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Der Schweizer Tierschutz STS bedauert die fast gleichbleibend hohe Anzahl bewilligungspflichtiger Tierversuche im Jahr 2003. Die zahlenmässige Abnahme der Tierversuche im Jahr 2003 ist leider nicht mit vermindertem Tierleiden gleichzusetzen. Die Tierversuche mit den allerschwersten Belastungen haben im letzten Jahr sogar noch zugenommen. Ebenfalls massiv zugenommen haben unter anderem belastende Tierversuche mit Katzen (um 26,8%), mit Schafen und Ziegen (um 44,3%) und mit Amphibien und Reptilien (um 88,4%).
Belastende Tierversuche, welche Schmerzen, Leiden, Schäden und Ängste für die betroffenen Versuchstiere bedeuten können, werden von den verantwortlichen Behörden routinemässig bewilligt. Die Gesuche müssen nur formal korrekt ausgefüllt sein, denn auch wenn das Versuchsziel fragwürdig ist oder die angewandte Methode undurchsichtig beschrieben wird, bleibt bei oft Tausenden von Gesuchen kaum Zeit für kritisches Hinterfragen.
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