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Selten gibt Schauspielerin Mia Farrow private Details aus dem Familienleben auf den sozialen Medien Preis. Weil sich ihre Kinder dazu entschieden hätten, sehr private Leben zu führen und sie das respektiere. Doch nun kann die 76-jährige US-Amerikanerin nicht länger schweigen.
Als Antwort auf «bösartige Gerüchte basierend auf Unwahrheiten» veröffentlicht sie ein ausführliches Statement auf Twitter, in dem sie sich erstmals öffentlich zum Tod von drei ihrer 14 Kinder äussert.
«Meine Familie bedeutet mir alles», schreibt Farrow, die 1968 durch ihre Rolle in «Rosemaries Baby» Berühmtheit erlangte. Der Schmerz, ein Kind zu verlieren, sei «gnaden- und endlos», steht im Post der ehemaligen Lebensgefährtin des Filmregisseurs Woody Allen, 85, weiter.
Mia Farrow ist Mutter von vier leiblichen und zehn Adoptivkindern. 1992 sorgte ihre Trennung von Woody Allen für Schlagzeilen, weil Allen mit Mias Adoptivtochter Soon-Y anbandelte – sie wurde später auch seine Ehefrau. Und kürzlich kamen Gerüchte über den Tod der drei Kinder Tam, Lark und Thaddeus auf, weil diese in der TV-Dokumentation «Allen v. Farrow», welche im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, nicht erwähnt wurden.
Die Todesursachen ihrer Kinder
«Ihre geliebte Tochter Tam» sei im Alter von 17 Jahren an einer versehentlichen Überdosis verschreibungspflichtiger Medikamente im Zusammenhang mit ihrer Migräne und ihrer Herzerkrankung gestorben.
«Mein mutiger Sohn Thaddeus war 29 und lebte glücklich mit seinem Partner. Wir erwarteten alle, dass bald die Hochzeit folgt», erklärt Farrow. Stattdessen habe die Beziehung abrupt geendet und ihr Sohn habe sich in der Folge das Leben genommen.
Tochter Lark, die selber Kinder hinterliess, sei an den Folgen von HIV/AIDS gestorben. «Sie erlag ihrer Krankheit plötzlich und starb an Weihnachten im Krankenhaus und in den Armen ihres Partners», so Farrow.
«Das sind unbeschreibliche Tragödien. Jede weitere Spekulation entehrt die Leben meiner Kinder und das ihrer Kindern und Angehörigen», findet Farrow klare Worte. Ihr Schreiben beendet sie jedoch versöhnlich: Jeder habe seinen eigenen Kampf zu kämpfen, seine eigenen Sorgen, welche an einem nagen. «Ich schicke euch meine besten Hoffnungen und meine Liebe.»