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In verschiedenen Kategorien gewannen Fotografen der obigen und der folgenden Fotografien eine Goldmedaille beim World Nature Photography Award.
Orang-Utan posiert
Zu seinem fotografierten Orang-Utan schreibt der kanadische Fotograf Thomas Vijayam: «Ausgewachsene männliche Orang-Utans haben grosse Wangenklappen, die als Flansche bezeichnet werden, und einen Kehlsack, mit dem sie laute, lange Rufe von sich geben. Sobald sie ausgewachsen sind, verbringen sie die meiste Zeit allein, etwa 90 Prozent. Ich hatte das Glück, diesen ausgewachsenen, geschlechtsreifen Orang-Utan zu erwischen, der mir die bestmögliche Pose bot.
Seeleopard schnappt sich einen Pinguin
US-Fotograf Amos Nachoum schreibt zu seinem Schnappschuss: «Stundenlang wartete ich auf die Ebbe in einer flachen Lagune auf einer abgelegenen Insel vor der antarktischen Halbinsel. Wie ein Uhrwerk kam die Leopardenrobbe kurz vor der Ebbe in die Lagune. Sie steckte ihren Kopf ins Wasser und sah aus wie ein Felsen, der im zurückweichenden Wasser sitzt. Die jungen Eselspinguine trauen sich nur ins Wasser, wenn es seicht ist. Als sie nahe genug an die Robbe herankamen, drehte sie blitzschnell ihren Kopf, packte einen der Pinguine an den Füssen und trug ihn ins tiefe Wasser. Als die Robbe das offene Wasser erreichte, folgte ich ihr und schwamm parallel zu ihr, um ihre Aktionen zu beobachten. Zu meiner Überraschung liess sie den Pinguin zweimal los. Jedes Mal jagte die Robbe dem Pinguin hinterher, als ob sie Spass an dem Spiel hätte. Der verängstigte Pinguin versuchte zu entkommen, während das Spiel weiterging. Doch bald kam das Ende.»
Makaken-Affen geniessen die gegenseitige Nähe
Zu diesem Bild schreibt Fotograf Tom Vierus von den Fiji-Inseln: «Langschwanz-Makaken geniessen an einem heissen Tag in Bali, Indonesien, die Wärme der anderen. Diese Tiere zeigen ein sehr ähnliches Verhalten wie wir Menschen und geniessen die vertrauensvolle Gesellschaft anderer. Die Makaken sind an Menschen gewöhnt und häufig in der Nähe von Tempeln anzutreffen, wo sie sich gerne von Nahrungsopfern der Einheimischen ernähren.»
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine
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Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.