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Die Mühle im Wispel steht am Grabser Bach. Die Wasserräder trieben auch eine Säge an, zeitweise sogar zwei. Im letzten Jahrhundert wurden sie immer weniger genutzt und mussten schliesslich den Silos weichen, welche ab 1935 zur Aufnahme der Pflichtlager gebaut wurden. 1941 wurde das letzte Wasserrad durch eine Turbine ersetzt, die einen Generator antrieb. Seit 1995 erzeugen eine neue Turbine und ein neuer Generator bis zu 300 kW Leistung. Der Strom, den der eigene Betrieb nicht benötigt, wird an die öffentliche Stromversorgung abgegeben.
Das Kraftwerk bei der Getreidemühle Stricker ist ein typisches Hochdruck- Kraftwerk mit einer Pelton-Turbine. Die Leistung des Kraftwerks ist gegeben durch die Druckhöhe (gegeben durch das Gefälle, der bei Hochdruck-Kraftwerken besonders gross ist) und den Wasserdurchfluss. Da der Wasserdurchfluss vom zur Verfügung stehenden Wasserangebot abhängt (wenig im Winter, mehr in den übrigen Jahreszeiten, je nach Wetterlage), ist die Leistung des Kraftwerks stark schwankend. Die angegebene Elektro-Energieproduktion basiert auf den langjährigen Erfahrungswerten.
Dies deckt den Jahresbedarf an Strom von etwa 130 Einfamilienhäusern.
In der Stricker-Mühle werden mit Wasserkraft Qualitäts-Mehle und Qualitäts-Futter produziert.