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Durch das Ähnlichkeitsgesetz weiss man, dass Heilmittel nur diejenigen Symptome heilen können, die sie auch selbst erzeugen können. Um die Wirkung eines homöopathischen Heilmittels erkennen zu können, werden sogenannte Arzneimittelprüfungen vorgenommen. Dabei werden die Mittel von gesunden Menschen getestet.
Da es aber kaum vollkommen Gesunde im homöopathischen Sinn gibt, ist man dazu übergegangen, auch an nur relativ gesunden Menschen zu prüfen.
Vor der Arzneimittelprüfung wird eine genaue Anamnese der Prüflinge gemacht, um individuellen Krankheitssymptome von den Prüfungssymptomen unterscheiden zu können. Die Testgruppe soll möglichst breit gestreut sein in Alter, Geschlecht und Herkunft.
Sowohl der Betreuer der Arzneimittelprüfung, sowie die Prüflinge wissen nicht, um welchen Arzneistoff es sich handelt (Doppelblindstudie).
In der Regel wird eine C-Potenz so lange eingenommen, bis sich Reaktionen darauf zeigen. Dies ist je nach Empfänglichkeit der einzelnen Testpersonen auf die jeweilige Arznei verschieden.
Sämtliche Symptome werden genau protokolliert. Schliesslich werden die Protokolle der verschiedenen Testpersonen miteinander verglichen und ausgewertet. So entsteht die reine Materia Medica.
Verreibungsprüfung:
Bei der Verreibungsprüfung mit Mörser und Pistill wird der Arzneistoff nicht eingenommen. Durch das Verreiben des Stoffes mit 99 Teilen Milchzucker werden sich bald erste Symptome einstellen. Während einer Stunde wird bis auf C1 verrieben. Im Normalfall verreibt man bis zu C4.