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Was die Landwirtschaft anbetrifft, so besteht die Hälfte des bebauten Landes aus Weiden. Darum sind im Bezirke Greierz die
grossen landwirtschaftlichen Unternehmen verhältnissmässig am zahlreichsten. Der mittlere Umfang eines
Betriebes beträgt 14,5 ha, das Kantonsmittel ist 9,7 ha. Aus dem gleichen Grunde ist im Bezirk Greierz das Verhältnis des
pachtweise betriebenen Gebietes am stärksten: 54%. Das allgemeine Mittel des Kantons ist 40%. Der Bezirk Greierz hat am
meisten Nutzen gezogen aus den Vornahmen zur Bodenverbesserung, die von den eidgenössischen und kantonalen
Behörden unterstützt wurden; seit dem Anfange der offiziellen Subsidien bis zum sind in diesem Bezirk 73 solcher
Unternehmungen ausgeführt worden, für die Fr. 450000 aufgewandt wurden.
Der Kataster gibt als Bodenwert 36,4 Millionen Franken an, als Gebäudewert 59,9 Millionen; die Gebäudeschatzung
für die
Brandversicherung beläuft sich auf 45 Millionen, die Hypothekarschuld 49,2 Millionen, die Mobilienversicherung
27,7 Millionen. Der Erlös aus der Vermögenssteuer beträgt 24,50 Fr. per Steuerpflichtigen (Kantonsmittel 21,90 Fr.); der
Erlös der Steuer auf Handel und Industrie ist 51,45 Fr. per Steuerpflichtigen (Kantonsmittel 40,40 Fr.).
Die Ausgaben für die öffentliche Unterstützung betragen 8,27 Fr. (Kantonsmittel 14,45 Fr., die den Bedürftigen geleistete
Unterstützung und Unterstützungskosten inbegriffen).
Die Gemeinden des Bezirkes Greierz haben ein Vermögen von 7,7 Millionen;
ihr Unterstützungsfonds beläuft sich auf 1,2
Million;
ihr Schulfond auf 980000 Fr. Im Greierzerbezirk sind die Gemeinden am reichsten an Wald;
die
Verteilung des Waldbesitzes ist folgende: Staatswaldungen 431 ha;
Gemeindewaldungen 6080 ha;
Privatwaldungen 2973 ha.
Total 9484 ha
Wald, die im Jahre 1908 45000 m3 eintrugen, die einen Wert von ungefähr einer Million darstellen. Zum Zinskurse von
2½% wäre also das Waldkapital des Bezirkes Greierz 40 Millionen wert, d. h. dem Katasterwert des Bodens
entsprechend.
Die beiden meteorologischen Observatorien des Bezirkes verzeichnen für die Periode 1898-1907 folgende Mittel: