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Mitte des 9. Jahrhunderts wurde der Ort im Zusammenhang mit der Insel Reichenau erstmals urkundlich erwähnt. Vermutlich wurde das Dorf damals der Abtei Reichenau geschenkt. Um 1300 wurde der Turmhof, das Wahrzeichen Steckborns, erbaut. Der Bau diente dem damaligen Abt des Klosters, Diethelm von Kastell, als Sitz am Südufer des Untersees. In seiner Amtszeit gelang es dem Abt, für Steckborn beim Kaiser Heinrich VII das Stadtrecht zu erlangen. Die entsprechende Urkunde vom 26. Januar 1313 ist im Kantonsarchiv in Frauenfeld aufbewahrt.
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