Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/99844

<h2>SubmittedText<h2><p>- Was sind die Gründe, dass im Bürogebäude des UVEK in Ittigen im Winter mit Elektro-"Öfeli" nachgeheizt werden musste?</p><p>- Wo liegen die Fehler? Was lief falsch?</p><p>- Wie wird solches im Zeitalter der Energieoptimierung durch das BBL künftig vermieden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Bürogebäude in Ittigen muss nicht mit Elektroöfen nachgeheizt werden. Im Bürogebäude ist mit einem Tabs-Heizungssystem ein ökologisches Niedrigtemperatursystem installiert. Dieses dient dem optimierten Energieverbrauch. In Ittigen werden die Standardtemperaturen für Büroarbeitsplätze (20 Grad, plus/minus 1 Grad) im Grundsatz erreicht.</p><p>Im Verwaltungsgebäude in Ittigen arbeiten rund 1100 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Wegen der anhaltend tiefen Aussentemperaturen und der wiederholten Bisenlage installierten im Dezember 2008 einzelne Mitarbeitende Elektroöfen. Allerdings wurden an der dreimonatlich stattfindenden Hauskommissionssitzung zwischen den Nutzern und dem BBL keine Reklamationen über zu tiefe Raumtemperaturen vorgebracht.</p><p>Abklärungen im Januar 2009 ergaben dann, dass in rund fünf Büros aufgrund von Wärmebrücken in der Fassade objektiv eine tiefere Raumtemperatur herrschte. Das BBL beauftragte daher den zuständigen Bauunternehmer mit Abklärungen zur Ursache und zur Behebung der Schäden. Auch wurde die Heiztemperatur höher eingestellt.</p><p>Das BBL legt in der Bewirtschaftung der Verwaltungsgebäude hohen Wert auf einen schonenden Umgang mit den Ressourcen; es hält die entsprechenden Standards ein. Dabei ist stets eine Balance zu finden zwischen Ressourcensparen, Nutzerinteressen, individueller Empfindlichkeit und ungewohnten, länger anhaltenden ungünstigen Wetterlagen.</p>