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"Nach dem Scheitern der Abgeltungssteuer haben wir uns rasch für den AIA eingesetzt, um die Bedingungen mitgestalten zu können. Heute sind die Beziehungen der Schweiz zur OECD sehr gut", stellte Odier in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" fest.
Noch gebe es zwar keinen gegenseitigen Austausch mit sämtlichen Destinationen, aber das sei nur eine Frage der Zeit, glaubt Odier. In einigen Jahren würden alle Länder dabei sei, auch die grossen.
Odier betonte, er sei überzeugt, dass sich die Frage der Teilnahme auch für die USA schnell stellen werde. "Das Land hat kein Interesse, an einem Prinzip festzuhalten, das es in aller Welt bekämpft. Die USA wollen ein Vorbild sein", erklärte Odier.
Odier, der Mitte September sein Amt an der Spitze der Bankiervereinigung an Herbert Scheidt abgeben wird, will sich künftig dafür einsetzen, dass der Finanzplatz Schweiz enger mit den führenden Finanzplätzen ausserhalb von USA und EU, nämlich mit London, Singapur und Hongkong, zusammenarbeitet.
Ziel sei es, dass eine Gruppe unter dem Arbeitstitel F4 entstehe. "Uns allen würde sehr helfen, in wichtigen unternehmerischen und regulatorischen Fragen eine gemeinsame Position zu vertreten", so Odier.
(AWP)