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Hochwasser: Gemeinderat beantragt Parlament Nachkredit
Das Hochwasser im August 2005 hat an verschiedenen Orten in der Stadt Bern zu prekären Situationen geführt, die rasch entschärft werden mussten. Die Kosten für Sofortmassnahmen waren nicht vorhersehbar. Der Gemeinderat beantragt dem Parlament einen Nachkredit in der Höhe von 1,655 Millionen Fran-ken.
Für die Sofortmassnahmen standen vor allem Mitarbeitende der Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie und der Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün im Einsatz. Die Zusatzleistungen von Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz und des Quartieramtes, des Tierparkes und des Tiefbauamtes verursachten nicht vorhersehbare Kosten in der Höhe von 1,655 Millionen Franken. Die Kosten setzen sich vor allem aus geleisteten Überstunden, Materialbeschaffung, Transportleistungen, Mieten von grossen Maschinen, Deponiegebühren und Honoraren externer Experten zusammen.
Die Kosten für diese Zusatzleistungen können nicht in den einzelnen Globalbudgets aufgefangen werden. Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat deshalb eine Erhöhung der Globalbudgets um diesen Betrag. Ein Teil der Aufwendungen wird eventuell durch Leistungen der Stiftung „Einsatzkosten der Gemeinden in ausserordentlichen Lagen“, Leistungen des Kantons und anderer Dritter gedeckt werden können. Der Umfang dieser Leistungen ist allerdings noch offen und wird erst Mitte 2006 abschätzbar sein. Diese Beiträge werden dann die Globalbudgets 2006 entlasten.