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Heute vor genau 10 Jahren, am 9. November 2004, wurde die finale Version 1.0 des Browsers Firefox veröffentlicht. Damals setzte niemand einen Rappen darauf, dass es möglich sein werde, gegen den marktbeherrschenden Internet Explorer von Microsoft anzukommen, den damals mehr als 90 Prozent aller Computernutzer einsetzten.
Dem von Swisscom und den anderen grossen Schweizer Internet-Providern gestern vorgestellten Verhaltenskodex zur Gewährleistung der Netzneutralität und eines offenen Internets schlägt massive Kritik entgegen.
Swisscom, Sunrise, UPC Cablecom, Orange und der Verband Swisscable haben einen Verhaltenskodex ausgearbeitet, der ein offenes Internet garantieren soll. Ausserdem gründete das Fünfgestirn eine Schlichtungsstelle, welcher unabhängige Experten angehören sollen.
Die Stiftung Switch stellt Anfang Januar 2015 den Verkauf von .ch-Domain-Namen ein und übergibt die Kundenbetreuung schrittweise an ihre Geschäftspartner, die Registrare. Dies teilt sie in einem heute publizierten Communiqué mit. Die Grundlage für diese Änderung bildet die neue Verordnung über die Internet-Domains (VID), die heute vom Bundesrat verabschiedet wurde.
Das weltweit grösste Soziale Netzwerk Facebook wird als Instrument zur Generierung von Daten bei Regierungen immer beliebter. Das US-Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Menlo Park verzeichnete in der ersten Jahreshälfte 2014 einen deutlichen Anstieg der Anfragen.
Die aktualisierte Version der "Quicket"-App ermöglicht das Durchforsten von Facebook-Profilen anderer Passagiere vor einer Flugreise. Die Anwendung für Smartphones und Tablets kann zudem Tickets buchen, Maschinen bis zu ihrem Ziel verfolgen und detaillierte Flughafenpläne zur Verfügung stellen.
Am 9. November 2014 ist es zehn Jahre her, dass der Firefox-Browser der Mozilla Foundation in Version 1.0 herausgegeben wurde. Da sich die Open-Source-Organisation schon seit jeher eng mit Entwicklern verbunden fühlt, will sie das Jubiläum nutzen, um für diese Klientel einen eigenen, auf der Gecko-Engine basierenden Browser zu veröffentlichen.
Der künftige EU-Internet-Kommissar Günther Oettinger will ein europäisches Urheberrecht und eine Abgabe auf geistiges Eigentum einführen. Er wolle aber zuerst definieren, was geistiges Eigentum überhaupt sei und welche Rechte sich daraus für Künstler, Wissenschafter und Autoren festlegen liessen, sagte Oettinger.
Die Google-Videoplattform Youtube denkt über einen bezahlten Abo-Dienst ohne Werbung nach. Es gebe Nutzer, die bereit seien, Geld zu zahlen, um keine Werbeclips zu sehen, sagte Youtube-Chefin Susan Wojcicki bei einem Auftritt auf einer Konferenz des Technologieblogs "Recode".
Vor wenigen Wochen war bekanntgeworden, dass Adobes Ebook-Reader "Digital Editions" zahlreiche Informationen unverschlüsselt an die Server des Unternehmens überträgt. Jetzt hat das Unternehmen das Programm aktualisiert und sendet die Daten nur noch per HTTPS.