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Die Zahl der Arbeitslosen stieg im April zum Vormonat um 1,2 Prozent auf 3,264 Millionen, wie das Arbeitsministerium in Paris mitteilte. Dies ist der höchste Stand seit Beginn der Statistik 1996. Die Arbeitslosigkeit legt nun bereits seit zwei Jahren von Monat zu Monat zu.
Zum Vergleich: In Deutschland, wo deutlich mehr Menschen leben, sank die Zahl der Arbeitslosen im Mai unter die Marke von drei Millionen. Für Frankreichs Präsident Francois Hollande bedeuten die neuen Daten einen Schlag. Er hat versprochen, die Trendwende auf dem Arbeitsmarkt bis Jahresende einzuleiten. Experten halten dies für unwahrscheinlich.
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Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Euro-Zone schrumpfte im ersten Quartal um 0,2 Prozent, auch Ende 2012 sank die Wirtschaftsleistung. Dies macht es noch schwieriger, den chronisch schwachen Arbeitsmarkt in Frankreich zu stärken. Viele Industriekonzerne - darunter der Autobauer Peugeot - entlassen Beschäftigte, um Kosten zu senken und wettbewerbsfähiger zu sein.
(tke/reuters)