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Jonathan Nott, der 1962 in Solihull nahe Birmingham geboren wurde, studierte Musikwissenschaft an der Cambridge University, Flöte und Gesang am Royal Northern College in Manchester sowie Orchesterleitung in London. Seine Dirigentenlaufbahn eröffnete er 1989 am Opernhaus von Frankfurt am Main, ehe er 1991 als Erster Kapellmeister ans Hessische Staatstheater Wiesbaden wechselte, das er 1995/96 interimistisch leitete. 1997 begann Notts Amtszeit als Generalmusikdirektor am Luzerner Theater und Chef des Luzerner Sinfonieorchesters, die sich bis 2002 erstreckte. 16 Jahre lang, von 2000 bis 2016, amtierte er als Chefdirigent bei den Bamberger Symphonikern, die er bei 656 Konzerten leitete und zu Auftritten bei den Salzburger Festspielen, dem Edinburgh Festival und den BBC Proms in London führte, aber auch nach Russland, Japan, China, Südamerika und in die USA. Seit 2014 ist Nott Musikdirektor des Tokyo Symphony Orchestra und Erster Dirigent der Jungen Deutschen Philharmonie; seit 2017 steht er als Chef an der Spitze des traditionsreichen Orchestre de la Suisse Romande. Jonathan Nott hat die Philharmoniker von Wien, Berlin, New York und Los Angeles dirigiert, das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, das Chicago Symphony Orchestra, das Gewandhausorchester Leipzig, die Staatskapelle Dresden und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Intensiv engagiert er sich dabei für die zeitgenössische Musik: So spielte er auf Wunsch von György Ligeti dessen gesamtes Orchesterwerk mit den Berliner Philharmonikern auf CD ein. Als Präsident steht er der Jury des 2004 begründeten Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs vor. Jonathan Nott, der 2007 als «artiste étoile» bei LUCERNE FESTIVAL hervortrat und hier 2013 Wagners Nibelungen-Tetralogie aufführte, ist Träger des Bayerischen Verdienstordens und des Goldenen Ehrenrings der Stadt Bamberg (beide 2011).
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 24. August 1996 mit dem Requiem von Hans Werner Henze und dem Monodram Kassandra von Michael Jarrell.
Juli 2018