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Die Finma habe bei der UBS keine systematischen, schweren Verstösse festgestellt, aber die Bank schriftlich gerügt, heisst es in einem Statement vom Dienstagabend. Trotz eines umfangreichen gruppenweiten Weisungswesens im Bereich der Bekämpfung der Geldwäscherei seien in Singapur die Hintergründe einer wesentlichen Geschäftsbeziehung und der darüber abgewickelten Transaktionen nicht angemessen abgeklärt worden, heisst es weiter. Dies sei mit Blick auf das Erfordernis der konsolidierten Geldwäschereiüberwachung gerügt worden.
In diesem Zusammenhang wurde laut Finma auch von der Monetary Authority of Singapore (MAS) eine Untersuchung bei der UBS in Singapur durchgeführt, wobei Verstösse gegen lokale Bestimmungen zur Bekämpfung der Geldwäscherei festgestellt worden seien.
Insgesamt hat die Finma im Zusammenhang mit den Korruptionsfall um den malaysischen Staatsfonds 1MDB sieben Verfahren geführt. Dabei wurde die Privatbank Coutts mit 6,5 Mio CHF sanktioniert, die Auflösung der BSI nach der Übernahme durch EFG International verfügt und bei der Falcon Bank neben einer Geldsanktion die Geschäftstätigkeit stark eingeschränkt.
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(AWP)