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Die Arbeiten dienen namentlich dazu, die Lebensdauer der beiden Einheiten auf 60 Jahre auszudehnen. Die drei anderen Siedewassereinheiten am Standort Hamaoka in der Präfektur Shizuoka mit zusammen 3473 MW - darunter der ABWR Hamaoka-5, der am 18. Januar 2005 den kommerziellen Betrieb aufgenommen hat - bleiben hingegen am Netz. Die Chubu Electric klärt gegenwärtig ab, welche Nachrüstmassnahmen bei allen fünf Hamaoka-Blöcken nötig sind, um den Erdbebenschutz auch bei einer Beschleunigung von rund 10 m/s2 über dem Felsgrund zu gewährleisten und die Auslegung allgemein zu verbessern. Bei den Blöcken 1 und 2 ist zudem der Austausch des Kernmantels fällig. Ursprünglich hätte diese Arbeit zusammen mit der seismischen Nachrüstung bis 2008 zum Abschluss kommen sollen. Doch wie es sich jetzt herausgestellt hat, sind auch Arbeiten an weiteren Systemen nötig. So sind die gemeinsamen Abluftleitungen zu ersetzen. Die Vorbereitung, Bewilligung und Ausführung dieser Arbeiten wird mehr Zeit in Anspruch nehmen als erwartet und die beiden Einheiten werden daher länger als ursprünglich geplant vom Netz bleiben.
Quelle
P.B. nach Atoms in Japan, 27. Januar 2006