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Der inhaftierte russische Öl-Oligarch Michail Chodorkowski hat erneut die Aussetzung seiner Reststrafe zur Bewährung beantragt. Das verlautete am Montag aus Unterstützerkreisen des Regierungskritikers.
Demnach reichte Chodorkowski den Antrag bereits am vergangenen Freitag ein. Sein Geschäftspartner Platon Lebedew beantragte die vorzeitige Haftentlassung am Montag.
In der vergangenen Woche hatte ein Moskauer Gericht einen Berufungsantrag Chodorkowskis abgewiesen und dessen 14-jährige Haftstrafe um lediglich ein Jahr reduziert. Der 47-Jährige muss demnach noch bis 2016 ihn Haft bleiben.
Nach russischem Recht könnte die Reststrafe jedoch zur Bewährung ausgesetzt werden, da Chodorkowski bereits die Hälfte seiner Strafe verbüsst hat.
Chodorkowski war im Dezember für schuldig befunden worden, Öl im Wert von 25 Milliarden Dollar von drei Tochterfirmen seines Ölkonzerns Yukos gestohlen zu haben. Das Urteil wurde international scharf kritisiert.
SDA-ATS