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Zudem könnte das Private-Equity-Unternehmen Apollo Global Management seine Beteiligung an dem Detailhändler verringern. Watches of Switzerland verkauft etwa die Hälfte aller Rolex-Uhren im Vereinigten Königreich. Auch im Südosten der USA ist die Firma zum grössten Luxusuhrenhändler geworden. Das IPO könnte die weitere US-Expansion vorantreiben.
Verkaufswachstum
Der Absatz von Watches of Switzerland ist in den vergangenen fünf Jahren 18 Prozent gestiegen. Damit übertrifft die Firma die meisten Konkurrenten, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die grössten Schweizer Uhrenhersteller unabhängiger von Zwischenhändlern werden wollen.
Watches of Switzerland versucht derweil für jene Marken wichtiger zu werden, die weiterhin über Dritthändler verkaufen wollen. Gegenüber kleineren, unabhängigen Händlern habe die Firma den technologischen Vorteil.
Geplantes IPO
Der Jahresumsatz stieg zuletzt um rund 9 Prozent auf umgerechnet auf über 1 Milliarde Franken. Im Januar schon hatte CEO Duffy gesagt, Apollo erwäge das IPO als Option, nachdem es den Uhrenhändler vor sechs Jahren gekauft hatte.
Dabei könnten sowohl neue als auch bestehende Aktien ausgegeben werden und Apollo plane, die Mehrheitsbeteiligung zu behalten. Mindestens 25 Prozent der Aktien sollen frei gehandelt werden.
Der Grossteil des Umsatzes wird zwar in Grossbritannien erzielt, doch Watches of Switzerland sieht grosses Wachstumspotenzial in den USA, denn bisher fehlten dort die Investitionen. Kürzlich eröffnete die Firma ein Geschäft im New Yorker Einkaufszentrum Hudson Yards. Als Newcomer sehe sie dort einen Wettbewerbsvorteil.
(mlo)