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Die Wegnetze und die zeitgenössischen Kenntnisse von diesen sind konstitutive Elemente der Raumordnung. Sie bilden nicht nur den Verkehrs-, sondern auch den mobilitätsbezogenen Möglichkeitsraum. Wegnetze sind gleichsam die Hardware, auf und in denen Menschen, Waren oder Ideen zirkulierten – in jener Zeit, in der auch jede Form der Kommunikation über längere Distanzen auf konkreten Verkehrsakten beruhte. Sogar Diskurse und selbst Ideen können als räumliche Phänomene interpretiert werden. Dabei interessiert nicht nur, welche Wege es gab und wer zur Zeit der helvetischen Republik die Verkehrsbedingungen und ‑möglichkeiten überblickte. Es stellen sich auch die Fragen, in welchen weiteren wissensgeschichtlichen Zusammenhängen die helvetischen Kampagnen der Raumaufklärung stattfanden, wer welche Ziele verfolgte und welche Resultate respektive Auswirkungen dies zeitigte.
Die Karten und die Verwaltungsakten des Kriegsministeriums sind eine vielfältige Grundlage zur Beantwortung dieser Fragen. Die Division III «Génie, Ponts et Chaussées» scheint dort zu einem eigentlichen Kartendepot wenn nicht von Anfang an bestimmt, so doch seit Ende 1798 geworden zu sein, nachdem sich die grossen Pläne von Minister Philipp Albert Stapfer für ein Vermessungs-, Grundbuch- und Planungsamt nicht hatten verwirklichen lassen.
Die im Bundesarchiv aus den Beständen des Kriegsministeriums überlieferten Karten und kartenbezogenen Dokumente lassen sich in drei Gruppen unterteilen: a) eine Sammlung bestehender Karten, b) Karten, die im helvetischen Verwaltungsvollzug entstanden und c) Vorarbeiten und Vorüberlegungen zu einer wissenschaftlich vermessenen Karte des helvetischen Territoriums. Die Verwaltungskarten finden sich zum grossen Teil im Quellenfundus selbst, zum kleineren Teil sind sie in diesem einfach erwähnt. Sie zeigen konkrete Strassenzüge oder Strassennetze. Teilweise entstanden sie in direktem Zusammenhang mit der Strassenenquête. Andere zeigen ein militärisches Operationsgebiet oder sie sollten dem Finanzministerium für die Schätzung der Grundstücke bei der Zehntablösung, für die geplante Erhebung einer Grundsteuer und für die Zollerhebung dienen.
Die Unterseite Karten und Pläne der Website gibt einen Überblick über die in der Division III «Génie, Ponts et Chaussée» im Bundesarchiv überlieferten Karten. Sie sind allerdings nicht vollständig erfasst. Die getroffene Auswahl richtet sich nach der Nützlichkeit der Karten für die Fragestellungen hinsichtlich der Strassenenquêten und der Rekonstruktion der helvetischen Gebietsstände. Die im Bundesarchiv als Bestände des Kriegsministeriums überlieferten Karten und Pläne dokumentieren ein für die Zeit charakteristisches Nebeneinander von noch im 18. Jahrhundert verhafteter Kartografie und neuen Ansätzen der wissenschaftlichen Vermessung. Die auf Geodäsie und Triangulation beruhende Kartografie war seit Mitte des 18. Jahrhunderts Stand der Technik. Sie wurde in Bern und Zürich seit ungefähr 1790 vorangetrieben.[1] In diesen Zusammenhängen änderte nicht zuletzt das, was als raum- respektive als kartierungsrelevant galt. An diese Anfänge schlossen die politischen Akteure in der Helvetik an.
Die Karten des Ancien Régime
Das Wissen um den geografischen Raum des ausgehenden Ancien Régime, wie es in Berichten, Reiseführern und in kartografischen Darstellungen zum Ausdruck kommt, beruhte neben jeweils eigener Reiseerfahrung auf der Kumulation, auf vielfältiger Kompilation und der sukzessiven Ergänzung bestehender Kenntnisse. Es entstand in den Verwaltungen der alteidgenössischen Stände und Körperschaften, in der vormodernen Transport-, Speditions-, Post- und Reiselogistik oder in den Anfängen des Tourismus. Ein besonders zu beachtender Aspekt vieler Karten war die affirmative Betonung des räumlich-politischen Zusammenhalts des Corpus helveticum[2], dessen innere Bezüge bekanntlich schwach waren – und im Laufe der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts noch schwächer wurden. Eine solche war etwa die Karte «Nova Helvetiae tabula geographica» von Johann Jakob Scheuchzer aus dem Jahr 1712, die auch die wichtigen Wege zeigt. Sie war «die massgebende Gesamtkarte der Schweiz des 18. Jahrhunderts».[3]
Die «Nova Helvetiae tabula geographica» von Johann Jakob Scheuchzer aus dem Jahr 1712 war die massgebende Karte des 18. Jahrhunderts.[4]
Daneben entstanden im ausgehenden 18. Jahrhundert Regionalkarten, die teilweise eine beachtliche, höhere Genauigkeit aufwiesen. Ein Beispiel aus dem Fundus der Division III des Kriegsministeriums ist die 1781 publizierte «Carte de la Suisse Romande» von Henri Mallet.[5] Es zirkulierten zudem erste Regionalkarten, die auf Basismessungen und wissenschaftlicher Triangulation beruhten. Ein Beispiel dafür ist die 1796 entstandene, 1797 gedruckte Karte des Rheintals von Johannes Feer (oder Fehr),[6] von jenem Ingenieur also, der es ein Jahr später ablehnte, neben Jean Samuel Guisan die Leitung des helvetischen Strassenwesens für die deutschsprachigen Regionen der Republik zu übernehmen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstanden auch eigentliche Strassenkarten. Diese entstanden zum grossen Teil im Zusammenhang des frühen Tourismus.
Die zwischen 1779 und 1781 entstandene «Carte de la Suisse Romande» (Ausschnitt) des Genfer Kaufmanns, Ingenieurs und Kartografen Henri Mallet war in ihrer Zeit eine der wenigen Neuaufnahmen eines grösseren Gebietes. Ihr Vorbild war die «Carte de France» von Cassini, die sie an Genauigkeit noch übertraf.[7] Die Karte der Romandie basierte auf einer geometrischen Aufnahme. Es ist ungewiss, ob Mallet an die zeitgleichen Vermessungen des Grenzgebietes von Frankreich und der Eidgenossenschaft durch den französischen General d’Arçon anschloss.[8]
Specialcharte des Rheinthals. Trigonometrisch aufgenommen und gezeichnet von Ing. Feer v. Zürich, 1795/1796.[9]
Die Karten zur Zeit der Helvetischen Republik
Alle Karten, die die Gebietsstände der Helvteischen Republik zeigen, sind fehlerhaft. Zu schnell wechselten die Verhältnisse und zu mangelhaft waren die Kenntnisse der Zeitgenossen davon. Aber auch die historische Forschung hat die Frage der räumlichen Einteilung noch nicht ansatzweise befriedigend beantwortet. Die einzige greifbare Publikation darüber hat Hans-Peter Höhener vorgelegt.[10]
Die «Carte de Suisse suivant sa nouvelle division en XVIII Cantons formant la République Helvétique» von Henri Mallet aus dem Jahr 1798. Die Grenzen sind gepunktet eingezeichnet. Entlang dieser Punkte wurden die zur Zeit aktuellen Grenzen von Hand koloriert. Eine Vorlage mit kolorierten Kantonsgrenzen findet sich in der Bibliothèque nationale de France.[11] Mallet nahm deutlich mehr Grenzen auf als nur die der helvetischen Kantone, was der Dynamik der helvetischen Raumeinteilung geschuldet war (siehe auch die folgende Karte von Haas).
«Der Helvetischen Republik neue Cantons und Districts Eintheilung nach den gesetzlichen Beschlüssen. Dem Vollziehungs-Directorium gewiedmet von Wilhelm Haas. August 1798.»[12] Bezüglich der Kartografie fällt die Darstellung der in Seitenansicht gezeigten Berge («Maulwurfshaufen», Imhof 1950, 135) noch vor die Schweizerkarte von Scheuchzer zurück. Interessant ist jedoch die Anmerkung unten rechts auf der Karte, die sowohl auf die Anpassungsfähigkeit eines neuen, innovativen Druckverfahrens als auch auf die Dynamik der räumlichen Veränderungen hinweist: «Da diese Cantons und Districts-Eintheilung, nur als provisorisch decretirt worden, also noch verschiedene wesentliche Abänderungen erleiden wird, so gewährt die Erfindung des Landcharten-Druckes, mit beweglichen Typen, die Leichtigkeit, jede beträchtliche Abänderung, sogleich in einer neuen Auflage dem Publikum mittheilen zu können.»
Helvetische Kantons- und Distrikteinteilung, publiziert im Neuen Helvetischen Almanach für das Jahr 1799.[13]
Der «Atlas Suisse»
Eine erste relativ grossmassstäbige Karte entstand mit dem Atlas Suisse (16 Blätter, 1796–1802, Massstab 1:120’000) in den Jahren 1786–1802, das heisst kurz vor und während der Zeit der Helvetik. Die bis 1798 publizierten Blätter decken einen grossen Teil des helvetischen Gebietes ab. Der Atlas kann also nur bedingt als helvetische Unternehmung bezeichnet werden. Der Aarauer Industrielle Johann Rudolf Meyer hatte dazu den Ingenieur Johann Heinrich Weiss beauftragt, der sie aufgrund eines von Joachim Müller modellierten Landschaftsreliefs zeichnete. Der Atlas war zahlbar und darum auch verbreitet. Er entstand wohl schon in Kenntnis der damaligen wissenschaftlichen Basismessungen und der rechnerisch-trigonometrischen Triangulation von Johann Georg Tralles und Ferdinand Rudolf Hassler im Berner Oberland, an denen Weiss und Müller sogar mitwirkten, im weiteren aber in einem vereinfachten Verfahren der grafischen Triangulation mit dadurch eingeschränkter Präzision.[14] Dennoch war der Atlas Suisse die genaueste damals erhältliche Karte des gesamten Gebietes.[15] Sie zeigt die wichtigsten Wege und Strassen in relativer Genauigkeit zu Flüssen, Gebirgen und Orten, teilweise in einer einzigen Signatur (gepunkteter Strich), teilweise in zwei Signaturen: gepunkteter Strich für «Chemin» und gepunkteter Doppelstrich für «Chemins Principaux».
Daneben gab es noch eine grössere Anzahl von kleinmassstäbigen Karten, die Strassen und Wege mindestens in ihren grossen Bezügen zeigten. Von speziellem Interesse ist die «Nouvelle Carte Hydrographique et Routière de la Suisse» von Johann Heinrich Weiss, die wohl 1799 in französischen Diensten entstand, von ihm auch als Generalkarte des Atlas Suisse gedacht war.[16] Diese Karte und der Atlas Suisse repräsentieren das damalige Raumwissen.
Blatt 9 des Atlas Suisse aus dem Bestand der Division III. Wichtige Strassen sind von Hand rot koloriert. Diese Hervorhebungen entstanden wahrscheinlich in den Zusammenhängen der helvetischen Zentralverwaltung.
Nouvelle Carte Hydrographique et Routière de la Suisse, levée et executée par J. H. Weiss, 1799, Massstab der Karte 1:500’000.[17] Weiss hatte sich anlässlich der Fertigstellung des Atlas Suisse mit seinem Auftraggeber, dem Seidenindustriellen Johann Rudolf Meyer, gründlich zerstritten. Er zeichnete die Karte 1799 in französischen Diensten für die Rheinarmee, versuchte sie dann aber auch seinem früheren Auftraggeber Meyer als Generalkarte für den Atlas Suisse zu verkaufen, der sie allerdings nicht als solche akzeptierte. Eine explizite Generalkarte des Atlas Suisse erschien 1803.[18]
Projekt einer topografischen Vermessung und eines Grundbuchs
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wusste man, wie eine gute Karte sein sollte. Johann Georg Tralles, der deutsche Physik- und Mathematikprofessor, der in Bern an der Hohen Schule lehrte, fällte 1790 ein vernichtendes Urteil über die vorhandenen Karten: «Es sieht wohl schwerlich mit den Charten irgend eines Landes schlechter aus als mit denen von der Schweiz, und sonderbar genug ist es: je neuer sie sind, desto schlechter.»[19] Er mass die Qualität der Karten nach neuen Kriterien. Es waren die neuen wissenschaftlichen Methoden der Kartografie, die nun den Massstab bildeten, welche Rauminformationen noch relevant sein sollten.
Die entsprechenden Standards hatten sich im spätabsolutistischen Frankreich herausgebildet: Die gute Karte beruhte auf der astronomischen Ermittlung der geografischen Lage und auf Triangulationsnetzen, die trigonometrisch errechnet (genauer) oder zeichnerisch-konstruktiv (weniger genau) hergeleitet wurden. Das darauf folgende, schon lange bekannte und angewandte Messtischverfahren sollte auf durch Koordinaten gesicherten, vermessenen Punkten aufsetzen.[20] Solche Karten waren nur im methodischen Bruch mit der bisherigen Kartografie und als eigentliche Neuaufnahmen möglich. Essentiell war dabei das Vorgehen vom Grossen ins Kleine.[21]
Die wissenschaftliche Vermessung und die geografisch-statistische Erfassung des Gebietes der helvetischen Republik waren in der helvetischen Regierung und in der Zentralverwaltung schon im Sommer 1798 ein Thema. Ein dem Minister für Künste und Wissenschaften Philipp Albert Stapfer zugeschriebener, der Regierung eingereichter Rapport präsentierte ein umfassendes Vermessungsprojekt, das eine wissenschaftlich-triangulatorische Neuaufnahme einer Landeskarte und die Funktion eines Grundbuchs verband. In diesem Rapport forderte der Autor ein eigens dafür verantwortliches Amt, ein zentrales Bureau für die Landesvermessung, die geografisch-statistische Informationserhebung und die Landesplanung, damit nicht alle Ministerien für ihre jeweiligen Bedürfnisse je eigene Informationen beschaffen müssten. Unmittelbarer Anlass war die Ablösung der Zehnten und die Einführung einer Grundsteuer auf alle Liegenschaften.[22] Für die diesbezüglichen Schätzungen wären exakte Karten und vor allem Katasterpläne notwendig gewesen.
Die Schrift ging weit über die engeren Belange einer Vermessung hinaus. Stapfer präsentierte ein eigentliches wirtschafts- und raumordnungspolitisches Programm, in dessen Logik auch die Umfragen der Helvetik standen. Wenn der Kriegsminister anlässlich der Strassenklassifizierung in seinen Rückmeldungen an die Kantone ein «Tableau général» als Ziel der Strassenklassifikationsumfrage betonte, dann ist das im Zusammenhang mit jener eigentlichen Planungsutopie zu interpretieren.[23]
Der Rapport enthält verschiedene, für das Thema der Strassenverwaltung und der Enquêten wichtige Informationen: Philipp Albert Stapfer erwähnte die militärischen Gründe des Vorhabens nur nebenbei. Die Bedeutung besserer Karten für die Orientierung der Reisenden war damals kein Argument. Offensichtlich genügten für die Bedürfnisse der Reisenden die bisherigen Karten. Dagegen betonte er die Vermessung und Kartierung als Grundlagen der Verwaltung, Planung und für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Landes. Er stand damit in der wissensgeschichtlichen Tradition der Universalstatistik, die sich im 18. Jahrhundert als Teil der Staatswissenschaft etabliert hatte, um Territorien zu erfassen und damit Grundlagen für Staatshandeln zu generieren.[24] Er forderte nun die Raumerfassung im übergeordneten Kontext als Staatsaufgabe, in der die Vermessung, eine genaue Landeskarte, ein Grundbuch und die weitere Erhebung und Dokumentation von raumbezogenen Informationen unauflöslich miteinander verbunden würden. Die verschiedenen Enquêten erscheinen so in einem ganz anderen Licht. Sie waren für die leitenden Helvetiker Stapfer, Finsler, aber auch für Guisan Elemente eines umfassenden Planungs-, Umgestaltungs- und Verwaltungsprozesses. Dabei war man sich bewusst, dass das keine leichten, schnell zu erfüllenden Ziele waren.[25]
Nach den Vorstellungen Stapfers im Sommer 1798 hätte das «Bureau de renseignements geographiques et statistiques sur I’Helvétie» im Innen-, im Finanz- oder allenfalls auch in seinem eigenen Ministerium für Künste und Wissenschaften angesiedelt werden sollen. Verschiedene Anzeichen deuten jedoch darauf hin, dass nach der Schaffung des Kriegsministeriums im Spätherbst 1798 dieses als Basis der Kartenproduktion vorgesehen war. Einen Hinweis darauf gibt der Organisationsentwurf vom 1. September 1798, der in der Division III «Génie» neben der Sektion Ponts et Chaussées auch eine Sektion «Travail géografique: Travail, correction et depot des cartes générales et particulières de l’Helvétie et de ses etablissemens militaires» vorsah.[26] Nachdem die Unterteilung der Divisionen in Sektionen im Kriegsministerium nicht gelang, blieb die Aufgabe der Kartensammlung und die Produktion neuer Karten bei der Division III «Génie, Ponts et Chaussées».
Die Kartenbestände der Division III des Kriegsministeriums
Fast alle oben erwähnten Karten finden sich im Fundus der Abteilung III des Kriegsministeriums, die seit spätestens Ende 1798 für das Kartenwesen verantwortlich war. Die forcierte Beschaffung von Raumkenntnissen bezog sich demnach nicht nur auf Umfragen, die schriftlich zu beantworten waren, sondern auch auf Karten. Dabei wurden nicht nur bestehende Karten gesammelt, es entstanden in dieser auch neue Karten. Um dazu im Stande zu sein, sollten gemäss Entscheid des Conseil exécutif vom 30. Januar 1799 die bis dahin in den Kantonen genutzten technischen Geräte dem Kriegsministerium übergeben werden:
«Considérant que le Bureau des Ponts & Chaussées doit exécuter dans peu des opérations Géometriques, Trigonometriques et de Nivelement et qu’il manque d’instrumen[t]s convenables pour cela. / Considérant que l’Unité est le principe de la révolution et de la Constitution Helvétique. /
Arrête. / Le Ministre de la Guerre rassemblera dans son Bureau des Ponts & Chaussées, les instrumen[t]s de Mathématiques que possedaient les anciens Gouvernemen[t]s.»[27]
Der Wortlaut des Entscheids ist über die Requisition der technischen Instrumente hinaus bedeutend, weil die erste Präambel auch schon baldige kartografische Aufnahmen ankündigte und die zweite Präambel die raumintegrative Kraft der Kartografie betonte.
Zwei ganz unterschiedliche Kartenprojekte
Projekt einer Strassenkarte
Seit anfangs 1801 sind im Zusammenhang mit der Division III des Kriegsministeriums zwei besondere Kartenprojekte greifbar: erstens eine Strassenkarte, in die auch die Ergebnisse der Strassenumfrage übernommen werden sollten, und, zweitens, das Projekt einer trigonometrisch vermessenen Landeskarte nach dem Vorbild der «Carte de la France» von Cassini und der «Carte des Pays-Bas autrichiens» von Ferraris.[28] Mit dem Projekt einer Landeskarte schloss man an Grundlagenarbeiten von Johann Georg Tralles an, die bisher unter anderem von der Ökonomischen Gesellschaft Bern unterstützt worden waren.[29]
Während die topografische Landesaufnahme nicht realisiert wurde, kam die Strassenkarte unter Jean Samuel Guisan und wahrscheinlich auch noch unter dessen Nachfolger Abram-Henri Exchaquet durch Rudolf Jacob Bollin (1770–1844) und Jakob Samuel Weibel (1773–1846) offensichtlich zur Ausführung.[30] Am 14. April 1801 schrieb Kriegsminister Lanther dem Finanzminister diesbezüglich:
«Citoyen Collegue, le besoin que vous avés d’une carte générale de l’Helvétie ainsi que vous le temoignés par votre lettre du 8 courant, m’a sur le champ fait donner des ordres pour sa construction à la quelle on travaillera avec activité.»[31] Vier Monate später, am 24. August 1801, schrieb der Finanzminister, er habe die auf seine Anregung hin im Kriegsministerium entstandene Karte erhalten, «cette carte, commencé sous la direction de son Chef du Génie, Ponts & Chaussés feu le Cit. Guisan (dont le Gouvernement et ses amis ont à regretter la perte) et achevé depuis par les Cit. Bollin et Weibel. Cette carte se trouve composée dans une grande echelle, travaillé avec beaucoup de soins et propreté […]». Der Finanzminister betonte, sie sei eine grosse Hilfe für die Organisation der Zölle.[32] In den Beständen des Bundesarchivs sind wohl Vorarbeiten, darunter eine Legende der Karte, nicht aber diese Karte selbst überliefert.
Legende der Strassenkarte von 1801. Die Titelzeile lässt annehmen, dass es sich nicht um die Legende einer bestehenden, sondern um die Anleitung zu einer erst herzustellenden Karte handelte.[33]
Die Tatsache, dass die Kartenlegende die sechs Klassen der Strassenklassifikation von Ende 1800 enthält, lässt auf den Zeitpunkt von deren Entstehung Ende 1800, anfangs 1801 und auf einen direkten Zusammenhang mit der Klassifikation der Strassenenquête schliessen: Man hatte die Absicht, die Resultate der Umfrage nicht nur in einer Generaltabelle zu dokumentieren, sondern auch in die Karte einfliessen zu lassen. Diese Karte ist leider nicht überliefert.
Ungewiss ist, ob die unvollendete Blattaufteilung und mehrere Kartenskizzen (siehe unten) im Zusammenhang mit der Strassenkarte standen. Es könnte sich – weniger wahrscheinlich – mindestens bei der Blattaufteilung auch schon um ein Fragment der geplanten grossen Landeskarte handeln, auf die der oben zitierte Entscheid des Conseil exécutif vom 30. Januar 1799 verwies. Die Blatteinteilung weist mit den beiden Längengrad-Angaben 46 und 46.15 und den undeutlicher notierten Breitengraden eine geodätische Verortung des Koordinatennetzes auf. Die Blatteinteilung selbst ist identisch mit jener des Atlas Suisse, wobei der über der Blatteinteilung skizzierte Massstab sowohl auf den Atlas Suisse als auch noch auf die Karte von Scheuchzer Bezug nahm.
Blattaufteilung einer grossmassstäblichen Karte der helvetischen Republik.[34]
Ausschnitt aus dem unvollendeten Kartenmanuskript «Partie des Cantons Italiens & Grisons».[35] Solche unfertige, an einem Koordinatennetz orientierte Skizzen finden sich in den Beständen des Kriegsministeriums auch für die Nordwestschweiz und die Region Bern. Sie könnten Grundlage für die Strassenkarte, sie könnten aber durchaus auch schon Skizzen für das Projekt der neu vermessenen Landeskarte sein.
Gleichwohl ist aus dem Jahr 1801 doch eine in der Division III des Kriegsministeriums entstandene Strassenkarte überliefert. Sie stammt, der Handschrift nach zu schliessen, von Generalinspektor Jean Samuel Guisan. Es handelt sich um die «Carte des principales Routes de la Suisse»,[36] die allerdings insofern eine eigentliche ‹Antithese› zur geplanten Strassenkarte ist, als alle Wege, die Chausseen im Mittelland wie die Passwege über die Alpen, im gleichen Strich wiedergegeben sind: Sie zeigt die wichtigsten Kommunikationswege der Helvetischen Republik, nicht aber deren qualitativen Unterschiede. Eine Notiz auf der Karte weist auf diesen Umstand auch explizit hin: «Avertissement. Tous les Chemins sont marqués dans cette Carte par un double trait quoiqu’il en ait beaucoup dans les parties les plus montagneuses qui ne sont praticable qu’à Cheval où a pied & même dans la belle saison.»[37] Bei dieser Karte handelt es sich um eine auf der Carte de Suisse von Mallet aus dem Jahr 1798 beruhende Kompilation, die im Gegensatz zur Vorlage das Netz der wichtigen Strassen und Wege betont.
«Carte des principales Routes de la Suisse» aus dem Jahr 1801. Die Karte, deren Textinformationen der Handschrift nach zu schliessen auf Jean Samuel Guisan als Autor weist, baut auf der «Carte de Suisse» von Henri Mallet aus dem Jahr 1798 auf. Viele Karteninformationen von Mallet sind weggelassen, so das Relief, die Kantonsgrenzen und die nicht auf die Hauptstrassen bezogenen Ortsnamen. Die Hauptstrassen respektive die Hauptwege sind dagegen stärker hervorgehoben.
Mit der «Relief- oder Gebirgskarte der Schweiz in Handzeichnung» befindet sich schliesslich noch eine weitere Manuskriptkarte in den Beständen der Division III.[38] Diese offensichtlich unvollendete Karte weist in zwei Signaturen schwach gezeichnet auch ein Strassennetz auf. Die Signaturen visuell verdeutlicht, ergibt sich ein plausibles Strassennetz, das weitgehend mit der «Nouvelle Carte Hydrographique et Routière de la Suisse» von Johann Heinrich Weiss übereinstimmt, wobei ungewiss ist, ob Weiss der Autor oder dessen Karte einfach die Vorlage war.
Sie ist beachtenswert nicht in erster Linie wegen der Karteninformationen, sondern weil anhand von dieser wiederum auf den praktischen Umgang mit Karten geschlossen werden kann: Im Falle eines konkreten Bedürfnisses stellte man ohne übermässigen Aufwand und aufgrund der gerade im Amt vorhandenen Karten eine neue Karte her, womit man natürlich im Wesentlichen nur die bisherige Beschränkung des Kartenwissens auf dem Stand des ausgehenden 18. Jahrhunderts reproduzierte, die Tralles schon 1790 beklagt hatte.
Relief- oder Gebirgskarte der Schweiz in Handzeichnung; Verdeutlichung der skizzierten Strassen durch Hans-Ulrich Schiedt. Das nicht fertig ausgeführte Strassennetz in zwei unterschiedlichen Signaturen ist weitgehend identisch mit dem Strassen- und Wegnetz der «Nouvelle Carte Hydrographique et Routière de la Suisse» von Johann Heinrich Weiss aus dem Jahr 1799.
Das Projekt einer topografischen Karte von 1802
Nachdem 1798 das damals virulente Bedürfnis des Finanzministers nach einer genauen Karte nicht hatte befriedigt werden können, gibt es für Ende 1800, anfangs 1801 Anzeichen, dass die Vermessung und eine grossmasstäbige Landeskarte wieder an Aktualität gewannen. Ein solches Zeichen liegt in der oben zitierten Präambel des Entscheids des Conseil exécutif vor. Als weiteren Hinweis kann auch die Tatsache interpretiert werden, dass das Kriegsministerium im Januar 1801 die «Carte de France» von Cassini und die «Carte des Pays-Bas autrichiens» von Ferraris beschaffte.[39]
Der Entscheid für ein solches Kartenprojekt fiel einmal mehr in Frankreich. Napoleon beauftragte den französischen Kriegsminister am 13. August 1801, Karten der helvetischen Republik und des Piemonts aufzunehmen zu lassen. Entsprechende Entscheide der helvetischen Regierung wurden unter starkem französischem Druck gefasst. In den Verhandlungen zwischen französischen und helvetischen Ministern und Militärs trat nun eindeutig der militärisch-strategische Nutzen einer solchen Karte vor allen anderen möglichen Verwendungen hervor. Dabei bestand ein Zusammenhang mit entsprechenden Kartenaufnahmen im benachbarten Ausland (Bayern, Schwaben, Savoyen und Oberitalien). Auch wird deutich, dass man sich im Grunde die Ausdehnung der «Carte de France» von Cassini nach Osten hin vorstellte.[40]
Schliesslich beschloss der Vollziehungsrat am 30. August 1802 die Vermessung des Territoriums der helvetischen Republik als eine gemeinsame französisch-helvetische Unternehmung. Grundlage des Entscheides war ein gemeinsamer Rapport des Innen- und des Kriegsministeriums. Die helvetische Regierung beschloss eine finanzielle Beteiligung von 150’000 Francs. Man würde zudem 8 von insgesamt 24 Ingenieuren stellen. Von helvetischer Seite sollte Johann Georg Tralles das Projekt leiten. Die Unternehmung sollte sofort beginnen und vier sogenannte Kampagnen umfassen.[41]
Das Gesamtvorhaben wurde nun aber faktisch von Frankreich aus geplant; dort wurden auch die Standards ausgearbeitet. Aus dem Argument, die Unternehmung besser mit den französischen Vermessungskampagnen nördlich und südlich der Helvetischen Republik zu koordinieren, ergab sich eine Verschiebung der französischen Position auch hinsichtlich der Leitung. Der helvetische Conseil exécutif konnte den vollendeten Tatsachen am 13. Dezember 1802 nur noch zustimmen.[42] Tralles, der im September 1802 die Arbeit an der Vermessung tatsächlich begonnen hatte, akzeptierte den Entscheid aber nicht. Am 15. Januar 1803 hatte der Conseil exécutif Tralles’ sofortigen Rückzug aus dem Projekt zur Kenntnis zu nehmen.[43] Der Verlust von Know-how, der schnelle Zerfall der helvetischen Regierungs- und Verwaltungsstrukturen in den ersten Wochen des Jahres 1803 und die exorbitante Finanznot machten eine helvetische Mitwirkung endgültig unmöglich.
Von französischer Seite her hielt man zunächst am Vermessungsprojekt fest. In einem Brief forderte Napoleon persönlich 1803 oder 1804 den Verteidigungsminister Berthier auf, nun den ganzen Ballast eines Katasters beiseite zu lassen: «Ich glaube, dass die Ingenieur-Geographen arbeiten, aber ich bin nicht sicher, ob sie auf guten Grundlagen arbeiten. Man lässt sie Kataster anlegen statt Militärkarten; daraus folgt, dass man in zwanzig Jahren nichts haben wird. […] Ich habe nichts anderes verlangt als die Vervollständigung der Karte von Cassini. […] Befehlen sie vor allem, die Art der verschiedenen Wege gut anzugeben, damit man für die Artillerie die benutzbaren von den unbenutzbaren unterscheiden kann.»[44]
Allein die militärische Dringlichkeit veränderte sich auch für Frankreich so, dass man sich statt der Durchführung einer wissenschaftlichen Vermessung des Gebietes der untergegangenen Helvetischen Republik nun damit begügte, das zwischen 1766 und 1786 entstandene Relief der Urschweiz von Franz Ludwig Pfyffer und weitere Reliefs aufzukaufen ….[45]
[1] Rickenbacher, Martin. Napoleons Karten der Schweiz. Landesvermessung als Machtfaktor 1798–1815, Baden 2011.
[2] Zum Begriff Corpus helveticum vgl. André Holenstein. Beschleunigung und Stillstand. Spätes Ancien Régime und Helvetik (1712–1802/03), in: Kreis, Georg (Hg.). Die Geschichte der Schweiz, Basel 2014, 310–361, 335: «Das Corpus helveticum […] setzte sich im 18. Jahrhundert […] als Bezeichnung für die Gesamtheit der eidgenössischen Orte und ihrer Zugewandten durch. Bezeichnenderweise gab der Ausdruck eine Sicht von aussen auf das Land wieder. Er spiegelt eine Geschlossenheit dieses Konglomerats kommunal-republikanischer und fürstlicher Kleinstaaten vor, die sich ausländische Potentaten und Gesadte zwar wünschen mochten, wenn sie bei Verhandlungen mit den Kantonen ob deren Uneinigkeit verzweifelten. Mit der politischen Realität hatte er jedoch wenig gemeinsam. Unklar war sogar, wer überhaupt zum Corpus helveticum gehörte.
Gleichwohl verklammerten die grossen Friedensschlüsse der europäischen Mächte um 1700 und deren diplomatische Beziehungen zu den Eidgenossen die Orte mindestens so gut miteinander, wie dies das eidgenössische Bündnissystem mit seiner nachlassenden Bindekraft zu tun vermochte.»
[3] Rickenbacher, Martin. Französische Kartierungen von Schweizer Gebieten zwischen 1760 und 1815, in: Cartographica Helvetica, Heft 41, 2010, 3–17, 5.
[5] Mallet-Prévost, Henri. Carte de la Suisse Romande qui comprend le Pays de Vaud et le Gouvernement d’Aigle, dépendant du Canton de Berne, 1781, CH-BAR#B0#1000/1483#3183#1_0025.
[6] CH-BAR#B0#1000/1483#3186#1_0013.
[7] Rickenbacher, Martin. Napoleons Karten der Schweiz. Landesvermessung als Machtfaktor 1798–1815, Baden 2011, 77–79.
[8] Zu Mallet und zur Karte vgl. ebd.
[9] CH-BAR#B0#1000/1483#3186#1_0013.
[10] Höhener, Hans-Peter. Zentralistische oder föderalistische Schweiz? Die Gebietseinteilung in der Helvetik 1798 bis 1803 und ihre Darstellung in Karten, in: Cartographica Helvetica 18, 1998, 21–31.
[12] CH-BAR#B0#1000/1483#3186c#1_0001.
[14] Zu diesem Verfahren vgl. Rickenbacher, Martin. Napoleons Karten der Schweiz. Landesvermessung als Machtfaktor 1798–1815, Baden 2011, 103, 287, 318 (Stichwort Messtischverfahren).
[15] Klöti, Thomas. Das Probeblatt zum «Atlas Suisse» (1796), in: Cartographica Helvetica 15–16, 1997, 23–30; Rickenbacher, Martin. Napoleons Karten der Schweiz. Landesvermessung als Machtfaktor 1798–1815, Baden 2011, 93–107, 267–280. Rickenbach zeichnet die zeitgenössischen und die nachfolgenden Auseinandersetzungen um den Anspruch der Wissenschaftlichkeit der dem Atlas zugrunde liegenden Verfahren detailliert nach.
[16] Schiedt, Hans-Ulrich. Die Karte der Schweiz von Joseph Edmund Woerl, 1835/36, in: Cartographica Helvetica 32, 2005, 33–40, 35; Rickenbacher, Martin. Napoleons Karten der Schweiz. Landesvermessung als Machtfaktor 1798–1815, Baden 2011, 106–107, 265–275.
[17] Zentralbibliothek Zürich, Kartensammlung; die Karte ist auch im Bestand des Bundesarchivs überliefert: CH-BAR#B0#1000/1483#3186#1_0001.
[19] Tralles, Johann Georg. Bestimmung der Höhen der bekannten Berge des Cantons Bern, Bern 1790, 5.
[20] Rickenbacher, Martin. Napoleons Karten der Schweiz. Landesvermessung als Machtfaktor 1798–1815, Baden 2011, 28–32.
[21] ASHR 11, Nr. 51r, 1343f.
[22] ASHR 11, Nr. 6, 3, Schreiben des Finanzministers Finsler an das Directorium vom 31. Mai 1798.
[23] ASHR 11, Nr. 7, 3–6. Die Datierung erfolgte über die Bemerkung der erst einzuführenden Grundsteuer unter Punkt 1, p. 4. Rickenbacher (2011, 117–120) schreibt den Text Hassler zu, dessen deutsch verfasste Denkschrift vom Januar 1799 in vielem mit diesem Text übereinstimmt. Rickenbacher erachtet es auch als möglich, dass Tralles hinter beiden Texten stand. Das mag für die engeren wissenschaftlichen Bezüge zum Vermessungsprojekt zutreffen, nicht aber für die Passagen über die weitere Bedeutung des Projekts, in denen wir eher Stapfer als Autor erkennen.
[24] Vgl. dazu Gerber-Visser, Gerrendina. Die Ressourcen des Landes. Der ökonomisch-patriotische Blick in den Topographischen Beschreibungen der Oekonomischen Gesellschaft Bern (1759–1855), Baden 2012.
[25] ASHR 11, Nr. 6a, 3.
[26] CH-BAR#B0#1000/1483#506*, fol. 53.
[27] CH-BAR#B0#1000/1483#3144#1, fol. 47 [PDF-S. 58].
[28] CH-BAR#B0#1000/1483#3149-01#1, fol. 2–55 [PDF-S. 3–94]: Projekt einer grossmassstäblichen Karte der Schweiz; CH-BAR#B0#1000/1483#3186b: in der Division III des Kriegsministeriums vorhandene Karten von Cassini, Carte géométrique de la France, 1750–1793, und Ferraris, Carte des Pays-Bas autrichiens, 1770–1778.
[29] Rickenbacher, Martin. Napoleons Karten der Schweiz. Landesvermessung als Machtfaktor 1798–1815, Baden 2011, 117f.
[30] CH-BAR#B0#1000/1483#2647*, fol. 79–81; CH-BAR#B0#1000/1483#2823*, 262.
[31] CH-BAR#B0#1000/1483#2647*, fol. 79.
[32] CH-BAR#B0#1000/1483#2647*, fol. 81, Transkription von Giorgio Bellini.
[33] CH-BAR#B0#1000/1483#3168-02#1 [PDF-S. 49].
[34] CH-BAR#B0#1000/1483#3183#1_0035.
[35] CH-BAR#B0#1000/1483#3183#1_0012.
[36] CH-BAR#B0#1000/1483#3185#1_0001.
[37] Diese Notiz findet sich allerdings so oder sehr ähnlich auch bei Henri Mallets Carte de Suisse.
[38] CH-BAR#B0#1000/1483#3184#1_0001.
[39] CH-BAR#B0#1000/1483#3166-01#1, fol. 126–130 [PDF-S. 221-228]. Die beiden Kartenwerke sind im Bundesarchiv in den Beständen der Division III des Kriegsministeriums überliefert: CH-BAR#B0#1000/1483#3186b.
[40] ASHR 8, Nr. 133, 896–915. Vgl. dazu Rickenbacher, Martin. Französische Kartierungen von Schweizer Gebieten zwischen 1760 und 1815, in: Cartographica Helvetica, Heft 41, 2010, 3–17, und: Rickenbacher, Martin. Napoleons Karten der Schweiz. Landesvermessung als Machtfaktor 1798–1815, Baden 2011, 116–151.
[41] CH-BAR#B0#1000/1483#3149-01#1, fol. 12–13v [PDF.-S. 18–20].
[42] CH-BAR#B0#1000/1483#3149-01#1, fol. 33 [PDF-S. 54-55].
[43] Extrait du procés verbal de la Séance du Conseil Exécutive du 15 Janvier 1803, CH-BAR#B0#1000/1483#3149-01#1, fol. 47 [PDF-S. 78].
[44] Zitiert nach Rickenbacher, Martin. Französische Kartierungen von Schweizer Gebieten zwischen 1760 und 1815, in: Cartographica Helvetica, Heft 41, 2010, 3–17, 12 und 17, Anm. 77; zur Datierung des Briefs siehe auch Rickenbacher, Martin. Napoleons Karten der Schweiz. Landesvermessung als Machtfaktor 1798–1815, Baden 2011, 195.
[45] Rickenbacher, Martin. Napoleons Karten der Schweiz. Landesvermessung als Machtfaktor 1798–1815, Baden 2011, 146–161.