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Nacht- und Sonntagsarbeit
Bei Nacht- und Sonntagsarbeit müssen strenge Vorgaben eingehalten werden. Die Unternehmen sind verantwortlich für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz ihrer Angestellten.
Nacht- und Sonntagsarbeit sind in der Schweiz grundsätzlich verboten. Es gibt jedoch gewisse Unternehmen, beispielsweise Sicherheitsdienste, die keine andere Wahl haben. Für solche Unternehmen kann Nacht- und Sonntagsarbeit auf Gesuch bei den zuständigen Behörden bewilligt werden, sofern bestimmte gesetzliche Vorgaben erfüllt werden. Weitere Informationen zu diesem Thema:
Nachtarbeit ohne Wechsel mit Tagesarbeit (Dauernachtarbeit)
Die extremste Form der Nachtarbeit ist die Dauernachtarbeit, die nicht im Wechsel mit einer Tagesarbeit ausgeführt wird. Unternehmen können Dauernachtarbeit einführen, wenn es keine entsprechende Tagesarbeit gibt, zum Beispiel in einer Bäckerei oder einer Zeitungsdruckerei, wenn es nicht möglich ist, ausreichend Fachpersonal für Wechselschichten zu rekrutieren, oder wenn die Mehrheit der Arbeitnehmenden schriftlich um einen Verzicht auf den Wechsel ersucht.
Dauernachtarbeit muss bewilligt werden und unterliegt strengen Auflagen. Aufgrund der besonderen Belastungen müssen sich die betroffenen Arbeitnehmenden regelmässig medizinisch untersuchen lassen. Ferner müssen sie die Möglichkeit haben, in einer speziell auf die Nachtarbeit abgestimmten Umgebung zu arbeiten. Zu den Pflichten des Arbeitgebers gehört auch, sich zu vergewissern, dass sich die Arbeitnehmenden optimal ernähren und in den Pausen erholen können. Weitere Informationen zu diesem Thema:
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