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Die spektakulären, oft in Terrassen angelegten Weinberge der wichtigsten Schweizer Weinbauregion erstrecken sich entlang der oberen Rhone. Dieses vor 20’000 Jahren durch den Rückzug der Gletscher gebildete Tal im Herzen der Alpen profitiert von einem besonders trockenen und sonnigen Klima (650 mm Regen und 2500 Stunden Sonnenschein pro Jahr). Das Mikroklima wird durch den im Herbst auftretenden Föhn, einen starken, warmen Wind, verstärkt und begünstigt insbesondere die Reifung spätreifender Sorten, die in der Region oft endemisch sind. Es ermöglicht ausserdem den Weinanbau in deutlich höheren Lagen als in den anderen Regionen des Landes, wie etwa in Visperterminen, das auf 1100 m Höhe liegt. Das Wallis ist malerisch und liebenswert – was man auch von seinen Weinen sagen kann – und lässt Besucher niemals unberührt.
Unter den regionalen Rebsorten finden Sie die Petite Arvine mit ihren Zitrus- oder Glyziniennoten, ihrer Spritzigkeit und ihrem salzigen Abgang. Bei den roten Rebsorten zeichnet sich der Cornalin durch einen schönen, sowohl samtigen als auch fruchtigen Ausdruck aus. Dies sind nur zwei Beispiele für die zahlreichen Rebsorten, die auf den Terrassen im Herzen der Alpen angebaut werden.