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Szenarien für die Albula Line: St Moritz - Thusis Strecke Strecke
Übernehmen Sie das Steuer der einzigartigen Ge 4/4 III in UNESCO-Lackierung mit diesem Erweiterungspaket für Train Simulator.
Mit der Eröffnung des Vereinatunnels, des längsten Tunnels der RhB, erwartete man eine gewaltige Steigerung des Personen- und Güterzugverkehrs auf dem bergigen Streckennetz. Um dem erhöhten Verkehrsaufkommen zu entgegnen, schlossen sich die RhB und die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) mit ASEA Brown Boveri (ABB) im Jahr 1989 zusammen, um eine neue Lokomotive zu entwerfen. Diese neuen Lokomotiven sollten Dreiphasenwechselstrom (Drehstrom) und GTO-Thyristoren einsetzen.
Der ursprüngliche Plan zur Produktion einer sechsachsigen Variante der RhB Ge/4 II wurde schnell zugunsten eines universellen, vierachsigen Designs verworfen. Ein wesentlich modernerer Lokkasten wurde bei der neuen Lokomotive verwendet und gegen Ende des Jahres 1993 rollte die erste Ge 4/4 III - Lok Nummer 641 - vom Fließband. Sie wurde am 3. Dezember des gleichen Jahres in Dienst gestellt. Weitere 11 Lokomotiven wurden von 1994 bis 1999 in Betrieb genommen.
Die Flotte der Ge 4/4 III ist nun die wesentliche Antriebskraft auf der Albula Line. Die universelle Konstruktion zahlte sich aus, da die Lokomotiven sowohl vor Personenzügen als auch vor Güterzügen in den Bergen eingesetzt werden können und auch den langsamsten Schnellzug der Welt, den Glacier Express, ziehen. Obwohl die Lokomotiven in der klassischen roten Lackierung der RhB ausgeliefert wurden - jede davon mit einem individuellen Wappen - wurde die gesamte Flotte seitdem auch mit verschiedenen Werbelogos ausgestattet.
Um der Einreihung der Albula Line in das UNESCO-Welterbe im Juli 2008 zu gedenken, wurde Lok 650 „Seewis im Prättigau“ mit einer UNESCO-spezifischen Lackierung versehen. Während Lok 650 ihre rote Front fast komplett behielt, bekam der Rest des Lokkastens eine hellblaue Ummantelung, auf der eine Abbildung eines Zuges, der das Landwasserviadukt überfährt (von unterhalb des Viadukts aus gesehen), aufgedruckt ist.
Transporte auf der Albula: Personen- und Güterzüge
Einige Jahre nach der Einführung des ersten Einheitswagens (EW) der RhB, entschied man, sich bei der nächsten Generation von Personenwagen auf den Reisekomfort und eine Gewichtsreduzierung zu konzentrieren. Der Einheitswagen II, im Jahr 1975 eingeführt, bot großzügigere Sitzplätze, Lüftung und Heizung sowie doppelt verglaste, getönte Fenster. Die Wagenkästen wurden aus Aluminium gepresst, so dass sie nicht nur leichter, sondern auch stabiler waren.
Die RhB bestellte zwei Hauptvarianten des Einheitswagens II, die Versionen „A“ und „B“, wobei „A“ für die Wagen der ersten Klasse und „B“ für die der zweite Klasse steht. Keiner der Einheitswagen verfügte über genügend Kapazität zum Transport von Gepäck, also bestellte die RhB zusätzliche Gepäckwagen, die Platzproblemen vorbeugen sollten. Gepäck und Fahrräder konnten nun in diesen Wagen untergebracht werden, was sich mit zunehmenden Tourismus als sehr günstig erwies. Einige Gepäckwagen wurden mit Stromabnehmern für die Heizung und die Klimaanlage ausgestattet, um so die Lokomotiven zu entlasten.
Natürlich ist die Albula Line auch eine der Hauptgüterstrecken in der Schweiz und tagtäglich verkehren hier alle möglichen Arten von Güterzügen. Die Schweizer Holzindustrie verdankt ihren Erfolg im Wesentlichen den Eisenbahnen, der Albulapass bildet da keine Ausnahme. „Sp-w“-Flachbettwagen werden oft für den Transport von Rundholz genutzt. Diese Wagen sind ein gutes Beispiel für zuverlässige Technik, die der Bahn und den umliegenden Gebieten zu Wachstum verhilft.
Weitere industrielle Transporte, die sich durch die Schweizer Alpen winden, sind Kraftstofftransporte. „Za“-Kesselwagen können bis zu 39.000 Liter oder 33 Tonnen Petroleum pro Wagen befördern und sie können auf eine effiziente und sichere Einsatzzeit zurückblicken. Das gebirgige Gelände verlangt nach Treibstoff. Dank der Albulabahn sowie der gut geeigneten Ge 4/4 III, in Kombination mit den „Za“-Kesselwagen, wird dieser erfolgreich und pünktlich geliefert.
Vorsicht beim Zurückziehen des Leistungsreglers
Ein wichtiger Bestandteil des Bahnbetriebs auf jeder Strecke der Welt sind Instandhaltungsarbeiten an den Gleisen. Werden diese ausgeführt, so werden vorübergehende Geschwindigkeitsbeschränkungen (auch Langsamfahrstellen genannt) eingerichtet, welche die Geschwindigkeit der durchfahrenden Züge auf diesem Streckenabschnitt begrenzen. So kann die Strecke geöffnet bleiben und muss nicht komplett geschlossen werden, um die Arbeiten auszuführen.
Mobile, provisorisch platzierte Magneten im Gleisbett warnen vor einer vorausliegenden Geschwindigkeitsbeschränkung und sobald das hintere Ende des Zuges den Abschnitt passiert hat, kann mit normaler Geschwindigkeit weitergefahren werden. Diese Vorgehensweise wird auf der ganzen Welt angewendet; sie ist ein regulärer Bestandteil des Bahnbetriebs, die alle Lokführer kennen und beachten müssen.
Das RhB Enhancement Pack Add-On enthält drei herausfordernde Karriere Szenarien für die Albula Line: St Moritz - Thusis Strecke Strecke:
Weitere Szenarien sind online im Steam Workshop und im Spiel erhältlich. Die Szenarien des Train Simulator Steam Workshops, die viele weitere Spielstunden garantieren, sind kostenfrei und einfach herunterzuladen. Szenarien werden täglich hinzugefügt. Warum testen Sie es jetzt nicht einfach aus!
Systemanforderungen:
Train Simulator (aktuellste Version)
Betriebssystem:Windows® 7 / 8.1
Prozessor:Prozessor: 2,8 GHz Core 2 Duo (3,2 GHz Core 2 Duo empfohlen), AMD Athlon MP
Speicher: 4 GB RAM
Grafik: 512 MB - 1 GB mit Pixel Shader 3.0 (AGP PCIe ausschließlich)
DirectX®:9.0c
Festplatte:40 GB HD frei
Sound:Direct X 9.0c kompatibel