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Studie untersucht Werbung im Fernsehen.
Mehr Werbung könnte dem öffentlichen Fernsehen helfen, mit privaten Sendern mitzuhalten. Das zeigt eine Studie, die Forschende der Universität Zürich gemeinsam mit englischen Forschenden durchgeführt haben.
Das Forschungsteam untersuchte drei öffentliche und zwei private britische Fernsehsender. Öffentliche Sender stehen laut den Verfassern des Papers weltweit unter Druck, weil die Werbeeinnahmen stagnieren und sie immer mehr Zuschauerinnen und Zuschauer an Internet- und Pay-TV verlieren. In vielen Ländern, so auch in Grossbritannien und der Schweiz, limitiert das Gesetz die Werbezeit im öffentlichen Fernsehen. Bei privaten Sendern ist die Werbezeit dagegen nicht limitiert. Die Forschenden versuchten nun herauszufinden, was eine Erhöhung der erlaubten Werbezeit bewirken würde, und stellten fest, dass diese bedeutende Mehreinnahmen bringen könnte. Deshalb könne eine veränderte Gesetzgebung dem öffentlichen Fernsehen im Wettbewerb mit Anbietern von Internetfernsehen und Pay-TV von Nutzen sein.
Mehr Werbung im SRF
Könnte eine solche Verlängerung der erlaubten Werbezeit auch dem SRF helfen? In der Radio- und Fernsehverordnung ist festgelegt, dass Werbung beim SRF maximal 15 Prozent der Sendezeit betragen und in einer vollen Stunde 12 Minuten nicht überschreiten darf. Ein direkter Vergleich mit Grossbritannien ist allerdings sehr schwierig. Denn dort ist es der gebührenfinanzierten BBC nämlich gänzlich verboten, Werbung zu schalten. ◊