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Isländer Pferde
Weltweit gibt es über 300.000 Islandpferde. Die meisten Tiere dieser Rasse leben in ihrem Herkunftsland Island. Ursprünglich entstanden sie aus der Mischung von Pferden norwegischer Einwanderer und den auf Island lebenden englischen oder schottischen Pferden.
Sie verfügen über einen sehr robusten Körperbau, so dass sie gut von Kindern wie auch Erwachsenen beritten werden können. Der Charakter eines Isländers lässt sich als genügsam, ausdauernd und freundlich umschreiben. Sie gelten als soziale Pferde, die leicht in der Handhabung sind.
Da ein Islandpferd erst mit ca. sieben Jahren ausgewachsen ist, wird es frühestens zwischen dem vierten und fünften Lebensjahr eingeritten.
Das Besondere an Islandpferden sind die Gangarten. Über die Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp hinaus, beherrschen Islandpferde auch Pass und Tölt. Pass ist eine Zweitaktgangart in vier Phasen und Tölt eine Viertaktgangart.
Durch hohe Lebenserwartung der Isländer, mit nicht seltenen 30 – 35 Jahren, sind diese Pferde für Reiter die lange Zeit ein Tier reiten möchten, sehr attraktiv.