Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03445.jsonl.gz/3071

8
8
FN 49: zititert Schellings "Philosophie dei Kunst" mit dem Vergleich, Architektur sei versteinerte Musik (evtl. vor Goethe geäussert, von dem dies wohl nur aus den Gesprächen mit Eckermann überliefert ist (?))
… and Vitruvius included music as one of the fields of knowledge essential to the training of the architect.
meinte er vielleicht nicht auch schon "Musik" i.S.v. Musiktheorie i.S.v. "Proportionslehre"?
In Renaissance Italy the most compelling locus for the consideration of sacred music and architecture together is Brunelleschi's dome of the Florence Cathedral and its possible relation to Guillaume Dufay's Nuper rosarum flores, composed for its dedication in 1436.
aber wiederholt angeblich nur die Proportionen des gesamten Domes (Länge : Breite : Höhe), jedoch ganz sicher nicht die von Brunelleschis Kuppel! Da niemand je zuvor so eine Kuppel mit dieser Geometrie in dieser Höhe gebaut hatte, konnte keiner die musikalisch-akustischen Eigenschaften vorausahnen!
nein, das ist eine falsche Auffassung: Nfs hat 6:4:2:3 und entspricht damit den Dimensionen des Salomonischen Tempels (60:40:20:30); nimmt man die effektive Länge der Teile, so ergibt sich 3:2:1:1 – aber auch das entspricht nicht den Proportionen des Domes … na, wenigstens sind sie sich bewusst, dass die Sache umstritten ist …