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Was versteht man unter Sublimierung und wie unterscheidet sie sich von den Abwehrmechanismen?
Sublimierung ermöglicht, dass primitive, sozial nicht akzeptierte Arten der Befriedigung von Bedürfnissen in sozial akzeptable umgewandelt und somit neutralisiert werden. Es-Impulse werden von einem – vom Über-Ich nicht akzeptierten – Ziel auf ein sozial akzeptiertes Ziel umgelenkt.
Beispiel: Der infantile Wunsch mit Kot zu spielen, der offentsichtlich ein Triebabkömmling ist, wird in unserer Gesellschaft als nicht sittlich empfunden sodass das Kind das Spielen mit Kot durch das Spielen im Matsch ersetzt. Jede dieser Ersatzhandlungen verschafft dem infantilen Impuls eine gewisse Befriedigung.
Was sind Leitgedanken des Behavorismus?
Der Leitgedanke des Behaviorismus besteht darin, die Psychologie auf die Untersuchung beobachtbaren Verhaltens (d.h. Hebel drücken, Körperreaktionen etc.) zu beschränken. Die inneren Prozesse des Menschen (Emotion, Motivation, Absicht etc.) werden zwar nicht geleugnet, bleiben aber bewusst unberücksichtigt, da sie weder beobachtbar noch präzise messbar sind. Das Innere des Menschen wird in behavioristischen Theorien demzufolge als „Black Box“ angesehen.
Das grundlegende Paradigma des Behaviorismus ist das Reiz-Reaktions-Schema: auf bestimmte Reize (sog. Stimuli, z.B. Hunger, Licht) folgen bestimmte Reaktionen (sog. Responses, z.B. Speichelfluss, Hinwenden zur Lichtquelle).
Was ist mit Persönlichkeit aus behavoritischer Sicht gemeint?
Die Lerntheoretiker (Behavioristen) gehen davon aus, dass das Verhalten eines Menschen das Ergebnis von Lernprozessen ist und dass das grundlegende Verhalten bzw. überdauernde Verhaltenstendenzen verantwortlich für die Persönlichkeit eines Menschen sind.
Die Summe der Gewohnheiten, die ein Mensch, insbesondere in seiner frühen Kindheit, aber auch im späteren Leben, ausbildet.