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Die Blume entwickelt ihre volle Pracht an einem hellen Standort mit einer Zimmertemperatur zwischen 18 und 20 Grad Celsius. Volle Sonne oder Zugluft verträgt sie nicht. Im Sommer kann die Zimmerpflanze auf der Terrasse oder auf dem Balkon stehen. Wenn die Aussentemperaturen unter zehn Grad Celsius sinken, solltest du sie in die Wohnung holen.
Weihnachtssterne vertragen Staunässe nicht, daher muss die Erde möglichst durchlässig sein. Gut geeignet ist Kakteenerde. Wir empfehlen, den Adventsstern jedes Jahr im April umzutopfen. Verwende einen Blumentopf, der nur wenig grösser als der Wurzelballen ist. Dadurch wird die Bildung der Blüten und Hochblätter angeregt. Achtung: Ziehe beim Umtopfen der Pflanze Handschuhe an, um dich vor dem giftigen Pflanzensaft zu schützen.
Beim Giessen des Weihnachtssterns gilt: „Weniger ist mehr“. Staunässe ist der häufigste Grund dafür, dass die Zimmerpflanze eingeht. Wir empfehlen, die Topfpflanze einmal in der Woche kurz in einen Eimer mit Wasser zu tauchen. Stelle sie dann wieder zurück und giesse das abgelaufene Wasser aus dem Untersetzer ab. Die Tropenpflanze geniesst das Besprühen mit Wasser während der Vegetationsperiode. Wenn sich Blätter gelb färben, kann zu viel Feuchtigkeit die Ursache sein. Trockenheit übersteht der schöne Christstern viel besser als Nässe. Verzichte im März, nach dem Ende der Blütezeit, ganz auf das Giessen. Erst ab April benötigt die Pflanze wieder regelmässige Wassergaben. Verwende dafür lauwarmes Wasser. In der Wachstumsperiode darf der Wurzelballen nicht vollständig austrocknen.
Wir empfehlen, in der Wachstumsphase von April bis August, einen kalibetonten Flüssigdünger zu verwenden. Wenn die Blüte beginnt, ändert sich auch der Nährstoffbedarf der schönen Pflanze. Verwende dann einen phosphorhaltigen Dünger. Achte auf die Dosierungsanleitung, um Überdüngung zu vermeiden.
Von November bis März blühen die Weihnachtssterne. Die Blüten sind klein und unauffällig. Die Attraktivität der Zimmerpflanze resultiert aus den roten Blättern des Weihnachtssterns. Diese bilden einen wunderschönen Kontrast zum dunkelgrünen Laub. Dabei handelt es sich um sogenannte Hochblätter. Neue Züchtungen mit Hochblättern in Farben wie Gelb, Weiss, Hellgrün und Rosa sind im Angebot. Weihnachtsstern-Blumen gehören zu den Pflanzen, die eine gewisse Zeit in Dunkelheit verbringen müssen, damit sich Blüten bilden können. Diese Eigenschaft wird „Photoperiodismus“ genannt. Stelle den Weihnachtsstern im Herbst in einen Raum, wo er nur dem Tageslicht ausgesetzt ist. Vom späten Nachmittag an muss Dunkelheit vorherrschen. Wenn du keinen geeigneten Platz findest, schütze die Pflanze abends und nachts mit einem übergestülpten Pappkarton vor der künstlichen Lichteinstrahlung. Erst, wenn sich die farbigen Hochblätter zeigen, kann dieser Schutz entfallen. Die Dunkelheit regt die Bildung von Blüten und farbigen Hochblättern an. Unser Tipp: Der Weihnachtsstern ist eine geeignete Blume für weihnachtliche Gestecke. Ganz schnell verbreitet er Weihnachtsstimmung im Raum. Kombiniere ihn mit Tannenzweigen, Schleifen und Kugeln in weihnachtlichen Farben. Auf den Webseiten vieler Gärtnereien findest du tolle Ideen.
Unsere Tipps für den Kauf:
Du kannst den Weihnachtsstern auch selbst vermehren. Die Vermehrung gelingt über Kopfstecklinge. Schneide eine Triebspitze mit zwei Blättern ab. Tauche das Ende in warmes Wasser. Das hilft, den Fluss des Milchsaftes zu stoppen. Stecke den Steckling in einen Topf mit Anzuchterde. Übrigens, es müssen nicht immer Rosen sein. Einen selbstgezogenen blühenden Weihnachtsstern zu verschenken, ist ebenfalls eine gute Idee!
Der Weihnachtsstern gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae). Wie viele Vertreter dieser Pflanzenfamilie, sind auch Weihnachtssterne giftig. Wenn du ein Blatt abschneidest, siehst du den weissen Milchsaft. Dieser wird als Wolfsmilch bezeichnet. Die Wolfsmilch enthält giftigen Terpenester. Verwende Handschuhe bei der Pflege und beim Schneiden der Pflanze. Die giftigen Bestandteile sind enthalten in:
Vergiftungen zeigen sich durch Magenschmerzen, Übelkeit und Hautausschläge. Besondere Vorsicht ist bei Kleinkindern geboten, die bereits bei Aufnahme kleiner Mengen mit Vergiftungserscheinungen reagieren. Suche bei starken Symptomen einen Arzt auf.