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Christopher Whiting
Christopher Whiting Violine
Mit Charme und Wärme, Energie und Leidenschaft schafft Christopher Morris Whiting eine Verbindung zwischen Interpret und Zuhörer eine Verbindung, die jeden dazu bringt, ein wesentlicher und aktiver Teilnehmer an der Erfahrung klassischer Musik zu sein.
Geboren 1967 in San Francisco, wuchs Christopher Morris Whiting in einem Elternhaus auf, in dem die Liebe zur Musik eine Lebenseinstellung war. Sein Vater, Lee Whiting, war die beliebte Stimme des Klassikradios KKHI in San Francisco und moderierte regelmässig Konzertübertragungen und Interviews mit prominenten Gastkünstlern der San Francisco Symphony. Mit dem Zugang durch den Radiosender zur grössten Klassik-Plattensammlung westlich des Mississippi wuchs Christopher Morris Whiting in erster Linie als Musikfan und -hörer auf. Seit über 30 Jahren tritt er als Geiger und Dirigent auf und teilt seine ansteckende Begeisterung mit einem weltweiten Publikum.
Derzeit lebt er in der Schweiz und geniesst eine reiche und vielfältige Konzerttätigkeit als Dirigent und Geiger. Er leitet regelmässig das Tonhalle-Orchester Zürich und steht dabei auf dem Podium, von dem aus Johannes Brahms selbst 1895 das erste Konzert des Orchesters in der heutigen Halle dirigierte. Zu seinen Aufgaben als Dirigent des Tonhalle-Orchesters gehört es auch, Programme für Schulkinder, Familien und erwachsene Amateurmusiker zu konzipieren und aufzuführen, wobei er das Publikum jeden Alters auf innovative Weise dazu inspiriert, sich aktiv am Konzerterlebnis zu beteiligen.
Von 1999-2009 war Christopher Whiting Musikdirektor des Orchestervereins Wiedikon. Von 2010-2016 war er musikalischer Leiter der Winterthurer Symphoniker. Im Jahr 2013 unternahm er mit den Winterthurer Symphonikern eine seltene Konzerttournee durch Indien, bei der er in der ausverkauften Chowdiah Hall in Bangalore auftrat, mit indischen Musikern zusammenarbeitete, das Orchester in Grundschulen brachte, Meisterkurse an Musikschulen gab, mit Klaviertrio-Aufführungen Tausende von Zuhörern an entlegeneren Orten erreichte und häufig Radio-, Fernseh- und Zeitungsinterviews gab.
Christopher Morris Whiting arbeitet seit vielen Jahren gerne mit erwachsenen Amateurmusikern zusammen, um anspruchsvolle symphonische Programme vorzubereiten. Ihre reine Liebe und Hingabe zur Musik bleiben für ihn eine Quelle frischer Inspiration. Zu den Höhepunkten dieser Konzerte gehören Auftritte mit dem European Doctors Orchestra in Bern, Schweiz, und ein erneutes Engagement mit demselben Orchester im Juni 2016 im Grossen Saal der historischen Liszt-Akademie in Budapest, Ungarn. In der Saison 2017 wird er das Music Collegium Urdorf leiten.
Er konzertiert weiterhin als erster Geiger oder Konzertmeister in einigen der besten Orchester und Opernhäuser Europas, wie dem Rundfunkorchester Berlin, der Deutschen Oper Berlin, dem Opernhaus Zürich, dem Tonhalle-Orchester Zürich und den Festival Strings Lucerne. Das Streben nach höchsten instrumentalen Leistungsstandards hat es ihm ermöglicht, die motivierendsten und effektivsten Probentechniken herausragender Dirigenten wie Franz Welser Möst, David Zinman, Marin Alsop, Herbert Blomstedt, Bernhard Haitink, Lorin Maazel, Mariss Jansons, Andris Nelsons, Christian Thielemann, Alan Gilbert, Charles Dutoit, Riccardo Chailly, Kent Nagano, Esa-Pekka Salonen und vieler anderer zu beobachten und zu verinnerlichen.
Christopher Whiting ist der festen Überzeugung, dass Kammermusik ein ideales Medium ist, um mit den Zuhörern in Kontakt zu treten. Von 1999-2009 war er Mitglied des Niziol String Quartet, mit Auftritten in ganz Europa und Radio-, Fernseh- und CD-Aufnahmen. Die idealistische und kollaborative Natur des Streichquartetts prägt seine Arbeit mit Sinfonieorchestern und Management-Teams in musikalischer und organisatorischer Hinsicht.
Als gefragter Musikpädagoge ist er Mitglied des Lehrkörpers der Zürcher Hochschule der Künste, wo er das neu gegründete Pre-College-Orchester leitet und das Sinfonieorchester und das Ensemble für Neue Musik der Universität auf eine Vielzahl von Aufführungen vorbereitet. Er widmet sich auch der Entwicklung der nächsten Generation von professionellen Orchestermusikern durch seine sehr erfolgreichen Kurse in Orchesterrepertoire und Probespielvorbereitung.
Christopher Morris Whiting erhielt Abschlüsse in Musik von der University of California in Berkeley und der Hochschule für Musik Luzern in der Schweiz. Er wurde 2007 und 2008 zur Arbeit mit David Zinman an der American Academy of Conducting beim Aspen Music Festival und 2009 zum Cabrillo Festival of Contemporary Music von Marin Alsop eingeladen. Er besuchte Meisterkurse in St. Petersburg, Russland, bei Leif Segerstam, Professor an der Sibelius Akademie in Helsinki, und in Moskau bei Colin Metters, Professor an der Royal Academy of Music in London.
Christopher Morris Whiting ist ein lebenslanger Fan der Bay Area Sportteams Giants, 49ers und Warriors und ein begeisterter Marathonläufer. Er wohnt mit seiner Frau, der Pianistin Elaine Fukunaga, in Bülach.
Elaine Fukunaga
Elaine Fukunaga Klavier
Die US-amerikanische Pianistin Elaine Fukunaga erlangte mit Auszeichnung ihr Solistendiplom im Mai 2010 an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Homero Francesch. Bevor sie nach Zürich zog, verbrachte sie ein Jahr in Madrid als Forschungsstipendiatin des Fulbright-Programms. Nachdem sie ihr Masterstudium in Klavier an der Manhattan School of Music in New York im Mai 2007 abgeschlossen hatte, gab sie ihr erstes Klavierrezital im Weill-Saal der Carnegie Hall im März 2008. Seit ihrem Abschluss mit Auszeichnung an der Universität Kansas im Jahr 2005 hatte sie regelmässige Auftritte und Lehraufträge in drei verschiedenen Disziplinen: Klavier, Saxophon und Violine. Sie hatte bedeutende Aufführungen an den verschiedensten Orten in Spanien, Indien, China und Italien wie auch in der Steinway Hall in New York, dem Kennedy Center, der Harris Hall in Aspen, und dem Lied Center in Kansas. Sie spielte als Solistin mit den Winterthurer Symphonikern, dem Orchesterverein Wiedikon, dem University of Kansas Symphony Orchestra und dem Blue Valley Northwest High School Wind Ensemble. Ebenso trat sie als Solistin und Teilnehmerin an den Kongressen der Music Teachers National Association, der internationalen Musikvereinigung Sigma Alpha Iota und an der World Piano Pedagogy Conference auf.
Nebst dem Fulbright-Stipendium erhielt Elaine Fukunaga Preise von Downbeat Magazine, Presser Foundation, Manhattan School of Music, Vereinigung Sigma Alpha Iota, World Piano Pedagogy Conference, Empire State-Wettbewerb, University of Kansas Honors Program und Kansas City Musical Clubs. 2009 gewann sie den zweiten Preis des internationalen Musikwettbewerbs Premio Vittoria Caffa Righetti in Cortemilia, Italien. Zu ihren wichtigsten Lehrern zählen Homero Francesch, Ann Schein, Isidro Barrio, Phillip Kawin, Jack Winerock, Alice Downs und Vince Gnojek. Zu ihren weiteren Aktivitäten gehören die Teilnahme an der Sommer-Akademie Lenk, an der Internationalen Musik-Akademie in Castelnuovo di Garfagnana, Italien sowie mehrmals am Aspen Music Festival. 2010 bis 2015 war sie Stimmführerin der 2. Violine bei der Winterthurer Symphoniker. Sie spielt oft Klavier, Celesta, Cembalo und Saxophon im Musikkollegium Winterthur und führt regelmässig die 2. Violine des Neuen Zürcher Orchesters.
Elaine Fukunaga verfügt über breite pädagogische Erfahrungen sowohl als Privatlehrerin wie auch als Lehrbeauftragte an der Manhattan School of Music und hat oft Beiträge geleistet als Mitglied des Vereins „Pianovision“ und des Music Teachers National Association in den Vereinigten Staaten. Sehr gefragt als Pädagogin im Kanton Zürich, Elaine Fukunaga unterrichtet an der Kantonsschule Zürcher Unterland in Bülach. Schüler von ihr haben 1. Preise am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb sowie am Zürcher Musikwettbewerb gewonnen. Ihr Projekt als Fulbright-Stipendiatin in Madrid – eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Klavierwerken des spanischen Komponisten Joaquín Rodrigo – hat zusammen mit ihren übrigen Aktivitäten in Europa ihren Lebenstraum genährt: als Reisende in der Welt Musik aufzuführen und zu lehren und damit das interkulturelle Verständnis durch Musik zu unterstützen.