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Warum soll ich in die Stille gehen?
Um Innezuhalten und mit dem Rückblick auf das Vergangene, sich auf das neue Jahr vorzubereiten.
Altes loslassen und Mut für eine Veränderung aufbringen. Dies braucht auch Mut, sich auf das Jetzt zu richten.
Manchmal geht es nicht alleine, ich begleite dich gern.
Dazu eine kleine Geschichte:
Eines Tages kamen einige Wanderer zu einem Mönch, der in einer Einsiedelei auf einem Berg wohnte. Sie fragten ihn: "Was für einen Sinn siehst du in deinem Leben in der Stille?"
Der Mönch war mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt. Er sprach zu seinen Besuchern: "Schaut in den Brunnen, - was seht ihr?"
Die Leute blickten in den tiefen Brunnen: "Wir sehen nichts!"
Nach einer kurzen Weile forderte der Mönch die Leute erneut auf: "Schaut in den Brunnen, - was seht ihr jetzt?"
Die Leute blickten wieder hinunter: "Ja, jetzt sehen wir uns selber!"
Der Mönch sprach: "Als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig. Jetzt ist das Wasser ruhig.
Das ist die Erfahrung der Ruhe. Man sieht sich selber.
Nun wartet noch einen Augenblick."
Nach einer Weile sagte der Mönch erneut: "Schaut jetzt in den Brunnen, - was seht ihr jetzt?"
Die Menschen schauten hinunter: "Nun sehen wir die Steine auf dem Grund des Brunnens."
Da erklärte der Mönch: "Das ist die Erfahrung der Stille. Wenn man lange genug wartet, sieht man den Grund der Dinge..."