Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03330.jsonl.gz/784

1 Grundsätze der Rechnungslegung
Grundlagen der Abschlusserstellung
Swisscom ist in Geschäftsbereichen tätig, in denen die Erbringung von Dienstleistungen keinen bedeutenden saisonalen oder zyklischen Schwankungen innerhalb des Geschäftsjahres unterliegt. Die Ertragssteuern werden basierend auf einer Schätzung des für das Gesamtjahr erwarteten Ertragssteuersatzes berechnet. Für den konsolidierten Zwischenabschluss wurde ein Währungsumrechnungskurs CHF/EUR von 1,146 als Stichtagskurs (31. Dezember 2016 CHF/EUR 1,074) und 1,097 als Durchschnittskurs (Vorjahr CHF/EUR 1,094) verwendet.
Änderungen in den Rechnungslegungsgrundsätzen
- Bei Mehrkomponentenverträgen (Mobilfunkvertrag mit subventioniertem Mobilfunkgerät) ist eine Umverteilung des Umsatzes auf die vorab gelieferte Komponente (Mobilfunkgerät) vorzunehmen, so dass die Umsätze zeitlich früher erfasst werden. Die Umsatzhöhe bleibt über die Vertragslaufzeit unverändert.
- An Händler gezahlte Provisionen (Kundengewinnungskosten) sowie Kosten für Router und Set-Top-Boxen (Vertragserfüllungskosten) werden aktiviert und über die Vertragslaufzeit als Aufwand erfasst.
Siehe Erläuterung 3.22 der konsolidierten Jahresrechnung 2016 für weitere Informationen zu den Änderungen in den International Financial Reporting Standards und Interpretationen, die zwingend ab dem Geschäftsjahr 2018 oder später anwendbar sind.