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Giacomo Puccini, seine Frauen und Motoren
May 15, 2026 @ 08:00 June 28, 2026 @ 17:00
Wer nun im Leben Giacomo Puccinis diese geheimnisvolle „donna“ war?
Ob es je für ihn die „Einzige“ gegeben hat und wie sie sein Werk, insbesondere die darin agierenden Heroinen, beeinflusste. Denn so sehr sich der Luccheser von seinem Umfeld abzugrenzen versuchte, um nur seinen Passionen, allen voran dem Komponieren nachzugehen, so war doch sein Tun von diversen Eindrücken, Emotionen und mehr oder minder gewichtigen Ereignissen geprägt.
Im Zuge dieser ändert sich ebenso sein Frauenbild in den Opern. Puccinis Heldinnen sind so individuell wie verschieden, keine gleicht der anderen, keine ist ein Ebenbild eines bereits existierenden weiblichen Charakters, selbst wenn sicherlich gemeinsame Eigenschaften nicht auszuschließen sind, so wie bspw. die Naivität oder die kindliche Manier bei Madame Butterfly, Manon und Mimì oder die relative Härte bei Tigrana (Edgar) und Turandot. Dennoch sind beim näheren Betrachten markante Divergenzen in jeder „donna pucciniana“ – wie des Maestros Heroinen allgemein häufig genannt werden – zu entdecken.
jungen Giacomo gemeinsam in eine waghalsige Liebesaffäre stürzen und anschließend vor übler Nachrede aufs rar besiedelte Land flüchten, um dort am Ufer des idyllischen Sees Massaciuccoli nicht selten zu verweilen.
Er wird aber ebenso Albina Puccini und Elvira Bonturi kennenlernen, um folglich zu begreifen, weshalb das schwache Geschlecht stets die Hauptrolle sowohl im Privaten als auch im Beruflichen bei Puccini einnehmen sollte.