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- Stan Wawrinka (ATP 361) schlägt am ATP-1000-Turnier in Rom in der 1. Runde den Amerikaner Reilly Opelka (ATP 17) mit 3:6, 7:5 und 6:2.
- Für den Waadtländer ist es im 3. Spiel seit seinem Comeback Ende März der 1. Sieg.
Da liess er ihn ein 1. Mal seit seinem Comeback aufblitzen, den «Stan the Marathon Man»: 2:4 lag der Waadtländer gegen Reilly Opelka im 2. Satz im Hintertreffen.
Zuvor hatte er schon den 1. Umgang verloren. Ein einziger Breakball hatte dem Amerikaner genügt, um beim Stand von 3:2 den Servicedurchbruch zu realisieren und den Satz ins Trockene zu bringen.
Gala im 3. Satz
Doch mit dem drohenden Aus vor Augen drehte Wawrinka plötzlich auf und schaffte das Re-Break zum 4:4. Zuvor hatte er sich in der gesamten Partie noch keinen einzigen Breakball erspielen können gegen den 2,11 m grossen Aufschlagriesen.
Damit war die Sache aber noch nicht gegessen: Beim Stand von 5:5 wehrte Wawrinka 3 weitere Breakbälle ab, beim Stand von 6:5 vergab er 3 Satzbälle, ehe er sich den Durchgang doch noch holte.
Danach kam Wawrinka so richtig in Fahrt. Im 3. Satz liess er der Weltnummer 17 nicht den Hauch einer Chance und verwertete nach etwas mehr als 2 Stunden seinen zweiten Matchball zum Sieg.
Wawrinka auch in Genf am Start
Stan Wawrinka kehrt kommende Woche an den Ort zurück, an dem er 2017 seinen letzten Turniersieg auf ATP-Stufe realisieren konnte. Der Waadtländer wird mit einer Wild Card am ATP-250-Turnier in Genf teilnehmen. Gemeldet sind unter anderen auch die Top-10-Spieler Daniil Medwedew (ATP 2) und Casper Ruud (ATP 10).
Lange Durststrecke zu Ende
Wawrinka beendete mit dem Sieg eine Durststrecke von rund 15 Monaten. Zuletzt hatte er am 8. Februar 2021 an den Australian Open ein Erfolgserlebnis auf der Tour feiern können (Sieg gegen Pedro Sousa in der 1. Runde). Nach dem Turnier in Doha Anfang März 2021 musste sich Wawrinka zweimal am Fuss operieren lassen und fiel über ein Jahr aus.
«Wenn du mehr als ein Jahr nicht gewonnen hast, denkst du auf dem Platz mehr nach, als du solltest», meinte Wawrinka nach der Partie, «deshalb bin ich sehr glücklich über den Sieg. Es fühlt sich grossartig an, denn ich war so lange weg vom Tennis.» In der 2. Runde in Rom trifft der 37-Jährige auf den Serben Laslo Djere (ATP 58).