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Die Geburtsstunde des Champagnerhauses Laurent Perrier schlug 1812, als Alphonse Pierlot zwei Weinparzellen erwarb und sich der Fertigung des Traubenmosts in der pittoresken Ortschaft Tours-de-Marne verschrieb. Er vererbte seinen Betrieb an Kellermeister Eugene Laurent und dessen Frau Mathilde Emilie Perrier. Nach Laurents Tod folgten mehrere Jahrzehnte der weiblichen Vorherrschaft: Perriers Tochter erbte das Haus 1925 und verkaufte es 1939 an Marie-Louise Lanson de Nonancourt. 1948 nahm schliesslich deren Sohn über und sorgte für eine rege Phase der Expansion. Bernard Nonancourt prägte die Marke wie kein anderer, denn er entwickelte den typischen Laurent Perrier-Stil, anhand dessen sich die Champagner von allen anderen abgrenzen, und etablierte sie auf dem internationalen Markt. Seit 2010 sind seine beiden Töchter zusammen mit Stéphane Dalyac für die Leitung des Geschäfts und der etwa 450 Mitarbeiter verantwortlich.
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