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Felix Renggli, der in Basel geboren wurde, studierte Flöte bei Gerhard Hildenbrand, Aurèle Nicolet und Peter-Lukas Graf. Er schloss seine Ausbildung an der Musik-Akademie Basel mit dem Solistendiplom ab und spielte danach als Soloflötist im Tonhalle-Orchester Zürich, im Städtischen Orchester St. Gallen, im Gulbenkian-Orchester Lissabon und im Chamber Orchestra of Europe; ausserdem wirkte er im Schweizerischen Festspielorchester mit. Seine Konzerttätigkeit hat ihn durch ganz Europa, nach Südamerika, in die USA sowie nach Japan und China geführt. Felix Renggli gastierte bei den Salzburger Festspielen, beim Kammermusikfest Lockenhaus und bei Festivals in Paris, Bourges, Rio de Janeiro und Akiyoshidai. Sein Repertoire erstreckt sich von der Alten Musik, die er auf historischen Instrumenten aufführt, über den Werkkanon der Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischen Partituren und Uraufführungen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihm mit dem Oboisten, Dirigenten und Komponisten Heinz Holliger, der ihm entscheidende Impulse für seine musikalische Arbeit gegeben hat. Gemeinsam mit dem Cellisten Daniel Haefliger und dem Bratschisten Jürg Dähler gründete Felix Renggli 1999 die «Swiss Chamber Concerts», die als erste gesamtschweizerische Kammermusikreihe gelten dürfen. Renggli hat zahlreiche CDs vorgelegt, die mit Ensembles wie der Camerata Bern, dem Arditti Quartet, Nova Stravaganza Köln und den Swiss Chamber Soloists entstanden. 1994 wurde er zum Leiter einer Konzertklasse an die Hochschule für Musik in Basel berufen; seit 2004 lehrt Felix Renggli als Professor in Freiburg/Breisgau und gibt darüber hinaus Meisterkurse in aller Welt.
Debut als Solist bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 5. September 1990 mit Cristóbal Halffters Mizar II.
August 2014