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Patrouille des glaciers: Die Grenzwächter aus Ulrichen mit neuem Streckenrekord
Da in den niederen Regionen wenig oder kein Schnee mehr liegt, mussten die Athleten die ersten eineinviertel Stunden von Zermatt (1616 m ü. M.) bis Schönbiel (2600) laufend zurücklegen. Bis dahin führten Jean-Yves Rey, Pierre-Marie Taramarcaz und Jean-Daniel Masserey aus Montana: «Sie sind Laufspezialisten, und sie starteten wie die Feuerwehr. Wir kamen überein, dass wir dieses Tempo nicht mitgehen, um nicht schon in der ersten Stunde über unsere Verhältnisse zu gehen. Denn dieses Rennen dauert sieben, acht Stunden», erklärt Buchs.
Nur 2:30 Minuten voraus
Bei Schönbiel hatte die Rey-Patrouille dann Probleme mit dem Anseilen. Das gereichte der Buchs-Equipe zum Vorteil, und 10 Minuten später im Flachen zog Buchs an Rey vorbei. Von da an lagen die späteren Sieger immer voraus. Doch des Sieges gewiss waren sie noch lange nicht. Bei Arolla (1980), etwas über der Streckenhälfte, lagen sie 5 Minuten voraus. Auf dem anschliessenden Riedmatten-Pass (2919) waren es nur noch zweieinhalb Minuten. «Aber im Flachen am Grand-Dixence-Stausee nahmen wir ihnen 5 Minuten ab», hält Buchs fest. So betrug der Vorsprung auf Rosablanche (3160), dem letzten Höhepunkt, zehn Minuten: «Wenn man dort fünf Minuten hat, ist man sicher», erklärt Buchs. Am Ende lagen sie knapp 13 Minuten vor der Rey-Equipe.