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Ganze 36 Jahre ist es her, dass mit "Ghostbusters" die sympathischen Geisterjäger von nebenan die grosse Leinwand eroberten. Seither hat es die Komödie geschafft, Kultstatus zu erlangen - und das mit nur zwei Filmen. Obendrein gab es diverse andere Ableger des Franchises, beispielsweise die erfolgreichen animierten Serien oder auch mehrere Videospiele. Kurz nach dem zweiten Film im Jahr 1989 begann die Planung eines dritten Teils. Einer der vier Hauptdarsteller, Bill Murray, weigerte sich jedoch, für zukünftige Projekte zurückzukehren, und so verlor sich "Ghostbusters III" immer tiefer in der Planungsphase. Schliesslich versuchte sich Columbia Pictures 2016 an einem Reboot, das nicht nur die komödiantischen Aspekte in den Fokus rücken wollte, sondern die Ghostbusters komplett mit Schauspielerinnen besetzte. Der Film schaffte es nicht, die Begeisterung der loyalen Fans zu wecken, und eine Fortsetzung wurde abermals eingestellt. Es scheint, als wären die Ghostbusters selbst zu Geistern geworden.
Eine neue Generation an Geisterjägern
Mit "Ghostbusters: Afterlife" (oder auf dem deutschen Markt "Ghostbusters: Legacy") melden sich die Geisterjäger im November wieder zurück. Nicht mit einem Reboot, sondern mit einer Fortsetzung des 1989er-Teils. Ganz passend spielt auch die neue Geschichte im Jahr 2021, die Geschehnisse der alten Filme sind inzwischen fast völlig vergessen. Nur wenige Leute erinnern sich an die übernatürliche Invasion in New York gegen Ende der 1980er-Jahre. Geister und übernatürliche Gestalten sind seitdem komplett verschwunden, und die Geisterjäger gingen ihre eigenen Wege. Lediglich einer der ursprünglichen vier hat die Jagd nach Geistern noch nicht aufgegeben und sich auf eine entlegene Farm zurückgezogen, wo er sich auf das Ende der Welt vorbereitet. Bevor seine Pläne jedoch in die Tat umgesetzt werden können, findet er ein frühes Ende, und es scheint, als hätten die dunklen Kräfte gewonnen.
Der Besitz der Farm geht allerdings an die Tochter des zunächst namenlosen Geisterjägers über. Die alleinerziehende Mutter Callie (Carrie Coon) droht bereits in einem Berg aus Schulden unterzugehen, und so beschliesst sie, mit ihren beiden Kindern Phoebe (Mckenna Grace) und Trevor (Finn Wolfhard) aufs Land zu ziehen. Die Kinder merken, nicht zuletzt dank ihrem schrägen Lehrer (Paul Rudd), dass das verschlafene Summerville nicht so harmlos ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Es liegt an der neuen Generation, Verbündete zu finden und dem Vermächtnis der Ghostbusters auf die Spur zu kommen.