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Zum Schweizer Franken zeigte der Euro eine vergleichbare Entwicklung. Er schnellte nach den EZB-Entscheidungen zwischenzeitlich bis auf 1,0943 CHF hoch, kostet am späten Nachmittag aber wieder 1,0927 CHF und damit etwa so viel wie am frühen Nachmittag. Der Dollar zum Franken notiert derweil etwas höher auf 0,9694 nach 0,9678 CHF am frühen Nachmittag.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Geldpolitik nicht weiter gelockert. Laut EZB-Präsident Mario Draghi habe man nicht einmal über eine Verlängerung des milliardenschweren Anleihekaufprogramms gesprochen. Eine weitere Lockerung hätte tendenziell den Eurokurs belastet. Allerdings hielt sich Draghi die Tür für weitere Massnahmen im Kampf gegen die niedrige Inflation offen. Der Eurokurs stieg daher nur kurzzeitig über 1,13 USD und gab seine Gewinne rasch wieder ab.
Es sei an den Märkten erwartet worden, dass die EZB ihre Geldpolitik nicht ändere, kommentierte Carsten Brzeski Chefvolkswirt bei der ING-Diba. "Nach den Aussagen von Draghi sind auch in den kommenden Monaten keine drastischen Veränderungen zu erwarten." Allerdings könnte es vor dem Jahresende noch zu "Anpassungen" beim Anleiheprogramm kommen.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84560 (0,83968) GBP und 114,80 (114,23) JPY fest.
Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1'343,40 (1'348,35) USD gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 37'790,00 (37'930,00) EUR.
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(AWP)