Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03265.jsonl.gz/3338

So soll die Bewilligung nur erteilt werden, falls die beteiligten Unternehmen verschiedenen Kompromissen zustimmen, wie die mexikanische Behörde am Dienstag mitteilte.
Die beiden Parteien müssten unter anderem fünf Produkte von Syngenta an einen unabhängigen Konkurrenten verkaufen. Dieser muss gemäss den mexikanischen Behörden überdies nachhaltig das Potenzial haben, als kompetitiver Wettbewerber von Chem China und Syngenta aufzutreten. Weiter reklamiert die Cofece für sich das Recht, bei der Auswahl der potentiellen Käufer der Syngenta-Produkte involviert zu sein.
Die Behörde begründet ihre Bedenken gegen den Zusammenschluss mit einer potentiell marktbeherrschenden Stellung von ChemChina, was in eine für die Landwirtschaft schädliche Preisentwicklung münden könnte.
Syngenta hatte am vergangenen Montag lediglich mitgeteilt, dass die mexikanischen Behörden den Zusammenschluss bewilligt hätten. Von Auflagen in diesem Zusammenhang war nicht die Rede.
(AWP)