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Ar 201.158
Für die Konsultation der Unterlagen im Lesesaal vereinbaren Sie bitte telefonisch (043 268 87 50) einen Termin, da die Platzzahl im Lesesaal aufgrund der Corona-Situation beschränkt ist. Der Zugang zum Lesesaal ist nur mit bestätigter Platzreservation möglich.
Ar 201.158
1998-2004
0.3 m
Zwischen Herbst 1998 und Frühjahr 1999 haben sich mehr als 70 MigrantInnen in Erzählworkshops mit ihren Lebensgeschichten auseinandergesetzt. Die TeilnehmerInnen dieser Workshops kamen aus Italien, Deutschland, Ungarn, der Türkei und aus dem ehemaligen Jugoslawien in die Schweiz. Mit dabei waren auch SchweizerInnen, die in den vierziger und fünfziger Jahren aus abgelegenen Bergregionen in die urbanen Zentren gezogen sind. In einem weiteren Workshop haben sich Kinder aus europäischen und überseeischen Länder mit ihren Migrationserlebnissen beschäftigt. Aus dem interkulturellen Projekt entstanden ein Buch, eine Wanderausstellung sowie eine Videodokumentation (www.da-und-fort.ch).
Die Unterlagen wurden dem Schweizerischen Sozialarchiv von Heinz Nigg am 25.03.2004 übergeben. Die Akten von S. Gisel-Pfankuch wurden 2011 nachgeliefert.
Der Bestand enthält:
Dokumente zur Wanderausstellung, 1999-2003
Berichte der sieben Biographie-Workshops: Die Workshops wurden auf der Grundlage eines thematischen Leitfadens zwischen Herbst 1998 bis Frühjahr 1999 durchgeführt und auf Tonband aufgezeichnet. Die AnimatorInnen transkribierten die Aufnahmen und stellten für die TeilnehmerInnen eine Erinnerungsbroschüre zusammen.
Videotranskripte: Transkripte von vierzehn Videointerviews mit je zwei TeilnehmerInnen der verschiedenen Workshops, aufgenommen zwischen Februar und Juni 1999 (Kamera: Christoph Burkhard). Die Fragen richteten sich nach dem Workshop-Leitfaden; es handelt sich um halb strukturierte Interviews.
120 Bild- und Textdokumente (erfasst in der Bilddatenbank des Schweizerischen Sozialarchivs)
15 Videointerviews im Format MiniDV (in Bearbeitung)
Neuzugänge werden nicht erwartet.
Die Videotranskripte dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Jede Veröffentlichung setzt das Einverständnis der interviewten Person sowie des verantwortlichen Projektleiters Heinz Nigg voraus.