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Georges Charles Guillain
* 3. März 1876 in Rouen; † 29. Juni 1961 in Paris.
Georges Charles Guillain, ein französischer Neurologe, ist am 3. März 1876 in Rouen geboren. Nach dem Besuch der Schule beginnt er in Rouen Medizin zu studieren, wechselt zwei Jahre später nach Paris, wo er seine klinische Ausbildung an mehreren Krankenhäusern erwirbt und wo sein Interesse an der Neurologie geweckt wird. 1902 promoviert er in Paris zum Doktor der Medizin. Guillan wird Leiter der Klinik für Neurologie und wird 1910 habilitiert. 1916 beschreibt er zusammen mit Jean-Alexandre Barré und André Strohl das Guillain-Barré-Syndrom. Nach dem Ersten Weltkrieg erhält er eine Anstellung am Hôpital Charité in Paris und wird 1923 Nachfolger von Pierre Marie als Professor für Neurologie am berühmten Hôpital de la Salpêtrière. 1947 endet seine Tätigkeit mit seiner Pensionierung. Er wird 1949 zum Kommandeur der Ehrenlegion ernannt. Georges Charles Guillan stirbt am 29. Juni 1961 in Paris.
Bekannt ist Georges Charles Guillain durch die Eponyme Guillain-Zeichen, Guillain-Alajouanine-Garcin-Syndrom, Guillain-Barré-Strohl-Syndrom, Guillain-Betrand-Lereboullet-Syndrom, Guillain-Thaon-Syndrom, Guillain-Mollaret-Dreieck und Guillain, Guy-Laroche- und Léchelle-Reaktion.
Bekannt ist Georges Charles Guillan durch die Fachbegriffe Emery-Dreifuss Syndrom, Erb's Reflex, Glanzmann-Saland Syndrom.
Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Georges Charles Guillan u.a. mit Pierre Marie, Jean-Alexandre Barré und André Strohl.
Quellen:
baillement.com
http://de.wikipedia.org/wiki/Georges_Charles_Guillain
http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/1318.html