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Eine 60-jährige Ingenieurin sucht eine neue berufliche Herausforderung und bewirbt sich. Sie wird nicht zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Sie vermutet, sie wird aufgrund ihres Alters diskriminiert. Was könnte der Grund dafür sein und was würden Sie als Community Psychologe/in bzgl. der Gestaltung der Bewerbungsunterlagen raten, wenn Sie das Stereotype Content Model zugrunde legen?
Jüngere Leute haben negative Einstellungen ggü älteren Menschen. Die Ingenieurin sollte sich bei einer Firma bewerben, in der Personalentscheidungen von älteren Personen getroffen werden.
Nach dem Stereotype Content Model werden ältere Personen zwar als warmherzig, jedoch weniger kompetent wahrgenommen. Die Ingenieurin sollte in ihren Bewerbungsunterlagen ihre fachlichen Kompetenzen stärker betonen.
Nach dem Stereotype Content Model werden ältere Personen zwar als kompetent, jedoch auch unkooperativ und egozentrisch wahrgenommen. Die Ingenieurin sollte in ihren Bewerbungsunterlagen ihre sozialen Kompetenzen stärker betonen.
Untersuchungen haben gezeigt, dass Diskriminierung von älteren Personen auf dem Arbeitsmarkt kaum stattfindet. Eventuelle Benachteiligungen resultieren daraus, dass sich viele ältere Menschen beruflich kaum weiterbilden. Die Ingenieurin sollte möglichst F
Nach dem Steretype Content Model werden ältere Personen zwar als als warmherziger, jedoch als weniger kompetent wahrgemonnen. Allerdings hat sich gezeigt, dass die Betonung von Kompetenzen nicht dazu führt, dass ältere Menschen als kompetenter wahrgenomm
Verworn (2009) - Was ist falsch?
Es wurden Hinweise auf negative und positive Altersstereotype in Bezug auf ältere IngeneurInnen gleich eingeschätzt
Bezüglich innovationsrelevanter Aspekte wie Kreativität, Innovationsfähigkeit, Fortschrittlichkeit und Motivation wurden ältere und jüngere IngeneurInnen gleich eingeschätzt
Die abhängige Variablen wurden auf 3 Arten operationalisiert
Eine positive Einschätzung der Erfolgschancen sowie der fachlichen & persönlichen Qualifikation ging mit einer stärkeren Befürwortung einer Beförderung einher
Es wurde ein Zusammenhang zwischen negativen Altersstereotypen (Kognitive Komponente) & altersdiskriminierendem Verhalten (Handlungskomponente) gefunden
Szendre und Jose (1996) führten eine Studie zum ehrenamtlichen Engagement älterer Menschen im Rahmen des "Grandma please" Programms durch. Welche der Aussagen ist im Rahmen der Studie nicht richtig?
Das Programm "Grandma Please" richtete sich an Kinder, die alleine zu Hause sind, mit jemandem reden möchten, Hilfe bei den Hausaufgaben benötigen oder sich in einer Notsituation befinden
Fast alle der befragten Kinder kannten das Programm und wussten wo sie die Telefonnummer finden konnten
Im Zeitraum der Durchführung der Studie waren die weiblichen Teilnehmer in der Mehrzahl. Nur ein "Grandpa" beteiligte sich in diesem Programm
Spieziell ältere Mädchen profitierten von dem Programm
Die älteren ehrenamtlich Tätigen gaben an, von der Tätigkeit psychologisch zu profitieren
Szendre und Jose berücksichtigen in ihrer Studie auch Apsekte, die in vorigen Studien in Telefonberatungen für Kinder keine Berücksichtigung fanden. Welcher der folgenden Aspekte wurde in der Studie von Szendre und Jose nicht berücksichtigt?
Es wurden auch Gespräche über positive Ereignisse analysiert
Es wurden auch Kinder befragt, die den Dienst kannten, aber nicht nutzten
Telefonische Beratung richtete sich speziell an Kinder aus ärmeren Vierteln einer Großstadt
Bei den älteren Freiwilligen handelt es sich um eine sehr diverse Gruppe in Bezug auf den ethnischen Hintergrund
Es wurden ältere Menschen als Freiwillige eingesetzt, die sich unabhängig von Gesundheit und finanziellen Bedingungen in den Projekten engagieren konnten
Windsor: Was stimmt nicht mit der Sozioemotionalen Selektivitätstheorie überein?
bei typischem Verlauf gewinnen soziale Beziehungen mit dem Alter zunehmend an Bedeutun
Ältere Menschen gewinnen zunehmend Zufriedenheit daraus, anderen zu helfen
mit zunehmendem Alter konzentrieren sich Menschen immer stärker auf emotional bedeutsame Ereignisse in der Zukunft. Dies wird das Paradox des Alterns genannt
Ehrenamtliche Arbeit kann ein guter Weg sein, veränderte Bedürfnisse älterer Menschen zu erfüllen
Ältere Menschen haben höheres psychologisches Wohlbefinden als jüngere Menschen
Windsor: Welche Aussage stimmt nicht?
Bei älteren Menschen ohne Paarbeziehung war hohes Maß an ehrenamtlicher Arbeit besonders stark mit niedrigem Wohlbefinden assoziiert. Dies deutet darauf hin, dass Unterstützung, die eine Person in der Paarbeziehung erfährt, von den negativen Folgen eines
Von denjenigen, die sich in sehr hohem Maße engagieren war Wohlbefinden von Frauen im Vergleich zu Männer besonders niedrig.
Bei Älteren, die sich in mittlerem Maße ehrenamtlich engagieren, war Wohlbefinden höher als bei Personen, die sich gar nicht oder in sehr hohem Maße engagieren.
Aufgrund des Studiendesigns können die Ergebnisse nicht kausal interpretiert werden. Daher ist nicht klar, ob ein hohes Maß zu niedrigem Wohlbefinden führt oder ob Personen mit niedrigem Wohlbefinden stärker dazu neigen, sich in hohem Maße ehrenamtl. zu e
Besonders bei Personen mit hohem Bildungsniveau wirkt sich ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement negativ auf Wohlbefinden aus.
Oswald et al. untersuchte den Zusammenhang zwischen Wohnqualität und erfolgreichem, zufriedenem Altern - Was ist in Bezug auf die Ergebnisse der Studie nicht zutreffend?
Die Daten stammen aus dem ENABLE-AGE-Projekt. Eine große Stichprobe von allein lebenden älteren Menschen zwischen 75 und 89 Jahren wurde in diesem Rahmen befragt.
Sowohl objektive als auch subjektiv wahrgenommene Wohnaspekte tragen zu "gesundem" Altern bei.
Eine Optimierung objektiver Wohnaspekte ist nicht ausreichend, um "gesundes" Altern zu befördern.
Die Studie wurde in 5 europäischen Ländern durchgeführt.
Unter objektiven Wohnumständen wurde in dieser Studie die Anzahl der Barrieren in der Wohnumgebung verstanden. Bei den subjektiven Aspekten wurde auch berücksichtigt, wie schwerwiegend diese Barrieren sind, da dies von Person zu Person unterschiedlich sei
Welche Aussage in Bezug auf die Studie von Mendenhall et al. (2004) ist nicht zutreffend?
Studien mit einer Trainings- und Kontrollgruppe wurden in die Metaanalyse eingeschlossen.
Interkulturelle Trainings können Wissen um Kulturunterschiede erfolgreich vermitteln.
Für verhaltensbezogene (z.B. Problemlösefähigkeit in interkulturellen Kontexten, Umgang mit kulturellen Missverständnissen) konnten in der Mehrzahl der Studien positive Effekte verzeichnet werden.
Studien mit Vor- und Nachtestmessung wurden in die Metaanalyse eingeschlossen.
Inwieweit interkulturelle Trainings Effekte auf die Anpassung an die neue Kultur und auf die Leistungsvariablen haben, kann aufgrund der geringen Studienzahl und den inkonsistenten Befunden nicht abschließend beantwortet werden.