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Wer sind wir
Unter dem Namen „Vereinigung Tuttlerberg“ besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches mit Sitz in der politischen Gemeinde Wängi.
Zweck der Vereinigung:
Die Vertiefung der Beziehungen innerhalb der im Einzugsgebiet wohnhaften Bevölkerung.
Die Beziehungspflege zu und zwischen Ortsbürgern und früheren Bewohnern des Einzugsgebietes.
Die Förderung des Gemeinschaftslebens, der dörflichen Kultur und von einheimischen Kulturschaffenden.
Die Interessenvertretung der Bevölkerung gegen aussen und bei den zuständigen Behörden.
Die Durchführung und die Unterstützung von Anlässen.
Er ist politisch und konfessionell unabhängig und neutral.
Wie kann ich der Vereinigung Tuttlerberg beitreten?
Auf schriftliche Anmeldung hin und nach Bezahlung des Jahresbeitrages werden in den Verein aufgenommen alle juristischen Personen und alle natürlichen Personen, die das 16. Altersjahr abgeschlossen haben. Die Mitgliedschaft kostet jährlich Fr. 10.—pro Person.
Wer sind die Vorstandsmitglieder der Vereinigung Tuttlerberg?
Agnes Kolland, Christian Künzi, David Stutz, Dominik Kohler, Heinz Hörnlimann, Jann Walter-Soldato, Regula Wyder Kobelt
Geschichte von Tuttwil
Die Burg Landsberg wurde von Walter dem I. von Bichelsee (1209-1267) um das Jahr 1250 erbaut. Heute liegt diese Burgstelle ca. 100 m nördlich der Gemeindegrenze, auf dem Gemeindegebiet von Wängi. Die Burg wurde bereits im Jahre 1292, als Walter der II. von Landsberg (1260-1300) Besitzer der Burg war, durch Albrecht von Habsburg, einem Sohn von König Rudolf von Habsburg, zerstört und nicht etwa, wie oft erzählt wird, in den Appenzellerzügen 1407. Unter zerstören müssen wir uns heute vorstellen, dass alles brauchbare gestohlen wurde, anschliessend wurde die Burg angezündet.
Die Burgruine blieb noch bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts bestehen. Dann wurde sie als Steinbruch zum Bau des Schulhauses Tuttwil und des Restaurants Löwen in Eschlikon gebraucht.
Beim Hof Landsberg befindet sich eine Höhle, die in früheren Jahrhunderten als einer der „Ofensteinbrüche“ in Ifwil erwähnt wird. Damals wurden Sandsteinplatten zum Bau von Kachelöfen gebrochen. In Sagen wird behauptet, es hätte einmal ein Gang bis zur Burg existiert, doch bei der kurzen Benützungszeit der Burg, und auch aus diversen anderen Gründen, ist das lediglich Phantasie. Dass die Höhle früher höher war und sogar ein Reiter hineinreiten konnte, ist schon eher anzunehmen, wenn man den Eingang in den letzten Jahrzehnten „zuwachsen“ sah.
Spuren römischer Siedlungen in Obertuttwil weisen darauf hin, dass das Gebiet bereits in der Antike bewohnt war. Im Mittelalter wird Tuttwil zwar nicht erwähnt, es ist aber anzunehmen, dass die Ortschaft den gleichen Herrschern wie das Nachbardorf Wängi unterstand. Die Herrschaft über die Region hatten v.a. die Grafen von Toggenburg Kloster St. Gallen aber auch die Grafen von Kyburg. Durch Erbschaft ging schliesslich die gesamte Gaugrafschaft Thurgau an die Habsburger über. 1460 eroberten die Eidgenossen den Thurgau und bis 1798 regierte der Landvogt von Frauenfeld das Gebiet. In der Helvetik entstand die Gemeinde Wängi, zu der auch Tuttwil gehören sollte. 1812 wurde Tuttwil eine selbstständige Ortsgemeinde. Es kam 1969 schließlich zum Zusammenschluss der vier Ortsgemeinden rund um Wängi zur Einheitsgemeinde Wängi, welche auch heute noch besteht.