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Das Viceroy’s Haus gab einst britischen Herrscher Indiens Obdach. 1947 vollzieht Lord Mountbatten das Ende der britischen Kolonialherrschaft in Indien
Das Viceroy's House beherbergte einst die britischen Herrscher über Indien. 1947 wird Lord Mountbatten (Hugh Bonneville) für sechs Monate damit beauftragt, die Rückgabe des Landes an das einheimische Volk zu vollziehen, wodurch er offiziell zum letzten «Viceroy» der Geschichte wird.
Als 1947 die britische Kolonialherrschaft in Indien zu Ende geht, werden Lady und Lord Mountbatten (Gillian Anderson und Hugh Bonneville) für sechs Monate nach Delhi ins Viceroy's House geschickt. Der Urenkel von Queen Victoria soll als letzter Vizekönig Mountbatten für den reibungslosen Übergang des Landes in die Unabhängigkeit sorgen.
Lord und Lady Mountbatten leben mit ihrer gemeinsam Tochter im Obergeschoss, ihre 500 Hindu-, Muslim- und Sikh-Angestellten hingegen bewohnen die unteren Etagen. Während die politische Elite ‚upstairs‘- darunter auch Nehru, Jinnah und Gandhi - aber über die Geburt eines unabhängigen Landes diskutieren, bricht ‚downstairs‘ schon bald das Chaos aus. Denn die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Hindus, Muslimen und Sikhs im ganzen Land übertragen sich unmittelbar auf die 500 Bediensteten des Palastes selbst.
So droht auch die Liebe des jungen Hindu Jeet und der muslimischen Angestellten Aalia in den Konflikt mit den eigenen Glaubensgemeinschaften gerissen zu werden und im Strudel unterzugehen. Als die Lage komplett eskaliert, wird eine folgenschwere Entscheidung gefällt, die zur Spaltung des Landes führt - und deren Auswirkungen bis heute spürbar sind.