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Welche Bibelübersetzung?
Welche Bibel ist am ehesten geeignet?
Welche Bibel(n) sollten am biblischen Monotheismus interessierte lesen?
Die Wahrheit über den einzig einen Gott und Vater steht in jeder Bibel. Ich wüsste nicht, dass es eine Bibel in deutscher Sprache gibt, welche nicht die Worte Jesu aus Johannes 17,3 richtig wiedergeben hätte oder sie verfälscht hätte
„Dies aber ist dass ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“
Revidierte Elberfelder Übersetzung
Revidierte Elberfelder Übersetzung
Luther fügt zwar noch hinzu, der du (allein wahrer Gott) bist, aber dies ist hier absolut keine Entstellung des Sinns.
Auch die 2 ganz klaren Paulusstellen, welche den einen Gott ausdrücklich mit dem Vater gleichsetzen und besagen, dass der eine Gott, der Vater ist, sind in allen mir bekannten deutschen Bibelübersetzungen korrekt wiedergegeben.
1. Korinther 8,6 „so ist doch für uns ein Gott, der Vater von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm hin und ein Herr Jesus Christus durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.“
Epheser 4,6: „Ein Gott und Vater, der über allen und durch alle und in allen ist.“
Gängige und relativ textnahe Bibelübersetzungen, wenn auch in unterschiedlichem Grad, sind unrevidierte Elberfelder Übersetzung, Elberfelder Übersetzung, unrevidierte Züricher Übersetzung, Menge-Übersetzung, neue Schlachter Übersetzung, alte Schlachter Übersetzung, Luther-Übersetzung und die Übersetzung von Albrecht.
Dem Grundtext am nahesten kommen die beiden Elberfelder Übersetzungen. Diese haben überdies den Vorteil, dass sie an etlichen Stellen auch den bestimmten Artikel vor den Wort Gott stehen lassen, wie es auch im Griechischen der Fall ist. Während Luther Epheser 1,3 a zu Beispiel so übersetzten, :
„Gelobet sei Gott und der Vater“ übersetzten die Elberfelder-Übersetzungen, die Menge-Übersetzung,
und die alte Schlachter Übersetzung
„Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns mit allen geistlichen Segen in himmlischen Örtern gesegnet hat in Christus.“
Ähnlich auch in 2. Korinther 1,3 oder in 1. Petrus 1,3
„Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes.“
„Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.
Für solche, die in deutscher Sprache nach dem jeweiligen Artikel vor Gott im NT suchen, ist besonders die Geschriebene II von Fritz-Henning Baader geeignet. Leider ist diese Übersetzung gar gut lesbar und sie hat den Nachteil, dass jedes Wort extrem konkordant übersetzt wird. Eigentlich müsste aber der Artikel viel häufiger vor Gott im NT stehen, denn dies bedeutet doch eine Hervorhebung Gottes.
Zu empfehlen ist weiter eine Elberfelder-Bibel mit sprachlichem Schlüssel, wie die Elberfelder Studienbibel. Denn anhand der jeweilig im Text verwendeten Worte kann man im Schlüsselteil die verschiedenen Bedeutungen eines Wortes nachschauen. Dies ist besonders von Bedeutung wenn es um Worte wie; epikaleo anrufen sich berufen auf, ausrufen, sagen, nennen, oder proskyneo niederfallen, huldigen, und anbeten geht.
Zwar tauchen in den Erklärungen zu entsprechenden Worten in der Elberfelder Studienbibel immer wieder die vorgefassten dogmatischen Erklärungen der bearbeitenden Theologen auf, so dass zu einigen Bedeutungsmöglichkeiten kaum etwas gesagt wird, wie zum Beispiel bei dem Wort monogenes, welches nicht nur einzig gezeugt, einzig geboren, sondern auch einzigartig bedeuten kann.
Erfreulich bei der alten Züricher Übersetzung ist, dass dort Stellen wie Römer 9,5 und Titus 2,13 in einem Sinn übersetzt wurden, welche dem biblischen Monotheismus des Apostel Paulus gerecht wird.
„denen die Väter angehören und von denen Christus dem Fleische nach herstammt. Gott, der da über allem ist, sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.
„und warten auf die selige Hoffnung und auf die Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und des Heilandes Jesus Christus.“
Die von vielen so geschätzte Schlachter 2000, ist nicht zu empfehlen, weil sie das längstens als Fälschung erwiesene Comma Johanneum mit den Worten der Vater, das Wort und der heilige Geist in 1. Johannes 5,8 stehen hat. Das Anliegen der Übersetzer und Bearbeiter mit dem konstruierten und bearbeiteten Text der Reformation durch dick und dünn zu gehen, ist zwar aus ihrer Sicht verständlich, dient aber nicht der Wahrheitssuche.
Abzuraten ist auch von der neuen evangelistischen Übersetzung von Karl Heinz von Heiden, denn er will einfach zu viel erklären und dann kommen die von der Tradition geprägten Ansichten doch immer wieder zur Geltung.
Ein aufgeschlossener Geist und ein offenes Herz, gepaart mit dem Wissen, dass die Bibel so wie wir sie heute durch verschiedene Handschriften und Übersetzungen haben nicht vom Himmel gefallen ist und dass die Sichtweise der Übersetzer immer auch eine Rolle spielt, ist neben einer guten Bibelübersetzung (Elberfelder Übersetzung, revidierte Elberfelder Übersetzung, Zürcher-Übersetzung wichtige Voraussetzungen für ein Bibelstudium.
Neben der revidierten Elbefelder Übersetzung mit sprachlichem Schlüssel, ist auch ein Wörterbuch des Altgriechischen eine Hilfe.