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Die Indikation zur Lungentransplantation erfolgt im fortgeschrittenen Stadium einer Lungenerkrankung und wenn die konservativen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind. In dieser Phase leiden die Patienten bereits bei der kleinsten Anstrengung an Dyspnoe (Atemnot), sind in ihrer Lebensqualität deutlich eingeschränkt und die geschätzte Lebenserwartung liegt bei knapp zwei Jahren.
Bei Patienten mit systemischen Begleiterkrankungen, mit einem Malignom oder einer Sepsis (Blutvergiftung), einer generalisierten Arteriosklerose, Nieren- sowie Leberinsuffizienz oder mit ungünstigen psychosozialen Faktoren, einer Nikotin-, Alkohol- oder Drogenabhängigkeit, oder wenn sie über 65 Jahre alt sind, ist eine Lungentransplantation (gem. internationaler Richtlinien) nicht indiziert.