Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03262.jsonl.gz/868

15 cm.
Yaka
DR Kongo
Holz, div. Fetischmaterial
- Hans Koller und Helen Knill, St. Gallen. - Koller Auktionen, Zürich (11.12.2013, Lot 366). - Schweizer Privatsammlung, Zürich.
Mit Sockel / with base
200.00 CHF
400.00 CHF
825.00 CHF
Die Teke (ca. 800’000 Menschen) gehören zu den Bantuvölkern. Sie leben überwiegend auf dem savannenbedeckten Hochplateau im Grenzgebiet der Republik Kongo, der Demokratischen Republik Kongo und der Republik Gabun. Ihre Kosmologie kennt nebst der realen Welt ein unsichtbares Paralleluniversum über das der Schöpfer Nziam herrscht. Sie gehen davon aus, dass ihre Seelen dort wieder auferstehen. Die Verehrung der Ahnen und der Naturgeister, welche durch Gebete und Opfer gütig gestimmt werden sollten, spielten Folge dessen im Alltag der Teke eine zentrale Rolle.
Persönliche Schutzfigur, die durch Rituale und die Anbringung magischer Substanzen ihre Kraft entfalten konnte.
Diese materialisierte Schnittstelle zwischen diesseitigen und übernatürlichen Kräften wurde eingesetzt, um das Gute zu fördern und das Negative abzuwenden.
Ihre Fähigkeit, bestimmte Aufträge zu erfüllen, verstärkten die Besitzer durch die organischen Substanzen, die im Beutel mit der Figur eingepackt sind.
Weiterführende Literatur:
Bourgeois, Arthur P. (1985). The yaka and Suku. Leiden: E. J. Brill.