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Mit dem Grand Slam Turnier in Tokio bestritten die beiden Schweizer Topathleten Ciril Grossklaus und Evelyne Tschopp das letzte grosse Highlight der Saison 2017. Letztere konnte mit einem Sieg über Tinka Easton (AUS) gut ins Turnier starten, musste sich aber in der zweiten Begegnung der Weltnummer 7, Amandine Buchard aus Frankreich, geschlagen geben.
Auch für Ciril Grossklaus verlief das Turnier alles andere als wunschgemäss. Nach einem Freilos traf er auf den Kanadier Krieber-Gagnon, dem er sich nach 139 Sekunden Kampfzeit beugen musste. Für den 26-jährigen Aargauer neigt sich damit eine durchzogene Saison dem Ende zu, in der sich der ambitionierte Judoka mehr erhofft hatte. Im Interview verrät er unter anderem, wie es 2018 weitergehen wird…
Ciril, wie hast du die Saison 2017 erlebt?
«Der Lohn für die erbrachte Arbeit, in Form von Resultaten auf höchstem Level, ist bis zuletzt ausgeblieben. Daher war es für mich nicht gerade eine zufriedenstellende Saison. Ein paar kleine Verletzungen in der ersten Jahreshälfte erschwerten mir spürbar die Rückkehr auf das internationale Parkett. In den letzten Monaten hatte ich das Gefühl, wieder zu einem starken Judo gefunden zu haben, konnte es aber noch nicht optimal auf die Turniere ummünzen. »
Welches war dein persönliches Highlight 2017?
«Am Weltcup-Turnier in Polen (European Open Katowice) konnte ich ein paar gute Gegner besiegen und zeigte insgesamt eine starke Leistung. Den Kampf um Bronze gegen den Kasachen entschied ich nach nur wenigen Sekunden mit einem super Ippon für mich. Ein schönes Gefühl.»
Wie geht es 2018 weiter? Was sind die Ziele?
«Ab jetzt werden die punkteirrelevanten Turniere weggelassen, also nur noch Grand Prix und höher werden gekämpft. Auch werden in der kommenden Saison sicher mehr Turniere bestritten als in der soeben beendeten. Natürlich bleibt es das Ziel, an jedem Wettkampf die bestmögliche Leistung abzurufen und gute Resultate zu erzielen. Für die im Mai bereits beginnende Olympiaqualifikation für Tokio 2020 sollen schliesslich die ersten Punkte eingefahren werden.»