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Liechtenstein hat Vermögenswerte in der Höhe von rund 27 Millionen Schweizer Franken von ehemaligen ukrainischen Politikern blockiert. Die liechtensteinische Staatsanwaltschaft eröffnete ein Strafverfahren wegen Geldwäscherei, wie sie am Freitag mitteilte.
In der Ukraine waren kurz nach der Ernennung der neuen Regierung Strafuntersuchungen wegen Korruption gegen den abgesetzten Präsidenten Viktor Janukowitsch, Mitglieder der früheren Regierung und ihre Familienangehörige eröffnet worden.
Liechtenstein erliess in der Folge eine Vermögenssperre und eine Meldepflicht in Bezug auf mögliche Gelder dieser Personen. Daraufhin kam es zu entsprechenden Meldungen an die zuständige Stabsstelle Financial Intelligence Unit (FIU).
In einem Fallkomplex bestehe der Anfangsverdacht auf das Vorliegen einer Straftat, gaben die FIU und die Staatsanwaltschaft am Freitag bekannt. Die Staatsanwaltschaft beantragte deswegen Vorerhebungen wegen Verdachtes der Geldwäscherei gegen vier Verdächtige.
In der Schweiz sind seit März Vermögenswerte des Janukowitsch-Clans in der Höhe von mindestens 170 Millionen Franken blockiert. Die Bundesanwaltschaft (BA) hatte diese Mittel im Verfahren gegen das Umfeld des abgesetzten ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch beschlagnahmt. (sda)