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Ein packender Frauenroman über Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen mit Blick auf mehr als 250 Jahre deutsch-französischer Geschichte bis ins Vichy-Regime, spannend bis in die Gegenwart. Angelika lebt in Sigmaringen. Sie fährt nach Paris, um über Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen, geborene Salm-Kyrburg, zu recherchieren. Dieser Amalie Zephyrine hat Sigmaringen, hat das ganze kleine Land Hohenzollern zwischen Württemberg und Baden viel zu verdanken. Als Freundin von Napoleons Frau Josephine hatte sie direkten Zugang zur Macht. Und trotzdem weiss man wenig über sie. Zehn Wochen nachdem sie den Stammhalter geboren hatte, war sie in Männerkleidung nach Paris geflohen. Nach der Französischen Revolution sieht sie die Chance, nach fünfzehn Jahren Trennung endlich wieder Kontakt zu ihrem Sohn aufzunehmen. Sie bietet ihrem Mann an, sich bei den Verhandlungen um die besiegten deutschen Länder für sein Fürstentum einzusetzen, wenn sie dafür ihren Sohn wieder sehen dürfe. Ihr Mann willigt ein. Die Rückkehr ins Schloss und in die Ehe wird ihr jedoch verweigert. Angelika aber, die sich ins heutige Paris aufmachte, trifft dort ihre Jugendliebe wieder. Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein, die Erinnerungen und auch die täglichen Treffen mit Pierre zeigen ihr, dass ihre Gefühle für ihn immer noch stark sind. Auf der Rückfahrt von Paris wird sie eine Entscheidung treffen.
Portrait
Gabriele Loges, 1957 in Dettingen bei Horb geboren, lebt als freie Autorin und Journalistin in Hettingen auf der Schwäbischen Alb. Studium der Germanistik und Philosophie in Tübingen, danach für viele Jahre Leiterin einer Stadtbücherei. Seit 2003 Mitglied im VS Baden-Württemberg, veröffentlichte bislang erfolgreich Erzählungen und Gedichte, »Paris, Sigmaringen« ist ihr beeindruckendes Romandebüt.