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Die Handänderungssteuer im Kanton Schwyz besteht aus einem Prozentsatz des Preises, der beim Wechsel des Besitzers eines Grundstückes oder einer Immobilie an das kantonale Grundbuchamt zu entrichten ist. Die Kantone sind in der Anwendung frei und bestimmen, wie viel und unter welchen Voraussetzungen sie die Steuer erheben. Der Kanton Schwyz schaffte sie aufgrund einer Initiative als einer der wenigen Schweizer Kantone nach einer Abstimmung ab. In anderen Schweizer Kantonen sind oder waren ähnliche Bestrebungen in Gang.
Keine Handänderungssteuer im Kanton Schwyz seit 2008
2008 gelangte ein Begehren des Hauseigentümerverbandes zur Abstimmung, welche die Abschaffung der Handänderungssteuer im Kanton Schwyz zum Ziel hatte. Mit 16 922 Ja gegen 13 927 Nein nahm das Volk die Initiative an. Die Gemeinden sprachen sich dagegen aus, da die Annahme in vielen Orten finanzielle Bedrängnis voraussehen ließ. 2007 erwirtschafteten die Gemeinden des Kantons Schwyz 16 Milliarden Franken aus der Handänderungssteuer im Kanton Schwyz, welche in jedem Prozess 1 Prozent des Handänderungswertes betrug. Mit der Annahme der Initiative waren Lösungen gefragt, um die Gemeindefinanzen im Gleichgewicht zu behalten. Die Regierung verstand das Problem und war dagegen, während sich der Kantonsrat mit 55 zu 39 Stimmen dafür aussprach.
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