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Der Sieger der ersten Weltcup-Abfahrt in Jeongseon kommt mit Kjetil Jansrud wenig überraschend aus Norwegen. Der 30-jährige Skandinavier war nach den zwei Trainings auf der Olympia-Abfahrtsstrecke von 2018 favorisiert. Jansrud holte sich seinen 13. Weltcupsieg, den dritten in dieser Saison.
Jansrud gewann zuvor in dieser Saison schon den Parallel-Riesenslalom in Alta Badia sowie die Kombination in Wengen. Jansrud, der zurzeit verletzte Aksel Svindal, sowie Henrik Kristoffersen und Aleksander Kilde sorgten in diesem Winter schon für 17 norwegische Saisonsiege (in 26 Rennen).
Hinter Jansrud reihten sich Dominik Paris und Steven Nyman ein. Dem Italiener fehlten zwei Zehntel zum Sieg, der Amerikaner büsste 0.41 Sekunden ein. Beide Fahrer standen zuvor in diesem Winter noch nie auf dem Podest.
Bester Schweizer war einmal mehr Beat Feuz, der Fünfter wurde. Dem Emmentaler, seit seinem Comeback in Wengen (11.) zweimal auf dem Podest (in Kitzbühel als Zweiter und Garmisch als Dritter), fehlten nur acht Hundertstel zu einer neuerlichen Top-3-Platzierung. Wie in Kitzbühel und in Garmisch machte Feuz erneut im unteren Streckenteil entscheidendes Terrain gut. «Schön wäre es, auch oben mal schnell zu sein.»
Carlo Janka klassierte sich als Siebenter. Der Bündner büsste ebenfalls nur 0.58 Sekunden auf die Spitze ein. Dass Janka nicht noch schneller war, lag auch am unterschiedlich wehenden Wind. Dem Obersaxer machte schon beim Start eine Böe zu schaffen. «Mir gelang eine Fahrt ohne grossen Fehler. Der Rang ist mittelmässig», resümierte der Bündner.
Drittbester Schweizer war Ralph Weber. Der St.Galler, der als 13. sein zweitbestes Abfahrtsergebnis im Weltcup erreichte, verlor 0.89 Sekunden auf Jansrud. Unmittelbar hinter Weber folgte der Obwaldner Marc Gisin (14.).
Am Sonntag steht in Südkorea mit dem Super-G (Start 04.00 Uhr) ein weiteres Weltcuprennen auf dem Programm. (pre/sda)