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Diagnose unheilbare Krankheit
Frau S.H. ist 62 Jahre alt, alleinstehend, kämpft schon länger mit gesundheitlichen Problemen. Mit plötzlichen starken Schmerzen geht sie zum Arzt. Nach diversen Abklärungen steht die Diagnose fest: Multiple Sklerose.
Sie hat es sich gut im Leben eingerichtet und der bevorstehenden Pensionierung blickt sie freudig entgegen. Und jetzt diese Krankheit! Nach dem ersten Schock beginnt sie fieberhaft, nach alternativen Therapiemethoden zu suchen. Sie stellt fest, dass es kein Wundermittel gibt. Allerdings hat sie bei dieser Suche unter anderem Yoga und Massagen als Unterstützung der Schulmedizin entdeckt. Beides hilft ihr, einen besseren Umgang mit der tödlichen Krankheit zu finden. Sie kommt zur Überzeugung, dass eine Patientenverfügung sinnvoll sein könnte.
Sie fängt an, ihren Freundeskreis über ihren Gesundheitszustand zu informieren. Einige können gut damit umgehen, andere sind verunsichert und wenden sich von ihr ab. Sie sucht eine Gesprächsgruppe, um mit anderen über ihre Krankheit zu sprechen.
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