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Tabakwerbequiz Testen Sie Ihr Wissen über Tabakwerbung mit diesem Quiz. Zusammengestellt wurde es vom Projekt zur Beobachtung der Marketingstrategien für Tabakprodukte. Schritt 1 von 15 6% Bevor Sie beginnen, beantworten Sie bitte die folgenden Fragen: GeschlechtMannFrauAlterRaucherIn / NichtraucherInRaucherInNichtraucherIn 1. Werden Werbespots für Tabaprodukte in den Kinos der Schweiz ausgestrahlt?*Natürlich nicht!Ja, in den meisten KantonenNein, im Gegenteil; Kinder von rauchenden Eltern erhalten gratis KinoticketsFalsch. Tabakwerbespots in Kinos sind in den meisten Kantonen erlaubt.Richtig. Tabakwerbespots sind nur in den Kantonen Genf, St. Gallen, Solothurn und Wallis verbotenFalsch. Solche Angebote existieren (noch) nicht. 2. Was haben die Schweiz und Weissrussland gemeinsam?*Die rätoromanische SpracheDie Erlaubnis, Tabakwerbung an kulturellen oder sportlichen Anlässen zu machenEine zukunftsweisende TabakpräventionFalsch. Die rätoromanische Sprache ist keine Nationalsprache in Weissrussland.Richtig. Die Schweiz und Weissrussland sind im europäischen Raum die einzigen Länder ohne Einschränkung des Sponsorings von Kultur- und Sportveranstaltungen durch die Tabakindustrie. Falsch. Die Prävention in der Schweiz wie auch in Weissrussland kann nicht als zukunftsweisend bezeichnet werden. Im Gegenteil: im europäischen Raum sind diese beiden Länder die einzigen, wo es keine Einschränkung des Sponsorings von Kultur- und Sportveranstaltungen durch die Tabakindustrie gibt. 3. Worin unterscheidet sich die Schweiz vom internationalen Niveau?In einer wenig entwickelten TabakpräventionIn einer ungenügenden Produktion von GruyèreIn einem inexistenten Lobbying der TabakindustrieRichtig. Gemäss Studien steht die Schweiz in Bezug auf die Tabakprävention im internationalen Vergleich schlecht da.Falsch. Die Schweiz produziert genügend Gruyère. Falsch. Die Tabakindustrie betreibt in der Schweiz starkes Lobbying und beeinflusst damit politische Entscheidungen in bedeutender Weise. 4. Das Konzept der Privatpartys «House of Friends» ermöglicht den Teilnehmenden …Zu essen, zu trinken, ein Jacuzzi zu benutzen sowie Gratiszigaretten mit seinen Freunden auszuprobierenUm mit einem Gesundheitsexperten und mit seinen Freunden verschiedene Möglichkeiten des Rauchstopps zu diskutierenUm mit seinen Freunden verschiedene Möglichkeiten des Einstiegs ins Rauchen zu diskutierenRichtig. Das Ziel dieser von einer Tabakmarke organisierten Parties ist die Bewerbung ihrer Produkte bei den jungen Gästen.Falsch. Bei «House of Friends» handelt es sich um von einer Tabakmarke organisierte Privatparties, an welcher die Gäste essen, trinken, spielen und Zigaretten gratis testen können. Falsch. «House of Friends» sind Privatpartys für junge Gäste, die von einer Tabakmarke organisiert werden, um ihre Produkte bewerben zu können. 5. Anlässlich des Paléo Festivals 2012 hat die Plattform von Marlboro vorgeschlagen …Mit Tabak aromatisierte Cervelas zu essenSich gratis die Haare schneiden zu lassenEs gibt keine Plattform, da das Festival darauf verzichtet, sich von der Tabakindustrie sponsern zu lassenFalsch. Dieses Produkt existiert (noch) nicht auf dem Markt.Richtig. Tatsächlich konnten sich Festivalbesuchende auf der Marlboro-Plattform gratis die Haare schneiden lassen. Falsch. Im Jahr 2012 wurde das Paléo Festival noch von der Tabakindustrie gesponsert. 6. Im Jahr 2013 konnten an bestimmten Verkaufspunkten in der französischen Schweiz bis zu …27 Werbeträger für Tabak beobachtet werden89 abgelaufene Zigarettenpackungen beobachtet werden4 Senioren beim Stehlen von Zigarren beobachtet werdenRichtig. Die eingesetzten Träger zur Bewerbung von Tabakprodukten sind sehr vielseitig: Plakate, Leuchtplakate, Videobildschirme, Zahlteller, am Boden angebrachte Kleber, Kartongestelle, Verkaufsständer, usw. Falsch. Zigarettenpackungen haben kein Verfallsdatum. Falsch. Es wurden keine Senioren beim Stehlen von Zigarren beobachtet. 7. An 39% der Verkaufsstellen sind die Zigarettenpackungen und/oder die Tabakwerbung …In einer Schublade hinter der Kasse verstecktIn der Nähe von Süssigkeiten platziertNeben Zeitschriften für Erwachsene platziertFalsch. Die Zigarettenpackungen wurden an den beobachteten Verkaufsstellen in den wenigsten Fällen versteckt.Richtig. Zigaretten und Tabakwerbung in der Nähe von Süssigkeiten zu platzieren, ist eine bekannte Strategie, um den Anschein zu erwecken, dass Tabak ein harmloses Produkt ist, und um die Aufmerksamkeit von Kindern und Jugendlichen darauf zu lenken.Falsch. Die Tabakindustrie richtet sich vor allem an Jugendliche. Deshalb sind in 39% der beobachteten Verkaufsstellen Zigarettenpackungen und Tabakwerbung in der Nähe von Süssigkeiten platziert. 8. Die «versteckte» Werbung der Tabakindustrie hat zum Ziel …Eine rote Nase und eine Perücke auf einer Zigarettenpackung zu legenDie gestalterischen Elemente einer Zigarettenmarke zu verwenden (Schriftart, Logo, Farbgebung usw.), ohne dass der Name sichtbar istDie Meinung der Konsumierenden für ein neues Produkt zu erhaltenFalsch. Bei «versteckter» Werbung werden die gestalterischen Elemente einer Zigarettenmarke (Schriftart, Logo, Farbgebung usw.) verwendet, ohne dass der Markenname erscheint.Richtig. Es handelt sich um eine Marketingtechnik, um die im Moment geltenden Werbeeinschränkungen zu umgehen.Falsch. Diese Antwort entspricht dem Mitmach-Marketing. Es handelt sich um «versteckte» Werbung, bei welcher die gestalterischen Elemente einer Zigarettenmarke, ohne dass der Markenname erscheint. 9. Die Zigarettenautomaten sind ein ausgezeichnetes Mittel, um …Grüne Pflanzen draufzustellenDen Zugang zu Zigaretten für Jugendliche einzuschränkenTabakwerbung an der Abdeckung der Automaten zu platzierenFalsch. Auch wenn diese Antwort teilweise korrekt ist, dienen die Schaufenster der Zigarettenautomaten in erster Linie der Bewerbung von Tabakprodukten.Falsch. Im Gegenteil: Zigarettenautomaten erleichtern Jugendlichen den Zugang zu Zigaretten noch mehr.Richtig. 94% der überprüften Automaten dienten zur Bewerbung von Tabakprodukten. 10. Was haben alle europäischen Länder, das die Schweiz nicht hat?Die Berge, um Ski zu fahren und Fondue zu essenKaugummis in Zigarettenform, die an Kiosken verkauft werdenEin Verbot für Tabakwerbung in den PrintmedienFalsch. Im Gegenteil: das ist genau das, was andere Länder eben nicht haben! Falsch. Die Schweiz bleibt eines der wenigen Länder, die weiterhin Kaugummizigaretten verkaufen. Richtig. Tatsächlich ist die Schweiz das einzige Land im europäischen Raum, das Tabakwerbung in der gedruckten Presse erlaubt. 11. Hauptsächliche Zielgruppe der Tabakindustrie sind:Pensionierte auf der Suche nach einer neuen BeschäftigungJugendliche auf der Suche nach neuen ErfahrungenTouristen auf der Suche nach riskanten AktivitätenFalsch. Zumindest nicht nach unseren Erkenntnissen. Die Tabakindustrie möchte vor allem die Jugendlichen ansprechen. Richtig. In der Tat sprechen die gewählten Orte für Promotionsaktivitäten, die verwendete Sprache, die graphische Gestaltung und auch die Bildwahl vor allem Jugendliche an. Falsch. Die Jugendlichen sind hauptsächliche Zielgruppe der Tabakindustrie. 12. Die sozialen Netzwerke ermöglichen …Den Internetbenutzenden, indirekte Werbung für Tabakmarken zu machenDer Tabakindustrie und den Akteuren der Tabakprävention, aktiv miteinander zusammenzuarbeitenDen Eltern, herauszufinden, dass ihre Kinder rauchenRichtig. Es konnte tatsächlich beobachtet werden, dass die sozialen Netzwerke, die von Internetnutzenden gebraucht werden, auch von der Tabakindustrie genutzt wurden, um ihre Produkte zu vermarkten. Falsch. Eine solche Zusammenarbeit existiert nicht, weil die beiden Parteien diametral auseinander liegende Zielsetzungen verfolgen. Falsch. Obwohl diese Antwort nicht komplett falsch ist, ermöglichen die sozialen Netzwerke den Internetnutzenden vorallem, indirekt Werbung für Tabakprodukte zu machen. 13. In 84% der besuchten Bars, Kneipen und Discos wurde beobachtet, dass:Werbegegenstände von Tabakprodukten vorhanden warenFrauen mit Bart, die eine Zigarre rauchen, da warenVerlosungen ausgeschrieben werden, an welchen von der Tabakindustrie finanzierte Partys zu gewinnen sind.Richtig. Es handelte sich vor allem um Werbeplakate, Zigarettenautomaten, Aschenbecher mit dem Namen der Tabakmarke oder um Dekorationen, die das Logo der Tabakmarke darstellten, usw. Falsch. Es wurde kein Frau mit Bart anlässlich unserer Besuche beobachtet. Falsch. Obwohl diese Art von Partys zu gewinnen waren, ist der prozentuale Anteil nicht korrekt. 14. Ein umfassendes Verbot von Tabakwerbung würde dazu führen, dass …Die Schweizer Werbebranche untergehtDer Tabakkonsum um durchschnittlich 7% reduziert werden könnteEin interplanetarisches Projekt gestartet würde, um den Gesundheitsbeauftragten die globale Macht für die Auslöschung sämtlicher individueller Freiheiten des Menschen zu übertragenFalsch. Die Tabakwerbung macht nur 0,4% der gesamten Werbeausgaben in der Schweiz aus. Richtig. Eine teilweise Einschränkung der Tabakwerbung ist nicht wirksam, weil das Geld von einem verbotenen Werbekanal in einen anderen, noch erlaubten Werbekanal investiert würde. Falsch. Seid unbesorgt: Es handelt sich lediglich um eine Beschränkung der Freiheit von Unternehmen, die ein giftiges Produkt bewerben, das 50% ihrer Konsumierenden tötet.