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Chronische Schmerzen machen einem das Leben zur Hölle! Ist das wahr? Muss ich mein Leben wirklich dem Schmerz unterordnen?
Chronische Schmerzen bringst du nicht mit Hokuspokus weg. Und wie es dir damit geht, entscheidest du selbst.
Du entscheidest, ob die Schmerzen dich in den Wahnsinn treiben, oder du einen Umgang damit findest, mit dem du dich wohlfühlst.
Du entscheidest, ob du lernst, die Schmerzen, als einen wichtigen Teil deines Lebens zu nutzen, der dir hilft dein Potenzial zu leben, oder ob die Schmerzen dich ausbremsen und depressiv machen.
Du entscheidest, ob du Freundschaft schliessen möchtest, mit deinem Körper, oder ihn als Freund siehst, der dich unterstützt dein Glück zu finden.
Du entscheidest auch, ob du lernst dich zu entspannen und mit gezielten Techniken die Intensität des Schmerzes zu reduzieren.
Du entscheidest, ob du mit Atemtechniken den Sauerstoffgehalt in den Zellen zugunsten mehr Leistungsfähigkeit verbesserst.
Und du entscheidest sogar darüber, ob du über Atem und Bewusstsein körpereigenes Cortisol ausschüttest und damit Entzündungsreaktionen im ganzen Körper senkst.
Was genau lerne ich im Kurs
Gedanken und Gefühle können Schmerz enorm beeinflussen. Wenn das Gehirn in einem positiven entspannten Zustand ist, sind die Gehirnregionen, die für die Schmerzverarbeitung zuständig sind, nachweislich weniger aktiv.
„In einem Meer von Schmerz ertrinken die einen, die anderen lernen, darin zu schwimmen“.(Verfasser unbekannt)
Kann es wirklich sein, dass durch Gedanken, Gefühle und durch einfaches Entspannen Schmerzen positiv beeinflusst werden können? Wie lässt es sich erklären, dass z. B. Fakire kaum Schmerzen empfinden, wenn sie sich auf einem Nagelbrett legen?
Nervenzellen, die für die Verarbeitung von Schmerzempfindungen zuständig sind, gehören dem limbischen System an, einem Ort, wo die Gefühle, das Gedächtnis und auch die Empfindungen des Schmerzreizes „produziert“ werden. Diese Nervenzellen entscheiden darüber, wie der Schmerz empfunden wird. Die Psychologieprofessorin Catherine Bushnell, Schmerzforscherin an der McGill-Universität im kanadischen Montreal regte schon vor Jahren, dass Ärzte die körpereigenen Möglichkeiten der Schmerzkontrolle mehr einbeziehen sollten.
Entspannungstechniken bieten die Möglichkeit, den Schmerz als nicht mehr so relevant wahrzunehmen oder ihn ganz zu ignorieren. Erkenntnistheoretische Ansätze der Psychologie bieten die Möglichkeit, den Schmerz neu zu bewerten. Mit einer positiven Bewertung, wird er zu einem Begleiter, einem Freund.
Entspannungstechniken können Schmerzen mindern
Entspannungstechniken bewirken nachweislich eine Herabsetzung des Schmerzempfindens. Einerseits durch direkte Entspannung der Muskulatur, und andererseits durch Herabsetzung der Schmerzaktivität im Gehirn, indem es durch gezielte Übungen zu einer vermehrten Produktion körpereigener opioidähnlicher Substanzen kommt. Schmerzen werden als nicht mehr so gravierend erlebt.
Einen positiven Nebeneffekt konnten Wissenschaftler an der Universität Ohio bereits 1985 nachweisen, dass bei Personen, die Entspannungsübungen machten, eine signifikante Erhöhung der Fresszellenaktivität nachzuweisen war. Ein Hinweis darauf, dass Entspannungstechniken einen direkten Einfluss auf das Immunsystem haben können.
Eine positive Einstellung und gute Erlebnisse
Auch unsere Wahrnehmung, die Brille, durch die wir die Welt sehen, spielt eine grosse Rolle. Doch kaum jemand hat gelernt, wie er seine Brille, durch die er ins Leben blickt, reinigt, um die Schönheit und die Freude wieder sehen zu können. Positives Denken und Affirmationen funktionieren leider nicht. Denn unser Unterbewusstsein lässt sich nicht manipulieren. Was allerdings tatsächlich hilft, sind selbst gefundene Erkenntnisse. Diesen auf die Spur zu kommen kann man lernen. Und mit jedem Glaubenssatz, der uns loslässt, verschwindet Stress und das Leben wird leichter und damit automatisch auch mit weniger Schmerzen belastet.
Atemtechniken
Atemtechniken können, täglich angewendet, drei Dinge bewirken.
– eine Aktivierung des Nervus Vagus, dadurch eine sofortige Entspannung und Schmerzreduzierung
– eine verbesserte Sauerstoffaufnahme in den Mitochondrien der Zellen und dadurch einen verbesserten Zellstoffwechsel, was sowohl Schmerzen, als auch Müdigkeit stark reduziert
– eine Ausschüttung von körpereigenem Cortisol. Das bedeutet die Wirkung einer kleinen Kortisonspritze, einfach ohne die Nebenwirkungen des chemischen Medikamentes.
Gemeinsam in der Gruppe
Die Gruppe hilft zu sehen, dass man nicht alleine ist mit seinem Problem. Sie ist ein geschützter Raum. Alle stehen vor der gleichen Herausforderung, das kann motivieren und man kann voneinander lernen. Damit das funktioniert, gibt es klare Regeln wie Verschwiegenheit und ein konstruktiver Umgang miteinander.
Für wen ist der Kurs?
Für Menschen, die unter chronischen körperlichen Schmerzen leiden, eine Alternative zu Schmerzmitteln suchen und weniger Leiden wollen in ihrem Leben.
Was bietet der Kurs?
- 8 Einheiten a‘ 90 Minuten
- Ausführliches Skript
- Wöchentliche Aufgaben zur Integration in den Alltag
- WhatsApp-Gruppe für Austausch und Fragen zwischen den Treffen
Was kostet der Kurs?
Der Kurs kostet 230 Franken
Was wird von mir erwartet?
- täglich 45-60 Minuten Zeit für dich zum Üben und Erfahrung sammeln
Wenn du noch Fragen hast, dann zögere nicht sie unten in den Kommentaren zu schreiben oder mich direkt zu kontaktieren!
Termine vom nächsten Kurs:
Montag, 14.3.2022 von 16.00 bis 17.30 Uhr
Montag, 21.3.2022 von 16.00 bis 17.30 Uhr
Montag, 28.3.2022 von 16.00 bis 17.30 Uhr
Montag, 4.4.2022 von 16.00 bis 17.30 Uhr
Montag, 11.4.2022 von 16.00 bis 17.30 Uhr
Montag 18. 4. kein Kurs es ist Ostermontag
Montag, 25.4.2022 von 16.00 bis 17.30 Uhr
Montag, 2.5.2022 von 16.00 bis 17.30 Uhr
Montag, 9.5.2022 von 16.00 bis 17.30 Uhr
Mitbringen
- du benötigst eine Matte oder etwas auf dem du bequem liegen kannst
- ein Yogakissen oder ein anderes Kissen, auf dem du gut sitzen kannst, oder wenn das nicht bequem ist eine andere Sitzgelegenheit
- einen Computer, um auf Zoom verbunden zu sein
Anmeldung
Du kannst dich per Mail bei mir anmelden.
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- Ich sende dir dann eine Rechnung zu, sobald diese bezahlt ist, bist du definitiv angemeldet.