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Seit den Paralympics 2004 in Athen ist das Handbiken eine paralympische Sportart. Das Handcycling ist ein Teil des Para-Cycling. Das Para-Cycling steht unter dem Patronat des Weltradsportverbands UCI. Die Weltmeisterschaften finden jährlich statt. Zudem hat sich eine Para-Cycling-Weltcupserie etabliert (siehe Photos von den Para-Cycling-Weltcupserien 2012-2013).
Wie in allen paralympischen Sportarten gibt es verschiedene Kategorien auch im Handbikesport, um die unterschiedlichen Behinderungen zu berücksichtigen. Diese sind folgendermassen aufgebaut:
- M respektive F bezeichnet das Geschlecht.
- H steht für Handcycling (analog dazu gibt es z.B. noch B für blinde Athleten)
- Die Zahlen 1-5 unterteilen das Handcycling in verschiedene Kategorien, wobei die kleinste Zahl die Athleten mit der stärksten Behinderung umfasst und die höchste diejenigen mit der kleinsten Einschränkung.
Das Sportgerät ist am ehesten mit einem dreirädrigen Liegefahrrad zu vergleichen. Allerdings wird es mit den Armen angetrieben. Ansonsten ist mein Sportgerät und meine Sportart mit dem allseits bekannten Strassenradsport zu vergleichen. Wie ein herkömmliches Fahrrad verfügt das Handbike über eine Gangschaltung und Bremsen.
Unsere Trainings und Wettkämpfe absolvieren wir auf der Strasse.
Dank der Gangschaltung komme ich auch in anspruchsvollem Gelände gut voran. Auf der Fläche erreiche ich eine Geschwindigkeit von über 30km/h und in der Abfahrt kann der Tacho die 70er Marke gut mal überschreiten. Handbike ist primär eine Einzelsportart. Wir absolvieren die Disziplinen Zeitfahren, der Kampf alleine gegen die Uhr und das Strassenrennen mit Massenstart. Zusätzlich gibt es für die Handbiker seit 2009 ein Teamwettbewerb, in welchem drei Fahrer aus unterschiedlichen Behinderungskategorien in einer Staffel zusammen antreten.