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Der goldene Schnitt – kurz erklärt Februar
Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Oder so. Aber alles (naja, fast alles!) was im goldenen Schnitt gestaltet wird, sieht gut aus...
14. Februar 2011 by Andrea
Alles, was im goldenen Schnitt angeordnet ist, wird vom menschlichen Auge grundsätzlich als ästhetisch ansprechend wahrgenommen. Wie man den goldenen Schnitt berechnet, entdeckte bereits der Mathematiker Euklid um ca. 300 v. Chr.
Später wandten diese Technik auch zahlreiche Künstler, wie zum Beispiel Leonardo da Vinci, Hergé oder Le Corbusier, an.
Der goldene Schnitt lässt sich auf verschiedene Arten bestimmen. Wenn's schnell gehen muss, kann man sagen, dass der goldene Schnitt jeweils etwa 1/3 entspricht. Zum Beispiel in der Fotografie wird dies oft so angewendet. Hat man jedoch Hilfsmittel wie Lineale zur Verfügung (zum Beispiel in der Grafik) lässt sich der goldene Schnitt wie folgt etwas exakter bestimmen:
1. Über die gewünschte Fläche zwei diagonale, sich kreuzende Linien ziehen:
2. Beim Schnittpunkt der beiden Linien eine weitere Linie ziehen:
3. Die eine diagonale Linie bis auf die Mittellinie runtersetzen:
4. Durch den neuen Schnittpunkt erneut eine Linie ziehen:
5. Fertig! Die graue Fläche steht nun im goldenen Schnitt zur weissen Fläche.
Selbstverständlich lässt sich dies auch ganz mathematisch berechnen, doch das lassen wir jetzt . Für unser Auge reicht diese Technik vollkommen aus.
Hier nun noch ein paar Beispiele aus der Praxis: