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Die Autobahn A1 zwischen Zürich-Nord und Winterthur-Töss ist der am stärksten befahrene Autobahnabschnitt in der Schweiz. Die Verkehrszählstelle bei Wallisellen registriert durchschnittlich über 140'000 Fahrzeuge pro Tag. Der Autobahnabschnitt stösst damit bereits heute insbesondere zu Spitzenzeiten an seine Kapazitätsgrenzen. Verkehrsprognosen gehen zudem von einer Verkehrszunahme im Raum Glattal aus. Mit dem Projekt «Glattalautobahn» mit seinen unterschiedlichen Projektteilen soll der verkehrliche Engpass auf der A1 behoben werden.
Das Projekt «Glattalautobahn» umfasst im Wesentlichen die folgenden vier Elemente:
- Ausbau der A1 von Wallisellen bis Winterthur-Töss von 2x3 auf 2x4 Fahrstreifen (ca. 13km)
- Ausbau der A11 von Zürich-Nord bis Kloten-Süd von 2x2 auf 2x3 Fahrstreifen resp. in der Überdeckung Opfikon von 2x3 auf 2x4 Fahrstreifen (ca. 3km)
- Neue Autobahn A121 zwischen der Verzweigung Zürich-Nord bis zur neuen Verzweigung Baltenswil (ca. 9 km) mit 2x2
Fahrstreifen, mehrheitlich unterirdisch geführt (Tunnel Hard, ca. 6km)
- Instandsetzung der bestehenden Anlagen
Die Kosten des Gesamtprojekts «Glattalautobahn» betragen rund. 5,2 Milliarden Franken (+/- 30%), die im Wesentlichen vom ASTRA getragen werden. Mit der Fertigstellung wird im Jahr 2061 gerechnet.