Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03376.jsonl.gz/1646

In Connecticut hat ein Schwein in einem Flugzeug für Aufregung gesorgt. Wie Russia Today berichtet, hatte eine Frau mit einem Schwein die Maschine betreten. Die anderen Passagiere hielten das Tier zuerst für einen Rucksack. Erst als sich das 20 bis 30 Kilogramm schwere Schwein lautstark bemerkbar machte, wurde den Fluggästen klar, um was es sich handelt. Gross war die Freude nicht.
Das Schwein und die Besitzerin wurden anschliessend vom Flugpersonal aufgefordert, die Maschine zu verlassen. Aufnahmen der Frau, die das Schwein auf den Schultern aus dem Flugzeug trägt, fanden später den Weg in die sozialen Medien.
Allem Anschein nach hatte die Frau keine Probleme, mit dem Schwein Zoll und Kontrollen zu passieren. Dies nicht zuletzt, weil das Tier als sogenanntes «Emotional Support Animal» bezeichnet wurde. Emotional Support Animals – sinngemäss etwa: Tiere, die den Haltern emotionale Unterstützung bieten – sind in den USA im Trend. Die amerikanische Journalistin Patricia Marx hat diese Trendwelle in einem ironisierenden Artikel des «New Yorker» thematisiert.
Voraussetzung dafür, dass das Schwein die Kabine betreten durfte, war, dass es sich während des gesamten Flugs ruhig verhalten und auf dem Schoss der Halterin sitzen bleiben würde.
Bei der Fluggesellschaft Swiss wäre das Schwein übrigens in den Gepäck- oder Frachtraum verbannt worden: Die Reisebestimmungen sehen vor, dass nur Hunde oder Katzen mit einem Gewicht unter acht Kilogramm in der Kabine toleriert werden. (wst)