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Michail Schischkin ist russischer Schriftsteller und Journalist. Er lebt in Zürich und arbeitet als Russischlehrer, Lehrer und Dolmetscher für das Migrationsamt. Im Jahr 2000 wurde ihm der Russische Booker-Preis verliehen, im Jahr 2011 erhielt er den Internationalen Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt. Der vorliegende Text ist ein Fragment aus seinem bisher unveröffentlichten Roman «Omnes una manet nox».
Russland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts: der junge Offizier Larionow möchte dem Vaterland dienen – und sieht sich nun mit der Frage konfrontiert, wie in der Armee die Menschenwürde zu bewahren sei. Doch der Alltag verändert die Ideale des Humanisten schon bald grundlegend.