Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03327.jsonl.gz/4082

Der Stadtrat entlässt die beiden Schulhäuser Triemli B und C in Zürich-Albisrieden aus dem kommunalen Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte, wie die Stadt Zürich schreibt.
Damit ermöglicht er einen Schulhaus-Neubau, der zusätzliche Kapazitäten schafft und die bestehenden Freiräume schont. Für den Schulkreis Letzi werde mittel- und langfristig eine starke Zunahme der Anzahl Schülerinnen und Schüler prognostiziert.
Um den notwendigen zusätzlichen Schulraum im Quartier Albisrieden zu schaffen, wurden auf dem Areal der Schulanlage Triemli / In der Ey bereits vier Züri-Modular-Pavillons erstellt. Dieser damit zur Verfügung stehende Schulraum sei für die erwartete hohe Anzahl Schülerinnen und Schüler trotzdem nicht ausreichend.
Weitere Pavillons wiederum würden die vorhandenen Frei- und Spielflächen beanspruchen.Mit einem Ersatzneubau auf dem Areal der Schulhäuser Triemli B und C könne nicht nur der zwingend notwendige Schulraum bereitgestellt, sondern auch den heutigen Anforderungen an den Schulbetrieb entsprochen werden. Ausserdem lasse sich eine Dreifach-Turnhalle realisieren, die zusätzliche Kapazitäten für den Vereinssport bietet.
Schliesslich ermöglicht die Konzentration der Bauvolumen, die bestehenden Freiräume besser zu erhalten.Die Gesamtanlage Triemli / In der Ey besteht aus vier Schulhäusern, die sich allesamt im kommunalen Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte befinden. Das Ensemble sei ein wirtschafts- und sozialhistorischer Zeuge für das schrittweise Bevölkerungswachstum Albisriedens seit dem späten 19. Jahrhundert und der von Mangel geprägten Zeit des Zweiten Weltkriegs.
Die bislang jüngste Ausbauphase der Anlage, das Schulhaus Triemli C, wurde von 1943 bis 1945 nach Plänen der Architekten Ernst und Bruno Witschi ausgeführt.Nach sorgfältiger Abwägung aller Argumente gewichtet der Stadtrat das öffentliche Interesse, das mit einem Ersatzneubau verbunden ist, höher als die Schutzwürdigkeit der Schulhäuser Triemli B und C. Er verzichtet deshalb auf die Unterschutzstellung der beiden Gebäude.
Sie werden aus dem kommunalen Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte entlassen, sobald die Baufreigabe für den von der Stadt Zürich geplanten Ersatzneubau vorliegt..