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Wie "Reuters" berichtet, handelt es sich dabei um Tayfun Topkoc, dem Country-Manager für die Vereinigten Arabischen Emirate, der SAP 2014 beitrat sowie um Przemek Oledzki, gemäss Reuters Chief of Staff für die Vereinigten Arabischen Emirate, Iran und die Oman-Region.
Des Weiteren hat SAP verlauten lassen, dass man aktuell die Geschäftsaktivitäten in der Region untersucht. SAP steht derzeit bereits wegen Korruptionsvorwürfen in Südafrika in der Kritik und könnte sich nun mit einem weiteren juristisches Debakel konfrontiert sehen. SAP hatte im vergangen Monat angekündigt, dass man neue Standards bei Vertriebspraktiken einführe, wonach keine Provisionszahlungen bei öffentlichen Aufträgen in Ländern mit hohem Korruptionsrisiko mehr getätigt werden dürften. Ausserdem wurde die Kontrolle von Vertriebstätigkeiten verschärft.
Ob es sich bei den aktuellen Entwicklungen um ein Resultat dieser Anpassungen handelt, ist nicht bekannt. SAP hat sich dazu bislang auch noch nicht geäussert und liess lediglich verlauten, dass die Untersuchungen zu den Geschäften in der Golfregion noch laufen. Im April hatte SAP gmäss "Zdnet" jedoch die eigenen Kunden und Vertragspartner darauf hingewiesen, dass die US-Sanktionen gegen den Iran die Tätigkeiten sowie den Verkauf von SAP-Software im Land weiterhin einschränken würden und dass Verstösse dagegen scharfe Konsequenzen mit sich bringen können. (swe)