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Schubert / Tschaikowski / Mendelssohn
3. Philharmonisches Konzert
Franz Schubert
Ouvertüre zu «Die Zauberharfe» («Rosamunde»), D 644
Pjotr Tschaikowski
«Rokoko-Variationen» A-Dur op. 33
Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 3 a-Moll («Schottische»)
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Die Philharmonischen Konzerte werden unterstützt von Evelyn und Herbert Axelrod
Januar 2020
19Jan
19.30
Schubert / Tschaikowski / Mendelssohn
3. Philharmonisches Konzert, Konzert-Abo, Misch-Abo C
Schubert / Tschaikowski / Mendelssohn
Kurzgefasst
Schubert / Tschaikowski / Mendelssohn
Es ist schon seit einer Weile bekannt: Der weltweit renommierte Dirigent Gianandrea Noseda wird ab der Spielzeit 2021/22 den Posten des Generalmusikdirektors am Opernhaus Zürich übernehmen. Der Italiener, der gegenwärtig als Chefdirigent des National Symphony Orchestra in Washington, D.C. tätig ist und von 2007 bis 2018 mit grossem Erfolg als Musikdirektor des Teatro Regio Torino wirkte, hat bereits mehrfach am Pult der Philharmonia Zürich gestanden, darunter 2016/17 in der Neuproduktion von Sergej Prokofjews Oper Der feurige Engel sowie in einer Wiederaufnahme von Giuseppe Verdis Macbeth.
Im Januar 2020 wird Gianandrea Noseda zum ersten Mal in seiner Position als designierter Generalmusikdirektor ein Philharmonisches Konzert dirigieren. Neben der Ouvertüre zu Die Zauberharfe (Rosamunde) von Franz Schubert steht die Sinfonie a-Moll op. 56, die sogenannte Schottische, von Felix Mendelssohn Bartholdy auf dem Programm. Mendelssohn begann die Arbeit an dieser Sinfonie 1829 unter dem Eindruck einer Schottlandreise, vollendete das Werk, das oft als seine grösste Leistung auf dem Gebiet der Sinfonie betrachtet wird, aber erst 12 Jahre später. Ein besonderes Highlight des Konzerts versprechen auch die virtuosen Rokoko-Variationen von Pjotr Tschaikowski zu werden: Als Solist ist der junge armenische Cellist Narek Hakhnazaryan zu erleben.
Hinter dem Vorhang
Gianandrea Noseda spricht über die Verbindung Schuberts Ouvertüre zu «Die Zauberharfe», Tschaikowskis virtuosen «Rokoko-Variationen» sowie Mendelssohn Bartholdys «Schottische».
Gianandrea Noseda, Dirigent
Gianandrea Noseda
Gianandrea Noseda ist designierter Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich ab der Spielzeit 2021/22. Gegenwärtig ist er Musikdirektor des National Symphony Orchestra (Washington, D.C.) sowie Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra und des Israel Philharmonic Orchestra, Erster Dirigent des Orquestra de Cadaqués und Künstlerischer Leiter des Stresa Festivals in Italien. Von 2007 bis 2018 war er Musikdirektor des Teatro Regio Torino, wo er mit seinen Produktionen, Tourneen und Aufnahmen international für Aufsehen sorgte. Zuvor war er ausserdem u.a. Principal Guest Conductor und damit Inhaber des für ihn geschaffenen «Victor de Sabata Chair» beim Pittsburgh Symphony Orchestra, Erster Gastdirigent der Rotterdamer Philharmoniker sowie des Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI. Als Gastdirigent arbeitete er u.a. mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris und dem Orchestre National de France und folgte Einladungen an so renommierte Opernhäuser wie die Mailänder Scala, das Royal Opera House oder die Metropolitan Opera. Gianandrea Nosedas Diskografie umfasst mehr als 60 CDs; eine besondere Stellung nimmt dabei das Projekt «Musica Italiana» ein, in dessen Rahmen er das italienische Repertoire des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Der in Mailand geborene Noseda ist Cavaliere Ufficiale al Merito della Repubblica Italiana. Im Jahr 2015 wurde er als Musical America’s Conductor of the Year geehrt und bei den International Opera Awards 2016 zum Dirigenten des Jahres ernannt.
Narek Hakhnazaryan, Violoncello
Narek Hakhnazaryan
Narek Hakhnazaryan wurde 1988 in Jerewan, Armenien, geboren und studierte bei Alexei Seleznyov in Moskau und Laurence Lesser in Boston. Seinen Karrieredurchbruch verdankt er dem Moskauer Tschaikowski-Wettbewerb, bei dem er 2011 mit der Goldmedaille geehrt wurde. Seither tritt Narek Hakhnazaryan in den grossen Konzertsälen und bei renommierten Festivals rund um die Welt auf. Er spielte u.a. mit dem Orchestre de Paris, dem London Symphony und dem London Philharmonic Orchestra, dem Sinfonieorchster des HR, dem WDR Sinfonieorchester, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Estonian National Symphony Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem Chicago Symphony Orchestra, der LA Philharmonic und dem NHK Symphony Orchestra und mit DirigentInnen wie Marin Alsop, Jiří Bělohlávek, Valery Gergiev, Neeme Järvi, Ton Koopman und Jukka-Pekka Saraste. Von 2014 bis 2016 war er BBC-«New Generation Artist» und gab sein Debüt bei den BBC Proms. Kammermusikalisch trat Hakhnazaryan u.a. im Concertgebouw Amsterdam, der Salle Pleyel Paris, in der Londoner Wigmore Hall, den Konzerthäusern in Berlin und Wien, der Shanghai Concert Hall, der Carnegie Hall sowie beim Verbier- und beim Rheingau- Festival auf. In der Saison 2019/20 debütiert er u.a. mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Antwerp Symphony Orchestra, dem Melbourne und dem Queensland Symphony Orchestra, dem Xi’an Symphony Orchestra, u.a. mit Dirigenten wie Manfred Honeck und Vladimir Ashkenazy. Ausserdem gibt er mit dem Z.E.N. Trio, dessen erstes Album bei der Deutschen Grammophon erschienen ist, Konzerte in den USA.