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Haben Sie die Diskussion um diskriminierende Begriffe in Kinderbüchern verfolgt? Im Dezember gab Familienministerin Kristina Schröder der Wochenzeitung „Die Zeit“ ein Interview. Unter anderem wurde Sie gefragt, was sie als Mutter mit Kindergeschichten macht, deren Sprache diskriminierend ist (zum Beispiel ist der Vater von Pippi Langstrumpf ein N-König). Sie antwortete darauf, dass sie bei kleineren Kindern synchron übersetzen würde, also das N-Wort mit einem anderen Wort austauschen würde. Bei einem älteren Kind würde Kristina Schröder dem Kind die Geschichte und den verletzenden Hintergrund des N-Wortes erklären.
Es gab darauf diverse Reaktionen in Leserbriefen und Zeitungsberichten. (Weitere Informationen und Meinungen finden Sie wenn Sie bei Google die Begriffe „Zensur Kinderbücher“ eingeben.)
Vor einigen Tagen kündigte nun der Thienemann Verlag an, dass sie alle Kinderbuchklassiker aus dem Hause Thienemann nach diskriminierenden Begriffen durchforsten würden. Die umstrittenen Worte sollen aus den Büchern gestrichen werden und in Neuauflagen nicht mehr erscheinen.
Zum Beispiel soll aus dem Buch „Die kleine Hexe“ von Otfried Preussler das N-Wort gestrichen werden.
Es gibt Menschen, die nicht erfreut über diese nachträglichen Änderungen sind. Über den Sinn und Unsinn dieser Änderungen könnte man stundenlang diskutieren.
Mein Tipp für alle Kinderbuch-Nostalgiker: Kaufen Sie ihre Bücher secondhand (zum Beispiel bei buchplanet.ch) und Sie werden viele diskriminierende Begriffe in den Büchern entdecken.
Zwei Bücher mit diskriminierenden Begriffen erhalten Sie momentan bei buchplanet.ch Klicken Sie auf das Bild um zum Buch zu gelange.