Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03361.jsonl.gz/1860

Vorsorgereglement: Anpassung Rangordnung Todesfallkapital
Der Stiftungsrat hat beschlossen die Rangordnung der Anspruchsberechtigung auf ein Todesfallkapital anzupassen.07.07.2016
Hierfür wurden die bestehenden Bestimmungen in Art. 20.2 und 20.3 (Todesfallkapital) im Vorsorgereglement umformuliert. Das Reglement wurde entsprechend angepasst und ist per 1. Juli 2016 in Kraft.
Angepasster Reglementsauszug:
Art. 20.2
Anspruchsberechtigt unabhängig vom Erbrecht und unter Vorbehalt einschränkender gesetzlicher Bestimmungen sind in folgender Rangordnung und in folgendem Umfang:
Kategorie I
a) der Ehegatte bzw. eingetragene Partner, bei dessen Fehlen:
b) die Kinder, die einen Anspruch auf eine Waisenrente gemäss BVG haben, bei deren Fehlen:
c) der Lebenspartner (gleichen oder verschiedenen Geschlechts), mit dem die versicherte Person mindestens in den letzten fünf Jahren vor dem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft gemäss Art. 18.4 (ohne die Voraussetzung der Altersgrenze von mehr als 45 Jahren erfüllen zu müssen) geführt hat oder der für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss, sofern die versicherte Person diesen Lebenspartner in einer schriftlichen Begünstigung, die zu Lebzeiten der versicherten Person der Stiftung eingereicht werden musste, näher bezeichnet hat, bei dessen Fehlen:
d) die von der versicherten Person zur Hauptsache unterstützten Personen im Umfang von 100% des Todesfallkapitals, bei deren Fehlen:
e) die Kinder, die keinen Anspruch auf eine Waisenrente gemäss BVG haben.
Bei Fehlen von Begünstigten gemäss Kategorie I:
Kategorie II
a) die Eltern, bei deren Fehlen:
b) die Geschwister im Umfang von 100% des Todesfallkapitals.
Bei Fehlen von Begünstigten gemäss Kategorie II:
Kategorie III
a) die übrigen gesetzlichen Erben (unter Ausschluss des Gemeinwesens) im Umfang von 50% des Todesfallkapitals, mindestens jedoch im Umfang desjenigen Teils des Todesfallkapitals, der den von der versicherten Person eingebrachten Freizügigkeitsleistungen und den während der Beitragsdauer erbrachten Beiträge und Einkaufssummen, je ohne Zins, entspricht.
b) Die Aufteilung des Todesfallkapitals unter mehreren Begünstigten erfolgt vorbehältlich Art. 20.3 zu gleichen Teilen.
Art. 20.3
Die versicherte Person kann der Stiftung gegenüber in einer schriftlichen Erklärung, die zu Lebzeiten der versicherten Person der Stiftung eingereicht wurde
- die vorgesehene Rangordnung der Anspruchsberechtigten innerhalb der gleichen Kategorie ändern
- mehrere Anspruchsberechtigte innerhalb der gleichen Kategorie ungeachtet der Rangordnung zusammenfassen
- bei mehreren Anspruchsberechtigten die Aufteilung des Todesfallkapitals innerhalb der gleichen Kategorie zu unterschiedlichen Teilen bestimmen bzw. einzelne Anspruchsberechtigte als Begünstigte ausschliessen.
Die Kinder, die keinen Anspruch auf eine Waisenrente gemäss BVG haben (Art. 20.2 Kategorie I Bst. e) können nur dann begünstigt werden, wenn keine Begünstigten gemäss Art. 20.2 Kategorie I Bst. c (Lebenspartner) und/oder Bst. d (zur Hauptsache unterstützte Personen) vorhanden sind. Die Rangordnung der Kategorien selbst kann nicht geändert werden.