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Wer kennt sie nicht? Menschen, um die wir lieber einen grossen Bogen machen möchten oder solche, die spontan in unser Leben treten und uns die Laune vermiesen. Gerade in den Tagen um die Weihnachtszeit ist es ganz hilfreich, ein Rezept für den Umgang mit Menschen zu haben, die ungute Gefühle in einem auslösen, sobald wir an sie denken.
Die Übung ist ganz einfach. Überlege dir, bei welchen fünf Menschen dir, wenn du an sie denkst, nichts Gutes in den Sinn kommt. Egal, wie deine Beziehung zu diesen ist, vergiss diese Umstände für einen Moment und überlege Dir, was Du bei einer Begegnung mit diesen Menschen von ihnen hören möchtest. Visualisiere eine kurze Szene und immer, wenn Du künftig an diesen Menschen denkst oder ihm begegnest, denkst du an diese von dir konstruierte Szene und lässt sie vor deinem inneren Auge ablaufen. Höre dabei, was dein Gegenüber zu dir sagt und wie du dich dabei fühlst. Du erlebst die Szene in der ersten Person, also nicht als aussenstehender Zuschauer.
Diese Übung bewirkt, dass die negativen Gedanken, und damit die Erwartungen, die du hast, weniger werden oder sogar ganz ausbleiben. Vielleicht verbessert sich auch die Beziehung zu diesen Menschen. Sei gespannt, was dich erwartet.
Ich wünsche dir frohe Weihnachtsfeiertage und für das neue Jahr nur das Beste.
Herzlich,
Wie viele Male hast du diesen Satz schon gehört? Glaubst du das? Hat es sich in deinem Leben gezeigt, dass deine wünschenswerten Gedanken nicht Realität werden? Lass mich heute ein wenig Licht in diese Angelegenheit bringen.
Deine Gedanken erschaffen deine Realität. Das hat den Vorteil, dass du dein Leben selber gestalten kannst. Du musst dazu nicht nur wissen, was du möchtest, sondern dir als erstes bewusst sein, was du denkst. Jeder Mensch denkt täglich zwischen 60’000 und 70'000 Gedanken. Die meisten davon sind sich wiederholende Gedanken, die du aufgrund der dir begegnenden Umwelt denkst. Du bildest dir den ganzen Tag über das, was dir begegnet, ein Urteil. Diejenigen Gedanken, die du wiederholt denkst und von deren Wahrheit du überzeugt bist, gelangen in dein Unterbewusstsein und spiegeln sich in deiner Realität wieder.
Ein Beispiel. Du denkst: mir geht es nicht gut. Dieser Gedanke kommt aufgrund eines äusseren Umstandes in deinem Leben zustande. Du reagierst auf diesen und bestätigst ihn mit den Gedanken: «mir geht es nicht gut». Es geht nun nicht darum, einfach zu denken, «mir geht es gut» und weiterhin deine Realität anzuschauen, die dir spiegelt, dass es dir nicht gut geht. Werde dir als erstes bewusst, dass du nicht deine Realität bist. Sie ist nur dann ein Teil von dir, wenn du dies zulässt. Diese Einheit zwischen Realität und dir kannst du durchbrechen, indem du dein Selbst erkennst und dir bewusst wirst, dass du nicht deine Realität bist. Die Erkenntnis des Selbst führt dich an einen Punkt, an dem du dir bewusst wirst, dass du viel grösser bist, als deine Realität und du dich nicht von dieser dominieren lassen musst.
In einem weiteren Schritt werde dir bewusst, was du denkst. Dies erfordert deine Achtsamkeit und zwar den ganzen Tag über. Schreibe dir zwei Tage lang alle Gedanken auf, die dich besonders belasten oder die dir ein schlechtes Gefühl geben. Zum Beispiel: «Ich esse so ungesund. Mein Leben ist langweilig. Ich mag es nicht, zu arbeiten. Meine Kinder nerven mich». Vergleiche diese Gedanken mit deiner Realität. Welche Gedanken spiegeln sich darin wider? Jeden unerwünschten Gedanken streichst du auf deiner Liste und ersetzt ihn mit einem, den du denken möchtest. Nach diesen zwei Tagen nimmst du deine Liste und entscheidest dich für die drei Gedanken, die du in deinem Leben verwirklicht sehen möchtest. Jedes Mal, wenn sich der negative Gedanke einschleicht, denkst du «stop» und ersetzt ihn durch den wünschenswerten. Mache diese Bewusstseinsarbeit für dreissig Tage und schaue danach, was sich verändert hat.
Damit das Ganze einen Sinn macht, musst du noch Folgendes wissen. Sei dir bewusst, dass du selbst nichts realisieren kannst, sondern, dass dies einer grösseren Kraft vorenthalten ist. Diese Kraft hat verschiedene Namen. Universelle Intelligenz, Quelle, Einheit, grosses Ganzes, Universum, morphisches Feld usw. Jeder Mensch weiß in seinem Unterbewusstsein, dass es diese grössere, erschaffende Kraft gibt. Wenn du dir nun bewusst wirst, dass du alles an diese Kraft abgeben kannst, wird die Verantwortung von dir genommen, dass du selbst etwas tun musst. Diese Kraft gibt dir alles, was du denkst. Sie fliesst ununterbrochen durch dich hindurch. Du lebst in ihr und sie in dir. Stelle dir diese Kraft vor, wie es für dich stimmt. Vielleicht ist dir das morphische Feld lieber, als die Quelle. Wisse nur, dass dieses Grössere nichts ist, das getrennt von dir ist. Diese Kraft ist in dir und du bist ein Teil von ihr. Diese Kraft ist es, die durch deine Gedanken fliesst und sie zu deiner Realität werden lässt. Das, was sich in dir ausbreitet, wenn du die Kontrolle über deine Gedanken übernimmst und den Rest an die Kraft abgibst, ist Vertrauen und Vertrauen ist der Schlüssel zur Manifestation.
Jeder hat sie, bei jedem entfalten sie eine Wirkung. Manchmal, wünschenswerterweise ist es eine positive Wirkung, öfters leider eine negative solche.
Glaubenssätze sind Annahmen, die du über dich hast. Sie stammen oft aus deiner Kindheit und Jugend und diejenigen, die diese im Unterbewusstsein verankert haben, sind wir selbst. Es macht somit wenig Sinn, zu erforschen, von wem wir die Glaubenssätze haben. Es geht darum, die Verantwortung zu übernehmen und die Glaubenssätze zu transformieren.
Ich möchte heute einen Glaubenssatz thematisieren, der wahrscheinlich wenig gesehen wird. Es mag erscheinen, er sei unwichtig, denn im Gegensatz zu Glaubenssätzen wie «mich liebt keiner» oder «ich bin nicht gut genug», scheint er banal und nichtssagend. Der Glaubenssatz heisst «ich gehöre nicht dazu». Frage dich, wo du nicht dazu gehörst aber gerne dazu gehören würdest. Schaue kurz, woher der Glaubenssatz stammt. Vielleicht wurdest du in deiner Kindheit ausgeschlossen oder warst einfach anders, als andere und glaubtest irgendwann, du gehörst nicht dazu. Verwende dazu nicht allzu viel Zeit. Es ist wichtiger, den Glaubenssatz umzuschreiben und, noch wichtiger, ihn in deinem Unterbewusstsein zu verankern. Das Unterbewusstsein ist nämlich der Ort, an dem diese Überzeugungen gespeichert sind. Du kannst dir das Unterbewusstsein wie eine Bibliothek vorstellen. Je nach Situation, in der du dich befindest, spielt der eine oder andere Glaubenssatz in Endlosschlaufe und manifestiert das, was sich in Deinem Leben spiegelt. Du kannst mit Deinem Wachbewusstsein gegensteuern so viel du willst, es wird sich nur kurzfristig etwas ändern. Das, was in der Endlosschlaufe über das Unterbewusstsein läuft, ist deine Realität.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Unterbewusstsein und das darin Gespeicherte umzuschreiben. Ein veränderter Bewusstseinszustand ist immer von Vorteil, denn in diesem Zustand ist der Wächter, der die Bibliothek des Unterbewusstseins bewacht, am Schlafen und lässt zu, dass die Dateien umgeschrieben werden. Ich stelle dir hier zwei Möglichkeiten vor, mit denen ich sehr gute Erfahrungen machte. Du kannst natürlich auch beide zusammen anwenden.
Bei der ersten Methode setzt du dich an einem ruhigen Ort, an dem du für mindestens fünf Minuten ungestört bist. Achte dich auf deinen Atem und schaue mit offenen Augen nach oben zu deinen Augenbrauen, während du den Kopf in der gleichen Stellung belässt. Schaue deine Augenbrauen für zehn Sekunden an und schliesse dann deine Lider, während die Augen immer noch nach oben gerollt sind. Entspanne nun deine Augen. Dein Unterbewusstsein ist nun bereit, umprogrammiert zu werden. Sage laut oder in Gedanken zu dir selbst: «Ich gehöre überall dazu, wo ich das möchte. Ich bin geliebt und akzeptiert». Wiederhole diesen Satz abermals und lasse ihn wirken. Nach etwa fünf Minuten sprichst du laut oder in Gedanken: «Ich zähle bis drei und bin dann vollständig wieder in meinem Wachbewusstsein. Eins, zwei, drei». Öffne deine Augen und erlaube dir, wieder zurück zu kommen. Wiederhole diesen Vorgang am Morgen und am Abend vor dem Schlafengehen.
Eine weitere Methode ist, dass du den umprogrammierten Glaubenssatz mit einem Aufnahmegerät aufnimmst und in Endlosschlaufe während des Einschlafens anhörst. Geeignete Programme gibt es auf den mobilen Geräten, wichtig ist nur, dass sie eine Loop Funktion haben.
Du kannst natürlich jegliche Glaubenssätze auf diese Art und Weise transformieren. Wenn du einmal damit angefangen hast, werden dir deine Begrenzungen rasch bewusst und du kennst ja jetzt eine Möglichkeit, dir selbst zu helfen. Viel Spass beim Ausprobieren und beobachten, wie sich dein Leben verändert.