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Emeli Sandé gewann nach dem Preis für die beste weibliche Solokünstlerin aus Grossbritannien auch den Hauptpreis des Abends: Ihr gefeiertes Debütalbum «Our Version of Events» wurde als bestes Album an der diesjährigen Verleihung der Brit Awards ausgezeichnet. «Ich habe nicht das Selbstvertrauen, diese Dinge persönlich zu sagen. Deshalb habe ich dieses Album geschrieben», sagte die Schottin in ihrer Dankesrede. Ihr Album war vergangenes Jahr allein in Grossbritannien 1,4 Millionen Mal verkauft worden. Rita Ora hingegen ging als Verliererin vom Feld: Sie war zwar nominiert, bekam aber keine Auszeichnung.
Als beste britische Solokünstlerin war posthum auch die 2011 verstorbene Soul-Röhre Amy Winehouse nominiert gewesen. Ihr Vater Mitch schritt in einer Jacke mit ihrem Abbild auf dem Rücken über den Roten Teppich.
Den Preis für den besten Liveact erhielten mit Coldplay alte Hasen der Musikbranche. Sie setzten sich unter anderem gegen noch ältere Hasen durch: Die Rolling Stones waren in der Kategorie Liveact nach ihrer Comeback-Tour im vergangenen Herbst ebenfalls nominiert, und das 35 Jahre nach ihrer ersten Brit-Awards-Nominierung. Im Showteil der Preisverleihung traten neben den Preisträgern Superstars wie Justin Timberlake und Robbie Williams auf.
Als beste Single wurde der James-Bond-Titelsong «Skyfall» von Adele ausgezeichnet. Die Künstlerin hatte im Vorjahr bei den Brit Awards mit ihrem Stinkefinger für Aufsehen gesorgt, nachdem ihr zuvor bei der Dankesrede das Mikrofon abgedreht worden war. Adele glänzte diesmal mit Abwesenheit. Sie bereitet sich auf die Oscar-Verleihung am kommenden Sonntag vor, bei der sie als eine der grossen Favoriten auf den Preis für die beste Filmmusik gilt.