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Inhalt:
Herrschaftslegitimation in der rumänischen Geschichte. In der Vormoderne und bei Ceausescu (Monographie, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-929848-49-6)
Zusammenfassung
Rumänien hatte mit der Diktatur Ceausescus (1965-1989) eines der repressivsten kommunistischen Regime überhaupt. Es betrieb einen ins Groteske gesteigerten Personenkult, der seinesgleichen suchte. Gab es dafür Vorbilder in der rumänischen Geschichte? Lassen sich historische Kontinuitätslinien erkennen, die eine Erklärung liefern könnten? Inwiefern vermochte sich etwa das häufig angeführte byzantinische Erbe auf die Ausgestaltung der Herrschaftslegitimation auszuwirken? Um diese Fragen zu beantworten, untersucht die vorliegende Arbeit die Formen der Legitimierung von Herrschaft in der rumänischen Geschichte anhand exemplarischer Beispiele. Die Arbeit orientiert sich dabei in theoretischer
und methodischer Hinsicht an neueren kulturgeschichtlichen Ansätzen und stellt die rumänische Geschichte in einen überregionalen, vergleichenden Kontext.
Auf google books kann das Buch im Volltext durchsucht und können einzelne Seiten angezeigt werden.
Die rumänische Revolution von 1989: Chronologie des Sturzes und des Prozesses gegen Nicolae Ceauşescu und seine Frau Elena (Onlinepublikation)
Zusammenfassung
Chronologische Zusammenstellung des Ablaufs der Ereignisse der zweiten Dezemberhälfte 1989 in Rumänien, die zum Sturz Nicolae Ceauşescus führten; neben dem Ablauf des Volksaufstands wird insbesondere auf den Sturz Nicolae Ceauşescus, seiner anschliessenden Flucht und den Prozess gegen ihn und seine Frau Elena am 25. Dezember 1989 mit der anschliessenden Hinrichtung eingegangen.
The Autobiography of Nicolae Ceauşescu. Einleitende Worte zum Film von Andrei Ujica anlässlich der Filmvorführung im Rahmen der Filmreihe „Historische Wahrheit im Dokumentarfilm“ am 17. April 2013.
Faschismus in Ostmittel- und Südosteuropa: Theorien, Ansätze, Fragestellungen. In: Mariana Hausleitner, Harald Roth (Hg.): Der Einfluss von Faschismus und Nationalsozialismus auf Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa. München 2006, S. 9-52 (=Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Kultur- und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Wissenschaftliche Reihe (Geschichte und Zeitgeschichte), 107).
Zusammenfassung
In der vergleichenden Faschismusforschung haben bisher eine ganze Reihe von faschistischen Bewegungen und Strömungen in Ostmittel- und Südosteuropa noch kaum Beachtung gefunden. Als spezifische Erscheinung dieser Region fand faschistisches Gedankengut auch bei nationalen Minderheiten in diesem Raum grossen Anklang. Dieses Phänomen ist bisher jedoch wenn überhaupt bestenfalls aus der Binnenperspektive der jeweiligen Minderheiten betrachtet worden, kaum aber in komparativer Sichtweise. Gerade die Einbeziehung weiterer Fallbeispiele in die vor allem im angelsächsichen Raum geführte wissenschaftliche Debatte um die Beschaffenheit eines generischen Faschismus würde es erlauben, bisher erarbeitet Thesen und Konzepte kritisch zu überprüfen. Dies würde auch eine neue Sichtweise auf den Faschismus generell ermöglich.
Faschistische Strömungen bei Minderheitengruppen im ostmittel- und südosteuropäischen Bereich sollten integraler Bestandteil einer komparativen Faschismusforschung sein und dies nicht allein in einem holistischen Sinne als Teilmenge einer Gesamtheit. Die dortigen Faschismen können aufgrund ihres relativ grossen Gewichtes innerhalb der jeweiligen Gruppen nicht einfach als Nachahmerphänomene, als Abweichungen und Sonderformen von den quasi als kanonische Faschismen konzipierten Bewegungen im zentralen und westlichen Europa verstanden werden. Sofern man von einem generischen Faschismuskonzept ausgeht, muss es seine Tragfähigkeit auch für die Fälle des Minderheitenfaschismus im östlichen Europa erweisen. Solange für die vergleichende Forschung diese Bewegungen von nachgeordnetem Interesse sind, vergibt sie sich die Chance, grundlegende neue Einsichten über die Beschaffenheit und die Entstehungsvoraussetzungen faschistischer Bewegungen insgesamt zu gewinnen. Der Faschismus in Ostmittel- und Südosteuropa weist spezifische Dimensionen auf, die bei anderen derartigen Bewegungen nicht oder nur undeutlich zu Tage treten. Die Ausweitung des Fokus auf diese Phänomene sollte nicht bloß die Inventarisierung weiterer Varianten bezwecken, sondern dem Ziel dienen, Konzept und Begriff des generischen Faschismus zu schärfen und diesbezügliche Thesen grundsätzlich neu zu hinterfragen. Eine verstärkte komparative Beschäftigung mit dem Faschismus bei Minderheiten im östlichen Europa könnte daher einen Beitrag leisten, neue Erkenntnisse zu den bisher weit besser erforschten faschistischen Bewegungen im westlichen Europa zu gewinnen, aber auch vertiefte Einsichten zu einer integrierten Faschismusgeschichte Europas beisteuern. Gerade anhand eines in den unterschiedlichsten lokalen Kontexten, aber innerhalb eines engen zeitlichen Rahmens in grossen Teilen Europa fast gleichzeitig auftretenden Phänomens liesse sich eine gesamteuropäische Geschichtsschreibung, die diesen Namen durch ausgewogene Berücksichtigung vermeintlich peripherer Regionen tatsächlich verdient, exemplarisch erproben.
Stefan der Große – Krieger, Landespatron und Heiliger.
Ein mittelalterlicher Fürst als moderne Erinnerungsfigur
(Vortragsmanuskript, Bad Kissingen 2010)
Zusammenfassung
Der Text thematisiert das Nachwirken des molduauischen Woiwoden (Fürsten)Stefans des Grossen (Stefan cel Mare, 1457-1504) als religiöse Erinnerungsfigur. Dabei wird auf die Medien und die Mechanismen, welche die Erinnerung an ihn wachhielten, eingegangen. Insbesondere "sekundäre" Erinnerungsorte - zu denken ist etwa an Klosterstiftungen, die reichhaltige moldauische Chroniktradition oder die "professionalisierte" Erinnerungskultur in den Klöstern durch Geistliche. Stefan der Grosse erweist sich dabei als polysemantische Figur, dessen Beinamen zu früheren Zeiten eher "der Gute" oder "der Alte" lautete. In einem Vergleich mit dem albanischen "Nationalhelden" Skanderbeg wird aufgezeigt, inwiefern sich die Erinnerungskultur und Rezeptionsgeschichte dieser beiden Türkenkämpfer unterscheidet.
Stefan der Grosse - mittelalterlicher Türkenkämpfer im Zeichen des modernen Nationalismus (Vortragsmanuskript, Wien 2005)
Zusammenfassung
Der erste Teil geht auf Stefan den Grossen (Stefan cel Mare), Woiwode (Fürst) der Moldau von 1457-1504, sowie den historischen Kontext seines Wirkens ein. Anschliessend wird die Bedeutungen und der Symbolgehalt thematisiert, die ihm als Nationalheld zweier Länder (Rumänien sowie die Republik Moldova) in späteren Zeiten zugeschrieben wurden. Insbesondere die Frage danach, in welcher Form Stefan der Grosse in der Erinnerung späterer Jahrhunderte präsent blieb wird hier behandelt. Abschliessend folgen, ausgehend vom Fallbeispiel der Nutzbarmachung Stefans des Grossen in der Republik Moldova der letzten Jahre, einige grundlegende Überlegungen zum Umgang mit Symbolen, wie eben historischen Heldenfiguren, zu deren Funktionsmechanismen und den Umgang mit ihnen. Es wird gezeigt, wie Symbole umgedeutet werden können, wo aber auch die Grenzen der Umdeutung liegen.
Siehe auch den Text: Vom Türkenkämpfer zur erfundenen Tradition. Geschichte im Spannungsfeld divergierender Nationskonzepte. In: Neue Zürcher Zeitung Nr. 152, 2./3. Juli 2005, S. 75.
Die Walachei als historische Region – Schnittstelle europäischer Verflechtungen an der Peripherie. In: Rumänien: Raum und Bevölkerung. Geschichte und Geschichtsbilder. Kultur. Gesellschaft und Politik heute. Wirtschaft. Recht und Verfassung. Historische Regionen. Hg. von Thede Kahl, Michael Metzeltin, Mihai-Răzvan Ungureanu. Wien, Münster 2006, S. 807-824 (Zugleich Sonderband der Österreichischen Osthefte - Zeitschrift für Mittel-, Ost- und Südosteuropaforschung, 48/2006).
Zusammenfassung
Überblick über die Geschichte der Walachei, dem historischen Fürstentum zwischen Südkarpaten und Unterlauf der Donau.
Rumänien: Modernisierung und Reform im Spannungsfeld evolutionärer und revolutionärer Kräfte. In: Carsten Goehrke/ Seraina Gilly (Hg.): Transformation und historisches Erbe in den Staaten des europäischen Ostens. Bern etc. 2000 (=Geist und Werk der Zeiten 93), S. 403-440.
Zusammenfassung
Bettet den Übergang Rumäniens von der sozialistischen Diktatur zur Demokratie und Marktwirtschaft in die historische Entwicklung des 20. Jahrhunderts ein und geht der Frage nach, welche historischen Faktoren den Prozess der Systemtransformation begünstigt bzw. negativ beeinflusst haben.
Agrarverfassung, Leibeigenschaft und unfreie Arbeit in der Walachei (Vortragsmanuskript, Leipzig 2005)
Zusammenfassung
Im Zentrum der Ausführungen stehen die Agrarverhältnisse in der Walachei (unter Osmanischer Oberhoheit stehendes Fürstentum am Unterlauf der Donau, heute im südlichen Rumänien gelegen) in der Frühen Neuzeit (16. - 18. Jahrhundert) und insbesondere der im Vergleich mit Ostmittel- und Osteuropa relativ geringe Umfang von Frondiensten beziehungsweise unfreier Arbeit. Es wird argumentiert, dass anstelle der Frondienste vor allem die fiskalische Belastung trat, welche die Bauern in Form von Abgaben und Steuern an die Landeskasse abzuliefern hatten. Die Bojaren stellten keine organisierte Kraft dar, die ihre Interessen gegen den Woiwoden als Landesherrn verteidigen konnten. Vielmehr genoss der Woiwode als Statthalter des Sultans einen gewissen Rückhalt von der Hohen Pforte, war er doch der Garant für die Ablieferung von Abgaben und Tributen nach Istanbul. Die Bojaren ihrerseits erkannten in der Erringung von Ämtern in der Landesverwaltung und vor allem am Hofe die geeignetste Möglichkeit, ein lukratives Einkommen zu erzielen. Der Landesherr trat auch nie obrigkeitliche Rechte an das Bojarentum ab, denen so wichtige Zwangsmittel fehlten, ihre Bauern zu disziplinieren. Woiwode und Bojaren stellten vielmehr eine Art Mittlerinstanzen dar, welche die Interessen des Sultans vertraten, daneben aber von dieser Position auch selber profitierten.
Eine Gutswirtschaft oder eine rechtlich sanktionierte Form der bäuerlichen Untertänigkeit konnte daher, ähnlich wie im Osmanischen Reich selber, nicht entstehen.
Leibeigenschaft im spätmittelalterlichen Ungarn und die Bauernaufstände von 1437 und 1514 (Publizierter Aufsatz 2003: externer Link, Zugang zum Volltext kostenpflichtig (freier Zugang in Bibliotheken, die CEEOL abonniert haben; pay-per-view Zugang für Privatanwender))
Druckversion in: Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 26/2003, Heft 1, S.
145-159.
Zusammenfassung
Beschreibt die Entstehung der ungarischen Erbuntertänigkeit (jobbágyság) während des Spätmittelalters. Die Verschlechterung der Lage abhängiger Bauern führte zu verschiedenen Formen des Widerstandes, so etwa zu den beiden grossen Bauernaufständen von 1437 in Siebenbürgen und 1514 in weiten Teilen des ungarischen Königreiches. Beide Aufstände waren von konservativen Zielen geprägt, die auf der Vorstellung eines idealen Ursprungszustandes basierten, zu dem alle Bauern frei gewesen seien. Das Ziel der Aufständischen war es demnach, zu diesem "glücklichen Urzustand" zurückzukehren und die angeblich alten Rechte wiederherzustellen. Auch wenn die aufständischen Bauern radikale Forderungen stellten, war es nie ihr Ziel, die herrschende soziale Ordnung abzuschaffen, sondern vielmehr, zu deren vorgestellen Anfangszustand zurückzukehren und alle während der Zeit eingetretenen Missstände, wofür der Adel verantwortlich gemacht wurde, zu beseitigen.
Historiographie im Zeichen der Beharrung: Kritische Anmerkungen zur umfangreichsten Gesamtdarstellung der rumänischen Geschichte (Publizierter Rezensionsaufsatz, erschienen in Südost-Forschungen 63-64/2004-2005, S. 408-421).
Zusammenfassung
Kritische Besprechung der 2001 bis 2003 herausgegebenen ersten acht Bände der rumänischen Akademiegeschichte (tratatul "Istoria Românilor") im Kontext der rumänischen Historiographie der kommunistischen und postkommunistischen Periode. Umfasst unter anderem eine Diskussion der methodischen Unzulänglichkeiten der Diskussion über die Theorie der rumänischen Kontinuität nördlich der unteren Donau im Frühmittelalter.
Positive Reaktion darauf von Şerban Papacostea unter dem Titel "Tratatul academic Istoria Românilor. O percepţie straină" in der Zeitschrift "22", XV (909) (10 august - 16 august 2007): Artikel lesen auf der Seite der 22 oder als pdf-Datei
Negative Reaktion von Dan Berindei, dem Gesamtkoordinator der kritisierten Bände, unter dem Titel "À propos du traité Istoria românilor et d'un compte rendu, in: Revue Roumaine d'histoire,XLVI/2007, nr. 1-4, S. 377-386.
Zur Lage der evangelischen Bevölkerung Nordsiebenbürgens 1946. Ein Bericht über die Konfirmation in Hadad (Publizierte Quellenpublikation 2002)
Druckversion in: Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 25/2002, Heft 2, S.
237-252.
Zusammenfassung
In Hadad (rumänisch: Hodod, deutsch auch: Kriegsdorf) in der Region von Sathmar (ungarisch Szatmárnémeti, rumänisch Satu Mare) wurden im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts vom Adeligen Wesselényi lutherische Siedler angesiedelt. Als einzige protestantische Bevölkerungsgruppe unter den ansonsten katholischen deutschsprachigen Ansiedler in der Region (Sathmarer Schwaben) hatten die Schwaben von Hadad stets ein viel engeres Zusammengehörigkeitsgefühl mit den ebenfalls evangelischen Siebenbürger Sachsen. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb die grösstenteils magyarisierte schwäbische Bevölkerung ohne eigenen Pfarrer. Im August 1946 machte Johann Miess aus Hermannstadt (rumänisch Sibiu) einen Besuch im Auftrag der evangelischen Kirche A. B., um die Konfirmation vorzunehmen und um dem Landeskonsistorium in Hermannstadt Bericht zu erstatten über die entlegene Gemeinde. Sein Bericht wird hier vollumfänglich veröffentlicht. Er ermöglicht Einblicke in das Denken, die Sorgen und Nöte der evangelischen Bewohner von Hadad im Jahr 1946 und ist daher auch eine wertvolle alltagsgeschichtliche Quelle.
Die Mobilität der bäuerlichen Bevölkerung in den Fürstentümern Siebenbürgen, Walachei und Moldau im 17. Jahrhundert (Publizierter Aufsatz 2001: externer Link, Zugang zum Volltext kostenpflichtig (freier Zugang in Bibliotheken, die CEEOL abonniert haben; pay-per-view Zugang für Privatanwender))
Druckversion
in: Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 24/2001, Heft 2, S. 277-300.
Zusammenfassung
Während des gesamten 17. Jahrhunderts waren die drei Fürstentümer Siebenbürgen, Walachei und Moldau von starken Migrationsbewegungen der bäuerlichen Bevölkerung betroffen. Die Ursachen für die Bevölkerungsbewegungen hatten aber verschiedene Ursachen. In Siebenbürgen waren es vor allem Fronverpflichtungen, welche die Bauern die Flucht ergreifen liessen, während in der Walachei und der Moldau die Steuer- und Abgabenflucht stark verbreitet war. Die Migrationsbewegungen waren zudem oft eher kleinräumig und temporär.
Das rumänische Parteiensystem - Spiegel der Krise (Publizierter Aufsatz 2001)
Zusammenfassung
Der Beitrag vermittelt einen kurzen Überblick über das Parteiensystem Rumäniens seit 1989 bis ins Jahr 2001. Durchgehendes Strukturmerkmal dieser Zeit ist die Dominanz der sozialdemokratisch ausgerichteten Nachfolgepartei der Kommunistischen Partei - der Partei der sozialen Demokratie Rumäniens. Aus allen Parlamentswahlen dieses Zeitraums ging sie als stärkste Einzelpartei hervor. In der ansonsten von Zersplitterung, Uneinigkeit und häufigen parteipolitischen Neuausrichtungen dominierten politischen Landschaft Rumäniens konnte sie sich als einzige stabile Kraft etablieren. Daraus ergab sich das ständige Problem prekärer Mehrheitsverhältnisse.
Verlierer im rumänischen Landwirtschaftssektor (Publizierter Aufsatz 2002)
Zusammenfassung
Der Beitrag stellt die Situation der rumänischen Landwirtschaft des Zeitraumes von 1990 bis 2002 vor und verweist auf die wichtigsten Auswirkungen der Reformen auf die im Agrarsektor tätigen Bevölkerungsschichten. Ein grosses Problem stellt vor allem die enorme Zersplitterung der Parzellen dar, die auf die populistisch verursachte Verteilung von Boden an die Bevölkerung zurückgeht. Die Entstehung kaum rentabler Kleinstbetriebe, die zu einem guten Teil Subsistenzwirtschaft betreiben, waren die Folge dieser Politik, wobei jedoch grosse regionale und lokale Unterschiede festzustellen sind. Die Landwirtschaft wurde damit wie in anderen Transformationsländern zum Wirtschaftszweig, der einen bedeutenden Teil der Verlierer der Systemtransformation zu absorbieren hatte. Die Aussichten auf eine baldige Änderung dieser Situation sind gering, was unter anderem am Beispiel einer neuen Regelung der Subventionen dargelegt wird. Auch vor dem Hintergrund des EU-Beitritts Rumäniens scheint es unvermeidlich, auch längerfristig einen beträchtlichen Anteil an semi-Subsistenz-Betrieben aufrechtzuerhalten, um Massenarbeitslosigkeit zu vermeiden. Der ländliche Raum wird so auf absehbare Zeit weiterhin zu den Verlierern der Transformation in Rumänien gehören.
Linkliste mit Links zu Bibliotheken in Osteuropa, deren Kataloge Online eingesehen werden können (externer Link).
Als http-Datei online: Elektronische Recherchemöglichkeiten zur Literatursuche - Linkliste
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Linkliste zu elektronischen Angeboten im Internet zur Suche nach wissenschaftlicher Fachliteratur zu Themen der osteuropäischen Geschichte wie der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Osteuropa allgemein (externer Link).
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