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Dieses Buch befasst sich weniger damit , die Grundzüge des Buddhismus zu erläutern, sondern zeigt die Unterschiede der aus ihm resultierenden östlichen Psychologie zur westlichen Psychologie auf.
Selbstverwirklichung in westlich psychologischer Weise richtet sich überwiegend darauf aus, wie der Mensch seine äußeren Umstände und Gegebenheiten nach seinen Wünschen und Vorstellungen gestalten kann und somit Zufriedenheit durch Stabilisierung und Stärkung der Ich-Identität bewirkt werden soll.
Im Gegensatz dazu versucht die östliche Psychologie die Ich-Identität zu lockern und zu lösen, ja fast zu eliminieren, so dass der Mensch auf diese Weise in die Lage versetzt wird, äußere Gegebenheiten zu akzeptieren und sich dennoch frei und glücklich zu fühlen.
Der Autor beschreibt diese Unterschiede in Vorgehensweise und Wirkung in leicht lesbarem lockeren Stil, der auch Nicht-Buddhisten vieles dieser Religion näher bringt.
Die einfühlsam beschriebenen Einzelschicksale machen es leicht, diese Unterschiede und auch die Lösungswege nachzuvollziehen.
Übungen und Handlungsvorschläge geben dem Leser Gelegenheit, unmittelbar am eigenen Leibe auszuprobieren, wie sich die östliche Praxis anfühlt, ohne überfordert zu werden.
Ein Buch, das man mehr als nur einmal lesen sollte, um so zu immer tieferem Verständnis der Materie zu gelangen.
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