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G7: Kernenergie Teil der Versorgungssicherheitsmassnahmen
Die Energieminister der G7-Länder Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Japan, Kanada und USA sowie der EU-Energiekommissar Günther Oettinger diskutierten am 5. und 6. Mai 2014 in Rom an einem Sondertreffen angesichts des Ukrainekonflikts Möglichkeiten zur gemeinsamen Stärkung der Energieversorgungssicherheit. Die am Treffen erarbeitete Erklärung soll als Vorlage für das nächste G7-Treffen Anfang Juni in Brüssel dienen.
Die jüngsten Ereignisse unterstrichen die Notwendigkeit, die Herausforderung einer globalen Energieversorgungssicherheit anzugehen, so die Erklärung. Die Energie dürfe nicht als Instrument für politische Druckausübung oder Bedrohung der Sicherheit missbraucht werden. «Die Auswirkungen der Entwicklung in der Ukraine auf die Sicherheit im Energiebereich beunruhigen uns sehr», erklärten die Energieminister. Zur Gefahr von Unterbrechungen in der Gaslieferung erklärten sie, sie seien entschlossen, einen systematischen und dauerhaften Wandel einzuleiten, um die Sicherheit auf nationaler, regionaler und globaler Ebene zu verbessern. Erreicht werden soll dies mit der Diversifizierung der Brennstoffe, der Förderung sauberer und nachhaltiger Energietechnologien sowie der Verringerung der Treibhausgasemissionen und des beschleunigten Übergangs zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft.
Kernenergie gehört dazu
Die Energieminister räumten ein, dass die fossilen Energieträger wichtig blieben. Sie betonten jedoch, die Verringerung der Emissionen aus fossilen Energieträgern sei notwendig, um den Klimawandel zu bekämpfen und die Energieversorgungssicherheit zu verbessern. Sie riefen die Regierungschefs auf, den nationalen und globalen Energiemix zu diversifizieren sowie die Nutzung CO2-armer Technologien einschliesslich Kernenergie in Ländern, die diese wünschten, zu fördern.