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|Jeannine Gmelin steht im Skiff-Final in Rio|
Eigentlich war für heute Freitag strahlender Sonnenschein angesagt für die Halbfinals und Finals in Rio de Janeiro. Doch es regnete aus Kübeln. Der Bootslagerplatz glich einem Sumpf, doch die Ruderverhältnisse auf dem Wasser waren so gut wie noch die ganze Woche nicht.
Jeannine Gmelin startete fulminant in den Halbfinal im Frauen-Skiff und meldete von Anfang an ihre Ambitionen für einen Finalplatz an. Auf den zweiten 500 Metern machte sie den entscheidenden Schritt, etablierte sich hinter den beiden favorisierten Kim Brennan (Australien) und Emma Twigg (Neuseeland) auf dem dritten Platz und gab diesen bis ins Ziel nicht mehr ab. Damit steht nach dem leichten Vierer-ohne mit Jeannine Gmelin ein zweites Schweizer Boot im A-Final. Der Finallauf wird am Samstag um 10:45 Uhr (15:45 Uhr Schweizer Zeit) ausgetragen. Die Startaufstellung lautet: Jeannine Gmelin (Schweiz), Genevra Stone (USA), Kim Brennan (Australien), Jignli Duan (China), Emma Twigg (Neuseeland) und Magdalena Lobnig (Oesterreich).
Der Männer-Doppelvierer mit Barnabé Delarze, Roman Röösli, Augustin Maillefer und Nico Stahlberg zeigte gestern, etwas im Schatten des überragenden Olympiasiegs des leichten Vierer-ohne stehend, ein ausgezeichnetes Rennen im B-Finale. Die Mannschaft zeigte nach der grossen Enttäuschung und der verpassten Finalqualifikation viel Charakter und gewann das Rennen in sehr überzeugender Manier vor Kanada, Litauen und Neuseeland. Damit schliesst der Mäner-Doppelvierer die Regatta auf Gesamtrang 7 ab und gewinnt ein olympisches Diplom.
Der leichte Männer-Doppelzweier mit Michael Schmid und Daniel Wiederkehr verpasste die Halbfinalqualifikation, musste dann im C/D-Halbfinale ein Zusatzrennen bestreiten, das sie gestern gewannen. Heute gewannen Schmid/Wiederkehr das C-Finale ebenfalls und schliessen die Regatta auf Schlussrang 13 ab. Das Verpassen der Halbfinalqualifikation ist eine Enttäuschung nach dem so viel versprechenden 10. Rang an der letztjährigen WM. Verletzungen plagten das Duo jedoch im Wintertraining und es scheint, dass für die lange Zeit, welche das Duo nicht zusammen im Boot verbringen konnte, nun der Preis gezahlt werden musste.