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Mit der Fortentwicklung der Dogmatik des Vergaberechts stellt sich zunehmend das Problem, ob bislang unbeachtete Rechtsgeschäfte in das Regime der Ausschreibungspflicht einzubeziehen sind. Vor diesem Hintergrund hat sich gerade in neuerer Zeit die Frage nach der Ausschreibungspflicht für die Veräußerung von öffentlichen Unternehmen und Unternehmensanteilen zu einer der zentralen Fragen des (Kartell-)Vergaberechts entwickelt. Diese Arbeit untersucht die verschiedenen Argumentationsansätze und zeigt gleichzeitig Möglichkeiten und Grenzen einer Erstreckung speziell des Kartellvergaberechts auf Anteilsveräußerungen auf. Unter Berücksichtigung von einzelnen, im Zusammenhang auftretenden Rechtsproblemen zielt die Untersuchung darauf ab, einen systematisch tragfähigen und praktisch handhabbaren Lösungsansatz darzustellen.
Autorentext
Der Autor: Sebastian Klein, geboren 1974 in Bochum. Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bochum. 1999 Erstes juristisches Staatsexamen, anschließend Referendariat beim OLG Hamm und gleichzeitig wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Bochum. 2001 Zweites juristisches Staatsexamen. 2002 bis 2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre der Universität Düsseldorf. 2004 Promotion.
Aus dem Inhalt: Privatisierung - Begriff des öffentlichen Auftrags - Veräußerung von öffentlichen Unternehmen.