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Kamerun war soeben erfolgreich in die Afrika-Cup-Quali gestartet (1:0 gegen Burundi), doch einer war nach diesem Sieg gar nicht glücklich: Samuel Eto'o, ehemaliger Weltklasse-Stürmer und seit Dezember Präsident des kamerunischen Verbands.
Die «unbezähmbaren Löwen», die im Winter an der WM auf die Schweiz treffen, hatten beim knappen Erfolg gegen den Underdog nur eine dürftige Leistung gezeigt. «Ich bin überhaupt nicht zufrieden», sagte Eto'o. «Ihr müsst das besser machen. Niemand hat seinen Platz für die WM auf sicher.»
«Ich würde mein Leben geben für mein Land», betonte der 41-Jährige. «Ich träume davon, die WM zu gewinnen. Das erste Ziel ist, eine harmonierende Gruppe zu werden.» Daran sei man zu seiner Zeit gescheitert: Es hatte zwar Top-Spieler dabei, aber als Einheit funktionierte man nicht. Er sagte: «Wenn diese Mannschaft glücklich ist, werden wir gewinnen.»
Wenn die Kameruner beim WM-Spiel gegen die Schweiz nur halb so leidenschaftlich auftreten, wird die Nati arg dagegenhalten müssen.