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Schon Anfang der 1970er Jahre war der Tourismus der wichtigste Wirtschaftszweig auf den Seychellen. Als Anfang der 1970er Jahre der Flughafen von Mahé fertiggestellt wurde, war der Weg frei für die Ausweitung des Tourismus auf der Insel. Heute sind in der Tourismusbranche die meisten Menschen auf den Seychellen beschäftigt. Dabei achtet man in der Regierung darauf, dass hier einige Regeln eingehalten werden. Hierzu gehört vor allem, dass die Mitarbeiter der Hotels nicht in der Nacht auf den Touristen-Inseln bleiben. Umgekehrt ist den Touristen der Gang auf die Einheimischen-Inseln nur in Ausnahmen gestattet. Eine dieser Ausnahmen ist die Insel Mahé mit der Hauptstadt Victoria. Hier findet das kulturelle und politische Leben des Archipels statt.
Verbreiterung des Tourismusangebot
In den 1980er Jahren kam ein wahrer Boom auf die Inseln zu. Denn es gab eine Verbreiterung des Tourismusangebotes und gleichzeitig wird versucht den Massentourismus von den Inseln fernzuhalten. Es gibt viele Verboten im Bezug auf den Bau von Hotels. Dies würde nämlich bewirken, dass immer mehr Touristen auf die Inseln kämen. Die Regierung der Seychellen muss hier vor allem auch an die Grundversorgung mit Lebensmitteln und mit Trinkwasser denken, aber auch an den Umwelt- und Naturschutz. Die Seychellen sind schließlich Heimat von vielen Tieren, die es anderswo auf der Welt gar nicht mehr gibt. Bei dem guten Klima, das das ganze Jahr auf dem Archipel herrscht, ist es aber so, dass inzwischen mehr als 150.000 Urlauber im Jahr auf die Inseln kommen. Daher wird die Infrastruktur weiter ausgebaut.