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Adorno, Marcuse, Habermas: Sie haben die intellektuellen Debatten in der Bundesrepublik geprägt. Dank der Präsenz, welche die Medien ihnen boten. Ist der Medien-Intellektuelle eine Verfallsform des Philosophen? Oder eine historische Errungenschaft?
Die «Spiegel»-Affäre rief einer breiten Öffentlichkeit in Erinnerung, dass Pressefreiheit ein wichtiges Gut demokratischer Gesellschaften ist. Und dass sie nicht selbstverständlich ist. Demonstranten bei einer Kundgebung vor der Frankfurter Hauptwache im Oktober 1962.
Vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die sechziger Jahre: Das sind die Jahrzehnte, in denen die Bundesrepublik Deutschland ihr politisches, wirtschaftliches, gesellschaftliches und geistiges Gepräge entwickelt hat. Dabei spielten Intellektuelle eine entscheidende Rolle. Aber wo lag ihre Bedeutung? Wie nahmen sie sie wahr? Und wie prägten sie die Debatten und die geistigen Strömungen?