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Drogen- und Alkoholmissbrauch spielen die Hauptrolle bezüglich des Zustands, dass junge Menschen heute ungesunder sind. In 50 Bundesstaaten der USA ist Cannabis legal. Diese Studie zeigt auf was auch auf die Schweiz zukommen wird, falls Cannabis legalisiert werden sollte.
Was macht unsere Regierung für die Drogenprävention? Leider nichts. Im Gegenteil sie bewilligt Millionen für «Forschung» an Cannabis mit 5000 Versuchskanin…sorry Versuchspersonen. Es gibt dutzende Forschungen an Cannabis von renommierten Wissenschaftlern. Alle sind sich darin einig, dass Cannabis und Drogen in jeglicher Hinsicht schädlich sind.
Eine kürzlich durchgeführte Studie in den USA zeigt; Junge Menschen konsumieren Drogen in höherem Maße als ihre Eltern im selben Alter. Die Studie untersuchte verschiedene Aspekte: den physiologischen Status, die psychische Gesundheit und die Verhaltensgesundheit. Leider scheinen sich die Gesundheitsindikatoren über eine Reihe von Messgrößen hinweg verschlechtert zu haben. Das zeigt, die amerikanische Bevölkerung wird im Laufe der Zeit weniger gesund.
Wenn junge Menschen in höherem Maße Drogen konsumieren als ihre Eltern früher, zeigt dies, wie viel zur Suchtbekämpfung getan werden muss, sowohl im Bereich der Prävention als auch im Bereich der Behandlung.
Ein Blick auf die Studie
Drogen- und Alkoholmissbrauch spielen die Hauptrolle bezüglich des Zustands, dass junge Menschen heute ungesunder sind.
Laut einer Studie vom März 2021 verschlechtert sich die Gesundheit der Generation X (Altersgruppe die ca. 1965 bis 1975 geboren ist) und der Generation Y (Millennials) im Vergleich zu derjenigen der Baby Boomer (zwischen 1946 bis 1954 geboren) und der Silent Generation (Geboren zwischen 1925-1945) in jungen Erwachsenenjahren. Laut der Studie ist es wahrscheinlicher, dass die Generation X und die Millennials trinken, Drogen konsumieren, rauchen und mit Angstzuständen, Depressionen und Fettleibigkeit zu kämpfen haben.
Die Ergebnisse der Langzeitstudie, an der 688.000 Menschen teilgenommen haben, deutet auf folgendes hin. Jede neue Generation erfährt eine allmähliche Verschlechterung der Gesundheit. Trotz den Fortschritten der Medizin in den letzten Jahrzehnten, geht es den jungen Menschen schlechter als ihren Eltern. Trauriger Weise belegt der Drogenkonsum den grössten Anteil dieses Bildes.
„Die abnehmende Gesundheit der jüngeren Generationen ist nicht nur ein individuelles, sondern vielmehr ein gesellschaftliches Problem…“
Studienleiter Hui Zheng, außerordentlicher Professor für Soziologie an der Ohio State University in Columbus, zitiert:
Die abnehmende Gesundheit der jüngeren Generationen ist nicht nur ein individuelles Problem, sondern vielmehr ein gesellschaftliches Problem. Die Gesellschaft muss die Umwelt verändern, Ungleichheit reduzieren und die Arbeitsplatzsicherheit für jüngere Generationen verbessern.“
Zheng sagte weiter, dass keine Studie an die Wurzel eines so komplexen Problems wie die generationsbedingten Veränderungen der Gesundheitsergebnisse gelangen kann. Und es gibt keine einfache Lösung für ein Problem, das selbst nicht einfach ist.
Betrachten wir jedoch nur einen Aspekt der Studie, nämlich den Drogenkonsum junger Erwachsener, können wir das Problem weiter untersuchen. Wir können die Daten der Studie nutzen, um die Eltern von heute zu ermutigen, ihre Bemühungen zu verstärken, junge Menschen vom Drogenkonsum abzuhalten.
Statistik zum Drogenkonsum junger Erwachsener
Von 2011 bis 2014 führte die Substance Abuse and Mental Health Services Administration eine Studie an jungen Erwachsenen im Studien-Alter von 18 bis 22 Jahren durch. Sie untersuchten die Trends des Drogenkonsums von Amerikanern in diesem Alter. Die Ergebnisse zeigen:
- Mehr als ein Drittel der Erwachsenen in dieser Altersgruppe hat im vergangenen Monat Rauschtrinken (Komasaufen) betrieben.
- Etwa jeder fünfte Erwachsene in dieser Altersgruppe hat im letzten Monat eine illegale Droge konsumiert.
- Etwa 2.179 Erwachsene im College-Alter trinken jeden Tag zum ersten Mal Alkohol.
- Ungefähr 1.326 Personen in dieser Altersgruppe nehmen täglich zum ersten Mal eine illegale Droge.
- Etwa 1.299 Personen in dieser Altersgruppe konsumieren täglich zum ersten Mal Marihuana.
- Ungefähr 559 junge Personen konsumieren täglich zum ersten Mal verschreibungspflichtige Medikamente.
- Ungefähr 447 junge Menschen konsumieren täglich zum ersten Mal Kokain.
- Etwa 19 junge Menschen im Alter von 18 bis 22 Jahren konsumieren täglich zum ersten Mal Heroin.
Diese Einstiegsraten (die Anzahl der Menschen, die zum ersten Mal Drogen konsumieren) sind alarmierend höher als noch vor einigen Jahrzehnten. Dies legt nahe, dass junge Menschen mehr Drogen konsumieren als frühere jüngere Generationen. Dies ist auf die Legalisierung von Drogen zurückzuführen. Das Motto: «Was legal ist, kann nicht schaden»
Junge Menschen nehmen häufiger eine Überdosis.
Einem NIDA-Bericht (NIDA= National Institute on Drug Abuse, die führende Regierungsbehörde in der USA zum Thema Drogenmissbrauch und dessen Konsequenz) aus dem Jahr 2018 zufolge konsumieren junge Menschen zwar weniger oft Drogen als in den 1990er Jahren. Aber sie nehmen nicht nur mehr Drogen als ihre Eltern, sondern auch eine Überdosis Drogen in einer nie zuvor gesehenen Häufigkeit. Dies ist äußerst besorgniserregend.
Seit 2015 beginnt die Zahl der Todesfälle bei jungen Erwachsenen durch Überdosis zu steigen. Zunächst lag sie auf 3,7 Todesfälle pro 100.000.
Ende 2015 stieg dies auf etwa 772 Todesfälle. Die meisten dieser jungen Menschen, konsumierten Heroin und synthetische Opioide wie Fentanyl. Dies ist besonders besorgniserregend, da Drogenmissbrauch unter jungen Menschen traditionell nicht mit Heroin oder Fentanyl verbunden ist. Es sterben also nicht nur mehr junge Menschen an Drogen, sondern sie konsumieren auch Drogen, die in früheren Generationen nicht verwendet wurden.
Im Jahr 2016 starben 873 junge Menschen an einer Überdosis.
Im Jahr 2017 waren es bereits 1.050 junge Menschen, die an einer Überdosis verstarben. Im Jahr 2018 sank die Zahl auf 790 Todesfälle, stieg dann aber 2019 wieder an. Wenn Familien keine drastischen Maßnahmen ergreifen, um ihre Jugendlichen über die Risiken des Drogenkonsums aufzuklären, werden diese Todesfälle weiter ansteigen.
Einzigartige Risikofaktoren
Junge Erwachsene haben noch mehr zu verlieren, wenn sie Drogen nehmen
Es gibt reichlich Grund zur Sorge, dass junge Menschen mehr Drogen konsumieren als ihre Eltern. Junge Menschen sind bei Drogenkonsum einzigartigen Gefahren ausgesetzt. Junge Menschen gehen ernsthaftere Risiken ein, wenn sie unter Drogen- und Alkoholeinfluss stehen (z. B. ungeschützter Sex oder gefährliches Fahren). Außerdem befindet sich das Gehirn eines jungen Menschen bis zum Alter von 25 Jahren noch in der Entwicklung. Drogenkonsum birgt also das Risiko für Entwicklungsprobleme.
Drogenkonsum in der Jugend wird auch mit der Entwicklung von Gesundheitsproblemen im späteren Leben in Verbindung gebracht, wie z. B. Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Schlafstörungen, Krebs, Gedächtnisverlust usw.
Ein letztes Wort
Für kurze Zeit, in den ersten Jahren der Suchtepidemie (von etwa 2000-2010), schienen junge Menschen einen gewissen Schutz vor der Suchtkrise zu haben. Einige von ihnen konsumierten Drogen, ja, aber die Rate des Drogenkonsums war niedriger als in den Jahrzehnten zuvor. Dies hat sich inzwischen geändert. Junge Menschen konsumieren heute nicht nur häufiger Drogen als ihre Eltern, sondern auch tödlichere Drogen wie Heroin, Fentanyl und andere synthetische Opioide.
Um sicherzustellen, dass die jüngere Generation ein glückliches, gesundes und langes Leben führt, müssen die Familien und Gemeinden dafür sorgen, dass junge Menschen über die Risiken des Drogenkonsums informiert und aufgeklärt werden und dass sie bei Drogenmissbrauch Hilfe bekommen, wenn sie sie brauchen.