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Grössenabhängige Kostendegressionen können die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft entscheidend verbessern. Um die massgebliche Entwicklung der Betriebsgrössenstruktur zu verstehen, werden die wichtigsten Flächenprozesse vertieft untersucht. Obwohl durch Betriebsaufgaben und Neugründungen, Übergaben im Generationswechsel sowie durch Wachsen und Schrumpfen der Betriebe jährlich 4% bis 5% der gesamten Nutzfläche transferiert werden, wird das Potenzial einer Flächenverschiebung zugunsten grösserer Betriebe in keiner Weise ausgeschöpft. Nur wenige überdurchschnittlich grosse Betriebe werden neu gegründet, eine Vielzahl kleiner und mittlerer Betriebe wird im Generationswechsel übernommen und die freiwerdenden Flächen konzentrieren sich bei den Betrieben mit mittlerer Betriebsgrösse. Die zwar stetige aber langsame Entwicklung der Grössenstrukturen verhindert, dass die mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen wichtigen Potenziale zur Senkung der Produktionskosten genutzt werden können.
Trotz der aktuellen Herausforderungen wie des Kriegs in der Ukraine oder des Klimawandels ist der Schweizer Ernährungssektor relativ resilient. Zu diesem Schluss kommt der Bericht von Agroscope im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung.
Die Pandemie hat nicht nur unseren Alltag, sondern auch unser Handeln beeinflusst. Agroscope untersuchte, bei welchen Bevölkerungsgruppen und Verhaltensweisen die Veränderungen besonders gross waren und was das für unsere Gesundheit bedeutet.
Schweizer Milchvieh-Betriebe sind vom strukturellen Wandel stärker betroffen als andere Betriebstypen. Eine Analyse der Betriebe, die aus- oder umsteigen, zeigt Einflussfaktoren auf.