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Falls ein Mensch der uns nahe steht, jemals auf eine Wiederbelebung angewiesen sein wird, wünschen wir uns, dass der Wiederbelebungsversuch so schnell, so effektiv und so konsequent wie nur möglich unternommen wird, um die Wahrscheinlichkeit des Überlebens zu erhöhen.
Im Leben beschäftigt sich der Mensch mit etwa …
- … 400 Stunden mit dem Autokauf.
- … mehr als 100 Stunden mit dem Kauf einer Einbauküche
- … und – wenn überhaupt – ganze 10 Stunden mit Wissen über eine Lebensrettung!
- Die meisten Menschen sind mit der Durchführung der Herz-Lungen-Reanimation nicht wirklich vertraut.
- Die meisten Menschen machen nach dem Nothelferkurs, der für die Fahrprüfung obligatorisch ist, nie mehr eine Schulung in Nothilfe.
- Wer den Nothelferkurs vor dem Jahr 2001 absolviert hat, hat keine Herdruckmassage gelernt.
- In der Schweiz werden etwa 1- 2 % der Bevölkerung pro Jahr in Lebensrettung ausgebildet.
- Mutige Prognosen sagen, dass nach einem Jahr noch 50 % des Wissens vorhanden ist.
Extremsituationen schränken das analytische Denken des Menschen ein
- Unser Gehirn reagiert in einer Stresssituation wie es schon bei den Urzeitmenschen reagiert hat.
- Achtung Lebensgefahr! Das Mamut greift an.
- In diesem Moment gibt es nur 3 Überlebensstrategien: kämpfen, flüchten oder sich totstellen.
- Denken ist in so einer Situation eher hinderlich und wird blockiert.
- Teile des Gehirns werden also abgeschaltet und dafür wird möglichst viel Sauerstoff und Energie dem Körper für den Kampf oder die Flucht zur Verfügung gestellt.
Was hilft in einer Stresssituation
- Vertrauen in eigenes Wissen.
- Eingeübte Handlungsabläufe.
- Arbeiten nach Schema.