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FIFA-Kongress - Sepp Blatter wird weitere vier Jahre Präsident des Weltfussballverbandes FIFA bleiben - es ist bereits die vierte Amtsperiode des 75-jährigen Wallisers.
Blatter hatte bei der Wahl keine Konkurrenz, nachdem Mohamed bin Hammam seine Kandidatur am Wochenende zurückgezogen hatte. Wegen Korruptionsvorwürfen war der Katarer anschliessend vorläufig suspendiert worden. 186:17 Stimmen fiel die Wahl sehr deutlich aus.
Mit radikalen Reformen will Blatter die nach den Bestechungsvorwürfen in Schieflage geratene FIFA in den kommenden Jahren wieder auf Kurs bringen. "Ich bin ein Kapitän in turbulenten Zeiten. Wir haben Schläge eingesteckt und ich persönlich einige Ohrfeigen", sagte der Walliser in seiner mit Spannung erwarteten Grundsatzrede vor den Vertretern der Mitgliedsverbände.
Blatter präsentierte den Delegierten auch gleich einen Reformvorschlag. Er wolle, dass in Zukunft die Organisation der WM vom Kongress der FIFA beschlossenwerde, sagte er. Bisher hatte das 24-köpfige Exekutivkomitee die Endrunden der Weltmeisterschaften vergeben. An der Vergabe der WM 2022 an Katar hatte sich zuletzt heftige Kritik entzündet.
Der Antrag des Englischen Verbandes, die Wahl des Präsidenten zu verschieben, war zuvor mit klarer Mehrheit abgeschmettert worden.
SDA-ATS