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Eric Lanz
"1994/97"
1962 in Biel geboren. Er absolvierte die Ecole d'Arts Visuels in Genf und die Staatliche Kunstakademie in Düsseldorf.
Im Zusammenhang mit Série vidéo (1994) realisiert er eine Videoinstallation für die Vitrine von Saint-Gervais. Lanz hinterfragt den Bezug des Menschen zur Welt auf vielseitige Weise.
Die Arbeit besteht aus einem Dialog zwischen Händen, die verschiedene Gesten (praktische, haptische, graphische, symbolische, mechanische,...) im abstrakten Raum desselben Bildes beschreiben.
"Eric Lanz benützt das Video, um über Techniken, die über das Video hinausgehen, zu sprechen, d.h. über Computer, Interaktivität, virtuelle Realität, etc. Er geht zu kulturellen Ausdrucksformen zurück, die weit vor dem elektronischen Bild gültig waren: Werkzeuge, Gesten, Kleider. Das Video nimmt eine vermittelnde Position ein - es gehört noch zur reellen Welt, insofern es Bilder mit einer Kamera aufnimmt, aber diese Bilder sind Teil der elektronischen Welt der Fiktion, die mehr und mehr neben unseren vergleichbaren Alltag tritt. (...) Eric Lanz zeigt uns die Welt der digitalen Simulation wie ein gläsernes Kasperletheater."
Dieter Daniels
"Die Arbeit von Eric Lanz stellt eine Verbindung zwischen dem Video und der langen Reihe von Werkzeugen her, die die Menschen zur Beherrschung, Überwachung und/oder Manipulation der Welt erfunden haben (..). Am Anfang war die Hand, Ursprung und Vorbild jedes materiellen und geistigen Werkzeugs des Menschen. Auf sie beziehen sich alle Verben und Adjektive, die die physische und intellektuelle Beherrschung ausdrücken."
Laurent Ackert, Katalog Centre d'Art Contemporain, Fribourg
Pressekit
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