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Etiopia
In Äthiopien wächst die Kaffeepflanze noch heute wild im Schatten der Vegetation. Die Ernte wird von Hand, sowohl auf den Plantagen als auch in den Hausgärten, in denen der Kaffee neben Nutzpflanzen wächst, gepflügt. Man geht davon aus, dass der Kaffee, der eine Höhe von 20 Meter erreichen kann, seinen Ursprung in Äthiopien hat. Der Espresso, der aus den Kaffeebohnen von Äthiopien gewonnen wird, zeichnet sich durch eine süsse und blumige Note aus: Ein perfektes Gleichgewicht zwischen Bitterkeit, Säure und Süsse. Noten von Zitrusfrüchten und Jasmin sorgen für ein intensives und komplexes Aroma.
Charakteristiken
Herkunft: Sidamo e Yirgacheffe – Region mit vielen Wäldern, die Schatten für die Kaffeeplantagen spenden
Bouquet (Duft des Kaffees): starke Noten von Blüten und Jasmin; Anklänge an Zitrusfrüchte
Geschmack: deutliche Süsse, ausgeprägte Säure und geringe Bitterkeit. Umami-Noten sind vorhanden
Körper: nicht so körperreich wie Kaffee aus anderen Anbauregionen, äusserst elegant, samtig, besonders cremig und vollmundig
Finale: anwachsende Süsse, klare Aromen von Zitrusfrüchten, Karamell und frischem Gebäck, die zwei Stunden lang anhalten
Das Gebiet: Sidamo
Die Region von Sidamo liegt im Süden von Äthiopien, ist überwiegend gebirgig und ist vor allem für ihren hochwertigen Arabica-Kaffee bekannt. Der Kaffee wächst wild an den Berghängen auf kleinen Landstreifen, auf denen die Familien auch Obst und Gemüse anbauen, die im Fachjargon Kaffeegärten genannt werden. Ausserdem wird der Kaffee auf grösseren Flächen kultiviert und in den Waschstellen gesäubert, die überall in der Region verteilt sind.
In Sidamo ist der Kaffee nicht nur ein Motor für die Wirtschaft, sondern auch ein wichtiger Bestandteil für das soziale und kulturelle Leben der Einwohner. Die faszinierende und aufwendige Kaffeezeremonie ist ein altes Ritual, das von Generation zu Generation weitergegeben wird: Wird man zu ihr eingeladen, ist das ein Zeichen der Freundschaft und des großen Respekts.
Der Kaffeebauer: Ahmed Legesse
Jeden Morgen geniesst Ahmed Legesse eine Tasse Kaffee vor seinem Schreibtisch in seinem Büro. Von draussen herein durch sein Fenster hört er die Lastwägen, die den ganzen Tag Kaffeesäcke für die Lieferung aufladen. Ahmed ist ruhig und sein Tonfall gelassen: Er besitzt den Gleichmut eines Menschen, der seine Arbeit liebt und weiss, dass sie auf der ganzen Welt geschätzt wird.
In Äthiopien gibt es ein enges Band zwischen Kaffee und dem Land selbst. Deswegen haben Ahmed und sein Bruder viel in Schulungen und Qualitätsmanagement investiert, auch wenn es nicht immer einfach ist und eine grosse Herausforderung den Kaffee hier anzubauen und ihn zu verkaufen. Sie arbeiten seit 20 Jahren mit Amici Caffè zusammen: Während dieser langen Zeit haben die zwei Brüder viel gelernt und konnten mit uns eine gute und professionelle Beziehung aufbauen und vertiefen. Ganz nach dem Beispiel des Vaters gibt auch Ahmed seine Erfahrungen an seine Kinder weiter.