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Filmkritik: Aus dem Museum entflohen70. Internationale Filmfestspiele Berlin 2020
Der kambodschanische Dokumentarfilmer Rithy Panh zeigt mit Hilfe von Archivaufnahmen, wie Krieg und Massenvernichtungswaffen grosses Leid auslösen. Es werden Bilder aus Konzentrationslagern, Hiroshima und Nagasaki sowie aus Kriegen aus aller Welt gezeigt. Neben den nicht leicht zu verdauenenden Aufnahmen sind Texte zu hören, die von den französischen Schauspielern André Wilms und Rebecca Marder eingesprochen wurden. Zudem gibt es immer wieder kurze Performances des Butoh-Tänzers Bion, der sich durch zerstörte Gebäude bewegt.