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Die Brüsseler Behörde will einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge am Mittwoch einen Gesetzentwurf vorlegen, der Rechtsanwälte, Banker und Wirtschaftsprüfer dazu verpflichten würde, den Finanzbehörden "potenziell aggressive" Steuerdeals zu melden. Wer sich nicht daran hält, soll bestraft werden.
Die Finanzbehörden sollen ausserdem angehalten werden, EU-weit Daten und Erkenntnisse zu teilen. Das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten müssten einem solchen Gesetzesvorschlag zustimmen.
Mit der Neuregelung reagiert Brüssel nach Einschätzung der "Süddeutschen Zeitung" auf die "Panama Papers". Das sind vertrauliche Unterlagen einer Beratungsfirma, die Strategien zur Steuervermeidung aufzeigen und Hinweise auf Geldwäsche und andere Delikte geben./cko/DP/zb
(AWP)