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Der Einsatz massiv paralleler, verteilter Systeme stellt neue Herausforderungen an den Softwareentwicklungsprozess. Diese werden am Beispiel des P2P Systems Symstry herausgearbeitet und geeignete Modelle zur Komplexitätsreduktion abgeleitet. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in den Entwurf und die Implementierung des Programmiermodells Gears4Net ein. Letzteres betrachtet Parallelität als Designkriterium und forciert die synchronisationsfreie Anwendungsentwicklung sowie die Zustandsmaschinen-ähnliche Quellcodestrukturierung. Die Praxisrelevanz des Gears4Net-Modells wird bei der Implementierung des auf symbolischen Koordinaten operierenden P2P-Systems Symstry verdeutlicht. Gears4Net begleitet dabei den Softwareentwicklungsprozess von der Spezifikation über das Anwendungsdesign bis hin zur Simulation und zum Test des massiv parallelen und verteilten Systems.