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Erst vor einem Monat hatte Roche bereits mitgeteilt, dass die Kombinationstherapie in der Phase-III-Studie IMbrave 150 sowohl beim Gesamtüberleben (OS) als auch beim sogenannten progressionsfreien Überleben (PFS) eine statistische Signifikanz aufgezeigt hat.
In der Studie wurde die Kombination aus Tecentriq und Avastin bei Patienten eingesetzt, bei denen ein inoperables hepatozelluläres Karzinom (HCC) diagnostiziert wurde. Zudem haben diese Patienten den Angaben zufolge davor keine systemische Therapie erhalten.
Ziel der Studie war es, bei diesen Patienten sowohl das Gesamtüberleben als auch das Überleben ohne eine Verschlimmerung der Krankheit zu erzielen. Dabei wurde die Tecentriq-Kombination mit der Standardtherapie Sorafenib verglichen.
Wie die nun vorgestellten Daten zeigen, reduzierte die Tecentriq-Kombination das Todesrisiko um 42 Prozent und das Risiko einer Verschlechterung um 41 Prozent.
Es sei die erste Behandlung seit zehn Jahren, die das Gesamtüberleben von Menschen mit inoperablem hepatozellulärem Karzinom im Vergleich zum derzeitigen Versorgungsstandard verbessere, wurde Levi Garraway, Chief Medical Officer und Head of Global Product Development, in der Mitteilung zitiert.
HCC gehört laut Roche zu den aggressivsten Krebsarten mit nur einer begrenzten Behandlungsmöglichkeit. Die Krankheit betreffe pro Jahr etwa 750'000 Menschen, davon die meisten in Asien und fast die Hälfte in China. Die Prognose für das inoperable HCC ist laut Roche nach wie vor schlecht, mit wenigen systemischen Therapiemöglichkeiten und einer Einjahresüberlebensrate von weniger als 50 Prozent nach der Diagnose.
hr/ra
(AWP)