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Es ist möglich, die Platzierung der Knieprothesen durch die Unterstützung von Comuptern zu verbessern. Hier kommen prinzipiell zwei Methoden in Frage:
Compurternavigierte Operation
Bei dieser Methode werden am Ober- und Unterschenkel Antennen angebracht. Während des Eingriffes senden sie Informationen an einen Computer. Anhand dieser Informationen lassen sich Gelenksfunktionen und Gelenkszustand ermitteln. Hat man die Daten eingelesen, berechnet der Computer die optimale Grösse und Positionierung der Prothese. Diese Methode erlaubt eine präzise Positionierung der Knieprothese. Allerdings hat sie den Nachteil, dass man zusätzliche Stifte in Ober- und Unterschenkel einführen muss, was zu Schmerzen und Komplikationen führen kann. Zudem ist die Operationsdauer rund 20-30 Minuten länger.
Patientenspezifische Instrumentierung
Hierbei wird einige Wochen vor dem Eingriff ein Computertomogramm von Knie, Hüfte und Sprunggelek erstellt. Aufgrund dieser Daten wird ein virtuelles 3D-Modell des Kniegelenkes des Patienten oder der Patientin erstellt. Mit diesem Modell wird die Knieprothese und ihre Positionierung im Gelenk bestimmt. Anschliessend wird ein 3D-Druck des Kniegelenkes (Modell) und ein passender Satz Schnittblöcke für den Patienten oder die Patientin geliefert. Beim Eingriff bringt man die Schnittblöcke auf den entsprechenden Gelenkteilen an, wo sie dem Chirurgen als Schnittführung dienen. Mit ihrer Hilfe wird die Oberfläche zugeschnitten, auf welcher die Prothese angebracht wird. Dieses Vorgehen ist sehr präzis und erlaubt einen deutlich schnelleren Ablauf des Eingriffes. Sollte der Chirurge Korrekturen während des Eingriffs anbringen müssen, ist dies zu jeder Zeit möglich.