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Im Laufe der letzten Jahre hat sich mein Astronomie-Equipment mehr und mehr vergrössert. Visuelle Beobachtung und Fotografie erfordern neben einem Teleskop verschiedenes Zubehör.
Hier gebe ich einen Überblick über meine Teleskope und das verwendete Zubehör.
Dieses kleine Spektiv erhielt ich von meinen Eltern, als ich etwa 10 Jahre alt war. Dies war mein erstes "Teleskop", das bereits manche Himmelsbeobachtung ermöglichte. Nicht nur viele schöne Mondkrater, sonder auch die Jupitermonde und sogar Saturns Ringe sind zu sehen. Auch verschiedene DeepSky-Objekte zeigt das Spektiv.
Das Spektiv hat einige Reisen in Skilager und Landschulwochen mitgemacht und heil überstanden. Ich verwende es noch heute ziemlich oft, ist es doch schnell hervorgeholt und aufgestellt und vor allem leicht zu transportieren.
Zu meinem 14. Geburtstag erhielt ich von meinen Eltern ein gebrauchtes Tasco-Spiegelteleskop. Das Newton ermöglichte ernsthaftere Beobachtungen.
Anfänglich sass das Teleskop auf einer kleinen parallaktischen Montierung mit einem Holzdreibeinstativ. Zwei 1"-Okulare nach Huygens bzw. Ramsden, eine 1"-Barlowlinse und ein 5x24 - Sucher gehörten zur Ausrüstung. Alle diese Teile waren unterdimensioniert und von ziemlich schlechter Qualität. Das Zittern der Montierung machte das Fokussieren zu einer mühsamen Angelegenheit. Bald blieb deshalb von dem ursprünglichen Teleskop nur noch der optische Tubus und der Sucher übrig, der Rest wurde ausgetauscht.
Nun sitzt das Newton-Teleskop auf einer GP-DX von Vixen mit DD-1-Nachführung und Hartholzstativ G-3. Der Okularauszug wurde gegen den Crayford-Auszug NGF-mini-3 von JMI ausgetauscht. Mit dieser Aufrüstung ermöglichte ich mir die Astrofotografie mit dem Newton.
Unterdessen hat das Newton-Teleskop einen grösseren Bruder erhalten...
Anfang Oktober 2005 konnte ich endlich meinen ersten Selbstbau fertigstellen: Ein 6-Zoll-Newton-Teleskop.
Das Teleskop wollte ich unbedingt parallel zum 114/900-Newton auf die GP-DX montieren. Um dies zu realisieren, habe ich eine Rohrschellenkonstruktion aus Sperrholz erstellt. Die GP-DX ist nun mit den 15 kg der beiden Teleskope und der Rohrschellen eigentlich überbelastet. Das Schwingungsverhalten ist gerade noch erträglich.
Am 4. Beobachtungsabend konnte das Selbstbau-Teleskop eingeweiht werden.
Als mir das Gewackel und Gezitter der alten parallaktischen Montierung endgültig verleidet war, beschloss ich, meinem 114/900-Newton einen stabileren Unterbau zu spendieren. Meine Wahl fiel auf die Vixen GP-DX, die für das kleine Newton-Teleskop sicher etwas überdimensioniert war. Ich war mir aber sicher, dass ich nicht für immer bei diesem Newton bleiben würde, und wollte eine Montierung, die auch noch ein etwas schwereres Teleskop verträgt. Unterdessen trägt die GP-DX meine zwei Newton-Teleskope parallel.
Nachträglich kaufte ich mir noch die Zweiachsen-Nachführung DD-1, deren Lieferzeit allerdings mehr als ein Jahr betrug!
Ich bin mit der GP-DX recht zufrieden, sie hat eine kurze Ausschwingzeit und die Nachführung ist recht präzise, solange sie nicht zu stark belastet wird. Dies ist mit den zwei Teleskopen (Gewicht ca. 15 kg) allerdings bereits der Fall...
Zu der GP-DX-Montierung kaufte ich nicht das Standard-Aluminiumstativ, sondern ein Hartholzstativ G-3. Das Stativ ist sehr steif und schwingungsarm. Die Beine können ausgezogen werden und besitzen Kegelspitzen, die im Boden versenkt werden.
Das Stativ wiegt mit etwa 8 kg so viel wie das Achsenkreuz der Montierung. Über kurze Strecken (vom Haus in den Garten oder auf das angrenzende Feld) ist diese Kombination Stativ-Montierung noch gut transportabel. Ich bin aber froh, dass ich das Gestell nicht mehr die Treppe hinauf- und herunterschleppen muss.