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Gestützt auf das Gesetz über die Förderung der ausserschulischen Kinder- und Jugendarbeit (KJFG) kann der Bund Finanzhilfen gewähren:
- Dachverbänden und Koordinationsplattformen auf gesamtschweizerischer Ebene für die Führung ihrer Strukturen und für regelmässige Aktivitäten.
- Einzelorganisationen der ausserschulischen Kinder- und Jugendarbeit sowie des Jugendaustauschs, welche auf gesamtschweizerischer oder sprachregionaler Ebene tätigt sind, für die Betriebstruktur und für regelmässige Aktivitäten.
- Privaten Trägerschaften für zeitlich begrenzte Vorhaben von gesamtschweizerischer Bedeutung mit Modell- oder Partizipationscharakter (Modellprojekte / Partizipationsprojekte).
- Privaten Trägerschaften für die Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen, die ehrenamtlich in leitender, beratender oder betreuender Funktion tätig sind.
- Privaten Trägerschaften für die Durchführung von Projekten der politischen Partizipation auf Bundesebene.
- Kantonen und Gemeinden für zeitlich begrenzte Vorhaben von gesamtschweizerischer Bedeutung, die Modellcharakter für die Weiterentwicklung der ausserschulischen Arbeit haben.
- Kantonen für Programme im Bereich Aufbau und Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendpolitik.
Eine allgemeine Voraussetzung für Finanzhilfen aus dem KJFG ist ein diskriminierungsfreier Zugang zu den Aktivitäten außerschulischer Arbeit für alle Kinder- und Jugendlichen.
Die Finanzhilfen des BSV betragen maximal 50% der anrechenbaren Ausgaben. Ihr Umfang wird unter Berücksichtigung folgender Kriterien festgelegt:
- Struktur und Grösse der betreffenden Trägerschaft;
- Art und Bedeutung der Tätigkeit oder des Projekts;
- Grad der Mitsprachemöglichkeit von Kindern und Jugendlichen;
- Berücksichtigung der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf;
- Grad der Gleichstellung der Geschlechter;
- Eigenleistungen und Beiträge Dritter;
- Massnahmen zur Qualitätssicherung.