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Die Aufschüttungsarbeiten am Seegrund erfolgten mit zwei Pontons. Auf dem Arbeits-Ponton befanden sich die Maschinen und Infrastruktur der Wasserbauer. Unter anderem ein imposanter Hydraulikbagger mit grosser Reichweite, dessen 3D-GPS-Steuerung die erforderliche Präzision der Arbeit gewährleistete. Der zweite Ponton wurde verwendet, um den Hydraulikbagger mit Kies zu versorgen.
Beide durften nur einen sehr geringen Tiefgang aufweisen, da die Zone äusserst seicht war und der Seespiegel von Tag zu Tag sank. Die Beladung beider Pontons wurde genau berechnet, teilweise konnten nur kleine Mengen transportiert werden, damit sie nicht auf Grund liefen.
Die Transportkähne mit dem Kies konnten aufgrund ihres Tiefganges den Kies nicht direkt an die Baustelle liefern, weshalb der Zwischentransport mit dem zweiten Ponton notwendig war. Die Kähne legten jeweils an einem Pfahlgürtel ausserhalb der Baustelle an und luden den Kies über ein Förderband auf den Transport-Ponton. Danach musste dieser Ponton wieder zum Arbeits-Ponton gezogen und geschleppt werden, damit der Maschinist wieder direkten Zugriff auf das Material hatte.
Nun konnten diese Arbeiten Anfang November abgeschlossen werden, nach rund zwei Monaten Arbeitszeit. Die Mitarbeitenden von Marti Arc Jura können jetzt mit Stolz von sich behaupten, zur Erhaltung eines UNESCO Weltkulturerbes beigetragen zu haben.