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Der Appenzeller überzeugte am zweiten Tag insbesondere im Stabhochsprung. In seiner vermeintlichen Zitterdisziplin - im vergangenen Winter hatte er sich zweimal mit einem Nuller alles zunichte gemacht - gelang dem 22-Jährigen mit 5,10 m ein persönlicher Bestwert im Siebenkampf. Zuvor war Ehammer über 60 m Hürden in 7,75 Sekunden bis auf einen Hundertstel an seinen Hausrekord herangekommen.
Der Olympiasieger Damian Warner aus Kanada musste sich im Stabhochsprung mit 4,90 m begnügen. Ob Ehammer zum Schluss gar zu Gold laufen kann, entscheidet sich um 19.40 Uhr. Umgerechnet beträgt der Vorsprung des Schweizers zwei Sekunden.
Der Bestwert von Ehammer für die 1000 m ist mit 2:51 Minuten eher bescheiden. Warner hat über diese Distanz schon 2:37 Minuten geschafft. Die Vorzeichen deuteten demnach auf Silber hin. Ehammer wird den von ihm im Januar aufgestellten Schweizer Rekord (6285 Punkte) auf jeden Fall markant steigern.