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Formationsspezifische und standortspezifische Baugrundmodelle, Nagra
Auftraggeber
Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra)
Projektbeschrieb
In der Etappe 2 des Sachplans geologische Tiefenlager (SGT) wurde für alle Zugangsbauwerke der potenziellen Standortgebiete eine bautechnische Risikoanalyse durchgeführt. Als Grundlage für diese Risikoanalyse dienten standortspezifische geologische Baugrundmodelle, an deren Erstellung das Geotechnische Institut (GI) beteiligt war.
In einem ersten Schritt erhielt das GI den Auftrag ein formationsspezifisches Baugrundmodell für das Standortgebiet Jura Ost zu erstellen (Lage der möglichen Rampen/Schächte noch nicht bekannt). Nach Festlegung der möglichen Rampen und Schächte durfte das GI in Zusammenarbeit mit einem Partnerbüro die standortspezifischen Baugrundmodelle der möglichen Zugangsbauwerke erarbeiten. Diese Baugrundmodelle beschreiben das Gebirge einerseits und kommen andererseits einer Erstbeurteilung desselbigen gleich.
Unsere Aufgaben
2012-2013: Erarbeitung des formationsspezifischen Baugrundmodelles für das Standortgebiet Jura Ost als Proxi für den Faziesraum West. Das Baugrundmodell wurde als geologisch-geotechnisches Profil konzipiert in Anlehnung an die Empfehlung SIA 199 (Erfassung des Gebirges im Untertagbau).
2013: Trennflächen-Studie an Aufschlüssen der Hauptrogenstein- und Villigen-Formation innerhalb des Gebietes Jura Ost als Proxi für den Faziesraum West (Aufnahme und Auswertung von Scanlines) für das bessere Verständnis dieser potentiell am stärksten wasserführenden Formationen.
2014: Erarbeitung der standortspezifischen Baugrundmodelle für die Zugangsbauwerke Rampe und Schacht des Standorts Jura Ost und für die Zugangsbauwerke Rampe, Schacht Nord und Schacht Süd des Standortgebietes Jura-Südfuss. Konzeption der Profile gemäss der Empfehlung SIA 199. Der zu den Baugrundmodellen erstellte Begleitbericht kommentiert die generelle Konzeption der Profile, gibt Auskunft über Datenherkunft und -qualität und erläutert die Einstufung der Parameter sowie die daraus abgeleiteten Eintretenswahrscheinlichkeiten von relevanten Gefährdungsbildern.
Zeitraum
2012 - 2014: