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Hadoop-Lösungen von Microsoft und SAS
Für die Analyse von «Big Data» entwickelt sich Apache Hadoop zum Standard. Microsofts SQL Server und der Data Integration Server von SAS bekommen neu Hadoop-Support.
Apache Hadoop erlaubt das Verarbeiten grosser Datenmengen mit verteilten Systemen. Die Technik wird unter anderem von Suchmaschinenbetreibern wie Amazon, Google und Yahoo sowie Social-Media-Diensten wie Facebook, LinkedIn und Twitter für Datenanalysen genutzt. Hadoop ist spezialisiert auf das Auswerten unstrukturierter Daten.
Microsoft kündigt parallel zum Produktionsstart des SQL Server 2012 an, einen Connector für Hadoop lancieren zu wollen. Noch in der ersten Jahreshälfte soll es soweit sein. Der Service soll auf der Cloud-Plattform Windows Azure laufen und mit BI-Tools wie PowerPivot und Power View zusammenarbeiten, die Teile des neuen Datenbanksystems sind. Bislang offerierte Microsoft eine einschränkte Beta des Hadoop-Services, den unter anderem die Universität Dundee und der Online-Dienstleister Webtrends für Analysen von komplexen Datensätzen nutzten.
SAS erschliesst für die Nutzer des hauseigenen Data Integration Servers ebenfalls Hadoop. Die Open-Source-Plattform soll das SAS-Produkt zum Beispiel mit Datenquellen wie DB2, Oracle, SQL, Sybase oder Teradata verbinden können. Laut dem Analystenhaus IDC ist dies ein viel versprechender Schritt: «Wir erwarten, dass die geschäftliche Nutzung von Hadoop deutlich zunehmen wird, wenn etablierte Software-Anbieter wie SAS die Plattform zuverlässig zugänglich machen und die Anwendung vereinfachen», erklärt Carl Olofson, Vice President for Application Development and Deployment von IDC.