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Die Brust ist einer der sinnlichsten Körperteile einer Frau, ein Symbol der Weiblichkeit und Jugendlichkeit. Schwangerschaften, der Alterungsprozess und Gewichtsveränderungen können die Form und das Volumen der Brust verändern. Es bestehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten um eine optimale Form und Grösse der Brust zu erreichen.
Zur Vergrösserung der Brust wird meist ein Kunststoffkissen aus Silikon eingesetzt. Die Einlage kann in unterschiedliche Gewebeschichten erfolgen. Es sind unterschiedliche Zugänge möglich. In geringen Mengen kann alternativ Eigenfett eingebracht werden. Es können beide Verfahren kombiniert werden. Die Vergrösserung mit Hyaluron ist nicht empfehlenswert, da diese zu Zystenbildungen im Brustdrüsengewebe führen kann. Das Brustvolumen muss mit dem Hautmantel abgestimmt sein. Gelegentlich ist eine gleichzeitige Bruststraffung erforderlich.
Bei der Brustuntersuchung werden Haut- und Drüsenbeschaffenheit, Form und Grösse der Brust sowie die Körperform analysiert. Daraus ergibt sich das ideale Operationsverfahren. Es wird besprochen, welches Ergebnis möglich ist und wo die späteren Narben verlaufen werden. Abhängig vom Alter und dem familiären Risiko für eine Brustkrankheit wird vor der Operation eine Mammografie durchgeführt.
Die Einnahme gewisser Medikamente ist für die Operation gegebenenfalls vorübergehend einzustellen. Der Alkohol- und Nikotinkonsum sollte auf ein Minimum eingeschränkt werden. Rauchen verschlechtert nachweislich die Gewebedurchblutung und verzögert dadurch die Wundheilung. Aus diesem Grund ist empfehlenswert, das Rauchen vier Wochen vor und vier Wochen nach der Operation zu vermeiden.
Ein Spannungsgefühl der Brüste und eine leicht herabgesetzte oder verstärkte Berührungsempfindlichkeit der Brustwarzen sind normale Symptome nach einer Brustvergrößerungsoperation und klingen in der Regel nach einigen Wochen ab.
Nach der Operation erfolgt zunächst die Anlage eines Verbandes und anschliessend wird ein Spezial-BH angepasst, dieser sollte die ersten vier bis sechs Wochen am Tag und in der Nacht, später nur am Tag getragen werden. Um eine optimale Narbenbildung zu erlangen wird der Wundbereich für sechs bis acht Monate mit einem Papierkleber immobilisiert.
Ein Implantat das intakt ist und keine Beschwerden bereitet, wird nicht entfernt, nur weil es ein gewisses Alter hat. Die eigene Brust sollte monatlich selber untersucht werden. Der Gynäkologe macht die jährliche Kontrolle und wir machen alle fünf Jahre eine Verlaufsbeurteilung.
Operation
1 - 2 Stunden,
Vollnarkose
Aufenthalt
Stationär,
1 Nacht zur optimalen Kontrolle
Arbeitsunfähigkeit
1 - 2 Wochen
Sport
Ab 3 Monaten nach Eingriff,
leichte Bewegungen ab 4 Wochen
Kosten
9'000 CHF - 13'000 CHF