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Bei der Erarbeitung der Richtlinie habe die Schweiz ihren Spielraum als Schengen-Mitglied "souverän genutzt", sagte Keller-Sutter. Mit diesem Verhandlungserfolg habe die Schweiz sichergestellt, dass die gut-eidgenössische Tradition im Schiesswesen nicht gefährdet werde.
"Ich sage es ganz deutlich: Niemand wird entwaffnet", so die neue Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements.
Ein Nein der Schweiz würde die Mitgliedschaft bei den Schengen- und Dublin-Verträgen gefährden. Damit stünden auch die Vorteile auf dem Spiel, welche die Schweiz im Bereich der Sicherheit, des Asylwesens und der Volkswirtschaft aus diesen Verträgen ziehe.
Gegen die Verschärfung des Schweizer Waffenrechts hat eine Allianz aus Schützen- und Schiesssportvereinen mit Unterstützung der SVP das Referendum ergriffen. Die Vorlage dürfte im Mai vors Volk kommen.
Sie habe in den letzten Tagen und Wochen erkannt, wie hoch die Erwartungen und Hoffnungen seien, welche in die beiden neuen Bundesrätinnen gesetzt würden, sagte Keller-Sutter auch. "Alles sollte nun besser werden". Der Einfluss einer einzigen Person, auch einer Bundesrätin, sei aber begrenzt. "Die Kraft unseres Lands liegt in den Institutionen."
(AWP)