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Weil er nicht zum Schweizer Aufgebot gehört hatte, konnte Widmer seine Zukunft während der WM in Russland regeln. Nach fünf Saisons in Italiens Serie A kehrt der 25-jährige Aargauer in die Schweiz zurück - allerdings zu einem bedeutend wichtigeren Verein als es sein ehemaliger Klub Aarau in der Challenge League war. Bei Udinese, bei dem er noch einen Vertrag bis 2020 gehabt hätte, gehörte Widmer seit der Winterpause 2014 zum Stammpersonal. In über 130 Einsätzen in der Serie A kam er auf fünf Tore und viele gute Kritiken.
Widmers Verpflichtung etwas mehr als eine Woche vor dem Meisterschaftsstart gegen St. Gallen soll dem FC Basel eine Klub-Rekordsumme wert gewesen sein. Dem Vernehmen nach überwies der FCB für den neunfachen Internationalen eine Ablöse von rund sechs Millionen Euro ins Friaul.
Sportchef Marco Streller zeigte sich stolz, "einen Rechtsverteidiger von dieser Qualität" holen zu können. "Er hat in den letzten fünf Jahren in der Serie A enorm viel Erfahrung gesammelt, kennt den Schweizer Fussball von seiner Zeit bei Aarau und bringt alles mit, was wir uns von einem Spieler auf dieser Position erhoffen.“
Weitere Optionen als Rechtsverteidiger wären der derzeit angeschlagene Taulant Xhaka, dessen Stammposition allerdings eher im zentralen defensiven Mittelfeld zu finden ist, und der letzte Saison primär auf der linken Abwehrseite eingesetzte Youngster Raoul Petretta.