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Am 9. Oktober begann die Schilddrüsenuntersuchung an Bevölkerung von Fukushima. Innerhalb zwei Jahren werden alle 360’000 Kindern, die im Zeitpunkt des AKW-Unfalls 0 bis 18 Jahre alt waren, nach ihrer Gesundheit geprüft, und das während des ganzen Lebens.
Die Behörde der Präfektur Fukushima hatte zuerst vor, erst in drei Jahren mit der Untersuchung anzufangen, aber um die beängstigten Eltern zu beruhigen, entschied sie, sie früher als geplant durchzuführen.
Das radioaktive Jod sammelt sich im menschlichen Körper an der Schilddrüse. Beim Kind könnte es Schilddrüsekrebs auslösen. Aber die Halbwertzeit des Jods ist kurz und verschwindet schnell aus dem Körper. Die Strahlenbelastung zu bewerten ist deswegen schwierig.
Eine Mutter von Iidate, die vier Söhne von fünf bis elf hat, konnte sich beruhigen, schreibt die Asahi Zeitung vom 10. Oktober, als ihr nach einer Untersuchung nach Cäsium im August erklärt wurde, dass sie sich keine Sorge um ihre Kinder machen soll.
„Sie sagten, alles in Ordnung, aber die Schilddrüsenuntersuchung wird lebenslang durchgeführt. Es ist ja widerspruchlich. Ich weiss immer noch nicht, wann ich mich endlich erleichtert fühlen würde.“