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Auf der „Marieninsel Skrpjela“ wurde 1452 zu Ehren der hl. Maria vom Felsen eine erste Kirche errichtet. Es handelt sich um eine künstliche Insel, die durch ein Bollwerk von Felsen und durch alte gesunkene Schiffe, die mit Steinen beladen waren, nach und nach entstanden ist. Die Tradition des Felsenwerfens ist auch in heutiger Zeit noch lebendig, um somit eine Vergrößerung der Inselfläche zu gewinnen. Nach einer Überlieferung erschien die Gottesmutter in Seenot geratenen Fischern auf dem Felsenriff. Am Festtag der Erscheinung (22. Juli), und am Jahrestag (28. Aug.) des grossen Sieges der Perastaner gegen die Türken 1654 - auf die Fürsprache der Gottesmutter hin - wird an diesem Tag das Gnadenbild feierlich mit Schiffsprozessionen zum Festland gebracht. In der Kirche gibt es über 2000 Votivtafeln (Gebets-Erhörungen), die zu den grössten Sammlungen der ganzen Welt zählt. An der Bucht von Kotor ist ein Strand mit ruhigem Wasser, denn hier handelt es sich ja um einen Fjord, d.h. es gibt kaum Wellen. Wie an vielen Stränden der dalmatinischen Küste befinden sich am Strand anstelle von Sand kleine Kieselsteinchen.