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Der Staatsrat teilt die Ansicht, dass das künftige Wohnprojekt auf dem Areal der Freiburger Blue Factory ein «vielseitiges Angebot an Wohnformen» ermöglichen solle. Dies hält er in seiner Antwort auf eine entsprechende Anfrage von Grossrätin Mirjam Ballmer (Grüne, Freiburg) fest.
Die Kantonsregierung weist in diesem Zusammenhang allerdings darauf hin, dass ein vielseitiges Angebot nicht unbedingt bedeute, dass gemeinnützige Wohnungen gebaut würden. Die Bluefactory Fribourg-Freiburg (BFF) AG funktioniere nämlich wie eine Immobiliengesellschaft. Ihre Mieteinnahmen hätten nicht nur die Kosten, sondern auch die Rückzahlung der Kredite sowie die Zahlung der Schuldzinsen zu decken, so der Staatsrat. Das Finanzmodell der BFF AG dürfe überdies langfristig keinen Betriebsverlust verursachen.
«Durchmischung der Formen»
«Die Durchmischung der Wohnformen sollte auch anderen Akteuren auf dem Markt zustehen», hält die Kantonsregierung fest, «dies in Verbindung mit der Strategie des Geländes und den finanziellen Zielen der BFF AG.»
Der BFF AG stehe es zudem gemäss ihren Statuten frei, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen, Filialen zu gründen, Unternehmen zu kaufen oder zu gründen, Darlehen zu gewähren und Verträge abzuschliessen. Bezüglich allfälliger Partner werde sich der Staatsrat aus diesem Grund auf die Vorschläge des BFF-Verwaltungsrats verlassen, wie er schreibt.