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Was ist vom Fischerdorf Kuta, wie man es vor 20 oder gar noch 10 Jahren erlebte, übrig geblieben? Viele Hütten und Häuser wurden seitdem abgerissen und Menschen,die seit Generationen hier lebten, "umgesiedelt". Öde, (noch) unbebaute Areale sieht man allenthalben. Aber ein "historischer Kern" wurde stehen gelassen. Ein eisernes Eingangstor führt dort hinein (Abb. 9). Auf dem leeren Gelände davor (Abb. 8, 9) findet jeden Mittwoch und Sonntag der Markt statt (Abb. 3-7).
Seit etwa einem Jahr gibt es einen Strandweg, der sich einige hundert Meter am oberen Rand des Sandstrandes entlangzieht. Er steht auf Betonpfeilern. Kandelaber säumen ihn, so dass er in der Nacht beleuchtet ist. Eine an sich praktische und gutgemeinte Sache (man kriegt unter anderm bei Flut keine nassen Füsse mehr und hat keinen Sand mehr in den Schuhen). Trotzdem hat man als Tourist ein etwas komisches Gefühl, wenn man ihn - wenn möglich mit einer Kamera vor dem Bauch - entlang geht. Der Weg führt nämlich teilweise genau zwischen den Häusern der Fischer und dem Streifen Strand hindurch, wo diese ihre Boote ans Trockene ziehen. Beobachtet man das Verhalten der betroffenen Enheimischen, beschleicht einen das Gefühl, dass sie einen entweder ignorieren oder nicht besonders willkommen heissen - eben als Störefriede betrachten.
Ein hundert Meter langer Steg wurde gebaut; er besteht aus schwimmenden Kunststoffelementen, die sich mit Flut und Ebbe zwischen den in den Meeresgrund gerammten Stangen heben oder senken. Für die Fischer eine nützliche Einrichtung, aber auch für Touristen und Taucher, die auf Ausflugs- und Tauchboote wollen.