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Van Avermaet hatte rund 15 km vor dem Ziel eine sechsköpfige Spitzengruppe gesprengt und war zusammen mit Stybar und Langeveld auf die Rennbahn eingebogen. Weil das Trio vor dem Sprint taktierte, kamen die Verfolger nochmals heran, Van Avermaet konnte aber nochmals kontern.
Rückstand aufgeholt
Sein Sieg ist auch darum bemerkenswert, weil er im Rennverlauf durch einen Sturz erheblich ins Hintertreffen geraten war. Mit einem Schnitt von 45,2 km/h war es bei der 115. Austragung das schnellste Rennen in der Geschichte des Rennens, das wegen seiner schwierig zu befahrenden Kopfsteinpflaster-Abschnitte (heuer 29 mit einer Gesamtlänge von 55 km) berüchtigt ist.
Für den Belgier ist es nach vier Podestplätzen der erste Sieg bei einem der fünf Monumente. Vor einer Woche in der Flandern-Rundfahrt hatte sich der Captain des schweizerisch-amerikanischen BMC-Teams wegen eines Sturzes in der entscheidenden Phase Landsmann Philippe Gilbert beugen müssen.
Tommeke! Tommeke! Tommeke!
Sagan im Pech
Weltmeister Peter Sagan (Slk) wurde durch zwei Defekte zurückgeworfen. Der vierfache Roubaix-Sieger Tom Boonen (Be) musste sich im letzten Rennen seiner Karriere mit Rang 13 begnügen.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 9.4.17, 13:00 Uhr