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Der heutige Beitrag unserer Serie "Was wurde aus" handelt vom schweizerischen Kabarettisten Beat Schlatter.
Beat Schlatter ist Schweizer Kabarettist, Drehbuchautor und Schauspieler. Schlatter ist am 5. Mai 1961 in Zürich geboren und wuchs in Rüschlikon auf. Seine Lehre zum Innendekorateur übte der Schweizer nie aus. Stattdessen spielte er von 1979 bis 1982 als Schlagzeuger bei diversen Punk-Bands, unter anderem bei Liliput. Mit dieser Band sammelt Schlatter auch Bühnenerfahrung, indem er bei dem Musical "Der Hundeschwindel von Moskau 1983" mitspielte. 1984 stieg der Bekanntheitsgrad von Beat Schlatter, nachdem er mit Patrick Frey und Enzo Esposito das Kabarett Götterspass gründete. 1992 gewannen die drei den Salzburger Stier sowie die Oltner Tanne. Zudem nahm die Gruppe an der Erstausgabe des Arosa Humor-Festivals teil.
Die bekanntesten Werke von Beat Schlatter
Zu den bekanntesten Werken des Schweizers zählen unter anderem die Filme "Katzendiebe" und "Komiker".
In diesen beiden Filmen war er Drehbuchautor und Darsteller. Der Film "Komiker" gewann den SSA-Preis für das beste Drehbuch und "Katzendiebe" gewann den Prix Walo.
Als der Strassenkehrer "Willi" stand Beat Schlatter von 1999 bis 2066 in der Soap Lüthi und Blanc im Schweizer Fernsehen vor der Kamera. 1999 gründete er zusammen mit Michael Steiner die kabarettistischen "Bingo-Show-Abende".
2010 spielte Schlatter die Hauptrolle im Kurzfilm "Die Praktikantin". Im gleichen Jahr war der Schweizer Schauspieler als Hauptdarsteller in dem Bühnenstück "Das Drama" zu sehen. Ein Jahr später, 2011, war er Mitwirkender in dem Kinofilm "Der Sandmann". 2013 war er Autor und Mitwirkender in "Metzgete", einer Comedy-Show im Schweizer Radio Fernsehen SRF. Schlatter stand für viele weitere Filme vor der Kamera und führte diverse Auftragsarbeiten für verschiedene Schweizer Unternehmen durch.
Bis heute ist Beat Schlatter nicht mehr aus der Kabarettszene wegzudenken.
2011 heiratete Schlatter die Buchproduzentin Mirjam Fischer. Beide führen ein etwas aussergewöhnliches Leben, da sie nicht gemeinsam unter einem Dach leben. Schlatter lebt im Zürcher Niederdorf und sammelt seit Jahrzehnten leidenschaftlich Ansichts- und Postkarten.