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Ohr-Akupunkt-Massage (OAM)
Im Lehrbuch der Auriculo-Therapie beschrieb Dr. med. Paul Nogier erstmals die Ohrpunktebehandlung mit einem Massagestäbchen. Er bezeichnete diese Therapie damals als „Micro-Massage“.
Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft steht fest, dass die Ohr-Akupunktur über einen cerebro-spinalen (Hirn-Rückenmark) Wirkmechanismus heilt. Dies bedeutet, dass am Ohr gesetzte Reize im Gegensatz zu allen anderen Reflexzonentherapien direkt ins Gehirn geleitet werden und von da aus an die entsprechenden zur Reflexzone gehörenden, peripheren Körperzonen weitergeleitet werden.
Das Ohr muss als übergeordnete Reflexzonen-Schaltzentrale gesehen werden, deren Funktionieren in hohem Masse Voraussetzung für ein Funktionieren der Körperleitbahnen ist. Die einzelnen Punkte am Ohr sind Regler, mit denen Energie zugeführt oder abgeleitet werden kann.
Gesundheitsbeeinträchtigende Veränderungen in der Peripherie bauen über kurz oder lange an der zugehörigen Ohrzone ein schmerzhaftes Druckgebiet auf, auch dann wenn der Patient noch keine Körperlichen Beschwerden hat.
Die Ohr-Akupunkt-Massage ist angewandte Akupunktur ohne Nadeln. Immer dann, wenn bei einen Krankheitsbild Akupunktur angezeigt erscheint, kann über diese Methode gearbeitet werden. Besonders dankbar dafür sind Personen, die aus persönlichen Gründen die Nadel-Akupunktur ablehnen.
Die (OAM) ist ohne weiteres mit anderen Therapien kombinierbar.
Indikationen:
Als Indikationen gelten im Grunde genommen die gleichen wie bei der Ohr-Akupunktur.