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Am 17. Februar 1929 konnte die Uraufführung des Stücks im neuen Saal der Wirtschaft Stucki in Konolfingen/Stalden stattfinden. Der Männerchor "Eintracht" unter freundlicher Mitwirkung hiesiger Töchter lud zur Aufführung ein. Die Sagenhandlung wird in fünf Aufzügen abgebildet.
Der erste Aufzug zeigt die Alpauffahrt. Sennerinnen und Sennen beziehen die Blümlisalp, auf der alles zum Besten steht. Was noch fehlt: eine tüchtige Ehefrau für den Alpesitzer Walter. Dieser hat Hilde vom Blausee im Auge, die schöne Wirtstochter von Mitholz. Die alte Mutter des Alpbesitzers, die ebenfalls auf die Alp gekommen ist, rät von der hoffärtigen Hilde ab. Aber der Sohn lässt sich nicht umstimmen.
Im zweiten Aufzug entsendet Walter einen Werber zu Hildes Vater und erhält die Einwilligung für die Heirat.
Der dritte Aufzug zeigt die Hochzeit auf der Alp. Zum Händewaschen verlangt Hilde Milch statt Wasser. Die Mutter protestiert, auch Walter sieht die Verrücktheit der Forderung ein. Hilde muss verzichten, erwirkt aber die Errichtung eines neuen Sennhauses.
Der vierte Aufzug zeigt das neue Sennhaus, dessen Weg und Treppe aus Käselaiben bestehen. Hilde besteht darauf, dass die Treppe mit Milch gewaschen wird. Meistersenn Christen und die Mägde weigern sich. Hilde dingt den Hausierer Chläis, um den gemeinsamen Feind Christen aus dem Weg zu schaffen.
Im fünften Aufzug setzt Hilde ihre Untaten fort. Ausser dem Mordversuch an Christen soll Christens Lieblingstier, ein Munikalb, geschlachtet werden zur Verköstigung vornehmer Gäste. Der Niedergang einer Lawine ist erstes Warnzeichen. Die Mutter ruft, nachdem ihr verschmutzte Milch vorgesetzt worden ist, mit einem Fluch Verschüttung der Alp herbei.