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Individuell buchbare Gruppenreise
Bilder: Fernado Bossy Film GmbH
Reisebeschreibung
1920 – 1945: Das Reichsbahnausbesserungswerk RAW
Im Jahr 1920 wird aus den Länderbahnen die Deutsche Reichsbahn gebildet und die Zentralwerkstatt bezeichnet man nunmehr als Eisenbahnausbesserungswerk (EAW), ab 1924 als Reichsbahnausbesserungswerk (RAW).
Bereits im Jahr 1916 beginnen Erweiterungsbauten, die nach dem ersten Weltkrieg verstärkt fortgeführt werden. Im Zeitraum von 1924 bis 1926 werden die heutige Lokrichthalle mit 80-Tonnen-Kränen, Teile des Anheizhauses und das Giessereigebäude errichtet. Gleichzeitig wird das nördliche Hallenschiff der alten Lokhalle als Kesselschmiede eingerichtet.
In den Jahren 1925/26 werden zunächst 10 Schnellzuglokomotiven der Baureihen 01 und 02 sowie 10 Güterzuglokomotiven der Baureihen 43 und 44 in Dienst gestellt und dem RAW Meiningen zur Instandhaltung zugewiesen. Damit ist für die nächsten Jahrzehnte das RAW Meiningen für die Aufarbeitung der schweren Einheitslokomotiv-Baureihen zuständig.
Bis zum Jahr 1927 werden auch Waggons in Meiningen aufgearbeitet, diese werden später an das RAW Gotha abgegeben. Bis dahin hat das Werk über 2000 Beschäftigte.
Während des Krieges wurden auch Motoren für die Kriegsindustrie gefertigt, dennoch blieb das RAW von Bombardierungen und Reparationsleistungen verschont. Es konnte bereits am 23. April 1945 seine Arbeit wieder aufnehmen.
Werksbesichtigung mit Vereinen, Gruppen und Firmen immer möglich.
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