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Die Kriterien zur Aufnahme ins «Olympiateam Kanton Luzern» seien in Zusammenarbeit mit den nationalen und kantonalen Sportverbänden, mit Swiss Olympic, der Schweizer Sporthilfe und der Spitzensportförderung der Schweizer Armee definiert worden, teilt die Staatskanzlei Luzern mit.
Luzern hatte das Projekt «Olympiateam Kanton Luzern» vor zehn Jahren ins Leben gerufen. Die Athletinnen und Athleten des Teams stünden dem Kanton Luzern als Botschafterinnen und Botschafter zur Verfügung, teilt die Staatskanzlei mit. Im Gegenzug würden sie finanziell unterstützt.
Bis zu 10'000 Franken pro Sportler
Der Kanton Luzern finanziert diese Unterstützung mit Swisslos-Geldern. Markus Kälin, Leiter Sportförderung Kanton Luzern, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, der Maximalbetrag pro Jahr und Athletin oder Athlet liege bei 10'000 Franken.
Ins Team aufgenommen wurden gemäss der Mitteilung nur Sportlerinnen und Sportler, die auf finanziellen Support angewiesen seien, um sich professionell auf die Olympiaqualifikation vorbereiten zu können. Es sind damit eher jüngere Athletinnen und Athleten oder solche aus Sportarten, die sich nicht so gut vermarkten lassen.
Klettern, Rudern, Ringen
Unter den Geförderten sind unter anderem ein Sportkletterer, zwei Ringer oder eine Beachvolleyballerin. Die Hälfte der Unterstützten sind Ruderinnen und Ruderer. Dies liegt gemäss Kälin daran, dass Luzern ein Ruderkanton ist. Zudem praktizieren diese Geförderten ihren Sport in Teams.