Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/131907

<h2>SubmittedText<h2><p>1. Erkundigt sich die Delegation auch nach den Korruptionsfällen in den Anlagen, wo Schweizer Brennstäbe fabriziert werden, und ob mit Sicherheit bestätigt werden kann, dass weder Schweizer Firmen noch deren Brennstoff-Lieferant Areva darin verwickelt sind?</p><p>2. Die Frage nach dem Verbleib des verbrauchten Urans bezieht sich auf die in der Statistik (Schweizer Kernmaterialbestände im Ausland) verbliebenen 62 227 Kilo Wiederaufarbeitungsuran und die im Jahr 2011 in der Statistik "verschwundenen" 124 324 Kilo (das ist die Differenzmenge gegenüber dem Vorjahr).</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Die Korruptionsfälle sind bekannt und wurden in der russischen Öffentlichkeit auch aufgearbeitet. Es ist nicht vorgesehen, aber denkbar, dass sich die Delegation nach den ergriffenen Massnahmen zur Verhinderung solcher Fälle erkundigen wird.</p><p>2. In der jährlichen Statistik der im Ausland befindlichen Schweizer Kernmaterialbestände wird die Summe der Angaben der einzelnen Kernanlagen ausgewiesen. Die Veränderungen ergeben sich aus Beschaffung und Verarbeitung des Kernmaterials. Die fraglichen 124 324 Kilogramm an Wiederaufarbeitungsuran wurden gemäss Angaben des Besitzers im Jahre 2011 verarbeitet. </p>