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Mit den Nachlässen von Robert Walser und Carl Seelig
betreut das Robert Walser-Archiv äusserst bedeutende Manuskriptbestände
im Bereich der modernen Literatur. Das Robert Walser-Archiv widmet sich
der Sicherung, Inventarisierung, Erforschung und Vermittlung dieser
Nachlassbestände und bemüht sich darum, diese Archivbestände nach
Möglichkeit zu erweitern sowie Wirkung und Erforschung von Werk und
Leben der beiden Autoren möglichst umfassend zu dokumentieren.
Um seinen Aufgaben professionell nachkommen zu können, arbeitet das Robert Walser-Archiv eng mit dem Schweizerischen Literaturarchiv SLA der Schweizerischen Nationalbibliothek zusammen.
Alle Autografen der Nachlässe von Robert Walser und Carl Seelig (Werkmanuskripte und Briefe) werden seit 2009 als langfristiges Depositum im Schweizerischen Literaturarchiv SLA der Schweizerischen Nationalbibliothek gelagert, um die modernsten Standards für die Sicherung, Konservierung und Erschließung zu garantieren. Anfragen zu diesen beiden Beständen richten sich weiterhin ausschliesslich ans Robert Walser-Archiv; für die Konsultation von Dokumenten wenden Sie sich mindestens zwei Wochen im voraus an den Verantwortlichen, Dr. Lukas Gloor.
Der Nachlass Emmy Hennings/Hugo Ball war bis 2009 als Depositum im Robert Walser-Archiv hinterlegt und ist 2008/2009 erschlossen worden. Im Herbst/Winter 2009 wurde er als Depositum ins Schweizerische Literaturarchiv SLA der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern überführt und 2012 vom SLA erworben. Die Nachlassbestände können heute dort konsultiert werden (s. Online-Inventar); Benutzeranfragen richten sich an den Nachlassverantwortlichen im SLA, Herrn Dr. Magnus Wieland (<email-pii>).
Der Teilnachlass Friedrich Glauser (Max Müller), der Nachlass Josef und Thomas Halperin sowie das Archiv des Steinberg-Verlags sind 2009/2010 erschlossen worden und werden seither als Depositum der Robert Walser-Stiftung im Schweizerischen Literaturarchiv SLA der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern deponiert und konserviert. Die Nachlassbestände werden im SLA betreut und können dort konsultiert werden (Benutzeranfragen an <email-pii>, s. Online-Inventar Glauser, Online-Inventar Halperin).
Der Nachlass Ossip Kalenter ist ebenfalls als Depositum ins Schweizerische Literaturarchiv SLA der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern überführt.