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APIKRI
- Geschichte/ Struktur der Organisation
|Zur Schaffung klarer Strukturen wurde inzwischen beschlossen, APIKRI in zwei juristisch unterschiedliche, doch eng miteinander arbeitende Organisationen aufzuteilen: Die Stiftung kümmert sich um Entwicklung- und Bildungsaufgaben, für Produktion und Vermarktung ist die neu gegründete Genossenschaft verantwortlich. Die Produzentinnen sind in beide Bereichen mit einbezogen, im einen als Genossenschaft-, im andern als Stiftungsmitglieder. Seit März 2002 amtiert, nach ein paar schnell aufeinander folgenden Wechseln in der Geschäftsleitung, ein neues Team, das beabsichtigt, in den nächsten drei Jahren APIKRI's Ziele konsequent umzusetzen.

APIKRI ist Mitglied der FIAT (International Föderation oft Alternative Trude) sowie, auf nationaler Ebene, beim „Forum der Nicht-Regierungs-Organisationen" und dem Konsortium „Fair Trade Indonesia".Ziele/Leistungen
APIKRI's Hauptziel ist die Förderung von Handwerk und dessen fairen Vermarktung zugunsten von Kleinproduzentinnen und deren Familien. Kinderarbeit ist verpönt, faire Preise und Löhne sollen es den Produzentinnen und Angestellten ermöglichen, den Schulbesuch zu finanzieren. Zudem will APIKRI ein Netzwerk aufbauen, das die Zusammenarbeit der Gruppen und ihren Austausch sowie die Beziehungen zwischen den Produzentinnen und den Angestellten, die in der APIKRI-Zentrale arbeiten, stärken soll; Fernziel ist es, ebenfalls die FairHandelspartner in dieses Netz einzubinden.
APIKRI hilft den Produzentinnen, die Preise aufgrund ihrer Produktionskosten selber zu kalkulieren; dementsprechend liegen diese höher als ortsüblich. Bei der Festsetzung der Gehälter der Angestellten berücksichtigt APIKRI den offiziellen Mindestlohn und hält sich an die gesetzlich vorgeschriebenen Sozialleistungen. Nebst Dienstleistungen im Produktions- und Vermarktungsbereich (u.a.. Vorfinanzierung, Produkteentwicklung, Marktstudien...) haben die Produzentinnen Anrecht auf günstige Kleinkredite und Ausbildungskurse in verschiedensten Bereichen (beispielsweise Englisch und Internet). Ein besonderes Anliegen gilt der Bewusstseinsbildung in Sachen Fairer Handel. APIKRI bemüht sich, Verständnis dafür zu wecken und einen Entwicklungsprozess einzuleiten, so dass die Produzentinnen diese Prinzipien auch in ihrem eigenen Umfeld verwirklichen.Produzentinnen
Zwar zählt APIKRI heute 200 Mitgliedergruppen, doch mangels Aufträgen sind nur 70 tatsächlich aktiv. Die Gruppen weisen unterschiedliche Strukturen auf; bei den meisten handelt es sich um kleine Familienwerkstätten oder Privatbetriebe; andere sind als Kooperativen organisiert. Jede Gruppe ist auf ein ganz spezifisches, in der Familie oder Region verwurzeltes Handwerk spezialisiert.
Die Handwerkerinnen leben zum Teil in den Aussenquartieren von Yogyakarta, zum Teil in einigen Dörfern auf Ostjava. Sie stammen überwiegend aus besonders benachteiligten Bevölkerungsschichten, die unter der Armutsgrenze leben; oft handelt es sich um Bauernfamilien, die ihren Lebensunterhalt nur ungenügend aus der Landwirtschaft bestreiten können oder gar ihr Land verloren haben.
Die Artikel, die claro gegenwärtig von APIKRI bezieht, stammen aus mehreren Gruppen. So wird beispielsweise der Silberschmuck im Kleinbetrieb „Yudhi Silver" in Yogyakarta hergestellt. Dieser
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