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Jenseits von Demokratie
Regieren im Zeitalter des Populismus
«Gesellschaften, die sich nicht weiterentwickeln, bestraft das Leben», schreibt Parag Khanna, Geostratege, Autor und ehemaliger Berater Obamas, in seinem neuen Buch «Jenseits von Demokratie».
Den besten Regierungen gelingen drei Dinge gut, sagt Khanna:
- Sie reagieren effizient auf die Bedürfnisse und Vorlieben ihrer Bürger.
- Sie lernen bei der Ausarbeitung politischer Massnahmen aus internationalen Erfahrungen.
- Sie nutzen Daten und Szenarien für die langfristige Planung.
Wenn alles richtig gemacht werde, verbänden solche Regierungen die Tugenden der demokratischen Inklusion mit der Wirksamkeit eines technokratischen Verwaltungswesens.
Die aus dieser Kombination resultierende Regierungsform nennt Khanna «direkte Technokratie». Im Gegensatz zu reaktiver und Ad-Hoc-Politik verhielten sich Technokratien so, dass Politikwissenschaft ihrem Namen wieder gerecht wird: Sie arbeiten intensiv daran, politische Massnahmen zu entwickeln und umzusetzen.
In seinem Buch analysiert Khanna zunächst die Vorbilder einer idealen Regierungsführung: die authentischste Demokratie der Welt, die Schweiz, und die am meisten bewunderte Technokratie, Singapur. Anschliessend überträgt er diese Erkenntnisse auf den US-amerikanischen und auf den europäischen Kontext und zeigt, was andere Staaten davon lernen können.
Die Publikation ist die deutsche, adaptierte Fassung von Khannas Buch «Technocracy in America» und wird exklusiv vom Gottlieb Duttweiler Institut herausgegeben.
Hier können Sie das englische e-Book «Technocracy in America» bestellen.