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Vincent Motorräder standen seit der Einführung der V2-Modelle der „Series A“ Mitte der 30er Jahre für technische Exzellenz, innovatives Design, Zuverlässigkeit und Leistung der Spitzenklasse. Philip Vincents Betonung von Aussehen und Leistung ist legendär und seine Maschinen waren mit innovativen Funktionen bespickt die zum Beispiel eine Anpassung des Bremspedals, der Fussrasten, der Sitzhöhe und des Schalthebels ermöglichten. Die Ausführungen seiner Motorrädern entsprachen einem sehr hohen Standard, der sich auch in den Anschaffungskosten für die Maschinen reflektierte, konnten diese doch ein Mehrfaches ihrer Zeitgenossen ausmachen.
Gegen Ende der 40er Jahre und mit wiederholten Interessenbekundungen seitens Privatbesitzer für noch mehr Leistung war Philip Vincent zunehmend davon überzeugt, dass es einen Markt für eine Sportversion gibt.Trotz des Widerstands innerhalb Vincent Motorcyles setzte Vincent seine Pläne um und modifizierte zusammen mit Chefingenieur Phil Irving Vincent Rapides der „Series B“ welche 1946 eingeführt wurde. So konnte man schlussendlich 55 bhp aus dem V2-Motor herauskitzeln und führte 1948 zur Vincent Black Shadow „Series B“ und im gleichen Jahr noch zur Einführung der Vincent Black Shadow „Series C“.
Der Reiz dieser Vincent Maschinen, insbesondere der Vincent Black Shadow, lag in der Fähigkeit fast jedes andere Strassenfahrzeug geschwindigkeitstechnisch zu übertreffen. Man schrieb zum Beispiel das Jahr 1948 als Rollie Free mit einer modifizierten Vincent Black Shadow auf dem Bonneville Salzsee in den USA den Titel des „schnellsten Serienmotorrads der Welt“ erobern konnte. Zwei Jahre später legte er noch eine Schippe drauf. 1952 setzte eine Vincent Black Shadow auf der Rennbahn in Montlhéry einen weiteren Rekord – 1000 km in sechs Stunden – welcher die Standhaftigkeit und Potenz der Maschinen unterstrich.
Die hier illustrierte Vincent Black Shadow Series C hat das Baujahr 1951 und war über die letzten 60 Jahre im gleichen Besitz. Das Motorrad ist in einem aussergewöhnlich originalen Zustand und zeigt eine charakterstarke Patina was heutzutage zunehmend gesucht ist. Der Tachometer wurde im Jahre 1966 neu aufgebaut und zeigt zur Zeit gerade einmal 1088 Meilen. Fahrzeugdokumente sind vorhanden und das Motorrad ist fahrbereit. Alle Nummern (z.B. Motor, Fahrgestell, Kurbelgehäuse, etc.) sind korrekt und original und somit „number matching“.
Interessenten für diese aussergewöhnliche 1951 Vincent Black Shadow Series C dürfen sich gerne über das untenstehende Formular melden.
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