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Ein Rennen steht noch aus, ehe die Formel-1-Saison 2016 Geschichte ist. Der letzte GP des Jahres in Abu Dhabi steht dabei ganz im Zeichen des Titelkampfes. Rosbergs Vorsprung auf Hamilton beträgt 12 Punkte. Die Ausgangslage ist klar:
- Fährt Rosberg aufs Podest, ist der Deutsche in jedem Fall erstmals Weltmeister.
- Ein Rang zwischen 4 und 6 reicht Rosberg zum Titel, wenn Hamilton das Rennen nicht gewinnt.
- Will Hamilton seinerseits noch Chancen auf den Titel haben, muss er zwingend aufs Podest fahren und dabei auf einen Ausrutscher von Rosberg hoffen.
Punktgleich ist nicht punktgleich
Bei zwei Konstellationen schlägt in Abu Dhabi die Stunde der Mathematiker:
- Hamilton wird 2. und Rosberg 7.: Beide kämen auf 373 Punkte und hätten je neun Siege und vier 2. Plätze. Hamilton würde Weltmeister, weil er mehr 3. Plätze hat.
- Hamilton wird 4. und Rosberg bleibt ohne Punkte: Beide hätten 367 Punkte. Rosberg würde Weltmeister, weil er bei den 2. Plätzen (4:3) die Nase vorn hätte.
«Rockstar» gegen «Familienmensch»
Das Duo, welches den WM-Titel am Sonntag unter sich ausmacht, könnte unterschiedlicher nicht sein. Auf der einen Seite der extrovertierte Brite Hamilton, auf der anderen Seite der zurückhaltende Deutsche Rosberg. Es ist kein Geheimnis, dass sich die Rivalität der ehemaligen Go-Kart-Freunde in den letzten Jahren zugespitzt hat.
SRF-Kommentator Michael Stäuble nimmt das ungleiche Duo im Audio-Beitrag unter die Lupe und erklärt, weshalb ihre Rivalität im Vergleich zu Ayrton Senna und Alain Prost «harmlos» ist.
Sendebezug: Radio SRF 1, Morgengespräch um 6:20 Uhr, 24.11.2016