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In den letzten Wochen wurde viel geschrieben und diskutiert über die neue Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamts für Statistik (BFS). Einmal mehr wurde von verschiedenen Seiten versucht, daraus abzuleiten, wie gross die Lohnunterschiede in der Schweiz zwischen Männern und Frauen sind. Das Ziel dieser Erhebung ist allerdings nicht die Überprüfung der Lohngleichheit und deswegen ist die LSE auch nur mit grossen Einschränkungen geeignet als Basis von Aussagen zur Lohngleichheit.
Von Matthias Mölleney • • Keine Kommentare
Alle Unternehmen durchlaufen einen Lebenszyklus: Sie werden gegründet, wachsen, konsolidieren und professionalisieren sich, sie erfinden sich neu, zum Beispiel durch Diversifizierung oder durch die Einführung von Matrixstrukturen, und dann kommt irgendwann ein Turnaround, der entweder gelingt oder zum Untergang des Unternehmens führt. Wenn man sich diese Phasen näher anschaut, fällt auf, dass sie sich ganz besonders auch in den Anforderungen an die Führung unterscheiden.
Von Matthias Mölleney • • Keine Kommentare
Sollen die Verantwortlichen für das Personalmanagement Mitglieder der Geschäftsleitung sein, oder sollten sie zum Beispiel besser als Stabsstelle des CEO fungieren? Welche Faktoren sollen die Rolle und Verantwortung des Personalmanagements bestimmen? Ist es die Unternehmensgrösse, die Branche, der Standort oder sind es die persönlichen Präferenzen der Geschäftsleitung? Vielleicht müssen wir noch zwei weitere Aspekte ergänzen.
Von Matthias Mölleney • • 2 Kommentare
Um zukunftsfähig zu sein, müssen wir heute die Rolle des Personalmanagements grundlegend überdenken. Es hat sich seit der Mitte des letzten Jahrhunderts immer ungefähr in Dekaden entwickelt. In der ersten von 1950 bis 1960 stand die Personalverwaltung im Vordergrund, danach, in den 60er Jahren, ging es vor allem um die Strukturierung der Arbeitsorganisation. Die 70er standen im Zeichen der Personalentwicklung und in der darauf folgenden Dekade haben wir uns verstärkt mit Personalstrategien beschäftigt. Das wurde dann in den 90er Jahren weiter fokussiert auf das Thema der Personalinterfunktionalität und seit Anfang dieses Jahrtausends war das Kompetenzmanagement unser Thema Nummer 1.