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Basics
Im Uebergang zwischen Speiseröhre und Magen findet sich ein Schliessmuskel (unterer Oesophagussphinkter). Dieser ist meist geschlossen und verhindert den Reflux von Mageninhalt in die Speiseröhre. Er öffnet sich nur beim Schlucken von Speichel, Flüssigkeit und fester Nahrung. Achalasie bedeutet Unfähigkeit zu entspannen, d.h. der Schliessmuskel kann sich beim Schlucken nicht oder nur ungenügend öffnen. Die Krankheit tritt meist im 4. oder 5. Lebensjahrzehnt auf. Die Ursache ist nicht klar. Diskutiert wird eine Autoimmunkrankheit. In Süd- und Zentralamerika kann die Chagas Krankheit, eine Protozoeninfektion mit dem Erreger Trypanosoma cruzi, Achalasiesymptome verursachen.
Symptome
Die Hauptbeschwerden sind Schluckstörungen, die sich als Würgegefühl und schmerzhafte Krämpfe hinter dem Brustbein und hoch in der Magengegend äussern. In der Folge kommt es zu einem Rückstau der Speisen in der Speiseröhre mit Erweiterung der Speiseröhre. Dies führt zu Erbrechen vor allem nachts im Liegen. Die ungenügende Nahrungsaufnahme führt dann schliesslich zu einem Gewichtsverlust.
Therapie
Zunächst müssen dringend andere Ursachen für eine Einengung der Übergangszone zwischen Speiseröhre und Magen ausgeschlossen werden. Dies sind vor allem gutartige und bösartige Tumore oder narbige Einengungen z.B. bei chronischem Reflux. Zur Behandlung der Achalasie stehen drei Methoden zur Verfügung: die endoskopische Injektion von Botulinus Toxin (Botox), die endoskopische Ballondilatation und die chirurgisch laparoskopische teilweise Spaltung des Schliessmuskels. Die Wirkung der Botoxinjektionen hält in der Regel nur einige Monate an und muss dann wiederholt werden. Die Ballondilatation kann von dauerndem Erfolg sein, muss jedoch gelegentlich nach ein bis zwei Jahren wiederholt werden. Die chirurgische Therapie führt meist zu einem dauerhaften Erfolg.