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Zugleich habe die Suche nach einem Nachfolger weiter Priorität, teilte Disney in der Nacht zum Donnerstag mit.
Der US-Konzern und Iger müssen sich um mehrere Baustellen kümmern. Das Videostreaming ist mit hohen Produktionskosten ein Verlustgeschäft, der US-Fernsehmarkt schrumpft, Disneys Freizeitparks scheinen auf weniger Interesse zu stossen. Iger will unter anderem mit Einsparungen von 5,5 Milliarden Dollar und dem Abbau von 7000 Jobs gegensteuern.
2020 weg - 2022 zurückgekehrt
Iger ist in vielerlei Hinsicht der Architekt des heutigen Disney-Konzerns. So brachte er in seiner 15 Jahre langen ersten Amtszeit die Marvel-Superhelden, das «Star Wars»-Universum und das Animationsstudio Pixar unter das Dach von Disney.
2020 übergab er den Spitzenjob an den langjährigen Themenpark-Chef Bob Chapek. Doch schon im November 2022 war Iger wieder zurück als Disney-Chef, nachdem der Verwaltungsrat des Konzerns den Glauben an seinen Nachfolger verloren hatte. Iger bekam zunächst einen Zweijahres-Vertrag und unter anderem die Aufgabe, die Nachfolge zu regeln.