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Das Distriktsstädtchen Valença wurde 1799 gegründet und befindet sich vom nächstliegenden Strand (Guaibim) 17 Kilometer entfernt – jedoch erreicht man von hier aus das Meer auf dem Fluss Rio Una, oder auf zahlreichen anderen Kanälen mit Inseln, um die sich ein ausgedehnter Mangrove-Dschungel gebildet hat.
Anflug nach Salvador – beste Bootsverbindungen am Ankerplatz vor dem “Mercado Modelo“, im Stadtzentrum von Salvador – oder von “Cacha-pregos“ (Itaparica) oder “Jaguaripe“ aus.
Ponta do Garcez
Absolut einsamer Strand umgeben von Kokospalmen und Atlantischem Regenwald. Hat ruhiges Meerwasser und hellen Sand, in dem man grosse, seltene Muscheln findet. Der Strand ist allerdings nur per Boot von Cacha-pregos (auf der Insel Itaparica) oder von “Jaguaripe“ aus zu erreichen – und hat keinerlei Infrastruktur.
Barra do Jiquiriçá
Sehr bemerkenswerte Landschaft – der Strand ist umgeben von Fazendas, die Dendê-Palmen zur Ölgewinnung anbauen. Er befindet sich an der Mündung des “Rio Jiquiriçá“, wo es eine Fischer-Kommune gibt. Das Meer ist bei Ebbe gut geeignet zum Baden, wird aber besonders wild in den Wintermonaten (März-Oktober). Keine Infrastruktur.
Praia de Guaibim
Dieser Strand liegt im neuesten Trend und wird stark besucht – er hat sich zum beliebten “Point“ der Surfer entwickelt. Das Meer ist lauwarm und bei Ebbe gut zum Baden, bildet aber bei Flut gefährliche Strömungen und wird dann zum Baden nicht empfohlen. Sein Sandstreifen ist von Kokospalmen und Resten Atlantischen Regenwaldes begrenzt – einige Kioske mit guter Ausstattung stehen zur Verfügung der Besucher. Am nördlichen Ende des Strandes befindet sich die Mündung des Rio Jiquiriça, sehr gut geeignet für ein Bad im Süsswasser, für Wassersport und zum Angeln. “Guaibim“ bietet eine gute Infrastruktur, inklusive Lebensretungseinrichtungen über seine gesamte Länge.
Ponta do Curral
Praktisch eine Verlängerung des “Guaibim-Strandes“ in Richtung Süden. Dieser Strand mit völlig einsamen Abschnitten ist eine gute Option für Ruhe Suchende. An diesem Strandabschnitt wurden einst die ersten Rinder Brasiliens, eingeführt aus Europa, entladen. Der Strand hat hellen Sand, der von unzähligen Bächen durchquert und von Kokospalmen und Atlantischem Regenwald begrenzt wird. In seinem südlichen Teil befindet sich die Spitze des Strandes, sie deutet auf den “Canal de Taperoá“, der die Insel “Tinharé“ vom Kontinent trennt. An dieser Stelle enthüllt sich dem Besucher eine besonders eindrucksvolle Landschaft, majestätisch überragt von dem Leuchtturm “Farol do Morro“. Das Meer ist bei Flut zum Baden gefährlich, bietet den Surfern allerdings beste Wellen.