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Ob Berlin oder die Berliner den Rahmen sprengen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe weder die Überheblichkeit, mich einen Berliner zu nennen, noch mangels finanzieller Mittel die Absicht, eine Mauer zu errichten. Also lassen wir den Bär los und starten am Ku'damm unseren Bummel durch die Berliner Luft.
Ein paar Schritte vom Kempinski Hotel Bristol entfernt steht an der Fasanenstrasse das Literaturhaus Berlin. Hier finden Autorenlesungen statt. Im Souterrain befindet sich eine Buchhandlung.
In der Gründerzeit-Villa hat sich das Café im Literaturhaus eingerichtet, wo wir ein französisches Frühstück konsumieren. Im Nachbargebäude steht das Käthe-Kollwitz-Museum.
Während die Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche renoviert wird, sind die Kinder vom Bahnhof Zoo längst disloziert.
Das Schloss Bellevue ist Sitz des Bundespräsidenten.
Im Tiergarten mit Blick auf Spree und Lutherbrücke.
Die markante Kuppel des Reichstag spiegelt Geschichte: 1894 eröffnet, 1945 versehen mit sowjetischer Fahne, 1954 gesprengt und ohne Kuppel wieder aufgebaut, 1999 mit begehbarer Kuppel versehen. Das von Helmut Kohl in Auftrag gegebene Bundeskanzleramt aus dem Jahre 2001 wurde bis jetzt nur von Gerhard Schröder bewohnt. Als Bewohnerin von Berlin bleibt Angela Merkel ihrem Stadt-Domizil gegenüber der Museumsinsel treu.
Die Eidgenossenschaft erwirbt das Stadtpalais 1919 und baut es zur Gesandtschaft um. Nach 1945 steht das Gebäude viele Jahre völlig allein und verlassen im Grenzgebiet, gehört aber weiterhin der Eidgenossenschaft. Um die Jahrtausendwende renoviert und erweitert das Architekturbüro Diener & Diener das Gebäude zur Schweizerischen Botschaft.
Das Berliner Wahrzeichen am Pariser Platz
Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in der Nähe des Brandenburger Tors.
Am neuen Potsdamer Platz fährt im Kollhoff-Hochhaus einer der schnellsten Fahrstühle zur Aussichts-Terrasse im 25. Stock.
Die Galeries Lafayette von Jean Nouvel mit dem trichterförmigen Glaskegel sind unterirdisch mit dem Quartier 206 verbunden.
Direkt neben dem Hotel de Rome steht die St. Hedwigs-Kathedrale mit der imposanten Kuppel.
Das Deutsche Historische Museum diente früher als Zeughaus. Heute weist ein Engel den Weg zum Ende der Geschichte - demnächst.
Ohne Palast der Republik steht der Berliner Dom einsam und verlassen an der Liebknechtbrücke. Diese führt uns ins DDR-Restaurant Domklause, wo wir zu Vita Cola (EUR 2.20) einen leckeren Gemüseauflauf essen. Das Wandbild stammt von Ronald Paris und nennt sich "Lob des Kommunismus". Das Restaurant wurde inzwischen leider geschlossen, um mehr Platz für das Museum zu machen.
Die Hackeschen Höfe gelten als Deutschlands grösstes geschlossenes Hofareal.
Der Alexanderplatz mit Fernsehturm und Park Inn by Radisson (früher Hotel Stadt Berlin).
Neptunbrunnen und Fernsehturm
Das Haus des Lehrers wurde 1964 nach Plänen des Architekten Hermann Henselmann erstellt. Das Gebäude wird von einem 127 Meter langen Wandmosaik von Walter Womacka mit dem Titel "Unser Leben" umschlossen.
Der Blick vom Alexanderplatz zur Karl-Marx-Allee.
Das Kino International an der Karl-Marx-Allee kann auf eine über fünfzigjährige Geschichte zurückblicken und steht unter Denkmalschutz.
Die Gebäude am Strausberger Platz wurden ebenfalls von Hermann Henselmann und seinem Kollektiv entworfen. Hier an der Karl-Marx-Allee sind wir am Ende der Geschichte.