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Wir alle verdienen soziale Sicherheit, Schutz vor Invalidität und Arbeitslosigkeit und nach der Pensionierung eine Rente. Schwarzarbeit gefährdet diese sozialen Errungenschaften und schadet damit allen. Denn bei der Schwarzarbeit werden:
- keine Sozialabgaben entrichtet (AHV, IV, ALV usw.),
- keine Arbeitsbewilligungen eingeholt,
- kein Lohn und kein Umsatz versteuert.
Schwarzarbeit ist kein Kavaliersdelikt. Sowohl die Schwarzarbeitgebenden wie die Schwarzarbeitnehmenden verstossen gegen das Gesetz.
Vielerlei Erscheinungsformen
Schwarzarbeit ist definiert als eine entlöhnte, selbständige oder unselbständige Arbeit, die als Tätigkeit an sich legal ist, bei deren Ausübung aber gegen Rechtsvorschriften verstossen wird. Das Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit (BGSA) umschreibt verschiedene Formen von Schwarzarbeit:
- Die Beschäftigung von Arbeitnehmenden, die bei den obligatorischen Sozialversicherungen nicht gemeldet werden.
- Die nicht gemeldete Ausführung von Arbeiten durch Arbeitnehmende in Verletzung des Ausländerrechts.
- Die Beschäftigung von quellensteuerpflichtigen Arbeitnehmenden, die den Steuerbehörden nicht gemeldet werden.
- Schwarzarbeit liegt auch vor, wenn Umsätze, die der Mehrwertsteuer unterliegen, nicht den Behörden gemeldet werden.
Das Gesetz und die Verordnung
Das Bundesgesetz und die Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit bieten bessere Möglichkeiten, die Schwarzarbeit in der Schweiz koordiniert und wirksam zu bekämpfen.
Massnahmen
Das vereinfachte Abrechnungsverfahren erleichtert den Arbeitgebenden die Anmeldung von Angestellten bei den Sozialversicherungen und Steuerbehörden. Das Gesetz stärkt die Kontrollkompetenzen und verbessert die Koordination der betroffenen Behörden und Organisationen.