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Ouest Suisse
|Kürzel||OS|
|Bahntyp||Normalbahn|
|Betriebseröffnung||1855-05-05|
|Mutiert||Ab 1872-01-01 Suisse-Occidentale|
|Daten vorhanden||ja|
Daten
Allgemeine Bemerkungen
Die Kommentare sind bewusst kurz gehalten. Sie dienen in erster Linie dem Zweck, gewisse Daten oder auch Datenlücken verständlicher zu machen, wobei das Hauptaugenmerk auf die Finanzzahlen fällt. Primäre Quelle bilden die Eisenbahnstatistik respektive die dortigen «Bemerkungen betreffend die einzelnen Bahnunternehmungen», die jeweils am Schluss der Bände stehen. Auf weitere Quellen- oder Literaturangaben wird verzichtet, obwohl solche teilweise mit eingeflossen sind. Die Kommentare sind der Einfachheit halber grundsätzlich in der Vergangenheitsform verfasst. Es heisst also beispielsweise: Bahn X «war» eine Aktiengesellschaft, auch wenn dies noch heute der Fall sein sollte.
Kommentar
Die OS, in der Statistik «Westbahn» genannt, gehörte einer Aktiengesellschaft. Ihr Streckennetz erreichte 1856 von Yverdon aus Lausanne. 1858 folgte die Verlängerung von Lausanne nach Versoix nahe Genf, 1861 diejenige nach Bex via Villeneuve. Den Zugang zu Genf und damit die durchgehende Verbindung Genf–Yverdon stellte ebenfalls 1858 die Gesellschaft Genève–Versoix (GV) bzw. die spätere Lausanne–Fribourg–Berne (LFB) her. 1872 fusionierte die OS mit der LFB und der Franco-Suisse (FS) zur Suisse-Occidentale (SO). Betrieblich hatten die drei Unternehmen schon vorher kooperiert. Bereits in der Statistik von 1868 wurden die meisten Daten unter der Bezeichnung «Westschweizerische Bahnen» zusammengefasst als SO ausgewiesen. Die Datenbank enthält deshalb keine Zahlen zur OS.
Erwähnungen
Diese Bahn wird auch in den Kommentaren folgender Bahnen erwähnt: