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Der Allschwiler Kunst-Verein von 1980 bis 2020
Der Allschwiler Kunst-Verein von 1980 bis 2020
Zusammen mit vielen anderen Personen, z.B. mit Erika Würz, Febo Freier, Walter Ganz und Ruedi Marti, war ich Mitglied des 1969/1970 gegründeten Verkehrs- und Kulturvereins. Präsident war damals Werner Fischli. Vorher hiess dieser Verein „Quartierverein Neuallschwil“ (1899-1949), nachher „Verkehrs- und Verschönerungsverein“ (1950-1970). 1979 entstand die Meinung, dass Allschwil wieder einen Verkehrsverein brauche, der sich vermehrt um das Lindenplatz-Zentrum kümmert und einsetzt. Deshalb wurde als Alternative die Gründung eines Allschwiler Kunstvereins geplant. In meinen Ferien im Sommer 1980 auf dem Hasliberg im Berner Oberland machte ich einen Statutenentwurf. Ich war damals 51 Jahre alt. Nach der Bereinigung der Statuten durch Erika Würz gab es im Spätsommer 1980 eine Ausstellung in einem frei gewordenen Kindergartenlokal. An der Vernissage wurde dort Gemeindepräsident Dr. Werner Klaus mitgeteilt, dass Erika Würz und ich einen Allschwiler Kunstverein gründen wollen. Dr. Klaus sagte, dass es dazu eine Vereinsversammlung mit Genehmigung der Statuten und Wahl eines Vorstandes brauche. Am 12. September 1980 erfolgte mit einigen interessierten Personen die Vereinsgründung und Mitgliedersuche. Am 11. November 1980 konnte die erste Mitgliederversammlung durchgeführt werden. Die Statuten wurden genehmigt und als erster Präsident bin ich gewählt worden. Im Vorstand waren noch Erika Würz, Werner Hoffmann, Hans Kägi, Paul Göttin und Hans Küng. 1981 hatte der neue Verein schon über 150 Mitglieder. Paul Göttin machte die Abkürzung AKV zum Signet: „AKTIV, KREATIV, VIELSEITIG“. Als Gründungsidee ist die Herausgabe eines Kunstkalenders entstanden. 1981 wurde dann ein Allschwiler Kunstkalender mit 12 historischen Bildern vom Dorfkern gedruckt und verkauft. Danach wurde noch einige Jahre lang ein Kunstkalender gemacht. Gemäss Statuten bezweckt der AKV die Pflege und Förderung des Kunstverständnisses im Allgemeinen, sowie die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Kunstschaffenden und Kunstliebhabern im Besonderen.
Die Aktivitäten während 30 Jahren waren Ausstellungen, Atelier- und Museumsbesuche, Autorenabende, Theater und Konzerte. Wegen des jährlichen Vereinskalenders wurde der AKV auch Mitglied der IG Allschwiler Vereine. Nach 1986 bis 2010 waren auch noch Othmar Bachmann, Erna Ditzler, Christa Fischer, Rolf Glauser, Yolanda Gürtler, Marguerite Kottmann, Margit Lätsch und Elfie Rindlisbacher im Vorstand. Weil 1980 der Mühlestall beim Restaurant Mühle noch der Gemeinde gehörte, konnte der AKV seine Ausstellungen auch dort durchführen. Nach und nach ist der Mühlestall von der Gemeinde etwas umgestaltet und für Vereinsanlässe tauglicher gemacht worden. Nach mehreren Jahren wurde auch die Beleuchtung der weissen Ausstellungswände nach meiner Vorstellung mit Leuchtröhren um Vieles verbessert.
1985 bin ich als langjähriger Präsident zurückgetreten und Vizepräsidentin Erika Würz, die innovativ und mit Freude neue Visionen einbrachte, wurde im Jahre 1986 an der Mitgliederversammlung zur neue Präsidentin gewählt. Danach hat sie 25 Jahre lang zahlreiche Aktivitäten mit Erfolg umgesetzt. Mit ihrem Wissen und Erfahrungen als Vizepräsidentin war sie eine ausgezeichnete Nachfolgerin und hat dem AKV zu einem finanziellen Polster verholfen. Während der Amtszeit von Erika Würz sind meine Frau Margrith Barth-Hochuli und ich Ehrenmitglieder des AKV geworden. An der Mitgliederversammlung 2011 ist Erika Würz zurückgetreten und es wurde ein neuer Vorstand mit Pia Poltera als Präsidentin gewählt. Pia Poltera hat mit ihrem Team die Aktivitäten während fünf Jahren sehr intensiv und sehr gut fortgesetzt. Ich bin glücklich dafür, dass es den AKV nach 40 Jahren immer noch gibt, heute unter der Leitung von Ursula Waldner, Präsidentin, und Jean-Jacques Winter, Vizepräsident. Ich freue mich auf eine weitere erfolgreiche Zukunft des AKV.
Hans Barth-Hochuli