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Bei den Freiburger Meisterschaften der Springreiter in Plaffeien dominierten die Reiterinnen. Mit Ausnahme der
Prüfungen auf Stufe R/N 110/115 stand bei allen Siegerehrungen eine Frau zuoberst auf dem Podest.
Auf der Pferdesportanlage in Plaffeien fanden unter besten Wetterbedingungen am vergangenen Wochenende die Freiburger Meisterschaften der Springreiter statt. Die Championatsprüfungen waren allesamt mit bekannten und erfolgreichen Reiterinnen und Reitern gefüllt, sodass das Parcoursbauerteam Hans Zbinden und Cindy Mollard sehr anspruchsvolle Parcours stellten, in denen die Teilnehmer angemessen gefordert wurden.
Loser siegt bei den Nationalen
Bereits am Donnerstag wurden die Rahmenprüfungen der Kat. R/N 120 bis 135 ausgetragen, in der sogar der neugebackene Europa-Teammeister Elian Baumann mit einigen Nachwuchspferden sowie die Olympiateilnehmerin Melody Johner mit ihrem Olympiapferd den Weg ins Sense-Oberland fanden.
Abgeschlossen wurde der Tag mit dem Freiburger Final für die Reiter mit nationaler Lizenz. Diese hochstehende Prüfung über 135 cm wurde von Aurelia Loser (Crans-Montana) vor Jordan Schoch (Chandon) und Roman Sottas (Marsens) gewonnen. Alle drei Reiter zeigten einen fehlerfreien Ritt, sodass die Zeit entschied. 24 Hundertstelsekunden gaben dabei den Ausschlag zugunsten von Loser.
Divis gewinnt bei den Regionalen
Am Samstag starteten 39 Paare zur Qualifikationsrunde für den Final der regionalen Reiterinnen und Reiter, 25 schafften es, sich für den Final vom Sonntag zu qualifizieren. Darunter befanden sich mit Nicole Helfer, Peter Horst, Stefanie Grossrieder-Liechti, Jonas Marty, Evelyne Schwab und Bruno Schwaller gleich sechs Reiterpaare vom organisierenden Verein Buecha.
Der Final wurde über zwei verkürzte Parcours, mit Stechen für die Podestplätze, durchgeführt. Fehlerfrei bis zum Stechen kamen lediglich noch fünf Reiterinnen. Aufs Podest schafften es schliesslich im 1. Rang Elena Divis aus Villars-sur-Glâne, im 2. Rang Kim Aeberhard aus Nuvilly und im 3. Rang Martine Durussel Aeberhard (Nuvilly).
Meistertitel für Reitclub Sense
Ein weiterer Höhepunkt war das Equipenspringen vom Sonntagmorgen. 22 Mannschaften, bestehend aus vier Reiterinnen und Reitern, aus dem ganzen Kanton nahmen daran teil. Zwölf Equipen schafften es ins Stechen. Der Sieg ging an die Equipe vom Reitverein Sense mit den vier Reiterinnen Aline Zahnd, Jasmin Zahnd, Nina Cipri und Dursun Özlem; gefolgt von der Equipe Société de Cavalerie de la Broye und im dritten Rang die Mannschaft des Centre equestre de Bulle.
Verschiedene Rahmenprüfungen und ein Vandalenakt
Am Freitag wurden vier Prüfungen der Kategorien R/N 100 bis 115 durchgeführt, an denen sich 120 Reiterpaare beteiligten. Olivier Meyer (Formangueires) gewann hier zwei Prüfungen auf seinem CH-Wallach. Einen 2. Rang erzielte Dursum Özlem (Neuenegg), und einen 3. Rang belegte Jasmin Binggeli (Düdingen). Den Final der Nichtlizenzierten gewann Marion Bulgarelli (Morlon) vor Larissa Russiniello (Schmitten) und Lorianne Andrey (Echarlens). Sie bestritten zwei Teilprüfungen über 100 cm, davon eine mit Stilnoten.
Bei den Ponyreitern gingen die beiden Medaillen an die Familie Yerly aus Dompierre. Bei der tieferen Ponystufe gewann Salomé Yerly, bei der höheren Stufe konnte sich Salomés Bruder Bryan behaupten.