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Sattelnase korrigieren
Korrektur zu flacher, zu breiter und konkaver Nasenrücken
- An folgenden Standorten
- St.Gallen
Der Mittelpunkt eines jeden Gesichts ist die Nase. Dadurch bestimmt sie das Aussehen entscheidend mit. Eine zu flache, zu breite oder nach innen gewölbte Nase kann das Selbstbild und Selbstbewusstsein wesentlich beeinflussen.
Was ist eine Sattelnase?
Der Begriff «Sattelnase» bezeichnet eine Nase, die zwischen der Stirn und der Nasenspitze von der Seite gesehen zu flach und nach innen gewölbt (konkav) erscheint. Oft entsteht eine Sattelnase durch ein Trauma der Nase. Sie kann aber auch eine Folge einer missglückten Rhinoplastik (ästhetischen Nasenkorrektur) sein, wenn der Nasenrücken zu stark abgesenkt wurde.
Bei einer Sattelnase wirkt die Nase beim Blick von vorne oft zu breit und – vor allem nach einem Trauma – schief.
Korrektur der Sattelnase durch Rekonstruktion des Nasenrückens
Vor der Nasenkorrektur wird Ihnen anhand einer Computersimulation aufgezeigt, welche Möglichkeiten der Formveränderung in Frage kommen.
Für den Wiederaufbau des Nasenrückens wird ein Platzhalter zwischen dem Knochen, dem Knorpel des zu tiefen Nasenrückens und der Nasenhaut eingebracht. Für diesen Eingriff wird in der Regel eine geschlossene Technik (endonasal bzw. closed rhinoplasty) angewandt. Das bedeutet, dass alle Schnitte so erfolgen, dass aussen an der Nase keine sichtbaren Schnitte oder Narben verbleiben.
Sattelnasenkorrektur mit körpereigenem Gewebe
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Manchmal reicht es aus, die Nasenscheidewand so zu rekonstruieren, dass sie den Nasenrücken anhebt. Bei gering ausgeprägten oder umschriebenen Konkavitäten («Einsattelungen») kann auch das Unterspritzen mit einem Filler ausreichend sein. In der Regel wird jedoch körpereigenes Gewebe zur Sattelnasenkorrektur verwendet. Am besten eignet sich hierfür der eigene Knorpel. Ein Standard ist die Verwendung von eigenem Rippenknorpel, der durch Schnitzen in die richtige Form gebracht und als Ganzes eingesetzt wird. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, kleine Knorpelstückchen in eine Hülle aus Muskelhaut von der Schläfe zu pressen und anschliessend unter der Haut des Nasenrückens in Form zu kneten.
Sattelnasenkorrektur mit Spendergewebe oder Kunststoffen
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Knorpelgewebe von Spendern ist eine weniger beliebte Alternative zur Korrektur von Sattelnasen. Kunststoffe (zum Beispiel Silikongummi oder poröses Polyethylen) sind in Europa aufgrund des Risikos von Infektionen und Abstossung nicht beliebt, obwohl Kunststoffe vor allem bei Nasen mit einer dicken Haut mit langanhaltendem Erfolg eingesetzt werden können. Die Haut über dem Nasenrücken der hiesigen Patienten ist dagegen meist dünn und nicht ideal geformte Implantate können von aussen sichtbar sein oder, schlimmer, sich entzünden und abgestossen werden.
Die Fachärzte am Kantonsspital St.Gallen haben die besten Erfahrungen mit körpereigenem Gewebe, vor allem mit eigenem Knorpel der Nase, des Ohres oder der Rippe gemacht. Der etwas grössere Aufwand während der Operation lohnt sich und die Patienten schätzen es meist sehr, dass nichts Fremdes eingesetzt wird.
Die St.Galler Technik zur Korrektur der Sattelnase – Präzisionsarbeit ohne Narben
Die Experten und Expertinnen des Kantonsspital St.Gallen haben eine eigene Technik entwickelt, um Sattelnasen zu korrigieren. Diese Technik fand international viel Beachtung. Die Gesichtschirurgen verwenden hierfür körpereigenen Knorpel der zerkleinert und dann in die anatomisch richtige Form gebracht wird. Dadurch lassen sich auch unregelmässige Defekte der Nase anatomisch korrekt korrigieren. Die Verwendung körpereigenen Gewebes hat zudem den Vorteil, dass das Risiko einer Abstossung oder Infektion sehr gering ist.
Ihre Ansprechpersonen zur Korrektur von Sattelnasen
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Dr. Benjamin Hunter und PD Dr. Abel-Jan Tasman sind spezialisiert auf plastische Gesichtschirurgie (Rhinoplastik) und beraten Sie gerne mit ihrer langjährigen Erfahrung.