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Accipite Iudith viduam (Hier. Prol. Iud. 11)
Die Vorstellungen des Hieronymus von christlicher Witwenschaft im Buch Judith der Vulgata
DOI:https://doi.org/10.25788/vidbor.v6i0.1039
Schlagworte:Buch Judith, Witwenschaft, asketische Ideale, Christianisierung, Vg Erzähler
Abstract
Im Buch Judith in der Vulgata wird die Figur der Protagonistin im Vergleich zu den Hauptzeugen deutlich umgestaltet. Judith wird als Modell oder Ideal der Witwe und des Witwentums hervorgehoben. Eine solche Überarbeitung wird besonders durch die einzigartigen Zusätze oder Sondergut der Vulgata bewirkt, die durch die Arbeit des Vg-Erzählers als lehrreiche Glossen für die Leserschaft von JudithVg erscheinen. Die vorliegende Studie untersucht insbesondere die Harmonie zwischen den speziellen Ideen von JudithVg und den christlichen Ansichten von Hieronymus, in diesem Fall in Bezug auf Witwen und Witwenschaft, die sich an anderer Stelle in seinen Schriften, insbesondere in seinen Briefen finden.