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Europäische Trägerraketen sichern Europa den unabhängigen Zugang zum Weltraum. Das ESA-Programm für die Entwicklung und den Bau europäischer Trägerraketen wurde bereits 1973 ins Leben gerufen. Seither haben die ESA-Mitgliedstaaten die Entwicklung von fünf Generationen der Ariane-Trägerrakete unterstützt, die sechste wird derzeit entwickelt. Vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) aus ermöglicht eine Familie von Trägerraketen (Ariane, Vega und Soyuz) die Beförderung von institutionellen und kommerziellen Satelliten in den Weltraum. Neue Entwicklungen im Rahmen der ESA-Programme werden die Flexibilität und die Kosteneffizienz des Weltraumtransports in Europa weiter erhöhen und wettbewerbsfähige Trägerdienstleistungen für den gesamten Sektor hervorbringen.
Beiträge der Schweizer Industrie
Schweizerische Industrieunternehmen sind seit den frühesten Entwurfsstadien der Ariane 1 an der Entwicklung und am Bau europäischer Trägerraketen beteiligt. Seit den 1980er-Jahren flogen und fliegen noch immer verschiedene Generationen von in der Schweiz hergestellten Nutzlastverkleidungen, die seit 2009 von RUAG Space entwickelt und gebaut werden, höchst zuverlässig auf allen Versionen der Ariane-Trägerrakete sowie auf der kleineren Vega-Rakete (Bild 1) und sogar auf den amerikanischen Atlas V. Überdies haben Schweizer Firmen, unter anderem APCO Technologies und Meggitt, am Bau von Testinstallationen, am Entwicklung, Betrieb und Unterhalt der Installationen des europäischen Weltraumbahnhofs sowie an der Ausrüstung für den Transport von Bestandteilen für Trägerraketen und Satelliten aktiv mitgewirkt (Bild 2).