Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03279.jsonl.gz/1356

Ramona Bennett, LaNada War Jack, Laura Waterman Wittstock, Madonna Thunder Hawk und Phyllis Young spielten eine bedeutende Rolle im indigenen Widerstand in den USA der 1960er- und 1970er-Jahre, blieben bislang aber wenig sichtbar in der etablierten Meistererzählung. In ihrem Buch geht Rachel Huber den historischen Spuren dieser «Frauen der Red-Power-Bewegung» in den sozialen Meiden nach und vergleicht sie mit Quellen in analogen Archiven in den USA und Europa. Die «detailreiche und quellengesättigte» Studie geht von den beiden Thesen aus, dass sich dominante Erzählungen unter Einbeziehung von Digital History feminisieren lassen und dass Frauen massgeblich den Erfolg von Red Power herbeiführten.
Sonja John (Berlin) gibt in ihrer Rezension einen Überblick über die Biografien der portraitierten Frauen und ihre Aktivitäten und thematisiert dabei auch Hubers Herangehensweise sowie die Quellen, die sie erschlossen hat.