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In der Schweiz werden mehrere phänologische Ereignisse in langer Tradition beobachtet und in langen Reihen festgehalten. Einige der über hundertjährigen Messreihen werden hier dargestellt.
Lange Zeitreihe der Kirschblüte in Liestal
Datenquellen
- Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz
- Grand Conseil de la République et canton de Genève
Knospenbruch der Rosskastanie in Genf seit 1808
Datenquellen:
Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz
Grand Conseil de la République et canton de Genève
Frühlingsindex
Datenquellen:
Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz
Grand Conseil de la République et canton de Genève
- x-Achse: Jahr der Beobachtung
- y-Achse: Tag des Eregnisses
- Die durchgezogene Linie stellt die geglättenten Daten dar. Die Glättung erfolgte mit einer Bézierkurve
- Seit Beginn der Messreihe verschwand das Eis auf dem See meistens in der zweiten Mai-Hälfte (insgesamt in 95 Jahren).
- Ab 1990 präsentiert sich der St. Moritzersee jedoch stets schon Ende April oder spätestens in der ersten Mai-Hälfte eisfrei.
- Erst 28 mal befreite sich der See bereits im April von der Eissschicht.
- Der See taut somit im Lauf der Jahre tendentiell immer früher auf.
St. Moritzersee bei Tauwetter
- Die Rosskastanie in Genf entwickelt ihre Blätter heute deutlich früher als es vor 200 Jahren der Fall war. Bei Messbeginn meistens im April, öffnen sich die ersten Knospen in jüngster Zeit eher im Februar oder März.
- Einfluss auf diesen Trend dürfte die globale Klimaerwärmung, sowie bauliche Veränderungen und eine stärkere Erwärmung in der Stadt Genf haben.
Knospe einer Rosskastanie im Februar