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Die Lederwaren von Létrange haben eine illustre Historie: Jules Verne war Kunde und die Firma stattete die Besatzung des Schiffes «Pourquoi-Pas?» für eine Antarktisexpedition im Jahr 1908 aus. Auch Fotografen, Motorradfahrer und Abenteurer schätzten das spezialisierte Sattlerei-Handwerk seit Jahrzehnten. Die Reise des Unternehmens kam jedoch 2007 zum Stillstand, bis Sébastien Létrange (*1973) vor vier Jahren entschied, das Erbe seiner Vorfahren wiederzubeleben. Für diesen Neuanfang rückte er die Frau als Kundin in den Fokus und lancierte eine Handtaschenkollektion. Als künstlerischen Leiter holte er den Schweizer Mathias Jaquemet (*1980) mit ins Boot. Der Designer studierte in Basel und später in Paris, wo er seither lebt und arbeitet. Sein Karriereweg führte ihn von Jean Paul Gaultier über Louis Vuitton bis zu Dior, für den er die vergangenen sieben Jahre Taschen entwarf. Die Létrange-Kreationen gibt es exklusiv bei Galeries Lafayette in Paris zu kaufen.
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