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2022 werden in der Schweiz bei einer Befragung nach den gesundheitlichen Risiken eines übermässigen Salzkonsums am häufigsten Bluthochdruck (77%) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (68%) genannt. Schlaganfall bringen 32% der Befragten mit einem erhöhten Salzkonsum in Verbindung.
Häufig erwähnt wurden auch Übergewicht/Adipositas (27%) und Reizdarmsyndrom (24%). Bei diesen Erkrankungen ist der zusammenhang mit einem übermässigen Salzkonsum wissenschaftlich nicht erwiesen (= falsche Antworten).
Dieser Indikator ist Teil des Monitoringsystems Sucht und NCD (MonAM) des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).
Eine ausgewogene Ernährung deckt den Bedarf an Energie und Nährstoffen, vermeidet eine überschüssige Energiezufuhr, beeinflusst das geistige und körperliche Wohlbefinden positiv und trägt dazu bei, die Gesundheit zu erhalten und ernährungsabhängigen Krankheiten vorzubeugen. Salz als ein Teil der gesamten Ernährung hat bei einem überhöhten Konsum erwiesenermassen negative Konsequenzen, weil er die Entwicklung einer arteriellen Hypertonie und kardiovaskuläre und renale Erkrankungen fördert. Das Wissen über die gesundheitlichen Risiken des überhöhten Salzkonsums kann ein Motivationsfaktor für einen adäquaten Salzkonsum sein.
Der Indikator zeigt das Wissen über die gesundheitlichen Risiken des Salzkonsums bei der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren.
Die Daten stammen aus einer online Befragung (Omnibus «Gesundheit und Lifestyle») des Bundesamtes für Gesundheit (n2018 ≈ 5600; n2022 ≈ 5400). Die Frage im Detail lautete folgendermassen (die Reihenfolge der Antworten entspricht derjenigen in der Grafik):
«Für welche Krankheiten besteht Ihrer Meinung nach ein direkter Zusammenhang mit einem übermässigen Salzkonsum?
Bundesamt für Gesundheit BAG
Tel. +41 58 462 95 05
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