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Wer mit dem Laufen anfängt wird schnell feststellen, dass nicht jede Art von Training die gleichen Erfolge bringt. Es gibt die verschiedensten Arten von Training und jede von ihnen hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Hier ist es besonders wichtig sich darüber im Klaren zu sein welches Ziel man erreichen möchte. Wer zum Beispiel dafür trainiert einen Marathon zu laufen benötigt ein anderes Training als jemand der ein guter Sprinter werden möchte. Aus diesem Grund ist die Wahl des richtigen Trainings ausschlaggebend.
Geschwindigkeitstraining
Viele Studien belegen das, was erfahrene Athleten schon lange wissen: Kurze intensive Trainingseinlagen steigern die Performance schneller als ein moderates Training. In vielen Fällen trainieren Läufer zwar so, dass sie über ihr Limit hinausgehen; sie gehen aber nicht an ihre äußerste Grenze. Läufer, die diesen Fehler machen, sehen häufig weniger Fortschritte in ihrer Performance und bleiben stattdessen auf demselben Fitnesslevel. Daher kann es sinnvoll sein, kurze intensive Trainingsabschnitte in sein Training mit einzubauen, selbst wenn man seine Ausdauer trainieren will. Der einfachste Weg dies zu tun ist kurze schnelle Intervalle in sein Training einzubringen. Diese müssen anfangs nicht unbedingt lang sein. Man kann sich zum Beispiel einen bestimmten Punkt bei seiner normalen Laufroute suchen ab dem man sprintet, sowie einen Punkt an dem man wieder bei normaler Geschwindigkeit läuft. Auch bei Intervallen von 10 bis 30 Sekunden kann hier ein erheblicher Erfolg erzielt werden.
Langsames Training mit langen Entfernungen
Wer vor hat einen Marathon oder generellen Langstreckenlauf zu meistern, muss besonders an seiner Ausdauer arbeiten. Die beste Art dies zu tun, ist wenn man lange Strecken läuft ohne das Training zu intensiv zu gestalten. Dieses Training wurde von vielen Experten bestätigt und das Grundprinzip ist einfach: Laufe lange, aber nicht zu intensiv. Man kann die Intensität oder Geschwindigkeit mit der Zeit steigern oder die Laufstrecke verlängern, aber man sollte nicht beides gleichzeitig tun. Man sollte bei diesem Training besonders darauf achten, dass der Herzschlag regelmäßig bleibt während man die zu laufende Entfernung verlängert. Diese Art von Training hat sich auch für Athleten bewährt, welche schon die Ironman Weltmeisterschaft gewonnen haben.
Die beste Weise dieses Training anzugehen ist es, seine Laufzeit stetig zu verlängern ohne sich zu übernehmen. Wer zum Beispiel normalerweise 45 Minuten läuft sollte dies auf 46 Minuten verlängern und vorher sowie nachher 5 bis 10 Minuten normal laufen. Auf diesem Weg sollte die Laufzeit langsam aber stetig immer weiter erhöht werden. Man sollte dabei aber in jedem Fall realistisch und sich gut überlegte Ziele setzen.
Erholungsläufe
Erholung und Ruhe sind auch beim Lauftraining wichtig. Ein wichtiger Aspekt beim Lauftraining ist deshalb der Erholungslauf. Dies sollten im Idealfall etwa 15 Minuten oder mehr sein, in denen man langsamer und entspannt läuft, aber seinen Herzschlag auf einigermaßen gleichmäßiger Höhe wie beim Training hält. Dies hilft nicht nur dem Körper sich zu erholen, sondern hilft auch dem Läufer zu erkennen, ob man zum Beispiel zu hart oder zu wenig trainiert. Wer sich nach dem Erholungslauf schlecht fühlt oder Muskelkrämpfe bekommt, sollte dies eventuell anpassen, um sein Training so gesund und effizient wie nur möglich zu gestalten.