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Neun schweizerische Tourismusverbände empfehlen geschlossen die Nein-Parole zur Begrenzungsinitiative der SVP. Eine Annahme würde faktisch das Ende der Bilateralen I bedeuten und die Attraktivität der Schweiz würde irreversiblen Schaden nehmen, teilten die Verbände am Dienstag mit.
In der aktuellen Situation um das Coronavirus sei die Schweiz mehr denn je auf vorteilhafte und stabile Beziehungen mit der EU angewiesen. Der Wegfall der bilateralen Verträge würde gemäss den neun Verbänden die wirtschaftliche Erholung erschweren.
Zudem sei die Tourismuswirtschaft auf europäische Fachkräfte angewiesen, die weiterhin unbürokratisch rekrutierbar bleiben müssten. Falle die Personenfreizügigkeit weg, werde der administrative Mehraufwand für die Personalrekrutierung kaum tragbar. Die Nachwuchsförderung im Inland reiche nicht aus.
Dem Komitee gehören die neuen Tourismusverbände Hotelleriesuisse, Gastrosuisse, der Schweizer Tourismus-Verband, Seilbahnen Schweiz, Parahotellerie Schweiz, der Schweizer Reise-Verband, die Konferenz der regionalen Tourismusdirektoren, der Verband öffentlicher Verkehr sowie der Verband Schweizer Tourismusmanager an. (sda)