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Die Verleihung der Bafta-Awards - der Oscars der Briten - war dieses Jahr königlich: Prinz William, 31, höchstpersönlich gab sich am Sonntagabend auf dem Roten Teppich in London die Ehre. Der zukünftige König Grossbritanniens und Präsident der britischen Film- und TV-Akademie zeichnete Helen Mirren, 68, mit der Bafta-Fellowship aus - der höchsten Ehre der Film-Akademie. Die Schauspielerin hatte seine Grossmutter Elizabeth II. sowohl im Streifen «The Queen» als auch im gleichnamigen Theaterstück im Londoner Westend verkörpert. Wer also hätte besser gepasst für die Übergabe als der Queen-Enkel? In Smoking und schwarzer Fliege lief William über den Roten Teppich. Sah zwar edel aus - doch sein wichtigstes Accessoire fehlte: An seiner Seite war nicht etwa Herzogin Catherine, 32, sondern Amanda Berry, Chefin der Preisverleihung. Seine Gattin zog es vor, zu Hause auf den gemeinsamen Nachwuchs aufzupassen.
Den fehlenden Glamour-Faktor des Prinzen machte ein anderes Paar wett: Brangelina - Angelina Jolie, 38, und Brad Pitt, 50 - überstrahlten die Preisverleihung und stellten sämtliche Stars in den Schatten. Sie trug einen auffallenden schwarzen Smoking von Yves Saint Laurent im Marlene-Dietrich-Stil, er schenkte ihr immer wieder verliebte Blicke. Die perfekte Inszenierung auf dem Roten Teppich! Doch die zwei waren nicht nur zum schön aussehen nach London gereist: Pitt ist Mit-Produzent und Darsteller in «12 Years a Slave», der als bester Film geehrt und bereits bei den Golden Globes als bestes Drama ausgezeichnet wurde. Der Sklaventhriller gehörte denn auch diesmal zu den Abräumern des Abends: Schauspieler Chiwetel Ejiofor, 36, wurde auch als bester Hauptdarsteller geehrt.
Weitere glückliche Gewinner: Cate Blanchett, 44, bekam den Preis für ihre Rolle in Woody Allens «Blue Jasmine». «Gravity» wurde als bester britischer Film, dessen Regisseur Alfonso Cuaron, 52, als bester Regisseur ausgezeichnet. Für den Oscar-Mitfavoriten «American Hustle» gabs drei Trophäen: Fürs beste Drehbuch, die beste Maske, und Jennifer Lawrence, 23, gewann den Preis als beste Nebendarstellerin. Bester Nebendarsteller ist Barkhad Abdi, 28, für seine Rolle in «Captain Philipps». Zum «Rising Star» - «aufstrebender Star» - wurde Will Poulter, 21, für seine Hauptrolle in «We are the Millers» ernannt.
Der Verlierer des Abends war zweifelsohne Daniel Brühl, 35: Vier Mal war er schon für den Streifen «Rush» nomiert, vier Mal musste er sich geschlagen geben. Bei den Baftas wars nicht anders.
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