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Der Ölpreis ist derzeit so tief wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Während die kurzfristigen Verkäufe durch die gleichzeitige Volatilität der globalen Aktien- und Kapitalmärkte noch zusätzlich angekurbelt wurden, wird der Abwärtstrend von fundamentalen Nachfragedaten getrieben, wie der überraschenden Widerstandskraft der US-Schieferöl-Produktion, dem Entscheid der OPEC-Länder (allen voran Saudi-Arabien), die Produktion nicht zu drosseln, um die Preise zu stützen, und dem bevorstehenden vollumfänglichen Wiedereintritt des Irans in den Weltmarkt.
Angesichts dieser Belastungen glaubt T. Rowe Price, dass der Ölpreis pro Barrel deutlich unter 30 USD fallen muss, um die Nachfrage wieder mit dem Angebot in Einklang zu bringen – ein Szenario, auf das auch der Markt zunehmend zu setzen scheint. Weitere Preissenkungen würden deutlich spürbare negative Auswirkungen für Emittenten von Energie-Investments, Anleger und Banken nach sich ziehen und die Rating-Agenturen würden ihre Einschätzungen der Sicherheiten und Kreditqualität neu bewerten.