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Für leichte Belastung sorgte am Morgen ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Demnach will die US-Regierung mehr Rohöl aus der nationalen strategischen Reserve veräussern. Damit solle der Produktionskürzung Russlands begegnet werden, das ab März 500 000 Barrel weniger je Tag fördern will. Russland stellt den Schritt als Reaktion auf westliche Sanktionen wie Importverbote dar, der Westen verweist auf Schwierigkeiten Russlands, alternative Ölabnehmer zu finden.
Am Dienstag richten sich die Blicke an den Finanz- und Rohstoffmärkten auf neue Inflationszahlen aus den USA. Am Nachmittag wird die Regierung Daten für Januar veröffentlichen. Es wird erwartet, dass sich die Inflation von hohem Niveau aus weiter verringert. Dies würde es der US-Notenbank Fed ermöglichen, ihren zuletzt eingeschlagenen Kurs moderater Zinsanhebungen fortzusetzen. In den vergangenen Monaten hatten die meist kräftigen Zinsanhebungen vieler Notenbanken am Rohölmarkt belastet, weil der Kurs das Wachstum und die Erdölnachfrage dämpft./bgf/men
(AWP)