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Das Wichtigste in Kürze
- In den Clubs der Serie A spielten seit jeher viele Schweizer.
- Bei Napoli waren viele Schweizer erfolgreich und beliebt.
- Auch in den letzten Jahren gab es einige erfolgreiche Schweizer Gastspiele in Italien.
In der Serie A spielten und spielen zahlreiche Schweizer. Bereits in den Anfangszeiten des italienischen Fussballs waren Schweizer bei unseren südlichen Nachbarn involviert. So gehörte zum Beispiel Kurt Lies zu den Gründungsmitgliedern des AC Milan.
Aber auch bei Inter Milan, Juventus Turin, Genoa und anderen Clubs spielten in den frühen Jahren zahlreiche Schweizer.
In der neueren Zeit spielten nicht mehr so viele Schweizer in der Serie A wie in der deutschen Bundesliga. Doch es gibt einige Beispiele von erfolgreichen Schweizern in Italien.
200er-Club in der Serie A
Am meisten Spiele aller Schweizer in der Serie absolvierte Stephan Lichtsteiner. Für Lazio und Juventus stand der ehemalige Nati-Verteidiger insgesamt 301 Mal im Einsatz. Mit Juve feierte der Luzerner zwischen 2012 und 2018 sieben italienische Meisterschaften in Folge.
Am zweitmeisten Spiele in der Serie A hat Blerim Dzemaili auf dem Buckel. 280 Partien für Torino, Parma, Napoli, Genoa und Bologna stehen beim Mittelfeldspieler im Palmarès. Die erfolgreichste Zeit feierte Dzemaili bei Napoli. Mit den Süditalienern gewann er 2012 und 2014 zweimal die Coppa Italia.
Auf Platz drei in dieser Rangliste folgen mit je 259 Spielen Gökhan Inler und Valon Behrami. Inler spielte für Udinese und Napoli. Mit Napoli gewann er wie Dzemaili zweimal den Cup.
Behrami stand für Genoa, Lazio Rom, Fiorentina, Napoli und Udinese im Einsatz. Dazu absolvierte er 2004/05 eine Saison in der Serie B bei Hellas Verona. In dieser Spielzeit wurde er zum besten Spieler der zweithöchsten italienischen Spielklasse gewählt.
Auch Behrami gewann mit Napoli 2014 den italienischen Cup. In der Saison 2013/14 standen mit Dzemaili, Inler und Behrami gleich drei Schweizer im Kader Napolis.
Mehr als 200 Spiele in der Serie A hat auch Remo Freuler absolviert. Zwischen 2016 und 2022 spielte Freuler bei Atalanta Bergamo und kommt auf 203 Einsätze. Im Sommer 2022 wechselte der Nationalspieler nach England zu Aufsteiger Nottingham Forest.
Weitere Schweizer in der Serie A
Zu den legendären Schweizern in der Serie A gehört natürlich Kubilay Türkyilmaz. Der Tessiner war mit 34 Treffern lange Zeit Rekordtorschütze der Schweizer Nati. In Italien spielte er für Bologna und bei Brescia zusammen mit Legende Roberto Baggio. «Kubi» war dank seiner offenen Art und seinen Fähigkeiten als Stürmer bei Fans und Medien sehr beliebt.
Ebenfalls zu den Lieblingen der Fans gehörte David Sesa. Der Zürcher mit italienischen Wurzeln wechselt 1998 von Servette Genf zu Lecce. Mit seinen starken Leistungen und den 14 Toren für die Giallorossi weckte er das Interesse verschiedener Clubs der Serie A.
Schliesslich wechselte David Sesa 2000 zu Napoli und blieb vier Saisons am Fuss des Vesuvs. Wie Dzemaili, Inler oder Behrami war auch Sesa bei Napoli sehr beliebt.
Nach seinem Comeback in der Schweiz bei Aarau ging Sesa zurück nach Italien. Bei SPAL Ferrara hatte der Offensivspieler noch einmal eine erfolgreiche Zeit in der Serie C. 2009 beendete der ehemalige Nati-Stürmer seine Spielerkarriere bei Rovigo.
Auch YB-Sportchef Steve von Bergen spielt in Italien. Der Verteidiger absolvierte für Cesena und Palermo 96 Spiele in der Serie A. Für Palermo erzielte er in der letzten Saison auch seinen einzigen Treffer in der höchsten italienischen Liga.
Von Bergen wechselte nach seiner Zeit bei Palermo zu YB. In Bern war er Teil der Meistermannschaft 2018, die den ersten Titel nach 32 Jahren holte. Auch bei YB gelang ihm ein einziger Treffer. Und den erzielte Steve von Bergen im allerletzten Spiel seiner Karriere.
Aktuell noch in der Serie A beschäftigt ist Ricardo Rodriguez. Der Nati-Verteidiger spielte von 2017 bis 2020 bei Milan. Seit Sommer 2020 ist RR bei Torino unter Vertrag.