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Diese Behandlungsform wurde 1929 von einer Krankengymnastin aus Deutschland an sich selber entdeckt, als ihr eine Beinamputation wegen schwerer arterieller
Durchblutungsstörungen drohte. Sie konnte sich selber heilen und entwickelte diese Therapieform weiter. Ihr Wissen gab sie später an Seminaren in Überlingen am Bodensee weiter.
Durch sogenannte bindegewebige Züge, einer speziellen Technik mit den Fingern in Haut- und Gewebezonen (Segmenten), wird so Einfluss genommen auf die Funktionen der Organe und sämtliche Strukturen des Körpers, die mit Nervenfasern mit eben diesen Segmentzonen verbunden sind. Diese Behandlungsform wird zum Teil sitzend, aber auch liegend, durchgeführt.