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Vor über 100 Jahren ging die erste Schweizer Banknotenserie in Umlauf. Verantwortlich für unsere Währung ist die Schweizerische Nationalbank SNB. Gestaltet werden die Serien jeweils von ausgewählten Künstlern, Grafikern oder Designern.
Auf Schweizer Banknoten wurden immer wieder Personen abgebildet. In der zweiten Serie von 1911 waren beispielsweise verschiedene Frauenköpfe zu sehen. Doch die porträtierten Frauen waren im Gegensatz zu den Männern stets symbolhaft.
Bis zum Jahre 1995. Auf der 50er-Note der achten Banknotenserie wurde erstmals eine reale Frau gezeigt. Sophie Taeuber-Arp erhielt die Ehre. Die Schweizerin war ein künstlerischer Tausendsassa und in diversen Disziplinen daheim, unter anderem im Ausdruckstanz und der Malerei.
Taeuber-Arp tanzte beispielsweise an verschiedenen Dadaismus-Veranstaltungen im Zürcher Cabaret Voltaire, dem «Geburtsort von Dada». Überhaupt gilt sie als wichtige und prägende Figur der künstlerischen Bewegung.
Die Banknote mit Sophie Taeuber-Arps Abbild wird nun ersetzt. Die neue porträtlose 50er-Note, welche von der SNB im April 2016 herausgegeben wurde, ist die erste der neunten Banknotenserie. Auch die weiteren Scheine, die bis 2019 herausgegeben werden sollen, zeigen keine Persönlichkeiten mehr.