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Eisgrotte und natürliche Eishöhlen
Am Rhonegletscher wird alljährlich im Frühjahr eine Eisgrotte gegraben, die während der Sommermonate eine bedeutende Touristenattraktion darstellt. Erstmals in der mehr als hundertjährigen Geschichte ereignete sich am 29. August 2007 ein Unfall mit Personenschaden. Nach einem Starkniederschlag brach eine kleine Eismenge in den Tunnel ein und verletzte ein Besucherpaar, das anschliessend hospitalisiert werden musste (Quelle Schweizer Fernsehen, SF1, 10 vor 10).
Zugang zur Eisgrotte im August 2004. Die Gletscheroberfläche ist noch Dutzende Meter höher als im August 2007.
Im Innern des Tunnels im August 2004. Hinten steht GOL-Autor Michael Hambrey.
Zugang zur Eisgrotte am 27. August 2007 (am rechten Gletscherrand).
Zum Eingang in die Eisgrotte führt eine Holzbrücke; sie muss laufend den sich schnell verändernden Verhältnissen angepasst werden.
Tunneleingang am 27.8.2007, darüber Reste von Abdeckflies, mit dem die Ablation etwas verlangsamt werden soll.
Die Ablation hat diesen Teil des Eistunnels frei gelegt, und Abdeckflies hängt von der Gletscheroberfläche herunter.
An der Gletscherzunge gibt es auch natürliche, wenn auch sehr kurzlebige Hohlräume (August 2004).
Kleiner Eisabbruch an einer natürlichen kleinen Eishöhle an der orographisch rechten Gletscherseite (August 2007).
|Fotos Jürg Alean|