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Nangi befindet sich im Himalaya-Gebirge, ein Dreitagemarsch von der nächsten befahrbaren Strasse. Die Ankunft im Dorf war für mich so, als hätte ich den Mount Everest bestiegen. Roland schaute mich an und sagte: „Einmal in der Woche gehen mehrere Personen des Dorfes den ganzen Weg runter und besorgen Salz, Öl und sonstige Esswaren und steigen am nächsten Tag wiederhoch“.
Zur Feier der guten Saison werden Ziegen, Hühner und eine Kuh geschlachtet. Die Ziegen werden geköpft und auf einem Altar aufgestellt. Danach singt die Dorfälteste dreistündige Mantras, um den Göttern zu danken.
Eine Kuh wird mit einem gekonnten Messerstoss in den Hals erlegt. Die traditionellen Hiebmesser, Khukuri genannt, gelten bei den Nepalesen seit fast 600 Jahren als wichtiges Werkzeug und Waffe.
Das Hochland ist voll mit Mineralien und Gestein. Eine neugefundene Höhle wird mir voller Stolz präsentiert. Mit einem selbst gemachten Hanfseil steigen wir in die 15 Meter tiefe Bergspalte hineinen und sammeln Gesteinsproben.