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Basketball, Eishockey, Fussball – eines muss man ihm lassen: Der Mann ist sportlich bewandert. Nachdem er die Sieger des NCAA- und NBA-Championships richtig getippt hat, hat er auch das Siegerteam des Stanley Cups vorhergesagt. AC Milan in der Serie A, Manchester City in der Premiere League und Los Angeles FC in der Major League Soccer. Im Final war das Glück auf seiner Seite. Gareth Bale rettete den Los Angeles FC in der 128. Minute ins Elfmeterschiessen, wo dann der Sieg gegen Philadelphia Union folgte.
«Seven leg parlay»
Bei einer Parlay-Wette werden mehrere Wetten zu einer einzigen zusammengefasst. Dabei werden die Gewinne aus jeder Einzel-Wette in die nächste übertragen. Jede «Etappe» oder Einzelwette in der Parlay-Wette muss zünden, damit der Wettende als Gewinner ausgeht.
In der Erfolgsreihe dieses Bieters steht nun zum Schluss der kombinierten Wetten die Fussball-Weltmeisterschaft in Katar. Sein Tipp: Frankreich gewinnt das Turnier. Falls seine Vorhersage zutrifft, gewinnt er 557'000 Dollar. Und dies mit einem Wetteinsatz von ursprünglich 26 Dollar.
Wettbüro kommt ins Zittern
Das Wettbüro, über welches die Wette läuft, gerät aufgrund der hohen Gewinnsumme nun in die Bredouille. Gemäss eines Instagram-Posts von «brfootball» wurden dem Wettenden nun über 80'000 Dollar als «cash-out» angeboten. Wenn er das Geld annehmen würde, wäre die Wette somit frühzeitig beendet und er hätte grossen Profit erzielt. Die Wette weiterzuziehen ist mit erheblichem Risiko verbunden. Da es eine Kombiwette ist, gewinnt er nur Geld, wenn Frankreich die WM tatsächlich gewinnt – ansonsten geht er leer aus.
Der Zocker scheint zuversichtlich zu sein. Gemäss verschiedenen Posts auf Instagram, geht er nicht auf das Angebot des Wettbüros ein und möchte bei der Kombiwette aufs Ganze gehen. Über den getippten 4:1 Sieg von Frankreich war er sichtlich erfreut.