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Dürren, Überschwemmungen, extreme Kälte- und Hitzewellen sind Umweltveränderungen, die mit dem Klimawandel in Zusammenhang stehen. Häufig sind in solchen ausserordentlichen Situationen das Recht auf Leben, Gesundheit, Wasser, Nahrung und das Recht auf ein Dach über dem Kopf in Gefahr. Die Staaten müssen auch unter den veränderten Umweltbedingungen die Menschenrechte achten. Insbesondere auch beim Aushandeln von Klimaverträgen.
Deshalb ist Amnesty International Teil der Koalition «Global Campaign for Climate Action». Ziel ist es, die Staaten vor und während der Klimakonferenz in Kopenhagen vom 7. bis 18. Dezember 2009 mit gemeinsamen Aktionen unter Druck zu setzen, damit ein bindender Klimavertrag zustande kommt.
Wassermangel und Ernteausfälle
Die Menschenrechte bieten Schutz für Menschen, deren Rechte bedroht sind durch Auswirkungen des Klimawandels oder Massnahmen, die dem Klimawandel begegnen sollen. Betroffen ist vor allem die Bevölkerung der Länder des globalen Südens. Akuter Wassermangel oder Ernteausfälle, um nur zwei Beispiele zu nennen, führen dort oft zu Menschenrechtsverletzungen.
Deswegen fordert die Koalition einen fairen, ehrgeizigen und vor allem rechtlich verbindlichen Vertrag, der die Menschenrechte berücksichtigt. Unterzeichnen Sie den entsprechenden Aufruf auf www.tcktcktck.org. Dort finden Sie weitere Informationen über die Klimakonferenz in Kopenhagen.