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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2, Hochschule Darmstadt (Fachbereich Politikwissenschaften), Veranstaltung: Seminar Zwischen Mittelalter und Millennium, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung:
Im Laufe der Geschichte ist es immer wieder zur Entstehung von Großmächten gekommen, die in ihrer Zeit, aus den verschiedensten Gründen, mächtiger und stärker waren als Andere. Beispiele hierfür gibt es zu Genüge, wie etwa das Römische Reich. Allerdings folgte in allen Fällen dem Aufstieg zur Großmacht irgendwann der Fall.
Viele Sozialwissenschaftler beschäftigen daher sich mit dem Thema, wie es zum Aufstieg und zum Niedergang von Hegemonien kommt. Einer von ihnen war Norbert Elias.
Norbert Elias setzte sich in seinem Hauptwerk, dem "Prozess der Zivilisation" u.a. damit auseinander, wie es dazu kommen kann, das sich ein Staat, bzw. ein paar wenige Staaten, ein Machtmonopol gegenüber anderen Staaten verschaffen konnte. In einem anderen Werk, "Humana Conditio" beschreibt Elias dies erneut und versucht es anhand von Beispielen aus der Geschichte zu verdeutlichen.
In dieser Arbeit soll das Schaffen von Norbert Elias analysiert und interpretiert werden. Genauer gesagt es soll versucht werden inwieweit sich die, eher theoretisch gehaltenen, Ausführungen im "Prozess der Zivilisation" mit seinen Ideen zur Entwicklung der Situation im "Kalten Krieg" vereinbaren lassen.
Hierzu wird, nach einer Kurzbiographie von Norbert Elias, zunächst einmal das Essentielle des "Prozesses der Zivilisation", genauer des Monopolmechanismus, kurz dargestellt. Im Anschluss daran erfolgt eine kurze Analyse von "Humana Conditio".
In einem dritten Schritt werde ich versuchen einen Vergleich der beiden Hauptwerke von Elias vorzunehmen, insbesondere ob und inwiefern sich seine Thesen aus dem "Prozess der Zivilisation" mit seine Ausführungen in "Humana Conditio" vereinbaren lassen.
Zum Abschluss dieser Hausarbeit werden eine Kritik der Arbeit von Elias und ein Fazit folgen.
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