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Angioödeme werden in der Kleintiermedizin hin und wieder beobachtet. Oft manifestieren sie sich als eine generalisierte Schwellung der Gesichtshaut, wobei glücklicherweise meistens eine gleichzeitige Schwellung des Rachen-/Kehlkopfbereiches ausbleibt und somit Atemprobleme nur selten auftreten. Die allergische Reaktion kann sich auch als Nesselfieber (Bildung von Quaddeln am ganzen Körper) manifestieren und kann zum Teil starken Juckreiz hervorrufen. Auslöser sind Allergene, auf welche das Immunsystem übermässig reagiert - Impfungen, Medikamente, Insektenstiche, Chemikalien und Pflanzen (nicht zwingend Giftpflanzen) können als Auslöser wirken. Erfolgt ein erneuter Kontakt mit dem Allergen, so entwickelt sich erneut ein Angioödem (beispielsweise bei einer Allergie auf den Plastik eines Futternapfes).
In der Regel verläuft die allergische Reaktion gutartig (Ödembildung), kann aber im schlimmsten Fall in eine anaphylaktische Reaktion münden, welche im Extremfall in einem Kreislaufkollaps und mit dem Tod des Tieres endet.
Sinnvoll wäre natürlich die Eruierung und zukünftige Meidung des auslösenden Allergens, was aber häufig nicht möglich ist.