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- Bezüglich der letzten drei Wochen besteht kein Niederschlagsdefizit
Die Niederschlagssummen (06:00 – 06:00 Uhr UTC) basieren auf vorläufigen Gitterdaten der MeteoSchweiz unter Einbezug einer Niederschlagsklimatologie mit einer horizontalen Auflösung von 2 km × 2 km.
Die klimatologische Einordnung erfolgt ebenfalls auf Gitterbasis. Die dargestellten Werte zeigen den Bereich in dem sich die aktuelle Niederschlagssumme im Vergleich zu in der Vergangenheit (1960 – 2010) erreichten Werten befindet. Werte < 50 % deuten auf vergleichsweise trockene Verhältnisse, Werte ≥ 50 % auf eher nasse Verhältnisse hin. Je intensiver die Farbe, desto aussergewöhnlicher ist das Ereignis.
Der standardisierte Niederschlagsindex (Standardized Precipitation Index SPI), basiert alleinig auf beobachtetem oder modelliertem Niederschlag. Dazu werden erreichte Niederschlagssummen auf den klimatologisch zu erwartenden Wert normiert. Negative Werte des SPI weisen auf eine Trockenheit hin, positive Werte werden bei eher feuchten Bedingungen erreicht. Mit zunehmender Intensität der Trockenheit oder der feuchten Bedingungen wachsen die vom SPI angenommenen Werte. Der SPI ermöglicht Aussagen zur Trockenheit auf verschiedenen Zeitskalen. Er ist deshalb eine sowohl für kurz als auch für langfristige Trockenheitsereignisse interessante beschreibende Grösse.
Als Datenbasis dienen Beobachtungen des Niederschlagsmessnetzes der MeteoSchweiz.
Analog zum SPI kann man den standardisierten Niederschlags-Evapotranspirationsindex (Standardized Precipitation Evapotranspiration Index SPEI) berechnen. Dieser berücksichtigt zusätzlich die Evapotranspiration. Dies geschieht indem der Niederschlag durch die klimatische Wasserbilanz (Niederschlag - potenzielle Evapotranspiration) ersetzt wird. Wie der SPI wird auch der SPEI für verschiedene Zeitskalen berechnet.