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Das Wichtigste in Kürze
- Martin Bashir, der das Interview mit Diana führte, wehrt sich gegen die Vorwürfe.
- Er habe der Prinzessin nie schaden wollen und glaubt auch nicht, dass er dies tat.
- Seine Familie und er hätten die Prinzessin geliebt.
Das Interview sorgte bereits nach seiner Ausstrahlung 1995 für hohe Welle. Und auch jetzt, 26 Jahre danach, ist es wieder ein wichtiges Thema: das Interview von Prinzessin Diana (†36) in der BBC.
Ihre Söhne Prinz William (38) und Prinz Harry (36) erhoben kürzlich schwere Vorwürfe gegen die BBC und Reporter Martin Bashir (58). Grund: Er soll es gewesen sein, der gemäss einer Untersuchung das Interview erschlichen haben soll.
Mit dem Gespräch soll Bashir die Angst, Paranoia und Isolation von Diana verstärkt haben. Er habe einen beträchtlichen Teil dazu beigetragen, dass die Ehe zwischen ihr und Prinz Charles (72) endete, so Prinz William.
Etwas anders sieht dies der beschuldigte Bashir in der englischen «The Sun». «Unfair und unvernünftig» sei es, ihm die Schuld für die schwierige Beziehung zwischen der Königsfamilie und den Medien zu geben.
Es habe aufgenommene Telefonate gegeben, so Bashir. Und weiter: «Doch ich hatte nie etwas damit zu tun.» Er habe Diana nie in irgendeiner Weise schaden wollen, und «ich glaube nicht, dass wir das taten».
Jeder Aspekt des Interviews sei so gemacht worden, wie sie es gewollt habe. «Vom Zeitpunkt, als der Palast informiert wurde, über das Ausstrahlungszeitpunkt bis hin zum Inhalt», so Bashir.
Er und Diana seien sich nahegestanden, sagte er gegenüber der «The Sun». Die Freundschaft begann, nachdem Bashir über postnatale Depression seiner Frau berichtet habe. Diana hätte ihre eigenen Erfahrungen damit mit ihm geteilt. Sie habe ihm auch ihre Selbstmordgedanken mitgeteilt.
Auch mit der Familie von Bashir hätte Diana ein gutes Verhältnis gehabt. Sie besuchte ihn und seine Frau im Spital kurz nach der Geburt ihres Kindes. Sie lud die Familie nach Schottland und in den Kensington-Palast ein. «Meine Familie und ich haben Diana geliebt», so der Reporter.
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