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Gebt ihm Ton, gebt ihm Erde, bevor Blitz und Donner sich von seiner Kehle reissen, gebt ihm Ton, gebt ihm Erde, gebt ihm Wasser, gebt ihm Modellierhölzer, gebt ihm einen kleinen Schwamm, öffnet die Fenster.
Seht, er setzt sich an den Tisch. Seht, er beginnt einen Fuss zu formen, noch einen Fuss und noch einen Fuss und noch einen Fuss und diese Krallen, die er an den Füssen formt, unglaublich lang und scharf, die möcht' ich nicht berühren.
Der schlangenartige, elegante Körper verziert er mit zarten Schuppen, man kann es fast nicht glauben, jede Schuppe formt er mit grösster Sorgfalt, mit grösster Hingabe verziert er den Körper mit Schuppen. Stunden lang, Stunden lang. Sprecht ihn nicht an. Er scheint mit dem, was er formt eins zu sein. Er scheint Schuppe zu sein. Er scheint Kralle zu sein.
Und jetzt, schaut, formt er die Flügel, zum Körper scheinen sie übermächtig gross zu sein. Sie sind fast durchsichtig, werden gehalten von zartem Gerippe, das aus dem Körper wächst. Sämi scheint Flügel zu sein. Grosse, glückselige Schwingen scheint er zu sein.
Schaut, jetzt formt er den Grind des Drachens. Wird es ein trauriger oder gar böser oder gar ein glücklicher Drache? Ein Kamm erscheint auf dem Kopf. Die Augen starren gross und fragend uns an. Und jetzt das Maul, schaut das Maul an, weit aufgerissen mit spitzen Zähnen, und zum Glück biegt er die Maulwinkel ein bisschen hoch und der Drache beginnt zu lächeln.
Die Krallen sind nicht mehr so spitz und scharf, die Zähne haben ihre Schärfe verloren. Sämis Drache lächelt. Und nun in den Ofen mit ihm. Der Drache fühlt sich pudelwohl in der Hitze des Rohbrandes.
Otto, ein Freund