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In Lausanne sind am Sonntag sieben Nachwuchstänzer mit dem 39. Prix de Lausanne ausgezeichnet worden. Sie erhalten die Möglichkeit, Kurse in einer grossen Tanzschule zu besuchen oder sich einer renommierten Kompanie anzuschliessen. Zudem bekommen sie ein Preisgeld von 16'000 Franken.
Gewonnen haben: Mayara Magri (Brasilien), Sung Woo Han (Südkorea), Zhang Zhiyao (China), Patricia Zhou (Kanada), Shizuru Kato (Japan), Derrin Watters (USA) und Yuko Horisawa (Japan). Der Amerikaner Watters wurde weiter mit dem Preis für zeitgenössische Interpretation ausgezeichnet.
Nicht unter die Gewinner schaffte es der einzige Finalist aus der Schweiz, Benoît Favre. Er erhielt aber den mit 2000 Franken dotierten Titel "Bester Schweizer", wie die Veranstalter mitteilten.
An den Vorausscheidungen im Herbst nahmen über 200 junge Tänzerinnen und Tänzer aus der ganzen Welt teil. Der Tanzwettbewerb wurde vom Westschweizer Mäzen Philippe Braunschweig gegründet. Braunschweig, der auch ein langjähriger Weggefährte von Maurice Béjart war, verstarb im vergangenen April im Alter von 82 Jahren.
SDA-ATS