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Verstopfung wird je nach Person anders wahrgenommen, etwa als psychsomatische Störung oder vererbte Schwäche. Tatsächlich sind die Ursachen vielfältig: ein Mangel an Ballaststoffen, eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr (mindestens 1½l Flüssigkeit pro Tag), veränderte Ernährungsgewohnheiten, Reisen, Bettlägerigkeit, zu wenig Bewegung, Schwangerschaft, Stress usw.
Gewisse Arzneimittel, zum Beispiel Beruhigungsmittel, Antidepressiva oder opiathaltige Präparate, können den Darm ebenfalls belasten.
Neben unbedingt notwendigen Massnahmen (mehr Wasser, Ballaststoffe, körperliche Bewegung usw.) auf der Ernährungsebene helfen bei Verstopfung auch zwei Arten von Abführmitteln:
- osmotische Abführmittel, die Wasser in den Darm ziehen (Psyllium, Ispaghul usw.),
- stimulierende Abführmittel, welche die Verdauung anregen (Senna, Bisacodyl usw.).
Osmotische Mittel wirken langsam, indem sie den Stuhl weich machen und den Stuhlgang erleichtern. Stimulierende Mittel wirken rascher, indem sie die Darmtätigkeit anregen, was denselben Effekt hat. Pflanzen wie Senna sind sehr wirksam, bei gelegentlicher Anwendung gut verträglich und führen zu keinem Elektrolytverlust.
Bei chronischer Verstopfung sollten Sie sich von Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten beraten lassen.