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Eine optimale Zucht ist dann gewährleistet, wenn die dazu notwendigen Massnahmen befolgt werden
- Wahl des richtigen Aufstellplatzes
- Einhaltung einer konstanten Raumtemperatur (nicht unter 14 Grad und nicht über 20 Grad)
- das notwendige Befeuchten der Deckerde (bei Bedarf 2x am Tag)
- die Einhaltung der erforderlichen Hygiene, die das Fernhalten von Pilzkrankheiten, Insekten und Fliegen gewährleistet
Bei Einhalten dieser Vorschriften erzielen Sie von einem Sack aufbereiteten Substrates eine Ernte von 6-10 kg Champignons.
Aufbereitung des Kompostes
Die Aufbereitung des Kompostes obliegt der Herstellerfirma. Sie beinhaltet das Pasteurisieren und das Spicken. Der aufbereitete Kompost ist in Säcken zu je 23kg transportfertig abgefüllt. Zu jedem Sack gehört ein Beutel Deckerde, der in einem separaten Plastikbeutel mitgeliefert wird.
Wie kann man züchten?
Praktisch in jedem Keller oder Vorhaus, Vorratsraum, Speicher, Stall, in allen Räumen, die mindestens 14 Grad C halten und 20 Grad nicht übersteigen. Temperaturschwankungen wirken sich auf das Wachstum ungünstig aus. Fenster in Räumen durch die Sonnenstrahlen einfallen sind am besten mit Isolierplatten abzudichten.
Aufstellen der Säcke
Der Substratsack (Kompost mit dem wachsenden Mycelium) wird mit Vorteil auf eine isolierte Unterlage gestellt, die eine Kältesperre zum Boden bewirkt. Die Deckerde (die in einem separatem kleinerem Sack mitgeliefert wird) wird nun gleichmässig auf das Substrat verteilt und leicht angedrückt. Dies sollte mit sauber gewaschenen Händen erfolgen. Eine glatte Oberfläche sollte dabei entstehen, so dass der Sack prall zu den Seiten hin verdichtet ist.
Decken und Giessen
Anschliessend wird die Deckerde mit ca. 1 Liter Wasser angefeuchtet. Ideal feucht ist die Deckerde dann, wenn bei einem leichten Druck mit der Hand, zwischen den Finger Wasser austritt.
Wie oft nun zu giessen ist, hängt unter anderem von der Luftfeuchtigkeit im Raum ab. Das erste Giessen wird oft unmittelbar nach dem Decken oder an den beiden darauffolgenden Tagen durchgeführt. Es ist wichtig, dass die Deckerde zu diesem Zeitpunkt ihren vollen Sättigungsgrad erhält.
Giessen während der Zeitspanne, wann das Mycelium die Deckenoberfläche erreicht hat bis zur Knotenbildung, kann zu vermehrter Knotenbildung und einer grossen Anzahl kleiner Pilze in der ersten Welle führen. Zuviel Wasser kann auch einen Verdünnungsmechanisumus hervorrufen und sehr grosse Pilze bei der ersten Welle liefern, aber der Gesamtertrag wird verringert.
Einwachsen und Fruchtkörperbildung
Vom 8. Tag an bis zum 16. Tag nach dem Decken kommt es zum Einwachsen des Mycelium und zur Fruchtkörperbildung. Die Säcke dürfen ab diesem Zeitpunkt nicht mehr bewegt werden. Auf die Einhaltung der Raumtemperatur soll ein grosses Augenmerk gelegt werden, denn sie erhöht die Ertragsmenge
Ernte
Ist es entlich soweit, dass geerntet werden kann, sollte folgendes beachtet werden: Pilze müssen herausgedreht werden, damit keine Rückstände in der Erde verbleiben
Tipps
Zum Wachsen der Pilze ist Sauerstoff notwendig. Täglich etwas lüften. Giessen der Deckerde immer unmittelbar nach der Ernte, damit die Champignons bei der nächsten Welle trocken und weiss bleiben. Allgemein wird mit der Brause gegossen. Man sollte eine Brause verwenden, die mit feinem Strahl und hohem Bogen giesst, um das Verschlammen der Deckerde zu vermeiden.
Beim Züchten sollten die Säcke nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt werden.