Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03621.jsonl.gz/1018

Die bernischen Delegierten fassten an ihrer Versammlung im August die Parole zu den drei eidgenössischen Abstimmungen vom September. Kantonale Abstimmung steht keine an.
Die beiden Agrarinitiativen fanden keine Mehrheit in der Versammlung. Die Volksinitiative „Für gesunde, umweltfreundlich und fair hergestellte Lebensmittel“ (Fair-Food-Initiative) wird grossmehrheitlich zur Ablehnung empfohlen.
Die Volksinitiative „für Ernährungssouveränität“, nicht zu verwechseln mit der Volksinitiative aus SVP-Kreisen für Ernährungssicherheit, wird grossmehrheitlich zur Ablehnung empfohlen. Hintergrund der Ablehnung ist die Befürchtung, dass bei einer Annahme Bauern mit mehr Kontrollbürokratie zu kämpfen hätten und die Konsumenten steigende Lebensmittelpreise und eine geringeren Auswahl konfrontiert wären.
Der Bundesbeschluss über die Velowege sowie die Fuss- und Wanderwege, also der direkte Gegenentwurf zur Velo-Initiative wird grossmehrheitlich abgelehnt, weil die Erfahrung zeigt, dass Bundeseinmischung in kantonale und Gemeindeangelegenheiten in der Regel zu schlechteren und teureren Lösungen führt.