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Guttannen
Kirche Guttannen
In dem kleinen beschaulichen Bergdorf Guttannen, umgeben von einer grossartigen Hochgebirgslandschaft, steht der gedrungene, massig wirkende Putzbau der reformierten Kirche. Der aus dem Jahr 1724 stammende schlichte rechteckige Saalbau unter abgewalmtem Dach wurde nach dem Dorfbrand von 1803 wiederaufgebaut. Seine Eingangsfront mit der hölzernen Vorhalle wird von einem wahrzeichenhaften Dachreiter mit oktogonalem Spitzhelm dominiert. Im Inneren befinden sich eine Tonnendecke, eine Empore, ein hölzernes Taufbecken sowie drei Chorfenster von Paul Zehnder aus dem Jahr 1925.
- Kunstführer durch die Schweiz, hg. von Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2006-2012, Bd. 3, S. 515-516.