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Schluss mit Menschenhandel
Anlässlich des Welttages gegen den Menschenhandel am 30. Juli präsentierte die Generaldirektorin von ActionAid Nigeria, Ene Obi, die in den letzten drei Jahren in Nigeria erzielten Ergebnisse.
Gegen dieses Phänomen hat ActionAid Nigeria Ausbildung, Beratung, finanzielle und technische Unterstützung bereitgestellt, um die Entstehung von Startups und Projekten zur Förderung der Selbstständigkeit zu unterstützen. Bislang hat ActionAid Nigeria 25.844 Frauen und Jugendliche in Projekte zum persönlichen Wachstum und zur wirtschaftlichen Stärkung miteinbezogen. Es bleibt jedoch noch viel zu tun.
Ursachen
Die Faktoren, die die Schwächsten mehr oder weniger bewusst in die Falle des Menschenhandels treiben, sind klar:
"Armut, begrenzter Zugang zu Bildung, fehlende Möglichkeiten und Unsicherheit zwingen Tausende von Menschen, ihre Heimat und ihre Angehörigen zu verlassen" (Ene Obi, ActionAid Nigeria).
Der Kampf gegen diese kriminelle Industrie - die Milliarden von Dollar erwirtschaftet und sich nachteilig auf das Leben der betroffenen Menschen auswirkt - kann und muss durch eine gemeinsame Anstrengung von BürgerInnen und Regierungen aus der ganzen Welt geführt werden.
Unser Engagement
ActionAid ist sich bewusst, dass die Schwächung der organisierten Kriminalität Maßnahmen zur Beseitigung der strukturellen Ursachen erfordert. Es ist notwendig, die sozioökonomischen Bedingungen der am stärksten Benachteiligten zu verbessern, um zu vermeiden, dass sie Opfer moderner Formen der Sklaverei werden. Bei ActionAid bemühen wir uns nach Kräften, gemeinsam mit Regierungen und anderen Nichtregierungsorganisationen zu kämpfen, um Hoffnungen zu wecken und die Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Leben zu schaffen, auf das wir alle Anspruch haben.