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Arbeitslosenquote im Kanton Bern im November unverändert
Die stabile Situation auf dem Arbeitsmarkt im November ist aussergewöhnlich. Normalerweise nimmt die Zahl der Arbeitslosen aufgrund saisonaler Effekte im Bau- und Gastgewerbe stark zu. Dieser saisonale Anstieg war im November 2021 geringer als in den Vorjahren. Die übrigen Branchen wiesen – wie in den Vormonaten – rückläufige oder stabile Arbeitslosenzahlen auf.
Bereinigt um die saisonalen Einflüsse nahm die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat leicht ab. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote beträgt 2,0 Prozent (Details zur Saisonbereinigung siehe Hinweis).
In fünf von zehn Verwaltungskreisen des Kantons stieg die Arbeitslosigkeit an, in den übrigen Verwaltungskreisen blieb sie stabil oder ging sogar zurück. Den grössten Anstieg verzeichneten die touristisch geprägten Regionen Interlaken-Oberhasli und Obersimmental-Saanen. Die Spannweite der Arbeitslosenquote in den zehn Verwaltungskreisen geht von 0,8 (Frutigen-Niedersimmental) bis 4,0 Prozent (Biel/Bienne).
Verglichen mit dem November 2020 sind 3’899 Personen weniger arbeitslos.
Im November trafen 704 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 7’221 Beschäftigte (Oktober 2021: 278 Gesuche, 2’396 Beschäftigte).
(text:pd/bild:beo)
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