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Ein Lack, inspiriert von der Haifischhaut, kann Windenergieanlagen effizienter und leiser machen. Dies zeigten Untersuchungen des Fraunhofer Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung. Die sogenannte Riblet-Beschichtung könnte eine Erhöhung der Stromausbeute um 5 bis 6 Prozent ermöglichen.
Um die Beschichtung zu testen, wurden Experimente in Windkanälen bei 50 und 75 km/h Windgeschwindigkeit und in verschiedenen Winkeln durchgeführt. Dabei wurden Rotorblätter mit einem normalen Lack und mit dem Riblet-Lack verwendet. Hier zeigte sich, dass die Riblet-Beschichtung nicht nur effizienter ist, sondern auch die Lärmemissionen reduziert. Gerade für Menschen, welche in der Nähe von Windenergieanlagen wohnen, könnte dies von grosser Bedeutung sein.
Der Lack ist nach dem Prinzip der Haifischhaut aufgebaut und funktioniert mit Nanopartikeln. Beim Hai sorgen die Schuppen dafür, dass der Strömungswiderstand verringert wird. Ein solcher Lack kann auch an Flugzeugen oder Schiffen verwendet werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass dort, wo der Lack verwendet wird, sowieso eine Lackschicht aufgetragen werden muss. Es kommt durch den Speziallack also zu keinen zusätzlichen Lasten.
Bild: P e z i [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons