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Die Kernfusion verspricht Energie in rauen Mengen. Nun ist es US-Forschern nach eigenen Angaben erstmals gelungen, eine Kernfusion herbeizuführen, bei der weniger Energie in den Brennstoff hineingesteckt wurde als am Ende dabei herauskam. Aus ihrer im Fachmagazin «Nature» veröffentlichten Studie geht aber ebenfalls hervor, dass die so gewonnene Energie noch sehr gering ist und zuvor sehr viel Energie in die Herstellung der starken Laserstrahlen gesteckt werden muss.
Die Kernfusion ist der umgekehrte Prozess zur Kernspaltung in Atomkraftwerken. Nach Ansicht von Experten wäre sie die ideale Art der Energiegewinnung, denn es gibt genug Rohstoff, es fallen langfristig keine radioaktiven Abfälle an, und die Kraftwerke wären vergleichsweise sicher.
Die Energiestrategie 2050 steht im Zentrum der Wintersession der eidgenössischen Räte, die am heutigen Montagnachmittag beginnt. In dieser und der nächsten Woche will der Nationalrat an insgesamt fünf Sitzungstagen über den Atomausstieg und Energieeffizienz beraten.
Gegen das «erste Massnahmenpaket» zum Atomausstieg gibt es grundsätzlichen Widerstand. Die SVP möchte gar keine Energiereform. Sollte diese nicht zu verhindern sein, will sie zusammen mit FDP-Vertretern durchsetzen, dass die Energiestrategie nicht in Etappen, sondern als Gesamtpaket vorgelegt wird.
Die Debatte würde sehr viel kürzer als vorgesehen ausfallen, wenn einer dieser Nichteintretens- oder Rückweisungsanträge angenommen wird. Ansonsten wird der Nationalrat in der zweiten …