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NepaliMed-Schweiz
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Das Neueste in Kürze
Die GV wurde vom Vorstand anlässlich der Corona Pandemie in den Herbst verschoben.
Das Laden des Containers mit vielen medizintechnischen Gütern war auf den 4.07.2020 geplant und wurde auf den 18.07.2020 verschoben, da es keine Container zur Verfügung hat.
Nepal
Gesundheitswesen
Obwohl sich die medizinische Betreuung immer mehr verbessert, hinkt Nepal noch sehr hinter den anderen asiatischen Staaten hinterher.
Neben den neuen modernen, westlichen Methoden existieren noch alte Heilungsmethoden (z. B. schamanistische Heilungspraktiken). Eine stark verbreitete Krankheit ist Tuberkulose. Schuld daran ist unter anderem der große Konsum von Tabak.
Wirtschaft
Nepal ist ein Binnenstaat in dem der grösste Teil der Bevölkerung Selbstversorger ist.
Nepal ist eines der ärmsten Länder. 50-60% der Bevölkerung lebt am Existenzminimum. Der Mangel an Arbeitsplätzen ermuntert viele Nepali, sich Arbeit im Ausland zu suchen. Ein wachsender Wirtschaftszweig ist der Hochgebirgs-Tourismus.
Die Luft- und Wasserverschmutzung sind gravierend. In den städtischen Ballungsräumen nimmt die Trinkwasserqualität ständig ab. Bis heute gibt es keine funktionierende Abfallentsorgung.
Bildung
Es besteht ein guter Zugang zur Primarstufe. Ca. 95 % aller Kinder besuchen die Grundschule. Allerdings erreichen nur
68 % die 8. Klasse.
Berufliche und technische Ausbildungen sind in Nepal recht neu. Es werden immer mehr Universitäten gebaut und die Bildung wird auch für Frauen zugänglich.
Kultur
Feste und Feiertage
Das nepalesische Jahr beginnt jeweils Mitte April (13.-14).
In Nepal wird das Jahr 2059 geschrieben.
Das größte Fest der Hindus im September und Oktober in Nepal ist Dasain. Für dieses Fest wird das öffentliche Leben
1 bis 2 Wochen lahmgelegt.
Im Februar/März feiern die Hindus Shivaratri, die Nacht des Shiva. Zur gleichen Zeit feiert die Bevölkerungsgruppe, die dem Buddhismus angehört, Losar, das tibetische Neujahresfest.
Dhulikhel Hospital
Ursprung des Spitals
Eine Vision, Ehrgeiz, viel Mut und Willenskraft beflügeln den Schüler und Studenten Ram Kanta Shrestha, Arzt zu werden.
Gegen den Willen seines Vaters, eines Bauern aus Dhulikhel, schafft er es, ein Gymnasium zu besuchen, obwohl er nicht aus der Oberschicht kommt. Dank eines Stipendiums, und ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, findet er einen Studienplatz in Wien und wird zum Medizinstudium zugelassen.
Nach der Facharztausbildung in Chirurgie kehrt er nach Nepal zurück, um in seinem Heimatort ein kleines Spital aufzubauen.
Ausbildung
Ein in das Spital integriertes medizinisches Ausbildungszentrum (Dhulikhel Medical Institute, DMI) bildet Pflegepersonal, PhysiotherapeutInnen, ArzthelferInnen, LaborantInnen und GeburtshelferInnen aus.
Seit 2003 ist Dhulikhel Hospital Ausbildungsspital der Kathmandu-University.
Aussenstationen
Damit auch die Bewohner schwer zugänglicher Regionen raschen Zugang zur medizinischer Grundversorgung haben, wurden dezentralisierte, vom Dhulikhel Hospital geführte Aussenstationen aufgebaut.
NepaliMed-Schweiz unterstützt im Rahmen der verfügbaren, finanziellen Mittel die Aussenstationen in Bahunepati, das ein Einzugsgebiet von 15 Dörfern mit ca. 50'000 Einwohnern umfasst.
Bahunepati
Damit auch die Bewohner schwer zugänglicher Regionen raschen Zugang zur medizinischer Grundversorgung haben, wurden dezentralisierte, vom Dhulikhel Hospital geführte Aussenstationen aufgebaut.
NepaliMed-Schweiz unterstützt im Rahmen der verfügbaren, finanziellen Mittel die Aussenstationen in Bahunepati, das ein Einzugsgebiet von 15 Dörfern mit ca. 50'000 Einwohnern umfasst.