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Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Isinbajewa bezeichnet den vorläufigen Olympia-Ausschluss Russlands als «unfair». «Warum sollten saubere Athleten wegen der Fehler anderer Sportler leiden? Die IAAF sollte objektiv sein und jeden Fall einzeln betrachten», sagte sie.
Ein möglicher Start von ihr unter olympischer Flagge 2016 in Rio sei unsicher. «So etwas wird zwar diskutiert, aber bisher weiss niemand etwas Genaues.»
Isinbajewa als mögliche Reformerin
Die zweifache Olympiasiegerin schloss eine Bewerbung um den Chefposten des krisengeschüttelten russischen Leichtathletikverbands nicht aus. «Nach den Sommerspielen schaue ich mir alle Möglichkeiten an, die sich bieten», so die 33-Jährige. Isinbajewa war von Sportminister Witali Mutko als Reformerin lanciert worden.
Die IAAF wirft Russland grobes Dopingvergehen vor und hat Leichtathleten aus dem Land vorläufig für alle internationale Wettbewerbe gesperrt. Moskau weist die Anschuldigen zurück, räumt aber Probleme ein.