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Olympia 2026 in der Schweiz? Eine Vorentscheidung
Am 11. März (17 Uhr), findet im Haus des Sport in Ittigen eine ausserordentliche Versammlung des Sportparlaments von Swiss Olympic statt. Anlass der Versammlung sind zwei Abstimmungen über die Ausarbeitung eines Projekts «Olympische Winterspiele 2026 in der Schweiz». In der ersten Abstimmung befinden ausschliesslich die Delegierten der olympischen Mitgliedsverbände von Swiss Olympic über die «Rahmenbedingungen zur Ausarbeitung eines Projekts Olympische Winterspiele 2026 in der Schweiz». Sie entscheiden damit grundsätzlich, ob im Hinblick auf 2026 eine Kandidatur aus der Schweiz ausgearbeitet werden soll.
Sollte die erste Abstimmung zugunsten der Ausarbeitung einer Kandidatur ausfallen, so stimmen im Anschluss alle Mitgliedsverbände von Swiss Olympic über den «Prozess zur Finanzierung der Ausarbeitung eines Projekts Olympische Winterspiele 2026 in der Schweiz» ab. Das heisst, sie entscheiden, ob Swiss Olympic die notwendigen Mittel für die Ausarbeitung der Kandidatur zur Verfügung stellen soll. Damit die Ausarbeitung einer Kandidatur weiterverfolgt wird, muss auch diese Abstimmung zugunsten des Projekts «Olympische Winterspiele 2026 in der Schweiz» ausfallen. Sollten beide Abstimmung mit einem Ja-Resultat enden, könnte der nationale Bewerbungsprozess beginnen.
Im Kanton Graubünden haben Vertreter aus der Wirtschaft ein Projekt lanciert und auch das Wallis fasst dank FC-Sion-Präsident Christian Constantin eine neuerliche Kandidatur ins Auge. Es soll indes auch ein neues Projekt auf dem Tisch liegen. Die "IG Switzerland 2026" möchte dezentrale Spiele auf das ganze Land verteilen und die Wettkämpfe im Wallis, im Berner Oberland, in Graubünden und in der Zentralschweiz austragen lassen.