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Der frühere US-Parlamentspräsident Newt Gingrich ist als Kandidat für das Weisse Haus ins Rennen gegangen. Der 67-Jährige erklärte am Mittwoch im Internet, bei der Präsidentenwahl 2012 antreten zu wollen. "Heute kündige ich meine Kandidatur an", schrieb er im Kurzmitteilungsdienst Twitter.
Der Republikaner ist damit formell der erste Herausforderer von Amtsinhaber Barack Obama, der bereits eine Kampagne für seine Wiederwahl begonnen hat.
Bevor Gingrich zu einem direkten Duell mit Obama antreten kann, muss er die parteiinterne Vorauswahl für sich entscheiden. Es wird erwartet, dass andere Republikaner in den kommenden Wochen ebenfalls offiziell in den Vorwahlkampf der Republikaner einsteigen.
So hatte bereits Mitt Romney als erstes politisches Schwergewicht der Republikaner die Weichen für eine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2012 gestellt. Der ehemalige Gouverneur des Bundesstaats Massachusetts gründete ein Komitee, das die Chancen seiner Bewerbung ausloten soll - verkündete aber noch nicht abschliessend, ob er tatsächlich antreten werde.
Der Ex-Gouverneur von Minnesota, Tim Pawlenty, hat offiziell seinen Hut in den Ring geworfen, ihm werden aber nur geringe Chancen eingeräumt. Als weitere mögliche Kandidaten gelten unter anderen der Ex-Gouverneur von Arkansas, Mike Huckabee, sowie zwei Frauen von der erzkonservativen Tea-Party-Bewegung, Sarah Palin und Michele Bachmann.
Gingrich war von 1995 bis 1999 Präsident des Abgeordnetenhauses in Washington und galt als einer der ärgsten Widersacher des damaligen Präsidenten Bill Clinton.
SDA-ATS