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Rolf Weder | Gestern Maschinen, morgen Ideen? | 21.07.2022
Die Internationalisierung der Wertschöpfungsketten ist ein Prozess, der sich seit etwa den 1990er Jahren beschleunigt hat. Technologische Veränderungen machten es möglich, die Produktionsprozesse in einzelne Schritte und damit in sich abgeschlossene Fragmente aufzuteilen. Die mit der Herstellung dieser Fragmente verbundenen Aktivitäten können so an denjenigen Standorten stattfinden, welche dafür die besten wirtschaftlichen Voraussetzungen liefern. Entsprechend partizipiert heute die ganze Welt an der Herstellung eines grossen Teils von Produkten (und Dienstleistungen). «Made in the World» wäre mehrheitlich die korrekte Ursprungsbezeichnung.