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«Ich habe versucht, eine Illusion von Ibrahimovic zu erschaffen», sagte Autor David Lagercrantz an einem Literaturfestival in Hay (Wales). Sein Ziel sei es gewesen, Literatur zu erschaffen. Die Fussball-Biographien, die er zuvor gelesen habe, seien unglaublich langweilig gewesen. So etwas habe er nicht schreiben wollen, sagte Lagercrantz laut Daily Telegraph.
Lagercrantz gab an, er habe sich 100 Stunden lang mit Ibrahimovic unterhalten, um sich ein Bild zu machen. Danach habe er dessen wahre Stimme gefunden und einen tollen Roman geschrieben. Wirklich zitiert habe er Ibrahimovic im Buch nicht. Er habe ihn aber auch nicht besser oder schlechter machen wollen.
Ibrahimovic sei bei der Lektüre «seiner» Autobiographie zunächst nicht begeistert gewesen: «Was zum Teufel ist das? So etwas habe ich nie gesagt», habe er gesagt. Danach habe er begriffen, auf was Lagercrantz hinauswolle. Mittlerweile sei Ibrahimovic mit dem Buch zufrieden.