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Die Katagenphase ist die zweite der drei Phasen des Haarzyklus. Sie wird auch als Übergangsphase bezeichnet und dauert meist nur wenige Tage. In der Katagenphase wird die Zellteilung und somit das Wachstum der Haare eingestellt. Als Nächstes bereitet sich das Haar darauf vor, auszufallen und Platz für neues zu machen.
Einstellen der Wachstumsphase
Damit das Wachstum eingestellt und das Haar ausfallen kann, sind mehrere Prozesse notwendig. Diese sind:
- Einstellen der Zellteilung
- Schrumpfen / Verengen der Haarfollikel
- Ablösen des Haares von der Papille.
Sie können es sich also tatsächlich so vorstellen, als würden die schrumpfenden Haarfollikel die Haare langsam nach oben drücken und somit den Haarausfall bewirken.
Wenn sich die Haarfollikel verengen, findet gleichzeitig ein Verhornungsprozess statt. Dieser sorgt dafür, dass das Ende des ausgefallenen Haares leicht verdickt und weiß aussieht. Es handelt sich hierbei also nicht (wie oft angenommen) um die Haarwurzel.
Der Übergang zur Telogenphase
Die Katagenphase wird häufig auch als Übergangsphase bezeichnet, da es sich hierbei in der Tat um einen zeitlich stark begrenzen Übergang zur Telogenphase handelt. Während die beiden anderen Phasen des Haarzyklus mehrere Monate oder sogar Jahre dauern, ist die Katagenphase nach spätestens zwei Wochen beendet.
Da sie so kurz ist, befinden sich gerade einmal 1 bis 2 % aller Haare in dieser Übergangsphase hin zur Telogenphase. Haare in der Katagenphase werden gelegentlich auch als „Beethaare“ bezeichnet.