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Mit einer Länge von 135 km und einem Einzugsgebiet von 1696 km² ist die Thur nach dem Rhein der grösste Fluss der Nordostschweiz. Wegen gefürchteter Hochwasser wurde sie in den vergangenen Jahrhunderten stark verbaut und begradigt. In den letzten Jahren wurde der unterste Abschnitt durch Rückbau der Uferbefestigungen allerdings wieder renaturiert. Die Bilder auf dieser Seite stammen alle aus dem Abschnitt im Kanton Zürich. Auf den Luftbildern ist der Beginn neuer Mäanderbildungen gut erkennbar.
Weil keine Seen ausgleichend wirken, zeigt die Thur extrem starke und sehr schnelle Schwankungen des Wasserstands. Hochwasser können innerhalb weniger Stunden einsetzen. Kurzfristig kann die Wasserführung bei der bei der Mündung diejenige des Rheins übertreffen (weitere Bilder zum Zusammenfluss von Rhein und Thur):
Im Naturschutzgebiet Thurauen dürfen die Kiesbänke unterhalb der Ellikoner Brücke nicht betreten werden. Hingegen ist eine grosse Kiesbank oberhalb begehbar. Die dort abgelagerten Gerölle zeigen einen schönen Querschnitt durch die Gesteinsvielfalt im Einzugsgebiet der Thur: