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Nach der Landung des letzten amerikanischen Space Shuttles gibt es Leute, die sich fragen, ob dies das mittelfristige Ende der bemannten Raumfahrt ist. Ist da etwas dran? Und wie sähe die Alternative aus?
Mit der Landung des Space Shuttle Discovery sind die USA nun gewissermassen aus der bemannten Raumfahrt ausgestiegen. Natürlich stimmt das so nicht: Noch immer nimmt dieNASA jedes Jahr eine neue Astronautenklasse ins Training auf. Diese Astronauten werden in russischen Sojus-Kapseln zur internationalen Raumstation ISS starten, deren Betrieb zumindest bis 2020 gesichert scheint. Einige der Astronauten werden vielleicht dereinst auch mit den privat entwickelten “Weltraum-Taxis” von Firmen wie SpaceX (“Dragon”), Boeing (“CST-100″), Blue Origin (Kapsel noch namenlos) oder Sierra Nevada Corp. (“Dreamchaser”) zur ISS fliegen. Auch hat die NASA natürlich nach wie vor ein eigenes bemanntes Weltraumprogramm: Die Orion-Kapsel, die nun in MPCV (multi-purpose crew vehicle) umbenannt wurde, soll in zwei Jahren unbemannt, und in vier Jahren bemannt getestet werden. Sogar ein Flug auf eine freie Rückkehrbahn rund um den Mond (wie bei Apollo 8 ) ist offiziell geplant. Nun, man hat underdessen gelernt, mit solchen Ankündigungen der NASA vorsichtig zu sein: Mag sein, dass es so kommt, aber vermutlich kommt es eh anders.
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