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Rosselló will Steuerschlupflöcher stopfen, Behörden zusammenlegen, Subventionen streichen und durch Anreize neue Investitionen anlocken. Mit seinem Plan bleibt der Gouverneur jedoch hinter den deutlich radikaleren Kürzungsvorschlägen der Kontrollkommission zurück. Die Gruppe hatte beispielsweise die Entlassung von 30 Prozent der Staatsbediensteten und Rentenkürzungen empfohlen.
Puerto Rico leidet unter einer schweren Haushaltskrise. Insgesamt liegt die Schuldenlast bei rund 70 Milliarden US-Dollar, hinzu kommen ungedeckte Pensionsansprüche. Das Haushaltsdefizit liegt bei rund sieben Milliarden Dollar pro Jahr./dde/DP/zb
(AWP)