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Unwetter im Rückblick
Dürre in Teilen Englands
Lokal sogar Trinkwasserknappheit
Der Südosten von Großbritannien hatte vom Frühjahr 2011 bis April 2012 massive Probleme mit einer großen Trockenheit. Die Dürre führte zu drastisch sinkenden Flusspegeln und Grundwasserspiegeln. Wasserreservoirs trockneten teilweise komplett aus. An einigen Orten wurde sogar das Trinkwasser knapp. Die Behörden riefen zunächst die Bevölkerung auf, Wasser zu sparen. Als das nichts half, wurde für Teile von Südostengland ein sogenannter "hosepipe ban" verhängt, der die Bewässerung von Gartenanlagen sowie das Autowaschen bei Strafe untersagte.
Trockenheit durch Hochdruckgebiete
Grund für die monatelange Dürre in weiten Teilen Englands waren immer wieder stabile Hochdruckgebiete über dem Westen Europas. Diese versperrten im Jahr 2011 den Regen bringenden, atlantischen Wetterfronten häufig den Weg, genauso wie im Januar und Februar 2012. Allerdings ist die ungewöhnliche Druckverteilung nicht der einzige Grund für die Wasserknappheit: Kritiker warfen den Wasserwerken und den Kommunen Misswirtschaft vor. Aufgrund der vielerorts maroden Wasserleitungen würden Millionen Liter Trinkwasser im Erdreich versickern.