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Was passiert mit den Augen bei hohem Alkoholkonsum?
Alkohol führt dazu, dass sich die Pupillen nicht mehr so rasch - wie gewöhnlich - zusammenziehen können. Beim Autofahren wird das zum Problem, weil die Blendung der Augen durch Scheinwerfer und Strassenlampen sehr viel stärker wird. Auch in der Dämmerung ist die Übersicht viel schlechter, weil die Kontraste nicht mehr so stark erscheinen. Beziehungsweise ist die Fähigkeit, Objekte in der Dämmerung bei schlechteren Lichtverhältnissen wahrzunehmen, stark verringert. Weitere kurzzeitige, sichtverändernde Auswirkungen sind das mögliche Auslösen von Augenzittern und die Verstärkung von trockenen Augen durch Alkohol.
Wissenschaftler haben aber auch Langzeitschäden belegen können. So ist bei Alkoholikern das Risiko für die Erkrankung am Grauen Star und/oder einer Makuladegeneration erhöht. Menschen, die exzessiv trinken, können an optischer Neuropathie, einer Mangeldurchblutung bzw. einer Druckverletzung, die zum Abstreben von Fasern des Sehnervs führt, erkranken, was das Farbsehen beeinträchtigen bis hin zum kompletten Verlust der Sehkraft führen kann.
Alkohol verschlechtert weiter die Vitaminaufnahme der Leber, so dass ein Vitamin A und B1 Mangel schwerwiegende Auswirkungen auf die gesunde Sehkraft bis hin zu einer Erblindung aufgrund von Netzhautschäden haben kann.
Weiter konnten sie einen Zusammenhang zwischen Alkohol in der Schwangerschaft und den Augen des Neugeborenen feststellen. Die Auswirkungen stellten sie an einer Unterentwicklung des Sehnervs, Schwierigkeiten mit der Augenkoordination und einer Tendenz für herabhängende Augenlider fest.
Nun, das soll am Genuss eines Feierabendbieres (sofern nicht schwanger) kein Abriss tun. Wie in vielen Bereichen der gesunden Ernährung gilt: Alles mit Mass.