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Wasserdrachen (Agamidae Physignathus lesueurii), eigentlich: Gewöhnlicher Wasserdrachen; sind vor allem im Osten Australiens und in ganz Neuguinea verbreitet, wo sie sich bevorzugt in der Nähe von Flüssen und Bächen aufhalten.
Sie erreichen Kopf-Rumpf-Längen von bis zu 25 Zentimetern, der Schwanz ist allerdings mindestens doppelt so lang wie der restliche Körper und so sind Wasserdrachen mit einer Gesamtlänge von über 90 Zentimetern keine Seltenheit. Die lebhafte Agamenart zeichnet sich äusserlich durch einen seitlich abgeflachten Körper aus, der mit zahlreichen unterschiedlich grossen Schuppen versehen ist. Ein Rückenkamm zieht sich vom Hals bis fast zum Schwanzende und verleiht den Tieren ein bizarres Aussehen. Der olivgrüne bis bräunliche Körper ist mit deutlich helleren Querstreifen überzogen.
Wasserdrachen ernähren sich vornehmlich von tierischer Kost und erbeuten Insekten und deren Larven. Sie fressen ausserdem alle am Gewässerrand auffindbaren Kleintiere wie etwa Würmer und Schnecken.
Nach der Paarung legt das Weibchen bis zu zehn Eier in eine lange Erdröhre am Flussufer. Nach etwa drei Monaten schlüpfen die Jungtiere.
Wasserdrachen sind ausgezeichnete Schwimmer und verbringen einen Grossteil des Tages im Wasser. Manchmal klettern sie auch auf Bäume und lassen sich von dort aus ins Wasser fallen, sobald sie sich gestört fühlen.
Quelle: hayawani.de
Der Meersau (scorpéna scrófa), auch Drachenkopf genannt, gehört zur Familie der Drachenköpfe. Sie ist vom englischen Kanal bis zum Senegal und im Mittelmeer verbreitet, bodenorientiert und nachtaktiv. Charakteristische Merkmale dieses Drachenkopfes sind der robuste und kräftige Körper, der seitlich etwas abgeflacht ist, der grosse, breite, mit Stacheln bewaffnete Kopf und relativ kleine Augen. Darüber befinden sich kleine sehr kurze Überaugententakeln, ausserdem zwei weitere Tentakeln auf den Nasenlöchern. Sein Kinn ist im Gegensatz zu seinem Körper durch zahlreiche Hautlappen gekennzeichnet.
Drachenköpfe sind faule Jäger. Bewegung ist so gar nicht ihr Ding. Sie warten in Tiefen von bis 200 Metern bis ihnen ein Beutetier buchstäblich vors Maul schwimmt. Mit ihrem breiten Kopf und einer riesigen Mundspalte sind sie bestens ausgestattet für diese Lebensweise. Ihre Beute jagen sie hauptsächlich während der Dämmerung und vermutlich auch nachts. Sie ernähren sich von Krebstieren, Weichtieren und Fischen. Sobald sie ein geeignetes Opfer erspäht haben, stossen sie blitzschnell zu, um es in Ihre grosse Mundöffnung zu reissen, dabei verlassen sie sich hauptsächlich auf ihre perfekte Tarnung, die sie fast unsichtbar werden lässt. So braucht der Drachenkopf nur zu warten, bis seine Beute nah genug an ihn herangekommen ist. Ansonsten sind dies träge Bodenfische, die aufgescheucht blitzschnell davonhuschen, um sich jedoch in kurzer Entfernung wiederum zu verstecken.
Drachenköpfe sind meist lebhaft gefärbt, trotzdem fallen die gut getarnten Fische in ihrer bunten Umgebung nicht besonders auf, denn die Rotfärbung ihrer Haut entspricht weitgehend der Farbpigmentierung der hier lebenden Rotalgen, so dass sie sich weitestgehend an den Untergrund anpassen. Auch die blattförmigen Hautlappen am Maul dienen dazu, die gefährliche Saugfalle optisch mit ihrem Untergrund verschmelzen zu lassen. Getarnt durch seinen gesprenkelten Rücken, dessen Farbe er sogar dem jeweiligen Untergrund anzupassen vermag, und gestützt auf seine kräftigen Brustflossen, wartet er auf seine Beute, um blitzschnell zuzuschlagen.
Die Drachenköpfe sind gegen Übergriffe grösserer Feinde bestens gewappnet: Auf ihrem Rücken ragen Stacheln nach oben, an deren Basis sich Giftdrüsen befinden. Bei der Rückenflosse ist der stachelige Teil mit den Giftdrüsen durch eine deutliche Einkerbung vom kurzen, gliederstrahligen Teil getrennt. Selbst die Afterflosse besitzt drei weitere Giftstacheln.
In der französischen Küche nimmt der Drachenkopf mit seinem feinen weissen Fleisch einen festen Platz ein. Die klassische Zubereitungsart ist das Dünsten oder das Verwenden als Zutat für feine Fischsuppen. In der Bouillabaisse darf er nicht fehlen. Der feine Geschmack kommt so am besten zur Geltung, so dass man vom Braten eigentlich völlig absehen sollte. Das Fleisch grösserer Exemplare ist weniger delikat wie das kleinerer. Vor dem Anrichten ist seine feste, ledrige Haut zu entfernen.