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Die japanische Regierung macht einem Pressebericht zufolge Druck beim geplanten Verkauf von Toshibas Chipsparte. Die Regierung sei zunehmend frustriert und befürchte, dass der Prozess im Sande verlaufen könnte, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf Insider. Daher hätten sich in den vergangenen Wochen nun Regierungsvertreter eingeschaltet. Toshiba braucht das Geld aus dem Spartenverkauf, um die von Abschreibungen bei seiner US-Atomsparte gerissenen Bilanzlöcher zu stopfen. Sollte dies im laufenden Geschäftsjahr (Ende März) nicht mehr klappen, drohe ein Delisting von der Tokioter Börse.
Der US-amerikanische Videostreamingdienst Netflix aus dem kalifornischen Los Gatos greift sich für eine nicht genannte Summe mit Millarworld einen Comicverlag, der unter anderem mit Serien wie "Kick-Ass" und "Kingsman" bekannt geworden ist, die bereits mit Erfolg verfilmt wurden.
Das deutsche Karriereportal Xing mit Zentrale in Hamburg kann sein Wachstum trotz der Konkurrenz durch den starken Rivalen Linkedin prolongieren. Mit einer Million neuer Mitglieder habe Xing im ersten Halbjahr so stark zugelegt wie nie zuvor, liess die Tochter des Medienkonzerns Burda via Aussendung verlauten. Demnach hält das Business-Netzwerk per Ende Juni bei 12,5 Millionen Mitgliedern in ihren deutschsprachigen Kernmärkten.
Im Zusammenhang mit der Korruptionsaffäre um Südkoreas frühere Präsidentin Park Geun Hye hat die Staatsanwaltschaft zwölf Jahre Haft für den Erben des Grosskonzerns Samsung beantragt. Lee Jae Yong, der derzeit als Vizepräsident von Samsung Electronics amtiert, sei der "ultimative Begünstigte" der Straftaten in dem Skandal gewesen, erklärte die Staatsanwaltschaft am Montag.
Der britische Funkmastenbetreiber Arqiva mit Sitz in Winchester hat einem Insider zufolge vier Banken mit den Vorbereitungen für einen Börsengang beauftragt: Bei den Instituten handle es sich um Barclays, Goldman Sachs, HSBC und JPMorgan, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Auch der Sender Sky News hatte darüber berichtet. Arqiva und die Banken reagierten zunächst nicht auf Anfragen.
Der Digitalverband Bitkom ist zufrieden mit der Förderung von Startups durch die deutsche Bundesregierung. Von insgesamt 28 angekündigten Massnahmen der grossen Koalition, die Bitkom in einer bisher unveröffentlichten Untersuchung auflistet, wurden bereits zehn Vorhaben erfolgreich umgesetzt, berichtet die "Welt am Sonntag".
Die US-amerikanischen Bewertungs-Plattform Yelp mit Sitz in San Francisco sorgt mit ihren Quartalszahlen und dem Verkauf ihres Essenslieferdienstes unter ihren Anlegern für Hochstimmung. Der Aktienwert des Yelp-Papiers kletterte am Freitag zeitweise um fast 28 Prozent auf 40 Dollar hoch.
Die US-amerikanische Entwicklerin von Sicherheitssoftware, Symantec, verkauft ihr Geschäft für Website-Sicherheits-Zertifikate und PKIs an Digicert. Das in Lehi im US-Bundesstaat Utah beheimatete Unternehmen Digicert lässt sich den Deal 950 Mio. US-Dollar in bar und Aktien kosten. Im Gegenzug beteiligt sich dafür Symantec mit rund 30 Prozent an Digicert.
Im zweiten Quartal des laufenden Jahres konnten weltweit 37,9 Millionen Tablets verkauft werden. Gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres entspricht dies einem Minus von 3,4 Prozent, wie das Marktforschungshaus IDC (International Data Corporation) errechnete. Dies obwohl wichtige Produkte wie etwa das neue günstige iPad lanciert worden sind.
Das anvisierte Ziel der Finanzinvestoren Blackstone und CVC, den britischen Wirecard-Konkurrenten Paysafe zu übernehmen, rückt ein Stück näher, hat jetzt doch auch die Führungsspitze von Paysafe selbst der Übernahme-Offerte der Investoren zugestimmt. Konkret wollen Blackstone und CVC 590 Pence oder insgesamt knapp drei Milliarden Pfund (rund 3,83 Milliarden Schweizer Franken) auf den Tisch blättern.