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In der Schweiz wird es bis 2030 viel mehr Haushalte geben – in denen immer weniger Personen leben, prognostiziert das Bundesamt für Statistik (BFS).Dieser Inhalt wurde am 30. September 2008 - 14:10 publiziert
Die Anzahl der Privathaushalte steigt in der Schweiz bis 2030 um einen Fünftel, von 3,2 auf 3,9 Millionen. Demgegenüber wird die Zahl der Personen pro Haushalt laut BFS von durchschnittlich 2,23 (im Jahr 2005) auf 2,02 abnehmen.
Zunehmen dürfte auch die Zahl der Ein- und Zweipersonenhaushalte, von 1,2 auf 1,6 Mio. respektive von 1 auf 1,4 Mio. Die Zahl der grösseren Haushalte wird dagegen um rund einen Zehntel zurückgehen, auf 151'000.
In Kantonen neben Grossagglomerationen wird die Zahl der Haushalte wahrscheinlich um einen Drittel oder mehr zunehmen. In städtischen und rein ländlichen Gebieten wird die Zunahme jedoch geringer ausfallen, und in Baselstadt dürfte die Zahl der Haushalte sogar sinken.
Die Zahl der Kleinhaushalte mit ein bis zwei Personen wird überall wachsen.
Die Grösse der Haushalte geht seit dem 20. Jahrhundert zurück. Gründe für diese Entwicklung sieht das BFS in erster Linie im Rückgang in der Geburtenhäufigkeit und der Familiengründungen sowie der Erhöhung der Lebenserwartung und der beruflichen Mobilität.
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