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Ein holländischer Schwimmer schaffte Unglaubliches.
Der Holländer Marteen van der Weijden wurde im Jahr 2008 Olympia-Sieger im Freiwasserschwimmen. Bevor seine Karriere begann, litt er im Alter von 19 Jahren an Leukämie. Er schaffte es aber, die Krankheit zu besiegen.
Wie viele andere Athleten reizte es auch den 37-Jährigen, bis an seine Grenzen zu gehen. So versuchte er jüngst, 200 Kilometer durch die holländischen Kanäle zu schwimmen, die Strecke des berühmten Eismarathons «Elfstedentocht» (Elf-Städte-Tour). Er wäre der erste Mensch, der dies schwimmend geschafft hätte. Sein Ziel: Spenden gegen Krebs zu sammeln.
Nachdem er 163 km in 55 Stunden zurückgelegt hat, musste van der Weijden jedoch aus dem Wasser geholt werden. Seine Hände und Füsse waren komplett aufgeweicht.
Ursprünglich sollte die Challenge drei Tage am Stück dauern – mit kurzen Schlafpausen zwischendurch. Doch daraus wurde nichts. Der Salzhaushalt seines Körpers geriet aus dem Gleichgewicht, Medikamente konnte er nicht bei sich behalten. Ein Weiterführen des Abenteuers wäre laut Ärzten äusserst unverantwortlich gewesen.
Die Spendenaktion erwies sich trotzdem als unglaublichen Erfolg. Der Schwimmer schaffte es, umgerechnet mehr als vier Millionen Franken zu sammeln.