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Schon zum zweiundvierzigsten Mal fand das Radquerrennen in Dagmersellen am Kreuzberg statt und in diesem Jahr leider auch zum letzten Mal. Dies finde ich sehr schade, denn auf dieser sehr schnellen Strecke ergeben sich immer wieder sehr spannende und taktische Rennen. Da ich mich nach dem Trainingslager in Teneriffa gut erholt hatte, entschied ich mich eher spontan in Dagmersellen zu starten und dort mein erstes Rennen nach der Trainingspause im November zu bestreiten.
Ich erwischte einen sehr guten Start und konnte mich gegen die zahlreichen Top-Fahrer behaupten und als fünfter Fahrer in die erste Geländepassage einbiegen. Da ich noch nicht so viele intensive Trainingseinheiten absolviert hatte, konnte ich dem Tempo dieser Fahrer unmöglich folgen und auf den ersten Runden fühlten sich meine Beine sehr schlecht an. Ich fiel relativ weit zurück und ging ausserhalb der Top-15 auf die dritte von zwölf zu fahrenden Runden. Jedoch merkte ich, dass es jede Runde besser ging und ich langsam in den Rennmodus zurückfand und mich immer weiter nach vorne kämpfen konnte.
Mein Durchhaltewille hat sich gelohnt und am Ende konnte ich mich nach einem harten Zweikampf mit einem anderen Fahrer in der Abfahrt der letzten Runde absetzen und das Rennen auf dem zwölften Rang beenden. Mit meinem ersten Top-15-Resultat an einem internationalen Radquerrennen bin ich sehr zufrieden und freue mich noch auf die letzten beiden Radquerrennen in dieser Saison.