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Ich finde die Tatsache, dass die Bemühungen von Ägypten ihre nationalen Schätze zu verfolgen und das Versagen, die illegale Herkunft von wildlebenden Tieren nicht anzusprechen, einen starken Widerspruch. Beide Bespiele sind Naturschätze, die beraubt worden sind von Drittweltländer trotz nationaler und internationaler Gesetze. In beiden Fällen sind die Kosumenten meistens wohlhabende und einflussreiche Menschen. Bei beiden Errungenschaften sind oftmals die Umstände und Aufbewahrung an einem nicht zumutbaren Aufenthaltsort. Im Gegensatz zu Kunstschätzen von ägyptischer Vergangenheit sind Tiere in einem beschränkten, vernachlässigten Zustand nicht überlebensfähig und sterben frühzeitig. So zum Beispiel Affen, die den Wüstentemperaturen ausgesetzt sind, eine vom Aussterben bedrohte Spezies, die womöchlich das Alter von antiken Kunstschätzen schon übertroffen haben.
In Ihrem Arikel auf Seite 2 heisst es, Ägypten habe ein Untersuchungsgremium zusammengestellt, welches, “warnt, dass es die Beziehung abbrechen wird mit ausländischen Museen, welche wissend gestohlene Antiquitäten ausstellt“. Wenn es jedoch um die Bereicherung von illegalem Tierschmuggel in Ägypten geht, schweigen die ägyptischen Behörden und lehnen die Verantwortung ab. Es gibt keine Äusserung, die Problematik des Wohlbefindens von Tieren zu verbessern oder die Rückführungen von Tieren in ihre Herrkunftsländer zu unterstützen.
Mein Dokumentarfilm „The Cairo Connection “ wurde weltweit ausgestrahlt und wurde international annerkannt (darunter die „Genesis“ Auszeichnung von Hollywood, Südafrika’s Auszeichnung für „ Bester Journalist in Afrika“, „Beste Umwelschutz Botschaft“ an einem grossen Wildlife Film Festival, und unter anderem auch die Auszeichnung als „Held für Umweltschutz“ vom TIMES Magazine). Ich habe mehrere Kopien meines Filmes an ägyptische Regierungsleute geschickt, und keiner von ihnen hat die Beweise jemals abgestritten oder andersweitig argumentiert.
Dies ist ein offener Brief, welcher zur Verbreitung an verschiedenen offiziellen Stellen und Organisationen dienen soll. Ich würde es sehr schätzen, wenn Sie meinen Brief in Ihrer Ausgabe veröffentlichen und/oder als Forumeintrag auf Ihrer Webseite freischalten könnten. Im übrigen schlage ich der schwedische Regierung vor, bei den Verhandlungen über die Rückgabe der Antiquitäten ernsthafte Überlegungen zu machen.
Besten Dank für Ihre Zeit und Aufmerksamkeit.
Freundliche Grüsse
Karl Ammann
Nanyuki, Kenya
Übersetzung: Kim Johansson