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In der ersten Tageshälfte wurden die Erdölpreise vor allem durch den stärkeren Dollar belastet. Ein stärkerer Dollar verteuert das in der US-Währung gehandelte Rohöl in Ländern ausserhalb des Dollarraums. Die Nachfrage wird dadurch meist gebremst, die Rohölpreise werden in der Folge belastet.
Am Nachmittag kamen neue Prognosen des Ölkartells Opec hinzu. Die Preise gerieten dadurch noch stärker unter Druck. Die Opec reduzierte ihre Nachfrageprognosen für dieses und kommendes Jahr. Begründet wurde der Schritt mit einer "erheblichen Unsicherheit hinsichtlich der Weltwirtschaft, begleitet von Ängsten vor einer weltweiten Rezession". Chinas strikte Corona-Politik habe zur Unsicherheit beigetragen./bgf/jha
(AWP)