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Ab Montag (12.03.) wird in Indian Wells der Reigen der Masters-Series-Turniere eröffnet. Roger Federer hat dabei in den kommenden Monaten ausgezeichnete Chancen, im Ranking noch weiter nach vorne zu kommen.
Für den zweiten in Kalifornien im Haupttableau engagierten Schweizer, Marc Rosset, geht es hingegen primär darum, wieder unter die besten Fünfzig vorzurücken.
Nach den hervorragenden Leistungen im Februar mit dem ersten Titel (in Mailand), je einer Final- und Halbfinalqualifikation (in Rotterdam und Marseille) und dem erstmaligen Sprung unter die Top 20 hat Roger Federer bis zum Beginn des US Open Ende August praktisch freie Fahrt und kann mit guten Leistungen sein Saisonziel, die Top 15 vorzeitig erreichen - oder sogar noch mehr.
In der gleichen Periode des Vorjahres realisierte der 19-jährige Baselbieter nur 6:14 Matchgewinne, drei davon beim French Open und zwei in Halle, wo er den Viertelfinal erreichte.
Speziell wichtig ist das Abschneiden an den neun Masters-Series-Events; sie kommen alle obligatorisch in die Wertung. Nach den vier Grand Slams sind sie finanziell und vor allem punkte-mässig am lukrativsten und ergeben zusammen mit diesen sowie den fünf besten übrigen Turnieren der letzten 52 Wochen den Punktewert.
Während Federer in den letzten Monaten bei den Grand Slams im Rahmen der Erwartungen abschnitt - Achtelfinal in Paris, 3. Runde in New York und Melbourne, Erstrunden-Out in Wimbledon gegen Kafelnikow - kam er auf zweithöchster Stufe überhaupt noch nicht auf Touren: In Indian Wells verlor er in der Qualifikation, sechsmal (Monte Carlo, Rom, Hamburg, Cincinnati, Toronto und Paris-Bercy) in der Startrunde des Hauptturniers, lediglich in Key Biscayne und Stuttgart gewann er je eine Partie im Hauptfeld.
swissinfo und Agenturen