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Als Eingang ins Kirchenfeldquartier bildet der Helvetiaplatz künftig das repräsentative Foyer, welches alle Wege bündelt und wieder verteilt, auf welchem sich Menschen treffen und soziale Beziehungen entstehen, sich kulturelle Aktionen manifestieren.
Im Zentrum des Platzes spannt sich die Belags-Intharsie wie ein Teppich auf, welche die Erkennbarkeit des Helvetiaplatzes im Stadtgefüge gewährleistet. Sie wird von einem breiten Betonband in weisser Optik gefasst. Dieser Platzbereich wird von dauerhaften Nutzungen befreit und steht – neben der Nutzung als Verkehrsfläche – als Multifunktionsraum allen zur Verfügung.
Als Gegenpol zum zentralen Platz entsteht in dessen Randbereich eine Abfolge an unterschiedlich programmierten, kleinräumig lesbaren Platzteilen. Die radial angeordneten Krimlinden definieren die räumliche Platzsituation und lassen ein Freiraumbereich entstehen, welcher zum Sitzen, Verweilen und zum Beobachten des offenen Platzes einlädt.
Die ursprüngliche Konzeption als Strahlenplatz lebt in der vorgeschlagenen räumlichen Form auf und verleiht dem Helvetiaplatz seine unverwechselbare Identität. Die vom Platz ausgehenden Achsen werden beibehalten. Die Anlehnung an das Strahlenkonzept geschieht durch die Formensprache des teppichartigen Belages, durch das Platzieren der radial angeordneten Beleuchtungskandelaber sowie durch das präzise Vervollständigen der Doppelbaumreihe aus Krimlinden.
Wettbewerb: 2. Preis offener Wettbewerb Helvetiaplatz Bern
Landschaftsarchitektur: Skala Landschaft Stadt Raum
Visualisierungen: maaars Architektur Visualisierungen GmbH