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Der Lehrer fesselte mit seinen Bildbeschreibungen und Kommentaren. Motiviert durch die gute Resonanz beschloss Walter Berger, nachdem das Hasenlehn-Schulhaus gebaut worden war, eine Ausstellung in grösserem Umfang zu wagen. Der Kunstmaler Fred Stauffer unterstützte ihn dabei, Oscar J. Kambly, Inhaber der ortsansässigen Biskuitfabrik, übernahm die Defizitgarantie. 5'000 Leute besuchten 1964 die Ausstellung "Hodler und seine Nachfolger", und das finanzielle Loch, das man befürchtet hatte, trat nicht ein.
Auf die erste Gemäldeausstellung folgte eine zweite und eine dritte. Walter Berger gestaltete die Ausstellungen nicht alleine, sondern war von Anfang an auf Hilfe angewiesen. Bei der vierten und vielen weiteren Ausstellungen half Werner Krähenbühl mit. Er war im Departement des Innern für die Kunstsammlung des Bundes verantwortlich und besass einen guten Draht zu Museen und Privatsammlungen. Etliche Ausstellungen widmeten die Ausstellungsmacher einzelnen Landesteilen. Die ungegenständliche Kunst spielte lange kaum eine Rolle. Im Herbst 1972, nach der erfolgreichen Durchführung der fünften Ausgabe, beschlossen die Verantwortlichen, den Kulturverein als Trägerin aller Aktivitäten zu gründen. Alle Einwohner, die an den Ausstellungen mithalfen, wurden automatisch Mitglieder des Kulturvereins.