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Printwerbung
Mit dem Begriff “Printwerbung” werden Werbemaßnahmen in Zeitschriften und Zeitungen bezeichnet. Die Übermittlung der Werbebotschaft erfolgt rein visuell. Als Werbemittel dienen im Wesentlichen Anzeigen, Prospekte, Kataloge und Beilagen.
Plakate und Flugblätter (Flyer) werden ebenfalls der Printwerbung zugerechnet. Einige Beispiele für Anbringungsorte von Plakaten sind Wartehallen, Litfaßsäulen, Stromkästen, U- und S-Bahnhöfe sowie Plakatwände, die an Ein- und Ausfallstraßen und innerhalb von Städten aufgestellt werden. Flyer werden in der Regel in Geschäften ausgelegt oder von Hand an Interessenten verteilt.
Werbewirksamkeit von Printwerbung
Aktuellen Untersuchungen zufolge wird Printwerbung nur von ca. 15% der Leser als störend empfunden. Im Bereich des Online- Marketings liegt dieser Wert mit 31% mehr als doppelt so hoch.
Für den Erfolg der Werbemaßnahmen ist die Wahl des richtigen Mediums von entscheidender Bedeutung. Die Leserstruktur des Blattes sollte weitgehend mit dem Profil der Zielgruppe übereinstimmen. Nutzt man sogenannte Special-Interest-Zeitschriften als Schaltmedium, lassen sich die Streuverluste stark reduzieren.
Die Anzeigenplatzierung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Inserate, die auf der jeweils rechten Seite weit oben platziert werden, finden besonders hohe Beachtung.
Aufbau von Werbeanzeigen in Printmedien
Die Überschrift (Schlagzeile) von Printanzeigen ist häufig als Frage formuliert oder stellt eine Behauptung auf. Der Anzeigentext beinhaltet in der Regel Problemlösungen, z.B. Arbeitserleichterung oder Zeiteinsparung. Außerdem wird der Leser zum Handeln aufgefordert (Call To Action). Es wird dargelegt, wie, wo und wann das Angebot in Anspruch genommen werden kann.