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New York/Tempe - Der "Held vom Hudson" geht in Rente: Der Pilot Chesley Sullenberger, der vergangenes Jahr einen Jet in New York notwasserte, verlässt das Cockpit. Das teilte seine Fluggesellschaft US Airways in Tempe (Arizona) mit.
Sullenberger war seit 1980 bei der Fluggesellschaft, zuletzt, nach seiner spektakulären Landung, in einer Arbeitsgruppe für Flugsicherheit.
Gleichzeitig mit dem 59-Jährigen geht auch Doreen Welsh in den Ruhestand. Die Stewardess gehörte bei der Landung auf dem Hudson am 15. Januar 2009 zur Crew und half allen Passagieren ins Freie - trotz tiefer Schnittwunde in ihrem Bein. Die ebenfalls 59-Jährige war 40 Jahre bei der Gesellschaft.
US Airways, mit Lufthansa Mitglied des Star-Alliance-Verbundes, hat nach eigenen Angaben 31'000 Mitarbeiter und bietet täglich mehr als 3000 Flüge an.
Bei dem Flug von New York zum Heimatflughafen Charlotte in North Carolina waren vor etwa 14 Monaten nach einem Vogelschlag beide Triebwerke ausgefallen. Sullenberger hatte den Airbus dennoch sicher auf dem Hudson-Fluss gelandet und alle Passagiere in Sicherheit gebracht.
Obwohl er seitdem in den ganzen USA gefeiert wird, ist sein Auftreten bescheiden. Allerdings hat er die Popularität genutzt und in einer Autobiografie die Luftfahrtbranche der USA scharf angegriffen. Die Piloten seien nur noch bessere Busfahrer, die ständig unter Druck stünden und mittlerweile das Flugzeugessen selbst bezahlen müssten.
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