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Über lange Zeit wurden die Maiensässe Chant Sura und Chant Dadaint von mehreren Familien gemeinsam genutzt. Mit dem Strukturwandel in der Landwirtschaft haben sie diese Bewirtschaftungsform in den 1950er-Jahren aufgegeben. Noch heute zeugen die Gebäude vom damaligen Leben und der damaligen Bewirtschaftungsgemeinschaft.
Zum Baubestand von Chant Dadaint gehören drei Viehschermen, drei Ruinen von Viehschermen, eine stark beschädigte Sennhütte mit Milchkeller und zwei zerfallene Käsekeller. Die Bauten wurden in beeindruckender Lage entlang einer Gebäudekante erbaut. Zwei bis drei Bauten der Baugruppe sollen so instandgestellt werden, dass die ursprüngliche Ausdehnung der Gebäudegruppe wieder ersichtlich wird.
Im Sommer 2020 fand ein erster Einsatz mit einer Gruppe Zivis statt, um das Bruchsteinmauerwerk und die hölzernen Dachkonstruktionen des ersten Viehschermens instandzustellen. Auch im Sommer 2021 war eine Gruppe Zivis vor Ort: Im Juli und August konnten das Bruchsteinmauerwerk des zweiten Viehschermens sowie der Sennhütte instandgestellt und die Dachkonstruktionen vorbereitet werden. Im Sommer 2022 werden die Dächer in einem abschliessenden Einsatz mit Lärchenschindeln eingedeckt.
Partner vor Ort:
Pro Terra Engiadina