Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03188.jsonl.gz/661

Daniel Deusser hat den mit drei Millionen kanadischen Dollar dotierten Grand Slam Grand Prix von Calgary (CAN) gewonnen. Der Deutsche siegte auf Killer Queen mit dem einzigen «Dreifachnuller» vor Vorjahressieger Steve Guerdat auf Venard de Cerisy. Gilles Thomas (BEL) belegte auf Aretina Rang drei. Martin Fuchs wurde mit Leone Jei Sechster.
40 Paare nahmen die äusserts anspruchsvolle Aufgabe in Angriff. Nur gerade vier Paare schafften es, den ersten Kurs von Parcoursbauer Leopoldo Palacios (VEN) fehlerfrei zu überwinden. Als erstes gelang es dem jungen Belgier Gilles Thomas mit Aretina, ihm folgten McLain Ward (USA) auf Azur, Steve Guerdat mit Venard de Cerisy und Daniel Deusser (GER) auf Killer Queen. Martin Fuchs und Leone Jei zeigten ebenfalls eine starke Leistung. Sie patzten aber am Trockengraben mit den gelben Stangen, als der Schimmel viel zu früh absprang und sie Glück hatten, dass nur Stangen fielen und nicht Pferd und/oder Reiter. Dank einer schnellen Zeit qualifizierten aber auch sie sich für die zweite Runde.
In dieser starteten die besten zwölf Paare, darunter alle drei Anwärter auf einen Extrabonus. Fuchs, der Sieger des GP Genf blieb dieses Mal makellos, musste aber hoffen, dass die Konkurrenten patzten. Auch Gerrit Nieberg mit Ben war mit einem Abwurf aus Runde eins vorbelastet. Der Deutsche blieb ebenfalls fehlerfrei. Von den vier Nullern schaffte es drei, nochmals eine Nullrunde zu zeigen – Thomas, Guerdat und Deusser, der Sieger des GP 's-Hertogenbosch. Fuchs sicherte sich somit Platz sechs.
Das Stechen eröffnete Guerdat mit Venard. Der Titelverteidiger drückte aufs Tempo, hatte beim Bidetsteil bereits etwas Glück aber gleich anschliessend kam er etwas dicht in die zweifache Kombination und die Stange fiel. Thomas und Aretina patzten anschliessend gleich zweimal und so konnte nur Deusser den Schweizer Sieg noch verhindern. Der Deutsche ritt auf Sicherheit und blieb mit Killer Queen so ein drittes Mal makellos. Damit sicherte er sich nicht nur das Siegespreisgeld von umgerechnet 760'000 Franken, sondern auch einen Bonus für zwei GP-Erfolge im gleichen Zyklus von 250'000 Franken.
Alan Smith, der Pferdesportfachmann der Londoner Tageszeitung «Daily Telegraph», starb am 14. September 2022. Er wurde 89 Jahre alt. Neben dem Pferdesport betreute Alan Smith bei seiner Zeitung auch...
Sie möchten die PferdeWoche erst einmal testen? Kein Problem mit einem Schnupper-Abo.
Auf der Seite Resultate haben Sie Zugriff auf alle archivierten Resultate der gedruckten Ausgabe der PferdeWoche.