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Mit seinem grossartig absurden Killer-Pneu-Epos Rubber schaffte der Elektropop-Pionier Quentin Dupieux, alias Mr. Oizeau vor 13 Jahren den direkten Sprung in den Meta-Himmel des Kinos.
Seither hat er etliche weitere Fingerübungen vorgelegt. Dabei war er immer dann am besten, wenn er eine absurde Prämisse nach allen Regeln des Genre-Kinos so straight wie möglich inszenierte.
Etwa mit dem wunderbaren Le daim vor vier Jahren.
Mit der Erhöhung seiner Drehfrequenz auf einen Jahrestakt hat die Durchschlagskraft seines Minimalismus allerdings abgenommen.
Dafür ist auch Yannick ein – mit 65 Minuten immerhin kurzes – Beispiel.
Dass im Zuschauerraum eines kleinen Theaters ein Besucher während der miesen Aufführung eines miesen Boulevardstücks mit dem Titel «Le cocu» (Der Betrogene) plötzlich aufsteht und seiner Enttäuschung Luft macht, ist erst mal erfrischend.
Und auch die Idee, dass in so einer Theateraufführung das Publikum sozusagen in kollektive Geiselhaft genommen wird, hat durchaus ihren Reiz.
Allerdings spielt Dupieux diese zwei Einfälle dann mehr oder weniger konsequent in Variationen durch, mit Machtwechseln zwischen Bühne und Zuschauerraum, die nur noch bedingt zu packen vermögen.
99 Prozent aller Filme seien langweilig, lässt sich der Regisseur in seinen Director’s Notes zitieren, dieser hier aber nicht.
Nun, das ist, um einen der Gags aus dem Film zu zitieren, sehr subjektiv.