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Fragen zur Evaluation von Holz bei Bauprojekten
Archiv: 14. September 2004
Anfrage von Adrian Borgula, namens der GB-Fraktion
Vor fünf Jahren wurde das Kantonale Waldgesetz in Kraft gesetzt. Darin ist mit dem Ziel der Holzförderung (§ 29 Abs. 2) unter anderem der Auftrag enthalten, dass bei der Projektierung von kantonalen und kommunalen sowie vom Kanton subventionierten Bauten die Holzbauweise in die Evaluation einzubeziehen ist. Dabei sind auch ökologische Kriterien zu gewichten.
Fünf Jahre nach Inkraftsetzung stellen sich im Sinn einer ersten Bilanz folgende Fragen:
- Wird die Holzbauweise bei kantonalen Hochbauprojekten standardmässig und im Einzelfall bei der Planung in die Evaluation einbezogen?
- Wird die Holzbauweise auch bei Kunstbauten im Tiefbau (unter anderem National- und Kantonsüberführungsbauwerke an National-, Kantons- und Gemeindestrassen, Stützmauern, Lärmschutzwände) standardmässig und im Einzelfall evaluiert?
- Sind Richtlinien für die Evaluation erarbeitet worden?
- Gibt es Richtlinien, wie die ökologischen Kriterien zu gewichten sind?
- Ist der Anteil neu erstellter kantonaler Holzbauten bzw. die Verwendung von Holz für einzelne Bauteile seit Inkraftsetzung deutlich gestiegen? Wenn nein, weshalb nicht?
- Wird der Evaluationsauftrag auch durch die Gemeinden bei ihren Bauten erfüllt?
- Ist der Gesetzesauftrag gegenüber den Planerinnen und Planern sowie gegenüber den Gemeinden ausreichend kommuniziert worden?