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Wenn in England wichtige Persönlichkeiten geehrt werden, ist normalerweise Queen Elizabeth II., 87, diejenige, die die Orden ansteckt und Ritterschläge durchführt. Nun durfte zum ersten Mal ihr Enkelkind ran: Prinz William, 31. Er steckte unter anderem Tennisprofi Andy Murray, 26, einen Verdienstorden an und schlug zwei Würdenträger zum Ritter. Gesamthaft hatte er es mit über 80 Personen zu tun, die an diesem Tag geehrt wurden.
Doch William wäre nicht William, wenn er dieser Zeremonie nicht ein klein wenig Modernität verliehen hätte. Mit jedem Kandidaten plauderte er eine Minute lang und verabschiedete sich danach per Handschlag. Dies kam sehr gut an. Beispielsweise zeigte sich Andy Murray begeistert: «Er hat mich gefragt, wie meine Rücken-Operation verlaufen sei, die ich vor einigen Wochen hatte, und wie es mir nach Wimbledon geht. Ich habe ihn ein bisschen damit geneckt, dass er mir vor Wimbledon einen Brief geschrieben hat, um mir Glück zu wünschen und seine Frau mir nach dem Turnier mit einem Brief gratuliert hat. Ihre Handschrift war wunderschön und ich habe ihm gesagt, wie toll sie im Vergleich zu seiner aussah.»
Und auch der Rektor des «Harton Technology College», Sir Kenneth Gibson, der vom Papa von Prinz George gar mit dem Schwert zum Ritter geschlagen wurde, war angetan vom Prinzen. «Es gab ja einige Spekulationen darüber, ob Prinz William genug geübt hätte, damit er niemandem ein Ohr abschlägt - aber er hat das super gemacht!»