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Zeichenfläche: Bereich auf der Webseite (HTML-Element), der für eine Grafik eingerichtet wird. Der Nullpunkt des Canvas liegt immer oben links, die positive Y-Achse zeigt also nach unten, die positive X-Achse nach rechts.
Ein beliebiger Unter-Bereich eines Canvas, auf dem der Inhalt eines Windows abgebildet wird. Der Nullpunkt eines Viewports liegt immer oben links, die positive Y-Achse zeigt also nach unten, die positive X-Achse nach rechts. Der Nullpunkt eines Viewports wird bezüglich des Nullpunktes des Canvas positioniert.
Wertebereich einer Grafik, der auf einen Viewport abgebildet wird. In der Regel wird der Window-Bereich so gewählt, dass die positive X-Achse nach rechts und die positive Y-Achse nach oben zeigt. Dies ist dann der Fall, wenn Xmin < Xmax bzw. Ymin < Ymax gewählt wird. Durch Vertauschen von Min- und Max-Wert kann jedoch auch eine entsprechend gespiegelte Achse definiert werden.
Mehr Infos unter Abbildungen und Transformationen
Das Abschneiden von Grafikelementen, die über einen Bereich hinaus ragen, nennt man Clipping. Es kann nicht über den Rand des Canvas hinaus gezeichnet werden. Am Viewport-Rand hingegen wird nicht geclippt.
Ein Bildschirm besteht aus einem Raster von meist quadratischen Bildpunkten, sog. Pixeln. Beim Zeichnen von schrägen Linien, Kreisen, Texten oder anderen Elementen würde im einfachsten Fall ein Pixel entweder mit der entsprechenden Farbe gezeichnet oder nicht. Dadurch entstehen an schrägen Kanten Treppen, was unschön aussieht.
Moderne Grafik-Algorithmen benutzen einen Trick um Treppeneffekte zu minimieren. Sie berechnen die Grafik in einer höheren Auflösung als der Bildschirm benötigt und mischen dann die Farben mehrerer Subpixel zu einem Bildschirm-Pixel zusammen. Es gibt auch weniger aufwändige raffiniertere Verfahren, die einen ähnlichen Effekt erziehlen. Das Glätten von Kanten durch diese Verfahren bezeichnet man als Anti-Aliasing.
Die Cascading Style Sheets CSS sind eine deklarative Sprache für Stilvorlagen (engl. stylesheets) von strukturierten Dokumenten. Sie wird vor allem zusammen mit HTML und XML (zum Beispiel bei SVG) eingesetzt. Der Inhalt von Webseiten wird von der Darstellung getrennt, indem der Inhalt in einer HTML-Datei in Elemente verpackt wird (Titel, Paragraph, Box, Link usw.) und die Anweisungen, wie diese Elemente aussehen sollen in den CSS festgelegt wird. Dadurch kann das Aussehen einer ganzen Website, die aus vielen tausend Seiten bestehen kann, durch zentrale CSS gesteuert werden. Änderungen in den CSS wirken sich unmittelbar auf alle verknüpften Seiten aus.
Über CSS werden Eigenschaften wie Textgrössen, Fonts, Farben, Positionierung, Grössen und Rahmen von Boxen, Schatteneffekte, Scrollverhalten, Clipping usw. festgelegt.