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Konzerteinführung
mit Lion Gallusser
um 18.45 Uhr in der Ochseschüür
ABGESAGT!
Aufgrund der Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus müssen wir dieses Konzert leider absagen.
SINFONIETTA SCHAFFHAUSEN
Paul K. Haug, Leitung
Rudolf Koelman, Violine
Programm
Alexander Glasunow
Violinkonzert a-Moll, op. 82
Gabriel Fauré
Symphonie en fa, op. 20 (Schweizer Erstaufführung)
Gabriel Fauré
Ouvertüre zur Orchestersuite «Masques et bergamasques», op. 112
Camille Saint-Saëns
Violinkonzert Nr. 3 in h-Moll, Op. 63
Rudolf Koelman, der gleich zwei Violinkonzerte an diesem Abend zur Aufführung bringt, ist einer der letzten Schüler des grossen russisch-amerikanischen Geigers Jascha Heifetz (1901–1987).
Über Alexander Glasunow hiess es, er sei als «musikalische Urkraft geboren und sofort als junger Samson in die Arena gesprungen». Schon als Jugendlicher machte er von sich reden. Sein Violinkonzert in a-Moll entstand 1904 und ist ein Feuerwerk aus leidenschaftlichen Melodien.
Dagegen entfaltet die Musik von Gabriel Fauré ihren Sog subtiler. Seine Symphonie en fa erleben wir heute in der Schweiz zum ersten Mal. Die Orchesterfassung des Werks wurde 1874 uraufgeführt, nachdem das Allegro lange Zeit nur in der Transkription für Klavier zu vier Händen verfügbar gewesen war.
Faurés 1919 in Monte Carlo uraufgeführte Orchestersuite «Masques et bergamasques» setzt sich aus früher komponierten Stücken zusammen und versteht sich als musikalische Komödie. Als Bühnenmusik beschwört sie die Atmosphäre der einstigen «Commedia dell’arte» herauf.
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