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Gruppenfavorit Schweden hat sich an der WM in Australien und Neuseeland dank eines souveränen 5:0 über Italien vorzeitig für die Achtelfinals qualifiziert. Die Entscheidung in Wellington führten die Skandinavierinnen kurz vor der Pause herbei, als sie innert sieben Minuten drei Treffer erzielten. Drei der fünf Tore fielen nach Eckbällen, zweimal traf Amanda Ilestedt, einmal Fridolina Rolfö.
Im Duell der beiden siegreichen Teams der ersten Runde waren es zunächst etwas überraschend die Italienerinnen gewesen, die das Kommando übernahmen. Aus ihrer Feldüberlegenheit konnten sie jedoch kein Kapital schlagen. Da Argentinien und Südafrika am Freitag 2:2 spielten, haben die Südeuropäerinnen nach wie vor gute Chancen auf die Achtelfinalqualifikation.
Frankreich schlägt Brasilien
Frankreich zeigte nach dem enttäuschenden Auftakt gegen Jamaika eine Reaktion und siegte im Spitzenspiel der Gruppe F 2:1 gegen Brasilien. Das siegbringende Tor gelang der grossgewachsenen Verteidigerin Wendie Renard per Kopf nach 82 Minuten und einem Eckball. Zuvor hatten die Brasilianerinnen den Pausenrückstand durch Debinha wettgemacht. In der ersten Halbzeit war Eugénie Le Sommer mit ihrem 90. Länderspiel für die «Equipe Tricolore» für die Führung besorgt. In der Tabelle zogen die Französinnen durch den Sieg an Brasilien vorbei.
Auch bei Jamaikas 1:0-Erfolg gegen Panama fiel das entscheidende Tor nach einem Eckball. In der 56. Minute traf Captain Allyson Swaby per Kopf und sorgte so im insgesamt fünften WM-Spiel des jamaikanischen Nationalteams für den ersten Sieg. Am Mittwoch würde im Duell gegen Brasilien ein Unentschieden fürs sensationelle Weiterkommen reichen.