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2008 sind wir in der Schweiz losgefahren. Wir reisten über Italien, den Balkan nach Griechenland, verschifften nach Süd-Zypern, übersiedelten in die offiziell nicht existierende Türkische Republik Nordzypern, verschifften wiederum auf´s Festland in die Türkei, fuhren in den Iran und über Pakistan, Indien nach Nepal. Über Indien verschifften wir nach Südostasien, nach Singapur. An die Malaysische Grenze wurden wird abgeschleppt, da in Singapur keine Wohnmobile zugelassen sind. Nach Thailand überbrückten wir den Sommermonsun erneut in Malaysia und fuhren über Thailand nach Kambodscha. Nach einer Tour über Ostthailand und Südlaos führte unser Weg erneut nach Kambodscha.
Ost-Thailand - die laotische Hauptstadt und Nordthailand waren dann auf dem Reiseprogramm und so führte uns eine ellenlange Fahrt in Richtung Süden zurück nach Malaysia. Nach mehreren, kurzzeitigen Grenzübertritten um den Aufenthalt in Malaysia zu verlängern, wurden wir am 15.5.2015 nicht mehr nach Malaysia eingelassen und erreichten nur mit Presseberichten ein Wochenvisum, um unser Fahrzeug ausser Landes zu bringen. Nach Krabi in Thailand gings erneut nach Malaysia, nach Langkawi und über die Ostküste über Thailand, nach Kambodscha.
Das Visum in Kambodscha ist bis zum 15.10.2017 gültig, also noch Tage.
Süd-Ost-Asien gefällt uns ziemlich gut, weshalb wir hier noch zwei - drei Jahre verweilen wollen. Den Saurer wollen wir dann hier verkaufen und nach Südamerika oder Australien fliegen, um ein neues Wohnmobil zu erwerben. Die Verschiffungskosten sind einfach zu hoch für solche Distanzen und gibt uns zudem die Freiheit, um das nächste, etwas kleinere Fahrzeug, unseren Bedürfnissen anzupassen.
Wir haben in der Schweiz die Wohnung und unser gesamtes Hab und Gut aufgelöst und lernten einen neuen Bezug zur Zeit und zum Leben kennen. Das langsame Reisen und das Leben irgendwo in der Natur, hat uns einen komplett neuen Lebensinhalt gebracht. Ständiges Reisen ist jedoch auch Stress und so wählen wir länger denn je die ruhige Seite des Lebens aus und bleiben an schönen Plätzen stehen so lange es geht.
Frage: «Was macht ihr eigentlich den ganzen Tag?» Antwort: «Leben».
Die Plätze auf welchen wir jeweils gestanden sind, haben wir mit Hilfe des GPS auf Google-Earth markiert. Um diese Markierungen auf der Weltkarte anzusehen benutzt man entweder Google-Earth, welches jedoch auf dem Computer installiert sein muss, oder man klickt untenstehenden Link, um Google maps aufzurufen und lässt sich die Standorte online anzeigen.