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4–5 cm Kopfrumpflänge; 24–28 cm Flügelspannweite; 7–10 g Normalgewicht; mittelgrosse Fledermaus mit langen Ohren und schlanker Schnauze; Gesichtsfärbung meist auffällig hell fleischfarben; besitzt feste wie Fransen wirkende Härchen an der Schwanzflughaut (Namesgebung). Weitere Informationen unter www.fledermausschutz.de
Während der warmen Jahreszeit bewohnt die Fransenfledermaus Waldgebiete, geht aber auch in Stallungen auf Nahrungssuche. Als langsame Fliegerin ist sie in der Lage im «Rüttelflug» Insekten von Blättern oder sogar vom Boden abzulesen. Den Winter verbringt diese wenig kälteempfindliche Art verschiedenen Höhlen und Spalten.
Als typische Europäerin kommt die Fransenfledermaus von der iberischen Halbinsel und Nordafrika bis zum Kaukasus und Ural vor. Im Norden erreicht ihre Verbreitung sogar Südskandinavien.
Potentiell gefährdet. Strukturreiche Waldgebiete mit viel Alt- und Totholz sind zu fördern und die bekannten Kolonien unbedingt zu erhalten.
Eine Dienstleistung des Naturmuseums St.Gallen