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In den Jahren 1993 bis 1999 untersuchten wir in einer Naturwiese den Einfluss verschiedener Schnitthäufigkeiten und unterschiedlichen Düngermengen auf den Ertrag, die botanische Zusammensetzung und den Nährwert. Die folgenden vier Varianten wurden untersucht: 5 Schnitte pro Jahr und 300 kg N, 5 Schnitte pro Jahr und 150 kg N, 3 Schnitte pro Jahr und 150 kg N und 2 Schnitte pro Jahr und keine Düngung. Die durchschnittlichen TS-Erträge betrugen 119 und 98 dt pro ha für die beiden 5-Schnitt-Varianten und 111 und 82 dt pro ha für die 3-Schnitt sowie 2-Schnitt-Variante. Bei den beiden 5-Schnitt-Varianten beeinflusste die Düngungsintensität die botanische Zusammensetzung. Die Variante mit 150 kg N hatte im Vergleich zur Variante mit 300 kg N weniger Gräser, dafür mehr Klee. Die 3-Schnitt- und 2-Schnitt-Variante hatte einen höheren Gräseranteil als die beiden 5-Schnitt-Varianten. Mit etwa 90 % wurde 1995 der höchste Gräseranteil festgestellt. Bei den Rohnährstoffen, den Energie- und Protein-Gehalten gab es grosse Unterschiede zwischen den Schnittverfahren. Bei den beiden 5-Schnitt-Varianten hatte die Düngungsintensität hingegen nur einen geringen Einfluss auf die Gehaltswerte. Die durchschnittlichen Werte pro kg TS betrugen für die 5-Schnitt-Variante mit 300 und 150 kg N: 160 und 156 g Rohprotein, 223 und 215 g Rohfaser, 113 und 115 g Zucker und 6,1 und 6,2 MJ NEL. Bei der 3-Schnitt und 2-Schnitt-Variante ergaben sich die folgenden Werte pro kg TS: 102 und 89 g Rohprotein, 286 und 303 g Rohfaser,88 und 79 g Zucker und 5,5 und 5,4 MJ NEL.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.
Schweizer Rebberge sind oft klein und in einem Mosaik von unterschiedlichen Parzellen und Bewirtschaftungsformen angeordnet. Deshalb kann vermutet werden, dass durch Abdrift regelmässig Pestizide von konventionellen auf biologische Rebberge gelangen. Dennoch werden in Bioweinen meist keine Pestizidrückstände gefunden.
Pflanzenbau
Nay M.M., Grieder C., Frey L.A., Amdahl H., Radovic J., Jaluvka L., Palmé A., Skøt L., Ruttink T., Kölliker R.
Rotklee ist eine der wichtigsten Leguminosen im europäischen Futterbau. In einem mehrjährigen Experiment testeten Forschende die europaweit grösste Sammlung verschiedener Herkünfte von Rotklee an fünf Standorten in Europa.