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In den Einwohnerverzeichnissen späterer Jahrhunderte wurden längst nicht mehr alle Stadtbewohner als Burger aufgeführt, und die Unterschiede zwischen Burgern und Hintersässen war üblich. Aus verschiedenen Quellen ist zu entnehmen, dass vielen Handwerkern (Gold- und Silberschmiede, Uhrmacher), vorallem im 18. Jh. das Burgerrecht verweigert wurde. Man bot ihnen sogar eine Geldsumme an, damit sie weiterzögen, aus Angst, dass die Bewerber mit ihrer „brotlosen Kunst“ armengenössig werden könnten.
In einer Zählung aus dem beginnenden 19. Jahrhundert sind noch 464 Burger neben fast tausend kantonsangehörigen und kantonsfremden Nicht-Burgern aufgeführt.