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Mitte April fuhren fünf motivierte Mitglieder des Debating Clubs an der Universität St. Gallen nach Deutschland an die Süddeutsche Debattiermeisterschaft. Die zwei debattierenden Teams setzten sich zusammen aus Jonas Frey und Patrick Lanter (Team Alpenmilch) auf der einen und Yannik Volken und der Tübingerin Charlotte Hauhpt (Team Heidi) auf der anderen Seite. Als Juroren agierten Jan-Gunther Gosselke und Thiemo Köster.
Das 36 Teams umfassende Turnier begann am Samstag mit der Frage, ob ein von Terroristen entführtes Flugzeug abgeschossen werden darf. Dabei setzten sich beide St. Galler Teams gegen die jeweils drei gegnerischen Teams durch und gewannen somit die erste Debatte. In den folgenden Debatten ging es dann um die Frage, ob der natürliche Tod überwunden werden sollte, die Sängerin Niki Minaj als Vorbild für den Feminismus gefeiert werden solle oder ob der Arabische Frühling zu bereuen sei. Nach einem anstrengenden Tag endete der Tag bei dem abendlichen Social. Dabei warteten alle Teams gespannt auf die Rangverkündung.
Erfreulicherweise erreichten beide Teams aus St. Gallen gute Plätze: Das Team Alpenmilch erreichten den vierten Rang und damit die Qualifikation für das Halbfinale. Das Team Heidi, bei welchem beide Debattanten das erste Mal überhaupt an einer Turnierdebatte teilnahmen, lies ebenfalls viele Teams hinter sich und besetzte den 19 Rang. Auch unser Juror Jan-Gunther konnte sich durch seine gute Leistung als Juror für den Halbfinal empfehlen.
Im Halbfinale musste das Team aus St. Gallen dann als Eröffnende Regierung überzeugend darlegen, „warum Meinungen der Bevölkerung, die nicht rational begründet werden können, sondern auf einem Gefühl basieren, keinen Einfluss auf die politische Agenda der Entscheidungsträger haben sollten“. Die Argumente unseres Teams schienen zu sitzen, und somit gewann das St. Galler Team das Halbfinale und erreichte überraschend das Finale.
Nach einem freien Nachmittag auf dem Neckar, bei welchem wir per Stocherkahn Tübingen besichtigen konnten, begann dann schon das Finale mit dem sperrigen Thema „Dieses Haus bereut die Entscheidung der Bundesregierung, im Falle Jan Böhmermann, der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zur Strafverfolgung zu erteilen und somit der türkischen Regierung dem Strafverlangen statt zu geben“. Dieses konnte am Ende das Team aus Heidelberg für sich entscheiden. Eine kurze Zusammenfassung über das Finale findet ihr als Video auch hier: https://youtu.be/kDaPHj1qKg4