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Auch böse Menschen (je nach Standpunkt) mögen Mobiltelefone und all ihre schönen neuen Funktionen. So fasst das 304. militärische Aufklärungsbatallion (304th Military Intelligence Battalion) der US-Armee in einem Papier zusammen, was die Leute auf Al-Kaida zugeordneten Foren so über die Vor- und Nachteile verschiedener Handys diskutieren. So werden die Vorteile des Nokia 6210 Navigator für Scharfschützen gelobt und man erörterte, wie Handy-Video-Funktionen für die Steuerung von Bombenangriffen verwendet werden könnten.
Die US-Gegenspione befassen sich aber auch mit den Möglichkeiten, die der Mikro-Blog-Dienst Twitter für die Organisation von Anschlägen bietet. So könnte man Twitter - alles gemäss dem Papier der US-Army - dafür benützen, einen (Selbstmord-)Attentäter an den richtigen Ort zu lotsen und dann die Zündung einer Bombe auszulösen. Oder "Cyberterroristen" könnten das "Getwittere" von US-Soldaten abhören und diese so lokaliseren.
Anzumerken bleibt, dass Mobiltelefone und Dienste wie Twitter auch umgekehrt eingesetzt werden können. Denn wer ein eingeschaltetes Handy auf sich trägt, ist durch Sicherheitskräfte, die einen Zugang zu den Daten der Carrier haben, grundsätzlich lokalisierbar. (hc)
(Quellen für diese Story: Den Hinweis dafür fanden wir auf Cnet news.com, ausgegraben hat die Geschichte Wired.com und das Papier des 304th Military Intelligence Battalion wurde von der armeekritischen 'Federation of American Scientists' veröffentlicht.
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