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Wellington - Nach einem heftigen Nachbeben ist der Notstand in der neuseeländischen Stadt Christchurch um eine Woche verlängert worden. Das neue Beben am Morgen hatte eine Stärke von 5,1. Der Erdstoss verursachte weitere Schäden, auch der Strom fiel aus.
Der Notstand erlaubt es der Stadtverwaltung, den Zutritt zu beschädigten Häusern zu verwehren und gefährliche Gegenden abzusperren. Er hätte eigentlich am Mittwochmittag auslaufen sollen. Doch in den vergangenen Tagen war die Gegend von einer Serie von mehr als 100, teils schweren Nachbeben getroffen worden.
Nach örtlichen Medienberichten war es bisher das stärkste Nachbeben. Erschreckte Bewohner liefen auf die Strasse, um sich vor befürchteten Einstürzen in Sicherheit zu bringen. Die Behörden schlossen einen 1,9 Kilometer langen Tunnel, der Christchurch mit dem Hafen Lyttleton verbindet, nachdem in dem Bauwerk Risse entdeckt wurden.
Eine Sprecherin des Stadtrats sagte, die Bevölkerung sei durch die Häufigkeit der Erdstösse regelrecht traumatisiert. Nachts besteht eine Ausgangssperre, um Plünderungen im Zentrum zu verhindern. Vorerst bis Ende der Woche bleiben alle Schulen von Christchurch geschlossen.
Die zweitgrösste Stadt Neuseelands war am Samstag von einem Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert worden, es war eines der heftigsten seit Jahrzehnten.
Das Beben hatte zahlreiche Häuser, Brücken und Strassen zerstört oder beschädigt. Mehrere Menschen wurden verletzt, Todesopfer waren aber nicht zu beklagen. Die Erde in Neuseeland bebt häufig, weil dort zwei Erdplatten aufeinanderstossen.
SDA-ATS