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Bezugspersonen sind Fachleute, welche die Studierenden während ihrer Praktika in einer Praxis oder einer Institution (Spital, Pflegeheim, Klinik) betreuen. Die Hochschule für Gesundheit Freiburg bildet im Rahmen des Studiengangs FH in Osteopathie jedes Jahr Bezugspersonen aus, um eine standardisierte Betreuung während der gesamten klinischen Ausbildung auf Masterstufe zu gewährleisten.
Das Ziel der Ausbildung besteht darin, alle Aspekte rund um den Erwerb der Fachkompetenzen zu verstehen (Wie wird Kompetenz definiert? Wie kann die Entwicklung von Kompetenzen begleitet werden? Wie werden Kompetenzen evaluiert?).
Die Ausbildung umfasst 3 Module verteilt auf 6 Tage plus 1 Nachholtag. Sie ist kostenlos. Im Gegenzug verpflichten sich die Bezugspersonen zur Betreuung einer Praktikantin/eines Praktikanten während mindestens 3 Jahren.
Die Praktika werden in zwei verschiedenen Kontexten absolviert: in einer privaten Praxis (1. und 4. Semester auf Masterstufe) und in einer Institution (2. und 3. Semester auf Masterstufe). Während der Praktika vergewissern sich die Bezugspersonen, dass die Masterstudentinnen und Masterstudenten in realen Situationen die Kompetenzen entwickeln, die am Ende des Studiums erwartet werden. Jedes Praktikum dauert 6 Monate und findet entweder an 2 Tagen pro Woche (private Praxis) oder an 1 Tag pro Woche (Institution) statt. Die Bezugspersonen erhalten pro Studentin/Student und Praktikumsbetreuung eine Pauschalentschädigung.