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Dieses Haus hat in den letzten Jahrhunderten mehrere wichtige Erweiterungen und Umbauten erfahren. Eine komplexe labyrinth-artige Raumanordnung ist über die Jahre entstanden. Mit diesen Begebenheiten haben wir unsere Projektidee entwickelt.
Zusätzlich zur Errichtung zweier Wohnungen möchte der Bauherr vom 180° Blick auf das Sagne-Tal profitieren. Die erste Wohnung befindet sich auf der West-Seite des Erdgeschosses. Dabei wird die bestehende -in Mauerwerk gefertigte- Treppe genutzt, um eine Suite im Obergeschoss zu erstellen. Die zweite Wohnung befindet sich im Obergeschoss, ist nach Süden ausgerichtet und profitiert von der Aussicht ins Tal. Die 5.5 Zimmer-Wohnung erstreckt sich über eine Länge von 5 Meter, und besetzt quasi die ganze Länge des Bauernhauses. Der Zugang erfolgt durch die ehemalige Scheune. Im Erdgeschoss führt ein Flur in die Zimmer. Diese befinden sich unter dem Dachboden. Besonderer Beachtung wurde der sogenannten « Laube » geschenkt. Die Holzstruktur an der Südfassade, die zu seiner Zeit die Scheune von der Wohnung trennte, wird durch neue –zum Teil versetzten- Fenster elegant ergänzt.