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Was verbindet Lombard Odier, Mirabaud und UBP? Die Genfer Privatbanken treffen beim US-Steuerprogramm dieselbe Wahl.
Auch Lombard Odier nimmt am US-Steuerprogramm teil, und das Genfer Haus wählt Kategorie 2. Wie die Privatbank aber mitteilt, behält man sich explizit vor, später allenfalls in Kategorie 3 zu wechseln. Man habe sich entschieden «mit Vorsicht zu handeln», so die Mitteilung vom Freitag. Zugleich betont Lombard Odier, dass «die amerikanische Kundschaft nie ein Kernmarkt war».
Damit ähnelt die Wahl von Lombard Odier jener von Mirabaud und der Union Bancaire Privée: Insgesamt zeigen sich die Genfer Privatbanken einen Tick zurückhaltender (um nicht zu sagen widerspenstiger) als beispielsweise die meisten Kantonalbanken.
- Die UBP hatte kurz vor Weihnachten gegenüber «Reuters» ebenfalls bestätigt, dass man Kategorie 2 wähle, sich aber eine Rückstufung in Kategorie 3 vorbehalte.
- Mirabaud schwankt ebenfalls zwischen den Kategorien 2 und 3; die Privatbank betont dabei: «Mirabaud geht nicht davon aus, amerikanische Bestimmungen missachtet zu haben.
- Edmond de Rothschild wiederum wählte definitiv die Kategorie 2, «im Einklang mit der Empfehlung der Finma».
- Pictet schliesslich, die grösste Privatbank auf dem Platz Genf, hatte als Mitglied der bereits im Visier stehenden Kategorie 1 keine Wahl.
US-Steuerprogramm: Stand und Entscheide (27.12.2013)