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Dargestellt sind «Schöpfung und Fall» (linkes Fenster) und «Erlösung und Vollendung» (rechtes Fenster).

«Schöpfung und Fall»

«Erlösung und Vollendung»
Beide Fenster lesen sich von oben nach unten; sie haben je die Masse von rund einem Meter auf etwa vier Meter. Geschnitten und verbleit wurden die beiden Fenster vom Glasmaler Albert Rajsek in Boswil.
Der Künstler hatte bereits früher Glasmalereien in den Kirchen Erlinsbach, Densbüren und Villmergen gestaltet (alle 1965).
Lebenslauf und Werk des Künstlers. (305 kB)
Vor der Gesamtrenovation von 1971-72 fanden sich in den Fenstern ornamentale Glasmalereien mit je drei übereinander liegenden Wappen, vermutlich aus dem 19. Jahrhundert. Sie mussten Platz machen für die neuen Fenster von Werner Sommer.
Von den früheren Glasmalereien ist nur ein – sehr fragiles – Fragment erhalten geblieben, das seit der damaligen Renovation im Estrich des Pfarrhauses aufbewahrt wird und das eine Ahnung von der Farbgebung zu vermitteln vermag. Es handelt sich um den oberen Abschluss eines der Fensters und zeigt geometrische und florale Muster in zurückhaltenden Farben.
Der obere Abschluss des rechten Chorfensters
Einen gewissen Eindruck, wie die ursprünglichen Fenster gewirkt haben mögen, vermittelt das Foto einer Hochzeit (vermutlich aus den späten Vierzigerjahren), auf dem der untere Teil der beiden Chorfenster mit dem je untersten Wappen und den ornamentierten Randleisten zu sehen ist.
Historisches Foto von Pfarrer, Brautpaar und Trauzeugen im Chor vor den früheren Glasmalereien der Chorfenster
© Foto Kirchgemeinde Birr