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Schweiz siegt in Königsdisziplin
An den CISM-Winterarmeemeisterschaften in Annecy (Fr) gewann die Schweizer Staffel mit Remo Fischer, Benjamin Weger, Mario Dolder und Ivan Joller zum Abschluss den Patrouillenlauf.
Nach ihrem Sieg in der Biathlon-Teamwertung gehörten die Schweizer auch im Patrouillenlauf zu den Favoriten, gemeinsam mit den Gastgebern, die dieselbe Wertung im Langlauf dominiert hatten (vor den Schweizern). So lieferten sich die zwei Nationen ein Duell auf höchstem Niveau in der Königsdisziplin des Wintermilitärsports.
Beim Patrouillenlauf absolvieren vier Langläufer einen Parcours von 25 Kilometern, unterbrochen von einem Schiessen, bei dem drei der vier Athleten antreten müssen. Anders als im Biathlon mit fünf Scheiben pro Schiessen gilt es hier nur eine zu treffen, in maximal drei Versuchen – pro Fehlschuss gibt es eine Strafminute. Die Eidgenossen schossen nur einmal daneben und kamen in 1:06,38 Stunden ins Ziel.
Bald war deshalb klar, dass die Formation mit Langläufer Remo Fischer, der den Staffelführer gab, und den Biathleten Benjamin Weger, Mario Dolder und Ivan Joller würde ganz vorne mitlaufen können. Auch dank ihrer starken Langlaufleistung konnten sie die Franzosen, die eine riskantere Taktik gewählt hatten und mit zwei Langläufern und zwei Biathleten angetreten waren, in Schach halten. Prompt schoss einer der französischen Langläufer drei Fehler, die zwei Minuten Rückstand konnten die Einheimischen in der Loipe nicht wettmachen. So kam es, dass Frankreich (+1:24 Minuten, 3 Schiessfehler) gar noch von Österreich (+0:48, 0 Schiessfehler) und Italien (+1:19, 0 Schiessfehler) vom Podest verdrängt wurden.