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Drei FDP- und zwei SP-Regierungsmitglieder haben die Wiederwahl in die Waadtländer Regierung im ersten Anlauf geschafft. Béatrice Métraux (Grüne, bisher) und Cesla Amarelle (SP, neu) verfehlten das absolute Mehr, platzierten sich aber vor Jacques Nicolet (SVP).
Das beste Resultat machte - nach einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen mit Staatsratspräsident Pierre-Yves Maillard (SP) - Finanzdirektor Pascal Broulis (FDP). Er erzielte 100'051 Stimmen (60,42 Prozent), bei einem absoluten Mehr von 82'804 Stimmen.
Dicht hinter ihm folgt mit 99'200 Stimmen (59,90 Prozent) Sozial- und Gesundheitsdirektor Maillard. Das starke Regierungsduo Broulis und Maillard hatten bereits bei den letzten Wahlen im Jahr 2012 am besten abgeschnitten, damals allerdings in umgekehrter Reihenfolge.
SP muss Federn lassen
Der Waadtländer Grosse Rat bleibt derweil in bürgerlicher Hand. Das Lager rechts der Mitte hat seine knappe Mehrheit halten können. Den grössten Verlust fuhr die SP ein, die vier Sitze weniger gewann als bei den letzten Grossratswahlen. Auch die SVP musste Federn lassen.
Die Bürgerlichen gewannen gleich viele Sitze wie bei den kantonalen Wahlen vor fünf Jahren. Sie stellen weiterhin 74 der 150 Abgeordneten.
FDP stärker
Die FDP konnte sogar zulegen und kommt neu auf insgesamt 49 Sitze. 2012 hatte die Partei 47 Mandate vereint. Sie bildet damit nach wie vor die stärkste Kraft im Parlament. Die SVP holte dafür zwei Sitze weniger als 2012 und kommt damit neu auf 25 Sitze.
Den Ausschlag bei Entscheiden gibt häufig die sogenannte Mitte-Allianz, die neu über ein Mandat mehr und damit insgesamt 13 Sitze verfügt.
Die Linksparteien verloren einen Sitz und stellen künftig noch insgesamt 63 Sitze. Am meisten Mandate verlor die SP, die nur noch 37 Sitze holte und damit vier weniger als noch vor fünf Jahren. Dafür konnten die Grünen zwei Sitze zulegen und halten neu 21 Mandate. Die Linksaussenparteien schliesslich erzielten fünf Sitze.
(sda/gku)