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Für sein Kurz-Comeback in der Formel 1 holte sich Jenson Button erst die Erlaubnis seiner Haustiere. «Ich habe meine Hunde gefragt, und sie meinten, sie kommen ein paar Wochen ohne mich aus», scherzte der Altmeister, der am Wochenende beim Klassiker in Monaco noch einmal ins McLaren-Cockpit klettern wird.
Weil sich Stammkraft Fernando Alonso bei den legendären 500 Meilen von Indianapolis eine Auszeit vom ziemlich traurigen McLaren-Alltag gönnt, holte der Rennstall den Briten zurück aus dem Vorruhestand. «Meine Freundin hat gesagt: ‹Tu, was du nicht lassen kannst›», beschrieb Button die Entscheidungsfindung.
Weiter sprach der ehemalige Weltmeister über ...
- ... sein Alternativprogramm: «Ich wäre sowieso hierher gekommen. Anstatt Champagner zu trinken, kann ich jetzt das ganze Wochenende ein Formel-1-Auto fahren.»
- ... seine Bedenken und Hoffnungen: «Ich konnte das Auto bisher nicht fahren, das ist nicht ideal. Es hat sich vieles geändert, aber ich habe auch viel Zeit im Simulator verbracht.»
- ... eine allfällige Karriere-Verlängerung: «Ich habe nach wie vor einen Vertrag mit McLaren, der es mir problemlos erlauben würde, 2018 zu fahren. Ich hatte auch für dieses Jahr mehrere Angebote (von anderen Rennställen, d. Red.).»
Button hat das prestigeträchtige Rennen im Fürstentum Monaco 2009 gewonnen, in der Saison wurde er am Ende Weltmeister. Mit seinem unverhofften 306. Start schliesst der 37-Jährige übrigens zum ehemaligen F1-Dominator Michael Schumacher auf.
Sendebezug: SRF zwei, sportflash, 24.05.17, 20:00 Uhr