Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03559.jsonl.gz/1119

Der Gemeinderat von Unterwistenlach/Bas-Vully hat seinen Stimmbürgern eine Abrechnung nach der Realisierung des neuen Gemeindehauses präsentiert, die markante Kostenüberschreitungen beinhaltet. Nach Abzug der Subventionen hat die Restaurierung des Gemeindehauses 2,4 Millionen Franken gekostet. Es sind dies 16 Prozent mehr als ursprünglich budgetiert. Das sind Mehrkosten von rund 400000 Franken, davon 330000 Franken zulasten der Gemeinde.
Gemeinderat Jean-Paul Racine begründete dies damit, dass es zu unvorhergesehenen Wassereinbrüchen gekommen sei. Auch habe man die Balken zwischen Erdgeschoss und 1. Stock sowie einen grösseren Teil des Holzwerks entgegen ersten Meinungen der Ingenieure ersetzen müssen.
Die Versammlung akzeptierte diese Erklärungen ohne zusätzliche Fragen. Immerhin präsentieren sich die Gemeindefinanzen auch so komfortabel. Die Rechnung 1999 schliesst mit einem Gewinn von 36000 Franken bei ausserordentlichen Abschreibungen von 600000 Franken. Die Ausgaben beliefen sich auf 5,84 Millionen Franken.
Die Bürger haben im Weiteren einen Kredit von 220000 Franken zum Ersetzen einer Trinkwasserleitung für Sugiez Ost genehmigt.
Sie unterstützten den Gemeinderat zudem, indem sie diesen auch in der kommenden Legislatur mit neun Mitgliedern belassen wollen. Es könnte dies die letzte Legislatur als Unterwistenlach sein. Nächstens soll nämlich ein Fragebogen die Meinungen über eine Fusion mit Oberwistenlach erfassen.