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Was bisher geschah:
17 von 20 Völkern haben den Winter überlebt. 4 Völker waren Mitte März sehr abgeschwächt. Diese Völker haben wir aufgelöst und die Kästen gereinigt. Die verbleibenden Völker waren allerdings so stark, dass wir bereits einige neue Völker aufbauen konnten. Den ersten Ableger, Volk 18, haben wir in der letzten Märzwoche gebildet, Volk 1 und Volk 6 folgten Ende März. In allen drei Völkern konnten wir heute eine legende Königin mit Jahrgang 2014 zeichnen. In Volk 7 haben wir noch eine Weiselzelle aus Volk 6 verwertet in welchem wir eine Zucht eingehängt hatten. Weitere 3 Jungköniginnen aus der Zucht halten wir in Begattungskästchen.
Um den Schwarmtrieb zu dämmen, haben wir den starken Völkern einen ersten Honigraum aufgesetzt. Dies dient nicht zur Honigernte sondern primär zur Schaffung von Platz im Volk und genügend Raum zum Bauen. Falls die Völker keinen Raum haben, nimmt der eingetragene Nektar und Pollen viel Platz von der Brutfläche und der Schwarm ist so gut wie garantiert. Der Honigkranz rund um das Brutnest wird durch das frühe Aufsetzen des ersten Honigraums in die Honigwaben verlegt und die Brutwaben können so auf der vollen Fläche bebrütet werden. Die starken Völker haben bereits 2-4 Mittelwände sowie eine Drohnenwabe voll ausgebaut.
Wir wandern mit unseren Völkern in ca 4 Wochen in höhere Lagen des Rhonetals. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen wir unsere Völker stets abschwächen damit diese auf den Zeitpunkt genau ihre maximale Leistungsfähigkeit entfalten. Die gezielte Abschwächung erfolgt durch Entnahme von Brutwaben auf welchen die Jungbienen gerade zu schlüpfen beginnen. Mit diesen Waben erstellen wir neue Ableger oder verstärken bestehende Ableger damit aus diesen bis in 4 Wochen veritable Wirtschaftsvölker entstehen können. Dieses Vorgehen lindert auch den Varroadruck von den sehr starken Völkern.
Durch regelmässige Kontrollen der Varroaunterlagen, welche im Apigenia Magazin zum Standard gehören, ermitteln wir die Varroabelastung. Zudem kontrollieren wir beim Drohnenschnitt die Zahl der Varroen in der Drohnenbrut. Aktuell registrieren wir eine sehr tiefe Varroabelastung, was auf eine erfolgreiche Winterbehandlung schliessen lässt.