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1950: Der Schweizer Roger Perrinjaquet erfindet ein neuartiges Gerät, das als "appareil ménager portatif" (tragbare Küchenmaschine) am 06. März 1950 zum Patent angemeldet wird. Die Patentschrift beschreibt den ersten Stabmixer der Welt. Der neue Mixer erhält den Namen "bamix®", eine Abkürzung aus den französischen "battre et mixer" (schlagen und mixen).
1954: Roger Perrinjaquet verkauft seine Patente an die deutsche Firma ESGE AG und bereits gegen Ende 1954 produziert die ESGE AG die ersten Stabmixer in ihrer Fabrik in Deutschland.
1961: Das Gehäuse von bamix® M60 (60 Watt) wird von Acton Bjorn aus Dänemark und Graf Sigvard Bernadotte aus Schweden neu gestaltet. Das Resultat ihrer Arbeit ist das Modell M100 bei dem schon damals der Ergonomie starke Bedeutung zugemessen wurde. Selbst mehr als 50 Jahre später ist dieses Design trotz vieler Detailänderungen und technischer Verbesserungen immer noch gut erkennbar.
1964: Die ESGE-Gründer Gschwend und Spingler verkaufen Ihr Unternehmen an den grössten amerikanischen Elektrokonzern "General Electric". Die Amerikaner versuchen, das schwankende Firmenkonglomerat wieder flott zu machen und reduzieren die Zahl der Produktionsfirmen, von denen einzig die Standorte in Mettlen/Schweiz und Neuffen/Deutschland beibehalten werden.
1971: General Electric beschließt den Verkauf der ESGE Gruppe. Walter Bodart kauft die Produktionsfirma in der Schweiz und alle Rechte für bamix®. Die ESGE AG in Mettlen ist nun der einzige Produktionsstandort für bamix®. Die von Walter Bodart verfolgte Geschäftsphilosophie ist recht einfach: Qualität vor Quantität, Konzentration auf ein Produkt und ein möglichst kleiner Verwaltungsapparat. Damit leitet er den Aufschwung ein. An diesen Grundsätzen hat sich auch bis heute nichts geändert.