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London (RWH) St. Moritz in der Schweiz wird Gastgeber der IBSF Para-Bob + Para-Skeleton Weltmeisterschaften 2017. Beim Jahreskongress des olympischen Wintersport-Verbands entschieden die Delegierten, dass die zweite Auflage der Weltmeisterschaften für Bob- und Skeleton-Athleten mit Behinderung auf der traditionsreichen Natureis-Bahn in Schweizer Engadin stattfindet.
Neben bislang 22 Weltmeisterschaften und zahlreichen Weltcups im Bob- und Skeleton-Sport war die traditionsreiche Bobbahn in St. Moritz auch Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1928 und 1948. Ein Unikum war der Bob-Wettbewerb anlässlich der Spiele von 1928: Zum ersten und einzigen Mal traten damals auch Fünferbobs an. Ab 1932 in Lake Placid (USA) waren nur noch reine Viererbobs und erstmals auch Zweierbobs zugelassen. 2013 trafen sich die Bob- und Skeleton-Sportler zum letzten Mal zu einer WM in St. Moritz, im Winter 2017 ist der Olympia Bobrun dann zum 23. Mal WM-Schauplatz für IBSF-Athleten.
Gastgeber der IBSF Anschub-Weltmeisterschaften 2017 wird Oberhof in Deutschland. Geplant ist dann nach Angaben des deutschen Verbands BSD ein kombinierter Wettbewerb mit Starts auf Rollen in der Landeshauptstadt Erfurt und auf Eis in der Startanlage in Oberhof. ©RWH2016