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In der Museumsgesellschaft hatte man es zeitweise auch mit «liederlichen und unfreundlichen Bibliothekaren zu thun». Es tauchten anrüchige oder frivole Zeitungen und Bücher in der kuratierten Auswahl auf, und die Zeitungen wurden nicht pünktlich aufgelegt. Im Jahr 1890 erleichterte ein Bibliothekar die Kasse um 2'160 Franken, um sich damit nach Amerika abzusetzen. Berichtet wird von beschmierten Zeitungen mit herausgerissenen Seiten und von verschwundenen Bücher. Ein Hund störte, Mäntel wurden gestohlen, Hüte verwechselt – jemand musste eines Tages sage und schreibe baren Hauptes nach Hause zurückkehren.
Das «Literarische Comité» entschied über die Ankäufe. Im ersten Jahr wurden 69 Zeitungen und 145 Zeitschriften im Lesezimmer aufgelegt. Nach und nach kamen aber auch Bücher hinzu: Zehn Jahre nach der Gründung stand bereits eine Bibliothek mit 4'000 Bänden zur Verfügung, bestehend aus Geschenken und eigenen Anschaffungen. Blättern Sie in einem Verzeichnis von 1892 auf e-rara