Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03416.jsonl.gz/1287

«Die Mission war erfolgreich», strahlte Elon Musk bei der diesjährigen Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo. Der 90-jährige Entrepreneur, per Hologramm zugeschaltet, erhielt die wichtigste internationale Friedensauszeichnung für sein Engagement für atomare Abrüstung. Dieses gründet in Musks erbitterter Fehde mit Muhammad Bin Salman. Der saudische Kronprinz hatte 2027 die Nasa für 40 Milliarden US-Dollar aufgekauft und so das Wettrennen um die Marslandung für sich entschieden. Sehr zum Ärger von Musk, der daraufhin alles daran setzte, Bin Salman daran zu hindern, seine begehrteste Jagdtrophäe zu erringen: eine Atombombe.
Deswegen kaufte Musk den hoch verschuldeten Nuklearmächten auf einen Schlag ihre Arsenale ab. Die dafür nötigen 161 Milliarden US-Dollar entsprachen knapp dreissig Prozent seines damaligen Vermögens. Für weitere 47 Milliarden Dollar errichtete er auf dem Mars einen riesigen Schrottplatz für 13 400 Atomwaffen – und zwar in unmittelbarer Nachbarschaft zu der planetaren Kolonie seines saudischen Widersachers. «Nun kann ich mich meinem wichtigsten Projekt widmen», sagte Musk, «und älter als Jeff Bezos werden.»