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Der Studie zufolge leben in der Schweiz rund vier Millionen Gamer:innen im Alter von 15 bis 79 Jahren. Die Hälfte davon spielt mehrmals die Woche oder sogar täglich Videospiele und wird als «Core Gamer» eingestuft. Sechs von zehn «Core Gamer» spielen hauptsächlich auf mobilen Geräten.
Wie die Studie offenlegt, ticken und zocken die Schweizer Gamer:innen aber nicht alle gleich, sondern lassen sich in sechs verschiedene Gaming-Typen einteilen, wie beispielsweise den sehr leidenschaftlichen «Explorer», der im Durchschnitt 10,5 Stunden pro Woche spielt und jährlich rund 250 Franken für Gaming ausgibt. Weitere Segmente sind «Competitor», «Companion», «Laid Back», «Seeker» und «Time Filler».
Schweizer Gamer:innen sind im Schnitt 39,1 Jahre alt und spielen 6 Stunden pro Woche aktiv, wobei der «Core Gamer» mit 41,8 Jahren etwa fünf Jahre älter ist als der «Nicht-Core Gamer» mit 36,5 Jahren. Zu den am häufigsten genannten Motiven für das Spielen von Videospielen zählen «Entspannen/Abschalten» und «Abdriften/Abschweifen», aber auch «strategische Herausforderungen».
Ausserdem schaut etwa jede zweite befragte Person anderen beim Spielen von Videospielen auf Live-Streaming-Plattformen wie Twitch und/oder Videoportalen wie YouTube zu. Dies tun sie im Schnitt zwischen drei und vier Stunden pro Woche. Die Beliebtheit und Nutzung von Social-Media-Plattformen hängt stark vom Alter ab. Während Discord und Twitch bei der Generation Z besonders beliebt sind, wird Facebook besonders von den Boomern favorisiert.
Was die aktive Teilnahme an künftigen Gaming-Events, insbesondere Online-Einzelveranstaltungen angeht, zeigen vor allem die beiden Gamer-Typen «Competitor» und «Companion» das grösste Interesse.
«Das Herzstück der Studie ist die Analyse der Motive des aktiven und passiven Gaming-Konsums. Sie liefert uns Einblicke in die verschiedenen Beweggründe, warum Menschen zu Videospielen greifen und helfen uns zu verstehen, welche Bedürfnisse Gamer:innen haben», erklärt Christian Hergott, Senior Consultant bei MYI Entertainment. «In einem sehr dynamischen Markt ist sie eine Konstante und resultiert in konkreten Entscheidungen und Verhaltensmustern. Mit dieser Basis können wir in Zukunft noch gezielter Mehrwerte schaffen und den Gaming-Markt Schweiz weiterentwickeln.»
«Es ist sehr spannend zu sehen, wie recht unterschiedlich die Schweizer Gamer ticken beziehungsweise was ihre verschiedenen Motive beim Konsum von Videospielen sind», ergänzt Steffen Schmidt, Director Marketing Science & Agile Insights bei Link. «Es freut mich hier auch sehr, dass wir klar aufzeigen konnten, dass Gaming in der Schweiz kein nerdiges Nischenthema mehr ist, sondern in sämtlichen Bevölkerungsschichten vorkommt. Diese Grundlagenstudie ist für mich quasi ein feiner Insight-Diamant für das gesamte Schweizer Marketing.»
Das Insight-Dashboard zur Studie von Link und Myi Entertainment kann hier abgerufen werden.