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© Neda Navaee
Eckart Runge
Seit mehr als einem Vierteljahrhundert tritt er mit dem chilenischen Pianisten Jacques Ammon auf, zudem gibt er Gesprächskonzerte mit dem Pantomimen-Duo Bodecker & Neander. 2019 arrangierte er gemeinsam mit Saxofonistin Asya Fateyeva und Akkordeonist Andreas Borregaard Johann Sebastian Bachs „Goldberg-Variationen“. Er spielte zahlreiche Cellowerke des 2020 verstorbenen Komponisten Nikolai Kapustin erstmals ein, darunter auch dessen Cellokonzert mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Leitung von Frank Strobel. Als Professor unterrichtet er an der Berliner Universität der Künste und an der Chapelle de la Reine Elisabeth in Brüssel. 1994 gewann er den Deutschen Musikwettbewerb, ein Jahr später folgt der erste Preis beim Concours de Genève.
J. S. Bach: Goldberg-Variationen BWV 988, Werke von Dvořák, Bartók & Piazzolla
CD-Rezension Eckart Runge/Jacques Ammon
Eckart Runge und Jacques Ammon meiden auch auf ihrer neuen Scheibe abgedroschenes Repertoire. Sie sind mittlerweile im Kinosaal angekommen, einem imaginären selbstverständlich, in dem Erinnerungen an legendäre Streifen wachgerufen werden. Oder auch nicht. Denn die Bearbeitungen der beiden Musiker wahren die Authentizität solcher Klassiker wie Herrmanns Psycho oder Nino Rotas… weiter