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Newsletter Schweizer Buchhandel
Ausgabe 35/2019 vom 19. September 2019
1. Kulturbotschaft 2021-2024
1. Mehr Mittel für Verlagsförderung und Einführung von Buchhandels-Prämien
In der Kulturbotschaft legt der Bund die wichtigsten Handlungslinien und den finanziellen Rahmen der nationalen Kulturförderung fest. Nächstes Jahr wird das neu gewählte Parlament darüber diskutieren. Bis morgen Freitag läuft das Vernehmlassungsverfahren, bei dem sich Parteien, Verbände und Interessengruppen zum Vorschlag des Bundesrates melden können.
Die vollständige Antwort des SBVV finden Sie auf der SBVV-Webseite.
Die zwei wichtigsten Forderungen des SBVV im Bereich Literatur sind: Erstens die erfolgreiche Verlagsförderung weiterzuführen (was auch im Entwurf der Kulturbotschaft so vorgesehen ist), die Mittel dafür sind aber zu erhöhen. Der SBVV fordert, den für die Verlage vorgesehenen Förderbetrag um jährlich 350'000 Franken auf rund 2.2 Millionen Franken pro Jahr zu erhöhen. Zweitens fordert der SBVV, in der Schweiz Prämien für die Vermittlungs- und Promotionsleistungen des Buchhandels einzuführen. Der SBVV hat dafür ein Modell entwickelt, das sich an die Grundsätze der strukturellen Verlagsförderung und das Modell der Buchhandelsförderung im Kanton Genf anlehnt (siehe dazu Beitrag im «Schweizer Buchhandel» vom Juli 2019). Wie bei der Verlagsförderung sollen die Kriterien transparent sein, sich an professionellen Standards orientieren, die Entscheide sollen nachvollziehbar, die Vergaben mehrjährig und damit planbar sein. Das Modell würde rund 1,5 Millionen Franken pro Jahr kosten.
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