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Für die Studie verwendeten die Forscher im Jahr 1991 gesammelte Daten von rund 977 Kleinkindern in den USA. Sie stellten dabei eine Verbindung zwischen bestimmten Gewohnheiten und alltäglichen Routinen sowie der Gewichtsentwicklung der Kinder fest.
Die Studie kommt insbesondere zum Schluss, dass eine Schlafenszeit vor 20.00 Uhr für Kleinkinder das spätere Risiko für Fettleibigkeit stark vermindert. Nur eines von 10 Kindern, die regelmässig früh (d.h. vor 20 Uhr) zu Bett gingen, wurde im Jugendalter fettleibig. Bei Kindern mit eher späteren Schlafenszeiten (zwischen 20 und 21 Uhr) erlitten 16 % der Untersuchten später ein Übergewichtsproblem; bei den Personen, die als Kleinkind sehr spät zu Bett gingen (nach 21 Uhr) waren es gar 23 %.
Die Leiterin der Studie, Prof. Sarah Anderson, hatte bereits in früheren Studien den Zusammenhang zwischen Routinen von Kleinkindern im Haushalt – z.B. betreffend Schlafens-, Essen- und Fernsehzeiten – untersucht. Die Wissenschaftler fordern schliesslich für die Praxis, dass Fachpersonen – beispielsweise Pädiater – den Zusammenhang zwischen alltäglichen Regeln und der Gesundheit der Kinder aktiv mit den Eltern besprechen sollten.
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