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Quark reimt sich auf stark. Das mag Zufall sein, zumal der Begriff auf das aus dem Spätmittelalter stammende slawische Wort «Twarog» für Quark zurückgeht. Doch steckt tatsächlich einiges in Quark, das fit und kräftig macht, etwa Kalzium für die Knochen, Eiweiss für den effektiven Muskelaufbau, Vitamin B2 und Milchsäurebakterien für den Darm. Basis von Quark, der übrigens zu den Frischkäsen gehört, ist pasteurisierte Magermilch, die durch Milchsäurebakterien und Lab zur Gerinnung gebracht wird.
Im Vergleich zu anderen Frischkäsen wie Ricotta oder Ziger enthält Quark mit über 80% Wasser relativ viel Flüssigkeit. Diese kann bei Bedarf etwas verringert werden, indem man den Quark in einem Tuch abtropfen lässt. Mit Rahm verfeinert wird aus Magerquark Halbfett- oder Rahmquark. Je mehr Rahm der Quark enthält, desto cremiger ist die Konsistenz und desto weniger säuerlich schmeckt er. Für die kalte Küche, etwa Desserts, Aufstriche, Dips und Füllungen eignet sich jede Quarksorte. Zum Erhitzen muss der Quark mindestens 25% Fett enthalten. Sonst gerinnt er.