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Tamoil legt Kanton Sanierungsprojekt der Raffinerie vor
Die Tamoil hat der Dienststelle für Umweltschutz ein Sanierungsprojekt vorgelegt, welches diese nun hinsichtlich der darin vorgeschlagenen Massnahmen und derer langfristigen Wirkung auf die Umwelt überprüfen wird. Die von Seiten der Tamoil vorgeschlagenen Massnahmen erstrecken sich auf fünf Bereiche innerhalb des Raffinerie-Areals.
Tamoil hat das Sanierungsprojekt für ihre Raffinerie bei Collombey der Dienststelle für Umweltschuttz (DUS) fristgerercht vorgelegt. Dies ist ein wichtiger Schritt, damit für diesen belasteten Standort Massnahmen ergriffen werden können, mit welchen die Qualität des Grundwassers wiederhergestellt und eine Gefährdung des Grundwassers im unmittelbaren Abstrombereich des Standorts langfristig vermieden werden kann.
Wie von der DUS gefordert, muss das Sanierungsprojekt Auskunft geben über die Wirksamkeit der Massnahmen und über die zur Sanierung der fünf am stärksten belasteten Bereiche auf dem Raffineriegelände benötigte Zeit. Das Projekt analysiert auch die Auswirkungen der Umweltmassnahmen und die nach der Sanierung verbleibenden Restgefährdungen.
Die vorgeschlagenen Massnahmen sehen hauptsächlich vor, die Schadstoffe in situ zu extrahieren bzw. deren biologischen Abbau zu aktivieren.
Die DUS wird dieses Sanierungsprojekt mit Hilfe externer Experten überprüfen. Danach wird sie per Verfügung über die Ziele, die technischen Modalitäten und die Ausführungsfristen für die Sanierung entscheiden.
Parallel dazu laufen die Verhandlungen über die Abgabe einer Garantie seitens der Tamoil.
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