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Die Sonne (Wille zu Selbstentfaltung) in Widder (Selbstdurchsetzung) im 6. Haus (Anpassung und Arbeit) führt zu leistungsorientierter Anpassung und Arbeitsweise.
Die Widdersonne passt nicht so recht ins sechsten Haus, denn Widder will keine Fessel und Regeln, daher liegt hier eine Neigung vor, gegen die Erwartungen und Regeln anderer oder gegenüber Autoritäten zu rebellieren, was z.B. zu Streit am Arbeitsplatz führen kann. Widder lässt sich nicht gerne dreinreden und macht daher vieles einfach am liebsten allein, neigt aber auch dann in seiner Arbeitsweise zu Stress und manchmal auch zu Überarbeitung. Gelingt die Anpassung an die Umweltbedingungen nicht, so besteht eine erhöhte Disposition zu somatischen Reaktionen im Körper. Die Lösung liegt meist darin, dass Kritik nicht mehr übermäßig persönlich genommen wird.
Ist der Aszendent in Waage, ist die Tendenz zu Widerwille meist weniger ausgeprägt, wie wenn der Aszendent in Skorpion steht. Beginnt das sechste Haus in Fische, können sich manchmal auch sehr dienstbeflissene Charaktere ergeben, aber auch genau das Gegenteil kann dann der Fall sein, jegliche Anpassung an die Umwelt wird als einengend und krankmachend empfunden. Die Einsicht in die Notwendigkeit, dass alles mit allem zusammenarbeitet, dass alles von allem wechselseitig abhängig ist, wird dann – gegebenenfalls erst durch Lebenskrisen – erkannt werden.
Ein Beispielhoroskop zu dieser Stellung ist
Eric Clapton
Englischer Gitarrist und Sänger. Spielte unter anderem mit John Lennon, G. Harrison und Tina Turner. Stark vom Blues beeinflusst. Größter Hit war wohl ‚I Shot The Sheriff‘.
Clapton suchte oft nach seiner Identität, was zu Widdersonne im sechsten Haus und zu Steinbock-Wassermann-Übergang am IC passt. Clapton galt eher als ruhiger Mensch, der die Dinge mit sich selbst ausmachte (Skorpionmond im ersten Haus, Herrscher von 6 in 5, Sonne Quadrat Neptun, Sonne Quadrat Saturn, Saturn im neunten Haus). Er war also nicht so sehr der Rebell.
Seinen inneren Schmerz (Mond Quadrat Pluto) konnte er durch seine Musik verarbeiten.
Erich Fromm Deutsch-amerikanischer Soziologe, Psychoanalytiker, Schriftsteller. Bemüht sich um eine Symbiose von Psychoanalyse und Marxismus. Kritiker Sigmund Freuds.
Charlie Chaplin Britisch-amerikanischer Filmkomiker, Regisseur, Produzent, Komponist, Drehbuchautor. Meister der Slapstick-Komödie. Einer der Ersten im Film. Damals noch Stummfilme.
Giacomo Casanova Italienischer Abenteurer, Schriftsteller, Reisender, Theologe, Jurist, Atheist, Autobiograph, Mathematiker, Romancier, Bühnenautor, Übersetzer, Lotteriedirektor, Spion, Frauenheld. Bekannt vor allem durch seine erotischen Memoiren.
Joseph Campbell Amerikanischer Religionswissenschaftler, der wichtige Beiträge zur Erforschung der Mythologie lieferte. Beeinflusst von Jung, sind für Campbell Mythen Träume der Menschheit. Da sie die äussere Darstellung der tiefsten psychischen Ebene des Menschen seien, sei eine Reise in diese Welt sogleich eine Erkenntnis des innersten Wesens des Menschen. Campbell sah seine Aufgabe und Berufung vor allem darin, Gemeinsamkeiten und archetypische Parallelen in den Religionen und Mythologien der Welt aufzuspüren, die uns weit hinter die vordergründigen lokalen Glaubensformen führen, die er selbst als kulturell bedingte Ausdrucksformen ein und derselben psychologischen und metaphysischen Wahrheit ansah.
Modest Petrowitch Mussorgsky Russischer Offizier, Beamter, Komponist, Pianist. Kreierte eine unkonventionelle Musiksprache. Zog russische Volkslieder in seine Kompositionen mit ein.
Walter Winchel US-amerikanischer Journalist, der besonders in den 30er und 40er Jahren berühmt war und seiner Arbeit mit großer Leidenschaft nachging. Er war Begründer der Klatschkolumne. Er deckte die privaten Geheimnisse der Mächtigen und reichen auf, und präsentierte diese erbarmungslos in der Öffentlichkeit. Er besuchte mehrmals den Präsidenten, oder traf sich mit dem Chef des FBI.