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Susanne Bergmann, genannt Susa, glaubte bisher, eine glückliche Ehe zu führen. Wolf und sie sind seit 10 Jahren verheiratet, ihr Mann ist in der Immobilien-Branche tätig - er leitet mit seinem Freund Gerd ein eigenes Immobilien-Büro - und die Geschäfte scheinen gerade richtig gut zu laufen. Susa hat das... Susanne Bergmann, genannt Susa, glaubte bisher, eine glückliche Ehe zu führen. Wolf und sie sind seit 10 Jahren verheiratet, ihr Mann ist in der Immobilien-Branche tätig - er leitet mit seinem Freund Gerd ein eigenes Immobilien-Büro - und die Geschäfte scheinen gerade richtig gut zu laufen. Susa hat das Geschäft ihres verstorbenen Vaters übernommen und vor kurzem sind sie und ihr Mann in ihre neue Wohnung eingezogen. Es ist nicht üblich, dass Wolf sich um Einrichtungsgegenstände für seine Immobilienkäufer kümmert, deswegen wird Susa hellhörig, als eine Firma bei ihr nach der Adresse für eine Kühlschrank-Lieferung nachfragt. Der Auftraggeber für die Lieferung des Kühlschrankes ist eindeutig ihr Mann … aber die Adresse für die Lieferung ist nicht die ihre. Susa begibt sich selbst zu dieser Adresse und stellt fest, dass dort eine junge Frau mit einem Kind wohnt, welches Wolf wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Nachdem Susas Welt für einen kurzen Moment der Erkenntnis stehen geblieben ist, ist nichts mehr, wie es vorher war. Bei „Der Wahnsinn den man Liebe nennt“ aus der Feder von Clara Römer, handelt es sich nach Aussage der Autorin um eine wahre Geschichte. Tatsächlich könnte diese jedem von uns jeden Tag passieren. Nichts am Verhalten des Ehepartners weist darauf hin, dass er/sie einen fröhlich hintergeht, bis irgendwann und aus irgendeinem Grund die Bombe hochgeht (in den meisten Fällen geht sie irgendwann hoch). In diesem Falle war es der Anruf einer Firma, die den Stein ins Rollen gebracht hat. Die Geschichte von Susa und Wolf wird von einer dritten Person erzählt, die dem Leser abwechselnd die Geschehnisse in der Gegenwart, als auch die Kennenlern-Geschichte der Beiden in der Vergangenheit näher bringt. Ich kann nicht sagen, dass mir Wolf unsympathisch ist, das ist er wirklich nicht, aber er glaubt von sich, dass er ein überaus toller Hecht ist, und das kommt auch bei mir als Leser so an. Er ist überzeugt von sich und seinem Tun und natürlich ist nicht er derjenige, der Schuld an der ganzen Misere ist. Wolf ist so ein Typ Mann, der denkt, dass mit einem riesengroßen Strauß roter Rosen wieder alles gut ist oder anfangs probiert er es auch mit einem einfachen „Es tut mir leid“ und diesem „Es hat nichts mit Dir zu tun“-Geschwafel. Die Gefühle seiner Frau spielen bei ihm nur eine untergeordnete Rolle, Hauptsache er kommt in allen Belangen gut weg. Sonderlich viel Mitgefühl kann ich ihm tatsächlich nicht entgegen bringen. Susa ist von Anfang an eine Sympathieträgerin. Sie macht in diesem Buch eine riesengroße Entwicklung durch. Vom anfänglichen naiven Weibchen, das sich einlullen lässt und alles glaubt, entwickelt sich Susa zu einer starken Frau, die ihren Weg geht, auch wenn es weh tut. Ich weiß nicht, ob ich in allen Situationen so souverän hätte reagieren können, gerade bei einer Szene, die Susa mit eigenen Augen ansehen musste, hätte ich wahrscheinlich nicht kommentarlos vorübergehen können. Susa hat glücklicherweise nicht viele aber doch gute Freunde, die jedoch auch mit ihren eigenen privaten Problemen beschäftigt sind. Betrogen zu werden ist auch nicht immer nur Schicksal der Frauen, auch das hat die Autorin bei den Nebenfiguren eindrucksvoll in die Geschichte eingewoben. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und die Charaktere sind glaubwürdig angelegt und ihre Handlungen nachvollziehbar. Ich liebe diese Art von Büchern und es hat genau meinen Geschmack getroffen. Gott sei Dank wurde ich auf diese Leserunde aufmerksam gemacht, ich hätte sonst ein tolles Buch verpasst. Bei „Clara Römer“ handelt es sich um ein geschlossenes Pseudonym, so dass ich leider nicht weiß, welche Autorin (oder gar ein Autor?) sich hinter diesem Namen verbirgt. Ebenso wenig weiß ich, welches Genre die Autorin normalerweise bedient, denn Liebesromane sind es üblicherweise nicht. Ich werde in jedem Fall weiter Ausschau nach Büchern von Clara Römer halten.
Clara Römer - Der Wahnsinn, den man Liebe nennt - Diana Verlag München Susa hat eine gutgehende Papeterie und Wolf ist Partner einer Immobilien-Agentur. Bis jetzt schien bei den Bergmanns immer die Sonne, doch der Himmel trübt die weißen Wolken grau. Susa ist zufrieden und glücklich, aber anscheinend hat ihr Mann Wolf,... Clara Römer - Der Wahnsinn, den man Liebe nennt - Diana Verlag München Susa hat eine gutgehende Papeterie und Wolf ist Partner einer Immobilien-Agentur. Bis jetzt schien bei den Bergmanns immer die Sonne, doch der Himmel trübt die weißen Wolken grau. Susa ist zufrieden und glücklich, aber anscheinend hat ihr Mann Wolf, eine etwas andere Auffassung von Glück..und naja, auch von Treue und Ehrlichkeit. Der Anruf eines Lieferanten, setzt alles in Gang. Die Frage, wann der neue Kühlschrank in die Comeniusstraße geliefert werden soll, verwirrt Susa zunächst nur, denn Wolf hat immer eine Ausrede parat. Ein Kundengefallen also.. Als Susa die Quittung einer Salzburger Nobelboutique findet, fragt sie sich, was Wolf mit den sündhaft teuren Dessous gemacht hat, die nicht einmal ihre Größe haben. Das ist auf keinen Fall ein Kundengeschenk, denkt sich Susa und geht der Spur des Kühlschranks nach. Mutig klingelt Susa an der Tür und als eine Blondine öffnet, ist das Rätsel um die Spitzenunterwäsche gelöst. An ihrem "Rockzipfel" hängt ein kleines rothaariges Ebenbild von Wolf. Es ist, als hätte Susa über eine beschlagene Fensterscheibe gewischt, sie sieht klar, aber was sie sieht, kann sie weder begreifen, noch ignorieren. Wolf versucht natürlich den rosaroten Schleier aufrechtzuerhalten, den er über Susas Augen gezogen hat. Ihr ursprünglicher Plan vom Leben, scheint aus der Form geraten. Wann fing das an? Mit der neuen Wohnung? Mit dem graugemalten Schlafzimmer? Mit allem, was Wolf in ihr Leben drängte? Susa will es sich nicht leicht machen und resümiert entlang der Geschichte. Aber nicht nur Wolf, hat ein großes Netz der Illusion über sie gezogen, auch ihr Vater, der, immer ihr bedingungsloser Held gewesen war. Ihre Mutter übergibt ihr eines Tages eine Lackschachtel mit mysteriösen Briefen, die alle an ihren Vater gerichtet sind, aber kein einziges geschriebenes Wort von ihrer Mutter enthält. Susa erfährt etwas ganz und gar Unglaubliches und das ist noch längst nicht alles.. Da auch ihre engen Freunde, sich in einem "Liebes-Tohuwabohu" befinden, muss sie nicht immerzu an Wolf denken, der längst noch nicht all sein Pulver verschossen hat. Die Beratung mit einer sehr kompetenten und pfiffigen Anwältin stärkt ihr den Rücken. Jetzt wird alles gut! Mühelos und flüssig geschrieben, als würde die Autorin keine Schwere kennen. Spannend, authentisch, die volle Bandbreite des Lebens. Einfach wunderbar! Diese Wechselwirkung der Gefühle von Susa überträgt sich und ist raffiniert aufgebaut. Das Buch hat mich sehr berührt und hat mich gefühlsmäßig durch den "Wolf" gedreht, eine kleine Zeitreise der eigenen Erfahrungen, sei es selbst erlebt oder durch Freunde und Bekannte, sogar Verwandte..so viele Erinnerungen, manchmal wie ein Spiegel.. Als das Buch zu Ende war, kamen mir die Tränen. Ein genialer Effekt, jeder, der die Liebe kennt, kann sich mit dieser Geschichte verknüpfen. Mit dem Ende bin ich sehr glücklich, ich wünsche Susa alles Gute! Bravo und Danke, liebe Clara Römer, für dieses tolle Leseerlebnis! Die Liebe ist des Wahnsinns bester Kunde!
Susa Bergmanns Leben wird mit einem Telefonat komplett auf den Kopf gestellt. Ein Spediteur will einen Kühlschrank liefern, doch ihre Küche ist fertig eingerichtet und auch die Adresse stimmt nicht. Ihr Mann liefert zwar eine Erklärung, die aber bei einer genauen Betrachtung nicht plausibel ist. Das alles lässt Susa... Susa Bergmanns Leben wird mit einem Telefonat komplett auf den Kopf gestellt. Ein Spediteur will einen Kühlschrank liefern, doch ihre Küche ist fertig eingerichtet und auch die Adresse stimmt nicht. Ihr Mann liefert zwar eine Erklärung, die aber bei einer genauen Betrachtung nicht plausibel ist. Das alles lässt Susa keine Ruhe und sie fährt zu dieser Adresse… Dort lebt die alleinstehende Ali Hahn mit ihrer kleinen Tochter Josie, die Wolf verdammt ähnlichsieht. Susas heile Welt zerbricht… Wagt sie einen Neuanfang oder gibt sie Wolf eine zweite Chance? "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" von Clara Römer ist ein wunderbar einfühlsamer Roman über die Liebe, der Freundschaft, Betrug und einen Neuanfang. Gleich mit den ersten Worten hat mich die Autorin in den Bann gezogen. Ihr Schreibstil ist einfach wunderschön und sehr lebendig. Sie beschreibt die Handlungen und die Orte sehr authentisch, ich konnte mich in das Leben von Susa gut hineinversetzen. In vielen Rückblenden lernen wir Susas und Wolfs Vergangenheit kennen. Die Geschichte ist realitätsnah und tragisch aber auch mit viel Humor und Hoffnung versehen. Die Haupt- sowie die Nebenhandlungen sind wie aus dem Leben gegriffen, und zusammen mit dem flüssigen Schreibstil bin ich nur so durch sie Seiten geflogen. Die Autorin hat die Charaktere mit sehr viel Liebe entwickelt, sie sind facettenreich gestaltet und im Laufe der Zeit entwickeln sie sich. Susa habe ich gleich ins Herz geschlossen. Sie ist eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt, auch nicht, nachdem sie erfährt, dass sie jahrelang von ihrem Mann betrogen wurde. Einen Neuanfang mit Anfang 40 ist nicht immer leicht, doch sie wagt ihn und lernt endlich, auf sich selbst zu hören. Wolf dagegen wird mir mit jeder Zeile unsympathischer, er denkt nur an sich selbst und seinem Vergnügen. Und dann ist da noch die süße kleine Josie, sie ist ein aufgewecktes Kind, die man einfach ins Herz schließen muss. Sogar Susas Herz wird weich, wenn sie das Kind der Affäre ihres Mannes sieht. Das Cover ist einfach wunderschön, so zart wie die Liebe und aber auch so zerbrechlich. Der Hintergrund ist ein helles Beige mit einigen zerrissenen Stellen und rosafarbenen Herzen. Es ist symbolisch für die zerbrochene Liebe von Wolf und Susa, also richtig passend zum Buch. Fazit: Dieses Buch ist eins meiner liebsten, welches ich in diesem Jahr gelesen habe und ich kann es nur jedem empfehlen, der an die Liebe glaubt und Hoffnung hat.
Das erste Buch aus der Feder von Clara Römer ergriff meine Gedanken und Gefühle wie ein Taifun. Susa, die schon länger mit ihrem Mann Wolf verheiratet ist, liebt ihn immer noch wie am ersten Tag. Sie kann jedoch nicht ahnen, was bald auf sie zukommen wird. Als Wolf eine Geschäftsreise... Das erste Buch aus der Feder von Clara Römer ergriff meine Gedanken und Gefühle wie ein Taifun. Susa, die schon länger mit ihrem Mann Wolf verheiratet ist, liebt ihn immer noch wie am ersten Tag. Sie kann jedoch nicht ahnen, was bald auf sie zukommen wird. Als Wolf eine Geschäftsreise unternimmt, wird ein Kühlschrank fälschlicherweise an Ihre Adresse ausgeliefert. Nichtsahnend forscht sie diesem Irrtum nach und trifft schließlich auf eine Dame Namens Alina, die ein süßes Mädchen hat, das ganz offensichtlich Wolf sehr ähnelt. Susas Welt zerbricht in tausend Scherben als sie dahinter kommt, dass ihr geliebter Wolf sie schon viele Jahre hintergangen hat. Geschockt erwacht sie aus ihrer Gutgläubligkeit und zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus. Sie möchte nun wieder leben wie es ihr gefällt, ihre eigenen Wege gehen, und damit ihr Lebens-Glück wieder finden. Susa hat viele liebe Freunde, die ihr zur Seite stehen. Ihr Nachbar Julian ist sehr lieb und obendrein noch attraktiv. Bei ihm darf sie sein wie sie eigentlich ist. Das Buch ist leicht zu lesen, zieht den Leser über seine Dynamik und die turbulenten, emotionalen Höhen und Tiefen mühelos in seinen Bann und lässt ihn auf faszinierende Weise in eine andere Welt eintauchen. Die Charaktere überzeugen über ihre vielfältigen Facetten und ihre liebevoll ausgefeilten menschlichen Macken. Es geht in der hinreißenden Story um das Loslassen, den Neuanfang und den notwendigen Mut das eigene Leben nach seinen eigenen Wünschen zu gestalten. Das einfühlsame Talent der Autorin Clara Römer wird durch ihre besonderen erzählerischen Fähigkeiten ergänzt und entzündet in dieser Mischung gleich von Anfang an in ihrem Leser das reinste Gefühlsfeuerwerk. Der Roman erscheint mir tiefgründig und herzerfrischend, lässt mich in das Geschehen sofort eintauchen und mitfühlen. Mit "Wahnsinn, den man Liebe nennt" gelang der Autorin auf beste Weise eine Geschichte zu schreiben, die sowohl sehr berührend, aber zugleich auch sehr spannend ist. Die Autorin schenkte uns eine emotional äußerst bewegende Story, die in unserer Gesellschaft leider viel zu oft in der einen oder anderen Weise blanke Realität ist. Die exzellenten schriftstellerischen Fähigkeiten der Autorin garantieren einen handwerklich und inhaltlich soliden Roman, den ich aus voller Überzeugung weiter empfehlen kann. Danke liebe Clara für diese außergewöhnliche Geschichte - Chapeau !!
Susa und Wolf sind seit Jahren verheiratet und eigentlich auch ohne Kinder ganz glücklich. Aber als sie durch ein Versehen entdeckt, dass er ganz in der Nähe ihrer neuen Wohnung eine Zweitfamilie mit Kind unterhält, bricht ihre Welt zusammen und sie flüchtet sich zu ihrer Mutter Romy. Doch statt... Susa und Wolf sind seit Jahren verheiratet und eigentlich auch ohne Kinder ganz glücklich. Aber als sie durch ein Versehen entdeckt, dass er ganz in der Nähe ihrer neuen Wohnung eine Zweitfamilie mit Kind unterhält, bricht ihre Welt zusammen und sie flüchtet sich zu ihrer Mutter Romy. Doch statt Susa aufzufangen, zerstört Romy gleich noch eine Illusion, denn auch Susas Vater war ein notorischer Fremdgänger mit weitreichenden Konsequenzen für die Familie. Nicht nur Susas Leben wird ordentlich durcheinander gewirbelt, in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis geht es ähnlich turbulent zu. Susas beste Freundin Bille hatte einen schweren Unfall und ihre Freundin Ruth hat eine Affäre ... Hinter dem Pseudonym Clara Römer steckt eine bekannte deutsche Autorin, welche tolle Historische Romane, Familiengeschichten und Krimis schreibt (zum Teil unter weiteren Pseudonymen). Und schon bevor ich wusste, dass auch „Der Wahnsinn, den man Liebe nennt“ aus ihrer Feder stammt, stand das Buch auf meiner Wunschliste. Ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, er ist wunderbar leicht und flüssig – dabei ist die Geschichte zum Teil sehr traurig und berührend, aber natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz. Es wirkt alles so authentisch, dass ich mich unwillkürlich gefragt habe, ob die Autorin damit vielleicht ein Stück eigene Geschichte aufgearbeitet hat. Besonders bewegend war die Geschichte über Wolfs behinderten Bruder Ulf. Sie ging mir sehr nahe, denn die Autorin zeigt, wie unberechenbar und ungerecht das Leben zuweilen ist. Die Personen sind sehr komplex angelegt. Susa ist immer auf Harmonie bedacht und nimmt sich selbst zurück, während Wolf eher sprunghaft in seinen Launen ist. Sie war mir von Beginn an sympathisch, steht mitten im Leben, führt die Papeterie der Familien und kümmert sich um die kranke Mutter. Nur ihren Mann behandelt Susa wie ein rohes Ei – aber was sieht man seiner großen Liebe nicht alles nach. Dabei ist Wolf ist ein absoluter Erfolgsmensch und Egoist – also nicht gerade ein Sympathieträger. Neben ihrer Mutter hat auch ihre beste Freundin Bille Susa von Beginn an vor Wolf gewarnt, sich aber sonst nicht eingemischt. Als es dann hart auf hart kommt, macht sie ihr keine Vorwürfe sondern steht sie ihr bei und bringt sie dazu, sich neu zu orientieren und nach vorn zu schauen, stupst sie immer wieder an, damit sie endlich vorwärts kommt. So eine Freundin braucht jede Frau! Ich bin total begeistert, dass die Autorin auch in diesem Genre und unter diesem Synonym so toll brilliert und eben keinen „seichten Frauenroman“ sondern eine sehr authentische Geschichte mit ganz viel Herz, Verstand und einem besonderen Humor geschrieben hat! Vielen Dank für die schönen Lesestunden.
Susa wacht morgens neben ihrem Ehemann Wolf auf und betrachtet ihn lächelnd. Wie sehr er ihr immer noch gefällt und wie sehr sie ihn immer noch liebt, auch wenn sie sich in der neuen gemeinsamen Luxuswohnung, die so ganz nach seinem Geschmack eingerichtet ist, noch gar nicht so wohl... Susa wacht morgens neben ihrem Ehemann Wolf auf und betrachtet ihn lächelnd. Wie sehr er ihr immer noch gefällt und wie sehr sie ihn immer noch liebt, auch wenn sie sich in der neuen gemeinsamen Luxuswohnung, die so ganz nach seinem Geschmack eingerichtet ist, noch gar nicht so wohl fühlt. Nach einem schnellen Kaffee verabschiedet sich Wolf auf eine Geschäftsreise nach Berlin, ein wichtiges Immobilienprojekt. Zufall, oder ein Wink vom Himmel, dass der Elektrohändler anruft und den von Wolf bestellten Kühlschrank abliefern will? Auf jeden Fall der Auslöser dafür, dass Susa genauer nachforscht für wen der Kühlschrank sein soll und bitter erkennen muss, dass gar nichts so ist, wie sie lange gedacht hat. Nun gilt es den ganzen Mut aufzubringen und das Leben komplett umzukrempeln. Dabei warten noch so einige Überraschungen, die Susa aus der Bahn werfen. Ich bin ja eigentlich der Krimileser, der nur ab und an zu einem witzigen Roman greift. Aber Clara Römer hat mich mit ihrer großartigen Geschichte derart in ihren Bann gezogen wie selten. Ich habe den Roman gelebt, nicht nur gelesen. Die Gefühle sind so gelungen und authentisch dargestellt, dass man sich dagegen gar nicht wehren kann. Der locker, leichte Schreibstil hat sein Übriges dazu beigetragen, dass ich die Seiten nur so verschlungen habe. Die Geschichte bietet so viel an überraschenden Ereignissen und emotionalen Schienen, ich bin wirklich begeistert. Susa muss nachdem sie sich in einer glücklichen Ehe gewähnt hat, bitter erkennen, dass ihr Ehemann sie schon jahrelang nach Strich und Faden betrügt. Gemeinsame Freunde wissen sogar darüber Bescheid, dass Wolf inzwischen eine 5-jährige Tochter hat. Dies ist besonders hart, da sie nach einer Eileiterschwangerschaft keine Kinder bekommen kann. Das Loch, in das sie fällt, ist riesengroß. Zuflucht sucht sie bei ihrer Mutter, die ihr, vielleicht um sie zu trösten, eröffnet, dass der Vater, den Susa immer so vergöttert hat, ebenfalls zahlreiche Affären hatte. Ein nächster Traum, der wie eine Seifenblase zerplatzt und zudem eine unbekannte Halbschwester hinterlässt. Dies sind nur die schlimmsten Brocken, die Susa verarbeiten muss, denn es tun sich noch viel mehr Geheimnisse auf, die scheinbar völlig an ihr vorbei gegangen sind und Wolf lässt auch nicht locker. Es gibt also genügend Stoff um dieser Geschichte immer wieder neuen Fahrtwind zu verleihen und sie spannend bis zum Ende zu machen. Ich habe auch gebannt mit verfolgt, wie sich Susa Schritt für Schritt wieder selbst findet. Dass sie im Supermarkt endlich wieder die Lebensmittel kauft, die ihr und nicht nur Wolf schmecken, ist dabei nur ein kleiner Schritt. Ganz viel kann man auch über Seitensprünge und Untreue nachdenken, denn Susa ist damit ganz bestimmt nicht allein. Die Charaktere sind großartig dargestellt. Susa ist eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und alles andere als ein naives Dummchen. Sie war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich prima in sie hineindenken, vielleicht auch weil sie ein wenig so wie ich ist, harmoniebedürftig und Streit nicht wirklich gewachsen. Ihr Mann Wolf war mir von Anfang an unsympathisch, dies steigerte sich aber mit jeder Seite, mit jedem neuen Detail, das ich über ihn erfuhr. Ich habe beim Lesen eine richtige Wut entwickelt, so habe ich diese Geschichte gelebt. Sein nach einer Impfung behinderter Bruder Urs allerdings hat mich richtig gerührt. Richtig toll ist auch Bille, eine bessere Freundin kann man sich gar nicht wünschen. Sie nennt Susa gern Fräulein Hasenfuß, ist obwohl die Liebe sie nach Frankreich verschlagen hat, immer für sie da und macht ihr zum Glück auch Beine, wenn es sein muss. Susas Mutter Romy war für mich nie so wirklich zu durchschauen. Ich konnte guten Absichten erkennen, jedoch auch ganz viel Egoismus. Auch die Nebendarsteller sind perfekt gezeichnet. Ali und ihr Töchterchen Josie waren super authentisch, Julian Sommer, ein Mieter im Haus ihrer Mutter, ist ein super Typ und Gerd und seine Ehefrau Hedi, sind Freunde die keiner braucht. Alles in allem ist „Der Wahnsinn, der sich Liebe nennt“ alles andere als ein schnülziger Liebesroman, sondern eine Story, die tief bewegt, einen emotional mitreißt und die Geschichte einer tollen Frau erzählt.
Ich habe es nicht gelesen, ich habe es verschlungen, bin hineingetaucht und habe die Geschichte sozusagen wahrlich miterlebt. So fesselnd ist das Buch ?Der Wahnsinn, den man liebe nennt? von Clara Römer. Susa lebt mit ihrem Mann Wolf in der schicken Eigentumswohnung und denkt, ihre Welt ist heil und... Ich habe es nicht gelesen, ich habe es verschlungen, bin hineingetaucht und habe die Geschichte sozusagen wahrlich miterlebt. So fesselnd ist das Buch ?Der Wahnsinn, den man liebe nennt? von Clara Römer. Susa lebt mit ihrem Mann Wolf in der schicken Eigentumswohnung und denkt, ihre Welt ist heil und in Ordnung. Sie ist glücklich mit ihrem Mann, den sie so vergöttert und deswegen ihr Leben nach seinen Vorstellungen lebt. Sie hat ihren eigenen kleinen Laden, in dem sie gerne arbeitet, obwohl er nicht wirklich viel einbringt und dann ist da auch noch die kranke Mutter, mit der sie sich eigentlich gut versteht, solange ihr Mann nicht das Thema ist. Susa denkt, sie hat ihr Leben im Griff, bis jedoch dieser komische Anruf kommt. Ein Kühlschrank soll geliefert werden, den sie nicht bestellt hat. Sie wird stutzig und fängt an zu forschen. Dass was sie herausfindet, bringt ihre scheinbar heile Welt aber komplett aus den Fugen und zum Sturz, ganz anders als erwartet und muss sich nun mit einigen Problemen durchschlagen. Doch Gott sei Dank ist da auch noch die Katze ?Fräulein Rosalie?, die sie durch die schwierige Zeit begleitet. Ich bin dank des guten Schreibstils gut in das Buch rein gekommen. Es liest sich leicht und locker und der Schreibstil von Clara Römer ist einfach herrlich und passend zum Buch. Sie versteht es, Gefühle und Spannung in das Buch einzubringen, ohne das es zu aufdringlich oder unrealistisch wirkt. Gleich zu Anfang bekommt man einen kurzen Einblick in Susas Leben. Die kurzen Einblendungen aus Susas Vergangenheit in den Kapiteln lässt den Leser besser verstehen, warum sie in dieser jeweiligen Situation so reagiert und entschieden hat und was in diesem Moment in ihr vorgeht. Die Beschreibung der Charaktere ist Clara Römer sehr gut gelungen. So konnte ich mich leicht in die Personen hineinversetzen und mitfühlen. Vor allem gelang mir das sehr gut bei Susa. Man fühlt die ganze Zeit mit, ob sie gerade Liebeskummer hat, wütend oder in einem Moment einfach nur glücklich ist. Es ist ein wunderbares, gefühlvolles und kurzweiliges Buch, das ich wirklich jedem empfehlen kann. Ich hoffe, es wird noch viele weitere Bücher von Clara Römer geben. Den eins ist sicher, ich bin, dank dieses Buches, ein großer Fan von ihr und freue mich jetzt schon auf weitere Bücher.
Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich, das Buch muss ich lesen, weil ich den schon sehr lustig fand. Ich meine, wenn man sich das schon mal vorstellt, ist schon irgendwie witzig, natürlich nicht für denjenigen der den Kühlschrank bekommt… Ich habe die Geschichte nun beendet und muss sagen,... Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich, das Buch muss ich lesen, weil ich den schon sehr lustig fand. Ich meine, wenn man sich das schon mal vorstellt, ist schon irgendwie witzig, natürlich nicht für denjenigen der den Kühlschrank bekommt… Ich habe die Geschichte nun beendet und muss sagen, mir hat das Buch relativ gut gefallen. Die Handlung war jetzt nicht Neues, ich meine, das eine Frau betrogen wird und damit umgehen muss, ist sicher schon oft beschrieben worden, aber es war trotzdem für mich nicht fad zu lesen, weil Susa noch zusätzlich zu der Geschichte mit ihrem Mann, ein familiäres „Problem“ lösen muss. Ich finde Susa einen starken Charakter, wie sie damit umgeht, nachdem sie von dem Fremdgehen ihres Mannes erfahren hat. Gut fand ich, dass sie die ganze Sache realistisch beendet hat. Manchmal gibt es ja dann ähnliche Geschichten, bei denen ich als Leser denke, die sind durchaus nicht real oder können es gar nicht sein. Interessant fand ich nur, dass Susa nie was mitbekommen haben soll. Den männlichen Hauptcharakter Wolf fand ich von der Autorin gut beschrieben und ich kann mir einen Fremdgeher genau so vorstellen. Nämlich sobald einer merkt, man will die Scheidung, wollen die das dann doch noch retten. Deswegen kann ich nur sagen, im Großen und Ganzen waren mir die Charaktere, auch die Nebencharaktere recht sympathisch, weil sie durchaus verschieden Nuancen aufweisen und somit von der Autorin interessant gestaltet wurden. Ich müsste allerdings bemerken, mich hat jetzt keiner der Charaktere besonders menschlich angezogen, außer Josie. Ich finde das Mädchen richtig lustig. Das Ende habe ich nicht erwartet und war für mich somit sehr interessant. Ich will ja nicht spoilern, deswegen sage ich nicht mehr.? Ich hätte mir nur etwas mehr Action auch am Ende noch in Bezug auf Wolf erwartet, zuerst wird alles relativ lange erzählt und plötzlich kommt das Ende und alle sind glücklich. Irgendwie schade. Den Schreibstil würde ich persönlich, als ganz nett bezeichnen. Es ist locker, flüssig geschrieben und man kommt als Leser gut in die Geschichte rein. Allerdings sind manche Textstellen recht langatmig zu lesen, was aber die lustigen Szenen wieder ausgleichen.
Aber so viel wie hier fremd gegangen wird - ist das normal??? Ich fand es sehr langweilig, sehr langatmig. Es waren viele Geschichten nebenher, also der ganze Freundeskram und so und auch die Sache mit der Mutter - also nein Clara Römer konnte mich nicht überzeugen.