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Die Russin ringt im Viertelfinale der US Open eine Französin nieder. Nun wartet Asarenka. Errani gelingt ein historischer Sieg.
Maria Scharapowa gewann 2006 die US Open in New York
New York - Maria Scharapowa wird bei den US Open in New York immer mehr zur Drama Queen.
Die an Position drei gesetzte Russin holte erneut einen Satzrückstand auf und zog durch ein 3:6, 6:3, 6:4 gegen die Französin Marion Bartoli ins Halbfinale von Flushing Meadows ein. Dort wartet die topgesetzte Weissrussin Viktoria Asarenka.
Es war Scharapowas zwölfter Erfolg im zwölften Dreisatzmatch des Jahres.
"Ich bin so glücklich, endlich Mal wieder im Halbfinale von New York zu stehen", sagte die Turniersiegerin von 2006, die seit diesem Triumph nie mehr über das Achtelfinale im Big Apple hinausgekommen war.
Regenpause hilft Scharapowa
Wie eine Runde zuvor gegen ihre Landsfrau Nadia Petrowa kam French-Open-Siegerin Scharapowa auch diesmal der Regengott zu Hilfe.
Die Partie gegen die Weltranglistenelfte Bartoli war am Dienstagabend wegen der schlechten Witterung bei Stand von 0:4 aus Sicht der Russin auf Mittwoch verschoben worden.
Zwar verlor die 25-jährige Scharapowa bei der Fortsetzung den ersten Satz, sie war im Arthur-Ashe-Stadium aber wesentlich besser drauf als am Vortag.
Im Halbfinale trifft Scharapowa am Freitag auf Asarenka. Die Weissrussin hatte sich bereits am Dienstag durch ein 6:1, 4:6, 7:6 (7:5) gegen Titelverteidigerin Samantha Stosur (Australien) für die Runde der letzten Vier qualifiziert .
Errani bezwingt Vinci
Am Mittwoch schaffte auch Sara Errani den Sprung is Halbfinale. Sie gewann das italienische Duell gegen ihre Doppelpartnerin Roberta Vinci mit 6:2, 6:4 .
Die French-Open-Finalistin Errani trifft in der Runde der letzten Vier am Freitag auf die Siegerin der Partie zwischen Wimbledonsiegerin Serena Williams (USA/Nr. 4) und Ana Ivanovic (Serbien/Nr. 12).
Erste Italienerin im Halbfinale
Bereits vor dem Match zwischen Errani (25) und Vinci (29) war klar, dass die Siegerin des Spiels im Louis-Armstrong-Stadium der erste italienische Profi überhaupt sein würde, der das Halbfinale von Flushing Meadows erreicht.
Die besten Freundinnen, die in diesem Jahr auch das bislang erfolgreichste Doppel bilden, traten als Zeichen ihrer Verbundenheit in identischen Outfits an.
Letztlich war Errani die solidere Spielerin. Sie leistete sich unter anderem nur 15 leichte Fehler - Vinci mehr als doppelt so viele (37).
Die Coaches der beiden umarmten sich nach dem Match herzlich auf der Tribüne.
Errani in der Form ihres Lebens
Die nur 1,64 Meter grosse Errani spielt ihre bislang beste Saison und hat in dieser Saison bereits die Turniere in Barcelona, Budapest, Palermo und Acapulco gewonnen.
Das Erreichen des Finals von Roland Garros im Juni in Paris war der bislang grösste Erfolg der Rechtshänderin aus Bologna. Das Endspiel verlor sie damals gegen Scharapowa.
SPORT1