Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03616.jsonl.gz/2294

Karl Madritsch
25. September 1908 – 31. Juli 1986
Nach seiner Ausbildung zum Grafiker und Innenarchitekten an der Kunstgewerbeschule Zürich, u.a. bei Ernst Georg Rüegg, arbeitete Madritsch zunächst als Innenarchitekt. Ab 1938 wirkte er als freier Grafiker in seinem Atelier in Zumikon. Mit einer Ausstellung im Helmhaus Zürich trat er 1947 erstmals als Maler in die Öffentlichkeit. Er erhielt zwei eidgenössische Stipendien und konnte 1952 mit seine erste Einzelausstellung bestreiten. Mit unverwechselbaren, skizzenhaften, scheinbar hingeworfenen Aquarellen bewies Madritsch perfektes Handwerk und grosses Können. 1957 erhielt er den Preis der Zürcher Künstler im Helmhaus Zürich. Mit seinem scheinbar legèren Pinselstrich gehört er unbestritten zu den bedeutenden Zürcher Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sein Werk als Maler und Grafiker umfasst sowohl gemalte Landschaften, Stillleben sowie Figürliches als auch Hinterglasbilder und Druckgrafik.