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Die Aufgabe ist herausforderungsreich und spannend, gilt es doch für die Nachnutzung eines charakteristischen, dicht gepackten Industrieareals eine städtebauliche Strategie zu entwickeln, welche sich mit der Identität eines industriell genutzten Ortes und seiner direkten Architektur sowie dem unvermittelten Städtebau auseinandersetzt. Weitere herausragende Merkmale des Ortes sind der Wald im Norden und die klare topographische Kante, die zur Lektüre des Ortes gehören und thematisch in den Entwurf eingewoben werden möchten. Mit der gewählten Strategie werden für die rund 100 Wohnungen präzise städtebauliche Eingriffe zu einem räumlich einfachen System über die Repetition von parallelen Schichten entwickelt, sodass in drei leicht zueinander versetzten Reihen je mit drei und zwei Baukörpern eine entspannte städtebauliche Ordnung etabliert wird.
Die Grundrisse zeichnen sich durch eine gekammerte Raumstruktur aus, die sich über eine gerichtete Tragstruktur definiert. Diese Massnahme lässt die Baukörper gewissermassen als gegossene Teile erscheinen, die sich durch eine klare Morphologie auszeichnen. Die Grundrisse unterscheiden sich durch ihre unterschiedliche Tiefe über 3, 4 oder 5 Schichten, die jeweils die entsprechende Anzahl Wohnungen pro Geschoss erschliessen. Die Schichten sind in der Längsrichtung klar ablesbar und schaffen im Grundriss hallenartige Raumsysteme mit sehr guten Proportionen und guter Belichtung.