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Der wichtigste Handelspartner der Region ist Polen. Der deutsch-polnische Handel ging in den ersten sechs Monaten "nur" um 7,4 Prozent zurück. Überdurchschnittliche Einbussen bei den deutschen Importen habe es dagegen im Handel mit Russland, Kasachstan und Aserbaidschan gegeben, so der Ausschuss. In allen drei Fällen lasse sich dies eindeutig auf eine geringere Nachfrage nach Energieträgern und dem daraus folgenden starken Rückgang der Öl- und Gaspreise im zweiten Quartal zurückführen.
Der Rückgang des deutschen Handels mit Russland um 24 Prozent auf nun 22 Milliarden Euro habe dazu geführt, dass das Land im ersten Halbjahr in der Osteuropa-Tabelle an vierter Stelle lag, hinter Polen, Tschechien und Ungarn. Insgesamt handelte Deutschland den Angaben zufolge mit allen 29 Ländern des Ost-Ausschuss Waren im Wert von 197 Milliarden Euro; das waren 34 Milliarden Euro weniger als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Der Anteil des Osthandels am gesamten deutschen Aussenhandel betrug demnach 18,5 Prozent./hoe/DP/stk
(AWP)