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Das Podest
- 1. Christian Hirschbühl (AUT)
- 2. Dominik Raschner (AUT)
- 3. Atle Lie McGrath (NOR)
Im Final des einzigen Parallel-Rennens der Saison machten 2 Österreicher den Weltcup-Sieg unter sich aus. Die Oberhand behielt Christian Hirschbühl, der in der Endabrechnung 7 Hundertstel vor Dominik Raschner lag. Der kleine Final war ebenfalls eine Angelegenheit zweier Landsmänner: Der Norweger Atle Lie McGrath bezwang dort Henrik Kristoffersen um 0,15 Sekunden.
Die 0,5-Sekunden-Regel
Es wurde schon etliche Male darüber diskutiert: Der maximale Vorsprung, den man bei einem Parallel-Rennen mit in den 2. Durchgang nehmen kann. Wie bei der WM in Cortina lag dieser bei 0,5 Sekunden, doch wieder reichte das nicht, weil der rote Kurs zum Schluss deutlich schneller war. Wer also zuerst auf dem langsameren blauen Kurs antrat, konnte auf der schlechteren Seite nur maximal 0,5 Sekunden verlieren und hatte damit einen klaren Vorteil.
Besonders bitter war dies für Raschner. Er war in der Qualifikation der Schnellste gewesen, musste aber ab dem Achtelfinal jedes Mal zuerst auf dem schnelleren Kurs fahren und hatte damit vor allem im Halbfinal und Final einen Nachteil. Hirschbühl hingegen profitierte im Halbfinal gegen Kristoffersen und auch im Final gegen seinen Landsmann klar von der 0,5-Sekunden-Regel.
Die Schweizer
In der Entscheidung nicht dabei waren die 6 Swiss-Ski-Athleten, die allesamt in der Qualifikation gescheitert waren. Am nächsten dran an der Startberechtigung für die entscheidenden Läufe war Gino Caviezel. Der Bündner war für eine Klassierung in den ersten 16 um einen Zehntel zu langsam. Die Qualifikation bedeutete auch für Daniele Sette, Cédric Noger, Marco Reymond, Weltcup-Debütant Livio Simonet und Thomas Tumler Endstation.