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Bei zuckerkranken Hunden ist von den bei der Insulinbehandlung auftretenden Komplikationen häufig der zu niedrige Zuckerspiegel, die Hypoglykämie.
In welchen Fällen bildet sich die Hypoglykämie aus?
- Der Hund hat seine normale Insulindosis bekommen, aber er ist nicht zur genügenden Nahrung gekommen – er frisst nicht, er speit die Nahrung aus oder er hat Durchfall.
- Der Hund ist aktiver als gewöhnlich, deswegen erhöht sich der Energie/Glukose-Verbrauch in seinem Organismus.
- Der Hund hat zufällig eine zu große Insulindosis bekommen.
Kennzeichen von Hypoglykämie (niedriger Zuckerspiegel)
Die Hypoglykämie kann sogar zur Verendung führen, deshalb ist es außerordentlich wichtig, dass wir die Symptome erkennen, die aber in einem früheren Stadium nicht unbedingt auffällig sind:
- Unruhe
- Beben und Zittern
- ungewöhnliche Bewegungen oder Benehmen – es gibt Hunde, die sehr ruhig werden und nicht fressen.
- Muskelzuckung
- Koma
Was ist zu tun?
Wenn Sie eines der obigen Symptome wahrnehmen, müssen Sie schnell handeln. Bieten Sie dem Tier sofort Nahrung an.
- Wenn er nicht bereit ist, es zu fressen, geben Sie ihm sofort Glukose-Lösung. Die Anfertigung der Glukose-Lösung ist einfach, lösen wir kristallische Glukose in Leitungswasser auf. (Es lohnt sich, immer ein wenig Glukose-Lösung fertig zu halten.) Die Dosis der Glukose ist 1 g/kg Körpergewicht (d.h. 1 Teelöffel für 5 Körpergewicht kg).
- Bringen wir die Lösung vorsichtig von der Seite ins Maul des Hundes. Sie dürfen dem Hund von der Lösung nur dann geben, wenn Sie dessen sicher sein können, wenn der Hund fähig ist, es zu verschlucken. Dosieren Sie die Lösung sehr langsam, damit das Tier nicht überschluckt.