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Grund ist die spezielle Setzformel in Wimbledon, welche die Resultate eines Spielers auf Gras stärker gewichtet als die übrigen Partien. Roger Federer wird das Turnier als Titelverteidiger traditionell am kommenden Montag eröffnen.
Zu den Profiteuren der modifizierten Setzliste gehören auch Marin Cilic (von 5 auf 3), der dreifache Champion Novak Djokovic (von 17 auf 12) und Milos Raonic (von 32 auf 13). Von den besten 32 der Weltrangliste fehlt in Wimbledon lediglich der Tscheche Tomas Berdych wegen Rückenproblemen.
Serena Williams gesetzt
Bei den Frauen folgt Wimbledon in der Regel dem WTA-Ranking. So ist French-Open-Siegerin und Weltnummer 1 Simona Halep vor Caroline Wozniacki und Titelverteidigerin Garbiñe Muguruza topgesetzt.
Eine Ausnahme gab es allerdings für Serena Williams. Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin belegt nach ihrer Babypause nur noch Platz 183 der Weltrangliste, wurde aber als Nummer 25 gesetzt. Bei den Männern war dies gemäss Abmachung nicht möglich. So ist etwa der zweifache Wimbledon-Champion Andy Murray nicht gesetzt.
Perrin in der 3. Quali-Runde
Conny Perrin fehlt noch ein Sieg, um erstmals in ihrer Karriere den Sprung ins Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers zu schaffen. Die Romande besiegte in der 2. Quali-Runde die Rumänin Irina Bara 6:3 und 6:4 und trifft jetzt auf die Tschechin Barbora Stefkova.