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Filmkritik: Schreibblockaden machen böse Menschen70. Internationale Filmfestspiele Berlin 2020
Der junge Doktorand Fred Nemser (Logan Lerman) und seine Ehefrau Rose (Odessa Young) reisen in ein kleines Städtchen in Vermont, wo er eine Stelle als Assistent des angesehenen Literaturkritikers und Collegeprofessors Stanley Hyman (Michael Stuhlbarg) bekommen hat. Stanley bietet dem jungen Paar auch gleich an, dass sie bei ihm und seiner Frau wohnen können. Stanleys Frau ist die gefeierte Horrorautorin Shirley Jackson (Elisabeth Moss), welche jedoch unter einer Schreibblockade leidet und sich immer wieder unmöglich benimmt.
Während Fred und Stanley während des Tages am College am Unterrichten sind, kümmert sich Rose um den Haushalt und auch um Shirley. Auch wenn die Beziehung zwischen den Frauen zuerst eher frostiger Natur ist, findet Shirley langsam Gefallen an der Haushaltshilfe und fühlt sich durch das kürzliche Verschwinden einer Studentin auch zu einem Buch inspiriert. Da die Autorin nur ungern das Haus verlässt, beginnt Rose für Shirley Nachforschungen über den echten Fall anzustellen.