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Reiten: Springkonkurrenz in Düdingen
Autor: Von MAYA SOMMER
Highlight und zugleich Abschluss des diesjährigen Concours bildeten am Sonntagnachmittag die beiden RIII-Prüfungen. Trotz teilweise ergiebigem Regen blieben die Bedingungen auf der von Beat Grandjean und Arnold Riedo zur Verfügung gestellten Anlage optimal. Die erste der beiden Prüfungen wurde über einen technischen Parcours nach Wertung A mit Zeitmessung und einem anschliessenden Stechen für alle fehlerfreie Ritte durchgeführt. 15 Paare schafften schliesslich den abwurffreien Ritt und konnten im langen Stechen um den Sieg kämpfen. Eröffnet wurde es von Jonas Marty (Bonnefontaine) mit Hazilia des Vaux, welcher eine gute Vorlage ohne Fehler lieferte. Ungeschlagen bis zum Schluss gewann er die Prüfung vor Parcoursbauer Sascha Klaus (Düdingen) mit dem CH-Pferd Cheyenne IV CH und weiteren drei Doppelnullern.Im zweiten, ebenfalls sehr anspruchsvollen RIII waren die makellosen Parcours rar: Drei Paare schafften es, ohne Abwurf ins Ziel zu reiten. Mit einer guten Zeit sicherte sich Nathalie Bürdel (Alterswil) mit Filleule Merze den Sieg, während einige schnellere Reiter wie Jonas Marty, Stefanie Liechti oder Beat Peissard einen Abwurf kassierten.Auch in der Kategorie RII waren die Parcours anspruchsvoll gestellt und dementsprechend gab es auch viele Fehler oder gar Verweigerungen. In der Wertung A mit Zeitmessung hatten die Reiter viele Gelegenheiten, den längeren oder kürzeren und somit engeren Weg auszuwählen. Heinz Mooser (Im Fang) auf Stella Marina, ein gewohnt schnelles Paar, entschied die Prüfung für sich, vor der jungen Nicole Helfer (Alterswil) mit Unica III CH. In der anschliessenden Prüfung galt es, die 12 Sprünge fehlerfrei zu absolvieren, um sich für das Stechen zu qualifizieren. Dies gelang insgesamt 16 Paaren, darunter ritten sechs nochmals abwurffrei. Karin Huber (Heitenried) ritt ihren Wallach Quadro II CH am schnellsten in Ziel und gewann mit einem knappen Vorsprung.
Doppelsieg für Bruno Schwaller
Beide RI-Umgänge, welche von vielen Nullern geprägt wurden, gingen an ein altbekanntes Paar: Bruno Schwaller (Düdingen) mit dem 19-jährigen Mistral XIX CH, welcher seit langer Zeit den Erfolgen auf den Concoursplätzen nachgeht. Viele Teilnehmer nutzen in diesen Prüfungen die Gelegenheit, junge Pferde einzusetzen und sie somit an die Concoursatmosphäre zu gewöhnen.Im Weiteren wurden noch Prüfungen für Nichtlizenzierte auf zwei Stufen durchgeführt, welche aber ein gemeinsames Klassement ergaben. Erfolgreichste Reiterin dieser Kategorie war Regula Schumacher (Wünnewil) mit ihrem Pony Driving Miss Daisy, welche die erste Prüfung für sich entschied und in der zweiten auf Rang drei ritt, hinter Chantal Ecoffey (La Tour-de-Trême) mit Wag Ela du Bouillet C und Janine Ruffieux (St. Silvester) auf Diana XXXVIII.Wie es die Tradition will, darf das Equipenspringen vom Freitagabend nicht fehlen: Drei Reiter pro Equipe kämpften um das beste Team-Ergebnis. Vier Equipen schafften es, alle drei Stufen fehlerfrei zu absolvieren und ritten im Stechen um den Sieg. Der Equipe Heitiwil mit Jessica Zurkinden, Sarah und Nicole Gfeller gelang der schnellste Nuller und das Team sicherte sich somit den Sieg.