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"Wir dürfen nicht aus Rücksicht auf die Staatsfinanzen in einigen Ländern oder wegen etwaiger Verluste einzelner Finanzmarktteilnehmer die geldpolitische Normalisierung auf die lange Bank schieben", sagte Weidmann der Zeitung "Der Standard" (Samstagausgabe).
"Da muss die EZB dann Rückgrat zeigen." Die Notenbank richte ihre Geldpolitik "nicht nach politischen Ereignissen, sondern an den Preisperspektiven aus". Weidmann hatte Anfang April erklärt, der Zeitpunkt für eine Abkehr von der Politik des ultrabilligen Geldes rücke immer näher.
(Reuters)