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Der deutsche Schriftsteller Günter de Bruyn ist am Sonntag im Alter von 93 Jahren gestorben. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble würdigte ihn als bedeutenden literarischen Chronisten. De Bruyn galt bereits in DDR-Zeiten als einer der bedeutendsten Autoren. Nach dem Mauerfall gewann er unter anderem den Thomas-Mann-Preis und den Deutschen Nationalpreis. Er lebte zurückgezogen im brandenburgischen Görsdorf. Zu seinen Werken gehört der Roman «Buridans Esel» (1968), in dem sich ein wehleidiger Bibliothekar nicht zwischen zwei Frauen entscheiden kann. Die Defa verfilmte die Geschichte unter dem Titel «Glück im Hinterhaus» nach einem Drehbuch von Ulrich Plenzdorf.
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