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Eine häufig gestellte Frage an uns ist, wie man Fussnoten im Worddokument einfügt. Auch hierfür hat Word eine einfache Funktion, die jede Menge Zeit und Nerven spart. Zunächst klickt man an die Stelle im Text, an der die Fussnote eingefügt werden soll. Meist fügt man eine Fussnote am Ende des Satzes vor dem abschliessenden Punkt ein. Im Worddokument klickt man oben auf Referenzen (in der älteren Wordversion Verweise) und anschliessend auf Fussnote einfügen.
Word nummeriert diese automatisch. Wem die Formatierung der Fussnoten nicht passt, kann diese auch ändern. Für alle, die sich mit dem Ziterien noch nicht so gut auskennen, hie rnochmal der Hinweis: Ein Vgl. (Vergleich) stellt man vor die Fussnote, wenn sich der Satz dem Gedanken aus der Quelle entspricht. Ohne Vgl. und dafür das jeweilige Zitat in Anführungszeichen kommt, wenn das Zitat 1:1 übernommen wird.
Die Einleitung schreiben viele erst ganz am Ende der Arbeit. Und darin liegt auch meist der Fehler. Denn die Einleitung soll die Arbeit kurz umreissen. Wenn es sich um eine wissenschaftliche Arbeit handelt, gehören folgende Punkte in die Einleitung:
Problemstellung
Ziel der Arbeit
Forschungsfrage
Abgrenzung
Methodik
Aufbau der Arbeit
Damit jeder weiss, was mit den einzelnen Begriffen genau gemeint ist, erläutern wir diese. Damit ist klar, was bei den einzelnen Punkten geschrieben werden muss.
Problemstellung
Die Problemstellung führt den Leser an das Thema ran. Hier reisst man grob den Kontext an, in dem sich das Thema befindet. Wählt man ein betriebsinternes Problem folgt hier ein kurzer Abriss zum Unternehmen und zum Problem allgemein. Die Digitalisierung bereitet beispielsweise nicht nur Unternehmen XY Probleme. Sie ist auch global betrachtet eine grosse Umstellung. Man schaut also auch über den Tellerrand hinaus. Wer hatte ein ähnliches Problem, wie wurde dieses dort angegangen? Der erste Satz ist also meist ein allgemeiner, der das Problem von weiter her betrachtet. Man arbeitet sich dann zum Kern vor, indem man die Schwierigkeiten der Digitalisierung global kurz anreisst, dann in der Schweiz allgemein betrachtet und am Ende zum Unternehmen XY ganz konkret vorführt.
Ziel der Arbeit und Forschungsfrage
Die Ziele der Arbeit forumuliert man nach der SMART Regel. Sie müssen also spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminierbar sein. Dies klingt schwieriger als es ist. Mit der Arbeit will man ja irgendetwas erreichen. Um bei der Digitalisierung zu bleiben: Beispielsweise kann mit der Einführung eines neuen Systems etc. die Arbeitszeit von Team A reduziert werden. Das überprüft man in zwei Jahren. Produktionskosten sollen bis Ende des Jahres gesenkt werden oder Umsatz im nächsten Jahr um 3 % gesteigert werden. Wichtig: Die Ziele müssen verständlich formuliert werden. Sie müssen vor allem auch nicht zu ehrgeizig sein, sondern realistisch.
Bei der Forschungsfrage ist der häufigste Fehler, dass diese nicht als Frage formuliert wird. Also hier muss wirklich eine Frage stehen. Und gegebenenfalls noch Unterforschungsfragen, die dazu dienen, die Hauptforschungsfrage zu beantworten. Also beispielsweise: Wie soll ein optimales Marketingkonzept unter Berücksichtigung des vorgegebenen Budget aussehen, um die Zielgruppe 20-29 anzusprechen? Wie sieht die optimale Unternehmensorganisation XY aus, wenn man eine zentrale Organisationsstruktur verfolgt?
Abgrenzung
Ind er Abgrenzung schreibt man klar, was die Arbeit nicht behandelt. Geht es also konkret um ein Problem im Marketing in einem Unternehmen, wird die Arbeit keinen Forschungsbeitrag leisten. Dies bedeutet, dass man sich mit der Thematik zwar auseinandersetzt, aber nicht, um im akademischen Sinne einen Beitrag zu leisten, sondern um eine konkrete Lösung zu arbeiten. Abgrenzung bedeutet: was wird behandelt und was nicht. Je grösser die Eingrenzung, desto fokussierter ist das Thema. Das macht es meistens auch leichter.
Methodik
Die wissenschaftliche Arbeit verfolgt ein Ziel, das irgendwie erreicht werden muss. Entweder beschränkt man sich auf die Literatur. Oder man erhebt Daten. Oder man wertet bereits erhobene Daten aus. Diese Methodik muss in der Einleitung beschrieben werden. In jeder Arbeit findet eine Literaturauswertung statt, was ganz klar in die Methodik gehört. Anschliessend werden vielleicht leitfadengestätzte Interviews durchgeführt oder eine quantitative Befragung gemacht. Hier muss klar beschrieben werden wofür man sich entschieden hat.
Aufbau
Dieser Teil kann auch zusammen mit der Methodik beschreiben werden. Für den Leser soll daraus hervorgehen, was er wo zu welchem Thema ind er Arbeit liest. Also nach der Literaturrecherche, die aus Grund XY durchgeführt wird, folgt der methodische Teil. Im vierten Kapitel werden die Daten ausgewertet, sodass im fünften Kapitel eine Handlungsempfehlung für XY abgeleitet werden kann. Nach der Diskussion endet die Arbeit mit dem Fazit und gibt einen Ausblick.
Die quanititative Befragung geht an die Masse: Sie möchten eine Menge von Menschen zu ihrem Verhalten befragen, um einen möglichen Trend aufzuzeigen. In der quantitativen Befragung werden Meinungen, Motive, Verhalten und soziodemografische Daten abgefragt. Früher musste man dafür umständlich Briefe per Post versenden. Im Zeitalter der Digitalisierung ist auch die Befragung einfach geworden. Denn dafür gibt es im Internet unzählige Tools. Zudem können Sie die Befragung bequem per Mail durchführen.
Bevor die quantitative Befargugn durchgeführt wird, muss zunächst ein Untersuchungsdesign festgelegt werden. Dazu muss das Untersuchungsziel, die Hypothesen und die Definition der Zielgruppe in der Grundgesamtheit und der Stichprobe erfolgen. Damit ist Ihnen klar, was genau Sie in der Befragung vorhaben und das auch nicht die falschen Probanden befragt werden.
Für die Befragung sollte ein Begleitschreiben vorbereitet werden: Ideal ist es, kurz und einfach zu sagen wer man ist und warum man die Befragung durchführt (für die Abschlussarbeit). Ein Hinweis auf die Dauer der Befragung (5Minuten) ist auch von Vorteil.
Für die Durchführung der Befragung gibt es viele verschiedene Tools. Eines, das sich sehr gut eignet, ist surveymonkey.de
Im Tool können bequem alle Fragen eingegeben werden und die Mailadressen importiert werden. das Beste daran ist aber, dass die Auswertung schon fertig in Diagrammen erscheint, die in die Arbeit implementiert werden können. Vorausgesetzt Sie haben eine genügend hohe Anzahl an Antworten erhalten. Hier sollten Sie sich darauf einstellen, Reminder an Ihre Adressaten zu senden. Denn eine Befragung führt nicht jeder sofort durch. Auch Anreize wie beispielsweise ein Gewinnspiel erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass der Fragebogen ausgefüllt wird.
Bei der qualitativen Forschung werden meist offene Fragen gestellt. Der Interviewführer hat ein Leitfadeninterview vorbereitet. Dieses nimmt er zur Hand, um das Interview durchzuführen. Die Befragten können meist völlig frei erzählen. Als Erhebungsmethode gelten hier beispielsweise die teilnehmende Beobachtung, Gruppendiskussionen oder Interviews.
Der Interviewleitfaden ist meist offen gehalten, denn es geht darum, dass der Befragte frei sprechen kann. Subjektive Wahrnehmungen, Einschätzungen und Bewertungen sollen mit der qualitativen Methode abgefragt werden.
Ziel ist es, wirklich die subjektive Ansicht des Interviewpartners zu erhalten. Qualitative Interviews müssen in der Regel immer transkribiert werden. Während das Interview selbst meist nur 20-30 Minuten dauert, benötigt man für die Transkription wesentlich länger. Zwei bis drei Stunden pro Interview sollte man mindestens im Nachhinein einplanen.
Die Stichprobengrösse der qualitativen Befragung
Je nach Arbeit ist die Stichprobe meist etwas grösser. Häufig erproben Dozenten die qualitative Befragung beispielsweise in einer Hausarbeit. Wer eine Hausarbeit oder Seminararbeit schreiben lassen will, dem reichen meist drei bis fünf Interviews aus. Dozenten prüfen damit meist, ob der Student das Werkzeug der Interviewführung beherrscht. Handelt es sich um eine Masterarbeit müssen meist mindestens 10-15 Interviews geführt werden. Meist ist die Stichprobengrösser bei qualitativen Verfahren wesentlich kleiner als bei quantitativen Erhebungen. Die Stichprobe sollte in Bezug auf ihre Zusammensetzung den theoretischen Ausführungen entsprechen und typische Vertreter enthalten.
Ob Unternehmen oder Privatpersonen, bei vielen wird nach einem Ghostwriter gesucht. In Zeiten des härter werdenden Wettbewerbs, in dem man vielleicht nicht über alle notwendigen Fähigkeiten verfügt, kann man sich Unterstützung holen. Wir verfassen Texte auf hohem akademischen Niveau. Wer Unterstützung bei seiner wissenschaftlichen Arbeit benötigt, ist möglicherweise auf der Suche nach einem Ghostwriter.
Ghostwriting ist in allen wissenschaftlichen Disziplinen gesucht. Ob Ghostwriter für Marketing, Medizin, BWL oder Geisteswissenschaften: Ghostwriter werden für Reden gesucht, für PR-Texte oder andere Veröffentlichungen.
Auch Biografien werden von Ghostwritern verfasst. Prominente nehmen diese häufig zur Unterstützung, weil ihnen einfach das Geschick zum Schreiben fehlt. Im Film „Ghostwriter“ von Roman Polanski mit Pierce Brosnan und Ewan McGregor wird das Ghostwriting thematisiert.
Ghostwriting geht über das Korrektorat und Lektorat hinaus. Wobei natürlich auch Ghostwriter ein Lektorat übernehmen. Aber sie korrigieren nicht nur, sondern schreiben, wenn gewünscht, auch den ganzen Text.
Wer im Internet nach Ghostwriting sucht, sollte aufpassen. Denn wie in jeder Branche gibt es auch hier schwarze Schafe. Wichtige Merkmale seriöser Anbieter ist der eingetragene Sitz des Unternehmens in der Schweiz, Österreich oder Deutschland. Auch Zahlungen sollten nur auf Bankkonten in einem dieser Länder zu tätigen sein. Zudem sollten Sie niemals die ganze Summe im Voraus bezahlen müssen, sondern immer nur einen Teil. Nur bei kleinen Aufträgen ist es üblich, den ganzen Rechnungsbetrag im Voraus zu zahlen.
Eine wissenschaftliche Arbeit ist ein mit Überschriften gegliederter Text, in dem man das Ergebnis seiner Forschung darstellt. Die Forschung kann durch selbst erhobene Daten erfolgen oder durch Auswertung bereits bestehender Daten, also auch nur Literatur.
Was ist eine wissenschaftliche Arbeit?
Eine wissenschaftliche Arbeit verschafft dem Leser Kenntnis, wie der Autor zum Ergebnis gelangt ist. Meist wird mit einem Abriss der gegenwärtigen Lage gestartet. Es folgt ein Forschungsüberblick: Wer hat wozu schon etwas geschrieben? Wie ist der aktuelle Stand? Um diese Fragen zu beantworten, durchforstet der Autor die Datenbanken. Hierbei ist es wichtig auch über den Tellerrand zu schauen: Was steht in ausländischen Journalen? Für die verschiedenen Fachrichtungen gibt es verschiedene Datenbanken. Für die Wirtschaft ist beispielsweise die Datenbank EBSCO unabdinglich. Wichtig: es wird nur Primärliteratur verwendet.
Im nächsten Schritt wertet der Autor sein Material aus und entwickelt einen eigenen Standpunkt, der aber schlüssig sein sollte. Im Studium muss dies nicht einen neuen Beitrag zur Forschung darstellen. Aber sicher ist der Dozent begeistert, wenn man eine eigene Meinung dazu verfasst.
Immer die Literatur angeben
Alles was nicht den eigenen Gedanken entspricht muss belegt werden. Die Universitäten und Fachhochschulen geben die Zitierweise vor. Unterschieden wird im Text oder unter dem Text als Fussnote. Zuletzt kommt das Literaturverzeichnis. Dies ist besonders wichtig. Schliesslich kann so nachverfolgt werden, welche Literatur der Autor für seine wissenschaftliche Arbeit verwendet hat.
Zu den wissenschaftlichen Arbeiten gehören die Seminarabeit, die Bachelorarbeit, Masterarbeit und die Doktorarbeit. Eine wissenschaftliche Arbeit ist im Grunde genommen immer gleich aufgebaut. Sie variiert nur im Umfang und der Tiefe.
Wie gliedere ich die wissenschaftliche Arbeit
Der Aufbau ist wie folgt:
Deckblatt: Hierfür gibt es meist konkrete Vorgaben. Name, Titel, Matrikelnummer, Datum und Betreuer gehören in der Regel darauf.
In einer wissenschaftlichen Arbeit erhebt man meist auch Daten. Gerade wenn es darum geht, eine Masterarbeit zu schreiben, wird meist empirisch vorgegangen. Entweder wertet man bereits bestehende Daten aus oder man erhebt selbst welche. Häufig ist eine Auswertung nach Mayring gewünscht.
Auswertung der Interviews nach Mayring
Bei der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring analysiert man Texte systematisch. Das Material wird dabei schrittweise theoriegeleitet durch entwickelte Kategoriensysteme bearbeitet. Man fasst Text zusammen. Die Zusammenfassungen lassen sich in Kategorien darstellen. Daraus ergibt sich ein Kategoriensystem, das den Sinn des Textes darstellt. Wir zeigen hier nun den Ablauf der Interviewauswertung nach Mayring.
1. Einordnung in ein Kommunikationsmodell
Zunächst wird das Gesagte, also das Interview, eingeordnet. Hierbei geht es darum, kurz zu beschreiben:
Welche Informationen zum Interviewten vorliegen
In welcher Situation das Interview stattfand
In welcher soziokultureller Situation sich der Interviewte befindet
Es wird also die Stichprobe beschrieben sowie Kontextinformationen erwartet. Dies kann bereits vor der eigentlichen Analyse erfolgen.
2. Regelgeleitetheit
Der Aufbau der Arbeit
Eine wissenschaftliche Textarbeit kann in zwei grosse Bereiche unterteilt werden: der eigentlichen Darstellung, bei der der Text durch Abbildungen, Tabellen, usw. ergänzt sein kann, und den sonstigen vor und nach dem Darstellungstext verorteten Abschnitten. Zu diesen sonstigen Teilgebieten vor der Darstellung gehören zwingend das Titelblatt und das Inhaltsverzeichnis. Nach der Darstellung muss das Verzeichnis der im Text verwendeten Quellen stehen. Dieses Verzeichnis steht im engen Verhältnis zu den im Darstellungstext angegebenen Quellenangaben, die je nach gewählter Zitierweise als optisch abgesetzte Fuss- beziehungsweise Endnoten („Deutsche Zitierweise“) oder in Klammern im Fliesstext integrierte Hinweise („Amerikanische Zitierweise“) erscheinen. Je nach verwendeten Quellen kann sich das Quellenverzeichnis auf ein Verzeichnis der benutzten Literatur beschränken (Literaturverzeichnis). Eventuell erforderliche Angaben weiterer Quellen-Arten können sich auf die Angabe vom Autor für die Arbeit eigens erzielter Forschungsergebnisse (z. B. Transkription von Interviews, filmische Dokumentationen) beziehen. Weitere Gliederungsabschnitte nach oder vor der Darstellung können sein: Grusswort, Abbildungs-, Abkürzungs- und Tabellenverzeichnisse, Anhänge wie Texte von verwendeter Primärliteratur, Glossar verwendeter Begriffe.
Die Nummerierung
Der Darstellungstext gliedert sich in die etwa 10 % des Gesamttextumfangs einnehmende Einleitung (u. a. Vorstellung von Thema, Fragestellung und gewählter Methodik, Literaturreview), Hauptteil (Darstellung des Sachverhalts und Analyse mit mehr als 50 % des Textes) und Schluss (Fazit mit Bewertung und Ausblick). Diese drei Teile werden in Abschnitte aufgeteilt, die sich meist wiederum in Unterabschnitte (mindestens zwei) gliedern. Dabei ist zu beachten, dass der Übersichtlichkeit zuliebe nicht mehr als vier Abschnittsebenen vorkommen. Den einzelnen Abschnitten zugeordnet sind entsprechende Überschriften. Die Abschnitte sind üblicherweise nach dem Dezimalsystem unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Ebenen mit arabischen Ziffern durchnummeriert (z. B. 1. Einleitung, 1.1. Thema, 1.2. Ziel,.. 2. Hauptteil, 2.1. Historische Einordnung, 2.1.1. Altertum, 2.1.2. Mittelalter, 2.1.3. Neuzeit, <ip-pii>. Frühneuzeit, <ip-pii>. Neuere Geschichte, <ip-pii>. Zeitgeschichte,…, 3. Schluss,…). Die früher bevorzugte Kombination aus Buchstaben und arabischen Ziffern („Alphanummerisches System“) bei der Nummerierung der Gliederungspunkte ist heute kaum noch üblich.
Die dem eigentlichen Text vorangestellte Gliederung im Sinne eines Inhaltsverzeichnisses dient der Orientierung der Textnutzer. Hier werden die einzelnen bezifferten Gliederungspunkte mit den Hinweisen auf die Seiten, auf denen die jeweiligen Abschnitte beginnen, kombiniert und aufgelistet.
Wie man das Proposal für die Masterarbeit erstellt
Das Proposal ist ein Entwurf der Masterarbeit. Es gibt eine vorläufige Struktur vor. Es gibt der Betreuungsperson einen Eindruck, worum es in der Arbeit geht und wie man vorgehen will. Zudem geht aus dem Proposal hervor, ob man wirklich das Masterarbeit schreiben im Griff hat.
Damit der Dozent versteht worum es geht, lohnt es sich, Hintergrundinformationen rund um das Thema im Masterarbeit Proposal zusammenzutragen. Im Grunde genommen beantwortet man hier die Frage, warum sich die Frage- oder Themenstellung ergibt. Also beispielsweise ist das Thema Blockchain aus dem und dem Grund für Banken derzeit extrem relevant geworden. Aus diesem Grund möchte man sich dem Thema in Bezug auf XY widmen. Ein gängiger Fehler ist es hier in die klassische Ich-Position zu verfallen. Es geht hier nicht darum, seine eigene berufliche Position zu beleuchten, sondern um Problemstellungen aus der Praxis oder der Theorie.
2. Die Problemstellung
Die Problemstellung erklärt ein konkretes Problem. Also wenn beispielsweise durch die Digitalisierung bestimmte Veränderungen im Unternehmen auftreten. Mitarbeiter sind beispielsweise mehr unter Zeitdruck, der klassische Büroplausch fällt wegen zunehmendem Home Office weg etc. Das Problem muss verständlich erklärt werden. Gegebenenfalls kann hier schon ein kurzer Literaturreview gegeben werden. Dies ist auch ein guter Indikator, ob das Thema genügend hergibt. Wer also schon einige Bücher gelesen hat, kann sich hier austoben. Aussagen wichtiger Autoren werden zitiert und gegenübergestellt – ganz wichtig: natürlich schon mit den Autorenangaben in der Fussnote oder im Text.
3. Die Forschungsfragen und Ziele
In der Arbeit beantwortet man eine Hauptfrage und mehrere Unterfragen. Die Forschungsfrage benennt die konkrete Problemstellung. Also: Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Mitarbeiterkommunikation. Hieraus lassen sich auch weitere Unterforschungsfragen ableiten.
Mit der Beantwortung der Forschungsfragen lassen sich auch Ziele operationalisieren. Also beispielsweise soll am Ende eine Handlungsempfehlung gegeben werden oder die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht werden, sodass ein passendes Konzept erstellt werden muss. Die Ziele formuliert man meist nach der SMART-Formel.
4. Methodik
Wie will man vorgehen? Bezieht sich die Arbeit nur auf eine Literaturrecherche? Werden Interviews durchgeführt? Oder eine quantitative Befragung? Wer wird befragt? Wie viele Probanden braucht es? Welche Publikationen gibt es dazu? Wie wurden auf dem Forschungsgebiet bisher Daten erhoben?
5. Auswertung
Wie sollen die Daten ausgewertet werden? Bei qualitativen Interviews wird häufig die Auswertung nach Mayring verlangt. Bei quantitativen Befragungen kann eine Clusteranalyse erfolgen. Wichtig ist, dass man eine grobe Idee hat, wie man die Daten auswertet.
6. Vorläufige Gliederung
Aus allen Angaben kann nun eine Gliederung erstellt werden. Diese muss noch nicht bis ins kleinste Detail stimmen, sollte aber grob in die richtige Richtung gehen.
7. Vorläufiges Literaturverzeichnis
Für die bisherige Recherche des Proposals für die Masterarbeit hat man schon jede Menge Literatur gewält. Oder auch interessante Studien gefunden, die man bis dato noch nicht gelesen hat. Diese gehören alle im Literaturverzeichnis aufgelistet. So gewinnt der Dozent einen ersten Eindruck, wie weit man schon mit der Recherche ist. Tipp: Hier können natürlich auch Bücher zum wissenschaftlichen Arbeiten, Methoden etc. aufgeführt werden.
Ein allgegenwärtiger Albtraum: Die Schreibblockade
Die Schreibblockade ist nicht nur bei professionellen Autoren gefürchtet. Auch Studenten leiden unter der Angst, Texte nicht innerhalb der geforderten Fristen abgeben zu können, weil sie es nicht schaffen, diese Texte zu schreiben. Diese Blockade liegt nicht in der Faulheit der Studierenden oder in ihrem Unwillen begründet. Die Gründe für eine Stagnation im Schreibfluss können vielfältig sein. Jedoch ist ein Faktor immer gleich: Eine Schreibblockade zu lösen, erfordert Strategie und Geduld, und vor allem muss zunächst ihrem Ursprung auf den Grund gegangen werden.
Gründe für den mentalen Block
Für eine Schreibblockade gibt es viele Gründe. Die gängigsten Ursachen sind:
Angst vor der eigenen Courage
falsches Zeitmanagement
falsches Thema durch eingeschränkte Themenwahl
persönliche Schwierigkeiten
All diese Gründe sind weit verbreitet. Die Ursachen dafür liegen darin begründet, dass vor allem bei Hausarbeiten die Themen nicht vollkommen frei gewählt werden können, so müssen die Studierenden Texte verfassen, die mehr Pflicht als Kür sind. Zudem herrscht, vor allem in den unteren Semestern, immer noch eine gewisse Angst vor den Ansprüchen der Akademie, hier zu scheitern. Das ist eine Gefahr, in die sich kein Student bringen möchte. Dazu kommt noch die Überbelastung, die an den meisten Universitäten mittlerweile zur Regel geworden ist. Zu viel muss in zu kurzer Zeit geschafft werden. Gepaart mit Versagensängsten ist dann der Weg zur Schreibblockade so gut wie geebnet. Kann man sich eine Bachelorarbeit schreiben lassen?
Wege aus der Misere
Um eine Schreibblockade zu umgehen, muss zunächst Ursachenforschung betrieben werden. Welcher der diversen Gründe ist dafür verantwortlich, dass nichts mehr zu Papier oder auf die Tastatur gebracht werden kann? Manchmal hilft es, in Sachen Selbstdisziplin nachzuhelfen. Eine kleine Belohnung für eine bestimmte Anzahl von geschriebenen Seiten kann Wunder helfen. Bei ungeliebten Themen hilft diese Strategie hervorragend, denn so wird das Unangenehme endlich einmal mit dem Nützlichen verbunden. Ein besseres Zeitmanagement lässt sich ebenfalls in kurzer Zeit realisieren. Hier kann die Hilfe von Kommilitonen dazu beitragen, Strategien zu erlernen, die Prozesse abkürzen. Engagierte Dozenten sind ebenfalls meist dazu bereit, ihren Studierenden die nötigen Tipps für eine bessere Einteilung ihrer Zeit zu geben. Jedoch lassen sich nicht alle Probleme in kurzer Zeit aus der Welt schaffen. Wenn dies der Fall ist, dann kann die Hilfe eines akademischen Ghostwriters die letzte Hilfe sein. Den wird ein Ghostwriter gesucht, kann ein Text wieder auf den Weg gebracht werden.
Ein klassischer Bestandteil jeder wissenschaftlichen Arbeit ist das Inhaltsverzeichnis. Es folgt dem Titelblatt. Damit niemand von Hand die unzähligen Überschriften seiner Arbeit eintragen muss, gibt es in Word dafür eine Funktion,. Damit spart man jede Menge Zeit und Frust. Häufig versucht man, dies per Hand einzutragen und scheitert kläglich. Zum Glück hat Word hierfür Funktionen, die diese Dinge fast automatisiert erstellen. Wie man das Inhaltsverzeichnis Word einfügt.
Zuerst die Überschriften formatieren
Damit das Einfügen klappt, müssen vorher ein paar Dinge beachtet werden. Denn sämtliche Überschriften müssen dafür formatiert sein. Nur so erkennt Word diese auch als Überschriften an. Dazu müssen bei den Formatvorlagen im oberen Teil Überschriften formatiert werden, z.B. als FETT und mit Schriftgrösse 14. Dazu wählt man auch noch die Nummerierung aus.
Klickt man dann im Text auf das jeweilige Format, erscheint der Text automatisch im vorgegebenen Format. So sollte man bei der gesamten Arbeit vorgehen. Also auch den Fliesstext vorher wie angegeben formatieren. Meist ist ein 1,5 Zeilenabstand gefordert.
Wenn man schon von Anfang an alles dem richtigen Format zuweist, hat man am Ende keine grosse Arbeit mehr.
Inhaltsverzeichnis als Referenz einfügen
Wenn also alle Überschriften mittels dem Klick auf die Formatvorlagen formatiert wurden, ist es am Ende ganz einfach. Klicken Sie oben im Word auf Referenzen und dann ganz links auf Inhaltsverzeichnis. Sie sehen nun verschiedene Darstellungsformen. Hier wählen Sie das für Sie passende aus. Sämtliche Überschriften werden nun mit Seitenangaben angezeigt. Wenn Sie noch Änderungen an der Arbeit vornehmen können Sie zum Schluss mit einem Rechtsklick auf das Inhaltsverzeichnis nur die Felder aktualisieren, sodass die Seitenanzahlen korrekt angezeigt werden.
Wer die Überschrift „Inhaltsverzeichnis“ anders angezeigt haben möchte, klickt einfach auf die Überschrift. Nun kann diese sofort geändert werden.
Wer der Meinung ist, seine Arbeit benötigt kein Inhaltsverzeichnis: Bei allen schriftlichen Arbeiten wie Seminarabeit, Bachelorarbeit oder Masterarbeit ist das zwingend. Nur bei einem Essay kann man es weglassen.
Insbesondere bei wissenschaftlichen Arbeiten spielen Zitate eine zentrale Rolle. Der Begriff „Zitat“ definiert in diesem Zusammenhang direkte oder indirekte Hinweise auf mündliche oder schriftliche Äusserungen, die der Autor der jeweiligen wissenschaftlichen Arbeit bei seiner Texterstellung verwendet hat. Die direkte Übernahme eines Zitats ist die wortwörtliche Übernahme einer fremden Äusserung. Dabei wird das Zitat in der Regel durch Anführungszeichen im Fliesstext als direktes Zitat gekennzeichnet. Bei einem indirekten Zitat übernimmt der Autor dagegen fremdes Gedankengut als umformulierte Aussage für die Erstellung des eigenen Textes. Im wissenschaftlichen Bereich sind beide Zitat-Arten kennzeichnungspflichtig. Das heisst, der Autor muss beim Zitieren fremden Gedankenguts für unter eigenem Namen gemachte Darstellungen oder Schlussfolgerungen Hinweise auf die benutzten Quellen geben.
Die amerikanische und die deutsche Zitierweise
Im Wissenschaftsbetrieb sind heute zwei unterschiedliche Zitierweisen üblich: die amerikanische (Harvard-Style) und die insbesondere in den Geisteswissenschaften geschätzte deutsche Zitierweise.
Die deutsche Zitierweise ist durch das Setzen von Fussnoten beziehungsweise Endnoten charakterisiert. Dabei wird im Fliesstext am letzten Wort einer als Zitat kennzeichnungspflichtigen Aussage eine hochgestellte Ziffer gesetzt. Diese Ziffer hat in der Regel eine kleinere Schriftgrösse als der übrige Text. Seltener wird statt der hochgestellten Ziffer eine in Klammer gesetzte Ziffer als Zitierhinweis verwendet. Diese Ziffer findet ihre Entsprechung am Seitenende als Bezifferung eines hier angegebenen Hinweises auf die Fundstelle des verwendeten Zitats. Diese „Fussnote“ genannte Anmerkung besteht in den meisten Fällen aus der Anmerkungsziffer und der ausführlichen Bezeichnung der verwendeten Quelle sowie des Standorts der dort herangezogenen Fundstelle (z.B. Ziffer, Nach-und Vorname des Autors, Texttitel, Erscheinungsort und -jahr, Band, Seitenzahl der Fundstelle). Die Anmerkungsziffern sind laufend durchnummeriert. Tauchen die bezifferten Anmerkungen nicht am Seitenende, sondern am Ende des Abschnitts oder des Gesamttextes auf, handelt es sich um Endnoten. Fuss- und Endnoten setzen sich in Schriftart- und Grösse meist vom Fliesstext ab. Die in den Anmerkungen genannten Fundstellen sind den alphabetisch aufgebauten Quellen- und/oder Literaturverzeichnissen am Ende des Textes zugeordnet.
Harvard-Zitierweise
Die auch „Harvard-System“ oder „Autor-Jahr-Zitation“ genannte amerikanische Zitierweise benennt die verwendeten Fundstellen im Fliesstext. Direkt hinter der kennzeichnungspflichtigen Textstelle setzt der Autor die Anmerkung in Klammern. Hier wird durch Nennung verkürzter Hinweise (z.B. Name des Autors, Erscheinungsjahr des zitierten Textes, Seitenzahl) die Möglichkeit gegeben, das Zitat der im Verzeichnis am Ende des Textes ausführlicher benannten Quelle zuordnen zu können.
Beide Systeme weisen sowohl Vor- als auch Nachteile auf. Bei nur wenigen Zitatstellen pro Seite hat zum Beispiel das bei der Texterstellung weniger aufwendige Harvard-System Vorteile. Bei vielen Zitatstellen im Fliesstext leidet hier allerdings die Lesbarkeit.
Die erste wissenschafliche Arbeit muss geschrieben werden und eigentlich weiss man gar nicht so genau, was man da machen muss. Beim Seminararbeit schreiben lassen oder jeder anderen wissenschaftlichen Arbeit gehört das Literaturverzeichnis dazu. Davon abgesehen wird auch im Bereich der allgemeinen Sachbuch-Veröffentlichungen, die nicht zwingend den Standards der Wissenschaftlichkeit genügen müssen, kaum auf ein Literaturverzeichnis verzichtet. Das Literaturverzeichnis kann eine Unterabteilung des Quellenverzeichnisses sein. Sonstige Unterabteilungen des Quellenverzeichnisses können unter anderen Verzeichnisse bei der Arbeit verwendeter E-Mails, Abbildungen oder Korrespondenzen sein.
Oft stellt das Literaturverzeichnis aber die einzige Form des Quellenverzeichnisses dar. Internet-Quellen werden meist nicht in einem eigenständigen Quellen-Unterverzeichnis aufgeführt, sondern dem Literaturverzeichnis zugeordnet. Die Vorgaben in den verschiedenen Wissenschaftsbereichen sind in dieser Hinsicht uneinheitlich.
Exakte Angaben sind wichtig
Im Literaturverzeichnis werden die durch Quellenangaben im Text kenntlich gemachten Fundstellen der Primär-, Sekundär- und Tertiär-Literatur nach bestimmten Prinzipien geordnet und aufgelistet. Aufgabe des Literaturverzeichnisses ist es, dem Nutzer einen präzisen Überblick über die verwendete Literatur zu bieten. Dabei kommt es aber nicht wie im Literaturreview auf eine kritische Darstellung und Vergleich der jeweiligen Literaturlage an, sondern lediglich um eine präzise, mit den wesentlichen bibliografischen Angaben versehene Auflistung der Titel.
Alphabetische oder thematische Gruppierung
Entweder erfolgt diese Auflistung durch die alphabetische Auflistung aller Titel in einem Block oder aber durch nach Kategorien unterschiedene Auflistungen in mehreren Abschnitten. Solche Kategorien können sein: Fachbücher, Aufsätze und Artikel, Graue Literatur oder gegebenenfalls auch Internet-Quellen.
Bei den bibliografischen Angaben für das Literaturverzeichnis haben sich einige Grundregeln etabliert, die allerdings nur bedingt Allgemeingültigkeit beanspruchen können:
Bei der Auflistung von Titeln eigenständiger Werke gilt die Reihenfolge: Nachname des Autors, Vorname (oder dessen Abkürzung), Erscheinungsjahr (regelmässig in Klammern gesetzt), Titelangabe (ggf. mit Untertitel), Auflage, Erscheinungsort. Oft folgt hier nach einem Doppelpunkt die Nennung des Verlags.
Bei Sammelbänden wird statt des Autorennamens der Name des Herausgebers oder der herausgebenden Institution genannt und mit dem in Klammern gesetzten Kürzel „Hg.“ oder „Hrsg.“ gekennzeichnet. Ist der zitierte Titel als Artikel Teil eines Sammelbands, ist folgende Angabe üblich: Nachname des Autors, Vorname, Erscheinungsjahr (in Klammern gesetzt), Titel, in: Herausgeber (Hg.), Titel des Sammelbands, Auflage, Seitenzahlen des Artikels im Sammelband, Erscheinungsort (ggf. durch Nennung des Verlagsnamens ergänzt).
Bei der Angabe von Artikeln aus Fachzeitschriften, Pressepublikationen u. ä. folgt dem Autorennamen und Titel nach einem „in:“ der Name der Zeitschrift ohne Erscheinungsort, Ausgabe und Erscheinungsjahr sowie die Seitenangabe.
Bei Listung von Internet-Fundstellen sollten neben Autorennamen und Titel Angaben zur jeweiligen Website mit dem Tagesdatum genannt sein.
Das auch „Proposal“ („Vorhaben, Vorschlag“) genannte wissenschaftliche Exposé ist ein bei der Erstellung einer wissenschaftlichen Textarbeit oder der Durchführung eines sonstigen wissenschaftlichen Projekts wichtiges Instrument im Planungsstadium. Das wissenschaftliche Exposé ist der an Dritte (z. B. Betreuer von Seminararbeiten oder Dissertationen, Entscheider für die Bewilligung von Forschungskapazitäten oder Stipendien) als Empfänger gerichtete Überblick über die geplante Struktur eines wissenschaftlichen Projekts. Das Exposé dient aber neben dem Feedback durch Dritte auch dem Autor zur Selbstreflexion. Durch systematische Ausformulierung der wesentlichen Aspekte des Projekts können bereits in dieser Phase etwaige Schwächen und Handlungsbedarfe erkannt werden. Ein sorgfältig durchdachtes Exposé kann ferner auch als ein „Roter Faden“ in den weiteren Phasen des Projekts immer wieder als Orientierungshilfe herangezogen werden. So können unerhebliche oder kontraproduktive Abschweifungen verhindert werden.
Der Aufbau
Es empfiehlt sich, Exposés in einer klar verständlichen Sprache mit kurzen Sätzen darzulegen.
Das Proposal weist etliche Elemente auf, die auch in der Einleitung einer Textarbeit zum jeweiligen Thema auftauchen sollten. Dazu zählen u. a. Problem- und Fragestellungen, Zielsetzung und Methodik.
Der Aufbau eines Exposés orientiert sich zwar an einigen Grundprinzipien, ist aber ansonsten nicht einheitlich festgelegt. Daher empfiehlt es sich vor Erstellung des Proposals Informationen über etwaige formale Erwartungshaltungen von Adressaten (z. B. bewertende Dozenten) einzuholen.
Was unbedingt reingehört
Am Anfang des Exposés steht regelmässig die Wahl des Arbeitstitels und die Vorstellung des gewählten Themas. Hier ist im Zusammenhang mit einer eingegrenzten Problemstellung die Relevanz des Themas für den jeweiligen Wissenschaftsbereich deutlich zu machen. Danach sollte die Antwort auf die Frage stehen, welches Ziel mit der Arbeit erreicht werden soll. Das kann die Darstellung des aktuellen Forschungsstandes oder bei einer Masterarbeit schreiben, das Schliessen einer Forschungslücke sein. Es folgt die Darstellung der gewählten wissenschaftlichen Methoden, dem Forschungsdesign. Dabei sollten unbedingt auch gegebenenfalls vom Autor bereits erbrachte Vorarbeiten (z. B. themenverwandte Seminar- oder Abschlussarbeiten, einschlägige berufliche Erfahrungen, eigene Publikationen zum Thema) erwähnt werden.
Einer vorläufigen Gliederungs-Skizze folgt ein Quellenverzeichnis, aus dem hervorgeht, welche Literatur und eventuell sonstigen Quellen dem Autor zum Zeitpunkt der Erstellung des Exposés wichtig erscheinen. Nicht nur bei Arbeiten mit vorgegebenen ist ein Zeitplans mit der Vorstellung der geplanten Arbeitsschritte hilfreich.
Bei bestimmten Forschungsprojekten sind zusätzlich kurze Hinweise auf themen-relevante Kontakte zu Wissenschaftlern oder auf die Zugriffsmöglichkeit auf ungewöhnliche Ressourcen (z. B. öffentlich nicht zugängliche Archive) nützlich.
Übrigens ist meist der Anfang das Schwerste. Daher ist es nicht unüblich, sich hier auf die Hilfe eines Ghostwriters zu verlassen. Ghostwriter gesucht für Start der Arbeit ist daher eine nicht unüblichen Anfrage.
Wissenschaftliches Arbeiten – was genau versteht man darunter?
Der Prozess, bei dem nach theoretischem oder empirischem Ansatz eine wissenschaftliche Arbeit entsteht beziehungsweise Grundlagen für wissenschaftliche Arbeiten geschaffen werden, wird „Wissenschaftliches Arbeiten“ genannt.
Wissenschaftliches Arbeiten setzt logisches Denken, also vernünftiges Schlussfolgern aufgrund erwiesener Sachverhalte, voraus. Ausser durch den Begriff „Logik“ wird wissenschaftliches Arbeiten insbesondere durch den Begriff „Nachvollziehbarkeit“ charakterisiert. Das heisst, jede Information, die in einer wissenschaftlichen Arbeit gegeben wird, muss durch Beleg der verwendeten Fremd-Quellen (z. B. zitierfähige Fundstellen in der Fachliteratur) oder dokumentierter eigener Arbeitsergebnisse (z. B. Interviews, Film-Dokumentationen, naturwissenschaftliche Experimente) für Dritte nachprüfbar beziehungsweise replizierbar sein.
Immer den Fundort des Gelesenen angeben
Die Nachprüfbarkeit von Fundstellen ist eine grundlegende Forderung, um sicher zu stellen, dass Spekulationen oder Falschinformationen („Fake News“) keine Anerkennung im wissenschaftlichen Diskurs finden. Die Nachprüfbarkeit der Fundstellen umfasst zwangsläufig auch die Prüfung im Rahmen der Quellenkritik, ob die jeweiligen Fundstellen seriös sind. Zumindest in den Geisteswissenschaften wird erwartet, wichtige Informationen nicht nur durch eine einzige Fundstelle, sondern durch mehrere voneinander unabhängige Fundstellen zu belegen.
Logisch Argumentieren
Das vor allem in den Natur- und Sozialwissenschaften erhebliche Prinzip der Replizierbarkeit verlangt, dass bei Anwendung der gleichen Untersuchungsanordnung dasselbe Ergebnis erzielt wird. Ergebnisse, die davon abweichen, weisen vorbehaltlich des Gegenbeweises auf Zufallsbefunde hin, die nicht die Standards der Allgemeingültigkeit für alle entsprechenden Sachverhalte erfüllen.
Geht die wissenschaftliche Arbeit über die blosse, auf Fremd-oder Eigenarbeiten basierende Darstellung eines Themas (wie z. B. bei Hochschul-Seminar- oder Hausarbeiten oft üblich) hinaus und werden auf Basis der dargestellten Forschungslage eigene Schlussfolgerungen im Rahmen einer Problemstellung (z. B. bei einer Master-Thesis oder Dissertation) verlangt, müssen diese Folgerungen logisch nachvollziehbar sein. Damit grenzt sich wissenschaftliches Arbeiten klar von Erkenntnis-Prozessen in Non-Fiction- und Transzendenz-Bereichen (z. B. religiöser Glaubensvorstellungen) ab.
Nicht gross von der Gliederung abweichen
Die im Detail im Vergleich von Geistes- und Naturwissenschaften sowie verschiedener Fachbereiche, wissenschaftlicher Schulen, usw. unterschiedlichen Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens haben neben der Beachtung der Prinzipien von „Nachvollziehbarkeit“ und “Logik“ in der Regel weitere arbeitstechnische Elemente gemeinsam.
Dazu zählt in der Planungs-und Vorbereitungsphase das nicht nur für Anfänger geltende Gebot, sich durch ein wissenschaftliches Exposé, das mit einer (vorläufigen) Arbeitsgliederung und einem Zeitplan korrespondiert, einen „Roten Faden“ zu schaffen.
Es folgt in der Regel eine systematische und quellenkritische Literaturrecherche zum zu bearbeitenden Thema. Der Literaturrecherche wird in der Regel von einer bewertenden Zusammenfassung der Literaturlage („Literaturreview“) begleitet. Ergänzend oder auch im Zentrum der Quellenarbeit stehend werden bei bestimmten Projekten belegbare Informationen aufgrund eigener Datenerhebungen generiert.
Darauf aufbauend bereitet der Bearbeitende die gefundenen und/oder selbst generierten Informationen im Arbeitskontext des jeweiligen Themas in einer umfassenden entsprechenden Darstellung als Hauptteil auf. Im dem Hauptteil folgenden Fazit wird die Darstellung zusammengefasst beziehungsweise in einem Argumentationszusammenhang zu den möglicherweise gezogenen Schlussfolgerungen gestellt.
Zur Wissenschaftlichkeit gehören u. a. auch Formalia wie die korrekte Zitierweise der verwendeten Literatur und ein Quellenverzeichnis.
In eine wissenschaftliche Arbeit gehört am Anfang eine Gliederung. Denn mit der Gliederung entwirft man einen Plan für die Arbeit. Am Ende der Arbeit führt sie im Inhaltsverzeichnis alle Kapitel und Unterkapitel der Arbeit auf.
Der Aufbau der Arbeit
Eine wissenschaftliche Textarbeit unterteilt man in zwei grosse Bereiche: der eigentliche Textteil mit Abbildungen, Tabellen, etc., und den sonstigen vor und nach dem Darstellungstext verorteten Abschnitten. Zu diesen sonstigen Abschnitten gehören im Grunde genommen zwingend das Titelblatt und das Inhaltsverzeichnis. Nach dem Textteil folgt das Verzeichnis der im Text verwendeten Quellen, das Literaturverzeichnis. Dieses Verzeichnis steht im engen Verhältnis zu den im Darstellungstext angegebenen Quellenangaben, die je nach gewählter Zitierweise als optisch abgesetzte Fuss- beziehungsweise Endnoten („Deutsche Zitierweise“) oder in Klammern im Fliesstext integrierte Hinweise („Amerikanische Zitierweise“) erscheinen. Je nach verwendeten Quellen beschränkt sich das Quellenverzeichnis auf ein Verzeichnis der benutzten Literatur beschränken (Literaturverzeichnis). Eventuell erforderliche Angaben weiterer Quellen-Arten können sich auf die Angabe vom Autor für die Arbeit eigens erzielter Forschungsergebnisse (z. B. Transkription von Interviews, filmische Dokumentationen) beziehen. Weitere Gliederungsabschnitte nach oder vor dem Text sind: Grusswort, Abbildungs-, Abkürzungs- und Tabellenverzeichnisse, Anhänge wie Texte von verwendeter Primärliteratur, Glossar verwendeter Begriffe.
Die Nummerierung
Der Text gliedert sich als erstes in die Einleitung. Dazu gehört: die Vorstellung des Themas, die konkrete Fragestellung, die gewählte Methodik und ein Literaturreview. Es folgt der Hauptteil. Dieser umfasst den Sachverhalt und die Analyse mit mehr als 50 % der gesamten Arbeit. Em Ende folgt der Schluss (Fazit mit Bewertung und Ausblick).
Diese drei Teile werden in Abschnitte aufgeteilt, die sich meist wiederum in Unterabschnitte (mindestens zwei) gliedern. Dabei ist zu beachten, dass der Übersichtlichkeit zuliebe nicht mehr als vier Abschnittsebenen vorkommen. Den einzelnen Abschnitten zugeordnet sind entsprechende Überschriften. Die Abschnitte sind üblicherweise nach dem Dezimalsystem unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Ebenen mit arabischen Ziffern durchnummeriert (z. B. 1. Einleitung, 1.1. Thema, 1.2. Ziel,.. 2. Hauptteil, 2.1. Historische Einordnung, 2.1.1. Altertum, 2.1.2. Mittelalter, 2.1.3. Neuzeit, <ip-pii>. Frühneuzeit, <ip-pii>. Neuere Geschichte, <ip-pii>. Zeitgeschichte,…, 3. Schluss,…). Die früher bevorzugte Kombination aus Buchstaben und arabischen Ziffern („Alphanummerisches System“) bei der Nummerierung der Gliederungspunkte ist heute kaum noch üblich.
Zu den Grundlagen einer wissenschaftlichen Arbeit gehört das Suchen und Finden von sich auf das gewählte Thema beziehender Literatur. Die Auswertung der bei dieser Recherche gefundenen Literatur stellt zwar im Wesentlichen einen gesonderten Arbeitsschritt dar, befindet sich aber auch in einem organischen Verhältnis zur Literaturrecherche. Die Bewertung, ob die recherchierten Publikationen für die Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung relevant sind, können nämlich über Erfolg oder Misserfolg der Arbeit entscheiden. Deshalb ist es bei der Literaturrecherche für eine wissenschaftliche Arbeit nicht nur wichtig, sorgfältig und systematisch vorzugehen, sondern auch quellenkritisch bewertend.
10% der Zeit für die Literaturrecherche aufwenden
Der Literaturrecherche muss bei der Erstellung des sich auf die Arbeit beziehenden Zeitplans ausreichend Raum gegeben werden. Die Phase der am Anfang der Bearbeitung stehenden Literaturrecherche sollte mindestens einem Zehntel der Gesamtbearbeitungszeit entsprechen. Damit ist die Recherche aber keineswegs abgeschlossen. Denn im Verlauf des Bearbeitungsprozesses können immer wieder Hinweise auf bisher noch nicht berücksichtigte Literatur auftauchen. Auch kann sich zunächst für die Bearbeitung der Fragestellung als relevant eingestufte Literatur als doch nicht tauglich erweisen.
Recherche-Dokumentation führen
Es hat sich bei der Literaturrecherche als hilfreich erwiesen, eine Recherche-Dokumentation zu führen. Darin sollte eine unter Umständen ständig erweiterte Auflistung der in Frage kommenden Informationsquellen wie Bibliotheken, Datenbanken, Websites oder Archive sowie die Titel von Publikationen, in denen Hinweise auf relevante Literatur vermutet werden, stehen. Ausserdem gehört in eine solche Dokumentation ein Protokoll, in dem sämtliche Rechercheschritte festgehalten sind. Mithilfe dieser Arbeitsdokumentation wird das Risiko verringert, den Überblick zu verlieren. Wichtig ist auch, die Literaturrecherche nicht schon dann zu beenden, wenn eine Information gefunden ist, die nach erstem Anlesen verspricht, die Fragestellung erschöpfend abzudecken.
Verschiedene Methoden nutzen
Bei der eigentlichen Recherche empfiehlt es sich, sich nicht nur auf eine Recherche-Möglichkeit zu beschränken, sondern verschiedene Recherche-Methoden anzuwenden. So erhöht eine Kombination aus Recherche in nichtdigitalisierten Papier-Publikationen (z. B. in einer Hochschul-Fachbereichsbibliothek, über Fernleihe) mit Internetrecherche (z.B. Online-Katalog einer Universitäts-Zentralbibliothek, Datenbanken von Stiftungen, www.scholar.google.de) die Chance, alle relevanten Informationen zu bekommen. Der persönliche Besuch von Bibliotheken und Archiven eröffnet zudem die Möglichkeit, fachkundiges Personal vor Ort nach Rat zu fragen.
Zeitplan erstellen
Recherche dokumentieren (wo habe ich gesucht?)
Verschiedene Methoden suchen (Datenbanken und Volltextzugänge der jeweiligen Uni nutzen)
Literaturreviews sichten
Literaturverzeichnisse bereits bestehender Werke zum Thema anschauen
Ein Grundsatz der Literaturrecherche ist es, vom Allgemeinen zum Speziellen vorzugehen. Das heisst, zunächst ist allgemeine Literatur zum Fachgebiet des Themas zu suchen. Das können Monographien, Handbücher oder Fachgebietsbibliographien sein. Hier finden sich dann eventuell Hinweise auf weiterführende Spezialliteratur, die nach dem Schneeballsystem wieder Hinweise geben. Allerdings birgt das Schneeballsystem die Gefahr, neueste Publikationen zu übersehen. Dabei kann es sich insbesondere um themenspezifische Artikel in Fachzeitschriften handeln. Die Kategorie der wissenschaftlichen Fachartikel ist aber überaus wichtig, da es sich bei diesen Texten durchweg um aktuelle und nach wissenschaftlichen Standards belegbare Informationen handelt. Hier ist eine systematische Recherche in Veröffentlichungsverzeichnissen der einschlägigen in- und ausländischen Fachzeitschriften angezeigt. Überaus nützliche Hilfsmittel bei der Literaturrecherche und –bewertung sind z. B. in Fachzeitschriften veröffentlichte, systematische Übersichten („Literaturreviews“) zum gewählten Thema.
Das Thema einer akademischen Arbeit ist nicht immer leicht zu finden. Denn persönliche Interessen spielen meist eine untergeordnete Rolle, wenn es sich um die Thematik einer Abschlussarbeit handelt und bei Hausarbeiten ist dieses Problem sogar noch grösser. Daher ist es angeraten, nicht nur früh genug mit der Themenfindung zu beginnen, sondern sich klaglos damit zu arrangieren, dass Kompromisse nötig sein werden. Doch trotzdem kann das Thema die persönlichen Interessen so gut wie möglich abdecken, dafür müssen nur im Vorfeld einige Hürden überwunden werden.
Die Hausarbeit zur persönlichen Sache machen
Die Themenfindung beim Hausarbeit schreiben ist immer eng mit dem Thema des Seminars verbunden, in dem diese eingereicht werden soll.
Daher sind: – Schnelligkeit – Disposition und – Planung
die Grundpfeiler für eine Themenfindung, die erfolgversprechend ist. Schnelligkeit bedeutet, Hausarbeiten immer dann zu schreiben, wenn das Thema des Seminars in den eigenen Forschungsbereich fällt. Denn in diesem Fall zu zögern und die Hausarbeit besser auf ein späteres Semester zu schieben, das kann bedeuten, dass dann eine Seminararbeit geschrieben werden muss, die nicht allzu viel mit den eigenen Forschungen zu tun haben wird. Um einem solchen Fiasko zu entgehen, kann auch das Verfassen eines Exposés hilfreich sein. Eine detaillierte Disposition ist nicht nur eine gute Möglichkeit, um Dozenten von dem Ergebnis der eigenen Themenfindung zu überzeugen, sie gibt zudem den Studenten der unteren Semester genug Selbstbewusstsein, um das Projekt Hausarbeit anzugehen. Wenn Zeitpunkt und Vorbereitung vernünftig geplant wurden, kann das gewünschte Thema schnell zur Realität werden.
Die Abschlussarbeit
Bei einer Bachelor- oder Masterarbeit ist das Exposé ebenfalls eine gute Möglichkeit, um Dozenten zu begeistern und sich selbst Gewissheit zu verschaffen, dass das Thema auch den eigenen Fähigkeiten im vollen Umfang entspricht. Glücklicherweise sind Studenten bei diesen Arbeiten freier in der Wahl ihres Themas. Aber genau hier liegt die Crux der Themenfindung bei Abschlussarbeiten, das Feld ist weit, die Möglichkeiten scheinen grenzenlos zu sein, daher kann die Themenfindung auch auf falsche Wege führen. Hier hilft entweder das Gespräch mit dem Dozenten oder mit Kommilitonen. Wenn diese Möglichkeiten ohne Erfolg ausgeschöpft wurden, kann auch das Gespräch mit einem Ghostwriter hilfreich sein. Bei ihnen handelt es sich um erfahrene Akademiker, die stets auf der Höhe des Forschungsstandes sind. Sie wissen, welche Themen im Trend liegen und für welche Themen auch genügend Sekundärliteratur zur Verfügung steht. Aus diesem Grund ist die Hilfe eines Ghostwriters nicht nur von Bedeutung, wenn es in einer späteren Phase der Arbeit hakt, sie kann von Beginn an für bestmögliche Ergebnisse sorgen.
Theorien lassen sich nicht immer in einem Experiment verifizieren. Eine Theorie ist nun einmal ein abstraktes Strukturierungsmuster, eine besondere Form eines kognitiven Schemas. Sie dient dazu, kognitive Strukturmuster zu erweitern, den eigenen Erkenntnishorizont zu erweitern. Doch muss eine wissenschaftliche Theorie nicht nur den eigenen Erkenntnishorizont ausweiten, sie muss auch in Hinsicht auf empirische Faktoren standhalten. Um eine Theorie anzuwenden, müssen daher einige Parameter ins Spiel kommen, die dafür sorgen, dass Theorie und Praxis sich nicht diametral gegenüberstehen.
Die Anwendung der Theorie in den Naturwissenschaften
Die Naturwissenschaften bieten den Vorteil, dass hier objektiv festgestellte Phänomene erfasst werden. Vereinfacht gesagt, kann in der Biologie bewiesen werden, dass Pflanzen nicht mehr wachsen können, wenn ihnen weder Feuchtigkeit noch Nährstoffe zugeführt werden. Das Finden einer widerspruchsfreien Erklärung ist in diesen Fällen nicht allzu abstrakt. Das Experiment ist ein hervorragendes Mittel, um die Theorie anzuwenden, sie zu verifizieren und so ein positives Ergebnis zu erlangen. Diese Form der Wahrheitsfindung ist aber nicht an allen Fakultäten so leicht zu erreichen. Theorie anwenden ist nämlich gar nicht so einfach.
Die Theorie und die Geisteswissenschaften
Nicht nur Michel Foucault hat den Begriff der Wahrheit infrage gestellt und damit den Weg zu einer stärkeren Bedeutung der Empirie geebnet, die diesen Gedankenkonstrukten entgegengestellt werden soll. Theorien sollen auf praxisbezogenen Problemstellungen angewendet werden. Diese Problematik stellt sich insbesondere in der Soziologie oder der Psychologie. Hier soll eine konkrete Fragestellung mithilfe von meist nicht-homogenen Gruppen von Probanden beantwortet werden. Theorie anwenden ist in diesen Fächern fast leichter als in allen anderen. Dabei ist nicht nur die Erhebung von Daten, also die
qualitative Datenerhebung
quantitative Datenerhebung
die Mittel, um Thesen zu verifizieren. Auch die Auswahl der Probanden und der Untersuchungsmethode hat darauf Einfluss, dass sich die Theorie auch auf die Praxis anwenden lässt. Um die Fakten dabei nicht zu sehr zu beeinflussen, müssen alle Hilfsmittel der Empirie ausgeschöpft werden, um die selbst entwickelte Theorie auch auf die Praxis anzuwenden.
Theorie im Kleinen
Hausarbeiten müssen an allen Fakultäten geschrieben werden, hier herrscht also kein Unterschied zwischen den Disziplinen. Und bei all diesen Arbeiten findet eine Theorie Anwendung. In der Literaturwissenschaft kann es darum gehen, zu beweisen, dass Texte bestimmte Facetten der Zeit widerspiegeln, in der sie entstanden sind. In der Ökotrophologie kann die Theorie, dass bestimmte Lebensmittel bestimmte Auswirkungen haben, bewiesen werden. Die Felder, auf denen Theorien angewendet werden, sind vielfältig, doch ein Faktor bleibt stets gleich: Eine Idee wird zur These, zur Theorie und dann im besten Fall auch unzweifelhaft bewiesen. So bekommen Gedanken eine materielle Qualität.
Für Abschlussarbeiten sind häufig Interviews oder sogar Online-Befragungen nötig. Als Student oder Schüler weiss mann meist gar nicht, wie man am besten vorgehen soll. Daher erklären wir kurz, worauf es bei der Befragung ankommt und wie man an die Daten gelangt.
Zuerst überlegt man sich, wer befragt werden soll. Die Fragen werden vorher in einem Interviewleitfaden notiert. Wichtig ist vorab zu unterscheiden: Sollen nur Experten befragt werden oder soll eine genügend grosse Stichprobe befragt werden? Je nach Thematik muss hier entschieden werden, ob es eben um qualitative Daten (Experten) geht oder um quantitative Daten (die Masse) geht.
Wenn es darum geht, an Fakten zu gelangen, dann sind Experteninterviews die richtige Wahl. Wenn es darum geht, eine Tendenz aufzuzeigen, dann ist die Online-Befragung korrekt. Ein Beispiel: Wer zeigen möchte, ob mehr Männer oder Frauen online einkaufen, muss jede Menge Online-Befragungen durchführen. Hier bringt es niemanden weiter, eine Einschätzung von fünf Experten zu haben. Bei grösseren Arbeiten, wie der Masterarbeit sollten vielleicht sogar beide Möglichkeiten in der Arbeit durchgeführt werden. Denn Informationen aus Experteninterviews lassne sich wunderbar in die Arbeit einbauen. Direkte und indirekte Zitate aus erster Quelle kommen bei den Dozenten meist gut an. Zudem können sie Argumente liefern und auch auf mögliche Fallstricke hinweisen.
Die Online-Befragung wird dann in der Arbeit als grosse Datenerhebung durchgeführt.