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Bei den meisten Übersetzungen aus dem Englischen, die in der Schweiz erstellt werden, insbesondere bei grenzüberschreitend abgeschlossenen Verträgen und Abkommen zwischen den Englisch und Deutsch Sprechenden, denen sprachliche Reinheit und Korrektheit ein grosses Anliegen ist, drängt sich oftmals die womöglich merkwürdige, aber nichtsdestoweniger völlig berechtigte Frage auf und zwar, ob man unter der deutschen Sprache das übliche Deutsche versteht, das man in Deutschland und Österreich spricht, oder lieber unser Schweizer Hochdeutsch, welches um das aus schweizerischer Sicht komplett entbehrliche Eszett bereinigt ist.
Häufig kommt man dabei an den Punkt, an dem man ganz ernst realisiert, dass für den Schweizer Markt und die hiesigen Verhältnisse die schweizerische Version nicht nur besser ist, sondern auch angebrachter und zielführender. Auch beim Wortschatz weist das Schweizer Hochdeutsch gegenüber dem klassischen Deutsch erhebliche Abweichungen auf. Man sagt beispielsweise in der Schweiz «Grosskind» statt «Enkelkind», «Sigrist» statt «Küster», «Spital» statt «Krankenhaus», «Leerschlag» statt «Leerzeichen», «Pikettdienst» statt «Bereitschaftsdienst», «Wissenschafter» statt «Wissenschaftler», «Postur» statt «Statur», usw., um hier nur ein paar Beispiele zu nennen.
Wir sind eines der wenigsten Übersetzungsbüros, die diesen Unterschied schon lange her erkannt haben und in ihren Übersetzungen von Englisch auf Deutsch konsequent die der Realität entsprechende Trennung zwischen diesen zwei Sprachvarianten umsetzt und bei ihren Übersetzungsaufträgen jeweils zwischen Hochdeutsch und Schweizerhochdeutsch unterscheidet.
Auch bei juristischen Übersetzungen kommen im Schweizer Hochdeutsch viele Helvetismen zum Vorschein wie «Umtriebe» statt «Prozesskosten», «Vernehmlassung» statt «Stellungnahme», «Vorladung» statt «Ladung», «Treuhand» statt «Steuerberater», «Entscheid» statt «Entscheidung», «Mutation» statt «Änderung», «Traktandenliste» statt «Tagesordnung», usw.
Dass das Problem ziemlich ernst und nicht zu unterschätzen ist, können Sie u.a. der Wiki-Webseite https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Helvetismen#Gesellschaft,_Volkskultur entnehmen, die sich mit den Unterschieden zwischen Hochdeutsch und Schweizerhochdeutsch gründlich auseinandersetzt.
Möchten Sie, dass Ihre Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche souverän, muttersprachlich und stilsicher klingt und an die sprachliche Realität der zeitgenössischen Schweiz, Deutschland oder Österreich entsprechend und je nach Bedarf angepasst ist, dann bleibt es Ihnen schon nichts anderes übrig, als uns nur mit einer professionellen Übersetzung aus dem Englischen in die richtige Variante der deutschen Sprache zu beauftragen. Auf unsere Kompetenz in dieser grundsätzlichen Hinsicht können Sie sich wie viele andere unserer Privat- und Firmenkunden schon ohne Weiteres verlassen, weil wir damit doch sonst keine Werbung machen würden, wenn wir uns unserer umfangreichen, langjährig gesammelten Erfahrung in diesem Bereich nicht sicher wären.
Mit unseren hochqualifizierten sowie linguistisch und translatorisch erfahrenen Übersetzerteams stehen wir seit mehr als zwei Jahrzehnten unseren geschätzten Kunden gerne zur Verfügung, für die die entsprechende Variante des Deutschen insoweit relevant ist, dass sie uns bei der Auftragserteilung jeweils dafür sensibilisieren, indem Sie eindeutig auf Ihre sprachlichen Bedürfnisse hinweisen. Man wolle in der Schweiz doch nicht mit Deutschen bzw. Österreichern verwechselt werden und umgekehrt. Dass wir so einer Erwartung unserer Kunden gerecht werden sollten und wollen, ist für uns mehr als selbstverständlich.
Schlussendlich hoffen wir, dass Sie aus diesem Beschrieb schliessen, dass wir uns darum auf gar keinen Fall foutieren und stattdessen eher vorziehen, jeweils unaufgefordert für die richtige Übersetzungsvariante zu sorgen.