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Prof. Dr. med. David Wolfer, geb. 1960, wurde zum ausserordentlichen Professor für Anatomie (Doppelprofessur mit der ETH Zürich) ernannt. Prof. Wolfer schloss sein Studium 1986 mit dem Eidgenössischen Staatsexamen für Humanmedizin an der Universität Zürich ab. Zwei Jahre später wurde er am Anatomischen Institut der Universität Zürich zum Doktor der Medizin promoviert. Von 1988 bis 1990 war er Postdoctoral Fellow am Department of Neurobiology and Anatomy am Medical Center der University of Rochester, USA. Anschliessend kehrte Prof. Wolfer an das Anatomische Institut der Universität Zürich zurück, wo er bis 1992 als Assistenzarzt arbeitete und seither als Oberarzt tätig ist. Seit 1998 ist er dort auch stellvertretender Leiter der Abteilung Neuroanatomie und Verhalten und nimmt zudem die Aufgabe als Koordinator des Center for Advanced Behavioral Assessment of Rodents des nationalen Forschungsschwerpunktes ‚Neural Plasticity and Repair’ wahr. Mit der Habilitation 1998 erhielt Prof. Wolfer die Venia legendi für das Gebiet Anatomie.
Prof. Dr. med. Rainer Weber, geb. 1955, wurde zum ordentlichen Professor ad personam für Klinische Infektiologie ernannt. Er studierte an der Universität Zürich Medizin und schloss das Studium 1981 mit dem Eidgenössischen Staatsexamen ab. 1982 bis 1983 war er Doktorand am Sozialpsychiatrischen Dienst der Universität Zürich. Anschliessend folgte die weitere medizinische Ausbildung: 1983 war er als Assistenzarzt zunächst an der Chirurgie des Bezirksspitals Brugg, danach von 1984 bis 1985 in der Inneren Medizin der Klinik Barmelweid, von 1985 bis 1997 in der Inneren Medizin des Kantonsspitals Aarau und 1988 schliesslich an der Abteilung Infektionskrankheiten des Universitätsspitals Zürich (USZ) tätig. Im selben Jahr erlangte Prof. Weber den Facharzttitel für Innere Medizin. Danach war er bis 1995 als Oberarzt an der Abteilung Infektionskrankheiten und Spitalhygiene am Departement Innere Medizin am USZ tätig. Es folgten Auslandaufenthalte am Center for Disease Control Atlanta, USA, und an der London School of Tropical Medicine and Hygiene. 1994 habilitierte er sich und erhielt die Venia legendi. Seit 1995 ist Prof. Weber Leitender Arzt und seit 1997 Abteilungsleiter ad interim der Abteilung Infektionskrankheiten und Spitalhygiene am Department Innere Medizin des USZ. 1999 wurde er Facharzt für Infektiologie und im Jahre 2000 Titularprofessor an der Universität Zürich.
PD Dr. Itzíar López Guil, geb. 1968, wurde zur ausserordentlichen Professorin für Iberoromanische Literaturwissenschaft ernannt. Prof. López Guil erhielt ihre Grundausbildung in ihrer Heimatstadt Madrid, wo sie 1986 bis 1987 Geographie und Geschichte und von 1987 bis 1992 Spanische Philologie an der Universität Complutense, Madrid studierte. 1993 schloss sie mit dem Lizentiat ab und wechselte für die Doktorarbeit an die Universität Zürich. Hier besuchte sie von 1994 bis 1999 Vorlesungen und Seminarien in den Fachbereichen Moderne und Mittelalterliche Spanische Literatur. Daneben belegte sie Doktoratskurse an der Universität Complutense in Madrid im Bereich der Mittelalterlichen und modernen Spanischen Literatur. 1996 wurde Prof. López Guil an der Universität Zürich promoviert. Für die Abfassung ihrer Habilitationsschrift, mit der sie im Jahr 2003 in Zürich habilitiert wurde, gewährte ihr der Schweizerische Nationalfonds ein zweijähriges Forschungsstipendium. 1998 bis 2004 war Prof. López Guil Assistentin, nach ihrer Habilitation wissenschaftliche Mitarbeiterin am Romanischen Seminar der Universität Zürich, wo sie heute als Privatdozentin wirkt.
Prof. Dr. med. Hans-Joachim Haug, geb. 1953, wurde (mit reduziertem Pensum) zum ausserordentlichen Professor ad personam für Psychiatrie, speziell Psychopathologie und Psychiatrische Diagnostik, ernannt. Prof. Haug studierte nach einer Ausbildung am Konservatorium in Frankfurt sowie Studien in Mathematik und Germanistik von 1975 bis 1982 an der Universität Frankfurt Medizin. 1982 absolvierte er das Examen in Humanmedizin. Im gleichen Jahr wurde er an der Universität Frankfurt zum Dr. med. promoviert. Von 1982 bis 1989 arbeitete er als Assistenzarzt zunächst an der Inneren Medizin am Katharinen-Krankenhaus in Frankfurt am Main und dann an der Psychiatrischen Klinik und Poliklinik sowie der Neurologischen Klinik der Freien Universität Berlin. 1989 wurde Prof. Haug der Titel als Facharzt für Psychiatrie und Neurologie verliehen. Anschliessend war er bis 1990 Oberarzt an der Psychiatrischen Klinik der Medizinischen Universität Lübeck. Danach war er bis 1997 als Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Basel tätig. Dazwischen, 1994, wurde er an der Universität Basel zum Privatdozenten für Psychiatrie ernannt. Von 1998 bis 2003 war Prof. Haug Chefarzt und Stellvertretender Klinischer Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Im Jahre 2000 wurde er zum nebenamtlichen ausserordentlichen Professor für Psychiatrie, speziell Psychopathologie und Psychiatrische Diagnostik an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich ernannt. Seit 2003 ist Prof. Haug Ärztlicher Direktor der Schlössli Gruppe, der u.a. die private Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Oetwil am See angehört.
Prof. Dr. Markus Brodmann, geb. 1945, wurde zum ordentlichen Professor ad personam für Mathematik ernannt. Prof. Brodmann studierte Mathematik, Physik und Astronomie an der Universität Basel und erlangte 1971 das Diplom in Mathematik. Bis 1974 arbeitete er anschliessend als Assistent an der Universität Basel, wo er auch seine Dissertation im Gebiet der Kommutativen Algebra ausarbeitete und 1974 promoviert wurde. Danach war er bis 1977 als Post Doctoral Assistant an der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne tätig. Es folgten Aufenthalte als Postdoctoral Fellow an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und an der Brandeis University in Waltham Massachusetts. Von 1980 bis 1983 war Prof. Brodmann Lehrbeauftragter für Mathematik an der Universität Basel und am Kantonalen Technikum Solothurn/Olten. Daneben war er 1981 Junior Research Associate am Institut für Mathematik der ETH. Von 1982 bis 1992 arbeitete er dann als Oberassistent an der Universität Zürich. Seit 1992 ist Prof. Brodmann nebenamtlicher Professor an der Universität Zürich.
Alle Ernannten treten ihr Extraordinariat bzw. Ordinariat am 1. September 2005 an.
Unter Verdankung der geleisteten Dienste treten auf den 30. September 2005 von ihrem Amt zurück:zurück:
Unter Verdankung der geleisteten Dienste, die sie sich um ihr Fachgebiet, die Studierenden und die Universität erworben haben, werden auf den 31. August 2005 aus dem Anstellungsverhältnis mit der Universität entlassen:
Urs. Bühler, Hochschulamt / Aktuariat Universitätsrat, Tel. 043 259 53 19