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Zum ersten Mal seit 1970 wird Japan ab morgen vollständig ohne Atom-Energie auskommen müssen. Der einzige noch aktive Atomreaktor soll dann für Wartungsarbeiten während 70 Tagen inaktiv sein. Das AKW Tomari auf der Nordinsel Hokkaido war das einzige das nach der Erdbeben-Katastrophe vom vergangenen Jahr noch in Betrieb war. Bis zur Katastrophe in Fukushima hatte Japan etwa einen Drittel seines Stroms über die Atomkraft bezogen. Als Ausgleich für die Abschaltung der AKWs musste für die Stromgewinnung auf Energie aus Verbrennungskraftwerken zurückgegriffen werden. Der dazu nötige Import von Brennstoffen wie Erdgas und Rohöl verursacht allerdings hohe Kosten. Zudem stieg in Japan der Ausstoss an Treibhausgasen.