Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03180.jsonl.gz/1131

So sagt man unserem Fleischvogel beispielsweise in Belgien (übersetzt): 'Vogel ohne Kopf' oder im Niederländischen ‚blinder Vink‘ (blinder Fink). Für die irreführende Namensgebung gibt es zwei Erklärungen.
Früher war es durchaus üblich, gebratene Vögel aufzutischen. Und es gab auch Variationen, wo der Vogel eingewickelt wurde. Seit die Vogeljagd Ende des 19. Jahrhunderts verboten wurde, tischte man als Ersatz für den ‚gebratenen Vogel‘ einfach den Fleischvogel auf, so die erste Theorie.
Die zweite Theorie erklärt die widersprüchliche Namensgebung damit, dass ein Fleischvogel und ein '(richtiger) gebratener Vogel' einfach sehr ähnlich aussehen.
Gerade der niederländische ‚blinden Vink‘ soll dem gebratenem Fink ausserordentlich ähneln.