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Master
Kunst
In meiner Arbeit untersuche ich Strukturen des zeitgenössischen Geschichtenerzählens, wobei die Sprache oft als Ausgangspunkt, als Werkzeug zum Denken oder zum Darstellen von Identität und zur Kontextualisierung von Gemeinschaften verwendet wird. Wenn ich an den Körper in Bezug auf die Sprache denke, sehe ich eine alternierende Verbindung, einen konstanten Fluss zwischen dem Inneren und dem Äusseren (Leben); Emotionen und Gedanken und die Auswirkungen darauf, wie man seine Umgebung anspricht und sieht. Das Innere als das Private, die persönlichen Erfahrungen, das Äussere als die strukturelle Ordnung, von der wir umgeben sind, getreu von «das Persönliche ist politisch». Wie kann man sich selbst sein, ohne andere auszuschliessen, wie kann man sich anderen öffnen, ohne sich selbst dabei zu verlieren? Mit welchen Mitteln und für wen konstruieren wir unser(e) Identität(en), wo endet unser Raum und wo beginnt jener der anderen?
Stoff, Holz, Farbe
Foto: Christian Knörr