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Welches Vitamin B 12 kann bedenkenlos eingenommen werden, wenn man aufgrund von stärker Schwermetallbelastung Methylcolabamin meiden will?
Ich habe so viele Labortests machen lassen, dass ich das gar nicht auf dem Schirm hatte. Stimmt es überhaupt, dass Metylcolabamin die Schwermetalle ins Hirn bringt, oder ist das nur ein Mythos?... hast Du schon einen Test auf Holotranscobalamin im Blut oder auf Methylmalonsäure im Urin machen lassen?
https://rc-naturheilpraxis.de/2015/11/14/bei-schwermetallbelastung-vorsicht-mit-diesen-supplements/
Meine Empfehlung lautet daher, Vitamin B12 nur bei nachgewiesenem Mangel kurzfristig höher dosiert zu geben, danach maximal 1000 µg 1x pro Woche. Von dauerhaften hochdosierten Gaben von täglich 500 bis 2000 µg pro Tag und mehr würde ich abraten, solange eine Quecksilberbelastung nicht ausgeschlossen worden ist.
Wenn Sie aus therapeutischen Gründen Vitamin B12 in hohen täglichen Dosen nehmen müssen – zum Beispiel aufgrund von nitrosativem Stress – dann nehmen Sie es in Form von Adenosylcobalamin. Diese aktive Form von B12 hat keine Methylgruppe und trägt deshalb auch nicht zur Methylierung von Quecksilber bei.
Parallel zur Einnahme von Vitamin B12 sollte Selen, am besten in Form von Selenhefe oder Selenmethionin eingenommen werden. Dadurch wird die Toxizität von Methylquecksilber gemindert (Moreno, 2014). Insbesondere L-Selenmethionin konnte die Toxizität von MeHg mindern.
https://pubmed-ncbi-nlm-nih-gov.translate.goog/33507504/
Die Hg-Bindung an SeCys hemmt diese Enzyme, was zum Teil für den oxidativen Schaden verantwortlich ist, der eine wichtige Manifestation der Hg-Toxizität ist, insbesondere wenn es keinen Pool von überschüssigem Se gibt, um neue Enzyme zu synthetisieren. Ein molarer Überschuss an Se, der sich in einem Molverhältnis von Se:Hg von > 1 widerspiegelt, wird oft als Beweis dafür herangezogen, dass der Hg-Gehalt vernachlässigt werden kann. Einige neuere Veröffentlichungen legen nun nahe, dass der Fisch sicher ist und die Quecksilberkonzentration ignoriert werden kann, wenn das Molverhältnis von Se:Hg 1:1 übersteigt.
Seien möchte ich nicht nehmen, weil es da so viele unterschiedliche Meinungen gibt. Oft heißt es, dass man den HG-seien Komplex nicht mehr ausleiten könne etc. Retzek selbst ist da auch sehr vorsichtig was das Schema angehtVon mir gegoogelt:
Selenmethionin ist natürlicher Bestandteil der Nahrung und mit einer mehr als doppelt so langen Halbwertszeit als Natriumselenit bleibt Selenmethionin für den Organismus länger verfügbar. Natriumselenit wird schneller aufgenommen und stellt so die akut bioverfügbare Selenform dar.
Auch Fischverzehr soll trotz zusätzlicher Schwermetallbelastung wegen des Selengehaltes im Fisch grundsätzlich vor der Toxizität von organischem Quecksilber bewahren können. Den Verzehr von Thunfisch haben sie damit aber nicht gemeint.