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Mark Buchanan stellt in seinem Nature-Artikel "Science strengthened banks - but how long will stability last?" dar, wie wichtige Forschungsstudien das Verständnis für die Zusammenhänge im globalen Finanz- und Bankensystem seit der Finanzkrise 2007-08 geprägt haben.
Forschende konnten zeigen, dass das Risiko des Scheiterns einer einzelnen Bank durch den Schaden reflektiert werden sollte, den sie dem System zufügen könnte. Je stärker eine Bank mit anderen Teilen des Finanzsystems verbunden ist, desto größer ist ihr potenzieller Schaden.
Prof. Stefano Battiston, der systemische Risiken in Finanznetzwerken untersucht, betont, dass "network science" wesentlich zum heutigen Verständnis von Finanzstabilität beigetragen hat. Einige Elemente dieser Forschung sind in die Finanzmarktregulierung eingeflossen, zum Beispiel die Definition der systemischen Bedeutung in Basel III. Ungeachtet deutlicher Verbesserung der Regulierung werden immer noch substanzielle Netzwerkeffekte wie Notverkäufe und Zweitrunden in offiziellen Stresstests nicht vollständig berücksichtigt.
Ein weiteres Beispiel für den direkten Einfluss der Forschung auf die Regulierung ist die von Battiston und anderen Forschenden entwickelte DebtRank, die von europäischen Regulierungsbehörden verwendet wird. Die DebtRank gibt eine Zahl an, die den Gesamtschaden widerspiegelt, den das Scheitern einer beliebigen Bank dem Finanzsystem zufügen würde.
Trotz der Fortschritte in der Finanzmarktregulierung und Überwachung ist Battiston der Ansicht, dass Vorsicht geboten ist: "Es ist vielleicht zu früh, um zu sagen, dass wir eine neue Krise abgewendet haben".