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Der US-Amerikaner Rupert Harris Johnson (1899-1989) gründete 1947 in New York ein Finanzunternehmen. Daraus entwickelte sich der heutige Finanzkonzern Franklin Templeton Investments (auch bekannt als Franklin Resources). Der Konzern verwaltet derzeit Kundengelder in Höhe von 1,4 Billionen US-Dollar und gehört somit zu den grössten Vermögensverwaltern der Welt. Im Jahr 2011 erstellten Wissenschaftler der ETH Zürich eine Liste der mächtigsten Unternehmen, die den Kern der Weltwirtschaft bilden. Franklin Resources belegte Platz 13 auf der Liste (Quelle).
Das Unternehmen wird bis heute von der Johnson Familie geführt. Derzeit besitzen sie 40% des Unternehmens. 2020 wurde das Familienvermögen auf 8,6 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle).
Der Milliardär Charles B. Johnson (*1933) ist oder war Treuhänder der Hoover Institution, die zu den wichtigsten Denkfabriken der USA gehört (Quelle).
Charles B. Johnson ist Anteilseigner der Baseballmannschaft San Francisco Giants. Dadurch kannte er vermutlich Peter Magowan, der geschäftsführender Gesellschafter der San Francisco Giants war. Magowan war CEO der US-amerikanischen Supermarktkette Safeway, die von seinem Grossvater Charles Merrill mitgegründet wurde. Charles Merrill war zudem Gründer des US-Finanzkonzerns Merrill Lynch, der ebenfalls ganz oben auf der, von der ETH erstellten, Liste der mächtigsten Unternehmen steht. Merrill Lynch verwaltet über 2 Billionen US-Dollar und gehört seit 2009 zur Bank of America, eine der weltweit grössten Banken.
Der Firmengründer Rupert Harris Johnson war Präsident einer St. Andrew’s Society (Quelle). Leider ist nicht bekannt welche, da es viele davon gibt. St. Andrew’s Societies gibt es in vielen ehemaligen britischen Kolonien (USA, Kanada, Australien und weitere) und werden von schottischen Clans geführt. Sie dienen unter anderem dazu, Kontakte zwischen den schottischen Kolonialfamilien zu fördern. Die Mitglieder haben alle schottische Wurzeln und viele stammen aus schottischen Clans. Somit wird die Johnson Familie vermutlich mit schottischen Kolonialfamilien verwandt sein (es gibt leider kein Stammbaum).