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In Rumänien leben rund 770'000 Menschen mit einer Behinderung. Sie sind kaum in die Gesellschaft integriert. Behinderte Kinder können nicht die Regelklasse besuchen und nur gerade vier Prozent der Erwachsenen mit einer Beeinträchtigung gehen einer Arbeit nach. Die Diakonia Sf. Gheorge fördert seit über zehn Jahren in einem Tageszentrum die Fähigkeiten von Menschen mit einer Beeinträchtigung. Diese arbeiten in geschützten Werkstätten oder haben eine anderweitige Tagesstruktur im Zentrum. HEKS unterstützt die Weiterentwicklung der geschützten Arbeitsplätze ebenso wie Integrationsprojekte in zehn Kirchgemeinden in der Umgebung.
Begünstigte:
Vom Projekt profitieren jährlich acht Kirchgemeinden mit mindestens 80 Menschen mit einer Behinderung sowie 500 Menschen ohne eine Beeinträchtigung, Kleinprojekte in jährlich zehn Kirchgemeinden, die mindestens 1000 Menschen mit und ohne Behinderung erreichen, zwölf Menschen mit einer Behinderung an geschützten Arbeitsplätzen sowie 60 Menschen mit einer Behinderung, die in einem Unternehmen beschäftigt sind.
Ziele:
Ziel des Projekt ist, dass die bestehenden Werkstätten für Menschen mit einer Behinderung in Sf. Georghe, Oradea und Reghin mit ihren Einnahmen die Löhne der Menschen mit einer Behinderung und ab 2020 auch jene der Betreuungspersonen decken können. Ein neues Arbeitsvermittlungszentrum vermittelt Menschen mit einer Beeinträchtigung an Unternehmen und unterstützt diese bei der Integration. Diese Massnahmen machen es möglich, dass Menschen mit einer Behinderung auch längerfristig ein eigenständiges Leben führen können.
Aktivitäten:
Eine Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung besucht jährlich acht Kirchgemeinden in Siebenbürgen. Sie sensibilisieren die Kirchenmitglieder für die Bedürfnisse von Menschen mit einer Behinderung und bieten Unterstützung bei Massnahmen zu deren Umsetzung. Die geschützten Arbeitsplätze in Sf. Gheorghe, Oradea und Reghin werden weiterentwickelt, damit die Einnahmen die Lohnkosten der Menschen mit einer Be-hinderung und der BetreuerInnen decken können. Ein Arbeitsvermittlungszentrum baut Kontakte zu Unternehmen auf und unterstützt sie bei der Anstellung von Menschen mit einer Behinderung. Diese werden für den Job vorbereitet und danach am Arbeitsplatz betreut.