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Microsoft Corporation lädt Mutter wegen "Anti-Chat-Programm" vor Gericht
Hoofddorp, Die Niederlande (ots/PRNewswire) - Am 23. April wird ein Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Verfügung verhandelt, das Microsoft gegen die Unicaresoft BV eingeleitet hat. Unicaresoft ist eine Initiative von Carola Eppink in Zusammenarbeit mit Entwicklern und Unternehmern. Carola Eppink, die Mutter von drei Kindern ist, hat sich anlässlich ihrer persönlichen Situation eine Lösung gegen übermässiges Chatten und Internetsurfen ausgedacht und wollte das Produkt MSNLOCK nennen.
Dieser Name wurde aufgrund der Philosophie der Software gewählt. Die Software reguliert unter anderem die Nutzung verschiedener Chatprogramme. Mit MSNLOCK hat Carola einen passenden Namen für ein Produkt gefunden, das eine Lösung für ein weit verbreitetes Problem in der Gesellschaft bietet.
Kurz nach der Registrierung des Marken- und Domainnamens forderte die Microsoft Corporation über ihre Rechtsanwälte die Streichung des Markennamens und die Rückgabe des Domainnamens.
Carola Eppink hat Rechtsanwalt Marc de Boer von Boekx Advocaten beauftragt, ihr Unternehmen zu vertreten. Dieser stellt sich auf den Standpunkt, dass die Verwendung des Namens MSNLOCK nicht unzulässig ist. "Dieser Name drückt perfekt aus, welchem Zweck dieses Produkt dient, und ausserdem ist Msn'en in den Niederlanden heutzutage ein allgemeiner Begriff, ein Synonym für Chatten."
Unter der Androhung eines Prozesses hat Unicaresoft auf den Produktnamen MSNLOCK verzichtet. Unicaresoft hat allerdings noch versucht, mit Microsoft ins Gespräch zu kommen, um zu erklären, dass das von ihr entwickelte Produkt eine positive Wirkung darauf hat, wie Chatprogramme genutzt und erlebt werden. Microsoft wollte nicht reden und hat Unicaresoft aufgefordert, Microsoft auch unverzüglich alle beanspruchten Internet-Domainnamen mit dem Namen MSNLOCK zu übertragen.
Carola Eppink sagt dazu: "Ich habe immer gedacht, MSN steht für Messenger. So steht es nämlich wortwörtlich im niederländischen Wörterbuch Van Dale. Ich zitiere: Msn'en nennt man das Versenden von Nachrichten über einen Messenger'."
Carola Eppink denkt, dass das Problem nicht so sehr der Marken- oder der Domainname sind, sondern dass es um das Produkt geht, dass sie sich ausgedacht hat. Schliesslich gibt es zahlreiche Beispiele für Domainnamen, die die Buchstaben MSN in Kombination mit anderen Wörtern enthalten. Angesichts der Beliebtheit des Windows Live Messenger und den Einnahmen durch Anzeigenwerbung, die damit erzielt werden, hat es vielmehr den Anschein, dass dieses Produkt, das eine Lösung für ein grosses gesellschaftliches Problem bietet, nicht auf den Markt kommen darf.
Microsoft ist in den letzten Jahren ein oft gesehenes Unternehmen in den europäischen Gerichtssälen. Die Europäische Kommission hat Microsoft im Februar dieses Jahres mitgeteilt, dass das Unternehmen der Kommission EUR 899 Millionen zahlen muss, weil es seine Monopolstellung missbraucht und keine anderen Parteien auf dem Markt zulässt.
Inzwischen hat das Unternehmen Unicaresoft sein Produkt unter dem Markennamen Benzoy(R) auf den Markt gebracht. Das Produkt ist seit Kurzem erhältlich. Gerard Ghazarian erläutert das Produkt im Namen von Unicaresoft: "Benzoy(R) bietet eine Lösung für das Problem vieler Eltern, die nicht mehr wollen, dass übermässig viel Zeit mit dem Surfen im Internet und Chatten verbracht wird. Die Eltern wollen kein Verbot oder ihren Kindern hinterherspionieren. Studien haben ergeben, dass Eltern vor allem ein Gleichgewicht zwischen dem Gebrauch des Online-Computers und anderen Aktivitäten erreichen wollen."
Das Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Verfügung wird am kommenden Mittwoch (23. April 2008 um 14:00) in Den Haag verhandelt.
Weitere Informationen über die Unicaresoft Corporation finden Sie unter den nachfolgenden Links.
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ots Originaltext: Unicaresoft Corporation
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch
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Mitteilung für die Redaktion: Anies Hammouda, LVB Networks,
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