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Im Tech Cluster Zug entsteht das Bürohochhaus Crea Tower I (40 Meter). Es bildet mit der Skulptur Semiramis (Gramazio Kohler Research, ETH Zürich) ein ausgewogenes Ensemble und schafft einen neuen zentralen Platz.
Das zehngeschossige Bürogebäude ist über eine Arkade zum öffentlichen Platz erschlossen. Der Neubau hat ein annähernd quadratisches Stützenraster mit einem leicht azentrisch gesetzten, zweiteiligen Kern. In den Feldern entlang der Fassaden befinden sich die Arbeitsplätze in verschiedenen Anordnungen, die Sitzungszimmer und die eingeschobenen, doppelgeschossigen Terrassen. Die inneren vier Felder unmittelbar am Kern sind Ort des Austausches und der informellen Treffen, mit sich spiralförmig hochstufenden, doppelgeschossigen Räumen und offenen Wendeltreppen. Es ist die offene Mitte mit horizontalen und vertikalen Sichtverbindungen, welche die Geschosse, mit unterschiedlich grosszügigen Höhen, zu einer durchgehenden, inspirierenden Arbeitslandschaft verbindet. Die Abfolge dieser vielfältigen Räume gibt den Nutzenden eine Atmosphäre von Massstäblichkeit und Intimität. Die Terrassen sind stark begrünt, stufen sich paarweise zueinander versetzt in die Höhe und verbinden räumlich drei Geschosse.
Der Rohbau mit der Gewölbe-Stützen Struktur auf zwei Untergeschossen ist leichter und hat weniger CO2 Emissionen als eine konventionelle Konstruktion. Dabei leistet die Gewölbe-Stützen Struktur mit weniger Masse und weniger CO2 Emissionen gegenüber einer konventionellen Flachdecke einen bedeutenden Beitrag zur Nachhaltigkeit.