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Filmkritik: Loch-Nix78. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica 2021
Kalabrien im Jahr 1961. Idyllische Bergwiesen umringt von Bergwänden. Ein Dorf hockt still im Tal. Während im Norden Italiens die Wirtschaft boomt und dort in die Höhe gebaut wird, erkundet eine Gruppe von Höhlenforschern im Süden des Landes eine Bergspalte, um deren Tiefe zu messen. Sie klettern immer tiefer hinab in den steinernen Spalt, den man den «Abgrund von Birfurto» nennt und der über 700 Meter tief ins Innere der Erde führt.
Ein alter Hirte, der in ebenjenen Bergen lebt, beobachtet das Geschehen zusammen mit seinem Esel aus der Ferne. Dann bricht er plötzlich zusammen. Anwohner finden den bewusstlosen Mann und bringen ihn in seine Hütte, um ihn dort zu pflegen. Während die Höhlenforscher immer tiefer in den tiefschwarzen Spalt vordringen und ihn vermessen, verschlechtert sich der Zustand des Hirten.