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Glossar zum Thema Systemische Aufstellungen
Verdeckte Aufstellung
Das verdeckte oder doppelt-verdeckte Aufstellen.
Bei einer verdeckten Systemischen Aufstellung haben ein Teil oder alle Teilnehmer (Stellvertreter, Klient) keine Informationen bezüglich der „Rolle“ oder „der räumlichen Position“, die ihnen zugewiesen wurde oder dem Anliegen.
Bei einer verdeckten Aufstellung wird den Stellvertreten vorenthalten, was sie in der Aufstellung repräsentieren. Auch kann es vorkommen, dass der Klient nicht weiss, was die Stellvertreter in der Aufstellung repräsentieren. Die verdeckte Aufstellung ist eine Methode, die dazu dient, unbewusste Dynamiken und Blockaden aufzudecken und zu lösen.
In der doppelt-verdeckten Aufstellung wird das Vorwissen noch stärker ausgeschaltet. Z. B. weder der Klient noch die Stellvertreter wissen, wer was oder was wie repräsentiert. Die Stellvertreter kennen den Inhalt des Anliegens nicht. Dadurch wird es möglich, sich noch intensiver auf die phänomenologische Wahrnehmung zu konzentrieren, ohne dass das Vorwissen oder die Erwartungen Einfluss auf die Ergebnisse nehmen können. Die doppelt-verdeckte Aufstellung ist daher besonders geeignet, um tiefer liegende emotionale Themen und Beziehungen zu erforschen und neue Lösungsansätze zu finden.
Vor Ende der Aufstellung werden die jeweiligen „Rollen“ und „Positionen“ offengelegt. Hier erhält der Klient viele unbelastete Impulse für seine Entscheidung.
Um den Überblick bei Aufstellungen, die als verdeckte oder doppelt-verdeckte Aufstellungen ablaufen, zu behalten, ist die Leitung besonders stark gefordert.