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Mit Interesse habe ich Ihren Artikel über den Scheidenpilz gelesen. Ist Fusspilz ebenso beeinflussbar durch Zuckerkonsum, beziehungsweise dessen Einschränkung?
Frage von S. L. aus Basel an Sabine Hurni.
Es kommt darauf an, wen Sie fragen. Ein direkter Zusammenhang zwischen Fusspilz und dem Zuckerkonsum ist schulmedizinisch nicht bekannt. Doch die Naturheilkunde befasst sich bei jeder Art von Körperpilzen mit dem Darmmilieu. Ist der Darm gesund, so hat das einen Einfluss auf die Haut und Schleimhäute, sowie deren Anfälligkeit gegenüber Pilzen. Wer weniger Zucker isst und trinkt, hat einen deutlich gesünderen Darm und einen ausgewogeneren Säure-Basen-Haushalt. Wer viel Zucker zu sich nimmt, neigt in der Regel auch eher zu Schweissbildung an den Füssen, was wiederum die Haut zwischen den Zehen weich, porös und somit anfälliger für Pilzerkrankungen macht. Das heisst nicht, dass Sie vollkommen zuckerfrei leben müssen. Doch die Menge ist deutlich zu reduzieren.
Halten Sie also in erster Linie Ihren Darm gesund, indem Sie reichlich ballaststoffreiche Nahrung wie Gemüse, Früchte und Obst zu sich nehmen. Bevorzugen Sie Vollkornprodukte gegenüber Weissmehl und trinken Sie ausschliesslich Wasser und ungesüssten Tee. Achten Sie darauf, dass Ihre Füsse nicht den ganzen Tag in geschlossenen Schuhen stecken. Die Füsse sollten atmen können. Trocknen Sie den Bereich zwischen den Zehen mit einem Haarföhn und geben Sie etwas Heilerde darauf. Diese saugt die Feuchtigkeit sehr effizient auf. Bewährt haben sich auch Fussbäder mit Apfelessig und Salz, sowie die Anwendung von Teebaumöl oder Neemöl. Neemöl ist ein fettes Öl, das ziemlich streng riecht. Sie könnten es mit Teebaumöl anreichern, das zwar auch einen intensiven Geruch hat, jedoch deutlich angenehmer ist.