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Die Investoren in die "Greensill-Fonds" der Credit Suisse haben laut neuen Angaben der Grossbank insgesamt 6,80 Milliarden Dollar zurückerhalten. Vor einem Monat hatte das CS Asset Management die Rückzahlungen noch auf 6,78 Milliarden beziffert. Anfang Februar ist die Schlusszahlung an den zweiten der vier in Liquidation begriffenen Fonds ausgerichtet worden.
Die gesamten im Rahmen der Liquidation der "Lieferketten-Finanzierungsfonds" bisher zurückerhaltenen Mittel beziffert das CS Asset Management in einem Update ihrer Investoren-Information vom Mittwoch allerdings unverändert auf 7,4 Milliarden Dollar. Das entspricht 74 Prozent der Fondsmittel zum Zeitpunkt der Suspendierung.
Die letzte Zahlung für den "Credit Suisse Nova (Lux) Supply Chain Finance Investment Grade Fund" über 8,1 Millionen Dollar erfolgte laut den Angaben am 6. Februar. Damit hätten die Investoren in diesen Fonds zwischen 99,4 und 99,9 Prozent zurückerhalten.
Für die geschätzten Abwicklungskosten sind von den Fonds laut den Angaben rund 307 Millionen Dollar zurückgestellt worden, wie es weiter heisst. Gedeckt sind Kosten bis ins Jahr 2026 - was aus buchhalterischen Gründen erforderlich sei. Das CS Asset Management arbeite weiterhin aktiv an der Rückerhaltung von Mitteln.
Die CS hatte im Frühling 2021 mitgeteilt, die gemeinsam mit der inzwischen insolventen Greensill Capital geführten "Lieferketten-Finanzierungs-Fonds" mit einem Fondsvermögen von rund 10 Milliarden Dollar zu liquidieren. Die Fonds investierten in Forderungen von Zulieferern an Unternehmen: Statt auf die Bezahlung einer Lieferung zu warten, verkauften die Lieferanten die Forderung mit einem Abschlag an Greensill Capital, welche sie bündelte und in Anlagefonds einbrachte.
(AWP)