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Als ich letzthin im Lebensmittelgeschäft war, beobachtete ich folgende Gegebenheit, welche zurzeit typisch ist im Konflikt zwischen den Chinesen und Tibetern:

Die Geschichte spielt in einem Einkaufsgeschäft in der Schweiz und wir befinden uns an der Kasse. Die Kassiererin ist eine Chinesin und fragt in ihrer Sprache, ob die Kundin, da sie asiatisch aussieht, ob diese aus China komme. Da die Kundin die Sprache der Verkäuferin nicht spricht, antwortet diese nicht. Darauf stellt die Verkäuferin erneut die Frage jedoch auf Deutsch. Die Kundin antwortet diesmal: "Nein, aus Tibet". Darauf lächelt die Verkäuferin verlegen, schaut weg und beide sprechen kein Wort mehr ...
Die Lage zwischen diesen beiden Länder scheint wirklich angespannt zu sein, so dass keine Dialog mehr stattfinden kann. Doch was können wir als Nicht-Asiaten für die Konfliktlösung tun. Einfach zuschauen, wie ich an der Einkaufskasse. Oder sollte man aktiv ins Geschehen eingreifen?
Ich schlage vor, anstatt die Olympischen Spiele zu boykottieren, aktiv teilzunehmen, hinschauen und Zeichen setzen. Doch was für Zeichen? Die Sportler sollten Trauerflor tragen - während den ganzen Spielen; Diskriminierung vor Ort über den Medien kommentieren und aktiv mit den asiatischen Athleten über die heiklen Themen zu diskutieren.
Mehr können wir nicht tun - als eben Zeichen setzen!
[Text wurde geaendert (10:26:19 05.04.2008) von Kidswebautoren]
[Text wurde geaendert (11:29:36 08.04.2008) von Kidswebautoren]