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Die Reduktion fossiler CO2-Emissionen durch CO2-Upcycling mithilfe der innovativen «Swiss SynFuels-Technologie» ist möglich. Bereits im Jahre 1902 entdeckten die beiden französischen Chemiker Paul Sabatier und Jean-Baptiste Senderens die Reaktion von CO2 und Wasserstoff (H2) zu Methan (CH4) und Wasser (H2O).
Die Reaktionsgleichung des Sabatier-Prozesses zeigt sich deshalb wie folgt:
4 H2 + CO2 ↔ CH4 + 2 H2O
Mit dem CoMeth-Methanisierungsmodul bietet AlphaSYNT eine schlüsselfertige Produktionsanlage für die Herstellung von erneuerbaren Energieträgern aus biogenem CO2 und erneuerbarem Strom.
Seit dieser Entdeckung entstanden viele unterschiedliche Verfahren, um diese Reaktion so effizient wie möglich zu gestalten. Das renommierte Schweizer Forschungsinstitut PSI (Paul Scherrer Institut) hat für ihren Methanisierungsprozess einen Wirbelschichtreaktor entwickelt, welcher feinkörnige Nickelpartikel als Katalysatoren für diese Reaktion enthält. Mit dem Einströmen des Biogases (CO2 und CH4) und des Wasserstoffs werden die Partikel aufgewirbelt und durch die aufwärtsgerichtete Strömung in einen sogenannten fluidisierten Zustand versetzt. Damit wird eine über die Reaktorlänge kontinuierliche Reaktion erreicht und das im Biogas enthaltene CO2 in zusätzliches Methan umgewandelt.
Das CoMeth-Modul besteht aus den folgenden Apparaten:
- Katalytischer Wirbelschicht-Methanisierungsreaktor
- Gasmembran zur Rückgewinnung von nicht umgesetzten H2 und CO2
- Gasverdichter
- Wärmemanagement-System zur Wärmeauskopplung
Für eine einfache und schnelle Installation sind die Schnittstellen bei den CoMeth-Modulen auf ein Minimum reduziert.