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Vaishnava-Gemeinschaft VRINDA
anderer Name: Vrindavan Institute For Vaisnava Culture And Studies
Swami B.A. Paramadvaiti, geboren als Ulrich Harlan im Jahr 1953, in einem kleinen Dorf in Deutschland aufgewachsen, fand als jugendlicher Wahrheitssucher über viele Umwege in Paris zu Srila Prabhupada und zur ISKCON und wurde begeisterter Missionar des Krishna-Bewusstseins. Nach dem Tod von Prabhupda traf er auf Srila B.R. Sridhara Deva Maharaja, «dessen liebevolle und doch so klare Darlegung der Vaishnava-Lehre ihm neue Kraft und Ermutigung schenkte.»
Er betreute nun von ISKCON unabhängige Vaishnava-Gemeinschaften (Vaishnava bedeutet «dem Vishnu zugehörig») in Südamerika, später führte ihn seine Mission zurück nach Europa, wo er eigene Vaishnava-Gemeinschaften gründete. 1990 übernahm er in Vrindavana, dem heiligsten Ort der Krishna-Legenden, einen alten leerstehenden Tempel, den er zum Zentrum seiner Vaishnava-Bewegung ausbaute.
Swami B.A. Paramadvaiti ist Mitglied und Mitbegründer der World Vaishnava Association (WVA), die unter den vielen Vaishnavas den Sinn für die Einheit in der Vielfalt zu wecken sucht.
Im Jahr 2018 wurden gegenüber Paramadvaiti Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs an Schülerinnen laut, deren Zahl im Jahr 2019 weiter zunahm und zu zahlreichen Austritten aus Vrinda geführt hat.
Da sich die Bewegung auch auf die vedischen Offenbarungsschriften beruft, finden wir in den Zielen viele Gemeinsamkeiten mit der ISKCON-Gemeinschaft. Die Organisation ist bestrebt, die Fähigkeiten und Begabungen der Menschen in den Dienst Gottes zu stellen, nach der Devise «einfach leben – hoch denken». Das Wissen der Gemeinschaft und die eigenen guten Erfahrungen sollen an diejenigen, die dafür Interesse zeigen, weitergegeben werden.
Swami B.A. Paramadvaiti wird von ehemaligen Schülern vorgeworfen, seine anfangs bewusst offene und wenig dogmatische Organisation in immer exklusivere und sektenhaftere Bahnen geführt zu haben.
Seit 2018 wird Paramadvaiti von mehreren Schülerinnen sexuelle Belästigung und sexueller Missbrauch vorgeworfen.