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Muhammad sieht sich selbst nicht als Verkünder einer neuen Religion, sondern in einer Kontinuität universeller göttlicher Offenbarung. Zugleich beschreibt Muhammad sich als «Siegel der Propheten» und formuliert damit den Anspruch, letzter aller Propheten zu sein. Durch die Verkündung Muhammads setzt damit die Globalgeschichte des Islams an. Die Vorlesung widmet sich in drei Abschnitten der Betrachtung des islamischen Religionsgründers. In einem ersten Abschnitt wird die Biografie Muhammads nach aktuellem Forschungsstand nachgezeichnet. In einem zweiten Abschnitt werden Aspekte theologischer Verständnisse in Bezug auf Muhammad thematisiert. Anhand der Darstellung exemplarischer affirmativer wie auch kritischer Muhammad-Rezeptionen werden im letzten Abschnitt Bedeutungen und Perspektiven auf Muhammad diskutiert.