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Dank der weltweit höchsten Lebensqualität und der kürzesten Arbeitswoche in der Schweiz leben hiesige Expats am liebsten in Basel.
- Basel hat die höchste Lebensqualität weltweit, gefolgt von Zürich. Insbesondere bei der Umweltqualität können beide Städte punkten.
- Genf gilt als teuerste Stadt in Europa und eine der teuersten Städte weltweit: Nur 13 Prozent bewerten hier ihre Lebenshaltungskosten positiv.
- Zirka der Hälfte der Studienteilnehmer in Zürich (53%), Basel (51%) und Genf (49%) fällt es schwer, neue Freunde zu finden.
(München)(PPS) Im diesjährigen Expat City Ranking sticht Basel als beste Stadt in der Schweiz hervor. Unter 51 Metropolen rund um den Globus liegt es auf Platz 9, während Zürich und Genf auf einem eher durchschnittlichen 23. beziehungsweise 29. Platz landen. Basel bietet nicht nur die besten Karrierechancen, sondern auch die niedrigsten Lebenshaltungskosten in der Schweiz. Was jedoch alle drei Städte gemeinsam haben, ist die aus Sicht der Expats fehlende Willkommenskultur. So fällt es zum Beispiel rund der Hälfte der Befragten in den drei Städten schwer, vor Ort neue Freunde zu finden, wie eine bisher unveröffentlichte Studie verrät. Das Expat City Ranking 2017 basiert auf bisher unveröffentlichten Daten der Expat Insider Studie, die jährlich von InterNations, dem weltweit grössten sozialen Netzwerk für alle, die im Ausland leben und arbeiten, durchgeführt wird. Mit fast 13.000 Teilnehmern ist sie eine der umfassendsten Umfragen unter Expats weltweit. Die Studie bietet nicht nur eine ausführliche Analyse des Lebens als Expat in 51 Städten, sondern beinhaltet auch Ranglisten zu diversen Bewertungsfaktoren aus den Bereichen Lebensqualität in der Stadt, Eingewöhnung vor Ort, Berufsleben in der Stadt, persönliche Finanzen und Wohnungsmarkt. Dem diesjährigen Expat City Ranking zufolge sind die Top 10 Städte für Expats weltweit Manama, Prag, Madrid, Kuala Lumpur, Amsterdam, Barcelona, Johannesburg, Bangkok, Basel und Frankfurt am Main.
Expats in Zürich arbeiten am längsten – Expats in Basel haben die besten Karrierechancen
In Zürich verfügt ein höherer Anteil der Expats über ein jährliches Haushaltseinkommen von mindestens 250.000 USD brutto als in jeder anderen Stadt weltweit (14% vs. 3%). Da Expats in Zürich aber auch im Durchschnitt länger arbeiten als in anderen europäischen Metropolen (44,5 Stunden pro Woche), steckt dahinter oft harte Arbeit. Sowohl bezahlte Überstunden als auch grosszügige Finanzreserven scheinen in Zürich aber bitter nötig zu sein: Fast acht von zehn Expats (76%) bewerten die örtlichen Lebenshaltungskosten negativ – im weltweiten Durchschnitt sind es nur 39 Prozent. Und dabei gilt Zürich nicht einmal als teuerste Stadt in der Schweiz. Dieser Titel – zusammen mit dem der teuersten Stadt in ganz Europa – gebührt Genf, das ein Expat aus Schweden als „sehr konservativ und sehr kostspielig“ beschreibt. Über acht von zehn Expats in Genf (81%) sind mit ihren Lebenshaltungskosten unzufrieden, und somit landet die Stadt auf Platz 50 von 51 weltweit. Expats auf der Suche nach einem Wohnort in der Schweiz mit niedrigeren Kosten sollten daher auch einen Umzug nach Basel in Betracht ziehen: Die Stadt im „Dreiländereck“ erhält bei diesem Faktor „nur“ 58 Prozent negative Wertungen (der weltweite Durchschnitt ist aber nur 39 Prozent). Einem Expat aus Slowenien zufolge bietet Basel “zahlreiche Optionen in jeglicher Hinsicht und die Möglichkeit, das Leben zu geniessen, ohne jeden Rappen zweimal umzudrehen.“ Basel ist auch die führende Schweizer Stadt, was die Karrierechancen angeht: Es liegt bei diesem Faktor auf Platz 13 von 51, weit vor Zürich (21) und Genf (45). In Genf sind sogar weniger als vier von zehn Befragten (38%) mit ihren Karriereoptionen vor Ort zufrieden.
Schweizer Städte bieten hohe Lebensqualität – aber wenig neue Freunde
In der Schweiz liegen nicht gerade die kostengünstigsten Städte, dafür aber die mit der höchsten Lebens- und Umweltqualität. Hinsichtlich der Umweltqualität im urbanen Umfeld landen Basel, Genf und Zürich alle in den globalen Top 10: Zwischen 89 und 96 Prozent aller Befragten sind dort mit diesem Faktor zufrieden. Basel und Zürich sind zudem die beiden Städte, die weltweit hinsichtlich der Lebensqualität am besten abschneiden. Ein slowenischer Expat in Zürich schätzt insbesondere die „hohen Lebensstandards“ sowie „die saubere und sichere Stadt“. Dennoch fällt es Expats schwer, sich in diesen Städten zuhause zu fühlen. Bei diesem Faktor schneidet weder Zürich (Platz 41) noch Basel (Platz 39) gut ab. Ein Expat aus Österreich beschreibt die Menschen in Zürich als „eher verschlossen“, und mehr als die Hälfte aller Studienteilnehmer (53%) finden dort nur schwer neue Freunde. Die Befragten sind auch mit ihrem Sozialleben nicht besonders glücklich: Bei diesem Bewertungsfaktor landen Basel (Platz 48 von 51) und Zürich (Platz 45) unter den zehn Städten, die weltweit am schlechtesten abschneiden, sogar noch hinter Genf (Platz 36). Ein Expat aus Uruguay beschreibt es als „schwierig, in Genf neue Freundschaften zu schliessen“, und beschreibt das Angebot an Freizeitmöglichkeiten in der Stadt als „eher knapp, sowohl insgesamt als auch bei den Öffnungszeiten“. Tatsächlich bewertet ein leicht unterdurchschnittlicher Anteil der Expats in Genf das Freizeitangebot positiv (69% vs. 73% weltweit). In Basel (83%) und Zürich (82%) hingegen sind mehr als 80 Prozent mit ihren Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung zufrieden.
Die Top 5 Städte machen Expats die Eingewöhnung leicht – und bieten ein ausgezeichnetes Berufsleben
Manama, Prag, Madrid, Kuala Lumpur und Amsterdam führen die Rangliste der besten Städte für Expats weltweit an. Während Prag beim Thema Eingewöhnung vor Ort lediglich auf Platz 35 rangiert, erhalten die anderen vier Metropolen gerade bei diesem Thema gute bis sehr gute Bewertungen. Ein südafrikanischer Expat in Kuala Lumpur schätzt insbesondere „die Unbeschwertheit und Freundlichkeit der einheimischen Bevölkerung“, während ein Expat aus den Philippinen für die „sehr freundlichen und hilfsbereiten Menschen“ in Manama dankbar ist. In Manama (84%), Amsterdam (83%), Kuala Lumpur (78%) und Madrid (74%) beschreibt der Grossteil der Befragten die allgemeine Einstellung der ortsansässigen Bevölkerung ihren ausländischen Mitbürgern gegenüber als positiv. Nur Prag liegt hier mit lediglich 49 Prozent positiven Bewertungen unter dem Durchschnitt. Dennoch schafft es die tschechische Hauptstadt unter die Top 10 Städte im Ranking 2017. Dies hat sie vor allem ihrem ausgezeichneten Abschneiden hinsichtlich des Berufslebens im Ausland zu verdanken. Fast sieben von zehn Expats in Prag (68%) sind mit den dortigen Karrierechancen zufrieden – das sind 19 Prozentpunkte mehr als der globale Durchschnitt.
InterNations Communities in der Schweiz
Von den 2,8 Millionen InterNations Mitgliedern weltweit leben mehr als 97.000 in der Schweiz: zirka 30.000 davon in Zürich, 26.000 in Genf und 10.000 in Basel. Damit zählen diese Städte zu den grössten Expat-Communitys der Schweiz, gefolgt von Lausanne, Lugano und Bern.
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