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Das Oberste Gericht in Spanien hat den katalanischen Ex-Regionalpräsidenten Carles Puigdemont und fünf weitere Separatisten als Abgeordnete suspendiert. Neben Puigdemont handelt es sich um den inhaftierten früheren Vizeregierungschef Oriol Junqueras und vier weitere Politiker der Konfliktregion, die seit Herbst in U-Haft sitzen.
Dies teilte der zuständige Richter Pablo Llarena am Dienstag mit. Das Parlament in Barcelona habe aber die Möglichkeit, die sechs Politiker durch andere Abgeordnete zu ersetzen, die nicht wegen des Vorwurfs der Rebellion angeklagt seien, hiess es.
Llarenas Untersuchung zu den Vorgängen beim verbotenen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien im vergangenen Herbst und einem daraus resultierenden Unabhängigkeitsbeschluss sei damit abgeschlossen, berichtete die Zeitung «El País». Künftig sei nun die Kammer zuständig, die den Separatisten ab Ende 2018 oder Anfang 2019 den Prozess machen werde.
Puigdemont hält sich weiter in Deutschland auf, wo er auf eine Entscheidung der Justiz in Schleswig-Holstein über seine Auslieferung nach Spanien wartet. Mehrere seiner Mitstreiter waren ebenfalls ins Exil gegangen, andere sitzen in Spanien im Gefängnis. (sda/dpa)
Für die ukrainischen Truppen im Osten des Landes wird die Lage angesichts russischer Geländegewinne immer brenzliger. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einer schwierigen Lage im Donbass. Während der russische Angriffskrieg auf sein Land in den vierten Monat ging, erneuerte er die Bitte um schwere Waffen wie Raketenartillerie, Panzer oder Anti-Schiffs-Raketen. «Das ist die beste Investition in den Erhalt von Stabilität in der Welt», sagte er am Dienstagabend in Kiew.