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Nach dem Mord an Khashoggi zog der ehemalige US-Außenminister James Baker jüngst eine Parallele zur US-Politik gegen China nach dem Massaker vom Tiananmen-Platz im Jahr 1989. Washington verhängte damals gegen China. Wäre eine solche Politik heute nicht auch gegen Saudi-Arabien angebracht? Richard N. Haass
Im Dokumentarfilm “Eine unbequeme Wahrheit” versuchte der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore, seine amerikanischen Mitbürger vor den Gefahren der globalen Erwärmung zu warnen. Das Unbequeme daran ist, dass der Kampf gegen katastrophale Klimaveränderungen die Menschen dazu zwingen würde, anders zu leben und, in manchen Fällen, aufzugeben, was sie lieben (beispielsweise benzinschluckende Autos).
Seit fast zwei Monaten leben wir alle mit einer anderen unbequemen Wahrheit – seit Jamal Khashoggi, ein saudischer Journalist, der für die Washington Post arbeitete und in den Vereinigten Staaten lebte, im saudischen Konsulat in Istanbul verschwand.
Ein großer Teil dieser Wahrheit lässt sich nicht leugnen: Khashoggi wurde….