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Die Schulgebäude
Gemäss der aargauischen Schulordnung von 1805 hatte jede Gemeinde eine eigene Schule einzurichten. Sieben Jahre später öffnete die Ueker Dorfschule ihre Türen. Als erster Lehrer wirkte Benedikt Holzreuter. Als erstes Schulhaus diente das vor einigen Jahren abgebrochene sogenannte Armenhaus, das neben dem heutigen Gemeindehaus an der Dorfstrasse stand. Das kleine Gebäude wies laut dem Brandkataster von 1828 eine Grundfläche von 12,6 auf 6,9 Meter auf und besass einen Anbau für die Lehrerwohnung. In den Jahren 1837/38 wurde an der Hauptstrasse ein neues Schulgebäude errichtet. Das alte Schulhaus diente fortan der Gemeinde als Lehrerhaus, später als Armenhaus.
Nach dem Brand von 1911 kam es zum seit längerer Zeit geplanten Ausbau des Schulhauses. Während der Bauarbeiten fand der Unterricht im oberen Stock der "Sonne" statt. Am neuen Schulhaus machten sich nach dessen Fertigstellung bald zahlreiche Risse bemerkbar. Nachdem sich 1924 an einer Stelle auf einer Fläche von 1m2 der Mörtelverputz abgelöst hatte, kam es zu einer anonymen Anzeige an das Gebäudeversicherungsamt. Dieses verlangte von den Uekern, den Zustand des Gebäudes abzuklären und die notwendigen Sanierungsmassnahmen auszuführen. Nachdem dies geschehen war, wurde das Schulhaus 1925 einem erfolgreich verlaufenen Belastungstest unterzogen.
Seit 1887 turnten die Schüler auf der Wiese neben dem Schulhaus. 1905 forderte der Turnexperte des Bezirks Laufenburg den Gemeinderat auf, den "Turnplatz" zu vergrössern oder einen neuen anzulegen. In der Folge genehmigte die Gemeindeversammlung die Einrichtung eines Turnplatzes auf dem gemeindeeigenen Grundstück auf der Leemet. Erstellt wurden eine kleine Weitsprunganlage, ein Doppelreck sowie ein Barren. Mit dem neuen Schulhaus im Hofacher erhielt die Ueker Jugend 1965 auch einen neuen Turnplatz. 1973 fand die Einweihung der neuen Turnhalle statt.