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Seit Anfang Woche haben sich die NHL-Teams in zwei sogenannten «Bubbles» in Edmonton und Toronto auf die finale Phase der Saison vorbereitet. Pünktlich zum Schweizer Nationalfeiertag am Samstag wird in der grössten Eishockey-Liga der Welt wieder gespielt.
Wie funktioniert der Modus?
Anstatt der üblichen 16 starten heuer 24 Teams in die «Post Season». Die jeweils besten 4 Mannschaften der Eastern und Western Conference nach der (abgebrochenen) Regular Season sind direkt für die Conference-Viertelfinals qualifiziert.
In der sogenannten «Qualifying Round» (Pre-Playoffs) werden aus den anderen 16 Teams die restlichen Teilnehmer ermittelt (Best-of-5-Serien). Die 8 gesetzten Klubs absolvieren conference-intern eine Round-Robin. Die Resultate haben dann Einfluss auf die Setzliste der Conference-Viertelfinals.
Anschliessend gehen die Playoffs normal mit den übriggebliebenen 16 Teams weiter. Spätestens am 21. September sollte die Finalserie starten.
Wo wird gespielt?
Die gesamte finale Phase wird in nur 2 Spielstätten über die Bühne gehen. In den kanadischen Städten Toronto (Eastern Conference) und Edmonton (Western Conference) sind die Teams in ihren «Bubbles» einquartiert und von der Aussenwelt grösstenteils abgeschnitten. Zuschauer sind keine zugelassen.
Welche Schweizer sind noch mit dabei?
In der «Qualification Round» kommt es zu 2 Schweizer Duellen: Denis Malgin und Toronto messen sich mit Dean Kukans Columbus, Gaëtan Haas (Oilers) trifft auf Philipp Kuraschew (Chicago).
Ebenfalls noch qualifizieren müssen sich Nino Niederreiter (Carolina), Luca Sbisa (Winnipeg) und Kevin Fiala (Minnesota) sowie Roman Josi und Yannick Weber (beide Nashville). Jonas Siegenthaler spielt als einziger Schweizer bei einem gesetzten Team (Washington).
Den Sprung in die Playoffs verpasst haben Nico Hischier, Mirco Müller (beide New Jersey) und Timo Meier (San Jose). Sven Bärtschi (Vancouver) verzichtet freiwillig auf die Schlussphase, Calvin Thürkauf ist bei Columbus nicht im Kader.
Was passiert bei einem positiven Corona-Test?
Alle Bewohner der «Bubble» (Spieler, Funktionäre, Mitarbeiter) werden täglich auf das Coronavirus getestet. Bei einem positiven Test wird nur die betroffene Person isoliert. Spieler dürften dann erst wieder mittun, wenn sie 72 Stunden lang symptomfrei waren oder zweimal negativ getestet worden sind.