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Das Podest
- 1. Mikaela Shiffrin (USA) 2:07,22 Minuten
- 2. Petra Vlhova (SVK) +0,86 Sekunden
- 3. Michelle Gisin (SUI) +0,89 Sekunden
Michelle Gisin hat in der WM-Kombination in Cortina die Bronzemedaille gewonnen. Den Grundstein zum Glanzresultat hatte die Engelbergerin am Vormittag im Super-G mit einem 5. Rang und nur 26 Hundertstelsekunden Rückstand auf die Spitzenposition gelegt.
In der Entscheidung im Slalom packte Gisin die Gelegenheit beim Schopf: Trotz eines Fehlers vor dem Flachstück behielt sie in der Folge die Nerven und brachte den Lauf souverän ins Ziel. Für Gisin ist es das 2. WM-Edelmetall, nachdem sie bereits 2017 in St. Moritz in der Kombi Silber ergattert hatte. Nur 3 Hundertstel schneller als Gisin war die Slowakin Petra Vlhova.
Die Engelbergerin holte in Cortina das 6. Edelmetall für Swiss-Ski, kurze Zeit später tat es ihr Loïc Meillard mit Nummer 7 gleich. Den Medaillenspiegel führt dennoch Österreich an. Das «Team Austria» fuhr zwar erst 3 Mal aufs Podest, mit Doppel-Weltmeister Vincent Kriechmayr und Marco Schwarz war dies jedoch jeweils der Sieg.
Ohne Konkurrenz im Showdown blieb Mikaela Shiffrin. Die US-Amerikanerin war nach dem Super-G an 3. Position gelegen. Am Nachmittag zauberte sie einen magistralen Slalomlauf in den Schnee und deklassierte damit ihre Mitstreiterinnen auf beeindruckende Art und Weise. Shiffrin reichert ihr Palmarès mit einer weiteren Goldmedaille an. Zum 6. Mal triumphiert sie an einer WM, insgesamt ist es ihr 9. Edelmetall an einer Weltmeisterschaft.
Die weiteren Schweizerinnen:
- Ausgeschieden: Wendy Holdener, Jasmina Suter, Priska Nufer
Wendy Holdener blieb der WM-Gold-Hattrick in der alpinen Kombination derweil verwehrt. Die Schwyzerin war sowohl in St. Moritz 2017 als auch in Are 2019 das Nonplusultra in dieser Disziplin gewesen. Zur Halbzeit bereits mit knapp einer Sekunde im Hintertreffen (14.) vermochte Holdener das Ruder im Slalom nicht mehr herumzureissen. Im Gegenteil: Beim 3. Tor war für sie schon Endstation.
Auch Jasmina Suter konnte aus ihrem 9. Platz im Super-G keinen Profit schlagen. Sie fädelte ein und schied aus. Das gleiche Schicksal ereilte Priska Nufer. Nicht nur die 3 Schweizerinnen hatten mit dem enorm anspruchsvollen Slalom-Kurs zu kämpfen: 14 von 30 Athletinnen brachten ihren Lauf nicht ins Ziel.
So geht’s weiter
Am Dienstag steht sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern je ein Parallelrennen auf dem Programm. Nach der Qualifikation am Vormittag geht es dann ab 13:50 Uhr um die Wurst. Auf SRF zwei und in der SRF Sport App können Sie dem Spektakel wie immer live beiwohnen.