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Allzu oft wird behauptet, dass Sport mit niedriger Intensität mehr Fett verbrennt als mit hoher Belastung. Zum Abnehmen soll demnach weniger intensiv trainiert werden. Streng nach der Devise: Sport ist erst dann idealer Fatburner, wenn Sie sich lange und locker statt kurz und knackig bewegen.
Wissenschaftliche Berechnungen haben jedoch ergeben, dass der absolute Fettverbrauch bei einem Intervalltraining um 36 Prozent höher liegt als bei einem konstant moderaten Ausdauerprogramm.
Das liegt daran, dass bei schnelleren Einheiten insgesamt mehr Energie umgesetzt wird – wenn Du mit Deinem Auto über die Autobahn bretterst und immer wieder die Geschwindigkeit reduzierst und erhöhst, verbrauchst Du ja auch deutlich mehr Sprit, als wenn Du konstant mit Tempo 50 fährst! Ausserdem werden die Kohlenhydratspeicher in den Muskeln schneller aufgebraucht, und der Körper greift vermehrt auf seine Fettdepots als Energielieferanten zurück.
Hinzu kommt, dass sich beim Intervalltraining bestimmte Hormone regulieren, die dazu fürhen, dass Du kurz nach einem anspruchsvollen Sportprogramm in der Regel weniger Hunger verspürst als nach einer langen und lockeren Ausdauereinheit.
Hoch intensiven Intervall Trainings (HIIT) wird auch ein Nachbrenneffekt nachgesagt. Dieser ist zwar nicht gänzlich von der Hand zu weisen, dennoch darf dieser nicht überbewertet werden. Um diesen zu erreichen, müssen sehr erfahrene Sportler an eine hohe Leistungsgrenze kommen. Dennoch eignet sich diese Form des Trainings bestens für Hobby Sportler um Fett zu verbrennen.
WICHTIG: Die Basis bildet immer Deine Ernährung. Wenn Du Dich nicht ausgewogen ernährst wirst Du weder mit Ausdauer noch mit Intervall Training einen schlanken und definierten Körper bekommen.