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Das Wichtigste in Kürze
- Vor der Küste Neuseelands ist ein Boot gekentert.
- Elf Personen befanden sich an Bord – fünf davon kamen ums Leben.
- Die Unfallursache ist unklar, es könnte eine Kollision mit einem Wal gegeben haben.
Bei einem Bootsunglück vor der Südinsel Neuseelands sind fünf Menschen ums Leben gekommen.
Der Bürgermeister des Ortes Kaikoura, Craig Mackle, erklärte, das Boot sei möglicherweise mit einem Wal kollidiert. Die Meeressäuger seien in dem Gebiet heimisch. Zudem sei die See zum Zeitpunkt des Unglücks völlig ruhig gewesen, zitierte ihn die Zeitung «New Zealand Herald».
Ein Helikopterpilot, der im Einsatz stand, kommt zu einem ähnlichen Schluss. Er spricht gegenüber der Zeitung von einem «perfekten Tag fürs Bootfahren». Weiter sagt er: «Einige Buckelwale waren in der Nähe.»
Die Polizei wollte diese Angaben noch nicht bestätigen, betonte aber, das Boot müsse mit irgendetwas zusammengeprallt sein. Sie wollte zunächst Zeugen befragen. Sechs Insassen überlebten das Unglück.
Die Gruppe soll auf einer Vogel-Exkursion gewesen und aus allen Teilen Neuseelands zum «Birdwatching» angereist sein. Gemäss «Stuff» waren die elf Personen Frauen im Alter von über 50 Jahren. Die Einsatzkräfte sprachen von einer «beispiellosen» Tragödie.
Untersuchung soll über Unfallhergang aufklären
Das Charterboot ist am Morgen (Ortszeit) gekentert. Polizeitaucher fanden später die Toten, die noch in dem umgekippten Boot waren. Die Such- und Rettungsaktion dauerte mehrere Stunden, auch Helikopter kamen zum Einsatz.
Laut der Küstenwache in Kaikoura ist das Boot mittlerweile aufgerichtet und in den Hafen zurückgebracht worden. Berichten zufolge habe es am Schiff keine offensichtlichen Schäden gegeben.
Wenn die Rettungsaktion zu Ende ist, soll der Unfallhergang genauer untersucht werden, heisst es.