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Das Verlagsgeschäft von US-Medienmogul Rupert Murdoch schwächelt weiter. Sinkende Werbe- und Abo-Einnahmen drückten den Umsatz der News Corp im vierten Geschäftsquartal von April bis Juni im Jahresvergleich um drei Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro), wie die Firma am späten Donnerstag mitteilte. Der Gewinn lag unter dem Strich bei 12 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen dicken Verlust gemeldet. Anleger nahmen die Zahlen positiv auf, die Aktie stieg im nachbörslichen Handel leicht.
Murdoch hatte sein Medienimperium im Sommer vergangenen Jahres aufgespalten und zwar in den Verlagszweig namens News Corp und in das grössere Film- und Fernsehgeschäft namens 21st Century Fox.
21st Century Fox läuft besser
Dessen am Vortag veröffentlichte Quartalszahlen waren deutlich besser ausgefallen. Murdoch ist bei beiden Firmen Hauptaktionär, die Geschäfte bei der News Corp führt allerdings Robert Thomson. Zu dem Verlag gehören unter anderem das «Wall Street Journal», die britischen Zeitungen «Sun» und «Times» sowie der Buchverlag «Harper Collins».
(awp/moh/ama)