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Übergewicht erhöht das Risiko für Krebserkrankungen des Darms, der Nieren, der Speiseröhre, der Bauchspeicheldrüse und der Gallenblase und bei Frauen der Brust, der Gebärmutterschleimhaut und der Eierstöcke.
Das erhöhte Krebsrisiko wird auf verschiedene Mechanismen zurückgeführt. Starkes Übergewicht kann zum Beispiel zu chronischen Entzündungen sowie zu Veränderungen von Wachstumsfaktoren und der Hormonproduktion führen. Diese wiederum begünstigen die Entstehung von Krebs.
Übergewicht ist nicht nur für verschiedene Krebsarten ein Risikofaktor, sondern auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Es ist daher wichtig, das Gewicht im ganzen Erwachsenenleben möglichst konstant im Normalbereich zu halten. Als Richtwert gilt ein Body-Mass-Index (BMI) zwischen 18,5 und 25.
Das Gewicht bleibt stabil, solange die Energiezufuhr und der Energieverbrauch ausgeglichen sind. Bei einem zu hohen Körpergewicht sollte auf Diäten verzichtet und stattdessen eine Gewichtsreduktion durch die Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung angestrebt werden. Körperliche Aktivität unterstützt die Gewichtsregulierung.
So geht’s
- Trinken Sie vor allem Leitungswasser, Mineralwasser oder ungesüssten Tee.
- Essen Sie nur so viel, bis Sie satt sind.
- Konsumieren Sie Süssigkeiten, Süssgetränke, Alkohol und Fastfood massvoll.
- Essen Sie täglich viel Gemüse oder Früchte.
- Gönnen Sie sich täglich ausreichend Bewegung
Ermittlung des Body-Mass-Index BMI
Der Body-Mass-Index BMI stellt das Verhältnis von Körpergewicht und Körpergrösse dar. Er kann mit der angegebenen Rechenformel ermittelt werden: Körpergewicht (kg) : Grösse (m) : Grösse (m)
Beispiel: 76 (kg) : 1,74 (m) : 1,74 (m) = 25.1
Beurteilung des BMI
BMI unter 18,5: Untergewicht.
Untergewicht kann wie Übergewicht negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Mit einer Fachperson (z.B. Arzt oder Ernährungsberater) kann abgeklärt werden, ob eine Gewichtserhöhung nötig ist.
BMI18,5 bis 25: Normalgewicht.
Das Gewicht ist optimal und sollte während des ganzen Erwachsenenlebens so gehalten werden.
BMI 25 bis 30: Übergewicht.
Das Gewicht sollte gehalten oder insbesondere bei Begleiterkrankungen (z. B. Bluthochdruck, Diabetes) auf einen BMI von maximal 25 gesenkt werden. Eine Fachperson (Ernährungsberater oder Arzt) kann die Gewichtsreduktion begleiten.
BMI ab 30: Adipositas oder krankhaftes Übergewicht.
Das Gewicht sollte reduziert werden. Eine Fachperson (Ernährungsberater oder Arzt) kann die Gewichtsreduktion begleiten.