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Nach der schmutzigen Scheidungsschlacht mit Hollywood-Star Johnny Depp (53) erwartet Amber Heard (30) jetzt bereits das nächste Drama. Wie «Hollywood Reporter» berichtet, wird die Schauspielerin auf knapp zehn Millionen Franken verklagt, weil sie sich plötzlich weigerte, Nacktszenen zu drehen. Laut der Klage, die am Montag in Los Angeles von der Produktionsfirma Nicola Six Limited eingereicht wurde, habe sie ihren Vertrag für den Film «London Fields» gebrochen.
Sie soll mit dem Regisseur heimlich Szenen umgeschrieben haben
Heard habe Szenen, denen sie zuvor vertraglich zugestimmt hatte, nicht abdrehen wollen, und sei nicht zu Werbeterminen, etwa am Toronto International Film Festival, erschienen. Konkret habe sie sich geweigert, eine Nacktszene zu drehen. Die Produktionsfirma behauptet, dass Heard heimlich mit Regisseur Mathew Cullen die Bedingungen für die Sex- und Nacktszenen ihrer Figur umgeschrieben habe. Sie spielt im Film eine promiskuitive Hellseherin, die umgebracht werden soll.
Im Vertrag soll Heard zugesichert worden sein, dass sie die abgedrehten Szenen absegnen dürfe. Aber sie habe kein weiteres Mitsprachrecht am Film. Jetzt wird ihr vorgeworfen, den Film extra sabotiert zu haben, um das Projekt zum Scheitern zu bringen. Der Streifen wurde im vergangenen Jahr abgedreht, als Heard noch mit Depp verheiratet war – er spielte im Film ebenfalls eine kleine Rolle. (kad)Publiziert am 24.11.2016 | Aktualisiert am 26.11.2016