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Tourismusstationen, welche vor allem im Winter viele Gäste haben, sind in Zukunft gefordert. Jedenfalls Gebiete in tieferen Lagen. Auf diese Tatsache reagierte zuletzt auch der Kanton Freiburg. Die Regierung gab dafür den Bericht «Voralpen Vision 2030» in Auftrag.
Nun wurde der entsprechende Schlussbericht der Experten veröffentlicht. Darin sind Massnahmen zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Freiburger Seilbahnen enthalten. Zwölf Empfehlungen werden aufgelistet. Die wichtigsten Punkte sind:
- Zusammenarbeit unter den Seilbahnen intensivieren
- Investitionen in technische Beschneiungs-Projekte, um den Erhalt der Anlagen und das Skifahren sicherzustellen
- Förderung der Sommeraktivitäten, um die Abhängigkeit der Winteraktivitäten zu verringern
Der Schlussbericht nimmt auch den Kanton Freiburg in die Pflicht. Die öffentliche Unterstützung bei den Investitionen ist laut dem Bericht eine «Notwendigkeit». Da es sich bei den Seilbahnen um Tourismus- und Freizeiteinrichtungen handelt, dürften die Investitionen des Staates jedoch ausschliesslich in die Infrastruktur fliessen.
Der wirtschaftliche Nutzen
Die Freiburger Seilbahnen erwirtschaften jährlich einen direkten und indirekten Nutzen von rund 52 Millionen Franken. Weiter sind sie für hunderte von Arbeitsplätzen verantwortlich und kurbeln auch die Umsätze in den umliegenden Hotelbetrieben an.