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Beiträge müssen von allen Personen entrichtet werden ab dem 1. Januar nach dem 20. Geburtstag. Die einzige Ausnahme betrifft verheiratete Personen, die nicht erwerbstätig sind und deren Ehepartner das Rentenalter noch nicht erreicht hat (64 Jahre für eine Frau und 65 Jahre für einen Mann) erwerbstätig im Sinne der AHV ist und den doppelten Mindestbeitrag bezahlt, zur Zeit CHF 1'006.00 im Jahr (gültig seit 1. Januar 2021). Für erwerbstätige Personen beginnt die Beitragspflicht am 1. Januar nach dem 17. Geburtstag.
Die persönlichen AHV/IV/EO-Beiträge von Selbständigerwerbenden werden aufgrund der in der Buchhaltung ermittelten Einkommen berechnet. Sie werden anfangs Jahr durch die Ausgleichskasse provisorisch festgesetzt und können auf Gesuch hin während des ganzen Jahres und anhand der Einkommensentwicklung angepasst werden. Definitiv festgesetzt werden die Einkommen, wenn die Steuertaxation für das betreffende Jahr rechtskräftig geworden ist. Der Beitragssatz beträgt 10,00% des Einkommens und sinkt bis 5,371% für Einkommen unter CHF 57'400.00 jährlich.
Wenn die Ausgleichskasse nach Abschluss des Betreibungsverfahrens die geschuldeten Beiträge nicht eintreiben konnte, wird sie beim Gericht eine Strafanzeige einreichen, was mit hohen Bussen oder sogar Gefängnis verbunden ist. Sind Sie handelndes Organ einer juristischen Person, die in Konkurs gefallen ist und deren Beiträge unbezahlt sind, haben sie nebst der Strafanzeige ein Schadenersatzverfahren zu gewärtigen, bei welchem die Kasse ihren Verlust bei Ihnen eintreiben will.