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„4 zu 2: Die goldene Zeit des Schweizer Fussballs 1918-1939“
Die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen war die Blütephase des Schweizer Fussballs. Zweimal erreichten die Eidgenossen das Viertelfinale einer Weltmeisterschaft und 1924 holten sie beim olympischen Fussballturnier in Paris die Silbermedaille, als sie im Finale der „Wundermannschaft“ aus Uruguay unterlagen.
Zudem zählte die Schweiz seinerzeit zu den innovativsten Kräften im europäischen Fussball. Klubs wie Servette Genf, Grasshoppers Zürich und Young Boys Bern stiegen zu modernen Grossvereinen auf, 1930 kam es in Genf mit der „Coupe des Nations“ zu einer Vorläuferin der Europameisterschaft und die ein Jahr später gebildete Nationalliga gehörte zu den ersten Profiligen in Europa.
Der Höhepunkt wurde bei der WM 1938 erreicht, als die Schweizer „Nati“ die grossdeutsche Auswahl mit 4:2 bezwang und damit aus dem Turnier warf. Ein sportlicher Erfolg, der angesichts der aggressiven Politik Hitler-Deutschlands von vielen Schweizern als ein Teil der „geistigen Landesverteidigung“ betrachtet wurde.
Fabian Brändle und Christian Koller haben ein ebenso fundiertes wie unterhaltsames Porträt über die goldene Zeit des Schweizer Fussballs verfasst. Die beiden Autoren werden das Buch vorstellen und exemplarisch die vielfältigen sozialen, politischen und alltagskulturellen Bezüge des helvetischen Fussballs in der Zwischenkriegszeit darlegen.
Freitag, 14. November 2014, ab 19 Uhr
Schweizerisches Sozialarchiv, Medienraum
Im Anschluss an die Buchpräsentation sind Sie zu einem kleinen Apéro eingeladen.
> Flyer herunterladen (PDF, 373 KB)
Das Buch „4 zu 2: Die goldene Zeit des Schweizer Fussballs 1918-1939“ erscheint im Verlag Die Werkstatt.