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Die Gemeinde Knutwil möchte mitten im Kulturland, abseits des bisherigen Siedlungsgebiets auf rund 3 Hektar Fläche einen neuen Fussballplatz sowie weitere Gebäude und Anlagen erstellen. Mit der Einzonung würde eine aus raumplanerischer Sicht fragwürdige Inselbauzone geschaffen, die zur weiteren Zersiedelung und damit zu einer weiteren Abnahme von schützenswertem Kulturland führen würde. Der effektive Flächenbedarf liegt sogar noch höher, da die notwendige Erschliessung nicht einberechnet wurde. Überdies wird die Absicht geäussert, in einem zweiten Planungsschritt auch die benachbarte Parzelle umzuzonen und zu überbauen. Diese Trennung von zwei (benachbarten) Bauvorhaben ist an sich fragwürdig. Die beabsichtigte Einzonung stellt ganz klar ein Präjudiz für die spätere Einzonung der benachbarten Parzelle dar. Obwohl es die Zonierung und die Platzverhältnisse erlauben, bleibt zudem unklar, warum der bestehende Fussballplatz am heutigen Standort nicht vergrössert werden soll.