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Das Mehrfamilienhaus Maiacher ist in einem Wohngebiet gelegen, das dreiseitig von Gewerbezonen umschlossen und im Westen von einer Landwirtschaftszone begrenzt wird. Von Norden ist das Grundstück Lärmimissionen der angrenzenden Landstrasse ausgesetzt. Die Anflugschneise des Flugplatzes Dübendorf trägt ebenfalls zur eher unwirtlichen Lage des Standorts bei.
Als Ergänzung zu eimem Wohnhaus aus den 1980er-Jahren, das ebenfalls der Stiftung gehört, bildet das Mehrfamilienhaus den Schlusstein der Überbauung.
Das Haus verfügt über Total 11 Wohnungen. Unterirdisch ist die Garage mit der Garage des Bestandes verbunden. Die Abfahrt in die halb im Terrain eingelassene Einstellhalle liegt zwischen den beiden Bauten.
Die Wohnungen des 3-Spänners sind so angelegt, dass alle von einer dreiseitigen Ausrichtung profitieren können. Wegen der Lärmsitutation von Norden, sind auf den Regelgeschossen zur Strasse hin kleine Loggias zur Belüftung der angrenzenden Zimmer und zur Belichtung der Esszimmer gebaut. In jeder Ecke der Südfassade sitzt eine geschützte Loggia als privater Aussenraum.
Der Ausdruck lehnt sich an die Materialitäten, Fensterformate, und Farbigkeiten der Bauten vor Ort an, verschmilzt diese aber zu einer zeitgemässen Gestaltung. Statt eines Satteldaches ist dem kubischen Baukörper ein Attikageschoss aufgesetzt, umrandet von einem markanten Geländer. Verputzte Farbfelder in zwei rosa-Tönen verleihen dem Block eine gewisse Leichtigkeit.
Aufgrund der Lärmimmissionen durch den Flugbetrieb wurde die verputzte Fassade in Steinwolle ausgeführt. Das Haus wurde im Minergie-Standard ausgeführt. Die Wärme- und Warmwassererzeugung erfolgt mittels einer Luft-Wasserwärmepumpe.