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Um Stabilität ins System zu bringen, will die US-Notenbank die Verflechtung der Grossbanken weiter beschränken. Das stösst bei diesen auf Kritik.
Die US-Notenbank Federal Reserve unternimmt einen neuen Anlauf, um die Verflechtung der grössten amerikanischen Kreditinstitute zu beschränken. Nach dem am Freitag veröffentlichten Vorschlag der Währungshüter soll es künftig Grenzen geben, wie viel Geld sich Banken gegenseitig verleihen dürfen.
Bei den grössten Häusern wie JPMorgan Chase oder Citigroup soll der Anteil maximal 15 Prozent im Vergleich zum Kernkapital betragen. In einem früheren Vorschlag hatte die Fed noch eine Grenze von zehn Prozent genannt. Dies stiess an der Wall Street aber auf viel Kritik. Der grösste Streitpunkt war die Einstufung des Derivatehandels.
Stabilität fürs System
Die Fed unterbreitete die Vorschläge im Rahmen der Kapitalmarktreform, die 2010 vom Kongress beschlossen wurde. Ziel der jetzt vorgeschlagenen Regeln ist, das Finanzsystem stabiler zu machen. So soll verhindert werden, dass angeschlagene Grossbanken in einer Krise andere Institute mit in den Abgrund reissen.
(reuters/cfr)