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Benjamin Weger läuft beim Biathlon-Weltcup in Oberhof im 10-km-Sprint zum vierten Mal in dieser Saison in die Top Ten.
Weger konnte seine gute Form über die Weihnachtspause konservieren. Nach einem Fehler im Liegendschiessen kam der Walliser mit 48,9 Sekunden Rückstand auf den fehlerfreien Sieger Martin Fourcade auf den 8. Platz. Jeremy Finello holte als 27. ebenfalls Weltcuppunkte.
"Ich habe bewusst am Schiessstand etwas Tempo herausgenommen und wollte saubere Treffer setzen", erklärte Weger. "Das ist mir gut gelungen". Tatsächlich gehörte der 28-jährige Oberwalliser bei den beiden Schiesseinlagen zu den langsamsten. In der Loipe überzeugte er hingegen mit der siebtschnellsten Zeit. "Auf der letzten Runde musste ich hart kämpfen", gab er zu. Die an sich schon schwierige Strecke in Thüringen wurde durch den strömenden Regen noch anspruchsvoller. Ein noch besseres Ergebnis vergab Weger mit der einen Strafrunde im Liegendschiessen. "Bei dem Fehler war ich kurz unkonzentriert, das rächt sich dann direkt."
Finello war hingegen schlicht zu langsam. Der Genfer traf als einer von nur acht Startern alle zehn Scheiben, brauchte dafür aber die längste Standzeit von allen und lief auch nur die 44. Zeit. Mit Serafin Wiestner (50.) und Eligius Tambornino (60.) schafften zwei weitere Schweizer die Qualifikation für die Verfolgung der besten 60 am Samstag.
Der Sieger hiess erstmals in dieser Saison in einem Sprint nicht Bö. Nachdem Johannes Thingnes Bö (2) und sein älterer Bruder Tarjei die ersten drei Wettkämpfe gewonnen hatten, feierte Martin Fourcade seinen 66. Weltcupsieg. Er distanzierte den ebenfalls fehlerlosen Norweger Emil Hegle Svendsen, der die letzten beiden Weltcup-Wochenenden vor Weihnachten krankheitshalber verpasst hatte, um 8,1 Sekunden. Johannes Thingnes Bö war einmal mehr der Schnellste in der Loipe, landete aber nach zwei Schiessfehlern auf Platz 3.
SDA-ATS