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Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im Januar insgesamt und innerhalb jeder Grössengruppe eine durchschnittliche Performance von –0,19% nach Gebühren. Seit Messbeginn 2006 erwirtschafteten die Pensionskassen eine Rendite von 63,86%.
Die Bandbreite der Performance aller Pensionskassen ist mit 1,26 Prozentpunkten eng, bewegt sich von 0,40% am oberen Ende bis –0,86% am unteren. Das beste wie auch das schlechteste Ergebnis wurde von einer grossen Pensionskasse mit mehr als CHF 1 Mrd. verwalteten Vermögen erzielt.
Die Sharpe Ratio (der letzten 36 Monate) betrug im Durchschnitt 0,77 und lag damit ähnlich wie im Vormonat (0,78). Die grossen Vorsorgeeinrichtungen wiesen mit 0,90 eine höhere risikoadjustierte Rendite auf als die mittleren mit 0,83 und die kleinen mit 0,65.
Während die Performance der Pensionskassen im Durchschnitt auf einen verhaltenen Jahresstart hindeutet, gab es im Januar doch einiges an Bewegung an den Märkten. Stellenweise waren die Aktienmärkte fast 4% im Plus gewesen, bevor diese Performance zu Monatsende egalisiert wurde. Der Auslöser waren Investoren, die ihre Leerverkäufe wegen erhöhter Nachfrage decken mussten; dies war allerdings ein kurzfristiges Intermezzo. Die Schweizer Aktien trugen folglich –0,88% zur Performance bei, während internationale Titel 0,85% beisteuerten.
Auch die Zinsen stiegen leicht, die Anleihen wiesen sowohl in Schweizer Franken als auch in Fremdwährung einen Verlust von –0,22% und –0,33% auf. Bei letzteren könnte der bedingt durch die Unsicherheiten leicht erstarkende US-Dollar zum negativen Ergebnis beigetragen haben. Auch Schweizer Immobilien leisteten mit –0,18% einen leicht negativen Beitrag.
Die alternativen Anlagen – Hedge Funds, Private Equity und Infrastructure – lieferten mit 0,97% und 1,60% ein deutlich erfreulicheres Ergebnis.
UBS Index