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Zur Belohnung für seine schulischen Leistungen erfüllten Philip Ellis’ Eltern ihrem Sohn im Frühling 2010 einen lang gehegten Traum: Sie liessen ihn auf der Rennstrecke von Llucmajor auf Mallorca in einem Formel BMW fahren. Aus dem Plausch wurde mehr, viel mehr: Ellis kam mit einem Vertrag als Rennfahrer nach Hause. «Ich hatte damals nicht mal meinen Führerschein», sagt der 24-Jährige, der an der Hochschule Luzern Betriebsökonomie mit Vertiefung International Management & Economics studiert.
Gute Resultate im Audi Sport TT Cup
Nach diesem rasanten Einstieg in den Motorsport blieben Ellis drei Monate, um sich auf die LO Formula Lista, eine Schweizer Einsteigerserie des Formelsports, vorzubereiten, die er acht Rennen später als Junior-Meister beendete. Spätestens dann setzte der in Baar wohnhafte Sohn einer Deutschen und eines Briten voll auf die Karriere als Rennfahrer. Und so ergatterte Ellis in der vergangenen Saison einen Startplatz im Audi Sport TT Cup. Er erreichte in der Rookiewertung, der Wertung unter den Cup-Neulingen, den 3. Platz und in der Gesamtwertung den 6. Rang.
«Dieses Jahr will ich um den Sieg fahren», sagt er, sofern er genügend Sponsoren findet, die ihm eine erneute Teilnahme am Cup ermöglichen. Das zeitaufwändige Hobby und sein Studium unter einen Hut zu kriegen, ist nicht immer einfach. Doch Ellis ist bereit, für den Erfolg hart zu arbeiten: «Ich will Profirennfahrer werden, damit ich fürs Fahren bezahlt werde und nicht Geld in die Hand nehmen muss, um ins Auto steigen zu dürfen.»
www.philip-ellis.com