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24 Gemeinden haben am Donnerstagabend an der Delegiertenversammlung des Regionalverbands Greyerz für die Realisierung einer Machbarkeitsstudie gestimmt; eine Gemeinde enthielt sich der Stimme. Mit diesem Entscheid nimmt das Projekt einer Grossfusion aller Greyerzer Gemeinden einen weiteren Schritt. Erstmals waren die Greyerzer Gemeinden im Herbst 2015 mit der Idee einer einzigen Gemeinde auf Bezirksebene konfrontiert worden. Kurz darauf haben 82 Prozent der Gemeinderäte des Bezirks positiv auf folgende Frage geantwortet: «Sind Sie dafür, dass die Idee einer Einheitsgemeinde für den Greyerzbezirk zu einem reellen Fusionsprojekt wird?» Daraufhin fand eine Vernehmlassung statt, und 23 von 25 Gemeinden sprachen sich schon damals für eine entsprechende Studie aus. Nur Corbières und Vaulruz waren damals dagegen.
Seither hat der Regionalverband die Vergabe für eine Machbarkeitsstudie öffentlich ausgeschrieben. Wie es bei der Vergabe hiess, sei die Herausforderung einer Fusion heute nicht mehr die Grösse einer Gemeinde, sondern vor allem die politische Organisation einer Fusion. Eine Fusion müsse vor allem ein Gesellschaftsprojekt sein; sie müsse sich der Herausforderungen annehmen, die in den kommenden 50 Jahren auf die Gemeinden warten.
Wie es in der Botschaft zur Versammlung weiter hiess, sei diese Machbarkeitsstudie für jede Gemeinde die Gelegenheit, ihre Erwartungen an eine Grossfusion zu formulieren. «Wenn eine Gemeinde sich an diesem Prozess beteiligt, heisst das noch nicht, dass sie sich für einen Fusionsprozess engagiert», so die Botschaft.
Vergabe Anfang Dezember
Derzeit sind drei Büros für die Studie im Rennen. Am 1. Dezember wird der Auftrag vergeben. Die Kosten dafür werden auf maximal 200 000 Franken geschätzt, und die Mittel dazu stammen aus dem regionalen Investitionsfonds.