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Am vergangenen Wochenende kam unser Dörrautomat mal wieder zum Einsatz, aber diesmal gab es zur Abwechslung mal kein Moo Dad Deaw, sondern thailändisches Moo Sawan. Hierbei handelt es ich auch um getrocknetes Fleisch, das aber in einer dickflüssigen Marinade mit viel Zucker über Nacht eingelegt wird und dadurch selbst einen leicht süßlichen Geschmack bekommt.
Auch das Moo Sawan habe ich wie bereits zuvor den Plaa Salmon Dad Deaw das erste Mal in einem Post von Rattikan in der Facebookgruppe Thai-Küche ครัวไทย gesehen und wollte es sofort selbst ausprobieren. Anders als zu den beiden anderen getrockneten Snacks gibt es zum Moo Sawan keinen typischen Dip, sondern es wird normalerweise einfach mit Klebreis gegessen.
Zutaten
- 500g Schweineschnitzel (Oberschale)
- eine Knoblauchzehe
- 3 Korianderwurzeln
- 2 EL Kreuzkümmelsamen
- 1 EL Koriandersamen
- 1 EL weiße Pefferkörner
- 2 EL Austersoße
- 5 EL Sojasoße
- 4 EL Palmzucker
Zubereitung
Die Marinade sollte etwa acht Stunden vor dem eigentlichen Trocknen hergestellt werden, damit das Fleisch lange genug darin eingelegt werden kann. Es bietet sich daher an dies am Vorabend zu machen.
Für die Marinade als Erstes die Knoblauchzehe schälen und klein schneiden. Dann die Korianderwurzeln in kleine Stücke schneiden. Danach die Hälfte der Kreuzkümmelsamen im Mörser grob zerstoßen und beiseite stellen.
Als Nächstes nacheinander die restlichen Kreuzkümmelsamen, die Koriandersamen, die Pfefferkörner, den Knoblauch und die Korianderwurzeln in den Mörser geben und alles zu einem Pulver zerstoßen.
Nun in einer großen Schüssel die Austernsoße mit der Sojasoße vermengen und den Palmzucker darin auflösen. In diese eingedickte Soße nun das gerade hergestellte Pulver und schließlich die grob zerstoßenen Kreuzkümmelsamen einrühren.
Danach das Fleisch kurz abwaschen, trocken tupfen und dann in dünne Streifen schneiden. Diese Streifen dann in die angerührte Marinade geben und so vermengen, dass alles gleichmäßig bedeckt ist. Das Fleisch dann für mindestens acht Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.
Am nächsten Tag oder nach Ablauf der Zeit für das Marinieren das Fleisch gleichmäßig auf die Etagen des Dörrautomat verteilen. Das Fleisch dann bei 70° Celsius für viereinhalb bis fünf Stunden trocknen lassen. Wer das Wetter und die Möglichkeit hat, kann das Fleisch auch in der Sonne trocknen, so wie es ursprünglich in Thailand gemacht wurde heute auch noch oft gemacht wird.
Das getrocknete Fleisch kann dann sofort verzehrt werden oder, wie bei den anderen getrockneten Snacks auch, nochmal portionsweise in Öl frittiert werden. Durch das Frittieren wird das getrocknete Fleisch außen kross und noch leckerer, außerdem bilde ich mir ein, dass dann der süßliche Geschmack deutlicher hervortritt.