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Steve und Anna sind ehemalige Polizisten aus England, die sich kennenlernten und einen Traum hatten - sie wollten Wildtieren in Afrika helfen. Nach einem schweren Unfall von Steve stand für sie fest: jeder Tag könnte ihr letzter sein, von daher bringt es nichts, über das "Morgen" nachzudenken und zu... Steve und Anna sind ehemalige Polizisten aus England, die sich kennenlernten und einen Traum hatten - sie wollten Wildtieren in Afrika helfen. Nach einem schweren Unfall von Steve stand für sie fest: jeder Tag könnte ihr letzter sein, von daher bringt es nichts, über das "Morgen" nachzudenken und zu planen, wichtig ist, im "Jetzt" zu leben und seine Träume zu verwirklichen. So beschlossen beide, nach Sambia auszuwandern und dort ein Wildtierschutzzentrum zu bauen. Ihren Hund mussten sie, auf Grund seines Alters, in England bei Annas Mutter zurücklassen. Doch der Wunsch nach einem neuen Weggefährten blieb - auch wenn sie immer gewarnt wurden, dass Hunde in der Wildnis nicht lange überlebten, zu viele Gefahren durch große oder giftige (Raub-)Tiere. Tatsächlich gab es auf einer ehemaligen Alligator-Farm in der Nähe einen Wurf Welpen. Fünf Stück waren es und bis auf einen waren bereits alle schon vermittelt, doch dieser eine war anders als seine Geschwister, von daher waren seine Chancen ein Heim zu finden, gerade in der Wildnis Sambias, eher gering. Doch Steve und Anna schauten ihn sich trotzdem an und sie verliebte sich augenblicklich in den kleinen weißen Welpen mit einem Punkt auf den Rücken. Er durfte mit zu ihnen und bekam den Namen "Bulu", was das Wort "Wildhund" in der lokalen Nyanjasprache war. Erstaunlicherweise lebte sich der kleine Bulu sehr schnell und sehr gut ein und seine "Andersartigkeit" zeichnete sich in seinem ganzen Wesen aus, denn als Anna und Steve anfingen, verwaiste Wildtiere aufzunehmen, war es Bulu, der diesen half, in der (vorübergehenden) Welt der Menschen zurecht zu kommen - er wurde ein "Ziehvater", u. a. von Warzenschweinen, Meerkatzen und Pavianen. Bulu hatte ein Gespür für verwaiste Jungtiere, denn auch er brachte auf seinen Streifzügen welche mit nach Hause. Doch Sambia ist nicht nur schön, sondern auch sehr gefährlich, gerade für einen kleinen, mutigen Hund, der es mit Elefanten, Krokodilen und Löwen zu tun bekommt und trotz dieser Gefahren, die in Sambia täglich lauern, liebt dieser kleine Hund seine Freiheit. Ein kleiner Hund, der viele Leben rettete und für immer veränderte. Dieses Buch erzählt die Geschichte eines kleinen, ungewöhnlichen Mischlingshundes mitten in der Wildnis Sambias. Es schildert, wie er zu seinen Menschen kam und was er mit diesen alles erlebte. Der Schreibstil war dermaßen realistisch, dass ich zwischendrin fast das Gefühl hatte, ich würde selbst mit diesem kleinen, außergewöhnlichen Hund durch den Busch streifen und auf Abenteuerjagd gehen. Dieses Buch ist definitiv nicht nur was für Hundefreunde!
Er lag in einem kleinen Pappkarton. Ein kleiner weißer Welpe mit einem Punkt auf dem Rücken. Der letzte von fünf Welpen, der, den niemand haben wollte. Er ist anders als die anderen, wird Anna und Steve, die von England nach Sambia umgesiedelt sind, gesagt, und aus genau diesem Grund... Er lag in einem kleinen Pappkarton. Ein kleiner weißer Welpe mit einem Punkt auf dem Rücken. Der letzte von fünf Welpen, der, den niemand haben wollte. Er ist anders als die anderen, wird Anna und Steve, die von England nach Sambia umgesiedelt sind, gesagt, und aus genau diesem Grund nehmen sie den kleinen Kerl mit und nennen ihn Bulu, was in der Landessprache Wildhund heißt. Schnell wird er der Liebling von allen, folgt Anna und Steve auf den Fersen. Seine Freiheitsliebe darf er ausleben, wenn den beiden auch manches Mal fast das Herz stehen bleibt, weil er auch bei Gefahr nicht auf sie hört. Er wird der "Ziehvater" von einigen Tieren, die sonst niemanden haben, der sie beschützt ... Die Geschichte von Bulu, dem Jack-Russell-Mischling, ist eine wahre Geschichte. Anna und Steve, ehemalige Polizisten aus England siedeln nach Sambia um und gründen dort ein Wildpark-Bildungszentrum. Ihren alten Gefährten mussten sie aus Altersgründen in England zurücklassen, so dass sie sich in Sambia nach einem neuen Hund umsehen, obwohl man ihnen davon abgeraten hat, im afrikanischen Busch einen Hund zu halten. Die Gefahren sind einfach zu groß. Sie wagen es trotzdem und holen sich Bulu, einen aufgeweckten kleinen Welpen. Obwohl niemand ihn haben wollte, entpuppt er sich für Anna und Steve Tolan zu einem absoluten Glücksgriff. Bulu ist ein Hund mit einem großen Herzen, der sich und seine ihm anvertrauten beschützt. Er schreckt weder vor einer Cobra, noch vor Krokodilen oder Löwen zurück. Er wird zum Freund und Beschützer von verwaisten Tierbabys, wie den beiden Warzenschweinen Pinky und Perky, den Meerschweinbabys Max und Flint, dem Paviankind Jack und von Glühwürmchen, dem Rehkitz. Er vermag es, die Tiere zu beruhigen und an sich zu binden. Sie folgen ihm auf Schritt und Tritt, sie lieben ihn und er liebt sie. Aber auch Anna und Steve steht er hilfreich zur Seite und gibt sein letztes, beschützt sie mehrfach und rettet sie vor Gefahren. Bulu ist ein Hund, der nicht erkennt, dass das, was größer als er ist, auch stärker sein kann und muss das schmerzlich lernen. Aber es lauern auch andere Gefahren im Busch, wie beispielsweise die Tsetsefliege, die die Schlafkrankheit überträgt und für Bulu tödlich werden kann. Ich bin absolut kein Hundefan, aber ich muss gestehen, dass ich den kleinen Bulu ins Herz geschlossen habe. Ich bin mit ihm durch den Busch gestreift, habe gemeinsam mit ihm Anna und Steve genervt und Dummheiten angestellt. Auch habe ich um ihn gebangt und gehofft, wenn das Schicksal es das ein oder andere Mal nicht gut mit ihm gemeint hat, ich hatte sogar Tränen in den Augen. Ein wirklich tolles Buch von einem besonderen Hund mit großem Herzen, das ich nicht nur Hundefans weiterempfehlen möchte.