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Die Anämie bezeichnet einen Zustand der Blutarmut. Dieser zeigt sich am Mangel an rotem Blutfarbstoff, dem Hämoglobin und dabei meist auch an roten Blutkörperchen im Blut. Bei einer Anämie muss die Ursache abgeklärt und diese gezielt behandelt werden.
Blutarmut wird oft im Verlauf des Lebens erworben, in seltenen Fällen aufgrund einer Krankheit vererbt.
Ursachen von Anämie
- Anämie durch Eisenmangel: dabei fehlt das Eisen zur Bildung von Hämoglobin
- Anämie durch Folsäuremangel oder Vitamin B12 Mangel: auch Folsäure und Vitamin B12 sind an der Bildung von Hämoglobin beteiligt. Ein Mangel kann daher zu Blutarmut führen.
- Anämie durch Krebserkrankungen: Anämie ist eine häufige Begleiterscheinung bei Krebserkrankungen. Dabei kann sie durch die Erkrankung selbst oder deren Therapie ausgelöst werden. Leichte bis mässige Anämien bleiben meist unbehandelt, schwere Anämien machen aber oft den Einsatz von Bluttransfusionen notwendig.
- Eine Anämie kann auch durch Verletzungen und im Rahmen von Operationen auftreten oder durch starke Menstruationsblutungen und schleichenden Blutverlust (z.B. blutendes Magengeschwür) verursacht werden.
Viele Formen der Anämie sind vergleichsweise harmlos und gut zu behandeln. Ein starker, unbehandelter Blutverlust (Unfall, Operation) kann aber zum Tod führen. Oft hilft eine Bluttransfusion, Leben zu retten.
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