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Die besten Spiele aller Zeiten?
Olympische Spiele für jede Generation: Nach 1908 und 1948 fanden 2012 die Spiele bereits zum dritten Mal in London statt. Das enthusiastische und fachkundige britische Publikum sorgte während der gesamten Dauer der Spiele (und auch an den nachfolgenden Paralympics) für eine begeisternde Atmosphäre. Auch Queen Elizabeth liess sich von der Euphorie mitreissen und übernahm zusammen mit ihrem besten Geheimagenten eine Rolle an der Eröffnungsfeier.
Fotofinish für die Schweizer Geschichtsbücher
Für einen denkwürdigen Schweizer Sportmoment in London sorgte die Triathletin Nicola Spirig. Nach einem intensiven Rennen, welches die Athletinnen unter anderem durch den berühmten Hyde Park führte, bezwang sie ihre schwedische Konkurrentin Lisa Norden mit hauchdünnem Vorsprung. Die Auswertung des Fotofinishs zeigte einen Unterschied von gerade mal zwei Zentimetern.
Das perfekte Duo
Für die zweite Schweizer Goldmedaille sorgte ein eingespieltes Duo: Der Springreiter Steve Guerdat und sein Wallach Nino des Buissonnets meistern den Parcours im Greenwich Park zweimal absolut fehlerfrei. Ein nur fast perfektes Rennen absolvierte der Mountainbiker Nino Schurter. Nachdem er über weite Strecken des Rennens geführt hatte, schnappte ihm der Tscheche Jaroslav Kulhavy mit einem unwiderstehlichen Antritt in der allerletzten Kurve den Titel vor der Nase weg.
Silbermedaillengewinner Schurter, präsentiert sich in dieser schwierigen Situation jedoch als grosser Sportsmann, und gratuliert dem Sieger fair: «Er war heute der Beste». Nur vier Jahre später wird sich sein Traum von der Goldmedaille verdientermassen doch noch erfüllen.
Silber im Wohnzimmer
Obwohl der wohl beste Tennisspieler aller Zeiten im Olympiafinal dem Einheimischen Andy Murray den Vortritt lassen musste, blieb der Auftritt von Roger Federer in London in bleibender Erinnerung. Unvergessen sein Halbfinalsieg auf dem Centre Court von Wimbledon gegen Juan Martin Del Potro (ARG). Nach einem spektakulären, viereinhalbstündigen Spiel und einem 19:17 im letzten Satz überwand der «Maestro» schlussendlich den Argentinier.