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Displays
Wissenschaftler der National University of Science and Technology (Nust) Misis in Moskau (Russland) haben ein Verfahren entwickelt, das Bildschirme von Elektronikgeräten haltbarer macht. In einem modifizierten LED-Display kommt dabei ein zweidimensionales anorganisches Material als Elektronenleitungs-Schicht zum Einsatz und löst das Problem der Degradation von LED-Displays, beispielsweise bei Smartphones, Tablets und Fernsehern.
Der US-amerikanischen iPhone-Erfinderin Apple droht eine saftige Konventionalsprache, da der Konzern aufgrund der rückläufigen iPhone-Verkäufe von Samsung nicht die vereinbarten Stückzahlen an OLED-Displays bezogen hat. Gemäss einem Bericht der südkoreanischen ETNews, der sich auf Insiderkreise abstützt, soll die vereinbarte Vertragsstrafe mehrere Hundert Milliarden Won ausmachen. Zum Vergleich: Hundert Milliarden Won entsprechen rund 84 Millionen Schweizer Franken.
Die nächste Generation von Displays und Leuchtmitteln auf der Basis von organischen Leuchtdioden (OLEDs) basiert möglicherweise auf Halbleiter-Molekülen, die ein freies Elektron besitzen. In der Chemie werden diese Moleküle Radikale genannt. Sie sind besonders reaktionsfreudig. Emrys Evans und Richard Friend von der Cambridge University haben die quantenmechanischen Spin-Eigenschaften der Moleküle genutzt, um die Effektivitätsbegrenzungen zu überwinden, denen andere Materialien unterworfen sind.