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Am 7. Mai passierte in Florida/USA ein tödlicher Unfall mit einem Tesla, als dieser ungebremst unter einen Lkw-Anhänger gefahren. Der Lkw bog links ab und querte dabei die Fahrbahn. Teslas Fahrassistenz-System namens „Autopilot“, das unter anderem die Geschwindigkeit und die Spur halten soll, sowie Frontal-Kollisionen vermeiden, war beim Unfall aktiv. Nun kam heraus, dass der Tesla mit 74 mph (119 km/h) statt erlaubten 65 mph (105 km/h) unterwegs war. Dies dürfte für den Unfall wohl aber keine Rolle gespielt haben.
Der „Autopilot“ hielt den weissen Anhänger womöglich für ein Verkehrsschild.
Bei Tesla geht man davon aus, dass das System die weisse Seite des Lkw-Anhängers wohl für ein hochhängendes Autobahnschild hielt. Die Ermittlungen in dem weltweit einzigartigen Fall sind noch lange nicht abgeschlossen. Die NTSB geht davon aus, dass es noch rund ein Jahr dauern kann, bis ihre Ermittlungen zur Unfallursache abgeschlossen sind.
Am Dienstag wurde unterdessen bekannt, dass Tesla und die israelische Firma MobilEye, die Technologien für selbstfahrende Autos entwickelt, ihre Zusammenarbeit auslaufen lassen. MobilEye selbst hatte nach dem Unfall betont, dass aktuell von Tesla eingesetzte Technik des Unternehmens bei dem Unfall keine Rolle gespielt habe.