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Besenreiser sind auch ein ästhetisches Problem. Veröden oder Lasern macht Ihre Beine für Sommer oder für das Schwimmbad mackellos.
Zunächst lassen sich auf chemischem Wege Besenreiser entfernen. Besenreiser veröden wird im medizinischen Fachjargon als Sklerosierung bezeichnet und dauert etwa 15-20 Minuten: Ein speziellen Verödungsmittel (Medikament) wird mit einer ganz feinen Nadel unter Luppenbrillenkontrolle in die Besenreiseräderchen injiziert. Das Mittel reizt die Gefäßwand, löst eine lokale Entzündung aus mit der Folge, dass die Venenwände verkleben. Die Besenreiser verschwinden. Allerdings setzt diese Methode voraus, dass die Besenreiser so groß sind, dass der behandelnde Arzt sie mit einer sehr feiner Nadel (30G) treffen kann und sehr geübt ist.
Vorübergehend kann es zu leichten Schmerzen an der Einstichstelle kommen. Auch ein brennendes Gefühl kann auftreten. Nach dem Eingriff ist es notwendig, einen Druckverband oder Kompressionsstrumpf zu tragen und sich ausreichend bewegen. Außerdem können sich unter Umständen braune Flecken auf der Haut bilden. Dabei handelt es um die s.g. postinflammatorischen Hyperpigmentierungen. Die entstehen meistens, wenn die Hautentzündungen den Sonnenstrahlen ausgesetzt werden. Das Risiko ist desto höher je dunkler die Haut ist.
Die zweite und häufiger verwendete Behandlungsmethode ist, Besenreiser lasern zu lassen. Beim Lasern der Besenreiser ist das Risiko von Hyperpigmentierungen etwas höher als bei Sklerotherapie. ebenfalls ist das auch leicht schmerzhaft. Dafür ist aber keine Kompressionstherapie nötig.
Der Laser setzt, während er entlang des zu behandelnden Gefäßes an der Beinoberfläche geführt wird, punktweise eine fokussierte Energiemenge frei. Sie wird vom roten Blutfarbstoff aufgenommen. Der Gefäßinhalt verpufft dadurch regelrecht. Es entsteht eine Druckwelle auf die Gefäßwände, sie klatschen zusammen. Blutplättchen setzen sich an den Gefäßwänden fest, weshalb die Gefäßwände verkleben. Ein weiterer Blutdurchfluss ist nicht mehr möglich.
Das Lasern der Besenreiser eignet sich vor allem für mittelgroße und ganz feine Besenreiser. Die „roten“ Besenreiser oder s.g. Matting (ganz feine rote Besenreiser) sprechen in der Regel auf Laser besser an.
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