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Das Stück spielt im Jahre 1648, als der 30-jährige Krieg sein Ende fand. Der Friede ist zwar unterschrieben, aber das Land ist noch nicht zur Ruhe gekommen. Friede herrscht auch im Försterhaus noch nicht: Der jüngere Sohn hat ohne den Segen des Vaters die Tochter eines Juden geheiratet, verschiedene nun eintretende schlimme Vorkommnisse betrachtet er als Strafe dafür. Er zieht dem Vater nach in den Krieg, um ihn um Vergebung zu bitten, der Vater kehrt heim, der Sohn bleibt verschollen. Seine Frau wird nach dem Brand ihres Häuschens und einer Fehlgeburt ins Försterhaus aufgenommen, vom Förster aber nur unwillig geduldet. Die vor der Tür stehende Weihnacht scheint unter keinem guten Stern zu stehen, nicht einmal Kerzen wird man anzünden dürfen aus Angst vor umherstreifenden Horden ehemaliger Soldaten. Doch genau auf den Heiligen Abend hin kommt es zum grossen „Show down“: Der verschollene Sohn kehrt heim, nimmt seine Frau in die Arme, findet Versöhnung beim Vater; Sternsinger mit Königen, Bettelkinder, ein aus dem Krieg heimgekehrter Vater, der just im Nachbardorf seinen lang vermissten Sohn wiedergefunden hat, ja sogar der verhasste Jude, der Vater der Schwiegertochter, sie alle finden sich in der Försterhausstube ein und erfahren das Geheimnis der Christgeburtsnacht.