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Pubertät
(lat.), Mannbarkeit, der Eintritt und die weitere Ausbildung der
Geschlechtsreife. Dieselbe erfolgt beim
Weibe in der Regel etwas früher als beim
Manne; in den gemäßigten Klimaten pflegt der Eintritt der
Pubertät beim weiblichen Geschlecht in das 14. bis 16., beim männlichen in das 16. bis 18. Lebensjahr zu fallen.
Doch finden hier auch oft große individuelle Schwankungen statt.
Bei den Bewohnern der größern
Städte tritt die
Pubertät meist
etwas früher ein als bei den Landbewohnern, in wärmern und südlichen früher als in den nördl.
Ländern u. s. w. Mit der nun schneller erfolgenden
Entwicklung der Geschlechtsorgane und dem Eintritt ihrer Funktionen (Samenergüsse
beim
Manne,
Menstruation bei der Frau, Zeugungsfähigkeit) geht eine Umbildung auch des übrigen Körpers sowie der geistigen
Seite des
Menschen einher. (S.
Jüngling und
Jungfrau.)