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Zwischen 600 und 900 Dollar, weil Intel und Microsoft nicht von ihren Preisen abrücken (können)?
Insider aus der taiwanischen Notebook-Industrie befürchten, dass die Endpreise der "Wintel"-Tablets, die gegen Ende dieses Jahres auf den Markt kommen sollen, zwischen rund 900 und nicht weniger als 600 Dollar zu liegen kommen werden, berichtet 'Digitimes'. Dies dürfte angesichts der fallenden Preise von iPads und anderen Tablets die Nachfrage vor allem bei Heimkosumenten stark einschränken, auch wenn sich viele davon eigentlich ein Windows-Tablet wünschen würden
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Die Produzenten könnten Windows-8/Intel-Tablets nicht billiger auf den Markt bringen, weil Microsoft und Intel nicht von ihren jeweiligen Preisvorstellungen für das Betriebssystem und die Hardwareplattform abrücken wollen, so Vertreter der Industrie, die aber auch Verständnis für das Dilemma der beiden aufbringen. Tiefere Preise für Tablet-Hersteller könnten zwar den Tablet-Absatz fördern, aber gleichzeitig das traditionelle Pricing im restlichen PC-Geschäft und damit die Margen der beiden Riesen in Gefahr bringen.
Intel und Microsoft wollen mit den kommenden Windows 8-Tablets mit Intel-Innereien endlich auch im Tablet-Markt ein Wort mitreden und Apples iPad sowie der Android-Fraktion grosse Marktanteile abjagen. Auch viele Notebook-Hersteller hoffen auf einen "Windows-Effekt", um einerseits Apple in die Schranken zu weisen und gleichzeitig etwas höhere Margen zu erzielen, als üblicherweise mit Android-Geräten. Zu hoch darf der Endkundenpreis aber doch nicht sein, damit diese Hoffnung nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt ist, zumindest im Heimkundenbereich. Businesskunden könnten Wintel-Tablets aufgrund ihrer Vertrautheit auch bei einem etwas höheren Preis bevorzugen.