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Gemäss einer Studie verbessern frischgebackene Mütter vermutlich langfristig die metabolische Gesundheit des Neugeborenen, wenn sie sich körperlich betätigen. Die vom Joslin Diabetes Center (USA) geleitete und im «Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism» veröffentlichte Studie stützt sich auf die Hypothese, dass die unterschiedliche Zusammensetzung der Milch bei den Müttern gewisse Unterschiede erklären könnten, die in Bezug auf Fettleibigkeit und Diabetesrisiko bei Kindern beobachtet wurden.
Die Studie konzentrierte sich auf die spezifischen Komponenten der Muttermilch, die eine schützende Wirkung gegen Fettleibigkeit bei Kindern haben. Sie identifizierte das 12,13-diHOME in der Muttermilch, einen Metaboliten der oxidierten Linolsäure und Aktivator des Metabolismus des braunen Fettgewebes, sowie weitere ähnliche metabolische Modelle. Die Säuglinge, die höhere Mengen an Metaboliten erhalten, dürften gesünder wachsen und möglicherweise weniger Fettleibigkeit in der Kindheit entwickeln. Ausserdem scheint selbst ein moderates körperliches Training das Niveau des Metaboliten 12,13-diHOME in der Muttermilch zu erhöhen, was mit einer günstigen Gewichtszunahme und Körperkonstitution des Säuglings in der frühen postnatalen Zeit in Zusammenhang gebracht wird.
Studie: Wolfs, D., Lynes, M. D., Tseng, Y. H. et al. (2020). Brown fat-activating lipokine 12,13-diHOME in human milk is associated with infant adiposity. The Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism; November. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33135728/