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Die historische Präsidentenwahl im zentralasiatischen Kirgistan ist beendet. Ein erstes Ergebnis wollte die Wahlkommission in der Hauptstadt Bischkek noch am Sonntag veröffentlichen.
Sollte keiner der elf Kandidaten in der ersten Runde mehr als 50 Prozent der Stimmen erhalten, wird es eine Stichwahl geben. Diese muss innerhalb eines Monats stattfinden.
Nach zwei Revolutionen ist es das erste Mal in der neueren Geschichte des Landes, dass der Präsident am Ende seiner regulären Amtszeit seinen Posten freiwillig aufgibt.
Amtsinhaber Almasbek Atambajew sicherte eine freie und faire Abstimmung zu. Internationalen Beobachtern zufolge war die Wahl ruhig und ohne Probleme verlaufen. Atambajew darf laut Verfassung nach sechs Jahren Amtszeit nicht mehr antreten.
Drei Kandidaten mit Chancen
Experten räumen nur drei Kandidaten realistische Chancen bei der Wahl ein. Der Ex-Regierungschef Soroonbaj Scheenbekow wird von der Staatsspitze unterstützt; gegen ihn treten die Geschäftsmänner Omurbek Babanow und Temir Sarijew an. Auch sie sind frühere Ministerpräsidenten.
Knapp drei Millionen Kirgisen können zwischen elf Kandidaten entscheiden, wie die Wahlkommission mitteilte.
Kurz vor Beginn der Wahl soll eine Gruppe Aufständischer festgenommen worden sein, die Massenunruhen nach der Wahl geplant habe. Unter den Festgenommenen sei auch ein ehemaliger Parlamentsabgeordneter, teilte das nationale Sicherheitskomitee Agenturen zufolge mit. Die Nachricht sorgte bei Wählern für Unsicherheit. (sda/afp/dpa)