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Was ist eine Patronatserklärung?
Unter einer solchen Erklärung versteht man eine Garantie, welche zusichert, dass die Tochtergesellschaft eines Unternehmens kreditwürdig ist. Sie legt fest, dass die Erfüllung der Verbindlichkeiten durch einen Schuldner sichergestellt wird. Generell unterteilt man diese Garantie in zwei Kategorien. Es gibt die weiche Form, welche lediglich eine Willenserklärung des Patrons darstellt. Er akzeptiert damit, dass er sich Finanziell an dem Kredit des Tochterunternehmens beteiligt und dass er sein Kapital nicht während der Laufzeit des Kredites abzieht. Diese Verbindlichkeit ist jedoch nicht rechts bindend. Die harte Form dieser Erklärung hat im Gegensatz zu der weichen jedoch rechtliche Verbindlichkeiten. So ist der Patron dazu verpflichtet, entweder sicherzustellen, dass die Kapitalausstattung des Tochterunternehmens ausreichend ist oder aber, dass er durch eigene Führung dieses Unternehmens sicherstellen kann, dass die Tilgung des Kredites erfolgreich verläuft.
Wo kommt die Patronatserklärung vor?
Diese Garantie ist vor allem dann üblich, wenn es um Kredite in Millionenhöhe geht. Oft dient sie dazu, die finanzielle Glaubwürdigkeit von Tochtergesellschaften zu stärken und ihnen somit höhere Kreditanträge zu ermöglichen.
Was gibt es noch zu der Patronatserklärung zu sagen?
Diese Erklärung wirkt sich wie eine Bürgschaft aus. Gelingt es dem Tochterunternehmen nicht die Schulden zu tilgen, so muss der Mutterkonzern die Zahlung des Kredites übernehmen. Dies ist vor allem bei der harten Art der Erklärung rechtlich verbindlich. Die gesamtschuldnerische Haftung stellt bei dieser Garantie, den unterschied zu einer normalen Bürgschaft dar. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Patron die Zahlungen übernehmen muss. Er ist lediglich dazu verpflichtet, dem Tochterunternehmen die benötigten Mittel zur Tilgung des Kredites bereitzustellen.