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Von Thong Pha Phum aus fuhren wir in den Norden zum Drei Pagoden Pass und auch in den Westen zum Bergdorf Pilok. Beide liegen an der Grenze zu Myanmar. Die Grenzübergänge sind jedoch für Ausländer momentan noch gesperrt.
Thong Pha Phum ist ein schönes, kleines Städtchen. Hier besuchten wir zwei grosse Buddha Statuen. Einer gleich in der Nähe von unserer Unterkunft und einer auf der anderen
Stadtseite. Beide sitzen wie gewohnt und sind doch einige Meter gross.
Ein weiterer Sightseen Punkt war nur untweit vom zweiten Buddha entfernt. Eine Pagode und ein weiterer Buddha hinter einer Glasscheibe, die sich auf einem Berglein befinden. Diesen konnten wir gut von der Plattform aus sehen.
Ein Treppenstufen-Weg führt hoch zu dieser Phuttha Chethiya Khiri Pagoda. Von oben hat man einen schönen Ausblick in die Umgebung, welche sehr grün und hügelig ist.
Vom Monastery-Park aus, welcher sich untehalb dieses Bergleins befindet, hat man einen schönen Blick auf die Pagode. Zudem befinden sich dort einige Gebetshäuschen, was natürlich auch nicht fehlen darf ist ein grosses Gemälde vom verstorbenen König.
Läuft man einige Meter weiter kommt man zu einem Fluss (Khwae Noi) und kann über eine Hängebrücke in den Stadtkern zurück laufen oder natürlich auch hier hin kommen.
Die Fahrt führte uns weiter in den Norden. Eine kurvige Strasse führte uns am Vajiralongkorn Stausee entlang zum Drei Pagoden Pass. Hier ist ein Grenzübergang nach Myanmar, dieser ist jedoch für Westliche-Auslänger gesperrt. Es war jedoch ein Problem bis an diese drei Pagoden hinzufahren resp. laufen welche sich gleich beim Grenzposten befinden.
Seit Tausenden von Jahren ist der Pass ein wichtiger Verkehrsweg nach Thailand. Über ihn soll der Buddhismus im 3. Jahrhundert aus Indien nach Thailand gekommen sein. Während der Ayutthaya-Periode (Ayuttaya-Blog folgt bald) vom 14. bis 18. Jahrhundert war der Pass immer das Haupteinfallstor der birmanischen Armee. Die drei kleinen Pagoden, nach denen der Pass benannt ist, wurden höchstwahrscheinlich als ein Friedenssymbol errichtet.
Während des zweiten Weltkrieges bauten die Japaner die Thailand-Burma-Eisenbahn, auch „Todeseisenbahn“ (Death Railway) genannt, über den Pass. Die Stecke führte auch durch Kanchanaburi und wurde somit auch schon im Blogeintrag zu Kanchanaburi erwähnt, die aufmerksamen Leser unter euch haben dies eventuell bemerkt....
Ansonsten gibt es dort nicht all zu vieles zu sehen. Auf dem Rückweg besichtigten wir noch die Sawan Bandan Cave einige Kilometer davon enfernt.
Da wir aber in Hpa-An schon einige Höhlen besichtigten war es jetzt nicht mega speziell. Eine Taschenlampe sollte man auf jeden Fall dabei haben. Denn das Licht war nicht an, obwol es eine Beleuchtung gehabt hätte.
Am gleichen Tag führen wir zurück bis nach Sangkhla Buri und begaben uns auf Hotel suche. Tags darauf besichtigten wir die Stadt, die doch einiges zu bieten hat.
Zum Beispiel die Mon-Brücke, welche uns ein wenig an Myanmar, genauer gesagt an die U-Bein-Brücke in den Nähe von Mandalay errinnerte. Mit ihren 850 Metern ist sie anscheinend die längste Holz-Brücke Thailands und die zweitlängste der Welt.
Nachdem wir wieder im Rabbit House in Thong Pha Phum übernachteten fuhren wir am morgen früh los in den Westen, wieder zu einer Grenze von Thailand-Myanmar. Und zwar in das Dörfchen Pilok hoch in den Bergen. Hier ist ein wenig kühler, da es doch einige Meter höher ist.
Im "Flachland" unten bogen wir noch in eine ungeteerte Waldstrasse ab. Es hiess laut einem Wegweiser hier sollte es diverse Sehenswürdigkeiten haben. Schlussendlich haben wir aber keine gefunden.
Wir haben uns nur Verfahren da wir dachten wir könnten einen anderen Weg zurück nehmen.
Auch Elefanten haben wir kein gefunden. Obwohl es alle paar Meter wieder ein Warnschild hatte. Nur Kühe kamen uns auf dem Rückweg entgegen.
Eine sehr kurvige Passstrasse führte uns hoch nach Pilok. An Anfang war die Strasse in einem super Zustand, als es kurvig wurde war ende damit. Immer wieder musste man den Schlaglöchern ausweichen. Spass hochzufahren hatte Er jedoch trotzdem.
Unterwegs kommt man an zwei Viewpoints vorbei. Bei beiden hat man einen recht schönen Ausblick. Auch kurz bevor man das Dorf erreicht gibt es eine Abzweigung zu einem. Hier ist man on the Top und hat auch einen super Blick auf das Dörfchen.
Wir besuchen einen Tempel. Wie gewohnt liessen wir unser Flip Flops beim Eingang unten stehen und liefen die Stufen hoch. Nach einigen Minuten kehrten wir zurück und da traute Sie ihren Augen nicht. Der Flip war weg, nur der Flop lag noch da. Zuerst dachte Sie das Er was damit zu tun hat, aber leider Fehlanzeige. Wir konnten den einen Schuh einfach nicht mehr finden. Wer klaut nur EIN Flip Flop?!? Ein Hund ?!?
Bei der Brücke im Dorf scheint es die Traditions zu haben ein Holzschildchen mit seinem Namen hin zu hängen. Mal was anderes als immer diese Schlösser. So kauften auch wir ein Schildchen,
schrieben unsere Namen drauf und hingen es an das Geländer.
Hier waren wir übrigens wieder nur noch 125 Meilen von Dawei in Myanmar (wo wir ja auch waren) entfernt.
Leider war die Zeit rum und wir fuhren Tags darauf zurück nach Kanchanaburi. Putzten noch kurz das Auto, dabei wurde er strengstens von einer Katze überwacht.