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Rehm, dem nach einem Unfall der rechte Unterschenkel fehlt, hat in diesem Jahr mit 8,62 m die Qualifikationsnorm für die Sommerspiele deutlich erfüllt. Umstritten ist jedoch, ob er durch seine Prothese einen Vorteil besitzt.
Das IOC hat Rehm die Teilnahme am 6. Juli unter Berufung auf einen Beschluss des Leichtathletik-Weltverbands verweigert. World Athletics beruft sich auf Regel 6.3.4, laut der die Prothese ein mechanisches Hilfsmittel ist. Der Athlet müsse demnach beweisen, dass er dadurch keinen Vorteil hat.
Der CAS hatte diese Regel im vergangenen Herbst als rechtswidrig und ungültig bezeichnet. World Athletics muss nun die Beweisführung erbringen und nicht der Athlet.