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Es gab nicht nur Flöhe im Erdmittelalter, sie waren auch bis 10 mal grösser als heute!
Die bisher ältesten Flohfossilien wurden in China entdeckt. Passend zur Ära der Dinosaurier erreichten die Blutsauger Grössen bis zu 2.1 cm. Heutige Arten bringen es auf 1.5 bis 4.5 mm.
Die abgebildete Floh stammt aus dem mittleren Jura und plagte ihre Wirtstiere vor ca. 165 Millionen Jahren. Aufs Springen war sie noch nicht ausgelegt, das brachte erst die Evolution.
Die Form ihrer Mundwerkzeuge, das lange und gezackte Saugrohr, deutet nach Ansicht der Forscher auf reptilienartige Wirtstiere hin, während sich heutige Flöhe an Vögeln und vor allem an Säugetieren inklusive Mensch laben.
Die Mega-Flöhe konnte sich also an ihren Opfern festkrallen und ihnen mit gezacktem Rüssel das Blut aussaugen. Die Flöhe erwiesen sich als Erfolgsmodell der Evolution, haben sie doch das Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren überlebt. Sie wandten sich nach den Reptilien den Säugetieren, Vögeln und Menschen zu.
Gott sei dank wurden sie aber mit den Jahrmillionen auch immer kleiner!