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Laut dem Mikrozensus Mobilität und Verkehr sind die Freiburger mobiler als die Schweizer und legen im Tagesdurchschnitt 45,6 km pro Person zurück gegen 36,8 km im Landesdurchschnitt (Bezugsjahr 2015). Der Freiburger ist nach wie vor Anhänger des motorisierten Individualverkehrs (MIV): 34,2 km der täglichen 45,6 km werden auf diese Art zurückgelegt, also rund 10 km mehr als im Landesdurchschnitt.
Der Durchschnittsfreiburger verbringt somit mehr als 45 Minuten am Tag im Auto oder auf einem motorisierten Zweirad, 10 Minuten mehr als der durchschnittliche Schweizer. Diese Unterschiede sind zumindest teilweise auf die Topografie des Kantons zurückzuführen, denn aus dem Mikrozensus geht hervor, dass Personen, die in städtischer Umgebung leben, weniger lange Distanzen zurücklegen als Personen, die auf dem Land leben, insbesondere per MIV. Diese Unterschiede nehmen jedoch zu : zwischen 2010 und 2015, dem Datum der beiden letzten Mikrozensen, ist die durchschnittlich per MIV zurückgelegte Strecke auf Landesebene mit 24,4 km stabil geblieben, während sie für die Einwohner des Kantons Freiburg von 29,1 auf 34,2 km zugenommen hat.
Im selben Zeitraum ist die von Freiburgern in öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegte Strecke nur geringfügig von 7,2 km auf 8,0 km gestiegen. Und dabei ist der Anteil der Bevölkerung, der im Kanton und kein Abonnement für öffentliche Verkehrsmittel hat, um über einige Punkte von 60,3 auf 58,1% zurückgegangen.