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R.I.P. Filmmusik-Maestro Ennio Morricone
Einer der gefeiersten Filmmusik-Komponisten aller Zeiten ist nicht mehr. Im Alter von 91 Jahren ist der legendäre Künstler Ennio Morricone in einem Spital in Rom verstorben.
The Good, the Bad and the Ugly, Once Upon a Time in the West, Cinema Paradiso, The Battle of Algiers: Allesamt grossartige Filme, die durch die Musik von Ennio Morricone auf ein noch höheres Level gehievt wurden. Nun ist der Maestro im Alter von 91 Jahren verstorben. Morricone befand sich zum Zeitpunkt seines Todes am 6. Juli 2020 in einer römischen Klinik, wo er wegen eines Oberschenkelbruchs, den er sich bei einem Sturz zugezogen hatte, behandelt wurde.
Wie sein Anwalt und guter Freund Giorgio Assumma in einer Pressemitteilung verlauten liess, konnte sich Morricone von seiner Frau Maria sowie seinen Kindern und Enkeln verabschieden. Er habe sich in seinen letzten Stunden auch beim Publikum bedankt, von dem er stets Unterstützung erhalten habe.
Morricone komponierte die Musik zu über 500 Produktionen, gab grosse Konzerte und war sieben Mal für den Oscar nominiert. Die Goldstatue holte er sich schliesslich beim siebten Anlauf für seinen Score zu Quentin Tarantinos The Hateful Eight. Morrione komponierte dafür 50 Minuten neue Musik. Da man unter Zeitdruck stand, durfte Tarantino für den Score auch drei Stücke verwenden, welche Morricone ursprünglich für den John-Carpenter-Klassiker The Thing schrieb, die dort jedoch nicht verwendet wurden.
Ein ganz Grosser der Filmgeschichte ist von uns gegangen. Danke vielmals für alles, Maestro!
Eine kleine Auswahl seiner etwas weniger bekannten Stücke gibt es in dieser Spotify-Playlist.