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Das Climate Action Network (CAN) verleiht jeweils während UNO-Klimaverhandlungen den „Fossil des Tages“-Preis an Länder, welche die Verhandlungen blockierten. Im Rahmen der laufenden UNO-Klimakonferenz in Lima hat die Schweiz nun am 3. Dezember diesen Preis erhalten. Das CAN begründet den Entscheid mit dem Widerstand der Schweizer Delegation gegen gesetzlich bindende Verpflichtungen zur finanziellen Unterstützung der Klimaschutzbemühungen von Entwicklungsländern.
Laut dem CAN helfen verpflichtende Versprechen an Entwicklungsländer, ihre Klimaschutzbemühungen finanziell zu unterstützen, dabei, ehrgeizige Klimaschutzaktivitäten auszuarbeiten. Die Schweizer Delegation habe sich während den Verhandlungen an der UNO-Klimakonferenz in Lima (COP20) aktiv gegen gesetzlich bindende Verpflichtungen zu Finanzhilfen eingesetzt. Sie habe zudem gedroht, dass Forderungen der Entwicklungsländer nach finanzieller Unterstützung den Erfolg der Klimaverhandlungen gefährdeten. Damit setzte die Schweiz die Entwicklungsländer unter Druck und verhindere das Erarbeiten von ambitionierten Aktivitäten zur Erreichung der internationalen Klimaschutzziele.