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Windows Nixda?
Nach der ursprünglichen Planung von Microsoft hätte der Nachfolger von Windows XP eigentlich schon Ende des letzten Jahres auf den Markt kommen sollen. Gegenwärtig ist der Marktstart für Ende des nächsten Jahres vorgesehen – oder kann Microsoft diesen Termin auch nicht einhalten?
Wie der bekannte Microsoft-Beobachter Paul Thurrott auf seiner Website schreibt
, haben ihm Microsoft-Mitarbeitende erzählt, dass die zweite Betaversion von Windows Vista erst im Januar oder Februar und nicht wie zuletzt geplant am 7. Dezember für Testzwecke freigegeben wird.
Gemäss Thurrotts Quellen sei es für Microsoft allerdings immer noch möglich, den geplanten Termin für den endgültigen Marktstart einzuhalten. Weil der Terminplan dafür aber bereits wieder sehr eng sei, werde Microsoft versuchen, einen der bisher noch geplanten "Release Candidates" auszulassen. "Release Candidates" sind die letzten Versionen einer Software, die vor dem endgültigen Marktstart einer Software noch getestet werden. Sie sollten bereits alle Funktion der endgültigen Software enthalten, so damit auch die letzten Fehler noch ausgemerzt werden können, bevor sie offiziell verkauft wird. (Zumindest theoretisch, in der Realität ist das ja eher selten.)
Übrigens: Windows Vista wurde ursprünglich unter dem Codenamen "Longhorn" entwickelt. Die dauernden Verzögerungen hatten dann zum Spitznamen "Longwait" geführt. Der Name Longhorn ist ja nun leider verschwunden, aber auf einem deutschsprachigen Blog
haben wir bereits einen neuen, schönen Spitznamen für Windows Vista gefunden: "Windows Nixda". (hjm)