Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/123392

<h2>SubmittedText<h2><p>Das Bundesamt für Statistik hat 2011 eine Einschätzung zur Eignung der angewandten Methoden in Auftrag gegeben. Die Lohnungleichheit und die Lohndiskriminierung sind hochpolitische Themen. Aktuelle Zahlen sind deshalb wichtig. Bis wann ist mit der Publikation der erwähnten Analyse zu rechnen? Falls diese Analyse auf einer neuen Methode beruht, ist es sichergestellt, dass die Publikation die Vergleichbarkeit mit früheren Analysen herstellt, sodass die Abnahme oder Zunahme der Lohnunterschiede und der Lohndiskriminierung seit 1998 dargestellt ist?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Analyse des Themas Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern ist Teil des statistischen Mehrjahresprogramms. Basierend auf der alle zwei Jahre durchgeführten Lohnstrukturerhebung (LSE) publiziert das Bundesamt für Statistik (BFS) einen detaillierten Einblick in die konkrete Lohnsituation in der Schweiz, namentlich die Löhne von Frauen und Männern. Seit Erscheinen der ersten Broschüre "Auf dem Weg zur Lohngleichheit?" im Jahr 2000 arbeitet das BFS in diesem Bereich mit dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) zusammen.</p><p>Die vertieften Ergebnisse der LSE 2010 werden bis spätestens Ende Jahr publiziert. Die Analyse findet in enger Zusammenarbeit zwischen dem BFS und dem EBG statt und ermöglicht eine optimale Darstellung der Ergebnisse.</p><p>Generell ist festzuhalten, dass es schwierig ist, einen Bruch in der statistischen Datenreihe zu verhindern. Jede auch nur geringfügige Änderung in der Systematik der Wirtschaftszweige, die als Referenz gilt, oder jegliche methodische Veränderung kann zur strukturellen Veränderung der erhobenen Daten und damit der Ergebnisse führen. Im Fall der LSE 2010 können Änderungen erfolgen, deren Auswirkungen noch unbekannt sind. Dank der Zusammenarbeit zwischen den beiden betroffenen Ämtern ist jedoch gewährleistet, dass allen Umständen Rechnung getragen wird.</p>  Antwort des Bundesrates.