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Der Uhrenmanager und Chef des Waadtländer Luxuslabels Hublot Jean-Claude Biver sagt seiner Branche eine goldene Zukunft voraus. Die jungen Reichen in den Schwellenländern sollen der Schweizer Uhrenindustrie helfen, die Verkäufe im Ausland auf 40 Mrd. Fr. zu verdoppeln.
In den nächsten 10 bis 15 Jahren sei diese Exportverdoppelung möglich, sagte Biver der Zeitung "Sonntag": "Das entspricht einem Wachstum von fünf bis zehn Prozent pro Jahr." Die Marke Hublot, deren Uhren im Schnitt 25'000 Franken kosten, gehört seit 2008 dem Pariser Luxuskonzern LVMH.
Die junge Generation unter den Vermögenden und Reichen in den Schwellenländern wie China, Indien, Indonesien oder Vietman ist die vorrangige Kundengruppe der Luxusproduzenten. Auch Südamerika ist ein wichtiger Markt. Schon in den vergangenen zehn Jahren habe der Boom dazu beigetragen, dass sich die Uhrenexporte auf heute 19,2 Mrd. Fr. (2011) verdoppelt hätten, sagte Biver.
Für solches Wachstum Arbeitskräfte zu finden, sei nicht leicht, aber machbar, wie die Erfahrung gezeigt habe. Zu den heute 52'000 Arbeitsplätzen in der hiesigen Uhrenbranche kommen gemäss Bivers Einschätzung in den nächsten eineinhalb Jahrzehnten 10'000 bis 15'000 dazu.
SDA-ATS