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Der Prozess gegen den früheren Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein wegen sexueller Übergriffe ist um drei Monate verschoben worden. Dies teilte ein Richter in New York am Freitag (Ortszeit) mit.
Der Entscheid fiel nach einer gerichtlichen Anhörung hinter verschlossenen Türen. Mit dem Medienausschluss würden Weinsteins Rechte auf einen fairen Prozess und das Recht der Zeuginnen auf Privatsphäre gewahrt, hiess es von dem Gericht. In dem Prozess ist Weinstein unter anderem wegen sexueller Übergriffe auf zwei Frauen angeklagt - darunter eine Vergewaltigung. Der Prozess könnte fünf Wochen dauern. Im Fall einer Verurteilung droht dem 67-Jährigen eine lebenslange Haft.
Der einstige Filmmogul Weinstein wird von mehr als 80 Frauen beschuldigt, sie sexuell belästigt oder gar vergewaltigt zu haben. Unter ihnen sind Filmstars wie Angelina Jolie, Salma Hayek und Ashley Judd. Angeklagt ist er aber nur in den Fällen zweier Frauen; viele der übrigen Fälle sind verjährt. Der Ex-Filmmogul behauptet, jegliche sexuelle Handlungen hätten einvernehmlich stattgefunden.
Der Fall Weinstein hatte eine weltweite Kampagne gegen sexuelle Belästigung ausgelöst. Unter dem Hashtag #MeToo machten zahlreiche Missbrauchsopfer ihre Erfahrungen öffentlich. Unter den Beschuldigten sind viele Prominente. (kün/sda)
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wurde vom US-amerikanischen «Time»-Magazin zur Person des Jahres gekürt. Damit ist sie die jüngste Person, die je mit diesem Titel gewürdigt wurde.
Zur Begründung erklärte das US-Nachrichtenmagazin am Mittwoch, der 16-Jährigen sei es gelungen, «Sorgen über den Planeten in eine weltweite Bewegung zu verwandeln, die einen globalen Wandel verlangt».
Edward Felsenthal, CEO und Chefredaktor des «Time»-Magazins, schrieb zu der Entscheidung auf Twitter:
Thunberg …