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Der bekennende Sozialist Karl Bürkli (1823-1901) wird vor 200 Jahren in Zürich geboren. Er entstammt einem Patriziergeschlecht und ist gelernter Gerber. In seinen 20ern beginnt er zu reisen: Paris, Texas, Nicaragua. Geleitet wird er von sozialistischen Ideen, der Überwindung des Kapitalismus für eine gerechtere Gesellschaft. Nach seiner Rückkehr und einem Rucksack voll Inspiration für die Schweiz, beginnt er sich aktiv zu engagieren.
Ab 1970 wird der Verband schweizerischer Konsumvereine Coop genannt. Rückvergütungen sowie die Barbezahlung zu Tagespreisen sind die Eigenheit von Konsumvereinen. 1974 führt Coop Nettopreise ein und somit endet diese Ära.
Zürcher Kantonalbank
Karl Bürkli will nicht nur Lebensmittel der gesamten Bevölkerung zum fairen Preis anbieten, sondern auch ein Ort schaffen, wo alle Leute ihr Geld aufbewahren oder Kredite erhalten können. Grossbanken wie die 1956 gegründete Schweizerische Kreditanstalt (SKA) sind nicht darauf ausgelegt, Personen mit kleinem Einkommen und Vermögen zu bedienen. Die SKA deckt die grossen Unternehmen und Institutionen ab.
Während seines Amts als Zürcher Kantonsrat setzt sich Bürkli also für die Schaffung einer Bank, die es dem weniger bemittelten Teil der Bevölkerung ermöglicht Kredite zu beziehen. Nach der Volksabstimmung 1869, wird bereits 1870 die Zürcher Kantonalbank (ZKB), als Bank fürs Volk gegründet.
In der Sammlung des Finanzmuseums befindet sich eine Obligation der Zürcher Kantonalbank von 1940. In den 1940er Jahren zählt die ZKB rund 120 Zweigniederlassungen. Zürcher Kantonalbank, 04.12.1940, Quelle: Stiftung Sammlung historischer Wertpapiere.