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Zwischen 1990 und 2010 erhielten 2,3 Milliarden Menschen auf der Welt Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das sei positiv, aber nicht genug, berichtet die Unesco auf ihrer Website im Zusammenhang mit dem Weltwassertag vom 22. März 2016. Mehr als 700 Millionen Menschen hätten noch immer kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Weiter schätzen die Vereinten Nationen im Wasser-Entwicklungsbericht 2016, dass rund zwei Milliarden Menschen ohne ausreichend sanitäre Einrichtungen leben müssten, Frauen und Mädchen seien dabei besonders benachteiligt.
Gravierend und stossend an den Fakten ist besonders, dass gerade Entwicklungsländer vom Mangel, meist als direkte Folge des Klimawandels, betroffen sind, während der Wasserverbrauch der Industrie- und Schwellenländer kontinuierlich wächst. Der Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht, und Wasser ist in allen Lebensbereichen im Einsatz und vonnöten. Der Mensch braucht es zum Trinken, für die Hygiene, das Vieh, die Landwirtschaft und die Produktion von Gütern.
Für Caritas Schweiz ist „Wasser“ einer ihrer Arbeitsschwerpunkte. Seit den frühen achtziger Jahren setzt die Organisation weltweit Wasser-Projekte um und kann dabei auf die Unterstützung zahlreicher Partner zählen. Darunter die Glückskette, die Clean Water Foundation der Georg Fischer AG, AGUASAN, das Swiss Water and Sanitation Consortium, das Water Integrity Network und die Swiss Water Partnership.