Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/152509

<h2>SubmittedText<h2><p>Ende August hat der Bundesrat ein Massnahmenpaket zur Stärkung der Berufsbildung kommuniziert.</p><p>- Ist dem Bundesrat bewusst, dass mit der darin erwähnten Interkantonalen Vereinbarung über Beiträge an die Bildungsgänge der höheren Fachschulen (HFSV) gegenüber der bisherigen Regelung (FSV) die Beiträge für die Studentinnen und Studenten nicht gestärkt, sondern teils massiv gekürzt werden (z. B. für Studentinnen und Studenten der Höheren Fachschule für Drogistinnen und Drogisten um fast 40 Prozent)?</p><p>- Warum ist das so?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das am 27. August 2014 verabschiedete Massnahmenpaket zur Stärkung der höheren Berufsbildung betrifft Massnahmen zur Positionierung der gesamten höheren Berufsbildung in Gesellschaft, Arbeitsmarkt und Bildungssystem. Die Massnahmen im Bereich der öffentlichen Finanzierung konzentrieren sich hingegen auf die Vorbereitungskurse für eidgenössische Berufs- und höhere Fachprüfungen.</p><p>Im Bereich der höheren Fachschulen, also der schulisch organisierten Seite der höheren Berufsbildung, wurde mit der 2012 verabschiedeten Interkantonalen Vereinbarung über Beiträge an die Bildungsgänge der höheren Fachschulen (HFSV) eine Lösung für eine öffentliche Finanzierung initiiert, welche auch die Freizügigkeit der Studierenden verbessert. Die Vereinbarung ist Anfang 2014 in Kraft getreten, die darauf basierenden Tarife werden erstmals ab Studienjahr 2015/16 angewendet werden. Ab dann werden für gleiche Studiengänge schweizweit gleiche Beiträge gewährt werden, was je nach Kanton im Einzelfall, verglichen mit bisher, zu höheren oder tieferen Beiträgen führen kann.</p><p>Die Ausarbeitung der HFSV, deren Ausgestaltung sowie die Festlegung der Tarife lagen beziehungsweise liegen in der Kompetenz der Kantone unter Federführung der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren.</p>