Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/79787

<h2>SubmittedText<h2><p>Unter Berücksichtigung der behandelten Faktoren im Umweltbericht 2007 der Bundesverwaltung und im Hinblick auf den ökologisch und ökonomisch absurden Konsum von Tafelwasser in einem Land, dessen Leitungswasserqualität zu den besten der Welt gehört, wird der Bundesrat beauftragt, die Wasserdispenser in der ganzen Bundesverwaltung abzuschaffen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Wasserdispenser werden in der Bundesverwaltung nicht systematisch, sondern individuell auf Eigeninitiative einer Verwaltungseinheit aufgestellt. Derzeit sind rund 165 Apparate in Betrieb. Solche Möglichkeiten, sich rasch und ohne grösseren Aufwand mit Trinkwasser zu bedienen, dienen in nicht unerheblichem Masse der Gesundheit des Personals. Dieser Vorteil dürfte nach Einschätzung des Bundesrates die relativ geringen Umweltbelastungen aufwiegen. Ausserdem können die Wasserdispenser auch mit normalem Leitungswasser betrieben werden. Der Bundesrat kommt nach Abwägung der erwähnten Vor- und Nachteile zum Schluss, dass sich ein Verbot von Wasserdispensern in der Bundesverwaltung nicht rechtfertigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.