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Mit Kevin Romy, der zuletzt neun Meisterschaftspartien in Serie verpasste hatte, kehrte bei Servette ein weiterer verletzt gewesener Spieler zurück. Ausserdem traten die Genfer erstmals seit dem 28. September mit vier Ausländern an. Das wirkte sich positiv aus.
Nachdem Sven Ryser in der 26. Minute mit seinem vierten Saisontor gegen Servette entgegen dem Spielverlauf zum 1:1 getroffen hatte, dauerte es nur 94 Sekunden, ehe Romain Loeffel die Gastgeber erneut in Führung brachte. 118 Sekunden später gelang Cody Almond das 3:1 (29.). Bei der 4:8-Niederlage am 10. Oktober in Lausanne hatten die Genfer zur Spielhälfte ebenfalls 3:1 geführt. Diesmal liessen sie nichts mehr anbrennen, am Ende schaute gar völlig verdient der höchste Saisonsieg heraus. In der 57. Minute kochten die Emotionen in einer Keilerei hoch.
Servette feierte den vierten Dreier in den vergangenen sechs Spielen und punktete in der sechsten Partie hintereinander. Das äusserst ambitionierte Lausanne dagegen verlor zum dritten Mal in Folge und nimmt nun den vorletzten Rang ein. Seit der Amtsübernahme von Yves Sarault, der bis Ende Saison als Trainer bestätigt wurde, haben die Waadtländer bloss neun von möglichen 24 Punkten geholt. Vielmehr dürfte aber die Leistung in Genf, der achten Niederlage im zehnten Auswärtsspiel der Saison, zu denken geben.
(sda)