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bei der stufenweise Gliederung, welche aus den Begriffen von Wert und Wichtigkeit erzeugt
wird, das besondere Verhältnis, in welchem ein Gegenstand zum andern steht; besonders die Ordnung, durch welche sich ein Vorzug
des einen vor dem andern kundgeben soll. So unterscheidet man z. B. bei Staaten je nach ihrer Größe und Machtstellung zwischen
Staaten ersten, zweiten, dritten etc. Ranges; so werden z. B. bei den Gesandten vier Rangklassen unterschieden.
Die Hofrangordnung
entscheidet darüber, in welcher Reihenfolge die bei Hof
[* 4] erscheinenden Personen rangieren (vgl. Hof, S. 605 f.).
Unter den verschiedenen Klassen der Bevölkerung
[* 5] und den Ständen eines Staats wird am meisten beim Militär auf die genaue Einhaltung
der Rangordnung gesehen, weil man hiervon die Stärke
[* 6] der Disziplin abhängig glaubt. Unter den verschiedenen
Staaten aber thun sich in dieser Beziehung England und Rußland, wo der Rang der Zivilpersonen nach Art der beim Militär herrschenden
Einrichtung geordnet ist, hervor. In einem andern Sinn spricht man im Konkurs (s. d., S. 12) von einer
Rangordnung der Gläubiger. Im Theater
[* 7] versteht man unter eine der Logenreihen.