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Corinne
Eymann-Baier
LDP / Jungliberale
kandidiert für:
Grosser Rat
Die Spider zeigt die Zustimmung zu den Fragen des Gleichstellungs-Test. Je stärker die Form zum äusseren Rand der Spider reicht, desto höher die Zustimmung. Eine Rille der Spider entspricht dabei 20%. Die fünf Rillen ergeben so insgesamt 100 % Zustimmung.
Fragen des Gleichstellungs-Tests
Wie hat die/der Kandidierende auf die einzelnen Fragen geantwortet? Ergänzende Kommentare sind bei den Einzelresultaten sichtbar.
Soll unbezahlte Haus- und Familienarbeit mit einem Entschädigungsmodell besser anerkannt werden (z.B. Lohn, Betreuungsgutschriften)?
Eher nein Frauen, die zugunsten ihrer Kinder eine Zeit lang zushause bleiben und auf Doppelverdienst verzichten, sollen bei den Steuern auch etwas dafür abziehen dürfen.
Unterstützen Sie die Überprüfung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Personen, die in privaten Haushalten bezahlte Care-Arbeit übernehmen?
Eher nein
Sollen die Arbeitsbedingungen von Pflegefachpersonen verbessert werden?
Ja
Befürworten Sie einen aufgeklärten Sexualkundeunterricht, der sich an der gelebten Vielfalt orientiert?
Ja Das wäre zeitgemäss.
Sind Sie der Ansicht, dass Lehr- und Betreuungspersonen hinsichtlich ihrer Genderkompetenzen besser ausgebildet werden sollen?
Eher nein
Befürworten Sie den im Lehrplan 21 festgehaltene Bildungsauftrag «Gleichstellung und Geschlecht» als fächerübergreifendes Thema zu integrieren?
Eher ja
Befürworten Sie flexibilisierte Arbeitszeitmodelle in allen Hierarchiestufen (z.B. Veränderung von Arbeitsformen, flexiblere Ausgestaltung von Präsenzzeiten, Arbeitszeitreduktion, Teilzeitstellen)?
Eher nein Nicht in allen Hierarchiestufen.
Soll der Kündigungsschutz, der während der Schwangerschaft und des Mutterschaftsurlaubs gilt, auf weitere sechs Monate nach der Rückkehr zur Arbeit verlängert werden?
Eher nein
So genannte „Frauenberufe“ (Pflege, Detailhandel, Reinigung, Kinderbetreuung usw.) sind strukturell schlechter bezahlt. Setzen Sie sich für eine Lohnerhöhung in diesen Branchen ein?
Eher ja
Unterstützen Sie Massnahmen zur Förderung der Lohntransparenz und der Einhaltung der Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern (gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit)?
Eher nein Laut Gleichstellungsgesetz hat man heute bereits die Möglichkeit eine Lohndiskriminierung einzuklagen mit Kündigungsschutz. Dies müsste vermehrt genutz werden.
Soll die berufliche Vorsorge für Personen mit Teilzeitpensen, Erwerbsunterbrüchen oder einer Anstellung bei mehreren Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber verbessert werden?
Eher nein
Soll das jetzige Rentenalter von Frauen (64 Jahre) beibehalten werden?
Nein Zur Gleichstellung gehört auch gleiches Rentenalter für Männer & Frauen.
Sollen staatliche Stellen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern ausgebaut werden?
Eher nein
Befürworten Sie die Einrichtung einer kantonalen Fachstelle für LGBTIQ-Anliegen?
Eher ja
Soll die Verantwortung für die Durchsetzung der Gleichstellung im Erwerbsleben bei einer Behörde mit entsprechenden Untersuchungskompetenzen liegen?
Ja
Sind Sie dafür, dass homo- und heterosexuelle Paare vollumfänglich gleichgestellt werden (z.B. Eherecht, Fortpflanzungsmedizingesetz, Abstammungsrecht)?
Eher ja
Sind Sie für eine dritte Geschlechtsoption bei Amtsdokumenten?
Ja
Setzen Sie sich dafür ein, dass Abtreibung als Menschenrecht gewahrt wird?
Ja
Soll unsere Sprache kritisch reflektiert und diskriminierungsfrei ausgestaltet werden (z.B. gender- und diversitätsgerecht)?
Eher nein Es gibt Wichtigeres! Texte mit den vielen Sternchen * etc. sind unnötig.
Sind Sie der Ansicht, dass Männer von Gleichstellungsmassnahmen profitieren?
Eher ja Zum Beispiel: gleiches Rentenalter für Männer & Frauen
Die Schweiz anerkennt die Istanbul-Konvention des Europarates (zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt). Befürworten Sie stärkere Anstrengungen durch den Kanton Basel-Stadt zur Umsetzung dieses Abkommens?
Ja
Sollen Betroffenen von geschlechterspezifischer Gewalt alle Leistungen nach Opferhilfegesetz zugutekommen - unabhängig vom Aufenthaltsstatus der Betroffenen oder davon, ob die Straftat im Ausland verübt wurde?
Eher nein Nicht wenn die Straftat im Ausland verübt wurde.
Sind Sie für die Reform des Sexualstrafrechts (Prinzip der Einwilligung (Consent)), wie sie derzeit in der Schweiz von zahlreichen NGOs, Fachpersonen sowie Politikerinnen und Politiker gefordert wird?
Eher nein
Sollen das juristische und polizeiliche Personal besser zu Sexualstraftaten und sexueller Belästigung sensibilisiert und geschult werden?
Ja
Sind Sie für eine Elternzeit mit einem verpflichtenden Anteil für Mütter und Väter?
Eher nein Die 2 Wochen Vaterschaftsurlaub sind ein guter Kompromiss aber bitte keine Salamitaktik mit zusätzlichen Forderungen!
Soll familienexterne Kinderbetreuung vom Kanton Basel-Stadt für Eltern kostenlos angeboten werden?
Nein Das heutige System ist sozial austariert. Reiche müssen nicht subventioniert werden, wie dies die SP fordert.