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Kluge Köpfe setzen auf Folsäure
Das Wichtigste in Kürze:
- Folsäure scheint einen positiven Einfluss auf die Konzentrations- und Hirnleistungsfähigkeit von Kindern zu haben
- Ein niedriger Folatspiegel in der Frühschwangerschaft erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Hyperaktivität des Kindes
Funktionsstörung im Gehirn
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) ist die am häufigsten diagnostiziertenVerhaltensstörung im Kindes- und Jugendalter, wobei Jungen deutlich häufiger betroffen sind als Mädchen. Als primäre Ursache für ADHS wird eine Funktionsstörung im Gehirn vermutet, die zum Teil genetisch und epigenetisch bedingt ist.
Tiefere Folsäurewerte, höheres Risiko
Der Zusammenhang zwischen Folsäure und ADHS wird nur selten diskutiert. Dabei belegen diverse langfristige Studien, dass bei niedrigen Folsäurewerten der Mutter in der Frühschwangerschaft ein erhöhtes Risiko beim Kind für spätere Verhaltensauffälligkeiten besteht. Auch ein Folsäuremangel beim Schulkind kann nachweislich zu Verhaltensauffälligkeiten führen.