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Die Grundmauern des Bergfriedes und des Palas liegen unter der Kapelle
Die Kapelle Buchs wurde über die Grundmauern der Burg erbaut.
Die Kapelle St. Andreas auf dem Moränenhügel über dem Dorf wurde im 14 Jh. erbaut. Vorher stand dort eine mittelalterliche Burg umgeben von einer Ringmauer. Teile der Burganlage bilden heute die Aussenwände der Kapelle. Im Südfenster auf der Empore befindet sich das älteste, datierte Freskogemälde des Kantons mit Datum von 1428.
Bei den Ausgrabungen von 1983 kam unter Kapelle ein Friedhof zum Vorschein. Die Gräber stammen aus der Zeit vom 8. - 11. Jh. und sind älter als die Burg.
Fenster von der ehemaligen Burg mit Fresken eines Pelikans von 1428. Vermutlich Wandteil des Palas.
Fotos: © Josef Durrer
Bei archäologischen Ausgrabungen fand man 1983 unter dem Chor die Grundmauern des Bergfrieds (9,5 x 9,5 m).
An diesen Turm schloss sich ein Palas an (7x8 m), dessen Wände teilweise die Kapellenmauer im Süden und Westen bilden.