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Leistungsangebot
Wir sind bestrebt, unsere Leistungen ständig zu optimieren und auf die Bedürfnisse unserer Patienten abzustimmen.
Krankheitsbilder
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Rheuma ist ein Oberbegriff für viele verschiedene entzündliche und nicht-entzündliche Erkrankungen des Bewegungsapparates. Nahezu 20% der Bevölkerung leiden unter Beschwerden am Bewegungsapparat, also an Muskeln, Bändern oder Gelenken, die einerseits belastungsbedingt sein können, andererseits durch eine Entzündung, Stoffwechselstörungen, Infektionen oder genetisch bedingt zustande kommen können. Einige der Erkrankungen betreffen nicht nur den Bewegungsapparat, sondern können innere Organe wie Niere, Herz, Lunge oder das Nervensystem beteiligen.
Daher ist eine frühzeitige Diagnose und Therapieeinleitung wesentlich, um Folgeschäden am Bewegungsapparat und Organen zu vermeiden. Da rheumatische Erkrankungen nicht selten chronisch verlaufen, ist in vielen Fällen eine lebenslange Therapie erforderlich.
Rheumatische Erkrankungen und Erkrankungen des Immunsystems können in folgende Hauptgruppen unterteilt werden:
- Entzündliche Gelenk- oder Wirbelsäulenerkrankungen wie die rheumatoide Arthritis (früher auch chronische Polyarthritis genannt), Psoriasisarthritis, reaktive Arthritis oder Spondyloarthritis (auch ankylosierende Spondylitis oder Morbus Bechterew genannt).
- Verschleiss- und belastungsbedingte Veränderungen der Gelenke (Arthrose) und Wirbelsäule (Spondylarthrose)
- Entzündliche rheumatische Erkrankungen wie Kollagenosen, Vaskulitiden und Sarkoidose
- Krankheiten des Bewegungsapparates bedingt durch Stoffwechselstörungen (Gicht, Chondrokalzinose, Hämochromatose)
- Schmerzsydnrome mit Beteiligung des Bewegungsapparates, generalisiert, z.B. als Fibromyalgie, oder lokalisier, d. h. auf eine oder wenige Regionen des Bewegungsapparates beschränkt
- Autoinflammatorische Syndrome/angeborene Fiebersyndrome wie der Morbus Still, das familiäre Mittelmeerfieber, CAPS oder TRAPS
Immundefektsyndrome des Erwachsenen
Auf einige der häufigeren Krankheitsbilder soll ausführlicher eingegangen werden:
Behandlungsmethoden
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Die Rheumatologie hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht und damit das Erreichen des Therapieziels eines beschwerdefreien Lebens für viele Betroffene ermöglicht.
Die richtige Behandlung setzt dabei nicht nur ein tiefes Verständnis für die Funktion des Stütz- und Bewegungsapparates voraus, sondern ausserdem fundierte internistische Kenntnisse und ein Verständnis für die zugrundeliegenden immunologischen Mechanismen, die bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen von Bedeutung sind.
- Einleitung einer medikamentösen antirheumatischen Therapie
- Ultraschallgesteuerte Punktion und Injektion von Gelenken und anderer Strukturen des Bewegungsapparates
- Bildwandlergestützte Injektionstherapie im Bereich der Wirbelsäule
- Ambulante Infusionstherapie für Biologika, Chemotherapeutika und Osteoporose- Medikamente
Diagnostik
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Unser Ziel ist eine frühe Krankheitserkennung, insbesondere die Differenzierung von sogenannten entzündlichen und nicht-entzündlichen Erkrankungen, um eine individuell abgestimmte Behandlung zu ermöglichen. Rheumatische Erkrankungen können neben dem Bewegungsapparat auch innere Organe wie z. B. Herz, Lunge und Nieren betreffen. Daher ist für uns die Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fächern ein zentrales Anliegen, um je nach betroffenem Organ stets modernste Verfahren zu nutzen, die zur Diagnose führen.
- Ultraschalluntersuchung des Bewegungsapparates
- Ultraschallgesteuerte Punktion und Injektion von Gelenken und anderer Strukturen des Bewegungsapparates
- Untersuchung der Gelenkflüssigkeit
- Untersuchung der oberflächlichen Gefässschlingen an der Basis von Fingernägeln (Nagelfalz) mittels videogesteuerter digitaler Auflichtmikroskopie (Kapillarmikroskopie)
- Spezielle Labordiagnostik (Autoantiköperdiagnostik)
- Bildgebung von Gelenken, gelenknahen Strukturen, Wirbelsäule, Gefässen und Speicheldrüsen
- Interdisziplinäre Betreuung von Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und Begleiterkrankungen