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Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das über sich selbst nachdenken kann. Doch welche Bedeutung hat es, fragen zu können, wer wir sind? Georg W. Bertram zeigt auf, dass nicht die Antwort auf diese Frage, sondern die Bewegung des Fragens selbst entscheidend ist: Der Mensch kann sich immer als einen anderen entwerfen als der, der er ist, kann sein Einfach-so-Sein immer überwinden: »Was Menschen jeweils und in unterschiedlicher Weise ausmacht, erfordert eine immer neue Bestimmung. So sind die Überlegungen zur Frage, wer wir sind, Erinnerungen daran, dass Menschen immer vor der Frage stehen, Freiheit zu realisieren. Dies ist der beste Grund, uns zu fragen, wer wir sind.«
Autorentext
Georg W. Bertram, geb. 1967, Professor für Ästhetik und theoretische Philosophie an der Freien Universität Berlin.
Inhalt
Vorbemerkung Zur Einstimmung Erster Schritt: Der Mensch ein Mängelwesen? Zweiter Schritt: Der Mensch ein vernünftiges Tier? Dritter Schritt: Die Geschichtlichkeit der Vernunft Vierter Schritt: Menschliche Erstarrungen und die Aufgabe der Vernunft Fünfter Schritt: Selbstkritische Praktiken Sechster Schritt: Offenheit durch Vernunft Siebter Schritt: Antwort auf die zentrale Frage Zum Ausklang: Wer also sind wir? Anmerkungen Literaturhinweise Zum Autor