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Papst Franziskus hat wegen Ischias-Schmerzen nach Angaben des Vatikans zwei Termine zum Jahreswechsel abgesagt. Wie Vatikansprecher Matteo Bruni am Donnerstag mitteilte, wolle das katholische Kirchenoberhaupt aber am 1. Januar trotzdem wie geplant sein Angelus-Gebet in der Bibliothek im Apostolischen Palast sprechen.
Eigentlich sollte der 84-jährige Franziskus am frühen Silvestertag ein feierliches Abendgebet im Petersdom leiten. Zum Abschluss der Dankvesper erklingt dabei traditionell das «Te Deum», ein kirchlicher Lobgesang. Bei diesem Termin am Donnerstag sollte der Papst nun von Kardinal Giovanni Battista Re vertreten werden, wie der Vatikansprecher erläuterte. Wegen der Corona-Massnahmen war der Gottesdienst nur im kleinen Kreis geplant.
Am Neujahrstag werde Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin dann Franziskus bei der Messe zum Jahresbeginn im Petersdom ersetzen, hiess es. Das anschliessende Angelus-Gebet am Freitagmittag in der Bibliothek solle aber von Franziskus geleitet werden.
Der Vatikan sprach von einem schmerzhaften Ischias-Leiden. Dabei handelt es sich um verschiedene Beschwerden, die in der Regel vom Ischias-Nerv ausgehen. Dieser kann zum Beispiel eingeklemmt oder entzündet sein. Dabei können sich die Schmerzen vom Rücken bis ins Bein ziehen. (aeg/sda/dpa)