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Das Hormon Melatonin, welches durch die Steuerung im Gehirn im Darm und der Netzhaut produziert wird, ist ein weiterer entscheidender Faktor für die Entstehung einer Frühlingsmüdigkeit. Das Hormon reguliert den Tag-Nacht-Rhythmus. Tageslicht hemmt die Produktion von Melatonin, wobei es in der Dunkelheit, während der Nacht vermehrt ins Blut ausgestossen wird. Im Blut hat das Hormon eine schlaffördernde Wirkung. Aufgrund des positiven Einflusses der Dunkelheit auf die Ausschüttung von Melatonin ist tagsüber während den Wintermonaten eine höhere Konzentration davon im Blut nachweisbar. Die Müdigkeit und Schlappheit kann bis im Monat Mai anhalten.
Zusammenfassend findet sich die Erklärung für die Müdigkeit im Frühling in der Veränderung des Schlafverhaltens in Kombination mit dem Einfluss des Hormons Melatonin und dessen vermehrten Ausschüttung. Beide Faktoren basieren auf variierenden Lichtverhältnissen.