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«Die Idee hatte ich vor 14 Jahren, als mein Sohn zur Welt kam. Ich überlegte damals, was ich meinen Angehörigen, die weit weg wohnten, schenken könnte», sagt Naruo Ono, Betreiber des «Kome no Zoto Yoshimiya»-Reisladens gegenüber dem britischen «Guardian».
Je nach dem, wie schwer und gross das Baby ist, wird die Füllmenge und die Grösse des Sacks angepasst. Um das Ganze noch ein bisschen herziger zu machen, wird auf den Reissack das Gesicht des Neugeborenen gedruckt.
Mittlerweile brummt das Geschäft, Ono hat inzwischen Kunden in ganz Japan, wie er dem «Guardian» erzählt. Der Preis für ein Reis-Baby (3,5 Kilogramm) liegt bei 3,500 yen (circa 29.20 Franken).
Es gibt auch eine hochzeitlich abgewandelte Version der Reis-Babys: «Wenn es um eine Hochzeit geht, dann werden Baby-Bilder der Braut und des Bräutigams auf die Säcke gedruckt», sagt Ono. Diese seien mittlerweile fast beliebter als die originalen Baby-Reis-Säcke.
Mitunter die Pandemie hat Onos Geschäft zünftig angekurbelt, weil viele Menschen aufgrund der Massnahmen nicht reisen konnten.
(red.)