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1905 gründen initiative Unternehmer in Olten das «Schweizer Chocoladen & Colonialhaus», das Stammhaus der Merkur AG und der späteren Valora. Bis 1919 entwickelt sich das Unternehmen dynamisch. Zur Merkur AG zählen 130 Verkaufsstellen die Schweizerischen Kaffeeröstereien werden erworben. Ab 1920 wandelt sich das Gesicht der Gruppe durch zahlreiche Firmenübernahmen im In- und Ausland.
1985 wird die Selecta Gruppe übernommen, die bereits vier Jahre später durch Expansion nach Deutschland, Schweden und Frankreich eine europäische Dimension erreicht. 1988 erwirbt Merkur den führenden Matratzenhersteller Bico und wagt damit einen ersten Schritt in den Non-Food-Bereich. 1990 steigt die Gruppe ins Kioskgeschäft und in den Pressegrosshandel ein, indem sie die Gesellschaften Schmidt Agence und Kiosk AG mit zusammen 1500 Verkaufsstellen in der Schweiz erwirbt. Ein Jahr später erfolgt mit der Übernahmen der Alimarca AG und dem Kauf weiterer Handelsunternehmen der Einstieg in den Handel mit Konsumgütern.
Am 1. Juli 1996 wird die Merkur Holding AG zur Valora Holding AG. Durch Diversifikation sollen Marktvolatilitäten ausgeglichen und das Risiko für den Investor beschränkt werden. Ertragsschwache Unternehmensteile werden durch ertragsreiche ersetzt. 1997 fokussiert sich Valora auf die drei Divisionen Kiosk, Alimarca und Slumberland. Selecta wird verkauft. 1999 baut Valora seine Position als Pressedistributor mit der Übernahme der Melisa im Tessin aus. Mit Fotolabo kauft die Gruppe den führenden Fotoversandhändler in Europa. Zudem wird mit dem Caffè Spettacolo ein neues Kaffeebar-Konzept lanciert.
2001 ist Valora mit der Übernahme der Consiva Gruppe in Skandinaviender der führende europäischer Distributor für Fast Moving Consumer Goods. Die Gruppe verkauft das Maratzengeschäft und expandiert im Kiosk und Pressegrosshandel nach Deutschland sowie später Luxemburg und Österreich. 2004 veranlasst der erreichte Komplexitätsgrad in den Unternehmensstrukturen Valora dazu, sich von Gschäftsbereichen zu trennen, die nicht mehr zum Kerngeschäft gehören - darunter die traditionellen Bereiche Kaffee und Merkur- Spezialgeschäfte. \"k kiosk\" erhält einen neuen Marktauftritt. 2006 wird das Kioskgeschäft restrukturiert und Fotolabo verkauft. Das neue Geschäftsmodell beinhaltet drei Standbeine: den kleinflächigen Einzelhandel, den Presse- und Buch-Grosshandel sowie die Distribution von Markenprodukten. 2009 setzt Valora das Strategieprogramm «Valora 4 Success» um. Dabei werden vier Kerninitiativen verfolgt: Fokus auf das Kerngeschäft, Wachstum im Bereich Convenience, Steigerung der Effizienz und Stärkung der Unternehmenskultur.
Im November 2010 wird die «Valora 4 Growth»-Strategie vorgestellt. Sie basiert auf organischem Margen- und Umsatzwachstum in allen Bereichen sowie auf anorganischem Wachstum bei Retail/Services und Trade. Die Integration der im Jahr 2010 akquirierten deutschen tabacon-Verkaufsstellen in das k kiosk-Format schreitet gut voran, ebenso die Umwandlung der Schweizer k kiosk Verkaufsstellen in das Agentursystem. Durch den Zukauf der Distributoren EMH in Norwegen und ScanCo in Schweden wurde das Portfolio der Trade Division um die Kategorie \"Cosmetics\" mit zwei attraktiven Gesellschaften erweitert. Zudem ermöglichte der Zugewinn des Nischendistributors Salty Snacks Delicatessen in Deutschland die Ergänzung der Produktpalette mit der neuen profitablen Kategorie Salzgebäck. Mit dem Kauf der Verkaufsstellen des grössten Bahnhofbuchhändlers Schmelzer-Bettenhausen Anfangs 2012 erfolgt der Markteintritt in Österreich. Einen wichtigen Meilenstein stellt die Akquisition von 1 300 Verkaufspunkten der Lekkerland Tochter Convenience Concept in Deutschland im Januar 2012 dar. Damit wird die Position von Valora als Micro-Retailer nicht nur in Deutschland, sondern auch im deutschsprachigen Europa erheblich gestärkt.
(Quelle: www.valora.com)