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Eine Geschichte im «Wall Street Journal».
Laut einem im «Wall Street Journal» (WSJ) erschienenen Artikel soll Nord-Korea Israel schon 1999 offeriert haben, Iran und anderen Staaten, die damals eine Bedrohung für den Jüdischen Staat darstellten, zugesagte Raketentechnologien nicht zu verkaufen. Voraussetzung: Israel würde Pyongyang eine Milliarde Dollar in bar zahlen. Wie WSJ weiter schrieb soll Israel auf den Vorschlag nicht eingegangen sein, den Nord-Koreanern stattdessen aber Nahrungsmittelhilfe in Aussicht gestellt haben. Die Gespräche endeten damals ohne Abkommen. Wie das «Journal» weiter schrieb, trug sich der angebliche und missglückte Erpressungsversuch im Rahmen einer Unterhaltung zwischen dem nordkoreanischen Botschafter und seinem israelischen Amtskollegen in einem Café in Stockholm zu. Der Bericht über den geheimen Gedankenaustausch wurde in allen Details in den Memoiren des Übersetzers des Treffens geschildert, einem vor zwei Jahren in den Westen übergewechselte Diplomaten namens Thae Yong Ho.