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Vom Wissen zum Tun: Wie du es endlich schaffst, im Alltag regelmässig mehr (Wasser) zu trinken.
Du weisst es sicherlich auch: Natürlich solltest du mehr gesundes Wasser trinken, denn es ist gut für deinen Körper - aber du schaffst es einfach nicht, deinen Vorsatz im Alltag umzusetzen. Woran dies liegt und was du dagegen unternehmen kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel auf.
Wie reagiert dein Körper auf zu wenig Flüssigkeit?
Es ist wie mit allen neuen Gewohnheiten: Damit du eine Gewohnheit auch wirklich langfristig verinnerlichen kannst, ist es wichtig, dass du weisst, warum du tust, was du tust. Im Klartext, du musst überzeugt sein, dass das Ändern deiner Trinkgewohnheiten einen positiven Einfluss auf dein Leben hat. Deshalb hier nochmals zur Erinnerung, was du deinem Körper antust, wenn du ihn nicht mit genügend (gesunder) Flüssigkeit versorgst:
So zeigt dir dein Körper, dass du zu wenig trinkst:
- Durst
- Konzentrationsschwäche, Verwirrtheit
- Kopfschmerzen
- Starke Einschränkung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit
- Verändertes Hautbild, z.B. weniger Spannung der Haut
- Probleme mit dem Kreislauf
- Schluckweh
- Muskelkrämpfe (Magnesium-Mangel)
Du möchtest also deine Konzentrationsfähigkeit stärken, deine Kopfschmerzen oder die Muskelkrämpfe loswerden? Dann ist mehr Trinken sicherlich ein guter Anfang.
7 überraschende Erkenntnisse, die dir helfen zu verstehen, wie dein Körper mit Wasser umgeht:
Hast du zum Beispiel gewusst, dass ...
- ... sich der Flüssigkeitsmangel in deinem Körper nicht unmittelbar bemerkbar macht, sondern oft erst am nächsten Tag? Darum ist die regelmässig verteilte Aufnahme von Wasser über den ganzen Tag wichtig für deinen Körper.
- ... für viele Menschen ihr Hunger- und Durstgefühl sehr nahe beieinander liegen? Dadurch kommt es vor, dass Hunger oft mit Durst verwechselt wird. Vielleicht kannst du dein nächstes Verlangen nach Schokolade mit einem Glas Wasser besänftigen.
- ... starke Gewichtsschwankungen ein Hinweis auf eine Störung des eigenen Wasserhaushalts sein können? Schwankt das Gewicht im täglichen Vergleich immer wieder um rund ein halbes Kilogramm, ist dies meist darauf zurückzuführen, dass der Körper zu viel Wasser zurückbehält.
- ... nicht nur Alkohol, sondern auch gesüsste Limonaden und sogar auch Milchgetränke ein schlechter Durstlöscher sind? Alkohol bewirkt, dass Flüssigkeit und Mineralstoffe ausgeschwemmt werden. Als Folge davon stellt sich ein 'Nachdurst' ein. Limonaden und gesüsste Getränke - dazu gehört auch Milch - belasten den Energiehaushalt zusätzlich. Durst stillst du am besten mit Wasser.
- ... generell eine Flüssigkeitszufuhr von 30-35ml pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag empfohlen wird? Das bedeutet zum Beispiel bei einem Gewicht von 60kg 1,8 bis 2,1 Liter (Total aus Trinkmenge und Wassergehalt in der Nahrung), bei 80kg wären dies 2,4 bis 2,8 Liter Flüssigkeit. Natürlich spielt dein Menu-Plan, die Umgebungstemperatur oder wie du dich körperlich betätigst, ebenfalls eine Rolle.
- ... du Flüssigkeit auch über die Nahrung aufnimmst? Lebensmittel mit einem hohen Flüssigkeitsgehalt sind z.B. Salatgurken, Wassermelonen, Salate, Tomaten, Zucchini oder Spargeln. Man kann sagen, dass, je mehr Obst und Gemüse du isst, desto mehr Flüssigkeit du deinem Körper bereits über die Nahrung zuführst.
- ... dein Körper dir über die Farbe des Urins mitteilt, ob du genug trinkst? Normalerweise sollte der Urin hellgelb gefärbt sein. Je dunkler, desto eher besteht ein Flüssigkeitsmangel, so die Faustregel.
Ok, nachdem wir also verstehen, wie unser Körper seinen Wasserhaushalt reguliert, geht's nun ans Eingemachte: Wie schaffen wir es im Alltag regelmässig mehr gesundes Wasser zu trinken? Das Zauberwort heisst Routinen. Trainiere dir Gewohnheiten an, die nach einer Zeit von 3-4 Wochen so stark automatisiert sind, dass du nicht mehr darüber nachdenken musst - du tust es einfach.
5 Tipps wie du dich dazu bringst, im Alltag regelmässig Wasser zu trinken
1. Trinke nicht erst, wenn du durstig bist.
So kannst du zum Beispiel ein leeres Glas neben deine Zahnbürste stellen. Jeden Morgen beim Zähne putzen, füllst du das Glas und trinkst es. Kauf dir eine Wasserflasche, welche dir wirklich gefällt. Arbeitest du im Büro? Dann füll die Flasche jeden Morgen und stell sie bei dir aufs Pult. Ist sie in deinem Blickfeld, dann erinnert sie dich daran, zu trinken.
2. Trinke Wasser, aber mit Geschmack.
Du findest reines Leitungswasser öd? Keine Sorge, das ist reine Gewohnheitssache. Und falls nicht, reinige das Wasser mit einem Tischwasserfilter. Du wirst erstaunt sein, wie gut reines Wasser schmeckt.
Reichere dein Wasser mit Früchten, Beeren oder Kräutern wie Minze, Basilikum oder Thymian an. Hier findest du einige Rezepte und Ideen, die einfach, schnell und lecker zubereitet sind.
3. Trinke ein Glas zu jeder Mahlzeit - und zu Koffein oder Alkohol.
Gewöhne dir an, zu jeder Mahlzeit ein Glas Wasser zu dir zu nehmen. Stilles Wasser vermindert dabei das vorzeitige Völlegefühl. Und weil Alkohol den Körper austrocknet: Gönn dir zwischen Bier oder Wein auch ein Glas Wasser.
4. Lass dich ans Trinken erinnern.
Nutze die Erinnerungs-Funktion deines Smartphones und lass dir täglich z.B. um 10 Uhr einen Hinweis 'Jetzt trinken' zukommen. Oder nutze eine der vielen eigens dafür konzipierten Apps wie Drink Water Reminder, Water Alert oder ähnliche.
5. Analysiere dein Trink-Verhalten.
Wann vergisst du, zu trinken? Stress, Druck oder Ablenkung können Gründe sein, welche dich das Trinken vergessen lassen. Überlege dir einen Trigger um dich gerade in diesen Phasen daran zu erinnern, Wasser zu trinken. Oder kopple eine bestehende Gewohnheit (z.B. Rauchen, Toilettenbesuch, Team Meeting) daran, vorher ein Glas Wasser zu trinken.
Fazit
Regelmässig mehr Wasser im Alltag zu trinken ist vor allem eine Gewohnheitssache. Wenn du dir die Routinen einmal antrainiert hast, läuft das Wasser schon fast von alleine. In diesem Sinne, viel Erfolg und Prost!
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