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«Wissen Sie, dass weltweit fast 40 Millionen Menschen mit dem HIV-Virus leben? Mit über 25 Millionen Menschen ist Afrika am stärksten betroffen. Weiterhin steigt die Zahl Aids-kranker Menschen weltweit an.
Die Lebenserwartung liegt in Afrika südlich der Sahara bei nur noch 47 Jahren, 30 Jahre weniger als in der industrialisierten Welt. In Afrika werden von den 25 Millionen infizierter Menschen nur 1,3 Millionen behandelt – und von dieser behandelten Minderheit sind 60 Prozent bereits nach zwei Jahren nicht mehr am Leben.
Dies sind einige nackte und traurige Tatsachen, an die am Welt-Aids-Tag vom 1. Dezember wieder erinnert wird.
Die Kinder, welche verwaist zurückbleiben, sind in Afrika Legion. Ihnen dient die Aufmerksamkeit und Hilfe, welche CO-OPERAID leistet. Sie müssen trotz schlechter Lebensbedingungen eine Chance auf ein menschenwürdiges Leben erhalten. Sie benötigen eine schulische Ausbildung sowie berufliche Fertigkeiten, um ihr Leben in die Hand nehmen zu können. Sie müssen aber auch ihren Lebensalltag neben der Schule bewältigen können: Erziehung, Kleidung, Nahrung, Unterkunft.
Das Programm, welches CO-OPERAID für Aids-Waisen in Uganda bietet, ist deshalb umfassend. Dies zeigt das Beispiel des Aidswaisen Wilson, der nach dem Tod beider Eltern bei der Grossmutter lebt (jetzt lesen). Die Grossmutter ist 60 Jahre alt und arm. Sie muss bei ihrer Aufgabe unterstützt werden. Dank CO-OPERAID hat sie Hoffnung geschöpft und kann die Kinder durchbringen. Die Kinder können zur Schule gehen und erhalten Schulbücher. Dies ist nur eines von vielen Beispielen.
Diese Menschen sind auf Ihre Solidarität angewiesen! Ich ersuche Sie deshalb freundlich um eine Spende oder um eine Projektpatenschaft».
Liliane Waldner, ehemalige CO-OPERAID-Präsidentin (bis 2012)