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Dass es zu Tumulten oder Tumültchen kam, als die Rolling Stones 1967 im Zürcher Hallenstadion auftraten, ist bekannt. Ein Jahr später stand auch Jimi Hendrix im Hallenstadion auf der Bühne: Dass es nach diesen Monsterkonzerten wieder zu Krawallen kam, lag wohl eher an der allgemein aufgeladenen Stimmung im Mai 1968 als an Jimi Hendrix. Und die Zürcher Jugendunruhen wären 1980 losgetreten worden – auch ohne Konzert von Bob Marley an selber Stelle.
Verletzte bei einem Schmusesong
Während diese Zusammenstösse in der Schweizer Konzertgeschichte reichlich dokumentiert sind, gibt es auch im Archiv von Schweizer Radio und Fernsehen wahre Archivperlen. Man mag staunen, dass es 1968 auch beim ersten Schweizer Konzert der Bee Gees in Bern Verletzte gab. Ausgerechnet bei einer Band, die für ihre Schmusesongs bekannt wurde und damals mit der Ballade «Words» in der Schweizer Hitparade auf Platz 1 war.
Im Gegensatz zu den Stones, Hendrix und Bob Marley standen die Bee Gees nicht für Revolution und Rebellentum. Der Fernsehbericht von SRF über das Konzert der Australier gibt einen schönen Einblick über den medialen Umgang mit der noch jungen Popkultur. Dass die Sprecherin den Namen der Band und auch der Bandmitglieder Gibbs falsch ausspricht, wollen wir ihr verzeihen. Damals 1968 war vieles noch neu in der Popmusik.