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Hintergrund
Störungen von Aspekten der sozialen Kognition, welche bei einer Vielzahl von Hirnkrankheiten vorkommen, wirken sich negativ auf unser zwischenmenschliches Verhalten aus. Zu deren Erfassung und Quantifizierung fehlen im deutschsprachigen Raum jedoch realitätsnahe, standardisierte Tests.
Vorgehen
Für die Studie sind zwei Untersuchungstermine in der Memory Clinic geplant. Der erste Untersuchungstermin (Dauer ca. 2 Stunden) wird die Evaluation der Personen für die Studie und die Testung beinhalten. Die Testung beinhaltet das Anschauen von Filmszenen, emotionalen Gesichtsausdrücken und das Ausfüllen von Fragebögen. Nach ca. 6 Monaten wird die zweite Untersuchung (Dauer ca. 45 Minuten) stattfinden, welche sich auf das Anschauen von emotionalen Gesichtsausdrücken beschränken wird.
Ziele
Das Projekt hat die Entwicklung einer deutschsprachigen Testbatterie zur realitätsnahen Untersuchung von Kernbereichen der sozialen Kognition (Emotionen, zwischenmenschliche Umgangsformen) bei Personen mit Hirnkrankheiten oder Hirntraumata zum Ziel.
Gesuchte Studienteilnehmer
240 gesunde deutschsprachige Personen im Alter von 35 bis 85 Jahre
Studienstart
Januar 2018
Studienleitung
Leitung: PD Dr. med. Marc Sollberger, Leitender Arzt Neurologie Memory Clinic
Marc Sollberger
Leitender Arzt Memory Clinic