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Der Son ist eine Musik, welche in Kuba geboren wurde und hauptsächlich die afro-antillische Musik repräsentierte. Der Son Cubano kann als "Vater der Salsa" bezeichnet werden. Seinen Ursprung geht bis in das XVIII. Jahrhundert zurück und die Wurzeln dieser musikalischer Richtung sind in der Mischung und Fusion der spanischen und afrikanischen Kultur zu suchen.
In der Perkussion ernährt sich der Son von den Bongós; Maracas; Las Claves; nicht zu vergessen das Marímbula (Ähnlich einer Mandoline, meistens aber ein Kasten aus Holz an welchen Saiten befestigt werden) welches normalerweise den Bass ersetzt; von einer traditionellen Gitarre, welche die harmonische Sequenz anreichert; und el Tres, ein Instrument, welches von der Gitarre abgeleitet wurde und mit dem Kontrast zu den Vocals eine sehr spezielle Funktion einnimmt und welches wahrscheinlich am meisten von allen Instrumenten den traditionellen Klang des Son Cubano definiert. Von dieser musikalischen Basis aus entwickelten die Sänger mit der Harmonie ihrer Stimmen verschiedene Themen, von patriotischen und politischen über romantische bis hin zu humoristischen Liedern, welche alle samt schlussendlich einen enormen karibischen Geschmack wiedergaben. Am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, genauer gesagt um 1920 verbreitet sich der Son auf ganz Kuba und wird landesweit zur beliebten Volksmusik.
Um diese Zeitepoche entstehen auch die ersten Aufnahmen und Produktionen der Gruppen "El Sexteto Habanero" oder "El Septeto Nacional de Ignacio Piñeiro"
Diese zwei historischen Gruppen verhalfen dem Son Cubano zu einer enormen Verbreitung auf der Insel. Wir verdanken Ignacio Piñeiro den bekannten Song "Échale salsita" welcher weltweit als erster Gebrauch des Wortes Salsa in der afro-antillischen Musik anerkannt wird. Auch wird hier erstmals ein Blasinstrument von den Musikern im Son eingesetzt; eine Trompete als Solo Instrument welches in etwa die gleiche Funktion hatte wie "el Tres" welches einen Kontrast zur Stimme des Sängers bildete. In den vierziger Jahre erweitert Arsenio Rodríguez auch bekannt als "el ciego maravilloso", sein Orchester mit zusätzlichen Trompeten und einer Trommel und kreierte so aus der traditionellen Instrumentenausrüstung des damaligen Son Cubano das, was später mal "el conjunto clásico de son" heissen sollte. Dies wiederum war dann die Instrumenten Basis für die zukünftigen Orchester der sechziger Jahre wo nur in wenigen Fällen die zwei Trompeten gegen zwei Posaunen ausgetauscht wurden.
Folglich bildeten sich hier die ersten sonoras wie zum Beispiel "La Sonora Matancera" an welcher auch die verstorbene Celia Cruz zu Beginn ihrer Karriere teilgenommen hatte. Sie Sonora Matancera hat es geschafft den Son Cubano zu "internationalisieren" und diesen in alle Teile Lateinamerika`s zu exportieren und hat somit die erste Epoche der Salsa stark mit beeinflusst, als Gruppen wie zum Beispiel jene von Johnny Pachenco begannen in Amerika grossen Erfolg zu verschreiben.
Ganz speziell zu erwähnen ist der berühmteste kubanische Sänger aller Zeiten Benny Moré, welcher mit recht "el Sonero Mayor" genannt wurde! Benny Moré hat dem kubanischen Son eine einzigartige Würze verpasst indem er mit seiner originellen Art zu Singen, von seinem fantastischen Orchester begleitet, ohne jemals Musik studiert zu haben die Herzen des Publikums für sich gewann!Er fügte seinem Orchester weitere Blasinstrumente (Saxophon/Trompete) hinzu und gab so seiner Musik einen unwiderstehlichen kubanischen Touch. Vor allem aber hat dieser herrvorragende Sänger nie an Beweglichkeit verloren und verstand es seinen speziellen sabor cubano in alle Ewigkeit in Stein zu meiseln!
In der heutigen Gegenwart lebt der Son Cubano weiter und wird von unzähligen Orchestern in allen Teilen der Welt gelebt und gespielt, sei es in seiner traditioneller Form oder aber auch in der modernisierten Version "Salsa"