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Netzwerk-Admin muss vier Jahre ins Gefängnis
Der Netzwerkadministrator der Stadt San Francisco, der sich geweigert hatte, wichtige Passwörter herauszugeben, ist zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden.
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Terry Childs hatte im Juli 2008 die Passwörter mit Administratorenrechten zum städtischen Glasfasernetz nicht herausgerückt. Das Strafmass wurde vom Richter Teri Jackson festgelegt, nachdem Childs bereits im April für schuldig gesprochen wurde, die Antihacking-Gesetze des US-Bundesstaates Kalifornien verletzt zu haben.
Die Jury fand damals, dass er mit seiner Weigerung das Gesetz gebrochen hatte.
Der Angeklagte gab dagegen an, nur seinen Job gemacht zu haben. Seiner Meinung nach sei sein Chef nicht qualifiziert gewesen, mit den Admin-Passwörtern umzugehen.
Die Anklage charaktersierte Childs als machthungrig und kontrollbesessen. Der Verteidiger bescheinigte seinem Klienten dagegen einen "grossartigen Charakter". Er sei definitv kein Hacker, meint er weiter. Deshalb überlege sich die Verteidigung, in die Berufung zu gehen.
Selbst wenn Childs seine Strafe antritt, wird er wohl nach gut sechs Monaten auf Bewährung freigelassen. Denn der Verurteilte hat bereits insgesamt 755 Tage in Untersuchungshaft verbracht. Zudem dürfte Childs für 900'000 Dollar gerade stehen müssen. So viel hatte die Stadt San Francisco für den Versuch ausgegeben, die Kontrolle über ihr eigenes Netzwerk wieder zu erlangen.