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TOSCA
Vissi d'arte, vissi d'amore,
non feci mai male ad anima viva!
Con man furtiva
quante miserie conobbi, aiutai.
Sempre con fé sincera,
la mia preghiera
ai santi tabernacoli salì.
Sempre con fé sincera
diedi fiori agli altar.
Nell'ora dei dolore perché,
perché, Signore, perché
me ne rimuneri così?
Diedi gioielli
della Madonna al manto,
e diedi il canto agli astri,
al ciel, che ne ridean più belli.
Nell'ora dei dolore perché,
perché, Signor,
perché me ne rimuneri così?
Maria Jeritza
1887-1982
Sopran
Maria Jeritza (* 6. Oktober 1887 in Brünn, Mähren; † 10. Juli 1982 in Orange, New Jersey; eigentlich Maria (oder Mizzi) Jedlitzka, war eine international gefeierte österreichische Kammersängerin (Sopran).
Jeritza studierte zunächst Klavier, Geige, Cello und Harfe am Brünner Konservatorium, erhielt dann eine Gesangsausbildung in Brünn, die sie später in Prag fortsetzte, und begann als Choristin am Brünner Stadttheater. 1905 gab sie am Olmützer Stadttheater ihr Debüt als Elsa im Lohengrin, trat 1910 als Operettensopranistin am Münchner Künstlertheater auf und wurde im selben Jahr an die Wiener Volksoper engagiert, wo sie 1911 die Blanchefleur in der Uraufführung der Oper Der Kuhreigen von Wilhelm Kienzl sang. 1912 veranlasste Kaiser Franz Joseph I. von Österreich, der Jeritza in Bad Gastein gehört hatte, ihre Berufung an die Wiener Hofoper, an der sie als Primadonna assoluta große Erfolge feierte. 1912 übernahm sie als Gast an der Stuttgarter Hofoper die Titelpartie in der Uraufführung der Ariadne auf Naxos von Richard Strauss, trat 1919 an der Wiener Staatsoper in der Uraufführung von Die Frau ohne Schatten in der Rolle der Kaiserin auf und gab Gastspiele an allen großen europäischen Opernhäusern. Von 1921 bis 1932 gehörte Jeritza zum Ensemble der New Yorker Metropolitan Opera, wo sie als Marietta in Erich Wolfgang Korngolds Oper Die tote Stadt debütierte. Anschließend kehrte sie an der Wiener Staatsoper zurück und übernahm auch verschiedene Filmrollen. 1935 heiratete Jeritza den amerikanischen Filmmagnaten William Sheeham, mit dem sie in Hollywood und später in New York lebte. Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte sie sich mit hohen Geldspenden am Wiederaufbau der zerstörten Wiener Staatsoper, an der sie ebenso wie bei den Salzburger Festspielen noch mehrmals auftrat.
Bereits 1924 war ihre Autobiographie unter dem Titel Sonne und Gesang erschienen. Richard Strauss widmete ihr 1948 seine vorletzte Komposition, das Lied „Malven“ (Der geliebten Maria, diese letzte Rose!)