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Der zentrale Träger alles Erzählten, Dai Lanzer, steckt in einer hindernisreichen Beziehung zu einer jungen, an Philosophie interessierten Frau. Ein fröhlicher Graf ist verstrickt in einen monströsen Korruptionsfall rund um den staatlichen Ankauf von Abfangjägern. Schriftsteller und Schauspieler schliessen sich zu einer Kooperative zusammen – ein Unterfangen, das letztlich zum Scheitern verurteilt ist. Der neue Roman von Schmidt besticht mit ironischen und paradoxen Dialogen über das Leben und die Liebe, einer bösen Analyse des Wunders, dass die Republik über alle moralischen Abgründe hinweg weiter besteht, und gipfelt in der Einsicht, dass jeder sein Fortkommen einem blinden Zufall zu verdanken hat. Die Stadt Schenn, in der dieser Roman spielt, erinnert – natürlich rein zufällig – an Graz. Mit einem Nachwort von Reinhard Urbach.
Portrait
Alfred Paul Schmidt, 1941 in Wien geboren, lebt in Graz. Neben zahlreichen Prosawerken verfasste er unter anderem Theaterstücke, Hörspiele und seit 1986 Drehbücher für ORF-Krimi-Serien wie „Tatort“, „Stockinger“ oder „Soko Kitzbühel“ Viele Preise, u.a. den Fernsehpreis der österreichischen Volksbildung für das Drehbuch zur Romanverfilmung von „Die Wasserfälle von Slunj“ von Heimito von Doderer.