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Facts 2019
Kühle Köpfe gesucht! Faires Lager sucht diesen Sommer das beste Game zum Thema Wasserverbrauch.
Auf dieser Seite findet ihr die wichtigsten Facts zum Thema Wasserverbrauch, sowie weiterführende Links. Selbstverständlich seid ihr völlig frei, selbst zu recherchieren, um ein spannendes Spiel zu kreieren. Viel Spass!
Der grosse Teil unseres Wasserverbrauchs entsteht nicht durch das tägliche Duschen, Zähne putzen oder Abwaschen von Geschirr. Das meiste Wasser, das wir verbrauchen, verbirgt sich in Produkten wie Lebensmitteln oder Alltagsgegenständen. Das heisst, dass viel Wasser für die Herstellung dieser Produkte benötigt wird.
Um das zu beschreiben spricht man von virtuellem Wasser: «Unter virtuellem Wasser versteht man die Gesamtmenge an Wasser, die während des Herstellungsprozesses eines Produktes, Lebensmittels oder einer Dienstleistung verbraucht oder verschmutzt wird oder dabei verdunstet» (Pusch, 2018).
Das heisst, dass wir tagtäglich viel mehr Wasser verbrauchen als wir tatsächlich meinen. Im Haushalt verbraucht jede*r von uns in der Schweiz im Durchschnitt 142 Liter Trinkwasser pro Tag. Wenn man aber den virtuellen Wasserbrauch dazu rechnet, kommt man auf ganze 4200 Liter, welche wir tagtäglich pro Person nützen.
Ein hoher Wasserverbrauch ist nicht per se problematisch. Es kommt darauf an, was für Wasser verbraucht wird und in welcher Region dieser Erde. Es macht einen Unterschied, ob die Region trocken oder feucht ist und ob die einheimische Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser hat. Reiche Länder wie die Schweiz haben die Möglichkeit, auch im Falle einer Dürre virtuelles Wasser in Form von Nahrungsmitteln zu importieren. In ärmeren Regionen geraten die Wasserressourcen dagegen schnell unter Druck. Importiert nun die Schweiz Produkte aus Ländern, in welchen die Wasservorräte knapp sind, fehlt dieses Wasser dort. Das geschieht zum Beispiel, wenn in einem wasserarmen Land wie Marokko viel Wasser für die Bewässerung von Lebensmitteln, z.B. Tomaten, verwendet wird und diese im Anschluss in Länder wie die Schweiz exportiert werden. Trink- und Brauchwasser für den täglichen Bedarf kann so zu Mangelware werden und zu Konflikten führen (Pusch, 2018).
Weitere spannende Infos zum Thema findet ihr unter den folgenden Links:
Die genannten Zahlen für den Verbrauch von virtuellem Wasser pro Produkt (z.B. 15’500 l Wasser für ein Kilo Rindfleisch) können leicht variieren. Dies ist der Fall, weil die Angaben auf unterschiedlichen Berechnungen aufbauen. Du wirst aber schnell merken, dass die Angaben im Vergleich immer zu denselben Resultaten führen (z.B. wird für die Herstellung von Rindfleisch immer eine höhere Anzahl Liter Wasser verbraucht, als für die Herstellung von 10 Eiern).
Bildquellen: Lupe mit Wassertropfen: iStock.com/Sean_Kuma; Detektiv*innen: Blauring Buchrain Perlen