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Überrascht von der Entdeckung der Musik im Alter von 10 Jahren, nährt Lucas Debargue seine Neugierde immer wieder, indem er seine musikalische Erfahrungen auch ausserhalb der grossen Institutionen vervielfacht. Sein Treffen mit Rena Schereshewskaja im Jahr 2011 war ein Wendepunkt: Es war die Stärke der Lehre, die Lucas dazu veranlasste eine Karriere als Konzertmusiker in Erwägung zu ziehen. Im Jahre 2012 trat er ihrer Interpretationsklasse an der École normale de musique de Paris bei.
Nachdem er am Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau im Juni 2015 entdeckt wurde, gehört Lucas Debargue heute zu den begehrtesten jungen Pianisten der Welt. Er ist bereits in den prestigeträchtigsten Sälen aufgetreten, darunter der Grosse Saal des Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau, das Mariinsky-Theater in St. Petersburg, das Théâtre des Champs Elysées in Paris, die Royal Festival Hall in London und in vielen anderen in Amsterdam, Genf, Wien, Berlin, New York, Chicago, Montreal, Tokio, Peking ... Er war bereits mehrfach bei den Festivals von La Roque d‘Anthéron und Verbier zu Gast. Er tritt regelmäßig unter der Leitung von Dirigenten wie Valery Gergiev, Mikhail Pletnev, Vladimir Spivakov und anderen auf und hat bereits Kammermusik mit Gidon Kremer, Janine Jansen und Martin Fröst gespielt.
Lucas Debargue lässt sich von Literatur, Malerei, Kino und Jazz inspirieren. Er belebt wenig bekannte Stücke des Klavierrepertoires, wie Werke von Karol Szymanowski oder Milosz Magin wieder. Seine Zusammenarbeit mit dem berühmten Geiger Gidon Kremer markierte den Beginn einer grossen Freundschaft, die zu Tourneen rund um die Welt, sowie Projekten wie der Uraufführung von Lucas‘ Concertino im Jahr 2017 und der Beauftragung einer Oper im Jahr 2020 führte.