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Adulapark: Machbarkeitsstudie eines neuen Nationalpark
Seit 2000 liegt auch das Valle Malvalgia in dem weitläufigen Gebiet
das Gegenstand einer Machbarkeitsstudie für einen neuen Nationalpark ist; eine Studie, die
als Folge der von Pro Natura Svizzera lancierten Kampagne zur Schaffung eines zweiten
Nationalparks, eingeleitet wurde.
Das betreffende Gebiet umfasst, verteilt auf tessiner und graubündner Raum,
insgesamt 34 Gemeinden. Machbarkeitsstudie und entsprechenden Verfahren
sind um Moment in Arbeit.
Nach Absicht der Initiatoren ist das Konzept des Adulaparkes anders als
das des schon existierende Nationalpark im Engadin (Zernez), in dem als reines Naturreservat
jeder menschliche Eingriff verboten ist.
Der Adulapark (mit einer Fläche von ca. 1'346 km2)
sieht dagegen ein mögliches Zusammenleben und eine Sinergie mit menschlichen Aktivitäten vor.
Jedoch müssen alls Interventionen offensichtlich im Einklang mit der Natur stehen.
Zusammenfassend sind zwei Zonen vorgesehen: in einem als
"Grenzzone" definierten Gebiet sind menschliche Aktivitäten möglich oder werden
sogar unterstützt (es werden jedoch keine intensiven Eingriffe in die Natur zugelassen)
und in einem als "Kernzone" definierten Gebiet (mit mindestens 100 km2, dessen
genaue Lage noch nicht entschieden ist) wird die Natur vor menschlichen Eingriffen geschützt.