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Bass-Riffs
Dieses viertaktige Bass-Riff besteht aus Viertel- und Achtelnoten und kann z.B. über einen E- und A-Moll-Akkord gespielt werden. Das Riff ist zusammengesetzt aus einem Motiv A (Takt 1 und 3), einem Motiv B (Takt 2) und einem Motiv C (Takt 4). Wir haben also folgende Abfolge: A - B - A - C.
Come as You Are war die zweite Singleauskopplung der US-amerikanischen Grungeband Nirvana aus ihrem Album Nevermind, welches 1991 veröffentlicht wurde. Das Riff besteht aus fünf Noten, die dem Song durch die vorgezogene Rhymthik einen speziellen treibenden Charakter verleihen. Der Bass - gespielt von Krist Novoselić - doppelt in den Strophen jeweils die E-Gitarre. Nach Veröffentlichung des Songs kam es mit der englischen Postpunk-Band Killing Joke zum Streit. Diese behauptete, das Hauptriff des Liedes entstamme ihrer Single Eighties. Zu einer Gerichtsverhandlung kam es aber nicht.
Another One Bites the Dust ist ein Song der Englischen Rockband Queen und wurde geschrieben von John Deacon, dem Bassisten der Band. Der Song war ein weltweiter Hit und mit über 7 Millionen verkaufter Singles der erfolgreichste Song der Band. Another One Bites the Dust ist bis heute sicher eines der bekanntesten Bass-Riffs überhaupt. The Basslinie wurde inspiriert von dem Song Good Times der Discoband Chic.
"Good Morning, School Girl" oder "Good Morning Little Schoolgirl" ist ein Blues-Song, der in den letzten Jahrzenten dutzende Male gecovert wurde, unter anderem auch von Ten Years After. Der Song ist ein Blues-Klassiker und wurde das erste Mal von John Lee "Sonny Boy" Williamson aufgenommen, später wurde er in der Version von Smokey Hogg zu einem R&B-Hit. In der Version von Ten Years After übernimmt das Gitarren-Riff, unisono gespielt vom Bass, eine wichtige Funktion des Songs.
Rock You Like a Hurricane ist eines der bekanntesten und erfolgreichsten Lieder der deutschen Hard-Rock-Band Scorpions und wurde im Jahr 1984 als zweiter Titel des Albums Love at First Sting veröffentlicht. In einer Liste der größten Gitarrenriffs der 1980er Jahre des Pulse-Magazins wurde Rock You Like a Huricane auf den 4. Platz gewählt. Der E-Bass spielt zuerst auf den Back-Beat und übernimmt dann das Gitarren-Riff eine Oktave tiefer.
Paradise City ist die dritte Single der US-amerikanischen Rockband Guns N' Roses, die am 30. November 1988 als Single veröffentlicht wurde. Das Lied ist eine Auskopplung aus dem 1987er Debütalbum „Appetite for Destruction“, das zu den bestverkauften Alben aller Zeiten zählt. Der Song wurde im Tour-Bus auf der Rückfahrt eines Konzertes geschrieben. Das Riff bildet die Basis des Refrain und Songs und wird vom Bassisten Duff McKagan zusammen mit dem Gitarristen Slash unisono gespielt.
Billie Jean ist ein Song von Michael Jackson aus dem im Jahre 1982 erschienenen Album Thriller. Das Stück war nach The Girl Is Mine die zweite Auskopplung aus Thriller und erschien im Januar 1983. Das Bass-Riff ist eine Basslinie aus Achtelnoten und Tönen der Pentatonik. Der Song basiert auf einem Rhythmus, den Jackson auf einem Drumcomputer entworfen hatte. Jackson arbeitete an dem Song in seinem Heimstudio und benötigte ungefähr drei Wochen alleine für die Komposition des Basslaufs. Den Gesang nahm er hingegen in nur einem Take auf.
Der Song Livin' On A Prayer ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Hits der Amerikanischen Rockband Bon Jovi und wurde mit dem Album Slippery When Wet veröffentlicht. Slippery When Wet ist das dritte und kommerziell erfolgreichste Album der Band und verhalf der Gruppe zum weltweiten Durchbruch. Jon Bon Jovi wollte den Song ursprünglich nicht auf diesem Album verwenden, weil er ihn für nicht gut genug hielt und aufgrund der hohen Tonlage schwer zu singen ist. Richie Sambora konnte ihn dennoch überreden, so dass man den Song für das Album neu aufnahm. Beim Intro des Liedes wurde eine Talkbox verwendet, die dem Song und dem Riff einen speziellen Charakter verleiht. Der Bass spielt das Riff unisono mit der Gitarre und spielt es auch als Ostinato durch die Strophen.
Riffs sind einfache Patterns eines Songs. Einige Bass-Riffs machen den Song aus, andere sind nur Verzierungen hinter den restlichen Instrumenten. Gute Bassisten übernehmen ein neues Riff von anderen Bassisten und verändern und adaptieren es so, dass es zu einem neuen und gut klingenden Bass-Riff wird. Lass Dich also von Basslines und Bass-Riffs anderer Bassisten inspirieren und kreiere damit etwas Neues!
Die Bassline des ersten Teils von Chameleon wird vom Synthesizer gespielt, macht aber auch auf dem Bass viel Spass. Erst im zweiten Teil des Songs - dem Improvisationsteil - spielt Paul Jackson die Basslinie auf seinem E-Bass. Die anderen drei Tracks "Watermelon Man", "Sly" und "Vein Melter" haben nicht weniger geniale Basslines und sind allesamt auf dem E-Bass gespielt. Paul Jackson spielt einen unheimlich groovigen, erdigen und dreckigen Bass, so wie Funk-Grooves auf dem Bass klingen müssen. Dieses Album hat Musikgeschichte geschrieben und gehört nicht ohne Grund zu den wichtigsten Jazz-Rock-Alben aller Zeiten. Für Bassisten und Freunde des abgefahrenen Jazz-Rock ein absolutes Muss!
Ein einfaches Riff aus Viertel- und Achtelnoten, das man zum Beispiel über die Akkord-Verbindung ||: Em | Am | Em | Am :|| spielen kann.
Ein wirklich einfaches Bass-Riff, das aus einem Motiv aus zwei Noten besteht. Einfacher kann es fast nicht sein. Das rhythmische 2-Achtel-Motiv wird auf den Tonstufen I, III und IV fortgesetzt. Zusammen mit einem einfachen gespielten Backbeat vom Schlagzeug tönt diese Basslinie aber ganz gut, denn die Snaredrum spielt in die Pausen des E-Bass. Bass und Schlagzeug ergänzen sich hier also hervorragend und der Groove tönt nicht so gewöhnlich.
So einfach wie genial. Das Intro-Bass-Riff von Under Pressure ist ein eintaktiges Motiv und besteht gerade einmal aus zwei Tönen. Das Riff wird im Intro einige Male vom E-Bass gespielt und dann in der Strophe - den Harmonien des Songs folgend - variiert. Die Single Under Pressure wurde im Oktober 1981 veröffentlicht und erreichte als zweite Queen-Single Platz eins in den britischen Charts. Die Idee einer Zusammenarbeit zwischen Queen und David Bowie entstand bei einem zufälligen Treffen in den Studios in Montreux.
Ein Beispiel für eine typische Heavy-Metal Bass-Linie, wie sie in einer Strophe oder einem Refrain gespielt wird. Ein wesentliches Stilelement ist der unverkennbare "Bonanza-Rhymthmus". In der Regel wird der Bass in dieser Stilrichtung mit dem Plektrum gespielt, so auch bei diesem Bass-Riff. Das Spiel mit dem Plektrum macht den Sound härter und definierter. Oft wird auch mit dem Handballen der rechten Hand der Sound gedämpft, was den Groove noch rhythmischer werden lässt. Also, lasst es krachen.
White Room ist ein Song der Rockband Cream und kam 1968 als Single ihres Albums Wheels of Fire auf den Markt. Komponiert wurde der Song von Jack Bruce, die Lyrics stammen von Pete Brown. White Room ist ein typischer Cream-Song, speziell ist vor allem der ungewöhnliche 5/4-Takt im Intro und Bridge des Stückes. Prägend ist ebenfalls die Basslinie, die Jack Bruce oft auf seinem Bundlos-Bass spielt.
Strange Brew ist ein Song der Britischen Rockband Cream und wurde im Jahr 1967 als Single des Albums Disraeli Gears veröffentlicht. In diesem Song sang Eric Clapton Lead-Vocals, was sonst normalerweise Jack Bruce tat. Die Single erreichte den 17. Platz der UK Charts und war die letzte Single, die unter Label Reaction Records veröffentlicht wurde.
Black Night ist ein Song der englischen Rockband Deep Purple und wurde im Jahr 1970 veröffentlicht. Mit dem Song feierte Deep Purple einen der grössten ihrer Erfolge und erreichte Platz 2 der britischen Charts. Black Night gehört noch heute zum Standard-Repertoire der Band. Das Bass-Riff (und natürlich der ganze Song) wird nicht gerade, sondern als Shuffle gespielt. Dies bedeutet, dass die Rhythmik auf einer Dreiteilung und nicht auf der sonst üblichen Zweiteilung basiert. Das Riff wird im Intro und der Strophe unisono von E-Bass und E-Gitarre gespielt.
Perfect Strangers ist ein Song der Britischen Hard-Rock Band Deep Purple. Es ist der Titelsong ihres gleichnamigen Albums Perfect Strangers aus dem Jahr 1984. Es ist ebenfalls einer jener wenigen Deep Purple Songs ohne Gitarren- oder Orgel-Solo. Bei der Basslinie handelt es sich nicht wirklich um ein Riff, vielmehr spielt Roger Glover eine typische Rock-Basslinie mit durchgehenden Achtelnoten. Das Video beginnt mit einem Keyboard-Intro, die Basslinie startet ungefähr bei 1:46.
Speed King ist ein Song der britischen Rockband Deep Purple und wurde 1970 mit dem Album Deep Purple in Rock veröffentlicht. In Rock war das vierte Album der Band und das erste in der „klassischen“ MK II-Besetzung. Mit diesem Album gelang Deep Purple der Durchbruch in Europa. Die anschliessende In Rock-Worldtour dauerte 15 Monate und wurde ein grosser Erfolg. Speed King ist ein schnell gespielter Rocksong und wurde von Deep Purple oft als Zugabe gespielt.
Born to Be My Baby ist ein Song der Amerikanischen Rockband Bon Jovi und wurde komponiert von Jon Bon Jovi, Richie Sambora und Desmond Child. Der Song wurde als zweite Single ihres erfolgreichen Albums New Jersey 1988 veröffentlicht. Er erreichte Platz 3 der Billboard Hot 100 und gute Platzierungen in Hitparaden anderer Länder. Born to Be My Baby war die zweite von fünf Singles des New Jersey Albums, die eine Top 10 Platzierung der Billboard Hot 100 erreichte und damit das erfolgreichste Rock-Album aller Zeiten bei den Billboard Charts. Das Bass-Riff ist eine typische Rockbass-Begleitung mit durchgehenden und treibenden Achtelnoten und wird vom Bassist im Intro gespielt.
Always on the Run ist die erste Single des Albums Mama Said von Lenny Kravitz und wurde 1991 veröffentlicht. Der Song wurde von Lenny in Zusammenarbeit mit Slash, dem Gitarristen von Guns N' Roses, geschrieben. Mit Always on the Run erreichte Kravitz die Top Ten der U.S. Billboard Modern Rock Tracks. Der Bass ist in diesem Song rhythmisch, breit und fett, eine Mischung aus Blues, Soul, Rock und schlicht grossartig gespielt. Das transkribierte Bassriff wird mit Variationen in der Strophe gespielt.
You're Crazy ist ein Song der Amerikanischen Rockband Guns N' Roses und wurde mit dem 1987er Album Appetite for Destruction veröffentlicht. Der Song wurde ursprünglich als Akustik-Song geschrieben, wurde dann aber für dieses Album angepasst. Diese Version ist auch einer der schnellsten Songs des Band-Repertoires. Später wurde dann eine langsamere Akustik-Version aufgenommen und mit dem Album G N' R Lies veröffentlicht. Diese Version wurde live auch mit E-Gitarren gespielt (siehe Video). Im Intro spielt der Bass unisono mit der E-Gitarre das rhythmisch-groovige Riff. Die transkribierte Basslinie stimmt übrigens nicht 100%, gibt einem aber einen guten Eindruck...
Hier wieder einmal ein wirklich einfaches Bass-Riff in der Tonart G. Die Akkorde wechseln zwischen G und C, also der 1. und 4. Stufe, gespielt werden ausschliessliche Viertel- und Achtelnoten. Rhythmisch besteht das Riff aus einem Motiv, drei Viertel- gefolgt von zwei Achtelnoten. Das rhythmische Motiv wird drei Mal gespielt und im vierten Takt variiert. Aus melodischer Sicht ist der Ton D wichtig, dieser wird in jedem Takt mit den zwei Achtelnoten auf Schlag Vier besonders hervorgehoben.
In diesem viertaktigen Riff in der Tonart A sind die vorgezogenen Achtelnoten auf "Zwei und" des Taktes das Besondere. Die vorgezogenen Töne treiben den Groove nach vorne und machen ihn gleichzeitig "leichter". Aus rhythmischer Sicht besteht dieses Riff aus einem Motiv, das vier mal wiederholt wird. Aus melodischer Sicht besteht das Riff drei Motiven in der Abfolge A - B - A - C. Harmonisch bewegen wir uns auf der ersten, vierten und fünften Stufe, also: ||: I IV | I V | I IV | IV V :||
In diesem Riff bewegt sich der Bass synkopisch über die Tonstufen I - III - IV - V der Tonart C. Das rhythmische Motiv wird dabei aus einer Synkope (den ersten drei Tönen des Riffs) gebildet und bis auf den letzten Takt identisch wiederholt. Durch die Synkopen wirkt der Groove eher leicht. Der Bass umspielt dabei den Back-Beat (die Noten auf Schlag zwei und vier) mit einer Pause. Der Schlagzeuger wird dabei die Snare wahrscheinlich auf den Backbeat spielen. Dieses Riff tönt übrigens auch in einem Shuffle-Rhythmus sehr gut.
Dieses Riff in A besteht ausschliessliche aus Achtelnoten und -pausen. Die Tonart könnte A-Moll oder A-Dur sein. Dies lässt sich anhand der Basslinie nicht eindeutig bestimmen. Als rhythmisches Motiv erkennen wir als erstes vier nacheinander gespielte Achtelnoten (die ersten vier Töne des Bass-Riffs). Gesamthaft betrachtet haben wir aber ein zweitaktiges Motiv bis und mit Schlag 3+ des zweiten Taktes. Dieses 2-taktige Motiv wird in der Wiederholung leicht variiert. Als Tonmaterial nutzen wir den Grundton, die Moll-Terz, Quarte, Quinte und kleine Septime.
Das besondere dieses Bassriffs sind die vorgezogenen Achtelnoten am Ende der Takte eins, drei und im letzten Takt. Die Töne dieses Riffs stammen aus der Moll-Pentatonik. Als Motiv erkennen wir eine zweitaktige Figur, die leicht variiert wiederholt wird. Wieder-Erkennungswert haben die Töne D, F und G, die am Anfang der Basslinie gespielt werden und rhythmisch variierend drei mal wiederholt werden. Dieses Bass-Riff wird tönt in einem gerade gespielten Groove sicher am Besten.
In diesem Beispiel spielen wir ein Bassriff mit Achtelnoten und Tönen aus der Dur-Pentatonik. Die Töne bewegen sich dabei auf den Stufen I, IV und V. Das Tonmaterial für dieses Riff besteht aus Tönen der Dur-Pentatonik, wenn wir die vier Takte als Ganzes betrachten. Berücksichtigen wir die einzelnen Akkorde der ersten, vierten und fünften Stufe, bewegen wir uns - wen erstaunt's - vor allem auf den Grundtönen. Als rhythmisches Motiv erkennen wir den Rhythmus des ersten Taktes, ein oft eingesetztes Rhythmus-Pattern. Dieses wird wiederholt und im vierten Takt leicht variiert. Gespielt werden kann dieses Bassriff sowohl mit geraden Achteln, wie auch als Shuffle-Rhythmus.
Dieses viertaktige Bassriff ist aus Achtelnoten und -pausen aufgebaut. Wir bewegen uns - abgesehen von den Durchgangstönen am Ende des Riffs uns - auf den Tonstufen I, IV und V und spielen die Grundtöne der entsprechenden Akkorde. Das Interessante an diesem Riff sind die rhythmischen Variationen des Motivs (die drei Achtel zu Beginn der Basslinie). In Takt 3 und 4 wird auf Schlag 1 anstatt eines Tones eine Pause gespielt. Durch Weglassen oder Hinzufügen von Noten in einem Bassriff kann etwas völlig Neues entstehen.
In diesem viertaktigen Bassriff stehen die Pausen gleichberechtigt neben den Tönen. Das Motiv aus dem ersten Takt wird im dritten Takt identisch wiederholt. In Takt zwei und vier werden Pausen gespielt, die drei Achtel am Schluss der Basslinie führen zum Anfang des Riffs zurück. Als Tonmaterial werden Töne aus der Moll-Pentatonik (Takte 1 und 3) und chromatische Durchgangstöne (Takt 4) verwendet.
Diese Basslinie in der Tonart C ist ein Beispiel für eine typische Rock-Basslinie: gerade gespielte Achtelnoten auf dem Grundton mit chromatischen Annäherungstönen auf Schlag eins. Das Ganze in einem hohen Tempo gespielt. Let's rock.
Die chromatischen Figuren sind das Merkmal dieses Bass-Riffs in E. Hinzu kommen die vorgezogenen Achtelnoten auf die Schläge 2+ und 4+, welche die Basslinie nach vorne treiben. Das zweitaktige Motiv wird wiederholt und im vierten Takt variiert. Als Tonmaterial werden viele chromatische Durchgangstöne eingesetzt. Dieses Bass-Riff tönt unisono mit z.B. der E-Gitarre sicher sehr gut.
Diese Basslinie zum Song I Got the Feelin' von James Brown ist ein schönes Beispiel, wie einfachste Bass-Riffs unheimlich swingen und grooven können. Der Bassist spielt ein einfaches Pattern, welches nur leicht variiert wird. Wie in diesem Stil üblich, wird dieses Pattern mehr oder weniger über den ganzen Song gespielt. Der Bass bewegt sich dabei mit Ausnahmen von chromatischen Annäherungsnoten auf dem Grundton und der Oktave.
Papa Was a Rollin' Stone von den Temptations ist eine jener Basslinien, die jeder kennt. Der Song wurde im Original von der Motown-Gruppe The Undisputed Truth aufgenommen, wurde aber erst mit der Version von den Temptations ein Millionenseller. Das Bass-Riff besteht aus fünf Noten und wird durch den ganzen Song unverändert gespielt. Die Töne werden alle kurz und akzentuiert gespielt. Es gibt übrigens Diskussionen darüber, ob der Auftakt (der letzte Achtel in der Notation) ein A oder ein Ab ist, oder ob James Jamerson, Bob Babbitt, Eddie Watkins oder ein anderer Motown-Bassist diese Basslinie eingespielt hat. Auf jeden Fall ist es ein toller Song und eine ebensolche Basslinie!
I Wish ist ein Hit von Stevie Wonder und wurde im Jahr 1976 als Single und Song des Albums Songs in the Key of Life veröffentlicht. Die Single erreichte Platz 1 der Billboard Hot 100 und der Soul Single Charts. Zentraler Bestandteil des Songs ist die Achtelnoten-Basslinie, die mehr oder weniger durch den ganzen Song fortgesetzt wird. Die Tonart ist wie bei vielen anderen seiner Hits Eb-Moll, also keine typische Gitarrentonart. Die Noten der Basslinie werden kurz und akzentuiert gespielt. Neben Tönen aus der Moll-Tonleiter werden vor allem im B-Teil des Songs viele chromatische Durchgangstöne eingesetzt.
Oye Como Va wurde vom Latin Jazz und Mambo Musiker Tito Puente 1963 geschrieben und später durch die Veröffentlichung auf dem Album Abraxas von Santana berühmt. Der Song erreichte gute Platzierungen in den Hitparaden und bedeutete Carlos Santanas Durchbruch. Der Song hat den klassischen Rhythmus und das Tempo eines cha-cha-cha (ein Stil der kubanischen Musik). Die Basslinie ist einfach, besteht nur aus Achtelnoten und wird beinahe unverändert über den ganzen Song gespielt. Die Noten werden relativ kurz und akzentuiert gespielt.
Eddie Who ist ein Song des US-amerikanischen Tenorsaxophonisten Eddie Harris. Harris gilt als einer der populärsten Jazzmusiker seiner Tage und war der erste Jazzmusiker, der eine Goldene Schallplatte erhielt. Im Song Eddie Who spielt der Bassist eine einfache groovige Basslinie mit einer vorgezogenen Achtelnote. Dieses Riff wird dann während des Songs variiert und ausgebaut.
Die Basslinie zum Fusion-Song Stratus von Billy Cobham geht ganz schön in die Finger. Sie besteht im A-Teil des Songs aus einer Basslinie mit durchgehenden 16tel-Noten. Im B-Teil doppelt der Bass eine Unisono-Melodie mit dem Keyboard und der E-Gitarre, danach geht's zurück zum A-Teil. Natürlich wird ganz im Sinne der Improvisation die Basslinie immer leicht variiert. Hammer! Billy Cobham ist ein panamaischer Fusion- und Jazz-Schlagzeuger, der mit seiner ersten Solo-Platte Spectrum zweifellos Jazz-Rock-Geschichte geschrieben hat.
Die Basslinie zu Put It Where You Want It von The Crusaders ist groovig gespielt, mit vielen vorgezogenen Achtelnoten, die den Rhythmus nach vorne treiben. The Crusaders ist eine der populärsten Jazz-Fusionbands der 70er Jahre, vor allem nachdem sich der Gitarrist Larry Carlton den ursprünglichen Jazz Crusaders anschloss. Die Songs der Band zeichnen sich durch attraktive Melodieführung und einen unverkennbaren und eleganten Groove aus.
Die Basslinie zum Song Guantanamera wird über den Vers und Refrain gespielt, und sowohl rhythmisch als auch melodisch variiert. Das Lied Guantanamera geht in seiner heute verbreiteten Fassung zurück auf eine Guajira-Melodie. Die Guajira ist ein kubanischer Musikstil, der sich ursprünglich auf den Kanarischen Inseln entwickelt haben soll und durch die Kolonialisierung nach Kuba gelangte und sich mit der Musikkultur afrikanischer Sklaven zum Son vermischte.
Die Basslinie zum Song Oh Yeah von Yello wird zwar von einem Synthesizer gespielt, macht aber auch auf dem E-Bass viel Spass. Das Bassriff tönt mit dem Handballen gedämpft (Palm Mute) und mit Plektrum gespielt am Besten. Oh Yeah wurde 1985 auf dem Album Stella veröffentlich.
Die Basslinie zu I Can't Help Myself von den Four Tops ist eine typische Motown-Basslinie. Das Bassriff ist smooth gespielt, hat durch die vorgezogenen Achtelnoten viel Drive und stammt von James Jamerson, dem Bassisten der Funk Brothers und Hausband von Motown. Komponiert und produziert wurde der Song vom Haupt-Produktionsteam Holland - Dozier - Holland, veröffentlicht im Jahr 1965 und wurde in den 60er-Jahren zum bekanntesten Hit des Labels.
Die Basslinie zum Disco-Klassiker Good Times von Chic ist noch immer ein Knaller. Der Bass ist groovig gespielt, mit einem drückenden und mitten-lastigen Sound, der so richtig in die Beine fährt. Der Song wurde vom Bassisten Bernard Edwards und Nile Rodgers komponiert und im Jahr 1979 als zweite Single des Albums Risqué veröffentlicht. Er wurde in der Folge zu einem der meist gesampelten Songs der Musikgeschichte und Inspirationsquelle für viele andere Songs.
Die Basslinie zu Soul Man von den Blues Brothers besteht aus einem bestechend einfachen Bass-Riff. Vier Töne aus der Dur-Pentatonik und ein einfacher Sechzehntel-Rhythmus ergeben ein grooviges Riff. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Die Originalversion von Soul Man wurde 1967 von Sam & Dave auf dem Album Soul Men veröffentlicht.
Francis Rocco Prestia ist der Meister der 16tel-Funkgrooves und Diggin' On James Brown ein schönes Beispiel für seinen Stil. Typisch dafür sind die treibenden, stark synkopierten 16tel-Basslinien und der perkussive Charakter seines Sounds, den er durch ausgeprägtes Left-Hand-Muting erreicht. Nicht umsonst wird Rocco von unzähligen E-Bassisten als Vorbild genannt.
Als Jacos Debut-Album 1975 auf den Markt kam, war das Echo unglaublich. Wie kein anderer hat er den Bass zum Soloinstrument gemacht und mit seinem singenden Fretless-Sound alle Bassisten beeinflusst. Come On, Come Over ist das einzige Stück mit Gesang (von Sam & Dave). Man hört auf dieser Aufnahme vor allem im B-Teil die typischen Jaco Sechzehntel-Grooves, synkopiert und angereichert mit vielen Dead-Notes.
Soul With A Capital "S" ist ein weiterer Tower Of Power Klassiker, der 1993 mit dem Album T.O.P. veröffentlicht wurde. Rocco Prestias Basslinie groovt einmal mehr gewaltig! Dies erreicht er durch sein präzises Spiel und seine ausgeprägte Muting-Technik mit der linken Hand, wodurch sein Sound sehr perkussiv klingt.
Die Basslinie zu Turn On, Tune In, Cop Out von Freak Power hat Ohrwurmcharakter: ein souliges Bassriff, gewürzt mit einer Prise Cha-cha-cha. Einmal gehört, vergisst man dass Bassriff nicht wieder. Der Song wurde im Jahr 1995 mit dem Album Drive Thru Booty veröffentlicht und wurde vor allem mit Hilfe einer Jeans-Werbung zum heimlichen Sommerhit.
Bootsy Collins spielt auf der Originalaufnahme aus dem Jahre 1970 einen funky groovigen Bass. Er variiert dabei ständig den Rhythmus und die Basslinie, spielt also in praktisch jedem Takt eine "andere" Basslinie. Von Sex Machine gibt es unzählige Aufnahmen, zu den Besten gehört definitiv die Originalaufnahme. Der Song gehört zum Pflichtprogramm jedes Bassisten!
Das Bassriff zu I Got You (I Feel Good) von James Brown ist ein Klassiker. Die Akkorde und Basslinie folgen einem 12-taktigen Blues in D, wobei die Breaks am Ende des Verses das starre Schema auflockern. I Feel Good wurde im Jahr 1965 als Single und ein Jahr später auf dem gleichnamigen Album veröffentlicht. Der Song gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Songs von James Brown.
Jeder Track dieses Albums hört sich an, wie von einem Stevie Wonder Album von '65 - '70. Und das ist gut so. Natürlich ist es ein Konzeptalbum und durchzogen von Motown Beats, souligen Gitarren Riffs und aufheulenden Hintergrundgesängen. Schön, dass es solche Musik noch heute gibt. Nicht nur auf Platte, sonder aktiv produziert und performt. Raphael Saadiq ist ein Muss für jeden ernstzunehmenden Soul-Fan. Die Basslinie in 100 Yard Dash ist spärlich, etwas hinter dem Beat, aber immer 100% groovend. Einfach toll gespielt!
Smoke on the Water ist ein Rocksong von Deep Purple, der 1972 auf dem Album „Machine Head“ erschien. Das Lied gehört zu den bekanntesten Werken der Rockmusik. Es existieren unzählige Coverversionen und Zitate. Das Riff wird im Original von Ritchie Blackmore an der Gitarre gespielt, kann aber genauso gut auch auf dem Bass gespielt werden.
Ein einfaches eintaktiges Riff, das mit durchgehenden Achtelnoten gespielt wird.
Ein einfaches eintaktiges Riff, das mit durchgehenden Achtelnoten gespielt wird.
Ein einfaches eintaktiges Riff, das mit durchgehenden Achtelnoten gespielt wird.
Ein einfaches eintaktiges Riff, das mit durchgehenden Achtelnoten gespielt wird.
Sunshine of Your Love ist ein Song der Band Cream und wurde 1967 auf dem Album Disraeli Gears veröffentlicht. Jack Bruce spielt in diesem Song ein bluesiges Bass-Riff mit den Tönen der Moll-Bluestonleiter. Der Song hat einen starken Blues-Charakter, basiert aber nicht auf dem 12-taktigen Blues-Schema. Mit diesem Album und den Singleveröffentlichungen (Sunshine of Your Love, Strange Brew) erreichte Cream gute Chartplatzierungen und bedeutete schliesslich den Druchbruch der Band. Cream entfernte sich mit diesem Album vom bluesigeren Sound des Debut-Albums und entwickelte sich weiter zu eher psychedelischeren Klängen.
Diese Basslinie ist mit den Tönen der Blues-Tonleiter aufgebaut und entspricht genau dem Bass-Riff von "Sunshine of Your Love", mit dem Unterschied, dass es um eine Viertelnote verschoben ist. Durch diese Verschiebung bekommt das Riff einen völlig neuen Charakter.
Day Tripper war der zwölfte Millionenseller einer Single der Beatles, veröffentlicht als Doppel-A-seitige Single zusammen mit We Can Work It Out im Dezember 1965. Der Song ist auf der Grundlage eines 12-Takt-Blues in E-Dur gehalten und wird dominiert von Paul McCartneys Bass-Riff, dessen Motiv während des Stücks in unterschiedlichen Tonarten wiederholt wird. Der dominante Bass macht Day Tripper zu einem der bekanntesten riff-basierten Songs der Popmusik.
Mit den vorgezogenen Achtelnoten auf Schlag drei und Anfang des zweiten Taktes bekommt dieses Bass-Riff so richtig Drive.
Bei diesem Riff wird mit den Tönen Eb und E gespielt und gibt der Basslinie so Ihren speziellen Charakter.