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Was ist Reining?
Reining zählt zu den Westernreitdisziplinen und wurde im Jahr 2002 vom Weltreiterverband FEI in die Liste der offiziellen FEI Disziplinen aufgenommen. Die Ursprünge liegen in der Arbeitsreitweise des amerikanischen Westens. Für die tägliche Arbeit an den Rindern war das Pferd als Arbeitskamerad lebenswichtig. Es musste bei einhändiger Zügelführung gehorsam und willig auf die Hilfen des Reiters reagieren, um die Rinder kontrollieren zu können. Die dabei notwendigen Stopps und Wendungen haben sich im Laufe der Zeit zu eigenständigen Manövern verfeinert, die den Reiz des modernen Reiningsport ausmachen.
Reining bedeutet, ein Pferd nicht nur zu lenken, sondern auch jede seiner Bewegungen zu kontrollieren. Ein gutes Reiningpferd sollte sich willig führen lassen und ohne Widerstand zu kontrollieren sein. Minimale Hilfen – maximale Kontrolle. Abweichungen von der exakt vorgeschriebenen Aufgabe bedeuten ein Fehlen oder ein vorübergehender Verlust der Kontrolle und wird daher, abhängig vom Grad der Abweichung, mit Fehlerpunkten bestraft. Neben dem Abzug von Fehlerpunkten werden Pluspunkte für Weichheit, Eleganz, Haltung, Schnelligkeit und Stil vergeben.