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Die Bienenvölker leiden weltweit seit einigen Jahren stark unter den verschiedensten Umwelteinflüssen. Dies hat zur Folge, dass jährlich überdurchschnittlich viele Völker eingehen. Die Varroamilbe (Bienenparasit) gilt als eine der Hauptursachen der massiven Völkerverluste in den letzten Jahren. Die Milbe überträgt Viren, welche oft den Tod der Bienenvölker bedeuten.
In der konventionellen Milbenbekämpfung kommen heute mehrheitlich ätherische Öle, Säuren und chemische Mittel zum Einsatz. Nachlassende Wirksamkeit, Rückstandsproblematik und Anwendersicherheit sind die Hauptgründe, weshalb eine stetig wachsende Anzahl von Imkern nach wirksamen Alternativen ausschau hält.
Varroamilben sind gegenüber Wärme empfindlicher als Bienenlarven. Die Methode der Hyperthermie beruht darauf, dass die Überwärmung die Varroamilbe schädigt und diese dadurch sterben.
Da keine chemischen Mittel zum Einsatz kommen, kann die Behandlung unabhängig von der Jahreszeit und Honigproduktion wiederholt werden. Die Milbenpopulation kann damit bereits im Frühling erfolgreich gesenkt werden.
Wir wenden gegen die Varroamilbe hauptsächlich die Methode der Hyperthermie an.
Unsere Bienen sind dadurch schon im Frühling und Frühsommer vital und fit für den Nektareintrag. Die Anwendung erfolgt zum Zeitpunkt des grössten Milbenwachstums. Dadurch kann verhindert werden, dass das Volk zu stark geschädigt wird und im darauffolgenden Winter eingeht.
Die Behandlung hat keinen Einfluss auf Nektar und Honig, da die Methode nur mit Wärme und Wasser (für die Befeuchtung), jedoch ohne chemische Mittel auskommt.