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Der Historiker Lukas Straumann ist Geschäftsleiter des Bruno Manser Fonds, einer Umwelt- und Menschenrechtsorganisation, die sich für den Schutz des Regenwaldes und die Rechte seiner Bewohnerinnen und Bewohner einsetzt. Lukas Straumann wurde 1969 in Liestal geboren, erforschte für die Bergier-Kommission die Geschäftsbeziehung der Schweizer Chemie-und Pharmaindustrie zum nationalsozialististischen Deutschland und übernahm 2004 die Geschäftsleitung des Bruno Manser Fonds.
Sein aktuelles Buch "Raubzug auf den Regenwald" thematisiert die Rolle der Korruption als Motor der Regenwaldzerstörung. Die vom ehemaligen britischen Premier Gordon Brown als "vielleicht das grösste Umweltverbrechen unserer Zeit" beschriebene Zerstörung des Regenwaldes durch malaysische Holzfirmen und gigantische Staudammprojekte ist die Ausgangslage des Buches.
Lukas Straumann forschte nicht nur über den verlorenen Wald und die Indigenen von Borneo, sondern recherchierte auch das kriminelle Netzwerk und die Personen, die mit dem illegalen Holzschlag und Korruption Milliarden verdient haben. Speerspitze der asiatischen Holzmafia ist Abdul Taib Mahmud, der Gouverneur Sarawaks, der sich jahrzehntelang als Regierungschef des malaysischen Staates auf Kosten der Bevölkerung bereicherte. Hier können Sie Raubzug auf den Regenwald erwerben.zurück