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Schweizer Wirtschaftsstandorte sind weltweit besser erreichbar als noch vor zwei Jahren. Das zeigt der neueste Erreichbarkeitsindex des Wirtschaftsforschungsinstituts Bak Basel. Zürich machte sechs Plätze gut.
Die Limmatstadt liegt damit im europäischen Erreichbarkeitsranking auf Platz 28 von 414, wie Bak Basel am Mittwoch mitteilte. Diese hervorragende Platzierung kam dank verbesserter Verbindungen zu Destinationen mit hoher Wirtschaftsdynamik wie China, Indien und Zentren in den USA zustande.
Insgesamt stieg die Erreichbarkeit der Schweizer Kantonshauptorte mit Ausnahme Genfs seit 2014 um bis zu 0.9 Prozent. Die Schweiz liegt damit über dem europäischen Mittel.
Neben Zürich profitierte von dieser Entwicklung etwa die Region Aarau, welche sich ebenfalls um sechs Plätze verbesserte. Basel stieg um drei Ränge auf.
Im Gegensatz zur globalen Erreichbarkeit sank die kontinentale Erreichbarkeit der Schweizer Standorte im Vergleich zu 2014. Die wichtigste Ursache liegt nicht im Verkehr, sondern in der schwachen Wirtschaftsentwicklung 2015 und 2016 in der Schweiz und in Kerneuropa.
Hinzu kamen längere Reisezeiten nach Österreich, Grossbritannien und Frankreich. Als einziger Kantonshauptort konnte Basel eine höhere kontinentale Erreichbarkeit verzeichnen, weil Verluste durch bessere Verbindungen nach Italien, Polen und Schweden kompensiert wurden.
Trotz der leichten Verluste in Europa gehören die Schweizer Kantonshauptorte gemäss den Forschern weiterhin zu den am besten vernetzten des Kontinents. Mit einer Ausnahme liegen sie alle über dem europäischen Mittel. Führende Positionen nehmen Aarau, Basel und Zürich ein - auch im Vergleich zur europäischen Konkurrenz (sda)