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Nun ist es fix: Zlatan Ibrahimovic setzt seine Karriere in der Premier League fort. Der schwedische Stürmerstar wechselt zu Manchester United. Dort tritt «Ibra» auf Ex-Trainer Mourinho.
Zlatan Ibrahimovic wechselt definitiv von Paris Saint-Germain zu Manchester United. Der 34-jährige Schwede verkündete den Wechsel auf seinen Social-Media-Kanälen als fix. «Zeit, die Welt wissen zu lassen, dass meine nächste Station Manchester United ist», schrieb Ibrahimovic. In Manchester trifft er auf José Mourinho, seinen früheren Coach bei Inter Mailand, den er in seiner Biografie in höchsten Tönen lobt.
Der Stürmer verlässt den französischen Meister PSG nach vier Jahren ablösefrei. In 180 Spielen für die Pariser schoss Ibrahimovic 156 Tore. Über Ibrahimovics Wechsel zu den «Red Devils» war in den vergangenen Wochen immer wieder spekuliert worden.
Der Schwede hat zwar mit der Nationalmannschaft nie einen Titel gewonnen und er triumphierte auch nie in der Champions League. Doch auf nationalem Parkett sammelte Ibrahimovic Pokale ohne Ende.
Er wurde Meister in Holland, Italien, Spanien und Frankreich – insgesamt 13 Mal. Der extravagante Ausnahmekönner lancierte seine Karriere zuhause in Malmö, ehe er als 20-Jähriger zu Ajax Amsterdam wechselte. Die Reise ging weiter nach Italien (Juventus Turin, Inter Mailand), ehe Ibrahimovic beim FC Barcelona unterschrieb. Dort wurde er unter Trainer Pep Guardiola nicht glücklich, weshalb er zur AC Milan ging. Seit 2012 war er mit überragendem Erfolg in Paris tätig. Mit allen Klubs gewann Ibrahimovic auf Anhieb den Meistertitel.
Nun soll der zehnmalige schwedische Fussballer des Jahres auch Manchester United zu einem Titel ballern. Seit dem Ende der 27-jährigen Erfolgs-Ära von Trainer Sir Alex Ferguson im Jahr 2013 ist die Erfolgsmaschinerie vom Old Trafford ins Stocken geraten. In den drei Saisons seither resultierten die Ränge 7, 4 und 5 in der Premier League.
In der zu Ende gegangenen Spielzeit holte Manchester United wenigstens den FA Cup – der erste Titel nach Fergusons Weggang. Trotzdem musste Trainer Louis van Gaal den Klub verlassen. (ram/sda)