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Peter Füri wuchs im Kleinbasel auf und schloss sich als fussballbegeisterter Knirps folgerichtig dem Quartierverein FC St. Clara an, eher er im Alter von 12 Jahren in die Juniorenabteilung des FC Basel 1893 eintrat. Drei weitere Jahre später, jetzt als 16jähriger, wechselte er zum FC Concordia, für den er zwischen 1953 und 1959 zuerst bei den Junioren und danach in der ersten Mannschaft spielte, die sich in jenen Jahren mehrfach zwischen der 1. Liga und der Nationalliga B hin und her bewegte.
Danach folgte für Füri der erste Schritt in die Nationalliga A, als er zwischen 1959 und 1961 für den FC La Chaux-de-Fonds spielte, ehe er in seine Heimatstadt zurückkehrte und für den FCB von 1961 bis 1965 unter Trainer Georges Sobotka als bewährter Verteidiger gegen 100 Wettbewerbsspiele bestritt. Er war unangefochtener Stammspieler jener Epoche, verpasste aber wegen einer Erkrankung die Teilnahme am Cupfinal 1963, den der FCB gegen die Grasshoppers 2:0 gewann. Seine Fussballkarriere beendete Peter Füri zwischen 1966 und 1968 als Spielertrainer des SC Binningen.
Fortan widmete sich Peter Füri seiner Familie und seinem Beruf. Der gelernte Elektromonteur arbeitete bis zu seiner Pensionierung als Abteilungsleiter in der Verteilungszentrale des Coop in Pratteln und erlebte mit Freude, wie auch sein Sohn Markus im Fussball seinen Weg ging. Wie sein Vater spielte auch Markus Füri zuerst in der 1. Liga für die Congeli und danach während dreier Saisons zwischen 1986 und 1989 für den FCB in der Nationalliga A und Nationalliga B, ehe er sich dem damaligen Erstligisten FC Pratteln anschloss und zu jener Mannschaft gehörte, die im August 1990 dem FCB im Schweizer Cup eine empfindliche 0:4-Niederlage beigefügt hatte. Dabei war ausgerechnet Defensivspieler Markus Füri nach einer Stunde das 1:0 gegen seinen ehemaligen Club geglückt.
Zusammen mit ihrer Mutter Verena Füri-Grass und ihren eigenen Familien müssen Markus Füri sowie seine Schwester Sandra Hostettler-Füri am kommenden Donnerstag Peter Füri zu Grabe tragen. Der ganzen Familie, in erster Linie der zurückbleibenden Gattin und den beiden erwachsenen Kindern, entbietet der FC Basel 1893 sein herzliches Beileid, dies im Wissen, dass auch viele Freunde und Bekannte um eine im Dorf Muttenz fest verankerte und beliebte Persönlichkeit trauern. Den Schmerz und der Schock all jener, die in einer familiären oder freundschaftlichen Beziehung zum Verstorbenen standen, soll die Tatsache, dass Peter Füri so gehen durfte, wie er es sich gemäss Aussagen seines Sohnes Markus immer gewünscht hat, etwas lindern. Denn in der Tat hörte sein Herz am vergangenen Montag ohne lange und schmerzliche Leidenszeit auf zu schlagen, so dass Peter Füri ein ruhiger und sanfter Tod vergönnt war.