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Schweden: Leicht höhere Aktivitätswerte in Endlagerdrainage
Im Rahmen der Überwachung des Drainagewassers des schwedischen Endlagers für schwach- und mittelaktive Betriebsabfälle in Forsmark wurden gegenüber früheren Messungen leicht höhere Radioaktivitätswerte festgestellt, wie die Besitzerin SKB (Svensk Kärnbränslehantering AB) am 30. Juni 2005 mitteilte.
Obwohl die Grenzwerte weit unterschritten wurden, informierte die SKB die zuständigen Behörden. Das Wasser stammt aus einem Raum, wo Fässer mit bituminierten Betriebsabfällen gelagert werden. Vermutet wird, dass Wasser, das von der Decke tropft, in ein durch Korrosion undicht gewordenes Fass eindringt. Als erster Schritt soll über den Abfällen ein Dach montiert werden, das den Kontakt des Wassers mit den Fässern vermeidet. Später soll der Raum wie geplant mit Beton versiegelt werden.
Quelle
M.E. nach SKB, Mitteilung, 30. Juni 2005