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Heidi-Maria Makkonen, Violine Hannes Bärtschi, Viola Mathias Kleiböhmer, Violoncello Konrad Hartig, Kontrabass Rafael Rütti, Klavier
F. Schubert: Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass A-Dur op.114
Das jugendlich-frische "Forellenquintett" ist eine geniale Einheit von konzertant-virtuoser entspannender Unterhaltung und hohem musikalischen Niveau. Schubert hielt sich im Sommer 1819 mit dem befreundeten Sänger Michael Vogl, dem Interpreten seiner Lieder, in dessen Geburtsort Steyr auf und erlebte dort eine glückliche Zeit. Er fand in dem bekannten Musikmäzen der Stadt, dem Bergwerksdirektor Sylvester Paumgartner, einen besonderen Verehrer seiner Liedkunst. Zur Erinnerung an die glücklichen Tage dort schuf Schubert nach seiner Rückkehr in Wien das mit Kontrabass ungewöhnlich besetzte, "Forellenquintett"; diese Besetzung entsprach einem Wunsch Paumgartners, dem Schubert dieses Werk widmete. Jener hatte sich auch gewünscht, dass Schuberts Lied Die Forelle zum Bestandteil eines Satzes und zur Grundlage für Variationen gewählt würde.
Schon mehrere Male waren Heidi-Maria Makkonen, Rafael Rütti und Mathias Kleiböhmer als Klaviertrio in Flims zu hören. Auch in erweiterter Besetzung überzeugen sie durch ihre Virtuosität und ihr perfektes Zusammenspiel.