Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03200.jsonl.gz/1616

Zum Franken bewegte sich der Euro am Montag ähnlich wie zum Dollar. Die Gemeinschaftswährung verlor am frühen Morgen und fiel kurzfristig unter die Marke von 1,15 CHF. Am Vormittag legte der Euro aber wieder zu und geht am Mittag bei 1,1514 CHF um. Der US-Dollar kostet am Mittag 0,9755 CHF.
Am Mittag sorgte eine Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg für etwas Auftrieb, wonach einige EZB-Währungshüter nur noch einen sehr begrenzten Spielraum für eine Fortsetzung des Wertpapierkaufprogramms sehen. Im kommenden Jahr seien insgesamt nur noch Papiere im Volumen von rund 200 Milliarden Euro verfügbar, hiess es unter Berufung auf mit der Sache vertraute EZB-Vertreter.
Die weitere Entwicklung im Katalonien-Konflikt hatte den Euro zuvor geschwächt. Die spanische Regierung äusserte sich enttäuscht über die Erklärung des katalanischen Regierungschefs Carles Puigdemont und setzte eine zweite Frist bis Donnerstag. Bis dahin soll die Regionalregierung klären, ob sie von ihren Unabhängigkeitsbestrebungen abrückt. Zuvor hatte Puigdemont in einem Brief an Ministerpräsident Mariano Rajoy ausweichend auf die mit einem Ultimatum verbundene Frage geantwortet, ob er nun in der vergangenen Woche die Unabhängigkeit von Katalonien erklärt hat oder nicht.
Am Wochenende hatte US-Notenbankchefin Janet Yellen gesagt, dass sie vor dem Hintergrund der robusten US-Konjunktur ein baldiges Anziehen der Inflation erwartet. Im weiteren Handelsverlauf steht in den USA lediglich der Empire State-Index auf dem Kalender. Dies ist ein Frühindikator für die Region New York.
/tos/jsl/zb/yl
(AWP)