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Das Initiativkomitee der Obwaldner Klimainitiative ist über den Beschluss der Obwaldner Regierung, die Initiative ohne Gegenvorschlag abzulehnen, konsterniert. Der Regierungsrat überschätzt das unverbindliche Energie- und Klimakonzept (EKK) und weigert sich aktiv, der Klimakrise die notwendige Wichtigkeit und Dringlichkeit zuzusprechen.
In Nidwalden wurden innert 60 Tagen über 1’100 Unterschriften für das Klimaanliegen gesammelt und in Obwalden stolze 800. Für das Zustandekommen der Initiativen wird in beiden Kantone 500 Unterschriften benötigt. Die Initiativkomitees deuten die enorme Unterstützung ihres Anliegens als Zeichen, dass die Kantone Nidwalden und Obwalden ambitionierte klimapolitische Ziele verfolgen müssen.
Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung der Medienberichterstattung zur Lancierung der Klimainitiative in Nidwalden und Obwalden.
Die Klimainitiative verlangt das Erreichen von «netto-null» bis spätestens im Jahr 2040. Mit Hilfe von verbindlichen Absenkpfaden sollen die Kantone aufzeigen, wie «netto-null» bis 2040 erreicht werden kann. Die Initiative verlangt weiter sozial- und umweltverträgliche Massnahmen. Die Massnahmen sollen auf eine Stärkung der Volkswirtschaft ausgerichtet sein, namentlich mit Instrumenten der Innovations- und Technologieförderung.