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Der Entscheid zu dem in finanzielle Not geratenen FC Biel ist gefallen. Demnach wird über den Challenge-League-Klub der Konkurs vorderhand nicht verhängt.
Vielmehr kommt es zu einer auf zwei Monate ausgelegten Nachlassstundung, die auch den Weg zu einer nachhaltigen Sanierung ebnen sollte. Der zuständige Konkursrichter begründete seinen Entscheid damit, dass es gerechtfertigt sei, die Investorenfrage und die Sanierungsaussichten genauer abzuklären.
Spielt Biel am Sonntag gegen Wil?
Der richterliche Entscheid hat nichts damit zu tun, ob die Mannschaft des FC Biel die restlichen sechs Spiele der Challenge-League-Saison noch bestreitet oder nicht. Die für das letzte Wochenende vorgesehene Partie gegen Lausanne haben die Spieler mit einem Streik platzen lassen. Mittlerweile wurde das Spiel 3:0 Forfait für Lausanne gewertet.
Geht es nach dem streitbaren Klubpräsidenten Carlo Häfeli, soll die Mannschaft schon diesen Sonntagnachmittag für das Heimspiel gegen Wil auf den Platz zurückkehren.
Präsident spricht von amerikanischem Investor
Häfeli konnte dem Richter glaubhaft machen, Martin von Burg, ein Financier aus Grenchen, würde 800'000 Franken einschiessen. Mit diesem Geld könnten ausstehende Löhne und Sozialabgaben beglichen werden.
Überdies sprach Häfeli von einem angeblichen Investor, einem Amerikaner. Dieser sei bereit, mit einem Betrag von zehn Millionen Dollar in das Unternehmen FC Biel einzusteigen. Häfeli legte hierzu vor Gericht ein E-Mail vor, das diesen Sachverhalt bestätigen sollte.
Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 23.04.2016, 22:20 Uhr