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Villa am Genfersee
Eine atemberaubende Lage am Ufer des Genfer Sees war die Initialzündung für das MACH Konzept dieses Privathauses, in Auftrag gegeben von einem Wissenschaftler-Ehepaar. Anstatt einfach ein Haus zu entwerfen, kreierte MACH einen bildhauerischen Raum, der am Ufer des Sees liegen sollte wie ein Fels.
Ping Pong Restaurants
Ein aussagekräftiges Interieur war von zentraler Bedeutung für den Erfolg dieses modernen Dim Sum Restaurants. Von Beginn an suchte MACH deshalb die Brücke zwischen einer charakterstarken Atmosphäre einerseits und einer möglichst praktischen und kosteneffizienten Lösung andererseits, die eine internationale Implementierung der Kette ermöglichen würde. MACH unterstützte Ping Pong von der Gestaltung des ersten Restaurants in London (das es in nur zwei Monaten in die Gewinnzone schaffte) bis hin zur weltweiten Umsetzung des neuen Konzepts, unter anderem in Dubai, Washington D.C. und São Paolo.
TOTO
Ein stehender Begriff in Japan, China, den USA und andernorts, war TOTO in Europa vergleichsweise unbekannt. Um das zu ändern wandte man sich an MACH. Der erste Auftrag sah die Gestaltung eines 800m2 grossen Messestands an der Frankfurter Messe für Baddesign, ISH, im Jahr 2009 vor.
Zwei Jahre später folgte ein Stand von 1‘300 m2 Grösse, der das traditionelle Gartendesign und die Badekultur Japans widerspiegelte. Das Konzept war derart erfolgreich, dass es in der Folge mit dem Red Dot Design Award und dem IF Award ausgezeichnet wurde. Nach der erfolgreichen Etablierung des Markenprofils in der Branche stand für MACH die Gestaltung von TOTOs europäischer Präsenz an, mit einem neuen Showroom in London und einem Hauptsitz in Düsseldorf.
Bekanntestes Projekt
Die Villa am Genfersee hat Aufsehen erregt durch Zurückhaltung. Trotz der Lage direkt am Genfersee haben wir einen introvertierten Baukörper geschaffen, ein Fels in der Brandung.
Die äussere Form des fertigen Bauwerks ist eckig, wie eine geometrische Figur. Grosse S-förmige Aussparungen in Beton- und Zement-Wänden erwecken den Eindruck von Flusswindungen durch die Natur, eine Idee die durch einen S-förmigen Pfad durch das Haus bis zum Seeufer fortgeführt wird. Eingelassene Fenster verleihen dem soliden Exterieur – das ansonsten eine klare Grenze zwischen dem Reich des Menschen und dem der Natur zieht – einen Hauch von Bewegung und Verspieltheit.
Presse:
Maisons et Ambiances, 2.12
Raum und Wohnen, 08/11
Zeno, 2/10
NZZ am Sonntag, 11.10.2009