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Die russischen Atomkraftwerke sind einem offiziellen Bericht zufolge nur unzureichend auf Naturkatastrophen wie beispielsweise Erdbeben vorbereitet.
Die "bauliche Stabilität der meisten Kraftwerke" entspreche nicht den "derzeitigen Anforderungen", heisst es in einer von der Regierung in Auftrag gegebenen Untersuchung.
Dem Papier zufolge wurden in den zehn russischen Atommeilern mit ihren 32 Reaktoren insgesamt 30 Schwachstellen festgestellt. Sie beträfen sowohl die Sicherheit der Kraftwerke bei extremen Naturereignissen als auch unzureichende Notfallpläne für den Katastrophenfall.
Russlands Regierungschef Wladimir Putin hatte als Reaktion auf das Unglück im japanischen Fukushima zuletzt Ende April betont, dass die Atommeiler des Landes mit den "weltweit besten" Sicherheitssystemen ausgestattet seien.
Der Chef der russischen Atomenergiebehörde Rosatom, Sergej Kirijenko, sagte hingegen am Wochenende, in die Sicherheit der Atomanlagen des Landes müssten umgerechnet etwa 220 Millionen Franken investiert werden.
SDA-ATS