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Schlaganfall: Mit Yoga gegen Gleichgewichtsstörungen
Schlaganfallpatienten, die über Störungen des Gleichgewichtes klagen, profitieren nachweislich von Yogaübungen. Die Übungen verbessern auch das Körpergefühl und mindern die Angst vor Stürzen, wie eine Studie zeigt.
Yoga gegen
Gleichgewichts-Störungen
nach Schlaganfall
An der Studie nahmen 47 erwachsene Schlaganfallpatienten (3/4 davon waren männlich) teil. Eine Gruppe der Teilnehmer nahm zweimal wöchentlich während 8 Wochen an Yoga-Übungen teil.
Die anderen Teilnehmer nahmen ebenfalls zweimal wöchentlich an Yoga-Übungen teil. Zusätzlich bekamen diese Teilnehmer Audio-Kassetten mit Mediationsübungen zur Entspannung, die sie mindestens dreimal wöchentlich nutzen sollten. Eine dritte Gruppe bekam die Standardtherapie ohne spezielles Rehabilitationstraining.
Die Yogaübungen - von erfahrenen Yogalehrern geleitet - fokussierten auf die Körperhaltung und wurden individuell auf den Patienten abgestimmt. Nach und nach wurde die Intensität der Übungen erhöht.
Nach 16 Sitzungen hatten die Patienten dank des Yogatrainings verschiedene Positionen im Sitzen, Stehen und Liegen erlernt. Das Gleichgewichtsgefühl verbesserte sich deutlich. Zusätzlich berichteten die Teilnehmer über weniger Angst vor Stürzen. Ausserdem waren die Teilnehmer von den neuen Möglichkeiten und Herausforderungen bezüglich Körperaktivitäten begeistert, was ihr Vertrauen stärkte.
Damit ist für den Studienleiter klar: Nach Abschluss der üblichen Rehabilitationstherapie können Yogaübungen bei Schlaganfallpatienten das körperliche Befinden weiter verbessern, insbesondere mildern sie Gleichgewichtsstörungen und mindern die Angst vor Stürzen.