Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0431.jsonl.gz/593

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2023.00301 II. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 14. März 2024 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1987, ist gelernter Informatiker ( Urk. 8/16/9). Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Bezirk Dietikon errichtete mit Beschluss vom 1 1. Dezember 2014 ( Urk. 8/1) für ihn eine Vertretungsbeistand schaft nach Art. 394 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 395 Abs. 1 des Zivilgesetz buches (ZGB ; vgl. auch Urk. 8/4, Urk. 8/37). Der Versicherte wurde am 1 5. Januar 2017 (richtig: 2018) unter Hinweis auf Depressionen, eine Unruhe und dem Nicht erbringen der Leistungsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug angemeldet ( Urk. 8/6 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte dem Versi cherten am 4. Juni 2018 mit, dass keine Leistungen der Invalidenversicherung notwendig seien ( Urk. 8/24). Am 9. Januar 2020 meldete sich d er Versicherte erneut bei der Invalidenversi cherung an ( Urk. 8/34). Die IV -Stelle sprach ihm am 4. Juni 2020 ( Urk. 8/53) eine Arbeitsvermittlung zu und erteilte am 1 4. August 2020 bzw. 3 0. Oktober 2020 Kostengutsprache für einen Arbeitsversuch ( Urk. 8/56, Urk. 8/63 ). Mit Verfügung vom 2 4. September 2020 ( Urk. 8/61) sprach sie dem Versicherten für die Zeit vom 2 8. August bis 3 1. Dezember 2020 ein Taggeld zu. Mit Verfügung vom 2 4. September 2021 ( Urk. 8/84) schloss die IV-Stelle die Arbeitsvermittlung und Eingliederungsberatung ab. Mit Verfügung vom 3. März 2022 ( Urk. 8/94) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Der Versicherte war vom 2 0. September 2021 bis 3 0. April 2022 als IT-Applikationsentwickler und Syste meng ineer bei der Y.___ GmbH in Z.___ angestellt ( Urk. 8/96/1 Ziff. 2-3, Urk. 8/98 Ziff. 3.1). Vom 1 5. August bis 9. September 2022 folgte ein befriste tes Praktikum als Pflanzenzüchter ( vgl. Urk. 8/99, Urk. 8/104, Urk. 8/120 S. 3 Mitte). 1.2 Am 2 1. November 2022 erfolgte eine weitere Anmeldung des Versicherten (Früherfassung) bei der Invalidenversicherung ( Urk. 8/98 -99). Die IV-Stelle holte Arztberichte ( Urk. 8/106-107) ein und erliess am 1 3. Februar 2023 ( Urk. 8/113) den Vorbescheid betreffend IV-Leistungen. Die Beiständin des Versicherten brachte dagegen Einwände ( Urk. 8/115, Urk. 8/118) vor. Mit Verfügung vom 4. Mai 2023 ( Urk. 8/121 = Urk. 2) verneinte die IV-Stelle erneut einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung. 2. 2.1 Der Versicherte erhob am 5. Juni 2023 Beschwerde gegen die Verfügung vom 4. Mai 2023 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihm Leis tungen nach dem Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG), insbeson dere Rentenleistungen, zu zu sprechen, ausgehend von einer ( neuerlichen ) Arbeits unfähigkeit ab April 202 2. Eventuell sei die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit diese im Hinblick auf eine korrekte und umfassende Abklärung des Gesundheitszustandes weitere medizinische Abklärungen treffe und hernach über den Rentenanspruch neu entscheide ( Urk. 1 S. 2 oben). Verfahrensrechtlich beantragte der Versicherte die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung in der Person seines Rechtsvertreters ( Urk. 1 S. 2 Mitte). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2023 ( Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, die dem Beschwerdeführer am 1 1. September 2023 zugestellt wurde ( Urk. 9). 2.2 Mit Gerichtsverfügung vom 3. Oktober 2023 wurde antragsgemäss die unentgelt liche Prozessführung und die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt ( Urk. 12 Dispositiv Ziff. 1). Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte dem Gericht am 1 8. Oktober 2023 ( Urk. 14) die Honorarnote ( Urk. 15) ein. Mit Eingabe vom 7. März 2024 gab er auf Aufforderung des Gerichts (vgl. Urk. 16) hin an, dass der Beschwerdeführer durch die Beistandschaft nicht in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkt ist ( Urk. 19, Urk. 20/1-3). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Renten anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des line aren Rentensystems [ K S ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022 ). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202 2. Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend ebenfalls frühestens ab diesem Datum in Betracht fällt, sind die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften anwendbar. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähig keit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG ). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1 bis und 1 ter nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1 bis IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenan spruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invaliditäts grad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Inv aliditätsgrad unter 50 % gelten die folgenden prozentualen Anteile (Abs. 4): Invaliditätsgrad prozentualer Anteil 49 Prozent47.5Prozent 48 Prozent45Prozent 47 Prozent42.5Prozent 46 Prozent40Prozent 45 Prozent37.5Prozent 44 Prozent35Prozent 43 Prozent32.5Prozent 42 Prozent30Prozent 41 Prozent27.5Prozent 40 Prozent25Prozent 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) fest, g emäss dem Bericht von Dr. med. A.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, vom 9. Januar 2023 bestehe eine Erschöpfungsdepression beziehungs weise ein Erschöpfungszustand. Für die Zeit vom 1. Oktober bis 1 8. November 2022 sei eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert worden. Die Behandlung erfolge gemäss Dr. A.___ aktuell alle ein bis zwei Monate per Video od er Chat. Wenn es dem Beschwerdeführer schlecht gehe, finde die Behandlung auch alle zwei Wochen statt. Die Beschwerdegegnerin hielt fest, n achdem die le tzte Behandlung am 1 1. November 2022 erfolgt sei, sei aus hausärztlicher Sicht keine dauerhafte Verschlechterung ersichtlich (S. 2 oben). Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, habe im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 für die Zeit vom 1 3. Januar bis 2 8. Februar 2021 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert unter Hinweis, dass d ie weitere Arbeits unfähigkeit durch die Hausärztin attestiert werde. Als Diagnosen bestünden seit 2019 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode, und seit 2021 Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung. Weiter seien interaktionelle Schwierigkeiten angegeben worden und es sei eine schrittweise Wiedereingliederung prognostiziert worden. Eine medikamentöse Behandlung finde nicht statt (S. 2 Mitte). Nach de m ärztlichen Zeugnis von Dr. A.___ vom 2 0. Juli 2022 sei vom 1. bis 3 1. Juli 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert worden. Der der Arbeitsunfähigkeit zugrunde liegende Konflikt sollte am 2. August 2022 beseitigt und der Beschwerdeführer ab dann wieder arbeitsfähig sein. Damit werde darge stellt, dass psychosoziale Faktoren im Vordergrund stünden und eine langandau ernde Verschlechterung nicht ausgewiesen sei. Im Bericht der Psychiaterin vom 9. März 2023 werde neu eine gesundheitliche Verschlechterung sei t April 2022 angegeben, was im Arztbericht vom 2 7. Dezember 2022 nicht erwähnt worden sei. Eine Arbeitsfähigkeit sei auf längere Sicht nicht realistisch. Demgegenüber sei im früheren Bericht der Psychiaterin eine schri t tweise Wiedereingliederung und eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 50 % und 80 % angegeben worden. Aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht seien zudem nicht alle Behand lungsoptionen ausgeschöpft worden (S. 2 ). Nach der Rechtsprechung seien reak tive Störungen sowie andere psychische Beeinträchtigungen auf einen negativen Entscheid der Invalidenversicherung hin einer adäquaten psychischen Beein trächtigung zugänglich. Darin könne keine IV-relevante psychische Beeinträch tigung erblickt werden (S. 3). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte vor, nach dem Abschluss einer Berufslehre als Informatiker sei es zu mehreren Anstellungen im IT-Bereich gekommen ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 5). Nach der zweiten IV-Anmeldung vom 9. Januar 2020 sei für ihn eine Beschäftigung bei der sozialen Institution C.___, Berufliche und soziale Integra tion, gefunden worden. Der Beschwerdeführer habe nach dem Abschluss des Pro gramms im Rahmen einer Frühinterventionsmassnahme Unterstützung bei der Stellensuche erhalten und s chliesslich einen Arbeitsversuch beginnen können (S. 3 f. Ziff. 6- 7). Nach dem Abschluss der Eingliederungsberatung habe er zwischen zeitlich von September 2021 bis April 202 2 eine Arbeitsstelle als Systemtechniker und System e ngineer innegehabt, welche er wie frühere Anstellungen aufgrund der psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit wieder verloren habe (S. 4 Ziff. 8). Wenn sich die behandelnde Psychiaterin auf ein mögliche s Arbeitspensum nach Durchführung von Eingliederungsmassnahmen beziehe, könne daraus nicht abgeleitet werden, dass der Beschwerdeführer a priori keine rentenbegründende Invalidität aufweise. Die vorhandenen prognostischen Angaben seien viel zu unzuverlässig, um einen gesetzeskonformen Einkommensvergleich durchführen zu können (S. 6 Ziff. 14). Das ärztliche Zeugnis der Hausärztin vom Juli 2022 enthalte den Hinweis, dass die volle Arbeitsunfähigkeit auf einem Konflikt mit Nachbarn beruhe, der ab dem 2. August 2022 entfallen werde. Bezüglich psycho sozialer Faktoren sei daran zu erinnern, dass der Beschwerdeführer seit Jahren unter psychischen Beeinträchtigungen leide. Diese hätten in der Vergangenheit dazu geführt, dass er Anstellungen im ersten Arbeitsmarkt nur kurz e Zeit habe halten können und ein Arbeitsversuch im Jahr 2020 vorzeitig abgebrochen wor den sei. Es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer nach dem letzten Stellenverlust im April 2022 aufgrund der bereits damals bestehenden Diagnosen erheblich in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Die Probleme beruhten nicht lediglich auf psychosozialen Belastungsfaktoren. Bei dem von der Beschwerdegegnerin erwähnten Nachbarschaftsstreit handle es sich lediglich um ein Symptom einer tieferliegenden psychischen Gesundheitsstörung (S. 7 Ziff. 15-16). Dem Beschwerdeführer sei weiter vorgeworfen worden, dass er nicht alle Behand lungsoptionen ausgeschöpft habe. Es sei jedoch einzig die Aufgabe der behan delnden Fachärztin über Behandlungsart und -f requenz im Rahmen der beste henden medizinischen Leitlinien zu entscheiden. Im Übrigen seien mehrere Medikamente ausprobiert worden, die keine Wirkung gezeigt hätten (S. 7 f. Ziff. 17). Die Lektüre der ärztlichen Berichte ergebe sodann keinen Anhaltspunkt, dass es dem Beschwerdeführer nach dem Erhalt des Vorbescheides der Beschwer degegnerin schlechter gegangen wäre. Von ärztlicher Seite sei vielmehr mehrfach bestätigt worden, dass der Einbruch mit einer dauerhaften erheblichen Beein trächtigung der Arbeitsfähigkeit im April 2022 stattgefunden habe (S. 8 Ziff. 18). 2.3 Die Beschwerdegegnerin führte in der Vernehmlassung ergänzend aus, in den Berichten von Dr. B.___ vom 8. und vom 2 7. Dezember 2022 werde zwar von einer Verschlechterung des psychischen Zustandes berichtet. Die Befunde seien jedoch im Wesentlichen dieselben wie in früheren Berichten. Gemäss der Recht sprechung komme grundsätzlich nur psychischen Störung en mit schweren Aus wirkungen in wichtigen Funktionsbereichen eine invalidisierende Wirkung zu. Bestehe dazu ein bedeutendes therapeutisches Potential, so sei insbesondere die Dauerhaftigkeit des Gesundheitsschadens in Frage gestellt ( Urk. 7 S. 1). Die objektiven Befunde seien leicht bis höchstens mittelgradig ausgeprägt. Der Beschwerdeführer leide gemäss Bericht vom 2 7. Dezember 2022 unter Konzent rationsstörungen, Freudlosigkeit, Antriebs- und Schlafstörungen, einem sozialen Rückzug und depressivem Grübeln. Für die bisherige Tätigkeit würden als funk tionelle Einschränkungen Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Reizbarkeit genannt (S. 1 f.). Im Arztbericht vom 8. Dezember 2022 seien als objektive Befunde starke Zweifel, Insuffizienzgefühle, eine gedankliche Einengung, kata strophisierende Gedanken, ein sozialer Rückzug und ein schwankender Appetit angegeben worden. Die Hobbies des Beschwerdeführers bestünden in seiner Katze, dem Garten, Kochen und Tanzen. In der Haushaltführung bestehe lediglich eine geringe Einschränkung. Dies spreche in der Gesamtschau gegen das Vorlie gen einer schweren depressiven Episode. Ferner sei das therapeutische Potential noch nicht ausgeschöpft. Das Leiden erreiche insgesamt keinen invalidisierenden Schweregrad, der eine dauerhafte Arbeitsleistung als unzumutbar erscheinen las sen würde (S. 2). 2.4 Die Beschwerdegegnerin verneinte am 4. Juni 2018 ( Urk. 8/24) einen Anspruch auf IV-Leistunge n mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer mangels einer ärztlich attestierten Arbeitsunfähigkeit keine Leistungen der Invalidenversiche rung benötige. Nach einer erneuten Anmeldung bei der Invalidenversicherung vom 9. Januar 202 0 gewährte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer Frühinterventions- und E ingliederungsmassnahmen ( Urk. 8/53, Urk. 8/56, Urk. 8/63). Nach dem Abschluss der Massnahmen verneinte sie mit Verfügung vom 3. März 2022 ( Urk. 8/94) einen Anspruch auf IV-Leistungen. Die Entscheide vom 4. Juni 2018 und vom 3. März 2022 beruhen nicht auf einer materiellen Prüfung eines Rentenanspruchs ( mit rechtskonformer Sachverhalts abklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleich s ). Der Beschwerdeführer beantragte im vorliegenden Verfahren die Zusprache einer Invalidenrente ausgehend von einer Arbeitsunfähigkeit ab April 2022 ( Urk. 1 S. 2 oben). Es ist daher von einer erstmalige n Prüfung eines Rentenanspruches aus zugehen. Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin einen Rentenan spruch des Beschwerdeführers nach der Neuanmeldung vom 2 1. November 2022 ( Urk. 8/9 8-99 ) zu Recht abgelehnt hat. Zunächst ist zu prüfen, ob auf die vorlie genden medizinischen Akten abgestellt werden kann oder ob weitere medizini sche Abklärungen erforderlich sind. 3. 3.1 Der Beschwerdeführer ist seit dem 1 3. Februar 2020 bei Dr. B.___ in ambulanter psychiatrischer Behandlung ( Urk. 8/49/2 Ziff. 1.1). Dr. B.___ nannte im Bericht vom 9. April 2020 ( Urk. 8/49) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1, Erstdiagnose, März 2019). Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabi noide: schädlicher Gebrauch, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F12.1, aktenanam nestisch, März 2019, S. 4 Ziff. 2.5-2.6). Die Psychiaterin gab an, die Behandlung finde gegenwärtig alle 14 Tage statt (S. 2 Ziff. 1.2). Es bestehe keine Medikation. Im weiteren Verlauf müsse evaluiert werden, ob gegebenenfalls eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden müsse (S. 3 Ziff. 2.3). Von November bis zum 2 4. Dezember 2019 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und vom 1 3. Februar bis 3 0. April 2020 eine sol che von 50 % bestanden. Für den ersten Arbeitsmarkt bestehe eine einge schränkte Arbeitsfähigkeit von 50 %. Eine Tätigkeit im geschützten Rahmen wäre prognostisch günstig für die spätere Steigerung der Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.3, S. 5 Ziff. 4.1). Funktionell bestünden Einschränkungen der Konzentration sowie Schwierigkeiten, wenn an den Patienten mehrere Anforderungen gleichzeitig gestellt würden. Hierbei komme es leicht zu einer Überforderung und zu Selb stunsicherheit. Ausserdem sei ein langsames Aufbautraining von Bedeutung, um die Belastbarkeit schrittweise zu erhöhe n und eine schnelle Überforderung und einen Rückfall in alte Muster zu vermeiden (S. 5 Ziff. 3.4). 3.2 Dr. B.___ gab im Bericht vom 2 9. Oktober 2021 ( Urk. 8/85) an, es bestünden eine rezidivierende depressive Episode bei einem Status nach mehrfachem Arbeits platzverlust. Die Symptomatik sei aktuell remittiert. Der Beschwerdeführer arbeite ( Ziff. 2.1 und 2.2). Vom 1 3. Januar bis 2 8. Februar 2021 habe für alle Tätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden ( Ziff. 1.3). Es bestehe eine gute Prognose der Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 2.7). 3.3 Die Hausärztin Dr. A.___ attestierte in den im April und Mai 2022 ( Urk. 8/95 /1-2 ) ausgestellten Arbeitsunfähigkeitszeugnissen für die Zeit vom 1 2. bis 3 0. April 2022 und vom 2. Mai 2022 bis 3 1. Mai 2023 (richtig : 2022) eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. 3.4 Die Hausärztin attestierte im Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom Juni 2022 ( Urk. 8/95/3) vom 1. Juni 2022 bis 3 0. Juni 2023 (richtig: 2022) eine Arbeitsun fähigkeit von 100 %. Zudem gab sie an, es sei zu einer kompletten Eskalation eines Nachbarschaftskonfliktes gekommen mit massiver Störung der Nachtruhe. Der Patient sei den ganzen Monat seit Anfang Juni 2022 nicht a rbeitsfähig gewesen. 3. 5 Dr. A.___ attestierte im Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 2 0. Juli 2022 ( Urk. 8/95/4) für die Zeit vom 1. bis 3 1. Juli 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Sie gab an, der Patient sei vom 1. bis 3 1. Juli 2022 wegen eines komplett eskalierten Nachbarschaftskonflikts inklusiver massiver Störung der Nachtruhe nicht arbeitsfähig gewesen. Der Konflikt sollte am 2. August 2022 beseitigt und der Patient ab dann wieder entsprechend arbeitsfähig sein. 3. 6 Es liegen weitere Arbeitsunfähigkeitszeugnisse von Dr. A.___ vom 9. September und vom 1 1. und 2 1. November 2022 ( Urk. 8/103/7-9) vor. Die Hausärztin attestierte darin für die Zeit vom 9. bis 3 0. September und vom 3. Oktober bis 1 8. November 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. 3. 7 Dr. B.___ führte im Bericht vom 8. Dezember 2022 (IV-Zusatzgesuch, Urk. 8/103/1-2) a us, es bestehe eine Verschlechterung der psychiatrischen Symp tomatik mit Aggravation der Persönlichkeitsproblematik. Der psychiatrische Erst kontakt sei 2019 im Psychiatriezentrum D.___ erfolgt mit anschliessende m stationärem Aufenthalt in der Klinik E.___ im Dezember 2019 und ambulanter Weiterbehandlung im Psychiatriezentrum D.___. Es lägen eine rezidivierende depressive Störung mit einer gegenwärtig schweren Episode sowie Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung vor im Sinne einer Akzen tuierung von emotional instabilen Persönlichkeitszügen. Beim Patienten sei es durch den frühen Tod der Mutter und d ie Übernahme elter licher Aufgabe n bei einem Migrationshintergrund der Eltern zu einer frühen Überlastung gekommen. Zudem habe er in der Schule Mobbing erlebt. Es sei immer wieder zu einer Verschlechterung der psychischen Verfassung gekommen mit einer Antriebsstörung, Freudlosigkeit, Konzentrationsstörungen, Schlafstö rungen, einem sozialen Rückzug sowie depressivem Grübeln (S. 1). Mindestens seit April 2022 sei eine deutliche Verschlechterung der psychiatrischen Situation festzustellen, was zur Auflösung des letzten Arbeitsverhältnisses und zur Kündi gung der Wohnung geführt habe. Der Patient weise aktuell weiterhin eine Ver stärkung der Symptome auf in Form von starken Zweifeln, Insuffizienzgefühlen, gedanklicher Einengung, katastrophisierenden Gedanken, sozialem Rückzug sowie einem schwankenden Appetit. Der Patient zeige sich im Umgang mit belastenden Gefühlen schnell überfordert. Weiter blockiere er sehr stark und prä sentierte teilweise dissoziative Züge. Dies führe trotz intermittierenden Beschäf tigungen immer wieder zu interpersonellen Konflikten mit negativen Folgen für den Patienten (S. 2 oben). 3. 8 Dr. B.___ nannte im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 zuhanden der Beschwer degegnerin ( Urk. 8/106/1-5) als Diagnose n mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode, und Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung ( Ziff. 2.5). Die Psychiaterin gab an, e s bestehe eine depressive Symptomatik und eine psy chosoziale Belastungssituation ( Ziff. 2.2) und nannte eine 100%ige Arbeitsunfä higkeit vom 1 3. Januar bis 2 8. Februar 202 1. D er Beschwerdeführer werde durch die Hausärztin arbeitsunfähig geschrieben ( Ziff. 1.3). Als Befunde bestünden eine Antriebsstörung, Freudlosigkeit, Konzentrationsstö rungen, Schlafstörungen, ein sozialer Rückzug und depressive s Grübe l n ( Ziff. 2.4). Bei einer schrittweisen Wiedereingliederung sei der Patient aktuell zu 50 % arbeitsfähig. Die Arbeitsfähigkeit lasse sich gegebenenfalls auf 80 % stei gern ( Ziff. 2.7). Durch psychotherapeutische Strategien solle eine Veränderung von dysfunktionalen negativen Bewertungen erreicht werden mit einer vermin derten Kränkbarkeit ( Ziff. 2.8). Als Funktionsstörungen wurden Konzentrations störung, Müdigkeit und Reizbarkeit genannt ( Ziff. 3.4). Dr. B.___ gab als Hobbies des Beschwerdeführers seine Katze, der Garten, Kochen und Tanzen an ( Ziff. 3.5). 3. 9 Dr. A.___ gab im Bericht vom 9. Januar 2023 zuhanden der Beschwerdegeg nerin ( Urk. 8/107/2-6) an, die letzte Konsultation sei am 1 1. November 2022 erfolgt ( Ziff. 1.1). A ktuell fänden alle ein bis zwei Monate Konsultationen per Video oder Chat statt. Wenn es dem Patienten psychisch schlecht gehe, erfolge die Behandlung alle zwei Wochen ( Ziff. 1.2). Dr. A.___ attestierte für den Beruf als Informatiker vom 1. Oktober bis 1 8. November 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ( Ziff. 1.3). Bezüglich der Symptomatik komme es immer wieder zu einer Erschöpfung bei einer Abhängigkeitssituation im Job. Der Beschwerdefüh rer sei auf den Job angewiesen, was von den Arbeitgebern ausgenutzt werde ( Ziff. 2.2). Für die bisherige Tätigkeit sei eine Arbeitsfähigkeit von maximal vier Stunden bei eine m acht Stundentag zumutbar, welche dann auf 100 % gesteigert werden könne ( Ziff. 4.1). 3. 10 Der Beschwerdeführer reichte im Vorbescheidverfahren weitere ärztliche Z eug nisse von Dr. A.___ ein. Die Hausärztin attestierte in den Zeugnissen vom 1 8. November, 1., 3 0. Dezember 2022 und vom 1 4. Februar 2023 ( Urk. 8/114/1-4) für die Zeit vom 1 8. November 2022 bis 2 8. Februar 2023 eine Arbeitsunfä higkeit von 100 %. Auch Dr. B.___ attestierte im ärztlichen Zeugnis vom 1 8. November 2022 ( Urk. 8/114/5) für die Zeit vom 1 8. November 2022 bis 2 8. Februar 2023 wegen Krankheit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. I n einem weiteren ärztlichen Zeugnis vom 1. März 2023 ( Urk. 8/117/2) attestierte Dr. B.___ für die Zeit vom 1. bis 3 1. März 2023 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. 3.1 1 Dr. B.___ gab im Schreiben vom 9. März 2023 ( Urk. 8/ 117/1) an, beim Patienten bestehe seit April 2022 eine Verschlechterung der psychischen Symptomatik und der Persönlichkeitsproblematik, die letztendlich zum Verlust der längerfristigen Arbeitsfähigkeit geführt habe. Der Patient zeige seither eine zunehmende depres sive Symptomatik mit starker Antriebsstörung, Konzentrations- und Schlafstö rungen, Freudlosigkeit, einem sozialen Rückzug und Grübe l n. Durch retraumati sierende Erfahrungen im Arbeitsumfeld zeige sich die Persönlichkeitsproblematik derart ausgeprägt, dass aktuell von einer längerfristigen Arbeitsunfähigkeit aus gegangen werden müsse. Es bestünden derartige Insuffizienzgefühle, katastroph i sierende Gedanken und eine gedankliche Einengung verbunden mit einem geringen Selbstwert und einer erhöhten Kränkbarkeit, dass von einer erheblichen strukturellen Störung ausgegangen werden müsse. Eine Arbeitsfähigkeit erscheine daher auf längere Zeit nicht realistisch. Um eine minimale erneute soziale Wiedereingliederung zu erreichen, werde die Beschwerdegegnerin um Unterstützung gebeten. 3.1 2 Dr. A.___ führte im Bericht vom 1 5. März 2023 ( Urk. 8/11 7 /3) aus, nach einer kurzzeitigen Stabilisierung sei mindesten s seit April 2022 eine deutliche Ver schlechterung der gesundheitlichen Situation eingetreten. Aus hausärztlicher Sicht bestehe eine stark belastende Situation mit reaktiv depressiven Symptomen. Im Vordergrund stünden ein situativ bedingter Schlafmangel, was zu Konzentra tion sproblemen und einer Minderung der Effizienz, der Leistungsfähigkeit und der Produktivität führe. Dieser führe auch zu Appetitlosigkeit, was zu Mangelsi tuationen unter anderem von Vitaminen geführt habe und die erwähnte Symp tomatik nicht verbessere. Angesichts der komplexen Situation sei von einer län gerfristigen Erwerbsunfähigkeit auszugehen. Der Beschwerdeführer brauche Unterstützung bei der Lösung seiner konkreten Probleme. 3.1 3 Dr. B.___ attestierte im ärztlichen Zeugnis vom 2 7. April 2023 ( Urk. 8/126) für die Zeit vom 2 7. April bis 3 1. Mai 2023 wegen Krankheit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. 4. 4.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen). 4.2 Gemäss Art. 54a IVG stehen die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) den IV-Stellen für die Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsan spruchs zur Verfügung (Abs. 2). Sie legen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der versicherten Person für die Ausübung einer zumutbaren Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufga benbereich fest (Abs. 3). Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Ein zelfall unabhängig (Abs. 4). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizini schen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Bei der Festsetzung der funktionellen Leistungsfähigkeit (Art. 54a Abs. 3 IVG) ist die medizinisch attestierte Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und für angepasste Tätig keiten unter Berücksichtigung sämtlicher physischen, psychischen und geistigen Ressourcen und Einschränkungen in qualitativer und quantitativer Hinsicht zu beurteilen und zu begründen (Abs. 1 bis ). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2). Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwal tung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei den haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdi gen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den pra xisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel lungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen). 4. 3 Die Annahme einer Invalidität setzt stets ein medizinisches Substrat voraus, das (fach-) ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und die Arbeits- und Erwerbsfä higkeit nachgewiesenermassen wesentlich beeinträchtigt (Urteile des Bundesge richts 8C_43/2023 vom 29. November 2023 E. 5.1 und 8C_544/2022 vom 3. März 2023 E. 2.4). Der im Hinblick auf Rentenleistungen der Invalidenversicherung geltende enge (bio-psychische) Krankheitsbegriff klammert soziale Faktoren so weit aus, als es darum geht, die für die Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit kau salen versicherten Faktoren zu umschreiben. Die funktionellen Folgen von Gesundheitsschädigungen werden hingegen auch mit Blick auf psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren abgeschätzt, welche den Wirkungsgrad der Folgen einer Gesundheitsschädigung beeinflussen (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1 mit Hinweisen). Soweit soziale Belastungen direkt negative funktionelle Folgen zei tigen, bleiben sie ausgeklammert, gilt es doch sicherzustellen, dass gesundheitlich bedingte Erwerbsunfähigkeit zum einen (Art. 4 Abs. 1 IVG) und nicht versicherte Erwerbslosigkeit oder andere belastende Lebenslagen zum andern nicht ineinan der aufgehen (BGE 141 V 281 E. 4.3.3 mit Hinweis auf BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch BGE 143 V 409 E. 4.5.2). Psychosoziale Belastungsfaktoren können jedoch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie zu einer ausgewiesenen Beeinträchtigung der psychischen Integrität als solcher führen, welche ihrerseits eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bewirkt, wenn sie einen verselbständig ten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner Folgen verschlimmern (Urteile des Bundesgerichts 8C_213/2022 vom 4. August 2022 und 9C_311/2021 vom 23. September 2021 E. 4.2, je mit Hinweisen). Praxisge mäss spielt es keine Rolle, dass psychosoziale oder soziokulturelle Umstände bei der Entstehung einer Gesundheitsschädigung einen wichtigen Einfluss gehabt hatten, sofern sich inzwischen ein eigenständiger invalidisierender Gesundheits schaden entwickelt hat (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_105/2023 vom 10. Juli 2023 E. 5.1 mit Hinweisen). Eine krankheitswertige Störung muss umso ausgeprägter vorhanden sein, je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren das Beschwerdebild mitprägen (Urteil des Bundesgerichts 8C_43/2023 vom 29. November 2023 E. 5.2 mit Hinweisen ). 4.4 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapiere sistenz auszuschliessen sei (E. 5.1). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Res sourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Eine leicht- bis mittelgradige depressive Störung ohne nennenswerte Interferen zen durch psychiatrische Komorbiditäten lässt sich im Allgemeinen nicht als schwere psychische Krankheit definieren. Besteht dazu noch ein bedeutendes the rapeutisches Potential, so ist insbesondere auch die Dauerhaftigkeit des Gesund heitsschadens in Frage gestellt. Diesfalls müssen gewichtige Gründe vorliegen, damit dennoch auf eine invalidisierende Erkrankung geschlossen werden kann (BGE 148 V 49 E. 6.2.2 mit Hinweis). Die Anerkennung eines rentenbegründen den Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nach weis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweis losigkeit zu trage n (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3 ). 4.5 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück weisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer ). 5. 5.1 Nach den Angaben von Dr. B.___ im Bericht vom 8. Dezember 2022 (IV Zusatzgesuch) kam es im April 2022 zu einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers, was zu r Kündigung des letzten Arbeitsverhältnisses im IT-Bereich und auch zur Kündigung seiner Wohnung führte. Die Psychiaterin nannte als Diagnosen eine rezidivierende depressive Stö rung, gegenwärtig schwere Episode, sowie Probleme mit Bezug auf Schwierigkei ten bei der Lebensbewältigung im Sinn e einer Akzentuierung von emotional instabilen Persönlichkeitszügen. Als Befunde gab sie eine Antriebsstörung, Freudlosigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, einen sozialen Rückzug, depressives Grübeln an sowie starke Zweifel, Insuffizienzgefühle, eine gedankli che Einengung, katastrophisierende Gedanken und einen schwankenden Appetit (vorstehend E. 3.7). Dr. B.___ gab im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 bei gleich lautenden Diagnosen und einem unveränderten Befund an, dass für eine schritt weise Wiedereingliederung aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bestehe, die gegebenenfalls auf 80 % gesteigert werden könne (E. 3.8). Im Bericht vom 9. März 2023 erwähnte sie erneut eine Verschlechterung der psychischen Symptomatik und der Persönlichkeitsproblematik seit April 202 2. Als Befunde gab sie neu eine starke Antriebsstörung und starke Insuffizienzgefühle an (E. 3.1 1 hiervor). Dr. A.___ attestierte im Bericht vom 9. Januar 2023 für die bisherige Tätigkeit als Informatiker vom 1. Oktober bis 1 8. November 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Für den Zeitpunkt des Berichtes attestierte sie eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, die auf 100 % gesteigert werden könne (E. 3.9). 5.2 E s ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Patient während einer schweren depressi ven Episode in der Lage ist, soziale, häusliche und berufliche Aktivitäten fortzu führen, allenfalls sehr begrenzt (ICD-10, Internationale Klassifikation psychischer Störungen, 1 0. Aufl., 2015, S. 174). Dr. B.___ attestierte im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 trotz der Diagnose einer schweren depressiven Episode eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit von immerhin 50 % (E. 3.8). Eine solche scheint mit einer schweren depressiven Episode nur schwer vereinbar zu sein. Weiter fin det trotz der angegebenen Schwere der depressiven Störung keine medikamentöse Behandlung statt ( Urk. 8/106 Ziff. 2.3). Im Bericht von Dr. B.___ vom 2 7. Dezember 2022 ist zwar abweichend zu ihren Berichten vom 8. Dezember 2022 (E. 3.7) und vom 9. März 2023 (E. 3.11) nicht die Rede von einer gesundheitlichen Verschlechterung (E. 3.8), während Dr. A.___ eine solche in ihrem Bericht vom 1 5. März 2023 wieder ausdrücklich bestätigte (E. 3.1 2 ). Angesichts der am 8. Dezember 2022 von Dr. B.___ erwähn ten gesundheitlichen Verschlechterung ist, anders als von der Beschwerdegegne rin dargestellt ( Urk. 2 S. 2 unten), in den Berichten von Dr. B.___ vom 2 7. Dezember 2022 und vom 9. März 2023 kein Widerspruch im Sinne der Angabe einer plötzlichen, nicht nachvollziehbaren gesundheitlichen Verschlech terung zu sehen. Von Bedeutung ist sodann, dass die Beschwerdegegnerin trotz teils unklare r und widersprüchliche r Angaben der behandelnden Ärzt innen keine ärztliche Einschätzung ihres RAD zur Schwere der Gesundheitsstörung einholte. Eine solche hätte sich angesichts der Einschätzungen durch die behandelnden Ärzt innen aufgedrängt (vgl. E. 4.2). Der RAD hätte zudem zur Frage Stellung nehmen müssen, ob der Beschwerdeführer den möglichen Behandlungsoptionen nachgekommen ist, was die Beschwerdegegnerin verneinte ( Urk. 2 S. 2 f.). Sie stützte sich in der angefochtenen Verfügung lediglich auf eine interne Stellung nahme einer Sachbearbeiterin vom 2 5. April 2023 im Feststellungsblatt vom 4. Mai 2023 ab ( Urk. 8/120 S. 3). Zum von der Beschwerdegegnerin erwähnten Arbeitsunfähigkeitszeugnis von Dr. A.___ vom 2 0. Juli 2022 ( Urk. 2 S. 2) ist zu sagen, dass nach dem 3 1. Juli 2022 seit dem 9. September 2022 bis Ende März 2023 erneut eine volle Arbeits unfähigkeit attestiert wurde (vorstehend E. 3.6 und E. 3.10). Dies lässt, n achdem der Beschwerdeführer eine Anstellung im IT-Bereich per Ende April 2022 erneut verloren hatte, eine längere Zeit dauernde und massgebliche gesundheitliche Ein schränkung nicht ohne Weiterungen von der Hand weisen. Entgegen der Beschwerdegegnerin kann ein Rentenanspruch vorliegend nicht ohne weitere Abklärungen mit dem Hinweis auf überwiegende psychosoziale Faktoren verneint werden. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts müssen psychosoziale Fak toren im Hinblick auf den Krankenbegriff ausgeklammert werden (E. 4.3). Auch wenn gewisse Zweifel an den Auswirkungen der beschriebenen depressiven Stö rung bestehen, liegen gesamthaft mehrere Hinweise für eine massgebliche Ein schränkung des Gesundheitszustandes und der Erwerbsfähigkeit des Beschwerde führers seit April 2022 vor. Anhand der vorliegenden Akten ist die Durchführung eines strukturieren Beweis verfahrens (vgl. E. 4. 4 hiervor) nicht möglich. Mit dem Beschwerdeführer ( Urk. 1 S. 8 Ziff. 18) lässt sich sodann nicht sagen, dass es ihm nach dem Erhalt des Vorbescheides der Beschwerdegegnerin schlechter gegangen wäre. Ohne Weite rungen kann daher auch nicht von einer lediglich reaktiven Störung aus gegangen werden. Da auf die vorliegenden medizinischen Berichte nicht abgestellt werden kann, ist die Beschwerdegegnerin der ihr nach Art. 43 Abs. 1 ATSG obliegenden Abklärungspflicht von Amtes wegen nicht ausreichend nachgekommen. 5.3 Zusammenfassend erweist sich der medizinische Sachverhalt als unzureichend abgeklärt. Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden Abklärung des psychischen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers zurück zuweisen. Anschliessend hat sie über einen Rentenanspruch des Beschwerdefüh rers erneut zu verfügen. Allenfalls sind auch erneut berufliche Massnahmen in Betracht zu ziehen. In diesem Sinn e ist die Beschwerde gutzuheissen. 6. 6.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung sowohl für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollständi ges Obsiegen (BGE 137 V 57; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 11.1 mit Hinweis), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung hat. 6.2 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vor liegend sind die Kosten auf Fr. 600.-- festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6. 3 Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Par teikosten. Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert (§ 34 Abs. 3 GSVGer ). Als weitere Bemessungskriterien nennt § 7 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht ( GebV SVGer ) den Zeitaufwand und die Barauslagen. Gemäss § 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 GebV SVGer wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte am 1 8. Oktober 2023 ( Urk. 14) die Honorarnote in Höhe von Fr. 3'660.70 ( Urk. 15) ein. Ein Aufwand von sechs Stunden für das Verfassen der Beschwerde inklusive der Aufwendungen im Zusammenhang mit der unentgeltlichen Rechtsvertretung, von fast sechs Stun den Aktenstudium sowie weitere geltend gemachte Aufwendungen erweisen sich der Bedeutung und der Schwierigkeit des Prozesses als nicht angemessen. Ange sichts der zu studierenden vorinstanzlichen Akten, der neunseitigen Beschwerde schrift, der Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltli che Rechtsvertretung und dem Nachweis der Handlungsfähigkeit sowie der in ähnlichen Fällen zugesprochenen Beiträge ist die Entschädigung von Rechtsan walt Dr. Kaspar Saner, Zürich, bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenan satzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2' 70 0.-- (inklusive Bar auslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 4. Mai 2023 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner, Zürich, eine Parteientschädigung von Fr. 2’ 70 0.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 14, Urk. 15 und Urk. 19-20 /1-3 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkun den sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber Grieder-MartensBrugger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2023.00301 II. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 14. März 2024 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1987, ist gelernter Informatiker ( Urk. 8/16/9). Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Bezirk Dietikon errichtete mit Beschluss vom 1 1. Dezember 2014 ( Urk. 8/1) für ihn eine Vertretungsbeistand schaft nach Art. 394 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 395 Abs. 1 des Zivilgesetz buches (ZGB ; vgl. auch Urk. 8/4, Urk. 8/37). Der Versicherte wurde am 1 5. Januar 2017 (richtig: 2018) unter Hinweis auf Depressionen, eine Unruhe und dem Nicht erbringen der Leistungsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug angemeldet ( Urk. 8/6 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte dem Versi cherten am 4. Juni 2018 mit, dass keine Leistungen der Invalidenversicherung notwendig seien ( Urk. 8/24). Am 9. Januar 2020 meldete sich d er Versicherte erneut bei der Invalidenversi cherung an ( Urk. 8/34). Die IV -Stelle sprach ihm am 4. Juni 2020 ( Urk. 8/53) eine Arbeitsvermittlung zu und erteilte am 1 4. August 2020 bzw. 3 0. Oktober 2020 Kostengutsprache für einen Arbeitsversuch ( Urk. 8/56, Urk. 8/63 ). Mit Verfügung vom 2 4. September 2020 ( Urk. 8/61) sprach sie dem Versicherten für die Zeit vom 2 8. August bis 3 1. Dezember 2020 ein Taggeld zu. Mit Verfügung vom 2 4. September 2021 ( Urk. 8/84) schloss die IV-Stelle die Arbeitsvermittlung und Eingliederungsberatung ab. Mit Verfügung vom 3. März 2022 ( Urk. 8/94) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Der Versicherte war vom 2 0. September 2021 bis 3 0. April 2022 als IT-Applikationsentwickler und Syste meng ineer bei der Y.___ GmbH in Z.___ angestellt ( Urk. 8/96/1 Ziff. 2-3, Urk. 8/98 Ziff. 3.1). Vom 1 5. August bis 9. September 2022 folgte ein befriste tes Praktikum als Pflanzenzüchter ( vgl. Urk. 8/99, Urk. 8/104, Urk. 8/120 S. 3 Mitte). 1.2 Am 2 1. November 2022 erfolgte eine weitere Anmeldung des Versicherten (Früherfassung) bei der Invalidenversicherung ( Urk. 8/98 -99). Die IV-Stelle holte Arztberichte ( Urk. 8/106-107) ein und erliess am 1 3. Februar 2023 ( Urk. 8/113) den Vorbescheid betreffend IV-Leistungen. Die Beiständin des Versicherten brachte dagegen Einwände ( Urk. 8/115, Urk. 8/118) vor. Mit Verfügung vom 4. Mai 2023 ( Urk. 8/121 = Urk. 2) verneinte die IV-Stelle erneut einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung. 2. 2.1 Der Versicherte erhob am 5. Juni 2023 Beschwerde gegen die Verfügung vom 4. Mai 2023 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihm Leis tungen nach dem Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG), insbeson dere Rentenleistungen, zu zu sprechen, ausgehend von einer ( neuerlichen ) Arbeits unfähigkeit ab April 202 2. Eventuell sei die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit diese im Hinblick auf eine korrekte und umfassende Abklärung des Gesundheitszustandes weitere medizinische Abklärungen treffe und hernach über den Rentenanspruch neu entscheide ( Urk. 1 S. 2 oben). Verfahrensrechtlich beantragte der Versicherte die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung in der Person seines Rechtsvertreters ( Urk. 1 S. 2 Mitte). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2023 ( Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, die dem Beschwerdeführer am 1 1. September 2023 zugestellt wurde ( Urk. 9). 2.2 Mit Gerichtsverfügung vom 3. Oktober 2023 wurde antragsgemäss die unentgelt liche Prozessführung und die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt ( Urk. 12 Dispositiv Ziff. 1). Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte dem Gericht am 1 8. Oktober 2023 ( Urk. 14) die Honorarnote ( Urk. 15) ein. Mit Eingabe vom 7. März 2024 gab er auf Aufforderung des Gerichts (vgl. Urk. 16) hin an, dass der Beschwerdeführer durch die Beistandschaft nicht in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkt ist ( Urk. 19, Urk. 20/1-3). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Renten anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des line aren Rentensystems [ K S ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022 ). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202 2. Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend ebenfalls frühestens ab diesem Datum in Betracht fällt, sind die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften anwendbar. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähig keit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG ). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1 bis und 1 ter nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1 bis IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenan spruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invaliditäts grad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Inv aliditätsgrad unter 50 % gelten die folgenden prozentualen Anteile (Abs. 4): Invaliditätsgrad prozentualer Anteil 49 Prozent47.5Prozent 48 Prozent45Prozent 47 Prozent42.5Prozent 46 Prozent40Prozent 45 Prozent37.5Prozent 44 Prozent35Prozent 43 Prozent32.5Prozent 42 Prozent30Prozent 41 Prozent27.5Prozent 40 Prozent25Prozent 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) fest, g emäss dem Bericht von Dr. med. A.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, vom 9. Januar 2023 bestehe eine Erschöpfungsdepression beziehungs weise ein Erschöpfungszustand. Für die Zeit vom 1. Oktober bis 1 8. November 2022 sei eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert worden. Die Behandlung erfolge gemäss Dr. A.___ aktuell alle ein bis zwei Monate per Video od er Chat. Wenn es dem Beschwerdeführer schlecht gehe, finde die Behandlung auch alle zwei Wochen statt. Die Beschwerdegegnerin hielt fest, n achdem die le tzte Behandlung am 1 1. November 2022 erfolgt sei, sei aus hausärztlicher Sicht keine dauerhafte Verschlechterung ersichtlich (S. 2 oben). Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, habe im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 für die Zeit vom 1 3. Januar bis 2 8. Februar 2021 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert unter Hinweis, dass d ie weitere Arbeits unfähigkeit durch die Hausärztin attestiert werde. Als Diagnosen bestünden seit 2019 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode, und seit 2021 Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung. Weiter seien interaktionelle Schwierigkeiten angegeben worden und es sei eine schrittweise Wiedereingliederung prognostiziert worden. Eine medikamentöse Behandlung finde nicht statt (S. 2 Mitte). Nach de m ärztlichen Zeugnis von Dr. A.___ vom 2 0. Juli 2022 sei vom 1. bis 3 1. Juli 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert worden. Der der Arbeitsunfähigkeit zugrunde liegende Konflikt sollte am 2. August 2022 beseitigt und der Beschwerdeführer ab dann wieder arbeitsfähig sein. Damit werde darge stellt, dass psychosoziale Faktoren im Vordergrund stünden und eine langandau ernde Verschlechterung nicht ausgewiesen sei. Im Bericht der Psychiaterin vom 9. März 2023 werde neu eine gesundheitliche Verschlechterung sei t April 2022 angegeben, was im Arztbericht vom 2 7. Dezember 2022 nicht erwähnt worden sei. Eine Arbeitsfähigkeit sei auf längere Sicht nicht realistisch. Demgegenüber sei im früheren Bericht der Psychiaterin eine schri t tweise Wiedereingliederung und eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 50 % und 80 % angegeben worden. Aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht seien zudem nicht alle Behand lungsoptionen ausgeschöpft worden (S. 2 ). Nach der Rechtsprechung seien reak tive Störungen sowie andere psychische Beeinträchtigungen auf einen negativen Entscheid der Invalidenversicherung hin einer adäquaten psychischen Beein trächtigung zugänglich. Darin könne keine IV-relevante psychische Beeinträch tigung erblickt werden (S. 3). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte vor, nach dem Abschluss einer Berufslehre als Informatiker sei es zu mehreren Anstellungen im IT-Bereich gekommen ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 5). Nach der zweiten IV-Anmeldung vom 9. Januar 2020 sei für ihn eine Beschäftigung bei der sozialen Institution C.___, Berufliche und soziale Integra tion, gefunden worden. Der Beschwerdeführer habe nach dem Abschluss des Pro gramms im Rahmen einer Frühinterventionsmassnahme Unterstützung bei der Stellensuche erhalten und s chliesslich einen Arbeitsversuch beginnen können (S. 3 f. Ziff. 6- 7). Nach dem Abschluss der Eingliederungsberatung habe er zwischen zeitlich von September 2021 bis April 202 2 eine Arbeitsstelle als Systemtechniker und System e ngineer innegehabt, welche er wie frühere Anstellungen aufgrund der psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit wieder verloren habe (S. 4 Ziff. 8). Wenn sich die behandelnde Psychiaterin auf ein mögliche s Arbeitspensum nach Durchführung von Eingliederungsmassnahmen beziehe, könne daraus nicht abgeleitet werden, dass der Beschwerdeführer a priori keine rentenbegründende Invalidität aufweise. Die vorhandenen prognostischen Angaben seien viel zu unzuverlässig, um einen gesetzeskonformen Einkommensvergleich durchführen zu können (S. 6 Ziff. 14). Das ärztliche Zeugnis der Hausärztin vom Juli 2022 enthalte den Hinweis, dass die volle Arbeitsunfähigkeit auf einem Konflikt mit Nachbarn beruhe, der ab dem 2. August 2022 entfallen werde. Bezüglich psycho sozialer Faktoren sei daran zu erinnern, dass der Beschwerdeführer seit Jahren unter psychischen Beeinträchtigungen leide. Diese hätten in der Vergangenheit dazu geführt, dass er Anstellungen im ersten Arbeitsmarkt nur kurz e Zeit habe halten können und ein Arbeitsversuch im Jahr 2020 vorzeitig abgebrochen wor den sei. Es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer nach dem letzten Stellenverlust im April 2022 aufgrund der bereits damals bestehenden Diagnosen erheblich in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Die Probleme beruhten nicht lediglich auf psychosozialen Belastungsfaktoren. Bei dem von der Beschwerdegegnerin erwähnten Nachbarschaftsstreit handle es sich lediglich um ein Symptom einer tieferliegenden psychischen Gesundheitsstörung (S. 7 Ziff. 15-16). Dem Beschwerdeführer sei weiter vorgeworfen worden, dass er nicht alle Behand lungsoptionen ausgeschöpft habe. Es sei jedoch einzig die Aufgabe der behan delnden Fachärztin über Behandlungsart und -f requenz im Rahmen der beste henden medizinischen Leitlinien zu entscheiden. Im Übrigen seien mehrere Medikamente ausprobiert worden, die keine Wirkung gezeigt hätten (S. 7 f. Ziff. 17). Die Lektüre der ärztlichen Berichte ergebe sodann keinen Anhaltspunkt, dass es dem Beschwerdeführer nach dem Erhalt des Vorbescheides der Beschwer degegnerin schlechter gegangen wäre. Von ärztlicher Seite sei vielmehr mehrfach bestätigt worden, dass der Einbruch mit einer dauerhaften erheblichen Beein trächtigung der Arbeitsfähigkeit im April 2022 stattgefunden habe (S. 8 Ziff. 18). 2.3 Die Beschwerdegegnerin führte in der Vernehmlassung ergänzend aus, in den Berichten von Dr. B.___ vom 8. und vom 2 7. Dezember 2022 werde zwar von einer Verschlechterung des psychischen Zustandes berichtet. Die Befunde seien jedoch im Wesentlichen dieselben wie in früheren Berichten. Gemäss der Recht sprechung komme grundsätzlich nur psychischen Störung en mit schweren Aus wirkungen in wichtigen Funktionsbereichen eine invalidisierende Wirkung zu. Bestehe dazu ein bedeutendes therapeutisches Potential, so sei insbesondere die Dauerhaftigkeit des Gesundheitsschadens in Frage gestellt ( Urk. 7 S. 1). Die objektiven Befunde seien leicht bis höchstens mittelgradig ausgeprägt. Der Beschwerdeführer leide gemäss Bericht vom 2 7. Dezember 2022 unter Konzent rationsstörungen, Freudlosigkeit, Antriebs- und Schlafstörungen, einem sozialen Rückzug und depressivem Grübeln. Für die bisherige Tätigkeit würden als funk tionelle Einschränkungen Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Reizbarkeit genannt (S. 1 f.). Im Arztbericht vom 8. Dezember 2022 seien als objektive Befunde starke Zweifel, Insuffizienzgefühle, eine gedankliche Einengung, kata strophisierende Gedanken, ein sozialer Rückzug und ein schwankender Appetit angegeben worden. Die Hobbies des Beschwerdeführers bestünden in seiner Katze, dem Garten, Kochen und Tanzen. In der Haushaltführung bestehe lediglich eine geringe Einschränkung. Dies spreche in der Gesamtschau gegen das Vorlie gen einer schweren depressiven Episode. Ferner sei das therapeutische Potential noch nicht ausgeschöpft. Das Leiden erreiche insgesamt keinen invalidisierenden Schweregrad, der eine dauerhafte Arbeitsleistung als unzumutbar erscheinen las sen würde (S. 2). 2.4 Die Beschwerdegegnerin verneinte am 4. Juni 2018 ( Urk. 8/24) einen Anspruch auf IV-Leistunge n mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer mangels einer ärztlich attestierten Arbeitsunfähigkeit keine Leistungen der Invalidenversiche rung benötige. Nach einer erneuten Anmeldung bei der Invalidenversicherung vom 9. Januar 202 0 gewährte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer Frühinterventions- und E ingliederungsmassnahmen ( Urk. 8/53, Urk. 8/56, Urk. 8/63). Nach dem Abschluss der Massnahmen verneinte sie mit Verfügung vom 3. März 2022 ( Urk. 8/94) einen Anspruch auf IV-Leistungen. Die Entscheide vom 4. Juni 2018 und vom 3. März 2022 beruhen nicht auf einer materiellen Prüfung eines Rentenanspruchs ( mit rechtskonformer Sachverhalts abklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleich s ). Der Beschwerdeführer beantragte im vorliegenden Verfahren die Zusprache einer Invalidenrente ausgehend von einer Arbeitsunfähigkeit ab April 2022 ( Urk. 1 S. 2 oben). Es ist daher von einer erstmalige n Prüfung eines Rentenanspruches aus zugehen. Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin einen Rentenan spruch des Beschwerdeführers nach der Neuanmeldung vom 2 1. November 2022 ( Urk. 8/9 8-99 ) zu Recht abgelehnt hat. Zunächst ist zu prüfen, ob auf die vorlie genden medizinischen Akten abgestellt werden kann oder ob weitere medizini sche Abklärungen erforderlich sind. 3. 3.1 Der Beschwerdeführer ist seit dem 1 3. Februar 2020 bei Dr. B.___ in ambulanter psychiatrischer Behandlung ( Urk. 8/49/2 Ziff. 1.1). Dr. B.___ nannte im Bericht vom 9. April 2020 ( Urk. 8/49) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1, Erstdiagnose, März 2019). Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabi noide: schädlicher Gebrauch, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F12.1, aktenanam nestisch, März 2019, S. 4 Ziff. 2.5-2.6). Die Psychiaterin gab an, die Behandlung finde gegenwärtig alle 14 Tage statt (S. 2 Ziff. 1.2). Es bestehe keine Medikation. Im weiteren Verlauf müsse evaluiert werden, ob gegebenenfalls eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden müsse (S. 3 Ziff. 2.3). Von November bis zum 2 4. Dezember 2019 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und vom 1 3. Februar bis 3 0. April 2020 eine sol che von 50 % bestanden. Für den ersten Arbeitsmarkt bestehe eine einge schränkte Arbeitsfähigkeit von 50 %. Eine Tätigkeit im geschützten Rahmen wäre prognostisch günstig für die spätere Steigerung der Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.3, S. 5 Ziff. 4.1). Funktionell bestünden Einschränkungen der Konzentration sowie Schwierigkeiten, wenn an den Patienten mehrere Anforderungen gleichzeitig gestellt würden. Hierbei komme es leicht zu einer Überforderung und zu Selb stunsicherheit. Ausserdem sei ein langsames Aufbautraining von Bedeutung, um die Belastbarkeit schrittweise zu erhöhe n und eine schnelle Überforderung und einen Rückfall in alte Muster zu vermeiden (S. 5 Ziff. 3.4). 3.2 Dr. B.___ gab im Bericht vom 2 9. Oktober 2021 ( Urk. 8/85) an, es bestünden eine rezidivierende depressive Episode bei einem Status nach mehrfachem Arbeits platzverlust. Die Symptomatik sei aktuell remittiert. Der Beschwerdeführer arbeite ( Ziff. 2.1 und 2.2). Vom 1 3. Januar bis 2 8. Februar 2021 habe für alle Tätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden ( Ziff. 1.3). Es bestehe eine gute Prognose der Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 2.7). 3.3 Die Hausärztin Dr. A.___ attestierte in den im April und Mai 2022 ( Urk. 8/95 /1-2 ) ausgestellten Arbeitsunfähigkeitszeugnissen für die Zeit vom 1 2. bis 3 0. April 2022 und vom 2. Mai 2022 bis 3 1. Mai 2023 (richtig : 2022) eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. 3.4 Die Hausärztin attestierte im Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom Juni 2022 ( Urk. 8/95/3) vom 1. Juni 2022 bis 3 0. Juni 2023 (richtig: 2022) eine Arbeitsun fähigkeit von 100 %. Zudem gab sie an, es sei zu einer kompletten Eskalation eines Nachbarschaftskonfliktes gekommen mit massiver Störung der Nachtruhe. Der Patient sei den ganzen Monat seit Anfang Juni 2022 nicht a rbeitsfähig gewesen. 3. 5 Dr. A.___ attestierte im Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 2 0. Juli 2022 ( Urk. 8/95/4) für die Zeit vom 1. bis 3 1. Juli 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Sie gab an, der Patient sei vom 1. bis 3 1. Juli 2022 wegen eines komplett eskalierten Nachbarschaftskonflikts inklusiver massiver Störung der Nachtruhe nicht arbeitsfähig gewesen. Der Konflikt sollte am 2. August 2022 beseitigt und der Patient ab dann wieder entsprechend arbeitsfähig sein. 3. 6 Es liegen weitere Arbeitsunfähigkeitszeugnisse von Dr. A.___ vom 9. September und vom 1 1. und 2 1. November 2022 ( Urk. 8/103/7-9) vor. Die Hausärztin attestierte darin für die Zeit vom 9. bis 3 0. September und vom 3. Oktober bis 1 8. November 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. 3. 7 Dr. B.___ führte im Bericht vom 8. Dezember 2022 (IV-Zusatzgesuch, Urk. 8/103/1-2) a us, es bestehe eine Verschlechterung der psychiatrischen Symp tomatik mit Aggravation der Persönlichkeitsproblematik. Der psychiatrische Erst kontakt sei 2019 im Psychiatriezentrum D.___ erfolgt mit anschliessende m stationärem Aufenthalt in der Klinik E.___ im Dezember 2019 und ambulanter Weiterbehandlung im Psychiatriezentrum D.___. Es lägen eine rezidivierende depressive Störung mit einer gegenwärtig schweren Episode sowie Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung vor im Sinne einer Akzen tuierung von emotional instabilen Persönlichkeitszügen. Beim Patienten sei es durch den frühen Tod der Mutter und d ie Übernahme elter licher Aufgabe n bei einem Migrationshintergrund der Eltern zu einer frühen Überlastung gekommen. Zudem habe er in der Schule Mobbing erlebt. Es sei immer wieder zu einer Verschlechterung der psychischen Verfassung gekommen mit einer Antriebsstörung, Freudlosigkeit, Konzentrationsstörungen, Schlafstö rungen, einem sozialen Rückzug sowie depressivem Grübeln (S. 1). Mindestens seit April 2022 sei eine deutliche Verschlechterung der psychiatrischen Situation festzustellen, was zur Auflösung des letzten Arbeitsverhältnisses und zur Kündi gung der Wohnung geführt habe. Der Patient weise aktuell weiterhin eine Ver stärkung der Symptome auf in Form von starken Zweifeln, Insuffizienzgefühlen, gedanklicher Einengung, katastrophisierenden Gedanken, sozialem Rückzug sowie einem schwankenden Appetit. Der Patient zeige sich im Umgang mit belastenden Gefühlen schnell überfordert. Weiter blockiere er sehr stark und prä sentierte teilweise dissoziative Züge. Dies führe trotz intermittierenden Beschäf tigungen immer wieder zu interpersonellen Konflikten mit negativen Folgen für den Patienten (S. 2 oben). 3. 8 Dr. B.___ nannte im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 zuhanden der Beschwer degegnerin ( Urk. 8/106/1-5) als Diagnose n mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode, und Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung ( Ziff. 2.5). Die Psychiaterin gab an, e s bestehe eine depressive Symptomatik und eine psy chosoziale Belastungssituation ( Ziff. 2.2) und nannte eine 100%ige Arbeitsunfä higkeit vom 1 3. Januar bis 2 8. Februar 202 1. D er Beschwerdeführer werde durch die Hausärztin arbeitsunfähig geschrieben ( Ziff. 1.3). Als Befunde bestünden eine Antriebsstörung, Freudlosigkeit, Konzentrationsstö rungen, Schlafstörungen, ein sozialer Rückzug und depressive s Grübe l n ( Ziff. 2.4). Bei einer schrittweisen Wiedereingliederung sei der Patient aktuell zu 50 % arbeitsfähig. Die Arbeitsfähigkeit lasse sich gegebenenfalls auf 80 % stei gern ( Ziff. 2.7). Durch psychotherapeutische Strategien solle eine Veränderung von dysfunktionalen negativen Bewertungen erreicht werden mit einer vermin derten Kränkbarkeit ( Ziff. 2.8). Als Funktionsstörungen wurden Konzentrations störung, Müdigkeit und Reizbarkeit genannt ( Ziff. 3.4). Dr. B.___ gab als Hobbies des Beschwerdeführers seine Katze, der Garten, Kochen und Tanzen an ( Ziff. 3.5). 3. 9 Dr. A.___ gab im Bericht vom 9. Januar 2023 zuhanden der Beschwerdegeg nerin ( Urk. 8/107/2-6) an, die letzte Konsultation sei am 1 1. November 2022 erfolgt ( Ziff. 1.1). A ktuell fänden alle ein bis zwei Monate Konsultationen per Video oder Chat statt. Wenn es dem Patienten psychisch schlecht gehe, erfolge die Behandlung alle zwei Wochen ( Ziff. 1.2). Dr. A.___ attestierte für den Beruf als Informatiker vom 1. Oktober bis 1 8. November 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ( Ziff. 1.3). Bezüglich der Symptomatik komme es immer wieder zu einer Erschöpfung bei einer Abhängigkeitssituation im Job. Der Beschwerdefüh rer sei auf den Job angewiesen, was von den Arbeitgebern ausgenutzt werde ( Ziff. 2.2). Für die bisherige Tätigkeit sei eine Arbeitsfähigkeit von maximal vier Stunden bei eine m acht Stundentag zumutbar, welche dann auf 100 % gesteigert werden könne ( Ziff. 4.1). 3. 10 Der Beschwerdeführer reichte im Vorbescheidverfahren weitere ärztliche Z eug nisse von Dr. A.___ ein. Die Hausärztin attestierte in den Zeugnissen vom 1 8. November, 1., 3 0. Dezember 2022 und vom 1 4. Februar 2023 ( Urk. 8/114/1-4) für die Zeit vom 1 8. November 2022 bis 2 8. Februar 2023 eine Arbeitsunfä higkeit von 100 %. Auch Dr. B.___ attestierte im ärztlichen Zeugnis vom 1 8. November 2022 ( Urk. 8/114/5) für die Zeit vom 1 8. November 2022 bis 2 8. Februar 2023 wegen Krankheit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. I n einem weiteren ärztlichen Zeugnis vom 1. März 2023 ( Urk. 8/117/2) attestierte Dr. B.___ für die Zeit vom 1. bis 3 1. März 2023 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. 3.1 1 Dr. B.___ gab im Schreiben vom 9. März 2023 ( Urk. 8/ 117/1) an, beim Patienten bestehe seit April 2022 eine Verschlechterung der psychischen Symptomatik und der Persönlichkeitsproblematik, die letztendlich zum Verlust der längerfristigen Arbeitsfähigkeit geführt habe. Der Patient zeige seither eine zunehmende depres sive Symptomatik mit starker Antriebsstörung, Konzentrations- und Schlafstö rungen, Freudlosigkeit, einem sozialen Rückzug und Grübe l n. Durch retraumati sierende Erfahrungen im Arbeitsumfeld zeige sich die Persönlichkeitsproblematik derart ausgeprägt, dass aktuell von einer längerfristigen Arbeitsunfähigkeit aus gegangen werden müsse. Es bestünden derartige Insuffizienzgefühle, katastroph i sierende Gedanken und eine gedankliche Einengung verbunden mit einem geringen Selbstwert und einer erhöhten Kränkbarkeit, dass von einer erheblichen strukturellen Störung ausgegangen werden müsse. Eine Arbeitsfähigkeit erscheine daher auf längere Zeit nicht realistisch. Um eine minimale erneute soziale Wiedereingliederung zu erreichen, werde die Beschwerdegegnerin um Unterstützung gebeten. 3.1 2 Dr. A.___ führte im Bericht vom 1 5. März 2023 ( Urk. 8/11 7 /3) aus, nach einer kurzzeitigen Stabilisierung sei mindesten s seit April 2022 eine deutliche Ver schlechterung der gesundheitlichen Situation eingetreten. Aus hausärztlicher Sicht bestehe eine stark belastende Situation mit reaktiv depressiven Symptomen. Im Vordergrund stünden ein situativ bedingter Schlafmangel, was zu Konzentra tion sproblemen und einer Minderung der Effizienz, der Leistungsfähigkeit und der Produktivität führe. Dieser führe auch zu Appetitlosigkeit, was zu Mangelsi tuationen unter anderem von Vitaminen geführt habe und die erwähnte Symp tomatik nicht verbessere. Angesichts der komplexen Situation sei von einer län gerfristigen Erwerbsunfähigkeit auszugehen. Der Beschwerdeführer brauche Unterstützung bei der Lösung seiner konkreten Probleme. 3.1 3 Dr. B.___ attestierte im ärztlichen Zeugnis vom 2 7. April 2023 ( Urk. 8/126) für die Zeit vom 2 7. April bis 3 1. Mai 2023 wegen Krankheit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. 4. 4.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen). 4.2 Gemäss Art. 54a IVG stehen die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) den IV-Stellen für die Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsan spruchs zur Verfügung (Abs. 2). Sie legen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der versicherten Person für die Ausübung einer zumutbaren Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufga benbereich fest (Abs. 3). Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Ein zelfall unabhängig (Abs. 4). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizini schen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Bei der Festsetzung der funktionellen Leistungsfähigkeit (Art. 54a Abs. 3 IVG) ist die medizinisch attestierte Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und für angepasste Tätig keiten unter Berücksichtigung sämtlicher physischen, psychischen und geistigen Ressourcen und Einschränkungen in qualitativer und quantitativer Hinsicht zu beurteilen und zu begründen (Abs. 1 bis ). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2). Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwal tung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei den haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdi gen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den pra xisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel lungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen). 4. 3 Die Annahme einer Invalidität setzt stets ein medizinisches Substrat voraus, das (fach-) ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und die Arbeits- und Erwerbsfä higkeit nachgewiesenermassen wesentlich beeinträchtigt (Urteile des Bundesge richts 8C_43/2023 vom 29. November 2023 E. 5.1 und 8C_544/2022 vom 3. März 2023 E. 2.4). Der im Hinblick auf Rentenleistungen der Invalidenversicherung geltende enge (bio-psychische) Krankheitsbegriff klammert soziale Faktoren so weit aus, als es darum geht, die für die Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit kau salen versicherten Faktoren zu umschreiben. Die funktionellen Folgen von Gesundheitsschädigungen werden hingegen auch mit Blick auf psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren abgeschätzt, welche den Wirkungsgrad der Folgen einer Gesundheitsschädigung beeinflussen (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1 mit Hinweisen). Soweit soziale Belastungen direkt negative funktionelle Folgen zei tigen, bleiben sie ausgeklammert, gilt es doch sicherzustellen, dass gesundheitlich bedingte Erwerbsunfähigkeit zum einen (Art. 4 Abs. 1 IVG) und nicht versicherte Erwerbslosigkeit oder andere belastende Lebenslagen zum andern nicht ineinan der aufgehen (BGE 141 V 281 E. 4.3.3 mit Hinweis auf BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch BGE 143 V 409 E. 4.5.2). Psychosoziale Belastungsfaktoren können jedoch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie zu einer ausgewiesenen Beeinträchtigung der psychischen Integrität als solcher führen, welche ihrerseits eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bewirkt, wenn sie einen verselbständig ten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner Folgen verschlimmern (Urteile des Bundesgerichts 8C_213/2022 vom 4. August 2022 und 9C_311/2021 vom 23. September 2021 E. 4.2, je mit Hinweisen). Praxisge mäss spielt es keine Rolle, dass psychosoziale oder soziokulturelle Umstände bei der Entstehung einer Gesundheitsschädigung einen wichtigen Einfluss gehabt hatten, sofern sich inzwischen ein eigenständiger invalidisierender Gesundheits schaden entwickelt hat (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_105/2023 vom 10. Juli 2023 E. 5.1 mit Hinweisen). Eine krankheitswertige Störung muss umso ausgeprägter vorhanden sein, je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren das Beschwerdebild mitprägen (Urteil des Bundesgerichts 8C_43/2023 vom 29. November 2023 E. 5.2 mit Hinweisen ). 4.4 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapiere sistenz auszuschliessen sei (E. 5.1). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Res sourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Eine leicht- bis mittelgradige depressive Störung ohne nennenswerte Interferen zen durch psychiatrische Komorbiditäten lässt sich im Allgemeinen nicht als schwere psychische Krankheit definieren. Besteht dazu noch ein bedeutendes the rapeutisches Potential, so ist insbesondere auch die Dauerhaftigkeit des Gesund heitsschadens in Frage gestellt. Diesfalls müssen gewichtige Gründe vorliegen, damit dennoch auf eine invalidisierende Erkrankung geschlossen werden kann (BGE 148 V 49 E. 6.2.2 mit Hinweis). Die Anerkennung eines rentenbegründen den Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nach weis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweis losigkeit zu trage n (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3 ). 4.5 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück weisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer ). 5. 5.1 Nach den Angaben von Dr. B.___ im Bericht vom 8. Dezember 2022 (IV Zusatzgesuch) kam es im April 2022 zu einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers, was zu r Kündigung des letzten Arbeitsverhältnisses im IT-Bereich und auch zur Kündigung seiner Wohnung führte. Die Psychiaterin nannte als Diagnosen eine rezidivierende depressive Stö rung, gegenwärtig schwere Episode, sowie Probleme mit Bezug auf Schwierigkei ten bei der Lebensbewältigung im Sinn e einer Akzentuierung von emotional instabilen Persönlichkeitszügen. Als Befunde gab sie eine Antriebsstörung, Freudlosigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, einen sozialen Rückzug, depressives Grübeln an sowie starke Zweifel, Insuffizienzgefühle, eine gedankli che Einengung, katastrophisierende Gedanken und einen schwankenden Appetit (vorstehend E. 3.7). Dr. B.___ gab im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 bei gleich lautenden Diagnosen und einem unveränderten Befund an, dass für eine schritt weise Wiedereingliederung aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bestehe, die gegebenenfalls auf 80 % gesteigert werden könne (E. 3.8). Im Bericht vom 9. März 2023 erwähnte sie erneut eine Verschlechterung der psychischen Symptomatik und der Persönlichkeitsproblematik seit April 202 2. Als Befunde gab sie neu eine starke Antriebsstörung und starke Insuffizienzgefühle an (E. 3.1 1 hiervor). Dr. A.___ attestierte im Bericht vom 9. Januar 2023 für die bisherige Tätigkeit als Informatiker vom 1. Oktober bis 1 8. November 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Für den Zeitpunkt des Berichtes attestierte sie eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, die auf 100 % gesteigert werden könne (E. 3.9). 5.2 E s ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Patient während einer schweren depressi ven Episode in der Lage ist, soziale, häusliche und berufliche Aktivitäten fortzu führen, allenfalls sehr begrenzt (ICD-10, Internationale Klassifikation psychischer Störungen, 1 0. Aufl., 2015, S. 174). Dr. B.___ attestierte im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 trotz der Diagnose einer schweren depressiven Episode eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit von immerhin 50 % (E. 3.8). Eine solche scheint mit einer schweren depressiven Episode nur schwer vereinbar zu sein. Weiter fin det trotz der angegebenen Schwere der depressiven Störung keine medikamentöse Behandlung statt ( Urk. 8/106 Ziff. 2.3). Im Bericht von Dr. B.___ vom 2 7. Dezember 2022 ist zwar abweichend zu ihren Berichten vom 8. Dezember 2022 (E. 3.7) und vom 9. März 2023 (E. 3.11) nicht die Rede von einer gesundheitlichen Verschlechterung (E. 3.8), während Dr. A.___ eine solche in ihrem Bericht vom 1 5. März 2023 wieder ausdrücklich bestätigte (E. 3.1 2 ). Angesichts der am 8. Dezember 2022 von Dr. B.___ erwähn ten gesundheitlichen Verschlechterung ist, anders als von der Beschwerdegegne rin dargestellt ( Urk. 2 S. 2 unten), in den Berichten von Dr. B.___ vom 2 7. Dezember 2022 und vom 9. März 2023 kein Widerspruch im Sinne der Angabe einer plötzlichen, nicht nachvollziehbaren gesundheitlichen Verschlech terung zu sehen. Von Bedeutung ist sodann, dass die Beschwerdegegnerin trotz teils unklare r und widersprüchliche r Angaben der behandelnden Ärzt innen keine ärztliche Einschätzung ihres RAD zur Schwere der Gesundheitsstörung einholte. Eine solche hätte sich angesichts der Einschätzungen durch die behandelnden Ärzt innen aufgedrängt (vgl. E. 4.2). Der RAD hätte zudem zur Frage Stellung nehmen müssen, ob der Beschwerdeführer den möglichen Behandlungsoptionen nachgekommen ist, was die Beschwerdegegnerin verneinte ( Urk. 2 S. 2 f.). Sie stützte sich in der angefochtenen Verfügung lediglich auf eine interne Stellung nahme einer Sachbearbeiterin vom 2 5. April 2023 im Feststellungsblatt vom 4. Mai 2023 ab ( Urk. 8/120 S. 3). Zum von der Beschwerdegegnerin erwähnten Arbeitsunfähigkeitszeugnis von Dr. A.___ vom 2 0. Juli 2022 ( Urk. 2 S. 2) ist zu sagen, dass nach dem 3 1. Juli 2022 seit dem 9. September 2022 bis Ende März 2023 erneut eine volle Arbeits unfähigkeit attestiert wurde (vorstehend E. 3.6 und E. 3.10). Dies lässt, n achdem der Beschwerdeführer eine Anstellung im IT-Bereich per Ende April 2022 erneut verloren hatte, eine längere Zeit dauernde und massgebliche gesundheitliche Ein schränkung nicht ohne Weiterungen von der Hand weisen. Entgegen der Beschwerdegegnerin kann ein Rentenanspruch vorliegend nicht ohne weitere Abklärungen mit dem Hinweis auf überwiegende psychosoziale Faktoren verneint werden. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts müssen psychosoziale Fak toren im Hinblick auf den Krankenbegriff ausgeklammert werden (E. 4.3). Auch wenn gewisse Zweifel an den Auswirkungen der beschriebenen depressiven Stö rung bestehen, liegen gesamthaft mehrere Hinweise für eine massgebliche Ein schränkung des Gesundheitszustandes und der Erwerbsfähigkeit des Beschwerde führers seit April 2022 vor. Anhand der vorliegenden Akten ist die Durchführung eines strukturieren Beweis verfahrens (vgl. E. 4. 4 hiervor) nicht möglich. Mit dem Beschwerdeführer ( Urk. 1 S. 8 Ziff. 18) lässt sich sodann nicht sagen, dass es ihm nach dem Erhalt des Vorbescheides der Beschwerdegegnerin schlechter gegangen wäre. Ohne Weite rungen kann daher auch nicht von einer lediglich reaktiven Störung aus gegangen werden. Da auf die vorliegenden medizinischen Berichte nicht abgestellt werden kann, ist die Beschwerdegegnerin der ihr nach Art. 43 Abs. 1 ATSG obliegenden Abklärungspflicht von Amtes wegen nicht ausreichend nachgekommen. 5.3 Zusammenfassend erweist sich der medizinische Sachverhalt als unzureichend abgeklärt. Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden Abklärung des psychischen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers zurück zuweisen. Anschliessend hat sie über einen Rentenanspruch des Beschwerdefüh rers erneut zu verfügen. Allenfalls sind auch erneut berufliche Massnahmen in Betracht zu ziehen. In diesem Sinn e ist die Beschwerde gutzuheissen. 6. 6.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung sowohl für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollständi ges Obsiegen (BGE 137 V 57; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 11.1 mit Hinweis), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung hat. 6.2 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vor liegend sind die Kosten auf Fr. 600.-- festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6. 3 Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Par teikosten. Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert (§ 34 Abs. 3 GSVGer ). Als weitere Bemessungskriterien nennt § 7 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht ( GebV SVGer ) den Zeitaufwand und die Barauslagen. Gemäss § 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 GebV SVGer wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte am 1 8. Oktober 2023 ( Urk. 14) die Honorarnote in Höhe von Fr. 3'660.70 ( Urk. 15) ein. Ein Aufwand von sechs Stunden für das Verfassen der Beschwerde inklusive der Aufwendungen im Zusammenhang mit der unentgeltlichen Rechtsvertretung, von fast sechs Stun den Aktenstudium sowie weitere geltend gemachte Aufwendungen erweisen sich der Bedeutung und der Schwierigkeit des Prozesses als nicht angemessen. Ange sichts der zu studierenden vorinstanzlichen Akten, der neunseitigen Beschwerde schrift, der Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltli che Rechtsvertretung und dem Nachweis der Handlungsfähigkeit sowie der in ähnlichen Fällen zugesprochenen Beiträge ist die Entschädigung von Rechtsan walt Dr. Kaspar Saner, Zürich, bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenan satzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2' 70 0.-- (inklusive Bar auslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 4. Mai 2023 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner, Zürich, eine Parteientschädigung von Fr. 2’ 70 0.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 14, Urk. 15 und Urk. 19-20 /1-3 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkun den sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber Grieder-MartensBrugger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2023.00301 II. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 14. März 2024

IV.2023.00301

IV.2023.00301

IV.2023.00301 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger

Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger

Urteil vom 14. März 2024

Urteil vom 14. März 2024 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner KSPartner

KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich

Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1987, ist gelernter Informatiker ( Urk. 8/16/9). Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Bezirk Dietikon errichtete mit Beschluss vom 1 1. Dezember 2014 ( Urk. 8/1) für ihn eine Vertretungsbeistand schaft nach Art. 394 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 395 Abs. 1 des Zivilgesetz buches (ZGB ; vgl. auch Urk. 8/4, Urk. 8/37). Der Versicherte wurde am 1 5. Januar 2017 (richtig: 2018) unter Hinweis auf Depressionen, eine Unruhe und dem Nicht erbringen der Leistungsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug angemeldet ( Urk. 8/6 Ziff. 6.1).

1.1 X.___, geboren 1987, ist gelernter Informatiker ( Urk. 8/16/9). Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Bezirk Dietikon errichtete mit Beschluss vom 1 1. Dezember 2014 ( Urk. 8/1) für ihn eine Vertretungsbeistand schaft nach Art. 394 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 395 Abs. 1 des Zivilgesetz buches (ZGB ; vgl. auch Urk. 8/4, Urk. 8/37). Der Versicherte wurde am 1 5. Januar 2017 (richtig: 2018) unter Hinweis auf Depressionen, eine Unruhe und dem Nicht erbringen der Leistungsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug angemeldet ( Urk. 8/6 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte dem Versi cherten am 4. Juni 2018 mit, dass keine Leistungen der Invalidenversicherung notwendig seien ( Urk. 8/24).

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte dem Versi cherten am 4. Juni 2018 mit, dass keine Leistungen der Invalidenversicherung notwendig seien ( Urk. 8/24). Am 9. Januar 2020 meldete sich d er Versicherte erneut bei der Invalidenversi cherung an ( Urk. 8/34). Die IV -Stelle sprach ihm am 4. Juni 2020 ( Urk. 8/53) eine Arbeitsvermittlung zu und erteilte am 1 4. August 2020 bzw. 3 0. Oktober 2020 Kostengutsprache für einen Arbeitsversuch ( Urk. 8/56, Urk. 8/63 ). Mit Verfügung vom 2 4. September 2020 ( Urk. 8/61) sprach sie dem Versicherten für die Zeit vom 2 8. August bis 3 1. Dezember 2020 ein Taggeld zu. Mit Verfügung vom 2 4. September 2021 ( Urk. 8/84) schloss die IV-Stelle die Arbeitsvermittlung und Eingliederungsberatung ab.

Am 9. Januar 2020 meldete sich d er Versicherte erneut bei der Invalidenversi cherung an ( Urk. 8/34). Die IV -Stelle sprach ihm am 4. Juni 2020 ( Urk. 8/53) eine Arbeitsvermittlung zu und erteilte am 1 4. August 2020 bzw. 3 0. Oktober 2020 Kostengutsprache für einen Arbeitsversuch ( Urk. 8/56, Urk. 8/63 ). Mit Verfügung vom 2 4. September 2020 ( Urk. 8/61) sprach sie dem Versicherten für die Zeit vom 2 8. August bis 3 1. Dezember 2020 ein Taggeld zu. Mit Verfügung vom 2 4. September 2021 ( Urk. 8/84) schloss die IV-Stelle die Arbeitsvermittlung und Eingliederungsberatung ab. Mit Verfügung vom 3. März 2022 ( Urk. 8/94) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Der Versicherte war vom 2 0. September 2021 bis 3 0. April 2022 als IT-Applikationsentwickler und Syste meng ineer bei der Y.___ GmbH in Z.___ angestellt ( Urk. 8/96/1 Ziff. 2-3, Urk. 8/98 Ziff. 3.1). Vom 1 5. August bis 9. September 2022 folgte ein befriste tes Praktikum als Pflanzenzüchter ( vgl. Urk. 8/99, Urk. 8/104, Urk. 8/120 S. 3 Mitte).

Mit Verfügung vom 3. März 2022 ( Urk. 8/94) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Der Versicherte war vom 2 0. September 2021 bis 3 0. April 2022 als IT-Applikationsentwickler und Syste meng ineer bei der Y.___ GmbH in Z.___ angestellt ( Urk. 8/96/1 Ziff. 2-3, Urk. 8/98 Ziff. 3.1). Vom 1 5. August bis 9. September 2022 folgte ein befriste tes Praktikum als Pflanzenzüchter ( vgl. Urk. 8/99, Urk. 8/104, Urk. 8/120 S. 3 Mitte). 1.2 Am 2 1. November 2022 erfolgte eine weitere Anmeldung des Versicherten (Früherfassung) bei der Invalidenversicherung ( Urk. 8/98 -99). Die IV-Stelle holte Arztberichte ( Urk. 8/106-107) ein und erliess am 1 3. Februar 2023 ( Urk. 8/113) den Vorbescheid betreffend IV-Leistungen. Die Beiständin des Versicherten brachte dagegen Einwände ( Urk. 8/115, Urk. 8/118) vor. Mit Verfügung vom 4. Mai 2023 ( Urk. 8/121 = Urk. 2) verneinte die IV-Stelle erneut einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung.

1.2 Am 2 1. November 2022 erfolgte eine weitere Anmeldung des Versicherten (Früherfassung) bei der Invalidenversicherung ( Urk. 8/98 -99). Die IV-Stelle holte Arztberichte ( Urk. 8/106-107) ein und erliess am 1 3. Februar 2023 ( Urk. 8/113) den Vorbescheid betreffend IV-Leistungen. Die Beiständin des Versicherten brachte dagegen Einwände ( Urk. 8/115, Urk. 8/118) vor. Mit Verfügung vom 4. Mai 2023 ( Urk. 8/121 = Urk. 2) verneinte die IV-Stelle erneut einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung. 2.

2. 2.1 Der Versicherte erhob am 5. Juni 2023 Beschwerde gegen die Verfügung vom 4. Mai 2023 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihm Leis tungen nach dem Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG), insbeson dere Rentenleistungen, zu zu sprechen, ausgehend von einer ( neuerlichen ) Arbeits unfähigkeit ab April 202 2. Eventuell sei die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit diese im Hinblick auf eine korrekte und umfassende Abklärung des Gesundheitszustandes weitere medizinische Abklärungen treffe und hernach über den Rentenanspruch neu entscheide ( Urk. 1 S. 2 oben). Verfahrensrechtlich beantragte der Versicherte die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung in der Person seines Rechtsvertreters ( Urk. 1 S. 2 Mitte).

2.1 Der Versicherte erhob am 5. Juni 2023 Beschwerde gegen die Verfügung vom 4. Mai 2023 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihm Leis tungen nach dem Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG), insbeson dere Rentenleistungen, zu zu sprechen, ausgehend von einer ( neuerlichen ) Arbeits unfähigkeit ab April 202 2. Eventuell sei die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit diese im Hinblick auf eine korrekte und umfassende Abklärung des Gesundheitszustandes weitere medizinische Abklärungen treffe und hernach über den Rentenanspruch neu entscheide ( Urk. 1 S. 2 oben). Verfahrensrechtlich beantragte der Versicherte die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung in der Person seines Rechtsvertreters ( Urk. 1 S. 2 Mitte). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2023 ( Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, die dem Beschwerdeführer am 1 1. September 2023 zugestellt wurde ( Urk. 9).

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2023 ( Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, die dem Beschwerdeführer am 1 1. September 2023 zugestellt wurde ( Urk. 9). 2.2 Mit Gerichtsverfügung vom 3. Oktober 2023 wurde antragsgemäss die unentgelt liche Prozessführung und die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt ( Urk. 12 Dispositiv Ziff. 1). Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte dem Gericht am 1 8. Oktober 2023 ( Urk. 14) die Honorarnote ( Urk. 15) ein. Mit Eingabe vom 7. März 2024 gab er auf Aufforderung des Gerichts (vgl. Urk. 16) hin an, dass der Beschwerdeführer durch die Beistandschaft nicht in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkt ist ( Urk. 19, Urk. 20/1-3).

2.2 Mit Gerichtsverfügung vom 3. Oktober 2023 wurde antragsgemäss die unentgelt liche Prozessführung und die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt ( Urk. 12 Dispositiv Ziff. 1). Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte dem Gericht am 1 8. Oktober 2023 ( Urk. 14) die Honorarnote ( Urk. 15) ein. Mit Eingabe vom 7. März 2024 gab er auf Aufforderung des Gerichts (vgl. Urk. 16) hin an, dass der Beschwerdeführer durch die Beistandschaft nicht in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkt ist ( Urk. 19, Urk. 20/1-3). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in Kraft getreten.

1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Renten anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des line aren Rentensystems [ K S ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022 ).

In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege lungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Renten anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des line aren Rentensystems [ K S ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022 ). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202 2. Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend ebenfalls frühestens ab diesem Datum in Betracht fällt, sind die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften anwendbar.

Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202 2. Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend ebenfalls frühestens ab diesem Datum in Betracht fällt, sind die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften anwendbar. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähig keit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG ).

1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähig keit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG ). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1 bis und 1 ter nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1 bis IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenan spruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invaliditäts grad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Inv aliditätsgrad unter 50 % gelten die folgenden prozentualen Anteile (Abs. 4):

Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1 bis und 1 ter nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1 bis IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenan spruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invaliditäts grad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Inv aliditätsgrad unter 50 % gelten die folgenden prozentualen Anteile (Abs. 4): Invaliditätsgrad prozentualer Anteil

Invaliditätsgrad prozentualer Anteil 49 Prozent47.5Prozent

48 Prozent45Prozent

47 Prozent42.5Prozent

46 Prozent40Prozent

45 Prozent37.5Prozent

44 Prozent35Prozent

43 Prozent32.5Prozent

42 Prozent30Prozent

41 Prozent27.5Prozent

40 Prozent25Prozent

2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) fest, g emäss dem Bericht von Dr. med. A.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, vom 9. Januar 2023 bestehe eine Erschöpfungsdepression beziehungs weise ein Erschöpfungszustand. Für die Zeit vom 1. Oktober bis 1 8. November 2022 sei eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert worden. Die Behandlung erfolge gemäss Dr. A.___ aktuell alle ein bis zwei Monate per Video od er Chat. Wenn es dem Beschwerdeführer schlecht gehe, finde die Behandlung auch alle zwei Wochen statt. Die Beschwerdegegnerin hielt fest, n achdem die le tzte Behandlung am 1 1. November 2022 erfolgt sei, sei aus hausärztlicher Sicht keine dauerhafte Verschlechterung ersichtlich (S. 2 oben). Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, habe im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 für die Zeit vom 1 3. Januar bis 2 8. Februar 2021 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert unter Hinweis, dass d ie weitere Arbeits unfähigkeit durch die Hausärztin attestiert werde. Als Diagnosen bestünden seit 2019 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode, und seit 2021 Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung. Weiter seien interaktionelle Schwierigkeiten angegeben worden und es sei eine schrittweise Wiedereingliederung prognostiziert worden. Eine medikamentöse Behandlung finde nicht statt (S. 2 Mitte).

2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) fest, g emäss dem Bericht von Dr. med. A.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, vom 9. Januar 2023 bestehe eine Erschöpfungsdepression beziehungs weise ein Erschöpfungszustand. Für die Zeit vom 1. Oktober bis 1 8. November 2022 sei eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert worden. Die Behandlung erfolge gemäss Dr. A.___ aktuell alle ein bis zwei Monate per Video od er Chat. Wenn es dem Beschwerdeführer schlecht gehe, finde die Behandlung auch alle zwei Wochen statt. Die Beschwerdegegnerin hielt fest, n achdem die le tzte Behandlung am 1 1. November 2022 erfolgt sei, sei aus hausärztlicher Sicht keine dauerhafte Verschlechterung ersichtlich (S. 2 oben). Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, habe im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 für die Zeit vom 1 3. Januar bis 2 8. Februar 2021 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert unter Hinweis, dass d ie weitere Arbeits unfähigkeit durch die Hausärztin attestiert werde. Als Diagnosen bestünden seit 2019 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode, und seit 2021 Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung. Weiter seien interaktionelle Schwierigkeiten angegeben worden und es sei eine schrittweise Wiedereingliederung prognostiziert worden. Eine medikamentöse Behandlung finde nicht statt (S. 2 Mitte). Nach de m ärztlichen Zeugnis von Dr. A.___ vom 2 0. Juli 2022 sei vom 1. bis 3 1. Juli 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert worden. Der der Arbeitsunfähigkeit zugrunde liegende Konflikt sollte am 2. August 2022 beseitigt und der Beschwerdeführer ab dann wieder arbeitsfähig sein. Damit werde darge stellt, dass psychosoziale Faktoren im Vordergrund stünden und eine langandau ernde Verschlechterung nicht ausgewiesen sei. Im Bericht der Psychiaterin vom 9. März 2023 werde neu eine gesundheitliche Verschlechterung sei t April 2022 angegeben, was im Arztbericht vom 2 7. Dezember 2022 nicht erwähnt worden sei. Eine Arbeitsfähigkeit sei auf längere Sicht nicht realistisch. Demgegenüber sei im früheren Bericht der Psychiaterin eine schri t tweise Wiedereingliederung und eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 50 % und 80 % angegeben worden. Aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht seien zudem nicht alle Behand lungsoptionen ausgeschöpft worden (S. 2 ). Nach der Rechtsprechung seien reak tive Störungen sowie andere psychische Beeinträchtigungen auf einen negativen Entscheid der Invalidenversicherung hin einer adäquaten psychischen Beein trächtigung zugänglich. Darin könne keine IV-relevante psychische Beeinträch tigung erblickt werden (S. 3).

Nach de m ärztlichen Zeugnis von Dr. A.___ vom 2 0. Juli 2022 sei vom 1. bis 3 1. Juli 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert worden. Der der Arbeitsunfähigkeit zugrunde liegende Konflikt sollte am 2. August 2022 beseitigt und der Beschwerdeführer ab dann wieder arbeitsfähig sein. Damit werde darge stellt, dass psychosoziale Faktoren im Vordergrund stünden und eine langandau ernde Verschlechterung nicht ausgewiesen sei. Im Bericht der Psychiaterin vom 9. März 2023 werde neu eine gesundheitliche Verschlechterung sei t April 2022 angegeben, was im Arztbericht vom 2 7. Dezember 2022 nicht erwähnt worden sei. Eine Arbeitsfähigkeit sei auf längere Sicht nicht realistisch. Demgegenüber sei im früheren Bericht der Psychiaterin eine schri t tweise Wiedereingliederung und eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 50 % und 80 % angegeben worden. Aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht seien zudem nicht alle Behand lungsoptionen ausgeschöpft worden (S. 2 ). Nach der Rechtsprechung seien reak tive Störungen sowie andere psychische Beeinträchtigungen auf einen negativen Entscheid der Invalidenversicherung hin einer adäquaten psychischen Beein trächtigung zugänglich. Darin könne keine IV-relevante psychische Beeinträch tigung erblickt werden (S. 3). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte vor, nach dem Abschluss einer Berufslehre als Informatiker sei es zu mehreren Anstellungen im IT-Bereich gekommen ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 5). Nach der zweiten IV-Anmeldung vom 9. Januar 2020 sei für ihn eine Beschäftigung bei der sozialen Institution C.___, Berufliche und soziale Integra tion, gefunden worden. Der Beschwerdeführer habe nach dem Abschluss des Pro gramms im Rahmen einer Frühinterventionsmassnahme Unterstützung bei der Stellensuche erhalten und s chliesslich einen Arbeitsversuch beginnen können (S. 3 f. Ziff. 6- 7). Nach dem Abschluss der Eingliederungsberatung habe er zwischen zeitlich von September 2021 bis April 202 2 eine Arbeitsstelle als Systemtechniker und System e ngineer innegehabt, welche er wie frühere Anstellungen aufgrund der psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit wieder verloren habe (S. 4 Ziff. 8).

2.2 Der Beschwerdeführer brachte vor, nach dem Abschluss einer Berufslehre als Informatiker sei es zu mehreren Anstellungen im IT-Bereich gekommen ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 5). Nach der zweiten IV-Anmeldung vom 9. Januar 2020 sei für ihn eine Beschäftigung bei der sozialen Institution C.___, Berufliche und soziale Integra tion, gefunden worden. Der Beschwerdeführer habe nach dem Abschluss des Pro gramms im Rahmen einer Frühinterventionsmassnahme Unterstützung bei der Stellensuche erhalten und s chliesslich einen Arbeitsversuch beginnen können (S. 3 f. Ziff. 6- 7). Nach dem Abschluss der Eingliederungsberatung habe er zwischen zeitlich von September 2021 bis April 202 2 eine Arbeitsstelle als Systemtechniker und System e ngineer innegehabt, welche er wie frühere Anstellungen aufgrund der psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit wieder verloren habe (S. 4 Ziff. 8). Wenn sich die behandelnde Psychiaterin auf ein mögliche s Arbeitspensum nach Durchführung von Eingliederungsmassnahmen beziehe, könne daraus nicht abgeleitet werden, dass der Beschwerdeführer a priori keine rentenbegründende Invalidität aufweise. Die vorhandenen prognostischen Angaben seien viel zu unzuverlässig, um einen gesetzeskonformen Einkommensvergleich durchführen zu können (S. 6 Ziff. 14). Das ärztliche Zeugnis der Hausärztin vom Juli 2022 enthalte den Hinweis, dass die volle Arbeitsunfähigkeit auf einem Konflikt mit Nachbarn beruhe, der ab dem 2. August 2022 entfallen werde. Bezüglich psycho sozialer Faktoren sei daran zu erinnern, dass der Beschwerdeführer seit Jahren unter psychischen Beeinträchtigungen leide. Diese hätten in der Vergangenheit dazu geführt, dass er Anstellungen im ersten Arbeitsmarkt nur kurz e Zeit habe halten können und ein Arbeitsversuch im Jahr 2020 vorzeitig abgebrochen wor den sei. Es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer nach dem letzten Stellenverlust im April 2022 aufgrund der bereits damals bestehenden Diagnosen erheblich in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Die Probleme beruhten nicht lediglich auf psychosozialen Belastungsfaktoren. Bei dem von der Beschwerdegegnerin erwähnten Nachbarschaftsstreit handle es sich lediglich um ein Symptom einer tieferliegenden psychischen Gesundheitsstörung (S. 7 Ziff. 15-16).

Wenn sich die behandelnde Psychiaterin auf ein mögliche s Arbeitspensum nach Durchführung von Eingliederungsmassnahmen beziehe, könne daraus nicht abgeleitet werden, dass der Beschwerdeführer a priori keine rentenbegründende Invalidität aufweise. Die vorhandenen prognostischen Angaben seien viel zu unzuverlässig, um einen gesetzeskonformen Einkommensvergleich durchführen zu können (S. 6 Ziff. 14). Das ärztliche Zeugnis der Hausärztin vom Juli 2022 enthalte den Hinweis, dass die volle Arbeitsunfähigkeit auf einem Konflikt mit Nachbarn beruhe, der ab dem 2. August 2022 entfallen werde. Bezüglich psycho sozialer Faktoren sei daran zu erinnern, dass der Beschwerdeführer seit Jahren unter psychischen Beeinträchtigungen leide. Diese hätten in der Vergangenheit dazu geführt, dass er Anstellungen im ersten Arbeitsmarkt nur kurz e Zeit habe halten können und ein Arbeitsversuch im Jahr 2020 vorzeitig abgebrochen wor den sei. Es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer nach dem letzten Stellenverlust im April 2022 aufgrund der bereits damals bestehenden Diagnosen erheblich in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Die Probleme beruhten nicht lediglich auf psychosozialen Belastungsfaktoren. Bei dem von der Beschwerdegegnerin erwähnten Nachbarschaftsstreit handle es sich lediglich um ein Symptom einer tieferliegenden psychischen Gesundheitsstörung (S. 7 Ziff. 15-16). Dem Beschwerdeführer sei weiter vorgeworfen worden, dass er nicht alle Behand lungsoptionen ausgeschöpft habe. Es sei jedoch einzig die Aufgabe der behan delnden Fachärztin über Behandlungsart und -f requenz im Rahmen der beste henden medizinischen Leitlinien zu entscheiden. Im Übrigen seien mehrere Medikamente ausprobiert worden, die keine Wirkung gezeigt hätten (S. 7 f. Ziff. 17). Die Lektüre der ärztlichen Berichte ergebe sodann keinen Anhaltspunkt, dass es dem Beschwerdeführer nach dem Erhalt des Vorbescheides der Beschwer degegnerin schlechter gegangen wäre. Von ärztlicher Seite sei vielmehr mehrfach bestätigt worden, dass der Einbruch mit einer dauerhaften erheblichen Beein trächtigung der Arbeitsfähigkeit im April 2022 stattgefunden habe (S. 8 Ziff. 18).

Dem Beschwerdeführer sei weiter vorgeworfen worden, dass er nicht alle Behand lungsoptionen ausgeschöpft habe. Es sei jedoch einzig die Aufgabe der behan delnden Fachärztin über Behandlungsart und -f requenz im Rahmen der beste henden medizinischen Leitlinien zu entscheiden. Im Übrigen seien mehrere Medikamente ausprobiert worden, die keine Wirkung gezeigt hätten (S. 7 f. Ziff. 17). Die Lektüre der ärztlichen Berichte ergebe sodann keinen Anhaltspunkt, dass es dem Beschwerdeführer nach dem Erhalt des Vorbescheides der Beschwer degegnerin schlechter gegangen wäre. Von ärztlicher Seite sei vielmehr mehrfach bestätigt worden, dass der Einbruch mit einer dauerhaften erheblichen Beein trächtigung der Arbeitsfähigkeit im April 2022 stattgefunden habe (S. 8 Ziff. 18). 2.3 Die Beschwerdegegnerin führte in der Vernehmlassung ergänzend aus, in den Berichten von Dr. B.___ vom 8. und vom 2 7. Dezember 2022 werde zwar von einer Verschlechterung des psychischen Zustandes berichtet. Die Befunde seien jedoch im Wesentlichen dieselben wie in früheren Berichten. Gemäss der Recht sprechung komme grundsätzlich nur psychischen Störung en mit schweren Aus wirkungen in wichtigen Funktionsbereichen eine invalidisierende Wirkung zu. Bestehe dazu ein bedeutendes therapeutisches Potential, so sei insbesondere die Dauerhaftigkeit des Gesundheitsschadens in Frage gestellt ( Urk. 7 S. 1). Die objektiven Befunde seien leicht bis höchstens mittelgradig ausgeprägt. Der Beschwerdeführer leide gemäss Bericht vom 2 7. Dezember 2022 unter Konzent rationsstörungen, Freudlosigkeit, Antriebs- und Schlafstörungen, einem sozialen Rückzug und depressivem Grübeln. Für die bisherige Tätigkeit würden als funk tionelle Einschränkungen Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Reizbarkeit genannt (S. 1 f.). Im Arztbericht vom 8. Dezember 2022 seien als objektive Befunde starke Zweifel, Insuffizienzgefühle, eine gedankliche Einengung, kata strophisierende Gedanken, ein sozialer Rückzug und ein schwankender Appetit angegeben worden. Die Hobbies des Beschwerdeführers bestünden in seiner Katze, dem Garten, Kochen und Tanzen. In der Haushaltführung bestehe lediglich eine geringe Einschränkung. Dies spreche in der Gesamtschau gegen das Vorlie gen einer schweren depressiven Episode. Ferner sei das therapeutische Potential noch nicht ausgeschöpft. Das Leiden erreiche insgesamt keinen invalidisierenden Schweregrad, der eine dauerhafte Arbeitsleistung als unzumutbar erscheinen las sen würde (S. 2).

2.3 Die Beschwerdegegnerin führte in der Vernehmlassung ergänzend aus, in den Berichten von Dr. B.___ vom 8. und vom 2 7. Dezember 2022 werde zwar von einer Verschlechterung des psychischen Zustandes berichtet. Die Befunde seien jedoch im Wesentlichen dieselben wie in früheren Berichten. Gemäss der Recht sprechung komme grundsätzlich nur psychischen Störung en mit schweren Aus wirkungen in wichtigen Funktionsbereichen eine invalidisierende Wirkung zu. Bestehe dazu ein bedeutendes therapeutisches Potential, so sei insbesondere die Dauerhaftigkeit des Gesundheitsschadens in Frage gestellt ( Urk. 7 S. 1). Die objektiven Befunde seien leicht bis höchstens mittelgradig ausgeprägt. Der Beschwerdeführer leide gemäss Bericht vom 2 7. Dezember 2022 unter Konzent rationsstörungen, Freudlosigkeit, Antriebs- und Schlafstörungen, einem sozialen Rückzug und depressivem Grübeln. Für die bisherige Tätigkeit würden als funk tionelle Einschränkungen Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Reizbarkeit genannt (S. 1 f.). Im Arztbericht vom 8. Dezember 2022 seien als objektive Befunde starke Zweifel, Insuffizienzgefühle, eine gedankliche Einengung, kata strophisierende Gedanken, ein sozialer Rückzug und ein schwankender Appetit angegeben worden. Die Hobbies des Beschwerdeführers bestünden in seiner Katze, dem Garten, Kochen und Tanzen. In der Haushaltführung bestehe lediglich eine geringe Einschränkung. Dies spreche in der Gesamtschau gegen das Vorlie gen einer schweren depressiven Episode. Ferner sei das therapeutische Potential noch nicht ausgeschöpft. Das Leiden erreiche insgesamt keinen invalidisierenden Schweregrad, der eine dauerhafte Arbeitsleistung als unzumutbar erscheinen las sen würde (S. 2). 2.4 Die Beschwerdegegnerin verneinte am 4. Juni 2018 ( Urk. 8/24) einen Anspruch auf IV-Leistunge n mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer mangels einer ärztlich attestierten Arbeitsunfähigkeit keine Leistungen der Invalidenversiche rung benötige. Nach einer erneuten Anmeldung bei der Invalidenversicherung vom 9. Januar 202 0 gewährte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer Frühinterventions- und E ingliederungsmassnahmen ( Urk. 8/53, Urk. 8/56, Urk. 8/63). Nach dem Abschluss der Massnahmen verneinte sie mit Verfügung vom 3. März 2022 ( Urk. 8/94) einen Anspruch auf IV-Leistungen.

2.4 Die Beschwerdegegnerin verneinte am 4. Juni 2018 ( Urk. 8/24) einen Anspruch auf IV-Leistunge n mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer mangels einer ärztlich attestierten Arbeitsunfähigkeit keine Leistungen der Invalidenversiche rung benötige. Nach einer erneuten Anmeldung bei der Invalidenversicherung vom 9. Januar 202 0 gewährte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer Frühinterventions- und E ingliederungsmassnahmen ( Urk. 8/53, Urk. 8/56, Urk. 8/63). Nach dem Abschluss der Massnahmen verneinte sie mit Verfügung vom 3. März 2022 ( Urk. 8/94) einen Anspruch auf IV-Leistungen. Die Entscheide vom 4. Juni 2018 und vom 3. März 2022 beruhen nicht auf einer materiellen Prüfung eines Rentenanspruchs ( mit rechtskonformer Sachverhalts abklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleich s ). Der Beschwerdeführer beantragte im vorliegenden Verfahren die Zusprache einer Invalidenrente ausgehend von einer Arbeitsunfähigkeit ab April 2022 ( Urk. 1 S. 2 oben). Es ist daher von einer erstmalige n Prüfung eines Rentenanspruches aus zugehen. Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin einen Rentenan spruch des Beschwerdeführers nach der Neuanmeldung vom 2 1. November 2022 ( Urk. 8/9 8-99 ) zu Recht abgelehnt hat. Zunächst ist zu prüfen, ob auf die vorlie genden medizinischen Akten abgestellt werden kann oder ob weitere medizini sche Abklärungen erforderlich sind.

Die Entscheide vom 4. Juni 2018 und vom 3. März 2022 beruhen nicht auf einer materiellen Prüfung eines Rentenanspruchs ( mit rechtskonformer Sachverhalts abklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleich s ). Der Beschwerdeführer beantragte im vorliegenden Verfahren die Zusprache einer Invalidenrente ausgehend von einer Arbeitsunfähigkeit ab April 2022 ( Urk. 1 S. 2 oben). Es ist daher von einer erstmalige n Prüfung eines Rentenanspruches aus zugehen. Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin einen Rentenan spruch des Beschwerdeführers nach der Neuanmeldung vom 2 1. November 2022 ( Urk. 8/9 8-99 ) zu Recht abgelehnt hat. Zunächst ist zu prüfen, ob auf die vorlie genden medizinischen Akten abgestellt werden kann oder ob weitere medizini sche Abklärungen erforderlich sind. 3.

3. 3.1 Der Beschwerdeführer ist seit dem 1 3. Februar 2020 bei Dr. B.___ in ambulanter psychiatrischer Behandlung ( Urk. 8/49/2 Ziff. 1.1). Dr. B.___ nannte im Bericht vom 9. April 2020 ( Urk. 8/49) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1, Erstdiagnose, März 2019). Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabi noide: schädlicher Gebrauch, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F12.1, aktenanam nestisch, März 2019, S. 4 Ziff. 2.5-2.6).

3.1 Der Beschwerdeführer ist seit dem 1 3. Februar 2020 bei Dr. B.___ in ambulanter psychiatrischer Behandlung ( Urk. 8/49/2 Ziff. 1.1). Dr. B.___ nannte im Bericht vom 9. April 2020 ( Urk. 8/49) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1, Erstdiagnose, März 2019). Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabi noide: schädlicher Gebrauch, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F12.1, aktenanam nestisch, März 2019, S. 4 Ziff. 2.5-2.6). Die Psychiaterin gab an, die Behandlung finde gegenwärtig alle 14 Tage statt (S. 2 Ziff. 1.2). Es bestehe keine Medikation. Im weiteren Verlauf müsse evaluiert werden, ob gegebenenfalls eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden müsse (S. 3 Ziff. 2.3). Von November bis zum 2 4. Dezember 2019 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und vom 1 3. Februar bis 3 0. April 2020 eine sol che von 50 % bestanden. Für den ersten Arbeitsmarkt bestehe eine einge schränkte Arbeitsfähigkeit von 50 %. Eine Tätigkeit im geschützten Rahmen wäre prognostisch günstig für die spätere Steigerung der Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.3, S. 5 Ziff. 4.1). Funktionell bestünden Einschränkungen der Konzentration sowie Schwierigkeiten, wenn an den Patienten mehrere Anforderungen gleichzeitig gestellt würden. Hierbei komme es leicht zu einer Überforderung und zu Selb stunsicherheit. Ausserdem sei ein langsames Aufbautraining von Bedeutung, um die Belastbarkeit schrittweise zu erhöhe n und eine schnelle Überforderung und einen Rückfall in alte Muster zu vermeiden (S. 5 Ziff. 3.4).

Die Psychiaterin gab an, die Behandlung finde gegenwärtig alle 14 Tage statt (S. 2 Ziff. 1.2). Es bestehe keine Medikation. Im weiteren Verlauf müsse evaluiert werden, ob gegebenenfalls eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden müsse (S. 3 Ziff. 2.3). Von November bis zum 2 4. Dezember 2019 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und vom 1 3. Februar bis 3 0. April 2020 eine sol che von 50 % bestanden. Für den ersten Arbeitsmarkt bestehe eine einge schränkte Arbeitsfähigkeit von 50 %. Eine Tätigkeit im geschützten Rahmen wäre prognostisch günstig für die spätere Steigerung der Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.3, S. 5 Ziff. 4.1). Funktionell bestünden Einschränkungen der Konzentration sowie Schwierigkeiten, wenn an den Patienten mehrere Anforderungen gleichzeitig gestellt würden. Hierbei komme es leicht zu einer Überforderung und zu Selb stunsicherheit. Ausserdem sei ein langsames Aufbautraining von Bedeutung, um die Belastbarkeit schrittweise zu erhöhe n und eine schnelle Überforderung und einen Rückfall in alte Muster zu vermeiden (S. 5 Ziff. 3.4). 3.2 Dr. B.___ gab im Bericht vom 2 9. Oktober 2021 ( Urk. 8/85) an, es bestünden eine rezidivierende depressive Episode bei einem Status nach mehrfachem Arbeits platzverlust. Die Symptomatik sei aktuell remittiert. Der Beschwerdeführer arbeite ( Ziff. 2.1 und 2.2). Vom 1 3. Januar bis 2 8. Februar 2021 habe für alle Tätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden ( Ziff. 1.3). Es bestehe eine gute Prognose der Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 2.7).

3.2 Dr. B.___ gab im Bericht vom 2 9. Oktober 2021 ( Urk. 8/85) an, es bestünden eine rezidivierende depressive Episode bei einem Status nach mehrfachem Arbeits platzverlust. Die Symptomatik sei aktuell remittiert. Der Beschwerdeführer arbeite ( Ziff. 2.1 und 2.2). Vom 1 3. Januar bis 2 8. Februar 2021 habe für alle Tätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden ( Ziff. 1.3). Es bestehe eine gute Prognose der Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 2.7). 3.3 Die Hausärztin Dr. A.___ attestierte in den im April und Mai 2022 ( Urk. 8/95 /1-2 ) ausgestellten Arbeitsunfähigkeitszeugnissen für die Zeit vom 1 2. bis 3 0. April 2022 und vom 2. Mai 2022 bis 3 1. Mai 2023 (richtig : 2022) eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %.

3.3 Die Hausärztin Dr. A.___ attestierte in den im April und Mai 2022 ( Urk. 8/95 /1-2 ) ausgestellten Arbeitsunfähigkeitszeugnissen für die Zeit vom 1 2. bis 3 0. April 2022 und vom 2. Mai 2022 bis 3 1. Mai 2023 (richtig : 2022) eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. 3.4 Die Hausärztin attestierte im Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom Juni 2022 ( Urk. 8/95/3) vom 1. Juni 2022 bis 3 0. Juni 2023 (richtig: 2022) eine Arbeitsun fähigkeit von 100 %. Zudem gab sie an, es sei zu einer kompletten Eskalation eines Nachbarschaftskonfliktes gekommen mit massiver Störung der Nachtruhe. Der Patient sei den ganzen Monat seit Anfang Juni 2022 nicht a rbeitsfähig gewesen.

3.4 Die Hausärztin attestierte im Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom Juni 2022 ( Urk. 8/95/3) vom 1. Juni 2022 bis 3 0. Juni 2023 (richtig: 2022) eine Arbeitsun fähigkeit von 100 %. Zudem gab sie an, es sei zu einer kompletten Eskalation eines Nachbarschaftskonfliktes gekommen mit massiver Störung der Nachtruhe. Der Patient sei den ganzen Monat seit Anfang Juni 2022 nicht a rbeitsfähig gewesen. 3. 5 Dr. A.___ attestierte im Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 2 0. Juli 2022 ( Urk. 8/95/4) für die Zeit vom 1. bis 3 1. Juli 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Sie gab an, der Patient sei vom 1. bis 3 1. Juli 2022 wegen eines komplett eskalierten Nachbarschaftskonflikts inklusiver massiver Störung der Nachtruhe nicht arbeitsfähig gewesen. Der Konflikt sollte am 2. August 2022 beseitigt und der Patient ab dann wieder entsprechend arbeitsfähig sein.

3. 5 Dr. A.___ attestierte im Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 2 0. Juli 2022 ( Urk. 8/95/4) für die Zeit vom 1. bis 3 1. Juli 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Sie gab an, der Patient sei vom 1. bis 3 1. Juli 2022 wegen eines komplett eskalierten Nachbarschaftskonflikts inklusiver massiver Störung der Nachtruhe nicht arbeitsfähig gewesen. Der Konflikt sollte am 2. August 2022 beseitigt und der Patient ab dann wieder entsprechend arbeitsfähig sein. 3. 6 Es liegen weitere Arbeitsunfähigkeitszeugnisse von Dr. A.___ vom 9. September und vom 1 1. und 2 1. November 2022 ( Urk. 8/103/7-9) vor. Die Hausärztin attestierte darin für die Zeit vom 9. bis 3 0. September und vom 3. Oktober bis 1 8. November 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %.

3. 6 Es liegen weitere Arbeitsunfähigkeitszeugnisse von Dr. A.___ vom 9. September und vom 1 1. und 2 1. November 2022 ( Urk. 8/103/7-9) vor. Die Hausärztin attestierte darin für die Zeit vom 9. bis 3 0. September und vom 3. Oktober bis 1 8. November 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. 3. 7 Dr. B.___ führte im Bericht vom 8. Dezember 2022 (IV-Zusatzgesuch, Urk. 8/103/1-2) a us, es bestehe eine Verschlechterung der psychiatrischen Symp tomatik mit Aggravation der Persönlichkeitsproblematik. Der psychiatrische Erst kontakt sei 2019 im Psychiatriezentrum D.___ erfolgt mit anschliessende m stationärem Aufenthalt in der Klinik E.___ im Dezember 2019 und ambulanter Weiterbehandlung im Psychiatriezentrum D.___. Es lägen eine rezidivierende depressive Störung mit einer gegenwärtig schweren Episode sowie Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung vor im Sinne einer Akzen tuierung von emotional instabilen Persönlichkeitszügen.

3. 7 Dr. B.___ führte im Bericht vom 8. Dezember 2022 (IV-Zusatzgesuch, Urk. 8/103/1-2) a us, es bestehe eine Verschlechterung der psychiatrischen Symp tomatik mit Aggravation der Persönlichkeitsproblematik. Der psychiatrische Erst kontakt sei 2019 im Psychiatriezentrum D.___ erfolgt mit anschliessende m stationärem Aufenthalt in der Klinik E.___ im Dezember 2019 und ambulanter Weiterbehandlung im Psychiatriezentrum D.___. Es lägen eine rezidivierende depressive Störung mit einer gegenwärtig schweren Episode sowie Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung vor im Sinne einer Akzen tuierung von emotional instabilen Persönlichkeitszügen. Beim Patienten sei es durch den frühen Tod der Mutter und d ie Übernahme elter licher Aufgabe n bei einem Migrationshintergrund der Eltern zu einer frühen Überlastung gekommen. Zudem habe er in der Schule Mobbing erlebt. Es sei immer wieder zu einer Verschlechterung der psychischen Verfassung gekommen mit einer Antriebsstörung, Freudlosigkeit, Konzentrationsstörungen, Schlafstö rungen, einem sozialen Rückzug sowie depressivem Grübeln (S. 1). Mindestens seit April 2022 sei eine deutliche Verschlechterung der psychiatrischen Situation festzustellen, was zur Auflösung des letzten Arbeitsverhältnisses und zur Kündi gung der Wohnung geführt habe. Der Patient weise aktuell weiterhin eine Ver stärkung der Symptome auf in Form von starken Zweifeln, Insuffizienzgefühlen, gedanklicher Einengung, katastrophisierenden Gedanken, sozialem Rückzug sowie einem schwankenden Appetit. Der Patient zeige sich im Umgang mit belastenden Gefühlen schnell überfordert. Weiter blockiere er sehr stark und prä sentierte teilweise dissoziative Züge. Dies führe trotz intermittierenden Beschäf tigungen immer wieder zu interpersonellen Konflikten mit negativen Folgen für den Patienten (S. 2 oben).

Beim Patienten sei es durch den frühen Tod der Mutter und d ie Übernahme elter licher Aufgabe n bei einem Migrationshintergrund der Eltern zu einer frühen Überlastung gekommen. Zudem habe er in der Schule Mobbing erlebt. Es sei immer wieder zu einer Verschlechterung der psychischen Verfassung gekommen mit einer Antriebsstörung, Freudlosigkeit, Konzentrationsstörungen, Schlafstö rungen, einem sozialen Rückzug sowie depressivem Grübeln (S. 1). Mindestens seit April 2022 sei eine deutliche Verschlechterung der psychiatrischen Situation festzustellen, was zur Auflösung des letzten Arbeitsverhältnisses und zur Kündi gung der Wohnung geführt habe. Der Patient weise aktuell weiterhin eine Ver stärkung der Symptome auf in Form von starken Zweifeln, Insuffizienzgefühlen, gedanklicher Einengung, katastrophisierenden Gedanken, sozialem Rückzug sowie einem schwankenden Appetit. Der Patient zeige sich im Umgang mit belastenden Gefühlen schnell überfordert. Weiter blockiere er sehr stark und prä sentierte teilweise dissoziative Züge. Dies führe trotz intermittierenden Beschäf tigungen immer wieder zu interpersonellen Konflikten mit negativen Folgen für den Patienten (S. 2 oben). 3. 8 Dr. B.___ nannte im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 zuhanden der Beschwer degegnerin ( Urk. 8/106/1-5) als Diagnose n mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode, und Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung ( Ziff. 2.5). Die Psychiaterin gab an, e s bestehe eine depressive Symptomatik und eine psy chosoziale Belastungssituation ( Ziff. 2.2) und nannte eine 100%ige Arbeitsunfä higkeit vom 1 3. Januar bis 2 8. Februar 202 1. D er Beschwerdeführer werde durch die Hausärztin arbeitsunfähig geschrieben ( Ziff. 1.3).

3. 8 Dr. B.___ nannte im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 zuhanden der Beschwer degegnerin ( Urk. 8/106/1-5) als Diagnose n mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode, und Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung ( Ziff. 2.5). Die Psychiaterin gab an, e s bestehe eine depressive Symptomatik und eine psy chosoziale Belastungssituation ( Ziff. 2.2) und nannte eine 100%ige Arbeitsunfä higkeit vom 1 3. Januar bis 2 8. Februar 202 1. D er Beschwerdeführer werde durch die Hausärztin arbeitsunfähig geschrieben ( Ziff. 1.3). Als Befunde bestünden eine Antriebsstörung, Freudlosigkeit, Konzentrationsstö rungen, Schlafstörungen, ein sozialer Rückzug und depressive s Grübe l n ( Ziff. 2.4). Bei einer schrittweisen Wiedereingliederung sei der Patient aktuell zu 50 % arbeitsfähig. Die Arbeitsfähigkeit lasse sich gegebenenfalls auf 80 % stei gern ( Ziff. 2.7). Durch psychotherapeutische Strategien solle eine Veränderung von dysfunktionalen negativen Bewertungen erreicht werden mit einer vermin derten Kränkbarkeit ( Ziff. 2.8). Als Funktionsstörungen wurden Konzentrations störung, Müdigkeit und Reizbarkeit genannt ( Ziff. 3.4). Dr. B.___ gab als Hobbies des Beschwerdeführers seine Katze, der Garten, Kochen und Tanzen an ( Ziff. 3.5).

Als Befunde bestünden eine Antriebsstörung, Freudlosigkeit, Konzentrationsstö rungen, Schlafstörungen, ein sozialer Rückzug und depressive s Grübe l n ( Ziff. 2.4). Bei einer schrittweisen Wiedereingliederung sei der Patient aktuell zu 50 % arbeitsfähig. Die Arbeitsfähigkeit lasse sich gegebenenfalls auf 80 % stei gern ( Ziff. 2.7). Durch psychotherapeutische Strategien solle eine Veränderung von dysfunktionalen negativen Bewertungen erreicht werden mit einer vermin derten Kränkbarkeit ( Ziff. 2.8). Als Funktionsstörungen wurden Konzentrations störung, Müdigkeit und Reizbarkeit genannt ( Ziff. 3.4). Dr. B.___ gab als Hobbies des Beschwerdeführers seine Katze, der Garten, Kochen und Tanzen an ( Ziff. 3.5). 3. 9 Dr. A.___ gab im Bericht vom 9. Januar 2023 zuhanden der Beschwerdegeg nerin ( Urk. 8/107/2-6) an, die letzte Konsultation sei am 1 1. November 2022 erfolgt ( Ziff. 1.1). A ktuell fänden alle ein bis zwei Monate Konsultationen per Video oder Chat statt. Wenn es dem Patienten psychisch schlecht gehe, erfolge die Behandlung alle zwei Wochen ( Ziff. 1.2). Dr. A.___ attestierte für den Beruf als Informatiker vom 1. Oktober bis 1 8. November 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ( Ziff. 1.3). Bezüglich der Symptomatik komme es immer wieder zu einer Erschöpfung bei einer Abhängigkeitssituation im Job. Der Beschwerdefüh rer sei auf den Job angewiesen, was von den Arbeitgebern ausgenutzt werde ( Ziff. 2.2).

3. 9 Dr. A.___ gab im Bericht vom 9. Januar 2023 zuhanden der Beschwerdegeg nerin ( Urk. 8/107/2-6) an, die letzte Konsultation sei am 1 1. November 2022 erfolgt ( Ziff. 1.1). A ktuell fänden alle ein bis zwei Monate Konsultationen per Video oder Chat statt. Wenn es dem Patienten psychisch schlecht gehe, erfolge die Behandlung alle zwei Wochen ( Ziff. 1.2). Dr. A.___ attestierte für den Beruf als Informatiker vom 1. Oktober bis 1 8. November 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ( Ziff. 1.3). Bezüglich der Symptomatik komme es immer wieder zu einer Erschöpfung bei einer Abhängigkeitssituation im Job. Der Beschwerdefüh rer sei auf den Job angewiesen, was von den Arbeitgebern ausgenutzt werde ( Ziff. 2.2). Für die bisherige Tätigkeit sei eine Arbeitsfähigkeit von maximal vier Stunden bei eine m acht Stundentag zumutbar, welche dann auf 100 % gesteigert werden könne ( Ziff. 4.1).

Für die bisherige Tätigkeit sei eine Arbeitsfähigkeit von maximal vier Stunden bei eine m acht Stundentag zumutbar, welche dann auf 100 % gesteigert werden könne ( Ziff. 4.1). 3. 10 Der Beschwerdeführer reichte im Vorbescheidverfahren weitere ärztliche Z eug nisse von Dr. A.___ ein. Die Hausärztin attestierte in den Zeugnissen vom 1 8. November, 1., 3 0. Dezember 2022 und vom 1 4. Februar 2023 ( Urk. 8/114/1-4) für die Zeit vom 1 8. November 2022 bis 2 8. Februar 2023 eine Arbeitsunfä higkeit von 100 %. Auch Dr. B.___ attestierte im ärztlichen Zeugnis vom 1 8. November 2022 ( Urk. 8/114/5) für die Zeit vom 1 8. November 2022 bis 2 8. Februar 2023 wegen Krankheit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %.

3. 10 Der Beschwerdeführer reichte im Vorbescheidverfahren weitere ärztliche Z eug nisse von Dr. A.___ ein. Die Hausärztin attestierte in den Zeugnissen vom 1 8. November, 1., 3 0. Dezember 2022 und vom 1 4. Februar 2023 ( Urk. 8/114/1-4) für die Zeit vom 1 8. November 2022 bis 2 8. Februar 2023 eine Arbeitsunfä higkeit von 100 %. Auch Dr. B.___ attestierte im ärztlichen Zeugnis vom 1 8. November 2022 ( Urk. 8/114/5) für die Zeit vom 1 8. November 2022 bis 2 8. Februar 2023 wegen Krankheit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. I n einem weiteren ärztlichen Zeugnis vom 1. März 2023 ( Urk. 8/117/2) attestierte Dr. B.___ für die Zeit vom 1. bis 3 1. März 2023 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %.

I n einem weiteren ärztlichen Zeugnis vom 1. März 2023 ( Urk. 8/117/2) attestierte Dr. B.___ für die Zeit vom 1. bis 3 1. März 2023 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. 3.1 1 Dr. B.___ gab im Schreiben vom 9. März 2023 ( Urk. 8/ 117/1) an, beim Patienten bestehe seit April 2022 eine Verschlechterung der psychischen Symptomatik und der Persönlichkeitsproblematik, die letztendlich zum Verlust der längerfristigen Arbeitsfähigkeit geführt habe. Der Patient zeige seither eine zunehmende depres sive Symptomatik mit starker Antriebsstörung, Konzentrations- und Schlafstö rungen, Freudlosigkeit, einem sozialen Rückzug und Grübe l n. Durch retraumati sierende Erfahrungen im Arbeitsumfeld zeige sich die Persönlichkeitsproblematik derart ausgeprägt, dass aktuell von einer längerfristigen Arbeitsunfähigkeit aus gegangen werden müsse. Es bestünden derartige Insuffizienzgefühle, katastroph i sierende Gedanken und eine gedankliche Einengung verbunden mit einem geringen Selbstwert und einer erhöhten Kränkbarkeit, dass von einer erheblichen strukturellen Störung ausgegangen werden müsse. Eine Arbeitsfähigkeit erscheine daher auf längere Zeit nicht realistisch. Um eine minimale erneute soziale Wiedereingliederung zu erreichen, werde die Beschwerdegegnerin um Unterstützung gebeten.

3.1 1 Dr. B.___ gab im Schreiben vom 9. März 2023 ( Urk. 8/ 117/1) an, beim Patienten bestehe seit April 2022 eine Verschlechterung der psychischen Symptomatik und der Persönlichkeitsproblematik, die letztendlich zum Verlust der längerfristigen Arbeitsfähigkeit geführt habe. Der Patient zeige seither eine zunehmende depres sive Symptomatik mit starker Antriebsstörung, Konzentrations- und Schlafstö rungen, Freudlosigkeit, einem sozialen Rückzug und Grübe l n. Durch retraumati sierende Erfahrungen im Arbeitsumfeld zeige sich die Persönlichkeitsproblematik derart ausgeprägt, dass aktuell von einer längerfristigen Arbeitsunfähigkeit aus gegangen werden müsse. Es bestünden derartige Insuffizienzgefühle, katastroph i sierende Gedanken und eine gedankliche Einengung verbunden mit einem geringen Selbstwert und einer erhöhten Kränkbarkeit, dass von einer erheblichen strukturellen Störung ausgegangen werden müsse. Eine Arbeitsfähigkeit erscheine daher auf längere Zeit nicht realistisch. Um eine minimale erneute soziale Wiedereingliederung zu erreichen, werde die Beschwerdegegnerin um Unterstützung gebeten. 3.1 2 Dr. A.___ führte im Bericht vom 1 5. März 2023 ( Urk. 8/11 7 /3) aus, nach einer kurzzeitigen Stabilisierung sei mindesten s seit April 2022 eine deutliche Ver schlechterung der gesundheitlichen Situation eingetreten. Aus hausärztlicher Sicht bestehe eine stark belastende Situation mit reaktiv depressiven Symptomen. Im Vordergrund stünden ein situativ bedingter Schlafmangel, was zu Konzentra tion sproblemen und einer Minderung der Effizienz, der Leistungsfähigkeit und der Produktivität führe. Dieser führe auch zu Appetitlosigkeit, was zu Mangelsi tuationen unter anderem von Vitaminen geführt habe und die erwähnte Symp tomatik nicht verbessere. Angesichts der komplexen Situation sei von einer län gerfristigen Erwerbsunfähigkeit auszugehen. Der Beschwerdeführer brauche Unterstützung bei der Lösung seiner konkreten Probleme.

3.1 2 Dr. A.___ führte im Bericht vom 1 5. März 2023 ( Urk. 8/11 7 /3) aus, nach einer kurzzeitigen Stabilisierung sei mindesten s seit April 2022 eine deutliche Ver schlechterung der gesundheitlichen Situation eingetreten. Aus hausärztlicher Sicht bestehe eine stark belastende Situation mit reaktiv depressiven Symptomen. Im Vordergrund stünden ein situativ bedingter Schlafmangel, was zu Konzentra tion sproblemen und einer Minderung der Effizienz, der Leistungsfähigkeit und der Produktivität führe. Dieser führe auch zu Appetitlosigkeit, was zu Mangelsi tuationen unter anderem von Vitaminen geführt habe und die erwähnte Symp tomatik nicht verbessere. Angesichts der komplexen Situation sei von einer län gerfristigen Erwerbsunfähigkeit auszugehen. Der Beschwerdeführer brauche Unterstützung bei der Lösung seiner konkreten Probleme. 3.1 3 Dr. B.___ attestierte im ärztlichen Zeugnis vom 2 7. April 2023 ( Urk. 8/126) für die Zeit vom 2 7. April bis 3 1. Mai 2023 wegen Krankheit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %.

3.1 3 Dr. B.___ attestierte im ärztlichen Zeugnis vom 2 7. April 2023 ( Urk. 8/126) für die Zeit vom 2 7. April bis 3 1. Mai 2023 wegen Krankheit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. 4.

4. 4.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen).

4.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen). 4.2 Gemäss Art. 54a IVG stehen die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) den IV-Stellen für die Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsan spruchs zur Verfügung (Abs. 2). Sie legen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der versicherten Person für die Ausübung einer zumutbaren Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufga benbereich fest (Abs. 3). Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Ein zelfall unabhängig (Abs. 4). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizini schen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Bei der Festsetzung der funktionellen Leistungsfähigkeit (Art. 54a Abs. 3 IVG) ist die medizinisch attestierte Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und für angepasste Tätig keiten unter Berücksichtigung sämtlicher physischen, psychischen und geistigen Ressourcen und Einschränkungen in qualitativer und quantitativer Hinsicht zu beurteilen und zu begründen (Abs. 1 bis ). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2).

4.2 Gemäss Art. 54a IVG stehen die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) den IV-Stellen für die Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsan spruchs zur Verfügung (Abs. 2). Sie legen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der versicherten Person für die Ausübung einer zumutbaren Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufga benbereich fest (Abs. 3). Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Ein zelfall unabhängig (Abs. 4). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizini schen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Bei der Festsetzung der funktionellen Leistungsfähigkeit (Art. 54a Abs. 3 IVG) ist die medizinisch attestierte Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und für angepasste Tätig keiten unter Berücksichtigung sämtlicher physischen, psychischen und geistigen Ressourcen und Einschränkungen in qualitativer und quantitativer Hinsicht zu beurteilen und zu begründen (Abs. 1 bis ). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2). Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwal tung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei den haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdi gen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).

Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwal tung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei den haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdi gen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den pra xisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel lungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen).

Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den pra xisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel lungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen). 4. 3 Die Annahme einer Invalidität setzt stets ein medizinisches Substrat voraus, das (fach-) ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und die Arbeits- und Erwerbsfä higkeit nachgewiesenermassen wesentlich beeinträchtigt (Urteile des Bundesge richts 8C_43/2023 vom 29. November 2023 E. 5.1 und 8C_544/2022 vom 3. März 2023 E. 2.4). Der im Hinblick auf Rentenleistungen der Invalidenversicherung geltende enge (bio-psychische) Krankheitsbegriff klammert soziale Faktoren so weit aus, als es darum geht, die für die Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit kau salen versicherten Faktoren zu umschreiben. Die funktionellen Folgen von Gesundheitsschädigungen werden hingegen auch mit Blick auf psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren abgeschätzt, welche den Wirkungsgrad der Folgen einer Gesundheitsschädigung beeinflussen (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1 mit Hinweisen). Soweit soziale Belastungen direkt negative funktionelle Folgen zei tigen, bleiben sie ausgeklammert, gilt es doch sicherzustellen, dass gesundheitlich bedingte Erwerbsunfähigkeit zum einen (Art. 4 Abs. 1 IVG) und nicht versicherte Erwerbslosigkeit oder andere belastende Lebenslagen zum andern nicht ineinan der aufgehen (BGE 141 V 281 E. 4.3.3 mit Hinweis auf BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch BGE 143 V 409 E. 4.5.2). Psychosoziale Belastungsfaktoren können jedoch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie zu einer ausgewiesenen Beeinträchtigung der psychischen Integrität als solcher führen, welche ihrerseits eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bewirkt, wenn sie einen verselbständig ten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner Folgen verschlimmern (Urteile des Bundesgerichts 8C_213/2022 vom 4. August 2022 und 9C_311/2021 vom 23. September 2021 E. 4.2, je mit Hinweisen). Praxisge mäss spielt es keine Rolle, dass psychosoziale oder soziokulturelle Umstände bei der Entstehung einer Gesundheitsschädigung einen wichtigen Einfluss gehabt hatten, sofern sich inzwischen ein eigenständiger invalidisierender Gesundheits schaden entwickelt hat (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_105/2023 vom 10. Juli 2023 E. 5.1 mit Hinweisen). Eine krankheitswertige Störung muss umso ausgeprägter vorhanden sein, je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren das Beschwerdebild mitprägen (Urteil des Bundesgerichts 8C_43/2023 vom 29. November 2023 E. 5.2 mit Hinweisen ).

4. 3 Die Annahme einer Invalidität setzt stets ein medizinisches Substrat voraus, das (fach-) ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und die Arbeits- und Erwerbsfä higkeit nachgewiesenermassen wesentlich beeinträchtigt (Urteile des Bundesge richts 8C_43/2023 vom 29. November 2023 E. 5.1 und 8C_544/2022 vom 3. März 2023 E. 2.4). Der im Hinblick auf Rentenleistungen der Invalidenversicherung geltende enge (bio-psychische) Krankheitsbegriff klammert soziale Faktoren so weit aus, als es darum geht, die für die Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit kau salen versicherten Faktoren zu umschreiben. Die funktionellen Folgen von Gesundheitsschädigungen werden hingegen auch mit Blick auf psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren abgeschätzt, welche den Wirkungsgrad der Folgen einer Gesundheitsschädigung beeinflussen (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1 mit Hinweisen). Soweit soziale Belastungen direkt negative funktionelle Folgen zei tigen, bleiben sie ausgeklammert, gilt es doch sicherzustellen, dass gesundheitlich bedingte Erwerbsunfähigkeit zum einen (Art. 4 Abs. 1 IVG) und nicht versicherte Erwerbslosigkeit oder andere belastende Lebenslagen zum andern nicht ineinan der aufgehen (BGE 141 V 281 E. 4.3.3 mit Hinweis auf BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch BGE 143 V 409 E. 4.5.2). Psychosoziale Belastungsfaktoren können jedoch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie zu einer ausgewiesenen Beeinträchtigung der psychischen Integrität als solcher führen, welche ihrerseits eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bewirkt, wenn sie einen verselbständig ten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner Folgen verschlimmern (Urteile des Bundesgerichts 8C_213/2022 vom 4. August 2022 und 9C_311/2021 vom 23. September 2021 E. 4.2, je mit Hinweisen). Praxisge mäss spielt es keine Rolle, dass psychosoziale oder soziokulturelle Umstände bei der Entstehung einer Gesundheitsschädigung einen wichtigen Einfluss gehabt hatten, sofern sich inzwischen ein eigenständiger invalidisierender Gesundheits schaden entwickelt hat (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_105/2023 vom 10. Juli 2023 E. 5.1 mit Hinweisen). Eine krankheitswertige Störung muss umso ausgeprägter vorhanden sein, je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren das Beschwerdebild mitprägen (Urteil des Bundesgerichts 8C_43/2023 vom 29. November 2023 E. 5.2 mit Hinweisen ). 4.4 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapiere sistenz auszuschliessen sei (E. 5.1). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Res sourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1).

4.4 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapiere sistenz auszuschliessen sei (E. 5.1). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Res sourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Eine leicht- bis mittelgradige depressive Störung ohne nennenswerte Interferen zen durch psychiatrische Komorbiditäten lässt sich im Allgemeinen nicht als schwere psychische Krankheit definieren. Besteht dazu noch ein bedeutendes the rapeutisches Potential, so ist insbesondere auch die Dauerhaftigkeit des Gesund heitsschadens in Frage gestellt. Diesfalls müssen gewichtige Gründe vorliegen, damit dennoch auf eine invalidisierende Erkrankung geschlossen werden kann (BGE 148 V 49 E. 6.2.2 mit Hinweis). Die Anerkennung eines rentenbegründen den Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nach weis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweis losigkeit zu trage n (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3 ).

Eine leicht- bis mittelgradige depressive Störung ohne nennenswerte Interferen zen durch psychiatrische Komorbiditäten lässt sich im Allgemeinen nicht als schwere psychische Krankheit definieren. Besteht dazu noch ein bedeutendes the rapeutisches Potential, so ist insbesondere auch die Dauerhaftigkeit des Gesund heitsschadens in Frage gestellt. Diesfalls müssen gewichtige Gründe vorliegen, damit dennoch auf eine invalidisierende Erkrankung geschlossen werden kann (BGE 148 V 49 E. 6.2.2 mit Hinweis). Die Anerkennung eines rentenbegründen den Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nach weis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweis losigkeit zu trage n (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3 ). 4.5 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück weisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer ).

4.5 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück weisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer ). 5.

5. 5.1 Nach den Angaben von Dr. B.___ im Bericht vom 8. Dezember 2022 (IV Zusatzgesuch) kam es im April 2022 zu einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers, was zu r Kündigung des letzten Arbeitsverhältnisses im IT-Bereich und auch zur Kündigung seiner Wohnung führte. Die Psychiaterin nannte als Diagnosen eine rezidivierende depressive Stö rung, gegenwärtig schwere Episode, sowie Probleme mit Bezug auf Schwierigkei ten bei der Lebensbewältigung im Sinn e einer Akzentuierung von emotional instabilen Persönlichkeitszügen. Als Befunde gab sie eine Antriebsstörung, Freudlosigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, einen sozialen Rückzug, depressives Grübeln an sowie starke Zweifel, Insuffizienzgefühle, eine gedankli che Einengung, katastrophisierende Gedanken und einen schwankenden Appetit (vorstehend E. 3.7). Dr. B.___ gab im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 bei gleich lautenden Diagnosen und einem unveränderten Befund an, dass für eine schritt weise Wiedereingliederung aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bestehe, die gegebenenfalls auf 80 % gesteigert werden könne (E. 3.8). Im Bericht vom 9. März 2023 erwähnte sie erneut eine Verschlechterung der psychischen Symptomatik und der Persönlichkeitsproblematik seit April 202 2. Als Befunde gab sie neu eine starke Antriebsstörung und starke Insuffizienzgefühle an (E. 3.1 1 hiervor).

5.1 Nach den Angaben von Dr. B.___ im Bericht vom 8. Dezember 2022 (IV Zusatzgesuch) kam es im April 2022 zu einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers, was zu r Kündigung des letzten Arbeitsverhältnisses im IT-Bereich und auch zur Kündigung seiner Wohnung führte. Die Psychiaterin nannte als Diagnosen eine rezidivierende depressive Stö rung, gegenwärtig schwere Episode, sowie Probleme mit Bezug auf Schwierigkei ten bei der Lebensbewältigung im Sinn e einer Akzentuierung von emotional instabilen Persönlichkeitszügen. Als Befunde gab sie eine Antriebsstörung, Freudlosigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, einen sozialen Rückzug, depressives Grübeln an sowie starke Zweifel, Insuffizienzgefühle, eine gedankli che Einengung, katastrophisierende Gedanken und einen schwankenden Appetit (vorstehend E. 3.7). Dr. B.___ gab im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 bei gleich lautenden Diagnosen und einem unveränderten Befund an, dass für eine schritt weise Wiedereingliederung aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bestehe, die gegebenenfalls auf 80 % gesteigert werden könne (E. 3.8). Im Bericht vom 9. März 2023 erwähnte sie erneut eine Verschlechterung der psychischen Symptomatik und der Persönlichkeitsproblematik seit April 202 2. Als Befunde gab sie neu eine starke Antriebsstörung und starke Insuffizienzgefühle an (E. 3.1 1 hiervor). Dr. A.___ attestierte im Bericht vom 9. Januar 2023 für die bisherige Tätigkeit als Informatiker vom 1. Oktober bis 1 8. November 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Für den Zeitpunkt des Berichtes attestierte sie eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, die auf 100 % gesteigert werden könne (E. 3.9).

Dr. A.___ attestierte im Bericht vom 9. Januar 2023 für die bisherige Tätigkeit als Informatiker vom 1. Oktober bis 1 8. November 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Für den Zeitpunkt des Berichtes attestierte sie eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, die auf 100 % gesteigert werden könne (E. 3.9). 5.2 E s ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Patient während einer schweren depressi ven Episode in der Lage ist, soziale, häusliche und berufliche Aktivitäten fortzu führen, allenfalls sehr begrenzt (ICD-10, Internationale Klassifikation psychischer Störungen, 1 0. Aufl., 2015, S. 174). Dr. B.___ attestierte im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 trotz der Diagnose einer schweren depressiven Episode eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit von immerhin 50 % (E. 3.8). Eine solche scheint mit einer schweren depressiven Episode nur schwer vereinbar zu sein. Weiter fin det trotz der angegebenen Schwere der depressiven Störung keine medikamentöse Behandlung statt ( Urk. 8/106 Ziff. 2.3).

5.2 E s ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Patient während einer schweren depressi ven Episode in der Lage ist, soziale, häusliche und berufliche Aktivitäten fortzu führen, allenfalls sehr begrenzt (ICD-10, Internationale Klassifikation psychischer Störungen, 1 0. Aufl., 2015, S. 174). Dr. B.___ attestierte im Bericht vom 2 7. Dezember 2022 trotz der Diagnose einer schweren depressiven Episode eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit von immerhin 50 % (E. 3.8). Eine solche scheint mit einer schweren depressiven Episode nur schwer vereinbar zu sein. Weiter fin det trotz der angegebenen Schwere der depressiven Störung keine medikamentöse Behandlung statt ( Urk. 8/106 Ziff. 2.3). Im Bericht von Dr. B.___ vom 2 7. Dezember 2022 ist zwar abweichend zu ihren Berichten vom 8. Dezember 2022 (E. 3.7) und vom 9. März 2023 (E. 3.11) nicht die Rede von einer gesundheitlichen Verschlechterung (E. 3.8), während Dr. A.___ eine solche in ihrem Bericht vom 1 5. März 2023 wieder ausdrücklich bestätigte (E. 3.1 2 ). Angesichts der am 8. Dezember 2022 von Dr. B.___ erwähn ten gesundheitlichen Verschlechterung ist, anders als von der Beschwerdegegne rin dargestellt ( Urk. 2 S. 2 unten), in den Berichten von Dr. B.___ vom 2 7. Dezember 2022 und vom 9. März 2023 kein Widerspruch im Sinne der Angabe einer plötzlichen, nicht nachvollziehbaren gesundheitlichen Verschlech terung zu sehen. Von Bedeutung ist sodann, dass die Beschwerdegegnerin trotz teils unklare r und widersprüchliche r Angaben der behandelnden Ärzt innen keine ärztliche Einschätzung ihres RAD zur Schwere der Gesundheitsstörung einholte. Eine solche hätte sich angesichts der Einschätzungen durch die behandelnden Ärzt innen aufgedrängt (vgl. E. 4.2). Der RAD hätte zudem zur Frage Stellung nehmen müssen, ob der Beschwerdeführer den möglichen Behandlungsoptionen nachgekommen ist, was die Beschwerdegegnerin verneinte ( Urk. 2 S. 2 f.). Sie stützte sich in der angefochtenen Verfügung lediglich auf eine interne Stellung nahme einer Sachbearbeiterin vom 2 5. April 2023 im Feststellungsblatt vom 4. Mai 2023 ab ( Urk. 8/120 S. 3).

Im Bericht von Dr. B.___ vom 2 7. Dezember 2022 ist zwar abweichend zu ihren Berichten vom 8. Dezember 2022 (E. 3.7) und vom 9. März 2023 (E. 3.11) nicht die Rede von einer gesundheitlichen Verschlechterung (E. 3.8), während Dr. A.___ eine solche in ihrem Bericht vom 1 5. März 2023 wieder ausdrücklich bestätigte (E. 3.1 2 ). Angesichts der am 8. Dezember 2022 von Dr. B.___ erwähn ten gesundheitlichen Verschlechterung ist, anders als von der Beschwerdegegne rin dargestellt ( Urk. 2 S. 2 unten), in den Berichten von Dr. B.___ vom 2 7. Dezember 2022 und vom 9. März 2023 kein Widerspruch im Sinne der Angabe einer plötzlichen, nicht nachvollziehbaren gesundheitlichen Verschlech terung zu sehen. Von Bedeutung ist sodann, dass die Beschwerdegegnerin trotz teils unklare r und widersprüchliche r Angaben der behandelnden Ärzt innen keine ärztliche Einschätzung ihres RAD zur Schwere der Gesundheitsstörung einholte. Eine solche hätte sich angesichts der Einschätzungen durch die behandelnden Ärzt innen aufgedrängt (vgl. E. 4.2). Der RAD hätte zudem zur Frage Stellung nehmen müssen, ob der Beschwerdeführer den möglichen Behandlungsoptionen nachgekommen ist, was die Beschwerdegegnerin verneinte ( Urk. 2 S. 2 f.). Sie stützte sich in der angefochtenen Verfügung lediglich auf eine interne Stellung nahme einer Sachbearbeiterin vom 2 5. April 2023 im Feststellungsblatt vom 4. Mai 2023 ab ( Urk. 8/120 S. 3). Zum von der Beschwerdegegnerin erwähnten Arbeitsunfähigkeitszeugnis von Dr. A.___ vom 2 0. Juli 2022 ( Urk. 2 S. 2) ist zu sagen, dass nach dem 3 1. Juli 2022 seit dem 9. September 2022 bis Ende März 2023 erneut eine volle Arbeits unfähigkeit attestiert wurde (vorstehend E. 3.6 und E. 3.10). Dies lässt, n achdem der Beschwerdeführer eine Anstellung im IT-Bereich per Ende April 2022 erneut verloren hatte, eine längere Zeit dauernde und massgebliche gesundheitliche Ein schränkung nicht ohne Weiterungen von der Hand weisen. Entgegen der Beschwerdegegnerin kann ein Rentenanspruch vorliegend nicht ohne weitere Abklärungen mit dem Hinweis auf überwiegende psychosoziale Faktoren verneint werden. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts müssen psychosoziale Fak toren im Hinblick auf den Krankenbegriff ausgeklammert werden (E. 4.3). Auch wenn gewisse Zweifel an den Auswirkungen der beschriebenen depressiven Stö rung bestehen, liegen gesamthaft mehrere Hinweise für eine massgebliche Ein schränkung des Gesundheitszustandes und der Erwerbsfähigkeit des Beschwerde führers seit April 2022 vor.

Zum von der Beschwerdegegnerin erwähnten Arbeitsunfähigkeitszeugnis von Dr. A.___ vom 2 0. Juli 2022 ( Urk. 2 S. 2) ist zu sagen, dass nach dem 3 1. Juli 2022 seit dem 9. September 2022 bis Ende März 2023 erneut eine volle Arbeits unfähigkeit attestiert wurde (vorstehend E. 3.6 und E. 3.10). Dies lässt, n achdem der Beschwerdeführer eine Anstellung im IT-Bereich per Ende April 2022 erneut verloren hatte, eine längere Zeit dauernde und massgebliche gesundheitliche Ein schränkung nicht ohne Weiterungen von der Hand weisen. Entgegen der Beschwerdegegnerin kann ein Rentenanspruch vorliegend nicht ohne weitere Abklärungen mit dem Hinweis auf überwiegende psychosoziale Faktoren verneint werden. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts müssen psychosoziale Fak toren im Hinblick auf den Krankenbegriff ausgeklammert werden (E. 4.3). Auch wenn gewisse Zweifel an den Auswirkungen der beschriebenen depressiven Stö rung bestehen, liegen gesamthaft mehrere Hinweise für eine massgebliche Ein schränkung des Gesundheitszustandes und der Erwerbsfähigkeit des Beschwerde führers seit April 2022 vor. Anhand der vorliegenden Akten ist die Durchführung eines strukturieren Beweis verfahrens (vgl. E. 4. 4 hiervor) nicht möglich. Mit dem Beschwerdeführer ( Urk. 1 S. 8 Ziff. 18) lässt sich sodann nicht sagen, dass es ihm nach dem Erhalt des Vorbescheides der Beschwerdegegnerin schlechter gegangen wäre. Ohne Weite rungen kann daher auch nicht von einer lediglich reaktiven Störung aus gegangen werden. Da auf die vorliegenden medizinischen Berichte nicht abgestellt werden kann, ist die Beschwerdegegnerin der ihr nach Art. 43 Abs. 1 ATSG obliegenden Abklärungspflicht von Amtes wegen nicht ausreichend nachgekommen.

Anhand der vorliegenden Akten ist die Durchführung eines strukturieren Beweis verfahrens (vgl. E. 4. 4 hiervor) nicht möglich. Mit dem Beschwerdeführer ( Urk. 1 S. 8 Ziff. 18) lässt sich sodann nicht sagen, dass es ihm nach dem Erhalt des Vorbescheides der Beschwerdegegnerin schlechter gegangen wäre. Ohne Weite rungen kann daher auch nicht von einer lediglich reaktiven Störung aus gegangen werden. Da auf die vorliegenden medizinischen Berichte nicht abgestellt werden kann, ist die Beschwerdegegnerin der ihr nach Art. 43 Abs. 1 ATSG obliegenden Abklärungspflicht von Amtes wegen nicht ausreichend nachgekommen. 5.3 Zusammenfassend erweist sich der medizinische Sachverhalt als unzureichend abgeklärt. Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden Abklärung des psychischen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers zurück zuweisen. Anschliessend hat sie über einen Rentenanspruch des Beschwerdefüh rers erneut zu verfügen. Allenfalls sind auch erneut berufliche Massnahmen in Betracht zu ziehen. In diesem Sinn e ist die Beschwerde gutzuheissen.

5.3 Zusammenfassend erweist sich der medizinische Sachverhalt als unzureichend abgeklärt. Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden Abklärung des psychischen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers zurück zuweisen. Anschliessend hat sie über einen Rentenanspruch des Beschwerdefüh rers erneut zu verfügen. Allenfalls sind auch erneut berufliche Massnahmen in Betracht zu ziehen. In diesem Sinn e ist die Beschwerde gutzuheissen. 6.

6. 6.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung sowohl für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollständi ges Obsiegen (BGE 137 V 57; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 11.1 mit Hinweis), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung hat.

6.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung sowohl für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollständi ges Obsiegen (BGE 137 V 57; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 11.1 mit Hinweis), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung hat. 6.2 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vor liegend sind die Kosten auf Fr. 600.-- festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

6.2 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vor liegend sind die Kosten auf Fr. 600.-- festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6. 3 Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Par teikosten. Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert (§ 34 Abs. 3 GSVGer ). Als weitere Bemessungskriterien nennt § 7 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht ( GebV SVGer ) den Zeitaufwand und die Barauslagen.

6. 3 Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Par teikosten. Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert (§ 34 Abs. 3 GSVGer ). Als weitere Bemessungskriterien nennt § 7 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht ( GebV SVGer ) den Zeitaufwand und die Barauslagen. Gemäss § 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 GebV SVGer wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.

Gemäss § 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 GebV SVGer wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte am 1 8. Oktober 2023 ( Urk. 14) die Honorarnote in Höhe von Fr. 3'660.70 ( Urk. 15) ein. Ein Aufwand von sechs Stunden für das Verfassen der Beschwerde inklusive der Aufwendungen im Zusammenhang mit der unentgeltlichen Rechtsvertretung, von fast sechs Stun den Aktenstudium sowie weitere geltend gemachte Aufwendungen erweisen sich der Bedeutung und der Schwierigkeit des Prozesses als nicht angemessen. Ange sichts der zu studierenden vorinstanzlichen Akten, der neunseitigen Beschwerde schrift, der Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltli che Rechtsvertretung und dem Nachweis der Handlungsfähigkeit sowie der in ähnlichen Fällen zugesprochenen Beiträge ist die Entschädigung von Rechtsan walt Dr. Kaspar Saner, Zürich, bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenan satzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2' 70 0.-- (inklusive Bar auslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.

Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte am 1 8. Oktober 2023 ( Urk. 14) die Honorarnote in Höhe von Fr. 3'660.70 ( Urk. 15) ein. Ein Aufwand von sechs Stunden für das Verfassen der Beschwerde inklusive der Aufwendungen im Zusammenhang mit der unentgeltlichen Rechtsvertretung, von fast sechs Stun den Aktenstudium sowie weitere geltend gemachte Aufwendungen erweisen sich der Bedeutung und der Schwierigkeit des Prozesses als nicht angemessen. Ange sichts der zu studierenden vorinstanzlichen Akten, der neunseitigen Beschwerde schrift, der Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltli che Rechtsvertretung und dem Nachweis der Handlungsfähigkeit sowie der in ähnlichen Fällen zugesprochenen Beiträge ist die Entschädigung von Rechtsan walt Dr. Kaspar Saner, Zürich, bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenan satzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2' 70 0.-- (inklusive Bar auslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 4. Mai 2023 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 4. Mai 2023 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner, Zürich, eine Parteientschädigung von Fr. 2’ 70 0.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner, Zürich, eine Parteientschädigung von Fr. 2’ 70 0.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner

Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 14, Urk. 15 und Urk. 19-20 /1-3

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 14, Urk. 15 und Urk. 19-20 /1-3 - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkun den sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkun den sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

Grieder-MartensBrugger