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- Melden Sie Ihrer Vorsorgeeinrichtung, wenn Sie sich scheiden lassen wollen. Fragen Sie nach der Höhe der Austrittsleistungen, die Sie teilen müssen. Die Vorsorgeeinrichtung muss dafür wissen, wann Sie geheiratet haben und wann Sie rechtskräftig geschieden sein werden.
- Falls Sie unsicher sind, wie lange das Scheidungsverfahren dauern wird, fragen Sie das Gericht, auf welchen Zeitpunkt die Austrittsleistungen berechnet werden sollen. Für beide Ehegatten muss das gleiche Datum gelten.
Folgende während der Ehe gesparten Vorsorgeleistungen sind zu teilen:
- Austrittsleistungen (im In- und Ausland) sowie Freizügigkeitspolicen und -konten
- freiwillige zweite Säule von Selbstständigerwerbenden
- Vorbezüge für Wohneigentum und Barauszahlungen
- Renten der Pensionskasse für Alter oder Invalidität und Kapitalleistungen, die anstelle von Renten ausbezahlt werden
- Eventuell kann die Pensionskasse nicht mehr ermitteln, wie viel Pensionskassengeld bei der Heirat vorhanden war (insbesondere wenn Sie vor dem 1. Januar 1995 geheiratet haben und nachher noch die Pensionskasse wechselten). Verlangen Sie von der Pensionskasse oder vom Gericht, dass auf die offiziellen Tabellen abgestellt wird, die eine annähernde Berechnung ermöglichen.
- Wenn Sie unsicher sind, ob der Ausgleichsanspruch korrekt berechnet wurde, sollten Sie sich an einen Anwalt oder eine Anwältin wenden.