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Kommunikation ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen und ein Menschenrecht. Jeder Mensch hat das Recht sich mitzuteilen, andere zu verstehen und verstanden zu werden.
Nicht jeder Mensch hat die gleichen Fähigkeiten sich verbal mitzuteilen, andere zu verstehen und verstanden zu werden. Unter Unterstützenden Kommunikation (UK) verstehen wir
kommunikationsunterstützende Massnahmen, die ergänzend bzw. ersetzend zur Lautsprache Kommunikation ermöglicht.
Die gestützte Kommunikation (Facilitated communication, FC) gilt als eine Methode im Spektrum der Unterstützenden Kommunikation. Menschen mit kommunikativen und/oder motorischen Beeinträchtigungen können gestützt auf Objekte, Bilder, Symbole, Wörter oder Buchstaben zeigen und sich so mitteilen. Unter Stütze wird eine physische, verbale
und/oder motivierende Hilfestellung verstanden. Bei uns in Roderis wohnen Menschen mit Autismus Spektrum, denen ein verbales
Ausdrücken schwer fällt oder nicht möglich ist. Die meisten Bewohner erlernten in Ihrer Schulzeit die gestützte Kommunikation. Für sie ist es die Möglichkeit sich auszudrücken; es ist Ihre Sprache. Wir sehen uns in Roderis durch das Menschenrecht der Kommunikation verpflichtet diese Sprache mit den Bewohnern zu leben.
"Zuerst müsst ihr wissen, wie ein Autist ohne Fähigkeit mündlich zu kommunizieren, funktioniert. Er ist in einem Dauergefängnis. Der Kerker ist umgeben von einerzersplitterten richtig hohen Milchglasmauer. Sie ist zersplittert wie ein Autoscheibe, die in abertausenden kleinen Haarrissen kaputt gegangen ist. Die Mauer ist fix und einfach undurchdringlich, meint man. Die Mauer ist nur von innen nach aussen durchsichtig, nicht aber von aussen nach innen einsehbar. Genau darum sieht der Autist zwar alles, aber nur unklar."
Wir sind gemau von dem abhängig, ob wir unsere inneren Mauern
überspringen können. Wir arbeiten hart an dem Löcher schlagen, damit
Licht in das Innere dringen kann.