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Ab dem Herbstsemester 2018 werden die Studentinnen und Studenten der Universität Freiburg neu 720 statt 540 Franken an Einschreibegebühren bezahlen. Mit der Erhöhung um 180 Franken entspricht der Staatsrat einem Antrag des Rektorats. Dies hat er in einem Communiqué mitgeteilt. Der Staatsrat ist der Meinung, dass die Erhöhung der Gebühr niemanden am Studium hindern wird. Personen in finanziell schwierigen Verhältnissen können von der Gebühr teilweise oder ganz befreit werden.
Weiter betont der Staatsrat, dass für die Periode von 2018 bis 2022 eine substanziellen Erhöhung der kantonalen Beiträge vorgesehen ist. Dabei gehe es insbesondere darum, die Einführung des Masters in Humanmedizin zu finanzieren. Der vorgesehene Finanzrahmen werde es aber nicht erlauben, alle vorgesehenen Zielsetzungen zu verwirklichen. Der Staatsrat hat gleichzeitig mit dem Entscheid über die Gebühren die Zielvereinbarung bis 2022 abgeschlossen. Dieses Instrument gelangt erstmals zur Anwendung.
Die von der Studentenschaft auf heute angekündigte Kundgebung findet trotzdem statt. «Der Entscheid des Staatsrats macht die Mobilisierung umso notwendiger», so Jean-Thomas Vacher, Co-Präsident der Studentenvereinigung Agef. Der Entscheid könne in einem Postulat vom Grossen Rat angefochten werden. Vacher ist enttäuscht, dass der Staatsrat keine Verhandlungen mit den Studenten aufgenommen habe.