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Subtile Geometrie
1975 - 1979
Nach dem brasilianischen Erlebnis bringen zwei Aufenthalte auf dem Balkan weitere Forschungsquellen. Im Jahr 1976 beschäftigt sich Jean Hirtzel mit dem Studium von Fresken in orthodoxen Klöstern in Kosovo und auf der Region Peloponnes. Er ergründet die wichtigsten klassischen Stätten und archäologischen Museen in Griechenland. Im Jahr 1977 wird sein Aufenthalt in Griechenland, den er mit einer Gruppe Roma verbringt, zu einer Lebenserfahrung. Im November 1977 lässt sich Jean Hirtzel in Les Bains de l’Alliaz (Blonay, Schweiz) nieder, wo er sich auch der Bildhauerei widmet.
Das Studium der byzantinischen Fresken führt den Künstler dazu, einfachere Kompositionen zu schaffen: weite Farbflächen, mattes Material und archetypische Zeichen, besonders in Arbeiten mit dem Motiv der Kreuze. Das Erlebnis mit den Roma gibt den Werken eine kurzlebige und unvollendete Erscheinung, was besonders mit Paravents und Vorhängen ausgedrückt wird. Mit ihnen wird etwas verborgen und zugleich aufgedeckt.
Seit dem Umzug nach Les Bains de l’Alliaz nimmt die Bildhauerei einen immer wichtigeren Platz in der Kreation des Künstlers ein. Aus dem am Atelier angrenzenden Grundstück wird ein Skulpturenpark, zugleich Experimentier- und Ausstellungsort. Diese in drei Dimensionen ausgeführten Recherchen verlaufen parallel zur malerischen Arbeit, indem sie von wesentlichen Formen zu archaischen Figuren übergehen.