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Der Absorptionsgrad bezeichnet das Vermögen eines Materials, auftreffende Schallwellen zu «schlucken» sprich, zu absorbieren. Es liegt nahe, dass «schallharte» Oberflächen wie z. B. Laminat, Fliesen oder Beton-, Glas- und Holzwände den Schall schlechter absorbieren als «schallweiche» Oberflächen wie z. B. ein Teppich.
Die Nachhallzeit ist der älteste und häufig auch der wichtigste Wert zur Beurteilung des Absorptionsver-mögens eines ganzen Raumes. Sie lässt sich mithilfe einer Formel mit viel Aufwand berechnen oder recht einfach messen. Die Nachhallzeit ist diejenige Zeit, in der der Schalldruckpegel nach beendeter Beschallung um 60 dB abfällt. Je kürzer die Nachhallzeit, desto besser die Absorption.
Die Nachhallzeit ist wesentlich abhängig von der Grösse und der Form des Raumes, von der Beschaffenheit der Oberflächen, der Möblierung und der Besetzung mit Menschen. Ein gut abgestimmtes Raumklima ist wichtig für das Wohlbefinden und beugt der Ermüdung vor.