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Gridone / Monte Limidario 2186 m Routenarchiv
Mächtiger, schon im Jahre 1893 von Ferdinand Hodler in einem seiner Gemälde dargestellter Berg, der sich über dem Lago Maggiore aufbaut und nordseits ins Centovalli abfällt. Der Gipfel bietet eine weite Rundsicht. Der West- und Südostgrat bilden die Landesgrenze.
Gridone, Ghiridone oder Monte Limidario? Der Unterschied stammt vom unterschiedlichen Gebrauch von Hochsprache und Dialekt. Während Ghiridone hochsprachlich ist und besonders im Locarnese und Centovalli verwendet wird, bevorzugen die Leute aus der Region Brissago den Dialektausdruck Gridone, früher auch Cridone oder Gredone. Monte Limidario ist auf der italienischen Seite der Grenzsteine gebräuchlich und leitet sich von Limes (Grenze) ab. Hier war aber wohl nicht die (heutige) Landesgrenze, sondern eher die Grenze zwischen Weiden und Fels gemeint.