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US-Präsident Donald Trump hat einem Bericht zufolge mit Vertrauten darüber gesprochen, eine neue Partei zu gründen. Das berichtet das «Wall Street Journal» und beruft sich auf Quellen aus dem Umfeld Trumps.
Trump war nach dem Sturm auf das Kapitol vom 6. Januar auch in seiner Partei unter Druck geraten. Führende Republikaner distanzierten sich von dem US-Präsidenten, darunter der Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell . McConnell hatte Trump für die tödlichen Ausschreitungen in Washington verantwortlich gemacht.
Laut «Wall Street Journal» ist es unklar, wie ernsthaft diese Pläne sind. Der Präsident hat noch immer zahlreiche Unterstützer, die eher ihm als den Republikanern loyal gegenüberstehen. Die USA sind geprägt vom Zweiparteiensystem. Dritte Parteien haben es schwer, sich neben den Republikanern und den Demokraten zu etablieren.
(t-online/cck)
Die sogenannte «Partygate»-Affäre um verbotene Feiern im britischen Regierungssitz während des Corona-Lockdowns werden die britische Politik noch über Monate beschäftigen. Der zuständige Ausschuss, der darüber befinden soll, ob Premierminister Boris Johnson das Parlament belogen hat, nahm am Mittwoch offiziell seine Arbeit auf, wie die Nachrichtenagentur PA meldete. Mündliche Befragungen sollen jedoch erst ab dem Herbst stattfinden.