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Die Gemeinden Frick, Vordemwald und Uerkheim antworten positiv auf die Kampagne “500 Menschen für die Gemeinden im Aargau”. Das Netzwerk Asyl Aargau hatte Anfang des Jahres alle Gemeinden angefragt, ob sie bereit sind, Menschen aus den Lagern auf den griechischen Inseln aufzunehmen.
Der Gemeinderat von Frick erklärt sich bereit, 4 weitere geflüchtete Menschen aufzunehmen, “sofern der Bund dem Aufruf des Osterappells folgen und 5’000 Menschen aus griechischen Lagern evakuieren würde, wovon 500 Personen durch den Kanton Aargau zu übernehmen wären.”
Der Gemeinderat Uerkheim ist bereit “weitere Personen in der Liegenschaft “Rudolfhaus” […] unterzubringen, sofern dies in Absprache mit dem Kantonalen Sozialdienst möglich ist.”
Die Gemeinde Vordemwald antwortet: “Die Situation in den Flüchtlingscamps ist gemäss den erhältlichen Medienberichten dramatisch. Nach unserer Auffassung wäre der Kanton Aargau heute in der Lage, 500 Menschen aufzunehmen. Der Gemeinderat Vordemwald würde sich einer solchen Bereitschaft nicht verschliessen, sollten Bund und Kanton entsprechende Kapazitäten planen und über die Aufnahme von leidgeprüftem Flüchtlingen entscheiden.”
Zusammen mit Aarau, Baden, Brugg, Laufenburg, Lenzburg und Windisch haben somit bereits neun Gemeinden aus dem Aargau ihre Aufnahmebereitschaft bekräftigt. Wir fordern den Kanton sowie den Bund auf, dies ernst zu nehmen und die Möglichkeiten zur Aufnahme zu schaffen.