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Quelle: Keystone-SDA
«Es war ein sehr emotionaler Tag. In Peking wären meine Gefühle wahrscheinlich anders gewesen», sagte die Waadtländerin. «Aber ich bin glücklich, dass ich diese Medaille an der Seite von Thomas Bach, meiner Familie und meinen Freunden erhalten habe. Ich muss zugeben, dass ich in Peking viel Ungerechtigkeit empfunden habe. Ich wünsche keinem Sportler, dass er eine solche Erfahrung machen muss.»
In China war Fanny Smith von der Jury disqualifiziert worden; das Gremium hatte während des finalen Laufs eine Behinderung der Deutschen Daniela Meier ausgemacht. Es war der Beginn einer Zeit der Ungewissheit für Fanny Smith. Es entbrannte ein Rechtsstreit über die Platzierungen der beiden betroffenen Athletinnen.
Die Wende zugunsten von Fanny Smith leiteten die Verantwortlichen des Internationalen Skiverband (FIS). Die FIS setzte auf Schlichtung zwischen den Parteien unter Aufsicht des Sportschiedsgerichts (CAS). Die Rangliste für diesen Wettbewerb wurde angepasst – und beide Fahrerinnen auf den dritten Platz gesetzt. Daraufhin beschloss das IOC, der neuen FIS-Rangliste entsprechend zwei Bronzemedaillen zu vergeben.
Für Fanny Smith ist es die zweite olympische Bronzemedaille. Dritte war sie schon vier Jahre zuvor in Pyeongchang in Südkorea geworden.