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Der Einzug der persönlichen Waffe der Armeeangehörigen zur Verminderung der Suizide ist das Hauptargument der Befürworter.
Eine Kausalität zwischen vorhandenen Armeewaffen und Suiziden wurde aber bisher nicht bewiesen, das ist nur eine Interpretation.
Jegliche andere Interpretation wird von den Initianten kategorisch als Unsinn abgetan.
Das Nationale Register ist nicht nötig, da bereits die Kantonalen Register vorhanden sind, und eine Verknüpfung derer in Arbeit ist.
Die Hauptprobleme der Initiative werden aber von den Medien kaum jemals angesprochen, und von den Initianten sogar verleugnet.
Es wird behauptet, die Sportschützen und die Sammler seien von der Initiative nicht betroffen. Das ist beides falsch.
Bewiesen wird das bei den Sammlern unumstösslich mit der Tatsache, dass die Seriefeuerwaffen, welche heute einzig von Sammlern erworben und besessen werden dürfen, mit der Initiative verboten werden.
Bewiesen wird das bei den Sportschützen unumstösslich mit der Tatsache, dass die Vorderschaftrepetierflinten, welche unter anderem im IPSC-Flintenschiessen verwendet werden, mit der Initiative verboten werden.
Warum gerade die Vorderschaftrepetierflinten und die Seriefeuerwaffen, mit welchen kein einziger Todesfall verzeichnet ist ausgesucht wurden für ein Verbot konnte auch noch niemand begründen.
Dabei muss man auch wissen, dass die Sportschützen nur ein kleiner Teil der aktiven Schützen sind. Warum man allen anderen aktiven Schützen das Schiessen verbieten will hat bisher noch niemand begründet.
Munitionssammler werden in der Initiative nicht einmal erwähnt.
Die für den Bedarfsnachweis geforderte private Lizenz kann zur Sicherheit nichts beitragen, da jeder Schütze bereits heute von der Polizei mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln durchleuchtet wird. Es gibt nichts was ein Verband mit einer Lizenz zur Sicherheit oder zur Verhinderung von Suiziden beitragen könnte.
Einen sicherheitstechnischen Nutzen der privaten Lizenz konnte bisher noch niemand zeigen.
Beim Bedarfsnachweis verhält sich die Sachlage ähnlich, es wird neben der sicherheitstechnisch nutzlosen privaten Lizenz nur noch ein Beamter willkürlich darüber entscheiden, wessen Bedarf als Sportschütze, Sammler, oder Jäger nun anerkannt wird und wessen nicht. Zur Sicherheit kann das nichts beitragen, da ja vorgängig der Antragsteller für den Waffenerwerbsschein schon mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln durchleuchtet wird.
Einen sicherheitstechnischen Nutzen des Bedarfsnachweises konnte bisher noch niemand zeigen.
Auf die Kosten gehe ich nicht ein, deren astronomische Höhe sollte mittlerweile klar sein.
Das sind in Etwa die Hauptprobleme, weswegen die Initiative nicht angenommen werden kann.
Wenn es den Initianten wirklich hauptsächlich um den Einzug der Armeewaffen zum Schutz der Bevölkerung gehen würde, hätten sie die ganzen Punkte oben nicht mit in die Initiative gepackt.
Wenn jemand davon etwas begründet anzweifelt werde ich es gerne genauer erläutern.
Unsachliche Kommentare und unbegründete Behauptungen sind AUSDRÜCKLICH unerwünscht.