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Zürich (awp) - Die Cosmo Pharmaceuticals S.p.A. wähnt ihre Lizenzeinnahmen aus dem Medikament Lialda trotz anstehender Generika-Konkurrenz und einer Patentrechtsklage unbehelligt. Die Lizenzeinnahmen von Lialda zugunsten von Cosmo seien auf 95 Mio USD begrenzt und es sei zu erwarten, dass dieser Schwellenwert 2014 oder 2015 erreicht wird, teilte das Spezialitätenpharma-Unternehmen am Montag mit.
Lialda wurde von Cosmo entwickelt und an Giuliani auslizenziert, welche den grössten Teil der Rechte an Shire weiter lizenzierte. Shire hat nun eine Patentrechtsklage gegen Cadila Healthcare Limited angestrengt, welche als Zydus Cadila und Zydus Pharmaceuticals auftritt. Letztere Gesellschaften hatten bei der FDA einen Zulassungsantrag für eine generischen Versionen von Lialda eingereicht. Nach Auffassung von Cosmo ist Lialda bis zum Jahr 2020 noch von einem Patent geschützt.
Der Umsatzanteil für Cosmo aus der Herstellung von Lialda werde "bei den allermeisten Szenarien" erhalten bleiben, schreibt das Unternehmen mit Blick auf den möglichen Ausgang der Klage. Daher werde jedes Ergebnis aus diesem Vorfall höchstwahrscheinlich "nur einen sehr beschränkten" Einfluss auf die Lialda-Einkünfte von Cosmo haben.
ch
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