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Inhaltsverzeichnis
Erste Schritte
Sie mussten aus der Ukraine flüchten und haben Schutz im Kanton Zürich gefunden? Hier orientieren wir Sie darüber, wie Sie Ihren Aufenthalt im Kanton vorläufig regeln und an wen Sie sich mit Anliegen wenden können.
Als Schutzbedürftige mit Status S erhalten Sie in der Gemeinde oder in der Stadt, in der Sie wohnen, Unterstützung, wenn Sie dies benötigen. Im Kanton Zürich entscheiden die Gemeinden über den Umfang und die Höhe der Unterstützungsansätze.
Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.
Nach der Einreise können Geflüchtete, die keine Kontakte haben in der Schweiz und eine Unterkunft benötigen, ans Bundesasylzentrum (BAZ) gelangen. In den Bundesasylzentren stehen freie Unterbringungsplätze zur Verfügung.
Im BAZ können Geflüchtete zudem für den Schutzstatus S (siehe unten) registrieren. Alternativ ist die Registrierung auf der Website des Staatssekretariats für Migration (SEM) online möglich.
Haustiere
Personen aus der Ukraine, die mit ihrem Hund oder ihrer Katze in die Schweiz kommen und im Kanton Zürich bleiben werden, müssen ihr Tier so rasch als möglich anmelden, sofern sie dies nicht schon gemacht haben.
Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.
Wer mit seinem Tier aus der Ukraine in den Kanton Zürich einreist und vorläufig bleiben wird, ist verpflichtet, dies zu melden. Benutzen Sie hierfür dieses zweisprachige (Englisch und Ukrainisch) Formular:
Halten Sie sich während mindestens vier Monaten nach Einreise in die Schweiz an diese Regeln:
- Führen Sie Ihren Hund immer an der kurzen Leine, er darf nicht frei laufen.
- Ihr Hund darf keinen Kontakt zu anderen Tieren oder zu anderen Menschen als Ihnen bzw. Personen im gleichen Haushalt haben.
- Katzen dürfen nicht ins Freie, sie müssen drinnen behalten werden.
- Informieren Sie uns umgehend, wenn Ihr Tier wegläuft, sich aggressiv verhält oder krank wird: E-Mail <email-pii> oder Telefon 043 259 41 41
- Wenn Ihr Tier einen Menschen beisst, informieren Sie diese Person darüber, dass Ihr Hund oder Ihre Katze aus einem Tollwut-Risikoland kommt.
- Wer gebissen wird, soll sich sofort in medizinische Pflege begeben und dabei erwähnen, dass ein Tollwut-Risiko besteht.
Schweizweit gibt es in verschiedenen Fressnapf-Filialen Food Corners, in denen ukrainische Flüchtlinge gratis Futter für ihre Hunde und Katzen beziehen können. Im Kanton Zürich machen die Filialen Bülach, Wädenswil und Affoltern am Albis an der Aktion mit.
Die Bedingungen für den Bezug des Tierfutters sind auf der Website des Schweizer Tierschutzes STS nachzulesen.
Info-Line für Geflüchtete auf Ukrainisch und Russisch
Die mehrsprachige Info-Line für Geflüchtete der Asyl-Organisation Zürich (AOZ) beantwortet neu Fragen zur Ankunft und zur aktuellen Situation im Kanton Zürich auch auf Ukrainisch und Russisch per Telefon, SMS oder WhatsApp.
Telefon, SMS oder WhatsApp
Schutzstatus S
Um Geflüchteten schnell und unbürokratisch Schutz zu gewähren, hat der Bundesrat den Schutzstatus S aktiviert.
Damit erhalten ukrainische Bürgerinnen und Bürger ohne Durchführung eines ordentlichen Asylverfahrens:
Vorteile:
- Das Aufenthaltsrecht
- Anspruch auf Unterbringung
- Unterstützung und medizinische Versorgung
- Erlaubnis für den Nachzug von Familienangehörigen
- Erlaubnis für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit
- Kinder können zur Schule gehen
Geflüchtete aus der Ukraine, denen vom Staatssekretariat für Migration (SEM) Schutz gewährt wurde, erhalten vom Migrationsamt des Kantons Zürich nach dem positiven Entscheid ein Schreiben, in dem ihnen der nächste Schritt zum Erhalt des Ausweises S erklärt wird.
Sie müssen sich daher erst dann ans Migrationsamt oder an die Einwohnerkontrolle ihres Wohnortes wenden, wenn sie das unten abgebildete Schreiben des Migrationsamts des Kantons Zürich erhalten haben.
Umtausch von Hrywnja in Schweizer Franken
Personen mit Schutzstatus S erhalten ab dem 27. Juni 2022 die Möglichkeit, bei ausgewählten Bankfilialen einmalig einen begrenzten Betrag von ukrainischen Banknoten in Schweizer Franken umzutauschen.
Meiden Sie den Schwarzmarkt
Wir raten dringend davon ab, Umtauschangebote auf dem Schwarzmarkt anzunehmen, weil der Wechselkurs sehr ungünstig ausfallen dürfte.
Kinder- und Jugendhilfezentren (kjz)
Das kjz in Ihrer Region unterstützt Sie in der Gestaltung Ihres neuen Familienalltags. Unsere erfahrenen Fachpersonen beraten Sie kostenlos, vertraulich und persönlich. Bei Bedarf ziehen wir Übersetzerinnen und Übersetzer bei.
Центри допомоги дітям і молоді
Центр kjz у вашому регіоні надає підтримку в організації вашого нового сімейного побуту. Наші досвідчені фахівці проконсультують вас безкоштовно, конфіденційно та особисто. За необхідності ми запросимо перекладача.
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Haben Sie Fragen zu Ihrem neuen Familienalltag?
Unsere erfahrenen Fachpersonen beraten Sie zur Entwicklung, Pflege, Ernährung Ihres Babys oder Kleinkindes als auch zur Erziehung. Sie helfen Ihnen das Verhalten Ihres Kindes oder Jugendlichen besser zu verstehen und Konflikte zu lösen.
Bei uns erhalten Sie ausserdem Informationen über Entlastungsmöglichkeiten und Angebote der familienergänzenden Betreuung.
Je nach Situation können wir Fachpersonen vermitteln, die Sie als Familie unterstützen und mit Ihnen neue Lösungen erarbeiten. Bei Bedarf ziehen wir Übersetzerinnen und Übersetzer bei.
Wir bieten persönliche Beratung vor Ort, telefonische Beratung oder Videoberatungen an. Bei schwierigen Situationen mit ihrem Baby kommen die Fachpersonen nach Vereinbarung auch dorthin, wo sie aktuell leben. Sämtliche Beratungen im kjz und in den Gemeinden finden unter Einhaltung der Schutzmassnahmen des BAG und der lokalen Schutzkonzepte statt.
Umzug innerhalb des Kantons
Für Personen mit dem Status S ist ein Wechsel der Wohngemeinde innerhalb des Kantons Zürich nur möglich, wenn der Lebensunterhalt nachweislich vollständig und auf Dauer durch Eigenmittel finanzieren werden kann. Fürsorgeabhängige Personen mit Schutzstatus S haben keine freie Wohnsitzwahl. Die Personen mit Status S, die innerhalb des Kantons Zürich in eine andere Gemeinde umziehen möchten, müssen sich deshalb an die zuständige Asylkoordination der «neuen» Gemeinde (Zuzugsgemeinde) wenden und bei dieser den Wechsel der Wohngemeinde beantragen. Ein Wechsel des Wohnsitzes ist nur mit dem Einverständnis der Zuzugsgemeinde möglich.
Kantonswechsel
Der Kantonswechsel ist für Personen mit Staus S in jedem Fall bewilligungspflichtig. Die Schutzbedürftigen müssen beim SEM ein schriftliches Gesuch einreichen (Staatssekretariat für Migration, Taskforce Kantonswechsel Ukraine, Quellenweg 6, 3003 Bern-Wabern).
Ein Kantonswechsel wird in den folgenden Konstellationen bewilligt:
- Vereinigung der erweiterten Kernfamilie: Ehepartner; Eltern und deren minderjährige Kinder; Eltern und deren volljährige Kinder, sofern sich diese ohne eigene Familie in der Schweiz aufhalten; sowie Grosseltern.
- Vereinigung von vulnerablen Personen mit engen Bezugspersonen ausserhalb der erweiterten Kernfamilie (z. B. unbegleitete Minderjährige, Personen mit Behinderungen, gravierenden gesundheitlichen Problem oder Altersgebrechen), sofern damit das Betreuungssetting verbessert werden kann.
Der Umzug in den anderen Kanton darf erst erfolgen, wenn die Bewilligung durch das SEM erteilt wurde.