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Eine junge Frau kommt Anfang Oktober 2018 in meine Praxis und klagt über eine Blasenentzündung mit brennenden Schmerzen, die sich während des Wasserlassens verringern. Diese chronisch rezidivierende Beschwerde (immer wieder zurückkehrend) hat angefangen nachdem sie einen Schwangerschaftsabbruch durchgeführt hatte (vor zehn Jahren). Seither hat sie ausserdem Angst, wieder schwanger zu werden, was dadurch verstärkt wird, dass keiner ihrer bisherigen Partner diesem Thema grosse Beachtung geschenkt hat. Zudem hat sie seit einem Jahr Rückenschmerzen an den Iliosakralgelenken. Nach Durchführung der kompletten Anamnese (vergangene Beschwerden und Eingriffe, Gemüts- und Allgemeinsymptome sowie Familienanamnese) verschreibe ich das indizierte homöopathische Mittel als Einmalgabe (zwei Globuli) in der Potenz „XM“ (10’000). Einen knappen Monat später berichtet die Patientin strahlend, dass sie nie mehr Blasenentzündung und Rückenschmerzen gehabt hat. Zudem habe sie mit ihrem Partner ein klärendes Gespräch betreffend Verhütung geführt, woraufhin sie sich darauf geeinigt haben, künftig mit Kondomen zu erhüten. Seither fühlt sie sich viel sicherer und auch mehr von ihm respektiert. Wir vereinbaren, dass sie sich selbst wieder bei mir melden kann, falls sie einen Rückfall der Symptome haben sollte.