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Nutzen des Mangrovenwaldes
Neben dem unmittelbaren Nutzen für die Natur wird der Mangrovenwald auch vom Menschen genutzt. Für die lokale Bevölkerung bedeutet der Mangrovenwald nicht nur Wohnstätte sondern auch ein den Ansprüchen ständig wachsender Wirtschaftsraum.
In vielen Regionalkulturen gehört die Sammelwirtschaft in Wäldern der Feuchtgebiete zum Alltag. Es werden Baumfrüchte, wie etwa die Drachenfrucht (Hylocereus undulatus) auch Pitaya genannt oder Jackfruit (Artocarpus heterophyllus) bei uns bekannt als Jakobsfrucht, geerntet. Im Weiteren werden auch Nüsse und Kleinfrüchte gesammelt.
Neben dem Sammeln von wilden Waldfrüchten werden auch Pflanzen auf kleinsten Flächen extensiv kultiviert. Oft steht der nächste erntereife Baum kilometerweit entfernt. Da die Ernte nur kleine Mengen erbringt, sind die Sammler gezwungen täglich grosse Distanzen zu Fuss oder per Kanu im unüberwindlichen Dickicht der Mangroven zurückzulegen.
Daneben werden verschiedene Tiere gejagt oder gefangen. Als Beispiel sind hier zu erwähnen; die Mangrovenkrabbe (Pseudosesarma moeshi) und verschiedene Garnelen aus der Penaeiden-Familie, wie etwa die Blacktiger (Penaeus monodon).
All diese Erträge aus dem Sammeln von Waldfrüchten oder dem Fischen von Meeresfrüchten bilden die Nahrungs-Grundlage und tragen zu einem regelmässigen Einkommen für die lokale Bevölkerung in den entwicklungsschwachen Regionen der Feuchtgebiete bei.
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