Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03649.jsonl.gz/384

01.
Erneute Leaderwechsel in Schweden
Ähnlich wie in den Schweizer Nationalligen werden in der SSL derzeit fast jeden Tag einzelne Spiele ausgetragen. Bei den Männern arbeitet sich Växjö mit Manuel Maurer so beispielsweise bis auf zwei Punkte an den neuen Leader Linköping heran, während bei den Frauen Pixbo nicht spielen kann und wieder auf den zweiten Tabellenplatz zurückfällt.
Wie gewonnen, so zerronnen - nach den zwei deutlichen Siegen der Vorwoche konnten die Frauen von Pixbo Wallenstam am Sonntag coronabedingt nicht zum Auswärtsspiel bei Falun antreten. Somit zog Team Thorengruppen wieder am Team der Schweizerinnen Lara Heini und Flurina Marti vorbei auf den ersten Platz in der SSL, hat aber auch zwei Spiele mehr bestritten als Pixbo. Dass Thorengruppen die offensiv gefährlichste Mannschaft der Liga ist, musste ein dezimiertes Sirius erfahren: Gleich mit 11:3 wurden das Team mit den Schweizerinnen Michelle Wiki, Tanja Stella und Chiara Gredig abgefertigt. Sirius konnte dabei aber auch nur mit 13 Feldspielerinnen antreten. Nach 25 Minuten lag Thorengruppen bereits mit 6:0 in Führung, als Gredig den Assist zum ersten Tor ihrer Mannschaft gab. Wiki und Stella blieben in dieser Partie ohne Skorerpunkte und ohne Strafen. Zwei Tage später buchte Michelle Wiki einen Assist, als Sirius gegen Malmö mit 5:2 gewann.
Direkt vor Sirius liegt Endre IF derzeit auf dem 4. Platz in der Tabelle. Die Schweizer Nationalstürmerin Isabelle Gerig hatte beim 6:2 gegen IBK Lund entscheidenden Anteil am Sieg: Nach genau 15 Minuten schoss sie im Powerplay das 1:0 für ihre Farben, die Überzahlsituation dauerte nur gerade zwei Sekunden. Nach zwei Dritteln stand die Partie 2:2, ehe erneut Gerig den Führungstreffer erzielte. Nun liess Endre nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit drei weiteren Toren die drei Punkte. Zwei Tage zuvor war die Schweizerin beim 5:4 gegen Jönköping ohne Skorerpunkte geblieben. Weiterhin auf eine Playoff-Qualifikation kann Nadia Cattaneo mit Nacka IBK hoffen. Dabei gelang mit dem 8:1 gegen den direkten Konkurrenten Täby ein deutlicher Sieg. Drei Tage später verlor Nacka dann beim drittplatzierten Västeras Rönnby mit 1:4. Cattaneo wurde in beiden Spielen als Verteidigerin in der dritten Linie eingesetzt und blieb ohne Skorerpunkte.
Linköping löst Mullsjö ab
Weiterhin völlig ausgeglichen ist die Situation in der SSL der Männer. Nur gerade vier Punkte trennen die ersten sieben Teams in der Tabelle. Einer der Gewinner der letzten Woche ist Växjö mit dem Schweizer Manuel Maurer. Während erneut diverse Partien verschoben werden mussten, konnten die Vipers ihre verpassten Spiele nachholen und standen gleich dreimal im Einsatz. Gegen Schlusslicht Sirius tat sich Växjö aber zwei Drittel lang schwer. Unter anderem dank zwei Toren von Luca Graf führte Sirius mit 4:3, ehe Växjö das Spiel mit vier Toren im letzten Drittel zu einem 7:4-Sieg drehte. Maurer hatte im zweiten Drittel das 3:3 erzielt, Graf gab zusätzlich noch einen Assist und Claudio Mutter blieb bei Sirius ohne Punkte. Zwei Tage später bezwang Växjö den Leader Mullsjö deutlich mit 8:2, wobei Maurer genau wie bei der 7:8-Niederlage nach Verlängerung gegen Falun ohne persönliches Erfolgserlebnis blieb.
Der neue Leader ist Linköping mit dem Schweizer Nationalverteidiger Nicola Bischofberger, dies dank einem klaren 11:2 gegen Hagunda. Bei Linköping kassierte Bischofberger zu Beginn des 3. Drittels beim Stand von 6:0 eine Zwei-Minuten-Strafe, bei Hagunda blieb Timon Stäubli ohne Skorerpunkte oder Strafen. Der bisherige Tabellenführer Mullsjö kassierte derweil mit dem 1:5 gegen Storvreta eine weitere klare Niederlage.
Die weiteren SSL-Schweizer standen nicht im Einsatz, und auch in der F-Liiga der Frauen fanden keine Spiele mit Schweizer Beteiligung statt.