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Die Schweiz diskutiert über das Problem, ob homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen. Dadurch wird verkannt, das in der Schweiz heute schon schätzungsweise zwischen 6'000 und 30'000 Kinder in Regenbogenfamilien aufwachsen. Sei dies nun, weil Paare aus früheren Beziehungen Kinder in die Partnerschaft bringen oder sich das Paar entscheidet ihren Kinderwunsch legal im Ausland zu verwirklichen. Schon allein aus dieser Sicht ist es unhaltbar das Adoptionsverbot weiterhin aufrechtzuerhalten. Kinder in solchen Beziehungen werden klar diskrimminiert. Sie bauen Beziehungen zu beiden Väter oder Mütter auf. In der ganzen Zeit hat aber einer der beiden Elternteile keine Rechte und Pflichten (Schule, Besuchsrechte bei Trennung, Unterhalt, etc...). Die Schweiz hat sich verpflichtet, dass alle Kinder gleich gestellt sind und keine Diskrimminierung spüren dürfen, egal in welcher gesellschaftlichen Situation sie aufwachsen. Das Adoptionsverbot tritt das Kindswohl mit Füssen und muss abgeschafft werden.