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Die Melasse wurde damals in bis zu 1,5m hohen Zuckerhüten in Tonkrügen ausgehärtet, bevor sie von der Hausfrau mit Zuckerzangen und Zuckerhacken mühsam zu Brocken zerkleinert wurde. Als sich die Frau des österreichischen Zuckerfabrikanten Jacob Christoph Rad dabei verletzte, schritt ihr Mann zur Tat: Er füllte den angefeuchteten Zucker in kleine Blechformen und hatte damit den Würfelzucker erfunden. Er erhielt für dessen Herstellung am 23. Januar 1843 ein kaiserliches Privileg, das war der Vorläufer des Patents.