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Von Alexander Männer
Die Sanktionspolitik des kollektiven Westens gegenüber Russland hat im Erdölsektor unlängst eine neue Stufe erreicht. Um die Einnahmen Russlands aus dem Erdölhandel und gleichzeitig die Abhängigkeit der EU-Länder von den russischen Ressourcen zu verringern, genehmigten die Vereinigten Staaten, die EU-Länder, Großbritannien, Kanada, Japan und Australien die Preisobergrenze für russische Öllieferungen, die seit dem 5. Dezember in Kraft ist und einen Preis von 60 US-Dollar pro Barrel vorsieht. Darüber hinaus gilt seitdem auch das europäische Embargo für die Lieferung von russischem Rohöl auf dem Seeweg.
Laut Angaben der Tagesschau wurde der „Ölpreisdeckel“ maßgeblich von den USA vorangetrieben, die befürchteten, dass das europäische Einfuhrverbot die Preise für nicht-russisches Öl und damit auch für Benzin in