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(Die ausführlichen Berichte finden Sie im September-Heft 2018)
Kleinwiederkäuer: Einfluss von Hitze und Feuchtigkeit auf Parasiten
Die feucht-warme Witterung im Sommer begünstigt die Entwicklung von Parasiten, sodass bereits innert weniger Wochen der Wurmbefall von Schafen und Ziegen stark ansteigen kann. Besonders infektionsgefährdet sind Jungtiere, da sie noch keine ausreichende Abwehr gegen Würmer aufbauen konnten. Es ist deshalb wichtig, dass die Tiere gut auf Symptome von Verwurmung wie Abmagerung, Durchfall, struppiges Fell oder blasse Lid-Bindehäute beobachtet werden. Ausserdem empfehlen wir im Sommer einen regelmässigen Weidewechsel im Abstand von etwa 10 Tagen. Auf der Weide wird die Entwicklung vom Parasiten-Ei zur infektiösen Larve auf der Weide deutlich beschleunigt.
Ein Weibchen des gefährlichen blutsaugenden roten Magenwurms Haemonchus beispielsweise kann täglich etwa 5000 Eier legen. Diese entwickeln sich innert 10 bis 14 Tagen zu infektiösen Larven weiter. Bei tieferen Temperaturen dauert diese Entwicklungsphase deutlich länger. Auch die Anzahl gelegter Eier pro Parasitenweibchen ist weitaus geringer.
Bericht im September-Heft 2018 der Fachzeitschrift für die Schweizer Landwirtschaft
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