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Schweine werden häufig in sogenannt gemischten Betrieben gehalten. Neben den Schweinen hält der Landwirt Rindvieh und baut Getreide, Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln an. Heute gibt es aber immer mehr gewerbliche Betriebe, die fast die gesamten Einnahmen mit der Schweinehaltung erwirtschaften. Meistens besitzen diese Betriebe wenig oder kein eigenes Land und kaufen das Futter für die Schweine ein. In solchen Haltungssystemen bringen die grossen Mengen Mist und Gülle oft Probleme mit sich: Wenn die Betriebe über zu wenig Land verfügen, um eine ausgeglichene Nährstoffbilanz zu erreichen, müssen sie mit anderen Betrieben Verträge über die Abnahme von Gülle und Mist abschliessen. Die heute geltende Umweltschutzgesetzgebung verbietet es, dass die Felder überdüngt und damit das Grundwasser und die Gewässer allgemein verschmutzen. Zudem ist es nicht möglich, mehr als 1'500 Mastschweine auf dem Betrieb zu halten. Ausserdem müssen die strengen Tierschutzvorschriften (Haltung, Platzangebot, Licht etc.) erfüllt werden.