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Gregor von Bismarck erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen Bruder Carl-Eduard von Bismarck
Nach dem Tod von Ferdinand Fürst von Bismarck (†88), Urenkel des ersten deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815-1898), gibt es Streit unter seinen Söhnen.
Gregor von Bismarck (54) erhebt schwere Vorwürfe gegenüber seinem älteren Bruder, dem ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Carl-Eduard von Bismarck (58). „Mein Bruder und seine Frau haben meine Eltern über Jahre Tag und Nacht angerufen und mit unnötigen Dramen belästigt“, sagt Gregor von Bismarck zu BILD am SONNTAG.
„So war es der Wunsch meiner Eltern, die vierte Frau meines Bruders nicht mehr sehen zu müssen und meinen Bruder nur in Begleitung einer Vertrauensperson und wenn es meinen Eltern gut ging.“ Gregor erteilte Carl-Eduard von Bismarck Hausverbot auf dem Familienstammsitz Schloss Friedrichsruh.
Zudem habe der Vater Carl-Eduard von Bismarck schon 2002 enterbt. Ihm stehe nur ein Pflichtteil des Erbes zu. „Dieser ist leider negativ. Mein Bruder hat über die Jahre enorme Mengen Geld als Schenkung und Darlehen erhalten.“ Gerüchte, der Familiennachlass stünde künftig den Nachfahren von Carl-Eduard zu und nicht denen von Gregor, dementiert dieser mit Verweis auf die Abschaffung des Adelsrechts in Deutschland im Jahr 1918: „Mein Bruder sollte sich wie jeder andere einen Job suchen und kann dann eines Tages seinem Sohn etwas vererben. Erster Schritt wäre aber tatsächlich, sich beim Unterhalt seiner Kinder zu beteiligen.“