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Als Pilger haben meine Frau und ich im April 2013 im königlichen Kloster von San Zoilo in Carrión de los Condes übernachtet.
Von Carrión des Condes führt eine Brücke über den Rio Carrión direkt zum Kloster. Es liegt am Jakobsweg und ist heute ein Hotel.
Das Kloster stammt ursprünglich aus dem 10. Jh. Ab dem 11. Jh. wirkten hier Benediktinermönche, zunächst unter der Oberhoheit von Cluny, dann ab dem 16. Jh. von San Benito el Real de Valladolid. In dieser Zeit entstand der Renaissance-Kreuzgang.
Seit 1992 beherbergt das Kloster "Real Monasterio de San Zoilo" ein romantisches Hotel.
Blick in das Innere der Kirche: Im vergoldeten Altar finden wir Reliefs mit Szenen aus dem Leben der Jungfrau Maria. Die Figuren stellen die Heiligen Jerónimo, Ambrosio, Gregorio und Augustin dar. Hinter dem Altar befindet sich die Reliquie des Heiligen Zoilo.
Im Kirchenschiff auf der rechten Seite fällt dieser Gekreuzigte wegen seiner langen Haare auf.
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Der Kreuzgang aus der Zeit der Renaissance ist das Juwel des Klosters. Wegen seiner gotischen und Mudéjar-Komponenten wird dieser architektonische Stil auch als "plateresk" (spanisch estilo plateresco, abgeleitet von platero „Silberschmied“) bezeichnet.
Die reich verzierte Decke des Kreuzgangs.
Ausser dem Kreuzgang gibt es den grossen Innenhof. Er wird von den ehemaligen Mönchszellen umschlossen.
Gang zu den Zellen (heute bequeme Hotelzimmer mit allem Komfort).
Das Zimmer 111, wo wir übernachtet haben.