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Der Deutsche Geschichtsforschende Verein des Kantons Freiburg prämiert jeweils an seiner Hauptversammlung herausragende Maturaarbeiten, die an den Freiburger Kollegien zu historischen Themen verfasst worden sind. An der diesjährigen Preisverleihung am 13. März in der Kantons- und Universitätsbibliothek kam nun ein Geschwisterpaar aus der gleichen Schule, dem Kollegium Heilig Kreuz, für die besten Arbeiten zu Ehren.
Anna Hahn hatte sich unter dem Titel «Meister der Inszenierung: Propaganda unter Augustus und Trajan» mit der bildlichen Zurschaustellung kaiserlicher Macht und Legitimität im Römischen Reich befasst, während ihr Bruder Johannes ein Thema aus dem 20. Jahrhundert gewählt hatte. Er verglich in seiner Arbeit «Die Zuwanderungsfrage im politischen Diskurs» die Argumentationsmuster von Anhängern und Gegnern bei der vom Schweizer Stimmvolk verworfenen «Überfremdungsinitiative 2» im Jahr 1970 mit der sogenannten Masseneinwanderungsinitiative, die am 9. Februar 2014 äusserst knapp angenommen wurde.