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Am 14. September spielte die zweite Mannschaft von US Cheyres-Châbles-Font zu Hause gegen den FC Nuvilly. Ein Spieler des Heimteams sah in der 41. Spielminute die Gelbe Karte, einer seiner Mitspieler wurde in der 85 Minute vom Platz gestellt. Auch am Spielfeldrand des 5.-Liga-Matchs ging es aggressiv zu und her: Neun Männer, darunter der Spieler mit der Roten Karte, und eine Frau lieferten sich eine Schlägerei. Fünf Männer im Alter zwischen 22 und 52 Jahren wurden nun mittels Strafbefehlen zu bedingten Geldstrafen verurteilt. Der Freiburger Fussballverband strafte die Teams, indem er beiden je einen Punkt abzog und ihnen Strafpunkte aufbrummte.
Laut den Strafbefehlen der Freiburger Staatsanwaltschaft haben sich Spieler und Zuschauer beschimpft, dann artete der Zwist aus. Zwar war bei allen zehn Personen klar, dass sie in die Schlägerei involviert waren. Bei vier Männern und der Frau brachte die Untersuchung jedoch nicht zutage, ob sie aktiv eingegriffen haben. Die Verfahren gegen sie wurden daher eingestellt.
Mehr als Selbstverteidigung
Vier der verurteilten Männer erhalten eine bedingte Geldstrafe von 20 Tagessätzen; die Bewährungsfrist läuft über zwei Jahre. Sie müssen je Verfahrenskosten von 200 Franken übernehmen. Die Geldstrafe des 52-Jährigen beträgt 25 Tagessätze. Er hat den Spieler, der die Rote Karte erhalten hatte, beschimpft und provoziert, zudem habe er Schläge ausgeteilt, «die über die Intensität von Selbstverteidigung hinausgingen», wie es im Strafbefehl heisst. Auch er zahlt 200 Franken für die Verfahrenskosten.