Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03506.jsonl.gz/1680

Der damalige US-Außenminister unter der Obama-Administration, John Kerry, deutete im Februar 2016 an das wenn die syrischen Friedensgespräche scheitern sollten, man in Betracht zöge zu Plan B überzugehen, womit er auf die geographische Zergliederung Syriens anspielte. Kerry stellte damals illusorische Bedingungen, die bei nicht Erfüllung wahrscheinlich die US-Unterstützung einer Partition nach sich ziehen würde. Der US-Außenminister forderte etwa, das minutiös ein Waffenstillstand für gesamt Syrien erwirkt werden sollte, obwohl er sich damals im klaren darüber war, das eine Feuerpause keine Einbahnstraße ist und “Rebellen (Al-Qaida-Terroristen” sich ebenfalls daran zu halten haben. Ferner wollte er das innerhalb von ein paar Monaten eine Übergangsregierung die Staatsgeschäfte übernimmt, also Assad bis dahin abdankt. Auch jene Prämisse war von Aussichtslosigkeit beflügelt, worüber sich Kerry ebenfalls bewusst war.
Offensichtlich blieb es nicht nur bei Proklamationen, denn lange bevor Kerry jene Vorstellungen in den Raum stellte…..