Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/179018

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, auf die beabsichtigte Erhöhung des Pensionsalters des Berufsmilitärs von 60 auf 65 Jahre zu verzichten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat im Grundsatz beschlossen, für die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung, die unter die Verordnung über die Pensionierung von Angehörigen der besonderen Personalkategorien (VPABP) fallen, das Pensionsalter 65 anzustreben. Davon sind nebst dem Berufsmilitär der Schweizer Armee auch das EFD mit dem GWK, das EDA mit den versetzungspflichtigen Angestellten und dem Rotationspersonal der Deza sowie das Testpilotenpersonal der Armasuisse betroffen.</p><p>Der Bundesrat kennt die Herausforderungen und Besonderheiten der besonderen Personalkategorien. Er anerkennt dabei auch die besondere Leistung der Berufsmilitärs der Schweizer Armee während der gesamten Laufbahn. Er ist sich auch bewusst, dass die Einsatzmöglichkeiten je nach Funktion mit zunehmendem Alter Einschränkungen erfahren.</p><p>Die betroffenen Departemente und Verwaltungseinheiten sollen nun Vorschläge erarbeiten, wie der Entscheid des Bundesrates konkret umgesetzt werden soll. In diesem Zusammenhang müssen auch die Laufbahnmodelle sowie die Abgeltung der besonderen Anforderungen und Belastungen der Funktionsausübung grundlegend überprüft und allenfalls angepasst werden. Der Bundesrat will diesen Vorschlägen nicht vorgreifen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.