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Privatanteil am Geschäftswagen
Die Berechnung des Privatanteils bei einem Geschäftswagen kann mit unterschiedlichen Parametern errechnet werden. Jeder Unternehmer, der ein Geschäftswagen besitzt, kann diesen Personenwagen auch privat nutzen, muss aber angeben, in welchem Umfang er gefahren ist.
Für diese Berechnung gibt es eine effektive Ermittlung und eine pauschale Ermittlung der Kosten.
Die effektive Ermittlung des Privatanteils
Es gibt die Möglichkeit die gesamten Betriebskosten eines Geschäftswagens anhand eines Bordbuches nachzuweisen. Dabei werden die geschäftlich und privat genutzten Anteile, also die gefahrenen Kilometer genau aufgeführt und können dann genau errechnet werden. So werden die effektiven Anteile ermittelt und die geschäftlich und privat genutzten Kilometer proportional aufgeteilt.
Die pauschale Ermittlung des Privatanteils
Für die pauschale Ermittlung der Betriebskosten eines Geschäftswagens muss kein Bordbuch geführt werden. In diesem Fall wird ein Prozentsatz von 0,8 Prozent des Kaufpreises (ohne Mehrwertsteuer) angerechnet. Das Minimum von 150 CHF ist für das Geschäftsauto bei der pauschalen Ermittlung in jedem Fall fällig, falls der Prozentsatz einen geringeren Betrag ergeben würde.
Wer als Unternehmer einen Geschäftswagen fahren möchte, muss diese normalerweise über die Lohnabrechnung verrechnen. In der Lohnabrechnung ist dann der Betrag als lohnpflichtiger Bestandteil aufgeführt. Der Privatanteil für den Geschäftswagen ist dann auch bei anderen Sozialversicherungen, wie zum Beispiel Arbeitslosen- oder Unfallversicherung, anzugeben. In der Lohnabrechnung wird dann der Betrag, von welchem die 8 Prozent abgeliefert werden müssen, ausgewiesen und wird dem Unternehmen als Ertrag abgeliefert.