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Der Autor und Ökonom Beat Kappeler erklärt im Interview mit Tink.ch, warum die Welt bei einer Einführung des Grundeinkommens in der Schweiz dem Ende nahe wäre:
Ausschnitt:
Finden Sie nicht, dass zum Beispiel für die Jugend das Grundeinkommen bessere Möglichkeiten bietet, um sich auszubilden und einen grösseren finanziellen Freiraum um kulturell tätig zu werden?
Kappeler: Dummes Zeug, die Schweizer Jungen haben die kleinste Arbeitslosigkeit unter allen westlichen Ländern, sie sind besser ausgebildet denn je, und Kultur besteht aus Eingebung und Anstrengung, nicht aus arbeitslosem Herumschweifen.
Was sind denn die Hintergründe für Ihr aktives Interesse am bedingungslosen Grundeinkommen?
Kappeler: Ich finde den Untergang des alten, freien Westens durch immer mehr Regelungen und durch die Papiergeldexpansion der Notenbanken schon schlimm genug. Wenn dann noch suggeriert wird, dass man leben kann ohne einen Finger zu rühren, ist das Ende da.
Die AHV wurde allerdings auch nicht in den ersten Anläufen angenommen. Welche Chancen räumen Sie der Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen auf einer längerfristigen Zeitspanne ein?
Kappeler: Keine Chance, denn die grosse Mehrheit der Bürger weiss, dass nichts gratis auf Bäumen wächst, sondern dass der grosse Wohlstand nur auf grossem Arbeitseinsatz und enormer täglicher Disziplin aller beruht.