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Rose-Marie Ackermann wurde am 15. April 1952 im Weidlisacker in Tafers als zweites von vier Kindern von Lisi und Hartli Ackermann-Zahnd geboren. Sie erfreute sich einer schönen Jugendzeit zusammen mit ihren Geschwistern. Auch ihre Schulzeit verbrachte sie in Tafers. Nach der Schule arbeitete sie einige Jahre in einer Metzgerei in Murten, wo sie sehr viel Spass an der Arbeit und viel Freude bei der Metzgerfamilie fand.
Schon in ihren jungen Jahren kam Rose-Marie in Kontakt mit ihrer Pflegefamilie. Mit viel Liebe hat sie sich stets um die drei Kinder gekümmert. Nichts war ihr zuviel, ihnen eine gute und besorgte Pflegemama zu sein.
Neben der grossen Arbeit in ihrer Familie hat Rose-Marie während vieler Jahre mit grosser Freude in der damaligen Firma Grässlin in St. Antoni gearbeitet. Sie hatte dort sehr viele Freundinnen und Freunde gefunden und fühlte sich in diesem Arbeits- und Freundeskreis äusserst wohl.
Sie hatte in all den Jahren nicht nur schöne, sondern auch weniger erfreuliche Zeiten durchzumachen. Hatte sie doch ständig mit kleineren und grösseren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Die Polyarthritis machte ihr zu schaffen und so hatte sie bereits in ihren jungen Jahren viele Operationen über sich ergehen lassen müssen.
Rose-Marie durfte in den Achtziger- und Neunzigerjahren wieder eine äusserst schöne Zeit zuhause im Weidlisacker verbringen. Zusammen mit den Eltern machte sie Ausflüge quer durch das Senseland und die Schweiz. Auch die Zeit zusammen mit ihrem Bruder Hubert und seiner Familie, den Grosskindern und den Grosskindern von Seiten ihrer Pflegekinder machte ihr sehr viel Spass und Freude.
Der viel zu frühe Tod ihrer Mutter 1998 machte ihr sehr zu schaffen. Sie hat sich nach deren Tod sehr um ihren Vater gekümmert und diesen während der letzten beiden Lebensjahre bis zu seinem Tod im Jahre 2001 trotz ihrer eigenen Lasten gepflegt und sich um ihn gekümmert.
Nur kurze Zeit nach dem Tod des Vaters ereilte Rose-Marie erneut ein grosser Schicksalsschlag. Sie erlitt eine schwere Hirnblutung, musste mehrere Operationen über sich ergehen lassen. Die folgenden Jahre, von 2001 bis 2009, hat sie im Pflegeheim in Tafers verbracht.
Rose-Marie durfte im Pflegeheim neben ihren gesundheitlichen Auf und Ab mit den neuen Freunden auch kleinere Aufgaben übernehmen. Sie hat sehr viele Besuche erlebt, viele Verwandte und Freunde haben sie auch immer wieder abgeholt und ausgeführt. Im Dezember hat ein tükischer Infekt sie sehr getroffen. Trotz aller Hilfeleistungen ist Rose-Marie am 26. Februar im Kantonsspital in Freiburg ihrer sehr schweren und ausweglosen Krankheit erlegen. Eing.