Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03193.jsonl.gz/424

Bacsinszky/Hingis setzten sich im Halbfinal gegen die Tschechinnen Andrea Hlavackova/Lucie Hradecka nach zwei abgewehrten Matchbällen mit 5:7, 7:6 (7:3), 6:2 durch. Silber ist dem Schweizer Tennisdoppel damit gewiss. Im Final um Gold trifft es am Sonntag auf die als Nummer 7 gesetzten Russinnen Jekaterina Makarowa/Jelena Wesnina.
Zweimal knapp am Sieg vorbei
Im zweiten Satz standen Bacsinszky/Hingis beim Stand von 4:5 kurz vor einer Niederlage. Zweimal fehlte den Tschechinnen bei Aufschlag Hradecka nur noch ein Punkt zum Sieg. Beim zweiten Matchball traf Hingis die am Netz stehende Hlavackova am Kopf, worauf das Spiel kippte.
Im Doppel der Männer gewann Rafael Nadal seine zweite olympische Goldmedaille. Acht Jahre nach seinem Sieg im Einzel von Peking siegte der Spanier an der Seite seines Partners Marc Lopez im Doppel. Im Final bezwangen Lopez/Nadal die Rumänen Florin Mergea/Horia Tecau 6:2, 3:6, 6:4.
Als Drittplatzierte an die Halbfinals
Mujinga Kambundji überstand über die 100 m die Vorläufe. Die Berner Sprinterin qualifizierte sich mit der Zeit von 11,19 als beste Drittplatzierte für die Halbfinals. Gleich die erste Medaillen-Entscheidung in der olympischen Kernsportart Leichtathletik brachte einen Fabel-Weltrekord. Die Äthiopierin Almaz Ayana verbesserte über 10’000 m in 29:17,45 Minuten die 1993 gelaufene Bestmarke der Chinesin Wang Junxia um 14 Sekunden.
Ledecky holt wieder Gold
Im Schwimmen gewann Katie Ledecky über 800 m in Weltrekordzeit ihre bereits vierte Goldmedaille in Rio. Michael Phelps musste sich über 100 m Delfin als Zweiter zum ersten Mal an den laufenden Spielen geschlagen geben. Joseph Schooling aus Singapur gewann die erste olympische Goldmedaille für sein Land.
Die Skifferin Jeannine Gmelin rudert am Samstagnachmittag (15.45 Uhr) um die Olympia-Medaillen. Die 26-jährige Zürcherin schaffte den Vorstoss in den A-Final auf souveräne Weise, der geforderte 3. Rang geriet nie in Gefahr.
Ein Exploit der Schweizer Bahnfahrer blieb aus. Nach erneut enttäuschenden Zeiten klassierten sich Olivier Beer, Théry Schir, Cyrille Thièry und Silvan Dillier im 7. Schlussrang. Die Briten um Bradley Wiggins unterboten bei ihrer Goldfahrt zugleich auch ihren eigenen Weltrekord.
(SDA)