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Zum Derby-Spiel gegen Lausanne-Sport reisten ungefähr 25 Marooner an das nördliche Ufer des Genfersees.
Auf dem Weg nach Lausanne amüsierte man sich prächtig mit Panini-Sticker-Tausch und Diskussionen über Mozis Newsletter. ;-)
Bei einem Wucherpreis von 20Fr. durfte man 3 Punkte von unseren Servettiens erwarten, sie waren sicher gewillt, doch Lausanne startete besser ins Spiel.
Nach einer schönen Kombination von Marazzi und Gaspar musste sich Gonzalez bereits in der 7. Minute mächtig strecken.
Servette deutete zum ersten Mal nach 11 Minuten Torgefährlichkeit an, als De Azevedo einen Freistoss nebens Tor setzte.
Servette kam nun immer besser ins Spiel und begann die Oberhand zu gewinnen.
De Azevedo wurde in der 25. Minute auf dem Flügel in die Tiefe geschickt. De Azevedo ersprintete sich den Ball und flankte ihn zur Mitte, wo Geoffrey Tréand mit einem spektakulären Seitfallzieher das 0:1 erzielte.
In der 40. Minute wurde Esteban von Schneider mit einem weiten Einwurf lanciert. Esteban liess an der unteren Ecke des Strafraums einen Gegenspieler aussteigen und spielte den Ball zur Mitte, wo Eudis völlig vergessen ging und zum 0:2 einschob.
Dies war gleichzeitig auch das Pausenresultat. Die Leute am Verpflegungsstand schienen ähnlich überfordet gewesen zu sein, wie die LS-Abwehr auf dem Platz. Bereits zur Halbzeit herrschte nämlich ein Bier- und Bratwurst-Engpass.
Die zweite Hälfte startete mit einem Schuss von Eudis, der aber neben dem Tor landete. 47 Minuten waren gespielt.
Ein Freistoss von De Azevedo in der 54. Minute landete auch nicht im Tor.
In der 65. Minute verliess Nicolas Hélin, der bereits angeschlagen ins Spiel startete, das Feld und Franck Madou kam ins Spiel. Eigentlich nichts besonderes, aber genau dieser Madou erzielte 3 Minuten später, in der 68. Minute, mit dem Kopf den 1:2 Anschlusstreffer für Lausanne.
In Minute 70 konnte Madou sich mit einer Körpertäuschung von N’Zay lösen und kam zu einer weiteren grossen Chance, die er aber vergab.
Dann, in der 73. Minute, hiess es Eckball für Servette. De Azevedo führte aus, Eudis köpfte den Ball an die Latte, von wo er auf den Fuss von N’Zay sprang. N’Zay reagierte sofort und hämmerte den Ball ins Netz. Lausannes kleiner Aufschwung wurde mit dem 1:3 souverän gebremst.
Trotzdem musste Schneider in der 80. Minute mit dem Kopf vor Gaspar retten. Beim anschliessenden Eckball wurde der Ball wieder auf Gaspar gespielt. Dieser reagierte aber zu überhastet und verstolperte den Ball aus bester Position.
Madou fälschte einen Schuss von Marazzi nach 82. Minuten mit dem Kopf gefährlich ab. Doch auch dieser Ball landete neben dem Tor.
Für die Grenats hämmerte Kapitän Lionel Pizzinat in der 89. Minute den Ball haarscharf am Pfosten vorbei, als er an ein paar Gegenspieler vorbeigedribbelt war.
Dann war das Spiel vorbei und auf der Tribüne wurde gejubelt. Die überteuerten 20 Fr. Eintritt haben sich gelohnt.
Nach dem Spiel blieb man noch vor dem Stadion und feierte den Derby-Sieg mit den Spielern.
Die Heimfahrt verlief friedlich und deutlich weniger laut als letzte Woche. Bei einer Flasche „Feldscschen Oral“ (Insider) liess man noch einmal den Match Revue passieren und den Abend ausklingen.