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Was ist ein BA?
Der BA, Abkürzung für Bachelor of Arts, ist der erste akademische Abschluss, den Sie an der Universität erwerben können. Für diejenigen, die ihr Studium fortsetzen wollen, bildet es die Grundlage für einen Master of Arts. Weitere Informationen zur BA finden Sie hier.
Was ist ein Modul?
Das Modul ist das zentrale Element des Curriculums. Jedes Modul konzentriert sich auf spezifische Kenntnisse und/oder Fähigkeiten und ist somit ein wichtiger Schritt zum Erreichen des Abschlussdiploms. In der Regel bestehen die Module aus verschiedenen Lehrveranstaltungen, die thematisch verknüpft sind. Weitere Informationen finden Sie in der Ordnung der Philosophisch-Historischen Fakultät für das Bachelorstudium §10/2.
Was ist ein Kreditpunkt?
Ein Kreditpunkt (CP) entspricht einem durchschnittlichen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Um ein Modul abzuschließen, müssen Sie die erforderliche Anzahl von CPs aus verschiedenen Kursen sammeln. CPs werden nur vergeben, wenn Sie alle Voraussetzungen für einen bestimmten Kurs erfüllt haben. Weitere Informationen finden Sie in der Ordnung der Philosophisch-Historischen Fakultät für das Bachelorstudium §10/3.
Wo kann ich mich für das BA-Programm anmelden?
Kandidaten, die Französisch lernen möchten, müssen sich für einen BA im Universitätssekretariat anmelden. Die Anmeldefrist für jede Herbstsession ist der 30. April und der 30. November für jede Frühjahrssession. Das Bewerbungsformular finden Sie hier.
Was muss ich vor Studienbeginn wissen?
Nützliche Informationen zum Studienbeginn finden Sie auf der Seite Studium der Universität.
Wie ist die BA Basel aufgebaut?
Weitere Informationen zur allgemeinen Struktur des BA der Philosophischen Fakultät finden Sie in der Ordnung der Philosophisch-Historischen Fakultät für das Bachelorstudium §5-12.
Wie viele Fächer umfasst das BA-Studium?
Der BA-Studiengang besteht aus zwei gleichen Fächern (Studienfächer) und einem freien Raum (komplementärer Bereich). Der Studienfach Französisch kann als BA-Fach in Kombination mit jedem anderen BA-Fach studiert werden. Im freien Bereich können die Studierenden die gewünschten Module/Kurse auswählen, um ihrem Studium ein individuelleres Profil zu geben. Weitere Informationen finden Sie in der Ordnung der Philosophisch-Historischen Fakultät für das Bachelorstudium §5-10.
Das Studium der Französistik auf Masterstufe vertieft die wissenschaftlichen und kulturellen Fachkenntnisse in den Gebieten der Linguistik und der Literaturwissenschaft. Im Verlauf des Studiums können sich die Studierenden in einem der beiden Bereiche spezialisieren. Zu den Themen im linguistischen Bereich gehört die Erforschung der Sprache in einer Vielfalt von Anwendung- und Kommunikationsarten, mündlich und schriftlich, formell und informell, in ein- und mehrsprachigem Kontext. Ein Basler Spezialgebiet ist die interaktionale Linguistik, wobei die Verwendung sprachlicher Ressourcen in der sozialen Interaktion mittels Videoaufnahmen untersucht wird. Das Studium der französischen Literaturwissenschaft umfasst das ganze Spektrum vom Mittelalter bis zur Gegenwart sowie die zeitgenössische Literatur und Kultur der Frankophonie. In den Sprachkursen werden fortgeschrittene schriftliche und mündliche Kompetenzen für die Kommunikation im wissenschaftlichen und professionellen Umfeld vermittelt.
Schwerpunkte der Lehre und Forschung
Das Französische Seminar der Universität Basel ist in die drei Fachbereiche Linguistik, Literaturwissenschaft und Sprachausbildung gegliedert.
In der Linguistik wird ein analytischer Blick auf Französisch in Synchronie und Diachronie geworfen; auf seine Varianten in Europa und der Welt, auf mündliche und schriftliche Interaktivität, auf formellen und informellen Sprachgebrauch, Standard- und Non-Standard-Varietäten, auf den Kontakt mit anderen Sprachen, bei Lernenden, Migranten, kosmopolitischen Berufsleuten usw. Zusätzlich ist das Team spezialisiert im Bereich der interaktionalen Linguistik und international bekannt für die Erforschung der Multimodalität mittels Videoaufnahmen von verschiedensten gesellschaftlichen Situationen. Diese Spezialisierung kommt vor allem im Unterricht auf Master- und Doktoratsstufe sowie in den Forschungsprojekten zum Tragen.
In der Literaturwissenschaft umfasst die Lehre die französische Literaturgeschichte vom Mittelalter bis heute unter Berücksichtigung verschiedenster Gattungen und Themen. Behandelt werden zudem die Geschichte der Literaturkritik sowie die vielfältigen Beziehungen zwischen Literatur und Kultur. Die Forschungsachsen des Lehrteams – hauptsächlich Beziehungen zwischen Literatur und Wissen, Literaturtheorie sowie vergleichende Literaturwissenschaft – bilden oft die Grundlage der Lehrveranstaltungen. Eine weitere Besonderheit des Fachbereichs ist die Beschäftigung mit französischsprachiger Literatur aus Afrika. Er arbeitet hierfür mit den African Studies der Universität Basel zusammen und lädt afrikanische Autoren/-innen zu Lesungen, Vorträgen oder Interventionen in Seminaren oder Vorlesungen ein.
In den Sprachkursen werden einerseits grundlegende Fähigkeiten unterrichtet und geübt, begleitet von Reflexionen über die Sprache. Andererseits werden mündliche und schriftliche Kompetenzen in akademischer Ausdrucksweise vermittelt, die erforderlich sind für das Studium der Französischen Sprach- und Literaturwissenschaft. Dazu gehören zum Beispiel wissenschaftliches Vokabular und Textanalysekompetenzen als Grundlage für die Synthese und Analyse von argumentativen Texten. Auf Bachelorstufe erreichen die Übungen C1-Niveau, auf Masterstufe C2.
Zu einem erfolgreichen Sprachstudium gehört nebst Freude am Lesen auch ein mehrmonatiger Aufenthalt an einer frankophonen Universität, der zwar nicht obligatorisch ist, aber sehr empfohlen wird. Die Studierenden profitieren dabei von den sehr guten Beziehungen, die das französische Institut der Uni Basel mit diversen Partneruniversitäten, zum Beispiel Neuchâtel, Strasbourg und Paris, unterhält.
Der Unterricht findet hauptsächlich auf Französisch statt.
Welche Kursformate gibt es und wie viele CPs kann ich für die verschiedenen Kursformate erhalten?
Weitere Informationen zu CP-Ratings und den entsprechenden Anforderungen finden Sie in derOrdnung der Philosophisch-Historischen Fakultät.
Was ist eine Vorlesung?
Vorträge sind in erster Linie eine einseitige Form der Kommunikation, aber Fragen und Kommentare sind jederzeit willkommen. In großen Gruppen von bis zu 150 Studenten wird Einzelunterricht von ein bis zwei Stunden pro Woche erteilt. In der Literatur und Linguistik gibt es Konferenzen, die einen Überblick über die Grundlagen eines Fachgebiets geben. Andere Konferenzen können spezialisierter sein. Die Vorlesungen können in Kombination mit einem Tutorial angeboten werden.
Was ist ein (Pro-)Seminar?
Proseminare und Seminare sind allesamt hochinteraktive und arbeitsintensive Kurse, die in der Regel zwei Stunden pro Woche stattfinden. Sie werden in relativ kleinen Gruppen (10 bis 30 Studenten) unterrichtet und es wird erwartet, dass die Studenten zu jeder Sitzung durch Gruppenarbeit, Präsentationen oder Diskussionen beitragen.
Die Proseminare richten sich an Studierende zu Studienbeginn (1. bis 3. Semester). Sie bieten eine Einführung in einige der wichtigsten Themen und Ansätze des jeweiligen Fachgebiets. Die Studierenden werden an akademische Fähigkeiten herangeführt, wie z.B. verschiedene Lesarten von Texten oder die Formulierung und Durchführung eines kurzen Forschungsprojekts.
Die Seminare richten sich an Studierende, die alle Einführungskurse in dem jeweiligen Fachgebiet (ab dem 4. Semester) erfolgreich abgeschlossen haben. Die Themen sind spezialisierter als in den Proseminaren und die Kurse zielen darauf ab, ein tieferes Verständnis für spezifische Themen und Ansätze in einem bestimmten Bereich zu entwickeln.
Was ist ein Forschungsseminar?
Die Forschungsseminare richten sich an Masterstudenten. Die Themen werden intensiv behandelt und sind forschungsorientierter als in einem Seminar. Ziel des Kurses ist es, nicht nur spezifische Fragen und Ansätze in einem bestimmten Bereich zu verstehen, sondern sie auch differenziert anzuwenden und zu kritisieren.
Was ist eine (Pro-)Seminararbeit?
Pro-Seminar- und Seminarartikel sind Formen des akademischen Schreibens und der Entwicklung anderer Kernkompetenzen wie Brainstorming, Beschaffung und Strukturierung von Informationen, Lesen, Reflexion und Korrekturlesen. Indem sie sich mit einem sprachlichen oder literarischen Forschungsthema befassen, formulieren Artikel eine These (was Sie in Ihrem Artikel sagen wollen) und entwickeln ein kohärentes und unterstütztes Argument, anstatt einen Überblick über alles zu geben, was Sie über einen Text oder das Thema, das Sie ansprechen, wissen. Es gibt einige Konventionen bezüglich des Stils von wissenschaftlichen Artikeln. Um einen formal akzeptablen Artikel zu schreiben, werden Sie lernen, diese Regeln zu befolgen. Am wichtigsten ist, dass Sie lernen, die Ideen und Materialien, die Sie in das Papier aufgenommen haben, genau zu identifizieren, d.h. Plagiate zu vermeiden.
Die Kurse sind im Vorlesungsverzeichnis aufgeführt.
Das Studium der Französischen Sprach- und Literaturwissenschaft bietet verschiedenste Berufsperspektiven. Eine davon ist der Lehrberuf, wobei Französischunterricht für unterschiedlichste Schulformen und -stufen in Frage kommt. Die hohe Qualität der Ausbildung ist aber auch bei Personalvermittlern bekannt und eröffnet sehr gute Chancen auf dem weiteren Arbeitsmarkt. Die im Studium erworbenen Kompetenzen in Diskursanalyse, im Umgang mit Sprache und Text und Kommunikationspraktiken in verschiedensten Kontexten, die sprachlichen, kulturellen und interkulturellen Fähigkeiten sind insbesondere gefragt bei kommunikativen Tätigkeiten z.B. in der Werbung, Übersetzung, der Soziokulturellen Mediation, Kulturvermittlung, Firmenberatung, Personalführung, im Diplomatischen Dienst und weiteren Berufsfeldern in öffentlichen und privaten Betrieben.
Im Rahmen des Studiums besteht ausserdem die Möglichkeit, sich durch Mitwirkung an Forschungsaufträgen und Teilnahme an nationalen und internationalen Kongressen auf eine akademische Karriere vorzubereiten und sich für ein Promotionsstudium in Französischer Sprach- oder Literaturwissenschaft zu bewerben.