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Von der liquidierten Sissach–Gelterkinden-Bahn (SG) konnte die Birseckbahn AG (BEB) im Jahre 1916 den gedeckten Güterwagen K 5 erwerben. Dieses Fahrzeug wurde 1891 von der Maschinenbau-Gesellschaft Basel (MBGB) als offener Güterwagen L 1 erbaut und um 1897 in einen geschlossenen Güterwagen für Posttransporte mit der Bezeichnung K 5 umgebaut.
Zunächst sah man eine Verwendung des K 5 als Hilfswagen vor, um bei Kollisionen, Entgleisungen, Achsbrüchen usw. das benötigte Material wie Winden, Hebeböcke, Unterlagshölzer usw. rasch zum Ereignisort bringen zu können. Es ist durchaus möglich, dass der bei der BEB zunächst als X 5 (ab 1937 X 101) bezeichnete Wagen eine Zeit lang auch für diesen Zweck genutzt wurde. Durch Umbau wurde er schliesslich zum Fahrleitungsmontagewagen
Später wurden dennoch Geräte zum Heben von Wagen beispielsweise bei Achsbrüchen mitgeführt. Nicht zuletzt deshalb musste der Wagen 1949 verstärkt werden. 1965 erfolgte eine Modernisierung, bei welcher man den alten Leiteraufbau entfernte und die Drehleiter des ausgemusterten X 2206 der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) aufsetzte. Das Taragewicht erhöhte sich auf 4’000 kg. Die grösste feste Höhe betrug nun 3’000 mm.
Mit der Integrierung der Birseckbahn AG in die Baselland Transport AG (BLT) ging der X 101 an die neue Gesellschaft über (siehe X 101).