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Ein Jahr nach der Absetzung des Radiotalks «Roger gegen Roger» will Köppel beweisen, dass Schawinski wiederholt Unwahrheiten gesagt habe. Unter anderem in Bezug auf das Ende des beliebten Radiotalks, aber auch betreffend des Gerichtsfall Sarasin-Weltwoche.
Ein Jahr nach der Absetzung des beliebten Radio-Talks «Roger gegen Roger» holt Köppel zum Grossangriff gegen Schawinski aus. Mit einer persönlichen Aktennotiz und einem vertraulichen Brief, welche die Sonntagszeitung veröffentlicht, will er beweisen, dass Schawinski wiederholt die Unwahrheit gesagt habe: in Bezug auf das Ende von «Roger gegen Roger», aber vor allem betreffend den Gerichtsfall Sarasin gegen «Weltwoche».
Laut Notiz soll ihm Schawinski kurz vor der letzten Sendung gesagt haben, dass er ganz genau wisse, «wie es war». Er sei am Fall Sarasin sehr nahe dran. «Philipp hatte vor 10 oder 15 Jahren eine Affäre mit Svenja.» Goltermann und Sarasin seien laut Schawinski seit ihrer Affäre «Seelenverwandte», heisst es in Köppels Darstellung.
Im dazu gehörenden Brief wirft Köppel Schawinski vor, nur dann die Wahrheit zu sagen, wenn es ihm passe. Die Sendung «Roger gegen Roger» habe er allein wegen der Aktennotiz eingestellt – und nicht wegen Köppels angeblicher «Radikalisierung» und der Kandidatur als SVP-Nationalrat, wie es Schawinski damals verlauten liess.
Gegen diese Vorwürfe wehrt sich Schawinski vehement. «Roger Köppel hat mich aufgrund eines sogenannten Gesprächsprotokolls mit unsinnigen Falschaussagen bei Gericht denunziert.» Die Darstellung in der Aktennotiz sei «Unsinn».
Da er weder Sarasin noch Goltermann zur Zeit der angeblichen Affäre gekannt habe, «wäre die mir fälschlicherweise unterstellte Aussage nicht mehr als die Weitergabe von juristisch irrelevanten Gerüchten gewesen».
(aargauerzeitung.ch)