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Papua Neuguinea ist wohl eines der unerforschtesten Länder dieser Welt.
Rund 800 indigene Stämme, mit genau soviel verschiedenen Sprachen leben dort meist abgeschottet vor der Außenwelt im Busch, Sumpf oder im Hochland.
Der Sepik entspringt im Hochland des nördlich von Australien gelegenen Inselstaates und formt sich dann wie eine braune Schlange durch eine wild wuchernde tropische Waldlandschaft. Nach 1126 Kilometer mündet der Strom in den Pazifik.
Da die meisten Menschen Selbstversorger sind, ist der Alltag geprägt von Nahrungsbeschaffung und Wartungsarbeiten der Dörfer. Da genügend natürliche Ressourcen, in den verschiedenen Lebensgebieten vorhanden sind, wird ein aktiver Tauschhandel gelebt.
Das Krokodil gilt als Schöpfer und König des Sepiks. Zusätzlich ist es aber auch eines der Grundnahrungsmittel des Dorfes.
Als ich 2016 das erste mal nach Papua Neuguinea gereist bin, war mein Ziel, dass ich die Krokodilmänner kennen lernen. Ich kam meinem Wunsch einen Schritt näher als ich am 1. April in den Bus Richtung Sepik stieg. Der Weg war mir klar, doch das Ziel fremd.
Kama brachte mich das erste mal nach Kandinge. Ich wurde von seiner Familie adoptiert und darf ihn heute Vater nennen.
Das Krokodil ist eines der Grundnahrungsmittel des Dorfes. Diese werden immer noch traditionell mit Sperren aus Einbäumern gejagt. Die Giganten sind bis zu vier Meter lang und 500 Kilogramm schwer.