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Bakterien
Mit solchen Fragen befassen wir uns in diesem Artikel, welcher zu unserem Bereich Biologie gehört. Viele kennen Bakterien nur von Krankheiten. Die Leute gehen dann zum Arzt und dieser verschreibt in manchen Fällen Antibiotika, um die lästigen Eindringlinge namens Bakterien zu Bekämpfen. Bakterien machen jedoch nicht nur krank.
Es gibt viele nützliche Bakterien auf dieser Welt und ohne diese wäre das menschliche Leben gar nicht erst möglich.
Bakterien sind Einzeller, können jedoch in Kolonien zusammenleben. Bakterien haben keinen Zellkern, in der Wissenschaft nennt man dies Prokaryoten. Manche Bakterien können schwere Krankheiten auslösen wie zum Beispiel Pest und Cholera. Die Größe der meisten Bakterien liegt – bezogen auf den kleineren Durchmesser – zwischen 0,2 und 2 μm.
Die Bakterien bilden neben den Eukaryoten und Archaeen eine der drei grundlegenden Domänen, in die alle Lebewesen eingeteilt werden. Bakterien sind wie die Archaeen Prokaryoten, das bedeutet, ihre DNA ist nicht in einem vom Cytoplasma durch eine Doppelmembran abgegrenzten Zellkern enthalten wie bei Eukaryoten, sondern bei ihnen liegt die DNA wie bei allen Prokaryoten frei im Cytoplasma, und zwar zusammengedrängt in einem engen Raum, dem Nucleoid .
Formen und Aggregate von Bakterien
Abgesehen von wenigen Ausnahmen können einzelne Bakterien zellen mit bloßem Auge nicht gesehen werden, da das Auflösungsvermögen des menschlichen Auges um etwa 50 µm liegt. Besonders klein sind Mycoplasmen, der Durchmesser der kleinsten beträgt etwa 0,3 µm. Besonders groß sind viele Cyanobakterien, ihr Durchmesser liegt meistens zwischen 2 und 8 µm.
Erforschung
Bakterien wurden erstmals von Antoni van Leeuwenhoek mit Hilfe eines selbstgebauten Mikroskops in Gewässern und im menschlichen Speichel beobachtet und 1676 von ihm in Berichten an die Royal Society of London beschrieben. Bis gegen Ende des vorigen Jahrhunderts wurde die Bezeichnung «Bakterien» in der Mikrobiologie für alle mikroskopisch kleinen, meistens einzelligen Organismen gebraucht, die keinen echten Zellkern besitzen und deshalb zu den Prokaryoten gehören. Jedoch trifft das auch auf die Archaeen zu, die seit etwa 1990 einer separaten Domäne zugeordnet werden. Heute werden die beiden Domänen der Prokaryoten als Bacteria und Archaea bezeichnet, die dritte Domäne ist die der Eukaryoten.
Diesem Bakterium fehlen wesentliche Gene, die eine Bakterie zum selbständigen Leben benötigt.