Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03455.jsonl.gz/429

1907 wird die Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon gegründet. 1946 wird die Gerätebauunternehmung Balzers gegründet.
Ab 1957 investiert Oerlikon ins Vakuumgeschäft. Diverse Unternehmungen werden integriert. 1973 werden die mittlerweile über 100 Firmen der Unternehmensgruppe unter dem Dach der Oerlikon-Bührle Holding (OBH) zusammengefasst.OBH geht an die Börse. Produktionsstätten werden eröffnet (z.B. die Beschichtungsunternehmen, bis heute sind es 77 Zentren). Der Firmenzweig Oerlikon Space liefert Raumfahrttechnologie. Die Ariane startet 1988 mit Verkleidungssystemen der Oerlikon ins All.
1998 wird ein Ableger der Oerlikon Vacuum in China in Betrieb genommen. 2000 wird die Oerlikon in Unaxis umbenannt. Beschichtungstechnologien finden v.a. in der Autoherstellung guten Absatz. Auch das Textilfasergeschäft wird durch die Übernahmen von Barmag AG und Neumag GmbH & Co. KG in die Unaxis ins Portfolie aufgenommen.
2001 wird die Magnetto Group Gear Division, die Antriebskomponenten herstellt, integriert. Weitere Produktionsstätten für Vakuumlösungen werden in Deutschland in Betrieb genommen. 2004 wird die Integration von Esec vollendet.
2005 übernimmt die Victory Industriebeteiligungs AG die Aktienmehrheit der Unaxis Holding AG. Ab 2006 nimmt das neue Business-Unit von Unaxis den Betrieb auf. Unaxis produziert nun auch Solarsysteme. 2006 wird die Unaxis in "OC Oerlikon AG" umbenannt.
2006 Zukauf von Fairfield, einem Hersteller von Getrieben für industrie- und Landwirtschaftsfahrzeuge. Weitere Niederlassungen in China werden eröffnet. 2007 Übernahme der Saurer AG.
Das Unternehmen ist heute als Maschinen- und Anlagenbauer in sechs Geschäftseinheiten aktiv: Textilmaschinen, Dünnfilm-Beschichtung, Produktionsanlagen für Dünnschichtslizium-Solarmodule, Vakuumsysteme, Antriebe und „Advanced Technology".
2010 sind über 16'000 Mitarbeiter an über 150 Standorten in 36 Ländern bei der OC Oerlikon Gruppe beschäftigt.
Hauptaktionär bei Oerlikon ist der russische Oligarch Wiktor Wekselberg mit seiner Renova-Gruppe.
Quelle: www.oerlikon.com