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Hermann Burger (1942-1989) verbrachte seine Kindheit in Menziken. Neben dem Schreiben und Malen zeigte er als Jugendlicher auch musikalisches Talent. Er studierte zunächst Architektur, dann Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Der literarische Durchbruch gelang ihm 1976 mit seinem ersten Roman "Schilten". Für sein Werk, das nebst Romanen auch Gedichte, Erzählungen und Essays umfasst, wurde er vielfach international ausgezeichnet. 1989 nahm er sich nach jahrelangem Leiden an einer manisch-depressiven Erkrankung das Leben.
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Der Büchernarr und andere Geschichten
Fünf auserlesene Geschichten, die Hermann Burger als grandiosen Sprachartisten ausweisen. Als Mann mit Wörtern, der es wie ein Zauberer verstand, die Sprache als Zaubertuch zu verwenden, mit dem er die Wirklichkeit inszenierte, seine Figuren verschwinden liess und unter dem er auch sich selbst verbarg. Burger gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellern. Er wurde 1942 in Burg geboren und war schon als Kind von den Geschichten seines Vaters fasziniert. Doch es interessierte ihn mehr "das Wie, die mögliche Variante, als das Was, die banale Begebenheit", schreibt Burgers Schwester in einem ganz persönlichen Nachwort. Mit einleitenden Worten des promovierten Germanisten und Burgerexperten Simon Zumsteg.
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