Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03473.jsonl.gz/2664

Die Carolingia ist Mitglied des Falkensteinerbundes und pflegt ein Freundschaftsverhältnis zum Wingolfsbund in Deutschland. Der Falkensteinerbund besteht neben der Carolingia aus den Verbindungen Schwizerhüsli Basel, Zähringia Bernensis und Vadésia Lausanne. Bei diesen Verbindungen besteht eine gegenseitige Aufnahmepflicht, zahlreiche Mitglieder der Carolingia tragen mehrere Bänder.
Am 11. September 1847 schlossen sich christlich gesinnte Jünglinge zu einer Verbindung zusammen, die in christlicher Freundschaft verbunden sein sollte. Gründer: Samuel Barth, Anton Moht, Friedrich Ecklin. Nach Zeiten lockerer Zusammenkünfte brachten Barth und ein Erlanger Wingolfit den neuen Gedanken einer christlichen und studentischen Lebensverbindung vom Wingolf mit. Konstituierung als öffentlicher Verein und Studentenverbindung mit Statuten. Farben: grün-weiss-rot Name: Schwizerhüsli. Nach heftigem auf und ab, das zuweilen wieder zu Kränzchen ohne Couleur, 1870 sogar beinahe zu einer Auflösung führte, erlebte das Schwizerhüsli wieder einen Aufschwung. Neue Farben: grün-gold-schwarz. Einführung des wingolfitischen Comments.
Nach der Gründung des freien Gymnasiums war es wünschenswert, die Grundsätze der christlichen Schule auf der Uni weiterzupflegen. Um 1880 fanden sich Alt-Schwizerhüsler und Alt-Wingolfiten zu freien Zusammenkünften ohne Organisation zusammen. Vereinsfähigkeit. Im WS 1888/89 kamen zwei aktiv gewesene Schwizerhüsler, Strasser und Friedli, nach Bern und taten sich mit Gleichgesinnten zusammen, um eine Verbindung zu gründen. In den Frühlingsferien wurde an der äusseren Konstituierung weiter gearbeitet, worauf am 15. Mai 1889 die Eröffnungssitzung stattfand. Farben: blau-weiss-gold. 1888: Friedli beklagte sich über die Regellosigkeit der Zusammenkünfte und entwarf ein Prinzip, das 1889 etwas weniger dogmatisch abgefasst wurde. 1893/94 wurden die jetzigen Farben rot-gold-blau angenommen.
Schaffung der Grundlagen für die Tavayenne durch den Theologiestudent Estoppey. Der vom Schwizerhüsli begeisterte Estoppey wollte denselben Weg wie diese ein-schlagen. Ende November wurden die Statuten sowie das Devise “Devoir, Amitié, Patrie” geboren. Am Stiftungsfest der Zähringia 1915 wurden 2 Vertreter der Tavayenne nach Bern eingeladen. Im Dezember wurde die Verbindung in Valdesia umgetauft. Ebenso wurden die Farben weinrot-gold-schwarz festgelegt. 13. 6. 1916 Offizielle Aufnahme in den Falkensteinerbund.
Der Wingolfsbund ist ein Bund von 33 Verbindungen aus ganz Deutschland und je einer Verbindung aus Österreich und Estland. Dieses umfassende Netzwerk steht jeden Carolinger zur Verfügung, sei es bei einem Auslandsemester oder auf Reisen. Die meisten Wingolfsverbindungen verfügen über eigene Häuser mit Übernachtungsmöglichkeiten und sind ein guter Anlaufpunkt und Gleichgesinnte in der Fremde zu treffen.