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Höckerschwan
Der Höckerschwan ist eine Vogelart, die innerhalb der Entenvögel zur Gattung der Schwäne und zur Unterfamilie der Gänse gehört. Als halbdomestizierter Vogel ist er heute in weiten Bereichen Mitteleuropas beheimatet. Er hält sich bevorzugt auf Seen, Park- und Fischteichen, in seichten Meeresbuchten und im Winter auch auf offenen Flussläufen auf. Namensgebend für die Art ist der schwarze Höcker am Schnabelansatz. Schwäne haben in Mitteleuropa nur wenige Fressfeinde. Das Verbreitungsgebiet des Höckerschwans beschränkte sich ursprünglich auf Nordosteuropa und Teile Asiens. Schon im Mittelalter waren die majestätischen Schwäne beliebte Zier- und Parkvögel. So siedelte Louis XIV. Schwäne auf der Seine an, und Napoleon erliess Weisungen zu ihrem Schutz. Von den Schloss- und Parkweihern breiteten sich die Höckerschwäne vor allem im 20. Jahrhundert rasch aus. Die Paare leben oft in Dauerehe zusammen. Bekannt ist ihr geräuschvoller Flug, ihre Drohstellung mit dem S-förmig gebogenen Hals und ihr Balzspiel. Das Nest und ihre Jungen verteidigen sie nötigenfalls mit kräftigen Flügelhieben.