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Debut 1
Louis Schwizgebel
Schumann | Beethoven | Schubert
Mi, 23.11. | 12.15 Uhr | Nr. 16503
Vergangenes Konzert
23.
Nov
Mittwoch
12.15
Debut 1
Louis Schwizgebel
Er sei «ein Feuergeist mit Tiefgang»: Mit diesem Gütesiegel versah das Fachmagazin FonoForum den Pianisten Louis Schwizgebel, der 1987 als Sohn einer schweizerisch-chinesischen Familie in Genf zur Welt kam. Schon seine Ausbildung hat ihn durch die halbe Welt geführt, zu Pascal Devoyon nach Berlin, zu Emanuel Ax an die New Yorker Juilliard School und zu Pascal Nemirovski an die Londoner Royal Academy of Music. Im Alter von gerade einmal 17 Jahren gewann Schwizgebel den «Concours de Genève», 2007 siegte er bei den «Young Concert Artists Auditions» in New York, und 2012 erhielt er beim berühmten Klavierwettbewerb von Leeds den Zweiten Preis. Die BBC ernannte ihn zum «New Generation Artist» und präsentierte ihn von 2013 bis 2015 bei zahlreichen Konzerten. Und Ensembles wie das London Philharmonic, das City of Birmingham Symphony Orchestra, die Wiener Symphoniker oder das Orchestre National de Lyon luden ihn als Solisten ein. Bei seinem Luzerner Festival-Debut wartet auf Schwizgebel nun fast ein Heimspiel. Sein klug konzipiertes Programm zeigt, dass es ihm um mehr geht als um die blosse Virtuosität.
Louis Schwizgebel © Marco Borggreve
Louis Schwizgebel
Louis Schwizgebel, der 1987 als Sohn eines Schweizer Vaters und einer chinesischen Mutter in Genf geboren wurde, studierte bei Brigitte Meyer in Lausanne und bei Pascal Devoyon in Berlin. Später wurde er von Emanuel Ax und Robert McDonald an der New Yorker Juilliard School unterrichtet, und schliesslich holte er sich den letzten Schliff bei Pascal Nemirovski an der Royal Academy of Music in London. 2012 gewann Schwizgebel den Zweiten Preis bei der renommierten «Leeds International Piano Competition», im Jahr darauf wurde er von der BBC zum «New Generation Artist» ernannt. Seither hat Louis Schwizgebel mit wichtigen internationalen Orchestern zusammengearbeitet: etwa mit dem London Philharmonic, dem BBC Symphony, dem City of Birmingham Symphony, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre National de Lyon und dem Zürcher Tonhalle-Orchester. Seine Partner am Pult waren dabei Dirigenten wie James Gaffigan, Edward Gardner, Louis Langrée, Fabio Luisi, Leonard Slatkin oder Robin Ticciati. 2014 feierte er seinen Einstand bei den BBC Proms mit einer Aufführung von Prokofjews Erstem Klavierkonzert, die auch im Fernsehen übertragen wurde. Mit Rezitalen stellte er sich in der Londoner Wigmore Hall, beim Klavier-Festival Ruhr, im Münchner Herkulessaal und in Hongkong, Peking und Shanghai vor. In der Spielzeit 2016/17 debutiert Louis Schwizgebel beim Oslo Philharmonic, beim Royal Liverpool Philharmonic und beim São Paulo Symphony Orchestra; zu Beginn der Saison bestritt er bereits mehrere Konzerte mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne. Ausserdem tritt er im Prager Rudolfinum, im Amsterdamer Concertgebouw und im Rahmen der Londoner «International Piano Series» auf. Seine CDs umfassen Klavierkonzerte von Saint-Saëns und Beethoven sowie Solowerke von Ravel, Liszt, Holliger und Schubert. Im Oktober 2016 erschien eine Aufnahme mit Schubert-Sonaten.
Oktober 2016