Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/151111

<h2>SubmittedText<h2><p>SRG-Generaldirektor de Weck beklagt, dass Werbegelder über Werbefenster "unwiederbringlich ins Ausland abfliessen" und so nicht in Schweizer Produktionen reinvestiert werden.</p><p>- Warum schaltet die SRG vor diesem Hintergrund zur Bewerbung der Sendung "Voice of Switzerland" denn für über 20 000 Franken pro Tag Spots und Werbebanner auf der Schweizer Startseite von Youtube?</p><p>- Und wie ist der Abfluss von Gebührengeld an die deutsche Firma, die neu das Auto-Magazin "Tacho" produziert, zu werten?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Zur Förderung der Publikumsbindung nutzt die SRG beliebte Internetplattformen. Damit kann sie ihre Unterhaltungssendungen erfolgreich bewerben. Derartige Kanäle werden auch rege von der in- und ausländischen Konkurrenz genutzt. Es ist für den Bundesrat auch nachvollziehbar, dass die SRG unter Umständen auf ausländische Produktionsfirmen zurückgreifen muss. Sie macht dies nach eigenen Angaben nur, wenn spezifisches Know-how gefragt ist oder wenn lizenzrechtliche Gründe es verlangen.</p><p>Die SRG wirbt nach eigenen Angaben auf Youtube, weil sie dort das Zielpublikum am besten erreicht. Der Aufwand liegt aber weit unter dem vom Fragesteller angeführten Betrag.</p><p>Im Übrigen betrifft die Kritik des Fragestellers unternehmerische Entscheide der SRG, die sie im Rahmen ihrer verfassungsrechtlich garantierten Autonomie selber fällen muss.</p>