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1833
Mathias Tschupp, Bauer aus Ermensee, erwirbt das Weiherhaus in Ballwil. Erster Handel mit Schmierfett, «Brämenöl», Karrensalbe.
1844/45
Neue Liegenschaften nahe beim Bahnübergang werden erworben. Bald tritt Sohn Johann (Johann Tschupp Luthiger) in den Betrieb ein. Errichtung einer Hufschmiede.
1888
Johann und Sohn Jean (Johann Tschupp Ineichen) gründen die Kollektivgesellschaft J. Tschupp & Cie. Import von Mineralölprodukten.
1895
Das erste Öllager wird eingerichtet.
1918
Die Firma wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Wegen aufkommender Motorisierung jetzt Handel mit Benzin, Petrol und Diesel sowie Bitumenherstellung für Strassenbeläge. Die Firma beschäftigt ca. 20 Mitarbeiter.
1928
Das Chalet «Alpenblick» wird gebaut.
1932
Otto Tschupp übernimmt die Firmenleitung, zusammen mit seinem Bruder Walter. Aufbau des Perol Tankstellennetzes und Entwicklung von Bitex Kaltasphalt.
1937/40
Bau von neuen Fabrikationsanlagen mit Dampfkesselhaus.
1947
Bau eines umfangreichen Treibstofflagers.
1953
Die Firma feiert offiziell ihr hundertjähriges Bestehen.
1955
Als Aral Lizenznehmer werden die eigenen Benzinverkaufsstellen ins Aral Netz integriert und mit den Tschupp Tankfahrzeugen beliefert. Die Firma beschäftigt ca. 50 Mitarbeiter.
1964
Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes
1969
Das rund 25’000 m2 grosse Betriebsareal wird aus Umweltschutzgründen neu kanalisiert und angeschlossen. Allmählich zunehmende Konkurrenz auf dem Benzinsektor.
1987
Teile des Firmenareals werden für neue Gewerbebetriebe verkauft. Die Firma konzentriert sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Strassenbaustoffen. Später Verkauf als Bitex Bimoid an die Grisard Gruppe.
Mathias Tschupp-Müller 1804-1883
Johann Tschupp-Luthiger 1833-1903
Die ersten Ballwiler Industrie Pioniere: Mathias Tschupp Müller aus Ermensee und sein Sohn Johann Tschupp Luthiger
Da die Firma in den Jahren 1920-1922 den Handel mit flüssigen Kraft und Brennstoffen aufnahm, erstellte sie ein Benzinlager.
Früher Produktionsstandort mit der ganzen Belegschaft: Die Fabrikarbeiter (in Schürzen) und die Bürolisten (mit weissen Krägen) stehen in Reih und Glied neben ihren Fuhrwerken. In den grossen Fässern wurde das eingekaufte Öl oder Harz gemischt.