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Erythrozyten
Erythrozyten (auch rote Blutkörperchen genannt) sind die Blutzellen, die Sauerstoff transportieren.
Sie werden im Knochenmark gebildet und machen etwa 40-45% unseres Blutes aus - Frauen haben etwas weniger davon als Männer.
Blut ist rot, weil die Erythrozyten (griechisch für "rote Zellen") rot sind. Ihre rote Farbe verdanken die Erythrozyten dem Eisen, das sie in sich tragen. Mit seiner Hilfe - genauer gesagt mit dem Protein Hämoglobin, dessen Bestandteil Eisen ist - binden sie in der Lunge den eingeatmeten Sauerstoff, den sie durch den Blutkreislauf in die verschiedenen Gewebe transportieren. Dort geben sie ihn ab und nehmen stattdessen Kohlenstoffdioxid auf, das sie wiederum in der Lunge zum Ausatmen abgeben. Erythrozyten von Säugetieren besitzen keinen Zellkern oder Mitochondrien – so gibt es im Zellinneren mehr Platz für das Hämoglobin.
Die roten Blutkörperchen haben also eine sehr wichtige Funktion: Dank ihnen kann unser ganzer Körper "atmen".