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Personen mit Wohnsitz in einem EU-/EFTA-Staat, die gemäss dem Freizügigkeitsabkommen mit der EU (FZA) oder dem EFTA-Übereinkommen in der Schweiz versicherungspflichtig sind, haben die für ihren Wohnsitzstaat geltenden Prämien zu bezahlen.
EU-/EFTA-Prämien
Rund ein Drittel der Schweizer Krankenversicherer bietet die Krankenversicherung für Personen an, die in einem EU-/EFTA-Staat wohnen. Einige davon führen die Versicherung nur in einzelnen EU-Staaten durch. Die Prämien müssen die Kosten, die durch die Versicherten aller dieser Staaten verursacht werden, abdecken. Die Versicherer haben für jeden Staat eine eigene Prämie zu berechnen und dabei die zwischen den Staaten bestehenden Kostenunterschiede zu berücksichtigen.
Verbilligung der EU-/EFTA-Prämien
Die Schweiz gewährt KVG-Versicherten mit Wohnsitz in der EU oder EFTA, die in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen leben, Prämienverbilligungen. Für die Prämienverbilligung der Rentnerinnen und Rentner und ihrer Familienangehörigen ist der Bund zuständig. Sie wird durch die Gemeinsame Einrichtung KVG durchgeführt (siehe untenstehenden Link «Prämienverbilligungen für Bezügerinnen und Bezüger von Renten mit Wohnsitz in einem EU-EFTA-Staat»). Für die Prämienverbilligung der in der Schweiz Erwerbstätigen, der Grenzgängerinnen und Grenzgänger und der Personen, die Leistungen der Arbeitslosenversicherung beziehen, sowie ihrer Familienangehörigen ist hingegen der Kanton des Wohnortes respektive bei Grenzgängerinnen und Grenzgängern der Kanton des Arbeitsortes zuständig. Im unten aufgeführten Dokument finden Sie eine Adressliste der für die Prämienverbilligung zuständigen kantonalen Stellen.
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Prämienverbilligung
Letzte Änderung 16.08.2017