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iSupply prognostiziert Vervierfachung der Absätze mit Blade-Servern bis 2011
Der kalifornische Marktforscher iSuppli erwartet sehr viel vom noch jungen Markt für Blade-Server. Wurden letztes Jahr weltweit erst etwa 620'000 Blade-Server verkauft, so sollen es 2011 bereits 2,4 Millionen Stück sein. Damit wäre den mehr als jeder fünfte verkaufte Server in Blade-Technologie gebaut.
Unter Blade-Servern versteht man modular gebaute Computer, bei denen Server-Einheiten (eben die so genannten Blades) auf einer gemeinsamen Platine sitzen und sich Ressourcen, beispielsweise Stromversorgungen oder Speichersysteme, teilen. Mit Blade-Servern kann man relativ hohe Rechenkapazitäten auf kleinen Raum packen.
Bei iSuppli glaubt man, dass Blade-Server das weitaus schnellst wachsende Marktsegment sein werden. Angetrieben wird die Nachfrage durch Virtualisierungstechniken und die Einsicht, dass es keine sehr gute Strategie ist, für jede neue Applikation auch neue, dedizierte Server anzuschaffen, da dies zu sehr komplexen Umgebungen führt, die nur schwer zu beherrschen sind.
Die Marktforscher machen eine weitere interessante Voraussage: Sie glauben, dass das Wachstum der Absätze von Servern in Stückzahlen wegen dem Trend zu Virtualisierung eher gebremst wird. Da Virtualisierung aber nach hohen Rechen-Ressourcen verlangt, werde der Durchschnittspreis in den nächsten Jahren dies kompensieren. (hc)