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Welche Spitalstrategie verfolgt der Regierungsrat, wenn es zu einer 2. Welle mit Covid-19 Fällen kommt?
Wir sind alle froh, dass der Kanton Schwyz die Covid-19 Krise bis heute relativ glimpflich überstanden hat. Die laufend angepassten Lockerungen werden von der Bevölkerung mit Erleichterung zur Kenntnis genommen, die Zahl der neuen positiven Tests in der Schweiz ist zur Zeit tief. Weltweit werden aber pro Tag über 150’000 neue positive Tests gemeldet. Mit der aufkommenden Reisetätigkeit besteht auch im Kanton Schwyz das Risiko neuer Ansteckungsherde.
Während der ausserordentlichen Lage wurden in der Schweiz im März 2020 alle Spitäler bis auf unumgängliche Notoperationen heruntergefahren und für die Aufnahme von Covid-19 Patienten vorbereitet. Das wird bei einer 2. Welle weder sinnvoll noch ökonomisch vertretbar sein. Andere Kantone verfolgen den Weg, bestimmte Spitäler als Covid-19 Spitäler zu bezeichnen, während die übrigen Spitäler im Normalbetrieb weitergeführt werden. Es stellen sich daher aus unserer Sicht einige Fragen, welche geklärt sein müssen, um bei einer 2. Welle gut vorbereitet zu sein.
- Welche Strategie verfolgt der Regierungsrat für den Spitalbetrieb während einer allfälligen 2. Welle von Covid-19 Fällen, eine Verteilung der Fälle auf alle Spitäler mit Einschränkungen des Normalbetriebs oder eine Zentralisierung der Covid-19 Fälle in einem Spital, damit die anderen Spitäler den normalen Betrieb aufrecht erhalten können?
- Gibt es eine verbindliche Absprache mit den Schwyzer Spitälern bzw. mit nahen Spitälern in anderen Kantonen, welches Spital bei einer Steigerung der Fallzahlen in erster Linie als Covid-19 Spital betrieben würde, damit die anderen Spitäler nicht in einen Notfallmodus zurückkehren müssen?
- Ist geklärt, wie die finanzielle Abgeltung an das Covid-19 Spital erfolgen müsste, damit es in einem solchen Fall nicht der ökonomische Verlierer wäre?
Wir bedanken uns beim Regierungsrat für die Beantwortung obiger Fragen.
Stefan Langenauer Paul Schnüriger
Anni Zehnder Bruno Steiner