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Zur Welt kommt Nicole Kidman am 20. Juni 1967 auf Hawaii, den Grossteil ihrer Kinder- und Jugendjahre verbringt sie aber in Sydney. Dort steht sie bereits als Zehnjährige zum ersten Mal auf der Theaterbühne. Ihr Filmdebüt gibt sie im Alter von 14.
Beginn ihrer Karriere
Der Durchbruch in der amerikanischen Traumfabrik gelingt ihr 1990 mit dem Streifen «Tage des Donners», bei dessen Dreharbeiten sie ihren ersten Ehemann, Superstar Tom Cruise, kennen und lieben lernt. Neun Jahre später stehen die beiden in Stanley Kubricks «Eyed Wide Shut» erneut gemeinsam vor der Kamera. Die Ehe geht 2001 jedoch in die Brüche und Kidman verlässt Cruise sowie die zwei Adoptivkinder Isabella und Connor.
Der Wendepunkt
In ihrer Karriere ändert sich vieles nach der Scheidung: Immer öfters wählt sie ungewöhnliche und anspruchsvolle Rollen – mit Erfolg. So singt und tanzt sie sich im Pop-Musical «Moulin Rouge» zu einem Golden Globe und gewinnt dank ihrem Mut zur grossen Nase und unvorteilhaften Sackkleidern einen Oscar für ihr Portrait der englischen Autorin Virginia Woolf in «The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit».
Die schlechten Zeiten
In den darauffolgenden Jahren entpuppt sie sich immer mehr als Kassengift. Filme wie «Die Frauen von Stepford» (2004) oder «Die Dolmetscherin» (2005) sind Flops. Ebenfalls für Kritik sorgt ihr fast schon maskenhaftes Gesicht, welches durch die Behandlung mit Botox an Ausdrucksstärke verloren hat. Privat erlebt Kidman allerdings einen zweiten Frühling. Sie heiratet den australischen Country-Sänger Keith Urban und gebärt 2008 ihre erste leibliche Tochter Sunday Rose. Das zweite gemeinsame Kind, Faith, wird zwei Jahre später von einer Leihmutter ausgetragen.
Der Kampf zurück an die Spitze
In ihrem fünfzigsten Lebensjahr scheint es auch mit der Karriere wieder aufwärts zu gehen. Die US-Miniserie «Big Little Lies» avanciert dank der illustren Besetzung (neben Kidman übernehmen Reese Witherspoon und Alexander Skarsgard Hauptrollen) zu einem Erfolg und für ihre Darbietung im Drama «Lion» wird sie für einen Golden Globe sowie den Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert.