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<h2>SubmittedText<h2><text><p>Die Entschädigung von National- und Ständerat richtet sich neben einer angemessenen Spesenentschädigung nach der Erwerbsersatzordnung, genau wie bei allen anderen Milizfunktionen dieses Landes.</p></text><h2>FederalCouncilResponseText<h2><text><p>Die Entschädigung der Tätigkeit von Ratsmitgliedern war bereits Gegenstand verschiedener parlamentarischer Vorstösse und Initiativen. Die parlamentarischen Initiativen Brunner Toni <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20140473">14.473</a> "Milizdienst am Vaterland", Eder <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20160413">16.413</a> "Keine Übernachtungsentschädigungen für nicht erfolgte Übernachtungen", Rickli Natalie <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20170433">17.433</a>, "Der Freitag der dritten Sessionswoche ist zu streichen", Geissbühler <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20170435">17.435</a>, "Für den Steuerzahler nachvollziehbare Spesenentschädigungen", Geissbühler <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20170436">17.436</a>, "Anpassung der Entschädigungen beim Vorstellen von parlamentarischen Initiativen in der Kommission auf 200 Franken" und Köppel <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20170505">17.505</a>, "Halbierung der Bezüge von Parlamentariern und Parlamentarierinnen") wollten punktuelle Anpassungen am aktuellen Entschädigungssystem vornehmen. Mit der parlamentarische Initiative <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20180403">18.403</a> "Pauschalregelung für die Bezüge der Ratsmitglieder" hat das Büro des Nationalrats - basierend auf einer externen Studie über die Bezüge der Ratsmitglieder - ein neues Modell vorgeschlagen, welches die bisherigen tätigkeits- und anwesenheitsbezogenen Bezüge durch eine einmalige Entschädigung ersetzen wollte. Der Rat hat jedoch sowohl punktuelle als auch grundsätzliche Änderungen am Entschädigungssystem in den letzten Jahren immer abgelehnt, mit Ausnahme der parlamentarischen Initiative <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20190431">19.431</a> SPK-N "Auszahlung der Übernachtungsentschädigungen nur bei effektiv erfolgten externen Übernachtungen", welcher beide Räte Folge gegeben haben.</p><p>Am 11. Juni 2019 hat der Nationalrat das Postulat Feri Yvonne <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20184252">18.4252</a> "Parlamentarische Arbeit auf Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Politik prüfen" angenommen. Zu dessen Umsetzung wurde mit der Zustimmung des Büros des Ständerats beschlossen, eine externe Studie in Auftrag zu geben, welche die Situation der Eidg. Räte als Nicht- Berufsparlament untersuchen und mögliche Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Politik, Familie und Beruf ausarbeiten soll. Unter anderem wird ein Fokus auf die Altersvorsorge der Ratsmitglieder sowie auf finanzielle, rechtliche und praktische Aspekte im Zusammenhang mit der Mutterschaft und dem Arbeitspensum im Allgemeinen gelegt. </p><p>Das Büro schlägt vor, die Ergebnisse dieser Studie abzuwarten, und beantragt, die Motion abzulehnen. Es weist weiter darauf hin, dass die Umsetzung des Anliegens des Motionärs einer Änderung des Parlamentsressourcengesetzes (PRG, SR 171.21) und der Verordnung der Bundesversammlung zum Parlamentsressourcengesetz (VPRG, SR 171.211) bedürfte und folglich die Einreichung einer parlamentarischen Initiative der geeignetere Weg wäre.</p></text>