Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/254197

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Rahmen eines Berichtes darzulegen:</p><p>a. Mit welchen konkreten Massnahmen der Wildeinfluss auf die Waldverjüngung innert weniger Jahren flächendeckend auf ein gesetzeskonformes Mass reduziert werden kann. </p><p>b. Wie ein fundiertes und aussagekräftiges Controlling des Wildeinflusses auf den Schweizer Wald ausgestaltet sein muss, welches neben forstlichen und jagdlichen Indikatoren und Erfassungsmethoden auch konkrete und terminierte (Zwischen-)Ziele enthält.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Kantone haben gemäss Jagdgesetz (SR 922.0) und Waldgesetz (SR 921.0) den Auftrag, den Wildbestand so zu regeln, dass die Erhaltung des Waldes und seine natürliche Verjüngung mit standortgerechten Baumarten ohne Schutzmassnahmen sichergestellt ist. Wo dies nicht möglich ist, treffen sie Massnahmen zur Verhütung von Wildschäden. Der Vollzug im Bereich Wald-Wild liegt in der Kompetenz und Verantwortung der Kantone. Sie sind in der Pflicht, die gesetzlichen Aufträge nach Massgabe ihrer kantonalen Vorgaben umzusetzen (Art. 25 JSG und Art. 50 WaG). Der Bund unterstützt und berät die Kantone bei ihrer Aufgabe; unter anderem hat er dazu die Vollzugshilfe Wald-Wild zusammen mit den Kantonen erarbeitet. Diese Vorgehensweise ist nach wie vor situationsgerecht; es existieren regional Wald-Wild-Probleme, jedoch nicht schweizweit. Basierend auf den rechtlich festgelegten Zuständigkeiten erkennt der Bundesrat keinen Handlungsbedarf für weitergehende Massnahmen oder einen Bericht auf Stufe Bund.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.