Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/178278

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, die notwendigen Rechtsgrundlagen für die Sicherung der betrieblichen Lohntransparenz in der Schweizer Wirtschaft zu schaffen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt grundsätzlich die Auffassung, dass eine Offenlegung der Löhne die Durchsetzung des Lohngleichheitsgrundsatzes erleichtern würde. Wie er bereits in seiner Antwort auf die Frage Leutenegger Oberholzer 17.5324 vom 7. Juni 2017 festgehalten hat, lehnt er eine generelle Pflicht zur Lohntransparenz jedoch ab, da eine solche einen erheblichen Eingriff in die Wirtschafts- und Vertragsfreiheit darstellen würde. Der Bundesrat setzt vielmehr darauf, dass die Unternehmen selbstständig eine Kultur entwickeln, in der sie ihre Lohnsysteme freiwillig offenlegen. Mit seinem Entwurf zur Änderung des Gleichstellungsgesetzes, der eine Lohngleichheitsanalysepflicht sowie eine Pflicht zur Information über die Ergebnisse dieser Lohngleichheitsanalyse vorsieht, unternimmt der Bundesrat zudem einen weiteren wichtigen Schritt zur Durchsetzung der Lohngleichheit. </p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.