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Der Ursprung dieser Sorte liegt in Frankreich, wo sie den Namen Trousseau noir trägt. Erstmals genannt wurde sie im französischen Jura im Jahre 1732. Auch William Shakespeare erwähnte die Rebsorte Bastardo. Gemäss neuesten DNA-Analysen stammt sie vom Traminer ab.
Verbreitung der Rebsorte Bastardo
Auf der iberischen Halbinsel ist sie unter vielen verschiedenen Synonymen bekannt. In Portugal wird sie am häufigsten angebaut und für die Herstellung von Portwein und Madeira verwendet. In Spanien findet man sie in Galicien und in der Rioja. In der spanischen Region wird die Rebe auch als Merenzao oder Maria Ardoña bezeichnet. In kleineren Mengen wird Bastardo darüber hinaus auch in Südafrika, Kalifornien, Argentinien und Australien kultiviert.
Die Weinsorte Bastardo: Was ist das Besondere?
Bastardo-Weine fallen vor allem durch ihre intensive, kirschrote Farbe auf. Auch der Duft nach Waldfrüchten ist ein besonderes Merkmal der Weine aus Bastardo. Die Sorte reift früh und ergibt alkoholstarke Rotweine mit eher wenig Säure. Die Rebsorte Bastardo wird heutzutage hauptsächlich für Verschnitte verwendet. Zwar können aus der Bastardo-Traube auch Weissweine gewonnen werden, doch der Schwerpunkt liegt auf der Produktion von Rotweinen.