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Graf beendete die WM als Siebter, nachdem er sich auf dem Weg in den Final der besten acht stets an der Spitze behauptet hatte. Der Titel ging an den Niederländer Twan van Gendt. Renaud Blanc, der zweitbeste Schweizer, schied in den Halbfinals aus, Simon Marquart und Cédric Butti scheiterten bereits in den Achtelfinals.
Die WM-Bronzemedaille von 2015 bleibt damit das einzige bedeutende Edelmetall von David Graf, der gemessen an seinem Potenzial zu oft strauchelte, wenn es zählte. Diesmal wurde er bei einem Sprung von einem Gegner touchiert.
«So nahe an einer Medaille dran zu sein und sie dann zu verlieren, ohne dass man wirklich einen Fehler gemacht hat, ist hart», kommentierte Graf. Alleine mit dem fehlenden Wettkampfglück begründet der 29-Jährige das Missverhältnis indes inzwischen nicht mehr: «Wenn etwas so häufig vorkommt, kann es nicht Pech sein.»
Die mentale Blockade glaubte Graf auf diese Saison hin überwunden zu haben. Im Weltcup fuhr er im Juni im französischen Saint-Quentin-en-Yvelines als Dritter aufs Podest und in sämtlichen Rennen in den Final.
Nun passierte ihm wieder das, was ihm auch an der letzten WM und 2016 an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro passiert ist: Er stürzte trotz perfekter Vorarbeit.