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Das Podest
- 1. Lara Gut-Behrami (SUI) 1:33,52 Minuten
- 2. Cornelia Hütter (AUT) +0,12 Sekunden
- 3. Mirjam Puchner (AUT) +0,13 Sekunden
Weil die Abfahrtstrainings in Kvitfjell abgesagt werden mussten, wurde aus der Abfahrt am Samstag kurzerhand ein Super-G – als Ersatz nach der Absage in Val di Fassa. So hatten die Fahrerinnen auch noch wenige Erfahrungen auf dem norwegischen Schnee. Deshalb fuhren die Athletinnen auch immer wieder verschiedene Linien, mal direkter, mal mit etwas mehr Weg. Die beste Mischung fand einmal mehr Lara Gut-Behrami.
Die Tessinerin holte sich ihren 3. Super-G-Sieg der Saison dank einer mutigen Fahrt. Die beiden Österreicherinnen Mirjam Puchner und Cornelia Hütter konnten zwar zu Beginn mithalten, im unteren Streckenabschnitt aber nicht mehr. Puchner, die zum dritten Mal in dieser Saison auf dem Podest steht, vergab sogar noch einen Vorsprung von über 8 Zehnteln nach der zweiten Zwischenzeit.
Der 45. Weltcup-Sieg ihrer Karriere bringt Gut-Behrami auch in den Kugelkämpfen weiter nach vorne. Im Super-G konnte sie ihren Vorsprung auf Hütter um 20 auf 25 Punkte ausbauen. Zwei Rennen vor Schluss ist aber weiterhin alles offen. In der Gesamtwertung liegt die 32-Jährige neu 305 Punkte vor Mikaela Shiffrin, welche plant, am kommenden Wochenende in Are in den Weltcup zurückzukehren.
Die weiteren Schweizerinnen in den Punkten
- 21. Delia Durrer +1,93 s
- 25. Jasmina Suter +2,04 s
- 29. Priska Nufer +2,40 s
Abgesehen von Gut-Behrami konnten die Schweizerinnen nicht überzeugen. Keine Fahrerin schaffte es in die Top 20. Delia Durrer fuhr als zweitbeste Schweizerin auf Rang 21. Jasmina Suter wurde 25. Sie kämpft, wie auch Priska Nufer (29.), noch um die Teilnahme am Weltcup-Finale im Super-G. Dafür wäre eine Klassierung unter den Top 25 im Disziplinen-Klassement nötig.
So geht es weiter
Am Sonntag steht an gleicher Stelle wieder ein Super-G an. Erneut geht es ab 11:00 Uhr los. In einer Woche geht es dann in Are weiter (Riesenslalom und Slalom), bevor das Weltcup-Finale in Saalbach ansteht.