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Der Regierungsrat wurde am 2. Dezember 2019 mittels Kommissionsmotion beauftragt, einen «wissenschaftlichen Grundlagenbericht über die Gleichstellung im Kanton Luzern in Auftrag zu geben und diesen in Form eines Rechenschaftsberichts dem Kantonsrat zu unterbreiten».
Der Grundlagenbericht, welcher von der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit verfasst wurde, zeigt den aktuellen Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern sowie LGBTI-Personen im Kanton Luzern auf. Er analysiert in thematischer Breite und fundierter, methodischer Herangehensweise die Verankerung der Gleichstellung im Kanton in den Bereichen Gesellschaft, Familie, Wirtschaft und Öffentlichkeit.
Eine zentrale Empfehlung des HSLU-Berichts ist eine strategische Ausrichtung der Gleichstellungsarbeit im Kanton mittels eines mehrjährigen Aktionsplans. Mit einem solchen Aktionsplan werden verbindliche und überprüfbare Massnahmen und Ziele für eine bestimmte Zeitspanne festgelegt.
Unter Berücksichtigung des wissenschaftlichen Grundlagenberichts zum Kanton Luzern und der nationalen Gleichstellungsstrategie 2030 hat der Regierungsrat den ersten Planungsbericht zur Förderung der Gleichstellung aller Geschlechter und Lebensformen (2022-2025) verabschiedet. Die Dienststelle Soziales und Gesellschaft ist beauftragt, die Umsetzung der im Bericht genannten Handlungsschwerpunkte und Massnahmen zu koordinieren.