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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00146 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Volz Urteil vom 2 2. Oktober 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1977, war nach ihrer Einreise in die Schweiz am 1 0. August 2006 (Urk. 7 /2 Ziff. 1.6) vom 1. April 2008 bis 3 1. März 2010 im Um fang eines Arbeitspensums von 50 % als Geschäftsführerin bei der Y.___, Z.___ (Urk. 7 /2 Ziff. 5.4), beziehungsweise beim A.___, Z.___ (Urk. 7 /10/2), tätig. Am 2 6. März 2010 meldete sich die Versicherte bei der Inva liden versi che rung zum Leistungsb ezug an (Urk. 7 /2 ). Nachdem die Versicherte gegen den Vorbescheid vom 2 3. Juni 2011 (Urk. 7 /29-30), worin ihr eine Vernei nung ihres Anspruchs auf Versicherungsleistungen in Aussicht gestellt wurde, Einwendungen (Urk. 7 /31, Urk. 7 /34) erhoben hatte, liess die IV-Stelle die Ver sicherte nach dem Zufallsprinzip polydisziplinär (internistisch, psychiatrisch, gastroenterologisch und endokrinologisch ) begutachten (Gutachten vom 7. Juli 2013 ; Urk. 7 /76) und ver neinte mit Verfüg ung vom 1 3. November 2013 (Urk. 7 /78) e inen Leistungsanspruch der Versicherten. In Gutheissung der von der Versicherten am 2. Dezember 2013 dagegen erhobenen Beschwerde ( Urk. 7/81/3-10) hob das hiesige Gericht die angefochtene Verfügung mit Entscheid vom 1 4. Mai 2014 (Prozess Nr. IV.2013.01103; Urk. 7/91) auf und wies die Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs und zu erneuter Verfügung an die IV-Stelle zurück. Dieser Entscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. 1.2 In der Folge liess die IV-Stelle die Versicherte erneut nach dem Zufallsprinzip über die webbasierte Vergabeplattform SuisseMED@P des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV; Urk. 7/152-154) polydisziplinär (internistisch, psychiatrisch, orthopädisch, onkologisch, endokrinologisch und gastro enterolo gisch ) begutachten (Gutachten vom 2 0. März 2017; Urk. 7/170/1 38; Urk. 7/188 ) und veranlasste eine Abklärung im Haushalt an Ort und Stelle (Abklärungsbericht vom 7. September 2018; Urk. 7/217). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfah ren (Urk. 7/ 198, Urk. 7/201, Urk. 7/204, Urk. 7/221 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 1. Februar 2019 (Urk. 7/225 = Urk. 2) erneut einen Rentenan spruch der Versicherten. 2. Gegen die Verfügung vom 1 1. Februar 2019 ( Urk. 2) erhob die Versicherte am 2 6. Februar 2019 Beschwerde ( Urk. 1) und beant ragte, diese sei aufzuheben, es seien gründliche medizinische Abklärungen durchzuführen und es sei ihr spätes tens für die Zeit ab Oktober 2010 mindestens eine halbe Rente der Invalidenver sicherung zuzusprechen. Mit Beschwerdeantwort vom 3. April 2019 ( Urk. 6) beatragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 1 5. Mai 2019 ( Urk. 8) wurde dies der Beschwerdeführerin zur Kenntnis gebracht und es wurde ihr antragsgemäss die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung gewährt. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellun gen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeits unfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 7.1; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Entscheidend ist dabei, unabhängig von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 unter Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2 ; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3 ). 1.4 Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ein Beweisverfahren bleibt daher entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1). Insbesondere in Fällen, in welchen nach der Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressiven Störung auszugehen ist, die nicht schon als chronifiziert gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es in aller Regel keines strukturierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. Urteil des Bundes gerichts 9C_580/2017 vom 1 6. Januar 2018 E. 3.1). 1.5 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV, in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufga benbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c). 1.6 Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstäti gen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert ( Art. 27 bis Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätig keit richtet sich nach Art. 16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäfti gungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet ( Art. 27 bis Abs. 4 IVV). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 (Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden im Umfang von 50 % eine Erwerbstätigkeit ausüben und im restlichen Umfang von 50 % im anerkannten Aufgabenbereich des Haushalts tätig sein würde. Da ihr gemäss der medizinischen Aktenlage nach Eintritt des Gesundheitsschadens die Ausübung einer behinderungs angepassten Erwerbstätigkeit im Umfang von 70 % bis 80 % eines vollzeitlichen Arbeitspensums zuzumuten sei (S. 3), und da im Aufgabenbereich des Haushalts eine Einschränkung im Umfang von 31 % bestehe, resultiere nach der Invaliditätsbemessung gemäss der gemischten Methode für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 ein Invaliditätsgrad von 23 % und für die Zeit ab 1. Januar 2018 ein solcher von 28 %, weshalb ein Rentenanspruch zu verneinen sei ( Urk. 2 S. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin bringt hiegegen vor, dass die wiederholte Auftrags vergabe an das B.___ zur polydisziplinären Begutachtung der Beschwerdeführerin durch die Beschwerdegegnerin die Regeln über die Vergabe von Gutachtensaufträge nach dem Zufallsprinzip verletzt habe ( Urk. 1 S. 3). Zudem sei die Auftragsvergabe an das B.___ nicht einvernehmlich erfolgt und es sei das Prinzip der Waffengleichheit beziehungsweise der Anspruch auf ein faires Verfahren im Sinne von Art. 6 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten ( EMRK ) verletzt worden (S. 4), weshalb der Sachverhalt ergänzend neu abzuklären sei (S. 10). Des Weiteren könne aus näher dargelegten Gründen auch inhaltlich nicht auf die Beurteilung durch die B.___ -Gutachter abgestellt werden. Sie sei zudem auch im Haushalt viel stärker einge schränkt als im Abklärungsbericht wiedergegeben (S. 5 ff.). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin. 3. 3.1 Vorerst zu prüfen ist die Statusfrage beziehungsweise die Frage, ob die Beschwer deführerin im Gesundheitsfall ganz, teilzeitlich oder überhaupt nicht erwerbstätig wäre. 3.2 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invalidi tätsbemessung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Beson deren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4 und Urteil des Bundesgerichts 8C_27/2018 vom 2 6. September 2018 E. 4.1.1). 3.3 Die Beschwerdegegnerin qualifizierte die Beschwerdeführerin in der angefochte nen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 ( Urk. 2 S. 3 ) als Erwerbstätige im Umfang von 50 % und als im anerkannten Aufgabenbereich des Haushalts Tätige im rest lichen Umfang von 50 %. Von der Beschwerdeführerin wird die Qualifikation in diesem Umfang nicht bestritten und die Statusfrage nicht gerügt (vgl. Urk. 1 S. 9). 3.4 Vor Eintritt des Gesundheitsschadens war die Beschwerdeführerin zuletzt vom 1. April 2008 bis 3 1. März 2010 im Umfang eines Arbeitspensums von 50 % als Geschäftsführerin und alleinige Gesellschafterin der Y.___, Z.___, beziehungsweise des A.___, Z.___ tätig gewesen ( Urk. 7/2 Ziff. 5.4, Urk. 7/10/2, Urk. 7/217 S. 2 -3 ). 3.5 In der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 2 6. März 2010 ( Urk. 7/2 Ziff. 5.4 ) und in ihrem Schreiben an die Beschwerdegegnerin vom 1. Juli 2010 ( Urk. 7/14) führte die Beschwerdeführerin aus, dass sie im Umfang eines Arbeitspensums als Geschäftsführerin bei der Y.___ tätig gewesen sei. Gegen über der Abklärungsperson der Beschwerdegegnerin gab die Beschwerdeführerin anlässlich einer Abklärung vor Ort vom 4. September 2018 an, dass sie im Umfang eines Arbeitspensums von 50 % bei der Y.___ beziehungsweise beim A.___, Z.___ erwerbstätig gewesen sei, und dass sie dort hauptsächlich mit Reinigungs- und Küchenarbeiten beschäftigt gewesen sei ( Urk. 7/217 S. 5). 3.6 In Würdigung der gesamten Umstände ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 (Urk. 2 S. 3 ) davon ausging, dass die Beschwerdeführerin ohne den für den Rentenanspruch massgeblichen Gesundheitsschaden im Umfang eines Arbeits pensums von 50 % eine Erwerbstätigkeit ausüben und sich im restlichen Umfang von 50 % im anerkannten Aufgabenbereich des Haushalts betätigen würde. 4. 4.1 Im Folgenden gilt es die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit massgebende medizinische Aktenlage zu prüfen. 4.2 Die Ärzte des B.___ erwähnten in ihrem polydisziplinären Gutachten vom 7. Juli 2013 ( Urk. 7/76/1-19), dass die Beschwerdeführerin am 6. und am 2 2. Mai 2013 internistisch, psychiatrisch, gastroenterologisch und endokrinologisch untersucht worden sei (S. 1), und stell ten die folgenden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 15): - Störung im Kalzium-Haushalt mit/bei: - primärem Hyperparathyreoidismus (Differentialdiagnose: familiäre hypokalziurische Hyperkalzämie ) - Nephrolithiasis beidseits - Vitamin-D- lnsuffizienz - anamnestisch essentielle Thrombo z ythämie mit/bei: - Status nach Oesophagusvarizenblutungen bei Pfortaderthrombose - chronischer Nausea (ICD-10 R 11) - Thrombozyten im Normbereich, aktuell Daneben stellten sie die folgenden Nebendiagnosen ohne Ei nfluss auf die Arbeits fähigkeit: - Adipositas (BMI 38,5 kg/m2) - leichte L eberenzymerhöhung (Differentialdiagnose: Steatohepatitis ) - mikrozytäre, grenzwertige Anämie mit/bei: - Eisenmangel (Differentialdiagnose: Thalassaemia minor) - rezidivierende gastritische Beschwerden (Differentialdiagnose: bei Splenomegalie ) Sie führten aus, dass die gastroenterologische Untersuchung ergeben habe, dass die anamnestisch vorhandene Thrombozythämie gegenwärtig nicht mehr nach zuweisen sei, und dass davon auszugehen sei, dass auch die Splenomegalie regredient sei. Aus gastroenterologischer Sicht sollte keine Druckerhöhungen im Abdomen erfolgen, weshalb der Beschwerdeführerin das Tragen und Heben schwerer Lasten nicht mehr zuzumuten sei. Der Beschwerdeführerin sei aus gastroenterologischer Sicht indes die Ausübung k örperlich überwiegend leichte r bis ( gelegentlich ) mittelschwere r Tätigkeiten ohne Einschränkungen zuzumuten. Die endokrinologische Untersuchung habe eine Kalziumsto ffwechselstörung mit primärem Hyperparathyreoidismus, konsekutiver Nephrolithiasis beidseits und einer Vitamin D-Insuffizienz ergeben. Der primäre Hyperparathyreoidismus sei grundsätzlich be handelbar (S. 16). Bis zum Zeitpunkt einer erfolgreichen Behand lung des Hyperparathyreoidismus sei von einer Einschränkung der Leistungs fähigkeit aus endokrinologischer Sicht im Umfang von 20 % auszugehen. Die internistische Untersuchung habe keine zusätzlichen Befunde und Diagnosen, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirk t en, ergeben. Anlässlich der psychiatrischer Untersuchung habe kein relevanter Befund erho ben werden können, weshalb eine psychiatrische Diagnose nicht gestellt werden könne. Aus psychiatrischer Sicht sei daher von einer uneingeschränkten Arbeits fähigkeit auszugehen (S. 17). Insgesamt bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit für körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere Tätigkeiten im Umfang von 80 %, wobei das Pen sum vollschic htig bei einem etwas erhöhten Pausenbedarf realisiert werden könne. Im Haushalt bestehe keine wes entliche Einschränkung der Leistungsf ähig keit (S. 18). Auf Grund der anamnestischen Angaben, der Akten und der Unter suchungsbefunde sei davon auszugehen, dass die leichte Leistungseinbusse (im Umfang von 20 % ) aus endokrinologischer Sicht sicher ab Mai 2013, allenfalls bereits ab dem Jahre 2012 bestanden habe (S. 17). 4.3 Mit Bericht vom 2 2. April 2015 ( Urk. 7/133/9-10) stellten die Ärzte der Klinik für Hämatologie des C.___ die folgenden Diagnosen (S. 1): - Quick-Verminderung bei reduzierter Synthese der Gerinnungsfaktoren mit/bei: - komplexem Mangel der Faktoren V, II, VII und X sowie Plasminogen Verminderung - Status nach Leberbiopsie im September 2006 und im Januar 2015 mit strukturell unauffälligem Lebergewebe, ohne Hinweise auf eine Leber zirrhose - myeloproliferative Neoplasie (Differentialdiagnose: Policythaemia vera, essentielle Thrombozytämie ), Erstdiagnose im September 2006, mit/bei: - JAK2 (-Mutation) positiv - Splenomegalie - Erstmanifestation mit Pfortaderthrombose und Ösophagusvarizen blutung - Status nach Varizenligatur bei Varizenblutung im Jahre 2006, seither regelmässige gastroskopische Kontrollen mit Ligaturen und Verödun gen - aktuell atypischer venovenöser Kommunikation der Leber bei fraglich signifikanter Leberwert - Struktur - rezidivierende Nephrolithiasis mit/bei: - Status nach mehrmaliger ESWL ( extrakorporale r Stoss wellen lithotripsie ) der linke n Niere seit Februar 2007 - Status nach mini - PNL (Perkutane Nephrolitholapaxie ) der linken Niere im Februar 2012 - Status nach Spontanabgang des rechtsseitigen Ureterkonkrement s - a ktuell u nter Kelchen Nephrolithias i s bei dseits, asymptomatisch Die Ärzte erwähnten, dass im Rahmen einer kürzlich durchgeführten Leberbiopsie keine Leberzirrhose habe nachgewiesen werden können (S. 1), dass indes von einer Lebersynthesestörung auszugehen sei. Bezüglich der myeloproliferativen Neoplasie stünden heute neue Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dies bezüglich sei eine Reevaluation mittels Knochenmarkpunktion vorgesehen (S. 2). 4.4 Med. pract. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erwähnte in seinem Bericht vom 1 1. August 2015 ( Urk. 7/145/9-12), dass er die Beschwer deführerin seit dem Jahre 2015 hausärztlich behandle. Die Beschwerdeführe rin leide seit Jahren unter einer m yeloproliferat iven Erkrankung im Sinne einer e ssentiellen Thrombozytämie. Da deswegen eine herabgesetzte Lebensdauer wahrscheinlich sei, erachte er eine reproduktionsmedizinische Behandlung der Beschwerdeführerin, welche einen Kinderwunsch geäussert habe, als nicht sinn voll. Der Beschwerdeführerin sei die Ausübung körperlich leichter Tätigkeiten mit Wechselbelastung im Umfang eines Pensums von 50 % zuzumuten (S. 3). 4.5 Die Ärzte des E.___, Rheumatologie und muskuloskel ettale Rehabilitation, stellten in ihrem Bericht vom 1 8. März 2016 unter anderem die Diagnose eines aktuellen lumbospondylogenen Schmerzsyndroms (S. 1) und erwähnten, dass die Beschwerdeführerin vom 2 5. bis 2 6. November 2015 hospi talisiert gewesen sei (S. 2). Sie stellten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 2 2. November bis Anfang Dezember 2015 fest und gingen davon aus, dass ab Ende des Jahres 2015 erneut eine vollständigen Arbeits- und Leistungsfähigkeit bestanden habe (S. 3). 4.6 In ihrem erneuten polydisziplinären Gutachten vom 2 0. März 2017 (Urk. 7/170/2 38) erwähnten die Ärzte des B.___, dass die Beschwerdeführerin am 2 4. und am 2 5. Januar 2017 sowie am 3. und am 1 5. Februar 2017 internistisch, psychiatrisch, orthopädisch, onkologisch, endokrinologisch und gastroenterolo gisch untersucht worden sei (S. 1), und stell t en die folgenden Diagnosen mit Ein fluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 33): - myeloproliferative Neoplasie mit/bei: - essentieller Thrombozythämie (JAK-2 positiv), Erstdiagnose 2006 - Ösophagusvarizenblutung im Jahre 2006 bei Status nach Varizenliga turen, letztmals i m September 2016 - Splenomegalie - Thrombozyten aktuell im Normbereich - primärer Hyperparathyreoidismus mit/bei: - Nephrolithiasis beidseits mit mehrfachem Steinabgang, Status nach mehrmaligen ESWL -Behandlungen bei Rezidiv- Nephrolithiasis beid seits - Knochenschmerzen - depressive Verstimmung, Müdigkeit - Adipositas (Teilaspekt) Daneben stellten sie die folgenden Nebendiagnosen ohne Ei nfluss auf die Arbeits fähigkeit (S. 33 f.) : - chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, ohne fassbare radikuläre Symptomatik, mit/bei: - radiologisch Spondylarthrose der unteren LWS (Lendenwirbelsäule) - freier Beweglichkeit der lumbalen Wirbelsäule - chronische Kniebeschwerden rechts mit/bei: - radiologisch Zeichen einer früheren Patellaluxation ohne Nachweis eines chondralen Defektes - chronischer Fersenschmerz beidseits mit/bei: - ohne klinisch klar fassbarem Korrelat bei Senk-Spreizfüssen und Hallux valgus rechts - Verdacht auf eine Schmerzausweitung und Verdacht auf eine spezifische Phobie - Adipositas (BMI 43,6 kg/m2) - Systolikum (Herzgeräusch) über Pulmonalklappe unklarer Signifikanz - Vitamin D3-Insuffizienz Die internistische Untersuchung habe eine Adipositas und ein Systolikum über der Pulmonalklappe unklarer Signifikanz ergeben. Aus diesen Gründen bestehe eine Arbeitsunfähigkeit für körperlich schwere und dauerhaft mittelschwere Tätigkeiten. Dagegen sei in Bezug auf körperlich leichte und intermittierend mittelschwere Tätigkeiten eine dauerhafte Arbeits un fähigkeit nicht ausgewiesen (S. 18). Die psychiatrische Untersuchung habe einen Verdacht auf eine Somatisierungs störung und einen Verdacht auf eine spezifische Phobie im Sinne einer leichten Klaustrophobie ergeben. Die Somatisierungsstörung verursache eine erhöhte Ängstlichkeit vor dem Alleinsein. Infolge der Klaustrophobie vermeide die Beschwerdeführer in das alleinige Be tret en eines Liftes. Eine psychische Störung, welche die Arbeitsfähigkeit in erhe blichem Masse einschränken könn e, bestehe indes nicht. Insbesondere werde die Arbeitsfähigkeit nicht durch die leichte Klaustrophobie beeinträchtigt. In Bezug auf ei ne angepasste Tätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht daher keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 21). Obwohl im Vergleich zur Voruntersuchung neu der Verdacht auf eine Somatisie rungsstörung und eine Klaustrophobie hinzugekommen sei, führe dies hinsicht lich der Arbeitsfähigkeit zu keiner Änderung der Beurteilung (S. 22). Die orthopädische Untersuchung habe ergeben, dass die an der tieflumbalen Wirbelsäule sowie am rechtem Knie beklagten Beschwerden durch die klinischen und radiologischen Befunde im Prinzip zu begründen seien. Zudem sei auch der Leidensdruck an den Fersen im Sinne einer möglichen Fasziitis plantaris nach vollziehbar Die gesamte auffallende anamnestische und klinische Präsentation lasse jedoch auf eine erhebliche nicht organische Beschwerdekomponente schlies sen. Aus orthopädischer Sicht seien der Beschwerdeführerin die Ausübung körperlich schwerer Tätigkeiten auf G rund der allgemeinen körperlichen Konsti tution sowie der Veränderungen an der tieflumbalen Wirbelsäule und am rechtem Knie nicht mehr zuzumuten. Die Ausübung angepasster, wechselbelastender, körperlich leichter bis intermittierend mittelschwerer Tätigkeiten, worunter ins besondere auch die bisher ausgeübte Tätigkeit in einem Kebab -R estaurant sowie die Verrichtungen im Aufgabenbereich des Haushalts zu subsumieren seien, seien der Beschwerdeführerin sowohl in zeitlich er als auch in leistungsmässig er Hin sicht ohne Einschränkungen zuzumuten (S. 28). Aus onkologischer Sicht seien die Folgen einer Pfortaderthrombose und insbe sondere die darauf basierenden Ösophagusvarizen und die Splenomegalie geeig net, die Arbeitsfähigkeit erheblich zu beeinträchtigen. Bei Fehlen der übrigen medizinischen Probleme, insbesondere der Adipositas permagna, sei der Beschwerdeführer aus onkologischer Sicht grundsätzlich die Ausübung einer angepassten Tätigkeit mit leichter Leistungseinbusse zuzumuten (S. 30). Die endokrinologische Untersuchung habe einen unbehandelten, pro gredienten, primären Hyperparathyreoidismus mit Folgekomplikationen ergeben. Ein Zusam menhang mit der Nephrolithiasis mit rezidivierendem Steinabgang sei zwar nicht zu beweisen, müsse aber dennoch stark vermutet werden. Zudem seien musku loskelettale und gastrointestinale Beschwerden sowie neuropsychologische Symptome bei Patienten mit primärem Hyperparathyreoidismus oft zu beobach ten. Auch das progrediente Gewicht könnte dadurch begünstigt worden sein. Die Arbeitsfähigkeit aus endokrinolo g ischer Sicht könne abschl iessend erst nach Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus beurteilt werden (S. 31). Nach einer Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus und einer Normalisie rung des Calciumspiegel s könnten aus endokrinologischer Sicht möglicherweise keine Einschränkungen der Arbeitsf ä higkeit mehr vorliegen (S. 32). Anlässlich der gastroenterologischen Untersuchung sei festgestellt worden, dass die Ö sophagusvarizen -Blutung, welche als sekundäre Folge einer Pfortader thrombose bei essentieller Thrombozytämie aufgetreten sei, endoskopi sch erfolg reich therapiert und seither mehrfach durch Varizenligaturen behandelt worden sei, wobei weitere Blutungen nicht mehr aufgetreten seien. Aus gastroenterolo gischer Sicht sei der Beschwerdeführerin die Ausübung von Tätigkeiten, welche ein Heben schwerer Lastern erforderten, nicht mehr zuzumuten. In Bezug auf körperlich nur leicht belastende Arbeiten bestehe eine uneingeschränkte Arbeits fähigkeit (S. 33). Aus polydisziplinärer Sicht bestehe eine Arbeitsunf ä higkeit für körperlich s chwere und (dauernd) mittelschw ere Tätigkeiten. Dagegen bestehe in Be zug auf eine körperlich leichte, adaptierte, wechselbelastende Tätigkeit eine verwertbare Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Das Ausmass der zumutbaren Restarbeitsfähig keit könne indes gegenwärtig, vor einer allfälligen adäquate n endokrinologischen Behandlung, nicht sicher beurteilt werden (S. 35). Es sei indes davon auszugehen, dass nach Durchführung einer adäquaten endokrinologischen Behandlung ent weder keine wesentliche Einschränkung in der Ausübung angepasster Tätigkeiten mehr bestehen werde, oder dass es sich, wenn die Beschwerden persistierten, um medizinisch nicht mehr zu erklären de Beschwerden handelte, welchen keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zuzumessen wäre (S. 36). Insgesamt se i es seit der letzten Begutachtung im Jahre 2013 daher zu keine r wesentliche n Verä nde rung der Arbeitsfähigkeit gekommen (S. 35). 4.7 Dr. med. F.___, Facharzt für Endokrinologie-Diabetologie, erwähnte in seinem Bericht vom 1 9. September 2017 ( Urk. 7/181), dass eine am 1 5. Juni 2017 durchgeführte Szintigraphie der Nebenschilddrüsen keine Hinweise für eine Über funktion gezeigt und die Diagnose eines primären Hyperparathyreoidismus nicht bestätigt habe. Die Laborverlaufs kontrollen von Juli und August 2017 hätten indes einen Anstieg des Calciums in den erhöhten Bereich ergeben, weshalb trotz dem ein primärer Hyperparath yreoidismus vorzuliegen scheine. Dieser sei aber sicher sehr milde ausgeprägt und stelle keine Operationsindikation dar. Es sei eine konservative Therapie mit ausreichender Trinkmenge und Verzicht auf grössere Calciumsupplementmengen angezeigt. Ein Zusammenhang zwischen dem milden Hyperparathyreoidismus und den diversen Symptomen der Beschwerdeführer in beziehungsweise der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bestehe nicht. 4.8 Mit Stellungnahme vom 2 6. Oktober 2017 ( Urk. 7/ 188 ) befassten sich die Ärzte des B.___ ergänzend mit dem Bericht von Dr. F.___ vom 1 9. September 2017 und erwähnten, dass die ergänzend durchgeführten Abklärungen einen primären Hyperpara thyreoidismus ergeben hätten. Auf Grund der bestehenden Urolithiasis sei e ine operative Therapie indiziert. Ob nach der Operation die geklagten Beschwerden regredient sein wü rden, sei indes fraglich. Da jedoch in psychiat rischer Hinsicht keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsf ä higkeit gestellt werden könne, und da die intermittierende Urolithiasis wohl eher nicht zu einer Einschrä nkung der Arbeitsfähigkeit führe, sei gegenwärtig höchstens von einer gewissen Leistungsminderung (kognitiv und körperlich) im Umfang von 20-30 % auszugehen bei einer in zeitlicher Hinsicht uneingeschränkten Arbeitsfähigke it. 4.9 Dr. med. G.___, Fachärztin für Gastroenterologie, E.___, stellte in ihrem Bericht vom 2 7. Oktober 2017 ( Urk. 7/186) die folgenden Diagnosen (S. 6 Ziff. 1.1): - essentielle Thrombozytämie mit/bei: - Erstmanifestation mit Pfortaderthrombose und Ösophagus varizen blu tung - Status nach Varizenligatur in den Jahren 2006, 2008 und 2011 als Sekundärprophylaxe - letzter Gastroskopie am 1 0. Juni 2011 mit erneuter Applikation von 2 Gummibandligaturen - ausgeprägter Splenomegalie - hochgradiger Verdacht auf primären Hyperparathyreoidismus mit/bei: - rezidivierender Nephrolithiasis beidseits - Status nach mehrfachen Extrakorporalen Stoss wellenlithotripsie n (ESWL) in den Jahren 2006, 2007 und 2009 - spontane INR-Erhöhung unklarer Ä tiol o gie mit/bei: - histologisch Ausschluss einer Hepatopathie - Status nach primärer Sectio Caesarea am 3 0. Mai 2010 Die Ärztin erwähnte, dass sich die Beschwerdeführerin hinsichtlich ihrer portalen Hypertension in einer stabilen Situation befinde. Im Vordergrund stünden eine chronische Nausea und epigastrische Beschwerden, welche noch nicht abschlies send hätten geklärt werden können. Als Zufallsbefund sei eine leichtgradige Hyperkalzämie mit einem erhöhten Parathormon erhoben worden. Diese Konstel lation entspreche am ehesten einem primären Hyperparathyreoidismus, wozu auch die N ephrolithiasis gut passen würde (S. 7 Ziff. 1.4). Sie erwähnte, dass der Beschwerdeführerin für die Zeit vom 2 4. Mai bis 2 0. Juni 2011 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei (S. 7 Ziff. 1.6). 5. 5.1 Den erwähnten medizinischen Akten ist z u entnehmen, dass die Ärzte des B.___ in ihrem Gutachten vom 7. Juli 2013 ( vorstehend E. 4.2 ) davon ausgingen, dass d er Beschwerdeführerin das Tragen und Heben schwerer Lasten auf Grund des gastroentero lo gischen Leidens nicht mehr zuzumuten sei, dass ihr indes aus gastro enterologischer Sicht die Ausübung körperlich überwiegend leichter bis gelegent lich mittelschwerer Tätigkeiten ohne Einschränkungen zuzumuten sei, dass aus endokrinologischer Sicht bis zum Zeitpunkt einer erfolgreichen Behandlung des Hyperparathyreoidismus von einer Einschränkung der Leistungs fähigkeit im Umfang von 20 % auszugehen sei, und dass aus internistischen und psychiat rischen Gründen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. In ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 ( vorstehend E. 4.6 ) stellen die Ärzte des B.___ neu eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin durch die internistischen Leiden einer Adipositas und eines Systolikum s über der Pulmo nalklappe unklarer Signifikanz fest. Der Beschwerdeführerin sei deswegen die Ausübung körperlich schwere r und dauerhaft mittelschwere r Tätigkeiten nicht mehr zuzumuten. Die Ärzte des B.___ stellten sodann neu eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus onkologischen Gründen fest, wobei sie davon ausgingen, dass der Beschwerdeführerin aus onkologischer Sicht die Ausübung einer ange passten Tätigkeit mit leichter Leistungseinbusse zuzumuten sei. Daneben stellten die Ärzte des B.___ in ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6 ) in psychiatrischer Hinsicht neu einen Verdacht auf eine Somatisierungsstörung und einen solchen auf eine leichte Klaustrophobie fest, verneinte n aber unverändert eine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischen Gründen. Obwohl die Gutachter des B.___ f eststell ten, dass die Arbeitsfähigkeit aus endokrinolo g ischer Sicht erst nach Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus abschliessend zu beurteilen sei, gingen sie davon aus, dass nach Durchführung einer adäquaten endokrino logischen Behandlung eine massgebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht zu erwarten sei. In ihrer Stellungnahme vom 2 6. Oktober 2017 ( vorstehend E. 4.8 ) gingen die Ärzte des B.___ davon aus, dass bei einem Verzicht auf eine operative Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus aus endokrinolo gischer Sicht von einer Leistungsminderung im Umfang von 20-30 % bei einer in zeitlicher Hinsicht uneingeschränkten Arbeitsfähigke it auszugehen sei. Demzufolge steht fest, dass die Ärzte des B.___ in ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6 ) sowie in der dieses ergänzenden Stellungnahme vom 2 6. Oktober 2017 (vorstehend E. 4.8 ) davon ausgingen, dass der Beschwerdefüh rerin die Ausübung einer angepassten, wechselbelastenden, körperlich leichte n Tätigkeiten im vollzeitlichen Umfang bei einer Leistungseinbusse von 20 % bis 30 % zuzumuten sei. 5.2 Demgegenüber attestierte med. pract. D.___ der Beschwerdeführerin seinem Bericht vom 1 1. August 2015 ( vorstehend E. 4.4 ) eine Arbeitsunfähigkeit in Bezug auf körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten im Umfang von 50 %. Dies vermag jedoch nicht zu überzeugen, denn med. pract. D.___ legte für diese Ein schätzung keine na chvollziehbare Begründung dar. Sodann gilt es in Bezug auf die Beurteilung durch med. pract. D.___ zu beachten, dass dieser über einen Weiterbildungstitel als Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, jedoch nicht jedoch über einen solchen als Facharzt für Medizinische Onkologie beziehungs wiese für Hämatologie verfügt. Insoweit med. pract. D.___ die Ansicht vertrat, dass die Beschwerdeführerin auf Grund einer myeloproliferativen Erkrankung beziehungsweise einer essentiellen Thrombozytämie massgeblich in ihre Arbe its fähigkeit beeinträchtigt werde, kann auf dessen Beurteilung nicht abgestellt werden, da es ihm an einer dafür angezeigten fachärztlichen Weiterbildung im Fachgebiet Onkologie beziehungsweise Hämatologie fehlte. Ergänzend gilt es in Bezug auf die Beurteilung durch med. pract. D.___ zu berücksichtigen, dass es nach der Rechtsprechung wegen der unterschiedlichen Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen Fachärzte und Fachärz tinnen und des Begutachtungsauftrags der amtlich bestellten medizinischen Experten (BGE 124 I 170 E. 4) nicht geboten ist, ein Administrativ- oder Gerichts gutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderen Einschätzungen gelangen. Vorbehalten blei ben Fälle, in denen sich eine klärende Ergänzung des medizi nischen Dossiers oder direkt eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblie ben sind (Urteile des Bundesgerichts 9C_252/2012 vom 7. September 2012 E. 8.4 und 8C_784/2011 vom 15. Dezember 2011 E. 3.2). Solche Aspekte sind vorlie gend nicht gegeben. 5.3 Die Gutachten der Ärzte des B.___ vom 7. Juli 2013 (vorstehend E. 4.2) und vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6) erfüllen die praxisgemässen Anforderungen für eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. vorstehend E. 1.7). Denn die Gutachter verfügten als Fachärzte für Allgemeine Innere Medizin, für Psychiatrie und Psychotherapie, für Gastroenterologie und für Endokri nologie (vgl. Urk. 7/76/1-19 S. 18) beziehungsweise als Fachärzte für Allge meine Innere Medizin, für Psychiatrie und Psychotherapie, für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, für Gastroenterologie, für Onkolo gie und für Endokrinologie (vgl. Urk. 7/170/2 38 S. 37) über die für die Beurtei lung des Gesundheitsschadens der Beschwerde führerin angezeigten fachärzt lichen Aus- und Weiterbildungen. Sie hatten zudem Kenntnis sämtlicher medizi nischer Vorakten, setzten sich in angemessener Weise mit den geäusserten Beschwerden auseinander und begründeten ihre Schluss folgerungen in nachvoll ziehbarer Weise. Insbesondere vermag zu überzeugen, dass sie in ihrem Gutach ten vom 2 0. März 2017 ( vorstehend E. 4.6 ) davon ausgingen, dass es seit der letzten Begutachtung im Jahre 2013 zu keiner wesentlichen Veränderung der Arbeitsfähigkeit beziehungsweise der Leistungs fähigkeit im Haushalt gekommen sei, und dass selbst bei einem Verzicht auf eine operative Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus lediglich von einer Leistungsminderung im Umfang von 20-30 % bei einer in zeitlicher Hinsicht uneingeschränkten Arbeits fähigkeit in der Ausübung einer angepassten Tätigkeit beziehungsweise einem erhöhten Pausenbedarf in diesem Umfang auszugehen sei. Sodann vermag zu überzeugen, dass die Gutachter des B.___ in ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6 ) in psychischer Hinsicht insofern von einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgingen, als dass sie neu einen Verdacht auf eine Somatisierungsstörung und einen Verdacht auf eine leichten Klaustrophobie fest stellen, dass sie indes davon ausgingen dass dieser neue psychiatrische Befund im Vergleich zur Voruntersuchung aus psychiatrischer Sicht zur keiner Änderung der Arbeitsfähigkeit führe, und dass weiterhin von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen auszugehen sei. Unter diesen Umstän den kann von einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 abge sehen werden (vorstehend E. 1.4). Auf die nachvollziehbare n und überzeugende n Beurteilung en durch die Ärzte des B.___ kann vorliegend daher abgestellt werden. Es ist daher davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung einer angepassten, körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit im vollzeitlichen Umfang, bei einer durch schnittlichen Leistungsminderung auf Grund eines erhöhten Pausenbedarfs von rund 25 %, zuzumuten war, was im Ergebnis einem zumutbaren Arbeitspensum von 75 % entspricht. Da ergänzende Beweismassnahmen an diesem Ergebnis nichts mehr änderten, besteht - entgegen den diesbezüglichen Vorbringen der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 2) - für weitere Abklärungen keine Notwendigkeit und es ist von einer Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur Durchführung solcher abzusehen (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen). 5.4 Soweit die Beschwerdeführerin bereits einen Anspruch ab Oktober 2010 geltend macht, ist festzuhalten, dass die B.___ -Gutachter bereits in ihrem Gutachten vom 7. Juli 2013 dazu Stellung nahmen. Insbesondere waren ihnen die Berichte des H.___ bekannt (vgl. Urk. 7/76 S. 3-4). Die Gut achter hielten fest, es seien seit sicher 2006 vor allem qualitative Einschränkun gen aus gastroenterologischer Sicht anzunehmen Die leichte Leistungseinbusse aus endokrinologischer Sicht sei sicher ab Mai 2013, sonst pauschal ab 2012 anzunehmen. Aus psychiatrischer Sicht könne die durch die behandelnden Psychiater attestierte hochgradige Arbeitsunfähigkeit nicht bestätigt werden (vgl. Urk. 7/76 S. 17 Ziff. 6.3). Die Beschwerdeführerin selbst hielt fest, dass ihr die psychiatrische Behandlung von ihrem Hausarzt empfohlen worden, von ihr jedoch nicht als hilfreich empfunden worden sei, weshalb sie sie beendet habe (vgl. Urk. 7/76 S. 7 unten f.). Der psychiatrische Gutachter wies darauf hin, es sei nicht nachvollziehbar, dass seitens des H.___ eine volle Arbeitsunfähigkeit in der freien Wirtschaft bei voller Arbeitsfähigkeit im Haushalt attestiert werde, da sich die angestammte Arbeit als Küchenhilfe nicht wesentlich von derjenigen einer Hausfrau unterscheide (S. 11). Lediglich a b Oktober 2009 bis Mai 2010 bestand ausweislich der Akten eine volle Arbeitsun fähigkeit aufgrund von Schwangerschaftskomplikationen (vgl. Urk. 7/12/2), was, da vorübergehend, nicht als invalidisierendes Leiden betrachtet werden kann. Den vorhandenen Arbeitsunfähigkeitsattesten ( Urk. 7/208/83-114) kommt aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht kein genügender Beweiswert zu, da darin weder Diagnosen noch Befunde genannt wurden. Aus hämato logischer Sicht wurde ihr ab Ende 2010 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit attestiert (vgl. Urk. 7727/3 Ziff. 1.9). Insgesamt ist ein Anspruch bereits ab Oktober 2010 nicht ausgewiesen. 6. 6.1 Die Beschwerdeführerin rügt die wiederholte Auftragsvergabe an das B.___ zur polydisziplinären Begutachtung durch die Beschwerdegegnerin. Damit seien die Regeln über die Vergabe von Gutachtensaufträge n nach dem Zufallsprinzip verletzt worden. Die Auftragsvergabe sei zudem zu Unrecht nicht einvernehmlich erfolgt und es sei das Prinzip der Waffengleichheit beziehungsweise der Anspruch auf ein faires Verfahren verletzt worden ( Urk. 1). 6.2 Gemäss Art. 72 bis Abs. 2 IVV erfolgt die Vergabe der Aufträge für polydisziplinäre medizinische Gutachten (an denen drei und mehr Fachdisziplinen beteiligt sind) nach dem Zufallsprinzip. Ein Einigungsverfahren findet diesbezüglich nicht statt (BGE 139 V 349 E. 5.2.1; BGE 140 V 507 E. 3.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_771/2013 vom 1 0. Dezember 2013 E. 2.2). Das Verfahren der Auftragsvergabe für polydisziplinäre Gutachten via SuisseMED@P richtet sich nach dem Hand buch in Anhang V des Kreisschreiben s über das Verfahren in der Invalidenver sicherung (KSVI). Verlaufsgutachten können derselben Gutachterstelle in Auftrag gegeben werden, die bereits das erste polydisziplinäre Gutachten erstellt hat, vorausgesetzt dieses ist über die Plattform SuisseMED@P vergeben worden ( KSVI Rz 207 7.5 in der ab 1. Januar 2018 geltenden Fassung ; vgl. Urteil des Bundesge richts 8C_791/2012 vom 6. März 2013). 6.3 Den Akten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdegeg nerin den Auftrag zur Begutachtung der Beschwerdeführerin am 2 6. Februar 2013 in Übereinstimmung mit Art. 72 bis Abs. 2 IVV über die webbasierte Vergabeplattform SuisseMED@P des BSV nach dem Zufallsprinzip dem B.___ vergab ( Urk. 7/69). In der Folge beab sichtigte die Beschwerdegegnerin zwar vorerst beim B.___ ein Verlaufsgutachten einzuholen (vgl. Urk. 7/127). Nachdem sich die Beschwerde führerin am 1 9. November 2015 (Urk. 7/129) gegen eine Verlaufsbegutachtung ausge sprochen hatte, kam die die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin diesbe züglich entgegen und vergab den A uftrag zur erneuten polydisziplinären Begut achtung der Beschwerdeführerin am 1 4. November 2016 erneut nach dem Zufallsprinzip über die Vergabeplattform SuisseMED@P dem B.___ ( Urk. 7/152-153). Des Weiteren wurde der Beschwerdeführerin vor der Begut achtung die Namen der Gutachter bekannt gegeben und die Möglichkeit eingeräumt, Ergän zungsfragen zu stellen. Die Partizipations- und Mitwirkungs rechte der Beschwer deführerin wurden somit bei der Anordnung der Begutachtung gewahrt. Es ist zudem nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin kein Einigungsver fahren durchführte, da ein solches, wie bereits erwähnt (vorstehend E. 5.2.2 ), bei der Auftragsvergabe nach dem Zufallsprinzip nicht vorgesehen ist. Inwiefern der Anspruch auf Waffengleichheit und ein faires Verfahren ( Art. 6 Abs. 1 EMRK) bei den Auftragsvergaben an das B.___ verletzt sein soll, ist zudem nicht ersichtlich. Die Kritik der Beschwerdeführerin an den Auftragsvergaben zur Begutachtung an das B.___ erweist sich somit als unbegründet. 7. 7.1 Im Folgenden sind die erwerblichen Auswirkungen zu prüfen. 7.2 Nach der Rechtsprechung kommt bis zum Inkrafttreten des neue n Berechnungs modell s bei der gemischten Methode auf den 1. Januar 2018 ( Art. 27 bis Abs. 2-4 IVV in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestim mung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017), mithin bis zum 3 1. Dezem ber 2017 das bisherige Recht und das bisherige Berechnungsmodell der gemisch ten Methode (vgl. vorstehen E. 1.5 ) weiterhin zur Anwendung (Urteil des Bundes gerichts 9C_553/2017 E. 5.2; vgl. IV-Rundschreiben Nr. 372 des Bundes amtes für Sozialversicherungen, BSV, vom 9. Januar 2018 betreffend Übergangsregelung infolge Änderung der IVV per 1. Januar 2018 betreffend Invaliditätsbemessung für teilerwerbstätige Versicherte ). 7.3 Vorerst gilt es daher für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 die Invalidität gemäss der gemischten Methode nach der bis 3 1. Dezember 2017 geltenden Rechtslage zu prüfen, wobei in einem ersten Schritt die anteilige Invalidität im Erwerbs bereich zu ermitteln ist. 7. 4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 7. 5 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des hypotheti schen Renten be ginns massgebend. Validen- und Invalideneinkommen sind auf zeitidenti scher Grundlage zu erheben; allfällige rentenwirksame Änderungen der Ver gleichs ein kommen müssen bis zum Verfügungszeitpunkt berücksichtigt werden (BGE 129 V 222 E. 4.1 und 4.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_22/2014 vom 1 8. Februar 2014 E. 4.3). 7. 6 7. 6.1 Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Be einträchtigung realisierte Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte (Tabellenlöhne) abzustellen (vgl. AHI 1999 S. 240 E. 3b), wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevan ten persönlichen und beruflichen Faktoren mit zu berücksichtigen sind (AHI 1999 S. 237, E. 3; Urteile des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 3.2.1, 9C_868/2013 vom 24. März 2014 E. 4.2.2, 9C_210/2011 vom 21. April 2011 E. 3.2.1.2). Nach der Rechtsprechung können die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohn strukturerhebun gen (LSE) heran gezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird pra xisgemäss auf die stan dardisier ten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentral wert (Median) aus zuge hen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu be rück sichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochen stunden zu grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebs üb li che Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 7. 6.2 In der LSE 2012 erfolgten vielfältige Anpassungen der erhobenen Daten an die entsprechenden Reglemente der Europäischen Union (EU). Neu wird darunter nun nach Berufen ( Skill Levels) differenziert statt nach den bisherigen Anforderungs niveaus 1 bis 4 der Stelle. Das Bundesgericht hat in BGE 142 V 178 E. 2.5.3 festgestellt, dass das statistische Einkommen nach TA1 Kompetenzniveau 1 der LSE 2012 bei den Männern gegenüber dem Tabellenlohn nach TA1 Anforde rungsniveau 4 der LSE 2010 ein Plus von 6,3 Prozent, bei den Frauen ein Minus von 2,7 Prozent und beim Total ein Plus von 5,4 Prozent zeige, was nicht mit der Lohnentwicklung von 2010 bis 2012 übereinstimmt (vgl. Urteil des Bundesge richts 8C_343/2016 vom 12. September 2016 E. 6). Es hat erkannt, dass die LSE 2012 im Rahmen einer erstmaligen Invaliditätsbemessung (Art. 28 ff. IVG) und im Neuanmeldungsverfahren nach vorausgegangener rechtskräftiger Ablehnung oder nach Aufhebung der Invalidenrente sowie grundsätzlich auch im Revisions verfahren (mit Entstehung des potentiellen oder Veränderung des laufenden Rentenanspruchs im Jahr 2012 oder später) zur Festlegung der Vergleichseinkom men nach Art. 16 ATSG dennoch grundsätzlich als Beweis geeignet ist ( BGE 142 V 178 E. 2.5.7 und E. 2.5.8.1; vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2). Laufende, gestützt auf die LSE 2010 rechtskräftig zugesprochene Invalidenrenten dürfen aber nicht allein aufgrund der Tabellenlohnwerte gemäss LSE 2012 in Revision gezogen werden (BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1 ). Gemäss Bundesgericht dürfen für die Invaliditätsbemessung – zumindest bis auf Weiteres – nur die (unter anderem) nach dem Kompetenzniveau differenzierten TA1-Tabellen der LSE 2012 verwendet werden, hingegen nicht die TA1 b-Tabellen (BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.7). 7. 6.3 Da vorliegend gestützt auf die Beurteilung durch die Ärzte des B.___ davon auszu gehe n ist, dass die leichte Leistungseinbusse aus endokrinologischer Sicht frühes tens seit dem Jahre 2012 bestanden habe (vgl. vorstehend E. 5.4), konnte ein Rentenanspruch daher frühestens im Jahre 2012 entstehen (Art. 29 Abs. 1 IVG), weshalb beim Einkommens vergleich die Verhältnisse dieses Jahres mass ge bend sind. Da die Beschwerdeführer in bei Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahr 2012 nicht me hr erwerbstätig war, und da die Arbeitsstelle, welche die Beschwer deführerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens vom 1. April 2008 bis 3 1. März 2010 bei der Y.___, Z.___ ( Urk. 7/2 Ziff. 5.4) ausgeübt hatte, infolge Betriebsaufgabe im Frühjahr 2010 (vgl. Urk. 7/217 S. 3) im Jahre 2012 nicht mehr bestand, ist bei der Bemessung des Validenein kommens auf Erfah rungs - und Durch schnittswerte (Tabellenlöhne) abzu stellen. Massgebend ist die Tabelle TA1, Total Privater Sektor, Frauen, Kompetenzniveau 1, der LSE 201 2. 7. 6.4 Unter Berücksichti gung des Zentralwerts der LSE 2012 für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1) für Frauen (Tabelle TA1, privater Sektor Schweiz 2012) von Fr. 4'112.--, bei einer betriebs übliche Wochenarbeitszeit im Jahre 2012 von ins gesamt 41.7 Stunden (www.bfs.admin.ch; Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts abteilungen) und bei einem im Gesundheitsfall hypothetisch ausgeübte n Teilpensum von 50 % resultiert im Jahre 2012 ein V aliden einkommen von (gerundet) Fr. 25 '721.-- (Fr. 4’ 112.-- x 12 Mo nate ÷ 40 Stunden x 41.7 Stunden x 0.5 ). 7. 7 7. 7.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statis tischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). 7. 7.2 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/ aa ). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens beding ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts punkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1). Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und 8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen). 7. 7.3 Ein Leidensabzug ist nach der Rechtsprechung auch dann nicht gerechtfertigt, w enn die gesundheitlichen Einschränkungen oder die eingeschränkte Leistungs fähigkeit beziehungsweise das eingeschränkte Rendement vom medizinischen Experten in der von ihm attestierten Arbeitsunfähigkeit bereits berücksichtigt wurden (Urteil des Bundesgerichts 8C_20/2012 vom 4. April 2012 E. 3.2 und 3.3). Sodann rechtfertigt der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeits fähige versicherte Person gesundheitlich bedingt lediglich reduziert leis tungsfähig ist, nach der Rechtsprechung keinen Abzug vom Tabellenlohn (Urteile des Bundes ge richts 8C_827/2009 vom 26. April 2010 E. 4.2.1, 9C_980/2008 vom 4. März 2009 E. 3.1.2, 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 4.3.3, 9C_344/2008 vom 5. Juni 2008 E. 4 und I 69/07 vom 2. November 2007 E. 5.1). 7. 7.4 Vorliegend ist der Beschwerdeführerin gemäss der Beurteilung durch die Gutachter des B.___ die Ausübung einer angepassten, körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit in einem vollzeitlichen Umfang, bei einer Leistungsminderung bezie hungsweise bei einem verminderten Rendement auf Grund eines erhöhten Pausenbedarfs im durchschnittlichen Umfang von rund 25 %, zuzumuten. Die leidensbedingten Einschränkungen beziehungsweise die eingeschränkte Leis tungsfähigkeit wurden von den Gutachtern des B.___ in ihrer Arbeitsfähigkeits beurteilung bereits mit berücksichtigt, weshalb sie, wie gesehen, im Rahmen eines allfälligen Abzugs nicht erneut berücksichtigt werden dürfen. Sodann führt die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, körperlich schwere Arbeiten zu verrich ten, nicht auto ma tisch zu einer Verminderung des hypothetischen Invaliden lohns. Denn das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, der durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften gekennzeichnet ist und einen Fächer verschiedenster Tätig keiten aufweist (Urteil des Bundesgerichts 9C_353/2019 vom 1 1. Juli 2019 E. 3.3 ; BGE 138 V 457 E. 3.1). Der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 (gemäss der LSE 2012 und der nachfolgenden LSE) umfasst eine Vielzahl von leichten Tätigkeiten, die dem Zumutbarkeitsprofil gemäss den Gutachtern des B.___ entsprechen. Es ist daher von einem genügend breiten Spektrum an zumutbaren Verweistätigkeiten auszugehen, auch wenn die Beschwerdeführerin über keine Berufsausbildung verfügt. Zu denken ist beispielsweise an einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten. Folglich können unter dem Titel leidensbedingter Abzug grundsätzlich nur Umstände berücksichtigt werden, die auch auf einem ausge glichenen Arbeitsmarkt als ausserordentlich zu bezeich nen sind (Urteil e des Bundesgerichts 8C_82/2019 vom 1 9. September 2019 E. 6.3.2 und 8C_61/2018 vom 2 3. März 2018 E. 6.5.2 mit Hinweisen). Solche Umstände sind vorliegend nicht ersichtlich. Ein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn erscheint vorlie gend daher nicht als gerechtfertigt. Schliesslich ergibt sich aus der gestützt auf die LSE 2012 erstellten Tabelle zu den nach Beschäftigungsgrad, Geschlecht und beruflicher Stellung differenzierten monatlichen Durchschnittsbruttolöhnen bei einem Beschäftigungsgrad zwischen 75 und 89 % bei Frauen auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung (ohne Kad erfunktion) keine Lohnminderung (IV-Rundschreiben Nr. 328 vom 2 2. Okto ber 2014, Anhang; vgl. dazu BGE 142 V 178 E. 2.5.1 S. 184 mit Hinweis). Ein Abzug vom Tabellenlohn ist daher auch auf Grund der Teilzeitarbeit nicht gerechtfertigt. 7. 7.5 Unter Berücksichti gung des Zentralwerts der LSE 2012 für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1) für Frauen (Total; Tabelle TA1, privater Sektor Schweiz 2012) von Fr. 4’112.--, bei einer betriebs üblichen Wochenarbeitszeit im Jahre 2012 von ins gesamt 41.7 Stunden (www.bfs.admin.ch; Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts abteilungen ), bei einem zumutbaren Beschäftigungsgrad von 75 % resultiert im Jahre 2012 ein hypothetisches Inv aliden einkommen von ( gerundet) Fr. 38’581. -- (Fr. 4’ 112.-- x 12 Mo nate ÷ 40 Stun den x 41.7 Stunden x 0. 75 ). 7. 8 Der Vergleich des Vali deneinkommens von Fr. 25 '721.-- mit dem Invaliden ein kommen von Fr. 38’581. -- ergibt k eine Erwerbseinbusse und ein en Teili nvalidi tätsgrad im erwerblichen Bereich von 0 %. 7.9 7.9.1 Bei der Bemessung der Invalidität im Haushaltsbereich ist praxisgemäss vom Grundsatz auszugehen, dass einem Leistungs an sprecher im Rahmen der Schaden minderungspflicht Massnahmen zuzumuten sind, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte. Für die im Haushalt tätigen Versicherten bedeutet dies, dass sie Verhaltens weisen zu entwickeln haben, welche die Auswirkungen der Behinderung im hauswirtschaftlichen Bereich reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige Erledi gung der Haushaltarbeiten ermöglichen. Kann die versi cherte Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haushaltarbeiten nur noch mühsam und mit viel höherem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit einteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von Familienangehö rigen in Anspruch nehmen. Ein invaliditätsbedingter Ausfall darf bei im Haushalt tätigen Personen nur insoweit angenommen werden, als die Aufgaben, welche nicht mehr erfüllt werden können, durch Drittpersonen gegen Entlöhnung oder durch Angehörige verrichtet werden, denen dadurch nachgewie sener massen eine Erwerbseinbusse oder doch eine unverhältnismässige Belastung entsteht. Die im Rahmen der Invaliditätsbemessung bei einer Hausfrau zu berücksichtigende Mit hilfe von Familienangehörigen geht daher weiter als die ohne Gesundheits schädigung üblicherweise zu erwartende Unterstützung (BGE 133 V 504 E. 4.2 S. 509 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_91/2016 vom 13. Juni 2016 E. 5.2.3.1). 7.9. 2 Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des Art. 69 Abs. 2 IVV; vgl. auch Rz. 3081 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar. Hinsichtlich des Beweiswerts der entsprechenden Berichterstattung ist wesentlich, dass sie durch eine qualifizierte Person erfolgt, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge benden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plau sibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschrän kungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massge bend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Ver sicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2 ). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt führung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicher ten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen. Zwar ist der Abklärungsbericht seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Prinzipiell jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beur teilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht. Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (zum Ganzen: Urteil des Bundesge rich ts 8C_ 8 1 7/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1). 7.9. 3 Der sich bei den Akten befindende Haushaltabklärungsbericht vom 7. September 2018 (Urk. 7/217 ) enthält eine eingehende Abklärung der Wohnverhältnisse sowie der im Haushalt der Beschwerdeführerin anfallenden Tätigkeiten. Ge stützt darauf wurde ein Betätigungsvergleich vorgenommen. In Überein stimm ung mit der im Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversiche rung (KSIH RZ 3087, in der ab 1. Januar 2018 geltenden Fassung ) statuierten Verwaltungspraxis wur den darin die im Haushalt anfallenden Tätigkeiten in fünf Aufgaben aufge teilt (Ernährung, Wohnungs - und Haus pflege, Einkauf, Wäsche und Kleiderpflege, Betreuung von Kindern und/oder Angehörigen ) und nach deren prozentualen Bedeutung im Vergleich zu sämtlichen anfallenden Tätigkei ten bewertet. Anschliessend wurde für jede der Tätigkeitsbereiche die konkrete Be hin derung ermittelt. Dabei resultierte für die Zeit ab 1. Januar 2018 eine Einschränkung im Aufgabenbereich des Haus halts von gesamthaft 30.5 %. 7.9. 4 Für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 wurde eine zusätzliche Einschränkung im Haushaltsbereich auf Grund von Wechselwirkungen mit den Betreuungspflichten von 15 % berücksichtigt, woraus für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 eine Einschränkung im Aufgabenbereich des Haus halts von 45.5 % resultierte ( Ziff. 8; vgl. KSIH RZ 3087 ff., in der bis 3 1. Dezember 2017 geltenden Fassung). 7.9. 5 Insgesamt genügt der Haushaltabklärungsbericht vom 7. September 2018 (Urk. 7/217 ) den rechtlichen Anforderungen (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 246/05 vom 30. Oktober 2007 E. 5.2.1, nicht publ. in: BGE 134 V 9). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfü gung vom 1. Februar 2019 ( Urk. 2) gestützt darauf für die Zeit ab 1. Januar 2018 von einer Einschränkung im Haushaltsbereich von 30.5 % und für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 v on einer solchen von 45.5 % ausging. 7.10 Bei einem hypothetischen Umfang der Ausübung einer Erwerbstätigkeit und der Betätigung im Haushalt im Gesundheitsfall von je 50 % resultiert ein gewichteter Teilinvaliditätsgrad im erwerblichen Bereich von 0 % und ein gewichteter Teilin validitätsgrad im Haushaltsbereich von (gerundet) 22.75 % ( 45.5 % x 0.5) sowie ein Gesamtinvalidität sgrad von (gerundet) 23 %. Damit wird ein für den An spruch auf eine Invalidenrente vorausgesetzter Invali ditätsgrad von min des tens 40 % nicht erreicht. 8. 8.1 Bei der Invalidität sbemessung für die Zeit ab 1. Januar 2018 gemäss der gemisch ten Methode nach der ab diesem Zeitpunkt geltenden Rechtslage ist das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochzurechnen (vorstehend E. 1.6 ). 8.2 Massgebend für die Bemessung der Invalidität gemäss der gemischten Methode nach der für die Zeit ab 1. Januar 2018 geltenden Rechtslage ist grundsätzlich die Tabelle TA1 der LSE 201 6. Auf Grund des Umstandes, dass vorliegend sowohl bei der Bemessung des Validen- als auch des Invalideneinkommens auf Tabellen löhne abzustellen ist, dass kein Abzug vom Tabellenlohn (bei der Bemessung des Invalideneinkommens) vorzunehmen ist, und dass der Beschwerdeführer in die Ausübung behinderungsangepasster Tätigkeiten bei einem verminderten Rende ment im Umfang von durchschnittlich 25 % zuzumuten war, was einem zumut baren Arbeitspensums von 75 % entspricht, genügt für die Ermittlung des Invaliditätsgrades vorliegend die Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Dabei resultiert für die Zeit ab 1. Januar 2018 ein Teili nvaliditätsgrad im erwerblichen Bereich von 25 %. Im Aufgabenbereich des Haushalts ist für die Zeit ab 1. Januar 2018, wie bereits erwähnt (vorstehend E. 7.9.4 ), von einer Einschränkung im Umfang von 30.5 % auszugehen. 8.3 Bei einer Gewichtung der Invalidität im erwerblichen Bereich und der Tätigkeit im Aufgabenbereich des Haushalts mit je 50 % resultiert ein gewichteter Teilin validitätsgrad im erwerblichen Bereich von 12.5 % (25 % x 0.5) und ein gewich teter Teilinvaliditätsgrad im Haushaltsbereich von 15.25 % ( 30.5 % x 0.5). Der Gesamtinvaliditätsgrad beträgt demzufolge (gerundet; vgl. BGE 130 V 121) 28 %. Damit wird ein für den An spruch auf eine Invalidenrente vorausgesetzter Invali ditätsgrad von min des tens 40 % au ch für die Zeit ab 1. Januar 2018 nicht erreicht. 9. Demzufolge ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit der ange fochtenen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 ( Urk. 2) einen Anspruch der Beschwerde f ührerin auf eine Invalidenrente verneinte, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 1 0. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Bes chwerdeverfahren vor dem kan to na len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver wei gerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver fahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti gung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 9 00.-- fest zusetzen und der unterlie genden Beschwerde führer in aufzuerlegen. 11. Ausgangsgemäss ist der un entgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführe rin, Rechtsanwalt Thomas Laube, Zürich, nach Einsicht in die Kostennote vom 2 1. Mai 2019 ( Urk. 10 ), in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses, bei einem zeitlichen Aufwand von 10.75 Stunden sowie einem gerichtsüblichen Stun denansatz von Fr. 220. --, mit Fr. 2'700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädi gen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Thomas Laube, Zürich, wird mit Fr. 2’7 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Thomas Laube - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannVolz

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00146 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Volz Urteil vom 2 2. Oktober 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1977, war nach ihrer Einreise in die Schweiz am 1 0. August 2006 (Urk. 7 /2 Ziff. 1.6) vom 1. April 2008 bis 3 1. März 2010 im Um fang eines Arbeitspensums von 50 % als Geschäftsführerin bei der Y.___, Z.___ (Urk. 7 /2 Ziff. 5.4), beziehungsweise beim A.___, Z.___ (Urk. 7 /10/2), tätig. Am 2 6. März 2010 meldete sich die Versicherte bei der Inva liden versi che rung zum Leistungsb ezug an (Urk. 7 /2 ). Nachdem die Versicherte gegen den Vorbescheid vom 2 3. Juni 2011 (Urk. 7 /29-30), worin ihr eine Vernei nung ihres Anspruchs auf Versicherungsleistungen in Aussicht gestellt wurde, Einwendungen (Urk. 7 /31, Urk. 7 /34) erhoben hatte, liess die IV-Stelle die Ver sicherte nach dem Zufallsprinzip polydisziplinär (internistisch, psychiatrisch, gastroenterologisch und endokrinologisch ) begutachten (Gutachten vom 7. Juli 2013 ; Urk. 7 /76) und ver neinte mit Verfüg ung vom 1 3. November 2013 (Urk. 7 /78) e inen Leistungsanspruch der Versicherten. In Gutheissung der von der Versicherten am 2. Dezember 2013 dagegen erhobenen Beschwerde ( Urk. 7/81/3-10) hob das hiesige Gericht die angefochtene Verfügung mit Entscheid vom 1 4. Mai 2014 (Prozess Nr. IV.2013.01103; Urk. 7/91) auf und wies die Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs und zu erneuter Verfügung an die IV-Stelle zurück. Dieser Entscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. 1.2 In der Folge liess die IV-Stelle die Versicherte erneut nach dem Zufallsprinzip über die webbasierte Vergabeplattform SuisseMED@P des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV; Urk. 7/152-154) polydisziplinär (internistisch, psychiatrisch, orthopädisch, onkologisch, endokrinologisch und gastro enterolo gisch ) begutachten (Gutachten vom 2 0. März 2017; Urk. 7/170/1 38; Urk. 7/188 ) und veranlasste eine Abklärung im Haushalt an Ort und Stelle (Abklärungsbericht vom 7. September 2018; Urk. 7/217). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfah ren (Urk. 7/ 198, Urk. 7/201, Urk. 7/204, Urk. 7/221 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 1. Februar 2019 (Urk. 7/225 = Urk. 2) erneut einen Rentenan spruch der Versicherten. 2. Gegen die Verfügung vom 1 1. Februar 2019 ( Urk. 2) erhob die Versicherte am 2 6. Februar 2019 Beschwerde ( Urk. 1) und beant ragte, diese sei aufzuheben, es seien gründliche medizinische Abklärungen durchzuführen und es sei ihr spätes tens für die Zeit ab Oktober 2010 mindestens eine halbe Rente der Invalidenver sicherung zuzusprechen. Mit Beschwerdeantwort vom 3. April 2019 ( Urk. 6) beatragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 1 5. Mai 2019 ( Urk. 8) wurde dies der Beschwerdeführerin zur Kenntnis gebracht und es wurde ihr antragsgemäss die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung gewährt. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellun gen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeits unfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 7.1; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Entscheidend ist dabei, unabhängig von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 unter Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2 ; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3 ). 1.4 Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ein Beweisverfahren bleibt daher entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1). Insbesondere in Fällen, in welchen nach der Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressiven Störung auszugehen ist, die nicht schon als chronifiziert gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es in aller Regel keines strukturierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. Urteil des Bundes gerichts 9C_580/2017 vom 1 6. Januar 2018 E. 3.1). 1.5 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV, in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufga benbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c). 1.6 Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstäti gen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert ( Art. 27 bis Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätig keit richtet sich nach Art. 16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäfti gungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet ( Art. 27 bis Abs. 4 IVV). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 (Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden im Umfang von 50 % eine Erwerbstätigkeit ausüben und im restlichen Umfang von 50 % im anerkannten Aufgabenbereich des Haushalts tätig sein würde. Da ihr gemäss der medizinischen Aktenlage nach Eintritt des Gesundheitsschadens die Ausübung einer behinderungs angepassten Erwerbstätigkeit im Umfang von 70 % bis 80 % eines vollzeitlichen Arbeitspensums zuzumuten sei (S. 3), und da im Aufgabenbereich des Haushalts eine Einschränkung im Umfang von 31 % bestehe, resultiere nach der Invaliditätsbemessung gemäss der gemischten Methode für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 ein Invaliditätsgrad von 23 % und für die Zeit ab 1. Januar 2018 ein solcher von 28 %, weshalb ein Rentenanspruch zu verneinen sei ( Urk. 2 S. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin bringt hiegegen vor, dass die wiederholte Auftrags vergabe an das B.___ zur polydisziplinären Begutachtung der Beschwerdeführerin durch die Beschwerdegegnerin die Regeln über die Vergabe von Gutachtensaufträge nach dem Zufallsprinzip verletzt habe ( Urk. 1 S. 3). Zudem sei die Auftragsvergabe an das B.___ nicht einvernehmlich erfolgt und es sei das Prinzip der Waffengleichheit beziehungsweise der Anspruch auf ein faires Verfahren im Sinne von Art. 6 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten ( EMRK ) verletzt worden (S. 4), weshalb der Sachverhalt ergänzend neu abzuklären sei (S. 10). Des Weiteren könne aus näher dargelegten Gründen auch inhaltlich nicht auf die Beurteilung durch die B.___ -Gutachter abgestellt werden. Sie sei zudem auch im Haushalt viel stärker einge schränkt als im Abklärungsbericht wiedergegeben (S. 5 ff.). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin. 3. 3.1 Vorerst zu prüfen ist die Statusfrage beziehungsweise die Frage, ob die Beschwer deführerin im Gesundheitsfall ganz, teilzeitlich oder überhaupt nicht erwerbstätig wäre. 3.2 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invalidi tätsbemessung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Beson deren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4 und Urteil des Bundesgerichts 8C_27/2018 vom 2 6. September 2018 E. 4.1.1). 3.3 Die Beschwerdegegnerin qualifizierte die Beschwerdeführerin in der angefochte nen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 ( Urk. 2 S. 3 ) als Erwerbstätige im Umfang von 50 % und als im anerkannten Aufgabenbereich des Haushalts Tätige im rest lichen Umfang von 50 %. Von der Beschwerdeführerin wird die Qualifikation in diesem Umfang nicht bestritten und die Statusfrage nicht gerügt (vgl. Urk. 1 S. 9). 3.4 Vor Eintritt des Gesundheitsschadens war die Beschwerdeführerin zuletzt vom 1. April 2008 bis 3 1. März 2010 im Umfang eines Arbeitspensums von 50 % als Geschäftsführerin und alleinige Gesellschafterin der Y.___, Z.___, beziehungsweise des A.___, Z.___ tätig gewesen ( Urk. 7/2 Ziff. 5.4, Urk. 7/10/2, Urk. 7/217 S. 2 -3 ). 3.5 In der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 2 6. März 2010 ( Urk. 7/2 Ziff. 5.4 ) und in ihrem Schreiben an die Beschwerdegegnerin vom 1. Juli 2010 ( Urk. 7/14) führte die Beschwerdeführerin aus, dass sie im Umfang eines Arbeitspensums als Geschäftsführerin bei der Y.___ tätig gewesen sei. Gegen über der Abklärungsperson der Beschwerdegegnerin gab die Beschwerdeführerin anlässlich einer Abklärung vor Ort vom 4. September 2018 an, dass sie im Umfang eines Arbeitspensums von 50 % bei der Y.___ beziehungsweise beim A.___, Z.___ erwerbstätig gewesen sei, und dass sie dort hauptsächlich mit Reinigungs- und Küchenarbeiten beschäftigt gewesen sei ( Urk. 7/217 S. 5). 3.6 In Würdigung der gesamten Umstände ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 (Urk. 2 S. 3 ) davon ausging, dass die Beschwerdeführerin ohne den für den Rentenanspruch massgeblichen Gesundheitsschaden im Umfang eines Arbeits pensums von 50 % eine Erwerbstätigkeit ausüben und sich im restlichen Umfang von 50 % im anerkannten Aufgabenbereich des Haushalts betätigen würde. 4. 4.1 Im Folgenden gilt es die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit massgebende medizinische Aktenlage zu prüfen. 4.2 Die Ärzte des B.___ erwähnten in ihrem polydisziplinären Gutachten vom 7. Juli 2013 ( Urk. 7/76/1-19), dass die Beschwerdeführerin am 6. und am 2 2. Mai 2013 internistisch, psychiatrisch, gastroenterologisch und endokrinologisch untersucht worden sei (S. 1), und stell ten die folgenden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 15): - Störung im Kalzium-Haushalt mit/bei: - primärem Hyperparathyreoidismus (Differentialdiagnose: familiäre hypokalziurische Hyperkalzämie ) - Nephrolithiasis beidseits - Vitamin-D- lnsuffizienz - anamnestisch essentielle Thrombo z ythämie mit/bei: - Status nach Oesophagusvarizenblutungen bei Pfortaderthrombose - chronischer Nausea (ICD-10 R 11) - Thrombozyten im Normbereich, aktuell Daneben stellten sie die folgenden Nebendiagnosen ohne Ei nfluss auf die Arbeits fähigkeit: - Adipositas (BMI 38,5 kg/m2) - leichte L eberenzymerhöhung (Differentialdiagnose: Steatohepatitis ) - mikrozytäre, grenzwertige Anämie mit/bei: - Eisenmangel (Differentialdiagnose: Thalassaemia minor) - rezidivierende gastritische Beschwerden (Differentialdiagnose: bei Splenomegalie ) Sie führten aus, dass die gastroenterologische Untersuchung ergeben habe, dass die anamnestisch vorhandene Thrombozythämie gegenwärtig nicht mehr nach zuweisen sei, und dass davon auszugehen sei, dass auch die Splenomegalie regredient sei. Aus gastroenterologischer Sicht sollte keine Druckerhöhungen im Abdomen erfolgen, weshalb der Beschwerdeführerin das Tragen und Heben schwerer Lasten nicht mehr zuzumuten sei. Der Beschwerdeführerin sei aus gastroenterologischer Sicht indes die Ausübung k örperlich überwiegend leichte r bis ( gelegentlich ) mittelschwere r Tätigkeiten ohne Einschränkungen zuzumuten. Die endokrinologische Untersuchung habe eine Kalziumsto ffwechselstörung mit primärem Hyperparathyreoidismus, konsekutiver Nephrolithiasis beidseits und einer Vitamin D-Insuffizienz ergeben. Der primäre Hyperparathyreoidismus sei grundsätzlich be handelbar (S. 16). Bis zum Zeitpunkt einer erfolgreichen Behand lung des Hyperparathyreoidismus sei von einer Einschränkung der Leistungs fähigkeit aus endokrinologischer Sicht im Umfang von 20 % auszugehen. Die internistische Untersuchung habe keine zusätzlichen Befunde und Diagnosen, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirk t en, ergeben. Anlässlich der psychiatrischer Untersuchung habe kein relevanter Befund erho ben werden können, weshalb eine psychiatrische Diagnose nicht gestellt werden könne. Aus psychiatrischer Sicht sei daher von einer uneingeschränkten Arbeits fähigkeit auszugehen (S. 17). Insgesamt bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit für körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere Tätigkeiten im Umfang von 80 %, wobei das Pen sum vollschic htig bei einem etwas erhöhten Pausenbedarf realisiert werden könne. Im Haushalt bestehe keine wes entliche Einschränkung der Leistungsf ähig keit (S. 18). Auf Grund der anamnestischen Angaben, der Akten und der Unter suchungsbefunde sei davon auszugehen, dass die leichte Leistungseinbusse (im Umfang von 20 % ) aus endokrinologischer Sicht sicher ab Mai 2013, allenfalls bereits ab dem Jahre 2012 bestanden habe (S. 17). 4.3 Mit Bericht vom 2 2. April 2015 ( Urk. 7/133/9-10) stellten die Ärzte der Klinik für Hämatologie des C.___ die folgenden Diagnosen (S. 1): - Quick-Verminderung bei reduzierter Synthese der Gerinnungsfaktoren mit/bei: - komplexem Mangel der Faktoren V, II, VII und X sowie Plasminogen Verminderung - Status nach Leberbiopsie im September 2006 und im Januar 2015 mit strukturell unauffälligem Lebergewebe, ohne Hinweise auf eine Leber zirrhose - myeloproliferative Neoplasie (Differentialdiagnose: Policythaemia vera, essentielle Thrombozytämie ), Erstdiagnose im September 2006, mit/bei: - JAK2 (-Mutation) positiv - Splenomegalie - Erstmanifestation mit Pfortaderthrombose und Ösophagusvarizen blutung - Status nach Varizenligatur bei Varizenblutung im Jahre 2006, seither regelmässige gastroskopische Kontrollen mit Ligaturen und Verödun gen - aktuell atypischer venovenöser Kommunikation der Leber bei fraglich signifikanter Leberwert - Struktur - rezidivierende Nephrolithiasis mit/bei: - Status nach mehrmaliger ESWL ( extrakorporale r Stoss wellen lithotripsie ) der linke n Niere seit Februar 2007 - Status nach mini - PNL (Perkutane Nephrolitholapaxie ) der linken Niere im Februar 2012 - Status nach Spontanabgang des rechtsseitigen Ureterkonkrement s - a ktuell u nter Kelchen Nephrolithias i s bei dseits, asymptomatisch Die Ärzte erwähnten, dass im Rahmen einer kürzlich durchgeführten Leberbiopsie keine Leberzirrhose habe nachgewiesen werden können (S. 1), dass indes von einer Lebersynthesestörung auszugehen sei. Bezüglich der myeloproliferativen Neoplasie stünden heute neue Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dies bezüglich sei eine Reevaluation mittels Knochenmarkpunktion vorgesehen (S. 2). 4.4 Med. pract. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erwähnte in seinem Bericht vom 1 1. August 2015 ( Urk. 7/145/9-12), dass er die Beschwer deführerin seit dem Jahre 2015 hausärztlich behandle. Die Beschwerdeführe rin leide seit Jahren unter einer m yeloproliferat iven Erkrankung im Sinne einer e ssentiellen Thrombozytämie. Da deswegen eine herabgesetzte Lebensdauer wahrscheinlich sei, erachte er eine reproduktionsmedizinische Behandlung der Beschwerdeführerin, welche einen Kinderwunsch geäussert habe, als nicht sinn voll. Der Beschwerdeführerin sei die Ausübung körperlich leichter Tätigkeiten mit Wechselbelastung im Umfang eines Pensums von 50 % zuzumuten (S. 3). 4.5 Die Ärzte des E.___, Rheumatologie und muskuloskel ettale Rehabilitation, stellten in ihrem Bericht vom 1 8. März 2016 unter anderem die Diagnose eines aktuellen lumbospondylogenen Schmerzsyndroms (S. 1) und erwähnten, dass die Beschwerdeführerin vom 2 5. bis 2 6. November 2015 hospi talisiert gewesen sei (S. 2). Sie stellten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 2 2. November bis Anfang Dezember 2015 fest und gingen davon aus, dass ab Ende des Jahres 2015 erneut eine vollständigen Arbeits- und Leistungsfähigkeit bestanden habe (S. 3). 4.6 In ihrem erneuten polydisziplinären Gutachten vom 2 0. März 2017 (Urk. 7/170/2 38) erwähnten die Ärzte des B.___, dass die Beschwerdeführerin am 2 4. und am 2 5. Januar 2017 sowie am 3. und am 1 5. Februar 2017 internistisch, psychiatrisch, orthopädisch, onkologisch, endokrinologisch und gastroenterolo gisch untersucht worden sei (S. 1), und stell t en die folgenden Diagnosen mit Ein fluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 33): - myeloproliferative Neoplasie mit/bei: - essentieller Thrombozythämie (JAK-2 positiv), Erstdiagnose 2006 - Ösophagusvarizenblutung im Jahre 2006 bei Status nach Varizenliga turen, letztmals i m September 2016 - Splenomegalie - Thrombozyten aktuell im Normbereich - primärer Hyperparathyreoidismus mit/bei: - Nephrolithiasis beidseits mit mehrfachem Steinabgang, Status nach mehrmaligen ESWL -Behandlungen bei Rezidiv- Nephrolithiasis beid seits - Knochenschmerzen - depressive Verstimmung, Müdigkeit - Adipositas (Teilaspekt) Daneben stellten sie die folgenden Nebendiagnosen ohne Ei nfluss auf die Arbeits fähigkeit (S. 33 f.) : - chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, ohne fassbare radikuläre Symptomatik, mit/bei: - radiologisch Spondylarthrose der unteren LWS (Lendenwirbelsäule) - freier Beweglichkeit der lumbalen Wirbelsäule - chronische Kniebeschwerden rechts mit/bei: - radiologisch Zeichen einer früheren Patellaluxation ohne Nachweis eines chondralen Defektes - chronischer Fersenschmerz beidseits mit/bei: - ohne klinisch klar fassbarem Korrelat bei Senk-Spreizfüssen und Hallux valgus rechts - Verdacht auf eine Schmerzausweitung und Verdacht auf eine spezifische Phobie - Adipositas (BMI 43,6 kg/m2) - Systolikum (Herzgeräusch) über Pulmonalklappe unklarer Signifikanz - Vitamin D3-Insuffizienz Die internistische Untersuchung habe eine Adipositas und ein Systolikum über der Pulmonalklappe unklarer Signifikanz ergeben. Aus diesen Gründen bestehe eine Arbeitsunfähigkeit für körperlich schwere und dauerhaft mittelschwere Tätigkeiten. Dagegen sei in Bezug auf körperlich leichte und intermittierend mittelschwere Tätigkeiten eine dauerhafte Arbeits un fähigkeit nicht ausgewiesen (S. 18). Die psychiatrische Untersuchung habe einen Verdacht auf eine Somatisierungs störung und einen Verdacht auf eine spezifische Phobie im Sinne einer leichten Klaustrophobie ergeben. Die Somatisierungsstörung verursache eine erhöhte Ängstlichkeit vor dem Alleinsein. Infolge der Klaustrophobie vermeide die Beschwerdeführer in das alleinige Be tret en eines Liftes. Eine psychische Störung, welche die Arbeitsfähigkeit in erhe blichem Masse einschränken könn e, bestehe indes nicht. Insbesondere werde die Arbeitsfähigkeit nicht durch die leichte Klaustrophobie beeinträchtigt. In Bezug auf ei ne angepasste Tätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht daher keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 21). Obwohl im Vergleich zur Voruntersuchung neu der Verdacht auf eine Somatisie rungsstörung und eine Klaustrophobie hinzugekommen sei, führe dies hinsicht lich der Arbeitsfähigkeit zu keiner Änderung der Beurteilung (S. 22). Die orthopädische Untersuchung habe ergeben, dass die an der tieflumbalen Wirbelsäule sowie am rechtem Knie beklagten Beschwerden durch die klinischen und radiologischen Befunde im Prinzip zu begründen seien. Zudem sei auch der Leidensdruck an den Fersen im Sinne einer möglichen Fasziitis plantaris nach vollziehbar Die gesamte auffallende anamnestische und klinische Präsentation lasse jedoch auf eine erhebliche nicht organische Beschwerdekomponente schlies sen. Aus orthopädischer Sicht seien der Beschwerdeführerin die Ausübung körperlich schwerer Tätigkeiten auf G rund der allgemeinen körperlichen Konsti tution sowie der Veränderungen an der tieflumbalen Wirbelsäule und am rechtem Knie nicht mehr zuzumuten. Die Ausübung angepasster, wechselbelastender, körperlich leichter bis intermittierend mittelschwerer Tätigkeiten, worunter ins besondere auch die bisher ausgeübte Tätigkeit in einem Kebab -R estaurant sowie die Verrichtungen im Aufgabenbereich des Haushalts zu subsumieren seien, seien der Beschwerdeführerin sowohl in zeitlich er als auch in leistungsmässig er Hin sicht ohne Einschränkungen zuzumuten (S. 28). Aus onkologischer Sicht seien die Folgen einer Pfortaderthrombose und insbe sondere die darauf basierenden Ösophagusvarizen und die Splenomegalie geeig net, die Arbeitsfähigkeit erheblich zu beeinträchtigen. Bei Fehlen der übrigen medizinischen Probleme, insbesondere der Adipositas permagna, sei der Beschwerdeführer aus onkologischer Sicht grundsätzlich die Ausübung einer angepassten Tätigkeit mit leichter Leistungseinbusse zuzumuten (S. 30). Die endokrinologische Untersuchung habe einen unbehandelten, pro gredienten, primären Hyperparathyreoidismus mit Folgekomplikationen ergeben. Ein Zusam menhang mit der Nephrolithiasis mit rezidivierendem Steinabgang sei zwar nicht zu beweisen, müsse aber dennoch stark vermutet werden. Zudem seien musku loskelettale und gastrointestinale Beschwerden sowie neuropsychologische Symptome bei Patienten mit primärem Hyperparathyreoidismus oft zu beobach ten. Auch das progrediente Gewicht könnte dadurch begünstigt worden sein. Die Arbeitsfähigkeit aus endokrinolo g ischer Sicht könne abschl iessend erst nach Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus beurteilt werden (S. 31). Nach einer Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus und einer Normalisie rung des Calciumspiegel s könnten aus endokrinologischer Sicht möglicherweise keine Einschränkungen der Arbeitsf ä higkeit mehr vorliegen (S. 32). Anlässlich der gastroenterologischen Untersuchung sei festgestellt worden, dass die Ö sophagusvarizen -Blutung, welche als sekundäre Folge einer Pfortader thrombose bei essentieller Thrombozytämie aufgetreten sei, endoskopi sch erfolg reich therapiert und seither mehrfach durch Varizenligaturen behandelt worden sei, wobei weitere Blutungen nicht mehr aufgetreten seien. Aus gastroenterolo gischer Sicht sei der Beschwerdeführerin die Ausübung von Tätigkeiten, welche ein Heben schwerer Lastern erforderten, nicht mehr zuzumuten. In Bezug auf körperlich nur leicht belastende Arbeiten bestehe eine uneingeschränkte Arbeits fähigkeit (S. 33). Aus polydisziplinärer Sicht bestehe eine Arbeitsunf ä higkeit für körperlich s chwere und (dauernd) mittelschw ere Tätigkeiten. Dagegen bestehe in Be zug auf eine körperlich leichte, adaptierte, wechselbelastende Tätigkeit eine verwertbare Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Das Ausmass der zumutbaren Restarbeitsfähig keit könne indes gegenwärtig, vor einer allfälligen adäquate n endokrinologischen Behandlung, nicht sicher beurteilt werden (S. 35). Es sei indes davon auszugehen, dass nach Durchführung einer adäquaten endokrinologischen Behandlung ent weder keine wesentliche Einschränkung in der Ausübung angepasster Tätigkeiten mehr bestehen werde, oder dass es sich, wenn die Beschwerden persistierten, um medizinisch nicht mehr zu erklären de Beschwerden handelte, welchen keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zuzumessen wäre (S. 36). Insgesamt se i es seit der letzten Begutachtung im Jahre 2013 daher zu keine r wesentliche n Verä nde rung der Arbeitsfähigkeit gekommen (S. 35). 4.7 Dr. med. F.___, Facharzt für Endokrinologie-Diabetologie, erwähnte in seinem Bericht vom 1 9. September 2017 ( Urk. 7/181), dass eine am 1 5. Juni 2017 durchgeführte Szintigraphie der Nebenschilddrüsen keine Hinweise für eine Über funktion gezeigt und die Diagnose eines primären Hyperparathyreoidismus nicht bestätigt habe. Die Laborverlaufs kontrollen von Juli und August 2017 hätten indes einen Anstieg des Calciums in den erhöhten Bereich ergeben, weshalb trotz dem ein primärer Hyperparath yreoidismus vorzuliegen scheine. Dieser sei aber sicher sehr milde ausgeprägt und stelle keine Operationsindikation dar. Es sei eine konservative Therapie mit ausreichender Trinkmenge und Verzicht auf grössere Calciumsupplementmengen angezeigt. Ein Zusammenhang zwischen dem milden Hyperparathyreoidismus und den diversen Symptomen der Beschwerdeführer in beziehungsweise der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bestehe nicht. 4.8 Mit Stellungnahme vom 2 6. Oktober 2017 ( Urk. 7/ 188 ) befassten sich die Ärzte des B.___ ergänzend mit dem Bericht von Dr. F.___ vom 1 9. September 2017 und erwähnten, dass die ergänzend durchgeführten Abklärungen einen primären Hyperpara thyreoidismus ergeben hätten. Auf Grund der bestehenden Urolithiasis sei e ine operative Therapie indiziert. Ob nach der Operation die geklagten Beschwerden regredient sein wü rden, sei indes fraglich. Da jedoch in psychiat rischer Hinsicht keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsf ä higkeit gestellt werden könne, und da die intermittierende Urolithiasis wohl eher nicht zu einer Einschrä nkung der Arbeitsfähigkeit führe, sei gegenwärtig höchstens von einer gewissen Leistungsminderung (kognitiv und körperlich) im Umfang von 20-30 % auszugehen bei einer in zeitlicher Hinsicht uneingeschränkten Arbeitsfähigke it. 4.9 Dr. med. G.___, Fachärztin für Gastroenterologie, E.___, stellte in ihrem Bericht vom 2 7. Oktober 2017 ( Urk. 7/186) die folgenden Diagnosen (S. 6 Ziff. 1.1): - essentielle Thrombozytämie mit/bei: - Erstmanifestation mit Pfortaderthrombose und Ösophagus varizen blu tung - Status nach Varizenligatur in den Jahren 2006, 2008 und 2011 als Sekundärprophylaxe - letzter Gastroskopie am 1 0. Juni 2011 mit erneuter Applikation von 2 Gummibandligaturen - ausgeprägter Splenomegalie - hochgradiger Verdacht auf primären Hyperparathyreoidismus mit/bei: - rezidivierender Nephrolithiasis beidseits - Status nach mehrfachen Extrakorporalen Stoss wellenlithotripsie n (ESWL) in den Jahren 2006, 2007 und 2009 - spontane INR-Erhöhung unklarer Ä tiol o gie mit/bei: - histologisch Ausschluss einer Hepatopathie - Status nach primärer Sectio Caesarea am 3 0. Mai 2010 Die Ärztin erwähnte, dass sich die Beschwerdeführerin hinsichtlich ihrer portalen Hypertension in einer stabilen Situation befinde. Im Vordergrund stünden eine chronische Nausea und epigastrische Beschwerden, welche noch nicht abschlies send hätten geklärt werden können. Als Zufallsbefund sei eine leichtgradige Hyperkalzämie mit einem erhöhten Parathormon erhoben worden. Diese Konstel lation entspreche am ehesten einem primären Hyperparathyreoidismus, wozu auch die N ephrolithiasis gut passen würde (S. 7 Ziff. 1.4). Sie erwähnte, dass der Beschwerdeführerin für die Zeit vom 2 4. Mai bis 2 0. Juni 2011 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei (S. 7 Ziff. 1.6). 5. 5.1 Den erwähnten medizinischen Akten ist z u entnehmen, dass die Ärzte des B.___ in ihrem Gutachten vom 7. Juli 2013 ( vorstehend E. 4.2 ) davon ausgingen, dass d er Beschwerdeführerin das Tragen und Heben schwerer Lasten auf Grund des gastroentero lo gischen Leidens nicht mehr zuzumuten sei, dass ihr indes aus gastro enterologischer Sicht die Ausübung körperlich überwiegend leichter bis gelegent lich mittelschwerer Tätigkeiten ohne Einschränkungen zuzumuten sei, dass aus endokrinologischer Sicht bis zum Zeitpunkt einer erfolgreichen Behandlung des Hyperparathyreoidismus von einer Einschränkung der Leistungs fähigkeit im Umfang von 20 % auszugehen sei, und dass aus internistischen und psychiat rischen Gründen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. In ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 ( vorstehend E. 4.6 ) stellen die Ärzte des B.___ neu eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin durch die internistischen Leiden einer Adipositas und eines Systolikum s über der Pulmo nalklappe unklarer Signifikanz fest. Der Beschwerdeführerin sei deswegen die Ausübung körperlich schwere r und dauerhaft mittelschwere r Tätigkeiten nicht mehr zuzumuten. Die Ärzte des B.___ stellten sodann neu eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus onkologischen Gründen fest, wobei sie davon ausgingen, dass der Beschwerdeführerin aus onkologischer Sicht die Ausübung einer ange passten Tätigkeit mit leichter Leistungseinbusse zuzumuten sei. Daneben stellten die Ärzte des B.___ in ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6 ) in psychiatrischer Hinsicht neu einen Verdacht auf eine Somatisierungsstörung und einen solchen auf eine leichte Klaustrophobie fest, verneinte n aber unverändert eine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischen Gründen. Obwohl die Gutachter des B.___ f eststell ten, dass die Arbeitsfähigkeit aus endokrinolo g ischer Sicht erst nach Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus abschliessend zu beurteilen sei, gingen sie davon aus, dass nach Durchführung einer adäquaten endokrino logischen Behandlung eine massgebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht zu erwarten sei. In ihrer Stellungnahme vom 2 6. Oktober 2017 ( vorstehend E. 4.8 ) gingen die Ärzte des B.___ davon aus, dass bei einem Verzicht auf eine operative Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus aus endokrinolo gischer Sicht von einer Leistungsminderung im Umfang von 20-30 % bei einer in zeitlicher Hinsicht uneingeschränkten Arbeitsfähigke it auszugehen sei. Demzufolge steht fest, dass die Ärzte des B.___ in ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6 ) sowie in der dieses ergänzenden Stellungnahme vom 2 6. Oktober 2017 (vorstehend E. 4.8 ) davon ausgingen, dass der Beschwerdefüh rerin die Ausübung einer angepassten, wechselbelastenden, körperlich leichte n Tätigkeiten im vollzeitlichen Umfang bei einer Leistungseinbusse von 20 % bis 30 % zuzumuten sei. 5.2 Demgegenüber attestierte med. pract. D.___ der Beschwerdeführerin seinem Bericht vom 1 1. August 2015 ( vorstehend E. 4.4 ) eine Arbeitsunfähigkeit in Bezug auf körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten im Umfang von 50 %. Dies vermag jedoch nicht zu überzeugen, denn med. pract. D.___ legte für diese Ein schätzung keine na chvollziehbare Begründung dar. Sodann gilt es in Bezug auf die Beurteilung durch med. pract. D.___ zu beachten, dass dieser über einen Weiterbildungstitel als Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, jedoch nicht jedoch über einen solchen als Facharzt für Medizinische Onkologie beziehungs wiese für Hämatologie verfügt. Insoweit med. pract. D.___ die Ansicht vertrat, dass die Beschwerdeführerin auf Grund einer myeloproliferativen Erkrankung beziehungsweise einer essentiellen Thrombozytämie massgeblich in ihre Arbe its fähigkeit beeinträchtigt werde, kann auf dessen Beurteilung nicht abgestellt werden, da es ihm an einer dafür angezeigten fachärztlichen Weiterbildung im Fachgebiet Onkologie beziehungsweise Hämatologie fehlte. Ergänzend gilt es in Bezug auf die Beurteilung durch med. pract. D.___ zu berücksichtigen, dass es nach der Rechtsprechung wegen der unterschiedlichen Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen Fachärzte und Fachärz tinnen und des Begutachtungsauftrags der amtlich bestellten medizinischen Experten (BGE 124 I 170 E. 4) nicht geboten ist, ein Administrativ- oder Gerichts gutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderen Einschätzungen gelangen. Vorbehalten blei ben Fälle, in denen sich eine klärende Ergänzung des medizi nischen Dossiers oder direkt eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblie ben sind (Urteile des Bundesgerichts 9C_252/2012 vom 7. September 2012 E. 8.4 und 8C_784/2011 vom 15. Dezember 2011 E. 3.2). Solche Aspekte sind vorlie gend nicht gegeben. 5.3 Die Gutachten der Ärzte des B.___ vom 7. Juli 2013 (vorstehend E. 4.2) und vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6) erfüllen die praxisgemässen Anforderungen für eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. vorstehend E. 1.7). Denn die Gutachter verfügten als Fachärzte für Allgemeine Innere Medizin, für Psychiatrie und Psychotherapie, für Gastroenterologie und für Endokri nologie (vgl. Urk. 7/76/1-19 S. 18) beziehungsweise als Fachärzte für Allge meine Innere Medizin, für Psychiatrie und Psychotherapie, für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, für Gastroenterologie, für Onkolo gie und für Endokrinologie (vgl. Urk. 7/170/2 38 S. 37) über die für die Beurtei lung des Gesundheitsschadens der Beschwerde führerin angezeigten fachärzt lichen Aus- und Weiterbildungen. Sie hatten zudem Kenntnis sämtlicher medizi nischer Vorakten, setzten sich in angemessener Weise mit den geäusserten Beschwerden auseinander und begründeten ihre Schluss folgerungen in nachvoll ziehbarer Weise. Insbesondere vermag zu überzeugen, dass sie in ihrem Gutach ten vom 2 0. März 2017 ( vorstehend E. 4.6 ) davon ausgingen, dass es seit der letzten Begutachtung im Jahre 2013 zu keiner wesentlichen Veränderung der Arbeitsfähigkeit beziehungsweise der Leistungs fähigkeit im Haushalt gekommen sei, und dass selbst bei einem Verzicht auf eine operative Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus lediglich von einer Leistungsminderung im Umfang von 20-30 % bei einer in zeitlicher Hinsicht uneingeschränkten Arbeits fähigkeit in der Ausübung einer angepassten Tätigkeit beziehungsweise einem erhöhten Pausenbedarf in diesem Umfang auszugehen sei. Sodann vermag zu überzeugen, dass die Gutachter des B.___ in ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6 ) in psychischer Hinsicht insofern von einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgingen, als dass sie neu einen Verdacht auf eine Somatisierungsstörung und einen Verdacht auf eine leichten Klaustrophobie fest stellen, dass sie indes davon ausgingen dass dieser neue psychiatrische Befund im Vergleich zur Voruntersuchung aus psychiatrischer Sicht zur keiner Änderung der Arbeitsfähigkeit führe, und dass weiterhin von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen auszugehen sei. Unter diesen Umstän den kann von einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 abge sehen werden (vorstehend E. 1.4). Auf die nachvollziehbare n und überzeugende n Beurteilung en durch die Ärzte des B.___ kann vorliegend daher abgestellt werden. Es ist daher davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung einer angepassten, körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit im vollzeitlichen Umfang, bei einer durch schnittlichen Leistungsminderung auf Grund eines erhöhten Pausenbedarfs von rund 25 %, zuzumuten war, was im Ergebnis einem zumutbaren Arbeitspensum von 75 % entspricht. Da ergänzende Beweismassnahmen an diesem Ergebnis nichts mehr änderten, besteht - entgegen den diesbezüglichen Vorbringen der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 2) - für weitere Abklärungen keine Notwendigkeit und es ist von einer Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur Durchführung solcher abzusehen (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen). 5.4 Soweit die Beschwerdeführerin bereits einen Anspruch ab Oktober 2010 geltend macht, ist festzuhalten, dass die B.___ -Gutachter bereits in ihrem Gutachten vom 7. Juli 2013 dazu Stellung nahmen. Insbesondere waren ihnen die Berichte des H.___ bekannt (vgl. Urk. 7/76 S. 3-4). Die Gut achter hielten fest, es seien seit sicher 2006 vor allem qualitative Einschränkun gen aus gastroenterologischer Sicht anzunehmen Die leichte Leistungseinbusse aus endokrinologischer Sicht sei sicher ab Mai 2013, sonst pauschal ab 2012 anzunehmen. Aus psychiatrischer Sicht könne die durch die behandelnden Psychiater attestierte hochgradige Arbeitsunfähigkeit nicht bestätigt werden (vgl. Urk. 7/76 S. 17 Ziff. 6.3). Die Beschwerdeführerin selbst hielt fest, dass ihr die psychiatrische Behandlung von ihrem Hausarzt empfohlen worden, von ihr jedoch nicht als hilfreich empfunden worden sei, weshalb sie sie beendet habe (vgl. Urk. 7/76 S. 7 unten f.). Der psychiatrische Gutachter wies darauf hin, es sei nicht nachvollziehbar, dass seitens des H.___ eine volle Arbeitsunfähigkeit in der freien Wirtschaft bei voller Arbeitsfähigkeit im Haushalt attestiert werde, da sich die angestammte Arbeit als Küchenhilfe nicht wesentlich von derjenigen einer Hausfrau unterscheide (S. 11). Lediglich a b Oktober 2009 bis Mai 2010 bestand ausweislich der Akten eine volle Arbeitsun fähigkeit aufgrund von Schwangerschaftskomplikationen (vgl. Urk. 7/12/2), was, da vorübergehend, nicht als invalidisierendes Leiden betrachtet werden kann. Den vorhandenen Arbeitsunfähigkeitsattesten ( Urk. 7/208/83-114) kommt aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht kein genügender Beweiswert zu, da darin weder Diagnosen noch Befunde genannt wurden. Aus hämato logischer Sicht wurde ihr ab Ende 2010 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit attestiert (vgl. Urk. 7727/3 Ziff. 1.9). Insgesamt ist ein Anspruch bereits ab Oktober 2010 nicht ausgewiesen. 6. 6.1 Die Beschwerdeführerin rügt die wiederholte Auftragsvergabe an das B.___ zur polydisziplinären Begutachtung durch die Beschwerdegegnerin. Damit seien die Regeln über die Vergabe von Gutachtensaufträge n nach dem Zufallsprinzip verletzt worden. Die Auftragsvergabe sei zudem zu Unrecht nicht einvernehmlich erfolgt und es sei das Prinzip der Waffengleichheit beziehungsweise der Anspruch auf ein faires Verfahren verletzt worden ( Urk. 1). 6.2 Gemäss Art. 72 bis Abs. 2 IVV erfolgt die Vergabe der Aufträge für polydisziplinäre medizinische Gutachten (an denen drei und mehr Fachdisziplinen beteiligt sind) nach dem Zufallsprinzip. Ein Einigungsverfahren findet diesbezüglich nicht statt (BGE 139 V 349 E. 5.2.1; BGE 140 V 507 E. 3.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_771/2013 vom 1 0. Dezember 2013 E. 2.2). Das Verfahren der Auftragsvergabe für polydisziplinäre Gutachten via SuisseMED@P richtet sich nach dem Hand buch in Anhang V des Kreisschreiben s über das Verfahren in der Invalidenver sicherung (KSVI). Verlaufsgutachten können derselben Gutachterstelle in Auftrag gegeben werden, die bereits das erste polydisziplinäre Gutachten erstellt hat, vorausgesetzt dieses ist über die Plattform SuisseMED@P vergeben worden ( KSVI Rz 207 7.5 in der ab 1. Januar 2018 geltenden Fassung ; vgl. Urteil des Bundesge richts 8C_791/2012 vom 6. März 2013). 6.3 Den Akten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdegeg nerin den Auftrag zur Begutachtung der Beschwerdeführerin am 2 6. Februar 2013 in Übereinstimmung mit Art. 72 bis Abs. 2 IVV über die webbasierte Vergabeplattform SuisseMED@P des BSV nach dem Zufallsprinzip dem B.___ vergab ( Urk. 7/69). In der Folge beab sichtigte die Beschwerdegegnerin zwar vorerst beim B.___ ein Verlaufsgutachten einzuholen (vgl. Urk. 7/127). Nachdem sich die Beschwerde führerin am 1 9. November 2015 (Urk. 7/129) gegen eine Verlaufsbegutachtung ausge sprochen hatte, kam die die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin diesbe züglich entgegen und vergab den A uftrag zur erneuten polydisziplinären Begut achtung der Beschwerdeführerin am 1 4. November 2016 erneut nach dem Zufallsprinzip über die Vergabeplattform SuisseMED@P dem B.___ ( Urk. 7/152-153). Des Weiteren wurde der Beschwerdeführerin vor der Begut achtung die Namen der Gutachter bekannt gegeben und die Möglichkeit eingeräumt, Ergän zungsfragen zu stellen. Die Partizipations- und Mitwirkungs rechte der Beschwer deführerin wurden somit bei der Anordnung der Begutachtung gewahrt. Es ist zudem nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin kein Einigungsver fahren durchführte, da ein solches, wie bereits erwähnt (vorstehend E. 5.2.2 ), bei der Auftragsvergabe nach dem Zufallsprinzip nicht vorgesehen ist. Inwiefern der Anspruch auf Waffengleichheit und ein faires Verfahren ( Art. 6 Abs. 1 EMRK) bei den Auftragsvergaben an das B.___ verletzt sein soll, ist zudem nicht ersichtlich. Die Kritik der Beschwerdeführerin an den Auftragsvergaben zur Begutachtung an das B.___ erweist sich somit als unbegründet. 7. 7.1 Im Folgenden sind die erwerblichen Auswirkungen zu prüfen. 7.2 Nach der Rechtsprechung kommt bis zum Inkrafttreten des neue n Berechnungs modell s bei der gemischten Methode auf den 1. Januar 2018 ( Art. 27 bis Abs. 2-4 IVV in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestim mung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017), mithin bis zum 3 1. Dezem ber 2017 das bisherige Recht und das bisherige Berechnungsmodell der gemisch ten Methode (vgl. vorstehen E. 1.5 ) weiterhin zur Anwendung (Urteil des Bundes gerichts 9C_553/2017 E. 5.2; vgl. IV-Rundschreiben Nr. 372 des Bundes amtes für Sozialversicherungen, BSV, vom 9. Januar 2018 betreffend Übergangsregelung infolge Änderung der IVV per 1. Januar 2018 betreffend Invaliditätsbemessung für teilerwerbstätige Versicherte ). 7.3 Vorerst gilt es daher für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 die Invalidität gemäss der gemischten Methode nach der bis 3 1. Dezember 2017 geltenden Rechtslage zu prüfen, wobei in einem ersten Schritt die anteilige Invalidität im Erwerbs bereich zu ermitteln ist. 7. 4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 7. 5 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des hypotheti schen Renten be ginns massgebend. Validen- und Invalideneinkommen sind auf zeitidenti scher Grundlage zu erheben; allfällige rentenwirksame Änderungen der Ver gleichs ein kommen müssen bis zum Verfügungszeitpunkt berücksichtigt werden (BGE 129 V 222 E. 4.1 und 4.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_22/2014 vom 1 8. Februar 2014 E. 4.3). 7. 6 7. 6.1 Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Be einträchtigung realisierte Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte (Tabellenlöhne) abzustellen (vgl. AHI 1999 S. 240 E. 3b), wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevan ten persönlichen und beruflichen Faktoren mit zu berücksichtigen sind (AHI 1999 S. 237, E. 3; Urteile des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 3.2.1, 9C_868/2013 vom 24. März 2014 E. 4.2.2, 9C_210/2011 vom 21. April 2011 E. 3.2.1.2). Nach der Rechtsprechung können die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohn strukturerhebun gen (LSE) heran gezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird pra xisgemäss auf die stan dardisier ten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentral wert (Median) aus zuge hen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu be rück sichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochen stunden zu grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebs üb li che Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 7. 6.2 In der LSE 2012 erfolgten vielfältige Anpassungen der erhobenen Daten an die entsprechenden Reglemente der Europäischen Union (EU). Neu wird darunter nun nach Berufen ( Skill Levels) differenziert statt nach den bisherigen Anforderungs niveaus 1 bis 4 der Stelle. Das Bundesgericht hat in BGE 142 V 178 E. 2.5.3 festgestellt, dass das statistische Einkommen nach TA1 Kompetenzniveau 1 der LSE 2012 bei den Männern gegenüber dem Tabellenlohn nach TA1 Anforde rungsniveau 4 der LSE 2010 ein Plus von 6,3 Prozent, bei den Frauen ein Minus von 2,7 Prozent und beim Total ein Plus von 5,4 Prozent zeige, was nicht mit der Lohnentwicklung von 2010 bis 2012 übereinstimmt (vgl. Urteil des Bundesge richts 8C_343/2016 vom 12. September 2016 E. 6). Es hat erkannt, dass die LSE 2012 im Rahmen einer erstmaligen Invaliditätsbemessung (Art. 28 ff. IVG) und im Neuanmeldungsverfahren nach vorausgegangener rechtskräftiger Ablehnung oder nach Aufhebung der Invalidenrente sowie grundsätzlich auch im Revisions verfahren (mit Entstehung des potentiellen oder Veränderung des laufenden Rentenanspruchs im Jahr 2012 oder später) zur Festlegung der Vergleichseinkom men nach Art. 16 ATSG dennoch grundsätzlich als Beweis geeignet ist ( BGE 142 V 178 E. 2.5.7 und E. 2.5.8.1; vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2). Laufende, gestützt auf die LSE 2010 rechtskräftig zugesprochene Invalidenrenten dürfen aber nicht allein aufgrund der Tabellenlohnwerte gemäss LSE 2012 in Revision gezogen werden (BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1 ). Gemäss Bundesgericht dürfen für die Invaliditätsbemessung – zumindest bis auf Weiteres – nur die (unter anderem) nach dem Kompetenzniveau differenzierten TA1-Tabellen der LSE 2012 verwendet werden, hingegen nicht die TA1 b-Tabellen (BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.7). 7. 6.3 Da vorliegend gestützt auf die Beurteilung durch die Ärzte des B.___ davon auszu gehe n ist, dass die leichte Leistungseinbusse aus endokrinologischer Sicht frühes tens seit dem Jahre 2012 bestanden habe (vgl. vorstehend E. 5.4), konnte ein Rentenanspruch daher frühestens im Jahre 2012 entstehen (Art. 29 Abs. 1 IVG), weshalb beim Einkommens vergleich die Verhältnisse dieses Jahres mass ge bend sind. Da die Beschwerdeführer in bei Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahr 2012 nicht me hr erwerbstätig war, und da die Arbeitsstelle, welche die Beschwer deführerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens vom 1. April 2008 bis 3 1. März 2010 bei der Y.___, Z.___ ( Urk. 7/2 Ziff. 5.4) ausgeübt hatte, infolge Betriebsaufgabe im Frühjahr 2010 (vgl. Urk. 7/217 S. 3) im Jahre 2012 nicht mehr bestand, ist bei der Bemessung des Validenein kommens auf Erfah rungs - und Durch schnittswerte (Tabellenlöhne) abzu stellen. Massgebend ist die Tabelle TA1, Total Privater Sektor, Frauen, Kompetenzniveau 1, der LSE 201 2. 7. 6.4 Unter Berücksichti gung des Zentralwerts der LSE 2012 für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1) für Frauen (Tabelle TA1, privater Sektor Schweiz 2012) von Fr. 4'112.--, bei einer betriebs übliche Wochenarbeitszeit im Jahre 2012 von ins gesamt 41.7 Stunden (www.bfs.admin.ch; Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts abteilungen) und bei einem im Gesundheitsfall hypothetisch ausgeübte n Teilpensum von 50 % resultiert im Jahre 2012 ein V aliden einkommen von (gerundet) Fr. 25 '721.-- (Fr. 4’ 112.-- x 12 Mo nate ÷ 40 Stunden x 41.7 Stunden x 0.5 ). 7. 7 7. 7.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statis tischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). 7. 7.2 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/ aa ). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens beding ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts punkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1). Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und 8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen). 7. 7.3 Ein Leidensabzug ist nach der Rechtsprechung auch dann nicht gerechtfertigt, w enn die gesundheitlichen Einschränkungen oder die eingeschränkte Leistungs fähigkeit beziehungsweise das eingeschränkte Rendement vom medizinischen Experten in der von ihm attestierten Arbeitsunfähigkeit bereits berücksichtigt wurden (Urteil des Bundesgerichts 8C_20/2012 vom 4. April 2012 E. 3.2 und 3.3). Sodann rechtfertigt der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeits fähige versicherte Person gesundheitlich bedingt lediglich reduziert leis tungsfähig ist, nach der Rechtsprechung keinen Abzug vom Tabellenlohn (Urteile des Bundes ge richts 8C_827/2009 vom 26. April 2010 E. 4.2.1, 9C_980/2008 vom 4. März 2009 E. 3.1.2, 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 4.3.3, 9C_344/2008 vom 5. Juni 2008 E. 4 und I 69/07 vom 2. November 2007 E. 5.1). 7. 7.4 Vorliegend ist der Beschwerdeführerin gemäss der Beurteilung durch die Gutachter des B.___ die Ausübung einer angepassten, körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit in einem vollzeitlichen Umfang, bei einer Leistungsminderung bezie hungsweise bei einem verminderten Rendement auf Grund eines erhöhten Pausenbedarfs im durchschnittlichen Umfang von rund 25 %, zuzumuten. Die leidensbedingten Einschränkungen beziehungsweise die eingeschränkte Leis tungsfähigkeit wurden von den Gutachtern des B.___ in ihrer Arbeitsfähigkeits beurteilung bereits mit berücksichtigt, weshalb sie, wie gesehen, im Rahmen eines allfälligen Abzugs nicht erneut berücksichtigt werden dürfen. Sodann führt die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, körperlich schwere Arbeiten zu verrich ten, nicht auto ma tisch zu einer Verminderung des hypothetischen Invaliden lohns. Denn das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, der durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften gekennzeichnet ist und einen Fächer verschiedenster Tätig keiten aufweist (Urteil des Bundesgerichts 9C_353/2019 vom 1 1. Juli 2019 E. 3.3 ; BGE 138 V 457 E. 3.1). Der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 (gemäss der LSE 2012 und der nachfolgenden LSE) umfasst eine Vielzahl von leichten Tätigkeiten, die dem Zumutbarkeitsprofil gemäss den Gutachtern des B.___ entsprechen. Es ist daher von einem genügend breiten Spektrum an zumutbaren Verweistätigkeiten auszugehen, auch wenn die Beschwerdeführerin über keine Berufsausbildung verfügt. Zu denken ist beispielsweise an einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten. Folglich können unter dem Titel leidensbedingter Abzug grundsätzlich nur Umstände berücksichtigt werden, die auch auf einem ausge glichenen Arbeitsmarkt als ausserordentlich zu bezeich nen sind (Urteil e des Bundesgerichts 8C_82/2019 vom 1 9. September 2019 E. 6.3.2 und 8C_61/2018 vom 2 3. März 2018 E. 6.5.2 mit Hinweisen). Solche Umstände sind vorliegend nicht ersichtlich. Ein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn erscheint vorlie gend daher nicht als gerechtfertigt. Schliesslich ergibt sich aus der gestützt auf die LSE 2012 erstellten Tabelle zu den nach Beschäftigungsgrad, Geschlecht und beruflicher Stellung differenzierten monatlichen Durchschnittsbruttolöhnen bei einem Beschäftigungsgrad zwischen 75 und 89 % bei Frauen auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung (ohne Kad erfunktion) keine Lohnminderung (IV-Rundschreiben Nr. 328 vom 2 2. Okto ber 2014, Anhang; vgl. dazu BGE 142 V 178 E. 2.5.1 S. 184 mit Hinweis). Ein Abzug vom Tabellenlohn ist daher auch auf Grund der Teilzeitarbeit nicht gerechtfertigt. 7. 7.5 Unter Berücksichti gung des Zentralwerts der LSE 2012 für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1) für Frauen (Total; Tabelle TA1, privater Sektor Schweiz 2012) von Fr. 4’112.--, bei einer betriebs üblichen Wochenarbeitszeit im Jahre 2012 von ins gesamt 41.7 Stunden (www.bfs.admin.ch; Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts abteilungen ), bei einem zumutbaren Beschäftigungsgrad von 75 % resultiert im Jahre 2012 ein hypothetisches Inv aliden einkommen von ( gerundet) Fr. 38’581. -- (Fr. 4’ 112.-- x 12 Mo nate ÷ 40 Stun den x 41.7 Stunden x 0. 75 ). 7. 8 Der Vergleich des Vali deneinkommens von Fr. 25 '721.-- mit dem Invaliden ein kommen von Fr. 38’581. -- ergibt k eine Erwerbseinbusse und ein en Teili nvalidi tätsgrad im erwerblichen Bereich von 0 %. 7.9 7.9.1 Bei der Bemessung der Invalidität im Haushaltsbereich ist praxisgemäss vom Grundsatz auszugehen, dass einem Leistungs an sprecher im Rahmen der Schaden minderungspflicht Massnahmen zuzumuten sind, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte. Für die im Haushalt tätigen Versicherten bedeutet dies, dass sie Verhaltens weisen zu entwickeln haben, welche die Auswirkungen der Behinderung im hauswirtschaftlichen Bereich reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige Erledi gung der Haushaltarbeiten ermöglichen. Kann die versi cherte Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haushaltarbeiten nur noch mühsam und mit viel höherem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit einteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von Familienangehö rigen in Anspruch nehmen. Ein invaliditätsbedingter Ausfall darf bei im Haushalt tätigen Personen nur insoweit angenommen werden, als die Aufgaben, welche nicht mehr erfüllt werden können, durch Drittpersonen gegen Entlöhnung oder durch Angehörige verrichtet werden, denen dadurch nachgewie sener massen eine Erwerbseinbusse oder doch eine unverhältnismässige Belastung entsteht. Die im Rahmen der Invaliditätsbemessung bei einer Hausfrau zu berücksichtigende Mit hilfe von Familienangehörigen geht daher weiter als die ohne Gesundheits schädigung üblicherweise zu erwartende Unterstützung (BGE 133 V 504 E. 4.2 S. 509 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_91/2016 vom 13. Juni 2016 E. 5.2.3.1). 7.9. 2 Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des Art. 69 Abs. 2 IVV; vgl. auch Rz. 3081 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar. Hinsichtlich des Beweiswerts der entsprechenden Berichterstattung ist wesentlich, dass sie durch eine qualifizierte Person erfolgt, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge benden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plau sibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschrän kungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massge bend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Ver sicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2 ). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt führung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicher ten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen. Zwar ist der Abklärungsbericht seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Prinzipiell jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beur teilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht. Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (zum Ganzen: Urteil des Bundesge rich ts 8C_ 8 1 7/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1). 7.9. 3 Der sich bei den Akten befindende Haushaltabklärungsbericht vom 7. September 2018 (Urk. 7/217 ) enthält eine eingehende Abklärung der Wohnverhältnisse sowie der im Haushalt der Beschwerdeführerin anfallenden Tätigkeiten. Ge stützt darauf wurde ein Betätigungsvergleich vorgenommen. In Überein stimm ung mit der im Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversiche rung (KSIH RZ 3087, in der ab 1. Januar 2018 geltenden Fassung ) statuierten Verwaltungspraxis wur den darin die im Haushalt anfallenden Tätigkeiten in fünf Aufgaben aufge teilt (Ernährung, Wohnungs - und Haus pflege, Einkauf, Wäsche und Kleiderpflege, Betreuung von Kindern und/oder Angehörigen ) und nach deren prozentualen Bedeutung im Vergleich zu sämtlichen anfallenden Tätigkei ten bewertet. Anschliessend wurde für jede der Tätigkeitsbereiche die konkrete Be hin derung ermittelt. Dabei resultierte für die Zeit ab 1. Januar 2018 eine Einschränkung im Aufgabenbereich des Haus halts von gesamthaft 30.5 %. 7.9. 4 Für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 wurde eine zusätzliche Einschränkung im Haushaltsbereich auf Grund von Wechselwirkungen mit den Betreuungspflichten von 15 % berücksichtigt, woraus für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 eine Einschränkung im Aufgabenbereich des Haus halts von 45.5 % resultierte ( Ziff. 8; vgl. KSIH RZ 3087 ff., in der bis 3 1. Dezember 2017 geltenden Fassung). 7.9. 5 Insgesamt genügt der Haushaltabklärungsbericht vom 7. September 2018 (Urk. 7/217 ) den rechtlichen Anforderungen (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 246/05 vom 30. Oktober 2007 E. 5.2.1, nicht publ. in: BGE 134 V 9). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfü gung vom 1. Februar 2019 ( Urk. 2) gestützt darauf für die Zeit ab 1. Januar 2018 von einer Einschränkung im Haushaltsbereich von 30.5 % und für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 v on einer solchen von 45.5 % ausging. 7.10 Bei einem hypothetischen Umfang der Ausübung einer Erwerbstätigkeit und der Betätigung im Haushalt im Gesundheitsfall von je 50 % resultiert ein gewichteter Teilinvaliditätsgrad im erwerblichen Bereich von 0 % und ein gewichteter Teilin validitätsgrad im Haushaltsbereich von (gerundet) 22.75 % ( 45.5 % x 0.5) sowie ein Gesamtinvalidität sgrad von (gerundet) 23 %. Damit wird ein für den An spruch auf eine Invalidenrente vorausgesetzter Invali ditätsgrad von min des tens 40 % nicht erreicht. 8. 8.1 Bei der Invalidität sbemessung für die Zeit ab 1. Januar 2018 gemäss der gemisch ten Methode nach der ab diesem Zeitpunkt geltenden Rechtslage ist das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochzurechnen (vorstehend E. 1.6 ). 8.2 Massgebend für die Bemessung der Invalidität gemäss der gemischten Methode nach der für die Zeit ab 1. Januar 2018 geltenden Rechtslage ist grundsätzlich die Tabelle TA1 der LSE 201 6. Auf Grund des Umstandes, dass vorliegend sowohl bei der Bemessung des Validen- als auch des Invalideneinkommens auf Tabellen löhne abzustellen ist, dass kein Abzug vom Tabellenlohn (bei der Bemessung des Invalideneinkommens) vorzunehmen ist, und dass der Beschwerdeführer in die Ausübung behinderungsangepasster Tätigkeiten bei einem verminderten Rende ment im Umfang von durchschnittlich 25 % zuzumuten war, was einem zumut baren Arbeitspensums von 75 % entspricht, genügt für die Ermittlung des Invaliditätsgrades vorliegend die Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Dabei resultiert für die Zeit ab 1. Januar 2018 ein Teili nvaliditätsgrad im erwerblichen Bereich von 25 %. Im Aufgabenbereich des Haushalts ist für die Zeit ab 1. Januar 2018, wie bereits erwähnt (vorstehend E. 7.9.4 ), von einer Einschränkung im Umfang von 30.5 % auszugehen. 8.3 Bei einer Gewichtung der Invalidität im erwerblichen Bereich und der Tätigkeit im Aufgabenbereich des Haushalts mit je 50 % resultiert ein gewichteter Teilin validitätsgrad im erwerblichen Bereich von 12.5 % (25 % x 0.5) und ein gewich teter Teilinvaliditätsgrad im Haushaltsbereich von 15.25 % ( 30.5 % x 0.5). Der Gesamtinvaliditätsgrad beträgt demzufolge (gerundet; vgl. BGE 130 V 121) 28 %. Damit wird ein für den An spruch auf eine Invalidenrente vorausgesetzter Invali ditätsgrad von min des tens 40 % au ch für die Zeit ab 1. Januar 2018 nicht erreicht. 9. Demzufolge ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit der ange fochtenen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 ( Urk. 2) einen Anspruch der Beschwerde f ührerin auf eine Invalidenrente verneinte, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 1 0. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Bes chwerdeverfahren vor dem kan to na len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver wei gerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver fahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti gung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 9 00.-- fest zusetzen und der unterlie genden Beschwerde führer in aufzuerlegen. 11. Ausgangsgemäss ist der un entgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführe rin, Rechtsanwalt Thomas Laube, Zürich, nach Einsicht in die Kostennote vom 2 1. Mai 2019 ( Urk. 10 ), in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses, bei einem zeitlichen Aufwand von 10.75 Stunden sowie einem gerichtsüblichen Stun denansatz von Fr. 220. --, mit Fr. 2'700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädi gen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Thomas Laube, Zürich, wird mit Fr. 2’7 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Thomas Laube - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannVolz

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2019.00146 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Volz Urteil vom 2 2. Oktober 2019

IV.2019.00146

IV.2019.00146

IV.2019.00146 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Volz

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Volz

Urteil vom 2 2. Oktober 2019

Urteil vom 2 2. Oktober 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube

vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube KSPartner

KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich

Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1977, war nach ihrer Einreise in die Schweiz am 1 0. August 2006 (Urk. 7 /2 Ziff. 1.6) vom 1. April 2008 bis 3 1. März 2010 im Um fang eines Arbeitspensums von 50 % als Geschäftsführerin bei der Y.___, Z.___ (Urk. 7 /2 Ziff. 5.4), beziehungsweise beim A.___, Z.___ (Urk. 7 /10/2), tätig. Am 2 6. März 2010 meldete sich die Versicherte bei der Inva liden versi che rung zum Leistungsb ezug an (Urk. 7 /2 ). Nachdem die Versicherte gegen den Vorbescheid vom 2 3. Juni 2011 (Urk. 7 /29-30), worin ihr eine Vernei nung ihres Anspruchs auf Versicherungsleistungen in Aussicht gestellt wurde, Einwendungen (Urk. 7 /31, Urk. 7 /34) erhoben hatte, liess die IV-Stelle die Ver sicherte nach dem Zufallsprinzip polydisziplinär (internistisch, psychiatrisch, gastroenterologisch und endokrinologisch ) begutachten (Gutachten vom 7. Juli 2013 ; Urk. 7 /76) und ver neinte mit Verfüg ung vom 1 3. November 2013 (Urk. 7 /78) e inen Leistungsanspruch der Versicherten. In Gutheissung der von der Versicherten am 2. Dezember 2013 dagegen erhobenen Beschwerde ( Urk. 7/81/3-10) hob das hiesige Gericht die angefochtene Verfügung mit Entscheid vom 1 4. Mai 2014 (Prozess Nr. IV.2013.01103; Urk. 7/91) auf und wies die Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs und zu erneuter Verfügung an die IV-Stelle zurück. Dieser Entscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.

1.1 X.___, geboren 1977, war nach ihrer Einreise in die Schweiz am 1 0. August 2006 (Urk. 7 /2 Ziff. 1.6) vom 1. April 2008 bis 3 1. März 2010 im Um fang eines Arbeitspensums von 50 % als Geschäftsführerin bei der Y.___, Z.___ (Urk. 7 /2 Ziff. 5.4), beziehungsweise beim A.___, Z.___ (Urk. 7 /10/2), tätig. Am 2 6. März 2010 meldete sich die Versicherte bei der Inva liden versi che rung zum Leistungsb ezug an (Urk. 7 /2 ). Nachdem die Versicherte gegen den Vorbescheid vom 2 3. Juni 2011 (Urk. 7 /29-30), worin ihr eine Vernei nung ihres Anspruchs auf Versicherungsleistungen in Aussicht gestellt wurde, Einwendungen (Urk. 7 /31, Urk. 7 /34) erhoben hatte, liess die IV-Stelle die Ver sicherte nach dem Zufallsprinzip polydisziplinär (internistisch, psychiatrisch, gastroenterologisch und endokrinologisch ) begutachten (Gutachten vom 7. Juli 2013 ; Urk. 7 /76) und ver neinte mit Verfüg ung vom 1 3. November 2013 (Urk. 7 /78) e inen Leistungsanspruch der Versicherten. In Gutheissung der von der Versicherten am 2. Dezember 2013 dagegen erhobenen Beschwerde ( Urk. 7/81/3-10) hob das hiesige Gericht die angefochtene Verfügung mit Entscheid vom 1 4. Mai 2014 (Prozess Nr. IV.2013.01103; Urk. 7/91) auf und wies die Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs und zu erneuter Verfügung an die IV-Stelle zurück. Dieser Entscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. 1.2 In der Folge liess die IV-Stelle die Versicherte erneut nach dem Zufallsprinzip über die webbasierte Vergabeplattform SuisseMED@P des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV; Urk. 7/152-154) polydisziplinär (internistisch, psychiatrisch, orthopädisch, onkologisch, endokrinologisch und gastro enterolo gisch ) begutachten (Gutachten vom 2 0. März 2017; Urk. 7/170/1 38; Urk. 7/188 ) und veranlasste eine Abklärung im Haushalt an Ort und Stelle (Abklärungsbericht vom 7. September 2018; Urk. 7/217). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfah ren (Urk. 7/ 198, Urk. 7/201, Urk. 7/204, Urk. 7/221 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 1. Februar 2019 (Urk. 7/225 = Urk. 2) erneut einen Rentenan spruch der Versicherten.

1.2 In der Folge liess die IV-Stelle die Versicherte erneut nach dem Zufallsprinzip über die webbasierte Vergabeplattform SuisseMED@P des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV; Urk. 7/152-154) polydisziplinär (internistisch, psychiatrisch, orthopädisch, onkologisch, endokrinologisch und gastro enterolo gisch ) begutachten (Gutachten vom 2 0. März 2017; Urk. 7/170/1 38; Urk. 7/188 ) und veranlasste eine Abklärung im Haushalt an Ort und Stelle (Abklärungsbericht vom 7. September 2018; Urk. 7/217). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfah ren (Urk. 7/ 198, Urk. 7/201, Urk. 7/204, Urk. 7/221 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 1. Februar 2019 (Urk. 7/225 = Urk. 2) erneut einen Rentenan spruch der Versicherten. 2. Gegen die Verfügung vom 1 1. Februar 2019 ( Urk. 2) erhob die Versicherte am 2 6. Februar 2019 Beschwerde ( Urk. 1) und beant ragte, diese sei aufzuheben, es seien gründliche medizinische Abklärungen durchzuführen und es sei ihr spätes tens für die Zeit ab Oktober 2010 mindestens eine halbe Rente der Invalidenver sicherung zuzusprechen.

2. Gegen die Verfügung vom 1 1. Februar 2019 ( Urk. 2) erhob die Versicherte am 2 6. Februar 2019 Beschwerde ( Urk. 1) und beant ragte, diese sei aufzuheben, es seien gründliche medizinische Abklärungen durchzuführen und es sei ihr spätes tens für die Zeit ab Oktober 2010 mindestens eine halbe Rente der Invalidenver sicherung zuzusprechen. Mit Beschwerdeantwort vom 3. April 2019 ( Urk. 6) beatragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 1 5. Mai 2019 ( Urk. 8) wurde dies der Beschwerdeführerin zur Kenntnis gebracht und es wurde ihr antragsgemäss die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung gewährt.

Mit Beschwerdeantwort vom 3. April 2019 ( Urk. 6) beatragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 1 5. Mai 2019 ( Urk. 8) wurde dies der Beschwerdeführerin zur Kenntnis gebracht und es wurde ihr antragsgemäss die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung gewährt. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellun gen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeits unfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 7.1; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).

1.3 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellun gen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeits unfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 7.1; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Entscheidend ist dabei, unabhängig von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 unter Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2 ; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3 ).

Entscheidend ist dabei, unabhängig von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 unter Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2 ; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3 ). 1.4 Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ein Beweisverfahren bleibt daher entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1). Insbesondere in Fällen, in welchen nach der Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressiven Störung auszugehen ist, die nicht schon als chronifiziert gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es in aller Regel keines strukturierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. Urteil des Bundes gerichts 9C_580/2017 vom 1 6. Januar 2018 E. 3.1).

1.4 Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ein Beweisverfahren bleibt daher entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1). Insbesondere in Fällen, in welchen nach der Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressiven Störung auszugehen ist, die nicht schon als chronifiziert gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es in aller Regel keines strukturierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. Urteil des Bundes gerichts 9C_580/2017 vom 1 6. Januar 2018 E. 3.1). 1.5 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen).

1.5 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV, in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufga benbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).

Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV, in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufga benbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c). 1.6 Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstäti gen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert ( Art. 27 bis Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätig keit richtet sich nach Art. 16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäfti gungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet ( Art. 27 bis Abs. 4 IVV).

1.6 Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstäti gen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert ( Art. 27 bis Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätig keit richtet sich nach Art. 16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäfti gungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet ( Art. 27 bis Abs. 4 IVV). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 (Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden im Umfang von 50 % eine Erwerbstätigkeit ausüben und im restlichen Umfang von 50 % im anerkannten Aufgabenbereich des Haushalts tätig sein würde. Da ihr gemäss der medizinischen Aktenlage nach Eintritt des Gesundheitsschadens die Ausübung einer behinderungs angepassten Erwerbstätigkeit im Umfang von 70 % bis 80 % eines vollzeitlichen Arbeitspensums zuzumuten sei (S. 3), und da im Aufgabenbereich des Haushalts eine Einschränkung im Umfang von 31 % bestehe, resultiere nach der Invaliditätsbemessung gemäss der gemischten Methode für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 ein Invaliditätsgrad von 23 % und für die Zeit ab 1. Januar 2018 ein solcher von 28 %, weshalb ein Rentenanspruch zu verneinen sei ( Urk. 2 S. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 (Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden im Umfang von 50 % eine Erwerbstätigkeit ausüben und im restlichen Umfang von 50 % im anerkannten Aufgabenbereich des Haushalts tätig sein würde. Da ihr gemäss der medizinischen Aktenlage nach Eintritt des Gesundheitsschadens die Ausübung einer behinderungs angepassten Erwerbstätigkeit im Umfang von 70 % bis 80 % eines vollzeitlichen Arbeitspensums zuzumuten sei (S. 3), und da im Aufgabenbereich des Haushalts eine Einschränkung im Umfang von 31 % bestehe, resultiere nach der Invaliditätsbemessung gemäss der gemischten Methode für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 ein Invaliditätsgrad von 23 % und für die Zeit ab 1. Januar 2018 ein solcher von 28 %, weshalb ein Rentenanspruch zu verneinen sei ( Urk. 2 S. 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin bringt hiegegen vor, dass die wiederholte Auftrags vergabe an das B.___ zur polydisziplinären Begutachtung der Beschwerdeführerin durch die Beschwerdegegnerin die Regeln über die Vergabe von Gutachtensaufträge nach dem Zufallsprinzip verletzt habe ( Urk. 1 S. 3). Zudem sei die Auftragsvergabe an das B.___ nicht einvernehmlich erfolgt und es sei das Prinzip der Waffengleichheit beziehungsweise der Anspruch auf ein faires Verfahren im Sinne von Art. 6 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten ( EMRK ) verletzt worden (S. 4), weshalb der Sachverhalt ergänzend neu abzuklären sei (S. 10). Des Weiteren könne aus näher dargelegten Gründen auch inhaltlich nicht auf die Beurteilung durch die B.___ -Gutachter abgestellt werden. Sie sei zudem auch im Haushalt viel stärker einge schränkt als im Abklärungsbericht wiedergegeben (S. 5 ff.).

2.2 Die Beschwerdeführerin bringt hiegegen vor, dass die wiederholte Auftrags vergabe an das B.___ zur polydisziplinären Begutachtung der Beschwerdeführerin durch die Beschwerdegegnerin die Regeln über die Vergabe von Gutachtensaufträge nach dem Zufallsprinzip verletzt habe ( Urk. 1 S. 3). Zudem sei die Auftragsvergabe an das B.___ nicht einvernehmlich erfolgt und es sei das Prinzip der Waffengleichheit beziehungsweise der Anspruch auf ein faires Verfahren im Sinne von Art. 6 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten ( EMRK ) verletzt worden (S. 4), weshalb der Sachverhalt ergänzend neu abzuklären sei (S. 10). Des Weiteren könne aus näher dargelegten Gründen auch inhaltlich nicht auf die Beurteilung durch die B.___ -Gutachter abgestellt werden. Sie sei zudem auch im Haushalt viel stärker einge schränkt als im Abklärungsbericht wiedergegeben (S. 5 ff.). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin.

2.3 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin. 3.

3. 3.1 Vorerst zu prüfen ist die Statusfrage beziehungsweise die Frage, ob die Beschwer deführerin im Gesundheitsfall ganz, teilzeitlich oder überhaupt nicht erwerbstätig wäre.

3.1 Vorerst zu prüfen ist die Statusfrage beziehungsweise die Frage, ob die Beschwer deführerin im Gesundheitsfall ganz, teilzeitlich oder überhaupt nicht erwerbstätig wäre. 3.2 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invalidi tätsbemessung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).

3.2 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invalidi tätsbemessung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Beson deren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).

Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Beson deren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4 und Urteil des Bundesgerichts 8C_27/2018 vom 2 6. September 2018 E. 4.1.1).

Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4 und Urteil des Bundesgerichts 8C_27/2018 vom 2 6. September 2018 E. 4.1.1). 3.3 Die Beschwerdegegnerin qualifizierte die Beschwerdeführerin in der angefochte nen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 ( Urk. 2 S. 3 ) als Erwerbstätige im Umfang von 50 % und als im anerkannten Aufgabenbereich des Haushalts Tätige im rest lichen Umfang von 50 %. Von der Beschwerdeführerin wird die Qualifikation in diesem Umfang nicht bestritten und die Statusfrage nicht gerügt (vgl. Urk. 1 S. 9).

3.3 Die Beschwerdegegnerin qualifizierte die Beschwerdeführerin in der angefochte nen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 ( Urk. 2 S. 3 ) als Erwerbstätige im Umfang von 50 % und als im anerkannten Aufgabenbereich des Haushalts Tätige im rest lichen Umfang von 50 %. Von der Beschwerdeführerin wird die Qualifikation in diesem Umfang nicht bestritten und die Statusfrage nicht gerügt (vgl. Urk. 1 S. 9). 3.4 Vor Eintritt des Gesundheitsschadens war die Beschwerdeführerin zuletzt vom 1. April 2008 bis 3 1. März 2010 im Umfang eines Arbeitspensums von 50 % als Geschäftsführerin und alleinige Gesellschafterin der Y.___, Z.___, beziehungsweise des A.___, Z.___ tätig gewesen ( Urk. 7/2 Ziff. 5.4, Urk. 7/10/2, Urk. 7/217 S. 2 -3 ).

3.4 Vor Eintritt des Gesundheitsschadens war die Beschwerdeführerin zuletzt vom 1. April 2008 bis 3 1. März 2010 im Umfang eines Arbeitspensums von 50 % als Geschäftsführerin und alleinige Gesellschafterin der Y.___, Z.___, beziehungsweise des A.___, Z.___ tätig gewesen ( Urk. 7/2 Ziff. 5.4, Urk. 7/10/2, Urk. 7/217 S. 2 -3 ). 3.5 In der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 2 6. März 2010 ( Urk. 7/2 Ziff. 5.4 ) und in ihrem Schreiben an die Beschwerdegegnerin vom 1. Juli 2010 ( Urk. 7/14) führte die Beschwerdeführerin aus, dass sie im Umfang eines Arbeitspensums als Geschäftsführerin bei der Y.___ tätig gewesen sei. Gegen über der Abklärungsperson der Beschwerdegegnerin gab die Beschwerdeführerin anlässlich einer Abklärung vor Ort vom 4. September 2018 an, dass sie im Umfang eines Arbeitspensums von 50 % bei der Y.___ beziehungsweise beim A.___, Z.___ erwerbstätig gewesen sei, und dass sie dort hauptsächlich mit Reinigungs- und Küchenarbeiten beschäftigt gewesen sei ( Urk. 7/217 S. 5).

3.5 In der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 2 6. März 2010 ( Urk. 7/2 Ziff. 5.4 ) und in ihrem Schreiben an die Beschwerdegegnerin vom 1. Juli 2010 ( Urk. 7/14) führte die Beschwerdeführerin aus, dass sie im Umfang eines Arbeitspensums als Geschäftsführerin bei der Y.___ tätig gewesen sei. Gegen über der Abklärungsperson der Beschwerdegegnerin gab die Beschwerdeführerin anlässlich einer Abklärung vor Ort vom 4. September 2018 an, dass sie im Umfang eines Arbeitspensums von 50 % bei der Y.___ beziehungsweise beim A.___, Z.___ erwerbstätig gewesen sei, und dass sie dort hauptsächlich mit Reinigungs- und Küchenarbeiten beschäftigt gewesen sei ( Urk. 7/217 S. 5). 3.6 In Würdigung der gesamten Umstände ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 (Urk. 2 S. 3 ) davon ausging, dass die Beschwerdeführerin ohne den für den Rentenanspruch massgeblichen Gesundheitsschaden im Umfang eines Arbeits pensums von 50 % eine Erwerbstätigkeit ausüben und sich im restlichen Umfang von 50 % im anerkannten Aufgabenbereich des Haushalts betätigen würde.

3.6 In Würdigung der gesamten Umstände ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 (Urk. 2 S. 3 ) davon ausging, dass die Beschwerdeführerin ohne den für den Rentenanspruch massgeblichen Gesundheitsschaden im Umfang eines Arbeits pensums von 50 % eine Erwerbstätigkeit ausüben und sich im restlichen Umfang von 50 % im anerkannten Aufgabenbereich des Haushalts betätigen würde. 4.

4. 4.1 Im Folgenden gilt es die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit massgebende medizinische Aktenlage zu prüfen.

4.1 Im Folgenden gilt es die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit massgebende medizinische Aktenlage zu prüfen. 4.2 Die Ärzte des B.___ erwähnten in ihrem polydisziplinären Gutachten vom 7. Juli 2013 ( Urk. 7/76/1-19), dass die Beschwerdeführerin am 6. und am 2 2. Mai 2013 internistisch, psychiatrisch, gastroenterologisch und endokrinologisch untersucht worden sei (S. 1), und stell ten die folgenden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 15):

4.2 Die Ärzte des B.___ erwähnten in ihrem polydisziplinären Gutachten vom 7. Juli 2013 ( Urk. 7/76/1-19), dass die Beschwerdeführerin am 6. und am 2 2. Mai 2013 internistisch, psychiatrisch, gastroenterologisch und endokrinologisch untersucht worden sei (S. 1), und stell ten die folgenden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 15): - Störung im Kalzium-Haushalt mit/bei:

Störung im Kalzium-Haushalt mit/bei: - primärem Hyperparathyreoidismus (Differentialdiagnose: familiäre hypokalziurische Hyperkalzämie )

primärem Hyperparathyreoidismus (Differentialdiagnose: familiäre hypokalziurische Hyperkalzämie ) - Nephrolithiasis beidseits

Nephrolithiasis beidseits - Vitamin-D- lnsuffizienz

Vitamin-D- lnsuffizienz - anamnestisch essentielle Thrombo z ythämie mit/bei:

anamnestisch essentielle Thrombo z ythämie mit/bei: - Status nach Oesophagusvarizenblutungen bei Pfortaderthrombose

Status nach Oesophagusvarizenblutungen bei Pfortaderthrombose - chronischer Nausea (ICD-10 R 11)

chronischer Nausea (ICD-10 R 11) - Thrombozyten im Normbereich, aktuell

Thrombozyten im Normbereich, aktuell Daneben stellten sie die folgenden Nebendiagnosen ohne Ei nfluss auf die Arbeits fähigkeit:

Daneben stellten sie die folgenden Nebendiagnosen ohne Ei nfluss auf die Arbeits fähigkeit: - Adipositas (BMI 38,5 kg/m2)

Adipositas (BMI 38,5 kg/m2) - leichte L eberenzymerhöhung (Differentialdiagnose: Steatohepatitis )

leichte L eberenzymerhöhung (Differentialdiagnose: Steatohepatitis ) - mikrozytäre, grenzwertige Anämie mit/bei:

mikrozytäre, grenzwertige Anämie mit/bei: - Eisenmangel (Differentialdiagnose: Thalassaemia minor)

Eisenmangel (Differentialdiagnose: Thalassaemia minor) - rezidivierende gastritische Beschwerden (Differentialdiagnose: bei Splenomegalie )

rezidivierende gastritische Beschwerden (Differentialdiagnose: bei Splenomegalie ) Sie führten aus, dass die gastroenterologische Untersuchung ergeben habe, dass die anamnestisch vorhandene Thrombozythämie gegenwärtig nicht mehr nach zuweisen sei, und dass davon auszugehen sei, dass auch die Splenomegalie regredient sei. Aus gastroenterologischer Sicht sollte keine Druckerhöhungen im Abdomen erfolgen, weshalb der Beschwerdeführerin das Tragen und Heben schwerer Lasten nicht mehr zuzumuten sei. Der Beschwerdeführerin sei aus gastroenterologischer Sicht indes die Ausübung k örperlich überwiegend leichte r bis ( gelegentlich ) mittelschwere r Tätigkeiten ohne Einschränkungen zuzumuten.

Sie führten aus, dass die gastroenterologische Untersuchung ergeben habe, dass die anamnestisch vorhandene Thrombozythämie gegenwärtig nicht mehr nach zuweisen sei, und dass davon auszugehen sei, dass auch die Splenomegalie regredient sei. Aus gastroenterologischer Sicht sollte keine Druckerhöhungen im Abdomen erfolgen, weshalb der Beschwerdeführerin das Tragen und Heben schwerer Lasten nicht mehr zuzumuten sei. Der Beschwerdeführerin sei aus gastroenterologischer Sicht indes die Ausübung k örperlich überwiegend leichte r bis ( gelegentlich ) mittelschwere r Tätigkeiten ohne Einschränkungen zuzumuten. Die endokrinologische Untersuchung habe eine Kalziumsto ffwechselstörung mit primärem Hyperparathyreoidismus, konsekutiver Nephrolithiasis beidseits und einer Vitamin D-Insuffizienz ergeben. Der primäre Hyperparathyreoidismus sei grundsätzlich be handelbar (S. 16). Bis zum Zeitpunkt einer erfolgreichen Behand lung des Hyperparathyreoidismus sei von einer Einschränkung der Leistungs fähigkeit aus endokrinologischer Sicht im Umfang von 20 % auszugehen. Die internistische Untersuchung habe keine zusätzlichen Befunde und Diagnosen, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirk t en, ergeben.

Die endokrinologische Untersuchung habe eine Kalziumsto ffwechselstörung mit primärem Hyperparathyreoidismus, konsekutiver Nephrolithiasis beidseits und einer Vitamin D-Insuffizienz ergeben. Der primäre Hyperparathyreoidismus sei grundsätzlich be handelbar (S. 16). Bis zum Zeitpunkt einer erfolgreichen Behand lung des Hyperparathyreoidismus sei von einer Einschränkung der Leistungs fähigkeit aus endokrinologischer Sicht im Umfang von 20 % auszugehen. Die internistische Untersuchung habe keine zusätzlichen Befunde und Diagnosen, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirk t en, ergeben. Anlässlich der psychiatrischer Untersuchung habe kein relevanter Befund erho ben werden können, weshalb eine psychiatrische Diagnose nicht gestellt werden könne. Aus psychiatrischer Sicht sei daher von einer uneingeschränkten Arbeits fähigkeit auszugehen (S. 17).

Anlässlich der psychiatrischer Untersuchung habe kein relevanter Befund erho ben werden können, weshalb eine psychiatrische Diagnose nicht gestellt werden könne. Aus psychiatrischer Sicht sei daher von einer uneingeschränkten Arbeits fähigkeit auszugehen (S. 17). Insgesamt bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit für körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere Tätigkeiten im Umfang von 80 %, wobei das Pen sum vollschic htig bei einem etwas erhöhten Pausenbedarf realisiert werden könne. Im Haushalt bestehe keine wes entliche Einschränkung der Leistungsf ähig keit (S. 18). Auf Grund der anamnestischen Angaben, der Akten und der Unter suchungsbefunde sei davon auszugehen, dass die leichte Leistungseinbusse (im Umfang von 20 % ) aus endokrinologischer Sicht sicher ab Mai 2013, allenfalls bereits ab dem Jahre 2012 bestanden habe (S. 17).

Insgesamt bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit für körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere Tätigkeiten im Umfang von 80 %, wobei das Pen sum vollschic htig bei einem etwas erhöhten Pausenbedarf realisiert werden könne. Im Haushalt bestehe keine wes entliche Einschränkung der Leistungsf ähig keit (S. 18). Auf Grund der anamnestischen Angaben, der Akten und der Unter suchungsbefunde sei davon auszugehen, dass die leichte Leistungseinbusse (im Umfang von 20 % ) aus endokrinologischer Sicht sicher ab Mai 2013, allenfalls bereits ab dem Jahre 2012 bestanden habe (S. 17). 4.3 Mit Bericht vom 2 2. April 2015 ( Urk. 7/133/9-10) stellten die Ärzte der Klinik für Hämatologie des C.___ die folgenden Diagnosen (S. 1):

4.3 Mit Bericht vom 2 2. April 2015 ( Urk. 7/133/9-10) stellten die Ärzte der Klinik für Hämatologie des C.___ die folgenden Diagnosen (S. 1): - Quick-Verminderung bei reduzierter Synthese der Gerinnungsfaktoren mit/bei:

Quick-Verminderung bei reduzierter Synthese der Gerinnungsfaktoren mit/bei: - komplexem Mangel der Faktoren V, II, VII und X sowie Plasminogen Verminderung

komplexem Mangel der Faktoren V, II, VII und X sowie Plasminogen Verminderung - Status nach Leberbiopsie im September 2006 und im Januar 2015 mit strukturell unauffälligem Lebergewebe, ohne Hinweise auf eine Leber zirrhose

Status nach Leberbiopsie im September 2006 und im Januar 2015 mit strukturell unauffälligem Lebergewebe, ohne Hinweise auf eine Leber zirrhose - myeloproliferative Neoplasie (Differentialdiagnose: Policythaemia vera, essentielle Thrombozytämie ), Erstdiagnose im September 2006, mit/bei:

myeloproliferative Neoplasie (Differentialdiagnose: Policythaemia vera, essentielle Thrombozytämie ), Erstdiagnose im September 2006, mit/bei: - JAK2 (-Mutation) positiv

JAK2 (-Mutation) positiv - Splenomegalie

Splenomegalie - Erstmanifestation mit Pfortaderthrombose und Ösophagusvarizen blutung

Erstmanifestation mit Pfortaderthrombose und Ösophagusvarizen blutung - Status nach Varizenligatur bei Varizenblutung im Jahre 2006, seither regelmässige gastroskopische Kontrollen mit Ligaturen und Verödun gen

Status nach Varizenligatur bei Varizenblutung im Jahre 2006, seither regelmässige gastroskopische Kontrollen mit Ligaturen und Verödun gen - aktuell atypischer venovenöser Kommunikation der Leber bei fraglich signifikanter Leberwert - Struktur

aktuell atypischer venovenöser Kommunikation der Leber bei fraglich signifikanter Leberwert Struktur - rezidivierende Nephrolithiasis mit/bei:

rezidivierende Nephrolithiasis mit/bei: - Status nach mehrmaliger ESWL ( extrakorporale r Stoss wellen lithotripsie ) der linke n Niere seit Februar 2007

Status nach mehrmaliger ESWL ( extrakorporale r Stoss wellen lithotripsie ) der linke n Niere seit Februar 2007 - Status nach mini - PNL (Perkutane Nephrolitholapaxie ) der linken Niere im Februar 2012

Status nach mini PNL (Perkutane Nephrolitholapaxie ) der linken Niere im Februar 2012 - Status nach Spontanabgang des rechtsseitigen Ureterkonkrement s

Status nach Spontanabgang des rechtsseitigen Ureterkonkrement s - a ktuell u nter Kelchen Nephrolithias i s bei dseits, asymptomatisch

a ktuell u nter Kelchen Nephrolithias i s bei dseits, asymptomatisch Die Ärzte erwähnten, dass im Rahmen einer kürzlich durchgeführten Leberbiopsie keine Leberzirrhose habe nachgewiesen werden können (S. 1), dass indes von einer Lebersynthesestörung auszugehen sei. Bezüglich der myeloproliferativen Neoplasie stünden heute neue Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dies bezüglich sei eine Reevaluation mittels Knochenmarkpunktion vorgesehen (S. 2).

Die Ärzte erwähnten, dass im Rahmen einer kürzlich durchgeführten Leberbiopsie keine Leberzirrhose habe nachgewiesen werden können (S. 1), dass indes von einer Lebersynthesestörung auszugehen sei. Bezüglich der myeloproliferativen Neoplasie stünden heute neue Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dies bezüglich sei eine Reevaluation mittels Knochenmarkpunktion vorgesehen (S. 2). 4.4 Med. pract. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erwähnte in seinem Bericht vom 1 1. August 2015 ( Urk. 7/145/9-12), dass er die Beschwer deführerin seit dem Jahre 2015 hausärztlich behandle. Die Beschwerdeführe rin leide seit Jahren unter einer m yeloproliferat iven Erkrankung im Sinne einer e ssentiellen Thrombozytämie. Da deswegen eine herabgesetzte Lebensdauer wahrscheinlich sei, erachte er eine reproduktionsmedizinische Behandlung der Beschwerdeführerin, welche einen Kinderwunsch geäussert habe, als nicht sinn voll. Der Beschwerdeführerin sei die Ausübung körperlich leichter Tätigkeiten mit Wechselbelastung im Umfang eines Pensums von 50 % zuzumuten (S. 3).

4.4 Med. pract. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erwähnte in seinem Bericht vom 1 1. August 2015 ( Urk. 7/145/9-12), dass er die Beschwer deführerin seit dem Jahre 2015 hausärztlich behandle. Die Beschwerdeführe rin leide seit Jahren unter einer m yeloproliferat iven Erkrankung im Sinne einer e ssentiellen Thrombozytämie. Da deswegen eine herabgesetzte Lebensdauer wahrscheinlich sei, erachte er eine reproduktionsmedizinische Behandlung der Beschwerdeführerin, welche einen Kinderwunsch geäussert habe, als nicht sinn voll. Der Beschwerdeführerin sei die Ausübung körperlich leichter Tätigkeiten mit Wechselbelastung im Umfang eines Pensums von 50 % zuzumuten (S. 3). 4.5 Die Ärzte des E.___, Rheumatologie und muskuloskel ettale Rehabilitation, stellten in ihrem Bericht vom 1 8. März 2016 unter anderem die Diagnose eines aktuellen lumbospondylogenen Schmerzsyndroms (S. 1) und erwähnten, dass die Beschwerdeführerin vom 2 5. bis 2 6. November 2015 hospi talisiert gewesen sei (S. 2). Sie stellten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 2 2. November bis Anfang Dezember 2015 fest und gingen davon aus, dass ab Ende des Jahres 2015 erneut eine vollständigen Arbeits- und Leistungsfähigkeit bestanden habe (S. 3).

4.5 Die Ärzte des E.___, Rheumatologie und muskuloskel ettale Rehabilitation, stellten in ihrem Bericht vom 1 8. März 2016 unter anderem die Diagnose eines aktuellen lumbospondylogenen Schmerzsyndroms (S. 1) und erwähnten, dass die Beschwerdeführerin vom 2 5. bis 2 6. November 2015 hospi talisiert gewesen sei (S. 2). Sie stellten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 2 2. November bis Anfang Dezember 2015 fest und gingen davon aus, dass ab Ende des Jahres 2015 erneut eine vollständigen Arbeits- und Leistungsfähigkeit bestanden habe (S. 3). 4.6 In ihrem erneuten polydisziplinären Gutachten vom 2 0. März 2017 (Urk. 7/170/2 38) erwähnten die Ärzte des B.___, dass die Beschwerdeführerin am 2 4. und am 2 5. Januar 2017 sowie am 3. und am 1 5. Februar 2017 internistisch, psychiatrisch, orthopädisch, onkologisch, endokrinologisch und gastroenterolo gisch untersucht worden sei (S. 1), und stell t en die folgenden Diagnosen mit Ein fluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 33):

4.6 In ihrem erneuten polydisziplinären Gutachten vom 2 0. März 2017 (Urk. 7/170/2 38) erwähnten die Ärzte des B.___, dass die Beschwerdeführerin am 2 4. und am 2 5. Januar 2017 sowie am 3. und am 1 5. Februar 2017 internistisch, psychiatrisch, orthopädisch, onkologisch, endokrinologisch und gastroenterolo gisch untersucht worden sei (S. 1), und stell t en die folgenden Diagnosen mit Ein fluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 33): - myeloproliferative Neoplasie mit/bei:

myeloproliferative Neoplasie mit/bei: - essentieller Thrombozythämie (JAK-2 positiv), Erstdiagnose 2006

essentieller Thrombozythämie (JAK-2 positiv), Erstdiagnose 2006 - Ösophagusvarizenblutung im Jahre 2006 bei Status nach Varizenliga turen, letztmals i m September 2016

Ösophagusvarizenblutung im Jahre 2006 bei Status nach Varizenliga turen, letztmals i m September 2016 - Splenomegalie

Splenomegalie - Thrombozyten aktuell im Normbereich

Thrombozyten aktuell im Normbereich - primärer Hyperparathyreoidismus mit/bei:

primärer Hyperparathyreoidismus mit/bei: - Nephrolithiasis beidseits mit mehrfachem Steinabgang, Status nach mehrmaligen ESWL -Behandlungen bei Rezidiv- Nephrolithiasis beid seits

Nephrolithiasis beidseits mit mehrfachem Steinabgang, Status nach mehrmaligen ESWL -Behandlungen bei Rezidiv- Nephrolithiasis beid seits - Knochenschmerzen

Knochenschmerzen - depressive Verstimmung, Müdigkeit

depressive Verstimmung, Müdigkeit - Adipositas (Teilaspekt)

Adipositas (Teilaspekt) Daneben stellten sie die folgenden Nebendiagnosen ohne Ei nfluss auf die Arbeits fähigkeit (S. 33 f.) :

Daneben stellten sie die folgenden Nebendiagnosen ohne Ei nfluss auf die Arbeits fähigkeit (S. 33 f.) : - chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, ohne fassbare radikuläre Symptomatik, mit/bei:

chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, ohne fassbare radikuläre Symptomatik, mit/bei: - radiologisch Spondylarthrose der unteren LWS (Lendenwirbelsäule)

radiologisch Spondylarthrose der unteren LWS (Lendenwirbelsäule) - freier Beweglichkeit der lumbalen Wirbelsäule

freier Beweglichkeit der lumbalen Wirbelsäule - chronische Kniebeschwerden rechts mit/bei:

chronische Kniebeschwerden rechts mit/bei: - radiologisch Zeichen einer früheren Patellaluxation ohne Nachweis eines chondralen Defektes

radiologisch Zeichen einer früheren Patellaluxation ohne Nachweis eines chondralen Defektes - chronischer Fersenschmerz beidseits mit/bei:

chronischer Fersenschmerz beidseits mit/bei: - ohne klinisch klar fassbarem Korrelat bei Senk-Spreizfüssen und Hallux valgus rechts

ohne klinisch klar fassbarem Korrelat bei Senk-Spreizfüssen und Hallux valgus rechts - Verdacht auf eine Schmerzausweitung und Verdacht auf eine spezifische Phobie

Verdacht auf eine Schmerzausweitung und Verdacht auf eine spezifische Phobie - Adipositas (BMI 43,6 kg/m2)

Adipositas (BMI 43,6 kg/m2) - Systolikum (Herzgeräusch) über Pulmonalklappe unklarer Signifikanz

Systolikum (Herzgeräusch) über Pulmonalklappe unklarer Signifikanz - Vitamin D3-Insuffizienz

Vitamin D3-Insuffizienz Die internistische Untersuchung habe eine Adipositas und ein Systolikum über der Pulmonalklappe unklarer Signifikanz ergeben. Aus diesen Gründen bestehe eine Arbeitsunfähigkeit für körperlich schwere und dauerhaft mittelschwere Tätigkeiten. Dagegen sei in Bezug auf körperlich leichte und intermittierend mittelschwere Tätigkeiten eine dauerhafte Arbeits un fähigkeit nicht ausgewiesen (S. 18).

Die internistische Untersuchung habe eine Adipositas und ein Systolikum über der Pulmonalklappe unklarer Signifikanz ergeben. Aus diesen Gründen bestehe eine Arbeitsunfähigkeit für körperlich schwere und dauerhaft mittelschwere Tätigkeiten. Dagegen sei in Bezug auf körperlich leichte und intermittierend mittelschwere Tätigkeiten eine dauerhafte Arbeits un fähigkeit nicht ausgewiesen (S. 18). Die psychiatrische Untersuchung habe einen Verdacht auf eine Somatisierungs störung und einen Verdacht auf eine spezifische Phobie im Sinne einer leichten Klaustrophobie ergeben. Die Somatisierungsstörung verursache eine erhöhte Ängstlichkeit vor dem Alleinsein. Infolge der Klaustrophobie vermeide die Beschwerdeführer in das alleinige Be tret en eines Liftes. Eine psychische Störung, welche die Arbeitsfähigkeit in erhe blichem Masse einschränken könn e, bestehe indes nicht. Insbesondere werde die Arbeitsfähigkeit nicht durch die leichte Klaustrophobie beeinträchtigt. In Bezug auf ei ne angepasste Tätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht daher keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 21). Obwohl im Vergleich zur Voruntersuchung neu der Verdacht auf eine Somatisie rungsstörung und eine Klaustrophobie hinzugekommen sei, führe dies hinsicht lich der Arbeitsfähigkeit zu keiner Änderung der Beurteilung (S. 22).

Die psychiatrische Untersuchung habe einen Verdacht auf eine Somatisierungs störung und einen Verdacht auf eine spezifische Phobie im Sinne einer leichten Klaustrophobie ergeben. Die Somatisierungsstörung verursache eine erhöhte Ängstlichkeit vor dem Alleinsein. Infolge der Klaustrophobie vermeide die Beschwerdeführer in das alleinige Be tret en eines Liftes. Eine psychische Störung, welche die Arbeitsfähigkeit in erhe blichem Masse einschränken könn e, bestehe indes nicht. Insbesondere werde die Arbeitsfähigkeit nicht durch die leichte Klaustrophobie beeinträchtigt. In Bezug auf ei ne angepasste Tätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht daher keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 21). Obwohl im Vergleich zur Voruntersuchung neu der Verdacht auf eine Somatisie rungsstörung und eine Klaustrophobie hinzugekommen sei, führe dies hinsicht lich der Arbeitsfähigkeit zu keiner Änderung der Beurteilung (S. 22). Die orthopädische Untersuchung habe ergeben, dass die an der tieflumbalen Wirbelsäule sowie am rechtem Knie beklagten Beschwerden durch die klinischen und radiologischen Befunde im Prinzip zu begründen seien. Zudem sei auch der Leidensdruck an den Fersen im Sinne einer möglichen Fasziitis plantaris nach vollziehbar Die gesamte auffallende anamnestische und klinische Präsentation lasse jedoch auf eine erhebliche nicht organische Beschwerdekomponente schlies sen. Aus orthopädischer Sicht seien der Beschwerdeführerin die Ausübung körperlich schwerer Tätigkeiten auf G rund der allgemeinen körperlichen Konsti tution sowie der Veränderungen an der tieflumbalen Wirbelsäule und am rechtem Knie nicht mehr zuzumuten. Die Ausübung angepasster, wechselbelastender, körperlich leichter bis intermittierend mittelschwerer Tätigkeiten, worunter ins besondere auch die bisher ausgeübte Tätigkeit in einem Kebab -R estaurant sowie die Verrichtungen im Aufgabenbereich des Haushalts zu subsumieren seien, seien der Beschwerdeführerin sowohl in zeitlich er als auch in leistungsmässig er Hin sicht ohne Einschränkungen zuzumuten (S. 28).

Die orthopädische Untersuchung habe ergeben, dass die an der tieflumbalen Wirbelsäule sowie am rechtem Knie beklagten Beschwerden durch die klinischen und radiologischen Befunde im Prinzip zu begründen seien. Zudem sei auch der Leidensdruck an den Fersen im Sinne einer möglichen Fasziitis plantaris nach vollziehbar Die gesamte auffallende anamnestische und klinische Präsentation lasse jedoch auf eine erhebliche nicht organische Beschwerdekomponente schlies sen. Aus orthopädischer Sicht seien der Beschwerdeführerin die Ausübung körperlich schwerer Tätigkeiten auf G rund der allgemeinen körperlichen Konsti tution sowie der Veränderungen an der tieflumbalen Wirbelsäule und am rechtem Knie nicht mehr zuzumuten. Die Ausübung angepasster, wechselbelastender, körperlich leichter bis intermittierend mittelschwerer Tätigkeiten, worunter ins besondere auch die bisher ausgeübte Tätigkeit in einem Kebab -R estaurant sowie die Verrichtungen im Aufgabenbereich des Haushalts zu subsumieren seien, seien der Beschwerdeführerin sowohl in zeitlich er als auch in leistungsmässig er Hin sicht ohne Einschränkungen zuzumuten (S. 28). Aus onkologischer Sicht seien die Folgen einer Pfortaderthrombose und insbe sondere die darauf basierenden Ösophagusvarizen und die Splenomegalie geeig net, die Arbeitsfähigkeit erheblich zu beeinträchtigen. Bei Fehlen der übrigen medizinischen Probleme, insbesondere der Adipositas permagna, sei der Beschwerdeführer aus onkologischer Sicht grundsätzlich die Ausübung einer angepassten Tätigkeit mit leichter Leistungseinbusse zuzumuten (S. 30).

Aus onkologischer Sicht seien die Folgen einer Pfortaderthrombose und insbe sondere die darauf basierenden Ösophagusvarizen und die Splenomegalie geeig net, die Arbeitsfähigkeit erheblich zu beeinträchtigen. Bei Fehlen der übrigen medizinischen Probleme, insbesondere der Adipositas permagna, sei der Beschwerdeführer aus onkologischer Sicht grundsätzlich die Ausübung einer angepassten Tätigkeit mit leichter Leistungseinbusse zuzumuten (S. 30). Die endokrinologische Untersuchung habe einen unbehandelten, pro gredienten, primären Hyperparathyreoidismus mit Folgekomplikationen ergeben. Ein Zusam menhang mit der Nephrolithiasis mit rezidivierendem Steinabgang sei zwar nicht zu beweisen, müsse aber dennoch stark vermutet werden. Zudem seien musku loskelettale und gastrointestinale Beschwerden sowie neuropsychologische Symptome bei Patienten mit primärem Hyperparathyreoidismus oft zu beobach ten. Auch das progrediente Gewicht könnte dadurch begünstigt worden sein. Die Arbeitsfähigkeit aus endokrinolo g ischer Sicht könne abschl iessend erst nach Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus beurteilt werden (S. 31). Nach einer Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus und einer Normalisie rung des Calciumspiegel s könnten aus endokrinologischer Sicht möglicherweise keine Einschränkungen der Arbeitsf ä higkeit mehr vorliegen (S. 32).

Die endokrinologische Untersuchung habe einen unbehandelten, pro gredienten, primären Hyperparathyreoidismus mit Folgekomplikationen ergeben. Ein Zusam menhang mit der Nephrolithiasis mit rezidivierendem Steinabgang sei zwar nicht zu beweisen, müsse aber dennoch stark vermutet werden. Zudem seien musku loskelettale und gastrointestinale Beschwerden sowie neuropsychologische Symptome bei Patienten mit primärem Hyperparathyreoidismus oft zu beobach ten. Auch das progrediente Gewicht könnte dadurch begünstigt worden sein. Die Arbeitsfähigkeit aus endokrinolo g ischer Sicht könne abschl iessend erst nach Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus beurteilt werden (S. 31). Nach einer Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus und einer Normalisie rung des Calciumspiegel s könnten aus endokrinologischer Sicht möglicherweise keine Einschränkungen der Arbeitsf ä higkeit mehr vorliegen (S. 32). Anlässlich der gastroenterologischen Untersuchung sei festgestellt worden, dass die Ö sophagusvarizen -Blutung, welche als sekundäre Folge einer Pfortader thrombose bei essentieller Thrombozytämie aufgetreten sei, endoskopi sch erfolg reich therapiert und seither mehrfach durch Varizenligaturen behandelt worden sei, wobei weitere Blutungen nicht mehr aufgetreten seien. Aus gastroenterolo gischer Sicht sei der Beschwerdeführerin die Ausübung von Tätigkeiten, welche ein Heben schwerer Lastern erforderten, nicht mehr zuzumuten. In Bezug auf körperlich nur leicht belastende Arbeiten bestehe eine uneingeschränkte Arbeits fähigkeit (S. 33).

Anlässlich der gastroenterologischen Untersuchung sei festgestellt worden, dass die Ö sophagusvarizen -Blutung, welche als sekundäre Folge einer Pfortader thrombose bei essentieller Thrombozytämie aufgetreten sei, endoskopi sch erfolg reich therapiert und seither mehrfach durch Varizenligaturen behandelt worden sei, wobei weitere Blutungen nicht mehr aufgetreten seien. Aus gastroenterolo gischer Sicht sei der Beschwerdeführerin die Ausübung von Tätigkeiten, welche ein Heben schwerer Lastern erforderten, nicht mehr zuzumuten. In Bezug auf körperlich nur leicht belastende Arbeiten bestehe eine uneingeschränkte Arbeits fähigkeit (S. 33). Aus polydisziplinärer Sicht bestehe eine Arbeitsunf ä higkeit für körperlich s chwere und (dauernd) mittelschw ere Tätigkeiten. Dagegen bestehe in Be zug auf eine körperlich leichte, adaptierte, wechselbelastende Tätigkeit eine verwertbare Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Das Ausmass der zumutbaren Restarbeitsfähig keit könne indes gegenwärtig, vor einer allfälligen adäquate n endokrinologischen Behandlung, nicht sicher beurteilt werden (S. 35). Es sei indes davon auszugehen, dass nach Durchführung einer adäquaten endokrinologischen Behandlung ent weder keine wesentliche Einschränkung in der Ausübung angepasster Tätigkeiten mehr bestehen werde, oder dass es sich, wenn die Beschwerden persistierten, um medizinisch nicht mehr zu erklären de Beschwerden handelte, welchen keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zuzumessen wäre (S. 36). Insgesamt se i es seit der letzten Begutachtung im Jahre 2013 daher zu keine r wesentliche n Verä nde rung der Arbeitsfähigkeit gekommen (S. 35).

Aus polydisziplinärer Sicht bestehe eine Arbeitsunf ä higkeit für körperlich s chwere und (dauernd) mittelschw ere Tätigkeiten. Dagegen bestehe in Be zug auf eine körperlich leichte, adaptierte, wechselbelastende Tätigkeit eine verwertbare Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Das Ausmass der zumutbaren Restarbeitsfähig keit könne indes gegenwärtig, vor einer allfälligen adäquate n endokrinologischen Behandlung, nicht sicher beurteilt werden (S. 35). Es sei indes davon auszugehen, dass nach Durchführung einer adäquaten endokrinologischen Behandlung ent weder keine wesentliche Einschränkung in der Ausübung angepasster Tätigkeiten mehr bestehen werde, oder dass es sich, wenn die Beschwerden persistierten, um medizinisch nicht mehr zu erklären de Beschwerden handelte, welchen keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zuzumessen wäre (S. 36). Insgesamt se i es seit der letzten Begutachtung im Jahre 2013 daher zu keine r wesentliche n Verä nde rung der Arbeitsfähigkeit gekommen (S. 35). 4.7 Dr. med. F.___, Facharzt für Endokrinologie-Diabetologie, erwähnte in seinem Bericht vom 1 9. September 2017 ( Urk. 7/181), dass eine am 1 5. Juni 2017 durchgeführte Szintigraphie der Nebenschilddrüsen keine Hinweise für eine Über funktion gezeigt und die Diagnose eines primären Hyperparathyreoidismus nicht bestätigt habe. Die Laborverlaufs kontrollen von Juli und August 2017 hätten indes einen Anstieg des Calciums in den erhöhten Bereich ergeben, weshalb trotz dem ein primärer Hyperparath yreoidismus vorzuliegen scheine. Dieser sei aber sicher sehr milde ausgeprägt und stelle keine Operationsindikation dar. Es sei eine konservative Therapie mit ausreichender Trinkmenge und Verzicht auf grössere Calciumsupplementmengen angezeigt. Ein Zusammenhang zwischen dem milden Hyperparathyreoidismus und den diversen Symptomen der Beschwerdeführer in beziehungsweise der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bestehe nicht.

4.7 Dr. med. F.___, Facharzt für Endokrinologie-Diabetologie, erwähnte in seinem Bericht vom 1 9. September 2017 ( Urk. 7/181), dass eine am 1 5. Juni 2017 durchgeführte Szintigraphie der Nebenschilddrüsen keine Hinweise für eine Über funktion gezeigt und die Diagnose eines primären Hyperparathyreoidismus nicht bestätigt habe. Die Laborverlaufs kontrollen von Juli und August 2017 hätten indes einen Anstieg des Calciums in den erhöhten Bereich ergeben, weshalb trotz dem ein primärer Hyperparath yreoidismus vorzuliegen scheine. Dieser sei aber sicher sehr milde ausgeprägt und stelle keine Operationsindikation dar. Es sei eine konservative Therapie mit ausreichender Trinkmenge und Verzicht auf grössere Calciumsupplementmengen angezeigt. Ein Zusammenhang zwischen dem milden Hyperparathyreoidismus und den diversen Symptomen der Beschwerdeführer in beziehungsweise der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bestehe nicht. 4.8 Mit Stellungnahme vom 2 6. Oktober 2017 ( Urk. 7/ 188 ) befassten sich die Ärzte des B.___ ergänzend mit dem Bericht von Dr. F.___ vom 1 9. September 2017 und erwähnten, dass die ergänzend durchgeführten Abklärungen einen primären Hyperpara thyreoidismus ergeben hätten. Auf Grund der bestehenden Urolithiasis sei e ine operative Therapie indiziert. Ob nach der Operation die geklagten Beschwerden regredient sein wü rden, sei indes fraglich. Da jedoch in psychiat rischer Hinsicht keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsf ä higkeit gestellt werden könne, und da die intermittierende Urolithiasis wohl eher nicht zu einer Einschrä nkung der Arbeitsfähigkeit führe, sei gegenwärtig höchstens von einer gewissen Leistungsminderung (kognitiv und körperlich) im Umfang von 20-30 % auszugehen bei einer in zeitlicher Hinsicht uneingeschränkten Arbeitsfähigke it.

4.8 Mit Stellungnahme vom 2 6. Oktober 2017 ( Urk. 7/ 188 ) befassten sich die Ärzte des B.___ ergänzend mit dem Bericht von Dr. F.___ vom 1 9. September 2017 und erwähnten, dass die ergänzend durchgeführten Abklärungen einen primären Hyperpara thyreoidismus ergeben hätten. Auf Grund der bestehenden Urolithiasis sei e ine operative Therapie indiziert. Ob nach der Operation die geklagten Beschwerden regredient sein wü rden, sei indes fraglich. Da jedoch in psychiat rischer Hinsicht keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsf ä higkeit gestellt werden könne, und da die intermittierende Urolithiasis wohl eher nicht zu einer Einschrä nkung der Arbeitsfähigkeit führe, sei gegenwärtig höchstens von einer gewissen Leistungsminderung (kognitiv und körperlich) im Umfang von 20-30 % auszugehen bei einer in zeitlicher Hinsicht uneingeschränkten Arbeitsfähigke it. 4.9 Dr. med. G.___, Fachärztin für Gastroenterologie, E.___, stellte in ihrem Bericht vom 2 7. Oktober 2017 ( Urk. 7/186) die folgenden Diagnosen (S. 6 Ziff. 1.1):

4.9 Dr. med. G.___, Fachärztin für Gastroenterologie, E.___, stellte in ihrem Bericht vom 2 7. Oktober 2017 ( Urk. 7/186) die folgenden Diagnosen (S. 6 Ziff. 1.1): - essentielle Thrombozytämie mit/bei:

essentielle Thrombozytämie mit/bei: - Erstmanifestation mit Pfortaderthrombose und Ösophagus varizen blu tung

Erstmanifestation mit Pfortaderthrombose und Ösophagus varizen blu tung - Status nach Varizenligatur in den Jahren 2006, 2008 und 2011 als Sekundärprophylaxe

Status nach Varizenligatur in den Jahren 2006, 2008 und 2011 als Sekundärprophylaxe - letzter Gastroskopie am 1 0. Juni 2011 mit erneuter Applikation von 2 Gummibandligaturen

letzter Gastroskopie am 1 0. Juni 2011 mit erneuter Applikation von 2 Gummibandligaturen - ausgeprägter Splenomegalie

ausgeprägter Splenomegalie - hochgradiger Verdacht auf primären Hyperparathyreoidismus mit/bei:

hochgradiger Verdacht auf primären Hyperparathyreoidismus mit/bei: - rezidivierender Nephrolithiasis beidseits

rezidivierender Nephrolithiasis beidseits - Status nach mehrfachen Extrakorporalen Stoss wellenlithotripsie n (ESWL) in den Jahren 2006, 2007 und 2009

Status nach mehrfachen Extrakorporalen Stoss wellenlithotripsie n (ESWL) in den Jahren 2006, 2007 und 2009 - spontane INR-Erhöhung unklarer Ä tiol o gie mit/bei:

spontane INR-Erhöhung unklarer Ä tiol o gie mit/bei: - histologisch Ausschluss einer Hepatopathie

histologisch Ausschluss einer Hepatopathie - Status nach primärer Sectio Caesarea am 3 0. Mai 2010

Status nach primärer Sectio Caesarea am 3 0. Mai 2010 Die Ärztin erwähnte, dass sich die Beschwerdeführerin hinsichtlich ihrer portalen Hypertension in einer stabilen Situation befinde. Im Vordergrund stünden eine chronische Nausea und epigastrische Beschwerden, welche noch nicht abschlies send hätten geklärt werden können. Als Zufallsbefund sei eine leichtgradige Hyperkalzämie mit einem erhöhten Parathormon erhoben worden. Diese Konstel lation entspreche am ehesten einem primären Hyperparathyreoidismus, wozu auch die N ephrolithiasis gut passen würde (S. 7 Ziff. 1.4). Sie erwähnte, dass der Beschwerdeführerin für die Zeit vom 2 4. Mai bis 2 0. Juni 2011 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei (S. 7 Ziff. 1.6).

Die Ärztin erwähnte, dass sich die Beschwerdeführerin hinsichtlich ihrer portalen Hypertension in einer stabilen Situation befinde. Im Vordergrund stünden eine chronische Nausea und epigastrische Beschwerden, welche noch nicht abschlies send hätten geklärt werden können. Als Zufallsbefund sei eine leichtgradige Hyperkalzämie mit einem erhöhten Parathormon erhoben worden. Diese Konstel lation entspreche am ehesten einem primären Hyperparathyreoidismus, wozu auch die N ephrolithiasis gut passen würde (S. 7 Ziff. 1.4). Sie erwähnte, dass der Beschwerdeführerin für die Zeit vom 2 4. Mai bis 2 0. Juni 2011 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei (S. 7 Ziff. 1.6). 5.

5. 5.1 Den erwähnten medizinischen Akten ist z u entnehmen, dass die Ärzte des B.___ in ihrem Gutachten vom 7. Juli 2013 ( vorstehend E. 4.2 ) davon ausgingen, dass d er Beschwerdeführerin das Tragen und Heben schwerer Lasten auf Grund des gastroentero lo gischen Leidens nicht mehr zuzumuten sei, dass ihr indes aus gastro enterologischer Sicht die Ausübung körperlich überwiegend leichter bis gelegent lich mittelschwerer Tätigkeiten ohne Einschränkungen zuzumuten sei, dass aus endokrinologischer Sicht bis zum Zeitpunkt einer erfolgreichen Behandlung des Hyperparathyreoidismus von einer Einschränkung der Leistungs fähigkeit im Umfang von 20 % auszugehen sei, und dass aus internistischen und psychiat rischen Gründen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. In ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 ( vorstehend E. 4.6 ) stellen die Ärzte des B.___ neu eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin durch die internistischen Leiden einer Adipositas und eines Systolikum s über der Pulmo nalklappe unklarer Signifikanz fest. Der Beschwerdeführerin sei deswegen die Ausübung körperlich schwere r und dauerhaft mittelschwere r Tätigkeiten nicht mehr zuzumuten. Die Ärzte des B.___ stellten sodann neu eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus onkologischen Gründen fest, wobei sie davon ausgingen, dass der Beschwerdeführerin aus onkologischer Sicht die Ausübung einer ange passten Tätigkeit mit leichter Leistungseinbusse zuzumuten sei. Daneben stellten die Ärzte des B.___ in ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6 ) in psychiatrischer Hinsicht neu einen Verdacht auf eine Somatisierungsstörung und einen solchen auf eine leichte Klaustrophobie fest, verneinte n aber unverändert eine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischen Gründen. Obwohl die Gutachter des B.___ f eststell ten, dass die Arbeitsfähigkeit aus endokrinolo g ischer Sicht erst nach Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus abschliessend zu beurteilen sei, gingen sie davon aus, dass nach Durchführung einer adäquaten endokrino logischen Behandlung eine massgebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht zu erwarten sei. In ihrer Stellungnahme vom 2 6. Oktober 2017 ( vorstehend E. 4.8 ) gingen die Ärzte des B.___ davon aus, dass bei einem Verzicht auf eine operative Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus aus endokrinolo gischer Sicht von einer Leistungsminderung im Umfang von 20-30 % bei einer in zeitlicher Hinsicht uneingeschränkten Arbeitsfähigke it auszugehen sei. Demzufolge steht fest, dass die Ärzte des B.___ in ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6 ) sowie in der dieses ergänzenden Stellungnahme vom 2 6. Oktober 2017 (vorstehend E. 4.8 ) davon ausgingen, dass der Beschwerdefüh rerin die Ausübung einer angepassten, wechselbelastenden, körperlich leichte n Tätigkeiten im vollzeitlichen Umfang bei einer Leistungseinbusse von 20 % bis 30 % zuzumuten sei.

5.1 Den erwähnten medizinischen Akten ist z u entnehmen, dass die Ärzte des B.___ in ihrem Gutachten vom 7. Juli 2013 ( vorstehend E. 4.2 ) davon ausgingen, dass d er Beschwerdeführerin das Tragen und Heben schwerer Lasten auf Grund des gastroentero lo gischen Leidens nicht mehr zuzumuten sei, dass ihr indes aus gastro enterologischer Sicht die Ausübung körperlich überwiegend leichter bis gelegent lich mittelschwerer Tätigkeiten ohne Einschränkungen zuzumuten sei, dass aus endokrinologischer Sicht bis zum Zeitpunkt einer erfolgreichen Behandlung des Hyperparathyreoidismus von einer Einschränkung der Leistungs fähigkeit im Umfang von 20 % auszugehen sei, und dass aus internistischen und psychiat rischen Gründen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. In ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 ( vorstehend E. 4.6 ) stellen die Ärzte des B.___ neu eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin durch die internistischen Leiden einer Adipositas und eines Systolikum s über der Pulmo nalklappe unklarer Signifikanz fest. Der Beschwerdeführerin sei deswegen die Ausübung körperlich schwere r und dauerhaft mittelschwere r Tätigkeiten nicht mehr zuzumuten. Die Ärzte des B.___ stellten sodann neu eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus onkologischen Gründen fest, wobei sie davon ausgingen, dass der Beschwerdeführerin aus onkologischer Sicht die Ausübung einer ange passten Tätigkeit mit leichter Leistungseinbusse zuzumuten sei. Daneben stellten die Ärzte des B.___ in ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6 ) in psychiatrischer Hinsicht neu einen Verdacht auf eine Somatisierungsstörung und einen solchen auf eine leichte Klaustrophobie fest, verneinte n aber unverändert eine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischen Gründen. Obwohl die Gutachter des B.___ f eststell ten, dass die Arbeitsfähigkeit aus endokrinolo g ischer Sicht erst nach Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus abschliessend zu beurteilen sei, gingen sie davon aus, dass nach Durchführung einer adäquaten endokrino logischen Behandlung eine massgebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht zu erwarten sei. In ihrer Stellungnahme vom 2 6. Oktober 2017 ( vorstehend E. 4.8 ) gingen die Ärzte des B.___ davon aus, dass bei einem Verzicht auf eine operative Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus aus endokrinolo gischer Sicht von einer Leistungsminderung im Umfang von 20-30 % bei einer in zeitlicher Hinsicht uneingeschränkten Arbeitsfähigke it auszugehen sei. Demzufolge steht fest, dass die Ärzte des B.___ in ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6 ) sowie in der dieses ergänzenden Stellungnahme vom 2 6. Oktober 2017 (vorstehend E. 4.8 ) davon ausgingen, dass der Beschwerdefüh rerin die Ausübung einer angepassten, wechselbelastenden, körperlich leichte n Tätigkeiten im vollzeitlichen Umfang bei einer Leistungseinbusse von 20 % bis 30 % zuzumuten sei. 5.2 Demgegenüber attestierte med. pract. D.___ der Beschwerdeführerin seinem Bericht vom 1 1. August 2015 ( vorstehend E. 4.4 ) eine Arbeitsunfähigkeit in Bezug auf körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten im Umfang von 50 %. Dies vermag jedoch nicht zu überzeugen, denn med. pract. D.___ legte für diese Ein schätzung keine na chvollziehbare Begründung dar. Sodann gilt es in Bezug auf die Beurteilung durch med. pract. D.___ zu beachten, dass dieser über einen Weiterbildungstitel als Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, jedoch nicht jedoch über einen solchen als Facharzt für Medizinische Onkologie beziehungs wiese für Hämatologie verfügt. Insoweit med. pract. D.___ die Ansicht vertrat, dass die Beschwerdeführerin auf Grund einer myeloproliferativen Erkrankung beziehungsweise einer essentiellen Thrombozytämie massgeblich in ihre Arbe its fähigkeit beeinträchtigt werde, kann auf dessen Beurteilung nicht abgestellt werden, da es ihm an einer dafür angezeigten fachärztlichen Weiterbildung im Fachgebiet Onkologie beziehungsweise Hämatologie fehlte.

5.2 Demgegenüber attestierte med. pract. D.___ der Beschwerdeführerin seinem Bericht vom 1 1. August 2015 ( vorstehend E. 4.4 ) eine Arbeitsunfähigkeit in Bezug auf körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten im Umfang von 50 %. Dies vermag jedoch nicht zu überzeugen, denn med. pract. D.___ legte für diese Ein schätzung keine na chvollziehbare Begründung dar. Sodann gilt es in Bezug auf die Beurteilung durch med. pract. D.___ zu beachten, dass dieser über einen Weiterbildungstitel als Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, jedoch nicht jedoch über einen solchen als Facharzt für Medizinische Onkologie beziehungs wiese für Hämatologie verfügt. Insoweit med. pract. D.___ die Ansicht vertrat, dass die Beschwerdeführerin auf Grund einer myeloproliferativen Erkrankung beziehungsweise einer essentiellen Thrombozytämie massgeblich in ihre Arbe its fähigkeit beeinträchtigt werde, kann auf dessen Beurteilung nicht abgestellt werden, da es ihm an einer dafür angezeigten fachärztlichen Weiterbildung im Fachgebiet Onkologie beziehungsweise Hämatologie fehlte. Ergänzend gilt es in Bezug auf die Beurteilung durch med. pract. D.___ zu berücksichtigen, dass es nach der Rechtsprechung wegen der unterschiedlichen Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen Fachärzte und Fachärz tinnen und des Begutachtungsauftrags der amtlich bestellten medizinischen Experten (BGE 124 I 170 E. 4) nicht geboten ist, ein Administrativ- oder Gerichts gutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderen Einschätzungen gelangen. Vorbehalten blei ben Fälle, in denen sich eine klärende Ergänzung des medizi nischen Dossiers oder direkt eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblie ben sind (Urteile des Bundesgerichts 9C_252/2012 vom 7. September 2012 E. 8.4 und 8C_784/2011 vom 15. Dezember 2011 E. 3.2). Solche Aspekte sind vorlie gend nicht gegeben.

Ergänzend gilt es in Bezug auf die Beurteilung durch med. pract. D.___ zu berücksichtigen, dass es nach der Rechtsprechung wegen der unterschiedlichen Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen Fachärzte und Fachärz tinnen und des Begutachtungsauftrags der amtlich bestellten medizinischen Experten (BGE 124 I 170 E. 4) nicht geboten ist, ein Administrativ- oder Gerichts gutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderen Einschätzungen gelangen. Vorbehalten blei ben Fälle, in denen sich eine klärende Ergänzung des medizi nischen Dossiers oder direkt eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblie ben sind (Urteile des Bundesgerichts 9C_252/2012 vom 7. September 2012 E. 8.4 und 8C_784/2011 vom 15. Dezember 2011 E. 3.2). Solche Aspekte sind vorlie gend nicht gegeben. 5.3 Die Gutachten der Ärzte des B.___ vom 7. Juli 2013 (vorstehend E. 4.2) und vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6) erfüllen die praxisgemässen Anforderungen für eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. vorstehend E. 1.7). Denn die Gutachter verfügten als Fachärzte für Allgemeine Innere Medizin, für Psychiatrie und Psychotherapie, für Gastroenterologie und für Endokri nologie (vgl. Urk. 7/76/1-19 S. 18) beziehungsweise als Fachärzte für Allge meine Innere Medizin, für Psychiatrie und Psychotherapie, für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, für Gastroenterologie, für Onkolo gie und für Endokrinologie (vgl. Urk. 7/170/2 38 S. 37) über die für die Beurtei lung des Gesundheitsschadens der Beschwerde führerin angezeigten fachärzt lichen Aus- und Weiterbildungen. Sie hatten zudem Kenntnis sämtlicher medizi nischer Vorakten, setzten sich in angemessener Weise mit den geäusserten Beschwerden auseinander und begründeten ihre Schluss folgerungen in nachvoll ziehbarer Weise. Insbesondere vermag zu überzeugen, dass sie in ihrem Gutach ten vom 2 0. März 2017 ( vorstehend E. 4.6 ) davon ausgingen, dass es seit der letzten Begutachtung im Jahre 2013 zu keiner wesentlichen Veränderung der Arbeitsfähigkeit beziehungsweise der Leistungs fähigkeit im Haushalt gekommen sei, und dass selbst bei einem Verzicht auf eine operative Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus lediglich von einer Leistungsminderung im Umfang von 20-30 % bei einer in zeitlicher Hinsicht uneingeschränkten Arbeits fähigkeit in der Ausübung einer angepassten Tätigkeit beziehungsweise einem erhöhten Pausenbedarf in diesem Umfang auszugehen sei. Sodann vermag zu überzeugen, dass die Gutachter des B.___ in ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6 ) in psychischer Hinsicht insofern von einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgingen, als dass sie neu einen Verdacht auf eine Somatisierungsstörung und einen Verdacht auf eine leichten Klaustrophobie fest stellen, dass sie indes davon ausgingen dass dieser neue psychiatrische Befund im Vergleich zur Voruntersuchung aus psychiatrischer Sicht zur keiner Änderung der Arbeitsfähigkeit führe, und dass weiterhin von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen auszugehen sei. Unter diesen Umstän den kann von einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 abge sehen werden (vorstehend E. 1.4). Auf die nachvollziehbare n und überzeugende n Beurteilung en durch die Ärzte des B.___ kann vorliegend daher abgestellt werden. Es ist daher davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung einer angepassten, körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit im vollzeitlichen Umfang, bei einer durch schnittlichen Leistungsminderung auf Grund eines erhöhten Pausenbedarfs von rund 25 %, zuzumuten war, was im Ergebnis einem zumutbaren Arbeitspensum von 75 % entspricht.

5.3 Die Gutachten der Ärzte des B.___ vom 7. Juli 2013 (vorstehend E. 4.2) und vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6) erfüllen die praxisgemässen Anforderungen für eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. vorstehend E. 1.7). Denn die Gutachter verfügten als Fachärzte für Allgemeine Innere Medizin, für Psychiatrie und Psychotherapie, für Gastroenterologie und für Endokri nologie (vgl. Urk. 7/76/1-19 S. 18) beziehungsweise als Fachärzte für Allge meine Innere Medizin, für Psychiatrie und Psychotherapie, für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, für Gastroenterologie, für Onkolo gie und für Endokrinologie (vgl. Urk. 7/170/2 38 S. 37) über die für die Beurtei lung des Gesundheitsschadens der Beschwerde führerin angezeigten fachärzt lichen Aus- und Weiterbildungen. Sie hatten zudem Kenntnis sämtlicher medizi nischer Vorakten, setzten sich in angemessener Weise mit den geäusserten Beschwerden auseinander und begründeten ihre Schluss folgerungen in nachvoll ziehbarer Weise. Insbesondere vermag zu überzeugen, dass sie in ihrem Gutach ten vom 2 0. März 2017 ( vorstehend E. 4.6 ) davon ausgingen, dass es seit der letzten Begutachtung im Jahre 2013 zu keiner wesentlichen Veränderung der Arbeitsfähigkeit beziehungsweise der Leistungs fähigkeit im Haushalt gekommen sei, und dass selbst bei einem Verzicht auf eine operative Behandlung des primären Hyperparathyreoidismus lediglich von einer Leistungsminderung im Umfang von 20-30 % bei einer in zeitlicher Hinsicht uneingeschränkten Arbeits fähigkeit in der Ausübung einer angepassten Tätigkeit beziehungsweise einem erhöhten Pausenbedarf in diesem Umfang auszugehen sei. Sodann vermag zu überzeugen, dass die Gutachter des B.___ in ihrem Gutachten vom 2 0. März 2017 (vorstehend E. 4.6 ) in psychischer Hinsicht insofern von einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgingen, als dass sie neu einen Verdacht auf eine Somatisierungsstörung und einen Verdacht auf eine leichten Klaustrophobie fest stellen, dass sie indes davon ausgingen dass dieser neue psychiatrische Befund im Vergleich zur Voruntersuchung aus psychiatrischer Sicht zur keiner Änderung der Arbeitsfähigkeit führe, und dass weiterhin von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen auszugehen sei. Unter diesen Umstän den kann von einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 abge sehen werden (vorstehend E. 1.4). Auf die nachvollziehbare n und überzeugende n Beurteilung en durch die Ärzte des B.___ kann vorliegend daher abgestellt werden. Es ist daher davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung einer angepassten, körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit im vollzeitlichen Umfang, bei einer durch schnittlichen Leistungsminderung auf Grund eines erhöhten Pausenbedarfs von rund 25 %, zuzumuten war, was im Ergebnis einem zumutbaren Arbeitspensum von 75 % entspricht. Da ergänzende Beweismassnahmen an diesem Ergebnis nichts mehr änderten, besteht - entgegen den diesbezüglichen Vorbringen der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 2) - für weitere Abklärungen keine Notwendigkeit und es ist von einer Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur Durchführung solcher abzusehen (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen).

Da ergänzende Beweismassnahmen an diesem Ergebnis nichts mehr änderten, besteht - entgegen den diesbezüglichen Vorbringen der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 2) - für weitere Abklärungen keine Notwendigkeit und es ist von einer Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur Durchführung solcher abzusehen (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen). 5.4 Soweit die Beschwerdeführerin bereits einen Anspruch ab Oktober 2010 geltend macht, ist festzuhalten, dass die B.___ -Gutachter bereits in ihrem Gutachten vom 7. Juli 2013 dazu Stellung nahmen. Insbesondere waren ihnen die Berichte des H.___ bekannt (vgl. Urk. 7/76 S. 3-4). Die Gut achter hielten fest, es seien seit sicher 2006 vor allem qualitative Einschränkun gen aus gastroenterologischer Sicht anzunehmen Die leichte Leistungseinbusse aus endokrinologischer Sicht sei sicher ab Mai 2013, sonst pauschal ab 2012 anzunehmen. Aus psychiatrischer Sicht könne die durch die behandelnden Psychiater attestierte hochgradige Arbeitsunfähigkeit nicht bestätigt werden (vgl. Urk. 7/76 S. 17 Ziff. 6.3). Die Beschwerdeführerin selbst hielt fest, dass ihr die psychiatrische Behandlung von ihrem Hausarzt empfohlen worden, von ihr jedoch nicht als hilfreich empfunden worden sei, weshalb sie sie beendet habe (vgl. Urk. 7/76 S. 7 unten f.). Der psychiatrische Gutachter wies darauf hin, es sei nicht nachvollziehbar, dass seitens des H.___ eine volle Arbeitsunfähigkeit in der freien Wirtschaft bei voller Arbeitsfähigkeit im Haushalt attestiert werde, da sich die angestammte Arbeit als Küchenhilfe nicht wesentlich von derjenigen einer Hausfrau unterscheide (S. 11). Lediglich a b Oktober 2009 bis Mai 2010 bestand ausweislich der Akten eine volle Arbeitsun fähigkeit aufgrund von Schwangerschaftskomplikationen (vgl. Urk. 7/12/2), was, da vorübergehend, nicht als invalidisierendes Leiden betrachtet werden kann. Den vorhandenen Arbeitsunfähigkeitsattesten ( Urk. 7/208/83-114) kommt aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht kein genügender Beweiswert zu, da darin weder Diagnosen noch Befunde genannt wurden. Aus hämato logischer Sicht wurde ihr ab Ende 2010 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit attestiert (vgl. Urk. 7727/3 Ziff. 1.9). Insgesamt ist ein Anspruch bereits ab Oktober 2010 nicht ausgewiesen.

5.4 Soweit die Beschwerdeführerin bereits einen Anspruch ab Oktober 2010 geltend macht, ist festzuhalten, dass die B.___ -Gutachter bereits in ihrem Gutachten vom 7. Juli 2013 dazu Stellung nahmen. Insbesondere waren ihnen die Berichte des H.___ bekannt (vgl. Urk. 7/76 S. 3-4). Die Gut achter hielten fest, es seien seit sicher 2006 vor allem qualitative Einschränkun gen aus gastroenterologischer Sicht anzunehmen Die leichte Leistungseinbusse aus endokrinologischer Sicht sei sicher ab Mai 2013, sonst pauschal ab 2012 anzunehmen. Aus psychiatrischer Sicht könne die durch die behandelnden Psychiater attestierte hochgradige Arbeitsunfähigkeit nicht bestätigt werden (vgl. Urk. 7/76 S. 17 Ziff. 6.3). Die Beschwerdeführerin selbst hielt fest, dass ihr die psychiatrische Behandlung von ihrem Hausarzt empfohlen worden, von ihr jedoch nicht als hilfreich empfunden worden sei, weshalb sie sie beendet habe (vgl. Urk. 7/76 S. 7 unten f.). Der psychiatrische Gutachter wies darauf hin, es sei nicht nachvollziehbar, dass seitens des H.___ eine volle Arbeitsunfähigkeit in der freien Wirtschaft bei voller Arbeitsfähigkeit im Haushalt attestiert werde, da sich die angestammte Arbeit als Küchenhilfe nicht wesentlich von derjenigen einer Hausfrau unterscheide (S. 11). Lediglich a b Oktober 2009 bis Mai 2010 bestand ausweislich der Akten eine volle Arbeitsun fähigkeit aufgrund von Schwangerschaftskomplikationen (vgl. Urk. 7/12/2), was, da vorübergehend, nicht als invalidisierendes Leiden betrachtet werden kann. Den vorhandenen Arbeitsunfähigkeitsattesten ( Urk. 7/208/83-114) kommt aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht kein genügender Beweiswert zu, da darin weder Diagnosen noch Befunde genannt wurden. Aus hämato logischer Sicht wurde ihr ab Ende 2010 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit attestiert (vgl. Urk. 7727/3 Ziff. 1.9). Insgesamt ist ein Anspruch bereits ab Oktober 2010 nicht ausgewiesen. 6.

6. 6.1 Die Beschwerdeführerin rügt die wiederholte Auftragsvergabe an das B.___ zur polydisziplinären Begutachtung durch die Beschwerdegegnerin. Damit seien die Regeln über die Vergabe von Gutachtensaufträge n nach dem Zufallsprinzip verletzt worden. Die Auftragsvergabe sei zudem zu Unrecht nicht einvernehmlich erfolgt und es sei das Prinzip der Waffengleichheit beziehungsweise der Anspruch auf ein faires Verfahren verletzt worden ( Urk. 1).

6.1 Die Beschwerdeführerin rügt die wiederholte Auftragsvergabe an das B.___ zur polydisziplinären Begutachtung durch die Beschwerdegegnerin. Damit seien die Regeln über die Vergabe von Gutachtensaufträge n nach dem Zufallsprinzip verletzt worden. Die Auftragsvergabe sei zudem zu Unrecht nicht einvernehmlich erfolgt und es sei das Prinzip der Waffengleichheit beziehungsweise der Anspruch auf ein faires Verfahren verletzt worden ( Urk. 1). 6.2 Gemäss Art. 72 bis Abs. 2 IVV erfolgt die Vergabe der Aufträge für polydisziplinäre medizinische Gutachten (an denen drei und mehr Fachdisziplinen beteiligt sind) nach dem Zufallsprinzip. Ein Einigungsverfahren findet diesbezüglich nicht statt (BGE 139 V 349 E. 5.2.1; BGE 140 V 507 E. 3.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_771/2013 vom 1 0. Dezember 2013 E. 2.2). Das Verfahren der Auftragsvergabe für polydisziplinäre Gutachten via SuisseMED@P richtet sich nach dem Hand buch in Anhang V des Kreisschreiben s über das Verfahren in der Invalidenver sicherung (KSVI). Verlaufsgutachten können derselben Gutachterstelle in Auftrag gegeben werden, die bereits das erste polydisziplinäre Gutachten erstellt hat, vorausgesetzt dieses ist über die Plattform SuisseMED@P vergeben worden ( KSVI Rz 207 7.5 in der ab 1. Januar 2018 geltenden Fassung ; vgl. Urteil des Bundesge richts 8C_791/2012 vom 6. März 2013).

6.2 Gemäss Art. 72 bis Abs. 2 IVV erfolgt die Vergabe der Aufträge für polydisziplinäre medizinische Gutachten (an denen drei und mehr Fachdisziplinen beteiligt sind) nach dem Zufallsprinzip. Ein Einigungsverfahren findet diesbezüglich nicht statt (BGE 139 V 349 E. 5.2.1; BGE 140 V 507 E. 3.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_771/2013 vom 1 0. Dezember 2013 E. 2.2). Das Verfahren der Auftragsvergabe für polydisziplinäre Gutachten via SuisseMED@P richtet sich nach dem Hand buch in Anhang V des Kreisschreiben s über das Verfahren in der Invalidenver sicherung (KSVI). Verlaufsgutachten können derselben Gutachterstelle in Auftrag gegeben werden, die bereits das erste polydisziplinäre Gutachten erstellt hat, vorausgesetzt dieses ist über die Plattform SuisseMED@P vergeben worden ( KSVI Rz 207 7.5 in der ab 1. Januar 2018 geltenden Fassung ; vgl. Urteil des Bundesge richts 8C_791/2012 vom 6. März 2013). 6.3 Den Akten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdegeg nerin den Auftrag zur Begutachtung der Beschwerdeführerin am 2 6. Februar 2013 in Übereinstimmung mit Art. 72 bis Abs. 2 IVV über die webbasierte Vergabeplattform SuisseMED@P des BSV nach dem Zufallsprinzip dem B.___ vergab ( Urk. 7/69). In der Folge beab sichtigte die Beschwerdegegnerin zwar vorerst beim B.___ ein Verlaufsgutachten einzuholen (vgl. Urk. 7/127). Nachdem sich die Beschwerde führerin am 1 9. November 2015 (Urk. 7/129) gegen eine Verlaufsbegutachtung ausge sprochen hatte, kam die die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin diesbe züglich entgegen und vergab den A uftrag zur erneuten polydisziplinären Begut achtung der Beschwerdeführerin am 1 4. November 2016 erneut nach dem Zufallsprinzip über die Vergabeplattform SuisseMED@P dem B.___ ( Urk. 7/152-153). Des Weiteren wurde der Beschwerdeführerin vor der Begut achtung die Namen der Gutachter bekannt gegeben und die Möglichkeit eingeräumt, Ergän zungsfragen zu stellen. Die Partizipations- und Mitwirkungs rechte der Beschwer deführerin wurden somit bei der Anordnung der Begutachtung gewahrt. Es ist zudem nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin kein Einigungsver fahren durchführte, da ein solches, wie bereits erwähnt (vorstehend E. 5.2.2 ), bei der Auftragsvergabe nach dem Zufallsprinzip nicht vorgesehen ist. Inwiefern der Anspruch auf Waffengleichheit und ein faires Verfahren ( Art. 6 Abs. 1 EMRK) bei den Auftragsvergaben an das B.___ verletzt sein soll, ist zudem nicht ersichtlich. Die Kritik der Beschwerdeführerin an den Auftragsvergaben zur Begutachtung an das B.___ erweist sich somit als unbegründet.

6.3 Den Akten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdegeg nerin den Auftrag zur Begutachtung der Beschwerdeführerin am 2 6. Februar 2013 in Übereinstimmung mit Art. 72 bis Abs. 2 IVV über die webbasierte Vergabeplattform SuisseMED@P des BSV nach dem Zufallsprinzip dem B.___ vergab ( Urk. 7/69). In der Folge beab sichtigte die Beschwerdegegnerin zwar vorerst beim B.___ ein Verlaufsgutachten einzuholen (vgl. Urk. 7/127). Nachdem sich die Beschwerde führerin am 1 9. November 2015 (Urk. 7/129) gegen eine Verlaufsbegutachtung ausge sprochen hatte, kam die die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin diesbe züglich entgegen und vergab den A uftrag zur erneuten polydisziplinären Begut achtung der Beschwerdeführerin am 1 4. November 2016 erneut nach dem Zufallsprinzip über die Vergabeplattform SuisseMED@P dem B.___ ( Urk. 7/152-153). Des Weiteren wurde der Beschwerdeführerin vor der Begut achtung die Namen der Gutachter bekannt gegeben und die Möglichkeit eingeräumt, Ergän zungsfragen zu stellen. Die Partizipations- und Mitwirkungs rechte der Beschwer deführerin wurden somit bei der Anordnung der Begutachtung gewahrt. Es ist zudem nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin kein Einigungsver fahren durchführte, da ein solches, wie bereits erwähnt (vorstehend E. 5.2.2 ), bei der Auftragsvergabe nach dem Zufallsprinzip nicht vorgesehen ist. Inwiefern der Anspruch auf Waffengleichheit und ein faires Verfahren ( Art. 6 Abs. 1 EMRK) bei den Auftragsvergaben an das B.___ verletzt sein soll, ist zudem nicht ersichtlich. Die Kritik der Beschwerdeführerin an den Auftragsvergaben zur Begutachtung an das B.___ erweist sich somit als unbegründet. 7.

7. 7.1 Im Folgenden sind die erwerblichen Auswirkungen zu prüfen.

7.1 Im Folgenden sind die erwerblichen Auswirkungen zu prüfen. 7.2 Nach der Rechtsprechung kommt bis zum Inkrafttreten des neue n Berechnungs modell s bei der gemischten Methode auf den 1. Januar 2018 ( Art. 27 bis Abs. 2-4 IVV in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestim mung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017), mithin bis zum 3 1. Dezem ber 2017 das bisherige Recht und das bisherige Berechnungsmodell der gemisch ten Methode (vgl. vorstehen E. 1.5 ) weiterhin zur Anwendung (Urteil des Bundes gerichts 9C_553/2017 E. 5.2; vgl. IV-Rundschreiben Nr. 372 des Bundes amtes für Sozialversicherungen, BSV, vom 9. Januar 2018 betreffend Übergangsregelung infolge Änderung der IVV per 1. Januar 2018 betreffend Invaliditätsbemessung für teilerwerbstätige Versicherte ).

7.2 Nach der Rechtsprechung kommt bis zum Inkrafttreten des neue n Berechnungs modell s bei der gemischten Methode auf den 1. Januar 2018 ( Art. 27 bis Abs. 2-4 IVV in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestim mung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017), mithin bis zum 3 1. Dezem ber 2017 das bisherige Recht und das bisherige Berechnungsmodell der gemisch ten Methode (vgl. vorstehen E. 1.5 ) weiterhin zur Anwendung (Urteil des Bundes gerichts 9C_553/2017 E. 5.2; vgl. IV-Rundschreiben Nr. 372 des Bundes amtes für Sozialversicherungen, BSV, vom 9. Januar 2018 betreffend Übergangsregelung infolge Änderung der IVV per 1. Januar 2018 betreffend Invaliditätsbemessung für teilerwerbstätige Versicherte ). 7.3 Vorerst gilt es daher für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 die Invalidität gemäss der gemischten Methode nach der bis 3 1. Dezember 2017 geltenden Rechtslage zu prüfen, wobei in einem ersten Schritt die anteilige Invalidität im Erwerbs bereich zu ermitteln ist.

7.3 Vorerst gilt es daher für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 die Invalidität gemäss der gemischten Methode nach der bis 3 1. Dezember 2017 geltenden Rechtslage zu prüfen, wobei in einem ersten Schritt die anteilige Invalidität im Erwerbs bereich zu ermitteln ist. 7. 4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

7. 4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 7. 5 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des hypotheti schen Renten be ginns massgebend. Validen- und Invalideneinkommen sind auf zeitidenti scher Grundlage zu erheben; allfällige rentenwirksame Änderungen der Ver gleichs ein kommen müssen bis zum Verfügungszeitpunkt berücksichtigt werden (BGE 129 V 222 E. 4.1 und 4.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_22/2014 vom 1 8. Februar 2014 E. 4.3).

7. 5 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des hypotheti schen Renten be ginns massgebend. Validen- und Invalideneinkommen sind auf zeitidenti scher Grundlage zu erheben; allfällige rentenwirksame Änderungen der Ver gleichs ein kommen müssen bis zum Verfügungszeitpunkt berücksichtigt werden (BGE 129 V 222 E. 4.1 und 4.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_22/2014 vom 1 8. Februar 2014 E. 4.3). 7. 6

7. 6 7. 6.1 Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Be einträchtigung realisierte Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte (Tabellenlöhne) abzustellen (vgl. AHI 1999 S. 240 E. 3b), wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevan ten persönlichen und beruflichen Faktoren mit zu berücksichtigen sind (AHI 1999 S. 237, E. 3; Urteile des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 3.2.1, 9C_868/2013 vom 24. März 2014 E. 4.2.2, 9C_210/2011 vom 21. April 2011 E. 3.2.1.2). Nach der Rechtsprechung können die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohn strukturerhebun gen (LSE) heran gezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird pra xisgemäss auf die stan dardisier ten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentral wert (Median) aus zuge hen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu be rück sichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochen stunden zu grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebs üb li che Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a).

7. 6.1 Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Be einträchtigung realisierte Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte (Tabellenlöhne) abzustellen (vgl. AHI 1999 S. 240 E. 3b), wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevan ten persönlichen und beruflichen Faktoren mit zu berücksichtigen sind (AHI 1999 S. 237, E. 3; Urteile des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 3.2.1, 9C_868/2013 vom 24. März 2014 E. 4.2.2, 9C_210/2011 vom 21. April 2011 E. 3.2.1.2). Nach der Rechtsprechung können die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohn strukturerhebun gen (LSE) heran gezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird pra xisgemäss auf die stan dardisier ten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentral wert (Median) aus zuge hen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu be rück sichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochen stunden zu grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebs üb li che Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 7. 6.2 In der LSE 2012 erfolgten vielfältige Anpassungen der erhobenen Daten an die entsprechenden Reglemente der Europäischen Union (EU). Neu wird darunter nun nach Berufen ( Skill Levels) differenziert statt nach den bisherigen Anforderungs niveaus 1 bis 4 der Stelle. Das Bundesgericht hat in BGE 142 V 178 E. 2.5.3 festgestellt, dass das statistische Einkommen nach TA1 Kompetenzniveau 1 der LSE 2012 bei den Männern gegenüber dem Tabellenlohn nach TA1 Anforde rungsniveau 4 der LSE 2010 ein Plus von 6,3 Prozent, bei den Frauen ein Minus von 2,7 Prozent und beim Total ein Plus von 5,4 Prozent zeige, was nicht mit der Lohnentwicklung von 2010 bis 2012 übereinstimmt (vgl. Urteil des Bundesge richts 8C_343/2016 vom 12. September 2016 E. 6). Es hat erkannt, dass die LSE 2012 im Rahmen einer erstmaligen Invaliditätsbemessung (Art. 28 ff. IVG) und im Neuanmeldungsverfahren nach vorausgegangener rechtskräftiger Ablehnung oder nach Aufhebung der Invalidenrente sowie grundsätzlich auch im Revisions verfahren (mit Entstehung des potentiellen oder Veränderung des laufenden Rentenanspruchs im Jahr 2012 oder später) zur Festlegung der Vergleichseinkom men nach Art. 16 ATSG dennoch grundsätzlich als Beweis geeignet ist ( BGE 142 V 178 E. 2.5.7 und E. 2.5.8.1; vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2). Laufende, gestützt auf die LSE 2010 rechtskräftig zugesprochene Invalidenrenten dürfen aber nicht allein aufgrund der Tabellenlohnwerte gemäss LSE 2012 in Revision gezogen werden (BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1 ).

7. 6.2 In der LSE 2012 erfolgten vielfältige Anpassungen der erhobenen Daten an die entsprechenden Reglemente der Europäischen Union (EU). Neu wird darunter nun nach Berufen ( Skill Levels) differenziert statt nach den bisherigen Anforderungs niveaus 1 bis 4 der Stelle. Das Bundesgericht hat in BGE 142 V 178 E. 2.5.3 festgestellt, dass das statistische Einkommen nach TA1 Kompetenzniveau 1 der LSE 2012 bei den Männern gegenüber dem Tabellenlohn nach TA1 Anforde rungsniveau 4 der LSE 2010 ein Plus von 6,3 Prozent, bei den Frauen ein Minus von 2,7 Prozent und beim Total ein Plus von 5,4 Prozent zeige, was nicht mit der Lohnentwicklung von 2010 bis 2012 übereinstimmt (vgl. Urteil des Bundesge richts 8C_343/2016 vom 12. September 2016 E. 6). Es hat erkannt, dass die LSE 2012 im Rahmen einer erstmaligen Invaliditätsbemessung (Art. 28 ff. IVG) und im Neuanmeldungsverfahren nach vorausgegangener rechtskräftiger Ablehnung oder nach Aufhebung der Invalidenrente sowie grundsätzlich auch im Revisions verfahren (mit Entstehung des potentiellen oder Veränderung des laufenden Rentenanspruchs im Jahr 2012 oder später) zur Festlegung der Vergleichseinkom men nach Art. 16 ATSG dennoch grundsätzlich als Beweis geeignet ist ( BGE 142 V 178 E. 2.5.7 und E. 2.5.8.1; vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2). Laufende, gestützt auf die LSE 2010 rechtskräftig zugesprochene Invalidenrenten dürfen aber nicht allein aufgrund der Tabellenlohnwerte gemäss LSE 2012 in Revision gezogen werden (BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1 ). Gemäss Bundesgericht dürfen für die Invaliditätsbemessung – zumindest bis auf Weiteres – nur die (unter anderem) nach dem Kompetenzniveau differenzierten TA1-Tabellen der LSE 2012 verwendet werden, hingegen nicht die TA1 b-Tabellen (BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.7).

Gemäss Bundesgericht dürfen für die Invaliditätsbemessung – zumindest bis auf Weiteres – nur die (unter anderem) nach dem Kompetenzniveau differenzierten TA1-Tabellen der LSE 2012 verwendet werden, hingegen nicht die TA1 b-Tabellen (BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.7). 7. 6.3 Da vorliegend gestützt auf die Beurteilung durch die Ärzte des B.___ davon auszu gehe n ist, dass die leichte Leistungseinbusse aus endokrinologischer Sicht frühes tens seit dem Jahre 2012 bestanden habe (vgl. vorstehend E. 5.4), konnte ein Rentenanspruch daher frühestens im Jahre 2012 entstehen (Art. 29 Abs. 1 IVG), weshalb beim Einkommens vergleich die Verhältnisse dieses Jahres mass ge bend sind. Da die Beschwerdeführer in bei Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahr 2012 nicht me hr erwerbstätig war, und da die Arbeitsstelle, welche die Beschwer deführerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens vom 1. April 2008 bis 3 1. März 2010 bei der Y.___, Z.___ ( Urk. 7/2 Ziff. 5.4) ausgeübt hatte, infolge Betriebsaufgabe im Frühjahr 2010 (vgl. Urk. 7/217 S. 3) im Jahre 2012 nicht mehr bestand, ist bei der Bemessung des Validenein kommens auf Erfah rungs - und Durch schnittswerte (Tabellenlöhne) abzu stellen. Massgebend ist die Tabelle TA1, Total Privater Sektor, Frauen, Kompetenzniveau 1, der LSE 201 2.

7. 6.3 Da vorliegend gestützt auf die Beurteilung durch die Ärzte des B.___ davon auszu gehe n ist, dass die leichte Leistungseinbusse aus endokrinologischer Sicht frühes tens seit dem Jahre 2012 bestanden habe (vgl. vorstehend E. 5.4), konnte ein Rentenanspruch daher frühestens im Jahre 2012 entstehen (Art. 29 Abs. 1 IVG), weshalb beim Einkommens vergleich die Verhältnisse dieses Jahres mass ge bend sind. Da die Beschwerdeführer in bei Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahr 2012 nicht me hr erwerbstätig war, und da die Arbeitsstelle, welche die Beschwer deführerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens vom 1. April 2008 bis 3 1. März 2010 bei der Y.___, Z.___ ( Urk. 7/2 Ziff. 5.4) ausgeübt hatte, infolge Betriebsaufgabe im Frühjahr 2010 (vgl. Urk. 7/217 S. 3) im Jahre 2012 nicht mehr bestand, ist bei der Bemessung des Validenein kommens auf Erfah rungs - und Durch schnittswerte (Tabellenlöhne) abzu stellen. Massgebend ist die Tabelle TA1, Total Privater Sektor, Frauen, Kompetenzniveau 1, der LSE 201 2. 7. 6.4 Unter Berücksichti gung des Zentralwerts der LSE 2012 für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1) für Frauen (Tabelle TA1, privater Sektor Schweiz 2012) von Fr. 4'112.--, bei einer betriebs übliche Wochenarbeitszeit im Jahre 2012 von ins gesamt 41.7 Stunden (www.bfs.admin.ch; Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts abteilungen) und bei einem im Gesundheitsfall hypothetisch ausgeübte n Teilpensum von 50 % resultiert im Jahre 2012 ein V aliden einkommen von (gerundet) Fr. 25 '721.-- (Fr. 4’ 112.-- x 12 Mo nate ÷ 40 Stunden x 41.7 Stunden x 0.5 ).

7. 6.4 Unter Berücksichti gung des Zentralwerts der LSE 2012 für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1) für Frauen (Tabelle TA1, privater Sektor Schweiz 2012) von Fr. 4'112.--, bei einer betriebs übliche Wochenarbeitszeit im Jahre 2012 von ins gesamt 41.7 Stunden (www.bfs.admin.ch; Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts abteilungen) und bei einem im Gesundheitsfall hypothetisch ausgeübte n Teilpensum von 50 % resultiert im Jahre 2012 ein V aliden einkommen von (gerundet) Fr. 25 '721.-- (Fr. 4’ 112.-- x 12 Mo nate ÷ 40 Stunden x 41.7 Stunden x 0.5 ). 7. 7

7. 7 7. 7.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statis tischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).

7. 7.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statis tischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). 7. 7.2 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/ aa ). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens beding ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts punkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1).

7. 7.2 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/ aa ). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens beding ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts punkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1). Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und 8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen).

Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und 8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen). 7. 7.3 Ein Leidensabzug ist nach der Rechtsprechung auch dann nicht gerechtfertigt, w enn die gesundheitlichen Einschränkungen oder die eingeschränkte Leistungs fähigkeit beziehungsweise das eingeschränkte Rendement vom medizinischen Experten in der von ihm attestierten Arbeitsunfähigkeit bereits berücksichtigt wurden (Urteil des Bundesgerichts 8C_20/2012 vom 4. April 2012 E. 3.2 und 3.3). Sodann rechtfertigt der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeits fähige versicherte Person gesundheitlich bedingt lediglich reduziert leis tungsfähig ist, nach der Rechtsprechung keinen Abzug vom Tabellenlohn (Urteile des Bundes ge richts 8C_827/2009 vom 26. April 2010 E. 4.2.1, 9C_980/2008 vom 4. März 2009 E. 3.1.2, 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 4.3.3, 9C_344/2008 vom 5. Juni 2008 E. 4 und I 69/07 vom 2. November 2007 E. 5.1).

7. 7.3 Ein Leidensabzug ist nach der Rechtsprechung auch dann nicht gerechtfertigt, w enn die gesundheitlichen Einschränkungen oder die eingeschränkte Leistungs fähigkeit beziehungsweise das eingeschränkte Rendement vom medizinischen Experten in der von ihm attestierten Arbeitsunfähigkeit bereits berücksichtigt wurden (Urteil des Bundesgerichts 8C_20/2012 vom 4. April 2012 E. 3.2 und 3.3). Sodann rechtfertigt der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeits fähige versicherte Person gesundheitlich bedingt lediglich reduziert leis tungsfähig ist, nach der Rechtsprechung keinen Abzug vom Tabellenlohn (Urteile des Bundes ge richts 8C_827/2009 vom 26. April 2010 E. 4.2.1, 9C_980/2008 vom 4. März 2009 E. 3.1.2, 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 4.3.3, 9C_344/2008 vom 5. Juni 2008 E. 4 und I 69/07 vom 2. November 2007 E. 5.1). 7. 7.4 Vorliegend ist der Beschwerdeführerin gemäss der Beurteilung durch die Gutachter des B.___ die Ausübung einer angepassten, körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit in einem vollzeitlichen Umfang, bei einer Leistungsminderung bezie hungsweise bei einem verminderten Rendement auf Grund eines erhöhten Pausenbedarfs im durchschnittlichen Umfang von rund 25 %, zuzumuten. Die leidensbedingten Einschränkungen beziehungsweise die eingeschränkte Leis tungsfähigkeit wurden von den Gutachtern des B.___ in ihrer Arbeitsfähigkeits beurteilung bereits mit berücksichtigt, weshalb sie, wie gesehen, im Rahmen eines allfälligen Abzugs nicht erneut berücksichtigt werden dürfen. Sodann führt die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, körperlich schwere Arbeiten zu verrich ten, nicht auto ma tisch zu einer Verminderung des hypothetischen Invaliden lohns. Denn das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, der durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften gekennzeichnet ist und einen Fächer verschiedenster Tätig keiten aufweist (Urteil des Bundesgerichts 9C_353/2019 vom 1 1. Juli 2019 E. 3.3 ; BGE 138 V 457 E. 3.1). Der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 (gemäss der LSE 2012 und der nachfolgenden LSE) umfasst eine Vielzahl von leichten Tätigkeiten, die dem Zumutbarkeitsprofil gemäss den Gutachtern des B.___ entsprechen. Es ist daher von einem genügend breiten Spektrum an zumutbaren Verweistätigkeiten auszugehen, auch wenn die Beschwerdeführerin über keine Berufsausbildung verfügt. Zu denken ist beispielsweise an einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten. Folglich können unter dem Titel leidensbedingter Abzug grundsätzlich nur Umstände berücksichtigt werden, die auch auf einem ausge glichenen Arbeitsmarkt als ausserordentlich zu bezeich nen sind (Urteil e des Bundesgerichts 8C_82/2019 vom 1 9. September 2019 E. 6.3.2 und 8C_61/2018 vom 2 3. März 2018 E. 6.5.2 mit Hinweisen). Solche Umstände sind vorliegend nicht ersichtlich. Ein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn erscheint vorlie gend daher nicht als gerechtfertigt.

7. 7.4 Vorliegend ist der Beschwerdeführerin gemäss der Beurteilung durch die Gutachter des B.___ die Ausübung einer angepassten, körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit in einem vollzeitlichen Umfang, bei einer Leistungsminderung bezie hungsweise bei einem verminderten Rendement auf Grund eines erhöhten Pausenbedarfs im durchschnittlichen Umfang von rund 25 %, zuzumuten. Die leidensbedingten Einschränkungen beziehungsweise die eingeschränkte Leis tungsfähigkeit wurden von den Gutachtern des B.___ in ihrer Arbeitsfähigkeits beurteilung bereits mit berücksichtigt, weshalb sie, wie gesehen, im Rahmen eines allfälligen Abzugs nicht erneut berücksichtigt werden dürfen. Sodann führt die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, körperlich schwere Arbeiten zu verrich ten, nicht auto ma tisch zu einer Verminderung des hypothetischen Invaliden lohns. Denn das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, der durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften gekennzeichnet ist und einen Fächer verschiedenster Tätig keiten aufweist (Urteil des Bundesgerichts 9C_353/2019 vom 1 1. Juli 2019 E. 3.3 ; BGE 138 V 457 E. 3.1). Der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 (gemäss der LSE 2012 und der nachfolgenden LSE) umfasst eine Vielzahl von leichten Tätigkeiten, die dem Zumutbarkeitsprofil gemäss den Gutachtern des B.___ entsprechen. Es ist daher von einem genügend breiten Spektrum an zumutbaren Verweistätigkeiten auszugehen, auch wenn die Beschwerdeführerin über keine Berufsausbildung verfügt. Zu denken ist beispielsweise an einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten. Folglich können unter dem Titel leidensbedingter Abzug grundsätzlich nur Umstände berücksichtigt werden, die auch auf einem ausge glichenen Arbeitsmarkt als ausserordentlich zu bezeich nen sind (Urteil e des Bundesgerichts 8C_82/2019 vom 1 9. September 2019 E. 6.3.2 und 8C_61/2018 vom 2 3. März 2018 E. 6.5.2 mit Hinweisen). Solche Umstände sind vorliegend nicht ersichtlich. Ein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn erscheint vorlie gend daher nicht als gerechtfertigt. Schliesslich ergibt sich aus der gestützt auf die LSE 2012 erstellten Tabelle zu den nach Beschäftigungsgrad, Geschlecht und beruflicher Stellung differenzierten monatlichen Durchschnittsbruttolöhnen bei einem Beschäftigungsgrad zwischen 75 und 89 % bei Frauen auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung (ohne Kad erfunktion) keine Lohnminderung (IV-Rundschreiben Nr. 328 vom 2 2. Okto ber 2014, Anhang; vgl. dazu BGE 142 V 178 E. 2.5.1 S. 184 mit Hinweis). Ein Abzug vom Tabellenlohn ist daher auch auf Grund der Teilzeitarbeit nicht gerechtfertigt.

Schliesslich ergibt sich aus der gestützt auf die LSE 2012 erstellten Tabelle zu den nach Beschäftigungsgrad, Geschlecht und beruflicher Stellung differenzierten monatlichen Durchschnittsbruttolöhnen bei einem Beschäftigungsgrad zwischen 75 und 89 % bei Frauen auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung (ohne Kad erfunktion) keine Lohnminderung (IV-Rundschreiben Nr. 328 vom 2 2. Okto ber 2014, Anhang; vgl. dazu BGE 142 V 178 E. 2.5.1 S. 184 mit Hinweis). Ein Abzug vom Tabellenlohn ist daher auch auf Grund der Teilzeitarbeit nicht gerechtfertigt. 7. 7.5 Unter Berücksichti gung des Zentralwerts der LSE 2012 für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1) für Frauen (Total; Tabelle TA1, privater Sektor Schweiz 2012) von Fr. 4’112.--, bei einer betriebs üblichen Wochenarbeitszeit im Jahre 2012 von ins gesamt 41.7 Stunden (www.bfs.admin.ch; Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts abteilungen ), bei einem zumutbaren Beschäftigungsgrad von 75 % resultiert im Jahre 2012 ein hypothetisches Inv aliden einkommen von ( gerundet) Fr. 38’581. -- (Fr. 4’ 112.-- x 12 Mo nate ÷ 40 Stun den x 41.7 Stunden x 0. 75 ).

7. 7.5 Unter Berücksichti gung des Zentralwerts der LSE 2012 für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1) für Frauen (Total; Tabelle TA1, privater Sektor Schweiz 2012) von Fr. 4’112.--, bei einer betriebs üblichen Wochenarbeitszeit im Jahre 2012 von ins gesamt 41.7 Stunden (www.bfs.admin.ch; Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts abteilungen ), bei einem zumutbaren Beschäftigungsgrad von 75 % resultiert im Jahre 2012 ein hypothetisches Inv aliden einkommen von ( gerundet) Fr. 38’581. -- (Fr. 4’ 112.-- x 12 Mo nate ÷ 40 Stun den x 41.7 Stunden x 0. 75 ). 7. 8 Der Vergleich des Vali deneinkommens von Fr. 25 '721.-- mit dem Invaliden ein kommen von Fr. 38’581. -- ergibt k eine Erwerbseinbusse und ein en Teili nvalidi tätsgrad im erwerblichen Bereich von 0 %.

7. 8 Der Vergleich des Vali deneinkommens von Fr. 25 '721.-- mit dem Invaliden ein kommen von Fr. 38’581. -- ergibt k eine Erwerbseinbusse und ein en Teili nvalidi tätsgrad im erwerblichen Bereich von 0 %. 7.9

7.9 7.9.1 Bei der Bemessung der Invalidität im Haushaltsbereich ist praxisgemäss vom Grundsatz auszugehen, dass einem Leistungs an sprecher im Rahmen der Schaden minderungspflicht Massnahmen zuzumuten sind, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte. Für die im Haushalt tätigen Versicherten bedeutet dies, dass sie Verhaltens weisen zu entwickeln haben, welche die Auswirkungen der Behinderung im hauswirtschaftlichen Bereich reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige Erledi gung der Haushaltarbeiten ermöglichen. Kann die versi cherte Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haushaltarbeiten nur noch mühsam und mit viel höherem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit einteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von Familienangehö rigen in Anspruch nehmen. Ein invaliditätsbedingter Ausfall darf bei im Haushalt tätigen Personen nur insoweit angenommen werden, als die Aufgaben, welche nicht mehr erfüllt werden können, durch Drittpersonen gegen Entlöhnung oder durch Angehörige verrichtet werden, denen dadurch nachgewie sener massen eine Erwerbseinbusse oder doch eine unverhältnismässige Belastung entsteht. Die im Rahmen der Invaliditätsbemessung bei einer Hausfrau zu berücksichtigende Mit hilfe von Familienangehörigen geht daher weiter als die ohne Gesundheits schädigung üblicherweise zu erwartende Unterstützung (BGE 133 V 504 E. 4.2 S. 509 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_91/2016 vom 13. Juni 2016 E. 5.2.3.1).

7.9.1 Bei der Bemessung der Invalidität im Haushaltsbereich ist praxisgemäss vom Grundsatz auszugehen, dass einem Leistungs an sprecher im Rahmen der Schaden minderungspflicht Massnahmen zuzumuten sind, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte. Für die im Haushalt tätigen Versicherten bedeutet dies, dass sie Verhaltens weisen zu entwickeln haben, welche die Auswirkungen der Behinderung im hauswirtschaftlichen Bereich reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige Erledi gung der Haushaltarbeiten ermöglichen. Kann die versi cherte Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haushaltarbeiten nur noch mühsam und mit viel höherem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit einteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von Familienangehö rigen in Anspruch nehmen. Ein invaliditätsbedingter Ausfall darf bei im Haushalt tätigen Personen nur insoweit angenommen werden, als die Aufgaben, welche nicht mehr erfüllt werden können, durch Drittpersonen gegen Entlöhnung oder durch Angehörige verrichtet werden, denen dadurch nachgewie sener massen eine Erwerbseinbusse oder doch eine unverhältnismässige Belastung entsteht. Die im Rahmen der Invaliditätsbemessung bei einer Hausfrau zu berücksichtigende Mit hilfe von Familienangehörigen geht daher weiter als die ohne Gesundheits schädigung üblicherweise zu erwartende Unterstützung (BGE 133 V 504 E. 4.2 S. 509 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_91/2016 vom 13. Juni 2016 E. 5.2.3.1). 7.9. 2 Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des Art. 69 Abs. 2 IVV; vgl. auch Rz. 3081 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar.

7.9. 2 Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des Art. 69 Abs. 2 IVV; vgl. auch Rz. 3081 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar. Hinsichtlich des Beweiswerts der entsprechenden Berichterstattung ist wesentlich, dass sie durch eine qualifizierte Person erfolgt, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge benden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plau sibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschrän kungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen.

Hinsichtlich des Beweiswerts der entsprechenden Berichterstattung ist wesentlich, dass sie durch eine qualifizierte Person erfolgt, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge benden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plau sibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschrän kungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massge bend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Ver sicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2 ).

Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massge bend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Ver sicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2 ). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt führung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicher ten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen. Zwar ist der Abklärungsbericht seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Prinzipiell jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beur teilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht. Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (zum Ganzen: Urteil des Bundesge rich ts 8C_ 8 1 7/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1).

Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt führung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicher ten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen. Zwar ist der Abklärungsbericht seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Prinzipiell jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beur teilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht. Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (zum Ganzen: Urteil des Bundesge rich ts 8C_ 8 1 7/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1). 7.9. 3 Der sich bei den Akten befindende Haushaltabklärungsbericht vom 7. September 2018 (Urk. 7/217 ) enthält eine eingehende Abklärung der Wohnverhältnisse sowie der im Haushalt der Beschwerdeführerin anfallenden Tätigkeiten. Ge stützt darauf wurde ein Betätigungsvergleich vorgenommen. In Überein stimm ung mit der im Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversiche rung (KSIH RZ 3087, in der ab 1. Januar 2018 geltenden Fassung ) statuierten Verwaltungspraxis wur den darin die im Haushalt anfallenden Tätigkeiten in fünf Aufgaben aufge teilt (Ernährung, Wohnungs - und Haus pflege, Einkauf, Wäsche und Kleiderpflege, Betreuung von Kindern und/oder Angehörigen ) und nach deren prozentualen Bedeutung im Vergleich zu sämtlichen anfallenden Tätigkei ten bewertet. Anschliessend wurde für jede der Tätigkeitsbereiche die konkrete Be hin derung ermittelt. Dabei resultierte für die Zeit ab 1. Januar 2018 eine Einschränkung im Aufgabenbereich des Haus halts von gesamthaft 30.5 %.

7.9. 3 Der sich bei den Akten befindende Haushaltabklärungsbericht vom 7. September 2018 (Urk. 7/217 ) enthält eine eingehende Abklärung der Wohnverhältnisse sowie der im Haushalt der Beschwerdeführerin anfallenden Tätigkeiten. Ge stützt darauf wurde ein Betätigungsvergleich vorgenommen. In Überein stimm ung mit der im Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversiche rung (KSIH RZ 3087, in der ab 1. Januar 2018 geltenden Fassung ) statuierten Verwaltungspraxis wur den darin die im Haushalt anfallenden Tätigkeiten in fünf Aufgaben aufge teilt (Ernährung, Wohnungs - und Haus pflege, Einkauf, Wäsche und Kleiderpflege, Betreuung von Kindern und/oder Angehörigen ) und nach deren prozentualen Bedeutung im Vergleich zu sämtlichen anfallenden Tätigkei ten bewertet. Anschliessend wurde für jede der Tätigkeitsbereiche die konkrete Be hin derung ermittelt. Dabei resultierte für die Zeit ab 1. Januar 2018 eine Einschränkung im Aufgabenbereich des Haus halts von gesamthaft 30.5 %. 7.9. 4 Für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 wurde eine zusätzliche Einschränkung im Haushaltsbereich auf Grund von Wechselwirkungen mit den Betreuungspflichten von 15 % berücksichtigt, woraus für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 eine Einschränkung im Aufgabenbereich des Haus halts von 45.5 % resultierte ( Ziff. 8; vgl. KSIH RZ 3087 ff., in der bis 3 1. Dezember 2017 geltenden Fassung).

7.9. 4 Für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 wurde eine zusätzliche Einschränkung im Haushaltsbereich auf Grund von Wechselwirkungen mit den Betreuungspflichten von 15 % berücksichtigt, woraus für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 eine Einschränkung im Aufgabenbereich des Haus halts von 45.5 % resultierte ( Ziff. 8; vgl. KSIH RZ 3087 ff., in der bis 3 1. Dezember 2017 geltenden Fassung). 7.9. 5 Insgesamt genügt der Haushaltabklärungsbericht vom 7. September 2018 (Urk. 7/217 ) den rechtlichen Anforderungen (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 246/05 vom 30. Oktober 2007 E. 5.2.1, nicht publ. in: BGE 134 V 9). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfü gung vom 1. Februar 2019 ( Urk. 2) gestützt darauf für die Zeit ab 1. Januar 2018 von einer Einschränkung im Haushaltsbereich von 30.5 % und für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 v on einer solchen von 45.5 % ausging.

7.9. 5 Insgesamt genügt der Haushaltabklärungsbericht vom 7. September 2018 (Urk. 7/217 ) den rechtlichen Anforderungen (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 246/05 vom 30. Oktober 2007 E. 5.2.1, nicht publ. in: BGE 134 V 9). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfü gung vom 1. Februar 2019 ( Urk. 2) gestützt darauf für die Zeit ab 1. Januar 2018 von einer Einschränkung im Haushaltsbereich von 30.5 % und für die Zeit bis 3 1. Dezember 2017 v on einer solchen von 45.5 % ausging. 7.10 Bei einem hypothetischen Umfang der Ausübung einer Erwerbstätigkeit und der Betätigung im Haushalt im Gesundheitsfall von je 50 % resultiert ein gewichteter Teilinvaliditätsgrad im erwerblichen Bereich von 0 % und ein gewichteter Teilin validitätsgrad im Haushaltsbereich von (gerundet) 22.75 % ( 45.5 % x 0.5) sowie ein Gesamtinvalidität sgrad von (gerundet) 23 %.

7.10 Bei einem hypothetischen Umfang der Ausübung einer Erwerbstätigkeit und der Betätigung im Haushalt im Gesundheitsfall von je 50 % resultiert ein gewichteter Teilinvaliditätsgrad im erwerblichen Bereich von 0 % und ein gewichteter Teilin validitätsgrad im Haushaltsbereich von (gerundet) 22.75 % ( 45.5 % x 0.5) sowie ein Gesamtinvalidität sgrad von (gerundet) 23 %. Damit wird ein für den An spruch auf eine Invalidenrente vorausgesetzter Invali ditätsgrad von min des tens 40 % nicht erreicht.

Damit wird ein für den An spruch auf eine Invalidenrente vorausgesetzter Invali ditätsgrad von min des tens 40 % nicht erreicht. 8.

8. 8.1 Bei der Invalidität sbemessung für die Zeit ab 1. Januar 2018 gemäss der gemisch ten Methode nach der ab diesem Zeitpunkt geltenden Rechtslage ist das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochzurechnen (vorstehend E. 1.6 ).

8.1 Bei der Invalidität sbemessung für die Zeit ab 1. Januar 2018 gemäss der gemisch ten Methode nach der ab diesem Zeitpunkt geltenden Rechtslage ist das Erwerbs einkommen, das die versicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochzurechnen (vorstehend E. 1.6 ). 8.2 Massgebend für die Bemessung der Invalidität gemäss der gemischten Methode nach der für die Zeit ab 1. Januar 2018 geltenden Rechtslage ist grundsätzlich die Tabelle TA1 der LSE 201 6. Auf Grund des Umstandes, dass vorliegend sowohl bei der Bemessung des Validen- als auch des Invalideneinkommens auf Tabellen löhne abzustellen ist, dass kein Abzug vom Tabellenlohn (bei der Bemessung des Invalideneinkommens) vorzunehmen ist, und dass der Beschwerdeführer in die Ausübung behinderungsangepasster Tätigkeiten bei einem verminderten Rende ment im Umfang von durchschnittlich 25 % zuzumuten war, was einem zumut baren Arbeitspensums von 75 % entspricht, genügt für die Ermittlung des Invaliditätsgrades vorliegend die Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Dabei resultiert für die Zeit ab 1. Januar 2018 ein Teili nvaliditätsgrad im erwerblichen Bereich von 25 %.

8.2 Massgebend für die Bemessung der Invalidität gemäss der gemischten Methode nach der für die Zeit ab 1. Januar 2018 geltenden Rechtslage ist grundsätzlich die Tabelle TA1 der LSE 201 6. Auf Grund des Umstandes, dass vorliegend sowohl bei der Bemessung des Validen- als auch des Invalideneinkommens auf Tabellen löhne abzustellen ist, dass kein Abzug vom Tabellenlohn (bei der Bemessung des Invalideneinkommens) vorzunehmen ist, und dass der Beschwerdeführer in die Ausübung behinderungsangepasster Tätigkeiten bei einem verminderten Rende ment im Umfang von durchschnittlich 25 % zuzumuten war, was einem zumut baren Arbeitspensums von 75 % entspricht, genügt für die Ermittlung des Invaliditätsgrades vorliegend die Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Dabei resultiert für die Zeit ab 1. Januar 2018 ein Teili nvaliditätsgrad im erwerblichen Bereich von 25 %. Im Aufgabenbereich des Haushalts ist für die Zeit ab 1. Januar 2018, wie bereits erwähnt (vorstehend E. 7.9.4 ), von einer Einschränkung im Umfang von 30.5 % auszugehen.

Im Aufgabenbereich des Haushalts ist für die Zeit ab 1. Januar 2018, wie bereits erwähnt (vorstehend E. 7.9.4 ), von einer Einschränkung im Umfang von 30.5 % auszugehen. 8.3 Bei einer Gewichtung der Invalidität im erwerblichen Bereich und der Tätigkeit im Aufgabenbereich des Haushalts mit je 50 % resultiert ein gewichteter Teilin validitätsgrad im erwerblichen Bereich von 12.5 % (25 % x 0.5) und ein gewich teter Teilinvaliditätsgrad im Haushaltsbereich von 15.25 % ( 30.5 % x 0.5). Der Gesamtinvaliditätsgrad beträgt demzufolge (gerundet; vgl. BGE 130 V 121) 28 %.

8.3 Bei einer Gewichtung der Invalidität im erwerblichen Bereich und der Tätigkeit im Aufgabenbereich des Haushalts mit je 50 % resultiert ein gewichteter Teilin validitätsgrad im erwerblichen Bereich von 12.5 % (25 % x 0.5) und ein gewich teter Teilinvaliditätsgrad im Haushaltsbereich von 15.25 % ( 30.5 % x 0.5). Der Gesamtinvaliditätsgrad beträgt demzufolge (gerundet; vgl. BGE 130 V 121) 28 %. Damit wird ein für den An spruch auf eine Invalidenrente vorausgesetzter Invali ditätsgrad von min des tens 40 % au ch für die Zeit ab 1. Januar 2018 nicht erreicht.

Damit wird ein für den An spruch auf eine Invalidenrente vorausgesetzter Invali ditätsgrad von min des tens 40 % au ch für die Zeit ab 1. Januar 2018 nicht erreicht. 9. Demzufolge ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit der ange fochtenen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 ( Urk. 2) einen Anspruch der Beschwerde f ührerin auf eine Invalidenrente verneinte, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.

9. Demzufolge ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit der ange fochtenen Verfügung vom 1 1. Februar 2019 ( Urk. 2) einen Anspruch der Beschwerde f ührerin auf eine Invalidenrente verneinte, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 1 0. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Bes chwerdeverfahren vor dem kan to na len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver wei gerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver fahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti gung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 9 00.-- fest zusetzen und der unterlie genden Beschwerde führer in aufzuerlegen.

1 0. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Bes chwerdeverfahren vor dem kan to na len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver wei gerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver fahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti gung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 9 00.-- fest zusetzen und der unterlie genden Beschwerde führer in aufzuerlegen. 11. Ausgangsgemäss ist der un entgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführe rin, Rechtsanwalt Thomas Laube, Zürich, nach Einsicht in die Kostennote vom 2 1. Mai 2019 ( Urk. 10 ), in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses, bei einem zeitlichen Aufwand von 10.75 Stunden sowie einem gerichtsüblichen Stun denansatz von Fr. 220. --, mit Fr. 2'700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädi gen.

11. Ausgangsgemäss ist der un entgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführe rin, Rechtsanwalt Thomas Laube, Zürich, nach Einsicht in die Kostennote vom 2 1. Mai 2019 ( Urk. 10 ), in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses, bei einem zeitlichen Aufwand von 10.75 Stunden sowie einem gerichtsüblichen Stun denansatz von Fr. 220., mit Fr. 2'700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädi gen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Thomas Laube, Zürich, wird mit Fr. 2’7 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Thomas Laube, Zürich, wird mit Fr. 2’7 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Thomas Laube

Rechtsanwalt Thomas Laube - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

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