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Den letzten Sieg holte sich der britische Weltmeister Thomas Pidcock 26 Sekunden vor Mathias Flückiger. Marcel Guerrini schaffte es als Dritter zum zweiten Mal in Folge auf das Podest.
Flückiger, der sich von zwei platten Reifen nicht beirren liess und das Rennen ohne die Defekte wohl gewonnen hätte, verdrängte damit den Franzosen Jordan Sarrou (9.) beinahe noch vom 2. Platz in der Gesamtwertung. Den zweiten Platten erlitt der Berner, kurz nachdem er Pidcock ein zweites Mal abgeschüttelt hatte.
Schurter seinerseits musste auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung im Gesamtweltcup mehrere bange Momente überstehen. Bei schwierigen Bedingungen erwischte er einen miserablen Start. Von ausserhalb der Top 30 galt es, sich nach vorne zu arbeiten. Bei einem Sieg Flückigers hätte er einen 14. Platz benötigt, um von seinem Schweizer Rivalen nicht noch abgefangen zu werden.
Auch weil Schurter in der Schlussphase auch noch die Kette raussprang, wurde es noch einmal eng. Zum Glück für Schurter war es seinem vor dem Rennen ersten Herausforderer Jordan Sarrou in der Startphase noch schlechter ergangen als ihm selbst. Der Franzose legte eine noch stärkere Aufholjagd hin, die Differenz zwischen ihm und Schurter war im Ziel aber zu wenig gross, als dass er sich noch den Gesamtsieg hätte holen können.
«Das war knapp. Der Start war richtig schlecht, danach war es ein einziges Drama. Ich musste leiden und bangen. Umso glücklicher bin ich, dass es noch aufgegangen ist», sagte Schurter im Ziel. Nun brauche er eine Pause, so der erkältete Altmeister, der in dieser Saison mit seinen Siegen 34 und 35 zum alleinigen Rekordhalter vor Julien Absalon avanciert ist.