Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03341.jsonl.gz/2142

1891 gründen Charles Brown und Walter Boveri in Baden die "Brown, Boveri & Cie.". Das elektrotechnische Unternehmen leistet Pionierarbeit, erschliesst neue Märkte und wächst schnell.
1988 schliessen sich die schweizerische BBC und die schwedische ASEA in der bis dato grössten Fusion im Industriebereich zur ABB zusammen. Als Hauptsitz wird Zürich gewählt. Zum Zeitpunkt der Fusion beschäftigen die beiden Firmen weltweit rund 160'000 Menschen. Das Unternehmen konzentriert sich schwergewichtig auf die beiden Kernbereiche Energie- und Automationstechnik und liefert Systeme und Gesamtlösungen für Versorgungs- und Industrieunternehmen. Zudem ist ABB Weltmarktführer für die Aufladung von grossen Diesel- und Gasmotoren mittels Turboladern.
1999 folgt die Konzentration auf die beiden Kernbereiche Energie- und Automationstechnik, verschiedene andere Unternehmensbereiche werden verkauft.
Als Notmassnahme gegen den zusammenbrechenden Aktienkurs wurde 2001 der gesamte Konzern im Bereich Management umstrukturiert.
2004 wurden Geschäftsbereiche verkauft, welche nicht mehr zum Kerngeschäft zählten; unter anderem ABB Gebäudetechnik Schweiz.
2007 verkauft ABB Lummus Global an das niederländische Unternehmen Chicago Bridge & Iron Company
2013 wird der zweitgrösste Solarwechselrichterhersteller Power One aus Kalifornien übernommen.
Im Jahr 2017 tätigt ABB gleich mehrere Übernahmen: Bernecker & Rainer, die Elektrosptarte GE Industrial Solutions von General Electric und einen Teil des Batterieunternehmens Northvolt wurden in den Konzern aufgenommen.
Ein entscheidender Verkauf steht 2018 an, als ABB gut 80% seiner Stromnetsparte an Hitachi (Japan) verkauft. Diese Sparte hat einen Wert von 7.8 Milliarden US-Dollar und rund 36'000 Mitarbeitende.
Ab 2020 leitet Björn Rosengren das Unternehmen als neuer CEO.