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Inflationsunterschiede in einer Währungsunion geben eine Aussage über die Wettbewerbsposition der jeweiligen Länder. Sind diese dauerhaft, kann eine einheitliche Geldpolitik nicht stabilisierend für alle Mitglieder sein. Diese Arbeit stellt die Entwicklung der Inflationsraten im Euroraum dar und betrachtet mit dem Balassa-Samuelson-Effekt konvergenzbedingte Ursachen von Inflationsunterschieden in den mittel- und osteuropäischen Ländern. Ferner thematisiert die Untersuchung die Möglichkeiten der Geldpolitik in einer Währungsunion anhand eines stilisierten neu-keynesianischen Makromodells: Die Geldpolitik verfügt über einen angebots- und nachfrageseitigen Transmissionskanal. Abschliessend wird die optimale geldpolitische Reaktion auf Nachfrage- und Angebotsschocks eingehend diskutiert.
Portrait
Heike Minich war von 2007 bis 2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel, zuvor war sie Promotionsstipendiatin des Otto-Braun-Fonds (2006-2007). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der europäischen Wirtschafts- und Währungspolitik.