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Ramona Miron hat im Rahmen ihrer Dissertation zwischen 2012 und 2014 einen Forschungsaufenthalt am Institut für Wirtschaft und Ökologie an der Universität St.Gallen absolviert. Dabei hat sie die Auswirkungen der erneuerbaren Energiepolitik der EU auf regionaler Ebene analysiert.
Wie hast du von Sciex gehört ?
Ein Bekannter in Rumänien hat mir davon erzählt. Dann ist alles sehr schnell gegangen.
Warum hast du dich entschieden, dich für das Sciex Programm anzumelden?
Ein Grund war, dass Schweizer Universitäten einen kostenlosen Zugriff auf alle Fachzeitschriften anbieten. In Rumänien ist der Zugriff limitiert und kostet oft. Zudem wollte ich schon immer einen längeren Aufenthalt in der Schweiz absolvieren. Ich bin schon ein paar Mal in die Schweiz gefahren, um Urlaub zu machen. Ich spreche Deutsch, da ich in Rumänien auf eine deutsche Schule gegangen bin.
Wie waren Deine Erfahrungen in der Schweiz?
Mein Aufenthalt in der Schweiz hat mir sehr viel gebracht. Meine Dissertation hat an Qualität gewonnen, weil an der Universität St.Gallen viel mehr Ressourcen zur Verfügung standen als an der Universität in Rumänien, an der ich studiert habe. Zudem habe ich gelernt, kritischer über meine Arbeit nachzudenken, da sich die Art zu forschen in Rumänien von derjenigen in der Schweiz unterscheidet. Was ich auch toll fand, war die enge Verbindung zwischen der Universität und der Wirtschaft.
Was machst du heute?
Ich bin momentan immer noch in der Schweiz und arbeite für einen Schweizerischen Energieversorger im Kanton St.Gallen. Das war eigentlich nicht geplant.