Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03207.jsonl.gz/2390

NVB

5-Tages-Exkursion in die Champagne zu den ziehenden Kranichen am
Lac du Der-Chantecoq. (1. bis 5. Oktober 2018).
Die Züge der Kraniche vom Norden und Nordosten Europas nach Südfrankreich, Spanien und Marokko finden im Herbst gegen Süden und im Frühjahr zurück nordwärts statt. Sie stellen ein spektakuläres Ereignis für Vogelbeobachter dar. Am nächsten an der Schweiz liegt dieser Vogelzug im Nordosten Frankreichs, in der Champagne. Dort liegen verschiedene Seen, welche den Vögeln sichere Übernachtungsplätze bieten, wo sie auch beobachtet werden können. Einer dieser Seen ist der Stausee Lac du Der-Chantecoq.
Mit einer Fläche von bis zu 48 km² ist der Lac du Der-Chantecoq (auch als Marne-Stausee bekannt) der größte Stausee in Frankreich. Der See dient in erster Linie als Rückhaltebecken. Er wurde im 20. Jahrhundert mit drei weiteren Stauseen in der Region geschaffen, um das Marne-Tal und vor allem die Stadt Paris (die Marne fliesst oberhalb Paris in die Seine) vor Hochwasser zu schützen.
Der Lac du Der liegt im Departement Champagne-Ardennes, etwa 300 km Luftlinie von Bellikon entfernt. Der nächstgelegene grössere Ort ist St. Dizier, Reims liegt etwa 100 km nordwestlich, Châlon-en-Champagne 60 km nordwestlich, Nancy 100 km östlich und Troyes 60 km südwestlich des Sees.
Wir besuchen den Lac du Der und seine Umgebung und benutzen den Aufenthalt, um nebst den Vögeln auch die Kulturgüter in der Region und auf dem Weg dahin, so zum Beispiel Notre Dame du Haut in Ronchamp, Troyes, Châlon, die Kathedrale von Reims oder Nancy zu besuchen.
Auf dieser Seite publizieren wir die Reisedetails und die anfallenden Kosten.
Wir fahren mit einem Reisecar und eigenem Chauffeur nach Frankreich.
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Wir sind aus organisatorischen Gründen auf Anmeldungen bis 1.7.2018 angewiesen. Verbindliche Buchung an <email-pii> oder an 056 496 34 26.
Exkursion ins Reich der Amphibien bei Stetten (27. April 2018)
Drei bis fünf Zentimeter gross und blattgrün gefärbt: Der Laubfrosch ist
eine der bekanntesten Amphibien-Arten bei uns und kommt in großen Teilen
Europas vor. Einzigartig unter den Amphibien sind ihre Haftscheiben an
den Enden der Finger und Zehen.
Drei bis fünf Zentimeter gross und blattgrün gefärbt: Der Laubfrosch ist eine der bekanntesten Amphibien-Arten bei uns und kommt in großen Teilen Europas vor. Einzigartig unter den Amphibien sind ihre Haftscheiben an den Enden der Finger und Zehen.
Der Laubfrosch gehört zu den bekanntesten Amphibien Mitteleuropas. Er kann zwischen drei und fünf Zentimeter gross werden und ist blattgrün gefärbt. Selten treten auch braune, graue, gelbliche oder gefleckte Exemplare auf. Die grüne Oberseite und die weisslich gefärbte Unterseite sind seitlich von einer schwarzen Linie getrennt. Durch die Haftscheiben an den Enden der Finger und Zehen, können Laubfrösche als einzige Amphibienart Mitteleuropas auch in Gebüschen und Bäumen gefunden werden.
Krawall schlagen macht doch erst in Gemeinschaft richtig Spass. Das finden jedenfalls unsere Laubfrösche. Während der Balzzeit von Ende April bis Mitte Juni versammeln sich die Froschmännchen in möglichst grossen Gruppen zum spätabendlichen Tümpel-Konzert.
Je mächtiger die grünen Herrenchöre, desto mehr Weibchen werden angelockt. Was aus einem oder zwei Kilometern Entfernung wie liebliche Hintergrundmusik klingt, tut von Nahem richtig in den Ohren weh. Schliesslich bringt es ein Laubfrosch auf eine Lautstärke von sagenhaften 90 Dezibel. Doch die Zeit der grossen Chöre ist vielerorts vorbei, unsere genormte, weitgehend ausgeräumte Landschaft ist meist nicht mehr laubfroschgerecht. Laubfrösche sind Bewohner kleingewässerreicher Lebensräume. In Flussauen mit einer möglichst natürlichen Hochwasserdynamik fühlen sie sich am wohlsten. Hier entstehen immer wieder neue, flache Überschwemmungszonen, feuchte Wiesen und sonnenbeschienene Tümpel, deren Wasser sich rasch erwärmt.
(Quelle: NABU)
(Quelle: NABU)
Sa. 24.März 6.00h bis 09.00h ab Gemeindehaus Feldexkursion ins Reusstal zum Thema:
Auch wenn die Nachtigall als Langstreckenzieher noch nicht eingetroffen ist, Kiebitze und weitere Gefiederte haben an der Stillen Reuss ihre Reviere bezogen. Der Frühling treibt langsam aber bestimmt seine frühen Blüten. Jetzt zeigt sich in der Flur eindrücklich, dass Düngerstoffe das Intensivkulturland schon gänzlich eingrünen, während in den Magerstandorten, den interessantesten und vielfältigsten Lebensräumen, noch Grau und Brauntöne überwiegen.
Anfahrt mit PW (Fahrgemeinschaft) Dann
Morgenexkursion in die erwachende Landschaft der Reussebene.
Anfahrt mit PW (Fahrgemeinschaft) Dann
Morgenexkursion in die erwachende Landschaft der Reussebene.
Der Wanderfalke ist unser "Vogel des Jahres 2018"
Der Wanderfalke, eines der schnellsten Tiere der Welt, wird von BirdLife zum Vogel des Jahres 2018 gekürt. Diese Auszeichnung hat der Vogel der Superlative mehr als verdient. Er kommt auf beinahe allen Kontinenten der Erde vor und begeistert die Menschheit schon seit vielen Jahrhunderten.
Der Wanderfalke gehört zur Gattung der Greifvögel.
Mit einer Flügelspannweite von bis zu 1,1m ist er der grösste
einheimische Falke. Ein besonderes Merkmal der Wanderfalken, ist ihre
enorme Geschwindigkeit. Die Männchen stürzen sich, mit einer sagenhaften
Geschwindigkeit von über 250 Stundenkilometern, auf ihre Beute. Im
Gegensatz zum Turmfalken, der es auf Nagetiere und Insekten abgesehen
hat, besteht die Nahrung der Wanderfalken vorwiegend aus anderen
Vogelarten. Um bei der Vogeljagd im Flug Erfolg zu haben, besitzt der
„Vogel des Jahres“, extrem gute Augen und scharfe Krallen.
Vorkommen in der Schweiz .
.