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Der Hausrotschwanz eröffnet das Vogelkonzert im Dorf: Schon lange vor dem Sonnenaufgang ist das gepresst knirschende Gesang des Männchens zur hören. Dabei hält er sich auf hohen Warten (z. B. ein Hausdach), wo er eine gute Aussicht hat.
Der Hausrotschwanz ist spatzengross und hat einen rostorangen Schwanz. Er zittert häufig mit dem Schwanz. Das Weibchen ist graubraun. Das Männchen ist schiefergrau, seine Kehle und Brust sind schwarz.
Ursprünglich war der Hausrotschwanz ein reiner Felsenbrüter. Seit dem 18.-19. Jahrhundert hat er Dörfer, Städte und Industriegebiete als neue Brutgebiete erschlossen. Hier ersetzen ihm Gebäude und Bauten die Felsen im Gebirge. Das Nest baut er in Felsspalten, Mauerspalten, auf Dachbalken und weiteren Nischen. Im Gebirge brütet er bis auf 3'200 m ü. M.
Der Hausrotschwanz ernährt sich von Insekten, Spinnen und anderen Wirbellosen. Da diese Nahrung im Winter in Gränichen rar wird, überwintert er im Mittelmeerraum.
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Fotografien von Beat Rüegger und Ruedi Aeschlimann