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Der deutsche Weitspringer und Paralympics-Sieger Markus Rehm verzichtet darauf, den Start an den am 12. August beginnenden Leichtathletik-EM in Zürich auf juristischem Weg zu erstreiten.
Rehm hat vom deutschen Leichtathletikverband DLV kein Aufgebot für die EM erhalten, weil die Prothese dem unterschenkelamputierten Springer möglicherweise einen Vorteil gegenüber den Nichtbehinderten verschafft.
Für ihn sei das Thema EM vorüber, sagte Rehm im Morgenmagazin von ARD. Er habe «Respekt» vor den anderen Sportlern. Er wolle nicht weiter für Verwirrung sorgen, sondern fair bleiben.
Grundlage für den Entscheid des Verbands waren biomechanische Messungen bei den nationalen Titelkämpfen. Diese seien zwar «sehr gut gemacht worden, aber nur zur Hälfte», sagte Rehm. So werde sein möglicher Nachteil durch eine geringere Anlaufgeschwindigkeit nicht berücksichtigt. «Wir wollen weitere Schritte einleiten, wir wollen weitere Untersuchungen», betonte er. (si)
16. Oktober 1968: Die Siegerehrung über 200 m bei den Olympischen Spielen in Mexiko wird mit Spannung erwartet. Was werden Tommie Smith und John Carlos machen? Als sie einlaufen ist definitiv klar: Hier wird etwas Spezielles geschehen.
Als 200-m-Sieger Tommie Smith (USA), Landsmann John Carlos (Bronze) und der Australier Peter Norman (Silber) zur Siegerehrung das Olympiastadion von Mexiko City betreten ist allen klar: Das wird keine gewöhnliche Siegerehrung.
Smith und Carlos tragen je einen schwarzen Handschuh und laufen mit den Schuhen in der Hand ein. Smith trägt einen schwarzen Schal, Carlos lässt die Jacke weit offen, was ein herber Verstoss gegen die olympischen Regeln ist. Und alle drei – auch der weisse Norman – …