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In Walden beschreibt Thoreau sein Leben in einer Blockhütte, die er sich 1845 in den Wäldern von Concord (Massachusetts) am See Walden Pond auf einem Grundstück seines Freundes Ralph Waldo Emerson baute. Dort kehrte er mehr als zwei Jahre der der jungen Industriegesellschaft der USA den Rücken. Sein Ziel war es einen alternativen und ausgewogenen Lebensstil zu verwirklichen. Das 1854 veröffentlichte Werk ist kein Roman im eigentlichen Sinne, sondern eine Zusammenfassung und Überarbeitung seiner Tagebucheinträge. Die achtzehn Kapitel des Buches sind unterschiedlichen Aspekten menschlichen Daseins gewidmet und enthält Reflexionen über die Ökonomie, über die Einsamkeit, Betrachtungen über die Tiere des Waldes oder über die Lektüre klassischer literarischer Werke. Die Wirkung von Walden ist untrennbar mit der amerikanischen Geschichte verbunden. Thoreau wurde mit seinem Werk zu einem Prophet des zivilen Ungehorsams und des amerikanischen Anarchismus. Null Papier Verlag www.null-papier.de
Portrait
Henry David Thoreau (Geb. 12. Juli 1817 in Concord, Massachusetts; Gest. 6. Mai 1862 ebenda) war ein amerikanischer Schriftsteller und Philosoph. In seinem bekanntesten Werk "Walden. Or life in the Woods" (deutsch: "Walden. Oder das Leben in den Wäldern") beschrieb er sein einfaches Leben am See und dessen Natur, worin er auch Themen wie Wirtschaft und Gesellschaft ansprach. Thoreau wurde mit seinem Werken zu einem Prophet des zivilen Ungehorsams und des amerikanischen Anarchismus.