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Rückgewinnung der Rasse
Cane Corso
„Er ist der direkte Nachkomme der Römischen Molosser“ besagt der Standard.
Und hier hält die ENCI an… vielleicht weil sie sich schämt weiter zu gehen und zu schreiben, was wirklich die Geschichte (die moderne, weil es in der alten nichts gibt dessen man sich schämen müsste) dieser Rasse war.
Es war ein Schweizer Schriftsteller, ein Enthusiast der Kynologie Piero Scanziani, dem es in den 50ger Jahren gelang einige Exemplare in der Region Neapel zu sichern und somit die Neuerstellung der Rasse die er „Molosso Italiano“ nennen wollte: aber die ENCI beschloss „Mastino Napoletano“ als Name.
Der Punkt ist, das Guaglione, Stammvater der Zucht „di Villanova“ di Scanziani, durch und durch ein Cane Corso war, das zeigen unmissverständlich die Fotos. Tatsache ist dass der Cane Corso als solches von der nachfolgenden Selektion des Mastino Napoletano einfach ignoriert wurde. Der Corso wurde wieder, von einem anderen italienischen Kynologen, Paolo Breber, in den 70ger entdeckt auf Empfehlung eines bedeutenden Zoologen: Professor Bonatti. Ein weiterer wichtiger Autor der Rückgewinnung war auch Prof. Casolino.
(von Federico Levanche)
Ein Foto von der Expo Rom 19. und 20. Mai 1956 zeigt die sogenannten ausgestellten „Mastino“ unter anderem auch gefleckte die heute nicht im Standard sind
Dies ist ein Brief aus dem Jahr 1990 von Casolino an Morsiani adressiert: >> PDF
Vito Indiveri
Vito Indiveri gehört zu den Stammvätern, die den Grundstock des modernen Cane Corso legten. Ein Handlungsreisender, Autodidakt Hundeliebhaber, aus Monopoli, mit einer Cane Corso Erkrankung der das erste Rasse statusbezogene Dokument vorlegte. Eine Volkszählung von über 100 Puglia und Daunia Hunde mit deren Bilder und Beschreibung, Standorte und Namen der Eigentümer.
Das war die wesentliche Grundlage der Arbeit der SACC für die Rückgewinnung, vorher und später die Anerkennung des ENCI.
Die Hunde aus seiner Dyrium-Linie werden heute noch von vielen italienischen Züchtern verehrt. Vito Indiveri ist der Züchter von Weltmeister Quasar, der Bruder von Quaron.
Sein Hund Plud, der in den meisten Stammbäumen des modernen Cane Corso zu finden ist, war der Gossvater von Quasar und Quaron.
Seinen Stammhund Plud erhielt Vito Indiveri von Umberto Leone, dessen Hunde und Linien er vertraute. Auch weil sie ihre Hunde nie verkauften und nur für den eigenen Gebrauch züchteten
Manfredonia kann als Wiege des Cane Corso bezeichnet werden und die Familie Leone als Besitzer der ältesten Blutlinien, die seit Generationen gepflegt und behütet werden. Um die genetische Variabilität zu sichern, wurden Hunde mit Familien getauscht, die ebenfalls wertvolle alte Linien besassen, wie die Familien Prencipe und De Finis.
Nachfolger, die mit Hunden aus diesen Blutlinien züchteten, sind unter anderem: Del Dyrium (Vito Indiveri), La Culla del Corso (Umberto Bisceglie), I Lancieri (Tommasino & Massimo Castrignano) und La Torre del Cane Corso (Matteo e Antonio la Torre).