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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Der 22-jährige Franzose ist unter anderen nach Neymar, Marquinhos oder Di Maria der siebte PSG-Spieler, der positiv getestet wurde. Am Samstag erzielte Mbappé den Siegestreffer der Franzosen im Nations-League-Spiel in Schweden. (sda/afp)
Serena Williams nimmt immer stärker Kurs auf ihren 24. Grand-Slam-Titel. Nach einem starken Auftritt gegen Maria Sakkari steht sie am US Open ebenso im Viertelfinal wie Naomi Osaka.
Grand Slam ist nicht gleich Vorbereitungsturnier: Serena Williams revanchierte sich im US-Open-Achtelfinal gegen die Griechin Sakkari (WTA 22) eindrücklich für die Niederlage vor zehn Tagen beim ebenfalls in New York ausgetragenen Turnier von Cincinnati. Brach sie da gegen Sakkari nach verlorenem Tiebreak im dritten Satz mit 1:6 völlig ein, kämpfte sie sich diesmal nach einem 0:2-Rückstand zurück und setzte sich am Ende nach knapp zweieinhalb Stunden 6:3, 6:7 (6:8), 6:3 durch. (sda/dpa)
Die Jahresrechnung von Swiss Ice Hockey für das Geschäftsjahr 2019/20 schliesst mit einem Minus von 143'909 Franken. Gemäss der Medienmitteilung liegt der Grund für den Verlust in der Coronavirus-Krise.
Der Meisterschaftsabbruch hatte zur Folge, dass die Erträge aus der TV-Vermarktung und den Sponsoring-Partnerschaften tiefer ausfielen als budgetiert. Ein grösseres Minus sei aber durch ein konsequentes Treten auf die Kostenbremse vermieden worden.
Die Absage der Heim-WM hatte aus finanzieller Sicht auch einige Vorteile. So fiel der Entschädigungsaufwand für Schiedsrichter und Funktionäre tiefer aus als im Vorjahr. Auch wurden keine WM-Prämien fällig. (sda)
Das in den Herbst verschobene French Open reduziert die zugelassene Zuschauerzahl weiter. Die Anlage im Westen von Paris soll täglich maximal 11'5000 Zuschauenden, aufgeteilt in drei Sektoren, empfangen können. Im ursprünglichen Corona-Konzept waren bis zu 20'000 Fans pro Tag vorgesehen. Tickets gibt es nur für die drei Hauptplätze, das freie Herumgehen zu anderen Courts wird nicht möglich sein.
Beim Grand-Slam-Turnier, das in diesem Jahr vom 27. September bis 11. Oktober geplant ist, gibt es ausserdem ein striktes Hygienekonzept für die Spielerinnen und Spieler. Dieses sieht vor, dass sämtliche Spielerinnen und Spieler in zwei Hotels in der Nähe des Stade Roland-Garros logieren müssen. «Ohne Ausnahme», wie Turnierdirektor Guy Forget betont.
Getestet werden die Spielerinnen und Spieler ein erstes Mal bei der Ankunft. Fällt dieser negativ aus, erhalten sie ihre Akkreditierung. Nach 72 Stunden folgt ein zweiter Test, danach alle fünf Tage, solange ein Akteur im Turnier ist. (sda/afp)
Zwei weitere Fussballstars haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Manchester City teilt mit, dass Riyad Mahrez und Aymeric Laporte positiv getestet worden sind. Beide würden keine Symptome zeigen, sie befänden sich derzeit in Selbstisolation. (ram)
Die um ein Jahr auf 2021 verschobenen Olympischen Spiele in Tokio sollen im kommenden Sommer auf jeden Fall stattfinden. John Coates, der Vizepräsident im Internationalen Olympischen Komitee, sagte der Nachrichtenagentur AFP: «Es werden die Spiele, die das Covid bezwungen haben, das Licht am Ende des Tunnels.» Sie sollen stattfinden, egal ob «mit oder ohne» Coronavirus.
Die japanischen Behörden haben in der Vergangenheit klargemacht, dass sie keine weitere Verschiebung wünschen. «Wir werden Athleten haben, die aus Region kommen, in denen das Coronavirus unter Kontrolle ist, und andere aus Risikogebieten», blickte Coates voraus. Auch die Frage nach der möglichen Zuschauerzahl stellt sich die Arbeitsgruppe. Derzeit sind die Grenzen zu Japan für Ausländer mehrheitlich geschlossen. (ram/sda/afp)
Naomi Osaka, die Siegerin von 2018, erreichte beim US Open die Viertelfinals ohne Probleme. Nachdem sie in der Runde zuvor gegen die ukrainische Teenagerin Marta Kostjuk zweieinhalb Stunden lang hatte kämpfen müssen, kam der Achtelfinal-Sieg gegen die Estin Anett Kontaveit locker zustande. Beim 6:3, 6:4 musste Osaka der Weltranglisten-21. keinen Breakball zugestehen. Im Viertelfinal bekommt es Osaka nun mit der Amerikanerin Shelby Rogers (WTA 93) zu tun. Diese setzte sich in drei Sätzen gegen Petra Kvitova durch, die in der Weltrangliste gut 80 Ränge besser klassiert ist als Rogers.
Bei den Männern erreichte der Kanadier Denis Shapovalov seinen ersten Grand-Slam-Viertelfinal. Der 21-Jährige setzte sich gegen den Belgier David Goffin mit 6:7 (0:7), 6:3, 6:4, 6:3 durch. Als erster Kanadier steht Shapovalov damit beim US Open unter den letzten acht. Dort trifft er auf den Spanier Pablo Carreño Busta, der von der Disqualifikation von Novak Djokovic profitierte. (ram/sda)
Die Dallas Stars haben den ersten Schritt Richtung erster Stanley-Cup-Final seit 20 Jahren gemacht. Den Texanern reichte im ersten Playoff-Halbfinal gegen die Vegas Golden Knights ein einziger Treffer zum Sieg. Der Schwede John Klingberg traf schon in der 3. Minute zum 1:0. Danach mühten sich die Golden Knights vergeblich und lange Zeit sehr unglücklich ab. (ram/sda)
Der chaotisch verlaufene, zweimal neutralisierte und zwischenzeitlich unterbrochene Grand Prix von Italien brachte ein völlig unerwartetes Verdikt. Der Franzose Pierre Gasly im AlphaTauri siegte vor dem Spanier Carlos Sainz im McLaren und dem Kanadier Lance Stroll im Racing Point.
Die erste Safety-Car-Phase, ausgelöst durch den im Haas-Auto stehengebliebenen Kevin Magnussen, verleitete den zu jenem Zeitpunkt klar führenden Lewis Hamilton wie Antonio Giovinazzi im Alfa Romeo zu einem unerlaubten Boxenstopp, der eine happige Strafe nach sich zog. Der Weltmeister musste sich deshalb mit Platz 7 bescheiden. Sein Teamkollege Valtteri Bottas belegte Platz 5. Max Verstappen im Red Bull schied aus. Kimi Räikkönen verpasste trotz des Chaos die Punkteränge erneut. Der Finne wurde Dreizehnter, Giovinazzi Sechzehnter. (abu/sda)
Das Formel-1-Team Renault startet ab der kommenden Saison unter dem Namen Alpine. Dies teilten die Franzosen am Sonntag am Rande des Grand Prix von Italien in Monza mit. Die Umbenennung ist Teil eines Unternehmensumbaus, den der neue Chef Luca de Meo vornimmt.
Alpine ist eine französische Sportwagenmarke, die seit den Siebzigerjahren zu Renault gehört. «Wir nutzen die Formel 1 als Plattform, um eine Marke zu verkaufen, die wir innerhalb der Gruppe weiterentwickeln wollen», sagte de Meo. Der bisherige Renault-Teamchef Cyril Abiteboul kümmert sich künftig auch um die Marke Alpine. (abu/sda)
Im Streit um angeblich illegale Kopien von Bauteilen hat das scharf kritisierte Formel-1-Team Racing Point den Einspruch gegen seine Bestrafung zurückgezogen. Alle an dem Verfahren beteiligten Parteien hätten erkannt, «dass es einen Mangel an Klarheit in den Regularien gab und dass wir diese nicht absichtlich gebrochen haben», schrieb der Rennstall am Sonntag vor dem Grand Prix von Italien in Monza.
Da die Vieldeutigkeit der Regularien nun ausgeräumt sei, hat sich Racing Point «im breiteren Interesse des Sports» entschlossen, seinen Einspruch zurückzuziehen. Das Verfahren sei eine «Ablenkung für uns und die anderen Teams gewesen». Racing Point war von den Sportkommissaren des Automobil-Weltverbandes FIA zu einem Abzug von 15 WM-Punkten und 400'000 Euro Busse verurteilt worden. (abu/sda)
Der an der Nummer 2 gesetzte Österreicher Dominic Thiem überstand den ersten ernsthaften Test beim US Open sicher. Der 27-Jährige setzte sich gegen Marin Cilic, den Sieger von 2014, mit 6:2, 6:2, 3:6, 6:3 durch. Thiem trifft nun im Achtelfinal auf den jungen Kanadier Félix Auger-Aliassime, der bislang in New York einen starken Eindruck hinterliess.
Im Frauentableau erreichten die Australian-Open-Siegerin Sofia Kenin und die zweifache US-Open-Finalistin Victoria Asarenka die Achtelfinals sicher. Die 21-jährige Amerikanerin Kenin bezwang die Tunesierin Ons Jabeur 7:6 (7:4), 6:3. Asarenka gewann gegen die Polin Iga Swiatek 6:4, 6:2. Die Weissrussin hatte ihre gute Form schon vor dem US Open beim Turnier von Cincinnati mit dem Titelgewinn unter Beweis gestellt. (jaw/sda)
Die New York Islanders haben sich als letztes Team für die Playoff-Halbfinals in der NHL qualifiziert. Sie gewannen das siebte und entscheidende Spiel der Serie gegen die Philadelphia Flyers mit 4:0 und stehen erstmals seit 1993 im Final der Eastern Conference. Dort trifft der vierfache Stanley-Cup-Sieger auf die Tampa Bay Lightning.
Einen entscheidenden Anteil am Erfolg hatte der deutsche Goalie Thomas Greiss, der für das siebte Spiel den zuletzt nicht mehr überzeugenden russischen Stammkeeper Semjon Warlamow ersetzte. Dem 34-jährigen Greiss gelangen 16 Paraden zum Shutout. (jaw/sda)
Die sechsmalige US-Open-Siegerin Serena Williams kämpfte sich nach Satzrückstand gegen Sloane Stephens, die Turniersiegerin von 2017, in die Achtelfinals. Es war das erste Duell zwischen den beiden auffälligsten amerikanischen Tennisspielerinnen seit fünf Jahren – «ein unglaublich interessantes Spiel», wie Serena Williams befand, denn «Stephens ist eine US-Open-Siegerin, und du gewinnst kein Grand-Slam-Turnier, wenn du nicht sehr, sehr, sehr, sehr gut bist».
Sloane Stephens war auch diesmal wieder sehr, sehr gut. Aber nur eine knappe Stunde lang. Stephens führte 6:2, 2:2, ehe Serena Williams zehn der letzten zwölf Games gewann. Nach 106 Minuten verwandelte Williams, die einen regelrechten Steigerungslauf hinlegte, ihren ersten Matchball. (abu/sda)