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Orthogonalplanimeter
|Bezeichnung:||Patent von Wetli und Starke / Chr. Starke|
|Serienummer:||113|
|Jahr:||ca. 1860|
|Grösse:||51 x 28 x 16.5 cm|
Beim Orthogonalplanimeter von Wetli lässt sich der Wagen mit der papierüberzogenen Glasscheibe in zwei senkrecht zueinander stehenden Richtungen bewegen. Während eine Bewegung den Abstand des Messrades zur Drehachse bewirkt, führt die andere mit Hilfe eines Silberdrahtes zur Rotation der Scheibe. Diese wiederum treibt das Messrad mit der grossen zweiteiligen Anzeige an.Das Instrument und verschiedenes Zubehör wie Kalibrierscheibe, Fahrstift mit Gewichten, eine Rolle Silberdraht und ein Werkzeug zum Lösen der Glasscheibe sind in einem Holzkasten untergebracht. Es fehlen Schraubenzieher und Staubpinsel.
Referenzen
|[1]||

S. StampferUeber das neue Planimeter des Kaspar Wetli. In: Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, mathematisch naturwissenschaftliche Classe, Jahrg. 1850, II. Heft (Februar), Wien (1850).
|[2]||

C. M. BauernfeindDie Planimeter von Ernst, Wetli und Hansen, welche den Flächeninhalt ebener Figuren durch das Umfahren des Umfangs angeben. München (1853).