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Am 8. September erreichte die traurige Nachricht die Welt, dass Queen Elizabeth II. (†96) gestorben ist. Sie sei auf Schloss Balmoral im Beisein von König Charles (74) und Prinzessin Anne (72) friedlich eingeschlafen. Als offizielle Todesursache wurde Altersschwäche genannt, was auch so auf dem Totenschein vermerkt ist.
Der Adelsexperte Gyles Brandreth (74) widerspricht dieser Darstellung jedoch. In seinem Buch «Elizabeth: An Intimate Portrait» behauptet er, die Monarchin sei in ihren letzten Lebensjahren an Knochenmarkkrebs erkrankt. Gemäss der Zeitung «Daily Mail» schreibt er: «Ich habe gehört, dass die Queen eine Form von Myelom – Knochenmarkkrebs – hatte, was ihre Müdigkeit und ihren Gewichtsverlust und diese Mobilitätsprobleme erklären würde, von denen uns in den letzten Jahren ihres Lebens oft erzählt wurde.» Als häufigste Symptome der Krankheit gelten laut Brandreth Knochenschmerzen, insbesondere im Becken und unteren Rücken.
Seine These stützt der Autor damit, dass die Queen einst Termine wegen Rückenschmerzen abgesagt hatte und ihr auch schon ein Rollstuhl angeboten wurde, den sie aber nicht benutzen wollte. Weiter seien die blauen Flecken auf den Händen der verstorbenen Monarchin, die bei ihrem Treffen mit der ehemaligen Premierministerin Liz Truss (47) kurz vor ihrem Tod aufgefallen sind, ein Zeichen von Blutarmut, was auf eine Krebserkrankung hindeuten könnte.
Bis zum Tod gearbeitet
Obwohl damals eine Erkrankung dementiert wurde, ist Gyles Brandreth sicher: «Die Wahrheit ist, dass Ihre Majestät wusste, dass ihre verbleibende Zeit begrenzt war.» Sie habe dies mit aller Anmut, die man erwarten kann, akzeptiert und bis zu ihrem Tod gearbeitet.
Bereits nach dem Verlust von Prinz Philip (†99) sei es der Monarchin wichtig gewesen, sich zu beschäftigen und nicht in Selbstmitleid zu verfallen. Einer Hofdame gegenüber sagte sie einst: «Mein Mann wäre sicherlich nicht damit einverstanden gewesen.»