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“Radikal” weniger arbeiten bei gleichem Lohn. Wieso nicht? Man muss es bloss fordern. Die SP-Frauen tun es im Sinne einer “radikal feministischen Sozialdemokratie”. Das tönt in einer Mitteilung vom 6.4. (nicht 1. April!) dann so:
«Eine Reduktion der Arbeitszeit bei gleichem Lohn ist der Königinnenweg zu einer feministischen und nachhaltigen Zukunft, die den Menschen ins Zentrum stellt», unterstreicht Tamara Funiciello, SP-Nationalrätin und Co-Präsidentin der SP Frauen. «Sie führt zu einer Aufwertung und besseren Verteilung unbezahlter Sorgearbeit, mehr Vereinbarkeit von Beruf und Familie, verhindert Burn-Outs und ist eine gerechte und soziale Massnahme zur Bekämpfung der Klimakrise. Studien zeigen, dass eine 4-Tage-Woche den Individualverkehr und somit den CO2-Ausstoss massgeblich reduziert.» (…)
Die radikale Arbeitszeitreduktion bei gleichem Lohn haben die SP Frauen unter anderem 2017 in ihrem «Manifest für eine konsequent feministische Sozialdemokratie» gefordert. In der Wintersession 2021 hat Tamara Funiciello einen Vorstoss für eine Senkung der Erwerbsarbeitszeit innert zehn Jahren auf maximal 35 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich für tiefe und mittlere Löhne eingereicht.