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Mit dem stark gestiegenen Zuzug von ausserhalb der Stadt boten die katholischen Kirchen auf dem Hof (Kathedrale
, St. Luzi
) nicht mehr genug Raum. Das neue Gotteshaus kam ins aufstrebende Rheinquartier zu stehen (vgl. Comanderkirche
). Ausgeführt wurde der karge Bau in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit (1934/35) durch die einheimischen Architektenbrüder Emil und Walter Sulser; der Churer Ingenieur Walter Versell zeichnete für den Dachstuhl und den Eisenbetonturm verantwortlich. 1937 und 1946 kamen das Pfarrhaus mit seinen Erweiterungen (Kindergarten und Unterrichtszimmer der Hofschule) dazu, welche mit der Kirche ein hofartiges Ensemble bilden. Der, der klassischen Moderne verpflichtete schlichte Baukörper des Kirchenschiffs, wird von einem eingezogenen geraden Chor abgeschlossen. Die Kreuzwegstationen im Schiff stammen von Felix Baumhauer aus München, die Malerei an der Fassade von Karl Peterli-Thuason. Weitere Malereien im Inneren und sonstige Originalteile wurden während der Renovation 1974 entfernt.