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Nur ein Jeep ist ein echter Jeep
Noch bevor die USA in den 2. Weltkrieg eintraten, hatte die Army in der amerikanischen Automobilindustrie einen Wettbewerb zur Konstruktion eines kleinen, wendigen und geländegängigen Mehrzweckfahrzeugs ausgeschrieben. Schon nach hundert Tagen wurde klar: Willys-Overland hatte die Aufgabe am besten gelöst und durfte bereits 1941 die ersten 16'000 Willys MA für den Export nach England produzieren. General Purpose Car (Mehrzweckwagen) wurde jenes Auto genannt und zu GP (ausgesprochen Tschipii) abgekürzt.
Ob so der Name Jeep entstanden ist, konnte allerdings nie mit Sicherheit geklärt werden. Tatsache ist, dass mit dieser Entwicklung eine Legende begann, zu der es in der Automobilgeschichte nichts Vergleichbares gibt. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges wurden über 600'000 Jeeps produziert, die in Europa und Asien als Friedensfahrzeuge begrüsst und bejubelt wurden. Seither sind die Jeep-Fahrzeuge immer besser und moderner geworden, aber haben nie ihren Nimbus von Freiheit und Abenteuer abgelegt. So gilt heute mehr denn je: Nur wenn Jeep drauf steht, ist es ein echter Jeep.