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In derselben Provinz war im September in einem Schweinezuchtbetrieb der erste Fall von Schweinepest in Japan seit 1992 registriert worden. Im November wurde in einer staatlichen Zuchtanlage ein weiterer Fall gemeldet. 2007 hatte Japan, die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt, die Virusinfektion für ausgerottet erklärt. Im September waren in Belgien erstmals Fälle der Afrikanischen Schweinepest und damit auch erstmals in Westeuropa entdeckt worden.
In der Schweiz hatte das Bundesamt für Veterinärwesen (BLV) im März davor gewarnt, dass die Schweinepest auch in die Schweiz eingeschleppt werden und die hiesigen Schweine anstecken könnte. Das Amt rief Jäger und Wildhüter zur Mithilfe auf, wenn sie ein totes Wildschwein finden oder ein krankes oder verunfalltes Tier abschiessen. Die Kadaver sollen auf die Krankheit getestet werden.
Das BLV riet davon ab, Schweinefleischprodukte aus Tschechien, Rumänien, Polen, Estland, Lettland und Litauen in die Schweiz mitzunehmen. Aus der Ukraine, Russland und Weissrussland ist es gänzlich verboten, Fleisch- und Wurstwaren mitzubringen.
Die Afrikanische Schweinepest ist eine schwere Virusinfektion, die für Wild- und Hausschweine in Europa fast immer tödlich verläuft. Der Erreger kann durch direkten Kontakt zwischen Tieren übertragen werden, aber auch durch Speisereste mit Fleisch von infizierten Tieren.