Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03267.jsonl.gz/2179

Hier der Link zum Fernsehbericht vom Eliminator:
Zusätzlich hatte sie eine GoPro Kamera auf ihrem Lenker montiert und ihr Rennen wurde da zig-tausendfach auf Facebook mitverfolgt. Und der Final aus Kathrin’s Sicht:
Ein Supererfolg für Kathrin mit sehr viel Aufmerksamkeit in der Schweiz (ausser der Aargauer Zeitung…).
Am Rennen dann am Sonntag startete sie eher verhalten und auf abwarten. Nach der langen Startrunde lag sie auf Platz 20 und arbeitete sich nach vorne. Doch plötzlich lag sie am Boden: sie hatte in einer Abfahrt einen Pfosten mit dem Lenker gestreift und ging hart zu Boden. Sie war kurz benommen, musste den Bremsgriff wieder richten. Der Körper signalisierte überall Schmerzen, doch vor allem schmerzte die linke Hand. Sie konnte den Lenker nur schwer halten und war jetzt sehr froh, dass sie mit dem Fully unterwegs war. Sie lag immer so auf Rang 22 oder 23, konnte aber in der letzten Runde noch steigern (11. Rundenzeit) und belegte schlussendlich den 19. Platz. Nach dem Rennen wurde sie verarztet, die Wunden desinfiziert. Das Röntgenbild von heute zeigte zum Glück keinen Bruch im Mittelhandbereich und ihr Physio Tom Tholey hat ihren Körper am Montagnachmittag wieder „gerichtet“.
Auch Matthias startete im Feld der über 150 Fahrer. Ihm fehlte nach seiner schweren Verletzung von Australien noch die Rennhärte in der Startphase. Aber er fuhr sehr regelmässige Rundenzeiten. Er verbesserte sich vom 94. Platz (Ende der Startrunde) bis auf den 66. Platz.
Am kommenden Wochenende starten beide am nächsten Weltcup in Albstadt Deutschland.