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Das Projekt führt eine Therapiestudie zur Prüfung der Wirkung von Spironolacton bei Patientinnen und Patienten mit rheumatoider Arthritis und kardiovaskulärem Risiko durch.
Die kardiovaskuläre Mortalität ist die häufigste Todesursache bei Patientinnen und Patienten mit entzündlichem Rheuma und Autoimmunerkrankungen. Diese Erkrankungen betreffen 1% der Bevölkerung am Oberrhein. Das Projekt beschäftigt sich mit der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Patientinnen und Pateienten mit entzündlich-rheumatischen und Autoimmunerkrankungen am Oberrhein. Es zielt auf die kardiovaskulären Risiken in dieser Bevölkerungsgruppe und testet als erste Massnahme die Wirksamkeit einer ergänzenden Therapie bei Risikopatientinnen und -patienten in einer klinischen Studie.
Die Netzwerkpartner des Projekts werden epidemiologische Daten über Risikofaktoren und Behandelbarkeit von kardiovaskulären Komplikationen bei Rheumaerkrankungen in der Nordwestschweiz und gleichzeitig eine neuartige technologische Plattform für epidemiologische Anschlussstudien bereitstellen. Patientenversorgung, medizinische Ausbildung und das fachärztliche Know-how werden dadurch verbessert. Über die 3-jährige Förderperiode hinaus wird dieses Projekt auch längerfristig die epidemiologische Forschung rheumatischer Krankheiten ermöglichen (Datenbank), die Rekrutierung in weitere klinische Studien fördern (eCohorte) und die Entwicklung von Biomarkern erleichtern (Blutmarker für kardiovaskuläre Risiken). Die gewonnenen Daten werden wichtige Grundlagen für gesundheitspolitische Entscheidungen liefern. Am Ende des Projekts werden grenzüberschreitende Ausbildungsmassnahmen (ausserbudgetär) durchgeführt, um Ärzte und Patienten im Oberrheingebiet hinsichtlich der Prävention von Herzkreislaufkrankheiten zu schulen (Universitätskurse, Studentenaustausch, neue Lehrmodule).