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aus Troppau, geb. 1561, gest. Basel 1610, an der Pest, wurde in Basel zum bedeutendsten Dogmatiker der kalvinistischen Orthodoxie. Er studierte in Tübingen, Basel und bei Beza in Genf, hielt sich sodann als Hauslehrer eines jungen Adligen in Heidelberg auf, doktorierte 1590 in Basel und wurde 1596 Professor für Altes Testament, 1609 zum zweiten Mal Rektor. Er war der Schwiegersohn des Antistes J. J. Grynaeus. Auf ihn geht die systematische Zusammenfassung und erste wissenschaftliche Bearbeitung dogmatischer Fragen zurück.
Quelle: Ganz, Paul Leonhard: Die Miniaturen der Basler Universitätsmatrikel, Basel 1960.