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Auswirkungen eines Freihandelsabkommens mit den Mercosur-Staaten auf die Fleischproduktion und Verarbeitung in der Schweiz
Die Schweiz verhandelt als Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay über ein Freihandelsabkommen. Die möglichen Auswirkungen auf den Schweizer Agrarsektor werden in dieser Arbeit aufgezeigt.
Sabatino Daniela & Triozzi Vasco, 2018
Bachelor Thesis, SALS-Schweiz
Betreuende Dozierende: Mathias Binswanger
Keywords: Mercosur, EFTA, Schweiz, Freihandelsabkommen, Agrarsektor, Landwirtschaft, Fleischproduzenten, Fleischverarbeiter, Produktionssysteme, Preise und Zölle
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Der Mercosur ist ein Binnenmarkt mit mehr als 260 Millionen Menschen und einem BIP von 2.2 Billionen Euro. Besonders die Schweizer Exportwirtschaft erhofft sich durch die Reduktion von Handelshemmnissen einen besseren Zugang zum südamerikanischen Markt. Der Mercosur gilt als Agrarmacht und fordert Zugeständnisse in der Landwirtschaft. Die Fleisch produzierende und verarbeitende Industrie in der Schweiz befürchtet durch Mehrimporte eine Senkung der Qualität und der Preise.
Zuerst werden die involvierten Parteien, die rechtlichen Grundlagen sowie der aktuelle Stand der Verhandlungen beschrieben. Im Weiteren werden die bisherigen Handelsflüsse der Inlandsproduktion und dem Konsum gegenübergestellt. Danach werden Preise und Zölle sowie bestehende Zollkontingente analysiert. Durch einen Vergleich der Produktionssysteme wird aufgezeigt, wodurch sich die Schweiz im Hinblick auf Tier-, Umwelt- und Konsumentenschutz von den Mercosur-Staaten unterscheidet. Experteninterviews geben im Anschluss Aufschluss über die möglichen Konsequenzen eines Freihandelsabkommens.
Der SALS-Schweiz werden konkrete Handlungsempfehlungen unterbreitet, um in Zukunft die Interessen der Fleischproduzenten und Verarbeiter zu wahren. Es wird empfohlen eine Verhandlungsstrategie zu definieren, Schweizer Produkte und deren Image zu fördern und die Detailhandelsmargen zu senken. Des weiteren wird aufgezeigt, wann politische Instrumente zugunsten der Landwirtschaft eingesetzt werden können.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Fachbereich der Arbeit: Strategie, Marketing & Kommunikation
Vertraulichkeit: öffentlich