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Systematik
|Ordnung||Mantodea|
|Familie||Empusidae|
|Unterfamilie||Blepharodinae|
|Gattung||Blepharopsis|
|Art||Blepharopsis mendica|
Beschreibung
Männchen und Weibchen sind zwischen 5 und 7 cm groß. Die Kleine Teufelsblume ist grün-weiß oder braun-weiß gestreift. Ihre Farbe variiert je nach Umgebung (Mimikry). Die Innenseite ihrer Beine ist auffällig gefärbt: gelb-orange und blau mit weißen Flecken. Weibchen besitzen einfach gekämmte Antennen, bei den Männchen sind sie hingegen doppelt gekämmt. Beide Geschlechter haben voll entwickelte, transparente, grün-weiße Flügel, mit denen sie gut fliegen können.
Biologie
Die Kleine Teufelsblume ist gefräßig. Bei tieferen Temperaturen kann sie einige Zeit in eine Ruhephase eintreten. In dieser Phase kommt es in der Regel zu einem grösseren Abstand zwischen ihren Häutungen und zu einem Rückgang ihres Appetits. Die Kleine Teufelsblume zeigt ein besonderes Verteidigungsverhalten (Drohverhalten): Sie dreht Kopf und Brust zu einer Seite, um die leuchtenden Farben ihrer Vorderbeine und Hinterflügel zu zeigen. Außerdem spreitzt sie ihre Flügel, um größer zu wirken.
Teufelsblumen bevorzugen fliegende Insekten wie Fliegen und Drosophila, aber auch Grillen. Sie können sich aber prinzipiell von allen Arten von Insekten ernähren.
Etwa 1 bis 2 Wochen nach der Imaginalhäutung (letzte Häutung vor dem Erwachsenwerden) beginnen die Tiere sich zu paaren. Die Paarung dauert in der Regel länger als 4 Stunden, häufig zwischen 6 und 8 Stunden. Die Ablage der Eipakete (Ootheken) beginnt einige Tage später und es wird in der Regel alle 4 bis 15 Tage eine abgelegt. Insgesamt kann ein Weibchen zwischen 6 und 10 Ootheken produzieren. Nach etwa 4 bis 6 Wochen schlüpfen 20 bis 80 Jungtiere pro Oothek. Sie sind hellbraun mit schwarzen Augen. Wie bei fast allen Arten von Gottesanbeterinnen sind die Weibchen recht aggressiv und verspeisen gelegentlich ihre Partner (Kannibalismus).
Lebensraum
Die Kleine Teufelsblume hat ein großes Verbreitungsgebiet. Man findet sie auf den Kanarischen Inseln, in Afrika entlang der Mittelmeerküste bis zur Sahelzone, im Nahen Osten und in West- und Südasien.
Sie lebt in sehr trockenen und heißen Gebieten mit krautiger Vegetation und dornigen Büschen und teilweise großen Temperaturunterschieden.
Bedrohung
Diese Art ist nicht bedroht. In der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN wird sie als „Least Concern“ eingestuft: