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Die beiden Kirchgemeinden und die Stadt Adliswil unterstützen die landwirtschaftliche Berufsbildung in Uganda mit 120‘000 Franken. Das Projekt "Aradu Pi Fur" schult Jugendliche in wirtschaftlicher und nachhaltiger Landwirtschaft und Tierzucht.
Jedes Jahr leisten die römisch-katholische Kirchgemeinde, die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde und die Stadt Adliswil einen Beitrag von insgesamt 120‘000 Franken (je 40‘000 Franken) für die gemeinsame Entwicklungszusammenarbeit Adliswil (GEZA). Dieses Jahr unterstützen sie das Projekt «Aradu Pi Fur» von CO-OPERAID, das sich an bedürftige Jugendliche in Uganda richtet.
Im abgelegenen, ländlichen Distrikt Zombo im Nordwesten Ugandas bietet das Projekt rund 600 Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren die Chance auf eine landwirtschaftliche Ausbildung. An einer Berufsschule sowie bei 20 lokalen Lehrmeistern können sie Kurse in Gartenbau, Hühner-, Schweine- und Bienenzucht besuchen. Die gewonnenen Kenntnisse in nachhaltiger und diversifizierter Landwirtschaft teilen die Jugendlichen mit weiteren Gemeindemitgliedern.
Die Bildung von Jugend-Bauerngruppen fördert den Wissenstransfer und die gemeinsame Produktvermarktung. Im Verlaufe des Projektes werden interessierte Jugend-Bauerngruppen zu einer Kooperative zusammengeschlossen. Dies schafft die Voraussetzungen, um ein sicheres und selbstständiges Leben aufzubauen. Davon profitieren Jugendliche und Familien, die in der Mehrzahl sozial benachteiligt sind (OVC-Haushalte - orphans and vulnerable children).