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Einleitungen, welche zum Teil gesammelt sind in seiner
Schrift
»Mélanges tirés d'une grande bibliothèque« (1779-87, 69 Bde.).
In der auf seine Anregung entstandenen »Bibliothèque universelle des romans«
(1775-78, 40 Bde.) finden sich auch
Novellen von ihm, welche als »Choix de petits romans de différents genres«
(1782, 2 Bde.) besonders erschienen sind.
Er war Mitglied der französischen
Akademie (1748) sowie der zu
Berlin
[* 2] und
Nancy.
[* 3]
gegen S. abnimmt; es besteht, soweit es erforscht ist, aus ausgedehnten, bis auf oasenartig zerstreute und bewässerte Stellen
großenteils wüsten Ebenen, die von hohen, bis in die Schneeregion reichenden Gebirgsketten (Sierra de Famatina, PiksPalo, de
Gualampaja, von Tucuman und Catamarca) durchzogen werden, und geht nördlich in das Hochland von Bolivia
über. Die Sierra de Cordova und die Sierra de San Luis im SO. liegen getrennt davon und von Ebenen umgeben. Den charakteristischen
Hauptzug des Gebiets bilden große Tiefebenen, die sich nach dem Atlantischen Ozean hin immer mehr verflachen.
Gegen die Abhänge der Kordilleren hin sind große Striche mit niedrigen Bäumen und Sträuchern bewachsen, ein nicht geringer
Teil ist öde und wüst. Doch gibt es in den La Plata-Staaten auch sehr fruchtbare Gegenden, namentlich
auf der Ostseite des Parana und in den Gebirgsstrichen des nordwestlichen Teils, wo eine reiche, üppige Vegetation herrscht.
So zieht sich westlich vom Rio Salado eine von NW. nach SO. abfallende Ebene hin, deren nördlicher, mehr hügeliger Teil, die
Ebene von Tucuman, einer der schönsten und fruchtbarsten Landstriche Südamerikas ist, während die südlich
davon gelegene Strecke zwischen dem Rio Salado und dem RioDulce bis zum Parana hin eine fast vegetationslose Wüste bildet. Westlich
davon breitet sich bis zum Fuß der Anden eine heiße Salzsteppe aus, LasSalinas genannt, welche außer Salz
[* 18] und Salzpflanzen
fast nichts hervorbringt und, obgleich 1100 km vom Meer entfernt, kaum 700 m über dessen Spiegel
[* 19] liegt.
Das Klima
[* 24] ist in dem so weit von N. nach S. ausgedehnten Land natürlich verschieden, im allgemeinen
aber gesund. In den nordöstlichsten Teilen herrscht das Tropenklima; die Regenzeit fällt hier in die Sommerzeit, während
der Winter ganz regenlos ist. Die südlichsten Striche reichen bereits in die antarktische Zone; in der Küstenregion herrscht
ein mildes Küstenklima mit verhältnismäßig geringen Temperaturwechseln. Im Mittel entspricht das Klima
dem des südlichen Europa.
[* 25]
Buenos Ayres
[* 26] hat bei einer mittlern Jahrestemperatur von 17,2° C. eine Julitemperatur von
10,4 und eine Januarwärme von 24,3° C. Regen ist im ganzen im Frühling am häufigsten, im Winter am seltensten; die mittlere
Regenmenge beträgt bei Buenos Ayres jährlich 870 mm. Schnee fällt sehr selten, und wenn es drei oder
vier Tage nacheinander friert, so heißt der Winter streng. Die Winde
[* 27] sind heftiger als in den nördlichen Gegenden, besonders
häufig wehen die heißen Nordwinde (Viento Norte, Zonda). Die von den Kordilleren über die Pampas streichenden Südwestwinde
(Pamperos) treten zwar nicht selten als furchtbare Orkane auf, kühlen aber die Luft ab und üben einen wohlthätigen Einfluß
auf die Gesundheit. In denGebirgen wechselt das Klima nach der Erhebung.