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«…Hervorgehoben sei, dass einzelne Entwicklungen, etwa um und am Wiener Kongress, durch ihre Knappheit und Präzision bestechen und auf diese Weise den wesentlichen politischen und theoretischen Hintergrund erkennen lassen. Der Informationswert des Buches ist sowohl in den Entwicklungslinien wie Details gross. »
—Wilhelm Brauneder, Zeitschrift für Rechtsgeschichte (ZRG), 129/2012
Dieser Grundriss stellt die Rechtsentwicklung im Gebiet der heutigen Schweiz dar. Bis 1798 bestand die Eidgenossenschaft aus einem Konglomerat von rund 50 Gebietskörperschaften mit unterschiedlichem verfassungsrechtlichem Status. Die Zahl der Träger von Rechtsetzunghoheit war noch viel grösser; jedes noch so kleine Territorium hatte vor 1798 seine eigene Rechtsordnung. Im 19. Jh. wurde Rechtseinheit zunächst im Rahmen des kantonalen Rechts und seit 1848 auf gesamtschweizerischer Ebene geschaffen. Das 20. Jh. wurde u.a. geprägt durch die Gleichstellung von Mann und Frau, die Sozialgesetzgebung und den Einfluss der technologischen Entwicklung.
Das Schwergewicht des Buches liegt auf der Verfassungsgeschichte, den Rechtsquellen und der Gesetzgebung, dem Verfahren vor Gericht und der Rechtswissenschaft. Aufgezeigt werden auch die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Hintergründe der Rechtsentwicklung. Der Text wird durch zahlreiche Abbildungen illustriert. Das Werk richtet sich an Studierende der Rechtswissenschaft, an Juristinnen und Juristen sowie an alle, die sich für die (Rechts-)geschichte der Schweiz interessieren.