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Einen Tag nach der Mitteldistanz SM gewann die Richterswilerin Paula Gross das Rennen der Kategorie Damen Elite am ersten nationalen OL. Giulia Borner (Adliswil) und Regina Neukom (Küsnacht) brillierten mit zwei zweiten Plätzen in ihren Kategorien.
Unterschiedlicher hätten die Laufgelände am vergangenen OL-Wochenende kaum sein können. Während die Mitteldistanz Meisterschaft in einem mehrheitlich flachen Wald an der Aare ausgetragen wurde, fand der erste nationale OL im typischen Emmentaler Gelände mit steilen Hänge und tiefen Gräben statt. Die Läuferinnen der Kategorie Damen Elite hatten auf einer Distanz von 7.1 Kilometer 435 Höhenmeter zu bewältigen. Offensichtlich behagte der Richterswilerin Paula Gross dieses anforderungsreiche Gelände, das zudem am Sonntag teilweise noch mit Schnee bedeckt war. Die Entscheidung fiel trotz des fordernden Parcours aber äusserst knapp aus. Nach einer Laufzeit von 1:04:18 Stunden war Paula Gross nur gerade zwei Sekunden schneller als die zweitplatzierte Simona Aebersold, die am Vortag neue Schweizerin Meisterin im Mitteldistanz OL geworden war.
Gar 720 Meter Steigung hatte Gross’ Klubkollege Florian Attinger (Adliswil) in der Kategorie der Herren Elite zu erklimmen. Attinger bewies einmal mehr, dass er ein ausgezeichneter Kletterer ist. Mit einem Rückstand von nur 1:35 Minuten auf den Sieger Ueli Werren (Riedstätt) belegte der Sihltaler den ausgezeichneten vierten Rang.
Nach ihrem Sieg am Vortag anlässlich der Mitteldistanz SM gelang Giulia Borner am ersten nationalen OL gleich nochmals ein Top-Resultat. Sie belegte in der Kategorie Damen A mittel hinter Flavia Näf (Birmensdorf AG) den zweiten Platz. Ebenfalls einen zweiten Platz sicherte sich Regina Neukom (Küsnacht) bei den Seniorinnen über 60 Jahre. Damit rehabilitierte sie sich für das enttäuschende Abschneiden an der Mitteldistanz SM.