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Die Homöopathie kann nach einer erfolgten Blasensteinoperation als so genannte "Umstimmungskur" als Nachbehandlung eingesetzt werden: Die Neubildung von Blasensteinen wird verhindert, da die Homöopathie den gestörten Haushalt, sprich: die Stoffwechselstörung, reguliert. Ebenfalls hilft die Verabreichung des passenden Konstitutionsmittels und die Umstellung der Fütterung (leichter verdauliche Eiweisse, die den pH-Wert im Urin senken).
Ein weiteres Einsatzgebiet der Homöopathie ist die Nachbehandlung von hartnäckigen Blasenentzündungen und die längerfristige Unterstützung für Hundesenioren, bei denen der pH-Wert und der Eiweissgehalt im Urin zu hoch bleiben.
Liegt eine chronische Blasenentzündung vor, so können homöopathische Arzneien die Blasenwandmuskulatur stärken (bei Überdehnung) oder entspannen (bei Krämpfen).
Bei schon länger andauernden Krankheiten, immer wiederkehrenden Symptomen, ständig wechselnden Beschwerden kann eine chronische Krankheit vorliegen.
In diesem Fall muss das passende Konstitutionsmittel gefunden werden, weil die Arzneiwahl nach den gerade akuten Symptomen lediglich für kurze Zeit Besserung bringt. Dann treten die alten Symptome wieder auf oder ein anderes Organ erkrankt. Vorbehandlungen chronischer Krankheiten mit Antibiotika, Cortison, Schmerzmittel etc. können die Ansprechbarkeit auf die Naturheilkunde blockieren oder beeinträchtigen. Daher muss auch in diesem Fall der Organismus von diesen Stoffen befreit werden durch eine Ausleitung.
Ein Konstitutionsmittel berücksichtigt nicht nur die aktuellen Krankheitssymptome, sondern das Lebewesen in seiner Gesamtheit, seinem Körperbau, seinem Verhalten, mit allen Krankheiten und Beschwerden.
Ursachen Blasenentzündung
Auch als Harnwegsinfektion oder akute Cystitis bekannt ist es eine bakterielle Infektion der Innenauskleidung der Harnblase und der Harnröhre (ein Kanal, durch den der Urin den Körper verlässt). Obwohl es sowohl Männchen als auch Weibchen betrifft, kommt eine Blasenentzündung häufiger bei Hündinnen vor, weil sie eine kürzere Harnröhre haben, wo sich die Bakterien schneller ansammeln. In einigen Fällen wird die Infektion auch durch Kristalle (Mineralien, die Blasensteine bilden) verursacht, die zu Reizungen und Entzündungen in der Blase führen. Andere möglichen Ursachen sind zunehmendes Alter, Diabetes mellitus, Prostatitis. Daher kann jede Erkrankung, die den Abwehrmechanismus des Körpers stören kann, einen idealen Nährboden für die Bakterien erzeugen.
Symptome Blasenentzündung
Die Kenntnis der Symptome ist äußerst wichtig, um der Erkrankung vorzubeugen oder sie zu behandeln. Unten sind einige der häufigsten Anzeichen einer Harnblasenentzündung.
Nach einer Nierensteinoperation optimieren homöopathische Mittel die Leber- und Nierenfunktion und sorgen für eine Vermehrung der Urinmenge (eine gesteigerte Diurese). Die Organe Leber und Niere sind wichtig für die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten aus dem Körper. Scheidet die Niere giftige Stoffwechselprodukte nicht mehr aus, bleiben diese im Körper und vergiften den Organismus langsam.
Bei Hunden wie auch bei Menschen filtern die Nieren Blut und führen die Giftstoffe durch den Urin ab. Sie bestehen aus sehr vielen Filtern, die als Nephronen bezeichnet werden und die Schadstoffe aus dem Körper ausfiltern und über den Harnleiter an die Blase zur Ausscheidung übergeben.
Nieren-Infektionen und Infektionen der Harnwege sind bei Hündinnen sehr häufig, können aber auch bei Rüden auftreten. Das Alter ist eine der Ursachen für die Niereninfektionen. Bakterien- und Pilzinfektionen in den Harnwegen treten in der Regel auf, wenn das Immunsystem des Hundes nicht mehr in der Lage ist, Mikroben zu bekämpfen. Frühere Eingriffe an den Harnwegen können ein weiterer Grund für die Nierenentzündung sein. Einige andere Ursachen sind ein Krebs im Harntrakt, die Zurückhaltung von Urin und Einnahme von Antibiotika. Blasensteine, Nierensteine, Fehlbildungen oder Verletzungen der Harnwege gehören auch zu den Ursachen von Niereninfektionen.