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Im ersten Halbjahr haben die Schweizer Pensionskassen insgesamt eine positive Rendite eingefahren - das, nachdem sie im Juni nach dem Brexit-Votum noch eine Negativrendite erzielten.
Die Schweizer Pensionskassen haben im ersten Halbjahr eine positive Rendite von 1,17 Prozent erzielt. Nach dem Brexit-Votum fuhren sie im Juni jedoch eine Negativrendite von 0,26 Prozent ein. Dies zeigt der aktuelle Pensionskassenbarometer der UBS.
Damit schlossen die Pensionskassen im Juni deutlich schlechter ab als in den drei Monaten davor. Positive Renditen verzeichneten sie im März (+1,05 Prozent), April (+0,84 Prozent) und Mai (+1,20 Prozent). Insgesamt ist jedoch ein Aufwärtstrend erkennbar, fielen die Renditen doch im Januar (-1,06 Prozent) und Februar (-0,63 Prozent) negativ aus.
Brexit und Zinsniveau verunsichern
Zu schaffen machten den Pensionskassen nicht nur das Votum Grossbritanniens für einen Austritt aus der EU, sondern auch die historischen Tiefstände beim Zinsniveau, wie die UBS in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. An den Finanzmärkten habe dies eine starke Verunsicherung ausgelöst. Die Aktienmärkte fielen, hingegen gewannen die Obligationenmärkte nochmals an Fahrt.
Die Grossbank teilte ihre Berechnung auch noch in verschiedene Grössenkategorien auf. Demnach war die Performance von Pensionskassen mit über 1 Milliarde Franken Kapital im ersten Semester mit +1,57 Prozent deutlich besser als diejenige von kleineren Kassen mit 300 Millionen bis 1 Milliarde Franken Kapital (+0,98 Prozent) oder mit weniger als 300 Millionen Franken Kapital (+1,03 Prozent).
(sda/cfr)