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Finanzkonzept
Als Finanzkonzept wird die erwartete Umsatzentwicklung eines Unternehmens bezeichnet. Es unterscheidet sich dahingehend zur Finanzplanung, als dass für das Konzept lediglich Prognosemittel und keine Fakten zur Hilfe genommen werden.
Ein wesentlicher Bestandteil des Finanzkonzepts ist die Cashflow-Planung sowie weitergehende Massnahmen zur Kontrolle des zu erwartenden Ergebnisses. Es gibt jedoch auch immer stets gewisse Faktoren X wie beispielsweise die Marktentwicklung unter Berücksichtigung politischer Ereignisse, die sich im Finanzkonzept eines Unternehmens nicht vollständig kalkulieren lassen. Aus diesem Grund stellt das Finanzkonzept eines Unternehmens nur einen Aspekt der vollständigen Finanzplanung dar.
Mit dem Finanzkonzept soll in erster Linie die Aufmerksamkeit von potentiellen Investoren oder Kapitalgebern erregt werden. Bei einer neu zu gründen Gesellschaft kann jedoch die natürliche bzw. juristische Person mit dem Finanzkonzept auch andere natürliche oder juristische Personen auf die Gesellschaft aufmerksam machen und diese dazu bewegen, ebenfalls in die Gesellschaft einzusteigen bzw. diese mit zu begründen.
Das Finanzkonzept ist, obgleich es einen eher Prognose-Charakter hat, ein überzeugendes Mittel zur Kapitalgenerierung.