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Geschichte
Simmentaler ist eine Schweizer Rasse, die ihren Ursprung im Simmental im Berner Oberland hat. Die Verbreitung in der ganzen Schweiz begann bereits im 18. Jahrhundert. Die damalige Dreinutzungskuh war an die Familienlandwirtschaft angepasst, indem sie hervorragende Arbeit leistete und Milch und Fleisch bester Qualität produzierte. Im 19. Jahrhundert wurden Simmentaler Tiere nach Süddeutschland, Österreich und bis nach Russland exportiert. Der Exportkreis hat sich ab 1930 verbreitet, so dass Simmentaler in über 30 Ländern auf allen Kontinenten zu finden sind, doch die Simmentaler Reinzucht, so wie wir sie in der Schweiz kennen, ist einzigartig.
Verbreitung innerhalb der Schweiz
Das Hauptzuchtgebiet befindet sich im Berner Oberland. Simmental-Bestände sind als Minderheit auch in der übrigen Schweiz verbreitet. Häufiger als im Flachland sind diese Betriebe im Berggebiet zu finden, wo diese Kühe die Fähigkeit, unter erschwerten Bedingungen zu produzieren, besser ausnutzen können.
Kennzeichen
Schweizer Zweinutzungsrasse für Milch- und Fleischproduktion. Meist falb (gelb), selten rot, mit weissen Flecken. Weisser Kopf, weisser Bauch und Beine. Die mittelgrossen Kühe verfügen über einen kräftigen Körperbau, eine gute Bemuskelung sowie einen ruhigen Charakter. Die Rasse weist einen stabilen Stoffwechsel und beste Gesundheitsmerkmale auf. Das detaillierte Zuchtziel finden Sie unten.