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Muriel Schwarz, Sopran
Muriel Schwarz wurde in St. Gallen geboren und absolvierte ihr Gesangsstudium an der Zürcher Hochschule der Künste und am Schweizer Opernstudio, welches sie 2008 mit dem Konzertdiplom mit Auszeichnung abschloss. Sie war Stipendiatin der Friedl Wald-Stiftung 2004, Preisträgerin der Prof. Armin Weitner Stiftung 2005, des Kammermusikpreises der European Union of Music Competition for Youth 2005 und der Ernst Göhner-Stiftung 2007.
Seit der Spielzeit 2007/2008 war sie am Theater Biel Solothurn in verschiedenen grossen Rollen zu hören. Dem Konzertfach bringt Muriel Schwarz besondere Leidenschaft entgegen. So hat sie in der Schöpfung und den Jahreszeiten von Haydn, in Händels Messiah, in Elias und in Paulus von Mendelssohn, in Bachs Passionen, in Mozarts c-Moll Messe, in Brahms’ Requiem oder in Rossinis’ Messe solonnelle an grossen Konzerthäusern in Europa gesungen.
Auch als Interpretin zeitgenössischer Musik ist sie international aufgetreten: Lucerne Festival 2007 und 2010, Musikfest Stuttgart 2009, Mozarteum Salzburg 2009, Opernhaus Zürich 2009, Nationaltheater Sarajevo 2011, Opéra de Dijon 2012 und im Zentrum für Dramatische Kunst Moskau 2014. Im Frühjahr 2017 sang sie in Zürich in German Toro-Perezs Musiktheaterstück «Reise nach Comala» die Rolle der Susana.
Seit 2013 ist Muriel Schwarz Dozentin für Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste.
Lisa Läng, Sopran
Aufgewachsen in Bern, schloss Lisa Läng im Jahr 2017 die Ausbildung zur Chorleiterin mit dem Prädikat „ausgezeichnet“ bei G. Monney ab. Sie studierte bei Prof. C. Hilz an der Hochschule der Künste Bern. Dort schloss sie 2021 den Master of Arts in Music, Pedagogy mit Auszeichnung ab.
Die Sopranistin sang 2017 in Concert dans le goût théatral (Couperin) von J. Monten und der Freitagsakademie. 2018 spielte sie in J. Schloemers L’europe sauvage die Phani aus Rameau’s Oper Les Indes Galantes. Unter der Leitung von A. Rudari folgten 2018 die Rolle der Susanna in Nozze ohne Arien und 2019 die zweite Dame und Papagena im Stück RPG – Zauberflöte. Die Johannes-Passion von Händel führte sie im Frühling 2019 nach Kempten (DE) und im November sang sie die Titelpartie von Mayrs Oratorium Samuele mit dem Orpheus Chor Bern unter der Leitung von R. Rychard in der Französischen Kirche Bern. Das Stück Purcells sämtliche Opern – leicht gekürzt führte sie ins Kulturcasino Bern und wieder mit der Freitagsakademie zusammen. Im Sommer 2021 war sie als Vorstandsmitglied und in der Rolle der Elisetta an der Entstehung und Durchführung der Produktion Il matrimonio segreto – Eine Opernseife nach Domenico Cimarosa beteiligt. Ihr erstes Mozart Requiem sang sie 2021 mit dem Amadeus Chor Bern unter der Leitung von Bhogdan Shed.
Ihr Liedrepertoire umfasst Stücke von Schubert, C. und R. Schumann, Hensel, Loewe, Fauré, Dvořák, Reger, Poulenc, Chaminade, Boulanger, Spohr, Stockhausen und der Schweizer Komponistin Marlis Walter.
Wichtige Impulse erhielt sie in den Meisterkursen der Austria Barock Akademie bei C. Hilz,
S. Rydén, M. Bartoli und R. Mameli. Dort gewann sie 2017 ein Stipendium für das Folgejahr.
Sie ist Gründungsmitglied von WorkshOpera Bern.
Katrin Auzinger, Alt
Katrin Auzinger ist in Linz geboren. Ihre musikalische Ausbildung begann ebendort an der Musikschule im Alter von sieben bzw. neun Jahren am Klavier und am Violoncello. Das Studium „Sologesang“ begann sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Ihr Studium schloss die Mezzosopranistin mit dem Schwerpunkt „Lied und Oratorium“ mit Auszeichnung ab. Sie ist Preisträgerin und Finalistin verschiedener internationaler Wettbewerbe, u.a. des „Francesco Vinas“ - Wettbewerbs in Barcelona, „Musica Sacra“ in Rom sowie des Duowettbewerbs „Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz.
Mit folgenden Rollen sammelte Katrin Auzinger Erfahrung im Opernbereich: Eustazia in Rinaldo und Ruggiero in Alcinav (Händel) sowie im Rahmen der Sommeroper Klosterneuburg den Cherubino in Le Nozze di Figaro. Katrin Auzinger ist regelmässig Gast bei Festivals und ist mit den grossen Werken der Oratorien- und Konzertliteratur in Konzerthäusern wie dem Musikverein Wien, Salzburger Festspielhaus, Mozarteum-Saal Salzburg und im Konzerthaus Wien zu hören.
Nino Aurelio Gmünder, Tenor
Nino Aurelio Gmünder wurde in Basel geboren. Sein Studium begann er bei Lina Maria Akerlund in Winterthur und schloss dieses mit dem Lehrdiplom ab. Darauf folgte ein Masterstudium bei Werner Güra, welches er mit Auszeichnung abschloss.
Erste Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte er am Theater Basel in der Produktion Mario und der Zauberer. Als gefragter Konzert -und Oratoriensänger sang Nino Aurelio Gmünder in vielen europäischen Ländern. Regelmässig ist er Gast bei internationalen Festivals, darunter das Lucerne Festival, die Internationale Orgelwoche Nürnberg und das Schleswig-Holstein Musikfestival. Nino Aurelio Gmünder hat alle grossen Oratorien und Passionen von Bach, Händel, Haydn, Mozart und Mendelssohn im Repertoire. Besonders am Herzen liegen ihm die romantischen Werke wie Dvoraks Stabat Mater, Puccinis Messa di Gloria, Rossinis Stabat Mater und Petite messe solennelle und Suters Le Laudi.
Nino Aurelio Gmünder sang unter namhaften Dirigenten wie Howard Griffiths, Hansjörg Albrecht, Howard Arman, Thomas Hengelbrock, Ivor Bolton, Clau Scherrer und Antal Barnas mit Orchestern wie dem Finnish Baroque Orchestra, L’arpa festante München, Capriccio Basel, Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Kammerorchester Bern, orchestre de chambre de Lausanne, Sinfonieorchester Biel-Solothurn, NDR Orchester Hamburg und dem Sinfonieorchester Basel.
Wolf H. Latzel, Bariton
Der seit einiger Zeit bei Bern lebende Bariton Wolf H. Latzel studierte in Düsseldorf an der Robert-Schumann-Hochschule. Mehrere Meisterkurse z.B. bei Brigitte Fassbaender, Sylvia Geszty, Ursula Füri und Krisztina Laki rundeten seine Ausbildung ab. Engagements führten ihn u.a. an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, die Dortmunder Oper und ans Festspielhaus Baden-Baden.
Zu seinem breiten Rollenspektrum gehören Partien wie Papageno („Die Zauberflöte“), Graf Almaviva („Le nozze di Figaro“), Graf Danilo („Die lustige Witwe“), Belcore („L'elisir d'amore“), Eugen Onegin Kurwenal („Tristan und Isolde“) oder Henry Higgins („My Fair Lady“).
Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne widmet er sich auch intensiv dem Konzertfach. Außer einer Vielzahl von Kantaten und Messen sang er „Die Schöpfung“ und „Die Jahreszeiten“ von Haydn, den „Elias“ von Mendelssohn und den „Messiah“ von Händel.
Ana Ioana Oltean und Kaspar Zehnder, Flöte
Ana Ioana Oltean wurde in Rumänien geboren. Nach dem Grundstudium am Musiklyceum und an der Musikakademie Cluj-Napoca wechselte sie in die Klasse von Heidi Indermühle an der HK Bern. Sie erwarb das Solistendiplom und den Eduard Tschumi-Preis 2002. Es folgte der Master in Musikvermittlung und die Weiterbildung in Traversflöte an der Musikhochschule Trossingen.
Neben ihrer internationalen Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikern ist Ana Ioana Oltean Initiantin von Meisterkursen und Lehrerbildungskursen. Ihr Buch „Die Rolle des Körpers im Instrumentalspiel“ findet internationale Beachtung und ist die Basis für ihre Lehrtätigkeit an verschiedenen Musik- und Hochschulen Europas.
Kaspar Zehnder wurde in Riggisberg/BE geboren. Studium bis zum Solistendiplom in Bern bei Heidi Indermühle, anschliessend bei Aurèle Nicolet in Paris, Siena und an der European Mozart Academy. Internationale Tätigkeit als Solist, Kammermusiker und Dirigent. Flötist im Ensemble „mit vier“ und im Ensemble Paul Klee. Von 2004 bis 2012 war er musikalischer Leiter am Zentrum Paul Klee. Seit 2014 ist er Chefdirigent bei Theater Orchester Biel Solothurn TOBS und seit 2018 an der Philharmonie Hradec Králové/Tschechien. Seit 1999 ist Kaspar Zehnder künstlerischer Leiter der Murten Classics. Seit 2015 zudem Künstlerischer Leiter des Festivals klangantrisch.
Ana Ioana Oltean und Kaspar Zehnder leben mit ihren beiden Kindern in Bern und haben seit 1999 auch unzählige gemeinsame Konzerte gegeben.