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Das Wichtigste in Kürze
- Anna Netrebko ist bei den Schlossfestspielen in Regensburg aufgetreten.
- Der Auftritt der russischen Opernsängerin wurde von Protesten begeitet.
Der Auftritt der russischen Opernsängerin Anna Netrebko (50) bei den Regensburger Schlossfestspielen ist von Protesten begleitet worden. Es gab am Eingang zum Schloss Thurn und Taxis eine Demonstration, bei denen einige Teilnehmer Transparente hochhielten. Das belegen Bilder in den Sozialen Medien. Die Gegner von Netrebko kritisieren ihre Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin (69) und lehnen den Auftritt in Regensburg ab.
Unter anderem zeigten die Demonstranten ein Bild von Putin mit Netrebko und schrieben dazu: «Stopp. Keine Unterstützung dubioser russischer Kulturvertreter. Keine Legitimierung von Putins Terrorismus.»
Auf einem anderen Schild war zu lesen: «Auch Kultur darf keine Mörder finanzieren!» Ebenso wurden Fotos von Kriegsopfern und zerbombten Häusern gezeigt. Zusätzlich trugen viele Teilnehmer des Protestes aus Solidarität die ukrainische Flagge.
Auch Stuttgart- und Baden-Baden-Konzerte werden abgesagt
Mehrere andere Konzertveranstalter in Deutschland luden in den letzten Wochen und Monaten Netrebko aus. Zuvor sprach sie sich in einem Statement zwar für Frieden und gegen den Ukraine-Krieg aussprach. Sie distanzierte sich aber nicht klar von Putin. So wurde ein für den 3. September geplantes Konzert in Stuttgart abgesagt, auch ein Auftritt in Baden-Baden im April fand nicht statt.
Aktuell sind noch drei weitere Konzerte mit Netrebko in Deutschland angedacht: Am 29. August in Köln, am 7. September in Hamburg und am 28. Januar in Frankfurt. Letzterer Auftritt war wegen des Ukraine-Krieges im Juni auf Anfang nächstes Jahr verschoben worden.