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Der FC Winterthur hat seit Ende September 2016 ganze drei (!) Partien gewonnen: Ende Oktober im Cup gegen Chiasso, Mitte Februar in der Challenge League gegen Wohlen und – natürlich – Anfang März im Cupviertelfinal bei den Young Boys. Nach diesem Triumph verloren die Zürcher gegen Le Mont (ebenfalls ein YB-Cupschreck) und Xamax. Winterthur ist mittlerweile am Ende der Tabelle angelangt, der erste Abstieg seit fast zwanzig Jahren erscheint wahrscheinlicher denn je. Gleichzeitig wird das Ausscheiden der Young Boys gegen diesen verunsicherten, kriselnden, biederen Gegner in der Retrospektive immer desaströser.
Am Sonntag nach dem zum Gähnen langweiligen 0:0 in Lausanne sagte der zuletzt oft kritisierte YB-Captain Steve von Bergen Sätze wie: «Heute war es unser oberstes Ziel, zu null zu spielen.» Oder: «Unser Fokus lag klar auf der Defensive.» Oder: «Diese Leistung gibt uns Sicherheit.» Zur Erinnerung: Die Romands haben seit Anfang Oktober 2016 kein einziges Spiel mehr gewonnen. Sie sind derzeit GCs härtester Konkurrent in der Disziplin, möglichst schnell möglichst tief zu fallen. Und bei einem solchen Gegner begnügen sich die Young Boys mit einer Nullnummer? Im post-winterthurischen Zeitalter offenbar schon. Bonjour Tristesse.