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Der starke Wintereinbruch in den USA verleiht den Ölpreisen weiteren Rückenwind. Unterstützung erhalten die Notierungen auch durch die verstärkten Impfkampagnen in den USA sowie den sinkenden US-Lagerbeständen.
Durch frostige Temperaturen kam es in der US-Ölindustrie zu umfangreichen Produktionsausfällen und Liefer-problemen. Mittlerweile gehen Experten davon aus, dass ein Volumen von mehr als 3.5 Mio. Fass pro Tag betroffen ist und damit fast ein Drittel der gesamten amerikanischen Förderung. Zudem soll die US-Schieferölproduktion im März noch einmal um täglich 80'000 Fass sinken, meldet die US-Statistikbehörde. Extreme Kälte in Sibirien beeinträchtigt auch die Produktion in Russland so stark, dass Russland in der ersten Februarhälfte unter der mit der OPEC-Allianz vereinbarten Produktionsmenge blieb. Ausserdem werden die Preise durch die unsichere Entwicklung im Nahen Osten gestützt, wo vom Iran unterstützte Huthi-Rebellen täglich Drohnen auf saudische Einrichtungen abfeuern. Die Bestandsdaten des API (American Petroleum Institute) zeigten beim Rohöl und Heizöl einen deutlich stärkeren Abbau als erwartet wurde. Heute Nachmittag werden die offiziellen Bestandsdaten des DOE (Department of Energy) publiziert.