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Arbuskuläre Mykorrhizapilze (AM-Pilze) spielen eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft, da sie die meisten Nutzpflanzen in der Nährstoffversorgung und der Pflanzengesundheit unterstützen. Es besteht ein grosses Interesse, durch Feldimpfungen mit AM-Pilzen die Produktivität der Nutzpflanzen zu steigern. Wir zeigen hier, dass sich geimpfte AM-Pilze im Feldboden etablieren können und dass dadurch in vier von acht untersuchten Feldern die Biomasse von Rotklee erhöht werden konnte. Die Zuverlässigkeit von Feldimpfungen mit AM-Pilzen ist derzeit aber wenig vorhersehbar, da die Effekte auf die Produktivität der Nutzpflanzen stark von den jeweiligen Feldböden und den natürlich vorkommenden AM-Pilzgemeinschaften abhängen. Mit dem Ziel dies zu verbessern, haben wir eine neue molekulare Methode zur Bestimmung von AM-Pilzgemeinschaften entwickelt. Um die Erfolgschancen von Feldimpfungen zu erhöhen, untersuchen wir derzeit, ob eine dem Standort und den natürlich vorkommenden AM-Pilzgemeinschaften angepasste Feldimpfung gezielt und erfolgreich vorgenommen werden kann. Der Einsatz von nützlichen Mikroorganismen sollte es zukünftig erlauben, den Einsatz von agrochemischen Produkten zu reduzieren und damit die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft zu verbessern.
Die Minderung der Umweltrisiken von Pflanzenschutzmitteln soll vom Bund mit Hilfe eines Risikoindikators überprüft werden. Dieser berücksichtigt auch den Umsetzungsgrad von Risikominderungsmassnahmen in der Praxis. Mittels einer Studie wurde dieser Umsetzungsgrad geschätzt.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren für die Stickstoffdüngung von Winterweizen zeigte, dass sich mittels ortsspezifischer, variabler Stickstoffdüngung die Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren lassen.