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Das wird teuer: Eine Britin muss dem TUI-Konzern GBP 25’000 bezahlten, nachdem sie auf offenbar betrügerische Weise Entschädigungsforderungen an den Reisekonzern gestellt hatte. Nun hat die 28-Jährige bis am 6. Oktober Zeit, um TUI das Geld zu überweisen. Dies berichtet das Boulevard-Blatt «Daily Mail».
Die junge Britin hatte 2011 einen elftägigen Urlaub im Fünf-Sterne-Resort Iberotel Palace im ägyptischen Sharm el-Sheikh verbracht. Zwei Jahre später, im Juli 2013, machte sie über eine walisische Anwaltskanzlei Schadenersatzansprüche gegen die TUI-Marke Thomson wegen einer Magen-Darm-Erkrankung infolge verdorbenen Essens im Hotel geltend. Im vergangenen Oktober kam es zur Gerichtsverhandlung – und die Britin liess die Klage, ohne jegliche Angaben von Gründen, urplötzlich wieder fallen.
Die Geschichte schlug nun dem TUI-Konzern auf den Magen. Das Touristikunternehmen liess die Sache nicht auf sich beruhen und wollte die Verteidigungs- und Gerichtskosten von der Klägerin zurückfordern. Die Anwälte von Thomson argumentierten, dass Beweise vorliegen, dass die Britin lediglich einige Male im hoteleigenen Restaurant gefrühstückt habe – und sich ansonsten auswärts verköstigte.
Das Gericht gab nun TUI Recht und verdonnerte die Touristin zur Zahlung der geforderten Summe. Dies bereitet der Britin nun mit Sicherheit mehr Bauchschmerzen als die angebliche Magen-Darm-Erkrankung. Ein TUI-Manager erklärte gegenüber der «Daily Mail», das Urteil sei ein deutliches Signal an Kunden, welche auf betrügerische Weise Entschädigungsforderungen stellten – und kündigte gar an, weitere ähnliche Fälle zu verfolgen. (ES)