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Die Technik des Laserschneidens beruht darauf, dass mittels gleichbleibender oder gepulster Laserstrahlung, metallische und nicht-metallische Werkstoffe mit unterschiedlichen Materialdicken geschnitten werden können. Die Grundlage hierfür bildet ein Laserstrahl, der geführt, geformt und gebündelt wird. Trifft der Strahl auf das Blech, erwärmt sich das Material so stark, dass es schmilzt oder verdampft (Materialablation). Die ganze Laserleistung konzentriert sich dabei auf einen Punkt mit einem Durchmesser von ca. 0.2mm -0.3mm. Wird an dieser Stelle mehr Wärme eingekoppelt, als durch Wärmeleitung abfließen kann, durchdringt der Laserstrahl das Material vollständig, womit der Werkstoff abgetragen wird. Während bei anderen Verfahren massive Werkzeuge mit enormen Kräften auf das Blech einwirken, erledigt der Laserstrahl seine Arbeit mit minimaler Materialgefüge-Beschädigung. Der dadurch entstehende thermische Eintrag kann mit den richtigen Parametereinstellungen so eingestellt werden, dass er einen ähnlichen Einfluss auf die magnetischen Eigenschaften hat wie das Stanzen.
Die richtige Wahl des Lasersystems
Um den Anforderungen der diversen Werkstoffe gerecht zu werden, kann nicht nur eine Laser-Technologie eingesetzt werden. Zum Beispiel lassen sich Buntmetalle nicht mit einem CO2 Laser schneiden. Hierzu wird ein Festkörperlaser benötigt. Das Lasersystem hat auch einen Einfluss auf die Geometrie des zu schneidenden Bleches, so wird eine besonders filigrane Geometrie am besten mit einem sehr dünnen Laserstrahldurchmesser geschnitten, um den thermischen Einfluss so gering wie möglich zu halten. Einen weiteren Punkt für die Wahl der Lasertechnologie ist die Menge der Auflage sowie die Qualitätsanforderungen.
Daher verwenden wir bei der LCD LaserCut AG neben den klassischen CO2- und Fiber-Laser, auch Micro-Fiberlaser, welche uns ermöglichen, kleine Bauteile innerhalb von 0.01mm Genauigkeit zu schneiden.