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Enttäuschung für Thomas Mermillod-Blondinpeg. Thomas Mermillod-Blondin ist enttäuscht. Der französische WM-Teilnehmer figuriert nicht im Quartett für den Super-G und bestreitet "dafür" die Kombination.
"Was für ein Frust, dass ich im Super-G nicht starten werde." Das teilt Frankreichs Rennfahrer Thomas Mermillod-Blondin seinen Fans via Facebook mit. Der 31 Jahre alte Speed- und Riesenslalom-Spezialist figuriert nicht unter den vier Fahrern, die für Frankreich um die Super-G-Medaillen kämpfen sollen. "Ausgerechnet auf meiner bevorzugten Piste, da, wo in dieser Disziplin für mich eigentlich alles angefangen hat, darf ich nicht fahren." Er habe gewusst, dass er nach seinem (nach guten Zwischenzeiten) Ausscheiden in Kitzbühel nur noch um den letzten Startplatz mitreden könne. Er habe aber damit gerechnet, dass er diesen bekommen werde, so Mermillod-Blondin. Da hat er sich aber verrechnet. "Ich muss ziemlich kämpfen, damit ich diese Entscheidung verstehen werde."
Offenbar wird neben Alexis Pinturault, Victor Muffat-Jeandet und Maxence Muzaton noch Brice Roger den Super-G bestreiten. Roger hat im Leistungsausweis 2014/15 einen 15. Platz im Rennen Val Gardena stehen. In den drei andern Super-G kam er nicht ins Ziel. Thomas Mermillod-Blondin steht mit einem 18., einem 21. und einem 46. Rang zu Buche bevor er in Kitzbühel seinerseits das Ziel nicht im Renntempo erreicht hat.
Er sei glücklich und stolz, dass er in der Kombination starten könne und kündigt an, dass er dort eine Medaille gewinnen werde. "Drei Medaillen werden verteilt und ich beabsichtige stark, eine davon mitzunehmen", hält Thomas Mermillod-Blondin im sozialen Medium Facebook fest. "Alles geben, nichts bereuen und dann sehen was dabei raus kommt" ist nun das Motto des Franzosen.
Nach dem Winter 2013/14 verletzte sich der zweimalige französische Slalommeister bei Skitests im Raum Le Grand-Bornard am Knie. Bei einem heftigen Sturz zog sich der 30-Jährige am rechten Knie einen Teileinriss des vorderen Kreuzbandes und eine Verletzung des inneren Seitenbandes sowie eine leichte Blessur des Schienbeins zu. Mit Glück kam er um eine Operation herum und die Ärzte konnten das Gelenk konservativ behandeln. Im vergangenen Sommer musste Mermillod Blondin wieder pausieren: ein Knochenödem im linken Fuss setzte den Franzosen vorübergehend ausser Gefecht. Zudem kam auf die neue Saison hin ein Materialwechsel. Mermillod Blondin wechselte von Salomon zu Rossignol.
Foto: Agence Zoom
|19:19 30.01.2015||Kalender / Resultate||Schweizer Athleten|
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