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„Ein asiatisches Sprichwort besagt, eine jede Reise beginne mit dem ersten Schritt. Auf welchen Weisen dieses Sprichwort zurückzuführen ist? – Geschenkt. Vielleicht ist es auch nur einem chinesischen Glückskeks entsprungen. Wichtiger für mich ist die Frage, wann ich diesen ersten Schritt gemacht habe. Ebenso, was mich über all die Jahre auf dieser Reise angespornt oder auch getrieben hat. Zuletzt wäre da auch noch die Frage, warum mein Leben so ist, wie es ist. Oder warum ich gehandelt habe, wie ich handelte, und unterlassen habe, was ich unterliess. Da wirds dann allerdings kompliziert. Denn wie soll ich mit letzter Bestimmtheit wissen, was ich unterlassen habe? Hätte ich anderes tun können, sollen sogar, als das, was ich getan habe? …“
Daniel Miller, der als Protagonist die Geschichte aus seiner Warte erzählt, ist getrieben von seinen eigenen Dämonen.
Ein schwelender Konflikt mit seinem Vater Marcus Miller, der ihn zeitlebens kritisiert und sich schliesslich durch seinen frühen Unfalltod aus der Auseinandersetzung davongeschlichen hat, lässt Daniel hilflos zurück.
Ohne zu wissen, wohin er sich wenden soll, irrt er in der Welt umher. Die Ziellosigkeit, befeuert durch die konstanten Selbstzweifel, hat ihn zum Existenzialisten werden lassen.
Ein Entwicklungsroman, der sich auf verschiedenen Zeitebenen und Kontinenten entfaltet.
CHF 36.80
„Es gibt kein prominentes Familienmitglied, auf das ich mich als Autor beziehen könnte. Kein noch so kleinster Hinweis deutet beispielsweise auf eine Verwandtschaft mit Arthur Asher Miller hin. Ebenso liegt es mir fern, mich mit anderen Schriftstellern zu vergleichen. Schon gar nicht wage ich es, meinen Schriften eine Existenzberechtigung zuzusprechen, indem ich die Namen eines Stefan Zweig, Samuel Beckett oder Oscar Wilde nenne.
Es geht mir an dieser Stelle aber auch nicht wirklich so sehr darum, dem was ich geschrieben habe, noch eine weitere Berechtigung anzufügen als der, dass ich es tat. Der Leser und die Leserin mögen ihr eigenes Urteil über den „return on investment“ in meine Erzählung fällen. Sie sind die einzigen, die es können; wobei ich der Hoffnung Ausdruck gebe, die Mehrzahl von ihnen komme zum Schluss, dass es sich gelohnt hat.“ Daniel Miller