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Aufgrund der kontinuierlichen Erhöhung der Krankenversicherungsprämien und Gesundheitskosten sowie der vorgebrachten Lösungsvorschläge, wollte bonus.ch die Meinung der Versicherungsnehmer zu einem dieser Vorschläge erfahren. Im Rahmen seiner letzten Umfrage zur Zufriedenheit der Versicherten mit ihrer Krankenkasse erhielten die Befragten die Möglichkeit, ihre Meinung über die Einführung einer Franchise von CHF 10'000.- kundzugeben. Diese Idee wurde mit Hilfe der folgenden Skala bewertet: sehr gute Idee, gute Idee, interessante Idee, nicht sehr interessante Idee, sehr schlechte Idee, inakzeptable Idee und keine Meinung.
Regionale Unterschiede
Mit 79.6% negativen Stellungsnahmen (sehr schlechte Idee und inakzeptable Idee), wehren sich die Tessiner besonders gegen diesen Vorschlag. Anschliessend kommen die Westschweizer mit 72% ablehnenden Stellungsnahmen und die Deutschschweizer mit 66.8%. Im Durchschnitt sind 5.2% der Bevölkerung unentschlossen, was diese Idee betrifft (Antwort: keine Meinung).
Unterschiede nach Geschlecht
Wenn man die Stellungsnahmen nach dem Geschlecht analysiert, stellt man fest, dass Männer und Frauen ziemlich die gleiche Meinung zu einer Franchise von CHF 10'000.- vertreten. Nur 16.4% der Männer denken, dass dies eine interessante und sehr gute Idee wäre, bei den Frauen sind es nur 10%. 69.2% der Männer und 74.1% der Frauen sind dagegen (sehr schlechte Idee und inakzeptable Idee).
Unterschiede nach Alter
Die Umfrage zeigt, dass Personen über 25 Jahren am wenigsten von einer Idee einer Franchise von CHF 10'000.- überzeugt sind. Sie beurteilen die Idee zu 72.1% als sehr schlechte Idee und inakzeptable Idee, während es bei den unter 25-Jährigen nur 66.7% sind.
Zusammenfassend kann man sagen, dass, unabhängig vom Alter, dem Geschlecht und der Wohnregion, die Idee einer Franchise von CHF 10'000.- die Schweizer Bevölkerung nicht überzeugt. Diese Meinung entspricht den Meinungen, die in den Medien vom April dieses Jahres geäussert wurden. Manche Akteure waren der Meinung, dass es notwendig wäre, angemessene Begleitmassnahmen vorzusehen (zum Beispiel ein Gesundheitssparkonto), um diesen Vorschlag realisierbar und interessant zu machen. Diese Idee wird von bonus.ch begrüsst, denn sie hat das Verdienst, die Debatte über die Kontrolle der Gesundheitskosten anzustossen, obwohl sie vielleicht von vielen Versicherungsnehmern als radikal wahrgenommen wird. Wenn diese Achse weiterverfolgt wird, wird es möglich werden, das Verantwortungsgefühl der Versicherungsnehmer zu wecken.
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Für weitere Informationen:
bonus.ch SA
Patrick Ducret
CEO
Avenue de Beaulieu 33
1004 Lausanne
021.312.55.91
ducret(a)bonus.ch
Lausanne, den 24. Oktober 2018