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Cluoza
(Val) (Kt. Graubünden, Bez. Inn, Gem. Zernez).
2200-1560 m. Linkes Seitenthal des Spöl. Es nimmt seinen Anfang in zwei Armen am N.-Abhang des Piz Quater Vals und senkt sich auf eine Länge von 7 km von S. nach N. Mit Italien steht es durch einen schwierigen Uebergang, den Diavelpass, in Verbindung.
Ins Engadin mündet es durch ein enges Défilé.
Dieses bis jetzt fast unbekannte Thal, wird eine gewisse Berühmtheit aus der Tatsache erhalten, dass es seit dem zu einer Art Nationalpark erhoben worden ist, wo die Natur sich selbst überlassen bleiben soll. Es ist verboten, da eine einzige Pflanze auszureissen oder ein Tier zu töten.
Die Gemeinde Zernez, der dieses Thal gehört, hat es der Schweizerischen Gesellschaft für Naturschutz in generöser Weise auf die Dauer von 25 Jahren gegen eine jährliche Entschädigung von Fr. 1400 abgetreten.
Granit, Gneis, Kalksteine, Dolomiten, Schiefer sind in reicher Abwechslung vorhanden;
Flora und Fauna sind äusserst mannigfaltig;
man trifft da alle Nadelhölzer der Schweiz, die Arve und die Bündner Bergföhre inbegriffen;
man begegnet noch dem Bären und der Steinbock wurde wieder angesiedelt.