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forlaufend
Phytelephas macrocarpa. Diese haben die Größe von Tauben- oder Hühnereiern, sind unregelmäßig rundlich und bestehen aus einer harten, gleichmäßig weißen, etwas durchscheinenden Masse, die sich recht gut bearbeiten läßt. Man verarbeitet sie auf kleinere Gegenstände, besonders auch auf Knöpfe, und kann sie sehr dauerhaft färben, wenn man sie durch kurze Einwirkung konzentrierter Schwefelsäure [* 3] oberflächlich in eine dem Pergamentpapier ähnliche Masse verwandelt. In neuerer Zeit sind auch die Früchte der brasilischen Mützenpalme, Manicaria saccifera Gärtn., und einer Sagopalme der Südseeinseln (besonders der Tongainseln), Sagus amicorum Wendl., als Elfenbeinsurrogat eingeführt worden.
Elfenbeinmassen, aus
Gips
[* 4] und andern mineralischen
Substanzen mit verschiedenen
Bindemitteln hergestellt,
sind in großer Zahl vorgeschlagen warden.
Gipsabgüsse aus reinem, gebranntem
Marienglas tränkt man mit schwach gefärbtem
Stearin oder
Paraffin,
[* 5] wodurch sie ein
elfenbein- oder wachsähnliches Ansehen erhalten.
Elfenbeinpapier zu Miniaturmalerei
besteht aus mehreren aufeinander geleimten
Lagen guten Zeichenpapiers und erhält nach dem Abschleifen mit
Glaspapier einen
Anstrich aus feinstem
Gips und Leimwasser, der nach dem
Trocknen glatt geschliffen wird, worauf man das
Papier noch dreimal mit schwachem Leimwasser tränkt.