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In einer hitzigen Videokonferenz mit über 400 ATP-Spielern wurde am Mittwoch fast 4 Stunden lang darüber diskutiert, ob die US Open ab 31. August durchgeführt werden sollen. Klar ist nach dem Meeting nur, dass nichts klar ist. Viele fragen sich, ob es richtig ist, bereits wieder loszulegen – zumal in einem Corona-Hotspot wie New York.
Zwar wurde Stillschweigen vereinbart, dennoch sickerten Details durch. Vorgestellt wurden 3 Möglichkeiten:
- Cincinnati und die US Open werden innerhalb von 4 Wochen in New York gespielt. In dem Fall würde die US-Open-Qualifikation gestrichen.
- Das Cincinnati-Turnier wird gestrichen, dafür werden die US Open mit Quali geplant (wodurch das Spielerfeld verdoppelt würde).
- Alles wird abgesagt.
Zu verdienen gäbe es für die Männer und Frauen mit der Kombination Cincinnati/US Open 30 Millionen Dollar, obwohl die Turniere wegen der fehlenden Zuschauer auf mehr als die Hälfte ihrer Einnahmen verzichten müssten. Dies wären nur 5 Prozent weniger als 2019. Ohne Cincinnati würde das Preisgeld auf 26 Mio. reduziert.