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Geschichte der katholischen Kirche Ilanz
Seit der Reformation im 16. Jahrhundert bis 1827 hatten die Katholiken in Ilanz keine Möglichkeit einen eigenen Gottesdienst zu besuchen. Viele Katholiken hatten nach der Reformation Ilanz verlassen oder schlossen sich den Pfarreien Sagogn und Schluein an. 1828 wohnten in Ilanz nur etwa dreissig katholische Gläubige, ohne Bürgerrechte.
300 Jahre nach der Reformation konnten die Katholiken in einem Privathaus eine kleine Kapelle einrichten. Die Zahl der Katholiken stieg aber stetig an. Die Bundesverfassung von 1848 anerkannte beide christlichen Konfessionen und erlaubten die freie Ausübung des Gottesdienstes. Die Ilanzer Katholiken wollten einen eigenen Pfarrer.
Aussenansicht der Katholischen Kirche (1879)