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Das Russische Meteorologische Institut (Roshydromet) hat über eine kurzzeitig erhöhte Radioaktivität in der nordrussischen Stadt Severodvinsk am 8. August informiert. Während 30 Minuten wurde eine rund 20 mal stärkere Strahlung als normal gemessen. Diese Erhöhung steht offenbar in Zusammenhang mit einem militärischen Unfall in der Region Arkhangelsk.
Die Messungen des Bundesamtes für Gesundheit zeigen bisher keine erhöhte Radioaktivität in der Luft in der Schweiz. Weder die Spurenmessungen mit High-Volume-Samplern (HVS; Messwerte), noch das automatische Messnetz für luftgetragene Radioaktivität (URAnet aero; Messwerte) haben auffällige Werte registriert.
Das BAG steht in Kontakt mit Institutionen in ganz Europa, welche die Radioaktivität in der Luft überwachen. Auch aus diesem Netzwerk gibt es bisher keine Meldungen über Messungen von Radionukliden, die mit dem Unfall in Russland in Verbindung stehen könnten.