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Die Volksrepublik Laos ist seit 1949 unabhängig von der französischen Union. Das Land wurde Ende der 1960er Jahre in den Vietnamkrieg hineingezogen, der sich zum Indochinakrieg ausweitete. Laos war neutral und es gab keine offizielle Kriegserklärung der Vereinigten Staaten an Laos. Dennoch führte die CIA in den 1960-1970 einen bis heute in der Öffentlichkeit unbeachteten Krieg gegen die militärische Widerstandsbewegung Pathet Lao. Der Mekong ist der bedeutendste Fluss und somit die Lebensader von Laos. Er entspringt in Tibet und bildet auf einer Länge von etwa 1000 Kilometern die Grenze zu Thailand und auch zu Myanmar; insgesamt berührt er laotisches Territorium auf 1.898 Kilometern.
Die Hauptglaubensrichtung ist der Theravada-Buddhismus. Nicht nur die unzähligen Tempelanlagen und Buddha-Figuren spiegeln die Verbundenheit der Laoten mit der buddhistischen Lebensphilosophie wider, sondern auch die weit verbreitete Sitte, dass es sich für junge Männer gehört ein paar Tage bis Wochen in einem Tempel als Mönch zu verbringen.
Besuch bei Familie, Bekannten und Unbekannten
Unsere Reise startet in Pakse, der drittgrössten Stadt von Laos. Dort treffen wir das erste Mal auf bekannte und unbekannte Verwandte. Es wird uns vor Augen geführt, wie nahe Arm- und Reichtum beieinander liegen und wie unterschiedlich das Stadt- und Landleben ist. Es wird gekocht, getrunken und musiziert. Unser Paar geniesst nach all dem Rummel die Zweisamkeit mit einer Bootsfahrt auf dem Mekong und einer Abkühlung in traumhafter Kulisse. Chanti bringt seiner Freundin Sabrina die buddhistische Lebensphilosophie näher und nimmt sie zu einem morgendlichen Almosengang der Mönche mit. Zum Schluss besuchen die beiden die Hauptstadt Vientiane, treffen auf noch mehr Verwandte, singen Karaoke und werden mit einem besonderen Ritual gesegnet für die Weiterreise.