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- 05.02.2013
- Afrika
Die Region Sahel und die internationale Gemeinschaft blicken besorgt auf die aktuelle Lage in Mali. Auch die Glückskette und ihre Partnerhilfswerke verfolgen die Entwicklung aufmerksam und führen die Projekte so gut als möglich weiter.
Seit der Eröffnung des Spendenkontos für die Betroffenen der Nahrungsmittelkrise in der Sahelzone im März 2012 hat die Glückskette sechs Hilfswerke in Burkina Faso, Mali und Niger für einen Gesamtbetrag von 601'376 Franken unterstützt.
ADRA, Caritas, HEKS, Helvetas, Solidar Suisse und Terre des hommes – Kinderhilfe verteilten Lebensmittel, warme Mahlzeiten in Schulen, Wasser und Saatgut. Die Bevölkerung hat auch von einem besseren Zugang zu medizinischer Versorgung profitiert und die Landstrassen wurden von Familien gegen Geld saniert.
Zuvor, noch vor dem offiziellen Spendenaufruf, konnten zwei Nothilfe-Projekte von Swissaid und Caritas in Niger von der Glückskette mitfinanziert werden, um die Verschlechterung der Situation zu verhindern. Diese zwei Projekte konnten mit 218'407 Franken aus der permanenten Sammelaktion «Afrika» vorfinanziert werden.
Die Nahrungsmittelkrise wurde durch die regionalen Konflikte verschärft und führte zur Flucht vieler Familien in die Nachbarländer. Zwei Projekte wurden speziell als Reaktion auf den Konflikt in Mali umgesetzt: ADRA hilft malischen Flüchtlingen in Niger unter anderem mit Nahrungsmitteln, Brennholz, Hygiene-Kits und Trinkwasser. Schwer mangelernährte Kinder werden von Terre des hommes – Kinderhilfe unterstützt. Sanitäre Einrichtungen wurden aufgebaut und Präventionsmassnahmen getroffen.