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Bei Überschwemmungen an der französischen Côte d'Azur sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Allein fünf Menschen starben nach Angaben der Behörden in der Nacht zum Sonntag in Mandelieu-la-Napoule westlich von Cannes.
Drei Menschen wurden in Vallauris-Golfe-Juan bei Cannes tot in einem Auto gefunden. Sie hatten versucht, einen überfluteten Tunnel zu passieren. Zuvor ertranken drei Menschen in einem Altersheim in Biot, eine Frau starb auf einem Parkplatz in Cannes.
Für weite Teile der Mittelmeerküste galten in der Nacht auf Sonntag Warnungen vor Unwettern und Hochwassern. Ministerpräsident Manuel Valls zeigte sich tief betroffen. Er sagte den Hinterbliebenen via Twitter Unterstützung zu.
Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers trat der Fluss Brague über die Ufer, das Gebiet um Antibes war überschwemmt. Zwei Campingplätze standen unter Wasser, Helikopter retteten Touristen von den Dächern ihrer Wohnwagen. Eine Autobahn wurde voll gesperrt, weil der Seitenstreifen unter Wasser stand.
Mehrere überflutete Campingplätze mussten evakuiert werden. Einige Camper wurden dabei mit Helikoptern von den Dächern ihrer Wohnmobile in Sicherheit gebracht. Eine Autobahn wurde voll gesperrt, weil der Seitenstreifen unter Wasser stand. Auch in den grossen Städten Cannes und Nizza waren viele Strassen unpassierbar. Nizzas berühmte Uferstrasse Promenade des Anglais stand ebenfalls unter Wasser. Einige Fahrzeuge wurden ins Meer gespült. (dwi/sda/dpa/afp)