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Beschreibung der Forschungsfläche Seehornwald-Davos
Die Fläche hat die Koordinaten 46°48’55.2” N, 9°51’21.3” E. Sie liegt auf 1639 M.ü.M. in den mittleren Lagen des Voralpen-Gürtels in den östlichen Schweizer Alpen.
Der Nadelwald wird dominiert durch die Fichte (Picea abies (L.) Karst.) mit einer maximalen Kronenhöhe von 27 m und einem Blattflächenindex von etwa 3.9 m2 m−2. Die dominanten Bäume sind zwischen 250 und 400 Jahre alt. Der Unterwuchs ist eher lückenhaft und bedeckt etwa 30% des Waldbodens. Er besteht aus Zwergsträuchern, überwiegend Vaccinium myrtillus und Vaccinium gaulterioides nebst Moosen.
Die Forschungsfläche bietet eine einzigartige Kombination von fortlaufenden Langzeitmessungen: Regionales Klima, CO2- und Mikroklima-Profile durch den Wald, baumphysiologische Messungen des Saftflusses und der Stammdurchmesser-Veränderungen, Eddy-Kovarianz-Fluss-Messungen, kontinuierliche Messungen der atmospherischen NO, NO2 und O3-Konzentrationen, sowie diverse Eigenschaften der Vegetation (wie Kronenverlichtung, Streufall, etc.) und Bodenstruktur. Mehr Information über die Ausrüstung der Forschungsfläche Seehornwald-Davos finden Sie hier.
Die sehr lange Dauer der meisten Messungen prädestiniert diese Fläche für Untersuchungen über (fehlende) Verknüpfungen zwischen Klimawandel und baumphysiologischen Anpassungen. Sie ist aber auch ideal, um Fragen zur Kohlenstoffbilanz des Ökosystems relativ zu Bodeneigenschaften und der Baumphysiologie (unter sich wandelnden Umweltbedingungen) zu erforschen.
Weitere Details über die Forschungsfläche Seehornwald Davos finden Sie unter: