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Im August lieferte UNICEF 1000 Tonnen lebensrettende Hilfsgüter für jene Kinder, die in den schlimmsten Krisengebieten leben. Noch nie in der Geschichte von UNICEF musste die Organisation so viele Hilfsgüter innerhalb eines Monats bereitstellen.
Besonders dramatisch ist die Lage der Kinder derzeit in Irak, Südsudan, Syrien und der Zentralafrikanischen Republik. Dazu kommen die Krisen in Gaza, der Ukraine und die Ebola Epidemie in Westafrika.
Innerhalb 27 Tagen lieferte das UNICEF-Warenlager in Kopenhagen Hilfsgüter in diese Krisenregionen:
- Zentralafrikanische Republik
Die Zentralafrikanische Republik erhielt 26 Tonnen medizinische Hilfsmittel und Medikamente, Impfstoffe sowie therapeutische Nahrungsmittel und Werkzeuge, um nach Wasser zu graben.
- Südsudan
UNICEF lieferte 34 Tonnen Hilfsgüter in den Südsudan, vor allem therapeutische Nahrungsmittel, wie Erdnusspaste, für die akut mangelernährten Kinder.
- Syrien
Die Nothilfe für die syrischen Kinder wurde mit 89 Tonnen Hilfsgüter unterstützt, darunter Medikamente, Material zur Trinkwasseraufbereitung, Schulmaterial sowie Vorräte für den kommenden Winter.
- Irak
Flüchtlingsfamilien im Nordwesten des Landes erhielten 500 Tonnen Hilfsgüter, darunter Nahrungsmittel, Wasser, Medikamente, Zelte und Polioimpfstoffe.
- Liberia
Mit 248 Tonnen Hilfsgütern unterstützt UNICEF die Bemühungen des Landes, den Ebola-Ausbruch in Liberia zu bekämpfen. UNICEF lieferte unter anderem Latex-Handschuhe, Sicherheitsbrillen, Schutzanzüge, Desinfektionsmittel und Medikamente.
- Gaza
3.5 Tonnen medizinische Hilfsgüter und Impfstoffe erhielt Gaza, um Spitäler und Gesundheitsstationen aufzustocken und wieder in Betrieb zu nehmen. å
„Mit dem umfangreichen Einsatz reagiert UNICEF auf einen noch nie dagewesenen, zeitgleichen Bedarf an Hilfsgütern in mehreren Ländern“, sagt Shanelle Hall, Direktorin für Versorgung und Logistik.
Noch nie musste UNICEF so viele Krisen gleichzeitig bewältigen und bittet daher dringend um Spenden für die notleidenden Kinder.
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