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Bob: Vogt holt WM-Titel bei den Junioren
Michael Vogt hat an den Junioren-Weltmeisterschaften in St. Moritz den Titel im Viererbob geholt. Zusammen mit seinen Anschiebern Silvio Weber, Sandro Michel und Andreas Haas setzte sich Vogt 0,86 Sekunden vor Jonas Jannusch (GER) und eine Sekunde vor Maximilian Illmann (GER) durch. Cédric Follador belegte den 5., Timo Rohner den 9. Rang.
Bob: Schweizer im Vierer geschlagen
Simon Friedli und Michael Kuonen sind beim Viererbob-Weltcup in Königssee nicht auf Touren gekommen. Friedli belegte Rang 19, Kuonen verpasste als 21. sogar den 2. Durchgang. Den Sieg sicherte sich überlegen Francesco Friedrich. Der Deutsche feierte im 14. Saisonrennen seinen 13. Sieg – den 50. im Weltcup überhaupt.
Langlauf: Schweizer Staffel 5. – Eklat um Bolschunow
Das Schweizer Quartett ist im Staffel-Rennen über 4x7,5 km in Lahti auf den 5. Platz gelaufen. Jonas Baumann, Dario Cologna, Jason Rüesch und Beda Klee erreichten das Ziel mit einem Rückstand von 2:47 Minuten. An der Spitze feierte Norwegen einen souveränen Sieg. Pal Golberg, Emil Iversen, Sjur Röthe und Simen Hegstad Krüger gewannen 40,9 Sekunden vor Finnland. Die drittklassierte Staffel Russland I wurde wegen eines Ausrasters von Alexander Bolschunow disqualifiziert.
Langlauf: Sieg für Norwegens Frauen
Die norwegische Frauen-Staffel ist ihrer Favoritenrolle in Lahti gerecht geworden. Im Rennen über 4x5 km setzten sich Tiril Udnes Weng, Therese Johaug, Helene Marie Fossesholm und Heidi Weng 42,9 Sekunden vor dem schwedischen Quartett durch. Rang 3 sicherte sich Finnland. Eine Schweizer Staffel war in Lahti nicht am Start.
Skispringen: Deschwanden in Lahti auf Platz 26
Nach vier Misserfolgen in Serie ist Gregor Deschwanden beim Weltcup-Springen in Lahti in die Punkte zurückgekehrt. Der 29-jährige Luzerner landete mit Sprüngen auf 118 und 122 m im 26. Rang. Die übrigen drei Schweizer verpassten die Qualifikation für den Finaldurchgang der besten 30 deutlich, während Simon Ammann auf unterer Stufe versucht, seine Form zu finden. Den Sieg holte der Norweger Robert Johansson, der davon profitierte, dass sein nach dem ersten Durchgang überlegen führender Landsmann Halvor Egner Granerud bei seinem Flug auf 137,5 m stürzte.