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Niederlage gegen Italien, Sieg gegen Mazedonien: Die Schweizer Nationalmannschaft der Jahrgänge 2000 und jünger (U18) hat an der EHF Championship in Georgien die Bronzemedaille gewonnen und damit für einen versöhnlichen Abschluss gesorgt. Der Aufstieg in die höhere Leistungsklasse wurde jedoch verpasst; die Schweizer Nachwuchs-Nationalteams spielen auch in zwei Jahren auf der Stufe EHF Championship.
Der verdiente 35:31 (16:16)-Sieg gegen Mazedonien im Spiel um Platz 3 ist hoch einzuschätzen. Die Mannschaft von Trainer Nico Peter präsentierte sich zum Abschluss des Turniers in Georgien noch einmal sehr gut und zeigte Moral. Nach einem schwierigen Start hielten die Schweizer das Tempo mit vielen Wechseln und auch mit vielen verschiedenen, teils ungewohnten, Formationen hoch. Nach einer Dreiviertelstunde war alles ausgeglichen, doch der Endspurt ging klar an die SHV-Auswahl.
Die Suisse Handball Academy Spieler konnten im Spiel um die Bronzenmedaille wiederum überzeugen. Sie erzielten zusammen 19 Tore (Samuel Zehnder 8, Levin Wanner 6, Nicolas Markovic 4, Petar Ilic 1, Benjamin Schelker, Sadok Ben Romdhane) und Samuel Zehnder wurde zum wiederholten Mal zum best Player ausgezeichnet. Zudem ist erwähnenswert, dass die beiden Spieler Benjamin Schelker und Sadok Ben Romdhane mit Jahrgang 2001 in zwei Jahren nochmals in dieser Alterskategorie mitspielen können.
Am Tag zuvor hatten die Schweizer U18-Junioren eine bittere Halbfinal-Niederlage zu verarbeiten. Gegen Italien unterlag die SHV-Mannschaft mit 23:29 (11:15). Vor allem die Verteidigung erwies sich dabei (erneut) als nicht tauglich, um auf höherem Niveau zu bestehen. Damit verpassten die U18-Junioren den erhofften Einzug in den Final und damit auch den Aufstieg in die höhere Leistungsklasse. Dafür wäre in Georgien der Turniersieg nötig gewesen. Die 2000er-Junioren sowie auch die 2002er-Junioren treten damit in zwei Jahren erneut an der EHF Championship an. Die U20-Junioren hatten vor einem Monat an der EHF Championship in Mazedonien ebenfalls die Bronzemedaille gewonnen.
Quelle: Kadetten Medienstelle