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In den Jahren unmittelbar vor und nach der Gründung der Birseckbahn AG (BEB) existierten in der Region noch weitere, von verschiedenen Kreisen ausgearbeitete Bahnprojekte, welche aus unterschiedlichen Gründen auch für die BEB von gewissem Interesse waren oder an welchen die Bahn sogar aktiv mitarbeitete. In weit fortgeschrittenem Stadium befand sich das Projekt für den Bau einer neuen Strecke von der Neuen Welt über Muttenz nach Pratteln.
Zur Entlastung der insbesondere in Spitzenzeiten stark nachgefragten Linie 11 betreibt die Baselland Transport AG (BLT) seit 2002 bedarfsweise eine Einsatzlinie. Sie erhielt die nicht so recht ins Basler Liniennummernschema passende Bezeichnung E11 und hat ihren südlichen Endpunkt in – Reinach Süd.
Kurze Zeit, nach dem von den eidgenössischen Räten die Konzession zum Bau und Betrieb einer elektrischen Strassenbahn zwischen dem Ruchfeld und Aesch vorlag, konstituierte sich am 25. März 1906 die Trambahngesellschaft Basel–Aesch AG (TBA). Bereits eineinhalb Jahre später, am Samstag, dem 7. Dezember 1907 konnte der Betrieb zwischen Aeschenplatz und Aesch aufgenommen werden.
Am 6. Oktober 1902 wurde die Vorortstrecke vom Basler Aeschenplatz über Münchenstein und Arlesheim nach Dornachbrugg eröffnet. Sie war in weiten Teilen einspurig angelegt, reich an Kurven und Steigungen, und benützte auch im Überlandbereich häufig die Kantonsstrasse als Trasse. Hinter dem Projekt stand die Birseckbahngesellschaft (BEB).
Der Ce 2/3 4 der Birseckbahn AG (BEB) wurde 1953 aus dem Personenverkehr zurückgezogen und als Dienstwagen vorwiegend für den Fahrleitungsunterhalt verwendet. Die neue Bezeichnung Xe 2/3 111 (angeschrieben X 111) sowie einen roten Dienstwagen-Anstrich erhielt er jedoch erst Ende 1956. Grössere Umbauten für den neuen Verwendungszweck wurden nicht vorgenommen.
Der Ce 2/2 5 war ab 1944 der einzige verbliebene Zweiachs-Motorwagen der Birseckbahn AG (BEB). Alle anderen Motorwagen sind zu Dreiachsern umgebaut worden. Das Fahrzeug fand in den folgenden Jahren praktisch ausschliesslich für bahninterne Zwecke Verwendung. Es erhielt die entsprechende Dienstwagen-Bezeichnung Xe 2/2 112 und den für die BEB typischen, roten Dienstwagenanstrich jedoch erst Ende 1963.
Von der liquidierten Sissach–Gelterkinden-Bahn (SG) konnte die Birseckbahn AG (BEB) im Jahre 1916 den gedeckten Güterwagen K 5 erwerben. Dieses Fahrzeug wurde 1891 von der Maschinenbau-Gesellschaft Basel (MBGB) als offener Güterwagen L 1 erbaut und um 1897 in einen geschlossenen Güterwagen für Posttransporte mit der Bezeichnung K 5 umgebaut.