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Um 1860 wurde am Dorfeingang (Dorfstrasse 23, ehemalige Moschti) eine weitere Sägemühle betrieben. Das Jahr der In- und Ausserbetriebsetzung ist leider nicht bekannt. Es handelte sich um eine Gattersäge, angetrieben über ein oberschlächtiges Wasserrad. Das Wasserrad dürfte aufgrund des geringen Geländegefälles nur einen kleinen Durchmesser und eine entsprechend geringe Leistung gehabt haben. Die Wasserzufuhr erfolgte vom Seebach, etwa ab der Liegenschaft Dorfstrasse 9, über einen ca. 175 m langen Holzkanal der den Seebach überquerte, auf das Wasserrad. Der lange Wasserkanal war notwendig um ein Gefälle zu erreichen und war sicherlich mit einem grossen Unterhaltsaufwand verbunden. Ausserdem wurde um 1920 die Gewässermelioration durchgeführt und der Seebach südwärts verlegt so dass die Sägemühle ohne Wasser war.