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Irene Zurkinden
11. Dezember 1909 – 27. Dezember 1987
Von 1924 bis 1929 absolvierte Zurkinden an der allgemeinen Gewerbeschule Basel, wo sie auch die Zeichen-, Mal- und Grafikklasse besuchte, eine Ausbildung als Modezeichnerin. 1929 ermöglichte ein Stipendium ihren ersten Aufenthalt in Paris. Dort bildete sie sich als Stoffentwerferin weiter und schrieb sich an der Académie de la Grande Chaumière ein. Sie knüpfte Kontakte zu der seit 1932 in Paris lebenden Meret Oppenheim und den Surrealisten. Bis 1939 pendelte sie zwischen Paris und Basel. Nach dem Kriegsausbruch kehrte Zurkinden mit ihrem Partner, dem deutschen Musiker Kurt Fenster und ihrem 1937 geborenen Sohn Nicolas nach Basel zurück. 1942 tritt sie der Basler Gruppe 33 bei und beteiligt sich an allen Ausstellungen der Künstlervereinigung. 1943 wird ihr zweiter Sohn Stephan geboren. Nach Ende des 2. Weltkrieges weilt sie wieder häufiger in Paris. Aufträge für Porträts, Werbegrafik und Verkäufe in Basel erlaubten ihr freies Arbeiten in Paris. Von 1934 bis 1953 unternahm sie zahlreiche Reisen nach Venedig, ins Rheinland, Südfrankreich, Marokko, Spanien und Italien um sich mit der Landschaftsmalerei auseinanderzusetzen. 1982 erhielt Zurkinden den Preis der Regio Basiliensis für bildende Kunst. Durch ihr Engagement in der Gruppe 33, ihr Wirken als Porträtistin, zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen und ihre Entwürfe für Bühnenbilder, Kostüme sowie Dekorationen für Basler Theater wurde Zurkinden zu einer der bekanntesten Künstlerpersönlichkeiten Basels.