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Knapp siebeneinhalb Wochen nach ihrem Trainingssturz im Engadin ist Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig (38) zurück im Wettkampfmodus. Trotz wochenlanger Einschränkungen im täglichen Training und einem behutsamen Aufbau stimmt der Fahrplan in Richtung Tokio 2021: Ihre ersten beiden Wettkampfstarts nach dem Sturz konnte die dreifache Mutter erfolgreich gestalten.
Ihr Comeback gab Spirig vor zehn Tagen. An den Duathlon-Schweizermeisterschaften in Apples (VD) setzte sich die sechsfache Europameisterin in einem harten Rennen gegen die starke Duathlon Vize-Weltmeisterin Melanie Maurer durch. Dieses Wochenende doppelte die Zürcher Unterländerin am Tägi-Triathlon in Wettingen (AG) nach. In ihrem ersten Triathlon seit dem Bruch des Radiusköpfchens am linken Ellenbogen, überzeugte Spirig über die Distanzen 1km Schwimmen, 36km Radfahren und 7km Laufen und feierte den zweiten Erfolg innert Wochenfrist.
«Mit meiner Rückkehr in den Wettkampf bin ich sehr zufrieden», so die dreifache Mutter. «Noch verspüre ich zwar beim Eintauchen ins Wasser leichte Schmerzen, aber ich fühle mich gut und konnte an den vergangenen zwei Wochenenden wertvolle Erfahrungen für die kommenden Wettkämpfe und Trainingswochen sammeln.»
Die nächsten Fixpunkte in Spirigs Kalender sind ein Abstecher auf die Leichtathletikbahn im Rahmen der Schweizermeisterschaften über 5000m in Basel am Freitag (11.9.) sowie ein Start in ihrer erweiterten Heimat am Uster Triathlon vom kommenden Sonntag (13.9.). Ihren voraussichtlichen Abschluss findet die kurze, intensive Wettkampfphase am 27. September an den Triathlon-Schweizermeisterschaften in Sursee (300m Schwimmen, 6km Radfahren und 1,5km Laufen). Von diesen Standortbestimmungen erhofft sich die zweifache Olympische Medaillengewinnerin zusätzliche Anhaltspunkte für den weiteren Formaufbau mit Blick in Richtung 2021 und der Teilnahme an ihren fünften Olympischen Spielen in Tokio.
Credits: Photo Kristen Stenzel