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Ozonbelastung auch in der Ostschweiz hoch
An mehreren Messstationen in der Schweiz sind gestern Ozonkonzentrationen von mehr als 180 Mikrogramm pro Kubikmeter (μg/m³) gemessen worden. Das entspricht dem anderthalbfachen des Immissionsgrenzwertes der Schweizer Luftreinhalte-Verordnung. An den Messstationen in der Ostschweiz wurden Werte von 183 μg/m³ gemessen. Auch heute stiegen die Werte im Thurgau bereits über 120 μg/m³.
Aufgrund der weiterhin heissen Temperaturen wird auch in den kommenden Tagen mit hohen Ozonwerten gerechnet. Das Thurgauer Amt für Umwelt empfiehlt der Bevölkerung, körperliche Anstrengungen wenn möglich zu vermeiden oder in die Zeit zu verschieben, wenn tiefere Ozonwerte zu erwarten sind (vormittags). Normalerweise ist der Aufenthalt im Freien unproblematisch. Eine Reizung der Schleimhäute in den Augen, der Nase und im Hals kann bei empfindlich reagierenden Personen auftreten. Bei diesen Personen kann bei körperlicher Anstrengung auch die Lungenfunktion beeinträchtigt werden. Auf Menschen, die Beschwerden infolge der Ozonbelastung verspüren, soll kein Leistungszwang ausgeübt werden.
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