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Ziel sei eine Anbaufläche von 600'000 ha, erklärte der Fachausschussvorsitzende Rémy Haquin anlässlich am vergangenen Mittwoch in Paris. Mit diesem Areal hofft die Agrarbehörde, eine jährliche Erntemenge von 3 Mio. t bis 3,5 Mio t zu erreichen. Im Jahr 2013/14 waren es lediglich 1,8 Mio t. Hintergrund des verabschiedeten Programms ist eine Forderung der französischen Griessindustrie. Die hatte Ende letzten Jahres angesichts der schwierigen Versorgungslage mit Hartweizen in der französischen Teigwaren- und Griessproduktion Alarm geschlagen.
Laut FranceAgriMer rangierte das Hartweizenareal noch bis 2010 in einer Grössenordnung von 500'000 ha, während es im Erntejahr 2013/14 auf 341'000 ha zurückging. 2014/15 umfasste es dann nur noch 288'000 ha. Das Programm zielt darauf ab, den Hartweizenanbau in allen Regionen zu forcieren. Neben den traditionellen Anbaugebieten im Südwesten und im Südosten Frankreichs hat FranceAgriMer dabei auch das Zentrumund die zentral-westlichen Départements an der Atlantikküste im Blick.
Ferner sollen der Hartweizenanbau in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wieder gestärkt, die Forschung vorangetrieben, neue Sorten verbreitet und die landwirtschaftliche Praxis verbessert werden. Darüber hinaus sollen die Hartweizenmengen bei den Vorratsstellen angepasst und die Weiterverarbeitung des Harzweizens ausgebaut werden.