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Sie verfügen über 57 Prozent der Landesfläche, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag aufgrund seiner Gemeindetypologie mitteilte. Die Städte machen lediglich 17 Prozent der Fläche aus. In ihnen leben 65 Prozent der Bevölkerung und arbeiten 76 Prozent der Beschäftigten. Die ländlichen Gemeinden sind für 9 Prozent der Beschäftigten Arbeitsort.
In den 52 Agglomerationen leben 6,6 Millionen Menschen. Ihr Anteil wuchs innert zehn Jahren um 1,4 Prozent. Nahezu die Hälfte der Schweizer Gemeinden ist Teil einer Agglomeration. Eine Agglomeration enthält ein dicht besiedeltes städtisches Zentrum mit Gürtelgemeinden, die mit dem Zentrum funktional verbunden sind.
Gemäss dieser Definition und den aktualisierten Daten kamen zwischen 2010 und 2020 drei neue Agglomerationen hinzu: Burgdorf BE, Mels-Sargans SG und Reinach AG. Von den 49 früheren Agglomerationen behielten 13 ihren Umfang. Bei den anderen kamen Gemeinden hinzu oder fielen weg. Die Einwohnerzahlen blieben gleich. Dabei nahm die Zahl der Kerngemeinden generell zu und jene der Gürtelgemeinden ab.
Zehn neue Städte
172 Gemeinden erfüllen die statistischen Anforderungen für eine Stadt, das sind zehn mehr als 2010. Den Stadtstatus verlor keine Kommune. Der statistische Begriff ist so definiert, dass aus mehreren Dörfern bestehende ländliche Gemeinden nicht zu den Städten gehören.
Demnach sind 24 Prozent der 2131 Schweizer Gemeinden städtisch, 49 Prozent ländlich und 27 Prozent etwas dazwischen. Raumgliederungen richten sich nach Dichte, Grösse und Besonderheiten der Gemeinden sowie der funktionalen Verbindung. Das Zusammenspiel von Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Stadtraumentwicklung oder Ausbau der Verkehrswege verändert diese Merkmale. Das BFS berechnet die Zuordnung der Gemeinden deshalb alle zehn Jahre neu.