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Im Urteil gegen einen 47-jährigen Serben haben die Richter nahezu dem Antrag der Staatsanwalt entsprochen. Der Betrüger, der sich unter anderem mit betrügerischem Autohandel für eine Deliktsumme von rund zwei Millionen Franken verantworten musste, kassierte eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 4 Monaten.
Zwei Monate mehr hatte die Staatsanwältin bei der Verhandlung vor dem Luzerner Kriminalgericht gefordert – in Abwesenheit des Beschuldigten (zentralplus berichtete). Der 47-Jährige floh im Frühjahr 2016 aus der Schweiz und sitzt seit Oktober 2017 wegen Kokainschmuggels im Wert von 20 Millionen Dollar in Neuseeland in Untersuchungshaft. Er ist wegen mehrfachen Betrugs im Autohandel, Urkundenfälschung, Veruntreuung, betrügerischen Konkurses und Pfändungsbetrugs schuldig gesprochen worden. Ihm werden im Urteil 283 Tage Untersuchungshaft angerechnet.
Darüber hinaus wird der Verurteilte, der zuletzt im Luzerner Stadtteil Littau wohnhaft war, noch zur Kasse gebeten: Er muss zwei Privatklägern rund 400 000 Franken zurückzahlen und die Gerichtskosten von gut 87 000 Franken bezahlen.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.