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Kinder und Erwachsene mit PWS sind kleinwüchsig. Ende der 1980er Jahre wurde zudem entdeckt, dass sie – im Vergleich mit gesunden übergewichtigen Kindern – eine verminderte Muskelmasse haben.
Kleinwuchs und reduzierte Muskelmasse sind typische Symptome eines Mangels an Wachstumshormonen. Deshalb begann man ab 1990 Kinder mit PWS mit Wachstumshormonen zu behandeln. Mehrere Studien zeigten, dass Wachstum, Körperzusammensetzung und körperliche Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Therapie mit Wachstumshormonen erheblich verbessert werden konnten. Dabei werden deutlich bessere Resultate erzielt, wenn die Therapie schon vor 2.5 Jahren begonnen wird.
Bilder: Der gleiche Patient, zwei Jahre später, unter eingeschränkter Kalorienzufuhr und Wachstumshormonbehandlung.