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Ein Machtkampf in der Regierungspartei droht Sloweniens Kampf gegen die Wirtschaftskrise zu erschweren. Ministerpräsidentin Alenka Bratusek erklärte, sie werde ihren Rücktritt einreichen, sollte sie am 19. Oktober eine Abstimmung über die Parteiführung verlieren.
Gegen sie will der Bürgermeister von Ljubljana, Zoran Jankovic, antreten. «Sollte ich nicht über ausreichenden Rückhalt in der Partei verfügen, muss sich jemand anders an der Regierungsbildung versuchen», sagte sie. «Es sollte jedem klar sein, dass die Zeit für Spielchen vorbei ist.»
Slowenien ist wegen Problemen bei seinen Banken in Bedrängnis und gilt seit längerem als Kandidat für ein internationales Hilfsprogramm. Die ehemalige jugoslawische Teilrepublik ist zudem wegen ihrer Export-Abhängigkeit besonders von der globalen Konjunkturflaute betroffen.
(reuters/vst/muv)