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In seiner Dissertation am Departement Physik der Universität Basel hat Müller gezeigt, dass sich Zwerggalaxien auch geordnet um ihre Zentralgalaxien bewegen können, und damit das Standardmodell der Kosmologie herausgefordert. Nach seinem Studium und der Promotion 2018 in Basel arbeitete Müller mit einem Forschungsstipendium des Schweizerischen Nationalfonds an der Universität Strasbourg.
Rey ist seit 2018 Laborleiter der Forschungsgruppe Geoökologie am Departement für Umweltwissenschaften der Universität Basel. In seiner Dissertation an der Universität Bern von 2017 beschrieb er die Landnutzungs- und Vegetationsgeschichte zweier Seen aus dem bernischen Mittelland, wofür er Hunderttausende von Pollenkörnern analysierte.
Die übrigen mit dem Prix Schläfli 2020 ausgezeichneten jungen Forschenden an schweizerischen Hochschulen sind die Biologin Alice Berhin (Universität Lausanne) und der Chemiker Robert Pollice (ETH Zürich). Mit dem seit 1866 vergebenen Preis werden jährlich die vier besten Dissertationen in Naturwissenschaften ausgezeichnet.
Aus den Kandidaturen für diesen Preis werden auch die Kandidatinnen und Kandidaten der Schweiz für die Lindauer Nobelpreisträgertagung ausgewählt; die für dieses Jahr geplante Tagung wurde wegen der Covid-19-Pandemie auf 2021 verschoben.