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Entlang des Pfades, der zum Aussichtspunkt auf den Gipfel des Monte Generoso führt, sind auf der rechten Seite geologische Besonderheiten zu sehen.
Gleich zu Beginn zeigt sich ein Felsaufschluss, aus dem bis vor kurzem Steinblöcke zum Mauerbau herausgeschlagen wurden.
Der Fels besteht an dieser Stelle aus etwa 15 cm dicken Lagen, die sich im Verlauf von 750 Millionen Jahren gebildet haben und die durch dünne Tonschichten begrenzt sind. Die dunkelsten Schichten sind aus dünnen Kieselstreifen.
Die oberste Gesteinsschicht besteht aus kalkhaltigem Kiesel, einem Sedimentgestein, das vor gut 200 Millionen Jahren durch die Ablagerung von Weichtierschalen und von Skeletten toter Meereswirbeltiere auf dem Meeresboden entstanden ist. Die oberste Schicht des Weges zum Gipfel weist zahlreiche Fossilienspuren auf.
Das Gestein des Monte Generoso besteht aus kalkhaltigem Kiesel, einem Sedimentgestein, das vor gut 200 Millionen Jahren durch die Ablagerung von Weichtierschalen und von Skeletten toter Meereswirbeltiere auf dem Meeresboden entstanden ist. Hier erreichten die Ablagerungen eine sehr beachtliche Dicke. Nicht alle Tiere wurden jedoch in Fossilien umgewandelt. Der grössere Teil verweste ohne Spuren zu hinterlassen.
Die Fossilienbildung ist demzufolge ein aussergewöhnliches Ereignis, das nur möglich ist, wenn das Tier schnell begraben und vom Kontakt mit der Luft getrennt wird. Fossilien sind Zeugnisse der Geschichte des Monte Generoso.
Eine Karstgegend wird durch die Löslichkeit des Gesteins (vorwiegend Kalkstein) charakterisiert, aus dem sie gebildet ist. Die Reliefformung durch Wasser, die Erosion und das Vorhandensein von Höhlen zeichnen Karstgebiete aus. Die Oberflächen zeigen sich wie malträtiert, der Fels wie von Karies befallen, die Erosionsphänomene eindrucksvoll.
Der Monte Generoso ist ein Karstmassiv, das vorwiegend aus Kieselkalk aus dem unteren Lias stammt. Wegen der unregelmässig kieselhaltigen Beschaffenheit dieser Kalkfelsen sind die Karstphänomene an der Oberfläche relativ bescheiden und unregelmässig verteilt. Die tief gelegenen Formationen sind hingegen sehr stark entwickelt, alt und zum grossen Teil noch unbekannt.