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Eiskletterweltcup 2006. Erfolgreiche Schweizer Nationalmannschaft
Erfolgreiche Schweizer Nationalmannschaft
Eiskletterweltcup 2006
Neue Austragungsorte im Rahmen des UIAA Iceclimbing Worldcup und eine erfolgreiche Schweizer Bilanz prägten den Eiskletterweltcup 2006. Die Schweizer Nationalmannschaft führt die Nationenwertung in der Disziplin Difficulty an.
Im Gegensatz zu 2005 mit Saas Fee als einzigem Austragungsort war der Wettkampfkalender des UIAA Iceclimbing Worldcup für die Saison 2006 äusserst vielseitig. Die Wettkämpfe in Val Daone/I, S˘pic˘ák/CZ, Saas Fee/CH, Busteni/R und Hemsedal/N boten eine willkommene Abwechslung. Besonders gespannt war man auf die neuen Austragungsorte, unter denen dann S˘pic˘ák und Hemsedal mit dem technischen Aufbau allerdings nicht ganz mithalten konnten.
Russen bedrängt
Die Eisklettersaison 2006 verlief für die Schweizer Mannschaft erfolgreich: Im Eis-Difficulty führt die Schweiz nun die Nationenwertung an, und in der Disziplin Eis-Speed konnte sie in die Phalanx der starken Russen eindringen.
In Val Daone gewann Samuel Anthamatten seinen ersten Weltcup. Daneben schafften es Simon Wandeler ( 4. ), Simon Anthamatten ( 5. ), Urs Odermatt ( 4. ) und die letztjährige Weltmeisterin Petra Müller ( 5. ) nicht ganz auf die Podestplätze. In S˘pic˘ák stand dann Simon Wandeler als Sieger in der Disziplin Difficulty fest. Gespannt war man auf den Wettkampf in Saas Fee: Sieben Schweizer Athleten waren in den ersten zehn Rängen anzutreffen, wobei Simon Wandeler mit einem zweiten und Petra Müller mit einem dritten Platz glänzten. Je zwei dritte Plätze – Samuel Anthamatten in Difficulty und Urs Odermatt in Speed – waren das Highlight in Rumänien. Grosser Erfolg für Urs Odermatt auch in Norwegen: Er errang als erster Westeuropäer einen Weltcupsieg in der Disziplin Speed, die bis anhin von den russischen Eiskletterern dominiert war, und erreichte wie Simon Wandeler den zweiten Rang im Weltcup-Gesamtklassement.
Zuversichtlich
Die Eisklettersaison 2006 verlief für die Schweizer Mannschaft sehr erfolgreich, was dem Entscheid des SAC-Ressorts Leistungssport, eine Eiskletternational-mannschaft zu gründen und zu unterstützen, Recht gegeben hat. Dieser Weg soll weiterverfolgt werden, sei es mit Fes-tigen und Ausbauen bestehender Strukturen, grösserer Professionalität bei der Athletenbetreuung oder der Nachwuchsförderung mit einer nationalen Eisklet-terwettkampfserie. Potenzial – auch beim Nachwuchs – ist vorhanden. So kann der Saison 2007 mit Zuversicht entgegengeblickt werden. a Urs Stöcker, Nationaltrainer Eisklettern SAC Simon Wandeler am Weltcup in Hemsedal ( N ), wo er Vierter wurde. Er hat insgesamt eine erfolgreiche Eisklettersaison hinter sich mit einem Sieg in Sˇpicˇák ( CZ ) und je einem zweiten Platz in Saas Fee und im Gesamtweltcup.
Foto: Rado van Capek Urs Odermatt gewann am Weltcup- Finale in Hemsedal ( N ) als erster Europäer überhaupt einen Speed-Welt-cupwettkampf. Hier am Start in der Arena von Saas Fee, wo er Vierter wurde. Petra Müller, die beste Schweizer Eiskletterin und noch immer amtierende Weltmeisterin, belegte in Saas Fee den dritten Platz. Fotos: Klaus Fengler
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