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Wer die "Uncharted"-Trilogie noch nicht gespielt hat, für den wird sich die "Uncharted: The Nathan Drake Collection" bestimmt lohnen. Aber können auch Kenner der Serie zugreifen?
Am 7. Oktober 2015 wird bekanntlich "Uncharted: The Nathan Drake Collection" für die PlayStation 4 erscheinen, die aus verbesserten Versionen von "Uncharted: Drakes Schicksal", "Uncharted 2: Among Thieves" und "Uncharted 3: Drake's Deception" besteht, wobei 1080p sowie 60 FPS unterstützt werden. Doch lohnt sich der Kauf, wenn man die Spiele schon auf der PlayStation 3 gespielt hat?
Kotaku konnte sich die Sammlung anschauen und trotz der höheren Auflösung und Verbesserungen bei Charaktermodellen, Lichteffekten, Schatten sowie Sichtweite, halten sich die Unterschiede in Grenzen. Scheinbar verhält sich das Ganze ähnlich wie bei "God of War 3 Remastered". Wegen der Grafik muss man die Compilation also nicht kaufen, aber was ändert sich sonst noch?
Als "Uncharted: Drakes Schicksal" erschienen ist, wurde die Bewegungssteuerung des Sixaxis-Controllers angepriesen, weswegen sie in das Action-Adventure gepackt wurde. Wer das nicht mochte, der wird froh darüber sein, dass man die Bewegungserkennung nicht mehr benötigt, um zum Beispiel über Baumstämme zu balancieren. Für das Werfen von Granaten kann die Bewegungsteuerung zwar optional genutzt werden, aber ansonsten wurde sie aus dem Spiel geschmissen.
Der dynamische Schwierigkeitsgrad ist ebenfalls nicht mehr vorhanden. Dafür haben die Entwickler das generelle Balancing verbessert und Schadensanpassungen vorgenommen. Ausserdem soll ein zusätzlicher und besonders herausfordernder Schwierigkeitsgrad integriert werden. Insgesamt ist Kotaku der Ansicht, dass Kenner der Serie nicht unbedingt zuschlagen müssen.