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Trüffelplantage
Trüffelpilze wachsen unterirdisch in Symbiose mit den Feinwurzeln einer Wirtspflanze. In unserer Trüffelplantage haben wir 700 Eichen, Buchen, Kiefern und Haselbäume als Wirtspflanzen eingesetzt. Die Wurzeln sind mit Sporen der Burgundertrüffel infiziert, 100 Haselbäume sind mit Wintertrüffel Sporen infiziert.
Voraussetzungen
Der Boden muss kalkhaltig, alkalisch, nicht allzu stickstoffbelastet und wasserdurchlässig sein.
Die Trüffelanlage sollte eine Hangneigung gegen Süden haben, damit sich der Boden im Frühling möglichst schnell erwärmt. Die Trüffel brauchen zum Wachstum besonnten Boden.
In einem trockenem Jahr wie 2015 ist für die Jungbäume eine Bewässerung unerlässlich. Zudem wird durch die Bewässerung eine regelmässige Ernte gewährleistet.
Pflege der Trüffel
Um ein erfolgreiches Anwachsen der Trüffelkultur der Setzlinge zu gewährleisten, ist eine ausreichende Durchfeuchtung des Bodens sicherzustellen. Wir benutzen in unserer Trüffelplantage eine Sprinklerbewässerung.
Die Baumscheiben müssen vegetationsfrei gehalten werden. Das Trüffelmyzel (Pilzfäden) wird gefördert indem sie vor Konkurrenz geschützt wird. Wir erreichen das durch eine Kombination von Unkrautentfernung, Bodenbearbeitung und Mulchabdeckung, welche alle 2 Monate durchgeführt werden muss.
Die Bodenbearbeitung bewirkt ausserdem:
-Dynamisierung der Bodenfauna
-Belüftung des Bodens
-Anregung der Neubildung von Mykorrhizen
-Unterbrechung der Kapillarkräfte im Boden
Zudem muss das Laub im Herbst vom Boden entfernt werden, da es stark bodenversauernd wirkt.