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Für die Jahre 2019 bis 2020 hat das Bundesamt für Kultur (BAK) zum zweiten Mal in Folge Förderbeiträge gesprochen. Diese ermöglichen die Durchführung von zwei weiteren Projekten, in denen die Provenienzen von zentralen Beständen der Öffentlichen Kunstsammlung Basel untersucht werden. Das Projekt der Galerie führt die Forschungen zu den Handwechseln der Gemälde und Skulpturen während der NS-Zeit weiter und nimmt nun die Erwerbungen der Nachkriegsjahre (bis 1962) in den Blick.
Das Projekt im Kupferstichkabinett ist der Untersuchung von über 2000 Zeichnungen gewidmet, die in den Jahren 1933 bis 1945 in die Sammlung gelangt sind. In einem Vorprojekt werden die Werke zunächst dank der grosszügigen finanziellen Unterstützung durch die Karl und Sophie Binding-Stiftung digitalisiert. Das bedeutet die wissenschaftliche Rekatalogisierung in der Datenbank und das Erstellen von digitalen Bilddateien. Im eigentlichen Provenienzprojekt werden die Zeichnungen mit Hilfe des Inventarbuchs, den Akten im Archiv des Kunstmuseums und etwaigen Online-Ressourcen aufgenommen und nach dem Ampelsystem der Provenienzforschung kategorisiert. Auf dieser Basis ist später die vertiefte Erforschung der Provenienzen möglich, insofern sich Bedarf manifestiert.
Die Ergebnisse aus diesen beiden Projekten werden nach Abschluss der Forschungen über die Sammlung Online publiziert.