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Was ist …
… Ökumene?
Das griechische Wort Oikoumene bezeichnet «die ganze bewohnte Erde». Die ökumenische Bewegung als Bestrebung zur Einheit der Christenheit hat ihre eigentlichen Anfänge zu Beginn des 20. Jahrhunderts. 1910 fand in Edinburgh die erste Weltmissionskonferenz statt, allerdings waren weder orthodoxe noch die römisch-katholische Kirche mit dabei. Im gleichen Jahr begannen die Vorbereitungen für eine Weltkonferenz, an der Fragen zu Glauben und Kirchenverfassung erörtert werden sollten. Daraus ging 1948 der Ökumenische Rat der Kirchen hervor. In seiner Abteilung «Glauben und Kirchenverfassung» arbeitet die römisch-katholische Kirche seit 1968 als Vollmitglied mit.
Ziel des Ökumenischen Rates der Kirchen ist es, die Gemeinschaft zwischen christlichen Kirchen und Gemeinschaften zu vertiefen, damit sie einander als authentische Ausdrucksformen der «einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche» erkennen können.
Eine wichtige Etappe erreichte der ÖRK 1982 mit dem sogenannten Lima-Papier, einer gemeinsamen Erklärung zu Taufe, Eucharistie und Amt, in der Gemeinsames, aber auch Trennendes formuliert wurde. Seit Jahrzehnten ökumenisch ist auch das Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.