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Auf dem im April 2006 erschienenen Album „Foil“.
Könnte man als musikalisch als Post-Grunge einordnen, was da so irritierend eingängig daherkommt.
Eher tragisch ist der Text mit seiner moralischen Selbstzerfleischung, die der Sänger der aus Texas stammenden Band Justin Furstenfeld mit heiserer Stimme glaubwürdig betreibt, angesichts der endgültigen, rücksichtslosen Lossagung und Trennung von seiner Mutter. Der Telefonanrufbeantworter zu Beginn des Songs macht deutlich, dass er unerreichbar bleiben will: „Hi Justin! This is your mother. It is 2:33 on Monday afternoon. I was just calling to see how you were doing. You sounded really uptight last night, it made me a little nervous, and a little, well it made me nervous, but it sounded like you were nervous too. I just want to make sure you are really okay and wanted to see if you were checking in on your medication too. You know I love ya and take care honey. I know your under a lot of pressure. See ya. Bye Bye!”
Andere Interpretationen vermuten eine Geliebte und einen evtl. durch ihn verursachten Selbstmord. Diese Version legt möglicherweise das Video nahe, in dem er zum Schluss in der letzten Einstellung seine offensichtlich noch lebende Mutter besucht. Dann kann die jüngst Begrabene also nur seine Geliebte sein….
Was aber eigentlich passiert ist, wird nur angedeutet: Offensichtlich war der Protagonist drogenabhängig und depressiv, zog sich von der Person zurück, die ihm helfen wollte, und verschuldete mit seinem eigensüchtigen Leiden deren Tod.
Schon selten, ein solch introspektiver Song mit einer solchen Geschichte. Schön, dass er inzwischen sich auf Platz 41 der US-Charts geschlichen hat.