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Der Souverän hat drei Kredite gesprochen: 3,5 Mio. Franken für die Sanierung des Gemeindehauses, 750’000 Franken für die Sanierung Bühlbergstrasse ab Buggeli, 1,56 Mio. Franken für die Sanierung des Trottoirs (inklusive Sanierung Versorgungsleitungen) im Boden.
Am 10. Mai hat der Gemeinderat zu einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen. 86 Stimmberechtigte haben den Weg in die Mehrzweckhalle gefunden, um über die drei wichtigen Traktanden zu befinden. Die gut vorbereitete Gemeindeversammlung dauerte lediglich 45 Minuten und alle drei Anträge wurden angenommen.
Das heutige Gemeindehaus wurde nach einem Brandfall im Jahre 1881 neu erstellt und diente bis Mitte der 50er Jahre als Dorfschulhaus. Nachdem die Schule das heutige Dorfschulhaus bezogen hatte, wurde das Gebäude nach und nach zur Gemeindeverwaltung umgebaut und umgenutzt. Das Gebäude liegt in der Baugruppe Dorf und unterliegt dem Denkmalschutz.
Nach der Prüfung mehrerer Optionen (Brüggmatte, Bahnhofareal, Standort beim TEC) hat der Gemeinderat beschlossen, die Verwaltung am heutigen Standort zu belassen und das Gebäude mit einem Aufwand von 3,5 Mio. Franken (im Finanzplan sind 2,1 Mio.) einer Totalsanierung zu unterziehen. Ein Abreissen des Gebäudes für einen Neubau sei nicht in Frage gekommen, weil mit den heutigen Bauvorschriften (Abstände) ein Neubau an dem gleichen Standort nicht mehr möglich gewesen wäre, erklärte Gemeinderat Jürg Ziörjen.
In der Diskussion kamen die Standorte «Brüggmatte, Bahnhofareal und beim TEC» zur Sprache. Jürg Ziörjen orientierte, dass Verhandlungen für die Verwertung der Brüggmatte im Gang seien und deshalb dieser Standort nicht mehr in Frage gekommen sei. Die Bedenken, der gewählte Standort könnte den Neubau des TEC verzögern, räumte der Gemeinderat ebenfalls aus. Der Kredit von 3,5 Mio. Franken für die Sanierung des Gemeindehauses wurde mit 79 Ja- und zwei Nein-Stimmen bei fünf Enthaltungen angenommen.
Während dem Umbau wird die Gemeindeverwaltung in das Haus Neuenschwander an der Bühlbergstrasse umziehen. Die entsprechenden Verträge seien vorbereitet.
Die Bühlbergstrasse wurde in den Jahren 2007 bis 2011 in fünf Etappen vom Oertli bis Buggeli über den ordentlichen Unterhalt saniert. Die zweite Sanierung sei auf Grund der in den Jahren 2013 bis 2014 realisierten Projekte der Bergbahnen zurückgestellt worden. Die Gemeinde habe im 2006 einen Zustandsbericht des Gemeinde-Strassennetzes (gute 100 km Gemeindestrassen) erstellt und die entsprechenden Gelder von 330’000 Franken/a für den Werterhalt und 250’000 Franken für das Unterhaltsbudget (ohne Projekte) in den Finanzplan der Gemeinde einfliessen lassen, erklärte Gemeinderat René Müller. In der Diskussion wurde erwähnt, dass der Strassenabschnitt «Stäffe Tuss» sanierungsbedürftig sei. René Müller nahm das Begehren auf. Nachdem der Antrag des Gemeinderates, 750’000 Franken für die Sanierung der Bühlbergstrasse mit 85 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung angenommen wurde, stellte man den Antrag, die 80er Strecken im Gemeindegebiet zu überprüfen. Auch dieses Begehren wurde von René Müller aufgenommen.
Der Gehweg entlang der Hauptstrasse sei anfangs der 70er Jahre durch die Gemeinde erstellt und seither unterhalten worden. Anfangs 2009 sei das neue Strassengesetz des Kantons Bern ratifiziert worden, nachdem seien die Gehwege entlang der Hauptstrassen Bestandteil der Kantonsstrassen und müssten vom Kanton unterhalten werden.
Im Rahmen der anstehenden Sanierung für die Übergabe an den Kanton sei die Trennung des Kanalisationssystems vom Misch- zum Trennsystem vorgesehen, um die ARA von Oberflächenwasser zu entlasten. Ebenfalls in diesem Streckenstück müsse für die Sicherheit in der Wasserversorgung Lenk der Zusammenschluss mit der Wasserversorgung St. Stephan realisiert werden. Im gleichen Kabelgraben werden die BKW ihre neuen Kabel verlegen und die Swisscom wird ihre Kabel zur besseren Internet- und Telefonie-Anbindung an das Swisscom Netz einbringen. Beide Gesellschaften werden sich entsprechend an den Kosten beteiligen, erläuterte René Müller. Der Kredit von 1,56 Mio. Franken für die Sanierung des Trottoirs sowie den Ersatz der Trinkwasserleitung und Strassenentwässerung wurde einstimmig angenommen.
Remo Schläppi hat am 18. Juni 2015 an der Lehrabschlussprüfung sehr erfolgreich abgeschnitten. Nach der vierjährigen Ausbildung zum Schreiner EFZ bei der Bieri AG hat er bei den Abschlussprüfungen bewiesen, dass er sein Handwerk versteht. Mit der ausgezeichneten Gesamtnote von 5,5 holte er sich den «Hobel» bei seiner Lehrfirma und an der Gemeindeversammlung die Ehrung für ausgezeichnete Leistung von der Gemeinde Lenk durch den Gemeindepräsidenten Christian von Känel.
Erstellt am: 17.05.2016