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This is the countryside, after all. Everyone sees where you go and you never know who is behind a hedge. And if you're very unlucky, the person behind the hedge could have very unfriendly intentions. It may look idyllic, but the countryside isn't all flowers and thatched cottages and bracing walks in your best tweed.
Portrait
Terry Pratchett was the acclaimed creator of the global bestselling Discworld series, the first of which,
The Colour of Magic, was published in 1983. In all, he was the author of over fifty bestselling books. His novels have been widely adapted for stage and screen, and he was the winner of multiple prizes, including the Carnegie Medal, as well as being awarded a knighthood for services to literature. He died in March 2015.
Zitat
"[Discworld is] Warm, silly, compulsively readable, fantastically inventive, surprisingly serious exploration in story form of just about any aspect of our world... Where other writers are delighted if they come up with just a handful of comic figures with self-sustaining life in them - Don Quixote and Sancho, the three men in the boat, Pooh and Piglet and Eeyore - Pratchettt breeds them by the score...There's never been anything quite like it" -- Francis Spufford Evening Standard "Pratchett is a master storyteller. He is endlessly inventive... a master of complex jokes, good bad jokes, good dreadful jokes and a kind of insidious wisdom about human nature... I read his books at a gallop and then reread them every time I am ill or exhausted" -- A. S. Byatt Guardian "To keep it fresh into the 39th volume of a series deserves a knighthood... Snuff is entertaining, with all Pratchett's genius on display. He still makes you care about his creations and, amid all the funnies, he can turn on the pathos" Sunday Express "[Pratchett] is now so good at skewering the banalities and injustices of our world through his fantasy creation balanced on the back of a giant turtle that he could probably do it in his sleep... As effortlessly, generously funny as only Pratchett can be, Snuff doesn't stint on laying bare the darker side of life either. A worthy addition to the Discworld canon" Sunday Times "Is there any sign of a falling-off in Sir Terry's extraordinary abilities? No. Not one. This is another brilliant, bravura command performance of comic fantasy. Terry Pratchett with Alzheimer's is still up there with PG Wodehouse. Amazing. Wonderful. Fantastic" -- Harry Ritchie Daily Mail
von einer Kundin/einem Kunden aus Dietikon am 24.04.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch
Immer wenn man meint Pratchett hätte schon alles ironisch kommentiert findet er etwas neues. Neben einem seiner Lieblingsthemen der Umgang mit fremden Kulturen oder auch mal latenter Rassismus, findet er noch Zeit eine Kinderbuchautorin einzubauen. Ich interpretiere dies als netten Seitenhieb an eine sehr bekannte englische Auto...
Immer wenn man meint Pratchett hätte schon alles ironisch kommentiert findet er etwas neues. Neben einem seiner Lieblingsthemen der Umgang mit fremden Kulturen oder auch mal latenter Rassismus, findet er noch Zeit eine Kinderbuchautorin einzubauen. Ich interpretiere dies als netten Seitenhieb an eine sehr bekannte englische Autorin
Urlaub wider Willen
von Mag. Miriam Mairgünther aus Salzburg am 13.04.2012
Bewertet: Format: eBook (ePUB)
Für jeden berühmten literarischen Detektiv ist es unumgänglich, dass er eines Tages auf dringendes Anraten seines Arztes, seines besten Freundes oder einer anderen nahestehenden Person zur Erholung aufs Land geschickt wird, auch wenn er sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt. Zum Glück muss er aber nicht lange Urlaub machen, de...
Für jeden berühmten literarischen Detektiv ist es unumgänglich, dass er eines Tages auf dringendes Anraten seines Arztes, seines besten Freundes oder einer anderen nahestehenden Person zur Erholung aufs Land geschickt wird, auch wenn er sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt. Zum Glück muss er aber nicht lange Urlaub machen, denn bald offenbart sich an dem scheinbar friedlichen Ort ein Verbrechen, das dringend aufgeklärt werden muss. Was in dieser Art bei Sherlock Holmes und Pater Brown ein großes Lesevergnügen ist, funktioniert genauso gut bei Pratchetts berühmtem Detektiv Samuel Mumm. Obwohl seine geliebte Frau und sein Sohn bei ihm sind, fühlt er sich als eingefleischter Stadtmensch auf dem Land denkbar deplatziert, wozu auch die Begegnungen mit dem ortsansässigen Adel beitragen. Bald jedoch wird die Leiche einer jungen Goblinfrau gefunden, und Mumm bekommt wieder eine Aufgabe. Dazu gehört nicht nur, den Mord aufzuklären, sondern auch, für die zu sprechen, die keine Stimme haben, denn die Goblins gelten bei den Menschen als Ungeziefer, bestenfalls als Sklaven.
Terry Pratchett hat wieder einen großartigen Roman vorgelegt, im Stil seiner neueren Werke, wie zum Beispiel auch die Tiffany-Bücher, in denen die psychologische Ausarbeitung der Charaktere immer wichtiger wird, der Humor aber nicht zu kurz kommt. Für den Wortwitz sorgen vor allem Mumms Zusammenstöße mit den Eingeborenen sowie sein sogenannter Butler Willikins, und natürlich gibt es auch eine Parallelhandlung mit den altbekannten Polizeikollegen in Ankh-Morpork.
Die großen Themen sind aber, wie in anderen Mumm-Romanen, die Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen gesellschaftlich Etablierten und Außenseitern und die Diskriminierung von Randgruppen - in Mumms Augen eine Ungerechtigkeit, gegen die er immer wieder ankämpfen muss, auch wenn es im Grunde ein Kampf gegen Windmühlen ist.
Wer den Charakter kennt und mag, weiß aber, dass er nie aufhören wird, es zu versuchen, und hoffentlich bekommen wir noch einiges von Samuel Mumm zu lesen.