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Dies sagte Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit im Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Mittwoch vor den Medien in Bern. Wann der Astrazeneca-Impfstoff in der Schweiz zugelassen werde, sei noch unklar. Das Heilmittelinstitut Swissmedic sei unabhängig und werde den Entscheid alleine fällen.
Auf eine Journalistenfrage, ob eine dritte Welle die Spitäler an die Grenzen bringen würde, sagte Mathys, die Betten seien nicht das Problem. Das Problem sei das Personal in den Spitälern. Sollte es zu einer starken Zunahme der Fälle kommen, werde das Gesundheitspersonal wohl erneut überlastet sein.
Die Intensivstationen seien immer noch stark ausgelastet, namentlich auch, weil fast 20’000 verschobene Eingriffe nachgeholt würden, sagte Mathys.
Auf die Frage, wann die Herdenimmunität in der Schweiz erreicht sein werde, antwortete Mathys, dass eine solche die Voraussetzung für die Normalisierung des Lebens sei. Er gehe davon aus, dass es mit den Corona-Mutanten schwieriger werde, eine Herdenimmunität zu erreichen.
Martin Ackermann, Präsident der wissenschaftlichen Covid-Taskforce des Bundes, ergänzte: «Je näher wir bei der Herdenimmunität sind, desto weniger Leute werden sich mit dem Virus anstecken.»