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Schuld an einer Blasenentzündung sind hauptsächlich Bakterien. Können sich diese in der Harnröhre oder -blase extrem stark vermehren, reagiert das Gewebe darauf mit einem Infekt. Sehr häufig sind weibliche Personen von diesem Leid betroffen. Primär sind es Frauen, die eine kurze Harnröhre haben oder jung und sexuell aktiv sind. Dagegen sind es beim männlichen Geschlecht oft ältere Männer, die eine Blasenentzündung erleiden. Falsche Hygiene, Verengung der Harnröhre, Zuckerkrankheiten, Katheterisierung der Harnblase oder Verschleppung durch intensiven Geschlechtsverkehr sind nur einige Faktoren, die eine Vermehrung der Bakterien in den Harnwegen fördern.
Natürlich gibt es auch in diesem Fall Methoden, die jeder selber anwenden kann um den Heilungsprozess anzukurbeln. Folgende Massnahmen können eine Blasenentzündung innert ein bis drei Tagen heilen: täglich zwei bis drei Liter trinken (zum Beispiel Blasen- und Nierentee oder Cranberrysaft), pflanzliche Medikamente aus Bärentrauben-, Birken- oder Brennnesselblättern, sich dem Klima entsprechend kleiden und beim Wasserlösen darauf achten, dass die Blase ganz entleert ist. Eine Beratung in einer Apotheke oder Drogerie ist empfehlenswert. Jedoch sollten Personen mit einer akuten Blasenentzündung sich in ärztliche Behandlung begeben. Dieser entscheidet aufgrund der Risikofaktoren und der Diagnose, ob eine Behandlung mit Antibiotika notwendig ist.