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Die Herausforderungen, mit denen sich Unternehmen in der Produktentwicklung auseinandersetzen, sind gross. Der Output aus dem Entwicklungsprozess ist zu niedrig. Die Innovationsziele lassen sich nicht erreichen, weil Produktentwicklungen zu lange dauern. Die Erfindungshöhe genügt nicht mehr, um konkurrenzfähig zu sein. Die Konkurrenz entwickelt schneller als die eigene Firma.
Was machen erfolgreiche Firmen anders?
Sie gehen besser mit den Dilemmas um, die im Entwicklungsprozess lauern!
Dilemma 1: Sie möchten früher wissen, was andere erst später erfahren werden.
Dies bedeutet, dass Sie in frühen Projektphasen möglichst breit und tief abklären müssen, welche Technologien für eine Kundenproblemlösung am vorteilhaftesten sind.
Dilemma 2: Die Ressourcen sind begrenzt.
Marketeers und Entwickler würden am liebsten für sämtliche Kundenprobleme, die an sie herangetragen werden, neue Produkte entwickeln. Das geht aber nicht, weil auch Entwicklungs-Ressourcen nicht unbegrenzt vorhanden sind. Es geht darum, mit der 80/20er Regel die erfolgversprechendsten Projekte auszuwählen.
Die Lösung dieser Dilemmas, das Finden des Gleichgewichts zwischen Kreativität und Produktivität, liegt in einem disziplinierten Entwicklungsprozess. Der Entwicklungsprozess umfasst nicht nur die Phasen und Inhalte einer Produktentwicklung. Er beginnt bei der Unternehmensstrategie und beschreibt:
- Welche Kunden und Märkte das Unternehmen bedient
- Wo Innovationen in den Produkten und Prozessen notwendig sind
- Welches die prioritären Suchfelder sind und
- Welche Ziele darin erreicht werden sollen und bis wann.
So kann der Entwicklungsprozess effizient und effektiv gesteuert werden, getreu dem Motto „es hat noch nie jemand etwas gesteuert oder geregelt, das er nicht zuvor gemessen hat“.
Welcher Nutzen lässt sich damit erzielen?
Quantitativ resultiert eine hohe Produktivität der zur Verfügung stehenden Entwicklungsressourcen. Es resultieren mehr am Markt erfolgreiche neue Produkte und das Unternehmen erarbeitet einen höheren Gewinn.
Qualitativ resultiert eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit. Sie bekommen ein Leaderimage und erhalten mehr Spontanbewerbungen, weil Sie am Markt als erfolgreiches Unternehmen wahrgenommen werden. Die besten Köpfe reissen sich darum, für Sie arbeiten zu dürfen.
„Nothing motivates people more than success!“ stellte der für UK zuständige Verkausleiter eines bedeutenden Schweizerischen Anlagenbauers schon vor längerer Zeit fest.
Der Schlüssel dazu ist ein ganzheitlich gestalteter Entwicklungsprozess.