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Tiefgefrorene Produkte enthalten nach mehreren Monaten immer noch einen höheren Anteil an Vitaminen und Nährstoffen als Produkte, die nur wenige Tage bei Zimmertemperatur gelagert wurden. Somit gilt das Gefrieren als schonendste Konservierungsform.
Doch nicht nur Vitamine können durchs Einfrieren erhalten bleiben. Durch das Tiefgefrieren von Organismen oder einzelnen Organen, «Kryonik» genannt, konserviert man diesen über längere Zeit, in der Hoffnung, dass er wieder zum Leben erweckt werden kann.
Doch da gibt es leider einen kleinen Haken. Die Personen werden nämlich erst wieder unter der Voraussetzung aufgetaut, dass der Schaden behoben werden kann. Das kann beispielsweise der Krebs sein, an dem die Person verstarb. Zusätzlich dazu müssen auch noch die Gefrierschäden behoben werden.
Hört sich an wie Science-Fiction? Die Forschung ist weiter als wir denken: Es gelang Forschern bereits, einen kleinen Wurm einzufrieren, aufzutauen und wiederzubeleben. Der Wurm hatte sogar noch dieselben Erinnerungen wie zuvor. Er wurde nämlich vor der Einfrierung in eine Versuchsanordnung gesteckt, in der er den richtigen Weg zur Futterbelohnung ausfindig machen sollte. Nach seinem Auftauen erinnerte er sich, wie er an das Fressen gelangen konnte.
Für Menschen kostet das Lagern ihres Gehirns in einer Tiefkühltruhe heute um die $80'000. Momentan sind in drei Lagerungsstätten rund um die Welt etwa 300 Menschen «konserviert.»