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10 + 11 Parashat VaJakhel und Prashat Pekude
פָּרָשַׁת-וַיַּקְהֵל-וּפָרָשַׁת פְקוּדֵי
Parashat „Vajakel/Pekude“ ist der zehnte und elfte Parasha/Abschnitt von 2. Buch Mose.
Parashat VaJakhel beginnt mit 2. Mose, Kapitel 35 Vers 1 und endet im Kapitel 38, Vers 20.
Der Name der Parasha stammt aus dem ersten Vers und Wort:“ 1 Und Mose versammelte die ganze Gemeinde der Israeliten und sprach zu ihnen: Dies ist's, was der HERR geboten hat, dass ihr es tun sollt:
Zu Beginn der Parschat VaJakel dieser Woche versammelt Moses alle Israeliten und sagt ihnen Folgendes:
" Sechs Tage sollt ihr arbeiten. Am siebenten Tag aber sei für euch Sabbat, ein Ruhetag, heilig dem HERRN. Wer an diesem Tag arbeitet (in heb. Melacha-was erschaffen bedeutet), soll sterben. 3 Ihr sollt kein Feuer anzünden am Sabbattag in allen euren Wohnungen."
Der HERR verlangt, man soll keine Melacha machen, dies bedeutet nicht unbedingt etwas was Schweiss und Mühe macht, sondern etwas erschaffen - wie die Schöpfung zum Beispiel, keine Tiere töten - weil man eine Seele rausnimmt, oder keine Pflanze pflücken, da man hiermit dessen Wachstum stoppt.
Die Sabbatordnung
Unmittelbar nach diesen Versen beschreibt die Tora die Arbeit, welche erforderlich ist, um das Tabernakel zu bauen - das zu dieser Zeit die heiligste Stätte für das Volk Israel war. Tatsächlich enthalten alle anderen Verse bis zum Ende des Abschnitts (mehr als 100 Verse!) Eine lange und detaillierte Beschreibung der Stiefhüttenstruktur, die gebaut werden soll. Es stellt sich die Frage, warum die Tora dem Thema der Errichtung des Tabernakels für die Einhaltung des Sabbats so nahe kommt.
"Mehr als das Volk Israel den Sabbat bewahrt, bewahrt der Sabbat das Volk Israel. /Echad Ha’am*
*Zvi (Hirsch) Ginzberg, bekannt als Echad Ha'am. Ein jüdisch-weltlicher Schriftsteller und Chef der zionistischen Bewegung.
Die Antwort ist eindeutig - Sabbat und Tabernakel sind eins! Sie sind eine Einheit, die uns mit einer besonderen Dimension der Heiligkeit verbindet. Für zweitausend Jahre im Exil nach der Zerstörung des Tempels diente der Sabbat als eine Art Ersatz für den Tempel und bot einen Raum, in dem die Werte der Tora in einer feindlichen und fremden Welt bewahrt werden konnten.
Wenn der Sabbat beginnt, sind wir tatsächlich in eine neue und besondere Dimension der Zeit gehüllt. In dieser Hinsicht ist der Sabbat ein Gebot, das sich wesentlich von den übrigen Geboten unterscheidet. Der Sabbat ist eine besondere Dimension der Heiligkeit, die einmal pro Woche und konstituierte jede Woche direkt zu uns kommt. Der Sabbat ist stabil und dauerhaft. Ist eine Entität, die jenseits der Grenzen des physischen Raums liegt. Es ist eine Pause, ein echter Urlaub, der überall auf der Welt stattfindet und kostenlos ist. Man braucht nicht einmal eine Reiseplanung für diesen besonderen Urlaub.
Freiwillige Gaben für die Stiftshütte
Die Israeliten mobilisieren sich, um die Stiftshütte zu bauen:
Mose bringt ganz Israel zusammen und gibt ihnen den Befehl des Herrn, ihm eine Wohnung zu bauen. Zuvor warnt er sie, den Sabbat zu halten, da der Sabbat Vorgang vor dem Bau der Stiftshütte hat.
Die begeisterten Israeliten beeilen sich, ihr Eigentum - Goldschmuck, kostbare Stoffe, Silber, Kupfer, Bäume und Felle - für den Bau des Tabernakels zu spenden. Die Handwerkerinnen webten die Ziegenwolle, und die Stämme Israels brachten die guten Steine, die Produckte des Weihrauchs und die Öle.
Beauftragung der Kunsthandwerker
Moshe sagt, dass Bezalel Ben-Uri-Ben-Hur mit ihm Ahliabs werden die Kunstarbeit, welche den Bau des Tabernakels und seiner Werkzeuge und Möbel, überwachen. Innerhalb kurzer Zeit melden die Handwerker Moshe, dass sie mehr als genug Material erhalten haben, um den Tabernakel zu bauen, und Moshe fordert die Israeliten auf, mit den Spenden aufzuhören.
Die Herstellung der Stiftshütte
Die Handwerker weben die Teppiche und den Deckel für die Wohnung. Sie sagen die Bretter, welche die Wände der Stiftshütte bilden, beschichteten sie mit Gold und machten die Klammern für die Bretter. Sie verweben die Vorgänge, die das Heilige und das Allerheiligste trennen, sowie den Vorhang, der den Eingang zum Tabernakel bedeckt.
Bezalel errichtet zusammen mit dem Künstlerteam die goldenen Lade aus Akazienholz und den zwei Cherubim, der Tisch für die Schaubrote, den Leuchter, den Räucheraltar, Salböl und Räucherwerk, den Brandopferaltar und das bronzene Becken, dann errichtet er das Kupferbecken und den Zaun, um den Hof des Tabernakels.
Parashat Pekude
Parashat Pekude beginnt mit 2. Mose, Kapitel 38 Vers 21 und endet am Ende des Buches im Kapitel 40, Vers 38.
Der Name der Parasha stammt aus dem ersten Vers und Wort:“ 21 Dies sind die Kosten/Spendenliste für die Wohnung, die Wohnung des Gesetzes, die nach dem Gebot des Mose errechnet wurden von den Leviten unter der Leitung Itamars, des Sohnes Aarons, des Priesters.
In Israel liest man diese Sabbatwoche Parashat Pekude anschliessend an Vajakhel:
Die Kosten für das Heiligtum
Die Tora listet die Spenden auf, welche für den Bau das Heiligtums und seiner Verwendung eingegangen sind:
- Gold: 29 Zentner 730 Schekel nach dem Gewicht des Heiligtums (der Zentner enthält 3000 Schekel zu seiner Zeit).
- Silber: 100 Zentner, 1775 Schekel. Das Geld wurde während Parashat „Ki-Tissa“ bei der Halbschekel Sammlung gesammelt. Das Silber wurde für das Giessen der Schweller sowie für die Beschichtung der Säulen des Hofzauns verwendet.
- Kupfer: 70 Zentner, 2400 Schekel. Das Kupfer wurde für die Eingangshallen des Zeltzeltes, des Kupferaltars und der Fensterbänke des Tabernakelhofs verwendet.
- Aus dem Azurblau und Roten Purpur und dem Karmesin wurden für die Gewebe der Kleidung verwendet.
Die Kleidung der Priester
Erstellen Sie die verschiedenen Kleider: Als sie die Stiftshütte und seine Werkzeuge fertig aufgebaut hatten, begannen die Künstler damit die verschiedenen Kleidungsstücke zu kreieren.
- Sie schufen die Weste, ein Kleidungsstück aus einer Art langem Lätzchen und auf seinen Schultern zwei gute Steine, auf denen die Namen der Israeliten Stämme eingraviert waren.
- Sie schufen die Brusttasche, gewebtes Tuch mit zwölf Steinen, auf jedem Stein der Name eines Stammes Israel.
- Obergewandes, mit je einem Granatapfel und eine Schelle ringsum am Saum
- Das Gewand, welches die Priester auf ihrem Körper tragen werden.
- Aarons Oberpriester Hut und die Hüte seiner Söhne.
- Die Schärpe - der Gürtel; Und der Blick, ein goldenes Band, Stirnblatt, den heiligen Kronreif, aus feinem Gold und schrieben darauf wie in einem Siegel geschnitten: «Heilig dem HERRN» steht.
Als die Künstler ihre Arbeit beendet hatten, brachten sie alles, für das Tabernakel, sowie seine Gefässe und ihre Kleidung zu Moshe, der ihnen für ihre genaue und exakte Arbeit gratulierte, so wie es ihnen befohlen worden war.
Aufrichtung und Einweihung der Stiftshütte
Der Schöpfer der Welt befiehlt Mose, im Monat Nissan die Stiftshütte aufzubauen, die Lade darin zu platzieren und den Vorhang aufzuhängen, damit das Heilige sich vom Allerheiligsten unterscheidet.
Er muss dann die verschiedenen Möbel und Gefässe in die Stiftshütte bringen und sie gemäss Gottes Gebot anordnen und verwenden.
In der Tat tut es Moses. Er bringt den Tisch und stellt das Brot darauf, bringt die Lampe und zündet sie an, auf dem Weihrauchaltar verbrennt er den Weihrauch und das Waschbecken füllt er mit Wasser, welches die Priester, bevor sie im Tempel dienen, benutzen werden.
Nachdem sie sich mit dem Wasser gewaschen haben, salbt und weiht Mose Aaron und seine Söhne, sowie den Tabernakel und seine Gefässe.
Die Wolke bedeckte die Stiftshütte und Gott wohnte in seiner Wohnung, welche seine Söhne für ihn gebaut haben. Von da an führt die Wolke die Israeliten auf ihren Reisen in die Wüste: Wenn die Wolke aufsteigt, wissen sie, dass sie ihre Wanderungen fortsetzen müssen; Wenn die Wolke ruhte haben die Israeliten ihre Zelte an diesem geweihten Ort aufgebaut.
Sabbat shalom umvorach!
Gesengter Sabbat Frieden und Lieben über alle!
Psalm 20:
Ein Gebet für alle Menschen zur Genesung und für die Gesundheit.
Das Gebet kann jederzeit gesagt werden, für die vollständige Genesung für alle Menschen auf der ganzen Welt.
1 Dem Chorleiter. Ein Psalm. Von David.
2 Der HERR erhöre dich am Tag der Bedrängnis, der Name des Gottes Jakobs mache dich unangreifbar.
3 Er sende dir Hilfe aus dem Heiligtum, und von Zion aus unterstütze er dich.
4 Er gedenke aller deiner Speisopfer, und dein Brandopfer wolle er annehmen!
5 Er gebe dir nach deinem Herzen, und alle deine Pläne erfülle er!
6 Jubeln wollen wir über dein Heil, im Namen unseres Gottes das Panier erheben. Der HERR erfülle alle deine Bitten!
7 Jetzt habe ich erkannt, dass der HERR seinem Gesalbten hilft; aus seinem heiligen Himmel wird er ihn erhören durch Heilstaten seiner Rechten.
8 Diese denken an Wagen und jene an Rosse, wir aber denken an den Namen des HERRN, unseres Gottes.
9 Jene krümmen sich und fallen, wir aber stehen und bleiben aufrecht.
10 HERR, hilf! Der König erhöre[1] uns am Tage unseres Rufens!
AMEN!
Haben Sie es genossen, schicken Sie die Parasha dieser Woche an Ihre Freunde und Bekannten weiter.
Tamara Güller