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Gründung der Goldmäuder
Das Motiv zur Gründung der Goldmäuder wurde in einem ersten Protokoll aus dem Jahre 1930 wie folgt genannt: «Seit einigen Jahren machte sich bei uns ein gewisser Rückgang des Fasnachtsbetriebes geltend. Jeder Verein stützte sich auf einen anderen und so kam es vor, dass es Fasnachtstage gab, wo wirklich wenig geboten wurde.» Dies wollten einige fasnachtslustige Herren nicht mehr hinnehmen und unter Initiative von Richard Kälin (Chilbitüderli) und Georg Parpan sollte eine erste Fasnachtsgesellschaft in Einsiedeln gegründet werden. Man einigte sich auf die Aufführung eines Schnitzelbankes, welcher am Fasnachtsdienstag nach dem Brotauswerfen von einem Wagen aus dreimal aufgeführt wurde. In kürzester Zeit (innerhalb eines Monats) wurde alles organisiert. Ein Kostüm genäht, der Schnitzbank gedichtet und geübt, ein Wagen dekoriert und Helgen gemalt. Der Erfolg versprach weitere Taten und so wurde nach der Fasnacht 1930 am 7. März die Gründungsversammlung durchgeführt.