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Kritik an Fed erneuert
Trump erneuerte unterdessen seine Kritik an der US-Notenbank Fed. Diese hebe den Leitzins «zu schnell an, weil sie denken, die Wirtschaft ist so gut», sagte Trump. Am Montag hatte er bereits getwittert: «Das einzige Problem, das unsere Wirtschaft hat, ist die Fed.»
Die Fed soll eigentlich unabhängig vom Weissen Haus agieren, doch Trump hat diese Barrieren in der Vergangenheit bereits mehrmals durchbrochen. Medienberichten zufolge erkundigte er sich bei Kabinettsmitgliedern, ob er Fed-Chef Jerome Powell entlassen könne, den er selbst zum Nachfolger von Janet Yellen bestimmt hatte. US-Finanzminister Stephen Mnuchin zufolge wies Trump die Berichte zurück.
Investoren zeigten sich verunsichert von den mutmasslichen Äusserungen Trumps. Am Montag waren die Kurse an der Wall Street bereits wegen des Haushaltsstreits gefallen. Am Dienstag brach unter anderem wegen des Streits auch der japanische Börsenindex Nikkei um gut fünf Prozent ein - das war der niedrigste Stand seit 20 Monaten. Am Mittwoch erholten sich die Kurse zunächst wieder leicht.
Weihnachtswünsche
Trump
hat seinen Landsleuten einschliesslich der von ihm verhassten Journalisten ein frohes Weihnachtsfest gewünscht. «Ich hoffe, dass jeder, auch die Fake News Medien, ein grossartiges Weihnachten
feiern», schrieb Trump
in einem Tweet am frühen Abend des Weihnachtstags.
Mit Fake News meint Trump alle Medien, die auch kritisch über ihn berichten. Dazu gehören der Sender CNN, aber auch Zeitungen wie die «Washington Post» und die «New York Times», die für ihre Qualitätsberichterstattung Jahr für Jahr mit Preisen ausgezeichnet werden.
Zugleich verwies Trump darauf hin, dass es den Vereinigten Staaten «sehr gut» gehe. «Wir sichern unsere Grenzen, schliessen grossartige neue Handelsabkommen und bringen unsere Truppen nach Hause» schrieb Trump. «Wir setzen endlich Amerika an erste Stelle. FROHE WEIHNACHT!»
(sda/mbü)