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uta,das gestellte bild zu diesem bericht zeigt eine strasse ohne schnee, frauen ohne kopfbedeckung.
der winter 1945 war von ostpreussen durch pommern sehr eisig mit viel schnee,das haff war zugefroren.
moeglich, dass diese geschichte so verlaufen ist wie beschrieben,das bild,welches sagt auf der flucht im januar zeigt andere wetterverhaeltnisse als damals herrschten.
gruss
mikado
27.7.1949
Die australische Regierung beschließt, dass Soldaten die Arbeit in den Bergwerken am 2. August aufnehmen sollen, falls die seit dem 27. Juni streikenden Minenarbeiter den Ausstand nicht beenden.
27.7.1949
Die britische De Havilland "Comet 1", das erste düsengetriebene Flugzeug für die zivile Luftfahrt, startet zu seinem Jungfernflug.
27.7.1949
Mit einer Aufführung der Oper "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart unter der musikalischen Leitung von Wilhelm Furtwängler werden die diesjährigen Salzburger Festspiele eröffnet. Sie dauern bis zum 30. August
Im Herbst 1947 befanden sich nach Untersuchungen der deutschen Historikerin Ruth Leiserowitz etwa 4.700 elternlose deutsche Kinder in sowjetischen Heimen des Kaliningrader Gebietes.
Andere dieser Kinder, die ihre Eltern verloren haben, wurden während der Flucht von anderen Flüchtlingen mitgenommen. Man kann aber davon ausgehen, dass die Zahl der elternlosen Kinder, die sich allein über Jahre vor allem in Litauen hat durchschlagen müssen, noch viel höher liegt. Ein Teil von ihnen ist von litauischen Familien als Arbeitskräfte aufgenommen oder adoptiert worden und nie nach Deutschland zurückgekehrt. Andere sind erst Jahre nach Kriegsende in die damalige sowjetische Besatzungszone bzw. in die ehemalige DDR oder nach Westdeutschland gelangt.
„Es gibt eine Reihe veröffentlichter individueller Lebensberichte von Betroffenen“, so Heidi Buch, Diplompsychologin an der Universitätsmedizin Greifswald. „Es liegen jedoch keine konkreten Zahlen vor, zumal viele dieser Kinder in den Wirren der Nachkriegszeit umgekommen oder anderweitig bereits verstorben sind. Unsere geplante Studie hat zum Ziel, die Schicksale eines Teils der überlebenden sogenannten Wolfskinder zu dokumentieren.“
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Eine aktuelle Studie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Greifswald untersucht ehemalige Kinder des 2. Weltkriegs, die in den Wirren der Flucht aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten (vorwiegend Ostpreußen) und in der Zeit der Besatzung den Kontakt zu ihren Eltern und Familien entweder zeitweise oder endgültig verloren haben. Ziel ist, die Schicksale der betroffenen Kriegskinder in einem Interview zu erfassen und später in einem Buch zu dokumentieren.
Ein zweiter Teil der Studie möchte mittels Fragebogen untersuchen, welche Auswirkungen die traumatischen Ereignisse auf verschiedene Bereiche des späteren Lebens hatten. Die Diplompsychologin Heidi Buch der Universität Greifswald sucht Betroffene aus dem norddeutschen Raum.
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Es ist für mich gar nicht vorstellbar, wie das Leben dieser "Wolfskinder" ausgesehen hat. Deshalb finde ich es gut, wenn diese Schicksale jetzt - solange das noch möglich ist - angesehen und erforscht werden.
Grüsse,
Oregano
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Interessieren Sie sich für die Gedanken und Meinungen Ihres Gegenübers ohne sie zu bewerten.
Eine Studie, die meiner Meinung nach spät angefangen wird:
Es geht um "das psychische Befinden von Besatzungskindern" in Deutschland.
... In der Geschichte der Kriege sind schon immer Kinder geboren worden, die von ausländischen Soldaten mit einheimischen Müttern gezeugt wurden. Dennoch gibt es nur wenige Themen, über die so viel geschwiegen wird, wie über die Kinder des Krieges. Zu dieser Gruppe zählen sowohl Kinder, die aus Vergewaltigungen, als auch solche, die aus mehr oder weniger freiwilligen Beziehungen mit Besatzungssoldaten entstanden sind. Auch am Ende des Zweiten Weltkrieges und in der Nachkriegszeit wurden in Deutschland viele solcher Kinder geboren. Auch wenn es keine genauen Zahlen gibt, geht man heute davon aus, dass mindestens 200.000 Kinder mit diesem Schicksal in Deutschland auf die Welt gekommen sind. Dies betrifft die gesamte Bundesrepublik, unabhängig von der Zuordnung zu den ehemaligen Besatzungszonen.
In den vergangenen Jahren gab es einige kulturwissenschaftliche und zeitgeschichtliche Studien zu dem Thema, die die schwierigen Bedingungen beschreiben, unter denen diese Kinder aufgewachsen sind. Untersuchungen zu den psychosozialen Aspekten fehlen für Deutschland bislang völlig, und auch international wurde dieses Thema bisher so gut wie nicht untersucht.
„Wir erhoffen uns von der Studie, dass die Dimensionen der psychischen Belastung der Besatzungskinder erstmals aufgeklärt und dokumentiert werden“, so Dr. Philipp Kuwert, Mitarbeiter der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Greifswald. „Diese Ergebnisse sollen insbesondere der Betreuung und Therapie heutiger Besatzerkinder zur Verfügung gestellt werden und zusätzlich ein Stück psychohistorischer Aufarbeitung leisten.“...
1945 war der 2. Weltkrieg zu Ende.
Viele der Kriegsheimkehrer haben nie oder kaum über ihre Kriegserlebnisse gesprochen.
Das Schweigen war dennoch oft beredt.
Ich bin sicher, daß diese unausgesprochenen Erlebnisse, die ja oft schrecklich waren, als "Familiengeheimnisse" auch auf die Nachfahren, also die Söhne und Töchter, die Enkel und Enkelinnen übergegangen sind.
Uta
. . . hier ein relativ neues Buch zum Thema, das für mich sehr interessant war:
Gabriele Baring wirft einen völlig neuen Blick auf die deutsche Seelenlage: Die Traumata des Zweiten Weltkriegs wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Sie wirken u. a. in Form von Scham- und Schuldgefühlen nach. Die Zunahme psychischer Erkrankungen, der Zerfall familiärer Bindungen und unsere Unfähigkeit zur Identifikation mit der eigenen familiären Herkunft bestätigen den Befund. Viele verzichten freiwillig auf Glück. Welche Wege können wir beschreiten, um ein positives Selbstbild zu gewinnen? Wenn wir auf die tiefere Dynamik in der eigenen Familie eingehen, selbstzerstörerische Muster und Konflikte erkennen, können wir unsere Angst überwinden. Heilung ist möglich. Ein Plädoyer für die offensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit – damit es uns gelingt, uns selbst und unsere traumatisierte Nation wieder zu lieben.
Gabriele Baring ist analytisch orientierte systemische Familientherapeutin und psychotherapeutische Heilpraktikerin. Sie arbeitet bevorzugt mit der Methode der systemischen Familienaufstellungen. Schwerpunktmäßig widmet sie sich der transgenerationellen Weitergabe von familiären Traumen und Verhaltensmustern bei psychischen, psychosomatischen und Bindungsstörungen. Ihre Erfahrungen gibt sie in Seminaren, Gruppen- und Einzeltherapien sowie Vorträgen weiter. Darüber hinaus ist die Diplom-Volkswirtin und frühere Kulturredakteurin als Coach und Beraterin tätig und verfasst regelmäßig psychologische Analysen für die BZ. Die Mutter von zwei Kindern lebt und arbeitet in Berlin.
Viele Grüße
Gerd
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Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner
Hier werden Möglichkeiten genannt, wie mit den schlimmen Erinnerungen an den Krieg und deren Bewältigung vor allem im Alter umgegangen werden kann:
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Im Zweiten Weltkrieg haben fast alle Menschen Schreckliches erlebt. Die Erinnerungen daran kehren bei vielen im Alter zurück, wie aktuelle Forschungen zeigen. Manchmal wird dieser Effekt durch neue Erlebnisse verstärkt, etwa das Gefühl der Hilflosigkeit vor einer Operation: Es kann an die Hilflosigkeit erinnern, die der Betroffene im Krieg gefühlt hat. Ein Drittel der Kriegskinder der 1929er bis 1947er Jahrgänge ist noch heute von den Spätfolgen des Krieges belastet. Das sind etwa fünf Millionen Menschen. Auch etwa 100.000 Männer und 400.000 Frauen über 90 Jahre könnten unter den Erinnerungen leiden. Ein großer Teil von ihnen ist an einer Demenz erkrankt und lebt im Heim.
„Die Erinnerungen der Kriegsgenerationen belasten auch die nachfolgenden Generationenbeziehungen und stellen eine Herausforderung bei der Begleitung von pflegebedürftigen Menschen dar, insbesondere den an Demenz Erkrankten“, erklärt Dr. h. c. Jürgen Gohde, Vorstandsvorsitzender des KDA.
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Sie waren noch Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene, als sie die Schrecken des Zweiten Weltkrieges in all ihren Ausprägungen erlebten. Die meisten der heute etwa 70- bis 85-jährigen Menschen tragen seit Jahrzehnten Kriegserinnerungen mit sich, worunter auch die nachfolgenden Generationen unterbewusst leiden. Hinzu kommen die Mitarbeitenden in Altenheimen und ambulanten Diensten, die die oft nur schwer verständlichen Verhaltensweisen ihrer an Demenz erkrankten KlientInnen hinterfragen müssen. ProAlter hat das Thema aufgegriffen, mit Experten gesprochen und viele wichtige Informationen zusammengetragen.....
Hallo
Ich gehöre auch noch zu der Generation, die den Krieg miterlebt hat. Ich 7 Jahre alt, als der Krieg zu Ende war. Trotz meines Alters damals habe ich noch sehr intensive und schreckliche Erinnerungen an die letzten Kriegsjahre, an die Zeit im Keller, das Fallen der Bomben und die vielen Toten, die man dann aus den zerstörten Häusern ausgegraben hat. Das Haus direkt neben uns, nur 3 m entfern, war total dem Erdboden gleich gemacht. Ich werde die Angst im Keller und den Schrecken bei dem Ton der Sirenen nie vergessen. Auch heute noch geht es mir eiskalt durch den ganzen Körper, wenn ich Sirenen höre. Es ist fast nicht auszuhalten.
Trotz aller schlimmen Erlebnisse, war meine Kindheit auch wieder schön. Die Liebe in der Familie, der Zusammenhalt und auch die Freundlichkeit von Nachbarn waren sehr schöne Erlebnisse. Selbst im größten Chaos kann es noch die Liebe geben. Vielleicht dann sogar mehr als wenn man im satten Materialismus lebt. So hat sogar die schlimmste Zeit immer auch noch gute Seiten.
Ich werde wohl im Laufe des nächsten Jahres noch ein Buch über meine Erlebnisse schreiben. Denn viele Dinge werden bereits vergessen. Die Überlebenden werden immer weniger. Aber ich werde nicht nur von den Schrecken des Krieges schreiben, denn davon gibt es genug Zeugnisse, sondern auch von den schönen Zeiten, von der Armut, die uns stark gemacht hat und die uns gelehrt hat, auch Kleinigkeiten zu schätzen. Ich halte das auch für sehr wichtig, denn heute schätzen die meisten Menschen kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten kaum mehr. Ich erinnere mich noch, dass ich von einer Frau, die bei uns im Haus lebte und Verkehr mit den Amerikanern hatte, eine Rippe Schokolade geschenkt bekam. Ich hielt sie krampfhaft in der Hand, weil ich sie mit meinen Geschwistern teilen wollte. Das war damals bei uns so üblich, dass wir alles teilten. Als ich dann in der Wohnung war, war die Schokolade in meiner Hand geschmolzen und zum Teilen war nicht mehr viel übrig geblieben. Trotzdem durften alle mal an meiner Hand lecken. Wir wussten ja damals nicht einmal, wie Schokolade schmeckte.
Ich glaube, dass ein Buch, das nicht nur von den Schrecken des Krieges schreibt (das natürlich auch, es gehört ja zu meiner Kindheit dazu), sondern auch vom täglichen Leben, sehr interessant werden könnte. Leider wird es noch ein wenig dauern, bis ich zum Schreiben komme, weil wir gerade am Umziehen sind und ich meinen neuen Garten erst mal anlegen will. Das wird die Priorität sein. Aber Anfang nächsten Jahres wird es wohl so weit sein.