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Die Grossbank UBS plant ausstehende Anleihen im Wert von rund 16 Mrd. Franken zurückzukaufen. Für 17 Emissionen von nachrangigen und nicht nachrangigen Anleihen sowie gedeckter Schuldverschreibungen sollen Angebote zum Barrückkauf unterbreitet werden.
Die Angebotsfrist wird am 15. Dezember 2015 enden, vorbehaltlich einer «möglichen Verlängerung, Neueröffnung oder vorzeitigen Beendigung» der Frist, wie die UBS am Freitag mitteilte. Die Kosten dafür werde die Bank im laufenden vierten Quartal verbuchen.
Die UBS wolle damit «proaktiv» den Zinsaufwand optimieren und gleichzeitig die starke Liquiditäts-, Finanzierungs- und Kapitalposition aufrechterhalten, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Rückkauf der Anleihen werde einen «unwesentlichen Einfluss» auf die harte Kernkapitalquote haben.
Einen anderen Weg schlägt derzeit die Konkurrentin Credit Suisse ein: Mittels zweier Kapitalerhöhungen will die Grossbank ihr Kapitalpolster stärken und den Konzernumbau finanzieren. Die CS-Aktionäre hatten sich im November deutlich für diese Kapitalspritzen ausgesprochen.
Der erste Teil der Kapitalerhöhung mit der Ausgabe von 58 Millionen neuer Namenaktien brachte der Grossbank im November einen Bruttoerlös von 1.32 Milliarden Franken ein. Mit dem zweiten Teil, der Ausgabe von gut 258.4 Millionen neuer Aktien, konnte ein Bruttoerlös von 4.7 Milliarden Franken realisiert werden, wie die CS am Donnerstag mitgeteilt hatte. Gesamthaft beträgt der Bruttoerlös aus der Kapitalerhöhung damit 6.0 Milliarden Franken.
(sda)