Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03511.jsonl.gz/1009

Eine sehr beliebte Atemübung ist die Kuscheltieratmung. Jedes Kind hat vermutlich ein Plüschtier, dass es sehr gerne mag. Daher ist diese Atemübung und Atembeobachtung ganz einfach zum Machen.
Das Kind darf sich hinlegen. Dann legt es sein Plüschtier auf den Bauch und beobachtet nun wie das Plüschtier auf und ab geht. Das Kind atmet ruhig ein und aus. Das Kind versucht sich auf seinen Atem zu konzentrieren und kommt auch zur Erkenntnis, dass es mit seinem Atem etwas Tolles machen kann. Das Kind wird bestimmt versuchen tief ein und auszuatmen, damit sich das Plüschtier noch mehr bewegt.
Nach vielen Wiederholungen ist das Kuscheltier entspannt und schläft ein. Falls diese Übung über mehrere Minuten gemacht wird, wirkt sie auch meditativ und das Kind kommt zur Ruhe und schläft vielleicht sogar ein. Diese Atemübung ist sehr empfehlenswert am Abend als Abendritual oder wenn das Kind sich schnell beruhigen soll.
Die Muschelatmung
Diese Atemübung benötigt noch etwas mehr Vorstellungskraft. Sie kann auch in die Schmetterlingsatmung umbenannt werden, das ist ein wenig leichter am Anfang.
Das Kind ist in Rückenlage. Dann stellt es seine Beine auf und streckt die Hände in die Höhe. Das Kind atmet so ein und beim Ausatmen wandern die Arme und Beine zum Boden. Beim Einatmen wandern die Arme und Beine wieder nach oben.
Das Kind kann sich eine Muschel vorstellen, wo sich öffnet und schliesst. Beim Öffnen zeigt die Muschel eine wunderschöne Perle. Das Kind kann dazu Meeresgeräuschen lauschen, vom Meer träumen und von den Muscheln.
Ujjayi Atmung (Meeresrauschen)
Diese Atmung ist eher für Kinder ab 10 Jahren geeignet, da sie etwas schwieriger ist zum Durchführen.
Das Kind setzt sich in den Versen-, Lotus- oder Schneidersitz und nimmt eine aufrechte Haltung ein. Die Einatmung erfolgt über die Nase und die Ausatmung über den Mund. Die Kinder können sich vorstellen, dass sie einen Spiegel anhauchen, es entsteht ein Geräusch, das ähnlich klingt wie das Meeresrauschen.
Sternenatmung (5 Finger Atmung)
Diese Atemübung kann allein oder zu zweit ausgeübt werden. Diese Übung beruhigt den Geist.
Eine Hand stellt einen Stern dar mit 5 Zacken. Die andere Hand (Bsp. Zeigefinger) fährt nun den Zacken des Sterns entlang. Bei jedem Einatmen dem Finger nach oben folgen, bei der Ausatmung dem Finger nach unten folgen. Start beim Daumen bis zum kleinen Finger.
Zu zweit: Die Begleitperson fährt dem Kind den Fingern entlang und atmet gemeinsam mit dem Kind ein und aus während sie die Bewegung durchführt. Das könnte auch als Einschlafritual gemacht werden im Bett.
Die Lotusblüte
Wir haben die Hände geschlossen (wie eine Blütenknospe), dann atmen wir tief ein und öffnen unsere Hände und somit öffnet sich unsere Lotusblüte und strahlt. Dann atmen wir wieder aus und wir schliessen die Hände wieder. Die Lotusblüte kann sich am Tag öffnen und in der Nacht schliessen. Einatmen = öffnen, ausatmen = schliessen. Diese Übungen kann bis zu 10x wiederholt werden und wirkt meditativ und beruhigen. Es kann auch ein Seidentuch in der Hand eingeschlossen werden, um ein wenig Abwechslung in die Übung zu bringen, oder es tippt jeder Finger nacheinander zusammen. Bsp. die äusseren Finger berühren sich nur, dann die Ringfinger, dann die Mittelfinger, dann die Zeigefinger. Dabei können auch die Augen geschlossen werden, dies benötigt gleich noch mehr Konzentration.
Die tiefe Bauchatmung
Diese Atemübung lernen wir gleich in der ersten Lektion. Mit den kleinen Kindern lernen wir sie im Liegen, mit den grösseren Kindern im Sitzen. Ich zeige dann mit dem Omnisphere Ball vor wie sich die Lunge mit Luft füllt und wieder entleert. Wir atmen ein und spüren, dass sich unser Bauch/Brustkorb weitet, wir atmen aus und spüren, dass der Bauch/Brustkorb wieder klein wird. Wir beobachten diese Bewegung. Wir können diese Atemübung auch mit geschlossenen Augen machen. Wenn Kinder mit ihren Eltern in die Lektion kommen, legt sich jeweils eine Person hin und die andere legt dann die Hand auf deren Bauch und beobachtet so, wie sich der Bauch hebt und senkt.
3 Experimente - Bewegung und Atmung kombiniert
Damit Kinder verstehen, warum es sinnvoll ist eine tiefe Atmung zu machen, können sie folgende 3 Experimente machen.
1. Im Stehen
Im Stehen willkürlich die Arme anheben und senken (ca. 3-5 Wiederholungen). Danach die gleiche Übung im Stehen machen, aber dieses Mal beim Einatmen die Arme anheben und beim Ausatmen senken. Die Kinder werden spüren, dass die zweite Übung besser geht und auch mehr Spass macht.
2. Im Vierfüssler
Die Katze-Kuh Bewegung mit der Atmung kombinieren. In der Katzenhaltung ausatmen, in der Kuhhaltung einatmen. (5 Wiederholungen)
3. Im Sitzen
Im Sitzen die Arme zur Seite öffnen und einatmen, dann die Arme schliessen und ausatmen. (5 Wiederholungen)
Ich hoffe sehr, dass ich auch im Herbst wieder Kinderyoga Lektionen geben kann.
Sonntags Family Yoga 9:00 - 9:40 Uhr (ab 3 - 5 Jahren), Daten 12.9. / 26.9. / 17.10. / 31.10. / 14.11. / 28.11. / 12.12. Herbstkurs, Kosten 126 Fr
-> findet statt, hat noch 1Platz frei!
Sonntags Kids Yoga 10:00 - 10:40 Uhr (ab 4 - 8 Jahren), Daten 12.9. / 26.9. / 17.10. / 31.10. / 14.11. / 28.11. / 12.12. Herbstkurs, Kosten 126 Fr
-> findet statt, es gibt eine Warteliste!
NEU Freitag El-Ki Yoga 9:30 - 10:00 Uhr (ab 2 Jahren bis Kindergarten), Daten 27.8. / 3.9. / 10.9. Mini-Kurs, Kosten 36 Fr -> wird auf 2022 verschoben
NEU Freitag El-Ki Yoga 9:30 - 10:00 Uhr (ab 2 Jahren bis Kindergarten), Daten 17.9. / 24.9. / 1.10. Folge-Kurs, Kosten 36 Fr -> wird auf 2022 verschoben
Während den Sommermonaten Juli und August findet ein abenteuerlicher Kinderyoga Sommer Special Kurs statt. Es nehmen insgesamt 10 Kinder teil, aber nie alle gleichzeitig. Es gibt viele tolle Begegnungen und strahlende Kinderaugen. Ich bin wirklich sehr dankbar, dass ich hier in Rotkreuz diese wundervollen Kinder unterrichten darf. Hier eine kurze Zusammenfassung von den ersten Lektionen des Kinderyoga Sommer Kurs.
Der Lektionen sind wie folgt aufgebaut:
1. Begrüssung und Yogaregeln: Jedes Mal kurz wiederholen
2. Einführungsgespräch: Einen Gegenstand zirkulieren lassen, den Namen und Lieblingssachen nennen wie bsp. Lieblingseis, Lieblingstier, Lieblingsfarbe
3. Warm-Up: Sonnengruss Bewegungslied, 1-2 Durchgänge
4. Gruppengefühl: Energiekreis bilden und die Wahrnehmung schulen bsp. Händedruck weitergeben, Luftballon aufblasen, Übungen mit Seil/Gummitwist
5. Yoga Spiel: gelernte Asanas und Atemübungen wiederholen
6. Achtsamkeit / Ruhe: Lotusblume mit Seidentuch
7. Neues Thema: 2 neue Asanas pro Lektion lernen
8. Yoga Story: passend zum Thema mit neuen und alten Asanas eingebaut
9. Shavasana: Entspannungsgeschichte und Musik, dabei meistens einen Gegenstand auf dem Bauch halten
10. Achtsamkeit / Kreativität: Basteln, Gruppenarbeiten, Geschicklichkeitsspiele
11. Abschlussritual: Atme tüf i, Atme tüf us Bewegungslied, 1 Durchgang
12. Verabschiedung: Feedbackrunde und Ausblick aufs nächste Mal
Folgendes lernen die Kinder in den verschiedenen Lektionen kennen.
Asanas: Meerjungfrau, Boot, Piratenschiff, Meeresschildkröte, Seepferd, Walfisch, Haifisch, Seestern, Qualle, Tintenfisch, Schatztruhe, Delphin, Krebs, Baum, Meeresschnecke, Lotussitz
Atemübungen: Muschelatmung, Federnpusten, Luftmatratze aufblasen, Walfischatmung, 5-Finger Atmung, Kuscheltieratmung, Schiffchenatmung
Yoga-Spiele: Flüsterpost, Stop-Tanz, Ballspiel, Klangschalen-Hüpf-Spiel, Würfelspiel
Lieder & Verse: Sonnengruss Lied, Atme tüf i - atme tüf us, Ellbogen-Knie Vers
Achtsamkeit: Lotusblume, Muschel-Mandala, Federberührungen, Sandglas, Muscheln, Fernrohr, Papierschiff
Gruppen Asanas: Baumkette, Seesternenkette, Tunnel
Partner Posen: balancierendes Boot, rudern zu zweit, grosses Zelt
Erinnerungsstücke: Muscheln, Federn, Perlen, Papierschiff
Yogastories & Shavasana Entspannungsgeschichten zum Träumen
Lektion 1 - Strandabenteuer: Wir wachen alle auf und beschliessen ans Meer zu fahren. Wir bereiten uns noch Sandwiches zu und dann geht die Reise los. Am Meer angekommen ist uns das Wasser viel zu kalt und wir pusten eine Luftmatratze auf und trauen uns rein in die Wellen. Wir surfen ein wenig und fallen ins Wasser. Im Wasser können wir dann aber ganz viele Tiere beobachten.
Shavasana: Stell dir vor du liegst im warmen Sand und du träumst vom Meer. Wir lauschen den Wellen und entspannen uns. Die Wellen kommen und gehen. Das macht uns etwas müde und entspannt uns sehr. (Meeresrauschen). Jetzt bewegst du wieder deine Finger und Hände und rollst dich auf 3 - 2 - 1 wieder in den Sitz. Du bist nun wieder auf deiner Yogamatte und nicht mehr am Strand. Du kommst wieder an in diesen Raum, alle Kinder sind wieder zurück verzaubert.
Lektion 2 - Meerestiere: Wir sind bereits am Strand und cremen uns ein und setzten uns einen Hut auf. Wir entdecken am Strand ein altes Fischerboot und rudern damit raus ins Meer zu einer einsamen Insel. Wir sehen unterwegs wieder viele Meerestiere und eine Meerjungfrau. Auf der Insel stellen wir unser Zelt auf und träumen von unserem Abenteuer.
Shavasana: Wir lauschen der Traummusik und jedes Kind hält eine Muschel in den Händen. Wir reisen in unseren Gedanken nochmals zu den Tieren im Meer und schauen, wie sie schwimmen. Wir sehen die Meeresschildkröte, das Seepferdchen, den Delphin, die Qualle und auch eine Meerjungfrau auf einem Felsen ect. Danach folgt die Rückverwandlung.
Lektion 3 - Schatzsuche: Wir finden am Strand eine alte Schatzkarte versteckt und begeben uns auf eine Reise zu einem verborgenen Schatz. Ein Pirat hatte diesen versteckt und die Reise dorthin ist sehr gefährlich. Mit 2 Figuren spielen wir die Schatzsuche nach.
Shavasana: Wir gehen in Gedanken nochmals die Schatzsuche durch. Wir haben viele gefährliche Tiere angetroffen wie die Qualle, den Tiger, den Löwen, aber auch solche die uns den Weg gezeigt haben wie die Möwe, Schildkröte, Walfisch. Wir waren so glücklich als wir den Schatz gefunden haben. Jetzt dürfen alle nochmals ihren Schatz "die Feder" betrachten und pusten und das Gesicht damit fein streicheln. Danach wieder Rückverwandlung.
Lektion 4 - Meerjungfrauenbucht: Nixi und Nela sind zwei Meerjungfrauen und leben in einem Unterwasserschloss tief unten im Ozean. Sie wollen an den Strand und entdecken die schönen Sandburgen der Kinder. Zum Dank legen die zwei Meerjungfrauen viele Muscheln ans Ufer. Die Kinder finden diese dann am Morgen und denken aber das Meer hätte diese Muscheln angespült.
Shavasana: Wir stellen uns alle vor, wir wären jetzt Meerjungfrauen oder Wassermänner. Wir können alle tauchen und ganz schnell schwimmen. Wie sehen wir wohl aus? Welche Farbe hat unsere Flosse? Wie sind unsere Haare? Mit welchen Meerestieren spielen wir am liebsten Fangen? Wir sind sicher schneller als der Hai, wir spielen gerne mit den Delphinen oder tauchen neben den Meeresschildkröten. Menschen mögen wir sehr, aber sie dürfen uns nicht sehen. Wir müssen dieses Geheimnis bewahren und leben darum im Unterwasserschloss. Es ist riesig und wunderschön. Mit ganz vielen Zimmern, jede Meerjungfrau hat ein Zimmer und auch jeder Wassermann hat eines. Wir träumen noch etwas und lauschen der Meeresmusik. Rückverwandlung und aufwachen.
1. Ankommen: In Rückenlage, den Atem spüren
2. Warm up: 5 sitzende Asanas mit dem Yogagurt
3. Sonnengruss: 4 Runden, wobei 2 Durchgänge etwas kreativer gestaltet werden (Fluid Kobra, Hund dreibeinig, Stuhl ect.)
4. Einleitung ins Thema: In der Rückenlage nachspüren. Wir lernen heute den Mond Gruss. Normalerweise wird ein Mondgruss eher am Abend gemacht. Zuerst ein paar Details vom Mond, wir ihr alle wisst ist er rund, unser nächster Nachbar, umkreist die Erde. Er sieht immer anders aus, Neumond / Zunehmender Mond / Vollmond /Abnehmender Mond. Ein paar Menschen schlafen schlecht, haben schlechte Laune, oder spüren einfach den Mond.
Irgendeine Wirkung hat der Mond auf uns, auf einige mehr und auf andere weniger. Tatsächlich, wir sind Teil des grossen Universums. Warum lernen wir den Mondgruss? Mir gefällt der Mond Gruss vom Ablauf her, es ist etwas anders als beim Sonnengruss. Wir müssen jetzt alle unsere Matten um 90 Grad drehen. Wir wandern jetzt von der linken zur rechten Mattenseite und wieder zurück.
5. Mond Gruss: Suri Namaskar - 1 kompletter Durchgang.
6. Kurze Meditation und Pause im Liegen mit Atembeobachtung
7. Asanas mit dem Yoga Gurt und dazu positive Affirmationen
Beindehnung im Liegen 1,2 re, li, sitzende Vorbeuge, Halber Schmetterling re, li
8. Meditation & Shavasana: heute eine Visualisierung vom Mondschein (ein Bild vorstellen)
Wenn du eine bequeme Position gefunden hast, kannst du nun die Augen schliessen. Gefühle und Gedanken dürfen einfach vorbei ziehen. Atme durch die Nase ein und vollständig durch den Mund aus (3x hörbar).
Jetzt gehen wir gedanklich auf eine kleine Reise. Stelle dir eine wunderbare und klare Nacht vor. Eine Nacht mit einem Sternenhimmel über dir. Der Himmel ist klar und der grosse Vollmond leuchtet direkt über dir. Nimm einen Moment Zeit um dir das bildlich vorzustellen.
Wo bist du gerade? Draussen im Garten, von Bäumen umgeben, vielleicht auf dem Balkon. Schau mal wo deine Fantasie dich hinschickt.
Stelle dir jetzt eine Sommernacht vor, wo die Temperaturen richtig angenehm warm sind. Es fühlt sich alles gut an. Der Mond scheint so hell. Stell dich in dieser Umgebung vor, wie geht es dir dort? Hörst du etwas?
Wir laufen ein Stück und erkunden die Natur inmitten der Nacht. Laufe ganz langsam. Stell dir vor du siehst in der Entfernung einen See, wo sich das Mondlicht spiegelt. Lauf zu diesem See. Ganz langsam. Mach beim See eine Pause…kannst du das andere Ufer sehen, siehst du Gräser. Mach es dir bequem am Ufer.
Betrachte nun den Mond und die Sterne. Das Licht vom Vollmond fällt auf dein Gesicht. Stell dir vor, dass Mondlicht deine Stirne berührt und erfrischt. Wir geniessen das Mondlicht. Beim Ausatmen stell dir vor, dass das Mondlicht deinen ganzen Kopf berührt. Konzentriere dich einige Sekunden auf dieses Mondlicht.
Spüre wie die Lichtstrahlen des Mondes auf dich fallen. Es ist ein Licht der Ruhe und des Friedens. Lass die Mondenergie auf dich wirken und verweile noch einen Moment, bis wir dann diese kleine Reise beenden und aus dem Shavasana kommen.
Bewege langsam deine Füsse und Hände, komm wieder in den Raum zurück. Atme tief durch die Nase ein und durch den Mund aus (3x hörbar). Rolle über deine Lieblingsseite in den Sitz, ganz in deinem Tempo und öffne dann deine Augen.
Die letzte Lektion vom Kids Yoga Boys only war richtig toll. Wir tauchten am Schluss der Lektion noch in die Welt der Indianer ein.
Warm up: Sonnengruss Lied 2 Durchgänge, nachspüren im Berg
Bewegung & Atmung: Ärger loswerden, Platz für schönes machen
Wir lernen heute viele Ausgleichende Bewegungen, welche die Balance fördern.
Boot, Brett, Brett seitlich, Frosch, Krähe, auf Fussspitz stehen mit Augen zu, Halbmond, Flamingo, Storch, Adler, Baum
Wir wechseln an die Wand und lernen nun etwas anspruchsvolle Asanas, welche ganz viel Kraft und Konzentration benötigen. Jedes Kind durfte so weit gehen, wie es sich wohl fühlte.
Delphin, Skorpion, Kopfstand, Stuhl, Tänzer
Es folgt eine längere Pause in Rückenlage. Wir lauschen der Klangschale und werden ganz ruhig.
Heute habe ich das Thema Indianer ausgewählt. Kommt doch bitte einmal alle zur Kreismitte. Mögt ihr Indianer? Wisst ihr wie wohl der berühmteste Indianer hiess? Stellt euch vor wir spielen jetzt eine Yogageschichte und tauchen in die Welt der Indianer ein.
Wir reisen mit dem Flugzeug nach Amerika. Dort wo die Indianer ihren Ursprung hatten.
Held 3 re, li
Am Flughafen werden wir vom Indianerstamm «Yogi Bogen» begrüsst. Namasté
Draussen warten alle Pferde. Damit haben wir nicht gerechnet. Wir bekommen auch ein Pferd und reiten gleich los. Neben dem Flugplatz in Las Vegas fängt nämlich die Wüste an. Wir reiten durch das Death Valley. Was so viel heisst, wie Tal des Todes. Reiten
Als richtige Krieger sollten wir mutig und stark sein. Die Indianer zeigen es uns vor.
Krieger 1 mit erhobenen Armen re, li
Und wir sollten mit Pfeil und Bogen umgehen können. Krieger 2
Wir sollten uns auch ducken können, wenn ein schneller Pfeil auf uns zufliegt.
Krieger 2, Oberkörper nach unten (Hände evt. an den Boden)
Wir üben das tiefe Anschleichen. Jaguar re, li
Wir üben das Erstarren und Verstecken. Frosch
Im nahen Gebirge gibt es Bären, die öfters bei den Indianerzelten vorbeischauen.
Bärenwalk, Pause im Hund
Dann verstecken sich die Indianer schnell. Sie möchten nicht kämpfen, sie respektieren Tiere genauso wie Menschen. Kind
Heute zeigen die Indianer wie wir mit einem Lasso wilde Pferde einfangen.
Goddess Pose und Arme schwingen
Die Zeit vergeht viel zu schnell. Es dunkelt schon ein und es ist höchste Zeit, Holz fürs Lagerfeuer zu hacken. Holzfäller Atmung
Die Holzrugel lassen sie einfach Richtung Feuerstelle rollen. Rolling like a Ball
Wir machen ein Feuer. Am besten stellt euch vor ihr seid Kerzen und macht diese Yogapose.
Schulterstand
Da plötzlich raschelt im Gebüsch und wir nehmen unseren Pfeil und Bogen und machen uns im Sitzen parat für die Gefahr die droht. Sitzende Vorbeuge, 1 Zeh Richtung Ohr Ziehen..
Da kommt nur eine Kobra hervor geschlängelt, keine Gefahr für echte Indianer. Kobra
Die Indianer zeigen uns noch wie sie so beweglich bleiben. Sie sind der Stamm der «Yogi Bogen» und wissen aus jahrhundertlanger Erfahrung wie sie mit Beweglichkeit den Feind austricksen. Bogen
Sie geben uns den Tipp, die Wirbelsäule immer geschmeidig zu halten. Brücke, Wirbel für Wirbel
Stehend dann noch so. Roll up, roll down
Wir bedanken uns bei den Indianer für dieses Abenteuer und legen uns schlafen in ein Indianerzelt. Namaste & Shavasana
Thema Der Frühling erwacht
Ziel neue Yogaposen lernen mit Yogini-Joy
Begrüssungsgespräch: Hallo zusammen. Für alle die mich noch nicht kennen. Ich bin Jasmin und ich freue mich im Frühling darauf, dass es wieder länger hell ist am Abend.
Gesprächsrunde: Die Kinder geben eine Blume im Kreis herum und sagen ihren Namen und was sie am Frühling besonders mögen.
Begrüssungslied: Grüezi mitenand Lied.
Sonnengruss: 1 Durchgang vom Sonnengrusslied 1
Aufwärm-Spiel: Mit zwei Seidentücher tanzen wir zu Over the Rainbow und wärmen uns auf
Atemübung: Nachspüren in Rückenlage (Flügelatmung)
Yoga Spiel: Jedes Kind hat unter seiner Matte eine Bild mit Joy. Eine Yogini also ein Mädchen, das gerne Yoga macht. Sie hat pinke Haare und ist sehr beweglich. Jetzt machen wir einmal ein paar Yoga Posen. Jedes Kind darf seine Pose vorzeigen und die anderen Kinder dürfen raten was es ist. Danach wiederholen alle Kinder die Yoga Pose.
Yoga Pause: Wir legen uns alle bequem hin auf den Rücken und machen kurz Pause. Dabei legen wir die Hände auf den Bauch und lauschen den Frühlingsgeräuschen. Wir atmen ganz tief in den Bauch. Nach dieser Pause geht es dann weiter.
Yoga Story
Heute mache ich mit euch eine Frühlings Stunde. Letzte Woche war ja Ostern und bestimmt kam bei euch allen der Osterhase vorbei? Wir lernen heute auch wie der Hase im Yoga geht und wie der Hase den atmet. Yogahase und Häschen-Atmung
Wir stellen uns heute vor, dass wir alle wie Joy sind. Beweglich, fröhlich und gerne auf Entdeckungsreise. Morgens ist Joy sehr müde und gähnt und streckt sich. Sie wuschelt in ihren Haaren und frisiert sich dann 2 schöne Haar Duts, genau wie auf dem Bild. Kind und aufwachen
Joy begrüsst als erstes die Sonne, wie sie schon hell und warm scheint. Das tut so gut auf der Haut. Ballerina Stretch
Sie singt dazu ein ganz schönes Lied, das lasse ich euch nun ab, ihr dürft mitsingen, wenn ihr wollt. Das ist ein neues Sonnengruss Lied. Das lernen wir auch bald. Sonnengruss Lied 2
Joy ist nun hellwach und bereit für einen Spaziergang in ihrem Garten. Was sie heute wohl alles entdeckt? Es ist ja Frühling. Sie entdeckt eine Raupe. Raupe, verpuppen (Kind), Schmetterling.
Joy folgt dem Schmetterling und dieser bunte Schmetterling landet auf einer Blume.
balancierender Schmetterling mit Füssen anheben
Joy möchte nun Barfuss sein und sie hat eine Idee wie sie die Socken ausziehen kann, nämlich nur mit den Füssen ohne Ende. Könnt ihr das auch liebe Kinder? Wenn es nicht klappt, dann nehmt ihr die Hände. Achtsamkeits-Spiel
Hui, Barfuss umherlaufen ist schön, aber ihhh, Joy steht auf eine Schleimspur einer Schnecke. Wir machen jetzt auch wie eine Schnecke im Yoga. Schnecke
Im hohen Gras versteckt, hüpft noch ein Grashüpfer umher. Toll, das probieren wir auch, genau wie Joy. Grashüpfer re, li
Natürlich krasmen und kriechen noch ein paar Marienkäfer umher, einer ist auf den Rücken gekippt und zappelt, natürlich hilft Joy ihm wieder auf die Beine. Sie mag ja Tiere. Käferlizappeln
Wer kennt ein Tier das fliegen kann und 4 Flügel hat? Meistens ist es in der Nähe eines Teichs.. Libelle
Natürlich mag Joy Honig und es summen auch schon die ersten Bienen. Bienensummen Atemübung
Joy ist etwas müde von ihrem Gartenspaziergang und sie macht noch eine ihrer Lieblings-Yoga Übungen. Babyschaukel
Joy legt sich ins weiche Gras und greift nach ihren Füssen. Danach macht sie eine lange Pause und geniesst noch den Frühling. Happy Baby
Schon ist die Yogastory um und es wird Zeit fürs Shavasana. Die Schlussentspannung. Ich habe heute für euch alle ein Plüschtierchen dabei. Ihr dürft jetzt alle eins nehmen und es euch auf den Bauch legen.
Shavasana mit Kuscheltieratmung
Stellt euch vor euer Kuscheltier ist etwas müde und möchte nun gemeinsam mit euch vom Frühling im Garten träumen. Ihr dürft es ganz bequem auf euren Bauch legen und wenn ihr tief in den Bauch atmet, bewegt sich euer Bauch hoch und tief. So entspannt das Kuscheltier und ihr auch.
Aktivierung
Wir recken und strecken uns und stehen langsam auf und rollen unseren Rücken 1 mal hoch und tief und gleich nochmals. Schütteln unseren Körper nochmals aus, schwingen die Arme nach li und re, dann 3x Holzfäller Atmung.
Tschüss zäme Lied
Heute winken wir uns zu und während wir die Namen singen, halten wir uns an den Händen und laufen einmal im Kreis herum, weil es das letzte Mal ist von diesem Kurs.
Namaste & Ausmalbild
Ich habe für euch noch ein Ausmalbild von Joy zum Mitnehmen. Ich hoffe ihr hattet heute viel Spass.
1. Ankommen und Matte aussuchen. In den Lotussitz oder Sitz nach Wahl kommen. Durchatmen, tief atmen bis der Atem etwas ruhiger ist.
2. Gesprächsrunde: Geht es allen gut? Mit Handsymbol zeigen (Daumen hoch oder runter) Was möchtet ihr werden, wenn ihr gross seid? Habt ihr Träume? (es wird unter anderem Fussballer, Goalie, Bauarbeiter genannt) Glaubt ihr an eure Träume?
3. Wir wiederholen die Yoga-Regeln. 1 Kind darf die Regeln vorlesen, 1 anderes Kind darf die Konsequenzen vorlesen.
4. Wir machen den Sonnengruss 2x
5. Wir machen eine dynamische Atemübung im Fersensitz (alle 4 Seiten begrüssen), 1 normaler Durchgang, 1 schneller und ein ganz langsamer Durchgang)
6. Wir machen einen anspruchsvollen Yoga-Flow. Wir denken uns dabei, dass wir alles schaffen können, wir hören aber auch auf die körperlichen Grenzen und legen eine Pause ein, falls es zu anstrengend ist. Die Kinder dürfen die Yogaposen nachsprechen oder die ganze Zeit bewusst atmen. Folgende Asanas habe ich ausgewählt, damit die Jungen gerade richtig gefordert aber nicht überfordert sind. (Berg, Wasserfall, Stuhl, Vorbeuge, Frosch, Brett, Kobra, Kind, Schwan, Drache, Ausfallschritt Twist, Held 2, Baum, Hund, dreibeiniger Hund, Held 1, sitzender Vorbeuge)
7. Mini-Shavasana mit begleitendem Gong Klang.
8. Achtsamkeits-Training. Jedes Kind hat ein Couvert mit 9 Puzzleteilen. Wir machen heute den etwas abstrakten Osterhasen. Jedes Kind in seinem Tempo, falls es gar nicht geht von der Konzentration her ist das auch in Ordnung. Wir vergleichen nicht und wir werten nicht.
9. Yogakarten. Ein Kind darf eine Karte auswählen. Wut wurde gewählt. Was kann ich tun, wenn ich richtig wütend bin? Gibt es einige Yoga Tricks?
- Wir stossen die Wand weg, wir versuchen das tatsächlich (Held 1 re, li)
- Wir schicken die Wut weg (sprungvoller Held 1 und Arme nach Vorne stossen und laut ausatmen haaaaa)
- Wir versuchen die restliche Wut noch loszuwerden (Berg und Arme nach vorne und laut ausatmen wuhhhh)
- Wir möchten ein entspanntes Gesicht und lockern den Kiefer
- Wir schöpfen neue Kraft und konzentrieren uns im Baum
Shavasana & Meditation
Die Kinder dürfen sich zudecken und ein entspannender Lavendelduft liegt in der Luft. Ich spreche noch einmal von den grossen Träumen, die jeder haben darf und dass ich auch an sie glaube. Einige Affirmationen.
Ech han unendlich viel Kraft und Talent i mer.
Ech be öppis ganz bsonders.
Ech han Träum.
Ech glaube a mech ond mini Familie au.
Ech be stolz uf mech.
Ech ha mech selber gern.
Die Kinder wollten gar nicht mehr aufstehen nach dem Shavasana. Das tat ihnen sehr gut.
Namaste
Dreamy auf der Suche nach Freunden – Lektion 3 - Kids Yoga Girls
Begrüssungsgespräch: Hallo zusammen. Für alle die mich noch nicht kennen. Ich bin Jasmin und ich mache sehr gerne Kinderyoga. Meine Lieblingsfarbe ist türkis und mein Lieblingstier ist Katze und mein Lieblingsessen sind zurzeit Spaghetti.
Begrüssungsspiel: Den Ball einander zuwerfen und den Namen sagen und das Lieblingsessen.
Begrüssungslied: Grüezi mitenand Lied. Heute kamen sogar 10 Mädchen.
Sonnengruss: 1 Durchgang vom Sonnengrusslied 1
Aufwärm-Spiel: Mit zwei Seidentücher tanzen wir zu Over the Rainbow und wärmen uns auf
Atemübung: Nachspüren in Rückenlage (Flügelatmung)
Achtsamkeitsübung: Lotusblüte mit den Fingern den Daumen berühren 2-3 Durchgänge
Alte Asanas: Den Regenbogen wiederholen und das Pferd
Kreismitte: Heute lernen wir die Geschichte von Dreamy kennen. Mögt ihr Einhörner? Wenn ihr ein Einhorn werden würdet, welche Farbe hätte dann euer Fell? Eure Mähne und euer Schweif? Könntet ihr zaubern? Hättet ihr Flügel?
Neue Asanas: das Einhorn, habt ihr Ideen wie das Einhorn geht? Kinder bringen Vorschläge.
Yoga Story:
Es lebte einmal vor langer Zeit ein Einhorn namens Dreamy. Dreamy war ein weisses Einhorn mit einer glitzernen silbernen Mähne und einem goldenen Schweif. Das Horn konnte die Farbe jeweils ändern und jede Farbe des Regenbogens anzeigen.
Dreamy war leider ganz alleine und hatte keine Freunde und keine Familie. Es gab einfach keine anderen Einhörner mehr auf dieser Welt. Dreamy aber gibt die Hoffnung nicht auf und weiss irgendwo da draussen findet sie sicher Freunde. Dreamy war so traurig und alleine. So macht sich Dreamy eines Tages auf die Suche nach Freunden und dabei lernt sie ganz viele neue Yogaposen und Tricks von ihnen.
1. Dreamy schläft gemütlich im weichen Gras. Kind
2. Heute wird ein toller Tag. Ich fühle mich voller Kraft & ich lächle. Kaktusarme im Fersensitz & Smile
3. Dreamy begrüsst die Sonne. Dyn. Atemübung Arme hoch, tief über die Seite
4. Dreamy begrüsst auch die Erde. Dyn Atemübung Arme nach vorne und nach hinten
5. Dann steht Dreamy auf und streckt sich so richtig lang. Zehenspitz und Arme lang
6. Dreamy schüttelt ihre silberne Glitzermähne (Haare) aus. Wasserfall
7. Dann schwingt sie mit ihren Schweif nach rechts, links. Breiter Stand, Becken re, li
8. Und zum Schluss kreist sie ihren Schweif. Hüften kreisen und Seitenwechsel
9. Dreamy spaziert los, ganz gemütlich und macht sich auf die Suche nach Freunden. im Kreis herumlaufen und Hände im Namaste über dem Kopf (Horn)
10. Sobald ihr alle wieder auf dem Platz seid, galoppieren wir noch eine Runde am Platz. Moutain Climber
11. Puhhh wie anstrengend. Dann schütteln wir noch die Huf aus und kreisen ein wenig. Armgelenke aufwärmen, kreisen, ausschütteln.¨
12. Ihr dürft nun nacheinander ein Tuch aufheben und schauen welche Yogaposen Dreamy von ihren neuen Freunden gelernt hat.
- Mädchen: Das Mädchen sagt, ich zeige dir wie du dich klein machen kannst oder verstecken kannst. Kind
- Kobra (orange): Sie zeigt Dreamy wie du ruhig schleichen kannst. Kobra
- Pandabär (Gelb): Er ist so müde und zeigt Dreamy eine bequeme Schlafpose. (sitzende Vorbeuge)
- Giraffe (hellblau): Sie zeigt wie Dreamy sich lang machen kann. Berg
- Affe (grün): wir konzentrieren uns im Baum.
- Adler (rosa): Der Adler sagt, ich bin auch gerne dein Freund und ich zeige dir einen Trick wie du besser balancieren kannst. ADLER
- Junge (rot): Der Junge sagt, ich bin gerne dein Freund und ich zeige dir auch einen Trick, damit du nicht traurig bist sondern dich wie ein starkes Einhorn fühlst. HELD I
- Murmeltier (blau): zeigt seine Ohren ähnlich wie Hase
- Frosch (grün): Der Frosch sagt, ich bin auch dein Freund und zeige dir wie du ganz bequem sitzen kannst. FROSCH
Dreamy hat nun viele Freunde gefunden und alle haben Dreamy begleitet. Auf einmal fängt es an zu Regnen. (Geräusch) und die Freunde gehen unter ein Dach.
Hand über Kopf
Die Sonne scheint auch schon wieder und da plötzlich taucht der Regenbogen wieder auf.
grosser Regenbogen (Roll up, down), kleiner Regenbogen Brücke
Dreamy und ihre neuen Freunde sind beim Regenbogen angekommen und sie sehen etwas. Es kommen jetzt viele Einhörner den Regenbogen runtergerutscht.
Rutsche, verkehrtes Brett
Dreamy kann es nicht glauben. Sie dachte ja sie sei das letzte Einhorn auf dieser Welt. Aber jetzt ist alles klar. Dreamy war als Baby den Regenbogen runtergerutscht und konnte alleine nicht wieder hoch. Es war jahrelang alleine unterwegs. Jetzt hat es endlich ihre Brüder und Schwestern gefunden. Heute ist nämlich der 5. Geburtstag von Dreamy. Dreamy muss sich jetzt verabschieden. Dreamy weiss wohin es jetzt gehen muss.
Happy Birthday Song und alle machen die Kerze, das Geburtstagskind darf die Kerzen auspusten.
Dann verspricht Dreamy wieder einmal runter auf die Erde zu kommen und ihre lieben Freunde zu besuchen. Dreamy winkt noch und verschwindet dann in einer Wolke. Dort oben leben sie jetzt glücklich weiter.
Seitl. Stretch sitzend
Shavasana
Ich erzähle euch jetzt noch einmal von Dreamy, dem letzten Einhorn auf der Erde. Dreamy war alleine auf der Welt und hatte keine Freunde. Sie war traurig und hatte keinen Mut Freunde zu suchen. Sie war schüchtern. Eines Tages aber, da hatte Dreamy viel Energie und wollte sich endlich auf die Suche nach Freunden machen. Sie traf dabei viele Freunde an und jeder neue Freund zeigte Dreamy eine tolle Yogapose. So geht es Dreamy immer besser und sie wird immer glücklicher.
Gerade dann, wo alles so schön ist, sehen die Freunde einen riesengrossen Regenbogen und Dreamy wird von ihren Brüdern und Schwestern abgeholt. Sie findet endlich den Heimweg zu den anderen Einhörnern. Diese Einhörner leben auf Wolken. Da können sie den ganzen Tag spielen und auch einmal umfallen, es ist ja weich in den Wolken. Ab und zu darf Dreamy auch auf die Erde, immer dann wenn es einen grossen Regenbogen gibt. Dann darf Dreamy ihre Freunde auf der Erde besuchen.
Aktivierung: Hat euch die Geschichte gefallen?
Achtsamkeitsübung: Den Regebogen fertig gestalten
Überraschung: 3 Ausmalbilder von Yoga Einhörner Posen
Abschlussritual: Tschüss zäme Lied
Teen Yoga Lektion: Yoga kann dir helfen aus einem Bad Day einen Good Day zu machen.
1. Wir starten mit Mobilisationen im Sitzen, da 2 Teilnehmer Kopfschmerzen haben, dehnen wir bewusst den oberen Rücken, Schultern und Nacken.
2. Wir machen 4 Runden Sonnengruss A. 2 schnelle Durchgänge und 2 langsame Durchgänge.
3. Einleitung ins Thema. Ihr kennt bestimmt das Gefühl...
Alles doof ist. Alle sind blöd. Niemand versteht dich richtig. Nichts gelingt dir. Du hast keine Energie. Du jammerst und motzt und dein Körper verändert sich auch noch und das passt dir nicht. Du bist sogar wütend, traurig usw.
Irgendwann ist Schluss mit all dem Negativen! Ich zeige euch nun einige Tricks wie der Tag wieder gut wird und ihr euch besser fühlt.
- Alle schlechte vom Tag / der Woche / dem Leben ausschütteln
- 5 bis 10x Hampelmann machen und in Gedanken vorstellen alles fliegt weg von uns
- Dann noch den letzten Stück aus dem Körper rausklopfen
- Zum Schluss noch die kleinsten negativen Sachen wegspicken mit den Nägeln
Alle Teilnehmer fangen an zu lachen und wir merken alle, diese Bewegungen tun uns wirklich gut.😊
4. Wir setzten uns hin und beruhigen den Atem. (Atembeobachtung)
5. Alle bekommen ein Seidentuch und wir machen die Lotusblüte. Wir stellen uns vor, dass wir den Ärger, den wir in uns haben ganz klein machen und verschliessen in der Lotusblüte. Dann fängt sie an zu blühen und etwas Schönes entsteht. Wir machen noch 10x die Lotusblüte auf und zu ohne Seidentuch. Diese Bewegung wirkt meditativ, weil wir nichts überlegen müssen.
Alle merken, dass nun Ruhe in unserem Körper entsteht. Der Geist ist ruhig und bereit etwas Neues zu machen.
6. Gesprächsrunde: Was tut ihr zuhause, damit ihr euch besser fühlt an einem Bad Day? Jeder darf, muss aber nicht, etwas sagen. Evt. gibt es ja tolle Tipps für die ganze Gruppe.
7. Wir aktivieren nun unsere Stimme. Das Vibrieren der Stimme schüttet ein positives Glücksgefühl aus. Wir probieren es einmal, ganz ohne Druck. Ihr müsst dazu nicht gut singen können. Hier im Teen Yoga macht jeder das für sich, wir vergleichen nicht und wir werten nicht.
- Bienensummen
- A, E, I, O, U tönen
- Oum Heilton vom Yoga inkl. Lotussitz und Gyan Mudra
Alle haben es geschafft und natürlich ist es zuhause noch etwas einfacher im eigenen Zimmer.
8. Da wir schon oft Yoga zusammen gemacht haben, dürfen die Teenies heute das erste Mal ein paar coole Partner Yogaposen lernen. Sie hatten so viel Spass dabei. Das werden wir definitiv wiederholen. (Herz, doppeltes Boot, doppelter Hund, Pflug/Pflug, Stuhl/Stuhl)
Alle lachten und probierten und wir haben gelernt, dass wir zu zweit auch wieder aus einem schlechten Tag einen guten machen können. Zu zweit macht alles doppelt so viel Freude.
9. Kurze Meditation und Pause. 3x dem Gong lauschen, bis er verklungen ist.
10. Zum Abschluss gibt es noch einen Luft Flow, ganz nach dem Motto "der Ärger löst sich in Luft auf". Wir halten jede Pose 2-4 Atemzüge. Wir merken unser Körper fährt runter und entspannt sich. Diese Yogaposen schenken auch deinem Geist Erholung. (Babyfrosch, Sphinx, schlafender Schwan, Libelle, Sattel, Halbmond)
11. Shavasana und Meditation mit Affirmationen
12. Namaste
Balance & Konzentration, Teen Yoga, Lektion 3
Ankommen in Rückenlage: Atem beruhigen, Atem wahrnehmen, 1-2 min
Sitz nach Wahl: Fersen, Schneider, Lotus, halber Lotus
Neu im Yoga: Jeder hat eine Matte, wir bleiben auf der Matte, ausser es gibt spezielle Übungen an der Wand oder am Spiegel. Ihr dürft die Übung so machen, wie es für euch angenehm ist und es kann auch bei jedem etwas anders aussehen. Denn jeder Körper ist anders und das respektieren wir hier im Teen Yoga. Wenn etwas gar nicht geht oder du eine Pause brauchst, kannst du auf deiner Matte in die Kindshaltung kommen oder einfach kurz sitzen.
Mobilisation im Sitzen: Rückenkreisen im Sitz, Katze/Kuh im Sitz, Schultern zucken, Begrüssung 4 Körperseiten 3 Durchgänge (1 normal, 1 schnell, 1 slow Motion)
Sonnengruss: 4 Durchgänge vom Sonnengruss A inkl. Atem kurz halten im Brett
Thema ankündigen Balance & Konzentration, davor aber noch 3 Experimente:
Einführungsgespräch: Balance und Konzentration
Mit Hilfe von unterschiedlichen Gleichgewichtshaltungen, versuchen wir unsere Konzentration zu verbessern. Balance halten können wir im stehen, sitzen oder auf den Händen.. wir probieren heute verschiedene Sachen aus.
• stehend: Balancierender Halbmond
• im Sitzen: Boot tief / hoch
• auf einer Hand: Seitliches Brett mit Varianten / Seitstütz
• auf beiden Händen: Krähe
• auf den Fussspitzen: Balance auf der Fussspitze (auch mit Augen zu)
• bei den Beinen: Flamingo (1 Bein halten), Storch (1 Bein ausstrecken)
Wechsel zur Wand mit den Matten
• auf den Unterarmen: Delphin Vorübung, dann Skorpion an der Wand
• auf den Händen: Hund, halber Handstand
• auf dem Kopf: Kopfstand an der Wand oder im Freien
Backup Asanas
• *Held 2: mit angehobener Ferse hinten und Kaktus Armen (strong), dann Peace und normale Arme
• *Stuhl: 1. auf Zehenspitz und mit den Armen einen Rahmen machen, 2. Hände hinter Rücken und Vorbeuge
•Tänzer an der Wand
Tipp: Balanceübungen könnt ihr machen, wenn ihr merkt, ihr seid mit den Gedanken woanders, unkonzentriert oder auch mal zum Spass.
Meditation auf dem Block: Wir machen eine Meditations-Pause zwischen nach diesen anstrengenden Asanas. Was ist nun eine Meditation? In einer Meditation denkt ihr an nichts, ihr habt da keine Gedanken. Ihr seid ganz ruhig und zufrieden. Wir probieren jetzt eine Blitzmeditation. Ich stoppe die Zeit 1 Minute und ihr versucht an nichts zu denken. Wenn es zu schwierig ist, dann atmet einfach ein und aus und ein und aus und probiert es nochmals bis ich stopp sage. Erst dann ist die Minute zu Ende. Jeder darf kurz sagen ob es geklappt hat oder nicht.
Entspannender Teil mit den Block und der Decke: Die Decke unterstützt um noch besser entspannen. Der Block unterstützt dich ebenfalls beim Entspannen. Wir lassen jetzt die Anspannung los, wir dürfen nur noch relaxen.
• Kind
• Schlafende Schwan re, li
• Raupe / Vorbeuge
• Fisch
• Wasserfall
• Schnürsenkel Pose liegend
• Happy Baby
• Krokodil mit Kaktusarmen
• Shavasana
Shavasana: Hinlegen, Hände neben den Körper legen, Handflächen nach oben richten. Wenn ihr möchtet, dürft ihr auch die Hände auf den Bauch legen, durch die Nase ein und die Nase oder den Mund ausatmen und spüren wie sich der Bauch bewegt. Erfahrene Yogis können ein Shavasana für 10 Minuten machen. Der Geist wird ruhig, der Herzschlag wird langsamer und wir fangen an zu frieren. Daher biete ich euch eine Decke an. Zudem lüfte ich kurz durch, damit ihr frischen Sauerstoff habt. Beim Teen Yoga machen wir ca. 3 Minuten manchmal noch etwas länger ein Shavasana. Wenn ihr möchtet und euch wohl dabei fühlt, dürft ihr die Augen schliessen.
Meditation: Erlaub dim Körper ond Geist z'entspanne. Geniess den Zustand im Hier und Jetzt. Du muesch jetzt gar nüd meh mache, du dörfsch eifach do legge. Du dörfsch stolz uf dech sie, was du höt alles im Teen Yoga usprobiert hesch. Gspör die Rueh, Entspannig ond Zfredeheit im ganze Körper. I jedere einzelne Zelle. Versuech ganz tüf z atme. Tüf i Buch abe. Ehr atmed chalti Loft i ond warmi Loft us. De Surstoff bringt fröschi Energie - fröschi Energie för jedi Körperzelle. Entspann dine Kiefer, dini Backe ond dini Stirn. Ehr dörfed nochli gnüsse. (Musik 1.5 min)
Ganz langsam dörfsch du dini Finger weder bewege. Leg mol 1 Hand ufs Herz ond die anderi uf de Buch. Gspör die Wärmi i dim Körper. Gspör dine Herzschlag. Bis dankbar för de Körper wo du hesch, met allne Stärkene ond Schwächene. Bu besch einzigartig ond guet so wie du besch. Do im Teen Yoga chasch du emmer ganz du sälber si. Ehr dörfed euch recke ond strecke ond denn öber euchi Lieblingssite ine Sitz cho.
Abschluss: Namaste machen zueinander. Es bedeute ich achte mich selbst und danke mir selbst, dass ich Yoga gemacht habe. Ich verneige mich eigentlich vor mir selbst und applaudiere mir selbst. Wir zeigen uns so Respekt und Dankbarkeit.
Begrüssungsritual: Hallo zusammen. Für alle die mich noch nicht kennen. Ich bin Jasmin und ich mache sehr gerne Kinderyoga. Meine Lieblingsfarbe ist türkis und mein Lieblingstier ist Katze.
Begrüssungsspiel/Gespräch: Den Ball mit den Füssen im Kreis umhergeben und den Namen, das Lieblingstier und die Lieblingsfarbe sagen.
Begrüssungslied: Grüezi mitenand und neu hin und her schaukeln und beim Kindernamen Namasté Arme machen und Richtung Kind blicken
Sonnengruss: 1 Durchgang vom Sonnengrusslied 1
Aufwärm-Spiel: Mit zwei Seidentücher tanzen wir zu Over the Rainbow und wärmen uns auf
Gruppengefühl-Spiel: Jetzt halten wir jeweils an einem Tuch fest und machen uns zuerst ganz lang, dann kommen wir nah zueinander, dann wieder auseinander... Bravo. (Kreisspiele)
Atemübung: Nachspüren in Rückenlage (Flügelatmung)
Achtsamkeitsübung: Lotusblüte mit Seidentuch
Alte Asanas: Der Elefant wiederholen (Vierfüssler mit einem Arm gestreckt) und stehende Vorbeuge
Kreismitte: Wir sind jetzt an einem schönen Ort auf einer Wiese, es hat geregnet und die Sonne scheint jetzt auch. Wisst ihr was dann entsteht? Alle wissen es und wir unterhalten uns über Regenbogen.
Unterhalb vom Regenbogen ist ein Pferdestall. Kommt doch alle einmal in die Kreismitte. Wir tauschen uns über Reiterfahrungen und Pferde aus.
Neue Asanas: Wie könnte im Yoga ein Regenbogen aussehen (Idee von einem Kind, Rad für den kleinen Regenbogen), Regenbogen gross (in der Grätsche stehend vom linken Fuss einen Bogen bis zum rechten Fuss), Pferde Variationen
Yoga Story
Die jungen Pferdefohlen liegen auf der Weide und träumen unter dem grossen Regenbogen. Sie schauen den Regenbogen an und bewegen ihren Kopf…
jaja, neinnein, kreisen, halbkreise
Wenn wir doch nur fliegen könnten. Leider sind wir ganz gewöhnliche Pferde. Die Fohlen sitzen nun zusammen im Kreis genau wie wir. Das jüngste sagt: «Ich wünsche mir so sehr, dass ich zum Regenbogen galoppieren kann».
Arme anheben und Regenbogen zeichnen
Die Fohlen sitzen nun im Gras und sagen alle: «ja, das wünschen wir uns auch.»
Namaste Arme im Lotussitz
Da in diesem Augenblick fliegt eine Fee vorbei und streut Zauberstaub auf die jungen Pferde. Sie sagt, euer Wunsch wird in Erfüllung gehen aber nur bis der Mond am Himmel scheint.
Alle Kinder in junge Pferde verzaubern
Bevor wir losreiten, hören wir genau zu wie die Pferde tönen, wenn sie galoppieren. Sehr schön. Wir reiten jetzt auch los und im Kreis herum, bis wir endlich ankommen beim Anfang vom riesigen Regenbogen.
Im Kreis herum galoppieren, Regenbogen gross
Wir machen jetzt auf unserer Matte ein paar Sprünge und traben aufwärts hoch zum Regenbogen. Bis sie ankommen und sich kurz erholen und runter schauen.
Katze Kuh, dann im Brett ausschlagen (Handstandtraining), Handgelenke kreisen
Auf dem Regebogen oben haben die Pferde eine super Aussicht. Sie sehen sehr weit. Sie sehen ein paar Tiere von oben.
Elmar, der Elefant vom Zoo. Sie winken sich zu. Elefant
und zwei schlafende Schwäne. Schwan re, li
Die Pferde haben vom vielen schauen etwas Schmerzen im Hals und sie möchten den Kopf und die Wirbelsäule etwas dehnen.
Von der Vorbeuge langsam in den Berg rollen, 2-3x
Die Sonne geht nun langsam unter und bald scheint der Mond. Der Mond leuchtet zuerst auf der linken Seite, dann auf de rechten Seite. Sie wissen, der Zauber ist bald vorbei und sie müssen zurück auf die Erde.
Halbmond re, li
Den Rückweg gehen die Pferde auf der anderen Seite runter vom Regenbogen. Sie denken, es ist am schnellsten, wenn sie runter rutschen wie auf einer Rutschbahn.
Rutschbahn (verkehrtes Brett)
Unten angekommen landen sie ganz weich in farbigen Blumen. Wir spielen das jetzt nach. Ihr bekommt von mir eine feinen Blumenhandcreme und die dürft ihr einreiben.
Lotusblume auf und zu und riechen
Die Fee fliegt wieder vorbei und streut nochmals Zauberstaub über die Pferde, diesmal sagt sie. Ihr werdet heute Nacht wunderschöne Träume haben vom Regenbogen.
Rückverzauberung und Shavasana
Traumgeschichte
Ich erzähle euch jetzt noch einen schönen Traum, wo die jungen Pferde haben.
Die jungen Fohlen möchten in der Nacht am liebsten ganz nah nebeneinander schlafen. Damit sie warm haben. Auf der einen Seite setzt sich dann die Stute hin, das Mami von den jungen Pferden und auf der anderen Seite setzt sich dann der Hengst hin, der Papi von den Pferden. Die jungen Fohlen sind dann in der Mitte. So schlafen sie immer ein.
In dieser Nacht träumen die Fohlen davon, dass ihre Eltern etwas ganz schönes machen können. Zuerst wachsen dem Mami-Pferd wunderschöne weisse Flügel aus dem Rücken und mit den Flügeln deckt sie die Fohlen zu. Dann streckt auch das Papi-Pferd seine grossen weissen Flügel ganz weit auf und deckt so nochmals alle Fohlen zu. Die Fohlen sind nun ganz versteckt unter den Flügeln der Eltern. Sie haben warm und finden das kuschelig.
Die Fohlen haben noch keine Flügel, sie sind noch zu jung dafür. Die grossen Pferde zeigen ihre Flügel nur in der Nacht, die Menschen dürfen das nicht sehen. Das ist ein Geheimnis.
Noch bevor am morgen die ersten Sonnenstrahlen scheinen, stehen die Eltern auf. Die kleinen Fohlen dürfen dann alle einmal mit dem Papi-Pferd um den Regenbogen herumfliegen. Das lieben sie. Der Hengst hat die grössten Flügel und fliegt auch am schnellsten. Jedes Fohlen ist einmal dran.
Sobald es dann hell wird und Tag, sind die Flügel wieder eingezogen und niemand kann sie sehen. Nur die Fohlen wissen davon. Das war aber ein schöner Traum.
Recken und strecken, langsam wieder bewegen und dann aufrollen in den Sitz.
Fragerunde: Hat es euch gefallen? Ja, lautet die Antwort.
Aktivierung: Hat euch die Geschichte gefallen?
Achtsamkeitsübung: gemeinsam Regenbogen gestalten, die Mädchen haben super gebastelt im Team
Abschlussritual: Tschüss zäme Lied
Ankommen: In Rückenlage den Atem beobachten, 2min
Meditation/Einleitung ins Thema: Vorstellen, dass jetzt morgen wäre und wir zusammen in den Tag starten, obwohl es bald Abend wird.
Heute machen wir eine Yogalektion, die für den Morgen geeignet ist. Es kann zum Beispiel ein Ritual werden, jede morgen ganz kurz Yoga zu machen. Wisst ihr was ein Ritual ist? Bsp. jeden Tag putzt ihr Zähne, wäscht das Gesicht und zieht euch an. Ein Ritual macht man manchmal einfach ohne viel zu überlegen, weil man einfach weiss, dass wir das jeden Tag machen. Manchmal macht man ein Ritual aber auch bewusst, weil man es so will und es einem gut tut.
Am Morgen beim Aufwachen, könnt ihr zum Beispiel einfach 30 Sekunden liegen bleiben und kurz meditieren. Einfach in euren Gedanken danke sagen, dass wieder ein neuer Tag anfängt. Das ist eine Dankbarkeitsmeditation. Ihr könnt euch dann auch ein paar Mal strecken, gähnen und ein wenig dehnen, bevor ihr aus dem Bett steigt. An etwas positives am Morgen zu denken, kann euch Kraft und Mut für den Tag geben und auch für eine Prüfung. Vielleicht beobachtet ihr im Bett auch nur euren Atmen bewusst.
Vor dem Frühstück könnt ihr auch kurz meditieren, nur 30 Sekunden. Dann denkt ihr, ich bin dankbar, dass ich ein Frühstück bekomme. Ihr dürft auch einmal euren Eltern dafür danken. Das wäre wieder eine Dankbarkeitsmeditation.
Sonnengruss A: 4 Durchgänge (2 langsam, 2 schnell), Nachspüren im Berg
Der Sonnengruss finde ich eigentlich ideal am Morgen, aber manchmal möchte ich es noch einfacher und lieber nur am Boden. Da zeige ich euch nun ein paar Bewegungen die sehr gut am Morgen funktionieren, wenn man noch nicht so viel Kraft hat und müde ist.
Flow 1 Sleepy:
sitzende Rückenmobilisation (kreisen, Katze-Kuh, Side stretch), Twist, sitzende Vorbeuge, halber Schmetterling (nach jeder Seite kurz hochstossen in Rockstar/Plank Pose), Schildkröte, Namasté Arme hoch und tief dazu atmen.
Flow 2 Easy:
Kind, Katze-Kuh, Hund (Kopf re, li bewegen, Beine ebenfalls seitlich kippen, und walk the dog), Brett, seitliches Brett re,li, Brett, seitliches Brett re,li, Brett, Kobra, Kind
Flow 3 Wake up:
Kind, dreibeiniger Hund, Eidechse (Ausfallschritt), Held 1, Held Twist re, li, Held zu Dreieck, Held 2 (mit angehobener Ferse hinten und Kaktus Armen (strong), dann Peace, dynamisch hinten/vorne 2x, Plank, Kobra, Kind dann die andere Seite.
Flow 4 Fit:
Lotussitz, Katze-Kuh mit Atmung, Hund, Walk the dog, Downdog-Updog Flow 2x, Brett, Kobra Heuschrecke Arme hinter Rücken, Kind, Hund, Stehende Vorbeuge, langsam aufrollen in Berg, Stuhl (1. auf Zehenspitz und mit den Armen einen Rahmen machen, 2. Hände hinter Rücken und Vorbeuge), Stuhl twists, Vorbeuge mit Arme über Rücken, Ausfallschritt, Hund, Kind, Schildkröte nach vorne und nach hinten dehnen, Päckli auf dem Rücken, Pflug, Kerze, Krokodil (Adler und Kaktus Arme), Lotussitz und Namasté, aber heute ist ja nicht morgen, daher liegen.
Shavasana Meditation
Morgenmeditation Visualisierung von einem schönen Ort, wo die Sonne aufgeht und wir in den Tag starten.
Gesprächsrunde: Hast du zuhause einen Ort, wo du in Ruhe Yoga machen kannst. Wie sieht dieser Ort aus? Am besten ist es ein Ort, wo du dich ganz wohl fühlst, wo du auch sonst sehr gerne bist.
Ausdehnen im Sitzen: einatmen über die Seite, am Schluss Namaste
Eine Yogalektion für Jungen im Alter von 6-10 Jahren
Meditation: Wir lernen die Blitzmeditation. 1 Minute still sitzen und an nichts denken. Ideal auch als Lernpause. Timer setzen. Einfach 1 Minute nichts tun.
Einführung Yoga: Was ist Yoga und welche Regel gilt
Gesprächsrunde: Wie geht es euch heute?
Atemübung I: dynamisch mit Armen im Sitzen alle 4 Seiten begrüssen, 2 Durchgänge
Warm up I: Sonnengruss 1x mit Lied, 1x nur atmen
Nachspüren im Berg: Heute im Matterhorn mit 4’478m im VS (immer daran denken, dass ihr wie ein Berg seid, stark und ruhig, egal welches Wetter herrscht, ihr übersteht alles wie ein Jahrtausend alter Berg)
Thema: Heute haben wir das Thema Strong Yoga, Stark wie Helden. Wir werden jetzt unsere Muskeln aufwärmen wie das auch auch Superhelden tun würden. Danach lernen wir spielerisch einzelne Superhelden kennen und ihre Superkraft und auch wie sie wieder Kraft tanken nach der Anstrengung.
Warm up II: Wir machen ein Kinder HIIT. Ca. 30-45 sec. pro Übung.
1) Vorbeuge-Frosch Move -> Pause: Vorbeuge
2) Sternensprung oder Hampelmann -> Pause: Vorbeuge
3) Berg, Frosch, Brett, Frosch, Berg, Sprung -> Pause: Frosch
4) Krebs Walk (verkehrter Tisch vor, zurück, re, li) -> Pause: Päckli sitzend
5) Bären Walk (Vierfüssler, Knie in der Luft) -> Pause: Kind
6) Gorilla Sumo (Godess mit Armen schwingen) -> Pause: Berg
7) Übers kreuz Ellbogen/Knie Sprünge -> Pause: Mini Shavasana
Mini Shavasana/Atemübung: Hinlegen, Hände auf Bauch, durch die Nase ein und den Mund aus (Meeresrauschen) vorstellen ihr würdet einen Spiegel anhauchen. Es darf tönen. Oder stellt euch Darth Vader vor aus Star Wars. Es darf ein bisschen lauter tönen, es kommt vom Rachen her.
Yoga Spiel und neue Asanas
Jeder darf ein Superheldenbild umdrehen und wir lernen dazu eine Pose
1. Showman Batman: Held II (Kaktusarme Muskeln, friedlich Peace, Zehenspitz Ferse) und Dreieck
2. Fliegender Superman: Held III und ausschütteln
3. Kletternder Spiderman: Seehund Fingerspitzen, Rad und Kind
4. Schlagender Thor: Held I mit Pistolen Mudra und Pyramide
5. Versteckte Aquamen: liegender Held mit Pistolen Mudra, Fisch und Päckli
6. Trainierende Iron Man: Stuhl mit Pistolen Mudra auf/ab und Vorbeuge mit Armen auf dem Rücken
7. Furchteinflössender Hulk: Godess Twist, Adlermudra und gegrätschte Vorbeuge
8. Meditierender Yoda: Lotussitz schwebend und Handgelenke dehnen
Shavasana: Entspannung in Rückenlage von den Helden träumen und deren Stärke und Kräfte. Stellt euch vor ihr seid jetzt euren Lieblingsheld und habt genau seine Fähigkeiten. Träumen, entspannen, jeder hat jetzt einen Moment der Ruhe verdient nach dieser kraftvollen Yogaeinheit. Strong Yoga, stark wie Helden.
Fragerunde: Welcher Held findet ihr toll? Welche Superkraft hättet ihr den gerne? Die meisten nannten zaubern.
Abschlussritual/Atemübung: Alle 4 Seiten Verabschiedung
Begrüssung: Wollknäuel umhergeben und den Namen und die Lieblingsfarbe nennen und eine Runde im Kreis laufen (Gruppengefühl wird gestärkt)
Begrüssungsritual: Grüezi mitenand und neu hin und her schaukeln und beim Kindernamen Namasté Arme machen und Richtung Kind blicken
Sonnengruss: 1 Durchgang vom Sonnengrusslied
Aufwärm-Spiel: Mit zwei Seidentücher tanzen wir zu Over the Rainbow und wärmen uns auf
Atemübung: Nachspüren in Rückenlage (Bauch beobachten wie er hoch und runter geht)
Achtsamkeitsübung: Lotusblüte (Seidentuch) in die Hände legen und verschliessen, dann langsam wachsen lassen und in die Luft werfen
Neue Asanas: Elefant mit Rüssel (Vierfüssler, 1 Hand ausgestreckt), Elefant läuft (Vorbeuge mit Rüsselarmen), schlafender Elefant (Kind)
Yoga Story - Elefant Elmar erlebt ein Abenteuer
Es ist einmal ein junger Elefant, der heisst Elmar und er langweilt sich im Zoo. Er möchte einen schönen Ausflug machen. Als die Türe im Gehege offen ist, beschliesst er ganz geschwind loszulaufen. Er läuft und läuft. Elefant (Plüschtier) herumgeben und hallo sagen, tönen, bewegen wie ein Elefant
Nach einer Weile spaziert er und sieht am Wegrand eine kleine Maus, die schläft. Kind
Dann kommt noch eine Schnecke mit einem wunderschönen Häuschen vorbei. So kleine Tiere denkt Elmar. Ich hoffe ich sehe noch mehr. Schnecke
Dann springt ein junges Hündchen umher. Was ist da los? Hund mit Blick re, li und laufen
Elmar beschliesst dann weiter zu laufen. Plötzlich hört er ein lautes Muh.. Das müssen wohl Kühe sein. Er winkt mit seinem Rüssel. Dann hinter der Kuh ist noch ein Kätzchen, das schnurrt. Auch dem Kätzchen winkt er zu. Kuh – Katze – im Vierfüssler winken mit Rüssel
Elmar steht nun vor einem riesigen Berg. Kennt ihr einen hohen Berg, Kinder? Berg
Vor dem Berg sitzt etwas, der Elefant geht etwas in die Knie um genauer zu sehen was das ist. Es ist ein kleiner grüner Laubfrosch. Frosch
Der Frosch fragt Elmar ob er mit ihm spielen möchte. Natürlich sagt Elmar ja. Sie spielen ein paar Runden, bis sie müde werden. dynamisch Berg, Stuhl, Frosch – Berg, Stuhl, Frosch – Berg, Stuhl, Frosch – Berg, Stuhl, Frosch
Elmar legt sich nun hin. Da hört er aus dem Gebüsch eine Schlange. Die ist aber ganz lieb und nicht giftig. Kobra
Elmar fängt an zu träumen. Er sieht einen schlafenden Engel mit grossen Flügeln, der Elefant träumt und träumt und dann wechseln wir die Seite. Offene Flügel liegend
Jetzt ist Elmar wieder erholt und möchte noch zum geheimnisvollen See. Er streckt sich in die Höhe und dann in die Länge. dynamisch Hund, Low Lunge, Hund, Low Lunge
Beim geheimnisvollen See gibt es nämlich Edelsteine. Das hat ihm der schöne Engel im Schlaf verraten. Elmar schaut unter alle Steine und findet aber nichts. Dreieck re, li
Da sieht Elmar eine Schildkröte unter dem Baum. Sie schlummerte ganz friedlich. Schildkröte
Als Elmar genauer hinschaut sieht er etwas glitzerndes unter der Schildkröte. Er glaubt, dort sind die Edelsteine versteckt. Gleich unter der Schildkröte. Er fragt die Schildkröte, ob er sie einmal hochheben darf mit seinem Rüssel, damit sie auf seinem Rücken eine tolle Aussicht hat. Die Schildkröte sagt ja und zum Dank darf der Elefant ganz viele Edelsteine mit in den Zoo nehmen für seine Zoofreunde. Jedes Kind darf 1 Edelstein aus der Schale holen
Elmar ist glücklich. Er trägt alle Edelsteine auf seinem Rücken zurück in den Zoo, er muss nur noch durch den langen Waldweg marschieren bis er im Zoo ist. Er sieht noch ganz viele Bäume.
Bäum und auf Edelstein fokussieren
Im Zoo angekommen, legt sich Elmar auf seinen Lieblingsschlafplatz ins weiche Heu. Wir decken Elmar nun zu mit Seidentücher. Shavasana
Während der Schlussentspannung dürfen die Kinder den Edelstein auf dem Bauch halten und ihn wärmen. Der Edelstein wird nämlich warm und strömt dann diese Wärme im ganzen Kind aus, fast wie eine wärmende Sonne. Zur Traummusik dürfen sie nochmals von Elmar träumen und sich vorstellen, dass er jetzt neben ihnen liegt und auch träumt.
Aktivierung: Nach dem Shavasana stellten wir uns vor, dass wir mit unserem Rüsseln (Kopf) noch Kreise an die Decke malen, nicken, Kopfschütteln und dann wieder aufsitzen.
Achtsamkeit: Die Kinder dürfen alle einen Elefanten Origami ausmalen und danach bildeten wir eine Elefantenfamilie und weil alle Mädchen wollten waren es dann Elefantenschwestern.
Abschlussritual: Wir winken uns zu und singen Tschüss zäme
Neues Jahr, neue Ziele, neue Wünsche