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Händler sprachen von einer Gegenbewegung zu dem Aufwärtstrend seit Ende März. "Die Erwartungen einer Verlängerung der Produktionskürzung im Mai, der Rohöllagerabbau in den USA, einige Produktionsausfälle und eine verbesserte charttechnische Situation haben dem Ölpreis zuletzt Auftrieb gegeben", kommentierten die Analysten der Commerzbank.
Hauptthema bleibt die Frage, ob die Produktionskürzungen der Opec und anderer grosser Förderländer die weltweite Ölschwemme verringern werden. Dafür spricht, dass sich die beteiligten Länder bislang an die Kürzungsvereinbarung überwiegend zu halten scheinen. Dagegen spricht, dass die amerikanische Ölförderung seit längerem wieder steigt. So hat das US-Energieministerium die kurzfristige Prognose für die US-Schieferölproduktion deutlich nach oben angehoben./jsl/bgf/mis
(AWP)