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Senioren-Meisterschaften 2019
Vergangene Woche wurden auf der Anlage des RTC Seedorfs die Senioren-Meisterschaften ausgetragen, was zugleich das erste Turnier auf dem neuen Hallenboden war. Gespielt wurde in drei Kategorien (Damen, Herren 35+, Herren 45+). Während den Meisterschaften kam es des Öfteren zu spannenden Dreisätzern und es wurde ausgesprochen fair gespielt. Dabei wurden die Teilnehmer/Innen von einem grossen Publikum unterstützt. Zur Feier des Tages bzw. der Woche kamen alle in den Genuss eines Raclette-Plauschs.
Damen: Spannende dritte Sätze im Halbfinale
In der Damenkategorie kämpften gesamthaft sechs Spielerinnen um den Meistertitel. Im ersten Halbfinale standen sich Favoritin Sonja Tramonti (R6) und Katrin Böttcher (R7) gegenüber. Die Partie erwies sich als höchst ausgeglichen, wobei Tramonti mit einem souveränen ersten Satz startete (6:0). Böttcher liess jedoch nicht locker und ergatterte den zweiten Satz (6:4). Der entscheidende dritte Satz war höchst ausgeglichen: Beide Spielerinnen kämpften um jeden Punkt. Nach einer mitreissenden Partie konnte sich Sonja Tramonti mit 7:6 knapp durchsetzen und stand somit als erste Finalistin fest.
In der zweiten Tableauhälfte kam es zu einem Duell zwischen Sandra Epp (R7) und Susanne Bär-Gamma (R7). Im ersten Satz dominierte Epp (6:2), wobei Bär-Gamma den Spiess umdrehte und den zweiten Satz für sich beanspruchte (6:1). Im zweiten Halbfinale kam es ebenfalls zu einem äusserst spannenden und ausgeglichenen dritten Satz, den Susanne Bär-Gamma nach einer hart umkämpften Partie gewinnen konnte (7:6).
Das Finale zwischen Sonja Tramonti (R7) und Susanne Bär-Gamma (R7) konnte mitreissender nicht sein: Beide überzeugten mit soliden Aufschlägen und guten Punkten. Im dritten Satz behielt Sonja Tramonti schliesslich die besseren Nerven für sich und holte konnte somit erstmals den Meistertitel der Kategorie Damen entgegennehmen (6:7/6:1/7:6).
Herren 35+: Christian Arnold holt erstmals Meistertitel
Die Kategorie der Herren 35+ war mit insgesamt 18 Teilnehmern gut belegt. Titelverteidiger und Topgesetzter Beat Arnold (R4) stand anlässlich des Halbfinales Christian Arnold (R5) gegenüber. Im ersten Satz schwang Beat Arnold mit 6:4 obendurch, konnte im zweiten Satz gegen Christian Arnold allerdings nicht viel ausrichten (0:6). Beide Akteure boten Tennis auf hohem Niveau und kämpften hart. Nach einem knappen Champions-Tiebreak konnte Christian Arnold sich mit 7:6 gegen den Titelverteidiger durchsetzen und sicherte sich das Ticket fürs Finale.
Das zweite Halbfinale bestritten Orlando Gmür (R6) und Stefan Arnold (R5). Es wurde beiderseits souverän gespielt. Schliesslich konnte Arnold die Partie nach zwei Sätzen für sich entscheiden (6:1/6:3).
Das Arnold-Arnold-Finale war sehr ausgeglichen. Nach langen und mitreissenden Ballwechseln vermochte es Christian Arnold, nicht nur Titelverteidiger Beat Arnold, sondern auch Zweitgesetzten Stefan Arnold zu bezwingen (6:3/7:5), um verdienterweise die Siegertrophäe entgegenzunehmen.
Herren 45+: Sieg von Renato Lucchi
In der Kategorie der Herren 45+ waren gesamthaft 15 Teilnehmer mit von der Partie. Das Halbfinale in der oberen Tableauhälfte bestritten Erstgesetzter Renato Lucchi (R6) gegen Marcel Maillard (R7). Die Akteure schenkten sich nichts und es wurde um jeden Punkt gefightet. Lucchi konnte den ersten Satz für sich entscheiden, hatte den zweiten Satz allerdings abzugeben. So kam es zu einem höchst mitreissenden dritten Satz. Renato Lucchi behielt schlussendlich das bessere Ende für sich und schwang im dritten Satz knapp obenaus (6:3/3:6/7:6), was für ihn den Einzug ins Finale bedeutete.
Das zweite Halbfinale zwischen Christian Tresch (R7) und Beat Luginbühl (R7) war ebenfalls sehr spannend: Luginbühl konnte sich schlussendlich nach zwei Sätzen durchsetzen (6:2/6:3).
Im Finale standen sich Renato Lucchi (R6) und Beat Luginbühl (R7) gegenüber. Es wurde starkes Tennis geboten und das Resultat fiel extrem knapp aus: Nach einem langen und nervenauftreibenden Duell über drei Sätze konnte Renato Lucchi das Finale für sich entscheiden (5:7/7:6/7:6) und sich als Meister feiern lassen.