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Disziplinen im Carambole-Billard
Freie Partie (Libre)
Bei der Freien Partie dürfen die Zielbälle beliebig angespielt werden, direkt oder über eine oder mehrere Banden. Einzige Regel ist: Der Spielball muss die beide anderen Bälle je einmal berühren.
Einband (A la Bande)
Beim A la Bande muss der Spielball vor der Carambolage mit dem zweiten Zielball mindestens eine Bande berührt haben. Die Bandenberührung kann vor oder nach der Berührung des ersten Zielballs erfolgen.
(A la Bande wird ohne Eckabstrich gespielt.)
Cadre
Beim Cadre werden auf dem Spielfeld 9 oder mehr Felder eingezeichnet. Innerhalb eines Feldes darf nur ein oder zwei Punkte erspielt werden, danach muss einer der beiden Zielbälle das Feld verlassen . Wie beim Eckabstrich der Freien Partie gilt auch hier, dass der Ball beim selben Stoß wieder in das Feld zurückkehren darf.
Dreiband
3-Band ist eine sehr beliebte, aber sehr schwierige Carambolage-Disziplin. - Für einen Punkt muss der Spielball mindestens 3 Banden berührt haben, bevor er den zweiten Zielball karamboliert. Die Bandenberührung kann vor oder nach der Berührung des ersten Zielballs erfolgen.
Cinque Birilli
Beim Kegelbillard werden in der Mitte des Tisches 5 Kegel aufgestellt. Die Kegel ähneln den Spielfiguren von "Mensch ärgere dich nicht". Mit dem eigenen Spielball dürfen keine Kegel umgeworfen werden und immer muss der gegnerische Ball zuerst angespielt werden. Die Aufnahme wechselt nach jedem Stoss. - Sogenannte Foulpunkte werden dem Gegner als Pluspunkte angerechnet.