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Die Kosten für das Projekt «Hochwasserschutz und Renaturierung Reuss» belaufen sich auf 176 Millionen Franken. Die ursprünglichen Kosten von 223 Millionen Franken (Vorprojekt) wurden um rund 50 Millionen Franken gesenkt. Die vorgesehene Breite des Gewässerraums entspricht den bundesrechtlichen Vorgaben. Diese schreiben vor, den natürlichen Zustand der Gewässer zu erhalten oder wiederherzustellen und den Gewässerraum (Gerinne plus Uferbereich) ökologisch zu gestalten. Hochwasserschutz und Renaturierung hängen eng zusammen. Das eidgenössische Gewässerschutzgesetz sieht deshalb eine Zusatzfinanzierung für Hochwasserschutz-Projekte vor, die über die minimalen Anforderungen an den Gewässerraum hinausgehen und diesen ökologisch aufwerten. Für das Reuss-Projekt bedeutet das: Der Bund übernimmt voraussichtlich gegen 80 Prozent der Kosten bzw. rund 130 Millionen Franken.
Die externe Überprüfung des Reuss-Projekts verdeutlicht zudem, dass der geplante Gewässerraum die bundesrechtlichen Anforderungen nur knapp erfüllt. Mit anderen Worten: Für eine Verkleinerung des Gewässerraums, wie etwa in Postulat 132 gefordert, gibt es keinen Spielraum – will man auf die Zusatzfinanzierung des Bundes nicht verzichten.