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Wer sich in Neu Delhi am Ran der Ganges-Ebene umschaut, der sollte darauf vorbereitet sein, dass scharfe Gewürze fast alle Speisen beherrschen. In der Altstadt blieb das einstige orientalische Flair mit verwinkelten Gassen, Tempeln und Basaren erhalten. Aber auch die Erinnerungsstätten zahlreicher Herrscher. So ist die pompöse Grabstätte von Humayun, dem zweiten Mogulkaiser, ein Prachtbau. Sie diente dem Taj Mahal in Agra als architektonisches Vorbild und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Die Grabstätte des Grosswesirs Safdar Jang wird von einer Zwiebelkuppel gekrönt. Das umfassendste Bauwerk Neu Delhis ist das Rote Fort mit seinen prunkvollen Palästen und seiner enormen Ausdehnung. Bis zum Jahr 1857 diente das Fort den Regenten als Wohnsitz.