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Die Kernspintomographie (häufig auch Magnetresonanztomographie genannt, abgekürzt MRI) dient der schichtweisen Untersuchung eines Körperabschnitts. Im Unterschied zur CT ist die Kernspintomographie keine Untersuchung mit Röntgenstrahlen. Sie arbeitet stattdessen mit einem sehr starken Magnetfeld. Das MRI ist in der Darstellung von Weichteilen wir Hirn, Rückenmark, Nervengeflechten und Muskulatur empfindlicher und aussagekräftiger als die CT.
Die Untersuchung erfolgt in einem röhrenförmigen Gerät, in dem gelegentlich von einigen Patienten eine Beengung oder gar Platzangst empfunden wird. Wenn Sie in räumlicher Enge zu Beklemmungsgefühlen neigen, sollten Sie uns vorher darauf ansprechen. Man wird Ihnen dann für die Untersuchung ein beruhigendes und dämpfendes Medikament anbieten. Die Untersuchungsdauer bei der Kernspintomographie liegt in der Regel zwischen 30 und 90 Minuten.
Wegen des starken Magnetfeldes dürfen Patienten mit Herzschrittmacher, einem implantierten Defibrillator oder auch mit bekannten magnetisierbaren Metallteilen im Körper, wie z.B. Granatsplittern im Kopf, nicht mit einem MRI untersucht werden. Moderne metallische Gelenkersatzprothesen oder Zahnprothesen stellen dagegen kein Hindernis dar.