Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03096.jsonl.gz/1747

Zwei Männer, ein paar Hunde und viele Lieder Lys Assia: Die schönsten Bilder ihres Lebens
Lys Assia: Die Karriere der Schweizer Sängerin beginnt schon in jungen Jahren. Als Teenager hat sie bereits ihren ersten Plattenvertrag und jettet daraufhin um die Welt. 1956 gewinnt sie für den Schweiz den Eurovision Song Contest.
Mit diesem blauen Kleid holt Assia damals den Sieg in Lugano für die Schweiz. Das Kleid selbst hat sie heute nicht mehr, sie schenkte es Abba, in deren Museum es jetzt hängt. Ein Gemälde erinnert sie an ihre Robe.
Jung geblieben: Zwergdackel Cindy und Chihuahua Alijah hielten Eurovisions-Ikone Lys Assia lange auf Trab.
Von Kaninchendackel Lucky musste sie sich 2005 auf tragische Weise verabschieden.
Als Assia zum Jahreswechsel 2004/2005 in ihrer Wohnung in Cannes überfallen und niedergeschlagen wurde, wurde ihr Hund getötet.
Kurz darauf verliess Lys Assia Frankreich und zog wieder in die Schweiz.
An der Zürcher Goldküste fand sie ein neues Daheim.
Ihr Schönheitsgeheimnis: «Man darf sich nicht gehen lassen!» Sie nehme sich jeden Tag etwas vor, kleide sich chic und ernähre sich gesund. «Und zwischendurch ein Glas Champagner!»
Assia blieb immer in Bewegung - sei es auf dem Wasser oder ...
... auf dem Tennisplatz (beide Aufnahmen entstanden Ende der 1950er-Jahre).
Einmal sagte Assia auch: «Wer erfolgreich und respektiert werden will, muss hart dafür arbeiten und sich anstrengen. Nichts wird einem einfach so geschenkt. Sogar Charisma kann man sich erarbeiten.»
Lys Assia und ihr zweiter Ehemann, Oscar Pedersen, der 1995 bei einem schweren Unfall ums Leben kam. Mit dem Dänen war sie fast 30 Jahre zusammen. Zuvor war sie mit dem Zürcher Heinrich Kunz verheiratet, dieser verstarb jedoch neun Monate nach der Hochzeit.
2007 wurde Lys Assia mit dem Ehren-Prix-Walo ausgezeichnet.
2011 nahm sie an der Schweizer Vorausscheidung für den Eurovision Song Contest teil - aber scheiterte. Sie gab dem modernen Wahlverfahren teils die Schuld.