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Die Geschichte.
1926 wurde die international tätige Normungsorganisation, die ISO (International Organization for Standardization) gegründet. Durch das Definieren von Standards soll ein globaler Austausch von Waren und Daten erleichtert werden. ISO ist ein eingetragener Verein nach Schweizer Recht mit 120 Mitgliedsinstitutionen. Er nimmt eine wichtige Stellung zwischen privaten und öffentlichen Interessen wahr. Die Schweiz ist über die SNV (Schweizerische Normenvereinigung) in 369 Gremien vertreten. Jedermann kann Normierungen beantragen. Die Arbeitsprogramme der Ausschüsse werden unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und des Standes der Technik entwickelt und international harmonisiert.
Die UGRA ist die Institution, die seit 53 Jahren die Schweizer Druckindustrie in den Normierungsgremien der ISO vertritt. Ebenso ist sie Mitglied der SNV. Das «Technical Committee 130» erarbeitet die Normen für die Druckindustrie. So erarbeitete die UGRA/FOGRA eine verbindliche Normierung für die Papierindustrie und schuf z.B. den Medienkeil. Mit dem Medienkeil, der aus 46 Farben besteht, wurde es zum ersten Mal möglich, eine Kontrolle über den ganzen Farbraum zu erreichen. Auf Grund der standardisierten Werte konnten so Proofs und Drucke aufeinander abgestimmt werden.
Das Ziel der ISO-Norm 12674.
Will man Daten zwischen Kunden, Vorstufenunternehmen und Druckereien austauschen und ein übereinstimmendes Druckresultat erzielen, muss man die unterschiedlichen Parameter im Druck standardisieren. So kann ein Kunde verschiedene Druckereien mit den gleichen Daten beliefern und erhält immer von jeder Druckerei das gleiche Druckresultat.
Wie die ISO-Norm das Zusammenspiel von Proof und Druck perfektioniert.
Die ISO-Norm 12647 definiert auch den Standard für die Proof-Erstellung. Der Vorteil: Dank dieser Norm sind Proof und Druck nun absolut deckungsgleich. Im Druckprozess wird zuerst die Altona-Test-Suite nach der ISO-Norm 12647 gedruckt. Von diesen Drucken werden die Standard-ICC-Profile und die Medienkeil-Sollwerte abgeleitet. So wird nach praktisch erprobten Werten gearbeitet und Proof und Druck sind in einem gemeinsamen System verankert.