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Laut dem «Tagesanzeiger» ist eine Ausgangssperre in der Schweiz nicht definitiv vom Tisch. Diese würde eine Option bleiben. Falls das Ausgehverbot käme, würde der Bundesrat das Verbot in zwei Schritten verordnen, schreibt die Zeitung.
Der Bund prüft derzeit via Handy-Metadaten, ob sich die Bevölkerung an die Verordnungen halte und es tatsächlich zu weniger Kontakten im öffentlichen Leben komme. Falls der Bund zum Schluss käme, dass die bereits getroffenen Massnahmen noch nicht ausreichten, würden weitere Verschärfungen kommen.
Laut «Tagi» sieht der Plan der Bundesverwaltung folgendermassen aus: In einer ersten Stufe würde eine Ausgangssperre täglich ab 18 Uhr verhängt. Falls dies nicht genügen würde, könnte eine ganztägige Ausgangsperre folgen.
Dass der Bund genügend Mittel zur Überwachung hat, schreibt der «Chaos Computer Club» auf Twitter: «Der Bund ist ohne weiteres in der Lage, die Handypositionsdaten der gesamten in der Schweiz ansässigen Bevölkerung zu überwachen» und appelliert an die Bevölkerung: «Folgt endlich den Regeln des BAG!»