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Flugplatz Mollis
Der Kanton Glarus, die Gemeinde Mollis sowie die Unternehmen und Vereine auf dem Flugplatz Mollis waren sich einig: Nach dem Rückzug der Luftwaffe auf Anfang 2008 soll das Areal weiterhin fliegerisch genutzt werden. Seit 2007 hat der Kanton deshalb zusammen mit den Gemeinden und der armasuisse intensiv an einer Lösung für die Umnutzung des ehemaligen Militärflugplatzes Mollis gearbeitet. Im April 2009 gab der Glarner Regierungsrat eine Wirtschaftlichkeits-und Potentialanalyse in Auftrag. Diese zeigte, dass die alternativen Nutzungsszenarien („Freizeitfliegerei“ mit Pistenkürzung und „Alternative Nutzung“ ohne Flächenflugbetrieb) aus volkswirtschaftlicher Sicht schlechter abschneiden als die Flugnutzung gemäss Raumordnungskonzept (ROK). Durch die Umsetzung der Gemeindestrukturreform kam es jedoch in der Folge zu Verzögerungen im Projekt, da der Kanton mit einer neuen Ausgangslage konfrontiert war. Im November 2011 kamen der Kanton sowie die Gemeinden Glarus und Glarus Nord zu einer Lösung, zu der alle Projektbeteiligten ihr Einverständnis geben konnten. So verzichtet die Gemeinde Glarus einerseits auf die Ausübung des Vorkaufsrechts bezüglich einer Teilparzelle. Andererseits hat der Gemeinderat von Glarus Nord entschieden, den Flugplatz Mollis kaufen zu wollen und die Arbeitsgruppe „Flugplatz“ gegründet. Das Vorhaben wurde den Stimmberechtigten von Glarus Nord an der Frühlingsversammlung 2012 zum Entscheid vorgelegt und bewilligt.
Ab diesem Zeitpunkt wird das Dossier Flugplatz Mollis unter http://www.glarus-nord.ch/xml_1/internet/de/application/d793/d797/f799.cfm weitergepflegt.