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Für Aussenstehende war er im norwegischen Team der zahlreichen Sieger und Podestläufer eher unscheinbar. In Montreal stand der 24-Jährige nun bereits zum dritten Mal in diesem Jahr zuoberst auf dem Podest. Zuvor hatte er bereits in den Sprints in Oberstdorf (5. Januar) und in Lahti (20. Februar) die Oberhand behalten.
Im Rennen über 17,5 km in der klassischen Technik setzte sich Iversen zusammen mit Petter Northug und Sergej Ustjugow nach 4 km von Martin Johnsrud Sundby und dem Rest des Feldes ab. Die Lücke zu diesem Trio konnte in der Folge nicht mehr geschlossen werden; im Finale setzte sich Iversen schliesslich um 5,3 Sekunden vor seinem Landsmann Northug durch. Ustjugow verteidigte mit Platz 3 das am Dienstag mit dem Sieg im Skating-Sprint eroberte Leader-Trikot (6,1 Sekunden vor Iversen).
Die beiden Schweizer Jonas Baumann (41.) und Jovian Hediger (61.) klassierten sich in der 2. Etappe ausserhalb der Punkteränge. In der Weltcup-Gesamtwertung führt der am Mittwoch viertplatzierte Sundby bei noch maximal 700 zu gewinnenden Punkten mit 690 Zählern Vorsprung gegenüber Finn Haagen Krogh.
Bei den Frauen gewann Therese Johaug auf überlegene Weise und übernahm von Maiken Caspersen Falla die Führung in der Tour-Wertung. Die siebenfache Weltmeisterin aus Norwegen setzte sich im Massenstartrennen über 10,5 km klassisch in Montreal mit einer Minute Vorsprung vor ihrer Teamkollegin Heidi Weng durch. Dritte wurde mit Astrid Uhrenholdt Jacobsen eine weitere Norwegerin. Für Johaug war es der 16. Saisonsieg. Ihr fehlt damit noch ein Tageserfolg, um die Rekordmarke von Marit Björgen aus der Saison 2011/12 zu egalisieren.
Die Berner Oberländerin Nathalie von Siebenthal klassierte sich mit 2:41 Minuten Rückstand im 21. Rang. Die zweite Schweizer Starterin Laurien van der Graaff erreichte Platz 54.
In der Gesamtwertung führt Johaug nach zwei von acht Etappen mit 26,8 Sekunden Vorsprung vor Weng. Jacobsen als Dritte hat bereits 70 Sekunden Rückstand, Von Siebenthal im 23. Rang des Gesamtklassements 3:37 Minuten.
(SDA)