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"Der Markt befindet sich in einer strukturellen Wachstumsphase", sagt Co-CEO Christoph Rubeli im Interview mit AWP. Die Pensionskassen würden im mittleren einstelligen Bereich wachsen, und da sie Privatmarktanlagen überproportional nachfragten und ihre Allokation erhöhten, könne sich für den Markt ein zweistelliges Wachstum ergeben.
In den nächsten Jahren sollte sich das nicht ändern, sondern könnte sich im Gegenteil eher noch beschleunigen, so Rubelis Meinung. "Für uns bedeutet das einzig, dass wir uns laufend anpassen müssen, um ein solches Wachstum bewältigen zu können." Auch mit Blick auf das laufende Jahr sieht sich das Unternehmen "sehr solide unterwegs". Bezüglich der erwarteten Kundennachfragen für 2017 sei man auf Kurs.
Schwieriger sei es heute, gute Investments zu finden als neue Gelder aufzunehmen. Die Preise seien im Vergleich zum vergangenen Jahr nochmals gestiegen. "Alles ist teurer - egal, ob das gute oder schlechte Firmen sind", so Rubeli. Viele Transaktionen seien aus Preisgründen verloren worden, wobei es um mehrere Milliarden ging, die Partners Group bereit gewesen wäre zu investieren. Dennoch geht die Gesellschaft davon aus, dass bei den Investitionen das starke Niveau vom Vorjahr mit 11,7 Mrd USD wieder erreicht werden könne.
Die noch nicht abgerufenen Kapitalzusagen entsprechen unterdessen in etwa einer jährlichen Investitionskapazität. Im Vergleich zur Konkurrenz bewertet der CEO das als gering. Nicht investierte Kapitalzusagen von Mitbewerbern würden der Investitionskapazität von fünf bis sieben Jahren entsprechen. Sie verwalten somit hohe Geldbeträge, die nicht investiert sind. "Das kann aus unserer Sicht ein Problem darstellen", sagte Rubeli.
(AWP)