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Mit grossen Bedenken wurden die Pläne für Mega-Konstellationen wie die Starlink Satelliten in der Amateurastronomie und Profiastronomie aufgenommen. Wird der Sternenhimmel selbst in entlegenen Regionen der Welt nur noch ein Gewimmel von Satelliten zeigen? In einer Studie hat die ESO nun eine objektive Analyse der Situation vorgenommen. Demnach sind Grossteleskope mässig betroffen. Langzeitbelichtungen (>1000 Sekunden) sind stärker betroffen. Einen grösseren Einfluss haben die Satelliten auf Durchmusterungen (Surveys) von grösseren Himmelsfeldern. Hier wären 30-50% der Aufnahmen "stark beeinträchtigt". Hier geht es um kurzfristige Phänomene wie Supernovae und potenziell gefährliche Asteroiden. Es ist also möglich, dass er Schutz der Erde vor Asteroiden beeinträchtigt wird und die Grundlagenforschung behindert wird. Etwa 100 Satelliten würden mit dem Auge in der Dämmerung nahe dem Horizont zu sehen sein, etwa 10 davon über 30 Grad. Die Auswirkungen auf Radio-, Millimeter- und Submillimeterteleskope (wie z.B. ALMA) werden in der Studie noch nicht untersucht. Für weitere Details, siehe die ESO Pressemitteilung.