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Gerade einmal 56.000 Einwohner wohnen auf den Antillen-Inseln Saint Kitts and Nevis. Dazu gesellen sich jedes Jahr über 200.000 Touristen, die vor allem aus den USA einfliegen und dem kleinen Staat die überhaupt wichtigste Einnahemequelle liefern. Bis 1970 waren der Anbau und die Verarbeitung von Zucker der wichtigste Wirtschaftszweig vor Ort. Nachdem die staatlichen Zuckerfabriken jedoch Verluste schrieben und die nationale Verschuldung vorantrieben, wurde die Branche lahmgelegt. Hier und da lassen sich noch ein paar Zuckerrohrfelder ausmachen, die ihre Existenz der kleinskaligen Rumproduktion zu verdanken haben. Der ursprünglich in Jamaika entwickelte und nach Saint Kitts umgezogene Belmont Coconut Rum wird von der guyanischen Firma Demerera Distillers hergestellt. Der Familienbetrieb Brinley Shipwreck besteht seit 1986 auf der Insel und bietet eine sorgfältige Auswahl an Flavoured und Spiced Rum an. Dazu finden sich diverse schwarzgebrannte Schnäpse an fast jeder Strassenecke.
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