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Die Psychokinesiologie ist eine Variante der Kinesiologie, deren Schwerpunkt auf der Behandlung seelischer Probleme liegt. Im Wesentlichen geht es darum, Gefühle und Blockaden aufzuspüren, die für den gegenwärtigen Zustand des Patienten verantwortlich sind. Die auf diese Weise aufgefundenen Blockaden werden anschliessend mithilfe spezieller Methoden wie dem EMDR („Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ → Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegungen) aufgelöst.
Charakteristisch für die Psychokinesiologie ist die Verbindung dreier Methoden - dem EMDR, der Kinesiologie und der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Im Unterschied zu vielen anderen Heilmethoden wird bei der Psychokinesiologie stark mit dem Unterbewusstsein des Patienten gearbeitet. Die Heilwirkung ist in der Regel sehr tiefgehend und nachhaltig. Gleichzeitig können die mithilfe der Psychokinesiologie erzielten Veränderungen relativ leicht verarbeitet werden.
Während es sich bei der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) um ein jahrtausendealtes Heilsystem handelt, sind die Kinesiologie und EMDR noch vergleichsweise jung. Gleichwohl gibt es zu beiden Methoden weitreichende und seriöse Forschung. Dies gilt in besonderem Masse für EMDR, der mit 30 Jahren jüngsten der drei Methoden. Sogar in der Schulwissenschaft, die TCM nur teilweise anerkennt und die Kinesiologie gänzlich ablehnt, gilt EMDR mittlerweile als eine der effektivsten Traumatabehandlungsmethoden.
EMDR ist eine Methode der Psychotherapie, die ihren Ursprung in der Psychotraumatherapie hat. Die Einsatzmöglichkeiten reichen jedoch weit über diesen Bereich hinaus. Das Verfahren basiert darauf, dass jeder Patient über eine naturgegebene Fähigkeit zur Verarbeitung von belastenden Erfahrungen verfügt. Das zentrale Element der Therapie sind die sogenannten geleiteten Augenbewegungen (auch: bilaterale Stimulation). Der Patient folgt den Fingern des Therapeuten mit den Augen, während dieser die Hand abwechselnd nach links und rechts bewegt. Dabei leitet er den Patienten durch dessen Erinnerungen und die damit verbundenen Empfindungen.
Aufgrund der sehr differenzierten und individuellen Ursachenforschung, die mit EMDR möglich ist, kann die Psychokinesiologie in einem breiten Spektrum von seelischen, spirituellen und sozialen Themen eingesetzt werden. Wer sich innerlich zerrissen fühlt oder gerade eine schwierige Lebensphase durchmacht, kann mithilfe der Psychokinesiologie eine deutliche Besserung seines Wohlbefindens erreichen. Neben Depressionen und Beziehungsproblemen zählen auch die Trauerarbeit, Zwänge, Süchte und Ängste verschiedenster Art zu den Anwendungsmöglichkeiten dieser äusserst effektiven Heilmethode.
Weitere Anwendungsbereiche der Psychokinesiologie sind:
Darüber hinaus hilft die Psychokinesiologie, die Ursachen „handfester“ körperlicher Beschwerden zu lokalisieren und aufzulösen. Hierbei kann es sich um Erkrankungen wie Rheuma oder Migräne, aber auch um Funktionsstörungen von Organen (z.B. Blasenentzündung oder Schilddrüsenüberfunktion) handeln. Mithilfe des Muskeltests können ausserdem allergische Erkrankungen aufgespürt werden. Auch bei der Indikation von homöopathischen Mitteln und Bachblüten leistet der Muskeltest verlässliche Resultate.
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„Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.“ Charles Dickens
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