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Das Schweizer Parlament hat einem Rettungspaket für die Credit Suisse zugestimmt. Das wurde am Dienstag während einer hitzigen Debatte über die Krise bei der Bank beschlossen. Diese beläuft sich auf 109 Milliarden Schweizer Franken (über 110 Milliarden Euro).
Bisher hat eine der beiden Kammern des Schweizer Parlaments grünes Licht für das Finanzrettungspaket gegeben. Die andere Kammer muss noch zustimmen.
Die zweitgrößte Bank der Schweiz hat in den letzten Monaten aufgrund von Skandalen wie einer Geldwäschereiuntersuchung und Fehlinvestitionen viele Nachrichten gemacht. Die Bank drohte dann bankrott zu gehen, wurde aber letzten Monat von einer anderen Schweizer Großbank, der UBS, übernommen.
In der Debatte gab es Kritik am Management der Credit Suisse. Zum Beispiel sagte ein Mitglied der Schweizerischen Volkspartei, dass „die Führung der Credit Suisse Verantwortung für ihr Handeln übernehmen muss.“
Auch einige Abgeordnete sind nicht glücklich darüber, dass sie beim Abschluss des Deals ins Abseits gedrängt wurden. Das Abkommen wurde von einer kleinen Gruppe von Abgeordneten unterzeichnet, der Rest hatte nichts dazu zu sagen. Das Kabinett sagte, dass dies notwendig sei, weil sonst die Bank fallen würde. Das hätte katastrophale Folgen gehabt, so Bundespräsident Alain Berset.