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An der Frauensession 2021 werden Frauen aus der ganzen Schweiz während zwei Tagen gleichstellungsrelevante Themen besprechen und ihre Forderungen Bundesrat und Parlament übergeben. Es wird nach der Frauensession 1991 der zweite solche Anlass sein. Die Frauensession wird eine Parlamentssitzung so nah wie möglich abbilden. Im Vorfeld treffen sich die Frauen deshalb zu Sitzungen in rund zehn Kommissionen (alle zu einem gleichstellungsrelevanten Schwerpunkt) und arbeiten dort Anträge aus. Diese werden an der Session behandelt.
Alle amtierenden Regierungs-, National- und Ständerätinnen wurden bereits an die Frauensession eingeladen. Das Wahlverfahren für die restlichen Sitze erfolgt demokratisch: Ab dem 6. April 2021 können sich Frauen aus der ganzen Schweiz entweder als Kandidatin für die Frauensession anmelden oder als Wählerin registrieren. Alle Frauen müssen mindestens 16 Jahre alt sein und entweder in der Schweiz wohnen (unabhängig der Staatsbürgerschaft oder des Aufenthaltsstatus) oder Auslandschweizerin sein. Damit alle Sprachen und Regionen angemessen vertreten sind, müssen sich alle Frauen einem Wahlkreis zuordnen. Gewählt wird zwischen dem 14. und 31. Mai 2021.
Hier geht es zur Anmeldung: Link
Um den politischen Grossanlass zu finanzieren, läuft ab heute ein Crowdfunding. Mit mindestens 30’000 Franken ist es möglich, die Frauensession durchzuführen.
Organisiert wird die Frauensession von alliance F - der Bund Schweizerischer Frauenorganisationen, den Evangelischen Frauen Schweiz EFS, dem Schweizerischen Bäuerinnen und Landfrauenverband SBLV, dem Dachverband Schweizerischer Gemeinnütziger Frauen SGF, dem SKF Schweizerischen Katholischen Frauenbund und der eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF, in Zusammenarbeit mit den Parlamentsdiensten.