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Lilya Zilberstein ersetzt Olga Scheps
Lilya Zilberstein ersetzt Olga Scheps (Pressecommuniqué vom 3. April 2019)
Olga Scheps wird im Juni Mutter. Ihr Arzt hat Olga gesagt, dass sie bereits ab Mitte April mit dem Konzertieren aussetzen muss. Das bedeutet zu Olgas grossem Bedauern, dass sie alle Konzerte von Mitte April bis September absagen muss.
Wir haben in den vergangenen Tagen versucht, ein junges Talent als Ersatz zu finden, der/die über die Ostertage verfügbar ist und das Klavierkonzert Nr. 1 von Pjotr Tschaikowski aktuell spielt. Selbstverständlich musste auch die Qualität stimmen. Wir haben viele Absagen erhalten.
Zufällig hörte die Managerin von Lilya Zilberstein von unserer Suche und hat mit ihrer Künstlerin Kontakt aufgenommen. Frau Zilberstein gilt als eine der wichtigsten Pianistinnen für das russische romantische Repertoire. Ihre Interpretationen der drei Klavierkonzerte von Tschaikowski sind legendär. Martha Argerich sagt über ihre Duopartnerin: "Lilya ist eine vollkommene Pianistin, mit einer ganz und gar natürlichen Spielweise, einfach Weltklasse!"
Um es kurz zu machen: Frau Zilberstein hat zu unserer grossen Überraschung spontan zugesagt und wird am 18. April Olga Scheps im Kursaal Interlaken ersetzen. Wir sind sehr glücklich mit dieser Lösung und freuen uns, dass das Sinfoniekonzert mit dem Zakhar Bron Festival Orchester, unter der Leitung seines Namensgebers Zakhar Bron, wie publiziert stattfinden kann:
2. Sinfoniekonzert - Zakhar Bron Festival Orchestra
Leitung: Zakhar Bron
Solistin: Lilya Zilberstein, Klavier
Programm
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu "Egmont" op.84
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll, op.67
****
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23
Sämtliche Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.
Lilya Zilberstein begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. 1990 emigrierte sie nach Deutschland. 1991 debütierte Lilya Zilberstein beim Berliner Philharmonischen Orchester unter Claudio Abbado, was den Grundstein wiederholter Zusammenarbeit legte. Sie konzertierte mit den namhaftesten internationalen Orchestern, darunter das Chicago Symphony Orchestra, das Tschaikowsky Symphonieorchester Moskau, das London Symphony und Royal Philharmonic Orchestra, das Orchester der Mailänder Scala, die Staatskapelle Dresden und viele andere. Neben Claudio Abbado hat sie mit Dirigenten wie John Axelrod, Paavo Berglund, Semyon Bychkov, Gustavo Dudamel, Christoph Eschenbach, James Levine oder Michael Tilson Thomas zusammengearbeitet. Im August 1998 wurde ihr der Preis der Accademia Musicale Chigiana in Siena verliehen. Diese Auszeichnung erhielten u.a. Gidon Kremer, Anne-Sophie Mutter und Krystian Zimerman.
Mit ihrer Duopartnerin Martha Argerich feiert sie 2019 das zwanzigjährige Bühnenjubiläum. Das prominente Duo spielt im April Konzerte in Paris, Toulouse und Lyon. Vom 2. bis 4. Mai 2019 spielt sie im Wiener Musikverein drei Konzerte unter der Leitung von Vladimir Fedosejev.
Für die Deutsche Grammophon hat Lilya Zilberstein acht CDs eingespielt - neben Recitalprogrammen auch das Grieg-Klavierkonzert (Järvi/Göteburger Symphoniker) und das 2. und 3. Klavierkonzert von Rachmaninow (Abbado/Berliner Philharmoniker). Darüber hinaus wirkte sie bei der ersten CD-Gesamtaufnahme des Œuvres von Frédéric Chopin mit, das 1999 bei der DG erschienen ist. Auch in jüngster Zeit sind bereits mehrere CDs erschienen, darunter eine Einspielung der Brahms-Sonate für zwei Klaviere mit Martha Argerich bei EMI.