von Gabby Petito (†22) und ihrem Freund sorgt weiter für Aufregung. Zuerst kehrte nur der Freund von einer gemeinsamen Roadtrip durch die USA zurück. Zehn Tage später meldeten seine Eltern Gabby Petito als vermisst.
Mittlerweile hat die Polizei die Leiche der 22-Jährigen in der Gegend des Grand-Teton-Nationalparks in Wyoming gefunden. Nach der Obduktion geht sie nun von einem Tötungsdelikt aus. Warum die Reise des Paares, das auf Bildern glücklich wirkte, ein tödliches Ende nahm, ist offen.
Vater von Gabby Petito: Eltern des Freundes «mitschuldig»
Gabbys Vater, Joe Petito, macht derweil den Eltern des 23-Jährigen im US-Fernsehen Vorwürfe. Er fragte, wie es sein könne, dass der Freund ohne Gabby zurückgekehrt sei und die Eltern nicht eher gehandelt hätten. Schliesslich habe Gabby dort ebenfalls gewohnt.
Aus seiner Sicht seien sie aktuell mitschuldig. «So erzieht man kein Kind», sagte er. Er verstehe, dass man seinen Sohn beschützen wolle, aber für ihn seien die Eltern «Feiglinge».
Ob der Freund aber wirklich weiterhelfen kann, scheint offen. Denn bislang hat er nur über seinen Anwalt mit den Ermittlern kommuniziert. Dieser hatte für Dienstag eigentlich eine Pressekonferenz angekündigt, diese aber dann wieder abgesagt.