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Prozessoren
Die kalifornische Chipkönigin Intel mit Hauptsitz in Santa Clara hat mit dem "Core I7-5960X Extreme Edition" ihren ersten Desktop-Prozessor mit acht Kernen lanciert. Die CPU, intern bereits unter dem Codenamen Haswell-E bekannt, wurde laut dem Hightech-Konzern speziell für Nutzer entwickelt, die intensiv mit Videos und Audioformaten arbeiten.
Nach den ursprünglichen Plänen wollte die US-amerikanische Chipkönigin Intel in diesem Jahr insgesamt 40 Millionen Chips für Tablet-Rechner absetzen. Im ersten Halbjahr lieferte der kalifornische Konzern aber erst 15 Millionen Tablet-Chips aus. Um das Plan-Soll zu erreichen, muss Intel im zweiten Halbjahr also noch 25 weitere Millionen an entsprechenden Prozessoren los werden.
Die US-amerikanische Herstellerin von Grafikchips Nvidia mit Sitz im kalifornischen Santa Clara hat ihre Pläne bezüglich der Entwicklung eines 64-Bit-Prozessors für Server über den Haufen geworfen. Der Hightech-Konzern hatte vor rund drei Jahren verlautbart, einen entsprechenden Prozessor auf Basis der ARM-Architektur entwickeln zu wollen.
Die nach Intel und Samsung drittgrösste Chipherstellerin Qualcomm mit Sitz im kalifornischen San Diego soll in Kürze mit der Massenproduktion des ersten Octa-Core-Chipsatzes (Snapdragon 615) starten. Gleichzeitig planen die Kalifornier dem Branchendienst Digitimes zufolge offenbar neue 64-bit-Mobile-Chipsätze, die noch im laufenden Jahr auf den Markt kommen sollen.
Forscher des Trinity College Dublin behaupten, dass das "Wundermaterial" Graphen, das bei künftigen Computergenerationen zum Einsatz kommen könnte, einfach in einer herkömmlichen Küche herzustellen sei. Bis jetzt galt es als sehr schwer, Graphen in industriellen Grössenordnungen zu erzeugen. Die bekannten Verfahren ermöglichten entweder eine hohe Qualität und geringe Mengen oder grosse Mengen mit Fehlern.