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Der Besuch des Komitees erfolgte rund ein Jahr nach einem Sicherheitsaudit, der "chronische" Mängel zu Tage gebracht hatte. Im Auditbericht war damals festgestellt worden, Dounreay sei im Wesentlichen sicher, aber die Reorganisationen innerhalb der UKAEA hätten das Management und die technische Wissensbasis derart geschwächt, dass die Stilllegung der Anlagen nicht mehr mit Sicherheit erfüllt werden könne (Bulletin 17-18/1998). Die Parlamentarier stellen jetzt fest, dass die Anstrengungen der UKAEA, die Empfehlungen des Audits umzusetzen, lobenswert seien. Für UKAEA-Chef John McKeown stellt der Komitee-Bericht einen Meilenstein dar, auch wenn noch viel Arbeit zu tun sei. Er betonte, seine Leute entwickelten sich mit den Umweltsanierungen und Stilllegungsarbeiten in Dounreay zu Weltklasse-Experten auf dem Gebiet.
Dounreay wurde 1955 für die Entwicklung Schneller Reaktoren eröffnet. Am Standort wurden zwei davon und ein Materialtestreaktor erstellt, die mittlerweile alle geschlossen sind. Rund 1200 Personen beschäftigen sich mit Stilllegungsarbeiten, der Sanierung nuklearer Altlasten und der Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoff. Die kommerzielle Wiederaufarbeitung soll in den nächsten Jahren nach Ablauf der bestehenden Verträge aufgegeben werden.
Quelle
M.S. nach NucNet, 9. März 2000