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Die Expertenkommission zur Aufarbeitung und Lösung der grossen Doping- und Tierschutzprobleme im Endurance-Sport hat einen Massnahmenkatalog mit 37 Punkten aufgestellt. Die nationalen Verbände wurden von der FEI gebeten, dazu Stellung zu nehmen. Der Schweizerische Verband für Pferdesport unterstützt einige der Punkte, aber nicht alle. Er besteht darauf, dass sofortige Massnahmen unabdingbar sind.
Ende Juli fand auf Einladung der Fédération Equestre Internationale FEI in Lausanne ein Rundtischgespräch zu Endurance statt. Im Rahmen dieses Treffens wurde unter anderem die Einsetzung einer Expertenkommission (Endurance Strategic Planning Group ESPG) beschlossen. Diese soll bis am 31. Januar 2014 die Probleme im Endurance-Sport analysieren und Lösungsvorschläge unterbreiten.
Nun hat die Expertenkommission einen Massnahmenkatalog zusammengestellt, an alle nationalen Verbände geschickt und um deren Stellungnahmen gebeten.
Der SVPS ist mit den von der Expertengruppe vorgeschlagenen 37 Punkten zum Teil einverstanden. Er bleibt aber nach wie vor kritisch und beharrt auf die bereits mehrfach vorgebrachten Lösungsvorschläge, unter anderem eine sofortige Anwendung der bereits bestehenden FEI-Reglemente. Der SVPS unterstützt die FEI in ihrem Bestreben, die Dopingkontrollen und Strafen zu verschärfen. Nicht einverstanden ist er aber zum Beispiel mit der vorgeschlagenen Änderung, dass nicht der Reiter die verantwortliche Person im Fall von Doping- oder Tierschutzproblemen an FEI-Wettbewerben ist.
Ein nächstes Meeting mit der Expertengruppe findet am 9. Februar 2014 in Lausanne statt. An diesem Anlass sollen die Lösungsvorschläge präsentiert werden.
Weitere Informationen:
Charles F. Trolliet, Präsident SVPS,
Tel. +41 79 205 32 91, E-Mail: <email-pii>