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10,9 Kilometer war der letzte Aufstieg zum Ziel nach Altopiano del Montasio lang, gespickt mit bis zu 20 Prozent Steigung. Diese Rampe brachte einige Erkenntnisse. So dürfte sich im Team Sky die Frage geklärt haben, auf wen die britische Equipe in den kommenden Tagen setzen wird. Bradley Wiggins jedenfalls, der Tour-de-France-Gesamtsieger des Vorjahres, scheint nicht in der Verfassung zu sein, um heuer auch im Giro zu triumphieren.
Die Schlusssteigung hinauf nach Altopiano del Montasio nutzte sein Teamkollege Uran mit eine Attacke 8 km vor dem Ziel zu einem eindrücklichen Tagessieg, 20 Sekunden vor seinem Landsmann Carlos Betancur. Derweil büsste mit Wiggins der angestammte Leader erneut mehr als eine halbe Minute auf seine härtesten Gegner ein. Wiggins verlor 3 km vor dem Ende den Kontakt zu Leader Vincenzo Nibali.
Nibali erwies sich als sehr solider Leader, der ziemlich souverän agierte. Der Sizilianer sammelte im letzten Bonifikations-Sprint vor dem Ziel und zudem als Etappen-Dritter 12 Sekunden an Zeitgutschriften, womit er nun 41 Sekunden vor dem Australier Cadel Evans liegt. Dahinter hat sich Uran unmittelbar vor Wiggins auf Platz 3 installiert, mit allerdings noch immer über zwei Minuten Rückstand. Si