Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03228.jsonl.gz/1289

Gyeonggi Provincial Government
Kampf gegen den Klimawandel: Südkoreas Provinz Gyeonggi will CO2-neutrale Industriekomplexe aufbauen und klimaneutralen Fonds in Höhe von 97 Mio. USD einrichten
Suwon, Südkorea, 22. März 2022 (ots/PRNewswire)
Als proaktive Reaktion auf die Klimakrise fördert die südkoreanische Provinz Gyeonggi klimaneutrale Initiativen, indem sie bis 2030 CO2-neutrale Industriekomplexe entwickelt und in den nächsten fünf Jahren einen CO2-neutralen Fonds aufbauen möchte.
Zu diesem Zweck werden im Rahmen der Vision „Übergang zu einer fairen grünen Wirtschaft für Klimaneutralität" 13 Aktionspläne mit zwei Strategien umgesetzt – „Übergang der Industrie zu grüner Energie" und „Ausbau erneuerbarer Energien".
Für die erste Strategie wird die Provinz Gyeonggi bis 2030 mehr als fünf CO2-neutrale Industriekomplexe aufbauen, um durch die Bereitstellung umweltfreundlicher Einrichtungen und Technologien kohlenstoffarme Prozesse zu unterstützen.
„Da die Klimakrise direkt an die Frage unseres Überlebens gebunden ist, sind rasche Maßnahmen für den Übergang zur Dekarbonisierung erforderlich. Industriekomplexe machen rund 50 Prozent des industriellen Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen in der Provinz aus, und die Schaffung klimaneutraler Industriekomplexe ist die größte Herausforderung unserer Epoche", erklärte Jung Do-young, Generaldirektor für Wirtschaftsplanung der Provinzregierung Gyeonggi.
Er fügte hinzu: „Wir werden bis 2025 unser eigenes CO2-neutrales industrielles Komplex-Modell entwickeln und bis 2030 fünf Komplexe aufbauen, damit die Anwendung des Modells bis 2050 auf alle Industriekomplexe ausgedehnt werden kann."
Die Provinz Gyeonggi wird ein Pilotprojekt zur Entwicklung des Modells starten, das aus einem Industriekomplex mit einer Fläche von 60.000 Quadratmetern bestehen soll, der in diesem Jahr entwickelt werden soll. Hinzu kommt ein bereits bestehender Komplex mit einer Fläche von über 600.000 Quadratmetern.
In der Pilotphase wird die Provinz Gyeonggi bis 2030 ein umfassendes System und unterstützende Strategien einführen und Beispiele sammeln, indem sie ein typorientiertes und charakteristisches Modell unter Berücksichtigung der Größe, der Geschäftsart und der Treibhausgas-Emissionsraten von Industriekomplexen definiert. Neu gebaute Industriekomplexe müssen ab der Planungsphase zwingend die Anforderungen an die Reduzierung der CO2-Emissionen erfüllen.
Darüber hinaus wird die Provinz Gyeonggi in den nächsten fünf Jahren einen klimaneutralen Fonds in Höhe von 97 Millionen USD aufbauen, um eine CO2-neutrale Industrielandschaft zu schaffen. Auf der Grundlage dieses Fonds plant die Provinz, umweltfreundliche CO2-neutrale Unternehmen zu ermitteln und aktiv in Unternehmen zu investieren, die den „Green New Deal", erneuerbare Energien und kohlenstoffarmes umweltfreundliches Wachstum fördern.
Um einen Paradigmenwechsel unter den Bewohnern der Provinz zu fördern und die Gewinnbeteiligung erneuerbarer Energien zu erweitern, wird die Provinz Gyeonggi ein Photovoltaik-Projekt ins Leben rufen, das öffentliche Standorte nutzt. 100.000 Haushalte sollen dazu ermutigt werden, sich der Initiative „RE100" anzuschließen (einer weltweiten Kampagne, die sich zu 100 % erneuerbarem Strom verpflichtet), um die Rechte an erneuerbaren Energien sicherzustellen.
Pressekontakt:
Regierung der Provinz Gyeonggi,
<email-pii>