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Der Ja-Stimmenanteil betrug 85,5 Prozent. 3350 Stimmberechtigte sprachen sich für den Kauf aus, 566 waren dagegen. Die Stimmbeteiligung betrug 60,7 Prozent.
Im Gebäude Sankt Martinsgrund 5 sind 15 Einzelzimmer für Pflegebedürftige sowie elf kleine Wohnungen für betreutes Wohnen untergebracht. Der Bau war 2003 erstellt worden, und zwar im Baurecht von der Wohnbaugenossenschaft für die Familie. Die Stadt Sursee hatte damals das Projekt nicht selbst finanzieren können.
Aus strategischen und finanziellen Überlegungen entschied sich der Stadtrat 2020, das Gebäude Sankt Martinsgrund 5 zu kaufen. Er einigte sich mit der Wohnbaugenossenschaft auf einen Preis von 5 Millionen Franken. Obwohl dies 250000 Franken mehr ist als ursprünglich angenommen, war dies im Urteil des Stadtrats ein gerechtfertigter Preis. Gebäude dieser Art und an dieser Lage hätten faktisch kein Risiko, erklärte er in seiner Abstimmungsbotschaft.
Die Stimmberechtigten von Sursee genehmigten zudem mit 2815 zu 1068 Stimmen einen Kredit von 3,4 Millionen Franken zur Sanierung der Merkurstrasse. Unbestritten war ferner die Jahresrechnung 2020, welche mit einem Ertragsüberschuss von 2,3 Millionen Franken schloss. Diese passierte mit 3521 zu 199 Stimmen.
(sda)