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Familiäre Hypercholesterinämie beeinträchtigt die Lebensqualität, wenn die Erkrankung nicht optimal behandelt wird.
Eine Untersuchung in Dänemark zeigte, dass Patienten mit Familiärer Hypercholesterinämie bei denen die Therapieziele nicht erreicht werden, eine schlechtere Lebensqualität aufweisen.
Die Familiären Hypercholesterinämie ist eine genetisch verursachte, vererbte Erhöhung des Cholesterins im Blut.
Betroffene haben bereits in jungen Jahren erhöhte Cholesterinwerte und weisen ein hohes Risiko für Herzkreislauferkrankungen auf, wenn die Hypercholesterinämie nicht frühzeitig entdeckt und behandelt wird.
Eine Untersuchung in Dänemark hat nun gezeigt, dass Patienten, bei denen die Therapieziele nicht erreicht werden eine schlechtere Lebensqualität aufweisen. Als Therapieziel bei der Familiären Hypercholesterinämie gelten LDL-Cholesterinwerte unter 2.5 mmol/l bei Erwachsenen und unter 3.5 mmol/l bei Kindern.
Die Forscher führten Befragungen zum Befinden und zur Lebensqualität durch bei Betroffenen, welche diese Therapieziele erreicht hatten und verglichen die Resultate mit gleichen Befragungen von Betroffenen, welche diese Therapieziele nicht erreicht hatten.
Schlussfolgerung der Autoren
Patienten, bei welchen die Therapieziele nicht erreichten wurden, berichteten über eine schlechtere Lebensqualität. Diese Gruppe machte sich mehr Sorgen und fühlte sich allgemein mehr beeinträchtigt und eingeschränkt durch die Krankheit
Link zu der Studie
08.07.2016 - fgr