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Ein früherer Mitarbeiter des US-Geheimdienstes CIA soll wegen Weitergabe geheimer Dokumente an die Enthüllungsplattform Wikileaks mehrere Jahrzehnte hinter Gitter.
US-Medien berichteten am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf das US-Verteidigungsministerium, der 35-jährige Programmierer Joshua Schulte sei wegen Spionage und des Besitzes von Kinderpornografie zu 40 Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Im März 2017 hatte Wikileaks Tausende Seiten von vertraulichen Dokumenten unter dem Label «Vault 7» veröffentlicht. Daraus ging hervor, dass die CIA eine eigene Programmiertruppe aufgebaut hatte, um durch Schwachstellen unter anderem in Smartphones, Computern und Smart-TV-Geräten Verdächtige gezielt auszuspähen.
Bei einer grossangelegten Fahndungsaktion stiessen Ermittler laut Justizministerium auf den Mann, der bis 2016 als Software-Ingenieur bei der CIA an der Entwicklung von Spionageprogrammen gearbeitet hatte. Er wurde 2018 unter anderem wegen illegaler Beschaffung von Informationen über die nationale Verteidigung und deren unrechtmässige Weitergabe angeklagt.
(dsc/sda/dpa)
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