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Seinen ersten eigenen Longfiller liess der Lausanner Zahnarzt Patrick Assal 2012 in Costa Rica produzieren. Damals gelang es dem passionierten Zigarrenraucher, mit einem italienischen Freund einige Ballen Tabak aus Kuba zu exportieren. «Ich dachte, es gebe keine guten Zigarren ohne kubanischen Tabak.» Gemischt mit Tabaken aus anderen Provenienzen, entstand seine erste Zigarre, die er seinen drei Söhnen widmete und Tres Hermanos taufte. «Ich wollte eine Zigarre, die perfekt ist für mich, mit den besten Zutaten, ganz egal, ob sie rentabel ist oder nicht.»
Zu Hause in Lausanne machten die Zigarren von Tres Hermanos die Runde unter Assals Freunden, etwa beim gemeinsamen Golfspiel oder an geselligen Abenden. «Sie wurden mir mehr oder weniger aus den Händen gerissen», erzählt Assal. Relativ bald verschwand der kubanische Tabak aus seinen Zigarren, dafür kamen neue, auch seltene Formate hinzu und stiegen die Stückzahlen stetig. «Letztes Jahr produzierten wir rund 30 00 Zigarren.»
Die Zigarrenmarke Tres Hermanos von Patrick Assal gibts derzeit in neun unterschiedlichen Ausführungen zu kaufen, darunter auch ein Short-Gordito- oder aber ein prächtiges Salomon-Format. Die Einlage des Blends besteht aus dominikanischen sowie einem kleinen Anteil US-amerikanischen Tabaken (Pennsylvania), Deckblatt und Umblatt (Sumatra-Seed) stammen aus Ecuador.
treshermanos.ch