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Die innovative Optik der Royal Oak wurde vom berühmten Genfer Schmuck-Designer Gérald Genta entworfen, der sich später auch für die Zeitmesser Nautilus von Patek Philippe und Pacha von Cartier verantwortlich zeichnete. Im Jahr 1972 kam die Lancierung der Royal Oak einer Revolution der Haute-Horlogerie-Codes gleich, denn sie war der erste Zeitmesser der Luxusklasse, der nicht aus Gold sondern Stahl gefertigt wurde. Audemars Piguet begründete diese gewagte Entscheidung damit, dass rostfreier Stahl mit dem richtigen Finish strapazierfähiger unter Outdoor-Bedingungen als Gold sei. Die erste Royal Oak mit 36-Millimeter-Durchmesser und nur zwei Zeigern war preislich höher als so manche Gold-Uhr angesiedelt. Daher war sie auch kein „Spontanerfolg“. Erst mit der Zeit entwickelte sich die Royal Oak zum Bestseller. Heute stellen die meisten Top-Uhrenhersteller auch Stahlmodelle her - Audemars Piguet ebnete mit der Royal Oak, einem Klassiker unter den Herrenuhren, den Weg dafür.