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Wenn Eigennutz und Altruismus zu Triebkräften des menschlichen Verhaltens werden
Wirtschaftswissenschaftler Ernst Fehr, ein führender Vertreter der Verhaltensökonomie, zeigt mit seinen Experimenten, dass der Mensch kein Homo Oeconomicus ist, der nur rational seinen Nutzen maximiert. Er weist nach, dass Solidarität und Fairness eine grosse Rolle spielen, wenn Wirtschaftssubjekte auf dem Markt agieren. Dies hat enorme Konsequenzen für die Funktionsweise von Arbeitsmärkten. Seine Forschungen lassen sich auch auf aktuelle Wirtschaftsprobleme, z.B. Boni in Banken oder die Überschuldung von Staaten, übertragen.