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1959 erfolgte die erste Volksabstimmung über das Frauenstimmrecht in der Schweiz. An seiner Delegiertenversammlung sprach sich der SKF explizit für das Stimmrecht aus und politisierte als Dachverband in Form von Bildungsanlässen für seine Mitglieder und eine offizielle Wahlempfehlung. Die ausschliesslich männlichen Stimmberechtigten stimmten gegen die Annahme des Frauenstimmrechts.
1968 plante der Bundesrat die Unterzeichnung der europäischen Menschenrechtskonvention unter Ausschluss des Frauenstimmrechts. Wie viele Frauenverbände, befürchtete auch der SKF, dass das Frauenstimmrecht so noch mehr in die Ferne rücken würde und sprach sich unter diesen Umständen gegen die Unterzeichnung der europäischen Menschenrechtskonvention aus. Bei der zweiten Volksabstimmung aus dem Jahre 1971 gab der SKF keine offizielle Wahlempfehlung heraus, politisierte jedoch durch Gespräche in kantonal- und nationalrätlichen Kommissionen für das Frauenstimmrecht und bildete Referentinnen aus, die innerhalb des Verbandes Aufklärungsarbeit leisteten.
1977 wurde die ehemalige SKF-Präsidentin und Schwyzer CVP-Politikerin Elisabeth Blunschy erste Nationalratspräsidentin und damit höchste Schweizerin. Unter ihrer Führung im Jahr 1958 wurde das offizielle «Ja» des Frauenbundes zum Frauenstimmrecht gesprochen.
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