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Gnooggärfüüdini
Das Fasnachtstreiben in Bratsch und Erschmatt geht nach mündlicher Überlieferung auf den Beginn des 19 Jahrhunderts zurück. Damals verkleidete man sich mit umgekehrt getragenen Kleidungsstücken, bestrich das Gesicht mit Fett, Russ und- oder Weissmehl und hatte Schafglocken oder kleinere Kuhglocken der Grösse Chamonix 3 umgebunden. Als Einzelgänger zog das "Füüdi" durch das Dorf. Um das Jahr 1930 kam das Maskentreiben in "Weiss" auf. Ohne Glocken, aber verkleidet mit Kartonhut versehen mit Papierfetzen sowie einem Kopftuch mit "Augenlöcher" pflegten die "Füüdini" den Fastnachtsbrauch.