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Kaliningrad ist vom Sturm betroffen
Ein mächtiger Sturm ist über das Kaliningrad hinweggezogen. Er hat Bäume und Strommasten umgeknickt und Dächer abgedeckt. Über 50.000 Menschen sind ohne Strom. Es gibt auch ein paar Verletzte.
In der Stadt Kaliningrad wurden zwei Menschen ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Opfer wurde auf dem Lenin-Prospekt von Teilen einer Dachkonstruktion getroffen, der Zweite wurde von einer dekorativen Kachel erwischt, die sich aus der Fassade eines Hauses an der Proletarskaja-Straße löste.
Über 50 Bäume fällte der Sturm allein in der Stadt. Teilweise wurden sie mit Wurzeln herausgerissen. Mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt. Der Katastrophenschutz hat mit der Räumung der Bäume begonnen. Allerdings werden die Arbeiten durch das immer noch grassierende Hochwasser behindert. Da der Wind weiterhin in Böen heftig weht, warnen die Rettungshelfer die Kaliningrader davor, sich neben baufälligen Gebäuden, alten morschen Bäumen oder Reklameschildern aufzuhalten. Auch das Parken neben Strommasten sollte man vermeiden.
Der Sturm hat Dutzende Strommasten gefällt. Insgesamt sind über 50.000 Menschen in der Region von der Stromversorgung abgeschnitten. Anderenorts haben die Stromversorger Dieselgeneratoren für die Notversorgung eingeschaltet. Die Folgen des Hochwassers sind vielerorts ebenfalls noch zu spüren. Viele Stromleitungen liegen im Wasser.