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Priester in Argentinien wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt
In Argentinien sind zwei katholische Priester wegen sexuellen Missbrauchs gehörloser Kinder zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Gegen einen 59-jährigen Argentinier verhängte das Gericht eine Haftstrafe von 45 Jahren, gegen einen 83-jährigen Italiener 42 Jahre.
Ein Gärtner der Schule Instituto Antonio Próvolo muss für 18 Jahre ins Gefängnis, wie das Gericht am Montag in Mendoza entschied. Die Verurteilten haben nach Auffassung des Gerichts zwischen 2005 und 2016 in mindestens 25 Fällen Schutzbefohlene in der katholischen Schule sexuell missbraucht.
Die Opfer waren Mädchen und Jungen im Alter zwischen 7 und 17 Jahren. Bereits im vergangenen Jahr wurde im Zuge des Verfahrens ein früherer Messdiener zu zehn Jahren Haft verurteilt. Zwei weitere Prozesse mit rund 15 Angeklagten stehen noch aus.
Die Justiz ermittelt auch zu ähnlichen Fällen in La Plata südlich von Buenos Aires und Verona in Italien.