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Wenn am Donnerstag schon Freitag ist: Wieso viele US-Firmen zur Viertagewoche wechseln 32 statt 40 Stunden arbeiten: Zahlreiche amerikanische Tech-Firmen führen zurzeit die Viertagewoche ein – bei gleichbleibendem Lohn. Damit einher gehen auch überraschende Probleme.
32 statt 40 Stunden arbeiten: Zahlreiche amerikanische Tech-Firmen führen zurzeit die Viertagewoche ein – bei gleichbleibendem Lohn. Damit einher gehen auch überraschende Probleme.
Die Idee aus dem kalifornischen Parlament sorgte jüngst für Schlagzeilen im ganzen Land: Angestellte in Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern sollten 32 statt 40 Stunden arbeiten müssen – bei gleichem Lohn. Wer auf Stundenbasis bezahlt werde, so der Gesetzesentwurf, solle künftig schon ab der 33. Stunde Überstunden abrechnen können, also den eineinhalbfachen Stundensatz.
Doch in den USA war das lange undenkbar. Der «Nine to five»-Job ist seit Jahrzehnten eine tragende Säule des hiesigen Arbeitslebens. Dabei wirkte selbst die 40-Stunden-Woche einst revolutionär: Im Zeitalter der Industrialisierung schufteten Amerikas Arbeiter oft 100 oder 120 Stunden pro Woche. Im Jahr 1869 führte der Präsident Ulysses S. Grant dann zunächst den 8-Stunden-Tag für Regierungsangestellte ein; der Unternehmer Henry Ford zog einige Jahre später in seinen Fabriken nach. Ford hatte festgestellt, dass ein längerer Arbeitstag nur zu geringfügig mehr Produktivität führte. Bis der Kongress die 40-Stunden-Woche landesweit festlegte, dauerte es aber noch bis 1940.
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