Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03533.jsonl.gz/1870

Gesundheitsvorsorge
Gesundheitsarbeiter betreuen die Schüler medizinisch
Ziel ist es, dass an allen Schulen eine Gesundheitsarbeiterin (häufig ist es eine Frau) angestellt wird. Zurzeit haben rund 70 Schulen eine solche. Am häufigsten gilt es, kleinere Wunden zu versorgen oder verschiedenste Medikamente (z.B. Entwurmungstabletten) abzugeben.
Die Gesundheitsarbeiterin erteilt aber auch Lektionen in Gesundheitsprävention und Hygiene an den Schulen. Zudem besucht sie die Familien im Dorf und berät und versorgt diese in medizinischer Hinsicht.
Dorfgemeinschaften profitieren von der Gesundheitsvorsorge an den Schulen
Alle Kinder werden regelmässig untersucht und auch geimpft. Schulen, welche keine Gesundheitsarbeiterin haben, werden mindestens einmal pro Jahr von einer mobilen Klinik besucht. Diese bleibt dann 2 – 3 Tage im Dorf und auch die übrige Dorfbevölkerung kann sich unentgeltlich behandeln lassen.
Eine Gesundheitsarbeiterin hilft einem Jungen. Mehr
Mit CHF 130.- können zehn Kinder ein ganzes Jahr lang geimpft werden.
Mit CHF 500.- kann eine Gesundheitsarbeiterin einen Monat lang an einer Schule arbeiten.
CHF 13.- kann man Entwurmungstabletten für 30 Kinder finanzieren.