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So toll, die erste Frage zur Rubrik mit den Mondphasen ist bei mir eingetroffen. Danke Nadia! Hier gibt's eine Antwort, die sicher viele von uns einmal in der Schule gelernt und wieder vergessen haben.
Der Mond umkreist pro Monat (genau während 27,3 Tagen) einmal die Erde und die Erde umkreist bekanntlich die Sonne (während 365 Tagen). Folglich steht der Mond immer in einem anderen Winkel zur Erde und zur Sonne. Dies führt dazu, dass das Sonnenlicht den Mond immer anders bescheint.
Am Vollmond scheint die Sonne direkt auf den Mond, darum sieht der vollkommen rund aus. Wenn der Mond nach Vollmond weiterwandert, wird er nur noch von der Seite beschienen und darum sieht man je nach Position nur noch eine Sichel, die Mal breiter und Mal schmäler ist. Wenn gar kein Sonnenlicht mehr auf die der Erde zugewandte Seite fällt, sieht man den Mond nicht mehr und es ist Neumond.
Bereits bevor die Menschen dies alles wussten faszinierte sie der Mond. Seine Gestalt ändert sich regelmässig und vorhersehbar. Darum war er der ideale Messstab für die Zeiteinteilung. Der
Abstand zwischen zwei markanten Mondphasen (z.B. Halb- und Vollmond) dauert 7 Tage, also eine Woche. Zwischen zwei Vollmonden dauert es wie erwähnt fast einen Monat. Sogar im Wort Monat steckt
noch der Begriff Mond.
Aus der Differenz zwischen den 27,3 Tagen der Mondphase und unseren 30 oder 31 Tagen die wir einem Monat anrechnen ergaben sich viele Bräuche, zum Beispiel die Rauhnächte.
Es gibt übrigens noch heute Menschen die mit Monden und nicht mit Monaten rechnen. Der Religionskalender des Islams ist zum Beispiel ein reiner Mondkalender.