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Mehr als eine Halbzeit lang dominierten beinharte und sechsmal mit Gelb geahndete Zweikämpfe das Geschehen in der abermals ausverkauften Winterthurer Schützenwiese. Dann entwickelte sich plötzlich ein Schlagabtausch, der aber auch keine Tore brachte. Zweimal stand die Latte einem Treffer im Weg.
Ohne den im Zuge der Transferposse nicht aufgebotenen und als Captain entmachteten Ardon Jashari hatte auch Luzern das Hauptaugenmerk lange auf der Defensive. Als die Zentralschweizer die Zügel zugunsten der Offensive lockerten, konnten sie sich bei Pascal Loretz bedanken, dass sie nicht als Verlierer vom Platz gingen und Patrick Rahmen einen siegreichen Einstand als Winterthur-Trainer vereitelten.
Zweimal parierte Luzerns neue Nummer 1 glänzend. In der 66. Minute lenkte der 20-Jährige einen Kopfball von Basil Stillhart in extremis an die Latte, zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit war er bei einem Kopfball von Samir Ramizi mit einem blitzschnellen Reflex zur Stelle.
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Vor den Grosschancen der Winterthurer, die zum ersten Mal in der Super League zuhause 0:0 spielten, hätte es auf der Gegenseite beinahe eingeschlagen. Der aufgerückte Innenverteidiger Marco Burch setzte einen Schlenzer aus idealer Abschlussposition an die Lattenoberkante.
(sda/osc)