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Ein Grund, wieso Arenson solch ein definitives Urteil: "Steiner sei der reinkarnierte Maitreya-Bodhisttva im 20. Jahrhundert" vermieden hat, liegt für meine Empfindung darin, dass Arenson in jedem Fall den Personenkult um Steiner vermeiden wollte. Diese Intention von ihm ist im ganzen Kontext spürbar. Wenn man das Urteil öffentlich ausspricht, welche Person heute die Reinkarnation von einer besonderen Individualität sei, beginnt dieses Urteil einen Alleingang im Sinne einer Sensation. Dies geschieht schnell, auch wenn derjenige, der es tut, nicht einen solchen Effekt beabsichtigt.
Wir gehen etwas weg von dem Thema Bodhisattva, um das Thema einmal von der Seite der Forschungsdisziplin näher zu betrachten.
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"Leider tut Prokofieff seinem Anliegen, nämlich über Judith von Halles
Stigmatisation aufzuklären keinen Gefallen. Er schafft es nicht, die der Autorin
Judith von Halle verliehenen Geistesgaben zu unterscheiden in a)
die durch die Stigmatisation gewonnene Fähigkeit die Ereignisse um
das "Mysterium von Golgatha" gewissermaßen "hautnah" miterleben zu können,
was der Autor "Zeitreisen" und "leibgebundenes" atavistisches Sehen" nennt - und in b) die bei Judith von Halle schon von Kindheit auf, und seit ihrer Stigmatisation noch
in verstärktem Maße aufgetretene Gabe einer karmischen Hellsichtigkeit,
herrührend aus einer vergangenen Inkarnation als Edith Maryon (einer Mitarbeiterin Rudolf Steiners bei der Schaffung der Holzplastik
des "Menschheitsrepräsentanten Christus" zwischen Luzifer und Ahriman)....."
(Fett durch J.A.)
«Eine ihn selbst betreffende, ganz direkte Äußerung machte Rudolf Steiner 1922 in Stratford-upon-Avon. Eine Tagebuchaufzeichnungvon W. J. Stein lautet: «Caroline von Heydebrand [eine Lehrerkollegin an der Stuttgarter Waldorfschule] sagt: in Stratford 1922 sagte Dr. Steiner, er komme in 80 Jahren in Amerika wieder, das wäre auf das Jahr 2002.»