Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03165.jsonl.gz/1727

Instrumental, Innerschweiz, Zurich
– Markus Huser, der Sohn von Franz Huser, ist seit dem Tode seines Vaters bestrebt, den Huserbuebe-Sound weiter zupflegen. Er hat sich mit Hermann...Biographie lesen
Biographie
Markus Huser, der Sohn von Franz Huser, ist seit dem Tode seines Vaters bestrebt, den Huserbuebe-Sound weiter zupflegen. Er hat sich mit Hermann Schorno und Albert Weber zusammen gefunden um diese eigene Musik der Huser weiter zupflegen. Markus ist mit dieser Musik aufgewachsen und Hermann spielte auch schon seit seinen Jugendjahren bei Auftritten mit den Huserbuebe ztw. mit und kennt die Art und Interpretationsweise der Stücke. Er konnte das Akkordeon (Hohner Gola) aus dem Nachlass von Toni Huser erwerben. Albert Webers Klavierspiel rundet dieses Trio ab.
Die Ländlerkapelle Huserbuebe, Trüllikon war über Jahrzente eine feste Grösse in der Schweizer Volksmusik. Gegründet wurden die „Huserbuebe“ im Jahre 1939 von den zwei Brüdern Franz und Tony Huser.
Wer die beachtliche Qualität- und Breitenentwicklung in der Ländlermusik kennt, weiss, dass sich ganz vorn und über längere Zeit nur Spitzenkapellen behaupten können. Freunde der Volksmusik zählten zu diesen auch die „Huserbuebe“, welche schon vor vielen Jahrzenten durch ihre Auftritte und ihre Schallplatten grosse Beachtung fanden. Einem weiteren grossen Kreis ist diese Kapelle durch viele Sendungen von Radio und Fernsehen aufgefallen. Die Huserbuebe wurden unteranderem im Jahre 1979 vom Sender „Freies Berlin“ für Fernsehaufnahmen verpflichtet, um in der beliebten Sendung „Patenkinder“ von Paul Kuhn mitzuwirken. Ältestes Patenkind dürfte damit wohl die 83 jährige Mutter von Franz und Tony Huser, am Bass, gewesen sein.
Die Huserbuebe begeisterten nicht nur im Inland ihre Zuhörerschaft, sondern unternahmen auch etliche Auslandstourneen wo sie im Auftrag von Schweiz Tourismus beste Werbung für das Land und die schweizer Volksmusik machten. Ihre musikalischen Reisen führten Sie nach Amerika, Venezuela, Japan, Taiwan, Saudi Arabien, Israel, Portugal, Spanien und die Folklorekreuzfahrt an Nordkap war ihnen in bester Erinnerung.
Im Jahre 1990 verstarb Tony Huser und kurz danach im Jahre 1992 auch sein Bruder Franz Huser. Sie hinterliessen ein grosses Schaffen an Eigenkompositionen von zusammen 1000 Titeln.