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Gerlind Reinshagen, geboren 1926, lebt in Berlin. Veröffentlichte außer Theaterstücken Prosa und Gedichte. Zuletzt erschien der Prosaband Zwölf Nächte.
Seit ihrem ersten Stück, Doppelkopf, das Claus Peymann 1968 mit großem Erfolg inszenierte, gehört Gerlind Reinshagen zu den prägenden Autorinnen des Theaters. Neben den immer aktuellen Themen ist es für sie eine Herausforderung, für die Probleme einer sich schnell verändernden Gesellschaft neue theatralische Sprach- und Bildformen zu erfinden. »Was mich interessiert: wie eine Idee durch viele Köpfe geht und was dabei herauskommt. Vergröbert sich der ursprüngliche Gedanke, verkommt er zum Klischee, kann etwas Neues entstehen? Anschauungen, Meinungen entstehen mehr und mehr aus Kollektivmeinungen. Ausscheren wird immer schwieriger. Eigenbrötler ordnen sich ein, werden umgedreht oder ausgesondert. Logisch wären Chöre auf der Bühne Eine neue Art von Bühnensprache wäre zu entdecken (aus Alltagssprache, Klischees usw.). «
Autorentext
Gerlind Reinshagen wurde am 4. Mai 1926 in Königsberg geboren. Nach ihrem Abitur in Halberstadt und einer anschließenden Apothekerlehre studierte sie von 1946 bis 1949 Pharmazie in Braunschweig. 1953 begann sie ein Studium an der Hochschule der Künste in Berlin, das sie 1956 beendete. Seitdem war sie freie Schriftstellerin und veröffentlichte zahlreiche Romane, Theaterstücke und Hörspiele. Zuletzt lebte sie in Berlin und war Mitglied des PEN-Zentrums und der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Gerlind Reinshagen ist am 8. Juni 2019 in Berlin verstorben.
Inhalt
Doppelkopf. Leben und Tod der Marilyn Monroe. Die Feuerblume. Die fremde Tochter. Drei Wünsche frei.