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François Albert Cevert wurde als Sohn eines wohlhabenden Juweliers am 25. Februar 1944 in Paris geboren. Seine Eltern Charles Goldberg und Hugette Cevert waren nicht miteinander verheiratet.
Nach der Schulausbildung in Paris absolvierte er von November 1964 bis April 1966 in Deutschland bei einem in Weingarten den Militärdienst.
Bereits seit seiner Kindheit interessierte sich Cevert für Automobile und für Motorsport. Seit er 13 Jahre alt war, fuhr er die Autos seines Vaters, drei Tage vor dem 18. Geburtstag legte er die Führerscheinprüfung ab. 1963 nahm er zusammen mit Jean-Pierre Beltoise an einem Motorradrennen in Montlhéry teil. Im folgenden Jahr meldete er sich zur Coupe des Provinces, einem für Lotus-Seven-Piloten ausgeschriebenen Automobilrennen. Ceverts Vater, der mit dem Organisator des Rennens geschäftliche Beziehungen unterhielt, verhinderte allerdings die Teilnahme seines zu dieser Zeit noch minderjährigen Sohnes.
Nach der Militärzeit besuchte Cevert an der École de Pilotage Winfield in Magny Cours einen Rennfahrerlehrgang. Der Kurs dauerte von April bis Oktober 1966. Das für den Lehrgang nötige Geld verdiente Cevert als Vertreter. Dem Sieger des Abschluss Rennens finanzierte Sponsor Shell ein Formel-3-Cockpit für die kommende Saison. Cevert gewann das Shell Volant 1966 unter anderem gegen Patrick Depailler.
Die Saison 1967 lief für ihn nicht gut, das unterlegene Auto und seine fehlende Rennerfahrung machten es ihm schwer. Zwei vierte Plätze genügten dem Anspruch Ceverts in keiner weise.
Für 1968 besorgte sich Cevert der inzwischen nicht mehr auf die Unterstützung von Shell zählen konnte einen Tecno mit einem Vierzylindermotor von Cosworth.
Cevert konnte seinen Tecno allerdings erst im Mai in empfang nehmen. Am folgenden Tag startete er zum Prix de Paris in Montlery. Mit dem noch nicht getesteten Tecno qualifizierte er sich für den 18. Startplatz. In den ersten drei Runden fielen elf vor ihm platzierte Fahrer aus. Nachdem Cevert fünf weitere Fahrer überholt hatte, lag er am Ende der vierten Runde auf Platz zwei. In der nächsten Runde überholte er seinen Rivalen Patrick Depailler und belegte mit dem neuen Tecno den ersten Platz, den er bis zum Rennende verteidigte. Es war der erste Sieg Ceverts bei einem Formel-3-Rennen. Es folgten weitere Siege in La Châtre, Jarama, Nogaro und Albi sowie drei zweite und zwei dritte Plätze und je ein vierter und fünfter Rang. Er gewann das französische Formel 3 Championat.
Für die Saison 1969 gründete Tecno mit finanzieller Unterstützung von Shell ein Formel 2 Team auf. Cevert und Nanni Galli wurden als Fahrer verpflichtet. Bei einigen Rennen trat Clay Regazzoni in einem dritten Auto an. Cevert trat zu sechs von sieben Meisterschaftsläufen des Jahres an. Er kam bei jedem Rennen ins Ziel. Sein bestes Ergebnis war der dritte Platz beim Gran Premio del Mediterraneo im sizilianischen Enna.
Am 3. August 1969 beim Große Preis von Deutschland auf dem Nürburgring, welcher sowohl für Formel-1- als auch für Formel-2-Autos ausgeschrieben war. Zu dieser Veranstaltung meldeten sich 28 Piloten, darunter elf Formel-2-Fahrer. Einer von ihnen war Cevert, der hier seinen Formel-2-Tecno einsetzte. Er qualifizierte sich mit einem Rückstand von 31,8 Sekunden auf den Pole-Sitter Jackie Ickx für den Startplatz 14; er war damit der drittbeste Formel-2-Pilot. Im Rennen fiel er nach 10 Runden infolge eines Getriebedefekts aus.
In der Meisterschaft belegte er hinter Matra-Werksfahrer Johnny Servoz-Gavin und Hubert Hahne, im Lola für BMW Motorsport Platz drei der Fahrerwertung.
Tyrrell hatte mit Jackie Stewart die Formel-1-Weltmeisterschaft 1969 gewonnen und begann die Saison 1970 mit Stewart und Johnny Servoz-Gavin. Beide Fahrer setzten einen March 701 ein. Servoz-Gavin bestritt die ersten drei Weltmeisterschaftsläufe für das britische Team. Beim Großen Preis von Monaco verpasste er die Qualifikation. Es war die erste Nichtqualifikation in der Geschichte des Tyrrell-Teams. Nach dieser Veranstaltung beendete Servoz-Gavin seine aktive Fahrerkarriere aus gesundheitlichen Gründen.
Ken Tyrrell ersetzte ihn auf anraten von Jackie Stewart durch Francoise Cevert.
Cevert debütierte am 21. Juni 1970 beim Grand Prix der Niederlande in Zandvoort in Tyrrells March 701/7. In seinem ersten Formel-1-Weltmeisterschaftslauf qualifizierte er sich für den 15. Startplatz schied aber im Rennen wegen eines Motorschadens aus.
Insgesamt kam Cevert 1970 bei neun Rennen sechsmal ins Ziel. Sein bestes Ergebnis war der sechste Platz beim Großen Preis von Italien, mit dem er seinen ersten Weltmeisterschaftspunkt einfuhr. In der Fahrerwertung belegte Cevert am Jahresende mit einem Punkt Platz 22.
1971 hielt Ken Tyrrell an Cevert fest. Das Team trat nun mit selbst konstruierte Rennwagen an. Cevert fuhr den Tyrrell 002, der abgesehen von kleineren Verbesserungen im Detail technisch mit dem bereits im Vorjahr von Jackie Stewart gefahrenen Tyrrell 001 identisch war. Dreimal schied Cevert zu Saisonbeginn aus, erst beim spanischen Grand Prix sah er als siebter die Zielflagge.
Beim Grossen Preis von Frankreich liefen die Autos erstmals wie gewünscht. Cevert startete von Platz sieben. In der 28. Runde erreichte Cevert nach einigen Überholmanövern den zweiten Platz hinter Stewart. Der erste Doppelsieg von Tyrrell Rennwagen war Tatsache. Vier Wochen später in Deutschland fuhren Cevert und Stewart wieder auf den Plätzen eins und zwei ins Ziel.
Den ersten und auch einzigen Sieg fuhr Cevert beim Großen Preises der USA in Watkins Glen ein. Cevert qualifizierte sich mit einem Rückstand von einer halben Sekunde auf Teamkollege Stewart für Startplatz fünf. Nach Ablauf der ersten Rennrunde lag er auf Platz drei und bildete mit Stewart und Denis Hulme im McLaren das Führungstrio, welches ein paar Runden später um den Ferrari von Jackie Ickx erweitert wurde. Nachdem an Stewarts Auto technische Probleme auftratten übernahm Cevert in der 14. Runde die Führung, die er bis zum Ende des Rennens behielt. Er Gewann mit 40 Sekunden Vorsprung auf Jo Siffert im BRM.
Am ende der Saison belegte Cevert hinter Stewart und Peterson den dritten Platz in der Weltmeisterschaft.
Cevert konnte 1972 in seiner dritten Formel-1-Saison nicht an die Ergebnisse des Vorjahres anknüpfen. Auf Anraten von Ken Tyrrell beendete Cevert im Frühjahr sein Engagement in der Formel 2, um sich ganz auf die Formel-1 konzentrieren zu können. Eine unmittelbare Verbesserung der Leistungen folgte daraus indes nicht, sodass Cevert im Sommer 1972 begann, an sich zu zweifeln. In der Endwertung belgte er nur den sechsten Platz , während sein Teamkollege Stewart hinter Emerson Fittipaldi Vizemeister wurde.
1973 ging es für ihn wieder aufwärts. Er beendete sechs Weltmeisterschaftsläufe als Zweiter, in Monaco, den Niederlanden und in Deutschland lief er dabei hinter Stewart ein und sicherte seinem Team damit drei Doppelsiege. Cevert war inzwischen ähnlich schnell wie sein Teamkollege, vermied es aber, Stewart auf der Strecke zu überholen. Auf dem Nürburgring war Cevert nach Stewarts Darstellung der deutlich schnellere der beiden Tyrrell-Fahrer, und Stewart war der Überzeugung, dass eigentlich Cevert das Rennen hätte gewinnen müssen.
Vor den beiden letzten Rennen, der Saison stand Jackie Stewart bereits als Formel-1-Weltmeister fest, Cevert lag auf Rang vier der Zwischenwertung. Um neben dem Fahrer- auch den Konstrukteurstitel gewinnen zu können, setzte Tyrrell für diese Rennen ein drittes Auto für Chris Amon ein.
In Kanada ging Cevert von Platz sechs aus ins Rennen, drei Plätze vor Stewart. In Runde 33 wurde Cevert, auf Position vier liegend, von Jody Scheckter von der Piste gestoßen. Beide Piloten fielen aus. Ihre Autos waren stark beschädigt, die Fahrer aber blieben unverletzt.
Beim dritten Training zum Großen Preis der USA am 6. Oktober 1973 in Watkins Glen verunglückte Cevert, als er um 11:54 Uhr in der Esses-Kurve verunglückte. Der Tyrrell-Ford drehte sich, überschlug sich mehrfach und rutschte kopfüber entlang der gegenüberliegenden Leitplanke. Der Wagen wurde in Brusthöhe des Fahrers aufgeschlitzt, François Cevert hatte keinerlei Überlebenschancen und erlag noch vor Eintreffen der Rettungskräfte seinen Verletzungen.
Ken Tyrrell lit sehr unter dem Tod seines Schützlings "„François Cevert war sehr elegant, hatte große blaue Augen und die weiblichen Fans liebten ihn. Aber das beeindruckte höchstens meine Ehefrau. Für mich war er schlicht und einfach der kommende Champion. Er hatte das Talent dazu.“ Tyrrell konnten mit seinem Team nie mehr an die Erfolge der Stewart/Cevert Zeit anknüpfen.
Franco Forini, wurde am 22. September 1958 in Muralto bei Locarno geboren.
Forini startete in der Italienischen Formel 3 und gewann sein erstes Rennen 1983 in einem Dallara 382, in diesem Jahr wurde er Dritter in der italienischen Meisterschaft.
1984 wurde er Fünfter in dieser Meisterschaft, er fuhr einen Dallara 384 Alfa Romeo in der Europäischen Meisterschaft startete er ebenfalls und wurde vierzehnter.
Die nächsten beiden Saisons für das Team Venturini.
1985 wurde er in das Team Forti Corse aufgenommen, was ihm erlaubte, im Kampf mit den Italienern Alex Caffi und Fabrizio Barbazza den italienischen Titel in einem Dallara F385VW zu gewinnen.
Franco wechselte 1986 mit dem Venturini Team in die Formel 3000. Sein bestes Ergebnis war ein sechster Platz. 1987 fand Franco genug Sponsorgeld, um eine Saison bei Osella in der Formel 1 zu finanzieren, in welcher er beim Grand Prix Italien debütierte, obwohl er sich qualifizieren konnte, zwangen ihn mehrere Probleme mit seinem Turbo zur aufgabe.
Zwei Wochen später fand sein zweiter Auftritt bei einem Formel 1 Grand Prix in Estoril statt, aber die Ergebnisse waren wegen Problemen mit dem Fahrwerk ebenfalls nicht berauschend.
Der dritte und letzte Auftritt in einem Formel-1-Rennen fand bei Grand Prix von Spanien in Jerez de la Frontera statt, wo er sich nicht für das Rennen qualifizierte.
Seine Laufbahn in der Formel 1 bescherten ihm 59 und knappe 296 Kilometer in drei Großen Preisen.
Bertrand Gachot hat am 23. Dezember 1962 in Luxemburg als Sohn französischer Eltern das Licht der Welt erblickt.
Gachot trat mit einer Belgischen Lizenz im Autorennsport an, und gilt daher als Belgier, selber sieht er sich aber als Europäer.
Gachot begann im Kartsport, fuhr in der Britischen Formel 3 und schliesslich 1988 in der Formel 3000. In der Formel 3000 wurde er 1988 fünfter.
1989 gab er zusammen mit dem Onyx Rennstall von Mike Earle seinen einstand in der Formel 1. Bei den ersten fünf versuchen scheiterte er, wie auch sein Teamkollege bereits an der Vorqualifikation. Der grosse Sprung gelang ihm dann beim Frankreich GP als er sich als 11. fürs Rennen Qualifizieren konnte. Im Rennen sah er die Zielflagge als 13. allerdings mit vier Runden Rückstand auf Sieger Alain Prost. Beim nächsten Rennen in Silverstone startete er von Platz 21 und beendete das Rennen auf zwölf. Für den Grand Prix von Deutschland konnte er sich knapp nicht Qualifizieren. Auf dem Hungaroring schafte er es als 21. in die Startaufstellung schied aber im Rennen wegen eines technischen Defekts aus. Beim Heimrennen in Spa hatte er einen Unfall, in Italien stopte ihn ein technischer defekt. Danach wurde er bei Onyx durch JJ Letho ersetzt. Für die Grossen Preise von Japan und Australien schloss er sich dem Rial Team an, scheiterte jedoch in diesem eher schlechten Auto an der Qualifikation.
Gachot wechselte in der folge zu dem italienischen Coloni Team, welches in diesem Jahr einen von Subaru finanzierten Motori Moderni Zwölfzylinder-Boxermotor einsetzte. Der Motor war leistungsschwach und unzuverlässig. Gachot meinte zwar, das das Chassis noch schlechter sei als der Motor. Im Coloni-Subaru überstand er achtmal nicht einmal die Vorqualifikation. Als Coloni dann auf Cosworth-Motoren wechselte, bestand Gachot im zwar regelmäßig die Vorqualifikation, scheiterte dann aber jeweils in der eigentlichen Qualifikation. Gachot bestritt 1990 kein einziges Formel-1-Rennen.
1991 stieg das Team von Eddie Jordan in die Formel 1 auf und nahm Bertrand Gachot unter Vertrag. Mit dem von Anfang an konkurrenzfähigen Auto erzielte Gachot beim GP von Kanada einen fünften und bei den Rennen in Silverstone und Hockenheim je einen sechsten Platz. Insgesammt gewann er vier Weltmeisterschaftspunkte. Allerdings musste Gachot die Saison 1991 nach dem Rennen in Holland unterbrechen. Nach einem angeblichen Angriff mit Reizgas auf einen Taxifahrer in London wurde Gachot inhaftiert. Daraufhin ersetzte Jordan den Belgier.
Parallel zur Formel 1 bestritt Gachot zusammen mit Johnny Herbert und Volker Weidler 1991 die 24 Stunden von Le Mans in einem von einem Wankelmotor angetriebenen Mazda 787B schaffte er den Sieg bei diesem Rennen.
Erst beim Grossen Preis von Australien tauchte Gachot im Larousse Team wieder in der Formel 1 auf, konnte sich aber nicht für das Rennen Qualifizieren. In diesem Team, welches allerdings jetzt als Central Park Venturi hies und mit einem Lamborghini Motor an den Start ging, konnte Gachot auch im folgenden Jahr weiter in der Formel 1 Fahren, beim Rennen in Monaco wurde er sechster und holte einen Punkt. Bei 11 Rennen schied er meist wegen technischen Problemen aus.
Aus 47 Starts in seiner Formel 1 Karriere resultierten 5 WM Punkte und eine schnellste Runde
Nach einem Pause betätigte er sich aber 1997 wieder im Motorsport und fuhr bei den 24 Stunden von Le Mans im Team von Erwin Kremer einen Porsche der GT1-Klasse.
Karl Edward Tommy Borgudd, genannt Slim, wurde am 25. November 1946 in Borgholm, Schweden, geboren.
Borgudd hatte in den sechziger Jahren in Schweden einen grossen Erfolg als Schlagzeuger, Er spielte Schlagzeug für die Hootenanny Singers und traf Björn Ulvaeus, der bald eines der Mitglieder der weltbekannten schwedischen Gruppe ABBA werden sollte.
Slim war der Schlagzeuger des nordischen Quartetts ABBA, 1970 entschied er sich mit Unterstützung der schwedischen Gruppe, in der schwedischen Formel Ford 1600 Meisterschaft zu fahren.
In den Jahren 1971 und 1972 nahm er an den schwedischen Formel Ford 1600 Meisterschafts- und Sportwagenprüfungen teil.
1973 war er Skandinavischer Meister der Formel Ford 1600.
1975 wurde er Zweiter bei den schwedischen Tourenwagen
1978 nahm er an der schwedischen und europäischen Formel-3-Meisterschaft teil, wo er mit einem Ralt Toyota einen Unfall erlitt, er wurde Dritter in Knutsdorp, beendete die Saison auf dem 21. Platz,
1979 wurde er mit einem Ralt RT1 Toyota hinter Alain Prost und Michael Bleekemolen Dritter in der europäischen Formel 3 Meisterschaft. Slim wurde Zweiter beim Rennen in Kassel Calden.
1980 nahm Slim gelegentlich an verschiedenen Tests mit einem Formel 3 March teil.
1981 debütierte er auf wundersame Weise in der Formel 1, da die Wege zur Formel 1, wie die des Herrn, oft unergründlich sind. Denn das Slim Borgudd das zweite Cockpit des ATS-Teams ergatterte, war dies weniger seiner Qualitäten als Pilot, sondern dank der finanzielle Unterstützung der Gruppe ABBA geschuldet.
Er wurde vom Team ATS im Grand Prix San Marino in Imola gemeldet, wo er nach dem Start auf dem 24. Platz dreizehnter wurde, zwei Runden hinter dem Sieger, Nelson Piquet.
In diesem Jahr ging er mit dem ATS Team zu zwölf Grand Prix, ist aber fünfmal nicht qualifiziert, bekommt aber am Ende dank des sechsten Platzes im Grand Prix von Großbritannien sogar noch einen Punkt.
1982 startete er in drei Grand Prix (Südafrika, Brasilien und Long Beach) mit einem Tyrrell 011 Ford Cosworth, allerdings ohne Punkte, da er auf der Rennstrecke von Jacarepagua nur den siebten Platz erreichte.
1983 trat er im Truckracing an.
1984 war er zwanzigster in der europäischen Formel 3 mit einem Anson SA4A VW. 1987 fuhr er Le Mans mit einem Tiga GC286 Volvo.
1988 wurde er 53. in Le Mans mit einem Tiga GC286 Ford Cosworth.
1994 fuhr er im European Truck Racing mit Mercedes, nach vier Siegen beendete er die Saison auf dem zweiten Platz der Meisterschaft.
Gordon Spice wurde am 18. April 1940 in London geboren.
Spice fuhr Touren- und Sportwagenrennen und war über die Formel 5000 auch im Formel Rennwagen aktiv.
Spice begann Mitte der 1960er-Jahre Autorennen zu fahren. 1964 wollte er beim 1000km Rennen am Nürburgring sein internationales Debüt als Fahrer geben. Er war als Partner von Chris Lawrance mit einem Morgan Plus 4 gemeldet. Das Team erschien aber nicht zu Training und Rennen, sodass das 24 Stunden Rennen von Le Mans 1964 sein eigentliches Debüt war. Wieder war Lawrence sein Partner, der diesmal einen Deep Sanderson 301 meldete. Im Rennen überhitzte schon nach 13 Runden ein Zylinder und der Wagen musste abgestellt werden.
Seinen ersten zählbaren Erfolg erzielte Gordon Spice beim 6 Stunden Rennen von Jarama 1969 Das Rennen zählte zu keiner Meisterschaft Spice wurde mit Partner Jose Juncadella im Ford GT 40 Dritter.
Sein erstes Formel-5000-Rennen bestritt er 1970 im Oulton Park. Die Rennveranstaltung war der zweite Wertungslauf der Meisterschft 1970, er fuhr einen Kitchiner K3A welcher von einem 4,7-Liter Ford V8 Motor angetrieben wurde. Mit einem Rückstand von drei Runden auf Mike Walker in einem McLaren beendete er das Rennen als Sechster. Nach einem Ausfall in Brands Hatch kam er beim dritten Saisonrennen in Zolder als Neunter ins Ziel, wieder war der Rückstand auf den Sieger groß. Diesmal fehlten acht Runden auf Peter Gethin der ebenfalls einen McLaren M10 fuhr. Spice mühte sich das erste Halbjahr mit dem schweren und unhandlichen Rennwagen und erzielte im Juli beim Wertungslauf in Monza mit dem vierten Rang sein bis dahin bestes Ergebnis. Nach einem fünften Platz am Salzburgring zog sich Spice vom erfolglosen Kitchiner-Projekt zurück.
In diesem Jahr war auch ein gewisser Mo Nunn, der spätere eigner des Ensign Teams als Fahrer in der Formel 5000 aktiv.
In den 1970er-Jahren gründete Spice einen eigenen Rennstall und setzte dort zwei Ford Capri bei Tourenwagenrennen ein. Vor allem in der Britischen Tourenwagen Meisterschaft war er höchst aktiv. 1975 feierte er sieben Laufsiege in der Klasse C und erreichte im Schlussklassement der Meisterschaft den dritten Rang eine Platzierung die auch 1980 in den Ergebnislisten steht. 1978 gewann er mit Teamkollegen Teddy Pilette das 24h Rennen von Spa Francorchamps. Ein Sieg welcher sein Team auch 1979 und 1980 erringen kann.
In Le Mans kam er zweimal nach 24-Stunden-Fahrzeit als Gesamtdritter ins Ziel beide Male als Fahrer im Team von Jean Rondeau. 1980 hatten er und die beiden belgischen Martin-Brüder Philippe und Jean Michel neun Runden Rückstand auf die siegreichen Teamkollegen Jean Rondeau uund sieben Runden auf die Zweitplatzierten Porsche 908 Turbo. 1981 war der Rückstand von Spice und Francoise Migault mit 19 Runden auf die Sieger Jacky Ickx und Derek Bell weit größer als im Jahr davor. Erneut kamen jedoch zwei Rondeau unter die ersten Drei.
Als Gordon Spice 1985 Spice Engineering gründete und mit Eigenkonstruktionen bei internationalen Sportwagenrennen an den Start ging, konnte der Brite auf eine mehr als zwanzigjährige Karriere als Rennfahrer zurückblicken. Rennen fuhr er bis 1989. Sein Bruder Derek hatte schon beim Tourenwagenteam federführend mitgewirkt und wurde ab 1986 Teamchef bei Spice Engineering. 1984 und 1985 hatte Spice die Renneinsätze von Tiga Race Cars abgewickelt und dabei 1985 die Gesamtwertung der C2-Klasse der Sportwagen Weltmeisterschaft gewonnen.
Spice fuhr mit seinem Freund und Cockpitpartner Ray Bellm, der Teilhaber und Sponsor des Teams war, bis 1989 Sportwagenrennen mit eigenen Konstruktionen, dann beendete er seine Fahrerkarriere und konzentrierte sich ganz auf die Führung von Spice Engineering.
Als das Team 1991 in finanzielle Schwierigkeiten geriet und von einem Investor übernommen wurde, zog er sich vollständig zurück.
1995 versuchte Spice den Einstieg in die Formel 1 Weltmeisterschaft das Projekt kam jedoch nicht zustande.
Kunimitsu Takahashi wurde am 29. Januar 1940 in Koganei Japan geboren. Takahashi begann auf zwei Rädern und gewann 1961 als erster japanischer Fahrer, in Hockenheim, einen 250ccm-Motorrad-Grand-Prix mit Honda. Im selben Jahr gewann er auch beim Ulster Grand Prix in Belfast in der 125er-Klasse.
Auf der Isle of Man hatte er im folgenden Jahr bei der Tourist Trophy einen schweren Unfall, so dass er sich 1965 entschied, auf vier Rädern zu wechseln.
1975 wurde er mit einem Surtees TS15 BMW dreizehnter beim Nihon Grand Prix und zehnter beim Suzuka Diamond Race der japanischen Formel 2000 Meisterschaft.
In dem Rennen, das die Saison 1977 beendete, startete er seinen ersten und einzigen erfolgreichen Grand Prix in der Formel 1. Er schaffte es, sich für die 22. Position der Startaufstellung zu qualifizieren er war nur 2,65 Sekunden langsamer als Poleman Mario Andretti.
Kunimitsu fuhr einen Tyrrell 007 Ford Cosworth des Meritsu Racing Teams, mit welchem er auf dem beachtlichen neunten Platz landete, zwei Runden hinter James Hunt im McLaren M26.
Kunimit wurde in den 80er Jahren viermal Japans Sportwagenmeister.
1995 wurde er mit seinen Landsleuten Keiichi Tsuchiya und Akira Iida vom Team Kunimitsu Honda mit einer Honda NSX GT2 Achter bei den 24 Stunden von Le Mans.
Kunimitsu startete in der Formel 1 nur in der Saison 1977 in einem Grand Prix und absolvierte 71 Runden, rund 309 Kilometer.
StuppacherOtto Stuppacher wurde am 3. März 1947 in Wien geboren.
Otto war mit Porsche Sportwagenfahrer und nahm 1970 mit einem Porsche 910 an der Sportwagen-Europameisterschaft teil.
1971 Startete er an der Österreichischen Bergmeisterschaft teil. Er war auch bei der Internationalen Markenmeisterschaft mit einem Bosch Porsche 908 dabei und nahm auch am Interserie Cup mit einem Porsche 908 teil.
1972 nahm er mit einem Bosch Porsche 908 und einem Abarth 2000 an der Marken Weltmeisterschaft teil.
Stuppacher kombinierte in dieser Saison seine Präsenz in der Europameisterschaft mit einem Porsche 908 und in der Sportwagen-EM mit einem Abarth 2000.
Stuppacher fuhr, nachdem er nicht zum Grand Prix auf dem Österreichring zugelassen wurde, 1976 bei drei aufeinander folgenden Grand Prix in Italien, Kanada und den USA mit einem Tyrrell 007 Ford Cosworth vom OASC Racing Team, konnte sich aber leider bei keinem der drei Rennen qualifizieren.
Otto Stuppacher starb am 13. August 2001 im Alter von nur 54 Jahren in Wien.
Patrick Neve wurde am 13. Oktober 1949 in Lüttich geboren. Er gewann 1974 die Formel-Ford-Meisterschaft und stieg 1975 in die Formel 3 auf.
In der gleichen Saison mit dem Team von Safir Engineering Ltd. bestritt die Formel-2-Saison mit wenig Erfolg.
Sein Formel-1-Debüt gab er 1976 in Zolder-Rennstrecke beim Grossen Preis von Belgien mit einem Brabham BT44B aus dem Tissot RAM Racing, mit welchem er wegen mechanischer Probleme vorzeitig aufgeben musste.
1976 war Patrick auch auf der französischen Strecke von Paul Ricard beim Grand Prix von Frankreich mit einem offiziellen Ensign N176 Ford Cosworth am Start und beendete das Rennen, nachdem er vom 26. Platz in der Startaufstellung gestartet war, ohne Punkte mit einer Runde Rückstand auf den Sieger James Hunt,
1977 fuhr er die ganze Saison mit dem March 761 Ford von Williams Grand Prix Engineering, dem Team von Frank Williams. Sein bestes Ergebnis war ein siebter Platz, nachdem er vom letzten Platz der Startaufstellung in Monza aus gestartet war. In dieser Saison fuhr er bei March Racing Ltd. auch einen March 772P BMW, beim Formel-2 Europameisterschaft Rennen in Silverstone wo er dritter wurde.
1978 war Patrick nur in Zolder, beim Belgischen Grand Prix, anwesend, wo er versuchte, sich mit einem Privaten March 781S Ford zu qualifizieren, ohne es allerdings zu schaffen. Im selben Jahr nahm er mit einem March BMW an der europäischen Formel 2 teil.
Patrick startete während drei Saisons in der Formel 1 in 565 Runden, rund 2.656 Kilometer.
Patrick starb am 12. März 2017 im Alter von 67 Jahren in Brüssel.
Thomas Maldwyn Pryce wurde am 11. Juni 1949 einem Hügel im südlichen Teil des Vale of Clwyd
in Nordwales geboren.
Nach einem rasanten sportlichen Aufstieg wechselte Tom in fünf Jahren (1970-1974) von der Formel Atlantic und Formel Ford in die Formel 1,
Ihm wurde allerdings die Teilnahme am Großen Preis von Monaco 1974 verweigert, weil er als unerfahren galt. so war der Grosse Preis von Belgien sein erstes Rennen. Er startete vom 20. Startplatz aus, schied aber wegen einer Kollision in der 66. Runde aus. 1975 Startete er für Shadow, gewann er das legendäre Race of Champions in Brands Hatch, Stand beim Grossen Preis von England auf der Pole Position und wurde in Österreich und brasilien jeweils dritter. Spätestens nach dieser Saison galt er als das größte britische Rennsporttalent nach Roger Williamson.
Im Jahr 1976, vertrat Pryce weiterhin die Farben des Shadow Racing Teams, mit ähnlichen Ergebnissen, zu seinen besten Platzierungen gehörten der dritte Platz im Großen Preis von Brasilien, der siebte in Südafrika, der siebte in Monaco und Frankreich, der achte in Deutschland und Italien sowie der vierte in Holland.
Während seine beste Qualifikation im Starterfeld ein dritter Platz im Großen Preis von Holland war,
1977, Startete die Saison am 5. März mit dem Großen Preises von Südafrika in Kyalami, es war in Runde 23, als Price Teamkollege Renzo Zorzi seinen rauchenden Shadow auf der linken Seite der Start und Zielgerade stoppte. Zwei Streckenpostenliefen mit Feuerlöschern über die Strecke um dem bereits ausgestiegenen Zorzi zu helfen.
Tom Pryce konnte dem einen Streckenposten nicht ausweichen, der Feuerlöscher traf den Fahrer am Kopf, Pryce war sofort tot sein Shadow fuhr jedoch noch 700 Meter lang mit Vollgas weiter, bis es am Ende der Geraden mit dem Ligier von Jacques Laffite kollidierte und in die Begrenzungsmauer knallte.
Pryce fuhr 42 Grand-Prix schaffte es zweimal aufs Podest und sammelte 19 Punkte währen Zwei Runden oder 9 km führte er das Feld an. Er ist in der Formel 1 9.752 km gefahren.
Derek Daly wurde am 11. März 1953 in Dublin, Irland, geboren.
Derek schaffte es in die britische Ford Formel Ford Meisterschaft, im Jahr 1976 gewann er das Formel Ford Festival. 1977 wurde er Meister in der Britischen Formel 3 Meisterschaft. Von 1977 bis 1983 trat er ebenfalls in der Formel 3 Europameisterschaft an wobei er 1978 und 1979 jeweils Dritter in der Gesamtwertung wurde..
Sein Formel-1-Debüt gab Daly mit einem Hesketh 308E des Hesketh Racing Team, konnte sich allerdings in Long Beach, Monaco und Zolder nicht für das Rennen qualifizieren. In derselben Saison wechselte er zum Team Tissot Ensign, was ihm nach einem schlechten Start den sechsten Platz in Montreal einbrachte.
Die Saison 1979 beginnt er mit einem Ensign N177 im Team von Mo Nunn. wechselt aber später zu Tyrrell, aber als bestes Ergebnis resultiert ein achter Platz in Österreich.
Auch 1980 fährt er im Team von Ken Tyrrell wird vierter in Buenos Aires und Brands Hatch. Für spektakel sorgt Daly beim Start zum Grossen Preis von Monaco, wo er in der ersten Kurve eine Massenkarambolage auslöst.
1981 wechselt er in das March Grand Prix Team und wird in Silverstone siebter.
Die Saison 1982 beginnt mit bei Theodore Racing und beendet sie im Team von Frank Williams, in Detroit, Zandvoort und Brands Hatch kann er sich jeweils den fünften Platz gutschreiben.
Daly Startete zu 48 Rennen in der Formel 1, neben 22 Ausfällen erreichte Derek Daly acht Mal die Punkteränge, er sammelte insgesamt 15 Meisterschaftspunkte, allerdings ohne je einen Podiumsplatz zu erlangte.
Nach dem Ende seiner aktiven Formel-1-Karriere wechselte er 1983 in die Champ Car Serie und fuhr dort bis 1989 insgesamt 66 Rennen mit einem dritten Platz als bestem Ergebnis.
Jo Vonlanthen betrieb in Frauenfeld einen Autohandel, als er 1968 mit dem Autorennsport begann. Seine ersten Rennen fuhr er in der Formel Super Vau. 1972 gewann er mit einem Tecno die Schweizer Formel-3-Meisterschaft. 1973 wechselte er in die Formel-2-Europameisterschaft. Bestes Resultat war der dritte Platz beim Rennen in Vallelunga mit einem GRD-273-Ford. 1975 wurde er Zweiter beim Eröffnungsrennen der Formel-2-EM-Saison in Estoril, mit einem March-742-BMW Sieger wurde damals der Franzose Jacques Laffite.
Vonlanthen fuhr in seiner Karriere drei Rennen der Formel 1, wobei nur eines den Status als Weltmeisterschaftslauf hatte. 1975 fuhr er einen Ensign bei der BRDC International Trophy in Silverstone. Für Frank Williams Racing Cars bestritt er danach den ebenfalls nicht zur Weltmeisterschaft zählenden Großen Preis der Schweiz in Dijon. Obwohl er mit 9 Runden Rückstand nicht klassiert wurde, brachte ihm dieses Rennen ein Engagement für einen WM-Lauf. Beim Großen Preis von Österreich kam er allerdings nur deswegen ins Rennen, weil Wilson Fittipaldi und Brian Henton nach Trainingsunfällen ihre qualifizierten Fahrzeuge vom Start zurückzogen. Vonlanthen ging mit seinem Williams-FW03-Ford-Cosworth vom letzten Startplatz aus ins Rennen und fiel in der 14. Runde mit einem Motorschaden aus.
1976 kehrte Vonlanthen in die Formel 2 zurück, hatte dort erneut nicht den gewünschten Erfolg und zog sich vom Rennsport zurück.
Tom Belso wurde am 27. August 1946 in Kopenhagen (Dänemark) geboren.
Er begann mit Tourenwagenrennen, wechselte 1972 in die Formel 2 am Steuer eines Brabhams des Viking-Teams und wurde Ende des Jahres durch seinen vierten Platz beim Rennen in Albi bekannt.
1973 nahm er mit einem Lola an der Formel 5000-Meisterschaft teil, er wurde Siebter im Champions Race und Achter in der International Trophy.
Tom debütierte beim Großen Preis von Schweden 1973 in der Formel 1. Mit einer Iso Williams Cosworth konnte er sich nicht für das Rennen qualifizieren.
Tom startete dann erstmals beim Grand Prix in Südafrika im folgenden Jahr mit dem Iso Williams FW01. Toms letzte Teilnahme an einem Grand Prix Wochenende war der Schwedische Grand Prix in Anderstorp, 1976, wo er sich allerdings wider nicht qualifizierte.
Tom war insgesammt bei acht Formel 1 Grand Prixs präsent qualifizierte sich aber nur bei zweien, wobei sein bestes Ergebnis ein achter Platz, im Großen Preis von Schweden 1974 eine Runde hinter dem Sieger.
Seine beste Startposition war der 21. (1974 in Schweden). Er fuhr 79 Runden, rund 317 Kilometer.
François Hesnault wurde am 30. Dezember 1956 in Paris geboren. In der französischen Formel 3 wurde Hesnault hinter Michel Ferté mit einem Ralt RT3 VW Zweiter.
Im Jahr 1982 fuhr er mit einem Porsche 935 K3 das 24 Stunden von Le Mans zusammen mit Claude Haldi und Rodrigo Terran, Das Getriebe des Porsches warf das Team gegen vier Uhr morgens aus dem Rennen.
Als Teamkollege des Italieners Andrea de Cesaris im Ligier Loto-Team, Debütierte er 1984 mit wenig Glück beim Grand Prix von Brasilien qualifizierte er sich als 20. für das Rennen. In der 25. Runde zwang ihn ein Motorschaden zur Aufgabe.
Beim Grand Prix in Hockenheim und am Österreichring wurde er zweimal achter, in Zandvoort schaffte er es auf Platz sieben und verpasste so knapp einen WM Punkt. Hesnault wurde von seinem Teamkollegen regelrecht deklassiert, verlor im Training meist weit mehr als eine Sekunde. Einzig in Frankreich auf dem Circuit Dijon konnte er vor deCesaris Starten. Dies allerdings nur, weil dieser wegen technischen Problemen gar nicht am Qualytraining teilnehmen konnte
1985 fuhr Hesnault zusammen mit dem Brasilianers Nelson Piquet im Team von Bernie Ecclestone. bevor er das Team nach verschiedenen Vorfällen, Unfällen und Pannen auf den Strecken Jacarepaguá, Estoril, Imola und Monaco verlassen musste und durch den Schweizer Marc Surer ersetzt wurde.
Hesnault trat zum Abschluss des Großen Preises von Deutschland mit einem dritten Renault R60 auf, sein Auto war mit einer Fernsehkamera ausgestattet, so dass die Fernsehzuschauer erstmals die Spannung eines Formel-1-Rennens aus Fahrersicht live und auf der Couch zu Hause spüren konnten.
Nach diesem Rennen erlitt Hesnault einen schweren Unfall, woraufhin er sich vom aktiven Rennsport zurückzog.
Jan Lammers wurde am 2. Juni 1956 in Zandvoort, Niederlande, geboren. 1978 wurde nach einem harten Kampf mit dem Schweden Anders Olofsson Formel-3-Europameister. Lammers gewann in Zandvoort, Monza,Magny Courses und Karlskoga.
1979 gab er sein Formel-1-Debüt, Er fuhr beim Argentinischen Grand Prix einen Shadow DN9 mit einem Ford Cosworth-Motor und war Teamkollege von Elio. Lammers musste sein erstes Rennen in der 42. Runde wegen mechanischer Probleme aufgeben.
Sein bestes Saisonergebnis 1979 war ein neunter Platz in Montreal.
Im Jahr 1980 begann die Saison katastrophal, mit dem Auto des chaotischen ATS Teams war es nicht leicht sich überhaupt für die Rennen zu qualifizieren. Nach dem Monaco Grand Prix verlies er das Team und übernahm den Ensign N180 des Unipart Racing Teams, für welches vorher Clay Regazzoni und Tiff Nedell gefahren waren. In vierzehn Versuchen 1980 konnte er sich nur für vier Rennen qualifizieren, Long Beach, wo sein Getriebe versagte, auf der belgischen Strecke von Zolder beendete er das Rennen auf der zwölften Position, in Montreal wiederholte er seine zwölfte Position erneut und in Watkins Glen.
1981 kehrt er zu ATS zurück, wird aber nach sechs Rennen durch Slim Borgudd ersetzt, der dank der finanziellen Unterstützung der Musikgruppe ABBA seinen Platz im Team einnimmt.
In diesen sechs Rennen schaffte es Jan nur zweimal sich für das Rennen zu qualifizieren, in einem schied er aus und in Buenos Aires wurde er Zwölfter. 1982 war Lammers schließlich für sechs Grands Prix im Team Theodore aus Hong Kong gemeldet, es gelang ihm aber nur eine Qualifikation für das Rennen, das er allerdings wegen eines Motorproblems nicht beenden konnte.
Nach diesen enttäuschenden vier Jahren in der Formel 1 wechselte Lammers in die US-amerikanische Champ Car Serie und kurze Zeit später in die Sportwagenszene.
1988 schrieb Lammers zusammen mit Andy Wallace und Johnny Dumfries ein glorreiches Kapitel seiner sportlichen Karriere. Die beiden gewannen mit einem Jaguar XJR-8LM die 24 Stunden von Le Mans. Es war der erste Sieg von Jaguar seit 1957.
In der Saison 1992 gelang Lammers überraschenderweise ein Comeback in der Formel 1 beim britischen Rennstall March. Dort ersetzte er den Österreicher Karl Wendlinger für die letzten beiden Saisonrennen. Lammers hatte bereits einen Vertrag für die kommende Saison 1993 bei March. Da das Team jedoch zahlungsunfähig wurde, konnte er die Saison nicht bestreiten, was seine Formel-1-Karriere endgültig beendete.
1999 gründete Lammers seinen eigenen Rennstall Racing for Holland, in dem er in der FIA-Sportwagen-Meisterschaft an den Start ging. Ab 2005 ist er zusätzlich Besitzer des A1 Teams der Niederlande.
Lammers nahm auch an allen drei Rennen der Grand Prix Masters teil, wobei sein bestes Ergebnis der siebte Rang auf dem in Katar war.
2017 trat Lammers mit seinem eigenen Rennstall Racing for Holland als Fahrer erneut bei den 24 Stunden von Le Mans an. Seine Teamkollegen waren Frits van Eerd sowie der ehemalige Formel-1-Vizeweltmeister Rubens Barichello. Sie beendeten das Rennen auf dem 14. Rang des Gesamtklassements.
Patrick Depailler wurde am 9. August 1944 in Clermont Ferrand geboren, wo sich die Rennstrecke befindet, bei welcher er 1972 sein Debüt in der Formel 1 erlebte.
1967 wurde er in der Formel 3 Vierter im Coupe de Vitesse de l'A.C. Normand, mit einem Alpine A110 Mignotet.
Im Jahr 1969, wird er bei den 1000 Kilometern von Monza, mit einem Alpine A220 Renault sechster zusammen mit Jean Pierre Jabouille.
1970 gewann das Trio Jean Pierre Beltoise, Patrick Depailler und Jean Todt mit einer Matra Simca 650 die renommierte Tour de France.
Mit einem Alpine A360 - Renault gewann er 1971 den französischen Formel-3-Titel und gewann das Coupe de Vitesse de Pau und das Coupe de Vitesse de Albi.
In der Formel 2 wurde er 1972 mit einem March 722 Hart mit 27 Punkten Dritter in der Europameisterschaft und Zweiter im Grand Prix Automobile de Pau,
Patrick debütierte in der Formel 1 beim Grand Prix von Frankreich, auf dem Circuit Clermont Ferrand, mit einem Tyrrell 004 Ford. Das Rennen musste er leider aufgeben.
Im selben Jahr wurde er Siebter in Watkins Glen nachdem er als Elfter hinter seinen Teamkollegen Jackie Stewart und François Cevert, gestartet war.
1973 startete er in keinem Rennen der Formel 1, aber in der Formel 2 war er Zweiter bei der Deutschland Trophäe, im Schwedischen Gold Cup, im Gran Premio della Lotteria di Monza, im Festspielpreis der Stadt Salzburg, alles mit einem Alpine A367 Ford BDA
1974, nach dem Rücktritt von Jackie Stewart wurde er für die Franzosen zum Erben des verstorbenen François Cevert, Die ganze Nation setzte in ihn die grossen Hoffnungen auf den ersten Französischen Weltmeister.
Doch in dieser Saison schaffte es Depailler nur, in Anderstorp aufs Podest, er wurde zweiter hinter seinem südafrikanischen Teamkollegen Jody Scheckter,
Im selben Jahr gewann er in der Formel 2 mit dem March Engineering Team, den Grand Prix Automobile de Pau, den I. Grand Prix Mugello, den Preis von Baden Württemberg und Hessen sowie den Grand Prix von Rom. Patrick wurde Europameister vor dem Deutschen Hans-Joachim Stuck.
1975, startete er wieder für das Tyrrell Team. Einzig beim südafrikanischen Rennen konnte er als dritter das Podest erklimmen, zudem erlitt er mehrere Unfälle im Großen Preis von Brasilien, Spanien, Großbritannien und den Vereinigten Staaten.
1976 ist er mit dem Tyrrell 007 in Interlagos Zweiter, während er mit dem sechsrädrigen P34 Zweiter in Schweden, Frankreich, Kanada und Japan ist, was ihm am Ende der Saison den vierten Platz in der Weltmeisterschaft einbrachte.
In diesem Jahr wurde er Vierter im 200 Meilen Mosport mit einem Alpine Renault A442 T und Zweiter nach der PolePosition in den 500 km von Dijon zusammen mit seinem Landsmann Jacques Laffite.
1977 wurde er trotz des sechsköpfigen Tyrrell P34 Zweiter in Mosport, Dritter in Kyalami und Monte Fuji, Vierter in Long Beach und Anderstorp, immer vor seinem schwedischen Teamkollegen Ronnie Peterson.
1978 erzielte er mit dem Tyrrell 008 Ford schließlich seinen ersten Sieg in einem Grand-Prix. Dies
ausgerechnet beim prestigeträchtigen Grand Prix von Monaco, auf den Strecken von Kyalami und Österreichring fuhr er auf Platz zwei.
In diesem Jahr nahm Patrick an einem Can Am-Event in Riverside teil, Mit einem Paul Newman's Spyder musste er aufgeben, als ein Ventil versagte. Ende 1978 verliess er zum grossen Unmut von Ken Tyrrell dessen Team.
1979 begann er die Saison mit Ligier und am Steuer eines Ligier JS11 wurde er in Interlagos (Sao Paulo) Zweiter hinter Teamkollege Jacques Laffite, einem historischen Doppel für den französischen Motorsport, zwei französische Fahrer, auf französischen Rennwagen, In Jarama gelang ihm dann der zweite und letzte Sieg. Nach dem Grossen Preis von Monaco erlitt er beim Drachenflieger einen schweren Unfall, welcher ihn für den Rest der Saison ausser Gefecht setzte.
1980 kehrte er in sehr schlechtem körperlichen Zustand, aber voller Illusionen, mit dem Alfa Romeo-Team und mit einem hoffnungsvollen Alfa Romeo 179 in die Formel 1 zurück.
Patrick Depailler erlitt am Freitag, den 1. August 1980, acht Tage vor seinem 36. Geburtstag, einen tödlichen Unfall, Der Unfall ereignete sich bei privaten Testfahrten mit Alfa Romeo in der Ostkurve des Hockenheimrings.
Derek Bell wurde am 31. Oktober 1941 in Pinner, Großbritannien, geboren. Seine Eltern hatten einen Bauernbetrieb. Derek absolvierte 1960 das Institute of Agronomy in Cirencester, und wurde Bauer. Nur sehr wenige hätten damals vorhergesagt dass er im Laufe der Zeit eine wichtige Figur im internationalen Automobilsports werden würde.
Sein Debüt gab er 1964 am Steuer des kleinen Lotus Super Seven, es dauerte nur vier Jahre, bis er die höchste Stufe des Rennsports erreicht hatte.
Derek wurde von der Scuderia Ferrari verpflichtet.
Sein Debüt in der Formel 1 fand beim Grand Prix d' Italia 1968 statt, Derek wurde von der Scuderia Ferrari mit einem 312/68 V12 Lager Nummer 7 gemeldet.
Derek fuhr in der Qualifikation eine mehr als würdige Zeit und erzielte den achten Startplatz, musste aber im Rennen wegen mechanischer Probleme aufgeben.
Er war in diesem Jahr noch beim Grand Prix in Watkins Glen dabei, aber seine Ergebnisse mit seinem Ferrari 312 waren sehr ähnlich.
1969 nimmt er nur an einem Grand Prix in Silverstone mit einem offiziellen McLaren M9A teil, muss aber wegen Problemen mit der Federung aufgeben.
Im Jahr 1970 fuhr er für Tom Wheatcroft Racing, Das Team verpasste es das Auto für das Rennen in Monaco zu melden, in Spa Qualifizierte er sich mit dem alten Brabham BT26A als 15, schied aber im rennen wegen Getriebeproblemen aus. In Watkins Glen fährt Bell für Surtees den TS7 er Qualifiziert sich als 13. und wird sechster im Rennen.
Im Jahr 1971 nimmt nur an den Grand Prix von England in Silverstone mit einem Surtees TS9 Ford teil, nachdem er sich zuvor mit dem March 701 Ford von Frank Williams , nicht für die Grand Prix von Spanien und Monaco qualifizieren konnte.
1972 verpflichtete ihn das Martini Racing Team. Mit einem Tecno PA123 F12 konnte er sich bei den, Grand Prix in Monaco, Belgien und Frankreich nicht qualifizieren
1974 kehrt Derek wieder zu Surtees zurück, diesmal unter dem Namen Bang & Olufsen Team Surtees, bestreitet eine düstere Saison sein bestes Ergebnis ist ein elfter Platz auf dem Nürburgring.
1977 trat er mit einem Hexagon Penske PC3 im Großen Preis von Großbritannien zum letzten Mal bei einem Formel-1-Großen Preis an, konnte sich aber auch hier nicht für das Rennen qualifizieren.
Derek startete zwischen 1968 und 1974 in der Formel 1 in 16 Grand-Prix-Rennen. Seine beste Platzierung in einem Grand Prix war ein sechster Platz und ein achter Platz in einem in Italien 1968.
Viel erfolgreicher war Bell im Rennsportwagen,1970 gab er auf einem Ferrari 512S sein Debüt beim 24h Rennen von Le Mans. 1975 feierte er an der Seite von Jacky Ickx seinen ersten Sieg in Le Mans. Im selben Jahr hatte er mit drei Erfolgen im Alfa Romeo Tipo 33 massgeblichen Anteil am Gewinn der Markenweltmeisterschft für die italienische Marke.
Als er 1981 Werksfahrer bei Porsche wurde, folgten Siege in Serie. Für Porsche holte er vier weitere Erfolge in Le Mans Zweimal, 1985 und 1986, gewann er den Fahrertitel der Sportwagen Weltmeisterschaft. Als er 1996 sein letztes Rennen an der Sarthe fuhr, war es sein 26ster Start. Über die Jahre entwickelte er sich zu einem der besten Sportwagenpiloten der Motorsportgeschichte. 2001 wurde er vom Bentley-Team für das Rennen in Le Mans angeheuert.
Bell kommentiert Formel-1-Rennen und berät Porsche. Sein Sohn Justin Bell ist ebenfalls Rennfahrer, mit ihm fuhr er 1992 und 1995 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans.
Jean Denis Deletraz wurde am 1. Oktober 1963 in Genf geboren. Seine ersten Schritte im Autorennsport gehen auf das Jahr 1985 zurück als er in der Formel Ford 1600 an den Start ging, In den Jahren darauf fuhr er Formel 3 und schliesslich auch Formel 3000.
In der britischen Formel 3 wurde Jean Denis mit einem Ralt RT31 VW Fünfzehnter. In der Formel 3000 sammelte er in der Saison 1988 nur 8 Punkte und wurde 13. der Meisterschaft.
Trotzdem schafte Deletraz den Sprung in die Formel 1, er debütierte 1994 beim Großen Preis von Australien, auf der Rennstrecke von Adelaide, mit einem Larrousse LH94 , schied aber wegen Getriebeproblemen aus.
Im folgenden Jahr wechselte er zu Pacific Grand Prix beim portugiesischen Grand Prix in Estoril übernahm er den Platz im Pacific PR02 Ford, vor allem weil er finanzielle Ressourcen in das Team einbrachte. Im offiziellen Training war er zwölf Sekunden von der Pole-Position entfernt, diesmal hätte er die Sekunde in der Formel 3000 platziert. Im Rennen ging es ihm nicht besser, bereits in der dritten Runde war er vierzig Sekunden hinter der Spitze zurück bereits in der siebten Runde wurde er überrundet. Schließlich gab er in Runde vierzehn mit einem Krampf im linken Arm auf.
Sein nächster und letzter Grand Prix war eine Woche später beim Grand Prix Europa, auf dem Nürburgring, Das Qualifying beendete er auf dem letzten Platz und das Rennen mit sieben Runden Rückstand auf Sieger Michael Schumacher mit seinem Benetton B194 Ford Zetec, danach wurde er für den Rest der Saison durch Bertrand Gachot ersetzt.
Jean Denis ist ein regelmäßiger Fahrer im 24-Stunden-Raster von Le Mans, wo er diskrete Ergebnisse erzielt hat.
Sein bestes Ergebnis erzielte er bei der Ausgabe 2001, bei der er mit einem Reynard 2KQLM Volkswagen mit Jordi Gene und Pascal Fabre auf Platz fünf landete.
Jean Denis fuhr in seiner Karriere 130 Runden und rund 546 Kilometer, in der Formel 1.
Der in Mailand geborene Schweizer Andrea Chiesa fuhr 1986 seine erste gute Saison in der italienischen Formel-3-Meisterschaft und konnte sofort gute Resultate vorweisen. 1987 begann er die Saison mit drei Siegen bei den ersten vier Rennen. In der Meisterschaft musste er sich am Ende des Jahres aber Enrico Bertaggia geschlagen geben.
1988 stieg Chiesa in die Formel 3000 ein. Das erste Jahr war von vielen Ausfällen geprägt. Nur einen Punkt für die Meisterschaft konnte der Schweizer einfahren.
1989 steigerte er sich, gewann das Rennen in Enna und wurde Zweiter in Vallelunga. Die Meisterschaft beendete er als Sechster.
1990, als Fahrer im Team von Paul Stewart, dem Sohn von Jackie Stewart, erreichte er den siebten Gesamtrang.
Seine vierte Saison 1991 in der Formel 3000 wurde zum Desaster. Obwohl Chiesa auf bestes Material zurückgreifen konnte, endete die Saison ohne einen einzigen Punkt in der Meisterschaft.
Dennoch bekam Chiesa 1992 einen Vertrag in der Formel 1. Er unterschrieb bei Fondmetal, dem Nachfolgeteam von Osella Sein Debüt gab er beim Großen Preis von Mexiko, wo er sich für den 23. Startplatz Qualifizieren konnte. Die Zeit in der Formel 1 war jedoch ein Fehlschlag. Chiesa konnte sich nach Mexico nur noch in Spanien (20. Startplatz) und beim Grossen Preis von Frankreich (26.Startplatz) dreimal für einen Grand Prix qualifizieren. Zweimal schied er nach einem Dreher vorzeitig aus, in Frankreich wurde er in die Startkollision, welche von Maurício Gugelmin ausgelöst wurde verwickelt.
Nach dem Grossen Preis von Deutschland wurde Chiesa von Fondmetal durch Eric van de Pole ersetzt.
Der Formel-1-Traum endete nach nur einem Jahr und er ging in die USA. Er fuhr das Champ-Car-Eröffnungsrennen 1993 in Surfers Paradise und bestritt Sportwagenrennen für Riley & Scott.
Nach Jahren der Abwesenheit gab der Schweizer 2007 in Le Mans im Team von Spyker ein Comeback. Auch 2008 war er für die niederländische Mannschaft und deren Spyker C8 in der Le-Mans-Serie und an der Sarthe am Start. Beide Rennen endeten mit Ausfall; 2007 gab es einen Motorschaden und im Jahr darauf war es erneut ein technischer Defekt, der die Fahrt vorzeitig beendete.
Dieter Quester wurde am 30. Mai 1939 in Wien geboren. Dieter Quester begann 1957 mit Motorbootrennen, 1962 holte er den Europameistertitel in der 500-cm³ Rennbootklasse. Von 1963 bis 1965 versuchte er sich auf im Motorradsport, jedoch ohne überragende Erfolge.
Sein Debüt im Autorennsport gab er 1965 1968 eroberte er mit einem BMW 2002 den europäischen Tourenwagen Tron, mit drei Siegen .
Außerdem belegte er mit vier zweiten Plätzen im BMW Monti G7 den dritten Platz im europäischen Bergmeisterschaft.
1969, gewann er das 6 Stunden Rennen von Brands Hatch den Großen Preis von Belgrad das Rennen in Brünn, damit verteidigte er seinen Europameistertitel.
Im selben Jahr wollte er seinen ersten Ausflug in die Formel 2 machen, startete mit einem BMW 269 F2 beim Training zum Rennen auf dem Nürburgring. BMW zog jedoch die Autos nach dem tragischen Unfall von Gerhard Mitter nach dem Training zurück.
1970 trat er mit einem March BMW in der Formel 2 an. Er gewann das Rennen um den Grossen Preis von Baden Württemberg in Hockenheim.
Im Jahr 1971 erzielte er vier verdienstvolle zweite Plätze und einen großen Sieg in Monza, dies lies ihn die Formel 2 Europameisterschaft auf Platz zwei beenden. Dieter startete auch in der 2-Liter-Sportwagenkategorie mit einem Chevron und gewann in Salzburgring.
Im Tourenwagen erzielte er 1972 drei Siege auf den Strecken Spa-Francorchamps, Zandvoort und Paul Ricard, belegte auf dem Nürburgring den zweiten Platz und wurde damit wieder Europameister.
1973 fährt Quester für Abarth in der Kategorie 2-Liter-Sport. In Misano, wurde er Dritter in Zeltweg Vierter. Beim 24h Rennen in Le mans kann Quester zusammen mit dem Holländer Toine Hezemanns den Klassensieg einfahren.
1974 kehrte Quester mit einem Chevron BMW in die Formel 2 zurück und debütiert dann beim Grossen Preis von Österreich in der Formel 1. Mit einem Surtees schaffte er als 25. die Qualifikation fürs Rennen in welchem er als neuter die Zielflagge sah. Es sollte Questers einziger ausflug in die Formel 1 sein.
1975 fuhr er in der Tourenwagen Europameisterschaft, er gewann mit einem BMW das 500 Kilometer Rennen auf dem Salzburgrings.
1976 Gewann Quester mit BMW das 1.000 Kilometer Rennen auf dem Nürburgring und noch den Markenweltmeisterschaftslauf auf dem Österreichring.
1979 bestritt Quester für das Team Tom Walkinshaw Racing die Procar Serie welche mit identischen BMW M1 ausgefahren wurde und bei welcher viele Formel 1 Fahrer am Start waren. Quester gewann 22 Punkte und wurde 12. im Gesamtklassement.
1980 fuhr Quester beim 24h Rennen von Le Mans in einem BMW M1 zusammen mit Formel 1 Pilot Didier Pironi und Marcel Migaut das Team landete auf dem 14. Gesamtrang.
1983 gewinnt er mit einem BMW 635 CSI zum vierten mal die Tourenwagen Europameisterschaft und ist damit der erfolgreichste Fahrer in dieser Serie.
1988 stieg Quester als bereits 49 jähriger mit dem Linder Team und einem BMW M3 in die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft ein, er beendete die Saison auf dem neunten Platz. Im Jahr darauf fuhr er für Zakspeed, ebenfalls einen M3, trotz zwei Podestplätzen reichte es am ende des Jahres nur für Platz 15. 1990 wieder mit Zakspeed schaute für den inzwischen 51 jährigen der 20 Platz heraus. 1991 wieder im Team von Linder bleibt er die ganze Saison ohne Punkte.
Von 1994 bis 1999 war Quester aktiv in den US-Rennserien IMSA, ALMS und der US Sportscars Championship. 2001 und 2002 startete er auf Porsche in Daytona und Sebring und beteiligte sich an der FIA GT Meisterschaft. 2006 und 2007 gewann er auf BMW von Duller Motorsport das 24h Rennen von Dubai und das 24h Rennen in Silverstone. In den folgenden Jahren bis über seinen 75. Geburtstag hinaus nahm Quester an Wettbewerben mit historischen Fahrzeugen teil.
Siegfried Stohr wurde am 10. Oktober 1952 in Rimini als Sohn einer italienischen Mutter und eines deutschen Vaters geboren.
Von 1971 bis 1975 nahm er an der Italienischen Kartmeisterschaft teil, und kann die Meisterschaft dreimal für sich entscheiden. 1976 startete er in der Formel Italia und 1977 wird er Sieger dieser Meisterschaft. Paralell fährt er mit einem Chevron Toyota in der italienischen Formel 3 wird siebzehnter mit zwei Punkte. 1978 fährt er nur die Formel 3 und belohnt sich mit dem gewinn der Meisterschaft.
1979 wurde er Zweiter in der europäischen Formel 2, nachdem er in Vallelunga und Pau mit einem Chevron Zweiter jeweils wurde.
Sigfried wurde von der Werkzeugfirma Beta unterstützt und schliesst sich dem Toleman Team an
und belegt in der Formel 2 1980 den vierten Platz in der Meisterschaft.
1981 wird der Studierte Tierpsychologe vom Arrows Racing Team als zweiter Fahrer neben Riccardo Paterse verpflichtet. Stohr debütiert beim Grossen Preis von Long Beach, kann sich allerdings nicht für das Rennen Qualifizieren, während sein Teamkollege von der Pole Position aus ins Rennen geht.
Beim zweiten rennen in Brasilien Qualifiziert sich Stohr als 20, scheidet allerdings in der 20. Runde nach einer Kollision aus. Seine erste Zielankunft feiert er dann in Argentinien wo er als neunter die Zielflagge sah.
Vor allem ein schwerer Zwischenfall beim Großen Preis von Belgien beeinflusste die weitere Rennkarriere von Stohr nachhaltig. Beim chaotischen Startprozedere in Zolder ein Mechaniker sprang auf die Strecke um den abgestorbenen Arrows von Patrese zu Starten, obwohl das Rennen freigegeben war. Stohr sah das stehende Auto zu spät und fuhr diesem ins Heck wo der Mechaniker arbeitete. Der Mechaniker kam mit schweren Verletzungen davon, aber der Schock bei Stohr saß tief. Sein bestes Ergebnis erzielte er bei seinem letzten Grand Prix, dem Großen Preis der Niederlande, als er im Arrows A3 mit dem siebten Rang WM-Punkte nur knapp verpasste. Nach dem Grand Prix von Italien trat Stohr, der den Unfall nie ganz überwinden konnte, vom Rennsport zurück und gründete eine Rennfahrerschule. Er für die letzten beiden Rennen durch den Kanadier Jacques Villeneuve ersetzt
Alfred (Fredy) Amweg, wurde am 25.07. 1949 in Ammerswil geboren.
Er ist der unangefochtene König der Schweizer Berge
Das Rennfahrergen hatte Arnold Amweg seinem Sohn Alfred in die Wiege gelegt. Fredy begann mit einem selbstgebauten Kart. Den Lizenzkurs für die richtigen Autos absolvierten er zusammen mit seinem Vater, welcher bis dahin mit dem Motorrad Rennen gefahren ist. Papa Amweg fuhr damals in einem alten Formel 2 Brabham welchen er in seiner Werkstatt aus einem von Clay Regazzoni überlassenen Schrotthaufen aufgebaut hatte., Der Junior hingegen trat in einem ebenso selbst hergerichteten 700er BMW an.
Anfänglich hatte sich Fredy ohne Lizenz ins Teilnehmerfeld gemogelt, trat er 1969 als 20 jähriger legal bei den Rennen an. Mit einem Brabham BT16 verpasste er beim Bergslalom in Reitnau seinen ersten Tagessieg nur ganz knapp.
Zwei Jahre später feierte Fredy Amweg mit einem Tecno bei seinem Heimrennen den ersten Tagessieg.
Richtig durchstarten konnte er dann erst als er einen guten Hauptsponsor gefunden hatte. Zunächst konnte er sich mit den Geldern der Firma Vileda einen Brabham BT38 aus dem Besitz von Silvio Moser anschaffen. Mit diesem Auto hatte er jedoch gegen den neuen March BMW von Roland Salomons einen schweren Stand. 1974 schaffte auch er sich einen March an um damit 1974 im Gertsch Vileda Racing Team zu fahren. Neben der Schweizer Meisterschaft bestritt Amweg damit auch vereinzelte Formel-2-EM-Läufe.
Als das Team aufgelöst wurde entschied sich Amweg sich auf Bergrennen zu konzentrieren und alles in Eigenregie zu machen. Vater und Sohn Amweg bauten einen eigenen Formel-2-Rennwagen, welchen Fredy bis 1978 pilotierte, allerdings konnte er damit gegen die Konkurrenz nicht wirklich bestehen. Auf Anraten eines anderen Fahrers sah sich Amweg dann beim französischen Konstrukteur Tico Martini um, welcher spezielle Bergrennwagen zu erschwinglichen Preisen anbot.
In Verbindung mit dem BMW-Motor aus seinem ausgedienten Amweg-Chassis war Fredy dann bestens gerüstet. Ab 1979 war Fredy Amweg im Martini nur noch sehr schwer zu schlagen, und wie zuvor mit dem March-BMW holte er sich Tagessiege in der Schweiz und auch bei grossen Bergrennen im Ausland.
Dank des Preisgeldes konnte der Bergkönig seinem Hobby mit Unterstützung seines Vaters fast bedenkenlos nachgehen. Den Wechsel auf einen Lola F3000 wurde von der Konkurrenz zunächst belächelt, weil sie ihm mit ihren bewährten Formel 2 nun wieder vermehrt hinter sich lassen konnten. Doch Amweg kam von Rennen zu Rennen immer besser mit der Power des Dreiliters zurecht und schliesslich wieder reihenweise Siege einfahren konnte.
Bevor der Boom in der Schweiz und in Nachbarländern mit den Formel 3000 Boliden richtig einsetzte, hängte der Amweg Ende 1998 seinen Helm nach 30 Jahren an den Nagel. Von seinen rund 220 Tagessiegen, unzähligen Streckenrekorden und dem 15-maligen Gewinn der Coupe der Schweizer Berge, der heutigen Bergmeisterschaft bleiben ihm zwei persönliche Bestleistungen in besonderer Erinnerung. Sowohl beim EM-Lauf in St-Ursanne und am Gurnigel fuhr er die angestrebte Jahrgangszeit: 1’49 das schaffen heute, zwei Jahrzehnte später, mit vergleichbarem Material nur wenige.
Divina Marie Galica wurde am 13. August 1946 in Bushey Heath geboren.
Sie war Skirennfahrerin, an ihren ersten Olympischen Spielen 1964 in Innsbruck teilnahm, wo sie beim Slalomrennen antratt.
Sie nahm auch an den nächsten beiden Olympischen Winterspielen teil, in Grenoble 1968 und Saporo 1972 teil.
Sie war die beste englische Skifahrerin aller Zeiten und stellte auf Skiern einen Geschwindigkeitsrekord von 124 Meilen pro Stunde auf. Nach der Skikarriere wendete Sie sich dem Autorennsport zu.
Ihren ersten Auftritt in der Formel 1 hatte Sie beim Englischen Grand Prix, 1976 auf dem Brands Hatch Circuit.
Divina trat mit einem Surtees TS16 von Shellsport/Whiting mit der Nummer 13 an. Diese Zahl brachten ihm kein Glück, da sie es nicht schaffte, das Auto für das Rennen zu qualifizieren.
1978 versuchte sie es beim Großen Preis von Argentinien in Buenos Aires und Rio de Janeiro erneut. diesmal mit einem Hesketh 308E von den Olympus-Kameras aber die Ergebnisse waren ebenso frustrierend.
Allerdings erzielte sie zehn Siege in der britischen Langstrecken-Rennserie, während Divina sich 1977 in der britischen Formel 1 mit mehreren Podestplätzen sehr gut schlug und die Meisterschaft knapp hinter Emilio de Villota auf Platz zwei beendete.
Nach ihrer Erfahrung in der Formel 1 wendete sie sich der Formel 2, und die Langstrecken-Weltmeisterschaft und schließlich dem Truck Racing zu.
Als auferstandener Phönix kehrte Divina in den 90er Jahren in die Welt des Skisports zurück, wo sie mit mehr als 192 kmh die siebte Bestnote der besonderen Klassifizierung "schnellste Frau der Welt auf Skiern" erhielt.
Ian in Nordrhein-Westfalen (Deutschland) geboren, obwohl er britischer Staatsbürger war.
Als Sohn eines RAF-Testfahrerswurde wurde Ian am 26. Oktober 1947 in Wuppertal in der Bundesrepublik Deutschland geboren und begann 1966 nach einem Kurs an der Rennfahrerschule von Jim Russell mit dem Wettkampf.
Ian war wegen seiner etwas unberechenbarer art bald als "Crashley" bekannt.
Ian erreichte seine Reife, als er 1972 in der Formel 5000 begann, 1973 die Europameisterschaft gewann.
1974 gab er sein Debüts in der Formel 1, im Team von Frank Williams.
Sein erster Auftritt bei einem Formel-1-Grand-Prix mit WM Status war der Große Preis von Deutschland, 1974 bei starkem Regen auf dem historischen Nürburgring.
Es wurde mit einem Token RJ02 Ford sechsundzwanzigster in der Qualifikation. 23,8 Sekunden hinter Poleman Niki Lauda.
Im Rennen war er vierzehnter, eine Runde hinter Sieger Clay Regazzoni mit einem Ferrari 312.
Der Rest der Saison war weniger gut, auf dem Österreichring nicht für das Rennen qualifiziert, und dann mit einem Brabham BT42 Ford von Chequered Flag Richard qualifizierte sich nicht für die Rennen im Mosport Park und Watkins Glen.
1975 war er nur beim Großen Preis von Deutschland dabei, wo er einen Qualifikationsunfall erlitt, bei dem er am Bein schwer verletzt wurde.
1976 nahm er mit einem BRM P201B aus dem Stanley BRM Team am Großen Preis von Brasilien teil, wo er wegen mechanischer Probleme ausgefallen ist.
Im Jahr 1977, war er mit einem Hesketh 308E Ford bei fünf Grand Prix mit von der Partie, aber in den ersten drei, Österreich, Holland und Italien, nicht qualifiziert, in Watkins Glen wurde er siebzehnter, und in Mosport Park, konnte er wegen eines Unfalls im Training bei welchen er verletzt wurde nicht am rennen teilnehmen..
Marc Surer wurde am 18. September 1951 in Arisdorf, einer Gemeinde im Kanton Basel-Land im geboren.
1975 startete er mit einem GRD 373 Ford und einem Maco 375 Toyota in der Deutschen Formel-3-Meisterschaft und wurde Elfter. 1976 beendete er die Meisterschaft auf dem zweiten Platz.
Für die Saison 1977 wurde er ins BMW Junior Team berufen, zusammen mit dem Deutschen Manfred Winkelhock und am Steuer eines BMW 320i, wurde Dritter beim XXIII. ADAC 1000 km Rennen auf dem Nürburgring.
Beim Hessen Preis in Hockenheim ist er mit dem Amerikaner Eddie Cheever auf den dritten Platz gefahren.
Im Jahr 1978 bildete er ein Paar mit Freddy Kottulinsky, mit einem BMW 320i der BMW Schweiz, wurde die beiden bei den 6 Stunden von Vallelunga auf dem vierten und später bei den 4 Stunden von Dijon siebte. Daneben fuhr Surer für BMW die Formel 2 Europameisterschaft und wurde hinter Bruno Giagomeli Vitzemeister.
Marc gewann 1979 mit einer BMW vom Polifac BMW Junior Team im March 792 den europäischen Formel-2-Titel.
Marc debütierte am 9. September in Monza in der Formel 1 mit einem offiziellen Ensign N179 Ford Cosworth V8, mit welchem er sich nicht fürs Rennen qualifizieren konnte.
Marc musste nach einem weiteren frustrierten Versuch in Kanada bis zum letzten Rennen der Saison in den USA, in Watkins Glen, warten, wo er sich als Zwölfter wegen Motorproblemen aufgeben musste, nachdem er vom 21. Platz in der Startaufstellung gestartet war.
1980 wechselte er zu ATS, sein bestes Ergebnis ein siebter Platz im Grand Prix von Brasilien, auf der Interlagos-Strecke.
1981 begann er die Saison mit einem Ensign N180B Ford Cosworth und beendete sie mit einem Theodore TY01 Ford Cosworth, er konnte in Brasilien, wo er den vierten Platz belegte, und in Monaco, wo er mit seinem Ensign den sechsten Platz belegte erstmals in die Punkte fahren. Mit dem Theodore war sein bestes Ergebnis ein achter Platz in Zandvoort.
1982 Startete er für das Arrows Team, Punkten konnte er nur, in Kanada, wo er Fünfter und in Deutschland wo er sechster wurde
1983 belegt er mit seinem Arrows Platz fünf beim GP USA und Platz sechs bei den Rennen Brasilien und San Marino.
1984 erlaubt ihm ein veralteter Arrows vorerst keine Punkteplätze in der Formel-1-Weltmeisterschaft, Mit dem neuen erreicht er nach einem Unfall in Dallas nur den sechsten Platz in Zeltweg.
Mit Manfred Winkelhock im Kremer Racing Porsche 956B ist er Zehnter im ADAC Nürburgring 1000 Km.
1985 ersetzte er bei Brabham den überforderten Francoise Hesnault, aber mit dem BT54 schafft er es nur auf Platz sechs im Großen Preis von Österreich und auf Platz vier in Monza.
Wieder mit Manfred Winkelhock am Steuer eines Porsche 962C des Kremer Racing, ist Zweiter bei den 1000 Km von Mugello, gewinnt in den 1000 Km von Monza und wird Vierter in den 1000 Km von Silverstone. Im selben Jahr nahm er an der Interserie teil und wurde Zweiter im Bilstein Supersprint, der am Nürburgring.
Sein letzter Auftritt in einem Formel-1-Rennen war der Große Preis von Belgien 1986 mit einem Arrows BMW, mit dem er Neunter wurde.
Surer beendete seine sportliche Karriere, indem er bei einer Rallye in Hessen seinen Ford RS200 gegen einen Baum fuhr. Der Unfall kostete seinen Beifahrer das Leben. Marc selber erholte sich von den schweren Verbrennungen und konnte sich als Leiter der sportlichen Aktivitäten von BMW einen Namen machen. Mitte der 90er Jahre wurde er Fernsehkommentator.
Acht Saisons lang nahm er an 82 Grand Prix teil, sein bestes Ergebnis waren zwei vierte Plätze Brasilien 1981 und Italien 1985.
Marc machte eine schnelle Runde Brasilien 1981.
Seine beste Platzierung in der Weltmeisterschaft war ein dreizehnter Platz in der Saison 1985.
Anthony (Tony) Brise wurde am 28. März 1952 in Dartford, Großbritannien, als Sohn eines ehemaligen Stockcar-Fahrers geboren. Tony hat ambitionslos. Von 1968 bis 1970 fuhr er Kart, wobei er bereits im ersten Jahr Englischer Meister wurde.
1970 startete er bei der englischen Formel Ford 1600 Meisterschaft. Im Jahr 1971 wurde er in der gleichen Meisterschaft Zweiter in England.
1972 wurde er mit einem Brabham BT38 Ford und einem GRD 372 Ford Sechster in der englischen Formel-3-Meisterschaft und Zweiter in der Lombard North Central Formel-3-Meisterschaft sowie Vierter in der Forward Trust F3-Meisterschaft.
1973 wurde er mit einem GRD 373 Ford und einem March 733 Ford Englischer Meister der Formel 3, außerdem war er Meister der Nord Central Lombardei.
1974 wurde er Zweiter beim prestigeträchtigen Formel-3-Grand Prix von Monaco.
überdies fuhr er die American Formula Atlantic Championshipl und startete in der Deutschen Formel 3 Meisterschaft mit einem Ford Modus.
Tony debütierte 1975 in der Formel 1 beim tragischen Grand Prix von Spanien in einem Williams FW03 Ford und belegte nach dem Start auf dem achtzehnten Startplatz am ende Platz sieben.
Der Rest der Saison fuhr er im Team von Graham Hill, in Belgien gab er auf, als sein Motor ausfiel, in Schweden war er Sechster, er wurde Siebter in Holland und in Frankreich, er hatte zwei Unfälle in England und Deutschland, in Österreich wurde er Fünfzehnter, genau wie in Italien und den USA.
Der letzte Grand Prix seiner kurzen Karriere fand 1975 in Watkins Glen in New York auf einem Hill GH1 statt, mit dem er nach einer Kollision mit Tom Pryce - aufgeben musste.
Tony starb am 29. November 1975 in Begleitung seines Chefs Graham Hill in Arkley bei einem Flugzeugabsturz.

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August 2019