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- Nadine Fähndrich scheidet beim Klassisch-Sprint in Lahti im Halbfinal aus und belegt Schlussrang 9.
- Weil Maja Dahlqvist Vierte wird, fängt die Schwedin die Schweizerin in der Disziplinenwertung noch ab.
- Eine schwedische Teamorder sorgt bei der Entscheidung um die kleine Kristallkugel für Gesprächsstoff.
Mit einem Vorsprung von 22 Punkten in der Disziplinen-Wertung auf Maja Dahlqvist war Nadine Fähndrich in den letzten Sprint-Wettkampf der Saison gestartet. Dieser Vorsprung schmolz dann allerdings bereits in der Qualifikation. Die Schweizerin klassierte sich auf dem 24. Platz, ihre schwedische Kontrahentin holte als Quali-Dritte 10 Bonuspunkte.
Im Halbfinal kam es dann zum Direktduell zwischen Fähndrich und Dahlqvist. Die Luzernerin konnte dort im Finish nicht mehr zulegen und verpasste als Fünfte den Einzug in den Final. Dahlqvist machte es besser und kam als Heat-Zweite weiter. Im Final hätte ihr dann bereits ein 5. Platz zum Gewinn der Kristallkugel gereicht, am Schluss wurde sie Vierte. In der Endabrechnung lag sie 7 Zähler vor der zweitplatzierten Fähndrich.
Die 27-jährige Schweizerin darf dennoch auf eine starke Saison zurückblicken. Mit 3 Siegen, einem 3. und zwei 4. Rängen zeigte sie ihren bislang besten Winter.
Ilar verhilft Dahlqvist zum Halbfinal-Einzug
Die Entscheidung in der Disziplinenwertung hatte allerdings einen bitteren Nachgeschmack. Eigentlich wäre bereits im Viertelfinal alles klar gewesen zugunsten von Fähndrich. Während die Schweizerin nach einer starken Leistung den Vorstoss in den Halbfinal schaffte, erreichte Dahlqvist die nächste Runde nur dank teaminterner Hilfe. Die Schwedin war nach einem Stockbruch auf der Zielgeraden bereits ohne jede Chance. Ihre Landsfrau Moa Ilar nahm dann aber absichtlich Tempo raus, liess Dahlqvist noch vorbei und verhalf ihr so zu Platz 2 und damit zum Weiterkommen.
Den Sieg sicherte sich Kristine Skistad. Die Norwegerin setzte sich zum 5. Mal in Folge im Sprint durch. Die Schwedin Jonna Sündling und die Norwegerin Tiril Weng komplettierten das Podest. Weng steht damit als Gewinnerin des Gesamtweltcups fest. Anja Weber, die zweite Schweizerin in den Finalläufen, schied im Viertelfinal aus.
Kläbo nicht zu schlagen
Bei den Männern war Johannes Kläbo einmal mehr eine Klasse für sich. Der Norweger, der bereits als Gewinner der kleinen Sprint-Kristallkugel sowie des Gesamtweltcups feststand, siegte im Final vor dem Schweden Calle Halfvarsson und seinem Landsmann Erik Valnes. Der Schweizer Valerio Grond schaffte es bis in den Halbfinal und klassierte sich auf Schlussrang 12.