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Eine entsprechende Vereinbarung hat BE letztes Jahr bereits mit dem Hersteller des Candu-Reaktortyps, der kanadischen AECL, getroffen.
Gemäss BNFL-Chef Norman Askew ist dies nach der kürzlich erfolgten Veröffentlichung des britischen "Energy review" der erste konkrete Schritt der beiden Grossfirmen hin zur langfristigen Aufrechterhaltung der nuklearen Stromerzeugungskapazität Grossbritanniens. Entsprechend äusserte sich BE-Chef Robin Jeffrey dazu und bemerkte, dass Grossbritannien nur dank seinem Nuklearstromanteil von 25% es sich überhaupt leisten könne, die Ressourcen Gas und Kohle auszuschöpfen und gleichzeitig seine Umweltverpflichtungen einzuhalten. Darauf könne Grossbritannien nicht verzichten.
Die AP1000-Vereinbarung soll vorerst ein Jahr dauern und folgende Punkte klären: Eignung des AP1000-Typs für neue britische Kernkraftwerke, technische Machbarkeit des Ersatzes bestehender KKW durch AP1000-Blöcke, Wirtschaftlichkeit und Empfehlungen für eine Umsetzungsstrategie. Bei diesem Vorgang spielt die BNFL als Besitzerin der Firma Westinghouse die Rolle der Verkäuferin und BE als zukünftige Betreiberin der neuen Anlagen die Rolle der Käuferin.
Quelle
H.K. nach NucNet vom 26. Februar 2002