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Alexis Pinturault, nach dem ersten Lauf noch Zweiter hinter dem führenden Deutschen Fritz Dopfer, errang in Japan seinen zweiten Saisonsieg, nachdem er in Kitzbühel die Kombination für sich entschieden hatte. Dort hatten die Franzosen gleich die ersten drei Ränge belegt. In Japan nun durfte neben Pinturault der 24-jährige Mathieu Faivre aufs Podium, was für diesen eine Premiere darstellte.
Insgesamt feierte Pinturault seinen 11. Sieg im Weltcup, den dritten in der Sparte Riesenslalom. Als Dritter schaffte es überraschend Massimiliano Blardone aufs Podium. Der Italiener, einst absolute Weltspitze, ist inzwischen in den Startlisten abgerutscht, in Naeba aber holte er sich mit Nummer 27 Platz 3.
Marcel Hirscher, in diesem Winter schon Gewinner von drei Riesenslaloms, musste sich mit Rang 6 begnügen. Der Österreicher klassierte sich auch noch hinter dem viertplatzierten Henrik Kristoffersen. Hirscher beklagte sich hinterher über den Gegenwind, der ihn auf dem letzten Teilstück gebremst hatte. In der Weltcup-Gesamtwertung liegt er aber noch immer 124 Punkte vor dem Norweger. Fritz Dopfer rutschte auf Rang 7 ab, womit der Deutsche weiterhin auf seinen ersten Sieg warten muss.
Der Bündner Gino Caviezel egalisierte auf weicher Piste als Achter sein bestes Weltcup-Resultat im Riesenslalom, das er letzten Winter in Kranjska Gora abgeliefert hatte. Dasselbe gelang dem Walliser Justin Murisier, der den 11. Schlussrang erreichte. Diese Platzierung hatte der Romand bereits im Dezember in Val d’Isère erreicht. Daneben punktete von Swiss-Ski nurmehr Manuel Pleisch. Der Prättigauer, der nach dem ersten Lauf als 13. nur knapp hinter seinen beiden Teamkollegen gelegen hatte, fiel aber im zweiten Lauf noch auf Position 27 zurück.
(SDA)