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Sollten die Asylgesuchszahlen plötzlich massiv ansteigen wäre es notwendig, die Kapazitäten auf Seiten der Behörden, welche die Asylverfahren durchführen, sowie auch der Akteure im Rechtsschutz zu erhöhen, um die Durchführung fairer und rechtsstaatlich korrekter Verfahren zu garantieren. Zudem wäre wohl auch eine Aufstockung der Unterbringungsplätze notwendig. Diese Massnahmen – und die dadurch anfallenden Kosten – müssten unabhängig vom Ausgang des Referendums getroffen werden. Sowohl unter dem aktuellen als auch unter dem revidierten Asylgesetz würde ein sprunghafter Anstieg für alle Beteiligten eine Herausforderung darstellen. Die Möglichkeit eines Anstiegs der Asylgesuchszahlen wurde bei der Erarbeitung des revidierten Asylgesetzes in Betracht gezogen. So ermöglicht es eine neue Bestimmung dem Bund und den Kantonen, sich besser darauf vorzubereiten und zu reagieren (Art. 24e rev. AsylG).