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Nach 1980 und 1994 hat Nigeria zum 3. Mal am Afrika Cup triumphiert. Der unterlegene Finalgegner Burkina Faso konnte mit dem Halbfinal-Sieg im Elfmeterschiessen über Ghana und dem Einzug ins Endspiel bereits den grössten Erfolg seiner Geschichte feiern.
Sunday Mba erneut Matchwinner
Im Endspiel gegen Nigeria endete das Märchen der «Étalons» («Hengste») jedoch. 5 Minuten vor dem Pausenpfiff gelang Nigerias Sunday Mba das goldene Tor. Der 24-Jährige überlobte an der Strafraumgrenze gefühlvoll seinen Gegenspieler und drosch den Ball herrlich volley in die Maschen. Mba war bereits im Viertelfinal gegen die Elfenbeinküste Matchwinner, indem er den 2:1-Siegestreffer erzielte.
Nigeria-Trainer Keshi gelingt Erstaunliches
Die grösste Möglichkeit für Burkina Faso zum Ausgleich vergab Wilfried Sanou eine Viertelstunde vor Schluss: Der 28-Jährige, der in der Saison 2002/2003 für den FC Sion spielte, schoss von der Strafraumgrenze, doch Nigeria-Hüter Vincent Enyeama sicherte mit einer Super-Parade seinem Land den Sieg.
Durch den 1. Titelgewinn seit 1994 gelang Nigerias Trainer Stephen Keshi als erst 2. Persönlichkeit das Kunststück, als Spieler und Trainer beim Afrika-Cup zu triumphieren. Vor Keshi war dies lediglich dem Ägypter Mahmoud Al Gohari gelungen.