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Ernst Ramseier
Ernst Ramseier wird 1936 in Langnau geboren. Nach einer kaufmännischen Lehre wendet sich Ramseier als Autodidakt den Künsten als Maler, Grafiker, Holzschneider und Lyriker zu. Er erschafft auch Mosaik- und Glasbilder, welche Sakralbauten, öffentliche Plätze oder Eingangs- und Treppenhausbereiche zieren. Vor allem seine Holzschnitte erlangen grosse Bekanntheit und erfahren durch seine Mitgliedschaft in der internationalen Vereinigung der Holzschneider XYLON grosse Reichweite. Besonderen Zuspruch erhält Ramseier zudem von dem Thuner Künstlerkreis um Roman Tschabold, Etienne Clare, Knud Jacobsen, Paul Gmünder, Hans Ittig, Willi Waber, Fritz Bütikofer und Emil von Gunten, die 1958 die Galerie Aarequai eröffnen. In dieser stellt Ramseier 1961 zum ersten Mal selbst aus. Zahlreiche öffentliche und private Aufträge sowie zwei Stipendien der Kiefer-Hablitzel-Stiftung 1965 und das Louise-Aeschlimann-Stipendium 1973 folgen. Sein Werk präsentiert er vor allem in regionalen Ausstellungen. Ramseier stirbt 2020 in Krattigen. Das Kunstmuseum Thun zeigt sein Werk 2021 in einer grossen Retrospektive.