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Historischer Tag am 28. Januar 2018: In der Rod-Laver-Arena von Melbourne gewinnt Roger Federer die Australian Open und erreicht damit die magische Marke von 20 Grand-Slam-Titeln. Der Doyen demonstriert ein beeindruckendes Zirkus-Varieté und bremst im Final über Best of Five den Kroaten Marin Cilic aus. Die Swiss Indoors Basel unter Turnierpräsident Roger Brennwald gratulieren Roger Federer zu diesem grossartigen Erfolg und dem Swiss Indoors Sieger von 2016, Marin Cilic, zum Vorstoss in das Finale.
Im ATP-Ranking rückt der Maestro als Nummer 2 bis auf 155 Punkte an Leader Rafael Nadal heran. In der ewigen Bestenliste führt Federer jetzt mit 20 Major-Titeln vor Nadal (16), Pete Sampras (14) sowie Novak Djokovic und Roy Emerson (beide 12).
Federer zementiert Down Under die Reputation, ein Traumbotschafter fürs Tennis zu sein. Höchste Anerkennung kommt aus Frankreich von Patrick Mouratoglou, Inhaber der bekannten Pariser Akademie und Trainer von Serena Williams. «Je nach Moment und Umstände präsentiert sich stets der bestmögliche Federer», erläutert der Franzose. Er lobt damit die Fähigkeit des Schweizers, sein Repertoire nach den Gesetzen der Ökonomie kohärent anzupassen und fortzuentwickeln. Der «Federer Typ 0.18» gilt als offensiver Feuerwerker mit Flair für kurze Ballwechsel. Nicht ganz ohne Ironie ist, vermerkt Mouratoglou, dass im ultraphysischen Tennis ausgerechnet Federers jüngere, langjährige Rivalen körperlich Probleme kennen, während sich der Dauerbrenner physisch à jour zeigt.