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Beat Schönegg wurde in Basel geboren. Er wuchs in Oberwil, Kanton Basel-Landschaft, auf.
Klavierunterricht seit dem sechsten Lebensjahr bei der ungarischen Pädagogin Eva Kispeter Ackermann, wo er eine umfassende musikalische Ausbildung erhielt. Erste Kompositionen mit sieben Jahren.
Nach der Matur 1985 sowohl Studium der Klassischen Philologie als auch der Musik: Studium der Lateinischen Philologie, Alten Geschichte und Neueren Allgemeinen Geschichte an der Universität Basel, wo Beat Schönegg 1991 mit dem Lizentiat, 1999 mit dem Doktorat über den römischen Philosophen Seneca abschloss. Pädagogische Ausbildung an der Universität Bern.
Klavierstudium bei Peter Efler, Basel, Komposition bei Balz Trümpy und Kammermusik bei Gérard Wyss; Diplom 1993. Weitere wichtige pianistische und musikalische Impulse erhielt Beat Schönegg bei Ivo Haag, Luzern, sowie bei Yaara Tal und Andreas Groethuysen, München, und bei Patrizio Mazzola, Bern und Luzern.
Neben seiner Tätigkeit als Pianist, Klavierlehrer und Lehrer in der Erwachsenenbildung entfaltet Beat Schönegg eine reiche Schaffenstätigkeit sowohl im Schriftstellerischen als auch im Kompositorischen.
2001 erschien Beat Schöneggs Debütroman Der Tod des Seneca. In diesem philosophisch-historischen Roman zeigt Schönegg die Selbstbefreiung des Menschen Seneca und den damit verbundenen Entstehungsprozess eines literarischen Werkes, das in die Weltliteratur eingegangen ist: die “Briefe an Lucilius”.
2014 erschien die Novelle Busoni in Bad Bottmingen. Es geht um den italienisch-deutschen Pianisten und Komponisten Ferruccio Busoni, der 1910 in Basel einen Meisterkurs abhält und während dieser Zeit zusammen mit seiner Schülerschar im nahe zur Stadt gelegenen Weiherschloss Bottmingen logiert. In dieser Novelle werden auf literarische und phantasievolle Weise reale historische Ereignisse mit phantastisch-märchenhaften Zügen verbunden. Nicht alles scheint zu sein, was es ist, und nicht alles ist, wie es scheint. Und mitten in den Turbulenzen, Liebesintrigen, Lausbubenstreichen und Dorfpossen geht es unversehens um wichtige Fragen des Menschseins, um das Wesen der Zeit und um das Problem echten Künstlertums.
Im April 2017 erschien die Kurzgeschichten-sammlung Auswandern. Das Buch enthält 17 Kurzgeschichten, Satiren, Fabeln und Parabeln.
Weitere Informationen zu den literarischen Werken auf der Seite Texte.
Beat Schöneggs kompositorisches Schaffen lässt sich in vier Hauptgruppen unterteilen: in Lieder, in Kammermusik mit besonderer Berücksichtigung der Holzblasinstrumente, in Werke für Soloinstrumente und in Werke für Klavier, seien es Kompositionen für Piano solo oder für zwei Klaviere, die er für das zusammen mit der Pianistin Beate Westenberg im Jahr 2006 gegründete Klavierduo Schönegg-Westenberg geschrieben hat.
In den letzten Jahren entstanden Auftragswerke, so im Jahr 2012 für den Cellisten Tytus Miecznikowski und die ungarische Pianistin Márta Gulyás die Sonate für Violoncello und Klavier und im Jahr 2013 für das Miecznikowski-Trio das Konzert für zwei Violoncelli und eine Bratsche.
2013 entstanden das Concertino für Kontraforte und Kontrabassklarinette und die Etudes sur les caractères des intervalles pour le basson für Solofagott. Dieses Werk spielte Rui de Castro Lopes zum ersten Mal am 18. Oktober 2013 in der Aula des Naturhistorischen Museums Basel.
Im Jahr 2014 entstand für das Winterthurer Trio Pinto das Trio für Klarinette, Violine und Klavier, welches 2015 in Freilassing/Salzburg uraufgeführt und an mehreren Konzerten in Süddeutschland und in der Schweiz gespielt wurde.
Für das Bruder-Klaus-Jubiläum 2017 in Sachseln komponierte Beat Schönegg Ranft. Partita für Violine solo und liecht imm ramft. Sechs Gesänge für Altstimme und Klavier. Beide Werke wurden für die Violinistin und Sängerin Polina Nikiforova geschrieben. Sie kamen am 26. April 2017 im Museum Bruder Klaus Sachseln mit Polina Nikiforova, Violine und Gesang, und Otto Höschle, Lesung, zur Uraufführung und wurden u.a. in St. Otmarsberg, Uznach, im Kloster Ingenbohl und in der Bruder-Klaus-Kirche Zürich gespielt.
Der Piccolo-Solo-Zyklus Kristalle wurde am 24. Juni 2017 im Sasso San Gottardo in der grossen Kristallkaverne von Iris Simon uraufgeführt.
Für den von Helmut Berger und Barbara Horvath ins Leben gerufene Schreibwettbewerb Landlesen 2017 entstand im Sommer 2017 die Szene für Singstimme und Klavier mit dem Titel flüstern. einflüstern. reden.
Beat Schöneggs Kompositionen sind im BSV-Verzeichnis katalogisiert und mit je einer BSV-Werknummer versehen. Weitere Informationen und detaillierte Werkverzeichnisse auf der Seite Kompositionen.
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