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Wie kann es nur sein, dass ein Miniaturteam im fernen Engadin bis zum Umfallen kämpft und die Gegnerinnen stört und stoppt, wo es nur geht und eine Woche später, mit 3 Spielerinnen mehr, den Gästen aus St. Gallen alles erlaubt und diesen so viel Raum gewährt, dass die besten Kombinationen herausgespielt werden können? Warum funktioniert es nicht, wenn mehr als 2 Blöcke auflaufen können? Fehlt es an der Konzentration? An der Zusammenstellung? Am Ende sogar an der Einstellung?
Zur Zeit kann diese Fragen niemand beantworten - auch Coach Thöni nicht, der nach dem Spiel meinte, dass er den Abend zuerst einmal "sacken lassen" muss. Ein Spiel zum vergessen, ja. Aber die C-Ladies wollen nicht einfach jedes Spiel vergessen! Harte Arbeit, Spielverständnis, das Halten der Positionen und vor allem viel mehr Laufleistung stehen nun an oberster Stelle.
Über das Spiel gegen die Eisbärinnen aus St. Gallen gibt es nicht viel zu sagen: wer die Tore nicht macht, bekommt sie. Die Drittelsresultate von 0:3, 0:1 und 0:2 zeigen wenigstens, dass die Traubenfrauen nach dem ersten Drittel nicht einfach aufgegeben haben. Man könnte dann auch ehrlicherweise sagen, dass das Mitteldrittel das beste war. In den letzten 20 Spielminuten waren es dann sicher die Strafen, welche die St. Gallerinnen wiederum eiskalt ausnutzen konnten und nochmals zu zwei Toren und dem Schlussresultat von 0:6 führten. (jkg)
Spielbericht SIHF SCW-HCE
Am Sonntag, 5. November 2017 um 17.00 Uhr empfangen die C-Ladies die Frauen des SC Celerina in der Gütti. HOPP SCW LADIES!