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Kurz nach der Startrampe pushte Filteau (Can) und zog Blichfeld (Den) und Samuelson (Swe) mit. Zusammen mit Lötscher (Sui) und den zwei Portugiesen Baptista und Silva bildete ich das Verfolgerfeld. Den Anschluss schafften wir nicht mehr. In einem aktiven und engagierten Rennen konnten wir Blichfeld und Samuelson noch einholen. Auf meine Initiative konnten wir die „Windschattenfahrer" bei Rennhälfte abhängen. Lötscher, Blichfeld und ich harmonierten ziemlich gut und fuhren so hinter Filteau in die Zielstadt. Zwar immer im Gegenwind aber durch die Chances ertragbar. Die letzten zwei Kilometer in der Innenstadt auf Kopfsteinpflaster raubten wichtige Zeit… Zuviel für unser Vorhaben. Auf den Schlussmetern zog ich gegen meine Mitstreiter den Kürzeren.
Der Trumpf konnte nicht gespielt werden, leider. Im Wissen, dass die Limite realistisch wäre aber dabei viele Puzzlesteine ziemlich gut zusammenpassen müssen langte es nicht.
Was blieb? Ein gutes Rennen, gute Taktik, gute Erfahrung. Schlussendlich zählt die Zeit. Und diesen Sonntag tickte die Uhr zu lange!!
Wie geht's weiter? Es nahen wichtige Bahnrennen und der Schenkon-Marathon um den Sempachersee mit harten Quali-Limiten. Abgerechnet wird im Sommer!!
Aus der Rangliste:
1. Filteau (Can)
2. Blichfeld (Den)
3. Lötscher (Sui)
4. Villiger (Sui)
Gleichzeitig starteten viele Racer am London Marathon: In einem hochkarätigen Spitzenfeld sicherte sich Marcel Hug (Sui) den 2. und Heinz Frei (Sui) den 5. Rang.