Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03159.jsonl.gz/222

Sie wollen einen Fluss passieren?
Wenn Sie wissen, dass die ,,Wattiefe", also die Distanz zwischen Boden und wassersensiblen Teilen (Luftansaugung) Ihrer Maschine, nicht überschritten wird, ist eine Flussdurchquerung kein Problem. Fahren Sie langsam in den Fluss, dann zügig und konstant weiter. So kann einmal kein Spritzwasser in den Motorraum gelangen und die Elektrik /Elektronik beeinflussen, und zum anderen kann sich vor dem Motor ein Luftpolster bilden, der das Triebwerk mit dem nötigen Sauerstoff versorgt. Achten Sie darauf, dass sich vor dem Kühler ein Wellental bildet.
Wenn die Graben- oder Flusstiefe unbekannt sind: Riskieren Sie keine Durchfahrt. Schreiten Sie das Gewässer vorher ab (besser noch: schicken Sie Ihren Beifahrer...). Ein nasser Körper lässt sich
trocknen, ein mitten im Fluss abgesoffener Geländewagen nur sehr schwer bergen.
Hat der Fluss eine starke Strömung und bleibt der Geländewagen quer zu dieser stecken? - Sofort die Türen auf, Wasser ein- und durchfliessen lassen, um den Strömungswiderstand zu verkleinern. Ausserdem wird die Gefahr des ,,Aufschwimmens" verringert.
Merke: ein nasser Geländewagen lässt sich leichter weiterbenutzen, als ein fortgeschwemmter.
Zusammenfassung: