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Der Hinduismus ist nach dem Christentum und dem Islam die drittgrößte Religion der Erde. Im Gegensatz zu den beiden anderen genannten Religionen steht in ihrem Ursprung jedoch kein Verkünder. Keine einzelne Person kann als Ursprung dieses Glaubens gesehen werden. Auch kann man den Hinduismus nicht so klar definieren wie das Christentum oder den Islam, da es sich um eine Vielzahl von Religionen handelt, die einige Gemeinsamkeiten aufweisen, sich jedoch auch in einigen Punkten unterscheiden. Es handelt sich um eine Polytheistische Religion.
Durch die verschiedenen Strömungen gibt es unzählige Götter. Hauptgötter sind Krishna, Shiva und Vishnu. Es gibt weltweit etwa eine Milliarde Hindus, wovon die meisten in Indien leben. Achtzig Prozent der indischen Bevölkerung bekennen sich zum Hinduismus. Es ist die älteste der Weltreligionen, wobei ihr Ursprung nicht klar datiert werden kann. Vermutlich entstanden viele der Bräuche und Traditionen mit der Einwanderung der Arier, einem Nomadenvolk aus Zentralasien, in das Gebiet des Indus und der Mischung der jeweiligen Sitten.
Der Name entstand im 13. Jahrhundert durch muslimische Einwanderer, deren Übersetzung für den Fluss Indu Hindu war. Die Heiligen Schriften des Hinduismus sind die Veden, eine Sammlung verschiedener Schriften.
Karma und Wiedergeburt
Die meisten Hindu glauben an die Wiedergeburt und an das Leben als ewigen Kreislauf. Man wird geboren, lebt, stirbt und je nachdem, wie gut man in seinem vorherigen Leben gehandelt hat, wird man in der entsprechenden Gestalt wiedergeboren, als Tier oder Mensch oder aber auch als Stein. Die Gesamtheit der guten und der schlechten Taten eines Menschen nennen die Hindus Karma. Hat ein Mensch ein besonders gutes Leben geführt, darf er den eigenen Kreislauf verlassen und in das Nirvana. Das Nirvana ist das Ziel jeden menschlichen Lebens. Gemeinsam haben die meisten Hindus auch, dass sie einmal in ihrem Leben zum Ganges pilgern und sich dort von Ihren Sünden reinwaschen sollen. Des Weiteren wird die Kuh als heilig gesehen.