Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/130573

<h2>SubmittedText<h2><p>Die gemeinsame Bewirtschaftung des Luftraums ist Teil der EU-Strategie zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Luftraums.</p><p>- Welche Vorteile erhält die Schweiz aus der Aufgabe der Eigenständigkeit seiner Luftüberwachung?</p><p>- Wird mit der Umsetzung des europäischen Luftraumes in der Schweiz konsequent auf den Continuous Descent Approach (CDA) gesetzt, der leiseren Möglichkeit für Flugzeuge zu landen?</p><p>In Deutschland wird dies bereits erfolgreich praktiziert (Frankfurt, Köln/Bonn, München).</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit dem Konzept des einheitlichen europäischen Luftraums wird die Luftraumstruktur, die sich zurzeit an den Landesgrenzen orientiert, in grössere, zusammenhängende Blöcke zusammengefasst. Auf diese Weise können die Flugrouten erheblich verkürzt werden. Die kürzeren Flugzeiten kommen letztlich allen Benutzern des Luftraums zugute und führen zu einer Kosteneinsparung sowie zu einer Reduktion des Schadstoffausstosses der Luftfahrzeuge.</p><p>Die Umsetzung des einheitlichen europäischen Luftraums in der Schweiz hat keinen direkten Zusammenhang mit der Einführung des CDA, da diese auch auf den heutigen gesetzlichen Grundlagen und basierend auf den aktuell eingesetzten Flugsicherungssystemen eingeführt werden können und zum Teil bereits eingeführt sind. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Zusammenlegung von benachbarten Lufträumen auch eine stärkere Zusammenarbeit der Luftfahrtbehörden zur Folge haben wird. So könnte auch die grenzüberschreitende Errichtung von CDA erleichtert werden, in der Weise, dass diese rund 100 bis 150 Kilometer vor dem Flughafen eingeleitet werden, was insbesondere für die grenznahen Flughäfen der Schweiz (Zürich und Genf) von Bedeutung ist.</p>