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Weltweit lokal verankert: Mit langfristigen Entwicklungsprojekten verändern wir Leben.
World Vision Schweiz unterstützt weltweit langfristige Entwicklungsprojekte in verschiedenen Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. In Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und lokalen Partnern tragen wir während rund 15 Jahren zur nachhaltigen Entwicklung der Region bei. Klicken Sie sich durch die Karte und erfahren Sie mehr über unsere Projekte.
Bangladesch gehört zu den ärmsten Ländern Asiens und am dichtesten besiedelten der Welt. Im ländlichen Norden des Landes im Distrikt Dinajpur liegt der Bezirk Ghoragat. Mehr als die Hälfte der 54‘000 Menschen im Projektgebiet lebt in grosser oder extremer Armut. Die Bevölkerung leidet unter unzureichender Ernährung, hoher Mütter- und Kindersterblichkeit und schlechtem Zugang zu lokalen Gesundheitsstationen. World Vision hat 2008 das Entwicklungsprojekt Ghoraghat lanciert, um der Bevölkerung zu helfen.
Im Südwesten Simbabwes, in einer der wasserärmsten Regionen des Landes, liegt der Distrikt Matobo. Die Menschen leben hauptsächlich als Selbstversorger von der Landwirtschaft und haben mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Darunter sind häufige Dürren sowie eine hohe Kindersterblichkeit und HIV-Rate. Zudem sind die Entfernungen zur nächsten Gesundheitsstation oder für die Kinder zur Schule beträchtlich. Das Entwicklungsprojekt von World Vision Schweiz hat im Oktober 2015 mit dem Schwerpunkt auf Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Kindern begonnen.
In einer bergigen, abgelegenen Region im mittleren Westen Nepals liegt der Distrikt Jumla. Es ist eine der ärmsten Gegenden des Landes. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung lebt als Selbstversorger. Doch die landwirtschaftliche Produktion ist gering und über 90 % der Menschen haben zu wenig zu essen.
World Vision hat im Herbst 2016 das Entwicklungsprojekt Jumla-Sinja lanciert, um den ärmsten Menschen in ihrer Entwicklung zu helfen. Ein besonderer Schwerpunkt werden in der ersten Phase die Bereiche Landwirtschaft und Einkommen sein.
Abseits der grossen Touristenströme herrscht in Tansania vielerorts grosse Armut. So auch im Nordwesten des Landes, wo der Distrikt Muleba liegt. Hier hat World Vision Schweiz 2013 das Entwicklungsprojekt Mbuka lanciert. Der Name setzt sich aus den Anfangssilben der beiden beteiligten Gemeinden zusammen. Die Gesundheitsversorgung und das Schulsystem sind schlecht ausgebaut. Von den Kindern unter 5 Jahren sind 40 % unterernährt. Ein Viertel von ihnen hat keine Geburtsurkunde und besitzt damit keine staatsbürgerlichen Rechte.
Das Entwicklungsprojekt Diago liegt rund 30 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt von Mali, Bamako. Viele Menschen leben hier in grosser Armut. Unter anderem verhindern Dürreperioden, die schlechte Gesundheitsversorgung und geringe Bildung eine Entwicklung der Region. Nur 36 Prozent der Bevölkerung haben Zugang zu sauberem Trinkwasser. Noch weniger Menschen haben sanitäre Anlagen. Besonders von der Armut betroffen sind Witwen und Waisen sowie Menschen mit Behinderungen. World Vision lancierte das Entwicklungsprojekt Diago im Jahr 2009.