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Die Familie von Wladimir Krawtschenko besteht aus seiner Frau Anna (geb. 1973) und den drei Kindern Wladik (geb. 1998), Nastja (geb. 2001) und Jaroslaw (geb. 2009). Vor einigen Jahren wurde Wladimir sehr krank. Damals arbeitete er in einer Lederfabrik und war der einzige Ernährer der Familie. Aufgedunsene Beine, chronische Müdigkeit, schweres Atmen und unerträgliche Schmerzen im Bauchbereich fesselten ihn für lange Zeit ans Bett. Es waren die Folgen eines Magengeschwürs und von Nierenmangel. Wladimir wurde infolge seiner Nierenkrankheit invalide und musste anschliessend die Arbeit aufgeben.
Seither lebt die Familie von Wladimirs Invalidenrente und dem unregelmässigen Verdienst Annas, die als Verkäuferin auf dem Markt arbeitet. Ab und zu brauchte Wladimir eine medizinische Behandlung. In der letzten Zeit wurde es Wladimir oft sehr übel und eines Tages konnte er nicht mehr auf den Beinen stehen. Anna rief sofort beim Notfalldienst an. Wladimir wurde ins regionale Krankenhaus gebracht. Seine beiden Nieren haben versagt. Seitdem benötigt er dreimal pro Woche eine Hämodialyse, bei der sein Blut gereinigt und Spenderblut zugeführt wird. Er braucht täglich mehrere Medikamente und Infusionen. Die Behandlungskosten übersteigen ihr Familienbudget bei weitem. Zudem wurde bei Wladimir vor kurzem die Infektionskrankheit Hepatitis C festgestellt, mit welcher er sich wahrscheinlich bei einer Blutspende ansteckte.
Um Wladimir Essen und Kleidung ins Krankenhaus zu bringen, musste die damals noch schwangere Anna mehr als hundert Kilometer zurücklegen. Mit grosser Hoffnung entschied sie sich, die SOS GERASJUTA Stiftung um eine Unterstützung anzugehen. Die Lebensgeschichte von Wladimir Krawtschenko liess viele Schweizerinnen und Schweizer nicht kalt. Wladimir bekam finanzielle Hilfe sowie Medikamente und Lebensmittelgutscheine für seine Familie.