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In Kontakt mit Musik kam Marcel Sardella schon sehr früh. Sein Vater spielte Bassgeige, zuerst in einem Sextett, später war er auch in einem Duo unterwegs. Sein Bruder war Trommler bei der Stadtmusik Lenzburg und probte deshalb öfters zu Hause. So war es naheliegend, dass Marcel sich als kleiner Junge ab und zu auf dem Übungspad seines Bruders austobte. «Das ist wahrscheinlich auch einer der Hauptgründe, wieso ich mich später fürs Schlagzeug entschieden habe», erklärt der Aargauer.
Die Mission «eigenes Schlagzeug» stellte sich zu Beginn aber als schwierig heraus, da Familie Sardella in einem Mehrfamilienhaus wohnte. Zum einen ist die gesamte Ausrüstung teuer und nimmt sehr viel Platz in Anspruch. Zum anderen müssen die Nachbarn betreffend der Lautstärke sehr tolerant sein. So kam es, dass Marcel in der ersten Band als Leadsänger fungieren musste, weil ein Schlagzeug zu jener Zeit keine Option war. «Das war mir damals total egal. Ich wollte einfach zu einer Band gehören.» Als Drummer engagierten seine Freunde und er einen Nachbarsjungen, der ein eigenes Schlagzeug zu Hause hatte. «Ich habe dann einfach heimlich auf dem fremden Instrument herumgetrommelt», erzählt der Musiker mit einem Augenzwinkern.