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«Woman in Gold»
Der auf Tatsachen beruhende Film erzählt die Geschichte der Wiener Mona Lisa, einem der berühmtesten Bilder von Gustav Klimt. Es geht um das Porträt der Adele Bloch Bauer, das Klimt 1907 als Auftragswerk gemalt hatte und das später von den Nazis enteignet, will heissen geraubt wurde und den neutralen Namen «Die Frau in Gold» bekam. Jahrelang hing das weltberühmte Bild in der Galerie Belvedere in Wien. Dann kam Adeles Nichte in Spiel. Maria Altmann (Helen Mirren), Rentnerin in Los Angeles, wollte den Kunstraub nicht länger dulden und machte sich zusammen mit ihrem Neffen, den schusseligen Anwalt Randol Schoenberg (Ryan Reynolds) auf, das Bild ihrer schönen Tante vor Gericht zurückzuerstreiten. Und wer könnte dieser Dame mit dem eisernen Willen und der Haltung einer Königin etwas abschlagen?
Regisseur Simon Curtis («My Week with Marilyn») erzählt die aufregende Geschichte eines Gemäldes und zweier Frauen, deren Mut und Schönheit uns Alter und Zeit vergessen lassen.
«Learning to Drive»
Ebenfalls eine Story, die zu schön ist um erfunden zu sein, geniessen wir in «Learning to Drive» mit der wunderbaren Patricia Clarkson («Shutter Island», «One Day», «Vicky Cristina Barcelona»).
Die Schriftstellerin Wendy ist durch ihre Scheidung gezwungen, ihr Leben endlich selber in die Hand zu nehmen und unter anderen Autofahren zu lernen. Dazu verpflichtet sie den Sikh-Taxifahrer Darwan (Ben Kingsley). So ein Odd Couple haben wir schonlange nicht mehr im Kino erlebt. Köstlich und von zartbitterer Ironie!
Beide Filme laufen ab 28. Mai in unseren Kinos.