Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03186.jsonl.gz/1257

1985 in Wien geboren, begann Christine Hu im Alter von sieben Jahren mit dem Cellospiel. In Wien studierte sie bei Tobias Kühne und ab 2003 in der Meisterklasse von Heinrich Schiff. Nach ihrer 2007 mit einstimmiger Auszeichnung absolvierten 2. Diplomprüfung führte sie ihre Ausbildung bei Thomas Demenga in Basel fort, wo sie 2010 das Konzertdiplom ebenfalls mit Auszeichnung erhielt. Derzeit studiert sie bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste. Christine Hu konzertierte an namhaften Orten wie im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus und ist auf Einladung der Jeunesse Wien seit 2005/06 regelmäßig zu Gast bei den Thyll-Konzerten. 2005 und 2008 führten sie Konzertreisen nach Taiwan. Zu einem Höhepunkt kann man ihren Auftritt im Grossen Saal des Stadtcasino Basel zählen, wo sie als Solistin mit dem Sinfonieorchester Basel unter Daniel Klajner das Cellokonzert von Witold Lutoslawski spielte. Meisterkurse führten zu inspirierenden Begegnungen mit Steven Isserlis und Miklos Perenyi (IMS Prussia Cove), Ralph Kirshbaum, Wolfgang Boettcher, Wen-Sinn Yang und anderen. Sie ist Gewinnerin des Bundeswettbewerbs Prima La Musica und des Wettbewerbs «Musica Juventutis» des Wiener Konzerthauses (2005) sowie Preisträgerin beim «Gradus ad Parnassum» (2005). Christine Hu war unter anderem Stipendiatin der Thyll-Dürr Stiftung und der Karajan-Stiftung und wurde von der Stiftung Yehudi Menuhin «Live Music Now» gefördert. Seit 2009 spielt sie als Zuzügerin Projekte im Kammerorchester Basel. Durch zwei Kulturen gleichermaßen beeinflusst und zweisprachig aufgewachsen- ihre Eltern stammen aus Taiwan- empfindet sie die Suche nach Balance und Vermittlung als einen wesentlichen Bestandteil in ihrem künstlerischen Leben.