Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03600.jsonl.gz/771

Sport war schon immer ein großes Thema für Karin Suter-Erath. Als Kind war sie immer auf dem Fußballplatz und später dann in der Sporthalle. Von 17 bis 27 spielte sie Handball auf höchstem Leistungssport-Niveau. Zugleich schloss sie ihr Sportstudium ab und unterrichtete als Sportlehrerin an einem Gymnasium in Basel.
Mit 27 Jahren war dann durch einen Unfall ein Einschnitt, doch nicht das Ende der Leistungssport-Karriere von Suter-Erath. Den Einstieg in den Rollstuhlsport, genauer gesagt dem Rollstuhltennis, eröffnete die Rehabilitation in Nottwil. Dieser Sport brachte sie von 2005 bis 2007 sogar in die Top-10 der besten Rollstuhltennis-Spielerinnen der Welt. Auch beruflich hat Karin Suter-Erath einiges erreicht. 2008 wurde sie, gemeinsam mit Roger Federer und dem Team des FC Basel, zur Sportlerin des Jahres gewählt.
Als Ausgleich trainierte und spielte Suter-Erath außerdem gelegentlich Badminton. 2010 startete sie an der Heim-EM im Para-Badminton und das mit Erfolg. Dass die Bewegungsoptimistin daraufhin zum dritten Mal in einer Sportart in die Weltklasse aufstieg, ist in jeder Hinsicht verblüffend, aber für diejenigen, die sie kennen, absolut nachvollziehbar. (Quelle: http://www.swissparalympic.ch/athleten-archiv/karin-suter-erath/ )