Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03179.jsonl.gz/2562

Der Legende zufolge hat das Trio aus Edinburgh seine ersten Tracks mithilfe von Karaokemaschinen und Kassettenrekordern fabriziert. Dazu passt, dass sie ein paar Jahre später mit Mixtapes debütierten. 2014 folgte schliesslich das erste reguläre Album «Dead», mit dem die Young Fathers den Mercury Prize gewannen (und dabei Favoriten wie etwa FKA Twigs auf die Plätze verwiesen). Es folgte der Umzug nach Berlin, wo das Nachfolgewerk «White Men Are Black Men Too» entstand. Sie gingen mit Massive Attack auf Tournee und steuerten sechs Stücke zum Soundtrack des zweiten «Trainspotting»-Films bei.
Nun kehren Alloysious Massaquoi, Kayus Bankole und Graham «G» Hastings mit dem Album «Cocoa Sogar» zurück, das einen musikalischen Richtungswechsel markiert. Dominierte früher experimenteller Sprechgesang mit Punkrock-Attitüde, so geht es nun strukturierter und ja melodiefreudiger zur Sache. Unter Popverdacht stehen die Young Fathers deshalb aber keineswegs, denn in ihren Texten thematisieren sie weiterhin die Schräglage dieser Welt. Ohne Kompromisse.
[Quelle: Rote Fabrik]
Türöffnung: 20:00
Beginn: 20:30