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KURIER/Jeff Mangione
54 Millionen Menschen seien durch Hunger und Kriege „gefallen“ – Trump werde „ein psychiatrisches Problem“ kriegen.
Jean Ziegler polarisiert. Mit 82 Jahren hat der Schweizer nichts an revolutionärem Furor und Engagement für die Ärmsten eingebüßt. Der Berater des UN-Menschenrechtsrates sprach mit dem KURIER über sein neues Buch (unten). Zudem startete vor wenigen Tagen in Deutschland und der Schweiz der Dokumentarfilm “ Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens“, der im August des Vorjahres beim Schweizer Filmfestival von Locarno vorgestellt worden war.
KURIER: Ihr Sohn nannte Sie einen „im Grunde ziemlich primitiven Charakter“. Was hat er damit gemeint?
Jean Ziegler: Dass ich mich gegen Selbstzweifel wehre. Man muss kämpfen, ohne sich lähmen zu lassen. Die schlimmste Frage ist: Was nützt es? Die darf man sich nie stellen.
Sind Sie nun eigentlich ein unverbesserlicher Pessimist oder Optimist?
(lacht) „Gegen den Pessimismus der Vernunft, der Optimismus des Willens“: Das hat Antonio Gramsci geschrieben, der Gründer der Kommunistischen Partei…..