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Die CO2-Emissionen von neu immatrikulierten Fahrzeugen in der Schweiz sollen zur Unterstützung der Energie-, Klima- und Umweltpolitik des Bundes deutlich abgesenkt werden und sich an den Zielen der EU orientieren. Eine entsprechende Vorlage zur Teilrevision des CO2-Gesetzes wurde in die Anhörung geschickt. Mit dem vorgeschlagenen Modell können die CO2-Emissionen aus dem Personenwagenverkehr zwischen 2012 und 2020 um durchschnittlich rund eine Million Tonnen pro Jahr reduziert werden. Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen von neu immatrikulierten Fahrzeugen bis 2015 auf 130 Gramm pro Kilometer (g/km) zu senken. Mit einem vergleichbaren Vollzugsmodell soll die Schweiz dasselbe Ziel erreichen. Dieser Zielwert soll durch ein System erreicht werden, das die Fahrzeugimporteure zur Bezahlung einer Busse verpflichtet, wenn die durchschnittlichen CO2-Emissionen der neu immatrikulierten Fahrzeuge über dem Zielwert liegen. Da die Schweiz von einem höheren CO2-Ausgangswert startet, muss sie im Vergleich zur EU höhere Ansätze zur Berechnung der Sanktionen einsetzen. 2008 lagen in der Schweiz die durchschnittlichen CO2-Emissionen der Neuwagen bei 175 g/km, in der EU wird für letztes Jahr ein Durchschnitt unter 160 g/km erwartet.