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Es war einmal… So beginnen Märchen. Und das, was in Burlington im Jahre 1978 geschah, kommt einem Märchen gleich. Zwei Studenten, Ben Cohen & Jerry Greenfield, vermasselten ihre Prüfung an der Uni von Vermont und überlegten, wie sie sich aus dieser Situation retten. Zuerst versuchten sie sich als Hersteller von Donuts. Doch die Investition für die Grundausrüstung kostete zu viel. Also belegten sie für fünf Dollar einen Kurs, in welchem sie lernten, wie man Ice Cream herstellt.
Die verkauften sie aus einem VW-Bus in Burlington und Umgebung. Die Ice Cream, die ihren Namen trägt, war geboren. Und es gibt sie heute noch. Allerdings ist aus der Zwei-Mann-Firma ein Unternehmen mit mehreren Tausend Angestellten geworden, das inzwischen zum Unilever-Konzern gehört. Ben & Jerry verkauft seine Ice Cream mit Namen wie Half baked, Jerry Garcia oder Coffee BuzzBuzzBuzz (mein Liebling!) rund um die Welt. Das Geheimnis des Erfolgs ist einfach: Beste Qualität der Zutaten und ein eigenständiger, unverwechselbarer Auftritt.
Wir planten unsere Tour durch Vermont so, dass wir bei Ben & Jerry vorbei-kommen. Am 21. Juni 2019 war es soweit; wir trafen in Burlington ein. Dort buchten wir eine Tour, die pro Person US$ 4.- kostet. Die Führungen, in Gruppen von max. 40 Personen, finden alle zehn (!) Minuten statt. Der Rundgang durch die Produktion endete mit einer Verkostung der Sorte Fudge with Salted Caramel Swirl. Sie schmeckte lecker. Zum Schluss kauften wir ein Pint, das knapp sechs Dollar kostet. Hat man das gegessen, braucht man kein Abendessen mehr!
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