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Le Maquis de Montmartre war einst ein berüchtigtes Armen-Viertel auf dem Hügel im Norden von Paris, zwischen Rue Lepic und Caulaincourt. Es lag ausserhalb der Stadtmauern und wurde erst 1859 eingemeindet. Hohe Steuern und Zölle vertrieben im Laufe des 19. Jahrhunderts immer mehr Pariser in dieses Aussenquartier, wo sie ihre Häuser, Vergnügungsstätten, Bars und Bistrots bauten. Das freiere und billigere Leben zog auch viele Künstler an: Die Impressionisten Van Gogh, Toulouse-Lautrec, Renoir und viele andere lebten hier in kleinen Studios und fanden ihre Inspirationen, später auch Modigliani und Picasso. Designers, Tänzer, Schriftsteller, Musiker – eine bunte Gesellschaft von Künstlern machten aus dem Montmartre das weltberühmte Bohème-Viertel von Paris – le Maquis de Montmartre.