Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/102288

<h2>SubmittedText<h2><p>Die SRG weist in einem eigenen Bericht einen Fehlbetrag von 54 Millionen Franken pro Jahr aus und möchte die Einnahmen erhöhen.</p><p>Diverse Serien und Spielfilme, die die SRG ausstrahlt, könnte das TV-Publikum in der Schweiz auch auf ausländischen Privatsendern gratis empfangen.</p><p>- Wäre es nicht angebracht, statt einer Gebührenerhöhung z. B. auf solche Serien zu verzichten und damit Doppelspurigkeiten zu vermeiden?</p><p>- Wie viel Gebührengeld könnte die SRG so einsparen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die SRG hat am 27. November 2009 dem Bundesrat ihren Finanzbedarf für die Jahre 2011 bis 2014 angemeldet, wie das in der Konzession vorgesehen ist. Der Bundesrat wird diesen Bedarf nun genau analysieren und dann bis Mitte des nächsten Jahres über eine allfällige Gebührenanpassung entscheiden. Es wäre sicher verfrüht, im jetzigen Zeitpunkt auf einzelne konkrete Vorschläge einzugehen. Bei all den nun vorgebrachten Sparempfehlungen dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, dass die SRG auch einen Unterhaltungsauftrag hat. Mit welchen Sendungen sie diese gesetzliche Verpflichtung umsetzt, ist grundsätzlich ihrer Programmfreiheit überlassen. Die SRG bezahlt im Maximum 1 bis 2 Gebührenprozent, d. h. 11 bis 22 Millionen Franken, für ihre Serien auf den sechs Kanälen von SF, TSR und RSI. Weil diese Serien für ein grosses Publikum attraktiv sind und mehrfach wiederholt werden, generieren sie viel Werbung und können dementsprechend auch gut refinanziert werden.</p>