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Bern (awp/sda) - Die Schweiz hat im Streit mit den USA um die UBS gemäss dem Enthüllungsportal Wikileaks politische Konzessionen gemacht: Die Aufnahme von zwei Uiguren aus dem US-Gefangenenlager Guantánamo sowie Massnahmen gegen eine im Iran-Handel aktive schwedische Firma hätten die USA zum Einlenken bewogen.
Dies meldete newsnetz.ch am Donnerstag, gestützt auf die norwegische Tageszeitung "Aftenposten". Diese veröffentlichte gleichentags auch einen Link zur Depesche vom 1. Juli 2009, die ein Angestellter der amerikanischen Botschaft in Bern nach Washington schickte - unter dem Vermerk "secret" ("geheim").
Die (damalige) Wirtschaftsministerin Doris Leuthard habe klargemacht, dass die Aufnahme der beiden Uiguren und die Schliessung einer schwedischen Firma mit Beziehungen zum iranischen Atomprogramm in Zusammenhang stünden mit einer politischen Beilegung der UBS-Affäre in den USA.
Im späteren Staatsvertrag mit den USA wurde vereinbart, statt der unsprünglich von Washington geforderten 52'000 Kontendaten nur 4450 zu liefern.
dm
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