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In der Schweiz werden zwei Methoden verwendet, um die Stickstoffdüngung im Ackerbau zu optimieren: die Methode der korrigierten Normen und die Nmin-Methode. Diese beiden Methoden beruhen auf zwei unterschiedlichen Ansätzen. Die Methode der korrigierten Normen berücksichtigt verschiedene Eigenschaften der betroffenen Parzelle, welche die Stickstoffverfügbarkeit beeinflussen. Die Nmin-Methode basiert dagegen auf der Messung des Mineralstickstoffgehalts im Boden während Perioden, die für das Wachstum der Kulturen entscheidend sind. In diesem Artikel werden die beiden Methoden auf der Grundlage von Versuchen zur Stickstoffdüngung evaluiert. Diese Versuche wurden von Agroscope für eine breite Auswahl von Ackerbaukulturen und pedoklimatischen Bedingungen durchgeführt. Es werden Vorteile und Grenzen der beiden Methoden diskutiert und Stossrichtungen für Verbesserungen vorgeschlagen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.
Fromental und Goldhafer sind typische, auch für Futterbaumischungen geeignete Heuwiesengräser. Von vier geprüften Fromental- und drei Goldhafersorten wird es wohl nur eine neue Sorte von Fromental auf die Liste der empfohlenen Sorten schaffen.
Pflanzenbau
Stevenel P., Wendling M., Brabant C., Suss H., Savoyat C., Dierauer H., Mascher F., Charles R.
Das FiBL und Agroscope haben Brotweizensorten auf Ertrags- und Qualitätsstabilität untersucht. Es zeigte sich, dass die Sortenwahl an den Standort angepasst werden muss und dass ein hohes Ertragspotenzial nicht mit einem hohem Proteingehalt einhergeht.