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Der Body-Mass-Index (BMI) misst dein Gewicht in Relation zu deiner Grösse. Dabei wird dein Gewicht (z.B. 75) durch deine Körpergrösse im Quadrat (z.B. 1802) geteilt. Da er aber nicht zwischen Muskel- und Fettmasse differenziert, dient der BMI nur als grober Richtwert. Er gilt heute als etwas veraltete Methode – entwickelt haben ihn Wissenschaftler schliesslich schon 1832. Eine Ergänzung zum BMI ist der WtHR (Waist to Height Ratio). Dieser vergleicht den Bauchumfang (Waist) mit der Körpergrösse (Height), weil das Fett in der Bauchregion die Gesund-heit erwiesenermassen massgeblich beeinflusst. Als ‹Normalgewicht› stuft die WHO Werte zwischen 18,5 und 24,9 ein.
Dass Kondome auch bei Oralverkehr den zuverlässigsten Schutz vor STIs…
Glücklich verheiratet
Verrückte Hochzeitsbräuche finden sich in aller Welt. In Thailand zum Beispiel verbringt das Paar die Hochzeitsnacht nicht alleine, sondern im gleichen Zimmer mit allen Gästen, bei Massai-Hochzeiten in Kenia wird die Frau von ihrem Vater bespuckt, von den weiblichen Verwandten des Bräutigams beschimpft und muss sich weiteren unangenehmen Vorbereitungen unterziehen, bevor sie ihren Liebsten ehelichen darf. Besonders aufpassen auf seine oder seinen Liebsten sollte man aber in Dänemark: Wann immer der Partner aus dem Raum ist, dürfen Braut oder Bräutigam von den ledigen Anwesenden geküsst werden.
Happy New Year
Um das neue Jahr mit ordentlich Glück einzuläuten, essen Portugiesen und Spanier um zwölf Uhr zu jedem Glockenschlag eine Weintraube. Die Dänen springen von Stühlen runter ins neue Jahr. In Argentinien werden alte Dokumente zu Konfetti geschreddert und aus dem Fenster geworfen, in Rumänien klemmen sich Kinder ein junges Schaf unter den Arm und die Tschechen fragen den halbierten Apfel nach ihrem Glück: Bilden die Kerne eine Sternform, bringt das Glück, ist es ein Kreuz, winkt einem das Pech.
Auf Holz klopfen
Für den Ursprung dieses Brauchs gibt es gleich drei Theorien. Einerseits wurden kleine Holzstückchen im Mittelalter symbolisch für das Jesus-Kreuz berührt. Andererseits klopften die Menschen früher, wenn sie über ihr Glück redeten an die Wände ihres Holzhauses, damit die bösen Geister nichts davon hörten. Eine dritte Theorie hat weniger mit Gott und Geistern zu tun, sondern vielmehr mit Sicherheit: Bergarbeiter klopften in den Stollen nämlich gegen die Pfähle, bevor sie eintraten, um sicherzugehen, dass diese nicht morsch waren. Eins, zwei oder drei? Wir werden es wohl nie erfahren.
Bad Luck
Achtung Unglück! Wer in Russland einen leeren Eimer erblickt, bei dem ist der Tag im Eimer – darum schnell was reinwerfen! In Litauen sollte man aufs Pfeifen verzichten, denn dies beschwöre den Teufel herauf. Die Japaner stecken die Daumen in die Hosentaschen, wenn sie einen vorbeifahrenden Leichenwagen erblicken und in Argentinien gilt ein ganzer Monat als verdammt, darum legen die Südamerikaner ihre Geschäftsabschlüsse, Reisen, Hochzeiten oder andere wichtige Tätigkeiten auf vor oder nach August. Dass die Zahl 13 Unglück bringe, ist übrigens nur in unserem Kulturkreis verbreitet und dürfte damit zu tun haben, dass viele Systeme (Monate, Sternzeichen etc.) bei 12 enden. Die Chinesen hingegen haben viel mehr Probleme mit der 4. Das chinesische Wort für «Vier» klingt nämlich ähnlich wie jenes für «Tod». Darum setzen die Chinesen lieber auf 13 als 4.
Hirnblutung
Eine Hirnblutung kann unter anderem die Folge von Bluthochdruck, dem ‹Platzen› einer Gefässmissbildung oder aber auch von Drogenmissbrauch sein. Je nachdem, in welchem Bereich die Blutung liegt, kommt es zu lokalen Funktionsausfällen (z.B. Sprachstörung oder Bewegungsstörungen) und der Hirndruck kann lebensbedrohlich ansteigen. In manchen Fällen wird der Schädel geöffnet und das Blut wird abgesaugt.
Schädel-Hirn-Trauma
Etwa 3’000 bis 5’000 Menschen erleiden in der Schweiz jährlich ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT) – die meisten durch Verkehrs-, Arbeits- oder Sportunfälle oder Gewalteinwirkung. Von einem SHT spricht man, wenn entweder das Hirn, die Hirnhäute oder die Blutgefässe und der Schädelknochen verletzt wurden. Dadurch kann es zu Hirnblutungen oder Hirnschwellungen kommen.
Schlaganfall
Ein Schlaganfall entsteht meistens durch den plötzlichen Verschluss einer Hirnarterie und etwas weniger häufig durch eine Hirnblutung (siehe oben). Schlaganfälle sind schweizweit die dritthäufigste Todesursache. Ein plötzlicher Gefässverschluss entsteht zum Beispiel durch ein Blutgerinnsel, das aus dem Herz bei bestimmten Rhythmusstörungen eingeschwämmt wird, oder auch als Folge von verkalkten Halsschlagadern.
Hirntumor
Tumore des Zentralnervensystems treten sowohl im Gehirn als auch im Rückenmark auf und machen etwa 1,6 % der Krebserkrankungen aus. Im Zentralnervensystem können auch ‹gutartige› Tumore zum Problem werden, da diese auf funktionell wichtige Bereiche drücken können. Je nachdem, wo der Tumor sich befindet, kann er operativ entfernt und/oder bestrahlt werden. Manche gutartige Tumore können zunächst auch nur beobachtet werden, bösartige Tumore brauchen häufig auch eine Nachbehandlung mit Medikamenten.