Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03206.jsonl.gz/2477

Die brasilianischen Centrais Eléctricas Brasileiras (Eletrobras) und Eletrobras Termonuclear S.A. (Eletronuclear) sowie die französische Energieversorgerin Electricité de France (EDF) haben eine Absichtserklärung zur Förderung der Zusammenarbeit im nuklearen Bereich unterzeichnet, die zur Fertigstellung von Angra-3 führen könnte.
Das bulgarische Parlament hat das Energieministerium beauftragt, erneut Anstrengungen zum Neubauprojekt Belene zu unternehmen. Damit wurde der Regierungsentscheid von 2012, Belene aufzugeben, umgestossen.
Das nukleare Sicherungsregime in der Schweiz ist gut etabliert. Zu diesem Schluss kommt eine Expertengruppe des International Physical Protection Advisory Service (IPPAS) der internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) am Ende ihrer zweiwöchigen Mission. Sie hat 13 bewährte Praktiken, 9 Empfehlungen und 37 Anregungen identifiziert.
Die Horizon Nuclear Power Ltd. hat bei der britischen Infrastructure and Planning Commission (IPC) um die Einwilligung ersucht, ein neues Kernkraftwerk am Standort Wylfa Newydd auf der Insel Anglesey im Norden von Wales zu bauen und zu betreiben.
Die japanische Hitachi Ltd. und die britische Regierung haben beschlossen, Verhandlungen über das Neubauprojekt Wylfa Newydd aufzunehmen. In einer Erklärung vor dem Parlament sagte der britische Wirtschafts- und Energieminister Greg Clark, dass die Massnahmen, welche die Regierung ergreifen wolle, neue Nuklearprojekte im Land langfristig unterstützen werden.
Das deutsche Kabinett hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der Entschädigungen für die Kernkraftwerksbetreiber vorsieht, die ihre Kernkraftwerke wegen des beschleunigten Atomausstiegs vom Netz nehmen mussten.
Vier Unternehmen haben ihr Interesse bekundet, in das in Bulgarien sistierte Belene-Projekt zu investieren. Dies erklärte Walentin Nikolow, stellvertretender Vorsitzende des Energieausschusses des bulgarischen Parlaments, an einer Konferenz des bulgarischen Atomforums (Bulatom).
Die Inbetriebnahme des EPR Flamanville-3 in Frankreich könnte sich um «mehrere Monate» verzögern. Dies hat die Electricité de France (EDF) am 31. Mai 2018 erklärt. Das hätte zur Folge, dass die beiden Kernkraftwerkseinheiten Fessenheim-1 und -2 bis zum Sommer 2019 am Netz blieben.
Im EPR Taishan-1 in China ist zum erstem Mal eine sich selbsterhaltende Kettenreaktion abgelaufen. Dies twitterte Xavier Ursat, Group Senior Executive Vice President der Electricité de France (EDF) am 6. Juni 2018.