Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03184.jsonl.gz/2023

Wettbewerb: 2003
Realisierung: 2004
Bauherrschaft: Tontuu
Im Sommer werfen die mächtigen Baumkronen des Arboretums ihre Schatten auf die Badegäste der Rentenwiese in Zürich. Im Winter geben sie den Blick frei auf den See und die unscheinbaren Flösse des Seebades Enge. Über einen Steg gelangt man zu der schwimmenden Anlage, die traditionellen Kastenbädern nachempfunden ist. Fliegende Dächer prägen die von Robert Landolt konzipierten und 1960 als Frauen- und Männerbad erstellten Gebäude. Seit deren Umbau 2004, der aus einem erfolgreichen Wettbewerb ein Jahr zuvor hervorging, ermöglicht eine Sauna den ganzjährigen Betrieb der Anlage.
Um ein Atrium gliedern sich die Neben- und Nutzräume des Bades. In der bestehenden Logik fügen sich zum Ufer drei, aus massivem Holz gebaute, Saunas hin und der ihnen vorgelagerte Ruheraum ein. Letzterer bietet dank grosszügigen Verglasungen mit filigranen Metallrahmen einen freien Blick über das Zürcher Seebecken. Darin, unter dem Seespiegel, liegt das Untergeschoss, welches die Garderoben, Massage und Toilettenräume aufnimmt. Der das Atrium umlaufende Säulengang mit grazilen Metallstützen, ist mit einem Holzdeck versehen, das ganzjährig ein angenehmes Barfussgefühl bietet. Die Verkleidung des fliegenden Dachs aus lackierter Holzschalung läuft vom Aussen- in den Innenraum und sorgt zusammen mit der umlaufenden Verglasung unter dem Dach dafür, dass letzteres weiterhin zu schweben scheint. Wie die weit auskragenden Äste des Arboretums und die leicht wippenden Flösse des Seebades.
Vor den Baumkronen des Arboretums liegen die Flösse des Seebades Enge. Über einen Steg gelangt man zu den 1960 von Robert Landolt geplanten Gebäuden mit fliegenden Dächern. Seit ihrem Umbau 2004 bieten drei Saunen Platz für einen Betrieb in der kalten Jahreshälfte. Um ein Atrium gliedern sich Saunen, Ruheraum und Nutzräume des Bades. Der umlaufende Säulengang ist mit einem Holzdeck versehen. Die Verkleidung des fliegenden Dachs, aus lackierter Holzschalung, läuft vom Aussen- in den Innenraum und sorgt, zusammen mit der umlaufenden Verglasung unter dem Dach dafür, dass letzteres weiterhin zu schweben scheint.
Projektleitung: Christiane Illing, Jürg Andreas Riedl
In Zusammenarbeit mit:
Meierhans und Partner Gebäudetechnik, Zürich; Christoph Keller BWS Bauphysik, Winterthur