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Die vorliegende Arbeit behandelt die Berufung in der neuen Schweizerischen Zivilprozessordnung, welche in den Artikeln 308 bis 318 geregelt ist. Die Berufung kann aufgrund ihrer enormen praktischen Bedeutung mit Fug als das bedeutsamste Rechtsmittel im inländischen Zivilprozessrecht bezeichnet werden. Im Mittelpunkt der Ausführungen steht eine umfassende Darstellung der Modalitäten und Ausprägungsformen des Rechtsmittels der Berufung. Zudem werden mögliche Problemfelder untersucht sowie entsprechende Lösungsvorschläge aufgezeigt. Die Abhandlung soll Praktikern und Dogmatikern in gleicher Weise dienen, wobei der Schwerpunkt auf den Berufungsvoraussetzungen liegt und dort insbesondere auf dem Anfechtungsobjekt, also auf den mit Berufung anfechtbaren Entscheiden. Daneben werden aber auch die Wesensmerkmale der Berufung als ein grundsätzlich primäres, grundsätzlich vollkommenes, devolutives, grundsätzlich ordentliches (suspensives) und grundsätzlich reformatorisches Rechtsmittel mit eingeschränktem Novenrecht erörtert. Die Untersuchung thematisiert punktuell ausserdem Aspekte, welche nicht berufungsspezifisch, sondern Rechtsmitteln generell zu eigen sind, jedoch stehen berufungstypische Punkte im Vordergrund.