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Die Bachblüten haben den Namen nach dem Entdecker erhalten – Dr. Edward Bach.
Wer war nun der Mensch, dem wir die Bachblüten verdanken ?
Geboren wurde Dr. Bach am 24. September 1886 in der Nähe von Birmingham.
Im Alter von siebzehn Jahren trat er in die Firma seines Vaters, eine Messing-Gießerei, ein. Von Geburt an kränklich, ertrug er die körperlichen Belastungen in der Fabrikhalle nicht. Sein Vater setzte ihn daher im Außendienst ein, doch lag Bach das kaufmännische nicht, er konnte sich auf diesem, ihm ungewohnten Terrain nicht durchsetzen.
Was er jedoch in dieser Zeit lernte und was sein späteres Leben und Werk stark beeinflusste, waren die Bedingungen unter denen die Arbeiter damals arbeiten mussten. Diese Bedingungen führten häufig zu Krankheiten, die Menschen alterten frühzeitig. Schlimmer noch: viele der Arbeiter hatten zum Leben nur das absolut notwendigste, medizinische Betreuung oder Behandlung waren für sie nicht oder kaum erschwinglich.
Irgendwo hier in dieser Zeit muss sich in ihm, wahrscheinlich noch intuitiv, jener Gedanke gefestigt haben, der später zur Bachblüte führte. Bach schwankte zu dieser Zeit, ob er nun Theologie oder Medizin studieren sollte. Er spürte zwar nicht die Berufung zum Sozialreformer, jedoch war es ihm ein
Anliegen, den Bedürftigen individuellen Beistand zu leisten. Schon seit frühester Kindheit war Empathie für andere ein hervorstechender Zug seiner Persönlichkeit.
Er entschloss sich 1908 mit dem Studium der Medizin zu beginnen, welches er 1913 mit Erfolg beendete. Von Anfang an glaubte Bach an den Zusammenhang von Seele, Körper und Geist.
Er hatte die Hoffnung seinen Beitrag dafür leisten zu können, dass dies in Zukunft stärker in Betracht gezogen werden würde. Bach hatte die Vision einer humanen, ganzheitlichen Medizin. Einer Medizin, die den Menschen als Ganzes betrachtete.
Es verwundert nicht, dass Bach mit dem Studium unzufrieden war, lehrte die akademische Medizin zu dieser Zeit die „Zergliederung“ des Körpers. Krankheiten wurden als lokal und rein physisch
betrachtet, die Psyche des Individuums spielte kaum eine Rolle.
Zudem wurde er Zeuge einer Massenabfertigung von Patienten, die den behandelnden Ärzten keine
Zeit ließ, sich intensiver mit dem Einzelnen auseinanderzusetzen. Nach Beendigung des Studiums trat er eine Stelle an einer Londoner Universitätsklinik an. Sein Interesse und seine Intuition führten ihn bald darauf zum bakteriologischen Institut – Bach begann sich zu dieser Zeit für das menschliche, körpereigene Immunsystem zu interessieren.
Er eröffnete in London ein Labor, eine Praxis und einen Beratungsraum für Mittellose. Bach beginnt nun mit Darmbakterien und Impfstoffen zu experimentieren. Dies kann, von Bachblüten immer noch weit entfernt, als die Geburtsstunde der Bachblüten bezeichnet werden.
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