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Der Kanton Wallis bekräftigt sein Engagement gegen die Diskriminierung von LGBTIQ-Personen und lanciert seine erste Sensibilisierungskampagne. Unter der Leitung des Departements für Gesundheit, Soziales und Kultur (DGSK) koordiniert das KAGF diese Kampagne, die Teil des zu Jahresbeginn angekündigten kantonalen Aktionsplans ist.
LGBTIQ-Personen leiden im Wallis wie auch anderswo weiterhin unter verschiedenen Formen der Diskriminierung. Am 11. Januar 2022 gab der Kanton Wallis seinen Aktionsplan zur Bekämpfung dieser Diskriminierung bekannt. Eine kantonale Sensibilisierungskampagne wurde als eine dieser Massnahmen angekündigt. Sie wurde am 17. Mai 2022, anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie, offiziell gestartet. Eine erste Phase mit Plakaten im öffentlichen Raum und in sozialen Netzwerken hat begonnen. Eine zweite Phase wird zum Schuljahresbeginn erfolgen.
Der Prozess zur Erstellung der Kampagne war partizipativ aufgebaut. Die Partner vor Ort wurden konsultiert, um die Realitäten, die LGBTIQ-Personen erleben, besser zu verstehen, die vorrangigen Ziele der Kampagne festzulegen und die Zielgruppen zu identifizieren. Ziel ist es, die Kampagne im Wallis zu verankern und die gesamte Bevölkerung des Kantons zu erreichen, indem sie für die Thematik unter dem Aspekt des Respekts vor Unterschieden sensibilisiert wird.
Diese erste Kampagne konzentriert sich auf die Akzeptanz, das Teilen und die Unterstützung innerhalb der Familie, insbesondere angesichts der Schwierigkeiten, die beim Coming-out auftreten. So zeigen die Plakate, auf denen gleichgeschlechtliche Paare zu sehen sind, unbeschwerte Familiensituationen dank einer warmen und fürsorglichen Atmosphäre. Der Kanton bekräftigt darin sein Engagement gegen die Diskriminierung von LGBTIQ-Personen.
Veröffentlicht am 17. Mai 2022