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Warum kann sich eine Sprache wie Englisch so weit und breit auf der ganzen Welt etablieren? Dies fragen sich auch immer wieder diejenigen, die von ihrem Arbeitgeber zu einem Sprachurlaub geschickt werden, um ihre Englischkenntnisse aufzupeppen oder dies sogar auch freiwillig in ihrem Urlaub tun. Dabei ist die Frage recht einfach zu beantworten. Denn sieht man sich die Struktur der Sprache an, so erkennt man leicht, dass diese einfach ist und auch regelmäßig. Im Vergleich zu Deutsch gibt es keine Buchstaben bzw. Laute wie ä, ö, eu, was das Lernen doch erheblich erschweren kann. Selbst deutsche Muttersprachler haben so ihre Probleme, auch wenn es um die Betonung von Wörtern geht. Dabei ist die Entwicklung von Englisch zur Weltsprache nicht nur der Verdienst von Großbritannien und seiner Ausweitung zur Kolonialzeit.
Wirtschaft und Politik spricht Englisch
Dass man heute in Wirtschaft und Politik sich in einer Sprache unterhalten kann – wenn auch mit verschiedenen Ansätzen und Meinungen – ist letztlich den USA zu verdanken. Denn deren Streben nach wirtschaftlicher Macht nach dem 2. Weltkrieg hat dazu beigetragen, dass Englisch tatsächlich zur Weltsprache wurde. Denn die USA suchte natürlich nach einfach Mitteln und Wegen, wie sie auch mit Ländern in Kontakt treten kann, die eine ganz andere Sprache sprechen. Durch die frühen Kontakte in diese Länder von Großbritannien in Form von Kolonialbesitz fanden sich aber in diesen Ländern recht schnell Menschen, die der englischen Sprache mächtig waren. Heute kann sich fast kein Land mehr der englischen Sprache entziehen, wenn es international handeln möchte.