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Was man schon immer wusste
Ein PP-Vortrag von Hans-U. Jakob über die Zeit der Entstehung der NISV vor 15 Jahren.
Der Vortrag berichtet darüber weshalb der Bundesrat im Jahr 2000 die Telekommunikationsindustrie vor dem Volkszorn mit einer Verordnung über Nichtionisierende Strahlung, der sogenannten NISV, schützen musste und wie die in der NISV verankerten Schweizer Grenzwerte entstanden sind.
Es wird mit Originaldokumenten belegt, was man zum Zeitpunkt der Konstruktion der Verordnung, das heisst, schon vor 15 Jahren haargenau wusste.
Interessant dabei ist die kriminell anmutende Ansicht des damaligen KIGA (Kantonalen Amtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit des Kantons Bern) des heutigen BECO, welches der Ansicht war, eine Anlage sei zumutbar solange dadurch weniger als 10% der Anwohner in ihrem Wohlbefinden gestört würden und die Behörden müssten erst eingreifen, wenn 25% der Anwohner als „gestört“ einzustufen seien. Weiter hat damals das KIGA verlauten lassen, dass Schlafstörungen nicht als „Schädigung“ einzustufen seien, sondern lediglich als „Belästigung“ (Folie 11)
Auf Folie 13 ist sogar ein Originaldokument abgebildet, welches besagt, dass die Untersuchung über den Kurzwellensender Schwarzenburg, wo Schlafstörungen ab einer E-Feldstärke von 0.4V/m gehäuft auftraten, bei der Festlegung der Schweizer Grenzwerte explizit nicht berücksichtigt wurden.
Ebenfalls ein Originaldokument der WHO ist auf Folie 14 zu sehen, welches bestätigt, das die Internationale Strahlenschutzkommission ICNIRP, weder eine Behörde noch eine Unterorganisation der WHO ist, sondern ein privater Verein. Sehen Sie dazu auch unter /die-icnirp-story-ein-privater-altherrenclub-haelt-die-welt-zum-narren/
Nach (Die ICNIRP-Story – Ein Altherrenclub hält die Welt zum Narren)
Dann folgen die ersten oberinstanzlichen Urteilssprüche, die ein flaues Gefühl nach Bananen (-Republik) aufkommen lassen.
Und schlussendlich folgen die über 8 Jahre geheim gehaltenen Resultate der Melatonin-Untersuchung beim Menschen, je 1Woche vor und je 1 Woche nach definitiver Abschaltung des KW-Senders Schwarzenburg.
Das Melatonin, ein Glückshormon, welches auch noch der körpereigenen Krebsabwehr dient, wird nur bei völliger Dunkelheit in der Zirbeldrüse produziert. Die Zirbeldrüse interpretiert jedoch hochfrequente elektromagnetische Strahlung, wie diese von Sendeanlagen ausgeht, als Tageslicht, und stellt unter EM-Bestrahlung die Melatoninproduktion ein.
Zum Schluss wird erklärt, weshalb es angeblich keine gesicherten Effekte für die schädigende Wirkung elektromagnetischer Strahlungen gibt. Denn solange die Mobilfunker und Stromhändler noch eine halbe Million in der Kasse haben, werden sie immer arbeitslose oder geldgierige Wissenschafter sponsern können, die zu jeder Studie, die einen Effekt findet, gleich 3 Gegenstudien liefern. Näheres dazu unter /es-gibt-keine-wissenschaftlich-gesicherten-effekte/
Die Vortragsfolien können hier heruntergeladen werden. Dafür benötigen Sie Adobe-Reader