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Mitten auf dem Kriegsfeld tauschte Louis Park (26) sein Maschinengewehr gegen einen Pokéball.
Spätestens seit gestern ist das Smartphone-Game «Pokémon Go» auch in der Schweiz allgegenwärtig. Obwohl es offiziell noch nicht einmal auf dem Markt ist!
Im Rest der Welt - vor allem auch in den USA - ist die Jagd auf die virtuellen Monster längst eröffnet - und das Pokémon-Fieber hat sogar bereits die Amerikaner im Kriegsgebiet angesteckt. Aus dem Irak postete Soldat Louis Park ein Bild auf Facebook, wie er Schiggy im Irak gefangen hat. An der Front in der Stadt Mosul, wie er schrieb.
«Ich habe gesehen, wie es meine Freunde zu Hause gespielt haben», sagt Park zu «The Verge». Dann habe er sich «Pokémon Go» auch runtergeladen. Er sei ein «grosser Fan» der Franchise. Da er im echten Leben gegen die Terrormiliz IS kämpft, ist er noch nicht viel zum Spielen gekommen. «An der Front konnte ich nur das Starter-Pokémon fangen», sagt er. In der Stadt Dohuk habe es jedoch Gyms, Pokéstops und alles, was der Gamer braucht.
Als zweites Pokémon habe Park ein Zubat gefangen, wie er im Telefongespräch mit dem US-Portal erklärte. «Aber es ist sehr heiss, deshalb ist es mühsam, tagsüber draussen herumzulaufen.» Sein Schiggy könnte mit einer Aquaknarre für Abkühlung sorgen.