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In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts war am aufgelassenen Bergwerk „Silberberg“ bei Davos der aus Jenisberg stammende und dort wohnhafte Johannes Strub (1884 bis 1967) tätig. Johannes Strub kümmerte sich um den Erhalt der Anlage und war auch unter Mithilfe des Kurvereins Davos bemüht, das Bergwerk weiter zu erschliessen und besser zugänglich zu machen. Nach seinem Tode wurden die Aktivitäten eingestellt und es wurde ruhig am Silberberg. Im Jahr 1976 ergriffen Architekt Hans Krähenbühl, Gemeindekassier Jann Rehm, beide in Davos und weitere Interessierte, worunter insbesondere der Mineraloge, Dr. Kurt Bächtiger, Zürich, die Initiative, das Werk von Johannes Strub weiterzuführen, es auf den ganzen Kanton Graubünden auszudehnen und im alten Verwaltungsgebäude im Schmelzboden ein Bergbaumuseum einzurichten. Am 3. Juli 1976 wurde in der Grossen Stube des Rathauses Davos unter Anwesenheit einer grossen Zahl Interessierter der «Verein der Freunde des Bergbaus in Graubünden VFBG» gegründet (Protokoll). Im Jahre 2000 erfolgte eine Statutenrevision mit gleichzeitiger Namensänderung. Seither lautet die Vereinsbezeichnung offiziell und in den drei Sprachen des Kantons Graubünden:
Amis da las minieras en il Grischun, AMG
Amici delle miniere nel Grigioni, AMG
In den verschiedenen Talschaften des Kantons Graubünden wurden nach der Vereinsgründung Regionalgruppen eingerichtet. Einzelne davon haben sich später als so genannte Partnervereine konstituiert. Dazu kommen noch die Stiftungen, welche in Zusammenhang mit den Bergbaumuseen in Davos und in S-charl errichtet worden sind.