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Florian Hotz (37) tritt die Nachfolge von Rinaldo Riguzzi an. Der promovierte Ökonom und Jurist wurde 2013 in den Bankrat gewählt. Von 2013 bis 2016 war Hotz Mitglied des Kantonsrats.
Gewählt wurden ausserdem sieben Mitglieder des Bankrats. Neu in das Gremium einziehen werden Markus Schmuki, den FDP-/CVP-/Jungfreisinnige nominiert hatten, sowie Thomas Weber, den SP und JUSO ins Rennen geschickt hatten.
In ihrem Amt bestätigt wurden Monique Eichholzer, Markus Furrer, Markus Müller, Christian Risch und Dino Tamagni. Matthias Freivogel (SP) erreichte zwar das absolute Mehr, schied aber als überzählig aus.
"KOMPETENZ VOR PARTEIBÜCHLEIN"
Christian Heydecker (FDP) kritisierte den Findungsprozess. "Kompetenz muss vor dem Parteibüchlein stehen", sagte er und nahm auch die eigene Partei nicht aus von der Kritik. Auch hier habe es am Anfang so ausgesehen, als ob Verdienste für die Partei wichtiger seien als Fachwissen.
Dann habe man sich doch für den parteilosen Schmuki entschieden. Dieser solle allerdings in die Partei eintreten, wenn er gewählt werde. "So geht das nicht", sagte Heydecker.
Er reichte eine Motion ein, um das Prozedere zu ändern. In Zukunft sollen der Bankpräsident und sieben Mitglieder des Bankrats auf Antrag des Bankrates gewählt werden.
ra/
(AWP)