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Ein Uber-Pop-Fahrer ist am Dienstag vom Baselbieter Strafgericht zu einer Busse und einer bedingten Strafe verurteilt worden. Der 40-Jährige hatte 2016 innert neun Monaten auf gut 13'000 Kilometern mit bezahlenden Fahrgästen fast 32'000 Franken eingenommen.
Der Einzelrichter taxierte die Uber-Fahrten angesichts der Einnahmen und der Kosten als unzulässig, da der Mann weder eine Bewilligung für gewerbsmässige Personentransporte noch eine Taxibewilligung hatte. Zudem fehlte dem Auto ein Fahrtenschreiber.
Das erstinstanzliche Gericht brummte dem Mann eine Busse von 500 Franken sowie eine bedingte Strafe von 60 Tagessätzen zu je 70 Franken auf. Der Verteidiger argumentierte erfolglos, die Fahrten für das amerikanische Fahrdienst-Unternehmen bewegten sich in einer rechtlichen Grauzone, seien aber nicht verboten, also nicht strafbar. (sda)
Die 75-jährige Frau, die im März im Basler Gotthelfquartier einen Primarschüler tötete, hat nach gegenwärtigem Erkenntnisstand dem Opfer das Leben «als blosses Mittel zum Zweck genommen, um dadurch auf ihre persönliche Situation aufmerksam zu machen». Diese Feststellung hat das Basler Appellationsgericht in einem der Redaktion CH Media vorliegenden Urteil getroffen.
Die Tat könnte sinnloser nicht sein. Am 21. März dieses Jahres hat eine 75-jährige Frau im Basler Gotthelfquartier um 12.30 Uhr einen Primarschüler niedergestochen. Dieser befand sich auf dem Nachhauseweg von der Schule, als ihn die ihm völlig fremde Frau angriff. Trotz Reanimation und Notoperation verblutete der Siebenjährige am gleichen Tag.
Aus vorliegenden Gerichtsurteilen geht nun hervor: Die Tat erfolgte nicht im Affekt. Auf dem Mobiltelefon der Frau haben die Ermittler eine SMS-Nachricht …