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Die 24-jährige Tamara Müller aus Unterägeri ist in Arosa als erste Zugerin Schweizer Meisterin im alpinen Skifahren geworden.
Die einstige Slalom-Spezialistin errang überraschend den Super-G-Titel vor Sylviane Berthod und Martina Schild. Tamara Müller siegte 0,05 Sekunden vor der nicht medaillenberechtigten Französin Ingrid Jacquemod sowie 0,34 vor Sylviane Berthod.
Vorjahres-Siegerin Corinne Rey-Bellet musste sich mit dem 6. Platz begnügen, 1,15 Sekunden hinter Müller. Die Innerschweizerin hatte vor drei Jahren erstmals von sich reden gemacht, als sie im Weltcup-Slalom von St. Anton mit der Startnummer 70 den 22. Platz erreichte. Im Weltcup holte sie vereinzelte Punkte, pendelte aber meist in den Rängen 26 bis 30 herum.
"Deshalb bin ich trotz dieses Meistertitels mit dem Saisonverlauf nur halbwegs zufrieden", meinte Tamara Müller. "Mein Ziel war der Aufstieg ins A-Kader, und diesen habe ich leider knapp verpasst."
Müde Favoritinnen
Die Top-Favoritinnen Sylviane Berthod und Corinne Rey- Bellet trugen die Niederlage mit Fassung. "Es war nicht einfach, sich nach der langen Saison nochmals zu konzentrieren", meinte Berthod. Auch Corinne Rey-Bellet kämpfte mit ähnlichen Problemen und meinte, sie brauche jetzt eine Pause.
Für das erfreulichste Ergebnis sorgte die 17-jährige Fabienne Suter aus Sattel, die den 7. Platz erkämpfte und nur gut eine Sekunde auf die Siegerin verlor.
swissinfo und Agenturen