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Ex-Trump-Berater Scaramucci: Trump will neues TPP- und Nafta-Abkommen
Elf Tage war er im Weissen Haus, dann wurde er gefeuert: Warum Hedge-Fund-Manager Anthony Scaramucci Trump im Handelsstreit auf dem richtigen Weg sieht.
Der New Yorker Hedge-Fonds-Manager Anthony Scaramucci, im letzten Jahr elf Tage Kommunikationsdirektor im Weissen Haus, sieht US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit auf dem richtigen Weg. Trump wolle «eine Welt ohne Zölle», und der Zollstreit sei «nur ein Instrument, um alle Zölle zu senken», habe ihm Trump versichert.
Der Präsident beschreite auch weiter den multilateralen Weg: Er werde «demnächst auf das transpazifische Handelsabkommen TPP zurückkommen» und «schon sehr bald wird er nach der Einigung mit Mexiko auch Kanada einbinden und einen neuen Nafta-Deal präsentieren».
Zur WTO sagte Scaramucci, die Amerikaner sollten sich mit den Europäern zusammenschliessen, «und dann sollten wir gemeinsam die unfairen Handelspraktiken der Chinesen attackieren. Das ist auch die Haltung der führenden Wirtschaftsvertreter in Trumps Regierung.»
Steiler Aufstieg
Anthony Scaramucci (54) wurde in Long Island als Sohn eines Bauarbeiters geboren. Er studierte an der Tufts University und absolvierte zusammen mit Barack Obama die Harvard Law School. Nach Stationen bei Lehman Brothers und Goldman Sachs gründete er 2005 den New Yorker Hedge Fund SkyBridge, an dem er 44 Prozent des Kapitals und 51 Prozent der Stimmen hält. Die verwalteten Vermögen liegen bei 10,4 Milliarden Dollar. Er hat fünf Kinder, die Scheidung von seiner zweiten Frau ist abgeblasen. Im Oktober erscheint sein viertes Buch mit dem Titel «The Blue-Collar President»