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Kocher erzielte in beiden Läufen die drittbeste Zeit und verlor 0,239 Sekunden auf die Deutsche Natalie Geisenberger, die zweimal die Schnellste war. Die Olympiasiegerin von 2014 wurde zum dritten Mal Weltmeisterin.
Die Russin Tatjana Iwanowa rückte dank der zweitbesten Zeit im Finaldurchgang vom 5. in den 3. Rang vor. Die deutsche Mitfavoritin Tatjana Hüfner, Olympiasiegerin 2010 und vierfache Weltmeisterin, verpasste Bronze um eine Hundertstelsekunde, nachdem sie nach dem 1. Lauf noch Zweite gewesen war.
Die beiden Podestplätze von Kocher sind als Coup zu bezeichnen. Bei ihren bisherigen acht WM-Auftritten schaffte sie bloss zweimal den Sprung in die Top Ten: 2011 auf der Olympiabahn von 2006 in Cesana als Achte und 2008 in Oberhof als Siebte. Im Weltcup, den sie in der vergangenen Saison auf Platz 6 beendete, kam sie noch nie über Rang 5 hinaus.
(SDA)