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Nationalparks Ostafrika & Schutzgebiete
Zu den Ostafrikanischen Ländern (East African Community) gehören Kenya, Tansania, Uganda, Ruanda, Südsudan und Burundi.
Man kann sich vorstellen, dass die Länder nicht nur wegen verschiedenen Kulturen, sondern auch verschiedenen Lebensräumen recht verschieden sind. Jedes der Länder hat seinen Reiz, jedes seinen Charme und jedes hat etwas, das jemanden besonders interessiert.
Burundi ist wegen der ständigen Unruhen für den Tourismus derzeit nicht geeignet.
Südsudan hat traumhafte Gegenden, den Nil und eine der grössten Tierwanderungen der Welt. Wir werden sobald endlich mal Frieden einkehrt, ein Programm dazu aufnehmen.
Nationalparks Ostafrika
Wir konzentrieren uns also auf die Nationalparks Ostafrika in Kenia, Tansania, Uganda und Ruanda.
Kenia ist wohl das abwechslungsreichste der 4 Länder. Von tollen Stränden am Indischen Ozean, zu Küstenwäldern, Trocken- oder Dornbuschsavanne, Grassavanne, Berwäldern, Regenwald, Bergen, Flüssen, Süsswasser- und Sodaseen und auch verschiedene Wüsten.
Kenia bedeckt 580.367 km2, hat eine Bevölkerung von ca. 53 Mio., die Bevölkerungsdichte beträgt 94 Personen pro km2. Am dichtesten besiedelt ist die Gegend um die Hauptstadt Nairobi. Nebst etwas Industrie produziert das Land Kaffee, Tee, Rosen, Getreide, Gemüse, Reis und Früchte. Einen wichtigen Teils spielt auch die Milch- und Fleischproduktion. In trockenen Gebieten ist nach wie vor Viehhaltung und ein nomadischer Lebensstil vorherrschend.
Kenia ist vor allem bekannt durch die Masai Mara, Amboseli, Samburu und Mount Kenia. Aber es gibt noch viel mehr, wie Sie hier sehen werden. Beliebt sind auch die langen Strände am Indischen Ozean.
Tansania, welches südlich an Kenia angrenzt und auch die Grosse Gnuwanderung beide Länder bewandert, ist touristisch in Nord- und Südtansania unterteilt. Bekannter ist der Norden, wobei auch der Süden grosse Attraktionen vorzuweisen hat.
Tansania bedeckt 61.193.226 km2, hat eine Bevölkerung von ca. 61 Mio und eine Bevölkerungsdichte von 57.5 pro km2. Dodoma ist die Hauptstadt, Dar es Salaam die grösste Stadt und Arusha die Stadt, von wo aus die meisten Safaris starten.
Die Höhepunkte in Tansania sind die Serengeti, der Ngorongoro Krater und der Kilimanjaro. Aber es gibt noch viel mehr, das viele nicht kennen, aber hier kennenlernen werden. Bekannt ist auch die Gewürzinsel Sansibar im Indischen Ozean.
Uganda liegt im Osten von Kenia und eine Strecke der Grenze geht über den Mount Elgon, ein Teil durch den Viktoriasee, dem grössten Süsswassersee in Afrika (49.947 km2) und der 2. grösste See der Welt. Im Westen liegt die Demokratische Republik Kongo, im Südwesten Ruanda. Uganda bedeckt 241.038 km2, hat eine Bevölkerung von knapp 43 Millionen und eine Bevölkerungsdichte 157 / km2. Die Hauptstadt und grösste Stadt ist Kampala beim Viktoria See.
Ein Grossteil der Bevölkerung ernährt sich von Landwirtschaft in dem hügeligen Land. Doch auch Viehhirten sind gängig, vor allem Nordosten. Eine weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Uganda ist ein Binnenland, was heisst viele Güter müssen von den Häfen am Meer entweder durch Kenia oder Tansania transportiert werden.
Die Sehenswürdigkeiten in Uganda sind die Berggorillas, Schimpansen, etliche andere Affenarten, Schuhschnabel, die Virunga und Rwenzori Berge. Doch hat Uganda auch traumhafte Nationalparks und herrliche Landschaften mit Blick auf die Virunga Berge oder die verschiedenen Seen. Bootsfahrten auf den Seen oder auf dem Kazinga Kanal sind ein tolles Erlebnis. Aber auch beim Murchisons Wasserfall.
Ruanda ist ein kleines Binnenland, das auch Land der 1.000 Hügel genannt wird. Das Land bedeckt 26.338 km2, hat eine Bevölkerung von 12.3 Millionen und eine Bevölkerungsdichte von 525 / km2. Die Hauptstadt ist Kigali. Landwirtschaft und Tourismus sind die Haupteinnahmequellen.
Berggorillas, Schimpansen und eine grosse Vielfalt an anderen Primaten sind die grossen Anziehungspunkte. Zauberhafte Landschaften sind dank den vielen Hügeln und Seen entstanden.