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Glomeruläre Filtrationsrate (GFR) Primärharn
Als glomeruläre Filtrationsrate wird das Volumen des Primärharns bezeichnet, welches von den Nieren in einer bestimmten Zeitspanne gefiltert wird. Die glomeruläre Filtrationsrate ist einer der wichtigsten Anhaltspunkte, um die Funktion der Nieren zu testen. Bei einem gesunden Menschen werden pro Minute etwa 120 Milliliter gefiltert. Mit zunehmendem Alter und bei bestimmten Krankheiten sinkt diese Quote jedoch zunehmend ab. Von einer chronischen Nierenkrankheit spricht man beispielsweise, wenn die Filtrationsrate dauerhaft bei unter 60 Milliliter pro Minute liegt. Wenn die Rate auf diesem Niveau ist, dann kann es häufig zu Erkrankungen wie Bluthochdruck, Blutarmut oder Knochenerkrankungen kommen. Um dies zu vermeiden, sollte eine niedrige Filtrationsrate schnellstmöglich behandelt werden.