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«Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.»
Karl Friedrich Schinkel
Das imposante Kornfeld vor dem Grundstück sowie eine leichte Erhöhung des Baulandes sind verantwortlich für den Projektnamen und das architektonische Konzept. Palatin ist einer der sieben Hügel von Rom und der Ursprung des Wortes Palast. Das Gebäude reagiert mit einem langgezogenen Rechteck auf die unverbaubare Weitsicht in südlicher Richtung. Somit können alle Haupträume vom Blick in die Weite und über das Kornfeld profitieren.
Die kompakte Gebäudeform wird durch einen keilförmigen Vorbau und einem schräg vorspringenden Vordach in Bewegung gebracht. Die Betonung der Horizontalen und die gewählten Proportionen lassen das Gebäude ruhig und erhaben wirken. Das Raumprogramm ist auf drei Geschossen organisiert: Eingang und Nebenräume befinden sich im Untergeschoss, die Haupträume und der Gästebereich sind im Erdgeschoss zu finden und im oberen Geschoss ist der privatere Bereich mit Schlafzimmern angesiedelt.