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Das Handelshaus IG taxierte den Dow Jones Industrial rund 45 Minuten vor Handelsstart 0,28 Prozent tiefer bei 21 925 Punkten. In der Vorwoche hatte der US-Leitindex per saldo einen Gewinn von 0,8 Prozent verzeichnet. Am Montag hatten die Börsen mit moderaten Verlusten auf den erneuten Atombombentest Nordkoreas vom Wochenende reagiert. In den USA waren die meisten Finanzmärkte wegen des "Labor Day"-Feiertags hingegen geschlossen.
Der Risikoappetit der Investoren habe trotz der jüngsten Verschärfung der Nordkorea-Krise wieder zugenommen, schrieb Marktexperte Craig Erlam vom Broker Oanda. Allerdings glaubten die Märkte nicht an eine schnelle diplomatische Lösung des Konflikts. Insofern dürfte die Kapitalflucht in vermeintlich "sichere Häfen" wie Gold oder als krisenfest geltende Währungen weitergehen, glaubt Erlam.
In der Luftfahrtbranche bahnt sich eine der grössten Übernahmen ihrer Geschichte an: Der US-Mischkonzern United Technologies will den Flugzeugausrüster Rockwell Collins für insgesamt 30 Milliarden US-Dollar kaufen. Den Aktionären von Rockwell Collins werden insgesamt 140 Dollar je Aktie geboten, 93,33 Dollar in bar, der Rest in United-Anteilen. United-Technology-Papiere fielen im vorbörslichen Handel um 1,8 Prozent, während Rockwell-Titel um 1,3 Prozent stiegen./edh/das
(AWP)