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Radioaktiver Müll ist deshalb so gefährlich, weil er selbst nach einer Million Jahre eine tödliche Strahlung abgibt.
Russischen Wissenschaftlern und Forschern ist es gelungen, einen Mikroorganismus zu isolieren, der die Umwelt vor flüssigem, radioaktivem Abfall beschützen soll. In Sibirien, wo auch radioaktiver Müll verstaut und gelagert wird, wurde das Ganze entdeckt. Wissenschaftler meinen, das gefundene Bakterium sei in der Lage, radioaktive Zellen in sich einzuschliessen, wodurch die Strahlung nicht mehr an die Umwelt abgegeben werden kann.
Der Fund dieses Bakteriums ist der erste grosse Schritt in Richtung einer Barriere zwischen flüssigem, radioaktivem Müll und uns Menschen. Kann dieser Fund gut weiterentwickelt werden, so würde die Verstauung von radioaktivem Müll keine solch grosse Gefahr oder Problem für uns darstellen.
Radioaktiver Müll ist deshalb so gefährlich, weil er selbst nach einer Million Jahre seine für den Menschen tödliche Strahlung abgibt. Deshalb müssen sichere Orte unter der Erde gefunden werden, die unter keinem tektonischen Einflüss stehen und wo das Bodenmaterial stabil genug ist, um den Müll möglichst während der ganzen Strahlungszeit vergraben zu können. Trotzdem bleibt die Angst, der Standort des Mülls könnte nicht sicher genug sein und das radioaktive Material würde so zum Beispiel ins Grundwasser laufen. Mit dem neuen Bakterium soll das zukünftig kein Problem mehr darstellen.