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Die höchste Stimmbeteiligung verzeichnete laut Bundeskanzlei wie immer der Kanton Schaffhausen mit über 70 Prozent. Viel Stimmvolk liess sich auch in der Innerschweiz mobilisieren, namentlich in Ob- und Nidwalden und Zug mit Raten zwischen 63 und 67 Prozent. Weniger hinter dem Ofen hervorlocken liessen sich die Neuenburger und Genfer sowie die Glarner Stimmberechtigten, die mit einer Stimmbeteiligung von um die 54 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt lagen.
Seit der Einführung des Frauenstimmrechts 1971 hatte die durchschnittliche Stimmbeteiligung in der Schweiz rund 43 Prozent betragen. In den vergangenen 20 Jahren ist sie jedoch auf 44,9 Prozent gestiegen, wie das Bundesamt für Statistik BFS ausgerechnet hat.
Die höchste Stimmbeteiligung seit Einführung des Frauenstimmrechts kam bei der EWR-Abstimmung von 1992 zustande, als 78,7 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne gingen. Die Initiative «gegen die Überfremdung und die Überbevölkerung der Schweiz» («Schwarzenbach-Initiative» 1974) und die GSoA-Initiative zur Abschaffung der Armee (1984) waren auf rund 70 Prozent gekommen.
In jüngster Zeit vermochte die Abstimmung vom Februar 2016 überdurchschnittlich viel Stimmvolk dazu zu veranlassen, den Weg zur Urne auf sich zu nehmen. Abgestimmt wurde damals über die Durchsetzungsinitiative, die Heiratsstrafe, die Sanierung des Gotthard-Strassentunnels und gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln. 62,9 bis 63,7 Prozent der Stimmberechtigten wollten dazu ihrer Meinung Ausdruck verleihen.