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Bruce Lee wurde in San Francisco am 27. November 1940 geboren. Er war ein Kinderdarsteller in Hong Kong und kehrte später in die USA zurück, wo er Kampfkünste lehrte. Er spielte in TV-Serien und hatte große Kassenschlager mit Kinofilmen in den USA und Hongkong zu verzeichnen. Kurz vor der Veröffentlichung seines Films „Enter the Dragon“ starb er im Alter von 32 Jahren. Lees Karriere als Darsteller war kurzlebig mit nur vier abgeschlossenen Filmen. Dennoch gelten seine Filme als besonders wichtig, denn er machte mit ihnen Martial-Arts weltweit bekannt. Bruce Lee war einer der einflussreichsten Kampfkünstler aller Zeiten.
Die Anfänge
Lee wurde mit seiner Rolle in der Fernsehserie „The Green Hornet“ erstmalig bekannt, die mit 26 Episoden von 1966 bis 1967 ausgestrahlt wurde. In der Show zeigte der drahtig-gebaute Bruce Lee seinen akrobatischen und dramatischen Kampfstil als Kato, dem Assistenten des Hauptdarstellers. Danach gastierte er in Fernsehsendungen wie „Ironside“ und „Longstreet“.
Die Filmkarriere
Lee unterschrieb einen Filmvertrag und brachte schließlich seine Familie nach Hong Kong. „The Big Boss“, alias „Fists of Fury“, wurde 1971 veröffentlicht und zeigte Lee als Fabrikarbeiter, der dem Kampf abgeschworen hatte und dennoch dazu gezwungen ist, mörderische Drogenschmuggler zu bekämpfen. Mit seiner Athletik und dem eigens entwickelten Jeet-Kune-Do war Lee der charismatische Mittelpunkt des Films, der in Hongkong neue Kassenrekorde erzielte.
Ein ewiges Vermächtnis
Bis Ende 1972 war Lee ein großer Filmstar in Asien. Er war Mitbegründer der Firma Concord Productions und hatte sein erstes Regiedebüt mit „Return of the Dragon“. Obwohl er in Amerika noch keinen Ruhm erlangt hatte, stand er kurz vor seinem ersten großen Hollywood-Durchbruch mit „Enter the Dragon“. Am 20. Juli 1973, nur einen Monat vor der Premiere des Films, verstarb Bruce Lee im Alter von 32 Jahren in Hongkong. Die offizielle Ursache seines völlig unerwarteten Todes war ein Hirnödem, das bei einer Autopsie gefunden wurde. Lees Fähigkeiten als Kampfsportler sind weithin unbestritten, jedoch bleiben vor allem sein starker Wille und seine philosophischen Ansichten zum Leben beispielgebend für viele zukünftige Generationen.