Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03180.jsonl.gz/1957

Auf der Bahn
- 400 m Männer
Der US-Amerikaner Michael Cherry nutzte die Abwesenheit des Olympiasiegers Steven Gardiner (BAH) und stellte in 44,03 Sekunden nicht nur eine neue persönliche Bestzeit, sondern auch noch einen Meetingrekord auf. Cherry distanzierte den zweitplatzierten Kirani James (GRN) um fast eine halbe Sekunde. An den Olympischen Spielen hatte James Cherry die Bronze-Medaille noch um 2 Hundertstel weggeschnappt.
- 100 m Männer
In der Königsdisziplin feierten die USA einen Dreifach-Triumph. Fred Kerley (9,94), Trayvon Bromell (9,97) und Michael Norman (9,98) blieben in einem engen Rennen allesamt unter der 10-Sekunden-Marke.
- 1 Meile Frauen
Doppel-Olympiasiegerin Sifan Hassan verpasste es im Rennen über die selten gelaufene Meile, ihren eigenen Weltrekord von 2019 zu verbessern. In 4:14,74 Minuten blieb sie etwas mehr als zwei Sekunden über ihrer damaligen Bestmarke. Der Sieg der Niederländerin war dennoch nie gefährdet. Die zweitplatzierte Äthiopierin Axumawit Embaye verlor über 6 Sekunden auf die Ausnahmekönnerin
- 5000 m Frauen
Dank einem taktisch hervorragend gelaufenen Rennen holte Francine Niyonsaba (BDI) nach ihrem Triumph über 3000 m in Paris auch in Brüssel den Sieg. Über 5000 m verbesserte sie in 14:25,34 Minuten ihren eigenen Landesrekord um fast eine halbe Minute.
- 200 m Frauen
Über die halbe Bahnrunde gab es in der belgischen Hauptstadt kein Vorbeikommen an der erst 18-jährigen Christine Mboma. Die Namibierin, die in Tokio Olympia-Silber gewonnen hatte, verpasste in 21,84 Sekunden ihre persönliche Bestzeit um nur 3 Hundertstel.
Der Schweizer
- Benjamin Gföhler
Als einziger Schweizer stand in Brüssel der Weitspringer Benjamin Gföhler im Einsatz. Der 27-Jährige sprang 7,77 m weit, was in der Endabrechnung für Rang 4 reichte. Der Sieg ging an den Amerikaner Steffin McCarter (7,99 m).
Im Oval
- Stabhochsprung Männer
Im Stabhochsprung gab es wie erwartet kein Vorbeikommen an Armand Duplantis. Der schwedische Weltrekordhalter und Olympiasieger übersprang als Einziger 5,91 Meter und feierte seinen 3. Saisonsieg an einem Diamond-League-Meeting. Duplantis, der sich zuvor keinen Fehlversuch geleistet hatte, liess sich die Latte danach auf 6,05 m legen. Im 3. Versuch stellte er einen neuen Meeting-Rekord auf. An der Weltrekord-Höhe (6,19 m) scheiterte Duplantis dreimal.