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Richtlinien für Vergabungen des Überschuss-Anteils
Die Kirchgemeinde Guthirt spendet einen Drittel des jährlichen Überschusses an christliche und soziale Einrichtungen und Projekte, unter der Voraussetzung, dass das Eigenkapital mindestens eine Million Franken beträgt.
Die Kirchenpflege und der Pfarrer bestimmen gemeinsam die zu vergebende Summe und beschliessen in der Kirchenpflege-Sitzung im 2. Quartal, an welche Institutionen und Projekte die Gelder fliessen. Anträge und Ideen können von den Mitgliedern der Kirchgemeinde schriftlich an den Präsidenten/die Präsidentin der Kirchenpflege eingereicht werden.
Vergabekriterien:
postive
- Institutionen mit dem Zewo-Gütesiegel oder Institutionen, über welche ein Mitglied der Kirchenpflege vertieften Einblick hat.
- Projekte, welche noch nicht abgeschlossen sind.
- Institutionen im In- und Ausland
- Projekte im Inland
- Es liegt ein Jahresbericht der Institution oder ein Projektbericht vor.
- Die Institution, das Projekt ist vorwiegend auf Spenden angewiesen und/oder erhält nur geringe staatliche Gelder/Subventionen.
negative
- Projekte und Institutionen, welche einen rein politischen Zweck verfolgen.
- Projekte und Institutionen, welche christliche Vorstellung widersprechen.
- Nachfinanzierung von bereits abgeschlossenen Projekten.
- ungenügend dokumentierte Projekte
Beschlossen an der Kirchgemeindeversammlung vom 4. November 2018