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Höhere Fachschulen
Höhere Fachschulen (HF)
Die höheren Fachschulen positionieren sich gemeinsam mit den Berufs- und höheren Fachprüfungen im nicht universitären Tertiärbereich. Bei den höheren Fachschulen stehen konkrete Problemstellungen aus Dienstleistung, Betrieb, Werkstatt und Produktion im Vordergrund. Die höheren Fachschulen bauen auf einer beruflichen Grundbildung auf. Zu ihrem Markenzeichen gehören die konsequente Ausrichtung auf die Praxis und ein entsprechend ausgestalteter Theorieteil. Bildungsziel ist die Vermittlung höherer beruflicher Qualifikationen und die Vorbereitung auf Führungsfunktionen. Dieses Profil stösst in der Wirtschaft auf grosse Nachfrage.
Die Reglementierung bedeutet lediglich das Festlegen von Mindeststandards, die als Voraussetzung für die eidgenössische Anerkennung als höhere Fachschule erfüllt werden müssen.
Es gibt zur Zeit über 100 eidgenössisch anerkannte höhere Fachschulen. Die Mehrheit sind Technikerschulen TS (über 60) mit mehreren anerkannten Bildungsgängen.
Höhere Fachschulen gibt es in den Bereichen:
Technik, Gastgewerbe, Tourismus und Hauswirtschaft, Wirtschaft, Land- und Waldwirtschaft, Gesundheit, Soziales sowie Künste und Gestaltung.
Gesetzliche Grundlagen:
- Höhere Fachschulen Art. 29 BBG
- Höhere Fachschulen Art. 28 BBV sowie Verordnung über die Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien an höheren Fachschulen