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In einem der Videos sieht man «Merkel» auf dem Bettrand sitzen. Eine junge Frau streichelt das Double und küsst die «Kanzlerin» zwischen die Schulterblätter.
Im nächsten Video steht «Angela Merkel» an einem Fenster, die Frau schmiegt sich von hinten an sie. Dazu sind Radionachrichten zu Irland zu hören, wo kürzlich mit einer Volksabstimmung der Weg für die gleichgeschlechtliche Ehe freigemacht wurde.
Guter Zweck oder plumpe Werbung?
«Wir wollten auf die Thematik der Homo-Ehe hinweisen und natürlich Frau Merkel dafür gewinnen», so die Sprecherin von «Straight».
Dass das Heft gerade zum ersten Mal erscheint und dank den Videos nun in aller Munde ist, dürfte wohl kaum schaden.
Angela Merkel hat sich bislang nicht zu den Web-Filmchen geäussert. Begeistert dürfte sie kaum sein. Sie hat schon mehrmals klargestellt, dass die Ehe für sie das «Zusammenleben von Mann und Frau» bedeute.