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Raubtiere
Die Raubtiere, eine Ordnung der S√§ugetiere, umfassen die Familie der Hundeartigen (z.B. Fuchs, Wolf, B√§r und Marderartige wie Dachs oder Steinmarder) und der Katzenartigen (z.B. Wildkatze und Luchs). Auf Lateinisch werden Raubtiere Carnivora genannt, was √ľbersetzt Fleischfresser bedeutet. W√§hrend Wildkatze und Luchs wirklich vor allem Fleisch fressen, sind etwa der Fuchs oder der B√§r Allesfresser, die auch gern Beeren und reife Fr√ľchte verspeisen.
Die Mehrheit der einheimischen Raubtierarten kommt auch im Siedlungsraum vor. W√§hrend v.a. Rotfuchs, Dachs und Steinmarder h√§ufig bis in die St√§dte vordringen, kommen Fischotter und Hermelin dort eher selten vor. Auch der Wolf breitet sich kontinuierlich in Deutschland, √Ėsterreich und der Schweiz aus und steht vermutlich bald vor den Grenzen einiger St√§dte. Der Waschb√§r stammt urspr√ľnglich aus Nordamerika und wurde vom Menschen in Europa zur Pelzzucht eingef√ľhrt. In Europa gibt es vor allem in Deutschland schon eine relativ gro√üe Population.
St√§dte und Siedlungsgebiete beherbergen eine erstaunlich artenreiche Tierwelt. Das¬†Stadtfauna-Buch zeigt rund 600 Arten, die in den letzten Jahren in mitteleurop√§ischen St√§dten beobachtet werden konnten, vom S√ľ√üwasserschwamm bis zur Nordfledermaus.