Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03646.jsonl.gz/97

Die FINMA überwacht, dass Finanzinstitute die Klimarisiken angemessen erfassen und bewirtschaften. Finanzinstitute sind unter geltendem Recht grundsätzlich in der Pflicht, wesentliche klimabezogene Finanzrisiken zu identifizieren, zu bewerten und adäquat zu behandeln und dafür, wenn nötig, ihre Instrumente und Prozesse weiterzuentwickeln. Im Berichtsjahr erweiterte die FINMA ihre Aufsichtstätigkeit der wesentlichen klimabezogenen Finanzrisiken für Schweizer Finanzinstitute, unter anderem auf Basis einer Risikolandkarte (Heatmap). […]
Die FINMA hat für den Schweizer Finanzmarkt eine erste qualitative Einschätzung zu den klimabezogenen Finanzrisiken erstellt und diese anhand ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und der finanziellen Auswirkungen im Falle des Eintretens zueinander in Beziehung gesetzt. Daraus resultieren die nachfolgend abgebildeten Heatmaps für den Banken- und Versicherungsbereich, die die FINMA in Zukunft weiter verfeinern wird. Diese Heatmaps dienen der FINMA als Grundlage für die Thematisierung von klimabezogenen Finanzrisiken mit den Vertretern der beaufsichtigten Institute.
Bei den klimabezogenen Finanzrisiken für Schweizer Banken und Versicherungen wird zwischen physischen Risiken und Transitionsrisiken unterschieden. […]
Weitere Informationen sowie Erläuterungen zu den einzelnen Finanzrisiken für Banken und deren Positionierung in der Heatmap finden Sie im Jahresbericht 2020 (S. 38).
Weitere Informationen sowie Erläuterungen zu den einzelnen Finanzrisiken für Versicherer und deren Positionierung in der Heatmap finden Sie im Jahresbericht 2020 (S. 40).