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«Die kleine Safiya wiegt knapp über fünf Kilogramm», schreibt der Zolli Basel in einer Medienmitteilung.
Das Jungtier ist Teil einer kleinen Herde von drei weiteren Kleinen Kudus. Dazu zählen die um ein Jahr ältere Schwester Rashida sowie die beiden Elterntiere Jina und Leopold. Da die Jungtiere aktuell aber noch viel Ruhe brauchen, sei das Antilopenhaus nur geöffnet, wenn eine Tierpflegerin bzw. ein Tierpfleger vor Ort sei, wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Kudus in der Wildbahn
Der Bestand der Kleinen Kudus in der Wildbahn geht kontinuierlich zurück. Die Kleinen Kudus kommen in einem beschränkten Verbreitungsgebiet vor, das Teile der afrikanischen Staaten Tansania, Kenia und Somalia umfasst. Dort leben sie in der Savanne, in Akazienwäldern und im Buschland. Eine Gruppe besteht meistens aus zwei bis vier Müttern mit ihren Jungen. Die erwachsenen Männchen – sie tragen im Gegensatz zu den Weibchen ein Geweih – sind Einzelgänger und treffen sich nur zur Paarungszeit mit den Weibchen.
Nur wenige Zoos halten Kudus
Auch in Zoos kommen die Tiere generell eher selten vor. Da der Bestand in der Wildbahn aber zurückgehe, sei die Zucht der Tiere umso wichtiger. Aus diesem Grund organisiert der Zoo Basel auch das Zuchtprogramm (ESB = Europäisches Zuchtbuch). Seit 1956 werden in Basel bereits Kudus gezüchtet.