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Buddhismus: Die Geschichte von den blinden Männern und dem Elefanten.Allgemein
Wie ich mein Wissen über den Buddhismus aneigne.
Meinen Blog möchte ich nutzen, um über den Buddhismus zu erzählen. In der Schweiz fand ich den Zugang zur Dharma, zu den buddhistischen Lehren, schwierig. Den Überblick mit dem Internet und deutschsprachigen Bücher zu gewinnen, fand ich nicht einfach.
In Bhutan lerne ich aus verschiedenen Quellen. Am RTC belege ich den Kurs „Growth & Spread of Buddhism in Asia“. In meiner Freizeit lese ich viele Bücher über den Buddhismus. Ein bis zwei Mal pro Woche treffe ich meinen Guru, der mich unterrichtet.
Die Geschichte von den blinden Männern und dem Elefanten.
Was ist der Buddhismus? Der Buddha erzählte einst die Geschichte von den blinden Männern und den Elefanten. Er nahm einige blinde Männer zusammen. Jeder tastete unterschiedliche Körperteile des Elefanten.
Der Buddha fragte schliesslich: Was habt ihr angefasst? Keiner antwortete, dass es ein Elefant war. Wer die Hörner anfasste, dachte, es handle sich um einen Speer. Wer die Haut anfasste, dachte, das Tier wäre ein Schwein. Und so weiter…
Vom Buddhismus gibt es viele verschiedene Betrachtungsweisen. Therevada, Mahayana, Vajrayana, Zen, usw…
Wenn man Buddhismus studiert, soll man sich dieser Sache bewusst sein.
Ein Freund sagte es in einer einfacheren Weise: Wenn du vor dem Meer stehst und das Meer anschaust, kannst du alle Gewässer erfassen? Das Wissen und die Tiefe im Buddhismus ist noch viel grösser, als das…
Das soll auch für meine Erzählungen gelten. Was ich gelernt habe, ist definitiv nicht abschliessend.
Diese Bücher liegen auf meinem Tisch:
Zugang zu Büchern ist hier einfach. Sie kosten zwischen fünf und zehn Schweizer Franken. In Thimphu gibt es drei gute Buchläden. Zudem bietet die Bibliothek meiner Gastfamilie viele interesssante Bücher. Desweiteren, jedoch noch kaum von mir genutzt: Die RTC Bibliothek.
„Old Path white Cloud“. Thich Nhat Hanh schreibt in einer schönen und verständlichen Sprache über die Anfänge des Buddhismus. Vor 2500 erlang Siddharta Gautama die Erleuchtung und wurde seither Buddha gennant. Buddha ist bedeutet der Erleuchtete.
„What makes you not a Buddhist“. Das Buch umfasst etwa 150 Seiten. Leider ist das Englisch sehr schwierig, viele ungeläufige Wörter, einfache Sachen kompliziert geschrieben. Der Inhalt ist jedoch genial. Dzongsar Jamyang Khyientse schreibt für Personen aus dem Westen, lustig und tiefgreifend.
„Words from my perfect teacher“. Mein Guru gab mir die Aufgabe, das Buch zu bearbeiten. Es bietet eine wundervolle Einführung in grundlegende Themen.
„Buddhism, a very short introduction“. Dieses E-Book benutzen wir in der Schule. Es betrachtet den Buddhismus auf sehr sachliche Art und Weise.
„The Guru drinks Bourbon“ beschreibt die Beziehung vom Schüler zum Guru.
„Not for happiness“ erläutert „Ngöndro“, die einführende Praxis.