Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03170.jsonl.gz/820

Jean Pache, alt Staatsrat von Freiburg, Grossrat und Ammann von Gillarens, vermachte dem Staat Freiburg in seinem Testament vom 26. März 1864 das Schloss Billens, um dort ein Bezirkshospiz für die Gemeinden des Glanebezirks einzurichten. Das Hospiz Billens wurde am 29. November 1866 mit 15 Betten eingeweiht. Nach dem Anbau eines Flügels für die Kapelle, die Küche und weitere Räume
folgte 1898 die Errichtung des Südwestflügels mit grossen Schlafsälen. Das Hospiz zählte nun 37 Betten. 1914 wurde der Nordflügel vergrössert, um Platz für einen Operationssaal zu schaffen; ein Gesamtumbau erfolgte jedoch erst 1936. 1956, also zwanzig Jahre später, übertrug der Staatsrat den Gemeinden des Glanebezirks das Eigentum an den Gebäuden und der Einrichtung: Das Hospiz wird zum Bezirksspital des Glanebezirks. 1964 erhielt das Spital einen weiteren Flügel; Altersheim und Spital wurden damit klar voneinander getrennt. Mit der Geriatrie verfügte es nun über 200 Betten.
Im Mai 1988 wurde ein Neubau in Angriff genommen, der eine geschützte Operationsstätte und einen Rundbau für das Pflegeheim beherbergen sollte. Fünf Jahre später waren die Bauarbeiten abgeschlossen. Sie schufen Platz für die spitalexterne Krankenpflege und die Hauspflege, die im August 1996 einzogen: Das Gesundheitsnetz des Glanebezirks war geboren.