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Unterdrückung und Enteignung der UigurInnen in Nordwest China
Die Uigur*innen sind eine muslimische Minderheit, die in der Provinz Xinjiang im Nordwesten Chinas leben.
Seit 2019 ist bekannt, dass die chinesische Regierung über eine Million von ihnen in Lager interniert. Diese Themensendung analysiert die kulturelle Unterdrückung, Internierung und Enteignung der Uigur*innen in Xinjiang. Im Gespräch erzählen Hanno Schedler von der Gesellschaft für bedrohte Völker, Haiyuer Kuerban vom Weltkongress der Uigure*innen und Tahir Mutällip Qahir, Dozent für uigurische Sprache, von der Menschenrechtslage in Xinjiang und was dagegen getan werden sollte. Der Anthropologe Darren Byler argumentiert im Gespräch, dass die chinesische Politik in Xinjiang als kolonialer Prozess der ursprünglichen Akkumulation verstanden werden kann. Die Sendung wurde gemeinsam mit der Gruppe Left Echo aus Leipzig vorbereitet. Wir hoffen, mit dieser Sendung die Debatte innerhalb der Linken zu dem Thema zu beleben, und auf mehr Solidarität mit den Uigur*innen.