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Doppelkopf ist ein Kartenspiel mit 48 Karten und mindestens vier Spielern, das Skat nicht unähnlich ist. Hierbei wird mit zwei Skatblättern ohne Siebener und Achter gespielt. Es spielen immer die Besitzer der beiden Kreuz-Damen zusammen. Hierdurch bilden sich während des Spielens immer wieder neue Paare. Es ist von vornherein nicht klar, wer mit wem eine Partei bildet. Dies herauszufinden oder zu verheimlichen, macht einen wesentlichen Reiz des Doppelkopfspieles aus. Bei Doppelkopf ist der Spielverlauf auch ähnlich wie bei Skat zu großen Teilen vom Können der einzelnen Spieler abhängig. Dieses sorgt für ein spannendes und abwechslungreiches Spielerlebnis. Das Doppelkopfspiel ist wahrscheinlich aus dem meist im süddeutschen Raum gespielten Schafkopf entstanden, das bereits seit 1895 ein Regelwerk besaß. Es erhielt seinen Namen daher, daß alle Karten doppelt im Spiel vorhanden sind (Doppel- Shafkopf). Doppelkopf wird im Gegensatz zu Schafkopf in ganz Deutschland gespielt, überwiegend jedoch in Norddeutschland und in der Rhein-Main-Gegend.