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Fukushima-Daiichi: Untersuchungen im Containment von Block 3
Die Tepco untersuchte mit einem von der Toshiba Corporation entwickelten Roboter das Innere des Primärcontainments von Fukushima-Daiichi-3. Der rund 30 cm lange, zylindrische Roboter wurde am 19., 21. und 22. Juli 2017 in das unter Wasser stehende Containment gelassen. Das über ein Kabel gesteuerte Gerät drang dabei zu den tiefsten Stellen im Schutzbehälter vor und lieferte wertvolle Bilder von diesem Anlagenbereich. Gemäss Tepco wurden dabei Bilder von geschmolzenem und wieder verfestigtem Material gemacht. Das Unternehmen vermutet, dass es sich um von oben herabgefallenen, geschmolzenen Kernbrennstoff handelt. Frühere Analysen deuteten bereits darauf hin, dass ein Grossteil des Kernbrennstoffs vom Block 3 beim Reaktorunfall 2011 geschmolzen und in den unteren Bereich des Primärcontainments gefallen war. Die jüngsten Untersuchungen stützen nun diese Annahme.
Ähnliche Untersuchungen führte die Tepco im Frühjahr 2017 bei dem Blöcken 1 und 2 mit verschiedenartigen, selbstfahrenden Robotern durch. Dabei konnte jedoch keine unmittelbaren Hinweise auf geschmolzenes Kernmaterial gefunden werden.
Nach Angaben des Japan Atomic Industrial Forum (Jaif) soll im Spätsommer 2017 festgelegt werden, mit welchen Methoden der Kernbrennstoff aus den drei Einheiten entfernt werden soll.