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Die industrielle Bildverarbeitung
Von den 1970er Jahren bis zum Ende des Jahrhunderts haben die Labore, welche die Filme entwickelten und davon Papierbilder herstellten, ihre Hochkonjunktur erlebt.
Seit der Einführung des Instamatic-Systems im Jahre 1963, wird das farbige Papierbild zum populärsten Fotoprodukt. Um mit der rasanten technischen Entwicklung und der ständig steigenden Nachfrage Schritt halten zu können, sind die Labore gezwungen, laufend erhebliche Investitionen zu tätigen. In den Anfängen war es üblich, dass man den belichteten Film zum Fotohändler schickte, der diesen an das Bilderlabor weitersandte. Doch schon bald kamen Versandlabore auf den Plan, denen man die Filme per Post zustellte und kurze Zeit später die fertigen Bilder im Briefkasten vorfand. Das war schneller und günstiger als der Umweg über das Fotogeschäft im Quartier. Mit dem Aufkommen der Digitalkameras hat sich diese Entwicklung weiter verschlimmert, so dass heute die weitaus meisten Bilder über das Internet bestellt werden.
Illustration:
Der Glückliche Besitzer einer Kodak Instamatic sah sich mit einem Fotobonus belohnt: jeder Abzug wurde von einem Doppel in kleinerem Format und in abziehbarer Form begleitet