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Die Schweizer Delegation erreichte an den EuroSkills 2010 in Lissabon den zweiten Platz. Die Teilnehmer setzten mit ihren bemerkenswerten Leistungen ein Zeichen als Botschafter des dualen Berufsbildungssystems der Schweiz.
Drei Tage lang arbeiteten sie unter Hochdruck, reparierten Motoren, schmiedeten Hufeisen, malten, entwarfen und bauten elektronische Einheiten – und sie waren erfolgreich. Die Schweizer Delegation erzielte an den EuroSkills 2010 in Lissabon wiederum Spitzenresultate. So resultierten Gold für die Motorradmechanikerin Heidi Egli (AG), ebenfalls Gold für den Hufschmied Manuel Friedli (SO), Silber für die Dekorationsmalerin Selina Derungs (GR) und Bronze für die Elektroniker Mirco Gysin und Moreno Torroni (TI). Im Nationenvergleich liegt die Schweizer Delegation mit einem Punktedurchschnitt von 520.5 auf dem zweiten Platz hinter Italien (526 Punkte) und vor Österreich mit 517 Punkten.
Die EuroSkills 2010 in Lissabon waren nach 2008 in Rotterdam der zweite europaweite Berufs-Wettbewerb überhaupt. Dazu gehörten unter anderem 31 Länder, rund 50 Wettkampfberufe, 500 Kandidatinnen und Kandidaten, 800 Experten und Beobachter sowie rund 50 000 Besucher. Parallel zu den Wettkämpfen liefen rund um das Thema Berufsbildung etliche Shows, Ausstellungen, Wettbewerbe, Konferenzen, Workshops und Debatten.