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Auro ist ein ganz aufgeweckter Dackelmischling, der immer mit viel Elan alles erkundet. Doch als er zu uns kam, ging es ihm gar nicht gut. Er hatte fast keine Energie mehr. Da er sehr blass war hatten wir auch sein Blut untersucht und wir stellten fest, dass er zu wenig rote Blutkörperchen hatte. Man nennt dies eine Blutarmut (Anämie). Wir hatten umgehend die Therapie eingeleitet und in den folgenden Tagen Auro engmaschig kontrolliert. Da sein Allgemeinzustand sich nicht so wie gewünscht stabilisierte, war die weitere zusätzliche Therapie eine Bluttransfusion. Dies war und ist eine aufwändige Therapie. Es brauchte einen gesunden, regelmässig geimpften, genug schweren Hund, der als Spender in Frage kam. Zudem mussten die Blutgruppen von beiden – Patient und Spender – bestimmt werden, damit wir einen Spender mit derselben Blutgruppe wie Auro hatten. Nachdem das Blut dem Spender abgenommen wurde, wurde es weiter aufbereitet und erst dann konnte es Auro verabreicht werden. Auro half die Bluttransfusion und es kehrte vermehrt Lebenskraft in ihn zurück. Von da an ging es immer etwas bergauf. Seine roten Blutkörperchen nahmen stetig zu, was uns sehr freute. Weil er aber die Medikamente in einer sehr hohen Dosierung brauchte, hat das seine Leber stark strapaziert. Zum Glück konnten wir die Dosierung reduzieren. Dies und eine leberunterstützende Therapie halfen, dass sich die Leber bald wieder erholte. Die Medikamente, welche die roten Blutkörperchen stabil halten, müssen vermutlich zeitlebens in niedriger Dosis eingegeben werden, aber Auro ist wieder «der alte» und wuselt voller Freude umher.