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In Nidwalden soll zwischen Stansstad und Kehrsiten die enge und steinschlaggefährdete Strasse entlang des Vierwaldstättersees für über 17 Millionen Franken saniert werden. Der Kanton hat am Donnerstag das Projekt veröffentlicht. Baubeginn ist für Herbst 2019 geplant.
Die 1878 in den Felsen geschlagene Strasse dient als Wander- und Naherholungsweg sowie den Anwohnern von Kehrsiten als Erschliessungsstrasse. In der Vergangenheit wurde sie durch Steinschläge beschädigt. Zudem ist die Verkehrssicherheit auf dem engen Weg an einigen Stellen ungenügend und es sind Unterhaltsarbeiten nötig.
Die Strasse soll in mehreren Etappen für insgesamt 17,4 Millionen Franken saniert werden, wie die Nidwaldner Staatskanzlei am Donnerstagabend mitteilte.
Das Projekt zwischen General Guisan-Quai und der Kapelle Kehrsiten umfasst Massnahmen für den Steinschlagschutz, die Verkehrsqualität, Amphibien und zur Instandsetzung der Strasse. Die Strasse von historischer Bedeutung liegt in einem Gebiet mit einer Erdkrötenpopulation und einem Laichgebiet von nationaler Bedeutung.
Das Projekt soll im Oktober öffentlich aufgelegt werden. Danach entscheidet der Landrat. Im Herbst 2018 wird das Ausführungsprojekt aufgelegt. Schliesslicht ist noch eine Volksabstimmung – voraussichtlich im Frühling 2019 – nötig.
Die Bagger können frühestens im Herbst 2019 auffahren. Die Bauarbeiten werden in mehreren Etappen realisiert. Die Strasse muss dafür teilweise gesperrt werden. In diesen Zeiten ist ein Schiffsbetrieb geplant.