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Introspektion
- Vorteile: unmittelbarer Zugang zu Introspektion, wenig Verfälschung
- Nachteile: Menschen fehlt oft das Bewusstsein für reaktionsrelevante Stimuli, stimulusbezogene Reaktionen und Zusammenhänge zwischen Stimuli und Reaktionen
Verzicht auf die Erforschung mentaler Prozesse (Behaviorismus)
Watson: "Bewusstseinszustände sind nicht objektiv verifizierbar und können daher niemals als wissenschaftliche Daten herangezogen werden"
Pavlov: "Ziel der Psychologie ist die Vorhersage und Kontrolle des Verhaltens"
Kant :"die Beobachtung (Selbstbeobachtung) an sich kann daher niemals Seelenwissenschaft, ja nicht einmal psychologische Experimentallehre werden"
Skinner: leugnet die Rolle mentaler Prozesse als Ursache für Verhalten, Erklärung von Verhalten ausschließlich durch Umweltreize
Thorndike: folgt auf eine Reaktion eine befriedigende Konsequenz, so erhöht sich die Auftretenswahrscheinlichkeit dieser Reaktion
- Vorteile: eindeutigere Verhaltensvorhersage,gut erforschbare Sachverhalte (v.a. durch Tierversuche), Behaviorismus wurde nie wirklich widerlegt
- Nachteile: Beobachtungslernen, kognitive Landkarten bei Tieren (Wenn ein ursprünglicher Pfad zum Ziel blockiert wurde, nimmt eine Ratte mit Vorerfahrung im Labyrinth den kürzesten Umweg um das Hindernis, obwohl diese spezifische Reaktion zuvor nie belohnt wurde), schränkt Forschungsfeld stark ein
Erforschung mentaler Prozesse durch Verhaltensbeobachtung:
- Vorteile: mentale Prozesse lassen sich "objektiv" untersuchen
- Nachteile: Rückschluss auf mentale Prozesse nur bei hoher Selektivität und Messgüte gegeben