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Burkina Faso hat in den letzten Jahren trotz einer angespannten politischen Lage gute gesamtwirtschaftliche Leistungen gezeigt; mit im regionalen Vergleich überdurchschnittlich hohen Wachstumsraten, einer soliden Haushaltsführung und einer bemerkenswerten Erhöhung der Eigeneinnahmen. In sozialen Bereichen wie Bildung, Gesundheit und Wasserversorgung wurden erhebliche Erfolge verzeichnet. Trotz wirtschaftlicher und sozialer Reformen hat Burkina Faso allerdings, auch wegen einem starken demografischen Wachstum, nur beschränkte Fortschritte bei der Armutsbekämpfung erzielt. Die prekäre Sicherheitslage und Anfälligkeit für exogene Schocks stellen Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes dar. Die im Rahmen der Budgethilfe zur Verfügung gestellten Mittel tragen zur Umsetzung des Wachstumsprogramms und zum Gleichgewicht im Staatshaushalt bei.
Die Schweiz verfügt über eine langjährige Kooperation mit Burkina Faso. Trotz eines anteilmässig kleinen Budgethilfebeitrags erzielt sie eine grosse Visibilität und Anerkennung im Politikdialog. Dies verdankt sie insbesondere ihrer Kompetenz in den zentralen Programmbereichen und einem verlässlichen langfristigen Engagement.
Burkina Faso ist ein Prioritätsland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit. Diese Operation steht im Einklang mit der kürzlich verabschiedeten Länderstrategie für Burkina Faso für die Jahre 2017 - 2020. Sie ist Teil der Massnahmen zugunsten von Burkina Faso im Rahmen der Umsetzung des vom Parlament verabschiedeten Rahmenkredits über die Weiterführung der Finanzierung der technischen Zusammenarbeit und der Finanzhilfe zugunsten von Entwicklungsländern.
Adresse für Rückfragen:
Rosmarie Schlup, Leiterin Makroökonomische Unterstützung
Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
tel.: 058 461 44 84, <email-pii>