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Nach 100 Jahren erfolgreicher und zuverlässiger Dienste erhielt das Kraftwerk Bramois eine Verjüngungskur. HYDRO Exploitation übernahm das Mandat des leitenden Ingenieurs im Rahmen dieser Sanierung, einschliesslich der Erneuerung der Leittechnik, der Eigenbedarf und der Kommunikationssysteme.
Das Wasserkraftwerk Bramois wurde in den Jahren 1914–1915 erbaut, um den wachsenden Bedarf an Elektroenergie der sich im Wallis entwickelnden Aluminiumindustrie zu decken. Die Erstausrüstungen, die niemals erneuert wurden, waren von offensichtlichen Anzeichen des Endes ihrer Lebensdauer geprägt. Angesichts dieser Tatsachen beschloss die FMdB, die Anlagen zu modernisieren.
Das Sanierungsprojekt bestand darin, die vier alten Produktionsgruppen im Hauptgebäude durch zwei neue vertikale Pelton-Gruppen von jeweils 5 m3/s – 20 MVA zu ersetzen, um eine jährliche Produktion von 81 GWh zu erreichen – das entspricht einer Erhöhung von ca. 3 bis 4 % gegenüber den alten Aggregaten.
Zu diesem Zweck wurden die Arbeiten in zwei Phasen durchgeführt. Dies ermöglichte die Begrenzung der Ausfallzeiten und die Absicherung der ständigen Verfügbarkeit der Produktionskapazität während der Sommermonate, mit den technischen und sicherheitsbedingten Herausforderungen des gleichzeitigen Betriebes der alten und neuen Ausrüstungen.
Vom Verteiler am Fuss der Druckleitung bis zu den Abgängen der Leitungen in der Schaltanlage wurden alle Ausrüstungen sowie die Leittechnik des Kraftwerks ausgetauscht. Nicht weniger als 16 Lose wurden im Rahmen des Auftrags an HYDRO Exploitation als das leitende Ingenieurbüro in den Bereichen Elektrizität, Mechanik, Bauwesen und Automation bearbeitet.
Ausserdem wurden wir auch mit den Massnahmen zur Sanierung der Leittechnik, des Eigenbedarfs und der Kommunikationssysteme beauftragt.