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Embryonale Stammzellen können sich noch in ganz unterschiedliche Gewebe entwickeln, da sie noch auf einer sehr frühen Entwicklungsstufe stehen. Sie sind fast endlos teilungsfähig. Diese Zellen werden aus Embryonen, die z.B. nach künstlicher Befruchtung nicht wieder eingepflanzt wurden, gewonnen. In der Schweiz ist diese Forschung möglich, wird aber streng kontrolliert.
Adulte (erwachsene) Stammzellen dagegen sind sehr teilungsfähige Zellen, die in einigen Organen des Körpers (z.B. im Knochenmark, in der Leber) sowie in der Plazenta und im Nabelschnurblut von Neugeborenen gefunden werden. Sie können sich noch in die verschiedenen Zellen des Blutes bzw. ihres speziellen Organs entwickeln und haben eine wichtige regenerative Funktion. Das wird bei der sogenannten Stammzelltherapie genutzt.
Stammzellen aus der Nabelschnur stehen in der Entwicklung zwischen den adulten und embryonalen Stammzellen. Sie können nicht mehr ohne weiteres jedes Gewebe bilden, aber sie sind andererseits noch besonders vital und flexibel, mehr als z.B. die Stammzellen des erwachsenen Knochenmarks.