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Die Gesamtanlage der neuen Gemeindebetriebe Bonaduz und Rhäzüns wird durch zwei kompakte, längsgerichtete Gebäudekörper und einem grosszügigen, verbindenden Hofbereich definiert.
Mit der Prämisse nur gemeindeeigenes Holz für die Erstellung der neuen Gebäude zu verwenden, wird versucht, nebst ökologischen und ökonomischen Anliegen, in direkter Weise die vorhandenen Ressourcen der Gemeindewälder als konstruktives und verkleidendes Material einzusetzen und zu einem bestimmenden Element des Gebäudeentwurfs werden zu lassen. Die verwendeten baumkantigen, sägerohen Bretter aus Lärchenholz zeigen die Direktheit dieser Umsetzung. Die unregelmässigen, horizontalen Linien der Stülpschalung werden mit einem geometrisch präzisen Befestigungssystem zum gedachten Fassadenbild vereinigt. Die Fassade erhält so einen rohen, handwerklichen Charakter, überlagert mit dem feinen Netz der Befestigungsstruktur.