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Peter Green wurde am 29. Oktober 1946 als viertes Kind von Joe und Ann Greenbaum in Bethnal Green im Bezirk Borough of Tower Hamlets mitten im Londoner East End geboren Er begann sich mit 10 Jahren für die Gitarre zu interessieren und sein Bruder Michael brachte Peter seine ersten Akkorde bei. B.B King, Muddy Waters und vor allem Hank Marvin, Leadgitarrist der Shadows waren die Meister für ihn, die er intensiv studierte.
Zerst begann der Jüngling eine Lehre als Schlachter! Zur selben Zeit mit 15 absolvierte er die ersten Auftritte als Musiker. Seinen jüdischen Nachnamen hatte er da schon zu Green gekürzt. Die erste Station in Peter Greens Karriere hiess Bobby Denim And The Dominos. Sie spielten das damals übliche Repetoire, eine Mischung aus klassischen Rock'n Roll-Songs und aktuellen Charthits. Lange hielt es Peter dort nicht, musikalisch interessanter schienen ihm die mehr am Rhythm'n Blues orientierten Muskrats. Dazumal spielte Peter Green noch den Bass, und er eiferte Paul Samwell-Smith der britischen R'n'B-Heroen und Bill Wyman von den Rolling-Stones nach.
Mitte der 60er Jahren kamen die Dinge auch für den nun 19.jährigen Peter Green in Bewegung.
Nach einer weiteren Station den Trients, landete er zu beginn des Jahres 1966 bei Pete Bardens (der in den Siebziger mit Camel bekannt wurde) Dessen Band nannte sich Peter B's Looners und Peter Green, der inzwischen zur Gitarre gewechselt hatte, lernte dort den Schlagzeuger Mick Fleetwood kennen.
Einer der Band die in jenen Tagen in den Musikkreisen am meisten bewundert wurden waren John Mayalls Bluesbreakers, bei denen inzwischen Eric Clapton spielte. Längst war Peter ein grosser Clapton-Fan geworden. Als der Mann, den sie «Gott» nannten im Frühling 1966 zu einer Griechenland-Reise aufbrach, drängte sich der schüchterne Green dem Bandleader Mayall als Ersatz regelrecht auf. Bei drei Gigs sprang er ein und machte seine Sache so gut, dass er den Zuschlag für Claptons Nachfolge erhielt, als dieser sechs Monate später die Bluesbreakers endgültig verliess. Sehr schnell hatte Green die speptischen Blues-Enthusiasten, die zu Mayalls Konzerten pilgerten, überzeugt. Sein Ton mochte weniger spektakulär, seine Licks vielleicht nicht ganz so schnell wie die von Slowhand sein - nichtsotrotz überzeugte der gefühlvolle und höchst melodische Stil, den Green pflegte, schon nach wenigen Takten.