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Am 16. November 1958 wurde von zwölf OL-Läufern aus Trubschachen, Gohl und Langnau eine Vereinigung mit dem Namen "Orientierungslaufgruppe Trubschachen und Umgebung" gegründet. Die OL-Vereinigung
wurde im Oberen Emmental aktiv und bot ihren Mitgliedern bald ein vielfältiges Angebot. Nach einer Skandinavienreise 1968 wurde die Gruppe in OLG Skandia umbenannt. Zwei Jahre später hob man zur
Förderung des Nachwuchses die Oberemmentalische Schülermeisterschaft (OESM) aus der Taufe, die auch jetzt noch jedes Jahr unter dem Namen EJOL (Emmentaler Jugend OL) durchgeführt wird.
Bei der Durchführung des 5-Tage-OL 1973 wurden die Skandialer mit der Organisation der 2. Etappe betraut. Im Jahr 1983 organisierte man zur Feier des 25-jährigen Jubiläums die Staffel "Rund um Langnau". Damit die Dorfbevölkerung von Langnau OL-Luft schnuppern konnte, wurde 1988 ein Dorf-OL mit Wettbewerb durchgeführt. Der Gewinner durfte seine gewonnen Fähigkeiten am Schwedischen 5-Tage-OL vertiefen. Der bisherige Höhepunkt im Vereinsleben war die Durchführung von Weltcupläufen mit Zentralort Langnau vom 17.-19. August 1996. In den Staffelläufen am Samstag auf dem Hilferenpass gewannen sowohl das Schweizer Damen- wie auch das Herrenteam. Am Nationalen OL A am Sonntag mit rund 1400 Teilnehmern wurde in der Schweiz zum ersten Mal an einem Grossanlass das elektronische Postensystem Regnly eingesetzt. Am Montag fanden zum Abschluss Kurzstreckenqualifikation (Gartegg) und –final (Schallenberg) statt.
Zum 40-jährigen Jubiläum wurde 1998 der Emmentaler Dorf-OL Cup mit drei Wertungsläufen auf den neuen Dorf-OL Karten Marbach, Eggiwil und Langnau durchgeführt.
Zum 50-jährigen Jubiläum 2008 führte die OLG Skandia eine OL-Reise nach Slowenien durch.
Ein weiterer Höhepunkt war 2013, als die OLG Skandia die Schweizermeisterschaft im Mitteldistanz-OL organisierte.
Heute führt die OLG Skandia pro Jahr nebst den EJOLs ein bis zwei Wettkämpfe durch und zählt rund 130 Mitglieder, davon ca. 15 Jugendliche unter zwanzig Jahren.