Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03122.jsonl.gz/228

Dieser Artikel gibt einen Überblick über die bisher durchgeführten Arbeiten hinsichtlich der Bewertung der Nachhaltigkeit von landwirtschaftlichen Betrieben in der Schweiz. Die präsentierten Methoden werden dahingehend beurteilt, ob sie einer Bewertung der Nachhaltigkeit von landwirtschaftlichen Betrieben auf breiter Ebene dienen. Aus der Untersuchung geht hervor, dass die beiden auf mikroökonomischer Ebene hauptsächlich verwendeten Bewertungsmethoden für Nachhaltigkeit (Methode RISE und Nachhaltigkeitsfaktor FAT) zwar die meisten Kriterien erfüllen, aber nicht unbedingt für eine breite Erhebung geeignet sind. Zur kostengünstigen Durchführung einer solchen Bewertung ist eine methodische Weiterentwicklung nötig. Wichtig dabei ist, dass die Methode für jeden Betrieb aufzeigen kann, ob er den höchst möglichen Nachhaltigkeitsbeitrag erreicht hat.
Die Beschäftigung im Agrarsektor ist in vielen europäischen Ländern besonders in der Nutztierhaltung rückläufig. Direktzahlungen können diesem Trend entgegenwirken und zu mehr – vor allem weiblichen – Familienarbeitskräften auf dem Betrieb führen.
Trotz der aktuellen Herausforderungen wie des Kriegs in der Ukraine oder des Klimawandels ist der Schweizer Ernährungssektor relativ resilient. Zu diesem Schluss kommt der Bericht von Agroscope im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung.
Die Pandemie hat nicht nur unseren Alltag, sondern auch unser Handeln beeinflusst. Agroscope untersuchte, bei welchen Bevölkerungsgruppen und Verhaltensweisen die Veränderungen besonders gross waren und was das für unsere Gesundheit bedeutet.