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|Monochrome Farbfelder der Malerin Schomburg sind in mehreren lacküberzogenen Schichten derart übereinander gebracht, daß ihre konstante Farbintensität im Spiel des Lichtes aufbricht, changiert und den Raum als verschwommene Spiegelung unvermittelt einbezieht, um ihn zu einem Teil der Bildkomposition werden zu lassen. Mal dominiert ein vorherrschender Grundton das meist paarweise angelegte Farbgefüge, mal ist es ein Wechselspiel der Farben auf der Leinwand - oder auf einer Leinwandreihung. Bewusst geformte Arbeitsspuren im ebenen Farbauftrag überwölben die Bildflächen mit parallelen Linien und Graten, die zu einer äusserst individuellen und imaginär über die Leinwand hinausführenden Bildstruktur und Ordnung beitragen. Der Raum lebt durch die Bilder und die Bilder leben vom Raum.