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Botanik: Guarana cupana, Sapindaceae.
Verwendeter Pflanzenteil: Samen.
Der Name stammt von Guaranis, von den Amazonas-Indianer so genannt welche diese Samen in Mangelzeiten einnahmen um den Hunger zu verdrängen. Guarana wurde auch zur Behandlung vieler Leiden verwendet (bei Schwäche, Durchfall, Neuralgien). Der Geschmack ist erdig und rauh.
Der Samen enthält hohe Konzentrationen von Kaffein, manchmal auch Guaranin genannt, enthält aber auch andere Alkaloide wie Theophyllin und Theobromin.
Unter den bekannten Pflanzen ist Guarana zurzeit diejenige mit der höchsten Kaffeinkonzentration. Kaffein erhöht den basalen Metabolismus der Zellen, erhöht die Verbrennung der Fettstoffe und fördert die Freisetzung von Katecholaminen, darunter Adrenalin, die es dem Organismus ermöglichen, Lipide rascher
zu verbrennen. Guarana eignet sich also hervorragend als Begleitsubstanz bei Gewichtsreduktion, auch um die parallel dazu oft eintretende physische und psychische Mattigkeit zu bekämpfen. Bekanntlich hat Kaffein durch seine Adrenalin ausscheidende Wirkung einen stimulierenden Effekt auf den Organismus und verbessert die Ausdauer.
Die hohe Konzentration verschiedener Gerbstoffe erklärt die langsam eintretende stimulierende Wirkung ohne die von Kaffein üblicherweise verursachten Nebenwirkungen wie Erregtheit, hoher Puls oder Schlafstörungen. Diese sanfte Wirkung hilft auch bei verdauungsbedingten Migränen.
Guarana werden auch aphrodisische Eigenschaften zugeschrieben da die Samen gewisse Nerven stimulierende Substanzen enthalten. Diese würden auf spezielle Hirnzentren wirken und erogene Stimulationen hervorrufen.