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Do, 16. Juli 2020, Ralf Hersel
Mozilla hat seinen kostenpflichtigen VPN-Service gestern gestartet. Die Dienstleistung wird vorerst in sechs Ländern angeboten, in den USA, Grossbritannien, Kanada, Malaysia, Singapur und Neuseeland. Zur Zeit funktioniert der VPN-Service nur unter Windows und Android. Ein Datum für die Verfügbarkeit unter Linux, wurde noch nicht bekanntgegeben, dies soll aber 'sehr bald' geschehen.
Mozilla beschreibt den Service wie folgt:
Das erste, was Ihnen bei der Installation des Mozilla VPN auffallen wird, ist die Geschwindigkeit, mit der Sie surfen. Das liegt daran, dass das Mozilla-VPN auf moderner und schlanker Technologie basiert. Die 4.000 Codezeilen des WireGuard-Protokolls stellen nur einen Bruchteil der Grösse der von anderen VPN-Dienstanbietern verwendeten Legacy-Protokolle dar.
Sie werden auch eine leicht zu bedienende und einfache Schnittstelle für jeden sehen, der neu im VPN ist oder es einrichten und ins Internet stellen möchte.
Da keine langfristigen Verträge erforderlich sind, ist das Mozilla-VPN für nur 4,99 USD pro Monat erhältlich und wird zunächst in den Vereinigten Staaten, Kanada, Großbritannien, Singapur, Malaysia und Neuseeland verfügbar sein, wobei eine Ausweitung auf andere Länder für diesen Herbst geplant ist.
Die Stiftung hebt ihre Versprechungen zu Datenschutz und Sicherheit besonders hervor. So soll es eine einfache und verständliche Datenschutzerklärung geben. Ausserdem verspricht Mozilla, keine Benutzerdatenprotokolle anzulegen. Es gäbe keine Zusammenarbeit mit Analyseplattformen, die ein Profil von Online-Tätigkeit erstellen könnten.