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Hydrologie: Die Muota entspringt im südlichen Bisital am Chli Glatten auf 1800 m.ü.M., sofern man den Gwalpetenbach als Quellbach zur Basis nimmt. Betrachtet man aber den Ruosalperbach als Quellbach, dann befindet sich die Quelle beim Alplersee auf 2080 m.ü.M. Die Muota ist je nachdem um 33 bis 39 km lang und mündet bei Brunnen SZ auf 433 m.ü.M. in den Vierwaldstättersee. Sie hat ein Einzugsgebiet von 317 km² und eine Wasserführung von 19.1 m³ pro Sekunde. Bei einem Hochwasser hat sie auch schon mal 433 m³ pro Sekunde in den See eingeleitet. Da war dann auch noch ein wenig Schwemmholz mit dabei.
Gewässerkennzahl: 710
Urkundlich überlieferte Namen: Muotach 1270, 1281
Namensentwicklung: *Muotaha => Muotach => Muota
Etymologie: Der Name hat eine ahd. Abkunft und bedeutet 'die Muoth-Aa', was 'wilde (mutige) Ach' bedeutet. Dabei ist das Wort Muot in seiner ursprünglichen Bedeutung «heftige Erregung» oder «Zorn» zu verstehen und bezeichnet somit einen Fluss mit einem reissenden Lauf. Die Deutung von Gatschet aus den Jahren 1865/67, dass sich der Name auf ein Alpenkraut beziehe, wird heute nicht mehr weiter verfolgt. Es sind keine direkten Namenszwillinge bekannt, doch weist das LSG darauf hin, dass die Wutach zumindest die gleiche Namensbedeutung hat.
Flussnamentyp: Sie gehört zu den alten alemannischen Namen.
Geologie:
Flussgeschichte: Die Muota trat schon oft über die Ufer. Die letzte grosse Überschwemmung erfolgte 1910. Schon im 15. Jahrhundert wurden Wehrgenossenschaften für den Hochwasserschutz gebildet. Die Muota hat bei Brunnen bereits ein grösseres Delta gebildet. Der Fluss diente auch dem Flössen von Holz. Schon 1897 entstand das erste Kraftwerk zur Produktion von elektrischem Strom. Heute sind es immerhin sechs Kraftwerke.