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New York - Eine Kommission der Vereinten Nationen hat dem Iran "schwere und wiederholte" Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Vor allem in Folge der Präsidentschaftswahlen am 12. Juni habe es Einschüchterungen und Verfolgungen sowie willkürliche Verhaftungen gegeben.
Beklagt wurde in der nicht bindenden Resolution der UNO-Menschenrechtskommission ferner das Verschwinden von Oppositionellen, Journalisten, Anwälten oder geistlichen Würdenträgern. Den Behörden werden Folter sowie grausame oder erniedrigende Behandlungen vorgehalten.
Für die Resolution stimmten 74 Länder bei 48 Gegenstimmen und 59 Enthaltungen. Eine Abstimmung der UNO-Vollversammlung über die Entschliessung steht noch aus.
Bei einer Abstimmung der UNO-Kommission im vergangenen Jahr hatten noch 51 Länder gegen eine Resolution wegen Menschenrechtsverletzungen im Iran votiert, unter anderem Saudi-Arabien, das Teheran aktuell eine Unterstützung schiitischer Rebellen im Jemen unterstellt.
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