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«Der Autor legt eine umfassende Darstellung der ZPO-Beschwerde vor. [...] Das Werk liefert differenzierte Antworten auf fast alle denkbaren Fragen zum subsidiären Rechtsmittel der Beschwerde nach Artikel 319 ff. ZPO. [...] Ein ‹Nice to have› für Prozessierende im Zivilrecht.»
– Dieter Freiburghaus, Plädoyer 4/19, S. 63.
Der Vergleich begleitet den um kostengünstige und rasche Streitbeilegung bemühten Prozessanwalt auf Schritt und Tritt. Besondere Berücksichtigung hat der über konkursrechtliche Streitigkeiten geschlossene Vergleich verdient, ist der Konkurs doch von der notorischen Knappheit der Mittel geprägt, welche die Gläubiger möglichst bedacht – also wenn immer möglich nicht in kostenintensive Prozesse – investieren sollten. Ferner ist die Gläubigerschaft in aller Regel darum bemüht, möglichst zügig einen Konkurserlös zu generieren, um wenigstens einen Teil der eingegebenen Forderungen zeitnah decken zu können.
Wenngleich die Relevanz des Vergleichs im Konkursverfahren augenfällig ist und eine umfangreiche – jedoch fragmentarische – höchstrichterliche Rechtsprechung hierzu existiert, hat ein umfassendes Sammelwerk über diese Thematik bislang gefehlt.
Die vorliegende Schrift soll daher sowohl der Praxis als auch der Lehre eine möglichst ganzheitliche systematische Darstellung über die mannigfaltigen und oft nur bedingt zusammenhängenden Problemfelder und Stolpersteine bereitstellen, welche bei der vergleichsweisen Beilegung von Konkursstreitigkeiten auftreten können.