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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.01030 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke Urteil vom 11. September 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1963, absolvierte erfolgreich eine Lehre als Maurer ( Urk. 5/13). Anschliessend war er von November 1982 bis Ende Juli 1983 als Lagermitarbeiter der seinem Vater gehörenden Y.___ AG erwe r bs tätig ( Urk. 5/3/7, 5/3/8 und 5/3/11 ). Ab dem 2 2. August 1983 arbeitete er als Maurer- A kkordant für die Z.___ AG ( Urk. 5/3/3, 5/10/11 und 5/10/13 ). Diese meldete der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) einen Unfall des Versicherten vom 1 2. März 1984, nach welchem er über starke Schmerzen und eine Bewegungseinschränkung im linken Schultergelenk klagte ( Urk. 5/10/13). Im April 1984 beantragte d er Versicherte bei der Invalidenversi cherung wegen seiner Schultergelenksbeschwerden eine Umschulung (vgl. Urk. 5/3/24 bis 5/3/29). Vom 3. September 1984 bis Ende 1985 arbeitete er als Schaltermitarbeiter und Verkäufer bei der Genossenschaft A.___ (Urk. 5/3/15, 5/10/1 und 5/28/3 ). Her nach war er als Elektro-Monteur erneut für die Y.___ AG tätig ( Urk. 5/3/8). Im Dezember 1986 sprach ihm die Invalidenversicherungs-Kommission des Kan tons Aargau die Übernahme der Kosten für eine Um schulung auf eine Tätigkeit im kaufmännischen Bereich zu ( vgl. Urk. 5/3/1 und 5/3/10 ), welche er jedoch nicht antrat (Urk. 5/4). Ab dem 5. Januar 1987 arbeitete der Versicherte wieder als Maurer- Akkordant für die B.___ AG ( vgl. Urk. 5 /5/7, 5/28/3 und 5/29 ). Am 2 4. November 1987 ersuchte er erneut um Gewährung berufliche r Massnahmen ( Urk. 5/5/11). Dieses Begehren wurde rund ein Jahr später als erledigt abge schrieben. Zur Begründung wurde angeführt, dass der Versicherte inzwischen als Einkäufer bei der C.___ AG ein renten ausschliessendes Erwerbsein kommen erziele und weder d en diversen Aufge boten der Regionalstelle Folge geleistet noch den Besuch der vorge schlagenen Handelsschule angestrebt habe ( Urk. 5/5/1). 1. 2 Im Januar 2004 meldete sich der Versicherte bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an, da er nach einem Unfall vom 1 0. Juni 2003 am 1 4. Oktober 2003 an der linken Schulter eine Total endoprothese eingesetzt erhalten habe ( Urk. 5/15). Die IV-Stelle zog darauf die Akten der Suva bei ( Urk. 5/21 und 5/26 ). Überdies tätigte sie weitere erwerbli che ( Urk. 5/17 und 5/19) und medizinische ( Urk. 5/18 und 5/27 ) Abklärungen. Am 3 0. September 2004 erteilte sie Kostengutsprache für den Besuch der Schule D.___ zum Erwerb des Handelsdiploms VSH ( Urk. 5/33). Der Versicherte versäumte zahlreiche Schulstunden und besuchte den Unterricht ab dem 11. Mai 2005 gar nicht mehr (vgl. Urk. 5/70), worauf die Verfügung vom 3 0. September 2004 mit Verfügung vom 21. Oktober 2005 per 1 1. Mai 2005 aufgehoben wurde ( Urk. 5/72). Im November 2005 wurde der IV-Stelle ein neuer Unfall des Versicherten gemeldet ( Urk. 5/78). Am 3 0. Mai 2006 ersuchte der Versicherte darum, die abgebrochene Umschulung an der Han delsschule no chmals beginnen zu dürfen (Urk. 5/82). Die IV-Stelle zog darauf nebst den aktuellen Akten der Suva (Urk. 5/86) weitere erwerbliche ( Urk. 5/81 und 5/90 ) und medizinische (Urk. 5/87, 5/91, 5/94 und 5/95 ) Unterlagen bei. Am 1 1. Mai 2007 erteilte sie Kostengutsprache für den Besuch des ersten Semesters der Tageshandelsschule für Erwachsene vom 13. August 2007 bis zum 26. Januar 2008 ( Urk. 5/107). Am 1 0. September 2007 erklärte der Versi cherte, er sei psychisch und physisch nicht in der Lage, die Schule weiter zu besuchen (Urk. 5/112), worauf die Mitteilung vom 1 1. Mai 2007 mit Verfügung vom 5. November 2007 per 2 7. August 2007 aufgehoben wurde ( Urk. 5/117). Die IV Stelle forderte den Versicherten wiederholt und unter Androhung von Säumnis folgen dazu auf mitzuteilen, ob und bei wem er sich in psychiatrischer Behandlung befinde (vgl. Urk. 5/128). Sie nahm weitere Unterlagen der Suva ( Urk. 5/120 und 5/130 ), ein Schreiben der Klinik E.___ vom 2 0. November 2007, gemäss welchem der Versicherte am 1 2. Dezember 2006 letztmals zur Kontrolluntersuchung erschienen sei (Urk. 5/121), und einen aktuellen IK-Aus zug (Urk. 5/127 ) zu den Akten. Hernach wies sie das Rentenbegehren mit Ver fügung vom 1 9. Juni 2008 wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht gestützt auf die vorhandenen Akten ab (Urk. 5/138). In der Folge trafen bei der IV-Stelle diverse Arztberichte ein (Urk. 5/139 bis 5/ 147). 1. 3 Am 2. April 2012 meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle erneut zum Leis tungsbezug an und machte geltend, dass er am 5. September 2011 ei nen Unfall erlitten habe und nun auch unter Beschwerden an der rechten Schulter leide (Urk. 5/148). Die IV-Stelle zog darauf wiederholt Akten der Suva bei (Urk. 5/73, 5/164, 5/167 und 5/170 ). Überdies tätigte sie diverse erwerbliche ( Urk. 5/153, 5/171 und 5/179 ) und medizinische (Urk. 5/158, 5/160 und 5/165 ) Abklärungen. Danach gab sie einen Abklärungsbericht für Selbständigerwer bende in Auftrag, der am 2 7. Ja nuar 2014 erstattet wurde (Urk. 5/179). Mit Vorbescheid vom 23. Juni 2014 stellte sie die Abweisung des Re ntenbegehrens in Aussicht (Urk. 5/ 182 ). Hernach verneinte sie mit Verfügung vom 3. September 2014 einen Rentenanspruch ( Urk. 2 = 5/187). 2. Gegen die Verfügung vom 3. September 2014 erhob der Versicherte mit Eingabe vom 3. Oktober 2014 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Ausrichtung einer Invalidenrente ( Urk. 1). Die IV-Stelle schloss am 1 1. November 2014 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 4). Der Beschwerdeführer erstattete am 12. Dezember 2014 seine Replik ( Urk. 8) und reichte eine neue medizinische Unterlage ein ( Urk. 9). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 11), wovon der Gegenpart ei Kenntnis gegeben wurde (Urk. 12). Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtssch riften und die neu einge reichte Unterlage ( Urk. 9 ) wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen einge gangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin zog in der angefochtenen Verfügung vom 3. Sep tember 2014 in Betracht, dass der Beschwerdeführer seit dem 5. September 2011 in seiner angestammten Tätigkeit als Bauplaner nicht mehr arbeitsfähig sei. Eine angepasste (leichte, wechselbelastende) Tätigkeit sei ihm zu 100 % zumutbar. Die Beschwerdegegnerin führte einen Einkommensver gleich durch, dem s ie ein Valideneinkommen von Fr. 102‘456.90 und ein Inva lideneinkommen von Fr. 75‘258.10 zu Grunde legte. Sie ermittelte einen Invali ditätsgrad von 27 %, der keinen Rentenanspruch zu begründen vermöge ( Urk. 2). In ihrer Beschwerdeantwort vom 1 1. November 2014 vertritt die Beschwerde gegnerin neu die Auffassung, dass sie das Valideneinkommen n icht korrekt ermittelt habe. Dieses sei lediglich auf Fr. 82‘128.15 zu beziffern, während von einem Invalideneinkommen von Fr. 74‘660.80 auszugehen sei. Aus dem Ein kommensvergleich resultiere folglich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 9 % ( Urk. 4). 2.2 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, dass er bereits eine Rente der Suva erhalte. E s sei ihm nicht möglich, ein Invalidenein kommen von Fr. 75‘258.10 zu erzielen ( Urk. 1). Er habe Maurer gelernt und später auch als ungelernter Bauführer gearbeitet. Er habe keine Ahnung, welche Tätigkeit er mit seinen körperlichen Behinderungen ohne eine zusätzliche Aus bildung noch ausüben könnte, zumal er im Dezember 2014 an der Wirbelsäule operiert werde ( Urk. 8). 3. 3.1 Wegen seiner Schulterbeschwerden wurde dem Beschwerdeführer ab dem 13. März 1984 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % im gelernten Beruf als Maurer attestiert ( vgl. Urk. 5/10/9, 5/10/13, 5/18/6, 5/21/22, 5/21/26, 5/21/73 und 5/27/1 ). 3.2 Am 1. November 20 05 rutschte er beim Treppensteigen aus und fiel über zwei Tritte ( Urk. 5/86/48). Darauf war er vom 3. bis zum 11. November 2005 im Spi tal F.___ hospitalisiert, wo eine Ruptur des vorderen und des hinteren Kreuzbandes, ein medialer Meniskusriss und eine Ruptur des medialen Seiten bandes diagnostiziert wurden ( Urk. 5/86/23). V om 1 7. bis zum 28. November 2005 hielt er sich in der Klinik E.___ auf. Dort musste er sich am 18. November 2005 einem operativen Eingriff am rechten Knie unterziehen, bei welchem Rekonstruktionen des hinteren Kreuzbandes, des vorderen Kreuzban des und des medialen Sei tenbandes erstellt wurden (Urk. 5/86/36 und 5/86/38). Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Chirurgie und Suva-Kreisarzt, erhob am 2 7. November 2006 bezüglich des rechten Kniegelenks eine leichte Belas tungsintoleranz, eine Bewegungseinschränkung, eine Kraftminderung, be lastungs abhängige Schmerzen, eine erhalten e Bandstabilität, eine erhaltene Mus kel trophik, eine leichte Reizsituation des Kniegelenkes mit Weichteil schwe llung ohne Erguss und reizlose Narbenverhältnisse als Befund ( Urk. 5/94/8). Hinsichtlich der linken Schulter stellte er eine erhebliche Belas tungsintoleranz, eine Bewegungsflusseinschränkung im mittleren oberen Bewe gungsbogen, eine Kraftminderung und eine Muskelatrophie Supraspinatus, Deltoideus, fest. Der Abriss der Bizepssehne sei proximal. Die Kraftentwicklung sei leicht vermindert un d es bestünden belastungs- und b ewegungsabhängige Schmerzen. Bildgebend vermerkte er eine gute Stellung der Gelenkprothese ( Urk. 5/94/9). Ferner stellte er bezüglich des linken Kniegelenks praktisch beschwerdefreie Verhältnisse, einen vollen Bewegungsu mfang, eine unauffällige Trophi k, eine erhaltene Muskulatur und Bandstabilität sowie eine volle Funk tion fest ( Urk. 5/94/8). Hinsichtlich der rechten Schulter erhob er einen Status nach Operation bei ausgezeichnetem Resultat ohne Beschwerden (Urk. 5/94/9). Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. G.___ aus, dass der Beschwerdeführer als Maurer nicht mehr einsetzbar sei. Es seien ihm wechselbelastende Tätigkeiten und vereinzelt Zusatzbelastungen, statisch 10-15 kg, zumutbar. Er könne mehrere Male pro Arbeitszeit eine Gehstrecke von 200 bis 400 m zurücklegen. Stehen sei ohne ausschliessliche Belastung des rechten Beines möglich. Er könne auch s itzen ohne Einschränkung, mit der Möglichkeit aufzustehen und herumzugehen und sollte eine freie Arbeitsposition haben. Nicht zumutbar sei en das Gehen ausschliesslich auf unebenem Untergrund, Leiternarbeit, Gerüstarbeit, kniende und kauernde Bodenarbeiten, repetitives Treppensteigen, Tätigkeiten über Schulterhöhe, kraftvolle Stoss-, Zug- und Dreh bewegungen mit dem rechten Bein und dem linken Arm, Vibrationen, Bo hren, Spitzen, Hämmern, Schläge und Überkopfarbeiten. Das Zumutbarkeits profil werde durch die unfallfremden Behandlungen am linken Kniegelenk und an der rechten Schulter nicht zusätzlich beeinflusst. Allfällige Leistungsein schränkungen seien in der genannten Beschreibung der Unfallfolgen bereits berücksichtigt ( Urk. 5/94/9 f.). 3.3 Aus den diversen Unterlagen der Klinik E.___ geht sodann hervor, dass der Beschwerdeführer am 2 5. Juni 2008 ein Distorsionstrauma am rechten Knie erlitt (vgl. Urk. 5/139 bis 5/147 und 5/153/10 ). Gemäss den Bericht en vom 10. u nd 1 6. Dezember 2008 wurde er für Schwerstarbeiten und mittelschwere Arbeiten auf dem Bau als zu 100 % arbeitsunfähig beurteilt. F ür Bürotätigkeiten wurde die Arbeitsunfähigkeit mit 0 % beziffert. Ebenso wurde er für leichte Tätigkeiten mit wechselnder sitzender und stehender Position zu 100 % ein satzfähig erachtet ( vgl. Urk. 5/140 und 5/153/10 ). Es wurde darauf eine K nie arthroskopie rechts mit Teilmen iskektomie am mediale n Hinterhorn durchge führt ( vgl. Urk. 5/141 bis 5/157 ). Am 2. Februar 2009 untersuchte Dr. G.___ den Beschwerdeführer erneut und gelangte zum Schluss, dass wegen des rechten Kniegelenkes und der Behand lung bei erheblicher Reizsituation aktuell keine Arbeitsfähigkeit bestehe. Ohne Rückmeldung der behandelnden Ärzte sei mit einer Abheilung der Operations folgen vom Januar 2009 bis zum 1. April 2009 zu rechnen (Urk. 5/153/9). Die behand e lnden Ärzte der Klinik E.___ hielten in ihrem Bericht vom 4. August 2009 fest, dass sie den Beschwerdeführer am 2 8. Juli 2009 untersucht hätten. A ls Bauführer sei er lediglich für Bürotätigkeiten einsetzbar. Dies ent spreche etwa 20 % seines Beschäftigungsgrades. Eine sitzende Tätig keit sei zu 100 % möglich (Urk. 5/141/2). Bei posttraumatischer Gonarthrose rechts wurde am 7. Februar 2010 eine compu ter -assistierte Knie- Totalprotese links ( Medacta CAS) eingesetzt (vgl. Urk. 5/144 bis 5/147). D em Beschwerdeführer wurde darauf bis zum 9. Juni 2010 eine 100% ige Arbeitsunfähigkeit attestiert ( vgl. Urk. 5/144 /2 und 5/145/2 ). Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 9. Juni 2010 wurde er als für sitzende Tätigkeiten arbeitsfähig qualifiziert ( Urk. 5/145 /2 ). 3. 4 Am 5. September 2011 erlitt der Beschwerdeführer seinen Angaben zufolge erneut einen Treppensturz, bei dem er sich das rechte Knie und die rechte Schulter anschlug ( Urk. 5/149/67). Er suchte darauf Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, auf, der ihm ab dem 7. September 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestätigte ( Urk. 5/149/ 21 und 5/149/ 50 ). Am 8. September 2011 begab sich der Beschwerdeführer zur Untersuchung in die Klinik I.___, wo ein Status nach Distraktionstrauma der rech t en S chul t er bei Treppensturz am 5. September 2011, konventionell radiologisch und sono graphisch kein pathologischer Befund, und ein Status nach offener Schultersta bilisierung vor Jahren diagnostiziert wurden ( Urk. 5/149/56). Es folgten am 2 4. November 2011 und am 2 4. Januar 2012 weitere Untersuchungen ( Urk. 5/149/3 und 5/149/30). Gemäss dem Austrittsbericht vom 1 9. März 2012 war d er Beschwerdeführer vom 1 6. bis zum 1 7. März 2012 in der Klinik I.___ hospitalisiert, weil er sich einem operativen Eingriff an der rechten Sc hulter unterziehen musste (Urk. 5/149/9). I m Bericht der Klinik I.___ vom 2 7. Juni 2012 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 5/158/5 ): - Status nach Schulter-Arthroskopie rechts, Tenotomie der langen Biceps sehne, subacromialer Bursektomie und Acromioplastik am 16. März 2012 bei - therapieresistenten Schulterschmerzen rechts bei nicht rekon struier barer Subscapularissehnenruptur mit medialer Luxa tion der Biceps longus -Sehne - Status nach Treppensturz am 5. September 2011 - Status nach offener Schulter-Stabilisierung vor Jahren - Status nach Implantation einer anatomischen Schulterarthroplastik links - Status nach Implantation einer Knie-Totalprothese rechts - Rückenproblematik, auswärts behandelt - Verdacht auf Äthyl-Abusus. Seit dem 5. September 2011 sei der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bauführer zu 100 % arbeitsunfähig ( Urk. 5/158/6). In der Folge wurde die Arbeitsfähigkeit als nicht mehr steigerbar beurteilt (vgl. Urk. 5/164/15 und 5/164/32). 3. 5 Als Beifahrer war der Beschwerdeführer am 1. Februar 2013 in einen Autounfall involviert ( Urk. 5/168/31). Er konsultierte darauf am 5. Februar 2013 Dr. med. J.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, und klagte über eine Lumbalgie und Lähmung sowie über verschwommenes Sehen beim Blick nach links (Urk. 5/168/35). Die ihm vorgeschlagenen spezialärztlichen Untersuchungen liess er nicht vornehmen (vgl. Urk. 5/168/35 bis 5/168/39). Am 8. März 2013 wurde in der Wirbelsäulensprechstunde der Klinik E.___ eine Lumboischialgie rechts mit foraminaler Nervenwurzelkompression L4 rechts diagnostiziert und ein Nervenwurzelblock L4 rechts angeordnet ( vgl. Urk. 5/168/8 und 5/168/20 ). 3. 6 Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Chirurgie und Suva-Kreisarzt, unter suchte den Beschwerdeführer am 2 4. September 2013 ( Urk. 5/170/14). Er gelangte zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der Schulter- und Kniegelenksbeschwerden eine leichte wechselbelastende Tätigkeit während des ganzen Tages zumutbar sei. Er könne Lasten bis zu 10 kg bis auf Taillenhöhe und Lasten bis zu 5 kg bis auf Brusthöhe heben. Überkopfarbeiten seien nicht mehr möglich. Tätigkeiten, welche mit Impulswirkung verbunden seien, wie Arbeiten mit stossenden oder vibrierenden Geräten, seien ungeeignet. Die Dauer der stehenden beziehungsweise gehenden Position sollte einen Drittel der gesamten Arbeitszeit nicht überschreiten und auf den ganzen Tag verteilt sein. Die Phasen der stehenden beziehungsweise gehenden Tätigkeiten sollten 15 Minuten nicht überschreiten. Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten seien nicht mehr zumutbar ( Urk. 5/170/27). 4. 4.1 Es ist unbestritten und ergibt sich aus den medizinischen Unterlagen, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Leiden sowohl in seinem gelernten Beruf als Maurer als auch seit dem 5. September 2011 in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bauführer zu 100 % arbeitsunfähig ist. 4.2 U nter Berücksichtigung der geschilderten medizinischen Aktenlage ist auch nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin g estützt auf die Resultate der kreisärztlichen Untersuchung durch Dr. G.___ vom 24. September 2014 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer leidensange passten Tätigkeit ausgegangen ist. Im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 3. September 2014 lagen zwar medizinische Unterlagen vor, in welchen als Folge des Autounfalles vom 1. Februar 2013 auch Rückenbe schwerden thematisiert werden (vgl. Urk. 5/168/8 und 5/168/20). Darüber hin aus ist dem Bericht der Notfallpr axis des Spitals K.___ vom 20. Mai 2012 zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer nach dem Tragen schwerer Gegenstände beim Zügeln über lumbale Schmerzen, Parästhesien und Dysästhesien klagte, worauf eine akute Lumboischialgie rechts diagnostiziert wurde ( Urk. 5/160/7). Aus den fraglichen Berichten ergeben sich jedoch keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers wegen eines Rückenlei dens dauerhaft eingeschränkt sein könnte. Insbesondere geht daraus nicht her vor, weswegen die von Dr. G.___ umschriebene Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 100 % anzupassen wäre. D em im Beschwerdeverfahren neu ein gereichten Bericht der Klinik E.___ vom 2 8. November 2014 über die Untersuchung vom 2 1. November 2014 ( Urk. 9) lässt sich in dieser Hinsicht ebenfalls nichts entnehmen. Vielmehr hält dieser fest, dass die diagnostizierte Radikulopathie L4 wiederholt mit Infiltrationen behandelt wurde, welche jeweils einen guten Erfolg erzielten. Eine dauerhafte Beschwerdebesserung sollte mit der auf den 1 5. Dezember 2014 angesetzten Dekompression, Exzision der extraforaminalen Diskushernie sowie Spondylodese mit TLIF L4/5 erreicht wer den (vgl. Urk. 9). 5. 5.1 Zur Begründung seines Invalidenrentenbegehrens beruft sich der Beschwerde führer darauf, dass ihm die Suva aufgrund eines Invali di tätsgrades von 38 % eine Rente ausrichte ( Urk. 1). Dem ist entgegen zu halten, dass rechtsprechungs gemäss keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung der Unfallversiche rung für die Invalidenversicherung besteht (BGE 133 V 549). Dies gilt insbeson dere auch dann, wenn der von einem Unfallversicherer angenommene Invaliditätsgrad auf einem Vergleich mit der anspruchsberechtigten Person beruht (BGE 112 V 174 E. 2a, vgl. auch das Urteil des Bundesgerichts 8C_740/2013 vom 1 2. Dezember 2013 E. 3), wie es hier der Fall ist (vgl. Urk. 5/172 und 5/178). Der Beschwerdeführer kann daher weder aus dem mit der Suva abgeschlossenen Vergleich noch aus dem Umstand, dass er von der Suva Rentenleistungen erhält, etwas zu seinen Gunsten ableiten. Vielmehr ist anhand eines Vergleiches des hypothetischen Valideneinkommens mit dem hypothetisch erzielbaren Invalideneinkommen konkret zu prüfen, ob die Beschwer degegnerin zu Recht zum Schluss gelangte, es liege kein renten anspruchsbegründender Invaliditäts grad vor. 5.2 Der Beschwerdeführer meldete sich am 2. April 2012 bei der Beschwerdegegne rin zum Leistungsbezug an ( Urk. 5/148/6). Es steht folglich ein Invalidenr enten anspruch ab dem 1. Oktober 2012 zur Diskussion ( Art. 29 Abs. 1 IVG). Für den Einkommensvergleich sind daher die Zahlen betreffend das Jahr 2012 massge blich (BGE 129 V 222 E. 4.2). 5.3 5.3.1 Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ging die Beschwerdegegnerin beim Erlass ihrer Verfügung davon aus, dass der Beschwerdeführer während langer Zeit selbständig erwerbend gewesen sei. In Koordination mit der Suva sei des halb auf die Lohnangaben der Arbeitslosenversicherung abzu stellen und dem entsprechend von einem Valideneinkommen von Fr. 102‘456.90 im Jahr 2012 auszugehen ( Urk. 2 S. 2). Da von hat die Beschwerdegegnerin gemäss ihrer Beschwerdeantwort A bstand genommen, weil der Beschwerdeführer seinen eigenen Angaben zufolge seit 2002 nicht mehr als Selbständigerwerbender tätig war und im Gesundheitsfall weiterhin die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bau führer in einem Angestelltenverhältnis ausüben würde. Da sich das Validenein kommen gestützt auf den IK-Auszug nicht zuverlässig ermitteln lasse, sei dieses anhand der LSE-Tabelle zu ermitteln. Das Einkommen als Bauführer im Jahr 2011 belaufe sich auf Fr. 82‘128.15 (LSE TA1, Ziff. 41-43, Baugewerbe, Anfor derungsniveau 1 + 2, Fr. 6‘500.-- : 40 x 41,7 x 12 x 1,01). Das der Berechnung zugrunde gelegte monatliche Einkommen von Fr. 6‘500. -- stimme auch mit dem versicherten Lohn der Arbeitslosenversicherung und den Angabe n des Beschwer deführers hinsichtlich des üblichen Lohnes überein (Urk. 4 S. 1 f. ). 5.3.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen ein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom mens entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein lichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen). Der bei der Bemessung des Invalideneinkommens zu berücksichtigenden ausge gli chenen Arbeitsmarktlage (Art. 16 ATSG) ist grundsätzlich auch bei der Festsetzung des Validenlohnes Rechnung zu tragen, wobei auf die Ergebnisse der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk turerhebung (LSE) abgestellt werden kann (Urteil des Bundesgerichts 9C_192/2014 vom 23. Septem ber 2014 E. 3.2 mit Hinweisen). 5.3.3 Ab dem 1 6. August 2010 war der Beschwerdeführer als arbeitslos gemeldet und ab Dezember 2010 bezog er Arbeitslosenentschädigung ( Urk. 5/153 und 171/1). Am 2 7. Januar 2014 führte er gegenüber der Abklärungsperson aus, dass er lediglich von 1991 bis etwa 2002 in der Baubranche einen eigenen Akkordbe trieb geführt habe. Danach sei er nicht mehr als Selbständiger erwerbs tätig gewesen. Seine letzte Anstellung als Bauführer bei der L.___ GmbH habe von etwa 2007 bis 2009 gedauert. Er wisse nicht mehr, wie hoch sein Lohn damals gewesen sei. Im Allgemeinen seien für eine solche Tätigkeit etwa Fr. 6‘500.-- bis Fr. 7‘000.-- üblich. Die L.___ GmbH gebe es nicht mehr, deshalb sei er ab 2010 ja auch arbeitslos geworden. Ohne gesund heitliche Beeinträchtigung würde er als Bauführer im Angestelltenverhältnis tätig sein ( Urk. 5/179/2). 5. 3. 4 Die Angaben des Beschwerdeführers zu seiner selbständigen Erwerbstätigkeit werden mit den Buchungen und Stornierungen im IK-Auszug bestätigt (Urk. 5/171). Daraus geht auch hervor, dass der Beschwerdeführer zuletzt und lediglich im Zeitraum von Juli bis und mit Dezember 2009 ein Einkommen von Fr. 39 ‘000.-- von der L.___ GmbH erhielt ( Urk. 5/171), was einem durchschnittlichen Betrag von Fr. 6‘500. -- pro Monat entspricht. Bei der (gelöschten) L.___ GmbH konnten keine weiteren Informationen zum Arbeitsverhältnis erhältlich gemacht werden ( Urk. 5/156). Gestützt auf die Ausführungen des Beschwerdeführers ist jedoch davon auszugehen, dass es aus invaliditätsfremden Gründen beendet wurde. Unter diesen Umständen ist der Validenlohn nicht ausgehend vom im IK -Auszug ausgewiesenen Einkommen, sondern anhand von Durchschnittswerten zu bestimmen, die in der Schweize rischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) enthalten sind (vgl. die Urteile des Bundesgerichts I 98/06 vom 2 1. April 2006 E. 4.1, I 111/04 vom 6. August 2004 E. 2.3 und I 714/02 vom 7. Mai 2003 E. 5.2 ). Der Beschwerdeführer verfügt über eine abgeschlossene Berufslehre als Maurer ( Urk. 5/13). Er war während Jahren immer wieder auf dem Bau tätig und konnte zum Teil auch organisatorische und leitende Aufgaben übernehmen (vgl. 5/19, 5/21/97, 5/86/9 und 5/90 ). Darüber hinaus verfügt er aufgrund seiner Tätigkeit für die Genossenschaft A.___ über Arbeitserfahrung im adminstrativen Bereich und im Verkauf (vgl. Urk. 5/28/3). Es ist der Beschwerdegegnerin daher beizupflichten, dass das Valideneinkom men auf der Basis eines durchschnittlichen monatlichen Einkommens von Fr. 6‘500.-- für Männer im Baugewerbe, welche höchst anspruchsvolle und schwierigste Arbeiten beziehungsweise selbständige und qualifizierte Arbeiten verrichten (Anforderungsniveau 1 + 2), gemäss der LSE-Tabelle TA1 2010 fest gesetzt werden kann. Unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen wöchentli chen Arbeitszeit von 41, 5 Stunden in der Baubranche (im Internet abrufbar, vgl. http:/www.bfs.admin.ch) und der Teuerung (in der Baubranche 2011 : 1 % und 2012 : 0,7 %, vgl. den Nominallohnindex 2011 2014 des Bundesamtes für Sta tistik, T 1.10, F 41-43 ) ergibt sich ein Valideneinkommen von Fr. 82‘ 301.-- pro Jahr (LSE 2010, TA1, Ziff. 4 1-43, Niveau 1 + 2, Männer, Fr. 6‘500.-- : 40 x 41, 5 [durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit] x 1,01 7 [Nominallohnbereinigung] x 12). 5.3.5 Lediglich der Vollständigkeit halber bleibt zu bemerken, dass der Beschwerde führer seinen erlernten Beruf als Maurer, den er ab dem 2 2. August 1983 bei der Z.___ AG als Akkordant ausübte (vgl. Urk. 5/3/3, 5/10/11 und 5/10/13), aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Im IK-Auszug sind ab September 1983 bis und mit August 1984 Zahlungen von insgesamt Fr. 11‘222.-- verbucht (vgl. Urk. 5/2/1, 5/2/4, 5/11/1 und 5/171/4 ). Es erscheint daher nicht plausibel, dass der Beschwerdeführer wie behauptet mit einem Stundenlohn von Fr. 21.-- brutto im Akkord rund Fr. 3‘800.-- Monatslohn erhielt (vg l. Urk. 5/3/8 und 5/3/26). Aufgrund der kurzen Anstellungsdauer und der branchenüblichen wetterbedingten saisonalen Schwankungen (vgl. Urk. 5/10/11) wäre das Vali deneinkommen als Maurer ebenfalls anhand eines Tabellenlohnes zu ermitteln. Auszugehen wäre von einem monatlichen Einkommen im Jahr 2010 von Fr. 5‘74 2.-- für Männer im Baugewerbe, die eine Tätigkeit ausüben, welche Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzt (vgl. LSE 2010 TA1 Ziffer 41-43, Bau branche, Niveau 3, Männer). Es erscheint daher nicht als überwiegend wahr scheinlich, dass der Beschwerdeführer als Gesunder mit einer Tätigkeit als gelernter Maurer im Jahr 2012 ein höheres Einkommen erziel t hätte als dasje nige von Fr. 82‘301.--, welches ihm als Valideneinkommen für die zuletzt aus geübte Bauführertätigkeit zugestanden wird. 5.4 5.4.1 Hinsichtlich des Invalideneinkommens zog die Beschwerdegegnerin in Betracht, dass der Beschwerdeführer seit dem 5. September 2011 keine Erwerbstätigkeit mehr aufgenommen habe. Es sei deshalb auf die Tabelle TA1 der LSE 2010 abzustellen und vom durchschnittlichen Monatslohn der Männer in allen Branchen für gelernte Tätigkeiten (Anforderungsniveau 3) von Fr. 5‘909.-- im Jahr 2010 auszugehen. Dieser Betrag sei auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit hochzurechnen und der Nominallohnentwicklung anzupassen. Dem entsprechend sei von einem Invalideneinkommen von Fr. 75‘258.10 im Jahr 2012 auszugehen ( Urk. 2 S. 2). Der Beschwerdeführer bestreitet, dass er ein Invalideneinkommen in diesem Umfang erzielen könnte ( Urk. 1). 5.4.2 Da der Beschwerdeführer bereits seit 2010 kein Erwerbseinkommen mehr erzielt, ist es korrekt, zur Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens Tabel lenlöhne heranzuziehen (BGE 126 V 75 E. 3b/ bb ). Ebenso wenig ist zu bean standen, dass die Beschwerdegegnerin ihren Berechnungen einen standardisier ten Monatslohn für Tätigkeiten, die Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzen (Anforderungsniveau 3), für Männer von Fr. 5‘909. -- gemäss LSE 2010 zu Grunde gelegt hat. Damit wird nicht nur den intellektuellen Fähigkeiten und der Erwerbsbiographie des Beschwerdeführers Rechnung getragen, sondern es wird auch der Umstand angemessen berücksichtigt, dass er sämtliche Umschulungs massnahmen aus invaliditätsfremden Gründen nicht angetreten beziehungs weise abgebrochen hat (vgl. Urk. 5/4, 5/5/1, 5/70, 5/72, 5/112, 5/117 und 5/128). Aus den bei der Schule D.___ erziel ten Schulnoten geht auch mit hinreichender Deutlichkeit hervor, dass die Umschulung nicht an mangelnden intellektuellen Fähigkeiten scheiterte ( Urk. 5/66 und 5/68/2). Die fehlende fachliche Eignung im kaufmännischen Bereich hat d er Beschwerdeführer folglich selbst zu vertreten. Dementsprechend ist auch richtig, ihn so zu stellen, als hätte er eine solche erworben. Der standardisierte Monatslohn ist auf die im Jahr 2012 übliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (im Internet abrufbar, vgl. http:/www.bfs.admin.ch) hochzurechnen und der Teuerung anzupassen. (im Internet abrufbar, vgl. http:/www.bfs.admin.ch) und der Teuerung (2011 : 1 % und 2012 : 0,8 %, vgl. den Nominallohnindex 2011-2014 des Bundesamtes für Statistik, T1.10, Total). Es resultiert eine hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 75‘252.-- pro Jahr (LSE 2010, TA1, Total, Niveau 3, Männer, Fr. 5 ‘ 9 0 9.-- : 40 x 41, 7 [durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit] x 1,01 8 [ Nominallohn bereinigung ] x 12). Selbst wenn man die maximal möglichen 25 % vom statistischen Lohn in Abzug bringen würde, um dem Alter des Beschwerdeführers und dessen leidensbedingten Einschränkungen Rechnung zu tragen, verbliebe immer noch ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 56‘439.--. 5.5 Eine Gegenüberstellung der beiden für das Jahr 2012 massgebenden Vergleichs einkommen ergibt einen Invaliditätsgrad von 8,56 % ([ Fr. 82‘301.-- – Fr. 75‘252.-- ] : Fr. 82‘301.-- x 100). Auch bei einem hypothetischen Invaliden einkommen von lediglich Fr. 56‘439.-- würde der Invaliditätsgrad mit 31,42 % kein rentenbegründendes Ausmass erreichen. Die Beschwerdegegnerin hat folg lich zu Recht einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers verneint. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800. -- anzusetzen und dem Beschwerdeführer als unterliegender Partei aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigGohl Zschokke

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.01030 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke Urteil vom 11. September 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1963, absolvierte erfolgreich eine Lehre als Maurer ( Urk. 5/13). Anschliessend war er von November 1982 bis Ende Juli 1983 als Lagermitarbeiter der seinem Vater gehörenden Y.___ AG erwe r bs tätig ( Urk. 5/3/7, 5/3/8 und 5/3/11 ). Ab dem 2 2. August 1983 arbeitete er als Maurer- A kkordant für die Z.___ AG ( Urk. 5/3/3, 5/10/11 und 5/10/13 ). Diese meldete der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) einen Unfall des Versicherten vom 1 2. März 1984, nach welchem er über starke Schmerzen und eine Bewegungseinschränkung im linken Schultergelenk klagte ( Urk. 5/10/13). Im April 1984 beantragte d er Versicherte bei der Invalidenversi cherung wegen seiner Schultergelenksbeschwerden eine Umschulung (vgl. Urk. 5/3/24 bis 5/3/29). Vom 3. September 1984 bis Ende 1985 arbeitete er als Schaltermitarbeiter und Verkäufer bei der Genossenschaft A.___ (Urk. 5/3/15, 5/10/1 und 5/28/3 ). Her nach war er als Elektro-Monteur erneut für die Y.___ AG tätig ( Urk. 5/3/8). Im Dezember 1986 sprach ihm die Invalidenversicherungs-Kommission des Kan tons Aargau die Übernahme der Kosten für eine Um schulung auf eine Tätigkeit im kaufmännischen Bereich zu ( vgl. Urk. 5/3/1 und 5/3/10 ), welche er jedoch nicht antrat (Urk. 5/4). Ab dem 5. Januar 1987 arbeitete der Versicherte wieder als Maurer- Akkordant für die B.___ AG ( vgl. Urk. 5 /5/7, 5/28/3 und 5/29 ). Am 2 4. November 1987 ersuchte er erneut um Gewährung berufliche r Massnahmen ( Urk. 5/5/11). Dieses Begehren wurde rund ein Jahr später als erledigt abge schrieben. Zur Begründung wurde angeführt, dass der Versicherte inzwischen als Einkäufer bei der C.___ AG ein renten ausschliessendes Erwerbsein kommen erziele und weder d en diversen Aufge boten der Regionalstelle Folge geleistet noch den Besuch der vorge schlagenen Handelsschule angestrebt habe ( Urk. 5/5/1). 1. 2 Im Januar 2004 meldete sich der Versicherte bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an, da er nach einem Unfall vom 1 0. Juni 2003 am 1 4. Oktober 2003 an der linken Schulter eine Total endoprothese eingesetzt erhalten habe ( Urk. 5/15). Die IV-Stelle zog darauf die Akten der Suva bei ( Urk. 5/21 und 5/26 ). Überdies tätigte sie weitere erwerbli che ( Urk. 5/17 und 5/19) und medizinische ( Urk. 5/18 und 5/27 ) Abklärungen. Am 3 0. September 2004 erteilte sie Kostengutsprache für den Besuch der Schule D.___ zum Erwerb des Handelsdiploms VSH ( Urk. 5/33). Der Versicherte versäumte zahlreiche Schulstunden und besuchte den Unterricht ab dem 11. Mai 2005 gar nicht mehr (vgl. Urk. 5/70), worauf die Verfügung vom 3 0. September 2004 mit Verfügung vom 21. Oktober 2005 per 1 1. Mai 2005 aufgehoben wurde ( Urk. 5/72). Im November 2005 wurde der IV-Stelle ein neuer Unfall des Versicherten gemeldet ( Urk. 5/78). Am 3 0. Mai 2006 ersuchte der Versicherte darum, die abgebrochene Umschulung an der Han delsschule no chmals beginnen zu dürfen (Urk. 5/82). Die IV-Stelle zog darauf nebst den aktuellen Akten der Suva (Urk. 5/86) weitere erwerbliche ( Urk. 5/81 und 5/90 ) und medizinische (Urk. 5/87, 5/91, 5/94 und 5/95 ) Unterlagen bei. Am 1 1. Mai 2007 erteilte sie Kostengutsprache für den Besuch des ersten Semesters der Tageshandelsschule für Erwachsene vom 13. August 2007 bis zum 26. Januar 2008 ( Urk. 5/107). Am 1 0. September 2007 erklärte der Versi cherte, er sei psychisch und physisch nicht in der Lage, die Schule weiter zu besuchen (Urk. 5/112), worauf die Mitteilung vom 1 1. Mai 2007 mit Verfügung vom 5. November 2007 per 2 7. August 2007 aufgehoben wurde ( Urk. 5/117). Die IV Stelle forderte den Versicherten wiederholt und unter Androhung von Säumnis folgen dazu auf mitzuteilen, ob und bei wem er sich in psychiatrischer Behandlung befinde (vgl. Urk. 5/128). Sie nahm weitere Unterlagen der Suva ( Urk. 5/120 und 5/130 ), ein Schreiben der Klinik E.___ vom 2 0. November 2007, gemäss welchem der Versicherte am 1 2. Dezember 2006 letztmals zur Kontrolluntersuchung erschienen sei (Urk. 5/121), und einen aktuellen IK-Aus zug (Urk. 5/127 ) zu den Akten. Hernach wies sie das Rentenbegehren mit Ver fügung vom 1 9. Juni 2008 wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht gestützt auf die vorhandenen Akten ab (Urk. 5/138). In der Folge trafen bei der IV-Stelle diverse Arztberichte ein (Urk. 5/139 bis 5/ 147). 1. 3 Am 2. April 2012 meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle erneut zum Leis tungsbezug an und machte geltend, dass er am 5. September 2011 ei nen Unfall erlitten habe und nun auch unter Beschwerden an der rechten Schulter leide (Urk. 5/148). Die IV-Stelle zog darauf wiederholt Akten der Suva bei (Urk. 5/73, 5/164, 5/167 und 5/170 ). Überdies tätigte sie diverse erwerbliche ( Urk. 5/153, 5/171 und 5/179 ) und medizinische (Urk. 5/158, 5/160 und 5/165 ) Abklärungen. Danach gab sie einen Abklärungsbericht für Selbständigerwer bende in Auftrag, der am 2 7. Ja nuar 2014 erstattet wurde (Urk. 5/179). Mit Vorbescheid vom 23. Juni 2014 stellte sie die Abweisung des Re ntenbegehrens in Aussicht (Urk. 5/ 182 ). Hernach verneinte sie mit Verfügung vom 3. September 2014 einen Rentenanspruch ( Urk. 2 = 5/187). 2. Gegen die Verfügung vom 3. September 2014 erhob der Versicherte mit Eingabe vom 3. Oktober 2014 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Ausrichtung einer Invalidenrente ( Urk. 1). Die IV-Stelle schloss am 1 1. November 2014 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 4). Der Beschwerdeführer erstattete am 12. Dezember 2014 seine Replik ( Urk. 8) und reichte eine neue medizinische Unterlage ein ( Urk. 9). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 11), wovon der Gegenpart ei Kenntnis gegeben wurde (Urk. 12). Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtssch riften und die neu einge reichte Unterlage ( Urk. 9 ) wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen einge gangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin zog in der angefochtenen Verfügung vom 3. Sep tember 2014 in Betracht, dass der Beschwerdeführer seit dem 5. September 2011 in seiner angestammten Tätigkeit als Bauplaner nicht mehr arbeitsfähig sei. Eine angepasste (leichte, wechselbelastende) Tätigkeit sei ihm zu 100 % zumutbar. Die Beschwerdegegnerin führte einen Einkommensver gleich durch, dem s ie ein Valideneinkommen von Fr. 102‘456.90 und ein Inva lideneinkommen von Fr. 75‘258.10 zu Grunde legte. Sie ermittelte einen Invali ditätsgrad von 27 %, der keinen Rentenanspruch zu begründen vermöge ( Urk. 2). In ihrer Beschwerdeantwort vom 1 1. November 2014 vertritt die Beschwerde gegnerin neu die Auffassung, dass sie das Valideneinkommen n icht korrekt ermittelt habe. Dieses sei lediglich auf Fr. 82‘128.15 zu beziffern, während von einem Invalideneinkommen von Fr. 74‘660.80 auszugehen sei. Aus dem Ein kommensvergleich resultiere folglich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 9 % ( Urk. 4). 2.2 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, dass er bereits eine Rente der Suva erhalte. E s sei ihm nicht möglich, ein Invalidenein kommen von Fr. 75‘258.10 zu erzielen ( Urk. 1). Er habe Maurer gelernt und später auch als ungelernter Bauführer gearbeitet. Er habe keine Ahnung, welche Tätigkeit er mit seinen körperlichen Behinderungen ohne eine zusätzliche Aus bildung noch ausüben könnte, zumal er im Dezember 2014 an der Wirbelsäule operiert werde ( Urk. 8). 3. 3.1 Wegen seiner Schulterbeschwerden wurde dem Beschwerdeführer ab dem 13. März 1984 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % im gelernten Beruf als Maurer attestiert ( vgl. Urk. 5/10/9, 5/10/13, 5/18/6, 5/21/22, 5/21/26, 5/21/73 und 5/27/1 ). 3.2 Am 1. November 20 05 rutschte er beim Treppensteigen aus und fiel über zwei Tritte ( Urk. 5/86/48). Darauf war er vom 3. bis zum 11. November 2005 im Spi tal F.___ hospitalisiert, wo eine Ruptur des vorderen und des hinteren Kreuzbandes, ein medialer Meniskusriss und eine Ruptur des medialen Seiten bandes diagnostiziert wurden ( Urk. 5/86/23). V om 1 7. bis zum 28. November 2005 hielt er sich in der Klinik E.___ auf. Dort musste er sich am 18. November 2005 einem operativen Eingriff am rechten Knie unterziehen, bei welchem Rekonstruktionen des hinteren Kreuzbandes, des vorderen Kreuzban des und des medialen Sei tenbandes erstellt wurden (Urk. 5/86/36 und 5/86/38). Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Chirurgie und Suva-Kreisarzt, erhob am 2 7. November 2006 bezüglich des rechten Kniegelenks eine leichte Belas tungsintoleranz, eine Bewegungseinschränkung, eine Kraftminderung, be lastungs abhängige Schmerzen, eine erhalten e Bandstabilität, eine erhaltene Mus kel trophik, eine leichte Reizsituation des Kniegelenkes mit Weichteil schwe llung ohne Erguss und reizlose Narbenverhältnisse als Befund ( Urk. 5/94/8). Hinsichtlich der linken Schulter stellte er eine erhebliche Belas tungsintoleranz, eine Bewegungsflusseinschränkung im mittleren oberen Bewe gungsbogen, eine Kraftminderung und eine Muskelatrophie Supraspinatus, Deltoideus, fest. Der Abriss der Bizepssehne sei proximal. Die Kraftentwicklung sei leicht vermindert un d es bestünden belastungs- und b ewegungsabhängige Schmerzen. Bildgebend vermerkte er eine gute Stellung der Gelenkprothese ( Urk. 5/94/9). Ferner stellte er bezüglich des linken Kniegelenks praktisch beschwerdefreie Verhältnisse, einen vollen Bewegungsu mfang, eine unauffällige Trophi k, eine erhaltene Muskulatur und Bandstabilität sowie eine volle Funk tion fest ( Urk. 5/94/8). Hinsichtlich der rechten Schulter erhob er einen Status nach Operation bei ausgezeichnetem Resultat ohne Beschwerden (Urk. 5/94/9). Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. G.___ aus, dass der Beschwerdeführer als Maurer nicht mehr einsetzbar sei. Es seien ihm wechselbelastende Tätigkeiten und vereinzelt Zusatzbelastungen, statisch 10-15 kg, zumutbar. Er könne mehrere Male pro Arbeitszeit eine Gehstrecke von 200 bis 400 m zurücklegen. Stehen sei ohne ausschliessliche Belastung des rechten Beines möglich. Er könne auch s itzen ohne Einschränkung, mit der Möglichkeit aufzustehen und herumzugehen und sollte eine freie Arbeitsposition haben. Nicht zumutbar sei en das Gehen ausschliesslich auf unebenem Untergrund, Leiternarbeit, Gerüstarbeit, kniende und kauernde Bodenarbeiten, repetitives Treppensteigen, Tätigkeiten über Schulterhöhe, kraftvolle Stoss-, Zug- und Dreh bewegungen mit dem rechten Bein und dem linken Arm, Vibrationen, Bo hren, Spitzen, Hämmern, Schläge und Überkopfarbeiten. Das Zumutbarkeits profil werde durch die unfallfremden Behandlungen am linken Kniegelenk und an der rechten Schulter nicht zusätzlich beeinflusst. Allfällige Leistungsein schränkungen seien in der genannten Beschreibung der Unfallfolgen bereits berücksichtigt ( Urk. 5/94/9 f.). 3.3 Aus den diversen Unterlagen der Klinik E.___ geht sodann hervor, dass der Beschwerdeführer am 2 5. Juni 2008 ein Distorsionstrauma am rechten Knie erlitt (vgl. Urk. 5/139 bis 5/147 und 5/153/10 ). Gemäss den Bericht en vom 10. u nd 1 6. Dezember 2008 wurde er für Schwerstarbeiten und mittelschwere Arbeiten auf dem Bau als zu 100 % arbeitsunfähig beurteilt. F ür Bürotätigkeiten wurde die Arbeitsunfähigkeit mit 0 % beziffert. Ebenso wurde er für leichte Tätigkeiten mit wechselnder sitzender und stehender Position zu 100 % ein satzfähig erachtet ( vgl. Urk. 5/140 und 5/153/10 ). Es wurde darauf eine K nie arthroskopie rechts mit Teilmen iskektomie am mediale n Hinterhorn durchge führt ( vgl. Urk. 5/141 bis 5/157 ). Am 2. Februar 2009 untersuchte Dr. G.___ den Beschwerdeführer erneut und gelangte zum Schluss, dass wegen des rechten Kniegelenkes und der Behand lung bei erheblicher Reizsituation aktuell keine Arbeitsfähigkeit bestehe. Ohne Rückmeldung der behandelnden Ärzte sei mit einer Abheilung der Operations folgen vom Januar 2009 bis zum 1. April 2009 zu rechnen (Urk. 5/153/9). Die behand e lnden Ärzte der Klinik E.___ hielten in ihrem Bericht vom 4. August 2009 fest, dass sie den Beschwerdeführer am 2 8. Juli 2009 untersucht hätten. A ls Bauführer sei er lediglich für Bürotätigkeiten einsetzbar. Dies ent spreche etwa 20 % seines Beschäftigungsgrades. Eine sitzende Tätig keit sei zu 100 % möglich (Urk. 5/141/2). Bei posttraumatischer Gonarthrose rechts wurde am 7. Februar 2010 eine compu ter -assistierte Knie- Totalprotese links ( Medacta CAS) eingesetzt (vgl. Urk. 5/144 bis 5/147). D em Beschwerdeführer wurde darauf bis zum 9. Juni 2010 eine 100% ige Arbeitsunfähigkeit attestiert ( vgl. Urk. 5/144 /2 und 5/145/2 ). Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 9. Juni 2010 wurde er als für sitzende Tätigkeiten arbeitsfähig qualifiziert ( Urk. 5/145 /2 ). 3. 4 Am 5. September 2011 erlitt der Beschwerdeführer seinen Angaben zufolge erneut einen Treppensturz, bei dem er sich das rechte Knie und die rechte Schulter anschlug ( Urk. 5/149/67). Er suchte darauf Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, auf, der ihm ab dem 7. September 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestätigte ( Urk. 5/149/ 21 und 5/149/ 50 ). Am 8. September 2011 begab sich der Beschwerdeführer zur Untersuchung in die Klinik I.___, wo ein Status nach Distraktionstrauma der rech t en S chul t er bei Treppensturz am 5. September 2011, konventionell radiologisch und sono graphisch kein pathologischer Befund, und ein Status nach offener Schultersta bilisierung vor Jahren diagnostiziert wurden ( Urk. 5/149/56). Es folgten am 2 4. November 2011 und am 2 4. Januar 2012 weitere Untersuchungen ( Urk. 5/149/3 und 5/149/30). Gemäss dem Austrittsbericht vom 1 9. März 2012 war d er Beschwerdeführer vom 1 6. bis zum 1 7. März 2012 in der Klinik I.___ hospitalisiert, weil er sich einem operativen Eingriff an der rechten Sc hulter unterziehen musste (Urk. 5/149/9). I m Bericht der Klinik I.___ vom 2 7. Juni 2012 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 5/158/5 ): - Status nach Schulter-Arthroskopie rechts, Tenotomie der langen Biceps sehne, subacromialer Bursektomie und Acromioplastik am 16. März 2012 bei - therapieresistenten Schulterschmerzen rechts bei nicht rekon struier barer Subscapularissehnenruptur mit medialer Luxa tion der Biceps longus -Sehne - Status nach Treppensturz am 5. September 2011 - Status nach offener Schulter-Stabilisierung vor Jahren - Status nach Implantation einer anatomischen Schulterarthroplastik links - Status nach Implantation einer Knie-Totalprothese rechts - Rückenproblematik, auswärts behandelt - Verdacht auf Äthyl-Abusus. Seit dem 5. September 2011 sei der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bauführer zu 100 % arbeitsunfähig ( Urk. 5/158/6). In der Folge wurde die Arbeitsfähigkeit als nicht mehr steigerbar beurteilt (vgl. Urk. 5/164/15 und 5/164/32). 3. 5 Als Beifahrer war der Beschwerdeführer am 1. Februar 2013 in einen Autounfall involviert ( Urk. 5/168/31). Er konsultierte darauf am 5. Februar 2013 Dr. med. J.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, und klagte über eine Lumbalgie und Lähmung sowie über verschwommenes Sehen beim Blick nach links (Urk. 5/168/35). Die ihm vorgeschlagenen spezialärztlichen Untersuchungen liess er nicht vornehmen (vgl. Urk. 5/168/35 bis 5/168/39). Am 8. März 2013 wurde in der Wirbelsäulensprechstunde der Klinik E.___ eine Lumboischialgie rechts mit foraminaler Nervenwurzelkompression L4 rechts diagnostiziert und ein Nervenwurzelblock L4 rechts angeordnet ( vgl. Urk. 5/168/8 und 5/168/20 ). 3. 6 Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Chirurgie und Suva-Kreisarzt, unter suchte den Beschwerdeführer am 2 4. September 2013 ( Urk. 5/170/14). Er gelangte zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der Schulter- und Kniegelenksbeschwerden eine leichte wechselbelastende Tätigkeit während des ganzen Tages zumutbar sei. Er könne Lasten bis zu 10 kg bis auf Taillenhöhe und Lasten bis zu 5 kg bis auf Brusthöhe heben. Überkopfarbeiten seien nicht mehr möglich. Tätigkeiten, welche mit Impulswirkung verbunden seien, wie Arbeiten mit stossenden oder vibrierenden Geräten, seien ungeeignet. Die Dauer der stehenden beziehungsweise gehenden Position sollte einen Drittel der gesamten Arbeitszeit nicht überschreiten und auf den ganzen Tag verteilt sein. Die Phasen der stehenden beziehungsweise gehenden Tätigkeiten sollten 15 Minuten nicht überschreiten. Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten seien nicht mehr zumutbar ( Urk. 5/170/27). 4. 4.1 Es ist unbestritten und ergibt sich aus den medizinischen Unterlagen, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Leiden sowohl in seinem gelernten Beruf als Maurer als auch seit dem 5. September 2011 in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bauführer zu 100 % arbeitsunfähig ist. 4.2 U nter Berücksichtigung der geschilderten medizinischen Aktenlage ist auch nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin g estützt auf die Resultate der kreisärztlichen Untersuchung durch Dr. G.___ vom 24. September 2014 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer leidensange passten Tätigkeit ausgegangen ist. Im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 3. September 2014 lagen zwar medizinische Unterlagen vor, in welchen als Folge des Autounfalles vom 1. Februar 2013 auch Rückenbe schwerden thematisiert werden (vgl. Urk. 5/168/8 und 5/168/20). Darüber hin aus ist dem Bericht der Notfallpr axis des Spitals K.___ vom 20. Mai 2012 zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer nach dem Tragen schwerer Gegenstände beim Zügeln über lumbale Schmerzen, Parästhesien und Dysästhesien klagte, worauf eine akute Lumboischialgie rechts diagnostiziert wurde ( Urk. 5/160/7). Aus den fraglichen Berichten ergeben sich jedoch keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers wegen eines Rückenlei dens dauerhaft eingeschränkt sein könnte. Insbesondere geht daraus nicht her vor, weswegen die von Dr. G.___ umschriebene Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 100 % anzupassen wäre. D em im Beschwerdeverfahren neu ein gereichten Bericht der Klinik E.___ vom 2 8. November 2014 über die Untersuchung vom 2 1. November 2014 ( Urk. 9) lässt sich in dieser Hinsicht ebenfalls nichts entnehmen. Vielmehr hält dieser fest, dass die diagnostizierte Radikulopathie L4 wiederholt mit Infiltrationen behandelt wurde, welche jeweils einen guten Erfolg erzielten. Eine dauerhafte Beschwerdebesserung sollte mit der auf den 1 5. Dezember 2014 angesetzten Dekompression, Exzision der extraforaminalen Diskushernie sowie Spondylodese mit TLIF L4/5 erreicht wer den (vgl. Urk. 9). 5. 5.1 Zur Begründung seines Invalidenrentenbegehrens beruft sich der Beschwerde führer darauf, dass ihm die Suva aufgrund eines Invali di tätsgrades von 38 % eine Rente ausrichte ( Urk. 1). Dem ist entgegen zu halten, dass rechtsprechungs gemäss keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung der Unfallversiche rung für die Invalidenversicherung besteht (BGE 133 V 549). Dies gilt insbeson dere auch dann, wenn der von einem Unfallversicherer angenommene Invaliditätsgrad auf einem Vergleich mit der anspruchsberechtigten Person beruht (BGE 112 V 174 E. 2a, vgl. auch das Urteil des Bundesgerichts 8C_740/2013 vom 1 2. Dezember 2013 E. 3), wie es hier der Fall ist (vgl. Urk. 5/172 und 5/178). Der Beschwerdeführer kann daher weder aus dem mit der Suva abgeschlossenen Vergleich noch aus dem Umstand, dass er von der Suva Rentenleistungen erhält, etwas zu seinen Gunsten ableiten. Vielmehr ist anhand eines Vergleiches des hypothetischen Valideneinkommens mit dem hypothetisch erzielbaren Invalideneinkommen konkret zu prüfen, ob die Beschwer degegnerin zu Recht zum Schluss gelangte, es liege kein renten anspruchsbegründender Invaliditäts grad vor. 5.2 Der Beschwerdeführer meldete sich am 2. April 2012 bei der Beschwerdegegne rin zum Leistungsbezug an ( Urk. 5/148/6). Es steht folglich ein Invalidenr enten anspruch ab dem 1. Oktober 2012 zur Diskussion ( Art. 29 Abs. 1 IVG). Für den Einkommensvergleich sind daher die Zahlen betreffend das Jahr 2012 massge blich (BGE 129 V 222 E. 4.2). 5.3 5.3.1 Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ging die Beschwerdegegnerin beim Erlass ihrer Verfügung davon aus, dass der Beschwerdeführer während langer Zeit selbständig erwerbend gewesen sei. In Koordination mit der Suva sei des halb auf die Lohnangaben der Arbeitslosenversicherung abzu stellen und dem entsprechend von einem Valideneinkommen von Fr. 102‘456.90 im Jahr 2012 auszugehen ( Urk. 2 S. 2). Da von hat die Beschwerdegegnerin gemäss ihrer Beschwerdeantwort A bstand genommen, weil der Beschwerdeführer seinen eigenen Angaben zufolge seit 2002 nicht mehr als Selbständigerwerbender tätig war und im Gesundheitsfall weiterhin die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bau führer in einem Angestelltenverhältnis ausüben würde. Da sich das Validenein kommen gestützt auf den IK-Auszug nicht zuverlässig ermitteln lasse, sei dieses anhand der LSE-Tabelle zu ermitteln. Das Einkommen als Bauführer im Jahr 2011 belaufe sich auf Fr. 82‘128.15 (LSE TA1, Ziff. 41-43, Baugewerbe, Anfor derungsniveau 1 + 2, Fr. 6‘500.-- : 40 x 41,7 x 12 x 1,01). Das der Berechnung zugrunde gelegte monatliche Einkommen von Fr. 6‘500. -- stimme auch mit dem versicherten Lohn der Arbeitslosenversicherung und den Angabe n des Beschwer deführers hinsichtlich des üblichen Lohnes überein (Urk. 4 S. 1 f. ). 5.3.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen ein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom mens entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein lichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen). Der bei der Bemessung des Invalideneinkommens zu berücksichtigenden ausge gli chenen Arbeitsmarktlage (Art. 16 ATSG) ist grundsätzlich auch bei der Festsetzung des Validenlohnes Rechnung zu tragen, wobei auf die Ergebnisse der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk turerhebung (LSE) abgestellt werden kann (Urteil des Bundesgerichts 9C_192/2014 vom 23. Septem ber 2014 E. 3.2 mit Hinweisen). 5.3.3 Ab dem 1 6. August 2010 war der Beschwerdeführer als arbeitslos gemeldet und ab Dezember 2010 bezog er Arbeitslosenentschädigung ( Urk. 5/153 und 171/1). Am 2 7. Januar 2014 führte er gegenüber der Abklärungsperson aus, dass er lediglich von 1991 bis etwa 2002 in der Baubranche einen eigenen Akkordbe trieb geführt habe. Danach sei er nicht mehr als Selbständiger erwerbs tätig gewesen. Seine letzte Anstellung als Bauführer bei der L.___ GmbH habe von etwa 2007 bis 2009 gedauert. Er wisse nicht mehr, wie hoch sein Lohn damals gewesen sei. Im Allgemeinen seien für eine solche Tätigkeit etwa Fr. 6‘500.-- bis Fr. 7‘000.-- üblich. Die L.___ GmbH gebe es nicht mehr, deshalb sei er ab 2010 ja auch arbeitslos geworden. Ohne gesund heitliche Beeinträchtigung würde er als Bauführer im Angestelltenverhältnis tätig sein ( Urk. 5/179/2). 5. 3. 4 Die Angaben des Beschwerdeführers zu seiner selbständigen Erwerbstätigkeit werden mit den Buchungen und Stornierungen im IK-Auszug bestätigt (Urk. 5/171). Daraus geht auch hervor, dass der Beschwerdeführer zuletzt und lediglich im Zeitraum von Juli bis und mit Dezember 2009 ein Einkommen von Fr. 39 ‘000.-- von der L.___ GmbH erhielt ( Urk. 5/171), was einem durchschnittlichen Betrag von Fr. 6‘500. -- pro Monat entspricht. Bei der (gelöschten) L.___ GmbH konnten keine weiteren Informationen zum Arbeitsverhältnis erhältlich gemacht werden ( Urk. 5/156). Gestützt auf die Ausführungen des Beschwerdeführers ist jedoch davon auszugehen, dass es aus invaliditätsfremden Gründen beendet wurde. Unter diesen Umständen ist der Validenlohn nicht ausgehend vom im IK -Auszug ausgewiesenen Einkommen, sondern anhand von Durchschnittswerten zu bestimmen, die in der Schweize rischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) enthalten sind (vgl. die Urteile des Bundesgerichts I 98/06 vom 2 1. April 2006 E. 4.1, I 111/04 vom 6. August 2004 E. 2.3 und I 714/02 vom 7. Mai 2003 E. 5.2 ). Der Beschwerdeführer verfügt über eine abgeschlossene Berufslehre als Maurer ( Urk. 5/13). Er war während Jahren immer wieder auf dem Bau tätig und konnte zum Teil auch organisatorische und leitende Aufgaben übernehmen (vgl. 5/19, 5/21/97, 5/86/9 und 5/90 ). Darüber hinaus verfügt er aufgrund seiner Tätigkeit für die Genossenschaft A.___ über Arbeitserfahrung im adminstrativen Bereich und im Verkauf (vgl. Urk. 5/28/3). Es ist der Beschwerdegegnerin daher beizupflichten, dass das Valideneinkom men auf der Basis eines durchschnittlichen monatlichen Einkommens von Fr. 6‘500.-- für Männer im Baugewerbe, welche höchst anspruchsvolle und schwierigste Arbeiten beziehungsweise selbständige und qualifizierte Arbeiten verrichten (Anforderungsniveau 1 + 2), gemäss der LSE-Tabelle TA1 2010 fest gesetzt werden kann. Unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen wöchentli chen Arbeitszeit von 41, 5 Stunden in der Baubranche (im Internet abrufbar, vgl. http:/www.bfs.admin.ch) und der Teuerung (in der Baubranche 2011 : 1 % und 2012 : 0,7 %, vgl. den Nominallohnindex 2011 2014 des Bundesamtes für Sta tistik, T 1.10, F 41-43 ) ergibt sich ein Valideneinkommen von Fr. 82‘ 301.-- pro Jahr (LSE 2010, TA1, Ziff. 4 1-43, Niveau 1 + 2, Männer, Fr. 6‘500.-- : 40 x 41, 5 [durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit] x 1,01 7 [Nominallohnbereinigung] x 12). 5.3.5 Lediglich der Vollständigkeit halber bleibt zu bemerken, dass der Beschwerde führer seinen erlernten Beruf als Maurer, den er ab dem 2 2. August 1983 bei der Z.___ AG als Akkordant ausübte (vgl. Urk. 5/3/3, 5/10/11 und 5/10/13), aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Im IK-Auszug sind ab September 1983 bis und mit August 1984 Zahlungen von insgesamt Fr. 11‘222.-- verbucht (vgl. Urk. 5/2/1, 5/2/4, 5/11/1 und 5/171/4 ). Es erscheint daher nicht plausibel, dass der Beschwerdeführer wie behauptet mit einem Stundenlohn von Fr. 21.-- brutto im Akkord rund Fr. 3‘800.-- Monatslohn erhielt (vg l. Urk. 5/3/8 und 5/3/26). Aufgrund der kurzen Anstellungsdauer und der branchenüblichen wetterbedingten saisonalen Schwankungen (vgl. Urk. 5/10/11) wäre das Vali deneinkommen als Maurer ebenfalls anhand eines Tabellenlohnes zu ermitteln. Auszugehen wäre von einem monatlichen Einkommen im Jahr 2010 von Fr. 5‘74 2.-- für Männer im Baugewerbe, die eine Tätigkeit ausüben, welche Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzt (vgl. LSE 2010 TA1 Ziffer 41-43, Bau branche, Niveau 3, Männer). Es erscheint daher nicht als überwiegend wahr scheinlich, dass der Beschwerdeführer als Gesunder mit einer Tätigkeit als gelernter Maurer im Jahr 2012 ein höheres Einkommen erziel t hätte als dasje nige von Fr. 82‘301.--, welches ihm als Valideneinkommen für die zuletzt aus geübte Bauführertätigkeit zugestanden wird. 5.4 5.4.1 Hinsichtlich des Invalideneinkommens zog die Beschwerdegegnerin in Betracht, dass der Beschwerdeführer seit dem 5. September 2011 keine Erwerbstätigkeit mehr aufgenommen habe. Es sei deshalb auf die Tabelle TA1 der LSE 2010 abzustellen und vom durchschnittlichen Monatslohn der Männer in allen Branchen für gelernte Tätigkeiten (Anforderungsniveau 3) von Fr. 5‘909.-- im Jahr 2010 auszugehen. Dieser Betrag sei auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit hochzurechnen und der Nominallohnentwicklung anzupassen. Dem entsprechend sei von einem Invalideneinkommen von Fr. 75‘258.10 im Jahr 2012 auszugehen ( Urk. 2 S. 2). Der Beschwerdeführer bestreitet, dass er ein Invalideneinkommen in diesem Umfang erzielen könnte ( Urk. 1). 5.4.2 Da der Beschwerdeführer bereits seit 2010 kein Erwerbseinkommen mehr erzielt, ist es korrekt, zur Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens Tabel lenlöhne heranzuziehen (BGE 126 V 75 E. 3b/ bb ). Ebenso wenig ist zu bean standen, dass die Beschwerdegegnerin ihren Berechnungen einen standardisier ten Monatslohn für Tätigkeiten, die Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzen (Anforderungsniveau 3), für Männer von Fr. 5‘909. -- gemäss LSE 2010 zu Grunde gelegt hat. Damit wird nicht nur den intellektuellen Fähigkeiten und der Erwerbsbiographie des Beschwerdeführers Rechnung getragen, sondern es wird auch der Umstand angemessen berücksichtigt, dass er sämtliche Umschulungs massnahmen aus invaliditätsfremden Gründen nicht angetreten beziehungs weise abgebrochen hat (vgl. Urk. 5/4, 5/5/1, 5/70, 5/72, 5/112, 5/117 und 5/128). Aus den bei der Schule D.___ erziel ten Schulnoten geht auch mit hinreichender Deutlichkeit hervor, dass die Umschulung nicht an mangelnden intellektuellen Fähigkeiten scheiterte ( Urk. 5/66 und 5/68/2). Die fehlende fachliche Eignung im kaufmännischen Bereich hat d er Beschwerdeführer folglich selbst zu vertreten. Dementsprechend ist auch richtig, ihn so zu stellen, als hätte er eine solche erworben. Der standardisierte Monatslohn ist auf die im Jahr 2012 übliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (im Internet abrufbar, vgl. http:/www.bfs.admin.ch) hochzurechnen und der Teuerung anzupassen. (im Internet abrufbar, vgl. http:/www.bfs.admin.ch) und der Teuerung (2011 : 1 % und 2012 : 0,8 %, vgl. den Nominallohnindex 2011-2014 des Bundesamtes für Statistik, T1.10, Total). Es resultiert eine hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 75‘252.-- pro Jahr (LSE 2010, TA1, Total, Niveau 3, Männer, Fr. 5 ‘ 9 0 9.-- : 40 x 41, 7 [durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit] x 1,01 8 [ Nominallohn bereinigung ] x 12). Selbst wenn man die maximal möglichen 25 % vom statistischen Lohn in Abzug bringen würde, um dem Alter des Beschwerdeführers und dessen leidensbedingten Einschränkungen Rechnung zu tragen, verbliebe immer noch ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 56‘439.--. 5.5 Eine Gegenüberstellung der beiden für das Jahr 2012 massgebenden Vergleichs einkommen ergibt einen Invaliditätsgrad von 8,56 % ([ Fr. 82‘301.-- – Fr. 75‘252.-- ] : Fr. 82‘301.-- x 100). Auch bei einem hypothetischen Invaliden einkommen von lediglich Fr. 56‘439.-- würde der Invaliditätsgrad mit 31,42 % kein rentenbegründendes Ausmass erreichen. Die Beschwerdegegnerin hat folg lich zu Recht einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers verneint. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800. -- anzusetzen und dem Beschwerdeführer als unterliegender Partei aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigGohl Zschokke

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2014.01030 IV.2014.01030

IV.2014.01030 I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende

Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter

Ersatzrichter Wilhelm

Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke

Urteil vom 11. September 2015

Urteil vom 11. September 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1963, absolvierte erfolgreich eine Lehre als Maurer ( Urk. 5/13). Anschliessend war er von November 1982 bis Ende Juli 1983 als Lagermitarbeiter der seinem Vater gehörenden Y.___ AG erwe r bs tätig ( Urk. 5/3/7, 5/3/8 und 5/3/11 ). Ab dem 2 2. August 1983 arbeitete er als Maurer- A kkordant für die Z.___ AG ( Urk. 5/3/3, 5/10/11 und 5/10/13 ). Diese meldete der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) einen Unfall des Versicherten vom 1 2. März 1984, nach welchem er über starke Schmerzen und eine Bewegungseinschränkung im linken Schultergelenk klagte ( Urk. 5/10/13). Im April 1984 beantragte d er Versicherte bei der Invalidenversi cherung wegen seiner Schultergelenksbeschwerden eine Umschulung (vgl. Urk. 5/3/24 bis 5/3/29). Vom 3. September 1984 bis Ende 1985 arbeitete er als Schaltermitarbeiter und Verkäufer bei der Genossenschaft A.___ (Urk. 5/3/15, 5/10/1 und 5/28/3 ). Her nach war er als Elektro-Monteur erneut für die Y.___ AG tätig ( Urk. 5/3/8). Im Dezember 1986 sprach ihm die Invalidenversicherungs-Kommission des Kan tons Aargau die Übernahme der Kosten für eine Um schulung auf eine Tätigkeit im kaufmännischen Bereich zu ( vgl. Urk. 5/3/1 und 5/3/10 ), welche er jedoch nicht antrat (Urk. 5/4). Ab dem 5. Januar 1987 arbeitete der Versicherte wieder als Maurer- Akkordant für die B.___ AG ( vgl. Urk. 5 /5/7, 5/28/3 und 5/29 ). Am 2 4. November 1987 ersuchte er erneut um Gewährung berufliche r Massnahmen ( Urk. 5/5/11). Dieses Begehren wurde rund ein Jahr später als erledigt abge schrieben. Zur Begründung wurde angeführt, dass der Versicherte inzwischen als Einkäufer bei der C.___ AG ein renten ausschliessendes Erwerbsein kommen erziele und weder d en diversen Aufge boten der Regionalstelle Folge geleistet noch den Besuch der vorge schlagenen Handelsschule angestrebt habe ( Urk. 5/5/1).

1.1 X.___, geboren 1963, absolvierte erfolgreich eine Lehre als Maurer ( Urk. 5/13). Anschliessend war er von November 1982 bis Ende Juli 1983 als Lagermitarbeiter der seinem Vater gehörenden Y.___ AG erwe r bs tätig ( Urk. 5/3/7, 5/3/8 und 5/3/11 ). Ab dem 2 2. August 1983 arbeitete er als Maurer- A kkordant für die Z.___ AG ( Urk. 5/3/3, 5/10/11 und 5/10/13 ). Diese meldete der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) einen Unfall des Versicherten vom 1 2. März 1984, nach welchem er über starke Schmerzen und eine Bewegungseinschränkung im linken Schultergelenk klagte ( Urk. 5/10/13). Im April 1984 beantragte d er Versicherte bei der Invalidenversi cherung wegen seiner Schultergelenksbeschwerden eine Umschulung (vgl. Urk. 5/3/24 bis 5/3/29). Vom 3. September 1984 bis Ende 1985 arbeitete er als Schaltermitarbeiter und Verkäufer bei der Genossenschaft A.___ (Urk. 5/3/15, 5/10/1 und 5/28/3 ). Her nach war er als Elektro-Monteur erneut für die Y.___ AG tätig ( Urk. 5/3/8). Im Dezember 1986 sprach ihm die Invalidenversicherungs-Kommission des Kan tons Aargau die Übernahme der Kosten für eine Um schulung auf eine Tätigkeit im kaufmännischen Bereich zu ( vgl. Urk. 5/3/1 und 5/3/10 ), welche er jedoch nicht antrat (Urk. 5/4). Ab dem 5. Januar 1987 arbeitete der Versicherte wieder als Maurer- Akkordant für die B.___ AG ( vgl. Urk. 5 /5/7, 5/28/3 und 5/29 ). Am 2 4. November 1987 ersuchte er erneut um Gewährung berufliche r Massnahmen ( Urk. 5/5/11). Dieses Begehren wurde rund ein Jahr später als erledigt abge schrieben. Zur Begründung wurde angeführt, dass der Versicherte inzwischen als Einkäufer bei der C.___ AG ein renten ausschliessendes Erwerbsein kommen erziele und weder d en diversen Aufge boten der Regionalstelle Folge geleistet noch den Besuch der vorge schlagenen Handelsschule angestrebt habe ( Urk. 5/5/1). 1. 2 Im Januar 2004 meldete sich der Versicherte bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an, da er nach einem Unfall vom 1 0. Juni 2003 am 1 4. Oktober 2003 an der linken Schulter eine Total endoprothese eingesetzt erhalten habe ( Urk. 5/15). Die IV-Stelle zog darauf die Akten der Suva bei ( Urk. 5/21 und 5/26 ). Überdies tätigte sie weitere erwerbli che ( Urk. 5/17 und 5/19) und medizinische ( Urk. 5/18 und 5/27 ) Abklärungen. Am 3 0. September 2004 erteilte sie Kostengutsprache für den Besuch der Schule D.___ zum Erwerb des Handelsdiploms VSH ( Urk. 5/33). Der Versicherte versäumte zahlreiche Schulstunden und besuchte den Unterricht ab dem 11. Mai 2005 gar nicht mehr (vgl. Urk. 5/70), worauf die Verfügung vom 3 0. September 2004 mit Verfügung vom 21. Oktober 2005 per 1 1. Mai 2005 aufgehoben wurde ( Urk. 5/72). Im November 2005 wurde der IV-Stelle ein neuer Unfall des Versicherten gemeldet ( Urk. 5/78). Am 3 0. Mai 2006 ersuchte der Versicherte darum, die abgebrochene Umschulung an der Han delsschule no chmals beginnen zu dürfen (Urk. 5/82). Die IV-Stelle zog darauf nebst den aktuellen Akten der Suva (Urk. 5/86) weitere erwerbliche ( Urk. 5/81 und 5/90 ) und medizinische (Urk. 5/87, 5/91, 5/94 und 5/95 ) Unterlagen bei. Am 1 1. Mai 2007 erteilte sie Kostengutsprache für den Besuch des ersten Semesters der Tageshandelsschule für Erwachsene vom 13. August 2007 bis zum 26. Januar 2008 ( Urk. 5/107). Am 1 0. September 2007 erklärte der Versi cherte, er sei psychisch und physisch nicht in der Lage, die Schule weiter zu besuchen (Urk. 5/112), worauf die Mitteilung vom 1 1. Mai 2007 mit Verfügung vom 5. November 2007 per 2 7. August 2007 aufgehoben wurde ( Urk. 5/117). Die IV Stelle forderte den Versicherten wiederholt und unter Androhung von Säumnis folgen dazu auf mitzuteilen, ob und bei wem er sich in psychiatrischer Behandlung befinde (vgl. Urk. 5/128). Sie nahm weitere Unterlagen der Suva ( Urk. 5/120 und 5/130 ), ein Schreiben der Klinik E.___ vom 2 0. November 2007, gemäss welchem der Versicherte am 1 2. Dezember 2006 letztmals zur Kontrolluntersuchung erschienen sei (Urk. 5/121), und einen aktuellen IK-Aus zug (Urk. 5/127 ) zu den Akten. Hernach wies sie das Rentenbegehren mit Ver fügung vom 1 9. Juni 2008 wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht gestützt auf die vorhandenen Akten ab (Urk. 5/138). In der Folge trafen bei der IV-Stelle diverse Arztberichte ein (Urk. 5/139 bis 5/ 147).

1. 2 Im Januar 2004 meldete sich der Versicherte bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an, da er nach einem Unfall vom 1 0. Juni 2003 am 1 4. Oktober 2003 an der linken Schulter eine Total endoprothese eingesetzt erhalten habe ( Urk. 5/15). Die IV-Stelle zog darauf die Akten der Suva bei ( Urk. 5/21 und 5/26 ). Überdies tätigte sie weitere erwerbli che ( Urk. 5/17 und 5/19) und medizinische ( Urk. 5/18 und 5/27 ) Abklärungen. Am 3 0. September 2004 erteilte sie Kostengutsprache für den Besuch der Schule D.___ zum Erwerb des Handelsdiploms VSH ( Urk. 5/33). Der Versicherte versäumte zahlreiche Schulstunden und besuchte den Unterricht ab dem 11. Mai 2005 gar nicht mehr (vgl. Urk. 5/70), worauf die Verfügung vom 3 0. September 2004 mit Verfügung vom 21. Oktober 2005 per 1 1. Mai 2005 aufgehoben wurde ( Urk. 5/72). Im November 2005 wurde der IV-Stelle ein neuer Unfall des Versicherten gemeldet ( Urk. 5/78). Am 3 0. Mai 2006 ersuchte der Versicherte darum, die abgebrochene Umschulung an der Han delsschule no chmals beginnen zu dürfen (Urk. 5/82). Die IV-Stelle zog darauf nebst den aktuellen Akten der Suva (Urk. 5/86) weitere erwerbliche ( Urk. 5/81 und 5/90 ) und medizinische (Urk. 5/87, 5/91, 5/94 und 5/95 ) Unterlagen bei. Am 1 1. Mai 2007 erteilte sie Kostengutsprache für den Besuch des ersten Semesters der Tageshandelsschule für Erwachsene vom 13. August 2007 bis zum 26. Januar 2008 ( Urk. 5/107). Am 1 0. September 2007 erklärte der Versi cherte, er sei psychisch und physisch nicht in der Lage, die Schule weiter zu besuchen (Urk. 5/112), worauf die Mitteilung vom 1 1. Mai 2007 mit Verfügung vom 5. November 2007 per 2 7. August 2007 aufgehoben wurde ( Urk. 5/117). Die IV Stelle forderte den Versicherten wiederholt und unter Androhung von Säumnis folgen dazu auf mitzuteilen, ob und bei wem er sich in psychiatrischer Behandlung befinde (vgl. Urk. 5/128). Sie nahm weitere Unterlagen der Suva ( Urk. 5/120 und 5/130 ), ein Schreiben der Klinik E.___ vom 2 0. November 2007, gemäss welchem der Versicherte am 1 2. Dezember 2006 letztmals zur Kontrolluntersuchung erschienen sei (Urk. 5/121), und einen aktuellen IK-Aus zug (Urk. 5/127 ) zu den Akten. Hernach wies sie das Rentenbegehren mit Ver fügung vom 1 9. Juni 2008 wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht gestützt auf die vorhandenen Akten ab (Urk. 5/138). In der Folge trafen bei der IV-Stelle diverse Arztberichte ein (Urk. 5/139 bis 5/ 147). 1. 3 Am 2. April 2012 meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle erneut zum Leis tungsbezug an und machte geltend, dass er am 5. September 2011 ei nen Unfall erlitten habe und nun auch unter Beschwerden an der rechten Schulter leide (Urk. 5/148). Die IV-Stelle zog darauf wiederholt Akten der Suva bei (Urk. 5/73, 5/164, 5/167 und 5/170 ). Überdies tätigte sie diverse erwerbliche ( Urk. 5/153, 5/171 und 5/179 ) und medizinische (Urk. 5/158, 5/160 und 5/165 ) Abklärungen. Danach gab sie einen Abklärungsbericht für Selbständigerwer bende in Auftrag, der am 2 7. Ja nuar 2014 erstattet wurde (Urk. 5/179). Mit Vorbescheid vom 23. Juni 2014 stellte sie die Abweisung des Re ntenbegehrens in Aussicht (Urk. 5/ 182 ). Hernach verneinte sie mit Verfügung vom 3. September 2014 einen Rentenanspruch ( Urk. 2 = 5/187).

1. 3 Am 2. April 2012 meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle erneut zum Leis tungsbezug an und machte geltend, dass er am 5. September 2011 ei nen Unfall erlitten habe und nun auch unter Beschwerden an der rechten Schulter leide (Urk. 5/148). Die IV-Stelle zog darauf wiederholt Akten der Suva bei (Urk. 5/73, 5/164, 5/167 und 5/170 ). Überdies tätigte sie diverse erwerbliche ( Urk. 5/153, 5/171 und 5/179 ) und medizinische (Urk. 5/158, 5/160 und 5/165 ) Abklärungen. Danach gab sie einen Abklärungsbericht für Selbständigerwer bende in Auftrag, der am 2 7. Ja nuar 2014 erstattet wurde (Urk. 5/179). Mit Vorbescheid vom 23. Juni 2014 stellte sie die Abweisung des Re ntenbegehrens in Aussicht (Urk. 5/ 182 ). Hernach verneinte sie mit Verfügung vom 3. September 2014 einen Rentenanspruch ( Urk. 2 = 5/187). 2. Gegen die Verfügung vom 3. September 2014 erhob der Versicherte mit Eingabe vom 3. Oktober 2014 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Ausrichtung einer Invalidenrente ( Urk. 1). Die IV-Stelle schloss am 1 1. November 2014 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 4). Der Beschwerdeführer erstattete am 12. Dezember 2014 seine Replik ( Urk. 8) und reichte eine neue medizinische Unterlage ein ( Urk. 9). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 11), wovon der Gegenpart ei Kenntnis gegeben wurde (Urk. 12).

2. Gegen die Verfügung vom 3. September 2014 erhob der Versicherte mit Eingabe vom 3. Oktober 2014 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Ausrichtung einer Invalidenrente ( Urk. 1). Die IV-Stelle schloss am 1 1. November 2014 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 4). Der Beschwerdeführer erstattete am 12. Dezember 2014 seine Replik ( Urk. 8) und reichte eine neue medizinische Unterlage ein ( Urk. 9). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 11), wovon der Gegenpart ei Kenntnis gegeben wurde (Urk. 12). Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtssch riften und die neu einge reichte Unterlage ( Urk. 9 ) wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen einge gangen.

Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtssch riften und die neu einge reichte Unterlage ( Urk. 9 ) wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen einge gangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1. 3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin zog in der angefochtenen Verfügung vom 3. Sep tember 2014 in Betracht, dass der Beschwerdeführer seit dem 5. September 2011 in seiner angestammten Tätigkeit als Bauplaner nicht mehr arbeitsfähig sei. Eine angepasste (leichte, wechselbelastende) Tätigkeit sei ihm zu 100 % zumutbar. Die Beschwerdegegnerin führte einen Einkommensver gleich durch, dem s ie ein Valideneinkommen von Fr. 102‘456.90 und ein Inva lideneinkommen von Fr. 75‘258.10 zu Grunde legte. Sie ermittelte einen Invali ditätsgrad von 27 %, der keinen Rentenanspruch zu begründen vermöge ( Urk. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin zog in der angefochtenen Verfügung vom 3. Sep tember 2014 in Betracht, dass der Beschwerdeführer seit dem 5. September 2011 in seiner angestammten Tätigkeit als Bauplaner nicht mehr arbeitsfähig sei. Eine angepasste (leichte, wechselbelastende) Tätigkeit sei ihm zu 100 % zumutbar. Die Beschwerdegegnerin führte einen Einkommensver gleich durch, dem s ie ein Valideneinkommen von Fr. 102‘456.90 und ein Inva lideneinkommen von Fr. 75‘258.10 zu Grunde legte. Sie ermittelte einen Invali ditätsgrad von 27 %, der keinen Rentenanspruch zu begründen vermöge ( Urk. 2). In ihrer Beschwerdeantwort vom 1 1. November 2014 vertritt die Beschwerde gegnerin neu die Auffassung, dass sie das Valideneinkommen n icht korrekt ermittelt habe. Dieses sei lediglich auf Fr. 82‘128.15 zu beziffern, während von einem Invalideneinkommen von Fr. 74‘660.80 auszugehen sei. Aus dem Ein kommensvergleich resultiere folglich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 9 % ( Urk. 4).

In ihrer Beschwerdeantwort vom 1 1. November 2014 vertritt die Beschwerde gegnerin neu die Auffassung, dass sie das Valideneinkommen n icht korrekt ermittelt habe. Dieses sei lediglich auf Fr. 82‘128.15 zu beziffern, während von einem Invalideneinkommen von Fr. 74‘660.80 auszugehen sei. Aus dem Ein kommensvergleich resultiere folglich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 9 % ( Urk. 4). 2.2 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, dass er bereits eine Rente der Suva erhalte. E s sei ihm nicht möglich, ein Invalidenein kommen von Fr. 75‘258.10 zu erzielen ( Urk. 1). Er habe Maurer gelernt und später auch als ungelernter Bauführer gearbeitet. Er habe keine Ahnung, welche Tätigkeit er mit seinen körperlichen Behinderungen ohne eine zusätzliche Aus bildung noch ausüben könnte, zumal er im Dezember 2014 an der Wirbelsäule operiert werde ( Urk. 8).

2.2 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, dass er bereits eine Rente der Suva erhalte. E s sei ihm nicht möglich, ein Invalidenein kommen von Fr. 75‘258.10 zu erzielen ( Urk. 1). Er habe Maurer gelernt und später auch als ungelernter Bauführer gearbeitet. Er habe keine Ahnung, welche Tätigkeit er mit seinen körperlichen Behinderungen ohne eine zusätzliche Aus bildung noch ausüben könnte, zumal er im Dezember 2014 an der Wirbelsäule operiert werde ( Urk. 8). 3.

3. 3.1 Wegen seiner Schulterbeschwerden wurde dem Beschwerdeführer ab dem 13. März 1984 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % im gelernten Beruf als Maurer attestiert ( vgl. Urk. 5/10/9, 5/10/13, 5/18/6, 5/21/22, 5/21/26, 5/21/73 und 5/27/1 ).

3.1 Wegen seiner Schulterbeschwerden wurde dem Beschwerdeführer ab dem 13. März 1984 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % im gelernten Beruf als Maurer attestiert ( vgl. Urk. 5/10/9, 5/10/13, 5/18/6, 5/21/22, 5/21/26, 5/21/73 und 5/27/1 ). 3.2 Am 1. November 20 05 rutschte er beim Treppensteigen aus und fiel über zwei Tritte ( Urk. 5/86/48). Darauf war er vom 3. bis zum 11. November 2005 im Spi tal F.___ hospitalisiert, wo eine Ruptur des vorderen und des hinteren Kreuzbandes, ein medialer Meniskusriss und eine Ruptur des medialen Seiten bandes diagnostiziert wurden ( Urk. 5/86/23). V om 1 7. bis zum 28. November 2005 hielt er sich in der Klinik E.___ auf. Dort musste er sich am 18. November 2005 einem operativen Eingriff am rechten Knie unterziehen, bei welchem Rekonstruktionen des hinteren Kreuzbandes, des vorderen Kreuzban des und des medialen Sei tenbandes erstellt wurden (Urk. 5/86/36 und 5/86/38).

3.2 Am 1. November 20 05 rutschte er beim Treppensteigen aus und fiel über zwei Tritte ( Urk. 5/86/48). Darauf war er vom 3. bis zum 11. November 2005 im Spi tal F.___ hospitalisiert, wo eine Ruptur des vorderen und des hinteren Kreuzbandes, ein medialer Meniskusriss und eine Ruptur des medialen Seiten bandes diagnostiziert wurden ( Urk. 5/86/23). V om 1 7. bis zum 28. November 2005 hielt er sich in der Klinik E.___ auf. Dort musste er sich am 18. November 2005 einem operativen Eingriff am rechten Knie unterziehen, bei welchem Rekonstruktionen des hinteren Kreuzbandes, des vorderen Kreuzban des und des medialen Sei tenbandes erstellt wurden (Urk. 5/86/36 und 5/86/38). Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Chirurgie und Suva-Kreisarzt, erhob am 2 7. November 2006 bezüglich des rechten Kniegelenks eine leichte Belas tungsintoleranz, eine Bewegungseinschränkung, eine Kraftminderung, be lastungs abhängige Schmerzen, eine erhalten e Bandstabilität, eine erhaltene Mus kel trophik, eine leichte Reizsituation des Kniegelenkes mit Weichteil schwe llung ohne Erguss und reizlose Narbenverhältnisse als Befund ( Urk. 5/94/8). Hinsichtlich der linken Schulter stellte er eine erhebliche Belas tungsintoleranz, eine Bewegungsflusseinschränkung im mittleren oberen Bewe gungsbogen, eine Kraftminderung und eine Muskelatrophie Supraspinatus, Deltoideus, fest. Der Abriss der Bizepssehne sei proximal. Die Kraftentwicklung sei leicht vermindert un d es bestünden belastungs- und b ewegungsabhängige Schmerzen. Bildgebend vermerkte er eine gute Stellung der Gelenkprothese ( Urk. 5/94/9). Ferner stellte er bezüglich des linken Kniegelenks praktisch beschwerdefreie Verhältnisse, einen vollen Bewegungsu mfang, eine unauffällige Trophi k, eine erhaltene Muskulatur und Bandstabilität sowie eine volle Funk tion fest ( Urk. 5/94/8). Hinsichtlich der rechten Schulter erhob er einen Status nach Operation bei ausgezeichnetem Resultat ohne Beschwerden (Urk. 5/94/9).

Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Chirurgie und Suva-Kreisarzt, erhob am 2 7. November 2006 bezüglich des rechten Kniegelenks eine leichte Belas tungsintoleranz, eine Bewegungseinschränkung, eine Kraftminderung, be lastungs abhängige Schmerzen, eine erhalten e Bandstabilität, eine erhaltene Mus kel trophik, eine leichte Reizsituation des Kniegelenkes mit Weichteil schwe llung ohne Erguss und reizlose Narbenverhältnisse als Befund ( Urk. 5/94/8). Hinsichtlich der linken Schulter stellte er eine erhebliche Belas tungsintoleranz, eine Bewegungsflusseinschränkung im mittleren oberen Bewe gungsbogen, eine Kraftminderung und eine Muskelatrophie Supraspinatus, Deltoideus, fest. Der Abriss der Bizepssehne sei proximal. Die Kraftentwicklung sei leicht vermindert un d es bestünden belastungs- und b ewegungsabhängige Schmerzen. Bildgebend vermerkte er eine gute Stellung der Gelenkprothese ( Urk. 5/94/9). Ferner stellte er bezüglich des linken Kniegelenks praktisch beschwerdefreie Verhältnisse, einen vollen Bewegungsu mfang, eine unauffällige Trophi k, eine erhaltene Muskulatur und Bandstabilität sowie eine volle Funk tion fest ( Urk. 5/94/8). Hinsichtlich der rechten Schulter erhob er einen Status nach Operation bei ausgezeichnetem Resultat ohne Beschwerden (Urk. 5/94/9). Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. G.___ aus, dass der Beschwerdeführer als Maurer nicht mehr einsetzbar sei. Es seien ihm wechselbelastende Tätigkeiten und vereinzelt Zusatzbelastungen, statisch 10-15 kg, zumutbar. Er könne mehrere Male pro Arbeitszeit eine Gehstrecke von 200 bis 400 m zurücklegen. Stehen sei ohne ausschliessliche Belastung des rechten Beines möglich. Er könne auch s itzen ohne Einschränkung, mit der Möglichkeit aufzustehen und herumzugehen und sollte eine freie Arbeitsposition haben.

Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. G.___ aus, dass der Beschwerdeführer als Maurer nicht mehr einsetzbar sei. Es seien ihm wechselbelastende Tätigkeiten und vereinzelt Zusatzbelastungen, statisch 10-15 kg, zumutbar. Er könne mehrere Male pro Arbeitszeit eine Gehstrecke von 200 bis 400 m zurücklegen. Stehen sei ohne ausschliessliche Belastung des rechten Beines möglich. Er könne auch s itzen ohne Einschränkung, mit der Möglichkeit aufzustehen und herumzugehen und sollte eine freie Arbeitsposition haben. Nicht zumutbar sei en das Gehen ausschliesslich auf unebenem Untergrund, Leiternarbeit, Gerüstarbeit, kniende und kauernde Bodenarbeiten, repetitives Treppensteigen, Tätigkeiten über Schulterhöhe, kraftvolle Stoss-, Zug- und Dreh bewegungen mit dem rechten Bein und dem linken Arm, Vibrationen, Bo hren, Spitzen, Hämmern, Schläge und Überkopfarbeiten. Das Zumutbarkeits profil werde durch die unfallfremden Behandlungen am linken Kniegelenk und an der rechten Schulter nicht zusätzlich beeinflusst. Allfällige Leistungsein schränkungen seien in der genannten Beschreibung der Unfallfolgen bereits berücksichtigt ( Urk. 5/94/9 f.).

Nicht zumutbar sei en das Gehen ausschliesslich auf unebenem Untergrund, Leiternarbeit, Gerüstarbeit, kniende und kauernde Bodenarbeiten, repetitives Treppensteigen, Tätigkeiten über Schulterhöhe, kraftvolle Stoss-, Zug- und Dreh bewegungen mit dem rechten Bein und dem linken Arm, Vibrationen, Bo hren, Spitzen, Hämmern, Schläge und Überkopfarbeiten. Das Zumutbarkeits profil werde durch die unfallfremden Behandlungen am linken Kniegelenk und an der rechten Schulter nicht zusätzlich beeinflusst. Allfällige Leistungsein schränkungen seien in der genannten Beschreibung der Unfallfolgen bereits berücksichtigt ( Urk. 5/94/9 f.). 3.3 Aus den diversen Unterlagen der Klinik E.___ geht sodann hervor, dass der Beschwerdeführer am 2 5. Juni 2008 ein Distorsionstrauma am rechten Knie erlitt (vgl. Urk. 5/139 bis 5/147 und 5/153/10 ). Gemäss den Bericht en vom 10. u nd 1 6. Dezember 2008 wurde er für Schwerstarbeiten und mittelschwere Arbeiten auf dem Bau als zu 100 % arbeitsunfähig beurteilt. F ür Bürotätigkeiten wurde die Arbeitsunfähigkeit mit 0 % beziffert. Ebenso wurde er für leichte Tätigkeiten mit wechselnder sitzender und stehender Position zu 100 % ein satzfähig erachtet ( vgl. Urk. 5/140 und 5/153/10 ). Es wurde darauf eine K nie arthroskopie rechts mit Teilmen iskektomie am mediale n Hinterhorn durchge führt ( vgl. Urk. 5/141 bis 5/157 ).

3.3 Aus den diversen Unterlagen der Klinik E.___ geht sodann hervor, dass der Beschwerdeführer am 2 5. Juni 2008 ein Distorsionstrauma am rechten Knie erlitt (vgl. Urk. 5/139 bis 5/147 und 5/153/10 ). Gemäss den Bericht en vom 10. u nd 1 6. Dezember 2008 wurde er für Schwerstarbeiten und mittelschwere Arbeiten auf dem Bau als zu 100 % arbeitsunfähig beurteilt. F ür Bürotätigkeiten wurde die Arbeitsunfähigkeit mit 0 % beziffert. Ebenso wurde er für leichte Tätigkeiten mit wechselnder sitzender und stehender Position zu 100 % ein satzfähig erachtet ( vgl. Urk. 5/140 und 5/153/10 ). Es wurde darauf eine K nie arthroskopie rechts mit Teilmen iskektomie am mediale n Hinterhorn durchge führt ( vgl. Urk. 5/141 bis 5/157 ). Am 2. Februar 2009 untersuchte Dr. G.___ den Beschwerdeführer erneut und gelangte zum Schluss, dass wegen des rechten Kniegelenkes und der Behand lung bei erheblicher Reizsituation aktuell keine Arbeitsfähigkeit bestehe. Ohne Rückmeldung der behandelnden Ärzte sei mit einer Abheilung der Operations folgen vom Januar 2009 bis zum 1. April 2009 zu rechnen (Urk. 5/153/9). Die behand e lnden Ärzte der Klinik E.___ hielten in ihrem Bericht vom 4. August 2009 fest, dass sie den Beschwerdeführer am 2 8. Juli 2009 untersucht hätten. A ls Bauführer sei er lediglich für Bürotätigkeiten einsetzbar. Dies ent spreche etwa 20 % seines Beschäftigungsgrades. Eine sitzende Tätig keit sei zu 100 % möglich (Urk. 5/141/2).

Am 2. Februar 2009 untersuchte Dr. G.___ den Beschwerdeführer erneut und gelangte zum Schluss, dass wegen des rechten Kniegelenkes und der Behand lung bei erheblicher Reizsituation aktuell keine Arbeitsfähigkeit bestehe. Ohne Rückmeldung der behandelnden Ärzte sei mit einer Abheilung der Operations folgen vom Januar 2009 bis zum 1. April 2009 zu rechnen (Urk. 5/153/9). Die behand e lnden Ärzte der Klinik E.___ hielten in ihrem Bericht vom 4. August 2009 fest, dass sie den Beschwerdeführer am 2 8. Juli 2009 untersucht hätten. A ls Bauführer sei er lediglich für Bürotätigkeiten einsetzbar. Dies ent spreche etwa 20 % seines Beschäftigungsgrades. Eine sitzende Tätig keit sei zu 100 % möglich (Urk. 5/141/2). Bei posttraumatischer Gonarthrose rechts wurde am 7. Februar 2010 eine compu ter -assistierte Knie- Totalprotese links ( Medacta CAS) eingesetzt (vgl. Urk. 5/144 bis 5/147). D em Beschwerdeführer wurde darauf bis zum 9. Juni 2010 eine 100% ige Arbeitsunfähigkeit attestiert ( vgl. Urk. 5/144 /2 und 5/145/2 ). Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 9. Juni 2010 wurde er als für sitzende Tätigkeiten arbeitsfähig qualifiziert ( Urk. 5/145 /2 ).

Bei posttraumatischer Gonarthrose rechts wurde am 7. Februar 2010 eine compu ter -assistierte Knie- Totalprotese links ( Medacta CAS) eingesetzt (vgl. Urk. 5/144 bis 5/147). D em Beschwerdeführer wurde darauf bis zum 9. Juni 2010 eine 100% ige Arbeitsunfähigkeit attestiert ( vgl. Urk. 5/144 /2 und 5/145/2 ). Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 9. Juni 2010 wurde er als für sitzende Tätigkeiten arbeitsfähig qualifiziert ( Urk. 5/145 /2 ). 3. 4 Am 5. September 2011 erlitt der Beschwerdeführer seinen Angaben zufolge erneut einen Treppensturz, bei dem er sich das rechte Knie und die rechte Schulter anschlug ( Urk. 5/149/67). Er suchte darauf Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, auf, der ihm ab dem 7. September 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestätigte ( Urk. 5/149/ 21 und 5/149/ 50 ). Am 8. September 2011 begab sich der Beschwerdeführer zur Untersuchung in die Klinik I.___, wo ein Status nach Distraktionstrauma der rech t en S chul t er bei Treppensturz am 5. September 2011, konventionell radiologisch und sono graphisch kein pathologischer Befund, und ein Status nach offener Schultersta bilisierung vor Jahren diagnostiziert wurden ( Urk. 5/149/56). Es folgten am 2 4. November 2011 und am 2 4. Januar 2012 weitere Untersuchungen ( Urk. 5/149/3 und 5/149/30). Gemäss dem Austrittsbericht vom 1 9. März 2012 war d er Beschwerdeführer vom 1 6. bis zum 1 7. März 2012 in der Klinik I.___ hospitalisiert, weil er sich einem operativen Eingriff an der rechten Sc hulter unterziehen musste (Urk. 5/149/9).

3. 4 Am 5. September 2011 erlitt der Beschwerdeführer seinen Angaben zufolge erneut einen Treppensturz, bei dem er sich das rechte Knie und die rechte Schulter anschlug ( Urk. 5/149/67). Er suchte darauf Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, auf, der ihm ab dem 7. September 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestätigte ( Urk. 5/149/ 21 und 5/149/ 50 ). Am 8. September 2011 begab sich der Beschwerdeführer zur Untersuchung in die Klinik I.___, wo ein Status nach Distraktionstrauma der rech t en S chul t er bei Treppensturz am 5. September 2011, konventionell radiologisch und sono graphisch kein pathologischer Befund, und ein Status nach offener Schultersta bilisierung vor Jahren diagnostiziert wurden ( Urk. 5/149/56). Es folgten am 2 4. November 2011 und am 2 4. Januar 2012 weitere Untersuchungen ( Urk. 5/149/3 und 5/149/30). Gemäss dem Austrittsbericht vom 1 9. März 2012 war d er Beschwerdeführer vom 1 6. bis zum 1 7. März 2012 in der Klinik I.___ hospitalisiert, weil er sich einem operativen Eingriff an der rechten Sc hulter unterziehen musste (Urk. 5/149/9). I m Bericht der Klinik I.___ vom 2 7. Juni 2012 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 5/158/5 ):

I m Bericht der Klinik I.___ vom 2 7. Juni 2012 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 5/158/5 ): - Status nach Schulter-Arthroskopie rechts, Tenotomie der langen Biceps sehne, subacromialer Bursektomie und Acromioplastik am 16. März 2012 bei

Status nach Schulter-Arthroskopie rechts, Tenotomie der langen Biceps sehne, subacromialer Bursektomie und Acromioplastik am 16. März 2012 bei - therapieresistenten Schulterschmerzen rechts bei nicht rekon struier barer Subscapularissehnenruptur mit medialer Luxa tion der Biceps longus -Sehne

therapieresistenten Schulterschmerzen rechts bei nicht rekon struier barer Subscapularissehnenruptur mit medialer Luxa tion der Biceps longus -Sehne - Status nach Treppensturz am 5. September 2011

Status nach Treppensturz am 5. September 2011 - Status nach offener Schulter-Stabilisierung vor Jahren

Status nach offener Schulter-Stabilisierung vor Jahren - Status nach Implantation einer anatomischen Schulterarthroplastik links

Status nach Implantation einer anatomischen Schulterarthroplastik links - Status nach Implantation einer Knie-Totalprothese rechts

Status nach Implantation einer Knie-Totalprothese rechts - Rückenproblematik, auswärts behandelt

Rückenproblematik, auswärts behandelt - Verdacht auf Äthyl-Abusus.

Verdacht auf Äthyl-Abusus. Seit dem 5. September 2011 sei der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bauführer zu 100 % arbeitsunfähig ( Urk. 5/158/6). In der Folge wurde die Arbeitsfähigkeit als nicht mehr steigerbar beurteilt (vgl. Urk. 5/164/15 und 5/164/32).

Seit dem 5. September 2011 sei der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bauführer zu 100 % arbeitsunfähig ( Urk. 5/158/6). In der Folge wurde die Arbeitsfähigkeit als nicht mehr steigerbar beurteilt (vgl. Urk. 5/164/15 und 5/164/32). 3. 5 Als Beifahrer war der Beschwerdeführer am 1. Februar 2013 in einen Autounfall involviert ( Urk. 5/168/31). Er konsultierte darauf am 5. Februar 2013 Dr. med. J.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, und klagte über eine Lumbalgie und Lähmung sowie über verschwommenes Sehen beim Blick nach links (Urk. 5/168/35). Die ihm vorgeschlagenen spezialärztlichen Untersuchungen liess er nicht vornehmen (vgl. Urk. 5/168/35 bis 5/168/39).

3. 5 Als Beifahrer war der Beschwerdeführer am 1. Februar 2013 in einen Autounfall involviert ( Urk. 5/168/31). Er konsultierte darauf am 5. Februar 2013 Dr. med. J.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, und klagte über eine Lumbalgie und Lähmung sowie über verschwommenes Sehen beim Blick nach links (Urk. 5/168/35). Die ihm vorgeschlagenen spezialärztlichen Untersuchungen liess er nicht vornehmen (vgl. Urk. 5/168/35 bis 5/168/39). Am 8. März 2013 wurde in der Wirbelsäulensprechstunde der Klinik E.___ eine Lumboischialgie rechts mit foraminaler Nervenwurzelkompression L4 rechts diagnostiziert und ein Nervenwurzelblock L4 rechts angeordnet ( vgl. Urk. 5/168/8 und 5/168/20 ).

Am 8. März 2013 wurde in der Wirbelsäulensprechstunde der Klinik E.___ eine Lumboischialgie rechts mit foraminaler Nervenwurzelkompression L4 rechts diagnostiziert und ein Nervenwurzelblock L4 rechts angeordnet ( vgl. Urk. 5/168/8 und 5/168/20 ). 3. 6 Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Chirurgie und Suva-Kreisarzt, unter suchte den Beschwerdeführer am 2 4. September 2013 ( Urk. 5/170/14). Er gelangte zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der Schulter- und Kniegelenksbeschwerden eine leichte wechselbelastende Tätigkeit während des ganzen Tages zumutbar sei. Er könne Lasten bis zu 10 kg bis auf Taillenhöhe und Lasten bis zu 5 kg bis auf Brusthöhe heben. Überkopfarbeiten seien nicht mehr möglich. Tätigkeiten, welche mit Impulswirkung verbunden seien, wie Arbeiten mit stossenden oder vibrierenden Geräten, seien ungeeignet. Die Dauer der stehenden beziehungsweise gehenden Position sollte einen Drittel der gesamten Arbeitszeit nicht überschreiten und auf den ganzen Tag verteilt sein. Die Phasen der stehenden beziehungsweise gehenden Tätigkeiten sollten 15 Minuten nicht überschreiten. Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten seien nicht mehr zumutbar ( Urk. 5/170/27).

3. 6 Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Chirurgie und Suva-Kreisarzt, unter suchte den Beschwerdeführer am 2 4. September 2013 ( Urk. 5/170/14). Er gelangte zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der Schulter- und Kniegelenksbeschwerden eine leichte wechselbelastende Tätigkeit während des ganzen Tages zumutbar sei. Er könne Lasten bis zu 10 kg bis auf Taillenhöhe und Lasten bis zu 5 kg bis auf Brusthöhe heben. Überkopfarbeiten seien nicht mehr möglich. Tätigkeiten, welche mit Impulswirkung verbunden seien, wie Arbeiten mit stossenden oder vibrierenden Geräten, seien ungeeignet. Die Dauer der stehenden beziehungsweise gehenden Position sollte einen Drittel der gesamten Arbeitszeit nicht überschreiten und auf den ganzen Tag verteilt sein. Die Phasen der stehenden beziehungsweise gehenden Tätigkeiten sollten 15 Minuten nicht überschreiten. Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten seien nicht mehr zumutbar ( Urk. 5/170/27). 4.

4. 4.1 Es ist unbestritten und ergibt sich aus den medizinischen Unterlagen, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Leiden sowohl in seinem gelernten Beruf als Maurer als auch seit dem 5. September 2011 in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bauführer zu 100 % arbeitsunfähig ist.

4.1 Es ist unbestritten und ergibt sich aus den medizinischen Unterlagen, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Leiden sowohl in seinem gelernten Beruf als Maurer als auch seit dem 5. September 2011 in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bauführer zu 100 % arbeitsunfähig ist. 4.2 U nter Berücksichtigung der geschilderten medizinischen Aktenlage ist auch nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin g estützt auf die Resultate der kreisärztlichen Untersuchung durch Dr. G.___ vom 24. September 2014 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer leidensange passten Tätigkeit ausgegangen ist. Im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 3. September 2014 lagen zwar medizinische Unterlagen vor, in welchen als Folge des Autounfalles vom 1. Februar 2013 auch Rückenbe schwerden thematisiert werden (vgl. Urk. 5/168/8 und 5/168/20). Darüber hin aus ist dem Bericht der Notfallpr axis des Spitals K.___ vom 20. Mai 2012 zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer nach dem Tragen schwerer Gegenstände beim Zügeln über lumbale Schmerzen, Parästhesien und Dysästhesien klagte, worauf eine akute Lumboischialgie rechts diagnostiziert wurde ( Urk. 5/160/7). Aus den fraglichen Berichten ergeben sich jedoch keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers wegen eines Rückenlei dens dauerhaft eingeschränkt sein könnte. Insbesondere geht daraus nicht her vor, weswegen die von Dr. G.___ umschriebene Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 100 % anzupassen wäre. D em im Beschwerdeverfahren neu ein gereichten Bericht der Klinik E.___ vom 2 8. November 2014 über die Untersuchung vom 2 1. November 2014 ( Urk. 9) lässt sich in dieser Hinsicht ebenfalls nichts entnehmen. Vielmehr hält dieser fest, dass die diagnostizierte Radikulopathie L4 wiederholt mit Infiltrationen behandelt wurde, welche jeweils einen guten Erfolg erzielten. Eine dauerhafte Beschwerdebesserung sollte mit der auf den 1 5. Dezember 2014 angesetzten Dekompression, Exzision der extraforaminalen Diskushernie sowie Spondylodese mit TLIF L4/5 erreicht wer den (vgl. Urk. 9).

4.2 U nter Berücksichtigung der geschilderten medizinischen Aktenlage ist auch nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin g estützt auf die Resultate der kreisärztlichen Untersuchung durch Dr. G.___ vom 24. September 2014 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer leidensange passten Tätigkeit ausgegangen ist. Im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 3. September 2014 lagen zwar medizinische Unterlagen vor, in welchen als Folge des Autounfalles vom 1. Februar 2013 auch Rückenbe schwerden thematisiert werden (vgl. Urk. 5/168/8 und 5/168/20). Darüber hin aus ist dem Bericht der Notfallpr axis des Spitals K.___ vom 20. Mai 2012 zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer nach dem Tragen schwerer Gegenstände beim Zügeln über lumbale Schmerzen, Parästhesien und Dysästhesien klagte, worauf eine akute Lumboischialgie rechts diagnostiziert wurde ( Urk. 5/160/7). Aus den fraglichen Berichten ergeben sich jedoch keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers wegen eines Rückenlei dens dauerhaft eingeschränkt sein könnte. Insbesondere geht daraus nicht her vor, weswegen die von Dr. G.___ umschriebene Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 100 % anzupassen wäre. D em im Beschwerdeverfahren neu ein gereichten Bericht der Klinik E.___ vom 2 8. November 2014 über die Untersuchung vom 2 1. November 2014 ( Urk. 9) lässt sich in dieser Hinsicht ebenfalls nichts entnehmen. Vielmehr hält dieser fest, dass die diagnostizierte Radikulopathie L4 wiederholt mit Infiltrationen behandelt wurde, welche jeweils einen guten Erfolg erzielten. Eine dauerhafte Beschwerdebesserung sollte mit der auf den 1 5. Dezember 2014 angesetzten Dekompression, Exzision der extraforaminalen Diskushernie sowie Spondylodese mit TLIF L4/5 erreicht wer den (vgl. Urk. 9). 5.

5. 5.1 Zur Begründung seines Invalidenrentenbegehrens beruft sich der Beschwerde führer darauf, dass ihm die Suva aufgrund eines Invali di tätsgrades von 38 % eine Rente ausrichte ( Urk. 1). Dem ist entgegen zu halten, dass rechtsprechungs gemäss keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung der Unfallversiche rung für die Invalidenversicherung besteht (BGE 133 V 549). Dies gilt insbeson dere auch dann, wenn der von einem Unfallversicherer angenommene Invaliditätsgrad auf einem Vergleich mit der anspruchsberechtigten Person beruht (BGE 112 V 174 E. 2a, vgl. auch das Urteil des Bundesgerichts 8C_740/2013 vom 1 2. Dezember 2013 E. 3), wie es hier der Fall ist (vgl. Urk. 5/172 und 5/178). Der Beschwerdeführer kann daher weder aus dem mit der Suva abgeschlossenen Vergleich noch aus dem Umstand, dass er von der Suva Rentenleistungen erhält, etwas zu seinen Gunsten ableiten. Vielmehr ist anhand eines Vergleiches des hypothetischen Valideneinkommens mit dem hypothetisch erzielbaren Invalideneinkommen konkret zu prüfen, ob die Beschwer degegnerin zu Recht zum Schluss gelangte, es liege kein renten anspruchsbegründender Invaliditäts grad vor.

5.1 Zur Begründung seines Invalidenrentenbegehrens beruft sich der Beschwerde führer darauf, dass ihm die Suva aufgrund eines Invali di tätsgrades von 38 % eine Rente ausrichte ( Urk. 1). Dem ist entgegen zu halten, dass rechtsprechungs gemäss keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung der Unfallversiche rung für die Invalidenversicherung besteht (BGE 133 V 549). Dies gilt insbeson dere auch dann, wenn der von einem Unfallversicherer angenommene Invaliditätsgrad auf einem Vergleich mit der anspruchsberechtigten Person beruht (BGE 112 V 174 E. 2a, vgl. auch das Urteil des Bundesgerichts 8C_740/2013 vom 1 2. Dezember 2013 E. 3), wie es hier der Fall ist (vgl. Urk. 5/172 und 5/178). Der Beschwerdeführer kann daher weder aus dem mit der Suva abgeschlossenen Vergleich noch aus dem Umstand, dass er von der Suva Rentenleistungen erhält, etwas zu seinen Gunsten ableiten. Vielmehr ist anhand eines Vergleiches des hypothetischen Valideneinkommens mit dem hypothetisch erzielbaren Invalideneinkommen konkret zu prüfen, ob die Beschwer degegnerin zu Recht zum Schluss gelangte, es liege kein renten anspruchsbegründender Invaliditäts grad vor. 5.2 Der Beschwerdeführer meldete sich am 2. April 2012 bei der Beschwerdegegne rin zum Leistungsbezug an ( Urk. 5/148/6). Es steht folglich ein Invalidenr enten anspruch ab dem 1. Oktober 2012 zur Diskussion ( Art. 29 Abs. 1 IVG). Für den Einkommensvergleich sind daher die Zahlen betreffend das Jahr 2012 massge blich (BGE 129 V 222 E. 4.2).

5.2 Der Beschwerdeführer meldete sich am 2. April 2012 bei der Beschwerdegegne rin zum Leistungsbezug an ( Urk. 5/148/6). Es steht folglich ein Invalidenr enten anspruch ab dem 1. Oktober 2012 zur Diskussion ( Art. 29 Abs. 1 IVG). Für den Einkommensvergleich sind daher die Zahlen betreffend das Jahr 2012 massge blich (BGE 129 V 222 E. 4.2). 5.3

5.3 5.3.1 Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ging die Beschwerdegegnerin beim Erlass ihrer Verfügung davon aus, dass der Beschwerdeführer während langer Zeit selbständig erwerbend gewesen sei. In Koordination mit der Suva sei des halb auf die Lohnangaben der Arbeitslosenversicherung abzu stellen und dem entsprechend von einem Valideneinkommen von Fr. 102‘456.90 im Jahr 2012 auszugehen ( Urk. 2 S. 2). Da von hat die Beschwerdegegnerin gemäss ihrer Beschwerdeantwort A bstand genommen, weil der Beschwerdeführer seinen eigenen Angaben zufolge seit 2002 nicht mehr als Selbständigerwerbender tätig war und im Gesundheitsfall weiterhin die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bau führer in einem Angestelltenverhältnis ausüben würde. Da sich das Validenein kommen gestützt auf den IK-Auszug nicht zuverlässig ermitteln lasse, sei dieses anhand der LSE-Tabelle zu ermitteln. Das Einkommen als Bauführer im Jahr 2011 belaufe sich auf Fr. 82‘128.15 (LSE TA1, Ziff. 41-43, Baugewerbe, Anfor derungsniveau 1 + 2, Fr. 6‘500.-- : 40 x 41,7 x 12 x 1,01). Das der Berechnung zugrunde gelegte monatliche Einkommen von Fr. 6‘500. -- stimme auch mit dem versicherten Lohn der Arbeitslosenversicherung und den Angabe n des Beschwer deführers hinsichtlich des üblichen Lohnes überein (Urk. 4 S. 1 f. ).

5.3.1 Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ging die Beschwerdegegnerin beim Erlass ihrer Verfügung davon aus, dass der Beschwerdeführer während langer Zeit selbständig erwerbend gewesen sei. In Koordination mit der Suva sei des halb auf die Lohnangaben der Arbeitslosenversicherung abzu stellen und dem entsprechend von einem Valideneinkommen von Fr. 102‘456.90 im Jahr 2012 auszugehen ( Urk. 2 S. 2). Da von hat die Beschwerdegegnerin gemäss ihrer Beschwerdeantwort A bstand genommen, weil der Beschwerdeführer seinen eigenen Angaben zufolge seit 2002 nicht mehr als Selbständigerwerbender tätig war und im Gesundheitsfall weiterhin die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bau führer in einem Angestelltenverhältnis ausüben würde. Da sich das Validenein kommen gestützt auf den IK-Auszug nicht zuverlässig ermitteln lasse, sei dieses anhand der LSE-Tabelle zu ermitteln. Das Einkommen als Bauführer im Jahr 2011 belaufe sich auf Fr. 82‘128.15 (LSE TA1, Ziff. 41-43, Baugewerbe, Anfor derungsniveau 1 + 2, Fr. 6‘500.-- : 40 x 41,7 x 12 x 1,01). Das der Berechnung zugrunde gelegte monatliche Einkommen von Fr. 6‘500. stimme auch mit dem versicherten Lohn der Arbeitslosenversicherung und den Angabe n des Beschwer deführers hinsichtlich des üblichen Lohnes überein (Urk. 4 S. 1 f. ). 5.3.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen ein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom mens entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein lichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).

5.3.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen ein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom mens entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein lichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen). Der bei der Bemessung des Invalideneinkommens zu berücksichtigenden ausge gli chenen Arbeitsmarktlage (Art. 16 ATSG) ist grundsätzlich auch bei der Festsetzung des Validenlohnes Rechnung zu tragen, wobei auf die Ergebnisse der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk turerhebung (LSE) abgestellt werden kann (Urteil des Bundesgerichts 9C_192/2014 vom 23. Septem ber 2014 E. 3.2 mit Hinweisen).

Der bei der Bemessung des Invalideneinkommens zu berücksichtigenden ausge gli chenen Arbeitsmarktlage (Art. 16 ATSG) ist grundsätzlich auch bei der Festsetzung des Validenlohnes Rechnung zu tragen, wobei auf die Ergebnisse der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk turerhebung (LSE) abgestellt werden kann (Urteil des Bundesgerichts 9C_192/2014 vom 23. Septem ber 2014 E. 3.2 mit Hinweisen). 5.3.3 Ab dem 1 6. August 2010 war der Beschwerdeführer als arbeitslos gemeldet und ab Dezember 2010 bezog er Arbeitslosenentschädigung ( Urk. 5/153 und 171/1). Am 2 7. Januar 2014 führte er gegenüber der Abklärungsperson aus, dass er lediglich von 1991 bis etwa 2002 in der Baubranche einen eigenen Akkordbe trieb geführt habe. Danach sei er nicht mehr als Selbständiger erwerbs tätig gewesen. Seine letzte Anstellung als Bauführer bei der L.___ GmbH habe von etwa 2007 bis 2009 gedauert. Er wisse nicht mehr, wie hoch sein Lohn damals gewesen sei. Im Allgemeinen seien für eine solche Tätigkeit etwa Fr. 6‘500.-- bis Fr. 7‘000.-- üblich. Die L.___ GmbH gebe es nicht mehr, deshalb sei er ab 2010 ja auch arbeitslos geworden. Ohne gesund heitliche Beeinträchtigung würde er als Bauführer im Angestelltenverhältnis tätig sein ( Urk. 5/179/2).

5.3.3 Ab dem 1 6. August 2010 war der Beschwerdeführer als arbeitslos gemeldet und ab Dezember 2010 bezog er Arbeitslosenentschädigung ( Urk. 5/153 und 171/1). Am 2 7. Januar 2014 führte er gegenüber der Abklärungsperson aus, dass er lediglich von 1991 bis etwa 2002 in der Baubranche einen eigenen Akkordbe trieb geführt habe. Danach sei er nicht mehr als Selbständiger erwerbs tätig gewesen. Seine letzte Anstellung als Bauführer bei der L.___ GmbH habe von etwa 2007 bis 2009 gedauert. Er wisse nicht mehr, wie hoch sein Lohn damals gewesen sei. Im Allgemeinen seien für eine solche Tätigkeit etwa Fr. 6‘500.-- bis Fr. 7‘000.-- üblich. Die L.___ GmbH gebe es nicht mehr, deshalb sei er ab 2010 ja auch arbeitslos geworden. Ohne gesund heitliche Beeinträchtigung würde er als Bauführer im Angestelltenverhältnis tätig sein ( Urk. 5/179/2). 5. 3. 4 Die Angaben des Beschwerdeführers zu seiner selbständigen Erwerbstätigkeit werden mit den Buchungen und Stornierungen im IK-Auszug bestätigt (Urk. 5/171). Daraus geht auch hervor, dass der Beschwerdeführer zuletzt und lediglich im Zeitraum von Juli bis und mit Dezember 2009 ein Einkommen von Fr. 39 ‘000.-- von der L.___ GmbH erhielt ( Urk. 5/171), was einem durchschnittlichen Betrag von Fr. 6‘500. -- pro Monat entspricht. Bei der (gelöschten) L.___ GmbH konnten keine weiteren Informationen zum Arbeitsverhältnis erhältlich gemacht werden ( Urk. 5/156). Gestützt auf die Ausführungen des Beschwerdeführers ist jedoch davon auszugehen, dass es aus invaliditätsfremden Gründen beendet wurde. Unter diesen Umständen ist der Validenlohn nicht ausgehend vom im IK -Auszug ausgewiesenen Einkommen, sondern anhand von Durchschnittswerten zu bestimmen, die in der Schweize rischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) enthalten sind (vgl. die Urteile des Bundesgerichts I 98/06 vom 2 1. April 2006 E. 4.1, I 111/04 vom 6. August 2004 E. 2.3 und I 714/02 vom 7. Mai 2003 E. 5.2 ).

5. 3. 4 Die Angaben des Beschwerdeführers zu seiner selbständigen Erwerbstätigkeit werden mit den Buchungen und Stornierungen im IK-Auszug bestätigt (Urk. 5/171). Daraus geht auch hervor, dass der Beschwerdeführer zuletzt und lediglich im Zeitraum von Juli bis und mit Dezember 2009 ein Einkommen von Fr. 39 ‘000.-- von der L.___ GmbH erhielt ( Urk. 5/171), was einem durchschnittlichen Betrag von Fr. 6‘500. -- pro Monat entspricht. Bei der (gelöschten) L.___ GmbH konnten keine weiteren Informationen zum Arbeitsverhältnis erhältlich gemacht werden ( Urk. 5/156). Gestützt auf die Ausführungen des Beschwerdeführers ist jedoch davon auszugehen, dass es aus invaliditätsfremden Gründen beendet wurde. Unter diesen Umständen ist der Validenlohn nicht ausgehend vom im IK -Auszug ausgewiesenen Einkommen, sondern anhand von Durchschnittswerten zu bestimmen, die in der Schweize rischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) enthalten sind (vgl. die Urteile des Bundesgerichts I 98/06 vom 2 1. April 2006 E. 4.1, I 111/04 vom 6. August 2004 E. 2.3 und I 714/02 vom 7. Mai 2003 E. 5.2 ). Der Beschwerdeführer verfügt über eine abgeschlossene Berufslehre als Maurer ( Urk. 5/13). Er war während Jahren immer wieder auf dem Bau tätig und konnte zum Teil auch organisatorische und leitende Aufgaben übernehmen (vgl. 5/19, 5/21/97, 5/86/9 und 5/90 ). Darüber hinaus verfügt er aufgrund seiner Tätigkeit für die Genossenschaft A.___ über Arbeitserfahrung im adminstrativen Bereich und im Verkauf (vgl. Urk. 5/28/3). Es ist der Beschwerdegegnerin daher beizupflichten, dass das Valideneinkom men auf der Basis eines durchschnittlichen monatlichen Einkommens von Fr. 6‘500.-- für Männer im Baugewerbe, welche höchst anspruchsvolle und schwierigste Arbeiten beziehungsweise selbständige und qualifizierte Arbeiten verrichten (Anforderungsniveau 1 + 2), gemäss der LSE-Tabelle TA1 2010 fest gesetzt werden kann. Unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen wöchentli chen Arbeitszeit von 41, 5 Stunden in der Baubranche (im Internet abrufbar, vgl. http:/www.bfs.admin.ch) und der Teuerung (in der Baubranche 2011 : 1 % und 2012 : 0,7 %, vgl. den Nominallohnindex 2011 2014 des Bundesamtes für Sta tistik, T 1.10, F 41-43 ) ergibt sich ein Valideneinkommen von Fr. 82‘ 301.-- pro Jahr (LSE 2010, TA1, Ziff. 4 1-43, Niveau 1 + 2, Männer, Fr. 6‘500.-- : 40 x 41, 5 [durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit] x 1,01 7 [Nominallohnbereinigung] x 12).

Der Beschwerdeführer verfügt über eine abgeschlossene Berufslehre als Maurer ( Urk. 5/13). Er war während Jahren immer wieder auf dem Bau tätig und konnte zum Teil auch organisatorische und leitende Aufgaben übernehmen (vgl. 5/19, 5/21/97, 5/86/9 und 5/90 ). Darüber hinaus verfügt er aufgrund seiner Tätigkeit für die Genossenschaft A.___ über Arbeitserfahrung im adminstrativen Bereich und im Verkauf (vgl. Urk. 5/28/3). Es ist der Beschwerdegegnerin daher beizupflichten, dass das Valideneinkom men auf der Basis eines durchschnittlichen monatlichen Einkommens von Fr. 6‘500.-- für Männer im Baugewerbe, welche höchst anspruchsvolle und schwierigste Arbeiten beziehungsweise selbständige und qualifizierte Arbeiten verrichten (Anforderungsniveau 1 + 2), gemäss der LSE-Tabelle TA1 2010 fest gesetzt werden kann. Unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen wöchentli chen Arbeitszeit von 41, 5 Stunden in der Baubranche (im Internet abrufbar, vgl. http:/www.bfs.admin.ch) und der Teuerung (in der Baubranche 2011 : 1 % und 2012 : 0,7 %, vgl. den Nominallohnindex 2011 2014 des Bundesamtes für Sta tistik, T 1.10, F 41-43 ) ergibt sich ein Valideneinkommen von Fr. 82‘ 301.-- pro Jahr (LSE 2010, TA1, Ziff. 4 1-43, Niveau 1 + 2, Männer, Fr. 6‘500.-- : 40 x 41, 5 [durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit] x 1,01 7 [Nominallohnbereinigung] x 12). 5.3.5 Lediglich der Vollständigkeit halber bleibt zu bemerken, dass der Beschwerde führer seinen erlernten Beruf als Maurer, den er ab dem 2 2. August 1983 bei der Z.___ AG als Akkordant ausübte (vgl. Urk. 5/3/3, 5/10/11 und 5/10/13), aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Im IK-Auszug sind ab September 1983 bis und mit August 1984 Zahlungen von insgesamt Fr. 11‘222.-- verbucht (vgl. Urk. 5/2/1, 5/2/4, 5/11/1 und 5/171/4 ). Es erscheint daher nicht plausibel, dass der Beschwerdeführer wie behauptet mit einem Stundenlohn von Fr. 21.-- brutto im Akkord rund Fr. 3‘800.-- Monatslohn erhielt (vg l. Urk. 5/3/8 und 5/3/26). Aufgrund der kurzen Anstellungsdauer und der branchenüblichen wetterbedingten saisonalen Schwankungen (vgl. Urk. 5/10/11) wäre das Vali deneinkommen als Maurer ebenfalls anhand eines Tabellenlohnes zu ermitteln. Auszugehen wäre von einem monatlichen Einkommen im Jahr 2010 von Fr. 5‘74 2.-- für Männer im Baugewerbe, die eine Tätigkeit ausüben, welche Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzt (vgl. LSE 2010 TA1 Ziffer 41-43, Bau branche, Niveau 3, Männer). Es erscheint daher nicht als überwiegend wahr scheinlich, dass der Beschwerdeführer als Gesunder mit einer Tätigkeit als gelernter Maurer im Jahr 2012 ein höheres Einkommen erziel t hätte als dasje nige von Fr. 82‘301.--, welches ihm als Valideneinkommen für die zuletzt aus geübte Bauführertätigkeit zugestanden wird.

5.3.5 Lediglich der Vollständigkeit halber bleibt zu bemerken, dass der Beschwerde führer seinen erlernten Beruf als Maurer, den er ab dem 2 2. August 1983 bei der Z.___ AG als Akkordant ausübte (vgl. Urk. 5/3/3, 5/10/11 und 5/10/13), aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Im IK-Auszug sind ab September 1983 bis und mit August 1984 Zahlungen von insgesamt Fr. 11‘222.-- verbucht (vgl. Urk. 5/2/1, 5/2/4, 5/11/1 und 5/171/4 ). Es erscheint daher nicht plausibel, dass der Beschwerdeführer wie behauptet mit einem Stundenlohn von Fr. 21.-- brutto im Akkord rund Fr. 3‘800.-- Monatslohn erhielt (vg l. Urk. 5/3/8 und 5/3/26). Aufgrund der kurzen Anstellungsdauer und der branchenüblichen wetterbedingten saisonalen Schwankungen (vgl. Urk. 5/10/11) wäre das Vali deneinkommen als Maurer ebenfalls anhand eines Tabellenlohnes zu ermitteln. Auszugehen wäre von einem monatlichen Einkommen im Jahr 2010 von Fr. 5‘74 2.-- für Männer im Baugewerbe, die eine Tätigkeit ausüben, welche Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzt (vgl. LSE 2010 TA1 Ziffer 41-43, Bau branche, Niveau 3, Männer). Es erscheint daher nicht als überwiegend wahr scheinlich, dass der Beschwerdeführer als Gesunder mit einer Tätigkeit als gelernter Maurer im Jahr 2012 ein höheres Einkommen erziel t hätte als dasje nige von Fr. 82‘301.--, welches ihm als Valideneinkommen für die zuletzt aus geübte Bauführertätigkeit zugestanden wird. 5.4

5.4 5.4.1 Hinsichtlich des Invalideneinkommens zog die Beschwerdegegnerin in Betracht, dass der Beschwerdeführer seit dem 5. September 2011 keine Erwerbstätigkeit mehr aufgenommen habe. Es sei deshalb auf die Tabelle TA1 der LSE 2010 abzustellen und vom durchschnittlichen Monatslohn der Männer in allen Branchen für gelernte Tätigkeiten (Anforderungsniveau 3) von Fr. 5‘909.-- im Jahr 2010 auszugehen. Dieser Betrag sei auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit hochzurechnen und der Nominallohnentwicklung anzupassen. Dem entsprechend sei von einem Invalideneinkommen von Fr. 75‘258.10 im Jahr 2012 auszugehen ( Urk. 2 S. 2). Der Beschwerdeführer bestreitet, dass er ein Invalideneinkommen in diesem Umfang erzielen könnte ( Urk. 1).

5.4.1 Hinsichtlich des Invalideneinkommens zog die Beschwerdegegnerin in Betracht, dass der Beschwerdeführer seit dem 5. September 2011 keine Erwerbstätigkeit mehr aufgenommen habe. Es sei deshalb auf die Tabelle TA1 der LSE 2010 abzustellen und vom durchschnittlichen Monatslohn der Männer in allen Branchen für gelernte Tätigkeiten (Anforderungsniveau 3) von Fr. 5‘909.-- im Jahr 2010 auszugehen. Dieser Betrag sei auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit hochzurechnen und der Nominallohnentwicklung anzupassen. Dem entsprechend sei von einem Invalideneinkommen von Fr. 75‘258.10 im Jahr 2012 auszugehen ( Urk. 2 S. 2). Der Beschwerdeführer bestreitet, dass er ein Invalideneinkommen in diesem Umfang erzielen könnte ( Urk. 1). 5.4.2 Da der Beschwerdeführer bereits seit 2010 kein Erwerbseinkommen mehr erzielt, ist es korrekt, zur Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens Tabel lenlöhne heranzuziehen (BGE 126 V 75 E. 3b/ bb ). Ebenso wenig ist zu bean standen, dass die Beschwerdegegnerin ihren Berechnungen einen standardisier ten Monatslohn für Tätigkeiten, die Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzen (Anforderungsniveau 3), für Männer von Fr. 5‘909. -- gemäss LSE 2010 zu Grunde gelegt hat. Damit wird nicht nur den intellektuellen Fähigkeiten und der Erwerbsbiographie des Beschwerdeführers Rechnung getragen, sondern es wird auch der Umstand angemessen berücksichtigt, dass er sämtliche Umschulungs massnahmen aus invaliditätsfremden Gründen nicht angetreten beziehungs weise abgebrochen hat (vgl. Urk. 5/4, 5/5/1, 5/70, 5/72, 5/112, 5/117 und 5/128). Aus den bei der Schule D.___ erziel ten Schulnoten geht auch mit hinreichender Deutlichkeit hervor, dass die Umschulung nicht an mangelnden intellektuellen Fähigkeiten scheiterte ( Urk. 5/66 und 5/68/2). Die fehlende fachliche Eignung im kaufmännischen Bereich hat d er Beschwerdeführer folglich selbst zu vertreten. Dementsprechend ist auch richtig, ihn so zu stellen, als hätte er eine solche erworben.

5.4.2 Da der Beschwerdeführer bereits seit 2010 kein Erwerbseinkommen mehr erzielt, ist es korrekt, zur Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens Tabel lenlöhne heranzuziehen (BGE 126 V 75 E. 3b/ bb ). Ebenso wenig ist zu bean standen, dass die Beschwerdegegnerin ihren Berechnungen einen standardisier ten Monatslohn für Tätigkeiten, die Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzen (Anforderungsniveau 3), für Männer von Fr. 5‘909. -- gemäss LSE 2010 zu Grunde gelegt hat. Damit wird nicht nur den intellektuellen Fähigkeiten und der Erwerbsbiographie des Beschwerdeführers Rechnung getragen, sondern es wird auch der Umstand angemessen berücksichtigt, dass er sämtliche Umschulungs massnahmen aus invaliditätsfremden Gründen nicht angetreten beziehungs weise abgebrochen hat (vgl. Urk. 5/4, 5/5/1, 5/70, 5/72, 5/112, 5/117 und 5/128). Aus den bei der Schule D.___ erziel ten Schulnoten geht auch mit hinreichender Deutlichkeit hervor, dass die Umschulung nicht an mangelnden intellektuellen Fähigkeiten scheiterte ( Urk. 5/66 und 5/68/2). Die fehlende fachliche Eignung im kaufmännischen Bereich hat d er Beschwerdeführer folglich selbst zu vertreten. Dementsprechend ist auch richtig, ihn so zu stellen, als hätte er eine solche erworben. Der standardisierte Monatslohn ist auf die im Jahr 2012 übliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (im Internet abrufbar, vgl. http:/www.bfs.admin.ch) hochzurechnen und der Teuerung anzupassen. (im Internet abrufbar, vgl. http:/www.bfs.admin.ch) und der Teuerung (2011 : 1 % und 2012 : 0,8 %, vgl. den Nominallohnindex 2011-2014 des Bundesamtes für Statistik, T1.10, Total). Es resultiert eine hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 75‘252.-- pro Jahr (LSE 2010, TA1, Total, Niveau 3, Männer, Fr. 5 ‘ 9 0 9.-- : 40 x 41, 7 [durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit] x 1,01 8 [ Nominallohn bereinigung ] x 12).

Der standardisierte Monatslohn ist auf die im Jahr 2012 übliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (im Internet abrufbar, vgl. http:/www.bfs.admin.ch) hochzurechnen und der Teuerung anzupassen. (im Internet abrufbar, vgl. http:/www.bfs.admin.ch) und der Teuerung (2011 : 1 % und 2012 : 0,8 %, vgl. den Nominallohnindex 2011-2014 des Bundesamtes für Statistik, T1.10, Total). Es resultiert eine hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 75‘252.-- pro Jahr (LSE 2010, TA1, Total, Niveau 3, Männer, Fr. 5 ‘ 9 0 9.-- : 40 x 41, 7 [durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit] x 1,01 8 [ Nominallohn bereinigung ] x 12). Selbst wenn man die maximal möglichen 25 % vom statistischen Lohn in Abzug bringen würde, um dem Alter des Beschwerdeführers und dessen leidensbedingten Einschränkungen Rechnung zu tragen, verbliebe immer noch ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 56‘439.--.

Selbst wenn man die maximal möglichen 25 % vom statistischen Lohn in Abzug bringen würde, um dem Alter des Beschwerdeführers und dessen leidensbedingten Einschränkungen Rechnung zu tragen, verbliebe immer noch ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 56‘439.--. 5.5 Eine Gegenüberstellung der beiden für das Jahr 2012 massgebenden Vergleichs einkommen ergibt einen Invaliditätsgrad von 8,56 % ([ Fr. 82‘301.-- – Fr. 75‘252.-- ] : Fr. 82‘301.-- x 100). Auch bei einem hypothetischen Invaliden einkommen von lediglich Fr. 56‘439.-- würde der Invaliditätsgrad mit 31,42 % kein rentenbegründendes Ausmass erreichen. Die Beschwerdegegnerin hat folg lich zu Recht einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers verneint. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

5.5 Eine Gegenüberstellung der beiden für das Jahr 2012 massgebenden Vergleichs einkommen ergibt einen Invaliditätsgrad von 8,56 % ([ Fr. 82‘301.-- – Fr. 75‘252.-- ] : Fr. 82‘301.-- x 100). Auch bei einem hypothetischen Invaliden einkommen von lediglich Fr. 56‘439.-- würde der Invaliditätsgrad mit 31,42 % kein rentenbegründendes Ausmass erreichen. Die Beschwerdegegnerin hat folg lich zu Recht einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers verneint. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800. -- anzusetzen und dem Beschwerdeführer als unterliegender Partei aufzuerlegen.

6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800. anzusetzen und dem Beschwerdeführer als unterliegender Partei aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GrünigGohl Zschokke