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23. Juni
Distanz 29,2 km
Marschzeit: 7 Stunden 45 Minuten (und 1 Stunde Pausen)
Höhenmeter: 1450 m bergauf; 1390 m bergab
Ein düsterer, regnerischer Tag. Es hatte in der Nacht geregnet, so daß Gras und Sträucher alle sehr naß waren. Die Pfade waren sehr schlammig und glitschig, was größte Sorgfalt benötigte. Ich hatte die französische Liftanlagen von Super Châtel (wo schwere Maschinen zur „Verbesserung“ der Pisten und Anlagen im Einsatz waren) kaum hinter mich, als es wieder stark regnete, gerade als ich einen Steilhang von Gestrüpp und moosbedeckten Steinen erklettern mußte, und mich oft an Baumwurzeln und Ästen hochziehen mußte. Bald war ich völlig durchnäßt und meine Bergschuhe voll Wasser. Zum Glück hat es bald aufgehört zu regnen, und ich konnte das Wasser aus meinen Schuhen leeren und aus meinen Socken pressen. Der Rest des Tages verlief ereignislos und ich erreichte das Tagesziel: Le Lapisa, eine Bergmölkerei unterhalb des Col du Cou, wo Unterkunft und Mahlzeiten angeboten werden. Sally und Neil kamen mit dem Auto an und brachten Victor, meinen Führer für die nächsten 3 Tage, bevor sie wieder ins Tal zurückkehrten.