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Curry ist kein eigenständiges Gewürz, sondern eine Mischung aus bis zu 35 verschiedenen Gewürzen. Wichtigste Zutaten sind Kurkuma – daher auch die intensiv gelbe Farbe –, Ingwer, Kardamom, Pfeffer, Koriander, Kreuzkümmel, Bockshornklee, Zimt, Nelken, Muskat und Chili. Letzterer bestimmt weit gehend, wie scharf der Curry schmeckt. Meist wird Curry zum Würzen von Fleisch, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchten, Eiergerichten, Gemüse und Hülsenfrüchten verwendet. Sehr gut harmoniert er aber auch mit Milchprodukten, Kokosmilch (sie mildert die Schärfe des Currys), Reis und Teigwaren.
Curry ist licht- und luftempfindlich, deshalb nie einen grossen Vorrat einkaufen und das Pulver unbedingt dunkel und trocken lagern - aber nie länger als 4 Monate. Dann lohnt es sich, ihn zu ersetzen, denn je frischer der Curry, desto würziger ist das Aroma.
Nie Billigware kaufen, denn hier fehlen die feineren und deshalb teureren Gewürze.
Am besten entwickelt Curry sein Aroma, wenn man ihn bei milder Hitze - sonst wird er bitter! - zuerst in Butter oder Öl anröstet und erst dann die weiteren Zutaten beifügt.