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Anfang April meldete ein Schafhalter, aus dem Gebiet Wellenberg, Giswil, einen Schafriss. Nun hat die Jagdverwaltung des Amt für Wald und Landschaft des Kanton Obwalden den Bescheid erhalten, dass es sich bei dem Urheber definitiv um einen Wolf handelte. Ob es sich um ein neues oder ein bereits bekanntes Tier handelt ist noch unklar.
Am 1. April 2011 meldete ein Schafhalter dem zuständigen Wildhüter einen Schafriss. Die erste Beurteilung liess einen Wolfsriss vermuten. Daraufhin veranlasste die Jagdverwaltung das Anbringen einer Fotofalle in der Nähe des Kadavers und schickte eine Speichelprobe an die KORA (Koordinierte Forschungsprojekte zur Erhaltung und zum Management der Raubtiere in der Schweiz) zur Prüfung.
In der Nacht vom 3. auf den 4. April 2011 erfasste die Fotofalle ein wolfähnliches Tier, das die Vermutung auf die Anwesenheit des Wolfes unterstrich. Die umliegenden Schafbauern wurden in der Folge sofort vom zuständigen Wildhüter informiert. Den Schafhaltern wird empfohlen, die Tiere während der Nacht einzustallen oder die Herde mit einem Elektrozaun zu sichern.
Am 26. April 2011 hat das Amt für Wald und Landschaft, Jagdverwaltung, den definitiven Bescheid erhalten, dass es sich beim Urheber des Schafrisses um einen Wolf italienischer Abstammung handelt. Erst eine Zweitprobe, die in ein bis zwei Monaten zu erwarten ist, wird Auskunft darüber geben, ob es sich um das in Obwalden und Luzern bekannte und in Obwalden erstmals 2008 im Grossen Melchtal aufgetretene Tier handelt.