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Weltweit verstanden werden
Gefühlslaute werden weltweit verstanden.
Ob Brite oder Himba - die Laute, die ein Mensch bei verschiedenen Gefühlen macht, sind universell. Das haben Psychologen nach Tests an Briten und an Mitgliedern des im Nordwesten Namibias lebenden Volks der Himba herausgefunden. Die Himba sind von westlichen Einflüssen noch relativ unberührt.
Die Forscher spielten den Probanden zunächst eine kurze Geschichte mit hohem emotionalem Gehalt vor, beispielsweise von einem Menschen, der einen nahen Angehörigen verloren hatte. Anschliessend hörten die Versuchsteilnehmer zwei verschiedene emotionale Laute und mussten dann dem von der Geschichte vermittelten Gefühl den passenden Laut zuordnen.
Briten und Himba hatten dabei kaum Probleme - unabhängig davon, ob die Laute bei einem Vertreter der eigenen oder der fremden Kultur aufgenommen worden waren. Die Treffsicherheit war zwar bei Lautäusserungen aus der eigenen Gruppe etwas höher, doch für die Grundemotionen wie Zorn, Ekel, Angst, Belustigung, Traurigkeit und Überraschung könne man durchaus von einer kulturübergreifenden Sprache ausgehen, schreiben die Forscher. (Bericht von Spiegel online vom 26.01.2010)