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Deponieerweiterungen ab 1986
Im Jahr 1986 übernahm der Kläranlageverband vom Kanton Schaffhausen die Betriebsführung der Deponie. In diesem Jahr wurde die Umgebung der Deponie Pflumm genau vermessen als Grundlage für den weiteren Deponieausbau. In den Jahren 1988/89 erfolgte dann eine erste Deponieerweiterung nach dem neuen Deponierichtplan, bei dem das Reaktorkompartiment (Etappe E1a) von 10'500 qm auf 16'000 qm erweitert wurde. Ab 1989 war die Deponie permanent mit einem Mitarbeiter des Kläranlageverbandes besetzt.
Die nächste Erweiterungsetappe mit einer Fläche von einem Hektar wurde 1993 in Betrieb genommen, wobei erneut schärfere Anforderungen der inzwischen in Kraft getretenen TVA hinsichtlich der Deponie-Basisabdichtung berücksichtigt werden mussten. Über der mineralischen Abdichtung aus verdichtetem Opalinuston wurde zudem eine Basisabdichtung aus Asphaltbeton aufgebracht. Der neue Deponieteil wurde in zwei separate Abfall-Kompartimente unterteilt, in denen Kehrichtverbrennungsschlacke (Etappe E3a) und Reaktorstoffe (Etappe E2a) mit einer undurchlässigen Opalinustonschicht voneinander getrennt eingelagert werden.
Im Jahr 2008 wurden weitere zwei Schlackenkompartimente E2b und E3b ausgebaut. Im Zuge dieses Bauprojektes wurde auch ein Fassungsbauwerk mit Werkleitungskanal für die Sickerwasserleitungen erstellt. Die Kompartimente verfügen über separate Sickerwasser-Sammelleitungen, welche einzeln beprobt werden können.