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Die Sammlung
Die Kunstsammlung dokumentiert das Zürcher Kunstschaffen der letzten 100 Jahre wie auch den Wandel des herrschenden Kunstgeschmacks. Sie pflegt das kulturelle Erbe und das kollektive Gedächtnis der lokalen Kunst. Da stetig Innovatives und Avantgardistisches angekauft wurde, verfügt die Kunstsammlung heute über zahlreiche sehr wertvolle Werke.
Genannt seien etwa Augusto und Giovanni Giacometti, Max Bill, Fritz Glarner, Varlin, Urs Lüthi, Fischli/Weiss oder Pipilotti Rist. Gleichzeitig hat der Stadtrat günstige Gelegenheiten wahrgenommen, Werke von wichtigen zeitgenössischen Schweizer Kunstschaffenden anzukaufen oder die Sammlung mit bedeutender historischer Kunst zu erweitern, was der Kunstkommission aufgrund ihrer Statuten nicht möglich ist. So ist die Stadt Zürich heute beispielsweise auch im Besitz von Werken von Ferdinand Hodler, Cuno Amiet, Johann Heinrich Füssli, Samuel Hofmann oder LeCorbusier.
Von den 34 500 Kunstwerken sind rund ein Drittel Originalwerke wie Gemälde, Skulpturen oder Kunst-am-Bau-Werke. Zwei Drittel der Sammlung sind druckgrafische Blätter. Diese wurden in erste Linie als Raumschmuck für Büros, Spitäler, Schulen, soziale Einrichtungen und weitere städtische Institutionen erworben. Spitzenreiter bei den Originalgrafiken ist Franz Karl Opitz (1916-1998), der in der Sammlung mit 1108 Blättern vertreten ist.
Der erste in den Akten der Kunstsammlung dokumentierte Eingang eines Kunstwerkes ist eine Schenkung von Ottilie Röderstein (1859-1937), die der Stadt Zürich 1903 aus Dankbarkeit für die Verleihung des Bürgerrechts das Gemälde «Junger Schweizer» überliess. Mit der Inventarisierung der Kunstwerke begann man 1916.
Vermisste Werke
Von den 34 500 Werken der städtischen Kunstsammlung werden derzeit 115 vermisst. Dank der Professionalisierung der zuständigen Fachstelle und der regelmässigen Standortkontrollen konnten in den letzten Jahren mehrere Dutzend Werke wiedergefunden werden. Die systematische Kontrolle beschränkt sich jedoch auf die Standorte der Stadtverwaltung. Falls darüber hinaus Werke entdeckt werden, die allenfalls der städtischen Sammlung zuzuordnen sind, ermöglicht unten stehende Liste eine erste Einschätzung.
Ansprechpersonen
Kunstsammlung der Stadt Zürich
(mittwochs abwesend)
Mathis Sauter, Tel. 044 412 40 56
(donnerstags abwesend)
Raquel Brühlmann, Tel. 044 412 40 01
(montags abwesend)