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Wir sprachen im letzten Posting über das Baum-Haus. Kehren wir jetzt auf das für Zürich Machbare zurück und schauen bei Paris über den Hag. Grossbäume ziehen sich auf volle Länge entlang der Seine (jetzt immer an Zürich denken!), und entlang der Boulevards. Dann gibt es Spektakelzonen zwischen dem Park der Tuilerien und der Rue de Rivoli (Vordergrund). Rechts die offene Place de la Concorde gefolgt von den Mehrfachalleen der Champs-Elysées. Die erste Querachse führt als Grünachse vom Grand Palais (Glasdach) über den Pont Alexandre zum Dôme des Invalides, gefolgt von der zweiten mit dem Eiffelturm. Im Hintergund der unendlich grosse Bois de Boulogne.
Was wir in Paris erleben, ist die in die Stadtsubstanz eingeschriebene und auf lange Sicht angelegte und stets fortlaufende Pflege eines europäischen Stadtgewebes. Haus / Baum / Verkehr (unsichtbar die Kanalisation) waren und sind ohne Unterbruch die Elemente. Der nächste Schritt, den die Stadtpräsidentin Anne Hidalgo anstrebt, ist Concorde und Champs-Elysées verkehrsfrei zu gestalten. Die Place erhält konzentrisch angeordnete Alleen. Damit verschwindet die bisherige Hitzekammer. Mit intelligenter Vergrünung und Einhaltung des Gebäudehorizonts (um die 5 Etagen) geht Paris in die (Klima-) Zukunft. Dabei ist der Grossbaum und das ähnlich hohe Haus die grundlegende Partnerschaft.