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Das Schweizerische Langfristige Waldökosystem-Netzwerk besitzt eine Reihe von hoch instrumentierten Forschungsplattformen (LWF-Flächen). Es wurde entwickelt, um Langzeit-Daten zu sammeln, zu speichern, zu verwalten, zu analysieren und zu interpretieren, die auf einer Reihe von physikalischen, chemischen und biologischen Schlüsselvariablen basieren, die Umweltveränderungen vorantreiben und darauf reagieren. Ihre Aufgabe ist es, das Verständnis dafür zu verbessern, wie sich natürliche und anthropogene Belastungen langfristig auf Wälder und andere Ökosysteme auswirken und welche Risiken für den Menschen damit verbunden sind.
Die 19 Waldstandorte (gegründet 1994) sind Teil des "International Co-operative Programme on Assessment and Monitoring of Air Pollution Effects on Forests" (ICP-Forests). Ein subalpiner Standort wurde für die ESFRI-Initiative ICOS (Integrated Carbon Observing System) als Schweizer terrestrischer Ökosystemstandort ausgewählt. Mit Hilfe eines Netzwerks ausgewählter Studienstandorte überwachen wir die langfristige Reaktion von Waldökosystemkomponenten und -prozessen auf die wichtigsten Stressfaktoren. Unser besonderer Schwerpunkt liegt auf der atmosphärischen Ablagerung, dem biogeochemischen Kreislauf, dem Klima, dem Boden, der Bodenvegetation und den Bäumen. Die Daten werden in einer zentralen Datenbank gespeichert und stehen über verschiedene Datenzugriffsmethoden zur Verfügung.
Heute besteht das Netzwerk nur aus Waldgebieten. Es ist jedoch geplant, das Netzwerk in naher Zukunft auf andere Ökosysteme auszudehnen.
Details zum Projekt
Projektdauer
2018 - 2032