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Im Vormittagshandel gerieten die Ölpreise wieder etwas unter Verkaufsdruck, nachdem sie am Morgen noch keine klare Richtung hatten. Die Auswirkungen eines schweren Wirbelsturms in den Ölfördergebieten an der Südküste der USA konnten zum Wochenauftakt nur zeitweise etwas stützen. Weite Teile von Südtexas waren am Wochenende durch den tropischen Wirbelsturm "Harvey" unter Wasser gesetzt worden. Präsident Donald Trump erklärte die betroffene Region zu einem Katastrophengebiet.
Nach Einschätzung des Experten Mark Pervan vom australischen Analysehaus AME Group hat der Wirbelsturm aber nicht mehr so starke Auswirkungen auf die Ölpreise wie Wirbelstürme in den vergangenen Jahren. In den USA habe sich der Schwerpunkt der Ölförderung zuletzt zunehmend auf das Landesinnere verlagert. Die Fördergebiete am Golf von Mexiko haben daher für die Ölproduktion des Landes an Bedeutung verloren./jkr/bgf/stb
(AWP)