Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03414.jsonl.gz/242

Weltklasse-Teams kämpfen um Olympia-Platz
Die Teams von Genf und Bern Zähringer gehören der Weltklasse im Männercurling an. Ab Mittwoch streiten sie sich in Biel darum, wer die Schweiz an den Olympischen Spielen in Peking vertreten darf.
Swiss Curling hat als Format für den Stichkampf ein Best of 7 festgelegt. Ab Mittwochabend wird gespielt. Es würde nicht verwundern, wenn es am Samstagmittag 3:3 hiesse und die letzte Spielzeit am Samstagabend beansprucht werden müsste.
Beide Teams sind vor dem Stechen in einer sehr guten Form. Am hochwertig besetzten World-Tour-Turnier in Baden im August erreichten beide den Final, den die Berner gewannen. Haben die Genfer in dieser Woche einen Vorteil auf ihrer Seite, so ist es die reiche Erfahrung. Valentin Tanner, Skip Peter De Cruz, Sven Michel und Benoît Schwarz nahmen seit 2014 an neun Grossanlässen (WM, EM, Olympische Spiele) teil und kehrten achtmal mit einer Medaille zurück, so auch als Dritte von den Winterspielen 2018 in Pyeongchang. Marcel Käufeler, Romano Meier, Michael Brunner und Skip Yannick Schwaller von Bern Zähringer konnten sich dagegen erst einmal an grossen Titelkämpfen messen: An der EM 2019 wurden sie Zweite.
Bei den Frauen entfällt die Ausscheidung, denn die aktuellen und zweifachen Weltmeisterinnen des CC Aarau um Skip Silvana Tirinzoni sind schon seit dem Frühling als Schweizer Olympia-Team gesetzt.