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16,5 cm.
Bembe
DR Kongo
Holz
- Galerie Philippe Laeremans, Brüssel.
- Schweizerische Privatsammlung, Basel.
Mit Sockel / with base
3,500.00 CHF
4,500.00 CHF
4,608.05 CHF
Das Kongo-Reich der heutigen Republik Kongo wird schon in den ersten portugiesischen Reiseberichten des 15. Jh. als eine Gruppierung von Völkern beschrieben, die der zentralen, spirituellen Autorität eines Monarchen (ntotila) unterstand. Heute unterscheiden wir in diesem Gebiet über 15 Ethnien, darunter die Vili, Bembe und Woyo.
Fetischfiguren der Kongo werden allgemein als nkisi bezeichnet (plural: minkisi). Wenn diese in menschlicher Gestalt dargestellt sind, handelt es sich immer um mächtige Vorfahren, die schon zu Lebzeiten für ihre soziale Autorität respektiert wurden, und deren Einfluss sich auch nach ihrem Ableben noch direkt auf die Gesellschaft auswirkte. Minkisi unterteilen sich in solche ohne und solche mit nachträglich beigefügten Attributen wie Nägel, Spiegel oder magische Substanzen -, die sich auch in einem Reliquiar befinden können. Je nach Grösse waren sie für den privaten Gebrauch oder für die Gemeinschaft bestimmt und wurden dementsprechend zu hause oder in der Allgemeinheit gehörenden Schreinen aufbewahrt.
Weiterführende Literatur:
Lehuard, Raoul (1989). Art Bakongo. Arnouville: Art d’Afrique Noire.