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Thomas Déruns. - Martin Meienberger/meienberger-photo.ch
Der Einzelrichter für Disziplinarsachen Leistungssport der Swiss Ice Hockey Federation, Reto Steinmann, hat Thomas Déruns vom Lausanne HC für seinen Check gegen Patrik Bärtschi von den ZSC Lions im NLA-Playoff-Viertelfinalspiel vom 25. März 2014 für vier Spiele gesperrt und zudem eine Busse von CHF 1500.00 auferlegt. Gemäss dem Urteil des Einzelrichters handelt es sich beim Check um eine absichtliche Attacke bei welcher Déruns eine Verletzung des Gegenspielers in Kauf genommen habe. Den ursprünglichen Vorwurf des Checking from behind könne man jedoch nicht weiter verfolgen, da der Aufprall des Beschuldigten auf seinen Gegner nicht direkt von hinten, sondern in einem Winkel von ca. 60 Grad erfolgt sei. Hier trifft den Beschuldigten der Vorwurf, Regel 527 IIHF (Verletzungsgefährliche Handlung) verletzt zu haben. Gestützt auf die Ausführungen im Rechtspflegereglement ist gegen den fehlbaren Spieler eine Disziplinarmassnahme zu verhängen. Die entsprechende Sanktion orientiert sich vorwiegend am Verschulden. Dieses wiegt nach Auffassung des Einzelrichters schwer. Aufgrund der Tatsache, dass es sich vorliegend nun aber nicht um einen Check von hinten handelt, lässt sich die Meinung des Einzelrichters rechtfertigen, den Fall in der untersten Kategorie (mit einer bis vier Spielsperren) anzusiedeln. In Würdigung sämtlicher relevanter Strafzumessungskriterien, insbesondere des schweren Verschuldens, sei eine Sperre für vier Meisterschaftsspiele in Verbindung mit einer Busse von CHF 1500.00 angemessen. Gegen diesen Entscheid kann innert 5 Tagen Rekurs an das Verbandssportgericht von Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) eingereicht werden.