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Geschichte der Institutionen
Prof. Dr. Antonio Lorpieno
Prof. Dr. Antonio Loprieno ist seit dem 1. August 2015 Mitglied der Wirtschaftswissen-schaftlichen Fakultät der Universität Basel, wo er auf den Gebieten Geschichte der Institutionen, akademisches Management und gesellschaftliche Organisation forscht. Dazu forscht und lehrt er auch weiter auf dem Gebiet der Ägyptologie und am nationalen Forschungsschwerpunkt Bildkritik (eikones) im Modul «Materialität und Semantik der Schrift».
Zur Person
Antonio Loprieno, geboren 1955, absolvierte das Gymnasium an der Europäischen Schule in Brüssel und studierte Ägyptologie, Sprachwissenschaft und Semitistik an der Universität Turin, wo er 1977 mit dem Doktorat abschloss und bis 1981 als Assistent tätig war. Als Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung habilitierte er sich 1984 an der Georg-August-Universität Göttingen. Ab 1984 war er Associate Professor an der Universität Perugia, bis er 1989 als Ordinarius für Ägyptologie an die University of California, Los Angeles berufen wurde, wo er bis 2000 auch das Department of Near Eastern Languages and Cultures leitete. Während dieser Zeit nahm er auch Gastprofessuren an der Hebräischen Universität in Jerusalem, an der École Pratique des Hautes Études in Paris sowie an der Universität Heidelberg wahr. Seit 2000 ist Loprieno Ordinarius für Ägyptologie an der Universität Basel, wo er 2006-15 als Rektor amtete. Seine Forschungsgebiete, in denen er durch mehr als hundert wissenschaftliche Monographien und Aufsätze ausgewiesen ist, sind die Ägyptologie und die semitische Linguistik.
Loprieno war 2008-2015 auch Präsident der Schweizerischen Rektorenkonferenz (CRUS). Zurzeit präsidiert er die Schweizerische Studienstiftung und ist Mitglied verschiedener Universitätsräte, ausserdem der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, des Deutschen Archäologischen Instituts sowie weiterer nationaler und internationaler wissenschaftlicher Gremien. Im Mai 2016 hat die Universität Strassburg Prof. Antonio Loprieno den Titel eines Ehrendoktors verliehen. Sie würdigt damit sein Engagement für die Entwicklung von «Eucor – The European Campus» – des gemeinsamen Wissenschaftsraums am Oberrhein, der in Europa einzigartig ist.
Seit dem 1. Juli 2015 ist er Mitglied im Universitätsrat der Universität Zürich für die Amtsperiode 2015 bis 2019. Seit dem 1. August 2015 ist Loprieno Mitglied der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel, wo er auf den Gebieten akademisches Management und gesellschaftliche Organisation forscht. Dazu forscht und lehrt er auch weiter auf dem Gebiet der Ägyptologie und am nationalen Forschungsschwerpunkt Bildkritik (eikones) im Modul «Materialität und Semantik der Schrift».
Ich bin nicht verärgert, ich bin kulturwissenschaftlich erstaunt.Antonio Loprieno