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Der Kreis
grenzt im O. rechts der
Landquart an den Kreis
Luzein und links vom Fluss an den Kreis
Jenaz, im
S. an den Kreis
Jenaz, im W.
und N. an den Kreis
Seewis. Im O. wird er von den
Kirchlispitzen und im N. vom Schweizertor unrahmt.
Die 1837 gegründete und zuerst sehr bescheidene, private evangelische Erziehungsanstalt umfasst
heute ein Gymnasium, eine Realschule und ein Lehrerseminar mit zusammen 200 Schülern. Krankenhaus, 1881 vom Pfarrer P. Flury
(† 1886) gegründet. Am brachten die
Schierser unter der Anführung von Jakob Truog den unter
Heinrich Popp stehenden Oesterreichern auf dem Friedhof eine empfindliche Niederlage bei. Bei Anlass dieses Kampfes, in dem
sich besonders auch die Frauen (so Salomea Lienhard, Anna Marugg, Katharina Haberstrau) auszeichneten, ging die Kirche in
Flammen auf. 1893 wurde ein Teil des Dorfes in Asche gelegt, seither aber wieder aufgebaut. Zu Beginn
des 19. Jahrhunderts hatte Schiers unter den Hochwassern der
Landquart viel zu leiden, während sich die Verhältnisse jetzt
durch Anlage eines Schutzdammes gebessert haben. 1200: Scierc; 1209: Sciers. Vergl. Fient, G. DasPrätigau.
Davos 1897; Ludwig,
A.DerPrätigauerFreiheitskampf.Schiers 1901.