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Barockoper nach Antonio Vivaldi
Choderlos de Laclos portraitiert in seinem 1782 veröffentlichten Briefroman Les Liaisons dangereuses die Verdorbenheit der französischen Aristokratie am Vorabend der Revolution und fasziniert dabei durch raffiniert-maliziöse Einfälle und die geschickten Wechsel der Perspektiven.
Die Marquise de Merteuil und Vicomte de Valmont spielen ein gefährliches Spiel mit der Liebe. Die früheren Liebenden fühlen sich nicht an geltende moralische und sexuelle Normen gebunden und planen die kalkulierte erotische Verführung anderer Personen als Teil eines komplexen Netzes von Intrigen. Ihre Beziehung wird kritisch, als Valmont sich anscheinend wirklich in die tugendhafte Madame de Tourvel verliebt. In der Folge zerstören sich die beiden Hauptfiguren gegenseitig und reissen ihre Opfer mit in den Abgrund.
Die niederländische Gruppe Opera2day hat in Kooperation mit TOBS den Roman Gefährliche Liebschaften mit der zündenden Musik Antonio Vivaldis verschränkt. Fast 300 Jahre nach dem Tod des Komponisten entstand so eine neue Oper mit seiner Musik.
Foto: Opera2day