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100 Dollar waren ihr Startkapital
Stella Deetjeen, die in Rom Fotografie studieren möchte, besucht Indien. Dort verändert ein "Unberührbarer" ihr Leben radikal.
Die Bettler und Lepra-Kranken haben es in Indien schwer. Sie hausen und leben unter primitivsten Verhältnissen. Sie haben meist kein Zuhause, kaum zu essen und keine Rechte. Medizinische Versorgung fehlt. Sie leiden unter katastrophalen hygienischen Zuständen. Frauen werden oft vergewaltigt.
Stelle Deetjen verbringt, nachdem ihr ein „Unberührbarer“ geholfen hat, Tag und Nacht mit diesen Menschen. 100 Dollar sind ihr Startkapital für die Gründung einer Strassenklinik für Leprakranke und deren Kindern. Später entsteht mit Hilfe ihres Bruders die Hilfsorganisation „back-to-life“.
Was unter anderem die Gründung von 13 Slumschulen ermöglicht. Zwei Jahrzehnte lang, bis 2017, arbeitet Stella Deetjen in Indien.
Parallel zu ihrer Arbeit in Indien beginnt sie ihre Tätigkeit im Distrikt Mugu in Nepal. Dort ist die Armut unglaublich gross. Hier sind die Ziele, mittels medizinischer Hilfe die Mütter- und Kindersterblichkeitsrate zu senken und Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen und die hygienischen Verhältnisse durch den Bau von Toiletten in Dörfern zu verbessern.
Durch Einsatz von Solaranlagen soll das Abholzen des Waldes gestoppt werden. Mikrokredite ermöglichen Familien eine Existenzgründung. Das Hilfswerk leistet medizinische Hilfe durch Geburtshäuser und Health Camps.