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Jacky Terrasson Trio (USA)
feat. Stephane Kerecki (bass), Justin Faulkner (drums)
Jacky Terrasson ist, so steht es in der der französischen Wochenzeitschrift Telerama, ein « Pianist des Glücks ». Mit seiner Improvisationslust, Lebensfreude und Spontaneität gelingt es diesem ausserordentlichen Jazz-Interpreten und Komponisten, sein Publikum total zu begeistern.
Jacques-Laurent Terrasson wurde 1965 als Sohn einer Afro-Amerikanerin und eines Franzosen in Berlin geboren und wuchs in Paris auf. Mit dem Klavierspiel fing er mit 5 Jahren an, studierte während seiner Schuljahre zuerst klassische Klaviermusik, für die er eine grosse Begabung zeigte, und danach Jazz mit Jeff Gardner. Sein Zusammentreffen mit Francis Paudras (dessen Film „Round Midnight“ ein emotionales Treffen mit Bud Powell beschreibt) war eine wichtige Etappe für Jacky in seinen Anfängen im Jazz. 1986 verlässt er Paris, um am Berklee College of Music zu studieren. 1993 gewinnt Jacky Terrasson den renommierten Thelonious-Monk-Wettbewerb als talentiertester Jazz-Pianist des Jahres und geht mit Betty Carter auf Tournee. Er entschliesst sich, sich in New York anzusiedeln, wo er noch heute lebt.
Genau ein Jahr nach seinem Triumph beim Thelonius-Monk-Wettbewerb wird Jacky Terrasson vom New York Times Magazin als einer der « 30 Künstler, die das Potenzial haben, die amerikanische Kultur in den nächsten 30 Jahren zu verändern“ designiert. Er bekommt einen Vertrag bei dem hoch angesehenen US label Blue Note.
Seine drei ersten Aufnahmen für Blue Note in Trio-Formation sind „Jacky Terrasson“, „Reach“ und „Alive“. Es folgen verschiedene Kollaborationen, wie „Rendez-vous“ mit Cassandra Wilson und „What it is“ mit Michael Brecker und Mino Cinelu. Ab 2001 nimmt der Pianist für die Plattenfirma « A Paris » auf, eine sehr persönliche und gelungene Interpretation bekannter Titel der « Chanson française ». Danach kommt « Smile » - eine Produktion, die die französischen Preise « Victoires du Jazz » und Django d'Or » erhält, gefolgt von dem Solo-Album „Mirror“. Reinhard Köchl, Autor des Jazzthing-Magazins, beschreibt es als einen großen Wurf: "Einer, der so eigentlich nur entstehen kann, wenn man das Risiko des bodenlosen Absturzes von der ersten Note an einkalkuliert - hopp oder topp. Terrasson kannte die Gefahr, tat es trotzdem und schuf im Alleingang einen Meilenstein."
Im Laufe seiner Karriere hat Jacky Terrasson den Enthusiasmus seines Publikums immer wieder gewinnen können: mit wichtigen musikalischen Partnern wie Dee Dee Bridgewater, Dianne Reeves, Jimmy Scott, Charles Aznavour, Ry Cooder...; durch seine minimalistischen und gleichzeitig dynamischen Kreationen mit dem Schlagzeuger Leon Parker und dem Bassisten Ugonna Okegwo, ein Trio, das in den 90iger Jahren zu den besten zählte; und auch durch seine Intuition für junge Talente, die zu der der Zusammenarbeit mit Eric Harland, Ben Williams, Jamire Williams, Justin Faulkner, um nur einige zu nennen, in verschiedenen Gruppen führte.
Im Februar 2012 unterschreibt Jacky Terrasson einen neuen Vertrag mit Universal Jazz in Frankreich. „Gouache“ seine neue CD für dieses Label, wird im Herbst 2012 veröffentlicht werden. Die Musik zelebriert 20 Jahre einer schon aussergewöhnlichen Karriere. Musikalische Mitarbeiter dieser Produktion sind junge Talente der New Yorker Jazz-Szene wie auch die bekannten französchen Musiker Michel Portal und Stephane Belmondo, sowie der Argentinier Minino Garay und die franco-amerikanische Sängerin Cecile McLorin-Salvant, eine faszinierende Entdeckung.