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Umwelt
Für eine richtige Umweltpolitik: von Worten zu Taten!
Schaffung einer wirksamen Reglementierung, um unsere Umwelt gegen gefährliche Angriffe für die nachfolgenden Generationen zu schützen.
Verbesserung des Mobilitätssystems durch Stärkung der öffentlichen Verkehrsmittel und Förderung der Attraktivität der "sanften Mobilität".
Förderung einer nahen und haltbaren Landwirtschaft.
Der Klimawandel und die schwerwiegenden Folgen der Unwetter der letzten Jahre haben die Diskussion von Umweltfragen bei fast allen Parteien, von links nach rechts, angefacht. Dieselben Parteien verlangen teilweise aber auch Formel-1-Rennen in der Schweiz, greifen renommierte Organisationen wie WFF oder pro natura an, indem sie versuchen, ihnen ihr Beschwerderecht zu entziehen, kämpfen gegen einen Atomausstieg oder versuchen, jede Massnahme zur Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel zu verhindern.
Im Angesicht der durch den Klimawandel herbeigeführten Gefahren brauchen wir heutzutage konkrete Lösungen und nicht nur Absichtserklärungen.
Politische Prioritäten
- Das Kohlendioxidgesetz muss effizient umgesetzt werden, sodass die Schweiz die durch das Kyotoabkommen gesteckten Ziele erreichen und somit ihren Teil zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen kann. Ein Teil des Erlöses aus der CO2-Steuer soll verwendet werden, um die zu hohen Emissionen des Gotthardtunnels zu kompensieren - dies im Gegensatz zum Vorschlag der Rechten (z.B. SVP), den Ausbau des Gotthards dadurch zu finanzieren, dass Projekte in der Westschweiz weniger Subventionen erhalten und dass der Stadtverkehr sowie die Infrastruktur zur Förderung des sanften Verkehrs weniger unterstützt werden. Dabei ist die Finanzierung dieser Projekte eine notwendige Voraussetzung für den Erfolg der Massnahmen, die auf die Reduktion des motorisierten Einzelverkehrs zielen.
- Die Mobilität in der Schweiz muss überdacht werden; dabei soll als Hauptachse die Realisierung verschiedener Mittel sanften Verkehrs sowie die Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel dienen.
- Das Schweizer Recht muss den Begriff des "Umweltschadens" anerkennen, um einen wirksamen Schutz im Falle von Verschmutzung oder anderen Angriffen auf unsere Umwelt zu garantieren.
- Unsere Energieversorgung muss überdacht werden. Mit dem Verlangen nach einer starken Entwicklung der Quellen erneuerbarer Energie (Sonne, Erdwärme, Windenergie, Biomasse, Effizienzgewinne bei der Wasserkraft, etc.) sowie durch stärkere Massnahmen zur Stromersparnis wird es möglich sein, auf Atomkraftwerke zu verzichten. Diese Massnahmen schonen die Umwelt und geben wichtige Impulse für die Schweizer Wirtschaft und Forschung.
- Eine umweltnahe, natürliche Landwirtschaft mit einem vernünftigen Verhältnis zwischen Produktions- und Konsumationsort muss unterstützt werden. Genetisch veränderte Organismen (GVO) sollen verboten werden.
- Die Schutzmassnahmen gegen Lärm und Verschmutzung der Lebensbereiche müssen erweitert werden und der Bereich der Raumplanung muss an Wirksamkeit gewinnen, so wie das durch die jüngste Revision des RPG vorgesehen wird.
Persönliches Engagement
- Parlamentarische Interventionen im Bereich des sanften Verkehrs, für eine nachhaltige Energiepolitik und für den Landschaftsschutz (z.B. parlamentarische Initiative für das Referendumsrecht des Volkes gegen den Bau von Hochspannungsleitungen);
- Präsident von Pro Velo Schweiz;
- Mitglied des Stiftungsrats von éducation21;
- Mitgründer einer Genossenschaft für Produktion von Wasserkraft;
- Mitgründer der ersten Westschweizer Filiale der mobility, die heute die grösste Carsharing-Gesellschaft in der Schweiz ist;
- Private Installation (im Eigenheim) einer Sonnenenergieanlage von 30 m2;
- Mitarbeit bei Kampagnen für die Volksinitiativen "Lebendiges Wasser" (die unter anderem auf die Wiederbelebung der Gewässer zielt), "Ja zur Komplementärmedizin" oder die sog. Rothenthurm-Initiative.
Von der unabhängigen Internetseite ecorating.ch erteiltes Zertifikat, welches die Parlamentarier im Rahmen ihrer Investitionen in die Umwelt beurteilt. Die ecorating-Bilanz 2012 finden Sie hier.