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In Korea geboren, begab sich Dong-Suk Kang später nach New York, um an der Juilliard School und danach am Curtis Institute bei Ivan Galamian zu studieren.
Nach seinem Debüt im Kennedy Center und einem Auftritt unter der Leitung von Seiji Ozawa, gewann er Preise bei internationalen Wettbewerben in Montreal, in London beim Carl Flesch-Preis sowie in Brüssel beim Wettbewerb Queen Elizabeth. Auch war er Gast vieler bekannter Orchester, darunter – in Amerika – jene von Philadelphia, Cleveland, Los Angeles, Saint-Louis, San Francisco, Washington, Montreal. In Europa war er Gast bei den Royal Philharmonic, bei der London Philharmonia, bei den Orchestern von B.B.C., Halle, beim Nationalorchester in Frankreich, bei der English Chamber, bei der Academy of St. Martin, Birmingham. Auch hatte er Auftritte in Städten wie München, Stuttgart, Gewandhaus, Rotterdam, Göteborg, St. Petersburg, Moskau, usw.
Dong-Suk Kang spielte u.a. unter der Leitung von Dutoit, Ozawa, Masur, Järvi, Menuhin, Salonen, Chung, Slatkin, Barshaï, Jansons, Foster, Norrington, Berglund, Svetlanov und Helbig.
Seine Musikaufnahmen haben begeisterte Kritiken erhalten und wurden unter anderem mit dem Grand Prix du Disque de l’Académie Charles Cros und dem Grand Prix de la Nouvelle Académie du Disque ausgezeichnet. Seine Aufnahme des Walton-Konzerts wurde von der Zeitschrift Gramophone zur CD des Monats ernannt und für den Gramophone Award nominiert.
Dong-Suk Kang wird regelmässig bei wichtigen internationalen Wettbewerben als Jurymitglied eingeladen, bspw. bei Wettbewerben wie Queen Elisabeth, Indianapolis, Wieniawski, Long-Thibaud, Menuhin, Montreal, Michael Hill, Sendai, Qindao, Tibor Varga, usw.
Dong-Suk Kang ist der künstlerische Leiter des « Seoul Spring Festival » in Korea sowie des « MusicAlp-Festivals » in Tignes.
Er ist auch vom Ordre des Arts et Lettres zum Ritter geschlagen worden.