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Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Ecuador sind gut, aber nicht sehr intensiv. Das bilaterale Entwicklungshilfeprogramm wurde 2010 abgeschlossen.
Bilaterale Beziehungen Schweiz–Ecuador
Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen
Die politischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Ecuador sind gut, aber vergleichsweise bescheiden. Das letzte Treffen auf Ministerebene fand im September 2017 statt, als Bundesrat Johann Schneider-Ammann den ecuadorianischen Aussenhandelsminister Pablo Campana zu einem offiziellen Besuch in Bern empfing.
Es sind bilaterale Abkommen in den Bereichen Doppelbesteuerung, Luftverkehr und Rechtshilfe in Kraft.
Wirtschaftliche Zusammenarbeit
Der Handelsaustausch mit Ecuador ist relativ gering. 2018 importierte die Schweiz Güter im Wert von über 70 Millionen CHF, vor allem landwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Edelsteine und Edelmetalle. Die Exporte nach Ecuador beliefen sich 2018 auf über 100 Millionen CHF. Die Schweiz exportiert hauptsächlich Pharmazeutika, Chemikalien und Maschinen nach Ecuador.
Die Schweizer Direktinvestitionen in Ecuador beliefen sich 2017 auf fast 320 Millionen CHF und Schweizer Firmen im Land beschäftigten rund 5’400 Angestellte.
Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation
Forschende aus Ecuador können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben.
Schweizerinnen und Schweizer in Ecuador
Ende 2018 lebten gemäss Auslandschweizerstatistik über 1’750 Schweizerinnen und Schweizer in Ecuador.
Geschichte der bilateralen Beziehungen
Zwischen der Schweiz und Ecuador besteht seit 1888 ein Freundschafts-, Niederlassungs- und Handelsvertrag. 1938 eröffnete der Bund ein Konsulat in Quito, seit 1963 besteht dort eine diplomatische Vertretung.
Ecuador war von 1969 bis 2009 ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit. Die auf Armutsreduktion ausgerichteten Programme wurden Ende 2010 abgeschlossen, da sich Ecuador zu einem Land mittleren Einkommens entwickelte.