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Heparin ist eine körpereigene Substanz, die die Blutgerinnung hemmt.
Die Blutgerinnung wird durch ein kompliziertes System von Gerinnungsfaktoren gesteuert. Neben gerinnungsfördernden Substanzen gibt es auch solche, die die Blutgerinnung hemmen. Heparin verstärkt die Aktivität eines wichtigen hemmenden Faktors (Antithrombin III). Somit kommt es weniger leicht zur Bildung von Blutpfropfen (Thrombosen). Bei bereits bestehender Thrombose wird verhindert, dass sich das Gerinnsel weiter vergrößert. Heparin alleine löst aber keine Thrombose auf. Heparin muss injiziert werden (subkutan oder intravenös), die Zufuhr als Tablette ist nicht möglich.
Die Hyperlipidämie entsteht im Rahmen einer Fettstoffwechselstörung. Es befindet sich zuviel Fett (Lipid) im Blut, welches in den Zellen der Gefäßwand abgelagert wird. Die Zelle kann schließlich nicht mehr richtig funktionieren und geht zugrunde. Es bilden sich die arteriosklerotischen Plaques.
Von Bluthochdruck (Hypertonie) spricht man, wenn der Druck in den Arterien zu hoch ist. Als noch normaler Höchstwert gilt ein Blutdruck von 120/80 mmHg. Nachts ist der Blutdruck typischerweise niedriger als am Tag. Der Mittelwert von Tag und Nacht sollte systolisch 135 mmHg und diastolisch 85 mmHg nicht überschreiten. Bei höheren Werten sollte behandelt werden.
Der Blutdruck wird an den Schlagadern, bevorzugt am Oberarm gemessen (Blutdruckmessung).
Die Ursache für Bluthochdruck ist meist vererbt, bleibt aber oft unklar. Mediziner sprechen dann von "primärer” oder "essentieller” Hypertonie.
Es gibt jedoch eindeutige Risikofaktoren, welche die Entstehung von Bluthochdruck begünstigen. Dazu gehören insbesondere: Familiäre Neigung zu erhöhtem Blutdruck, Übergewicht, Bewegungsmangel,
Die viel seltenere "sekundäre” Hypertonie ist Folge einer anderen Erkrankung, z. B. bei einem chronische Nierenleiden oder eingeengten Nierenarterien.