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Bei Patienten mit einem zu hohen Cholesterin reduziert die Senkung des Cholesterins das Risiko für Herzkreislauferkrankungen, wie zahlreiche Studien gezeigt haben. Eine neue Studie aus Israel zeigt nun, dass die Senkung unter einen gewissen Schwellenwert keinen zusätzlichen Nutzen mehr bringt.
Der diesjährige Gesundheitstag zeigt, dass bei vielen unter 45-Jährigen wichtige Herz-Kreislauf-Risikofaktoren nicht im grünen Bereich liegen. Insbesondere die Cholesterinwerte sollten auch bei ihnen im Auge behalten werden.
Der Konsum von Eiern ist längst nicht so ungesund, wie früher propagiert wurde. Eine Studie bestätigt diese These erneut: Wenn Eier zu rohem Gemüse gegessen werden, können viel mehr Carotinoide aus dem Gemüse verwertet werden.
Jedes Jahr sterben 16 Mio. Menschen vorzeitig – vor Vollendung des 70. Lebensjahrs – an Herz- oder Lungenerkrankungen, Schlaganfall, Krebs oder Diabetes. Dies geht aus dem heute von der WHO veröffentlichten Globalen Sachstandsbericht 2014 zum Thema nichtübertragbare Krankheiten hervor.
Übergewichtige weisen meist zusätzlich hohe Cholesterinwerte auf. Ungesättigte Fettsäuren, wie sie zum Beispiel die Avocado enthält, könnten diese Werte senken, wie Amerikanische Ernährungswissenschaftler im Fachjournal "Journal of the American Heart Association" berichten.
Patienten, die Cholesterinsenker (so genannte Statine) einnehmen, sollten gleichzeitig ihr Ernährungsverhalten anpassen, das heisst eher cholesterinarm essen. Eine US-Studie zeigt, dass diese Patienten sich aber häufig zu wenig um ihr Essverhalten kümmern und dadurch zu fett- und zu kalorienreich essen, was meist zu einer Gewichtszunahme führt.
Das Swiss Medical Board hat neue Empfehlungen zur Anwendung von Statinen als Primärprävention von Herz-Kreislauf-Krankheiten veröffentlicht. In seinem Bericht kommt das Fachgremium zum Schluss, dass vor einer Verschreibung von Statinen das individuelle Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis abzuklären ist und andere Möglichkeiten zur Risikoreduktion auszuschöpfen sind.
Einen Schlaganfall, früher eine Erkrankung des höheren Alters, erleiden heute immer häufiger Menschen, die in der Mitte des Lebens stehen. Dies zeigt eine neue Auswertung der weltweit ausgerichteten "Global Burden of Disease"-Studie, die im Januar 2014 in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde.
Die Sorge, dass die häufig verschriebene Medikamentenklasse der Cholesterinsenker (Statine) das Gedächtnis schädigen könnte, scheint unbegründet. In einer Übersichtsarbeit, bei der Studien mit mehr als 23.000 Personen ausgewertet worden waren, fanden US-Forscher bei kurzfristiger Einnahme kein erhöhtes Risiko und bei längerer sogar einen Schutzeffekt.
Die neuen Richtlinien der American Heart Association zum Einsatz von Statinen zur Bekämpfung hoher Cholesterin-Werte werden kontrovers diskutiert. Am Inselspital setzt man die Medikamente gezielt, aber nicht übermässig ein.
In zwei Medikamenten-Studien untersuchten Forscher bei Patienten mit einem erhöhten Risiko für Herzkreislauferkrankungen (also bei Diabetes, Bluthochdruck etc.) zusätzlich den Nutzen einer gesunden Ernährung zum zusätzlichen Schutz vor Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Dass Cholesterinsenker (sogenannte Statine) das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen bei Menschen mit einem hohen Risiko senken, ist unbestritten. Eine Studie untersuchte nun, ob Statine auch Menschen mit einem niedrigen persönlichen Risiko vor einem Herz- und/oder Schlaganfall-Ereignis schützt.
Hohe Cholesterinwerte sind ein Risikofaktor für Gefässverkalkungen – das weiss man inzwischen. Forscher der Leibniz Universität Hannover zeigen in einem kleinen Test, dass der Konsum von Austernpilzen die Blutfettwerte senken kann.
Der tägliche Verzehr von Nüssen senkt bei Patienten mit erhöhtem Cholesterin die Blutfettwerte, hat eine Studie ergeben. Am stärksten profitieren schlanke Menschen und solche, die sich „nicht mediterran“ ernähren.
Die grosse Whitehall-Studie überwacht 19’000 Britische Staatsangestellte seit 38 Jahren und kommt zum Schluss, dass die relevantesten Herzrisikofaktoren Männer von 50 Jahren um 10 Jahre ihres Lebens bringen, schreiben Experten im ArsMedici.
Personen, die in einer Umgebung mit einer hohen Dichte von Fast-Food-Ketten leben sind schwerer, auch wenn sie kein Auto besitzen, zeigt eine amerikanische Studie. Am leichtesten sind Menschen ohne Auto und Angebot von Fast-Food-Restaurants in der Nähe.