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Jane Roberts und Robert Butts lebten während der ganzen Zeit, in der das Seth-Material entstand, 1963 bis 1984, in Elmira, NY. Zuerst im Haus an der West Water Street (Bild rechts), später dann im Hügelhaus. In dieser Zeit waren Jane und Rob neben der Produktion der Seth-Bücher beide auch malerisch sehr aktiv und produzierten viele Ölgemälde und Aquarelle, darunter auch das bekannte Seth-Bild aus dem Jahr 1966. Jane Roberts starb 1984, Robert Butts 2008. Danach gingen alle ihre privaten Sachen, die Bilder, alle Seth-Transkripte und anderen Gegenstände an Robs zweite Frau Laurel über, welche diesen Nachlass verwaltet. Primär aus Platzgründen sieht sie sich heute gezwungen, sich von einigen Dingen zu trennen. Ganz im Sinne von Jane und Rob gibt es außer der Universität Yale, wo das schriftliche Material und Ton- und Filmaufnahmen archiviert werden, keine "zentrale Seth-Organisation" oder ein Museum, das diesen Nachlass aufnehmen würde. Daher gehen viele dieser Dinge heute in die Welt hinaus, zu Menschen, die Jane und/oder Rob persönlich kannten und Freude an einem Andenken haben. Davon handelt der erste Beitrag dieses Newsletters.
So wie das Seth-Material seinen Weg von Elmira in die Welt hinaus gefunden hat, so gilt das auch für einige der Objekte und Bilder, an denen Jane und Rob jahrelang hingen. Während Rob mit Laurel, seiner zweiten Frau, in den Neunzigerjahren vom Hügelhaus in Elmira in Robs Heimatstadt Sayre zogen, verblieben die meisten Gegenstände und ein großer Teil der Seth-Schriften zunächst im Hügelhaus.
Nach Robert Butts' Tod 2008 wurde das Haus verkauft, so dass Janes und Robs Nachlass ebenfalls nach Sayre gelangte. In all den Jahren nach Janes Tod hatten Rob und Laurel ihre Korrespondenz mit zahlreichen Seth-LeserInnen weltweit aufrechterhalten, und Laurel pflegte auch nach Robs Hinschied diese Kontakte weiter. Auf Nachfrage war sie immer wieder bereit, sich von einigen Dingen zu trennen, vor allem von einem Teil der zahlreichen Bilder, die Jane und Rob über die Jahre gemalt hatten. Laurel wollte die Gemälde nicht einfach in Sayre in einem Zimmer gestapelt aufbewahren; vielmehr sollten sie aufgehängt werden und Freude verbreiten. Auf diese Weise kam zum Beispiel auch Janes Flieder-Bild nach Lugano.
Diesem Bild gesellte sich vor kurzem auch eine kleine Buddha-Figur aus Messing hinzu, die man in der amerikanischen Originalausgabe von The Seth Material sieht. Sie steht hinter Jane, die gerade in Trance für Seth neues Material diktiert. Könnte dieser Buddha doch nur erzählen, was er alles erlebt und gehört hat!
Für andere Objekte findet man auch schriftliche Bezüge. So etwa für eine schöne blaue Glasflasche, die heute bei Ursula im Büro bei Luzern steht. In Band 1 von Im Dialog mit Seth von Sue Watkins liest man in Kapitel 3 Experimente: Bei denen Tische verrückt wurden und Türen ihre Symbole enthüllten folgenden Abschnitt: Eine von Janes bevorzugten Bewusstseins-„Reisen“ ließ uns spielerisch in andere lebende Dinge reisen, zum Beispiel in ein Eichhörnchen vor dem Wohnzimmerfenster oder in die Blätter ihrer vielen Hauspflanzen. „Man sagte mir, ich solle ein Blatt von Janes Philodendron auswählen und mich hineinprojizieren“, schrieb Theodore Muldoon in seinen Notizen vom 1. September 1970. „Ich wählte ein Blatt neben einer langhalsigen Falsche mit Wasser. Als ich mich darauf konzentrierte, ein Teil des Bewusstseins dieses Blattes zu werden, spürte ich den großen Wunsch, ins kühle erfrischende Wasser in der Flasche (das Zimmer war ziemlich verraucht) hineinzutauchen. Plötzlich war der Korken kein Hindernis mehr und ich tauchte ins Wasser hinein. So ein gutes Gefühl! Im Gegenzug für diesen Gefallen wischte ich (einfallsreich) die Außenseite der Flasche ab, so dass sie besser aussah und sich besser fühlte…“
Ursula schreibt dazu: „Schon als ich diesen Text damals übersetzte, hatte ich das Gefühl, diese bestimmte Flasche irgendwo gesehen zu haben. Vielleicht stand sie damals, als ich mit Maurizio zu Besuch in Elmira war, auf einem Fensterbrett oder auf einem Regal in Robs Haus. Ich hatte Sue Watkins im Zusammenhang mit der Übersetzung deswegen gefragt, und sie bestätigte mir, dass die Flasche jeweils benutzt wurde, um die Pflanzen damit zu gießen, das heißt, dass sie meist voller Wasser in der Nähe der Pflanzen stand. Sue erwarb diese Flasche und schenkte sie mir dann viel später als dauernde Erinnerung an Jane und Rob.“
Aber was geschah eigentlich mit dem berühmten Schaukelstuhl, in welchem Jane auf obigem Bild als Seth sitzt, oder mit dem Kaffeetisch, auf welchem Rob die Texte schrieb - und was mit dem Seth-Portrait? Alle diese Dinge sind noch vorhanden, aber auch sie haben inzwischen eine Reise hinter sich. Der Schaukelstuhl, das Seth-Bild, der Tisch und viele andere Objekte stehen heute bei Ron Card zuhause, darunter etwa auch die Ordner mit den Texten aller ASW-Klassensitzungen.
Ron und seine Frau Lynda begannen 1974 das Seth-Material zu lesen und lernten Rob später auch persönlich kennen, nachdem sie schon lange Zeit mit ihm und Jane in Briefkontakt gestanden hatten. Als Janes Krankenhauskosten immer größer wurden, half Ron schondamals zusammen mit anderen Seth-FreundInnen, durch Spenden diese Last etwas zu verringern.
Er sagt über all diese Dinge, die heute bei ihm zuhause stehen: "Ich fühle mich über meine Stellung als Bewahrer dieser wichtigen Seth-Artefakte höchst geehrt und privilegiert. Ich bin mir daher meiner Verantwortung durchaus bewusst, sie auch mit anderen Seth-FreundInnen zu teilen. Seltsamerweise fiel es von den sieben Milliarden Menschen auf der Erde gerade mir zu, diese Dinge zu übernehmen. Sie stehen in meinem Haus in Virginia und blicken aus dem Fenster auf den Wald." Auf die Frage, was er in Zukunft mit diesen Objekten zu tun beabsichtigt, meint er: "Nun, ich bin jetzt 70 Jahre alt, so dass ich mich noch lange an ihnen erfreuen kann. Was ich später einmal beabsichtige zu tun, habe ich noch nicht entschieden. Wahrscheinlich werde ich sie einem guten Seth-Zweck spenden, wobei ich noch nicht weiß, worum es sich bei diesem Zweck handeln könnte."
Übrigens: Wer auch Freude an einem von Jane oder Rob gemalten Bild hätte, der wird auf der Homepage von Laurel Davies Butts fündig. Laurel bietet seit Kurzem sehr schöne Drucke von Bildern aus dem Jane-Rob-Nachlass an, gleich mit Rahmen oder auch ungerahmt. Sie hat vor, einen großen Teil der Arbeiten auf diese Weise der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zum Beispiel die links abgebildete Winterlandschaft, die Jane damals vom Hügelhaus aus malte.
(c) Seth-Verlag, 2014