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(Kt. Waadt,
Bez. Orbe).
871 m. Gem. und Dorf; 11,5 km w.Orbe, auf dem linken Hochufer der
Orbe gelegen, 6 km
nö. der Station
Vallorbe der Linie
Lausanne-Pontarlier und an der Strasse
Yverdon-Vallorbe. Gemeinde, die
WeilerChez-Barrat
und
Le Creux inbegriffen: 115
Häuser, 712 reform. Ew.; Dorf: 79
Häuser, 430 Ew. Postbureau, Telegraph, Telephon, Zollamt.
Postwagen nach
Vallorbe und
Orbe. Das Dorf liegt oberhalb des
Saut duDay der
Orbe, dessen Wasserkraft heute
von der Société Electro-chimique franco-suisse zur Herstellung von Kaliumchlorat benutzt wird. Einige Turbinen benützen
die Kraft zur Hebung von Trinkwasser in grosse über dem Dorfe gelegene Reservoire und zum Betrieb elektrischer Lichtwerke.
Bekannt als Fabrikationsort von Sicheln,
Feilen, Meisseln, landwirtschaftlichen Geräten und Werkzeugen
für die Uhrenmacherei.
Mühlen und
Sägen. In der Nähe schöner, von den wohlerhaltenen Resten einer alten in der Richtung
auf Jougne sich ziehenden
Römerstrasse durchkreuzter Wälder und des prachtvollen Aussichtspunktes des Mont
Suchet gelegen,
ist Ballaigues ein von Fremden oft und gern besuchter Sommeraufenthalt; zahlreiche, gut eingerichtete
Pensionen, besonders von Franzosen und Engländern besetzt. Der Name Ballaigues leitet sich her von «bellaeaquae» = «Schönwasser» und bezieht sich vermutlich auf die Lage
über
der
Orbe. In der Nähe schöne erratische Blöcke und Fossilien des Valangien. Ursprünglich zur
HerrschaftLes Clées
gehörig, bildete das Dorf von 1302 an mit
Lignerolles zusammen eine eigene
Herrschaft, von der letzteres 1604 abgetrennt
wurde.
(Kt. Bern,
Amtsbez. Interlaken).
727 m. Felsrücken, rechts oberhalb der Mündung der
Aare in den
Brienzersee,
mitten
im Thal sich erhebend. Den Südabsturz bildet eine durch Faltung der Schichten bemerkenswerte Felswand. An seinem bewaldeten
Nordabhang der kleine Wyssensee und der erratische Block «Toggelistein».