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Bei der chinesischen Medizin basiert die Diagnose unter anderem auf der Untersuchung der Zunge und des Pulses. Auf der Zunge sind die verschiedenen inneren Organe dargestellt und Krankheitsbilder können erkannt werden. Der Zungenkörper (weich, dick, dünn, geschwollen, Zahneindrücke) und der Zungenbelag (gelb, braun, weiss, schleimig etc.) geben in erster Linie Aussagen zur Differenzierung von Kälte, Hitze, Tiefe, Oberfläche sowie die Feuchtigkeit.
Die Pulsdiagnostik unterstützt die Zungendiagnostik. In der TCM (Traditionelle chinesische Medizin) gibt es mehr als 25 Pulsqualitäten (kraftvoll, tief, schlüpfrig, wellenförmig, oberflächlich, langsam etc.). Durch differenziertes Betasten der Radialispulse mittels Zeige-, Mittel- und Ringfinger können diagnostische Aussagen über den Gesundheitszustand des Patienten getroffen werden.
Ergänzt durch eine fundierte Anamnese (Patienten-Leidensgeschichte), Inspektion sowie einer Befunderhebung durch Gehör und Geruch kann das Krankheitsbild in der traditionellen chinesischen Medizin erstellt werden.
Aufgrund dieser gewonnen Informationen werden therapeutische Massnahmen festgelegt und Akupunktur sowie chinesische Kräuter in die Behandlung miteinbezogen.