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Die von SWISSAID unterstützte Kampagne Semillas de Identidad in Nicaragua trägt Früchte: Mitte Sommer erklärten zwei Gemeinden des Landes ihr Gebiet frei von gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Damit verzichten nun sieben Gemeinden in Nicaragua auf GVO. Herzlichen Glückwunsch!
Am 31. Juli 2012 verabschiedete der Gemeinderat von Ciudad Dario in der Region Matagalpa eine Verordnung, mit der das Gemeindegebiet zum "Territorio Libre de Transgénicos" erklärt wurde. Am folgenden Tag stimmte auch der Gemeinderat von Santa Maria de Pantasma in der Region Jinotega einer ähnlichen Verordnung zu.
Damit verzichten nun insgesamt sieben Gemeinden auf ihrem Gebiet auf GVO: San Ramón, San Dionisio und Ciudad Dario in der Region Matagalpa, Santa Maria de Pantasma in der Region Jinotega, Macuelizo in der Region Nueva Segovia, Nandaime in der Region Granada und Belén in der Region Rivas.
Ein grosser Erfolg für die 35'000 nicaraguanischen Bauernfamilien, die sich unter der Schirmherrschaft von Semillas de Identidad zusammengeschlossen haben. Diese von SWISSAID seit 2006 unterstützte Kampagne fördert die traditionelle bäuerliche Kultur des Landes, die sich in einer vielfältigen ökologischen Landwirtschaft und im Schutz der Artenvielfalt für eine grössere Ernährungssouveränität ausdrückt. Die Ablehnung gentechnisch veränderten Saatguts, das oft zur völligen Abhängigkeit der Kleinbauern von multinationalen Nahrungsmittelkonzernen wie Monsanto und Syngenta führt, ist ein logischer Schritt zur Bewahrung dieser Kultur und ein wirksames Mittel gegen den Hunger.