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Hochschulabsolvent/innen, die ihr Studium im Jahr 2016 abgeschlossen haben, sind fünf Jahre später mehrheitlich adäquat beschäftigt, was bedeutet, dass von Seiten ihres Arbeitgebers ein Hochschulabschluss verlangt wurde. PH-Absolvent/innen (94%) nehmen am häufigsten Stellen ein, die ihrem Bildungsniveau entsprechen. UH-Masterabsolvent/innen sind zu 87% adäquat beschäftigt, was auch bei 69% der FH-Bachelorabsolvent/innen der Fall ist.
Die Ergebnisse ein Jahr nach dem Studienabschluss weichen von früheren Veröffentlichungen aufgrund eines retroaktiven Ausschluss selbstständig Erwerbstätiger ab. Dieser Ausschluss wurde aufgrund einer Revision der Fragen zur Übereinstimmung zwischen Ausbildung und Erwerbstätigkeit vorgenommen. Da jedoch keine Veränderung der Fragestellung vorgenommen wurde, sind die Ergebnisse der Längsschnittbefragung der Abschlusskohorte 2016 (zwischen dem ersten und fünften Jahr nach Abschluss) weiterhin direkt vergleichbar.
Die Adäquanz zwischen dem Bildungsniveau und der ausgeübten Tätigkeit ist im Zeitverlauf relativ stabil geblieben. Die hochschultypspezifischen Differenzen, welche bereits ein Jahr nach Abschluss auftraten, bleiben auch fünf Jahre nach Abschluss bestehen.
Die Adäquanz der angestellten UH-Masterabsolvent/innen variiert fünf Jahre nach Abschluss zwischen den Fachbereichsgruppen. Diejenigen der Medizin und Pharmazie (98%) besetzen am häufigsten eine Stelle, die ihrem Bildungsniveau entspricht. Bei den restlichen Fachbereichsgruppen bewegt sich die Adäquanzquote in einem Bereich von 84% und 90%. In den meisten Fachbereichsgruppen ist die Adäquanz zwischen dem ersten und dem fünften Jahr nach Studienabschluss stabil geblieben. Einzig in der Fachbereichsgruppe Geistes- und Sozialwissenschaften (+5 Prozentpunkte) ist die Adäquanz signifikant gestiegen.
Die Adäquanz zwischen dem Bildungsniveau und der ausgeübten Tätigkeit unterscheidet sich bei den angestellten FH-Bachelorabsolvent/innen nach Fachbereich deutlich. Fünf Jahre nach Studienabschluss geht nur 40% der FH-Bachelorabsolvent/in der Fachbereiche Musik, Theater und andere Künste sowie Design einer adäquaten Erwerbstätigkeit nach. Diejenigen der Fachbereiche Gesundheit (80%), Soziale Arbeit (80%) sowie Architektur, Bau- und Planungswesen (82%) besetzen am häufigsten eine Stelle, die ihrem Bildungsniveau entspricht. Im Zeitverlauf ist innerhalb der meisten FH-Fachbereiche keine signifikante Veränderung der Adäquanz zu konstatieren. Eine Ausnahme bildet der Fachbereich Wirtschaft und Dienstleistungen, in dem die Adäquanz zwischen den beiden Beobachtungszeitpunkten um 8 Prozentpunkte gestiegen ist.
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