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- In den USA ist die Abstimmung über die Abschaffung von Obamacare im Senat verschoben worden.
- Das gab der Mehrheitsführer der Kongresskammer, Mitch McConnell, in der Nacht bekannt.
Seinem Kollegen Senator John McCain war ein Blutgerinnsel über dem Auge entfernt worden. Zur Erholung soll der 80-Jährige die kommende Woche in seinem Heimatbundesstaat Arizona verbringen.
Der Republikaner aus Arizona könne deshalb eine Woche lang nicht an den Beratungen teilnehmen.
Für die Republikaner ist bei dem Geschäft aber jede Stimme wichtig: Die Partei des Präsidenten verfügt im Senat über eine knappe Mehrheit von 52 zu 48 Sitzen. Mindestens fünf republikanische Senatoren kündigten aber bereits an, die Vorlage in der vorliegenden Form ablehnen zu wollen.
Gemäss Verfassung könnte Vizepräsident Mike Pence bei einem Patt die entscheidende Stimme beisteuern.
Warten auf genaue Zahlen
Anfang dieser Woche soll das überparteiliche Haushaltsbüro des Kongresses (CBO) seine Berechnungen veröffentlichen, wie viele US-Bürger durch die geplanten Änderungen ihren Versicherungsschutz verlieren würden. Von den Angaben könnte die Zustimmung von mehreren Republikanern abhängen. Die Reform gehört zu den wichtigsten Wahlversprechen von Trump.