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Rumänien und Bulgarien sind zwar nur der 32. respektive 43. wichtigste Importpartner der Schweiz. Die Einfuhren aus diesen Ländern hat sich jedoch seit der Jahrtausendwende sehr dynamisch entwickelt.
So haben sich die Importe aus Rumänien und Bulgarien zwischen 2000 und 2006 um durchschnittlich 15 Prozent respektive 18 Prozent erhöht, wie die Eidgenössische Zollverwaltung EZV am Donnerstag mitteilte. Nach dem EU-Beitritt sind die Importe aus diesen Länder um jährlich rund ein Zehntel gestiegen, während sie aus der EU in diesem Zeitraum sogar rückläufig waren.
Die Exporte dagegen konnten mit der Entwicklung bei den Importen nicht mithalten. Von 2000 bis 2006 wuchsen die Exporte nach Bulgarien und Rumänien mit jährlichen Wachstumsraten von 14% respektive 22% kräftig. Nach dem EU-Beitritt dagegen stagnierten die Ausfuhren. Im Schnitt sanken die Exporte nach Rumänien seit 2007 um jährlich ein 1%. Bulgarien als Exportland für die Schweiz wies nur noch ein leichtes Wachstum von 2% im Jahr aus.
Trotz dieser gegenläufigen Entwicklung resultierte 2016 mit Rumänien und Bulgarien ein Handelsbilanzüberschuss von 104 Mio und 99 Mio CHF. Die Schweiz importierte im letzten Jahr aus Rumänien Waren im Wert von 594 Mio und aus Bulgarien für 261 Mio CHF. Die Exporte in diese Länder beliefen sich entsprechend auf 697 Mio und 360 Mio CHF.
Die Schweiz importiert aus diesen Ländern vor allem Textilien und Schuhe. Sie machen über einen Drittel der Einfuhren aus. Bei den Exporten dominieren Chemikalien und Medikamente.
ra/
(AWP)