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CH 1984 48'
Der Film widmet sich den Ereignissen um den projektierten Waffenplatz, gegen den sich die Bevölkerung zwischen 1973 und 1987 mit Ausdauer gewehrt hat. Ihr Widerstand richtete sich gegen die Zerstörung eines Hochmoors, das zu den schönsten Europas zählt. Die Beharrlichkeit der Rothenthurmer führte zu einem staatlichen Enteignungsverfahren.
Der Film vermittelt auf vier Ebenen ein Gesamtbild der Konflikte ums Vorhaben des Schweizer Armee, ein Stimmungsbild aus Rothenthurm um 1983/84. Im Wechsel der Jahreszeiten führt der Film eine selten schöne Landschaft vor, und parallel dazu schildert er das Tagwerk von Adolf Besmer. Besmer war der einzige Landwirt, der, wäre das Projekt realisiert worden, seinen Hof verloren hätte. Dazwischen ruhige, betrachtende Filmbilder aus dem Dorf und von verschiedenen öffentlichen Auseinandersetzungen: Zahlreiche Betroffene kommen zu Wort. Frei von Polemik, nahm der Film trotzdem Partei Demokratie konkret!