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Der 38jährige dipl. Forstingenieur ETH Joseph Brügger war 1996 auf der Liste der CSP Sense in den Grossen Rat gewählt worden. Während seiner rund dreijährigen Parlamentstätigkeit hat er sich insbesondere mit Themen der Justiz, der Parlamentsreform, der Forst- und Alpwirtschaft sowie des Sports befasst. In einem Postulat hat der abtretende Grossrat verlangt, dass die Arbeit der Untersuchungsrichter überprüft wird. Ziel seiner Intervention war es, das Vertrauen der Bevölkerung in die Freiburger Justiz wieder herzustellen.
Abläufe des
Parlamentsbetriebs straffen
In der Parlamentsreformkommission arbeitete er darauf hin, die Position des Grossen Rates gegenüber dem Staatsrat und der Verwaltung zu stärken und die Abläufe des Parlamentsbetriebs zu straffen.
Wiederholt vertrat er im Grossen Rat Anliegen der Randregionen und der Ökologie. Unter anderem reichte er auch Interpellationen zum Verkehr auf den Alpwegen und zur Entsorgung von Altlasten ein.
Lehrreiche und wertvolle Zeit
In seiner Bilanz beurteilt der zurücktretende Grossrat seine Arbeit als Politiker als lehrreich und wertvoll. Er sei bedacht gewesen, den Aufwand nicht ausufern zu lassen, damit das Berufs- und Privatleben nicht zu kurz kommen konnten, erklärte er. Joseph Brügger begründet die Demission mit seiner Absicht, für eine gewisse Zeit humanitäre Hilfe oder einen Entwicklungshilfe-Einsatz zu leisten.
Wer die Nachfolge des Sensler Grossrats Joseph Brügger im Kantonsparlament antreten wird, ist zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht geklärt.