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Fragen & Antworten zur Laser – Haarentfernung
Ist Laser-Haarentfernung gefährlich?
Bei einer Laserbehandlung zur Haarentfernung wird gebündeltes rotes Licht eingesetzt, das die Haut durchdringt und die Haarwurzel zerstört. Diese Behandlung gilt als ungefährlich. Wenn alle empfohlenen Maßnahmen vor, nach und während der Behandlung eingehalten werden und die dauerhafte Haarentfernung von geschulten und gut ausgebildeten Fachkräften durchgeführt wird, sind keine Schäden zu erwarten. Auszuschließen sind Komplikationen und unerwünschte Folgen allerdings nie.
Kontraindikationen für eine Laserbehandlung
Eine Behandlung sollte nicht durchgeführt werden oder dann erst zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, wenn Du lichtsensibilisierende Medikamente (z.B. manche Antibiotika) einnehmen musst. Ausserdem gelten folgende Kontraindikationen, bei denen eine Behandlung nicht durchgeführt werden darf:
- Langzeitdiabetes
- Schwangerschaft
- Herzschrittmacher
- Hautkrebs an den zu enthaarenden Zonen
- Epilepsie
- Hauterkrankungen im akuten Zustand
- schwere Varikose
- frische Hautverletzungen
- virale Atemwegsinfektionen
- schlechte Hautregenerationsfähigkeit, erhöhte Narbenbildung
Wie viele Behandlungen sind für eine dauerhafte Haarentfernung mit dem Laser notwendig?
Mehrere Sitzungen sind nötig: Das Wachstum eines Haares gliedert sich in drei Phasen: Wachstumsphase, Übergangsphase und Ruhephase. Durch eine Laserbehandlung dauerhaft entfernt werden, können die Haare nur während der Wachstumsphase. Da die Haare die einzelnen Phasen nicht synchron durchlaufen, sondern jedes einzelne Haar für sich, ist es nicht möglich, alle Haare während einer einzigen Behandlung gleichzeitig in der Wachstumsphase zu „erwischen“ und ihr Wachstum dauerhaft zu verhindern.
Es befinden sich immer nur ca. 30 Prozent aller Haare in dieser für die Laserbehandlung relevanten Phase. Daher ist es unabhängig von der Körperregion, in der die Behandlung erfolgt, notwendig, mehrere Sitzungen durchzuführen.
Die anderen Haare befinden sich in der Ruhe- oder in der Übergangsphase und können durch die Laserbehandlung zu diesem Zeitpunkt nicht dauerhaft entfernt werden, da die Haarwurzel nicht aktiv ist.
Daher kann zwar nach der ersten Behandlung meistens ein deutlicher Rückgang des Haarwachstums festgestellt werden, für eine dauerhafte Entfernung aller Haare ist es jedoch nötig, jeweils nach 4 bis 6 Wochen weitere Sitzungen durchzuführen. Nur so können alle Haare während der Wachstumsphase mit dem Laser getroffen werden und alle Haarwurzeln zerstört werden.
Die Anzahl der nötigen Sitzungen variiert stark und kann nicht von vornherein festgelegt werden. Man sollte jedoch mit mindestens 5 bis 8 Behandlungen rechnen.
Realistisch lassen sich laut Studien etwa 70 bis 95 Prozent der Haare nach sechs bis acht Behandlungen entfernen. Übrig bleiben meist feinere Haare.
Welche Körperregionen sind für eine dauerhafte Haarentfernung mit dem Laser geeignet?
Mit dem 3-Wellen Dioden-Laser können alle denkbaren Körperregionen behandelt werden. In empfindlichen Körperregionen wird besonders fein und reduziert gearbeitet, so dass das gebündelte Licht wirklich nur an der Stelle schadet, an der es das auch soll, nämlich an der Haarwurzel des zu entfernenden Haares.
Wie sollten die Haare bzw. die Haut auf eine Haarentfernung mittels Laser vorbereitet werden?
Eine dauerhafte Haarentfernung mit dem Laser ist erfolgreicher, wenn die Haut nicht durch UV-Einfluss zu stark pigmentiert ist. Außerdem reizt eine zu starke Sonneneinstrahlung die Haut und führt zu zusätzlichem Stress für die Haut führt. Daher sollte ungefähr drei bis vier Tage vor einer Behandlung kein ausgiebiges Sonnenbad mehr genommen oder das Solarium aufgesucht werden.
Keine Enthaarungsmaßnahmen, die Einfluss auf die Haarwurzel haben: Die Laserbehandlung setzt an der Wurzel des Haares an und zerstört diese dauerhaft, so dass kein neues Haar nachwächst. Die Wurzel kann aber nur zerstört werden, wenn sie auch vorhanden ist und nicht entfernt wurde. Daher sollten die Haare an der betreffenden Stelle in der Zeit vor einer geplanten Laserbehandlung nicht mit Methoden entfernt werden, bei denen auch die Haarwurzel mit entfernt wird. Das Haar wächst dann an der behandelten Stelle nach einiger Zeit ganz normal weiter.
Die Haare an der betreffenden Stelle sollten nicht epiliert, gezupft oder mit Wachs entfernt werden. Auch Enthaarungscremes sollten nicht verwendet werden.
Eine Veränderung der Farbe des Haares, zum Beispiel durch Blondieren oder Bleichen, ist ebenfalls unbedingt zu vermeiden. Dies hat erheblichen Einfluss auf den Behandlungserfolg und im schlimmsten Fall können deutlich weniger Haare dauerhaft entfernt werden, als es normalerweise der Fall gewesen wäre.
1 bis 3 Tage vor der geplanten Behandlung sollten die Haare an der zu behandelnden Stelle rasiert werden. Cremes oder andere Pflegemittel sollten am Tag der Behandlung nicht zum Einsatz kommen.
Vor und nach der Behandlung: Viel trinken!!
Eine gute Säurebalance hilft der Haut, die Behandlung gut zu verkraften und erhöht den Erfolg einer dauerhaften Haarentfernung. Daher ist es sehr wichtig, dass ausreichend Flüssigkeit aufgenommen wird, am besten in Form von Wasser, ungesüßten Tees oder verdünnten Fruchtsäften.
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgt allgemein für ein besseres Hautbild.
Welche Pflege benötigt die Haut nach einer dauerhaften Haarentfernung?
Die vorher rasierten Haare befinden sich nach der Behandlung noch in der Haut und werden je nach Körperregion innerhalb 1-3 Wochen abgestoßen und fallen aus. Eine erfolgreich behandelte Haarwurzel ist nicht mehr in der Lage neue Haare zu produzieren.
Die Haut kann nach einer dauerhaften Haarentfernung mit dem Laser leicht gerötet sein. Auch ein schwaches Brennen gilt als normal. Oft verschwinden diese Beschwerden jedoch kurz nach der Behandlung. Nach einer Haarentfernung gibt es keine besonders großen Beeinträchtigungen. Selbstverständlich sollte die Haut an der betreffenden Stelle keinen großen schädigenden Reizen (direkte Sonne, Solarium, Schwitzen) ausgesetzt werden, aber große Einschränkungen sind nicht zu erwarten.
Auf ausgiebige Sonnenbäder oder den Besuch eines Solariums sollte man ungefähr drei bis vier Tage nach der Behandlung verzichten. Die Haut ist noch empfindlich und könnte geschädigt werden, wenn sie einer zu hohen Dosis an UV-Strahlen ausgesetzt wird.
Mäßige Sonneneinstrahlung dagegen ist unbedenklich. Auch auf einen Urlaub im Süden muss nach einer Haarentfernung mittels Laserbehandlung nicht verzichtet werden. Baden und Schwimmen sind ebenfalls kein Problem. Lediglich die behandelten Hautbereiche sollten ausreichend vor zu viel Sonneneinstrahlung geschützt werden.
Idealerweise wird pflegendes AloeVera Gel angewendet , um die Hautstellen zu beruhigen und Feuchtigkeit zu spenden. Dies ist oftmals nur für wenige Tage erforderlich.
Ein regelmässiges Peeling mit einem Luft-Schwamm ist empfohlen, damit trockene und abgestorbene Hautschüppchen, sowie lose Haare entfernt werden können.
Die fachgerechte Behandlung schädigt die Haut in keiner Art und Weise, im Gegenteil, das Licht sorgt für ein besseres und schöneres Hautbild, die Haut wird geschmeidiger und schöner. Nach einer Behandlung können sofort wieder alle gewohnten beruflichen und privaten Aktivitäten aufgenommen werden.
Welche Schmerzsymptome können bei einer dauerhaften Haarentfernung auftreten?
Eine Laserbehandlung wirkt im besten Fall genau dort, wo sie auch wirken soll: an den Haarwurzeln. Fachgerecht angewandt, kommt es nur zu geringen Beeinträchtigungen bei der Behandlung.
Bei der Behandlung mit Laser entsteht Hitze. Dies ist gewünscht, denn dadurch wird die Haarwurzel zerstört und dauerhaft verhindert, dass neue Haare nachwachsen.
Zwar können durch die entstehende Hitze kurzzeitige Hautreizungen und eine Art „nadeln“ spürbar sein, diese verschwinden aber in den allermeisten Fällen sehr schnell.
Laser für die dauerhafte Haarentfernung wird nie auf Leberflecken oder Tatoos angewendet.
Wie dauerhaft ist eine Haarentfernung mit einem Laser?
In aller Regel wird mit der 3-Wellen-Dioden-Laser – Methode das Behandlungsziel erreicht. Bitte beachte jedoch, dass kein seriöser Anbieter – auch kein Arzt – eine Garantie auf den Erfolg der Behandlung zur dauerhaften Haarentfernung geben kann.
Jeder menschliche Körper ist ein eigenes Wunderwerk und man weiss nie, was in Zukunft mit dem Körper passiert!
Der Erfolg der Behandlung für eine dauerhafte Haarentfernung ist von verschiedenen Parametern abhängig: Pigmentierung der Haut, Dicke und Farbe der Haare, Tiefe der Haarwurzel, Anzahl der Haare in der Wachstumsphase, genetisch oder hormonell bedingte Veränderungen des Haarwachstums.
Die Laserbehandlung zur Haarentfernung zielt auf die Haarwurzel ab. Die Lichtstrahlen des Lasers haben ein Spektrum, das die Haut, ohne ihr zu schaden, durchdringt und von der dunkleren Haarwurzel absorbiert wird. Hier kommt es zu einer schnellen und hohen Erhitzung, welche den Haarfollikel dauerhaft zerstört, so dass kein neues Haar wachsen kann. Ein erfolgreich behandelter Haarfollikel produziert keine neuen Haare mehr. Das Haarwachstum an der Stelle wurde also dauerhaft verhindert.
Hormonelle Umstellungen können zu einem erneuten Haarwachstum führen: Auch nach einer erfolgreichen dauerhaften Haarentfernung in mehreren Sitzungen kann es in bestimmten Fällen zu Rückfällen kommen. Es besteht immer die Möglichkeit, dass sich ruhende Haarfollikel in der Haut befinden. Diese Follikel durchlaufen nicht die üblichen Phasen wie die anderen Haare, sondern ruhen und bilden keine Haare aus. Daher werden sie bei einer Laserbehandlung auch nicht entfernt, denn das Laserlicht schädigt nur Haare, die sich in der Wachstumsphase befinden.
Bestimmte Faktoren können dazu führen, dass die ruhende Haaranlage aktiviert wird und in eine Wachstumsphase übergeht. Dann wachsen auf einmal neue Haare an der eigentlich mittlerweile haarfreien Körperstelle. Die häufigste Ursache für die Aktivierung ruhender Haaranlagen könnte eine hormonelle Umstellung sein. Aber auch die Einahme von Medikamenten kann dazu führen, dass ruhende Anlagen aktiviert werden.
Kann eine dauerhafte Haarentfernung mit einem Laser auch zu Hause durchgeführt werden?
Mittlerweile können Systeme auch für den privaten Gebrauch erworben werden.
Die Geräte für den Heimgebrauch verfügen aus Sicherheitsgründen über eine deutlich geringere Leistung. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Wirksamkeit: Die Heimgeräte sind auf Grund ihrer reduzierten Leistung nicht in der Lage, die Haarwurzeln wirklich dauerhaft zu zerstören.
Diese Geräte bringen die Haarwurzeln in eine Art Schönheitsschlaf, das bedeutet, sie sind in einer Ruhephase. Die Follikel können durch die niedrige Energie der Heimgeräte nicht abgetötet werden. Das kann nur ein Profigerät leisten. Und das ist auch gut so, denn um diese Hightech-Apparaturen richtig bedienen zu können, bedarf es einiges an Fachwissen.
Wer seine Haare also dauerhaft entfernen lassen will, der muss zum Profi für Haarentfernung. Wer die Heimgeräte nutzt sollte wissen, dass die Haare wieder nachwachsen, wenn man die Behandlung gänzlich stoppt.
Es findet aber durchaus ein Rückgang des Haarwachstums für eine gewisse Zeit statt. Wer also ernsthaft an einer dauerhaften Haarentfernung interessiert ist, sollte sich hierfür wirklich besser an einen Spezialisten wenden.Jetzt Anfragen