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Liturgie im Fernkurs als Ausbildungskurs für die Leitung von Wort-Gottes-Feiern in bestimmten Situationen
Im liturgischen Buch „Die Wort-Gottes-Feier am Sonntag“ (Freiburg-CH 1. Aufl.2014, 2. Aufl. 2015) wird geregelt, wer eine Wort-Gottes-Feier leiten kann, im Fall es steht keine Person mit Missio canonica zur Verfügung. In der Pastoralen Einführung heisst es dazu:
„Steht eine solche Person nicht zur Verfügung, dann kann der zuständige Pfarrer oder sein Stellvertreter eine Person oder vorzugsweise eine Gruppe mit der Durchführung einer Feier beauftragen. Voraussetzung dafür ist, dass diese Personen einen vom Bischof anerkannten Ausbildungskurs besucht haben. Dieselben Personen können auch in Notsituationen (etwa wenn ein Priester unverhofft ausfällt) der Feier vorstehen. Wenn die Vorsteherin oder der Vorsteher keine bischöfliche Missio hat, entfällt die Predigt. Stattdessen kann an die Stelle der Predigt ein Glaubenszeugnis oder ein geistlicher Impuls treten.“ (Nr. 42)
Liturgie als Fernkurs wurde von der Deutschschweizer Ordinarienkonferenz (Sitzung am 18. März 2015) als Ausbildungskurs anerkannt. Das Liturgische Institut stellt eine Bestätigung darüber aus, wenn die betreffenden Personen:
3. eine Abschlussarbeit von etwa 10 Seiten vorlegen, die eine eigene Feier mit Vorüberlegungen, Durchführung und Reflexion präsentiert,
Ausserdem müssen zu Beginn des Fernkurses vorliegen
Das Liturgische Institut stellt nach Erfüllung aller Bedingungen eine Bestätigung aus.
Da Liturgie im Fernkurs keinen KommunionhelferInnenkurs beinhaltet, müssen Teilnehmende, in deren Pfarreien die Wort-Gottes-Feier mit Kommunionspendung gefeiert wird, zusätzlich einen KommunionhelferInnenkurs besuchen, falls sie selber die Kommunion austeilen.
(Stand 13.01.2018)