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Die Gründung der Fernwärme Visp AG (FWV) erfolgte im Jahr 1989. Die enalpin übernahm rückwirkend ab dem 1. Februar 2013 die Geschäftsführung der Fernwärme Visp AG. Der Auftrag der enalping umfasst die Ablesung der Wärmezähler, das Führen der Finanzbuchhaltung, die Kundenabrechnung sowie deren Betreuung. Weiter werden die administrativen Arbeiten wie Korrespondenz, Auslösung von Unterhalts- sowie Erneuerungsarbeiten im Auftrag der Fernwärme Visp AG erledigt.
Die Fernwärme Visp AG wird zu 50 Prozent von der Lonza und der Visp Infra AG gehalten und besitzt ein Hoch- und ein Niedertemperaturnetz in der Gemeinde Visp. Die Wärme für das Fernwärmenetz wird aus der Abwärme und dem Dampf der Lonza Werke gewonnen, diese wird für die Heizung sowie für das Warmwasser genutzt.
Das Hochtemperaturnetz wird mit einem Vorlauf von rund 70°C betrieben und direkt von der Lonza gespiesen. Das Niedertemperaturnetz, welches mit einem Vorlauf von 40°C betrieben wird, wird aus dem Rücklauf des Hochtemperaturnetzes gespiesen. Die installierte Leistung des Fernwärmenetzes beträgt 12 MW und der Wärmebedarf in einer Heizperiode liegt bei 22'000 MWh. Heute sind rund 153 öffentliche und private Liegenschaften an das Fernwärmenetz angeschlossen.