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Startseite › Foren › Ideensammlung › Was im Werkzeugkasten noch fehlt › Antwort auf: Was im Werkzeugkasten noch fehlt
Was wir noch bräuchten, das ist ein Nebelmeersimulator.
Es gibt immer noch einige Bilder von Mittelholzer aus den Bündner und Berner Alpen, die schwierig zu verorten und zu beschreiben sind, weil eine dicke Nebeldecke die Orientierung erschwert und nur einige Berggipfel aus der Suppe herausragen.
Nun kann man zwar sagen, dass die Berggipfel eigentlich zur Orientierung genügen müssten, aber de facto ist die Verortung sehr schwierig, weil dem menschlichen Gehirn wegen der Nebelsuppe allzu viele feine Infos zur räumlichen Orientierung fehlen. Die Täler sind eben gute Verbindungslinien und Anhaltspunkte für das Abschätzen von Distanzen.
Dem Nebelmeersimulator müsste man angeben können, auf welcher Höhe die Nebenobergrenze liegt. Und wenn man den Ort dann gefunden hat, wo die Berge genau so aussehen wie auf dem zu verortenden Bild, dann sollte man den Nebel natürlich stufenweise oder ganz wieder ausblenden können.
Wenn das Tool gut gemacht wäre, dann könnte man es vielleicht auch als generellen Flüssigkeit-im-Gelände-Simulator verwenden. Man könnte dann Gegenden ohne und mit (erhöhtem) Stausee darin simulieren oder Gegenden vor und nach erhöhtem Meeresspiegel. Solche Simulationen könnten in Zukunft noch da und dort nützlich sein, nicht nur beim Verorten von historischen Bildern.
Fürs Erste würde mir aber der Nebelmeersimulator genügen. (Wäre das nicht auch für die Bergwanderer nützlich? Dann müsste das Tool doch schon irgendwo vorhanden sein.)
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