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Schon in den freien Trainings vom Freitag zeigte Roman mit konstant sehr schnellen Rundenzeiten, dass auch auf dieser sehr speziellen und kräfteraubenden Naturrennstrecke mit ihm zu rechnen ist.
Im ersten Zeittraining vom Samstagmorgen bei schon sehr heissen Temperaturen legte Roman den Grundstein mit einer Zeit von 1:27.880 für seine Poleposition. Damit war fast zu rechnen, dass diese Zeit bestehen bleibt. Die Temperaturen stiegen auf das zweite Zeittraining auf über 30 Grad, so war an eine Zeitverbesserung kaum mehr zu glauben. Trotzdem verbesserte sich Romans härtester Gegner Marvin Fritz um gut 5/10 Sekunden und kam ihm noch bedrohlich nahe. Aber die Zeit die Roman im ersten Quali aufstellte blieb unangetastet.
Kurz vor 16 Uhr startete die Klasse Supersport 600 zu ihrem ersten Rennen an diesem Wochenende. Unter glühender Sonne gelang Roman ein Bombenstart und übernahm gleich die Führung. In den ersten paar Runden legte Roman ein horrendes Tempo vor, das keiner seiner Mitkonkurrenten mitgehen konnte. Nach etwa sechs Runden und über 5 Sekunden Vorsprung verwaltete er seinen Vorsprung und gewann dieses erste Rennen mit über 5 Sekunden Vorsprung.
Auf das Warm-Up vom Sonntagmorgen wurde noch eine Kleinigkeit am Fahrwerk eingestellt, was sich in diesen 10 Minuten als besser zeigte, aber im Rennen bei höheren Temperaturen aber dann als negativ herausstellte.
Am Sonntag säumten gegen 25´000 Zuschauer das schön gelegene Schleizer-Dreieck.
Der Start gelang Roman wieder sehr gut, musste sich aber in der ersten Kurve vom Seriensieger des Yamaha R6 Cups, dem 18 jährigen Lukas Trautmann AUT geschlagen geben. Zwei Runden studierte Roman diesen jungen Draufgänger und übernahm nach zwei Runden die Führung, die er 4 Runden verteidigen konnte. Trautmann führte die nächsten 4 Runden bis Roman in der 11. Runde die Führung wieder an sich riss und nach 16 Runden die weiss-schwarz karierte Flagge erneut als Sieger passierte.
Ein Totalerfolg, Pole-Position, 2 Siege, 2 Mal schnellste Rennrunde und die Führung in der Meisterschaft übernommen.
Gesamtstand nach 10 von 16 Rennen: 1. Roman 221, 2. Marvin Fritz GER 212, 3. Stefan Kerschbaumer AUT 155, 4. Tatu Lauslehto FIN 123, 5. Pepijn Bijsterbosch NED 82, 6. Christian von Gunten SUI 81, 7. Vittorio Iannuzzo ITA 78 und Jasha Huber SUI 78 Punkte.