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Hausquartett
Jazz ist eine Musik, die ihre Entstehung dem Umstand verdankt, dass Gruppen über längere Zeit am gleichen Ort auftreten konnten und so ihr Spielweise entwickeln und reifen lassen konnten.
Vom Sommer 2002 bis zum Herbst 2004 genoss das Hausquartett Gastrecht im Theater am Brennpunkt, Baden. Im Wesentlichen ging es dabei darum eine Musizierform zu entwickeln, die vom freien Spiel ausgeht, zugleich aber auf einem Materialpool von ausgewählten Standards baut. Die üblichen Klischees des freien Spiels sowie die mittlerweile etwas schal gewordene, im Mainstream übliche Abfolge von Thema-Solo-Thema sollten aufgebrochen werden. Die Möglichkeit, jeden Donnerstag zu spielen, löste eine interessante musikalische Entwicklung aus.
Zur Livemusik schreibt das Quartett: "In kurzen Proben bestimmten wir jeweils das zu verwendende Material. Im Konzert wurde auf dieser Basis frei improvisiert, was dazu führen konnte, dass bis zu drei Standardthemen im selben Moment im Spiel sein konnten. Die ohneschin schon komplexe Situation des freien Spiels wurde mit konkreten Materialien erweitert."
Die Musik von Christoph Merki (Altsax), Christoph Baumann (Piano), Hämi Hämmerli (Bass), Tony Renold (Drums) ist geprägt durch den freien Umgang mit traditionellem Material (Standards). Das Interplay und Zwischentöne aller Art spielen eine wesentliche Rolle spielen. Ein Intro oder eine Überleitung ist meistens wichtiger als das Stück selber.Membri:Christoph Baumann
(pianoforte)
Hämi Hämmerli (contrabasso)
Christoph Merki (sassofono)
Tony Renold (batteria)