Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03204.jsonl.gz/12

Sie haben noch kein Konto? Registrieren Sie sich hier.
Der ungarische Pianist Zoltán Fejérvári, geboren 1986 in Budapest, studierte bei Dénes Várjon, András Kemenes und Rita Wagner an der Franz-Liszt-Akademie in seiner Heimatstadt und bei Dmitri Bashkirov in Madrid. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse von Ferenc Rados, György Kurtág und Sir András Schiff. Er war Preisträger der «James Mottram International Piano Competition» und des «Concurso internacional de Piano Ricardo Viñes», erhielt 2016 den «Borletti Buitoni Trust Award» und ging 2017 als Sieger aus dem «Concours musical international de Montréal» hervor. Mitsuko Uchida lud ihn zum Marlboro Festival ein, wo er in den Sommern von 2014 bis 2016 auftrat. Sir András Schiff wählte ihn für sein Projekt «Building Bridges» aus, das hochbegabte junge Pianisten vorstellt; in diesem Rahmen präsentierte sich Zoltán Fejérvári während der Saison 2017/18 mit Rezitalen in Berlin, Bochum, Brüssel, Zürich und Ittingen. Auch in den Vereinigten Staaten ist er schon zu hören gewesen und spielte in der Weill Hall der New Yorker Carnegie Hall, im Kimmel Center in Philadelphia oder in der Library of Congress in Washington D.C. Weitere Konzerte führten ihn in den Münchner Gasteig, den Palau de Música Valencia, nach Turin und Buenos Aires. Als Solist arbeitete Zoltán Fejérvári mit dem Budapest Festival Orchestra, dem Ungarischen Nationalorchester, dem Verbier Festival Orchestra und dem Concerto Budapest zusammen. Nicht zuletzt widmet er sich intensiv der Kammermusik, so etwa im Zusammenspiel mit den Geigern András Keller und Joseph Lin, den Cellisten Gary Hoffman, Ivan Monighetti, Frans Helmerson und Steven Isserlis oder dem Hornisten Radovan Vlatković. Fejérváris Aufnahme von Liszts Malédiction mit dem Budapest Chamber Symphony Orchestra erhielt 2013 den «Grand Prix du Disque». Seit 2014 lehrt er an der Budapester Liszt-Akademie.
Juli 2018