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Vorrede des Verfassers zur neuen Ausgabe.
In die aufeinander folgenden neuen Abdrücke der ersten Ausgabe dieses 1871 zuerst erschienenen Werkes war ich im Stande, mehrere wichtige Verbesserungen einzufügen. Da seit dem letzten längere Zeit verflossen ist, habe ich mich bemüht, von dem hochpeinlichen Gerichte, vor dem das Buch gestanden hat, Vortheil zu ziehen, und habe alle Kritiken, die gesund zu sein schienen, gewissenhaft berücksichtigt. Sehr verbunden bin ich auch einer großen Anzahl von Correspondenten, die mir eine überraschend grofie Menge neuer Thatsachen und Bemerkungen mitgetheilt haben. Diese letzten sind so zahlreich gewesen, daß ich nur die wichtigeren habe benützen können. Einige neue Abbildungen habe ich zugefügt, und vier von den alten sind durch bessere, von Mr. W. WOOD nach dem Leben gezeichnete ersetzt worden. Aufierdem muC ich die Aufmerksamkeit auf einige Bemerkungen richten, die ich der Güte des Prof. littxtiEv verdanke und die als Anhang zum I. Theil ge0Aen sind, über die Natur der Verschiedenheiten zwischen dein Gehirne des Menschen und der höheren Affen. Ich freue mich besonders, diese Beobachtungen geben zu können, weil während der letzten wenigen Jahre mehrere Abhandlungen über diesen Gegenstand auf dem Continent erschienen sind; auch ist ihre Bedeutung in mehreren Fällen von populären Schriftstellern höchlich überschätzt worden. Noch möchte ich diese Gelegenheit zu der Bemerkung benützen, dafi meine Kritiker häufig von der Annahme ausgehen. ich schriebe alle Abänderungen des körperlichen Baues und der geistigen Kräfte der natürlichen Zuchtwahl häufig spontan genannter Abänderungen u. während ich doch. selbst schon in der ersten Ausgabe der „Entstehung der Arten" ausdrücklich gesagt habe, dafi viel Gewicht auf die vererbten Wirkungen des Gebrauchs und Nichtgebrauchs, sowohl in Bezug auf den Körper als auf den Geist, gelegt werden müsse.
Ein gewisses Maß der Modification habe ich auch der directen und foi tgesetzten Wirkung veränderter Lebensbedingungen zugeschrieben. In etwas muß auch den gelegentlichen Rückschlägen des Baues Rechnung getragen werden ; ebenso dürfen wir das nicht vergessen, was ich "correlatives" Wachsthum genannt habe, worunter ich die Erscheinung verstehe, daß verschiedene Theile des Organismus in irgend einer unbekannten Weise so mit einander verbunden sind, daß, wenn der eine Theil abändert, es auch andere thun, und wenn Abänderungen in einem Theile durch Zuchtwahl gehäuft werden. andere Theile modificiert werden. Mehrere Kritiker haben ferner gesagt, daß ich, nachdem ich gefunden hätte, daß viele Einzelnheiten des Baues beim Menschen nicht durch natürliche Zuchtwahl erklärt werden könnten, die geschlechtliche Zuchtwahl erfunden hätte. Ich habe indessen eine ziemlich klare Skizze dieses Princips in der ersten Auflage der "Entstehung der Arten" gegeben und dort schon gesagt, daß es auf den Menschen anwendbar sei. Dieser Gegenstand, die geschlechtliche Zuchtwahl, ist ausführlich im vorliegenden Werke behandelt worden, einfach deshalb, weil sich mir hier zuerst eine Gelegenheit dazu darbot. Mir ist aufgefallen, wie ähnlich viele der halbgünstigen Kritiken über die geschlechtliche Zuchtwahl denen waren, welche zuerst über die natürliche Zuchtwahl erschienen, z. B. daß sie einige wenige Details erklären könne. aber sicherlich nicht in dem Umfange anwendbar sei, in dem ich sie benützt habe. Meine Überzeugung von der Wirksamkeit der geschlechtlichen Zuchtwahl bleibt unerschüttert ; doch ist es wahrscheinlich, oder beinahe sicher, daß mehrere meiner Überzeugungen sich später als irrthümlich herausstellen werden ; dies kann bei der ersten Behandlung eines Gegenstandes kaum anders sein. Wenn die Naturforscher mit der Idee der geschlechtlichen Zuchtwahl vertrauter geworden sein werden, wird sie, wie ich glaube, in viel ausgedehnterem Maße angenommen werden ; und bereits ist sie von mehreren competeiiten Richtern vollständig und günstig aufgenommen worden. Down, Beckenham, Kent. September 1874.
Inha I t.
Einleitung
Erster Theil:
Die Abstammung oder der Ursprung des Menschen.
Erstes Capitel.
Thatsachen, welche fiir die Abstammung des Menschen von einer niederen
Form zeugen.
Natur der Beweise für den Ursprung des Menschen. e— Homologe Bildungen
beim Menschen und den niederen Thieren. Verschiedene Punkte der Über-
einstimmuncr. Entwicklung. Rudimentäre Bildungen; Muskeln, Sinnesorgane,
Haare, Knochen, Reproductionsorgane u. s. w. Die Tragweite dieser drei
großen Classen von Thatsaehen in Bezug auf den Ursprung des Menschen S. 7.
Zweites Capitel.
Über die Art der Entwicklung des Menschen aus einer niederen Form.
Variabilität des Körpers und Geistes beim Menschen. Vererbung. —
Ursachen der Variabilität. Die Gesetze der Abänderung sind dieselben beim
Menschen wie den niederen Thieren. Directe Wirkung der Lebensbedingungen.
---- Wirkungen des vermehrten Gebrauchs und des Nichtgebrauchs von Theilen.
Entwicklungshemmungen. e— Rückschlag. s—, Correlative Abänderung. Ver-
hältnis der Zunahme. Hindernisse der Zunahme. Natürliche Zuchtwahl. a—
Der Mensch das herrschendste Thier auf der Erde. Bedeutung seines Körper-
baues. Ursachen, welche zu seiner aufrechten Stellung führten; von dieser
abhängende Änderungen des Baues. Größenabnahme der Eckzähne.
Größenzunahme und veränderte Gestalt des Schädels. Nacktheit. Fehlen
eines Schwanzes. Vertheidigungsloser Zustand des Menschen . . s. 29.
Drittes Capitel.
Vergleichung der Geisteskräfte des Menschen mit denen der niederen Thiere.
Die Verschiedenheit in den geistigen Kräften zwischen dem höchsten Affen
und dem niedrigsten Wilden ist ungeheuer. Gewisse Instincte sind gemein-
sam . x— Gemüthsbewegungen. Neugierde. Nachahmung. Aufmerksam-
keit. r—- Gedächtnis. Einbildung. g—, Verstand. -— Progressive Vervollkomm-
Von Thieren gebrauchte Werkzeuge und Waffen. Abstraction,
Selbstbewußtsein. Sprache. Schönheitssinn. Glaube an Gott, spirituelle
Kräfte; Aberglauben . s. 71.
Viertes Capitel.
Vergleichung der Geisteskräfte des Menschen mit denen der niederen
Tlliere (Fortsetzung).
Das moralische Gefühl. Fundamentalsatz. Die Eigenschaften socialer
Thiere. Ursprung der Fähigkeit zum Geselligleben . Kampf zwischen ent-
gegengesetzfen Instincfen. Der Mensch ein sociales Thier. Die ausdauern-
den soeialen Instincte überwinden andere weniger beständige Instincte. Sociale
Tugenden von Wilden allein geachtet. — Tugenden, die das Individuum betreffen,
erst auf späterer Entwicklungsstufe erlangt. Große Bedeutung des Urtheils
von Mitgliedern der (Gesellschaft über das Benehmen. Überlieferung moralischer
Nei€run€yen. Zusammenfassuncr . s. 106.
Fünftes Capitel.
Über die Entwicklung der intellectuellen und moralischen Fälligkeiten
während der Urzeit und der civilisierten Zeiten.
Fortbildung der intellectuellen Kräfte durch natürliche Zuchtwahl. Be-
deutung der Nachahmung. Sociale und moralische Fähigkeiten . -—1 Ihre Ent-
wicklung innerhalb der Grenzen eines und desselben Stammes. Natürliche
Zuchtwahl in ihrem Einfluß auf civilisierte Nationen. Beweise, daß civilisierte
Nationen einst barbarisch waren . s. 140.
Sechstes Capitel.
Über die Verwandtschaften und die Genealogie des Menschen.
Stellung des Menschen in der Thierreihe. Das natürliche System ibt
genealogisch. Adaptive Charaktere von geringer 'Bedeutung. Verschiedene
kleine Punkte der Übereinstimmung zwischen dem Menschen und den Quadru-
manen. Rang des Menschen in dem natürlichen System. Geburtsstelle und
Alter des Menschen. Fehlen von fossilen Übergangsgliedern. e—» Niedere Stufen
in der Genealogie des Menschen, wie sie sich erstens aus seinen Verwandtschaften
und zweitens aus seinem Baue ergeben. Früher hermaphroditer Zustand der
Wirbelthiere • —a Schluß s. 162.
Siebentes Capitel.
Über die Rassen des
I)ie Natur und der AVerth specifischer Merkmale. Anwendung auf die
Mensehenrassen. Argumente, welche der Betrachtung der sogenannten
Menschenrassen als distincter Speeies günstig und entgegengesetzt sind. Sub-
species. Monogenisten und Polygenisten . Converoenz des Charakters.
Zahlreiche Punkte der tbereinstimmung an Körper und Geist zwischen den ver-
schiedensten Menschenrassen. Der Zustand des Menschen, als er sich zuerst
über die Erde verbreitete. Jede Rasse stammt nicht von einem einzelnen
Paare ab. Das Aussterben von Rassen. Die Bildung der Rassen. Die
Wirkung der Kreuzung. Geringer Einfluß der directen Wirkung der Lebens-
bedingungen . Geringer oder kein Einfluß der natürlichen Zuchtwahl.
Geschlechtliche Zuchtwahl s. 185.
Anhang: Anmerkung über die Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten inl
Bau und in der Entwicklung des Gehirns bei dem Menschen und den Affen.
Von Professor Hu.xT.r,Y s. 223.
Zweiter T heil:
Geschlechtliche Zuchtwahl.
Achtes Capitel.
Grundsätze der geschlechtlichen Zuchtwahl.
Secundäre Sexualcharaktere . Geschlechtliche Zuchtwahle Art und
Weise der Wirksamkeit. Überwiegen der Männchen. Polygamie. All-
gemein ist nur das Männchen durch geschlechtliche Zuchtwahl modificiert.
Begierde des Männchens. Variabilität des Männchens. Wahl vom Weibchen
ausgeiibt. Geschlechtliche Zuchtwahl verglichen mit der natürlichen. Ver-
erbung zu entsprechenden Lebensperioden, zu entsprechenden Jahreszeiten und
durch das Geschlecht beschränkt. Beziehungen zwischen den verschiedenen
Formen der Vererbuncr e. Ursachen, weshalb das eine Geschlecht und die
Jungen nicht durch geschlechtliche Zuchtwahl modificiert werden . s. 233.
Anhang: Über die proportionalen Zahlen der beiden Geschlechter durch
das ganze 'l'hierreich. Die Verhältniszahlen der beiden Geschlechter in Bezug
auf natiirliche Zuchtwahl s. 273.
Neuntes Capitel.
Secundäre Sexualcharaktere in den niederen Classen des Thierreicl).s.
Derartige Charaktere fehlen in den niedersten Classen. Glänzende
Farben. r— Mollusken. Anneliden. — Crustaeeen, secundüre Sexualeharakterc
hier stark entwickelt; Dimorphismus; Farbe; Merkmale, welche nicht vor der
Reife erlangt werden. Spinnen, Geschlechtsfarben derselben; Stridulation der
Männchen. Myriapoden s. 296.
Zehntes Capitel.
Secundäre Sexualcharaktere der Insecten.
Verschiedenartige Bildungen, welche die Männchen zum Ergreifen der
Weibehen besitzen. Verschiedenheiten zwischen den Geschlechtern, deren
Becleutung nicht einzusehen ist. Verschiedenheit zwischen den Geschlechtern
in Bezug auf die (Größe. Thysanura. Diptera. Hemiplera. 1101110-
ptera; Vermögen, Töne hervorzubringen, nur im Besitze der Männchen. y—
Orthoptera; Stimmorgane der Männchen; verschiedenartig in ihrer Structur ;
Kampfsucht; Färbung. Neuroptera; sexuelle Verschiedenheiten in der
Färbung. Il!pnenoptera; Kampfsucht und Färbung. a—- Coleoptera; Färbung; mit
großen Hörnern versehen, wie es scheint, zur Zierde; Kämpfe; Stridulations-
organe allgemein beiden Geschlechtern eigen s. 312.
Elftes Capitel.
Inscctcn (Fortsetzung). Ordnung Lepidoptera.
Geschlechtliche Werbung der Schmetterlinge. Kämpfe . i— Klopfende
Geräusche. Farben beiden Geschlechtern gemeinsam oder glänzender bei den
Männchen. Beispiele. Sind nicht Folge der directen Wirkung der Lebens-
bedintyuncren . Farben als Schutzmittel angepaßt. Färbungen der Nacht-
schmetterlinge. Entfaltung. — Wahrnehmungsvermögen der Lepidoptern.
Variabilität. Ursachen der Verschiedenheiten in der Färbung zwischen den
Männchen und Weibchen. Mimiery; weibliche Schmetterlinge glänzender ge-
lirbt als die Männchen. Helle Farben der Raupens Zusammenfassung und
Schlußlunnerkungen iiber die secundiiren Sexualeharaktere der Insccten.
Vögel und Insecten ntit einancler verglichen s. 347.
Zwölftes Capitel.
Secundiirc Sexualcharaktere der Fische, Annpllibicn und Reptilien.
Fisch e: NVerbung und Kämpfe der Männchen. Bedeutendere (Größe
der Weibchen. Männchen: helle Farben und ornamentale Anhänge; andere
merkwürdige Charaktere. Färbungen und Anhänge von den Männchen allein
während der Paarungszeit erlangt. Fische, bei denen beide Geschlechter
glänzend gefiirbt sind. Proteetive Farben. Die weniger augenfälligen
Färbungen der Weibchen können nicht nach dem Grundsatze des Schutzgebens
erklärt werden. Männliche Fische bauen Nester 'und sorgen fiir die Eier und
Jungen. Amphibien: Verschiedenheiten des Baues und cler Farbe zwischen
den Geschlechtern. Stimmorgane. Reptilien : Schildkröten. — Croeodile.
Sehlangen: Farben in manchen Fällen proteetiv. Eidechsen : Kämpfe derselben.
Ornamentale Anhänge. Merkwürdige Verschiedenheiten in der Structur der
beiden Gesclllechter. Färbungen. Geschlechtliche Verschiedenheiten fast so
crrofi wie bei den Vögeln s. 373.
Dreizehntes Capitel.
Secundäre Sexualcharaktere der Vögel.
Geschlechtliche Verschiedenheiten. Gesetz des Kampfes. ---- Specielle
Waffen. Stimmorgane. Instrumentalmusik. Liebesgeberden und Tänze.
Beständiger und an die Jahreszeit gebundener Schmuck. Doppelte
und einfache jährliche Mauser. Entfaltung des Schmucks seitens der
Männehen s. 405.
Vierzehntes Capitel.
Vögel (Fortsetzung).
Wahl vom Weibchen ausgeübt. Dauer der Bewerbung. Niehtgepaarte
Vögel. Geistige Eigenschaften und Geschmack für das Schöne. Vorliebe
für, oder Antipathie gegen gewisse Männchen seitens der Weibchen.
Variabilität cler Vögel. Abänderungen zuweilen plötzlich auftretende
Gesetze der Abänderung. I— Bildung der Augenflecken. Abstufungen der
Charaktere. Pfauhahn, Argus-Fasan und Crostiete s. 454.
Fünfzehntes Capitel.
Vögel (Fortsetzung).
Erörterung, warum in manchen Species allein die Männchen, und in andern
Species beide Geschlechter glänzend gefiirbt sind. Über geschlechtlich be-
schrtnkte Vererbung in ihrer Anwendung auf verschiedene Bildungen und auf
ein hell gefärbtes Gefieder. — Nestbau in Beziehung zur Farbe. u— Verlust des
Hochzeitsgefieders während des Winters s. 498.
Sechszehntes Capitel.
Tögel (Schluß).
Das Jugendgefieder in Bezug auf den Charakter des Gefieders beider Ge-
schlechter im erwachsenen Zustande. Sechs Classen von Füllen. Geschlecht-
liche Verschiedenheiten der Männchen nahe verwandter oder repräsentativer
Species. a— Das Weibchen nimmt die Charaktere des Männchens an. Das
Gefieder der Jungen in Bezug auf das Sommer- und Wintergefieder der Er-
wachsenen. Über die Steigerung der Schönheit der Vögel auf der ganzen
, . Protective Färbung. — Auffallend gefärbte Vögel. Würdigung der
Neuheit. Zusammenfassung der vier Capitel über Vögel s. 521.
Siebenzehntes Capitel.
Secundäre Sexualcharaktere der Süugethiere.
I)as Gesetz des Kampfes. Specielle auf die Männchen beschrünkte
Waffen. Ursache des Fehlens der Waffen bei den Weibchen. Beiden Ge-
schlechtern gemeinsame Waffen, die aber doch ursprünglich zuerst vom Männchen
erlangt wurden. Anderer Nutzen solcher Waffen. Ihre hohe Bedeutung v—
Bedeutendere Größe der Männchen. Vertheidigungsmittel. Über die von
beiden Geschlechtern gezeigte Vorliebe beim Paaren der Säugethiere S. 565.
Achtzehntes Capitel.
Secundäre Sexualcharaktere der Säugethiere (Fortsetzung).
Stimme. Merkwürdige geschlechtliche Eigenthiimlichkeiten bei Robben.
Geruch. Entwicklung des Haars. Farbe des Haars und der Haut. Ano-
maler Fall, wo das Weibchen mehr geschmückt ist als das Männchen — Farbe
und Schmuck Folgen geschlechtlicher Zuchtwahl. Farbe zum Zwecke des
Schutzes erlangt. Farbe, wenn schon beiden Geschlechtern gemeinsam, doch
häufig Folge geschlechtlicher Zuchtwahl. i— Über das Verschwinden von Flecken
und Streifen bei erwachsenen Süugethieren. Über die Farben und Zierathen
der Quadrumanen. Zusammenfassung s. 593.
Dritter T heil:
Geschlechtliche Zuchtwahl in Beziehung auf den Menschen
und Schluss.
Neunzehntes Capitel.
Secundäre Sexualcharaktere des Menschen.
Verschiedenheiten zwischen dem Mann und der Frau. Ursachen der-
artiger Verschiedenheiten und gewisser, beiden Geschlechtern eigener Charaktere.
Gesetz des Kampfes. Verschiedenheiten der Geisteskräfte und der
Stimme. Cloer den Einfluß der Schönheit bei der Bestimmung der Heirathen
unter den Menschen. Aufmerksamkeit der Wilden auf Zierathen. g— Ihre
Ideen von Schönheit der Frauen. Neigung, jede natiirliehe Eigenthiimlichkeit
zu iiberfreiben s. 629.
Zwanzigstes Capitel.
Secundäre Sexualcharaktere des Menschen (Fortsetzung).
Über die Wirkungen der fortgesetzten Wahl von Frauen nach einem ver-
schiedenen Maßstabe der Schönheit in jeder Rasse. Über die Ursachen, welche
die geschlechtliche Zuchtwahl bei civilisierten und wilden Rassen stören. Der
geschlechtlichen Zuchtwahl günstige 13edingungen in Urzeiten. Über die Art
cler Wirkung der geschlechtlichen Zuchtwahl beim Menschengeschlecht. Über
den Umstand, daß die Frauen wilder Stimme in etwas die Fähigkeit, haben,
sieh Gartfen zu wühlen. Fehlen des Haars am Körper und Entwicklung des
I rtes. Farbe der Hauf. Zusammenfassuno• . s. 661.
Einundzwanzigstes Capitel.
Allgemeine Zusannnenfassung und Schluss.
Ilauptsächliehste Schlußfolgerung, daß der Menseh von einer niederen
Forni abstammt. Art und Weise der Entwicklung. Genealogie des
Mensehen. Infelleetuelle und moralische Fiilligkeiten. Geschleehtliche
Zu elitwahl. Sehlnßbmnerkungen.
Zusatz-Beinerkung.
Über geschlechtliche Zuchtwahl in Bezug auf Alfen .
Register s. 707.