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Neben den gesundheitlichen, physischen Problemen wurden bei fettleibigen Kindern auch häufiger psychische Erkrankungen festgestellt.
Leidet auch die Psyche adipöser Kinder?
Das Ergebnis zeigt, dass übergewichtige Kinder häufiger unter psychischen Erkrankungen leiden als normalgewichtige Kinder.
Untersucht wurden Erkrankungen wie Angst, ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom), Depression und Schlafstörungen.
Übergewichtige Kinder leiden um 40 Prozent öfter an ADHS, um 70 Prozent häufiger an Angststörungen und um 85 Prozent häufiger an Schlafstörungen.
Das Ergebnis beim Befund von Depressionen fiel am Deutlichsten aus.
Fettleibige Kinder erkranken drei Mal so häufig an Depressionen wie normalgewichtige Kinder.
Wie ist die psychische Belastung in der Pubertät?
Vor allen in der Pubertät ist die Belastung übergewichtiger Kinder besonders hoch. Mädchen leiden mehr als Jungen.
Sie entsprechen durch ihr Übergewicht nicht dem gesellschaftlichen Schönheitsideal.
So führt die Fettleibigkeit bei Mädchen besonders zu Depressionen.
Sind präventive Massnahmen notwendig?
Vorbeugende Massnahmen sind unerlässlich.
Das Gewicht sollte sogar besonders auf präventiven Massnahmen liegen um durch eine adäquate Ernährung und viel Bewegung Übergewicht zu vermeiden.
Denn wer bereits in jungen Jahren übergewichtig ist, hat es später noch schwerer auf ein Normalgewicht abzunehmen.
Psychische Belastungen und Erkrankungen erschweren zudem das Abnehmen.