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Asthma
Asthmatische Erkrankungen sehr unterschiedlicher Art müssen immer beim Arzt diagnostiziert und genau abgeklärt werden.
Die Lebensqualität des Menschen wird entscheidend von seiner Atmung mitbestimmt. Atemtherapie ist kein Ersatz für die medizinische Behandlung; sie ist jedoch eine wichtige Säule der Therapie.
Bei allen ATEMWEGS-EINENGENDEN (obstruktiven) Ventilationsstörungen ist es wichtig, atem-förderne und atem-anregende Massnahmen zu treffen. Dazu gehört eine Basis von lebenswichtigen Übungen, wie z. B. die dosierte Lippenbremse, die bei akuten Atembeschwerden DIE Massnahme zum „Luft loslassen“ ist. Im Weiteren ist die Wirkung der rhythmischen Atemübungen auf das vegetative Geschehen zu betonen. Allergiker z. B. leiden latent unter Sauerstoffmangel. Dieses O2 Defizit beeinträchtigt die oxidativen Stoffwechselprozesse des ganzen Organismus und somit auch die vegetativen Vorgänge.
Der Asthmapatient lernt in der Atemtherapie im Wesentlichen, dass er eine gute Leistung erbringen kann, ohne dass er sich atemmässig überanstrengt.
Bei den ATEMRAUM-EINSCHRÄNKENDEN (restriktiven) Ventilationsstörungen gilt es, das noch vorhandene Lungengewebe bestmöglich am Atemvorgang zu beteiligen. Das verkleinerte Atemvolumen ist durch regelmässiges und sorgfältiges Atemtraining unbedingt zu erhalten.