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Das Moesgaard Museum in Dänemark präsentiert eine Ausstellung mit dem Titel “Altes Ägypten – Besessen von Leben”, die sich auf den Duft eines Einbalsamierungsöls konzentriert, das zur Mumifizierung von Senetnay, einer ägyptischen Adligen aus etwa 1450 v. Chr., verwendet wurde. Die Ausstellung ist das Ergebnis von Forschungen, bei denen deutsche Archäologen Rückstände aus zwei Kalksteintöpfen analysierten, die die Organe von Senetnay enthielten. In Zusammenarbeit mit einem französischen Parfümeur und einem Sensorik-Museologen wurde der antike Balsamduft nachgebildet, der Zutaten wie Bienenwachs, Pflanzenöl, Fette, Bitumen und Baumharze beinhaltet. Die Verwendung von Baumharzen der Lärche und der Pistazie legt nahe, dass einige Inhaltsstoffe aus Indien und Südostasien stammen, was auf die umfangreichen Handelsrouten der alten Ägypter hinweist. Senetnays Einbalsamierungstöpfe wurden 1900 im Tal der Könige vom renommierten Ägyptologen Howard Carter entdeckt. Die Ausstellung im Moesgaard Museum erkundet antike ägyptische Vorstellungen vom Jenseits und präsentiert die mit dem Tod, der Einbalsamierung, der Mumifizierung und der Reise des Geistes in die Unterwelt verbundenen Rituale. Die Ausstellung läuft bis zum 18. August 2024.
Einführung
Das Moesgaard Museum in Dänemark präsentiert derzeit eine Ausstellung mit dem Titel “Altes Ägypten – Besessen vom Leben”. Diese Ausstellung dreht sich um den Duft eines Balsamöls, das zur Mumifizierung von Senetnay, einer ägyptischen Adligen aus etwa 1450 v. Chr., verwendet wurde. Die von deutschen Archäologen in Zusammenarbeit mit einem französischen Parfümeur und einem Museologen für Sinneswahrnehmung durchgeführten Forschungen ermöglichten die Rekonstruktion dieses antiken Balsamdufts. Diese Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, die altägyptische Kultur, ihre Handelsrouten und ihren Glauben an das Jenseits aus der Perspektive von Duft und Ritual zu erforschen.
Die Reise von Senetnay
Die Ausstellung konzentriert sich auf Senetnay, eine ägyptische Adlige, deren Einbalsamierungsgefäße 1900 vom renommierten Ägyptologen Howard Carter im Tal der Könige entdeckt wurden. Diese Gefäße enthielten ihre Organe und lieferten wertvolle Einblicke in den Einbalsamierungsprozess und die verwendeten Materialien. Die Untersuchung von Rückständen in den Kalksteingefäßen ermöglichte es deutschen Archäologen, den Duft des Balsamöls wiederherzustellen und uns einen Blick in die Vergangenheit zu ermöglichen.
Der Forschungsprozess und die Zusammenarbeit
Deutsche Archäologen arbeiteten gemeinsam mit einem französischen Parfümeur und einem Museologen für Sinneswahrnehmung, um den antiken Balsamduft neu zu kreieren. Die Zusammenarbeit dieser Experten aus unterschiedlichen Disziplinen ermöglichte ein umfassendes Verständnis der Inhaltsstoffe und Techniken, die bei altägyptischen Einbalsamierungspraktiken verwendet wurden.
Inhaltsstoffe des antiken Balsamdufts
Der rekonstruierte Balsamduft enthält eine Kombination verschiedener Inhaltsstoffe wie Bienenwachs, Pflanzenöl, Fette, Bitumen und Baumharze. Die Verwendung von Harzen des Laubbaums und des Pistazienbaums deutet darauf hin, dass einige Inhaltsstoffe aus Indien und Südostasien bezogen wurden und auf die umfangreichen Handelsrouten der alten Ägypter hinweisen.
Das altägyptische Konzept des Jenseits
Die Ausstellung im Moesgaard Museum bietet eine einzigartige Gelegenheit, sich mit den Vorstellungen der alten Ägypter von einem Leben nach dem Tod auseinanderzusetzen. Durch Duft und Rituale können Besucher Einblicke gewinnen, wie die alten Ägypter die Reise des Geistes nach dem Tod wahrgenommen haben.
Tod und die ägyptische Gesellschaft
Im antiken Ägypten hatte der Tod immense Bedeutung und war eng in das Gefüge der Gesellschaft eingewoben. Ein Verständnis ihrer Vorstellungen vom Tod liefert wichtige Einblicke in die Rituale und Praktiken im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Verstorbenen für das Jenseits.
Einbalsamierung und Mumifizierung
Die Einbalsamierung und Mumifizierung waren wesentliche Schritte zur Konservierung des Körpers für das Leben nach dem Tod. Dieser Teil der Ausstellung erkundet die akribischen Techniken und die Bedeutung dieser Rituale für die Fortsetzung des Lebens über den Tod hinaus.
Die Reise des Geistes in die Unterwelt
Nach dem Glauben der alten Ägypter begab sich der Geist des Verstorbenen auf eine gefährliche Reise in die Unterwelt. Die Ausstellung beleuchtet die Rituale und Praktiken, die mit dieser Reise einhergingen, und ermöglicht ein tieferes Verständnis der spirituellen Weltanschauung der alten Ägypter.
Ausstellungsdetails und Dauer
Die Ausstellung “Altes Ägypten – Besessen vom Leben” im Moesgaard Museum läuft bis zum 18. August 2024. Dies ist eine einzigartige Gelegenheit für Besucher, in die faszinierende Welt des alten Ägypten einzutauchen, den Duft von Senetnays Einbalsamierungsöl zu erkunden und Einblicke in die altägyptischen Rituale und Vorstellungen vom Leben nach dem Tod zu gewinnen.
Schlussfolgerung
Die Ausstellung “Altes Ägypten – Besessen vom Leben” im Moesgaard Museum in Dänemark bietet eine fesselnde Erkundung des Dufts und der Rituale im Zusammenhang mit der Mumifizierung von Senetnay, einer ägyptischen Adligen aus etwa 1450 v. Chr. Durch die Rekonstruktion des antiken Balsamdufts ermöglichen deutsche Archäologen, ein französischer Parfümeur und ein Museologe für Sinneswahrnehmung den Besuchern ein intensives Eintauchen in die Kultur des alten Ägypten. Die Ausstellung geht über den Duft hinaus und erforscht die Vorstellungen der alten Ägypter vom Jenseits, einschließlich der Rituale im Zusammenhang mit Tod, Einbalsamierung, Mumifizierung und der Reise des Geistes in die Unterwelt. Verpassen Sie nicht diese außergewöhnliche Gelegenheit, in die Geschichte und die Überzeugungen des alten Ägypten einzutauchen und die Geheimnisse seiner reichen Geschichte zu entdecken.[ad_2]
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