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Sean Laidlaw hörte unter den Trümmern einer zerbombter Schule ein Wimmern. Er fand einen kleinen Welpen und verliebte sich sofort in ihn. So sehr, dass er Himmel und Hölle in Bewegung setzte, um ihn zu sich nach England zu holen.
Sean und seine beste Hunde-Freundin «Barrie» haben eine unglaubliche Geschichte hinter sich: Ihre Reise führte die beiden über fast 5’000 Kilometer durch fünf Länder und zwei Kriegszonen.
Der britische Soldat, der als Bombenentschärfer in Syrien im Einsatz war, fand einen kleinen Asiatischen Schäferhund-Mischling zwischen Trümmern. Obwohl der völlig verängstigte Welpe, der neben seinen vier toten Geschwistern lag, Sean zuerst ablehnte, gab der Soldat nicht auf.
Er sorgte dafür, dass er sicher war und brachte ihm täglich Essen und Trinken. Nach drei Tagen begann «Barrie», Sean endlich zu vertrauen und sie wurden unzertrennlich. Der Welpe durfte mit auf die Station, wo er jeden Tag mit Sean trainierte, spielte und ihn auf Schritt und Tritt begleitete. «Barrie» bekam sogar eine kugelsichere Weste und einen Teddy, der aus alten Jeans extra für sie zusammengenäht wurde.
Barrie hat Sean das Leben gerettet
Nachdem seine Einsatzzeit in Syrien zu einem Ende gekommen war, wollte Sean seine geliebte «Barrie» auf keinen Fall zurücklassen. Er kontaktierte «War Paws», eine Tierorganisation im Irak, die sich speziell für Tiere aus Kriegsgebieten einsetzt. Sie impften den Welpen dann im Irak. Von dort wurde «Barrie» in den Jordan geflogen, wo sie drei Monate in Quarantäne ausharren musste, um sicherzustellen, dass sie keine Krankheiten hat.
Die Eigentümerin von «War Paws», Louise Hastie, flog den Welpen schliesslich nach Paris, Sean nahm die 12-Stündige Anreise per Zug von Essex mit Freuden auf sich. Endlich waren die beiden wieder vereint!
Der «Dailymail» erzählte Sean: «Ich denke, es scheint, als habe ich Barrie das Leben gerettet, doch ich finde, sie hat eher mein Leben gerettet. Du kannst dir nur vorstellen, wie schlimm es in Syrien ist. Zurück zum Lager zu kommen und die Möglichkeit zu haben, drei Stunden mit Barrie zu trainieren und mit ihr zu spazieren haben mir unglaublich geholfen. Es gab mir etwas Normalität. Sie hat definitiv dafür gesorgt, dass ich nicht verrückt werde.»
Direkt aus dem Social-Media-Team macht Joëlle den fliessenden Wechsel in die Welt der Schreiberlinge. Sie mag Bücher, Memes und Blobfische.