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Es ist zu beachten, dass bei NSAIDs Nebeneffekte im Berech des Magens auftreten können. Viele Patienten leiden an Verdauungsprobleme, Magenbrennen oder Geschwürbildung. In seltenen Fällen kann es zu schweren Magenproblemen wie plötzlichen Blutungen führen. NSAIDs sollten nicht von Personen eingenommen werden die eine ASPIRIN Allergie haben.
Als weitere Medikamente für die Reduzierung von starken Schmerzen und Schwellungen werden Kortisone verschrieben. Kortisonspritzen lindern die Beschwerden schnell und effektiv. Sie können jedoch nur wenige Male pro Jahr eingesetzt werden, da sie Knochen und Bänder schwächen. Ausserdem können Kortisonbehandlungen unter Umständen weitere ernste Nebeneffekte hervorrufen, weshalb die Abgabe durch einen Arzt überwacht werden muss.
Physikalische Therapie
Die physikalische Therapie kann bei der Behandlung von Osteoarthrose und rheumatoider Arthrose hilfreich sein. Innerhalb einer Physiotherapie kommen z. B. folgende Übungen zur Anwendung:
- Isometrische („Schub“)-Übungen zum Muskelkraftaufbau, ohne dass entzündete Gelenke größerem Verschleiß ausgesetzt sind.
- Isotonische („Zug“)-Übungen zum weiteren Muskelkraftaufbau und zur Funktionswahrung.
- Tägliche Spaziergänge, falls nötig, mit Hilfe eines Gehstocks oder anderen Gehhilfen.
Gelenkflüssigkeits-Zusätze
Bei Patienten, deren Gelenkschmerzen mit Medikamenten oder physikalischer Therapie nicht zu verbessern sind, kann die Injektion von „Gelenkschmiere“ zeitweise Linderung verschaffen. Dabei wird ein Gelenkflüssigkeitszusatz in das Gelenk injiziert, der als Schmiermittel dient. Der Zeitplan für die Injektionen und die Dauer der Besserung sind je nach Patient verschieden; eine Heilung des erkrankten Gelenks kann mit dieser Behandlungsmethode allerdings nicht herbeigeführt werden. Mit zunehmender Zustandsverschlechterung des Gelenks wird dann ein Gelenkersatz notwendig.