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Geschichtliches
Die Pfarrei St. Martin in Meilen entwickelte sich aus bescheidenen Anfängen im Jahre 1933 mit rund 600 Gläubigen und einem Fabriksaal als Gottesdienstlokal zur stattlichen Pfarrgemeinde mit über 3500 Angehörigen. 1994/95 wurde die eigene Kirche umfassend erneuert und vergrössert.
Die Bestrebungen der katholischen Bevölkerung, in Meilen ein eigenes Gottesdienstlokal zu schaffen, reichen bis in die frühen 1920er Jahre zurück. Doch erst 1933 gelang es, die Hälfte eines Fabriksaales für Gottesdienste zu mieten. In einer Welle der Begeisterung richteten die künftigen Mitfeiernden den Raum zu einer Kapelle her. Alles wurde in Frondienst ausgeführt. 1115 Stunden wurden für die Arbeiten aufgewendet, meistens am Abend und in der Freizeit.
Es brauchte weitere zwanzig Jahre, bis die St. Martins-Kirche erbaut wurde. Wie ein roter Faden durchziehen die Bemühungen um den Kauf eines Bauplatzes die Versammlungsprotokolle der verschiedenen Organe. Es fehlte nicht nur an einem geeigneten Areal, sondern vor allem an den notwendigen Finanzen. Nach vielen Abklärungen und einer Bauzeit von einem Jahr konnte die neue St. Martins-Kirche an der Bruechstrasse am 10. Juni 1951 in Anwesenheit des Churer Bischofs festlich eingeweiht werden.