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Hirnmetastasen vor der OP bestrahlen
Anhand der Daten von gut 400 Patienten mit Hirnmetastasen identifizierten Forschende prognostische Faktoren zur präoperativen stereotaktischen Radiochirurgie. Allgemein beobachteten sie mit dem Verfahren eine geringe Rate an Rezidiven im Operationsraum, leptomeningealen Erkrankungen und strahlenbedingten Toxizitäten.
Davon, Hirnmetastasen prä- statt postoperativ zu bestrahlen, erhoffen sich Radioonkologen weniger Toxizitäten und eine geringere Verschleppung vitaler Tumorzellen.
Dr. Roshan S. Prabhu vom Levine Cancer Institute in Charlotte und Kollegen identifizierten kürzlich retrospektiv Prognosefaktoren für lokale Rezidive, einen Befall der Meningen, Strahlenschäden sowie das OS (1).