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Unterminierende Resorption
Unterminierende Resorptionen sind ein alltägliches Problem in einer Praxis in der Kinder behandelt werden. In den Lehrbüchern oft nur am Rande erwähnt, stellen sie im Alltag eine häufige Herausforderung dar. Fast nie lässt sich eine unterminierende Resorption einfach nach einem Standard- verfahren beheben. Je nach Tiefe der blockierten Sechsjahrmolaren können verschieden dicke Dentallastiks oder Drahtligaturen, Slice oder auch Extraktionen notwendig sein. Als übliches Vorgehen wird oft die Draht- ligatur zwischen Milch5er und 6 beschrieben.
Aber wie unendlich mühselig kann es sein, einen Messing- oder Kupferdraht unter den tief subgingival liegenden rauhen Kontakt zu schieben. Der Draht sollte ja nicht zu hart sein um gut gedrillt werden zu können, wird sich aber, ob seiner Weichheit, beim Einfädeln immer wieder verbiegen.
Dieses Problem lässt sich lösen, wenn an den weichen Draht eine harte chirurgische Rundnadel gelötet oder geschweisst wird.
Ich verwende dazu einen 0.7mm Kupferdraht aus dem Baumarkt, an den vom Labor eine chirurgische Nadel (z.B. halber Kreis, X-1 , 23 mm 1/2c) angelasert wird.
Steril verpackt kann dieses "Gerät" bei Bedarf sofort verwendet werden. Durch diesen Trick müssen etwas weniger Milchfünfer auf Grund einer unterminierenden Resorption extrahiert werden.