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Info Medialität
Das kommt nicht vor
- Details
- Geschrieben von Barbara Rigert
Es gibt eine ganze Menge Dinge, die Verstorbene nicht tun weil sie dem Gesetz des freien Menschenwillens unterliegen. Oft wird dies nicht verstanden, dann ist es die Aufgabe des Mediums, aufklärend zu wirken.
Es kann jedoch vorkommen, dass ein Medium solche Aussagen macht, diese sind dann aber nicht Aussagen vom Verstorbenen. Folgende Punkte werden nicht von Verstorbenen geäussert:
- Entscheidungen werden dem Klienten nicht abgenommen
Ob man sich trennen soll oder nicht ist etwas, das der Mensch selbst zu entscheiden hat, ebenfalls ob der Job gewechselt, das Haus verkauft, eine Weiterbildung gemacht werden soll. Es kann allenfalls Auskunft über eine Entwicklungstendenz gemacht werden, wie z.B. so wie dein Partner jetzt ist wird er bleiben. etc.
- Es gibt niemals Auskunft über bevorstehendes Unglück oder Krankheit
Kein Verstorbener will Angst auslösen. Es kann höchstens gesagt werden, dass bestimmte Dinge näher angesehen werden sollten.
- Es wird niemals ein Todesdatum bekannt gegeben
Es kann allenfalls dazu geraten werden, mit Jemandem alles zu regeln oder etwas in Ordnung zu bringen.
- Es werden keine Lottozahlen oder Börsenkurse vorausgesagt
Finanzielle Dinge interessieren Verstorbene nicht, weil sie sich nicht mehr auf einer materiellen Ebene befinden. Es ist deshalb auch kaum möglich zu sagen, wann und für wie viel man sein Haus verkaufen kann oder an wen. Es kann allenfalls dazu geraten werden, in einer bestimmten Zeit Lotto zu spielen oder sich bestimmte Kurse näher anzusehen oder an bestimmten Orten zu inserieren.
- Es werden keine Daten genannt, wann man etwas Bestimmtes findet
Die geistige Welt ist nicht eine Partner- oder Immobilienbörse, sie kann höchstens darauf hinweisen, wo man suchen könnte oder wie man sich verändern könnte um das zu erreichen was man sich wünscht.
- Zukunftsaussagen werden nur sehr selten und in beschränktem Mass gemacht
Da uns keine Entscheidung abgenommen wird, ist es auch nicht sinnvoll uns etwas über die Zukunft zu sagen, was uns beeinflussen und damit unfrei machen könnte. Was aber gesagt werden kann ist z.B. bei der Frage nach einer Weiterbildung in welche Richtung es gehen könnte.
- Aussagen über andere Personen kommen selten vor
Wenn eine Mutter etwas über ihr krankes Kind wissen will, kann manchmal etwas Hilfreiches kommen, generell gilt: wenn der Klient etwas zum Wohle der Person, für die er fragt tun kann, dann erhält er Auskunft, wenn er wissen will ob der Partner treu ist, dann nicht unbedingt.
- Medizinische oder Juristische Auskünfte
Diagnosen werden eigentlich nicht gestellt, es kann aber darauf hingewiesen werden, dass eine bestimmte Diagnose nochmals überprüft werden sollte oder dass man einen zweiten Arzt hinzuziehen sollte. Es wird weder von Operationen abgeraten noch zur Alternativmedizin geraten und von der Schulmedizin abgeraten. Es wird auch nicht gesagt, ob ein Prozess gewonnen wird oder ob man jemanden verklagen soll.
- Verstorbene können keine Gedanken lesen
Wenn jemand fragt was der verstorbene Vater über X denkt, dann wird dazu keine Aussage gemacht werden können. Gedankenlesen ist nicht der Job der Verstorbenen, sie können nur fühlen, was uns bewegt. Sie denken nicht über andere Personen, die uns vielleicht ärgern nach.
- Verstorbene drohen nicht, schimpfen nicht, verlangen nicht
Alles was von echten Verstorbenen kommt ist liebevoll und konstruktiv. Es muss ihnen nichts versprochen werden, sie verlangen auch nichts. Ihre Botschaften sind immer befreiend, nicht einengend.