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Microsoft hat Azure Percept angekündigt, eine Hardware und Software-Plattform, die KI-Services am Netzwerkrand ermöglichen soll. Percept kombiniere Microsofts Cloud-Tools für die Erstellung von KI-Modellen und die Verwaltung von Hardware von Microsoft-Partnern.
Mit dem neuen Angebot wolle man Kunden ein End-to-End-System bieten, von der Hardware bis zu den KI-Funktionen, das "einfach funktioniert" und das auch nicht viel technisches Know-how voraussetze. Damit sollen Dinge wie Objekterkennung, Anomalie-Erkennung oder Regalanalysen am Netzwerk-Edge ausgeführt werden können. Als Beispiele nennt Microsoft Kameras, die einen Filialleiter benachrichtigen, wenn Regale aufgefüllt werden müssen, oder Videostreams, die alles von der Kassenschlange bis zur Verfügbarkeit von Parkplätzen im Auge behalten.
Azure Percept umfasse ein Development Kit mit einer smarten Kamera "Azure Percept Vision". Mit dem "Percept Studio" biete man Starthilfe für Anwender, die über wenig Programmiererfahrung verfügen, so Microsoft. "Percept Audio" soll KI-Sprachdienste auf Edge-Geräten ermöglichen.
Azure-Percept-Geräte würden sich automatisch mit Azure IoT Hub verbinden, um eine sichere Kommunikation zwischen IoT-Geräten und der Cloud zu ermöglichen, verspricht Microsoft. Die Redmonder arbeiten dazu mit Chip- und Geräteherstellern zusammen. Entstehen soll ein Ökosystem von "intelligenten Edge-Geräten, die für den Betrieb auf der Percept-Plattform zertifiziert sind".
Geräte von Drittanbietern sollen im Verlauf der nächsten Monate für die Aufnahme in dieses Programm zertifiziert werden, so der Plan. Alle Komponenten der Plattform müssten den Microsoft-Prinzipien für verantwortungsvolle KI entsprechen, so das Unternehmen, und würden umfangreiche Security-Tests durchlaufen.