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Die Stiftung für die Frau und das Kind besteht seit 1996. Sie ist als gemeinnützig anerkannt und wird durch das Sozialvorsorgeamt (SVA) des Staates Freiburg subventioniert.
Vor der Gründung der Institution aux étangs, existierte in der Stadt Freiburg bereits ein Wohnheim namens « Villa Myriam ». Der Verein Villa Myriam, engagierte sich für junge Mädchen oder Frauen in schwierigen Lebenslagen und bot ihnen Unterstützung an. Die Situationen wurden komplexer (finanziell schwierige Situationen, fragile familiäre Situationen, bei welchen eine Rückkehr nach Hause nicht möglich war…). Aus diesem Grund wurde eine intensive und spezifische Begleitung mit einem sozialpädagogischen Rahmen immer wichtiger.
Das Komitee der Villa Myriam suchte nach einer Trägerorganisation, welche eine solche Struktur in seine Arbeit miteinbeziehen konnte. Ihre Wahl fiel auf den Verein «La Traversée», der sich auf das Führen von kleinen familiären Strukturen spezialisiert hatte. So entstand im Januar 1993 «la Traversée V». Sie hat bis im Dezember 1995 zahlreiche Situationen aufgenommen und begleitet. Während der Zeit, in der die Struktur in dieser Form bestanden hat, kristallisierte sich heraus, dass die Arbeit für Frauen in Notsituationen nicht mit der Tätigkeit des Vereins «La Traversée» übereinstimmte.
Dank tatkräftiger Leitung und Unterstützung von Frau Marie-Theres Meuwly-Binz, Präsidentin des damaligen Komitees des Vereins Villa Myriam und später erste Präsidentin der Stiftung, wurde die Stiftung für die Frau und das Kind aux étangs mit Frau Daria Aebischer, die die Institution danach während 25 Jahren leitet, gegründet.
aux étangs – Stiftung für die Frau und das Kind wurde im Januar 1996 eröffnet. Sie wurde im selben Jahr von der Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) offiziell als „spezialisierte Institution für die Aufnahme von jungen, minderjährigen Frauen, welche sozialpädagogische (erzieherische) Massnahmen benötigen und von kompetenten Stellen platziert werden“ ), anerkannt.
Im Jahr 2007 konnte, dank dem grossen politischen Engagement von Antoinette Romanens, Präsidentin der Stiftung von 2000 bis 2010, die Subventionierung der Aufenthalte auf junge erwachsene Frauen bis zum Alter von 25 Jahren erweitert werden.
2008 kam ein weiteres Haus hinzu, das mit Wohnungen als Übergang für jene Frauen dient, die die Institution verlassen.
Die Gründung der Institution aux étangs hat es minderjährigen und jungen erwachsenen Frauen ermöglicht, aus ihrer Isolation herauszukommen und in ihrem Status als Frauen und junge Mütter in schwierigen Lebenslagen anerkannt zu werden. Darüber hinaus ist es ein Ort, der grossen Wert auf eine gute Begleitarbeit legt; das Zuhören, Teilen, Respektieren, sind, wie die menschliche Wertschätzung, Basis eines humanistischen Menschenbildes, das den jungen Frauen hilft, aus ihrer fragilen Situation herauszukommen und die bestmögliche Autonomie und Lebensqualität für sich und ihre Kinder zu erlangen.
Danke, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren! Bei uns engagieren sich Sozialpädagoginnen, Betreuungspersonal für die Nachtdienste und Praktikantinnen rund um die Uhr und stehen den Frauen und ihren Kindern bei. Sie sind interessiert? Senden Sie uns Ihre Bewerbung an: <email-pii>