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Benoit Paire ist gestern beim Argentina Open im Achtelfinal am einheimischen Francisco Cerundolo in drei Sätzen mit 6:4, 3:6, 1:6 gescheitert – mit vielen Nebengeräuschen ...
Das Drama begann im zweiten Satz. Nach einem Ass von Cerundolo diskutierte Paire lange mit dem Schiedsrichter. Er hatte den Aufschlag des Gegners im Aus gesehen und enervierte sich derart stark, dass er in den Sand spuckte und mit Beleidigungen nur so um sich warf. Das Resultat: Verwarnung, Punktabzug und vermutlich eine Geldstrafe.
Als Paire dann kurz vor der Niederlage stand, war ihm alles egal. Die letzten zwei Punkte schenkte der Hitzkopf seinem Gegnern mit zwei Doppelfehlern – er liess dabei jeglichen Effort vermissen: Die Bälle landeten meterweit im Aus oder deutlich im Netz.
Reue zeigte der Franzose auch nach dem Spiel nicht. Im Bezug auf die drohende Busse postete Paire einen Screenshot des gesamten Preisgelds, das er in seiner Karriere bislang gewonnen hat mit dem Kommentar: «Am Ende lohnt es sich auch, schlecht zu sein.» (abu)
Bei Fernseh-Übertragungen von Präzisionssportarten haben wir uns als Zuschauer daran gewöhnt, wie unfassbar gut die Spezialisten mit ihrem Werkzeug umgehen können. Wir glauben, das deshalb ein bisschen einschätzen zu können, weil wir alle schon mal einen Dart in der Hand hatten, ein Billard-Queue oder eine Bowling-Kugel.
Ein Hole-in-one beim Golf?Sieht man praktisch jede Woche.
Ein Neun-Darter im Darts? Selten, aber kommt vor.
Ein Maximum-Break im Snooker? Selten, aber kommt vor.
Aber ein …