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Bei einem Fehlverhalten, wenn Sie zum Beispiel die Arbeitslosigkeit selbstverschuldet haben, riskieren Sie eine Sanktion durch die Arbeitslosenkasse. Diese stoppt die Auszahlung der Taggelder für eine gewisse Zeit. Arbeitslosigkeit gilt u.a. dann als selbstverschuldet,
- wenn Ihr Verhalten gegenüber dem Arbeitgebenden der Grund war zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses oder
- wenn Sie ein zumutbares Arbeitsverhältnis von sich aus aufgelöst haben, ohne dass Ihnen eine andere Stelle bereits zugesichert war.
Eine Sanktion kann nur mit anspruchsberechtigten Taggeldern getilgt werden.
Die Dauer des Entzuges der Anspruchsberechtigung ist abhängig vom Grad des Verschuldens:
- bei leichtem Verschulden 1 – 15 Tage,
- bei mittelschwerem Verschulden 16 – 30 Tage,
- bei schwerem Verschulden 31 – 60 Tage. Als schweres Verschulden gilt zum Beispiel das Aufgeben einer zumutbaren Arbeitsstelle ohne entschuldbaren Grund und ohne die Zusicherung für eine neue Stelle.