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Um sich mit einem Begriff auseinanderzusetzen eignet es sich auch heute noch bei der Dudendefinition anzufangen. Dafür braucht man übrigens kein dickes verstaubtes Buch mehr aus dem Regal zu ziehen, den Duden gibt es selbstverständlich auch Online.
Der “Link“ ist im Duden folgendermassen definiert: “[grafisch hervorgehobene] Verknüpfung mit einer anderen Datei oder einer anderen Stelle in derselben Datei [die vom Benutzer z.B. per Mausklick aktiviert werden kann]“. Es sind also sozusagen Brotkrumen die den Weg weisen sollen.
Trusted Links im besonderen sind Links die sich an vertrauenswürdiger Stelle befinden und so eine Art Wert darstellen. Sind meine Brotkrumen an renommierter Stelle gestreut steigt mein Wert, etwa so wie wenn die erfolgreichsten Geschäftsmänner meine Visitenkarte in ihrem Portmonee tragen.
Bin ich an einer Vertrauenswürdigen Stelle verlinkt, stellt mein Link ebenfalls etwas Vertrauenswürdiges dar. Das ist grundsätzlich keine schlechte Sache, versucht man nun als Linkstrategie so viele Links an Vertrauenswürdiger Stelle wie möglich zu platzieren, streut man seine Brotkrumen jedoch beinahe wahllos im Internetwald. Der Wert eines Links entsteht erst dann, wenn er an der thematisch richtigen Stelle platziert ist, wenn der Geschäftsmann der in meiner Branche tätig ist meine Visitenkarte mit sich trägt. Eine Linkstrategie sollte daher ein individuelles Konstrukt sein, dass beinahe massgeschneidert werden muss. Es geht weniger darum “trusted Links“ zu haben als eher “fitting Links“ um möglichst viele Hänsel und Gretl anzulocken.
Siehe auch zu diesem Thema: A Trusted Link? There Is No Such Thing
Dies ist ein studentischer Beitrag von Loretta Hartmann (@eL0RI), den sie im Rahmen der Vorlesung „Online-Marketing“ verfasst hat. Loretta Hartmann studiert Publizistik im Hauptfach und Fotographie im Nebenfach. Um ihr Studium zu finanzieren, arbeitet sie in einem kleinen Advokaturbüro als Empfangsdame, Sekretärin, Buchalterin, Personalassistentin usw. Als nächste Herausforderung in ihrer Freizeit, möchte sie in ihrer Heimat das Fischen in Berggewässern erlernen, aber natürlich erst wenn die Temperaturen wieder etwas angenehmer sind.