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Ihr Tod war aber nicht umsonst.
US-Marine-Ingenieur Horace Lawson Hunley entwickelte während des Amerikanischen Bürgerkrieges ein Kampf-U-Boot, das später nach ihm benannt wurde. Bei einer Testfahrt mit der «H. L. Hunley» ertrank er zusammen mit acht Crew-Mitgliedern. Später wurde das U-Boot geborgen und wurde zum ersten Unterwasserfahrzeug der Kriegsgeschichte, das ein feindliches Schiff versenken konnte.
Dieser Mann stürzte sich vom Eiffelturm in den Tod. Der österreichisch-französische Konstrukteur, der in Paris eine Schneiderei betrieb, baute einen Fallschirmanzug und sprang damit aus einer Höhe von 57 Metern. Franz Reichelt fiel vor laufenden Kameras wie ein Stein vom Himmel, schug ungebremst auf dem Rasen auf und war sofort tot.
«Babs» nannte John Godrey Parry-Thomas seinen Rennwagen, mit dem er den Landgeschwindigkeitsrekord brechen wollte. Der Waliser übertrumpfte seinen Rivalen Malcolm Campbell, bevor der wiederum zurückschlug. Bei seinem erneuten Rekordversuch verunfallte Parry-Thomas tödlich. Sein Wagen steht heute im Museum of Speed in Pendine, Wales.
170 Patente meldete Thomas Midgley jr. insgesamt an. Zwei wurden ihm zum Verhängnis. Der US-Maschinenbauingenieur tüftelte als Chemiker für «General Motors» und vergiftete sich dabei mit Bleigiften. Mit 51 Jahren erkrankte er an Kinderlähmung, was in aber nicht vom Erfinden abhält. Um mit der schweren Behinderung zu leben, entwickelte er ein Seilzugsystem, mit dem man ihn aus dem Krankenbett heben kann. 1944 verfing er sich darin und erwürgte sich selber.
Sein Bestseller «Das komplette Buch vom Laufen» machte Jim F. Fixx zu einem der Pioniere der weltweiten Fitnessrevolution in den 70er-Jahren. Der US-Amerikaner begann mit 35 Jahren mit dem Lauftraining, das aus seiner Überzeugung die Lebenserwartung erhöhen sollte. Trotzdem wurde Fixx nur 52-jährig. Er erlitt ausgerechnet nach dem Joggen einen plötzlichen Herzod.
Er war wohl der erste Mensch, der sich den Traum vom Fliegen erfüllte: Otto Lilienthal. Dem deutschen Maschinenbauingenieur gelang es 1891 ein Strecke von 25 Metern in der Luft zurückzulegen. Für seine Fluggeräte erforschte er jahrelang Vögel. Innerhalb von 7 Jahren macht Lilientahl über 2000 Flugversuche. Bei seinem letzten erfasste inn eine Windböe. Er stürzte aus 15 Metern Höhe ab, brach sich die Wirbelsäule und erlag später seinen schweren Verletzungen.
Alexander Bogdanow war ein russischer Arzt, der die Bluttransfusion erforschte. Dafür gründete er 1926 das «Institut der Blutlehre und Bluttransfusion» und unternahm mehrere Selbstversuche des Blutaustausches. Er glaubte, es sei ein Mittel für ewige Jugend und fühlte sich grossartig. Bis er sich das Blut eines Tuberkulose- und Malaria-Kranken verabreichte und kurz darauf starb.
Dass selbst eine Maschine, die den Zeitungsdruck revolutionieren sollte, zur tödlichen Falle werden kann, beweist das tragische Schicksal des amerikanischen Erfinders William Bullock. Bei der Einrichtung seiner Rollen-Rotationspresse verfing sich sein Bein in der Druckmaschine. Die Ärzte mussten es später amputieren. Bullock überlebte diese Operation jedoch nicht.
Die französische Physikerin Marie Curie erhielt 1903 als erste Frau den Nobelpreis und ist neben Linus Pauling die einzige Person, die auf zwei unterschiedlichen Gebieten (Physik und Chemie) ausgezeichnet wurde. Die gebürtige Polin entdeckte zusammen mit ihrem Mann Pierre die Radioaktivität. 1934 starb sie an Anämie (Bluttarmut) - sehr wahrscheinlich eine Spätfolge der radioaktiven Strahlung, der Madame Curie jahrelang ausgesetzt war.