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Die Installation «Va’ dove ti porta il cuore» greift die Fragmentierung des (halb)öffentlichen Raums durch Grenzziehungen und Zonierungen auf und überträgt diese auf den umschränkten Raum einer Ausstellung. Eine Linie in «Wanderweg-Gelb» gebärdet sich als nicht immer logische Leitspur durch die Ausstellung. Sie endet an einer Ampel, die wie ein Wächter vor dem Turme, Pardon, einer Gerüststruktur steht, von wo aus ein Überblick (über die Ausstellung) möglich wäre. Werden sich die Besucher*innen der unterschwellig eingeforderten Bewegungschoreografie unterwerfen? Wer hat die Macht und die Legitimation, hier was in welcher Weise zu verlangen und so die Deutungshoheit über den «geteilten» Raum im doppelten Wortsinn für sich zu reklamieren?
Mit freundlicher Unterstützung von Gerüstebau Schwarzenbach AG; Bauunternehmung Burn & Künzi AG