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68 Prozent von befragten 1’000 Menschen in der Schweiz erledigen während ihrer Freizeit berufsbedingte Arbeiten. 29 Prozent tun dies sogar oft oder sehr oft. Dies zeigte eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte, die am Freitag veröffentlicht wurde.
Gleichzeitig nutzen 84 Prozent ihr Mobiltelefon während der Arbeitszeit auch für Privates. Dabei sind es vor allem Männer (58 Prozent), die Arbeit und Freizeit vermischen.
Eine Gruppe von 23 Prozent (mehrheitlich Frauen) gibt zu, dass sie Arbeitszeit für Privates aufwendet, indem sie ab und zu auf ihr Social-Media-Profil geht oder private Nachrichten austauscht. Diese Gruppe gibt aber niemals Freizeit für Geschäftliches her. Umgekehrt sind es gerade mal 6 Prozent, die das Smartphone in der Freizeit beruflich nutzen, nie jedoch Privates während der Arbeitszeit erledigen.
Nur 10 Prozent trennen Arbeit und Freizeit strikt
Nach wie vor strikt zwischen Arbeit und Freizeit zu trennen vermögen noch 10 Prozent der Befragten. Diese Gruppe ist mehrheitlich weiblich (61 Prozent) und eher älter.
Die wichtigsten geschäftlichen Anwendungen sind dabei E-Mail (48 Prozent), Telefon (44 Prozent), Kalender (36 Prozent) und Sofortnachrichten (35 Prozent). Kaum zehn Prozent der Befragten verwenden ihr Smartphone, um administrative Prozesse wie die Spesenerfassung, Planung von Arbeitseinsätzen, Stundenabrechnung oder Projektabwicklung zu erledigen.
Das Smartphone werde zunehmend zum Steuerungsinstrument für das Leben und die Arbeit, schrieb Deloitte. In Zukunft werde es zu einem sehr wertvollen Arbeitsinstrument, indem Prozesse mobil abgewickelt, vor Ort erfasste Daten direkt verarbeitet und für Berechtigte verfügbar gemacht würden.