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Chinese Martial Arts Style
Aktualisiert: vor einer Stunde
Nanquan
Die hier gezeigte offizielle Wettkampfform beinhaltet die typischen Merkmale der südlichen Faustformen: reichhaltige Handtechniken, kraftvolle Beinarbeit, tiefe Stellungen und sehr schnelle und kraftvolle Bewegungskombinationen, die auch durch Schreie unterstützt werden.
Changquan Übersetzt „lange Faust" ist ein Oberbegriff für nördliche Faustformen. Merkmale sind kreisförmige Armbewegungen, hohe Sprünge, schnelle Körperdrehungen und kraftvolle Schläge und Tritte. Es wird die offizielle Wettkampfform unterrichtet; eine gute körperliche Verfassung ist Voraussetzung.
Daoshu, Gunshu, Jienshu, Qianshu Daoshu (Säbel), Gunshu (Stock), Jianshu (Schwert) und Qianshu (Speer) sind die jeweils offiziellen Waffen-Wettkampfformen.
Freie Formen Statt der Wettkampfformen Nanquan, Changquan, Daoshu, Gunshu, Jianshu und Qianshu können auf Wunsch auch die entsprechenden freien Formen gezeigt werden. Diese sind allerdings anspruchsvoller und schwieriger zu lernen.
Fanziquan Diese traditionelle Nordshaolin-Faustform wurde erstmals von Qi Jiguang (1528 1587), einem berühmten General der Ming-Dynastie, erwähnt. Sie besteht durch kontinuierliche Angriffe und blitzschnelle Schläge aus acht grundlegenden Stellungen.
Daquan Ist ebenfalls eine traditionelle Nordfausform aus der Ming-Dynastie und gilt als Ursprung des Changquan. Typisch sind auch hier die kreisenden Armbewegungen, schnelle Schläge, Tritte und Blocks.
Da Lohan Eine sehr schöne, traditionelle Nordshaolin-Form mit 36 Techniken. Alles ist hier sehr erdgebunden (tiefe Stellungen, wenig Sprünge, viele Drehungen und Blocks) und - im Gegensatz zu modernem Changquan - anwendugsbezogen.
Zuiquan Diese Form ist die Darstellung eines betrunkenen Kämpfers. Schwankend weicht er den Schlägen seines Gegners aus, täuscht links, schlägt rechts, lässt sich auf den Rücken fallen, um im nächsten Moment seinen Gegner anzuspringen. Man sagt von ihm, sein Körper sei berauscht, aber nicht sein Geist. Diese Form verlangt ausserordendliche Beweglichkeit und Kondition.
Wushu Minquan Fanziquan, Daquan, Da Lohan und Zuiquan sind, wie auch Ditanquan oder Piguaquan, sehr renommierte Formen des traditionellen Wushu und haben in China einen wesentlich höheren Stellenwert als modernes Changquan oder Nanquan.
24 Taiji-Kurzform Die sogenannte Peking-Form ist die wahrscheinlich bekannteste Taiji-Form überhaupt. Sie wurde in den 50er Jahren aus dem traditionellen Yang-Stil als leicht zu erlernende Standardform entwickelt und wird überall auf der Welt in Taiji-Grundkursen gelehrt Selbstverständlich wird hier auch die Bedeutung und Anwendung der einzelnen Bewegungen gezeigt.
42 Taiji-Wettkampfform ist die international standardisierte Taiji-Wettkampfform. Sie vereinigt die vier wesentlichen Stile Yarw Chen, Sun und Wu und ist deshalb auch für Leute
interessant, die nicht unbedingt an Turnieren teilnehmen wollen.
42 Taiji-Schwert Die anspruchsvolle Wettkampfform beinhaltet Elemente aus Yang- und ChenStil und ist eine gute Einsteigermöglichkeit für das Erlernen der alten Schwert Form (Quen Nan Jien) von Fei Yin Tao, dem Vater von Fei Yue Liang. Übrigens gilt Taiji-Schwert in China als die hohe Schule des Taijiquan.
56 Chen-Stil Taiji Merkmale von Chen, dem ältesten Taiji-Stil, sind: Bewegungen in Spiralform und in Form einer Acht, besonders ausgeprägte Hüftarbeit und Yin-Yang-Wechsel, tiefe Stellungen und Fazing (explosionsartiges Freigeben von Qi). Diese Wettkampfform ist die ideale Grundlage für das Erlernen des alten Chen Stils, den neben Fei Yue Liang nur noch wenige Leute kennen.
Baguazhang gehört wie Taijiquan und Xinyiquan zu den inneren Kampfkünsten und beinhaltet geschmeidige Bewegungen und Schritte in acht Richtungen (nach Ba Guar den 8 Trigrammen aus dem I Ging). Der Ausübende soll „sich bewegen wie ein schwimmender Drache, schauen wie ein wachsamer Affe, sitzen wie ein lauernder Tiger und sich drehen wie ein schwebender Adler." Grossmeister Fei Yue Liang lehrt eine Baguazhang-Form, die sein Vater entwickelt hat.
Xingyiquan ist trotz äusseren Merkmalen eine innere Kampfkunst Die Bewegungen sind Tierimitationen und entsprechen den fünf Elementen Holz, Metall, Wasser, Feuer und Erde. Schwerpunkte sind: sehr ausgeprägte Yin-Yang-Wechsel (z.B. schnell-langsam), Bewegung aus der Mitte und Entwickeln der inneren Kraft.
Qi Gong Gezeigt werden die 18 Wudang-Übungen, eine Form der Familie Fei, deren hohe medizinische Wirkung in langen Untersuchungen bewiesen werden konnte. Das Schwergewicht liegt dabei in der bewussten Atmung. Qi Gong steigert Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnis, wirkt ausgleichend auf das seelische und körperliche Befinden und hat gerade auf chronische Leiden wie Bluthochdruck, Rheumatismus, Schwindel, Kopfschmerzen etc., einen sehr günstigen Einfluss.