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Arbeitsstellen für sozial benachteiligte Jugendliche
In Rumänien leben rund zwei Millionen Roma. Die meisten davon sind sesshaft. Sie leiden sowohl unter Armut als auch sozialer Ausgrenzung. Die Ausgrenzung manifestiert sich ebenfalls beim Zugang zum formellen Arbeitsmarkt. In der ersten Projektphase wurde die Arbeitsvermittlung stärker strukturiert, um mehr Arbeitssuchende aus benachteiligten Gruppen, insbesondere Roma in den formellen Arbeitsmarkt zu bekommen. Der Übergang von der Ausbildung zur Anstellung ist für junge Erwachsene aus benachteiligten Gruppen weiterhin problematisch. Sie stehen verschiedenen Hindernissen, die ihnen den Einstieg in den Arbeitsmarkt erschweren, gegenüber wie Stereotypen und Diskriminierung, fehlende Unterstützung durch die Eltern, Einschränkungen aufgrund ihrer Herkunft aus Familien mit geringerem Haushaltseinkommen (z. B. Transport), fehlende Soft Skills und Netzwerke für effektive Bewerbungen und eine fehlende Unterstützung nach der Anstellung.
Projektteilnehmende:
Im Projekt eingeschlossen sind rund 1'900 Schüler:innen und junge Erwachsene aus sozial benachteiligten Gruppen, einschliesslich Roma aus den Bezirken Covasna, Mures und Alba.
Ziele:
Das Hauptziel ist, dass sozial benachteiligte junge Erwachsene, einschliesslich jener aus Roma-Gemeinschaften einen besseren Zugang zu menschenwürdiger Arbeit erhalten. Um das zu erreichen, befasst sich das Projekt einerseits mit dem Übertritt von der 8. zur 9. Klasse. Anderseits zielt das Projekt darauf ab, die Verbindungen zwischen Arbeitgebenden, Arbeitssuchenden und Berufsschulen zu stärken, um die Qualität der Berufsausbildung anzuheben und so die Aussichten auf einen Arbeitsplatz für junge Absolvent:innen zu erhöhen.
Aktivitäten:
Rund 1000 Schüler:innen der 7. und 8. Klasse nehmen an Berufsorientierungen teil. 120 sozial benachteiligte Mädchen werden dabei unterstützt, ihre Ausbildung fortzusetzen und rund 760 Berufsschüler:innen profitieren bis zum Projektende von Informationen, Beratungsangebote und besseren Verbindungen zu den Arbeitgebenden.
Das Projekt baut ebenfalls die Volumen der Lehrer:innen und Arbeitgebenden aus, um sozial benachteiligte Schüler:innen oder Arbeitnehmende optimaler zu verstehen und zu unterstützen. Darüber hinaus zielt es darauf ab, die Berufsausbildung zu stärken, indem es die Zusammenarbeit zwischen den Berufsschulen und dem privaten Sektor verbessert und zu einer höheren Qualität der Ausbildung in privaten und öffentlichen Unternehmen beiträgt.