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Die klassische Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsgesetz "similia similibus curentur" (Ähnliches möge durch Ähnlichkeit geheilt werden).
Die genaue Beobachtung der individuellen Symptome des Patienten ist eine wichtige Voraussetzung für die homöopathische Behandlung.
Zwei Patienten, welche an ein und derselben Krankheit leiden, können unterschiedliche Mittel benötigen.
Beispiel: zwei Hunde derselben Rasse und gleichem Alter haben beide eine Verstauchung an einem Bein. Der eine Hund meidet jede Bewegung und liegt auf dem betroffenen Bein.
Dies könnte auf Bryonia als Mittel hindeuten.
Der andere Hund ist ruhelos und ständig in Bewegung. Zeigt nach dem Aufstehen starke Lahmheit, die danach bessert. Dies deutet eher auf das Mittel Rhus toxicodendron hin.
Homöopathie zeigt immer zwei Wirkungen:
Die Erstwirkung ist der Einfluss der Arznei auf den Organismus.
Die Zweitwirkung ist die Reaktion des Organismus auf die Arznei.
Sie wirkt den Symptomen entgegen. Das heisst der Organismus aktiviert seine Selbstheilungskräfte und die Krankheit kann im besten Fall ausheilen.
Beim Heilungsverlauf gibt es markante Unterschiede zur klassischen Schulmedizin.
Beispiel Fieber: Bei Fieber wird in der Schulmedizin ein Mittel verabreicht, welches das Fieber senkt. In der Homöopathie steht das allgemeine Wohlbefinden im Vordergrund.
Wobei es sich bei Fieber ja sowieso nur um ein Symptom handelt, welches auf einen anderen gestörten Vorgang oder Infekt hindeutet.
Auch mit hohem Fieber kann man sich unter Umständen "wohl" fühlen.
Es kann sein, dass nach der Gabe eines homöopathischen Mittels das Fieber vorerst hoch bleibt, der Patient aber ruhiger wird, weniger ängstlich ist und den Schlaf findet, anfängt zu schwitzen oder plötzlich wieder Durst oder Appetit zeigt.
Diese Veränderung zeigen an, dass man das richtige Mittel gegeben hat.
Jetzt ist es wichtig, das Mittel nicht mehr weiter zu nehmen. Es wird erst wieder gegeben, wenn sich der Zustand wieder verschlechtert oder wenn über einen längeren Zeitraum nichts mehr geschieht, weder zum Besseren noch zum Schlechteren.
Nach jeder Verbesserungsphase sollte neu geprüft werden, ob das gegebene Mittel nach wie vor passend ist, oder ob allenfalls ein Folgemittel verabreicht werden sollte.
Je niedriger die Potenz (die Zahl hinter dem Mittelname, z.B. 6, 12, 30 oder andere), umso kürzer ist die Wirkungsdauer. Wiederholt man ein Mittel jedoch zu früh und zu oft, wird der harmonische Heilungsverlauf gestört.
Bei akuten Krankheiten und eher niedrigen Potenzen sollte man innert eines halben Tages eine Veränderung des Zustandes erkennen können.
Preise variieren je nach Potenz und Inhaltsmenge des Mittel zwischen CHF 11.50 bis ca. CHF 20.00
Quelle: Spagyros AG
Häufig kommen auch sogenannte homöopathische Komplexmittel zum Einsatz. Diese widersprechen zwar der klassischen Homöopathie, welche besagt, dass immer nur ein Mittel das Richtige ist und eine Wirkung zeigen kann. Es erleichtert aber die Mittelwahl, wenn die Symptome unklar sind, wenn mehrere Mittel aufgrund der Symptomatik in Frage kommen oder wenn in Akutfällen die Zeit für eine lange Anamnese fehlt.
Der italienische Arzt Graf Matthias stellte fest, dass in vielen Fällen Mischungen verwandter homöopathischer Mittel eine mindestens ebenso gute Wirksamkeit aufwiesen wie die entsprechenden Einzelmittel.
Einige bewährte Komplexmittel für Tiere von der Firma Herbamed:
Preise für Herbamed Tierarzneimittel 50ml für CHF 22.00
Quelle: Herbamed AG