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Armin Hofmann arbeitete nach seiner Ausbildung zum Zeichner-Lithografen in verschiedenen Ateliers als Lithograf und Entwerfer, unter anderem bei der Froebenius AG und im Atelier Fritz Bühler, beide in Basel. Ab 1947 unterrichtete er an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel (AGS, später Schule für Gestaltung) in der Fachklasse Grafik, wo er ein Unterrichtsverfahren für künstlerische und gestalterische Berufe entwickelte, das breite Anerkennung erlangte. Ab Mitte der 1950er-Jahre folgten Gastprofessuren in den USA, zunächst an der Museum School of Art und später an der Yale University, wo er bis 1991 regelmässig lehrte, sowie 1965 für sechs Monate in Indien am National Institute of Design in Ahmedabad. Sein 1965 erschienenes Buch Methodik der Form- und Bildgestaltung hat sich als Standardwerk etabliert. 1967 wurde er in Basel zum Leiter der Fachklasse für Gebrauchsgrafik an der AGS ernannt. Entsprechend der von ihm geforderten grundlegenden Ausbildung für Grafiker gründete Hofmann gemeinsam mit Emil Ruder 1968 den Weiterbildungskurs für visuelle Gestaltung an der AGS, der internationale Ausstrahlung entwickelte. Früh erkannte Hofmann, dass die technologische Entwicklung eine radikale Erneuerung der Lehrmethoden für angehende Gestalter erfordert. Die für ihn charakteristische Verbindung von Reflexion und Offenheit für das Unvorhersehbare hat viele jüngere Gestalter geprägt. Als Mitglied der Direktorenkonferenz der Schweizerischen Kunstgewerbeschulen war Hofmann ab 1971 an der Koordinierung der nationalen Ausbildungsprogramme beteiligt. Mit seinen ikonischen Plakaten für Basler Kulturinstitutionen wie das Stadttheater, die Kunsthalle und das Gewerbemuseum wurde Hofmann zum undogmatischen Vermittler vom Swiss Design. Sein gestalterisches Werk umfasst zudem Signete, Bücher, Farbkonzepte, Orientierungssysteme und Kunst-am-Bau-Projekte.