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Am Dienstag machten sich zwei deutsche Feriengäste auf eine Skitour von Samedan
aus in Richtung Alp Muntatsch. Im Aufstieg, auf einer Meereshöhe von etwa 2400 Meter,
wurde der an zweiter Stelle aufsteigende Tourenfahrer von einem Schneebrett erfasst
und etwa 40 Meter mitgerissen. In einer kleinen Mulde wurde er verschüttet. Als sein
Bergkamerad dies feststellte begann er, bei diffuser Sicht, unverzüglich mit der Suche.
Rasch entdeckte er einen aus dem Lawinenkegel herausragenden Ski seines Freundes.
Innert Kürze konnte er ihn anschliessend orten und teilweise befreien. Da er bei ihm
keine Lebenszeichen mehr feststellte, entschloss er sich, ins Tal zu fahren und die
Rettung zu alarmieren. Bereits nach wenigen Minuten erreichte der Rega-Helikopter den
Unfallort. Trotz rascher Hilfe der REGA Crew, die längere Zeit versuchte den Mann zu
reanimieren, konnte er nicht mehr gerettet werden. Der 59jährige Skifahrer aus
Deutschland verstarb auf der Unfallstelle.
Quelle: Kantonspolizei Graubünden