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Niemand benutzt in Europa so häufig die Bahn wie die Schweizer. Und gemessen an der zurückgelegten Distanz pro Einwohner liegt die Schweiz sogar weltweit an der Spitze.
Dies bestätigte sich auch im Jahre 2007, wie der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr (Litra) auf Grund der jüngsten Statistik des Internationalen Eisenbahnverbandes (UIC) am Mittwoch mitteilte. Demnach benutzte jeder Einwohner letztes Jahr 47 Mal die Bahn. Das waren drei Bahnfahrten mehr als im Vorjahr und deutlich mehr als im übrigen Europa.
Mit 35 Bahnfahrten lag Luxemburg an zweiter Stelle, gefolgt von Dänemark, Österreich und Deutschland mit 29 bis 22 Fahrten. Weltweit wurden die Schweizer auch 2007 bloss von den Japanern geschlagen, die sich im Schnitt 70 Mal in den Zug setzten. Gar nichts von der Bahn halten die Griechen und die Litauer. Sie legten im Schnitt nur eine beziehungsweise zwei Bahnfahrten zurück.
Bei der zurückgelegten Distanz pro Einwohner lag die Schweiz 2007 erneut weltweit an der Spitze. 2103 Kilometer absolvierte der Durchschnittsschweizer im Zug. Die Japaner legten im Mittel 1976 Kilometer zurück. Mit deutlichem Abstand folgten die Franzosen, Österreicher und Dänen.