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Seit Tausenden von Jahren sind die positiven Energien und Schwingungen der Edelsteine den Menschen bekannt, weshalb sie wegen ihrer Wirksamkeiten eingesetzt werden. Zu diesen Steinen zählt auch der Malachit. Der dunkelgrüne Edelstein gilt als besonders kräftig. Er soll alleine und in Verbindung mit weiteren Steinen spezielle Kräfte haben. Malachit wird auch Berggrün, Atlaserz, Koppargrün, Grünkupfererz, Schiefergrün, Kupfer-Ocker oder Kupferhydrophan genannt. Was man noch über den besonderen Stein wissen sollte, kann in dem folgenden Artikel nachgelesen werden.
Entstehung und Fundorte
Beim Malachit handelt es sich um ein basisches Kupferkarbonat, welches sich in der Oxidationszone bildet, wenn in Kupfererzlagerstätten Kupfererze verwittern. Aus diesem Grund gehört er zu den Verwitterungsprodukten. Malachit entsteht nahe der Erdoberfläche in einer Bodenschicht. In diese Schicht, welche mit Regenwasser angereichert ist, gelangen Kohlensäure und Sauerstoff. Aufgrund des Sauerstoffs treten chemische Reaktionen der metallischen Erze auf. Hierbei bildet sich Kupferkies, der einen feinkristallenen Überzug hat und dann Malachit genannt wird. In der Oxidationszone gilt der Edelstein als entscheidendes Leitmineral. Sehr hohe Malachitvorkommen gibt es, wenn im Erdreich nicht nur Erze, sondern auch Kalkstein zu finden sind.
Schon an unzähligen Fundorten wurden die grünen Edelsteine nachgewiesen. Ganz besondere bedeutungsvolle Vorkommen traten beziehungsweise treten sowohl in Deutschland als auch in Ägypten, Südaustralien, Brasilien, Namibia, Chile, Kongo, Ural, Arizona, New Mexico, Dominikanische Republik, New South Wales, Finnland, Rumänien, Frankreich, Italien, Österreich, Griechenland, Ungarn, Schweiz, Spanien, Slowakei, Tschechien, Irland, England, Schottland, Schweden, Norwegen, Russland, Kasachstan, Mongolei, Afghanistan, Japan, China, Indien, Peru, Südafrika, Türkei, Thailand, Vietnam, Ukraine, Pakistan, Neuseeland, Marokko, Kanada, Zaire und Madagaskar.
Chemische Zusammensetzung
Malachit gehört zu den Carbonaten. Seine Zusammensetzung definiert man mit der chemischen Formel Cu2[(OH)2CO3]. Charakteristisch bei diesem Edelstein ist das intensive Grün. Zudem gibt es Variationen, die hellgrün, jedoch ebenso smaragd- oder schwarzgrün sein können. Aufgrund des schalenartigen Aufbaus besteht die Möglichkeit, dass das Malachitgrün von dunkleren und helleren Bändern durchzogen ist. Die Farbe wird durch Kupfer verursacht, welcher im Malachit bis zu 57 Prozent enthalten sein kann. Außerdem ist die Strichfarbe hellgrün. Das Mineral zählt zu dem monoklinen Kristallsystem. Es bildet kleine und nadelige Aggregate aus. Überdies ist der Habitus stalaktitisch, traubig und knollig.
Mythen und Geschichte
Schon im Römischen Reich, im alten Ägypten und im antiken Griechenland gehörte der Malachit zu den begehrtesten Edelsteinen. Wegen den ausdrucksvollen Zeichnungen und der intensiv grünen Farbe wurde er bereits früh für die Schmuckproduktion und als Amulettstein benutzt. Man nahm ihn ebenso zum Schminken. Die alten Chinesen produzierten fein gearbeitete Figuren und Farbüberzüge. Das Praktische stand im Mittelalter im Vordergrund. Unter anderem hatte man den Malachit zum Löten eingesetzt. Die Wehenkreuze, die man mit Malachit versehen hatte, waren gerade im Alpenraum im 16. Jahrhundert stark verbreitet. In der heutigen Zeit werden aus dem Edelstein Dekorations- und Kunstgegenstände hergestellt. Darüber hinaus gibt es ihn als Schmuckstein, allerdings ebenso als Trommelstein, Rohstein, Obelisk, Pyramide oder Kugel. Das geheimnisvolle und sagenumwobene Mineral war den Göttinnen Harthor in Ägypten, Venus im Römischen Reich oder Aphrodite in der Antike geweiht. Deswegen verwundert es auch nicht, dass dieser Stein der Hoffnung Sinnlichkeit, Schönheit, Neugier und Verführung symbolisiert.
Eigenschaften und besondere Merkmale
Unterdessen bildet Malachit ebenso krustenartige Platten. Der Edelstein hat eine Mohshärte zwischen 3,5 und vier. Damit ist er einer der mittelharten Mineralien. Der Bruch des Edelsteins ist muschelig und die Spaltbarkeit vollkommen. Malachit verfügt über einen glasartigen Glanz, welchen man poliert auf Seidenglanz steigern kann. Die Dichte des Edelsteins beträgt zwischen 3,75 und 3,95 Gramm pro Kubikmeter. Undurchsichtig ist die Transparenz, jedoch ebenfalls durchscheinend.
Bedeutung des Steines
Der Mineral Malachit wurde von Plinius den Älteren, einem römischen Gelehrten, der 23 bis 79 nach Christus lebte, als Erstes erwähnt. In seiner Schrift Naturalis historia kann man über das grüne Mineral lesen. Malache stammt vom Griechischen und bedeutet grün. Hier hat man sich an die Farbe von sattgrünen Malvenblättern angelehnt. Malakos steht für weich. Malachit ist sowohl ein Heilstein als auch ein Glückstein, Kraftstein und Schmuckstein.
Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten
Malachit soll psychische und körperliche Wirkungen haben. Der Azurit ist ein Bruderstein. Die Kraft des Edelsteins wird in dessen Verbindung noch verstärkt. Als Stein der Zuversicht bringt der Malachit dem Träger in der Partnerschaft Harmonie und Glück. Der Stein sorgt für Fruchtbarkeit in der Liebe und ein gesundes Wachsen der Kinder. Er unterstützt als Hebammenstein bei Regelbeschwerden, Schwangerschaft und Geburt. Bei Stillenden erhöht er die Milchproduktion. Malachit regt die Sauerstoffversorgung an. Durch den Edelstein wird der Kreislauf stabilisiert und das Herz gestärkt. Er hat einen ausgleichenden Effekt auf den Herzrhythmus. Überdies hilft er bei Herzschmerzen, Herzschwäche, Herzneurosen und Herzrasen. Zudem soll er Durchblutungsstörungen lindern. Des Weiteren wird dem Edelstein eine beruhigende, entkrampfende, entgiftende und entschlackende Wirksamkeit nachgesagt.
Er kommt gerne bei Beschwerden zum Einsatz, welche die Knorpel, Wirbelsäule und Bandscheiben betreffen. Bei Symptomen, wie zum Beispiel Ischias, Hexenschuss, Verstauchungen, Prellungen, Verspannungen und Muskelkater findet der Edelstein Verwendung. Er stärkt die Bauchspeicheldrüse. Auch bei Krankheiten, wie etwa Gelenkentzündungen und Rheuma findet er Verwendung. Er hat eine lindernde Wirkung bei Asthma und anderen chronischen Erkrankungen der Atemwege. Weil Malachit ebenso ins Nervensystem eindringen kann, soll er gegen Zittern sowie Lähmungen der Gesichtsnerven helfen. Weiterhin wird der Edelstein bei Parkinson oder Multiple Sklerose als vielversprechendes Mittel angewendet. Im Bezug auf die Augen verbessert der Malachit die Sehkraft. Zudem hilft er bei der Ermüdung und Überanstrengung der Augen. Er lindert Entzündungen beim Rippenfell, Dickdarm und Zahnfleisch. Das Besondere beim Malachit ist, dass dieser die Selbstheilungskräfte aktiviert. Der Stein ist bei Heranwachsenden bei Heimweh und Sehnsucht eine wertvolle Stütze. Auf den ganzen Organismus hat Malachit einen reinigenden Effekt.
Durch den grünen Stein kommen unbewusste Gefühle an die Oberfläche. Außerdem vertreibt er Neid, Eifersucht und Missgunst. Mit diesem Edelstein wird die Konfrontations- und Kritikfähigkeit gesteigert. Er sorgt dafür, dass zurückhaltende Personen mit Unsicherheiten und Selbstzweifeln im Gefühlsausdruck direkter werden. Er sorgt für eine Linderung der psychosomatischen Krankheiten. Malachit stärkt die Vorstellungskraft. Mithilfe des Edelsteins soll die Auffassungsgabe optimiert werden. Zudem bewirkt er ein besseres Verständnis. Negative Erfahrungen, welche aus der Vergangenheit stammen, werden aufgelöst. Der Edelstein verstärkt den weiblichen Magnetismus, woraufhin Frauen faszinierend und geheimnisvoll wirken. Malachit sorgt für Ehrlichkeit und Direktheit. Er verbessert das Standvermögen. Außerdem bietet der Edelstein vor negativen Strahlungen Schutz. Zudem hilft der Edelstein dabei, lebensfroh und ausgeglichen zu sein. Mit dem Malachit wird die Fantasie beflügelt. Er steigert die Konzentration. Überdies beschert der Stein mehr Verständnis gegenüber der Umgebung. Außerdem verdeutlicht er zurückgestellte Gefühle oder Bedürfnisse. Malachit hebt durch mehr Ausgeglichenheit und Lebensfreude die Lebensqualität. Darüber hinaus hilft er dabei bei der Entscheidungsfindung. Bei Tod und Liebeskummer ist er ein nützlicher Begleiter, der Trost spendet.
Wie der Malachit auf den Menschen seine Kräfte übertragen kann, ist besonders einfach. Man trägt ihn am Körper und schon entfaltet er seine positive Wirksamkeit. Dabei ist es egal, ob er als Schmuckstück oder beispielsweise mithilfe eines Pflasters auf der ausgewählten Stelle klebt. In der Hosentasche kann der Edelstein auch getragen werden. Jedoch verbessert der unmittelbare Hautkontakt die Wirkung. Es ist möglich, den Malachit ebenso ohne Probleme als Lidschatten oder Heilsalbe aufzutragen. Die Anwendung sollte auf jeden Fall lediglich äußerlich erfolgen. Als Heilwasser oder in Form von einer Essenz darf Malachit auf keinen Fall getrunken werden. Vor allem muss man bei Heranwachsenden darauf achten, dass diese den Edelstein keineswegs in den Mund stecken.
Reinigung und Pflege
Wenn der Malachit getragen wird, nimmt er schlechte Kraft auf. Aufgrund dessen verfärbt er sich oder bekommt eine trübe Farbe. Zur Reinigung sollte der Stein mit klarem Wasser abgespült werden. Um ihn von Altlasten zu entladen, legt man den Malachit während der Nacht auf Hämatit-Trommelsteine. Weil er besonders empfindlich ist, besteht auch die Möglichkeit, ihn in ein weiches Tuch zu wickeln. Damit er im Anschluss erneut aufgeladen wird, kommt er nachts bei Vollmond auf einen Bergkristall oder Amethyst. Man erzielt den besten Effekt, wenn das Vollmondlicht unmittelbar darauf scheint. Danach reinigt man den Malachit sorgfältig im trockenen Meersalz. Durch Hitze, Säuren und Seifen wird der Edelstein zerstört.
Mit der Zeit wird man selbst herausfinden, welches Verfahren zur Reinigung am besten ist. Allerdings ist beim Wasserbad Vorsicht geboten. Dauert das Bad zu lange, kann es vom Malachit den Glanz nehmen. Erhält er zu viel Sonne, bleicht er aus. Wie häufig der Edelstein zu entladen und aufzuladen ist, muss jeder selbst entscheiden. In den meisten Fällen erkennt man als Träger selbst, wenn er verunreinigt und dunkel ist sowie eine Reinigung braucht.
Der Malachit in der Esoterik
Beim Malachit geht es um einen wichtigen Hauptstein für die Sternzeichen Wassermann und Steinbock. Dabei hilft er dem Steinbock, Gefühle und Wünsche zu verdeutlichen. So bringt ihn der Edelstein zu mehr Zufriedenheit. Er steigert dem Wassermann sein Selbstbewusstsein und beschert ihm Klarheit. Ein bedeutungsvoller Nebenstein ist der Malachit für die Sternzeichen Skorpion, Waage und Stier. Er erleichtert dem Stier, mit Situationsveränderungen umzugehen. Außerdem hilft der Edelstein der Waage über schwere Zeiten hinweg. Weiterhin unterstützt er den Skorpion dabei, mit den eigenen Fehlern besser umzugehen.
Es ist möglich, den Malachit für das Sakralchakra, Wurzelchakra, Herzchakra, Solarplexus Chakra, Kronenchakra, Drittes Auge und Halschakra anzuwenden. Allerdings wirkt er auf dem Herzchakra am besten. Bei der Meditation kann er in Verbindung mit Azurit seelische Blockaden lösen.